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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 49 I 166. Jahrgang I Dienstag, 25. Juni 2013

Reorganisation

In guter Verfassung

Hedingen: Gemeindeschreiber Samuel Büchi wird Bereichsleiter Umwelt und Enerige. > Seite 3

Die Aeugster Jahresrechnungen 2012 lieferten kaum Gesprächsstoff. > Seite 3

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«Magische Momente» 3.-Klässler der Sekundarschule Affoltern präsentierten Abschlussarbeiten. > Seite 5

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Verblüffend Geheimnisse, Tricks und Zauberbücher: Meister Maurer in der Bibliothek Hausen. > Seite 8

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Hammer und Meissel Zum 7. Mal ein Steinbildhauerkurs an der Reuss in Ottenbach. > Seite 9

Jubiläumsshow auch in Affoltern

300 bestritten Karate-Turnier

«50 Jahre Circus Royal»: Zahlreiche Stars waren in der Manege auf dem Kronenplatz.

Rund 300 Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren beteiligten sich am Sonntag am Junior Karate League Turnier in der Bonstetter Schachenhalle – darunter gut 50 aus dem Bezirk Affoltern. Kumite und Kata, die Kür, sind Wettkämpfe ohne jeglichen Körperkontakt. ................................................... > Bericht auf Seite 19

Für ihren Zopfhang wurden die beiden Kubanerinnen Daramis und Daylis am diesjährigen Zirkusfestival von Monte Carlo mit der Trophée Louis Merlin ausgezeichnet, die französische Artistin Tamara Weiser überzeugt am Schwungtrapez ebenso wie mit Fussjonglage, dazu boten die zahlreichen Gäste vom Kubanischen Staatszirkus Latino-Feuer und Spektakel – unter anderem am russischen Barren und an der vertikalen Stange. Beim Gastspiel des Circus Royal in Affoltern kamen die Besucher in den Genuss von hoher Zirkuskunst. Zum Erlebnis trugen natürlich auch die Dressur-Nummern von Direktor Oliver Skreinig und die lustigen Einlagen von Clown «Gino» ihren Teil bei ... (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 15

anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) geht der

«50 Jahre Circus Royal» mit Artisten vom Kubanischen Staatszirkus. (Bild Thomas Stöckli)

grosse Sommerverkauf in die zweite Runde. Zahlreiche Artikel aus dem gesamten Sortiment sind noch bis zum 22. Juli zu stark reduzierten Preisen erhält-

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Über den Aufwand, den Musiktag Amt und Limmattal zu organisieren Einen regionalen Musiktag zu organisieren bedeutet für den organisierenden Verein, den Musikverein Bonstetten, eine Herkules-Aufgabe. 191 Aufgaben-Stichworte umfasst die Pendenzenliste für den Musiktag 2013. Das lässt erahnen, wie viel Arbeit in den letzten zwei Jahren für diesen Anlass geleistet wurde. Unter der koordinativen Leitung des Vereinspräsidenten Peter Steiner, haben 24 Personen ihre Aufgaben wahrgenommen. Diese alle aufzuzählen würde wohl diese Seite sprengen. Sie wurden auf 20 Ressorts/Funktionen verteilt.

Total rund 6200 Stunden Natürlich hatte nicht jedes OK-Mitglied gleich viel Arbeit zu bewältigen. Zählt man aber die pro Ressort geleisteten Stunden zusammen, kommt man auf gut 6200 Stunden. Da fallen Arbeiten an wie: Landanfragen für Parkplätze, Offerten einholen, Budget erstellen, Briefe für verschiedene Adressaten entwerfen, schreiben und verschicken, Konzept Wirtschaft und Gastronomie ausarbeiten, Sponsorenkonzept, Sponsoren suchen, Homepage erstellen und betreiben, Abklären der Marschmusikstrecke, Mobiliar beschaffen, Konto eröffnen, Festschrift erstellen, Kommunikations-Konzept,

Helfer suchen und Einsatzplanung, Beschilderung Festplatz, Unterhaltungsprogramm, Versicherungsfragen klären, Technik bestimmen und beschaffen, Terminplan Aufbau, Detailprogramm und Ablaufplanung Veteranen-Ehrung und so weiter und so weiter. Nicht enthalten sind die vielen Arbeitsstunden, die dann am Musiktag selbst geleistet werden, damit alles reibungslos abläuft und die Gäste sich wohlfühlen. Es soll ein beschwingtes Fest mit viel Musik, Geselligkeit und Vergnügen werden. Die Arbeiten vor Ort beginnen bereits am Mittwoch, 3. Juli, morgens um 8 Uhr und ziehen sich durch bis

Montagabend. Das Fest selbst beginnt am Samstag, 6. Juli, mit Eröffnung des Beizenbetriebs ab 9 Uhr und mit dem Start der Musikparade um 10 Uhr. Total präsentieren sich an den zwei Tagen 20 Musikvereine – neun am Samstag, elf am Sonntag. Der Musikverein Bonstetten, der diesen Musiktag zu seinem 125-jährigen Bestehen organisiert, spielt selber nicht auf. Das macht ein anderer «Musikverein Bonstetten» – derjenige aus der befreundeten Gemeinde Bonstetten in Deutschland. Musiktag Amt und Limmattal 2013, 6./7. Juli, Sportzentrum im Schachen, Bonstetten

200 26 Der Musikverein Bonstetten anlässslich des Jahreskonzertes. (Bild zvg.)

9 771661 391004


Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjeniger, die an ihn denken.

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Tiefbauamtes des Kantons Zürich vom 11. Juni 2013 und im Einvernehmen mit der Gemeinde Affoltern am Albis hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Affoltern am Albis, Bahnhofplatz Vom Kreisel Bahnhofplatz/Untere und Obere Bahnhofstrasse herkommend ist am Ende der Mittelinsel, Höhe Liegenschaft Bahnhofplatz Nr. 9, das Wenden von Fahrzeugen verboten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Zürich, 21. Juni 2013

Max Althaus

La morte estingue la luce, ma mai la luce dell’amore Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe

Con grande dolore annunciamo la morte del mio amato marito, del nostro carissimo papà, figlio, genero, fratello, cognato, zio e amico

HERZLICHEN DANK für die Anteilnahme für die tröstenden Worte für ein Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft für die grosse Anteilnahme am Abschiedsgottesdienst HERZLICHEN DANK der Spitex Knonaueramt für die jahrelange Pflege dem Team der Langzeitpflege PS 1 für ihre liebevolle, einfühlsame Pflege Pfarrer Werner Schneebeli für seine treffende Grab- und Abschiedsrede

Die Trauerfamilie

Ende Juni 2013

Schmerzerfüllt nehmen wir Abschied von meinem über alles geliebten Ehemann, unserem herzensguten Papi, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Freund

Salvatore Mele-Musio 25 marzo 1964 – 18 giugno 2013

Inaspettatamente ci ha lasciato alla giovane età di 49 anni.

Ganz unerwartet hat er uns im jungen Alter von 49 Jahren verlassen. Ti ringraziamo per il tuo grande amore e gli anni belli trascorsi insieme.

Wir danken dir für deine grosse Liebe und die schönen gemeinsam verbrachten Jahre. Chi lo conosceva, sà cosa abbiamo perso.

Wer ihn kannte, weiss, was wir verloren haben. Con profondo dolore:

Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern

Sandra Mele-Musio Teresa e Anna Mele Teresa Di Santo-Mele Anna e Antonio Musio Antonio Mele e famiglia Caterina Mele e famiglia Eugenio Mele e famiglia Filomena Mele e famiglia Luigi Musio e famiglia Tommaso Musio e famiglia parenti e amici

TODESANZEIGE

Kantonspolizei Zürich

Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied und ehemaligen Kursleiter

Bestattungen Obfelden Am 18. Juni 2013 ist in Obfelden ZH gestorben:

Mele-Musio Salvatore geb. 25. März 1964, von Italien, wohnhaft gewesen in Obfelden, Reussmatt 2, Ehemann der MeleMusio Sandra. Abdankung in der kath. Kirche Obfelden am Mittwoch, 26. Juni 2013, 10.30 Uhr, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Die Friedhofvorsteherin

Hans Wild-Egolf 21. August 1924 – 13. Juni 2013

Ein Herz für die Feuerwehr, welches der Sache und unserem Verband viele Jahre diente, schlägt nicht mehr. Durch seine Treue und Zuverlässigkeit, trauert der Verband um ein verdientes und wertvolles Mitglied. Seine Verdienste für unseren Verband und für die Feuerwehr im Allgemeinen werden uns immer in Erinnerung bleiben. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern

La santa messa si svolgerà mercoledì 26 giugno 2013 nella chiesa cattolica di Obfelden, ore 10:30. A seguire il funerale al cimitero di Obfelden.

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 26. Juni 2013, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche in Obfelden statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Obfelden. Indirizzo/Traueradresse: Sandra Mele-Musio, Reussmatt 2, 8912 Obfelden

Die Urnenbeisetzung hat am Donnerstag, 20. Juni 2013, im Friedhof Schwamendingen stattgefunden. Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man die Zürcher Landfrauenvereinigung «Familienhilfe», Postkonto 80-17416-1, Vermerk: Hans Wild.

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung

Büro-/Gewerbe

Donnerstag, den 27. Juni 2013 von 18.00 bis 20.00 Uhr

TODESANZEIGE Völlig überrascht müssen wir von unserem langjährigen Mitarbeiter Abschied nehmen.

Der Vorstand

Salvatore Mele 25. März 1964 – 18. Juni 2013

Seit 6 Jahren war er in unserem Betrieb ein sicherer Wert, immer freundlich, pünktlich und zuverlässig. Unerwartet verlieren wir einen engagierten und wertvollen Mitarbeiter, der beim ganzen Team sehr beliebt war. Seiner Familie und den Angehörigen drücken wir unser tiefes Beileid aus und wünschen von Herzen viel Kraft und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit. David und Silvia Häberling mit Familie und dem ganzen Team Häberling Bau GmbH, Obfelden Zu vermieten in Kappel am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juni 2013

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wir gratulieren

Heute Dienstag, 25. Juni, feiert Gertrud Aeberli-Baur in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag! Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.

Gemeindeschreiber, der seiner Nachfolge unterstellt ist

Zum 85. Geburtstag

Interne Reorganisation in Hedingen – Samuel Büchi übernimmt neue Aufgaben

Zum 85. Geburtstag

In Obfelden darf Margareta Engelsmann-Hürlimann morgen Mittwoch, 26. Juni, den 85. Geburtsag feiern. Herzliche Gratulation und einen schönen Festtag!

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag dürfen wir Ruth Amacher-Maurer in Obfelden gratulieren. Sie feiert ebenfalls morgen Mittwoch. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Eine interne Reorganisation nutzt Gemeindeschreiber Samuel Büchi in der Hedinger Gemeindeverwaltung, um neue Aufgaben zu übernehmen – eine Entlastung, die auch aus gesundheitlichen Gründen erfolgt. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen.

terführung vor dem Gemeindehaus im Jahr 2005 noch nicht ganz verarbeitet hat und die damaligen Ereignisse immer wieder hochkommen. Dieser Umstand hat sicher auch zum Entscheid beigetragen, sich zu entlasten.

................................................... von werner schneiter

Nun, ist es tatsächlich eine Entlastung, diese Bereichsleitung Umwelt und Energie, zumal er ja noch gewisse Aufgaben im sozialen Bereich übernimmt und bestimmte Projekte begleitet? «Ja, ich glaube schon», hält er mit Blick auf das Tätigkeitsfeld eines Gemeindeschreibers fest. Der hat jährlich an etwa 30 Sitzungen des Gemeinderates teilzunehmen, muss an vier bis sechs Abstimmungssonntagen und an zwei bis vier Gemeindeversammlungen präsent ein – und zudem ist ein gewisser Druck vorhanden, weil er sich im Spannungsbogen zwischen Personal und Behörden befindet. «Zusammen mit dem Tagesgeschäft wurde das einfach zu viel für mich – nicht wegen der Menge, sondern wegen der psychischen Belastung», bekennt Samuel Büchi. Und – macht es ihm nichts aus, in der Hierarchie eine Stufe hinunterzusteigen, neben dem Gemeindepräsidenten auch seinem Nachfolger unterstellt zu sein? «Nein. Solche Dinge sind in meinem Alter nicht mehr so wichtig», sagt er. Ungewöhnlich ist es wohl eher für seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger auf dem Posten des Gemeindeschreibers, weil ja der Vorgänger auch im Hause arbeitet ... Immerhin kann der/die Neue dank der Reorganisation unter besseren Voraussetzungen starten. Die Entlastung von dem, was das Tagesgeschäft übersteigt, ermöglicht das, was zum Amt eines Gemeindeschreibers oder einer Gemeindeschreiberin gehört: Führungsaufgaben wahrnehmen.

Weil man in gewissen Bereichen am Anschlag ist, die Aufgaben zu erfüllen, hat der Gemeinderat die Gemeindeverwaltung einer Analyse unterzogen. Vertiefte Abklärungen haben ergeben, dass insbesondere die Gemeinderatskanzlei und das Bauamt unterdotiert sind. «Gewisse Dinge sind vom Tagesgeschäft überdeckt und, weil nicht vordringlich, aufgeschoben worden. Man hat dann festgestellt, dass es auf diese Weise künftig nicht mehr funktionieren kann», sagt Samuel Büchi. So stand die Frage nach einer besseren Verteilung der Aufgabenbereiche im Raum. Als Resultat entstanden unter anderem eine Trennung der Bereiche Hochbau und Umwelt sowie eine Entlastung des Gemeindeschreibers von Geschäften, die nicht zwingend zu seinen Kernaufgaben gehören. In diesem Zuge wurde eine vakante Teilzeit-Sekretariatsstelle in der Kompetenz des Gemeinderates um 30 Prozent erhöht und zu einer Vollstelle Bereichsleitung Umwelt und Energie umgewandelt. Diese Stelle übernimmt nun Samuel Büchi und gibt dafür den Posten des Gemeindeschreibers ab. Die Reorganisation kam für ihn, den 58-Jährigen, zum richtigen Zeitpunkt. «Jetzt oder nie» hat er sich mit Blick auf sein Alter und auf gesundheitliche Probleme gesagt. Samuel Büchi verhehlt nicht, dass er den Überfall von zwei Jugendlichen in der Un-

Auf der Hierarchieleiter eine Stufe zurück: «Nicht mehr so wichtig»

Neue Aufgabe innerhalb der Gemeindeverwaltung in Hedingen: Gemeindeschreiber Samuel Büchi wird Bereichsleiter Umwelt und Energie. (Bild -ter.)

Die öffentlichen Haushalte in guter Verfassung Die Jahresrechnungen in Aeugst lieferten an der Gemeindeversammlung kaum Gesprächsstoff Die Jahresrechnungen 2012 aller drei Haushalte gaben an der Gemeindeversammlung in Aeugst kaum Anlass zu ernsten Diskussionen. Ebenso die vier Bauabrechnungen, die alle mit Minderkosten abgeschlossen haben. Sie wurden grossmehrheitlich mit zwei oder drei Gegenstimmen genehmigt. Ein Rahmenkredit für die Prüfung der Hausanschlüsse des Kanalisationsnetzes und ein Baukredit für die Dachsanierung und die Erstellung einer Fotovoltaikanlage auf der gemeindeeigenen Fabrikliegenschaft fanden Zustimmung. Weniger den gesetzlich vorgeschriebenen Traktanden, sondern den nach dem offiziellen Teil der Gemeindeversammlung in Aussicht gestellten Informationen über brisante Geschäften ist es zuzuschreiben, dass immerhin 39 Stimmberechtigte den Weg an die Gemeindeversammlung unter die Füsse genommen haben. Die Rechnungen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde schliessen besser ab, als budgetiert war. Die Politische Gemeinde verzeichnet einen Ertragsüberschuss von 205 000 Franken. Durch ihn erhöht sich das Eigenkapital auf 7,6 Mio. Franken. Die Schule schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 119 000

Franken zugunsten des Eigenkapitals ab. Dieses erhöht sich demzufolge auf 4,3 Mio. Franken. Die Rechnung der reformierten Kirchgemeinde muss hingegen einen Aufwandüberschuss hinnehmen. Dieser ist hauptsächlich auf den verminderten Steuerertrag zurückzuführen. Das Eigenkapital vermindert sich dadurch auf 201 000 Franken. Der Zustand aller drei Gemeindegüter darf als gesund bezeichnet werden. Die Politische Gemeinde hat zusammen mit den Kanton einen Wendekreisel bei der Bushaltestelle «Grossacher» erstellt. Die Schule hat das Abwarthaus und das Schulgebäude Gallenbüel 1. Etappe saniert und umgebaut. Die Kirche hat das Pfarrhaus wärmetechnisch saniert. Die vorgenannten Bauvorhaben konnten gegenüber den Voranschlägen mit Minderkosten abgerechnet werden. Die Bauabrechnungen wurden mit zwei Gegenstimmen gutgeheissen. Ferner hiessen die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde einen Rahmenkredit von 530 000 Franken für die Untersuchung der Hausanschlüsse des Kanalisationsnetzes und einen Baukredit von 230 000 Franken für die Sanierung des Flachdaches und die Erstellung einer Fotovoltaikanlage auf der Fabrikliegenschaft ebenfalls mit zwei Gegenstimmen gut.

