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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 169. Jahrgang I Freitag, 19. Juni 2015

Mehr Steuerertrag

Mehr Zeit nötig

Gute Rechnungsabschlüsse in Affoltern und in Wettswil. > Seite 3

Tempo 30 in Knonau: Nach der Projektgenehmigung folgt die öffentliche Auflage. > Seite 5

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Verzögerung Schwimmbad der Schule Wettswil: Vor allem Asbestsanierung ist aufwändiger als geschätzt. > Seite 7

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Raumpatenschaften Mit welchen Mitteln die Gemeinde Affoltern das Littering-Problem bekämpft. > Seite 9

In der Nacht 250 Tonnen nach Obfelden bewegt Neuer Transformator für das EW-Unterwerk – Spezialtransporter notwendig

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Neue Räume Kinder und Mitarbeitende haben den neuen Hort in Hedingen eingeweiht. > Seite 11

Streethockey-WM vor der Haustür Die besten StreethockeyNationen messen sich bis Sonntag, 28. Juni, an den Weltmeisterschaften in Zug. Ämtler Jérôme Weber ist die Nummer eins im Tor der Schweiz. Zum Auftakt spielt die Schweiz heute Freitag um 19.30 Uhr gegen Bermuda. Als härteste Brocken lauern in der Gruppe 2 des A-Pools allerdings auch die Top-Nationen Tschechien und Kanada sowie Griechenland. Mit dem Publikum im Rücken und etwas Turnierglück ist der Schweiz einiges zuzutrauen. Für einen defensiven Rückhalt soll Wettswiler Jérôme Weber sorgen. Der Routinier des SHC Bonstetten-Wettswil ist als Torhüter Nummer eins eine zentrale Figur im 25-Mann-Kader des Gastgebers. Auch ausserhalb der BossardArena und der Trainingshalle wird einiges geboten. Höhepunkte sind etwa die Konzerte der Schweizer Topband Pegasus heute Freitag und von Schlagerprinzessin Beatrice Egli am Sonntag auf dem Arenaplatz. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 27 anzeigen

Der Abbieger beim Restaurant Hirschen – das letzte Hindernis vor dem Unterwerk. (Bild Werner Schneiter)

Mit einem Spezialtransportfahrzeug wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein 250 Tonnen schwerer Transformator von Gebenstorf ins EW-Unterwerk nach Obfelden gebracht – ein logistischer Kraftakt.

ein. Dieser begann im ABB-Werk Deutschland in Bad Honnef und führte mit einem Ledischiff auf dem Rhein nach Basel. Danach gings auf dem Landweg weiter nach Gebenstorf und am zweiten Tag nach Obfelden.

................................................... von werner schneiter

Rückstände auf die Marschtabelle sind in solchen Fällen keine Ausnahme, weil es viel Vorarbeit zu verrichten und es unterwegs unzählige Hindernisse zu überwinden gilt. Der 10-Achser, ein veritabler Tatzelwurm, ist zwar auf jeder Achse steuerbar, das ge-

Für 3 Uhr in der Früh war die Ankunft beim Unterwerk in Obfelden angesagt – mit gut zweistündiger Verspätung traf der Spezialtransport schliesslich

Unzählige Hindernisse

samte Gefährt jedoch gegen 80 Meter lang und vier Meter hoch. Abzweigungen, Kreisel, Trottoirs und Verengungen machen Passagen zum Geduldspiel. So mussten unterwegs zahlreiche Strassenpfosten, Signaltafeln, Leitplanken und anderes temporär entfernt und Parkplätze gesperrt werden. Auf Landflächen, für die Erweiterung des Radius’ benötigt wurden, legten Helfer feste Unterlagen aus. Ein 250 Tonnen schwerer Transformator lastet natürlich schwer, dazu kommen in der Betriebsphase noch 90 Tonnen Öl. Das Einmanövrieren ins Unterwerk forderte von Pendlern Geduld, denn

«Jetzt sind alle Altlasten beseitigt» Hedingen weiht das renovierte Schulhaus Schachen Gamma ein Im totalsanierten Schulhaus sind Hort, Kindergarten, Verwaltung, Handarbeitszimmer und Sonderpädagogik untergebracht. Mit der Einweihung des Schulhauses Schachen Gamma ist die Schulraumentwicklung in Hedingen bis auf weiteres abgeschlossen worden. Zur Freude von Schulleitung und Politik konnten auch die seit 1994 hinter dem Schulhaus Gamma platzierten Provisorien zurückgebaut werden. Im Parterre und im Keller des neuen Schulhauses finden Hort und Kindergarten Platz. Sie sind modern und barrierefrei gestaltet worden und bieten Platz für bis zu 66 Kinder. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Das renovierte Schulhaus Gamma in Hedingen: Die seit 1994 eingesetzten Provisorien wurden bereits zurückgebaut. (Bild Salomon Schneider)

die Endphase des Transports erstreckte sich in die Rushhour. So bildeten sich zwischen 5 und 6 Uhr vor dem Autobahnanschluss in Affoltern Kolonnen. Eigentümerin des Transformators, einem Phasenschieber, ist das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, das zusammen mit den EKZ, Axpo und Swissgrid in Obfelden domiziliert ist. Der neue Stahl-Koloss hat 250 MegaVolt-Ampère (MVA), wesentlich mehr als der alte. Sein Preis: gegen 8 Mio. Franken. ................................................... > Weitere Bilder auf Seite 15

Amtsgeheimnis: Beschuldigter entlastet Das Zürcher Bezirksgericht sprach einen Bauingenieur aus dem Bezirk Affoltern vom Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung frei. Der Beschuldigte war in der Zürcher Baudirektion tätig und soll dem Planer «seiner» Gemeinde amtsinterne Informationen zur Verfügung gestellt und dabei seine eigenen Ideen zu einem Planverfahren dargelegt haben. Im Weiteren soll er seinem Bruder einen nicht öffentlichen Vorprüfungsbericht des Amtes für Raumentwicklung zugänglich gemacht haben. Der Richter sieht allerdings keine Offenlegung eines Geheimnisses, weil er die Infos einer befugten Person vermittelt habe und im zweiten Fall der behördliche Willensprozess bereits beendet gewesen sei. ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Projektierungskreditabrechnung für die Schulhaussanierung Ennetgraben 3. Kündigung der Vereinbarung über die Ausgleichszahlungen zwischen den Bezirksgemeinden betreffend der Schulungskosten von Asylkindern der 2. Phase B) Primarschulgemeinde

Grundbucheinführung für die Gemeinde Knonau Inkraftsetzung Das eidgenössische Grundbuch für die politische Gemeinde Knonau ist vom Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 2. März 2015 auf den 1. Juli 2015 in Kraft gesetzt worden und gilt von diesem Zeitpunkt an als eingeführt. Ab Inkraftsetzungsdatum können alle eintragungsbedürftigen, aber nicht eingetragenen dinglichen Rechte gegenüber gutgläubigen Dritten nicht mehr geltend gemacht werden und verlieren, sofern sie nicht binnen zwei Jahren von dem genannten Zeitpunkt an zur Eintragung gelangen, ihre Wirkung auch unter den Parteien (§ 270 des zürcherischen Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch). Grundbuch Affoltern 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Walter Gröbly, geb. 5. Mai 1938, von St. Gallen SG und Oberuzwil-Dorf SG, gest. 17. Dezember 2014, wohnhaft gewesen: 8914 Aeugst am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 30. März 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 20. Juli 2015 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 19. Juni 2015.

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Kündigung der Vereinbarung über die Ausgleichszahlungen zwischen den Bezirksgemeinden betreffend der Schulungskosten von Asylkindern der 2. Phase C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und der Sonderrechnungen 2014 Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 29. Juni 2015, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 19. Juni 2015 Der Gemeinderat

Affoltern am Albis, 19. Juni 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Juliana Meier, geb. 14. Februar 1923, von Birmensdorf ZH, gest. 30. Oktober 2012, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 26. Mai 2015 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 9. Juni 2015 mangels Aktiven eingestellt worden.

Sperrung von fünf öffentlichen Parkplätzen an der Oberen Bahnhofstrasse vom 1. Juli 2015 bis 31. März 2016 Fünf öffentliche Parkplätze an der Oberen Bahnhofstrasse 25 werden vom 1. Juli 2015 bis 31. März 2016 gesperrt. Die Zürcher Kantonalbank errichtet während den Bauarbeiten am eigenen Gebäude auf diesem Parkplatz ein Schalterprovisorium. Die weiteren Parkplätze sind wie gewohnt zugänglich. Wir danken für Ihr Verständnis. Affoltern am Albis, 19. Juni 2015

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 29. Juni 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Gemeinde Affoltern am Albis Sicherheitsvorstand

Affoltern am Albis 19. Juni 2015

Cup-Final

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Samstag, den 20. Juni von 13.00 bis 16.00 Uhr Der Vorstand

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Bauliche Lärmsanierungsmassnahme entlang von Staatstrassen – entlang der Stationsstrasse (im Bereich Chrüzacherweg 10 bis 14) Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, Postfach 88, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, Postfach 88, 8906 Bonstetten, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Bonstetten, den 19. Juni 2015 Der Gemeinderat Bonstetten

Einladung zur Gemeindeversammlung auf Montag, 22. Juni 2015, in die Kirche Maschwanden 19.30 Uhr: GV der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten anschliessend ab 20.00 Uhr: GV der – politischen Gemeinde – Primarschulgemeinde – reformierten Kirchgemeinde Traktanden A. Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten Anträge der Sekundarschulpflege gemäss separater Publikation B. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Kreditabrechnung Projektierung Schwimmbad 3. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Schwimmbad C. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Verpflichtungskredit Sanierung Pausen- und Käsiplatz

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 14. Juni 2015, in Mettmenstetten 1. Die Jahresrechnung 2014 der Kirchgemeinde wurde genehmigt. 2. Ein Baukredit von Fr. 1 582 000.– für die Sanierung und Umgestaltung des Mettmenstetter Pfarreizentrums wurde genehmigt. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihrer Ausübung innert fünf Tagen – und im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 17. Juni 2015

D. Kirchgemeinde Anträge der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Wahlvorschlag der Pfarrwahlkommission für die Pfarrstelle Maschwanden Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei seit Freitag, 5. Juni 2015, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde:

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 21. Juni 2015, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung der Rechnung 2014 2. Genehmigung Entschädigungsreglement 3. Informationen 4. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz)

Gemeindeveraltung Maschwanden Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein.

Beschluss der evang.-ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 14. Juni 2015, fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2014 wird genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil ab 19. Juni zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Reitgelegenheit Ein 19-jähriger Schimmelwallach, gut ausgebildet, im Raume Steinhausen, freut sich von Ihnen, Mann/Frau (auch Pensionär willkommen), ausgeritten zu werden. Für Interessierte Tel. 079 315 28 60

Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juni 2015

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 19. Juni, feiern Silvia und Josef Bachmann-Schmid in Wettswil am Albis ihre goldene Hochzeit. Dem Ehepaar gratulieren wir herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag und viele weitere gemeinsame Jahre.

Zum 95. Geburtstag In Affoltern darf Werner Schertenleib morgen Samstag, 20. Juni, den 95. Geburtstag feiern. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich zum hohen Wiegenfest und wünschen ihm alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Hedwig Reichwein, wohnaft in Mettmenstetten, feiert heute Freitag, 19. Juni, ihren 90. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche, einen frohen Festtag und alles Gute im zehnten Lebensjahrzehnt!

Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 19. Juni, feiert Carl Josef Hollenstein in Affoltern seinen 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag Elsa Leutert-Illi feiert in Obfelden am kommenden Sonntag, 21. Juni, ihren 85. Geburtstag. Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen in den Dorfteil Bickwil. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 19. Juni, feiert Kurt Mair-Noack seinen 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem rüstigen Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm im Kreise seiner Familie und Freunde ein freudvolles Fest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Diesen Sonntag, 21. Juni, feiert Hilda Müller-Hurter in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir senden der Jubilarin die besten Wünsche für ein schönes Geburtstagsfest und für die Zukunft.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Solide Rechnungsergebnisse 2014 Politische Gemeinde Affoltern ohne Übergangsausgleich Gerade mal 50 Stimmberechtigte genehmigten am vergangenen Montagabend im Kasinosaal sämtliche Anträge aller drei Güter einstimmig. Die von Primarschule und politischer Gemeinde Affoltern sowie der Sekundarschule Affoltern-Aeugst präsentierten Jahresrechnungen 2014 schliessen solide ab. ................................................... von urs e. kneubühl Den Auftakt machte, wie gewohnt, die Sekundarschulgemeinde AffolternAeugst, deren Jahresrechnung 2014 bei einem Ertrag von 11,1 Millionen Franken (Voranschlag: 10 Millionen) und einem Aufwand von 10,3 Millionen (10,1 Millionen) mit einem Ertragsüberschuss von 802 000 Franken abschliesst. Diese ist, dank höherer Steuereinnahmen, Vermögenserträge und Entgelte, rund eine Million besser als budgetiert und fand entsprechend die einstimmige Genehmigung durch die anwesenden 50 Stimmberechtigten. Genauso glatt winkte die Sek-Gemeindeversammlung anschliessend die Abrechnung des Projektierungskredits von 1,32 Millionen Franken für die Schulhaussanierung und Schulhauserweiterung der Schulanlage Ennetgraben durch; mit 1,17 Millionen Franken wurde dieser um 143 000 Franken unterschritten.

Sek und Primarschule kündigen Vereinbarung Ausgleichzahlungen Schliesslich sagte die Gemeindeversammlung der Sekundarschule – spä-

ter auch jene der Primarschulgemeinde – auch einmütig Ja zur Kündigung der Vereinbarung über Ausgleichzahlungen zwischen den Bezirksgemeinden betreffend die Schulungskosten von Asylkindern der 2. Phase. Infolge der Übernahme der schulischen Verantwortung für die Jugendlichen des MNA-Zentrums Lilienberg (1. Phase) durch den Bezirkshauptort werden diesem im Gegenzug praktisch keine Familien mit Schulkindern der 2. Phase zugeteilt. «Die damit grundsätzlich veränderten Rahmenbedingungen entsprechen folglich nicht mehr dem damals mit der Vereinbarung bezweckten Solidaritätsgedanken», hielten die beiden Schulgemeinden fest und beantragten die entsprechende Kündigung auf den nächstmöglichen Termin. Die Jahresrechnung 2014 der Primarschulgemeinde Affoltern schliesst gegenüber dem Voranschlag mit rund 884 000 Franken höher ab als budgetiert. Aufgrund des Netto-Finanzausgleichs des Kantons von nahezu 7 Millionen Franken präsentiert sie sich mit 18,6 Millionen allerdings ausgeglichen. Die Stimmberechtigten verabschiedeten die Rechnung 2014 ohne Gegenstimme.

Politische Gemeinde: Rechnung 2014 positiver als Voranschlag Ebenfalls einstimmig folgte die Versammlung der Politischen Gemeinde dem Antrag des Gemeinderates um Genehmigung der Jahresrechnung 2014. Die laufende Rechnung schliesst bei 78,3 Millionen ausgeglichen und damit gegenüber dem Voranschlag wesentlich positiver ab; der zugesicherte Übergangsausgleich von rund 5,8 Mil-

lionen Franken musste nicht beansprucht werden. Im Gegenteil, die Rechnung 2014 beinhaltet auch die Rückerstattung des Übergangsausgleichs 2014 im Betrag von 7,1 Millionen Franken; vor Rückerstattung des Übergangsausgleichs weist die Jahresrechnung 2014 einen entsprechenden Ertragsüberschuss aus. Ohne Berücksichtigung der Rückerstattung des Übergangsausgleichs, schliesst der Gesamtaufwand der laufenden Rechnung um rund 2,4 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Die hauptsächlichen Faktoren dafür sind einerseits Mehreinnahmen von rund 4,6 Millionen Franken aus Grundstückgewinnsteuern, ordentlichen Steuern des laufenden Jahres und der Vorjahre sowie Vermögenserträgen, andererseits schlagen tiefere Ausgaben beim Personal(530 000 Franken) und Sachaufwand (910 000) sowie ein kleinerer Abschreibungsbedarf auf dem Verwaltungsvermögen entsprechend zu Buche.

Anfragen zu Sozialkosten und Spital Der Gemeinderat beantwortete zum Schluss noch zwei Anfragen. Mit der ersten verlangte Jakob Schneebeli Auskünfte zu den Sozialhilfekosten und deren Entwicklung in den letzten Jahren. Gemäss Aussage des Zweckverbandes hat sich der Aufwand für die wirtschaftliche Sozialhilfe der Gemeinde Affoltem zwischen 2010 und 2014 bei gleichzeitig gesunkenen Fallzahlen von rund 2,7 Millionen auf 3,2 Millionen Franken gesteigert. Der Ausländeranteil aller Sozialhilfefälle betrug 2014 rund 45 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr nur leicht gestiegen; in den letzten fünf Jahren wur-

den allerdings keine Leistungen an Personen ohne gültigen Aufenthalt in der Schweiz ausgerichtet. Gut geschultes und erfahrenes Fachpersonal sowie ein standardisiertes Vier-Augen-Prinzip, so hält der Sozialdienst Bezirk Affoltern fest, verhindert Missbrauch. Ab Erstaufnahme wird alles akribisch und regelmässig geprüft, auch unangemeldete Hausbesuche werden bei Bedarf durchgeführt. Grundsätzlich wird sämtlichen Hinweisen nachgegangen, wobei, wenn nötig, auch Polizei, Detektive, Vertrauensärzte und weitere Personen mit einbezogen werden. Michael Bommel seinerseits verlangte mit seiner Anfrage eine Stellungnahme des Gemeinderates zur Situation am Spital Affoltern sowie zum Stand der Aufarbeitung der gemachten Fehler bzw. Unterlassungen durch Betriebskommission und Delegierte. Bezüglich einer Information zum Aufklärungsstand erklärte sich der Gemeinderat als nicht zuständig: «Für die Beantwortung einer Anfrage ist diejenige Organisation zuständig ist, welche dafür die Verantwortung zu tragen hat. Sowohl die Führung eines Spitals, als auch die Führung des Zweckverbands Spital Affoltem gehören nicht zu den Aufgaben der Gemeindeverwaltung, noch liegen diese in ihrem Verantwortungsbereich.» Gemeindepräsident Clemens Grötsch hielt seinerseits aber fest, dass der Gemeinderat und – wie die Eröffnung des neuen Versorgungs- und Energiezentrums bewiesen habe – auch die Bevölkerung hinter dem Spital stehe. Dieses biete nach wie vor ein exzellentes Leistungsangebot und funktioniere grundsätzlich gut, wobei die Mitarbeitenden sehr gute Arbeit leisteten.

Gutes Rechnungsergebnis dank Fiskalertrag Versammlung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Wettswil Dank einem hohen Fiskalertrag weist die Jahresrechnung der politischen Gemeinde einen Ertragsüberschuss von 3,4 Mio. Franken aus. Nach einer längeren Diskussionsrunde stimmte die Primarschulgemeinde der Einführung der Schulsozialarbeit zu. ................................................... von martin mullis Die Zweckentfremdung des Singsaals im Schulhaus Mettlen in Wettswil hätte am letzten Montagabend grösser nicht sein können. Anstelle von fröhlichen Kinderliedern projizierte Finanzvorstand Christoph Ehrsam zahlenlastige Folien auf die Leinwand. Und dennoch durfte auf den Gesichtern der 57 anwesenden Stimmberechtigten überwiegend ein zufriedenes Lächeln beobachtet werden. Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger sprach vor der Vorstellung der Jahresrechnung 2014 von einem einzigartigen und vermutlich nicht wiederholbaren Rechnungsergebnis. Hauptsächlich dank hoher und unerwarteter Grundstückgewinnsteuern von 2,7 Mio. durfte der Finanzvorstand von einem Ertragsüberschuss von knapp 3,4 Mio. Franken berichten. Kein Wunder, dass die Stimmberechtigten ohne jede Wortmeldung der Jahresrechnung zustimmten. Der einen Tag zuvor an der Urne gewählte Schulpflegepräsident Roger Schmutz eröffnete anschliessend die Versammlung der Primarschulgemeinde – ganz so, als ob dies für ihn längst Routine wäre. Charmant verteilte er vor Beginn der anstehenden Traktan-

Verkündete ein hervorragendes Ergebnis der Jahresrechnung: Finanzvorstand Christoph Ehrsam. (Bild mm)

Übergab nach elf Jahren eine tolle Schule: Francesca Brignoli Lutz wurde verabschiedet. (Archivbild)

den erst einmal verbale und reale Blumensträusse.

der Schulverwaltung, Esther MerazziNaef, welche während 41 Jahren in der Schulverwaltung tätig war und demnächst in Pension geht. Die Jahresrechnung der Primarschulgemeinde wurde von den Stimmberechtigten wortlos und ohne Gegenstimme gutgeheissen. Die Einführung der Schulsozialarbeit (SSA), nächster Traktandenpunkt, gab dann jedoch zu einigen Ausführungen Anlass. Präsident Roger Schmutz erklärte, dass die gesetzlichen Grundlagen die Gemeinden verpflichten für ein bedarfsgerechtes Angebot an Schulsozialarbeit zu sorgen. Diese Forderung belaste die Primarschule mit jährlich wiederkehrenden Ausgaben von 95 000 Franken.

Nach elf Jahren eine tolle Schule übergeben Infolge gesundheitlicher Probleme im familiären Kreis sah sich die Präsidentin der Primarschulpflege, Francesca Brignoli Lutz, gezwungen, vom Amt zurückzutreten. Schmutz würdigte ihre Leistungen und wies auf ihre ausgezeichnete Arbeit in den vergangenen elf Jahren hin. Mit einem herzlichen Dank und einem Blumenstrauss verabschiedete er die sichtlich gerührte Kollegin. Francesca Brignoli Lutz bedankte sich für die netten Worte und betonte, dass sie auch ein bisschen stolz sei, eine tolle Schule übergeben zu dürfen. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön und ein Blumengebinde überreichte Präsident Schmutz der Leiterin

Schulsozialarbeit ist «Ladenhüter» Verschiedene Votanten, unter anderen auch alt Nationalrat Hans Kaufmann,

sprachen sich in der Diskussionsrunde dagegen aus. Kaufmann bezeichnete den Antrag als «Ladenhüter», denn das Ansinnen, für Sozialarbeit viel Geld auszugeben, sei in Wettswil bereits vor fünf Jahren gescheitert. Ausserdem wende die Gemeinde bereits sehr viel Geld für Sozialaufgaben auf. Weitere Argumente der Gegner der SSA bezeichneten nicht die Schule, sondern vielmehr die Eltern als verantwortlich für diese Probleme. Eine Schulsozialarbeiterin und weitere Sprecher hielten diesen Begründungen entgegen, dass die SSA eine ausgezeichnete Investition für eine gute Schule bedeute. Die Lehrpersonen fänden schlicht keine Zeit für die vermehrt auftretende Problematik. Viele der umliegenden Gemeinden hätten inzwischen sehr gute Erfahrungen mit der SSA gemacht. Diese bejahenden Voten überzeugten schliesslich die Versammlung und dem Antrag wurde mit deutlichem Mehr zugestimmt. anzeige


Rifferswil

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung (Änderung) Ab 1. Juli 2015 gelten für die Gemeindeverwaltung folgende neue Öffnungszeiten (und Block-Arbeitszeiten für das Personal): Montag bis Mittwoch 08.00 bis 11.30 Uhr 14.00 bis 16.30 Uhr Donnerstag

08.00 bis 11.30 Uhr 14.00 bis 17.30 Uhr

Freitag

08.00 bis 11.30 Uhr

Mit dem Gemeindepersonal können (wie schon bisher) auch Besuche ausserhalb der ordentlichen Öffnungszeiten vereinbart werden. Wettswil am Albis, 19. Juni 2015 Gemeindeverwaltung Wettswil a. A.

