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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Lebensqualität. Persönlich und individuell. Mit Gesundheitsförderung oder Therapie. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 48 I 175. Jahrgang I Freitag, 25. Juni 2021

Gute Noten

Die Schuleinheiten Chilefeld Stigeli sowie Zwillikon der Primarschule Affoltern wurden geprüft. > Seite 3

Überraschendes Plus

Mehr Steuereinnahmen und tiefere Ausgaben: Bonstetten machte 2020 2,5 Millionen Gewinn. > Seite 5

Erfolgreicher Abschluss Hoch über Wettswil «Anzeiger»-Redaktorin Livia Häberling hat sich berufsbegleitend am MAZ weitergebildet. > Seite 7

Serie «Gärten»: Marijke Poser pflegt einen Schrebergarten am Waldrand. > Seite 9

Stichentscheid nötig an der Gemeindeversammlung Affoltern Zu reden gaben nicht die Traktanden, sondern eine Anfrage zur Begegnungszone Ein Begegnungsort für alle oder ein attraktiverer Aufenthaltsort für Nicht-Motorisierte? Eine Anfrage zur Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse lieferte an der Gemeindeversammlung in Affoltern Gesprächsstoff. von Thomas sTöckli Das Gemeindegesetz sieht vor, dass Stimmberechtigte Anfragen zu Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse einreichen dürfen, die dann an der Gemeindeversammlung beantwortet werden. Genau das hat die SP Affoltern mit Unterstützung der Grünen und der EVP getan. Während es früher bei der Antwort der Behörde und einer Stellungnahme der anfragenden Person blieb, kann nach neuem Gemeindegesetz die Versammlung auch beschliessen, dass eine Diskussion stattfindet. Der entsprechende Antrag von Anfragesteller Felix Fürer, SP, ergab eine Pattsituation: Zwölf Stimmen dafür, zwölf dagegen. So lag der Stichentscheid bei Stadtpräsident Clemens Grötsch. Und der liess die Diskussion zu.

«Charme einer stillgelegten Autobahn» Die Anfrage von Felix Fürer drehte sich um die durch den motorisierten Verkehr eingeschränkte Aufenthaltsqualität in der Begegnungszone für Fussgänger und Fussgängerinnen, um (Teil-)Sperrungen der Oberen Bahnhofstrasse, zumindest während des samstäglichen Wochenmarkts, sowie Möglichkeiten, die Zone zu beleben und unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger neue Lösungen zu entwickeln. In seiner Entgegnung hielt der Stadtrat fest, dass der Begriff «Begegnungszone» in der eidgenössischen Signalisationsverordnung definiert sei und

– im Gegensatz zur Fussgängerzone – zwingend die Begegnung von Autos und zu Fuss Gehenden beinhalte. Die Geschäfte vor Ort seien zudem nicht nur auf den Fussgänger-, sondern auch auf den Autoverkehr angewiesen. Weiter können sich die Fussgängerinnen und Fussgänger etwa auf dem Marktplatz oder dem Merkurplatz praktisch ungestört aufhalten. «Der Marktplatz und der Merkurplatz haben den Charme einer stillgelegten Autobahn», sollte der EVP-Kantonsrat Daniel Sommer, Mitunterzeichner der Anfrage, später in der Diskussion darauf Bezug nehmen. Im Fall des Merkurplatzes sei der Gemeinderat einer Illusion aufgesessen, gestand Grötsch darauf ein. Erst nach mehrmaligem Nachfragen habe der Eigentümer noch einige Pflanztöpfe aufgestellt. «Aber wir haben daraus gelernt», versicherte der Gemeindepräsident. Mittlerweile werden solche Dinge vertraglich festgehalten.

Wochenmarkt: Versuchsbetrieb an der Oberen Bahnhofstrasse 2022 Den Wochenmarkt versuchsweise auf einem Teil der Oberen Bahnhofstrasse durchzuführen, das hat der Stadtrat bereits am 9. Februar beschlossen. «Der Versuch muss durch die Kantonspolizei Zürich bewilligt werden und soll möglichst repräsentativ sein», erklärt Stadtpräsident Clemens Grötsch. Weil dies während der Corona-Pandemie nicht der Fall gewesen wäre, werde er während der Marktsaison 2022 durchgeführt. Die Auswertung der Resultate zeige dann, so Grötsch weiter, inwieweit dies zur Attraktivitätssteigerung beitrage, für die Marktfahrerinnen und -fahrer, für die angrenzenden Ladengeschäfte – und auch die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts könnten miteinbezogen werden. An dieser «könnte»-Formulierung störte sich wiederum Fürer.

Gewerbe-Expo 2022

Die aktiven Gewerbler aus Obfelden wollen sich der Öffentlichkeit präsentieren. > Seite 11

25 Jahre Tagesschule Birke Die Tagesschule Birke in Hausen ist eine vom Kanton anerkannte private Sonderschule. In ihr werden Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe unterrichtet, die normalbegabt sind, aber Beziehungs- und Lerndefizite aufweisen. Kinder, welche Wahrnehmungsschwierigkeiten, leicht autistische Züge und Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Sie sind auf eine intensivere Betreuung angewiesen und werden darum in Klassen mit höchstens acht Kindern unterrichtet. Wichtig ist der Schule nebst dem erlebnispädagogischen Ansatz die Nähe zur Natur. Es gibt Unterrichtstage im Wald, regelmässig wird auf einem Bauernhof und im Garten gearbeitet. Zum Praxisalltag gehört, dass die Kinder auch in der Küche mithelfen. 1996 wurde die Schule in Rossau eröffnet, gestern konnte sie in Hausen im kleinen Rahmen ihr 25-jähriges Bestehen feiern. (sts.)

> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

Die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, das «Herzstück von Affoltern» soll mehr zu Begegnungen einladen. (Bild Thomas Stöckli) Es seien nicht nur die Gewerbetreibenden betroffen, entsprechend müsse man die Bevölkerung unbedingt in die Planung einbeziehen. Zur Belebung der Oberen Bahnhofstrasse will der Stadtrat den Vereinen und Gruppierungen den Strassenraum kostenlos für Veranstaltungen in der Begegnungszone zur Verfügung stellen. Und auch die Bibliothek soll künftig als «Frequenzbringer» dienen. Vorgesehen ist, diese in den geplanten Erweiterungsbau für die Stadtverwaltung zu integrieren. Weiter versprach der Stadtrat, bei geplanten Bauvorhaben von Privaten vermehrt auch auf Grünräume zu bestehen, welche der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Durchgangsverkehr vom Ziel- und Quellverkehr entflechten «Es passiert etwas», kommentierte Felix Fürer in seiner Entgegnung die Bemü-

hung des Stadtrats, «aber für uns etwas langsam.» Mitunterzeichnerin Lilian Hurschler, Grüne, wünscht sich, dass das «Herzstück der Gemeinde» mehr zu Begegnungen einlade, wie jeweils an den Anlässen der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse, dem «Fäscht uf de Strass» oder dem «Chlausmärt». Auf eine entsprechende Anfrage aus der Versammlung stellte Sicherheitsvorstand Markus Meier in Aussicht, zur Sensibilisierung auf die Tempo-20-Limite demnächst wieder einmal eine Tempoanzeige installieren zu lassen. Und auch ein Unterbruch an geeigneter Stelle könne eine Möglichkeit sein, den Durchgangs- vom Ziel- und Quellverkehr zu entflechten und so den Autoverkehr zu reduzieren. «Wir sind verschiedene Optionen am Prüfen», so Markus Gasser, der im Stadtrat für Bau und Infrastruktur zuständig ist.

> Weiterer Bericht auf Seite 5

350 Kinder und Jugendliche nahmen Challenge an 70 gemischte Teams massen sich am Sonntag in Bonstetten bei polysportiven Geschicklichkeitsund Ausdauerspielen. Mit viel Manpower und Herzblut standen sie am letzten Sonntag im Sportzentrum Schachen bereit, um rekordverdächtige 350 Kinder und Jugendliche durch die Spiele zu leiten und kulinarisch zu verpflegen, die Helfer der beiden Ämtler Skivereine aus Bonstetten und Hausen Nach 2015 und 2018 machte der polysportive Sommer-Wettbewerb von Swiss-Ski erneut Halt im Säuliamt. Für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es ein ereignisreicher Tag mit viel Spass und Freude an der Bewegung. (red.)

Die «Smile Challenge» in Bonstetten dürfte dem Sportnachwuchs in bester Erinnerung bleiben. (Bild Anthony Brown)

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> Bericht auf Seite 17

Küchen mit 20 Punkten und 3 Sternen: schneebeli.ch

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseinstellung Über die WÄLDER plus GmbH in Liquidation, Schloss Knonau, 8934 Knonau, UID CHE-466.261.935, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 8. Dezember 2020 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 17. Juni 2021 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 5. Juli 2021 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 22. Juni 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Pierre Alfred Herbert, geb. 28. März 1963, Bürgerorte: Rapperswil-Jona SG und Niederhelfenschwil SG, gest. 19. Februar 2021, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis mit Aufenthalt im Alters- und Pflegeheim Schmidhof, 8003 Zürich Datum der Konkurseröffnung: 29. April 2021 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 26. Juli 2021 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 25. Juni 2021.

Inventar Naturschutzobjekte von kommunaler Bedeutung Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 15. Juni 2021 folgendes Inventar festgesetzt und in Kraft gesetzt: • Inventar Naturschutzobjekte von kommunaler Bedeutung Das Inventar der Naturschutzobjekte von kommunaler Bedeutung kann während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Bereich Hochbau und Umwelt, 2. Stock, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis eingesehen werden. 25. Juni 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Verordnung über Naturschutzobjekte von kommunaler Bedeutung in Affoltern am Albis Betrifft 8910 Affoltern am Albis

Öffentliche Bekanntmachung Der Stadtrat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 15. Juni 2021 gestützt auf Artikel 18 ff. des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) und §§ 203, 205 und 211 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) die Verordnung über Naturschutzobjekte von kommunaler Bedeutung genehmigt und per 1. August 2021 in Kraft gesetzt. Mit Inkraftsetzung der Verordnung werden alle früheren Verordnungen aufgehoben. Einsichtnahme Die Unterlagen können während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Infrastruktur, Bereich Hochbau und Umwelt, 2. Stock, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Afoltern am Albis sowie im elektronischen Publikationsorgan www. amtliche-nachrichten.ch/affoltern-amalbis eingesehen werden.

Affoltern am Albis, 18. Juni 2021

Rechtliche Hinweise und Fristen

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Publikation nach §§ 6 sowie §§ 203 und 205 Planungs- und Baugesetz (PBG).

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2021 A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 B) Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung und Sonderrechnung 2020 Die Rechnung 2020 kann auf unserer Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen werden. Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 25. Juni 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2021 Die Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2021 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 der Politischen Gemeinde Dem Antrag wurde ohne Gegenstimme zugestimmt 2. Genehmigung der Teilrevision der Personal- und Besoldungsverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten Dem Antrag wurde ohne Gegenstimme zugestimmt Die Anfrage gemäss § 17 GG von Hans Wiesner bezüglich der Buslinie 227 wurde beantwortet. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

Urnenbeisetzung: Dienstag, 29. Juni 2021, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis, anschliessend um 14.30 Uhr Abschiedsgottesdienst in der ref. Kirche Wettswil am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende an die Stiftung Spital Affoltern zugunsten der Palliativstation Konto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Traueradresse: Karl Meili, Strumbergweg 1, 8907 Wettswil am Albis

reformierte kirche bonstetten

Die Kirchgemeindeversammlung vom 20. Juni 2021 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2020 wird einstimmig genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Donnerstag, 1. Juli 2021, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf.

Weitere Angaben zur Meldung

– Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden.

*Preissenkung um 40% per 01.03.2021/ exkl. High End Portfolio

In stiller Trauer: Karl Meili Marianne und Marco Nehr-Meili mit Lars und Gian Werner und Susanne Meili-Blöchlinger mit Tom, Kai und Aisha Adrian und Edith Meili-Ayena mit Noé, Cyrille und Corinne Margrit und Jean-Claude Ducommun

Bonstetten, 25. Juni 2021 Gemeinderat Bonstetten

– Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden.

auf die Nettopreise* aller Waschmaschinen und Wäschetrockner der V-ZUG AG

Du wirst uns sehr fehlen, aber in unserem Herzen wirst du weiterleben.

Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Kontaktstelle Stadt Affoltern am Albis – Bau und Infrastruktur Obere Bahnhofstrasse 7, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Hallööchen! Feiern Sie mit uns unser

24. November 1939 – 20. Juni 2021

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 26.7.2021

Allfälligen Rekursen kommt gemäss § 211 Abs. 4 PBG keine aufschiebende Wirkung zu.

Vreni Meili-Gallmann

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Gegen diese Verordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, mit schriftlicher Begründung beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem herzensguten Mami, Schwiegermutter, Grosi, Schwester und Schwägerin

– Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Bonstetten, 21. Juni 2021 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Gemeinde Wettswil a. A

Deckbelagseinbau Schachenstrasse vom 19. bis 30. Juli 2021 Die Umlegung der Kanalisation in der Schachenstrasse konnte Ende Mai 2021 fertiggestellt werden. Seither konnte sich die Tragschicht der Fahrbahn setzen. Für die abschliessenden Fräsund Deckbelagsarbeiten muss der Abschnitt zwischen der Gemeindegrenze Bonstetten und der Stationsstrasse in Wettswil sowie die Ein- und Ausfahrt aus dem Niederweg aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Einbauqualität des Belags für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 19. Juli 2021, 6.00 Uhr und dauert bis Samstag, 31. Juli 2021, 6.00 Uhr Die Zufahrten zu den Liegenschaften im Baustellenperimeter ist mit Einschränkungen gewährleistet. Alle Anwohnenden im Baustellenbereich werden vorgängig separat informiert, mit den Angaben zur Zufahrt ihrer Liegenschaft. Der Verkehr wird in beiden Richtungen über die Stalliker- und Stationsstrasse via Bahnhof Bonstetten/Wettswil umgeleitet. Gemeinderat Wettswil a. A.

Gemeinde Wettswil a. A

Deckbelagseinbau Eggstrasse am 22. und 23. Juli 2021 Die Behebung der Baumängel an der Eggstrasse finden am 22. und 23. Juli 2021 statt. Für die damit zusammenhängenden Fräs- und Einbauarbeiten muss der Abschnitt zwischen der Ettenbergstrasse und Dettenbühlstrasse aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Einbauqualität für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Donnerstag, 22. Juli 2021, 7.00 Uhr und endet am Samstag, 24. Juli 2021, ca. 7.00 Uhr.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 21. Juni 2021 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Ildikó Sirman, 1987, Bürgerin von Ungarn • Albert Rodríguez Sirman, 2020, Bürger von Spanien und Ungarn • Matthias Alexander Sokrates Stein, 1982, Bürger von Deutschland • Stefanie Nusser-Stein, 1982, Bürgerin von Deutschland • Lilja Maiara Louisanne Stein, 2012, Bürgerin von Deutschland • Samuel Emilio Zacharie Stein, 2015, Bürger von Deutschland • Jonathan Tadeus Simeon Stein, 2018, Bürger von Deutschland • Igor Zhilin, 1984, Bürger von Russland 25. Juni 2021 Gemeinderat Stallikon

Die Fräs- und Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter; bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten auf die darauffolgende Woche vom 29. bis 30. Juli 2021. Allen Anwohnenden im Baustellenbereich wird ein separates Schreiben zugestellt mit den Angaben zur Zufahrt ihrer Liegenschaft und den möglichen Ersatzparkplätzen. Der Verkehr wird grossräumig umgeleitet.

Gemeinde Wettswil a. A

Tiefbauarbeiten am Hirsächersteig von Juli bis Ende Oktober 2021 Am Hirsächersteig werden ab 12. Juli 2021 bis ca. Ende Oktober 2021 diverse Tief- und Strassenbauarbeiten ausgeführt. Während der angegebenen Dauer werden sämtliche Werkleitungen der Gemeinde und die Strassenbeleuchtung ersetzt. Nach Abschluss der Werkleitungsbauten wird die Strasse umfassend saniert. Die Lage der Strasse bleibt weitgehend unverändert, das Quergefälle wird den örtlichen Gegebenheiten angepasst und wo erforderlich leicht optimiert. Die Baustelleninstallation wird an der Rainstrasse sein. Aus Sicherheitsgründen wird der Hirsächersteig während den Bauarbeiten für alle Verkehrsteilnehmenden komplett gesperrt. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 12. Juli 2021, 6.00 Uhr und dauert bis ca. Ende Oktober 2021. Die Zufahrt zu den Liegenschaften wird eingeschränkt sein. Den betroffenen Anwohnern werden individuelle Lösungen angeboten. Gemeinderat Wettswil a. A.


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 26. Juni, feiert Tabea Weiss ihren 90. Geburtstag. Die Jubilarin lebt seit 1955 in Ottenbach, hat acht Enkel sowie fünf Urenkel und pflegt einen grossen Freundeskreis. Zum grossen Fest gratulieren wir recht herzlich.

Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir am Sonntag, 27. Juni, Rudolf Weiss in Affoltern und am Montag, 28. Juni, Erich Hägi in Zwillikon. Wir gratulieren den beiden Jubilaren und wünschen einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde.

Zum 80. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir morgen Samstag, 26. Juni, zu Verena Baur und am Montag, 28. Juni, an Hanna Künzler, beide in Affoltern. Herzliche Gratulation zum 80. Geburtstag!

IN KÜRZE Einbruchsversuch gescheitert In Wettswil ist am 19. Juni um die Mittagszeit ein Einbruch gescheitert. Ein Mann versuchte, in ein Einfamilienhaus einzudringen. Er wurde dabei überrascht und suchte das Weite. (-ter.) Synode behandelt Gemeindefusion Am Dienstag, 29. Juni, behandelt das reformierte Kirchenparlament den Zusammenschluss von neun Ämtler Gemeinden. Das dürfte eher Formsache sein, haben der Kirchenrat und die Mitglieder der Kirchgemeinden doch schon zugestimmt. (red.)

