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Wieder aktiv

Korrekt weitergeleitet

Die Kantonspolizei Zürich warnt vor Enkeltrickbetrügern. > Seite 3

Der Bezirksrat weist eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat Affoltern ab. > Seite 5

Rohstoffhandel: Missstände beseitigen – wie?

Verkehrsverbund mit mehr Fahrgästen im Bezirk Affoltern

Kann es die Schweiz verantworten, wenn hiesige Unternehmen riesige Gewinne unter Ausbeutung der Ärmsten dieser Welt generieren? Unter anderem mit dieser Frage befasste sich ein hochkarätig besetztes Podium im Rahmen der Vortragsreihe «Wirtschaft und Ethik» des Zuger Forums Kirche und Wirtschaft in Kappel. Die Schweiz ist eine Hochburg des internationalen Rohstoffhandels. Ein Drittel des weltweit gehandelten Rohöls (dessen täglicher Bedarf derzeit etwa 14 Milliarden Liter beträgt), 60 Prozent der Metalle, ein Drittel des Getreides, die Hälfte des Zuckers und 60 Prozent des Kaffees werden hierzulande gehandelt, um nur die wichtigsten Kennzahlen zu nennen. Das generiert beinahe unermessliche finanzielle Umsätze und noch immer enorme Gewinne, auch wenn RohstoffhandelsBranchenvertreter Martin Fasser am Dienstag im Kappeler Gemeindesaal relativierte, dass sich die Margen der Trader im tiefen Bereich um 1,5 Prozent bewegten. Gemäss aktuellem «Grundlagenbericht Rohstoffe», den das eidgenössische Aussendepartement zusammen mit dem Finanz- sowie dem Wirtschaftsdepartement zuhanden des Bundesrats erarbeiten liess, sind in der Schweiz gegen 500 Firmen mit rund 10 000 Angestellten im Rohstoffgeschäft tätig. Sie tragen 3,5 Prozent zum Bruttoinlandprodukt von 587 Milliarden Franken (2011) bei. Das ist mehr als in der hiesigen Tourismus(2,7%) oder Pharma-Branche (3,3%).

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Verkehrsbehinderung Tiefbauamt saniert in Affoltern Jumbo-Kreisel, Obfelderstrasse und Unterführung. > Seite 5

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Kunstpreis Moritz Häberling aus Uerzlikon für dreidimensionales Metall-Objekt ausgezeichnet. > Seite 9

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Wettbewerb Revitalisierung und Entwicklung von Bauten im Kloster Kappel. > Seite 9

4. Teilergänzungen mit Angebots- und Infrastrukturerweiterung Die S-Bahn boomt: Rund die Hälfte aller Pendlerinnen und Pendler reisen mit dem öffentlichen Verkehr nach Zürich. Im Bezirk Affoltern verzeichnete der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) im vergangenen Jahr wieder eine Zunahme bei den Fahrgästen. Mit den 4. Teilergänzungen wird eine Angebots- und Infrastrukturerweiterung angestrebt. ................................................... von urs e. kneubühl Der ZVV beförderte 2012 rund 605 Millionen Fahrgäste. Das sind 15 Millionen mehr als 2011 und erstmals über 600 Millionen Fahrgäste. Auch aus dem Bezirk Affoltern konnte im

vergangenen Jahr ein Anstieg der Fahrgastzahlen registriert werden, nachdem diese in den beiden Jahren zuvor rückläufig waren. Die Spitzenzahlen von 2009 allerdings sind noch nicht wieder erreicht. 2012 überquerten durchschnittlich 19 263 Personen aus dem Knonauer Amt mit dem ZVV täglich die Stadtgrenze von Zürich; 2009 lag der Durchschnitt bei 20 444 Personen. In den beiden folgenden Jahren ging dieser zuerst auf 19 173 Personen (2010) und danach auf 19 100 Personen (2011) zurück. Zugenommen haben die Frequenzen 2012 insgesamt sowohl bei Bahnen als auch bei Regional- und Ortsbussen. Ertrag und Aufwand des ZVV wuchsen 2012 je um knapp 4 Prozent. Das Defizit beträgt 365 Millionen Franken, was wie bereits im Vorjahr deutlich weniger als budgetiert ist.

Das sind zwar 13.2 Millionen Franken mehr als im Vorjahr, aber 28.4 Millionen Franken weniger als der vom Kantonsrat genehmigte Rahmenkredit. Der Kostendeckungsgrad des ZVV stabilisierte sich bei knapp 62 Prozent.

Teilergänzungen mit Neuerungen Die steigende Nachfrage und die dadurch entstehenden Engpässe verlangen im S-Bahn-Verkehr neue Lösungen. Diese streben der ZVV und die SBB mit den 4. Teilergänzungen, für die der offizielle Startschuss zur Umsetzung mit dem Spatenstich im Mai 2012 erfolgt ist, durch Angebots- und Infrastrukturerweiterungen an, die auf nationale und regionale Grossprojekte abgestimmt sind. Geplant ist die Einführung neuer S-Bahnlinien, zudem sollen bestehende Linien verlän-

gert und häufiger betrieben werden. Die dazu erforderlichen Anpassungen im bestehenden Netz – Linien werden neu verknüpft und teilweise anders geführt – werden ab 2015 auch Änderungen und Neuerungen beim Zugverkehr im Bezirk Affoltern bringen. Die S9 wird auf der Strecke Zürich Hauptbahnhof–Affoltern–Zug durch die S5 ersetzt, wodurch sich aus dem Zürcher Oberland eine direkte Verbindung ins südliche Knonauer Amt und damit ein schlanker Anschluss vom Fernverkehr ergibt. Die S15 wird auf der Strecke Zürich HB–Affoltern–Zug durch die S14 ersetzt, wodurch ab Oerlikon eine direkte Verbindung via Durchmesserlinie in den Bezirk Affoltern entsteht. Gemeinsam mit den Zügen der S5 resultiert daraus ein 10/20-Minuten-Takt zwischen Zürich HB und Affoltern. anzeigen

Frau und Säuli sind wieder da Nachdem die von Frédéric Schmied Mitte der 50er-Jahre erschaffene Bronzekulptur vor knapp einem Jahr gestohlen wurde, hat der Gemeinderat Affoltern einen Nachbau beschlossen. Seit Mittwoch steht sie nun wieder

auf dem «Säulibrunnen» an der Oberen Bahnhofstrasse, die Frau mit den Säuli. Die Kopie wurde von AE Design in Thal hergestellt und ist nicht mehr mit Schauben befestigt, sondern mit

Hochleistungsbaukleber angeklebt. «Diese Kopie kann nicht mehr entfernt werden», verspricht Erschaffer Angelo Steccanella. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Traurige Zustände für Menschen und Umwelt In den Abbaugebieten herrschten jedoch oft traurige Zustände. In Afrika, genauer im Kongo, einem der ärmsten Länder der Welt, würde ohne Rücksicht auf Umwelt und Menschen Rohstoffe abgebaut, berichtete François Mercier. Der Genfer hatte im Auftrag der Hilfsorganisation «Fastenopfer» während sechs Monaten die Auswirkungen in den kongolesischen Abbaugebieten des in Baar ansässigen Rohstoff-Riesen Glencore untersucht. Ist es ethisch noch vertretbar, wenn die Schweiz ihren Reichtum auf dem Rücken der Ärmsten dieser Welt äufnet? Neben Fasser und Mercier referierten Georges Martin, stellvertretender Staatssekretär des EDA, der den Rohstoffbericht ausführlich vorstellte. Theologe Stefan Grotefeld ordnete die komplexe und weitläufige Thematik unter moralischen Gesichtspunkten ein. Man war sich in der Runde einig, dass Zustände wie im Kongo nicht tolerierbar sind und dem Image der Schweiz schaden. Wie der Makel jedoch behoben werden soll, darüber schieden sich die Geister. Martin Platter ................................................... > Bericht und Interview auf Seite 7

500 26 Ein Stück Affoltemer Dorfgeschichte ist zurück: Die am Mittwoch montierte Bronzeskulptur-Kopie auf dem Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild Werner Schneiter)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Schluss des Konkursverfahren

Knonau

Die konkursamtliche Liquidation Erbschaft von Fabian Stocker, geb. 8. März 1974, von Abtwil AG, gest. 13. November 2010, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 14. Juni 2013 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 20. Juni 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Herr Heinz Walter TOBLER, geb. 28. Juni 1953, Bürgerort: Wildhaus-Alt St. Johann, Dorfstrasse 39, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 21. Mai 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 18. Juni 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 8. Juli 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 27. Juni 2013 Konkursamt Schlieren 8952 Schlieren

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Olor AG, Bachstrasse 29, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 18. Juni 2013 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Öffentliche Planauflage für 16-kV-Kabelleitungen zwischen den Transformatorenstationen Bergacher und Niedermatt (L-163379.2). Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 28. Juni bis 30. August 2013 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Bestattungen Obfelden Am 23. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Abdankung in der ref. Kirche Obfelden am Mittwoch, 3. Juli 2013, 14.00 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Die Friedhofvorsteherin

Samstag, 6. Juli 2013 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: Säuligugger Affoltern am Albis Telefon bei nicht abgeholtem Papier/ Karton: 076 580 70 65 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 28. Juni 2013 Gesundheitsabteilung Affoltern am Albis

C Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Bauabrechnung für den Kostenanteil der Gemeinde Aeugst am Albis an die Erstellung eines Kreisels mit Bushaltestelle an der Affolternstrasse (Staatsstrasse) Einmündung Büelstrasse (Gemeindestrasse) durch den Kanton Zürich in der Höhe von Fr. 230 000.– (inkl. MwSt.). 2. Genehmigung der Krediterteilung von Fr. 530 000.– inkl. MwSt. (Rahmenkredit für die Jahre 2013 bis 2016) für die Untersuchung und Bestandsaufnahme der privaten Liegenschaftsentwässerungsanlagen (Hausanschlüsse), die an die öffentliche Siedlungsentwässerung der Gemeinde Aeugst am Albis angeschlossen sind. 3. Genehmigung der Krediterteilung von Fr. 230 000.– inkl. MwSt. für die Sanierung des Flachdaches mit bestehendem Glasoberlicht und Erstellung einer Fotovoltaikanlage bei der Liegenschaft Fabrik, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis. 4. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des Politischen Gemeindegutes. Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Stallikon Bauherrschaft: Werner Schneider, Buchenegg 26, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Lageverschiebung Gartenhaus infolge Urteil BRG vom 9. April 2013, Buchenegg 26, Kat.-Nr. 1955, Zone Kernzone Weiler Vorderbuchenegg

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Concenti Gian Pietro, Niederweg 31, 8907 Wettswil Projektverfasser: Baureal AG, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage nach vorherigem Abbruch Gewerbegebäude, Chapfstrasse 7, Kat.-Nr. 2749 (Kernzone Dorf KD)

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

TODESANZEIGE

Markus Kofler-Pauli 5. Januar 1962 – 23. Juni 2013

Wir verabschieden uns in tiefster Trauer von unserem geliebten Markus. An dir haben wir einen lieben und sehr tiefgründigen Menschen verloren, den viel bewegte und der den Dingen auch mal kritisch gegenüber stand. Du wirst uns unvorstellbar fehlen. In ewiger Liebe: Deine Familie Die Abdankung findet in der reformierten Kirche in Obfelden am Mittwoch, 3. Juli 2013, um 14.00 Uhr statt. Traueradresse: Maja Polli, Chileweg 25, 8912 Obfelden

Gemeindebeschwerde

geb. 5. Januar 1962, von Winterthur ZH und Brusino Arsizio TI, wohnhaft gewesen in Obfelden, Chileweg 25.

Am

1. Genehmigung der Bauabrechnung für die Wärmesanierung des Pfarrhauses der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis. 2. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des reformierten Kirchengutes.

1. Genehmigung der Bauabrechnung für den Umbau und die Sanierung des Abwarthauses. 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Schulhaus Gallenbüel 1. 3. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des Primarschulgutes.

Kofler Markus

Papier- und Kartonsammlung

A. Reformierte Kirchgemeinde

B Primarschulgemeinde

Im Konkurs über Arthur Schärer, geb. 27. September 1946, von Horgen ZH, Rickenbacherstrasse 2d, 8913 Ottenbach, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. Juni 2013 verwiesen.

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 20. Juni 2013

Bauherrschaft: Sidler Roger und Katja, Chamstrasse 46, 8934 Knonau Bauvorhaben: Erstellung von 4 Sichtschutzwänden entlang bestehender Hecke, Chamstrasse 46, Kat.-Nr. 865, Zone W2/40

Senioren- und Behindertenbetreuung Knonauer Amt

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Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden.

«Die Zeit läuft hin und wir laufen mit, doch die Zeit hat einen so rastlosen Schritt, dass keiner von uns ihr auf die Dauer zu folgen vermag – daher unsere Trauer.» (Fr. v. Bodenstedt)

WIR DANKEN HERZLICH

Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit der Protokolle muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Die Protokolle liegen ab Mittwoch, 3. Juli 2013, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 26. Juni 2013 Gemeinderat Aeugst am Albis

allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Kolleginnen und Bekannten für die Freundschaft und Zuneigung, die

Jeannette Wehrli Meyer während ihres Lebens und Abschiednehmens erfahren durfte. Danke für die zahlreichen Karten und tröstenden Worte, für die wunderschönen Blumen, die grosszügigen Spenden an die PfarrerSieber-Stiftung sowie für späteren Grabschmuck.

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Herzlichen Dank an Frau Pfarrerin Bettina Bartels für die passenden Worte anlässlich der Trauerfeier und Antonia Nardone für die musikalische Umrahmung.

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Affoltern am Albis, im Juni 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. Juni 2013

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Die «Säulibrunnen»-Figur ist zurück – als Kopie des gestohlenen Originals Ein Stück Affoltemer Dorfgeschichte ist zurückgekehrt – weil angeleimt, lässt sich die Figur nicht abmontieren Am Mittwoch ist sie zurückgekehrt, die «Säulibrunnen»Bronzefigur in Affoltern – als Kopie des im Juli 2012 gestohlenen Originals. Hochleistungsbaukleber verhindert einen neuerlichen Klau. ................................................... von werner schneiter Die «Säulibrunnen»-Bronzefigur wurde Mitte der 50er-Jahre durch den Zürcher Bildhauer Frédéric Schmied (1893 bis 1972) erschaffen. Die Denkmalpflege schrieb 2008 anlässlich der Inventarisierung: «Der Säulibrunnen unter dem Baum auf dem dreiecksförmigen, gepflästerten Plätzchen bei der Einmündung der Äusseren Grundstrasse in die Obere Bahnhofstrasse ist ein ruhender Pol von gewisser Intimität inmitten der Betriebsamkeit der Oberen Bahnhofstrasse.» Anstelle von Ruhe herrschte aber plötzlich helle Aufregung: Die Figur wurde vom 21. auf den 22. Juli 2012 gestohlen und blieb verschwunden. Polizeiliche Ermittlungen und eine «Vermisstenanzeige» im «Anzeiger» blieb ergebnislos. Ein «Kunstraub» ist unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass es die Diebe auf das Material abgesehen hatten. Die Reaktionen aus der Bevölkerung blieben natürlich nicht aus. Zahlreiche Vorschläge und kreative Ideen für Ersatz machten die Runde – nicht nur das: Unbekannte versahen den Brunnen mit neuen Figuren. Die «Guerilla-Kunst»-Phasen waren jedoch nur von kurzer Dauer.

Vorher geschraubt, jetzt geleimt Weil sie zur Dorfgeschichte von Affoltern am Albis gehört, beschloss der Gemeinderat im März 2013, eine originalgetreue Kopie erstellen zu lassen. Beauftragt wurde die Firma AE Design aus Thal, die das Werk für 15 000 Franken nachbaute und nun am Mittwoch auf den Sockel des Brunnens stellte. «Diese Kopie kann nicht mehr abmontiert werden», versicherte Angelo Steccanella, der die Figur nachgebaut hat. Sie wurde mit sogenannten Epoxidharz-Kleber, einem Hochleistungsbaukleber, fixiert. Das Original war angeschraubt. Steccanella sprach von einer schwierigen Arbeit, weil für den Nachbau lediglich Fotos zur Verfügung standen. Sie nahm denn auch rund zwei Monate in Anspruch, ehe die Bronzefigur – von zwei Schweinen flankierte Frau mit Säuli auf dem Arm – fertig gegossen werden konnte. Zuerst musste ein Modell aus Ton hergestellt werden, dann erfolgte die Abformung mit Silikon und Gips, Ausgiessen mit Wachs. Hohle Teile wurden mit Schamotterde gefüllt, innen und aussen geformt und schliesslich gebrannt, wodurch der Wachs schmolz. «Der Nachbau erfolgte ähnlich wie das Giessen von Schoggi-Osterhasen», sagte Angelo Steccanella. Die Gussstärke beträgt zirka 7 Millimeter. Am Schaden von 15 000 Franken partizipiert übrigens die Mobiliar. Sie übernimmt den Selbstbehalt von 5000 Franken. Der Gemeinde Affoltern verbleiben also Nettokosten von 10 000 Franken.