Bauherrschaft: Moritz Arbenz, Jonenbachstr. 25, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Sichtschutzelemente (Eisenkonstruktion, gefüllt mit Holz), Grundst. Kat.-Nr. 1100, Jonenbachstrasse 25, KZ

Gemeindeversammlungen vom 11. Juni 2015

Rifferswil

Amtliche Publikation der Ergebnisse

Bauherrschaft: Marion Huber, Albisstrasse 5, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Sarina Suter, Dollägerten 14, 8934 Knonau Bauprojekt: Grillkota, Sichtschutz, Pool, Grundst. Kat.-Nr. 1507, Albisstrasse 5, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Stiftung Kinderfreundeheim Mösli, c/o Mechthild Malash, Zypressenstrasse 123, 8004 Zürich Vertreten durch: BB&I Architekten AG, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Projektverfasser/in: BB&I Architekten AG, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Bauvorhaben: Fassadensanierung und Umbau Badezimmer, Möslistrasse 50, Kat.-Nr. 1461, Zone Landwirtschaftszone

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

De Plättlileger

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Qualität aus Freude am Beruf

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Myrtha Schwager Brühlmann, Ringstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Myrtha Schwager Brühlmann, Ringstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen Sichtschutz, Vers.-Nr. 1384, Kat.-Nr. 830, Ringstrasse 4, Wohnzone W2c

Hedingen Gesuchsteller: Kenel-Kobler Marianne, Alte Schulhausstrasse 32, 8912 Obfelden Projektverfasser: atelier fischer architektur + gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauprojekt: Dachsanierung mit Einbau Dachflächenfenster, Arnistrasse 4, Kat.-Nr. 627, Vers.-Nr. 49; Wohn- und Gewerbezone 2.9

Ottenbach Bauherrschaft: Petra und Beat Keller, Salzrain 3a, 8913 Ottenbach Grundeigentümer: Stockwerkeigentümer Projektverfasser: Frego AG, Isenbergstrasse 8, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellung Pergola (Aluminium) mit eingebauter Faltstore; 1. Dachgeschoss Gebäude Versicherungs-Nr. 1141, Salzrain 3a, KatasterNr. 1602, Kernzone A

Ottenbach Bauherrschaft: Jürg und Irene Schneebeli, Luegeten, 8913 Ottenbach Grundeigentümer: Jürg Schneebeli, Luegeten, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Baubüro Ruedi Egli GmbH, Fuessmättli 3, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Abbruch Wohnteil Gebäude Versicherungs-Nr. 1; Ersatzneubau Zweifamilienhaus; Indacherstellung Photovoltaikanlage ganzes Dach Gebäude Versicherungs-Nr. 1, Isenberg 1, Kataster-Nr. 1600, Landwirtschaftszone

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Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 A. Politische Gemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 B. Primarschulgemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 2. Zustimmung zur Einführung der Schulsozialarbeit ab Schuljahr 2015/2016 (Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredites von Fr. 95 000.–) Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil am Albis, 19. Juni 2015 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

Die Stimmberechtigten haben an den Gemeindeversammlungen folgende Beschlüsse gefasst: Politische Gemeinde Ottenbach 1. Jahresrechnung 2014; Abnahme: einstimmig angenommen 2. Gemeindesaal Ottenbach; Neubeschaffung Saalbestuhlung, Ersatz diverser Küchengeräte und Sanierung des Barbodens; Kreditabrechnung: einstimmig angenommen 3. Isenbergstrasse; Sanierung Strassenentwässerung; Kreditbewilligung: einstimmig angenommen 4. Legat Ernst Blaser; Aufhebung; Saldierung: einstimmig angenommen 5. Totalrevision der Polizeiverordnung: einstimmig angenommen 6. Bürgerrechtsgesuch Lindner Andreas: einstimmig angenommen

HERZLICHEN DANK für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die ich beim Abschied von meinem lieben

André Fix erfahren durfte. Danke für die zahlreichen lieben Briefe, Karten und tröstenden Worte. Die grosse Teilnahme am Trauergottesdienst hat mich tief berührt. Dem Pfarreibeauftragten Pedro Guerrero danke ich für den einfühlsam gestalteten Abschiedsgottesdienst. Danke auch dem Orgelspieler. Ein grosser Dank gebührt dem Hausarzt Dr. med. Philippe Luchsinger für die liebevolle jahrelange Betreuung. Ein liebes Dankeschön an die gute Seele Agnes, die mir zur Seite steht. Ein grossser Dank allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Umarmungen, die lieben Worte und für die grosszügigen Spenden. Es ist tröstend zu wissen, dass er vielen Menschen in lieber Erinnerung bleiben wird. Juni 2015

Annemarie Fix

Primarschulgemeinde Ottenbach

Fahrzeuge

1. Jahresrechnung 2014; Abnahme: einstimmig angenommen 2. Anschaffung einer neuen EDV-Anlage (inkl. Wireless/Server); Kreditabrechnung: einstimmig angenommen Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Jahresrechnung 2014; Abnahme: einstimmig angenommen Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und deren Ausübung innert fünf Tagen ab dieser Publikation schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) gegen die Beschlüsse innert 30 Tagen ab dieser Publikation schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Montag, 22. Juni 2015, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 19. Juni 2015 Namens der Vorsteherschaften Gemeinderat Ottenbach

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Freitag, 19. Juni 2015

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Gamma: Gebäude-Aufwertung mit mehr Ausnützung Das totalsanierte Schulhaus Gamma in Hedingen wurde am vergangenen Mittwoch festlich eingeweiht Zur Einweihung des Schulhauses waren alle Exponenten eingeladen, die mit dem Schulhaus Gamma und dem Umbau zu tun haben. Bei der Besichtigung und dem Festakt wurde gezeigt, dass sich der Aufwand und die intensive Planungszeit gelohnt haben. ................................................... von salomon schneider Für die Besichtigung des neuen Schulhauses liess sich die Schule Hedingen etwas Besonderes einfallen. Anstatt einer gemeinsamen Hausführung wurden die Besuchenden in jedem Zimmer von den jeweiligen Verantwortlichen empfangen. Susanne Winistörfer vom Chinderhuus Hedingen freute sich speziell über den Einzug ins neue Schulhaus. «Endlich hat jedes Kind seinen eigenen Kleiderhaken», strich sie exemplarisch hervor. Der Teil für die Tagesstrukturen im Parterre und Keller ist für bis zu 66 Kinder konzipiert.

Kurze Wege in der Verwaltung Im ersten Stock ist neu die Schulverwaltung und die Schulleitung untergebracht. Im Dachgeschoss befinden sich Räume für Sonderpädagogik sowie ein Halbklassenschulzimmer und das Handarbeitszimmer. Im Gammasaal wird beispielsweise Psychomotorik geschult. «In diesem Ansatz werden Bewegung, Gefühl und Verhalten ganzheitlich angegangen. Abweichungen in der Bewegungsentwicklung führen oft zu Unwohlsein bei den Kindern und resultieren in Verhaltensauffälligkeiten», erläuterte Sandra Losi. Der Hedinger Gemeindepräsident Bertram Thurnherr freute sich sehr über die gelungene Renovation: «Das Gebäude ist ein richtiges Bijou geworden. Die Zusammenarbeit mit Michel Nigg war ein Glücksfall – nicht nur wegen des Raumgewinns von 200 Quadratmetern. Gerade die Räume für die Tagesstrukturen sind super gelungen.» Primarschulleiter Ueli Trindler nahm seine Worte auf und scherzte: «Gamma, das steht für Gebäude-Aufwertung mit mehr Ausnützung.»

Zur Einweihung gaben Schülerinnen und Schüler ein Konzert im Gammasaal: Die Gäste wurden bei einem Lied zum Mittanzen und Mitsingen animiert.

Dank Flachdach konnten 200 Quadratmeter Nutzfläche gewonnen werden.

Das grosse Esszimmer für die Tagesstrukturen in Hedingen. (Bilder sals)

Die Einführung von Tempo 30 braucht noch etwas Zeit Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau ................................................... von matthias ebnöther, gemeindeschreiber knonau Die Einführung der Tempo-30-Zone im Bereich «Süd» (Chamstrasse, Unterdorfstrasse, Eschfeld, Schulhausstrasse) ist in Projektierung, die Umsetzung wird jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nach der Projektgenehmigung durch die Sicherheitsdirektion – auf Antrag des Gemeinderates – erfolgt eine öffentliche Auflage, mit der Möglichkeit von Eingaben durch die Bevölkerung. Im Anschluss erfolgt die Projektfestsetzung mit einer erneuten Publikation (Festsetzungsbeschluss). Erst nach Inkrafttreten des Festsetzungsbeschlusses kann die Tempo 30Zone realisiert werden. Fragen in diesem Zusammenhang können direkt an das Bausekretariat, 044 768 50 51, gerichtet werden.

Revisionsbericht KVG Die GemeindeFinanzen.ch GmbH hat am 7. April die KVG-Revision (gestützt

auf § 140a Gemeindegesetz und § 23 der Verordnung zum EG KVG) durchgeführt. Der Revisionsbericht hält fest, dass fehlerfrei gearbeitet wurde und sämtliche Prüffragen positiv beantwortet werden konnten. Der Gemeinderat bedankt sich bei den zuständigen Sachbearbeitenden der SVA Zürich und des Sozialdienstes Bezirk Affoltern für die gute Arbeit.

Massnahmenplanung Gefahrenkartierung Hochwasser Mit Verfügung vom 2. Juli 2013 hat die Baudirektion die Gefahrenkarte «Naturgefahren Knonauer Amt» erlassen. Der technische Bericht gibt Auskunft darüber, inwiefern die Gemeinde Knonau dazu verpflichtet ist, eine Massnahmenplanung in Auftrag zu geben, um die in der Gefahrenkarte beziehungsweise dem technischen Bericht festgehaltenen Problemzonen zu beheben. Nachdem nun das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft die Gemeinde dazu verpflichtet hat, eine entspre-

chende Massnahmenplanung einem dazu geeigneten Ingenieurbüro in Auftrag zu geben, hat der Gemeinderat einen Kredit von 14 100 Franken genehmigt und den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro Staubli, Kurath & Partner AG erteilt.

Kreditgenehmigungen im Voranschlag enthalten Für die Sanierung der Gruenholzstrasse wurde ein Kredit von 60 100 Franken genehmigt. Geplant ist eine doppelte Oberflächenbehandlung. Aufgrund der durchgeführten Submission wurde der Auftrag an die Firma Bitex Bimoid, Ballwil, vergeben. 54 230 Franken wurden für die Umsetzung von baulichen Massnahmen bei der Hagedorn-/Schulhausstrasse genehmigt. Die Arbeiten wird die Büwe Tiefbau AG, Rotkreuz, ausführen. Schlussendlich wurde noch ein Kredit für die Anschaffung einer Kehrsaugmaschine in der Höhe von 15 720 Franken genehmigt. Die Kehrsaugmaschi-

ne ist bereits in Betrieb und ist batteriebetrieben. Sämtliche Investitionen sind im Voranschlag 2015 enthalten.

Befristete Anstellung von Chris Etter Für die Unterstützung des Hauswartungspersonals der Primarschule wurde Chris Etter befristet bis zum 31. Dezember 2015 angestellt – mit Option für eine Verlängerung der Zusammenarbeit. Er hat bereits einen Schnupperkurs absolviert und ist bereits heute jeden Mittwoch im Hauswartsdienst im Einsatz. Der Gemeinderat und das Team der Gemeinde Knonau freuen sich auf die Zusammenarbeit und wünschen Chris einen erfolgreichen Start.

10-Jahre-Dienstjubiläum von Hugo Peter Hugo Peter, Strassenmeister, feierte am 1. Juli sein 10-Jahre-Dienstjubiläum. Der Gemeinderat bedankt sich für seine treuen und wertvollen Dienste als Strassenmeister aber auch für sei-

ne vielen und umfangreichen Nebenaufgaben. Mit Hugo Peter stiess ein weiterer Mitarbeiter zum Kreis der langjährigen Mitarbeiter hinzu. Angeführt wird die Gruppe der Jubilaren von Martin Jenny, Steuersekretär seit 1. August 1998, gefolgt von Heiri Grimmer, Leiter Werkdienst, seit 2. November 1998, und Ernst Schnyder, Finanzverwalter, seit 9. August 2001.

Bankomat Raiffeisen Am 16. Juni wurde der Gemeinderat von der Raiffeisenbank Cham informiert, dass diese beabsichtigt, den bestehenden Bankomaten an der Uttenbergstrasse 1 abzubauen. Diese Information kam auch für den Gemeinderat sehr überraschend. Es fanden vorgängig keinerlei Gespräche statt. Selbstverständlich wird sich der Gemeinderat vehement dafür einsetzen, dass auch zukünftig in Knonau ein Bankomat für die Einwohnerinnen und Einwohner zur Verfügung stehen wird.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juni 2015

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Schwimmbadsanierung im Schulhaus Wolfetsloh verzögert sich Primarschule Wettswil: Vor allem die Asbestsanierung gestaltete sich aufwändiger als geschätzt Seit Januar 2015 ist das Lehrschwimmbecken der Primarschule Wettswil wegen umfassender Sanierungsarbeiten geschlossen. Es zeichnen sich nun einige Verzögerungen ab. Das im Jahr 1975 erstellte Hallenbad hat nach über vier Jahrzehnten Betriebsdauer eine Rundum-Erneuerung nötig. Vieles stammt noch aus der Zeit, als das Gebäude erstellt wurde und ist in einem entsprechend schlechten Zustand. Daher werden sämtliche Sanitärinstallationen und alle Plattenbeläge sowie die Garderoben erneuert. Die Bauarbeiten gehen bislang mehr oder weniger planmässig voran, einige Verzögerungen zeichnen sich jedoch ab. Vor allem die Asbestsanierung gestaltete sich aufwändiger als geschätzt. Aber auch bei den Baumeisterarbeiten stiess man auf grössere Probleme als zu erwarten war. Der Primarschulpflege ist es wichtig, die anstehenden Arbeiten mit der nötigen Sorgfalt ausführen zu lassen. Daher räumt sie den verschiedenen Vertragspartnern etwas längere Fris-

ten ein, als vorgesehen war. Es wäre nicht im Interesse der Schule, wenn aufgrund des Zeitdrucks die Qualität der Arbeiten leidet. Nach jetzigem Planungsstand wird das Schwimmbad zirka einen Monat nach den Sommerferien, also Mitte September wieder den Benutzerinnen und Benutzern (Schule, Kursen und Öffentlichkeit) zur Verfügung stehen. Über den genauen Wiedereröffnungstermin wird die Schulpflege zu gegebener Zeit wieder informieren.

Schulhausneubau geht los An der Urnenabstimmung vom 10. Mai haben die stimmberechtigten Wettswilerinnen und Wettswiler mit 82,3% Ja-Stimmen-Anteil dem Baukredit für ein neues Schulhaus mit 6 Klassenzimmern (inklusive Gruppen- und Therapieräumen, Werk- und Handarbeitsräumen, Lehrerbereich), Kindergarten, Hort, Schul- und Gemeindebibliothek sowie einem Mehrzwecksaal in der Höhe von 21,06 Mio. Franken zugestimmt. Die Primarschulpflege bedankt sich bei der Bevölkerung für dieses entgegengebrachte Vertrauen und

Aufwändige Asbestsanierung und grössere Probleme bei den Baumeisterarbeiten: Verzögerungen bei der Schwimmbadsanierung im Schulhaus Wolfetsloh in Wettswil. (Bild zvg.) freut sich dieses Projekt realisieren zu dürfen. Nach der langen Planung gehen die Arbeiten nun fast nahtlos wei-

ter. Eine erste Sitzung hat bereits stattgefunden, um die Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit zwischen

Bauherrschaft, Gesamtleistungsanbieter und dem Bauherrenberater festzulegen. (rsch)

Forderungen zum kantonalen Velonetzplan Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Die Koordinationsstelle Veloverkehr stellte den Gemeinden und Regionen den kantonalen Velonetzplan zur Vernehmlassung zu. Der Gemeinderat reichte folgende Forderungen ein: – Der Einlenker des Veloweges bei der Verzweigung Dorfstrasse-Tambrigstrasse–Maschwanderstrasse ist zwingend zu verbessern. Seit Jahren warten wir auf einen guten und sicheren Vorschlag seitens des Kantons. – Die Abklassierungen führen zu einer Verlagerung der Zuständigkeiten und Kosten zulasten der Gemeinden. Deshalb sind Abklassierungen grundsätzlich zu hinterfragen und abzulehnen.

Dienstleistungscenter Amt (Dileca) Die Jahresrechnung 2014 des Dienstleistungscenters Amt schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 29 745.35 ab. Dieser Ertragsüberschuss resultiert beim Betriebsbereich Feuerpolizei. Der Betriebsbereich Kehrichtentsorgung konnte ausgeglichen abgerechnet werden. Der Gemeinderat hat den Geschäftsbericht 2014 und die Jahresrechnung 2014 der Dileca genehmigt.

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Revision Jahresrechnung LucioRevisionen erstattet Bericht über die Revision vom 6. bis 7. Mai 2015. Sie umfasste die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2014 mit integrierter Stichprobenprüfung bei den Belegen und der Buchführung beim Jahresabschluss 2014. Die Jahresrechnung 2014 entspricht den Vorschriften der massgebenden Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Die sorgfältige Führung der Finanzverwaltung wird dem Kanzleipersonal bestens verdankt.

Maschwanden wurde 1983 genehmigt und in Kraft gesetzt. Ziel der Überarbeitung ist die Anpassung der bestehenden Inventarblätter an die neuen Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege und die inhaltlichen Ergänzungen. So soll die Beurteilung bei Baugesuchen vereinfacht werden. Das Inventar wird digitalisiert. Der Gemeinderat hat Kosten von 7000 Franken für die Überarbeitung eines Teils des beste-

henden Inventars genehmigt. Der restliche Teil soll anschliessend erfolgen.

Gerbi: Überarbeitung Benützungsverordnung sowie Preisliste Infolge Anpassung des Ablaufs in der Gerbi-Vermietung sowie der zusätzlichen Möglichkeit der Einstellung von Waren nach Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung mussten die Benüt-

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

zungsverordnung und die Preislisten genehmigt werden. Die Preise wurden nicht erhöht. Die neue Benützungsverordnung und die Preislisten gelten ab der Genehmigung durch den Gemeinderat.

Sperrung Zugerstrasse Ein Teilstück der Zugerstrasse nach Knonau wird vom 7. bis 8. Juli 2015 für den Einbau des Oberflächenbelags gesperrt. Bei schlechten oder unsicheren Wettervorhersagen müssen die Arbeiten verschoben werden. Wir danken für Ihr Verständnis

Revision der KVG-Abrechnungen 2014 LucioRevisionen hat die Abrechnungen 2014 im Bereich der Krankenversicherung (KVG) geprüft. Sie umfasste die Prüfung der Krankenversicherungs-Abrechnungen 2014 in den Bereichen der Sozialhilfe, der Zusatzleistungen zur AHV/IV sowie der Verlustscheine. Die Revision führte zu keinen Beanstandungen und Hinweisen.

Überarbeitung kommunales Inventar über die Schutzobjekte Das kommunale Inventar über die Schutzobjekte in der Gemeinde

Einige Bezirksgemeinden reduzieren während der Sommerferien die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Der Bevölkerung steht für diese Zeit nur eine Notfallnummer für Todesfälle zur Verfügung. Aufgrund der erhaltenen Kündigungen im Verwaltungsteam ist eine Reduktion der Öffnungszeiten zudem eine Erleichterung bei der Einarbeitung und bei Vakanzen. Die Reduktion der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung hat keinen Einfluss auf die zu leistende Arbeitszeit. Der Vorteil ist aber, dass ein Teil der ordentlichen

Arbeitszeit für Einarbeitung, Abklärungen und für die Suche in den Akten genutzt werden kann. Ab Beginn der Sommerferien, Montag, 13. Juli 2015, sollen deshalb die Öffnungszeiten wie folgt angepasst werden: Montag von 8 bis 11.30 Uhr; Dienstag von 8 bis 11.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Mittwoch geschlossen. Donnerstag von 8 bis 11.30 Uhr; Freitag von 7 bis 13 Uhr. Eine Erweiterung der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung soll ab 1. Januar 2016 geprüft werden.

Kündigung Leiterin Einwohnerkontrolle und Steueramt Monika Grüter hat ihren Arbeitsvertrag nach siebenjähriger Tätigkeit in Maschwanden per 31. August 2015 gekündigt. Sie hat in einer grösseren Gemeinde eine neue Herausforderung gefunden. Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid. Er dankt Monika Grüter auch im Namen der Bevölkerung recht herzlich für ihren langjährigen Einsatz für die Gemeinde Maschwanden und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.


Schulen und Kurse

Aqua-Fit im Hallenbad Ottenbach Kursanfang: 24. August Montag, 17.10 Uhr Dienstag, 12.10 Uhr Anmeldung an Nelly Tester Telefon 056 634 22 93

Stellenanzeiger Im Frühsommer 2014 eröffneten wir in Affoltern am Albis die Senevita Obstgarten. Der Betrieb bietet 120 moderne Pflegeplätze und 48 Seniorenwohnungen für ein unabhängiges und selbstständiges Leben im Alter. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine dienstleistungsorientierte, engagierte und motivierte Persönlichkeit als:

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Freitag, 19. Juni 2015

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Diesel aus Lastwagen-Tank gestohlen

Eine leere Eisteepackung liegt am Strassenrand. Wo Raumpaten Verantwortung übernehmen, gehören diese Bilder der Vergangenheit an. (Bild Salomon Schneider)

«Im ersten Jahr habe ich 100 Abfallsäcke mit Müll gefüllt»

Unbekannte haben vom 11. auf den 12. Juni in Wettswil aus einem Lastwagen-Tank Diesel im Wert von rund 400 Franken gestohlen. Sie bedienten sich, nachdem der Tankdeckel aufgebrochen werden konnte. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf zirka 500 Franken. In unmittelbarer Nähe, in einer Reithalle, kam es zwischen 1. Mai und 12. Juni zu einem Einbruchsversuch. Die Türe liess sich nicht öffnen. Der Schaden beträgt rund 300 Franken. Mittels Aufbrechen eines Fensters gelangten Einbrecher zwischen dem 11. und 14. Juni in ein Einfamilienhaus. Sie richteten dabei Schaden in der Höhe von schätzungsweise 600 Franken an. Noch nicht geklärt ist, was abhanden gekommen ist. Am 15. Juni, über die Mittagszeit, wurde in Ebertswil versucht, in eine Liegenschaft einzubrechen – ohne Erfolg. An der Kellertüre entstand ein Schaden von gegen 500 Franken. Ein Autoeinbruch wird aus Hedingen gemeldet. Unbekannte schlugen vom 15. auf den 16. Juni ein Seitenfenster ein und hinterliessen Sachschaden von 500 Franken. Deliktsgut wurde offenbar nicht gemacht. Im Knonauer Schulhaus wurden zwischen 12. und 15. Juni die Wände verschmiert. Das Entfernen der Graffiti kostet laut Kantonspolizei rund 1500 Franken.

Die Gemeinde Affoltern kämpft mit Raumpatenschaften gegen Littering Vermehrt Lärmklagen

17 Personen aus Affoltern und Zwillikon haben Raumpatenschaften übernommen und heben achtlos weggeworfenen Müll auf. Die Strassen sind seither sichtbar sauberer, das Littering-Problem ist damit jedoch nicht gelöst. ................................................... von salomon schneider Die Schweiz hat sich weltweit den Ruf erarbeitet, dass hier auch im öffentlichen Raum Wert auf Sauberkeit gelegt wird. Diese Sauberkeit hat ihren Preis, weshalb gerade in ländlichen Gebie-

ten wie dem Säuliamt immer noch viel achtlos weggeworfener Müll die Umwelt verschmutzt sowie Tiere und Radfahrer gefährdet. Um Littering ohne markante Kostenfolgen für die Gemeindekasse bekämpfen zu können, hat die Gemeinde Affoltern das Konzept der Raumpatenschaften entwickelt. Momentan nehmen 17 Personen zwischen 35 und 70 Jahren ehrenamtlich Verantwortung mit einer Raumpatenschaft. Auf einem von ihnen bezeichneten Gebiet, das eine Strasse, ein Quartier oder einen ganzen Dorfteil umfassen kann, nehmen sie beim Spazieren einen Abfallsack mit und nehmen Müll zusammen.

Hoffnung und Depression sind manchmal nahe beieinander «Im ersten Jahr habe ich in und um Zwillikon 100 Abfallsäcke mit Müll gefüllt. Im vergangenen Jahr waren es noch 30», erzählt Ruth Weisskopf, die seit vier Jahren Raumpatin ist. Manchmal habe sie das Gefühl, dass es besser werde, gerade nach schönen Sommertagen sei die Arbeit als Raumpatin aber auch deprimierend: «Gerade Jugendliche scheinen vieles was sie während ihrer Kindheit über sorgsamen Umgang mit der Umwelt gelernt haben, während der Pubertät zu vergessen.» Littering scheine manchmal sogar als cool zu gelten.

Ihr Engagement will Ruth Weisskopf auf jeden Fall weiterführen, auch wenn eine Raumpatenschaft auch Sisyphusarbeit ist. «Ich kann sowieso nicht wegschauen», meint sie. Ein anderer Raumpate habe sein Engagement jedoch wieder eingestellt, als Menschen absichtlich Müll auf den Boden geworfen haben, als sie ihn gesehen haben. Grundsätzlich sind die Raumpatenschaften jedoch ein Erfolgsmodell. Der Werkdienst wird entlastet und die Strassen und Grünflächen sind spürbar sauberer geworden, was sicher auch mit den zahlreichen neuen Abfalleimern zusammenhängt, die in Affoltern aufgestellt worden sind.

Mehrmals rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmklagen aus. In Bonstetten störte am 12. Juni nach 22 Uhr aus einer Privatliegenschaft dröhnende Musik. In Obfelden nervten sich Anwohner am 13. Juni um 4.30 Uhr an Lärm auf der Sportanlage Zendenfrei in Obfelden. Tags darauf war es Lärm, der am 14. Juni um 3.45 Uhr aus der Umgebung einer Bar in Affoltern den Anwohnern den Schlaf raubte. Und schliesslich musste die Kommunalpolizei auf einer Baustelle an der Poststrasse in Affoltern einen Polier ermahnen, weil seine Arbeiter die Arbeit bereits während der Mittagszeit aufnahmen. (-ter.)