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Primarschule Affoltern: Gute Noten Die Schuleinheiten Chilefeld Stigeli sowie Zwillikon wurden evaluiert Alle fünf Jahre prüft die kantonale Fachstelle für Schulbeurteilung die Qualität der Volksschulen aus pädagogischer und organisatorischer Sicht. Im zu Ende gehenden Schuljahr kamen die Schuleinheiten Chilefeld Stigeli sowie Zwillikon der Primarschule Affoltern auf den Prüfstand. Die Ergebnisse sind erfreulich. Eltern, Gesellschaft, Wirtschaft – sie alle haben Erwartungen und Ansprüche an eine qualitativ «gute» Volksschule. Jedes Kind soll Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und einen Beruf wählen können, der seinen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Demgemäss sollen die Schülerinnen und Schüler beschult und gefördert werden. Was aber ist eine «gute» Schule? Die mit der Beurteilung beauftragten Fachleute der Bildungsdirektion stellen einen differenzierten Fächer an Qualitätsansprüchen an die Volksschule (siehe Kasten). Diese externe Evaluation bietet u.a. eine neutrale und unabhängige fachliche Aussenansicht auf die Qualität der Bildungsarbeit. Weiter liefert sie systematisch erhobene und breit abgestützte Fakten über die Wirkung der Schul- und Unterrichtspraxis und gibt der Schule Impulse für gezielte Massnahmen zur Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität. Im zu Ende gehenden Schuljahr analysierte das Evaluationsteam unter erschwerten Bedingungen (Corona) zahlreiche Schuldokumente, befragte Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schüler ab der Mittelstufe schriftlich, führte Einzel- und Gruppeninterviews durch, auch mit Behördenmitgliedern und ging in die Klassenzimmer auf Unterrichtsbesuch.

Schuleinheit Zwillikon pflegt eine «fortgeschrittene Praxis» Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 25. Juni 2021

So wie es die Schülerinnen und Schüler gewohnt sind, in Zeugnissen benotet zu werden, so stellt auch die Fachstelle für Schulbeurteilung den Volksschulen ein Zeugnis aus. Zwar gibt es keine «Vierer und Fünfer» etc., sondern vier Ausprägungen von Qualität: Die Schuleinheit Zwillikon hat die zweitbeste «Note» erzielt: Sie pflegt eine «fortgeschrittene Praxis und erfüllt den Qualitätsanspruch umfassend.» Das Thema «Sonderpädagogische Angebote» ist eines von acht in qualitativer Hinsicht untersuchten Themenfeldern. Folgende Kernaussage dazu fasst die Beurteilung zusammen: «In enger Zusammenarbeit mit den Klassen-

Wertschätzendes Klima in der Schuleinheit Chilefeld Stigeli. (Archivbild zvg.) lehrpersonen gestalten die Fachpersonen einen Förderunterricht, der stimmig auf die Schulkinder mit besonderen Bedürfnissen ausgerichtet ist und auch die ganze Klasse unterstützt.» Auch mit der Schulführung sowie der Elternzusammenarbeit stellt die Fachstelle der Schuleinheit Zwillikon ein gutes Zeugnis aus, um zwei weitere Beispiele zu nennen. «Am meisten freut mich, dass unsere Schülerinnen und Schüler gerne den Unterricht besuchen und sich sehr wohlfühlen», greift die scheidende Schulleiterin Doris Schwarz einen weiteren Punkt der Untersuchung auf. Dies sei elementar, damit Lernen gelingt. «Das ganze Schulteam setzt sich ein und schafft die Voraussetzungen dafür», betont sie.

Chilefeld Stigeli: Eigenverantwortung für das Lernen wird gestärkt Auch die etwa doppelt so grosse Schuleinheit Chilefeld Stigeli mit 18 Kindergarten- und Primarschulklassen und insgesamt 400 Schülerinnen und Schülern glänzt mit dem Prädikat «Qualitätsanspruch umfassend erfüllt». Zum Thema «Unterrichtsgestaltung» etwa hält

der Bericht fest, dass «die Lehrpersonen vielfältige Unterrichtsarrangements einsetzen, die ein aktives und zielorientiertes Lernen begünstigen». Verschiedene Massnahmen würden für ein wertschätzendes und lernförderliches Klassenklima sorgen.» Oder die «individuelle Lernbegleitung»: Es wurde festgestellt, dass «die Lehrpersonen mit differenzierten Lernangeboten und bedarfsgerechter Begleitung aufmerksam auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schulkinder eintreten.» Sie würden gezielt deren Eigenverantwortung für das Lernen stärken. «Ich freue mich für mein Team und unsere Schüler und Schülerinnen über die exzellente Rückmeldung der Fachstelle. Dies bestärkt uns, unseren innovativen und entwicklungsfokussierten Weg, den wir beschritten haben, weiterzugehen», so Schulleiter Daniel Eichenberger. «Die Ergebnisse der externen Schulevaluation der Schuleinheiten Chilefeld Stigeli und Zwillikon sind sehr erfreulich», fasst Schulpräsidentin Claudia Spörri zusammen und ergänzt: «Im kommenden Schuljahr wird auch noch die Schuleinheit Butzen Semper der Beurteilung durch den Kanton unterzogen

Schulhaus Langacher, Zwillikon: Die Kinder fühlen sich hier wohl. (Bild Rolf Erne)

und wir sind überzeugt, dass auch diese Einheit gute Resultate erzielen wird.» Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern Ausführliche Evaluationsberichte der Schuleinheiten Chilefeld Stigeli sowie Zwillikon unter www.psa.ch/ publikationen.

ZUR SACHE Qualitätsansprüche an die Primarschule • Die Schule pflegt eine lebendige und wertschätzende Schulgemeinschaft. • Der Unterricht ist klar strukturiert, anregend und erfolgt in einem lernförderlichen Klima. • Die Lehrpersonen fördern und begleiten das Lernen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. • Die Förderangebote (Sonderpädagogik) sind zielgerichtet und mit dem Regelunterricht abgestimmt. • Das Schulteam sorgt für eine gemeinsame Beurteilungspraxis und eine vergleichbare Bewertung der Schülerleistungen. • Eine wirkungsvolle Führung der Schule im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich ist gewährleistet. • Die Schule arbeitet gezielt und nachhaltig an der Weiterentwicklung ihrer Schul- und Unterrichtsqualität. • Die Schule informiert die Eltern ausreichend und stellt angemessene Kontakt- und Mitwirkungsmöglichkeiten sicher.

Legislaturziele 2018 bis 2022 sind auf Kurs

Infos aus der Sekundarschulpflege Bonstetten In der aktuellen Legislatur 2018–2022 arbeitet die Schulpflege an sieben übergeordneten Zielen. Diese beinhalten grundlegende Überlegungen zu Identität und den Werten der Sekundarschule, umfassen aber auch schulorganisatorische Aspekte zur Ressourcenplanung oder der Zusammenarbeit in Anspruchsgruppen. Anlässlich der jährlich stattfindenden Überprüfung informierte die Schulpräsidentin zum aktuellen Stand der Umsetzungsarbeiten. Demnach befindet sich die Schulpflege auf Kurs und die Umsetzungsarbeiten zu den einzelnen Zielen erfolgen wie geplant. Ein abschliessender Bericht folgt per Ende der Legislatur im Sommer 2022.

Klausuren der Schulpflege Die jährlichen Klausurtage schaffen wichtige Austauschmöglichkeiten, um unter anderem auch die Ziele der Legislatur strukturiert und konsequent zu

bearbeiten und überprüfen. Jeweils im Juli findet der dritte Teil der Klausurtage im aktuellen Schuljahr statt, um insbesondere die Fortschritte in den einzelnen Projekten zu überprüfen und die bisherige Klausurarbeit des aktuellen Schuljahrs zu evaluieren. An der bevorstehenden Klausursitzung vom 9. Juli 2021 wird zudem der Jahresbericht der Schulleitungen vorgestellt und über den aktuellen Stand der externen Schulevaluation durch die zuständige Fachstelle des Volksschulamts informiert. Die erste Klausur des Schuljahres 2021/22 findet vom 3. bis 4. September 2021 statt und dient vor allem der restlichen Umsetzung der aktuellen Legislaturziele und dem Vertiefen einzelner Projekte. Neben den Mitgliedern der Schulpflege und der operativen Leitung nehmen an dieser Klausurtagung jeweils auch Vertretungen der Lehrpersonen teil. Der Einbezug vieler Anspruchsgruppen ermöglicht einen umfassenden

Blick auf die aktuellen Themen und Fragestellungen der Sekundarschule.

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Schutzkonzept für Klassenlager Gemäss Vorgaben des kantonalen Volksschulamts vom 31. Mai ist für die Durchführung von Klassenlagern ein Schutzund Testkonzept zu erstellen. Anlässlich der Sitzung vom 15. Juni genehmigte die Schulpflege das von der Schulverwaltung in Zusammenarbeit mit der Schulleitung erstellte Konzept. Dieses umfasst unter anderem spezifische Regelungen zu Distanzhaltung und Hygienemassnahmen an externen Orten und ermöglicht den Lehrpersonen mit ihren Schulklassen auch unter diesen besonderen Umständen ein Klassenlager an einem ausserschulischen Ort durchzuführen – für Schülerinnen und Schüler jeweils etwas ganz Besonderes im Schulalltag. Sekundarschulpflege Bonstetten

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Gemeinde Obfelden / Ottenbach Vorübergehende Verkehrsanordnung / Strassensperre Die Muristrasse / 664 Gemeinde Obfelden, ist auf dem Teilstück von Affolternstrasse km 0.000 Gemeinde Ottenbach bis Zwillikerstrasse km 1.200 Obfelden wegen Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr gesperrt. Dauer der Sperre ab: 23.08.2021 für ca. 20 Monate Die Verkehrsumleitung erfolgt über die Rickenbacherstrasse Gemeinde Ottenbach/Obfelden, Dorfstrasse Gemeinde Obfelden. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

Wir gratulieren unserem starken Nachwuchs

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Stehend, von links: Nick Fischer (Gesamtnote 5,3), Elektroinstallateur, Muri / Silvan Bucher (5,6), Elektroinstallateur mit BMS, Beinwil / Simon Steffen (5,0), Elektroinstallateur, Muri / Sven Egli (5,3), Elektroinstallateur, Buttwil / Luca Rüttimann (5,5), Elektroinstallateur mit BMS, Aettenschwil, Filiale Sins. Knieend, von links: Simon Müller (5,6), Elektroinstallateur, Aristau / Tim Villiger (4,9), Elektroinstallateur, Auw, Filiale Dintikon.

Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Unmittelbare terminliche Abhängigkeit von Folgebaustellen.

Herzlichen Glückwunsch unseren «Siebesieche» zur bestandenen Lehrabschlussprüfung! Sie haben sich gegenseitig mit grossem Einsatz, Freude und viel Motivation zu Höchstleistungen angespornt. Mit ihren Abschlussnoten haben es alle auf die Bestenliste des Kantons geschafft, Silvan Bucher, Simon Müller und Luca Rüttimann sogar aufs Podest. Wir sind sehr stolz auf unsere Lehrlinge und freuen uns, dass wir sechs von ihnen weiterhin zum Bütler-Team zählen dürfen.

Affoltern am Albis Am 16. Juni 2021 ist in Zürich gestorben:

Erwin Flury geboren am 31. März 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung ist in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. 25. Juni 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 18. Juni 2021 ist gestorben:

Esther Trösch geboren am 2. Juni 1960, von Thunstetten, wohnhaft gewesen Im Späten 26, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 15. Juni 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Elisabeth Olga Anna Comiotto geb. Schwab geboren am 26. September 1936, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Donnerstag, 1. Juli 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

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Bütler Elektro Telecom AG, Muri – Sins – Dintikon

Baudirektion des Kantons Zürich, Tiefbauamt

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Christian Rentschler, Oberalbis 8, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Photovoltaikanlage, Oberalbis 8, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 834, Zone: KW, KOBI

Hausen am Albis Bauherrschaft: Simon Gerber, Albisstrasse 30, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Wüthrich Gartenpflege Büelstrasse 8, 5634 Merenschwand Projekt: Neue Sichtschutzwand, Pilatusstrasse 25 / 27, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2560, Zone: W/1.8

Hausen am Albis

Mettmenstetten

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Stiftung Albisbrunn, Ebetrswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Umbau und Verlegung der Wäscherei, neuer Zugang, Albisbrunn 8, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 742, Zone: Oe

Bauherrschaft: Manuel und Nicole Schönbächler, Bachmattstrasse 7, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: GebäudeTechnikAtelier AG, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projekt: Photovoltaikanlage auf südseitigem Satteldach beim bestehenden Einfamilienhaus, Vers.-Nr. 1643, Bachmattstrasse 7, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3784, Zone: Kernzone KB

Bauherrschaft: Nikonekeo und Christophe Bohler, Oberhausenstrasse 49, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Projekt: Wintergarten beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1019, Oberhausenstrasse 49, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2908, Zone: W1

Hedingen

Stallikon

Bauherrschaft: Marcel und Gisela Hager Rüchligstrasse 5, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Strebel Architektur & Bauplanung Berikonerstrasse 5, 8966 Oberwil-Lieli Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Anbau an bestehendes Wohnhaus Rüchligstrasse 5, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 250, Zone: W 1.0 / Wa

Bauherrschaft: Vepochemie AG, Schleetalstrasse 15, 8143 Stallikon Projekt: Ersatz der bestehenden Öl-Heizung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe und Installation einer Photovoltaikanlage, Schleetalstrasse 15, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1733, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Ildisa und Safuan Zekic, In Bruggen 15, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Energetische Sanierung der Gebäudehülle, Vergrösserung bestehender Balkon mit neuer Treppenanlage, neue Fenster Westfassade und neues Vordach an Westfassade beim Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 413, In Bruggen 15, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1244, Zone: W2a

Kappel am Albis Bauherrschaft: Thomas Göggel, Lierenhof 20, 8926 Kappel am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen SZ Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Laufstall für Milchvieh mit Jauchegrube und Ersatz, Ergänzung Hochsiloanlage, Umnutzung Anbindestall Milchvieh zu Laufstall für Jungvieh, Lierenhof, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1083, Zone: Landwirtschaftszone (Lk)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Karl Ott, Rossauerstrasse 32, 8932 Mettmenstetten Projekt: Nutzungsänderung Werkstattgebäude mit Einbau von 3 Wohnungen, Vers.-Nr. 624 (kommunales Schutzobjekt), Untere Bahnhofstrasse 3, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3957, Zone: Wohn- und Gewerbezone WG3

Stallikon Bauherrschaft: Karin und Christian Söhner, Diebis 45, 8143 Stallikon Projekt: Projektänderung Umbau und Umnutzung der Werkhalle, Erstellung einer Gaube, Diebis 45, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2364, Zone: WG2/35

Rifferswil Bauherrschaft: Matthias Plenk, Jonenbachstrasse 12a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Erstellen einer Split-Luftwärmepumpe (Aussenaufstellung), Jonenbachstrasse 12a, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1929, Zone: Kernzone

Wettswil am Albis

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Eddie und Sylvia Straub, Oberhausensteig 5, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Sichtschutzhecke durch gesteckte Sichtschutzwand beim Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 1091, Oberhausensteig 5, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3087, Zone: W1

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Renata und Claude Ney, In Bruggen 13, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Studio Strebel Baggiani GmbH, Zürichstrasse 84, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Energetische Sanierung der Gebäudehülle, Vergrösserung bestehender Balkon mit neuer Treppenanlage und neues Vordach an Westfassade beim Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 411, In Bruggen 13, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1245, Zone: W2a

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Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Juni 2021

5

Sechs von sieben Stadträten treten wieder an Gemeindeversammlung Affoltern heisst Rechnungen 2020 diskussionslos und einstimmig gut Ein Ertragsüberschuss von 1,5 Mio. Franken und trotzdem zunehmende Verschuldung. Die Gemeindeversammlung hat die Rechnung 2020 der Stadt Affoltern diskussionslos und einstimmig angenommen. Im Info-Teil ging es auch um die Behördenwahl 2022.

29. November vor die Gemeindeversammlung kommen.

Sek Affoltern/Aeugst: Minus reduziert

von Thomas sTöckli In neun Monaten, am 27. März 2022, stehen die Erneuerungswahlen der Kommunalbehörden für die Legislatur bis 2026 an. Der Stadtrat Affoltern hat dies zum Anlass genommen, die Stimmberechtigten über den Stand der Planung zu orientieren: Sechs von sieben werden sich zur Wiederwahl stellen, verriet Stadtpräsident Clemens Grötsch, einzig Martin Gallusser, Stadtrat Soziales und Gesellschaft, werde nicht mehr antreten. Die Jahresrechnung der Stadt Affoltern hatten die 42 anwesenden Stimmberechtigten zuvor einstimmig genehmigt. Die Bilanzsumme ist 2020 von 106,8 auf fast 115 Mio. Franken angestiegen. Das Plus in der Jahresrechnung ist deutlich höher als die budgetierten 90 000 Franken und sogar noch etwas über dem Resultat des Vorjahrs. So überragt das Total der Erträge mit 91,07 Mio. jenes der Aufwendungen um 1,5 Mio. Franken, wie Claudia Ledermann, Stadträtin Finanzen, ausführte.

Corona-Regeln weiter gelockert Morgen Samstag fällt die Maskenpflicht im Freien und am Montag, 28. Juni, beginnt das Impfen von Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren. Die Home-Office-Pflicht ist nur noch eine Empfehlung, im Freien und in Schulen entfällt die Maskenpflicht, im Restaurant die Personenbeschränkung pro Tisch, veranstaltungstechnisch ist auch wieder mehr möglich. Die Lockerungsschritte per 26. Juni, die der Bundesrat am Mittwoch vorgestellt hat, reichen weit. Mit ein Grund dafür dürfte die Impf kampagne sein. Rund ein Drittel aller Zürcherinnen und Zürcher über 16 Jahren sei bereits vollständig geimpft, teilt die Gesundheitsdirektion mit. Bei den besonders gefährdeten Personen ab 60 Jahren sind es 70 Prozent. «Die Impfquote entwickelt sich erfreulich», stellt Peter Indra, designierter Leiter des Amts für Gesundheit, fest. Eine hohe Durchimpfungsrate sei wichtig, um einen wirkungsvollen Schutz der Bevölkerung zu erreichen und die Freiheiten des Alltags wiederzuerlangen.