Günstige Informationsgelegenheit Der Gemeinderat hat sich in letzter Zeit zur Gewohnheit gemacht, nach Abschluss des offiziellen Teils der Gemeindeversammlung über aktuelle Themen zu orientieren. Es handelt sich dabei allerdings um eine Einwegkommunikation, das heisst es wird über anstehende Geschäfte informiert, die allgemein interessieren oder an einer der nächsten Gemeindeversammlungen zur Debatte stehen werden. Die Informanten halten sich kurz und es findet keine Diskussion statt. Die Informationen aus erster Hand werden jedoch sehr geschätzt und erfreuen sich ungeteilter Aufmerksamkeit. Rolf Todesco, Gesundheitsvorstand und Delegierter für das Spital Affoltern verwies betreffend die künftige Rechtsform für das Spital Affoltern auf die breite Diskussion in der Lokalpresse und die auf Bezirksebene durchgeführten Informationsveranstaltungen. Die entscheidende Abstimmung im Bezirk wird am 22. September stattfinden. Vorher wird zu dieser Thematik eine ausserordentliche Gemeindeversammlung stattfinden. Ruedi Müller, Gemeindepräsident und Liegenschaftenvorstand, orientierte über den gegenwärtigen Stand des Ersatzbaus Dorfstrasse 37 (ehemals Liegenschaft Moser). Die Situation prä-

sentiert sich für die Bauherrschaft, also die Gemeinde als unerfreulich. Der Abbruch und Neubau ist durch einen nachbarrechtlichen Rekurs blockiert. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Rekurrenten abgewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob die Beschwerdeführer an die nächsthöhere Gerichtsinstanz gelangen werden. Der Gemeinde entstehen Anwaltskosten und eine ins Auge gehende Bauverzögerung. Dem Neubau, dem die Gemeindeversammlung mit grossem Mehr zugestimmt hat, umfasst unter anderem Räume für Kinderkrippen. Eine Umfrage hat seinerzeit ein Bedürfnis nach solchen ergeben. Die Gemeinden sind verpflichtet, ab 1. Januar 2014 Krippenplätze zur Verfügung zu stellen. Nach realistischer Einschätzung droht der Gemeinde in Verzug zu geraten. Bruno Fuchs, Planungsvorstand kann in Bezug auf die Revision des Bau- und Zonenplans (BZO) gute (und schlechte?) Nachrichten vermelden. Von der Wiedereinzonung des Gebietes «Grossacher» muss bis auf weiteres Abschied genommen werden. Die Planungskommission ist gut vorangekommen und wird dem Gemeinderat am 1./2. Juli 2013 die erarbeiteten Unterlagen vorlegen. Anschliessend wird die BZO von Juli bis September öffentlich aufgelegt. Ferner wird eine öffent-

liche Orientierungsversammlung durchgeführt. Betreffend die Energiewende wird Aeugst im Sommer prominent in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Am Sonntag, 7. Juli, wird die Parade der Elektromobile in der Gemeinde Halt machen. Bis 150 mit elektrischem Strom betriebene Vehikel werden das Etappenziel auf dem Bollet anfahren. Die Schützengesellschaft wird für ein dem Anlass entsprechendes Rahmenprogramm sorgen. Peter Hoppler, Finanz- und Werkvorstand informierte über die Wasserversorgung und die Zukunft der eigenen Trinkwasserquellen. Die Wasserversorgung verfügt in erheblichem Ausmass über eigenes Quellwasser. Die Quellen liegen zum grossen Teil im Siedlungsgebiet und sind vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) für die weitere Nutzung abgesprochen worden. Am 5. Juli finden Verhandlungen mit dem Awel statt. Ziel der Gemeinde ist, die Nutzungsdauer zum Beispiel um zehn Jahre hinauszuschieben, die Quellenschutzzonen zu erweitern und die Erstellung eines Gefahrenkatasters. Die Verhandlungen werden schwierig sein. Die Erfolgsaussichten sind nicht schlecht. Die Gemeinde wird für die Weiternutzung der für die Wasserversorgung so wichtigen Quellen kämpfen. (-ub.)


Stellenanzeiger


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juni 2013

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Ein Höhepunkt der Abschlussarbeiten-Präsentation an der Sekundarschule Ennetgraben ist jeweils die Modeschau in der Aula. (Bilder Thomas Stöckli)

«Magische Momente» im Ennetgraben Die Drittklässler der Sekundarschule Affoltern haben ihre Abschlussarbeiten präsentiert Eine erfreuliche Vielfalt an unterschiedlichsten Projekten bot sich vergangenen Donnerstagabend an der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern. Zahlreiche Angehörige und Interessierte kamen, um die Werke der Abgangsklassen zu bestaunen. ................................................... von thomas stöckli «Ich mache Kunst», heisst das Projekt von Victoria Nestler. Da sie sich von Malerei inspiriert fühlt, hat sie selber zu Pinsel und Acrylfarben gegriffen und in insgesamt 52 Stunden 13 Bilder auf Leinwand und Papier gebracht. «Es gab Momente, da gefiel mir ein Bild nicht», verrät sie rückblickend. Mit Hilfe der Familie seien ihr dann aber doch alle gelungen. Ganz pragmatisch hat sich Moritz Fankhauser derweil daran gemacht, eine Futterkrippe für Schafe zu bauen. Vom Entwurf über die Bestellung bis zur Umsetzung und Dokumentation hat er 33 Stunden in sein Werk investiert. Damit die Schafe der Krippe nichts anhaben können, ist der Fressbarren mit Polyester ausgekleidet und mit Alu-Schienen verstärkt.

High Heels mit Comicbildern, Glasfusing und ein Computerspiel «Etwas, das noch niemand an dieser Schule gemacht hat», das wollte Tatjana Stocker realisieren. So hat sie Comic-Bilder auf High Heels geklebt, darin je ein Rosengesteck arrangiert und die kompletten Schuhe dann auf einem selbst konstruierten Tischchen in

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Szene gesetzt. «Es sollte ein Projekt sein, das zu mir passt, begründet sie diese ausgefallene Wahl. «Meine Lieblingsrezepte» heisst das Kochbuch von Fabienne Schild. Zehn Menüs hat sie kreiert, arrangiert und fotografiert. Lorena Scheurer schmolz verschiedene Glasstücke zu einer Mohnblume zusammen – und setzte ihr Werk mit Beleuchtung in Szene. Dass unerwarteter Widerstand ein Projekt auch bereichern kann, das durfte Tristan Schulz erfahren. Er berichtet, dass er eigentlich einen «Ego-Shooter» programmieren wollte. Erst als das Haus, in dem sein Computerspiel handeln sollte, fertig gestaltet war, kam es zu einer Fehlfunktion des Programms: Tristan Schulz konnte keine Gegner erstellen. Die Lösung: Er verfeinerte die Szenerie so perfekt, dass auch ohne Gegner Spielfreude aufkommt.

Selbst gebaut: Moritz Fankhauser mit seiner Futterkrippe.

Fantasieroman, Choreografie und eine Modeschau Ein eigener Fantasy-Roman über Engel ist das Produkt von Larissa Blumer. Manchmal habe sie bis um 22 oder gar 23 Uhr an «Wenn ein Vampir erwacht» gearbeitet, verrät sie und liest eine Szene vor. Weiter haben Schüler Möbel geschreinert oder ein Fotobuch mit Anleitungen für kunstvollen Fingernägelschmuck gestaltet, ein Katapult konstruiert oder verschiedene Tanzstile zu einer Choreografie vereint. Ein besonderer Höhepunkt ist jeweils die Modeschau in der Aula, an welcher Schülerinnen ihre selbst kreierte Mode präsentieren. Das Defilée an festlichen Kleidern vom Party-Mini bis zum Hochzeitskleid wurde diesmal

Mit eigenen Kreationen über den Laufsteg in der Aula. durch Hundemode und in Kinderwagen arrangierte Kissen-Kreationen aufgelockert. Seit Weihnachten haben die über hundert Schüler immer wieder an ihren Projekten gearbeitet. Vergangenen

Reger Andrang an den «Marktständen» in den Turnhallen.

Donnerstagabend ging es nun darum, ihre Leistungen zu würdigen und ihren Erfolg zu feiern. «Ich bin seit 15 Jahren Lehrer am Ennetgraben und es gibt immer wieder magische Momente», sagte Jahrgangsteam-Leiter Ivan

Nikolic in seiner Begrüssung. «Magische Momente», das ist etwa, wenn Schüler über sich hinauswachsen – und genau das ist der einen oder dem anderen mit dem Abschlussprojekt eindrücklich gelungen ...


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Vermischtes

Dienstag, 25. Juni 2013

Geheimnisse, Tricks und Zauberbücher Meister Maurer verblüffte sein junges Publikum in der Gemeindebibliothek Hausen Wie Meister Maurer nicht nur verblüffende Kunststücke vorführte, sondern auch Staunen und helles Lachen in zahlreiche Kindergesichter zauberte: Ein unterhaltsamer Zaubernachmittag in der Gemeindebibliothek Hausen.

In der Pause schätzten die Lehrlinge grünen und blauen Zaubertrank, SchoggiWeggli und Apfelschnitze, die vom Bibliotheksteam liebevoll vorbereitet worden waren. Die neuen Zauberbücher standen zur Ansicht und können ab sofort ausgeliehen werden.

................................................... von susi fischli benz Mit seinem Funken sprühenden Zauberstab eröffnete Meister Maurer im goldenen Frack seine Show, und die 30 Zauberlehrlinge folgten seinen Tricks aufmerksam und äusserst gelehrig. Das Besondere an den vielen effektvollen Gags war nämlich, dass sie sogleich erlernt werden konnten, zum grossen Spass der Kinder und Bibliothekarinnen. Konzentriert wurde also geübt, Gelenke haarsträubend wieder einzurenken, verblüffende Knoten zu schlingen oder aus harmlosen Papierschnipseln geheimnisvolle Wörter auseinanderzufalten. Geschickt liess der Künstler seine Lehrlinge selber zaubern und üben, um nach dem Spruch «Abrakadabra, Hokuspokus, Simsalabim …» wieder die vollständige Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Unter rockigem Sound

persönlich Entertainer für Jung und Alt

«Abrakadabra, Hokuspokus, Simsalabim» Schon sassen alle wieder auf ihrem Platz, mucksmäuschenstill, konzentDie Zauberlehrlinge folgten den Tricks von Meister Maurer aufmerksam und gelehrig. (Bild zvg.) riert, neugierig. erschien er als Engländer John, der mit einer lustigen Augenmaske, muss- Optische Täuschungen, Balancieren eimit Grimassen, britischem Akzent ten die Dritt- bis Fünftklässler mit ge- nes Pingpongballs auf der Nase oder und viel Slapstick witzige Bilderge- kreuzten Fingern einen Bleistifttest diese verflixten leeren Zündholzschichten zum Besten gab. bestehen. Sollte die Antwort falsch schachteln – immer wieder brachte Das junge Publikum liess sich ausfallen – und sie war es natürlich der Zaubermeister seine Schüler zum auch nicht einschüchtern, als Meister bei diesem Sensibilitätstrick – müss- Staunen. Maurer ein paar Mutige zum «Kinder- ten die Schüler wieder zurück in den Als letztes gemeinsames Zaubergarten-Test» nach vorne bat: Angetan Kindergarten! Gekicher, Gelächter! stück galt es, einen Zweifränkler un-

Ein Ausflug bei Bilderbuchwetter Mit Bewohnern des Götschihofs unterwegs Bereits zum 19. Mal fand der tradtionelle Töff- und Cabrioletausflug mit den Bewohnern des Götschihofes statt. Unter tatkräftiger Mithilfe des Kiwanis-Clubs Knonaueramt, des Clubs Töff-Fründ Bonstetten, freiwilligen Motorradgespannen und CabrioFahrern sowie dem Wettergott, konnte auch in diesem Jahr wieder den Bewohnern des Götschihofes der Stiftung Solvita eine besondere Freude bereitet werden. Die Vorfreude der Bewohner war gross. Bereits über eine halbe Stunde zum Voraus warteten die ersten Bewohner ungeduldig und abfahrbereit auf das Knattern der ersten Motorradgespanne, um dann im Seitenwagen oder auf dem Nebensitz eines der schönen Cabriolets Platz nehmen zu dürfen. Einige Bewohner kannten «ihre» Fahrer schon aus den vergangenen Jahren und manche hatten so ihre Vorliebe, bei wem sie wieder zusteigen woll-

ter einem von einer Zeitung bedeckten umgestülpten Glas durch die Tischplatte zu zaubern. Das verblüffende Resultat: Das Geldstück lag noch auf dem Tisch, doch das Glas blieb verschwunden! Verschiedene «Mutproben» beendeten den kurzweiligen Nachmittag, und es bleibt zu hoffen, dass die Eltern nicht allzu sehr erschraken, als sie die schrecklich verwundeten Unterarme ihrer Sprösslinge erblickten!

ten. Motorradhelme wurden aufgesetzt und schon bald setzte sich der Konvoi unter Leitung von «Club Töff-Fründ»Präsi Coschy in Bewegung. Diesmal führte die Route bei schönstem Sommerwetter vom Götschihof via Stallikon, Bonstetten, zurück via Aumühle ins Aeugstertal, Aeugst, Affoltern, Jonental, Rifferswil, Uerzlikon, Kappel, Hausen, Albis, Langnau und über die Buchenegg zurück zum Götschihof. Die Routenplanung und die Absicherung der Kreuzungen, der Abzweigungen etc. wurden wieder vorbildhaft durch Mitglieder des Clubs TöffFründ Bonstetten gesichert, so dass der Konvoi auch am Schluss wieder als imposante Einheit unter hupender Begleitung auf das Götschihofareal einfuhr. In den Gesichtern der Beifahrerinnen und Beifahrer konnte man die Begeisterung und die Freude über den gelungenen Ausflug klar erkennen.

Ausflug im Seitenwagen: Die Vorfreude ist gross. (Bild zvg.)

Unterdessen bereiteten die Helfer der Kiwanis den verdienten Zvieri vor. Zwei grosse Tabletts voll diverser knuspriger Grillwürste, ein feines Salat-Büffet und kühle Getränke standen für die Ausflügler und Helfer bereit. Beim gemütlichen Zusammensitzen beim Grillplatz des Götschihofes konnte der erste im 2013 wirklich schöne Sommer-Samstag genossen werden und dabei wurden bereits erste Gedanken und Pläne zum nächstjährigen 20. Jubiläumsausflug geschmiedet. An dieser Stelle möchte der Kiwanis-Club Knonaueramt auch im Namen der Bewohner und Bewohnerinnen, sowie der Angestellten des Götschihofes allen Beteiligten und dem «Club Töff-Fründ Bonstetten» für ihre Mithilfe einen herzlichen Dank aussprechen und alle sind gespannt auf den nächstjährigen Jubiläumsausflug. (RiGi)

Christoph Maurer besticht durch sein komödiantisches Talent: Der ausgebildete Primarschullehrer hat denn auch einen beeindruckenden Leistungsausweis: Als Autor schreibt er regelmässig für die Satire-Sendung «Giacobbo/Müller», er tritt auf an Humorfestivals, in Kleintheatern oder Cabarets. Er produziert Slam Movies, singt, musiziert und moderiert. Ein geistreicher, witziger und unterhaltsamer Entertainer für Jung und Alt! Infos: www.meistermaurer.ch.

Gut vorbereitet auf die Strasse Veranstaltung in Mettmenstetten Ältere Fussgänger sind besonders gefährdet, wenn sie unterwegs sind. Die Gemeinde Mettmenstetten sorgt mit einer Veranstaltung von «Fussverkehr Schweiz» im katholischen Pfarreizentrum vor. «Was fällt Ihnen auf, wenn Sie heute im Dorf die Strasse überqueren?» fragte der Referent Dominik Bucheli in die Runde. Die Senioren zieren sich nicht beim Antworten. Der Verkehr habe im Dorf abgenommen, im Bereich Bahnhof habe aber der Lastwagenverkehr, vermutlich infolge Umbauarbeiten, zugenommen. Auch die neuen Fussgängerstreifen an den Hauptstrassen seien gut, meinen die Teilnehmer der Veranstaltung «Zu Fuss sicher bis ins hohe Alter». Eingeladen hat die Kommission für Altersfragen Mettmenstetten (KofAM). Sie will den Bereich Alter, wie im Altersleitbild 55 plus festgehalten, ausbauen und vermehrt Anlässe für diese Personengruppen anbieten. Damit die Veranstaltung genau auf die Verhältnisse von Mettmenstetten ausgerichtet werden konnte, war am Morgen ein «Strassenspion» im Dorf unterwegs. Er schaute Wege, Strassen und Markierungen daraufhin an, ob diese für Fussgänger geeignet sind und vor allem, ob genug und sichere Zebrastreifen vorhanden sind. Die Situationen wurden mittels Kamera festgehalten. Was kam bei der Strassenanalyse heraus? Im Saal sind alle gespannt. Siehe da, die Rückmeldungen sind fast ausnahmslos positiv. Der wandernde Spion hat im dörflichen Fusswegnetz fast keine Mängel gefunden. Das sei selten, freut sich der Referent. Die neuen Trottoirs und die Zebrastreifen wurden also fachgerecht erstellt! Neben der Verkehrssicherheit lobt er auch die gut ausgebauten Spazierwege und den Zugang zu den öffentlichen Gebäuden. Diese seien auch für Menschen mit Gehhilfen oder sogar mit einem Rollator gut begehbar. Nur die

Strassenabsätze sind zu hoch, ruft ein Zuhörer. Das sei richtig so, meint Dominik Bucheli, denn Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer können mit diesen Höhen den Randstein gut erkennen. Die Veranstaltung im katholischen Pfarreizentrum sollte aber nicht nur eine Orientierung oder Analyse sein. Mit praktische Übungen und Tricks erhalten die Teilnehmer Informationen, wie sie sicherer unterwegs sein können. Helle Kleidung sei wichtig, um auch an düsteren Tagen oder in der Nacht vom Auto- oder Velofahrer gut gesehen zu werden. Oder reflektierende Bänder an der Kleidung und am empfohlenen Rucksack anstelle von Handtaschen, um die Hände frei zu halten. Schliesslich sorgt nicht nur Kraft und Beweglichkeit im Alter für mehr Gangsicherheit. Der Referent verteilt Gummibänder und zeigt einfache Übungen, die problemlos in den Alltag integriert werden können. Ein schönes Bild: Die Senioren und der Gemeindevertreter kräftigen gemeinsam ihre Muskeln. Kommission für Altersfragen Mettmenstetten, KofAM

in kürze

Der ZVV-FerienPass ist neu auch ein Ticket für Badeferien. Dank der Partnerschaft mit Pro Juventute erhalten FerienPass-Besitzer gratis Zutritt in über 100 Badis im ganzen Kanton. Daneben locken weitere Aktionen und Vergünstigungen und wie gewohnt fünf Wochen freie Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr. Erhältlich ist der ZVV-FerienPass ab sofort an allen ZVV-Verkaufsstellen und neu auch in allen grösseren Migros-Filialen. – Weitere Informationen zum ZVV-FerienPass unter www.zvv.ch/ferienpass.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juni 2013

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Hämmernd auf dem steinigen Weg zum Kunstschaffenden Zum 7. Mal ein Steinbildhauerkurs von Nicholas Micros im Festzelt beim Pontonierhaus in Ottenbach

Kursleiter Nicholas Micros: Alle machen von Jahr zu Jahr Fortschritte. ................................................... von werner schneiter

S

till und in grünlicher Farbe fliesst die Reuss dahin, ihr Pegel ist nach den heftigen Regengüssen noch hoch. Zum Vogelgezwitscher gesellen sich an diesem Freitagmorgen im Festzelt beim Pontonierhaus in Ottenbach noch andere Töne: Unablässiges Hämmern. Ein gutes Dutzend Frauen und Männer bearbeiten ihre Steine, halten dann inne, betrachten ihr Werk kritisch – und fahren wieder fort auf dem Weg, ein Kunstwerk herzustellen. Wie jedes Jahr gibt Nicholas Micros einen Steinbildhauerkurs –

heuer zum 7. Mal. Und da nehmen Leute aus unterschiedlichsten Berufen teil, auch ein Arzt ist dabei und Pensionierte, die das Steinbildhauen erlernen wollen. Es sind Fortgeschrittene und Neueinsteigerinnen – für den Kursleiter ein guter Mix. «Die Neuen können von den Bisherigen lernen», sagt Nicholas Micros. Alle machen sie von Jahr zu Jahr Fortschritte, und der Kursleiter attestiert einigen «ein sehr hohes Niveau». Nun, beim Steinbildhauen dauert der Entwicklungsprozess sehr lange. Wer die Kunst erlernen und es zu einem gewissen Level bringen will,

Ehrgeiz und Freude müssen ständige Begleiter sein. (Bilder Werner Schneiter) braucht Ausdauer und Geduld. «Regelmässigkeit, Bescheidenheit und Kontinuität kommen hinzu», ergänzt Micros, den Stararchitekten Le Corbusier zitierend. So das Bearbeiten eines einzigen Steines während dreier Jahre nichts Aussergewöhnliches. «Lust, Ehrgeiz und Freude müssen dabei die ständigen Begleiter sein», hält der Kursleiter fest. Unabdingbar ist auch dreidimensionale Vorstellungskraft – etwas, das sich bis zu einem gewissen Punkt verbessern lässt. Der Umgang mit Meissel und Hammer hingegen lässt sich problemlos vollständig erlernen. Auf jeden Fall ist es ein kreativer

Prozess, der da in Gang gesetzt wird. Am Anfang des Kurses wird darüber diskutiert, was entstehen soll. Dazu wird zuerst ein Modell aus Ton gefertigt, an welchem sich Mass nehmen lässt. «Wichtig ist, dass am Anfang keine komplizierten, filigrane Figuren angestrebt werden. Einfach muss es sein», so Nicholas Micros. Der Entstehungsprozess wird laufend diskutiert. Bei Fortgeschrittenen, welche die Technik beherrschen, kommen dann vermehrt auch künstlerische Aspekte ins Spiel. Von Bedeutung ist auch, dass «steingerecht» gearbeitet wird. Für Neueinsteiger empfiehlt sich Alabas-

ter, der so weich ist wie Speckstein und somit einfacher zu bearbeiten. Für die nächste Stufe kann Kalkstein verwendet werden, später auch Marmor, den Nicholas Micros aus dem Maggiatal, aus Portugal oder aus dem Südtirol «importiert». Diabas, eine Art Basalt, stammt aus Deutschland – wer dieses Material bearbeitet, bewegt sich auf der höchsten Stufe. Die während des Kurses erschaffenen Werke können anlässlich der Vernissage vom kommenden Samstag, 29. Juni, 9 bis 12 Uhr, beim Pontonierhaus in Ottenbach bestaunt werden. Weitere Informationen unter www.stoneyard.ch.

Die Geschichte der Zürcher Seidenindustrie erforschen Die Seidenindustrie war um 1900 der bedeutendste Wirtschaftszweig des Kantons Zürich. Ihre Geschichte ist bisher aber kaum erforscht. Die Zürcherische Seidenindustrie-Gesellschaft will diese Lücke jetzt zusammen mit dem Zürcher Staatsarchiv und dem Schweizerischen Nationalmuseum schliessen. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das Vorhaben mit maximal 2,83 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen. Im 19. Jahrhundert war Zürich eines der wichtigsten Zentren der europäischen Seidenproduktion. Die zahl-

anzeige

reichen Seidenunternehmen unterhielten zum Teil Verkaufsbüros in New York und St. Petersburg und boten im Kanton Zürich bis zu 50 000 Personen Arbeit. Ihr Niedergang setzte ein nach der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 und endgültig nach der Ölkrise von 1973. Erstaunlicherweise ist die Geschichte der Zürcher Seidenindustrie insgesamt wenig erforscht. Das mag daran liegen, dass die Archive der Zürcher Seidenfirmen mehrheitlich noch unerschlossen sind und an den ursprünglichen Firmenstandorten liegen.

Die Zürcherische SeidenindustrieGesellschaft (ZSIG) will die Geschichte ihrer Branche jetzt in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv des Kantons Zürich und dem Schweizerischen Nationalmuseum (Landesmuseum) aufarbeiten. Die ZSIG hat schon verschiedene Vorarbeiten in diese Richtung geleistet und finanziert. Die jetzt geplante Aufarbeitung verfolgt zwei Ziele: Erstens sollen die Bestände der Zürcher Seidenindustrie langfristig gesichert werden. Dabei sollen die textilen Archivteile ins Sammlungszentrum des Nationalmuseums in Affoltern am Albis, die schriftlichen Unterlagen ins

Zürcher Staatsarchiv gebracht werden. In einem zweiten Schritt geht es darum, die Bestände wissenschaftlich zu erforschen. Am Ende sollen unter anderem eine Designdatenbank zugunsten von zeitgenössischen Designerinnen und Designern und ein Buch stehen, das einem breiten Publikum die Zürcher Seidenkultur näherbringt. Die private ZSIG hat in Vorarbeiten bereits 2,25 Millionen Franken investiert. Die anstehenden Projektkosten betragen voraussichtlich 4,15 Millionen Franken. Davon übernimmt die ZSIG fast 1,3 Millionen Franken. Der Kanton Zürich soll sich mit einem Bei-

trag von 2,83 Millionen Franken beteiligen. Zudem wird ein Beitrag der Stadt Zürich erwartet. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, den genannten Betrag als Kostendach zulasten des Lotteriefonds zu bewilligen. Die Arbeit bildet nach Ansicht des Regierungsrates die Chance, die Seidenindustrie als zentralen Bestandteil des kulturellen Erbes des Kantons Zürich besser im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Das Vorhaben ist ausserdem gut dokumentiert, solid abgestützt, gut organisiert und mit ausgezeichneten Fachleuten besetzt. (ki.)


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Forum

Dienstag, 25. Juni 2013

Neue Perspektiven für die Alterspflege Beim Anlass «Politik mit Feuer» der EVP Affoltern wurde rege diskutiert Mitte Juni hat die EVP Ortsgruppe Affoltern zum Gedankenaustausch über ein aktuelles politisches Thema in die Gartenlounge der Familie Sommer eingeladen. Der erstmalig durchgeführte Anlass «Politik mit Feuer» hat eine schöne Anzahl interessierter Personen zusammengebracht. Mit «Die Zukunft der Alterspflege in Affoltern» bot sich ein Thema an, das im 2. Halbjahr 2012 für viel Aufsehen sorgte, jedoch nach der Urnenabstimmung im November 2012 unter anderem auch wegen der Spitaldiskussion etwas in den Hintergrund geraten ist. Als Referent konnte der zuständige Gemeinderat Martin Gallusser gewonnen werden, der aus erster Hand über den aktuellen Stand der Planungsarbeiten informierte. Es wurde erfreut zur Kenntnis genommen, dass der Gemeinderat das Thema Alterspflege nach der Ablehnung der Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG rasch wieder aufgenommen hat und die Planung einer Ersatzlösung für das Haus zum Seewadel vorantreibt. GR Gallusser betonte, dass dabei auf wertvolle Vorarbeiten aus der früheren Planung aufgebaut werden kann. Der Gemeinderat hat entschieden, zwei verschiedene Lösungsansätze zu verfolgen und hat eine Projektgruppe damit beauftragt, Entscheidungsgrundlagen auszuarbeiten. Als Hauptvariante wird eine Zusammenarbeit mit dem Spital angestrebt. Wie diese dann konkret aussehen soll, ist Gegenstand von Abklärungen und Gesprächen, die mit den Verantwortlichen des Spitals geführt werden. Als zweite Variante wird eine gemeindeeigene Lösung geprüft, die die Erstellung eines Neubaus vorsieht. Im Moment wird in Zusammenarbeit mit

Gemeinderat Martin Gallusser präsentiert die Pläne zur Alterspflege in Affoltern. (Bild zvg.) dem Spital der Bedarf an Pflegeplätzen, der bei 100 bis 120 Betten liegen dürfte, ermittelt. M. Gallusser wies darauf hin, dass die Einrichtung von Pflegeplätzen hohe Investitionen verursachen und daher der Bedarf gründlich abgeklärt werden muss. Bereits Ende Juni können die Ergebnisse der Bedarfsanalyse publiziert werden. In einem nächsten Schritt wird das Angebot in Absprache mit der Alterskommission festgelegt und der Bedarf und die Anforderungen an Gebäude und Einrichtungen können geklärt werden. Noch dieses Jahr wird entschieden, welchen Weg, das heisst eine Kooperation mit dem Spital oder eine eigene Lösung, Affoltern mit der Alterspflege gehen will. Der Gemeinderat Affoltern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 eine Ersatzlösung für das Haus zum Seewadel realisiert zu haben.

Mitwirkung und Einflussnahme gefragt Die anschliessende kurze Fragerunde wurde rege genutzt. Es stellte sich dabei heraus, dass bei den Anwesenden ein grosses Bedürfnis nach Informationen besteht und Möglichkeiten zur Mitwirkung und Einflussnahme bereits während der Planungsphase gewünscht werden. Die spannende Diskussion zeigte auf, dass das Interesse der Bevölkerung an der Zukunft der Alterspflege nicht unterschätzt werden darf und dass nebst der Alterspflege auch Themen wie Alterswohnungen, Möglichkeiten der Betreuung in der eigenen Wohnung und die Bereitstellung weiterer Dienstleistungen aufgenommen werden müssen. Daniel Sommer bedankte sich bei Gemeinderat Martin Gallusser herzlich für die aufschlussreichen Informationen und

die Bereitschaft, auf brennende Fragen einzugehen. Als Dank für seine Teilnahme am Anlass durfte er nebst einem kleinen Geschenk auch einen grossen Strauss an Wünschen und Anregungen mitnehmen. Inzwischen war das Feuer, das den ganzen Abend brannte, erloschen und auf einer schönen Glut konnten die mitgebrachten Grilladen selbst aufgelegt oder vom Ortspartei-Präsidenten zubereitet werden lassen. Abgerundet wurde das «Kulinarische» durch die von der EVP bereitgestellten Beilagen. Dabei gab es weitere engagierte Gespräche, bis dann zu vorgerückter Stunde nach Kaffee und Kuchen dieser Anlass zu Ende ging. Für alle Teilnehmenden sicher ein informativer und gemütlicher Abend. Arno Rudolf und Doris Balmer, EVP Affoltern

Vertrauen ist gut – Demokratie ist besser So «unter ferner liefen» wird im Bericht aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern im Anzeiger vom letzten Dienstag mitgeteilt, dass den Stimmberechtigten am 22. September eine totalrevidierte Gemeindeordnung zur Abstimmung unterbreitet wird. Als Anlass werden einige nachvollziehbare Verwaltungsreorganisationen genannt, die notwendig seien. Völlig verschwiegen wird die in der vorausgegangen Vernehmlassung wohl umstrittenste Änderung, nämlich die Verdoppelung bis Vereinfachung der Finanzkompetenzen des Gemeinderates. So soll die alleinige Kompetenz des Gemeinderates zum Verkauf von gemeindeeigenen Liegenschaften von heute einer Millionen auf zwei Millionen Franken verdoppelt werden.

Sogar der Zürcher Stadtrat hat weniger Kompetenzen Die Erhöhung der Finanzkompetenzen in Affoltern ist durch nichts zu rechtfertigen. Sogar der Stadtrat von Zürich verfügt über weniger Kompetenzen. Gerade in einem Milizsystem, wo Inhaber wichtiger öffentlicher Ämter direkt oder indirekt beruflich mit Liegenschaftenhandel zu tun haben – der Gemeindepräsident von Affoltern sitzt in mehreren Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen von Gesellschaften, die in der Haupt- oder Nebentätigkeit Liegenschaftenhandel ausüben – ist die demokratische Kontrolle durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Grundvoraussetzung für einen ordentlichen Umgang mit Liegenschaften der öffentlichen Hand.

Durch die Hintertür einführen?

Nötige Bussen! «Anzeiger» vom 4. Juni. Ich kann das Verhalten der Polizei nur loben. In der Tat werden gerade Jugendliche viel zu wenig gebüsst. Velos gehören fahrend nicht aufs Trottoir! So haben wir das einst von Vater und Mutter sowie in der Schule gelernt. Und so soll es auch in Zukunft sein. Ich habe oft schon schlechte Erfahrung beim Fahren auf Trottoirs gemacht. Und das, obwohl ich mich an die markierten Velowege, die eben gerade auf Trottoirs markiert sind, gehalten habe. Eine Situation, die sich unlängst ergeben hat, beweist einmal mehr, dass das Fahren auf dem Trottoir fatale Risiken birgt. So raste einst ein Jüngling auf der Dorfstrasse vom lsenbach her kommend auf dem linksseitigen Trottoir in Richtung Dorfplatz, gerade als ich auf demselben in die Gegenrichtung gelaufen kam. Um die Hausecke herum konnten wir uns nicht sehen. Er musste schleunigst ausweichen und verfehlte den dort montierten Pfosten nur um wenige Zentimeter. Wäre gleichzeitig vom Dorfplatz her noch ein Auto gekommen, so hätte der Zusammenprall ganz schlimme Folgen gehabt. Denn aufgrund seiner Geschwindigkeit wäre er quer über die Strasse katapultiert worden. Dort wäre er in den Lattenzaun geprallt und unter Umständen im Vorgarten des anliegenden Hauses liegen geblieben. – Fazit: Fahren auf Trottoirs ist äusserst gefährlich. Kleinstfahrräder ggf. mit Stützrädern werden auf Trottoirs ausnahmsweise geduldet. Nicht aber alle anderen Fahrräder. Auch Mountainbikes und Citybikes nicht. Und schon gar nicht motorisierte! Kinder lernen nur dann sich richtig im Strassenverkehr zu verhalten, wenn sie auch entsprechend gefordert werden. Das ist auf der Strasse der Fall. Auf dem Trottoir wiegen auch Kinder sich in falscher Sicherheit. Felix Hurschler, Bonstetten

Bevölkerung will auch über Variante Zweckverband abstimmen «De Chare isch überlade gsii», «Anzeiger» vom 14. Juni. Spitalpräsident und Projektleiter sehen endlich ein, dass die Variante mit den beiden AGs für unser Spital nicht die beste Lösung ist. Man spricht bereits davon, eventuell nur eine AG zu schaffen. Das heisst, wir sind wieder gleich weit wie vor mehr als einem Jahr und die Kritik «ausser Spesen nichts gewesen» ist mehr als berechtigt! An dieser Stelle ein grosses Kompliment an die SP und SVP, welche sich offen für die Anliegen der Bevölkerung einsetzen und die Schaffung der beiden AGs ablehnen. Ich bin zuversichtlich, dass sich weitere Parteien dieser Meinung anschliessen werden. Spitalpräsident und Projektleiter versuchen uns glaubhaft zu machen, dass alle Kritikpunkte ernst genommen werden. Warum aber verschweigen sie uns, dass Gewerkschaften, Personal- und Berufsverbände nicht zur Vernehmlassung eingeladen wurden und dass diesbezüglich eine 7-seitige Stellungnahme des VPOD Zürich vorliegt? Der Einbezug des Personals und seiner Vertretungen in die Vernehmlassung im Interesse einer guten Zukunft für das Spital und als Signal gegenüber den Mitarbeitenden ist sehr wichtig. Aufgrund der bisherigen, arroganten und belehrenden Auftritte des Spitalpräsidenten überrascht es mich aber nicht, dass er für die Anliegen der Spital-Mitarbeitenden keine oder zu wenig Zeit hat. Der Bevölkerung wird auch verschwiegen, dass der Rettungsdienst mangels genügend Personal schon seit längerer Zeit nur noch mit einem Fahrzeug ausfahren kann und dass ebenfalls mangels Personal zeitweise