Assistiert von Regiebetrieb-Mitarbeiter Walter Muheim befestigt Angelo Steccanella die Bronze-Figur auf dem Brunnensockel. (Bild Werner Schneiter)

Einstimmig Ja zu allen Geschäften Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Ohne Überraschung verlief am 20. Juni 2013 im Schulhaus Mettlen Wettswil die Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. Alle Geschäfte wurden einstimmig angenommen. Die DV, formiert aus je zwei Delegierten aller Ämtler Schulgemeinden, liess sich von den Leitenden der Heilpädagogischen Schule und den Diensten Frühberatung, Psychomotorik und Schulpsychologischer Dienst über die

Aktivitäten des letzten Jahres und über die Zukunftsprognosen informieren. Die Traktanden im Zusammenhang mit dem Globalbudget der Heilpädagogischen Schule, bestehend aus dem Strategischen Entwicklungs- und Ressourcenplan, dem Leistungsauftrag und der Verwendung der vorhandenen Mittel, wurden ohne Diskussion einstimmig genehmigt. Die Statutenrevision mit einer Reduktion der Verbandsschulpflege von fünf auf drei Mitglieder und einer leichten Erhöhung der Ausgabenkompetenz wurde ebenfalls einstimmig

angenommen. Diese Reduktion ist möglich durch die konsequente Trennung der strategischen von der operativen Ebene. Die Schul- und Stellenleitungen führen das operative Geschäft, die Verbandsschulpflege ist für die strategischen Entscheide und das Controlling zuständig. Sie steht den Schulund Stellenleitungen auch beratend zur Seite. Diese Statuten-Teilrevision wird den angeschlossenen Schulgemeinden noch dieses Jahr zur Abstimmung an den Gemeindeversammlungen vorgelegt. Die Jahresrechnung 2012 schliesst mit einem um rund 6%

Dringende Warnung – Enkeltrickbetrüger wieder aktiv Allein am Dienstag wurden sieben Betrugsversuche gemeldet Die Kantonspolizei Zürich hat seit geraumer Zeit vermehrt Anzeigen von Enkeltrick-Betrügern registriert. Während es in vielen Fällen bei Versuchen blieb, konnten die Betrüger in einigen Fällen grosse Summen ergaunern. Allein am Dienstag sind sieben Betrugsversuche bei der Kantonspolizei Zürich gemeldet worden. Die vielfach älteren Personen werden telefonisch kontaktiert. Durch geschicktes Erfragen wird eine aktuelle Notlage eines Verwandten oder Bekannten suggeriert. Mit «Du kennst mich doch» oder «Hallo, rat mal wer

dich anruft» usw. werden die Opfer auf hochdeutsch oder italienisch in Gespräche verwickelt, aus welchen die Täter Darlehen fordern. Sie geben dabei überzeugend vor, Wohneigentum oder ein Auto gekauft zu haben und bitten um hohe Bargeldbeträge. Durch weitere Anrufe wird der Druck bei den Opfern erhöht und sie werden veranlasst grössere Beträge von Geldinstituten abzuheben. Der vermeintliche Bekannte oder Verwandte ist dann plötzlich verhindert und beauftragt eine Vertrauensperson, das Geld abzuholen. Oftmals tätigen die Betrüger Kontrollanrufe. Dabei geben sie sich als Polizei, vom Finanzamt oder ähnlichen Organisationen aus.

Viele dieser Straftaten bleiben Versuche, da die Opfer misstrauisch werden. Kommen die Täter zu Geld, so werden nicht selten die ganzen Ersparnisse erbeutet. Die Kantonspolizei rät: Es ist Misstrauen angebracht, wenn Mann oder Frau das Telefonat mit «Du kennst mich doch» oder «Hallo, rat mal wer dich anruft» usw. beginnt. Bei Anrufen angeblicher Verwandter oder Bekannter in Not unter deren bekannter üblicher Telefonnummer zurückrufen und Sachverhalt abklären. Fremden, die als Vertrauenspersonen angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen. Bei Zweifeln immer die Notrufnumer 117 wählen. (Kapo)

höheren Aufwand von 359 000 Franken, bei Ausgaben von insgesamt 6,43 Mio. Franken. Der höhere Aufwand resultiert aus den Rückstellungen für die Sanierung der BVK im Betrag von 456 000 Franken. Der Ertrag fällt mit 3 Mio. um 415 000 Franken höher aus als budgetiert. Dies dank höherer Staatsbeiträge. Das Defizit zulasten der Verbandsgemeinden fiel um 7% oder 260 000 Franken geringer aus, als erwartet. Die Finanzvorständin bedankte sich bei allen für die hohe Ausgabendisziplin. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen. (hu)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Jakob Brandenberger morgen Samstag, 29. Juni, seinen 95. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Festtag.

Zum 90. Geburtstag Nelly Gerber-Sieber, wohnhaft in Affoltern, feiert morgen Samstag, 29. Juni, ihren 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest im Kreis der Familie und alles Gute.

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erfahren durften. Besonderer Dank Pater Benjamin für die einfühlsamen Worte und die musikalische Umrahmung der Trauerfeier. Ganz herzlichen Dank allen, die mit uns Abschied genommen und der lieben Verstorbenen Zeit ihres Lebens so viel Gutes und Freundschaft erwiesen haben. Danken möchten wir auch für die lieben Worte der Anteilnahme sowie für die Blumen und die Spenden für die Spitex Affoltern. Affoltern am Albis, im Juni 2013

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Freitag, 28. Juni 2013

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«Inhalte des Verkehrsrichtplans grundsätzlich korrekt wiedergegeben» Bezirksrat weist Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat Affoltern ab – Initianten ziehen Urteil weiter Der Gemeinderat Affoltern hat die von der Gemeindeversammlung am 30. Januar 2012 beschlossenen Inhalte des kommunalen Verkehrsrichtplans grundsätzlich korrekt wiedergegeben und keine Rechtsverzögerung begangen. Zu diesem Schluss gelangt der Bezirksrat und weist eine Aufsichtsbeschwerde ab. ................................................... von werner schneiter Affolterns Gemeindeversammlung hatte am 30. Januar 2012 überraschend beschlossen, eine zusätzliche Verbindungsstrasse von der Autobahnquerung zur Zwillikerstrasse in den kommunalen Verkehrsrichtplan aufzunehmen – ebenso die Erstellung eines Halbanschlusses Muri-/Industriestrasse sowie die Anpassung des regionalen Verkehrsrichtplans mit der teilweisen Streichung der vorgesehenen Spange im Bereich Werkstrasse – Anschluss Jumbo-Kreisel und Moosbachstrasse. Dies vor dem Hintergrund einer starken, zunehmenden Verkehrsbelastung im Bereich Jumbo- und Büel-Kreisel und auf der Unteren Bahnhofstrasse. In ihrer Aufsichtsbeschwerde machen die Initianten dieses siegreichen Antrags geltend, der Gemeinderat habe zu ihrem Erstaunen einen anderen Verkehrsrichtplan als den von der Gemeindeversammlung beschlossenen an die Baudirektion weitergeleitet. Bei diesem neuen Plan seien die beiden wichtigsten Änderungen – Halbanschluss Industrie-/Muristrasse und die Verbindungsstrasse Moosbach-/Zwillikerstrasse nicht mehr eingezeichnet. Die Behörde habe den von der Gemeindeversammlung befürworteten Plan widerrechtlich abgeändert. Es gebe jetzt vier verschiedene Verkehrsrichtpläne, hielten sie in ihrer Aufsichtsbeschwerde fest und sprachen sogar von Urkundenfälschung. Ausserdem habe es der Gemeinderat unter-

Eine Verbindung von der Moosbachstrasse zur Zwillikerstrasse via Schwanden soll in den regionalen Verkehrsrichtplan aufgenommen werden. Der Ball liegt nun bei der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt. (Bild Werner Schneiter) lassen, direkt nach der Gemeindeversammlung vom 30. Januar 2012 beziehungsweise nach Rechtskraft des Beschlusses bei der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) eine Änderung des regionalen Richtplanes im Sinne des Gemeindeversammlungsbeschlusses zu beantragen. Dies sei erst am 4. Februar 2013 erfolgt, nachdem man dem Gemeinderat rechtliche Schritte wegen Unterlassungshandlung angedroht habe. In seinem Urteil kann der Bezirksrat hingegen «keinen rechtsverzögernden Moment erblicken». Er erwähnt in diesem Zusammenhang die drei im Frühjahr 2012 eingereichten, praktisch gleichlautenden Einzelinitiativen, die eine Rückgängigmachung des Gemeindeversammlungsbeschlusses vom 30. Januar 2012 verlangten. Dabei wurde namentlich die Initiative «Aespli autofrei» vom Bezirksrat als ungültig erklärt – ein Entscheid, der inzwischen rechtskräftig ist. «Dass die

Gemeinde die Entscheidung des vom Bezirksrat hängigen Rekursverfahrens und den Ausgang des Genehmigungsverfahrens von der Baudirektion abwartete, ist nachvollzieh- und vertretbar», schreibt der Bezirksrat. Und er betont, dass die Gemeinde bei der Baudirektion mehrmals eine prioritäre Behandlung des Verfahrens verlangt habe.

Änderungen in der Kompetenz des Gemeinderates Der Bezirksrat räumt ein, dass die von der Gemeindeversammlung befürwortete Version des kommunalen Verkehrsrichtplans «unbestrittenermassen» nicht mit jener übereinstimmt, die der Baudirektion eingereicht worden ist. Die allgemeine Linienführung weiche in sämtlichen vier Versionen voneinander ab. Laut Bezirksrat gründen die Unterschiede in den Plänen im Wesentlichen auf deren unter-

schiedlichen Formaten und Dichten sowie der farblichen Darstellung. Der Gemeinderat führt sodann aus, dass die von den Initianten gewählte Route aufgrund von Niveauunterschieden so nicht realisierbar ist. Das ist für den Bezirkrat «plausibel». «Eine derartige Abänderung des kommunalen Richtplanes, wie die vorliegende, kann unter zwingend notwendige Änderungen subsumiert werden und liegt demnach im Ermessen der Gemeinde», hält der Bezirksrat fest und führt weiter aus: «Es geht nicht an, dass der Baudirektion eine nicht realisierbare Version der Linienführung vorgelegt wird». Die Inhalte des kommunalen Verkehrsrichtplans seien grundsätzlich korrekt wiedergegeben worden, und die Baudirektion habe die notwendigen Informationen erhalten – zu diesem Schluss sei im Übrigen auch die III. Strafkammer des Obergerichts gelangt. «Zusammenfassend ist das Vorgehen des Beschwerdegegners (Gemeinderat) nicht

zu beanstanden. Von einer widerrechtlichen Abänderung des Planes kann demzufolge nicht gesprochen werden», folgert der Bezirksrat und hält ein aufsichtsrechtliches Einschreiten für nicht nötig.

Nur private Interessen verfolgt? Die Kosten von 1656 Franken werden den Beschwerdeführern auferlegt. Das sei angezeigt, weil für die Aufsichtsbehörde kein triftiger Grund bestanden habe, sich von sich aus mit der Sache zu befassen – und weil Beschwerdeführer mit ihrem Vorstoss «persönliche, private Interessen verfolgen». «Das ist eine Unterstellung. Diesen Wortlaut hat der Bezirksrat Affoltern 1:1 aus der Vernehmlassung der Gemeinde abgeschrieben», hält einer der Initianten fest. Und er sagt: «Wir werden nun an den Regierungsrat gelangen.»

Bis Oktober dauernde Verkehrsbehinderungen in Affoltern Erneuerung des Strassenbelags erfordert Sperrung des Jumbo-Kreisels und der Unterführung Obfelderstrasse Das kantonale Tiefbauamt erneuert den Jumbo-Kreisel, die 20-jährige Unterführung Obfelderstrasse und den Strassenbelag bis Büel-Kreisel. Der Strassenabschnitt muss für den Verkehr ab 8. Juli vollständig gesperrt werden. «Damit Sie auch in Zukunft eine einwandfrei funktionierende Infrastruktur nutzen können», begründet das kantonale Tiefbauamt die Massnahme, die zu Behinderungen führen kann. Die Installations- und Vorarbeiten beginnen am kommenden Montag, 1. Juli, 7 Uhr. In dieser Phase wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage bzw. durch den Verkehrsdienst geregelt. Die Hauptarbeiten beginnen am Montag, 8. Juli, 9 Uhr, und dauern bis Mitte Oktober 2013. Die Bauherrschaft gewährleistet die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften zwischen der Büelstrasse und dem Brauiweiher. Allerdings gibt es kurzzeitige Einschränkungen. Die Zu- und Wegfahrt in der Werk- und Obstgartenstrasse ist nur von Norden her möglich. Der Durchgangsverkehr wird über die Muri-, Zü-

rich- und Büelstrasse umgeleitet. Der Jumbo-Markt ist über eine provisorische Zufahrt jederzeit erreichbar.

Anschlussverbindungen nicht gewährleistet Die Postautolinien 212, 213 und 217 sind von den Bauarbeiten ebenso tangiert. Anschlussverbindungen können nicht in jedem Fall gewährleistet werden. Fahrgäste werden entsprechend informiert.

Lärmintensive Nachtarbeiten

Der Jumbo-Kreisel wird saniert und ist – wie die Unterführung – für längere Zeit gesperrt. (Bild Werner Schneiter)

Bei den neuen Betonplatten müssen zirka zehn Stunden nach dem Einbau maschinell sogenannte Sollbruchstellen gefräst werden. «Wir sind bemüht, diese lärmintensiven Arbeiten auf wenige Nächte zu beschränken», heisst es in einer Mitteilung an die Anwohner. Für die Belagsarbeiten im Abschnitt von der Unterführung Obfelderstrasse bis zum Büel-Kreisel muss aus Gründen der Qualität und der knappen Platzverhältnisse die Strecke tageweise komplett gesperrt werden. Das kantonale Tiefbauamt wird laufend informieren. (pd./-ter.)


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Mehr Umverteilung oder mehr Gerechtigkeit? Kontroverse Diskussion in Kappel über Rohstoff-Firmen und die Rolle der Schweiz Die vom Zuger Forum Kirche und Wirtschaft organisierte Podiumsdiskussion über die Praktiken in der Rohstoffbranche legt die Vermutung nahe, dass nach den Banken bald noch andere Stützen der Schweizer Wirtschaft ins Visier ausländischer Ermittler geraten könnten. ................................................... von martin platter Ist es ethisch noch vertretbar, wenn die Schweiz ihren Reichtum auf Kosten der Ärmsten dieser Welt generiert? Diese Frage stellte das Zuger Forum Kirche und Wirtschaft in ihrer Vortragsreihe «Wirtschaft und Ethik» den Vertretern aus Bundesverwaltung, Wirtschaft, einer Hilfsorganisation und der Kirche im Kappeler Gemeindesaal. Wie brisant das Thema für die Schweiz ist, zeigt sich in der Verschiebung der Wirtschafts-Hierarchie. Innerhalb weniger Jahre wurden die einst umsatzstärksten, bekannten Schweizer Konsumgüter-, Pharma-, Chemie und Industrieunternehmen Nestlé, Novartis, Ciba, BBC und Migros von anonymen Rohstoffgiganten wie Glencore, Trafigura, Xstrata und Mercuria überflügelt. Ins Scheinwerferlicht einer breiten Öffentlichkeit rückten diese diskret agierenden Multis allerdings erst durch wenig schmeichelhafte Medienberichte aus den Rohstoff-Abbaugebieten, die Umweltverschmutzung, Kinderarbeit und Missachtung der Menschenrechte reportierten; durch Strafuntersuchungen wegen Steuervermeidungsverdacht, wie kürzlich in Italien und durch exorbitante Steuerzahlungen. Glencore-Geschäftsführer und -Teilhaber Ivan Glasenberg überwies nach dem Börsengang des RohstoffMultis 2012 alleine 360 Millionen Franken Steuern an seine Wohnsitzgemeinde Rüschlikon. Das wiederum führte zu hohen Steuerausgleichszahlungen im ganzen Kanton Zürich. Nicht überall zur Freude der Empfänger. In Hedingen wird nach einem Gemeindeversammlungsbeschluss demnächst an der Urne abgestimmt, ob

ein Zehntel der zusätzlichen Steuermillion wieder in die Ursprungsländer zurückfliessen soll.

Keine Patentlösungen Man war sich im Kappeler Gemeindesaal zwar einig, dass es nicht in Ordnung ist, die Ärmsten dieser Welt zugunsten unsers Wohlstands unter Missachtung elementarer Menschenrechte, Arbeitsschutzbedingungen und für Hungerlöhne schuften zu lassen. Eine Patentlösung konnte jedoch niemand präsentieren. Georges Martin, stellvertretender Staatssekretär des EDA, der den «Grundlagenbericht Rohstoffe» ausführlich vorstellte, äusserte sich skeptisch, ob sich in den Ursprungsländern etwas verändere, wenn die Schweiz schärfere Gesetze erlasse. Er rief in Erinnerung, dass Unternehmungen mit Sitz in der Schweiz sowohl die hiesigen wie auch die Gesetze in den Staaten, in denen sie aktiv sind, zu befolgen hätten. In der Bundesverfassung sei verankert, dass die Schweiz zur Linderung von Not und Armut in der Welt beitrage, zur Achtung der Menschenrechte und zur Förderung der Demokratie, ebenso wie zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. «Der Bundesrat bevorzuge auf internationalem Parkett wenn möglich freiwillige Massnahmen, die von allen Akteuren gemeinsam getragen werden», erklärte er und nannte als Beispiel private Sicherheits- und Militärunternehmen. Diese hätten sich verpflichtet, die Menschenrechte in den Einsatzgebieten einzuhalten und dazu einen Kodex unterzeichnet, der Pflicht sei, um Aufträge der UNO zu erhalten. «Der Grundlagenbericht schliesst zusätzliche Regulierungen nicht grundsätzlich aus, fordert jedoch international abgestimmte Normen», führte Martin aus, ehe er zu einigen Empfehlungen, die der Bericht abgab, kam. Zu prüfen sei, welche Auswirkungen Transparenzvorschriften analog zu jenen der EU und den USA auf den Rohstoffhandel in der Schweiz hätten. Zudem solle sich die Schweiz für globale Transparenzbestimmungen einsetzen. Geprüft werden solle ausserdem, ob die

Unter der Leitung von Wirtschaftsjournalist Daniel Ammann (rechts) referierten der stellvertretende Staatssekretär Georges Martin (2. v.l.), François Mercier (Fastenopfer), Theologe Stefan Grotefeld, und Rohstoffhandels-Branchenvertreter Martin Fasser über das Geschäftsgebaren der Rohstoffbranche. Links: Christoph Balmer, Leiter der Fachstelle Kirche und Wirtschaft. (Bild Martin Platter) Schweizer Gesetzgebung in Bezug auf das internationale Umfeld angepasst werden müsse.

