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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 49 I 170. Jahrgang I Dienstag, 21. Juni 2016

Ja zu allen Anträgen

Ideenreichtum

Gemeindeversammlungen in Aeugst lieferten dieses Mal wenig Diskussionsstoff. > Seite 5

Vorstellung der Projektarbeiten im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern. > Seite 5

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Viel erreicht Was mit der Mettmenstetter 30 000-Franken-Spende im Tschad passierte. > Seite 7

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Wissenswertes Themen Landwirtschaft, Naturund Tierschutz bei der Wanderung auf dem «Ämtlerwäg» > Seite 8

Verkehrsflüsse kennen keine Kantonsgrenzen – Planung schon Strittige Punkte im Verkehrs-Richtplan Knonauer Amt Der Entwurf des regionalen Richtplans für den Bezirk Affoltern zeigt zahlreiche Differenzen zwischen der kantonalen Verwaltung und der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt (ZPK) auf. Die ZPK ortet gegenüber den Vorgaben des Kantons einen «erheblichen Revisionsbedarf», namentlich bezüglich der Beziehungen über die Kantonsgrenzen hinaus.

Dorffest «Musik im Dorf» lockte am Freitag viel Publikum an die Oberdorfstrasse in Knonau. > Seite 9

Boomender Seminarund Hotelbetrieb im Kloster Kappel Die Nachfrage nach Seminaren und Kursen im Kloster Kappel ist ungebrochen hoch und wirkt sich auch positiv auf dem Hotelbetrieb aus. Jährlich gegen 18 000 Logiernächte werden dort verzeichnet. Die durchschnittliche jährliche Auslastung beträgt 55 bis 60 Prozent, in den Spitzenmonaten Juni und September gar bis zu 85 Prozent. 2017 jährt sich der Geburtstag von Niklaus von der Flüe zum 600. Mal. Das wird 2017 in Kappel gefeiert. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

Urs Huber erneut Schweizer Meister Am Sonntag ist Urs Huber in Evolène zum dritten Mal Schweizer Meister im Mountainbike-Marathon geworden. Mit einer Konterattacke in der Schlusssteigung setzte sich der NeoMettmenstetter gegen seinen letzten Verfolger Hansueli Stauffer durch. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 19

................................................... von bernhard schneider Gemäss dem kantonalen Richtplan sind zur Bewältigung der Mobilitätsnachfrage «alle Verkehrsarten sachgerecht und aufeinander abgestimmt einzusetzen. Der öffentliche Verkehr hat mindestens die Hälfte des Verkehrszuwachses zu übernehmen, der nicht auf den Fuss- oder Veloverkehr entfällt.» Dieser Grundsatz ist unbestritten, wie er umzusetzen ist, sind die kantonale Verwaltung und die ZPK uneinig. «Weil wir am Rande des Kantons liegen, werden wir von der kantonalen Verwaltung noch zu stark als ‹Randgebiet› behandelt, obwohl Maschwanden auch nahe bei Zug, Rotkreuz, Luzern sowie dem Kanton Aargau liegt», hält der Maschwander Gemeindepräsident, Andreas Binder, fest. Ein anderes Beispiel, das bei der ZPK den Eindruck erweckt, für die Baudirektion ende der Verkehr an der Kantonsgrenze, ist die Klassierung der

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anzeigen

Infrastrukturen beeinflussen das Verkehrsverhalten grundlegend. Seit der Eröffnung der A4 erfolgen 97 Prozent des Transitverkehrs durch das Knonauer Amt auf der Strasse. (Bild Erika Schmid) Islisbergstrasse zwischen Bonstetten und Islisberg: Auf der Aargauer Seite ist sie als Kantonsstrasse klassiert, zumal sie sowohl von Postautos als auch von Schulbussen befahren wird. Die ZPK will die Strasse wenigstens als Verbindungsstrasse klassieren, während die kantonale Verwaltung diese in Missachtung der Klassierung der Strasse im Aargau als kommunale Strasse betrachtet. – Generell wünscht die Region einen Ausbau des öffentli-

chen Verkehrs, um die postulierte Verkehrsverlagerung zu erreichen, während die Verwaltung glaubt, der Privatverkehr gehe auch bei ausgedünnten öV-Verbindungen zurück. «Doch bis die Richtplanung umgesetzt ist, sind wir möglicherweise mit einer ganz anderen Realität konfrontiert», wie Kantonsrat Olivier Hofmann provokativ zu bedenken gibt: «Selbstfahrende Autos werden ein individuell nutzbares öV-System schaffen. Dieser indivi-

duelle öffentliche Verkehr wird in ländlichen Gegenden den öffentlichen Verkehr, wie wir ihn heute kennen, zumindest ausserhalb der Stosszeiten überflüssig machen. Auch der Transportdienst der Mütter für ihre Kinder wird nicht mehr nötig sein, selbstfahrende leichte Autos werden sie zum Musikunterricht oder zum Sportunterricht bringen.» ................................................... > Weiterer Beitrag auf Seite 3

Zweite Senkung der Preise vom 21. Juni bis zum 18. Juli 2016. Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren geht der grosse Ausverkauf in die zweite Runde. Noch günstiger: mit Conforama können Sie den Sommer entspannt geniessen und dabei sparen! Unsere Gutscheinaktion, bei der Ihnen Conforama für jeden Einkauf ab 200 Franken ein Gutscheinheft im Wert von 200 Franken schenkt, geht weiter. Bedingungen im Katalog. Conforama.ch

«Peer Gynt» – grosses Theater der Jungen Ämtler Bühne Aufführungen im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten Was für ein Peer Gynt! Da wird Theater nicht gespielt, sondern sicht- und hörbar gelebt, gelitten und vor allem geliebt. Was die Junge Ämtler Bühne unter der glänzenden Regie und mit knallhartem Training von Claudia Odin Anderegg aus dem Ibsen-Klassiker Peer Gynt herausschält, verdichtet und ihm aufschminkt, ist schlicht grosse Klasse!

Grosses Theater – kostbarer Augenblick

Die Geschichte von einem, der auszog, sich selber, Ruhm und Reichtum zu finden, endet mit der mittellosen Rückkehr in die Heimat. (Bild Urs E. Kneubühl)

Die Eigeninszenierung der Jungen Ämtler Bühne des «dramatischen Gedichts», wie Ibsen sein Schauspiel nannte, ist grosses Theater und ein kostbarer Augenblick, der eigentlich nicht aufhören darf. Die in förmlich

ineinander fliessenden Bildern und Szenen schlüssig erzählte, gesungene, getanzte und erfrischend virtuos gespielte Geschichte des Lügners, Aussenseiters und Träumers, aber auch Egoisten und Taugenichts Peer Gynt sollte weitergehen. Dieser Wunsch lässt sich aus den frenetisch beklatschten und bejubelten ersten Aufführungen im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten, unzweifelhaft lesen. Wer es noch nicht erlebt hat und die drei noch verbleibenden Aufführungen von morgen Mittwoch, am kommenden Freitag und Samstag auch sausen lässt, verpasst einen raren grossen Theater-Moment! (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. Juni 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – SIGG Natalie, 1980, deutsche Staatsangehörige – SAVIC Slobodan, 1974, und seine Ehefrau SAVIC Bibiana, 1977, sowie die Kinder SAVIC Simona, 2000, und SAVIC Loris, 2003, serbische und slowakische Staatsangehörige Affoltern am Albis, 21. Juni 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Ergebnisse der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2016 Die Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2016 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der Politischen Gemeinde Zustimmung zum Antrag 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der ehemaligen Primarschulgemeinde Zustimmung zum Antrag 3. Genehmigung der Bauabrechnung über den Ausbau und die Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld Zustimmung zum Antrag Auflage Die gefassten Beschlüsse liegen während der Schalteröffnungszeiten ab dem 21. Juni 2016 in der Abteilung Präsidiales zur Einsicht auf. Stimmrechtsrekurs Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs erhoben werden. Gemeindebeschwerde Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 - 2018 Für die aus der Kirchenpflege zurücktretende Astrid Roccasalva ist eine Nachfolgerin bzw. Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2014 – 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) können bis zum 17. Juli 2016 Wahlvorschläge (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Konfession, Beruf, Adresse und Heimatort) eingereicht werden (§ 49 ff GPR). Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der ref. Kirchgemeinde Knonau (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Die Wahlvorschläge sind beim Gemeinderat Knonau (wahlleitende Behörde), Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, einzureichen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist vom 17. Juli 2016 veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagene als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Berzirkskirchenpflege Affoltern c/o Martin Billeter Präsident Püntenstrasse 6, 8932 Mettmenstetten, eingereicht. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8934 Knonau, 21. Juni 2016 Der Gemeinderat Knonau

Beschlüsse 1. Die Jahresrechnung 2015 der reformierten Kirche wird genehmigt. 2. Die Teilrevision der Besoldungsverordnung 2014, Art. 6, Ziffer 1, Behördenentschädigungen Kirchenpflege, wird genehmigt. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, je von der Veröffentlichung an gerechnet, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs sowie gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, erhoben werden. Die Rekurs- und die Beschwerdeschrift müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie sind in genügender Anzahl für die Beschwerdeinstanz und die Vorinstanz einzureichen. Die angefochtenen Beschlüsse sind beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten schriftlich als Rekurs einzureichen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rekursinstanz und die Vorinstanz einzureichen. Das angefochtene Protokoll ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Protokollberichtigungsrekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung kann auf dem Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, von dieser Publikation an gerechnet, eingesehen werden.

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Beweise der Verbundenheit beim Abschied von

Dora Gmür Unser spezieller Dank geht an: – alle Verwandten, Bekannten und Freunde, welche Dorli in ihrem Leben Freundschaft und Zuneigung schenkten, – das Pflegepersonal der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Pilatus, für die fürsorgliche Betreuung, – das Personal und die Ärzte des Spitals Affoltern, – Frau Emmy Bänziger für die lieben persönlichen Worte, – Herrn Pfarrer Walter Hauser für seine treffenden und tröstenden Worte, – Frau Erika Arter für den Blumenschmuck, e – Frau Anette Bodenhöfer und Monika Meier für die musikalisch Begleitung an der Abdankung. Affoltern am Albis, im Juni 2016

Die Trauerfamilie

Bonstetten, 21. Juni 2016 Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unsern Herzen

Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Mittwoch, 22. Juni 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung

ABSCHIED UND DANK Traurig und mit schönen Erinnerungen haben wir Abschied genommen von unserem lieben Mami, Grosmami und Urgrosmami

Anna Henauer-Derungs

Der Vorstand

19. Juni 1913 – 5. Juni 2016

Protokollberichtigung Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Beginn der Auflage erhoben werden.

Feldschützenverein Wettswil

Noch fast ein ganzes Jahr konnte sie ihr schönes Zimmer im «Haus zum Seewadel» geniessen. Nun ist sie wenige Tage vor ihrem 103. Geburtstag zu ihrem geliebten Karl gegangen. Sie wird uns fehlen.

Rekurse und Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. einzureichen. Die Eingaben haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

1. Obligatorische Übung 300 m + 50 m

Wir danken Frau Klär Vollenweider und Frau Annemarie Fix für ihre langjährige, freundschaftliche Begleitung unserer lieben Mutter.

Donnerstag, 23. Juni 18.00 bis 19.30 Uhr

Affoltern am Albis, im Juni 2016

Bonstetten, 21. Juni 2016

Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen!

Abteilung Präsidiales

Der Vorstand

Jolanda und Werner Suter-Henauer Enkel und Urenkel

Bestellschein 0.–

2 1 . Hans Fr

Muster Drucker

1 Bild + 1 Logo + 2 Sätze Text Druckzentrum | Obere Bahnhofstr. 5 8910 Affoltern a. A. | Telefon 058 200 57 00

Gratulation zur bestandenen Prüfung 1 Foto + 1 Logo + 2 Sätze Text = 1 Inserat für Fr. 120.– Erscheinungsdaten: 8. Juli 2016 22. Juli 2016 Annahmeschluss:

28. Juni 2016

12. Juli 2016

Auftraggeber: Strasse:

Plz/Ort:

Weiss Medien AG • Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern • Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern am Albis Tel. 058 200 57 03 • Susanne Crimi • E-Mail: susanne.crimi@azmedien.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

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Hoher Anteil Privatverkehr – ausgedünnte ÖV-Verbindungen Zur öffentlichen Auflage des regionalen Richtplans (2) Der kantonale Richtplan bezweckt eine Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr zum öffentlichen Verkehr. ZPK und kantonale Verwaltung sind sich aber uneinig, wie dies zu bewerkstelligen ist. Der Richtplan befindet sich zurzeit in der öffentlichen Auflage. ................................................... von bernhard schneider Bei einer Verkehrszunahme von 23 Prozent zwischen 2013 und 2030 rechnet der Kanton beim motorisierten Individualverkehr mit einem Plus von 18 Prozent, beim Fuss- und Veloverkehr mit einer Zunahme um 21 Prozent, beim öffentlichen Verkehr um stolze 53 Prozent. Der in der Region Knonauer Amt weit überdurchschnittliche Anteil des Privatverkehrs am Gesamtverkehr soll dadurch für Wege bis 15 Kilometer von 82 auf 79 Prozent sinken, der Anteil des öffentlichen Verkehrs von 11 auf 14 Prozent steigen und der Veloverkehr bei 7 Prozent verharren. Nicht berücksichtigt ist in dieser Statistik der Transitverkehr, der infolge der A4 zu 97 Prozent vom motorisierten Individualverkehr bewältigt wird. Um eine Verlagerung zum öffentlichen Verkehr zu erreichen, werden im regionalen Richtplan fünf Punkte ergänzt und präzisiert: Die Siedlungsentwicklung ist erstens auf Lagen mit guter ÖV-Erschliessung auszurichten. Zweitens ist der Anteil des ÖV und des Veloverkehrs mit gezielten Massnahmen zu erhöhen. Drittens ist die Attraktivität des ÖV zu steigern. Viertens soll ein dichtes, attraktives und sicheres Fuss- und Velonetz angeboten werden. Fünftens ist die Entlastungswirkung der A4 auf den Ortsnetzen zu bewahren.

ÖV nur in Affoltern und Hedingen? Die grundlegendste Differenz besteht beim ersten Punkt: Der Kanton betrachtet ausschliesslich Affoltern und Hedingen als urbane Wohnlandschaften, die Anspruch auf einen Viertelstundentakt haben. In den übrigen Gemeinden gilt der Grundsatz, dass der Takt grundsätzlich ausgedünnt und die Betriebszeiten verkürzt werden sollen. Die ZPK hält fest: «Leider wird mit diesem Grundsatz und den daraus abgeleiteten Vorgaben zur Festlegung

Reicht es, auf das Umsteigen zu hoffen – oder muss dazu der ÖV ausgebaut werden? Region und kantonale Verwaltung sind in dieser Frage uneinig. (Bild Erika Schmid)

der Bus-Angebotsstandards die Förderung des öffentlichen Verkehrs im Knonauer Amt erheblich erschwert.» Eine weitere Differenz besteht im Grundsatz, dass nur eine Richtung von Bahn und Bus als Haupterschliessungsrichtung gelten soll. So erhält bei der S-Bahn die Verbindung nach Zürich grundsätzlich Vorrang gegenüber der Verbindung nach Zug. Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin, Gaby Noser, kritisiert, dass der Kanton versuchen will, das Bevölkerungswachstum mit einem Abbau der ÖV-Verbindungen zu bremsen, und fordert konkret: «Es muss über die Kantonsgrenzen hinaus gedacht werden. Das Knonauer Amt liegt zwischen den Ballungszentren Zürich und Zug. Die Planung darf nicht an den Kantonsgrenzen enden. Beispielsweise muss ein 15-Minuten-Takt der S-Bahn in Richtung Zug gewährleistet sein.» Der Mettmenstetter Gemeindepräsident, René Kälin, ergänzt: «Die A4 wurde im November 2009 eröffnet. Mittlerweile ist bereits wieder eine Verkehrszunahme durch die Dörfer zu beobachten. Wollen wir uns nicht wieder Stau und anderen Belastungen aussetzen, dann müssen wir dahin arbeiten, dass der motorisierte Individualverkehr nicht weiter zunimmt. Raumplanerisch drängt sich hier der Ausbau der S5 nach Zug auf (Viertelstunden-Takt). Ebenfalls richtig ist der Ausbau der Veloverbindungen, denn ein E-Bike ist das ideale Verkehrsmittel für einen Arbeitsweg von bis zu 25 Kilometern. Und für Mettmenstetten

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

In Obfelden feiern Christiane und Mario Meyer-Nolte heute Dienstag, 21. Juni, die goldene Hochzeit. Herzliche Gratulation zum 50-jährigen Ehebund und alles Gute.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Zum 96. Geburtstag Werner Schertenleib, Affoltern am Albis, durfte gestern Montag, 20. Juni, seinen 96. Geburtstag feiern. Dem Jubilaren gratulieren wir nachträglich verbunden mit den besten Wünschen.