Erste Impfungen von Jugendlichen ab 12 Jahren ab Montag Der Kanton Zürich wird am Montag, 28. Juni, mit dem Impfen von 12- bis 15-Jährigen beginnen. Anmeldungen sind seit heute Freitag, 25. Juni, über das kantonale Impftool möglich. Es stehen rund 10 000 Termine für die Erstimpfung in den bestehenden Impfzentren Messe Zürich, Winterthur und Uster sowie am Kinderspital Zürich zur Verfügung. Gemäss Empfehlung des BAG können urteilsfähige Minderjährige selber entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen. Die Gesundheitsdirektion empfiehlt dennoch, dass sich die Jugendlichen von einem gesetzlichen Vertreter zur Impfung begleiten lassen. Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung (Download unter zh.ch/coronaimpfung) können nur im Kinderspital geimpft werden. Dort wird ihre Urteilsfähigkeit von einer Fachärztin oder einem Facharzt Pädiatrie abgeklärt. (red.) Weitere Infos unter zh.ch/coronaimpfung.

Sie stehen auch für die nächste Stadtrats-Legislatur zur Verfügung. In der ersten Reihe von rechts: Eliane Studer Kilchenmann, Clemens Grötsch, Markus Meier, Claudia Spörri, Markus Gasser und Claudia Ledermann. (Bild Thomas Stöckli) Sattes Plus bei den Steuereinnahmen Hinter dem besseren Abschneiden steht in erster Linie ein Plus von 3,66 Mio. Franken bei den Steuereinnahmen. Demgegenüber fielen 2,5 Mio. Franken Mehrkosten beim Seewadel an, 1,4 Mio. weil das Provisorium über drei und nicht wie budgetiert über vier Jahre abgeschrieben werden muss, sowie knapp 1,2 Mio. für die coronabedingt tiefere Belegung. Mehrkosten von 542 000 Fran-

ken resultierten auch im Bereich Bildung. Hier sind Löhne der Haupttreiber. Im Bereich Bau und Infrastruktur wurden dafür 647 000 Franken weniger ausgegeben. Investiert wurden mit 16,8 Mio. Franken 6,5 Mio. weniger als geplant, 4,1 Mio. macht allein der spätere Baustart der Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen aus. Den grössten Posten stellt in der Investitionsrechnung das Seewadel: insgesamt 10,9 Mio. für das

Bauprovisorium sowie die Projektierung des Ersatzneubaus. Weil der Selbstfinanzierungsgrad nur bei 52 Prozent liegt, hat die Nettoschuld weiter zugenommen, nicht aber der Zinsaufwand – das tiefe Zinsniveau macht das möglich. Nach der Beantwortung und Diskussion einer Anfrage zur Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse (siehe Seite 1) orientierte der Stadtrat noch über den Stand der Dinge bezüglich Sanierung der ARA Zwillikon. Das Projekt soll am

Bereits um 19.30 Uhr hatte die Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst den Versammlungsabend eröffnet. Ihre Jahresrechnung 2020 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 11,8 Mio. mit einem Aufwandüberschuss von 89 000 Franken ab – um knapp 0,5 Mio. besser als budgetiert. Finanzvorstand Christoph Bühlmann begründete das bessere Abschneiden mit den massiv höheren Steuererträgen – fast 850 000 Franken mehr als erwartet. Die Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen. Sekundarschulpräsident Urs Bregenzer nutzte anschliessend die Gelegenheit, über die neue Gemeindeordnung zu orientieren, die am 26. September vor die Urne kommt. Man habe sich stark an der Mustervorlage des Gemeindeamts orientiert, verriet er, und nun in der Vernehmlassung wertvolle Rückmeldungen bekommen. Nicht verändert werden die Finanzkompetenzen, dafür entstehe Spielraum, zusätzliche Aufgaben von der Behörde an die Verwaltung zu delegieren. An der bereits erwähnten Erneuerungswahl vom 27. März 2022 will Bregenzer übrigens wieder antreten, ebenso wie der Aeugster Detlef Braun und die Affoltemerin Melanie Wälter. Nicht mehr zur Verfügung stehen Julian Marti und Christoph Bühlmann.

2,5 Millionen Franken Gewinn wider Erwarten Bonstetten wappnet sich für bevorstehende Bauprojekte Auch die Gemeinde Bonstetten erwirtschaftete im Vorjahr einen unerwartet hohen Gewinn, der auf mehr Steuereinnahmen und geringeren Ausgaben beruht. An eine Steuersenkung wird aber vorerst nicht gedacht, bis die Auswirkungen von Corona absehbar werden. von marTin PlaTTer Gemeindepräsident Erwin Leuenberger konnte am Dienstagabend 35 Stimmberechtigte zur Rechnungsgemeindeversammlung im lose bestuhlten Gemeindesaal Bonstetten begrüssen. Finanzvorsteherin Arianne Moser erläuterte das Haupttraktandum, die 29,6-MillionenFranken-Rechnung, die mit 2,5 Millionen Franken Gewinn schliesst. Dazu kommen die budgetierten 800 000 Franken finanzpolitische Reserve, womit das das Eigenkapital auf 38 Mio. Franken anwächst. Budgetiert worden war (neben der finanzpolitischen Reserve) ein Gewinn von 356 000 Franken. Moser führte das erfreuliche Ergebnis auf Mehreinnahmen – vor allem aus Grundstückgewinnsteuern – und Minderausgaben zurück.

nahmen während der Coronazeit im Raum, sonst hätte man ernsthaft eine Reduktion des Steuerfusses ins Auge fassen können. Die Rechnung wurde darauf einstimmig angenommen. Traktandum 2, die Revision der Personal- und Besoldungsverordnung, wurde gemäss Leuenberger notwendig wegen des neuen kantonalen Gemeindegesetzes, das seit 2018 in Kraft ist. Die Anpassungen gaben keinen Anlass zu Wortmeldungen. Ein Votant wollte lediglich wissen, wie oft künftig die Besoldungen an die Teuerung angepasst werden. Gemäss Leuenberger richte man sich diesbezüglich nach dem Rhythmus des Kantons. Die Revision der Personal- und Besoldungsverordnung wurde darauf einstimmig angenommen.

Leere Linienbusse in den Randzeiten Im Anschluss beantwortete Simon Vergés, Ressortvorsteher Tiefbau, eine Anfrage nach Paragraf 17 Gemeindegesetz zur Buslinie 227, gestellt von AltKantonsrat Hans Wiesner. Dieser erkun-

digte sich nach der Auslastung und den Kosten der Buslinie. Gemäss Vergés nutzten 17 Reisende im Durchschnitt den Kurs im Jahr 2019. Vor allem die Sekundarschüler aus Sonnenberg nutzten den Kurs rege. Die Durchfahrtsgemeinden müssen das Angebot gemeinsam tragen. Das kostete die Gemeinde Bonstetten rund 19 000 Franken im Jahr zusätzlich. Wiesner gab sich mit der Antwort nicht zufrieden, wie er in seiner Replik wissen liess. Er sagte, dass jeder zweite Kurs leer durch die Gegend fahre oder mit einer Besetzung von 4 Personen im 50-plätzigen Bus. Er stört sich vor allem an den leeren Bussen abends und an den Wochenenden. Früher habe ein Kleinbus bei Bedarf alle acht Stationen im Dorf angefahren. Heute fahren die grossen Busse nur noch drei Stationen an. Das sei ein klarer Leistungsabbau, der die nächsten drei Jahre so beibehalten wird, denn mit dem jüngsten Fahrplanwechsel habe sich am Angebot nichts verändert. Wiesner hätte sich vom Gemeinderat mehr Initiative gewünscht.

Keine Dorfchilbi in Bonstetten dieses Jahr Während der Umfrage meldete sich auch Werner Utz zum Schulhausneubau im Schachen zu Wort. Er stört sich, dass die gesamte Fassade mit Tonziegeln bestückt werden soll. Und dass das Mosaik von Jo Mathys am Altbau ohne Rettung verschwinden soll. Zum Abschied informierte Erwin Leuenberger über die bevorstehenden Anlässe bzw. über deren Absagen wegen nicht zu erfüllender Covid-Schutzkonzepte. Ein «1. August light» soll zwar gefeiert werden, wie gewohnt auf dem Hof der Familie Weiss. Aber nicht in der Scheune, sondern nur auf dem offenen Gelände. Ohne Rede, dafür mit Höhenfeuer – sofern das Wetter mitspielt. Die Dorfchilbi dagegen fällt aus wegen Corona. Die Informationsveranstaltung über das neue Mehrzweckgebäude findet am 28. September im Gemeindesaal statt. Die Budgetgemeindeversammlung folgt dann am 7. Dezember.

800 000 Franken zusätzliche Rücklagen Zudem haben man deutlich geringere Investitionen – anstatt 4,3 nur 1,7 Millionen – vorgenommen. Fast die Hälfte der Aufwendungen (48 Prozent) gehen (nicht nur) in Bonstetten ins Schulwesen, wobei 1 Steuerprozent in Bonstetten einen Wert von 200 900 Franken (inkl. Finanzausgleich) repräsentiert. Im kantonalen Vergleich zähle die Primarschule Bonstetten zu den günstigeren, relativierte die Kantonsrätin. Auch die Spezialfinanzierungen für Wasser, Abfall und Kabelnetz sähen sehr erfreulich aus, was Spielraum für geplante Investitionen gebe. Leider ist sehr viel Ungewissheit im Hinblick auf die Steuerein-

Dank der losen Bestuhlung wirkte die Bonstetter Gemeindeversammlung auch mit nur 35 Stimmberechtigten gut besucht. (Bild Martin Platter)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Juni 2021

7

Diplomierte Journalistin Livia Häberling holt Top-Note am MAZ «Anzeiger»-Redaktorin Livia Häberling hat ihre berufsbegleitende Weiterbildung an der Journalistenschule MAZ mit Erfolg abgeschlossen. Ein gelungener Artikel liest sich flüssig, locker und leicht. Wie viel Arbeit dahinter steckt, sieht man in der Regel nicht auf den ersten Blick. Die Hauptaufgabe von Journalistinnen und Journalisten ist es, vielfältige, oft komplexe Themen lesbar aufzubereiten. Dazu gehören das Recherchieren und Gewichten ebenso wie das Informieren und Einordnen. «Als Journalistin bin ich nahe dran an der Realität, ich erhalte Einblick in die Welt von anderen Menschen, darf fragen und lerne ständig dazu», begründet Livia Häberling ihre Berufswahl. Mit ihren Texten will sie Lesenden Zugang zu einem Thema bieten. Der kritisch unverstellte Blick ist ihr dabei ebenso wichtig wie der wertschätzende Grundtenor. Aufbauend auf ihr Kommunikationsstudium hat sich die «Anzeiger»Redaktorin in den letzten beiden Jahren an der Journalistenschule MAZ berufsbegleitend das Handwerk für diese anspruchsvolle Tätigkeit erarbeitet. Zu den

Ausbildungsthemen gehörten unter anderem Medienrecht und -ethik, aber auch Recherchemöglichkeiten und das Rollenbild von Journalistinnen und Journalisten. Schreibkurse boten dabei immer wieder Gelegenheit zu experimentieren und sich mit anderen Medienschaffenden aus der ganzen Deutschschweiz auszutauschen.

Diplomarbeit mit Note 5,8 Krönender Abschluss der Ausbildung am MAZ ist die Diplomarbeit: Livia Häberling schrieb eine Reportage über eine spezielle Begegnung, nämlich jene zwischen einem Unfallfahrer und dem Mann, der bei diesem Verkehrsunglück seinen Sohn verloren hat. Alles andere als leichte Kost, aber ihr ist es gelungen, diese Geschichte ohne Wertung so empathisch zu erzählen, dass man sich als Leser in beide Menschen hineinfühlen kann. Das kam nicht nur bei der NZZ gut an, welche die Reportage für ihren Wochenend-Bund übernahm, sondern offenbar auch bei den Experten der Journalistenschule MAZ: Die hervorragende Note 5,8 spricht jedenfalls für sich. Das «Anzeiger»-Team gratuliert Livia Häberling herzlich zum Erfolg. (tst.)

Gut drauf – Schülerschaft und einige Lehr- und Betreuungspersonen posieren vor dem Schulgebäude der «Birke». (Bild sts)

Naturnahe Tagesschule für Kinder mit Schwierigkeiten Tagesschule Birke in Hausen feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Frisch diplomierte Abgängerin der Journalistenschule MAZ: Livia Häberling, flankiert von Barbara Roth, Leiterin Weiss Medien, und «Anzeiger»-Chefredaktor Thomas Stöckli. (Bild Denise Bohnert)

Velofahrer in Rifferswil schwer verletzt Gegen 13.20 Uhr fuhr am Mittwoch- polizei mitteilt. Der Verunfallte musste nachmittag, 23. Juni, in Rifferswil ein nach der Erstversorgung mit einem 67-jähriger Mann mit seinem Fahrrad Rettungswagen ins Spital gefahren auf der Herferswilerstrasse in Richtung werden. (red./Kapo ZH) Herferswil. Aus zurzeit noch nicht geklärten Gründen kollidierte er in einer Linkskurve frontal mit dem entgegenkommenden Auto einer 25-jährigen Lenkerin. Dabei wurde der Velofahrer schwer verletzt, wie die Kantons- Die Unfallstelle in Rifferswil. (Bild Kapo ZH)

1996 nahm sie in Rossau den Betrieb auf, 2013 kam ein zweiter Sitz in Mettmenstetten dazu, seit 2014 hat sie ihren Sitz in Hausen beim Weisbrod-Areal: Die Tagesschule Birke ist seit 25 Jahren da für Kinder, welche bei normaler Begabung aufgrund ihrer Lernund Verhaltensschwierigkeiten auf einen Unterricht in Kleingruppen angewiesen sind. von stefan schneiter Der Start erfolgte auf kleinem Feuer. Mit gerade mal vier Schülerinnen und Schülern öffnete die Tagesschule Birke 1996 im alten Schulhaus in Rossau ihre Türen. Schnell aber wuchs die Schule an und führte ab 1999 eine Unterstufen- und eine Mittelstufenklasse. «Nach der Anerkennung durch den Kanton Zürich im Jahr 2000 platzten wir beinah aus allen Nähten», blickt Hansjörg Iten, Stiftungsratspräsident der «Birke», auf die Pionierphase der Schule zurück. Die Schule war mit 16 Kindern bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gründung einer Oberstufe für das 7. bis 9. Schuljahr drängte sich auf, da es für die Schülerinnen und Schüler keine geeigneten Schulanschlussmög-

lichkeiten gab. In Rossau fehlte es dafür an Platz, sodass neue Räumlichkeiten für die Oberstufe in Mettmenstetten gesucht und auf dem damaligen Weisbrod-Areal gefunden wurden. Die Verteilung auf zwei Orte war jedoch nicht ideal. 2013 erfolgte der Umzug der Tagesschule Birke von Rossau und Mettmenstetten an den heutigen Ort, aufs Weisbrod-Areal in Hausen. In drei Klassen der Unter-, Mittel- und Oberstufe werden heute insgesamt 24 Kinder in der Primar- und Sekundarstufe unterrichtet.

Erlebnispädagogik und Naturnähe Unterrichtet wird gemäss dem Lehrplan 21. Die vom Kanton anerkannte Sonderschule richtet sich an normal begabte Kinder, welche Schwierigkeiten im Verhalten und im Lernen aufweisen. Kinder mit Wahrnehmungsschwierigkeiten, mit Verhaltensauffälligkeiten im sozialen Bereich oder solche mit Entwicklungsverzögerungen. «Wir unterrichten und betreuen die Kinder mit einem erlebnispädagogischen Ansatz», umreisst Schulleiterin Alice Keiser die Philosophie der «Birke». Hoch gewichtet wird die Nähe zur Natur. Regelmässig gibts auf der Primarstufe Unterricht im Wald, etwa mit

Pflanzenkunde, dem Bestimmen von Tierspuren und weiteren naturnahen Aktivitäten. Oder die Kinder arbeiten auf dem Bauernhof, helfen bei der Ernte, beim Misten im Stall oder verrichten Gartenarbeiten. Vier Jahreszeitenwanderungen sind fix auf dem Programm. Zum ganzheitlichen Unterricht, der sich am Alltagsleben orientiert, gehört, dass die Kinder dreimal wöchentlich in der Küche mithelfen. In der «Birke» wird dem Werkunterricht ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Viele Schulabgänger ergreifen handwerkliche Berufe und sind so optimal für die Berufszeit vorbereitet.

Internes Jubiläumsfest Gestern wollte die Tagesschule Birke ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Schon das ganze Schuljahr über war das Jubiläum Thema in den Klassen. Werk- und Malerarbeiten entstanden in den Klassen und wurden zu einer Ausstellung zusammengestellt. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit dem Baum Birke – Mythen, Wirkung, Bedeutung, Nutzung – auseinander. Corona und leider auch die gewitterhaften Wetteraussichten verhinderten jedoch gestern einen grossen Festakt. Die Klassen feiern daher im kleinen Rahmen das 25-Jahre-Jubiläum.

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Bezirk Affoltern

Robotik-Team holt zweiten Platz

Ansturm im Wildnispark Acht Minuten eine Gefragtes Naherholungsgebiet im 2020 Weinbeere geniessen

Am vergangenen Samstag fand im aargauischen Aarburg der Schweizer Final der World Robot Olympiad statt. Auch sechs Schülerinnen aus Aeugst traten an. Ein Team konnte sich auf dem zweiten Rang platzieren. Bis im Frühling hatten die meisten Primarschülerinnen und Primarschüler aus Aeugst noch keine Erfahrung damit, wie man einen Roboter oder ein anderes technisches Gerät programmiert. Dann aber wurde ihre Lehrerin, Stephanie Betschart, auf die World Robot Olympiad aufmerksam. Sie bot im Rahmen des Unterrichts einen Programmierkurs an, zu dem sich ein Dutzend Schülerinnen und Schüler anmeldeten. Dort lernten sie innert weniger Wochen, wie man einen Lego-Roboter programmiert. Mit diesem Wissen reisten fünf Teams an die Regionalmeisterschaft, wo es für sie innerhalb eines Tages verschiedene Aufgaben zu lösen galt. Zwei Mädchen-Teams machten das derart gut, dass sie sich für den Schweizer Final der World Robot Olympiad qualifizierten (der «Anzeiger» hat berichtet). Dieser fand nun am vergangenen Samstag, 21. Juni, im aargauischen Aarburg statt. In den vergangenen Tagen haben sich die beiden Gruppen nochmals vorbereitet, so Klassenlehrerin Stephanie Betschart. Am Schluss reichte es dem Team «Robo Girls» um Laura Keller, Luana Buchli und Noemi Frometa für den zweiten Platz. Damit haben sie die Teilnahme am internationalen Finale im November nur knapp verpasst. (lhä) ANZEIGE

Freitag, 25. Juni 2021

Im Sihlwald bewegten sich im Pandemiejahr 2020 zeitweise doppelt so viele Gäste wie in normalen Jahren. Auch der Tierpark Langenberg erreichte beachtlich hohe Gästezahlen, obwohl er drei Monate lang geschlossen bleiben musste.

Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig der Wildnispark Zürich für die Bevölkerung in der Region ist. Ob Familienausflügler, Velofahrerin oder Wanderer: hier finden die Menschen eindrückliche Naturerlebnisse, Ablenkung und Erholung. Im Sihlwald ist die Anzahl Gäste im Pandemiejahr um mehr als 70 Prozent gestiegen. Zeitweise bewegten sich sogar doppelt so viele Personen auf den Wegen als in normalen Jahren. Auch der Tierpark Langenberg war als Ausflugsziel begehrt: Obwohl er seine Tore drei Monate lang schliessen musste, erreichten die Besucherzahlen fast gleich hohe Werte wie in den vergangenen Jahren. Insgesamt konnte der Tierpark 357 000 Besuche verzeichnen.

Ein intensives Jahr mit zahlreichen Höhepunkten «Natürlich hat die Covid-19-Pandemie auch unseren Arbeitsalltag extrem geprägt», zieht Karin Hindenlang Clerc, Geschäftsführerin des Wildnisparks Zürich, Bilanz. «Das Ranger-Team und die Tierpflegerinnen und -pfleger waren monatelang im Sondereinsatz. Die Bildungsfachleute waren durch die kurzfristigen Planungshorizonte ebenfalls stark gefordert.»

Abend zum Thema Achtsamkeit in Wettswil

Das Pandemie-Jahr führte im Wildnispark Zürich – hier der Sihluferweg – zu einem Besucheransturm. (Bild zvg.) Daneben gab es zum Glück das ganze Jahr über auch zahlreiche Höhepunkte zu verzeichnen: Die Eröffnung einer Sonderausstellung im Naturmuseum, die Entdeckung seltener Tierarten im Sihlwald, die Ankunft eines neuen Luchspaares und vieles mehr. Die Bilder und Texte im soeben erschienenen Jahresbericht 2020 lassen die Ereignisse und die wohltuende Atmosphäre im Wildnispark Zürich nochmals Revue passieren.

Der Druck auf die Natur steigt Der Trend, dass Menschen ihre Freizeit in der Natur verbringen, hält weiter an. Damit steigt der Belastungsdruck auf Pflanzen und Tiere. «Die Herausforderung, den Schutz der Natur und die Bedürfnisse der Erholung suchenden Menschen in eine gute Balance zu bringen, wird uns in den kommenden Jahren stark beschäftigen», sagt Karin Hindenlang Clerc. «Es braucht unser Engagement, um die Menschen für einen achtsamen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren mehr denn je.» Wildnispark Zürich

Chantal Woods gibt jedem der Gäste eine Weinbeere in die Hand. Alle werden aufgefordert, die Beere zu betrachten, sie auf der Handfläche zu spüren, ihren Geruch wahrzunehmen, sie zu hören. Erst dann kommt der Geschmacks- Die Referentinnen Chantal Woods und Bernadette Gölz. (Bild zvg.) nerv ins Spiel. Manche Gäste sind nach diesen acht Minuten hatten zumeist ruhige Geschichten ausüberrascht. Über die fokussierte Körper- gewählt, in denen die Hauptfiguren in wahrnehmung, die verschiedenen Sin- sich hineinhören: In «Beinahe Alaska» geht eine Alleinreisende auf Expedinesreaktionen. In einer der ersten öffentlichen Ver- tionskurs, während die verheiratete anstaltung nach vielen Monaten hielt Judith im Roman «Paris» seit 30 Jahren am Freitagabend die Achtsamkeit Ein- sehnsüchtig ihren Flitterwochen entzug beim Aufleben der Veranstaltungs- gegenfiebert. Lena Gorelik versucht in reihe Bücher im Gespräch Spezial. «Wer wir sind» ihren Erinnerungen Neben dem Bibliotheksteam, welches nachzuspüren. Wie hallt die russische Bücher zu diesem Thema vorstellte und Kindheit in Sankt Petersburg in ihr bereithielt, erläuterten die Yogalehrerin nach? Und was bewog die Eltern für imChantal Woods aus Bonstetten und die mer nach Deutschland zu kommen? Ernährungsberaterin Bernadette Gölz Im Sachbuch ist das Thema offenaus Wettswil das Konzept dieser Praktik: sichtlicher. Neben Ratgebern, die die im Hier und Jetzt sein, frei von Wertung Achtsamkeit samt ihrer Umsetzung in und offen gegenüber dem, was ist. Diese den Fokus stellen, widmen sich einige Prinzipien können auf das Atmen wie Neuerscheinungen dem respektvollen auf das Essen angewendet werden, im Umgang mit unseren natürlichen Resbesten Fall holen sie uns aus der An- sourcen. Gleich drei namhafte Autoren spannung unseres Alltags, reduzieren und Autorinnen rütteln uns auf: Frank unser Stressempfinden. «Achtsamkeit Schätzing hat das Genre gewechselt ist keine Entspannungstechnik, wir ha- und legt ein Sachbuch vor – spannend ben kein Ziel vor Augen, sondern ver- wie ein Thriller. Susanne Fröhlich suchen mit uns selbst in Kontakt zu versucht es dagegen mit Humor, kommen», so die Referentinnen. Der wenngleich mit nicht weniger ernster Schlüssel: üben, üben, üben. Das Tolle Absicht. Und Eckart von Hirschhausen ist, dass wir jederzeit alle Werkzeuge schliesslich seufzt: «Wir könnten es so immer dabei haben. Über unsere Sinnes- schön haben». Recht hat er, doch wir organe können wir überall achtsam sein. müssen etwas dafür tun: für uns und Können wir auch achtsam lesen? auch für unsere Umwelt. Wenn wir den Worten bewusst nachspüren, sie noch einmal lesen, laut aus- Simone Eutebach sprechen, horchen, auf welche Resonanz sie in uns stossen. Die Bibliothekarinnen Komplette Bücherliste unter www.bibliothek-wettswil.ch.

Hommage an das erwachende Kulturleben Zwiegespräch zwischen Orgel und Geige Die Kraft der Musik vermag auch schwierige Zeiten unbeschadet zu überdauern. Das zeigten Brunetto Haueter (Orgel) und Jan Sosinski (Violine) letzten Samstag in der katholischen Kirche Affoltern. Musik «zur Rekreation des Gemütes» – mit diesem an Johann Sebastian Bach angelehnten Versprechen lud der Singkreis Bezirk Affoltern am 19. Juni in die katholische Kirche Affoltern zu einem musikalischen Zwiegespräch zwischen Orgel und Geige ein. Der Chorleiter des Singkreises Brunetto Haueter (Orgel) und Jan Sosinski (Violine), der diesen Oratorienchor als Konzertmeister seit vielen Jahren begleitet, haben das Versprechen in stimmiger Weise eingelöst. Mit Werken von Albinoni, Bach, Corelli, Händel und Veracini haben Jan Sosinski und Brunetto Haueter das Publikum durch die vielschichtige Musik

der Barockzeit geführt. Lebhaft-fröhliche Stücke wechselten mit tieftraurigen, bewegenden Stimmungen, um das betroffene Publikum anschliessend mit den übermütigen Klängen von Arcangelo Corellis «Follia» wieder aufzufangen.

Einfühlsames Geigenspiel und berührende Orgelsoli Sosinski verzauberte mit seinem einfühlsamen Geigenspiel, das nicht nur das Publikum, sondern auch den Organisten beflügelte. Haueter wiederum konterte mit brillant berührenden SoloEinlagen von Bach, die dem Meister des Barock nicht nur zur Ehre, sondern auch zur Freude gereicht hätten. Die schöpferische Harmonie zwischen den beiden Interpreten hat das Publikum in ihren Bann geschlagen, wovon die begeisterten Applaus-Einlagen zeugten. Das Konzert wurde organisiert als Hommage an das allmählich erwachende Kulturleben, erklärte Regula KleeHauser, Präsidentin des Singkreises, bei der Begrüssung. Bei dieser musikalischen Reise konnten alle Anwesenden hautnah erfahren, dass die Kraft der Musik auch schwierige Zeiten unbeschadet zu überdauern vermag.

Konzert in der katholischen Kirche Affoltern. (Bild zvg.)

Georges Descoeudres


Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Juni 2021

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Schrebergärten am Waldrand Serie «Gärten»: Marijke Poser gärtnert zu Hause und hoch über Wettswil Nahe am Ämtlerweg oberhalb von Wettswil staunt man, wenn man, einsam am Waldrand, fast geheime Schrebergärten entdeckt. Hier werken Menschen, die den steilen Weg zu den Gärten gern für ihr Garten-Hobby unter die Füsse nehmen. Von Regula ZellwegeR Sie wirkt wie aus einem romantischen Gartenjournal, grünes T-Shirt, geblümte, farbige Hose, feste Turnschuhe und auf dem Kopf ein Strohhut. Ihr Garten wirkt – verglichen mit den Nachbargärten, eher chaotisch und wild. Als sie vor fünf Jahren den Schrebergarten von einem alten Mann übernahm, war er überwuchert. Stück für Stück trotzt Marijke Poser nun der kleinen Wildnis wieder Blumen- und Gemüsebeete ab. Dabei geht sie liebe- und respektvoll mit den Pflanzen und dem Boden um. Dabei konzentriert sie sich stark auf die Beschaffenheit der Erde: «Wenn es dem Boden gut geht, fühlen sich auch die Pflanzen wohl.»

Stete Weiterbildung Zu Hause mitten in Wettswil hat Marijke Poser einen Hausgarten, aber er wurde für ihre vielen Ideen zu klein. Sie will ausprobieren und informiert sich im Netz. Beispielsweise vom YouTube Video des Amerikaners Paul Gautschi, der mit Holzschnitzeln im Garten arbeitet. Nun experimentiert sie und bezieht Schnitzel kubikmeterweise beim Förster. Den Blog Wurzelwerk besucht sie regelmässig und lernt hier eine Menge zu Permakultur. Das Grundprinzip der Permakultur besteht darin, mit der Natur zu

arbeiten statt gegen sie. So werden beispielsweise Böden nicht umgegraben, sondern in Ruhe gelassen, weil sie ein komplexes System aus Mineralien, organischem Material und Milliarden von kleinen Mikroorganismen sind, das zusammen mit Wasser und Luft in ständiger Wechselbeziehung steht. Zudem werden die Pflanzen mit vielfältigen natürlichen Nährstoffen versorgt und der Boden bleibt schön feucht, gut durchlüftet und fruchtbar. Diese Philosophien stimmen mit Marijke Posers Weltbild überein. Sie ist froh, dass der nächste Misthaufen nicht weit weg liegt und der Bauer ihr gern etwas davon zur Verfügung stellt.

Ein gemeinsames Hobby Wie werden die Schrebergärten weit ab von Wasserleitungen und Strom bewässert? Der Bach liefert Wasser und es besteht ein Röhrensystem, wobei jeder Garten Zugang zur Leitung hat. Wenn aber im vordersten Garten bewässert wird, hat es nicht mehr genügend Druck für den hintersten, Marijke Posers Garten. Aber man kommt miteinander klar. Vor fünf Jahren sah Rolf Poser einen Aushang beim Schrebergarten – und so begann diese Geschichte. Posers haben zwei Gärten, weitere sechs stehen zur Verfügung. Seit rund 40 Jahren sollen diese Gärten bestehen. Rolf Poser gärtnert gern gemeinsam mit seiner Frau, er übernimmt die gröberen Arbeiten und jätet effizient. Am Wochenende geht das Paar gern morgens früh zwei bis drei Stunden in den Schrebergarten, während die Tochter und der Sohn im Teenageralter noch ausschlafen. «Es ist wichtig für eine Partnerschaft, dass man etwas gemeinsam – und ohne die Kinder – hat. Sie werden einmal ausziehen, aber

In ihrem Garten arbeitet Marijke Poser mit Holzschnitzeln vom Förster.

In ihrem leicht terrassierten Schrebergarten am Waldrand ist Marijke Poser entspannt und glücklich. (Bilder Regula Zellweger) die gemeinsame Freude am Garten kann man bis ins hohe Alter zusammen erleben», erklärt Marijke Poser.

Investitionen in die Zukunft Rolf Poser wuchs als Sohn deutscher Eltern in Südafrika auf, ihm fiel der Umzug in die Schweiz von der Sprache her leicht. Marijke Poser war in ihrer Heimat Lehrerin. Hier fühlt sie sich betreffend Schriftdeutsch und Dialekt noch nicht kompetent genug, um beispielsweise Unterstufe zu unterrichten. Sie wird sich nun aber weiterbilden und freut sich darauf, über die nötigen Abschlüsse für eine Lehrtätigkeit in der Schweiz zu verfügen. Und was wird dann aus dem Garten? Schliesslich hat sie viel Zeit und Liebe investiert, Obstbäume, Haselsträucher und viele Sorten Beeren gepflanzt und vor allem dem Boden viel Pflege angedeihen lassen. Das sind Investitionen in die Zukunft. «Wir finden eine Lösung, wenn ich wieder unterrichte. Beispielsweise mit anderen zusammen die beiden Schrebergärten zu bewirtschaften.» Betreffend Investieren weiss Marijke Poser genau, was sie will: «Ich will nicht Geld, sondern Zeit und Liebe in meinen Garten investieren. So ziehe ich Setzlinge selbst an, ich mache mit Begeisterung Kompost, dünge mit Brennnesseljauche und arbeite gegen Schädlinge mit

sinnvollen biologischen Alternativen zu den konventionellen chemisch-synthetischen Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Düngemitteln. So geht sie beispielsweise biologisch gegen die Kartoffelkäfer vor und pflanzt dazwischen Koriander. Es ärgert sie, wenn Ameisen ihre Erdbeeren fressen, sie tun ihr aber leid, wenn sie sieht, wie verzweifelt diese Tiere nach der Zerstörung eines Nestes versuchen, ihre Brut in Sicherheit zu bringen. Marijke strahlt Zuversicht, Gelassenheit und Ruhe aus. Diese findet sie hier am Waldrand, wo sie auch gern meditiert.

Paradies am Waldrand Kostenlos war auch der kleine SchattenSitzplatz mit «Mobiliar» aus quergeschnittenen Baumstämmen. Der Schrebergarten ist der Sonne schutzlos ausgeliefert. Marijke Poser kann viel ernten, Lauch wächst besonders gut, aber auch Erbsen, Pastinaken, Kürbisse, Bohnen, verschiedene Kohlarten, Karotten, Kartoffeln, Spinat, Kräuter, Zwiebeln und Schalotten. Auch Blumensträusse kann man hier binden. Beispielsweise Nelken, Jungfer im Grünen, Rosen, Lilien, Tulpen, Ringelblumen, Boretsch und Tagetes wachsen in den Blumenbeeten und mitten im Gemüse. Gegen Schnecken geht die naturnahe Gärtnerin mit Eisen-

phosphat vor. Nachtschattengewächse wie Tomaten, Peperoni oder Auberginen wollen im Schrebergarten nicht wachsen, alle Versuche misslangen. Nun gibt es dafür umso mehr im Hausgarten der Familie. Denn Marijke Poser hat die Vision, möglichst Selbstversorger zu werden. Dazu würden aber noch Ziegen und Hühner gehören. «Paradiesli» nennt Marijke Poser ihre beiden Schrebergärten am Waldrand. Man spürt, dass sie dies ernst meint.

SERIE «GÄRTEN» In dieser Serie besucht der «Anzeiger» Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind willkommen und an redaktion@affolteranzeiger.ch zu richten. (red.) Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen; Martin Romer, Knonau; Pirmin Rohrer, Uerzlikon; Lenke Franken, Mühleberg.

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Der Gewerbeverein – ein Aktivposten in Obfelden

Sämtliche Traktanden abgenommen

Wachstum und Kontinuität prägen das Vereinsgeschehen – 2022 wieder eine Gewerbe-Expo Obfelden hat einen äusserst aktiven Gewerbeverein, der über 90 Mitglieder zählt und regelmässig Gewerbeschauen organisiert. Das Handwerk hat nach wie vor eine starke Stellung, aber die Branchenvielfalt ist gross.

