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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 048 I 172. Jahrgang I Freitag, 22. Juni 2018

Bus nach Cham

Neuer Schreiber

Die Buslinie Nr. 42 in Cham soll bis nach Knonau verlängert werden. > Seite 3

Gemeinde Hausen: Christoph Rohner hat die Geschäftsführung übernommen. > Seite 5

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Gegen Neophyten Fürs Pilotprojekt im Reppischtal werden Botschafter in den Quartieren gesucht. > Seite 7

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Integration fördern Ämtler Tandem: Ehrenamtliche trafen sich zum Erfahrungsaustausch. > Seite 9

Für ein Miteinander im Bezirk Der Ämtler Gemeindepräsidentenverband hat sich in Hedingen konstituiert

Die amtierenden und designierten Gemeindepräsidenten des Bezirks. Von links die Abtretenden: Andreas Binder (Maschwanden), Ruedi Müller (Aeugst), Kurt Bär (Kappel), Marcel Fuchs (Rifferswil), Bertram Thurnherr (Hedingen), Hanspeter Eichenberger (Wettswil), Walter von Siebenthal (Knonau); die Bleibenden: Werner Michel (Stallikon), GPV-Präsidentin Gabriela Noser (Ottenbach), Stefan Gyseler (Hausen), René Kälin (Mettmenstetten), Clemens Grötsch (Affoltern), Thomas Ammann (Obfelden); und die Neuen: Katrin Röthlisberger (Wettswil), Erwin Leuenberger (Bonstetten), Christoph Lüthi (Rifferswil), Nadia Hausheer (Aeugst), Esther Breitenmoser (Knonau), Jakob Müller (Kappel) und Christian Gabathuler (Maschwanden). Es fehlt: Ruedi Fornaro (Hedingen). (Bild Thomas Stöckli)

Er ist eine wichtige Plattform für den Informations-, Meinungsund Erfahrungsaustausch im Bezirk, der Gemeindepräsidentenverband (GPV). Am Mittwochabend hat er sich nach den Wahlen neu konstituiert. ................................................... von thomas stöckli Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger hat am Mittwoch das Präsidium des Ämtler Gemeindepräsidentenverbands vom

Salomon Schneider verabschiedet sich Nach vier Jahren als Redaktor beim «Anzeiger» liegt der Fokus künftig auf dem Abschluss des Masterstudiums und beim Reisen. Bald zehn Jahre ist es her, seit Salomon Schneider mit einer sechsteiligen Serie von Reiseberichten aus Südostasien im «Anzeiger» eine erste Duftmarke gesetzt hat. Später etablierte er sich als freier Mitarbeiter vollständig im Journalismus, seit April 2014 gehörte er zum Redaktionsteam des «Anzeigers». Mit seinen wertvollen Themeninputs hat er in diesen Jahren massgeblich zur Vielfalt der Zeitung beigetragen. Neben seinem Teilpensum beim «Anzeiger» hat sich Schneider nicht nur im Gemeinderat Ottenbach engagiert, sondern auch studiert. Sein Masterstudium schliesst er demnächst ab. Darauf und auf einer mehrmonatigen Studienreise liegt sein Fokus in naher Zukunft. Dem «Anzeiger» steht er deshalb als Redaktor nicht mehr zur Verfügung, wohl aber wieder als freier Journalist. Verlag und Redaktion des «Anzeigers» danken Salomon Schneider für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! (tst.) ................................................... > Verabschiedung auf Seite 5

abtretenden Hedinger Gemeindepräsidenten Bertram Thurnherr übernommen. Gemeinsam mit Vizepräsidentin Nadia Hausheer ist sie im Gremium für die Bezirksthemen zuständig, Vizepräsident Clemens Grötsch fokussiert als Vertreter im kantonalen GPV auf die kantonalen Themen. Das sind die wichtigsten Funktionen im neu konstituierten Gemeindepräsidentenverband. Der GPV versteht sich primär als Plattform für den Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus setzt er aber auch neue Impulse. So ist etwa die Standortförderung aus dem GPV entstanden.

Gaby Noser freut sich, gemeindeübergreifende Projekte voranzutreiben. Ein grosses Thema bleibt das Spital. Weiter will sie die Zusammenarbeit unter den Gemeinden fördern. Potenzial ortet sie etwa bei der Zusammenlegung von Verwaltungsaufgaben oder im Beschaffungswesen, «zum Beispiel die Strassenbeleuchtung», sagt sie. «Jede Gemeinde befasst sich mit den selben Themen – da können wir vermehrt Synergien nutzen.» Ein weiteres Kernthema ist ihr die Solidarität unter den Gemeinden. So soll das Knonauer Amt wieder mehr zur Einheit werden: «Es muss ein Mit-

Primarschule: Zweiter Baukredit bewilligt

Gemeindeversammlung in Aeugst Die Aeugster Stimmbürger haben am vergangenen Dienstag einem Kredit über 1 075 000 Franken zugestimmt. Somit erhält das Schulhaus Gallenbüel 2 zwei neue Klassenzimmer und Gruppenräume. Die Unterrichtsformen hätten sich in den letzten Jahren stark verändert, erklärte Sibylle Ziltener den 57 anwesenden Stimmberechtigten. Im neuen Lehrplan 21 seien Lernformen vorgegeben, die mehr Platz bräuchten. Auch für Therapieangebote wie integrative Förderung oder DaZ würden Schulzimmer benötigt. Ausserdem stelle die Primarschule Aeugst diesen Sommer auf altersdurchmischte Klassen um. Kurz: Die Primarschule braucht dringend mehr Schulraum. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2017 bewilligte die Aeugster Stimmbevölkerung deshalb einen Kredit über 103 200 Franken für die erste Umbauetappe. Durch die Unterteilung von zwei bestehenden Zimmern konnten zwei

zusätzliche Gruppenräume gewonnen werden. Nun ging es um die zweite Etappe dieser Schulraumerweiterung. Mit einem Kredit von 1,075 Millionen Franken soll das Schulhaus Gallenbüel 2 dorfseitig aufgestockt werden. Dadurch entstehen zwei neue Klassenzimmer und zwei Gruppenräume. Als Fluchtweg aus dem Obergeschoss wird eine Aussentreppe gebaut. Diese bildet gleichzeitig das Vordach für den neuen dorfseitigen Eingang, der für die Schüler der 1. und 2. Klasse erstellt wird. Baustart ist im Frühling 2019, damit die Räume zum Start des Schuljahrs 2019/2020 zur Verfügung stehen. Zum Bauvorhaben gab es Fragen. Beispielsweise, ob dieser Ausbau den Standards für die nächsten sieben, acht Jahre genüge, was Sibylle Ziltener zurückhaltend bestätigte. Auch die Frage nach der Grösse der Schulzimmer kam auf. Gesetzlich vorgegeben seien 74 m², in Aeugst seien es 80 m². Schliesslich bewilligte die Aeugster Bevölkerung den Kredit ohne Gegenstimmen. (lhä) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 6

einander sein», fordert sie. Dafür braucht es gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, über die Gemeindegrenzen hinaus auf gemeinsame Ziele zu fokussieren. «Die Probleme für die einzelnen Gemeinden werden nicht kleiner», weiss sie. «Da macht es Sinn, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.» Bisher trafen sich die Gemeindepräsidenten viermal im Jahr und zusätzlich zu einem gemeinsamen Ausflug. Ob diese Frequenz beibehalten wird, steht noch nicht fest. Denkbar sei auch ein Ausbau der informellen Treffen, so die neue GPV-Präsidentin.

Neuer Kunstrasen für Affoltern Mit nur zwei Gegenstimmen hat die Gemeindeversammlung in Affoltern am Montag die halbe Million Franken für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes Moos deutlich gutgeheissen. Die Arbeiten werden schon in dieser Sommerpause ausgeführt, sodass der Platz für den FC Affoltern zum Rückrundenstart bereits wieder bespielbar sein sollte. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Selbstironische Gratulation «Wir werden euch nicht vermissen!» – Die erste Mannschaft des FC Hausen liess dem «Zwei» des FC WettswilBonstetten eine spezielle Gratulation zum Aufstieg in die Zweite Liga zukommen. Dahinter steckt allerdings keine Bosheit, sondern Respekt vor der Überlegenheit der Unterämtler in den Lokalderbys: in sieben Spielen resultierten für Hausen sieben Niederlagen und ein Torverhältnis von 6:26. ................................................... > Bericht auf Seite 19

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Fahrender Kiosk Die Jugendarbeit in Hausen hat sich ein Lastenvelo angeschafft. > Seite 11

Eine Vision für das Knonauer Amt Mit Johannes Bartels hat eine ruhige, besonnene Persönlichkeit die Stelle des Standortförderers übernommen. Der studierte Theologe hat sich als Nachhaltigkeitsexperte in der Privatwirtschaft durchgesetzt und will als Standortförderer das Knonauer Amt zur Leuchtturmregion machen, die weit über die Grenzen hinaus ausstrahlt. Als Mensch wirkt Johannes Bartels eher zurückhaltend, scheint lieber zuzuhören und zu beobachten, als selber im Mittelpunkt zu stehen: wichtige Eigenschaften für einen Vernetzer, der den Zusammenhalt und die nachhaltige, wirtschaftliche und kulturelle Prosperität im Knonauer Amt fördern soll. Vor einem halben Jahr hat er die Stelle des Standortförderers übernommen – und bereits eine Vision entwickelt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Geschäftsübergabe

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an Malergeschäft, Alte Affolternstrasse 1, 8909 Zwillikon und Seestrasse 148, 8820 Wädenswil, Telefon 076 446 83 14 Ich bedanke mich für die langjährige Kundentreue und hoffe, dass Sie auch meinem Nachfolger das Vertrauen schenken.

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Reich Marcel, geb. 27. März 1963, von Uzwil SG, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma Reich Unternehmensberatung, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, UID: CHE-489.625.103, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 13. Juni 2018 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofpl. 9 8910 Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2018 A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung Jahresrechnung 2017 2. Abnahme Bauabrechnung Schulhaus Ennetgraben 3. Übergangsregelung Genehmigung Protokoll Schulgemeindeversammlung B) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2017 2. Genehmigung jährlich wiederkehrender Kredit von Fr. 11.– pro Einwohner für das Amtliche Publikationsorgan 3. Genehmigung Baukredit für die Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes, Sportanlage im Moos. Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 22. Juni 2018 Der Gemeinderat

info@art-malersadiku.ch

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 19. Juni 2018 A. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Kostenabrechnung für die Anschaffung von neuem Schulmobiliar 2. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Primarschulgutes 3. Bewilligung eines Baukredites für die Erweiterung der Schulräume (2. Etappe) B Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Politischen Gemeindegutes 2. Genehmigung des Vertrages mit der Weiss Medien AG, Affoltern am Albis, in Sachen Herausgabe und Veröffentlichung von Informationen öffentlicher Organe, Neuregelung amtliches Publikationsorgan, Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredits von CHF 11.00 pro Einwohner (zzgl. MwSt.) 3. Genehmigung der Bauabrechnung für die Offenlegung des Mülibergbaches im Gesamtbetrag von CHF 178 621.59 in 4. Genehmigungsempfehlung Sachen Vorberatung zur Urnenabstimmung vom 23. September 2018: Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Vereinbarung in Sachen Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Aeugst am Albis an den Sozialdienst Bezirk Affoltern C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Reformierten Kirchengutes 2. Ergänzungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission: – Mathias Rudow – Martin Schielke – Andreas Wünn Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. In Angelegenheiten der Reformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Aeugst am Albis, 20. Juni 2018 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes Bonstetten bleiben am

Beschlüsse der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 17. Juni 2018

Freitag, 29. Juni 2018 infolge Personalausflug geschlossen.

Die Jahresrechnung 2017 wird genehmigt.

Die Meldung eines Todesfalls nimmt stellvertretend das Bestattungsunternehmen Bossardt AG, Tel. 044 710 99 70 entgegen.

Es wurden folgende Mitglieder in die Kirchenpflege gewählt: Endner Elisabeth, 1953, Katechetin, Näfenhäuser 10, Kappel, bisher, Präsidium, neu Steffen Ruth, 1956, med. Praxisassistentin, Uerzlikerstrasse 9, Hauptikon, bisher Nothdurft Lisa, 1947, Hausfrau, Tömlimatt 10, Kappel, bisher Jones Aida, 1972, Lehrerin, Rütihoger 4, Kappel, neu vakant

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Kommunale Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz Neufestsetzung Der Gemeinderat Hedingen hat am 12. Juni 2018 beschlossen: Die Totalrevision der kommunalen Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz wird genehmigt und wird per sofort in Kraft gesetzt. Sie ersetzt mit ihrem Inkrafttreten die am 19. Dezember 1983 vom Gemeinderat Hedingen erlassene kommunale Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz (inkl. Ergänzungen und Änderungen vom 9. September 1985 / 28. September 1987 / 15. Februar 1993 / 10. Oktober 1995 / 24. September 1996). Die neue Verordnung sowie das dazugehörende Inventar können während der Rekursfrist wie folgt eingesehen werden: a) In der Gemeinderatskanzlei Hedingen, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, zu den regulären Öffnungszeiten b) im Internet unter www.hedingen.ch › Aktuelles › Publikationen Gegen diese Verordnung kann innert 30 Tagen ab Mitteilung schriftlich begründeter Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen kommt gemäss § 211 Abs. 4 PBG keine aufschiebende Wirkung zu. Gemeindeverwaltung Hedingen Abteilung Umwelt

Es wurden folgende Mitglieder in die Rechnungsprüfungskommission gewählt: Koellmann Toni, 1973, Jurist, bisher, Präsident, neu, Näfenhäuser 7b, Kappel Abt Thomas, 1975, Betriebswirtschafter, Näfenhäuser 5a, Kappel, neu Rohner Walter, 1948, Landwirt, Allenwinden, Kappel, für 1 Jahr, bisher Mörgeli Monika, 1964, Bäuerin, Weid, Uerzlikon, für 1 Jahr, bisher Hauser Michael, 1977, Fachspezialist Sicherheit, Kappelerstr. 3, Uerzlikon Es wurden folgende Delegierte in den Verein Kloster Kappel gewählt: Steinmann Fritz, 1949, Rohrhof 1, Landwirt, Kappel, bisher Endner Elisabeth, 1953, Katechetin, Näfenhäuser 10, Kappel, bisher Nothdurft Rolf, 1943, Manager, Tömlimatt 10, Kappel, neu, als Ersatzdelegierter Das Protokoll der Gemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Bei der Bezirkskirchenpflege können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kirchenpflege Kappel a.A. 18. Juni 2018

Denkmalschutz Entlassung aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 12. Juni 2018, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG) beschlossen, dass das Schopfgebäude, Vers.-Nr. 444, Kat.-Nr. 1698, Grossholzerstrasse 1a, 8932 Mettmenstetten, kein Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 22. Juni 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Busverbindung von Knonau nach Cham Die Gemeindeversammlung von Cham hat am Montag die Motion der Verlängerung der bestehenden Buslinie Nr. 42 nach Knonau als erheblich erklärt. Das Marktpotenzial sei vorhanden, hatte sich der Gemeinderat Cham für die Verlängerung ausgesprochen. Der Lead für das Bestellverfahren der verlängerten Linie 42 liegt beim Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug in Koordination mit dem Zürcher Verkehrsverbund. Angestrebt wird die Einführung auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2019, wie Marc Amgwerd, Abteilungsleiter Verkehr und Sicherheit der Gemeinde Cham, auf Anfrage des «Anzeigers» mitteilte. Die Gemeinde Knonau hat sich der tiefbauseitigen Bereitstellung beim Bahnhof Knonau anzunehmen. Konkret geht es um die Erstellung einer Bushaltestelle mit Wendemöglichkeit. Sämtliche beteiligte Stellen unterstützen das Vorhaben tatkräftig. (tst.)

Johannes Bartels ist seit einem halben Jahr Standortförderer im Knonauer Amt Mit Johannes Bartels hat ein Nachhaltigkeitsexperte die Stelle des Standortförderers im Knonauer Amt übernommen. Für ihn steht momentan neben den bereits institutionalisierten Aktivitäten die Erarbeitung eines langfristigen Konzeptes im Vordergrund. ................................................... von salomon schneider

In Affoltern dürfen Margaretha und Johan Friemel-Werne in Obfelden heute Freitag, 22. Juni, die goldene Hochzeit feiern. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 90. Geburtstag

Noch fehlt eine Langzeitstrategie

Gertrud Aeberli-Baur feiert am kommenden Montag, 25. Juni, in Affoltern den 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Besonders freut Johannes Bartels, dass im Vorstand, der an der letzten Generalversammlung zum Teil erneuert wurde, eine greifbare Aufbruchstimmung herrsche: «Ich habe den Eindruck, es sind alles Persönlichkeiten, die eine langfristig, nachhaltig und zielgerichtet aufgestellte Standortförderung wollen. Deshalb freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit. Ich habe bei der Standortförderung eine sehr stabile Struktur angetroffen

Zur goldenen Hochzeit

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Standortförderer Johannes Bartels erläutert seine Vision für das Knonauer Amt. (Bild Salomon Schneider)

– mit vielen bereits etablierten Engagements. Jetzt erarbeite ich gemeinsam mit dem Vorstand eine Langzeitstrategie für die verschiedenen Bereiche der Standortförderung. Meine durchaus hochgesteckte Vision ist es, dass das Knonauer Amt einmal eine Leuchtturmregion für Nachhaltigkeit in der Schweiz oder sogar ganz Europa wird. Und das hiesse dann, dass sich bei uns die Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegenseitig nicht nur vertragen, sondern eine Triple-Win-Situation kreieren. Ich bin mir bewusst, dass dies ambitioniert ist, aber das Ziel kann ja nicht Mittelmässigkeit sein. Ich bin mir ausserdem sicher, dass wir gemeinsam, mit der gesunden Basis aus Gemeinden und immer mehr Gewerbebetrieben, viel erreichen können.»

Zur Person von Johannes Bartels Johannes Bartels hat reformierte Theologie studiert, ist aber nicht in den Kirchendienst gegangen, sondern zunächst in die Kommunikation eines globalen Personaldienstleisters und konnte sich dann auf die Sozialverantwortung des Konzerns spezialisieren, die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR). 2007 machte sich Johannes Bartels selbstständig. Um fachlich optimal in diesen sich kontinuierlich wandelnden Bereichen beraten zu können, machte er ein MBA in Nachhaltigkeitsmanagement an der

Universität Lüneburg und spezialisierte sich dabei auf Nachhaltigkeitsmanagement von Gemeinden. Johannes Bartels hat sich immer ehrenamtlich gemeinnützig engagiert und gesehen, dass im Gemeindebereich bezüglich Nachhaltigkeit noch riesiges Potenzial besteht. «Politik, Gesellschaft, Ökologie und Wirtschaft sollen als Gesamtes verbunden werden und vermeintliche Zielkonflikte können vielfach zu Winwin-Situationen führen. Dafür ist jedoch immer eine langfristige Perspektive notwendig», erläutert Johannes Bartels. (sals)

Das Knonauer Amt soll über die Grenzen hinaus ausstrahlen Spezifisch sei gerade das Forum Energie und Umwelt sehr aktiv und vernetzte sich bereits mit anderen Energieregionen. Im Bereich Kultur werde geprüft, die «Kultur-App» einzuführen, die auch überregional funktioniert; wodurch Veranstaltungen im Säuliamt auch in anderen Regionen, vom Zürichsee bis in die Innerschweiz sichtbar würden. Überregionale Beachtung findet bereits die «Di fair Milch Säuliamt», die mit Unterstützung der Standortförderung lanciert wurde. «Das ist übrigens gerade ein Beispiel, wie ein Megatrend, in dem Fall die Sensibilität für Ernährung, zusammen mit einer Stärke unserer Region genutzt werden konnte», erläutert Johannes Bartels und ergänzt: «Es gibt noch mehr Megatrends, wie beispielsweise Digitalisierung, nachhaltige Mobilität, aber auch die steigende Lebenserwartung und so weiter. Die Frage ist dabei immer: wo liegen da die Risiken und Chancen für unsere Region, und was können wir daraus machen?»

Bonstetten soll wieder dabei sein In der näheren Zukunft will er eine Strategie erarbeiten, die sinnvoll – auch anhand der Ressourcen – die verschiedenen Engagements der Standortförderung priorisiert. Für die Umsetzung wünscht sich Johannes Bartels noch mehr Nutzung von Synergien zwischen allen möglichen Akteuren, wie Privatpersonen, Gemeinden, Wirtschaftsvertretern und Verbänden: «Es gibt in allen Bereichen Überschnei-

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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«Damit das Knonauer Amt eine Leuchtturmregion wird»

Auf Januar dieses Jahres hat Johannes Bartels das Amt des Standortförderers übernommen. Von seinem Vorgänger erhielt er neben zahlreichen Tipps eine Palette voller Ordner sowie 30 Gigabyte Dokumente auf Festplattenspeichern. Im Februar musste er bereits seine erste Veranstaltung organisieren: das Netzwerk Politik für Gemeinde- und Kantonsräte: «Ich bin voll ins kalte Wasser gesprungen und habe zuerst das Nötigste angefangen und mich gleichzeitig in der Breite informiert. Das Netzwerk Politik hat mir dann gezeigt, dass ich vom Vorstand getragen und von den Vertretenden der Politik offen aufgenommen wurde. Das war ungemein motivierend.»

wir gratulieren

Freitag, 22. Juni 2018

«Di fair Milch» ist eine Initiative unabhängiger europäischer Bauern für einen kostendeckenden Milchpreis. Auch dank der Unterstützung der Standortförderung konnte im «kleinen» Knonauer Amt das erste Label für faire Milch in der Schweiz aufgebaut werden – eine Erfolgsgeschichte. (Bild zvg.)

dungen, beispielsweise mit den Gewerbevereinen, der ZPK und vielen anderen Akteuren. Nachhaltigkeit ist eine Querschnittsfunktion und geht durch alle Bereiche hindurch. Deshalb sind Vernetzung und Unterstützung zentral. Und deshalb ist Konkurrenz keine Kategorie, in der ich als Standortförderer denke. Wer eine Idee für Vernetzung hat oder Unterstützung für eine Idee sucht, kann sich gerne bei mir melden.» Ein weiterer Wunsch ist die Rückkehr der Gemeinde Bonstetten in die Standortförderung. Bonstetten war Ende 2015 als einzige Säuliämtler Gemeinde nicht dem neuen Verein Standortförderung Knonauer Amt beigetreten. «Ich denke, die Chancen sind intakt, dass Bonstetten wieder bei der Standortförderung mitmachen wird. Wir werden das Gespräch suchen, aber der neu gewählte Gemeinderat hat jetzt sicher erst einmal andere Prioritäten auf dem Tisch.» Nach einem halben Jahr als Standortförderer fühlt sich Johannes Bartels zwar noch nicht routiniert, jedoch positiv herausgefordert in seiner Funktion, vom Vorstand getragen und freut sich auf zahlreiche Jahre als Standortförderer.

Zur Standortförderung Die Standortförderung wurde im Jahr 2002 geboren, als der Gemeindepräsidenten-Verband des Bezirks Affoltern sich erstmalig der Standortförderung des Knonauer Amts annahm. Die Pionierarbeit leistete hierbei der damalige Bonstetter Gemeindepräsident Charles Höhn, insbesondere auch in Bezug auf das Knonauer Amt als Energieregion. Ende 2015 gründeten die Gemeinden den Verein Standortförderung Knonauer Amt und öffneten diesen auch für Unternehmen, Verbände, Vereine und Private. Der Vereinszweck ist «aufbauend auf den drei Säulen ökologische Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, die Entwicklung des Knonauer Amts als Ganzes nachhaltig zu fördern und zu sichern». Interessierte an einer Mitgliedschaft informieren sich unter www.knonauer-amt.ch oder wenden sich an johannes.bartels@knonauer-amt.ch.

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Affoltern am Albis

Todesfälle

Am 18. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Dragos und Mila Jankovic, Dammgasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen von Sichtschutzwänden und Anpassung bereits bestehender Sichtschutzwand sowie Erweiterung Parkplatz (bereits ausgeführt), Kat.-Nr. 1388, Dammgasse 4, Wohnzone W4

Hausen am Albis Baugenossenschaft Gesuchsteller: SILU, Steinackerstrasse 2, 8302 Kloten Bauprojekt: Umnutzung von Gewerbe/Wohnen zu Kinderhort auf Kat.-Nr. 3690, Törlenmatt 1 (WG/2.0)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Magma AG, Josefstrasse 92, 8005 Zürich Bauprojekt: Schwermetallsanierung Schiessanlage auf Kat.-Nr. 1621, Mönchbüel (LW), Altlastenstandort

Knonau Bauherrschaft: Siegenthaler Barbara, Seminarstrasse 44, 5400 Baden Bauvorhaben: Sichtschutzzaun in Holz (Höhe: 180 cm), Eschfeld 14, 8934 Knonau, Kat.-Nr. 647, Zone Wohnzone W2/35

Ottenbach Bauherrschaft: Fanger-Noser Rudolf und Gabriela, Rebweg 3, 8913 Ottenbach Projektverfasser/-in: m+p team Architekten AG, Radmühlestrasse 18, 8916 Jonen Bauvorhaben: Dachaufbau mit Badumbau, zusätzliche Dachisolation (10 cm) sowie Einbau von zwei Dachflächenfenstern und Sonnenkollektoren, beim Wohnhaus Vers.-Nr. 621, Rebweg 3, Kat.-Nr. 707, Zone W2a

Am 15. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Celeste Treve, geboren am 30. September 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 26. Juni 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Das Bestattungsamt

Rolf Schmidt, geboren am 5. Februar 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Das Bestattungsamt

Stallikon

In Liebe nehmen wir Abschied von

Rolf Schmidt 5. Februar 1937 – 18. Juni 2018

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht nur traurig. erzählt lieber von mir und lasst mir einen Platz zWischen euch, so Wie ich ihn im leben hatte. ich bin nicht Weit Weg, nur auf der anderen seite des Weges.

Am Montag, 18. Juni 2018, ist in Stallikon ZH gestorben:

Prinz-Lechner Yvonne geboren am 14. Januar 1965, von Zürich ZH, Egnach TG, wohnhaft gewesen Oberer Aegerten 9, 8143 Stallikon.

Er verliess uns viel zu schnell nach kurzer, schwerer Krankheit. Wir werden ihn sehr vermissen. In stiller Trauer Lilli, Roger und Christine Schmidt

Das Bestattungsamt Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Der Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall, wo wir sind und seiner gedenken. Aurelius Augustinus

ICH DANKE HERZLICH für die liebevolle Anteilnahme, die ich beim Abschied von

TO D E S A N Z E I G E

Martha Koch-Bühlmann

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau und unserer herzensguten Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante

durch meine Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannten erfahren durfte. Besonderen Dank an mein Gotti Heidi Tamola, die mich mit positiver Energie unterstützt hat. Meinem Arbeitgeber Migros Herdern möchte ich danken, dass er es mir ermöglicht hat, für meine Mutter da zu sein. Herzlichen Dank an Diakon Pedro José Guerrero für den Abschied am Grab und den wunderschönen Gottesdienst. Ebenso bedanke ich mich für die liebevollen Karten und Gaben für den späteren Grabschmuck.

Celeste «Tina» Treve-Riceputi 30. September 1937 – 15. Juni 2018

Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Du wirst in unseren Herzen weiterleben. In tiefer Trauer Benito Treve Manuela und Flavio Bof mit Helena und Raffaele Monika Treve und Claudio Lingua mit Chiara, Tessa und Sebastian Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 26. Juni 2018, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt, die Abdankungsfeier in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Benito Treve, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis

Manuela Koch

DANKSAGUNG Wir danken allen Bekannten, Freunden und Nachbarn für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Edith von Siebenthal erfahren durften. Danken möchten wir dem Villa-Team der Palliativstation des Spitals Affoltern für seine liebevolle Pflege und Frau Dr. med. A. Rothenfluh und Herrn Dr. med. W. Baumann für die umsichtige Betreuung. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Pfarrer Thomas Maurer und Frau Alina Nikitina, Organistin, für die einfühlsame Abschiedsfeier und für alle Spenden an die pfarramtliche Hilfskasse und an die Sehhilfe Zürich. Knonau, Juni 2018

Die Trauerfamilie

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Sonia Mancini und Sahil Sharma, Im Grundächer 18, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Sichtschutz (Efeuwände) beim Mehrfamilienhaus Vers.Nr. 1451 auf Kat.-Nr. 3692, Im Grundächer 18 (Wohnzone W2b / Privater Gestaltungsplan Grundächer)

DANKSAGUNG Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Götti, Onkel und Karli

Karl Orell erfahren durften. Besonderer Dank gilt dem zum Teil langjährigen Pflegepersonal in der Langzeitpflege Rigi, welches ihn 12 Jahre lang fürsorglich betreute. Besonderer Dank gilt auch Herrn Gossweiler, welcher ihn viele Jahre regelmässig besuchte und über dessen Gesellschaft Karl sich immer sehr gefreut hatte. Herzlichen Dank auch an Frau Pfarrerin Yvonne Schönholzer, für die schöne und persönliche Abdankungsfeier. Du wirst immer in unseren Herzen sein. Deine Familie Rifferswil, im Juni 2018


Bezirk Affoltern persönlich

Freitag, 22. Juni 2018

Abschied

Neuer Gemeindeschreiber im Amt

von salomon schneider

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis

M

Der neue Hausemer Gemeindeschreiber Christoph Rohner hat Anfang Mai die Geschäftsführung der Gemeindeverwaltung von Gemeindeschreiber ad interim Peter Schlumpf übernommen. Fredi Steinmann, Leiter Tiefbau, wird die Gemeinde infolge beruflicher Neuorientierung per Ende Juni 2018 verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft. Für die Übergangszeit konnte Andreas Kalt als interimistischer Leiter des Tiefbauamtes gewonnen werden. Er wird durch Thomas Hunziker unterstützt, welcher der Gemeindeverwaltung auch schon in früheren Zeiten ausgeholfen hat. Maddalena Martinisi wird neu das Team der Jugendarbeit unterstützen. Ihr Stellenantritt ist für den 15. August vorgesehen. Die bisherige Stelleninhaberin, Patricia Keiser, wird die Gemeindeverwaltung verlassen, um sich ihrem frisch geborenen Kind zu widmen. Ebenfalls im Mutterschaftsurlaub befindet sich seit Mitte April Deliah Rascher. Sie wird ab 1. Oktober in einem reduzierten Pensum als Sachbearbeiterin wieder auf dem Bauamt tätig sein. Margrit Martin hat ihre Stelle bei der Gemeinde als Hauswartin der Villa Via per Ende Mai nach zwölf Jahren gekündigt. Als Leiterin der Tagesstrukturen wird sie der Schulgemeinde jedoch noch bis Ende des Schuljahres erhalten bleiben, bevor sie sich endgültig in den wohlverdienten Ruhestand begibt. Als neue Hauswartinnen konnten Heidi Jaggi (Mehrzweckgebäude per 1. Mai) und Rabia Jafari (Villa Via per 1. Juli) gewonnen werden. Gemeinderat und Verwaltung danken Peter Schlumpf, Fredi Steinmann, Patricia Keiser und Margrit Martin für ihre wertvolle Mitarbeit im Dienste der Gemeinde und heissen die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen.

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it einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich als Redaktor des «Anzeigers». Nach neunjährigem Engagement – zuerst fünf Jahre als Korrespondent, anschliessend vier Jahre als Redaktor – schliesse ich nun mein Masterstudium ab und unternehme eine mehrmonatige Studienreise, von der ich gelegentlich auch in diesen Spalten berichten werde. Meine Wurzeln im Säuliamt sind die Basis, um die Welt zu erkunden. Der Einblick in andere Regionen der Erde schärft den Blick, aber auch die Wertschätzung für die eigene Heimat. Das Säuliamt ist einzigartig: Früher stark landwirtschaftlich geprägt, gehört es nun zum Einzugsgebiet von Zürich und Zug. Die Stärke des Knonauer Amts ist, dass Gewerbe, Gemeindepolitik, Vereine – die gesamte Bevölkerung – sich als Teil des Bezirks Affoltern fühlt. Dies führt dazu, dass Dorfvereine Mitglieder aus verschiedenen Gemeinden haben, Politiker über die Vorgänge in den Nachbargemeinden informiert sind, voneinander lernen und zusammenarbeiten und das Gewerbe von treuer, regionaler Kundschaft profitiert. Jahrelang durfte ich im «Anzeiger» berichten und damit einen Beitrag zum Zusammenhalt und zur positiven Entwicklung meiner Heimat leisten. Ich bedanke mich bei den Leserinnen und Lesern, die mir Rückmeldungen gegeben und mich motiviert haben, jeden Tag an der Qualität meiner Inhalte zu arbeiten und neue Themen aufzugreifen. Mein Dank geht aber auch an alle Macherinnen und Macher aus dem Knonauer Amt, die ich im Rahmen meiner Redaktionstätigkeit kennengelernt habe. Diese respektvollen und inspirierenden Kontakte – mit Menschen aller politischen Couleurs, mit unterschiedlichsten Interessen und Fachgebieten – werde ich besonders vermissen und im Herzen bei mir tragen. Ich werde dem «Anzeiger» als freier Mitarbeiter erhalten bleiben.

Freie Fahrt im ganzen Kanton Wer in den Sommerferien nicht wegfährt, hat fünf Wochen Zeit, den Kanton Zürich zu entdecken. 6- bis 16-Jährige profitieren mit dem ZVV-FerienPass von freier Fahrt in Bahn, Bus, Tram, Schiff und Bergbahnen im ZVVNetz sowie Ermässigungen und kostenlosen Eintritten für diverse Ausflugsziele. Unter anderem ist der Eintritt in über 130 Frei-, See- und Hallenbäder, in 45 Museen oder in den Zoo Zürich inbegriffen. Den FerienPass gibts seit Mittwoch für 25 Franken an allen SBB- und ZVV-Verkaufsstellen sowie in grösseren Migros-Filialen.

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Matthias Meyer-Eschenbach (von Deutschland, 1963) und Frau Varsha Sivathasan (von Sri Lanka, 2003) in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf.

Sanierung Schiessanlage Mönchbüel im Herbst 2018 Der Bereich des Kugelfanges der ehemaligen 300-m-Schiessanlage Mönchbüel soll im Herbst 2018 saniert werden. Der Gemeinderat hat zur Begleitung des Ausführungsprojektes mit Beschluss vom 17. April einen Kredit von Fr. 29 180.25 bewilligt. An den Gesamtkosten von zirka 410 000 Franken wird sich die Gemeinde mit insgesamt rund 100 000 Franken beteiligen müssen, den Rest übernehmen der Kanton Zürich, der Vasa-Fonds sowie die Eigentümer.

Hausemer Gemeindeschreiber: Christoph Rohner (links) hat die Geschäftsführung offiziell von seinem Ad-interim-Vorgänger Peter Schlumpf übernommen. (Bild zvg.) Als letztes Traktandum wurde die neue Gebührenverordnung verabschiedet, deren Inkrafttreten für den 1. August vorgesehen ist. Die nächste Gemeindeversammlung findet am 5. Dezember statt.

Baubeginn Reservoir Ebertswil am 25. Juni Am 25. Juni 2018 erfolgt der Spatenstich zum Neubau des Reservoirs Ebertswil. Nahezu gleichzeitig beginnt auch der Neubau des zugehörigen Leitungssystems. Aufgrund seiner regionalen Bedeutung wird das Projekt vom Kanton mit einem Subventionsbeitrag von 30 % unterstützt. Das neue Reservoir soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 in Betrieb genommen werden.

Gemeindeversammlung vom 6. Juni

Einzelinitiative bezweckt Volkswahl der Baukommissionsmitglieder

An der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2018 wurde die Jahresrechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 393 954.85 von der Bevölkerung abgenommen. Ausserdem bewilligte die Gemeindeversammlung einen Zusatzkredit von 230 000 Franken für die neue Individualsportanlage (Biketrail/Skateanlage/Tenniswand).

Eine unter Federführung des örtlichen Gewerbeverbandes sowie der Naturund Heimatschutzorganisation Oberamt am 15. Mai beim Gemeinderat eingereichte und von 65 Stimmbürgern unterzeichnete Einzelinitiative verlangt, dass die Mitglieder der Bausowie der Tiefbaukommission in Hausen künftig von den Stimmbürgern ge-

wählt werden. Die beiden Kommissionen verfügen über selbstständige Verwaltungsbefugnisse und wurden bis anhin vom Gemeinderat bestellt. Die Einzelinitiative soll voraussichtlich am 25. November zur Urnenabstimmung gelangen, sofern der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 10. Juli deren formelle Gültigkeit feststellt.

Sonntagsverkäufe in Hausen Gestützt auf das kantonale Ruhetagsund Ladenöffnungsgesetz beschloss der Gemeinderat am 15. Mai auf Antrag des Gewerbevereins, dass das Offenhalten von Läden in Hausen im Jahr 2018 zusätzlich am 21. Mai (Pfingstmontag) und am 1. August (Nationalfeiertag) erlaubt sei. Der Bedarf nach diesem zusätzlichen Angebot soll gemeinsam mit dem Gewerbeverein evaluiert werden. Im Erfolgsfall kann die Aktion nächstes Jahr wiederholt werden; bei Bedarf können die gewählten Termine auch angepasst werden.

Einbürgerungen Der Gemeinderat nahm mit Beschluss vom 17. April Frau Verica Uhlmann, geb. Lovrinovic (von Kroatien, geboren 1984) sowie mit Beschluss vom 15. Mai

Kompetenzdelegation an den Sozialdienst am 23. September an der Urne Im Einklang mit dem neuen Gemeindegesetz wurde der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern per 1. Januar 2018 als interkommunale Anstalt (IKA) neu gegründet. Zu den zentralen Dienstleistungen des Sozialdienstes gehört die Sozial- und Wirtschaftshilfe. Damit der Zweckverband diese Aufgabe angemessen wahrnehmen kann, müssen die Trägergemeinden bestimmte Entscheidungsbefugnisse für die finanzielle Unterstützung von Hilfesuchenden an den Zweckverband delegieren. Dies bedarf der Zustimmung der Stimmberechtigten. Der Gemeinderat hat die Urnenabstimmung auf den 23. September angesetzt und empfiehlt den Stimmberechtigten, der Vorlage zuzustimmen.

Umstellung der GemeindeEmailadresse von zh.ch auf .ch Aufgrund einer Vorgabe des Kantons musste die Gemeindeverwaltung Hausen das E-Mailadresssuffix «@hausen.zh.ch» aufgeben. Seit dem 19. Juni werden E-Mails deshalb in Übereinstimmung mit der Homepageadresse «www.hausen.ch» nur noch von der Endung «@hausen.ch» versendet. An die alte E-Mailadresse gesendete EMails werden noch eine Zeit lang umgeleitet. (RoC)

Die Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz wird neu festgesetzt Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Die Naturschutzkommission der Gemeinde Hedingen hat das Inventar wie auch die Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz komplett überprüft und aktualisiert. Gemäss Planungs- und Baugesetz (PBG) müssen die Gemeinden den Schutz der kommunalen Objekte des Naturund Landschaftsschutzes sicherstellen, indem sie ein Inventar erstellen und den Schutz und die Pflege mit Verordnungen oder Verfügungen regeln. Das heute gültige Inventar und die dazu gehörige Verordnung stammen aus dem Jahr 1983 und wurden bis 1996 lediglich punktuell ergänzt oder angepasst. In der Revision wurde vor allem geprüft, ob die einzelnen Objekte überhaupt noch bestehen oder deren Umfang, Schutzzweck und Massnahmen noch aktuell sind und ob neue Objekte zum Inventar und zur Verordnung hinzugefügt werden sollen. Der

Gemeinderat hat die Totalrevision der kommunalen Verordnung über den Natur- und Landschaftsschutz genehmigt.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Anke Schnorrbusch (geboren 1972), Sebastian Kozerke (1970), Finn Leo Schnorrbusch, (2006) und Lenn Ole Schnorrbusch (2009), alle von Deutschland, in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

auszugleichen. Der Gemeinderat hat das Haushaltsgleichgewicht für die Gemeinde Hedingen definiert. Der Gemeindesteuerfuss wird so festgesetzt, dass die Erfolgsrechnung über einen Zeitraum von sieben Jahren ausgeglichen wird. Der mittelfristige Ausgleich erstreckt sich über drei abgeschlossene Rechnungsjahre, das laufende Budget- bzw. Rechnungsjahr, das folgende Budgetjahr und zwei Planjahre. Ausserdem legte der Gemeinderat die Aktivierungs- und Wesentlichkeitsgrenze bei 50 000 Franken fest. Unter der Aktivierungsgrenze liegende Investitionsausgaben werden der Erfolgs- und nicht der Investitionsrechnung belastet.

Grundlagenbeschlüsse Harmoniertes Rechnungsmodell 2 (HRM2)

Baubewilligungen

Gemäss neuem Gemeindegesetz muss die Erfolgsrechnung mittelfristig ausgeglichen sein, das heisst, über einen gewissen Zeitraum sind die Aufwandüberschüsse durch Ertragsüberschüsse

Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligung: Dr. W. Kolb AG für das Aufstellen eines Labor-Containers an der Maienbrunnenstrasse 1; Schmiedewerk Stooss AG für den

Anbau Ofenhalle und Halle für Härteprüfmaschinen an der Maienbrunnenstrasse 8; David Bottiglione für die energetische Sanierung Wohnhaus an der Kaltackerstrasse 32; Jean Wicki, José Valera Garcia, Anna Marie Vegliante-Greco für die Sanierung und den Ausbau Rainackerstrasse.

Gesamtrevision Richtund Nutzungsplanung Alle aktuellen Informationen zum Stand der Arbeiten zur Revision der Richt- und Nutzungsplanung stehen auf der Homepage der Gemeinde Hedingen zur Verfügung. Für Meinungen, Anliegen oder Fragen wurde die E-Mail-Adresse raumplanung@hedingen.ch eingerichtet. Die Planungskommission und der Gemeinderat freuen sich auf alle Rückmeldungen. Wie an der Juni-Gemeindeversammlung angekündigt, findet am 3. November ein Workshop statt. Detaillierte Informationen dazu folgen. (dk)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juni 2018

Zustimmung auf der ganzen Linie Die Aeugster Gemeindeversammlungen genehmigen alle Geschäfte Die Versammlung der Politischen Gemeinde Aeugst hat der neugeregelten Zusammenarbeit mit dem «Anzeiger» zugestimmt. Auch die Anträge von Primarschulgemeinde und reformierter Kirchgemeinde wurden gutgeheissen. ................................................... von livia häberling Gäbe es unter den Säuliämtler Gemeinden einen Harmoniepreis für gutes Zusammenleben und -arbeiten zu gewinnen, Aeugst wäre ein ganz heisser Kandidat. Dort scheinen sich auch kurz vor Ende der Legislaturperiode alle bestens zu verstehen. Es ging emotional, aber auch heiter zu und her in der Kirche Aeugst. Als Erste kam die Primarschulgemeinde zu Wort. Mit dem Kredit von 125 000 Franken wurden höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, Abtrennungsregale und Mobiliar für eine Sitzecke eingekauft. Ausserdem sind die Wände in orange, grün und blau gestrichen worden. Diese Farben, frohlockte Sibylle Ziltener, förderten das Lernverhalten der Kinder. Man wird sehen. Am Schluss ergab sich bei Kosten von 124 772 Franken ein Minderaufwand von 227 Franken, die 57 Stimmberechtigten nahmen die Kostenabrechnung einstimmig an. Durch die Jahresrechnung führte David Herzig. Er musste einen Aufwandüberschuss von 133 291 Franken präsentieren, was in erster Linie auf tiefere Steuereinnahmen zurückzuführen war: 107 153

Wanderplanung leicht gemacht Auf der Serviceplattform der Schweizer Wanderwege kann der Tagesablauf von der Abreise bis zur Heimkehr inklusive Pausen mit wenigen Klicks arrangiert werden. Tausende von Wandervorschlägen sind heutzutage online frei verfügbar. Doch mit der Auswahl eines Vorschlags ist die Vorbereitung noch nicht erledigt. Die passenden ÖV-Verbindungen herauszusuchen ist dabei immer ein mühsames Unterfangen. In Zusammenarbeit mit der SBB entwickelten die Schweizer Wanderwege ein Planungsinstrument, mit dem diese Herausforderung bequem gelöst wird. Entscheidet man sich für einen der über 800 Wandervorschläge aus der Datenbank der Schweizer Wanderwege, kann dieser mit dem Button «Wanderung mit dem öV planen» mit den jeweiligen Zug- und Busverbindungen ergänzt werden. Zusätzlich führt eine Zeittabelle die gewünschte Dauer der Pausen direkt nach. (pd.) Planungsinstrument unter www.wandern.ch.

in kürze Zürich zahlt wieder mehr Der Kanton Zürich muss 2019 rund 487 Mio. Franken in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) abliefern – 26 Mio. mehr als im laufenden Jahr. Das ist die fünfte Zunahme in Folge. Pro Kopf wird der Kanton Zürich rund 336 Franken in den NFA überweisen müssen. Grösster Nehmerkanton bleibt Bern mit 1187 Mio. Franken oder 1172 Franken pro Einwohner.

Franken fehlten dort entgegen des Budgets am Schluss in der Kasse. Hinzu kam eine Reihe von unvorhergesehenen Ausgaben für Schäden und Vandalismus. Auch dieses Traktandum genehmigte die Gemeindeversammlung einstimmig. Zum Schluss folgten Informationen zum Projekt Einheitsgemeinde. Die drei Arbeitsgruppen seien zum Schluss gekommen, dass man schon heute viele Synergien nutze und mit der Zusammenlegung der Gemeinden voraussichtlich keine Kosten sparen könne, Vorteile sehe man jedoch in der gemeinsamen und zuverlässigeren Planung, gerade was die Finanzen betreffe. Nun müsse eine gemeinsame Gemeindeordnung erarbeitet werden, erklärte Verena Comissaris.

Weniger Sozialausgaben als erwartet Es folgte die Versammlung der politischen Gemeinde. Nicht allerdings, bevor den abtretenden Gemeinderäten und dem amtierenden Gemeindepräsidenten Ruedi Müller für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit gedankt worden war. Letzterem rollte man sogar einen roten Teppich aus. Dann führte Peter Hoppler durch die Zahlen. Mit dem Ertragsüberschuss von 260 299 Franken schloss die Jahresrechnung um 340 487 Franken besser ab als budgetiert. Gewichtig war vor allem der Minderaufwand beim Posten «soziale Wohlfahrt». Es mussten weniger Zusatzleistungen zur AHV/IV ausbezahlt werden. Ausserdem fiel die Rechnung für das Amt für Jugend und Berufsberatung tiefer aus als geplant. Die nunmehr 58 Stimm-

im November eine ausserordentliche Gemeindeversammlung stattfinden. Dies zur Vorberatung betreffend Gründung einer Interkommunalen Anstalt (IKA) für den Betrieb einer gemeinsamen Abwasserreinigungsanlage. Nun folgten die Abschiedsworte von einem sichtlich gerührten Ruedi Müller, der nicht nur der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit, sondern auch der Aeugster Bevölkerung für das Vertrauen dankte. Und mit einem Geständnis schloss: Immer wieder seien in seinem Amt als Gemeindepräsident gute Ideen gefragt gewesen. «Aber eigentlich», so Müller, «waren all diese guten Ideen nur Plagiate von meiner Frau.» Das sorgte für Lacher und einen grossen Abschiedsapplaus.

berechtigten genehmigten auch dieses Geschäft ohne Gegenstimmen. Dieselbe Einigkeit herrschte beim nächsten Geschäft. Als letzte der 14 Säuliämtler Gemeinden sprach sich Aeugst für den neugeregelten Zusammenarbeitsvertrag mit dem «Anzeiger» als amtliches Publikationsorgan aus. Neu werden nicht mehr die Zustellkosten vergütet, die Gemeinden bezahlen stattdessen eine Pauschale von 11 Franken pro Person und Jahr. Die amtlichen Publikationen erscheinen weiterhin in zwei wöchentlichen Printausgaben sowie auf einer neu aufzubauenden Publikationsplattform.

Mülibergbach: Abrechnung unter dem Kreditantrag Einstimmig verabschiedet wurde auch die Bauabrechnung für die Offenlegung des Mülibergbaches. Die effektiven Kosten von 178 621 Franken liegen 13 387 Franken unter dem Kreditantrag. Von Bund und Kanton wird die Gemeinde eine Subvention über 55 000 Franken erhalten, sobald die Rechnung von der Gemeindeversammlung genehmigt ist. «Sie haben also ein gewisses Interesse daran, dieser Abrechnung zuzustimmen», schmunzelte Nadia Hausheer. So kam es: Auch dieser Entscheid war deutlich, es gab keine Gegenstimmen. Als letztes Traktandum fand eine Vorberatung zur Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe an den Sozialdienst Affoltern statt. Damit soll es dem Sozialdienst künftig möglich sein, in eigener Kompetenz Gelder bis 3000 Fran-

Für Ruedi Müller war es am vergangenen Dienstag die letzte Versammlung als Gemeindepräsident von Aeugst. (Bild zvg.)

ken zur Notunterstützung zu sprechen. Über dieses Geschäft wird am 23. September 2018 abgestimmt. Damit waren alle vier Traktanden der politischen Gemeinde genehmigt. Es folgten einige abschliessende Informationen. Die Liegenschaft an der Dorfstrasse 37 ist mittlerweile fast vollständig belegt, eine Wohnung ist noch frei. Betreffend Gestaltungsplan Stümel ist ein Verfahren hängig. Die Ergebnisse dieses Verfahrens werden bei der Revision des Gestaltungsplans berücksichtigt. Über die Zukunft des Spitals Affoltern wird voraussichtlich 2019 abgestimmt, nachdem nun mit der Betriebskommission aussergerichtlich eine Einigung erzielt werden konnte. Weiter werde voraussichtlich

Drei neue RPK-Mitglieder für die reformierte Kirchgemeinde Ganz zum Schluss wurden die beiden Geschäfte der Reformierten Kirchgemeinde besprochen. Da waren noch 28 Stimmberechtigte anwesend. Die Jahresrechnung schloss bei Aufwänden von 394 368 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 12 326 Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 4862 Franken gewesen. Zwar habe auch die Kirchgemeinde weniger Steuern eingenommen, hingegen habe es bei den Personal- und Sachkosten Einsparungen gegeben, was schliesslich zu diesem besseren Ergebnis führte. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen, genauso wie die Wahl der drei neuen Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission, Mathias Rudow, Martin Schielke und Andreas Wünn.

Rahmenvertrag mit dem Sozialdienst Aus der Maschwandner Ratsstube Der Rahmenvertrag mit dem Sozialdienst präzisiert den Anstaltsvertrag vom 12. Februar 2017. Im Rahmenvertrag werden die Modalitäten der Dienstleistungen geregelt. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern erbringt seit dem 1. Januar 2018 für die acht Trägergemeinden und drei Anschlussgemeinden (Unteramt) Standarddienstleistungen und weitere Dienstleistungen im Sozialbereich. Die bis am 31. Dezember 2017 unter dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern erbrachten Dienstleistungen werden grundsätzlich im selben Rahmen fortgeführt. Im Rahmenvertrag werden insbesondere die Prozentsätze der Zuschläge geregelt (jährlicher Prozentsatz für den Ausgleich von Kostenund Auslastungsdifferenzen; die Entlastungen von Trägergemeinden mit hohen Dienstleistungskosten wird für vier Jahre festgelegt). Die Dienstleistungen werden den Gemeinden monatlich aufwandbezogen verrechnet. Im Asyl- und Migrationswesen wird nach Einwohnerzahl abgerechnet. Gestützt auf den Rahmenvertrag, der genehmigt wurde, schliesst dann der Verwaltungsrat mit jeder Gemeinde individuell jährliche Planungsvereinbarungen ab. In den Planungsvereinbarungen wird der prognostizierte Umfang der zu beanspruchenden Leistungen für das Folgejahr festgelegt.

Leck im Trinkwasserleitungsnetz Der Werkhof hat in den vergangenen Jahren einen zunehmenden Wasserverlust im Trinkwasserleitungsnetz festgestellt. Der Verlust ist mutmasslich auf ein Leck in den Trinkwasser-

leitungen zurückzuführen. Um diese Leckstellen zu orten, einzugrenzen sowie die Fundorte zu dokumentieren, wurden zwei Offerten für die Wassernetzkontrolle eingeholt und dem günstigeren Offertsteller dieser Auftrag erteilt.

Dienstleistungscenter Amt (Dileca) Der Verwaltungsrat der Dileca hat an seiner Sitzung den Geschäftsbericht inkl. Jahresrechnung 2017 der Dileca mit einem Gesamtaufwand von Fr. 3 937 354.30 und einem Gesamtertrag von Fr. 3 950 720.65 respektive mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 13 366.35 abgenommen und genehmigt. Der Ertragsüberschuss von Fr. 13 366.35 resultiert beim Betriebsbereich Feuerpolizei. Der Betriebsbereich Kehrichtentsorgung konnte ausgeglichen abgerechnet werden. Sowohl diese Jahresrechnung als auch den Geschäftsbericht 2017 hat der Gemeinderat genehmigt.

Neue Gemeindefachlösungen in der EDV In den letzten Monaten wurden in der Verwaltung immer wieder Probleme bei den EDV-Fachprogrammen festgestellt. Teilweise sind die Systeme während Tagen ausgefallen, weshalb die Verwaltungsmitarbeitenden ihrer Arbeit nicht nachgehen konnten und die Gemeindeverwaltung in dieser Zeit nicht handlungsfähig gewesen ist. Wenn ausserdem Zusammenarbeiten mit anderen Gemeinden ins Auge gefasst werden wollen, müssen die EDV-Fachprogramme übereinstimmend sein, damit eine sinnvolle Kooperation möglich ist. Eine Umfrage bei den benachbarten Zürcher Ge-

meinden hat dabei ergeben, dass zumeist die Programme nest/Abacus oder Vrsg verwendet werden. Der Gemeinderat entschied daher im Januar 2018, Offerten für eine neue gesamtheitliche Gemeindefachlösung im Volloutsourcing einholen zu wollen. Das nachfolgend durchgeführte Einladungsverfahren endete im Zuschlag an die Firma Talus Informatik AG mit den Programmen nest/Abacus. Die jährlich wiederkehrenden Kosten verbleiben in etwa im gleichen Rahmen wie unter der bisherigen IT-Firma. Die einmaligen Kosten für die Einführung der Applikationen sind gebundene Ausgaben.

Gebührentarif Mit der Einführung des neuen Gemeindegesetzes am 1. Januar 2018 musste auf kommunaler Ebene eine neue Gesetzesgrundlage für die Erhebung von Gebühren geschaffen werden. Gestützt auf Art. 10 Abs. 3 der Gemeindeordnung verabschiedete die Gemeindeversammlung am 27. November 2017 die heute gültige Gebührenverordnung der Gemeinde Maschwanden. Gestützt auf Art. 20 Ziff. 5 der Gemeindeordnung sowie Art. 5 und Art. 6 der Gebührenverordnung legt der Gemeinderat in einem Gebührentarif die Gebührenhöhen sowie die Verrechnungsansätze für den Personaleinsatz fest. Der Tarif wurde im «Anzeiger» publiziert und liegt während der Rekursfrist im Gemeindehaus auf.

Rebberg Häfligerhof Rania und Richard Steiner haben vom kantonalen Rebbaukommissär die Bewilligung erhalten, Weintrauben zur

Herstellung einer Weiss- und einer Rotweinsorte (neuer Dorfwein) anzupflanzen. Mit der Sortenauswahl wollen sie ein Minimum an Spritzarbeit erreichen. Ungefähr in der dritten Saison soll es einen ersten Ertrag geben, der dann auch gekeltert werden kann. In dieser Anfangszeit werden Rania und Richard Steiner unter den Reben noch keine Begrünung haben, sondern lediglich in den Gassen. Sie werden hauptsächlich alles von Hand bearbeiten und keine Herbizide einsetzen. In den Gassen werden sie mähen müssen, was auch etwas Lärm verursachen kann. Der erste Wein sollte in etwa in vier Jahren getrunken werden können. Mit dem neuen Rebberg wird eine alte Tradition wiederaufgenommen. Gemäss Dorfchronik von Maschwanden musste sich der Landvogt von Knonau schon 1643 mit «spänigen» Reben in Maschwanden befassen. Die letzten Reben wurden dann aber wegen Rebschädlingen 2015 ausgerodet.

Abfallentsorgung Gemeindeparkplatz Kirche Leider mussten die Gemeindeverwaltung und der Werkhof mehrmals feststellen, dass auf dem Gemeindeparkplatz bei der Altglassammelstelle vermehrt Abfall falsch deponiert wurde. Es handelte sich dabei vorwiegend um Karton, Styropor und Papier. Die Kantonspolizei Zürich wurde bereits informiert und erste Hinweise wurden gefunden. Sollte es zu weiteren Verstössen kommen, wird die Gemeinde Maschwanden Anzeige erstatten. Daniel Lehmann, Gemeindeschreiber


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juni 2018

Der Kunstrasenplatz wird erneuert Die Gemeindeversammlung in Affoltern hiess am Montag alle Geschäfte gut Trotz WM fanden am Montagabend 87 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung in den Kasinosaal Affoltern. Sie gaben sämtlichen Geschäften der Sek-Gemeinde Affoltern/Aeugst (siehe separater Text rechts), der Primarschulgemeinde und der politischen Gemeinde Affoltern ihren Segen. ................................................... von thomas stöckli Sportlich ist die erste Mannschaft des FC Affoltern zwar abgestiegen, politisch hingegen durfte der Verein am Montagabend einen Sieg feiern. Mit nur zwei Gegenstimmen hiess die Gemeindeversammlung die halbe Million Franken für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes deutlich gut. An seinem letzten Gemeindeversammlungs-Auftritt als Immobilienvorstand ist es Hermann Brütsch gelungen, die vermeintlich hohe Ausgabe zu relativieren: «Der FC leistet wertvolle Jugendarbeit und hilft, die Soziallasten nicht ins Uferlose wachsen zu lassen», sagte er und führte weiter aus: Wenn die sinnvolle Freizeitgestaltung nur bei einem der hunderten von Junioren verhindere, dass er auf die schiefe Bahn gerate, profitiere Affoltern bereits gewaltig. 2009 war der bestehende Kunstrasen für 1,8 Mio. Franken erweitert und saniert worden. Die damals in Aussicht gestellte «Lebenserwartung» von acht bis zehn Jahren hat sich als treffend herausgestellt. Doch zuletzt wurden die Fasern spröde und brüchig, es zeigten sich Risse in den Bahnen, die zur Stolperfalle für die Spieler zu werden drohten. So mussten bereits zwei Ligaspiele abgesagt werden. «Zu Recht», findet Hermann Brütsch, «denn im Schadenfall wäre die Gemeinde haftbar.»

Erneuerung über die Sommerpause «Der Fussball hat definitiv die Jugi ersetzt», rechtfertigte FCA-Präsident Ferruccio Gusmini die Investition der öffentlichen Hand. Seine Aussage untermauerte er mit Zahlen: Nicht weniger als 140 Juniorinnen und 320 Junioren werden über neun Stunden pro Woche in Bewegung gesetzt. Kantonsrat und FCA-Veteranen-Goalie Daniel Sommer rief die x-hundert

Der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch (Mitte) verabschiedete seine nicht wiedergewählten GemeinderatsKollegen Hochbauvorstand Hans Finsler (links, seit 2010 im Gemeinderat) und Immobilienvorstand Hermann Brütsch (seit 2013), der den Ruhestand sichtlich mit Humor nimmt. (Bild Thomas Stöckli) Stunden an Freiwilligenarbeit in Erinnerung, die der Verein für die Allgemeinheit leistet. Kritische Voten betrafen den Kunstrasen an sich – weshalb nicht Naturrasen? –, den Sonderstatus des FC gegenüber anderen Vereinen und die fehlende Kostenbeteiligung des Vereins und von anderen Gemeinden, deren Kinder und Jugendliche in Affoltern «tschutten». Vorbehältlich der – nun erfolgten – Zustimmung durch die Gemeindeversammlung wurde der Auftrag bereits vergeben. Deshalb kann die Erneuerung schon diese Sommerpause ausgeführt werden, sodass der Platz zum Rückrundenstart wieder bespielbar sein wird. Auf den vollen Kosten wird die Gemeinde übrigens nicht sitzen bleiben. Das kantonale Sportamt hat in Aussicht gestellt, bis zu 10 % des Betrags zu übernehmen.

Amtliche Publikationen: Sowohl-als-auch-Lösung Als zweitletzte Bezirksgemeinde vor Aeugst hat Affoltern zuvor auch der Neuregelung der amtlichen Publikationen zugestimmt – ohne Gegenstimme. Auslöser für die Neuregelung, durch die Affoltern 8300 Franken pro Jahr einspart, war eine Änderung, die das neue Gemeindegesetz mit sich bringt: Seit Anfang Jahr dürfen die Zürcher Gemeinden ihre amtlichen Publikationen auch ausschliesslich elektronisch verbreiten. Gemeinsam mit dem «Anzeiger» haben die

Gemeinden nicht eine Entweder-oder-, sondern eine Sowohl-als-auch-Lösung gefunden. So erstellt der «Anzeiger» eine neue Publikationsplattform und ergänzend erscheinen die Publikationen nach wie vor in der Printausgabe. «Auch Menschen ohne Internet sollen die Möglichkeit haben, sich zu informieren», begründete Clemens Grötsch, der als Vertreter des Ämtler Gemeindepräsidentenverbands den Vertrag mit ausgehandelt hat. «Was löst die Rechtsmittelfrist aus?», war die einzige Frage zum Traktandum. Die Antwort von Gemeindepräsiden Clemens Grötsch: «Es gilt die elektronische Plattform.»

Positiver Abschluss, aber Schulden In Abwesenheit von Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger war es auch an Grötsch, die Jahresrechnung zu präsentieren. Bei einem Aufwand von 70,49 Mio. und einem Ertrag von 71,60 Mio. schliesst diese um 1,11 Mio. Franken im Plus ab – um 1,86 Mio. Franken besser als budgetiert. Die Einnahmen bei den Steuern lagen um 1,63 Mio. Franken über Budget. Einen wesentlichen Teil machen die Quellensteuern aus. Da hat das kantonale Steueramt einen Rückstand aufgearbeitet. Haupt-Kostentreiberin ist mit einem Nettoaufwand von 18,21 Mio. Franken die Sozialabteilung. Rund 14 Mio. davon machen die Pflegefinanzierung stationär, die Zusatzleistungen

AHV/IV und die Sozialhilfe aus. «Das macht Kopfweh», kommentierte der Gemeindepräsident. Dass die Personalkosten um 179 000 Franken über Budget lagen, erklärte Grötsch mit einer Stellenplan-Erhöhung im «Seewadel». «Keine Steuerdebatte mit mir», trat Clemens Grötsch trotz des erfreulichen Abschneidens unmissverständlich auf die Euphoriebremse: Aktuell habe die Gemeinde 56 Mio. Franken Schulden, nach der Zusammenlegung mit der Primarschulgemeinde seien es noch 42 Mio. «Wir müssen weiter Überschüsse erzielen», stellte er klar – für die nächsten 14 Jahre.

Letzte Primarschul-Versammlung Gerade mal elf Minuten dauerte die allerletzte Versammlung der Primarschulgemeinde. Sie wird per 1. Juli mit der politischen Gemeinde zusammengeführt. «Wir sind auf der Zielgeraden», so Claudia Spörri, Primarschulpräsidentin und künftige Stadträtin, im Rückblick auf den Weg, der im März 2016 mit der ersten gemeinsamen Behördenkonferenz begonnen hat. «Zahlenjongleur» Philipp Büchner durfte eine Jahresrechnung präsentieren, die bei 18,27 Mio. Aufwand und 18,39 Mio. Ertrag um 116 000 Franken im Plus abschliesst. Netto wurden statt 1,57 Mio. nur 45 000 Franken investiert. So wurde die Sanierung des Schulhauses Butzen aufgeschoben, jene in Zwillikon fiel günstiger aus.

Ennetgraben: Bauabrechnung angenommen Für rund 18,85 Mio. Franken wurde das Schulhaus Ennetgraben von April 2014 bis August 2016 in vier Etappen unter Vollbetrieb saniert und ausgebaut. «Es war ein harter Hosenlupf für alle Beteiligten», blickte Schulpräsidentin Marlyse Blatter zurück. Vors Volk waren damals von den budgetierten 22 Mio. nur 2,51 Mio. Franken gekommen, der Rest ging als «gebundene Ausgaben» durch. Entsprechend beschränkte sich auch die Bauabrechnung auf die ungebundenen Ausgaben. Wie das ganze Projekt waren diese mit 1,79 Mio. Franken deutlich günstiger als geplant. «Wir haben den richtigen Zeitpunkt erwischt und gut verhandelt», sagte die Sek-Präsidentin. Zulasten des einheimischen Gewerbes, wie dies die SVP im Vorfeld der Versammlung gerügt hatte? Aufträge über 250 000 Franken müssen öffentlich ausgeschrieben werden, so Blatter. «Wir vermissen den Willen, die Vorschriften mit einer gewissen Elastizität zu behandeln», hielt SVP-alt-Kantonsrat Jakob Schneebeli dagegen. Verzögert hat sich die Bauabrechnung durch einen Wasserschaden – ein pendenter Versicherungsfall. Sie wurde einstimmig gutgeheissen, ebenso wie die Jahresrechnung, die bei einem Aufwand von 11,68 Mio. und einem Ertrag von 12,62 Mio. mit einem Gewinn von 946 000 Franken abschliesst – trotz Steuerfusssenkung um zwei Prozentpunkte. Formsache war weiter die Übergangsregelung zur Genehmigung der Gemeindeversammlungsprotokolle. Die Protokoll-Abnahme erfolgt neu und bis zum Vorliegen der revidierten Gemeindeordnung an der jeweils nächsten Schulpflegesitzung.

Personalabbau im «Lilienberg» Unter «Bekanntmachungen» orientierte Marlyse Blatter über den Schulbetrieb im MNO-Zentrum Lilienberg für unbegleitete jugendliche Asylsuchende. Bis zu 90 Jugendliche gingen dort zur Schule. Künftig kann allerdings nur noch mit 25 gerechnet werden. Das kantonale Sozialamt setze verstärkt auf Berufsvorbereitung. So wird eine Reduktion der Stellenprozente im Lilienberg unumgänglich sein. Mit dem Dank an ihre Wegbegleiter in der Behörde und auf der Verwaltung verabschiedete sich Marlyse Blatter sichtlich gerührt nach acht Jahren in der Sek-Schulpflege, vier davon als Präsidentin. Die Aeugster werden sie wieder sehen, sie wechselt kommende Legislatur in den Gemeinderat. (tst.)

Jetzt werden Neophyten-Botschafter gesucht Erfolgreicher Aktionstag «Gemeinsam gegen Neophyten» im Reppischtal Invasive gebietsfremde Pflanzen – invasive Neophyten – breiten sich in der Schweiz zunehmend aus und verursachen vermehrt Schäden, vor allem an der Biodiversität. Zudem führen sie zu Mehrkosten im Unterhalt und in der Landwirtschaft. Mit dem Pilotprojekt «Gemeinsam gegen Neophyten» versuchen der Kanton und die Gemeinden im Reppischtal, der Herausforderung mit einem neuen Ansatz zu begegnen. Seit 2017 werden sämtliche verwilderten Bestände dieser invasiven Neophyten gemeinsam und koordiniert entfernt – allein im letzten Jahr wurden dafür rund 10 000 Arbeitsstunden aufgewendet.

Gelungener Aktionstag Am Samstag, 16. Juni, unterstützten engagierte Einwohnerinnen und Ein-

wohner aus Stallikon und Wettswil das Projekt mit einem vom Gemeindeverein und vom Verein Naturnetz Unteramt initiierten Aktionstag. Der Tag startete mit einer spannenden Einführung in das Thema durch den ProjektKoordinator Benjamin Kämpfen. Dabei lernten die Teilnehmenden, was ein invasiver Neophyt ist, welche Probleme diese Pflanzen verursachen können und wie man sie erkennen kann. Danach ging es in Kleingruppen ab ins Feld, um das Gelernte in die Tat umzusetzen. Rund 50 Personen haben in wenigen Stunden zusammen 20 Säcke und zwei 660-Liter-Container mit Neophyten gesammelt. Der erfolgreiche Tag wurde mit einem feinen Apéro und Mittagessen abgeschlossen. Wie bei diesem Aktionstag in Stallikon ist die Sensibilisierung und Information der Bevölkerung ein zentraler Bestandteil des Pilotprojekts. Denn Viele haben problematische Pflanzen in ihren Gärten, ohne sich dessen be-

wusst zu sein. Wenn nun auf breiter Front über die Probleme, welche invasive Neophyten verursachen, informiert wird, dann tauchen Fragen auf. Fragen, die am besten im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Neophyten-Botschafter gesucht Wer hat Interesse daran, im eigenen Quartier Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner in Sachen invasiver Neophyten zu sein? Wer liebt den Garten, möchte aber, dass von ihm keine Gefahr für die einheimische Biodiversität ausgeht? Es werden engagierte Einwohnerinnen und Einwohner gesucht, die gut kommunizieren können, Tipps weitergeben und als Botschafter die Anliegen des Pilotprojekts in ihr Quartier tragen. Kanton und Gemeinde versorgen mit den wichtigsten und aktuellsten Informationen und geben Unterlagen zum Abgeben. So ist man hautnah in

«Gemeinsam gegen Neophyten» am Aktionstag im Reppischtal. (Bild zvg.) einem der innovativsten NeophytenProjekte der Schweiz dabei und trägt an vorderster Front entscheidend zu seinem Gelingen bei. (-/Bi)

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Interessierte melden sich bei Yvonne Rochat, yvonne.rochat@bd.zh.ch, 043 259 39 10 oder bei Cyrill Kaiser, cyrill.kaiser@stallikon.ch, 044 701 92 32.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juni 2018

Ämtler Tandem: «Etwas tun, was Hand und Fuss hat …» Ehrenamtliche trafen sich zum Erfahrungsaustausch

................................................... von urs e. kneubühl

Ehrenamtliche werden sorgsam eingeführt und begleitet Ziel des Ämtler Tandems ist es, den Asylsuchenden das Ankommen in der Schweiz zu erleichtern. Fehlende Sprachkenntnisse, mangelnde Einblicke in das Funktionieren unserer Kultur und Gesellschaft sowie oft auch fehlende Kontakte zu Einheimischen – hier setzt das Tandem an. Asylsuchende erhalten eine Freiwillige, einen Freiwilligen an die Seite gestellt, die sie beim Deutschlernen unterstützen, anzeige

Lärm beschäftigt die Polizei Im Sommer verstärkt sich das Problem: In fünf Fällen rückte die Polizei wegen Lärmimmissionen aus. Gleich vier Mal rückten Kantons- und Kommunalpolizei am 16. Juni in Affoltern aus. Um 0.15 Uhr brachte Lärm aus einer Bar die Nachbarschaft um den Schlaf, um 1.30 Uhr lärmten Jugendliche auf dem Bauspielplatz. Und um 23 Uhr erinnerten Fussballfans im Zentrum Oberdorf lautstark daran, dass derzeit die Fussballweltmeisterschaft stattfindet. In allen Fällen beliessen es die Gesetzeshüter bei Ermahnungen – nicht jedoch, als sie um 23.30 Uhr wegen einer lauten Party ebenfalls in Affoltern ausrücken mussten. Hier wurden Ordnungsbussen verteilt. Auch in Obfelden wurde am 17. Juni die Polizei gerufen, weil sich Anwohner nach 13 Uhr an zu lauter Musik auf dem Zendenfrei-Areal störten. Die Festveranstalter besassen jedoch eine bis 17 Uhr befristete Bewilligung.

Das Integrationsprojekt Ämtler Tandem, das Menschen mit Migrationshintergrund Freiwillige als Hilfe zur Selbst-Hilfe zur Seite stellt, läuft weiter; die Finanzierung ist bis 2021 gesichert.

Über fünfzig Tandems gibt es im Bezirk Affoltern, also ehrenamtlich Tätige, die Menschen mit Migrationshintergrund begleiten und in den Bereichen Alltag, Schule, Haushalt, Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Freizeit unterstützen. Das Fazit, das Projektleiterin Jana Weiss vor kurzem zum Abschluss der zweijährigen Pilotphase dieses auf der Zusammenarbeit der reformierten Kirchgemeinden (ohne Affoltern) sowie dem Sozialdienst im Bezirk Affoltern basierenden, überkonfessionell angelegten Integrationsprojekt ziehen durfte, fiel entsprechend positiv aus: «Es ist grossartig, was die Ehrenamtlichen leisten. Wir dürfen da stolz und herzlich danke sagen.» Am regelmässig stattfindenden Erfahrungsaustausch der Ehrenamtlichen, diesmal im Pfarreihaus Mettmenstetten, durfte Jana Weiss in der Folge freudig bekanntgeben, dass der Fortlauf des Ämtler Tandems finanziell bis 2021 gesichert ist. Dreizehn reformierte Kirchgemeinden im Bezirk, die elf dem Sozialdienst Bezirk Affoltern angeschlossenen politischen Gemeinden und – neu – die GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern stehen dafür ein. «Dies ist mitunter ganz sicher auch den Freiwilligen, die übrigens eingehend vorbereitet werden, und ihrem unermüdlichen Einsatz zu verdanken», hält die Projektleiterin fest.

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Nacktbadende und Einbrecher

Von Projektleiterin Jana Weiss (rechts) wurden am Erfahrungsaustausch in Mettmenstetten dankend aus dem TandemKreis verabschiedet (von links): Anja Scheidegger (Sozialdienst), Anna Günthard (Oberamt) und Ursula Schweizer (Kirchenpflege Mettmenstetten). Nicht auf dem Bild: Katrin Hottinger (Oberamt). (Bild Urs E. Kneubühl) zum Arzt begleiten oder bei Fragen des Alltags zur Seite stehen. «Wer sich angesprochen fühlt, als Freiwillige im Tandem mitzumachen – vor allem aus Bonstetten, Wettswil und Stallikon – darf sich gerne melden», sagt Jana Weiss. Selbstredend werden Ehrenamtliche mittels eines Basiskurses sorgsam in ihr Amt eingeführt und durch Hilfestellung bei Problemen sowie durch Standortgespräche begleitet. Möglichkeiten aufseiten der Freiwilligen und Bedürfnisse der Migranten werden abgesprochen, ebenso die Häufigkeit der Besuche. Darüber hinaus gibt es begleitend auch regelmässige Treffen zum Erfahrungsaustausch.

Fortschritte feststellbar Am aktuellen Austausch, zu welchem über dreissig Ehrenamtliche gekommen sind, berichtet etwa Christian Mühlemann vom erfreulichen Funktionieren der Männergruppe Hausen: «Wir Freiwilligen treffen uns alle zwei Wochen mit unseren Schützlingen, wobei im Durchschnitt jeweils sechs von ihnen mit dabei sind.» Es sei jedes Mal schön und erfreulich, festzustellen, dass Fortschritte, sowohl sprachlich wie auch allgemein, gemacht würden. Die gemischte Tandem-Männer-

gruppe Hausens macht neben den Treffs gemeinsam auch weitere Unternehmungen wie Wanderungen. Neu im Kreise der Tandem-Freiwilligen ist Lina Steiner aus Ottenbach. Einerseits sei sie durch eine Bekannte, welche sich bereits im Tandem engagiere, auf das Integrationsprojekt gestossen. «Die Möglichkeit, etwas zu tun, was Hand und Fuss hat, und damit einem Menschen zu helfen, hat mich dazu bewegt, mich ebenfalls als Freiwillige zur Verfügung zu stellen.»

Arbeitsintegration: Ärgerlich, dass Meldepflicht noch nicht umgesetzt Im Erfahrungsaustausch untereinander können die Freiwilligen auch diesmal die durch ihr effektives und nachhaltiges Wirken erzielten Fortschritte und Erfolge klar ausweisen. In der Öffentlichkeit ist dies nicht immer augenscheinlich wahrzunehmen und zu erkennen, obwohl sie zweifelsohne da sind. Die Angebote, Aktivitäten und zahlreichen Treffs, die durch das Tandem im Bezirk entstanden sind, und genauso individuelle Fortschritte dürfen sich aber durchwegs sehen lassen. So berichtet Tandemler Josef Krell, dass die Verständigung wegen der unterschiedlichen Sprachen sowie kultureller Verschiedenheiten zwar manch-

mal durchaus schwierig sei, «aber mit Hartnäckigkeit und Einfühlungsvermögen funktioniert diese schliesslich doch ganz gut». Krell, der durch den Sozialvorstand in seinem Wohnort Ottenbach an das Ämtler Tandem vermittelt wurde und nun in Hedingen wirkt, streicht auch die Bereitschaft der Ernst Schweizer AG zur Arbeitsintegration von F-Ausländern (vorläufig aufgenommen) besonders belobigend heraus. Gleichzeitig hält er aber – bemängelnd – fest: «Ärgerlich ist, dass dabei die eigentlich beschlossene Meldepflicht von der Politik nach wie vor noch nicht umgesetzt ist, weshalb Arbeitgeber nach wie vor zuerst eine Bewilligung einholen müssen.» So und so: Vom Ämtler Tandem können aber schliesslich alle profitieren – die begleiteten Menschen gleichermassen wie die Gesellschaft und nicht zuletzt auch die freiwilligen Helferinnen und Helfer selbst. Ämtler Tandem, Projektleitung, zuständig für Affoltern, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach: Jana Weiss, jana.weiss@ zh.ref.ch, 079 108 16 25. Kontakt für Bonstetten, Hedingen, Stallikon und Wettswil: Silke Korn, silke.korn@zh.ref.ch, 079 393 53 73. Kontakt für Hausen, Kappel, Rifferswil und Sozialdienst: Bernadette Eichenberger, beichenberger@ sdaffoltern.ch, 079 270 11 59.

Zum zweiten Mal in dieser Saison beschäftigte sich die Polizei mit Nacktbadenden. Diese hielten sich am 19. Juni, 14.30 Uhr, im Türlersee-Naturschutzgebiet auf. Drei Personen wurden verzeigt. Unbekannte sind vom 18. auf den 19. Juni in Hausen in den Heizungsraum des Sekundarschulhauses eingedrungen. Dabei ging eine Scheibe in Brüche. Die Kapo kann den Sachschaden noch nicht beziffern; Beute wurde offensichtlich keine gemacht. (-ter.)

zwischen-ruf

Seltsame Ausrede Sass wieder mal am Compi. Schwierig, schwierig. Musste Ralf ein Dankesmail für den selbstgebastelten Löwen schreiben und seine Einladung ausschlagen. Mir fiel folgende Begründung ein: Die Parkplätze in seiner Strasse seien ja immer besetzt. Click – abgeschickt. Dann klingelte das Telefon. Es war Ralf. Ob noch nie ein Parkplatz vor seinem Haus frei gewesen sei? «Doch, schon, aber weisst du, es ist eigentlich wegen deiner Exfrau.» «Was ist wegen Ursula?» «Sie würde das Vertrauen in mich verlieren, wenn sie wüsste, dass ich dich besuche.» Ralf sagte: «Das Essen ist heiss, und es reicht für zwei, und ich hab mit meinem Velo den Parkplatz vorm Haus frei gehalten. Komm schon.» «Ja.» Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juni 2018

Grossartige Aufführung zum 55. Geburtstag Der Singkreis Bezirk Affoltern feierte sein Jubiläum mit der h-Moll-Messe von J. S. Bach Der Singkreis Bezirk Affoltern brachte letztes Wochenende im St. Peter in Zürich, in der katholischen Kirche Bonstetten und in der Klosterkirche Kappel mit der Messe in h-Moll von J. S. Bach eines der ganz grossen Werke der Musikgeschichte zur Aufführung.

Das Zeitlose von Bach betont

................................................... von martin klee Die Idee, eines der bedeutendsten Meisterwerke der abendländischen Musikgeschichte aufzuführen, entwickelte sich über einen langen Zeitraum und konkretisierte sich vor gut einem Jahr, erzählt der Chorleiter Brunetto d’Arco begeistert nach der gelungenen Premiere am letzten Freitagabend in Zürich. Dass es sich um ein Wagnis handelte, war allen Beteiligten klar. Natürlich konnte man auf das routinierte und sehr versierte Berufsorchester, die Camerata Fanny Mendelssohn mit Konzertmeister Jan Sosinski und die Verstärkung durch den Projektchor Voci Appassionate zählen. Dennoch forderten die bis zu sechsstimmigen Chöre und Doppelchöre ein sehr grosses Engagement jedes einzelnen Chormitglieds. Da genügten die wöchentlichen Proben, die Probentage und das Chorwochenende nicht. Mit viel Disziplin wurde auch zu Hause und alleine geübt.

Das Crucifixus bildhaft interpretiert Bereits zu Beginn kamen die Konzertbesucher in den Genuss eines durch den Chor wunderbar leicht gesungenen, aber eindringlich gestalteten Kyrie. Das Duett «Christe eleison» der beiden Sopranistinnen Maria C. Schmid und Christina Daletska lässt einen tief in das Werk eintauchen und weckt Vorfreude auf die kommenden Arien.

Der Singkreis Bezirk Affoltern – hier in der katholischen Kirche Bonstetten – hat im Jubiläumsjahr zu einem neuen Höhepunkt seines Schaffens gefunden. (Bild zvg.) Bachs Kompositionskunst erschliesst sich dem Laien wohl am einfachsten im Gloria. Chor und Arien wechseln regelmässig ab. Besonders auffällig wirken die mitunter solistisch spielenden Instrumente von der Violine über die Flöte, Oboe und das Horn, welche den Solo-Gesang begleiten. Nach dem strahlenden Gloria singt Maria C. Schmid, einfühlsam begleitet von Konzertmeister Jan Sosinski, ein beglückendes «Laudamus te». Der Chor dankt Gott für seine Herrlichkeit. Darauf folgt das Sopran- und Tenorduett mit Christina Daletska und David Munderloh mit einer präzisen, sehr warm klingenden Flöte. Gleich zwei Flöten schweben dann im «Qui tollis peccata mundi» über dem innig singenden Chor. Von der perfekt intonierenden Oboe begleitet, singt Christina Daletska mit ausserordentlich warmem Klang die Arie «Qui sedes ad dexteram Patris». Michael Jäger lässt

in der Bassarie mit dem solistisch spielenden Horn und ebenfalls konzertierenden Fagotten ein sehr stimmiges «Quoniam tu solus sanctus» erklingen. Der erste Teil des Meisterwerks von Bach endet mit dem komplexen Chorstück «Cum Sancto Spiritu» grandios. Spätestens an dieser Stelle könnte man nach einem beglückenden Konzert nach Hause gehen. Doch nun folgt erst der Kern der h-Moll-Messe: Das Nicäische Glaubensbekenntnis, welches die Geschichte des Lebens Jesu in Kürzestform erzählt. Hier übernimmt der Chor mit viel Emotion, aber auch schwungvoll die Hauptrolle. Das Credo beginnt mit einer siebenstimmigen Fuge in A-Dur, die eine gregorianische Melodie aufgreift. Der fünfstimmige kleine Chor, bestehend aus vier Chorsängerinnen und -sängern pro Stimme, wird durch zwei Violinstimmen ergänzt. Hier zeigt sich die Stärke des Chors mit einer sehr

bildhaften Interpretation des Crucifixus. Beinahe glaubt man die Hammerschläge der Kreuzigung im Stakkato des ersten Teils des Crucifixus zu hören, welches der Chor sehr präzise singt. Nach der zwölfmal chromatisch absteigenden Quarte im Lamento-Bass moduliert Bach beim 13. Mal in die parallele G-Dur-Tonart. Während der Chor die Grablegung besingt, verklingen die Streicher und Flöten und der Satz endet in Grabesstille. Mit einem abrupten Stimmungswechsel besingt nun der Chor, begleitet von Pauken, Trompeten und Holzbläsern die Auferstehung eindrucksvoll. Der Bariton Benjamin Widmer lässt darauf «Et in Spiritum Sanctum» schnörkellos und mit wunderbarer Ausstrahlung erklingen. Nach dem fünfstimmigen «Confiteor», endet das Glaubensbekenntnis fulminant mit dem Chor «Et expecto resurrectionem».

Das nun folgende sechsstimmige «Sanctus» darf wohl als Herzstück der ganzen h-Moll-Messe verstanden werden. Hier passiert etwas, was nur Musik kann, ein Erlebnis, das nicht zu beschreiben, sondern nur zu hören und zu spüren ist. Voll und warm finden sich Chor und Orchester zu einer Einheit und lassen das zeitlos Gültige von Bachs Musik lebendig werden. Im anschliessenden doppelchörigen «Osanna in excelsis» wird der Jubel förmlich spürbar. David Munderloh singt ein in der Höhe wunderbar leicht klingendes «Benedictus» und Christina Daletska verzaubert mit einem unglaublich berührend gesungenen «Agnus Dei» die Zuhörenden. Feinste Pianostellen beglücken und das Stimmvolumen der tiefen Stellen erstaunt. Eine langjährige Konzertbesucherin schwärmte: «Die h-Moll-Messe hat etwas mit dem Chor gemacht, eine Qualität wird hörbar, die so noch kaum je erreicht wurde.» Genauso richtig wäre auch, dass Dirigent und Chor zusammen etwas mit der h-Moll-Messe gemacht haben: Eine Interpretation, welche das Zeitlose Bachs betonte und fern von Spitzfindigkeiten historischer Aufführungspraxis eine reife und beglückende Version dieser grossartigen Musik bot. Das abschliessende «Dona nobis pacem» unterstreicht nochmals die Zeitlosigkeit von Bachs Werk. Die Interpretation der h-Moll-Messe unter der Leitung des Dirigenten Brunetto d’Arco betonte das Befreiende, was mit einer selten gehörten Intensität gelang, die lange nachklingen wird. Der Singkreis Bezirk Affoltern hat in seinem Jubiläumsjahr zu einem neuen Höhepunkt seines Schaffens gefunden, fast wie Bach mit seiner Messe in h-Moll, die er erst ganz spät in seinem Leben vollendete.

Tausende Rosen für fast 3000 Besucher Rosenfest bei den Baumschulen Reichenbach in Hausen Wie jedes Jahr lockte das Rosenfest in Schonau bei Hausen am letzten Freitag, Samstag und Sonntag unzählige Besucher aller Altersgruppen nach Hausen. Das abwechslungsreiche Programm und das bezaubernde Ambiente liessen den Alltag vergessen – man genoss einfach. ................................................... von regula zellweger «Für solche Besucher ein Fest zu organisieren, macht viel Freude», zieht Cornelia Reichenbach am Sonntagabend Bilanz. Das Rosenfest lockt jedes Jahr naturverbundene Leute und Gartenliebhaber in die Baumschule Reichenbach. Sie geniessen unbeschwert Zeit inmitten blühender Rosen, auf Wolldecken im Gras, wie in einem englischen Park, bei kulinarischen Angeboten, beim Ponyreiten und beim Kutschenfahren. anzeige

Hans Reichenbach hat den 1958 gegründeten Betrieb seinem Sohn Andreas übergeben, der ihn erfolgreich mit seiner Frau Andrea führt. Seine gestalterisch begabte Tochter Barbara Müller-Reichenbach arbeitet im Betrieb mit und Sohn Christian prägt mit seinen professionellen Fotografien und dem Design den Auftritt des Familienunternehmens. Cornelia Reichenbach freut sich, dass sich alle drei Kinder engagieren – und nun halfen beim Rosenfest bereits die fünf Enkelkinder mit. Für Reichenbachs gehören aber auch die zwölf Mitarbeitenden zur grossen Familie auf dem Betrieb mit dem wunderschönen Blick bis zum Zugersee.

Rosen, tausende Rosenblüten In der alten Presse schwimmen Hunderte Rosen, liebevoll arrangierte Rosenbouquets finden sich überall zwischen den Garten-Accessoires und Dekorationsobjekten wie Steinfiguren,

Eisenobjekten, Vasen, Pflanzkübeln und Gartenutensilien. Rosengeschirr, Rosenbücher, Rosentextilien, Rosenduft, Rosenbücher – im Rosenlädeli lassen sich Rosenliebhaber gern zum Kaufen verführen. An einzelnen Blüten schnuppernd spazierten die Besucher durch die Anlage, unter Rosenbogen durch und an Rosenbeeten vorbei – es ist, als würde man in Rosen baden. Apropos in Rosen baden: Es stand auch eine pinkfarbene Badewanne für Fotoshootings bereit. Man konnte sich in eine raffiniert ausgestattete Badewanne setzen, umgeben von schwimmenden Rosenblüten, ohne nass zu werden.

Attraktives Programm Es ist Tradition, dass Freunde von Hans Reichenbach aus der Zeit seines Militärdienstes in der Schweizer Kavallerie am Samstag zum Platzkonzert der «Kavalleriemusik Zürich und Umgebung» kommen. Da gab es viel aus

Aliyn Müller, eine Reichenbach der fünften Generation, räkelt sich für das Foto wie ein Topmodel im Rosenbad und springt dann wieder trockenen Fusses aus der Wanne, um weiter mitzuhelfen. (Bild Regula Zellweger) Zeiten zu erzählen, als es noch eine Schweizer Kavallerie gab. Am Samstagabend herrschte dann Party-Stimmung mit den Ägeritaler Turboörgälär. Das Sonntagskonzert mit dem Musikverein Harmonie Hausen war wie jedes Jahr gut besucht. Cornelia Reichenbach und alle Helfer waren am Sonntagabend müde, aber sehr zufrieden: «Unsere Besucher sind immer sehr ordentlich, wir müs-

sen nach dem Fest keinen Abfall zusammensuchen.» Wer das Fest verpasst hat: Besucher sind immer willkommen, Rosenstöcke, Bäume und weitere Pflanzen sowie Deko-Gegenstände werden das ganze Jahr über verkauft und ein Besuch im Rosenlädeli lohnt sich allemal. Infos unter www.baumschulen-reichenbach.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Juni 2018

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Mit dem fahrenden Kiosk an die Treffpunkte der Jungen «Projekt 5000»: Mit der Raiffeisen-Spende hat sich die Jugendarbeit in Hausen ein Lastenvelo angeschafft Mit ihrem neuen Lastenvelo, einem Kiosk auf Rädern, kommt die Jugendarbeit Hausen mit den Jugendlichen dort in Kontakt, wo sie sich gerne aufhalten. Am Freitag wurde das Gefährt auf dem Postplatz eingeweiht. ................................................... von thomas stöckli

gerne aufhalten. Ein solcher informeller Treffpunkt ist der neu gestaltete Postplatz. Und dort wurde vor Wochenfrist die Einweihung des neuen Fahrzeugs gefeiert. Mit dabei auch Ursula Burkhalter Estermann, Leiterin der Raiffeisen-Geschäftsstelle Hausen, und Kundenberaterin Silvia Illi. Sie sind sehr zufrieden mit der Verwendung der Spende.

Zwanglos ins Gespräch kommen

Gut zwei Jahre ist es her, seit die Raiffeisenbank den Oberämtler Jugendtreff Chratz in Hausen mit einer Schenkung von 5000 Franken berücksichtigt hat. «Was würdest du mit den 5000 Franken anstellen?», gab Treffleiter Marco Müller den Ball daraufhin an die Jugendlichen weiter. Die Ideen liessen nicht auf sich warten: für eine «Chill-Lounge» im jetzigen Estrich des Jugendtreffs, eine Vorplatz-Überdachung, eine stylische Bar oder einen Wohnwagen sprachen sich die Jugendlichen aus. Das Lastenvelo, für das man sich schliesslich entschieden hat, vereint gleich mehrere der Ideen. Es ist eine rollende Softdrink-Bar, ein mobiler Kiosk, um mit den Jugendlichen dort den Kontakt zu pflegen, wo sie sich

«Wir wollten ein Transportvelo, das auch noch im Budget liegt», sagt Jugendarbeiterin Patricia Keiser. Auf das Lastenvelo «Musketier» sind Marc und Brigitte Nägeli von Traumbikes, Ebertswil, gestossen. Für den Aufbau mit einem Küchenmöbel und die individuelle Gestaltung waren die Jugendlichen dann selber besorgt. Mit dem günstigen Verkauf von Getränken – wofür die Gemeinde eine Bewilligung erteilt hat – schaffen es die Jugendarbeiter, zwanglos ins Gespräch zu kommen. Dabei ist nur schon das knallig grüne Gefährt ein Anziehungspunkt – nicht nur für Jugendliche. Nur an das Fahrverhalten müssen sich die Nutzer noch gewöhnen: Man kann halt nicht

forum

ämtler kantonsräte meinen

Der Ständerat als «Wurstli»-Kammer Die zu Ende gegangene Session der eidgenössischen Räte dürfte kein Ruhmesblatt in der Geschichte der direkten Demokratie unseres Landes, oder mindestens des Ständerates, sein. Nach der erfolglosen Vorlage zur Altersvorsorge, die vom Volk abgelehnt wurde, hat nun die kleine Kammer zu einem weiteren Versuch, Stimmbürger gefügig zu machen, ausgeholt. War es bei der Altersvorsorge den Sanierungsauftrag mit der Verlockungen eines Ausbaus der AHV zu verknüpfen, ist es nun die Steuervorlage, die mit Geld für die AHV in Verbindung gebracht wird und so dem Stimmbürger schmackhaft gemacht werden soll. Der Ständerat, noch vor wenigen Jahren Garant für politische Stabilität und Zuverlässigkeit, verliert mit solchen Entscheiden an Glaubwürdigkeit.

Einheit der Materie als Grundlage der direkten Demokratie Nachdem es bei der Altersvorsorge darum ging, dem Stimmberechtigten mit einem «Zückerli», mit höheren Renten ein Ja abzuringen, geht man nun einen Schritt weiter und untergräbt mit der sachfremden Verbindung Steuern und Sozialversicherungen eine Grundlage der direkten Demokratie. Die Stimmberechtigten haben Anspruch über klare Sachfragen, ohne fiese Päckli-Politik, abzustimmen. Man nennt es Einheit der Materie. Es ist in diesem Fall besonders verwerflich, wenn man zwei zuvor abgelehnte Sachfragen, Steuern und Altersvorsorge, durch eine kombinierte Version ersetzt und so glaubt, eine Mehrheit zu bekommen. Kompromisse sind innerhalb der einzelnen Sachfragen zu schmieden und als solche zu akzeptieren, nicht aber auf völlig verschiedenen Feldern. Wenn das Schule macht, kann man in Zukunft jede nur erdenkliche Kombination, zum Beispiel Strassenbau und Vaterschaftsurlaub, als ausgewogenen Kompromiss bezeichnen. Es ist zu hoffen, dass der Nationalrat diese Fehlentwicklung korrigiert und sich vorerst als Zweitrat auf eine mehrheitsfähige Steuervorlage konzentriert. Eine Vorlage, die den in der Volksabstimmung vorgebrachten ablehnenden Argumenten entgegenkommt. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern

Am Freitag wurde der neue rollende Kiosk der Jugendarbeit auf dem Postplatz Hausen eingeweiht. (Bild Thomas Stöckli) in die Kurven liegen», führt Patricia Keiser aus. Und auch auf dem Albis oder am Türlersee dürfte das

Gefährt selten anzutreffen sein, schliesslich bringt es ein respektables Eigengewicht mit sich. Neben dem

Küchenmöbel gehören auch ein Sonnenschirm und eine Feuertonne zum Aufbau.

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Ohne klares Konzept hat unser Spital nur eine sehr kleine Überlebenschance Immer wieder werde ich gefragt, ob unsere Spital Affoltern eine Zukunft habe. Meine Überzeugung: Ja, das Spital Affoltern hat eine Überlebenschance, aber nur dann, wenn klar ist, wohin die Reise gehen soll. Dazu braucht es ein klares Konzept. Noch ist der Zug nicht abgefahren, aber es muss schnell gehandelt werden. Seit Jahren wird über das Spital Affoltern diskutiert. Seit Jahren versuchen die Betriebskommission und die Delegierten, Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. Je länger desto stärker wird deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Die jetzt angedachte Auflösung des Zweckverbandes, die Gründung einer interkommunalen Anstalt

für die Langzeitpflege und die Schaffung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft für das Spital, mögen eine Lösung für die Organisation und damit eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft unseres Spitals sein, sie sind für sich allein jedoch noch längst keine Garantie dafür. Was es braucht, ist ein klares Konzept. Generelle Aussagen wie «Wenn wir in einem neuen Gebäude ein Gesundheitszentrum betreiben würden, könnten wir profitabel arbeiten» genügen nicht, um dreistellige Millioneninvestitionen zu rechtfertigen. Aus meiner Sicht müssen insbesondere folgende Fragen schlüssig beantwortet werden: Wie soll in Zukunft die Gesund-

heitsversorgung in unserem Bezirk sichergestellt werden? Welche Aufgaben sollen in Zukunft die Hausärzte, die Spezialärzte und welche das Spital übernehmen? Wie erfolgt die Abstimmung/ Koordination mit anderen Leistungserbringern wie der Spitex oder der Pro Senectute? Welche Leistungen will das Spital für welche Patientengruppen konkret anbieten? Wie kann das Spital eine gute Qualität sicherstellen? Wie können sich die Einwohner am Spital beteiligen? Wie will das Spital seine Kosten decken? Warum soll der heute defizitäre ambulante Bereich in Zukunft einen Gewinn schreiben? Ich bin gerne bereit, für eine gute Gesundheitsversorgung im Knonauer

Amt meinen Beitrag zu bezahlen, aber nur dann, wenn ich auch weiss, wofür. Von den Stimmberechtigten zu verlangen, den Rechtsformvorlagen zuzustimmen, ohne zu wissen, wohin die Reise genau gehen soll, ist unfair und höchst riskant. Die Gefahr, ohne klares Konzept in ein paar Jahren vor einem grossen Scherbenhaufen zu stehen, ist für die Region untragbar. Nach meiner Einschätzung werden die Abstimmungen über die Rechtsformänderungen erst im Mai 2019 stattfinden. Es besteht also noch Zeit, die offenen Fragen zu klären und ein klares Konzept vorzulegen. Wenn dies nicht gelingt, sehe ich für die Zukunft unseres Spitals schwarz.

korrekt

«Lottofieber» ist Geschichte

Die Aemtler Bühne hat mit der Komödie Lottofieber wieder ein grosses Publikum begeistert. (Bild zvg.) Als Präsidentin der Aemtler Bühne möchte ich es nicht unterlassen, Danke zu sagen, dass wir mit der Komödie Lottofieber wieder ein grosses Publikum im Rössli Mettmenstetten begeistern durften. Die positiven Reaktionen der Zuschauer motivierte das ganze Team,

gutes Theater zu bieten. Danke an alle Mitwirkenden hinter und vor der Bühne, die mit viel Herzblut und Können immer ihr Bestes gaben. Danke an alle Sponsoren, die mit ihrem Beitrag der Aemtler Bühne ermöglichten, mit Profis zusammenzuarbeiten. Danke auch an das Rössli-Team für die Gastfreund-

schaft und Zusammenarbeit. Liebes Aemtler-Bühnen-Publikum: Sie dürfen gespannt sein, wie wir Sie 2019 auf der Rösslibühne in Mettmenstetten überraschen. Vreni Spinner, Präsidentin Aemtler Bühne, Mettmenstetten

Klage nicht zurückgezogen Wegen eines Flugblatts gegen seine Person vor dem ersten Wahlgang der Gemeinderatswahlen in Bonstetten hat Gemeinderat Claude Wuillemin Strafanzeige wegen Ehrverletzung eingereicht. Anders als im Leserbrief « ‹Ein fairer Verlierer› – wirklich?» vom 19. Juni beschrieben, hat Wuillemin diese Anzeige allerdings wenige Tage danach nicht wieder zurückgezogen und nach dem zweiten Wahlgang erneut eingereicht. Das wäre gar nicht möglich: «Wer seinen Strafantrag zurückgezogen hat, kann ihn nicht nochmals stellen», heisst es dazu in Artikel 33 des Schweizerischen Strafgesetzbuches. Vielmehr hat Claude Wuillemin Mitte April beantragt, die geplante Befragung des Flugblatt-Versenders zu verschieben auf die Zeit nach dem zweiten Wahlgang. (Red.)


Veranstaltungen

Liegenschaften

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Reformierte Kirche Hausen am Albis Donnerstag, 27. Juni, 19.30 Unr

Konzert der Gruppe aus Nepal SUKARMA Folk und klassische Musik aus Nepal Dr. Dhrubesh Chandra Regmi, Sitar; Manoy Gautam, Tabla (Perkussion); Umesh Pandit, Flöte, Maultrommel Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal

Einladung zur Generalversammlung Donnerstag, 28. Juni 2018, 19 Uhr

Sonntagskonzert So, 24. Juni 2018, 10.30 – 12.30 Uhr Kasino Affoltern, bei jeder Witterung Festwirtschaft / Eintritt gratis / Kollekte

Mehrzweckraum Haus Rigi, Langzeitpflege Spital Affoltern Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Im Anschluss an die Generalversammlung: – Kurzreferat zum Thema « Diagnose unheilbar – was nun?» von Frau Bettina Barz, Psychotherapeutin – Apero Wir freuen uns, möglichst viele Vereinsmitglieder, Interessierte und Gönnerinnen und Gönner begrüssen zu dürfen ! Weitere Infos : www.wabe-knonaueramt.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

«Round of Sound»

Bronzemedaille

Die Ämtler Coverband freut sich aufs Heimspiel in Affoltern am 1. Juli. > Seite 15

Urs Huber wird Dritter am härtesten Bikemarathon Italiens. > Seite 19

Freitag, 22. Juni 2018

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Steinhauen Nicholas Micros lud zum Sommerworkshop an die Reuss in Ottenbach. > Seite 21

Verstecktes Sparpotenzial erkennen Kühles Vergnügen

Mit dem Energieberater bei der Karl Graf Automobile AG

Glacé-Degustation in Ottenbach

Die Standortförderung Knonauer Amt hat vor einiger Zeit das Projekt «Energieeffizienz im Betrieb» lanciert. Ein Augenschein in Mettmenstetten.

Der siebte Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» von Schneebeli Schreinerhandwerk findet am Freitagabend, 29. Juni, in Ottenbach statt.

«Im Detail steckt da noch sehr viel drin», sagt Robi Graf, Mitinhaber der Karl Graf Automobile AG, bei einer ersten Einschätzung des EnergieSparpotenzials durch den Energieberater Martin Stalder. Anderthalb Stunden dauerte der Rundgang durch die vielen Abteilungen des Betriebs in Mettmenstetten. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten und Jahren bereits einiges in Sachen Energieeffizienz umgesetzt. Trotzdem zeigt diese erste Analyse noch viel weiteres Potenzial auf. So könnte der Betrieb allein durch den Einsatz von LEDRöhren und Leuchten rund 50 Prozent des Stroms für Beleuchtung einsparen. Erfahrungsgemäss zahlt sich die Anschaffung von LED-Röhren innerhalb von zwei bis drei Jahren aus. Wie schon bisher, will Graf die Empfehlungen des Energieberaters Zug um Zug umsetzen. Morgens um 8 Uhr starten Robi Graf und Martin Stalder mit dem Rundgang. Die Graf Automobile AG ist ein sehr vielschichtiger Betrieb – Werkstätte, Ausstellungsräume, Tankstelle, Büros, verschiedene Lager, Last-

Als Teil des Programms werden die bisherigen Energiekosten analysiert. (Bild zvg.) wagen-Werkstatt, Lade-Stationen in Boxen für Elektroautos, dazu ein Verkaufs-Laden mit Bar, zwei Öfen und Kühl- bzw. Tiefkühl-Auslage – alles wird angeschaut. Ebenso natürlich die für den Betrieb notwendigen Maschinen und Anlagen. Es braucht Energie für Licht, Druckluft, Wärme und gewerbliche Kälte. Nach dem Rundgang werden anhand der Notizen mögliche Massnahmen besprochen und der bisherige Energieverbrauch analysiert. Bereits schon die ersten Inputs des Energie-

beraters können Graf helfen, mit entsprechenden Massnahmen nachhaltig Energie und damit Betriebskosten einzusparen. Er bedankt sich mit den Worten «Ich kann diese Energieberatung jedem Betrieb bestens empfehlen». (pd.) Projekt «Energieeffizienz im Betrieb» der Standortförderung Knonauer Amt, unterstützt von ZKB Affoltern, Stiftung Pro Evolution, Mobiliar Generalagentur Affoltern. Anmeldung für Energieberatung unter Telefon 043 333 55 66, Geschäftsstelle Standortförderung oder info@knonauer-amt.ch.

«Tag für alle» auf Cruise & Ferry Center AG verkauft dem Luwa-Areal Im Jahre 2004 wurde die Firma Am Samstag, 23. Juni, von 11 bis 16 Uhr, können sich Interessierte auf dem Luwa-Areal in Muri über den Stand der Bauarbeiten informieren. Wohnen, Arbeiten und Sein: Ab Frühling 2019 erwacht das knapp 21 000 m² grosse Luwa-Areal zu neuem Leben. Die Überbauung im Zentrum von Muri wird mit 197 Wohnungen, 19 Ateliers und Gewerbeflächen rund 600 Menschen aller Altersgruppen ein neues Zuhause bieten. Die Bevölkerung von Muri und Umgebung kann sich am Samstag, 23. Juni, von 11 Uhr bis 16 Uhr ein eigenes Bild über den Stand der Bauarbeiten machen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein Rahmenprogramm mit Führungen, Unterhaltung und Gratis-Essen. Für die Kinder steht eine Kita zur Verfügung, die von der in der Region bekannten «Spieloase» betreut wird. (pd.) Weitere Informationen unter: www.luwa-areal.ch.

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Cruise & Ferry Center AG in Merenschwand von Markus Flühmann vom Gründerehepaar übernommen. Nun wurde sie an eine langjährige Mitarbeiterin verkauft.

Der Schweizer Spezialist für Fährreisen in und ab Europa wurde im Sinne einer Nachfolgeregelung verkauft. Rebecca Senn hat bereits ihre Lehre bei Cruise & Ferry Center AG gemacht und zuletzt sehr erfolgreich die Reservationsabteilung geleitet. Berufsbegleitend hat sie diverse Weiterbildungen gemacht und zuletzt den eidgenössischen Fachausweis zur Führungsfachfrau erworben. Für Rebecca Senn ist es eine einmalige Chance, das Unternehmen übernehmen zu können. Markus Flühmann wird sich von der operativen Leitung verabschieden, bleibt jedoch dem Unternehmen im Verwaltungsrat erhalten. Mit dieser internen Nachfolgelösung kann die Kontinuität und Nachhaltigkeit des Unternehmens

Markus Flühmann hat die Cruise & Ferry Center AG an seine langjährige Mitarbeiterin Rebecca Senn verkauft.

Wie kommt ein Bauernsohn aus dem Emmental dazu, sich im Freiamt niederzulassen und die Region mit feinster, frischer und selbstgemachter Glacé zu verführen? Am Freitagabend, 29. Juni, wird Andy Ulrich dieses Geheimnis lüften. Er, der schon als Bub erste Experimente aus Milch und Ovomaltine machte, wird den Besucherinnen und Besuchern erzählen, wie er später, nach der Molkereischule, seinen Traum verwirklicht hat. Nun steht er zusammen mit seiner Frau hinter der grossen Theke in der Gelateria beim Kloster in Muri und verkauft seine verschiedenen Rahmglacés und Sorbets. Der gelernte Käsermeister wird auch darüber berichten, worauf bei der Glacé-Herstellung zu achten ist, welche Zutaten besonders aromatisch schmecken, was

Andy Ulrich, Glace-Hersteller aus Leidenschaft. (Bild zvg.) er von den Gelaterias in Italien lernen konnte und welche neuen Kreationen er ausprobiert. Und selbstverständlich bringt Andy Ulrich auch verschiedene Glacésorten zum Degustieren mit. (pd.) Freitag, 29. Juni, ab 18 Uhr, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellungsräume an der Jonenstrasse 22, Ottenbach. Die Anmeldung an info@schneebeli.ch oder via Telefon 043 322 77 77 erleichtert dem Team die Planung. Parkmöglichkeiten gibt es an der Hobacherstrasse oder beim Produktionsgebäude an der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert.

Stilvolle Schnäppchen

Saison-Schlussverkauf bei Fata Morgana Am kommenden Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. Juni, erwartet die Kundinnen eine Vielzahl an sommerlichen und farbenfrohen Schnäppchen zu attraktiven Preisen von Fata Morgana und weiteren Fair-Trade-Brands. Eine elegante und unkomplizierte Auswahl an Damenbekleidung für festliche sowie für lockere Anlässe: Tops aus luftiger Seide, geschmeidige Hosen aus Leinen und raffiniert geschneiderte Kleider in hochwertiger Baumwolle, die in einer gewissen Eleganz und Unaufdringlichkeit zugleich daherkommen. In Kombination mit dem breiten Angebot von Foulards in diversen Farben und Sujets aus purer Seide oder aus einer Mischung von Naturfasern, wird aus einem harmonischen Zusammenspiel ein charmantes Ensemble für lauschige Sommernächte. Um den eigenen Look dezent und gekonnt abzurunden, warten wunderbare Einzelstücke des Ledertaschenfabrikanten Battaglia aus Locarno auf die Kundinnen. (pd.)

(Bild zvg.)

gesichert werden. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. (pd.)

Saison-Schlussverkauf mit vielen Schnäppchen zu attraktiven Preisen, Mittwoch, 27. Juni, 10 bis 20 Uhr, und Donnerstag, 28. Juni, 10 bis 18 Uhr. Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon.

Im Schlussverkauf können sich modebewusste Kundinnen ein hochwertiges Schnäppchen sichern. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 22. Juni 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Chilekaffee Mittwoch, 27. Juni 14.30 Talertreff im Pegasus

Sonntag, 24. Juni 9.30 Waldgottesdienst mit dem Jodlerclub am Albis und Pfr. Ch. Menzi, bei der Waldhütte Uerzlikon Anschliessend kleiner Imbiss Bei schlechter Witterung wird der Anlass in die Kirche verlegt Der Beantworter unter der Nummer 044 764 12 59 gibt Auskunft

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 22. Juni 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 23. Juni 15.00 Fest der Hochzeitsjubilare Vikarin M. Hirt Es singt der Gospelchor 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. U. Schärer Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufe «Öffne meine Augen» (Psalm 119, 18) Pfr. W. Schneebeli, getauft wird Alena Sophia Bietenholz Mittwoch, 27. Juni 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Vikarin M. Hirt

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 24. Juni 10.00 Tauf-Gottesdienst und Unti-Abschluss für Minichile und 3.-Klässler Taufe von Yara Elisabeth Ernest Joshua Ben Hüsler, Fiona Küchler und Raphael Fischer. Orgel/Piano: Josef Bachmann Anschliessend Apéro im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 24. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichile, Sonja Kilchmann, Pfarrerin Irene Girardet und der Brassband Hope & Glory. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit selbst Mitgebrachtes zu bräteln Montag, 25. Juni 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend Mittwoch, 27. Juni 19.30 Konzert der Musikgruppe SUKARMA aus Nepal. Eintritt frei, Kollekte Donnerstag, 28. Juni 19.00 Jungendgottesdienst Freitag, 29. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet 19.00 bis 24.00 Uhr Ökumenische Vollmondwanderung zum Gubel. Info und Anmeldung beim Sekretariat der kath. Kirche (044 764 00 11 jeweils vormittags, ausser Mittwoch)

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 23. Juni Ca.15.30 Uhr Rückkehr aus den Seniorenferien Schachenparkplatz Sonntag, 24. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in Ottenbach Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Fahrdienst auf Anfrage bei Prisca Risold, Tel 043 333 92 67

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 24. Juni 9.30 Waldgottesdienst mit dem Jodlerclub am Albis und Pfr. Ch. Menzi bei der Waldhütte Uerzlikon 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit Ensemble Cantalon unter der Leitung von Philipp Schmidlin und Oren Kirschenbaum an der Orgel «Vox Aurumque» Lesungen: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Eintritt frei , Kollekte Mittwoch, 27. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 28. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. Juni 11.00 Gottesdienst uf em Buurehof Pfr. Maurer und Vikar Bächtold bei Familie Boss, Büelweid, Knonau; bei jedem Wetter – Taufe Selina Boss aus Ottenbach und Skye Perkins aus Widen mit Jazzband, anschliessend Mittagessen für alle Mittwoch, 27. Juni 18.30 MännerSache Wir besichtigen Bäckerei Iten mit Apéro, Anmeldung erbeten via Facebookseite oder auf 044 767 07 32 Donnerstag, 28. Juni 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst in Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Mittwoch, 27. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine Katholische Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Juni 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant 10.45 Jugendgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Montag, 25. Juni 15.45 Minichile Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 28. Juni 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 24. Juni 10.00 Familiengottesdienst mit Kinderfest Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Katechetin Verena Bösch Ottenbacher Chor Anschliessend laden wir herzlich zum Essen ein Donnerstag, 28. Juni Vollmondsingen in der Kapelle Jonental 18.00 Treffen bei der Waldhütte in Jonen Würste bröteln (mitbringen) Getränke sind offeriert 20.30 Singen in der Kapelle Jonental Bei sehr zweifelhafter Witterung ist ab 11 Uhr auf www.kircheottenbach.ch ersichtlich, ob das Bröteln stattfindet. Das Singen findet bei jeder Witterung statt www.kircheottenbach.ch

Samstag, 23. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 24. Juni 11.00 Eucharistiefeier Pfarreifest, Kirchenchor Kindergottesdienst Anschliessend Paella, Grill Spiele für Kinder Montag, 25. Juni 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 28. Juni 8.15 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 24. Juni 10.00 Abmarsch beim «Engel» zum Waldgottesdienst 10.30 Waldgottesdienst zum Thema «Unsichtbari Chraft» bei Andi und Ruth Marbot im Homberg (bei schlechtem Wetter in der Scheune) Pfrn. Yvonne Schönholzer, Sandra Schmid und Kinder der minichile, Maya Feld Salome & Jona Rüegg (Instrumentalisten) Anschliessend Bräteln

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 23. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Wettswil Thema: «Malen, schöpferisches Gestalten» Sonntag, 24. Juni 10.00 Kirche Stallikon Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Nadja Wunderli und den Kolibrikindern 11.15 Kirchgemeindeversammlung Montag, 25. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 26. Juni 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 27. Juni 20.00 Jahreszeitgebet «Sommer» in der Kirche Wettswil Donnerstag, 28. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 29. Juni 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. Juni 9.00 Gottesdienst mit heiliger Kommunion und Taufe, zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 24. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 26. Juni 19.30 Abendmesse Mittwoch, 27. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 28. Juni 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti Musikalische Umrahmung vom Kirchenchor – Hausen a.A. Leitung: Markus Etterlin Afropercussion: Willi Hauenstein

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 24. Juni 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 22. Juni 18.45 Ehekurs Samstag, 23. Juni 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Ehe ist nicht, Ehe wird… Andi Wolf Kinderprogramm Montag, 25. Juni 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 24. Juni 10.00 Jährliche Konferenz in der Stadthalle Bülach Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 24. Juni 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) Donnerstag, 28. Juni 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Der Reichtum der Güte Gottes, Psalm 36 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Heiri Meier stellt den Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ) vor Donnerstag, 28. Juni 20.00 Bericht von Frau Susi Steffen über ihre Tätigkeit am Ifisi-Spital, Tansania. Koordinatorin von «zurich-meets-tanzania» Ärzteaustausch Schweiz-Tansania www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 22. Juni 2018

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Die etwas andere Coverband «Round of Sound»: Heimspiel in Affoltern am 1. Juli Der Rhonegletscher, zwischen Grimsel- und Furkapass. (Bild zvg.)

Vier-Quellen-Weg Fünf Wanderungen in der Gotthardregion Die vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone haben ihren Ursprung im Gotthardmassiv. Paul Dubacher, ein Fachmann in Sachen Wanderwege, gründete die Stiftung Vier-Quellen-Weg. Nach dreijähriger Bauzeit erfolgte 2012 die Eröffnung. Der Vier-Quellen-Weg ist ein familienfreundlicher alpiner Wanderweg von rund 85 Kilometern Länge, auf dem man in fünf Tagesetappen zu den Quellen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone gelangt. Die einzelnen Touren sind so angelegt, dass Ausgangs- und Endpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Die Wanderungen auf dem Gebiet der Kantone Uri, Graubünden, Tessin und Wallis führen durch einzigartige Landschaften und machen bewusst, welche zentrale Bedeutung das Wasser für Menschen, Tiere und Pflanzen hat.

Der Wanderführer zum Vier -Quellen-Weg enthält nebst den Wegbeschreibungen auch interessante Hintergrundinformationen und Fachbeiträge zur Kulturgeschichte, über Pflanzen, Tiere, Geologie, Gletscherforschung, Klimawandel und die Nutzung im Gotthardgebiet. So können die beim Wandern gesammelten Eindrücke eingeordnet und vertieft werden. Zusammenhänge werden sichtbar und Fragen beantwortet, beispielsweise, wie die Menschen den Gotthardraum seit Urzeiten prägen, warum die Berge nie ruhen, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen und welche Bedeutung die Energiegewinnung aus der Wasserkraft vom Gotthard hat. Dölf Gabriel, Wanderleiter Vier-Quellen-Weg vom 22. bis 26. Juli. Anmelden bis 30. Juni per Telefon: 044 761 99 36 und 079 288 22 72 oder E-Mail: miteinander.wandern@bluewin.ch. Weitere Infos: miteinanderwandern.ch.

Die Pissnelken blühen bald in Knonau

Am 29. Juni auf dem Stampfiplatz Am Freitag, 29. Juni, ab 19 Uhr versetzt die Zuger Schlagerband «Pissnelken» auf dem Stampfiplatz in Knonau ihr Publikum in Partystimmung. Dieses Jahr steht in Knonau die Musik im Dorf Kopf. Die Pissnelken, eine Band aus dem angrenzenden Kanton Zug, werden ihr Schlagerrepertoire auspacken und das Zelt schaukeln und singen lassen. Die Kulturkommission Knonau freut sich, nebst griechischem Wein auch Zuckercrèmetorten und Marzipan aus Fürstenfeld zu servieren: «Gerne laden wir alle ‹Swiss Ladies› und ‹Männer aus den Bergen› am 29. Juni nach Knonau auf den Stampfiplatz ein!» Die Musik im Dorf spielt ab 19 bis 24 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Kulturkommission und

Die Band «Pissnelken». (Bild Fotozug.ch) die «Pissnelken» freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher. (pd.) Freitag, 29. Juni, ab 19 Uhr, Stampfiplatz Knonau.

Nachtschwimmen Ein Ständchen in Zwillikon im Stigeli Am Freitag, 6. Juli, lädt das Schwimmbad Stigeli Affoltern zum Plauschnachmittag mit Unterhaltungsabend und Nachtschwimmen. Von 16 bis 18 Uhr findet ein «Arschbomben Contest» statt. (Anmeldung bis 2. Juli direkt beim Schwimmbad Stigeli). Anschliessend sorgt die Band «Circle of Time» ab 18 bis ca. 23 Uhr für die musikalische Unterhaltung. Es gelten die üblichen Eintrittspreise. Ob der Anlass stattfindet, kann ab 5. Juli auf www.stadtaffoltern.ch unter «Aktuelles» nachgeschaut oder direkt beim Schwimmbad Stigeli nachgefragt werden. (pd.)

Der Musikverein Hedingen spielt am Freitag, 29. Juni, auf zum Sommerabend-Ständchen in Zwillikon. Ab 19.30 Uhr sind die Grillmeister bereit, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Würsten und Getränken zu versorgen. Um 20 Uhr beginnt das Konzert. Der Anlass findet nur bei guter Witterung statt. Bei Regen wird das Konzert um eine Woche verschoben und findet am Freitag, 6. Juli, statt. Der Musikverein Hedingen freut sich auf ein grosses Publikum. (pd.) Freitag, 29. Juni, 19.30 Uhr, beim Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon. Konzertbeginn: 20 Uhr.

Am 1. Juli, um 17 Uhr, tritt die Coverband «Round of Sound» auf dem Marktplatz in Affoltern auf. Improvisieren steht bei diesen drei Jungs hoch im Kurs. Stücke werden gemischt, zerlegt und neu zusammengesetzt – zuweilen bleibt kein Stein auf dem anderen. Schon die Besetzung ist für eine Partyband unkonventionell: Gitarre, Vocals (Nino Lentini) – Vocals, Gitarre (Nevio Tebaldi) – Percussion, Vocals (Roli Elmer). Auf drei Spieler reduziert, klingen ihre Songs oft völlig anders als in der Originalfassung. Dabei spielen sie sich etwa nach England und Italien, machen kurz Halt in Lateinamerika und landen dann auf dem Marktplatz in Affoltern, um hier so eine Art moderne «Stubete» zu geben. Eigentlich eher zufällig sind sich die drei Musiker beim Aushelfen in verschiedenen Bands begegnet. Zu welchem Zeitpunkt genau sie dann ihre eigene Band «Round of Sound» gründeten, sei nicht so genau auszumachen, «so in etwa 2006 …», meint Roli Elmer.

Mit ihrem Namen wollen die drei ausdrücken, dass hier mit reduzierter Band frei und spontan Musik gespielt wird. Da ist nichts durchgeplant, oft passiert Unerwartetes. Ihre Auftritte bewegen sich zwischen Geburtstagen, Hochzeiten oder Firmenevents. Dabei passen sie sich dem Publikum an und spielen in die «Richtung», die sich daraus ergibt. Sie übertragen ihre Freude und ihren Spass am Sound auf ihre Zuhörer, und wer Zucchero, Michael Jackson, Beatles, Blues Brothers oder

Züri West mag, kommt da auf seine Kosten. Für Round of Sound ist es nun ein Highlight, ein Konzert in Affoltern zu geben – ein Heimspiel sozusagen. Sicher ist, dass das Repertoire der Band sommerliches Feeling hervorruft, aber auch zum Träumen einlädt oder vielleicht zum Tanzen – wer weiss! (pd.) Kultur am Platz, Sonntag, 1. Juli, Beginn: 17 Uhr, Märtkafi offen ab 16.15 Uhr, Casino Vordach, Marktplatz 1, Affoltern. Eintritt frei, Hutkollekte.

Die Mitglieder von «Round of Sound» machen seit über zehn Jahren zusammen Musik. (Bild zvg.)

Virtuoses Improvisieren Jam Session im «Hirschen» Wettswil

Am Samstag, 30. Juni, ab 19.30 Uhr, findet im «Hirschen» Wettswil die traditionelle Jam Session statt. Zur Tradition der Jazzkonzerte im «Hirschen» Wettswil gehört vor der Sommerpause eine Jam Session. Musiker, die schon im «Hirschen» aufgetreten sind und durch Musikalität, Qualität und Spielfreude aufgefallen sind, werden durch den Veranstalter der «Hirschen»-Konzerte dazu eingeladen. Er gibt eine Liste an Stücken vor, die gespielt werden. Alles andere ist dem Zufall, dem einfühlsamen Zusammenwirken und der Spontanität der Musiker überlassen. Es findet keine Probe statt. Da jeder ein Könner seines Instrumentes ist, wird er sich in die individuellen Eigenheiten der Mitmusiker einfügen. Für Zuhörer ist eine Jam Session ein besonderes Erlebnis, können sie doch miterleben, wie etwas Neues entsteht. Oft entstehen interessante tonale Kombinationen, Highlights, die fast nicht nachzuvollziehen sind.

Fünf besondere Musiker – vereint für einen Abend Dieses Jahr sind folgende Musiker dabei: Gregor Bruhin, Trompete. Er hat eine Werkstatt für Holz- und Blechblasinstrumente und ist berufshalber Multiinstrumentalist. Viele bekannte Musiker lassen ihre Instrumente beim ihm überholen. Zudem kennt man ihn als Sänger und Unterhalter. Er spielt bei «JazzCube», hat den Chicago Hot Club mitgegründet und ist begehrter Musiker in verschiedenen Formationen. Thomas Gilg, Klarinette. Ein Säuliämtler aus Knonau, der in bekannten Bands der Schweiz mitwirkt. Mit den «Wizards of Creole Jazz» hat er schon zwei Mal den Hirschen kennen gelernt. Zudem spielt er in der bekannten «Two Banjo Band» in Luzern. Vielleicht bringt er auch noch ein Saxofon mit. Ruedi Bleuer, Banjo. Ihn komplett vorzustellen, würde den Rahmen sprengen. Ein Virtuose auf dem Banjo, der auf eine beachtliche Jazz-Karriere

zurückblicken kann. «Black Bottom Stompers», «Dutch Swing College Band», «The Banjocrackers» und Zusammenspiel mit internationalen Jazzgrössen sind seine Stationen. Beat Ritzmann, Tuba. Er begann als Posaunist und ist zur Tuba aufgestiegen. Seinem melodiösen Tubaspiel merkt man an, dass er nicht nur begleiten kann. Er war im «Hirschen» Wettswil mit der Band «Swanee River» und ist durch seine Sicherheit in Harmonien und Solidität im Rhythmus aufgefallen. Sepp Bachmann, Piano. Den Wettswiler und Organisator der Jazzkonzerte im «Hirschen» kennt man von den «New Orleans Stompers». Aber man trifft ihn auch als Pianisten und Arrangeur in anderen Musiksparten. Selbst die Kirchenorgel ist ihm nicht fremd. (pd.) Samstag, 30. Juni, «Hirschen» Wettswil. Zum Musikerlebnis gehört vorher ein Abendessen aus der «Hirschen»-Küche. Frau Brigitte Gubler freut sich auf Platzreservierungen unter Telefon 044 700 01 28. Eintritt ab 18 Uhr, Konzert ab 19.30 Uhr.

«Diagnose unheilbar – was nun?»

Generalversammlung wabe knonaueramt mit Referat Am Donnerstag, 28. Juni, um 19 Uhr, findet die Generalversammlung von wabe knonaueramt statt. Im Anschluss, um 19.30 Uhr, findet ein öffentliches Referat von Psychotherapeutin Bettina Barz statt. «Sie sind unheilbar krank» – dieser Satz trifft jedes Jahr Tausende von Menschen und erschüttert ihr Leben in seinen Grundfesten. Manchmal trifft einen eine solch unheilvolle Diagnose, nachdem man mit kleinen Beschwerden zum Arzt gegangen ist, manchmal geht dem Befund ein langer Kampf gegen eine Krankheit voraus. Immer jedoch fallen die Betroffenen und ihre Angehörigen zunächst einmal ins Bodenlose. Wie kann man umgehen mit diesem

unvorstellbaren Schrecken? Welche Fragen tauchen jetzt auf, was wird wichtig im Leben? Habe ich den richtigen Arzt, die passende Behandlung? Wird wirklich alles getan für mich oder könnte ich durch eine andere Heilmethode doch noch Hilfe finden? Wer wird mir beistehen? Was geschieht mit meinen Angehörigen? Wie wird mein Ende aussehen? Wie viel Zeit bleibt mir noch und was gibt mir Sinn im Leben? Und kommt etwas danach? Zunächst einmal fühlen sich Betroffene meistens wie betäubt, sie verdrängen das Gehörte und können sich nicht damit auseinandersetzen. Dieser Zustand kann Tage oder Wochen andauern. Dann aber geht es darum, einen Weg zu finden, den ganz eigenen Weg im Umgang mit dem Leben und schliesslich mit dem

Sterben. Wenn diese Aufgabe gelingt und der kranke Mensch die Unterstützung findet, die er braucht, dann können sehr oft Kräfte freigesetzt werden, die Hoffnung machen und die dem Leben eine neue Tiefe geben. Das Referat von Bettina Barz, Psychotherapeutin in der PalliativStation Villa Sonnenberg, soll hierzu Informationen und Impulse geben. Es möchte Betroffene und auch Angehörige ermutigen, sich den aufkommenden Fragen zu stellen, Hilfe zu suchen und den Weg mit der unheilbaren Krankheit aktiv mitzugestalten. Sodass im Idealfall aus dem Kampf gegen die Krankheit ein Leben mit der Krankheit werden kann. (pd.) Donnerstag, 28. Juni, 19.30 Uhr, Haus Rigi, Langzeitpflege Spital Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern.


16 agenda

Freitag, 22. Juni Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 16.00-19.00: Open House mit Bilderausverkauf. Thomas Hadorn Fotografie. Altes Gemeindehaus. Zürichstrasse 96. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00: WM-Live-Übertragung Serbien - Schweiz mit alkoholfreier Bar und Snacks sowie Rahmenprogramm. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3.

Bonstetten

18.00: Sommernachtsfest «Bella Italia» mit Band «Round of Sound», kulinarische Köstlichkeiten und Live-Übertragung Schweiz - Serbien. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Traumflug». Mit Werken von F. Schubert, W. Bargiel, P.I. Tschaikowski und F. Mendelssohn-Bartholdy. Leitung: Hugo Bollschweiler, Solist: Joachim Müller-Crepon, Violoncello. Katholische Kirche St. Mauritius.

Knonau

20.00: Fussball-WM-Übertragung Serbien - Schweiz, Festwirtschaft ab 19 Uhr, organisiert von den Jungschützen Knonau. Stampfisaal.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. quattro: Josef Rédai am Klavier mit Werken von Franz Schubert und Frédéric Chopin. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 23. Juni Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, italienische, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Ab 9 Uhr Konzert vom Musikverein Ottenbach. Marktplatz. 10.00-16.00: Open House mit Bilderausverkauf. Thomas Hadorn Fotografie. Altes Gemeindehaus. Zürichstrasse 96.

Bonstetten

13.00-17.00: Open House mit Schwerpunkt Nadja-D. Hlavka. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Hedingen

20.00: «Der Klang der Renaissance - eine musikalische Zeitreise» Konzert des Gesangvereins Hedingen, Leitung Hannah Lindner. Urs Stirnimann, Gitarre, Vivian Naef, Schauspiel. Eintritt frei, Kollekte. Vor und nach dem Konzert Cüpli-Bar. Reformierte Kirche. anzeige

Veranstaltungen

Freitag, 22. Juni 2018

Von Zuhause über alle Berge

Bücher Scheidegger in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil Am Dienstag, 26. Juni, erzählen Regula Jaeger und Markus Maeder in der Gärtnerei Blattgrün aus ihrem Buch «Fussgang». In einem Tagebuch halten Markus Maeder und Regula Jaeger in Texten und Bildern fest, was sie auf einem Fussgang über alle Berge von Zürich bis nach Genf in sieben Etappen und vier Jahreszeiten erleben. Diese Erfahrungen und Erlebnisse teilen sie am Dienstag, 26. Juni, um 19.30 Uhr in der zauberhaften Gärtnerei «Blattgrün» in Rifferswil mit interessierten Gästen. Bücher Scheidegger und die Gärtnerei «Blattgrün» laden gemeinsam und ganz herzlich zu einer besonderen Lesung im Grünen ein. Dem nördlichen Alpenkamm entlang überqueren Regula Jaeger und Markus Maeder auf Alpwegen und Saumpfaden rund ein Dutzend Pässe von Zürich bis nach Genf. Die zwei Fussgänger bewegen sich durch eine

Mettmenstetten

Regula Jaeger und Markus Maeder. (Bild zvg.)

Welt, die man leicht übersieht, weil sie so nahe liegt. Aus beiläufigen Gesprächen und Beobachtungen am Wegrand ergibt sich eine Momentaufnahme der Schweiz, wie sie in keinem Wanderbuch und in keiner Zeitung steht – und die doch so bestimmend ist für unser Lebensgefühl. «Fussgang» ist 2017 erschienen und nun seit Frühjahr 2018 bereits in einer erweiterten Neuauflage erhältlich. Die Autorin Regula Jaeger aus

Dienstag, 26. Juni

19.00: Dunschtigsclub Mettmenstetten präsentiert: Openair-Kino mit «Hereinspaziert!». Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit. Eintritt frei. Festwirtschaft und Bar. Sportplatz Wygarten.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Stallikon

Mettmenstetten

10.00-12.00: Bücherapéro. Während der Ausleihe liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Sonntag, 24. Juni Affoltern am Albis

17.00: Konzert Musikschule Knonauer Amt mit Schülern «tout de suite» mit Suite aus «West Side Story», «Nussknackersuite» und Suite für Streichorchester. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Traumflug». Mit Werken von F. Schubert, W. Bargiel, Tschaikowski und MendelssohnBartholdy. Reformierte Kirche.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Nadja-D. Hlavka. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Hedingen

17.00: «Der Klang der Renaissance eine musikalische Zeitreise». Konzert des Gesangvereins Hedingen, Schauspiel Vivian Naef. Eintritt frei, Kollekte. Vor und nach dem Konzert Cüpli-Bar. Ref. Kirche.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit «Vox Aurumque» vom Ensemble Cantalon unter der Leitung von Philipp Schmidlin und Oren Kirschbau an der Orgel. Lesungen: Pfrn. Elisabeth WyssJenny. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Uerikon hat 25 Jahre lang Haare geschnitten. Seit zehn Jahren geht sie mit Gästen an die frische Luft und gestaltet Naturerlebnisse für Firmen, Familien und Freunde. Markus Maeder war freier Journalist für den «Tagesanzeiger» und die «Neue Zürcher Zeitung» sowie Redaktor beim Schweizer Fernsehen DRS. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt auf Buchprojekte konzentriert. Wegen Bauarbeiten ist die Zufahrt zur Gärtnerei über Ober-Rifferswil, Hauserstrasse, Selegermoorstrasse umgeleitet, «Blattgrün» ist gut erkennbar ausgeschildert. Ebenso fährt der Bus 223 zur Haltestelle Park Seleger Moor. (pd.) Dienstag, 26. Juni, 19.30 Uhr, Gärtnerei Blattgrün, Rifferswil. Telefon 044 241 27 66, E-Mail: info@

Hausen am Albis

19.30: Konzert Sukarma aus Nepal. Eintritt frei, Kollekte. ref. Kirche.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

Stallikon

Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren für Sackgeldjobs in den Ferien. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. anzeige

Hausen am Albis

21.00: Crash-Kurs und Tanzen durch Südamerika mit Meiry Fuchs. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42, E-Mail: info@scheidegger-buecher.ch.

Knonau

Mittwoch, 27. Juni

07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: UnterägeriNeuägeri-Höllgrotten-Baar. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung/Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

gaertnerei-blattgruen.ch.

18.30: Referat «Schmerz lass nach» von Roland Liebscher-Bracht zu Rückenschmerzen. Info/Anmelden: 044 768 30 15, info@gut-tutgut.ch. Gut Training. Erspachstr. 5.

19.30: Lesung: «Fussgang» von Markus Maeder und Regula Jaeger zusammen mit Buchhandlung Scheidegger, mit Apéro. Anmelden: info@gaertnereiblattgruen.ch oder 044 241 27 66, 079 678 21 78. Gärtnerei Blattgrün, Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Bonstetten

20.00: Fussball-WM-Übertragung Costa Rica - Schweiz mit Festwirtschaft ab 19 Uhr von den Jungschützen Knonau. Stampfisaal. 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern/Grosseltern mit 1- bis 3½-jährigen Kindern. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbstgebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. August.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Wettswil

10.00-10.30: Buchstarttreff für Kinder von 8 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.

Donnerstag, 28. Juni Aeugst am Albis

19.30: «Klangraum» mit Peter Scholl, Obertongesang. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis

11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten.

Affoltern am Albis

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Das Markus-Evangelium einmal anders. Gestaltet mit «EgliFiguren» von Maria Strebel. Öffentliche Räume der Kirche St. Josef. Bis 24. Juni täglich. Eintritt frei.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Ausstellung zur Schriftkunst «Abbild des Herzens» mit Suishu T. Klopfenstein-Arii. Öffentlich zugängliche Räume (Café, Klosterkeller, Gänge). Bis 24. Juni.


Sport

Freitag, 22. Juni 2018

17

Ins kalte Wasser geworfen worden Zytturm Triathlon mit neuer Schwimmstrecke und ohne Neopren Der Zytturm Triathlon in Zug, der am Sonntag zum 25. Mal durchgeführt wurde, brilliert mit seiner ausnehmend schönen Laufstrecke im Lorzegebiet. Auch die Radstrecke um den Zugersee ist reizvoll – noch attraktiver würde sie, wenn sie während des Wettkampfs für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt werden könnte. «Problemkind» in Zug ist das Schwimmen. ................................................... von bernhard schneider Vor einem Jahr entriss der Wind die äusserste Boje im Zugersee ihrer Verankerung und liess sie nach Süden wandern, wodurch die Schwimmstrecke immer länger wurde – die zuletzt Gestarteten mussten anstelle der vorgesehenen 1,5 bis zu 2,5 Kilometer zurücklegen, weshalb das Schwimmen aus der Wertung gestrichen wurde. Die Organisatoren zogen die Konsequenzen und verlegten die Schwimmsrtecke näher ans Ufer. Auch diesmal ging die erste Disziplin des Zuger Wettkampfs nicht ganz

reibungslos über die Bühne, denn zur grossen Überraschung der Athletinnen und Athleten wurde vor dem Start ein Neoprenverbot verkündet. Offiziell lag die Wassertemperatur knapp über 22 Grad, der Grenze für die Verwendung des wärmenden Schwimmanzugs, auch wenn gewöhnlich präzise Multisportuhren nur 21 Grad auswiesen. Doch während der Fussball-WM rückt ins Bewusstsein, dass Schiedsrichter Tatsachenentscheide fällen, deshalb ist der See so warm, wie der zuständige Schiedsrichter festlegt. Starke Schwimmer mochten das Neoprenverbot begrüssen, aus der Sicht von Einsteigern in den Triathlonsport, die buchstäblich ins kalte Wasser geworfen wurden, aber auch mit Blick auf die Sicherheit löste der Entscheid Kopfschütteln aus.

Claudia Glättli hinter Olympiasiegerin Dass die Schwimmzeiten trotz des Neoprenverbots ausnehmend gut ausfielen, lag daran, dass die Schwimmstrecke – im Gegensatz zum Vorjahr – zu kurz war. Die guten Rad- und Laufzeiten dagegen waren auf die günstige Witterung zurückzuführen. Bei anfangs bedecktem Himmel stiegen

Urs Müller gewinnt in seiner Altersklasse dank einer ausgeglichenen Leistung. (Bild Erika Schmid)

die Temperaturen während des Rennens von 17 auf 20 Grad. Einzig der Regen in der Region Arth liess an einigen Stellen ein etwas vorsichtigeres Fahren angezeigt erscheinen. Aus dem Bezirk Affoltern wurden 21 Triathletinnen und Triathleten über die olympische Distanz klassiert sowie acht über die Sprintdistanz. Claudia Glättli aus Ebertswil liegt dank ihrem 3. Rang am Sonntag in der «Circuit» Jahreswertung direkt hinter der ehemaligen Olympiasiegerin Brigitte McMahon auf Rang 2. Entscheidend für ihren Erfolg war ihre ausgezeichnete Radzeit. Sie benötigte für die Fahrt rund um den Zugersee nur 1:02 Stunden. Mit einer Gesamtzeit von 2:20 Stunden war sie die schnellste Ämtlerin über die olympische Distanz. Gesamthaft unter zwei Stunden blieben Urs Müller, Stallikon, und Olivier Herbelin, Bonstetten. Auf der Sprintdistanz, die unter dem Titel «Experience» geführt wird, war Lukas Bühler, Affoltern, der schnellste Ämtler, Coni Gäumann, Mettmenstetten, die schnellste Ämtlerin. Das Besondere in Zug ist, dass die Radstrecke bei der kurzen Distanz nicht kürzer ist, denn rund um den Zugersee herum lässt sich keine Abkürzung finden.

4. Podest im 4. Rennen Jeder Sportler erlebt den Wettkampf anders Erfolgreicher Obfelder in Volketswil

Fünf Podestplätze für Team Koach in Zug Der Zytturm Triathlon in Zug ist der Auftakt zu den nationalen Triathlon-Wettkämpfen über die olympische Distanz, die im offenen Gewässer stattfinden. Nun geht es im Schweizer Tri Circuit Schlag auf Schlag mit Wettkämpfen in Spiez, Uri und Nottwil. Für die LangdistanzAthleten kommt die entscheidende Phase der Qualifikation für die Weltmeisterschaften. Der Aeugster Koach-Profi Philipp Koutny erreichte bei den Europameisterschaften über die IronmanHalbdistanz in Elsinore, Dänemark, in einem hochkarätigen Feld den 8. Rang. Nach 3:47 Stunden trennten ihn weniger als zweieinhalb Minuten vom dritten Platz, so eng war die Ausmarchung: Ein gutes Zeichen in diesem Vorbereitungswettkampf für die Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt vom 8. Juli, wo es für Philipp Koutny um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf Hawaii geht. Koutny stiess auf dem Rad mit einer Parforceleistung – knapp 2:03 Stunden für 90 Kilometer – vom 13. auf den 7. Rang vor und behielt dennoch genügend Leistungsreserven, um den abschliessenden Halbmarathon in 1:15 Stunden zurückzulegen. Dasselbe gilt für Urs Müller, der sich nach einer schweren Erkältung im Aufbau befindet und deshalb als trainingsmässigen Wettkampf den Zytturm Triathlon in Zug bestritt, wo er seine Altersklasse gewann: Auch für ihn winkt noch eine Chance, um sich für Hawaii zu qualifizieren. Coach Kurt Müller wertet den Erfolg in Zug als positives Zeichen, betrachtet aber die Formentwicklung genau und entscheidet erst kurzfristig, ob Urs Müller in Frankfurt oder, drei Wochen später, in Zürich über die ganze Ironman Distanz startet. Neben der olympischen Distanz in Zug vom letzten Wochenende und dem Ironman 70.3 in Rapperswil eine Woche zuvor ist der Ironman Switzerland vom 29. Juli ein

eigentlicher Heimwettkampf für das Team Koach, an dem auch zahlreiche Altersklassenathleten starten. Für einige dieser Altersklassentriathleten des Teams Koach war Zug der Test, wie weit die Regeneration nach der halben Ironmandistanz «70.3» in Rapperswil fortgeschritten ist. Martin Welti war bei der schnellsten Radzeit overall nichts von der Anstrengung vom vergangenen Sonntag anzumerken, auch Bernhard Schneider wirkte frisch und errang erneut den 2. Platz seiner Altersklasse, ebenso zeigten Olivier Herbelin und Dani Zurfluh mit hervorragenden Zeiten, dass sie bereits wieder bei vollen Kräften sind. Mit insgesamt fünf Podestplätzen in Zug und der Führung von Martin Welti in der Jahreswertung hat das Team die Erwartungen des Coachs erfüllt. Kurt Müller bewertet den Einsatz seiner Athleten sehr positiv: «Derselbe Wettkampf ist für jeden und jede etwas anders. Für die einen ist die olympische Distanz in Zug der Saisonhöhepunkt, für andere ist die Sprintdistanz unter dem Namen ‹Experience› der ideale Einstieg in den Triathlon-Sport. Demgegenüber testen unsere Langdistanz-Athleten hier ihre Form oder die Regeneration nach Rapperswil.» Ein besonderes Anliegen für Coach Kurt Müller sind die Junioren. Am Wochenende waren die Brüder Manuel und Raphael Arnold im Einsatz. Manuel wurde im Rennen der Youth League Dritter. Sein älterer Bruder durfte erstmals im Schweizer Nationaldress am Europacup-Rennen in Kitzbühel starten. Als 12. im Vorlauf verpasste er knapp den Final. Kurt Müller sieht dies durchaus positiv: «Es ist wichtig, dass die Jungen Erfahrungen sammeln. Ein verpasster Final im allerersten Rennen auf diesem Niveau kann eine wichtige Erfahrung sein, die wir zusammen auswerten. Es ist im Aufbau wichtig, die Wettkämpfe zu gewichten, verschiedene Taktiken zu testen, statt jedes Mal nur auf den Rang zu achten.» (tk) Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch.

Der BMX-Race-Fahrer, Tim Weiersmüller aus Obfelden, hat im Winter sein Training nochmals intensiviert. Mit seinem Wechsel ins Pamo BMX Racing Team geniesst er nun auch eine professionellere Betreuung während den Rennen im In- und Ausland.

Der Start in die Saison ist ihm sehr gut gelungen. Bei den Swisscup-Rennen 1 und 2 vom 7. und 8. April in Winterthur, konnte er mit zwei dritten Plätzen seine gute Form bestätigen. Auch in den Europacup-Rennen steigerte er sich gegenüber den letzten Jahren und verpasste in Blégny (Belgien) nur knapp den Einzug ins Finale der besten acht. Am Wochenende vom 16. und 17. Juni wurden in Volketswil die Swisscup-Rennen 3 und 4 ausgetragen. Tim überzeugte an beiden Tagen durch konstant schnelle Runden und gewann all seine Vorläufe wie auch den Viertel- und Halbfinal. Im Final wurde Tim, nach harten Positionskämpfen, jeweils guter Dritter und

erreichte damit das vierte Podest im vierten Lauf. In der Swisscup-Gesamtwertung liegt er nach vier von neun Rennen auf Platz 2. Jetzt wird er sich mit gezieltem Training und einem DSM-Rennen auf die im Juli bevorstehenden Saison-Highlights, die Schweizer Meisterschaft in Echichens und die Europameisterschaft in Sarrians (Frankreich), vorbereiten. (pd.)

Tim Weiersmüller ist auf Kurs. (Bild zvg.)

Heimspiel der Faustballer in der NLB

Morgen Samstag, auf der Sportanlage Moos Am 23. Juni findet in Affoltern die erste Heimrunde der 1. Mannschaft der NLB-Gruppe Ost statt. Ab 12 Uhr spielen nebst dem Heimteam auch Rickenbach-Wilen (Riwi) und Diepoldsau 2 um Punkte. Affoltern 1 steht, vor allem wegen einer Verletzung des Hauptangreifers, nach acht Partien immer noch ohne Punkte da. Gemessen an den bisherigen Leistungen der Vorrunde, wird es ein schwieriges Unterfangen, am Samstag die ersten Punkte einzufah-

ren. Riwi belegt mit zwölf Zählern den 2. Platz und Diepoldsau mit acht Punkten den 7. Platz. Affoltern befindet sich mit null Punkten am Ende der Zwischenrangliste. Die zweite Mannschaft von Affoltern liegt nach zwei Runden und fünf Partien auf dem 2. Rang in der 2. Liga der Region Süd im GLZ. Am Samstag ist man spielfrei und kann somit das Fanionteam unterstützen. Die nächste Runde findet am 30. Juni ab 11 Uhr auf dem Sportplatz Holzmatt in Dietikon statt. (js) Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.

Die Resultate der Ämtler in Zug: Olympische Distanz (1.5-40-10): Urs Müller, Stallikon, 1. M35-44, 1:51.01; Bernhard Schneider, Ottenbach, 2. M55-64, 2:10.42; Claudia Glättli, Ebertswil, 3. F45-54, 2:20.23; Werner Ammann, Knonau, 3. M65-, 2:39.12; Adrian Glättli, Ebertswil, 15. M45-54, 2:07.29; Patricia Brodbeck, Hedingen, 17. F35-44, 2:36.25; Olivier Herbelin, Bonstetten, 20. M18-34, 1:58.50; Michi Grimm, Obfelden, 23. M35-44, 2:05.40; Daniel Asper, Obfelden, 41. M18-34, 2:06.58; Patrick Baumeler, Bonstetten, 42. M18-34, 2:07.24; Yevgeniy Ilyin, Stallikon, 46. M35-44, 2:09.58; Matz Bachmann, Wettswil, 63. M45-54, 2:22.07; Daniel Rubsch, Aeugst, 64. M45-54, 2:22.27; Johan Steenstra, Aeugst, 65. M35-44, 2:16.32; Andrew Irvine, Hausen, 75. M18-34, 2:22.30; Alistair Irvine, Hausen, 100. M45-54, 2:36.10; Clemens Steffan, Stallikon, 109. M35-44, 2:31.53; David Brocas, Kappel, 111. M35-44, 2:32.44; Ronny Schuh, Hausen, 114. M35-44, 2:34.59; Paul Liversedge, Stallikon, 124. M45-54, 3:13.05; Roger Gfeller, Hausen, 127. M35-44, 2:46.02 Experience (0.5-40-5): Coni Gäumann, Mettmenstetten, 7. F45-54, 1:56.07; Alexander Ritter, Stallikon, 19. M35-44, 1:43.01; Andy Kemish, Aeugstertal, 22. M55-64, 2:01.15; Fabian Mettes, Kappel, 31. M45-54, 1:49.18; Elodie Brocas, Kappel, 37. F35-44, 2:34.35; Lukas Bühler, Affoltern, 39. M18-34, 1:40.26; Stefan Müller, Ottenbach, 41. M45-54, 1:55.55; Reto Fröhlich, Aeugst, 45. M45-54, 1:58.59.

Auf Erfolgskurs Die RRC-Amt NachwuchsStrassenfahrer haben erfolgreiche Wochenenden hinter sich. In Gippingen konnte Cedric nach Parcours und Rennen den Tagessieg bei den U13 erreichen. Nils und Jan fuhren auf die Ränge 6 und 9. Aline, die bei den Piccolos startete, fuhr als Dritte und als bestes Mädchen ins Ziel. Am letzten Wochenende fand im Rahmen des schweizerischen Schülercups der achte Lauf statt. Cedric, im Parcours mit null Fehlern «nur» auf dem vierten Zwischenrang, konnte sich im Rennen etwas steigern und erreichte den 3. Rang in der Tageswertung. Bei den U11, die noch ohne Parcours Rennen fahren, spurtete Jan um den zweiten Rang. Er konnte den langen Sprint um einige wenige Zentimeter (Fotofinish) für sich entscheiden. Nils erreichte das Ziel auf der anspruchsvollen Strecke als Siebter. Bei den Bikern fand letztes Wochenende der vierte Lauf des Argovia Cups statt. Bei dieser Bike-Serie fahren die jungen Bikerinnen und Biker nur einen Geschicklichkeitsparcours. Da stach Lina Huber bei den U9 heraus. Sie absolvierte den Parcours mit den wenigsten Fehlern in der schnellsten Zeit. Ben Kleckner U9 mit einem Fehlerpunkt und Shana Huber U11 mit null Fehlerpunkten verfehlten das Podest nur knapp und belegten den undankbaren vierten Rang. Shana fehlten aufs Podest nur gerade zwei Sekunden, auf eine Gesamtdauer von vier Minuten. Am 30. Juni finden in Schneisingen anlässlich der Schweizer Meisterschaft der 9. Lauf des Schülercups und am 1. Juli der 3. Lauf des EKZ-Cups statt. (pd.)

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Urs Huber wird Dritter in Italien

Das Fanionteam des FC Hausen liess der zweiten Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten eine spezielle Gratulation zum Aufstieg in die zweite Liga zukommen: «Wir werden euch nicht vermissen!» Assistenztrainer Andreas Bitzi stellt klar: «Das war als Witz gemeint!»

4500 Höhenmeter verteilt auf nur 86 Kilometer – oder gut die Hälfte der Höhenmeter des höchsten Berges dieser Erde: Das sind die Eckdaten des Sellaronda MountainbikeMarathons. Urs Huber benötigte für die Strecke als Drittplatzierter 4:36 Stunden.

In Zeiten des grassierenden FussballHypes und der diffusen Deutungshoheit von Meldungen können durchaus lustig gemeinte Gratulationsgrüsse schnell einmal falsch verstanden werden. Ohnehin ist der Absender ebenso entscheidend, wie das Wohlwollen des Empfängers, wie eine Botschaft letztlich aufgenommen und gedeutet wird. Im vorliegenden Fall erschliesst sich dem Leser bzw. der Leserin der Absender nicht auf Anhieb. Recherchen des «Anzeigers» ergaben: Es war die erste Mannschaft des FC Hausen, die das Plakat an den WB verfasst hat, wie von Assistenztrainer Andreas Bitzi bestätigt wurde. Er gibt zu, dass eine leise Ironie im Satz «Wir werden euch nicht vermissen!» mitschwingt. Aber es sei eher Bewunderung und vielleicht auch eine Prise Resignation gewesen, dass Hausens Faionteam die zweite Mannschaft des WB in der dritten Liga nicht mehr vermissen werde.

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Können 4000 Bikerinnen und Biker in maximal 12 Stunden zu Helden werden? Nach den Organisatoren des «Sellaronda Hero» funktioniert dies durchaus. Der Mountainbikemarathon mit Start und Ziel in Wolkenstein-Gröden umrundet auf 86 Kilometern und über 4500 Höhenmeter das weltberühmte Sella-Massiv im Südtirol. Flache Passagen gibt es hier nicht, es geht entweder unheimlich steil bergauf oder auf anspruchsvollen Passagen bergab. Das Rennen hat sich mittlerweile in Italien zur absoluten Kultveranstaltung entwickelt. Die Startplätze sind jeweils innert Stunden ausverkauft und mit Merchandisingartikeln werden mehr Einnahmen generiert als mit den Startgeldern. Ganz oben auf das Podest in seiner Altersklasse schaffte es der Aeugstertaler Hanspeter Aeberli. Nach seinem 1. Platz am Ortler Bikemarathon vor 2 Wochen siegte er bei seiner 7. Hero-

Selbstironische Gratulation der stets unterlegenen 1. Mannschaft des FC Hausen an WBs 2, das in die 2. Liga aufsteigen wird. (Bild fb.) Bei den Lokalderbys habe WB einfach stets überlegen gespielt. Deshalb habe man die Spielausgänge und das Torverhältnis ebenfalls aufgeführt. In diesem Sinne: Die durchaus selbstironische Gratulation des Underdogs sollte zum Schmunzeln anregen. (map.)

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Am letzten Sonntag fand in Rüti die Zürcher Kantonalmeisterschaft im Karate statt. Über 250 Karatekas kämpften in 22 Kategorien um den Titel des Zürcher Meisters. Das Shukokai Karate-Albis-Team erkämpfte sich an diesem Turnier eine Bronzemedaille. Mit diesem Resultat darf die Karateschule, welche seit dem 1. September 2008 im Somasana Center in Affoltern trainiert, sehr zufrieden sein. Am Morgen massen sich die Kinder in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf), am Nachmittag wurde das Turnier der Jugendlichen und der Erwachsenen ausgetragen. Sandra Ehrler kämpfte sich in der Kategorie Damen Open mit 9:2 und 12:8 ins Halbfinal vor, wo sie nur knapp ihrer Gegnerin nach Verlängerung unterlag. Im Kampf um

«Erst auf den letzten Kilometern war ich mir meines Podestplatzes sicher, ich freue mich sehr», sagte Urs Huber im Ziel in Wolkenstein bei Gröden erfreut und erleichtert. Während mehr als viereinhalb Stunden hatte er gehofft und gelitten. «Ich war mir bewusst, dass ich wie vor zwei Wochen am Ortler Bike Marathon eine gute Strategie brauche, um auf der superharten Strecke gegen die leichten Bergfahrer zu bestehen», erklärte Huber seine Taktik, die denkbar einfach war: Nur auf sich selber schauen und keine Kräfte mit unnötigen Positionskämpfen vergeuden. Was am Sellaronda Hero allerdings gar nicht so einfach ist. Die Sightseeing-Tour um die beiden Dolomiten-Gruppen Sassolungo und Sella wird oft bereits in der ersten Steigung zum Dantercepies vorentschieden. Dann wenn sich das Männerfeld mit dem der Frauen mischt, die mit zehn Minuten Vorsprung ins Rennen geschickt wurden. Nach der Bergstation folgt nämlich eine lange Singletrail-Abfahrt nach Corvara, auf der die Männer deutlich schneller unterwegs sind wie die Frauen. Überholen ist nur mit grossem Risiko möglich. So addiert sich rasch ein Vorsprung von bis zu einer Minute für diejenigen, die es vor den Frauen schaffen, in die Abfahrt zu stechen – so auch bei Huber.

Klug eingeteiltes Rennen

Hanspeter Aeberli gewann zum dritten Mal seine Altersklasse. (Bild zvg.) Teilnahme zum dritten Mal. Der mittlerweile 60-Jährige war sogar schneller unterwegs als in den Vorjahren. Aber auch zwei weitere Biker aus dem Amt wurden am Hero zu Helden gekürt: Thomas Reif und Ueli Spinner (beide aus Aeugst) erreichten in ihren Alterskategorien jeweils den 6. Platz.

Dritter Platz für das Shukokai Karate-Albis

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Auf halben Weg zum Himalaya

Zweideutiger Gratulationsgruss

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Freitag, 22. Juni 2018

Das Shukokai Karate-Albis-Team an den Kantonalmeisterschaften. (Bild zvg.) Platz drei siegte sie 11:3 und sicherte sich somit die Bronze-Medaille. Mit vollem Einsatz kämpfte sich das Team von 12 Karatekas des Shukokai Karate-Albis-Teams beherzt und deuteten ihr Potenzial an. Aufgrund der starken Gegner lagen für sie dieses Mal keine Podestplätze drin. (pd.)

Doch der Mettmenstetter kämpfte sich zurück und befand sich alsbald in der Gruppe um den dreimaligen Weltmeister Alban Lakata, der auf gleicher Strecke 2015 WM-Titel Nummer 2 gefeiert hatte. Immer wieder vermochte eine Gruppe in den Rampen wegzu-

Radrennclub-Amt-Fahrer Urs Huber eilt derzeit wieder von Erfolg zu Erfolg. (Bild Martin Platter)

fahren. Doch Huber liess nicht locker und liess sich vor allem nicht entscheidend distanzieren. Auf den letzten 20 Kilometern kam die Entscheidung. An der Spitze büssten die Italiener Samuele Porro und Juri Ragnoli sowie der frühere Weltmeister Ilias Periklis aus Griechenland für ihren allzu generösen Krafteinsatz in der Fluchtgruppe und wurden wieder gestellt. Einzig der Kolumbianer Leonardo Paez und der bis dato unbekannte Italiener Martino Tronconi kamen durch und sicherten sich die Plätze eins und zwei. Auf der letzten Rille erreichte Urs Huber das Ziel als Dritter. «Seit langer Zeit mein grösster internationaler Erfolg in einem Eintagesrennen, der mich schon mit einem gewissen Stolz erfüllt», erklärte Huber, der damit auch das Leadertrikot im Alpine-Cup erhielt. Am kommenden Sonntag soll am BerGiBike in Bulle noch dasjenige der Bike Marathon Classics dazukommen.

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46. Ausgabe des Obfelder Turnier-Klassikers Am Samstag, 18. August, findet die 46. Ausgabe des Obfelder Fussball-Turniers statt. Das Turnier ist offen für Mannschaften aus der ganzen Region. Gleichzeitig wird mit der fünften Ausgabe des Wiler-Cups erneut der Obfelder Weiler mit den besten einheimischen Fussballer ausgemacht. Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden ist offen für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Auch der Wiler-Cup, wo Teams aus den fünf Obfelder Dorfteilen Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Bickwil und Toussen gegeneinander antreten, wird wieder durchgeführt. Der Sieger darf sich dann ein Jahr der beste Weiler im Dorf nennen. Es dürfen auch mehrere Teams denselben Weiler vertreten. Am Obfelder Grümpelturnier können in acht Kategorien Jung und Alt mitmachen. Bei den Schülern, Schülerinnen und Piccolos sind auch in diesem Jahr die Lizenzen unbeschränkt,

bei den Ü35, Herren und Mixed auf vier Lizenzierte beschränkt. In der Kategorie Mixed wird mit mindestens drei Damen gespielt. Für die TopTeams gibt es Auszeichnungen, für die Schüler-Teams werden Medaillen verteilt. Während des Turniers bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft mit einem grossen Angebot an Getränken und feinen Grilladen, sodass einem gemütlichen Dorffest nichts im Weg steht. Wer sich vom Fussball-Fieber packen lässt, meldet sich bis am 26. Juli an. Unterlagen sind im Internet unter www.tvobfelden.ch erhältlich.

Die Schnellsten sind gesucht! Für den «Schnellsten Obfelder» vom Sonntag, 19. August, kann man sich ab sofort anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien, getrennt nach Mädchen und Knaben. Anmeldung auf www.tvobfelden.ch. Startgeld: 5 Franken inklusive ein Getränk. (ef)


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Sport

Freitag, 22. Juni 2018

Erfolgreiche Säuliämtler Schützen

Weltklasse Kung Fu

Tag der Jugend am Zürcher Kantonalschützenfest vom 16. Juni

Wushu Swiss Open vom 17. Juni in Baar

Am vergangenen Samstag wurde am Kantonalen Schützenfest in der Schiessanlage Reppischtal der Tag der Jugend durchgeführt. Für diesen Spezialwettkampf hatten sich die 150 besten Schützen aus dem Kanton Zürich qualifiziert.

Am vergangenen Sonntag wurde in der Waldmannhalle in Baar das Swiss Open der schweizerischen Wushu Federation im Kung Fu durchgeführt. Die Säuliämtler Athleten erkämpften sich zehn Medaillen.

Geschossen wurde in jeder Kategorie ein weiteres Qualifikationsprogramm, woraus dann jeweils die acht besten Schützen einen Startplatz für das Finalschiessen erhielten. Im Finalschiessen wurden zehn Einzelschüsse kommandiert auf die Scheibe A10 mit Dezimalpunkt-Wertung geschossen. Nach jedem Schuss wurde die Rangliste kommentiert, sodass die Schützen stets genaustens über den Zwischenstand informiert waren. Je nach Situation und mentaler Stärke führte das bei den Schützen entweder zu gesteigerter Motivation oder zu Frustration. Hinzu kam dann noch der Applaus der Zuschauer, der die Nervosität der Schützen wohl zusätzlich erhöhte. Nur wer die Schiesstechnik beherrschte und mit dieser Belastung umzugehen wusste, konnte es auf das Siegerpodest schaffen. In der Kategorie Jungschützen U17 qualifizierte sich Reto Fankhauser aus Zwillikon mit dem sechsten Rang für das Finale. Dort steigerte er sich und gewann mit 93,3 Punkten die BronzeMedaille.

Am Anlass in Baar nahmen Athleten aus sieben weiteren Nationen teil, darunter auch Vertreter der Weltspitze des Wushu. Trotz des hoch-

Die ersten drei der Kategorie Standardgewehr U21 (von links): 2. Katja Hegglin, Wila; 1. Luca Girsberger, Henggart; 3. Simon Gebhadt, Zwillikon. (Bild zvg.) In der Kategorie Jungschützen U21 qualifizierten sich Angelina Perin de Iaco aus Affoltern mit dem fünften und Kaj Kneubühler aus Knonau mit dem achten Rang für das Finale. Alex Foster aus Affoltern erreichte den neunten Rang und verpasste somit den Einzug in das Finale sehr knapp. Im Finale steigerte sich Kaj Kneubühler und erreichte mit 93,0 Punkten den undankbaren vierten Rang. Angelina Perin de Iaco konnte ihre Leistung aus der Qualifikation nicht wiederholen und fiel auf den achten Platz zurück. In der Kategorie Standardgewehr U21 war die Qualifikation mit dem Programm 15 Schuss liegend und 15 Schuss kniend sehr anspruchsvoll. Simon Gebhardt, Zwillikon, erreichte das Finale mit dem vierten Rang. Die-

ses wurde kniend geschossen, was für Simon eher ein Nachteil ist, da dies seine schwächere Stellung ist. Jedoch konnte er seine Leistung verbessern und schaffte mit der Bronze-Medaille den Sprung auf das Podest. Dieser attraktive und spannende Wettkampf war für die Jungschützen und Begleiter ein tolles Erlebnis. Der Aufwand in der Jugendausbildung hat sich gelohnt – solche Erfolge sind die Belohnung für die Trainer. (pd.)

Weitere Resultate der Säuliämtler Schützen:

Das Wettkampfteam der Chin Woo Kung Fu Schule Affoltern. (Bild zvg.)

Jungschützen U17: 29. Dani Bienz, Obfelden; 32. Raphael Koch, Mettmenstetten; 40. Manuel Stanley, Knonau. Jungschützen U21: 39. Philip Kuhn, Knonau; 43. Sebastian Gmür, Affoltern am Albis; 44. Saskia Aeschlimann, Knonau. Weitere Informationen unter: www.zhsv.ch/News.

Erfolgreicher Nachwuchs

Hausemer DA-Junioren gewinnen die Meisterschaft souverän Mit viel Herzblut hat das Trainerpaar Roger und Tatjana Egli die Hausemer Juniorenmannschaft an die Tabellenspitze geführt. Das Team hat nur einmal verloren, im vorletzten Spiel die Leaderposition eingenommen und wird künftig bei der Elite spielen. Es ist eine beachtliche Leistung, die die Junioren erbracht haben. Erstmals in der ersten Stärkeklasse angetreten, konnte die Vorrunde mit viel Kampfund Teamgeist im Mittelfeld der Rangliste abgeschlossen werden. Für die Rückrunde hatte man sich das Ziel vorgenommen, einen Rang unter den ersten drei zu erreichen. Nach den Hallentrainings kamen als Vorbereitung Kunstrasenturniere und Freundschaftsspiele gegen Mannschaften, die bereits im Elite-Status spielten. Am 7. April erfolgte der Saisonstart gleich mit einem Sieg. Die erste Niederlage gegen Red Star sorgte dafür, dass die Hausemer Junioren nicht abhoben – es sollte bis zum Saisonende die letzte bleiben. Die Frühlingsferien, in denen das Junioren-Trainingslager in Novara stattfand, stand sinnbildlich für den

karätigen Teilnehmerfelds konnten die Athleten der Chin Woo Kung Fu Schule aus Affoltern auf der ganzen Linie überzeugen. Die Säuliämtler Teilnehmer sicherten sich vier Gold- und sechs Bronzemedaillen. Dieses hervorragende Resultat zeigt, dass das schweizerische Kung Fu im internationalen Umfeld gut mithalten kann. Ausserdem konnte am vergangenen Sonntag ein gelungener und spannender Austausch stattfinden. (pd.)

Aufstieg verpasst

TC-Säuliamt-Damen bleiben in der 2. Liga Dank einer sehr starken Saison der 2-Liga-Damen-Mannschaft um Captain Serena Bonandi und einem klaren Sieg aus der Gruppenphase, mit einer Bilanz von 49:18 Sätzen, durften die Damen am vergangenen Samstag zum Aufstiegsspiel antreten. Die 2.-Liga-Damen des TC Säuliamt hiessen die stark klassierten Gegnerinnen (R3-R7) aus Kilchberg in Affoltern willkommen. Alle Einzel gingen an die gegnerische Mannschaft, wobei Nicole Elsner sehr gut gegen die um zwei Klassierungen höher eingestufte Gegnerin spielte und die beiden Sätze nur knapp mit 4:6/4:6 verloren geben musste. In den anschliessenden Doppelpartien zeigten die Spielerinnen aus Affoltern ihre starke Form durch gut aufeinander abgestimmte Spielweise. So

konnten Nicole Eisler und Serena Bonandi das Doppel in zwei Sätzen für sich entscheiden. Der Schlüssel zu diesem Sieg lag auch in der mentalen Stärke der Heimmannschaft. Das zweite Doppel mussten Lara Hauser und Karin Stadler ganz unglücklich im entscheidenden Champions-Tiebreak mit 6:10 verloren geben, nachdem sie den zweiten Satz sehr gut am Netz agierend klar mit 6:2 gewinnen konnten. Die Bilanz zeigt eine 1:5-Niederlage und der Aufstieg in die 1. Liga wurde verpasst. Dem Teamspirit konnte dies jedoch nichts antun und so wurde die Saison mit einer feinen Pizza im klubeigenen (und öffentlichen) Restaurant gemütlich abgeschlossen. Karin Stadler

Starker Nachwuchs des FC Hausen: Die D-Junioren spielen künftig in der Elite. (Bild FC Hausen)

Zusammenhalt in der Equipe: 90 Prozent des Da–Kaders nahmen teil. Das gute Training wirkte sich äusserst positiv auf die Teambildung aus und brachte die Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne. Alle übrigen Meisterschaftsspiele wurden mit viel Elan und Freude am Fussballspielen gewonnen. Einzig gegen den Tabellenleader FC Horgen spielte Hausen unentschieden (2:2), löste diesen aber ein Spiel vor Saisonschluss dennoch dank besserem Torverhältnis und 19 Punkten an der Tabellenspitze ab. Am letzten Samstag folgte das letzte Meister-

schaftsspiel gegen Urdorf. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass Hausen zu 99 Prozent den ersten Rang würde behaupten können. Bei sommerlichen Temperaturen hat Hausen schliesslich mit einem 0:1 gegen Urdorf souverän den Titel geholt. «Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft und freuen uns, kommende Saison in der Elite eine neue Herausforderung anzunehmen», sagen Roger und Tatjana Egli. Im gleichen Atemzug bedankt sich das enthusiastische Trainerpaar bei allen Eltern, die sie stets tatkräftig unterstützen. (tat./map.)

Die Damen des TC Säuliamt: (oben, v.l.) Melina Ehrsam, Camille Gagnaux, Seline Wenzinger. Unten: Nicole Eisler, Karin Stadler, Serena Bonandi, Lara Hauser. (zvg.)

Versöhnlicher Saisonschluss gegen den Erstplatzierten

Fussball 4. Liga: FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden – FC Wädenswil 6:4 (4:2) Der erstplatzierte FC Wädenswil (FCW) hat beim FC KnonauMettmenstetten (FC KMM) gastiert und 6:4 verloren. Nach den eher durchzogenen letzten Rückrundenspielen wollte die Truppe um Trainerduo Gjoshi und Ismajlaj zum Saisonabschluss nochmals zeigen, was sie kann. Die Ämtler wurden nach wie vor durch Verletzungen und Abwesenheit geplagt, liefen aber dennoch topmotiviert auf. Das zeigte sich mit dem schnellen Kombinationsspiel

kurz nach Anpfiff der Partie und so konnte der FC KMM bereits in der achten Minute zum ersten Mal jubeln: M. Ismajlaj erobert in der FCW-Hälfte den Ball und traf zum 1:0. Die Gäste liessen sich aber nicht beirren und glichen vier Minuten später aus und doppelten bereits in der 19. Minute nach. Der FC KMM zeigte sich alles andere als geschockt und blieb ruhig. In der 25. Minute traf M. Ismajlaj erneut, mit einem Schlenzer zum Ausgleich. Nur gerade zwei Zeigerumdrehungen später erarbeiteten sich die Gastgeber das

nächste sehenswerte Tor. Doch die Gäste ennet dem Hirzel wollen ebenfalls einen Sieg zum Saisonschluss und erarbeiten sich gute Chancen. Trotzdem konnte K. Ismajlaj die FCWAbwehr düpieren und zur 4:2-Pausenführung einschieben. Trainer B. Gjoshi meinte in der Pause: «Weiter so, habt Freude am Spielen.» Es dauerte bis zur 72. Minute, bis ein zweites Tor gelang: Balleroberung im Mittelfeld durch G. Ismajlaj, der sprintete los, sah, dass der FCW-Keeper zu weit vor dem Tor

stand und zog ab: ein herrliches Tor zum 5:2-Zwischenstand. In der 84. Minute führte eine kleine Unachtsamkeit der Hintermannschaft, die bis dato praktisch fehlerfrei war, zum 5:3. Die Antwort der Heimmannschaft liess jedoch nicht lange auf sich warten, und so schloss G. Ismajlaj in der 89. Minute eine schöne Kombination zum 6:3 ab. In der Nachspielzeit kassierten die Ämtler dann noch einen vierten Gegentreffer. Am Spielfeldrand mutmassten alle über ein Offside, denn der Ball kam in sehr ver-

dächtiger Position an. Das allerdings tat nichts mehr zur Sache, und der FC KMM verabschiedet sich mit einer Topleistung und einem souveränen 6:4-Sieg aus der Saison 2017/2018. Luca Vollenweider und Can Külahcigil Aufstellung: N. Ahmeti, D. Lüscher, J.Steinemann, B. Gjoshi, M. Gjini, B. Ismajlaj, L. Sefedini, G. Ismajlaj, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), A. Mazza, F. Sula, T. Erpen. Bemerkungen: FC KMM ohne: F. Krasniqi, B. Jaha, L. Vollenweider, J. Ewason, A. Kouadia, L. Ismajlaj und H. Nemany.


Extra

Freitag, 22. Juni 2018

Auf dem steinigen Weg in die Welt des Steinhauens Traditioneller Sommerworkshop mit Nicholas Micros an der Reuss in Ottenbach Mit Hammer und Meissel Stein bearbeiten: Im traditionellen Sommerworkshop «Steinhauen» an der Reuss in Ottenbach weist Nicholas Micros den Kursteilnehmenden den Weg in die Welt des Steinhauens. Und der ist buchstäblich steinig.

Der digitalen Welt entfliehen Intensive Betreuung erfordern insbesondere die Neueinsteiger, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit Hammer und Meissel an den Stein wagen. «Im Berufsleben habe ich die ganze Zeit im Büro verbracht. Jetzt will ich mit den Händen etwas anpacken», sagt ein Teilnehmer im fortgeschrittenen Alter. Andere wollen der digitalen Welt entfliehen, in der sie gefangen sind, sich zumindest temporär Analogem statt Virtuellem widmen – und das in ruhiger, schöner Umgebung und entspannter Atmosphäre. Der Grund für einen Kursbesuch liegt aber

volg-rezept

Bunter Hackbraten Zutaten für 4 Personen 4 Sch. Brot vom Vortag 1,5 dl Milch 200 g Rüebli 200 g Knollensellerie 2 Knoblauchzehen, gepresst 200 g Lauch 1 Bund Peterli, gehackt 2 Zwiebeln, gehackt 50 g Butter 600 g Familienpreis Rindshackfleisch 2 Eier

................................................... von werner schneiter Strahlende Sonne, ein leicht kühlendes Lüftchen, eine still fliessende Reuss im grünlichen Kleid. Und ein paar wenige Spaziergänger, die sich im dichten Grün der Uferwege verlieren. Ins Vogelgezwitscher mischen sich am diesem prächtigen Sommermorgen andere helle Töne, die rhythmisch klingen: Im offenen Zelt beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach lässt ein halbes Dutzend Lernwillige ihre Hämmer auf die Meissel sausen, welche im Gestein erste Spuren hinterlassen. Ein solches Szenario wiederholt sich um diese Jahreszeit jedes Jahr. Nick Micros, in Ottenbach wohnhafter Bildhauer aus den USA, lädt zum Steinhauen-Sommerworkshop ein, bereits zum 13. Mal. In diesem Jahr sind es drei Neueinsteiger und drei Kurs-Erfahrene. «Den Kurs habe ich auf sechs Teilnehmende begrenzt, früher waren es bis zu einem Dutzend», sagt Micros und schiebt auch gleich die Erklärung hinterher: «So können wir intensiver arbeiten. Ich kann mich stärker und individueller unseren Teilnehmenden widmen.»

Zubereitung

Mit richtigem Einsetzen der Werkzeuge schrittweise die Kontrolle über den Stein erlangen: Nicholas Micros steht den Kursteilnehmenden an den Gestaden der Reuss mit fachlichem Rat zur Seite. (Bild Werner Schneiter) auch im Umstand, dass es einen akuten Mangel an Atelierplätzen gibt. Der Einstieg an den Gestaden der Reuss erfolgt behutsam und schrittweise. Am Anfang steht die Einführung in die Basistechnik des Steinhauens, das Aussuchen des Materials. Einsteiger bearbeiten den weichen Alabaster. Wichtig sei, dass man nicht mit konkreten Vorstellungen ans Werk gehe, also nicht gleich einen Körper, einen Kopf oder ein Vogelbad hauen sollte, sagt der Kursleiter. Es gilt, Prozesse zu erfahren, das Gefühl fürs Werkzeug zu entwickeln und den nackten Stein als Impulsgeber zu sehen. Oder anders ausgedrückt: Einfach mal mit dem Hauen beginnen und von der Angst wegkommen, den Stein mit noch unsicherer Hand zu zerstören, sich in Geduld üben. Wichtig: die Hemmschwelle überwinden.

Mit eigenen Flügeln fliegen Die einen haben nach ihrem Start bereits ein Erfolgserlebnis, andere vielleicht etwas Frust, aber in der Regel den festen Willen, weiterzumachen. Beim nächsten Schritt wird dann Kalkstein bearbeitet, auch er noch ziemlich «weich». Aber es ist ein Block, so neutral wie weisses Papier. Auf dieser Stufe ist es gut, wenn Lernende bereits konkrete Ideen für Entwürfe mitbringen, die dann – sobald sie am Stein sichtbar sind – in der Gruppe diskutiert werden. «Auf dieser Stufe geht es aber vorwiegend immer noch um das Wie, nicht um das Was», ergänzt Nick Micros. Er bringt den Vergleich mit dem Skifahren. «Ein Anfänger geht auf die blaue Piste, der gute Fahrer auf die rote». Nach dem Entwicklungsprozess, nach Erlernen der Technik, also dem

richtigen Einsetzen der Werkzeuge, geht es darum, die Kontrolle über den Stein zu gewinnen, ihn nicht kaputt zu hämmern. Nach diesen Prozessen ist viel möglich. Einige Kursteilnehmende haben hernach Ausstellungen mit eigenen Werken durchgeführt. Und die wagen sich dann auch an härteres Material wie Marmor, Granit oder Gneis. «Als Kursleiter ist es für mich befriedigend, wenn Teilnehmende später mit eigenen Flügeln fliegen können», erklärt Nick Micros symbolhaft. Er ist Aushängeschild eines Metiers mit grosser Geschichte. Werkzeuge sind heute nicht wesentlich anders als in der Antike.

Das Brot in kleine Würfel schneiden, in die Milch geben und einweichen. Je die Hälfte von Rüebli, Sellerie und Lauch fein schneiden, mit Zwiebeln, Knoblauch und Peterli in Butter kurz anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben, auskühlen lassen. Das Hackfleisch, das ausgedrückte Brot und die Eier ebenfalls in die Schüssel geben, alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Aus der Masse einen Laib formen, im Paniermehl wenden und im heissen Öl scharf anbraten. Den Hackbraten in einen Bräter geben. Restliches Gemüse klein schneiden und mit Rosmarin sowie Bratenfond, Port- und Rotwein ebenfalls in den Bräter geben. Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Std. bei 200°C backen. Braten herausnehmen, Rosmarinzweige entfernen und die Sauce mit dem Gemüse pürieren. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Zubereitung: ca. 40 Min. + 1 Std. im Ofen backen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Im Spital Affoltern geboren

Am Samstag, 30. Juni, 9 bis 12 Uhr, findet eine Vernissage der Kursteilnehmenden statt. Weitere Infos unter www.stoneyard.ch.

wetter

Faulheit hat einen Namen Auf den Bauernhöfen in der Umgebung des Reviers der siebenjährigen Katze Luna halten sich verschiedene Hauskatzen auf. Sie jagen, meistens zwar vergeblich, Vögel und sorgen in den Scheunen und auf den Feldern dafür, dass die Mäusepopulation in Grenzen gehalten wird. Leider hat da Luna ganz andere Vorstellungen. Ein im Keller von Mäusen angeknabberter Müllsack stört sie absolut nicht und Vogelgezwitscher ignoriert sie vor-

nehm. Nicht einmal ein beherztes Murren wegen eines aufdringlichen Hausierers ist auszumachen. Zu den Futterzeiten allerdings gelingt es ihr, gebieterisch fordernde Töne zwischen Knurren und Jaulen von sich zu geben. Der Rest ihres Katzen-Tages verbringt sie vorwiegend in ihrer bevorzugten Stellung an der Sonne. Erstaunlich, dass trotzdem sämtliche Familienmitglieder und Besucher das faule Vieh stets ausgiebig streicheln. (mm)

Matteo Leandro, 13. Juni.

Aurel, 16. Juni. (Bilder Irene Magnin)

in kürze Achtung Vogelnester Vielerorts wird zurzeit dazu aufgerufen, Hecken und Sträucher zurückzuschneiden. Das Problem dabei: In Büschen und Bäumen brüten derzeit Vögel, und diese dürfen nicht gestört werden.

bauernregel «Ist die Milchstrasse klar zu seh’n, bleibt das Wetter schön.»

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Sie hält nichts von der Mäusejagd: Luna lässt es sich gut gehen. (Bild Martin Mullis)

Weitere Infos unter www.birdlife.ch/garten.


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Plauschnachmittag mit anschliessendem Unterhaltungsabend mit Nachtschwimmen im Schwimmbad Stigeli

Einladung zur feierlichen Amtseinsetzung von Pfarrerin Eva Eiderbant durch Dekan Werner Schneebeli

Wann: Freitag, 6. Juli 2018 (Verschiebedatum: 13. Juli 2018). Ob der Anlass stattfindet, kann ab Donnerstag, 5. Juli 2018, auf www.stadtaffoltern.ch unter «Aktuelles» nachgeschaut oder direkt beim Schwimmbad Stigeli nachgefragt werden. Zeit: Arschbomben-Contest ab 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr (Anmeldung bis 2. Juli 2018 direkt beim Schwimmbad Stigeli) musikalische Unterhaltung ab 18.00 bis 23.00 Uhr Was: Verbringen Sie einen gemütlichen Abend mit abwechslungsreicher musikalischer Unterhaltung der Band «Circle of Time». Das Team des Restaurants Stigeli verwöhnt Sie mit feinen Köstlichkeiten. Reservierung: Tischreservierungen nimmt das Restaurant Stigeli gerne direkt entgegen. Tel: 078 715 20 72 oder 078 731 20 72 Kosten: Es gelten die üblichen Eintrittspreise des Stigelis (für Restaurantbesucher, kein Eintritt)

Sonntag, 1. Juli 2018, 9.30 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden Nach dem Festgottesdienst Apéro und Mittagessen im Pfarrhausgarten (bei schlechtem Wetter im Festzelt). Kinderhüte und Kinderprogramm während des Gottesdienstes ab 9.15 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus.

Das Stigeli-Team und das Team des Restaurants Stigeli freuen sich auf einen gemütlichen, musikalischen und fröhlichen Abend.

Alle sind herzlich eingeladen! Refomierte Kirchenpflege

Affoltern am Albis, 18. Juni 2018 Immobilienabteilung

Tagesfahrt zum Klöntalersee Sonntag, 26. August 2018 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 65.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 29. August / 12. September und 3. Oktober 2018 Carfahrt Fr. 45.– Blumeninsel Mainau Dienstag, 4. September 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Jassfahrt ins Blaue (Halbtagesfahrt) Donnerstag, 11. Oktober und 13. Dezember 2018 Carfahrt inkl. Zobig-Halt Fr. 52.– NEU! Erlebnispark Tripsdrill Mittwoch, 17. Oktober 2018 Carfahrt inkl. Eintritt ab Fr. 78.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 21. Oktober 2018 Carfahrt Fr. 45.– Chrysanthema Lahr Dienstag, 30. Oktober 2018 Carfahrt Fr. 50.– 7 Tage Mosel: Sonntag, 2. bis Samstag, 8. September 2018 Preis ab Fr. 1230.– 5 Tage Zernez: Sonntag, 23. bis Donnerstag, 27. September 2018 Preis ab Fr. 950.– …viele weitere tolle Reisen finden Sie in unserem aktuellen Reisekatalog 2018. Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach. 041 756 07 66 Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen- / Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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048 2018  

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