a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 171. Jahrgang I Freitag, 23. Juni 2017

Wechsel in Wettswil

Jugend unterstützen

Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger tritt auf Ende der Amtsdauer zurück. > Seite 3

Das Projekt Lift sucht lokale Einsatzbetriebe für Schulabgänger. > Seite 5

-

Töffliunfall Auf der Ottenbacher Dorfkreuzung wurde am Sonntag eine 61-jährige Mofalenkerin verletzt. > Seite 8

-

Freisinn im Amt Die FDP-Kantonsratsfraktion kam nach Hausen und nach Kappel. > Seite 9

Cracks halten sich noch bedeckt Favoritenschau im Hinblick auf die nationalen Radtitelkämpfe in Affoltern Aufgrund ihrer zahlenmässigen Überlegenheit und mit Blick auf die bisherigen Leistungen müsste der neue Schweizer Meister aus den Reihen des BMC-Teams kommen. Bezüglich ihrer Ambitionen halten sich die Favoriten jedoch bedeckt. ................................................... von martin platter Lokaltermin am letzten Dienstagabend auf der offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon. Hauptprogrammpunkt war das erste Ferdy-Kübler-Memorial, auf dessen Gästeliste neben viel Prominenz aus Sport und Unterhaltung auch etliche frühere und noch aktive Radprofis standen. Auf die bevorstehenden Schweizer Meisterschaften in Affoltern angesprochen, gaben sich die Cracks jedoch bedeckt. «Nein, ich habe keine Ambitionen. Die Steigung nach Aeugst kommt meinen Fähigkeiten nicht entgegen», sagte etwa Gregory Rast. Der Strassenmeister der Jahre 2004 und 2006 ist in Zug aufgewachsen und kennt das Säuliamt gut von seinen Trainingsfahrten. Am Sonntag werden die Berufsfahrer nach dem Start um 11.30 Uhr zunächst eine 29-Kilometer-Runde vom Start-Ziel-Gelände an der Aeugsterstrasse in Affoltern zurücklegen. Sie führt über Aeugst, Vollenweid, Seleger Moor, Heisch, Gom, Vollenweid, Türlen, das Aeugstertal hinunter bis zum Abzweiger Aumüli, wo die Profis nach Bonstetten abbiegen. Es ist der Wendepunkt der Runde, die über Hedingen, Fehrenbach für die erste Zieldurch-

fahrt wieder zurück nach Affoltern führt. Dann beginnt das härtere Stück der Arbeit: 14 Mal gilt es die Runde von Affoltern nach Aeugst (Bergpreis), Vollenweid, Unterrifferswil, Herferswil und übers Jonental wieder ins Ziel auf der Aeugsterstrasse zurückzulegen; jede 12,6 km lang und mit 235 kraftraubenden Höhenmetern bestückt. 205 km und 3787 Höhenmeter werden die Fahrer am Schluss in den Beinen haben. Zu den Favoriten aus der BMC-Mannschaft rechnet Rast deshalb auch den derzeit besten Schweizer Bergfahrer Mathias Frank und Classique-Spezialist Michael Albasini, obschon beide – wie er – für ausländische Teams fahren und deshalb auf sich alleine gestellt sein werden.

Silvan Dillier wäre nicht abgeneigt Verschmitzt grinste Silvan Dillier, als er nach seinem Favoriten gefragt wurde. Der Aargauer aus dem BMC-Team war nicht zur Tour de Suisse aufgeboten worden – obschon er zuvor eine Giro-Etappe für sich entschieden hatte. Mit der Wut im Bauch gewann der 26-jährige Badener darauf überraschend das Vieretappenrennen Route de Sud in Südfrankreich. Auch er sagte: «Der Schweizer Meister sollte schon aus unseren Reihen kommen.» Auf einen Namen mochte er sich jedoch ebenso wenig festlegen, wie Teamkollege Martin Elmiger, der die Strecke als Zuger ebenfalls bestens kennt. Die Fahrer wissen: Die langen Bergabpassagen zurück nach Affoltern bevorzugen die guten Roller und Zeitfahrenspezialisten im BMC-Team. Fahrer wie Stefan Küng, der temporäre

nützungskampf. Wir werden nichts unversucht lassen.»

Etliche Ämtler Das Rennen der Hobbyfahrerinnen und -fahrer eröffnet heute Freitag, um 18.30 Uhr die Schweizer Meisterschaften. Mit 62 Teilnehmern, davon sieben Frauen, hat es eine beachtliche Grösse und weist viele «alte» Bekannte auf. Fahrer aus dem organisierenden Radrennclub Amt wie Dino Rey, Geri Felsberger und Christian Sailer ebenso wie Team-KoachSilvan Dillier ist einer der stärksten Titelanwärter Triathlet Bernhard aus dem BMC-Team. (Bild Martin Platter) Schneider und seiLeader der diesjährigen Tour de Suisse ne Frau Erika Schmid. Auch die früheund Etappensieger der Tour de Ro- re Spitzenläuferin Vroni Steinmann mandie. Es müsste also tatsächlich aus Hausen hat sich eingeschrieben, ziemlich viel schiefgehen, würde kein ebenso wie Erich Hausammann aus Hauptikon. Drei Fahrer stellt die neuBMC-Fahrer gewinnen. Bei den Frauen, die bereits am gegründete IG Radquer MettmenstetSamstag ihr Pensum absolvieren (Start ten, die mit Ueli Stauffacher einen Po15 Uhr) zählt Titelhalterin Doris destanwärter in ihren Reihen weiss. Schweizer zu den Favoritinnen; eben- Bei den lizenzierten Masters, die am so Nicole Hanselmann und Jutta Sonntag vor dem Hauptrennen fahStienen. Marcia Eicher, Teamchefin ren, stechen zwei Säuliämtler heraus. und Fahrerin von Remax-Cycling, der Das Brüderpaar Hermann und Markus einzigen Equipe im kleinen Frauen-Pe- Blaser aus Aeugst. loton, gibt sich im Vorfeld jedoch ................................................... kämpferisch: «Das wird ein harter Ab- > Weiterer Bericht auf Seite 18

Ein Säuliämtler sorgt für Sicherheit

Gastspiel mit Tigern

Martin Litscher gibt Polizeistrategie vor

Der Circus Royal machte diese Woche im Bezirkshauptort Halt. Die diesjährige Tournee steht «Im Zeichen des Tigers». Fünf bengalische Tiger – und andere Tiere – begleiten den Zirkus auf seiner Reise durch die Schweiz.

Seit März ist Martin Litscher Chef der Regionalabteilung Limmattal/Albis der Kantonspolizei Zürich: ein erfahrener Polizist, der neue Wege gehen will. Martin Litschers Blick schweift in die Ferne, als er nach seiner Zukunftsvision für sein Polizeikorps gefragt wird. Er nimmt sich Zeit zum Nachdenken und erklärt dann bestimmt, dass für ihn der Dienstleistungsgedanke bei fortschrittlicher Polizeiarbeit im Zentrum stehe. Anschliessend erläutert er seinen Massnahmenplan, der intern und extern ansetzt und durch Information, Prävention und Repression das Korps stärken, die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen und so für mehr Sicherheit sorgen soll. Anstatt Gesetze strikt durchzusetzen, will er das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei stärken, um da-

durch auch Randgruppen zu motivieren, im Falle eines Verbrechens Anzeige zu erstatten, anstatt zu resignieren oder das Gesetz sogar selber Martin Litscher. in die Hand zu (Bild sals) nehmen. Gleichzeitig appelliert er aber auch an die Bevölkerung, bei Übertretungen Zivilcourage zu zeigen und Fehlverhalten «mit dem nötigen Respekt» anständig anzusprechen, anstatt sofort die Polizei zu rufen. Martin Litscher erklärt: «Gerade bei Jugendlichen bringt das meiner Erfahrung nach viel mehr als die Polizei aufzubieten. Denn diese kann zwar intervenieren, das Problem aber nicht auf Dauer lösen.» (sals) ................................................... > Interview auf Seite 7

-

Bunte Vielfalt Das Affoltemer Fest der Kulturen brachte «Nachbarn aus aller Welt» zusammen. > Seite 10

Schulanlage Butzen wird saniert Sanieren oder abreissen? Diese Frage stellte sich den Affoltemern an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag. Thema war die Schulanlage Butzen, welche sichtlich in die Jahre gekommen ist. Gegen den von der SVP geforderten Abriss spricht die Tatsache, dass das Schulhaus im Inventar des Denkmalschutzes steht und bei einem Abriss wohl auch der Heimatschutz aktiv würde. So sprach sich eine Mehrheit der Versammlungsteilnehmenden für den Projektierungskredit zur Sanierung aus. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Team FC Hausen 2 wird aufgelöst Neun Jahre hatte man zusammen gespielt, am vergangenen Samstag trat die zweite Mannschaft des FC Hausen letztmals an. Gebeutelt von Personalmangel war Hausen 2 in dieser Viertliga-Saison nur noch ein Schatten seiner selbst – und verlor auch sein letztes Spiel deutlich mit 1:7. Nun wird das Team aufgelöst. ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Circus Royal in Affoltern Zirkusse, aber auch Zoos stehen mit der Wildtierhaltung in der Kritik und sind nicht unumstritten. Der Circus Royal trotzt dem Trend nach Zirkus ohne Tiere und ist heuer zum zweiten Mal in Folge mit Raubtieren auf Tournee. Unter dem Motto «Im Zeichen des Tigers» werden fünf bengalische Tiger präsentiert. Artisten aus verschiedenen Ländern begeisterten das Publikum mit klassischen und modernen Nummern. Die drei Vorstellungen in Affoltern gehörten aber nicht zu den meistbesuchten des Circus Royal, vielleicht wegen des heissen Wetters. (abo) ......................... > Bericht auf Seite 8 Der Circus Royal im Abendlicht. (Bild Denise Bohnert)

500 25 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

pensionierten Fachmann der Freude daran hat, unseren Garten zu pflegen und alle damit zusammenhängenden Aufgaben zu erledigen. Wenn Sie über entsprechende Erfahrung verfügen, freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung inkl. Referenzen an Chiffre 4813, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 An der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Zustimmung zur Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden für eine oder mehrere Gemeinden im Bezirk Affoltern (Antrag 1 und 2 von KirchGemeindePlus) Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und deren Ausübung innert fünf Tagen ab dieser Publikation schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) gegen die Beschlüsse innert 30 Tagen ab dieser Publikation schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll der Gemeindeversammlungen liegt ab Freitag, 16. Juni 2017, im reformierten Kirchensekretariat Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten einzureichen. Ottenbach, 23. Juni 2017 Evangelisch-Reformierte Kirchenpflege

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2017 A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis 1. Genehmigung Rechnung 2016 2. HRM2 - Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen 3. Bekanntmachungen B) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Jahresrechnung 2016 2. HRM2 - Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen 3. SH Butzen – Gesamtsanierung Schulanlage – Projektierungskredit 4. Bekanntmachungen

Freiwillige HelferInnen zur Neophytenbekämpfung gesucht! Leider sind gebietsfremde Pflanzen, die sich in der Natur etablieren und immer mehr ausbreiten auch in der Gemeinde Affoltern ein Problem. Einige dieser invasiven Pflanzen (Neophyten) sind weltweit eine Bedrohung für die Biodiversität, richten wirtschaftlichen Schaden an und können die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Die Naturschutzkommission der Gemeinde Affoltern am Albis, Hans Peter Hediger, Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern organisieren einen Aktionsvormittag und möchten in Zusammen-arbeit mit Ihnen die Neophyten im Feld bekämpfen: Samstag, 1. Juli 2017 von 8.30 bis 12.00 Uhr Treffpunkt: 8.30 Uhr vor dem Gemeindehaus, Marktplatz 2, Affoltern am Albis Instruktion: Hans Peter Hediger Datum:

Bitte dem Wetter angepasste Kleidung und gute Schuhe anziehen sowie Arbeitshandschuhe mitbringen! Die Gemeinde offeriert allen Freiwilligen ein Znüni. Möchten Sie mit Ihrem Verein, Ihrer Firma oder mit Freunden die Neophyten bekämpfen? Auf Anfrage organisieren wir an weiteren Daten einen Einsatz. Besten Dank für Ihren Einsatz für die Natur in unserem Dorf! Affoltern am Albis, 23. Juni 2017 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2016 2. Genehmigung Schliessung der Krippe und Aufhebung des jährlich wiederkehrenden Bruttokredits von Fr. 250 000.-3. Genehmigung Siedlungsentwässerungsverordnung 4. Bekanntmachungen Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 3. Juli 2017, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz)

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 1. Juli 2017 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Handballclub Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 848 16 84 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 23. Juni 2017 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 23. Juni 2017 Der Gemeinderat

VF Allrounder GmbH

Kaufe Autos Jeeps, Lieferwagen & LKW. Sofortige gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Reformierte Kirchgemeinde An der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2017 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2016; Genehmigung 2. Kreditabrechnung Sanierung Bahnhofweg; Genehmigung 3. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Saric Andja, serbische Staatsangehörige 4. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Meyer Heiko, Andrea, Paula und Nils, deutsche Staatsangehörige Reformierte Kirchgemeinde 1. Jahresrechnung 2016; Genehmigung 2. Aufnahme von Verhandlungen mit Bezirksgemeinden bezüglich Zusammenschluss; Genehmigung 3. Zusammenschlussverhandlungen im Hinblick auf eine Kirchgemeinde im Bezirk; abgelehnt Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte).

Die Kirchgemeindeversammlung vom Donnerstag, 15. Juni 2017, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Orgelbauabrechnung der Orgel Stallikon wird genehmigt. 2. Die Jahresrechnung 2016 wird genehmigt. 3. Die Kirchgemeinde von der Kirchgemeindeversammlung gibt der Kirchenpflege den Auftrag, mit Bonstetten Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss zu führen. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 23. Juni 2017, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Evangelisch reformierte Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Gemeindebeschwerde

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Fahrzeuge

Politische Gemeinde Knonau

Beschlüsse der ev. ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil

– Reinigung Privat sowie Gewerbe – Gartenunterhalt und Pflege – Ferienbetreuung der Liegenschaft – Abbruch-/Aufbauarbeiten – diverse Sanierungen – Entsorgung www.vfallrounder.ch 078 795 15 16

Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 26. Juni 2017, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 15. Juni 2017 Im Auftrag der Vorsteherschaften – Gemeinderat Knonau – Reformierte Kirchenpflege

Unser System ist super Badewanne raus, Dusche rein in gleicher Grösse wie Badewanne. Abdeckung mit Paneelen. Evtl. nur Badewannen-Wechsel, sowie keramische Wand- und Bodenbeläge. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. Huber + Partner Montagetechnik 079 663 19 35, Fax: 044 761 38 34 Huber-Montagetechnik Dorfstrasse 111, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Drohnen verletzen den Luftraum Drohnen kommen immer häufiger zum Einsatz und das zu vielerlei Zwecken. Problematisch ist, dass sie sich im Luftraum bewegen und damit dort, wo Vögel bisher weitgehend ungestört waren. Eine Studie der Vogelwarte Sempach zeigt, dass Vögel grundsätzlich stärker auf Drohnen reagieren als andere Wildtiere. Eine direkte Annäherung bewirkt meist eine Fluchtreaktion des Vogels. Fluggeräte mit Benzinmotor führen durch den höheren Lärmpegel eher zu einer Reaktion als elektrische Fluggeräte, bei grossen Drohnen ist die Fluchtdistanz grösser. Störungen sind für Wildtiere ein ernstzunehmendes und wachsendes Problem. Dramatisch ist insbesondere, wenn Vögel ihr Brutgeschäft abbrechen oder gar nicht erst beginnen. Wird ein Vogel oder ein anderes Wildtier regelmässig zur Flucht gezwungen, droht im Extremfall der Tod durch Erschöpfung. (pd.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 24. Juni, feiert Elsbeth Käslin-Adam aus Stallikon ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Myrtha Rosmarie Burkhard-Bollier in Affoltern dürfen wir zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am Sonntag, 25. Juni. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest!

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 24. Juni, feiert Sonja Althaus-Hunn in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche zum «Runden» und einen schönen Festtag!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 23. Juni 2017

3

Vier der fünf Ratsmitglieder treten wieder an Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, der seit 1994 der Wettswiler Exekutive angehört, tritt auf Ende der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zurück. Die vier anderen Ratsmitglieder stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Der demissionierende Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger (auch Leiter der Tiefbau- und Werkabteilung) ist seit 1994 im Gemeinderat vertreten und betreut seit 2010, nach dem Rücktritt seiner Vorgängerin Marlis Bopp, dessen Präsidium. Die vier anderen Ratsmitglieder, welche für eine weitere Amtsdauer kandidieren wollen, üben ihr Mandat seit 1994 (Fritz Kurt, Gesundheit/Fürsorge), 2004 (Christoph Ehrsam, Finanzen), 2009 (Katrin Röthlisberger, Hochbau) und 2012 (Michael Keller, Sicherheit/Landund Forstwirtschaft) aus. Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 finden am 15. April 2018 statt, allfällige 2. Wahlgänge am 10. Juni 2018.

Personal Finanzverwalterin Leandra Birrer hat ihr seit Juli 2005 bestehendes Arbeitsverhältnis gekündigt und nimmt eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft an. Der Gemeinderat bedauert den Austritt der versierten Finanzfachfrau; er verdankt Leandra Birrer die geleistete Arbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Ihre Nachfolge wird am 1. August 2017 ihr heutiger Assistent und Stellvertreter, Robin Stindt, antreten, während dessen Stelle ab 1. September 2017 durch Christine Morof, Hausen a.A., bekleidet werden wird.

Erneuerung IT-Infrastruktur Für den Sozialdienst Unteramt (gemeinsamer Sozialdienst der Gemein-

triebsmodalitäten geregelt. Die erforderliche Standleitung (Glasfaserverbindung) zwischen dem Gemeindehaus Wettswil und den SozialdienstRäumlichkeiten kann mittels «Business Ethernet Services» von UPC eingerichtet und betrieben werden (die Kosten gehen zulasten der IKA Sozialdienst Unteramt).

Einbürgerungen

Tritt nicht mehr an: Hanspeter Eichenberger, Gemeindepräsident Wettswil. (Archivbild) den Bonstetten - Stallikon - Wettswil a.A.), welcher seinen Betrieb formell am 1. Januar 2018 aufnehmen wird, ist in dessen Räumlichkeiten an der Stationsstrasse 4 und 6 in Bonstetten (Mauritiuspark) eine IT-Infrastruktur bereitzustellen. Die vorgenommenen Abklärungen haben ergeben, dass eine eigenständige IT-Lösung – namentlich aus Kostengründen und aber auch aufgrund der raumtechnischen Gegebenheiten – nicht opportun ist. Vielmehr bietet sich als sowohl technisch wie auch ökonomisch vorteilhaftere Lösung eine Einbindung in das Netzwerk der Gemeindeverwaltung Wettswil a.A. an. Die Integration in die bestehende, zuletzt Anfang 2014 erneuerte IT-Infrastruktur der Gemeindeverwaltung (an welcher auch der Werkbetrieb angeschlossen ist) ist allerdings aus technischen Gründen nicht möglich. Der ursprünglich für das nächste Jahr geplant gewesene, aus verschiedenen Gründen («veraltete» Windows 7 und Server Betriebs-Systeme, Ausfallrisiko/Betriebssicherheit etc.) gebotene Ersatz der IT-Infrastruktur muss deshalb entsprechend vorgezogen werden. Der Gemeinderat hat dafür einen Bruttokredit von 219 000 Franken bewilligt und mit der IKA Sozialdienst Unteramt die Finanzierungs- und Be-

Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen: Anja Poppen, geb. 1966, deutsche Staatsangehörige; Maurizio Beltrami, geb. 1953, und Paola Beltrami geb. Cavallari, geb. 1953, beide italienische Staatsangehörige; Junior Moukoko, geb. 1973, kamerunischer Staatsangehöriger, und Margarita Gonzalez Hernandez Moukoko, geb. 1978, spanische Staatsangehörige (zusammen mit deren zwei Kindern); Xiaoyun Zhu, geb. 1977, chinesische Staatsangehörige; Teresa Rullo, geb. 2002, italienische Staatsangehörige; Amelie Halbleib, geb. 2001, deutsche Staatsangehörige. Im Weiteren wurde auch Martin Wullschleger in das Wettswiler Bürgerrecht aufgenommen.

Öffentlicher Verkehr Die zum Verbundfahrplan-Entwurf 2018/2019 eingegangenen Änderungsbegehren beziehen sich hauptsächlich auf die Buslinie 220 (Bonstetten Wettswil - Zürich Wiedikon), welche seit 13. Dezember 2015 nur noch während den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag betrieben wird. Eines der «220er»-Begehren ist – wie im «Anzeiger» berichtet wurde – von 659 Einwohnern mitunterzeichnet (Unterschriftensammlung). Der Gemeinderat hat diese Fahrplanbegehren fristgerecht und in unterstützendem Sinne der PostAuto Schweiz AG weitergelei-

tet und seinerseits den Antrag gestellt, die Buslinie 220 ausserhalb der Hauptverkehrszeit (zwischen 08.00 und 16.00 Uhr) durch je zwei Kurse am Vormittag und am Nachmittag auszubauen.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: TOPos Immobilien AG für Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern Im Haldenächer/Kirchgasse; Tennisclub Wettswil für Abbruch und Neubau Clubhaus und Erstellung von zwei temporären Traglufthallen Im Ättenberg; Cornelia und Reto Brunner für Abbruch und Neubau Einfamilienhaus an der Chilenholzstrasse 22; Reto und Nadine Casarotti für Sichtschutzwand beim Terrassenhaus Junggrütstrasse 22c; Martin Schneider für Neubau Mehrfamilienhaus am Niederweg 33.

Im Weiteren … ... bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 125 060 Franken für den betriebsnotwendigen Ersatz von vier Nodes und 103 Verstärkern beim gemeindeeigenen Kabelnetz; 53 000 Franken für die Umlegung und Erneuerung eines Wasserleitungs-Teilstückes im Gebiet Muchried/Herrenholz; 25 500 Franken für die Ergänzung der Beleuchtung des Grundächersteiges; 22 000 Franken für die Anpassung/Erneuerung der Beleuchtung der Dettenbühlstrasse im Bereich Schulhaus-Neubau Ägerten; 28 500 Franken für verschiedene Sanierungsmassnahmen beim Schützenhaus Im Grüt (der Kreditbetrag reduziert sich um den Kostenanteil von 12 000 Franken der Gemeinde Stallikon). Ferner wurde eine neue Leistungsvereinbarung 2018 mit dem Verein Spitex Knonaueramt genehmigt und einer Vereinbarung mit dem Awel betreffend Pilotprojekt «Neophytenbekämpfung im Reppischtal» zugestimmt. (rs.)

Neue Assistentin der Gemeindeschreiberin Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Als Nachfolgerin für die in Pension gehende Assistentin der Gemeindeschreiberin wurde Frau Andrea Lanz angestellt. Sie wird die Stelle per 1. September 2017 antreten. Die Gemeindeverwaltung Obfelden bietet auf den Sommer 2018 eine Lehrstelle als Kauffrau / Kaufmann an. Die schriftliche Bewerbung (inkl. Lebenslauf, Zeugniskopien und Multicheck) sind der Gemeindeschreiberin einzureichen. Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung im Hinblick auf den Jahreswechsel 2017/2018 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Samstag, 23. Dezember 2017, bis und mit Dienstag, 2. Januar 2018, geschlossen.

Gemeindestrassen Auf der Wolserstrasse kann es bei den Kreuzungen Maschwanderstrasse und Fleugstrasse aufgrund der montierten Tempo-30-Eingangstore zu gefährlichen Situationen kommen. Zur Entschärfung der Verkehrssituation

sollen die Signalisationen in diesen Bereichen nach Rücksprache und Angabe der Kantonspolizei angepasst werden. Der Deckbelag in der Räschstrasse weist diverse Schäden auf und muss saniert werden. Für die Sanierungsarbeiten wurde ein Kredit von 65 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Cellere AG, Rotkreuz, vergeben.

Kanalisationen Der Abfluss der bestehenden Meteorleitung zwischen der Muristrasse und der Langweidstrasse ist nicht mehr intakt. Nach dem erst im Projekt vorliegenden GEP wird in diesem Bereiche eine neue Meteorleitung vorgesehen. Gemäss Machbarkeitsstudie soll die neue Leitung entlang der Langweidstrasse bis zum Grundstück Kat.-Nr. 2933 führen und dann direkt neben der bestehenden Schmutzwasserleitung in Richtung Ottenbacherstrasse an den bestehenden Kontrollschacht angeschlossen werden. Für die neue Meteorleitung wurden ein Kredit von 120 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Gebrüder Hodel AG, Zug, vergeben.

Öffentliche Beleuchtung Für den Ersatz der Strassenbeleuchtung an der Gessnerstrasse wurde ein Kredit von 10 000 Franken bewilligt.

Abwasserreinigungsanlage Das in der Abwasserreinigungsanlage zur Verfügung stehende Fahrzeug muss ersetzt werden. Für den Ersatz des Fahrzeuges durch einen elektrobetriebenen Renault Kangoo Express Z.E. Business wurde ein Kredit von 25 000 Franken bewilligt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Rolf und Beatrice Grünenwald, Obfelden, für den Abbruch des bestehenden Fahrzeugunterstandes sowie den Neubau eines Fahrzeugunterstandes und das Versetzen des Gerätehauses an der Wolserstrasse; Verein Faro, Obfelden, für die Umnutzung des Wohnhauses Vers.-Nr. 204 als Kinderkrippe und das Anbringen von Werbetafeln für die Kinderkrippe Tamburin am Chileweg 10. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

anzeige


Obfelden

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gesuchsteller: Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, Dorfstrasse 65, 8912 Obfelden Projektverfasser: hummburkart architekten, mit schaerholzbau als Gesamtleistungsplaner, Bruchmattstrasse 7, 6003 Luzern Baurechtliches Vorhaben: Neubau Sekundarschulhaus, Teilabbruch und Nutzungsänderungen an den Gebäuden Vers.-Nr. 598 sowie Gesuch um Bewilligung für das Fällen einer Platane (Bestandteil einer Baumgruppe der kommunalen Schutzverordnung) mit Ersatzpflanzung auf Kat.-Nrn. 3579 und 2147 auf dem Schulareal Chilefeld an der Raihaltenstrasse (Zone OE)

Rifferswil Bauherrschaft: E. und H. Landolt, lm Winkel 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser: H. Landolt, dipl. Arch. ETH/SIA. lm Winkel 1, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Gebäude-VersicherungsNr. 90 (Grundst. Kat.-Nr. 15121), lm Winkel 1, KZ: lnstallation Photovoltaikanlage

Hausen am Albis Aeugst am Albis Bauherrschaft: Gisler Unternehmungen AG, Brunnmatt 9, 6330 Cham Bauvorhaben: Abbruch bestehende Liegenschaft, Neubau sechs Reiheneinfamilienhäuser, Wohnhaus mit Gewerbe mit Maschinenhalle und Garage, zwei offene Unterstände und vier Geräteschöpfe, Mülibergstrasse 1, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1616, GV-Nr. 200, Zone K2 A

Kappel am Albis Bauherrschaft: Lucia und Ernst Galliker, Kappelerhof 10, 8926 Kappel am Albis; Projektverfasser: Atelier Kempe Thill, Postbus 13064, NL-3004 HB Rotterdam; Bauprojekt: Neubau Zweiraumlaufstall mit Pultdächern, Umbau bestehender Boxenlaufstall und Anbau von Aussenliegeboxen mit Pultdächern; Kat.-Nr. 1476, Kappelerhof, Kappel am Albis (Landwirtschaftszone, Ortsbildschutzperimeter).

Knonau Bauherrschaft: Siegenthaler Barbara, Seminarstrasse 44, 5400 Baden AG, Projektverfasser/-in: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: An- und Umbauten an bestehendem Einfamilienhaus, Eschfeld 14, Kat.-Nr. 647, Zone W2/35 Die Pläne liegen 20 Tage ab Ausschreibedatum bei der Gemeindeverwaltung bzw. beim Baupolizeiamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Mettmenstetten Bauherrschaft: René und Jacqueline Göbler, Schulhausstrasse 5, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau Dachgaube auf Nordwestseite beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 455 , Kat.-Nr. 1682, Schulhausstrasse 5 (Wohnzone W3)

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Baumschule Reichenbach, Schonau 1, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Projekt Nr. 2010.005 – ES Schonau 1 (Baumschule Reichenbach)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 14. Juni 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Sophie Bühler geb. 12. Juli 1930, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH.

Unfassbar traurig nehmen wir Abschied von

Marianne Lacina-Senft Sie hat uns am 5. Juni 2017 überraschend verlassen. Es trauern:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Seraina Lacina Walter und Adelheid Senft Roland Senft Brigitte und Erwin Schäfer-Senft mit Theres und Lorenz und Anverwandte

Hausen am Albis Berichtigung Am 5. Juni 2017 ist in Kilchberg gestorben:

Lacina geb. Senft, Marianne geb. 31. Januar 1961, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Die Urnensbeisetzung hat im engsten Familienrahmen stattgefunden. Der Trauergottesdienst findet am Montag, 26. Juni 2017, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Traueradresse: Familie Senft, Weineggstrasse 60, 8008 Zürich

Die Abdankung findet am Montag, 26. Juni 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 17. Juni 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Reidy Friedrich

DANK Für die überaus grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben

geb. 10. April 1920, von St. Antoni FR, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 100.

Arnold Schellenberg

Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen zur Einsicht auf.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

danken wir von ganzem Herzen.

Ort der Einsichtnahme und Einreichung Einsprachen: Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 8.00 - 11.30 / 14.00 - 16.30 Dienstag 8.00 - 11.30 / Nachmittag geschlossen Donnerstag 8.00 - 11.30 / 14.00 - 18.00 Freitag 7.00- 14.00 (durchgehend) Einsprachen: Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG) Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung und Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Die Pläne liegen 30 Tage ab Ausschreibedatum beim Bauamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Gemeinde Hausen am Albis Tiefbauamt

Stallikon Am Freitag, 16. Juni 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Camenzind Ferdinand Caspar geboren am 24. März 1934, von Gersau SZ, wohnhaft gewesen Weidhogerweg 3, 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Thomas Müller und die Musiker für die würdige Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie allen, die ihre Wertschätzung durch das letzte Geleit zum Ausdruck gebracht haben. Ebenfalls danken wir allen, die uns durch tröstende Zuschriften, Blumenspenden oder Geldspenden für Grabschmuck und zu Gunsten des HEKS ihre Anteilnahme bekundet haben. Wir danken ganz besonders dem Pflegeteam im Rigi 4 des Spitals Affoltern für die liebevolle Betreuung. Danke allen, die uns in dieser Zeit begleitet haben. Affoltern am Albis, Juni 2017

Die Trauerfamilie

Bestattungsamt Stallikon

Summer Intensive German! Start 17.07.2017 A1/1: Mo. - Fr. 18:00-19.30Uhr A1/2: Mo. - Fr. 19.45-21.15Uhr 10x 90 Min. CHF 475.00 Anmeldungsschluss: 7.7.2017 Jetzt online anmelden www.albis-lang.ch Alle Kurse in Kleingruppen von 4 bis max. 8 Personen Alle Kurskosten sind inklusive Lehrmittel

MB Lerncoaching www.lerncoaching-mb.ch 079 620 01 04 Gut vorbereitet ins neue Schuljahr! Aufbau- und Repetitionskurse: 7. bis 11. August 2017 oder 14. bis 18. August 2017 – Deutsch für zukünftige Lernende der 6. Primar (Wortschatz, Grammatik, Rechtschreiben, Aufsatz) – Deutsch, Französisch, Englisch für zukünftige Lernende der 1. oder 2. Sek. (Grammatik, Wortschatz, Texte schreiben, Aufsatz, Leseverstehen, Hörverstehen)

Gymiaufnahmeprüfung 2018 Kursstart: 23. August 2017 – Prüfungsvorbereitungskurs D/F/E Kurzgymnasium / BMS / HMS / FMS – Prüfungsvorbereitungskurs im Fach Deutsch Langgymnasium Info: 079 620 01 04 oder www.lerncoaching-mb.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Juni 2017

Unterrichten, Sparen, Sanieren und eine Stadt werden Versammlung der Oberstufen- und Primarschul- sowie der politischen Gemeinde Affoltern Eine reich befrachtete Traktandenliste gab im Bezirkshauptort Anlass zu einigen Diskussionen. Zwar durften die Schulen und die politische Gemeinde einigermassen ausgeglichene Jahresrechnungen vorweisen, bauliche Vorhaben wurden jedoch kritisiert.

Franken, bedeuten für die Gemeinde einen finanziellen Schwerpunkt.

Ab August 2018 mutiert Affoltern von der Gemeinde zur Stadt

................................................... von martin mullis Trotz einer vielfältigen Liste mit interessanten und für Affoltern relevanten Geschäften beschlossen nur gerade 0,87 Prozent aller Affoltemer Stimmberechtigten, am letzten Montag den lauen Sommerabend im Kasinosaal zu verbringen. An der direktesten der direkten Demokratien beteiligten sich von rund 7100 Stimmberechtigten lediglich 59 Personen. Der Finanzvorstand der Sekundarschulgemeinde Affoltern–Aeugst durfte eine zufriedenstellende Jahresrechnung 2016 präsentieren. Sie schloss um 700 000 Franken besser ab als budgetiert und wurde ohne Gegenstimmen genehmigt. Auch für das zweite Geschäft war Finanzvorstand Christopher Bühlmann zuständig. Auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens gemäss dem Harmonisierten Rechnungsmodell (HRM 2) sollte verzichtet werden, so der Antrag der Schulpflege. Die plausiblen Erklärungen des Finanzvorstandes bewirkten, dass der Antrag einstimmig passierte. Neben einigen anderen Bekanntmachungen, stellten sich zum Schluss der Versammlung der Oberstufenschulgemeinde die persönlich anwesenden vier Schulleiter der Schulhäuser Ennetgraben und Lilienberg vor. Sie dankten dabei insbesondere den Stimmbürgern für die Zustimmung zur Sanierung des Schulhauses, welche nun abgeschlossen sei. Schüler und Lehrpersonen würden sich in den neuen Räumen äusserst wohlfühlen, hielten die Schulleiter fest. Auch Philipp Büchner, Finanzchef der Primarschule, durfte mit einem

Zitierte für die Jahresrechnung sogar Immanuel Kant: Finanzvorständin Susanne Leuenberger. (Bild Martin Mullis) kleinen Aufwandüberschuss eine mehr oder weniger ausgeglichene Jahresrechnung vorstellen. Sie fand ebenfalls ohne Bemerkung Zustimmung. Diskussionslos durchgewinkt wurde auch der Antrag auf den Verzicht auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens gemäss HRM 2.

Zähneknirschend in den sauren Apfel beissen Mehr zu reden gab anschliessend die Gesamtsanierung der Schulanlage Butzen. Der Antrag auf einen Projektierungskredit von 953 000 Franken gab Anlass für einen Gegenantrag und zu einigen Wortmeldungen. Alt Nationalrat Toni Bortoluzzi stellte im Namen der Ortspartei SVP den Antrag, das mehr als 50-jährige stark sanierungsbedürftige Gebäude abzureissen und einem Neubau den Vorzug zu geben. Stellvertretend für den abwesenden und für die Infrastruktur Verantwortlichen Beat Kalt, erklärte der Finanzvorstand die Gründe des beabsichtigten Vorgehens. Das Schulhaus

Butzen steht im Inventar des Denkmalschutzes und bei einem Abriss würde wohl auch der Heimatschutz aktiv werden, hielt Büchner dagegen. Ein Neubauprojekt dürfte sehr lange Zeit in Anspruch nehmen und ein Erfolg im Kampf gegen die beiden Institutionen wäre sehr unwahrscheinlich. Kantonsrat Daniel Sommer (EVP) fasste mehrere andere Wortmeldungen in seine Aufforderung «In den sauren Apfel zu beissen und zähneknirschend der Sanierungslösung zuzustimmen». Mit 42 Ja- und 12 Nein-Stimmen folgten die Versammlungsteilnehmer dieser Parole. Nun durfte Gemeindepräsident Clemens Grötsch das Zepter übernehmen und erteilte sofort Gemeinderätin Susanne Leuenberger das Wort zur Präsentation der Jahresrechnung. Die Finanzvorständin führte detailliert durch die Rechnung und durfte insgesamt eine erfreuliche Entwicklung vorstellen. Die im Bereich Soziales stetig steigenden Ausgaben, diese betrugen im Jahre 2006 noch 7,6 Millionen gegenüber den jetzigen 15,3 Millionen

Immerhin weist die aktuelle Rechnung eine erfreuliche Entwicklung des Eigenkapitals auf. Sie fasste die umfangreichen Spar- und Optimierungsbemühungen des Gemeinderates mit dem Denkspruch von Immanuel Kant «Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es» zusammen. Der Jahresrechnung wurde denn auch diskussionslos zugestimmt. Auch der Genehmigung der Schliessung der Krippe «Kreisel» und die damit verbundene Aufhebung des jährlich wiederkehrenden Bruttokredits von 250 000 Franken, stimmte die Versammlung nach den Ausführungen von Gemeinderat Martin Gallusser zu. Tiefbauvorstand Markus Gasser stellte im weiteren Traktandum die neue Siedlungsentwässerungsverordnung (Sevo) vor. Eine aus der Versammlung geäusserte Befürchtung bezüglich steigender Kosten, konnte der Leiter der Tiefbauabteilung, Noldi Meier, mit der Feststellung, dass nur marginale finanzielle Veränderungen auftreten, entkräften. Auch hier fand der Antrag eindeutige Zustimmung. Die verschiedenen Bekanntmachungen zum Schluss der Gemeindeversammlung betrafen das dringende Sanierungsprojekt Seewadel sowie das Grossprojekt einer interkommunalen Kläranlage. Hier ist vorerst gesichert, dass die Anlage für die Gemeinden Affoltern, Hedingen, Aeugst und einige Aargauer Gemeinden in Obfelden gebaut wird. Im Weiteren versicherte der Gemeindepräsident, dass die Reorganisation der Gemeindeverwaltung planmässig voranschreitet und nächstes Jahr umgesetzt werden soll. Ab August 2018 soll dann der Bezirkshauptort als Stadt Affoltern auftreten. Das neue Gemeindegesetz und die dazu gehörende Verordnung lässt eine solche Namensänderung auch ohne die Schaffung eines Gemeindeparlamentes zu.

5

PCs im Schulhaus Knonau gestohlen Bei einem Einbruch ins Knonauer Schulhaus machten Einbrecher fette Beute. Und in der gleichen Gemeinde wurde auch ein Bach verschmutzt. Zwischen Freitag, 16., und Montag, 19. Juni, drangen Unbekannte via Fenster des Hauswartbüros ins Knonauer Schulhaus ein und klauten mehrere PCs sowie ein Mobiltelefon im Wert von mehreren zehntausend Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 150 Franken. Er entstand durch Beschädigen des Rolladens beim Hauswartbüro. Auf einer Baustelle beim Schulhaus Mettlen in Wettswil wurde am 20. Juni zwischen 8 und 9 Uhr eine Bohrmaschine gestohlen. Wert: zirka 800 Franken. Am 19. Juni rückten Feuerwehr und Awel (kantonales Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) wegen einer Verschmutzung des Grünholzbachs aus, der zwischen dem Knonauer Weiler Baaregg und Rossau fliesst. Unbekannte warfen dort Behältnisse mit Farben, Verdünner und Lacken ins Gewässer. Die Feuerwehr errichtete eine Sperre und nahm Spülungen vor. Laut Angaben der Kantonspolizei kam es nicht zu einem Fischsterben. Wie in solchen Fällen üblich, wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Sommerzeit – Partyzeit In vier Fällen rückte die Kapo in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen aus. In Wettswil nervten sich am 17. Juni um 0.40 Uhr Nachbarn an einer lärmigen Party. Die Teilnehmenden beherzigten die Ermahnungen der Gesetzeshüter. Bei einer Ermahnung blieb es auch im Zentrum Oberdorf in Affoltern, wo Jugendliche am 17. Juni vor Mitternacht lärmten. Ermahnt werden mussten am 18. Juni ausserdem Festteilnehmer in der Maschwander Gerbi. Sie wurden angehalten, die Fenster zu schliessen und die Lautstärke der Musik zu reduzieren. Auch in Mettmenstetten störten sich Anwohner am 18. Juni um 1.25 Uhr an zu lauter Musik, die in der Nähe der Sportanlage ertönte. Dort aber konnten die Veranstalter eine Bewilligung bis 2 Uhr vorweisen. (-ter.)

Projekt Lift hilft Jugendlichen beim Einstieg in die Berufswelt Es ist ein grosser Schritt von der Schule in die Berufswelt. Das Jugendprojekt Lift unterstützt junge Menschen dabei, diesen erfolgreich zu meistern. Nun werden Unternehmen gesucht, welche den Jugendlichen dabei helfen möchten. ................................................... von martin messmer Lehrstellensuche, Berufseinstieg, Erfolg in der Ausbildungszeit: Das fällt nicht jedem Schulabgänger gleich leicht. Für Jugendliche gibt es ein attraktives und massgeschneidertes Angebot, das ihnen die Tür in die Berufswelt öffnet: Das Jugendprojekt Lift. Auch im Bezirk Affoltern haben Schüler jetzt die Möglichkeit, davon zu profitieren. Kern des Projektes ist es, dass künftige Schulabgänger bei einem lokalen Gewerbe-, Industrie- oder Dienstleistungsbetrieb erste praktische Erfahrungen sammeln können, dort wichtige Feedbacks erhalten und professionell betreut und begleitet werden. So erfahren sie, welche Kompetenzen gefragt sind – und welche sie noch entwickeln müssen. Und ganz konkret steigt ihr Selbstwertge-

Stehen gemeinsam für Lift ein, von links: Xavier Nietlisbach (Präsident Lehrstellenforum), Oliver Engeler (Modulleiter Lift), René Schneebeli (Arbeitgeberverband) und Olivier Hofmann (Präsident Bezirksgewerbeverband). (Bild zvg.) fühl, wenn sie bei praktischer Arbeit Erfolgserlebnisse erzielen dürfen. Im Bezirk Affoltern wurde der auf die Arbeit mit Jugendlichen spezialisierte Verein Trivas damit beauftragt, das Jugendprojekt Lift umzusetzen. Bereits wurde ein erster Jahrgang durch das Projekt begleitet. Die Teilnehmer aus der zweiten Oberstufe arbeiteten in ihrer Freizeit jede Woche zwei bis vier Stunden in einem Betrieb. Der erste Jahrgang schliesst das Projekt vor den Sommerferien ab, die

Teilnehmenden verfassen zurzeit einen Abschlussbericht darüber. Nach den Sommerferien startet die zweite Runde.

Betriebe aus der Region gesucht Für diese zweite Runde werden nun noch weitere Unternehmen gesucht, welche sich für die Jugendlichen engagieren und so einen wichtigen Beitrag zu deren Entwicklung leisten wollen. Die bereits rekrutierten 20 Unterneh-

men sind auch nach den Sommerferien wieder dabei. Ziel ist es laut TrivasGeschäftsleiter Oliver Engeler, 20 weitere lokale Betriebe zu finden, die mitmachen und so jungen Menschen helfen. Interessierte Betriebe können sich direkt mit ihm in Verbindung setzen. Über den bisherigen Projektverlauf zieht Engeler eine positive Bilanz: «Viele Jugendliche konnten enorm profitieren, zeigten sich motiviert und konnten zum Teil sogar wertvolle Kontakte zu lokalen Betrieben herstellen.

Sie sind nun fit und bringen die nötigen Skills mit, um den Berufseinstieg zu schaffen oder wissen nun, was es noch braucht, damit dies gelingt.» Das Interesse der Jugendlichen am Projekt ist laut Engeler gross. Bereits sind wieder rund 20 Jugendliche in die Vorbereitungsmodule gestartet. Ebenso viele Unternehmen in der Region engagierten sich in der ersten Runde als Einsatzbetrieb für die Schulabgänger. «Diesen Betrieben gebührt grosser Dank und grosses Lob. Ihr Engagement ist von grosser Bedeutung für die weitere positive berufliche Entwicklung der Teilnehmer», sagt Engeler. Der Arbeitgeberverband, der Gewerbeverband Bezirk Affoltern und das Lehrstellenforum unterstützen das Projekt Lift. «Es ist wichtig, dass alle unsere Jugendlichen die Chance erhalten, eine Ausbildung zu absolvieren. Lift kann helfen, eine Lehrstelle zu finden», sagt Xavier Nietlisbach, Präsident des Lehrstellenforums und Leiter Berufsbildung Schweizer AG in Hedingen. Fazit: Dank Lift geht es für viele junge Menschen aufwärts – aufwärts in ein erfüllendes Berufsleben. Weitere Infos unter www.trivas.ch, oder bei Oliver Engeler oliver.engeler@trivas.ch.


Liegenschaften Verkäufe • Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13

Vermietungen Ich, w., mit Katze, suche per Sept./Okt. eine einfache

2-3-Zimmer-Wohnung

Kaufgesuche

wenn möglich mit Sitzplatz oder kleinem Garten. Miete bis Fr. 1300.– Monat inkl. Knonauer Amt oder angrenzendes Aargau. Tel. 079 354 50 26

Familie aus Bonstetten sucht

Bauland oder Haus in Bonstetten zum Kaufen. Wir schauen uns alles gerne an, unabhängig von Grösse, Lage, Zustand Preis. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht unter Chiffre 4823 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

4½-Zimmer-Wohnung sucht Nachfolger per 1. Okt. 2017 in Affoltern a.A., in ruhigem Wohnquartier. Wohnfläche 95 m². Fr. 1800.– inkl. Nebenkosten und Parkplatz. Bitte melden unter Chiffre 4820 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Zu vermieten per 1. Oktober 2017, neu renovierte

4½-Zimmer-Wohnung im 1. Stock in Ottenbach, an ruhiger Lage. Sep. Eingang, Sitzplatz, grosse Garage, Dachbalkon, Wohn/Essküche, Bad inkl. Dusche, sep. WC, Cheminée, eigene Waschmaschine, Parkettböden. Fr. 2300.– inkl. NK. Tel. 044 761 27 61/079 821 52 13


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Juni 2017

7

«Eigenverantwortung und gegenseitiger Respekt nehmen ab» Interview mit Martin Litscher, seit gut 100 Tagen Chef Regionalabteilung Limmattal/Albis der Kantonspolizei Als der Säuliämtler Martin Litscher Mitte der 1980er-Jahre die Polizeischule besuchte, hatte die Polizei aufgrund der Jugendkrawalle und der offenen Drogenszene einen angekratzten Ruf. Im Interview erklärt Martin Litscher, welche Charaktere bei der Kantonspolizei heute weiterkommen und, welche Visionen er umsetzen will. Martin Litscher hat diesen März die Regionalleitung der Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen bei der Kantonspolizei Zürich übernommen – vorher war er zwei Jahre lang Bezirkschef in Dietikon. Grundsätzlich hat Martin Litscher drei ruhige Bezirke übernommen. Im Bezirk Dietikon gab es 2016 45,8 Strafanzeigen pro 1000 Einwohner, im Bezirk Affoltern 38,5 und im Bezirk Horgen 32. In der Stadt Zürich waren es 105,1 Strafanzeigen pro 1000 Einwohner. Gesamthaft befindet sich die Kriminalität auf einem Allzeittief. Wie Martin Litscher in verhältnismässig ruhigen Zeiten die Polizeiarbeit in der Region Limmattal/Albis weiterentwickelt und, weshalb eine Reduktion der Korpsstärke für ihn nicht infrage kommt, erläutert er im Interview. «Anzeiger»: Martin Litscher, Sie sind in Hedingen aufgewachsen und haben dort auch die Sekundarschule besucht. Wie erlebten Sie Hedingen Ende der 1970er-Jahre? Martin Litscher: Die Sekundarschule Hedingen war damals noch viel kleiner. In meiner Klasse waren wir nur gerade sieben Schüler, weshalb zwei Klassen zusammen geführt wurden. Bei der Mitgestaltung der Lektionen hatten wir aber sicher weniger Mitspracherecht als heutige Schüler. Da die Leistungs- und Disziplinschraube aber etwas angezogen wurde, im Vergleich zur Primarschule, war ich sehr gut auf meine Lehre als Mechaniker bei der Garage Ruckstuhl in Affoltern vorbereitet. ...............................................................

«Den Dienstleistungsgedanken wieder stärker an die Front tragen» ............................................................... Wie sind Sie vom Automechaniker zum Polizisten geworden?

Das hört sich an, als dürfte Ihr Korps nicht auch einfach einmal durchgreifen und ein Zeichen setzen. Genau. Die Polizei hat in Friedenszeiten das Gewaltmonopol im Staat inne. Da ist von jedem Einzelnen spezielles Fingerspitzengefühl gefragt. Einfach emotional durchzugreifen ist schlicht und einfach kontraproduktiv. Ich erwarte von meinen Mitarbeitenden, dass sie nur nach reiflichem Abwägen verschiedener Optionen handeln. Psychologie und soziale Fähigkeiten werden deshalb in der Polizeiarbeit immer wichtiger und auch regelmässig gezielt geschult. ...............................................................

«Soziale Fähigkeiten sind bei Polizisten heute am wichtigsten» Martin Litscher auf der Fahrradbrücke über die Autobahn A4 in Affoltern. Durch die Autobahn ist die Region Limmattal/Albis näher zusammengerückt. (Bild Salomon Schneider) Ich war immer ein Freund abwechslungsreicher Tätigkeiten und habe auf hohem Niveau Eishockey gespielt. Ein Nachbar von uns war Polizist und bei einem Gespräch über den Gartenzaun hat er gemeint, dass aus mir aufgrund meiner gefestigten Persönlichkeit und der Begeisterung für Sport ein hervorragender Polizist werden könnte. Nach dem Abschluss der Handelsschule und einem Sprachaufenthalt in den USA habe ich dann 1987 mit der Polizeischule bei der Kantonspolizei Zürich begonnen. Adrian Peterhans (Bezirkschef Affoltern der Kantonspolizei Zürich, Anm. d. Red.) und ich waren übrigens Klassenkameraden. Wie sind Sie zum Chef der Regionalabteilung Limmattal/Albis geworden? Einerseits war ich immer mit Herzblut Polizist und bin es heute noch, andererseits war sicher auch etwas Glück dabei. Ich hatte über die Jahre verschiedenste Kaderfunktionen inne und konnte Anfang 2015 die Stelle als Bezirkschef in Dietikon übernehmen. Als mein Vorgänger Willi Meier in Pension ging, habe ich mich dann auf die Stelle als Regionalchef Limmattal/Albis beworben. Aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen in Kaderfunktionen bei verschiedenen Abteilungen und sicher auch aufgrund meines Führungsstils habe ich die Stelle erhalten.

Wie haben Sie sich in Ihrer neuen Funktion eingelebt? Im Moment kämpfe ich noch etwas mit der Entfernung zum operativen Bereich. Mir hat die unvorhersehbare Fallarbeit immer sehr gut gefallen. Auf der anderen Seite kann ich nun strategischer arbeiten und meine Visionen verwirklichen. Wie sehen diese Visionen aus? Ich will den Dienstleistungsgedanken wieder stärker an die Front tragen – und zwar auf verschiedenen Ebenen. Die Polizei soll ein präsenter und geschätzter Dienstleister sein. ...............................................................

«Prävention schafft Sicherheit, ohne die Einschränkung von Freiheit» ............................................................... Das hört sich sehr ambitioniert an. Wie wollen Sie das bewerkstelligen? Einerseits will ich meine Passion für den Polizeiberuf auf meine Truppe übertragen. Denn motivierte Polizisten leisten auch die beste Arbeit. Natürlich werde ich auch gezielt Kolleginnen und Kollegen fördern, die diese Freude am Beruf und den Dienstleistungsgedanken mittragen wollen. Andererseits wollen wir erreichbarer und damit näher bei der Bevölkerung sein und haben den Posten in Affol-

tern neu durchgehend von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Auf lange Sicht will ich zudem die Polizeiposten geografisch wieder mehr ins Zentrum rücken. Die Bevölkerung soll sehen, wo und wie wir arbeiten. Sie haben gesagt, dass Polizisten den Dienstleistungsgedanken hochhalten müssen. Ist die Polizei nicht in erster Linie für die Sicherheit zuständig? Sicherheit ist ein Gefühl in der Bevölkerung und kein absoluter Zustand. Der Dienstleistungsgedanke beinhaltet beispielsweise, dass wir alle Hinweise aus der Bevölkerung ernst nehmen und uns auch in hektischen Situationen Zeit nehmen, um freundlich zu erklären. Dadurch schaffen wir in der Bevölkerung Vertrauen. Denn wo die Polizei kein Vertrauen geniesst, nehmen Menschen das Gesetz in die eigene Hand oder resignieren – so entstehen Parallelgesellschaften. Dadurch entsteht Unsicherheit und es kommt zu Übertretungen und Verbrechen. Der Dienstleistungsgedanke schafft präventiv Sicherheit, während Präsenz an neuralgischen Punkten aktiv Sicherheit schafft. So können wir die Region noch sicherer machen, ohne dass mehr Freiheiten eingeschränkt werden müssen. Um dies zu bewerkstelligen, sind wir aber auch in ruhigeren Zeiten auf eine gewisse zahlenmässige Stärke des Polizeikorps angewiesen.

............................................................... Sportlichkeit und physische Stärke sind also für die Polizeiarbeit gar nicht wichtig? Doch (lacht). Aber lange nicht so wichtig wie sich viele vorstellen. Eigenschaften wie Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen, Zuverlässigkeit, Konflikt-, Kontakt- und Teamfähigkeit sind viel wichtiger. Wenn Sie den Bezirk Affoltern betrachten, was macht ihn bezüglich Polizeiarbeit speziell? Der Bezirk Affoltern ist gefühlt der ruhigste Bezirk der Region. Trotzdem patrouillieren wir auch hier regelmässig und zeigen Präsenz. Wir rücken auch regelmässig aus – einfach oft wegen anderer Sachen als beispielsweise im Bezirk Dietikon. Was beispielsweise im Limmattal als normale Kommunikationslautstärke akzeptiert ist, führt im Knonauer Amt schnell zu Lärmklagen. Leider rufen viele Menschen die Polizei, ohne den Lärmverursachenden mitgeteilt zu haben, dass sie sich durch ihre Lautstärke gestört fühlen. Lärmverursacher sind nämlich in den meisten Fällen sehr verständnisvoll und halten sich zurück, wenn sie wissen, dass sie jemanden stören. Leider nehmen jedoch Eigenverantwortung und gegenseitiger Respekt in der Bevölkerung immer mehr ab. Wie das Verhalten von Polizisten sollte auch im Verhalten der Bevölkerung Verhältnismässigkeit als Maxime gelten. Interview: Salomon Schneider

Durch Partikel in der Luft kommt es zu Streuung des Lichtes der tiefliegenden Sonne. Diese Lichtstreuung wird Abendrot genannt – hier auf dem Albisgrat, oberhalb von Hausen. (Bild Salomon Schneider)


8

Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Juni 2017

Affoltern erhielt Besuch von fünf Tigern Der Circus Royal bot im Bezirkshauptort drei Vorstellungen – mit vielen Tieren und internationalen Artisten Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche schlug der Circus Royal seine Zeltstadt am Rande Affolterns neben den Sportplätzen im Moos auf. Die Platzverhältnisse auf dem Kronenplatz hätten das Gastspiel dieses Jahr nicht erlaubt, denn die mitgereisten Tiere brauchen viel Platz.

Oliver Skreinig vor der Raubtieranlage.

................................................... von andrea bolliger Bei Temperaturen über dreissig Grad war Zirkusdirektor Oliver Skreinig positiv überrascht, dass am Dienstagnachmittag bereits einige Leute den Vorverkauf für die Vorstellungen benutzt hatten. Denn während die Artisten der stickigen Luft im Zelt nach einigen Minuten wieder entfliehen können, bleibt das Publikum zwei Stunden lang im Zelt sitzen. In früheren Jahren spielte der Circus Royal auf dem Kronenplatz. Doch wäre dieser zum Aufstellen der grössten mobilen Raubtieranlage nicht geeignet gewesen. Auf dem Areal neben den Sportanlagen im Moos fanden Tier und Mensch ausreichend Raum und einen grasbewachsenen Boden. Für Kamele, Nandus, Lamas, ein Alpaca, sowie die Pferde wurden grosszügige Weiden eingezäunt. Wenn kein geeignetes Areal zur Verfügung steht, streicht der Circus Royal schon einmal Gastspielorte aus dem Tourneeplan.

Mehr als die Vorschriften verlangen Das Schweizer Tierschutzgesetz schreibt vor, wie gross die Anlagen für die Tiere sein müssen. Die Schweiz, erklärt Zirkusdirektor Oliver Skreinig, sei das einzige Land, welches dabei keinen Unterschied zwischen Privathaltung, Zoos und Zirkussen mache. Die Raubtieranlage, die dem Besitzer der Tiger, Martin Lacey jun. gehört, ist sogar noch grösser als es das Gesetz vorschreibt. In Oliver Skreinigs Augen richtet sich gute Tierhaltung aber nicht nur nach Zentimetern. Für ihn ist der Umgang und die Beschäftigung mit den Tieren ebenso wichtig. Er plädiert für eine gesunde Einstellung zwischen Mensch und Tier. Die Zirkustierhaltung ist im Circus Royal von der Öf-

Victor Guillaumin zeigte fünf bengalische Tiger aus der Zucht von Martin Lacey jun. (Bilder Andrea Bolliger) fentlichkeit einsehbar. Um das Areal ist kein blickdichter Zaun installiert. Jedermann kann von aussen zu den Tieren hineinsehen oder sie bei einem Zoobesuch von Nahem beobachten und zuschauen, wie die Tiere für die Vorstellung im Zirkuszelt bereitgemacht werden. Tierschutz brauche es, Tieraktivismus nicht, sagt Oliver Skreinig. Die Gesundheit der Tiere wird rund 40 Mal im Jahr durch örtlich zuständige Amtstierärzte geprüft. Wer nicht mit Raubtieren vertraut ist, muss sich an den Vorgaben aus den Papieren der Tourneegenehmigung orientieren. Hin und wieder liessen sich Tierärzte auch durch eine kundige Person aus einem Zoo begleiten, meint Oliver Skreinig. Die Tigergruppe im Circus Royal besteht aus Tieren, die zwischen 16 und 17 Jahre alt sind. Tiger in freier Wildbahn würden ein Alter von 12 und 15 Jahren erreichen, sagt Oliver Skreinig. Die vier Damen und das Männchen stammen aus der 14. Generation der Zucht von Martin Lacey jun. Bereits dessen Vater hatte in England in einem Zoo Tiger und Löwen gezüchtet und später einen Zirkus gegründet. Aus der Motivation heraus,

dass Tiere beschäftigt werden müssen. Martin Lacey ist mit Jana Mandana Lacey-Krone, der Juniorchefin des deutschen Circus Krone verheiratet und besitzt eine grosse Raubtierfamilie. In diesem Jahr hat er den Lacey Fund ins Leben gerufen, einen Verein, der sich für eine Verbesserung der Haltung von Tieren einsetzt. Diese praktische Form des Tierschutzes beinhaltet Hilfe durch Fachleute mit jahrelanger Erfahrung als auch direkte Unterstützung ausgewählter Projekte, die Tieren in Not helfen.

Schweizer Auswanderer in Australien geboren. Ebenfalls aus der Schweiz ist Clown Steevy, der die Besucher mit seinen Spässen aufheiterte. Während in grösseren Zirkusunternehmen die Artisten nur in der Manege oder im Hintergrund zu sehen sind, übernehmen sie im Circus Royal teilweise auch Aufgaben vor der Kulisse, wie den Verkauf von Getränken und Souvenirs in der Pause. Eine wunderbare Gelegenheit einmal mit einem Artisten ins Gespräch zu kommen.

Fliegen, wirbeln kreisen

Nummer für das Publikum, Beschäftigung für die Tiere

Bei der Vorstellung am Dienstagabend blieben viele Plätze im Zelt unbesetzt. Es waren vor allem Familien mit Kindern, die sich das zweistündige Zirkuserlebnis gönnten. Artistinnen und Artisten aus den verschiedensten Ländern faszinierten mit Jonglierkunst, liessen Diabolos bis unters Zeltdach fliegen, Hula-Hoop-Reifen kreisen und silberne Keulen durch die Luft wirbeln. Der Spanier José Munoz tanzte auf dem Drahtseil und in luftiger Höhe zeigte Nick Andrew sein Können am Trapez. Er ist als Sohn zweier

Wer in der Pause im Zelt blieb, konnte beim Aufbau des Zentralkäfigs zusehen. Eine Besucherin ist extra aus Zürich angereist, um wieder einmal Tiger im Zirkus zu sehen. Für die Tiere sei die Arbeit in der Manege ein Teil ihres Beschäftigungsprogrammes, sagt Oliver Skreinig. So bleiben sie körperlich und geistig fit. Gemächlich trotten die Tiger einer nach dem anderen in die Manege und zu ihren Plätzen. Der mexikanische Tierlehrer Victor Guillaumin zeigt eine neuartige Präsentation. Kein lau-

Nick Andrew mit «Hula Hoop»-Reifen. tes Peitschenknallen oder Gebrüll ist vernehmbar, stattdessen kommuniziert der Tierlehrer ruhig und streicht auch einmal mit der Hand über den Rücken eines der ihm anvertrauten Tiere. Hin und wieder gibt es einen Happen Fleisch für einen Tiger. Das Schwierigste an der Nummer sei das ruhige Sitzen auf den Podesten, sagt Oliver Skreinig. Victor Guillaumin hat schon in Mexico mit Raubtieren gearbeitet, wollte aber unbedingt zu Martin Lacey jun. Dort begann er wieder ganz von vorne, als Tierpfleger. Während der Zentralkäfig wieder abgebaut wurde, erzählte Oliver Skreinig weshalb bedrohte Tierarten wie der bengalische Tiger auf alternative Lebensräume angewiesen sind. Später hatten sechs Kamele ihren Auftritt. Nach einem letzten Tanz des Zirkusballetts zeigten sich noch einmal alle Artistinnen und Artisten zum grossen Finale. Inzwischen war aus dem heissen Sommerabend eine laue Sommernacht geworden. Mit allerlei Souvenirs in den Händen, dem einzigartigen Geruch der Manege in der Nase und faszinierenden Bildern im Kopf machten sich die Besucher auf den Heimweg und zurück in den Alltag.

zwischen-ruf

Mofa-Lenkerin angefahren

Ich war sein grösster Fan

Unfall auf der Ottenbacher Dorfkreuzung

Ich las alles von ihm, den Familienroman in zwei Bänden «Tadellöser und Wolff» und «Uns geht’s ja noch gold» (Beides wurde fürs Fernsehen verfilmt), dann das Buch «Im Block» über seine acht Jahre in politischer Haft und, und, und, und – einfach alles. Auch das Büchlein, das er – Lehrer in Norddeutschland – zusammen mit seinen Schülern verfasste. Mit meiner Zürcher Klasse schrieb ich analoge Texte und schickte ihm diese. Walter Kempowskis Antwort: Wow – so etwas hätten schon etliche Lehrpersonen versucht, aber nur ich hätte gemerkt, worauf es ihm ankomme. Und ich solle ihn besuchen. In der Nähe von Bremen wohnte er. Fantastisch sein Haus und wunderschön der Garten mit einer von Vogelbeerbäumen gesäumten Allee. Ich tat ihm, so fand er, einen Riesengefallen, indem ich anschliessend sein früheres Kindermädchen in der ehemaligen DDR aufsuchte und sie für sein Archiv fotografierte und interviewte. Zweimal hatte er in Zürich eine Lesung im Hechtplatz-Theater. Und jedes Mal schlug er die Einladung der Organisatoren aus und kam stattdessen zu mir zum Znacht. Bei keinem

Bei einer Kollision mit einem Auto am Sonntagmittag auf der Ottenbacher Dorfkreuzung hat sich eine 61-jährige Mofalenkerin am Arm verletzt. Ein 69-jähriger Autofahrer kam von der Muristrasse und wollte geradeaus in Richtung Zwillikon weiterfahren, eine 61-jährige Mofalenkerin querte seine Route im rechten Winkel, von der Jonerstrasse herkommend, in Richtung Affolternstrasse unterwegs. So kam es am vergangenen Sonntag kurz nach Mittag mitten auf der Dorfkreuzung zur Kollision. Die Frau stürzte darauf und verletzte sich am Arm. Der Rettungsdienst Affoltern kümmerte sich um sie. Wer Grün hatte und wer des anderen Vortrittsrecht missachtete, das sei noch nicht klar, verriet Marc Besson, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, auf Anfrage des «Anzeigers», das werde dann allerdings die Auswertung der Lichtsignalanlage ergeben. (tst.)

Das Unfallmofa auf der Ottenbacher Dorfkreuzung. (Bild Martin Mullis)

anderen Mann ist mir das je passiert, dass ich zu nervös zum Kochen war. Das erste Mal musste mein damaliger Mann an den Herd, das zweite Mal sein Nachfolger. Während des Essens holte Kempowski ab und zu einen Zettel aus seiner Brusttasche, um zu notieren, was ich soeben gesagt hatte. Er könne das in einem Buch verwenden. Das hab ich nicht nachprüfen können, weil es nie etwas Besonderes war. Doch einmal entdeckte ich in dem Band Alkor, einer Art Tagebuch, auf Seite 478 meine Postkarte an ihn: Lieber Walter Ein Westwind, ein ganz kalter umweht so stürmisch meine Ohren auf dem Velo, das ich auserkoren für die Fahrt wohl um den See. Das Fudi tut heut Abend weh. Die Nase tropft, auch noch das! Doch trotzdem macht die Tour mir Spass. Sechs Tage bin ich unterwegs mit Turnschuh, Freundin, Schokokeks. Der Bodensee, gross für sein Alter und ich, wir grüssen Dich, o Walter. Darunter steht: «Absender leider unleserlich.» Mensch, Walter! Ute Ruf


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Juni 2017

9

Historische Wurzeln des Liberalismus Am Montag führte der Ausflug der FDP Kantonsratsfraktion nach Hausen und von dort zu Fuss nach Kappel Die Blasen an den Füssen hätten sich gelohnt, meinte Fraktionspräsident Thomas Vogel nach dem Essen im Klosterkeller angesichts der vielfältigen Referate, welche die freisinnigen Kantonsratsmitglieder unterwegs gehört hatten. Der Hausemer Gemeindepräsident Stefan Gyseler deponierte zwei Kernpunkte, in welchen Differenzen zwischen der Gemeinde und der Kantonalen Verwaltung bestehen: die Postautoverbindungen insbesondere in den Kanton Zug und den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Ämtler Gemeinden namentlich im Bereich der Steuerverwaltung. Im Anschluss an den Lunch im Café der Firma Weisbrod führten Oliver und Sabine Weisbrod durch die Geschichte des 1825 gegründeten Unternehmens und durch das WeisbrodAreal, das Mieter beherbergt, die teilweise in einer Beziehung zur Seidenindustrie stehen. Nahtlos an die Industriegeschichte anschliessen konnte

Historiker Bernhard Schneider, der auf dem Weg von Hausen über das Zwingli-Denkmal nach Kappel eine Verbindung zwischen der Reformation und dem Liberalismus schuf. Mit der Reformation habe die Stadt Zürich die Herrschaft über ihre Landschaft straffen können. Die Kirche sei zur – dem Staat untergeordneten – Staatskirche geworden. Dies habe 300 Jahre später den Weg zur Religionsfreiheit erleichtert. Er schuf den Bezug zum Arabischen Frühling, wo die demokratischen Ansätze im Keim erstickt worden seien, weil die Zerstörung der staatlichen Strukturen zu einem Wildwuchs an Kampftruppen geführt habe, die ihre Taten mit religiösen Dogmen rechtfertigten. Treibende Kräfte für den liberalen Umschwung im Zürcher Staat, so Schneider weiter, sei die bäuerliche Oberschicht gewesen, die sich von der Stadt nicht mehr weiterhin unterdrücken lassen wollte und dank der Industrialisierung die wirtschaftliche Macht erlangte, die damals konservativ-adelige Stadt zur Gleichberechtigung der Landschaft zu zwingen.

Aus einer anderen Optik blickte der theologische Leiter des Klosters Kappel, Markus Sahli, auf die Reformation, indem er die Einführung von Deutsch statt Latein als Schulsprache und den Aufbau des Almosenwesens beleuchtete. Der Präsident des Vereins Kloster Kappel, Gerhard Gysel, stellte sodann die Pläne für die Revitalisierung des Klosters vor und gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Kantonsrat den 12 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zustimmen werde, welche die Weiterentwicklung der Klosteranlage für die nächsten zwei Generationen sicherstellten. Im Keller des Abthauses wurden die Kantonsratsmitglieder anschliessend bewirtet, als seien sie Gäste des einstigen Abts. Dies gab nach einem intensiven Tag Raum für informelle Gespräche, die für den Meinungsbildungsprozess von unschätzbarem Wert sind, da sie ohne Zeitdruck und Traktandenliste stattfinden. Olivier Hofmann, Kantonsrat FDP, Hausen am Albis

Sabine Weisbrod führt durch das Weisbrod Areal. (Bild zvg.)

«Ohne Geduld und Disziplin wird man vom Stein bestraft» Beim Pontonierhaus in Ottenbach ist der Kurs «Steinbildhauen an der Reuss» im Gang ................................................... von werner schneiter

A

m Reussufer beim Pontonierzelt in Ottenbach ist es angenehmer, gleichwohl zeigt das Thermometer klar über 30 Grad an. Den mit Schutzbrillen bewehrten Kursteilnehmern fliesst der Schweiss über die Stirne, das Shirt ist nass. Unablässig lassen sie ihre Hämmer auf die Meissel niedersausen, das Gestein nimmt langsam Formen an. Das Innehalten zwischendurch dient in diesen heissen Tagen nicht nur der Erholung. Immer wieder werden die Werke begutachtet. Kursleiter Nicholas Micros gibt seinen Kommentar ab, erteilt Ratschläge, ruft sein immenses Wissen als Steinbildhauer ab. Derzeit ist wieder der Steinbildhauerkurs an der Reuss in Ottenbach im Gang, zum elften Mal – inmitten einer Idylle. Und die Nachfrage ist nicht erlahmt: Seit fünf Jahren werden gleich zwei Kurswochen angeboten. Es sind meist Frauen und Männer gesetzteren Alters, die dieser nicht ganz einfachen Kunst frönen – darunter Menschen, die eine Abwechslung anzeige

Kursleiter Nicholas Micros (rechts) bei Kursteilnehmer Urs Laderach, der an der Reuss in Ottenbach den Kurs zum achten Mal besucht. (Bild Werner Schneiter) zu ihrem weniger kreativen Berufsalltag und Entschleunigung suchen, aber auch Rentner, die sich einer Herausforderung stellen wollen. Für alle gilt aber eines: Steinbildhauen kann man

nicht einfach «trainieren». Das erfordert Disziplin und ist Geduldsache, bei der immer wieder Rückschläge in Kauf genommen werden müssen. «Sonst wird man vom Stein bestraft»,

sagt ein Kursteilnehmer lachend, bevor er das Schleifpapier zur Hand nimmt. «Zuerst steht das Wie – wie nähere ich mich dem Stein an, mit welcher Technik und mit welchem Werkzeug?», sagt Kursleiter Nicolas Micros. Danach folgt das Was, die handwerklich-technische Komponente – was mache ich mit diesem noch unförmigen Objekt? «Ohne einer Sprache mächtig zu sein, kann ich keinen Roman scheiben», versinnbildlicht der Kursleiter den Prozess. Bei der Steinbildhauerei entstehen – im Gegensatz zu anderen Künsten – Formen durch Entfernen von Material. Es geht also darum, die Kontrolle über den Stein zu behalten, ihn nicht kaputtzumachen. Nicht alle Anfänger, die jeweils Alabaster bearbeiten, kennen diese Grenze. Einige haben veritable Angst vor dem Objekt, kratzen mehr an der Oberfläche anstatt diese zu bearbeiten – und hinterfragen jeden Schlag mit Hammer und Meissel. Andere sind risikofreudiger und hauen drauflos. Laut Nicholas Micros ist es wichtig, dass ein Stein schon beim Anfassen eine Empfindung auslöst, was unter dem Begriff Haptik daherkommt.

Metapher zum Leben Einige sind dank Micros’ Schule zu veritablen Künstlern gereift, haben – wie anlässlich der Ausstellung 2016 von drei Kursteilnehmenden in der Galerie Märtplatz in Affoltern – ihre Werke einem grösseren Publikum zugänglich gemacht. Andere Kursteilnehmende betreiben die Steinbildhauerei inzwischen auch kommerziell. Wohl die Mehrheit sieht in der Steinbildhauerei einfach eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. «Am Anfang ist die Idee. Und die die verformt sich im Laufe der Zeit. Manchmal muss man dabei auch drei Schritte zurück machen», sagt Kursteilnehmer Urs Laederach und stellt damit eine Metapher zum Leben her. Seit zwölf Jahren gibt er sich – mit Unterbrüchen – der Steinbildhauerei hin, nachdem ihm seine Frau einen Kursbesuch geschenkt hat. Manchmal erkennt er in diesem Hobby auch «einen Spiegel zu sich selber». Vernissage am Samstag, 1. Juli, 9 bis 11.30 Uhr, im Pontonierzelt an der Reuss in Ottenbach. Weitere Infos unter www.stoneyard.ch.


10

Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Juni 2017

Begegnung gegen Vorurteile Fest der Kulturen: Der Slogan von der «bunten Vielfalt» trifft präzise ins Schwarze Menschen aus vielen Nationen feierten, tanzten und assen am Samstag gemeinsam auf der Piazza Zentrum Oberdorf. Das Affoltemer Fest der Kulturen brachte «Nachbarn aus aller Welt» zusammen und ins Gespräch. ................................................... von urs e. kneubühl Sie tänzeln und wirbeln, die Mitglieder der albanischen Volkstanzgruppe – die Männer in ihren Filzhosen, die entlang ihrer Seitennähte und um die Hosentaschen herum verziert sind, die Frauen in Trachten, die ein ganzes Stück farbenreicher sind. Ihre Hüften kreisen, ihre Arme schwingen, stets begleitet von einem Lächeln auf dem Gesicht, und mit ein paar auffordernden Gesten machen sie dem Publikum deutlich, dass ruhig auch mitgetanzt werden darf. Der Auftritt der albanischen Volkstanzgruppe war nur einer der kunterbunten Beiträge und Aktivitäten am diesjährigen Fest der Kulturen auf der Piazza Zentrum Oberdorf in Affoltern. Der farbenfrohe Anlass, organisiert und getragen von der reformierten

Rassig-authentisch: albanischer Volkstanz und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt. (Bild Urs E. Kneubühl)

und der katholischen Kirche im Bezirkshauptort, bot am Samstag während gut fünf Stunden vielfache Gelegenheit, sich mit Menschen und Kulturen anderer Nationalitäten vertraut zu machen sowie durch Begegnung allenfalls Vorurteile abzubauen. Das reichhaltige und lebhafte Treiben unterstrich den Reichtum des Zusammenwirkens verschiedener Nationalitäten ganz eindrücklich und der etwas abgenutzte Slogan von der «bunten Vielfalt» traf hier voll ins Schwarze. Menschen aus zwanzig Ländern präsentierten mit Stolz und Freude ihr Heimatland; die Piazza Zentrum Oberdorf war unzweifelhaft ein Ort der Begegnung mit Nachbarn aus aller Welt. Rund um Tanz und Musik drängen sich Stände mit internationalen Köstlichkeiten und Leckereien dicht an dicht, und egal, wo man stehen bleibt, es herrscht gute Laune. Und diese ist bekanntlich ansteckend. So singt, musiziert, tanzt, plaudert man zusammen und erfreut sich gemeinsam an einem wiederum prächtig gelungenen Fest. Eine Besucherin aus Bonstetten bringt es auf den Punkt: «Ein wundervoll farbiges und friedliches Fest mit schönen Begegnungen. Solches braucht es, damit wir echt zusammenwachsen können.»

Besonderes Hörerlebnis in der reformierten Kirche Affoltern Gelungenes Sommerkonzert des Blockflötenorchesters ConTatto Wer trotz der Sommerhitze am vergangenen Sonntag um 17 Uhr dem Konzert des Blockflötenorchesters ConTatto beigewohnt hat, durfte sich eines eher ungewöhnlichen musikalischen Erlebnisses erfreuen. ................................................... von susanne crimi Eigentlich war anzunehmen, dass sich die reformierte Kirche angesichts des heissen Sommersonntags kaum füllen würde, auch wenn sich mit dem Blockflötenorchester ConTatto eine eher ungewohnte Formation zum Konzert angesagt hatte. Doch die Sitzplätze waren gut belegt und die Zuhörer warteten gespannt auf die Musik. Gleich zu Beginn des Konzertes durften sich einige sehr junge Flötistinnen vor das Orchester stellen und mit den ersten zwei Stücken etwas Auftrittsund Konzerterfahrung mit den Erwachsenen sammeln.

Fünf Flötisten aus dem Säuliamt Das Orchester ist in Freienbach, Kanton Schwyz, beheimatet, die Proben finden einmal im Monat in Pfäffikon statt. Aus dem Säuliamt nehmen immerhin fünf Personen den Weg ins Probelokal auf sich. Blockflötenorchester und fähige Leiter sind eher dünn gesät. Auch besteht das Orchester mehrheitlich aus Frauen, nur drei Männer sind auszumachen. Im Mittelalter zumindest war das Spiel auf der Blockflöte den Männern vorbehalten, heute scheint das eher unüblich. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere anzeige

ConTatto Blockflötenorchester verstärkt mit jugendlichen Flötistinnen. (Bild Susanne Crimi) Medizin am Bezirksspital, teilt sich das Präsidium mit Sabina Hügli. Ein Blockflötenorchester tönt beim ersten Hinhören etwa wie eine grosse Kirchenorgel. Allerdings sind entgegen der Orgel, an der ein einzelner Musiker die Tasten und Fusspedale bedient, alle Flötisten mit je einer Flöte als «Orgelpfeife» Mitwirkende im jeweiligen Musikwerk. Der Dirigent muss versuchen, sie zusammen wie ein Instrument klingen zu lassen. Jede einzelne Flöte spielt eine tragende Rolle, sei es auch nur um den Boden oder «Ground» eines Stückes zu bilden oder als Taktgeber – dies ge-

schieht in der Regel durch die grossen Grossbass- und Contra-C-Bass-Blockflöten. Die erste oder zweite Stimme eines Werkes gestalten die hohen Flöten wie Sopranino, Sopran- oder AltBlockflöte. Es ist eine grosse Herausforderung, als Blockflötenorchester zu agieren, weil die Hörbarkeit von knapp verpassten Einsätzen oder Fehltönen enorm stark ist, vor allem im Klangraum einer Kirche.

Jugendliche «Orchesterpraktikanten» Angesichts dieser Komplexität darf mit Fug und Recht behauptet werden,

dass das Orchester ConTatto mit seinen Dirigenten Josef Manser und Martin Hartman als Vizedirigent sich gut präsentiert hat. Eindrücklich kam beim Vorprogramm mit den Kindern als «Orchesterpraktikanten» zum Ausdruck, wie schwierig ein solches Zusammenspiel ist. Das «Guggisberg-Lied», die seltsam schöne Melodie mit der Liebesgeschichte von Vreneli und Simes Hansjoggeli, erklang zart. Gegen Ende des Stückes schien es dann allerdings, als liesse das «Vreneli» das Orchester «änet em Berg», die jungen Musiker eilten den erwachsenen Flötisten et-

was voraus. Wie kraftvoll ein einzelner Dudelsack – auch Schäferpfeife genannt – bespielt werden kann, erfuhren die Zuhörer bei der «Englischen Suite». Kein Wunder, setzten die stolzen Schotten dieses Instrument früher als Militärmusik ein. Als einzige «Sackpfeife» setzte sie sich stimmlich spielend gegen das gut dreissigköpfige Blockflötenorchester durch. Witzig und humorvoll brachte Josef Manser zwischen den Werken den Zuhörern die Besonderheiten der diversen Blockflötenarten näher, erklärte kleine Details und führte ebenso durch die diversen Konzertstücke. Buntgemischt war das Programm, von einem «Native American Song», wunderbar interpretiert durch das Orchester, bis hin zu einer barocken Suite von Telemann, zurück zu zeitgenössischen Werken von Allan Rosenheck, weiter zu englischen barocken und klassischen Werken. Mal vermutete man sich beim Zuhören in der Nähe einer Drehorgel, dann wieder war vermeintlich eine Zirkusband zu hören. Die kurze Pause nutzten Interessierte, sich die verschiedenen Blockflöten von den Musizierenden erklären zu lassen. Vor allem die gut zwei Meter grossen Subgrossbassblockflöten hatten es Einzelnen angetan. Zum Ende des Konzertes erklang mit «Mountain Mosaic» von Glen Shannon eine Tondichtung, die sehr an Entspannungsmusik erinnerte und einen schönen Schlusspunkt bildete. Der anhaltende Applaus wurde belohnt, die Zugabe entführte als Klangbild an einen kühlen Bergsee ins Bündnerland. Weitere Infos unter www.contatto-bfo.ch/.


Forum

Freitag, 23. Juni 2017

ämtler kantonsräte meinen

Kontaktpflege im Gewerbeverein

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Das Spital Affoltern benötigt Kooperationen und eine neue Rechtsform Ein Blick zurück: Im November 2013 hat eine Minderheit der Gemeinden des Bezirks Affoltern bestimmt, dass das Spital Affoltern den dringend benötigten Investitionsbeitrag zur Bewältigung von Altlasten nicht erhält und beim Zweckverband verbleiben muss. Der Zweckverband stammt aus der Zeit, da das Spital Gemeindeaufgaben übernommen hat. Dies ist heute nur noch im Bereich der Pflege der Fall. Um das Akutspital zu erhalten, ist eine andere Rechtsform erforderlich. Blickwechsel: Im Mai 2017 hat die Bevölkerung des Bezirks Affoltern der Umwandlung des Kantonsspitals Winterthur in eine Aktiengesellschaft mit 55 Prozent Ja überdurchschnittlich deutlich zugestimmt – klarer, als sie vor vier Jahren die Umwandlung des Spitals Affoltern in eine AG befürwortet hat. In unserer Region hat einzig Maschwanden knapp abgelehnt, während in Rifferswil exakt gleich viele Stimmen für und gegen die Vorlage eingelegt wurden. Genau hier liegt ein Problem des Zweckverbands: Er verlangt Einstimmigkeit der Gemeinden. Eine einzige Gemeinde kann die Mehrheit

publireportage

11

der Gemeinden und der Bevölkerung überstimmen. Das Spital kann in dieser Situation von einer kleinen Minderheit blockiert werden.

Ohne Privatpatienten zu wenig Geld für Investitionen Eine Herausforderung des Spitals Affoltern besteht darin, dass sich die Privatabteilung in einem Provisorium befindet, das nicht unbefristet betrieben werden darf und ersetzt werden muss. Obwohl das Gesetz dies so nicht vorsieht: In der Praxis leisten die Privatpatientinnen und -patienten einen Deckungsbeitrag an die Allgemeinabteilung. Dem Spital Affoltern fehlt Investitionskapital, weil die Privatpatienten fehlen. Mit entgegengesetzten Problemen hat die private Klinik Hirslanden zu kämpfen: Ihr fehlen die allgemeinversicherten Patientinnen und Patienten, um langfristig auf der Spitalliste zu bleiben. Ein Kooperationsvertrag könnte die Probleme der beiden Partner gleichzeitig lösen – und Affoltern bliebe das Akutspital erhalten. Dies ist sicher eine prüfenswerte Variante.

Organisatorische Trennung unumgänglich Langzeitpflege und Akutspital müssen nach zwei verschiedenen Systemen ihre Rechnung abschliessen: Die Langzeitpflege im Auftrag der Gemeinden mit dem System HRM2, das für die Gemeinden des Kantons Zürich verbindlich ist. Das Akutspital mit H+, dem System, mit dem die Krankenkassen abrechnen, das auch Vergleiche zwischen den Spitälern zulässt. Es ist ein unsinniger Aufwand, wenn beide Spitalbereiche zwei Mal in zwei verschiedenen Systemen erfasst werden, wie dies heute der Fall ist. Die organisatorische Zweiteilung lässt auch einen differenzierten Blick auf die künftige rechtliche Basis zu. Die Langzeitpflege als Gemeindeaufgabe muss den Bedürfnissen der Patienten und der Gemeinden gerecht werden. Das Akutspital dagegen steht im Konkurrenzkampf mit zahlreichen anderen Spitälern dies- und jenseits der Kantonsgrenze. Um zu überleben, sind Flexibilität im Angebot des Akutspitals und die Möglichkeit, kurz- und langfristige Kooperationen einzugehen, zwingend erforderlich – alles Anforde-

rungen, die ein Zweckverband nicht erfüllen kann. Nur schon deshalb, weil im Zweckverband über jede Investition eine öffentliche Debatte geführt werden muss. Die Konkurrenten werden so vorzeitig über strategische Pläne informiert und können unserem Spital mit dem entsprechenden Angebot zuvorkommen.

Interkommunale Anstalt als Ausweg? Eine organisatorische Trennung von Akutspital und Langzeitpflege ist aufgrund der Vorschriften zur Rechnungslegung ebenso zwingend wie aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungsregeln. Um das Akutspital der Region zu erhalten, wäre eine Aktiengesellschaft zweifellos die beste Lösung. Politisch ist sie aber, wie das Abstimmungsresultat zum Spital Winterthur zeigt, kaum realisierbar. Der Ausweg könnte in der Rechtsform der Interkommunalen Anstalt liegen. Diese öffentlich-rechtliche Form ist wesentlich flexibler als der Zweckverband und würde denjenigen Kreisen entgegenkommen, die das Spital unter allen Umständen vollständig im Besitz der Gemeinden wünschen.

Für einmal stand nicht unsere Arbeit im Mittelpunkt und so hat der Vorstand des Gewerbevereins Hedingen am 14. Juni zum Sommerevent eingeladen. Auf dem Golfplatz in Wettswil war eine Lektion angesagt. Für Neulinge eine spannende aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Mit einigem Geschick klappte die Handhabung der Schläger und das führte recht bald zu sehr gezielten Schlägen. Zufriedene Gesichter bestätigten: Es war «de Plausch». Zur Krönung des Abends dislozierten wir an den schönsten Ort in Hedingen, zum idyllischen Waldweiher, um den schönen Sommerabend ausklingen zu lassen. Das gelang der Kiosk-Mann/-Frauschaft mit einem feinen Imbiss. Dazu bot Petrus einen wunderschönen Sonnenuntergang mit all seinen wechselnden Pastellfarben über dem Lindenberg. Eindrücklich diese Ruhe, die leichte Bewegung der Bäume und des silbrigglänzenden Wassers. Von der Hektik des Tages entspannt ging der Dank an die Organisatoren. Werner Baur, Zwillikon

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen.


Hedingen

Zürcherstr. 4, 8908 Hedingen

Feines vom Grill

Montag bis Freitag täglich 4 Mittagsmenüs Salat oder Suppe und Dessert

Vitello tonnato

ab Fr. 16.– Mo – Fr Sa + So

8.30 – 14.00 Uhr 17.00 – 24.00 Uhr ab 17.00 Uhr

Tel. 044 761 64 24 www.il-tiglio.ch festlich – geschäftlich – oder privat Wir sind immer und für jede Party für Sie da! Sie brauchen nichts weiter zu tun, als uns Ihre Wünsche mitzuteilen

Familie Robert Mühlethaler Mühligolf Tel. 043 818 73 63 Fax 043 818 73 61

Arni

25 verschiedene

Cordons bleus auch Take-away Wir freuen uns auf Ihre Reservierung und Ihren Besuch Beat G. Reding, Mühlebergstrasse 4 Tel. 044 761 62 72

Unsere Öffnungszeiten Montag geschlossen Di - Fr 08.30-14.00, 17.00-23.30 Sa 09.00-14.00, 17.00-23.30 So 10.00-14.00, 17.00-22.00 Familie Schoch freut sich auf Ihren Besuch

Kegelbahnen/Bankettsaal Catering

'ĂƌƚĞŶƚĞƌƌĂƐƐĞ

Geniessen Sie die herrlichen

ŝƐƚďĞŝƐŽŶŶŝŐĞŵtĞƚƚĞƌĞŝŶ ŚĞŝƐƐĞƌdŝƉƉͲĂƵĐŚŵŝƚƚĂŐƐ͊

Sommergerichte in unserem idyllischen Garten

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 Ɣ 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 63 92 Ɣ www.weingarten.ch

Best Tatar in Town im und ausser Haus

Affoltern a. A.

Indische Küche

Restaurant-Bar

Zürichstrasse 135, 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 82 70 Fax 043 322 82 71

Herrliche Sicht auf unser schönes Reusstal

Mo–Sa, 9.00–14.30 17.30–24.00 So, 17.00–23.30

aus Küche und Keller

Sommerkarte Hausgemachte Desserts

hŶƐĞƌĞĐŽŽůĞ

Mettmenstetten 8905 Arni AG Hedingerstrasse 16 Tel. 056 634 12 06 www.burestube-arni.ch

 Knackige, frische Salate  Gesunde, leichte Fleischgerichte  Immer attraktive Angebote

5 Mittagsmenüs

Affoltern a. A.

So + Mo Ruhetage

Grosse Panorama-Terrasse

Affoltern a. A.

Affoltern a. A.

Für Anlässe nach Absprache Pizza-Kurier: Mindestbestellung Fr. 15.–

Fam. Heini und Ursi Brändli und Personal Mittwoch und Donnerstag Ruhetage

Catering Wir verwöhnen Sie gerne an Ihrem Lieblingsort mit auserlesenen Häppchen oder einem kompletten Menü Wir freuen uns auf Sie Montag bis Freitag 9 bis 23.30 Uhr Samstag 18 bis 23.30 Uhr Samstagvormittag 9 bis 13.00 Uhr nur für Apéro Telefon 044 761 61 15 info@central-affoltern.ch

6 Mittags-Menüs Hedingen

ab Fr. 15.50 und 5 Wochen-Hits Mo/Mi/Fr

Indisches Mittags-Buffet Fr. 19.50

Italienisches Restaurant mit mediterranen Spezialitäten und saisonalen Gerichten

Neu: täglich offen

Affoltern a. A. Hauslieferdienst

auch Nichtgolfer sind willkommen

Affoltern a. A.

Hauslieferdienst

Wettswil a.A.

Telefon 044 760 16 16 Online-Bestellung, www.pizza-galipo.ch

Fam. D. Singh + Team freuen sich auf Ihren Besuch

NEU! NEU! Sommerkarte

043 322 82 70

Di bis Fr: 3 Mittagsmenüs ab Fr. 14.50 mit Salat, Getränk und Pizza/Pasta nach Wahl Lieferung Fr. 17.– / Abholung Fr. 15.–

www.il-sogno.ch

Kalte Gerichte für den heissen Sommer

Im Restaurant Mittagsmenü mit Salat

Öffnungszeiten Montag geschlossen Dienstag bis Freitag 10 – 14 Uhr/17 – 24 Uhr Samstag und Sonntag durchgehend offen Samstag und Sonntag durchgehend Lieferung Pizza-Kurier

Mo 11.00 bis 14.30 Uhr Di bis Sa 11.00 bis 14.30 Uhr 17.30 bis 23.00 Uhr Telefon 044 761 20 20 www.ilgiardino-hedingen.ch

bon-appétit www.gastro-affoltern.ch Bonstetten

Mettmenstetten

Oberwil-Lieli

K. Lienhard 8906 Bonstetten Tel. 044 700 01 02 So und Mo geschlossen

Restaurant Linde

Sommerkarte der Garten ist offen Claire und das Team freuen sich auf Ihren Besuch

Den Sommer in unserer Gartenwirtschaft geniessen Vreni Spinner und Team Tel. 044 767 02 01 Fax 044 768 30 62

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Obfelden


Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 23. Juni 2017

Gastliches in Türlen

Nil-Spital

Philipp Reinhardt und Beatrice Gaisser bieten Raum für Geselliges, Kurse und Kultur. > Seite 15

Die Mission am Nil lädt am 2. Juli zum Jahresfest nach Mettmenstetten. > Seite 17

-

13

In der Krise Die 2. Mannschaft der Affoltemer Faustballer steht noch immer ohne Punkte da. > Seite 21

Praxisgemeinschaft seit fünf Jahren Gemütlich verweilen Vielseitiges Angebot an der Zürichstrasse 76 in Affoltern bei karibischen Klängen Die Praxisgemeinschaft von drei Frauen mit vielseitigem Angebot befindet sich im ersten Stock der Papeterie Kunz in Affoltern. Gegründet wurde die Praxis vor fünf Jahren von Yvonne Glogg und Maya Wey. Beide Therapeutinnen waren vorher schon über 20 Jahre lang auf ihrem Gebiet tätig. Yvonne Glogg bietet Craniosacral- und andere Körpertherapien sowie Handanalyse an. Maya Wey arbeitet mit Shiatsu und lösungsorientierter Kurzzeitberatung. Beide Frauen

serdem sind sie von den Krankenkassen anerkannt, wenn jemand eine Zusatzversicherung hat. Seit Anfang 2017 bietet Simone Matter, die Dritte im Bunde, Mentaltraining für Erwachsene an. (pd.)

Simone Matter, Yvonne Glogg und Maya Wey. (Bild zvg.) Weitere Infos unter

verfügen über fundierte Kenntnisse und reiche Lebenserfahrung. Aus-

www.cranio-and-more.ch, www.mattermental.com, www.handanalyse-glogg.ch, www.shiatsu-maya.ch.

Schweizer grillieren wie noch nie Studie zur Grillsaison 2017 Die Grillsaison ist angelaufen – es zischt und brutzelt in der Schweiz! Coop hat die Grillgewohnheiten der Schweizer unter die Lupe genommen und stellt Trends fest. Die Schweizer werfen im Durchschnitt an jedem vierten Tag im Sommer den Grill an. Bratwürste, Cervelats und Luganighetta sind ein beliebtes Grillgut für Familien und Budgetbewusste. Bei Bio-Affinen kommt vor allem Rind, Lamm und Fisch in verschiedenen Variationen auf den Grill. Das Grillieren ist und bleibt fester Bestandteil des kulinarischen Lebens der Schweizer, wie eine Erhebung von Coop um Grillieren ergeben hat. Durchschnittlich grillieren sie an 21 Sommertagen, sprich an jedem vierten Tag. Im Frühling wird an rund neun Tagen grilliert, im Herbst an

rund sieben und im Winter immerhin noch an rund zwei Tagen. Die grössten Grillmeister finden sich in den Schweizer Familien: Sie grillieren mit rund 25 Tagen im Sommer am häufigsten. In Haushalten ohne Kinder wird der Grill seltener angeworfen. Während die 16- bis 45-Jährigen im Sommer an rund 24 Tagen grillieren, greifen die über 45-Jährigen nur an rund 17 Tagen zu Grillzange und Streichhölzern.

Gasgrill immer beliebter Während in einer vergleichbaren Erhebung von Coop vor vier Jahren noch die meisten angaben, hauptsächlich auf dem Holzkohlegrill zu grillieren, hat diesem inzwischen der Gasgrill den Rang abgelaufen: 44 Prozent der Befragten gaben den Gasgrill als Hauptgrill in ihrem Haushalt an. Nur

gut ein Drittel nannte den Holzkohlegrill. An dritter Stelle folgt der Tischgrill, der von 13 Prozent der Befragten präferiert wird. Für seine Kunden hat Coop ein vielfältiges Grill-Sortiment mit verschiedenen Services zusammengestellt. So bietet etwa die Coop-Metzgerei fachkundige Beratung sowie einen Marinier-Service an. Neu ist die Online-Metzgerei unter www.coopathome.ch/de/c/m_2333. Inspirationen für Rezepte und praktische Anleitungen zu Grilltechniken bekommen Kunden unter www.coop.ch/grill-rezepte. Bei der Wahl des richtigen Grills samt Zubehör bietet Coop seinen Kunden fachmännische Unterstützung an: Bei «Coop Bau+Hobby» können verschiedene Modelle begutachtet werden. Auf www.bauundhobby.ch/grillberater führt ein virtueller Grill-Berater durch das Sortiment. (pd.) anzeigen

Endlich ist der Sommer da! Welche Frau möchte nicht schöne glatte Beine und gepflegte Füsse mit modischem Lack haben? Lorena Gambarara bietet Haarentfernungen mit Warmwachs an den Beinen, Achseln, Oberlippe, Kinn und Brauen an. Neu verkauft sie auch handgemachte pflanzliche Hand- sowie Fusscremen und Duschmittel. «Ich freue mich, Sie in meiner Praxis in Mettmenstetten begrüssen zu dürfen», so Lorena Gambarara. (pd.) Body and Feet, Praxis für Fusspflege, Wellnessmassagen und kosmetische Behandlungen, Lorena Gambarara, Dipl. Wellness-Kosmetologin und Fusspflegerin, Mattenstrasse 6, Mettmenstetten, Telefon 079 612 67 43, info@body-and-feet.ch. Weitere Infos unter www.body-and-feet.ch.

anzeige

Lorena Gambarara. (Bild zvg.)

Das Neuhoffest in Ottenbach bietet einiges Was haben das Reisebüro Exclusive Tours, das Coiffeurgeschäft Hairbox und die Bibliothek Ottenbach gemeinsam? Sie feiern zusammen Jubiläum und laden am 1. Juli von 10 bis 15 Uhr zum Fest ein. Hairbox besteht seit 1996 als «Ottenbachs Coiffeursalon». Unter der Führung von Remo Marchioni und einem erfahrenen Team von langjährigen Mitarbeiterinnen bietet das Geschäft ein breites Angebot, neben den Klassikern auch viel Trendiges im Bereich Hair, Make up und Nails. Die modern umgebauten und eingerichteten Räumlichkeiten und die motivierten Angestellten tragen dazu bei, dass Kunden sich wohlfühlen. Im 1. Stock befindet sich – klein aber fein – das, wie der Name schon sagt, exklusive Reisebüro von Willy Bonvin, Exclusive Tours. Ebenfalls vor über 20 Jahren bezog er das Büro im Neuhofgebäude und zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Yvonne Ruckstuhl stellt er Spezialreisen in kleinen Gruppen für Kunden zusammen, die individuell und fern vom grossen Touristenstrom fremde Kulturen und Länder entdecken möchten. Als erfahrener Reisender begleitet er die Gruppen unter anderem nach Afrika, Südamerika, Australien und Französisch Polynesien. Daneben vermittelt er auch Reisen mit den gängigen Reiseanbietern.

Bibliothek seit 25 Jahren Die Bibliothek Ottenbach ist die Seniorin unter den Jubilaren: vor 25 Jahren

wurden die ersten Bücher verliehen, damals als erste Bibliothek im Kanton mit einem modernen Computerprogramm. Die Bibliothek hat sich stetig weiterentwickelt und ist heute nicht mehr nur ein «Bücherabhollager», sondern mutiert zu einem sozialen Treffpunkt für alle Bevölkerungsgruppen. Was haben Haare, Bücher und Reisen sonst noch gemein? Wenn im Coiffeursalon Geschichten erzählt, im Reisebüro Zöpfchen geflochten werden und in der Bibliothek ein Frisier- und Schminkstuhl steht, dann wird Haar, Lese- und Reisekultur miteinander verbunden. Man darf sich überraschen lassen! Mit Attraktionen wie Reiseberichten, Dia- und Filmvorführungen, mit Geschichten von Brigitta Troller, einer versierten Geschichtenerzählerin, und einem Ballonwettbewerb wird für Unterhaltung gesorgt sein. Frauen aus Eritrea bieten Spezialitäten aus ihrer Heimat an. Für die musikalische Unterhaltung und karibisches Ambiente sorgt die Solos Steeldrum Music «Art of Rhythm» mit Roger Küng. Dieser leitet in Dietikon eine Schlagzeugschule, begleitet diverse Steelband-Formationen und tritt regelmässig an verschiedensten Anlässen auf. Im Bibikafi und auf dem Platz werden Kaffee, Zopf und Kuchen angeboten. Apéro und Fingerfood laden zum Verweilen und gemütlichen Zusammensein ein. Die Bibliothek ist von 9 wie gewohnt bis 15 Uhr durchgehend geöffnet und bietet ein erweitertes Angebot an Reiseliteratur an. (pd.) Weitere Infos unter www.hairbox.ch, www.exclusivetours.ch, www.bibliothekottenbach.ch oder www.artofrhythm.ch.


Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag 25. Juni 11.00 Buurehofgottesdienst bei Familie Brand, Langacher Baaregg. Pfr. Maurer, mit Band Jubiläum 10 Jahre Motoko Neuzuzügerbegrüssung Anschliessend Mittagessen Donnerstag 29. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine

Sonntag, 25. Juni 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler zum Thema «Die Macht der Mehrheit und die Macht der Wahrheit» Fahrdienst: Anmeldung bis 24. Juni, Tel. 044 700 25 69 Dienstag, 27. Juni 9.00 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 28. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 29. Juni 9.45 Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Jahreszeitgebet Sommer Kirche Wettswil Freitag, 30. Juni 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Buurestübli Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Freitag, 23. Juni 17.30 Segensfeier-Ritual «Vater-unser-Häuser» speziell für die 2.Klässler mit Pfr. Saporiti und Frau B. Broch Sonntag, 25. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Mittwoch, 28. Juni 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine Katholische Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 29. Juni 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine Kirche Knonau

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Freitag, 30. Juni 12.00 Kolibri in der Chilestube

Samstag, 24. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 25. Juni 9.30 Bauernhofgottesdienst auf dem Rohrhof der Fam. Steinmann, Kappel, mit den Jagdhornbläsern Zimmerberg und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend kleiner Imbiss Dienstag, 27. Juni 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Mittwoch, 28. Juni 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Juni 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel 15.00 Fest der Hochzeitsjubilare Pfr. W. Schneebeli Es singt der Gospelchor Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst «Der Herr ist mein GPS» (frei nach Ps 23) Pfrn. B. Bartels Mittwoch, 28. Juni 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst zum Abschluss der 3. Klass-Untis mit B. Truffer, Katechetin und Pfr. A. Boller. Orgel, B. Enk Anschliessend Apéro beim KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 25. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichile, Sonja Kilchmann Pfrn. Irene Girardet und der Harmonie Hausen. Taufe von Pablo Frey. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung feiern wir in der Kirche. (Tel. 1600 gibt Auskunft) Montag, 26. Juni 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 30. Juni 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Susanne Wey Mettmenstetten und Anette Bodenhöfer, Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 25. Juni 9.30 Bauernhofgottesdienst mit den Jagdhornbläser Zimmerberg und Pfr. Christof Menzi auf dem Rohrhof bei Fam. Steinmann 15.30 Vernissage «Vielschichtig–Tief» Bilder von Bruno Arnold Ausstellung im Kloster vom 25. Juni bis 13. August 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche: Choralschola «Linea et Harmonia» Leitung: Prof. David Eben, Prag Mutsumi Ueno, Orgel Lesungen: Pfr. Markus Sahli «Ave Coronata» Mittwoch, 28. Juni 17.00 Offenes Singen in der Kloster Kirche Donnerstag, 29. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 24. Juni 19.30 Kinoabig ide Gerbi Gezeigt wird der Film «TOMORROW – die Welt ist voller Lösungen». Bar ist ab 18.30 Uhr geöffnet Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst «Farbe bekennen» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Es wird ein neues Kirchenmitglied aufgenommen, Anschliessend gibt es Apèro im Pfarrhaus Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni Amtswoche Thomas Maurer

Samstag, 24. Juni 19.30 Neumondsingen für alle Reformierte Kirche unter der Leitung von Elsbeth Durrer Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger Mittwoch, 28. Juni 19.30 Offener Lesekreis Im Pfarrhaus Leitung Elisabeth Gerber www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 23. Juni 19.00 Concerto piccolo no 3 mit «I flauti sonori» Leitung Lotti Gläser Sonntag, 25. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs Erich Eder (Orgel) Anschliessend um 10.45 Jugendgottesdienst Donnerstag, 29. Juni 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Juni 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 25. Juni 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 25. Juni 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 24. Juni 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst «Der wertlose Gottesdienst» Andi Wolf, Kinderprogramm Anschliessend Verkauf von Essen für Kids-Treff Sammelprojekt Montag, 26. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 28. Juni 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 25. Juni 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Otto Walti, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg Samstag, 1. Juli 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren. «Wirst Du mich immer lieb haben» von Catherine Leblanc, erzählt von Robin Berli und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano. Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Samstag, 24. Juni 18.00 Vorabendgottesdienst Sonntag, 25. Juni 10.00 Wortgottesdienst Dienstag, 27. Juni 19.30 Abendmesse Mittwoch, 28. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 29. Juni 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 25. Juni 10.00 Abmarsch beim Engel zum Waldgottesdienst 10.30 Waldgottesdienst zum Thema «P-S-A-L-M-E» bei Andi und Ruth Marbot im Homberg Pfrn. Yvonne Schönholzer Sandra Schmid und Kinder der minichile, Rifferswiler Kinder (Instrumentalisten) Anschliessend Bräteln Montag, 26. Juni 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 23. Juni 19.30 Herz-Jesu-Fest Andacht und Stille Samstag, 24. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 25. Juni 11.00 Eucharistiefeier zum Pfarreifest Anschliessend Paella, Grill Dessertbuffet und Spiele für die Kinder Montag, 26. Juni 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 29. Juni 8.15 Wortgottesfeier

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 25. Juni 10.00 Gottesdienst (Predigt Claude Schmidt) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Gott gibt genug Jesaja 40, 26–31 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 23. Juni 2017

15

«Damit sich alle an diesen Abend erinnern» Foto Fässler seit einem Jahr in Affoltern, an der Unteren Bahnhofstrasse 58 Vor einem Jahr hat Stephan Fässler das Fotogeschäft beim Bahnhof Affoltern von André Chollet übernommen. Dank innovativer Angebote konnte er zahlreiche Kunden gewinnen. «Ich war extrem positiv beeindruckt, wie gut wir von Privat- aber auch Geschäftskunden aufgenommen worden sind. Wir haben uns von Anfang an wohl gefühlt», zieht Inhaber Stephan Fässler nach einem Jahr Bilanz. Mit der digitalen Fotografie, Online-Verkaufsportalen und leistungsfähigen Handykameras hat sich das Fotogeschäft grundlegend verändert. Um die Jahrtausendwende war noch ein Grossteil der Kameras analog und Fotogeschäfte verkauften die Kameras und entwickelten die Fotos. «Einige Jahre lang wurden Fotos fast nicht mehr ausgedruckt. Heute wollen aber immer mehr Menschen wieder Fotos in den Händen halten, verschenken unsere Fotobücher und auch die Ende der 1980er-Jahre so beliebten Sofort-

und die Geräte ausprobieren wollen, bevor sie dafür Geld ausgeben», erläutert Stephan Fässler. Für Babyfotos bietet Foto Fässler neu einen Dreijahrespass an, «damit das Aufwachsen der Kinder optimal festgehalten werden kann.» Mit dem im Geschäft integrierten Web-Publisher wurde ein Angebot für Webseiten auf die Beine gestellt, bei denen trotz monatlich sehr günstigen Zahlungsraten die Individualität der Webseite und die Betreuung nicht zu kurz kommt. Ein kundenorientiertes und zeitgerecht ausgerichtetes Konzept, das auch für bescheidene Budgets zusammengestellt wird, ohne die persönliche Note des Unternehmens zu verlieren. (sals)

bildkameras sind wieder sehr gefragt – gerade für Feste. Die neusten Modelle haben sogar einen internen Datenspeicher für die Fotos», erklärt Stephan Fässler.

Professionelle Beratung als Erfolgsrezept Gerade im Bereich Familien- und Firmenfeste ist Foto Fässler gut aufgestellt. Das Geschäft vermietet Fotokästen, die sich für Firmenanlässe und Familienfeste hervorragend eignen, moderne Sofortbildkameras oder das Party Print System, mit dem Handyfotos direkt ausgedruckt werden können. Stephan Fässler schwärmt: «Oft kommt es an Festen zu unvergesslichen Momenten, die festgehalten werden sollen. Je nach Bedürfnis vermieten wir verschiedene Systeme. Bei allen Systemen kann sich der Gast beliebig viele Bilder ausdrucken und der Organisator und Gast erhält sie in digitaler Form. So bleiben unvergessliche Feste am besten in Erinnerung.»

Stephan Fässler arbeitet hinter der Kamera wie ein Dirigent – dank seinen Anweisungen kommen Fotos so heraus wie gewünscht. (Bild Salomon Schneider)

Foto Fässler, Untere Bahnhofstrasse 58, Affoltern. mail@fotofaessler.ch, Telefon 044 761 36 36.

Auch im fotografischen Kerngeschäft – Studiofotografie und Verkauf – ist Foto Fässler gut aufgestellt. Es ist vor allem Fotozubehör zu finden und Fotoapparate von Leica und Pentax,

die im Grosshandel weniger erhältlich sind. «Bei der Fotografie sind ganz klar ambitionierte Hobbyfotografen und Profis unser Zielpublikum – einfach Leute, die sich Beratung wünschen

Nächste Kurse: Fotokurs für schöne Ferienbilder, 5. und 7. Juli, jeweils 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Einwöchiger Lehrgang Fotografieren statt Knipsen: 14. bis 18. August, 11. bis 15. September und 16. bis 20. Oktober, jeweils von 19 bis 21 Uhr.

«Wir sind eine richtige Landbeiz» Das «Burestübli» in Sellenbüren lädt ein Seit einem Jahr ist das Restaurant Burestübli in Sellenbüren in neuem Besitz und unter neuer Leitung. Das Team des «Burestübli» lädt am 30. Juni alle Säuliämtler und insbesondere alle Stalliker zum Feiern des einjährigen Bestehens ein – ab 16 Uhr.

Herzliche Gastlichkeit und gelebte Kreativität bei Beatrice Gaisser und Philipp Reinhardt. (Bild zvg.)

Ein buntes, gastliches und kreatives Zentrum Neues Kurs- und Eventlokal am Türlersee Im Weiler Türlen, direkt beim öffentlichen Parkplatz, ist ein gemütliches Kurs- und Eventlokal entstanden. Die Betreiber bieten Raum für gesellige Anlässe, Kurse, Generalversammlungen und kulturelle Veranstaltungen – samt Catering. Wenn man den beiden Initianten Beatrice Gaisser und Philipp Reinhardt zuhört, spürt man Herzblut für ihr Projekt. Beatrice Gaisser ist der kreativer Kopf und die versierte Köchin, Philipp Reinhardt der patente Handwerker und besonnene Stratege. Aus einem ungenutzten Haus ist ein erster gemütlicher Raum, der Platz für bis zu 88 Personen bietet, entstanden. «Die Einrichtung stammt grösstenteils vom früheren Gasthof Türlersee», bemerkt Beatrice Gaisser als Enkelin der damaligen Wirte augenzwinkernd. Weitere drei kleinere Räume sollen in etwa zwei Jahren dazukommen. Eine Gastroküche ermöglicht es, die Gäste auch kulinarisch zu verwöhnen. Kundenwünsche bestimmen das Menu, gekocht wird frisch und wo möglich aus regionalen Zutaten. Ein weiteres Standbein sind Workshops für Hand und Herz. Experimen-

tieren und Werkeln, mit eigenen Händen etwas erschaffen, Zeit für sich selber finden. Dies sind einige Grundgedanken zum Kursprogramm, welches sich aus hauseigenen und auch fremden Kursen zusammensetzen soll. Auch Musik und Gesang findet in diesem Raum eine gute Akustik. Kulinarik und Workshop zu kombinieren liegt da nahe. So ergibt sich die Möglichkeit, die Gäste mit Zusatzattraktionen wie geführten Spaziergängen um den Türlersee, Besichtigungen von lokalen Sehenswürdigkeiten, Postenläufen, kreativen Workshops und anderem individuell zu unterhalten. Am 1. Juli von 10 bis 16 Uhr laden Philipp Reinhardt und Beatrice Gaisser herzlich ein, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Sie offerieren ein Willkommensgetränk und Knabbereien und haben sich einige Attraktionen für Gross und Klein ausgedacht. Für die Anreise wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Das Eventlokal befindet sich direkt bei der Haltestelle Türlersee. Mit PW kann der Parkplatz Türlen benutzt werden, sofern Plätze frei sind. (HuGro) Tag der offenen Tür am 1. Juli 10 bis 16 Uhr in Türlen. Weitere Infos unter www.eventundwerken.ch.

Ende 2014 schloss das «Burestübli» in Sellenbüren seine Tore und das Haus wurde verkauft. Nachdem lange kein Käufer gefunden werden konnte, entschied sich ein Stalliker Architekt das «Burestübli» zu erwerben, aufzustocken und als Landbeiz weiterzuführen: «In einem langgezogenen Dorf wie Stallikon ziehen sich die Beizen wie eine Lebensader der Gemütlichkeit durch das Reppischtal. Immer mehr Landbeizen schliessen und mit ihnen geht jeweils auch ein Teil des Dorflebens verloren. Das wollte ich verhindern. Und auch die Kegelbahn will ich unbedingt erhalten, denn ich habe meine Frau damals auf einer Kegelbahn kennen gelernt.»

Alle Säuliämtler sind eingeladen Vor einem Jahr haben Nico und Marja Blacevic, ein engagiertes Wirtepaar, das sieben Jahre lang das Restaurant anzeige

Das Wirtepaar Marja und Nico Blacevic freut sich auf die Gäste. (Bild sals) im Tennisclub Engematt führte, das «Burestübli» übernommen. «Wir haben eine Beiz in der Nähe von Zürich gesucht, die weniger saisonund wetteranfällig ist. Bei der Eröffnung haben wir das gesamte Dorf zum Essen und Trinken eingeladen. Daraus hat sich ein rauschendes Fest entwickelt. Wir haben uns deshalb entschieden, zum einjährigen Bestehen erneut alle Säuliämtler einzuladen. Wir wollen uns damit bei der treuen Kundschaft bedanken», erklärt Nico Blacevic. Das «Burestübli» bietet im Sommer eine Gartenwirtschaft, einen Saal zum Essen im gemütlichen Rahmen und in der Wirtsstube eine urige Land-

beiz. Die Küche ist gutbürgerlich und vor allem bekannt für ihre Poulets im Körbli und ihre Cordons Bleus – für die Nico Blacevic regelmässig nach Österreich fährt, um das seiner Meinung nach beste Paniermehl speziell für Wiener Schnitzel zu kaufen. «Wer es probiert, schmeckt den Unterschied. Zutaten geniessen bei mir einen sehr hohen Stellenwert. Denn auch ein guter Koch kann nur mit sehr guten Zutaten hervorragende Gerichte zubereiten», erläutert Nico Blacevic. (sals) Fest zum einjährigen Bestehen des Restaurants Burestübli in Sellenbüren. Freitag, 30. Juni, ab 16 Uhr, Getränke und Verpflegung offeriert, Sellenbüren 39, Stallikon.


16

Veranstaltungen

Freitag, 23. Juni 2017

agenda

Freitag, 23. Juni Affoltern am Albis 17.00: Schweizer Strassenmeisterschaft Rad mit Rennen, Siegerehrungen, Abendunterhaltung. Sportplatz, Butzenstrasse, Aeugsterstrasse.

Bonstetten 18.00: Sommernachtsfest «Madagaskar im Gartencenter» mit Musik, Kunst und Köstlichkeiten. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Mettmenstetten 20.15: «Grenzen». Eine Eigenproduktion der Jungen Aemtler Bühne. Regie Claudia Odin Anderegg. Bar und Kasse ab 19.15 Uhr, Tickets www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. tre: Blockflötenkonzert «I flauti sonori» Leitung Lotti Gläser, Angela Bozzola am Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 20.30: Autor und Performer Arno Camenisch liest aus «Die Launen des Tages». Musik Roman Nowka. Bei jedem Wetter. Veranstalter Kultur Obfelden. Badi Obfelden.

Samstag, 24. Juni Affoltern am Albis 06.30: Schweizer Strassenmeisterschaft Rad mit Rennen, Siegerehrungen, Festwirtschaft. Sportplatz, Butzenstrasse, Aeugsterstrasse. 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Bonstetten 18.00: «Musig im Dorf». Konzert mit «El Zorro» und «Son III», feuriger Salsa und leidenschaftlicher Son ab 20.30 Uhr. Apéro 18 Uhr, Festwirtschaft ab 19 Uhr. Dorfplatz. 19.00-22.30: «Blues & Soul Night» mit Tscha Simmons, Vocals, BluesHarper Mike Amman und Pianist Gino Todesco. Schluck - Die ApéroBar. Stationsstrasse 5.

Mettmenstetten 19.00: Dunschtigsclub Mettmenstetten präsentiert: Openair-Kino «Plötzlich Papa», mit Omar Sy. Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit. Eintritt frei. Festwirtschaft und Bar. Sportplatz Wygarten. 20.15: «Grenzen». Eine Eigenproduktion der Jungen Aemtler Bühne. Regie Claudia Odin Anderegg. Bar und Kasse 1 Std vor Beginn, Tickets www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Obfelden 20.00-01.00: «Time to Dance» mit «Swoody». Paartanz für Tanzfreudige. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Tomko. Disco, Latino, Disco-Funk,

anzeige

Funk, Rock. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Feuerwerk und Eleganz

Wettswil

Öffentliches internationales Tanzturnier in Hausen

20.00: «Jam Session» mit eingeladenen Musikern. Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 25. Juni Affoltern am Albis 06.30: Schweizer Strassenmeisterschaft Rad mit Rennen, Siegerehrungen, Festwirtschaft. Sportplatz, Butzenstrasse, Aeugsterstrasse. 20.00: Konzert der Orchestergesellschft Affoltern: «Tiefenrausch». Solisten: Ruslan Lutsky, Kontrabass, Hugo Bollschweiler, Viola. Werke von G. Fauré, M. Ravel, J.B. Vanhal, F. Schubert, C. Ditters von Dittersdorf, C. Debussy. Leitung Hugo Bollschweiler. Eintritt frei Kollekte. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 15.30 Vernissage mit musikalischer Umrahmung vom Gitarristen Federico Ahumada. «Vielschichtig –Tief» Bilder von Bruno Arnold 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: Choralschola «Linea et Harmonia» unter der Leitung von Professor David Eben, Prag. Mutsumi Ueno, Orgel. Lesungen «Ave Coronata» von Pfr. Markus Sahli. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 26. Juni Hausen am Albis 06.30: Seniorenwanderung, Anspruchsvolle Rundwanderung Gross Band: Mit PW nach Parkplatz Pragelstrasse 912 m. Unterfedli-Chalberplätz-Chalbertal-MittenwaldPragelpass. 16 km, Auf- und Abstieg 1000 m. Wanderzeit: ca. 5½ Std. Ausk./Anm. bis 23. Juni abends: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Provisorische Postautohaltestelle (Treffpunkt). Rifferswilerstrasse.

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Regina Meier-Gilgen (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 27. Juni Affoltern am Albis 09.00-09.45: «Minimuki Gym». Eltern mit Kindern ab Laufalter bis 3 Jahre, bewegen, singen, Rituale lernen. Zweite Zeit 10-10.45 Uhr. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: Informationsabend «Energieeffizienz im Betrieb» des Forums Energie-Umwelt und Standortförderung Knonauer Amt. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Bonstetten 06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Emmetten-Stockhütte-KlewenalpBärenfallen-Niederrickenbach. Wanderzeit ca. 5 Std. Anmeldung

Am Samstag, 24. Juni, bietet der TSCZ im Gemeindesaal Hausen von 13 bis 23 Uhr grossartigen Tanzsport in den lateinamerikanischen und Standard-Tänzen, umrahmt von Tombola und Festwirtschaft. Es wird bereits die 24. Austragung des sportlich auf hohem Niveau stehenden TSCZ Tanzevents. Über alle Stärkeund Altersklassen werden 15 einzelne Turniere in zwei Disziplinen, Standardtänze und Lateintänze ausgetragen. Gemeldet sind über 60 Paare. Ab 13 Uhr werden im Gemeindesaal zuerst die jüngsten Turniertänzer den 5 Wertungsrichtern zu verschiedenen Musikstücken ihre einstudierten Choreografien darbieten. Herzig, wie einige sich um Haltung, Takt und Technik bemühen, während andere talentiert und authentisch ihre Gefühle zur Musik umsetzen. Die Eltern werden filmen, fotografieren und ihren Kindern anspornend zurufen. Die Mädchen tragen Blockabsätze und Strassenkleider, die Buben schwarze Hosen und weisse Hemden. Verzierungen wie Strass, Pailletten und glänzende Stoffe dürfen erst in den höheren Stärkeklassen getragen werden, wie es uns die dazwischen geschachtelten Turniere der Senioren zeigen. Der jüngste Teilnehmer ist sieben Jahre jung, der älteste, erfahrene 85 Jahre. Strahlende Gesichter bei den Siegerehrungen. Nicht nur die Pokalgewinner, alle im Final werden beschenkt. Den Sponsoren sei Dank.

und Auskunft: Josef Fischer Tel. 044 700 28 25. Bahnhof (Treffpunkt).

der schwebende Slow Foxtrott unweigerlich an den neuen Kinofilm La La Land und noch immer an Fred Astaire erinnert. Spätestens nach dem mitreissenden Tempo im Quickstep wird jedem Zuschauer, insbesondere auch bei den vorhergesehenen tropischen Temperaturen klar, dass hier Hochleistungssport betrieben wird.

TSCZ Favoriten

Davide Corrodi und Cinzia Dalla Vecchia vom TSCZ zeigen beim internationalen Tanzturnier in Hausen ihre Klasse. (Bild zvg.) Eleganz, Anmut und Perfektion auf dem Parkett Die Elite, darunter der Hausemer Davide Corrodi, beeindruckt ab 16.30 Uhr in den Standardtänzen. Mit schwungvoll pendelndem Walzer, die Herren im Frack und die Damen in reich geschmückter Ball-Robe begeistert Eleganz, Dynamik und technische Präzision. Beim Tango zeigt sich schnell, wer internationales Tanzen gewohnt ist und trotz hohem Tempo ausweichen kann. Der Wiener Walzer verlockt zum Mitmachen, während

Donnerstag, 29. Juni Affoltern am Albis

Mittwoch, 28. Juni Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Regina Helfer 044 761 03 91. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 14.15-16.00: «Erziehen ohne Strafen - ist das möglich?» Eine Diskussion unter der Leitung von Simone Gruen, Psychologin und Erziehungsberaterin. Anm. unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstr. 136. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

anzeige

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung,

Nach einer Nachtessenspause, zu dem die Chefköchin und TSCZ StandardTurniertänzerin Bea Künzi mit Partner Oswald Zemp einlädt, erwarten das Publikum ab 19 Uhr neben den Ü30 «Senior»-Kategorien in den Standard Tänzen, die Top-Paare in den Lateinamerikanischen Tänzen. Das Feuerwerk der Bewegungen, der glitzernden Kleider, der Mimik und Gestik zu heissen Samba-Rhythmen, zum frechen Cha Cha Cha, zur romantischen Rumba, zum ernsten Paso Doble und zum ansteckenden Jive, wird auch dieses Jahr das hoffentlich zahlreiche Publikum begeistern und mitfiebern lassen. Die Favoriten Davide Corrodi (Hausen) mit Cinzia Dalla Vecchia sowie Marisha Zimmerli (Ebertswil) mit Dominik Grundwehr hoffen auf ein sie unterstützendes Heimpublikum und auf einen Podestplatz bei der den Anlass abschliessenden Siegerehrung um 23 Uhr. (pd.) Info: www.tanzsportclubzug.ch. Samstag, 24. Juni, Gemeindesaal Hausen. Eintritt 15 Franken, Kinder/Studenten 5 Franken.

gemächliche Gruppe: WildeggHabsburg-Brugg. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 20.30: Katharina Redmann liest aus ihrem Buch:«Mord in Gordes». Kein Kriminalroman, sondern Provence zum Geniessen. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Hedingen 19.00-20.15: Bachata-Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

Freitag, 23. Juni 2017

Die Welt ist voller Lösungen

Musik kennt keine Grenzen

Kinoabend in der Gerbi, Maschwanden

Die Geigerin Sibylle Tschopp lädt am Sonntag, 2. Juli, 17 Uhr, zum Konzert in die Jonental-Kapelle.

Das «Fraueka » zeigt den Film «Tomorrow». Morgen Samstag, 24. Juni, 19.30 Uhr in der Gerbi, Maschwanden. Konfrontiert mit einer These, wonach die Menschheit vor dem Ende des 21. Jahrhunderts Aussterben soll, machen sich Cyril Dion und Mélanie Laurent auf: Zusammen mit einem Team von vier Menschen beginnen sie eine Recherche in zehn verschiedenen Ländern um rauszufinden, was zu diesem Desaster führt und vor allem, wie es vermieden werden kann. Während ihrer Reise treffen sie Pioniere, welche Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bil-

dung neu erfinden. Indem sie sich diesen konkreten und positiven Aktionen anschliessen, beginnen sie die Welt von morgen zu erfahren … Der Film zeigt Experimente von motivierten Pionieren, die eine nachhaltigere Welt erschaffen möchten. Er vermittelt Zusammenhänge sehr deutlich und veranschaulicht den menschlichen Einfluss auf die Erde und auf das Leben insgesamt. Die Gerbibar hat ab 18.30 Uhr geöffnet, Es gibt Hotdogs, Popcorn und Glacé. Der Eintritt ist gratis. (pd.) «Tomorrow», morgen Samstag, 24. Juni, 19.30 Uhr in der Gerbi, Maschwanden. Dauer: 118 Minuten, ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 14 Jahren.

Eine Geschichte von Freiheit und Liebe «Vanakkam» – eine Biografie in Romanform Sie kommt aus Australien, er aus Sri Lanka. In Zug hat Barbara Gunasekaram ein Zuhause für ihre Familie gefunden. Der Roman «Vanakkam» basiert auf ihrer Biografie. «Flüchtling», das sei nicht nur ein Wort, betont Barbara Gunasekaram, dahinter stecke auch ein Mensch. In ihrem Roman geht es denn auch nicht nur um die abenteuerliche Flucht aus Sri Lanka, wo damals der Bürgerkrieg tobte, sondern auch um die Geschichte einer Liebe über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. Wer hat zum Beispiel schon mal von einem Paar gehört, dass sich am selben Tag gleich zweimal trauen liess? Barbara und Parthepan Gunasekaram – oder Stephanie und Parthee, wie sie im Roman heissen – haben dies getan, am Morgen nach hinduistischer Tradition im Hare-Krishna-Tempel Zürich, am Nachmittag nach katholischer in der St. Verena-Kapelle Zug. Von der Geburt über die Stationen seiner Flucht und ihrer Heimatsuche

bis hin zum ersten Treffen und der Verabredung im «Fischmärt» in der Zuger Altstadt handelt die erste Hälfte des Buches. Erzählt wird die Geschichte mal aus seiner, mal aus ihrer Perspektive. «Vanakkam». Die zweite Hälfte widmet sich dann der Liebesgeschichte, gekrönt von der bereits erwähnten Doppelhochzeit. «Vanakkam» ist die übliche Form der Begrüssung in der tamilischen Kultur. Geschrieben hat Barbara Gunasekaram in Englisch, erschienen ist das Buch allerdings auch auf Deutsch. Dem vorangegangen ist eine aufwendige Übersetzung: Kapitel um Kapitel habe sie mit dem Übersetzer besprochen, verrät die Autorin. (tst.)

Konzert in der Jonental-Kapelle

In 25 Ländern ist die international bekannte Geigerin Sibylle Tschopp aus Obfelden als Solistin und Kammermusikerin aufgetreten. Konzerte und Tourneen führten sie in bedeutende Kulturzentren von Europa bis nach Südafrika, Nord- und Südamerika und in den Nahen Osten. Seit Jahren begeistert sie das Publikum auch mit ihren KlangWelt-Konzerten für Solovioline in der Kapelle Jonental und in der Klosterkirche Wesemlin Luzern. Unter dem Titel «Grenzenlos – Klangwelten der Freiheit für Violine solo» interpretiert sie Meisterwerke von Bach, Kreisler, Burkhard und Lucký, welche durch ihre musikalische Freiheit und Unmittelbarkeit beflügeln und inspirieren und durch ihre befreiende Virtuosität begeistern. Auch die Suite eines anonymen Zeitgenossen Bachs erklingt – wer mag der Schöpfer dieser wunderbaren Musik sein? Willy Burkhards tiefsinnige Sonate für Violine solo wurde erst 2013 wiederentdeckt und 2014 von Sibylle

Sibylle Tschopp. (Bild zvg.) Tschopp erstaufgeführt. Johann Sebastian Bachs «Sechs Sonaten und Partiten» spielen in der gesamten Karriere der Künstlerin eine besondere Rolle; so interpretierte sie auch in jedem ihrer bisherigen KlangWelt-Programme eines der sechs Solowerke von Bach. Mit der gesanglichen a-Moll-Sonate vollendet sie nun ihre Aufführungsserie dieses grandiosen Zyklus. Šte¢pán

Lucký überlebte im zweiten Weltkrieg seine Gefangenschaft im Konzentrationslager. Seine expressive Solosonate beginnt mit einem Aufschrei; nach dem nachdenklich klagenden Mittelsatz flieht sie in rasenden Sechzehntel-Läufen dahin – ein Wechselbad der Gefühle. Fritz Kreislers virtuoses Recitativo und Scherzo Op. 6 ist reine Spielfreude – versehen mit dem für Kreisler charakteristischen Augenzwinkern. In der einzigartigen Atmosphäre der beiden Aufführungsorte gibt Sibylle Tschopp dem Publikum die seltene Gelegenheit, die Violine pur mit ihren fesselnden Klang- und Ausdruckswelten unmittelbar zu erleben. Konzerte für Violine solo sind für das Publikum ebenso wie für die Künstlerin stets ein besonderes Ereignis. (pd.) Infos, Vorverkauf Kapelle Jonental und Reservierung für Rollstuhlplätze: Telefon 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch. Eintritt Kapelle Jonental: 25 Franken, Studenten, Lehrlinge, Schüler 15 Franken. Kinder bis 12 Jahre frei (Kassenöffnung 16 Uhr, Vorverkauf empfohlen). Gleiches Konzert: 1. Juli, 19Uhr, Klosterkirche Wesemlin Luzern. www.sibylletschopp.com.

Erziehen ohne Strafen

Leben retten bei Luxor

Am 29. Juni wird im Familienzentrum Bezirk Affoltern unter fachlicher Begleitung über das Thema diskutiert.

Am Sonntag, 2. Juli, findet das Zürcher Jahresfest der Mission am Nil in Mettmenstetten statt.

Kann Erziehung ohne Strafen funktionieren? Wenn ja, wie und warum macht das Sinn? Welche Alternativen gibt es, um Kinder dazu zu bewegen, unerwünschtes Verhalten zu unterlassen? Unter der fachlichen Begleitung von Frau Simone Gruen, Psychologin und erfahrene Erziehungsberaterin, wird über dieses spannende Thema am Donnerstag, 29. Juni, von 14.15 bis 16 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern diskutiert. Der Anmeldeschluss ist am 27. Juni, die Teilnehmerzahl ist beschränkt. (pd.)

«Vanakkam – Kein Weg zurück», Barbara Gunaseka-

Anmeldung unter Tel. 044 760 21 13, E-Mail:

ram, Eigenverlag, 407 Seiten, ISBN 978-3-7418-

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, weitere

4110-1. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger

Informationen sowie die ganze Angebotspalette auf

sowie über www.vanakkamstory.jimdo.com.

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Gastsänger für Konzerte gesucht Adventskonzert ref. Kirchenchor Affoltern und Harmonie Hausen Der Chor der reformierten Kirche Affoltern sucht für seine Adventskonzerte vom 9. und 10. Dezember in Affoltern und Hausen begeisterte und gesangsfreudige Teilnehmende in allen Stimmlagen.

Mission am Nil: Jahresfest in Mettmenstetten

Seit 2006 betreibt die Mission am Nil ein Spital in der Nähe von Luxor (Ägypten). Die Spitalverwaltung registriert pro Jahr rund 13 000 ambulante Behandlungen und hat sich auf Frühgeburten spezialisiert. Jährlich erhalten über 250 schwerkranke Neuund Frühgeborene die notwendige Intensivbehandlung. «Unsere Dankbarkeit ist grenzenlos», berichten die Eltern von Jasmin. «Wir sind glücklich, hat unsere Tochter im Nil-Spital die lebensnotwendige Hilfe erhalten. Nach einigen Fehlgeburten kam Tochter Jasmin bereits im sechsten Schwangerschaftsmonat zur Welt. Der Mann brachte das in Lappen gewickelte Neugeborene zuerst in ein nah gelegenes Spital. Jasmin wog gerade mal 700 Gramm. Das Mindestaufnahmegewicht in Ägypten beträgt jedoch 1000 Gramm, deshalb warf der Arzt das «Bündel» einfach in den Abfalleimer. Da mein Mann wusste, dass im Nil-Spital Frühchen auch mit geringerem Gewicht aufgenommen werden, suchte er mit Jasmin das Nil-Spital in Naqada auf.» Der Gesundheitszustand von Jasmin konnte schon nach kurzer Zeit dank umsichtiger Pflege stabilisiert werden. Jasmin überlebte und hat sich

Jasmin und ihre Familie mit Dr. Emad, Chefarzt des Nil-Spitals. (Bild zvg.) gut entwickelt. Mittlerweile besucht sie die Schule und freut sich mit ihren Eltern über ihre zwei jüngeren Brüder. Die Mission am Nil berichtet am Zürcher Jahresfest über das Nil-Spital und weitere Projekte in Ländern entlang des Nils. Afrikanische und europäische Mitarbeiter erzählen aus ihrem Alltag. Alle sind dazu herzlich eingeladen. (pd.) Jahresfest am Sonntag, 2. Juli: 10 Uhr: Gottesdienst in der ref. Kirche Mettmenstetten mit Pfr. Heinz Schmitt; 11.15 Uhr: Bildberichte und Grussworte aus Ägypten und Sudan; 12.15 Uhr: Mittagessen im «Güetli», Baarerstrasse 8, Rossau. ( Anmelden: Tel. 043 466 77 77); 14 Uhr: Andacht, Kurzberichte und Grussworte aus Äthiopien, Tansania, Eritrea und Kongo; 17 Uhr: Abschluss mit Imbiss.

Ausstellungen In Zusammenarbeit mit der Harmonie Hausen unter der Leitung von Regula Brawand wird die bekannte und melodiöse «Missa Brevis» und das weihnachtlich-stimmungsvolle «The Spirit of Christmas» des zeitgenössischen holländischen Komponisten Jacob de Haan aufgeführt. Zum anderen wird das Programm ergänzt durch einige kürzere, adventlich-weihnächtliche Chorwerke zeitgenössischer Komponisten in Begleitung von Orgel. Zum Abrunden des Konzerts spielt auch die Harmonie Hausen einige Stücke allein. Wer hat Lust, an diesem einmaligen Konzerterlebnis teilzunehmen? Besondere Vorkenntnisse oder sängerische Erfahrung sind nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt und es gibt keine Altersgrenze. Männerstimmen und insbesondere Tenöre sind sehr willkommen. Freude und Interesse an sakraler Chormusik,

Auftrittsmöglichkeit mit dem reformierten Kirchenchor Affoltern. (Bild zvg.) in diesem Jahr mit Begleitung von Blasinstrumenten, und Motivation für die Erarbeitung des Programmes sind gute Voraussetzungen. Die Proben beginnen Ende August, beinhalten ein zweitägiges Singweekend am 18. und 19. November sowie einige intensive Register- und Schlussproben. Der aktuelle Probeplan sowie ergänzende Infos zum musikalischen Programm kann auf der Website der reformierten Kirche www.refkircheaffoltern.ch als pdf-Download einge sehen werden oder man erhält alle Informationen am ersten Probentag.

17

Interessierte Sängerinnen und Sänger aus der Region oder auch überregional können sich anmelden oder einfach zur ersten Probe, am Donnerstag, 24. August, erscheinen. (pd.) Proben donnerstags von 20 bis 21.50 Uhr, Ulmen-

Aeugst am Albis

Kappel am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen wie nebenbei auch Kunst-und Gebrauchsgegenstände. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 24. August.

Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Vielschichtig-Tief», Bilder von Bruno Arnold. Von 25. Juni bis 13. August.

saal des ref. Kirchgemeindehauses, Zürichstrasse 94, Affoltern. Probeweekend: Sa/So, 18./19.November,

Aeugstertal

in Wildhaus. Konzerte: Samstag, 9. Dezember,

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

19.30 Uhr, ref. Kirche Hausen und Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, ref. Kirche Affoltern. Anmelden und Infos: Susanne Dietrich, Präsidentin Kirchenchor, Tel. 044 761 18 13, susanne.dietrich@datazug.ch. Dirigent Rico Zela, 079 713 85 03, rico_zela@hotmail.com.

Mettmenstetten Kunst im Stall Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: Ideen und Umsetzungen von A, BG, G, H, M, N, und S. Die Künsterinnen simd anwesend an der Finnisage 1. Juli. Mi, 9-12, Do, 912, 14-18.30 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 1. Juli.


18

Sport

Freitag, 23. Juni 2017

Ambitionierte Ämtler in Affoltern

Wechselbad der Gefühle

Der Radsport-Nachwuchs an der Schweizer Meisterschaft

FC Hausen: Auflösung zweite Mannschaft

Unter den über 400 Teilnehmenden an der Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft vom kommenden Wochenende in Affoltern gehen einige Ämtler Nachwuchsfahrer mit Ambitionen an den Start.

Am letzten Samstag hatte Hausen 2 sein letztes Spiel in der vierten Liga. Wegen Spielermangels wird das Team aufgelöst. Am Sonntag schaffte Hausen 1 mit einem klaren 4:1 gegen Wollerau den 3.-Ligaerhalt.

................................................... von werner schneiter Das Streckenprofil der SM in Affoltern ist anspruchsvoll. Kommt hinzu, dass die Fahrerinnen und Fahrer eine weitere Gegnerin vorfinden: die Sonne. Wer schlägt sich in den Hitzerennen am besten? Diese Frage wird bis zum Wochenende offen bleiben. Immerhin zeigen die bisherigen Saisonresultate, wen man zu den erweiterten Favoritenkreisen zählen kann. Ein Schweizer Meister aus dem Säuliamt bei der Elite ist praktisch nicht möglich, gute

Resultate von RRC-Amt-Fahrerinnen und -Fahrern in anderen Kategorien dagegen schon: Bei den Piccolos, die am Sonntag, um 11.35 Uhr, unmittelbar nach den Profis starten, trägt Lina Huber momentan das EKZ-Cup-Leadertrikot. In Lauerposition befindet sich Aline Graf. Bei den grösseren Piccolo-Fahrern steigt Nils Graf als Sieger in Gippingen mit einer guten Referenz ins Rennen. Bei den U11 wird Shana Huber ihr erstes Rennen fahren, hier ist auch Jan Graf am Start.

Junge, hungrige Fahrer Bei den U13 sind Francesco Caruso, Elia Felsberger und Cedric Graf zu erwähnen; sie können hier an der Spitze mithalten. In dieser Kategorie geht es um den Gesamtsieg des schweizerischen Schülercups; das letzte Rennen ist die SM in Affoltern. Bei

den U15 startet Jana Felsberger im Leadertrikot, das sie auf heimischen Boden verteidigen will. Die U13- und U15-Fahrer müssen neben dem Rennen bei der Turnhalle Stigeli einen Parcours absolvieren. «Zu sehen, wie man den fährt, ist für Zuschauer attraktiv», sagt RRC-Amt-Präsident René Graf. In der Masters-Kategorie sind die Gebrüder Markus und Hermann Blaser am Start. Die Strecke führt in Aeugst direkt an ihrem Wohnhaus vorbei. Sergio Previtali, seit gut einem Jahr Mitglied des RRC Amt, hat die Schweizer Meisterschaft zum Saisonziel erklärt. «Er fährt in den nationalen Rennen und an den Donnerstagabend-Rennen in Affoltern immer besser», so die Einschätzung von René Graf. «Ändu» Caruso, als guter Zeitfahrer bekannt, wird am Berg mehr Mühe bekunden als auf dem für Roller zugeschnittenen Teil.

Tösstal, das sonnige Tal der Turner 97. Tagung der Veteranen des Zürcher Turnverbandes (ZTV) Im Rahmen des 46. Zürcher Kantonalturnfestes war am 18. Juni in Rikon Treffpunkt für über 1200 Turnveteranen und Gäste. Unter den Ehrengästen war auch Regierungsrat Mario Fehr. Der Mitgliederbestand ist wieder rückläufig.

Am vergangenen Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden zu Hause gegen Lotzwil ihr siebtes Meisterschaftsspiel.

Die Obfelder Turnveteranen (vorne rechts Werner Schneiter sen.) in vergnügter Runde im Festzelt. (Bild Werner Meier) bunden mit den sportlichen Anlässen, auch bedeutende Werte für die ganze Gesellschaft erbracht werden. Im Mitgliederbestand überwiegt das Minus. Per Ende 2016 waren in 137 Gruppen 6203 Veteranen registriert; Zuwachs sieben, Abgang 60. In der Region Albis bestehen 8 Gruppen mit 450 Veteranen, plus zwei. Die Todesfälle reissen immer wieder grosse Lücken in die Reihen. Seit der letzten Tagung sind 144 Kameraden verstorben. In einer schlichten, würdigen Feier, umrahmt von Musik und eindrücklichen Worten von Pfr. Roger Nünlist, wurde nochmals ehrend Abschied genommen, auch von den Ämtlern Edwin Koch (Bonstetten), Gustav Stähli (Hedingen), Marino Crescionini, Armin Mollet, Hans Steinmann (Mett-

menstetten), Werner Müller, Alfred Wydler, Werner Kurt sen. (Obfelden). Hoch gefeiert wurden die 43 SeniorVeteranen, Jahrgang 1927 und älter. Darunter war auch der Obfelder Werner Schneiter sen. mit Jahrgang 1925. Komplimente und Informationen Martin Lüdin, Gemeindepräsident Zell (Rikon gehört zu Zell), Hans-Peter Meier, OK-Präsident KTF und auch Gemeindepräsident Wila sowie Frank Günthardt, Präsident Zürcher Turnverband ZTV waren sich einig in ihren sehr positiven Äusserungen zu den Veteranen: Gratulation für die hervorragenden Leistungen des OK-Turnfest und rundum Anerkennung für die Vielfalt im Turnwesen, sportlich, gesellschaftlich, sozial. Das Tösstal bleibt in bester Erinnerung.

Podestplatz am Nürburgring Stalliker Luciano Arnold wächst über sich hinaus

Luciano Arnold in seiner perfekt erhaltenen Brabham BT36 aus dem Jahr 1971. (Bild zvg.)

Meisterschaftspunkte für Obfelder Hornusser Gewonnenes Heimspiel gegen Lotzwil

................................................... von hans jud Turnfestwetter pur, dieser Begriff stimmt für alles in Rikon. Bereits beim Apéro der Ehrengäste, Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft, Verbänden/Vereinigungen sowie Ehrenmitglieder und Funktionäre im Turnen, war die herzliche Gastfreundschaft spürbar. Der TV Rikon feiert 125 Jahre. 1244 Veteranen und Gäste, das war die einmalige Kulisse, eine einmalige Ambiance im grossen Festzelt. Obmann Heinz Zollinger (Weiningen, TV Höngg) begrüsste mit Stolz und Freude die bunte Turnerschar und hiess sie und speziell die geladenen Ehrengäste freundlich willkommen. Der weltweit grösste Chor stimmte das Turnerlied an «Was ziehet so munter das Tal entlang.» RR Mario Fehr geizte nicht mit Dankesworten und Gratulation an die verantwortlichen Trägervereine des Turnfestes. «Eine grossartige Leistung, der Turnsport ist auf gutem Weg», so seine Worte. Mario Fehr weist auch mit Nachdruck darauf hin, dass ver-

Das letzte Spiel des FC Hausen 2 war schicksalhaft. Zuhause ausgerechnet gegen Red Star Zürich III, die künftige Heimat von Hausens Kapitän Denny Kritzmann, der zuletzt so fulminant im Fanionteam aufgespielt hatte. Gebeutelt von Personalmangel war Hausen 2 in dieser Saison nur noch ein Schatten seiner selbst. Vergessen die Freude über den vorzeitigen Aufstieg im Vorjahr. Es kam, wie es kommen musste. Hausen 2 verlor auch sein letztes Spiel deutlich mit 1:7. Den Ehrentreffer schoss Patrik Huber in der 33. Minute. Neun Jahre hatte man zusammen gespielt und oft auch zusammen

gefeiert. Nun hören viele auf oder wechseln wie Kritzmann zu anderen Teams. Viel Zeit für Trauer blieb allerdings nicht. Bereits am folgenden Sonntag galt es für Hausen 1, endlich den 3.-Ligaerhalt zu schaffen. 200 Zuschauer marschierten im Jonentäli auf und schrien ihr Team zum Sieg. Bis es allerdings so weit war, waren auch ein paar Flüche zu hören. Denn schon in der sechsten Minute kassierte Hausen nach einem weiten Einwurf den ersten Treffer von Wollerau. Nach unzähligen ungenutzten Möglichkeiten der Gastgeber schaffte Michi Walti in der 19. Minute endlich den Ausgleich. Zehn Minuten später ging Hausen durch einen Freistoss von Flurin Locher in Führung. Ronny Götschi erlöste die angespannten Zuschauer in der 55. Minute mit dem 3:1. Und Denny Kritzmann doppelte in der 65. Minute zum 4:1 nach. Damit steht fest, dass Horgen II und Albisrieden I aus der 3. Liga absteigen müssen. (map./roh.)

Am vergangenen Wochenende feierte der Nürburgring seinen 90. Geburtstag. Am 18. Juni 1927 wurde die Strecke eröffnet, und vom 16. bis 18. Juni trafen sich Fahrer unzähliger klassischer Automobile, um dieses Ereignis zu feiern. Ein Höhepunkt des Wochenendes war das Rennen mit der Historischen Formel 2 auf der Grand Prix Strecke. Mit dabei war auch Luciano Arnold aus Sellenbüren, mit seiner vielbestaunten grünen Brabham BT36. Dass er auch zu den schnellsten der Historic Formula 2 FIA International Race Series zählt, bewies Arnold auf dem Nürburgring deutlich. Er erreichte in beiden Läufen den 3. Rang der Klasse A (1967 - 1971) und konnte nach diesen Leistungen voller Freude das Podest besteigen. Noch vor zwei Wochen platzierte sich Luciano Arnold in Pau (F) auf dem 1. Rang. Hans Reding

Obfelden ging topmotiviert an das Spiel vom letzten Sonntag, ein Sieg musste unbedingt angestrebt werden. Als Heimmannschaft begann Obfelden das Spiel mit Schlagen. Lotzwil ist bei der Schlagleistung in etwa gleich stark einzuschätzen wie Obfelden. Jeder Spieler war gefordert. Obfelden legte eine starke Schlagleistung vor, Lotzwil bekundete grosse Mühe, den Hornuss rechtzeitig zu erkennen. Schon bald fiel die erste Nummer, im ersten konnten sie fünf Hornusse nicht abfangen. Nach dem Wechsel zeigte auch Lotzwil, dass mit ihnen zu rechnen ist, auch sie zeigten eine starke Schlagleistung. Nach dem ersten Durchgang lag Obfelden gerade mal drei Punkte vor Lotzwil. Im Ries lief es den Hornussern von Obfelden nicht besser als ihrem Gegner, sie konnten im ersten Durchgang sechs Hornusse nicht abfangen. Im zweiten Durchgang konnten sich die Obfelder beim

Schlagen nochmals deutlich steigern. Lotzwil kassierte weitere drei Nummern im Ries. Nach dem Wechsel konnte sich Lotzwil beim Schlagen nicht mehr steigern, ein Punkt war auf sicher. Das Heimteam zeigte im Ries eine starke Leistung, musste sich aber noch eine Nummer schreiben lassen.

Noch immer auf einem Abstiegsplatz Somit gewann Obfelden das Spiel mit sieben Nummern und 879 geschlagenen Punkten zu Lotzwil mit neun Nummern und 797 geschlagenen Punkten. Mit diesem Sieg bekam Obfelden zwei Meisterschaftspunkte gutgeschrieben, Lotzwil ging leer aus. Zwei Runden vor Schluss liegt Obfelden immer noch auf einem Abstiegsplatz, die Differenz zum rettenden achten Platz hat sich jedoch verkleinert. Einzel erzielte Reto Binggeli mit 81 geschlagenen Punkten ein Topresultat. (pf) Gute Leistungen erzielten auch: Walter Müller 74 Punkte, Fabian Berger 70 Punkte.

Unihockey-Nachwuchs mass sich in Bonstetten Event in der Schachenturnhalle Der Nachwuchs aus der Juniorenliga Zentralschweiz bereitete sich am 11. Juni, an einem Qualifikationsturnier in Bonstetten für die neue Saison vor. In der Turnhalle Schachen trafen sich 14 Teams aus der Zentralschweiz und den angrenzenden Gebieten, um sich die Stärkeklasseeinteilung für die kommende Saison zu erspielen. Ziel der Juniorenliga ist es, die Juniorenteams in Stärkeklassen einzuteilen, damit gleichstarke Teams gegeneinander antreten können. Ebenso gibt es in der Mitte der Saison Auf- und Absteiger, so dass das Niveau im Verlaufe der Saison weiter ausgeglichen werden kann. Floorball Albis spielt mit den D-Junioren ebenfalls in der Juniorenliga Zentralschweiz mit und stellt in der kommenden Saison drei Teams. Für Floorball Albis steht nach wie vor bei

Der Unihockeynachwuchs traf sich am Samstag in der Schachenhalle Bonstetten. (Bild zvg.) den Nachwuchskategorien der Spass am Spiel im Vordergrund (jede/r spielt mit), auch deshalb hat man sich der JLZ angeschlossen so, dass jede Mannschaft auf eine ausgeglichene Saison hoffen kann. Die drei Teams bestreiten ihre Saison in der zweiten und dritten Stärkeklasse. (pd.)


Sport

Freitag, 23. Juni 2017

19

Urs Freuler als Überraschungsgast Gelungene und gut besuchte Sternfahrt der Veteranen des Radsports SRB Swiss Cycling in Hedingen

OK-Präsident Hans Peter Voit (links) mit Urs Freuler und dessen Weltmeister-Velo.

165 Veteraninnen und Veteranen werden verpflegt und unterhalten: Auf der Bühne spielt der Musikverein Hedingen.

Nach 1984 und 1993 hat die Veteranen-Vereinigung zum dritten Mal die Sternfahrt organisiert und geplant. Am Samstag, 17. Juni, trafen sich 165 Veteraninnen und Veteranen aus 17 Vereinigungen der Deutschschweiz in der Schachenhalle in Hedingen. Diese Grossveranstaltung ist ein Jahr lang mit sechs OK-Sitzungen gut vorbereitet worden. OK-Präsident Hans Peter Voit aus Zwillikon und sein Team sind erfreut über das gelungene, gut besuchte Fest. Nach der Türöffnung 8.30 Uhr spielte Mitglied Reini Frischknecht (90-jährig) aus Obfelden auf seiner Drehorgel Reino einige flotte Musikstücke aus der guten alten Zeit. Der Musikverein Hedingen hat dann unter der Leitung von Jürgen Röhrig das Eröffnungskonzert von 9 bis 10 Uhr in grossartiger Manier gespielt. Die rund 25 Musikanten haben die 187 Teilnehmer so richtig in Fahrt und gute Stimmung gebracht. Die Männerriege unter der Leitung von Louis Gaille und unter Mitwirkung von Franz Gasche (ehemaliger Wirt Krone Hedingen) mit seiner Mägi – beide aus Hedingen – haben in der Küche dafür gesorgt, dass das ausgewählte Menu fristgerecht um 12 Uhr serviert werden konnte. Unter der Leitung von Albert Decurtins aus Hedingen hat der Buffetservice und der Service an den Tischen ausgezeichnet

Das OK-Team hat gute Arbeit geleistet. funktioniert. Schon zu Beginn ab 8.30 Uhr sind Kaffee und Gipfeli, sowie Getränke anhand der Getränkekarte verkauft worden.

Beeindruckendes Palmarès Um 10 Uhr hat dann OK-Präsident Hans Peter Voit den Willkommensgruss an die Teilnehmer gerichtet. Anschliessend hat der «Häuptling» aus dem Zentralvorstand, Hansueli Zeller, seine Grussworte übermittelt. Miteinander sang man dann das Veteranenlied, mit Begleitung des Musikvereins Hedingen. Gleich danach kam Überraschungsgast Urs Freuler mit seinem roten Weltmeister-Velo auf die Bühne zu einem 15-minütigen Talk mit dem OK-Präsidenten. Beeindruckend ist sein Palmarès: mehrfacher Weltmeister, Siege auf der Rennbahn im Hallenstadion Zürich und an anderen Orten, mehrfach an Sechstagerennen mit verschiedenen Partnern, und dann einige

Das Schwyzerörgeli-Quartett Räbhöckler aus dem Säuliamt. (Bilder zvg.) Male Etappen gewonnen an der Tour de Suisse und am Giro d’Italia. Urs Freuler wird nächstes Jahr 60 Jahre jung und er führt in Altendorf SZ einen Shop für den Radsport. Er spult heute noch seine Kilometer ab. Ruedi Fornaro, Vizepräsident im Gemeinderat Hedingen, hat dann sein Grusswort mit interessanten Details über die Gemeinde und auch über die Radsportlegenden aus Hedingen überbracht. Hedingen war früher gesamtschweizerisch bekannt im Kunstradfahren. Ab 11 Uhr hat Hansueli Zeller das Absenden der schweizerischen Kegelmeisterschaft mit der Damenwertung vorgenommen. Als Siegerin ist Marti Spillmann aus Hedingen gekürt worden. Im 7. Rang figuriert Helene Sommer aus Obfelden, im 12. Rang Rosmarie Ehrsam aus Affoltern – dies bei insgesamt 59 Keglerinnen. In der Teamwertung hat Affoltern den 3. Rang hinter Uri und Solothurn erreicht.

Volksmusik zum Mittag Pünktlich um 12 Uhr begann man mit dem Mittagessen. Dazu haben die Räbhöckler unter der Leitung von Rolf Meier musikalisch zwei Stunden lang begleitet. Es handelt sich um ein Schwyzerörgeli-Quartett, welches mit lüpfiger Volksmusik unterhalten hat. Das Dessert mit feinen grossen Crèmeschnitten wurde von der Bäckerei Pfyl in Hedingen spendiert. Um 13.45 Uhr hat «Häuptling» Hansueli Zeller das Absenden mit der Herrenwertung vorgenommen. Es sind vor allem die Solothurner und die Urner, welche sehr gut gekegelt haben. Aus der hiesigen Vereinigung sind Villiger Hans aus Maschwanden im 17. Rang, Arthur Dahinden aus Baar im 20. Rang, Toni Spillmann aus Hedingen im 27. Rang, Walter Sommer aus Obfelden im 31. Rang, Simon Werner aus Maschwanden im 36. und Edi Sidler aus Zwillikon im 37. Rang. Hans Peter Voit im

49. Rang von insgesamt 131 Keglern auf die Bühne zur Preisverteilung gebeten worden. Und dann kam endlich die Verkündigung der Tombola-Gewinner. Es hatte gegolten, die Anzahl «Füferli» in einem Glas zu schätzen. Die richtige Zahl lautet 1175. Diese werden an eine gemeinnützige Institution in Basel überwiesen. Insgesamt haben sich 115 Teilnehmer beteiligt. Den grössten Geschenkkorb gewann mit der Zahl 1177 Elisabeth Schuhmacher aus Winterthur, vor Erich Weiss aus Laufenburg mit 1171 und Rosmarie Walliser aus St. Gallen (1180). Die Zusatzverlosung gewann Margrit Ulrich aus Schwyz vor Karl Dinkel aus Laufenburg und Christine Hohler aus Laufenburg. Mit den Dankesworten von «Häuptling» Hansueli Zeller und dem OK-Präsidenten Hans Peter Voit sowie dem Schiessen von Erinnerungsfotos fand der gelungene Anlass um 15 Uhr ein Ende. (hpv)

70 Patrouillen unter dem Motto Hollywood unterwegs 31. Patrouillenritt des Reitvereins Müliberg Zum 31. Mal führte der Reitverein Müliberg wieder den traditionellen Patrouillenritt mit einem Rekord-Teilnehmerfeld von über 70 Patrouillen durch. Dieses Jahr bereits zum dritten Mal mit einer separaten OKVKategorie. Bei perfektem Reitwetter fanden sich die ersten Reiter schon vor 7 Uhr in der Frühe am Start oberhalb von Affoltern ein. Die 150 Reiter und ihre Pferde machten sich ab dem Startplatz «Im Wil» auf, einen zirka dreieinhalbstündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den acht Posten war vielseitig, so kam es einmal auf die Willigkeit der Pferde, einmal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste der Reitenden an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Hollywood» und so konnten sich die Teilnehmer auf spannende und lustige Spiele zur glanzvol-

len Kinowelt freuen. Angefangen bei der Herausforderung, die eigenen Schiesskünste mit denen James Bonds zu messen, durfte sodann mit dem Pferd der rote Teppich beschritten werden. Stars wurden ihren Sternen auf dem «Walk of Fame» zugeordnet, die Garderobe für die Oscar-Nacht wurde bereitgemacht und es wurde sogar eine «Botox»-Behandlung vorgenommen. Unterwegs war auch für das leibliche Wohl von Mensch und Tier gesorgt, während am Verpflegungsposten noch ein kniffliges Kreuzworträtsel auf seine Lösung wartete.

Gute Stimmung bis zum Schluss Den Besuchern der Festwirtschaft wurde nicht nur spannende und lustige Unterhaltung am letzten Posten geboten, sie konnten sich auch mit einem kühlen Getränk erfrischen oder eine feine Wurst vom Grill geniessen. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rang-

verkündigung sitzen blieb. Das beliebte Postentaxi, ein wunderschöner Oldtimer-Traktor mit Festhütte auf dem Anhänger kutschierte Sponsoren und Interessierte von Posten zu Posten, damit diese sich vor Ort ein Bild der zu meisternden Aufgaben machen konnten.

Kostüm-Wertung Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal wieder die schönsten oder ausgefallensten Patrouillen in der Kategorie «Bestes Kostüm» gekürt. Auf den ersten Platz schaffte es Patrouille 65, Corinne Berther und Daniela Dachs, als Wilma und Fred Feuerstein. Die weiteren Plätze gingen an die Patrouille 6 Catherine Licata und Uschi Horn (Pirates of the Caribbean) und Patrouille 68 Priska Purtschert und Nadine Ulrich (Runaway Bride). (pd.)

Patrouille «Familie Feuerstein», 1. Platz in der Kategorie «Bestes Kostüm». (Bild zvg.) Enz, RV Muri Bremgarten. 2. Sarah Dürmüller, Andrea

Janine Graf. 2. Miriam Schläpfer, Monika Schütz.

Auszug aus den Ranglisten:

Knüsel, RV Zug. 3. Nina Zollinger, Stéphanie Rageth,

3. Tamara Reinhard, Damaris Kiser. Vollständige

Kategorie OKV: 1. Melanie Grünenfelder, Manuela

RV Kloten. Kategorie offen: 1. Daniela Leutenegger,

Ranglisten unter www.rvmueliberg.ch.


20

Sport

Freitag, 23. Juni 2017

Ämtler zwischen 18 und 68 am Zytturm-Triathlon in Zug Pirmin Christen gewann in seiner Altersklasse beim Sprint 29 Ämtler Triathletinnen und Triathleten erreichten beim Zytturm-Triathlon das Ziel. Drei von ihnen errangen Podestplätze: Pirmin Christen gewann in seiner Altersklasse beim Sprint, Werner Ammann wurde Zweiter – wie schon in Rapperswil –, Urs Müller Dritter im Overall-Klassement. ................................................... von bernhard schneider Die Wetterbedingungen waren perfekt: Keine Wolke trübte den Sonnenschein und alle Athletinnen und Athleten waren im Ziel, bevor die Nachmittagshitze zu drücken begann. Einzig der Wind blies wesentlich stärker als prognostiziert. Dies wäre nicht erwähnenswert, hätte er nicht die Schwimmboje beim Wendepunkt der 1500-Meter-Strecke der Olympischen Distanz zunehmend weiter in den See hinaus gezogen, so dass die Frauen und die älteren Männer schliesslich deutlich über zwei Kilometer zu schwimmen hatten.

Caroline Koethe führt im Gesamtklassement Caroline Koethe ist überrascht, dass sie nach diesem Rennen im Gesamtklassement ihrer Altersklasse in der Jahreswertung von Swiss Triathlon führt. Sie verpasste die entsprechende Ehrung, weil sie ihre Leistung als wesentlich schwächer eingeschätzt hatte, als sie tatsächlich war. Die wandernde Boje im Wasser habe sie irritiert und für den weiteren Wettkampf so weit demotiviert, dass sie ihre übliche Leis-

tung nicht habe abrufen können. Trotz ihrer an sich guten Form befand sie sich nach dem Schwimmen auf dem für sie unüblichen 9. Zwischenrang, stiess dann aber noch auf den 6. Platz der Altersklasse vor. Eigentlich hat Caroline Koethe diese Saison als Zwischensaison geplant, da sie die Ausbildung zur Pilates-Instruktorin absolviert hat, um im neuen Studio «Freiraum» in Rifferswil zu unterrichten. Nun überlegt sie sich, doch auf die Jahreswertung des «Circuit» zu setzen. Da in einer Woche in Uri Windschattenfahren zugelassen ist, startet sie möglicherweise kurzfristig beim Hobby-Rennen im Rahmen der Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern am Albis von heute Abend, um sich auf das wettkampfmässige Fahren in der Gruppe vorzubereiten, das sonst bei den Triathlon-Amateuren meist verboten ist.

Die schnellsten Zeiten hinter den Ämtler Profi-Triathleten Urs Müller und Patrick Rhyner erzielten auf der Olympischen Distanz Olivier Herbelin, Roman Hofstetter, Raphael Schor und Manuel Schönbächler. Als jüngster Teilnehmer aus dem Bezirk Affoltern erreichte Andrew Irvine aus Hausen das Ziel, als ältester der Knonauer Werner Ammann – dieser etwas langsamer, dafür mit einer um mehrere hundert Meter verlängerten Schwimmstrecke. Aufgrund der Panne beim Schwimmen ist die Gesamtzeit daher zwischen den Altersklassen nicht vergleichbar.

Team Koach dominiert in Zug Nach dem mässigen Abschneiden in Rapperswil hat Coach Kurt Müller eine Reaktion gefordert. Nach dem Zytturmtriathlon durfte er bilanzieren: «Voller Erfolg in Zug». Das Team Koach hat die Teamwertung gewonnen, drei Einzelsiege sowie drei dritte Plätze erreicht und die Gesamtwertung der Männer dominiert.

Urs Müller zeigt eine starke Leistung. (Bild Bernhard Schneider) 1:58.10; Raphael Schor, Rifferswil, 4. OM35, 2:16.52; Caroline Koethe, Rifferswil, 6. OF35, 2:43.29; Sandra Tandler, Ebertswil, 6. OF45, 3:16.51; Sonja Burgardt, Hausen am Albis, 10. OF45, 3:23.43; Patrick Rhyner, Rifferswil, 12. OM18, 2:01.16; Olivier Herbelin, Bonstetten, 25. OM18, 2:11.52; Roman Hofstetter, Bonstetten, 33. OM18,

Die Ämtler Resultate

Die geforderte Reaktion ist erfolgt

2:15.37; Daniel Rubsch, Aeugst 33. OM45, 2:31.22; Manuel Schönbächler, Mettmenstetten, 41. OM18, 2:18.31; Patrick Baumeler, Bonstetten, 45. OM18, 2:21.48; Alistair Irvine, Hausen am Albis, 64. OM45, 2:50.57; Reto Caviezel, Affoltern am Albis, 72. OM35,

Philipp Koutny hatte den Auftrag, das Overall-Klassement zu gewinnen. Verblüffend war nicht, dass er die Aufgabe erfüllte, sondern wie er dies tat: Als Langdistanz-Triathlet hatte er nach dem Schwimmen wie erwartet Rückstand auf die Kurzdistanz-Spezialisten. Er stieg als 12. knapp zweieinhalb Minuten nach dem Führenden aus dem Zugersee, dominierte auf dem Rad um den Zugersee herum aber so klar, dass er bereits vor dem Laufen in Führung lag, wo er den Vorsprung auf stattliche 3 Minuten 41 bei einer gesamten Wettkampfzeit von 1 Stunde 53 Minuten 35 Sekunden ausbaute.

2:57.50; Andrew Irvine, Hausen am Albis, 79. OM18, 2:49.42; Roger Gfeller, Hausen am Albis, 87. OM35, 3:07.18; Fabian Mettes, Kappel am Albis, 90. OM35,

Müller schon gut erholt

3:10.49

Die Ämtler Profis des Teams Koach, Urs Müller und Patrick Rhyner, bestritten den Zytturm-Triathlon eine Woche nach dem Ironman 70.3 in Rapperswil im Rahmen des Aufbautrainings. Müller überraschte mit dem 3. Rang im Overall Klassement dank einem ausgeglichenen Wettkampf. Rhyner verlor knapp zwei Minuten und neun Plätze auf seinen Teamkollegen. Der Rifferswiler war zwar im Wasser der Schnellste der Koach Profis, doch auf dem Rad be-

Experience (0.5 km Schwimmen, 40 km Rad, 5 km Laufen): Pirmin Christen, Wettswil, 1. EM35, 1:28.15; Natascha Gutknecht, Kappel am Albis, 8. EF45, 1:56.35; Christian Kälin, Stallikon, 8. EM55, 1:51.06; Michi Grimm, Obfelden, 10. EM35, 1:38.32; Andy Kemish, Aeugstertal, 12. EM55, 1:58.36; Simon Waddington, Ebertswil, 27. EM45, 1:49.49; Johan Steenstra, Aeugst, 29. EM35, 1:51.58; Reto Fröhlich, Aeugst, 47. EM45, 2:00.51; David Kälin, Stallikon, 51. EM18, 1:50.15; Romano

Olympische Distanz (1.5-2.5 km Schwimmen, 40 km

Mondini, Knonau, 67. EM18, 2:01.23; Wernli Serge,

Rad, 10 km Laufen): Werner Ammann, Knonau, 2.

Mettmenstetten, 77. EM18, 2:09.28; Thomas Brod-

OM65, 3:18.16; Urs Müller, Stallikon, 3. OM18,

beck, Wettswil, 78. EM18, 2:10.38.

kundete er Mühe und beim Laufen verspürte er die Belastung von Rapperswil noch deutlicher als der Stalliker Müller. Knapp hinter Rhyner erreichte David Koster als vierter Koach-Profi das Ziel. Besondere Freude bereiteten dem Teamchef die beiden Youngsters Raphael und Manuel Arnold. Beide siegten in ihren Altersklassen überlegen. «Letztes Jahr musste ich die beiden noch bremsen, um ihren Aufbau nicht zu schnell voranzutreiben. Jetzt sind die beiden Brüder ein echtes Versprechen für die Zukunft. Dass sie nach ihren Siegen am Samstag am Sonntag als Fans unseres Teams dabei sind, ist eine weitere Qualität der beiden», hält Kurt Müller fest.

Koethe an Spitze der Jahreswertung Das Bild abgerundet haben Erika Schmid und Oliver Thomi mit den dritten Plätzen ihrer Altersklassen im Experience Rennen, wie die Kurzdistanz neu genannt wird. Hinzu kommt, dass Caroline Koethe in der Circuit-Jahreswertung bereits wieder führt. Dazu reichte ihr der sechste Platz in Zug. «Wir haben nicht nur den Teamwettkampf gewonnen und sechs Podestplätze erreicht, wir haben mit 28 Finishern und zahlreichen Fans auch optisch das Bild in Zug positiv geprägt», fasst Coach Müller zusammen. Er erwartet nun an den nächsten beiden Wochenenden in Spiez und Uri nochmals starke Leistungen mit dem Ziel, die Führung in der Teamwertung zu übernehmen. (tk) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.

Technik und Ballgefühl Drei Teams sind auf der silbernen Handballer im Trainingswochenende Welle gesurft Am vergangenen Wochenende führte der HSV Säuliamt das traditionelle Trainingswochenende in der Sporthalle Stigeli durch. Mit Ausnahme der Jüngsten (U7 und U9) absolvierte der gesamte Verein am Trainingswochenende mindestens zwei Übungseinheiten. Dabei wurde auf die Technik und die Gewöhnung an den Ball fokussiert, da seit der letzten sportartspezifischen Einheit schon einige Zeit verstrichen war.

Taktik noch während des Spiels angepasst

gezwungen, die Taktik für den Angriff zu überdenken. Die neue Devise lautete: sich freilaufen ohne Ball, um anspielbar zu werden. Gegen Ende der Partie konnte das Team dies immer besser umsetzen und den Rückstand verringern. Doch schlussendlich reichte die Zeit nicht mehr und so mussten sich die Ämtler mit 26:29 geschlagen geben. Die gewonnenen Erkenntnisse sind aber Gold wert und werden in die kommenden Trainings integriert. Trainingswochenende bedeutete aber nicht nur Anstrengung, sondern auch Spass und Entspannung. Bei einem gemütlichen Grillen durften das Herren 1 und 2 den Samstag ausklingen lassen und sich von den Trainings erholen. Der HSV Säuliamt hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich und hofft, dass die gewonnenen Erkenntnisse möglichst viel zu einem erfolgreichen Saisonstart beitragen werden. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, gibt es im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit am Trainingswochenende dabei zu sein. (pd.)

Auf der Stufe U13 fand nach den Sportferien der geplante Übergang der älteren Jahrgänge in die höhere Alterskategorie statt. Zudem durfte der HSV einen regen Zuwachs an neuen Junioren verzeichnen, was die Trainer aufgrund der fehlenden Matchpraxis dazu veranlasste, ein Trainingsspiel gegen den LK Zug zu organisieren. Dabei wollte man die in den letzten Wochen trainierten Inhalte umsetzen und unter Wettkampfbedingungen üben, doch der Gegner aus der Innerschweiz trat anders auf als erwartet. Mit einer sehr offensiven und aggressiven Deckung zwangen sie den HSV zu zahlreichen Ballverlusten, daher sah sich das Trainerduo Masset/Häuselmann Fortschritte dank intensivem Training. (Bild zvg.)

Pontonierfahrverein Ottenbach erfolgreich Am letzten Wochenende trafen sich 38 Pontoniersektionen im waadtländischen Bex – erstmals seit 2005. Für den Pontonierfahrverein Ottenbach endete das Wochenende mit drei Silbermedaillen und zahlreichen Kranzauszeichnungen. Auf der tückischen Rhone war ein anspruchsvoller Parcours ausgesteckt. Der Einsatz der Fahrer dauerte intensive 20 Minuten und die Kampfrichter bewerten das Geschehen während des gesamten Wochenendes. Unter ihnen Christian Blaser, ein langjähriges Mitglied des Pontonierfahrvereins Ottenbach.

Nur die Besten holen Medaillen Am Sonntagnachmittag kam es mit der Rangverkündigung zum Höhepunkt. Bei den Jüngsten, in der Kategorie 1, fuhren die Zwillinge Michele und Irene Leutert mit der Bestzeit auf Platz 2. Nora und Timo Schriber verpassten das Podest um 0,2 Punkte und ihren Brüdern Sebastian und Dominik fehlten bloss 0,7 Punkte zur Kranzauszeichnung in der Kategorie 2. In der Kategorie Frauen erkämpften sich Anita Stanger und Corinne Leutert den 6. Rang. Bei den ältesten, in der Kategorie D löste sich der Knoten nach Startschwierigkeiten bei Peter Berli und Ueli Wittenwiller. Ihr rasanter Lauf endete auf dem zweiten Platz. Bei den Aktiven holten sich Martin Guthauser

und Christian Schnopp den zweiten Platz.

Zahlreiche Kranzauszeichnungen Die intensiven Trainingseinheiten haben sich bei Urs Berli und Adi Schumacher sowie Leo Baschnagel und Ernst Humbel bezahlt gemacht. Sie verdienten sich die Kranzauszeichnung. Mike Guthauser führt die Sektion als Fahrchef zum goldenen Kranz auf Rang 6 und wurde mit Christian Grüter mit der Kranzauszeichnung im Einzelwettkampf doppelt belohnt. Die Ottenbacher hoffen, dass auch die Schweizer Meisterschaften vom 24. und 25. Juni in Wallbach eine silberne oder sogar goldene Welle bringen. (AL/NB)

Die drei erfolgreichen Ottenbacher Pontonier-Teams mit ihren Silbermedaillen. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 23. Juni 2017

21

Spass und Kollegialität als Erfolgsfaktoren Der Tennisclub Wettswil zieht eine positive Interclub-Bilanz – auch ohne Aufstieg Auch wenn der grosse Exploit ausblieb, kann der Tennisclub Wettswil auf eine erfolgreiche Interclub-Saison zurückblicken. Von den 14 Teams spielten einige um den Aufstieg, nur eines stieg ab. Dem Schritt in die nächsthöhere Liga – in diesem Fall die Nationalliga C – am nächsten war das «Aushängeschild» des TC Wettswil. Das aus Spielern des TC Wettswil und des TC Säuliamt zusammengesetzte Erstliga-Team der Kategorie Herren Aktive erreichte die zweite Aufstiegsrunde. In den Gruppenspielen blieb die Mannschaft von Captain Guido Baumann ungefährdet und siegte dreimal klar. Ebenso unumstritten war das Resultat des ersten Aufstiegsspiels: Nach 6:0-Siegen in den Einzelpartien konnte auf die bedeutungslosen Doppel verzichtet werden. Diese Erfolgswelle wurde im zweiten Aufstiegsspiel abrupt ausgebremst.

6:0-Niederlage im Aufstiegsspiel Auf dem schnellen Hallenbelag der Tennishalle des TC Wädenswil konnten die Wettswiler nach sechs verlorenen Einzeln ihrerseits auf die Doppel verzichten. Zum einen oder anderen Punkt hätte es immerhin reichen können. So vergab die Wettswiler Nummer 1, Andy Sinn (R2), im ersten Durchgang gegen den R1-klassierten Yvon Haessig vier Satzbälle. Dominique Gilli (R3) kam gegen

sichtstabelle von «Interclub-Chef» Guido Baumann. Denn auch die 2.-Liga-Teams der Aktiven, der Jungsenioren und der Senioren setzten sich in ihren Abstiegsspielen durch und konnten die Ligazugehörigkeit somit wahren. Dramatisch ging es dabei im «Senioren-Regionalderby» zwischen Wettswil und dem TC Säuliamt zu und her. Nach einer Zwischenbilanz von 3:3 fiel die Entscheidung im Champions-Tie-Break des letzten Doppels mit 10:6 hauchdünn zugunsten der Wettswiler aus, die damit ihre Säuliämtler Kollegen in die 3. Liga beförderten. Die Atmosphäre beim anschliessenden gemeinsamen Essen war dennoch entspannt und freundschaftlich – insgesamt ein passendes Stimmungsbild für die gesamte Wettswiler InterclubSaison. (BK)

Erfolgreiche Saison trotz verpasstem Aufstieg. Von links: die gemischte 1.-Liga-Herrenmannschaft des TC Wettswil mit Joseph Prix, Captain Guido Baumann, Adrian Schalbetter, Dominique Gilli, Thibault Gagnaux, Fabian Hubmann, Andy Sinn und Kevin Urech. (Bild zvg.) Dominik Meister (R3) nach drei abgewehrten Matchbällen im Tie-Break des dritten Satzes seinerseits zu einem Matchball, den er unglücklich vergab. Er verlor das Tie-Break und damit das Match schliesslich mit 8:10. Doch selbst zwei Einzelpunkte hätten am Ausgang der Begegnung wohl nichts geändert – der Sieg der Wädenswiler, die in der Folge auch die dritte Aufstiegsrunde gewannen und in die NLC aufstiegen, war verdient. Ähnlich erfolgreich wie das Herrenteam spielten die 1.-Liga-Damen

um Captain Andrea Dürst. Auch sie erreichten die Aufstiegsspiele, wurden aber vom TC Mendrisio ebenso klar in die Schranken gewiesen wie ihre männlichen Kollegen in Wädenswil und mussten die Heimreise aus dem Tessin ohne Punktgewinn antreten. Einen Hauch besser verkauften sich die 2.-Liga-Seniorinnen um Nora Kindler, die nach einer starken Gruppenphase im ersten Aufstiegsspiel gegen den TC Bachtobel immerhin eine Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Immer noch vier 1.-Liga-Teams Weniger glücklich agierte das zweite 1.-Liga-Team der Damen, das den Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern konnte. Dagegen schafften Patrick Mastais Jungsenioren und Sergio Catellanis Senioren mit Siegen in ihren jeweiligen Abstiegsspielen den Klassenerhalt, sodass der TC Wettswil im nächsten Jahr mit vier statt wie bisher fünf 1.-Liga-Teams antreten wird. «Klasse gehalten!», war in der Tat die häufigste Kurzbilanz in der Über-

Projekt TCW 2020 auf Kurs Das Infrastruktur-Ausbau-Projekt «TCW 2020» des Tennisclubs Wettswil schreitet planmässig voran. Für die kommende Wintersaison können auch von Nichtmitgliedern Fixplätze in den zwei Traglufthallen auf dem Ettenberg reserviert werden. Näheres finden Interessierte unter www.tcwettswil.ch / Traglufthallen.

Vier Podestplätze für Säuliämtler Karatekas

Auch nach der 4. Runde null Punkte

Junior Karate League Turnier in Bonstetten

Die zweite Mannschaft der Faustballer des Männerturnvereins Affoltern steckt in der Krise.

Die Teilnehmenden am Junior Karate League Turnier zeigten bemerkenswerte Selbstbeherrschung. Auch solche Tritte führten nicht zu Verletzungen. (Bild sals)

400 Karatekas und 800 Besucher sorgten am vergangenen Sonntag für viel Betrieb in der Bonstetter Schachenhalle. Das Junior Karate League Turnier war geprägt von konzentrierten Vorführungen, fairen Kämpfen und gegenseitiger Unterstützung. ................................................... von salomon schneider Karatekas zwischen 6 und 13 Jahren nahmen am Junior Karate League Turnier vom vergangenen Sonntag teil. Neben 400 jungen Karatekas waren auch Hunderte Eltern, Verwandte und Kollegen anwesend. Augenfällig war die grosse Unterstützung von der Tribüne und die Kollegialität unter den Karatekas. Siege wurden gemeinsam gefeiert, Niederlagen unter gutem Zusprechen von Freunden verdaut.

Für Andi Müller, Leiter der organisierenden Shito Ryu Karate Schule Albis, war auch die fünfte Austragung des Turniers ein Vollerfolg: «Die strahlenden Gesichter der Kinder überragten den ganzen Tag, auch wenn es ab und zu Tränen gab. Dann kümmerten sich die jungen Karatekas umeinander und halfen sich gegenseitig wieder auf die Beine und auch die Eltern und Verwandten halfen mit einer Umarmung oder einem Glacé, die Stimmung zu regulieren.» Den Gewinn aus den Glacé-Verkäufen – 500 Franken – spendet Andi Müller wiederum an ein Hilfswerk für Strassenkinder in Brasilien. Säuliämtler Podestplätze: Chatrina Maron 2. Platz Kumite Flurin Baumann 3. Platz Kumite Mattis Jugene 3. Platz Kumite Flavio Artus 3. Platz Kata Infos: karate-albis.ch.

2. Mannschaft der Affoltemer Faustballer in der Krise

Affolterns zweite Mannschaft konnte auch am letzten Spieltag der Vorrunde in Embrach nicht punkten und verlor gegen die Einheimischen mit 0:3 (9:11, 10:12, 10:12) dreimal denkbar knapp. Im 2. Satz erspielte man sich sogar einen Satzball, der jedoch nicht verwertet werden konnte. Im zweiten Spiel traf man auf den Aufstiegsaspiranten Schlieren I. Der 1. Satz ging, aus Sicht von Affoltern, völlig daneben, denn sie verloren gleich mit 1:11. Die Sätze zwei und drei konnten sich wieder sehen lassen, trotzdem verlor die vom Verletzungspech verfolgte 2. Mannschaft wieder mit 0:3 und verbleibt somit in der Rangliste auf dem letzten Platz mit null Punkten. Weiter geht es am kommenden Samstag, ab 14 Uhr in Rüti beim Schulhaus Lindenberg gegen Jona 2 und Rüti 1.

Beginn der Rückrunde in der Ostgruppe der Nationalliga B Nach der Ligaspielpause, als die Nati in Muri spielte und dort bei einem

Die Mannschaft Affoltern I der Faustballer des Mtva bei einem Timeout. (Bild zvg.) Testspiel gegen Deutschland 1:4 verlor, und einem zweitägigen Trainingslager, das in Frick stattfand, geht es nun am Samstag in Wilen weiter. Affoltern I trifft dort ab 16 Uhr auf der Sportanlage Aegelsee auf Oberwinterthur und Rickenbach-Wilen. Es wird

Leiterinnen gesucht Für Turn- und Sportverein Bonstetten Der Turn- und Sportverein Bonstetten ist eine Gruppe von rund 40 Kindern, die Spass am Geräteturnen haben und dies zweimal pro Woche ausüben. Das Training findet am Montag und Mittwoch, von 18.30 bis 20 Uhr statt. Zur Ergänzung des Leiterteams im Geräteturnen Bonstetten werden dringend ein bis zwei Leiterinnen gesucht. Der Turn- und Sportverein ist an einem

oder beiden Tagen auf Unterstützung angewiesen, damit alle Gruppen weiterturnen können. Natürlich werden auch eine Leiterentschädigung und attraktive Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Wer Interesse hat, oder mehr Informationen wünscht, kann sich gerne bei Monique Straub melden: moniquestraub@bluewin.ch. (pd.)

sich zeigen, ob Oberwinterthur die Führung ausbauen kann oder ob ein Team aus dem Verfolger-Quartett, das lediglich zwei Punkte Rückstand aufweist, ablösen kann. John Schoch Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.

Petra Klingler in Indien am Start In Navi Mumbai, Indien, findet dieses Wochenende der 6. Boulder-Weltcup der Saison statt. Auf der Startliste sind aktuell knapp 100 Athletinnen und Athleten aus 19 Ländern, darunter auch Petra Klingler. In dieser Saison erreichte die Bonstetterin bereits fünf Top-Ten-Rangierungen in Folge. Sie will diese Serie fortsetzen und wenn möglich den Final erreichen und dort einen tollen Wettkampf liefern. (pd.)


Stellenanzeiger Wir sind eine Organisation mit rund 170 Mitarbeitenden. Unsere Spitexzentren befinden sich in Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis und Obfelden. Unser Ziel ist es, die uns anvertrauten Menschen in ihrer Selbsthilfe zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen, so lange wie möglich im vertrauten Umfeld zu leben. Macht Ihnen die Pflege und Betreuung von Menschen Freude? Arbeiten Sie gerne selbstständig, fühlen sich aber auch im Team wohl? Bringen Sie ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Belastbarkeit mit? Dann sind Sie bei uns richtig! Zur Ergänzung unserer Pflegeteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung:

Fallführende dipl. Pflegefachpersonen HF/FH/DNII 50 – 90 % Dipl. Pflegefachperson im Abenddienst, ca. 10 – 20 % Fachfrauen/-männer Gesundheit EFZ 40 – 80%

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht nahe liegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustüre» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeiter sind das Herz des Ladens, deshalb legen wir grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Aus diesem Grund heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Wettswil suchen wir per 1. Juli oder nach Vereinbarung Sie als

Verkäufer/-in ca. 40-60% auch samstags Ihr Profil Sie verfügen über eine Ausbildung im Detailhandel oder haben bereits Erfahrung im Lebensmittelverkauf. Sie sprechen fliessend Deutsch und verstehen die schweizerdeutsche Sprache einwandfrei. Sie sind eine aufgeschlossene, kontaktfreudige Persönlichkeit und freuen sich auf eine vielseitige, kundenbezogene Aufgabe in einem aufgestellten Team. Teambezogen ist das Idealalter 35-55 Jahre. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Foto. LANDI Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten E-Mail: michael zaugg@landialbis.ch

Ausführliche Inserate unter: www.spitexka.ch. Bewerbungen an: silvia.geltner@spitexka.ch, Tel. 044 762 50 42.

Gemeinde Obfelden

Plattenleger 100 % Wir suchen einen Plattenleger mit Erfahrung zur Verstärkung unseres Teams. Wir sind rund um den Raum Knonauer Amt tätig, unser Magazin ist in Mettmenstetten stationiert. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme wenn Sie die folgenden Qualifikationen mitbringen: – eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Plattenleger – selbstständiges Verlegen von Keramik, Naturstein und Mosaikplatten sowie Fugenarbeiten – Deutsch in Wort und Schrift – Führerausweis in Kat. B – Teamfähigkeit Bei uns erwartet Sie eine interessante, vielseitige Tätigkeit mit attraktiven Anstellungsbedingungen in einem familiären und motivierten kleinen Team. Bitte melden Sie sich telefonisch oder schriftlich. Alex Dubs Keramische Wand- und Bodenbeläge Schützenhausstrasse 10, 6332 Hagendorn Telefon 079 207 76 30

In unserem lebhaften Betrieb mit einem Team von rund 30 Mitarbeitenden ist die Stelle für eine

Bäckerei-Konditorei Fachfrau mit Führungsverantwortung nach Vereinbarung neu zu besetzen. In dieser anspruchsvollen Tätigkeit übernehmen Sie die Fach- und Führungsverantwortung im Verkauf. Sie sind gut ausgebildet, qualitätsbewusst, positiv eingestellt und stehen für Teamarbeit, haben Organisationstalent und möchten gerne Verantwortung übernehmen. Sie führen den Verkauf effizient und kostenbewusst. Es macht Ihnen Spass, aktiv mitzuarbeiten. Eine vielseitige Aufgabe wartet auf Sie: – Ein interessantes und vielseitiges Aufgabengebiet – Moderner Betrieb mit erstklassigen Produkten – Freiraum für selbstständiges Arbeiten und neue Ideen – Qualitätskontrolle und Führung eines motivierten Teams Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen mit Foto an: Andreas Iten Bäckerei Konditorei Iten Oberdorfstrasse 3 8934 Knonau www.iten-baeckerei.ch info@iten-baeckerei.ch

Wir suchen Ferienablösungen

für Büroreinigungen für die Monate Juli und August Markstahler-Reinigungen 044 761 02 46

Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Für die Verwaltung der Gemeinde- und Primarschulliegenschaften suchen wir per 1.Oktober 2017 einen/eine

Immobilienbewirtschafter/-in (80 bis 100 %) Ihre Aufgaben: • Administrative und technische Bewirtschaftung der Gemeinde- und Primarschulliegenschaften • Vermietung von Wohnungen und sämtlichen gemeindeeigenen Räumen und Anlagen • Rücknahme und Übergabe von Mieträumlichkeiten und Organisation der notwendigen Instandstellungen • Unterhaltsplanung der Immobilien • Planung und Begleitung von baulichen Erneuerungen und Sanierungen • Personelle und fachliche Führung der Hauswarte • Mitarbeit in der Energiekommission • Allgemeine Verwaltungsaufgaben Sie bringen mit: • Kaufmännische oder bautechnische Berufsausbildung mit guten baulichen Kenntnissen sowie Weiterbildung zum Immobilienbewirtschafter eidg. FA • Berufserfahrung vorzugsweise in einer öffentlichen Verwaltung • Sehr gute Office-Anwenderkenntnisse • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung Wir bieten Ihnen: • eine vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe in einem motivierten Team • einen modernen Arbeitsplatz • zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

Die Bäckerei zwischen Zug und Zürich. Für unsere Bäckerei-Konditorei mit Schwerpunkt Bäckerei (Arbeitsbeginn 3 oder 5 Uhr) suchen wir nach Vereinbarung eine/-n junge/-n

Bäcker-Konditor/-in EFZ «auch Lehrabgänger» Alles was wir sind und tun sehen Sie unter www.poeschtlibeck.ch Auf Ihre Bewerbung per E-Mail freuen sich Nik Vogel und Team Pöschtli Beck AG, 8912 Obfelden/ZH bewerbung@poeschtlibeck.ch

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino Mittwoch, 5. Juli/ 13. September/4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Blumeninsel Mainau Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Europa-Park Rust Donnerstag, 19. Oktober 2017 Carfahrt inkl. Eintritt 88.– 4-11J. 78.– Sonntagsmarkt Cannobio Sonntag, 22. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– Crazy Ladies Shopping Day Freiburg im Breisgau Samstag 4. November 2017 Carfahrt CHF 62.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald * Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6. bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13. bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11. bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Helene-Fischer Stadion-Tour 2018 in Basel! Sichern Sie sich schon heute ein Ticket. Dienstag, 26. Juni 2018 Sitzplatz Kat. 1 Preis CHF 220.– Sitzplatz Kat. 2 Preis CHF 185.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Extra

Freitag, 23. Juni 2017

gut zum druck

Schliesslich Rettet die Post! Landauf landab hört man diesen Hilfeschrei, wenn Poststellen von der Schliessung bedroht sind. Darum habe ich jetzt in meinen Ferien eine persönliche Hilfsaktion gestartet. In einem Souvenirshop in Oberammergau kaufte ich ein Dutzend Postkarten, dichtete schnell einen lustigen Vierzeiler, schrieb ihn auf die Karten, klebte die passenden Marken auf und schon ging die Post ab zu meinen lieben Freunden und Verwandten zu Hause. Wenn jetzt alle Empfänger meiner Feriengrüsse im nächsten Urlaub das Gleiche tun, so dauert es nicht mehr lange und die Post wird von einer Postkartenflut überrollt, dass sie überstürzt neue Filialen eröffnen muss. Übrigens, früher wusste unser Briefträger immer schon vor uns, an welchem Strand Onkel Albert und Tante Frieda ihre Ferien verbrachten. Im Gegensatz zu den heutigen Postzustellungsangestellten hatte er nämlich noch Zeit, die Postkarten zu lesen, bevor er sie in unseren Briefkasten warf. Martin Gut

herkömmliches

Humor Humor ist die Fähigkeit, in ausweglosen Situationen heiter und gelassen zu reagieren, was auf Aussenstehende nicht nur mutig, sondern geradezu übermütig wirkt – überraschend komisch und belustigend, obwohl es eigentlich nichts zu lachen gibt. «Humor ist wenn man trotzdem lacht», lautet dementsprechend die bekannteste und anerkannteste Definition, die Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910) zugeschrieben wird. Das Wort selbst ist lateinischer Herkunft. Humor bedeutet Flüssigkeit und entspricht den Körpersäften (humores), deren Mischung nach antiker Auffassung das Naturell (Temperament) eines Menschen bestimmt. Im Fall eines Humoristen scheint es sich um eine besonders widerstandsfähige Mischung seiner humores zu handeln, während der Melancholiker mit eher gemischten Gefühlen der Zukunft entgegenbangt. Gut oder schlecht ist weder das eine noch das andere. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Hotspot für Fledermäuse

23

Im Spital Affoltern geboren

Zwillikerweiher: Ökologische Aufwertung im Rahmen der Sanierung Dreizehn Fledermausarten wurden 2016 am ehemaligen Fabrikweiher in Zwillikon nachgewiesen – darunter auch stark gefährdete Arten. Damit der wertvolle Lebensraum nicht verloren geht, plant Pro Natura Zürich gleichzeitig mit der Sanierung eine ökologische Aufwertung des Weihers. Diesen Frühling hat der Kanton grünes Licht für die geplanten Massnahmen gegeben. «Aktuell sind wir noch mit der Mittelbeschaffung für das Projekt beschäftigt, aber wir freuen uns sehr, wenn wir im nächsten Jahr mit den Arbeiten am Weiher beginnen können», sagt Nora Hug, Projektverantwortliche von Pro Natura Zürich. Seit 2015 ist das kommunale Naturschutzgebiet Zwillikerweiher Eigentum der Naturschutzorganisation. Bereits von Anfang an war klar, dass der Weiher in seinem heutigen Zustand als «kleine Stauanlage» einzustufen ist und die Hochwassersicherheit des Weiherdamms entlang des Jonenbachs als ungenügend beurteilt wird. Gleichzeitig ist aber auch bekannt, dass der Weiher ein hervorragendes Jagdgebiet für Fledermäuse ist. Von Frühling bis Herbst finden sich hier in der Nacht sehr viele Tiere zur Jagd ein. Im 2016 konnten 13 Fledermausarten akustisch nachgewiesen werden. Fünf davon stehen auf der Roten Liste, unter anderem die stark gefährdeten Arten Mopsfledermaus und Wimperfledermaus. Das Vorkommen weiterer Arten ist möglich.

Valeria, 16. Juni.

Joline, 17. Juni.

Die Mopsfledermaus erreicht bis 29 cm Spannweite. (Bild Heinz Sielmann Stiftung) Neu auch Zugang für die Bevölkerung Bereits im vergangenen Winter hat der Forstbetrieb Affoltern aus Sicherheitsgründen Holzereiarbeiten auf dem Weiherdamm durchgeführt. Um den Verlust an Baumhöhlen und damit Versteckmöglichkeiten für die Fledermäuse zu kompensieren, montieren Experten der Stiftung Fledermausschutz noch in diesem Jahr spezielle Kästen, in denen Fledermäuse den Tag verschlafen, ihre Jungen aufziehen oder überwintern können. Als weitere Sicherheitsmassnahme muss der Wasserspiegel um gut 35 cm abgesenkt werden. Dadurch würde der Weiher zusehends verlanden, was der

Vielfalt an Insektenarten, welche sich als Larven im Wasser entwickeln, abträglich ist. Diese Insekten stellen jedoch die Hauptnahrung der Fledermäuse am Weiher dar. Um diesem Verlust entgegenzuwirken, plant Pro Natura Zürich, den Weiher nach der Absenkung auszubaggern und so die heutige Ausdehnung des Weihers konstant zu halten. Weiter ist eine abwechslungsreiche Baumhecke entlang des Südund Ostufers geplant und auf der angrenzenden Wiese ein HochstammObstgarten mit ergänzenden Kleinstrukturen für Nachtfalter & Co. Neu wird auch ein Zugang für die Bevölkerung möglich sein. (pd.)

Ermina, 18. Juni.

Julia, 18. Juni. (Bilder Irene Magnin)

Digitalisierung braucht klare Regeln

gedankensprünge Endlos

Im letzten Jahr zeigte sich, dass die Daten der Verwaltung hohen Risiken ausgesetzt sind. Der Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl sieht akuten Handlungsbedarf. Die Kontrollen des Datenschutzbeauftragten in der kantonalen Verwaltung, in Gemeinden und Spitälern weisen in verschiedenen Bereichen auf erhebliche Mängel hin. Sensitive Gesundheitsdaten sind weit weniger geschützt als Finanzdaten bei den Ban-

ken und der Schutz von Steuerdaten auf Gemeindeebene ist noch schwächer. Gleichzeitig nehmen die Cyberrisiken zu. Die Vorteile der Digitalisierung seien schnell zunichtegemacht und das Vertrauen der Bevölkerung verspielt, wenn die Risiken nicht präventiv angegangen werden, sagte Baeriswyl. In der Beurteilung des Datenschutzbeauftragten sind Tonaufnahmen an Gemeindeversammlungen heikler als im Parlament. Im Vordergrund steht die ungehinderte Ausübung der politischen Rechte.

Im Bildungsalltag verdrängt die Digitalisierung den Spickzettel. Studierende schreiben ihre Prüfungen oft auf dem eigenen Laptop, woraus sich neue Formen des Prüfungsbetrugs ergeben. In der Smartphone-App datenschutz.ch sind alle wichtigen Instrumente für den Datenschutz im Alltag gebündelt. (pd.) Der Tätigkeitsbericht 2016 sowie die vierseitige Broschüre «kurz&bündig – Blick in den Tätigkeitsbericht» sind elektronisch verfügbar unter

Der Kreis kommt vor der Wende Das Vorwort steht am Ende Im Vornherein ist man gescheiter Undsoweiter undsoweiter Martin Gut

volg-rezept

Schweinssteak an süss-saurer Apfelsauce

www.datenschutz.ch/TB2016

wetter

Als Quereinsteiger von der Kanzel predigen Akademisch gleichwertiger Weg ins Pfarramt Die Konferenz aller 19 Deutschschweizer Kirchen für die reformierte Pfarr-Ausbildung gibt grünes Licht für den neuen Master-Studiengang «Quereinstieg in das Pfarramt». Start des Studiengangs ist im Herbst 2018.

bauernregel «An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet.»

An der Konkordatskonferenz für die reformierte Pfarr-Ausbildung vom 15. Juni fiel der historische Entscheid: Die Rechtsgrundlagen für den zweiten Studiengang «Quereinstieg in das Pfarramt» (Quest) wurden geschaffen. Entstanden ist damit ein akademisch gleichwertiger Weg ins Pfarramt. Der Master-Studiengang steht Akademikerinnen und Akademikern offen und kann – sofern die Universitäten Basel und Zürich die Studienordnung be-

schliessen – ab Herbst 2018 an der Universität Zürich und an der Universität Basel studiert werden. Der Studiengang führt in drei bis vier Jahren in Richtung Pfarramt und kann berufsbegleitend absolviert werden. Das einjährige Lernvikariat folgt als praktische Berufsausbildung in kirchlicher Verantwortung auf den akademischen Teil der Ausbildung. Somit dauert eine Neuorientierung hin zur Pfarrerin, zum Pfarrer auf diesem Weg vier bis fünf Jahre. Der Quest-Studiengang startete 2015 erstmals mit 34 Studierenden. Im neuen Modell können die Studierenden einen Mastertitel erlangen. Träger des akademischen Studiengangs sind die Theologischen Fakultäten. (pd.) Weitere Infos: www.theologiestudium.ch/quest.

Zutaten für 4 Personen 4 2 EL 0.5 dl 2

Schweinssteaks Bratbutter Calvados Äpfel, in feine Scheiben geschnitten 1 Zwiebel, gehackt 2 dl Apfelessig 2 Chilis, fein gehackt 1 EL Honig Salz, Pfeffer

Zubereitung Schweinssteaks würzen, in Bratbutter gut anbraten. Im Ofen bei 85 °C ca. 20 Min. nachgaren lassen. Den Bratensatz mit Calvados ablöschen, etwas Bratbutter, Zwiebeln, Äpfel und Chilis dazugeben und andünsten. Mit Essig ablöschen, Honig beigeben und gut einreduzieren, bis die Sauce eindickt. Zubereitungszeit: 45 Minuten.


Tag der offenen Tür Español ¡ Hola ! ¿ qué tal ? ¡ buenos días ! ¡ buenas tardes ! ¡ buenas noches ! ¡ hasta pronto ! Mucho gusto Gerne laden wir sie ein, zum Spanisch-Apéro am Donnerstag, 29. Juni 2017, 17.30 bis 20.00 Uhr Bitte bis 27. Juni 2017 anmelden.

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Schönes Appenzell/ Landgasthof Eischen Montag, 17. Juli 2017

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 116.– inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017 Seniorenschifffahrt/ Fr. 76.– Rundfahrt auf dem Rhein, Hafen Breisach Dienstag, 8. August 2017 inkl. Mittagessen

Ferienreisen 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– inkl. Konzerteintritt Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch

Profile for AZ-Anzeiger

048 2017  

048 2017