Gute Atmosphäre Kontinuität und Stehvermögen also auch hier. Daniel Lauern ergänzt diese Begriffe durch «Zusammengehörigkeit». Diese sei prägend im Vereinsgeschehen und widerspiegle sich auch in gemeinsamen Aktivitäten wie Abendspaziergänge, Ausflüge mit Besichtigungen, Abendveranstaltungen, Berufsmorgen in der Sekundarschule oder der Räbeliechtliumzug. «Wir haben es wirklich gut miteinander, es herrscht eine gute

Abstimmungsresultate der schriftlichen Generalversammlung Spitex Knonaueramt vom 28. Mai. Die durch Corona bedingten Auflagen haben Ende Mai eine physische Durchführung der Generalversammlung nicht erlaubt. Das Abstimmen der verschiedenen Traktanden erfolgte mit brieflicher Stimmabgabe. Von insgesamt 2558 Wahlzetteln wurden 647 gültige retourniert. Das absolute Mehr beträgt somit 324 Stimmen. Sämtliche Traktanden wurden mit absolutem Mehr angenommen. Weitere Anträge gab es keine zu verzeichnen. Die eingereichten Wahlzettel werden bis Ende 2022 bei der Spitex Knonaueramt aufbewahrt. Für die rege Stimmbeteiligung und das eindeutige Resultat bedankt sich der Vorstand bei allen Vereinsmitgliedern. Optimistisch blickt er in die Zukunft und freut sich, im Frühjahr 2022 erneut zu einer physischen Mitgliederversammlung einladen zu können. Spitex Knonaueramt

von Werner Schneiter Sogenannte Durststrecken kennt auch das Obfelder Gewerbe. Der Verein wurde 1934 gegründet, geriet aber ab 1947 in einen «Dornröschenschlaf», wie auf der Website nachzulesen ist. Alteingesessene Betriebsinhaber ermöglichten Mitte der 70er-Jahre eine Neugründung. Seither prägen Wachstum und Kontinuität das Vereinsgeschehen. «Wir haben langjährige Vorstandsmitglieder, wie Ehrenmitglied und Kassierin Lucia Blatty, die mit Herzblut dabei sind. Aber auch Junge, die jüngst dazugekommen sind wie jüngst Dominik Stierli, der die IT-Branche vertritt», sagt Daniel Launer. Der 56-jährige Malermeister agiert im vierten Jahr als Präsident und ist in der vierten Generation Inhaber eines Betriebes, der im vergangenen Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiern konnte. Er beschäftigt vier Mitarbeiter und bildet regelmässig einen bis zwei Lehrlinge aus.

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In der Krise ist nicht alles anders Das Handwerk ist nach wie vor gut vertreten im Gewerbeverein Obfelden: Malermeister und Präsident Daniel Launer in seiner Werkstatt. (Bild Werner Schneiter) Atmosphäre. Und ich staune auch immer wieder über die Vielfalt der Branchen in Obfelden. Das Handwerk ist nach wie vor gut vertreten, aber wir vereinen alles: vom IT-Unternehmer bis zum Baumeister», sagt Daniel Launer, der sich immer über hohe Teilnahmezahlen an internen Veranstaltungen freuen kann. Und die Corona-Zeit? «Natürlich waren und sind einzelne Branchen stark betroffen, im Gegensatz etwa zum Handwerk, das nicht über Arbeitsmangel klagt», fügt der Präsident bei.

Kernstück Gewerbe-Expo Ein Kernstück im Gewerbeverein bildet die Organisation von regelmässigen Gewerbeschauen, in Obfelden Gewerbe-Expo genannt. Sie fand letztmals im Mai 2018 statt und steht im nächsten Jahr wieder auf dem Programm – als Co-Veranstaltung zum Obfelder Dorffest, das zu Ehren des 175-Jahre-Jubiläums der Gemeinde Ende August 2022 über die Bühne geht. Es ist im Bezirk die grösste Gewerbeschau eines einzelnen Vereins – mit über 70 Firmen aus der Gemeinde

und der näheren Umgebung. Sie lockt jeweils Hunderte von Besucherinnen und Besuchern an, denen in und um die Mehrzweckhalle Zendenfrei Waren und Dienstleistungen präsentiert werden. Auch beim nächsten Mal wird die Expo von Jürg Meier präsidiert, Inhaber eines Zimmereibetriebes. Der Vorstand des Gewerbevereins Obfelden: Daniel Launer, Präsident; Lucia Blatty, Kassierin; Thomas Müller, Logistik; Dominik Stierli, Vizepräsident; Patrizia Blum-Wolf, Aktuarin. Weitere Infos unter www.gewerbe-obfelden.ch.

Sommer-Degustation in Mü’s Vinothek

24 Weine von sieben etablierten Produzenten können verkostet werden

Marco Staubli und Ruedi Müller mit dem neuen Lugana DOC «Sarah’s» von Fattori. (Bild zvg.)

Für einen Fachhandel ist die Durchführung von Degustationen das A und O – als besonderer Leckerbissen werden die Gäste mit den Eigenimporten aus Italien und Österreich verwöhnt. 24 Weine von sieben etablierten Produzenten werden zur Degustation gereicht. Italien: Agricola Fattori, Roncà. Ein ganz besonderes Highlight wird die Inauguration des Lugana 2020. Lugana ist eine ganz kleine Zone am Südufer des Gardasees und gehört zu den besten Weissweinen Italiens. Natürlich kommen auch alle anderen exzellenten Fattori-Weine zur Degustation Aus dem Piemont die kapitalen Nebbiolo-Weine von Michele Reverditto La Morra. Barbera d’Asti: mit «Insynthesis» 2015 und «Vigne Vecchie» 2016 stehen die Flaggschiffe der Cantina Sociale Vinchio Vaglio bereit. Dazu der herrlich erfrischende Moscato d’Asti von Borgo Maragliano. Abgerundet wird das Italien-Angebot durch den Brunello und Rosso di Montalcino von Piancornello.

Österreich: Aus dem Weingut Forstreiter, Krems kommen die neuen Jahrgänge der grünen Veltliner der Toplagen «Rosengarten», «Schiefer» und die Delikatesse «Tabor». Meinhard Forstreiter ist in Sachen grüner Veltliner ein absoluter Meister seines Faches. Vom Weingut Taferner in Carnuntum zwei Stilrichtungen: die kapitalen Weissburgunder und Chardonnay von Tochter Karoline Taferner. Dazu zwei Rotwein-Trouvaillen von Vater Franz Taferner. Die Degustation wird auf dem Vorplatz vor Mü’s Vinothek stattfinden. Eine sorgfältig zusammengestellte Weinauswahl wird die Herzen der Ämtler Weinfreunde höherschlagen lassen. Mü’s Vinothek Sommer-Degustation in Mü’s Vinothek, Dachlissenweg 1, Affoltern, Freitag, 25. Juni, 17 bis

Die Grundrechte gelten immer. Auch die Überlegungen zum Datenschutz sind immer gleich – in einer Krise können sie aber zu einem anderen Ergebnis führen, hielt die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski bei der Präsentation des Tätigkeitsberichts 2020 fest. In der Pandemie nahmen die Bearbeitungen von Personendaten massiv zu. Entsprechend rückte die Verantwortung der öffentlichen Organe für die Einhaltung des Datenschutzes und der Informationssicherheit noch stärker in den Blickpunkt. Gleich blieb im Krisenjahr 2020 auch, dass in manchen Bereichen weder das Bewusstsein noch das Interesse für die Gefahren einer Digitalisierung ohne Datenschutz besteht. Andere Bereiche hingegen versuchen, die Gefahren früh zu erkennen und einzudämmen. Der Bevölkerung scheint der sorgsame Umgang mit ihren Daten wichtig zu sein. Dies zeigte sich in der Rekordzahl an Anfragen, welche die Datenschutzbeauftragte 2020 bearbeitet hat. (red.)

Quickline ausgezeichnet In der neusten Kundenbefragung des Schweizer Instituts für Qualitätstests gewinnt Quickline den 1. Platz in der Kategorie Kundenservice (Branche Internetanbieter). Ein weiteres Qualitätssiegel holt sich Quickline als Top-3-Internetanbieter beim Preis-Leistungs-Verhältnis. «Wir freuen uns sehr über die guten Bewertungen unserer Kunden und danken ihnen für ihre Treue. Und wir danken unseren Partnern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich täglich für ein schönes Kundenerlebnis einsetzen. Ihnen gehört diese Auszeichnung», kommentiert Frédéric Goetschmann, CEO Quickline, die Resultate. Quickline

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awards/schweizer-branchenmonitor-2020-2021.


Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 27. Juni

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Kappel a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Freitag, 25. Juni 19.00 Gubel Wanderung ab kath. Kirche Hausen

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst zur Einsetzung von Pfrn. Ilona Monz durch Pfrn. Eva Eiderbrant, Dekanin 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn Kapitelsaal des Klosters Kappel Pfrn. Ilona Monz

Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufe und den UntiKindern, Pfarrerin Selina Zürrer

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 27. Juni 17.15 Musik und Wort: Uraufführung «Die schöne Magelone» von Carl Rütti, Katharina Schwarze: Violoncello; Aurore Baal: Orgel Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte

Freitag, 25. Juni 14.00 Erzählcafé «Farben und Düfte des Frühlings und Sommers» Pfarrhauskeller Mettmenstetten Samstag, 26. Juni 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus 10.00 Familienmorgen in der Kirche 15.00 Hochzeitsjubilarenfeier Beginn in der Kirche Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst «berührt» (Markus 5, 30) Pfr. W. Schneebeli Dienstag, 29. Juni 9.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmenssal

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 25. Juni 2021 19.00 Kulturhalbstunde im Chilegarte. Blues-Improvisationen mit Nadav Bergfreund und Josef Bachmann. (Bei schlechtem Wetter in der ref. Kirche) Sonntag, 27. Juni 2021 10.00 Abschluss-Gottesdienst der Minichile-Chind und 3. Klässler zum Thema «Spuren» mit Pfrn. Susanne Sauder, Eva Sanz und Barbara Truffer, Katechetinnen. Musik: Josef Bachmann, Orgel/Flügel. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 25. Juni 19.00 – 24.00 Ökumenische Vollmondwanderung zum Gubel. Treffpunkt 19.00 Uhr bei der katholischen Kirche Sonntag, 27. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichile, Sonja Kilchmann, Pfarrer Bruno WylerEschle und der Brassband Hope und Glory. Taufe von Julia Frey. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung in der Kirche (Tel. 1600 gibt Auskunft) Montag, 28. Juni 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 27. Juni 10.00 Zweiter Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Hansjakob Schibler Der Konfirmationsgottesdienst darf aus Platzgründen nur von den eingeladenen Angehörigen besucht werden. Es wird jedoch ein Live-Stream auf unserer Homepage www.kirchehedingen.ch aufgeschaltet. Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche

Dienstag, 29. Juni 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 1. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst mit Micha C. Baumgartner BA theol UZH

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Fritz Orgel: Daniel Rüegg Ref. Kirche Mettmenstetten www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 25. Juni 14.00 Erzählcafé Thema Farben und Düfte Im Pfarrhaus Mettmenstetten Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe Ramon Weiss und Iven Schönenberger Orgel Daniel Rüegg Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 30. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine In der katholischen Kirche, Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 25. Juni 18.30 Phönix-Treff: «Tatort», Besammlung beim Kirchgemeindehaus Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Montag, 28. Juni 15.45 Minichile Gruppe Omega im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 30. Juni 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche Donnerstag, 1. Juli 12.00 Club 4, Gruppen Pax und Ichthys 20.00 Chorprobe in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24

10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 27. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst und Livestream – «Was prägt dich?» Mehr unter www.sunntig.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst Predigt: Manuel Fuhrer Kingskids und Hüeti Donnerstag, 1. Juli 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Sonntag, 27. Juni 10.00 Klosterkirche in Kappel, Gottesdienst zur Einsetzung von Pfarrerin Ilona Monz Chiletaxi: Pfr. Christian Wermbter www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 27. Juni 10.00 Kirche Stallikon, KonfirmationsGottesdienst, Pfr. Otto Kuttler und die Konfirmanden Musik: Zhanel Messaadi und Band, Maria Gerter, Gesang Dienstag, 29. Juni 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 30. Juni 14.00 Kolibri im Jugendhaus Stallikon www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 26. Juni 17.30 Gottesdienste Sonntag, 27. Juni 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Juni 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa, Ital. Gottesdienst Sonntag, 27. Juni 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe 11.15 Taufe Dienstag, 29. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. «Laudemus» Mittwoch, 30. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 1. Juli 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 2. Juli 9.00 Hl. Messe zu Maria Heimsuchung

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 26. Juni 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kintchimon Sonntag, 27. Juni, Pfarreifest 11.00 Wortgottesfeier mit Matthias und der Gruppe Teen Life, Kindergottesdienst mit Heidi und der Gruppe Kindergottesdienst, danach bei trockenem Wetter Grillplausch, Glace für alle, Spiel und Spass für die Kleinen und Verkaufsstand der Gruppe Welt Donnerstag, 1. Juli 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. Juni 9.30 Wortgottesdienst mit Religionspädagogin S. Bartels Orgel: A. Bodenhöfer Mittwoch, 30. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir mit maximal 70 Personen Gottesdienste feiern dürfen. Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 27. Juni 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 27. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Seniorendienste Affoltern a.A.

Juli-Programm 2021 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94 Donnerstag, 1. Juli 2021 WANDERUNG Mumpferflue – Gipf/Oberfrick Wanderzeit: 3½ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitung / Anmeldung: Ernst Bitter, 044 761 19 66 Donnerstag, 8. Juli 2021 SeniorInnen-Treff Mit Pfr. Werner Schneebeli 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Donnerstag, 15. Juli 2021 BERGWANDERUNG Euthal – Wildegg – Vorderthal Wanderzeit: 4½ Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43

Sonntag, 27. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Freigiebigkeit «Der Segen des Gebens» 2.Korinther 9, 1-15 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Donnerstag, 22. Juli 2021 EXKURSION Bad RagARTz, Bad Ragaz Triennale der Skulpturen Führung: 2 Std. 7.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Anmeldungen für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

ProSenectute Ortsvertretung Tavolata Sonntag, 11. Juli 2021, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 29. Juli 2021, 11.15 Uhr Anmeldung: Brigitte Sandhofer 044 761 48 00 od. Esther Maurer, Tel. 079 358 58 18


Veranstaltungen

Freitag, 25. Juni 2021

AGENDA

Dienstag, 29. Juni

Freitag, 25. Juni

Hausen am Albis

19.30: Konzert Kinder- & Jugendchor Mettmenstetten. «Love Songs - we dont‘t give up» unter der Leitung von Bettina Widmann. Türöffnung und Vorverkauf ab 16 Uhr. Brister Kulturcafé, Albisstrasse 8.

20.15: Theater «Cooltour» Hausen spielt «Das Gerücht - eine Kleinstadtparabel über Gerüchte und andere gesellschaftsbedrohliche Gefahren.» Regie Richard Wehrli. Theaterbar mit Getränken und kleinen Snacks 1 Std. vor Beginn offen. Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18.

Samstag, 26. Juni

Kappel am Albis

Mettmenstetten

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

09.00–16.00: Säuliämter Flohmarkt. Kunterbuntes, Altes, Neues, Gebrauchtes und manche Trouvaillen offenbaren sich den Besuchern. Beliebter Treffpunkt und Ort der unverhofften Begegnungen, sei es mit Menschen oder Gegenständen. Bei jedem Wetter. Kronenplatz.

In «Racine’s StimmFolk» haben sich vier Vokalistinnen und Vokalisten gefunden, die mit allen Wassern, von Renaissance bis Pop, gewaschen sind. Von links: Marianne Racine, Fabian Carisch, Meret Roth und Florian Glaus. (Bild zvg.)

Puppen, Jazz, Volksmusik

Hausen am Albis

«LaMarotte»-Anlässe in Ottenbach, Affoltern und Mettmenstetten

20.15: Premiere: Theater «Cooltour» Hausen spielt «Das Gerücht - eine Kleinstadtparabel über Gerüchte und andere gesellschaftsbedrohliche Gefahren.» Regie Richard Wehrli. Theaterbar mit Getränken und kleinen Snacks 1 Std. vor Beginn offen. Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18.

Theater «Im System» – Puppen & Menschen & Live-Musik

Knonau

Sonntag, 27. Juni, Gemeindesaal Ottenbach,

Donnerstag, 1. Juli Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag. Mit Alessandro D‘Episcopo, Hämi Hämmerli und Elmar Frey. Bar offen ab 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24.

Kappel am Albis provisatorische Ausflüge und Geschichten. Donnerstag, 1. Juli, Chrischona Kirche,

Die Geschichte um einen Angestellten, der wie kein Zweiter das beschäftigte Nichtstun beherrscht.

22.45: 15. Schweizerische Wandernacht. Nachtwanderung Knonau-Maschwanden-ReussObfelden-Affoltern. Erwartete Ankunft beim Bahnhof Affoltern um 5.15 Uhr. Vor der Wanderung ist ein gemeinsames Nachtessen im Restaurant Freihof ab 20.45 Uhr möglich. Anmeldungen Nimmt Jürg Studer per E-Mail entgegen: juerg.studer@spektramedia.ch oder per SMS 079 48406 05. Weitere Informationen auf www.wandernacht.ch. Bahnhof Knonau.

Schulrain 12. Abendkasse ab 16.15 Uhr, Beginn 17 Uhr. Eintritt 40/30 Franken.

Jazz am Donnerstag mit Alessandro D’Episcopo p | Hämi Hämmerli b | Elmar Frey d Jeder der drei Musiker trägt mit seinem ganz persönlichen Stil, seiner eigenen Geschichte und Kultur zum musikalischen Ganzen bei. Italienische und neapolitanische Kompositionen, Eigenkompositionen und Jazz-Standards dienen als Ausgangsbasis für im-

Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

«Racine’s StimmFolk» Neue Schweizer Volksmusik Meret Roth: Sopran, Marianne Racine: Alt & Arrangements, Florian Glaus: Tenor, Fabian Carisch: Bass Die Jazzsängerin Marianne Racine wuchs in Nordschweden inmitten einer Familie von musikalischen «Allesessern» auf: Jazz, Pop, Operettenmelodien sowie Volksweisen, und mittendrin klimperte Marianne klassische Ohrwürmer. Als sie dann Anfang der 80er-Jahre in die Schweiz zog, schien ihr nichts natürlicher, als die hiesige Volksmusik zu erforschen. Seitdem hat Marianne

Sonntag, 27. Juni

Fest in der katholischen Kirche in Affoltern

Hausen am Albis

Die katholische Kirche Affoltern feiert am 3. Juli ab 16 Uhr. Gestartet wird mit einem Familiengottesdienst. Danach findet ein Kinderfest statt.

17.00: Theater «Cooltour» Hausen spielt «Das Gerücht - eine Kleinstadtparabel über Gerüchte und andere gesellschaftsbedrohliche Gefahren.» Regie Richard Wehrli. Theaterbar mit Getränken und kleinen Snacks 1 Std. vor Beginn offen. Gemeindesaal Weid, Schulhausstrasse 18.