Gesamtauflage: 24 678

Zum 80. Geburtstag

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Heute Dienstag, 21. Juni, feiert Margarete Kunz-Hohensinner in Affoltern den 80. Geburtstag. Hedwig Stübi-Müller vom Schweikhof in Ebertswil feiert am kommenden Donnerstag ihren 80. Geburtstag. Den Jubilarinnen gratulieren wir herzlich und wünschen einenen schönen Festtag.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

weist Zug ein grosses Arbeitsplatzund Einkaufsangebot auf.» Maschwanden wird übers Wochenende gar nicht von Postautos bedient. Gemeindepräsident Andreas Binder wünscht bessere Verbindungen zum Bahnhof Mettmenstetten und die Fortsetzung des Viertelstundentakts ab Affoltern in Richtung Zug. Ohne die Detailauswertung des «Zukunfts-Kafi» von Ende Mai vorwegzunehmen, hält er fest, dass die Bevölkerung Busveranzeige

bindungen nach Mettmenstetten auch am Wochenende fordert, nicht zuletzt auch mit Blick auf die vielen Besucher der Naturschutzgebiete. Beim ÖV plädiert Binder für Offenheit gegenüber neuen Ideen. Beispielsweise sollte auch ein Rufbus-System in die Überlegungen miteinbezogen werden. Für Walter von Siebenthal, Gemeindepräsident von Knonau, wäre eine Busverbindung Knonau – Cham – Hagendorn erwünscht. Auch der Affoltemer Gemeindepräsident, Clemens Grötsch, fordert einen ViertelstundenTakt in Richtung Zug: «Dies ist ein wichtiges Element für eine attraktive ÖV-Erschliessung in die angrenzenden Regionen. Zudem ist mit den Vorgaben zum Busnetz eher mit einem Abbau oder allenfalls einer Stagnation des Angebots zu rechnen. Für Affoltern ist jedoch klar, dass das starke Bevölkerungswachstum nur verträglich ist, wenn ein grosser Bevölkerungsanteil vorwiegend mit Bus oder Bahn unterwegs ist.» Für Hausen wäre es begrüssenswert, wenn die ÖV-Verbindungen in Richtung Zug und Baar ausgebaut werden können, meint Gemeindepräsident Stefan Gyseler: «Einerseits bietet der Kanton Zug viele Arbeitsplätze, andererseits suchen auch immer mehr Personen aus dem Kanton Zug Wohnmöglichkeiten in Hausen. Unsere Gemeinde ist sehr nahe an einem wirt-

schaftlich prosperierenden Kanton mit vielen Arbeitsplätzen, aber sehr begrenztem Wohnraum.» Alt-Kantonsrat Hans Läubli (Grüne) fordert einen Doppelspurausbau von Affoltern nach Zug und hält den Abbau der Querverbindungen für «grundfalsch». Es sei zwar klar, dass nicht jeder kleine Weiler im Halbstundentakt erschlossen werden könne, aber «eine Reduktion der ÖV-Verbindungen aus Hausen oder Rifferswil in Richtung Affoltern auf einen Stundentakt wirkt der Aufwertung eines regionalen Zentrums diametral entgegen. Es sei denn, die Leute benutzen das Auto.»

Öffentliche Auflage Bis am 18. Juli 2016 liegt der regionale Richtplan auf den Gemeindeverwaltungen der Verbandsgemeinden zur öffentlichen Einsichtnahme auf und kann dort während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Alle Unterlagen stehen auf www.zpkamt.ch auch zum Download zur Verfügung. Der «Anzeiger» widmet dem Regionalen Richtplan eine kleine Serie. Bereits erschienen: «Hier wird über die Zukunft unserer Region entschieden» (20. Mai).


Todesfälle Wettswil amAlbis

Feuerwehrverband des Bezirkes Affolten

Am 18. Juni 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

TO D E S A N Z E I G E

Müller geb. Boettcher, Margrit Ida Else

Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied

geboren 31. Mai 1930, Bürgerin von Basel und Oberwil BL, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Wiesengrund 13.

Fredi Binder

Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 4. Juli 2016, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche in Wettswil am Albis statt.

28. September 1944 bis 11. Juni 2016

Ein Herz für die Feuerwehr, welches der Sache und unserem Verband viele Jahre diente, schlägt nicht mehr. Ganz unerwartet verstarb er bei einem seiner geliebten Ausritte im Wald. Wir trauern um ein langjähriges Ehrenmitglied, dem wir den grössten Respekt entgegenbringen. Seine Verdienste für unseren Verband und für die Feuerwehr im Allgemeinen, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Juni 2016, um 14.00 Uhr im der reformierten Kirche Knonau statt.

Landwirtschaftlicher Bezirksverein Affoltern Ganz unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserem Mitglied und ehemaligen Präsidenten

Fredi Binder 28. September 1944 bis 11. Juni 2016

Während über einem Jahrzehnt hat er den Verein präsidiert. Er hat sich stets mit viel Herzblut für die Anliegen der Landwirtschaft eingesetzt. In Dankbarkeit für sein Engagement werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl und unser herzliches Beileid aus. Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Juni 2016, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Knonau und in der Mehrzweckhalle «Stampfi» mit Bild- und Tonübertragung statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Landw. Bezirksverein Affoltern Vorstand und Mitglieder

Christus spricht: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Matthäus Evang 18.20)

Zürich, im Juni 2016

TO D E S A N Z E I G E

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, unserer Oma und Schwester

Margrit Ida Else Müller-Boettcher

Tief betroffen haben wir die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres ehemaligen Bankratsmitglieds

Fredi Binder in Kenntnis zu setzen. Er ist am 11. Juni 2016 nach einem reich erfüllten Leben in seinem 72. Lebensjahr bei einem Ausritt im Walde plötzlich verstorben. Fredi Binder gehörte von 2003 bis 2014 dem Bankrat der Zürcher Kantonalbank an. Wir verlieren in ihm sowohl einen engagierten und verantwortungsvollen Kollegen, als auch einen liebenswerten und geselligen Menschen. Zürcher Kantonalbank Bankrat und Geschäftsleitung

31. Mai 1930 bis 18. Juni 2016

Völlig unerwartet hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Mit grosser Tapferkeit hat sie ihre kurze, sehr schmerzhafte Krankheit ertragen. Wir alle waren bis zuletzt noch guter Hoffnung, dass sie wieder schmerzfrei leben kann. Mit vielen schönen und unvergesslichen Erinnerungen wird sie in unseren Herzen weiterleben. Wir vermissen sie sehr Felix und Simone Müller-Blindenbacher mit Silvan, Lorenz und David, Wettswil Stephan Müller und Daniela Müller-Stäger, Ruswil Wolfgang und Christel Boettcher, D-Gemmingen Die Trauerfeier findet am Montag, 4. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der evang.-ref. Kirche in Wettswil a.A. statt. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreise statt.

Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Juni 2016, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Knonau und in der Mehrzweckhalle «Stampfi» mit Bild- und Tonübertragung statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Für wohltätige Spenden gedenke man des Vereins Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A. IBAN-Nummer CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Felix Müller-Blindenbacher, Niederweg 87, 8907 Wettswil a.A.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

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Aeugst stimmt allen Anträgen zu Gemeindeversammlungen lieferten dieses Mal wenig Diskussionsstoff 48 Stimmberechtigte nahmen an den drei Gemeindeversammlungen der Schule, der politischen und der Kirchgemeinde Aeugst teil. Neben den ordentlichen Traktanden wurde auch über zahlreiche laufende Projekte informiert. ................................................... von salomon schneider Die Aeugster Primarschulpflege stellte am vergangenen Donnerstag, um 20 Uhr, in der reformierten Kirche Aeugst ihre Rechnung vor. Finanzvorsteher David Herzig erklärte die Abweichungen vom Voranschlag: «Sowohl Aufwand als auch Ertrag waren höher als 2014, weshalb seit Jahren das erste Mal wieder ein kleiner Aufwandüberschuss resultierte.» Bei einem Aufwand von 3,8 Millionen Franken resultierte ein Aufwandüberschuss von 176 000 Franken. Im Voranschlag war ein Ertragsüberschuss von 100 000 Franken budgetiert gewesen. «Durch nicht budgetierte Sanierungsarbeiten an den Schulanlagen, zu tief eingeschätzte Löhne sowie steigende Ausgaben für Sonderschulung ist dieser Aufwandüberschuss entstanden», schloss David Herzig. Die Jahresrechnung der Primarschulpflege Hausen wurde einstimmig genehmigt. Im Informationsblock orientierte Marianne Ringger über die Tagesstrukturen der «Villa kunterbunt». Die «Villa kunterbunt» sei aktuell wöchentlich 19 Stunden geöffnet: «Eine Umfrage bei den Eltern in der Gemeinde hat ein grosses Bedürfnis nach einer Erweiterung der Tagesstrukturen ergeben. Wir werden das Angebot des Kinderhorts also auf fünf Tage ausweiten. Es kann damit gerechnet werden, dass die höheren Kosten durch höhere Einnahmen ausgeglichen werden.»

Ertragsüberschuss dank Grundstückgewinnsteuer Bei der Versammlung der politischen Gemeinde präsentierte der Aeugster Finanzvorstand Peter Hoppler die Rechnung: «Die Grundstückgewinnsteuer sorgt immer noch für Einnahmen von rund einer Million Franken; würden diese Einnahmen wegfallen, wäre unsere finanzielle Situation

nicht mehr so komfortabel.» Bei einem Aufwand von knapp 7,3 Millionen Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 780 000 Franken. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 460 000 Franken gewesen. «Wir werden einige Investitionen tätigen, bei denen uns die hervorragende finanzielle Lage der Gemeinde zugutekommen wird», erläuterte Peter Hoppler. Die Rechnung 2015 der politischen Gemeinde Aeugst wurde einstimmig genehmigt.

Neue Recyclingstellen im Dorfzentrum und im Aeugstertal Als nächstes Traktandum stellte der Umweltund Sicherheitsvorstand Matthias Ramer die Abrechnung des Baukredits für die neuen Entsorgungsstellen im Dorfzentrum und im Aeugstertal vor: «Wir hatten eine kleine Kostenüberschreitung über 10 000 Franken, da noch kleinere Zusatzinvestitionen dazukamen. Die neue Entsorgungsstelle ist eine gute Sache und sorgt für viel Ordnung.» Die Bauabrechnung wurde diskussionslos und einstimmig angenommen. Im Anschluss stellte der Planungsvorstand Bruno Fuchs die Abrechnung für den Beizug des Ortsplaners im Rahmen der Teilrevision der Richtund Nutzungsplanung vor: «Wir haben jetzt eine gute, neue Bau- und Zonenordnung. Leider sind auch hier Mehrkosten über 18 000 Franken entstanden, aufgrund des grossen Einbezugs und der intensiven Mitarbeit der Bevölkerung und eines Rekurses.» Die Abrechnung wurde einstimmig angenommen.

Trinkwasserversorgung wird gesichert Dann stellte Tiefbauvorsteherin Nadia Hausheer die Erhöhung der Bezugsoption von Trinkwasser von der Wasserversorgung Zürich vor, für die Jahre 2030 bis 2040: «In trockenen Jahren sind wir auf mehr Wasser angewiesen. Deshalb müssen wir uns jetzt eine höhere Bezugsoption sichern. Es geht um die Sicherung von rund 900 Kubikmetern Wasser pro Tag, für trockene Jahre und Kosten von knapp 60 000 Franken in solchen Jahren.» Wenn kein Wasser bezogen werde, fielen für die Bezugsoption Kosten in der Höhe

Die neuen Unterflurcontainer bieten den Vorteil, dass bei der Flaschenentsorgung auch zu Randzeiten keine Lärmemissionen entstehen. (Bild Salomon Schneider) von 10 000 Franken an. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Neuberechnung der Option, auf neu 890 Kubikmeter pro Tag, einstimmig. Gemeindepräsident Ruedi Müller bedankte sich bei der Gemeinde für die allesamt einstimmigen Abstimmungen. «Heute ist es mit Ihnen wirklich angenehm», zeigte er sich humorvoll.

Spitalleiter, Betriebskommission und Delegierte wieder auf Kurs Im Informationsteil orientierte Ruedi Müller über die Fortschritte des Bauprojekts an der Dorfstrasse 37: «Wir haben den Bau weltweit ausgeschrieben und haben den Auftrag an das Architekturbüro Bächi, Steiner vergeben. Wir rechnen im Spätherbst 2016 mit dem Baubeginn und im Winter 2017/2018 mit der Bezugsbereitschaft der Liegenschaft. Anschliessend informierte Peter Hoppler über den Spital Zweckverband: «Wenn man sieht, wie der neue Geschäftsleiter, die Betriebskommission und die Delegierten momentan zusammenarbeiten und die neue Eignerstrategie ausarbeiten, kann ich sagen, dass wir bezüglich Spital sehr zuver-

sichtlich sein können.» – Sozialvorsteherin Esther Franceschini Guggisberg informierte über das Projekt Soziales Netzwerk Knonauer Amt (SoNek) des Zweckverbands Sozialdienst: «Durch die Austritte aus dem Sozialdienst der Gemeinden Affoltern, Bonstetten, Wettswil und Stallikon muss der Zweckverband Sozialdienst auf neue Beine gestellt werden. Dabei wird es zu einer Modularisierung kommen, wobei der Teil Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) von allen Gemeinden bezogen wird und weitere Leistungen nach Bedarf bezogen werden können.» Als Rechtsform werde eine interkommunale Anstalt geplant. Ab 1. Januar 2018 werde die neue Organisation voraussichtlich starten können.

Aeugster sollen im Säuliamt altern können Nadia Hausheer informierte über das Projekt Abwasserreinigungsanlage (Ara) Reuss: «Wir machen uns momentan Gedanken, ob es Sinn machen würde, sich mit den anderen Abwasserreinigungsanlagen im Bezirk zusammenzuschliessen und eine Ara

Reuss zu bauen. Die Initiative kommt von Affoltern aus, wo die Ara Zwillikon – an der auch Aeugst angeschlossen ist – langsam an ihre Grenzen stösst. Momentan werden Standorte in Obfelden und Reussschachengeprüft.» Zum Schluss informierte Matthias Ramer über die Leistungsvereinbarung bezüglich Pflegeplätzen mit der Senevita in Affoltern: «Da der Seewadel eine ungewisse Zukunft hat, haben wir uns für unsere Einwohner Pflegeplätze in der Senevita gesichert – ohne monetäre Verpflichtungen. Da wir als erste Gemeinde mit der Senevita verhandelt haben, konnten wir sehr gute Bedingungen aushandeln. Natürlich können die Einwohner selber wählen, wohin sie wollen. Wir haben aber für die Bevölkerung die Möglichkeit gesichert, im Säuliamt altern zu können.» Zu Beginn der Gemeindeversammlungen hatte die reformierte Kirchgemeinde die Rechnung 2015 vorgestellt. Da die Versammlung der Kirchgemeinde als Erstes und sehr speditiv erfolgt war, konnte die Kirchenpflege Aeugst auf viel mehr Besucher zählen, als andere Säuliämtler Kirchgemeinden. Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt.

Mit Ideenreichtum in die neue Lebensphase Vorstellung der Projektarbeiten im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern Im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern stellten die Sekundarschüler ihre zum Abschluss ihrer Schulzeit erarbeiteten Projekte vor. Die überaus kreativen und originellen Arbeiten fanden bei den Ausstellungsbesuchern grosse Beachtung.

Konzepte im wahrsten Sinne des Wortes der Weg das Ziel war. Zum Start ins Berufsleben oder zu einem Studium sei sowohl die Reflexion wie auch die anschliessende Dokumentation ein grosser Bestandteil der gestellten Aufgabe. Die Ergebnisse in der Ausstellung zeigten denn auch klar und deutlich, dass die Erwartungen mehr als erfüllt wurden. Zu bestaunen waren ein selbstentwickelter und hergestellter Handylautsprecher, ein Dokumentarbericht samt Fotos eines eigenhändig für die Schwester konzipierten, renovierten und eingerichteten Kinderzimmers.