Abteilungen geschlossen bleiben. Hat der Spitalpräsident auch hier keine Zeit für nähere Abklärungen oder hat er vergessen, dass es ausser der neuen Rechtsform auch noch einen Spitalbetrieb gibt ? Besonders störend aber ist, dass die Spitaldelegierten wie auch die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden immer noch nicht begriffen haben, dass die Bevölkerung am 24. November 2013 nicht nur über die AG-Variante, sondern auch über die Variante Zweckverband abstimmen möchte. Dass ein Zweckverband funktionieren kann, beweist das Spital Limmattal aktuell. Die neuen Statuten wurden von allen Gemeinden akzeptiert und der Neubau (270 Mio.) wird ohne Beteiligung der Gemeinden finanziert! Es kann auch nicht davon gesprochen werden, dass die Gemeinden vorbehaltlos für den Zweckverband haften, wie Herr Dr. Thurnherr in einem Blog schreibt. Dass die Entscheidungswege bei einem Zweckverband deutlich umständlicher und länger sind, stimmt ebenfalls nicht. Es sieht so aus, dass Spitalpräsident und Projektleiter die neuen Zweckverbands-Statuten des Spitals Limmattal bis heute nicht gelesen haben oder uns bewusst die positiven Aspekte einer Zweckverband-Variante verheimlichen. Das für das Spital Affoltern vorgeschlagene Konstrukt mit zwei AGs ist effektiv zu kompliziert und die Gründung dürfte vor allem den beteiligten Rechtsanwälten gute Honorare bringen. Das Spital Affoltern ist in Bezug auf die Rechtsform ohnehin hoffnungslos hintendrein. Es gibt sonst kein anderes Spital im Kanton, das seine Hausaufgaben (Anpassung der Rechtsform an die neue Spitalfinanzie-

rung) noch nicht gemacht hat! Ganz speziell ist, dass Affoltern in Bezug auf die Finanzierung eines neuen Bettenhauses – obwohl man ja mit der neuen Rechtsform so «modern» sein will – sehr, sehr altmodisch ist. Die Gemeinden sollen – wie in den alten Zeiten – zahlen. Beim Limmattal- Spital wird der ganze Neubau finanziert, ohne dass die Gemeinden belastet werden. Mit der Variante Dr. Thurnherr sollen unsere Gemeinden 30 Mio. aus Steuergeldern einschiessen, was im Zeitalter der neuen Spitalfinanzierung absolut daneben ist. Entweder kann ein Spital einen Neubau selber finanzieren (Eigenkapital oder Aufnahme von Fremdkapital und nachher Verzinsung aus den Betriebserträgen) oder dann baut man nicht. Ich habe an mehreren Delegierten-Versammlungen des Spitals teilgenommen und immer wieder hören müssen, dass man für eine gleichzeitige Ausarbeitung der Variante Zweckverband keine Zeit hat. Was aber ist, wenn die Bevölkerung am 24. November 2013 die Variante AG bachab schickt? Muss dann die Projektleitung wieder bei null beginnen und wir warten ein weiteres Jahr, bis wir über die Variante Zweckverband abstimmen können? Anscheinend spielt der Kostenfaktor bei der Betriebskommission und ihrem Beraterteam keine Rolle. Ich wünsche mir sehr, dass die Spitaldelegierten an der Sitzung vom 4. Juli 2013 endlich mal den Mut haben von der Betriebskommission zu verlangen, dass die Variante Zweckverband der Bevölkerung ebenfalls zur Abstimmung unterbreitet wird. Alles andere wäre ein Affront gegenüber der Bevölkerung. Peter Ackermann, Affoltern

Zurzeit boomt der Gebäude- und Liegenschaftenhandel. In unserer Gemeinde wird verdichtet und auf- und umgezont was das Zeug hält. Dadurch streichen Liegenschaftsbesitzer und Investoren (früher nannte man sie Spekulanten) innerhalb kürzester Zeit riesige Gewinne ein. Mit der vorgesehenen massiven Änderung der Gemeindeordnung, die durch ein Hintertürchen eingeführt werden soll, hätten die Stimmberechtigten nicht nur nichts mehr zu sagen, sondern auch keinerlei Kontrolle mehr über den Liegenschaftenhandel der Gemeinde bis zu zwei Millionen Franken. Aus diesem Grund ist diese Revision der Gemeindeordnung am 22. September klar abzulehnen. Hans Läubli, Kantonsrat, Grüne Affoltern

Zuschriften mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen – dazu auch solche, die sich auf Beiträge im «Anzeiger» beziehen. Über eine Veröffentlichung und über den Zeitpunkt der Veröffentlichung entscheidet die Redaktion. Und über nicht publizierte Texte führt die Redaktion keine Korrespondenz. (Red.)


Gewerbe

Dienstag, 25. Juni 2013

Erntezeit

Grossartiges Werk

Endlich lassen sich nun die Erdbeeren pflücken – auch in Mettmenstetten. > Seite 13

Stehende Ovation für den Singkreis Bezirk Affoltern in der Kirche Merenschwand. > Seite 15

Wo Qualität, Inhalt und Preis stimmen

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Versöhnliches Ende Mit einem Unentschieden im letzten Saisonspiel sichert sich der FCA Rang 3. > Seite 21

Regionale Unternehmen finanzieren Kinderspitex-Familienauto

Sonderverkauf vor Buchhandlung Scheidegger Schlüsselübergabe bei Auto Gretener in Affoltern Viele Kunden erfreuen sich seit Jahrzehnten über das vielfältige und hochwertige Angebot vor der Buchhandlung Scheidegger. Am kommenden Samstag findet zusätzlich zum Ganzjahresangebot ein grosser Sonderverkauf vor dem Laden statt. Den Kunden werden an diesem Tag vor der Buchhandlung Sonnenschirme und im Laden extra Sitzplätze, Saft und Kaffee angeboten. Nebst Büchern findet man auch Spielsachen, CDs, Hörbücher und weitere Non-Book-Artikel zu sehr günstigen Preisen. Warum kann Scheidegger das ganze Jahr über reduzierte Bücher anbieten? Jährlich erscheinen ca. 90 000 neue Titel, wovon ca. 10 000 für das eigene Sortiment ausgewählt werden. Trotz jahrzehntelanger Erfahrung und guter Kenntnisse der Kundenwünsche können leider nicht alle Bücher innert nützlicher Frist verkauft werden. Oft sind es spezielle Titel, die das Lager entlasten müssen – zugunsten der Neuerscheinungen. Im Weiteren ist Scheidegger Bücher einer der Hauptaktionäre der

AVA Verlagsauslieferung AG, die hinter der Buchhandlung domiziliert ist. Die AVA lagert als Generalvertreterin für die Schweiz die Produktion von über 300 Verlagen, dies sind ca. 60 000 verschiedene Titel, unter anderen von so renommierten Verlagen wie Haupt, Nord-Süd, Limmat, Hier+Jetzt, Kiepenheuer&Witsch, Hatje-Cantz, Beltz, Oetinger, Spiegelburg und Coppenrath. Auch hier gilt: Für jedes neue Buch, das die Verlage produzieren, muss ein Titel, der nicht mehr die erforderlichen Mindestverkäufe erzielt, das Lager verlassen. Sehr oft werden diese Bücher dann nicht einfach dem Reisswolf übergeben, sondern über die Buchhandlung Scheidegger zu einem reduzierten Preis verkauft. Sie sind meist in einem fast neuwertigen Zustand und somit auch als Geschenk interessant. Belletristik, Kunst- und Kinderbücher veralten ja kaum, sondern werden allenfalls von Neuerscheinungen verdrängt. Fazit: Bei Scheidegger gibt es exklusive Angebote, was Qualität, Inhalt und Preis anbelangt. Grosser Sonderverkauf am Samstag, 29. Juni, 8.15 bis 16 Uhr vor Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Schlüsselübergabe für das neue Kinderspitex-Familienauto: Thomas Engeli, Geschäftsführer Kinderspitex Ostschweiz und Marcel Gretener, Geschäftsführer Auto Gretener mit einigen der rund 30 Sponsoren (von links). (Bild Thomas Stöckli) Die Werbeschriftzüge von rund 30 Unternehmen aus den Bezirken Affoltern und Dietikon bedecken fast das ganze Fahrzeug. Der VW T5 sei ein multifunktionales Auto, verrät Marcel Gretener, Geschäftsführer von Auto Gretener in Affoltern. In der Version für die Kinderspitex Ostschweiz finden bis zu sechs Personen und ein Rollstuhl Platz. Die hydraulische Rampe am Fahrzeugheck lässt sich mit wenig Kraftaufwand einhändig bedienen. Und ein weiteres grosses Plus für ein Auto dieser Klasse: der T5 fährt sich wie ein «normaler» PW und passt mit knapp zwei Metern Höhe in jede Tiefgarage.

Gedacht ist das Familienauto nicht primär für alltägliche Fahrten, sondern für Ausflüge, eine Fahrt in die Ferien oder einen Besuch bei den Grosseltern. Denn Familien mit einem behinderten Kind sind oft kaum mobil. Das Geld ist knapp und neben dem Rollstuhl bleibt im Auto üblicherweise kein Platz für Geschwister oder andere Familienmitglieder. Wer kann das Auto überhaupt nutzen? Das einzige Kriterium, ob eine Familie das Auto erhält, sei ein Kind im Rollstuhl, verrät Thomas Engeli, Geschäftsführer Kinderspitex Ostschweiz und selber Vater eines behinderten Kindes. Das Fahrzeug ist durch

Sponsoring für fünf Jahre finanziert. Die Familien müssen deshalb nur für die Dieselkosten aufkommen. Um die Wartung kümmert sich Auto Gretener. Bereits seien über 16 oder 17 solcher Kinderspitex-Familienautos im Verkehr, verrät Sergio Clemente von Spitex-Mobile, der mit dem Verkauf der Werbefläche beauftragt wurde. Nach dem Start in der Ostschweiz breitet sich das Angebot immer mehr nach Westen und Süden aus. Ziel sei es, die Familienautos flächendeckend anbieten zu können. (tst.) Infos unter www.kinderspitex-ostschweiz.ch.

Ein Cabriolet für den Besten Immobilienmakler Paul Stöckli bekommt VW Golf Freude über das Aufrichtefest: Bauherr Jakob Hauenstein mit Frau Esther und den Töchtern Cornelia, Bettina und Franziska (von links). (Bild Martin Mullis)

Feier in der Tiefgarage Aufrichte der 2. Etappe «Chappeli», Ottenbach Eine grosse Schar Handwerker, Baufachleute und Mieter feierten zusammen mit der Bauherrschaft und dem Architekten die Aufrichte der 2. Bauetappe «Chappeli». Die im Bau befindlichen 16 Wohnungen werden im Februar 2014 bezugsbereit sein. Bauherr Jakob Hauenstein und Architekt Ruedi Egli freuten sich sichtlich ob dem riesigen Aufmarsch von Handwerkern zur Aufrichte der 2. Bauetappe der Wohnüberbauung «Chappeli» in Ottenbach. Auch die Mieter der bereits erstellten Wohnungen waren eingeladen. So durfte die Familie Hauenstein über 100 Gäste begrüssen. Neben den zahlreichen Handwerkern der verschiedensten Bauberufe waren aber auch Ingenieure und Inhaber der an der Überbauung beteiligten Firmen anwesend. So sprach nach der Begrüssung von Jakob Hauenstein und Architekt Egli auch Heinz Ineichen von der gleichnamigen Baufirma in Zug. Er betonte, dass auf dieser Baustelle das

Handwerk noch wirklich geschätzt werde und bezeichnete die Wohnüberbauung in Ottenbach als einen äusserst renommierten Auftrag für seine Firma. Der Ottenbacher Historiker Bernhard Schneider liess es sich dann nicht nehmen, den staunenden Baufachleuten und Gästen einige Müsterchen aus dem Leben im Dorf vor 100 Jahren zu erzählen. Dabei erwähnte er auch die Konkurrenzkämpfe zwischen Obfelden und Ottenbach um den Bau der Brücken über die Reuss. Die Tatsache, dass die Ottenbacher den Wettkampf zeitlich zwar knapp verloren, jedoch infolge der weitaus besseren Konstruktion der Brücke langfristig dann dennoch zu den Siegern zählten, nutzte er geschickt, um auch noch etwas kritisch auf ein aktuelles Bauvorhaben der Gemeinde hinzuweisen. Das grosszügige und reichhaltige Abendessen liessen Gastgeber und Gäste jedoch schnell die Dorfquerelen vergessen und so wurde in der Tiefgarage ein fröhliches und unbeschwertes Fest gefeiert. (mm)

Paul Stöckli wurde als erfolgreichster Re/Max Immobilienmakler des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Für die herausragenden Leistungen stellen ihm Volkswagen und die Amag ein VW Golf Cabriolet zur Verfügung. Re/Max ist einer der weltweit führenden Immobilienvermittler und seit 14 Jahren in der Schweiz tätig. Mit über 100 Standorten und über 360 Makler und Maklerinnen ist Re/Max in allen Sprachregionen der Schweiz flächendeckend vertreten und auf kompetente und zuverlässige Mitarbeitende angewiesen. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte sich Paul Stöckli von Re/Max Plus in Affoltern den ersten Platz unter den Immobilienmaklern sichern. Die aussergewöhnlichen Leistungen honoriert Re/Max jährlich im Rahmen einer «Award Night». Re/Max setzt mit 25 VW up! bei der Fahrzeugflotte bereits auf Volkswagen. Nun wird dem Gewinner exklusiv ein Golf Cabriolet (1.4 TSI 160 PS 6-Gang manuell) für den Sommer zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeugübergabe fand in der Amag Retail Biel statt und verschaffte dem «besten Re/Max Immobilienmakler 2012» den idealen Sommeranfang. «Ich freue mich sehr über mein neues Golf Cabri-

Von links: Patrik Häfliger, Amag Import; Paul Stöckli, Immobilienmakler Re/Max; Pascal Arnet, VW-Markenverantwortlicher Amag Retail Biel. (Bild zvg.) olet, damit kann der Sommer kommen», sagt Paul Stöckli bei der Fahrzeugübergabe in der Amag Retail Biel.

Sportlich und sicher unterwegs Das Golf Cabriolet lädt zum cruisen ein. Der Viersitzer hat ein stilvolles Stoffverdeck; es wird serienmässig elektrohydraulisch betätigt. In nur 9,5 Sekunden ist der Golf offen; bis 30 km/h funktioniert das auch während der Fahrt. In Sachen Sicherheit ist der Volkswagen serienmässig mit einem aktiven Überrollschutzsystem, Tag-

fahrlicht, speziell auf den Einsatz in einem Cabrio abgestimmte Airbags und der neuesten ESP-Generation ausgestattet. Im Extérieur-Bereich schaffen abgedunkelte LED-Rückleuchten, Chromleisten im Kühlergrill und in Wagenfarbe lackierte Aussenspiegelgehäuse ein sportliches Design. Innen unterstreichen die vollautomatische Betätigung des Verdecks, die Klimaanlage, höheneinstellbare Komfortsitze vorne und Intérieur-Applikationen in «chrom matt» das gehobene Ausstattungsniveau des Golf Cabriolets. (pd.)


gewerbe

Geheimnisvolle Wesen haben sich versteckt ... (Bild zvg.)

Zwischen Lebensfreude und Mystik Sommernachtsfest bei «Guggenbühl» «Genau wie vor gut 20 Jahren, als ich ein Jahr im hohen Norden verbringen durfte, schmeckt der Kartoffelkuchen – mit zu wenig Salz aber eben, typisch nordisch», erklärt Arthur Küng seinen Gästen. Ruth und Arthur Küng vom Gartencenter Guggenbühl haben zusammen mit ihrem Team das jährliche Sommerfest heuer genau auf die Mittsommernacht gelegt. «Für uns ist heute – wie ja auch dieses Fest symbolisiert, der Höhepunkt. Der längste Tag ist da und unsere Saison eigentlich zu Ende» führt Arthur Küng weiter aus. «Natürlich kein Grund die Hände in den Schoss zu legen, im Gegenteil. Wir haben den Empfangsbereich nochmals neu gestaltet, um Kunden und Besuchern unsere Freude an unserer Arbeit zu zeigen.» Selbst die Lehrlinge, mit denen man gleichentags auf die gelungene Abschlussprüfung angestossen hatte, sind bereits wieder im Einsatz und bewirten die Gästeschar. Die Sonnwendnacht, so glaubte man früher, war eine Nacht voll mystischer Zauberkraft. Geheimnisvolle Wesen wie Trolle und Feen sollen besonders aktiv sein, sich hinter Bäumen und Sträuchern verstecken und auf Lichtungen tanzen. Bei einem Gang durch die Aussenanlagen des Gartencenters Guggenbühl, auf Wegen zwischen den verschiedenen Pflanzen, Bäumen, blühenden Rosen kann es durchaus zu solchen Begegnungen kommen. Liebevoll ist hier mit verschiedenen Elementen der Bo-

gen zwischen Natur und Mystik gestaltet worden und vermittelt so einen Eindruck zur sagenumwobenen Zaubernacht. Ein Kranz aus Johanniskraut, Margeriten und Klee soll unseren Vorfahren, wenn denn unters Kopfkissen gelegt, ein Jahr lang gute Gesundheit gebracht, oder aber, wenn ans Fenster gehängt, Bewohner und Haus vor allem Bösen beschützt haben. Im prächtig dekortierten Treibhaus erwartet den Besucher nebst kulinarischen nordischen Gaumenfreuden ein grosser Kranz an der Decke, behängt mit den getrockneten Duft- und Räucherkräutern aus dem Sortiment des Gartencenters. Ob wohl damit der Gesundheit und dem Schutz der treuen Kundschaft Rechnung getragen wird? Ein Besuch an diesem Abend, wo der längste Tag auf die kürzeste Nacht trifft, lässt ahnen, mit wie viel Enthusiasmus und Weitblick, aber auch Sinn fürs Detail das Gartencenter weit über das Saisonende hinaus zum Anziehungspunkt für Kunden und Besucher wird. Der Morgentau nach dieser mystischen Nacht soll starke heilende Wirkung haben, erzählen Schriften aus dem hohen Norden. Wer weiss, ob nicht am Ende des Festes, wo die Nacht ja nicht sehr lange dauert, jemand aus Ruth und Arthur Küngs Team als Abschluss der Feier wundersame Tautropfen einsammelt? Sei es zur Belebung der Lebensgeister am Tag danach oder als zauberhaften Naturdünger?

Im Einklang mit der Natur Ayurveda und Menopause im wohlum Wenn die Hitze wallt und sich Liebe und Weisheit umarmen. Dies ist Thema am kommenden Samstag, 29. Juni, von 9 bis 13 Uhr im wohlum Rossau. Interessierte Frauen erhalten Impulse aus der Naturheilkunde Ayurveda, für den mittleren Lebenszyklus. Im ersten Teil des Morgens erfahren die Beteiligten, in welchem Zusammenhang die Symptome während der Wechseljahre in Bezug auf ihre persönliche Konstitution stehen. Ebenfalls wie derartige Unannehmlichkeiten und Beschwerden typengerecht ausbalanciert werden. Im zweiten Teil des Morgens kochen und geniessen die Teilnehmerinnen mit der Kursleiterin Trudi Bühler gemeinsam ein kühlendes Menu. Das Leben besteht aus dem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Energien und Zyklen. Wir stehen in Kontakt mit der Natur und reagieren körperlich, energetisch und emotional auf äussere und innere Veränderungen. Gerade die Menopause stellt einen umfassenden Wechsel dar, in dem sich ein grosser Wandel im Leben der Frau vollzieht. Im aktiven Leben schenkt das Feuerelement die nötige Energie, um die täglichen Herausforderungen des Alltags zu meistern. Frauen, welche einen hohen Anteil dieser Bioenergie Feuer in ihrem Naturell haben, spüren in der Folge ver-

Trudi Bühler. (Bild zvg.) mehrt den Anstau von Hitze im Körper. Um diese und andere typische Reaktionen der Menopause auszubalancieren, werden verschiedene ayurvedische Therapien eingesetzt. Eine ausgleichende Ernährung mit kühlenden Nahrungsmitteln von natürlich-süssem, bitterem und herbem Geschmack unterstützt ebenfalls positiv diese Lebensphase. Kontakt und Info: Trudi Bühler, Ayurveda-Beratung und Kochkurse, Telefon 079 410 23 26, www.ayurveda-erleben.ch. Wohlum Rossau, Baarerstrasse 18, 8932 Mettmenstetten, www.wohlum.ch.


Gewerbe

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Sie leuchten knallrot aus dem Grün Mit 2½-wöchiger Verspätung hat die Erdbeerernte begonnen – auch bei der Familie Stübi in Mettmenstetten

Breite Palette auf dem Sunnehof in Mettmenstetten, präsentiert von Daniela Stübi und Praktikant Andreas Kriesi.

Kundin Babs Hunziker und Tochter Daniela: Pflücken macht Spass. (Bilder -ter.)

Nach rund zweieinhalbwöchiger, witterungsbedingter Verspätung ist jetzt Vollernte: Im Sunnehof von Daniela und Beat Stübi werden seit dem 13. Juni Erdbeeren gepflückt – von Kunden, die deswegen sogar aus dem Tessin nach Mettmenstetten kommen. Bis zu 800 kg pro Tag.

von mindestens 10 Tonnen pro Saison», sagt die Bäuerin. Die Ernte ist so etwas wie die Kür und das Resultat von viel Arbeit, die während des Jahres anfällt. Diese beginnt im August mit dem Setzen der neuen Pflanzen, das im Sunnehof von 10 Helferinnen und Helfern besorgt wird, derweil dazu vier bis fünf Personen mit Vorbereitungsarbeiten beschäftigt sind. Das Setzen der 31 000 Pflanzen nimmt zwei Tage in Anspruch; wichtig ist die Bewässerung. Im Oktober müssen die sogenannten Ausläufe zurückgeschnitten werden, um zu verhindern, dass dem Mutter-

Auf 70 Aren erstrecken sich die Beete oberhalb von Mettmenstetten – dieses Jahr auf einem anderen Areal. Nach drei Jahren muss sich der Boden während sechs Jahren wieder «erholen».

«Wir sind zufrieden mit dem Pflanzenwuchs», sagt Daniela Stübi. Und für ein gutes Gedeihen müssen auch Vorkehrungen getroffen werden. Zum Schutz vor Bodenfrost wurden Fliesen ausgelegt, und zudem schützen Netze vor Hagel und starken Regengüssen. Rund die Hälfte des Areals kann derzeit damit geschützt werden. Und dieser Schutz, so das Ziel, soll künftig das gesamte Areal erhalten. Einen natürlichen Schutz der Erdbeeren vor Regen und vor zu praller Sonne bildet das dichte Laub, das den fünf Sorten im Sunnehof eigen ist. Erdbeeren lieben Temperaturen von 22 bis 27 Grad und

können gestaffelt geerntet werden. Nun leuchten sie knallrot aus dem dichten Grün. Sie sind, je nach Sorte, riesengross. Und haben volles Aroma. Kunden werden mit Behältnissen ausgestattet und können selber ernten. Fr. 5.20 kostet das Kilo – gleich viel wie im vergangenen Jahr. Der Sunnehof oberhalb von Mettmenstetten kann auf eine treue Kundschaft zählen. «Wir haben an Wochenenden auf unserem Parkplatz Autos aus sechs Kantonen, darunter auch aus dem Tessin», freut sich Daniela Stübi. An Spitzentagen werden bis zu 800 kg gepflückt. «Wir benötigen einen Ertrag

stock die Kraft genommen wird. «Gut ist, wenn im Winter permanent eine Schneedecke vorhanden ist, so wird die Pflanze geschützt», erklärt Daniela Stübi. Schliesslich muss im Frühjahr das braune Laub weggeschnitten und Flüssigdünger eingesetzt werden. «Wir pflanzen ausschliesslich robuste Sorten, die weniger anfällig sind auf Mehltaubefall», ergänzt sie unter dem Hinweis, dass im Frühjahr rund 80 Arbeitsstunden anfallen. (-ter.) Weitere Informationen zum Sunnehof unter www.fruechtepfluecken.ch

aus gewerbesicht

Staatliche Lohnkontrolle Vom Konzeptwechsel und Bürokratie hat sie aus der Zeitung erfahren ................................................... von hans-ulrich bigler* Die 1:12-Initiative ist ein Papiertiger, der die Wettbewerbsfähigkeit der KMU-Wirtschaft schmälert. Gegen überrissene Löhne einzelner Manager richtet die Initiative nichts aus. Dafür hält sie hart ar- H.U. Bigler. beitende KMU von der eigentlichen Arbeit ab. KMU-Unternehmen sind darauf angewiesen, mit guten Mitarbeitenden produktiv und effizient für ihre Kunden arbeiten und so Geld verdienen zu können. Sehr häufig – ja zu häufig – arbeiten die Mitarbeitenden aber mehr für den Staat und die Verwaltung als für die Kunden. Die bürokratische Belastung ist eine der Hauptsorgen unserer KMU-Wirtschaft, die 99,7% aller Schweizer Unternehmen ausmacht, zwei Drittel aller Arbeitsplätze anbietet und 70% der Lernenden ausbildet. Mit der 1:12-Initiative kommt in diesem Herbst eine Vorlage zur Abstimmung, die bei einer Annahme für KMU-Unternehmen viel Papierkrieg, staatliche Lohnkontrollen und Bürokratieaufwand bringen würde, die sich in keiner Weise rechtfertigen lassen.

Nutzlos gegen Abzocker Gepuscht wird die 1:12-Initiative von den Jungsozialisten. Diese behaupten, damit gegen Abzocker vorzugehen. KMU-Unternehmer sind keine Abzocker. Sehr häufig sind es in KMU die Unternehmerinnen und Unternehmer, die am Morgen als Erste Licht machen

und dieses am Abend, nachdem alle gegangen sind, auch wieder löschen. Und die Höhe der Löhne spielt bei KMU in den wenigsten Fällen eine Rolle, da die Differenz zwischen dem höchsten und dem tiefsten Lohn im Gewerbe selten 1:12 übersteigt. Mit Abzockerei hat die 1:12-Initiative aber auch gar nicht viel zu tun und sie wird bei diesem Thema auch kaum etwas bewirken. Die KMU hingegen trifft sie sehr stark, weil sie ein staatliches Lohndiktat mit einer regelrechten Bürokratiewalze bringen wird.

Ausser Spesen nichts gewesen Diktiert der Staat ein fixes Verhältnis zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn in einem Unternehmen, muss er dieses auch erheben, kontrollieren und durchsetzen. Schon aus Gründen der Rechtssicherheit müsste bei Annahme der Initiative eine Lohnpolizei die Löhne in sämtlichen Schweizer Firmen und damit in jedem KMU-Betrieb kontrollieren und allenfalls Sanktionen ergreifen. Dieser staatliche Kontrollaufwand ist sehr gross, gerade weil die Initiative nicht durchdacht ist und viele Schlupflöcher offen lässt. Eine einfache Erhebung des höchsten und tiefsten Lohnes alleine wird nie funktionieren. Eine Lohnpolizei muss kontrollieren, wer wirklich am meisten verdient. Und die Lohnpolizei muss feststellen, was der tiefste Lohn ist, ohne dass klar ist, wie mit Lehrlingen, Praktikanten oder Verleihpersonal umzugehen ist, um nur zwei Beispiele zu nennen. Im Interesse unserer KMU-Wirtschaft müssen wir die 1:12Initiative deshalb klar ablehnen. *Der Autor ist Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv und wohnt in Affoltern.

Kein Mietvertrag mehr für Vreni Spinner im Schwimmbad Stigeli Während ein paar Jahren hat die Mettmenstetter «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner die Gastronomie im Schwimmbad Stigeli in Affoltern geführt. Den vom Gemeinderat 2012 beschlossenen Wechsel zu einem neuen Betriebsleitermodell hat sie aus der Zeitung erfahren. Gemeindepräsident Robert Marty bedauert die Kommunikationspanne.

können», fügt sie bei. Doch der Reihe nach: Wie üblich hat man zusammen mit dem Bademeister im vergangenen Jahr die Saison im Herbst analysiert und beschlossen, vor Beginn der Saison 2013 nochmals zusammenzusitzen. Vreni Spinner wurde auch beim Umbau- und Sanierungsprojekt beigezogen, führte auch die Kasse, was mit ziemlich viel Aufwand verbunden war. «Man sagte mir im Herbst: Wir kommen auf dich zu», führt Vreni Spinner aus. Doch dazu kam es zu ihrem Bedauern nicht mehr. Sie erfuhr Ende November 2012 vom Konzeptwechsel aus der Zeitung. Der Gemeinderat habe sich nach ausführlicher Evaluation für ein Betriebsleitermodell entschieden, das die Gastronomie einschliesst – mit dem Ziel, schwarze Zahlen zu erreichen,

wie Gemeindepräsident Robert Marty ausführt. Er bedauert, dass das Vreni Spinner aus der Zeitung erfahren hat, und er hat sich bei ihr auch entschuldigt. Er betont aber, ihr sei nicht gekündigt worden. Tatsächlich wurde 2012 kein Mietvertrag abgeschlossen, weil man den Abschluss von Umbau und Sanierung abwarten wollte. Vreni Spinner bezweifelt, dass das neue Konzept das richtige ist. «Eine Auslagerung der ‹Stigeli›-Gastronomie an einen externen Gastronomiebetrieb ist Erfolg versprechender, weil da Synergien genutzt werden können», sagt sie und bedankt sich auf diesem Weg für die Treue der «Stigeli»-Gäste. Übrigens: Das Gasthaus «Rössli» in Mettmenstetten bietet jeden Freitag ab 18 Uhr ein Thai-Buffet à discrétion an. (-ter.)

Jetzt, wo bei schönem Wetter auch im «Stigeli» Hochbetrieb herrscht, wird Vreni Spinner von Gästen, die sie dort bewirtet hat, immer wieder nach dem Grund ihres Weggangs gefragt. «Es sieht tatsächlich so aus, als sei ich sozusagen in die Wüste geschickt worden», sagt die «Rössli»-Wirtin, die auch GastroAffoltern präsidiert. So radikal ausgedrückt, stimmt das natürlich nicht. Aber enttäuscht ist Vreni Spinner schon, dass sie den Wechsel zu einem neuen Betriebsleitermodell aus der Zeitung erfahren hat und es ihr nicht mehr möglich gewesen ist, sich von den treuen Gästen zu verabschieden. «Man hätte mir schon vor dem Umbau reinen Wein einschenken Wirtin Vreni Spinner in der «Rössli»-Gartenwirtschaft: Die «Stigeli»-Zeiten sind vorbei. (Bild -ter.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 25. Juni 2013

Ein Wildbienenhaus Von drei Seiten durch die Reuss für Garten oder Balkon umschlossen Natur- und Vogelschutzverein lädt ein

Sommerausflug mit Stadtführung in Bremgarten

Eine Biene kennen alle: die Honigbiene. Sie ist aber nur eine von rund 600 Bienen-Arten in der Schweiz. Die Farben- und Formenvielfalt unter den Wildbienen ist sehr gross. Es gibt kleine (5 bis 7 mm), grosse (25 bis 28 mm), behaarte, unbehaarte, schwarze, rot gefärbte oder wespenartig gelb gestreifte, die auf den ersten Blick oftmals gar nicht als Bienen erkannt werden. Im Gegensatz zur Honigbiene leben die meisten Wildbienen solitär, das heisst, jedes Weibchen baut sein Nest und versorgt seine Brut für sich allein, also ohne Mithilfe von Artgenossen. Wildbienen haben zwar einen Stachel, setzen diesen aber nur im äussersten Notfall ein. Auch sind sie im Vergleich zur Honigbiene und zu Wespen sehr viel friedfertiger und greifen den Menschen auch in nächster Nähe ihrer Nester nicht an – deshalb kann man ein Wildbienenhaus gefahrlos neben Kindergärten oder vor dem Fenster aufstellen. Über 50 % der Wildbienenarten sind bedroht. Eine Möglichkeit sie zu unterstützen, ist das Aufstellen geeigneter Nistmöglichkeiten – ein Wildbienenhaus. Die Insekten brauchen kleine Löcher, hohle Stängel und leere Schneckenhäuser als Nistlöcher. Wie diese angeordnet sind, spielt dabei eine untergeordnete Rolle – es bietet sich also sehr viel Gestaltungsspielraum ... Wer unter kundiger Anleitung ein eigenes Wildbienenhaus bauen möchte, der komme am Samstag, 6. Juli, ab

Viele haben schon dann und wann das schöne Bremgarten besucht und die malerische Altstadt bewundert. Über die Geschichte Bremgartens, besondere Orte, Gebäude oder Denkmäler des Ortes wissen die meisten Besucher jedoch wenig. Das im Jahr 1415 von den Habsburgern gegründete Städtchen ist heute mit 6500 Einwohnern, nach Wohlen und Muri, die drittgrösste Gemeinde der Region Frei- Bremgarten mit seiner Holzbrücke. (Bild zvg.) amt. Die stattlichen Häuser, die gedeckte Holzbrücke ginnt beim Pyramidenbrunnen des und die Lage der von drei Seiten durch Schulhausplatzes. Dieser Brunnen, eidie Reuss umschlossenen Ortschaft gentlich mehr ein Wasserspiel aus Tessiner Granit, ist übrigens eine beliebte sind jedoch einzigartig. Zum Sommerausflug Ende Juni Sehenswürdigkeit aus der Neuzeit und lädt die Ökumene Obfelden-Ottenbach wurde 1987 geschaffen. zu einer Stadtführung in Bremgarten ein. Eingeladen sind auch Alleinstehende und Alleinerziehende mit ihren Start in Obfelden oder Ottenbach Kindern. Die Veranstaltung vom Sonn- Zusteigen für die Hinfahrt können Intag, 30. Juni, beginnt um 13 Uhr, die teressierte um 13 Uhr beim reformierFührung durch Bremgarten dauert an- ten Kirchgemeindehaus an der Räschderthalb bis zwei Stunden und be- strasse 8 in Obfelden oder anschlies-

Löcher und hohle Stängel als Nistlöcher. (Bild zvg.) 13.30 Uhr ins Vereinslokal des Naturund Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (NVBA), an der Giessenstrasse 18, in Affoltern. Willkommen sind alle, also auch Kinder und Leute, die noch nie ein Wildbienenhaus gebaut haben. Die Profis vor Ort zeigen, wie es geht. Mitnehmen sollte man (wenn möglich) kleine Holzkistchen (Weinkisten o.ä.), trockene Pflanzenstängel, welche hohl sind, leere Schneckenhäuschen, trockene Föhrenzapfen. Wildbienenhaus bauen am Samstag, 6. Juli, ab 13.30 Uhr ins Vereinslokal des NVBA, Giessenstrasse 18, Affoltern. Materialkosten je nach Grösse des Hauses 5 bis 15 Franken. Damit genügend Material

Reise durch die Gesangsgeschichte Unter dem Motto «O sole mio» nehmen Antonia Nardone (Orgel/Klavier) und Jeffery Byers (Bariton) mit auf eine fröhliche Reise durch vier musikalische Welten. Die zwei Musiker haben einige besonders schöne Lieder ausgewählt, die mehreren Stilen und Epochen der Gesangsgeschichte angehören. Eröffnet wird die Matinée mit drei italienischen Opernarien des 19. Jahrhunderts. Zuerst ertönt der berühmte Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini (1792-1868), mit dem der Komponist in ganz Europa berühmt wurde. In der Arie «Largo al factotum» lässt der Friseur Figaro einen musikalischen Stossseufzer los: Er sei für die ganze Stadt Mädchen für alles; hier jemanden rasieren, dort jemandem die Haare schneiden, da einen kleinen Liebesbrief überbringen… Dies alles von Rossini in jenem virtuos-witzigen Plauderton komponiert, der seine Musik unsterblich machen sollte. Es folgen zwei zärtliche und romantische Arien von Giuseppe Verdi (1813-1901): «Di Provenza il mar, il su-

nospen 8, 8913 Ottenbach, Telefon 044 761 04 80, beatrice.gubser@gmx.ch. Veranstalter sind die reformierten und katholischen Kirchgemeinden der beiden Orte.

regula.schmidt@phz.ch oder 044 383 79 55.

Neuheiten und eine Verabschiedung Sommerlicher Bücherabend in der Bibliothek Stallikon

«O sole mio»: Sommer-Matinée in Affoltern

Die Sommerferien stehen vor der Tür, doch vorher darf diese sonnige Zeit noch auf musikalische Art und Weise gefeiert werden. Das Konzert beginnt im Anschluss an den Gottesdienst um 11.15 Uhr, dazwischen wird in der Kirche ein Apéro offeriert.

Anmeldung bis 26. Juni an Beatrice Gubser, Wide-

bereit ist, bitte anmelden unter

Etwas Sommerferien schon im Juni Antonia Nardone (Orgel/Klavier) und Jeffery Byers (Bariton) laden am Sonntag, 30. Juni, 11.15 Uhr in die reformierte Kirche Affoltern. Auf dem Programm stehen Stücke von Rossini, Verdi, Schubert, Bernstein, De Paul, Webber, Forrest, Denza, di Capua.

send bei der Postautohaltestelle im Dorfzentrum Ottenbach. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 26. Juni nötig. Die Rückfahrt erfolgt nach dem Ausklang im Hotel Stadthof Bremgarten, der ca. um 15.30 Uhr endet.

ol» aus La Traviata und «Il balen del suo sorriso» aus Il Trovatore. In diesen zwei Gesangsstücken kann man das gesungene Melodrama erleben; genial komponiert von Verdi, der mehr als jeder andere Komponist, die italienischen Gefühle in der musikalischen Welt vertritt. «Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus» – damit beginnt der zweite Teil des Konzerts. Dieser Vers aus dem Lied «Gute Nacht», gehört zu den bekanntesten Liederzyklen der Romantik. Wilhelm Müller (1794-1827) ist der Verfasser der Texte und Franz Schubert (1797-1828) hat die Musik für eine Singstimme mit Klavierbegleitung komponiert. Die Reise geht weiter nach Amerika und führt zu Songs aus den 60erJahren, bei denen die Liebhaber der amerikanischen Musicals zum Zuge kommen: «Maria» aus West Side Story, «Bless yore Beautiful Hide» aus Seven Brides for Seven Brothers, «Music of the Night» aus Phantom of the Opera und «Stranger in Paradise» aus Kismet. «Che bella cosa ’na iurnata ’e sole» (was für eine schöne Sache ist ein sonniger Tag!). Der erste Vers des Liedes «O sole mio», das zu dieser speziellen Matinée inspiriert hat, erklingt als beschwingter Schlusspunkt dieses Konzertes.

Ein Gesangsvirtuose Der aus Boulder, Colorado USA, stammende Bariton Jeffery Byers war u.a. 10 Jahre Ensemble-Mitglied des Opernhauses Zürich. Er unterrichtet als Gesangspädagoge und tritt als gefragter Konzert- und Liedersänger regelmässig in Europa und den USA auf. «O sole mio», Sommer-Matinée mit Antonia Nardone und Jeffery Byers, Sonntag, 30. Juni, 11.15 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern. Eintritt frei.

Sommerbücherabend in Stallikon. (Bild zvg.)

Für die Sommer- und Ferienzeit stellt das Bibliotheksteam spannende, heitere sowie zum Nachdenken anregende Buchneuheiten vor, die Lust auf Lesen und Hören machen. Der diesjährige Sommerbücherabend gestaltet sich etwas feierlicher, da Margreth Lipsl, langjähriges Teammitglied und frühere Leiterin, verabschiedet wird. Das Team lädt zum Apéro ein und freut sich auf zahlreiche Besucher am Freitag, 28. Juni, 20 Uhr in der Bibliothek, bei schönem Wetter im Atrium des Schulhauses Loomatt in Sellenbüren/Stallikon. (apt)

sport

Virtuos und heiter

Vier Punkte geholt

Trompete und Orgel im Kloster Kappel

Mit einem Sieg im 7. Meisterschaftsspiel erarbeitete sich die HG Obfelden ein bisschen Luft im Kampf gegen den Abstieg.

Ursula Hauser (Orgel) und Laurent Tinguely (Trompete) spielen am 30. Juni 2013 in der Reihe «Musik und Wort» in Kappel. Es werden Werke von André Fleury, Tommaso Albinioni, Louis James Alfred Lefébure-Wely und anderen zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli, begleiten die Musik. Ursula Hauser erhielt nach einer frühen Kindheit im Säuliamt ihre erste musikantische Ausbildung in der väterlichen Ländlerkapelle. In Zürich schloss sie ihre Studien u. a. mit dem Konzert-Diplom für Orgel «mit Auszeichnung» ab. In stetem Dialog mit dem Phänomen «Orgel» hat sie diesem Instrument neue, erfrischende Aspekte abgewonnen. Die Musik der Romantik ist immer wieder Thema ihrer von der Kritik sehr positiv bis begeistert besprochenen CD-Einspielungen. Noch diesen Sommer wird die mit der Flötistin Ursula Bosshardt eben in Wädenswil eingespielte CD «Die leichte Muse und die Königin der Instru-

mente III» erscheinen. (www.ursulahauserorgel.ch) Der gebürtige Freiburger Laurent Tinguely erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von neun Jahren bei seinem Vater. Bereits fünf Jahre später nahm er am Konservatorium Freiburg sein Studium auf und besuchte gleichzeitig das Gymnasium. Mit 19 Jahren, schon vor seinem Konzertreife-Abschluss, wurde er vom Orchester der Oper Zürich engagiert. Zwei Jahre später folgte die Beförderung des jungen Orchestermitglieds zum Solotrompeter. Nachdem er sich als Mitglied des bekannten und erfolgreichen Ensembles Philharmonic Brass Luzern lange der Kammermusik gewidmet hat, führt Laurent Tinguely heute seine Aktivitäten als Solist und Orchestermusiker weiter und unterrichtet als Dozent für Trompete an der Zürcher Hochschule der Künste. Konzert am Sonntag, 30. Juni, 17.15 Uhr in der Klosterkirche. Anschliessend Möglichkeit, zum gemeinsamen Imbiss. Infos und Anmeldung unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Vergangenen Sonntag empfing Obfelden Rüegsau-Affoltern B. Es stand sehr viel auf dem Spiel, mussten die Ämtler doch endlich einen Vier-Punkte-Sieg zustande bringen. Bis jetzt lagen die Obfelder auf dem enttäuschenden zweitletzten Platz. Als Heimmannschaft begannen die Obfelder mit einer guten Schlagleistung, im Ries war die Leistung nach dem Wechsel für einmal tadellos. Einziger Wermutstropfen: die Gastmannschaft lag nach dem ersten Durchgang 20 Punkte vorne. Im 2. Durchgang steigerten die Ämtler ihre Schlagleistung enorm. RüegsauAffoltern B vermochte der Leistung der Heimmannschaft nicht mehr zu folgen, blieben aber im Ries bis zum Schluss sauber. Auch Obfelden konnte das Spiel ohne Nummern abschliessen und gewann somit das erste Spiel in der laufenden Meisterschaft mit vier Punkten: Obfelden 741 Punkte und 0 Nummern zu Rüegsau-Affoltern B 668 Punkte mit ebenfalls 0 Nummern. Einzeln erzielten Jürg Müller (62 Punkte), Werner Joss und Peter Frick (je 58) und Walti Müller (55 Punkte) gute Leistungen. (PF)


Vermischtes

Dienstag, 25. Juni 2013

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«Die letzten Dinge» Singkreis Bezirk Affoltern in der Kirche Merenschwand

Eindrückliche Dressurnummern: Direktor Oliver Skreinig in Aktion. (Bilder tst.)

Zirkuszauber geboten Circus Royal gastierte auf dem Kronenplatz Kopfüber hängt die eine Kubanerin unter der Zirkuskuppel. An ihren Haaren ist ein Reif befestigt, woran ihre Partnerin verschiedene Tricks zeigt. Die Zopfhang-Akrobatik von Daylis und Daramis ist ebenso sinnlich wie spektakulär und einzigartig. Flink lässt derweil Tamara Weiser Tücher auf ihren Händen und Füssen rotieren. Als effektvolles Finale ihrer Nummer zieht sie leuchtende Kreise in die abgedunkelte Manege. Für noch mehr Begeisterung sorgt die Französin im zweiten Teil der Show: Am schwingenden Trapez wirbelt sie über den Köpfen der Zuschauer – mal stehend, mal sitzend und dann plötzlich nur noch an Händen oder Füssen hängend ... Zum 50-Jahre-Jubiläum zeigte sich der Circus Royal vergangene Woche auch in Affoltern von seiner besten Seite. Fast zwei Stunden dauerte die Show mit Artistik und Jonglage, Humor und Tanz. Eindrücklich waren auch die Tierdressur-Nummern von Oliver Skreinig: Kamele und Pferde, Lamas und Laufvögel, Watussi-Rinder und ein Esel.

Antipodenspiele von Tamara Weiser. Doch bereits nach der letzten Vorstellung am Sonntagnachmittag wurden die Zelte wieder abgebrochen. Ab heute Dienstag, 25. Juni, bis Sonntag, 30. Juni, macht der Zirkus nun auf dem Stierenmarkt in Zug Station (Vorführungen jeweils 15 und 20 Uhr, ausser Sonntag: 11 und 15 Uhr), danach ist er vom 3. bis 28. Juli auf dem Hardturm-Areal in Zürich. Infos: www.circusroyal.ch.

Kind und «Smartphone»

Der Singkreis Bezirk Affoltern überraschte am letzten Wochenende in der Kirche Merenschwand mit dem wenig bekannten Werk «Die letzten Dinge». Unter der Leitung von Brunetto d’Arco wirkten zudem das Orchester Camerata Fanny Mendelssohn und vier Solisten mit. Dieses Oratorium komponierte Louis Spohr Anfang 19. Jahrhundert. Es geht um die Zerstörung Babylons. Mit einem satten Akkord in Moll und Paukenschlag beginnt die Ouvertüre. Doch die Schwere der Akkorde wird aufgelockert durch Motive in Dur. Oboen, Klarinetten und Querflöten leiten über zu Helligkeit. Die Posaunen strahlen, lassen das Lastende vergessen. Die Steigerung zum Forte fortissimo gelingt mit Intensität. Dazu bringen die markigen Paukenschläge Spannung. Herrlich ist das Übergleiten ins Piano. Neben dem Wirrwarr der Streicher bringen die Bläser immer wieder liebliche Motive. Unisono beginnt der Chor den Lobpreis Gottes. Schon nach wenigen Takten wird er vielstimmig. Überzeugend singt er seinen Text. Die Dynamik von Piano zu Forte gelingt vortrefflich. Schon in diesem ersten Chorsatz ist es hörbar. Dieser Chor weiss, was er singt. In den Worten klingt die Seele mit. Und mit gleicher Überzeugung stimmen zwei Solisten in den Lobgesang ein. Das Orchester ist mehr als Begleitung. Es hat seine eigene Sprache, seinen eigenen Ausdruck. Es ergänzt und bereichert Chor und Solisten aufs Schönste. Mit dumpfen Klängen leitet es über zu einer Bass-Arie, gesungen von Michael Jäger. Kernig und satt ist seine Stimme, und das auch in tiefsten Lagen. Den Text «Heilig ist Gott der Herr» singt er mit einer Zartheit sonderglei-

chen. Und diese Stimmung übernimmt der Chor, ja auch das Horn. Doch das Eigenleben des Orchesters hat zwischendurch etwas Beklemmendes, ja Bedrückendes. Als Gegensatz dazu tun die hellen Töne der Sopranistin Christine Wolff gut. Sie hat eine strahlende Stimme und dosiert diese ausgezeichnet sowohl in Forte wie in Piano. Und immer wieder ist neben dem Text die Sprache der Musik, gewaltig in ihrer sanften Schönheit. Der Tenor Rolf Romei überzeugt mit seiner ausdrucksstarken Stimme. Er singt das «Betet an» mit einer Intensität, die berührt. Lautstark wiederholt der Chor diesen Satz. In der anschliessenden Fuge erstrahlen Lob und Preis in einem gewaltigen Crescendo. Dieses Gotteslob überzeugt. Nun singt die Altistin Liliane Glanzmann von Heil und Zuversicht. Ihre Stimme ist weich, mit einem warmen Timbre und voller Intensität. Vielfältig ist dieses Heil. Abwechselnd zum Chor singt das Solistenquartett. Da werden alle Nuancen von Ausdruck ausgeschöpft. Doch die Pianos im Chor sind hier das Stärkste.

Schnelle Läufe der Geigen, dann ruhige Motive der Bläser Eine Sinfonia leitet über zum zweiten Teil. Schwere Akkorde bei den Streichern wechseln mit fast durchsichtigen Akkorden bei den Bläsern. Die schnellen, sirrenden Läufe der Geigen werden von ruhigen Motiven der Bläser unterbrochen. Und die Pauke gibt mit wenigen Schlägen Standfestigkeit in diesen Wechsel. Herrlich diese Dramatik. Immer mehr setzt sich eine Melodie durch, welche sich durch das ganze Werk zieht. Darin ist Lieblichkeit, gepaart mit Wildheit. Unerbittlich kündet der Bass das Ende Babylons an. Mit sehr tiefen Tönen klagt er

vom Richten und vom kommenden Schrecken. Geheimnisvoll untermalt das Orchester. Jammern und Wehklagen steigern sich. Erbarmungslos erzählen die Geigen vom Tyrannen und der Geisel Gottes. Sehr eindrücklich singt der Bass, dass die Zerstörung nicht das Ende ist. Bezaubernd schön ist das Duett der Sopranistin mit dem Tenor. Da ist nur noch Platz für Staunen. «Es ist geschehen» singt der Tenor mit seiner wunderschönen Stimme. Daneben ist Stille. Diese Schlichtheit geht unter die Haut. Die Apokalypse ist da. Doch neben dem Ausmass der Zerstörung singt die Querflöte eine wunderschöne, zu Herzen gehende Melodie. Der folgende Wechselgesang von Chor und Quartett hat etwas Lichtes, ja fast Durchsichtiges. Ein federnd leichtes Pizzicato der Bässe unterstreicht diese Stimmung. Ausgewogen singt das Quartett. Keine Stimme deckt eine andere zu. Das ist Kunst. Überraschend fröhlich leitet das Orchester über zum Sopran-Solo. Heiterkeit und Licht liegen im neuen Himmel und auf der neuen Erde. Der Schlusschor beginnt wie der Anfang unisono. «Gross und wunderbar sind deine Werke Herr.» Sicher beginnen die Bassstimmen die Fuge. Und wenn zuletzt die Sopranstimmen einsetzen, leuchtet und strahlt die Musik. Nochmals führt der Dirigent Chor und Orchester zu einem fulminanten Schluss. Er dirigiert mit einem inneren Feuer. Und der Funke springt über. Zerstörung wandelt sich in eine neue Schöpfung. Ein kräftiges «Halleluja. Amen» unterstreicht diese Aussage. Es folgt ein Moment der Stille, dann ein herzlicher Applaus und Standing Ovation. Ein grossartiges Werk wurde von allen Mitwirkenden mit Ausdruck und Ausstrahlung aufgeführt. (bos.)

Spannender Montagabend mit «Zischtig.ch» Draussen lockte ein fantastischer Sommerabend und trotzdem fanden rund 40 Personen den Weg in den Singsaal der Primarschule Hausen zum Themenabend. Organisiert durch den Elternrat der Primarschule, wurde während anderthalb Stunden Wissen rund um die Benutzung von «Smartphones» durch Kinder vermittelt. Forschungsberichte zeigen, dass Kinder und Jugendliche immer öfter mit mobilen Geräten ausgestattet werden. So finden sie einen schnellen und leichten Zugang ins Internet und nutzen soziale Netzwerke, Whatsapp oder Online Games. Durch ihre geringe Grösse werden die Geräte rund um die Uhr genutzt. Damit stellen sie Eltern im Erziehungsalltag vor neue Herausforderungen. Denn täglich kann neues über die sogenannten «neuen Medien», über Social Networks wie Facebook, Twitter, Tango oder kik gelesen werden. Die Schattenseiten davon sind Cybermobbing oder Verletzungen der Privatsphäre. Wie gehen Eltern mit diesem Thema um? Was machen unsere Kinder im Netz? Wo liegen Gefahren oder

Chancen? Wie kann ich als Vater oder Mutter die Sicherheit für mein Kind erhöhen? Referenten von «zischtig.ch» gingen auf leicht verständliche Weise diesen Fragen nach und stellten Tipps und Tricks zur Verfügung. Ganz unter dem Motto «ablenken statt aushalten» lernen heutige Kinder oft nicht mehr, Langeweile zu ertragen. Dabei ist gerade dies wichtig und fördert letztlich die Kreativität. Auch das dauernde Multitasking, welches zu mangelhaften mentalen Leistungen und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann, ist riskant. Damit das «Smartphone» ein nützliches Gerät bleibt, empfehlen Fachleute den Eltern als Vorbilder zu wirken. Auch onlinefreie Zeiten einzuplanen wird zunehmend wichtiger. Erwachsene müssen den Kindern erklären, was gesetzlich zulässig und was verboten ist. Wichtig ist es, mit dem Kind genaue Abmachungen über die Verwendung der Funktionen des Handys zu machen – und dies natürlich auch zu kontrollieren. Die Eltern sind gefordert, sich für eine sinnvolle und kritische Nutzung des «Smartphones» einzusetzen. Vorstand Elternrat Primarschule Hausen (hg)

Infos rund um die Benutzung von «Smartphones» durch Kinder. (Bild zvg.)

Sommerabend-Konzert auf dem Hof von Webers in Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Schmissige Klänge auf dem Bauernhof Traditionelles Sommerabend-Konzert des Musikvereins Ottenbach Der Bio-Hof der Familie Weber in Ottenbach bot auch dieses Jahr eine einmalige Kulisse zum beliebten Sommerabend-Konzert. Zur ganz besonderen Stimmung des beliebten Anlasses trug auch die junge Band «Brassissimo» bei. Für die Freunde der Dorfmusik hat sich das Sommerabend-Konzert des Musikvereins Ottenbach längst zu einem beliebten Jahresevent etabliert. Der Einladungsflyer pries die Musikveranstaltung denn auch als idealen Anlass für Singles, Familien und Nachbarn in einer einmaligen Atmosphäre an. Die Gastgeber, Familie Weber,

scheuten keinen Aufwand, um dem bereits legendären Ruf des Anlasses gerecht zu werden. Den Musikverein Ottenbach ergänzt und verstärkt hat dieses Jahr die Gruppe «Brassissimo», eine Brass-Band bestehend aus einer Musikantin und sechs Musikanten, alles Jugendliche aus dem Säuliamt. Sie sorgten mit ihren rassigen Stücken gleich zu Beginn des Anlasses für riesigen Applaus von den mehr als 150 Gästen.

Fan der Dorfmusik noch mit 90 Jahren Traditionellerweise wurden aber am Sommerabend-Konzert auch die Senioren gewürdigt. Die 90-jährige Micheli-

ne Pfäffli stand an der Spitze einer langen Reihe von älteren Herrschaften, welche am Anlass teilnahmen. Der musikalische Event auf dem Bio-Bauernhof zeigte sich jedoch auch in verschiedener Hinsicht vielfältig. Gemeinderätin Rita Ackermann liess, wie von ihr gewohnt, auch am Wurstgrill nichts anbrennen. An den Festbänken unterhielten sich angeregt junge und ältere Einwohner, längst ausgemusterte Militärmusikanten sowie holländische Touristen vom nahen Campingplatz an der Reuss. Nicht einmal die aggressiven Stechmücken vermochten die gemütliche und aufgeräumte Stimmung der Gäste auf dem Bauernhof zu trüben. (mm)


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Sport

Dienstag, 25. Juni 2013

19

Wo die Schiedsrichterurteile kommentarlos akzeptiert werden Rund 300 Kinder und Jugendliche am Junior Karate League Turnier in der Schachenhalle in Bonstetten ................................................... von werner schneiter

M

ami schaut, ob das Outfit sitzt, der blaue Gurt am richtigen Ort ist, Hand- und Zahnschutz vorhanden sind. Der Knirps, um die 10 Jahre jung, ist konzentriert, macht sich mit ein paar Bewegungen warm. Dann verneigt er sich vor dem Gegner, der das ebenfalls tut – und danach auch vor dem Richter, der die Fahne in der Hand hält und durch die schrille Trillerpfeife bläst. Dann gehts los. Für Aussenstehende sind es ruckartige, sehr schnelle Bewegungen, begleitet von «Schreien» der Wettkämpfer.

Wettkampf ohne Vollkontakt Ja, es herrschte am Sonntag viel Betrieb in der grossen Bonstetter Schachenhalle: Das nationale Karateturnier für Juniorinnen und Junioren, organisiert vom Shukokai Karate Center Albis, war gut besucht – in der Mehrzahl wohl von den Angehörigen der rund 300 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus der ganzen Schweiz, allesamt bis 14-jährig. Sie massen sich in der Kumite- und und der Kata-Klasse. Kumite ist der klassische Zweikampf zwischen zwei Karatekas. Diese prügeln aber nicht aufeinander los. Es ist ein Wettkampf ohne Vollkontakt. Mit der Technik deutet man den Effekt eines Schlages nur an. Ein Schiedsrichter vergibt Punkte. Die Kata ist ein Schattenkampf. Karatetechniken sind nach einem vorgeschriebenen Ablauf zu zeigen – im optimalen Fall stimmt jedes kleine Detail. Am Schluss, nach weniger als zwei Minuten, zeigt der Schiedsrichter mit der roten oder blauen Fahne an, wer von den beiden Wettkämpfern die Kata besser interpretiert hat. Und schon hier sind die Unterschiede zu anderen Sportarten augenfällig: Im Gegensatz zum Fussball etwa werden Schiedsrichterentscheide immer vorbehaltlos und ohne jeglichen Kommentar akzeptiert, da mag die Enttäuschung noch so gross sein: Am Schluss verneigen sich die Wettkämpfer. Karate hat seine Ursprünge in China und wurde von Mönchen entwickelt, um Gesundheit und Vitalität zu erhalten.

Hinten machen sich die Wettkämpfer bereit, andere sind im Einsatz und werden vom Schiedsrichter beobachtet. (Bilder Werner Schneiter)

Der eine ist noch im Wettkampf, der andere verneigt sich nach Kampfende beim Schiedsrichter.

Perfekter «Schlag».

Selbstwertgefühl steigern Es ist so etwas wie Lebensschule. Weil ohne Körperkontakt und somit weitgehend frei von Verletzungsgefahr, können hier Kinder bereits ab drei Jahren mit dem Training beginnen. Es geht in erster Linie darum, dabei Freude zu entfalten, das Selbstwertgefühl zu steigern und Kräfte zu kanalisieren. «Wir haben gute Feedbacks von Eltern und Lehrpersonen. Kinder lernen, sich durchzusetzen, sich besser zu integrieren was ihnen auch in der Schule zugutekommt», sagt Andi Müller, Karatelehrer, Lifecoach und Träger des 4. Dan. Für ihn ist es pure Jugendförderung, mittlerweile auch J+S-unterstützt – und von Mitgliedern der Oberstufenschule Bonstetten bestaunt. Karate beinhaltet viel Bewegung, und die tut Kindern nur gut – ebenso die Möglichkeit, Selbstschutz zu erlernen und damit die Sicherheit im Alltag zu erhöhen.

Über 50 aus dem Säuliamt dabei Die Anstrengungen des Shukokai Karate Centers in Affoltern scheinen sich auszuzahlen: Nach den Worten von Andi Müller hat sich die Zahl der Karatekas im Säuliamt in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt; unter den 300

Fast synchron ...

... und mit viel Bewegung.

Siegerehrung, umrahmt von zahlreichen Pokalen.

Teilnehmenden am Sonntag waren auch über 50 aus der Region dabei. Ab 1. Oktober ist die Chance zu einem neuerlichen Schub vorhanden: Dann kann der Club an der Lindenmoosstrasse 10 in Affoltern neue Räume beziehen. Schon jetzt werden für Fortgeschrittene zusätzliche Trainingsstun-

den angeboten; Mädchen und Knaben werden gezielt gefördert. Der eingangs geschilderte Knirps hat im ersten Einsatz eine Niederlage einstecken müssen. Entsprechend ist sein Gesichtsausdruck. Er geht zurück in die Wartezone. Im Kreis der anderen Mädchen und Knaben findet er sein Lachen wie-

der. Die nächste Chance kommt ja bestimmt. Und dieses Lachen ist auch Andi Müller eigen. Er nimmt Siegerehrungen vor, überreicht Pokale und hat für alle ein freundliches Wort übrig. Da ist Herzblut spürbar. Und Herz zeigt der organisierende Club, der sein 20-jähriges Bestehen feiert, auch für

solche, die sich kaum bewegen können: Der Gewinn der Veranstaltung kommt dem Paraplegiker-Zentrum zugut. Dank Grossaufmarsch vom Sonntag wird das ein «schöner Batzen» sein. Weiterer Bericht folgt, Informationen unter www.karate-albis.ch


20

Sport

Dienstag, 25. Juni 2013

Mit der neuen Fahne nach Biel Der Turn- und- Sportverein Bonstetten am eidgenössischen Turnfest Mit 29 Jungturnern und 75 Jungturnerinnen reiste der Turn- undSportverein ans Eidgenössische Turnfest nach Biel. Mit dabei zum ersten Mal die neue Fahne! Am Samstagmorgen, 15. Juni, um 9.30 Uhr am Bonstetter Bahnhof: von allen Seiten strömten sportlich gekleidete Kinder und Erwachsene auf den Bahnhofplatz. Der TSV Bonstetten reiste mit 104 Kinder und 29 Betreuern und Helfern an das eidgenössische Turnfest nach Biel. Nach teils hektischer Trainingszeit und intensiver logistischer Vorbereitung stand dem Einsatz am dreiteiligen Wettkampf nichts mehr im Wege. Ein Pickup mit Anhänger, beladen mit Schlafsäcken, Ersatzwäsche, Zahnbürsten, Teddybären und «Futter» für die ganze Truppe war schon unterwegs nach Biel. Die Sportler reisten mit dem Zug in die sonnige und wieder windstille Westschweiz nach.

Ihr Bestes gegeben Die neue Vereinsfahne, natürlich mit Fähnrich und den schon anwesenden Einzelturnerinnen und Turnern erwartete die Delegation gleich am Bahnhof Biel und führte zielsicher auf die Wettkampfplätze. Nach eingehender Studie der Anlagen, der vielen Stände

Fliegend zu neuen Weiten.

Mit neuer Fahne (links) reisten die 29 Jungturner und 75 Jungturnerinnen des TSV Bonstetten ans eidgenössische Turnfest nach Biel. (Bilder Max Loder) und Vergnügungsmöglichkeiten nahmen die 75 Turnerinnen und 29 Turner des Jugend- und Geräteturnens des TSV Bonstetten um 18.18 Uhr ihren Wettkampf auf. Die «Magnesianer» zeigten das in vielen Stunden eingeübte Sprungprogramm. 34 Mädchen und neun Knaben gaben ihr Bestes, um beinahe ohne Patzer durch die gut dreiminütige

Lachend durch den Pfostenwald.

Show zu kommen. Die leichtathletisch orientierten Kinder versuchten, im Ballwurf und im Weitsprung zu brillieren. Der Besuch einiger Ehrenmitglieder des Turnvereins Bonstetten stachelte die Werferinnen wohl zu den guten Leistungen an. In der Endabrechnung lieferten sie die beste Teilnote. Nach ausdiskutierten Leistungen und «Fehlleistungen» trafen sich beide Gruppen zum anschliessenden Hindernislauf. 103 TSV-Kids krochen, hüpften, rannten und stolperten durch den ausgeklügelten Hindernisparcours. Dass die Grossen bald zu gross sind für die tief gelegten «Unten-durch-Balken», zeigte der massive Verbrauch von Pflastern. Nichtsdestotrotz traten fast alle zur abschliessenden Stafette an. Sollten die Leiterinnen und Leiter bis anhin noch brauchbare Stimmbänder gehabt haben, so änderte sich das abrupt nach der lautstarken Unterstützung der 102 Läuferinnen und Läufer. Dass am Ende nicht Topnoten erreicht wurden, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Eine weitere Riege mit über 100 Teilnehmern kann gesucht werden! Die Gesamtpunktzahl von 21.91 reichte zum 87. Rang von 93 teilnehmenden Riegen in der ersten Stärkeklasse. Der

Einzelturner Nick Stolz erreichte Platz 219 von 261 Turnern, Sophie Rhiel erreichte Rang 620 von 780 Turnerinnen. Die ersten nationalen Einsätze konnten sich sehen lassen. Sarah Glauser konnte nach einer Verletzung beim Einturnen ihren Wettkampf leider nicht aufnehmen.

Schlafen – oder auch nicht! Schon ziemlich dämmrig, nicht nur wegen der bedrohlich wirkenden Wolken, wurde nun das Leiterteam bestürmt: Wo gibt es Hamburger? Gibt es auch Vegiznacht? Findet sich eine Disco? Ist es weit bis zur Unterkunft? Haben alle im Bus Platz? Darf man noch baden gehen? ... Alle 104 Fragen wurden hoffentlich zufriedenstellend beantwortet. Das OK kümmerte sich indessen um 134 Schlafmatten, was zu einigen Diskussionen mit den Schlafplatzbetreuern führte. Schliesslich waren für alle genügend Matratzen vorhanden. Die Schlafsäcke konnten ausgeladen und verteilt werden. Nur schlafen wollte noch niemand! Die Jüngsten kauten noch auf ihrem Hotdog, die Ältesten waren am See und die Jugibuben zeigten in einer Disco, was Stimmung am Turnfest ist. Blumenbe-

kränzt wurden sie von einer verständnisvollen Buschauffeuse vor die Schlaf-Turnhalle gefahren. So wurde es stockdunkel, bis die ersten Kinder in die Schlafsäcke krochen. Nun ging das Nachtleben los! Vor der Unterkunft stürzte ein Mattenberg von beachtlicher Höhe um und musste wieder aufgerichtet werden. Dann war es drinnen zu warm, aber draussen zu kalt! Als Nächstes drückte die volle Blase, die leere Wasserflasche löschte den Durst ja auch nicht, also wieder die Flasche füllen, dann wieder die Blase voll – so wurde es gut zwei Uhr in der Frühe, bis die letzten Augen zufielen. Ein ausgiebiges Frühstück mit frisch aufgebrühtem Kaffee weckte die müden Geister auf. Die freundliche Morgensonne tat ihr Übriges, dass der Platz schnell aufgeräumt wurde. In vielen Kleingruppen, stets betreut von zwei bis drei Leiterinnen, strebte dann die Jungmannschaft wieder dem Festplatz zu. Dort lockten der blau leuchtende Bielersee, Festwettkämpfe, Glacéstände, Discos und Massagezelte. Bei strahlendem Sonnenschein hiess es dann Abschied nehmen und die Festlaune mit nach Hause tragen. Ein lang ersehntes Fest war vorbei, auf Wiedersehen 2019 in Aarau! (ML)

Orientierungslauf in die Schulen Das OL-Schulprojekt sCool! machte Station in Obfelden und Hedingen Die Tour de Suisse, das älteste und erfolgreichste Standbein des OL-Schulprojektes sCool!, geht in die zwölfte Saison. Unter den 150 für 2013 geplanten Etappen waren vergangene Woche am Donnerstag und Freitag auch Obfelden und Hedingen. Kreuz und quer laufen die Schüler mit Karte und Badge über das Schulareal Schachen in Hedingen. Die Orientierungslauf-Gruppe (OLG) Säuliamt hat vom Areal eine OL-Karte erstellt. 23 Posten sind hier verteilt, acht davon müssen die Knaben und Mädchen im Finale anlaufen. Spätestens jetzt hat auch die letzten Unmotivierten das Wettkampffieber gepackt.

wurde bei der Durchführung der Etappe von ein bis zwei Mitgliedern der OLG Säuliamt unterstützt. Jede sCool! Tour de Suisse Etappe ist mit entsprechender Vorbereitung verknüpft. Unter der Leitung ihrer Lehrer erlernen die Schüler während sechs Lektionen das ABC des Orientierungslaufens. Der Unterricht beinhaltet Grundlagen zum Kartenlesen und anschliessendes Üben des Gelernten auf dem Schulareal. «Man muss auch im Zeitalter von Navigationsgerät und GPS noch Karten lesen können», so Martin Kehrer, Präsident der OLG Säuliamt. Der Schweizerische Orientierungslauf-Verband Swiss Orienteering hat eigens für Kinder und Jugendliche die Broschüre «Einführung ins Kartenlesen» und das umfassende sCool!Lehrmittel «It’s sCool!» entwickelt.

Profis vor Ort Die sCool! Tour de Suisse macht in diesem Jahr an 150 Schulen Halt und läuft in der ganzen Schweiz von März bis Oktober. Am Donnerstagmorgen war sie in Obfelden, danach bis Freitagabend in Hedingen. Tourleiterin Yvonne Klein, selber regelmässige und begeisterte Orientierungsläuferin,

finden. Wer Karten lesen wolle, der müsse diese kennen, betont Martin Kehrer und zieht den Vergleich zum lesen: Dazu müsse man auch erst die Buchstaben kennen. Aufbauend folgen verschiedene Übungen. Erst zeichnen die Schüler einen Plan des eigenen Schulzimmers, dann folgen erste kleine Bahnen – anfangs im Zimmer, später draussen. Die Etappen-Organisatoren setzen die Posten auf dem Schulareal. Mit einer einfachen Übung – einem Stempelsprint auf der Schulhauswiese – können sich die Schülerinnen und Schüler an das elektronische Postenkontroll- und Zeitmesssystem gewöhnen. Somit laufen die Kids, auch was die Ausrüstung anbelangt, auf den Spuren der weltbesten Orientierungsläufer Simone Niggli-Luder, Matthias Kyburz und Daniel Hubmann.

Wer Karten lesen will, der muss die Signaturen kennen

Eine Tasse für die Halbtages-Sieger

Trainiert wird insbesondere das Umdenken vom Zweidimensionalen ins Räumliche und umgekehrt. Weiter geht es auch um die Bedeutung der Signaturen – so heissen die Symbole, die auf Karten einheitlich Verwendung

Anschliessend folgen mehrere kurze Schlaufen als Einzel-OL oder in Teams als Training für den Höhepunkt des Tages. Als krönender Abschluss findet ein Einzelwettkampf mit Vorlauf und Final statt. Beim Zieleinlauf stoppen

die Schüler mit dem Badge ihre Zeit und erhalten kurz darauf einen Ausdruck mit allen Zwischenzeiten. Dank Laptop und Drucker kann schon kurz nach dem letzten Zieleinlauf die Rangverkündigung stattfinden. Für die Sieger des A-Finals gibt es je eine Tasse zur Erinnerung. Begehrt sind auch die Autogrammkarten von OL-Legende Simone Niggli-Luder. Und Martin Kehrer hofft natürlich, das eine oder andere Kind für den OLSport gewonnen zu haben ... (tst.) Weitere Infos unter www.olg-saeuliamt.ch oder www.scool.ch.

Martin Kehrer, Präsident OLG Säuliamt mit Julia und Nick, den Schnellsten vom Freitagmorgen. (Bild Thomas Stöckli)


Sport

Dienstag, 25. Juni 2013

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Versöhnlicher Saisonabschluss Siegergruppe bei den Jugendlichen: Marius Bachmann, Antoine Pacheco, Jerome Rothert (v.l.). (Bild zvg.)

Erwartungen nicht erfüllt Am Bezirks-Jungschützentag blieben die Glanzresultate aus. Bei den Gruppenwettkämpfen brillierten nur die Jugendlichen von Dachlissen-Mettmenstetten. Bei den Jungschützen (17–20 Jahre) erzielte Kevin Glättli mit 88 Punkten vor Daniela Keller mit 87 Punkten das höchste Resultat. Die Drittplatzierten André Bircher und Patrik Schmidt haben mit 83 Punkten schon einen grossen Rückstand. Bei den Jugendlichen (10–16 Jahre) hatten die besten vier Schützen nur einen Punkt Unterschied. Mit 88 Punkten war Moritz Fankhauser der glückliche Sieger vor Jerome Rothert, Antoine Pacheco und Severin Strebel, alle mit 87 Punkten. Der Feldschützenverein Wettswil bildet als einziger Verein im Bezirk Affoltern Nachwuchsschützen am Standardgewehr aus. Den Wettkampf gewinnt Dominic Schmid 181 Pt. vor Andree Meili 172 Pt. Bei den Betreuern gewann Alexandra Muheim mit 89 Punkten vor Andreas Schneiter und Nicola Santschi mit 88 Punkten. Die Jugendlichen von DachlissenMettmenstetten erzielten als einzige Gruppe ein Resultat welches zur Qualifikation für den Kantonalfinal reichen dürfte. Die Schützen Antoine Pacheco, Jerome Rothert (je 87 Pt.) und Marius Bachmann (80 Pt.) gewannen den Gruppenwettkampf mit 26 Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierten von Obfelden-Maschwanden. Die Gruppen der Jungschützen liegen alle weit hinter den Erwartungen zurück. Selbst die stärkste Gruppe erreichte nur einen Durchschnitt von 77 Punkten. Die Schützen von Aeugst nutzten den Heimvorteil und gewannen im Wettkampf der Jungschützenkurse die Wanderstandarte. Dahinter folgen die Kurse von Affoltern und Hausen.

Schiessunkundige auch willkommen Die Sportschützen Affoltern laden ein zum Volks-, Vereins-, Firmen- und Plausch-Schiessen für jedermann und jedefrau. Die Sportschützen Affoltern führen am Freitagabend, 28. Juni, ab 16.30 bis zur Dämmerung im neuen 50-mSchützenhaus beim 300-m-Schiessstand Zwillikon ihr traditionelles Volksschiessen durch. Auch schiessunkundige Damen und Herren, aber auch Jungs und Mädchen ab 10 Jahren sind dazu herzlich eingeladen! Sie können sich unter Anleitung eines aktiven Sportschützen selber einmal hinter einen Kleinkaliberstutzer legen und mit diesem präzisen Gerät schiessen. Sie werden dann sicher feststellen, dass der Stutzer ein interessantes Sportgerät ist, ideal auch für Frauen und Jugendliche. Es knallt nicht so wie 300 m und fördert die Konzentration. Zudem können drei Personen zusammen (Verein, Familie, etc.) in einer Gruppe konkurrieren. Jeder Gruppe wird direkt beim Schiessen ein attraktiver Gruppenpreis abgegeben. Auch die Schützenstube ist geöffnet und so hat man die Möglichkeit zusammenzusitzen und bei Speis und Trank die Geselligkeit zu pflegen und über die Resultate zu fachsimpeln. Die Sportschützen Affoltern freuen sich, möglichst vielen Leuten diesen interessanten Sport zu zeigen. Für Interessierte werden auch Jungschützen- und Nachwuchs-Kurse durchgeführt.

FC Affoltern – FC Red Stars 1:1 Nach zwei Niederlagen in Serie gelingt dem FC Affoltern im letzten Spiel der Saison ein 1:1-Unentschieden. Damit sichert er sich den dritten Tabellenrang. ................................................... von patrick wälter In den beiden letzten Spielen schien dem FC Affoltern die Luft ausgegangen zu sein. Mit zwei schwachen Leistungen gingen diese verloren. Nun gelang mit einer arg geschwächten Mannschaft ein versöhnlicher Saisonabschluss gegen eine engagierte zweite Mannschaft von Red Star. Dabei schien am Anfang das Heimteam gar nicht anwesend zu sein, man überliess den Stadtzürchern das Zepter und die junge Truppe von Red Star genoss sichtlich die Freiheiten, die man ihr gewährte. Fast schon logischerweise fiel früh, bereits in der 7. Spielminute, das 0:1. Beängstigend einfach umkurvte Peduzzi die FCA-Abwehr und versenkte den Ball aus spitzem Winkel. Die Reaktion blieb lange Zeit völlig aus. Zwar steigerte der FC Affoltern das Engagement, was sich aber vorerst vor allem in drei gelben Karten bemerkbar machte. Erst in der 45. Minute hatte Mühlemann die erste Chance. Sein Schuss verfehlte aber das Ziel knapp.

Abschiedsspiel aus dem «Eis» im letzten Match der Saison 2012/2013: Alen Rako (links), Stefan Löliger (2.v.l.) und Mathias Spinner (4.v.l.). (Bild zvg.) Steigerung nach der Pause Die Steigerung, die sich gegen Ende der ersten Halbzeit angekündigt hatte, konnte der FCA in die zweite Halbzeit mitnehmen. Jetzt war er klar spielbestimmend und kam in der 48. Minute durch Luchsinger und in der 50. Minute durch einen Kopfball von Rako zu besten Ausgleichschancen. Der Ausgleich lag in der Luft und es war ausgerechnet Löliger, der sein letztes Spiel für das Fanionteam machte, vorbehalten diesen zu erzielen. Mit einem Schuss aus 18 Meter und unter gütiger Mithilfe von Torhüter Dukic, der den Ball durch die Hände gleiten liess, gelang der verdiente Ausgleich. Der FCA war nun klar spielbestimmend und hätte durchaus noch Möglichkeiten zum Siegestreffer gehabt. Allerdings wollte dieser nicht gelin-

gen. Schlussendlich war das Unentschieden für beide Teams verdient, hatten doch beide je eine Halbzeit dominiert.

Abschied Bereits vor dem Spiel wurden drei Spieler vom FCA verabschiedet. Alen Rako verlässt den FC Affoltern Richtung Baar und wird dort um Punkte kämpfen. Stefan Löliger und Matthias Spinner die beiden Affoltemer Urgesteine, die bereits die ganze Juniorenabteilung in Affoltern durchlaufen haben, treten nach ihrer erfolgreichen Zeit im Fanionteam zurück. Gerade in ihrem letzten Spiel bewiesen die beiden ein weiteres Mal, wie wichtig sie für die Mannschaft waren, während Matthias Spinner wie immer zuverlässig und fehlerlos sei-

nen Part in der Innenverteidigung verrichtete, war Stefan Löliger als Stürmer unberechenbar und machte sich mit seinem Tor wohl selber das schönste Abschiedsgeschenk. Alle drei werden für die neue Saison Lücken hinterlassen, die nun von den Verantwortlichen zu füllen sind. Bis dato sind noch keine Zuzüge bekannt, wie für den FCA typisch, wird man sich natürlich zuerst in den eigenen Reihen nach geeigneten Leuten umsehen und eigenen Jungen wohl die Chance geben, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen.

Spieltelegramm: Sportplatz Moos 100 Zuschauer. Aufstellung: Steiner, Rako, Spinner, Shekelqim Bala, Shekmbim Bala, Luchsinger (78. Joos), Shala, Mühlemann, Good (60. Kaufmann), Löliger (75. Konate), Antenen (65. Ismajlaj)

Und schon rennen und schwitzen sie wieder FC Wettswil-Bonstetten startet in die Saisonvorbereitung Nur zwei Wochen dauerte die Sommerpause bei der Erstligamannschaft des FC WettswilBonstetten. Heute Dienstag bietet Trainer Martin Dosch seine Equipe bereits wieder zum ersten Training auf. Zielsetzung für die kommende Spielzeit ist das Etablieren in der 1. Liga. ................................................... von andreas wyniger Die neue Saison, welche der FCWB erneut in der Erstligagruppe 3 in Angriff nehmen wird, beginnt am Wochenende vom 10./11. August. Bis dahin gilt es, durch zahlreiche Trainingseinheiten, viel Lauf- und Kraftarbeit sowie in etlichen Testspielen die Form zu finden und wieder eine starke mannschaftliche

Geschlossenheit zu erarbeiten. Da weder Cham noch Zug 94 aufgestiegen sind, kommen mit Chur und Thalwil nur zwei, allerdings sehr starke Aufsteiger in die Gruppe 3. Bereits jetzt hat der FC RapperswilJona die Topfavoritenrolle für sich gepachtet. Der Verein vom Obersee hat zahlreiche und namhafte Transfers getätigt und gibt den Aufstieg als klares Ziel an. Nebst den St. Gallern wird mit Zug 94 und Cham zu rechnen sein und auch der liechtensteinische Vertreter aus Eschen/Mauren will eine bestimmendere Figur als zuletzt abgeben. Der FCWB wird sich warm anziehen müssen, um seine Ziele zu erreichen.

Diverse Mutationen im Kader Nach den schon länger feststehenden Abgängen von Stefan Kohler (Rappers-

wil), Remo Illi und Daniel Joller (beide Rücktritt) haben über die Sommerpause auch der zweite Torhüter Raphael Degelo (Seefeld), Valdrin Avdijai (Thalwil) und Hristjan Velkovski (Winterthur) die Ämtler verlassen. Im Trainingsbetrieb, welcher heute aufgenommen wird, werden nun verschiedene neue Spieler getestet. Wie dann das definitive Kader aussieht, wird man wohl in einer bis zwei Wochen wissen. Eine Verstärkung gibt es im Staffteam zu vermelden. Mit Hakki Gürok stösst ein zweiter Assistenztrainer zum FCWB, welcher sich primär um die Fitness der Spieler, den Auf- und Wiedereinbau rekonvaleszenter Akteure und medizinische Belange kümmern wird. Gürok ist ein ausgewiesener Fachmann und wird das sowieso schon professionelle Umfeld der Mannschaft weiter verstärken.

Interessante Testspiele Mannschaft und Staff freuen sich darauf, wenn Fans und Interessierte bereits die Testspiele besuchen und sich so ein optimales Bild über die aktuelle Verfassung der Equipe machen. Folgende Testspiele sind bisher vereinbart: Samstag, 29. Juni, 11 Uhr: FCWB - FC Wohlen U23 (2. Liga interregio); Dienstag, 2. Juli, 19 Uhr: FCWB – SAFP (Auswahl Schweizer Fussballprofis ohne Club); Dienstag, 9. Juli, 19.30 Uhr: FC Zürich U21 – FCWB (Schwamendingen); Freitag, 12. Juli, 19.30 Uhr: FCWB – FC Seefeld (Moos); Dienstag, 16. Juli, 20 Uhr: FCWB – FC Freienbach (Moos); Samstag, 20. Juli, 11 Uhr: FC Baden – FCWB (Esp); Dienstag, 23. Juli, 19 Uhr: YF Juventus – FCWB (Juchhof); Samstag, 27. Juli, 11 Uhr: FCWB – FC Thalwil (Moos); Samstag, 3. August, 11.30 Uhr: FCWB – FC Black Stars Basel (Moos).

Mehr als 100 Teams auf dem Affoltemer Moos FCA-Schüeli und Grümpi 2013 zum Saisonabschluss Zum ersten Mal organisiert der FC Affoltern das Bezirksschülerund das Grümpelturnier am selben Wochenende – und zwar vom 28. bis 30. Juni. Die in den letzten Jahren stets leicht rückläufigen Teilnehmerzahlen haben den FCA dazu animiert, die Austragung beider Turniere gleichzeitig auf sechs verschiedenen Spielplätzen durchzuführen. Die Firmen- und Hobbyfussballer eröffnen den dreitägigen Anlass traditionell mit dem Gewerbecup am Freitagabend. Neu spielen die Mädchen und Jungs nur noch am Samstag und Sonntag in sechs verschiedenen Alterskategorien, ebenfalls an diesen zwei Spieltagen treten die aktiven Fussballer, Nichtfussballer, Mixed-Teams und Oldies gegen das

runde Leder. Den fussballerischen Höhepunkt erlebt das Turnier am Sonntagnachmittag mit allen Finalspielen der verschiedenen Kategorien. Dank dem Patronat der SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) stehen wiederum offizielle Schiedsrichter im Einsatz und zur noch besseren Unfallverhütung ist das Tragen von Schienbeinschonern obligatorisch.

Attraktionen auch neben den Spielfeldern Nebst den zahlreichen Fussballspielen ab Freitag bis Sonntag können sich alle Teilnehmer und Gäste am Penaltystand versuchen. Fünf Treffer markieren und sich für den Tagesfinal qualifizieren, das wär doch was! Die FCA-Torhüter freuen sich auf viele Schützen vom Penaltypunkt.

Am Freitag ab 17.30 Uhr sind alle FCA-Sponsoren und Unterstützer, sowie die Supporter der 1. Mannschaft herzlich zum etwas speziellen Sponsoren-Anlass eingeladen. Ebenfalls am Freitag ab ca. 21 Uhr gastiert das Unterhaltungstrio Wolkenbruch aus dem Tirol im FCA-Festzelt. Das eigenwillige Motto der drei Tiroler: «Nicht schön – aber gut», lässt einiges erwarten. In der separaten Bar/Lounge lanciert DJ Fabi die erste Grümpi-Nacht. Das attraktive FCA-Barteam sorgt dafür, dass keine Kehle trocken bleibt. Am Samstag ab 17 bis 23 Uhr können sich alle Mächen und Jungs in der alkoholfreien Fussball-Disco/Bar vergnügen. Zwei DJs sorgen für den passenden Sound. Für einmal gehört das Parkett den «Kids» bis 16 Jahre. Am Sonntagmorgen ab 11 Uhr erweist das einheimische Duo Silver

Es wird wieder gekickt. (Bild zvg.) Sound (Hanspeter Baltermia und Heinz Spielmann) die Ehre. Die zwei Musiker verstehen es, auf die Wünsche der Besucher einzugehen und spielen alles, vom Oldie über Evergreen bis hin zu altbekannten Hits, live und ungefiltert. Der FC Affoltern heisst alle Besucher willkommen und freut sich auf drei schöne und erlebnisreiche Turniertage mit der Affoltemer Bevölkerung. (hw)


Veranstaltungen

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

er d n i t s Kun ar B n e h Hirsc Freitag, 28. Juni 2013, ab 17 Uhr

Holz und mehr – Werke von Patricia Eyholzer-Morcinczyk und Susanne Meierhans Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a. A.

Säuliämtler FLOHMÄRT

Restaurant Hirschen 8912 Obfelden Telefon 044 761 42 06

Musig im Hirschengarten Live-Musig im Juni 2013 jeweils freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr Eintritt frei Kein Konsumationszuschlag

Silver Sound Freitag, 28. Juni 2013 Bruna Bortoluzzi und Team

Samstag, 29. Juni 2013 Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. VORSCHAU: Nächster Flohmarkttermin: 27. Juli 2013

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

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049 2013  

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