ämtler kantonsräte meinen

Amtsgeheimnis nicht verletzt Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Service public Am vergangenen Wochenende hat das Schweizervolk mit einem Fotofinishresultat über das Bundesgesetz zu Radio und Fernsehen abgestimmt. Mit 50,08% zu 49,92 % wurde die Gesetzesänderung angenommen. Schon im Vorfeld der Abstimmung und erst recht im Nachhinein wird über das Wort «Service public» diskutiert. Das Wort ist in den Medien omnipräsent und man kann schon davon ausgehen, dass diese Wortschöpfung zum Wort – oder zum Unwort – des Jahres 2015 erkoren werden könnte. Bei den Befürwortern als auch bei der Gegnerschaft des neuen Gesetzes ist man sich einig: über den «Service public» muss diskutiert werden. Service public hier, Service public dort! Vor einigen Jahren noch diskutierte man den Service public im Zusammenhang mit Poststellen-Schliessungen oder dem Einstellen eines bedienten Bahnschalters. In jüngster Zeit und aus regionalem Anlass auch im Kontext von Einstellung oder Umgestaltung eines Postautokurses im Unteramt. Der Duden belehrt mich, dass Service public eine vom Staat erbrachte oder zu erbringende Dienstleistung sei. Dies mag vor Zeiten für die Post und heute noch für

die SBB oder den ZVV zutreffen. Wie sieht es aber mit unserem Staatsfernsehen aus? Zugegeben, News-Sendungen in den vier Landessprachen, objektiv und politisch neutral erarbeitet und ausgestrahlt, gehören zum Service public. Beiträge über Kultur, Land und Leute darf man ebenfalls dazuzählen. Aber wie sieht es denn aus mit: Einer gegen 100, die Millionenfalle oder die grössten Schweizer Talente? Nicht zu vergessen die Übertragung vom jährlich stattfindenden Eurovision Song Contest, bei dem das Resultat für den Schweizer Beitrag in den meisten Fällen mit den Worten «Switzerland zero points» endet. Glanz & Gloria, Kochsendungen und Schawinskis dünnhäutiger Mittelklasse-Talk. Ist das Service public? Eine vom Staat zu erbringende Dienstleistung ? Nein – darauf kann man wirklich verzichten im Staatsfernsehen, das können private Anbieter mindestens so gut. Überlassen wir diese Leichtkost-Unterhaltung den privaten Stationen und fokussieren wir uns auf das Wesentliche. 1350 Millionen Franken an Gebührengelder sind eindeutig zu viel, ein Bruchteil davon würde reichen, um den wahren Service public zu erfüllen.

Bezirksgericht Zürich: Ämtler Bauingenieur freigesprochen Laut Anklage hat ein Ingenieur in einer Ämtler Gemeinde der kantonalen Baudirektion den Planer der Gemeinde sowie seinen Bruder mit Insiderwissen über ein Quartierplanverfahren versorgt. Eine eingeklagte Verletzung des Amtsgeheimnisses lehnte jetzt das Gericht klar ab. ................................................... von attila szenogrady

Es war im letzten Dezember, als die Staatsanwaltschaft I für besondere Untersuchungen einen langjährigen Ingenieur der Zürcher Baudirektion der mehrfachen Verletzung des Amtsgeheimnisses für schuldig befand und in einem Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 220 Franken, also insgesamt 13 200 Franken verurteilte. Dem Urteil war zu entnehmen, dass der heute 61-jährige Ingenieur im Dezember 2013 sowie im Frühling 2014 gleich zwei Mal das Amtsgeheimnis verletzt haben soll. Fest steht, dass der Beschuldigte noch Ende 2013 bei der Baudirektion angestellt war und Einsicht in diverse amtliche Projekte und Abläufe hatte. Auch in ein Quartierplanverfahren der Gemeinde. Wobei das Amt für Raum-

entwicklung (ARE) einen Vorprüfungsbericht abschlossen hatte und der Gemeinde am 18. Dezember zustellen wollte. Diesem Schritt kam der persönlich betroffene Beschuldigte laut Anklage zuvor, indem er bereits zwei Tage vorher dem Gemeindeplaner die amtsinternen Informationen in einem privaten E-Mail zustellte und seine eigenen Ideen zum Planverfahren darlegte. Womit gemäss Staatsanwältin noch nicht öffentliche Fakten und damit Insiderwissen illegal an einen Dritten gelangt waren. Der zweite Vorwurf ging auf den 15. Juni 2014 zurück. Damals soll der inzwischen pensionierte Bauingenieur den nach wie vor nicht öffentlichen Vorprüfungsbericht der ARE dem Baurekursgericht des Kantons Zürich eingereicht und seinem Bruder offengelegt haben. Laut Anklage hatte er sich die Akten noch als Mitarbeiter der Baudirektion mit dem Zugriff auf die elektronische Geschäftskontrolle beschafft. Das ganze Vorgehen stand im Rahmen einer Auseinandersetzung um ein umstrittenes Wegrecht. Sicher ist, dass es zum Schluss der Regierungsrat Markus Kägi war, der gegen den Beschuldigten Strafanzeige einreichte. Staatsanwältin Judith Vogel schrieb in ihrem Strafbefehl, dass der Beschuldigte einsichtig und deshalb eine Bewährungsstrafe ange-

zeigt sei. Doch da täuschte sich die Anklägerin. So legte der Ex-Ingenieur rechtzeitig Einsprache gegen den Strafbefehl ein und verlangte am letzten Dienstag am Bezirksgericht Zürich einen vollen Freispruch. «Ich sehe kein Geheimnis», plädierte der Einsprecher in eigener Sache und führte aus, dass auch das Baurekursgericht dem Amtsgeheimnis unterworfen sei. Zudem sei der behördliche Willensbildungsprozess bereits abgeschlossen gewesen, wehrte er sich. Einzelrichter Roland Heimann kam zum Schluss bei beiden Vorwürfen zu klaren Freisprüchen. Beim ersten Punkt liege keine Offenlegung eines Geheimnisses vor, erklärte er. So habe der Beschuldigte die Informationen direkt dem Planer, also einer befugten Person zugestellt. Zum zweiten Anklagepunkt führte Heimann aus, dass der behördliche Willensbildungsprozess bereits beendet gewesen sei. Weshalb im Frühling 2014 kein Geheimhaltungsinteresse mehr bestand. «Die Vorprüfung war auf kantonaler Ebene abgeschlossen», fasste Heimann zusammen. Der entlastete Beschuldigte verliess sichtlich erleichtert den Gerichtssaal. Sämtliche Verfahrenskosten wurden auf die Gerichtskasse genommen. Allerdings könnte die Staatsanwaltschaft noch Berufung einlegen und den Fall an das Zürcher Obergericht weiterziehen.


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Freitag, 19. Juni 2015

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Neue Räume für Hedinger Hort Nach 8-monatiger Bauzeit haben Kinder und Mitarbeitende Mitte Mai den neuen Hort in Hedingen eingeweiht Heller Essraum, grosses «Gumpizimmer», bewundernswertes Aquarium: Die neuen Räumlichkeiten für den Hedinger Hort sind komfortabel, wollten aber verdient sein. Die Kinder und Mitarbeitenden des Horts waren während der achtmonatigen Bauzeit in einem bescheidenen Pavillon untergebracht. Und hatten dort zuweilen ungebetene Gäste. ................................................... von eva wirth Von Jahr zu Jahr zählte der Hedinger Hort mehr Kinder. Man teilte die Kinderschar in zwei Gruppen und stellte bald fest: Es wird eng in den Räumlichkeiten an der Schachenstrasse. Als die Gemeinde einen Umbau bewilligte, war die Vorfreude auf mehr Platz gross. Vorher aber hiess es: zusammenrücken. Die eine Gruppe zügelte zur anderen; der komplette Hort, geführt vom Verein Chinderhuus Hedingen im Auftrag der Schulgemeinde Hedingen, war jetzt in einem bescheidenen Pavillon untergebracht. Der Abstand von Teller zu Teller war nun am Mittagstisch gewöhnungsbedürftig klein, schliesslich assen bis zu 60 Kinder im Pavillon. Aufs Austoben mussten die Hortkinder dennoch nicht verzichten: Sie durften über Mittag die Turnhalle der Schule benutzen.

Der Hort ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, auch das Spielzimmer samt Häxehüsli und Theaterbühne.

Gross und Klein haben Hunger. Im Hedinger Hort essen bis zu 60 Kinder zu Mittag. (Bilder zvg.)

Dann tropfte es wegen des undichten Dachs des Pavillons plötzlich in den Hort. Und gefrässige Gäste tauchten auf: Eine Mäusefamilie quartierte sich unter dem Pavillon ein und schlug sich mit den Essensvorräten des Horts den Bauch voll. Da war es höchste Zeit für einen Umzug in den Neubau! Anfang Mai das Aufatmen. Der Hort im umgebauten Gebäude «Schachen Gamma» war einzugsbereit. Jetzt folgte der vorerst letzte Meilenstein:

mit Aquarium – und ein 70 Quadratmeter grosser Bewegungsraum. Ein weiterer Vorteil: Im Gebäude «Schachen Gamma» sind auch Räumlichkeiten der Schule untergebracht, zum Beispiel Büros und ein Kindergarten. Dank dieser Nähe können Räume gemeinsam genutzt werden – oder eine Lehrperson kommt zum Mittagessen rasch in den Hort. Was das Beste ist am neuen Hort? «Alles», sagt der Kindergärtner GianNoah. Nachdem er das Stück Cordon

der Umzug. Mit vereinten Kräften zügelten Hort-Mitarbeitende, Freiwillige und Umzugsprofis den Hort vom Pavillon in die niegelnagelneuen Räume und verwandelten die gut 370 Quadratmeter in einen Ort zum Wohlfühlen. Im grosszügigen Eingangsbereich hat nun jedes Kind einen eigenen Haken, die Highlights in der Küche sind die grossen Herdplatten, die beiden Backöfen und Kühlschränke, auf die Kinder warten gleich drei Spielzimmer, mehrere Ruheecken – eine gar

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Klima-Erwärmung – ja, gerne! Die Klima-Erwärmung ist in aller Munde. Zukunftsszenarien mit ungemütlicher Entwicklung sind präsent und man versucht mit verschiedenen Mitteln gegen die Klima-Erwärmung anzu- Franzisca Schaub. kämpfen. Und nun heisst es plötzlich «Klima-Erwärmung – ja, gerne!» – wie kommt es dazu? Wenden wir unseren Blick weg vom meteorologischen Klima, hin zum Klima unter Menschen: Wie ist die Beziehungsqualität? Wie gross das Vertrauen? Wie hoch die Wertschätzung? Wie konstruktiv der Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten? Jede Person braucht für ein gesundes Wachstum ein für sie angenehmes Klima. In Bezug auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist vor allem das Klima in der Familie zentral, doch auch das Schulklima spielt eine entscheidende Rolle. Doch: Was versteht man unter einem «guten Schulklima»? Und weshalb ist dies ein Thema für die Suchtprävention? In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden (zum Beispiel Vuille, 2004), dass weniger Suchtmittel konsumiert werden, wenn sich die Schüler im Schulumfeld wohlfühlen. Entscheidende Faktoren für ein gutes Schulklima sind unter anderem: Mitbestimmungsmöglichkeiten, gutes Verhältnis der SchülerInnen untereinander, konstruktive Zusammenarbeit der Lehrpersonen, Engagement der Lehrpersonen und der Schulleitung für die Qualitätsförderung. Insbesondere tragende und von Wertschätzung geprägte Beziehungen zwischen Lehrpersonen und SchülerInnen unterstützen Lernfreude und Lernerfolg. Zudem werden wichtige Voraussetzungen gelegt, auch in kritischen Lebenssituatio-

nen eine angemessene Bewältigung zu finden: Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Kommunikations- und Problemlösefähigkeit. Die Sekundarschule Urdorf legt seit einiger Zeit ein besonderes Augenmerk auf ihr Schulklima: Die Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle Beteiligten wohlfühlen. Bei einer Standortbestimmung und darauf folgenden Weiterbildungen fürs Schulteam wurde sie von der Suchtpräventionsstelle und der Jugendberatung Blinker unterstützt. Dabei wurden dem Schulteam die Prinzipien von «Autorität durch Beziehung» vorgestellt. Dieser Ansatz wurde von Haim Omer an der Universität in Tel Aviv entwickelt und basiert unter anderem auf der Idee und Praxis des gewaltlosen Widerstandes Mahatma Gandhis. In einem weiteren Schritt wird auch den Eltern die Möglichkeit gegeben, sich mit diesen Prinzipien vertraut zu machen. Im Rahmen dieses Prozesses setzte sich die Schule damit auseinander, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann. Das Team beschäftigte sich beispielsweise mit der Frage «Wie reagiere ich auf SchülerInnen, die sich im Unterricht verweigern?». In der Diskussion um mögliche Vorgehensweisen stand immer das Ziel im Zent-rum, keinen Machtkampf entstehen zu lassen, sondern respektvolle, konstruktive Beziehungen mit den SchülerInnen aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise gewinnen alle Beteiligten: Ein gutes Klima im Schulbetrieb trägt sowohl zur positiven Entwicklung der Jugendlichen bei, wie auch zum Wohlbefinden von Lehrpersonen. Zufriedene Lehrpersonen ihrerseits erwärmen wiederum das Schulklima. Klima-Erwärmungen dieser Art unterstützen wir sehr gerne! Franzisca Schaub, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, eine Fachstelle des Sozialdienstes Limmattal. www.supad.ch, franzisca.schaub@sd-l.ch.

bleu geschluckt hat, folgt die Präzision: «Das Gumpizimmer!» Sein Bruder Ben-Luca aus der zweiten Klasse kennt seinen Favoriten schon genau: «Mir gefällt das Aquarium am besten. Mein Sternzeichen ist nämlich Fisch.» Das Warten hat sich also gelohnt. Was jetzt einzig noch fehlt, ist der Rasen vor dem Hort. Er wächst gemächlich. Und wenn die noch braune Fläche grün ist, wird auch über die Erinnerung an die acht Monate im Pavillon Gras gewachsen sein.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juni 2015

Mit Hammer und Meissel: Konzentriertes Arbeiten am Stein.

Kursteilnehmerin und Kursleiter Nicholas Micros: Wie bei einer Badewache ... (Bilder Werner Schneiter)

Mit Hammer, Meissel – und Geduld Steinbildhauerkurs von Nicholas Micros im Festzelt beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach ................................................... von werner schneiter

I

n grünlicher Farbe fliesst die Reuss dahin. Regengüsse der vergangenen Tage haben den Pegel steigen lassen. Vogelgezwitscher wird an diesem trüben Dienstagvormittag im offenen Festzelt beim Pontonierhaus in Ottenbach von unablässigem Hämmern übertönt. Neun Frauen und Männer, allesamt mit einer Schutzbrille versehen und aus verschiedenen Berufen stammend, bearbeiten konzent-

riert Steine. Immer wieder halten sie inne, beugen sich auf die Seite und nach vorn, um ihr Werk genau zu begutachten – und lassen dann wieder den Hammer auf den Meissel sausen. Ein Ritual, das sich während des traditionellen Steinbildhauerkurse von Nicholas Micros tausendfach wiederholt. Und Muskelkater produziert. Aber nicht bei allen, denn die meisten Teilnehmenden können sich zu den Fortgeschrittenen zählen – zu jenen also, bei denen nicht mehr die Frage nach dem Wie, sondern nach

dem Was im Vordergrund steht. Während Anfänger erst einmal den Umgang mit Werkzeug lernen müssen und eher weichen Kalkstein oder Alabaster bearbeiten, setzen sich die «alten» Kursteilnehmenden mit Kreativität und Individualität auseinander und haben ein klares Ziel vor Augen: dem nackten Stein die gewünschte Form verpassen. «Wichtig ist auch, dass sie sich mit der Kunstgeschichte auseinandersetzen, Fachliteratur lesen, Ideen und den individuellen Pfad dazu finden», sagt Kursleiter Nicholas anzeige

ZVV kann hohes Niveau halten Ergebung der Fahrgastzufriedenheit Die Zufriedenheit der Fahrgäste des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) bleibt unverändert hoch. Die Gesamtzufriedenheit wird wiederum mit 76 Punkten bewertet. Damit erreicht der ZVV erneut sein strategisches Ziel im Bereich Qualität. Nach dem Pilotversuch mit der angepassten Fahrgastbefragung im Jahr 2014 zeichnen sich nun in der Erhebung von 2015 erste Entwicklungen ab. Neu führt der ZVV seine Fahrgastbefragung jährlich in zwei Wellen durch statt wie bisher alle zwei Jahre. Gleichzeitig wurde der Fragebogen aktualisiert, daher sind die neuen Daten nicht mehr mit jenen der alten Erhebungsmethode vergleichbar. Nach der Pilot-Umfrage liegt nun die Erhebung 2015 (Herbst 2014 und Frühling 2015) vor und zeigt gegenüber 2014 erste Tendenzen. Die Gesamtzufriedenheit der Fahrgäste erreicht das strategische Ziel des Kantons von 76 Punkten und liegt gleich hoch wie 2014. Die Bewertungen der Pünktlichkeit und funktionierender Anschlüsse bewegen sich auf dem gleichen Niveau wie bei der Erhebung 2014. Die Zuverlässigkeit bildet einen Schwerpunkt für die Fahrgastzufriedenheit und stellt für alle Verkehrsunternehmen angesichts der steigenden Fahrgastzahlen stets eine Herausforderung dar. Ebenfalls konstant bleibt die Zufriedenheit mit der Sauberkeit der Fahrzeuge innen und aussen. Die Zu-

friedenheit mit dem Fahrpersonal bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau. Sie konnte aber in den Bereichen «angenehme und sichere Fahrweise» nochmals gesteigert werden. Die grösste Verbesserung erzielte die Zufriedenheit bei den telefonischen Auskünften des Kundendiensts ZVVContact. Die Resultate für das Sicherheitsgefühl in der Nacht in den Fahrzeugen konnten zwischen 2002 und 2012 stetig verbessert werden. Einen leichten Rückgang verzeichnet die Frage nach der genügenden Anzahl Sitzplätze. Hier verspricht der Fahrplanwechsel im Dezember 2015 Abhilfe: Im Rahmen der zweiten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn wird die Kapazität im ZVVNetz vielerorts ausgebaut. Eine negative Tendenz zeigen die Antworten zu den Preisen. Im Gegensatz zu 2014 werden in diesem Jahr keine Tarifmassnahmen durchgeführt. Dies obwohl das Angebot markant vergrössert wird. Bei der Zufriedenheit mit der Störungsfall-Information in den Fahrzeugen ist ebenfalls ein negativer Trend zu verzeichnen, was unter anderem auf technische Probleme mit den Informations-Bildschirmen in den Fahrzeugen zurückzuführen ist. Die fehlerhaften Monitore werden fortlaufend ersetzt. Im Gegensatz zur Sauberkeit der Fahrzeuge wurde die Sauberkeit der Haltestellen leicht schlechter bewertet. Mehr Fahrgäste bedeutet in der Regel mehr Abfall und mehr Littering: Die laufende Reinigung wird immer aufwendiger und teurer. (pd.)

Micros. Er geht jeweils von Kursteilnehmerin zu Kursteilnehmer, bespricht die Arbeit, korrigiert auch, aber er hält sich bei Fortgeschrittenen eher zurück, weil er will, dass sie auf dieser Stufe eigene Entscheidungen treffen und entscheiden müssen, in welche Richtung es geht. «Aus falsch gewählten Schritten können sie ja nur lernen. Das kann einen positiven Prozess auslösen und wirkt mehr als tausend Worte», fügt er bei. Seine Aufsicht vergleicht Micros mit einer Badewache. Er weiss natürlich, welche Feh-

ler auf dieser Stufe gemacht werden. «Manche sind zu ehrgeizig, hetzen zu stark.» Steinbildhauerei sei eine Geduldsache, die eine dreidimensionale Vorstellungskraft erfordere – und ein kreativer Prozess, der Zeit beanspruche. Gelinge es den angehenden Kunstschaffenden, eine gute Idee am Stein umzusetzen, so sei das äusserst befriedigend. Am Samstag, 27. Juni, 9 bis 11.30 Uhr, findet im Festzelt der Pontoniere an der Reuss in Ottenbach eine Vernissage statt. www.stoneyard.ch.


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Freitag, 19. Juni 2015

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Künstlerische Möblierung der Welt Poetisch zeichnerische Arbeiten, die Freude am bildnerischen Experiment in der Galerie für Gegenwartkunst Die spannungsvollen Übergänge zwischen den Kunstgattungen machen die ausgestellten Künstler zum speziellen Sehereignis. Die geerdeten Steinskulpturen von Arnold Truog kontrastieren die poetisch zeichnerischen Collagen von Gabriela Brühwiler und wirken als Gegenpol zum bewegten Pinselduktus und der bildnerischen Experimentierfreude von Brigitta Gabban. ................................................... von nana pernod Die Bilder von Gabriela Brühwiler sind bevölkert von aller Art von «Viechern», wie die Künstlerin ihre vielgestaltigen Wesen nennt. Die aus Zeitungsausschnitten gefertigten Collagen werden durch eine zeichnerische Intervention ergänzt. So entstehen aus uns bekannten Welten neue, nie gesehene. «Jeder findet hier seine eigene Welt», so Brühwiler, deren künstlerische Welt aus «verschiedenen Möblierungen» besteht. Da sind reale, uns bekannte Gegenstände oder Dinge wie Häuser, Gärten und Brunnen. Und dann, wie aus dem Nichts, führen uns mit Bleistift gezogenen Linien in andere Welten. Die «Viecher», welche die Werke Brühwilers bevölkern, verstärken den Kontrast zum uns bekannten Diesseits. So tritt ein sehr erzählerisch-intuitiv entstandenes, poetisch bildnerisches Ensemble an den Tag. Die Bilder wirken wie Geschichten und bergen ein narratives Element, das sich irgendwo schwebend zwischen existierenden und nicht existierenden Wel-

Die Ausstellung dauert bis 12. Juli Bis 12. Juli 2015 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéros: 21. Juni und 5. Juli, von 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 12. Juli, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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ten bewegt. Zeichnerisch poetische Zwischenräume lassen das Auge und den Geist des Betrachters in andere Seinsebenen abdriften. Dieses schwebende Moment wird in den sanften Rundungen der Steinskulpturen von Arnold Truog aufgefangen.

Spannungsvolle Erdung Arnold Truogs bildhauerisches Werk besticht durch die abgerundeten Konturen seiner Steinskulpturen aus Speckstein, Marmor oder Alabaster. Die formale Vielfalt des Specksteins und seine vielen Farbvarianten macht sich der Bildhauer zunutze und formt daraus seine abstrakt wirkenden und dennoch an Figürlichkeit gemahnenden Skulpturen. Das herausragende Moment sind ihre sanften Formen, die sowohl das Auge wie auch den Tastsinn des Betrachters auf sich ziehen. Diese räumlich einladenden Gesten fangen auch die zeichnerisch poetische Linie von Brühwilers Arbeiten auf. Truogs Werk regt den Betrachter an, eigene Bezüge und Formen in den Skulpturen zu entdecken. Genau das ist auch die Intention des Künstlers: die Fantasie des Betrachters anzuregen, sie in neue Bahnen zu lenken. Der Gedankenwelt des Künstlers verleihen die Titel der Arbeiten Ausdruck: Sie verraten aus welcher Perspektive Truog die einzelne Skulptur betrachtet. Trotz dieses sprachlichen Wegweisers umgibt die Skulpturen von Truog ein Geheimnis, dessen Lüftung die Aufgabe des Betrachters bleibt.

Brigitta Gabban zwischen ihren Öl-Gemälden. (Bilder Arthur Bohrer)

Schichtungen und Fundstücke der Erinnerung Mit einem bewegten Pinselduktus spiegeln die grossformatigen Ölbilder von Brigitta Gabban gleichzeitig ihre spielerische Experimentierfreude wie auch die Arbeit in Schichten. Die Wiederverwertung von Leinwänden, die eine Integration von bereits Dagewesenem ins neue Bild mit sich bringt, erklärt die Künstlerin folgendermassen: «Das ist wie das Leben, das aus vielen und nicht nur einer Schicht besteht.» Motivisch sucht man in der Figürlichkeit Gabbans vergeblich eine rein konkrete Dingwelt. Sie setzt sich vielmehr aus Fundstücken der Erinnerung zusammen. Gabban arbeitet gerne in Serien und bleibt dabei intensiv und «obsessiv» (wie sie selber bemerkt) an der jeweiligen Arbeit hängen. Die Serie der Glasbilder, für die sie Glasscheiben auf farblich präparierte Leinwände ab-

Gabriela Brühwiler mit ihren Zeichnungen/Collagen. druckt (bzw. reibt) besticht in den Farben und ihrer formalen Vielschichtigkeit. Die grosse spielerische Schaffenskraft und die Freude am bildnerischen Experiment spiegeln sich vor allem in der Serie der Wabenkartonkunstobjekte. Zuerst wird das Material dekonstruiert, um daraus wieder ein Bildobjekt

Arnold Truog mit Stein- und Bronzeskulpturen.

zu formen. Es entsteht ein rhythmisches Wechselspiel zwischen Waben und malerischer Figürlichkeit. Die ausgestellten Werke von Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog ergeben ein sommerlich angeregtes, farblich und formal frisches Ensemble. Zwischen luftig poeti-

schen Wolkenfantasien und ausdruckstarken Schichtungen findet unser Tastsinn in Truogs in sich ruhenden Steinskulpturen eine Erdung. Eine Ausstellung, um in den vielen möglichen Welten seine eigene zu finden und sie in einer «sommerlichen Wolke» nach Hause mitzunehmen.