................................................... von martin mullis Die für die Projektarbeiten verantwortliche Lehrperson, Felix Naef, freut sich ausserordentlich über die über 100 fantasievollen und kreativen Arbeiten. Der Rundgang durch die verschiedenen Schulzimmer, welche als Ausstellungsräume dienten, liess die zahlreichen Besucher staunen. 13 Nachmittage innerhalb eines halben Jahres und natürlich je nach Projekt auch sehr viel Freizeit hatten die Sekundarschüler investiert, um ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Felix Naef hält explizit fest, dass bei der Verwirklichung der Entwürfe und

Kreative und spektakuläre Präsentationen

Selber konzipiert und hergestellt: Fabio Spagnoletti mit seiner Lampe aus einem Stück Eichenholz.

Adrian Winzeler schreinerte ein perfektes Nachttischchen. (Bilder Martin Mullis)

Auch ein selbstgeschneiderter, farbenprächtiger und reich geschmückter Sari, welchen Nitharsna Nithyananthan dann auch während der Ausstellung trug, fand grosse Aufmerksamkeit. Diese drei sympathischen Projekte sind jedoch bloss ein kleiner Auszug der unzähligen kreativen Arbei-

ten. Spektakulär aber auch der Film und die Dokumentation dazu von Leon Portmann, welcher mit einem Longboard in Graubünden und in den USA den Adrenalin-Kick suchte und halsbrecherische Abfahrten unternahm – und diese auch filmisch festhielt. Imposant auch der kleine Roboter mit einem Greifarm, den Paula Canovas vorstellte und der von den Besuchern mit einigen Knöpfen gesteuert werden konnte. Der demnächst eine Lehre als Landmaschinenmechaniker antretende Adrian Winzeler schreinerte für sich selber ein Nachttischchen, welches von einem anwesenden Schreiner als perfekte Handwerksarbeit bewertet wurde. Ebenfalls viel Beachtung fand die stilvolle LED-Lampe aus einem Stück Eichenholz, von Fabio Spagnoletti, die nicht nur eine fachmännische Fertigung, sondern auch Sinn für Ästhetik erkennen liess. Die Präsentationen fanden viel Bewunderung seitens der zahlreich erschienenen Eltern und Verwandten der Schulabgänger, das war unübersehbar.


Stellenanzeiger

Unser Gemeindeschreiber, langjähriger Stelleninhaber bei der attraktiven und stadtnahen Gemeinde Uitikon (4100 EinwohnerInnen), wird in absehbarer Zeit pensioniert. Wir suchen daher mit Stellenantritt nach Vereinbarung, spätestens auf Anfang Jahr 2017, einen

Gemeindeschreiber (m/w) In Uitikon erwarten Sie folgende Aufgaben: ✓ Sie führen als umsichtiger Dienstleister die gesamte Gemeindeverwaltung (rund 40 Mitarbeitende, davon deren 17 in der Administration). ✓ Sie unterstützen Behörden, Kommissionen und alle Mitarbeitenden in konzeptionellen, operativen und juristischen Fragen. ✓ Sie sind Personalchef, sorgen für Übersicht, Vernetzung, Koordination und Kommunikation. ✓ Sie gewährleisten Sorgfalt, einwandfreie Verwaltungsabläufe sowie optimalen Einsatz der vorhandenen Mittel. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe ✓ verfügen Sie über Praxis- und Führungserfahrung, idealerweise aus einer ähnlichen Funktion in einer öffentlichen, zürcherischen Verwaltung ✓ sind Sie Inhaber/in eines IVM-Fähigkeitsausweises oder kurz vor dessen Erwerb oder verfügen über eine gleichwertige Ausbildung ✓ haben Sie einen guten Überblick über die einschlägigen Bestimmungen des öffentlichen und privaten Rechts ✓ weisen Sie sich über fundierte Kenntnisse in der Personal-, Führungs- und Organisationslehre aus, sind belastbar, setzen Prioritäten richtig, denken vernetzt und haben eine schnelle Auffassungsgabe ✓ haben Sie ein ausgeprägtes Sensorium für politische und personelle Belange, sind teamfähig, initiativ und selbstständig ✓ haben Sie Freude am Redigieren von Texten und sind im mündlichen sowie schriftlichen Ausdruck gewandt ✓ sind Sie bereit zu Abendverpflichtungen und übernehmen gerne die Öffentlichkeitsarbeit ✓ verfügen Sie über fundierte PC-Anwender-Kenntnisse. Wir bieten Ihnen ✓ attraktive Anstellungsbedingungen auf Basis des kantonalen und kommunalen Personalrechts ✓ eine seriöse Einarbeitung durch den derzeitigen Stelleninhaber und gute Unterstützung aus allen Verwaltungsabteilungen ✓ ein spannendes, abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Sind Sie interessiert? Wenn Sie sich dieser Herausforderung stellen wollen, senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen dem Gemeinderat Uitikon, Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 59, 8142 Uitikon, bis 11. Juli 2016. Über die Website www.uitikon.ch und vom derzeitigen Stelleninhaber, Gemeindeschreiber Bruno Bauder, Telefon 044 200 15 00, erhalten Sie weitere Informationen.

WIR DANKEN HERZLICH für die überwältigend vielen Zeichen der Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben, unvergesslichen

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Herzlichen Dank allen Verwandten, Nachbarn und Freunden. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die gefühlvolle, persönliche Abdankung. Vielen Dank für die schönen Blumen, Karten sowie die Spenden für späteren Grabschmuck und an das Wohnheim Paradies. Mettmenstetten, im Juni 2016

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Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

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Kloster Kappel – ein Anziehungspunkt Seminar- und Hotelbetrieb boomen nach wie vor – 2017 ist Niklaus von der Flüe ein Thema Nach wie vor boomen der Hotelund Seminarbetrieb des Klosters Kappel. In Spitzenmonaten sind die Zimmer bis zu 85 Prozent ausgelastet. Zu den Höhepunkten im kommenden Jahr zählen Veranstaltungen, die Niklaus von der Flüe gewidmet sind – einer bedeutenden Gestalt in der Schweizer Geschichte. ................................................... von werner schneiter «Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf», sagt Jürgen Barth, Geschäftsführer des Hotelbetriebs im Kloster Kappel, stellt aber gleichzeitig fest: «Das Wachstum hat natürlich Grenzen, irgendwann ist das Maximum erreicht.» Das Jahr 2015 war so erfolgreich wie 2014, und für 2016 erwartet Barth ähnliche Zahlen. Und das sind gegen 18 000 Logiernächte. In den Spitzenmonaten Juni und September sind die Zimmer bis zu 85 Prozent ausgelastet, verteilt auf das ganze Jahr beträgt die Belegung 55 bis 60 Prozent. Die Zahlen widerspiegeln den regen Seminarbetrieb mit einem vielfältigen Kursangebot. «Spiritualität und Musik, aber auch das Thema Sexualität und Liebe sind wahre Renner», hält Elisabeth Wyss, die Bildungsverantwortliche, fest. Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle

Johannisnacht statt. In diesem Rahmen laufen Mitglieder von Kirchgemeinden aus drei Kantonen in der Nacht nach Kappel; dieses Jahr waren es rund 120 Teilnehmende.

Nach Umbau des Hauses am See mehr Hotelzimmer Seminare und Weiterbildung gehören zu den Kernangeboten, die von öffentlichen Institutionen und Privatfirmen rege genutzt werden. Und dies wiederum verleiht auch dem Restaurantbetrieb mächtigen Schub. Dort werden nicht nur Kursteilnehmende verköstigt, sondern auch Gäste von privaten Festen. Während der Sommermonate kommen auch private Gäste für einen Kurzurlaub ins Kloster Kappel, eher Einzelpersonen, welche Ruhe suchen. «Für dieses Gästesegment fehlt uns aber die Infrastruktur», ergänzt Jürgen Barth. Mit der Sanierung und dem Umbau des Hauses am See wird eine ehemalige Wohnung in Hotelzimmer umgewandelt (der «Anzeiger» hat darüber berichtet). Fünf neue kommen ab nächstem Frühjahr dazu, womit der Hotelbetrieb dann 80 Zimmer und fast 150 Betten zählt. Nach dem Holiday Inn in Affoltern also der zweitgrösste Gastbetrieb im Bezirk Affoltern. Mit rund 50 Mitarbeitenden (40 Vollzeitstellen) zählt das Kloster Kappel im Oberamt zu den grösseren Arbeitgebern.

Freuen sich über das rege genutzte Angebot des Klosters Kappel: Markus Sahli, theologischer Leiter (links), Elisabeth Wyss, Bildungsverantwortliche, und Jürgen Barth, Geschäftsführer. (Bild Werner Schneiter) 2017: Niklaus von der Flüe im Zentrum Im nächsten Jahr jährt sich der Geburtstag von Niklaus von der Flüe zum 600. Mal. Das Kloster Kappel widmet dieser in der Schweizer Geschich-

te bedeutenden Gestalt, auch Bruder Klaus genannt, diverse Anlässe, darunter ein Musiktheater («der Ranft-Ruf»), bei dem das Ringen von Niklaus von der Flüe um seine Berufung zum Ausdruck kommt. Die Uraufführung findet am Bettag 2017 statt.

«Wir haben ausserdem die Künstlerin Maja Thommen beauftragt, eine der Visionen von Niklaus von der Flüe zu visualisieren – eine sogenannte Brunnenvision», sagt Markus Sahli, theologischer Leiter im Kloster Kappel.

Mit 30 000 Franken viel erreicht im Tschad Der Schlussbericht von Swissaid an die Gemeinde Mettmenstetten Die Mettmenstetter Spende kam dem Projekt mit dem Titel «Armutsbekämpfung durch eine gerechte Teilhabe der Bevölkerung an den Rohstoffgewinnen und eine ökologische Landwirtschaft im Erdölfördergebiet im Logone – Tschad» zugute. Ziel war die Unterstützung von den vom Erdölboom betroffenen Menschen, damit sie einerseits ihre Bürgerrechte besser wahrnehmen können und andererseits durch die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion konkrete Wege aus der Armut finden. Die Ergebnisse sind erfreulich: Die Menschen sind besser organisiert und über ihre Rechte aufgeklärt und können ihre Interessen besser durchsetzen.

Rahmenbedingungen Der Tschad gehört trotz grosser Ölvorkommen zu den ärmsten Ländern der Welt. Über 80 % der Bevölkerung lebt mit weniger als zwei Dollar pro Tag. Hauptbeschäftigungen sind die Landwirtschaft, die Viehzucht und die Fischerei. Fast die Hälfte der Bauern bewirtschaftet degradierte Landflächen. Der Rohstoffabbau, der dem Land Reichtum bringen könnte, wird von ausländischen Firmen betrieben. 37,5 % des tschadischen Erdöls wird von Glencore kontrolliert. Die Bevölkerung erhält keine Unterstützung oder Ausgleichszahlungen, sondern trägt die enormen Kosten der Umweltverschmutzung. Bäume sterben ab, Äcker sind unfruchtbar geworden. Die offenen Teiche mit giftigem Bohrschlamm werden zu Todesfallen für Tiere und Menschen. Ganze Dörfer sind durch die Förderinfrastrukturen (Strassen, Pipelines, Ölfassungen etc.) von ihren Feldern abgeschnitten, unzählige Bauern wurden enteignet. Die Erdölfirmen halten sich nicht an die Umweltauflagen. Ihre Entschädigungszahlungen sind zu knapp und erfolgen meist erst, wenn die Opfer klagen. Zudem wissen die Leute schlecht mit den

Kompensationsgeldern umzugehen und verlieren nicht selten alles in kurzer Zeit. Verelendung, soziale Zerrüttung, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Prostitution und Aids sind die tragischen Folgen.

Projektziel, Laufzeit, begünstigte Personen und Partner Swissaid unterstützt im Erdölfördergebiet Logone 25 000 betroffene Menschen einerseits darin, ihre Bürgerrechte besser wahrzunehmen und die Beteiligung an den Erlösen der Ölförderung einzufordern. Andererseits sollen die Bauernfamilien durch die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und die Förderung weiterer Einkommensquellen einen Weg aus der Armut finden. Es gilt aber auch, gezielt die zugesprochenen Ausgleichszahlungen aus dem Abbau der Bodenschätze sinnvoll für die lokale

Bevölkerung als Verbesserung Lebensbedingungen einzusetzen.

der

Die konkreten Ergebnisse Swissaid hat für Mettmenstetten detailliert die einzelnen Ziele des Unterstützungsprojektes im Tschad aufgeführt und dargelegt, wie gearbeitet wurde und was in der Zeit von Januar, Februar 2014 bis Juni 2015 erreicht wurde. Hier seien die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst erwähnt: – Kompensationsmassnahmen: Durch Trinkwasserbohrungen und durch den Betrieb eines Wasserturms haben 11 000 Menschen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Glencore hat mit Tischen und Bänken die Bedingungen für den Schulbesuch der Kinder verbessert. – Kompensationszahlungen: Mit einer Informationskampagne wurde der Umgang mit und die sinnvolle Ver-

Aufklärungsarbeit in der Gemeinde. (Bild zvg.)

wendung der Entschädigungszahlungen verbessert. Die Begünstigten investierten selber direkt in ihre Landwirtschaft (Kauf von Nutztieren, Werkzeugen, aber auch Transportmittel oder Hausbau) und verbesserten damit ihre Möglichkeiten, ein Einkommen zu erzielen. – Einbezug der lokalen Bevölkerung beim Einsetzen der verfügbaren Mittel aus der Ölförderung: 5 % der Gewinne aus der Ölförderung werden zugunsten der Bevölkerung und der Entwicklung des ländlichen Raumes bereitgestellt. Die Entwicklungspläne werden partizipativ erarbeitet und der Regierung zur Genehmigung und Umsetzung vorgelegt. – Regionalwahlen: Die Menschen in der Region wurden direkt und mit Radiosendungen über die Wichtigkeit der Partizipation der Gemeinden informiert. – Nachhaltige Gemüseproduktion:

Swissaid hat Bauerngruppen mit Motorpumpen für die Bewässerung unterstützt und ergänzend in der selbstständigen Produktion von biologischem Dünger ausgebildet. Gemüsebauern konnten ihre Produktion steigern und Überschüsse an Wochenmärkten in den grossen Zentren verkaufen. Das Projekt ist nun abgeschlossen und der Schlussbericht zeigt die positiven Veränderungen.

Mettmenstetten handelt solidarisch Vor drei Jahren griffen engagierte Menschen im Knonauer Amt das Thema «Rohstoffe» auf. Der Börsengang der Firma «Glencore und Xstrata» hatte dem Kanton Zürich zusätzliche Steuereinnahmen gebracht. In der Folge kamen die Gemeinden im kantonalen Finanzausgleich zu einmalig hohen Zuschüssen. Mettmenstetten spendete 10% dieser einmaligen und ausserordentlichen Einnahme – 30 000 Franken – an Swissaid. Die drei Ziele dieser Hilfsorganisation, «Hilfe, die Augen öffnet» (Berichte, Medien), «Hilfe, die Gerechtigkeit fordert» (die Schweiz soll fair handeln) und «Hilfe, die weiterhilft» (direkte Unterstützung vor Ort als Beitrag zur Verbesserung der Lebensgrundlagen), stimmen mit der Zielsetzung der Initiative «Mettmenstetten handelt solidarisch» überein. Im Dezember 2015 hat Swissaid die Gemeinde ausführlich über die Verwendung der Gelder informiert. Die Ergebnisse sind erfreulich, wie das Fazit aus dem Schlussbericht zeigt. Franziska Sykora


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

suchtprävention

Bist du nicht noch zu jung? Alkohol in der Festwirtschaft

Es ist die Freude an der Bewegung, am kameradschaftlichen Umgang und am sportlichen Spiel, welche Mädchen (am Montag) und Buben (am Dienstag) in der Jugi Chappel wöchentlich geniessen. (Bild Urs E. Kneubühl)

Polysportives Spielen mit viel Spass bei der Jugi Chappel Jugendförderung im Bezirk: Jugend- und Mädchenriegen (1) Jugend- und Mädchenriegen in den Ämtler Gemeinden leisten aktive Jugendförderung und sind ein wichtiger Beitrag an das Dorfleben. Der «Anzeiger» stellt sie in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung vor: Zum Start die Jugi Chappel. ................................................... von urs e. kneubühl Es ist – im wahrsten Sinne des Ausdrucks – «Leben in der Bude»! Die Turnhalle im Schulhaus Kappel ist geradezu erfüllt damit. «Das ist immer so, wenn Jugi ist», bestätigen Corinne Jud, Mädchen-Jugi-Leiterin, sowie Yves Baumann und Robin Diener, welche die Kappeler Buben-Jugi leiten. Es wird angefeuert, gekreischt und vor allem viel gelacht – Kunststück, heute heisst es im sportlichen Spiel wieder einmal gemischte Teams mit Buben und Mädchen gegeneinander; das generiert besonderen Feuereifer. Gewöhnlich trainieren die beiden Kappeler Jugis – 23 Mädchen und 12 Buben – getrennt: Jeweils am Montag von 18 bis 19 Uhr die Mädchen, am Dienstag von 18.30 bis 19.30 Uhr die Buben. Für den Bericht zum Start der «Anzeiger»-Serie über Jugend- und Mädchenriegen im Bezirk hat die Mädchen-Jugi-Leiterin nun extra einige Mädchen auf Dienstagabend aufgeboten. Keine Ursache: Die Jugi Chappel arbeitet sowieso meist Hand in Hand. Das polysportive Turnen, bei dem Bewegung, Kameradschaft, Rücksicht-

nahme, Spiel und Spass im Vordergrund stehen, ist das Metier der Jugi Chappel. Mit kreativen und variantenreichen Ideen füllen die Jugi-Leitenden dabei das Handlungsfeld «Turnen» mit spielerischen Auslegungen. Da wird mit einfachen Mitteln eine Erlebnislandschaft aufgebaut, und Turngeräte werden mal anders genutzt. «Uns ist es wichtig, dass die Kinder stetig auch neue Bewegungserfahrungen lernen