Wie immer vor den grossen Sommerferien lädt die katholische Kirche in Affoltern zum Fest ein. In der Feier für Familien und Kinder werden die Teilnehmenden Gott um den Schutz für die Ferien und für die Familie bitten. Danach stehen auf dem Kirchengelände Spass und Spiel auf dem Programm: Das kunterbunte Unterhaltungsprogramm reicht vom

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. Uraufführung «Die schöne Magelone» von Carl Rütti. Katharina Schwarze, Violoncello, Aurore Baal, Orgel. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte.

Racine immer wieder A-capella-Bearbeitungen von Schweizer Volksliedern geschrieben: modern reharmonisiert, ab und zu in ungerade Taktarten gewandelt und nordländisch gewürzt. In «StimmFolk» haben sich Vokalistinnen und Vokalisten zusammengefunden, die mit allen Wassern, von Renaissance bis Pop, gewaschen sind. Lustvoll machen sie sich am Schweizer Liedgut zu schaffen – graben kräftig im «Röseligarten» herum und entdecken dabei selten gehörte Songperlen, bringen alte Gassenhauer zu neuem Glanz und komponieren dazu neue Tänze und Lieder zu aktueller Poesie. Peter Zürcher, «LaMarotte» Freitag, 2. Juli, Brister Kulturcafé, Albisstrasse 8, Mettmentstetten. Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken. Reservierung auf www.lamarotte.ch oder per Telefon 044 760 52 62.

Tore-Schiessen über die SchokokussSchleuder und das beliebte Spiel «Schiitli um», bis hin zu einer atemberaubenden Zauberschau von Daniel Kamal, mit viel Magie und Charme. Mit dem Auftritt der Jugendband «Andreas» aus Uster ist auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Kostenfreie Verpflegung rundet das Angebot ab. Bei schlechtem Wetter finden die Aktivitäten in den Innenräunen statt. Claudia Bruckner Familiengottesdienst und Schulabschluss-Fest 3. Juli, 16 bis 19 Uhr, katholische Kirche St. Josef,

Der Spass kommt nicht zu kurz. (Bild zvg.)

Affoltern. Weitere Infos: www.kath-affoltern.ch.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

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Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung

bis 8. August 2021 – letzte Wochen!

Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef Hoffmann, Jan Jedlička, Ilya Kabakov, Tomas Kratky, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovak, Annelies Štrba. Veranstaltungen: Kunst über Mittag, Dienstag, 29. Juni, 12.15 – 12.45 Uhr zur neuen Installation «Hütte» von Thomas Schütte im DaheimPark (hinter dem Kunsthaus), mit Dr. Matthias Haldemann, Direktor. Die Veranstaltung findet im Freien statt. Die Gruppengrösse ist nicht begrenzt, wir bitten um Einhaltung der Hygiene-Regeln. Dorfstrasse 27, 6301 Zug, www.kunsthauszug.ch, T 041 725 33 44 WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

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Agenda-Einträge

Ottenbach

17.00: LaMarotte präsentiert: «Puppen und Menschen». Inszenierte Textcollage mit Puppen und Live-Musik. Delia Dahinden, Anna Kruger, Lukas Roth, Balts Nill. Mit einem Text von Heinrich Böll, Abendkasse ab 16.15 Uhr. Infos: www.lamarotte.ch. Gemeindesaal.

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Die Angaben sind bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

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CH-Premiere

KW 26 | Donnerstag 24. bis Mittwoch 30. Juni

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

CH-Premiere

The Mauritanian Täglich

13

Vorpremiere

Vorpremiere

The Father Fr Sa Mo Di

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A Quiet Place 2 Do So Mi

D 16 Raya und der letzte Drache Cruella 20.15 Sa So Mi 14.15 Sa So

D 6/4 Peter Rabbit 2 14.00 Sa So Mi

D 6 (6)

14.30

CH-Premiere

D 16 Operation Port r ugal D 10 (12) 20.15 Do Fr Sa So Di M Mi 20.15 Mo 18.00

Wanda, mein Wunder CH 12/10 Camino Skies Fr Di Mi 18.00 Do Fr Di Mi So 17.30 Sa Mo 20.15

D (10)

18.00 Nomadland 17.30 Do Fr Mo Di Sa So

D6

D 6 (12) Made in Italy 18.00 Do Mo 17.30

D 6 (12) Gefangen im Netz 18.00 Mi

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Veranstaltungen

Sie möchten das Publikum «fürälocke»

Ein Kulturabend mit Olga Tucek und Fra Zeller

Die Kunst- und Kulturkommission der Genossenschaft Post Rifferswil veranstaltet am Samstag, 3. Juli, einen Abend für Ohr, Hirn und Herz. Der Corona-Ausnahmezustand lockert sich langsam und Kulturveranstaltungen sind wieder möglich: Zeit, um diesem seltsamen Zustand und dem hungrigen Publikum Lieder und Geschichten zu entlocken. Zum Trotz, trotz allem! Was hat Corona mit uns gemacht? Was haben wir vermisst? Wovor hatten wir Angst? Was hat uns gut gepasst? Olga Tucek, Sängerin, Musikerin, Dichterin und Bühnenaktivistin, hat der Zwangspause pandemiepoetische Lieder abgelauscht, die sie, begleitet von ihrem Zauberorchester, dem Akkordeon, mitbringen und vortragen wird. Fra Zeller, Theaterschaffende, Fachfrau für Interaktion und Moderatorin, wird durch den Abend führen und dem Publikum mit Humor und Einfühlsamkeit Erzähltes und Erspürtes entlocken. Ein Abend für Ohr, Hirn und Herz: Zusammenkommen, zuhören, erzählen. Endlich wieder!

Olga Tucek (links) und Fra Zeller locken das Publikum ins «Pöschtli». (Bild zvg.) Samstag, 3. Juli, 20 Uhr, im Saal des Restaurants Schwiizer Pöschtli Rifferswil. Aufgrund der Coronaregeln sind maximal 50 Plätze verfügbar. Anmeldung mit Name, Adresse, Tel.Nr. an f.zeller@genossenschaftpost.ch oder 079 378 62 03.

Kunst- und Kulturkommission «Pöschtli»

Eintritt 35 Franken, 1 Getränk inbegriffen.

Getränke, Spiel und Spass 25 Jahre Familienzentrum (früher MüZe) Affoltern. Viele Frauen und Männer, meist Eltern, engagier(t)en sich hier – politisch, handwerklich, administrativ, pädagogisch, organisatorisch. Vor 25 Jahren wurde das Familienzentrum Bezirk Affoltern aus der Taufe gehoben. Damals noch als MüZe bekannt. Vieles ist in diesen Jahren passiert und grossartige Dinge sind geschehen! 25 Jahre voller Herzblut und Freiwilligenarbeit vieler Frauen und Männer, Jahre voller Kurse, Anlässe und Projekte, Jahre voller Engagement. Aber auch Jahre voller Lachen, Spass und Bereicherung auf allen Ebenen. Zum Jubiläum wird das Kafi mit Spielzimmer auch in den Sommerferien die Türen öffnen und seine Gäste mit einer neuen, leckeren Sommerkarte erfreuen. Alle sind jeweils am Dienstag,

Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Jeden Donnerstag werden frische Waffeln angeboten, die von den kleinen und «grossen» Kindern dekoriert und nach Wunsch sogar mit einer leckeren Kugel Glace genossen werden dürfen. Jeweils Dienstag, 20. und 27. Juli, sowie am 17. August frisiert und stylt unsere Kindercoiffeuse Diana Aliu den jungen Besuchern und Besucherinnen zwischen 15 und 17 Uhr die Haare neu. Anlässlich des Jubiläums erhält das Kafi ausserdem einen neuen Namen. Verraten wird dieser am Eröffnungsevent am Samstag, 17. Juli. So viel jedoch vorab: Das Kafi-Team hat sich für diesen Tag einiges einfallen lassen. Bei schönem Wetter wird zur Abkühlung für die Kleinen ein Planschbecken aufgestellt. Der grosse Gartenspielplatz lädt zum Verweilen ein, und das Goalie-Tor lässt so manches Fussball-Herz höherschlagen. Auch tägliche Wasserspiele oder andere Unterhaltung, beispielsweise mit Seifenblasen, dürfen nicht fehlen. Seinen erwachsenen Gästen serviert das Team gerne einen kühlen Eiskaffee oder ein Holunderblüten-Träumli, während sie in der Garten-Lounge mit Sonnenschirmen die Zeit geniessen. Bei schlechtem Wetter steht für die Kleinen das Spielzimmer mit Bällelibad zum Austoben bereit. Familienzentrum Affoltern

Der Spass kommt nicht zu kurz. (Bild zvg.)

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Faszinierend, wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Fotografie und Skulpturen». Katharina Proch, Rustikale Hütten im Säuliamt und Noldi Vogler, Abstrakte Skulpturen aus Holz.

Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Bis 27. Juni. Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Dein Garten wollt ich sein». Bilder und Objekte von Andrea Christina Leisinger. Bis 20. August. Wochentags 9-18 Uhr.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Am Anfang stand ein Kloster». Konrad von Sellenbürens Gründung der Engelberger Schreibschule. Fotos von Beat Christen bieten einen Einblick in das Klosterleben von heute. Bis 20. Juli. Fr, Mo, Mi, Do 15–19, Sa 10–12, Di 15–20.

Freitag, 25. Juni 2021

Endlich wieder Schwingfeste

Die Ämtler Schwinger starten verhalten in die Saison Nach langer Zwangspause starteten die Ämtler Aktivschwinger am Schaffhauser Kantonalschwingfest in Thayngen in die Saison 2021. Am vergangenen Sonntag konnten auch die Schwinger wieder ihrer Leidenschaft auf den Sägemehlringen nachgehen. Bei herrlichem Wetter traten 116 Schwinger zum Schaffhauser Kantonalschwingfest in Thayngen an. Das Fest durfte als Pilotprojekt stattfinden und 585 Zuschauer fanden den Weg auf den Festplatz. Natürlich ist es noch etwas gewöhnungsbedürftig, bei einem Schwingfest mit Masken rumzulaufen, doch das ist immer noch besser, als wenn gar keine Schwingfeste stattfinden könnten. Aus sportlicher Sicht konnte der grosse Favorit Samuel Giger das Fest in souveräner Art und Weise für sich entscheiden. Im Schlussgang bezwang er seinen Klubkameraden und Eidgenossen Domenic Schneider nach gut vier Minuten. Zuvor musste Giger gegen den Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann beinahe eine Niederlage einstecken, doch seine hervorragenden Abwehrkünste bewahrten ihn davor. Am Ende gewann er überlegen mit sechs Siegen und 59.25 Punkten. Für die fünf angetretenen Schwinger des Schwingklubs am Albis war der Start in die neue Saison noch etwas verhalten. Man bemerkte die fehlenden

Beat Reichmuth (rechts) bei seinem Siegeswurf im 6. Gang. (Bild Nico Vollenweider) Trainings und die daraus folgende Unsicherheit noch stark. Auch das heisse Wetter machte ihnen zu schaffen, und so konnte für das Säuliamt kein Kranz gewonnen werden. Am besten lief es noch Beat Reichmuth, er konnte sich mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen auf dem 11. Schlussrang platzieren. Der in Hausen wohnhafte Michi Odermatt folgte auf dem 16. Rang mit zwei Siegen, zwei Gestellten und zwei Niederlagen. Für die beiden jüngsten Ämtler Schwinger an diesem Anlass, Patrick

Widmer und Reto Heiniger (Jg. 2005) war es wichtig, bei ihrem ersten Wettkampf bei den Aktiven Erfahrungen zu sammeln. Sie platzierten sich im hinteren Teil der Rangliste. Sehr positiv in den Wettkampf gestartet war Sandro Naef aus Mettmenstetten, er holte sich zuerst zwei Siege, bevor er sich im 3. Gang eine Verletzung im Rücken zuzog und darauf hin nicht mehr weiterschwingen konnte. Wie schwer seine Verletzung ist, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Nico Vollenweider

Fortbewegung mal ganz anders Reitverein Müliberg – 34. Patrouillenritt Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 34. Mal führte der Reitverein Müliberg den traditionellen Patrouillenritt mit einem grossen Teilnehmerfeld von über 70 Patrouillen durch. Bei bereits in der Früh schwül-heissen Temperaturen fanden sich die ersten Reiter schon um halb 7 Uhr am Start oberhalb von Affoltern ein. Die 142 Reiterinnen und Reiter machten sich mit ihren Pferden ab dem Startplatz «Im Wil» auf, einen zirka dreistündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den acht Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste und Zusammenarbeit der Reiterinnen an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Fortbewegungsmittel» und so konnten sich die Teilnehmer auf spannende und lustige Spiele zu vielfältigen Themen aus der Welt der Transportmittel freuen. Am ersten Posten musste gefischt und ein Segel gehisst werden. Am zweiten Posten ging es dann um gute Teamarbeit zwischen den Zweibeinern, denn es galt, einen Slalom auf Zweierskis zu bewältigen. Diese Anstrengung wurde mit einem kühlen Schluck belohnt. Am dritten Posten zog der eine Reiter zu Pferd den anderen auf einem grossen Skateboard hinter sich her und am Posten 4 zogen beide Reiterinnen zu Pferd einen Spielzeuglastwagen über einen Parcours. Als Nächstes kam dann die Verpflegung – feine Sandwiches und auch Äpfel und Rüebli für die Pferde – nachdem

Action im Parcours für Pferd und Reiter. (Bild zvg.) zuerst das Wissen der Starter zum Thema Verkehrsregeln geprüft wurde. Am Posten 6 gab es einen Geschicklichkeitsparcours und kleine Sprünge und beim siebten Posten wurde via Seilbahn Wasser befördert. Am letzten Posten ging es wieder um Teamarbeit und die Unerschrockenheit der Pferde. Dieser tolle Posten musste dieses Jahr coronabedingt ohne das sonst zahlreiche Publikum in der Festwirtschaft auskommen.

Vieles anders, aber nicht alles Da leider auch keine Rangverkündigung mit dem üblichen Wagen voller Preise möglich war, erhielten alle Teilnehmenden am Schluss ein Säckchen mit vielen schönen und nützlichen Preisen, gesponsert von den treuen Sponsoren. Natürlich duften auch die Pferdeleckerli für die vierbeinigen Sportler nicht fehlen.

Dieses Jahr war vieles anders und so gab es auch keine Kostümwertung, aber eine gute Tradition konnte beibehalten werden: Das beliebte Postentaxi, ein wunderschöner Oldtimer-Traktor mit Festhütte auf dem Anhänger, kutschierte Sponsoren und Interessierte von Posten zu Posten, damit diese sich vor Ort ein Bild der zu meisternden Aufgaben machen konnten. Lisa Kienast Leins, RVM Auszug aus den Ranglisten: Kategorie OKV: 1. Silvia Scherrer-Haldi und Nicole Kriemler-Koch, VOW, Sektor 3; 2. Nicole Beeler und Nicole Liserra, RV Regensdorf; Sektor 2; 3. Rahel Schlumpf und Jenny Neyer, RV Lorze, Sektor 1. Kategorie offen: 1. Bruno Furrer und Deborah Furrer; 2. Tamara Reinhard und Sabine Flüeli; 3. Seraina Billeter und Stefanie Weiss. Vollständige Ranglisten unter www.rvmueliberg.ch.

Lead- und Speed-Weltcup in Villars-sur-Ollon Nach einem coronabedingten Jahr Pause kehren die besten Sportkletterer der Welt vom 1. bis 3. Juli zurück nach Villars-sur-Ollon und messen sich bei einem Lead- und Speed-Weltcup. Auf der Startliste steht nebst den beiden Speed-Weltrekordhaltern Iuliia Kaplina (RUS) und Veddriq Leonardo (INA) auch

die Allrounderin Petra Klingler aus Bonstetten. Vor dem grossen Lead-Finale werden am Samstagnachmittag im Rahmen des SportXX Swiss Climbing Cups 2021 die Schweizer Speedmeister in den Kategorien Elite, U18 und U16 erkoren. Zum Abschluss des Sportkletter-Wochen-

endes wird die Lead-Weltcup-Wand am Sonntag von den besten 10- bis 13-jährigen Nachwuchs-Sportkletterern erobert. Unter Berücksichtigung sämtlicher Corona-Schutzmassnahmen wird der Anlass mit Publikum durchgeführt. (red.) Weitere Infos unter www.sac-cas.ch.


Sport

Freitag, 25. Juni 2021

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Wintersport-Event bei Sommerhitze Am SwissPass Smile Challenge in Bonstetten waren vier Kadervertreter von Swiss-Ski vor Ort Rekordverdächtige 350 Kinder massen sich in 70 gemischten Teams am vergangenen Sonntag in Geschicklichkeits- und Ausdauerspielen bei der Swiss-Ski Swiss Pass Smile Challenge in Bonstetten. Nach 2015 und 2018 machte der polysportive Swiss-Ski Sommer-Wettbewerb am vergangenen Sonntag erneut Halt im Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Um die enorme Teilnehmerzahl (2018: 48 Teams) durch die Spiele zu leiten und kulinarisch zu verpflegen, standen mit viel Manpower und Herzblut die beiden Säuliämtler Skivereine aus Bonstetten und Hausen Seite an Seite parat. Dank eines ausgeklügelten Ablaufplans konnten die Nachwuchssportlerinnen und -sportler durch die zehn Stationen nahezu reibungslos durchgeschleust werden. Die von Bonstetten gestellte Logistik funktionierte ein weiteres Mal tadellos. Fürs leibliche Wohl der rund 350 Kindern, 70 Coaches, 100 Helfer und zahlreichen Gäste sorgte der Skiclub Bonstetten vorzüglich mit vielen Mitgliedern, die freiwillig und mit viel Engagement dabei waren. Insbesondere dank der grosszügigen Unterstützung durch überwiegend lokale Sponsoren konnten die verschiedenen Spiele auf die Beine gestellt werden. So standen unter anderem ein Alpin-Parcours bereit, unterstützt durch den Lärche-Märt Bonstetten, ein Freestyle-Parcours, für den Remax verantwortlich zeichnete, ein Nordic Parcours

In zehn polysportiven Disziplinen massen sich die Kinder, wobei der Spass und die Freude an der Bewegung im Vordergrund standen. (Bilder Anthony Brown) einschliesslich Schiessstand, den functiomed Zürich ermöglichte, den anspruchsvollen BMX-Kurs unterstützte Albis-Golf. Kraft war gefordert beim ToiToi Bus-Ziehen, elektrisiert wurden die Kinder bei der Kletterwand-Aufgabe von Elektro-Wetli Hausen und 3D-mässig liess die AM Kyburz AG aus Wettswil die «Kanonenkugeln» donnern. Neben dem Wettkampf kam auch der Plausch nicht zu kurz: Als Pausentreff erfreute sich der «Menschen-Töggelikasten», gesponsort durch die Anhänger Stüssi GmbH Wettswil, grosser Beliebtheit. Ein weiteres Highlight war die Autogrammstunde bei der Swiss-Ski Nationalkader-Athletin Carol Bouvard.