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Vermischtes

Freitag, 19. Juni 2015

Publikumsgunst und Originalität waren ebenso bedeutsam wie Geschwindigkeit Die Kirche Jesu Christi HLT lud zum vierten Säuliämtler Pinewood-Derby nach Bonstetten Viele kreativ gestaltete Holzflitzer beteiligten sich am Samstag an der vierten Austragung des Säuliämtler Pinewood-Derbys. Fast 50 individuell gestaltete Rennwagen stellen sich in den Kategorien Schnelligkeit, Originalität und Publikumsliebling dem Wettbewerb. Bei schönstem Wetter drinnen ausharren und dem Rennen folgen, das war am Samstag für alle eine Herausforderung. Es galt fast 50 Läufe zu bewältigen, bevor klar war, wer den Final der letzten sechs Flitzer erreichen würde. Mit viel Leidenschaft und Einsatz haben Eltern mit ihren Kindern im Vorfeld die Autos präpariert. Ein Holzklotz und vier Räder waren zu einem Rennwagen zusammenzubauen. Um sie noch schneller zu machen, wurde vor Ort gesprayt, damit die Räder ja gut laufen. Nachdem alle sechs Läufe pro Rennwagen absolviert waren, mussten die sechs Besten aus den Vorläufen nochmals das gleiche Prozedere durchfahren. Überraschungen hat es keine mehr gegeben. Die Rangliste aus den Vorläufen blieb unverändert.

Originell statt schnell Einigen war es aber viel wichtiger, einen originellen Rennwagen herzustellen und nicht auf die Geschwindigkeit zu setzen. So hat es Autos gegeben, die als Schreibtisch mit Lampe daher kamen, als Bett mit Inhalten oder einen Schokoriegel darstellten. Kreativ waren die meist jungen Teilnehmenden auch bei der Namensgebung: «So Langsam», «Ja selbstgebaut» waren die einfacheren Bezeichnungen. Weit origineller waren «Bedtime for Lilli» oder «Röseli mit dem Chatzeguetzli».

4. Säuliämtler Pinwood-Derby- die Resultate: Schnelligkeit: 1. Kyler Millerberg, Bonstetten, mit Psychadelic, 2. Avery Millerberg, Bonstetten, mit Ja Selbstgebaut, 3. Kahri Millerberg, Bonstetten, mit Rainbow Firework. Originalität: 1. Hebe Humphrey, Wettswil, mit Doughnuts, 2. Sophie Ryding, Wettswil, mit The Lamp, 3. Fadri Lutz, Bonstetten, mit Pinewood-Derby. Publikumsliebling: 1. Andrina Lutz, Bonstetten, mit Bedtime for Lilli, 2. Nico Juling, Bonstetten, mit Humwee, 3. Joel Wendelspiess, Bonstetten, mit

Stolz posieren die Rennstall-Besitzer mit ihren schnellen und originellen Flitzern. (Bild zvg.)

Holzfrachter.

«Happy Helping Day» in Bonstetten Das alte Schlachthaus Kleider und Schuhe für bedürftige Menschen in Rumänien in neuem Glanz Morgen Samstag, 20. Juni, findet im Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten der erste «Happy Helping Day» statt. Über hundert Frauen werden von 10 Uhr bis 16 Uhr für verschiedene Hilfsprojekte nähen, stricken und Kleider und Schuhe sortieren und einpacken. Die Kleider und Schuhe werden noch am selben Tag von der Internationalen Direkthilfe für den nächsten Transport nach Rumänien abgeholt. Wer gut erhaltene und saubere Kleider und Schuhe jeder Grösse auf direktestem Weg an bedürftige Menschen in Rumänien weitergeben möchte, kann diese heute Freitag von 16 Uhr bis 20 Uhr oder morgen Samstag von 11 Uhr bis 14 Uhr im Kirchgemeindehaus an der Heumattstrasse 2, Bonstetten abgeben. (pd.)

Kleider und Schuhe werden sortiert und eingepackt. (Bild zvg.)

Infos: www.rumaenien-direkthilfe.ch.

Rumfahren und «Abhängen» Mit dem ZVV-FerienPass von der strengen Schulzeit erholen. Nebst freier Fahrt mit Zug, Tram, Bus und Schiff auf dem ganzen ZVV-Netz profitieren 6- bis 16Jährige mit dem ZVV-FerienPass von zahlreichen Gratiseintritten und Aktionen. Der Verkauf läuft an allen Bahnhöfen und in grösseren Migros-Filialen. Am besten erholt man sich in den Sommerferien in einem Frei- oder Seebad – dank des ZVV-FerienPasses gratis! Der FerienPass ist auch dieses Jahr wieder ein Passepartout für über 120 Badis im ganzen Kanton Zürich, so auch in den Freibädern Affoltern, Maschwanden, Mettmenstetten und Obfelden. Zudem bietet er Rabatte auf viele weitere Aktivitäten wie PedaloFahren, Rodeln, Klettern im Seilpark, Rutschen im Alpamare oder InlineSkaten beim Flughafen. Auch der freie

Eintritt in den Zoo Zürich und in 45 Museen ist wieder inbegriffen. Und wer einen Ausflug mit der Seilbahn auf die Felsenegg macht, erhält sogar gratis einen Coupe. Der ZVV-FerienPass ist fünf Wochen gültig und ab sofort für 24 Franken an jedem Wer mit der Seilbahn auf die Felsenegg fährt, erhält mit Bahnhof und an je- dem ZVV-FerienPass gratis einen Coupe. (Bild zvg.) der ZVV-Verkaufsstelle erhältlich. Auch alle grösseren «The Hänger Games» und ist eine paroMigros-Filialen im Kanton haben den dische Anspielung auf die Film-TriloFerienPass im Sortiment. gie «The Hunger Games» (dt. «Die TriDieses Jahr wird die FerienPass- bute von Panem»). (pd.) Kampagne von einem kurzen FilmTrailer begleitet. Das Video nennt sich Trailer und weitere Infos: www.zvv.ch/ferienpass.

Hausen: Sprayereien wurden überpinselt Das einstige Schlachthaus beim Jugi Chratz in Hausen wurde im Frühling durch Sprayereien verunstaltet. Gemeinsam mit Jugendlichen haben Gemeinderat Peter Reichmuth und Jugendarbeiter Marco Müller den alten Mauern vergangenen Mittwoch einen neuen Anstrich verpasst. ................................................... von thomas stöckli

Am Nachmittag leisteten dann auch einige Jugendliche Unterstützung. «Es hat hässlich ausgesehen», nennen sie als Motivation. Ganz weiss sei allerdings auch langweilig, finden sie: «Es wäre schön, wenn wir mal ein schönes Graffiti malen dürften.» Der Wunsch dürfte demnächst in der Jugendkommission besprochen werden. Mit vereinten Kräften war das Tagwerk bald erledigt. Das alte Schlachthaus erstrahlt in neuem Glanz. Für wie lange wohl?

Seine Faszination für Graffitis ist kein Geheimnis. Jugendarbeiter Marco Müller sprayt selber – mit Erlaubnis und mit Stil – und gibt sein Wissen in Workshops weiter. Den Schmierereien, die ein Unbekannter am Schulhaus und rund ums einstige Schlachthaus beim Chratz angebracht hat, kann er allerdings nichts abgewinnen: «Anfängerhaft», so sein Urteil. Gemeinsam mit dem Hausemer Sozial- und Gesundheitsvorsteher Peter Reichmuth machte er sich deshalb vergangenen Mittwoch daran, die Sprayereien zu übermalen. Grundierung, Farbe sowie weitere Materialien und hilfreiche Tipps konnten sie vom Malerbetrieb der Stiftung Albisbrunn bezie- Streicher-Einsatz für Hausen. Von vorne: Adrian Imholz, hen. Peter Reichmuth, Marco Müller und Silvan Byder. (Bild tst.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 19. Juni 2015

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Millimeterarbeit im Morgengrauen Einen 250-Tonnen-Transformator von Gebenstorf nach Affoltern gefahren Der nächtliche Transport eines 250 Tonnen schweren Transformators von Gebenstorf ins EW-Unterwerk nach Obfelden erforderte vom vielköpfigen Begleittross Millimeterarbeit (vgl. Frontseite). Jede der 10 Achsen des «Tatzelwurms» kann zwar einzeln gesteuert werden, gleichwohl darf der Mann am Schalthebel den Blick für die ganze Situation nicht verlieren. Da mussten dutzendfach Kreisel befahren werden. Abzweigungen erforderten wegen zu enger Radien ein Ausholen über Wiesen, weil das gesamte Gefährt eine Länge von rund 70 Metern aufwies. All das verlangte auch vom Chauffeur eine hohe Konzentration, die während Stunden nicht nachlassen durfte. Über Funk ertönten Anweisungen. Natürlich waren auch die Kantonspolizeien der Kantone Aargau und Zürich präsent. Und eine «Vorhut» sorgte dafür, dass auf der 40 km langen Strecke keine Verkehrszeichen, Wegweiser oder Absperrungen in die Quere kamen. Sie wurden zum Teil entfernt.

Auf den Knien lässt sich die Situation besser beurteilen. Im Hintergrund der Stau.

LKW muss beim «Hirschen» auf den Parkplatz ausweichen.

Stau in Obfelden und am Autobahnanschluss Nicht überall lief es nach Wunsch. So dauerte die Durchfahrt in Bremgarten länger als geplant; die eingeplante Fahrzeit wurde um rund zwei Stunden überzogen, was dann in Obfelden gegen 6 Uhr in der Früh wegen des einsetzenden Berufsverkehrs zu Staus führte. Mit der problemlosen, inzwischen von zahlreichen Neugierigen verfolgten Einfahrt ins Unterwerk war dann die Sache erledigt – zumindest für das Fahrteam. Danach übernahmen Techniker das Zepter. (-ter.)

Der graue, 250 Tonnen schwere Transformator wird im Unterwerk im Rückwärtsgang eingeparkt. (Bilder Werner Schneiter)

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Zwei fähige Kandidaten Die SP Obfelden gratuliert Martin Heusser zum sehr guten Wahlresultat bei den Obfelder Friedensrichterwahl. Leider hat es nach einem langen und spannenden Wahlkampf mit 47 % der Stimmen nicht ganz zur Wahl gereicht. Der Gegenkandidat, welcher von vier Parteien unterstützt worden ist, machte noch ein paar Stimmen mehr. Wir danken Martin Heusser für das grosse Engagement, welches den Obfelder und Obfelderinnen eine echte Wahl zwischen zwei fähigen Kandidaten ermöglichte. Rolf Vollenweider, Präsident SP Obfelden

Schildbürgerstreich zwischen Sellenbüren und Uitikon Ich bin ja eher ein gelassenes Gemüt, wenn es ums Autofahren geht, so schnell lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen, aber dieser Schildbürgerstreich zwischen Sellenbüren und Uitikon ist schon der Hammer. Mehrere Mitarbeitende vom Schulinternat Ringlikon, die diese Strecke täglich fahren, haben nachgefragt und ebenso einen abschlägigen Bescheid bekommen. Anfangs hing noch eine Tafel bei der Umleitung, die signalisierte, dass

bis 1700 m gefahren werden dürfe. Unser Taxifahrer hat die Strecke gemessen und herausgefunden, dass wir alle ungeniert fahren dürften, denn die Strecke beträgt genau 1700 m bis zur Abzweigung. Trotzdem behauptete die Polizei, wir würden gebüsst, und so fahren wir brav durch ein ruhiges Wohnquartier mit 30er-Zone und kleinen Kindern unterwegs, obwohl auf der gesperrten Strecke genau nichts geschieht, was

ein Durchfahren unmöglich machte, oder erschwerte. Wir würden ja alle nicht so einen Wirbel machen, wenn es für die Dauer von zwei Wochen ginge. Aber nein, wir kurven jetzt schildbürgermässig bis Ende Dezember unergründliche Wege. Nachdem sehr viele Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen sind, wurde einfach die Tafel «bis 1700 m Zufahrt gestattet» durch eine mit 1400 m ersetzt. Ursula Rey, Kappel

Ratlose Teilnehmende Zur Veranstaltung «Friede zwischen Israel und Palästina – reine Utopie» vom Donnerstag, 11. Juni, im Kasinosaal in Affoltern. Wer hätte gedacht, dass sich mit dem Thema dieser Veranstaltung an einem wunderschönen Sommerabend der Kasinosaal in Affoltern füllen lässt? Nun, der Referententisch war mit der Moderation von Pia Holenstein sowie den Nahostkennern Tim Guldimann und Erich Gysling prominent besetzt.

Pessimismus Um es kurz zu machen. Allseits war zu hören: Die Situation im Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordan im Speziellen und im Nahen Osten im Allgemeinen ist verworren und macht pessimistisch. Sie lässt die Frage aufkommen, ob die gesamte Menschheit wirk-

lich so uneinsichtig ist, dass sie – aus welchen Gründen auch immer – mindestens einen Explosionsherd auf der Erde in Betrieb halten muss. Am liebsten hätte man in der Runde zu einer kurzen Lektüre im 3. Buch Mose aufgerufen, wo es im Kapitel 19, Vers 18, heisst: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.» Welche Reaktion hätte wohl dieser bekannte Slogan hervorgerufen? Vielleicht gilt aber auch der Spruch: «Je verwandter, desto verdammter», denn nicht nur räumlich, sondern auch sprachwissenschaftlich sind sich Juden und Palästinenser als Semiten sehr nahe. Die Veranstaltung, so beachtenswert sie war, liess eine ratlose Teilnehmerschar zurück. Werner Bohren, Bonstetten

Vergolderei und Einrahmerei Leuenberger in Affoltern Am Freitag, 12. Juni, lasen wir den Bericht «Hier ist alles Gold, was glänzt» im «Anzeiger». Sehr erfreut waren wir von der Erklärung unseres Handwerks. Und wir gratulieren Irene Kamm-Hagenbuch zu dem tollen Bericht über sie und ihre Tätigkeit. Jedoch wollen wir einen Satz richtigstellen, Zitat: «In der Schweiz existieren neben der Firma Hagenbuch nur noch in Zürich und Stans weitere grössere Betriebe, welche dieses Gewerbe betreiben.» Ja, das Gewerbe ist selten, und es gibt nur noch eine Handvoll gelernter Vergolder, das ist richtig, doch sind Betriebe in der ganzen Schweiz zu finden. Unsere Vergolderei und Einrahmerei Leuenberger & Töchter GmbH – Haupttätigkeit: Vergoldung von Bilderrahmen – betreiben wir seit 2012 an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern in der dritten Generation (erste und zweite Generation in der Stadt Zürich 1948 bis 2010). Nina Leuenberger, Affoltern

Pneus im Bach Das habe ich kürzlich in Hedingen, in der Nähe eines Bienenhauses, in einem friedlichen Bächlein gesehen! 14 Pneus habe ich gezählt, vielleicht liegen versteckt noch mehr. Das ist

eine Schweinerei. Dieser Person sollte man das Auto wegnehmen! U. Suter, Wettswil

Immer mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Postadresse der Autorin oder des Autors enthalten – die E-Mail-Adresse allein reicht nicht. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer angeben, danke. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Jungmusikanten

Zweimal «Jam»

Gelungenes Frühlingskonzert der Jumba im Gemeindesaal Bonstetten. > Seite 20

«Musig im Dorf» in Bonstetten präsentiert «Soul Jam» und «Raspberry Jamwood». > Seite 23

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Nagelprobe Schweizer Meister Urs Huber will in Evolène den Bike-Marathon-Titel verteidigen. > Seite 29

Hexenküche im Sommer Kavalleriemusik am Rosenfest Kräuterprodukte selber herstellen

Die Baumschule Reichenbach empfängt in Hausen

Sommerkräuter, Sonne und Haut sind die Themen der Kräuterkurse vom 27. Juni und 4. Juli in der Gesundheitspraxis von Ernestine Astecker und Birgit Krug.

Überall in den Gärten blühen die Rosen in ihrer vollen Pracht. Am Wochenende vom 19. bis 21. Juni steigt in der Baumschule Reichenbach das traditionelle Rosenfest.

Heilpflanzen werden seit Urzeiten zu Kräuterprodukten verarbeitet, die die Gesundheit erhalten und wiederherstellen sowie die Schönheit von innen und aussen fördern. «Die Natur ist die beste Apotheke» so sagte bereits Sebastian Kneipp. In der Hexenküche «Al-Chemilla» wird aus dem Erfahrungsschatz der alten Kräuterkundigen geschöpft und spielerisch lustvoll Neues entdeckt und erarbeitet. Im Theorieteil lernen die Teilnehmer verschiedene Kräuter, deren Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im praktischen Teil wird das erworbene Wissen bei der Herstellung verschiedener Kräuterprodukte unter fachkundiger Anleitung angewendet. Die selbsthergestellten Produkte umfassen das breite Spektrum von Gesundheit und Schönheit. Sie fördern die Lebensfreude, stärken die Selbstheilungskräfte und tun Körper, Seele und Geist wohl.

Der Kräuter-Workshop am 27. Juni beschäftigt sich mit dem Thema «natürliche Gesichtspflege und dekorative Kosmetik». Aus Ringelblumen, Lindenblüten, Veilchen, Malven, Augentrost, Kapuzinerkresse werden duftende und wohltuende Kräuterprodukte wie pflegende Augencreme, ausgleichendes Gesichtsfluid, klärende Reinigungsmilch gezaubert. Der Kräuter-Workshop am 4. Juli hat zum Thema «Sommer-SonnenFreude». Die Teilnehmenden lernen die Kraft der Sommerpflanzen kennen und nutzen. Aus Aloe Vera, Wiesenkönigin, Königskerze, Eberraute, Lindenblüten werden wohltuende und duftende Kräuterprodukte wie Sonnencreme, Aftersun-Gel, Muskelsalbe und Tinkturen hergestellt. Die Kursleiterinnen Ernestine Astecker (Homöopathin und Apothekerin) und Birgit Krug (Eneoluma Coaching und Human Energetik) sind begeisterte Pflanzenfrauen. Sie geben ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilkräutern gern weiter. In der Seminargebühr sind die selbst hergestellten Kräuterprodukte sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten, so lassen sich die Produkte später auch zu Hause herstellen. (pd.) Kurse jeweils von 10 bis 17 Uhr im Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, 8916 Jonen. Anmelden: kontakt@eastecker.ch, 043 322 86 70 oder info@al-chemilla.ch. Infos, Termine und Schwerpunkt-Themen:

Ernestine Astecker (links) und Birgit Krug. (Bild zvg.)

www.al-chemilla.ch.

Die Besucher werden von Tausenden blühenden und duftenden Rosen verzaubert und können bei Speis, Trank und Musik ein paar unbeschwerte Stunden in rosiger Umgebung geniessen. Auf dem Rosenmarkt der Baumschule Reichenbach in Hausen am Albis findet man am Rosenfest und während des ganzen Sommers, eine grosse Auswahl an robusten Containerrosen aus Eigenproduktion, denn: Schweizer Rosen machen länger Freude! Zur Baumschule gehören, nebst 13 Hektaren Pflanzen-Kulturen, ein Rosen-Schaugarten und das Rosenlädeli mit viel Rosenzubehör. (ars)

Die Rosen blühen in ihrer vollen Pracht. (Bild zvg.) Kavalleriemusik Zürich und Umgebung, ab 19 Uhr

dem Musikverein Harmonie Hausen) in der Baum-

Rosenfest am Freitag, 19. Juni, 10 bis 18 Uhr; Sams-

Unterhaltung mit «Ägeritaler Turboörgälär»); Sonn-

schule Reichenbach, Schonau 1, Hausen. Infos unter

tag, 20. Juni, 10 bis ca. 24 Uhr (11 Uhr Konzert mit

tag, 21. Juni, 10 bis 17 Uhr (10.30 Uhr Konzert mit

www.rosenfest.ch oder Tel. 044 764 03 04.

Im Wasser trainiert, fit sein an Land Nüesch Fitness bewegt auch in Obfelden und Mettmenstetten Das Wasser bietet bei jeder Bewegung Widerstand. Das lässt sich mit einem kompetenten, gezielt auf Kraft und Ausdauer ausgelegtem Training nutzen. Für bereits sportliche bzw. fitnessbewusste Teilnehmer ideal als ZweitTraining. Zur Ergänzung der regelmässig praktizierten Sportart, als Ausgleich von einseitigen Belastungen oder schlicht als Ganzkörpertraining.

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Schliesslich steht Nüesch Fitness für 20 Jahre praktische Tätigkeit in diesem Bereich, mehrere Sport-Ausbildungen und gezielte Weiterbildung rund ums Training, eigene sportliche Leistungen und Erfahrungen im Ultrabereich sowie Anerkennung bei Krankenkassen. (pd.) Nüesch Fitness GmbH, www.nueschfitness.ch, info@nueschfitness.ch.

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Gewinnerin gekürt Wettbewerb von Nicollier Landmaschinen Vom 1. April bis 31. Mai konnte jedermann am grossen Online-Wettbewerb auf www.nicollier-shop.ch teilnehmen. Mit wenigen «Klicks» konnte man bereits an der Verlosung zum I-Pad Air 16 GB teilnehmen. NicollierMitarbeiter Stefan Huber zog aus den fast 300 Teilnehmenden am 3. Juni die glückliche Gewinnerin: Michelle Huber aus Mettmenstetten durfte den Preis am 4. Juni entgegennehmen. (pd.) Nicollier Landmaschinen, Lindenmoosstrasse 16, Affoltern. Tel. 044 761 41 11, Fax 044 761 97 71, www.nicollier-landmaschinen.ch, www.nicollier-shop.ch.

Martin Sidler von Nicollier und Gewinnerin Michelle Huber. (Bild zvg.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Stefan Morgenthaler Sonntag, 21. Juni 18.30 Musik am Sonntagabend: Christian Stuckert, Orgel und Klavier, Christian Ledermann, Klarinette und Taragota, Nadja Reich, Cello, spielen Werke von Händel, Gabrielli, Stuckert u. a.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 19. Juni 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 20. Juni 9.30 bis ca. 15.00 Uhr Fest der Kulturen unter dem Kasino-Vordach 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor 20.15 Theaterstück «Eine Frau – ein Mann» in der Kirche Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst mit Papst Franziskus und Marta, Jesus und Maria, dem Kirchenchor und Pfrn. B. Bartels Predigt zu Lk. 10, 38–42 Ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus, Ulmensaal Mittwoch, 24. Juni 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 21. Juni 10.00 Chilegarte-Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder; Taufe von Dian Weber und Einsetzung/Begrüssung von Claudia Elmer, Kirchenpflegerin (Ressort Finanzen) und Bettina Schönmann, Sozialdiakonin und Pfarrerin; Musik; Alphörner und Trompeten, anschl. Sommerbuffet, organisiert durch die 5. Klässler. Donnerstag, 25. Juni Einschreibe- und Informationsabend für die zukünftigen Konfirmanden (mit Jahrgang 2000 oder im neuen Schuljahr in der 3. Oberstufe). 19.00 Für die Konfirmanden 20.00 Für die Eltern

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 20. Juni 9.00 minichile im Pfarrhauskeller, Kappel Sonntag, 21. Juni 10.00 Bauernhofgottesdienst auf dem Hof der Familie Ringger mit den Kindern der minichile, den Jagdhornbläsern Zimmerberg und Pfr. Ch. Menzi Taufe von Mia und Leo Falkensammer anschliessend Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 21. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit Pfarrerin Irene Girardet, Sonja Kilchmann, den Kindern der minichile und der Brassband «Hope & Glory». Taufe von Sarah Maria Frey. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung feiern wir in der Kirche. (Tel. 1600 gibt Auskunft) Freitag, 26. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Kosten: 10.–, Kinder von 2 – 10 Jahren: 5.–. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15 20.00 bis 24.00 Uhr Nächtliche Gebetswache in der Kirche zum Tag der Folteropfer: mit Stille und Texten. Zu jeder vollen Stunde kann man dazustossen oder gehen.