Turnen im Dorf Die «Anzeiger»-Serie «Jugendförderung im Bezirk: Jugend- und Mädchenriegen» steht in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung aus dem Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben». Dem Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, ist es ein Anliegen, alle Mädchen- und Jugendriegen in den Gemeinden vorzustellen. Mit der Serie sollen die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen (z.B. wachsende Spontanität der Beteiligung durch die Jugendlichen und weniger Verbindlichkeit, finanzielle Ressourcen, Einbettung und Anerkennung der Vereine in der Jugendpolitik der Gemeinde usw.) in den Vordergrund gestellt und deren zentrale Bedeutung innerhalb der Jugendförderung in den Ämtler Gemeinden aufgezeigt werden. (kb.)

und Freude an der körperlichen Bewegung entwickeln können», halten die Jugi-Leitenden dazu fest und ergänzen umgehend: «Und dies ohne Leistungsdruck.» Im Vordergrund, so Corinne Jud, Yves Baumann und Robin Diener, stehe die Freude an der Bewegung und nicht das Erreichen von Höchstleistungen oder die Qualifikation für Wettkämpfe. Dennoch: Auch die Jugi Kappel nimmt gerne und regelmässig an sportlichen Wettbewerben teil, wie etwa am Hallen-Winter-Wettkampf, am Unihockey-Turnier oder am «schnällscht Säuliamtler». Dies müsse schliesslich als besondere Würze zwischendurch auch sein, sagen die JugiLeitenden. Und deshalb gibt es neben der Teilnahme an den genannten sportlichen Wettbewerben auch einmal im Jahr einen Jugi-Ausflug und weitere spezielle Events. Klar, im Sommer finden die JugiTrainings wenn immer möglich draussen statt und im Winter geht es dann auch schon mal zum Schlitteln. Übrigens: Die spassigen Wettkämpfe unter Beobachtung des Bezirks-Jugendbeauftragten Matias Dabbene und des «Anzeiger»-Berichterstatters gingen unentschieden aus. Aber wer braucht denn schon einen Sieger, wenn alle viel Spass haben? Jugi Chappel, Turnhalle, Tömlimatt 11, Kappel. Turnstunden: Mädchen ab 1. Kindergarten bis 6. Klasse jeweils am Montag von 18 bis 19 Uhr; Buben von 1. bis 6. Klasse jeweils am Dienstag von 18.30 bis 19.30 Uhr. Kontakt: Telefon 079 813 88 92 (Yves Baumann).

Man will es beim Blick aus dem Fenster kaum glauben, es ist Sommer – die Zeit der Grümpelturniere, OpenairKinos und Festivals. Zahlreiche Public Viewings locken zurzeit Fussballfans an, dem Regen zum Trotz. Was bei allen Anlässen nebst dem Nass von oben reichlich fliesst, sind Bier und Wein. Die Anlässe werden von Kindern und Jugendlichen gut besucht und deshalb darf trotz ausgelassener Stimmung und Spass der Jugendschutz nicht vergessen gehen. Der Körper von Kindern und Jugendlichen befindet sich im Wachstum. Alkoholkonsum ist für sie besonders gefährlich, da körperliche Entwicklungsprozesse beeinträchtigt werden können. Das übermässige Trinken von Alkohol kann die Produktion von Wachstumshormonen verringern und die Gehirnentwicklung beeinflussen. Zudem wirkt sich Alkohol bei geringerem Körpergewicht stärker aus. Ein übermässiger Alkoholkonsum senkt Hemmungen und Selbstkontrolle. Kommt dann noch der Gruppendruck unter Kollegen dazu, kann dies fatale Folgen haben und in Gewaltexzessen ausufern. Jährlich werden in der Schweiz über 1000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Spital eingeliefert. Die gesetzlichen Bestimmungen zu Verkauf und Abgabe von Alkohol sind klar: Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren darf kein Alkohol ausgeschenkt werden. Ab 16 Jahren sind Bier und Wein erlaubt, ab 18 Jahren dürfen Spirituosen, Aperitifs (wie zum Beispiel Aperol) oder Alkopops abgegeben werden. Die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen ist besonders bei Anlässen, bei denen Laien hinter der Bar stehen, eine Herausforderung: «Sieht die junge Frau nicht aus wie Sechzehn? Habe ich nach dem Ausweis gefragt und in der Hektik das Alter richtig berechnet? Darf ich dem Burschen die fünf Biere für seine jüngeren Kollegen mitgeben? Und wie reagiere ich, wenn mein Nein nicht akzeptiert wird?» Um Festbetreiber bei solchen Situationen noch besser zu unterstützen, wurde von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich «jalk.ch» entwickelt. Mit einem Zeitaufwand von 30 Minuten macht die OnlineSchulung fit für Jugendschutzfragen. Sie richtet sich sowohl an freiwillige

Gabriela Hofer. (Bild zvg.) Helfer von Festwirtschaften, wie an das Personal von Gastronomie und Detailhandel. Die Schulung besteht aus drei Teilen. Nebst Grundlagenwissen zu Alkohol und den Gesetzesbestimmungen zeigt sie in Praxisbeispielen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Wer die Schulung erfolgreich absolviert hat, erhält ein persönliches Zertifikat. Am diesjährigen Zürifäscht soll mit dem neuen Tool ein flächendeckender Jugendschutz gewährleistet werden. Wer Alkohol ausschenkt, muss die Online-Schulung absolviert haben und das Zertifikat auf sich tragen. Gabriela Hofer

Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon Die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon unterstützt Festveranstalter und Behörden dabei, ein umfassendes Jugendschutzkonzept zu erarbeiten. Sie bietet Personalschulungen an und stellt kostenlos Informations- und Jugendschutzmaterial zur Verfügung. www.jalk.ch – Die Schulung zum Thema Jugendschutz und Alkohol ist ein Angebot der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich und kann kostenlos genutzt werden.

Geführte Wanderung auf dem «Ämtlerwäg» von Hedingen bis Bonstetten Wissenswertes zu den Themen Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) lädt zur dritten Wanderung auf dem Ämtlerwäg ein. Die geführten Ausflüge sind Bestandteil der verschiedenen Aktivitäten anlässlich des 190-Jahre-Jubiläums. Die nächste Wanderung findet am Sonntag, 26. Juni, statt. ................................................... von marianne voss Der bekannte und beliebte «Ämtlerwäg» führt auf bestehenden Wanderwegen rund ums Säuliamt. Er ist ein Projekt der GGA und wurde im Mai 2001 eröffnet. Zum 190. Geburtstag der GGA finden dieses Jahr gesamthaft sechs geführte Wanderungen auf eben diesem populären «Ämtlerwäg» statt. Unterwegs weist Wanderleiter Paul Leuthold auf spannende Besonder-

gefähr zweieinhalb Stunden. Alle, ob jung oder alt, sind herzlich zu diesem weitern Streifzug durch das schöne Knonauer Amt eingeladen. Die Wanderung ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist erwünscht bis am Samstagmittag, 25. Juni, unter www.ggaffoltern.ch oder bei Paul Leuthold, Telefon 044 767 05 50. Für den Heimweg kann vom Ziel aus entweder innerhalb von 20 Minuten der Bahnhof Bonstetten oder innerhalb von einer Stunde direkt durch die Ebene wieder der Bahnhof Hedingen erreicht werden.

heiten hin, dies jeweils zu einem spezifischen Thema. So erhielten die Teilnehmenden auf der letzten Etappe von Rickenbach bis Hedingen interessante Informationen zum Wald.

Junge Schleiereulen beobachten Die nächste Wanderung findet am Sonntag, 26. Juni, statt und führt auf bequemen Wegen von Hedingen nach Bonstetten. Die Wanderfreudigen dürfen sich wieder auf Überraschungen freuen. Das Ziel: Der Bauernhof von Werner Locher in Bonstetten, wo es Wissenswertes zu den Themen Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz zu erfahren gibt. Mit etwas Glück können am Bildschirm sogar junge Schleiereulen beobachtet werden. Besammlung ist am Sonntag, 26. Juni, um 12.55 Uhr beim Bahnhof Hedingen. Die Wanderzeit beträgt un-

Weitere Wanderungen auf dem «Ämtlerwäg»: Sonntag, 24. Juli: Bonstetten – Aeugst; Sonntag, 28. August: Aeugst – Hausen – Kappel ; Sonntag, 18. September: Kappel – Rifferswil – Knonau. Start zirka 13 Uhr.

Die Wandergruppe der letzten Etappe beim Wettbewerb zum Thema Wald in der Besenbeiz Ismatt. (Bild zvg.)

Der Treffpunkt wird jeweils im «Anzeiger» und auf der Website www.ggaffoltern.ch publiziert.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

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Eine Reise durch die Gedankenwelt zwischen Sein und Schein Junge Ämtler Bühne glänzt im «Rössli» in Mettmenstetten mit einem packenden «Peer Gynt» Das aktuelle Theaterstück der Jungen Ämtler Bühne – eine Adaption von Henrik Ibsens «Peer Gynt» unter der Regie von Claudia Odin Anderegg – fand am Wochenende grossen Respekt und erntete viel Applaus. Weitere Vorführungen sind am 22., 24. und 25. Juni im «Rössli», Mettmenstetten zu sehen. ................................................... von urs e. kneubühl «De Peer, dä lügt!» – So startet textlich das nordische Epos des schrägen Vogels und Träumers Peer Gynt, welches die Junge Ämtler Bühne über das vergangene Wochenende im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten bisher drei Mal zur Aufführung brachte. Regisseurin Claudia Odin Anderegg sowie die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler ernteten vom Publikum für ihre gekonnte Adaption des «dramatischen Gedichts», wie Autor Henrik Ibsen sein Schauspiel selbst nannte, grössten Respekt, Applaus und verdienten Jubel.

Wie die Faust aufs Auge Das Thema von Ibsens Bühnendichtung passt zum Ensemble. Der Lebenshunger der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich lassen Peer Gynt träumen und Luftschlösser bauen. In der Heimat wird er zum Antihelden, zum Aussenseiter, Lügner, schliesslich zum selbstverliebten Maulhelden und unbedachten Egoisten. Er zieht in eine Scheinwelt, in Exzesse und Exotik, wobei Realität, Sehnsucht und Illusion mehr und mehr verschwimmen. Peers Suche nach Anerkennung und Abenteuer führt ihn zu Trollen und Dämonen, wo er sich zum Kaiser der Narren krönen lässt, bringt ihn in fremde Länder und um die halbe Welt – nur, den Weg zu sich selbst findet er nicht. Doch zum Glück ist da noch Solveig, seine alte Liebe. Ausnahmslos überzeugend ist, was die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler, gemeinsam mit der Re-

Die Junge Ämtler Bühne spielt und lebt mit ihrer eigenen Adaption von Ibsens «Peer Gynt» wiederum herausragendes, modernes Theater. (Bild Urs E. Kneubühl) gisseurin aus dem Stoff herausgeschält, neu vertextet, interpretiert haben. Ebenso, wie sie ihre Version auf der Bühne umsetzen. Es ist eine von A bis Z spannende Inszenierung, eine skurrile, satirische, ebenso dramatische wie lustige Reise durch den

Gedankenkosmos eines Heranwachsenden mit allerhand Flausen und Träumen im Kopf, einem Mann auf dem schmalen Grat zwischen Schein und Sein. Das fantastische Märchen der Jungen Ämtler Bühne ist Zeitstück, beissende Persiflage und fausti-

Fakten und Daten In «Peer Gynt», dem aktuellen Theaterstück der Jungen Ämtler Bühne im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten, spielen unter der Regie von Claudia Odin Anderegg: Robin Annen, Marc Eggenberger, Fiona Eugster, Lena Häusler, Alec Hintermann, Elena Künzler, Bronte Lehmann, Vivian Naef, Larissa Pfister und Nadine Zweidler. Text: Claudia Odin Anderegg, Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Original-Auszüge von Henrik Ibsen, zu-

dem Reisebericht-Reime von Elena Künzler. Regieassistenz: Kenza Jennifer Nessaf, Technik: Laura Bosshard, Silvan Melchior, Pascal Eichenberger, Marco Erni und Kulturpool, Grafik: Kathia Rota. Weitere Spieldaten 2016: Morgen Mittwoch, 22. Juni, 19.30 Uhr, sowie Freitag, 24. Juni, und Samstag, 25. Juni, jeweils 20.15 Uhr. Infos und Online-Sitzplatz-Reservierung unter www.aemtlerbuehne.ch.

sche Weltbetrachtung zugleich – und geht unter die Haut.

Durchgehend hohes Niveau, ohne Schwächen und Längen Wechselseitig untermalt von TechnoBeats mit stampfendem Rhythmus sowie der langsamen, tragenden Musik der Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg pendelt das Stück zwischen Vivacissimo und Adagio hin und her, wechselt zwischen eigener Mundart-Prosa, zitierten Ibsen-Reimen sowie den Reisebericht-Versen von Elena Künzler. Eindrücklich, wie die Intensität im anschaulich authentischen Spiel von der eigenen Begeisterung der Mitwirkenden getragen wird: Solide, fest, durchgehend auf hohem Niveau und ohne jegliche Längen oder Hänger. Es ist schnelles, direktes und bewegendes Theater. Die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis, die Ibsen mit seinem Stück aufwirft und auf eine bis heute gültige

Formel bringt, durchdringt auch die Version der Jungen Ämtler Bühne, ohne allerdings in die erdenschwere Tiefe nordischer Mythologie hinabzusteigen und verkrampft nach kopflastigen psychoanalytischen Deutungen zu suchen. Es sind zweimal satte 60 Minuten pralles, sinnliches, jugendlich-frisches Theater, in welchem ein fantastischer Bilderbogen mit rasant wechselnden Szenen aufgefächert wird. Ein Eldorado für die jungen Schauspielenden, die in sämtlichen Rollen brillieren – als Gynt wie als dessen Mutter, als Bauernmädchen und Trolle, als sich lasziv in Anitras orientalischem Reich Windende oder eben als gleichnishafte Figuren. Peer Gynt gespielt von der Jungen Ämtler Bühne ist eine spannende, bewegende, kurzweilige Inszenierung, ein schönes und grosses Stück modernen Theaters, für das man unbedingt nach Mettmenstetten reisen sollte.

Auch geeignet für die Integration von neu Zugezogenen Songs aus den 50er- und 60er-Jahren lockten am Freitagabend viele Knonauerinnen und Knonauer ins Festzelt an der Oberdorfstrasse – zu einem Anlass, der bereits zum 16. Mal über die Bühne ging: «Musik im Dorf», organisiert von der Kulturkommission. Musik vereint und bietet in diesem Fall

eine geeignete Plattform für neu Zugezogene, das Dorf und ihre Einwohner kennenzulernen. «Daddy & the Willyshakers helfen dabei mit ihrem energiegeladenen Auftritt, der auch zum Tanzen animiert. Was natürlich auch Energie kostet, die in der Festwirtschaft dank dem Engagement von

Feuerwehrverein und Schützenverein wieder «nachgefüllt» werden kann. Es ist ein friedlicher und fröhlicher Anlass, der auch für Gespräche genutzt wird und zeigt, dass das Knonauer Dorfleben funktioniert. Die Idee für «Musik im Dorf» lieferten ursprünglich Mitarbeitende der Biblio-

Gut gefüllte Festbänke mit Alteingesessenen und neu Zugezogenen im Zelt an der Oberdorfstrasse. «Daddy & The Willyshakers» heizen mit Klängen aus den 50er- und 60er-Jahren ein.

thek, die inzwischen in der von Gemeinderätin Esther Breitenmoser präsidierten Kulturkommission integriert ist. Knonau bietet dank aktivem Vereinsleben, dank Gruppierungen und Privatpersonen ein breites Angebot. Laut Esther Breitenmoser sind durch die Bevölkerungszunahme auch

neue Bedürfnisse vorhanden. «Kultur im Dorf soll gelebt werden, gestaltet von der Bevölkerung. Das ist ein grosser Unterschied zur ‹grossen› Kultur, die in Zürich, Luzern oder auch in Zug konsumiert werden kann», hält die Präsidentin in ihrem Editorial auf der Homepage fest. (-ter.)

Die Organisierenden freuen sich über den grossen Aufmarsch, von links: Esther Breitenmoser, Thomas Gilg, Brigitta Trinkler und Trudi Engelhardt. (Bilder Werner Schneiter)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Juni 2016

Vier Anlässe für die Familie 20 Jahre Familienzentrum Bezirk Affoltern 2016 feiert das Familienzentrum Bezirk Affoltern sein 20-JahreJubiläum. Die Institution mit ihren Räumlichkeiten an der Zürichstrasse 136 in Affoltern am Albis setzt sich seit 1996 für Familienanliegen ein. Deshalb wird der runde Geburtstag auch mit vier Jubiläumsanlässen für die Familie gefeiert. Auftakt machte hierzu Andrew Bond mit seinem Konzert am 13. April im Kasinosaal in Affoltern. Vor ausverkauftem Haus spielte er seine beliebten Kinderlieder zum Thema Bauernhof. Vor allem die kleinen Besucherinnen und Besucher sangen und tanzten begeistert mit. Kürzlich nun fand das grosse Jubiläumsfest auf dem Kronenplatz statt. Dank grossem Engagement von Sponsoren – fast ausschliesslich Gewerbe aus dem Bezirk – konnte das Familienzentrum die kleinen und grossen Besucher mit vielen kostenlosen Attraktionen überraschen. So tobten die Kinder stundenlang in einer 15 Meter langen Hüpfburg, deren Turm mit 10 Metern Höhe alles überragte, buddelten auf Schatzsuche im Sand des grössten Sandkastens im Bezirk, fuhren auf dem nostalgischen Karussell im Kreis oder liessen sich durch diverse weitere Spielangebote animieren. Die Seifenblasenkünstlerin von Magic Bubble und der Spielanimator Christian Ziegler wechselten ihr Programm stetig zwischen Show und Workshop ab. Den Anfang der punktuellen Attraktionen machte am Vormittag Beat Schlatter mit einer Lesung aus Gregs

Imposante Hüpfburg, in der sich Kinder stundenlang austoben konnten. (Bilder zvg.) Tagebuch. Am Nachmittag zog dann eine Geschichtenerzählerin die Kinder zwischen drei und sieben Jahren mit ihren Erzählungen in den Bann. Den akustisch wirkungsvollsten Gig bot allerdings der Auftritt der Säuligugger am frühen Nachmittag. Das Fest wurde auch durch Attraktionen von der Jugendarbeit Affoltern, der reformierten Kirche und dem Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz unterstützt. Die Möglichkeit, am Glücksrad oder auf Schatzsuche attraktive

Geschenke zu ergattern, führte dazu, dass niemand das Festgelände mit leeren Händen verlassen musste.

«En fuule Zauber» am 10. September Am 10. September führt das Kindertheater Dampf mit ihrer Vorstellung den dritten Jubiläumsanlass durch. Das Stück «En fuule Zauber» entführt Interessierte in die spannende Welt von «Chrümel und Mäus». Während ihrer Wanderschaft begegnen unsere

Auf Schatzsuche im Sand. Freunde einem eigenartigen Mann mit Zylinder. Tief betrübt hockt dieser in den Ruinen seines einst glanzvollen Variététheaters. Doch das Wandertheater ist am Ende und er, als dessen Direktor, trägt die alleinige Schuld daran. Selbst als Zauberkünstler will ihm kein Trick mehr gelingen. Nur ein Wunder, oder besser gleich zwei, können in dieser schlimmen Situation noch helfen. Und diese Wunder sind im Anmarsch .... Tickets sind ab sofort im Büro des Familienzentrums Bezirk

oberamtmann hirzel

forum

Notstand in Maschwanden?

Grünliberale am Puls

Die Gemeinde Maschwanden im südwestlichen Zipfel unseres Bezirks, an die Kantone Zug und Aargau grenzend, droht zum Sonderfall zu werden. Im ersten Wahlgang kam für die Vakanz in der Kirchenpflege und im Gemeinderat keine Wahl zustande. Niemand wollte sich zur Verfügung stellen. «Keine Lust»! Gut, in der Kirchenpflege wäre das zu verschmerzen, da schaut in der Not ja der liebe Gott, aber im Gemeinderat muss die Lücke gefüllt werden. Im zweiten Wahlgang Ende September wird so oder so einfach der oder die mit den meisten Stimmen gewählt. Es wäre die Chance für Leute aus der Region, die schon lange gerne Gemeinderat werden wollten, dem Aufruf aus der Ratsstube zu folgen. Wohnortwechsel, Anmeldung in Maschwanden – und schon bist Du dabei. Besonders geeignet sind Personen, die im Ruhestand leben. Gemeinderat – eine echte Bereicherung, da läuft etwas. Besonders Maschwanden scheint dazu geeignet. Da hat doch vor einigen Jahren der amtierende Gemeindepräsident seinem Vorgänger im Amt mit dem Vorschlaghammer eine nicht bewilligte Baute zertrümmert. Action pur und aktive Durchsetzung der Beschlüsse! Für einen Neuzuzüger dürfte es aber unabhängig von seiner Motivation schwierig sein, eine Wahl zu schaffen. Maschwanden ist ein funktionierendes Dorf mit allem, was dazu gehört. Eine Kirche, eine Musikgesellschaft, ein Naturbad, ein Volg-Laden und vieles mehr. Für die schöne Beiz wird sich noch ein Beizer finden lassen. Für den Gemeinderat aber scheint niemand Zeit zu haben. Da fragt man

sich: Was machen denn die Frauen und Männer in Maschwanden den ganzen Tag? Die Woche hat bekanntlich 168 Stunden. Davon entfallen für den Erwerb in der 41-Stunden-Woche mit Arbeitsweg etwa 46 Stunden, es können für Selbstständige und Bauern auch ein paar Stunden mehr sein. Eine Ruhezeit von acht Stunden im Tag sollte genügen. Das heisst, es verbleiben in der Woche immer noch etwa 60 Stunden. Auch wenn man grosszügig rechnet und noch einiges an fester Zeit braucht – für Haushalt, Familie und was es sonst noch notwendiges gibt, verbleiben etwa 30 bis 40 Stunden in der Woche, die frei zur Verfügung stehen. Das Gemeinderatsmandat in Maschwanden dürfte einen Aufwand von höchstens 7 bis 10 Stunden in der Woche beanspruchen. Wo liegt das Problem? Die Zeit kann es nicht sein. Ein öffentliches Amt und besonders ein politisches Amt zu bekleiden heisst immer auch sich der öffentlichen Meinung auszusetzen. Vielleicht ist das mangelnde Interesse damit zu begründen. Kritik in der Sache gehört zur Politik und müsste als faszinierender Teil der Amtstätigkeit angesehen werden. Es ist aber dem Milizprinzip nicht förderlich, Amtsinhaber in den Gemeinden als Person zu verunglimpfen. Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, sich als Gemeinderat einer Wahl zu stellen, dem ist unabhängig seiner politischen Gesinnung mit Respekt zu begegnen. Liebe Frauen und Männer von Maschwanden, auf gehts in den Wahlkampf! Ihr Oberamtmann

24. Juni 2016, Affoltern am Albis, Gemeinschaftszentrum/Bauspielplatz, ab 19 Uhr. Die Grünliberalen laden alle Interessierten– also nicht nur Mitglieder und Sympathisanten der Grünliberalen – herzlich zur nächsten Veranstaltung «Grünliberale am Puls» ein. An dieser Veranstaltung können jeder und jede einfach und gemütlich bei einem Getränk und/oder Essen zusammensitzen und – ohne Agenda oder festes Thema – über Politik diskutieren. Die Grünliberalen freuen

sich, auf diesem Weg zu erfahren, wo die Menschen im Knonauer Amt ganz persönlich «der politische Schuh drückt», und was sie gerne von den Grünliberalen in der regionalen und kantonalen Politik, aber auch in der nationalen Politik umgesetzt sehen möchten. Alle Besucher können an diesem Anlass konkrete Themen aus dem Kantonsrat besprechen, dazu steht Kantonsrat Hans Wiesner gerne zur Verfügung. Bei Fragen zum Zweckverband Spital Affoltern oder Sozialdienst können die Besucher mit dem Ottenba-

Affoltern erhältlich. Am Abend des gleichen Tages unterhalten die «Scharlatanten» das Publikum während eines Comedy Dinners mit ihren Lachmuskel-strapazierenden Sketchs. Serviert wird ein köstliches Vier-Gang-Menü. Zwischen den Gängen wird durch das lustige Duo für grossartige Unterhaltung gesorgt. Der Vorverkauf der Tickets hat bereits begonnen. (cl.) Weitere Informationen unter Telefon 044 760 12 77 oder auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

cher Zweckverbands-Delegierten Ronald Alder diskutieren. Das Gemeinschaftszentrum/Bauspielplatz verfügt über eine Grillstelle. Wer Grillieren möchte, kann selbst etwas zum grillieren mitbringen, Getränke sind am Bauspielplatz erhältlich. Die Grünliberalen laden ein, diesen EM-spielfreien Abend für ein gemütliches Beisammensein und gute Gespräche zu nutzen! Der Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt Dr. Thomas Beck

Definitive Unternehmenssteuerreform III Dank der Unternehmenssteuerreform III bleibt die Schweiz auch weiterhin ein wirtschaftlich attraktiver Standort, der sich an international geltende Vorgaben hält. Es ist so, dass den Unternehmen in der Schweiz mit dem vom Parlament beschlossenen Paket auch weiterhin ein attraktives Steuerumfeld geboten wird. Den Kantonen wird mit der Vorlage viel Spielraum gelassen, um das Steuerumfeld auf die im jeweiligen Kanton ansässigen Firmen abzustimmen. Mit dieser Reform bleibt die Schweiz für internationale Firmen attraktiv, wodurch Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten bleiben, Investitionen in Forschung und Entwicklung begünstigt und dadurch beträchtliche Steuereinnahmen erwartet werden. Die diese Woche beschlossene politische Kompromisslösung sieht die zins-

bereinigte Gewinnsteuer auf überschüssigem Eigenkapital auf Bundesebene vor. Mit anderen Worten können von den Firmen nicht nur Zinsen auf dem Fremdkapital, sondern auch auf dem überschüssigen Eigenkapital bei der direkten Bundessteuer abgezogen werden. Auf kantonaler Ebene können die Kantone diese zinsbereinigte Gewinnsteuer auf überschüssigem Eigenkapital ebenfalls einführen unter der Bedingung, dass Dividenden mit mindestens 60 Prozent besteuert werden. Auch wenn es so in gewissen Kantonen zu einer Erhöhung der Besteuerung der Dividenden kommen wird, werden die kleinen und mittleren Unternehmen mit Gewinnsteuersenkungen rechnen können. Es ist damit zu rechnen, dass gegen diese Unternehmenssteuerreform III das Referendum von linker Seite ergriffen

wird, sodass jede/r Stimmbürger/in dazu noch ja oder nein sagen kann. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDPOrtspartei Affoltern

korrigendum

Keine Rekordbeteiligung. Von den 3336 Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil waren an der Gemeindeversammlung vom Montag, 13. Juni, lediglich 29 Personen anwesend. Das sind natürlich nur 0,9 Prozent und nicht wie fälschlicherweise erwähnt 9,9 Prozent («Anzeiger vom 17. Juni). Für den Fehler bitten wir um Entschuldigung. (mm)


Gewerbe/Dienstleistungen

Applaus in Kappel

Perkussion und Tanz

Singkreis des Bezirks Affoltern mit dem «Requiem» von Mozart in der Klosterkirche. > Seite 13

Das Ensemble RhythmTalk macht mit dem Mojalet Dance Collective Station in Affoltern. > Seite 15

Dienstag, 21. Juni 2016

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Souverän ins Finale Aeugsterinnen im Penalty-Krimi der Schweizer SchulfussballMeisterschaft. > Seite 18

«Sackstarke» Weine aus Bolgheri und dem Chianti classico

Dem schlechten Wetter trotzen

Toscana-Event in Mü’s Vinothek, Affoltern

Sommerdegustation der Weinhandlung Maurer

Ein Toscana-Genuss der ganz besonderen Art steht bevor, vom 23. bis 25. Juni bei Ruedi Müller in Mü’s Vinothek, Affoltern.

Der Sommer ist die Zeit der fröhlichen Feste im Garten – mit dazu passenden Weinen. Diese sollten leicht, mehrheitsfähig und zu einem super Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich sein. Am 24. und 25. Juni sind die selbstimportierten italienischen Sommerweine zu verkosten.

Das Bolgheri ist jenes Gebiet, in dem die Geburtsstunde der prestigeträchtigen Supertoskaner geschlagen hat. Gelegen in der für hochwertigen Weinbau lange unberücksichtigten Gegend der Maremma, im Küstenstreifen zwischen Livorno und Grosseto. Das Bolgheri zeichnet sich im Gegensatz zum eher sandigen Umland durch schottrige, kalkhaltige Böden aus, die den Weinen ausreichend Struktur und Eleganz verleihen. Azienda Agricola I Luoghi, Castagneto Carducci: Die nationale und internationale Presse ist auf Paola de Fusco und Stefano Granata aufmerksam geworden und hält nicht mit Lobeshymnen zurück. «Sackstarke Weine von ‹Eingeborenen› aus Bolgheri», hat etwa der «Blick» schon getitelt. Produziert werden nur vier verschiedene Weine; notabene aber Crus von exorbitanter Qualität. «Campo al Fico» und «Podere Ritorti» (80 % Cabernet Sauvignon und 20 % Cabernet Franc). Ersterer bleibt für 24 Monate in Barriques aus französischer Eiche. Der sogenannte «Zweitwein» hat die gleiche Traubenzusammensetzung, bleibt

Ruedi Müller präsentiert Weine aus Bolgheri und dem Chianti classico. (Bild zvg.) aber lediglich 14 bis 16 Monate im Holz. Von den Top Crus «Sassosolo» (100 % Cabernet Sauvignon) und «Fuorisolco» (100 % Cabernet Franc) werden nur je 300 Flaschen vinifiziert. Mü’s Vinothek erhält einige wenige dieser raren Trouvaillen und wird diese natürlich präsentieren. Castello di Volpaia ist einer der ganz grossen Namen im Chianti classico (siehe «Anzeiger» vom 6. Oktober 2015). Mit der Gran Selezione «Il Puro» 2010 wird erstmals das Flaggschiff des

Betriebes gezeigt. Ein Chianti classico aus 100 % Sangiovese Trauben (25 verschiedene Klone) ausgebaut während 18 Monaten in Barriques aus französischer Allier Eiche. Weiter in der Degustation: der Chianti classico 2012 und die kapitale Riserva 2012. (pd.) Toscana Event vom 23. bis 25. Juni in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Donnerstag und Freitag, 18 bis 20 Uhr, Samstag, 10 bis 15 Uhr, Infos unter Tel. 044 776 31 15, Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Gewicht reduziert und beim Sport leistungsfähiger Roland Konrad hat mit ParaMediForm Affoltern 8,1 kg abgenommen Trotz viel Sport und Bewegung kämpfte Roland Konrad aus Arni während Jahren mit seinem Gewicht. Er erzählt selber, wie er mit ParaMediForm Affoltern 8.1 kg abgenommen hat. Früher ass ich einfach weniger und nahm so schnell wieder ab. Mit den Jahren funktionierte dies jedoch nicht mehr. Ich nahm immer mehr zu und fand mich trotz Unwohlsein damit ab. Am Zenit der Unzufriedenheit angelangt, entschied ich mich im Januar dazu, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und das individuelle Programm mit der Methode von ParaMediForm zu starten. Ich lernte von Woche zu Woche, wie ich mein bisheriges Essverhalten am besten korrigieren kann. Inzwischen weiss ich, was mir zu welchem Zeitpunkt gut tut und was nicht. Es kamen sogar neue Lebensmittel hinzu, die ich heute nicht mehr missen möchte. Sehr schnell entwickelte sich somit ein neues Bewusstsein, um auf mein Wohlfühlgewicht zu kommen, ohne je einmal von Hunger geplagt zu sein. Wenn ich doch mal das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlt, half mir Sonja Humbel mit wertvollen Tipps. Anfänglich hatte ich noch Bedenken, dass ich beim Sporttreiben (Langlauf und Mountainbike) nicht mehr so

Roland Konrad vorher ...

... und jetzt, 8,1 kg leichter. (zvg.)

leistungsfähig sein würde, da ich doch viel weniger Kohlehydrate ass als früher. Wie sich zeigte, völlig unnötig. Im Gegenteil: Ich bin sogar noch leistungsfähiger geworden, was sich zu meinem Erstaunen bereits beim Engadiner Skimarathon zeigte und ich geniesse inzwischen meine Mountainbike-Touren mit weniger «Ballast» umso mehr. Mit der Umstellung, die anfangs zeitaufwendig war, fühlte ich mich beinahe überfordert, da ich beim Einkaufen und Kochen verschiedene Dinge beachten musste. Auch dies änder-

te sich sehr schnell. Ich erkannte, dank der ganzheitlichen Begleitung von Sonja Humbel, dass ich mir auch ohne Druck die nötige Zeit für die Umstellung einräumen darf. Dass die ganze Familie bei der Ernährungsumstellung mitmachen konnte, half mir dabei sehr. Mit ParaMediForm habe ich die Möglichkeit gefunden, abzunehmen und gleichzeitig viel über die verschiedenen Nahrungsmittel und deren Wirkung im Allgemeinen sowie in Bezug auf meinen persönlichen Stoffwechsel zu lernen. Ich darf mir zudem ohne schlechtes Gewissen mal eine Pizza, Bratwurst oder ein Bier gönnen, weil mein Stoffwechsel inzwischen im Gleichgewicht ist. Somit brauche ich auf nichts zu verzichten, wenn ich entsprechend Mass halte, was für mich von Anfang an sehr wichtig war! Heute bin ich froh und erleichtert, trotz anfänglicher finanzieller Bedenken, diesen Schritt gemacht zu haben. Nebst allem fühle ich mich viel jünger, wohler und ausgeglichener. Die neue Ernährungsform, die ich gelernt habe, bewusst zu gestalten, ist schon bald zur Gewohnheit geworden und ich kann mein Gewicht problemlos halten. Roland Konrad Unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren bei Sonja Humbel, ParaMediForm Affoltern, Telefon 043 817 16 61, www.paramediform.ch/affoltern.

Im Angebot steht das Gut «Le Favole». Es liegt im südlichen Friaul zwischen Venedig und Triest. «Eine frische Meeresbrise voller Duftnoten hat uns empfangen, durch diesen Anblick kehrten unsere Gedanken zu weit zurückliegenden Landschaftsbildern zurück, die uns erneut an die Ursprünge der Familie erinnerten. Wir waren soeben in der Ortschaft ‹Le Favole› eingetroffen». Erinnerungen, Verzauberungen, Emotionen. Die Vergangenheit der Familie Cadorin ist eine Geschichte voller Leidenschaft für Wein und die magischen Landschaften, die den Ursprung für alles darstellen. Weiter im Angebot das Weingut Reale im Besitz der Familie Boselli. Seine Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1442 zurück. Seit 1997 haben Gianni Boselli und sein Sohn Massimo die Leitung übernommen, welcher sich entschieden hat, sein Leben mit voller Leidenschaft dem Familienbetrieb zu widmen. Das Weingut Reale liegt an den morenischen Hügeln von Mantua, in der Gemeinde Volta Mantovana und im Gebiet des Mincio Parks, 100 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und wenige Kilometer südlich des Gardasees. Das Weingut Reale ist ein kleiner Familienbetrieb und hat sich in den vergangenen Jahren durch seine Arbeit und durch vortreffliche Weine mit höchster Qualität einen guten Namen gemacht hat. Unterstützt wurde die Arbeit durch entsprechende Investitionen in die Weinberge, in den Weinkeller, den Lagerraum für Rotweine und den Abfüllraum.

Franco Tommasi von Villa Girardi. (zvg.) ten Tommasi sind angekommen: die bekannten Soave und Lugana sowie der beliebte Bianco di custoza. Diese Weine sind wunderbar fruchtig und frisch. Sie eignen sich hervorragend zum Aperitif oder zu leichten Mahlzeiten. Der Bardolino und der Valpolicella Ripasso «Bure Alto» sind alte Bekannte im Sortiment. Sie überzeugen immer wieder mit ihrer hohen Qualität und dem guten Preis-LeistungsVerhältnis. Zum Auftakt der Degustation können prickelnde Schaumweine genossen werden. Die selbstimportierten Weine werden mit einem Rabatt von 15 % angeboten. Unter dem gelebten Motto «Wir verkaufen nur, was wir selber trinken» bedienen Esther Maurer und Thomas Hunziker gerne an der Oberen Bahnhofstrasse 17, in Affoltern. Sie freuen sich, viele bestehende und neue Kunden beraten zu dürfen. Nebst dem grossen Weinsortiment sind die attraktiven Geschenkkörbe mit italienischen Spezialitäten, die Esther Maurer mit viel Freude gestaltet, erwähnenswert. Sie ergänzen das Sortiment ideal. (hu) Sommerdegustation am 24. und 25. Juni in der Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern. Freitag 14 bis 19 Uhr und Samstag 10 bis

Wunderbar fruchtig und frisch Das dritte Gut ist die Villa Girardi aus dem Veneto. Die neuen Jahrgänge der beliebten Venetoweine des Produzen-

16 Uhr. Degustationsliste unter www.weinhandlung.maurer.ch. Kontakt: 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 18.30 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr (Juli und August bis 14 Uhr).

Freude an Bewegung und Musik Line-Dance-Sommerferienkurs in Obfelden Line Dance ist ein Gruppentanz bei dem die Tänzer in Reihen neben- und hintereinander stehen. Getanzt wird unabhängig von einem Tanzpartner zu Country Musik aber auch zu ganz anderen Musikstilen wie Pop, Cha Cha Cha, Walzer, Jive oder Irish. Die Teilnehmenden des Sommerferienkurses der Tanzschule Lucky Line Dancers lernen an vier Abenden die wichtigsten Grundschritte des Line Dance, welche sofort in einfachen Choreografien praktisch umgesetzt werden. Tanzen ist ein sanftes ganz-

heitliches Training, bei dem sich Koordination, Gleichgewichtssinn, Taktgefühl, Raumwahrnehmung und Körperhaltung schulen lassen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Wichtig ist die Freude an der Bewegung und an der Musik. Der Kurs eignet sich auch für Eltern mit Kindern ab ca. 13 Jahren. Line-Dance-Sommerferienkurs am 18., 19., 20. und 21. Juli, 19.30 bis 21 Uhr, Reuss-Center, Ottenbacherstrasse 23, Obfelden. Infos und Anmelden: Karin Gambarara, Telefon 079 646 46 22, info@luckylinedancers.ch, www.luckylinedancers.ch.


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Dienstag, 21. Juni 2016

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Ein Sonntagnachmittag in d-Moll Singkreis des Bezirkes Affoltern mit dem «Requiem» von Mozart in der Klosterkirche in Kappel Der regenverhangene Tag war ideal, um sich ein Konzert anzuhören, die schlanke und hohe Kirche versprach eine gute Akustik und so überwog vergangenen Sonntag trotz bedrückendem Konzertthema «Requiem» die freudige Neugier auf die zu erwartenden Klänge. ................................................... von susanne crimi Mozarts «Requiem» sprengt in der Regel den Rahmen eines Gottesdienstes, weil es zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Als einzelnes Konzert ist es aber wiederum zu kurz, wenn es auch vom Gehalt her in sich geschlossen und abgerundet ist. So suchte der Leiter des Singkreises des Bezirkes Affoltern, Brunetto d’Arco, so sein Künstlername, einen musikalischen Weg, um sich dem Werk zu nähern, und hat mit viel Feingefühl und Geschmack eine Stückwahl getroffen, die den Zuhörern die schrittweise Annäherung ermöglichte und höchsten Genuss bot.

Gluck, ein Opernstar der Vorklassik mit einem geistlichen Meisterstück Mit dem «De Profundis», welches die lateinische Form des Psalms 130 darstellt («Aus der Tiefe rufe ich zu Dir, Herr»), einem Chorwerk von Christoph Willibald Gluck (1714–1787), einem Zeitgenossen von Mozart, bekam die Aufführung die Grundstimmung. Gluck war ein deutscher Komponist der Vorklassik. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten, seine geistlichen Werke sind eher spärlich. Nach dem Willen seines Vaters hätte er Förster werden sollen, allerdings trieb ihn die Liebe zur Musik schon früh von zuhause weg. Er bereiste Europa mit Wandertruppen, die mobile Opern aufführten, die immer an Orten anhielten, wo keine festen Opernhäuser zur Verfügung standen. Schliesslich wurde er in Wien ansässig und fand als Kapellmeister eine Anstellung. Nach Aufführung einer Oper im Rom wurde er vom damaligen Papst Benedikt XIV zum «Ritter des goldenen Sporns» geschlagen. Er war ein eigentlicher Reformer der «Opera

Geschafft – Chor, Solisten, Orchester und ein sichtlich zufriedener Dirigent geniessen den Applaus. (Bild Susanne Crimi) seria», was ihm Anhänger wie auch Gegner einbrachte. Eine Mäzenin war seine ehemalige Gesangsschülerin Marie Antoinette, die 1770 den französischen Dauphin Ludwig XVI. heiratete, Gluck war zu seinen Lebzeiten ein regelrechter Star. Der 130. Psalm (De Profundis), Gluck komponierte ihn 1785–1787, also kurz vor seinem Tod, wurde am 8. April 1788 im Rahmen des von der Wiener Tonkünstler-Sozietät veranstalteten Gedenkfeier für Gluck unter der Leitung von Antonio Salieri aufgeführt. Die Grundstimmung des «De Profundis» von Gluck ist dem «Requiem» von Mozart ähnlich und in der gleichen Tonart geschrieben. Der Chor, unterstützt durch das Orchester «Camerata Fanny Mendelssohn», erfreute durch eine klingende Einheit und liess erkennen, dass das stattfindende Konzert klang- und kraftvoll werden würde.

Johann Sebastian Bach – für einmal schwieg das Wort Als zweiter Teil des Konzertes wurde das Konzert für Orchester und zwei Solo-Violinen in d-Moll von Johann Sebastian Bach in drei Sätzen gegeben. Für einmal schwieg das Wort und rein instrumental wurde der Zuhörer erneut in d-Moll mit dem Aspekten des Todes konfrontiert, der damit verbundenen Hoffnung auf ein Leben im Pa-

zwischen-ruf

Verkanntes Genie? Familienessen. Austausch von Wichtigem und Unwichtigkeiten. «Habt Ihr gestern ferngesehen?» «Kurz die Carmen-Nebel-Show, aber als Wencke Myrre kam, weggezappt.» Meine Mutter erzählt: «In den 80er-Jahren hat sie einen Schwaben geheiratet, den Regisseur Michael Pfleghar.» Wir bewundern ihr Gedächtnis, und weil sie immer behauptet, sie sehe alles bildlich vor sich, setze ich einen drauf: «Was siehst du, wenn du an ihn denkst?» «Er liegt in der Badewanne.» Grosses Gelächter. Meine Mutter ergänzt: «Er erschiesst sich dort.» «Jaja, und schon hast du ihn mit Uwe Barschel verwechselt, der sich in der Wanne umgebracht hat.» «Nein, der hat sich ja nicht erschossen.» Meine Schwägerin googelt und berichtet: «Sie hat recht.» Dann informiert uns mein Bruder, dass er nach Heidelberg fährt. Meine Mutter: «Da hab ich mal eine interessante Schlossführung mitgemacht.» «Wann?» «Vor etwa dreissig Jahren. Leider wurde das Schloss 1689 unter der Herrschaft von Ludwig dem Vierzehnten abgebrannt von einem General namens … jetzt ist mir doch prompt der Name entfallen!» Die Schwägerin gibt

das Googeln auf; die Infoflut sei zu gross. Meine Mutter überlegt und überlegt. «Er fängt mit M an, aber äh, wie weiter?» Nun gibt es Schwarzwälder Kirschtorte, und das Gespräch kommt in andere Bahnen. Am nächsten Tag strahlt meine Mutter: «Der Name ist mir beim Duschen eingefallen. Er heisst Mélac mit accent aigu.» Sie holt Meyers Lexikon, sucht ‹Mélac› und liest vor: «… ohne Kriegserklärung brachen die französischen Armeen unter dem Kommando des Generals Mélac …..» «Jetzt bin ich beruhigt,» seufzt meine Mutter, die ohne Ausbildung in der Bank als Sachbearbeiterin (Wechsel, Werbung, Immobilien) tätig gewesen war und jetzt, am 22. Juni, 96 Jahre alt wird. Ich staune. Wie kann das sein, dass jemand vor dreissig Jahren einen Namen ein einziges Mal gehört hat und sich daran erinnert? Habe ich meine Mutter, dieses Genie, ein Leben lang unterschätzt? Und hat man nun eine Ahnung davon, wie sie mich – letztendlich vergebens – zu bilden versuchte? Jedenfalls: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Mami! Ute Ruf

radies, aber auch der Ängste, die sich um diese Mythen ranken. Es vermittelt die verschiedensten Ansätze des Themas in der Musik; Mut und Entschlossenheit, dem Unausweichlichen entgegenzublicken, ein süssen und inniges Hoffen auf Verklärung und im letzten Drittel aber auch stürmisch hinabstürzende Passagen, die Angst und Unsicherheit als Tondichtung darstellen. Bach fühlte sich auch Zeit seines Lebens der Musik verpflichtet, musste aber hart dafür kämpfen. Er folgte dennoch seinem Gefühl, in der Musik, in der Liebe und in seiner Profession. Auch musste er viele Schicksalsschläanzeige

ge entgegennehmen, was ihn sicher nicht zuletzt inspirierte und befähigte, solch berührende Werke komponieren zu können. Eine die Jahrhunderte überdauernde Schönheit der Musik, die vollendete Form seiner Komposition, wie auch im stattfindenden Konzert, erzählen vom Ringen und Streben des Menschen nach den Gefilden der Ewigkeit.

Mozarts «Requiem»- eine lichte Spur zwischen «Hier» und «Dort» Nach diesem Werk war der Zeitpunkt gekommen, das Requiem, das Mozart

begonnen hatte zu komponieren, es aber nicht zu Ende bringen konnte, weil «der Tod ihm die Feder aus der Hand schlug» zu geniessen. Das Publikum war vorbereitet und gespannt, sicher, dass es nicht enttäuscht werden würde. Die kleinen Pausen zwischen den Stücken, die die letzten Klänge in den Kirchenmauern noch nachklingen liessen, bis der Applaus bekundete, dass es sehr gefallen hatte, waren voller Energie und doch entspannter Zufriedenheit. Und der Singkreis des Bezirkes Affoltern mit dem Orchester, den Solisten und dem Dirigenten hielt, was versprochen worden war. Mit Aurea Marson als Sopranistin durfte das Publikum einer aussergewöhnlich schönen reinen Stimme zuhören, die gleichzeitig reif und voll war, wie auch Leichtigkeit vermittelte. Susanne Puchegger (Alt), Martin Hostettler (Tenor) und Yongfan ChenHauser (Bass) setzten die Solopartituren ebenfalls bemerkenswert um. Wieder hörte das Publikum dem letzten Klang noch nach, aus einem anderem Raum drangen Klänge eines Harmoniums dazwischen. Die Stille war klangvoll, der Applaus, der nach einer gefühlten Minute schliesslich die Kirchenräume erfüllte, warm und dankbar. Der Regen hatte aufgehört und beim Hinaustreten entstand der Eindruck, als wolle die Sonne sich doch zwischen den Wolken hervordrängen. Wie ein Versprechen, dass nach Dunkelheit und Angst das Licht sich wieder durchsetzen wird, das Paradies nicht so weit weg sein kann.


veranstaltungen

Sinnliche Geschichten für Erwachsene Sommerabend mit Märchen in Stallikon Ein sommerlicher Märchenabend mit Rahel Roth, Erzählerin, und Björn Dreier, Musiker. In der Bibliothek Stallikon am Freitag, 24. Juni. Wer kennt sie nicht, die sinnlichen Märchen aus 1001 Nacht …? Die Bibliothek Stallikon lädt ein zu einem zauberhaften Märchenabend für Erwachsene. Die Erzählerin Rahel Roth und der Musiker Björn Dreier mit Gitarre und Klarinette entführen die Zuhörer in die Welt der Scheherazade, die während 1001 Nacht, in blumiger Sprache, um ihr Leben erzählte. Ein Sommerabend mit Geschichten aus dem arabischen Raum und anderen Kulturkreisen voller Spannung und Erotik. Mit anschliessendem Apéro. Freitag, 24. Juni, 20 Uhr in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Eintritt 10 Franken.