Grundlagenbericht Rohstoffe zu vage? François Mercier vom «Fastenopfer» bezweifelte, dass sich durch den Grundlagenbericht etwas in den Abbauländern zum Besseren verändern wird. Dazu sei der Bericht zu wenig zwingend. «Nur Gesetze, wie sie in der EU und den USA bereits in Kraft sind, können etwas an der Situation ändern», ist Mercier überzeugt. Sein Bericht über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in kongolesischen Minen, an denen Glencore beteiligt ist, fördert aber auch zutage, dass den zuständigen Behörden im Kongo die Missstände sehr wohlbekannt sind, jedoch von offiziellen Stellen nichts dagegen unternommen wird. Als Gründe werden wirtschaftliche Abhängigkeit und Korruption vermutet. Mercier rechnete vor, wie durch Steuervermeidungstricks der multinationalen Unternehmen der Fiskus in den Abbaugebieten

um Milliardenbeträge gebracht werde. Allein Afrika entgingen so jährlich rund 38 Milliarden Dollar – denen 30 Milliarden Dollar internationale Entwicklungshilfe gegenüberstünden, führte Mercier aus. «Glencore widerspricht allen Vorwürfen», warf Moderator Daniel Ammann ein und bat Wirtschaftsethiker Stefan Grotefeld um eine Einordnung. «Kaum jemand bestreitet, dass es moralische Probleme im Zusammenhang mit der Förderung und dem Handel von Rohstoffen gibt. Das birgt Risiken. Ein schlechter Ruf ist schlecht fürs Geschäft», warnte der Theologe. «Die Vorstellung, wonach die Politik den rechtlichen Rahmen setzt, innerhalb dessen die Unternehmen ihren eigenen Vorteil verfolgen können, weil alle davon profitieren und somit der Moral Genüge getan ist, greift zu kurz. Das individuelle Vorteilsstreben ist nicht zum Vorteil aller.» Er schloss mit seiner dritten These, wonach Unternehmen eine moralische Verantwortung für die Folgen ihres Handelns trügen. Dazu gehöre auch, dass sie «defizitäre Rahmenordnungen nicht zu ihrem

Vorteil ausbeuten, sondern kompensieren helfen, indem sie sich für den Aufbau adäquater politischer Ordnungen einsetzen.»

Korruption als Hauptproblem Zu Beginn der anschliessenden Diskussion mit dem Publikum fragte Ammann Branchenvertreter Martin Fasser, ob er sich in den Ausführungen wiedererkannt habe? «Nein, nicht mit der Firma, für die ich arbeite. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Ausführungen von Herrn Mercier stimmen. Ich glaube aber, dass eine Minderheit der Rohstofffirmen in der Schweiz zur genannten Problemgruppe gehört.» Kann man als Schweizer Firma im Kongo überhaupt nach den geforderten Standards arbeiten?, wollte ein Fragesteller wissen. «Im Moment landet das Geld nicht in den Taschen der Armen, sondern der Elite», antwortete Martin. Der Druck der Medien und der Öffentlichkeit werde aber helfen, damit Firmen ihre Reputation nicht vergessen.

«Internationale Standards und private Labels als Lösung für fairen Handel» Interview mit Matthias Michel, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zug Der Zuger Regierungsrat Matthias Michel (FDP) sprach sich anlässlich der Podiumsdiskussion im Kappeler Gemeindesaal für die Einhaltung der bestehenden Gesetze und mehr Engagement auf privater Basis aus. In der Fragerunde der Podiumsdiskussion haben Sie dafür plädiert, keine weiteren Reglementierungen in der Schweiz zu erlassen, sondern sich für internationale Standards einzusetzen. Wie haben sie das gemeint? Matthias Michel: Ich stelle immer wieder fest, dass Kritiker mit der Forderung an mich herantreten, der Kanton müsse mehr und besser reglementieren. Dies liegt jedoch in der Zuständigkeit des Bundes, und dort zumeist bei National- und Ständerat. Es geht hier um übergeordnetes Wirtschafts-, Obligationen- und Handelsregisterrecht. In diesen Bereichen darf ein Kanton gar nichts regeln.

Regierungsrat Matthias Michel. (map) Nützen diese Regeln auf dem Weltmarkt? Nein, global nützts nichts, wenn die Schweiz für sich allein strikte Gesetze erlässt, sonst gibt es nur Verschiebungen von Unternehmen in Länder mit schwacher Gesetzgebung und fehlenden Standards. Das Rohstoffgeschäft ist global. Also müssten

wir Standards und Abkommen finden, die global wirken. Dazu gäbe es bereits gute Ansätze wie die Transparenz-Initiative (z.B. Extractive Industries Transparency Initiative, EITI), die von der Schweiz, grossen Firmen wie Glencore-Xstrata und einer Reihe anderer Länder mitgetragen werden. Aber leider nicht von allen Involvierten. Ich musste feststellen, dass in Südamerika fast keines und in Afrika nur die Hälfte der Länder dabei sind. Die Länder, in denen Rohstoffabbau betrieben wird, müssten jedoch dabei sein, damit die Zahlungsströme offengelegt werden können. Leider haben aber nicht alle Nationen eine starke Staatsmacht mit neutraler Administration. Deshalb muss primär einmal der Rechtsstaat in diesen Ländern gestärkt werden. Der Informationsaustausch erweist sich sogar unter Ländern mit funktionierender Administration als Knacknuss, wie wir gera-

de im Steuerstreit mit den USA und der EU erleben. Wäre es denkbar, dass die Schweiz von anderen Staaten verlangen würde, Zahlungen bestimmter Firmen offenzulegen? Es gibt internationale Steuerausscheidungsregeln, an die sich die Schweiz hält. Aber es müssten sich auch diejenigen Länder an diese Vorgaben halten, die Rohstoffe abbauen lassen. Wir können keinem afrikanischen Land befehlen, es müsse diesen Abkommen beitreten. Ich finde aber wichtig, dass die Schweiz hier und bei anderen internationalen Standards auf internationalem Parkett die Initiative ergreift, um internationale Standards anzuregen und zu unterstützen. Dann ist der Ruf nach mehr Schweizer Staat illusorisch, um die Bedingungen der Bevölkerung in rohstoffreichen Entwicklungsländern zu verbessern? So radikal würde ich es nicht ausdrücken. Die Sensibilisierung der Konsumenten und abnehmenden Firmen

für faire und saubere Bedingungen bei der Gewinnung und dem Handel von Rohstoffen ist vorhanden. Nehmen wir das FSC-Label für Holz. Es bürgt für umweltschonende Standards bei der Holzproduktion und hat inzwischen einen Millionenwert. Jedes Unternehmen kämpft dafür, dieses Prüfsiegel zu erhalten, um bei Abnehmern und Konsumenten nicht in Ungnade zu fallen. Es ist übrigens ein privates Label, das nicht vom Staat aufgezwungen wurde. Schlüsselakteure, wie beispielsweise die IKEA, müssen allerdings mitmachen, dann ziehen ganze Branchen mit. Das ist schneller und effektiver, wie wenn zuerst 193 Regierungen von einheitlichen Regeln überzeugt werden müssen. Jeder Staat kann mitunterstützen, indem der zum Beispiel bei seinen Beschaffungen die entsprechenden Labels und Standards verlangt. Interview: Martin Platter


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Job4you: Neues Team und neue Energie Projekt der Jugendarbeit Affoltern Das Job4you-Büro ist ein Projekt der Jugendarbeit Affoltern, welches bereits seit fünf Jahren besteht. Das Büro ist eine Freizeit-Job Vermittlungsstelle von Jugendlichen für Jugendliche. Teenager von 13 bis 16 Jahren können sich hier anmelden, um kleinere Freizeit- und Ferienjobs ausführen zu können.

Spiel und Spass in der Mettmenstetter Badi. (Bilder zvg.)

Jugendarbeit Affoltern holt sich die Siegerfahne! OOMAAA-Bewegungsförderungsprojekt erfolgreich durchgeführt Nachdem Mettmenstetten im letzten Jahr den ersten Platz belegte, holte sich dieses Jahr Affoltern den ersten Platz. Angefangen hat alles mit Baseball am Freitag, 7. Juni. Die Jugendarbeitenden Robert Vcelak und Janine Brunke von der Jugendarbeit Affoltern luden zum Sportplatz Moos mit Wasser, Apfelschorle, Riegeln, Äpfeln und recht viel Sonne ein. 33 Jugendliche, davon einige bekannte aus dem Vorjahr sowie viele neue Gesichter, traten in ihren jeweiligen Mannschaften gegeneinander an. Sportlich und fair zeigten sich die Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg, die spontan bei der Teilnahme am OOMAAA-Projekt zusagten. In ausgelassener Stim-

mung wurde angefeuert und gekämpft bis am Ende des Baseballwettkampfes der Freitagssieger Mettmenstetten feststand. In Mettmenstetten luden Chantal Cham und Florian Frey am Samstag, 8. Juni, zu den Gladiatorenspielen ins Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik und in die Dorfbadi ein. In Einzelwettkämpfen wie zum Beispiel Hasenjagd, Ringkampf, Eierpflücken und Überlebenskampf ging es nicht nur um Kraft, Schnelligkeit und Strategie, sondern auch um Mut. Die halbe Dorfbadi schaute gespannt und sichtlich begeistert den einzelnen Disziplinen zu. Nach den verschiedenen Wettkämpfen konnten begeisterte Ba-

dibesucher die letzte Disziplin (StabHochkampf im Wasser) auch noch ausprobieren. Der Tagessieg ging verdienterweise an die Mannschaft von Affoltern. Am Sonntag, 9. Juni, lud das Team von O2Jugend – Mirjam Strub, Katharina Mann und Marco Hartmann – zum Burgenball in die Zendenfreihalle ein. Ehrengast war der Kunstturner Michael Meier, welcher den Jugendlichen den Sport nochmals auf eine ganz andere Art und Weise präsentierte und zur Begeisterung von allen einen Salto aus dem Stegreif zauberte. Es wurde geschwitzt und gekämpft und trotz des Anfeuerns von Michael Meier ging der Tagessieg ein weiteres Mal an das Team von Affoltern. Am Mittwoch, 12. Juni, wurde der Abschluss des OOMAAA Projektes angemessen gefeiert. Alle Mannschaften trafen sich um 9.30 Uhr im Sputnik Mettmenstetten zum Brunch und fuhren danach gestärkt nach Winterthur in den «Block» zum Kartfahren, Skaten und Klettern. Zurück in Mettmenstetten wurde gemeinsam gegrillt und um 20.30 Uhr gingen alle glücklich und zufrieden ihrer Wege. Das war das OOMAAA 2013 – die Siegerfahne hängt nun ein Jahr in der Hirtschür in Affoltern, das Haus der Jugendarbeit Affoltern.

Das Job4you-Büro wird jeweils von zwei Jugendlichen betreut, welche über das Projekt erste Arbeitserfahrungen sammeln können. Unter Begleitung der Jugendarbeit nehmen sie Aufträge an, bearbeiten diese selbstständig und kümmern sich um die Anliegen von Arbeitgebern und nehmern. Sie sind ebenfalls zuständig für die Vermarktung des Projektes und werden darin gefördert, eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Zurzeit sind über 30 Jugendliche in der Kartei registriert, welche sich über jeden Auftrag freuen. Hier bietet sich die Möglichkeit für die Schüler und Schülerinnen wie auch für die Bürobetreuer, pädagogisch wertvolle erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Durch das Projekt findet ein Austausch der Bevölkerung mit den Jugendlichen statt, der Austausch zwischen Generationen wird gefördert, Hürden werden abgebaut.

Neues Team Die Jugendlichen werden älter, und mit der Lehre oder weiterführenden Ausbildungen bleibt keine Zeit mehr für die Büroschichten am Mittwochnachmittag. Somit wechseln jeweils die Köpfe des Projektes. Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Lehre wurden nun das treue bis-

herige Team Emir Shala und Cihad Sakiri verabschiedet, die Neuen Ardit Biqkaj und Jetmir Krasniqi begrüsst. Das neue Team hat als erstes grösseres Projekt bereits eine Marktaktion veranstaltet. Hier wurden selbstgemachter Kuchen und warme Schokolade verschenkt, gleichzeitig wurde mittels Flyer Werbung für das Job4you-Projekt gemacht, um neue Aufträge zu generieren. Ein kleiner Dosenschiessstand für die jüngeren Marktbesucher rundete die Aktion ab. Die regelmässigen Aufträge wie Monatsprogramme austeilen, das Verteilen von Flyern und das Pflegen der Kontakte zu Kunden und Arbeitnehmern, wurden bereits aktiv übernommen. Weitere Aktionen sind in Planung. Das neue Team ist voller Tatendrang und möchte viele interessante Aufträge in Empfang nehmen, um das Projekt weiter aktiv zu halten. Wer den Kontakt zu Jugendlichen begrüsst und gerne ein soziales Projekt unterstützt, wende sich für seine jugendgerechten Aufgaben wie Rasen mähen, Kinderbetreuung, Auto waschen, Gärtnern usw. gerne an die Jugendarbeit. Ebenfalls werden Caterings mit Apéro-Häppchen und Getränken für alle Arten von Veranstaltungen angeboten, welche von Jugendlichen vorbereitet und unter Betreuung durchgeführt werden. Für weitere Informationen steht das Job4you Team jederzeit gerne zur Verfügung. Öffnungszeiten: Das Büro befindet sich im Treffpunkt Hirtschür, Alte Jonentalstrasse 3, Affoltern am Albis und ist nur jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr offen (ausser in den Schulferien). Weitere Infos unter www.ja-aaa.ch, job4you8910@hotmail.com, Telefon 076 510 34 78.

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Ardit Biqkaj und Jetmir Krasniqi: Das neue Team hat als erstes grösseres Projekt bereits eine Marktaktion veranstaltet. (Bild zvg.)


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Kunstpreis für Moritz Häberling Dreidimensionales, sechs Tonnen schweres Metall-Objekt des Kunstschmieds aus Uerzlikon in Basel An der Ausstellung Swiss Art Award im Rahmen der Art Basel hat Kunstschmied Moritz Häberling aus Uerzlikon zusammen mit Architekt Wolfgang Rossbauer aus Zürich einen Preis erhalten. ................................................... von marianne voss Wer fährt mit einem Bührer-Industrietraktor, Jahrgang 1966, den Anhänger beladen mit sechs Tonnen Metall über den Bözberg nach Basel an eine Kunstausstellung? Für solch unkonventionelle Aktionen ist Moritz Häberling aus Uerzlikon, Kunstschmied und Metallgestalter, gerne zu haben. Die Idee, am Wettbewerb der Swiss Art Award teilzunehmen kam vom Architekten Wolfgang Rossbauer, mit dem Moritz Häberling schon oft zusammengearbeitet hat. Das gemeinsam erschaffene Metall-Kunstwerk mit dem Namen «Equilibrum» ist ein statisches Experiment. «Ein dreidimensionales Objekt braucht mindestens drei Aufstellpunkte, um stabil zu stehen», erklärt der Kunstschmied. «Die minimale flächiggeometrische Form, die stabil ist, ist ein Dreieck, im dreidimensionalen Raum ist dies ein Tetraeder, der aus vier Dreiecksflächen besteht.» Das Objekt «Equilibrum» ist eine rein auf Druck belastete Konstruktion. Nur das Gewicht der Stahlplatten fixiert die jeweils drei Tetraeder des Geschosses in ihren Positionen. Das Produkt des riesigen, dreieinhalb Meter hohen Objektes sind eigentlich vier Tische, von denen jeder mit vier verschiedenen Höhen aufgestellt werden kann.

Moritz Häberling, 2. von rechts, an der feierlichen Preisübergabe in Basel. Im Hintergrund die Projektion seines Kunstwerkes. (Bild zvg.) Renommierter Kunstwettbewerb Die Ausstellung Swiss Art Award – organisiert vom Bundesamt für Kultur – bietet jedes Jahr im Rahmen der Art Basel einen repräsentativen Überblick über das aktuelle Schaffen in der Schweizer Kunstszene. Der eidgenössi-

sche Wettbewerb für Kunst und Architektur wird seit 1899 ausgetragen und ist der älteste und renommierteste Kunstwettbewerb der Schweiz. Die an dieser Ausstellung präsentierten Arbeiten wurden von der Eidgenössischen Kunstkommission aus 528 Eingaben ausgewählt. Auf Empfehlung

der Kunstkommission werden 20 eidgenössische Preise für Kunst und Architektur vergeben. Und einen davon erhielt die Arbeitsgemeinschaft Moritz Häberling und Wolfgang Rossbauer. Natürlich freut sich der Uerzliker Metallgestalter über diese Ehre: «Das ist natürlich ein besonderer Moment im

Leben, wenn du so einen Preis erhältst.» Und Spass gemacht habe die ganze Aktion auch. Denn die Heimfahrt von Basel nach Uerzlikon erfolgte wiederum per Bührer. Diesmal aber noch ergänzt mit Kohle vom Basler Rheinhafen. «Die Kohle brauche ich für meine Schmitte.»

Kloster Kappel: Architekturwettbewerb für Revitalisierung und Entwicklung Das Kloster Kappel ist ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Die Klosterkirche aus dem Mittelalter überragt das Amtshaus und das Konventgebäude, welche die Zürcher Landeskirche für den Seminarbetrieb hergerichtet hat. Das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert soll in den Besitz der Kirchgemeinde übergehen. Zum Klosterareal gehört ein Kranz von Bauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die von der Anstalt Kappel

zusammen mit dem Landwirtschaftsbetrieb gebaut wurden. Für den Unterhalt dieser Gebäude stand in den letzten dreissig Jahren nur wenig Geld zur Verfügung. Deshalb ist ein Stau hinsichtlich des Unterhalts, der energetischen Sanierungen und der Umnutzungen augenfällig. Der Verein Kappelerhof hat sich deshalb ein Programm für die «Revitalisierung und Entwicklung» vorgenommen. Ein Gesuch an den Lotteriefonds hat der Re-

gierungsrat mit der Auflage genehmigt, dass ein Architekturwettbewerb nach GATT/WTO durchgeführt werde. Dies verlangte, dass der Wettbewerb international ausgeschrieben wurde.

Architekturwettbewerb 44 Teams von Architekten und Landschaftsarchitekten interessierten sich dafür, ein Wettbewerbsprojekt zu entwickeln. Das Preisgericht, in dem die

Zum Klosterareal gehört ein Kranz von Bauten, für deren Unterhalt in den letzen 30 Jahren nur wenig Geld zur Verfügung stand. (Bild zvg.)

Denkmalpflege, das Hochbauamt und der Ortsbildschutz vertreten waren, hat dann 9 Teams eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. 6 Teams haben fristgerecht ein Projekt eingereicht. Dieser zweite Schritt des Wettbewerbs wurde anonym durchgeführt, das heisst das Preisgericht wusste nicht, wer welches Projekt verfasst hatte. Nach zwei intensiven Jury-Tagen wählte das Preisgericht das Projekt «intra muros – extra muros» des Ateliers Kempe und Thill aus Rotterdam als Sieger des Wettbewerbs.

che, historisch nachvollziehbare Weise die Gesamtanlage des Klosters Kappel zu klären. Auch das Siegerprojekt lässt noch zahlreiche Fragen betreffend der Altbauten oder der Architektursprache offen und muss nun in weiteren Schritten überarbeitet werden. Lösungen für die Erschliessung müssen gefunden werden und der landwirtschaftliche Betrieb muss hinsichtlich der effizienten und wirtschaftlichen Betriebsabläufe sorgfältig weiterentwickelt und den künftigen Bedürfnissen angepasst werden.

Das Siegerprojekt der niederländischen Architekten Kempe und Thill

Ausstellung der Wettbewerbsprojekte

Der Entwurf des Siegerprojektes basiert auf einer sehr sorgfältigen Analyse der Baugeschichte des Klosters Kappel. Die Architekten schlagen vor, die Klostermauer, welche die Ansicht von Süden her prägt, auch im Norden wieder zu vervollständigen. Mithilfe dieser Mauern wird die bestehende Anlage auf einfache Weise gegliedert. Der eigentliche Klosterbezirk mit der Kirche, dem Amtshaus, dem Konventgebäude und dem Pfarrhaus wird so eindeutig und im historischen Sinn korrekt von seinem Umland abgegrenzt. Die Landwirtschaft mit Vieh und Ackerbau bleibt ausserhalb der Mauern und erhält zeitgemässe Bauten, die sich an die Mauer anlehnen. Der städtebauliche Charakter einer räumlich kompakten und funktionalen Insel inmitten einer weitläufigen, landwirtschaftlichen Umgebung bleibt erhalten. Den Architekten gelingt es mit dem vorliegenden Entwurf auf einfa-

Alle Projekte werden vom Mittwoch 10. Juli bis zum Sonntag 14. Juli im grossen Gemeindesaal in Kappel a. A. öffentlich ausgestellt (Öffnungszeiten siehe Inserat vom 5. Juli 2013). Andreas Müller, Verein Kappelerhof anzeige


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Forum

Freitag, 28. Juni 2013

Gripen-Kauf macht keinen Sinn Die geplante Beschaffung der Gripen Kampfflugzeuge durch die Schweizer Eidgenossenschaft macht aus folgenden Gründen keinen Sinn: 1. Der Zeitpunkt stimmt nicht: Der richtige Zeitpunkt für die Beschaffung ist der Ersatz der F/A 18. Mit dem Festhalten an zwei Flugzeugtypen werden sowohl die einmaligen als auch die laufenden Kosten erhöht. Die einmaligen Kosten erhöhen sich aus folgenden Gründen: – Es müssen zwei Evaluationen und Beschaffungen gemacht werden. – Die Verhandlungsmacht bei den Herstellern aufgrund geringerer Stückzahlen ist niedriger. – Es braucht für beide Typen Flugsimulatoren, Handbücher, Schulung der Ausbildner, spezifische Wartungsinfrastruktur etc. Folgende Punkte verteuern den Betrieb: – Bei der Wartung können weniger Skaleneffekte genutzt werden, un-

Zuschriften mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten.

In der Regel mit vollem Namen und Wohnort Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen – dazu auch solche, die sich auf Beiträge im «Anzeiger» beziehen. Zuschriften werden in der Regel mit vollem Namen und Wohnort publiziert. In besonderen Fällen ist ein anonymisierter Text zulässig. Über eine Veröffentlichung und über den Zeitpunkt der Veröffentlichung entscheidet die Redaktion. Und über nicht publizierte Texte wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)

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ter anderem weniger Zeitaufwand für Reparaturen durch stärker steigende Erfahrung der Mechaniker als bei nur einem Flugzeugtyp. – Es müssen mehr Ersatzteile und Waffensysteme vorgehalten werden, da für zwei Flugzeugtypen insgesamt höhere Sicherheitsbestände notwendig sind. Dies bindet Kapital und verursacht Lagerkosten. 2. Die Evaluation ist ungenügend: Aufgrund der fehlenden Einsicht kann die Güte der Evaluation(en) nicht geprüft werden. Es ist aber nicht ersichtlich, warum der Stimmbürger, derjenige der bezahlt, keine Einsicht in die Berichte erhält. Ungenügend ist das Fehlen relevanter Flugzeugtypen: – Lockheed Martin F22A, dieser amerikanische Flugzeugtyp ist schon entwickelt und im Einsatz. Da die Amerikaner Geld brauchen, bietet sich die Möglichkeit ein echtes Hochleistungsflugzeug zu einem guten Preis zu bekommen.

– Sukhoi Su35BM, das neueste verfügbare Kampflugzeug aus Russland sollte nur schon aus Wettbewerbsgründen miteinbezogen werden neben den drei europäischen Fliegern. – Sukhoi PAK-FA, dieses Flugzeug ist vergleichbar mit der F22A aber befindet sich noch nicht im Einsatz sondern ist erst ein Prototyp mit Bestellungen aus Russland. Bei den erwähnten Flugzeugtypen gilt zu bedenken, dass das Preis / Leistungsverhältnis sich nicht nur durch den Preis ergibt. Wenn dies der Fall wäre, würden viele Schweizer Unternehmen nicht am Markt bestehen. 3. Man kauft die Katze im Sack: Die Entwicklung von Kampfflugzeugen ist komplex und kostspielig. Ein noch nicht entwickeltes Flugzeug zu kaufen beinhaltet ein erhebliches Risiko für Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Dies haben die Amerikaner mit der F-35 feststellen müssen, deren Entwicklung das Bud-

get bis zum heutigen Zeitpunkt um einen Faktor 2 überschritt. Auch sind die Gegengeschäfte Augenwischerei und treiben die Kosten nach oben, wie Oskar Schwenk, langjähriger CEO der Pilatus Flugzeugwerke, in einem Interview bemerkte: «Schweden liegt vor der Haustür. Für zwanzig bis dreissig Flugzeuge eine ganze Produktion von dort in die Schweiz zu verlagern, ist absurd und kostet enorm viel Geld. Eine Verlagerung wäre nur sinnvoll, wenn wir Zugang zu neuen Technologien erhielten. Einen Flügel nieten, das können wir auch so.» Es wird zwar von den Politikern versprochen, dass vertraglich alle Kosten abgesichert sind, ich erinnere an dieser Stelle an einige andere Versprechungen: Die EU-Ostmilliarde, die sich zu Ostmilliarden entwickelt, jede als temporär bezeichnete Steuererhöhung ... Raphael Rutar, Co-Präsident der Jungfreisinnigen Säuliamt, Affoltern

Unser Spital: Nicht wegschauen, sondern zuhören Am Donnerstag, 4. Juli, findet um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum des Hauses Rigi in Affoltern die Sitzung der Delegierten des Spitalzweckverbandes statt. An diesem Anlass werden mit grösster Wahrscheinlichkeit die Verordnungen für die neue Rechtsform und die Abstimmung im November verabschiedet. Diese Delegiertenversammlung ist öffentlich und kann von allen Personen, welchen die Zukunft unseres Spitals nicht egal ist, als Zuhörer besucht werden. Es könnte ja sein, dass es Delegierte haben wird, welche die «Hauruckübungen» der Projektleitung nicht mehr absegnen wollen. Ich rufe möglichst viele interessierte Personen aus dem Bezirk auf, diese Delegiertenversammlung zu besuchen. Heinz Schneider, Affoltern

Demokratie leben – Rechte wahrnehmen

Angefahren und weitergefahren

An der letzten Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis waren gerade einmal 63 Stimmberechtigte anwesend. Bei 6796 Stimmberechtigten (Stand: 9. Juni 2013) entspricht dies einer enttäuschenden Anwesenheits-Quote von 0,93 Prozent. Zudem ist es sehr schade, dass ich als Jungpolitiker der einzi-

Am Sonntag, 28. April, um zirka 9.15 Uhr, wurde unsere Katze Simba auf der Rossauerstrasse in Uerzlikon angefahren. Sie hatte ein Halsband, welches beim Aufprall / Wegschleudern abgerissen wurde (ich habe es auf der Strasse gefunden), darauf stand meine Telefonnummer! Niemand hat mich oder die Polizei informiert! Unsere

ge junge Erwachsene war. Ich rufe dazu auf, dass die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Affoltern verstärkt die direkte Demokratie leben und die Rechte wahrnehmen. Philipp Büchner, Ortsparteipräsident CVP Affoltern und Vorstandsmitglied JCVP Kanton Zürich anzeige

So verliert die Polizei das Vertrauen der Bevölkerung Es geschah vor zirka dreieinhalb Wochen, als mich meine Katze um 1 Uhr früh mit lautem Knurren aus dem Schlaf schreckte. Sofort war ich hellwach und wusste sofort, etwas stimmt nicht. Ich stand auf, ging Richtung Wohnzimmer und sah hinter der Balkontüre einen Mann stehen, der im Begriff war die Türe zu öffnen. Ich machte Licht und ging ganz instinktiv schimpfend und keifend auf den Eindringling los. Der verschwand sofort mit einem Sprung über das Balkongeländer. Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, rief ich den Notruf 117 an, um den Einbruchsversuch zu melden. Die nette Dame fragte, ob der Dieb noch im Hause sei, was ich verneinte. Ob er schon in die Wohnung eingedrungen sei, was ich ebenfalls verneinte. Sie meinte dann, dass gerade keine Patrouille in der Nähe sei und dass man wegen der Dunkelheit sowieso keine Spuren finden kann. Ich soll doch wieder schlafen gehen und es werde sich am nächsten Morgen ein Polizist mit mir in Verbindung setzen, was aber bis heute nicht passiert ist. Spuren waren genügend vorhanden. Fingerabdrücke auf dem Geländer und Fusspuren am Balkon und im Garten. Es ist zwar schon eine Weile her, doch schlafe ich immer noch sehr unruhig. Doch, was mir am meisten zu denken gibt, ist, dass ich eine Woche später in dieser Zeitung gelesen habe, dass «die Polizei, dein Freund und Helfer» Kinder, welche aus Sicherheitsgründen auf dem Trottoir fuhren, gebüsst hat. Unsere Polizei macht sich doch mit solchen Aktivitäten lächerlich und verliert das Vertrauen von Erwachsenen und Kindern. Aber es ist ja schon immer eine Tatsache gewesen, dass zuerst immer etwas passieren muss, bis man reagiert. B.W., Wettswil (Name der Redaktion bekannt)

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Katze hat sich schwer verletzt in die Nähe unseres Hauses geschleppt und wurde hinter unserem Haus, auf einer Baustelle, von unserer Nachbarin glücklicherweise entdeckt, so dass wir schnell reagieren konnten. Ist es wirklich so schwierig, anzuhalten, schauen, Polizei informieren? Oder den Besitzer? Karin Isabell Baldauf, Uerzlikon


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Gewerbe

Noova: Konkurs dehnt sich aus Letzte Woche hat das Konkursamt den Noova Coiffure in Affoltern geschlossen (im «Anzeiger» vom 21. Juni), nun folgen auch die drei Coiffeur-Geschäfte in Wil (SG), Zug und Zürich, die derselben Muttergesellschaft angehören. Diese, die Go Beauty Media GmbH, befindet sich in Liquidation, wie dem Schweizerischen Handels-Amtsblatt (SHAB) vom 24. Juni zu entnehmen war. Immerhin: Zwei Mitarbeiterinnen des seit 25. Juni konkursamtlich versiegelten Geschäftes in Affoltern haben bereits eine (Zwischen-)Lösung gefunden: Eine arbeitet vorübergehend in einer Bar, eine andere wagt im aargauischen Freiamt den Schritt in die Selbstständigkeit. Drei weitere Coiffeusen sind derweil weiter auf (Teilzeit-)Stellensuche. Tröstlich seien in dieser schweren Zeit die guten Wünsche der Kunden, verrät Monserrat Quiros, die 20 Jahre im Geschäft an der Obfelderstrasse 38 gewirkt hat – zuletzt als Geschäftsführerin. So sei sogar bei ihrem früheren Chef nach ihrer Natelnummer gefragt worden, sagt sie. (tst.)

Freitag, 28. Juni 2013

«Morogoro»

«Warhorse»

Konzert der Musikschule Knonauer Amt zugunsten eines Hilfsprojekts in Tansania. > Seite 15

Kriegsmelodrama im Open-Air-Kino auf dem Ottenbacher Schulhausplatz. > Seite 17

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Gute Leistungen Ottenbacher und Obfelder Turnvereine mit starken Auftritten am Eidgenössischen. > Seite 21

Für drei Mio. Franken modernisiert Knackige Frische im Coopark Affoltern Während Monaten wurde der Coopark Affoltern für rund drei Millionen Franken modernisiert. Die Kunden dürfen sich auf ein breites Sortiment und attraktive Eröffnungsangebote freuen.

Ob ein knuspriges Bio-Älplerbrot oder feine Gipfeli am Morgen: für jeden Geschmack ist das Passende dabei. Viele frische Früchte und Gemüse jeglicher Art runden das grosszügige Angebot des Coopark ab.

Auf 2600 m² bietet der Coopark Affoltern nun eine noch grössere Auswahl an. Während der Modernisierungsphase wurden einige Abteilungen sortimentsbezogen erweitert. So gibt es eine beachtenswerte Auswahl an Rot-, Weiss- und Dessertweinen, die für jeden Anlass den perfekten Tropfen bereithält. Auch in der bedienten Metzgerei wurde das Angebot ausgebaut. Eine massive Vergrösserung erfuhr die Fischabteilung: Neu im Sortiment sind dort Sushi und nebst Frischfisch viele hausgemachte Spezialitäten – in Bedienung und inklusive kompetenter Beratung. Ein ebenfalls grösseres Sortiment bietet die Backwarenabteilung.

Spezialangebote und 10 % Rabatt Die Strapazen der Etappenmodernisierung sind vorbei. Nun heisst es für die Kundschaft: Feiern! Bis Samstag, 29. Juni, erhalten Kundinnen und Kunden 10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment. Hungrige bekommen eine feine Wurst frisch vom Grill und mit Brot für nur zwei oder ein Spiessli für drei Franken. Kinder können während dieser Zeit Gratis-Ballone mit nach Hause nehmen. Eröffnungsaktivitäten im Coopark Affoltern bis 29. Juni: 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment; Bratwurst vom Grill mit Brot für nur zwei und Spiessli für drei Franken; Gratis-Ballone für Kinder.

Geschäftsführer Michael Blaskovic freut sich auf viele zufriedene Kunden. (zvg.)

«Die Gewerbeschau in Affoltern war ein toller Event» Gewinner des Wettbewerbs bei Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien «‹S’Gwärb uf de Strass› war ein toller Event und hat uns allen Spass gemacht», so zieht Eva Niederhauser vom Team Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien Bilanz über die Gewerbeschau, die vor einigen Wochen in Affoltern stattfand.

hauser. «Die Kundinnen und Kunden kamen am Freitag und Samstag zu uns ins warme, gemütliche Büro und wir unterhielten uns bei Kaffee und Kuchen.» Ganz besonders freuten sich die Rellstab-Damen über den Besuch vieler Kunden, die dem Team auch noch lange nach abgeschlossenen Geschäftsbeziehungen einen freundlichen Besuch abstatteten. «Unsere Kundinnen und Kunden behalten uns in positiver Erinnerung und kommen gerne wieder vorbei, um zu erzählen, wie es ihnen geht. Das ist ein schönes Gefühl», sagt Astrid Rellstab. «Es war auch toll, etwas gemeinsam mit den Affoltemer Gwärblern zu machen und sich dabei besser kennenzulernen», ergänzt Eva Niederhauser.

Viele Kundenbesuche, interessante Gespräche, ein unterhaltsamer und informativer Immobilien-Wettbewerb, bunte Luftballons und die Teilnahme an der Modeschau für Gwärbler: Das waren nur einige der Highlights des spannenden Wochenendes. Aus 166 Teilnehmern des Wettbewerbs wurden gestern die drei Gewinner gezogen.

Luftballons und Immobilien-Wettbewerb

Gute Laune trotz schlechten Wetters «Wir liessen uns die Laune vom Wetter nicht verderben», sagt Eva Nieder-

Eva Niederhauser (rechts) vom Team Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien und «Glücksfee» Barbara Roth, Präsidentin der Voba. (Bild zvg.) anzeige

Sauberes Auto für guten Zweck

Kontrollen steigern Hygiene

Morgen Samstag, 29. Juni, lautet das Motto bei McDonald’s: «Wir waschen, Sie helfen». Der Car Wash Day findet in allen McDrive Restaurants der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein statt. So waschen auch in Affoltern McDonald’s-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter am Samstag von 11 bis 15 Uhr die Autos der Gäste für einen guten Zweck. Mit dieser Waschaktion werden Spenden für die Ronald McDonald Kinderstiftung gesammelt, die sich in der Schweiz für kranke Kinder und deren Familien einsetzt. (pd.)

Insgesamt 20 000 Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Badewasserproben hat das Kantonale Labor Zürich 2012 chemisch, mikrobiologisch oder physikalisch untersucht. Von den 13 000 Lebensmittelproben entsprachen 89 Prozent den gesetzlichen Bestimmungen. Die Beanstandungsquote lag damit im Rahmen der letzten Jahre. Es zeigt sich aber langfristig eine deutliche Verbesserung. Die häufigsten Mängel waren unzureichende hygienische Beschaffenheit und Fehler in der Kennzeichnung.

Für viel Spass sorgten die Luftballons, die im eigenen Zelt vor dem Ladenlokal direkt mit Gas gefüllt und in allen

Wunschfarben den begeisterten Kindern und Jugendlichen in die Hände gedrückt werden konnten. Einige Kinder liefen mit einer ganzen Kollektion von Luftballons umher – vor allem, als am Sonntag endlich die Sonne schien. Nicht zuletzt nahmen sich insgesamt 166 Personen Zeit, am interessanten Immobilien-Wettbewerb der Firma Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien teilzunehmen. Fünf knifflige Fragen galt es zu beantworten. Als Dankeschön erhielten alle Teilnehmer einen attraktiven Sofortpreis. Barbara Roth-Herzig, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG und Präsidentin der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba), zog unter allen Teilnehmern drei Gewinner. Die glücklichen Empfänger der Gutscheine im Wert von 150, 100 und 50 Franken sind: 1. Andreas Henggeler, 2. Jolanda Lienhard, 3. Marlies Saluz. Das Team von Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien gratuliert den Gewinnern herzlich! (pd.)


Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 29. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 30. Juni 10.00 Schulschlussgottesdienst anschliessend Pfarreifest Dienstag, 2. Juli 19.30 Abendmesse Mittwoch, 3. Juli 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 4. Juli 19.00 Rosenkranz Freitag, 5. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 28. Juni 16.30 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 30. Juni 10.00 Ökumenischer Familiengottesdienst mit viel Musik und Gesang Pfarrerin Bettina Stephan und Religionspädagogin Irène Omlin (kath. Pfarrei Affoltern) mit Einweihung des neuen Gemeinschaftsgrabes Anschliessend Apéro für alle in Chilestube und Pfarrhausgarten Mittwoch, 3. Juli 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Samstag, 29. Juni 10.00 Kolibrireise Abfahrt beim Pfarrhaus, Leitung: Marina Clerici und Susanne Wey Sonntag, 30. Juni 10.00 Gemeindegottesdienst in Maschwanden getauft wird Tom Brechbühl Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho

Sonntag, 30. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Jahresgedächtnis: Hedwig Muff, Knonau Freitag, 5. Juli 18.30 Schulabschlussgottesdienst. Anschliessend Grillplausch Samstag, 6. Juli 16.00 Firmung von 23 Jugendlichen Firmspender: Bischof Dr. Vitus Huonder

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Kloster Kappel Donnerstag, 4. Juli 19.30 Vortrag über Familiennamen Roland Kissling, im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 30. Juni 10.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg Dienstag, 2. Juli 19.30 Lobpreis

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 29. Juni 15.00 Gottesdienst im Rahmen des Festes der Hochzeitsjubilare Pfrn. B. Bartels Es singt der Gospelchor Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst, Pfr. U. Boller 11.15 Sommer-Orgelmatinée in der Kirche mit J. Byers, Bariton, und A. Nardone, Orgel/Klavier

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. Juni 10.00 «Sommer-Gottesdienst» mit Pfrn. S. Sauder und dem Kirchenchor mit Sommerliedern

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Anschliessend Chilekafi Freitag, 5. Juli 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer, Affoltern

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof Ringger in Kappel mit den Jagdhornbläsern Zimmerberg und Pfr. Ch. Menzi Taufe von Nico Joris Falkensammer Anschliessend Apéro Dienstag, 2. Juli 14.00 Bibelstunde im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 30. Juni 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche Ursula Hauser, Orgel und Laurent Tinguley, Trompete Virtuose und heitere Musik für Tompete und Orgel Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss an die Abendmusik besteht die Möglichkeit für einen Imbiss. Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 3. Juli 17.15 In der Klosterkirche: offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 4. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 4. Juli 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 30. Juni Fünfter Sonntag nach Trinitatis 10.00 Gottesdienst mit Vikar Fabio Carrisi

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 29. Juni 20.00 Konzert Orchestergesellschaft Affoltern am Albis Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst, Pfr. A. Boller Angela Bozzola (Orgel) Mittwoch, 3. Juli 12.00 Club4, Mi-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 4. Juli 12.00 Club4, Do-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Samstag, 6. Juli 9.00 Mannezmorge ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 30. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Einer trage des anderen Last.» (Galater 6, 2) Jörg Ebert, Pfarrer Veronica Nulty, Orgel

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 30. Juni 9.30 Gottesdienst Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Lukas 14, 25–33: «Von den Kosten der Nachfolge»

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 29. Juni 10.00 Tschägg-Point-Day Kids + MegaKis Sonntag, 30. Juni 9.45 Konfirmations-Gottesdienst «Woran hängt mein Herz?» Dominik Stäuble Kinderhüeti, Kids-Treff Montag, 1. Juli 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 3. Juli 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der Pfimi Donnerstag, 4. Juli 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 30. Juni 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 29. Juni 16.00 Abschieds-Gottesdienst von Ernst & Mary-José Bourquin Sonntag, 30. Juni kein Gottesdienst mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Die Geschichte vom Hakenmann» Mittwoch, 3. Juli 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Sonntag, 30. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Samstag, 29. Juni 17.30 Eucharistiefeier 17.30 Familiengottesdienst in Hedingen Sonntag, 30. Juni 9.00 Eucharistiefeier 10.00 Ökum. Familiengottesdienst in Aeugst 11.00 Santa Messa mit Taufe Donnerstag, 4. Juli 17.00 Anbetung

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag 30. Juni 11.00 Eucharistiefeier Der Kirchenchor singt afrikanische Melodien Anschliessend Paëlla-Essen Spiel und Spass für die Kinder

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 30. Juni 10.30 Gottesdienst Jakobus 1, 3–8 Glaube und zweifle nicht Sonntagsschulen/Unterricht

Juli-Programm 2013 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3. und 10. Juli 2013 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Mittwoch. 3. Juli 2013 KAFI-TRÄFF für Seniorinnen & Senioren Austausch von Geschichten und Kennenlernen untereinander 9.00 bis 11.00 Uhr im Märtkafi Org.: Alterskommission Affoltern Donnerstag, 4. Juli 2013 WANDERUNG Landquart– Jenins–Bad Ragaz Wanderzeit: 3 Std. 7.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitung: Ernst Bründler Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Mittwoch, 10. Juli 2013 EXKURSION Durchmesserlinie Besichtigungsdauer: 2 Std. 8.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett Affoltern Zürich selber lösen Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 11. Juli 2013 SENIORENTREFF «Bella Venezia» Stadtreise mit Bildern von Pfr. Werner Schneebeli 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 18. Juli 2013 SPAZIERGRUPPE Rickenbach–Obfelden Spazieren: 1½ Std. 9.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Rest. Kreuzstrasse Leitg./evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 18. Juli 2013 BERGWANDERUNG Giswilerstock Wanderzeit: 4¾ Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick/Alpwirtschaft Leitg. /Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 kein Mittagstisch im Juli Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42

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Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

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Vermischtes

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Wollen, sollen, müssen Frauen Nein sagen? Der erste Wettswiler «Fraueznacht» vermittelte Antworten Weil am 21. Juni bekanntlich der längste Tag des Jahres und zudem kurz danach Johannisnacht im Kalender stehen, liessen sich die stets fantasievollen «Frauezmorge»-Organisatorinnen etwas Besonderes einfallen: ein «Fraueznacht». Die Frauen kamen in grosser Zahl. Kinder und Jugendliche der Musikschule Knonauer Amt am Konzert vom Sonntag 23. Juni 2013 in der Kirche Hedingen. (Bild zvg.)

Für Kleinbauern und Jugend in Tansania Konzert in der Kirche Hedingen Mit einem Konzert das Hilfsprojekt «Morogoro» in Tansania unterstützen. Darum ging es vergangenen Sonntag in der Kirche Hedingen. Unter der Leitung von Anette Bodenhöfer spielten am Sonntag, 23. Juni, Kinder und Jugendliche der Musikschule Knonauer Amt im Rahmen des 500-Jahre-Jubiläums der Kirche Hedingen. Nach verschiedenen Vorträgen der jungen Musikerinnen und Musiker und den Kinderchören aus Affoltern und Bonstetten endete das Konzert mit dem «Jubiläumslied». Gemeinsam mit dem Publikum sangen und spielten alle Mitwirkenden das Lied, welches von Anette Bodenhöfer für diesen Anlass komponiert und arrangiert wurde.

Das Konzert verbindet die Musikschule Knonauer Amt und die Kirchgemeinde Hedingen in verschiedener Weise. Als Musiklehrerin und Organistin ist Anette Bodenhöfer in beiden Institutionen tätig. Die Kirchgemeinde Hedingen unterstützt mit diesem Konzert zudem ein Hilfsprojekt in Tansania. Die Kollekte von 650 Franken geht nach Morogoro. Dort ist in diesem Jahr der Arbeitsort von Mirjam Moser, die in Hedingen aufgewachsen ist. Im Rahmen ihres Nachdiplomstudiums an der ETH wird sie sich für die Förderung und Unterstützung von ländlichen Kleinbauern und arbeitslosen Jugendlichen im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft einsetzen. Weitere Spenden können auch auf das Postkonto 80-3652-7, lautend auf: Pfarramt, 8908 Hedingen mit dem Vermerk «Morogoro» überwiesen werden.

................................................... von annemarie stüssi Referentin Heidi Hofer Schweingruber, auf breiter Basis tätige Erwachsenenbildnerin, gewann mit ihrer positiven Ausstrahlung sofort die Herzen der anwesenden Frauen, die aus ganz verschiedenen Gemeinden und sogar aus dem benachbarten Aargau nach Wettswil angereist waren. Wie kommt es denn, dass Frauen oftmals Ja sagen, wenn sie eigentlich Nein sagen möchten? Einer der Gründe ist das vielfach mangelnde Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen. Man wagt nicht, einen Korb zu geben, wenn man beispielsweise um eine Dienstleistung, die Übernahme eines Amtes oder auch nur um eine Gefälligkeit angegangen wird. Um dieses Selbstvertrauen zu gewinnen, riet die Referentin einmal schlicht und einfach zur «Königinnenhaltung», nämlich gut geerdet und aufrecht dazustehen und sodann im psychischen Bereich die Erforschung und Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit.

Rollenspiele zu zweit Viel Anklang fanden die einfachen Rollenspiele zu zweit, die in der Regel

in heitere Kurzgespräche mündeten. Denn: einfach Nein zu sagen, wie dies vorgeschlagen wurde, genügte den differenzierten Ansprüchen der anwesenden Frauen nicht eigentlich. Eine kurze, plausible Erklärung oder ein Lösungsvorschlag gefielen den Frauen besser. Und: «C’est le ton, qui fait la musique». Entschieden, aber freundlich Nein zu sagen und/oder gleichzeitig eine Lösung vorzuschlagen entsprach den Teilnehmerinnen eher. Auffallend ist es allerdings, dass es meistens dieselben Frauen sind, die beispielsweise innerhalb einer dörflichen Gemeinschaft Kuchen für ein Fest backen, Protokolle einer VereinsGV schreiben oder aber Kinder und Tiere hüten. Weshalb tun sie das eigentlich? Bestimmt nicht aus Langeweile, denn gerade die vielbeschäftigten Frauen werden oft um Dienstleistungen angegangen, weil diese es eben nicht gewohnt sind, sich abzugrenzen und darüber hinaus vielleicht auch Dankbarkeit oder Prestigegewinn erhoffen. Und gerade an Letzteren fehlt es dann oftmals.

Man muss auch Ja sagen können «Kann ich dir helfen», fragt die Nachbarin, die beobachtet, dass die junge Mutter am Anschlag ist. «Nein, nein, es geht schon», ist die übliche Antwort. Weshalb nicht: «Ja, gerne, da wäre ich froh». Auch diese Haltung ist oft eine Folge mangelnden Selbstbewusstseins oder aber der Furcht, als unfähig eingestuft zu werden. Am rechten Ort Nein zu sagen und bei anderer Gelegenheit dankbar Ja zu sagen, ist wohl nicht zuletzt ein Frage

der Selbsterkenntnis. Wer seinem «Bauchgefühl» vertraut und zu seinen Entschlüssen zu stehen bereit ist, wird bei einiger Übung und mit zunehmender Erfahrung die richtigen Entscheide treffen können. Und die Folge davon sind vermehrte Freizeit, geschonte beziehungsweise gebündelte Kräfte und klare Verhältnisse innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Schmackhaftes Sommer-Znacht Wie beim «Frauezmorge» bildete auch das liebevoll angerichtete Buffet einen wichtigen Bestandteil des Treffens. Köstliche Salate, heisser Fleischkäse sowie eine feine Käseplatte für die Halbund Ganzvegetarierinnen standen im Mittelpunkt, selbstgebackene Kuchen und Kaffee krönten Abschluss des Treffens. Wie jeweils bei den Morgen-Veranstaltungen wirkten sich die sommerlich-bunten Blumensträusse aus einfachen Wiesen- und Gartenblumen auf den Tischen anregend auf die Atmosphäre aus. Vier Mal im Jahr treffen sich Frauen zum gemütlichen Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil. Nach einem einfachen Frühstück, mit persönlichen Gesprächen und Begegnungen über die Generationen hinweg, setzen die Teilnehmerinnen sich mit den verschiedensten Themen des Lebens in Vorträgen und Diskussionen auseinander. Ausblick auf künftige «Frauezmorge»-Veranstaltungen: Nach den Sommerferien, am 27. September, steht ein Vortrag über Schüssler-Salze auf dem Programm und im Advent geht es ums Motto «Sterntaler» mit prominenter musikalischer Bereicherung.

Nuggikette: Es waren 1468 Teile

Treffpunkt für Senioren

Schätzwettbewerb Vitalis Drogerie Naturkind an Gewerbeschau

«Kafi-Träff» der Alterskommission Affoltern

«S’Gwärb uf de Strass» gehört bereits der Vergangenheit an und die Vitalis Naturkind Drogerie darf auf erfolgreiche Ausstellungstage zurückblicken. Es wurden viele interessante Gespräche geführt und dabei der Bevölkerung das Sortiment für Mutter und Kind in einem ansprechenden Ambi-

Sich treffen, miteinander sprechen, Geschichten aus dem Leben austauschen, sich überhaupt erst kennenlernen, das sind die Möglichkeiten, die sich Senioren im neu angebotenen «Kafi-Träff» der Alterskommission bieten. Aber nicht nur das, gelegentlich sind Unterhaltungsbeiträge oder Informationsvorträge geplant und die Alterskommission nutzt den «Ka- Treffpunkt Märtkafi an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild zvg.) fi-Träff», um Information an die Senioren der Gemeinde Alle Senioren (oder solche die es zu übermitteln. Mitglieder der Alters- noch werden) der Gemeinde Affoltern kommission werden jeweils anwesend sind zu diesen «Kafi-Träffs» herzlich sein. eingeladen. Wie samstags im Märtkafi Der «Kafi-Träff» findet im Märtkafi während des Wochenmarktes werden an der Oberen Bahnhofstrasse 7 (Kasi- Kaffee, Gipfeli und frisch gemachte no-Kopfbau) alle zwei Monate, jeweils Wähen angeboten. Die Alterskommisam Mittwoch von 9 bis 11 Uhr, statt. sion möchte diese Treffs als feste EinDer nächste «Kafi-Träff» ist am 3. Juli, richtung etablieren und übernimmt weitere folgen am 4. September und 6. bis auf weiteres die KonsumationskosNovember. ten.

ente präsentiert. Rund um die Gwärbi fand ein Schätzwettbewerb von Nuggikettenzubehör statt, welcher auf grosse Resonanz gestossen ist. Unter den 275 Teilnehmern durfte nun die Vitalis Naturkind Drogerie die zehn glücklichen Gewinner eruieren, welche am besten geschätzt hatten.

Pietro Martinelli aus Affoltern lag mit seinen 1473 geschätzten Teilen der tatsächlichen Menge von 1468 Stück am nächsten. Er gewann einen 100-Franken-Gutschein. Weiter hatten zahreiche kleine Künstler ihre Kreativität beim Malwettbewerb unter Beweis gestellt. (pd.)

Zu Fuss von Posten zu Posten

Der glückliche Gewinner des Schätzwettbewerbs Pietro Martinelli mit der stellvertretenden Geschäftsführerin Cornelia Bucher. (Bild zvg.)

Orientierungswandern ist eine interessante Sportart und ein Angebot der Pro Senectute für Erwachsene 60 plus. Los geht es am Montag, 1. Juli, um 13.30 Uhr beim Coop-Parkplatz, 200 Meter vom Bahnhof Affoltern. Alle Teilnehmer erhalten eine Karte mit eingezeichneten Punkten auf einfach zu findender Route. Spaziergänger können

eine kürzere Strecke auswählen. Kartenunkundige erhalten eine spezielle Betreuung, wenn sie es wünschen. Das Orientierungswandern dauert rund zwei Stunden, es wird ein Unkostenbeitrag von 10 Franken erhoben. Weitere Auskünfte unter Telefon 044 860 57 89 oder peter.riek@hispeed.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 28. Juni 2013

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Open-Air-Kino auf dem Schulhausplatz «Kultur Ottenbach» zeigt das Kriegsmelodrama «Warhorse» und die beliebte Musicalverfilmung «Mamma Mia» Alle zwei Jahre findet in Ottenbach das beliebte Open-Air-Kino statt, organisiert durch den Verein «Kultur Ottenbach». Am 28. und 29. Juni sind auf dem Schulhausplatz wieder zwei unterhaltsame Filme zu sehen. In diesem Jahr zeigt Kultur Ottenbach am Freitag den Film «Warhorse»: Steven Spielbergs Oscar-nominiertes Kriegsmelodrama erzählt von der Freundschaft zwischen einem aussergewöhnlichen Pferd und einem Jungen. Joey ist der Traum eines jeden pferdeverrückten Kindes. Ohne je auf einem Pferd gesessen zu haben, galoppiert ein kleines Mädchen sogleich auf dem temperamentvollen Braunen über Wiesen und Hügel. Spricht man wortreich und beschwörend auf Joey ein, lernt er in wenigen Minuten, auf einen Pfiff herzukommen. So wenigstens gelingt das dem britischen Bauernjungen Albert (Jeremy Irvine). Er muss das junge Pferd innerhalb eines Monats einreiten und mit ihm einen steinharten Acker pflügen, damit der trinkende Vater die Pacht nicht verliert. Bald darauf bricht der Erste Weltkrieg aus; Albert und Joey werden getrennt. Für Joey beginnt als Offiziers-, dann als Kanonenzugpferd eine erschöpfende Odyssee zwischen den Fronten. Einmal verwickelt er sich vollkommen in Stacheldrähte, die er in Panik durchbrach; ein schmerzhafter, erschütternder Anblick. Nach seiner Befreiung aber – zugleich ein Moment der Versöhnung zwischen den feindlichen Lagern – steht Joey auf, nahezu unversehrt. Steven Spielberg mutet den Zuschauern die Kriegsgräuel nicht schonungslos zu. Zwischen den Aufnah-

Freunde treffen sich wieder: Albert (Jeremy Irvine) und Joey in «Warhorse».

«Mamma Mia»: Meryl Streep (links) beweist ihr Gesangstalent. (Bilder zvg.)

men in schmutzig-düsterem Grau-Blau gönnt er ihnen und Joey eine Verschnaufpause in einer Landidylle, wo ein kleines Mädchen in warmem Licht mit ihm spielt, der Grossvater Marmelade kocht und bedeutungsschwer über den Krieg spricht. Anders als in der Jugendromanvorlage von Michael Morpurgo, die nur Joeys Perspektive berücksichtigt, gibt es im Film einen zweiten Erzählstrang, der von Alberts Erlebnissen berichtet: Mittlerweile alt genug, zieht auch er in den Krieg und hofft, dort seinen Freund wiederzufinden …

Sommers macht: Meryl Streep, die ihr Gesangstalent bereits u.a. in Robert Altmans «Last Radio Show» unter Beweis stellen konnte, liefert eine der unterhaltsamsten Performances ihrer Karriere und bezaubert in jeder Szene. Und auch der Rest der Filmband «Donna and the Dynamos», die als Sidekicks kongenial besetzte Julie Walters (bekannt als sarkastische Alkoholikerin aus der Sitcom «Cybill») und die musicalerfahrene Christine Baranski, liefern perfektes Timing, pointierte Präsenz und nicht zuletzt zwei der besten Gesangseinlagen des Films. Und dann ist da noch ein alternder Beau im Glitzeranzug, der einmal Bond war, James Bond: Singen kann Pierce Brosnan zwar nicht, aber auch er hat sichtlich Spass am sinnfreien Sommersonnenspiel.

Verwechslungskomödie um rund 20 ABBA-Songs Der Film am Samstag ist die beliebte Musicalverfilmung «Mamma Mia». ABBA ist ein Phänomen: Auch zwei Dekaden nach ihrer Auflösung verkauft die schwedische Pop-Band noch 3000 Alben pro Tag. Zahlreiche Coverbands erhalten Mythos und Musik lebendig, in den 1980ern gelang den ABBA-Bs Björn Ulvaeus und Benny Andersson

mit dem Musical «Chess» ein Welterfolg und 1999 wurde mit «Mamma Mia!» der Traum vieler Fans wahr: Die Verwechslungskomödie um rund 20 ABBA-Songs begeisterte mittlerweile über 30 Millionen Musicalzuschauer. Die Handlung ist schlicht und liefert vor allem den Rahmen zum munteren Absingen diverser Abba-Hits. Auf einer malerischen Insel will die 20-jährige Sophia heiraten. Ihr sehnlichster Wunsch ist, dass ihr Vater sie zum Altar führt. Blöd, dass sie nicht weiss, wer ihr Vater ist. Das alte Tagebuch ihrer Mutter gibt Aufschluss über einen legendären Sommer vor 21 Jahren – und über drei mögliche Vaterschaftskandidaten. Sophia lädt alle ohne das Wissen ihrer Mutter ein. Wie durch ein Wunder taucht die Männermannschaft gemeinsam am Tag vor der Hochzeit auf und stiftet Verwirrung allerorten. Neben den stark narrativen Liedern von ABBA ist es vor allem die Spielfreude samt ironischem Augenzwinkern der älteren Schauspielergeneration, die diesen Film zum Hit des

Die schönste Lounge im Amt Beide Filme, vor allem natürlich Mamma Mia, sind auch sehr gut für jüngere Zuschauer geeignet. Zum Open Air Kino in Ottenbach gehören wie immer

auch die «schönste Lounge im Amt» und die Bar, welche für die spezielle Atmosphäre sorgen. Den ganzen Abend sorgt «DJ Worker» für den passenden musikalischen Hintergrund. Die Organisatoren bieten auch ein reiches Sortiment an Verpflegung, passend zu den Filmen an. Schon vor der Filmvorführung kann man sich also in die richtige Stimmung bringen. Einem gemeinsamen Happening unter Freunden steht nichts mehr im Weg! Die Vorführung auf dem Schulhausareal in Ottenbach beginnt jeweils um 22 Uhr. Bei schlechtem Wetter kann der Gemeindesaal, bzw. am Samstag der Singsaal genutzt werden. Verpflegungsstand und Bar sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 15 Franken für Erwachsene und 10 für Jugendliche bis 16 Jahre. Vorverkauf in Ottenbach bei der Bäckerei Rimann, Coiffeur Hairbox und der Gemeindebibliothek oder direkt an der Abendkasse. Weitere Infos und Ticket-Bestellungen unter http://openairkinoottenbach.wordpress.com/.

Die Feuerwehr im Einsatz erleben Realitätsnahe Übung bei der Adler-Kreuzung in Knonau «Gaffer» erwünscht: Am kommenden Donnerstag, 4. Juli, zeigt die Feuerwehr Knonaueramt Süd in Knonau der Bevölkerung, wie ein Feuerwehr-Einsatz abläuft.

Einladung zum Entschleunigen: Lesebänke. (Bild zvg.)

Boxenstopp auf der Lesebank Eine Aktion während der Sommermonate Auch dieses Jahr stehen im Bezirk Affoltern bei verschiedenen Ruhebänken an Spazierwegen und in Badeanstalten Boxen mit Lesestoff bereit. Die Bibliothekarinnen möchten die Bevölkerung während der Sommermonate zum Schmökern und Lesen verführen. Sich bei schönem Wetter auf einer Bank auszuruhen, die Seele baumeln zu lassen und ein spannendes Buch zu lesen ist Erholung pur! So laden die mit Romanen, Comics, Bilderbüchern, Zeitschriften und Sachbüchern gefüllten Leseboxen zum Entschleunigen ein. Ermöglicht wurde dieses Projekt dank der guten Zusammenarbeit der Gemeindebibliotheken und durch die

Unterstützung der Buchhandlung Scheidegger, die zahlreiche Bücher zur Verfügung gestellt hat. Die Firma Büchi Optik Affoltern hat vorausschauend und augenzwinkernd zudem für einzelne Bücherkisten Lesebrillen spendiert. Neben Lesestoff hat es in den Boxen auch Feedback-Büchlein für Anregungen, Wünsche und Rückmeldungen. Wer in den kleinen Freiluftbibliotheken nichts Passendes findet, darf sein Glück natürlich gerne bei einer der 14 Bezirksbibliotheken versuchen und deren Angebot nutzen. Die Aktion dauert noch bis Mitte September. Über die Standorte der einzelnen Lesebänke geben die beteiligten Bibliotheken oder www.bibliothek-affoltern.ch Auskunft.

Sirenen heulen, Leute rennen umher und rufen, ein scheinbar emsiges Treiben. Was zuerst konzeptlos wirkt, wird nach einiger Zeit sehr strukturiert. Das könnten Eindrücke sein, welche einem Beobachter bei einem Feuerwehr-Einsatz auffallen. Die Feuerwehr muss imstande sein, jederzeit auf aussergewöhnliche Ereignisse, wie der Brand eines Hauses, reagieren zu können.

erwehr ist ganz einfach: Zuerst die eigene Sicherheit, dann die Rettung von Menschenleben, die Rettung von Tieren, verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreitet und eigentlich erst am Schluss kommt das eigentliche Löschen. Im Einsatz treffen nach ca. 10 bis 15 Minuten die weiteren Fahrzeuge ein. Dabei muss häufig eine Wasser-Transport-Leitung erstellt werden. Mit der Autodrehleiter können Leute aus der Höhe gerettet werden und die Brandbekämpfung kann von oben erfolgen. Zur Unterstützung leitet die Verkehrsgruppe die wichtigsten Strassen um, damit die Feuerwehr sicher arbeiten kann.

Am kommenden Donnerstag, 4. Juli, zeigt die Feuerwehr Knonaueramt Süd in Knonau der Bevölkerung, wie ein Feuerwehr-Einsatz abläuft. Um 19.40 Uhr wird im Bereich der AdlerKreuzung in Knonau eine realitätsnahe Feuerwehrübung über die Bühne gehen. Besucher sind explizit erwünscht. Diesmal heisst es «Gaffen erlaubt». Es gilt, die Gelegenheit zu nutzen und der Feuerwehr bei ihrem Handwerk über die Schulter zu schauen. Im Anschluss an die Übung gibt es einen kleinen Imbiss. Martin Pfister, Ausbildungschef Feuerwehr Knonaueramt Süd

Eigene Sicherheit kommt zuerst Ein Einsatz läuft meistens nach dem gleichen Muster ab. Der Einsatzleiter ist zuerst auf dem Schadensplatz, da er nicht über das Feuerwehrlokal einrückt, sondern direkt zum Ereignisort fährt. Das erste Tanklöschfahrzeug sollte spätestens nach 12 Minuten auf Platz sein. Mit dieser Mannschaft werden die ersten Massnahmen getroffen. Die Prioritätenliste der Feu- Die Feuerwehr Knonaueramt Süd bietet Einblick in ihr Handwerk. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 28. Juni 2013

agenda

Freitag, 28. Juni Affoltern am Albis 16.47-04.00: FCA-Grümpi mit Gewerbe-Cup und Penaltystand-Finale. Anschliessend Party-Night mit dem Trio Wolkenbruch. Bar/Lounge mit DJ Fabi. Sportplatz Moos.

Obfelden 17.00-22.00: 3-Jahres-Jubiläum der Gebrüder Geretto als Wirte mit Live-Musik. Restaurant Rütli. Dorfstrasse 129. 19.00-22.00: Musig im Hirschengarten mit Silver Sound. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Stallikon 20.00: Sommerbücherabend: Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten zum Lesen und Hören vor. Verabschiedung von Margreth Lips. Mit Apéro. Schulhaus Loomatt (Bibliothek). Massholderenstrasse.

Wettswil 20.00: Bücher im Gespräch: Afrika. Das Team stellt afrikanische Literatur vor. Gast Afrika-Kennerin Margit Zingg. Anschliessend Apéro. Bibliothek.

Samstag, 29. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 13.00: FCA-Schüeli/Grümpi: Gruppenspiele und Oldies-Cup sowie Penaltystand-Finale. Gemütlicher Grümpi-Höck des FCA im Festzelt. Kinder-Disco ab 17 Uhr. Sportplatz Moos.

Ämtler Bibliotheken im Juli Die Schulferien im Bezirk dauern vom Montag, 15. Juli, bis Samstag, 17. August 2013. Bis Mitte September findet zum fünften Mal die «Lesebank-Aktion» statt. Im Bezirk werden Behälter mit Büchern und Zeitschriften bei Ruhebänken und Badeanstalten bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Geniessen einladen. Informationen zu den Standorten geben die beteiligten Gemeindebibliotheken.

Bibliothek Aeugst Mittwoch, 10. Juli, 20 Uhr: Lesezirkel. Es wird über das Buch «Alice singt» von Erica Brühlmann-Jecklin diskutiert. Während der Sommerferien ist die Bibliothek vom 15. bis 20. Juli geöffnet und bleibt dann bis zum 11. August geschlossen.

19.00-23.00: «Musig im Dorf» mit Kara Sylla Ka. Musik, Speisen, Trank und Barbetrieb. Bei schlechtem Gewitter im Gemeindesaal. Apéro ab 18 Uhr. Dorfplatz.

Bibliothek Hedingen Jubiläumslesespass-Aktion für Primarschülerinnen und -schüler vom 1. Juli bis 31. August 2013. Mittwoch, 10. Juli, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff. Gelegenheit für Eltern mit ihren Kindern in die Welt der Verse und Fingerspiele einzutauchen und die gemeinsame Zeit zu geniessen. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Donnerstag, 4. Juli, 9 bis ca. 10.30 Uhr: Sommer-Bücher-Kafi. Frisches und Erfrischendes für den Ferienkoffer. Alle sind herzlich willkommen! Dienstag, 9. Juli, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Kappel

Bibliothek Rifferswil

Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Mittwoch, 3. Juli, 20 Uhr: Bücherabend. Bibliothekarinnen und Kunden stellen Neuheiten vor. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Dienstag, 2. Juli, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Montag, 8. Juli, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Während der Sommerferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Mettmenstetten

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 25. Juli, und am Donnerstag, 8. August, jeweils von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Freitag, 28. Juni, 20 Uhr: Sommerbücherabend. Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten zum Lesen und Hören vor. Der Abend ist etwas feierlicher gestaltet, da Margreth Lips, langjähriges Teammitglied und frühere Leiterin, verabschiedet wird. Anschliessend Apéro. Auf einem Extratisch liegen neue Reiseführer bereit. Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Wettswil Bibliothek Obfelden

Während der Sommerferien ist die Bibliothek – mit Ausnahme vom 1. Au-

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Bonstetten

Regionalbibliothek Affoltern

Bibliothek Hausen

Bonstetten

gust – jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Ausstellungen

Freitag, 5. Juli, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. (IS)

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Daniel Day Huber und Pascal Murer, Malerei, Zeichnungen, Holzskulpturen, Bronzeplastiken. Die Ausstellung dauert bis 14. Juli. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt, Kunstforum, Massholderenstrasse: «Mandalas» - Bilder von Doris Rinderli, Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

Hausen am Albis 10.00-24.00: Rosenfest: Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung. 11.00 Uhr: Auftritt der Kavalleriemusik Zürich und Umgebung. 19.00 Uhr: Musikalische Unterhaltung mit den «Ägeritaler Turboörgälär». 20.00 Uhr: Konzert mit «Oesch’s die Dritten» im Konzertzelt. Abendkasse ab 17.30 Uhr. Inofs: www.rosenfest.ch. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

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Hausen am Albis 10.00-17.00: Rosenfest: Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung. 10.30 Uhr: Auftritt des Musikvereins Harmonie Hausen. Inofs: www.rosenfest.ch. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Obfelden 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Sag mir, welch’ Farbe die Zeit hat...». Werke von Frank Martin, Wolfgang Amadeus Mozart, Niels Wilhelm Gade und Johann Pachelbel. Solist: Ronny Spiegel, Violine. Leitung: Hugo Bollschweiler. Reformierte Kirche.

Ottenbach 21.00: Konzert mit «The Rabbits» Old time Rock’n’Roll. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

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Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: Ursula Hauser, Orgel und Laurent Tinguley, Trompete. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss an die Abendmusik besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Keine Anmeldung nötig. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil 20.00: Jazz mit den New Orleans Stompers. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 30. Juni Affoltern am Albis 08.00: FCA-Schüeli/Grümpi: Letzte Gruppenspiele. Ab 13.15 Uhr Finalspiele der einzelnen Kategorien und Penaltystand-Finale. Rangverkündigung ab 16.30 Uhr im Festzelt mit Turnierausklang. Sportplatz Moos. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern: «Sag mir, welch’ Farbe die Zeit hat...». Werke von Frank Martin, Wolfgang Amadeus Mozart, Niels Wilhelm Gade und Johann Pachelbel. Solist: Ronny Spiegel, Violine. Leitung: Hugo Bollschweiler. Reformierte Kirche.

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Donnerstag, 4. Juli

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Mittwoch, 3. Juli

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Affoltern am Albis

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PARADIES: HOFFNUNG

14.30-16.00: Einladung zum InfoNachmittag für alle Interessierten. Weitere Infos unter www.seewadel.info. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Dienstag, 2. Juli

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HANGOVER 3


Sport

Freitag, 28. Juni 2013

Erfolgreiches Rennwochenende für den Radrenn-Club Amt

Gelungenes Turnier

Sieg am MTB-Marathon im Schwarzwald – vier Top-20-Resultate

Die Shukokai Karate Schule Albis feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde sie mit der Organisation des JKL (Junior Karate League) Turnier Säuliamt vom 23. Juni betraut (vgl. «Anzeiger» vom 25. Juni). Insgesamt traten in Bonstetten über 300 Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren in rund 50 Kategorien in den Bereichen Kata und Kumite an. Stolz darf die Shukokai Karate Schule Albis auf einen reibungslosen Turnierablauf zurückblicken. Es wurde gekämpft, gelitten und gefeiert! Das JKL-Turnier kann als Einführung für spätere Karate-Turniere der höheren Altersklassen bezeichnet werden. Die Beliebtheit dieses Turniers, welches rund dreimal pro Jahr stattfindet, nimmt stetig zu. Die Sporthalle in Bonstetten war ein idealer Austragungsort. Die Lage und Infrastruktur wurde auch von den Gästen, welche aus der ganzen Schweiz anreisten, sehr geschätzt. Die gesamte Organisation des Turniers erhielt von verschiedenen Seiten grosses Lob.

RRC-Amt-Fahrer Urs Huber hat am Sonntag zum dritten Mal mit dem Black Forest Ultra den grössten Bikemarthon Deutschlands gewonnen. Derweil vier MastersFahrer des Haibike-Teams von Reto Wolf an der Schweizer Strassenmeisterschaft in Satigny Ränge unter den ersten 20 erreichten. «Die Strassenmeisterschaft begann extrem schnell. Im Aufstieg zum Ziel wurde das Feld am Anfang der zweiten Runde auseinandergerissen», beschreibt Reto Wolf. Andreas Schweizer, der spätere Sieger, habe kurz darauf alleine das Weite gesucht. «Dahinter konnte sich Michel Bravin in der ersten Verfolgergruppe festsetzen. Im 18 Fahrer umfassenden Hauptfeld fand ich Unterschlupf», zeichnet Wolf den Rennverlauf nach. Dauernd seien Attacken gefahren worden. Leider habe es auch Stürze gegeben. Jürg Müller ist einer der RRC-Fahrer, der betroffen war. Bravin erreichte das Ziel schliesslich als Sechster, Wolf als Zehnter, Marco Rimensberger als 17. und Daniel Gysling als 19.

ches Resultat gelingt, besteht die Chance, dass sie im Herbst für die Nationalmannschaft in Frankreich starten dürfte.

Vierter Sieg im Schwarzwald

Masters-Fahrer Michel Bravin erreichte den guten 6. Platz an den Schweizer Strassenmeisterschaften. (Bild zvg.) Bereits am Vortag war das Frauenrennen bei brütender Hitze ausgetragen worden. Es wurde geprägt von der langen Soloflucht Desireé Ehrlers. Doch auch hier hiess die spätere Siegerin Schweizer, Doris Schweizer. In der Hälfte des Rennens schlossen sie und Sandra Weiss zu Ehrler auf und es kam zum Sprint. Haibike-Fahrerin Marietta Knitsch wurde im ersten EliteJahr gute 14. Im Zeitfahren, das bereits am Mittwoch stattgefunden hatte, fuhr sie auf den 18. Platz. Wenn ihr an der Bergmeisterschaft ein ähnli-

Urs Huber vermochte den Black Forest Ultra Marathon bereits zum dritten Mal zu gewinnen. «Ich war ziemlich enttäuscht, dass es an der Schweizermeisterschaft in der Vorwoche nur für den vierten Platz gereicht hatte. Deshalb versuchte ich den Titelkampf so schnell wie möglich zu vergessen und begann umgehend mit dem Trainingsprogramm für die Weltmeisterschaft, die am ersten Juli-Wochenende in Kirchberg stattfindet», erklärt der Joner. Mit Passfahrten auf dem Rennrad und einer weiteren «WM-Streckenbesichtigung» feilte Huber an seiner Form. Der letzte Formcheck am Black Forest Ultra Marathon verlief nach Wunsch. «Zusammen mit meinem Bulls-Teamkollegen Karl Platt konnte ich das Rennen bestimmen», freute sich Huber, der nun zuversichtlich dem Welttitelkampf am Kitzalp BikeFestival entgegenblickt. (map.)

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Viel Lob für Shukokai-Karate Schule Albis Kyu, 10 - 13 Jahre; Anina Suter, 2. Rang, Kata Mädchen, 5. Kyu, 8 - 10 Jahre; Mascha Stettler, 3. Rang, Kata Mädchen, 5. Kyu, 8 - 10 Jahre. Erich Reinhardt, 3. Rang, Kata Knaben, 8. Kyu, 11 13 Jahre; Matteo Strehler, 3. Rang, Kata Knaben, 8. Kyu, 6 - 7 Jahre. Erblina Gashi, 3. Rang, Kumite Mädchen, 4.-6. Kyu, 12 - 13 Jahre; Nina

Andi Müller 4. Dan, Karate-Center-Leiter. (zvg.)

Lehmann, 3. Rang, Kumite Mädchen, 7.-8. Kyu, 6 - 9 Jahre; Anina Suter, 1. Rang, Kumite Mädchen, 5.-6. Kyu, 8 - 9 Jahre; Ajna Dähler, 2. Rang, Kumite Mädchen, 5.-6. Kyu, 8 - 9 Jahre; Nina Larissa Hauser, 3. Rang, Kumite Mädchen, 5.-6. Kyu, 8 - 9 Jahre. Yllzon Jsufi, 3. Rang, Kumite Knaben, 7.-8. Kyu, 9 10 Jahre; Anouk Kraft, 3. Rang, Kumite Knaben, 5.-8. Kyu, 7 - 8 Jahre; Vladyslav Kolesnychenko, 2. Rang, Kumite Knaben, 7.-8. Kyu, 11 - 12 Jahre. Jasmin Menet, 1. Rang, Kumite Mädchen, 7.-8. Kyu, 10 - 13 Jahre; Arbesa Jsufi, 3. Rang, Kumite Mädchen, 7.-8. Kyu, 10 - 13 Jahre. Anthony Schäfer, 3. Rang, Kumite Knaben, 5.-7.

Von der Shukokai-Karate Schule Albis belegten fol-

Kyu, 12 - 13 Jahre; Julian Maurer, 2. Rang, Kumite

gende Jugendliche Podestplätze: Jasmin Menet, 1.

Knaben, 7.-8. Kyu, 11 - 12 Jahre; Loris Haldimann,

Rang, Kata Mädchen, 8. Kyu, 11 - 13 Jahre; Arbesa

3. Rang, Kumite Knaben, 7.-8. Kyu, 11- 12 Jahre;

Jsufi, 2. Rang, Kata Mädchen, 8. Kyu, 11 - 13 Jahre

Antoine Martins, 3. Rang, Kumite Knaben, 5.-7.

Jullie Menet, 3. Rang, Kata Mädchen, 8. Kyu, 11 -

Kyu, 12 - 13 Jahre.

13 Jahre; Erblina Gashi, 3. Rang, Kata Mädchen, 4.

Infos: www.karate-albis.ch.

Trotz Kettenriss und Rahmenbruch Tolle Resultate für den Aeugstertaler Biker Hanspeter Aeberli Hanspeter Aeberli siegt bei der «Sella Ronda» im Südtirol und beendet das Etappenrennen «4 Peaks» in den Top Five.

Fredi Rütimann (links) an der Zwischenverpflegung nach 8 km. (Bild Urs H. Sigg)

Sieger am Bannalpsee Fredi Rütimann gewinnt Berglauf Am Berglauf Bannalp vom Sonntag, 23. Juni, lief Fredi Rütimann aus Hausen in der Kategorie Senioren 2 (Jahrgänge 1973 bis 64) als Sieger ins Ziel ein. Mit einer Länge von 11 km und einer Höhendifferenz von 1180 Metern gehört der Bannalp-Lauf zu den anspruchsvollsten Bergläufen in der anzeige

Schweiz. Der Lauf zählt zur Meisterschaft der Bergläufe und in dieser führt Fredi Rütimann das Klassement nun an. Urs H. Sigg Bilder des Laufes unter sigg-fotografie.blogspot.ch.

Dass Glück und (Material-)Pech manchmal sehr nahe beieinander liegen, durfte Hans- Hanspeter Aeberli gewinnt die «Sella Ronda». (Bild zvg.) peter Aeberli bei zwei sehr unterschiedlichen Bikeren- dem ungewohnten Untersatz erreichte nen gleich doppelt erfahren. Beim er das Ziel nach vier Tagen schlussenderstmals ausgetragenen «4 Peaks» lich auf dem 5. Gesamtrang in der Etappenrennen über 300 Kilometer top-besetzten «Grand Master» Kategound rund 10000 Höhenmeter von Ruh- rie (der Sieg ging an den diesjährigen polding (Bayern) nach Neukirchen (Ti- Cape-Epic-Gewinner). rol) brach ihm auf der 2. Etappe der Als Vorjahressieger in seiner KateCarbonrahmen. Nur mit Glück rettete gorie nahm Aeberli am vergangenen er sich mit dem angeschlagenen Bike Wochenende die «Sella Ronda» mit noch ins Ziel und musste sich für die Start und Ziel in Wolkenstein (Gröden) verbleibenden zwei Etappen erst ein- in Angriff. Der Unterschied von der mal ein Ersatzvelo beschaffen. Auf Runde um das gesamte Sella Massiv

zum «4 Peaks» könnte kaum grösser sein: das Etappenrennen besteht – wie es der Name schon sagt – aus Tagesstrecken über rund 80 Kilometer mit jeweils einem langen und einem kürzeren Anstieg. Bei der «Sella Ronda» geht es eigentlich nur steil bergauf oder bergab. Die 4200 Höhenmeter des Rennens verteilen sich auf gerade mal 84 Kilometer. Damit gilt dieser Marathon zu Recht als einer der anspruchsvollsten in Europa. Dies umso mehr als dass die Aufstiege durchwegs auf Schotterpfaden und die Abfahrten auf teilweise knackigen Singletrails zu bewältigen sind. Nach rund der Hälfte des Rennens ereilte Aeberli auch im Süditrol wieder das Materialpech. Ein Kettenriss zwang ihn zu einer längeren Basteleinlage mitten in einem Schneefeld. Mit der entsprechenden Wut im Bauch reichte es dem Fahrer des VeloReichmuth-Teams aber trotz des Zeitverlustes zum Gesamtsieg in seiner Alterskategorie. Dabei verbesserte er seine letztjährige Siegerzeit sogar nochmals um fast 10 Minuten auf rund sechseinhalb Stunden.


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Sport

Freitag, 28. Juni 2013

Aufstieg in die 1. Liga geschafft Aktive des TC Wettswil / TC Säuliamt gewinnen auch gegen Seedorf Auch der TC Seedorf konnte den Aufstiegs-Express der gemeinsamen Mannschaft des TC Wettswil und des TC Säuliamt nicht stoppen: Mit einem 9:0-Heimerfolg spielte sich das junge Team in die 1. Liga. Die Begegnung war gleichzeitig Höhepunkt und Abschluss einer für den TC Wettswil zufriedenstellenden Interclub-Saison. Deutlicher kann eine Mannschaft nicht unter Beweis stellen, dass sie reif für eine höhere Liga ist. In den drei Gruppen- und zwei Aufstiegsspielen gewann das Team von Captain Guido Baumann sämtliche Partien, davon nicht weniger als neun ohne Gameverlust. Im zweiten Aufstiegsspiel gegen den nominell starken TC Seedorf war die Reihe an Adrian Schalbetter (R5), seinem Gegner Adrian Gisler (R7) ein «Velo» zu «schenken», wie ein 6:0, 6:0 im Tennisjargon genannt wird. Wie schon in der Runde zuvor profitierte das Heimteam davon, dass der Gegner nicht in Bestbesetzung antreten konnte, was sich auch auf die Motivation einzelner Gastspieler auswirkte. Nachdem die ersten vier Einzel klar an Wettswil gegangen waren, gab der Seedorfer Stefan Hauger (R8) gegen Nicolas Schärer (R5) ohne direkt ersichtlichen Grund nach einem Game

auf. Damit war die Begegnung entschieden, sodass das letzte Einzel sowie die Doppel nicht mehr ausgetragen wurden. Neben Schalbetter waren Dominique Gilli (R3), Fabian Hubmann (R4) und Thibault Gagnaux (R5) erfolgreich. Während Gagnaux’ deutlicher Sieg (6:1, 6:1 gegen Jean-Philippe Jenny, R8) aufgrund der Klassierungsdifferenz nicht als Überraschung zu werten war, hatten Gilli (6:0, 6:4 gegen Sacha Niederberger) und Hubmann (6:1, 6:1 gegen Michael Blum) von ihren R4-klassierten Gegnern vielleicht etwas mehr Widerstand erwartet. So oder so ist der Aufstieg als hochverdient zu bezeichnen, und man darf gespannt darauf sein, wie sich die junge Mannschaft, die im nächsten Jahr unter der Flagge des TC Säuliamt antritt, in der 1. Liga schlagen wird.

Saisonziele in den meisten Fällen erreicht Auch für die übrigen neun Teams des TC Wettswil ist die Interclub-Saison 2013 mittlerweile abgeschlossen. Die meisten von ihnen haben das gesteckte Ziel erreicht, so die 1.-Liga-Mannschaft 35+ um Captain André Kaiser, die zwar die Abstiegsrunde bestreiten musste, die letzte Begegnung gegen Einsiedeln aber mit 7:2 sicher gewann. Den Aufstieg von der 3. in die 2. Liga nur ganz knapp verpasst haben die

Grümpi Affoltern Zum ersten Mal organisiert der FC Affoltern das Bezirks Schüler- und Grümpelturnier am selben Wochenende. Die Firmen- und Hobbyfussballer eröffnen den dreitägigen Anlass heute Freitagabend mit dem Gewerbecup. Den fussballerischen Höhepunkt erlebt das Turnier am Sonntag-Nachmittag mit allen Finalspielen der verschiedenen Kategorien.

Erfolgreiche Junioren des FC Knonau

Freuen sich über den Aufstieg. Hinten: Fabian Hubmann, Nicolas Schärer, Thibault Gagnaux, Felix Möhle und Dominique Gilli. Vorne: Adrian Schalbetter, Raphael Schalbetter und Captain Guido Baumann (von links). (Bild zvg.) Jungseniorinnen mit Captain Nicole Gallmann. Die hoch gehandelten Senioren 45+ scheiterten dagegen nach drei problemlosen Vorrundensiegen im ersten Spiel um den Aufstieg in die 1. Liga überraschend und nach drei vergebenen Matchbällen im entscheidenden Doppel auch unglücklich. Captain Sergio Catellani nahm später säuerlich zur Kenntnis, dass der von sei-

nem Team klar besiegte Gruppenzweite Schlieren den Aufstieg schaffte. Tagesform und Losglück spielen eben auch im Tennis eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die bittere Abstiegspille (von der 2. in die 3. Liga) schlucken mussten die Seniorinnen 40+ mit Captain Diane Eggler, während die übrigen Teams ihre Ligazugehörigkeit wahren konnten.

Zum ersten Mal in der noch sehr Jungen Vereinsgeschichte des FC KnonauMettmenstetten, konnten sich gleich zwei Mannschaften als Gruppensieger auszeichnen. Die Da-Junioren, welche diese Saison von Olivier Renold und Pascal Hartung gecoacht wurden, standen bereits zwei Runden vor Saisonschluss als Gruppensieger fest. Ein sehr spannender Samstag stand den Ea-Junioren bevor. Musste doch das letzte Gruppenspiel gegen Wädenswil gewonnen werden, um als Gruppenbester abzuschneiden. Das Spiel verlief dramatisch, gerieten die FCKMM-Jungs doch zweimal in Rückstand. Fünf Minuten vor Schluss führte der Gegner immer noch mit 3:2, dank einer tollen Willensleistung vermochten die Ämtler das Spiel noch mit 4:3 zu gewinnen. Sehenswert war der sensationelle Hechtköpfler von Laurin Waldvogel, der eigentlich noch im F-Junioren Alter ist. Der ganze Verein gratuliert diesen beiden Mannschaften zu den tollen Erfolgen.

Die Meisterschaft dominiert FCWB-Junioren steigen in die Coca-Cola Junior League auf Den Junioren B des Fussballclubs Wettswil-Bonstetten gelang eine überragende Saisonleistung. Sie wird gekrönt mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Coca-Cola Junior League. Abschiedsfoto nach dem letzten Spiel: Trainer Filipovic, Teammanager Ernst Marti, Spinner, Co-Trainer Correia, Rako, Löliger, Co-Trainer Kaufmann. (Bild zvg.)

FCA: Die Abgänge Drei Spieler verlassen die Mannschaft Drei Spieler haben zum Abschluss der Saison 2012/2013 den FCA verlassen. Die Innenverteidiger Matthias Spinner und Alen Rako sowie der Mittelfeldspieler Stefan Löliger. Auf die Frage, warum er «s’Eis» verlässt, antwortet Matthias Spinner lachend: «Ich habe ein Angebot von Barca.» Der wahre Grund, und da stimmt Stefan Löliger zu ist, dass sie nach sehr langen und intensiven Jahren beim FCA einfach mal eine Auszeit brauchen. Löliger, heute 28 jährig, ist seit 23 Jahren beim FCA. Mathias Spinner, nur ein Jahr älter als Löliger, hat auch bereits «um die 19 oder 20 Jahre FCA hinter sich». Die Frage, ob sie den Verein ganz verlassen, vernein beide. Der Verein hat beide geprägt. Hier haben sie Freunde gefunden, hier haben sie das Fussballspielen gelernt, hier haben sie einen Grossteil ihrer Freizeit verbracht. Beide möchten die Zeit nicht missen. Aber nicht nur als aktive Spieler haben die beiden Blauen sich in den Dienst des Vereins gestellt. Löliger war zeitweise Trainer bei den Junioren und Spinner hat das Clubheftli «Hattrick» Jahre lang federführend redaktionell betreut. Ausserdem hat er lesenswerte Vorberichte und Spielberichte im Affoltern Anzeiger verfasst. Während Spinner auf seiner Lieblingsposition «Innenverteidiger» den Gegner das Fürchten lehrte, war Löli-

ger, der beidfüssig ist, oft auf den Aussenbahnen links und rechts im Mittelfeld eingesetzt. Er hat ausserdem im zentralen Mittelfeld oder im Sturm gespielt. So geschehen im seinem letzten Spiel. Löliger, als Stürmer aufgeboten, machte sich selbst ein Abschiedsgeschenk und markierte ein Tor. Ein weiterer Abgänger ist der Real-Madrid-Fan Alen Rako. Ebenfalls als Innenverteidiger eingesetzt war er Libero und der zweite Captain der Mannschaft. Er wechselt, beginnend mit der neuen Saison, zum Zweitligisten FC Baar. Der in Zug wohnhafte Rako hat somit nur noch «einen Katzensprung» bis zum Training. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum er wechselt. Mit Rako, der im August seinen 27. Geburtstag feiert, verlässt ein Spieler den Verein, der mit seiner Kopfballstärke und seinem bedingungslosen Zweikampfverhalten der Mannschaft grosse Dienste erwiesen hat. Was folgt nach den drei Abgängen? Das wird sich zeigen. Einige Spieler, wie zum Beispiel S. Antenen sind in der Rekrutenschule oder andere Kicker sind verletzt (Bala II). Vielleicht wird der eine oder andere A-Junior in die erste Mannschaft nachrücken. Das alles wird sich in der Sommerpause entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass der FCA eine weiterhin erfolgreiche Saison spielt und sich mit ein bisschen Glück zwei Plätze vorschiebt und somit aufsteigt. Volkmar Klutsch

Elf Spiele, elf Siege, 33 Punkte, Torverhältnis 44:4, acht Zähler Vorsprung die Statistik spricht Bände: Das von Trainer Jaap Goedhart und seinen Assistenten Martin Jost und José Jimenez geführte Team dominierte die Meisterschaft nach Belieben. Nach dem letzten Spiel präsentierten die Glücklichen schon mal ihre neuen, angeschriebenen Einlauf-Trikots – verkehrtherum angezogen.

Vorfreude auf die Coca-Cola Junior League: Die B-Junioren des FCWB präsentieren ihre neuen Einlauf-Trikots. (Bild zvg.) Die ausgezeichnete Arbeit im Nachwuchsbereich trägt Früchte: das B-Team ist nebst den C-Junioren be-

reits die zweite Mannschaft, die den FC Wettswil-Bonstetten in der höchsten Spielklasse vertritt. (kakö)

Noch einmal Edelmetall gesammelt Geglückter Saisonabschluss des Wasser-Sport-Club-Albis holten sich in einem spannenden Rennen Bronze. Obwohl es den drei Mädchenstaffeln nicht aufs Podest reichte, waren diese Rennen nicht weniger spannend! Bei den Einzelrennen überzeugte die Mehrheit mit tollen Leistungen. Wenige Schwimmerinnen und Schwimmer ärgerten sich über Disqualifikationen oder nicht erTolle Leistungen und beste Stimmung: Die Mannschaft des Wasser-Sport-Club-Albis. (Bild zvg.) reichte Bestzeiten. Ob bei den Rennen oder SiegerehDer letzte Wettkampf der Saison war letti aus Affoltern dreimal Silber und für den Wasser-Sport-Club-Albis (Wsca) für Anja Junker aus Mettmenstetten rungen, das Wsca-Team unterstützte nochmals ein Highlight: Am vergange- einmal Silber und zweimal Bronze. Zu- sich gegenseitig lautstark – zum nen Samstag, 22. Juni, starteten 19 dem erreichte Anja den 3. Rang in der Schmunzeln manch anderen Vereins. So glänzte die Mannschaft nicht nur Schwimmer für den Wsca am Bülicup Gesamtwertung ihrer Kategorie. in Bülach. Es resultierten an diesem Die Knabenstaffel bestehend aus mit tollen Leistungen, sondern auch Anlass für Severin Suter aus Hedingen Robin Birrer (Merenschwand), Gian Ott mit einer tollen Stimmung. ein kompletter Medaillensatz plus ein (Mettmenstetten) sowie den erwähnten zweites Mal Bronze, für Nino Spagno- Severin Suter und Nino Spagnoletti Mehr Infos unter www.wsca.ch.


Sport

Freitag, 28. Juni 2013

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kommentar

Erfolgreiche Wettkämpfe und ein begeisterter Empfang Neuer Vereinsrekord der Ottenbacher Turner am Eidgenössischen Turnfest

Ausgezeichnete Resultate nur zweitrangig von martin mullis

S

Mit ausgezeichneten Resultaten zurück vom Turnfest: Turnverein Ottenbach. (Bild zvg.)

Die Mitglieder des Turnvereins Ottenbach erreichten am Eidgenössischen Turnfest in Biel ausgezeichnete Resultate. Sie wurden am Sonntagabend von der Dorfbevölkerung mit Musik und Gratulationen empfangen. ................................................... von martin mullis Der lachenden Schar auf dem Platz vor dem Feuerwehrgebäude in Ottenbach bot sich ein etwas bizarres Bild. Vor einer jungen Turnerin kniete ein «Wikinger» und liess sich von ihr seinen prächtigen roten Rauschebart mit der Rasiermaschine scheren. Dabei

war selbst ihm nicht ganz klar, ob er lachen oder weinen sollte. Der erfolgreiche Turner hatte nämlich eine Wette verloren und zugleich einen Wettkampf gewonnen. In Biel gewann Simon Landolt den Eidgenössischen Kranz im Nationalturnen und musste nun mit dem Rasieren des Bartes seine Wettschuld einlösen. Dieses ausgezeichnete Resultat war aber nur eines auf der langen Siegerliste welche die Ottenbacher Turner von Biel nach Hause brachten. Bereits am ersten Wochenende holte sich Kurt Berli im Turnwettkampf der Kategorie 35+ den sagenhaften Turnfestsieg. Auch Roger Hegetschweiler ist in der gleichen Kategorie auf der Rangliste der insgesamt 304 Teilneh-

mer im 55. Rang zu finden. Ebenfalls auf dem beachtlichen 55. Rang ist Sarah Seematter in der Kategorie Aktive aufgelistet.

Gesamtschweizerisch an sechster Stelle Der nun eben nicht mehr «bärtige» Simon Landolt erreichte den hervorragenden 23. Rang in der Kategorie Nationalturnen. Mit Rang 52 im Leichtathletik-Vierkampf Turnerinnen glänzt mit Rang 52 Sabrina Mächler. In der Kategorie Leichtathletik Sie + Er Wettkampf Aktive, erhielten auf dem 15. Platz Stefanie Aregger und Matthias Etterlin eine verdiente Auszeichnung. In den Vereinswettkämpfen Jugend 3-

teilig und in der 1. Stärkeklasse steht die Jugendriege auf dem 9. Platz und bei den Aktiven 3-teilig in der 2. Stärkeklasse findet man den Turnverein Ottenbach gesamtschweizerisch sogar an sechster Stelle, was als neuer Vereinsrekord gebucht werden darf. Gemeindepräsident Kurt Weber liess es sich nicht nehmen und empfing die erfolgreichen Turnerinnen und Turner zusammen mit über 200 Turnverein-Fans, Familien und sportlich begeisterten Einwohnern auf dem Dorfplatz. Er freute sich über die ausgezeichneten Leistungen, gratulierte und dankte vor allem den Beteiligten für ihren grossartigen Einsatz. ................................................... > Kommentar rechts

elbstverständlich ist die Ottenbacher Bevölkerung über die hervorragenden Leistungen der Turner begeistert. Das ist auch gut so, die ausgezeichneten Resultate bedeuten aber mehr als nur Aufzählungen an der Spitze der Ranglisten. Sie zeigen deutlich, dass im Laufe des Jahres im Turnverein viel Aufwand getrieben und noch mehr Arbeit geleistet wird. Dorfvereine, insbesondere solche, welche die Jugendlichen zum Teil noch vor dem Schulalter abholen, leisten einen unschätzbaren kulturellen Beitrag für die Dorfgemeinschaft. Vorstände, Leiter, Lehrer und viele andere engagierte Vereinsmitglieder setzen sich mit viel Aufwand ein, um Kinder und Jugendliche mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung von der Strasse fernzuhalten. Auch im ländlichen und beschaulichen Ottenbach sind die Spuren von einigen ideenlosen und gelangweilten «Null-Bock-Halbwüchsigen» mit verschmierten Hausfassaden, Littering und Vandalismus immer wieder einmal festzustellen. Faire Wettkämpfe sind ihnen fremd und obwohl sie im Grunde eigentlich bereits zu den Verlierern zählen, haben sie nie gelernt anständig zu verlieren. Die Erkenntnis, dass Leistung und Anerkennung nicht gratis erhältlich sind muss erworben werden. Nicht zuletzt aus solchen Überlegungen gehört die Goldmedaille den unermüdlich engagierten Verantwortlichen, Helfern und aktiven Vereinsfunktionären. Mit ihrem Einsatz zugunsten unserer Kinder und damit der Zukunft gehören sie zuoberst auf die Rangliste der Sieger.

Sehr gute Leistungen und ein grosser Empfang danach Der Turnverein Obfelden startete am Eidgenössischen Turnfest in Biel in der 1. Stärkeklasse Mit über 60 Personen trat der Turnverein Obfelden am vergangenen Samstag am Eidgenössischen Turnfest in Biel an. Mit einer sehr guten Leistung von 26.32 Punkten zeigten sich die Sportler äusserst zufrieden, zumal in der höchsten Stärkeklasse gestartet werden konnte. Auch die Heimreise mit Empfang und Apéro in Obfelden war ein Erlebnis. Die Aktiven traten zusammen mit den Damen an, was einen Start in der 1. Stärkeklasse ermöglichte. Die Stärkeklassen an Turnfesten werden nach Anzahl der Personen eingeteilt. In den neun gestarteten Disziplinen schwang mit 9.45 Punkten die SchaukelringVorführung oben aus. Mit dem Fachtest Allround und dem Barren konnten weitere Noten über 9 erzielt werden. Mit dem erreichten 43. Rang reihte man sich in den Top 50 der Schweiz ein.

Der See lud zum spontanen Bad Das Turnfestgelände in Biel zeigte sich in gutem Zustand. Nach den zwei mas-

Mit schwungvollem Antritt sind im Schleuderball über 50 Meter möglich.

Der Turnverein Obfelden beim traditioneller Marsch durch das Dorf nach dem Eidgenössischen Turnfest.

siven Stürmen, die über das Gelände zogen und zahlreiche Verletzte forderten, war dies keine Selbstverständlichkeit. Auch überzeugte das Gelände rund um den Bielersee mit seiner Pracht. Der See lud auch so manchen zu einem spontanen Bad im kühlen Nass ein. Insgesamt nahmen 60 000 Turnerinnen und Turner am grössten Breitensport-Anlass der Schweiz teil.

Ein ganz spezielles Highlight ist an jedem Eidgenössischen die Heimreise. Nicht nur ermöglichte die SBB eine Fahrt im Extrazug von Biel direkt nach Affoltern am Albis, sondern wurde die Turnerschar in Obfelden von den ortsansässigen Vereinen und zahlreichen Angehörigen abgeholt. Begleitet vom Musikverein Obfelden marschierten die Rückkehrer die Dorf-

(Bild Beat Streiff)

strasse hinab, welche von zahlreichen Zaungästen flankiert wurde.

In der Sommerpause nun «Grümpi» und «Schnellster Obfelder» Alle zusammen, gegen 150 Personen, besammelten sich beim «Pöschtli Beck», erfuhren in einer kurzen Ansprache des Präsidenten Dominik

Stierli von den Resultaten und wurden danach mit einem stattlichen Apéro verköstigt. Ein schöner Abschluss für das nur alle 6 Jahre stattfindende Eidgenössische Turnfest. Der Turnverein Obfelden geht nun in die Sommerpause, in der er aber mit dem FussballGrümpi und der Suche nach dem «Schnellsten Obfelder» am 17. und 18. August 2013 aktiv bleibt. (dst)


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 15. Juni bis 14. Juli 2013

DANIEL DAY HUBER PASCAL MURER Malerei, Zeichnung, Holzskulpturen, Bronzeplastiken Apéro: Finissage:

Sonntag, 30. Juni 2013, Sonntag, 14. Juli 2013,

13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Musik am Sonntagabend in der Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 30. Juni 2013, 18.30 Uhr Sebastian Bohren Christian Stuckert

Violine Orgel/Klavier

Jean Sibelius (1865–1957)

1. Satz aus dem Violinkonzert

Arvo Pärt (1935) Jean Sibelius

Trauermusik für Orgel, 1931 Fratres für Violine und Orgel Intrada für Orgel, 1925 Preludium für Orgel Religioso für Violine und Orgel Postludium für Orgel Violinkonzert, 1905 (Allegro moderato– Adagio–Allegro)

Dass zwei Musiker sich entschliessen, insbesondere den finnischen Komponisten Jean Sibelius uns näher zu bringen, ist grossartig. Sebastian Bohren und Christian Stuckert möchten Tiefe und Weite der ausgesuchten Werke im heiteren Raum unserer Kirche auf ihre Art einwirken lassen. Der Abend verspricht einmalig zu werden. Eintritt frei, Kollekte


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 28. Juni 2013

Vielfältige Mettmenstetter Natur Fotowettbewerb der Arbeitsgruppe Biodiversität für Jung und Alt

Mark, 15. Juni.

Die Arbeitsgruppe Biodiversität der Gemeinde Mettmenstetten organisiert einen Fotowettbewerb zum Thema «Biodiversität». Der Begriff kann mit «vielfältige, farbige Natur» umschrieben werden und beinhaltet Vielfalt an Lebensräumen, Reichtum an Arten und genetische Vielfalt. Der Frühsommer ist eine ideale Zeit, um die Natur mit all ihren fröhlichen Farben und spannenden Formen festzuhalten. Auf jeden Fall die beste Zeit, um mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu streifen und die

stimmigsten Momente mit der Kamera festzuhalten. Bis Sonntag, 18. August 2013 (Ende Sommerferien), gilt es, die scharfen, kontrastreichen und gut reproduzierbaren Fotos mit den eigenen Angaben (Name, Vorname, Jahrgang) und einem kurzen Beschrieb mit Ort und Zeit der Aufnahmen an biodiversitaet. mettmenstetten@gmail.com zu senden. Die Aufnahmen sollen aus dem Gemeindegebiet Mettmenstetten sein und eine Aussage zum Thema «Biodiversität» machen. Pro Person können maximal drei Fotos eingesandt werden. Die Bilder werden durch die Arbeitsgruppe Biodiversität gesichtet

Laurin Noel, 19. Juni.

Jannis, 19. Juni.

und bewertet. Eine Auswahl der besten eingegangenen Fotos wird auf Google+ und Facebook www.facebook.com/arbeitsgruppe.biodiversitaet publiziert und in der Schul- und Gemeindebibliothek Mettmenstetten ausgestellt. Vom 21. August bis zum 11. September können die treffendsten und ansprechendsten Fotos dort live besichtigt und bewertet werden – zu den üblichen Öffnungszeiten der Schulund Gemeindebibliothek Mettmenstetten (Montag 10 bis 12 / 18 bis 20 Uhr, Dienstag und Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Freitag 18 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr). Die beliebtesten Fotos werden prämiert und ihre Autorinnen und Autoren erhalten einen Preis. Die Arbeitsgruppe Biodiversität freut sich auf viele schöne, kuriose, farbige, eindrückliche oder auch humorvolle Bilder aus dem Gemeindegebiet Mettmenstetten. Für die Arbeitsgruppe: Thomas Stüdeli und Margrit Aschmann Mitglieder der Arbeitsgruppe Biodiversität Mettmenstetten: Margrit

Leandro Philippe, 19. Juni.

Aschmann, Christine Gerber, Sonja Keller, Sven Potter, Daniel Mäder, Martin Schnorf (Präsidium), Albrecht Steinmann,

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volg-rezept

Katja Kempf-Herger kocht Ryys und Boor

Zutaten für 4 Personen 1 Schweinsbraten (ca. 800 g bis 1 kg) 1 EL Butter 200 g Lauch, in feine Streifen geschnitten 320 g Vollreis 0,5 dl Weisswein 7 dl Bouillon 100 g Urner Alpkäse, gewürfelt. Salz, Pfeffer, Senf, Kräuter, gehackt

Zubereitung 1. Senf, Salz, Pfeffer und Kräuter vermischen, Schweinsbraten damit marinieren. 2. Braten in einem Bräter im Backofen ca. 15 Min. bei 240 Grad anbraten. Temperatur auf 180 Grad reduzieren und Braten ca. 1 Std. fertig grillieren. 3. Butter in einer Pfanne erwärmen, Lauch darin andünsten. Reis dazugeben, kurz mitdünsten, mit Wein und Bouillon ablöschen. Ca. 30 Min. köcheln. 4. Kurz vor dem Servieren Alpkäse unterrühren. Schweinsbraten in Tranchen schneiden, mit Ryys und Boor auf Tellern anrichten. Zubereitung: 90 Min.

Thomas Stüdeli, Ueli von

Farbenfrohe Wiese zwischen Grossholzer- und Hönggerstrasse, am 28. Mai 2013. (Bild Thomas Stüdeli)

Matt.

«Öisi Chuchi» auf 4+ Erstausstrahlung: Sonntag, 30. Juni, um 17.30

gedankensprünge Jaylan, 20. Juni.

Ein Besuch bei der Feuerwehr

Fragezeichen Wer hat die Kokosnuss gebaut? Wer hat im Haus den Sand geklaut? Warum ist die Banane dumm? Warum der krumme August stumm? Wieso all diese dummen Fragen? Wieso – ich kann es auch nicht sagen

Alejna, 21. Juni.

dann der Höhepunkt. Die Kinder seien begeistert nach Hause gegangen und hätten noch lange das «Feuerwehrlied» gesungen, verrät Lehrer Markus Simmler.

Martin Gut

Die Zweitklässler auf der Autodrehleiter. (Bild zvg.)

«St. Peter und Paul (29. Juni) klar, bringt ein gutes Jahr.»

7. Juli jeweils am Sonntag um 17.30 Uhr. Oder je-

Bei der Feuerwehr Affoltern war kürzlich die 2. Klasse vom Schulhaus Butzen in Affoltern zu Besuch. Seit vier Wochen hatte sie das Thema Feuer im Unterricht behandelt. Der Besuch war

wetter

bauernregel

Uhr. Wiederholungen ab

derzeit im Internet unter: www.öisichuchi.ch

Berg-, Wasser- und Schneesport fordern am meisten Todesopfer Eine neue bfu-Auswertung zeigt: In der Schweiz verunfallten bei sportlichen Aktivitäten in den letzten 13 Jahren insgesamt 2383 Menschen tödlich. Das sind durchschnittlich 183 Personen pro Jahr, darunter 61 Touristen aus dem Ausland. In den hauptbetroffenen Sportarten ist die bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung heute schon mit Kampagnen, aber auch mit Schulungen und Beratungen aktiv. Diese Anstrengungen sollen künftig noch verstärkt werden. Beinahe drei Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung sind zumindest ab und zu sportlich aktiv. Die Schattenseite: Jahr für Jahr verletzen sich mehr als 300 000 Sportler. Durchschnittlich 183 Personen jährlich verloren in unserem Land in den letzten 13 Jahren beim Sporttreiben gar ihr Leben. (pd.)


Veranstaltungen

Haus- und Tiersitter Seit 20 Jahren zufriedene Kunden. Pflanzen, Garten, Tiere. Präventive Massnahmen gegen Einbrüche. Katzenfütterung ab Fr. 20.– pro Tag, exkl. Futter, ohne Km-Zuschläge oder Wochenend-Zuschläge. Nagetiere und Vögel in Pension ab Fr. 6.– pro Tag, exkl. Futter. Hunde auf Anfrage, Tier-Taxi: holen und bringen z. B. Tierarzt usw. Telefon 076 565 78 79

Restaurant Hirschen 8912 Obfelden Telefon 044 761 42 06

Country-Night mit der Schweizer Rock-Countryband

HOWDY Samstagabend, 29. Juni 2013 Konzertbeginn: 19.00 Uhr (bei jeder Witterung, gedecktes Zelt!) Bruna Bortoluzzi und Team

Ref. Kirchenpflege und Pfarramt Mettmenstetten Vortrag zum Thema:

Familiennamen Verbreitung – Migration – Clans – Verwandtschaft

Alle, die sich für die Herkunft und Verbreitung von Familiennamen interessieren, sind am 4. Juli um 19.30 Uhr herzlich eingeladen in den Pfarrhauskeller in Mettmenstetten. Roland Kissling vom Büro für individualisierte historische Forschungen (BihF) wird uns einen interessanten Vortrag halten zum Thema: «Familiennamen: Verbreitung – Migration – Clans – Verwandtschaft». Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag wird Zeit sein, dem Fachmann Fragen zu stellen (zum Beispiel über den eigenen Familiennamen). Und natürlich gibt es etwas zum Knabbern und zum Trinken. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend! Ref. Kirchenpflege und Pfarramt Mettmenstetten Andreas Fritz Das BihF ist ein privates Kompetenzzentrum der historischen Forschung. Es betreibt seit dem Jahre 2000 Grundlagenforschung in den verschiedensten Archiven Europas und der Schweiz – insbesondere im Kanton Bern. Es bietet seine Forschungsresultate und -methoden einer breiten Öffentlichkeit an und stellt für seine Kunden Nachforschungen an. Die Nachforschungen gehen weit über das Themengebiet eines «klassischen» Genealogen hinaus und bewegen sich zeitlich im letzten Jahrtausend. Zusätzlich zu den Kundenaufträgen betreibt das BihF auch eigene Forschungen. Die Forschungsresultate werden publiziert und im Rahmen von Vorträgen vorgestellt.

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050 2013  

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