Die Aerials-Sportlerin, für die Freestyle Company Jumpin startend, trainiert offsnow schwerpunktmässig auf der Wasserschanze in Mettmenstetten und stand den Kindern ausführlich Rede und Antwort. Bei den Youngsters (Jahrgänge 2011–2014) errangen die «Bengels» vom Skiclub Engelberg den Sieg bei 28 klassierten Teams. Gegen sogar 41 Mannschaften setzte sich in der Kategorie Junioren (Jahrgänge 2006–2010) «Hausen am Albis I» durch, die durch gleich zwei C-Kader-Fahrer gecoacht wurden, nämlich Reto Mächler und den Bonstetter Lokalmatador Andri Moser. Zu ihnen gesellte sich als viertes anwesendes

Lehrstunden und Aufstiegschancen Niederlage und Sieg für Teams des Tennisclubs Säuliamt Unterschiedlich lief es den Herren 35+ und den Herren 65+ in den Begegnungen gegen TC Wettswil und TC Littau. Die auf dieses Jahr hin neu gegründete und mit vielen IC-Neulingen bestückte Mannschaft Herren (35+) des TC Säuliamt hat sich das Ziel gesetzt, dieses Jahr Erfahrungen zu sammeln. Am Sonntag, 20. Juni, kam es in der 3. Liga im Interclub-Lokalderby zur Auswärtsbegegnung gegen die Mannschaft des TC Wettswil. Es spielten: Benjamin Schöb (Captain), Daniel Zimmermann, Urs Habermacher, Thomas Kehrli, Daniel Ledermann, Stefano Ardagna und Andi Gräflein. Die sechs Einzel-Begegnungen waren hart umkämpft und gingen nicht wenige Male über drei Sätze, wurden jedoch schlussendlich alle von Wettswil, dem aktuell Gruppenersten, gewonnen. In den anschliessenden drei Doppel konnten Urs Habermacher und Daniel Ledermann ihr Doppel im ChampionsTiebreak für sich entscheiden und so einen Punkt für den TC Säuliamt retten. Insgesamt hiess es als Schlussresultat 1:8 für die zweite 35+ Mannschaft des TC Säuliamt. Als letzte IC-Begegnung 2021 steht am Sonntag, 4. Juli, noch eine Heimrunde gegen die Jungsenioren des TC Weesen an.

Verkehrshaus Luzern im September. Für alle Kinder war es ein bunter, ereignisreicher Tag mit viel Spass und Freude an der Bewegung. OK-Präsident Reto von Schulthess, Spiele-Leiter Erik Weitering und Infrastruktur-Verantwortlicher Robi Sedlaczek zeigten sich zufrieden mit dem Anlass. Die gemeinsame Organisation durch den Skiclub Hausen/RG Albis und den Ski-Club Bonstetten habe sich bewährt, und insbesondere die Unterstützung durch das lokale Gewerbe funktioniere hervorragend. Janin Reust & Dietmar Hinteregger Vollständige Ranglisten sowie weitere Fotos unter www.smile-challenge.ch.

Trotz Corona viele Anlässe durchgeführt 73. GV der Swiss Cycling Veteranen

Das Team Herren 35+: (v.l.) Captain Benjamin Schöb, Daniel Zimmermann, Stefano Ardagna, Urs Habermacher, Thomas Kehrli, Daniel Ledermann, Andi Gräflein. Es fehlen: Jan Bass, Remo Bischofberger und Thomas Müller.

Sieg in der 1. Aufstiegsrunde Als Gruppensieger spielten die Affoltemer am Dienstag gegen den TC Littau (LU) ihr erstes Aufstiegsspiel. Nach einem Regenunterbruch kamen die Nummern eins und zwei zu raschen Zweisatzsiegen. Das dritte Einzel ging verloren, aber auf Platz vier gewann Ex-Präsi Hans Heiri Meier das entscheidende Championstiebreak klar und damit auch die Partie. Fazit für das Team: Ein Doppel musste noch gewonnen werden, um die Luzerner zu besiegen.

Swiss-Ski B-Kader-Mitglied der SpeedSpezialist Cedric Ochsner, der es sich nicht nehmen liess, seinem Heimat-Verein die Ehre zu erweisen. Petrus war dem Anlass zwar durchaus hold. Da am Nachmittag jedoch eine Gewitterfront drohte, musste dem Wetterglück ein wenig nachgeholfen werden, indem die Schluss-Stafetten, gesponsort durch die Tanner Odermatt Architekten und die Concenti GmbH, aus der Wertung genommen wurden. Nachdem in der eilig einberufenen Rangverkündigung alle Medaillen ihren rechten Hals gefunden hatten, freuten sich die jeweils fünf bestplatzierten Teams über den Aufstieg zum Finale im

Herren 65+: (v.l. stehend): Hansueli Huster, Hans Heiri Meier, Adrian Matt und Roger Hofmann; kniend: Rolf Brandenburg und Peter Rieder. (Bilder zvg.) Das erste Doppel mit den beiden bestklassierten Spielern erledigte diese Aufgabe souverän und gewann in zwei Sätzen klar. Das zweite Doppel verlor ebenso deutlich, aber als Schlussresultat konnten die Säuliämtler einen 4:2-Sieg bejubeln. Das gesellige Nachtessen mit feinen Pizzen schloss den unerwartet erfolgreichen Spieltag ab. Das zweite

Aufstiegsspiel findet nächste Woche statt, der Gegner steht noch nicht fest und wird in der Begegnung TC Scherz gegen TC Novartis Basel ermittelt. Andi Gräflein, Adrian Matt Nächstes Heimspiel Damen 3. Liga (30+), Samstag, 26. Juni, 9 Uhr, Tennisanlage im Moos, Affoltern.

Nach drei Verschiebungen wegen Covid19-Einschränkungen seit Februar fand am 19. Juni die Generalversammlung der Swiss Cycling Veteranen-Vereinigung Bezirk Affoltern am Albis im Restaurant Post in Hedingen statt. Der Obmann Peter Voit aus Zwillikon begrüsste die 17 Mitglieder mit den Worten: «Schön, dass ihr alle da seid!» Die Traktandenliste wurde statutengemäss zügig ohne grosse Diskussionen abgearbeitet. Der Jahresbericht 2020 ist mit viel Applaus von den Mitgliedern genehmigt worden. Nach Corona-Stillstand März bis Mai und Oktober bis Dezember konnten doch einige regelmässige Anlässe wie der Donnschtigjass, die schweizerische und die interne Kegelmeisterschaft, das Minigolfturnier, der Tagesausflug mit dem ÖV ins Glarnerland nach Elm, der Lottomatch und die Ferienwoche in Arosa mit über 100 Teilnehmenden durchgeführt werden. Seit der letzten Generalversammlung gibt es drei Todesfälle zu beklagen, nämlich Reini Frischknecht aus Obfelden, Hans Villiger aus Maschwanden und Marc Fröhlicher aus Obfelden. Erfreulich ist, dass mit Michael und Daniela Wandke aus Hedingen zwei neue Mitglieder aufgenommen werden konnten. In den letzten 20 Jahren hat sich der Mitgliederbestand von über 40 auf ein Tief von 23 Veteraninnen und

Veteranen reduziert. Das Vermögen reduziert sich von Jahr zu Jahr etwas, was die Mitglieder akzeptieren. Der Jahresbeitrag von 30 Franken wird beibe- Wiedergewählt: Peter Voit (Bild zvg.) halten. Obmann Peter Voit stellte das verkürzte Jahresprogramm 2021 vor. Die Mitglieder genehmigten einstimmig die vorgesehenen Anlässe mit Applaus. Am 16. Juni konnte bereits das Minigolf-Turnier in der Anlage Stockmatt in Affoltern durchgeführt werden. Es gewann Toni Spillmann aus Hedingen. Die Wiederwahl des Obmannes Peter Voit aus Zwillikon für zwei weitere Jahre ist gut verlaufen. Er führt die Vereinigung seit 2016. Traditionell findet an der Generalversammlung auch das Absenden mit der Rangverkündigung und Preisverteilung der internen Kegelmeisterschaft 2020 statt. Diesmal gewann Michael Wandke aus Hedingen den Wanderpokal, vor Walter Sommer aus Obfelden und Peter Voit aus Zwillikon. Leider wird 2021 wegen Corona keine schweizerische Kegelmeisterschaft stattfinden. Peter Voit

Michel Erni am Jugend-Europacup Am Wochenende fand in der Kletterhalle O’Bloc in Ostermundigen ein JugendEuropacup statt. An diesem Lead-Wettbewerb nahmen in den Kategorien Juniorinnen/Junioren, Jugend A und Jugend B insgesamt 161 Athletinnen und Athleten aus 17 Ländern teil. Für die Schweiz starteten 14 Damen und 15 Herren. Die Schweizer Juniorinnen zeigten eine

starke Mannschaftsleistung. Mit den Schwestern Zoé und Liv Egli (Hünibach) sowie mit Joëlle Niederberger (Oberhofen am Thunersee) kletterten drei der vier gestarteten Athletinnen im Final der besten zehn. Zoé Egli erreichte im Final den 2. Platz. Bei den Junioren kletterte Michel Erni (Affoltern) vom Regionalzentrum Zürich auf Rang 21. (red.)


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Sport

Erfolgreiche Fahrer der «IG Radquer»

Ein Podestplatz und ein 8. Rang in Knuttwil

Freitag, 25. Juni 2021

Kalte Dusche für Urs Huber Rang 15 für den Mettmenstetter an der Bikemarathon-EM im Wallis Urs Huber war mit dem Ziel an den Raid Evolénard ins Wallis gereist, eine Europameisterschaftsmedaille zu gewinnen. Doch ein Sturz am Vorabend und die Nachwirkungen der Covid-Impfung verhinderten ein Spitzenresultat. Von Martin Platter

Felix Stehli (rechts) holte in der Kategorie «Elite» den dritten Rang. (Bild zvg.)

Am 20. Juni fand in Knuttwil die Schweizer Radmeisterschaft statt. Felix Stehli sicherte sich in der Kategorie «Elite» den dritten Rang. Francesco Caruso wurde bei den U17-Fahrern Achter. Die Meisterschaften wurden auf einem Rundkurs mit Start und Ziel im luzernischen Knuttwil ausgetragen. Der Kurs misst 12,2 Kilometer. Dabei müssen 120 Höhenmeter bewältigt werden. Für die U17-Männer, welche bereits am Morgen um 7.45 Uhr starten mussten, ergaben die sechs Runden eine Distanz von 73,2 Kilometern und eine Höhendifferenz von 680 Metern. Die Elite-Männer mit Felix Stehli starteten um 13 Uhr. Sie hatten 13 Runden zu absolvieren, was einer Streckenlänge von 158,6 Kilometern und einer Höhendifferenz von 1560 Metern ent-

sprach. Der Start der U19-Männer mit Nico Huter erfolgte drei Minuten später, die U19-Männer mussten acht Runden absolvieren. Leider wurde Nico Hurter an aussichtsreicher Position mit einem Defekt zurückgeworfen und musste das Rennen frühzeitig beenden. Auf den ersten Blick scheinen diese Runden nicht sehr anspruchsvoll zu sein, aber Francesco Caruso hat es nach dem Rennen folgendermassen beschrieben: Zu Beginn des Rennens rollt das Feld die Steigungen noch locker bergauf. Doch je länger die Renndauer, desto steiler werden die Rampen. Vor allem der kurze und steile Aufstieg zum Ziel, welches hinter einer scharfen rechten Kurve liegt, hatte es in sich. Hinzu kommt noch das heisse und schwüle Wetter. Mit diesen Leistungsausweisen kann der Verein IG-Radquer Mettmenstteten mit viel Zuversicht in die Zukunft blicken. Urs Sigg

Es war harte Kost, die den BikemarathonSpezialisten aus ganz Europa am Raid Evolénard vorgesetzt wurde, der erstmals in der Schweiz auch als kontinentale Meisterschaft zählte. 78 km und 3900 Höhenmeter hatten die Männer zu bewältigen; 70 km und 3420 Höhenmeter waren es bei den Frauen. Dennoch wurde gefahren, als ob es kein Morgen gibt. Vor allem die beiden späteren Titelgewinner Andreas Seewald und Natalia Fischer waren von Beginn weg in den vordersten Positionen präsent und bemühten sich nach Kräften, den Wettkampf so schnell wie möglich zu machen.

Schlapp nach der Impfung Urs Huber spürte schon in der ersten Steigung kurz nach dem Start, dass es nicht sein Tag werden würde. Zehn Tage nach dem Triumph am Andalucia Bike Race hatte er sich Anfang Juni gegen Covid impfen lassen, weil ihm das tägliche Testprozedere in Andalusien und die ständige Angst vor einem positiven Ergebnis immer mehr zu schaffen machten. Doch statt der ersehnten Erleichterung erlebte er sein blaues Wunder. Eine Woche vor der EM büsste er am Sellaronda Hero in den Dolomiten trotz vermeintlicher Topform fast eine Viertelstunde auf den Sieger ein und wurde nur Achter. «Nach der Impfung war ich ziemlich schlapp. Im Alltag störte das nicht besonders. Aber im Wettkampf kam ich nicht an meine gewohnte Leistung», blickt Huber zurück.

Neue Saison mit neuem Trainerduo Fanionteam des FC Hausen steigt in die 4. Liga ab

Die Hypothek aus den Herbstspielen war zu gross und zwei Unentschieden zu wenig. Die Herrenmannschaft des FC Hausen verpasst Rang zehn und damit den Verbleib in der 3. Liga. Mit einem neuen Trainerduo wird die neue Saison in Angriff genommen. Nach den Lockerungen des Bundesrates konnte die Vorrunde der Saison 2020/2021 doch noch zu Ende gespielt werden. Der FC Hausen lag mit sechs Punkten aus neun Spielen am Tabellenende. Mit Trainingsfleiss und vielen taktischen Übungen in der Vorbereitung wollte das Team den Ligaerhalt noch schaffen. Beim einzigen Testspiel siegten die Herren gegen den FC Affoltern mit 1:0. Nun lag der Fokus nur noch auf den zwei verbleibenden Spielen der

unterbrochenen Saison. Den Auftakt machte das Heimspiel gegen Wollerau. Bei sommerlichen Temperaturen war zuerst Abtasten angesagt. Danach gestaltete sich das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Pause. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit machte der Gast aus Wollerau Druck, und Hausen brauchte Glück und einen starken Torhüter, um nicht in Rückstand zu geraten. Danach war das Spiel bis zum Schlusspfiff wieder ausgeglichen. Die beiden Teams trennten sich mit einem 0:0.

Ungünstige Konstellation Der Entscheid über den Ligaerhalt musste also im Spiel in Siebnen fallen. Doch der Hammer kam bereits am Vorabend. Weil Mitkonkurrent Albisrieden am Samstag einen Sieg feierte, konnte Hau-

Beim Heimspiel gegen Wollerau wäre ein Sieg vonnöten gewesen. (Bild zvg.)

sen den Abstieg auch mit einem Sieg nicht mehr verhindern. Doch das Team wollte dem Trainer zum Abschied seiner Tätigkeit ein positives Resultat liefern. Die erste Halbzeit verlief mehrheitlich ausgeglichen. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen. In der 34. Minute schloss Dario Vollenweider einen schönen Angriff mit einem herrlich platzierten Kopfball zum 0:1 ab. Noch kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Kevin Reichmuth auf 0:2. Nach einem Foul im Strafraum schoss Siebnen in der 58. Minute per Elfmeter das Anschlusstor. Das Heimteam erhöhte den Druck und realisierte wenige Minuten später das 2:2. So blieb es bis zum Schlusspfiff. Für Philippe Leu war der Auftritt in Siebnen das letzte Spiel als Trainer. Er hatte den Verein bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er sein Traineramt aus zeitlichen Gründen Ende Saison abgeben wird. Der Vorstand des FC Hausen möchte sich an dieser Stelle bei Philippe Leu für seine tolle Arbeit, grösstenteils in der schwierigen Coronazeit, bedanken und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute. Als Nachfolger konnte Daniel «Bula» Bucher engagiert werden. Für ihn ist es eine Rückkehr zum FC Hausen. Er war schon von April 2007 bis Juni 2011 Trainer im Oberamt. Unter seiner Leitung schaffte das Fanionteam in der Saison 2007/2008 den Aufstieg in die 4. Liga. Zuletzt waren seine Trainerstationen Zell (LU) und Olympic Luzern, beide 3. Liga. An seiner Seite wird Peter Stadelmann als Assistent zum Team stossen. Marco Bisa, Martin Platter

Kalte Dusche für Urs Huber an der Bikemarathon-Europameisterschaft in Evolène. (Bild Martin Platter) Der Optimismus starb zuletzt Dennoch reiste der Mettmenstetter letzte Woche einigermassen optimistisch ins Wallis. Als dreimaliger Raid-Evolénard-Sieger kannte er die Strecke aus dem Effeff und verband viele gute Gefühle mit der Region, wo auch der «Grand Raid» jedes Jahr durchfährt, den er als Rekordsieger schon sechsmal gewinnen konnte. Doch eine kleine Unachtsamkeit beim Training am Vortag der Europameisterschaft führte zum Sturz mit einer Rippenprellung als Folge. Eine denkbar ungünstige Ausgangslage für den Titelkampf. Dazu kam während des Rennens auch noch ein platter Reifen, weil die Rippenprellung nicht nur die Atmung, sondern auch die Kraft im Oberkörper beeinträchtigte und der Mettmenstetter so nicht wie gewohnt das Bike bei schneller Fahrt über die Hindernisse manövrieren konnte. «Unter diesen Umständen muss ich als 15. mit 22 Minuten Rückstand auf Sieger Seewald wohl zufrieden sein», bilanzierte Huber nach der Tortur mit ironischem Unterton. Vorsorglich hatte

er vor der Impfung einen Bluttest machen lassen. Der Kontrolltest drei Wochen nach der Impfung zeigte jedoch keine Abweichungen im Blutbild, was Huber nicht wirklich beruhigt. Bis er mehr Klarheit hat, verzichtet er auf die zweite Impfung – zumal er nicht mal den Impfstoff habe selber bestimmen können.