Erzählerin Rahel Roth. (Bild zvg.)

Musik und Wort mit Blockflötenklängen «i flauti» spielen im Kloster Kappel Am Sonntag, 26. Juni, ist das Blockflötenkonsort «i flauti» im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Seminarhotel und Bildungshaus Kloster Kappel zu hören. Die fünf Musiker von «i flauti» interpretieren die Blockflötenmusik in ihrem ganzen Spektrum. Werke aus Mittelalter, Renaissance und Barock werden ebenso aufgeführt wie Stücke aus Jazz und Avantgarde. Dabei kommen die verschiedensten Blockflöten zum Einsatz, wie beispielsweise der Renaissance-Subbass, die barocke Voice-Flute oder das Sopranino, um nur einige

wenige zu nennen. Im Kloster Kappel werden Werke von Mittelalter bis Barock zu hören sein. «I flauti» das sind Bernhard Kühne, Daniel Stoll, Hansjörg Vontobel und Gabriele Wolf. Wegen eines Auslandaufenthalts kann Patrik Lüscher beim Konzert im Kloster Kappel nicht mitmusizieren. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen (15 Franken, inklusive ein Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter zwölf Jahren gratis). (pd.) Konzert am Sonntag, 26. Juni, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Infos unter www.klosterkappel.ch oder Tel. 044 764 88 10.

Das «Madera Fagottquartett», bestehend aus vier Lehrkräften. (Bild zvg.)

Die Vielfalt eines Instruments aufzeigen Fagott-Fest im Singsaal Chilefeld, Obfelden 32 Fagottistinnen und Fagottisten zeigen im Singsaal Chilefeld in Obfelden die Vielfalt der Musik, die auf ihrem Instrument gespielt werden kann. Die vier initiativen Fagottlehrer Carlos Rivera, Xavier Alig, Mihaly Fliegauf und Martin Hirzel unterrichten an vielen verschiedenen Schulen im Umkreis von Zürich ein Instrument, das überall nur von wenigen Schülerinnen und Schülern gewählt wird. Um einmal das Fagott ins Zentrum zu rücken, entstand die Idee eines Fagott-Festes das jährlich an einem anderen Ort stattfinden soll. Dieses Jahr wird diese «Fagottiade» am Samstag, 25. Juni, im Singsaal

Chilefeld in Obfelden durchgeführt. 32 Schülerinnen und Schüler zeigen, wie vielfältig die Musik ist, die auf diesem Instrument gespielt werden kann. Das «Madera Fagottquartett», bestehend aus den vier Lehrkräften, wird um 15.30 Uhr eine Auswahl aus seinem Repertoire spielen. Zum Abschluss des Tages musizieren dann Lehrer und Schüler gemeinsam im Fagott-Fest-Orchester. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Musikschule Knonauer Amt freut sich, wenn bei diesem Konzert das Fagott einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden kann. (pd.) Fagott-Fest am Samstag, 25. Juni, 9 bis 17 Uhr im Singsaal Chilefeld in Obfelden.


Veranstaltungen

Dienstag, 21. Juni 2016

15

«Oase des Friedens» in einem zerrissenen Land Vortrag mit Evi Guggenheim Shbeta In ihrer diesjährigen Reihe zum Thema Israel-Palästina lädt die reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt zu einem Vortrag von Evi Guggenheim Shbeta, einer Pionierin des jüdischpalästinensischen Friedensdorfes «Neve Shalom – Wahat al-Salam».

Die Schweizer Band RhythmTalk mit dem Mojalet Dance Collective. (Bild zvg.)

Zeitgenössischer Tanz und pulsierende Perkussion RhythmTalk mit Mojalet Dance Collective in Affoltern Ausdrucksstarker zeitgenössischer Tanz aus Kalifornien und pulsierende Schweizer Perkussion, diese Performance verknüpft Bewegung, Klang, Raum und Licht zu einem vielschichtigen Ganzen. Die Band RhythmTalk mit Noby Lehmann, Ruedi Maurer und Christoph Blatter und das Mojalet Dance Collective mit der Choreografin Faith Ismay sowie sieben weiteren Tänzerinnen

und Tänzern aus Kalifornien/USA sind auf der Bühne ein spürbar aufeinander eingespieltes Team. Mit verblüffenden Mitteln werden die Zuschauer auf eine interkulturelle Reise für Auge und Ohr mitgenommen, bei der sich Realität und virtuelle Bilder zu einem vielschichtigen Ganzen von grosser Intensität und Ausdrucksstärke vermischen. Das zeigt sich besonders auch im speziell für diese Tournee von Noby Lehmann komponierten JubileeStück, zu welchem das Mojalet Dance Collective eine passende Choreografie

einstudiert hat. Am 27. Juni machen die Künstler mit ihrer sinnlichen und rhythmusbetonten Performance auf ihrer Tournee durch die Schweiz in Affoltern Halt. Sie überzeugen dabei mit ihrer perkussions- und drumbetonten Musik, ihrem choreografischen Einfallsreichtum und ihrer Leidenschaft für Performance, Rhythmus und zeitgenössischem Tanz. (pd.) 27. Juni, TanzRaum, Alte Obfelderstr. 68, Affoltern, unplugged, 19 Uhr. Weitere Infos unter www.rhythmtalk.ch und www.mojalet.com.

1972 gründete der Dominikanerpater Bruno Hussar auf einem Hügel zwischen Tel Aviv, Jerusalem und Ramallah eine Dorfkooperative, der er den hebräisch-arabischen Namen «Neve Shalom – Wahat al-Salam» («Oase des Friedens») gab: «Juden, Christen und Moslems sollen dort in Frieden miteinander leben, ihrem eigenen Glauben sowie ihren Traditionen treu bleiben und gleichzeitig diejenigen der anderen respektieren und in dieser Verschiedenheit eine Quelle der persönlichen Bereicherung finden. Wir wollen prüfen, ob ein geschwisterliches Zusammenwohnen in Achtung vor dem Anderssein der anderen möglich sei, und dann … den Rahmen für eine Schule des Friedens bilden.»

Wie geht Frieden? Seit 40 Jahren leben auch die in Zürich aufgewachsene Jüdin Evi Guggenheim und ihr aus dem galiläischen Taibe stammender muslimischpalästinensischer Ehemann Eyas Shbeta in Neve Shalom – Wahat alSalam. Was für alle 60 Familien gilt,

Wegweiser zum Frieden. (Bild zvg.) die heute dort leben, gilt für dieses gemischte Paar und seine drei Töchter gleich in doppelter Hinsicht: «Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass friedliche Partnerschaft zwischen Juden und Palästinensern in einer auf Toleranz, gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit beruhenden Gemeinschaft möglich ist.» Am Montag, 27. Juni, 19.30 Uhr, ist Evi Guggenheim Shbeta im reformierten Chilehuus Affoltern zu Gast. Sie gibt Einblick in die Geschichte des Dorfes und seine Organisation, stellt verschiedene Projekte vor, die die Verständigung unter den verschiedenen Volksgruppen im Land fördern, und erzählt von den Herausforderungen und Bedingungen friedlichen Miteinanders. (pd.) «Oase des Friedens: Neve Shalom – Wahat alSalam». Vortrag und Gespräch mit Evi Guggenheim Shbeta am Montag, 27. Juni, 19.30 Uhr im ref. Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Infos bei Pfrn. Bettina Bartels oder unter www.ref-saeuliamt.ch.

«Sommerliebe»

Ganz grosses Kino auf dem Bauernhof

Gottesdienst und Dinner für Verliebte

Open Air Hofkino zeigt Western «Open Range» in Originalfassung

Am Sonntag, 26. Juni, um 17 Uhr findet in der Kirche Wettswil ein Sommerliebe-Gottesdienst statt. Dort soll der Liebe, besonders der partnerschaftlichen Liebe Raum und Zeit geschenkt werden. Denn oft kommt gerade diese Liebe zu kurz.

Das Freiluft Hofkino von Bioweber in Ottenbach zeigt den Film «Weites Land» mit Kevin Costner in der Originalfassung. Bis zum Filmbeginn beim Eindunkeln sorgt eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl.

Gerade in einer Paar-Beziehung kann es leicht geschehen, dass beide Partner mit all den eigenen Aufgaben beschäftigt sind, mit den Verpflichtungen im Beruf, mit den Aufgaben zuhause, wo die Kinder, der Haushalt und der Garten auch viel Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft fordern. Und dann sinken die Partner am Ende eines langen Tages müde nebeneinander ins Bett und wollen nur noch schlafen. Zu erschöpft, um jetzt noch die Liebe zu pflegen. Und dann leidet die partnerschaftliche Liebe darunter, wenn sie zu häufig und zu lange nicht gepflegt und gelebt wird. Am Sommerliebe-Gottesdienst haben Liebespaare nun die Möglichkeit, sich Zeit füreinander zu nehmen. Sich

Das Liebesmahl – HibisKuss: «Erinnerst Du Dich an unseren ersten Kuss?» Orangen-Prosecco mit Hibiskussirup. – Erblühende Liebe: «Weisst Du noch, wie alles begann?» Bunte Salatvariation mit Blumen, Avocado-Mousse und Pistazien-Vinaigrette, ofenfrische Herz-Brötchen. – Das Liebesnest: «Was nährt unsere Liebe?» Prickelndes ChampagnerSellerie-Risotto mit Mascarpone gefüllte Speck-Pflaumen auf Rucola-Nest. – Flammende Liebe: «Wie können wir das Feuer der Liebe immer wieder aufs Neue entfachen?» Flambierte Schokoladen Crêpes mit Orangen und Vanille-Eis.

Der Rosenbogen als Symbol für den Weg der Liebe. (Bild zvg.) zu besinnen auf die eigene Beziehung und anregende Gedanken über die Liebesbeziehung zu hören im Gottesdienst. Dieser wird geleitet von Pfarrer Matthias Ruff und musikalisch begleitet von Christine Strahm an der Harfe und René Camacaro am Cello sowie von Casey Crosby an der Orgel. Im Zentrum des Gottesdienstes steht ein Rosenbogen, zu dem ein roter Teppich hinführt. Zum einen als ein Symbol für den Weg der Liebe und für all die Schönheiten, durch die ein Paar miteinander gehen darf. Zum anderen auch als eine Erinnerung, dass es auch eine bewusste Entscheidung braucht, diesen Weg zu beschreiten und Kraft und Ausdauer auf diesem gemeinsamen Weg zu bleiben. Anschliessend an den ersten, besinnlichen Teil in der Kirche Wettswil, lädt die Köchin Madelaine Gartmann unten im grossen Saal zu einem Liebesmahl ein. Die Liebespaare dürfen je an einem separaten Tisch Platz nehmen, ein besonders feines Essen geniessen und sich von den einzelnen Gängen dazu anregen lassen, über die Fragen miteinander zu sprechen, die darin enthalten sind. Siehe dazu den Kasten «Liebesmahl». Am Liebesmahl können aus Platzgründen maximal 15 Paare teilnehmen. Nach dem Essen wird um eine freiwillige Kollekte zur Deckung der Unkosten gebeten. (pd.)

Am Freitag, 24. Juni, startet das erste Freiluft-Hofkino in Ottenbach. Auf dem Biohof der Familie Weber wird der Wildwestfilm «Weites Land» mit den Darstellern Robert Duvall, Kevin Costner und Annette Bening in der Originalfassung «Open Range» (mit deutschen Untertiteln) gezeigt. Der Western mit der Erstaufführung im

Der Grill und die Bar sind ab 19 Uhr geöffnet, die Live Musik «Lime Street Boys» sorgt bis zum Filmbeginn beim Eindunkeln für Stimmung. Es stehen noch freie Plätze zur Verfügung. Billette sind im Vorverkauf im Hofladen oder an der Fabienne Weber freut sich aufs Freiluftkino. (Bild Martin Mullis) Abendkasse erhältlich. Die AuffühJahr 2003 entstand unter der Regie rung findet bei jeder Witterung statt. (mm) von Kevin Costner.

Prädikat «sehr gut» Gesangsverein Rifferswil am Glarner Kantonalen Am Samstag, 11. Juni, nahm der Gesangsverein Rifferswil am Glarner Kantonal-Gesangsfest teil – mit Erfolg. Zwölf Sängerinnen und zehn Sänger stellten sich unter der Leitung von Andreas Fischer der fachkundigen Beurteilung durch die Experten. Mit den Liedvorträgen «Ige Herouvimy» von Dmitri Bortnjanski und «Zigeuner-

leben» von Robert Schumann gelang dem Chor einmal mehr eine hervorragende Leistung. Das «Zigeunerleben» wurde durch Stephan Wiedmer am Klavier begleitet. Vom Experten gelobt wurde unter anderem der Mut für die Stückwahl mit hohem Schwierigkeitsgrad sowie die sichtbar gute Zusammenarbeit zwischen Dirigent und Chor. Des Weiteren wurde die exzellente Begleitung am Klavier besonders hervorgehoben.

Die intensive Probearbeit, unter Zuzug der Stimmbildnerin Heidi Winter, wurde abschliessend mit dem Prädikat «Sehr gut» belohnt. Nach dem anstrengenden Samstag, gönnte sich der Verein am Sonntag einen Ausflug an den Klöntalersee. Eine Wanderung, verbunden mit einem feinen Abendessen, rundete das gelungene Wochenende ab. (op) Infos unter www.gesangsverein-rifferswil.ch.

Anmelden unter Telefon 044 700 20 44 oder ref@stawet.ch.

Für die sichtbar gute Zusammenarbeit zwischen Dirigent und Chor gelobt: der Gesangsverein Rifferswil. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 21. Juni 2016

Souverän ins Finale geschossen Schulfussball: Aeugster Viertklässlerinnen nach Penalty-Krimi zweite an der Schweizer Meisterschaft Ungewöhnliches tat sich letzten Mittwoch in Aeugst. Schulfrei für die gesamte 4. Klasse, doch von Ausschlafen keine Spur. Früh am Morgen machte sich die Schülerschaft in Begleitung vieler Eltern und der Lehrerin Stephanie Betschart auf den Weg nach Basel in den Sportpark St. Jakob. Die Finalissima des CS-Cups, die Schweizer Fussballmeisterschaft unter den Schulklassen stand an und mitten drin war die 3./4. Mädchenklasse des Schulhauses Gallenbühl aus Aeugst. Die Mädchen hatten sich zuvor souverän für die Schweizer Meisterschaft qualifiziert. Das Regionalturnier und das Kantonalturnier, die in der Allmend Brunau stattfanden, gewannen die Mädchen beide ungeschlagen und zu Null. Die Euphorie und Motivation war bei allen Beteiligten riesig.

Entscheidung im Penaltyschiessen An diesem grossen Tag für die vielen aufgeregten Mädchen und Knaben liess sich Petrus allerdings nicht erweichen. Schwarze Wolken, hin und wieder feine oder auch kräftige Regengüsse dominierten den Tag, die Sonne liess sich nur kurz zwischendurch blicken, um Fans und Spielerinnen wieder aufzuwärmen. Zum grossen Bedauern von Kindern und allen anderen Mitgereisten entschied das Organisationskomitee des Schweizerischen Fussballverbandes aufgrund des aufgeweichten Rasens auf die Durchführung der Partien mittels Penaltyschiessens. Dies erstmals seit Bestehen des

CS-Cups. Eltern und Coach Betschart, selbst aktive Fussballerin, hatten sich aufgrund der überragenden Leistungen in der kantonalen Vorausscheidung einiges ausgerechnet, was durch diesen Entscheid nun infrage gestellt war. Konnten die Mädchen ihre fussballerische Brillanz auch in dieser schon oft als Lotterie bezeichneten Ausscheidung zeigen?

Sicherer Rückhalt Sie konnten. Die Teams aus Heiden, Aarberg und Sachseln wurden klar bezwungen, unter anderem dank einer überragenden Lilian Bartels im Tor. Sie zeigte schnelle Reflexe, keinerlei Furcht vor hart getretenen Bällen und parierte so manchen gegnerischen Versuch. Das Team aus dem Nachbarkanton Zug, die Viertklässlerinnen von Herti Zug waren dann ebenbürtig und man trennte sich leistungsgerecht 3:3. Dank klaren Siegen zum Abschluss gegen Fribourg und Näfels standen die Aeugsterinnen als Gruppensieger fest und konnten sich auf das Halbfinal freuen. Dort trafen sie auf Arlesheim. Die Mädchen aus dem Kanton Baselland schossen für die mittlerweile am linken Handgelenk verletzte Bartels zu wenig gut. Auch zwei in die linke Torecke getretene Penaltys lenkte die Torfrau mirakulös mit der rechten Hand ab. Finaleinzug für die Säuliämtlerinnen! Im Final trafen erneut Aeugst und Herti Zug aufeinander. Zum Glück durften die beiden Teams ihre durch-

Das siegreiche Team aus Aeugst. Hinten von links: Laura Scholer, Rieke Braun, Nina Huber, Luana Graf. Vorne: Chiara Fontana, Emilia Volume, Sasha Häne, Rahel Jungen, Mia Schülin, liegend: Lilian Bartels. (Bild zvg.) nässten und dreckigen Shirts mit offiziellen Finalshirts tauschen. Dermassen ausgerüstet traten sie zum grossen Showdown an. Während Lilian Bartels zwei Versuche in ihrer gewohnt siche-

ren Art abwehrte, trafen zwei Aeugsterinnen nicht, die beiden Tore von Rahel Jungen und Emilia Volume reichten so zum bravourösen Schweizer Vizemeistertitel.

Man darf sich nun bereits auf den CS-Cup 2017 freuen und hoffen, dass die Mädchen ihr fussballerisches Können bei Sonnenschein und im Spiel unter Beweis stellen können. (pd.)

Wer darf sich diesmal «bester Weiler im Dorf» nennen? 44. Ausgabe des Ofelder Grümpi: Jetzt anmelden

Zwei junge Enten geniessen ein paar Sonnenstrahlen im Biotop vom Golfplatz Affoltern. (Bild zvg.)

Mit Golfspiel den Meilihof unterstützen 11. Benefiz-Turnier in Affoltern «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung» – so ein Spruch, welcher bei Golfern in letzter Zeit oft zu hören war. Doch genau genommen sind Golfspielende sehr heikel, was das Wetter angeht. Schnell ist es ihnen zu heiss oder zu kalt, geschweige denn wie jetzt zu nass! Auf dem Golfplatz in Affoltern kann man bei jedem Wetter Golf spielen. Oft sind bei der jetzigen Witterung die umliegenden Golfplätze geschlossen, weil der Boden die Wassermenge nicht schlucken kann. Der Mutterboden in Affoltern, welcher früher ein Sumpfgebiet war, hat unter einer 30 cm Erdschicht Lehm, der Feuchtigkeit aufnimmt, und in trockenen Zeiten wieder abgibt. Die Austragung der 11. BenefizVeranstaltung zugunsten der Stiftung WFJB, welche Wohnraum für jüngere Menschen mit einer Behinderung oder Hirnverletzung anbietet, kann am Samstag, 25. Juni, auch bei nassem Wetter durchgeführt werden. Doch wie sagt man doch? «Wer Gutes tut,

dem wird Gutes getan!» Die 44 Personen, die am Golfturnier teilnehmen, unterstützen mit ihrem Einsatz von 150 Franken die Bewohnerinnen und Bewohner vom Wohnheim Meilihof in Ebertswil. Der gesamte Betrag kommt ohne Abzug ihnen zu Gute. Vielleicht wird «Petrus» es mit Sonnenschein belohnen? Noch sind ein paar Startplätze zu haben und Schnellentschlossene können sich noch zum Turnier anmelden. Wie in den vergangenen Jahren unterstützen viele Sponsoren diesen schönen Anlass mit tollen Preisen, so dass es für alle Teilnehmenden etwas zu gewinnen gibt. (pd.)

Am Samstag, 20. August, findet bereits die 44. Ausgabe des Obfelder Fussball-Turniers statt. Das Turnier ist offen für Mannschaften aus der ganzen Region. Gleichzeitig wird mit der dritten Ausgabe des Wiler-Cups erneut der Obfelder Weiler mit den besten Fussballern ausgemacht. Anmeldungen werden bis zum 26. Juli entgegengenommen. Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden ist offen für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Wie OK-Chef Dominik Stierli ausführt, konnten dadurch bereits letztes Jahr wieder mehr Teams ins Zendenfrei gelockt werden. Auch der Wiler-Cup, wo Teams aus den fünf Obfelder Dorfteilen Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Bickwil und Toussen gegeneinander antreten, wird wieder durchgeführt. Der Sieger darf sich dann ein Jahr lang bester Weiler im Dorf nennen. Es dürfen auch mehrere Teams denselben Weiler vertreten.

Die Schnellsten sind gesucht!

11. Benefiz-Golf-Turnier am 25. Juni, Golfplatz Affoltern. Turnierprogramm: Ab 8 Uhr Kaffee und Gipfeli, anschliessend Einspielen und bis 8.30 Uhr Startkarten beziehen; 8.45 Uhr Begrüssung und Infos zum Turnierablauf; 9 Uhr Kanonenstart, Zwischenverpflegung gibt es beim Loch 9 und Getränke auch am Abschlag vom Loch 7; 12.30 Uhr Mittagessen und Rangverkündigung. Anmelden bei der Stiftung WFJB Alte Landstrasse 9, 8942 Oberrieden Postkonto 80-14360-7 IBAN Nummer: CH18 0900 0000 8001 4360 7. Vermerk: Golf 2016 Spende Ferienfonds Bewohner Meilihof.

Für den «Schnellsten Obfelder» kann man sich ab sofort anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien, getrennt nach Mädchen und Knaben. Anmelden auf www.tvobfelden.ch oder per Post. Startgeld: 5 Franken, inklusive ein Getränk.

Das Team von Toussen mit der Siegerblache des Wiler-Cups (2015). Gemütliches Dorffest mit Getränken und Grilladen Am Obfelder Grümpelturnier können in sieben Kategorien Jung und Alt mitmachen. Neben der Wiler-Cup-Kategorie gibt es auch Kategorien für Piccolos, Schülerinnen, Schüler, Herren, Mixed und Ü35. In der Kategorie Mixed spielen Fussball-Teams mit mindestens drei Damen gegeneinander. Für die Top-Teams wird es Auszeichnungen geben, für die Schüler-Teams werden Medaillen verteilt. Während des Turniers bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft mit einer Vielzahl an Getränken und feinen Grilladen, sodass einem gemütlichen Dorffest nichts im Weg steht.

Am gleichen Wochenende findet auch der Lauf-Wettbewerb «Der schnellste Obfelder» statt. Dieser startet am Sonntag, 21. August, ab 10.30 Uhr (siehe Box). Wer sich vom Fussball- oder Lauf-Fieber packen lässt, melde sich bis am 26. Juli an. (da) Infos und Anmeldeunterlagen unter Telefon 078 740 8912 oder www.tvobfelden.ch.


Sport

Dienstag, 21. Juni 2016

Urs Huber zum dritten Mal Schweizer Meister Überlegener Bike-Marathon-Titelgewinn des Mettmenstetters am Raid Evolénard Nach 2011 und 2014 hat Urs Huber in Evolène solo seinen dritten Schweizer Meistertitel gewonnen. Kein Vergleich zu seinem ersten Start im Vorjahr, als er am Titelkampf eine seiner grössten Krisen erlebte und als Folge davon sogar auf die Weltmeisterschaft verzichtete. Diesmal sind die Aussichten rosiger.

Steigung entscheidend absetzen, als er einen Angriff von Hansueli Stauffer konterte. Tschopp war zu diesem Zeitpunkt bereits leicht distanziert. Es kam also nicht zum Duell in der glitschigen Abfahrt, in der die MarathonSpezialisten Huber und Stauffer ohnehin im Vorteil gewesen wären.

Vor der WM noch ans letzte Affoltemer Abendrennen? «Das Meistertrikot ist nun wieder dort, wo es hingehört», sagte Huber nach dem Rennen und lachte zufrieden. Johann Tschopp habe zu Beginn zwar einen starken Eindruck gemacht. In der entscheidenden Phase habe er aber nicht mehr mithalten können. Hart sei die letzte Abfahrt aber dennoch gewesen. «Es hat geschneit und war verdammt kalt», hielt Huber fest. Über alles gesehen, sei ihm das feuchte Wetter aber entgegengekommen. Und, dass er im Kopf frei gewesen sei. Der ganze Zügelstress mit dem Umzug ins neue Haus in Mettmenstetten habe ihn in den vergangenen Wochen mehr beansprucht, als er sich das habe eingestehen wollen, erklärte Huber. Nun blicke er dem kommenden Wochenende mit der Bike-Marathon-WM im französischen Laissac zuversichtlich entgegen. Ob er am kommenden Donnerstag am letzten Trainingsrennen seines Vereins Radrennclub Amt teilnimmt, konnte Huber noch nicht sagen. «Mal schauen, wie es läuft.» Immerhin: Die Wetterprognosen sehen erstmals in diesem Frühling schönes und heisses Wetter voraus. Der Start der Rennen erfolgt um 18.30 Uhr.

................................................... von martin platter Urs Huber strotzte an der Schweizer Meisterschaft in Evolène nur so vor Selbstvertrauen. Vom Start weg setzte er sich an die Spitze und bestimmte das Tempo. Seine Taktik: Das Rennen möglichst hart machen. Denn mit dem letztjährigen Schweizer Meister und früheren Giro d`Italia Bergpreisleader Johann Tschopp fuhr ein starker Bergfahrer mit, dessen Formstand jedoch ungewiss war. An der letzten WM hatte der Walliser einen gravierenden Sturz und ist beinahe im Rollstuhl gelandet. Seither hat er keine Rennen mehr bestritten. Dennoch bezeichnete ihn Huber als «Joker». Doch der Joker stach diesmal nicht. Wie erwartet, wurde der Titelkampf zwar vom Dreikampf zwischen Tschopp, Huber und Hansueli Stauffer, dem Vorjahresdritten, geprägt. Die drei setzten sich bereits in der ersten Steigung vom Rest ab und hielten einen deutlichen Abstand zu den ersten Verfolgern Jérémy Huguenin und Arnaud Rapillard, die ebenfalls noch zum Favoritenkreis auf einen Medaillengewinn zählten. Nach einem erfolglosen Versuch bei Rennmitte konnte sich Huber aber in der letzten

Urs Huber gewinnt im Wallis seinen dritten Schweizer-Meistertitel im Mountainbike-Marathon. (Bild Martin Platter)

Weitere Infos: www.rrc-amt.ch.

Gute Stimmung am Sommer-Mixed-Turnier 120 Volleyballerinnen und Volleyballer im Sportzentrum Schachen in Bonstetten Das Wetter für das diesjährige Sommerturnier am letzten Samstag von Volley S9 war bis zum Schluss unsicher. Die rund 120 Volleyballer liessen sich davon aber nicht beirren und trafen gut gelaunt gegen Mittag in der Schachenhalle in Bonstetten ein. In drei verschiedenen Stärkeklassen kämpften jeweils fünf Teams gegeneinander an. Die Stimmung war auf allen Feldern bestens, bis sich auf Feld 2 wie im Vorjahr leider ein Unfall ereignete. Die Spielerin von Servus wurde aufgrund starker Schmerzen an der Hand ins Spital gebracht. Handgelenk gebrochen war die Diagnose. Volley S9 wünscht gute Besserung! Nach dieser kurzen Aufregung ging es auch auf Feld 2 weiter und der Rest des Tages blieb zum Glück verletzungsfrei. In der Kategorie A setzte sich das Team Isböck 23 durch. In der Kategorie B überraschte das Team Sangria von Volley S9 und landete auf dem 1. Rang. In der Kategorie C holte sich das Team Open Volley den Titel. Auch in diesem Jahr wurden wieder alle Teams mit einer Tasche voller Überraschungen belohnt. Im Anschluss an die Rangverkündigung fanden erst ein Apéro und dann ein gemütlicher Grillabend für alle Gästeteams, Sponsoren und Volley S9-Vereinsmitglieder statt. Da das Wetter leider nicht ganz mitmachte, fand der Abend mehrheitlich in der Halle statt. Die Rund 100 Volleyballer, welche zum Essen blieben, waren trotz

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Eine unverdiente Niederlage! FC Einsiedeln – FC Affoltern 3:2. Der FC Einsiedeln musste das letzte Meisterschaftsspiel kurz vor dem längsten Tag im Jahr aufgrund des scheusslichen Wetters nach Wollerau auf den Kunstrasen verlegen. Mit dem Anpfiff hörte der Regen auf, und das Spiel glich mit einigen Aktionen des FCA an: Aus einer ersten Ballstaffette heraus landete der Ball bei Bilic. Seine gute Flanke, wie auch die nächste Flanke von Good, verpassten Stähli und Antenen vor dem Tor nur knapp. Dann wurde Antenen an der rechten Strafraumecke angespielt und zielte mit seinem Schuss leicht übers Tor. Diese Chancenauswertung rächte sich bereits in der 9. Minute: Ein Einsiedler spielte erstmals gefährlich direkt durch die Mitte auf Petkovic, der an Steiner vorbeischob zum 1:0. Wieder kam der FCA zu zahlreichen Chancen mit zwei Distanzschüssen von Bilic, einem Kopfball von Markanovic, einem Schuss von Antenen aus fünf Metern auf Vorarbeit von Ismajlaj. Den wehrte der Torhüter mit den Fäusten ab. Einen anschliessenden Schuss von Bilic von halblinks Richtung langes oberes Eck lenkte der Torhüter gerade noch um den Pfosten. Wieder war es Antenen, der, von Stäger angespielt, den Ball aus der Drehung mitnahm, aber am Torhüter des Gegners scheiterte. So verging Chance um Chance. Bilic eröffnete dann mit einem Dribbling und einem Tackling nach Ballverlust das Kartenkonto in diesem letzten Meisterschaftsspiel. Wie aus dem Nichts folgte ein Schuss des Gegners, den Steiner gegen vorne abklatschen liess. Der aufmerksame Petkovic lenkte den springenden Ball über Steiner hinweg und drückte ihn zum 2:0 in die Maschen.

Viele Chancen vergeben Der FCA begann die zweite Halbzeit neu mit Aegerter im Tor und mit einem Überraschungsangriff, ausgelöst von Rako rechts der Linie entlang auf Stäger, der flach in die Mitte spielte, wo Bilic zum Anschlusstreffer einschob. Fünf Minuten später pfiff der Schiedsrichter ein angebliches Foul gegen den FCA, was Rako gelb wegen Reklamierens und dem FCA durch den direkt verwandelten Hammer von Kälin den dritten Gegentreffer einbrachte zum 3:1. Drei Minuten später wurde Ismajlaj im Strafraum lanciert und vom letzten Mann gestoppt: Penalty und (nur) gelb für den Gegner. Rako versuchte es mit einem Panenka-Heber, den der Torhüter mit den Fingerspitzen herausholte, und verwertete den Strafstoss im Nachschuss zum 3:2. Danach verpassten Stähli mit Schuss von halblinks, der eingewechselte Rätz im Kopfballduell und Bilic alleine vor dem Torhüter weitere Chancen. Bala und Shala erhöhten das Kartenkonto auf der Seite des FCA, wobei das Schiedsrichtertrio seinen Beitrag dazu leistete. Insbesondere die Ampelkarte für Shala in der Nachspielzeit war völlig überflüssig. Damit hat der FCA nach dem Wiederaufstieg eine tolle Saison gezeigt und mehr Punkte erobert als budgetiert, Strafpunkte allerdings auch. Gratulation zum zweiten Tabellenrang! FC Einsiedeln – FC Affoltern 3:2 vor zirka 50 Zuschauern. Aufstellung: Steiner (46. Aegerter), Bala, Stähli (56. Rätz), Ismajlaj (C), Rako, Stäger, Rako A., Markanovic , Good (86. Kaufmann), Antenen, Shala, Bilic.

Packende Duelle am Netz. (Bild Stephan Tuor) Regen guter Laune und genossen das reichhaltige Salatbuffet mit einer Wurst vom Grill und schlossen den Abend bei einem Glas Wein und einer noch grösseren Auswahl an Dessert ab.

Der Vorstand blickt zufrieden auf das Turnier zurück und bereitet sich nun auf das nächste Turnier vor, welches am 3./4. September wiederum in der Schachenhalle stattfinden wird. Dieses Turnier richtet sich an den

Volleyball-Nachwuchs. Juniorinnen von U15 bis und mit U23 können sich ab sofort anmelden. Nadia Gurtner Infos und mehr Details unter: http://volleys9.ch/nachwuchs-turnier


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Die Firma Peter GmbH Sanitäre Anlagen Hedingen & Arni, liessen den Worten Taten folgen. Seit Mai 2016 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage am Firmensitz Zürichstrasse 11 in Arni. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft und können ihre Elektroautos mit dem eigenen Strom laden. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der dachintegrierten Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 7.82 kWp (Solarsystem Solrif-Sunpower Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner die Elektro Roth AG Mettmenstetten)

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten

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