Freitag, 19. Juni 14.15 Abdankung von Sylvia Dubs in der Kirche Maschwanden, mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Veronica Hvalic Sonntag, 21. Juni 11.00 Bauernhof-Gottesdienst in Maschwanden, auf dem Bauernhof der Familie Nicole und Ueli Ehrler-Studer, mit Pfrn. Susanne Brüngger und mit dem Musikverein Maschwanden, Bibelstellen: Mt 4, 4 und Apg 8, 4–25 (in Auszügen), Titel: Das Leben ist mehr als Geld Samstag, 27. Juni 20.00 Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern in der Kirche Maschwanden: Das innere Leuchten

Sonntag, 21. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Konfirmation der Stalliker Gruppe, Pfr. Otto Kutter mit Abendmahl Thema: «Geld: Leben wie im Schlaraffenland?» Musik: Niculin Janett, Saxofon, und Casey Crosby, Orgel, anschliessend Apéro Kinderhütedienst Fahrdienst: Anmeldung Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 24. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 25. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 26. Juni 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht

Samstag, 20. Juni 16.00 Festgottesdienst zur Firmung mit dem Firmspender Bischofsvikar Msgr. Christoph Casetti Sonntag, 21. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pater J. R. Krieg Mittwoch, 24. Juni 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der katholischen Kirche Mettmenstetten 19.30 Elternabend für die 5. Klasse Donnerstag, 25. Juni 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Kloster Kappel a. A. Werktags Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni Johannisnacht – In der kürzesten Nacht unterwegs zum längsten Tag. Eine oekumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel. Auskunft: 044 764 87 84 Der Anlas ist kostenfrei. Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie das reichhaltige Morgenessen betragen Fr 25.– Sonntag, 21. Juni 10.00 Bauernhofgottesdienst mit Taufe auf dem Hof Ringger mit den Kindern der minichile, den Jagdhornbläser Zimmerberg und Pfr. Christof Menzi, anschliessend Apéro. Mittwoch, 24. Juni 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche. Donnerstag, 25. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 25. Juni 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Freitag, 19. Juni 7.00 Abfahrt Reisegruppe auf Gemeindereise Sonntag, 21. Juni 11.00 Gottesdienst, Waldgottesdienst in Maschwanden, bei Familie Erler, Rainstrasse, Pfr. S. Brüngger; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 10.45 Uhr

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 19. Juni ab 20 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Samstag/Sonntag, 20./21. Juni Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel Besammlung 2.00 in der Kirche Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Wilhelm Schlatter Orgel: Motoko Matsushita Mittwoch, 24. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine ökumenische Feier in der kath. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 21. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat; Erich Eder (Orgel), ref. Kirche Sonntag, 21. Juni 10.45 Jugendgottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat und Pfr. Christoph Hürlimann Donnerstag, 25. Juni 12.00 Club 4, Gruppe David, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag mit Beteiligung der 7.-Klässler Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 20. Juni 16.00 Fiire mit de Chline Anschliessend Bräteln Sonntag, 21. Juni 9.30 Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag Epheser 2, 11—22: «Zuflucht gewähren – Menschen schützen» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 20. Juni Gottesdienst entfällt (siehe Obfelden) Sonntag, 21. Juni 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa mit Taufe 17.00 Eucharistiefeier der Kroaten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 19. Juni 18.45 Ehe-Kurs Sonntag, 21. Juni 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Verkauf von Essen zugunsten Kids-Treff Sammelprojekt Montag, 22. Juni 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst an der Jährl. Konferenz in Aarau mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 20. Juni 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 21. Juni 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 23. Juni 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 24. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 25. Juni 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 20. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 21. Juni 11.00 Eucharistiefeier, Kirchenchor, Kindergottesdienst anschliessend Paella, Grill, Dessertbuffet, Spiel und Spass für die Kinder

Wiesenstrasse 10

Freitag, 19. Juni 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 21. Juni 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 21. Juni 9.45 Abendmahls-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 21. Juni 10.30 Gottesdienst Nehemia 5, 1 - 13 Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Familiengottesdienst Thema: Bau dein Haus auf Fels Donnerstag, 25. Juni 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Kath. Kirche Obfelden Samstag, 20. Juni 17.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg Sonntag, 21. Juni 10.30 Eucharistiefeier

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

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Starkes Interesse an der Berufsbildung Der Premierminister Serbiens holte sich bei Schweizer in Hedingen Einblick in die Praxis Am Dienstagvormittag, 16. Juni, begrüsste die Ernst Schweizer AG, Metallbau, je eine Delegation von hochrangigen Personen aus Serbien sowie aus Bundesbern in Hedingen. Grund für diesen Besuch ist das grosse Interesse am dualen Bildungssystem. Gastgeber und Unternehmensleiter Hans Ruedi Schweizer begrüsste den serbischen Premierminister Alexsandar Vucic, der mit einer Delegation von neun Personen nach Hedingen gereist war. Mit dabei waren auch Bildungsminister Srdjan Verbicæund Botschafterin Dr. Snezana Jankovic. Hans Ruedi Schweizer: «Es freut uns sehr, dass wir zum wiederholten Mal als gutes Beispiel für die betriebliche Bildung von Bundesbern angefragt wurden, um einer ausländischen Regierung die Umsetzung der Berufsbildung näher vorzustellen.» Die Schweiz war vertreten durch den Schweizerischen Botschafter in Serbien und Montenegro, Jean-Daniel Ruch, und Frau Gabriela Schafroth, stellvertretende Direktorin des Swiss Cooperation Office in Serbien. Er wurde unter anderen begleitet von Roger Swifcz und Mergim Jahiu, beide vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation Sbfi im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. Den Einblick in die praktische Ausbildung erhielten die Gäste während eines Rundgangs durch die Fassadenproduktion, der von zwei Lernenden durchgeführt wurde. Die angehenden Produktionsmechaniker haben beide serbische Wurzeln und zeigten an verschiedenen Stationen auf, wie sie als Lernende in die Abteilung und die Produktion eingebunden sind.

Premierminister Alexsandar Vucic (2. von links), Bildungsminister Srdjan Verbic (3. von links) und Botschafterin Dr. Snezana Jankovic (ganz links) folgten interessiert den Erläuterungen der beiden Produktionsmechaniker-Lernenden Miroslav Dimitrijevic (Mitte) und Dejan Todorovic (rechts). Im Hintergrund Botschafter Jean-Daniel Ruch (rechts) im Gespräch mit Urs Gschwind. (Bild zvg.) Perfekt vorbereitet taten sie dies zur Freude der ausländischen Gäste in serbischer Sprache. Im Anschluss daran stellte Mergim Jahiu das duale Bildungssystem der Schweiz vor. Schluss-

Prüfungserfolge Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden gratuliert Patricia Stierli und Reto Hübscher herzlich zu ihren erfolgreichen Abschlüssen. Patricia Stierli bestand die Prüfung zur Immobilienbewerterin mit eidg. Fachausweis. Reto Hübscher erlangt das Diploma of Advanced Studies der Hochschule Luzern/FHZ in Bankleitung. (pd.)

Pro Juventute übernimmt Mitte 2015 das Angebot «Berufliche Neuorientierung» der Stiftung Speranza. Zugleich tritt Pro Juventute dem Dachverein «Check Your Chance» bei. Zusammen mit den anderen fünf namhaften Mitgliedorganisationen von «Check Your Chance» unterstützt Pro Juventute so Jugendliche bei der Berufswahl, bei der beruflichen Neuorientierung und bei der Stellensuche. Mit dieser neuen Aufgabe setzt sich Pro Juventute konkret dafür ein, dass die Berufslaufbahn bei jungen Menschen in der Schweiz erfolgreich beginnt. Aufgebaut wurde das Programm «Berufliche Neuorientierung» von der Stiftung Speranza im Rahmen der Credit Suisse-Initiative «Gemeinsam gegen die Jugendarbeitslosigkeit». Ab diesem Sommer wird dieses nun von Pro Ju-

Das Erinnerungsgeschenk wurde von den Metallbau-Lernenden selber produziert und übergeben. Premierminister Vucicæ bedankte sich für den spannenden und informa-

tiven Besuch. Er war sehr angetan vom Erfolg und von der Wirksamkeit des dualen Bildungssystems. Es seien intensive Überlegungen im Gange, dies auch in Serbien einzuführen.

Büroergonomie rückt ins Zentrum Tag der offenen Tür bei Plate Mate AG, Muri, an neuer Adresse

Patricia Stierli.

Reto Hübscher.

Unterstützung bei der Berufsintegration Pro Juventute übernimmt ab Juli 2015 das Angebot «Berufliche Neuorientierung» der Stiftung Speranza.

redner Urs Gschwind, Leiter Personal und Ausbildung bei Schweizer, ging in seinem Referat auf die Organisation und die konkrete Umsetzung der Berufsbildung bei Schweizer ein.

ventute weitergeführt. Die Credit Suisse begrüsst die Weiterführung des erfolgreichen Programms und finanziert die Überführung mit. Denn auch in der Schweiz ist Jugendarbeitslosigkeit ein relevantes Thema. Für Jugendliche ist der Einstieg in die Erwerbstätigkeit eine grosse Herausforderung. Der Schritt aus dem vertrauten Schulumfeld in die unbekannte Berufswelt ist häufig mit grosser Unsicherheit und oft mit Enttäuschungen verbunden. Solche negativen Erfahrungen nagen am Selbstbewusstsein der jungen Menschen, lösen Selbstzweifel aus und können gar zu Depressionen führen. Und eine beachtliche Anzahl Jugendlicher findet erst gar keine Stelle: im Januar 2015 waren in der Schweiz rund 20 000 junge Erwachsene ohne Arbeit. Neben den psychischen Belastungen für die Betroffenen und ihr Umfeld hat Jugendarbeitslosigkeit auch massgebliche volkswirtschaftliche und gesellschaftspolitische Folgen. (pd.)

Die Spezialistin für Planung und Einrichtung von Büros sowie Verkauf und Service von Bürotechniklösungen hat ihr Domizil neu an der Seetalstrasse 5 in Muri. Damit rücken die Büroergonomie und «mehr Freude am Arbeiten» im wahrsten Sinne des Wortes ins Zentrum. «Wir freuen uns, nun unser Know-how für ergonomische Konzepte zur Förderung und Unterstützung der Gesundheit im Büro mitten in Muri anbieten zu können», hält Joél Steinmann, geprüfter Arbeitsplatz-Experte, Geschäftsführer und Inhaber der Plate Mate AG, dazu fest und ergänzt: «Wir leben innovative Lösungen mit dem gewissen Etwas an Flexibilität und Design für mehr Freude beim Arbeiten.»

27. Juni: Tag der offenen Tür mit Wettbewerb und Eröffnungsrabatt Die professionell unterstützte Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen, mit welcher die gute Arbeitsatmosphäre unterstützt und – nicht zuletzt – auch die Arbeitsleistung gefördert wird, ist verbrieft und geschätzt. Nicht nur in Geschäftsräumen von Gewerbe und Industrie, sondern genauso im privaten Bürobereich, also überall dort, wo Tätigkeiten überwiegend sitzend vor dem Bildschirm ausgeführt werden, ist die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes von zunehmender Bedeutung. Exakt hier bietet die Plate Mate AG Muri willkommene und Erfolg versprechende Lösungen an. Der auf Pla-

Joél Steinmann und seine Plate Mate AG bieten professionelle Unterstützung der Gesundheit im Büro neu mitten in Muri, an der Seetalstrasse 5, an. (Bild zvg.) nung und Einrichtung von Büros sowie Verkauf und Service von Bürotechniklösungen spezialisierte Kleinbetrieb existiert seit über 20 Jahren und verfolgt seit jeher das Ziel, den Kunden eine optimale Lösung mit fairen Preisen zu bieten. «Das bleibt auch am neuen Standort, an der Seetalstrasse 5, so», verspricht Steinmann, – vorher war die Plate Mate AG an der Pilatusstrasse domiziliert. Davon überzeugen kann sich die Öffentlichkeit auch am Samstag, 27. Juni, anlässlich eines Tages der offenen Tür. Die Plate Mate AG, seit 1. Juni am neuen Standort aktiv, bietet dazu

nicht nur einen umfassenden Einblick in ihr Möbel-Sortiment und ihre Tätigkeit, sondern auch Information, einen Eröffnungsrabatt von 10 Prozent auf das gesamte Sortiment sowie einen grossen Wettbewerb mit Preisen im Wert von 10 000 Franken. Für alle, welche sich bezüglich ergonomisch richtigem Bürostuhl, Pult sowie weiterer Accessoires beraten lassen wollen: Joél Steinmann ist für sie da – am Tag der offenen Tür, 27. Juni, und an jedem anderen Tag. (kb.) Plate Mate AG, Seetalstrasse 5, 5630 Muri, 056 664 02 20, info@platemate.ch, www.platemate.ch.


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Vermischtes

Freitag, 19. Juni 2015

Die Jungmusikanten haben begeistert Gelungenes Frühlingskonzert der Jumba im Gemeindesaal Bonstetten Der Gemeindesaal ist fast voll besetzt als Simon Stalder und Ramon Müller die Zuhörer herzlich zum diesjährigen Frühlingskonzert begrüssen. Sie werden das Publikum auch weiterhin gekonnt durch das Programm führen. Die jüngeren Mitglieder der Drummer Factory eröffnen mit dem Stück «De Böögg». Philipp Wyssling dirigiert die Minis und dann die grossen Drummer gewohnt souverän, aber leider zum letzten Mal. Er übergibt den Stab und auch seine «Chef»-Jacke an Etienne Destraz, der das Abschlussstück der Drummer Factory, «Powerdrums», mit viel Energie leitet. Philipp Wyssling wird mit viel Applaus und herzlichen Dankesworten verabschiedet. Während sich Präsident Jann Rapp mit einigen Worten ans Publikum wendet, wird im Hintergrund fleissig die Bühne umgebaut und vom Aspiranten-Spiel in Beschlag genommen. Mit zwei anspruchsvollen Werken zeigen die jungen Musiker ihr Können. Der Dirigent Daniel Raschle versteht es, die fast 30 Mitglieder des sogenannt «kleinen Korps» variantenreich durch die Stücke «Leuchtfeuer» und «Fate of Gods» zu führen. Nach tosendem Applaus spielt das Aspi gerne eine spezielle Zugabe: mit Kunststoffröhren in allen Farben und Grössen wird der Hit «Smoke on the Water» von Deep Purple intoniert. Auch mit der zweiten Zugabe «Pumuckl» be-

weist das Aspi seine grosse Spielfreude und verabschiedet das Publikum in die Pause. Nach ausgiebigem Kuchen, Kaffee und Würstli-Genuss ist man auf den Auftritt des «grossen» Korps gespannt. Unter Applaus betreten die zurzeit nur 15 Musikanten und Musikantinnen die Bühne. Mit «Time to say Goodbye» verabschiedet sich auch das «Blasi» von Philipp Wyssling. Mit präzisem und gut intoniertem Spiel begeistert die zurzeit kleine Formation unter der Direktion von Gilbert Théraulaz Gross und Klein mit den Werken «Glasnost» und «Abba Gold». Anschliessend verdreifacht sich die Anzahl der Musiker auf der Bühne: Das «Aspi» wird in die Reihen geholt und gemeinsam spielt das vereinigte Korps der Jumba auf. Mit Michael Jacksons «Earth Song» sowie «Royal Jubilee» beschliesst die Jumba den offiziellen Teil des Frühlingskonzertes. Nach zwei tollen Zugabestücken überrascht Gilbert die Zuhörer wie auch die Jugendlichen mit der Bekanntgabe des letzen Stückes. Der traditionelle Sechseläuten-Marsch wird zur Begeisterung des Publikums als krönender Abschluss gespielt. Und übrigens: Die Jugendmusik freut sich jederzeit über neue Mitglieder. (bm/ibh)

Alle Formationen vereint unter der Leitung von Daniel Raschle. (Bilder zvg.)

Mit farbigen Kunststoffröhren intoniert das Aspirantenspiel den Hit «Smoke on the Water».

Philipp Wyssling übergibt nebst dem Dirigentenstab auch seine «Chef»-Jacke an Nachfolger Etienne Destraz.

Infos unter www.jumba.ch.

Frühlingsgefühle geweckt

Herrliches Zürcher Oberland

Oboe und Orgel: tolles Konzert in Affoltern

Am Sonntag, 14. Juni, radelte eine muntere «Erlebnisse»-Schar von Bubikon via Uster und rund um den Flughafen nach Kloten – bei wunderschönem Wetter.

Mit ihrem Konzert in der katholischen Kirche Affoltern haben Miriam Moser und Rosemarie Ott dem Publikum ein wunderbares Geschenk bereitet. Organistin Rosemarie Ott lud auf den 30. Mai zu einem Konzert für Orgel und Oboe in der kath. Kirche ein. Der Vorbericht (im «Anzeiger» vom 29. Mai) klang verlockend: «Frühlingsgefühle, Hochzeitsmärsche und weitere Frohmacher». Man konnte also gespannt sein, mit was die beiden Musikerinnen überraschen würden. Einigen Konzertbesuchern war bekannt, dass Rosmarie Ott die Nähe zum Publikum gerne mit verständlichen originellen Erklärungen herstellt. Diesmal tat sie es mit Bildern der Stiftung Solvita, welche sie auf eine Leinwand projizieren liess.

Rosemarie Ott. (Archiv)

Sie begann mit drei Präludien aus J.S. Bachs «Notenbüchlein für Anna Magdalena», welches er seiner Gattin, einer ebenfalls sehr begabten Musikerin, widmete. Sie war öfters als Komponistin an seinen Werken beteiligt. 1721 kam sie als Sopranistin an den Hof von Fürst Leopold von Anhalt-Köthen. Dort lernte sie Johann Sebastian Bach kennen, der hier seit Dezember 1717 als Kapellmeister wirkte. Zusammen hatten sie 13 Kinder.

Königliche Klänge in der Kirche Nun folgte die Sonate in a-Moll für Oboe und Basso continuo von G.Ph. Telemann, ein erster Höhepunkt. Die wunderbar gespielten Töne der Oboe kamen voll zur Geltung. Miriam Moser gelang es, die Kirche mit wahrhaft königlichen Klängen zu erfüllen. Anschliessend steigerte Rosmarie Ott die Stimmung mit Hochzeitsmärschen verschiedener Komponisten, bis die Frühlingsgefühle geweckt waren. Mit dem Andante aus dem Konzert für Oboe und Klavier von Joseph Haydn kamen wir noch einmal in den Genuss der von uns nicht oft gehörten Töne der kraftvoll gespielten Oboe. Noch einmal wurde die Kirche erfüllt von einem meisterhaft gespielten Instrument, fein abgestützt durch die dazu passenden Orgelklänge. Im Concerto B-Dur für Orgel von J.G. Walther zeigte Rosemarie ihr Können auf der Orgel in einem grösseren Werk des Barocks. Sie tat dies in ihrer selbstverständlich souveränen Art, wie man es von ihr erwarten durfte. Mit der Sonate C-Dur für Oboe und Basso continuo von J.B. Loeillet gelang den beiden Musikerinnen ein grandioser Abschluss. Der Applaus gehörte ihnen als wohlverdiente Belohnung für ein wunderbares Geschenk, das sie dem Publikum bereitet hatten.

«Erlebnisse» lud zur Velotour – ein eindrückliches Erlebnis

................................................... von otto steinmann Der Wetterbericht für den letzten Sonntag versprach nicht nur gutes Wetter. Gewitter und heftige Schauer waren vorausgesagt. Dass diese Voraussage ganz ok war, zeigte sich dann am Abend mit den heftigen Schauern in der Ostschweiz. Die Erlebnisse-Fahrer hatten auf ihrer Tour durchs Zürcher Oberland jedoch grosses Wetterglück und lernten auf ihrer Tour eine sehr schöne Region auf der anderen Zürichseeseite kennen. Mit der S15 wurde Bubikon, der Startort der Radtour erreicht. Ernst Bänz und Edith Schlienger hatten, wie in den letzten Jahren, die privaten Fahrräder und EBikes mit einem Spezialtransport ins Oberland gebracht und stellten diese in Reih und Glied auf.

Nach einer kurzen Information starteten die knapp 20 Personen und erreichten schon bald die Glatttal-Route, die von Rapperswil nach Glattfelden führt. Vorbei an Grüningen und Gossau ZH führte die Route anschliessend durch die Aussenquartiere von Mönchaltorf und schon kurze Zeit später war das Südufer des Greifensees erreicht. Via Riedikon war mit dem Strandbad Uster das erste Ziel erreicht. Ein guter Kaffee und für einige noch eine Süssigkeit waren ein wahrer Genuss unterwegs. Der Weg führte in der Folge dem Greifensee entlang und es wurde die Ortschaft Greifensee durchquert eh es der Glatt entlang bei Schwerzenbach und Dübendorf vorbei nach Schwamendingen ging. Genau um die Mittagszeit war der Hirschen in Schwamendingen erreicht, wo ein feines Mittagessen in der Gartenwirtschaft bereit stand – alles immer noch bei bestem Wetter!

Auf der ehemaligen Panzerpiste Frisch gestärkt begann dann die Nachmittagsetappe in Richtung Rümlang

Bei Vollmond wandern Am Freitag, 31. Juli, folgt die Vollmondwanderung von Hausen via Albishorn und Albispass zurück nach Affoltern. So gegen Mitternacht gibt es eine feine Mitternachts-Verpflegung. Anmeldeschluss ist der 10. Juli. und Flughafen. Es war eindrücklich, wie die «Riesen-Vögel» fast im Minutentakt über den Köpfen starteten. Zusammen mit sehr vielen Flieger-Fans wurden dann am Flugplatz einige Starts beobachtet, bis sich die Gruppe wieder auf den Weg machte, auf einer Naturstrasse entlang der Glatt bis nach Oberglatt und dann weiter bis an den Pistenanfang, wo wiederum ganz viele «Flieger-Freunde» die landenden Flugzeuge beobachteten. Der letzte Abschnitt der Tour führte dann auf der ehemaligen Panzerpiste zurück zum Flughafen Kloten. Hier wurden die Zweiräder wiederum auf den Spezialtransporter verladen und nach Affoltern zurückgebracht. Die Fahrt durch das sehr schöne Oberland, mit Sicht auf den Pfannenstiel, den Etzel, den Bachtel und den schönen Greifensee mit seiner Sumpflandschaft war ein eindrückliches Erlebnis, in einer sehr schönen Region des Kantons. Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/

Miriam Moser. (Bild zvg.)

Marc und Beatrice Berger

Beim Flughafen Kloten wurden die Zweiräder wieder auf den Spezialtransporter verladen. (Bild zvg.)

fotoalbum.


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Schweizerin liebt tamilischen Mann Interkulturelles Theater zum Flüchtlingstag in Affoltern Eine besondere Begegnung über kulturelle Grenzen zeigt das Theaterstück «Eine Frau ein Mann», das kommenden Samstag, 20. Juni, um 20.15 Uhr in der ref. Kirche Affoltern zu sehen ist. In der schweizerischtamilischen Co-Produktion gerät ein Liebespaar in einen Konflikt mit seinen Herkunftsfamilien.

Patricia Zenklusen und eine ihrer aus einem Baumstamm gesägten Figuren. (Bild zvg.)

Motorsägenkunst in Stallikon Vernissage von Patricia Zenklusen Zurzeit pendelt sie zwischen den USA und der Schweiz. Trotzdem hält Patricia Zenklusen ihr Versprechen und eröffnet am 4. Juli wieder einen Skulpturenweg an der Büelstrasse 50 in Stallikon – die Freiluft-Ausstellung dauert bis zum 4. Oktober. Nach Ausstellungen in Berlin, den USA und an der Expo in Mailand, wurde sie nun in den USA von einer Galerie in Massachusetts unter Vertrag genommen. Patricia Zenklusen sagt: «Zurzeit weiss ich nicht wo mir der Kopf steht, aber ein Versprechen ist ein Versprechen und ich freue mich riesig auf den zweiten Skulpturenweg in Stallikon.» Bevor sie im Herbst wieder in die USA aufbricht, geniesst sie den Sommer in der Schweiz und freut sich auf viele Besucher in Stallikon. Patricia Zenklusen gestaltet ihre Holzskulpturen ausschliesslich mit

der Motorsäge. Ihre Herausforderung ist es mit diesem Werkzeug etwas Filigranes zu schaffen. Es interessiert sie wie viel Eleganz sie in eine Figur bringen kann, gleichzeitig soll erkennbar bleiben, wo die Grenzen dieser Technik liegen.

Zur Kunst passende Drinks Die Vernissage findet am 4. Juli, von 11 bis 14 Uhr statt. Die ebenfalls in Stallikon ansässige «drinks to enjoy GmbH» (www.drinks-to-enjoy.ch) hat speziell für die Vernissage zu den ausgestellten Skulpturen passende Drinks entworfen (auch alkoholfrei). Der Skulpturenweg befindet sich an der Büelstrasse 50 in Stallikon. Da die Parkplatzzahl beschränkt ist, wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr oder dem Fahrrad empfohlen. Der Skulpturenweg ist vom 4. Juli bis 4. Oktober 2015 aufgebaut und jederzeit zugänglich. (pd.)

Interkulturelles Theater zum Flüchtlingstag ist in Affoltern schon beinahe eine Tradition: Wie bereits in den vergangenen Jahren laden Kultur in Affoltern, die katholische und die reformierte Kirche Affoltern am kommenden Samstag, als Abschluss des Festes der Kulturen, gemeinsam zu einem Theaterabend ein. Diesmal handelt es sich um eine Co-Produktion des Theaters «visch&fogel» mit dem «Centre for Tamil Arts and Culture» (CeTACu) und der «Company Inter-Act».

Nicht mehr zu Hause Das Stück «Eine Frau ein Mann» erzählt die Geschichte einer Schweizer Hoteliersfrau und eines tamilischen Diplomaten, die sich in einem Fünfstern-Hotel in Genf kennen lernten. Es ist der Beginn einer Liebesgeschichte, mit der die beiden ein Leben zwischen zwei Kulturen führen. In ihren jeweiligen Lebensverhältnissen fühlen sie sich zunehmend nicht mehr zu Hause, im wörtlichen Sinn: Die Frau führt ein Hotel, dass sie ohne Begeisterung nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern übernommen hatte. Sie lebt getrennt von ihrem Mann und träumt sich in ihr unabhängiges, ungezügeltes Leben, das sie einmal führte. Der Mann ist aus seiner Diplomatenkarriere ausgestiegen, entmutigt nach unzähligen erfolglosen Friedensgesprächen in seiner Heimat. Er findet keine Arbeit, seine Frau hat ihn vor die Tür gesetzt. Beide haben Kinder, zu denen sie in dieser neuen Situation eine Beziehung finden müssen.

Vermittler zwischen den Kulturen: Vreni Achermann und Anton Ponrajah. (Bild zvg.)

Sehnsucht nach Aufbruch Die traditionell tamilischen Lebensweisen und die liberalen Werte der westlichen Welt treffen aufeinander, zwischen dem engen Milieu im Hotel in Weggis und der Sehnsucht nach Aufbruch. Die beiden teilen eine Faszination für Shakespeares Stücke. Sie führen ein Doppel-, ja ein Vielfachleben auf alle Seiten. Schliesslich flicht sich das Akkordeon (gespielt von Hans Hassler) mit vielerlei Stimmen ins

Stück ein, ergänzt, kontrastiert Szenen und entwickelt sie weiter. Gespielt wird das Stück von Vreni Achermann, die mit «visch&fogel» auch schon in Affoltern gastierte, sowie von Anton Ponrajah, einem bekannten Vertreter der tamilischen Theaterszene in der Schweiz und einem unermüdlichen Vermittler zwischen den Kulturen. Die Aufführung beginnt um 20.15 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern. Der Eintritt ist frei (Kollekte). (pd.)

Sommerausflug in den Weber Skulpturenpark

Spannende Neuheiten zum Lesen und Hören

Treffpunkt Begegnung der Ökumene Obfelden-Ottenbach

Sommerbücherabend in Stallikon

Die Ökumene Obfelden-Ottenbach lädt Singles und Alleinerziehende mit ihren Kindern zum Sommerausflug vom 28. Juni nach Dietikon ein.

Am Sommerbücherabend vom Donnerstag, 25. Juni, wird in der Bibliothek Stallikon zugleich auch Edith Ochsenbein verabschiedet.

Der Schweizer Künstler Bruno Weber hat hier seine Fantasien wahr werden lassen. Parallel zur breiten Industrialisierung des Limmattals – und als Antwort darauf – hat Bruno Weber in Dietikon eine Welt erschaffen, die Träumen gleicht und ein eigenes Verständnis zwischen Mensch, Natur und Lebensraum vermittelt. Der Bildhauer erschuf unzählige überlebensgrosse und farbenfrohe, in Beton gegossene Skulpturen, die man nicht nur ansehen, sondern auch begehen und sogar bewohnen kann. Man meint, die Figuren und der Park seien direkt einer Märchenwelt entsprungen. Auf rund 15 000 Quadratmetern erstreckt sich der begehbare und erlebbare Kunstraum des grössten Skulpturenparks eines einzelnen Künstlers.

Mit etwas Glück kann er im Atrium unter freiem Himmel stattfinden, der Sommerbücherabend der Bibliothek Stallikon mit spannenden Neuheiten zum Lesen und Hören, vorgestellt vom Bibliotheksteam. Im Anschluss an die Bücherpräsentation geht es festlich weiter: Edith Ochsenbein, die sich auf Ende Juni von der Bibliothek verabschieden wird, soll noch einmal ganz herzlich gefeiert werden. Edith Ochsenbein hat sich mit viel Liebe der Kinderbücher und Hörbücher für Kinder und Jugendliche angenommen, lange Jahre auch der Spiele und zuletzt der Comics. Ihre Samichlaus-Anlässe waren stets ein Höhepunkt am Jahresende und haben immer wieder viele Kinder beglückt! Nach dem feierlichen Teil wird zum gemütlichen Zusammensein

Eine begehbare Märchenwelt: der Weber Skulpturenpark. (Bild zvg.) Das Programm umfasst eine ca. einstündige Führung sowie eine freie Besichtigung des Parks, anschliessend einen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen. (pd.)

Sommerausflug am 28. Juni, Treffpunkt um 11.50 Uhr am Bahnhof Affoltern. Anmelden bis 24. Juni bei Uschi Schneebeli, Obfelden, Tel. 044 761 69 22 oder u.schnee@datazug.ch.

Bücherpräsentation. (Bild zvg.) beim Apéro Riche eingeladen. Das Team freut sich auf zahlreiche Besucher! (apt) Sommerbücherabend am Donnerstag, 25. Juni, 20 Uhr, Bibliothek Stallikon, Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1, Sellenbüren.


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Freitag, 19. Juni 2015

agenda

Ausstellungen Freitag, 19. Juni Hausen am Albis 10.00-18.00: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für alle Ästheten und Romantiker, grosse und kleine Gärtner, Gartenfreunde und ein Muss für alle Rosenliebhaber! Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: «Duo Galaxis» Schlager zum Mitsingen. Dazu feine hausgemachte Menüs. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Samstag, 20. Juni

Fiorito, Fredi Früh, René Etterli, Etienne Conod und Rob Url - eine Hommage an Delbert McClinton. Bar offen ab 18 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

20.00: Jazz-Abend: «New Orleans Stompers». Reservieren von Vorteil: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Die Töpfer- und Brenntechnik aus Japan kam mit der zenbuddhistischen Teezeremonie auf. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Sonntag, 21. Juni

Aeugstertal

Wettswil

Aeugst am Albis 18.30: Musik am Sonntagabend mit Nadja Reich, Cello/Klarinette, Christian Ledermann, Klarinette/ Taragota, Christian Stuckert, Orgel/Klavier. Eintritt frei / Kollekte. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 20.15: «Eine Frau - ein Mann». Theater visch&fogel. Eine gemeinsame Veranstaltung der KiA und der katholischen und reformierten Kirchen. Eintritt frei/Kollekte. Schauspiel: Vreni Achermann, Anton Ponrajah, Akkordeon: Hans Hassler, Regie: Otto Huber. Reformierte Kirche. 23.00: Ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel. Wanderzeit ca. 4 Std. Anschliessend Johannisfeuer und Morgenessen. Kosten für Verpflegung und Frühstück Fr. 25. Leitung und Anmeldung: Elisa-Maria Jodl Telefon 044 760 18 08. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis 10.00-00.00: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für alle Ästheten und Romantiker, grosse und kleine Gärtner, Gartenfreunde und ein Muss für alle Rosenliebhaber! Für Kinder gibt es rund um den Hof viel zu entdecken und zu bestaunen, daneben laden zauberhafte Ruheplätze dazu ein, mitten in der Rosenpracht die Seele baumeln zu lassen. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Kappel am Albis 19.00: Singkreis Bezirk Affoltern unterstützt durch Voci Appassionate und dem Orchester Camerata Fanny Mendelssohn: «Moses» Oratorium von Max Bruch. Info/Tickets www.singkreisaffoltern.ch, Türöffnung 1 Stunde vor Beginn. Kirche.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: mit «Jauk Power -Echt Urig Steirisch - Des is mei Musi». Dazu feine hausgemachte Menüs zur Auswahl, Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Ottenbach 21.00: Open Air Premieren-Konzert im Güggel-Garten mit «ClinTonics», Johnny und Manuel Giussani, Eddie

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Aeugst am Albis

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 10.00-17.00: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für alle Ästheten und Romantiker, grosse und kleine Gärtner, Gartenfreunde und ein Muss für alle Rosenliebhaber! Daneben laden zauberhafte Ruheplätze dazu ein, mitten in der Rosenpracht die Seele baumeln zu lassen. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Stallikon 11.00-13.00: Kunstforum Stallikon: «Blütentreiben» Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Sonntagsapéro. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Montag, 22. Juni Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 23. Juni Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Völlige Sinnlosigkeit? Die Jugendlichen kämpfen vehement dagegen an. (Bild zvg.)

Über die Sehnsucht nach Bedeutung «Nichts» – junge Aemtler Bühne im «Rössli» «Nichts. Was im Leben wichtig ist» – die junge Aemtler Bühne zeigt ein Theaterstück für Jugendliche (empfohlen ab 12 Jahren) und Erwachsene, das bewegt und unter die Haut geht. Nach dem gleichnamigen Roman von Janne Teller. Am ersten Tag nach den Sommerferien verkündet Pierre Anthon: «Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.» Er verlässt mitten im Unterricht die Klasse 7A, zieht sich auf einen Pflaumenbaum zurück und traktiert seine Schulkollegen von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und Erkenntnissen über die völlige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die Klasse ist sich schnell darin einig, dass sie Pierre Anthon etwas entgegensetzen will. In einem alten Sägewerk sammeln sie alles, was Bedeutung hat. Als dabei nicht viel zusammenkommt, beginnen sie, Gegenstände von persönlicher Wichtigkeit zusammenzutragen und so einen Berg aus Bedeutung aufzuhäufen. Wer sein Opfer gebracht hat, darf den Nächsten und dessen Opfer bestimmen. Mit zunehmendem Fana-

20.15: Anne Rüffer liest aus ihrem Roman: «Fräulein Franzen besucht das Glück». Bibliothek. Trottenweg.

Mittwoch, 24. Juni Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Premiere heute Freitag, 19. Juni, 20 Uhr. Weitere Vorstellungen: Sa., 20. Juni, 20 Uhr / So., 21. Juni, 17 Uhr / Mi., 24. Juni, 20 Uhr / Fr., 26. Juni, 20 Uhr / Sa., 27. Juni, 20 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Infos: www.aemtlerbuehne.ch.

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Donnerstag, 25. Juni Affoltern am Albis

Hedingen

tismus widmen sie sich ihrer Mission und werden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Als ihr monströser Plan, der immer drastischere Opfer verlangt, auffliegt, kommt es zu einem Medienrummel und einer landesweiten Diskussion um Sinn und Unsinn ihres Tuns. Nur Pierre Anthon bleibt unbeeindruckt – und die Klasse rächt sich an ihm ... Die junge Aemtlerbühne hat sich dem Stoff von Janne Teller seit November 2014 angenommen und präsentiert ihre Version von «Nichts. Was im Leben wichtig ist». Eine aktuelle Parabel über das Erwachsenwerden, über Erziehung, Gewalt und letztlich über den Sinn des Lebens. Der Roman wurde nach der Erstveröffentlichung 2000 von dänischen Schulbehörden verboten. Mittlerweile wurde das Buch in 13 Sprachen übersetzt. 2001 bekam «Nichts» den Preis des Dänischen Kulturministeriums und 2008 in Frankreich den «Prix Libbylit». (pd.)

11.15: Mittagstisch. Fr. 17.- An-/Abmeldung: Susanne Schmid, Telefon 044 761 34 42. Org: Ortsvertretung Pro Senectute. Rest. Rosengarten. 18.30: Donnerstag-Abendrennen des RRC Amt (www.rrc-amt.ch), kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: BäretswilTäuferhöhle-Gibswil. Wanderzeit ca. 3 Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 20.30: Tanzbar mit Selma & Markus, ab 21 Uhr Salsa-Crashkurs mit Manuel und Celia. Ob zuhören, dazulernen oder gleich tanzen: In der Mülibar geht vor der Sommerpause die Post ab. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon 20.00: Sommer-Bücherabend und Apéro in der Bibliothek. Viele Neuheiten und Verabschiedung der Mitarbeiterin Edith Ochsenbein. Schulhaus Loomatt.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Chilehuus im Park, Zürichstr. 94: Seidenmalerei von Christine Würmli, Brigitte Graf, Diana Riedel, Lilian Stöckli und Marianne Schmid. Mo-Fr 8.30-11.30 und während Gottesdiensten. Bis Ende Juni.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban, Arnold Truog. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 12. Juli. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13: Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Sa/So 14-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 12. Juli.

Rifferswil Park Seleger Moor: Die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz und die Ausstellung «Skulpturen im Park» mit zeitgenössischer Kunst. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 27. Juni.


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Zweimal «Jam» auf dem Dorfplatz «Musig im Dorf» in Bonstetten präsentiert «Soul Jam» und «Raspberry Jamwood» Der Bonstetter Dorfplatz wird einmal mehr zum Treffpunkt von Jung und Alt, von Neuzuzügern und Alteingesessenen. «Musig im Dorf» lädt am 27. Juni (und 8. August) zum Konzert ein. Der Sommerabend verspricht mit der Grossformation «Soul Jam» im Hauptprogramm und der blutjungen Zürcher Combo «Raspberry Jamwood» Musikgenuss vom Feinsten. Das elfköpfige multinationale Kollektiv Soul Jam (mit Sitz in Einsiedeln/SZ) fetzt seit 1996 mit Soul im Tank und Funk unter der Haube über die Bühnen im Inund Ausland. Angetrieben von einer kompromisslosen Rhythm-Section, treibenden Gitarren, knalligen Bläsersätzen, brillieren vier wunderbare Frauen mit gefühl- und kraftvollen Stimmen. Ihre Songs reihen sich wie bunte Perlen zu einer Kette. Präsentiert wird ein energiegeladener musikalischer Trip mit Highlights der letzten Jahrzehnte, eine Verbeugung vor den ganz grossen Musikern einer unvergesslichen Zeit und ihren Songs: Aretha Franklin, Otis Redding, Tina Turner, Stevie Wonder ... Coverversionen von «You can leave your hat on» bis «Knock on wood» wecken Erinne-

rungen, bieten in der neuen, eigenen und dynamischen Interpretation – neben Eigenkompositionen – ein unvergleichliches musikalisches und optisches Feuerwerk. Raspberry Jamwood liefern eingängigen Pop mit ausgefallenen Melodiebögen. Sie spielen eine ausgewogene Mischung aus Balladen und konventioneller Popmusik, gepfeffert mit verschiedenen Einflüssen aus dem alternativen Bereich und – je nach Laune – mit Elementen aus Funk, Jazz oder sonstigen Genres, welche die Band inspirieren. Die Zürcher Musiker präsentieren sich bei «Musig im Dorf» als musikalisches Bijou akustisch und in reduzierter Formation. Hörenswert! Ab 18 Uhr serviert «Musig im Dorf» Apéro, ab 19 Uhr gibt es Musik, Speis und Trank auf dem Dorfplatz oder bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal. Serviert werden feine, selbstgekochte Speisen, an der Bar gibt es professionell gemixte Drinks. Der zweite Anlass von «Musig im Dorf» findet am Samstag, 8. August, statt. Es lockt ein Ausflug in die Klangwelt vom Appenzeller Echo. (ksch) «Musig im Dorf» am 27. Juni ab 18 Uhr auf dem Dorfplatz, Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte. Infos: www.souljam.ch, http://raspberryjamwood.com.

Ihre vier wunderbar gefühl- und kraftvollen Stimmen prägen den energiegeladenen Sound von «Soul Jam». Von links: «Tagesschau»-Moderatorin Cornelia Boesch, Anneke Ludwig, Rita Blattmann und Anna Kvist Hasler. (Bild zvg.)

Rarität in Schweizer Konzertsälen

Das innere Leuchten

Singkreis Bezirk Affoltern bringt Oratorium Moses von Max Bruch

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern

Der Singkreis Bezirk Affoltern und Voci Appassionate mit Solisten und Orchester bringen das grosse Oratorium Moses des wenig bekannten Künstlers Max Bruch diesen Sommer in zwei Konzerten zur Aufführung.

Am Wochenende vom 27. und 28. Juni verwöhnt die OG Affoltern ihr Publikum doppelt: am Samstag in Maschwanden, am Sonntag in Affoltern.

Für Brunetto d’Arco, Dirigent des Singkreises Bezirk Affoltern, passt dieses Werk, das die ganze Problematik des Lebens, des Suchens und Irrens und der Sehnsucht nach dem «gelobten Land» wiedergibt, hervorragend in die heutige Zeit. Unterstützt wird der Chor aus dem Knonauer Amt von Sängerinnen und Sängern aus dem Raum Basel. Mit neun Jahren, zum Geburtstag der Mutter, schrieb Max Bruch (18381920) seine erste Komposition, mit 82 entstand seine letzte. 40 Chorwerke und vier Oratorien sowie zahlreiche Lieder und Orchesterwerke hat der Komponist hinterlassen. Doch alle diese Werke sind fast gänzlich unbekannt. Da man ihn irrtümlicherweise für einen Juden hielt, wurden seine Werke in der hereinbrechenden nationalsozialistischen Zeit vollends aus den Konzertprogrammen gestrichen.

Bis heute sucht man sie da beinahe vergebens. An den Sommerkonzerten vom 19. und 20. Juni 2015 erhält der vergessene Künstler durch die Sängerinnen und Sänger des Singkreis Bezirk Affoltern endlich wieder eine Stimme. Unterstützung erhält der Chor aus dem Knonauer Amt von Sängerinnen und Sängern der Voci Appassionate aus dem Raum Basel. Somit sind es schliesslich rund 70 Stimmen, ein Orchester aus Berufsmusikern sowie drei namhafte Solisten, die dieses grossartige Werk über eine heldenhafte biblische Gestalt gemeinsam erklingen lassen.

Ein gross angelegtes Panorama Moses gehört zu den letzten Oratorien des Meisters. Bruch nennt es eine der grössten Unternehmungen seines Lebens, in welche er die Totalität seines Könnens hineingelegt habe. In einem gross angelegten Panorama schildert das Oratorium, wie das von Moses aus Ägypten herausgeführte und von Gott sicher durch die Wüste geleitete Volk Israel am Berg Sinai den Glauben an seinen Gott verliert, nachdem Moses in der Wolke, die den

Berg umhüllt, für längere Zeit verschwunden bleibt. Die Dankbarkeit für den sicheren Schutz Gottes durch die lange Wüstenwanderung wandelt sich zunächst in Zweifel und Angst, kippt dann in Trotz und Revolutionslust. Das auf sich selbst gestellte Volk schreit nach «besseren» und sichtbaren Göttern. Es drängt Moses’ Stellvertreter Aaron dazu, ein goldenes Kalb aus dem von Ägypten mitgebrachten Goldschmuck anzufertigen und feiert wilde Feste in Auflehnung gegen Gott und seinen nun mehr als Tyrannen empfundenen Anführer Moses. Dem mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai zurückgekehrten Moses gelingt es schliesslich, wieder Ordnung zu schaffen und die Wanderung fortzusetzen. Nach jahrzehntelanger Wanderung durch den Wüstensand und vielen bestandenen Gefahren besteigt Israel endlich den Berg Nebo, von wo sich ihm in überwältigender Weise der Blick auf Kanaan, das Land seiner Sehnsucht und Träume auftut. Konzerte am Freitag, 19. Juni, 20 Uhr, Kirche St. Peter in Zürich; Samstag, 20. Juni, 19 Uhr, Klosterkirche Kappel. Tickets an der Abendkasse.

Als Wolfgang Amadeus Mozart (17561791) acht Jahre alt war, sollten er und seine Schwester Nannerl während einer Krankheit des Vaters leise sein und vor allem bloss nicht Klavier spielen. Um sich zu beschäftigen, begann Wolfi seine Sinfonie in Es-Dur (Sinfonie Nr. 1, KV16) zu komponieren. Nach Mozarts Tod berichtet Schwester Maria Anna: «Um sich also zu beschäftigen, komponierte Mozart seine erste Symphonie. Indem ich abschrieb, sagte er zu mir: Erinnere mich, dass ich dem Waldhorn was Rechts zu thun gebe!» In diesem Frühwerk bietet Mozart schon einen aussergewöhnlichen Beweis seiner Fähigkeit, die musikalischen Formen seiner Zeit mit eigenen originellen Einfällen zu verbinden.

Peter von Winter (1754-1825), Concertino c-Moll für Fagott und Orchester Peter von Winter galt zu seiner Zeit als einer der wichtigsten deutschen Komponisten überhaupt. In Winters Werken besticht die Vermischung italienischer, deutscher und französischer Stilmittel. Die späteren Werke erinnern an den jungen Haydn. Er figuriert zudem als wichtiges Bindeglied zwischen Mozart und Weber in der Entwicklungsgeschichte der deutschen Oper. Im farbig-verspielten Concertino für Fagott und Orchester bereitet Winter eine dramatische kleine Opernszene auf, die dem Soloinstrument viel Raum zur kantablen und virtuosen Entfaltung gibt.

Franz Berwald (1796-1868), Konzertstück für Fagott und Orchester (1827)

Der Singkreis Bezirk Affoltern, unterstützt durch die «Voci Appassionate» aus dem Raum Basel. (Bild Fabien Hurschler)

Franz Berwald gilt heute als der führende skandinavische Komponist des frühen 19. Jahrhunderts, bewundert für seine kühnen und überraschenden Einfälle und die Originalität, mit der er musikalische Formen handhabte. Das virtuose Konzertstück für Fagott und Orchester gliedert sich in drei Ab-

Fagottist Stefan Buri. (Bild zvg.) schnitte. Nach einem perlenden, aus zwei kontrastierenden Themen bestehenden Allegro non troppo, folgt ein Andante. Die Eröffnungsphrase wird ausgiebig paraphrasiert, bevor die Wiederaufnahme des Beginn-Allegros dieses dichte und schwärmerische Werk zu einem lebhaften Ausklang führt.

Léo Delibes (1836-1891), Le roi s’amuse, Suite d’orchestre Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte Léo Delibes zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Die mehrsätzige Suite von Barocktänzen «Le roi s’amuse» schrieb Léo Delibes als Bühnenmusik für eine Ballszene in einem Drama von Victor Hugo, das 1832 uraufgeführt wurde. Solist Stefan Buri wurde 1961 in Zug geboren. Nach dem Fagottstudium bei Manfred Sax in Zürich, setzte er seine Ausbildung am Mozarteum Salzburg bei Milan Turkovic fort. Seit der Saison 1990/1991 ist er Fagottist im Sinfonieorchester Basel und seit 1994 Mitglied des Collegium Novum Zürich. Von 1990 bis 2003 unterrichtete er an der Hochschule für Musik Luzern und an der Musikschule Zug. Künstlerischer Leiter der Kammer-Solisten Zug. Sein Repertoire reicht vom Barock (auf historischen Instrumenten) bis zur zeitgenössischen Musik. Konzerte am Samstag, 27. Juni, 20 Uhr, reformierte Kirche Maschwanden; Sonntag, 28. Juni, 20 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Infos: www.oga-aa.ch.


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Sport

Freitag, 19. Juni 2015

Bronze an Schweizer Junioren-Meisterschaft Squash: Erfolg für Timofey Shpakov

Kurt Hegetschweiler und Steuermann Beat Vögele kämpften sich auf den dritten Schlussrang in der Kategorie D. (Bild zvg.)

Kurt Hegetschweiler und Beat Vögele mischen zuvorderst mit Vier Podestplätze für den Pontonierfahrverein Ottenbach Zum 100-Jahre-Jubiläum der Pontoniere Stein am Rhein massen sich die Pontoniere am Einzelwettfahren vom 13. und 14. Juni. Den Wettkämpfern wurde so einiges abverlangt und manch einer spürte seine Arme mehr denn je. Kurt Hegetschweiler und Steuermann Beat Vögele kämpften sich sehr erfolgreich durch den Parcours. Sie sicherten sich den dritten Schlussrang in der Kategorie D. Auch Hegetschweiler/ Vögele gab besonders der zweite Abschnitt zu schaffen. Mit einer langen Ruderfahrt auf Zeit, umfahren eines Felsens und zum Schluss das Boot auf ein höchstes Ziel fortzubewegen war auch für sie nicht ohne. Die beiden hatten vorgängig den ersten Teil perfekt befahren. Hegetschweiler wusste nach dem Umfahren des Felsens, dass es ein Spitzenresultat geben könnte, und gab bis zum höchsten Ziel noch-

mals alles. Ihr Durchhaltewille wurde belohnt. Obwohl die beiden stets Kranzauszeichnungen erkämpften, ist das Besteigen des Podests eine ganz neue Erfahrung. Vögele meinte: An das Gefühl, auf dem Podium zu stehen, könnte er sich durchaus gewöhnen. Ebenfalls in der Kat. D erreichten Ueli Wittenwiller/Peter Berli mit Rang 10 und Adrian Schumacher/Urs Berli mit Rang 13 eine Kranzauszeichnung.

Schnellstes Boot und starke Frauen Mit einer unglaublichen Kraft bewegten Schnopp/Guthauser ihr Boot voran und riskierten viel. So viel, dass sie Punkte abgeben und sich mit dem 4. Rang zufriedengeben musstet. Christian Grütter/Mike Guthauser erzielten zudem den 10. Rang in der Kat. C Gleich doppelt wurde das Podest in der Kat. F von den Ottenbacherinnen besetzt. Jessica Wendel-Czerny/ Anita Stanger waren schon des öfters

zuoberst. Mit dem zweiten Rang gehören sie zu den sicheren Kranzfahrerinnen. Jasmin Räber/Raphaela Humbel beendeten den Wettkampf auf Rang 3. Für die beiden Nachwuchshoffnungen war es ebenfalls ihre erste Besteigung des Podests. Zudem erzielte Joana Frey als Doppelstarterin einen Kranz mit Corinne Leutert. Erneut eine sehr starke Leistung erbrachten Dennis Berli/Thomas Leutert. Nur winzige 0.3 Punkte fehlten für den Sieg in der Kat. 3. Somit freuten sie sich über den zweiten Rang.

Das Eidgenössische darf kommen Nach so guten Resultaten und noch mehr Trümpfen im Ärmel darf die Sektion Ottenbach zuversichtlich zum Eidgenössischen Pontonierwettfahren vom 26. bis 28. Juni nach Mumpf reisen und auf weitere gute Platzierungen hoffen. (pd.) Infos zum Eidgenössischen unter www.epw15.ch.

Neu offen für alle: das Obfelder Fussball-Grümpi Auch der «Wiler-Cup» wird wieder durchgeführt Am Samstag, 15. August, findet die 43. Ausgabe des Obfelder Fussball-Turniers statt. Neu ist das Turnier offen für Mannschaften aus allen Regionen. Anmelden kann man sich bis 27. Juli.

Für den «Schnellsten Obfelder» kann man sich ab sofort anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen und wird unterstützt von der SHS Haustechnik. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien, getrennt nach Mädchen und Knaben. Anmelden kann man sich unter www.tvobfelden.ch oder per Post. Im Startgeld von fünf Franken ist ein Getränk enthalten.

Mettmenstetter Timofey Shpakov. (zvg.)

Siegreiche Runde Affoltemer Faustballer dominieren Beide Affoltemer FaustballMannschaften gewannen ihre Spiele in der Feldmeisterschaft vom vergangenen Wochenende. Affoltern I durfte nach Schaffhausen auf den Sportplatz Munot und traf dort in der ersten Partie auf die einheimische Mannschaft von Satus Schaffhausen. Affoltern I war in der ganzen Partie drückend überlegen und gewann 3:0 (11:5, 11:5, 11:5). Schaffhausen spielte in der Offensive ideenlos und machte zu viele Eigenfehler, um die Säuliämtler herausfordern zu können. Der Gegner im zweiten Spiel war FB Wallisellen, der Aufsteiger, der immer noch ohne Punkte antrat. Auch diese Partie wurde von Anfang an durch Affoltern dominiert und Wallisellen verzweifelte an der starken Abwehr des Gegners. Das einseitige Spiel endete ebenfalls mit 3:0 (11:6, 11:3, 11:4). Affoltern I konnte die Führung auf FBS Schlieren auf vier Punkte ausbauen, da diese gegen Beringen mit 2:3 verloren. Schlieren schlug in der zweiten Partie Jona III und Beringen verlor ihr zweites Spiel gegen Jona, so-

dass sich die Verfolger gegenseitig Punkte abnahmen. In der nächsten Runde geht es am 20. Juni in Embrach ab 13 Uhr gegen BSV Ohringen und Jona III. Affoltern II fand wieder zur alten Form zurück, holte elf von möglichen zwölf Punkten (für jeden gewonnenen Satz gibt es einen Punkt). In den Partien gegen Adliswil, Dietikon II, und Satus Schlieren gewann man jeweils 3:0, gegen Dietikon I gab man einen Satz ab und siegte 2:1. Nach dem 3. Spieltag führt Affoltern II die Tabelle vor Obfelden an. Der letzte Spieltag der Rückrunde findet am 20. Juni in Schlieren auf dem Sportplatz Unterrohr statt. Affoltern II trifft dort ab 12.30 Uhr auf Obfelden, FBS Schlieren und FB Embrach. (JoS)

Ranglisten: 1. Liga: 1. Affoltern I, 16 Pkte.; 2. FBS Schlieren II, 12; 3. Jona III, 10; 4. Beringen I, 10; 5. Embrach I, 8; 6. Ohringen I, 8; 7. Schaffhausen, 6; 8. Töss I, 2; 9. Wallisellen, 0. 2. Liga: 1. Affoltern II, 25 Pkte.; 2. Obfelden I, 24; 3. Dietikon I, 19; 4. FBS Schlieren III, 19; 5. Satus Schlieren, 12; 6. Adliswil, 12; 7. Embrach II, 9; 8. Dietikon II, 6.

Ballsport mit Strand-Atmosphäre

Das traditionelle Fussballturnier in Obfelden öffnet sich für Mannschaften aus dem ganzen Säuliamt und darüber hinaus. Wie OK-Chef Lukas Felder ausführt, sollen dadurch wieder bedeutend mehr Teams ins Zendenfrei gelockt und eine festlichere Atmosphäre geschaffen werden. Auch der «WilerCup», wo Teams aus den fünf Obfelder Dorfteilen Unter- und Oberlunnern, Wolsen, Bickwil und Toussen gegeneinander antreten, wird wieder durch-

Die Schnellsten sind gesucht

Am vergangenen Wochenende fanden in Kriens im Rahmen eines SquashFestivals die Schweizer Meisterschaften der Junioren statt. Im gut besetzten U17-Tableau gewann der 15-jährige Mettmenstetter, Timofey Shpakov, die Bronzemedaille. Für die Spannung im Achtelfinale sollte ein in der Schweizerischen Squashszene bis jetzt unbekannter und auf Nummer 7 gesetzter Schweizer aus Malaysia sorgen. Er überstand aber bereits die erste Runde nicht. Somit brachte der Weg ins Halbfinale für Shpakov keine Überraschungen. Dort traf der Urdorfer Gymnasiast auf den Luzerner Sportgymnasiasten Luc Scholl. Am Ende des fast 70-minütigen Matches musste sich Shpakov nach vier abgewehrten Matchbällen jedoch geschlagen geben. Das «kleine Finale» gewann er dann souverän mit 3:0. (pd.)

19. Beachturnier des BSC Obfelden

Das Team von Unterlunnern im Match gegen Bickwil letztes Jahr. (Bild zvg.) geführt. Dieser Weiler darf sich dann ein Jahr der beste Weiler im Dorf nennen. Aktuell werden Captains gesucht. Interessierte können sich beim OK melden. Am Obfelder Grümpelturnier können in sieben Kategorien Jung und Alt mitmachen. Neben der Wiler-Cup-Kategorie gibt es auch Kategorien für Piccolos, Schülerinnen, Schüler, Herren und Mixed. In der Kategorie Mixed spielen Fussball-Teams mit mindestens drei Damen gegeneinander. Für die etwas älteren Männer wurde die Kategorie Ü35 geschaffen. Für die Top-

Teams wird es Auszeichnungen geben, für die Schüler-Teams werden Medaillen verteilt. Während des Turniers bietet der Veranstalter eine Festwirtschaft mit einer Vielzahl an Getränken, feinen Grilladen und auch einem Pasta-Menü für die ganze Familie an. Am gleichen Weekend findet auch der Lauf-Wettbewerb «Der schnellste Obfelder» statt. Dieser startet am Sonntag, 16. August, ab 10.30 Uhr (siehe Box). (da) Anmelden bis 27. Juli. Unterlagen beziehen unter Tel. 078 740 8912 oder www.tvobfelden.ch.

Am 11./12. Juli findet auf den Anlagen des Schulhauses Zendenfrei in Obfelden die 19. Austragung des beliebten Beachvolleyball-Plauschturniers statt. Der vom BSC Obfelden organisierte Anlass bietet allen interessierten Ballsportlern die ideale Gelegenheit, sich in verschiedensten Beachvolley-Kategorien zu messen. Von Eltern/Kindern über Plausch bis Beachvolleyball-Plausch in Obfelden. (Bild zvg.) hin zu Mixed und Aktive, ob zwei gegen zwei oder vier die Anlage zu zaubern. Ebenso sorgen gegen vier, es wird für alle die geeig- während beiden Tagen eine grosse nete Kategorie angeboten. Festwirtschaft und die beliebte BscoDie Organisatoren scheuen auch Beachbar für das kulinarische Wohl. in diesem Jahr keinen Aufwand, um das entsprechende «Beachfeeling» auf Anmelden bis 26. Juni unter www.bsc-obfelden.ch.


Sport

Freitag, 19. Juni 2015

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«Mit etwas Turnierglück und Unterstützung des Publikums ist das Halbfinal erreichbar» Heute Freitag startet die Streethockey-WM in Zug – für die Schweiz steht Wettswiler Jérôme Weber im Tor Für Goalie Jérôme Weber soll sie ein würdiger Abschluss seiner erfolgreichen Karriere werden, die Heim-WM in Zug. Heute Freitag um 18.30 Uhr ist Eröffnungsfeier, eine Stunde später spielt die Schweiz gegen Bermuda. «Anzeiger»: Wie haben Sie sich auf die Heim-WM vorbereitet? Jérôme Weber: Angefangen hat das eigentlich schon mit der WM 2013 in Kanada. Danach haben wir Vorbereitungsturniere in der Slowakei und in Tschechien bestritten, dazu kamen immer wieder Wochenend-Zusammenkünfte. Die letzten drei Wochenenden haben wir in Hochdorf und Zug trainiert. Im Kader der Schweiz sind Sie einer von drei Torhütern – ist die Hierarchie klar? Die Nummer eins (das ist Jérôme Weber, Anm. d. Red.) ist gesetzt, Position zwei und drei sind offen. Wenn die Leistung der Nummer eins nicht stimmt, kommt es allerdings schnell zu einem Wechsel. Wenn wir am Sonntag gegen Kanada und am Montag gegen Tschechien spielen, wird es anstrengend. Was kann die Schweiz erreichen? Favoriten sind die Tschechen, die Slowaken, die USA und Kanada. Unser

Jérôme Weber. (Bilder zvg.)

Die Schweizer Mannschaft hat sich Grosses vorgenommen für die Heim-WM in Zug. Vorne links: Jérôme Weber.

Ziel wäre das Halbfinal. Das ist ein hochgestecktes Ziel, aber mit etwas Turnierglück und Unterstützung des Publikums ist das machbar. Wir haben viel gemacht für die WM und viel Zeit investiert. Jetzt müssen wir das nur noch abrufen können.

Wie ist die Stimmung in Zug? Überall in Zug machen Plakate und Flugblätter auf das Ereignis aufmerksam. Das wird eine der bestorganisierten WMs, die das Strassenhockey je gesehen hat. Ich hoffe, dass viele Leute kommen. Ein Ziel ist es auch, die Randsportart unter die Leute zu bringen. Das ist auch für unseren Verein wichtig.

In der Gruppe treffen Sie auf die Turnierfavoriten Tschechien und Kanada, aber auch auf Bermuda und Griechenland. Wie sind die einzuschätzen? Die Bermudas sind an der letzten WM vom B- in den A-Pool aufgestiegen. Die darf man nicht unterschätzen. Die Griechen sind etwa auf Augenhöhe. Sie haben 2013 eine sehr gute WM gespielt.

Sie sprechen den SHC Bonstetten-Wettswil an. Aktuell sind Sie der einzige Nationalspieler des Ämtler Vereins. Kommen Junge nach? Ein paar Junioren sind schon in der U16, U18 oder U20. Wir haben im Verein eine gute Juniorenabteilung.

Sie selber werden ihre Streethockey-Karriere nach der Heim-WM beenden. Ist das ein schöner Zufall oder so getimt? Das war so getimt. Es ist etwas Spezielles, die letzten Matches vor heimischem Publikum spielen zu dürfen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich selektioniert wurde, umso schöner ist es, dabei zu sein.

Das weiss ich noch gar nicht. Wir werden sicher gemeinsam frühstücken, dann joggen, Theorie, Analyse der Spiele ...

Schlafen Sie während der WM eigentlich zu Hause? Nein, wir sind im Park Hotel in Zug. Das fördert den Team-Zusammenhalt. Zudem kommen ja diverse Spieler aus Bern und dem Wallis.

Am 28. Juni entscheidet sich, wer Weltmeister wird. Welche Teams schaffen es ins Finale? Ich hoffe, dass wir dabei sind, das wird aber schwierig. (Er überlegt.) Ich denke, Kanada gegen Tschechien.

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Positive Interclub-Bilanz für den TC Wettswil Zwei der zwölf Teams schafften den Aufstieg, nur eines stieg ab Der Tennisclub Wettswil wird die Interclub-Saison im kommenden Jahr bei den Männern erstmals mit drei Erstliga-Teams bestreiten: Neben den Aktiven und den Herren 35+ spielen nach einem Unterbruch von drei Jahren auch die Herren 45+ wieder in dieser Spielklasse. Bei den Herren 45+ war die Freude gross: Nachdem das Team in den vergangenen drei Jahren in den Aufstiegsspielen stets denkbar knapp gescheitert war, teilweise wegen vergebener Matchbälle, klappte es diesmal ohne Wenn und Aber. 7:0 und 5:0 (auf die bedeutungslosen Doppel wurde verzichtet) lauteten die an Deutlichkeit nicht zu überbietenden Resultate in den beiden Aufstiegsspielen gegen Ried Wollerau und Sonnenfeld. So war es nachvollziehbar, dass Captain Sergio Catellani im Überschwang der Gefühle bei einem Glas Champagner zu einem «Schwiizermeischter, Schwiizermeister …» ansetzte und seine Teamkollegen Werner Gilli, Gerhard Schneider, Pete Eggler und Bruno Kesseli mit seiner Begeisterung ansteckte und zum Einstimmen motivierte. Damit ist der TC Wettswil in der kommenden Saison mit drei ErstligaTeams in den Interclub-Wettbewerben präsent. Die wegen des Ausfalls von Dominique Gilli mit einer dünnen Personaldecke angetretenen Aktiven mit Captain Guido Baumann mussten sich ebenso in der Abstiegsrunde behaupten wie Thierry Bühlers Herren 35+. Beide Teams meisterten diese Aufgabe indessen souverän.

Durchmarsch des neu formierten Drittliga-Teams Bestens eingeführt hat sich das neu gegründete Team um Captain René

Sechsergruppe in der 3. Liga verbleibt, ist der TCW in der Kategorie 45+ nun mit je einem 3.-, 2.- und 1.-Liga-Team vertreten. Eine überzeugende Saison boten auch die in der letzten Saison in die 2. Liga aufgestiegenen Herren 35+ mit Captain Adrian Mäder. Sie erreichten erneut die Aufstiegsspiele, unterlagen dort allerdings dem TC Escher Wyss klar. Höhen und Tiefen durchlebte das von Raphi Hofstetter vorbildlich geführte, bezüglich Alter und Trainingsstand eher heterogene 3.-Liga-Team Herren Aktive. Immerhin konnten zwei von fünf Begegnungen gewonnen werden, was zu Rang 4 in der Sechsergruppe reichte. Eine bittere Pille mussten Ludwig Ochsners Senioren 65+ schlucken: Im Abstiegsspiel gegen Fehraltdorf erreichten sie ein 3:3, gewannen aber einen Satz weniger als ihre Gegner, was gleichbedeutend war mit dem Abstieg in die 3. Liga.

Damen-Teams: Solide, aber ohne Aufstiegserfolg

Sie komplettieren die Erstliga-Trias des TC Wettswil: Pete Eggler, Captain Sergio Catellani, Gerhard Schneider (hinten von links), Bruno Kesseli und Werner Gilli. (Bild zvg.)

Moser, das in der 3. Liga in der Alterskategorie 45+ antrat und gleich in die 2. Liga durchmarschierte. Im letzten Gruppenspiel gegen Herrliberg, den direkten Konkurrenten um den Aufstieg, gab es zwar eine vermeintlich klare 2:7-Niederlage. Die Wettswiler hatten aber schon vorher gewusst,

dass ihnen zwei Punkte zur Promotion reichen würden. Da sie ihr Ziel schon nach den Einzeln erreicht hatten, erhielten die Doppel eher «Plauschcharakter» und wurden zumindest seitens des Heimklubs nicht mehr mit der letzten Konsequenz gespielt. Da Reto von Arx’ Mannschaft als Fünfte einer

Etwas weniger spektakulär, zumindest was die Gesamtbilanz betrifft, verlief die diesjährige Interclub-Saison für die vier TCW-Damenteams. Zwar war für die von Guido Baumann betreuten 2.Ligistinnen in der Kategorie Aktive der Gruppensieg bis zum letzten Spieltag gewissermassen zum Greifen nah. Schliesslich setzte sich die Konkurrenz aus Wohlen mit einem Punkt mehr aber hauchdünn durch. Im Mittelfeld landeten die Teams von Stephanie Miller (2. Liga Aktive II) und Nora Kindler (3. Liga 40+ I), während Nicole Gallmanns Damen (3. Liga 40+ II) das Duell gegen Thalwil um den zweitletzten Gruppenrang knapp verloren. Wie alle andern Teams freuen aber auch sie sich bereits auf die nächste Interclub-Saison!

Analysieren Sie als Goalie die gegnerischen Stürmer vor dem Spiel? Nein, viele Spieler kennt man nicht und Videos existieren kaum.

Interview: Thomas Stöckli

Der lang ersehnte Vier-Punkte-Sieg wurde Realität Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden auswärts gegen Mützlenberg-Nesselgraben B – äusserst erfolgreich. Mit vollem Elan traten die Hornusser von Obfelden ihr 6. Meisterschaftsspiel mit 16 Mann an, ihr Gegner hatte «Vollbesetzung», das bedeutet 18 Mann. Obfelden als Gastmannschaft musste zuerst Abtun. Ein Nachteil, stand die Sonne genau seitwärts zum Ries, was die Erkennung der Hornuss wesentlich einschränkte. Die Ämtler meisterten aber den ersten Durchgang souverän und konnten alle Hornusse, die im Ries kamen – und das waren nicht wenige –, abtun. Mützlenberg-Nesselgraben B zeigte eine schwache Schlagleistung und musste sich im ersten Durchgang gleich fünf Nullen schreiben lassen. Nach dem Wechsel zeigte Obfelden eine konstant gute Schlagleistung, der Gegner musste sich sogar eine Nummer schreiben lassen. Im zweiten Durchgang steigerte sich Mützlenberg-Nesselgraben beim Schlagen. Obfelden liess beim Schlagen ein bisschen nach, der Gegner vermochte aber den Rückstand aus dem ersten Durchgang nicht mehr aufzuholen und kassierte auch noch eine Nummer. Somit wurde endlich der langersehnte 4-Punktesieg Realität. Obfelden gewann das Spiel mit 0 Nummern und 742 Punkten zu zwei Nummern und 653 Punkten. Obfelden bekam vier Punkte, Gegner Mützlenberg-Nesselgraben B ging leer aus. Die HG Obfelden liegt nach sechs Runden mit zehn Punkten auf dem guten 4. Zwischenrang. Den Abstiegsplatz belegt nun Gegner Mützlenberg-Nesselgraben B mit vier Punkten. Einzeln erzielten Reto Binggeli (62 Punkte), Markus Buchmann (58) und Rolf Baur (56) gute Schlagleistungen. (PF)


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Sport

Freitag, 19. Juni 2015

Posten zum Motto Feste und Feiertage 29. Patrouillenritt des Reitvereins Müliberg Am vergangenen Samstag stand wieder das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 29. Mal führte der Reitverein Müliberg den traditionellen Patrouillenritt durch – diesmal mit knapp 70 Patrouillen und erstmals mit einer separaten OKV-Kategorie. Auch das Wetter spielte mit und schenkte den Reitern zunächst angenehme Temperaturen und dann viel Sonnenschein. So machten sich die Reiter und ihre Pferde ab dem Startplatz «Im Will» auf, einen circa 3.5stündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den acht Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste der Reiter an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Feste & Feiertage» und so konnten sich die Teilnehmer auf spannende und festliche Abenteuer einlassen. Zum Beispiel mussten vom Pferderücken aus am Valentinstag Liebesbriefe verteilt werden oder es musste – wenn möglich im Galopp – der Böögg mit Löschwasser umritten werden. Zum diesjährigen Thema und rund um das Pferd gab es knifflige Fragen am vierten Posten und dazu eine feine Zwischenverpflegung für Mensch und Tier. Bei einem anderen Posten durfte der «Samichlaus» mit Chlaus-Säckli beworfen werden, oder am 1. August die Schweizer Fahne durch einen TrailParcours getragen werden. Am Geburtstags-Posten wurde zuerst eine Torte gebaut und dann mit Kerzen geschmückt, zu Ostern durften die Reiter den Osterhasen beim Eier-Verteilen unterstützen. Am Schluss und vor zahlreichem Publikum in der Festwirtschaft konnten die Patrouillen-Reiter dann noch ihre Team-Fähigkeit beim Entzünden der Silvester-Rakete unter Beweis stellen.

Gute Stimmung bis zum Schluss Den Besuchern der Festwirtschaft wurde nicht nur spannende und lustige Unterhaltung geboten, sie konnten sich auch mit einem kühlen Getränk erfrischen oder eine feine Wurst vom Grill geniessen. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rangverkündigung sitzen blieb. Neu in diesem Jahr war das Postentaxi: ein wunderschöner OldtimerTraktor mit Festhütte auf dem Anhänger kutschierte Sponsoren und Interessierte von Posten zu Posten, damit diese sich vor Ort ein Bild der zu meisternden Aufgaben machen konnten.

Kostüm-Wertung Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch diesmal wieder die schönsten oder ausgefallensten Patrouillen in der Kategorie «Bestes Kostüm» gekürt. Auf den ersten Platz schaffte es Patrouille 40, Nadine Giger und Martina Inderbitzin, die ihre Pferde und sich selber im Stil der Nationalfeiertage der Herkunftsländer der Pferde kostümiert hatten. Auf dem 2. Rang landeten das 1.Mai-Krawall-Pferd mit dem verfolgende Polizisten, Patrouille 62, Corinne Berther und Daniela Dachs. Platz 3 teilten sich Patrouille 42, Jasmin Fischer und Anina Stähli im HalloweenLook und Patrouille 58, Cornelia Annen und Priska Purtschert als engelhafte Christkindli.

Auszug aus den Ranglisten:

Flughöhe erreicht: Elin Ott war mit Ekina schnell unterwegs am Zweisterne-CSI von Gorla Minore, Italien. (Bild zvg.)

Starke Resultate in Italien Die Familie Ott am Zweisterne-CSI in Gorla Minore Am Zweisterne-CSI vom 12. bis 14. Juni in Gorla Minore, Italien, konnten sich Andreas und Elin Ott aus Mettmenstetten in Szene setzen.

Kategorie OKV: 1. Sophie Latter und Svenja Brauchli; 2. Daniela Balsemi und Nadja Zumbach; 3. Lili Bühlmann und Carole Streich. Kategorie offen: 1. Miriam Schläpfer und Monika Schütz; 2. Patricia und Jana Patriarca; 3. India

Mit dem 7-jährigen Hengst Lord Fantasy (Lord Lennox/Zeus) erreichte Andreas Ott im Youngster-Final den 5. Schlussrang mit der schnellsten Zeit

im Stechen, allerdings mit einem Fehler am letzten Sprung. Mit der 9-jährigen Loxana (Loxy de la Reselle/Galoubet) belegte er in einer Longines Ranking Prüfung (145 cm) Prüfung den 5. Rang. Elin Ott könnte sich als jüngste Teilnehmerin im kleinen GP (140 cm) mit Ekina nach einer fehlerfreien Runde im Normalparcours auf dem sehr guten 11. Rang platzieren. Mit der 6-

jährigen Stute Oklahoma erzielte sie in der Youngster-Prüfung den 3. Rang. Mit der 10-jährigen Stute Lorina (Lord Lennox/Roman) erreichte Elin Ott den 6. und mit «Copilot» den 9. Schlussrang in einem Jokerspringen (135 cm). Des Weiteren belegte sie mit Lorina in einem Zwei-Phasen-Springen (135 cm) mit der schnellsten Zeit – allerdings mit einem Fehler am letzten Sprung – den 11. Schlussrang. (pd.)

Niederöst und Carol Seiler. Vollständige Ranglisten unter www.rvmueliberg.ch.

Einstieg in den Dressursport für die Stars von morgen OKV-Tag der Jugend auf der Ponyranch Aettenberg, Wettswil Rund 85 Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren – über 15 mehr als im letzen Jahr – nahmen am letzten Sonntag am OKV-Tag der Jugend auf der Ponyranch Aettenberg in Wettswil teil.

Nadine Giger und Martina Inderbitzin haben sich selber und ihre Pferde im Stil der Nationalfeiertage der Herkunftsländer der Pferde kostümiert. (Bilder zvg.)

Das 1.-Mai-Krawall-Pferd mit dem verfolgendem Polizisten – Corinne Berther und Daniela Dachs.

Sie kamen aus der ganzen Ostschweiz und zeigten ihr Können in vier verschiedenen Dressurprüfungen nach dem Reglement des Verbandes Ostschweizer Kavallerievereine. Mit dem Tag der Jugend will dieser Verband gezielt den Einstieg in den Dressursport ermöglichen und den Nachwuchs fördern. In der Führzügelklasse werden einfachste reiterliche Aufgaben wie Leichttreten, Antraben und Anhalten verlangt. Die erwachsene Begleitperson unterstützt das Kind lediglich mental und verbal. Beim einfachen Reitwettbewerb wird in der Gruppe bis maximal zehn Reitern geritten. Verlangt werden Schritt und Trab in der Gruppe, Galopp einzeln, Abwenden usw. – alles auf Kommando des Richters. Die Einsteigerprüfung wird einzeln gemäss Einsteiger-Dressurprogramm auswendig oder auf Kommando des eigenen Programmlesers geritten und schliesslich besteht die Dressurprüfung TdJ aus einer Einzelvorführung, auswendig geritten. Bereits um acht Uhr am Sonntagmorgen begannen die 10- bis 18-Jährigen Reiter mit Brevet mit den Dressur-

In der Führzügelklasse werden einfachste reiterliche Aufgaben wie Leichttreten, Antraben und Anhalten verlangt. (Bild zvg.) prüfungen TdJ in der Reithalle. Präzision, Harmonie – Ergebnis von bereits jahrelanger intensiver Ausbildung von Reiter und Pferd. Die Beste in dieser Kategorie Chiara Martiné aus Jenins mit ihrer 13-jährigen Stute Bardia. Darauf galt die Aufmerksamkeit den Dressur-Einsteigern, 8 bis 16 Jahre. Antonia Winnewisser aus Wattwil erreichte mit ihrem Pony Nanu die höchste Punktzahl. Am Nachmittag waren die Jüngeren an der Reihe mit vier Prüfungen

einfacher Reitwettbewerb und drei Führerklasse. Die höchsten Bewertungen erhielten Sara Fäs, Kölliken, mit Caesar Little, Sina Haffa, Andwil, mit Farouche de la Pierre, Amanda Keller, Riedt, mit Graf v. Kappensand, Alanah Hofer, Rüschlikon, mit Tarzan im einfachen Reitwettbewerb sowie Livia Bertschi, Uerkheim, mit Josy vom Gwick, Lena Walser, Stallikon, mit Torino und Diana Wildhaber, Hittnau, mit Chagall of Switzerland in der Führzügelklasse. (Spi.)


Sport

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Nagelprobe für Urs Huber Titelverteidigung an der MTB Marathon Schweizer-Meisterschaft in Evolène als Ziel

Schnellste des Jahrgangs 04: Elisa Bertan (rechts) und Nina Staub. (Bild S. Canonica)

Die schnellsten Stalliker gekürt Am vergangenen Freitag fand in Stallikon Loomatt zum 19. Mal «Dä schnällscht Stalliker» statt. Das Wetter war gut, sodass alle 108 Teilnehmer die besten Voraussetzungen auf Höchstleistungen hatten. Nach einem Aufwärmen begannen die Vorläufe, wobei die sechs besten Finalisten gesucht wurden. Anschliessend starteten die Finalläufe mit den jüngsten TeilnehmerInnen. Die gerade mal zweibis drei-jährigen Kinder meisterten die 60 Meter ohne Probleme und sprangen am Ziel wieder glücklich in die Arme ihrer Eltern. Die Älteren kämpften auf der ganzen Strecke um jede Sekunde. Am Ende des Wettkampfes erreichte Laurin Schmied (02) die Tagesbestzeit der Jungs mit 8.97 Sekunden und Elisa Bertan (04) mit 9.50 Sekunden die Bestzeit der Mädchen. Die «schnällschte Stalliker»: Amelie Steffan (Jahrgang 2012), Leo Smith (12), Elia Hartmann (11), Scarlet Smith (10), Robin Bösch (10), Ladina Ramstein (09), Philip Moser (09), Cosima Graf (08), Andreas Leu (08), Ema Zivkovic (07), Shane Jezler (07), Aemeni BenAmmar (06), Tim Staub (06), Tea Zivkovic (05), Diego Nocco (05), Elisa Bertan (04), Honza Cerny (04), Lina Wälti (03), Basil Raschle (03), Gioia Ghisletta (02), Laurin Schmied (02).

Sechs Wochen nach dem ernüchternden 17. Platz an der Europameisterschaft in Singen will Urs Huber am kommenden Sonntag im Wallis sein Meistertrikot als bester hiesiger BikeMarathon-Fahrer verteidigen. Die Konkurrenz ist stark und das Rennen in Evolène steil. ................................................... von martin platter Selten sah man Urs Huber nach einem Titelkampf so verunsichert wie am 10. Mai in Singen. Systematisch hat sich der Leistungsträger des Radrennclubs Amt seither versucht, wiederaufzubauen. Den Ketterer Bike-Marathon eine Woche später gewann er – allerdings bei «überschaubarer Besetzung», wie Huber selber einschätzte. Den BMC Racing Cup am 7. Juni bestritt er als Trainingsrennen und wurde 29. Das nur 90 Minuten kurze und vor allem in der Startphase sehr hektische Crosscountry-Rennen ist klar nicht seine Domäne. Von Donnerstag bis Sonntag bestritt er in Schladming die Alpentour-Trophy und durchlief dabei ein Wechselbad der Gefühle. Nie richtig gut, aber auch nie ganz schlecht. Mit dieser Ungewissheit startet Huber am Sonntag in Evolène. Das SM-Resultat wird entscheidend sein für die nun sechs Tage später stattfindende WM im Grödnertal. Wie im Wallis warten auch dort happige Steigungen. Das Rennen ist aber nicht 62, sondern 90 Kilometer lang. Huber sagt denn auch: «Will man an der WM gut

fahren, muss man es an der SM draufhaben.»

Unterschiedliche Vorbereitungen Seine härtesten Konkurrenten absolvierten unterschiedliche Vorbereitungen. Christoph Sauser, der dreifache Weltmeister, verzichtet auf den Start im Wallis, weil er auf seine letzte WM fokussiert. Ungewiss ist, wie Johann Tschopp abschneiden wird. Der Walliser, letztes Jahr noch in Diensten des IAM-Strassenteams, hat am Samstag den Roc-des-Alpes-Marathon im französischen La Clusaz gewonnen, mit 80 km und 3050 Höhenmetern eine happige Angelegenheit. Zweiter wurde sein Team-Kollege Arnaud Rapillard. Huber rechnet zudem mit Dauerrivale Lukas Buchli. Der Bündner hat im Hinblick auf die WM eine anstrengende Trainingswoche im Engadin hinter sich, die er mit dem vierten Platz am letzten Sonntag an der Elsa Bike Trophy beendete. Was das Resultat nicht verrät: Buchli war dennoch einigermassen zufrieden, denn er behielt den Anschluss an die Viererspitze auf eher flachem Terrain, das ihm gar nicht liegt. Auf diejenigen Fahrer, die vor Buchli in Estavayer-le-Lac das Ziel erreichten, gilt es auch am Sonntag ein Auge zu werfen: Sieger Sepp Freiburghaus, der schon mehrmals die steile Eiger Bike Challenge auf der Mitteldistanz gewonnen hatte. Und auch der Romand Jérémy Huguenin, der sich nach einer schweren Skiverletzung, die er sich beim Skifahren zugezogen hatte, wieder ganz weit vorne mitmischt.

Der Nachwuchs ist auf Kurs LV Albis: Fünf Titel an den kantonalen Staffelmeisterschaften Den Nachwuchsathleten ist der Start in die Leichtathletik-Saison 2015 hervorragend gelungen. Spitzenresultate am Quer durch Zug, am Mehrkampfmeeting in Landquart und fünf Titel an den kantonalen Staffelmeisterschaften sind tolle Leistungsausweise. Zudem sind einige Teams auf Medaillenkurs im kantonalen Mannschafts-Mehrkampf-Cup.

am Start. Weitere Topklassierungen erzielten die Mannschaften U14 W, 5. Rang von 38 Klassierten und die U14 M, ebenfalls 5. vor 25 anderen Teams. In der U12-Mannschaft liefen Gabriel Di Batista, Cyrill Kaufmann, Jael Klöti, Carla und Nina Wicki und im U10Team waren Silja Deller, Nadira Pereira, Hanna Wärdell, Laurin Schmucki und Leandro Hauenstein am Start. Am Regionalfinal Mille Gruyère in Regensdorf qualifizierte sich Leonie Schilliger mit einem tollen 1000-mLauf für den Schweizer Final im ................................................... Herbst. Am Mehrkampfmeeting in Landquart glänzten Carla und Nina von hanspeter feller Wicki mit ausgezeichneten ResultaDie Erfolgswelle startete am traditio- ten. Im U12-Vierkampf belegte Carla nellen, immer sehr gut besetzten Staf- den ersten Platz gefolgt von Nina auf felrennen quer durch Zug. Die U12 Rang 2. Sie dominierten den Wettund U10 Mixed-Teams gewannen ihre kampf und beendeten diesen mit VorRennen. Die Siege sind beachtlich, wa- sprung auf ihre Verfolgerinnen. Derya ren doch bei den U12 über 60 Teams Hintermann belegte in ihrer Kategorie im Fünfkampf den 5. Platz, Lukas Loder und Leif Bernhard wurden 6. resp. 7. bei den U14 M. Ein erster Saisonhöhepunkt waren die kantonalen Staffelmeisterschaften. Mit fünf Goldmedaillen und insgesamt 11 Podestplätzen war die LV Albis der erfolgreichste Verein des Kantons. Die Titelgewinner waren die U14 M über 3 x 1000 m mit Fabio Zweidler, Leif Bernhard und Tobias Rutishauser, die Olympische Staffel der Frauen Mit gutem Wechsel dem Sieg entgegen. (Bild Mario Grond)

mit Seraina Berthoud, Cécile Kissling, Lucy Rast und Svenja Gut, die U14W über 3 x 1000 m mit Livia Busin, Joëlle Hänni und Caroline Zinder, die U12W über 6 mal frei mit Nina Huber, Arlette Kern, Mathilde Zehnder, Valentina Di Battista, Nina und Carla Wicki sowie nochmals die U12W über 3 x 1000 m mit Mathilde Zehnder, Valentina Di Battista und Nina Wicki. Weitere sechs Plätze auf dem Podest rundeten die hervorragenden Leistungen ab.

U12-W-Team auf Platz 1 der Schweizer Bestenliste Mit 58.08 Sekunden über 6 x frei liegt das U12-W-Team momentan auf Platz 1 der Schweizer Bestenliste mit grossem Vorsprung auf Stade Lausanne Athlétisme. In den Top-Fünf der Schweizer Bestenliste ist auch Bigna Herold mit einer Leistung von 38.84m im Speer U16 zu finden. Im Zwischenklassement des Mannschafts-Mehrkampf-Cups des Kantonalverbandes sind die Teams ebenfalls gut positioniert. Zwei Titel sind möglich. Auffallend ist die Flut von persönlichen Bestleistungen, welche der Nachwuchs in den Frühlingswettkämpfen erzielt hat. Nächster Saisonhöhepunkt sind die Finals der kantonalen Meisterschaften, für welche etwa 10 bis 15 Athletinnen und Athleten gute Chancen haben, sich zu qualifizieren. Die älteren Athletinnen und Athleten lassen ebenfalls mit guten Leistungen aufhorchen. Oldie Raphael Frei lief über 600 m und 800 m nahe an seine Bestleistungen. Gut unterwegs ist auch Ravenna Gassmann. Sie erzielte zu Saisonbeginn bereits eine persönliche Bestleistung über 1500 m. Seraina Berthoud, Svenja Gut und Lucy Rast peilen nach gutem Beginn Bestleistungen in den Sprint-Distanzen an.

Urs Huber will am Sonntag in Evolène zum dritten Mal Schweizer Meister im Bike-Marathon werden. (Bild Martin Platter) Auch zwei Leiter des Affoltemer Kids Bike Treffs des RRC Amt bestritten den Wettkampf in Estavayer und klassierten sich als schnellste Säuliämtler: Thomas Müller und Hermann Blaser, die letztes Jahr gemeinsam das Swiss Epic bestritten hatten. Es steht bei den beiden auch in diesem Jahr im Rennkalender.

mann Blaser (Aeugst) 35.31 (22. HF3). 171. Knut Buengen (Hausen) 38:51 (30. HF3). 237. Thomas Reif (Rifferswil) 49:23 (75. HF2). 411. Adalbert Okle (Mettenstetten) 1:16:30 (116. HF3). Frauen (60 km): 1. Ariane Kleinhans (Thun) 2:45:27. 2. Milena Landtwing (Pontresina) 5:20. 3. Florence Darbellay (Neuchâtel) 7:56. 4. Nadia Walker (Altdorf, UR) 11:01. 5. Michèle Wittlin (Lostorf) 11:34. Herren (30 km): 1. Mikael Stunzi (Grüsch) 1:08:59. 2. Silvan Kälin (Unteriberg) 1:44. 3. Jonas Roth (Men-

Resultate

zingen) 1:49. Ferner die Säuliämtler: 105. Oliver

Elsa Bike Trophy, Herren (60 km): 1. Sepp Freiburg-

Stemmer (Rifferswil) 17:38 (31. HF2). 231. Reto Hu-

haus (Neuenegg) 2:22:46. 2. Jérémy Huguenin

nold (Wettswil) 29.11 (61. HF3). 297. Hansueli Meili

(Neuchâtel) 0:01. 3. Lukas Winterberg (Roggliswil)

(Hausen) 35.38 (95. HF3). 335. Volker Kamp (Bon-

0:02. 4. Lukas Buchli (Samedan) 0:03. 5. Konny

stetten) 40:26 (111. HF3).

Looser (Hinwil) 5:09. 6. Xavier Dafflon (Arvry-sur-

Frauen (30 km): 1. Ilona Chavaillaz (Sommentier)

Matran) 5:10. Ferner die Säuliämtler: 100. Thomas

1:19:12. 2. Léna Mettraux (Echallens) 4:21. 3. Erika

Müller (Mettmenstetten) 29.58 (31. HF2). 139. Her-

Specht (Appenzell) 4:22.

2700 Franken für Tibeter in Nepal René Nüesch: Podest an 12-Stunden-Lauf Der 56-jährige Obfelder Pöstler und Fitness-Trainer René Nüesch ist am letzten Samstag den 12-Stunden-Lauf in Wiltz, Luxembourg, gelaufen. Dieses Mal ging es René Nüesch weniger um Ruhm und Ehre, als darum, in zwölf Stunden möglichst viele Kilometer für die Stiftung «Tibet Forever» zu erlaufen. Verschiedene Privatpersonen, Freunde und Firmen hatten ihm nämlich einen Geldbeitrag pro Kilometer zugesichert. Los ging es um Punkt 8 Uhr bei starkem Regen: «Alles war innert Minuten klitschnass», so Nüesch. Zum Glück liess der Regen nach einer Stunde nach. Als sich dann die Sonne endlich zeigte, stieg der Spassfaktor deutlich. Die Strecke hatte es auch so in sich: Meist auf Asphalt, stellenweise auf Kopfsteinpflaster, galt es in jeder Runde à 1.45 km neben 40 Treppenstufen noch 40 Höhenmeter zu bewältigen.

fen. Mit dieser Leistung erreichte der Obfelder den 3. Platz in seiner Kategorie. «Am Anfang ging alles ganz leicht», blickt er zurück, «doch von Stunde zu Stunde, wurden der 500 Meter lange Anstieg zum «Heart Break Hill», die Treppenstufen mehr und mehr zur Herausforderung.» Sollte er wirklich noch zwei Stufen auf einmal nehmen? Zum Glück gab es ein Geländer, das mit der Zeit von allen Teilnehmern rege benutzt wurde. Schlussfazit von Nüesch: «Schön, dass es aufs Podest gereicht hat, aber viel wichtiger war, möglichst viele Kilometer zurückzulegen, damit auch entsprechend Geld für Tibeter im Erdbebengebiet zusammenkommt.» Mit den gelaufenen Kilometern kommt Nüesch auf den stolzen Betrag von 2700 Franken.

76 km geschafft Nüesch legte in 11 Stunden und 49 Minuten 53 Runden zurück, dies ergab die Distanz von 76.005 km, gespickt mit 2100 Höhenmetern und 2140 Treppenstu- Das Ziel naht: René Nüesch nach 11 Stunden. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 19. Juni 2015

31

Im Spital Affoltern geboren

Philipp, 6. Juni.

Shenja, 7. Juni.

Viel Abwechslung mit Spiel und Spass bei Hundeflüsterer und Tierferienplatz-Besitzer Franz Scherer. (Bild zvg.)

Tijana, 8. Juni.

Florine, 10. Juni.

Dünn gesäte Ferienplätze für Hunde und Katzen im Säuliamt Ferienparadies beim Hundeflüsterer an der Autobahn

Valentina, 10. Juni.

Lino André, 13. Juni.

wetter

bauernregel «Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.»

Elias Ramon, 12. Juni.

Paul, 13. Juni. (Bilder Irene Magnin)

Wer seinen Hund nicht in die Ferien mitnehmen kann oder wem niemand zur Verfügung steht, der für seine Katze sorgt, hat ein Problem. Gerade im Säuliamt sind die Ferienplätze für Hunde und Katzen dünn gesät. Doch nur wenige Minuten Fahrt auf der Autobahn Richtung Bern/Basel, finden Frauchen und Herrchen ein eigentliches Ferienparadies für ihre Lieblinge. In Mülligen, in unmittelbarer Nähe der A3, betreiben Franz und Bernadette Scherer den A3-Tierferienplatz, ein wahres Luxushotel für Haustiere. Die Stammkunden sind überzeugt, dass der eidgenössisch dipolomierteTierpfleger und Hundeflüsterer ein spezielles Händchen für Hunde be-

sitzt. Der Service für die Feriengäste geht bei den Scherers nämlich weit über das Füttern und den Auslauf hinaus. Bei den grossen und modernen Anlagen, welche den Vierbeinern viel Freiraum bieten, darf durchaus von einer Wohlfühloase gesprochen werden. Der A3-Tierferienplatz Scherer bietet den Feriengästen, sowie den Tageshunden viel Abwechslung mit Spiel und Spass auf einer Fläche von mehr als zwei Fussballfeldern. Das Ferienfeeling wird durch die riesigen freien Ausläufe in gemischten Rudeln für Bello und Fido noch verstärkt. Auch für Katzen stehen einige «5*Hotelzimmer» zur Verfügung. Diese bieten nebst einem kleinen Balkon al-

les, damit sich auch die Miezen im wahrsten Sinne des Wortes in den Ferien fühlen. Die Philosophie von Franz und Bernadette Scherer ist, dafür zu sorgen, dass die Tiere so gute Erfahrungen im A3-Tierferienplatz machen, dass sie nur zu gerne wiederkommen. Die zahlreichen treuen Stammkunden beweisen dies. Tipp für Berufstätige: Der A3-Tierferienplatz bietet übrigens auch einen Tageshüte-Service für Hunde an. (hvr)

A3-Tierferienplatz Scherer, Trotteweg 2, 5243 Mülligen, Telefon 056 210 14 88, www.A3-Tierferienplatz.ch

ein ehemaliger meint

zwischen-ruf

Der Gemeindeschreiber

Fit mit 95

«Der Gemeindeschreiber» ist ein bekanntes Bild von Albert Anker aus dem Jahr 1874, heute ein Teil der Sammlung von Christoph Blocher. Vermutlich befand sich damals die Amtsstube noch im eigenen Haus, sodass der Arbeitsweg nur einige Schritte betrug. Vielleicht hütete der Schreiber gar gelegentlich seine Kinder im Büro, wenn seine Frau ausnahmsweise ausser Haus musste. Doch auch bei den Gemeindeverwaltungen ist die Zeit nicht stillgestanden. Mit der Zunahme der Bevölkerung und der Aufgaben wurde auch deren Platzbedarf grösser. So entstanden im letzten Jahrhundert überall Gemeindehäuser, teils als recht stattliche Bauten. Oft residierte der Schreiber privat über den Büros und war dadurch auch am Wochenende bei Notfällen erreichbar. Über Jahrzehnte war es selbstverständlich, dass der Schreiber in jener Gemeinde wohnhaft war, in der er seinen Beruf ausübte. Verschiedene Besoldungsverordnungen schrieben lange eine Wohnsitzpflicht für das Kader vor. Unabhängig von dieser inzwischen aufgehobenen Vorschrift ist es eigentlich gar nicht so abwegig, wenn ein Schreiber auch dort wohnt, wo er arbeitet. Denn man kann eine Kommune nur richtig erleben, wenn man auch ausserhalb der Bürozeiten am Puls der Bevölkerung fühlen kann, sei dies an Vereinsabenden, Sportveranstaltungen usw. In meiner Gemeindeschreiber-Zeit von

Mettmenstetten (als Vorgänger von Edi Gamma) hatte ich diesen Grundsatz zwar auch geritzt. Doch von Hausen nach Mettmenstetten waren es gerade mal sechs Kilometer. Dank einer früheren Anstellung bei der dortigen Gemeindeverwaltung sowie verwandtschaftlichen Beziehungen fühlte ich mich aber nie als «fremder Fötzel». Für meine spätere fünfzehnjährige Tätigkeit im Gemeindehaus Horgen war für uns ein Umzug selbstverständlich, obschon ein solcher Schritt für die Familie nicht ganz einfach ist. Doch jeden Tag von Pfäffikon ZH nach Ottenbach zu pendeln und dabei hin und zurück je sechzig Kilometer abzuspulen, kann es ja nicht sein. Getan ist es ja bei einem Schreiber-Posten ohnehin nicht mit den Bürozeiten. Da gibt es noch Abendsitzungen, Gemeindeversammlungen, Abstimmungssonntage und viele andere Verpflichtungen, welche die Präsenz des Schreibers erfordern. Eigentlich schade, dass eine qualifizierte Person gemäss kürzlichem Interview im «Anzeiger» nun wegen dem Arbeitsweg das Handtuch wirft und dadurch den Gemeinderat Ottenbach in ein Dilemma bringt. Dieser muss nun mit viel Zeitaufwand und Kosten einen Nachfolger suchen. Aber bitte keinen mehr mit Wohnort ennet dem Gubrist, solange dieser nicht auf sechs Spuren ausgebaut ist! Erich Rüfenacht, pensionierter Schreiber

Glückwunsch, du hast Geburtstag heut, was uns – Kinder, Enkel, Urenkel – sehr erfreut. Wirst 95 Jahre jung und es fehlt dir nicht an Schwung. Ständig bist du in Bewegung – immer steht etwas im Weg herum. Du staubst es ab und räumst es auf, so nimmt der Tag dann seinen Lauf. Achtundsechzig Pflanzen giessen, deren Spriessen zu geniessen, Geranien und Orchideen, Glockenblumen und Kakteen. Eine Blütenpracht zum Staunen dank einem kleinen grünen Daumen. Und dein geheimer Düngertipp: Kalter Tee macht Blumen fit. Hältst einen Vortrag dann und wann, im Herbst ist J.W. Goethe dran. Auch Morgenstern wär interessant. Im nächsten Jahr? Wir sind gespannt. Der Gang zum Briefkasten ein Muss, Zeitung lesen mit Genuss. Manchmal gibts einen Brief voll Fülle, der ist dann von Rektor Krülle. In deinem zweiten Domizil in Bonstetten, da kochst du viel. Bist auch zum Rätseln stets bereit und sagst: «Zu Hause hab ich keine Zeit!» Ute Ruf


Veranstaltungen

Musik am Sonntagabend in der Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 21. Juni 2015, 18.30 Uhr

Nadja Reich Cello Christian Ledermann Klarinette/ Taragota Christian Stuckert Orgel/Klavier G. F. Händel (1685–1795) Domenico Gabrielli (1651–1690) Christian Stuckert (Apr. 2015) (Febr. 2015) Jenö Hubay (1858–1937) Christian Stuckert Zoltán Kodály (1882–1967) Christan Stuckert P. Tschaikowsky (1840–1893)

Unter neuer Führung seit 1. 8. 2014

Esther Buchegger mit ihrem Team freut sich auf Ihren Besuch Reservierung unter Telefon 044 761 62 98

Tatar mit Calvados und goldbraunem Toast

Sonate für Klarinette, Cello und Orgel Ricercare für Cello und Orgel Souvenir viennois für Klarinette, Cello und Orgel Melodie und Tanz, für Taragota und Klavier Lied, für Taragota, Cello, Klavier Thema und Variationen für Taragota und Klavier 1. Satz aus der Sonate für Cello solo Pastorale, für Taragota und Klavier Rokoko-Variationen für Cello und Klavier

Ein ganz besonderer Musikabend steht uns bevor. Die Taragota, ein in Rumänien und Ungarn entwickeltes Blasinstrument, macht Premiere in Aeugst. Inspiriert durch den besonderen Klang dieses mit der Klarinette aber auch dem Saxofon verwandten, von den Zigeunern früher gerne in rasch gespielten Weisen gebrauchten Instrumentes, führt Christian Stuckert neue Kompositionen vor. Als besonderes Vergnügen wird das Cello neueren Datums in seinen Stücken zu hören sein. Christian Stuckert wird uns ins Konzert einführen. Eintritt frei, Kollekte

Krone-Hedingen.ch

Restaurant Post Zwillikerstrasse 9 Hedingen

Summer-Grillparty Freitag, 19. Juni 2015 mit Alleinunterhalter Fredi Studer, ab 17 Uhr Reservierungen unter Telefon 044 761 63 56

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048 2015  

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