Schneebeli gewinnt Swiss Cup in Gränichen Die Mountainbikerin Jacqueline Schneebeli war am letzten Sonntag schnellste U23-Fahrerin des Proffix Swiss-Bike-Cup-Laufs in Gränichen. Auch in der U23-Zwischenwertung rückt die erst 19-jährige Schweizer Meisterin aus Hauptikon damit auf die Leaderposition vor. Der Mettmenstetter Timo Müller wurde Sechster des Amateurrennens. In der Zwischenwertung belegt Müller Platz 3. (map.)

Jetzt anmelden fürs Fussball-Grümpi

48. Ausgabe des Obfelder Turnier-Klassikers Am Samstag, 21. August, findet nach einem Jahr Pause die 48. Ausgabe des Obfelder FussballTurniers statt. Es ist offen für Mannschaften aus der ganzen Region. Anmeldungen werden bis zum 29. Juli entgegengenommen. Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden ist offen für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Nachdem letztes Jahr das Grümpi abgesagt werden musste, freut sich das OK, es dieses Jahr wieder durchführen zu können. Auch der TV-Cup wird dieses Jahr wieder durchgeführt, bei welchem Turnvereine aus der Region gegeneinander antreten. Während des Turniers

bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft, sodass einem gemütlichen Dorffest nichts im Weg steht. Wer sich vom Fussball-Fieber packen lässt, meldet sich bis am 29. Juli an.

Die Schnellsten sind gesucht! Für den «Schnellsten Obfelder» vom Sonntag, 22. August 2021, kann man sich ab sofort anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien, getrennt nach Mädchen und Knaben. Die Teilnahme koster fünf Franken, inklusive ein Getränk. Emanuel Forster Anmelden und Infos unter www.tvobfelden.ch.

So wie zuletzt 2019 wird am Obfelder Grümpi wieder um jeden Ball gekämpft. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 25. Juni 2021

Der «Hantelnebel» M27, ein planetarischer Nebel, fotografiert im September 2019.

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Die «Whirlpool Galaxie» M51, aufgenommen im Mai 2020. (Bilder Fabio Sperduto)

Von Unterlunnern zu den Sternen Mit seinem Teleskop fotografiert Fabio Sperduto in einem Obfelder Wohnquartier astronomische Objekte Tagsüber repariert Fabio Sperduto in seiner Werkstatt Autos. In der Nacht wird er zum Hobbyastronomen: Mit seinem Teleskop holt er Galaxien, Sterne und Planeten aus der Dunkelheit aufs Bild. von livia häberling Die Neugierde kam aus dem Nichts. Vor acht Jahren hat Fabio Sperduto an einem Wintertag in den leerblauen Himmel geschaut und sich gedacht: «Da oben hat es einen Haufen Zeug, das wir nicht sehen.» Daraufhin bestellt er sich im Internet für 150 Franken ein gebrauchtes Teleskop. Und als er damit zum ersten Mal in den Himmel späht, ist ihm sofort klar: «Da muss etwas Grösseres her.» Zunächst aber begnügt sich Fabio Sperduto mit seinem Einsteiger-Modell. Damit er seine Spiegelreflex-Kamera an das Teleskop anschliessen kann, braucht er einen Adapter. Doch statt dieses Zwischenstücks kauft er sich einen 3DDrucker und stellt es selbst her. Manche Teile gibt es schlicht nicht in der Ausführung, wie er sie braucht – und auf andere mag er in seiner Euphorie nicht Tage, Wochen oder Monate warten. Er schiesst erste Bilder, fragt und liest sich durch Internet-Foren, holt sich Tipps bei anderen Hobby-Astronomen, klickt sich durch Apps, die ihm anzeigen, zu welcher Jahres- und Uhrzeit welche Objekte sichtbar sind, oder wie sie sich mit seiner technischen Ausrüstung voraussichtlich darstellen lassen.

Mit dem Wissen, das sich Fabio Sperduto aneignet, steigen seine Ansprüche. Er kauft sich zwei weitere Teleskope, die grösser sind und stabiler, die er aber wieder verkauft, als er sich vor fünf Jahren jenes Modell leistet, das noch heute bei ihm im Garten steht. Mit ihm kann er Planeten unseres Sonnensystems fotografieren und gleichzeitig auch sogenannte «Deep-Sky-Objekte» ausserhalb, also zum Beispiel Galaxien, Sternhaufen oder planetarische Nebel.

Während andere schlafen, fotografiert er Galaxien «Wir blicken nach oben», sagt Fabio Sperduto, «und sehen die Vergangenheit. Wir sehen die Objekte nicht so, wie sie zum jetzigen Zeitpunkt existieren. Wir sehen ihr Licht, das reist.» Von der «Whirlpool Galaxie» die auch unter dem Namen Messier 51 bekannt ist, reist das Licht bis zur Erde zirka 30 Millionen Lichtjahre (gemäss Nasa). M51 hat Fabio Sperduto schon oft fotografiert, so auch vergangene Nacht: Jetzt, im Sommer, sei schliesslich «Galaxie-Saison». Loslegen kann er bei klaren Sichtverhältnissen um 23 Uhr, bevor es nach 3.30 langsam wieder hell wird. Viel Zeit für den Schlaf bleibt nicht. In all den Jahren hat Fabio Sperduto den Betrieb des Geräts laufend optimiert. Früher sass er während der Aufnahmen im Garten, weil der Laptop direkt am Teleskop angeschlossen war. Heute ist auf dem Teleskop ein separater Rechner montiert, sodass er die Wohnung nur noch verlassen muss, um das Gerät einzu-

WETTER Heute Basel 14° 22° Zürich 14° 21°

Affoltern

St.Gallen 12° 17°

13° 20°

Luzern 14° 20°

Neuchâtel 13° 21°

Bern 13° 20° Interlaken 12° 19°

Aussichten

min °C max °C

Samstag

Sonntag

Bellinzona 14° 26°

Montag

Dienstag

In der Wohnung von Fabio Sperduto ist keines seiner Bilder aufgehängt. «Die Aufnahme muss perfekt sein», sagt er. Bis dahin teilt er sie in einer FacebookGruppe mit anderen Hobby-Astronomen. Jedes Mal freut er sich wieder, wenn er bei einem Aufnahme-Durchgang mit optimierter Kamera-Einstel-

13° 24°

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Alpensüdseite

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LEBENSWEISHEIT «Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansicht nicht ändern kann, und das Thema nicht wechseln will.» Winston Churchill

Der 44-jährige Fabio Sperduto mit seinem Teleskop, das er «Little Hubble» nennt, weil es hyperbolische Spiegel hat – wie das Weltraumteleskop. (Bild zvg.)

GEDANKENSPRÜNGE

Apfel-Fenchelsalat mit Mostbröckli

Leidenschaft

400 g Fenchel 2 Äpfel ½ Zwiebel, fein gehackt 3 EL Rapsöl 1 EL Calvados 3 EL Apfelessig 60 g Mostbröckli Anschnitte Salz, Pfeffer

Zubereitung 11° 23°

nehin nicht prädestiniert für TeleskopAufnahmen. Im Winter strahlen die umliegenden Gebäude Wärme ab, und auch der Kontrast auf den Aufnahmen wäre grösser, wenn das Teleskop in einer komplett dunklen Umgebung stünde. Anderswo – zum Beispiel in den Bergen – aufgestellt hat Fabio Sperduto sein Teleskop trotzdem noch nie. Er befürchtet, dass die Bilder in der Höhe so viel besser gelingen könnten, dass er danach weniger motiviert sein wird, bei sich im Garten noch Aufnahmen zu machen. Diesem Risiko ist er bisher ausgewichen. Irgendwann, sagt er, soll sich das ändern. Dann wird er sein Material einpacken und eine Nacht auf einer Passhöhe unter klarem Himmel verbringen. Und vielleicht die perfekte Aufnahme schiessen.

VOLG-REZEPT

Mittwoch

Alpennordseite

lung neue Details aus der Dunkelheit herausschälen kann. Ein besonderes Objekt, an dem er sich bis heute gerne abarbeitet, ist die Internationale Raumstation ISS. Ihr jagt er mit seinem Teleskop regelmässig nach, wenn sie mit knapp 28 000 Stundenkilometern um die Erde rast. Ein weiterer Kandidat ist der Mond: «Ihn nehme ich in Angriff, wenn die Sicht für Langzeitbelichtungen nicht optimal ist.» Mit Aufnahmen vom Mond starte jeder Anfänger, weil der Trabant ein dankbares Sujet sei. «Doch sobald man Objekte sichtbar machen will, die das Auge nicht sieht, stört der Mond.» Bei Vollmond zum Beispiel, da helle er den ganzen Himmel auf, was Fabio Sperduto nicht besonders gelegen kommt. Der Garten in seinem Wohnquartier ist oh-

Auch der ISS jagt er nach

Für 4 Personen

Chur 13° 21° St.Moritz 6° 15°

Sion 13° 24°

Genève 13° 22°

schalten. Die Kamera ansteuern, die Schärfe einstellen, die Spiegelheizung und die Lüftung regulieren: All das macht Fabio Sperduto bequem über den Laptop am Esstisch. Mit seiner Monochrom-Kamera fängt er die Farben Rot, Grün und Blau über das Filterrad ein, das vor der Kamera montiert ist. Für die Aufnahmen der «Whirlpool Galaxie» hat seine Kamera pro Aufnahme zwei Minuten lang belichtet – und so innerhalb von 40 Minuten 20 Bilder geschossen – einzeln mit jedem Farbfilter. Am Schluss legt Fabio Sperduto die 60 Bilder mithilfe einer Software übereinander und generiert so ein farbiges Bild. Eine schnelle Vorsondierung der Aufnahmen macht er jeweils noch in derselben Nacht – aus Neugierde. Bis er die Bilder jedoch sortiert und sie zu einer Aufnahme zusammensetzt, vergeht meistens noch etwas Zeit. Diese Arbeitsschritte seien «eine Sache für sich», sagt er. Alleine mit dem Sortieren der Bild- und Videodateien der letzten paar Nächte könnte er sich locker einige Stunden verweilen. Das Datenvolumen, das Fabio Sperduto durch seine Aufnahmen ansammelt, ist enorm.

Fenchel rüsten, Kraut beiseite legen und Strunk herausschneiden. Fenchel mit einem Gemüsehobel hobeln oder sehr fein schneiden. Äpfel rüsten, Kerngehäuse ausstechen und Äpfel mit der Schale ebenfalls in Scheiben hobeln oder fein schneiden. Für das Dressing 1 EL Rapsöl in einem Pfännchen erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten. Mit Calvados ab-

löschen und nach Belieben flambieren oder etwas einkochen. In einer Schüssel mit dem restlichen Öl und Essig gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fenchel- und Apfelscheiben auf Teller anrichten und dem Dressing beträufeln. Mit Mostbröckli und Fenchelkraut garnieren und servieren. Weitere Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte

Fünf Riesenchancen, nicht verwendet Abseits, Foul und Pfostenschuss Die Nachspielzeit noch nicht beendet Dann endlich tönt der Pfiff zum Schluss Martin Gut

HERKÖMMLICHES

Broschüre Einer Broschüre liegt das galloromanische Wort «brocca» zugrunde. Es bedeutet: Spitze, Spiess, Nadel, was zunächst auf eine Brosche – eine Anstecknadel – hinweist. Vom selben Wort abgeleitet ist auch broschieren: Durch Rückstich heften, in Papier binden. Eine Broschüre ist ein gebundenes Schriftwerk geringeren Umfangs. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


FC WettswilH O PP Bonstetten

WB zum Abschluss im «Ländle» – Aufstiegsentscheidung vertagt? Die verkürzte Corona-Saison führt das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten morgen Samstag zum Abschluss nach Liechtenstein. Nach dem diskussionslosen Sieg gegen Balzers wollen die Rotschwarzen auch das Team von Eschen/Mauren bezwingen, um sich die Aufstiegschance zu wahren. Gegner zuletzt in Torlaune Dem Team von Trainer Troisio gelang der Re-Start nicht optimal. Gegen Paradiso resultierte nur ein 0:0. Dann aber drehten die Liechtensteiner auf und feierten in Gossau einen 5:1-Kantersieg. Besonderes Augenmerk gilt es auf die beiden Doppeltorschützen Meier und Vuleta zu richten. Die WBAbwehr ist also gewarnt, denn gegen den Spitzenreiter geht man stets topmotiviert in die Partie. Eschen/Mauren musste zudem unter der Woche noch ran, im brisanten Lokalderby gegen Balzers gab es ein 2:2. Gruppensieg bravourös geschafft Nach den tollen Erfolgen im Spätsommer und Herbst, konnte der FCWB nach dem Re-Start nahtlos an die Leistungen anknüp-

USV Eschen/Mauren – FCWB 1

iga Samstag, 26. Juni 2021 1. L 16.00 Uhr, Sportpark, Eschen/Mauren

fen. Mit den souveränen Siegen gegen Gossau und Balzers hat sich die Oswald-Elf den Gruppensieg bereits vor der letzten Runde gesichert. Das favorisierte Tuggen schwächelte gleich doppelt und kann die Ämtler nicht mehr einholen. Der Gruppensieg ist bereits der grösste Erfolg der Vereinsgeschichte des FC Wettswil-Bonstettens. Ob es auch für den Aufstieg reicht, hängt aber nicht nur vom eigenen Erfolg gegen Eschen/ Mauren ab. Die beiden Leader der anderen 1.-Liga-Gruppen müssen Punkte lassen. Während die Reserven der Young Boys souverän unterwegs sind (5:0 am Mittwoch gegen Chênois), musste das Spiel des FC Biel gegen GC II wetterbedingt abgebrochen werden (die Zürcher führten 1:0). Da dieses wohl erst nächste Woche neu angesetzt wird, könnte sich die definitive Entscheidung vertagen. Klar ist, der FCWB muss vorlegen und auf Patzer der Gegner hoffen. Anmeldung für Fans empfohlen Eine äusserst spannende Ausgangslage also und ein Grund zur lautstarken Unterstützung des Teams am Samstag. Anpfiff im edlen Sportpark Eschen/Mauren ist um 16.00 Uhr und Infos zu den Schutzmassnahmen sowie die Online-Anmeldung für ein Ticket findet man auf der Website des USV Eschen/ Mauren (www.usv.li). (OHe)

Viele Spiele – letzte Entscheidungen Am Wochenende herrscht noch einmal Grossbetrieb auf dem Moos. Während einzelne Teams die verkürzte Meisterschaft schon abgeschlossen haben, stehen bei anderen noch wichtige Entscheidungsspiele an. Die Ca-Junioren hatten den Aufstieg ja schon eine Runde vor Schluss sichergestellt. Mit dem neunten Sieg im neunten Spiel schlossen sie vor Wochenfrist die Saison perfekt ab und steigen mit viel Rückenwind in die Junior League auf. Die Junior-LeagueTeams der A- und B-Junioren haben den Ligaerhalt souverän gesichert. Spannend wird es bereits am Freitagabend. Die Senioren 30+ brauchen noch einen Punkt,

um erstmals als Gruppensieger und somit FVRZ-Meister festzustehen. Sie spielen um 20.45 Uhr im heimischen Moos gegen Wallisellen. Eine Aufstiegschance (in die 3. Liga) besitzt noch die 4. Mannschaft. Sie spielen am Sonntag um 12.00 Uhr, ebenfalls zu Hause im Moos, gegen Avellino. Für den Aufstieg müsste allerdings gleichzeitig Leader Dietikon verlieren. Am Sonntag spielt anschliessend noch die 2. Mannschaft ihr letztes Spiel vor der Sommerpause. Um 14.00 Uhr ist das Fanionteam von Regensdorf zu Gast auf dem Moos. Für Spannung ist also gesorgt und man darf parallel zur Euro auch mit den Teams des FCWB mitfiebern. (OHe)

Beim 2:0 gegen Balzers besass WB weitere Top-Chancen, hier liegt Keeper Vanoni statt der Ball im Tor. (Bild Kaspar Köchli)

Schutzkonzept weiterhin beachten, danke! Die von Verband und BAG geforderten Auflagen betreffend Schutzmassnahmen zu Covid-19 hat der FC Wettswil-Bonstetten seit Ausbruch der Pandemie in einem Schutzkonzept umgesetzt. Dieses wurde laufend auf die neuen Gegebenheiten angepasst. Im Interesse jedes Einzelnen und seiner Mitmenschen bittet der FCWB ausdrücklich darum, sich daran zu halten und die Weisungen ohne Kompromisse umzusetzen. Um das Contact Tracing sicherzustellen, sind alle Besucher auf dem Moos angehalten, ihren Aufenthalt zu re-

FCWB 2 – Regensdorf 1

Alles über WB: www.fcwb.ch

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a

ig Sonntag, 27. Juni 2021 2. L 14.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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gistrieren – entweder ganz schnell und einfach via QR-Code oder auch mit Eintrag in die Liste im Clublokal. Der FCWB dankt für das Verständnis, dient das Konzept doch zum Schutz aller Beteiligten. Alle Infos auch auf: www.fcwb.ch/contact_tracing (OHe)

Alle WB-Spiele vom Weekend Fr, 25.6. Sen. 30+ – Wallisellen Sa, 26.6. Jun. Ec – Langnau a.A. Jun. Ed – Altstetten Urdorf – Jun. Dc Knonau-Mettmenstett. – Jun. Db Jun. Dd – Schlieren Uitikon – Jun. Eb Eschen/Mauren – FCWB 1 So, 27.6. FCWB 4 – Avellino Zurigo 1 FCWB 2 – Regensdorf 1

20.45 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr