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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 166. Jahrgang I Freitag, 21. Juni 2013

Ausgezeichnet

Teilausbau

Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen: Preis für Primarschule Ottenbach. > Seite 3

Gemeindeversammlung Affoltern ist der Schulsozialarbeit wohlgesinnt. > Seite 5

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Zwei Rücktritte Gemeinderat Maschwanden: Fredy Sommer und Walter Wetli demissionieren 2014. > Seite 5

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Selbstbestimmt Behinderte im Meilihof, Ebertswil: Mobilität und Autonomie als Ziel. > Seite 10

My Stop: Gelingt die Wende? Externes Nutzungskonzept – kritische Voten an der Generalversammlung in Affoltern Die Autobahn-Raststätte A4 AG weist per 2012 einen Verlust von 2,8 Mio. Franken aus und will nach dem Luft verschaffenden Rangrücktritt der Banken mit einem extern erarbeiteten Nutzungskonzept die Wende schaffen. An der Generalversammlung wurde Kritik laut, aber der Antrag auf Verweigerung der Décharge für den Verwaltungsrat blieb chancenlos.

Redimensionierung ist unausweichlich Der Verwaltungsrat hat sich durch den grosszügigen Rangrücktritt der Zürcher und Urner Kantonalbank in der Höhe von knapp 13 Mio. Franken Luft verschaffen können. Will er aber nicht Gefahr laufen, die Bilanz deponieren zu müssen, muss er nun die Wende schaffen. Dazu hat er das externe Beraterteam Stoffel/Herzog/Jakob engagiert, das an der Generalversammlung eine Analyse mit diversen Szenarien präsentierte. So hält es beispielsweise eine Redimensionierung für unausweichlich. Das bauliche Gesamtkon-

Filigrane Skulpturen... ...und geheimnisvolle Geschichten in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten. > Seite 11

Projekte präsentiert Die Drittklässler der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach haben letzte Woche ihre Abschluss-Arbeiten vorgestellt. 57 Projekte haben die Jugendlichen umgesetzt, die meisten ganz allein. Von der Idee über Planung, Zielsetzung, Realisierung und Präsentation waren die Schüler gefordert. «Ihr könnt stolz sein auf eure Leistung», lobte Lehrer Bruno Fischer.

................................................... > Bericht auf Seite 12

Künftig in der 3. Liga Mit einem klaren 6:1-Sieg gegen die Blue Stars sichert sich der FC Hausen den Aufstieg bereits eine Runde vor Saisonende. Wie in den bisherigen Spielen bestimmte das Team das Spiel mit kurzen Pässen und unwiderstehlichem Vorwärtsdrang.

................................................... von werner schneiter Die Raststätte schreibt auch knapp vier Jahre nach ihrer Eröffnung rote Zahlen: 2012 war es ein Verlust von 2,8 Mio. Franken, bei dem allerdings alle noch vorhandenen Unwägbarkeiten eingerechnet sind – unter anderem eine weitere Rückstellung für eine (bestrittene) Forderung des Kantons in der Höhe von 1,3 Mio. Franken für sogenannte «Ohnehin-Kosten» beim Rampenbau.

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................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

Überdimensioniert, zu geringe Anziehungskraft: Raststätte My Stop ist ein Sanierungsfall. (Bild Werner Schneiter) zept sei überdimensioniert, die Geschossigkeit und Orientierung mangelhaft, das Raum- und Flächenkonzept ungenügend. Die Berater sprachen von einem verfehlten GastroKonzept (Insel-Konzept falsch). Die geografische Distanz zwischen den Zentren Zürich und Zug sei zu gering für ein grössres Kundenpotenzial. Anziehungskraft und Wahrnehmung von My Stop fehlten, der Mix sei nicht optimal abgestimmt, die Optimierungserfordernisse beträchtlich. Als Ziel eines Zwischenschrittes nennt Marcel Stoffel eine verifizierte Entscheidungsgrundlage, einen Masterplan und bis zum 7. August 2013 ein pfannenfertiges Nutzungskonzept, auf dem der Verwaltungsrat aufbauen kann. Fokus bildet dabei der Markt. Hier ist – mit Ausnahme der Shops – die Leistung ungenügend. Die Schwierigkeit: Es besteht eine Marktsättigung.

Ein neuer Investor für die gesamte Anlage? Für Verwaltungsratspräsident Karl E. Schroeder ist klar, dass es neben wirksamen Massnahmen für das Überleben von MyStop einen kräftigen Kapitalschnitt braucht. «Die Aktionäre müssen wohl um die 90 Prozent abschreiben», kündigte er an. «Wir sind mit Banken und Grossinvestoren am Erarbeiten von Lösungsansätzen», sagte er und listete erst mal auf, was eher nicht infrage kommt: einen Teil in Büroräume umwandeln – hier wird der Bedarf eher abnehmen. Auch bei den Verkaufsflächen sieht es vor dem Hintergrund des aufkommenden Internetverkaufs düster aus. «Wir versuchen eine Weiterführung mit einem neuen Konzept – bei Mietern, Restaurant und Shops», so Schoeder, der den Turnaround mit Schuldenreduktion, Kapitalschnitt

«Fahr.werk.ö!» bespielt Marktplatz Multikulti-Theaterprojekt mit 60 Jugendlichen in Affoltern

Jugendgang «All be Stars» beansprucht den Dorfplatz für sich. (Bild Thomas Stöckli)

Es ging lebendig zu und her, diese Woche rund um den Kasino-Kopfbau in Affoltern. Nach fünf Tagen Proben im Lilienberg nahm das Theaterprojekt mit Jugendlichen der Sekundarschule Ennetgraben und des MNA-Zentrums Lilienberg den Marktplatz in Beschlag. Am Mittwoch feierte das Stück «West Side Story – east side reloded» dann bereits Premiere. Wer die Produktionen des «Fahr.werk.ö!» kennt, der weiss, dass die rollende Theaterwerkstatt fast ohne Kulissen auskommt. So wird das Kasino-Vordach zur trendigen Bisou Bar, von der Terrasse des Märtkafis gegenüber verfolgen die «Anwohner» das Spektakel und an der Oberen Bahnhofstrasse entsteht ein Polizeiposten. Heute Freitag ist die letzte Aufführung. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 20

und neuen Investoren für möglich hält. Schwierig sei ein Teilverkauf, indem man Problemflächen einfach abstosse. Eine mögliche Massnahme: den Verkauf der Raststätte. «Einen Superpreis können wir damit wohl nicht erzielen». Eine weitere Variante: als Immobiliengesellschaft sämtliche Lokalitäten vermieten. An der Generalversammlung machte sich ein Kleinaktionär grosse Sorgen und präsentierte seine Ideen ausführlich. Er warf dem Verwaltungsrat vor, strategielos zu agieren und beantragte die Verweigerung der Décharge. Der blieb allerdings aufgrund der Aktien-Mehrheitsverhältnisse chancenlos. Der VR wurde auch wiedergewählt, dazu nehmen nach dem Rücktritt von Joel Malgo mit Thomas Kobsa und Engelbert Nussbaum zwei neue Mitglieder Einsitz. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 7

Neuer Rastplatz am «Ämtlerwäg» und «Freiämterweg» Wo sich der von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks initiierten «Ämtlerwäg» und der aargauische «Freiämterweg» berühren, ist ein neuer Rastplatz entstanden: im Jonental. Finanziert wird der «Frei-Ämtler-Platz» von der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis und vom Verband Aargauer Raiffeisenbanken, der 2013 sein 100-Jahre-Jubiläum feiern kann. Die Raiffeisenbank hat sich vor neun Jahren in Affoltern niedergelassen. Jetzt vereinigt sie zwei Themenwanderwege aus den Kantonen Aargau und Zürich – beide Wege durchkreuzen einen grossen Teil des Geschäftskreises von Raiffeisen Kelleramt-Albis. Der neue Rastplatz wird am 29. Juni mit einem Sternmarsch eingeweiht.

................................................... > Bericht auf Seite 9

500 25 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

POLITISCHE GEMEINDE AFFOLTERN AM ALBIS Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2013 A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Erhöhung Anzahl Stellenprozente für die Schulsozialarbeit von derzeit 75 % auf 115 % ab Schuljahr 2013/2014 C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2012 sowie des Globalkredites der Regionalbibliothek 2. Genehmigung der Bauabrechnung betreffend der Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, Affoltern am Albis

Primarschulgemeinde Bonstetten 1. Publikation der Wahlvorschläge Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Ergebnisse der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 16. Juni 2013, in Hausen am Albis 1. Die Jahresrechnung 2012 wurde genehmigt. 2. Herr Aschi Rutz, Informationsbeauftragter des Synodalrates, informierte über die von den Jungfreisinnigen eingereichte Kirchensteuer-Initiative, welche die Kirchensteuerpflicht von Unternehmen abschaffen möchte. 3. Herr Thomas Föry berichtete über den Stand der Sanierungsarbeiten im Pfarreizentrum Hausen am Albis. Die Bauvorbereitungen verlaufen planmässig. Die ersten Bauarbeiten werden im Juli 2013 beginnen. Der Betrieb im Pfarreizentrum wird während den Sanierungsarbeiten stets aufrechterhalten bleiben. Gegen den Beschluss (Punkt 1) kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen – und im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 17. Juni 2013

Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 21. Juni 2013 Die Gemeindevorsteherschaften

Strassensperrung Wegen Bauarbeiten ist die Alte Kappelerstrasse, Uerzlikon, ab dem 24. Juni 2013 bis voraussichtlich 15. Juli 2013 gesperrt. Für Fussgänger bleibt der Durchgang soweit möglich aufrechterhalten. Signalisationen sind zu beachten. Kappel am Albis, 21. Juni 2013 Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel a. A.

Manuela Mireille Buchmeier-Bättig Dorfstrasse 49 8933 Maschwanden In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die Politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine Frist von sieben Tagen, das heisst bis 28. Juni 2013 angesetzt. Der Wahlvorschlag kann während dieser Zeit zurückgezogen oder es kann ein neuer Wahlvorschlag bei der Wahlvorsteherschaft, Aktuarin der Primarschule Maschwanden, eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Maschwanden mit Geburtsjahr und Adressangabe eigenhändig unterzeichnet sein. Sofern innert dieser Frist kein zusätzlicher Wahlvorschlag eingereicht wird, erfolgt eine stille Wahl. Maschwanden, 21. Juni 2013 Primarschulpflege Maschwanden

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2013 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung Kreditabrechnung Ersatz Wasserleitung und Schächte Dorfstrasse (Abschnitt: Pumpwerk bis Gerbi)

Rechtsmittelbelehrung

Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz)

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 25. September 2009 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Maschwanden innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates:

Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab Montag, 1. Juli 2013, zur Einsichtnahme auf.

Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Wahlvorschlag für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil

Wahlanordnung Ersatzwahl eines Mitgliedes und eines Präsidenten/einer Präsidentin der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Aufgrund der Beschlüsse des Bezirksrats vom 4. Juni 2013 und der Sekundarschulpflege vom 11. Juni 2013 ist für die aus der Sekundarschulschulpflege zurücktretende Jacqueline De Barro eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 zu wählen. In Anwendung von § 48 ff des Gesetzes über die Politischen Rechte sind bis 31. Juli 2013 Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, am Rainli 2, 8906 Bonstetten, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Sekundarschulpflege in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren am 22. September 2013 durchgeführt. Die Wahl der Päsidentin/des Präsidenten findet an der Urnenabstimmung vom 22. September 2013 statt. Bonstetten, 21. Juni 2013 Sekundarschulpflege Bonstetten Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil

B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 Urnengang vom 22. September 2013, 1. Wahlgang Auf die Wahlausschreibung vom 7. Mai 2013 für die am 22. September 2013 stattfindende Wahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Name, Vorname Beruf Jahrg. Bornhauser Ralph Personalfachmann 1955

Adresse Büelmatt 3

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird eine neue Frist von sieben Tagen, d. h. bis 28. Juni 2013, angesetzt. Die Vorschläge können in dieser Zeit zurückgezogen, aber es können auch neue eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Wahlvorsteherschaft als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren, d. h. mit leeren Wahlzetteln, am 22. September 2013 durchgeführt. 21. Juni 2013

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Bestattungen Affoltern am Albis Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Am 13. Juni 2013 ist in Giffers FR gestorben:

Berta Frey-Hefti geb. 25. Februar 1936, Ehefrau des Alfred Frey, von Auenstein AG, wohnhaft gewesen in Tentlingen FR, Zälgstrasse 11. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 11. Juli 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 17. Juni 2013 ist in Hausen am Albis verstorben:

Mikkoleit, Georg Franz

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

geb. 9. Oktober 1934, von Dietikon ZH, wohnhaft gewesen in 8915 Hausen am Albis.

Hausen am Albis

Die Beisetzung findet am Freitag, 21. Juni 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Gesuchsteller: Gregor Blattmann, Wesenmatt 16a, 6340 Sihlbrugg Projektverfasser: Baumann Holzbau AG, Bergstrasse 166, 8815 Horgenberg Bauprojekt: Anbau eines Daches für den Hühnerstall

Bestattungsamt Hausen am Albis

Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte) – innert 30 Tagen Beschwerde (gemäss § 151 Gemeindegesetz) – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Protokolle liegen ab Freitag, 21. Juni 2013, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Maschwanden, 21. Juni 2013

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 11. Juni 2013 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: – Shpakov Timofey, geb. 1999, russischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Mettmenstetten. Mettmenstetten, 21. Juni 2013 Gemeinderat Mettmenstetten

Einbürgerung

Beschluss der ev. ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 16. Juni 2013, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Jahresrechnung 2012 wird genehmigt. 2. Dem Kredit von Fr. 190’000.00 für die Sanierung der bestehenden Aussentreppe der Kirche Wettswil wird zugestimmt. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 21. Juni 2013, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 19. Juni 2013 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Subasen Jayasenpurage, geb. 1978, Bürger von Sri Lanka wohnhaft in Stallikon, Langfurenstrasse 23 sowie Ronald Dutton, geb. 1964, Bürger von Neuseeland Marcela Dutton, geb. 1974, Bürgerin der Tschechischen Republik Angelina Dutton, geb. 2007, Bürgerin von Neuseeland Michael Dutton, geb. 2009, Bürger von Neuseeland wohnhaft in Stallikon, Loomattstrasse 80 Stallikon, 19. Juni 2013 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

3

Auszeichnung für Primarschule Ottenbach

Rekurs gegen Biketrail und Rollsportanlage

Projekt des Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen des Kantons Zürich

Die Baubewilligung für den Neubau Biketrail und Rollsportanlage im Jonentäli wurde mit Rekurs angefochten. Durch das Rechtsverfahren vor dem Baurekursgericht des Kantons Zürich wird sich der Baubeginn auf unbestimmte Zeit verzögern.

Es ist wie ein Naturgesetz: Die Preise gewinnen immer die Anderen. Sei es an der Tombola, im Lotto oder bei den zahlreichen Telefon-Gewinnspielen im Fernsehen. Man fragt sich doch regelmässig, ob es die eingeblendeten Gewinner am Schluss der Sendung wirklich gibt. Hand aufs Herz: Wer kennt jemanden, der einen solchen Preis schon jemals gewonnen hat? Eben. Aber einmal mehr bestätigt auch hier die Ausnahme die Regel. Jedes Jahr schreibt das Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen des Kantons Zürich einen Projektwettbewerb aus. Nachdem die Primarschule Ottenbach bereits im Jahr 2011 den dritten Rang erreichte, wagte es der Unterstufenlehrer Andrea Crescionini in seiner Funktion als Kontaktlehrperson des Netzwerks erneut, ein Projekt einzugeben. Der Schülerrat hat die alten und seiner Ansicht nach etwas verstaubten Schulhausregeln mit grossem Einsatz überarbeitet und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Diese Arbeit ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie beeindruckende Worte aus der Pädagogik (Selbstwirksamkeit, Leistungsbereitschaft, Kompetenzerleben, Empowerment, Schülerpartizipation) im wirklichen Leben umgesetzt werden können. Die neuen Regeln wurden von den Mitgliedern des Schülerrates persönlich sämtlichen Klassen vorgestellt und sind ab sofort für alle verbindlich. Dieses Projekt hat die Jury offenbar überzeugt: Die Primarschule Ottenbach gewinnt damit den zweiten

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen.

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Für die Erneuerungswahlen sämtlicher Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 wurde für den ersten Wahltag der Sonntag, 30. März 2014, festgelegt. Ein allfälliger 2. Wahlgang würde am 18. Mai 2014 stattfinden. Alle Behördenmitglieder wurden gebeten, der Gemeindekanzlei bis zum 30. August 2013 mitzuteilen, ob sie zurücktreten oder sich einer Wiederwahl stellen werden. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt werden, auf dem die Personen aufgeführt sind, die sich zur Wahl stellen. Zum gegebenen Zeitpunkt werden die Inserate mit den näheren Angaben erscheinen.

Genossenschaft im Alter

Preisverleihung, von links: Dagmar Costantini, BAG Bern; Andrea Crescionini, Lehrer; Thomas Wettstein, Schulleiter; Walter Bircher, Rektor PH Zürich. (Bild zvg.) Preis – wobei kein Erster, dafür zwei Zweite vergeben worden sind, somit ist der zweite Preis eigentlich ein erster Preis, auch wenn es zwei davon gibt, hier verwischen die Grenzen zwischen Mathematik und Philosophie. So oder so: Die Primarschule Otten-

bach freut sich über den mit einer sympathischen Summe (die hier nicht verraten wird) dotierten Preis, gratuliert dem Schülerrat samt der Projektleitung Flurina Staub und Michael Corbat und bedankt sich bei Andrea Crescionini für seinen unermüdlichen

Einsatz zugunsten einer gesunden Schule. Die neuen, mit Fotos illustrierten Schulhausregeln sind übrigens auf der Website der Schule: www.ps-ottenbach.ch zu finden. Tom Keller, Schulpflege PSO

Gemeinderat Georges Köpfli wurde als Vertreter der Gemeinde als Mitglied der Siedlungskommission Törlenmatt bestimmt.

Entwässerungsverordnung Die neue Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) sowie die Ausführungsbestimmungen zur SEVO wurden rückwirkend auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. (mk.)

Erfolgreiche Lehrstellensuche

Schmuck, Bargeld und Kupferdraht gestohlen

Erfolgreiche Lehrstellensuche und Rekrutierung von Lernenden beginnt in der 3. Sek. Die Lehrstellensuche und die Rekrutierung von Lernenden sollen erst in der 3. Klasse der Sekundarstufe erfolgen. Dies empfehlen die Bildungsdirektion des Kantons Zürich und die Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP). Hintergrund ist, dass Ausbildungsfirmen seit einigen Jahren Lehrstellen zu früh vergeben. Dadurch wird eine solide Berufswahl beeinträchtigt und Lehrabbrüche drohen. Im Kanton Zürich haben letztes Jahr rund 12 000 Jugendliche eine Berufsausbildung begonnen. Für die Oberstufenschülerinnen und -schüler ist der Übertritt von der Schule in den Berufsalltag ein entscheidender Schritt. Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung setzen sie sich in der 2. und 3. Klasse der Sekundarstufe gezielt und umfassend mit dem Thema der Berufsfindung auseinander. Dieser Prozess nimmt Zeit in Anspruch und ist nur erfolgreich, wenn die Zusammenarbeit von allen Beteiligten in der Verbundpartnerschaft von Schule, Berufsberatungen und Lehrbetrieben stimmt. Zu frühe Vergaben erhöhen das Risiko von Fehlentscheiden Seit ei-

Vom 13. auf den 14. Juni wuchteten Unbekannte die Eingangstüre einer Firma in Affoltern auf. Sie entwendeten mehrere hundert Franken Bargeld und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von rund 2000 Franken. Während der Ferienabwesenheit der Besitzer drangen Einbrecher in ein Einfamilienhaus in Stallikon ein – via Fenster. Nach Angaben der Kantonspo-

nigen Jahren ist es für Ausbildungsbetriebe und einzelne Branchen teilweise schwierig, die Lehrstellen mit Wunschkandidatinnen und -kandidaten zu besetzen. Das hat dazu geführt, dass Firmen begonnen haben, Lehrstellen sehr früh zu vergeben – teilweise gar über ein Jahr vor Lehrbeginn. Beeinträchtigt wird damit eine solide Berufswahl und das Risiko von Fehlentscheidungen und Lehrabbrüchen erhöht. Darunter leiden die Auszubildenden, ebenso wie die Lehrfirmen. – Die Bildungsdirektion hat zusammen mit der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management (ZGP) Empfehlungen für eine erfolgreiche Lehrstellensuche und Rekrutierung von Lernenden abgegeben. Marc Kummer, Amtschef Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Michel Müglich, Präsident HR Kommission Grundbildung des Zürcher Bankenverbandes, und Xavier Nietlisbach, Leiter Berufsbildung, Ernst Schweizer AG in Hedingen, empfehlen, dass die Lehrstellensuche und die Rekrutierung von Lernenden erst in der 3. Klasse der Sekundarstufe erfolgen sollen. Ihr gemeinsames Fazit ist: Ein entschleunigter Berufswahlprozess zahlt sich für alle aus. (ki.)

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

lizei kamen dabei Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken weg. Der Sachschaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. In einer Spenglerei in Bonstetten wurde vom 16. auf den 17. Juni Kupferdraht im Wert von mehreren tausend Franken entwendet. Die Diebe drangen via Eingangstüre ein und richteten Sachschaden von mehreren

hundert Franken an. Noch nicht bekannt ist das Deliktsgut, das am 17. Juni, nachmittags, bei einem Einbruch in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern gestohlen wurde. Durch Aufbrechen der Wohnungstüre drangen die ungebetenen «Gäste» ein und verursachten einen Sachschaden von ein paar hundert Franken. (-ter.)

Rückgabe von Waffen und Munition Nach dem grossen Erfolg der Aktionstage zur freiwilligen Waffenrückgabe in den Jahren 2009 bis 2012 erhält die Bevölkerung des Kantons Zürich auch in diesem Jahr die Gelegenheit, nicht mehr benötigte private Waffen, Waffenzubehör, Waffenbestandteile und Munition sowie Laserpointer bei der Kantonspolizei Zürich abzugeben und der Vernichtung zuzuführen. Die Waffenrückgabe findet statt am Samstag, 22. Juni, 8 bis 12 Uhr Kantonspolizei Zürich, Verkehrspolizeistützpunkt Bülach, Reitergasse 2, Bülach. Entgegengenommen werden

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Faust- und Handfeuerwaffen, Schreckschuss-, Luftdruck-, CO2-, Softair- sowie Imitationswaffen, ausgemusterte Ordonnanzwaffen, Messer, Schlag-, Hieb- und Wurfwaffen, Elektroschockgeräte sowie Munition und Laserpointer. Die rechtliche Grundlage für die Aktion findet sich in Art. 31a des Bundesgesetzes über Waffen, Waffenzubehör und Munition sowie in § 8 Abs. 3 der Zürcher Waffenverordnung. Personen, die Waffen, Waffenbestandteile, Waffenzubehör und Munition abgeben, müssen sich bei der Abgabestelle ausweisen und bestätigen,

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

dass sie auf das weitere Eigentum verzichten und auch mit der Vernichtung einverstanden sind. Aufgrund der besonderen Gefährlichkeit können Sprengstoff oder pyrotechnische Gegenstände (Feuerwerk) bei dieser Aktion nicht entgegengenommen werden. Personen, die solche besitzen, werden gebeten, sich mit dem Wissenschaftlichen Forschungsdienst (WFD) des Forensischen Institutes Zürich (Telefon 044 411 97 97) in Verbindung zu setzen. (Kapo)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Tante, Grosstante und Freundin

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Sie durfte nach einem erfüllten Leben in aller Stille zu Hause einschlafen.

Maria Auer-Kremser Emmerich und Anni Auer und Familie Michael und Silvia Auer und Familie Werner Richli Verwandte und Freunde

Die Beerdigung findet am Freitag, 21. Juni 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Werner Richli, Obere Seewadelstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, Gotti, unserer Tante und Freundin

Trudi Peyer-Krucker erfahren durften. Wir danken für all die tröstenden und mitfühlenden Worte, für die wunderschönen Blumen sowie die grosszügigen Spenden für späteren Grabschmuck. Herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die schöne Gestaltung der Abdankungsfeier und der Organistin für die musikalische Umrahmung. Ein ganz besonderer Dank geht an den Hausarzt, an die Ärzte und an das Pflegepersonal des Spitals Affoltern sowie der MediTaNa, Urdorf, für die ausgezeichnete tägliche Pflege. Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Trudi auf ihrem letzten Weg begleitet und mit uns Abschied genommen haben. Affoltern a. A., im Juni 2013

Die Trauerfamilie

Wir sind eine sonderpädagogische Tagesschule, die kantonal anerkannt ist. Die Schule Tägerst nimmt 44 Kinder und Jugendliche mit ausgeprägten Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten auf. Wir führen sechs Klassen mit maximal 8 Schülerinnen und Schülern. Die Schule orientiert sich am Lehrplan des Kantons Zürich, daneben bilden Elemente der Pädagogik von Rudolf Steiner im Unterricht einen wichtigen Bestandteil. Wir suchen auf den 1. August 2013 oder nach Vereinbarung

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

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Primarschule Affoltern: Klares Ja zum Teilausbau der Schulsozialarbeit Gemeindeversammlung: Alle drei Gemeindegüter mit positiven Jahresrechnungen 2012 Die etwas mehr als sechzig Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Versammlungen der Primarschul- und der Politischen Gemeinde Affoltern sowie der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst genehmigten am Montagabend im Kasinosaal sämtliche Geschäfte. ................................................... von urs e. kneubühl Rund um die Affoltemer Gemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend gab es «Töne», welche einerseits vergangene Geschäfte, andererseits auch eine zukünftige Abstimmung betreffen. Bereits am Eingang vor dem Kasinosaal verteilte der Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern seine Flugblätter zur Urnenabstimmung vom 24. November 2013 und in seinen die Versammlung beschliessenden Informationen orientierte Gemeindepräsident Robert Marty über die Entscheidungen bezüglich Beschwerden, die hinsichtlich Geschäfte vergangener Gemeindeversammlungen eingegangen waren. So wurde die Beschwerde eines Stimmbürgers gegen den Versammlungsentscheid zugunsten einer Fotovoltaik- und Solarthermieanlage im Schwimmbad Stigeli vom Bundesgericht letztinstanzlich abgewiesen, ebenso wurde der Missbilligung zweier Stimmbürger gegen die Umsetzung des Verkehrsrichtplanes durch den Gemeinderat versagt. Über die Details zu den beiden Beschwerden, die auch von abgewiesenen Strafanzeigen begleitet waren, war bereits in der Dienstagausgabe des «Anzeigers» zu lesen.

Politische Gemeinde: Bauabrechnung Begegnungszone positiv Von einem «erfreulichen Ergebnis, das aufgrund einiger positiver Sondereffekte» zustande gekommen sei, konn-

te Susanne Leuenberger, Finanzvorstand der politischen Gemeinde, bezüglich der Jahresrechnung 2012 berichten. Aus höheren Erträgen bei den Grundstückgewinnsteuern, ebenso bei den Steuern der Vorjahre sowie den aktiven Steuerausscheidungen resultieren in der Laufenden Rechnung Verbesserungen auf der Ertragsseite, Einsparungen bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe, den Zusatzleistungen zur AHV und den Abschreibungen sind es vor allem, die im vergangenen Jahr zu weniger Aufwand geführt haben. Daraus ergibt sich bei einem Gesamtertrag von 80,6 Mio. Franken (Voranschlag: 71,6 Mio.) und einem Aufwand von 72,8 Millionen (Voranschlag: 71,6 Mio.) ein erfreuliches Rechnungsergebnis mit einem Mehrertrag von 7,8 Mio. Franken. Das vorteilhafte Ergebnis ist allerdings noch mit Vorbehalt zu geniessen, da die Verfügung des Kantons im Zusammenhang mit dem neuen Übergangsausgleich noch ausstehend ist. Auf Zahlungen aus dem Übergangsausgleich haben Gemeinden Anspruch, wenn sie einen Steuerbedarf aufweisen, der nur mit einem Steuerfuss abzudecken ist, der über dem für den Ausgleich massgebenden Wert liegt. Dabei wird allerdings ausschliesslich eine ausgeglichene Rechnung akzeptiert, Mehrertrag aus einem positiven Rechnungsergebnis soll an den Kanton zurückgeführt werden. So oder so, der Jahresrechnung 2012 der politischen Gemeinde wird zugestimmt. Auch die Bauabrechnung für die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, die Tiefbau- und Landwirtschaftsvorstand Hans Finsler präsentierte, schliesst positiv ab. Die Nettoinvestitionen von 2,8 Mio. Franken sind um 250 209 Franken unterschritten worden. Bei den Bruttoinvestitionen von 3 Millionen Franken ergaben sich Mehrkosten von 307 039 Franken, die aus dem Landerwerb – die Gemeinde konnte mehr Land erwerben, als im Projekt vorgesehen –, dem zusätzli-

chen Einbau einer Elektroinstallationsanlage, damit bei Anlässen jeweils keine aufwendigen Elektroprovisorien erstellt werden müssen, und aus unvorhersehbaren Arbeiten im Strassenbau resultieren. Die abschliessende Abstimmung brachte eine grossmehrheitliche Zustimmung zur Abnahme der Bauabrechnung.

Klares Ja zu mehr Schulsozialarbeit Für die genauso mit deutlichem Mehr (eine Gegenstimme) verabschiedete Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde gilt bezüglich des Übergangsausgleichs ebenfalls der Vorbehalt wegen der noch ausstehenden Verfügung des Kantons. Finanzvorstand Niklaus Rickli präsentierte nämlich ebenfalls einen erfreulichen Abschluss: Bei einem Gesamtertrag von 18,5 Mio. Franken (Voranschlag: 17,4 Mio.) und einem Ertrag von 20,2 Millionen (17,4 Mio.) resultiert auch für die Primarschule ein positives Ergebnis mit 1,8 Mio. Franken Mehrertrag. Der höhere Ertrag ergibt sich aus höheren Steuereinnahmen, wogegen der Mehraufwand gegenüber dem Voranschlag vor allem auf die Bildung von Rückstellungen für die BVK-Sanierung zurückzuführen ist. Im zweiten Geschäft an diesem Abend präsentierte Schulpflege-Mitglied Esther Gallusser einen Haupt- sowie einen Variantenantrag. In ersterem soll die Anzahl Stellenprozente für die Schulsozialarbeit an der Primarschule, inklusive Kindergärten, Hort und Mittagstisch, von bisher 75 auf 115 Prozent erhöht werden, was, wie Esther Gallusser festhält, «ungefähr dem Mittel der kantonalen Empfehlung, die bei 600 bis 900 Schülern pro 100-Prozent-Stelle liegt, entspricht. Die Genehmigung unseres Hauptantrages wäre also sicher keine Luxuslösung.» Mit der Variante – aus Rücksicht auf die finanzielle Situation der Gemeinde gestellt – beantragte die Primarschule eine Stellenprozenterhö-

Kein Weiterzug des Rekurses: Die Schulpflege hofft, mit dem Umbau des Kindergartens Spittel im Herbst beginnen zu können. (Bild Werner Schneiter) hung auf 100 Prozent, was allerdings gegenüber dem Hauptantrag auch eine Minderung der Leistungen bei Früherkennung und Prävention zur Folge hätte. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten schliesslich überzeugt und klar dem Hauptantrag zu. Schulpflegepräsidentin Esther Stöckli informierte im Anschluss noch darüber, dass es bezüglich des Rekurses zum Umbau des Kindergartens Spittel keinen Weiterzug gebe und man nun eine neue Variante des Bauplans (Bauhöhe maximal 10,5 m) eingereicht habe. Die Schulpflege hofft, dass im Herbst mit dem Bau begonnen und die Inbetriebnahme auf Beginn des Schuljahres 2014/2015 erfolgen kann. Ebenso gab Esther Stöckli die neuen Öffnungszeiten der Schulverwaltung auf das neue Schuljahr bekannt: Montag- bis Freitagvormittag jeweils von neun bis elf Uhr, Montag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag je von 13.30 bis 16.30 Uhr.

Sekundarschule: Jahresrechnung 2012 positiv Last but not least sei auch über die Versammlung der Sekundarschulge-

meinde Affoltern/Aeugst berichtet, die eigentlich den Start zu den Gemeindeversammlungen am Montagabend machte. Präsident Andreas Spinner und die Sekundarschulpflege hatten lediglich ein Geschäft eingebracht, die Jahresrechnung 2012. Marlyse Blatter erläuterte, dass das Rechnungsergebnis dem Voranschlag entspricht, wobei sowohl der Ertrag als auch der Aufwand um rund 900 000 Franken höher ausfielen als im Voranschlag. Bei 10,4 Mio. Franken Ertrag (Voranschlag: 9,3 Mio.) und 10,2 Millionen Aufwand (9,5 Mio.) resultiert ein Mehrertrag von 168 000 Franken. Der Mehrertrag resultiert auch hier aus höheren Steuereinnahmen, wogegen der Mehraufwand auf Rückstellungen für die BVK-Sanierung sowie auf höhere Beiträge an Sonderschulen und Heimaufenthalte zurückgeführt wird. Die Versammlung genehmigte die Jahresrechnung 2012 einstimmig. Hinzuzufügen zu den Informationen von Gemeindepräsident Robert Marty ist schlussendlich noch, dass in der kommenden Woche der Säulibrunnen wieder komplettiert sein wird. Es wird die neue Brunnenfigur montiert.

Nicht Traktandiertes war interessanter Maschwander Gemeindeversammlung : Ja zu Rechnungen – voraussichtlich zwei Rücktritte im Gemeinderat Die Maschwander Gemeindeversammlung stimmte den Rechnungen 2012 vorbehaltlos zu. Von mehr Interesse war das, was ausserhalb dieser Traktanden gesagt wurde: Im Gemeinderat treten Fredy Sommer und Walter Wetli auf Ende der Amtsdauer 2014 zurück. ................................................... von werner schneiter 34 Stimmberechtigte kamen am Montag in die angenehm kühle Kirche. Mehr lockten Wetter und Traktanden – Rechnungen und eine Abrechnung – nicht an. Gemeindepräsident Andreas Binder präsentierte die in der Weisung ausführlich dargelegte Jahresrechnung 2012 in kurzen Zügen. Sie schliesst um Fr. 64.78 schlechter ab als budgetiert. Höhere Steuereinnahmen, tiefere Aufwände und nicht getätigte Investitionen begünstigen das Resultat, das praktisch einer «Punktlandung» gleichkommt. Zu Buche schlug vor allem eine (noch) nicht getätigte Investition: die Sanierung der Badi. Laut Sicherheits-

und Liegenschaftenvorsteherin Kathrin Felix-Strebel wurde das Baugesuch im Mai eingereicht, inzwischen hat die Gemeinde weitere Auflagen erhalten. «Wir hoffen nun auf einen Baubeginn im Herbst 2013», sagte sie und verwies im Weiteren auf neue Erkenntnisse in Sachen Hochwasser, die nun auch ins Projekt einfliessen werden. Auf einer Info-Tafel in der Badi können sich Gäste über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten. Die sogenannte Info-Runde setzte Sozialund Gesundheitsvorsteher Walter Wetli mit Ausführungen zur neuen Spital-Rechtsform fort. Die Delegiertenversammlung verabschiedet die Vorlage am 4. Juli zuhanden der bezirksweiten Urnenabstimmung vom 24. November. Maschwanden wird voraussichtlich im September zu einer Informationsveranstaltung einladen. Hochbauvorsteher Fredy Sommer machte auf die nochmals angepasste Bau- und Zonenordnung in Sachen Solaranlagen aufmerksam. Ein Baugesuch ist in jedem Fall nötig; Baubewilligungen dazu sind «leichter» zu haben; das Amt für Raumentwicklung (ARE), das eine Wegleitung herausgibt, hat die Bestimmungen gelockert.

Im Weiteren verlas Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen die lange Antwort auf eine Anfrage von Koni Messikommer zu Verkehrsfragen in der Gemeinde. Der Anfrager zog die Anfrage vor der Gemeindeversammlung zurück – zu spät. Verlesen wurde sie auf Antrag eines Stimmberechtigten. Nur so viel: Die Verkehrskommission ist an der Arbeit. Weitere Schritte folgen nach einer Sitzung vom 24. Juni. Keine Diskussionen rief auch die von Tiefbauvorsteher Christian Bachmann präsentierte Abrechnung über den Ersatz einer Wasserleitung und Schächten an der Dorfstrasse hervor – warum auch? Sie schliesst schliesslich mit Minderausgaben von 25 000 Franken.

Voraussichtlich zwei Rücktritte im Gemeinderat «Zwei bis drei Rücktritte» wurden im gemeindeeigenen Mitteilungsblatt «Lorzengezwitscher» angekündigt. Nun sind es zwei Gemeinderäte, die auf Ende Amtsdauer nach dannzumal acht Jahren nicht mehr kandidieren werden: Hochbauvorsteher Fredy Som-

mer und Sozial- und Gesundheitsvorsteher Walter Wetli. Bei den übrigen Gemeinderatsmitgliedern steht der Entscheid laut Andreas Binder noch aus. In der Primarschulpflege sind es zwei, die aufhören: Wegen Wegzugs muss für Aktuarin Patrizia Amstutz Neuberger eine Ersatzwahl angeordnet werden. Thomas Buchle, der im Kanton Aargau wohnt, bleibt bis zur Erneuerungswahl im Amt. In der Rechnungsprüfungskommission ist der Aderlass grösser: Monika Waldmann, Stefan Kämpfer und René Koller treten nicht mehr an. Präsident Ralph Hort und Sandra Syz bleiben. In der reformierten Kirchenpflege machen alle weiter.

Ausgeglichene Rechnung der Schule Finanzvorstand Ernst Humbel präsentierte eine ausgeglichene Rechnung der Primarschulgemeinde; das Eigenkapital bleibt bei knapp 900 000 Franken. Ob das so bleibt, hängt auch vom sogenannten Sonderlastenausgleich des Kantons ab, der ab 2015 spielt. «Hier sind die Auswirkungen noch ungewiss. In Zukunft wird aber der Steuerfuss wohl leicht steigen», fügte Ernst

Humbel hinzu. Laut Thomas Buchle startet die von der Gemeindeversammlung im Dezember 2012 bewilligte Tagesschule am 19. August. «Es sind 13 Anmeldungen eingegangen – eine erfreuliche Zahl». Geleitet wird sie von Karin Weber, die Buchel als erfahren und innovativ bezeichnete. Die Stiftung Albisbrunn kocht für die Maschwander Tagesschule, die im Weiteren von Möbel-Spenden profitiert.

Wie weiter mit der Kirche Maschwanden? Die Stimmberechtigten sagten auch einstimmig Ja zur Rechnung der reformierten Kirche, die mit einem Aufwandüberschuss von 70 000 Franken abschliesst. Zum Schluss der 70-minütigen Gemeindeversammlung verwies Kirchenpflegepräsidentin Vreni Bär auf das Projekt «Öisi Chile 15+». Eine Projektgruppe ist daran, Zukunftszenarien für die Maschwander Kirchgemeinde zu entwerfen. Im Weiteren wird das Kirchendach von Moosbefall befreit, und auch für das Zifferblatt ist eine Renovation nötig.


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Freitag, 21. Juni 2013

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Entwicklung bleibt hinter Erwartungen Kernproblem der Raststätte My Stop ist die Überschuldung – mit neuem Konzept zur Wende? «Alle haben sich verschätzt – auch der Kanton», gestand Verwaltungsratspräsident Karl E. Schroeder an der Generalversammlung der Autobahn-Raststätte AG ein. Er glaubt aber nach wie vor an die Zukunft von MyStop, sieht sich aber auch mit Kritik konfrontiert. ................................................... von werner schneiter Die GV der Autobahn-Raststätte A4 AG dauerte am Dienstag in der Aula Ennetgraben in Affoltern rund drei Stunden – so lange wie noch nie. Angesichts der unbefriedigenden Situation bestand seitens des Verwaltungsrates natürlich viel Erklärungsbedarf. Er musste auch Kritik einstecken und sich vonseiten eines Kleinaktionärs den Vorwurf gefallen lassen, nicht nur zu lange zugewartet zu haben, sondern auch strategielos zu agieren – ein Vorwurf, den VR-Präsident Karl E. Schroeder zurückwies und betonte, man nehme sehr viel Arbeitsleistung in Kauf, um eine Wende herbeizuschaffen – und der VR habe sich dabei «weissgott» nicht bereichert. Zu lange gewartet? «Ich kann das nicht von der Hand weisen», gestand er aber ein.

Alle haben sich getäuscht Alle haben sich vor der A4-Eröffnung getäuscht. Die Frequenz auf den Teilstück bleibt mit täglich 33 00 Fahrzeugen weit hinter den Prognosen; der Kanton hat deswegen sogar Spuränderungen vornehmen müssen. Nun, die Sanierung wird mit Blick auf die Situation und auf die Zahlen allerdings weiterhin eine Herkulesarbeit bleiben – auch wenn die Zürcher und die Urner Kantonalbank mit ei-

My Stop-Geschäftsführer Thomas Lohmann im Restaurantbetrieb, der den Umsatz leicht steigern konnte. (Bild Werner Schneiter) nem Rangrücktritt in der Höhe von knapp 13 Mio. Franken dem Unternehmen für eine begrenzte Zeit Luft verschafft haben. Immerhin hat die grosszügige Geste ein Deponieren der Bilanz verhindert. Dazu kommt, dass die Aktionäre laut Schroeder eine Wertminderung ihrer Aktie um etwa 90 Prozent in Kauf nehmen müssen. Ein Kapitalschnitt ist zur Rettung unumgänglich. Aber es bedarf weiterer einscheidender Schritte. Einige sind, wie an der GV betont wurde, bereits unternommen worden: Mit dem Personalabbau, der 2012 abermals erfolgte, konnten 600 000 Franken eingespart werden. Ein weiterer Abbau ist ohne Leistungseinbussen jetzt nicht mehr möglich. Der Benchmark halte einem Vergleich mit anderen Raststätten Stand. In der Restauration, dem bisher grössten Sorgenkind, gelang dank Mithilfe eines externen Beraters eine Umsatzsteigerung von gegen 8%; bei den Shops eine solche von 4% –

und sie wird laut Karl E. Schroeder weitergehen, weil man mit Thomas Lohmann einen versierten Geschäftsführer habe verpflichten können.

Nur noch ein Drittel der bisherigen Mietzinseinnahmen Bei den Mietern haperts allerdings. Ankermieter Migros erzielt mit dem Migrolino nur eineinhalb statt der erhofften vier Millionen Umsatz. Zigarren-Dürr und Pfyl schreiben «ordentliche» Umsätze, andererseits haben andere Mieter ihre Rollläden heruntergelassen. «Wir können künftig noch mit einem Drittel der bisher 900 000 Franken Mietzinseinnahmen rechnen», rechnete Schroeder vor. Die Beteiligung an der Hörbranz-Raststätte wird abgestossen und den Urnern angeboten; bis August fällt der Entscheid. Sorgen bereitet dem VR die neu geplante Raststätte auf Zuger Boden – eine Konkurrenz.

2012 optimales Kostenmanagement gelungen Peter Zgraggen, Finanzchef im VR, präsentierte eine Rechnung 2012, die einen Verlust von 2,8 Mio. Franken ausweist – rund 100 000 Franken mehr als im Vorjahr. In diesem Verlust sind alle möglichen Unwägbarkeiten eingerechnet, zum Beispiel 700 000 Franken für eine Forderung des Kantons von gesamthaft 1,3 Mio. Franken für «Ohnehin-Kosten» beim Rampenbau. Hier wird mit dem Kanton noch gestritten. 1,2 Mio. Franken Abschreibungen mussten getätigt werden. Und happig ist auch der Zinsaufwand von 1,8 Mio. Franken, weil Risikokapital höher verzinst werden muss. Für Brückenunterhalt wurden 240 000 Franken zurückgestellt; 100 000 Franken sind offen wegen unbezahlter Mieten. «2013 fallen keine ausserordentliche Kosten mehr an», so der Finanzchef. «Wir haben auch 2013 genügend Li-

quidität. Allen Verpflichtungen sind wir nachgekommen, haben bei Lieferanten nirgends Schulden. Das Kostenmanagement ist optimal gelungen», betonte Zgraggen und machte ein paar Vergleich zur A2. Dabei sieht My Stop nicht schlecht aus. VR-Präsident Schroeder doppelte nach: «Nach dem Rangrücktritt der Banken werden wir uns nicht bei anderen Banken weiter verschulden». Ohne diesen Rangrücktritt hätte die Bilanz deponiert werden müssen, weil das Eigenkapital gerade mal noch 37 Prozent des einbezahlten Aktienkapitals ausmacht. Das Kernproblem von My Stop ist die Überschuldung (My Stop hat 32 Mio. Schulden). «Und das bringt man nicht weg mit einer Umsatzsteigerung von 200 000 oder 300 000 Franken», fügte Schroeder hinzu, und er hält einen «ordentlichen Kapitalschnitt» für unumgänglich. Man darf gespannt sein, ob die Wende gelingt.

«Richtet doch einen Beate-Uhse-Laden ein» An der Generalversammlung der Autobahn-Raststätte A4 AG fehlt es nicht an gut gemeinten Ratschlägen Vom Beate-Uhse-Sexladen über Convenience-Shopping bis zu Paketstationen: An der Generalversammlung der Autobahn-Raststätte A4 AG fehlt es nicht an gut gemeinten Vorschlägen. Ein Kleinaktionär kritisierte das Konzept der Raststätte mit harschen Worten, brachte aber einen ganzen Wust an Verbesserungsvorschlägen ein, die er dem Verwaltungsrat zuvor bereits zugestellt hatte und an der GV detail-

liert vortrug. Während VR-Präsident Karl E. Schroeder deswegen zusehends genervt wirkte, reagierte die Mehrheit der 73 anwesenden Aktionäre gelassen und waren offenbar gerne bereit, den Ausführungen zuzuhören. Es würde den Platz sprengen, an dieser Stelle alles aufzuführen. Der Aktionär hat akribisch gearbeitet und detailliert aufgelistet, wo er Verbesserungspotenzial sieht. Der VR ist auch bereit, einen Teil seiner Ideen in die künftige Planung einfliessen zu lassen. Die Bandbreite der Vorschläge

könnte nicht breiter sein. Sie reichen vom Convenience-Food-Shopping für alle möglichen Raststättennutzer, über Real- und Internetshopping bis zur Einrichtung von sogenannten Paketstationen. «Es besteht eine gute Basis, etwas zu tun, wir müssen dabei aber auch Visionen entwickeln», fügte er hinzu. Der Aktionär forderte mehr Marketing – auch via soziale Medien –, Massnahmen für eine höhere Abschöpfungsrate bei Pendlern, Truckerund Buschauffeuren, Wechselthemen

bei Shops und vieles anderes. «Wichtig ist, dass sich die Raststätte einmalig macht». Dazu brauche es Kundenbefragungen, Evaluierung von Bedürfnissen, Konzepte, Visisonen, sagte er. Gut gemeinte Ratschläge kamen auch aus der Versammlungsrunde. «Richtet doch einen Beate-Uhse-Sexladen ein», rief ein Aktionär dem VR zu und forderte auch ein grösseres Warensortiment. Ein anderer echauffierte sich, weil die Raststätte als 24-Stunden-Betrieb ausgeschildert ist, aber ab 23 Uhr nicht mehr bedient ist und nur noch Automaten zur Verfügung stehen.

Zwei neue Verwaltungsräte Mit Joel Malgo scheidet ein Verwaltungsrat aus, dem Karl E. Schroeder atanzeige

Der aufgestockte Verwaltungsrat nach der Generalversammlung, von links: Peter Zgraggen, Peter V. Mattli, Karl E. Schroeder (Präsident), Engelberg Nussbaum (neu), Thomas Kobsa (neu) und Geschäftsführer Thomas Lohmann. (Bild -ter.)

testierte, viel zum Aufbau der Raststätte beigetragen zu haben und auch bei Schwierigkeiten Flagge zeigte. «Wir bedauern den Weggang», so Schroeder. Er präsentierte zwei neue Verwaltungsräte: Thomas Kobsa, einen Gastronomiefachmann, und Engelbert Nussbaum, der den Detailhandel kennt. Sie wurden beide einstimmig gewählt.

Nicht einstimmig, aber eindeutig Nicht einstimmig, aber eindeutig wurden Jahresbericht, Jahresrechnung und Décharge des VR bejaht. Mit gut 10 000 Aktienstimmen (ohne VR, wie vom Kleinaktionär verlangt!) gegen 175 bzw 205 Stimmen. Auch der HRT Revisions AG wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. (-ter.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

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Zwei Wege, eine Idee: ein neuer Rastplatz Im Jonentäli, wo sich «Ämtlerwäg und «Freiämterweg» berühren, wurde der «Frei-Ämtler-Platz» geschaffen Dank Raiffeisen wurden die Themenwanderwege «Ämtlerwäg» und «Freiämterweg» miteinander verbunden und im Jonentäli ein neuer Rastplatz, der «Frei-Ämtler-Platz», geschaffen. Im Kanton Aargau gibt es seit über 100 Jahren Raiffeisenbanken. Die 1913 gegründete Dachorganisation – der Verband der Aargauer Raiffeisenbanken AVRB – feiert im 2013 ihr 100-Jahre-Jubiläum zusammen mit seinen 26 Mitgliedsbanken im gesamten Kanton. Anlässlich dieses Jubiläums unterstützte die Raiffeisenbank KelleramtAlbis zusammen mit dem AVRB die Verbindung der beiden Themenwanderwege «Ämtlerwäg» und «Freiämterweg» und finanzierte die Erstellung eines gemütlichen Rastplatzes beim Berührungspunkt im Jonentäli. Dieses Sponsoring unterstreicht gewisse Parallelen. Vor neun Jahren hat sich die Raiffeisenbank KelleramtAlbis mit der Eröffnung ihrer Geschäftsstelle in Affoltern am Albis auf zürcherischem Boden niedergelassen. Und jetzt vereinigt sie zwei regionale Themenwanderwege aus den Kantonen Aargau und Zürich. Beide Wege durchkreuzen einen grossen Teil des Geschäftskreises der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Durch das zürcherische Säuliamt führt ein zauberhafter Kulturwanderweg (46 km), der die Wanderinnen

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und Wanderer in eine wunderbare Region nahe und dennoch abseits der grossen Stadt entführt. Westlich davon, im aargauischen Freiamt, führt der Freiämterweg (180 km) entlang der beiden Täler an Reuss und Bünz, zwischen Lindenberg und Mutschellen. Im Kelleramt berühren sie sich seit 2013, vereinigen sich für eine kurze Strecke und laden ein, vom einen Weg zum anderen zu wechseln.

Sternmarsch am 29. Juni Am 29. Juni 2013 wird eine Sternwanderung zum «Frei-Ämtler-Platz» im Jonentäli zur Einweihung des Rastplatzes mit anschliessendem Imbiss durchgeführt. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern sowie Erlebnis Freiamt freuen sich, die Zusammenführung zweier Wanderwege sowie die Fertigstellung des Rastplatzes mit der Bevölkerung zu feiern. Anmeldungen sind zwingend erforderlich über die Website www.raiffeisen.ch/kelleramt-albis, auf welcher auch Details zur Sternwanderung ersichtlich sind. Dank der Unterstützung und positiven Reaktionen der Behörden, der Gartenbauer und der Verantwortlichen der beiden Wanderwege konnte dieses grossartige Projekt durch Raiffeisen realisiert werden. (pd.)

Spatenstich für den Frei-Ämtler-Platz, von links: Othmar Stutz, Stutz Gartenbau; Hans Jenni, Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern; André Bächinger, Raiffeisenbank Kelleramt-Albis; Peter Hägler, Erlebnis Freiamt; Daniel Pietsch, Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

Mobilität und Autonomie als Ziel Tag der offenen Tür vom letzten Samstag im Meilihof, Ebertswil Am Samstag hat sich der Meilihof einer grossen Zahl von Besuchern vorgestellt, unterstützt vom Lions Club Knonaueramt, der unter anderem mit Grilladen, Salaten und Beilagen für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Ziel des Meilihofs ist, seinen Bewohnern trotz Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Individuelle Pflege und Betreuung Die Türen öffnen und schliessen (halb-)automatisch, Armaturen wie das Kochfeld in der Küche oder die Lavabos in den Badezimmern lassen sich nach den persönlichen Bedürfnissen ihrer Benutzer horizontal oder vertikal verstellen. Die Zimmer sind individuell möbliert, die Gänge mit Handläufen versehen, an denen die Bewohner trainieren können. Am Tag der offenen Tür erhielten die Besucher auch Gelegenheit, das Wohnhuus Meilihof auf einem geführten Rundgang zu besichtigen. Los ging es im öffentlichen Hofkafi. Weil die Bewohner nicht so mobil sind, geht es nicht zuletzt darum, die Bevölkerung hereinzuholen. In der Wäscherei im Untergeschoss sind auch Bewohner willkommen. Die ganz persönlichen Sachen selber waschen können, das ist insbesondere den Frauen im Meilihof wichtig. Der Beschäftigungsraum wird als Rückzugsmöglichkeit geschätzt.

................................................... von bernhard schneider Es ist nicht einfach, mit dem Rollstuhl und einem Glas Wasser in der Hand um die Kurve zu fahren. Ein kleiner Parcours zeigte, dass nur schon eine kleine Schwelle zum anstrengenden Hindernis werden kann. Zum Glück befand sich im Glas nur Wasser und kein Kaffee – die Hosen der meisten Besucherinnen und Besucher, die sich auf dem Parcours versuchten, wären sonst kaum frei von braunen Flecken geblieben. Und die Sonne trocknete die benetzten Kleider rasch wieder. Am Rollstuhl-Parcours erläuterte Andreas Gautschi, selbst an den Rollstuhl gebunden, wie er mit seiner Firma Hoga Roll AG für Mobilität Rollstühle anpasst. Im Meilihof leben vor allem Menschen mit Hirnverletzungen oder Multipler Sklerose. Je nach Krankheitsverlauf sind immer wieder Anpassungen am Rollstuhl erforderlich, um möglichst viel Autonomie zu ermöglichen. Während Andreas Gautschi die Mechanik der Rollstühle an-

Gruppenbild mit Dame: Meilihof-Heimleiterin Karen Grimm flankiert von Helfern des Lions Clubs Knonaueramt. (Bild bs.) passt, kümmert sich Sebastian Kempf von der Stiftung FST um die Elektronik. Das Umweltkontrollsystem «James», die Rollstuhl- und Umweltsteuerung von FST, kann Fenster und

Künstlerische Hingucker: Von Bewohnern gestaltete Stühle.

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Türen öffnen, Lifts, Computer oder Fernseher bedienen, telefonieren. Je nach Art der Behinderung kann James von unterschiedlichen Eingabegeräten gesteuert werden. Vom Joystick über

Rasanter Fahrspass im E-Bike-Zweisitzer. (Bilder tst.)

Sprachsteuerung bis zur Steuerung mit den Augen arbeitet die Stiftung FST an Eingabegeräten, die, verbunden mit einem entsprechend konfigurierten Rollstuhl, ein Maximum an Autonomie und Selbstbestimmung ermöglichen sollen. Technische Möglichkeiten sind die eine Seite, Leitbild und Betriebskonzept der Stiftung WFJB (Wohnraum für jüngere Behinderte), die den Meilihof gebaut hat und führt, die andere: «Wir unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie ihr Leben so eigenständig und selbstbestimmt wie möglich führen können, weil wir davon überzeugt sind, dass jeder Mensch sein Leben aktiv gestalten und Eigenverantwortung übernehmen will.» Der Meilihof in Ebertswil integriert sich in seiner Umgebung nicht nur mit Anlässen wie dem Tag der offenen Tür. Das Hofkafi ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet und wird nicht nur von Nachbarn, sondern auch von Wandernden, von Bikerinnen und Bikern auf dem Weg zur Albiskette rege besucht.

Offene Kommunikation und Mitbestimmung Auf dem Rundgang erfahren die Besucher auch einiges über die sozialen Kontakte: Das gemeinsame Essen in den Wohngruppen, die regelmässigen Stockwerkgespräche, an denen es unter anderem um Beschlüsse geht, die alle betreffen. Offene Kommunikation und Mitbestimmung sind nicht nur attraktive Schlagworte, sondern werden gelebt. Der Bewohnerrat bietet zudem Gelegenheit, etwas in Abwesenheit der Mitarbeiter anzusprechen.

40 betreuen 22 Behinderte Im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil finden 22 erwachsene Menschen mit einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung persönlichen und gemeinschaftlichen Wohn- und Lebensraum. Der «Meilihof» beschäftigt an die 40 Mitarbeitende in rund 28 Vollzeitstellen. (tst.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

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Auf künstlerischen Pfaden der Sommerhitze trotzen Geheimnisvolle Geschichten und filigrane Skulpturen begegnen Werk von Daniel Day Huber und Pascal Murer Was gibt es Schöneres als die sommerliche Hitze im kühlenden Schatten und mit einem kalten Glas Wein vor Kunstwerken wirken zu lassen? In der aktuellen Ausstellung der Galerie für Gegenwartskunst von Elfi Bohrer in Bonstetten gibt es daneben noch viel mehr zu «geniessen»: eine künstlerische Umsetzung des Jakobsweges sowie zu Objekten gewachsene Zeichnungen. ................................................... von nana pernod Die beiden ausgestellten Künstler Daniel Day Huber und Pascal Murer verbindet der zeichnerisch-filigrane Ausdruck ihrer Werke. Traumwandlerisch kann der Betrachter auf Pilgerpfaden den Jakobsweg abwandern und die geheimnisvollen Bilder und Texte von Daniel Huber in sich aufsaugen. Oder er kann vor den Holzskulpturen und filigranen weiblichen Bronzetorsi von Pascal Murer zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit betrachtend hinund herschweben.

Freudevolles Fabulieren: Geschichten in Wort und Bild Daniel Huber schickt in seiner grossen Bildserie den Pilger Stanislavs auf den Jakobsweg. Der Pilger verkörpert ihn selber. Hubers Bilder sind ergänzt mit poetischen Texten, zuweilen Gedichten. Dieses Zusammenspiel zwischen Wort und Bild versteht der Künstler als sich ergänzende eigenständige Teile seines Werkes. Der Betrachter steht oft schmunzelnd vor diesen Bildern

Ausstellung dauert bis 14. Juli 2013 15. Juni bis 14. Juli 2013 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag, 23. Juni, und 30. Juni, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 14. Juli 2013, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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und Wörtern. Beide verkörpern sie Geheimnisse und oft auch surreal anmutende Landschaften, die mit einem Hauch des Menschlichen versehen sind. «Jemand hat eine Wolke gestohlen/ und man kann sie auch nicht wieder holen/so hängt sie fest/lässt ihre Regentropfen fallen./Das wird dem Dieb gefallen.»/ Das zu diesem Gedicht gehörende Bild wirkt ebenso leicht, poetisch, «wolkig» und doch in sich schlüssig, vorstellbar und real. Die farbenfrohe Vielfalt und figurative Fabulierfreude Hubers macht seine Bilder zu einem freudigen Betrachtungsakt: man kann sinnen, tief schürfende Gedanken flechten oder eben sich einfach freuen und den Geschichtenfluss in sich aufnehmen, dazudichten und träumen: eine Einladung die Welt farbiger und formenreicher zu sehen.

Rhythmische Zeichenbewegungen in Bronze In der Ausstellung ist der Übergang von Huber zu Murer fliessend, natürlich. Die Brücke bildet Pascal Murers zeichnerisches Werk. Es stellt horizontale oder vertikale weibliche Akte dar, die in ihren Umrissen nur angedeutet und zuweilen überzeichnet sind. Die Zeichnung ist der Ausgang seiner Arbeit. Spaziert der Künstler träumend durch den Wald, nimmt er die Anregungen der Umgebung wahr und legt dann in seinem Atelier die Zeichnung der Natur mit seiner eigenen übereinander. Dabei entsteht etwas Neues, Eigenes. Das kann der Besucher nun auf Leinwänden mit Tusche und Kohle aufgetragen betrachten oder mit dem Künstler den nächsten Schritt tun und sich seinen Bronze- oder Holzskulpturen nähern. Die in Wachs modellierten weiblichen Bronzetorsi strahlen in ihrem figurativen Ausdruck Verletzlichkeit und damit «menschliche» Endlichkeit aus. Gleichzeitig drückt das Material Bronze Ewigkeit aus. Der Künstler fängt damit die Essenz des Augenblicks ein und gibt ihn «naturgemäss» wieder.

Daniel Day Huber vor seinen «Jakobsweg»-Arbeiten. (Bilder Arthur Bohrer)

Natürliche Endlichkeit: Holzatemzüge Murers Holzskulpturen sind Abbildungen der Natur und als solche im «endlichen» Material der Natur gefertigt. Die Kettensäge dient dabei als Verlängerung des Künstlerarmes. Der Fluss aller Dinge – ein Kreislauf –, der Ewigkeit und Endlichkeit, Natur und Menschlichkeit, in sich aufnimmt und zueinanderführt, strahlt dem Betrachter entgegen. Dieser kann staunen

Pascal Murer mit Zeichnungen, Malerei und Holz-Skulpturen. und sinnen, sich in die Arme der Natur werfen und dabei im Hier und Jetzt ganz Mensch sein. Das anfängliche Unbehagen, das uns die sommerlichen Temperaturen abringen, verwan-

delt sich für die Besucher der Ausstellung in ein sinnliches in sich Aufnehmen der bildnerischen Fülle und in ein erleichtertes Nippen am kühlen Weinglas: der Heimweg ist schwe-

bend, kühl und in Geheimnisse getüncht. Elfi Bohrer hat mit ihrer jetzigen Ausstellung eine frische Brise in die sommerliche Hitze gesetzt: eine Einladung.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Juni 2013

Vom Rap bis zum Geheimnis des Erfolgs Die Drittklässler der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach präsentierten ihre Abschluss-Projekte Die Endprodukte an sich sind schon eindrücklich, noch interessanter sind die Berichte über den Entstehungsprozess. Am Donnerstagabend, 13. Juni, stellten die Drittklässler der Sek. Obfelden ihre Abschlussprojekte vor. ................................................... von thomas stöckli Eine Taschenlampe, die zugleich auch als Handwärmer funktioniert, eigene Grand-Cru-Schokolade, ein Rap oder eine Video-Anleitung für Ski-Tricks – die Abschlussprojekte der Obfelder Dritt-Sek.-Schüler haben es in sich. 35 Lektionen während der Schule und teilweise noch ebenso viele Stunden zu Hause haben sie investiert, haben gestaltet und erfunden, recherchiert und organisiert. «Ihr habt das super gemacht, ihr könnt stolz sein auf eure Leistung», lobte Lehrer Bruno Fischer die Schüler am Donnerstagabend, 13, Juni, an der Projektpräsentation. «Sport bedeutet für mich, meine Grenze zu überschreiten», erklärt Simona Häberling, deren Projekt ein Film über Sport ist. Joyce Brun liest derweil eine Passage aus ihrem grusligen englischen Krimi vor. Mit vollem Einsatz hat sich Nele Trost einem Selbstversuch mit veganer Ernährung unterzogen und Luana Galietta berichtet von den Schwierigkeiten, denen sie begegnet ist, als sie einen Spielnachmittag in einer Kinderkrippe organisieren wollte.

57 Projekte umgesetzt «Ich habe mir viel zu viel vorgenommen», so eine wichtige Erkenntnis von Robin Berli, der Erinnerungen an die

Corina Stutz mit Konf-Kleid und Stefan Schneebeli mit Segelflugzeug.

Manuel Ballester (links) hat einen Computer in den Valencia-Bus eingebaut, Dominik Nager einen stilvollen Schlitten kreiert. (Bilder Sarah Bachmann)

Live oder per Videoclip stellen die Schüler ihre Projekte vor. Wayne Wirz (links) und Samuel Freienmuth geben ihren Rap zum Besten. (Bild Thomas Stöckli)

Sekundarschulzeit gesammelt und in Buchform publiziert hat. Spannend ist auch das Projekt von Anna Reif: Sie hat sich mit Top-Unternehmern unterhalten, um dahinter zu kommen, welche Fähigkeiten und Eigenschaften es braucht, um erfolgreich zu sein. «Mir ist aufgefallen, dass die Website der Gemeinde Ottenbach nicht auf aktuel-

Planung, Zielsetzung, Realisierung und Präsentation waren die Schüler gefordert – und in der Regel mussten sie auch den einen oder anderen Rückschlag wegstecken. Benotet werden der Prozess, das Produkt und die Präsentation. «Wir werden die Bewertung im Team absprechen», verrät Bruno Fischer.

lem Stand ist», erklärt Ryan Brun, wie er auf die Idee gekommen ist, einen neuen Internet-Auftritt für Ottenbach zu gestalten, Inhalte zu übernehmen und mit eigenen zu ergänzen. Die Aufzählung liesse sich noch lange fortsetzen. 57 Projekte haben die Dritt-Sek.-Schüler umgesetzt, die meisten ganz allein. Von der Idee über

Während die Abschlussklassen und ihre Eltern am Donnerstagabend die Präsentationen verfolgen und bei den einzelnen Ständen vorbeischauen, kümmern sich Eltern der Zweitklässler um die Festwirtschaft. Es gilt schliesslich, Geld für die Abschlussreise zu generieren. Ziel ist der EuropaPark in Rust, Deutschland.

Ausprobieren, entdecken und erleben in Wettswil Kaleidoskoptage – ein Projekt der Primarschule Auf 40 Kurse verteilt durften die Kinder, klassendurchmischt, während zweier Tage die Schulbücher beiseitelassen und allerlei Musisches, Abenteuerliches oder Experimentelles erleben. Einige Eltern brachten ihre Ideen ein und leiteten auch Kurse.

netseite. Es war spannend zu sehen, wie es eine «Sprache» gibt, die der Computer versteht. Am Nachmittag bauten wir mit CSS-Technik die eigene Internetseite auf. Nun können wir selber unsere Ergebnisse im Netz sichtbar machen.»

Ausprobieren, entdecken, erleben. Das waren die zentralen Tätigkeiten vergangene Woche, als die Kaleidoskoptage der Primarschule Wettswil, inklusive Kindergarten, stattfanden. Einige Kinder erzählen nun von ihren Erlebnissen.

«Wann rollt ein Rad besser? Welche Oberfläche eignet sich idealerweise für ein schnelles Auto? Zuerst bauten wir einen einfachen Flitzer aus Bierdeckeln und Styropor. Diesen konnten wir verschiedenartig rollen lassen (Schanzen, Treppe). Dann bauten wir einen Elektromotor ein, das Fahren wurde spannender. Dieses zweite Fahrzeug konnten wir bunt ausbauen oder ein kleines Boot mit Propellerantrieb konstruieren. Wir waren oft am Bauen, konnten aber auch experimentieren (Tempo, Steuerung, Originalität). Es machte Spass.»

Faszination Steine «Nach einigen Studien über allerlei Steine konnten wir selber solche (zb. Amethyst, Tigerauge) schleifen. Wir schliffen so lange, bis eine Seite wunderschön glänzte und fein war. Das taten wir auch bei unsern eigenen Steinen. Am zweiten Tag fuhren wir nach Hindelbank, wo wir in einem grossen Steinbruch kleine Fossilien entdeckten. Erstaunlich, dass man auch heute noch solche finden kann.»

Aufbau und Gestaltung von Internetseiten «Ich war in einem genialen Kurs mit Arbeit am Computer. Mit eigenen Ideen im Kopf besuchten wir verschiedene Internetseiten und untersuchten die Elemente für den Aufbau. Wir schauten, wie die Programmierer ihr HTML aufgebaut haben. Danach begannen wir mit unserer eigenen Inter-

Energie, die bewegt

Glasfusingkurs «Bei einem feinen Znüni wurden wir in die Geschichte des Glases eingeführt. Wir hörten auch, dass hier nur kreative Kinder willkommen sind. Nun durften wir uns eine Form aussuchen, die wir mit Lösemittel bemalen und in den Ofen legen mussten. Man konnte Schalen, Windlichter oder Apérotöpfchen machen. Jetzt kam die Kreativität. Wir begannen, die Form zu belegen. Glasstäbe standen auch zur Verfügung. Die Resultate gefielen uns sehr. Es hat uns megasupergenial Spass gemacht.»

Voller Einsatz beim Glasfusing ...

... und im Kurs «Energie, die bewegt.» (Bilder zvg.)

Schnupperkurs Golfen

und länger durch die Luft als unsere Papierflieger. Ich habe gelernt, dass der Flügel oben gewölbt ist und unten gerade.»

«Wir erfuhren schnell, dass es gar nicht so einfach ist, überhaupt den Ball zu treffen. John von der Albis-Golf Driving Range hat uns mit viel Fachwissen und Geduld an seiner Leidenschaft teilhaben lassen und uns in die Welt des Golfens eingeführt. Wir lernten unterschiedliche Schläger, sowie den Griff und Stand kennen und übten den richtigen Schwung. Es war für alle ein eindrückliches Erlebnis.»

Flugzeug basteln «Nach einem kurzen Film über Flugzeuge experimentierten wir mit Luft. Es gab erstaunliche Resultate. Bald schon begannen wir mit dem Bau eines Flugzeuges aus ganz leichtem Holz. Dieses glitt dann viel schöner

Klänge hör-, fühl- und sichtbar machen «Wir begannen mit Experimenten, etwa haben wir auf 300 m Distanz den Schall gemessen. Dabei knallten auf der einen Seite Papiersäcke, auf der anderen ertönte die Stimmgabel. Dann strichen wir mit dem Finger über den Rand eines Weinglases, bis es tönte. Später bauten wir einfache Instrumente: aus Petflaschen gab es Glocken, aus Weinkisten entstand ein Bass und aus Stäben machten wir eine Flöte. Ich hätte auch noch Trommeln und Rasseln erwartet. Aber auch so hatte ich viel Spass.»

Ein grosse Organisation Bis alle 400 Kinder im richtigen Kurs, am passenden Ort mit dem geeigneten Material und den notwendigen Informationen eingeteilt waren, arbeitete das Organisationskomitee viele Stunden im Voraus. Neben den oben beschriebenen Kursen fanden auch Exkursionen in den Zoo, zum Flughafen und im Sihlwald statt. Weiter gab es Angebote über Tiere, zum Pflücken und Verarbeiten von Erdbeeren, zum Brotbacken und man konnte Spiele bauen und spielen. Auch beim Herstellen von Schmuck, beim Sporttreiben (Biken, Fussball, Tischtennis) und mit Theaterspielen, Zeichnen und Drucken konnte man viel Spass haben. Bleibt zu hoffen, dass dieses gelungene Projekt irgendwann wiederholt werden kann.


Vermischtes

Freitag, 21. Juni 2013

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Brocki-Fest war ein voller Erfolg Heilsarmee Brocki: Ein Warenhaus in Affoltern mit sozialem Aspekt

Sandro Wyss (9), Philomena Tüscher (11) und David Prenkaj (5), von links.

Nach der Verlosung: Grosser Run auf die Geschenke. (Bilder zvg.)

Mit der Eröffnung des grossen Spielzeugmarktes, mit Aktionen, Attraktionen, Überraschungen und viel Musik feierte das Heilsarmee Brocki an der Zwillikerstrasse 1 am letzten Samstag ein Fest.

Ernst Bourquin, verantwortlicher Offizier des Corps Affoltern sagt: «Durch unseren Kaffeetisch, den wir seit gut einem Jahr, einmal die Woche im Brocki durchführen, haben sich viele gute Kontakte gebildet. Diese können wir an einem solchen Tag vertiefen. Es war für uns klar, wir helfen dem Brocki-Team dieses Fest zu organisieren». Für Stimmung sorgten am letzten Samstag die Heilsarmee Brassband, die Brass of Praise, und ein Alphorntrio. Auch die Kinder waren gefordert.

«Wir wollten unseren Kunden etwas Besonderes bieten, deshalb haben wir das Brocki-Fest geplant», sagt Ingrid Killer, die Leiterin des Heilsarmee-Brockis in Affoltern. Am letzten Samstag war es dann soweit.

Dutzende fanden an diesem Tag den Weg ins Brockenhaus. Für einmal nicht nur der Schnäppchen wegen, es wurde auch sonst einiges geboten. Kunden und Besucher konnten von zahlreichen Aktionen, Attraktionen und Überraschungen profitieren. Gleichzeitig fand die Eröffnung des grossen Spielzeugmarktes statt. Mit Unterstützung des Heilsarmee Corps Affoltern, dessen Mitglieder für die Kaffeeecke, den Grill und die Festwirtschaft zuständig waren, wurde das Fest ein Erfolg.

Den ganzen Tag über durften sie zeichnen. Die Bilder wurden im Brocki aufgehängt und um 15 Uhr fand die grosse Prämierung der Kunstwerke statt.

Annahme und Verkauf seit über 20 Jahren Seit über 20 Jahren können die Säuliämtler ihre gebrauchten Gegenstände, von Kleidern über Bücher, Spielzeug bis zu Möbel im Heilsarmee Brocki, an der Zwillikerstrasse 1, vorbeibringen.

Wichtig sei, dass die Gegenstände in einem guten Zustand und wiederverkäuflich seien. Auf zwei Stockwerken findet man von Schmuck über Vasen bis zum antiken Sekretär – der seinen Preis hat – ein breites Angebot. Das Brocki bietet also vieles für fast gratis, das erst noch einem guten Zweck dienen soll und verschiedenen Menschen einen Arbeitsplatz. Spezialverkäufe: 5. Oktober: Winter, 7. Dezember: Geschenke. Mehr Infos: www.heilsarmee.ch, www.brocki.ch.

forum

In tiefere Stärkeklasse zurück? Jumba-Tambouren: Silber am Schweizer Jugendmusikfest, «Anzeiger» vom 18. Juni. Das Schweizer Jugendmusikfest in Zug vom letzten Wochenende war wirklich eine tolle Sache. Aber entgegen dem Bericht im «Anzeiger» konnte die Jumba leider nicht an die Erfolge vergangener Feste anknüpfen. Wenn der Silber-Rang der Tambouren zur grossen Schlagzeile wird, muss betont werden, dass nur zwei Teilnehmer in dieser Kategorie angetreten sind ... Wenn von fünfzig teilnehmenden Jugendmusiken hinter dem Jumba-Blasorchester gerade mal vier Formationen klassiert sind, ist das leider kein «guter Mittelfeldplatz» wie im Artikel suggeriert.

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Die erreichte Punktzahl übrigens reichte nicht einmal für die BronzeAuszeichnung. Auch die Percussionisten belegten mit beträchtlichem Punkterückstand nur Platz vier (von sechs Teilnehmern). Die Jungmusikerinnen und Jungmusiker wurden für ihre unzähligen Übungsstunden leider schlecht belohnt, waren wohl aber auch von den ’Grossen’ schlecht beraten. Mit dem kleinen Musikkorps von etwas über zwanzig Musizierenden in der Kategorie Mittelstufe anzutreten, war ein Fehler. Auch das Selbstwahlstück war leider nicht auf die Stärken der momentanen Formation ausgerichtet. Hätte hier nicht der Vorstand und die Dirigenten das drohende Unheil kommen sehen müssen? Bei der

Parademusik mit Evolutionen kam es dann wenigstens noch zu einem versöhnlichen Abschluss. Mit einfachen, aber gut einstudierten und präzisen Figuren erreichte die Jumba eine beachtliche Punktzahl, welche zur silbernen Auszeichnung berechtigte. Bravo! Darauf sollte die Jumba nun aufbauen. Wäre es für die Musikerinnen und Musiker nicht motivierender, in einer tieferen Stärkeklasse anzutreten, um dort eine perfekte Leistung zeigen zu können? Dazu müsste aber auch seitens Vereinsleitung das Eingeständnis kommen, momentan nicht über ein Korps der mittleren Stärkeklasse zu verfügen. Werner Oertle, Stallikon

Christoph Mörgeli in Hedingen Die SVP des Bezirks Affoltern lädt ein zur Sessionsveranstaltung «Nationalräte berichten aus der Session». Im Moment stehen der Bankenplatz Schweiz respektive die Verhandlungen mit den USA im Fokus der Medien. Es ist gelungen, mit Prof. Christoph Mörgeli einen Spezialisten ins Säuliamt zu holen. Prof. Christoph Mörgeli wird aktuell aus der Session und insbesondere über den Bankendeal, die sogenannte Lex USA, referieren. Was sind die Auswirkungen für uns «normale» Bürger? Was passiert mit der ZKB – gibt es da ein zweites Finanzfiasko wie bereits

bei der Beamtenversicherungskasse? Verschwinden Schweizer Banken vom US-Markt oder besteht die Gefahr eines Konkurses? Ist mein Geld noch sicher? Nach seinen Ausführungen wird dem Publikum die Möglichkeit geboten, Fragen zu stellen. Die SVP lädt Interessierte am kommenden Donnerstag, 27. Juni, 20 Uhr in den Saal des Restaurants Krone in Hedingen ein zu einem spannenden politischen Abend. Der Eintritt ist frei. SVP Bezirk Affoltern, John Appenzeller


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Gewerbe

Freitag, 21. Juni 2013

Die Lösung bei dünner werdendem Haar Nioxin bei Coiffeur Hairbox in Ottenbach Mit Nioxin kommt das erste und einzige Produkt zu Coiffeur Hairbox in Ottenbach, das exklusiv auf dünner werdendes Haar spezialisiert ist.

Letzter Arbeitstag. Von links: Raquel Quiros, Fabiola Melis, Monserrat Quiros und Lejla Etemi. (Bild Thomas Stöckli)

Nach 60 Jahren ist Schluss Konkurs: Noova Coiffure in Affoltern wurde geschlossen Die Tür an der Obfelderstrasse 38 ist amtlich versiegelt, «Wegen Konkurs ab sofort geschlossen» steht auf einem Informationszettel. ................................................... von thomas stöckli Kurz vor 17 Uhr endete vergangenen Dienstagabend die rund 60-jährige Geschichte des Coiffeur-Geschäfts, das bis vor acht Jahren unter dem Namen Näpfer florierte. Es folgten fünf Jahre als «Gwafför Petrini» und schliesslich drei Jahre als Noova Coiffure. In den letzten Minuten vor der Schliessung ist auch der frühere Inhaber Heinz Näpfer an seinem einstigen Wirkungsort. «Ich muss jetzt zusehen, wie das Schiff untergeht», sagt er, «es tut schon weh, aber ich bin 70 und kann nicht wieder anfangen.» «20 Jahre für nichts», klagt NoovaGeschäftsführerin Monserrat Quiros

mit Tränen in den Augen. Ebenso wie die anderen Mitarbeiter weiss sie nicht, was eigentlich passiert ist: «Wir hatten Kunden und der Umsatz stimmte.» Trotzdem habe die Besitzerin am 28. Mai Insolvenz angemeldet. Ihre drei anderen Coiffeur-Geschäfte in Wil (SG), Zug und Zürich scheinen davon nicht betroffen zu sein. «Ich bin es nicht, die das Geschäft zumachen will», betont Monserrat Quiros, die wie die anderen Mitarbeiter noch auf ihren Mai-Lohn wartet. Per Ende Juni hatten die Mitarbeiterinnen die Kündigung erhalten – Verbunden mit dem Hinweis, dass noch ein Käufer gesucht werde. Obwohl jeden Moment die Schliessung drohte, hätten sie sich bis zum Schluss darum gekümmert, dass die treue Kundschaft bestens versorgt werde, betonen die Mitarbeiterinnen. Nun sind sie alle arbeitslos: Fünf Coiffeusen und zwei Lehrlinge. Eine weitere junge Frau hätte ihre Lehre diesen Sommer antreten sollen. Mit ihrer Fa-

milie ist sie dafür sogar in die Region umgezogen. Der Schliessungs-Befehl kam am Dienstag ziemlich kurzfristig. Gemeinsam warten die meisten der Mitarbeiterinnen auf den Notariatsassistent. Sie händigen Schlüssel, Tageseinnahmen und das Kassenbuch aus. Währenddessen taucht ein Mann am Fenster auf. Er will einen Termin abmachen. Da ist er nicht der Einzige: an die 50 Kunden sind für die nächsten Tage eingetragen. Ihnen allen muss das Team nun absagen. «Am 23. August wäre ich 20 Jahre hier drin gewesen», sagt Monserrat Quiros. 1993 hat sie ihre Lehre bei «Papi» Heinz Näpfer angetreten – und ist dem Geschäft seither treu geblieben. Es fällt ihr sichtlich schwer, die vertrauten Räumlichkeiten an der Obfelderstrasse 38 zu verlassen. Vor dem Geschäft besprechen die «Noova»-Mitarbeiterinnen das weitere Vorgehen, während der Notariatsassistent die Tür abschliesst und versiegelt.

Über die Hälfte aller Männer und Frauen leiden unter dünner werdendem Haar und finden sich dadurch oft weniger attraktiv. Und tatsächlich: Studien belegen, dass volles Haar entscheidenden Einfluss auf Attraktivität und Selbstbewusstsein hat. Mit Nioxin kommt jetzt eine massgeschneiderte Systempflege in die Schweiz, die sich seit 25 Jahren gezielt auf dünner werdendes Haar spezialisiert.

Wissenschaftliches Verständnis von Haar und Kopfhaut In die innovativen Nioxin Systeme sind modernste Erkenntnisse der Hautpflege eingeflossen. Denn genau wie das Gesicht benötigt auch die Kopfhaut besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Nioxin reinigt die Kopfhaut von Follikel verstopfendem Sebum, stärkt die Haarstruktur, unterstützt die Widerstandskraft des Haares gegen schädigende Einflüsse und reduziert haarbruchbedingten Haarverlust. Das Ergebnis überzeugt Coiffeure und Salonkunden gleichermassen. Nioxin wirkt. Nach nur vier Wochen bestätigen 70 Prozent der Anwender, dass ihr Haar dichter und kräftiger aussieht. «Nioxin reinigt, regeneriert und erfrischt die Kopfhaut. Hochwirksame Inhaltsstoffe kräftigen, nähren und pflegen das Haar vom Ansatz an. Das sind ideale Voraussetzungen für dichter und voller aussehendes Haar. Denn nur gesunde Kopfhaut bringt gesundes Haar hervor», erklärt Dr. Frauke Neuser, Leiterin Haarforschung bei Wella. Nioxin ist die Nummer 1 Salonmarke für dünner werdendes Haar in den USA und hat Millionen treuer Kunden. Die Coiffeusen von Hairbox sind begeistert: «Unsere Salonkunden

reagieren sehr positiv auf Nioxin und bescheinigen den Produkten eine spürbare Wirkung ab der ersten Anwendung. Besonders der kühlende Effekt stösst auf positive Resonanz. Denn die Kunden geniessen das Gefühl, ihre Kopfhaut sei tiefengereinigt.»

Massgeschneiderte Pflege Sechs Nioxin-Systeme sowie vier Spezialprodukte zur Kopfhautregeneration und Intensivpflege garantieren eine maximale Individualisierung der Pflege für dünner werdendes Haar. Mit drei gezielten Diagnose-Fragen ermittelt der Coiffeur das individuelle Nioxin-System für seinen Salonkunden. Entscheidend sind Haardichte (normal bis gering oder sichtbar abnehmend), Haartextur (fein oder normal bis kräftig) und der Zustand von Haar (naturbelassen oder chemisch behandelt) und Kopfhaut. Jedes Nioxin-System basiert auf einer dreistufigen Anwendung und schafft ideale Voraussetzungen für kräftiger und voller aussehendes Haar: Schritt 1 - Reinigen: Ein volumenbildendes oder feuchtigkeitsspendendes Shampoo befreit Kopfhaut und Haar von Sebum und Rückständen. Schritt 2 - Optimieren: Ein schwereloser oder glättender Conditioner pflegt, schützt und stärkt die Widerstandskraft und Feuchtigkeitsbalance des Haares. Schritt 3 - Pflegen: Eine volumenbildende oder feuchtigkeitsspendende Leave-In-Kopfhautpflege mit Antioxidantien und botanischen Wirkstoffen revitalisiert und belebt die Kopfhaut. Nioxin ist ab sofort bei Coiffeur Hairbox in Ottenbach erhältlich. Hier kann man sich beraten lassen und dieses einzigartige System für kräftiges Haar und gesunde Kopfhaut testen. Coiffeur Hairbox, Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach, Telefon 044 761 23 20, www.hairbox.ch.

Damit die Hitze draussen bleibt Schutzmassnahmen lohnen sich – vor allem bei Dachfenstern Die Hitze deutlich reduzieren – wer hat in den letzten Tagen nicht davon geträumt? Strebel Holzbau bietet Hitzeschutz für Dachfenster. Bis Ende Juni läuft zudem noch die Spezialaktion für Velux-Dachfenster-Service.

Die Spender (hinten) und die Gewinner vom Ballon-Wettbewerb. (Bild tst.)

Zwei Ballone flogen bis nach Österreich Gewinner der Velo- und Bike-Ausstellung Auch dieses Jahr stellten im April wieder zehn namhafte Zweirad-Fachleute aus dem Säuliamt an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern aus. Erstmals wurde an der Velo- und Bike-Ausstellung auch ein Ballon-Wettbewerb durchgeführt. Siegerin ist die anderthalbjährige Aline Graf aus Ottenbach. ihr Ballon flog bis nach St. Anton im Montafon. Etwas verloren stand sie vergangenen Mittwochnachmittag vor dem Leiterwagen mit den Preisen. Auf Empfehlung der Brüder entschied sie

sich für das BMX von Bike Total – bereits das 19. Zweirad in ihrer veloverrückten Familie. Raphaela Ziegler aus Rifferswil schnappte sich das Einrad von Fredy Rüegg Velo-Sport, für die weiteren Gewinner gab es einen Velohelm von Radsport Obrist (Gewinnerin: Julia Weber), zwei Velo-Computer von Velo Nägeli (Tomi Kehren und Tobias Senne) sowie Trikots von Bike Adventure Tours (Fynn Lippens und Leandro Calabrese). (tst.)

Die Temperaturen sind in den vergangenen Tagen wiederholt über die 30Grad-Marke gestiegen. Oft sieht man tagsüber offen stehende Dachfenster. Die Hitze soll schliesslich entweichen können, scheint sich mancher zu denken. Stimmt nicht, weiss Zimmermann Thomas Strebel. Im Gegenteil: «Offene Fenster saugen die Hitze herein.» Lüften macht aktuell nur nachts oder am frühen Morgen Sinn, wenn es etwas kühler ist. Ein Fenster muss viel aushalten können: Hitze und Frost, Wind und Hagelschauer. Dabei ist ein Dachfenster noch um ein Vielfaches stärker exponiert als ein Fassadenfenster, es bringt allerdings auch viel mehr Licht ins Haus. Damit das Fenster seine Aufgabe erfüllen kann, lohnt sich eine regelmässige Kontrolle. An der Ausstellung «s’Gwärb uf de Strass» hat die Strebel Holzbau GmbH Maschwanden deshalb ihre Spezialaktion Dachfenster-Service lanciert. Die Aktion betrifft Velux-Dachfenster und läuft noch bis Ende Juni. Richtig angebrachter Hitzeschutz kann die Lebensdauer des Fensters erhöhen. Richtig angebracht, das heisst

Hitzeschutz für Dachfenster – eine gute Sache. Das finden auch die Zwillinge Stefan und Christian Bieri, Mitarbeiter der Strebel Holzbau GmbH. (Bild zvg.) in erster Linie aussen am Fenster. «Eine Verdunklung innen verursacht nur ein Hitzepolster», erklärt Thomas Strebel. Die Hitze komme dann zwar etwas langsamer, dafür treffe sie das Fenster umso heftiger. Als mögliche Folgen kann sich dadurch der Fensterrahmen verziehen und Lack absplittern. Eine aussen montierte Hitzeschutz-Markise hält dagegen 90% der Hitzestrahlung ab – und lässt trotzdem noch Licht durch. Dabei muss man nicht wahnsinnig viel investieren: «Ab 130 Franken pro Fenster» sei man dabei, verrät Thomas Strebel. Gar 95% der Hitze hält ein Rollladen ab. Dieser verdunkelt allerdings auch stär-

ker, was – je nach Raumnutzung – unerwünscht ist. Wann Sonnenschutz und wie lange lüften? Moderne Fenster können ihrem Besitzer viel Arbeit abnehmen. So gibt es integrierte Sonnenlicht- und Regenwassersensoren, die den Hitzeschutz und die Fensteröffnung steuern, die Fenster lassen sich lassen sich weiter nach den eigenen Bedürfnissen programmieren. «Wir machen nicht nur Dachfenster», stellt Thomas Strebel klar. Weitere Spezialitäten des Maschwander Familienunternehmens sind Neubauten mit vorfabrizierten Wand-Elementen oder Innenausbau nach Mass. (tst.)


Gewerbe

Moderne Klänge

Aufstieg

Kara Sylla Ka mit seiner Band bei «Musig im Dorf» in Bonstetten. > Seite 19

5:1 gegen Rüti: Die Jungsenioren des TC Säuliamt spielen künftig in der 1. Liga. > Seite 23

Freitag, 21. Juni 2013

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Fitte Schüler Ein Strandfussballer und ein Star-Choreograf sorgten in Affoltern für Bewegung. > Seite 27

In Spitzenzeiten über 7000 Filme pro Jahr 20 Jahre Foto André Chollet in Affoltern Am 26. Juni 1993 eröffnete André Chollet am heutigen Standort an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern sein Fotofachgeschäft. Grund genug, dieses Jubiläum mit Kunden, Bekannten und Freunden am 29. Juni zwischen 9 und 16 Uhr zu feiern! 1993 bot André Chollet als einziger und erster im Amt einen Fotoschnellservice an: Filme entwickeln und kopieren in einer Stunde. In Spitzenzeiten waren das über 7000 Filme und fast eine halbe Million Fotos pro Jahr. Schwarz-Weiss-Filme wurden in der eigenen Dunkelkammer entwickelt. Gefragt waren damals auch Hochzeitsreportagen. Selbstverständlich bot André Chollet Reportagen aller Art an. Von Anfang an hat er auch Schul- und Kindergartenfotos gemacht. Mit dem Jahr 2000 kam die Umstellung auf die digitale Fotografie. Flexibilität war nun gefragt, denn

plötzlich hatte sich auch der Aufgabenbereich von André Chollet geändert. Der Computer hat auch in der Fotobranche Einzug gehalten. Bilder werden bearbeitet, aber nicht mehr so oft ausgedruckt. Das Kerngeschäft liegt heute im Bereich Reportagen und Studiofotografie. Ausweis- und Bewerbungsfotos, auf die man vor 20 Jahren noch tagelang warten musste, sind heute in 20 Minuten zu haben. Ganz Eilige können ihre Fotos am Fotokiosk selber und sofort ausdrucken. Trotz all dieser Entwicklungen setzt André Chollet aber weiterhin auf Chemie. Herkömmliche Filme werden bei ihm auch in Zukunft selber entwickelt. Jedes Bild, ob digital oder analog, wird einzeln korrigiert, bevor es geprintet wird. André Chollet bedankt sich bei all den Kunden, die ihm in den letzten 20 Jahren die Treue gehalten haben, und ist bemüht, sie auch weiterhin zufriedenzustellen.

Viermal um die Welt zu Fuss Podologie Weissberg in Hedingen Füsse schaffen es, während eines durchschnittlichen Menschenlebens den Erdball viermal zu umrunden. Für diese Spitzenleistung werden sie gerne belohnt. Deshalb heilt, pflegt und verschönert Marion Weissberg Füsse aus Berufung. Das Ziel ist, sich wieder mit schmerzfreien und gesunden Füssen bewegen zu können. Dafür setzt sich Marion Weissberg täglich ein. Mehrheitlich Frauen, aber auch Männer, Jugendliche und Kinder nehmen ihre Dienstleistungen gerne in Anspruch. Mit einer dreijährigen Berufslehre und dem eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ in Podologie/medizinischer Fusspflege, holte sich Marion Weissberg das nötige Rüstzeug für ihre anspruchsvolle Tätigkeit. Bereits 30 Jahre Berufserfahrung zeichnen sie heute aus. Wo kein Patient das gleiche Bedürfnis hat und kein Fuss dem anderen gleicht, passt sie ihre Arbeitsweise individuell an. Behandelt werden eingewachsene Zehennägel, Hühneraugen, Entzündungen, Nagelpilz, Druckstellen, Verhornungen und vieles mehr. Selbstverständlich kommen nebst gesundheitlichen Ansprüchen auch kosmetische Aspekte zum Zug.

Modernste Apparaturen und grosser Wert auf Hygiene Die Kundschaft der Podologie Weissberg hat sich daran gewöhnt, im Grünen vor dem Haus ihr Fahrzeug zu verlassen, um sich nach wenigen Schritten in der hellen und geräumigen Praxis einzufinden. Freundlich

Marion Weissberg. (Bild zvg.) empfangen und auf dem Behandlungsstuhl bequem gemacht, geht es entspannt weiter. Während der Blick des Patienten zuweilen aus dem Fenster auf die Landschaft schweift, sorgen modernste Apparaturen für einen äusserst angenehmen und reibungslosen Ablauf. Ausgeklügelte Nasstechnik bewirkt, dass sich Haut und Nägel nicht erhitzen und dabei keine Schmerzen aufkommen können. Marion Weissberg legt grossen Wert auf Hygiene, weil ihr die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liegt. Natürlich gehört dazu eine stets saubere Praxis und sterilisierte Arbeitsinstrumente, wie sie auch in Spitälern anzutreffen sind. Rundum zufrieden und gut beraten verlässt die Kundschaft die Podologie Weissberg mit Füssen, die gut gerüstet auf «Weltreise» gehen. (pw.) Infos unter www.podologie-weissberg.ch oder Telefon 044 760 15 35.

Bringen das Rosenfest zum Laufen: Alois und Silvia Müller mit Jamie (Festwirtschaft) sowie die Gastgeber Hans, Cornelia, Andrea und Andi Reichenbach (rechts). (Bild Martin Platter)

Ein Fest für alle Sinne 15. Rosenfest der Baumschule Reichenbach in Hausen Die Aussicht von der Baumschule Reichenbach in der Schonau auf die Innerschweizer Alpen ist bei schönem Wetter schlicht grandios. Genau die richtige Kulisse für das Rosenfest, das am 29. und 30. Juni bereits zum 15. Mal stattfindet. «Es ist atemberaubend, mit welcher Dynamik sich die Dinge entwickelt haben», sagt Andi Reichenbach rückblickend. Was vor 15 Jahren mit einer Haushaltkaffeemaschine und einem Hobbygrill begann, hat heute die Dimension eines kleinen OpenAirs erreicht. «Nebst einem schönen Fest für Gross und Klein werden jeweils Firmenevents, Familien- und Klassentreffen am Rosenfest organisiert. Bei gutem Wetter haben wir auf unserem Hof eine Stimmung wie an einem englischen Gartenfestival», schwärmt der passionierte Pflanzenliebhaber und Baumschulist, der den Betrieb zusammen mit seiner Frau Andrea führt. Dann schwingen wir uns auf das Elektromobil und machen uns auf eine Rundfahrt auf dem 14 Hektaren

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grossen Gelände. Die Auswahl an verschiedenen Blumen, Bäumen und Sträuchern ist vergleichbar mit dem Panorama auf die Berge. Die verschiedensten Farben, Formen und Düfte betören die Sinne. «Das ist noch nicht alles. Im Idealfall werden dieses Jahr am Rosenfest Tausende von Rosen blühen», frohlockt Reichenbach. Dazu gesellt sich am Rosenfest die akustische Komponente. Das Unterhaltungsprogramm hat mit verschiede-

nen Orchestern und als Höhepunkt mit «Oesch’s, die Dritten» am Samstagabend tatsächlich Festival-Charakter. «Der Aufwand ist enorm. Unsere 14 Angestellten werden von 70 treuen Helfern unterstützt, damit alles reibungslos über die Bühne gehen kann. So freuen wir uns auf das diesjährige Rosenfest, welches in einmalig schöner, rosiger Umgebung stattfindet», erklärt Reichenbach. Ganz klar: Das bietet kein Gartendiscounter. (map.)

Die Highlights am Rosenfest Samstag, 29. Juni 10 bis 24 Uhr: Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung 11 Uhr: Auftritt der Kavalleriemusik Zürich und Umgebung 19 Uhr: musikalische Unterhaltung mit «Ägeritaler Turboörgälär» 20 Uhr: Konzert mit «Oesch’s die Dritten» im Konzertzelt Eintrittspreise (nur am Samstagabend): Erwachsene 25 Franken, Kin-

der 8 bis 16 Jahre 10 Franken. Die Abendkasse fürs Konzertzelt ist ab 17.30 Uhr geöffnet. Es findet kein Vorverkauf und keine Platzreservierung statt.

Sonntag, 30. Juni 10 bis 17 Uhr: Festbetrieb, Rosenmarkt und Baumschulbesichtigung 10.30 Uhr: Auftritt des Musikvereins «Harmonie Hausen».


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 22. Juni Projektjugendgottesdienst «Kappeler Milchsuppe» Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Bettina Stephan Taufe von Linnéa Werder und Noël Dinkelmann Kinderhütedienst während des Gottesdienstes, Marlies Schmidheiny Donnerstag, 27. Juni 14.00 Seniorennachmittag mit Ferienrückblick Freitag, 28. Juni 16.30 Kolibri in der Chilestube

Samstag, 22. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 23. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Montag, 24. Juni 13.30 Kolibri Dienstag, 25. Juni 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Juni Von 10.00 bis ca. 15.30 Uhr Treffpunkt Bahnhof: ProGo «Kappeler Milchsuppe», Anmeldung erforderlich! Sonntag, 23. Juni 10.00 Musikalischer Gottesdienst mit dem Kirchenchor, Pfrn. B. Bartels Predigt zu Psalm 150. Mittwoch, 26. Juni 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Chr. Sommer

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 22, Juni 15.00 Hochzeit von Daniela und Ramez Ayoub-Mörker Bonstetten Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder und Katechetin M. Rapp Unter freiem Himmel im «Chilegarte» mit den Club-4-Jugendlichen zu ihrem Unti-Thema «Die christliche Durch-die-Blume-Sprache; Zeichen, Symbole und Gleichnisse» Taufe von Isabelle Schmid und Julia Zaugg Musik: «Silberhorn-Duo» Werner und Hans Hauenstein (Alphorn, Euphonium, Flügelhorn) anschliessend gemütliches Zusammensitzen ums vorbereitete Feuer, etwas trinken und mitgebrachtes Bratgut verspeisen. (Alle Untikinder erhalten eine Wurst.) Brot und Getränke werden für alle Gottesdienstbesucher von der Kirchgemeinde zur Verfügung gestellt

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. Juni 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Dienstag, 25. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine. Für Kinder von 0-6 Jahren mit ihren Begleitpersonen in der Kirche Freitag, 28. Juni 06.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 22. Juni ca.15.30 Uhr Schachenparkplatz: Rückkehr aus den Altersferien Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Kai Mollemann, Moosstrasse 3 anschliessend Chilekafi 17.00 Jubiläumskonzert der Musikschule Knonauer Amt 500 Jahre Kirche Hedingen. Es singen und musizieren Instrumentalschüler, Instrumentalensembles und Kinderchöre. Leitung Anette Bodenhöfer. Eintritt frei

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Samstag/Sonntag, 23./24. Juni: KlosterNacht – Johannisnacht. Eine ökumensiche Pilgersternwanderung zum Kloster Kappel. Startpunkte: Zürich-Aussersihl, Oberrieden, Zug, Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Wädenswil und Muri AG: 4.00 Johannisfeuer vor dem Kloster Kappel mit anschliessendem Gottesdienst. Der Anlass ist kostenfrei. Für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie das reichhaltige Morgenessen: Fr. 25.– (Detailflyer erhältlich) Sonntag, 23. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 26. Juni 17.15 In der Klosterkirche offenes Singen mit Elisabeth Studer Donnerstag, 27. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elsiabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Samstag, 22. Juni Trauung von Christian Schärer und Martina Gretener am Vierwaldstättersee Sonntag, 23. Juni 11.00 Buurehofgottesdienst auf dem Hof der Familie von Fritz und Brigitte Maurer, Vorderuttenberg, beim Blumenfeld, mit Tishomingojazzband (Thomas Gilg), gemeinsam mit Maschwanden Pfr. Maurer und Wey anschliessend Mittagessen 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Maschwanden, alle Pfarrer, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 26. Juni 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 27. Juni 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 21. Juni 9.30 Fiire mit dä Chiline in der Kirche Sonntag, 23. Juni 11.00 Buurehofgottesdienst auf dem Hof der Familie von Fritz und Brigitte Maurer, Vorderuttenberg, beim Blumenfeld, mit Tishomingojazzband (Thomas Gilg), gemeinsam mit Maschwanden Predigt: Pfr. Thomas Maurer, Pfrn. Susanne Wey, Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr. Telefon 044 768 26 81 anschliessend Mittagessen 17.00 Juki in Maschwanden mit dem Pfarrteam A. Fritz, Th. Maurer und S. Wey Anschliessend Verpflegung im Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 21. Juni Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe von Eléa Götz 17.00 Juki-Gottesdienst in Maschwanden Mittwoch, 26. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine Öku. Feier in der kath. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 22. Juni 15.00 Firmgottesdienst mit Bischof Dr. Vitus Huonder Anschl. Apéro Sonntag, 23. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 25. Juni 19.30 Abendmesse Mittwoch, 26. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet

Sonntag, 23. Juni 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 25. Juni 19.30 Lobpreis

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 21. Juni 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», kath. Chilehuus Samstag, 22. Juni 9.00 3.-Klass-Unti, ref. Kirchgemeinde Sonntag, 23. Juni 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Erich Eder (Orgel) Taufen von Lian Affolter, Sohn von Sven und Simone Affolter; Nino Bär, Sohn von Marco und Sidonia Bär David Flurin Bänninger, Sohn von Ariane Bänninger und Elmar Strittmatter Dienstag, 25. Juni 14.00 Frauen-Treff, Spielnachmittag, Aufenthaltsraum Alterswohnungen www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst mit den Kindern des 2.-Klass-Unti Thema: «Gottes schöne Welt» Katechetin Tanja Neukom und Jörg Ebert, Pfarrer Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Imbiss 20.30 Vollmondsingen in der Jonentalkapelle Besammlung mit Velos auf dem Kirchenvorplatz um 20.00 Uhr Leitung: Vollmondteam

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 22. Juni 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Juri This und Luisa Mara Röllin Dienstag, 25. Juni 9.00 Bibelmorgen für Frauen Mittwoch, 26. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 27. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 21. Juni 18.45 Ehe-Kurs 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 22. Juni 14.00 Freundestreffen Familie Braun Sonntag, 23. Juni 9.45 Gottesdienst «Verschenkte Liebe» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff anschl. Verkauf von Essen zugunsten Sammelprojekt «Water for the children» 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 24. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 26. Juni 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 23. Juni 9.45 Connexio-Gottesdienst mit Brass-Band Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 21. Juni 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 23. Juni 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. Juni 9.45 Gottesdienst und KiGo-Reise mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 23. Juni 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen Donnerstag, 27. Juni 20.00 Bibelabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 23. Juni 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 23. Juni 10.00 Abmarsch beim «Engel» zum Waldgottesdienst 10.30 Waldgottesdienst bei Andi und Ruth Marbot im Homberg (bei schlechtem Wetter in der Scheune) Pfrn. Yvonne Schönholzer, Kolibri und Instrumentalisten Fahrdienst, Anschliessend Bräteln

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 23. Juni 10.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst zum Kolibrisonntag mit Pfr. Matthias Ruff Thema: Der Traum der drei Bäume anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 22. Juni, Telefon 044 700 09 82 Mittwoch, 26. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 27. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 28. Juni 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Juni 10.00 Fiire mit de Chline 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 23. Juni 9.00 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Donnerstag, 27. Juni 17.00 Anbetung

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht nahe liegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustür» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Hausen am Albis suchen wir nach Vereinbarung Sie als flexible/n

Lebensmittel-Verkäufer/in 80 bis 100 % Sie verfügen über eine abgeschlossene Verkaufslehre im Detailhandel oder weisen bereits mehrjährige Erfahrung im Lebensmittelverkauf aus. Sie haben ein Flair für Frischprodukte, übernehmen gerne Verantwortung und sind bereit, jeweils auch am Morgen früh und abends sowie an Samstagen und Sonntagen zu arbeiten. Wir bieten Ihnen fortschrittliche Anstellungsbedingungen mit 5 Wochen Ferien in einem angenehmen Arbeitsklima. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Zögern Sie nicht und senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an: Landi Albis Genossenschaft, Jeannette Troxler, Untere Bahnhofstr. 20, 8932 Mettmenstetten. www.landialbis.ch


Vermischtes

Freitag, 21. Juni 2013

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Bestens gerüstet für die Lehrstellensuche Berufswahlsymposium an der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

Aqua Fit mit Margrit Frei. (Bild zvg.)

Wassergymnastik in Obfelden und Ottenbach Aqua Fit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstig ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Oder mit andern Worten: Im Wasser lassen sich Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainieren. Durch den Wasserdruck auf den Körper verbessert sich die Durchblutung und man wirkt Wasseransammlungen entgegen – ohne Muskelkater oder das unangenehme Gefühl, verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder, Sehnen und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, übergewichtige und ältere Personen. In der Gruppe macht das Training viel mehr Spass. So kann man dem Körper etwas Gutes tun. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neue Kurse starten am 20. August in Obfelden und am 23. August in Ottenbach. Die Kurse sind von Krankenkassen anerkannt.

Der Mittwochmorgen begann für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarstufe um 8.20 Uhr. Viele waren gespannt und aufgeregt zugleich, denn niemand wusste genau, was auf sie oder ihn zukommen würde. Letzte vorfreudige Worte wurden ausgetauscht, bevor alle in den geräumigen Singsaal gebeten wurden. Zuerst richtete Schulleiterin Monika Bollier einige Worte an die Jugendlichen. Dann stellte Sekundarlehrer Ernst Hurst die einzelnen Personalverantwortlichen der verschiedenen Firmen vor. Eine freundlich aussehende Frau der Firma Login präsentierte einen kurzen Vortrag und die Schüler erhielten einen vertieften Einblick in den Ablauf, wie ein Lehrvertrag in ihrem Betrieb zustande kommt. Danach wurde in verschiedene Gruppen eingeteilt. In den Gruppen ging es zum zugeteilten Schulzimmer. Hier begann das Gespräch mit einer Vorstellungsrunde. Die Schüler sollten in den zwei folgenden Stunden Gelegenheit erhalten, Erwartungen, Ängste und Vorstellungen

Schulleiterin Monika Bollier (stehend) und die Personalverantwortlichen der verschiedenen Firmen. (Bilder zvg.) betreffend der Lehrstellensuche auszutauschen und Fragen zu klären. Wenige Minuten später teilte die der Gruppe zugewiesene Personalverantwortliche die Bewerbungen aus, welche die Schüler etwa eine Woche zuvor vorbereitet und ihr zugeschickt hatten. Jeder bekam das Dossier eines Mitschülers und durfte dieses in Ruhe durchlesen. Jeder machte sich Notizen mit positiven und negativen Punkten. Die Rückmeldungen erfolgten persönlich und auch die Personalverantwortliche erläuterte ihre Meinung zum Dossier.

Bewerbungsgespräch üben Nach der Pause war das Thema Bewerbungsgespräch an der Reihe. Zuerst sammelten die Schüler Stichwörter dazu und schauten sich den genauen Ablauf eines solchen Gesprächs an. Viele hatten schon eine genaue Vorstellung davon und zeigten auch grossen Respekt davor. Als sich dann jemand freiwillig meldete, um ein Gespräch zu üben, waren alle andern sehr erleichtert – und beruhigt, als sie merkten, dass es gar nicht so schwierig ist. Wäh-

Info und Anmeldung: Margrit Frei, Telefon 056 640 19 80, margrit.frei@bluewin.ch.

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarstufe ...

... erhielten wertvolle Ratschläge für die Berufswahl.

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rend des Gesprächs machten sich die Schüler Notizen und durften auch Punkte verteilen. Auch die zweite Stunde verging wie im Nu. Es gab eine kurze Abschlussrunde, in der man der Personalverantwortlichen ein Feedback geben konnte – welches nur positiv ausfiel: Ein voller Erfolg sei das Berufswahlsymposium gewesen. Die Schüler erhielten von den Spezialisten und Spezialistinnen wertvolle Ratschläge, die bei ihren zukünftigen Bewerbungen sicherlich sehr hilfreich sein werden. Die Bewerbungsunterlagen wurden streng bewertet, aber es gab auch Lob für die gelungenen Arbeiten. Geschätzt wurde auch die Möglichkeit, für ein Bewerbungsgespräch zu üben. Der Mittwochmorgen kam an und die Jugendlichen sind weiterhin motiviert, an ihren Bewerbungen zu arbeiten und die Ratschläge auch umzusetzen. Auf jeden Fall war es ein einmaliges Erlebnis, aus dem alle viele Erfahrungen sammeln konnten, – und welches sie nicht so schnell vergessen werden. Ramani Lutz und Verime Limani, Klasse 2Ab, Sekundarschule Obfelden-Ottenbach


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Veranstaltungen

Freitag, 21. Juni 2013

Zur Johannisnacht ins Kloster Kappel

Einblick ermöglichen und wichtige Infos weitergeben

Eine ökumenische Sternwanderung

Info-Nachmittag im Haus zum Seewadel

Zum zweiten Mal findet sie statt: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel während der (fast) kürzesten Nacht von Samstag auf Sonntag, 22. auf 23. Juni. Der Wanderanlass in der Johannisnacht, wird erstmals ökumenisch ausgetragen. Zwei Ämtler Gruppen sind dabei, die eine startet in Hausen, die andere in Affoltern.

Das Haus zum Seewadel bietet allen interessierten Einwohnern des Bezirks Affoltern am Montag, 1. Juli, Einblick in den Betrieb und Infos zu Themen wie Anmeldung und Eintritt. Neben einem informativen Teil stehen der persönliche Austausch, das Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und eine musikalische Unterhaltung im Zentrum des Anlasses.

Schon fast ein bisschen vergessen gegangen ist diese alte Tradition, dass die Sommersonnenwende mit der Geburt Johannes des Täufers verbunden wird. Er kündet das Kommen von Jesus Christus, dem Licht der Welt, an. Mit dem Gedenktag Johannes des Täufers als dem Boten des Lichts hat sich auch der Brauch des Johannisfeuers entwickelt, das als «Lichtverstärkung» in der Nacht zum längsten Tag entzündet wird. Die Sonnenwendfeuer hat es wahrscheinlich schon in vorchristlicher, germanischer Zeit gegeben. Sie erleuchteten die Nacht, wenn der Gott Wotan den Ruheort der gefallenen Kämpfer, Walhall, verliess und segnend über die Erde schritt. Da dieses Brauchtum zur Lichtsymbolik des Christentums passte, wurde es übernommen. Der Johannistag wurde zur «Sommerweihnacht». Gemeinsam mit Kirchgemeinden und Pfarreien aus der Region sowie dem Pilgerzentrum St. Jakob Zürich, will das Kloster Kappel die alte Tradition der Johannisnacht mit einem attraktiven Angebot pflegen. Wandergruppen aus Affoltern am Albis, Hausen, Muri/Freiamt, Oberrieden, Zug, Zürich und Wädenswil pilgern durch

Ziel: Das Kloster Kappel. (Bild zvg.) die kurze Nacht dem (fast) längsten Tag entgegen. Um 4 Uhr kommen alle im Kloster Kappel an und versammeln sich um das Johannisfeuer. Die ökumenische Feier zum Johannisfest wird musikalisch gestaltet vom Posaunentrio unter der Leitung von Xaver Sonderegger. Ein feines Morgenessen wartet im Klosterkeller auf die hungrigen Pilgerinnen und Pilger. Startpunkt Hausen: Besammlung am Sonntag, 23. Juni, 00.30 Uhr beim Schützenhaus Hausen an der Oberalbisstrasse. Leitung und weitere Infos: Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Telefon 044 764 00 11; kuehle-lemanski@bluewin.ch. Startpunkt Affoltern: Besammlung und Einstimmung

Der Umzug in ein Alters- und Pflegeheim stellt im Leben jedes Menschen einen zentralen Wendepunkt dar. Irgendwann betrifft es uns alle. Eine solche Veränderung zu meistern ist anspruchsvoll, das will gut vorbereitet sein. Die Umstellung ist mit vielen Aufgaben, Fragen und Unsicherheiten verbunden. «Wo finde ich einen Platz? Gefällt es mir dort? Fühle ich mich auch in der neuen Umgebung zu Hause? Was muss ich alles bedenken und erledigen für diesen Wechsel? Welche Veränderungen erwarten mich? Wie sieht es für mich im Heimalltag bezüglich Selbstbestimmung und Freiheit aus?» Solche und ähnliche Fragen beschäftigen betroffene Menschen und ihre Angehörigen. Um die Betroffenen in den Vorbereitungen für diesen Übergang zu unterstützen, organisiert das Haus zum Seewadel eine Infoveranstaltung. Angesprochen sind Personen, die sich be-

Das Haus zum Seewadel. (Bild zvg.) Der gesellige und gemütliche Teil soll ebenfalls nicht zu kurz kommen. Die Veranstaltung wird umrahmt von stimmungsvoller Klaviermusik. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Das Serviceteam und freiwillige Mitarbeiterinnen verwöhnen die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee und diversen feinen Kuchen. Das Haus-zum-Seewadel-Team freut sich über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Kontakt: Haus zum Seewadel – Wohnen und Pflegen, Simone Abegg, Verantwortliche Administration, Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern, Telefon 043 322 74 74, seewadel@affoltern-am-albis.ch, www.seewadel.info.

am Samstag, 22. Juni, 23 Uhr in der reformierten Kirche. Wegzeit beträgt ca. vier Stunden via Grossholz, Paradiesli Mettmenstetten - inkl. Zwischenhalt in der ref. Kirche Rifferswil (ca. 2 Uhr). Leitung und weitere Informationen: Pfarrerin Elisa-Maria Jodl, Telefon 044 760 18 08; em.jodl@bluewin.ch.

Schillernde Transparenz

Afrikanische Literatur und Kultur Themenabend in der Bibliothek Wettswil Ein Abend rund um afrikanische Literatur und Kultur am Freitag, 28. Juni, um 20 Uhr in der Bibliothek Wettswil.

Polke-Fenster im Grossmünster besichtigen «Ich hatte eine Farm in Afrika am Fusse der Ngong-Berge ...» Ein weltberühmter Satz aus dem vielleicht bekanntesten aller Afrika-Romane. So beginnt Karen Blixens Liebesgeschichte «Jenseits von Afrika», unvergessen verfilmt mit Robert Redford und Meryl Streep. Doch Afrika ist nicht nur romantischer Mythos und Kulisse sehnsuchtsvoller Geschichten, Afrika ist ein Kontinent mit ganz ungleichen Ländern, Menschen, Sitten und Landschaften. Eine breite Spielwiese also für Auto-

Anfang Monat reiste eine grosse Gruppe von Säuliämtlern nach Zürich, um dort die weltberühmten Chagallfenster im Fraumünster zu erkunden. Am Samstag, 29. Juni, richtet sich der Fokus auf die andere Limmatseite. Dieses Mal wird es Grossmünsterpfarrer Martin Rüsch sein, der zu früher Stunde seine Kirche für die Ämtler Besucher öffnet und ihnen das Grossmünster als sakrales Gesamtkunstwerk und ganz besonders seine prächtigen Fenster vorstellt, die täglich Menschen aus aller Welt anlocken und in ihren Bann ziehen. Spannend sind neben dem dreiteiligen Giacometti-Fenster von 1932 und den beiden Apostelfenstern aus dem 19. Jahrhundert vor allem die 2009 fertiggestellten Fenstern von Sigmar Polke. Von den Chagallfenstern, unterscheiden sich die zwölf Polke-Fenster des Grossmünsters in Technik und Stil. Neben sieben farbintensiven Achatfenstern finden sich fünf figurative Glasfenster, die verschiedene biblische Motive (z.B. den Sündenbock) aufnehmen und zur Auseinandersetzung mit ihnen herausfordern. Jedes Fenster erscheint zunächst als Unikat – und doch sind sie alle eingebunden in ein übergeordnetes Programm, das es zu entdecken gilt. Pfarrer Martin Rüsch, der zunächst an der Hochschule für Gestaltung in Zürich studierte, bevor er sich für das Theologiestudium entschied, wird bei seiner Führung das Augenmerk sowohl auf theologische als auch auf künstlerische Aspekte richten und die Geschichte(n) hinter den Fenstern erläutern. Die etwa einstündige Besichtigung ist auf 9 Uhr angesetzt, damit sie noch

reits im Haus zum Seewadel angemeldet haben sowie auch Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Affoltern, die sich für einen möglichen Eintritt im Haus zum Seewadel interessieren. Alle, die gerne mehr über das Hauses zum Seewadel erfahren möchten, sind herzlich eingeladen. Der Anlass findet am Montag, 1. Juli, von 14.30 bis 16 Uhr im Speisesaal des Hauses zum Seewadel statt. Ziel des Nachmittages ist es, den Gästen einen Einblick in das Haus zum Seewadel zu ermöglichen und einige wichtige Informationen weiterzugeben. Die Besucher sollen die Atmosphäre im Seewadel erleben und sich von der guten Stimmung anstecken lassen. Themen wie «Was zeichnet den Seewadel aus, wie wird hier gelebt, was für Angebote und Möglichkeiten stehen zur Verfügung usw.» werden besprochen. Des Weiteren geht es darum, mehr darüber zu erfahren, wie eine Anmeldung bis hin zum definitiven Eintritt genau abläuft und was es in diesem Zusammenhang alles zu beachten gilt. Neben diesem informativen Teil stehen das Kennenlernen des Hauses sowie der persönliche Kontakt zur Geschäftsleitung und zu den Mitarbeitenden im Vordergrund. Es geht darum, ein bisschen Seewadel-Luft zu schnuppern und einen Einblick in das Leben und die Atmosphäre des Hauses zum Seewadel zu gewinnen.

ren mit und ohne afrikanische Wurzeln, von denen immer mehr zugänglicher, das heisst ins Deutsche übersetzt werden. So entsteht Literatur, die intelligent und differenziert, authentisch und humorvoll ist, die die Vergangenheit ebenso im Blick hat wie die Zukunft. Von dieser reichhaltigen Fülle hat sich das Wettswiler Bibliotheksteam inspirieren lassen und einen ganz besonderen Bücherabend zusammengestellt. Es geht für einmal nicht ausschliesslich um das Vorstellen aktueller Neuheiten des Büchermarkts, sondern konkret um das Schaffen afrikanischer Autoren und Geschichten aus, von und über den Kontinent. Ausserdem bereichert Margit Zingg, Wettswiler Reiseveranstalterin

Digitale Medien: Lesegeräte und Ausleihe Sigmar Polke, Das Sündenbock-Fenster. (Bild zvg.)

Info-Abend in der Bibliothek Bonstetten

vor Öffnung des Grossmünsters für die Allgemeinheit und somit ungestört von anderen Besuchern stattfinden kann. Die reformierten Kirchgemeinden und die katholische Pfarrei Affoltern laden herzlich zur Teilnahme ein – auch Angehörige anderer Gemeinden und Religionen sowie Konfessionslose sind selbstverständlich willkommen. Die Abfahrt mit dem Zug ist am Bahnhof Affoltern um 8.08 Uhr. Die Teilnehmenden sind gebeten, ihr Billett selbst zu lösen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um eine telefonische Anmeldung bei Monika Sutter, Sekretärin der reformierten Kirchgemeinde Affoltern (044 761 24 00 vormittags, sonst Anrufbeantworter) oder per Mail an Pfarrerin Bettina Bartels (bettina.bartels@zh.ref.ch).

E-Reader, iPad, PC ? – Der Bonstetter Gemeinderat Roger Mella stellt am Mittwoch, 26. Juni, Lesegeräte für digitale Medien vor. Auch die Bibliotheken passen sich laufend den neusten Entwicklungen an. Wie im «Anzeiger» vom 14. Juni bereits zu lesen war, können in einer Mehrzahl der Zürcher allgemein öffentlichen Bibliotheken nun auch digitale Medien ausgeliehen werden. Dies dank der Initiative von Ursula Grob, der langjährigen Leiterin der Regionalbibliothek Affoltern. Als Alternative zum gedruckten Medium – zum Beispiel zum Mitnehmen in die Ferien und auf Reisen – wird dies sicher immer mehr genutzt werden. Die Schul- und Gemeindebibliothek Bonstetten bietet nun dazu einen Informationsabend für alle interessier-

ten Leserinnen und Leser an. Der Bonstetter Gemeinderat Roger Mella testet seit einiger Zeit aus persönlichem Interesse verschiedene Lesegeräte. Er wird nun eine Auswahl davon vorstellen und allgemeine Informationen zur Ausleihe und zum Kauf digitaler Medien geben. Im zweiten Teil führt das Bibliotheksteam kurz in die Funktionen der elektronischen Medienausleihe (EMedien) ein. Die Veranstaltung dauert zirka eine Stunde. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Ursula Steinemann

mit Schwerpunkt südliches Afrika, die Runde. Sie hat selber viele Jahre in Afrika gelebt und ist viel herumgekommen, bevor sie sich im Säuliamt niederliess, um spannende, individuelle Touren in ihrem Lieblingskontinent zu vermitteln und auszutüfteln. Bei diesem exotischen Thema darf auch der passende kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen. Beim anschliessenden Apéro können besondere Leckerbissen gekostet und südafrikanischer Weine probiert werden. So lassen sich die Themen des Abends noch einmal bestens vertiefen und diskutieren.

Freitag, 28. Juni, 20 Uhr, Bibliothek Wettswil. Eintritt frei, Unkostenbeitrag willkommen.

Everdance auch in Bonstetten Everdance ist Paartanz ohne Partner – und es ist schnell gelernt. Getanzt werden einfache Schrittfolgen des modernen Gesellschaftstanzes wie Cha-Cha-Cha, Samba oder Walzer. Der gesundheitliche Nutzen: Unter anderem fördert das Tanzen beide Gehirnhälften gleichzeitig. Die Choreografien zu Evergreens stärken den Kreislauf und die Koordinationsfähigkeit und machen einfach Freude. Everdance wurde von Pro Senectute Kanton Zürich entwickelt und richtet sich an Frauen und Männer 60plus. Gerne kann eine Schnupperstunde besucht werden. Die Nächste ist am 25. Juni, der Start ist jederzeit möglich. Everdance jeweils dienstags, 13 bis 13.50 Uhr,

Informationsabend mit Roger Mella am Mittwoch,

Turnhalle S1, Kreuzung Schachenstrasse/Schachen-

26. Juni, 20 Uhr in der Schul- und Gemeindebiblio-

rain, Bushaltestelle «Lärchenhof», Bonstetten

thek Bonstetten, Schachenstrasse 95 / Schulhaus

Anmeldung und Infos: Pro Senectute Kanton Zürich,

Schachenmatten II, Bonstetten. Infos: Telefon

Margrit Zafiris Forchstrasse 145, 8032 Zürich,

044 700 24 77, info@bibliothek-bonstetten.ch.

Telefon 058 451 51 36.


Veranstaltungen

Freitag, 21. Juni 2013

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Multikulturelle und moderne Klänge Kara Sylla Ka bei «Musig im Dorf» in Bonstetten – Beatrice Liera übernimmt das Vereins-Präsidium Weshalb ans Paléo Festival, ins Moods oder an die AfroPfingsten reisen, wenn Kara mit seiner Band am Samstag, 29. Juni, für «Musig im Dorf» auch nach Bonstetten kommt? Sonne, Lebensfreude, Tanz und das strahlendste Lächeln, das man sich vorstellen kann: Kara Sylla Ka gilt als schönster Botschafter der Peulh-Kultur. Der insbesondere von Fela Kuti und Ali Farka Touré beeinflusste senegalesische Griot ist ein ungemein umfassender Künstler. Kara und seine Band pendeln zwischen Blues und Folk hin und her mit ab und zu ein paar Prisen Reggae und Soul und gestaltet so ein unglaubliches Reich von multikulturellen und modernen Klängen, die er gekonnt mit den tief aus seinen Wurzeln geschöpften Musiken verbindet. Ein Erlebnis! Für Kara ist Musik eine Lebenseinstellung, eine Möglichkeit, Dinge und Gefühle zu beschreiben und eine Botschaft zu vermitteln. In seiner Musik vereinen sich traditionelle Liedformen der Griots aus dem Volk der Peul und westafrikanische Rhythmen mit Blues, Folk und Reggae. Seine Texte handeln

Für Kara Sylla Ka ist Musik eine Lebenseinstellung, eine Möglichkeit, Dinge und Gefühle zu beschreiben und eine Botschaft zu vermitteln. (Bild zvg.) von Liebe, seiner Jugend und seiner Geburtsstadt Dakar. Gegen den Willen seines Vaters, der für ihn eine Karriere als Politiker vorsah, begann Kara seine künstlerische Laufbahn als Tänzer des senegalesischen Balletts «Rythmes Africains». Nach mehreren Tourneen in Europa,

Nordafrika, Japan und den USA lässt er sich 1996 in der Schweiz nieder und gründet mit Jugendfreunden die Gruppe «Keur Senegal», welche traditionelle Tänze, Gesänge und Perkussion auf die Bühne bringt, und unterrichtet afrikanischen Tanz in den «Ateliers d’Ethnomusicologie».

Zunehmend greift Kara jedoch zur Gitarre und schreibt eigene Lieder. 2003 veröffentlicht er sein erstes akustisches Album als Sänger unter dem Titel «Sante Yallah», gewidmet einer gleichnamigen Organisation in Dakar, welche Strassenkinder unterstützt. Zwischen 2005 und 2011 veröffentlicht er weitere Alben, aufgenommen mit seiner in zahlreichen Bühnenauftritten erprobten Band mit Musikern aus dem Senegal und Frankreich. Auch ihre Zusammenarbeit in Dakar mit Musikern aus der Gruppe von Youssou N’Dour führt zu zwei erfolgreichen Alben. Zahlreiche eigene Kompositionen zeugen vom Talent und von den gesanglichen Qualitäten dieses westafrikanischen Musikers, welcher sich Genf zu seiner zweiten Heimat gemacht hat. In Bonstetten wird seine Band vom Querflötisten Dramane Dembélé ergänzt.

«Musig im Dorf»: Beatrice Liera übernimmt Seit 1999 finden auf dem Bonstetter Dorfplatz jeden Sommer zwei OpenAir-Konzerte statt. Ziel von «Musig im Dorf» ist es nicht nur, gute Unterhal-

tung zu liefern, sondern auch den Einwohnern von Bonstetten Gelegenheit zu bieten, miteinander in Kontakt zu kommen und so das lebendige und persönliche Dorfleben zu erhalten – trotz rasantem Bevölkerungszuwachs. Mit dem diesjährigen 15. Geburtstag von «Musig im Dorf» kommt es auch zu einer Veränderung in der Organisation: Beatrice Liera übernimmt neu das Vereins-Präsidium von den Initianten Arianne und Andreas Moser, die sich aus dem OK zurückziehen: «Es hat uns unglaublich Spass gemacht, ‹Musig im Dorf› aufzubauen und zuzusehen, wie es zu einem wichtigen Teil im Jahreskalender unseres Dorfes geworden ist. Aber nun ist es Zeit, den Stab weiterzugeben. Wir freuen uns sehr, dass Beatrice Liera die Federführung übernimmt. Sie hat bereits in den letzten Jahren massgeblich mitgearbeitet und ist die ideale Nachfolgerin und neue Schirmherrin.» Samstag, 29. Juni, ab 18 Uhr Apéro, von 19 bis 23 Uhr Musik, Speis und Trank auf dem Dorfplatz Bonstetten (bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal). Serviert werden feine, selbst gekochte Speisen, an der Bar gibt es professionell gemixte Drinks, der Eintritt ist frei (Kollekte). Infos und Kontakt: Telefon 044 700 33 19 oder www.musigimdorf.ch.

Feierabendkonzert

Bühne frei für die Schülerband

Bläsergruppe «Mezzoforte» im «Hirschen»

Konzert auf dem Marktplatz Affoltern

Am Donnerstag, 27. Juni, musiziert in der Gartenwirtschaft des Restaurants Hirschen (im gedeckten Zelt) in Die Kleinformation «Mezzoforte». (Bild zvg.) Obfelden die Innerschweizer Blasmusik-Kleinformation zeug) Ohrwürmer, Oldies, Evergreens, «Mezzoforte» mit erfrischender Unter- Schlager, Polkas etc. zum Besten. Alle haltungsliteratur auf. Ab 19 Uhr gibt die Musikfreunde sind herzlich eingeladen. 7-Mann-Seniorband (Besetzung: 3 Trompeten, Posaune, Horn, B-Bass, Schlag- Weitere Infos unter: www.privatepro.ch/mezzoforte.

Vom Schulhaus auf den Marktplatz: Die Schülerband der Oberstufe Ennetgraben hat am Sonntag, 23. Juni, im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz – Musig us em Amt» um 17 Uhr einen öffentlichen Auftritt. Endlich. Veranstalter ist Kultur in Affoltern.

Sommerabend-Ständchen in Zwillikon Der Musikverein Hedingen spielt heute Freitag, 21. Juni, auf zum Sommerabend-Ständchen in Zwillikon. Das schon zur Tradition gewordene Konzert findet um 20 Uhr beim Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon statt. Ab

19.30 Uhr sind die Grillmeister bereit, Zuhörer mit Würsten und Getränken zu versorgen. Der Musikverein Hedingen freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Sollte es regnen, verschiebt sich der Anlass auf den 29. Juni.

Jahrein, jahraus übt die Schülerband des Oberstufenschulhauses Ennetgraben fleissig und in wechselnder Besetzung Songs und Hits aus allen möglichen Musik-Stilrichtungen. Ihre grossen Auftritte hat sie jeweils an der Jahresschluss-Party und bei Aktionen auf dem Pausenplatz. Abgesehen von Schülern und Schulpersonal bekommt also kaum jemand ihren Sound zu hören. Weil das schade ist, bietet Kultur in Affoltern

Die Schülerband des Oberstufenschulhauses Ennetgraben. (Bild zvg.) der Gruppe um Musiklehrer Roger Hürlimann jetzt einen öffentlichen Auftritt auf dem Marktplatz. Die aktuelle Formation tritt mit zwei E-Gitarren, einem Bass, E-Piano und Schlagzeug auf. Dazu geben zwei junge Sängerinnen ihr Bestes. Popmusik haben sich die Teenies auf die Fahne geschrieben – Songs von Rihanna, Mika oder Robbie Williams,

zum Beispiel. Wer die Band live erleben will, pilgert also zum Marktplatz. Und nimmt gleich noch die Nachbarn, Schulgspänli, Grosseltern und Göttis mit. Nicht verpassen und «fanen»! Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr, Marktplatz Affoltern; Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi ab 16 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert unter dem Kasino-Vordach statt.

Martin, zweimal Mozart, Gade und Pachelbel mit der OGA «Sag mir, welch’ Farbe die Zeit hat ...» Die Orchestergesellschaft Affoltern (OGA) lädt wieder zu Konzerten – am Samstag in Obfelden und an Sonntag in Affoltern. Frank Martin gehört zweifellos zu den bekanntesten Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Komposition «Pavane couleurs du temps» geht auf die Märchenerzählung «Peau d’âne» (die Eselshaut) des Franzosen Charles Perrault zurück. Im Mittelpunkt des Märchens steht ein Mädchen, das von einer Fee reich beschenkt wird. Es darf sich ein Kleid in seiner Lieblingsfarbe wünschen. Die zart schillernde Harmonik der musikalischen Deutung durch Frank Martin entspricht dem zauberhaft Unbestimmten der Märchenwelt und überlässt dem schöpferischen Empfinden des Zuhörers die volle Freiheit. Das Adagio in E-Dur (KV 261) komponierte Mozart auf Bitten des Salzburger Geigers Antonio Brunetti als Ersatz für den langsamen Satz des A-

Dur-Violinkonzerts KV 219, welcher dem Solisten «zu studiert» schien. Es entstand eine Geigen-Arie über gedämpften Streicherklängen, eine Klang-»Malerei» im Wortsinn. Niels Wilhelm Gade wurde 1817 als Sohn eines Instrumentenbauers in Kopenhagen geboren. 1843 gelang ihm in Leipzig mit seiner von Felix Mendelssohn und dem Gewandhausorchester Leipzig uraufgeführten 1. Sinfonie der internationale Durchbruch. Gades Musik verbindet skandinavische, aus der Volksmusik stammende Idiomatik mit den Universalien europäischer Musik und hier besonders der deutschen Romantik. Die Aquarelle Op. 19 sind zeitgenössische Bearbeitungen von Klavierstücken. Charakteristisch für die Stücke sind die betont nordische, empfindsame Ausdrucksweise und die romantischen Stimmungsbilder.

Biograf Alfred Einstein über das dritte Violinkonzert, KV 216, bekannt als das «Strassbourger Konzert», weil der dritte Satz ein Strassburger Volkslied aufnimmt. Mozarts fünf Violinkonzerte entstanden 1773-75 in Salzburg, während er als Konzertmeister in fürsterzbischöflichem Dienst stand. Im Herbst 1777 schrieb Mozart dem Vater aus Paris: «Beim Soupée spielte ich das Strasbourger-Concert. Es ging wie öhl, alles lobte den schönen, reinen Ton.» Pachelbel war einer der wichtigsten Komponisten der süddeutschen Orgeltradition. Eines seiner schönsten Werke ist die Chaconne in f-Moll, im Original für Orgel gesetzt. Über einer Ostinato-Form mit einem sich ständig wiederholenden vier bis acht Takte dauernden Harmonieschema entwickelt sich das Thema durch alle Stimmen und nimmt immer wieder neue Formen und Farben an.

Wunder in Mozarts Schaffen

Musik in diversen Genres

«Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzerts», schrieb der Mozart-

Ronny Spiegel, 1982 in Winterthur geboren, begann mit sechs Jahren, Geige zu spielen. 1993 wurde er an der Yehu-

di Menuhin School in London aufgenommen. 2009 schloss er an der Musikhochschule Lausanne das Studium bei Gyulla Stuller ab. Meisterkurse bei Yehudi Menuhin, Tibor Varga, Erich Höbarth, Mauricio Fuks, Jean-Pierre Wallez, Sandra Goldberg und Isaac Malkin ergänzten seine Ausbildung. Heute ist Ronny Spiegel als freischaffender Musiker in diversen Genres tätig. Zahlreiche Konzerte mit dem erfolgreichen Balkan Trio «musique en route», dem «Kalaidoscope Stringquartet», dem Klavierquartett «s-ensemble» und der Camerata Schweiz prägen seine musikalische Tätigkeit. Studioaufnahmen im Bereich Pop/Rock, Elektro, aber auch Film und Werbung ergänzen sein musikalisches Schaffen.

Mehrfacher Wettbewerbs-Preisträger Hugo Bollschweiler wurde 1970 in Zürich geboren und wuchs in Luzern auf. Seine Studien der Viola an den Hochschulen von Fribourg, Basel, Baltimore (USA) und Zürich schloss er mit dem Solistendiplom ab. Er ist mehrfacher Wettbewerbs-Preisträger und Stipendi-

at des Peabody Conservatory, der Tonhalle-Gesellschaft und des Yellow Barn Chamber Music Festival. Als Kammer- und Orchestermusiker trat er an den Mostly Mozart (New York), Tanglewood, Lucerne, Davos, Donaueschingen und Yellow Barn Festivals und an den Hong Kong und New Zealand Art Festivals auf und unterrichtete als Dozent am Cincinnati College Conservatory Accent09 Festival, der Escola de Musica do Estado de Sao Paulo und am Austin Chamber Music Festival and Workshop. Von 2007 bis 2009 leitete er als Artist-in-Residence und Professor für Viola und Kammermusik die Streicherabteilung der Northern Kentucky University (USA) und als Artistic Director das Norse Chamber Music Festival. Er ist Künstlerischer Leiter und Dirigent des Stadtorchester Schlieren, der Orchestergesellschaft Affoltern (seit Herbst 2012) sowie Dirigent und Projektleiter des Jugend-Sinfonieorchesters Aargau. Samstag, 29. Juni, 20 Uhr, ref. Kirche Obfelden; Sonntag,, 30. Juni, 20 Uhr, ref. Kirche Affoltern.


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Veranstaltungen

Freitag, 21. Juni 2013

agenda

Ausstellungen Freitag, 21. Juni

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Affoltern am Albis 15.00/20.00: 50 Jahre Circus Royal Die grosse Jubiläumsshow. www.circusroyal.ch. Ticket-Hotline 0848 848 049. Kronenplatz. 19.30: Fahr.Werk.ö! präsentiert «West Side Story – east side reloadet». Mit 60 Jugendlichen verschiedener Kulturen. Marktplatz.

Bonstetten 18.00: Sommernachtsfest. Live-Musik mit Jill’s Cocktailband und kulinarischen Köstlichkeiten vom Hotel Oktogon. Guggenbühl Pflanzen AG, Gartencenter. Am Lochenweiher 16.

Obfelden 19.00-22.00: «Musig im Hirschengarten» mit Jöggu & Miggu. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Samstag, 22. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 15.00/20.00: 50 Jahre Circus Royal Die grosse Jubiläumsshow. www.circusroyal.ch. Ticket-Hotline 0848 848 049. Kronenplatz.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Ottenbach 18.30: Ottenbach60plus: Sternmarsch zur Feuerstelle Isenberg. Bei gutem Wetter ab 20 Uhr grillieren. Bitte Grilladen und Getränke selber mitbringen. Dorfplatz. Treffpunkt. 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi. Bei schönem Wetter open air. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 23. Juni Affoltern am Albis 11.00/15.00: 50 Jahre Circus Royal Die grosse Jubiläumsshow. www.circusroyal.ch. Ticket-Hotline 0848 848 049. Kronenplatz. 17.00: Kultur am Platz: «Musig us em Amt» mit der Schülerband der Oberstufe Ennetgraben. Marktplatz.

Obfelden 11.00: Matinée: Sitar- und BablaKonzert mit indischen Ragas im klassischen Stil und nepalesischen Volksweisen aus der Tradition der Newarkultur. Reservieren unter

Das Objekt der Begierde: Zwei Jugendgangs beanspruchen die «Bisou Bar» für sich. (Bilder Thomas Stöckli)

«Affoltern gehört uns allen» Jugendliche machen Theater auf dem Marktplatz «West Side Story – east side reloaded»: Das Theaterstück mit Jugendlichen auf dem Marktplatz Affoltern zieht Jung und Alt in seinen Bann. Heute Freitag ist die letzte Vorführung.

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Daniel Day Huber und Pascal Murer, Malerei, Zeichnungen, Holzskulpturen, Bronzeplastiken. Die Ausstellung dauert bis 14. Juli. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

................................................... von thomas stöckli Eifersuchtsdramen unter Nachbarn, Polizisten, die lieber mit ihren «Heldentaten» prahlen, als das Telefon abzunehmen, ein Gemeindepräsident, von dem alles etwas wollen und natürlich die zwei Jugendgangs, die sich um den Dorfplatz und die trendige «Bisou Bar» streiten. Aus diesen und mehr Handlungssträngen haben 60 Jugendliche – Asylsuchende vom MNA-Zentrum Lilienberg und Sek.-Schüler vom Schulhaus Ennetgraben – unter Anleitung des «Fahr.werk.ö!» ein Theaterstück konstruiert, das sich an «West Side Story» anlehnt und rund um den Affoltemer Kasino-Kopfbau spielt. Das Ergebnis: eine mitreissende Geschichte mit Musik, Tanz und Akrobatik. Für den Akrobatik-Teil sind die «BBoys» zuständig. Die Jugendgang beansprucht den Dorfplatz für sich, ebenso wie die «All be Stars», denen es mehr ums Tanzen geht. Die Konfrontation ist unvermeidlich. Hier die fingerschnippenden «All be Stars», dort die kapuzentragenden «B-Boys». Eine Mutprobe soll den Konflikt ein für alle Mal klären. Die harmonische Erkenntnis zum Schluss: «Affoltern gehört uns allen.» «Es ist spannend, wie sich die zwei Gruppen im Spiel gefunden haben», sagt Conni Stüssi vom «Fahr.werk.ö!» zur gemeinsamen Produktion der Jugendlichen vom Ennetgraben und vom Lilienberg. Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit dieser Art. Neu ist allerdings, dass die Vorstellungen nicht ums MNA-Zentrum, sondern auf dem Marktplatz stattfinden. Bereits vor der Premiere kamen am Mittwochmorgen einige Schüler in den Genuss, das Stück als Erste zu se-

Aeugstertal

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

Müll und Lärm: Den Anwohnern stinkts.

Stallikon

Modeschau als Teil der Mutprobe.

Artistisch: Die Jugendgang B-Boys.

Schulhaus Loomatt, Kunstforum, Massholderenstrasse: «Mandalas» - Bilder von Doris Rinderli, Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Einsatz: Die Polizei soll am Dorfplatz intervenieren. Ob das gut geht ...?

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Mittwoch, 26. Juni Affoltern am Albis

Montag, 24. Juni Hausen am Albis 07.30: Wanderung: Nüsellstock. Mit PW nach Rothenturm. Mit Bus nach Sattel. Mit Seilbahn nach Mostelberg. Mostelberg - Banneg Nütschboden - Hoch Tändli - Tüselstock via Steinschlag nach Rothenturm. Wanderzeit: 4¾ Std. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Zürcher, Telefon 044 764 07 62. Parkplatz Chratz. Treffpunkt.

ROSIE

CH-Premiere! Fr/Mo/Di/Mi 18 h, D gespr., ab 14/12 J.

PARADIES: HOFFNUNG Von Ulrich Seidl

hen. Und nicht nur die Jugendlichen folgten dem Geschehen gebannt. Auch Passanten blieben spontan stehen, um einige Minuten zuzuschauen – oder

CH-Premiere/3D-Proj.! Do 20.30 h (3D, E/d/f im Seehof 2) Sa/So 17.15 h (3D, D), So 17 h (3D, E/d/f im Seehof 2) MAN OF STEEL Ab 12/10 J. Von Zack Snyder, mit Henry Cavill uva.

auch gleich das ganze Stück zu verfolgen. Wer es bis jetzt verpasst hat, dem bietet sich heute Freitag um 19.30 Uhr die letzte Gelegenheit.

CH-Premiere/Nachm. reduz. Eintrittspr.! Do 17.45 h, 20.15 h (3D, E/d/f) Fr/Sa 20.15 h (3D, D) So/Mo/Di/Mi 20.15 h (3D, E/d/f), Sa/So auch 14.30 (D) Mi 14.30 (3D, D), ab 6, in Begl. ab 4 J.

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www.bickwiler.forum@bluewin.ch oder Telefon 079 266 89 12. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Di 14.30 h Dialekt, ab 14/12 J. Von Marcel Gisler, mit Sibylle Brunner uva.

Kino am Nachmittag!

17.00-21.30: BBQ-Smoker-Event. Spareribs, Roastbeef uvm. Gasthof Pizzeria Weingarten. Untere Bahnhofstrasse 8.

Atem- und Bewegungsmeditation zur Harmonisierung des Qi-Flusses. Telefon 079 811 29 59. Pontonierhaus an der Reuss.

MONSTERS UNIVERSITY – DIE MONSTER UNI SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Donnerstag, 27. Juni Bonstetten

Bonstetten

Dienstag, 25. Juni

20.00: «E-Reader-Lesegeräte für elektronische Medien». Roger Mella, Gemeinderat, stellt die von ihm getesteten Reader vor und macht auf Vor- und Nachteile aufmerksam. Anschliessend werden interressierte Teilnehmer in die Ausleihe von elektronischen Medien eingeführt.Bibliothek.

Bonstetten

Hausen am Albis

06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Näfels - Eggberg - Boggenmoor Obersee - Näfels. Wanderzeit ca. 5½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Ottenbach 19.00-19.50: Qi-Gong in der Natur.

08.50: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Zweidlen Laubberg - Glattfelden - Stadel. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof. Treffpunkt.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

VERBORGENES KÖNIGREICH 2. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr 18 h Sa/So 14.30 h, Mo/Di/Mi 18 h ALPSUMMER Dialekt, ab 8/6 J. Von Thomas Horat Letzte Tage! Sa 17 h, So 20.30 h FAST & FURIOUS 6 D gespr., ab 14/12 J. Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva. Letzte Tage! Fr/Sa 20.30 h HANGOVER 3 D gespr., ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva. 3. Woche! Mo/Di 20.30 h BEFORE MIDNIGHT E/d/f, ab 14/12 J. Von Richard Linklater, mit Julie Delpy uva. CH-Premiere/3D-Proj! Mi 20.30 h, E/d/f

WORLD WAR Z Von Marc Forster, mit Brad Pitt uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Hausen am Albis 21.00: Sommer-Disco mit maseba dance tribe. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Infos: www.muelibar.ch. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26.

5. Woche/Reduz. Eintrittspr./3D-Proj.! Mi 14.30 h EPIC – 3D, D. Ab 8, in Begl. ab 6 J.

2. Woche!

Sa 14.30 h, OV/d/f, ab 10/8 J.

DER IMKER Von Mano Khalil, mit Ibrahim Gezer uva. So 14.30 h 5. Woche THE BROKEN CIRCLE OV/d/f, ab 14/12 J. Von Felix Van Groeningen, mit Johan Heldenbergh uva. 3. Woche! Sa/So 17.15 h BEFORE MIDNIGHT E/d/f, ab 14/12 J. Von Richard Linklater, mit Julie Delpy uva. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h, E/d/f, ab 16/14 J

THE PLACE BEYOUND THE PINES Von Derek Cianfrance, mit Ryan Gosling uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr./3D-Proj.! Sa/So 14.30 h, (3D, D) D gespr. Ab 6, in Begl. ab 4 J.

MONSTERS UNIVERSITY Sa/So 17.15 h D gespr, ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva. CH-Premiere/3D-Proj.! Do/Fr/Sa/So 20.15 h (3D, D) Mo/Di/Mi 20.15 h (3D, E/d/f) MAN OF STEEL Ab 12/10 J. Von Zack Snyder, mit Amy Adams uva. 4. Woche!

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Sport

Freitag, 21. Juni 2013

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Kategoriensiege für Lucia Hasler und Walter Bickel

Aufstieg geschafft

Viele Säuliämtler am Nationalen OL vom 16. Juni

Mit einem klaren 6:1-Sieg gegen den Tabellenvierten Blue Stars sichert sich die 1. Mannschaft des FC Hausen den Aufstieg in die 3. Liga.

teilweise unglaublichen Schüssen auf 3:0. Aber auch dieses Resultat war nicht von Dauer. In der 24. Minute doppelte Ralph Huster zum Pausenresultat von 4:0 nach.

Unterstützt von fast 100 Zuschauern spielte die 1. Mannschaft des FC Hausen am Dienstagabend im Jonentäli gegen den Vierten der Tabelle Blue Stars Zürich. Bereits nach dem Anstoss brach ein Hausemer Stürmer durch die perplexe Zürcher Verteidigung und verpasste das Tor nur knapp. Wie in den bisherigen Spielen bestimmte das Team von Trainer Samir Ben Nejma mit kurzen Pässen und einem unwiderstehlichen Vorwärtsdrang das Spiel. Bereits in der 5. Minuten wurden die Anstrengungen belohnt: Michael Walti platzierte einen Weitschuss im gegnerischen Tor. Die Blue Stars hatten dem Ansturm der Oberämtler nichts entgegenzusetzen. In der 10. und der 16. Minute erhöhte Pascal von Aesch mit

Feier bis in den Morgen

Wegen den kurzen Reisewegen nahmen 39 Clubmitglieder der OLG Säuliamt am Nationalen Orientierungslauf auf dem Altberg (Kt. Zürich) teil – und dabei haben die Besten erneut gute Spitzenplätze belegt. Die OLG Piz Hasi – eine benachbarte Orientierungslaufgruppe aus dem Limmattal – organisierte am Sonntag, 16. Juni einen Nationalen Orientierungslauf auf dem Altberg, dem Hügelzug zwischen Limmattal und Regensdorf. Weil es an den Tagen eines Nationalen Orientierungsläufen in der ganzen Schweiz nur einen einzigen OL gibt und dabei wertvolle Punkte für die Jahreswertung vergeben werden, nehmen praktisch alle regelmässigen und insbesondere die guten OL-Läufer und Läuferinnen aus der ganzen Schweiz teil. An Nationalen Läufen muss mit bis zu 1500 Läufern gerechnet werden. Aufgrund des kurzen Anfahrtsweges konnten sich ungewöhn-

Dritte ihrer Kategorie: Lena Spalinger. (Bild zvg.)

lich viele Säuliämtler zur Teilnahme entschliessen. Vom Wettkampfzentrum Schulhaus Leepünt in Dällikon war Start und Ziel im Nordabhang des Altberges in ca. 1 km Fussmarsch leicht erreichbar. Die Bahnleger verstanden es, in diesem typischen Mittellandwald interessante Bahnen auszuhecken. Neben

gut belaufbaren Waldpartien erforderten auch feincoupierte Geländekammern genaues Kartenlesen. Überraschend grosse Findlinge dienten als geeignete Orientierungsmerkmale oder Postenstandorte. Im Wald konnten unterwegs auch deutliche Spuren und Suhlen von Wildschweinen beobachtet werden. Säuliämtler Kategoriensiege gab es bei D65 durch Lucia Hasler und bei H80 war Walter Bickel der Schnellste. Rahel Hatt lief ein hervorragendes Rennen in der Kat. DAK und holte sich den sehr guten 2. Rang, in der Kat. DAL wurde Lena Spalinger 3. Weitere Top-Ten-Plätze erreichten bei den Frauen Berti Kehrer mit dem 4. Rang D65, 5. Enikö Stüdeli DAK, 6. Lotti Spalinger D55, 7. Stefanie Steinemann DAL, 8. Yvette Zaugg D60, den 9. Rang holte sich die junge talentierte Hedingerin Sophia Strahl bei D14 und bei den Herren 4. August Grüniger H75, 5. Kaspar Oettli H50, 8. Konstantin Gürber HAK sowie 9. Michael Weber HAL.

FC Hausen künftig in der 3. Liga

In der Pause gab Trainer Samir nochmals den Tarif durch: «Nicht nachlassen, weiterkämpfen!» Auch wenn Blue Stars in der 52. Minute das Ehrentor zum 4:1 erzielte, folgte die Hausemer Mannschaft den Anweisungen und erhöhte in der 55. Minute durch Andreas Bitzi. In der 75. Minute schliesslich führte eine etwas unglückliche Aktion des gegnerischen Goalies zu einem Eigentor: 6:1. Wie schon in der ersten Hälfte liessen die Hausemer dem Gegner keine Chance und dominierten das Spiel klar. Durch den Sieg hat das Team bereits vor dem letzten Spiel am Samstag den Aufstieg in die 3. Liga geschafft – ein Erfolg der noch spontan bis früh in den Morgen gefeiert wurde!

Jugendschach im Mittelpunkt Generalversammlung des Schachclubs Hausen Am 13. Juni – einem schönen Sommerabend – fand die GV des Schachclubs Hausen in der Gartenwirtschaft des Restaurants Albishaus statt. Die Anwesenden konnten dank des attraktiven Jugendschachs auf ein erfreuliches Vereinsjahr zurückblicken. ................................................... von hanspeter zürcher Der Präsident Michael von Arx und der Jugendleiter Andy Tandler stellten die Diskussion über das Jugendschach-Turnier, bei dem 32 Knaben und Mädchen teilnahmen, in den Mittelpunkt des Abends. Besonders geschätzt wurde, dass die Gemeinde Hausen das Turnier mit einem finanziellen Beitrag unterstützte. Ein Anlass mit 32 Jugendlichen löst einen gewissen Materialverschleiss aus. So muss-

ten zum Beispiel vom Materialverwalter, Hans Andres, neue Schachuhren gekauft werden. Im Weiteren erhielt jeder Teilnehmende zur Erinnerung an sein Mitmachen, je nach Rang, einen kleineren oder grösseren Pokal; auch dies ein Kostenfaktor, der aber viel Freude bereitete. Man ist dankbar, dass die Zwinglistube von der reformierten Kirchenpflege gratis zu Verfügung gestellt wurde. Trotz der Kosten, ist es das Ziel, auch das nächste Jugendschach-Turnier, das Ende Oktober 2013 beginnen wird, wenn irgendwie möglich gebührenfrei anzubieten. Das zweite Thema der Versammlung war, wie sich ein Schachbetrieb für die erwachsenen Mitglieder durchführen lässt. Momentan ist die Anzahl Mitglieder dafür zu klein. Der Ehrenpräsident, Heinz Gick, schlug vor, eine Aktion mit kleinen Inseraten im Anzeiger zu starten; schon bei der Grün-

dung dieses Vereins habe das einst Wirkung gezeigt. Verschiedene weitere Anregungen und Empfehlungen wurden gemacht. Der Vorstand will alles prüfen, allerdings muss man sich bewusst sein, dass der Präsident und der Jugendleiter durch das Jugendschach zeitlich enorm beansprucht sind und daher andere Mitglieder sich für die Werbung und Durchführung eines Turniers für Erwachsene einsetzen müssten. Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt; ebenfalls konnte der Revisor den Bericht des Kassiers, Alois Seeholzer, zu Genehmigung empfehlen. Eine interessante GV ging somit zu Ende und man hatte einmal mehr gespürt, dass für Schachspieler, ob Mann oder Frau, der Ausspruch von Walther Rathenau zutrifft: Denken heisst Vergleichen! Mehr Information bietet: www.schausen.com.

Ein leistungsgerechtes Remis Schachclubs Wettswil und Olten trennen sich unentschieden In der vierten Runde der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft hielt Wettswil zuhause Olten in Schach und holte verdient einen Punkt. Die Ämtler liegen damit auf dem 4. Zwischenrang. ................................................... von kaspar köchli Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen genoss der Schachclub Wettswil Anfang Juni wieder einmal Heimrecht. Wie erwartet verlief der Kampf gegen das etwa gleichstarke Olten ausgeglichen. In den Reihen der Solothurner figurierten zwar keine absoluten Spitzenspieler, jedoch prägte grosse Ausgeglichenheit ihr Team. Die drei vordersten Bretter gingen stärkegerecht zugunsten der Ämtler aus. Auch wenn Theo Heldner, Sacha Georges und Daniel Christen für ihre Siege einiges härter als erwartet «arbeiten» mussten. Olten vermochte nach dreieinhalb Stunden mit zwei Siegen zu verkürzen, der Kampf wurde nun richtig spannend und jeder Ausgang schien möglich. Beim Stand von 3.5:3:5 war

noch eine Partie im Gang. Dort besass der Wettswiler Hanspeter Bieri ein zweifaches Bauernplus, sein König geriet aber auf der langen Diagonale bedrohlich ins Visier der feindlichen Dame, die zudem geschickt ihren hinterstellten Läufer als Assistenten beizog. Die Frage war nun, ob dieser vehemente Angriff unbeschadet abgewehrt werden und danach das Materialplus zum Sieg verwertet werden konnte. Eine schwierige rechnerische Sache, vor allem aufgrund der davonrinnenden Bedenkzeit. Nach kurzer Absprache mit der Teamleitung entschloss sich Bieri für den sicheren Weg. Mit ständigen Schachgeboten durch seine Dame hielt er den feindlichen Monarchen in dessen Ecke fest. Fachsprachlich heisst dies «Ewiges Schach» und bei Vorkommen von dreimal exakt der gleichen Stellung wird die Partie remis gewertet. Der Schachclub Wettswil kann mit diesem 4:4-Unentschieden gut leben und befindet sich jetzt mit fünf Punkten auf dem vierten Zwischenrang. Morgen Samstag steht das letzte Spiel vor der Sommerpause an. Zuhause im Gasthof Hirschen werden die Wettswiler alles daransetzen, gegen Baden zu

Gemeinschaft erleben im FC Knonau-Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Neue Junioren willkommen FC Knonau-Mettmenstetten nimmt auf Die Fussballjuniorenabteilung des FC Knonau-Mettmenstetten ist mittlerweile ein fester Bestandteil des regionalen Vereinslebens geworden. Vom 1. bis 10. Juli bietet der Fussballclub Schnuppertrainings an. Kinder zwischen 5 und 10 Jahren, die Lust haben, in einem Verein Fussball zu spielen, sind eingeladen, eines oder mehrere dieser Trainings zu be-

suchen. Je nach Altersstufe finden diese Trainingseinheiten jeweils am Montag, Mittwoch oder Freitag statt, entweder in Knonau oder in Mettmenstetten. Genaues Programm und Kontaktpersonen unter www.fckmm.ch. Ältere Junioren melden sich direkt bei Philippe Beuchat, Telefon 079 597 47 05 oder p.beuchat@sunrise.ch.

Trotz Blessur attackiert Der Wettswiler Jorin Gabriel steht auch im EKZ Cup in Hittnau als Zweiter auf dem Podest

Hanspeter Bieri holte für Wettswil den letzten halben Zähler zum 4:4. (Bild Kaspar Köchli)

punkten, um somit (abstiegs)sorgenfrei die Ferien geniessen zu können.

Resultate: Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 2. Runde, Wettswil - Olten 4:4: T. Heldner (2090 Elo) - S. Andjelkovic (1813) 1:0; S. Georges (2214) - A. Kamber (1975) 1:0; D. Christen (2235) - E. Lang (1884) 1:0; P. Aeschbach (2083) - Robin Angst (2112) 0:1; K. Köchli (2043) - S. Eggenberger (2044) remis; H. Bieri (1962) - D. Monnerat (1991) remis; U. Allenspach (1934) - W. Stegmaier (1905) 0:1; B. Lenzhofer (1792) - D. Dutoit (2000) 0:1.

Das dritte Rennen in der EKZ Rennserie stand diesmal wettermässig unter einem besseren Stern, als die zwei vorausgehenden Rennen. Nachdem Schwändi im April wegen zu viel Schnee abgesagt werden musste und in Wetzikon es Petrus nicht so gut mit den Mountainbike-Fahrern meinte, strahlte diesmal die Sonne vom blauen Himmel. Es machten sich fast 50 Fahrer auf die doch noch sehr nasse Strecke. Die vordersten Athleten mit Jorin auf dem vierten Startplatz kamen gut weg, während es hinten im Feld zu einem Massensturz kam. Es gab Aufstiege, schlammige Waldstücke mit nassen Wurzeln und Wiesenabfahrten zu bewältigen. In der ersten Runde streifte Jorin mit der Achsel einen Ast, was einige blaue Flecken hinterliess, ihn aber nicht davon abhielt, voll zu attackie-

Jorin Gabriel in Hittnau. (Bild zvg.) ren. Schon Ende der ersten Runde war er auf Platz zwei und diesen sollte er auch in den beiden weiteren Runden verteidigen. Ein weiteres tolles Ergebnis in dieser Saison.


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Sport

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«Easy-Rider» und Pet Shop Boys 27. Patrouillenritt des Reitvereins Müliberg Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 27. Mal führte der Reitverein Müliberg wieder den traditionellen Patrouillenritt mit über 50 Patrouillen durch.

Schwing-Nachwuchs von links: Dario Stähli, Jan Stähli, Beat Reichmuth, Lukas Hofstetter, Damian Furrer und Tim Hagenbucher. (Bild Anja Bernhard)

Ausgezeichnete Ämtler Ein intensives Schwingwochenende In Büsingen fand vergangenes Wochenende das Nordostschweizerische Nachwuchsschwingfest und das Schaffhauser Kantonale statt. An beiden Tagen nahmen Ämtler Schwinger eine Auszeichnung mit nach Hause. Am Samstag waren rund 160 Nachwuchsschwinger von den Jahrgängen 1995 bis 1999 am Start. Die sechs Ämtler Teilnehmer wurden von ihren Gegnern aus dem ganzen NOS Gebiet herausgefordert. Den begehrten Zweig (die Auszeichnung) konnte sich Damian Furrer (Islisberg) erringen. Er erreichte eine Punktzahl von 55.75, mit drei gewonnenen, einem gestellten und zwei verlorenen Gängen. Der Sieger dieses Jahrgangs erreichte 59.00 Punkte. Auch die Aktivschwinger waren am Sonntag in den Hosen. Auf demselben Platz wurde das Schaffhauser Kantonale Schwingfest durchgeführt. Mar-

co Nägeli als bester Ämtler, schwang wieder weit vorne mit. Nach vier gewonnenen und zwei verlorenen Gängen war er mit 56.75 Punkten auf dem guten 5. Rang und erhielt somit den Kranz, dieser bringt ihn immer näher ans Eidgenössische. Mit 59.50 Punkte siegte der Thurgauer Beni Notz gegen Roger Rychen. Anja Bernhard, Schwingklub Albis

Ämtler Resultate: Nordostschweizerische Nachwuchsschwingfest: Jahrgang 1997: Beat Reichmuth, Mettmenstetten, 53.25 Punkte; Jahrgang 1998: Damian Furrer, Islisberg, 55.75 Punkte, Tim Hagenbucher, Affoltern, 54.25 Punkte, Lukas Hofstetter, Birmensdorf, 52.50 Punkte; Jahrgang 1999: Dario Stähli, Hedingen, 54.00 Punkte, Jan Stähli, Hedingen, 34.25 Punkte. Schaffhauser Kantonales Schwingfest: Marco Nägeli, Mettmenstetten, 56.75 Punkte, Roman Nägeli, Schönenberg, 55.50 Punkte, Nik Junker, Mettmenstetten, 34.25 Punkte, Stefan Künzi, Mettmenstetten, 34.00 Punkte, Matthias Furrer, Islisberg, 34.00 Punkte.

Bei tagsüber perfektem Reit-Wetter, das aber den ersten Patrouillen eine unfreiwillige Morgen-Dusche bescherte, machten sich die Reiter und ihre Pferde ab dem Startplatz «Im Will» auf, einen rund 3½-stündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den sieben Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste der Reiter an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war «Go West» und so mussten sich die Teilnehmer auf spannende Cowboy-Abenteuer einlassen. Zum Beispiel mussten zwielichtige Gäste im Saloon vom Pferd aus bewirtet werden oder Fische gefangen und auf den Grill verfrachtet werden. Es mussten mit dem Tomahawk Büchsen erlegt und ein Pferd eingefangen werden. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch eine Runde Prärie-Golf. Dieses Spektakel konnte direkt von der Festwirtschaft aus bei einem kühlen Getränk oder einer feinen Wurst genossen werden. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rangverkündigung sitzen blieben. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren wurden auch diesmal wieder an die drei schönsten oder ausgefallensten Patrouillen in der Kategorie «Bestes Kostüm» gekürt. Auf den

Die Gewinner der Kostümprämierung: Patrouille «Go West»-Pet Shop Boys mit Sound (Sandra Glattfelder und Anni Albisser) …

… und Patrouille «Easy-Rider» (Simone Egli und Martina Inderbitzin). (Bilder zvg.) ersten Platz schafften es gleich zwei: die «Easy-Rider» (Simone Egli und Martina Inderbitzin) und die «Go West»Pet Shop Boys (Sandra Glattfelder und Anni Albisser). Auf dem dritten Rang landeten der Sträfling und der ihn verfolgenden Cowboy (Myriam Taiana und Stephanie Koller).

Auszug aus der Rangliste Patrouillenritt: 1. Patricia Patriarca und Nadja Patriarca, 2. Michelle Steinauer und Michele Gottwald, 3. Claudia Schiller und Tiia Markkanen, 4. Simone Sidler und Sepp Steiner, 5. Sonja Walser und Urs Walser. Vollständige Rangliste unter www.rvmueliberg.ch.

Nationales Turnier und Schülertraining Handicap unterbieten Das kommende Wochenende bietet dem Bezirk Affoltern zwei interessante Karatesport-Ereignisse in der Schachenhalle. Am Samstag ist ein Schülertraining, am Sonntag nehmen 300 Lizenzierte am nationalen Karate-Turnier teil. Die Shukokai Karate-Albis Schule organisiert am kommenden Wochenende im Sportzentrum Schachen in Bonstetten zwei spannende Karate-Anlässe. Am Samstagnachmittag, 22. Juni, um

13 Uhr wird ein gratis Schülertraining offeriert. Das Lehrerteam mit Dojo-Leiter Andi Müller, 4. Dan, und Hans Frischknecht, 2. Dan, werden allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Sportart Karate näherbringen. Karate, das seinen Ursprung in Japan hat, ist ein ausgezeichnetes Training für Körper und Geist. Am Sonntag, 23. Juni, von 9 bis 16.30 Uhr findet zum ersten Mal im Bezirk Affoltern ein nationales Jugendturnier im Rahmen der Junior Karate League statt. Über 300 Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren aus der gan-

zen Schweiz werden in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf) Wettkämpfe bestreiten. Die Heimmannschaft der in Affoltern ansässigen Karateschule Karate-Albis wird mit 50 Athleten vertreten sein. Rund 70 Helfer werden dafür sorgen, dass die Teilnehmer und die begleitenden Eltern, Göttis, Gotten und Grosseltern einen reibungslosen Ablauf erleben können. Auch Besucher sind willkommen. Während des ganzen Turniertags bietet die Festwirtschaft kalte und warme Mahlzeiten, Snacks, Getränke und vieles mehr an.

Ne Waza: Judo trifft auf Jiu-Jitsu Am Samstag, 15. Juni, fand das zweite offizielle SJV Ne-Waza System Turnier in Uster statt. Ne-Waza System ist eine neue Wettkampfform, welche vom Schweizer Judo- und Ju-Jitsu-Verband 2013 ins Wettkampfprogramm aufgenommen wurde. Das Spezielle an dieser Wettkampfform ist, das sich nun Judoka mit Kämpfern der Disziplinen Ju-Jitsu und Brazilian Jiu-Jitsu in einem Turnier messen können. Der sechsminütige Kampf beginnt im Stand. Der Hauptanteil des Geschehens findet jedoch in der Bodenlage statt. Das Regelwerk wurde praktisch vom Brazilian Jiu-Jitsu übernommen. In der Bodenlage gilt es durch das Erlangen verschiedenster Positionen Punkte zu sammeln. Gelingt es einem Kämpfer seinen Gegner zu submisionieren, das heisst ihn durch Gelenkhebel oder Würgetechnik zur Aufgabe zu bringen so gewinnt dieser den Kampf mit 100 Punkten. Der Budo-Sport-Club Affoltern schickte vier Teilnehmer ins Wettkampfgeschehen. Jonah Buchmann

U21 aus Ottenbach, Samuel Burkhardt U18 aus Hedingen, so wie Jan Wohlgemut und Philipp Blanc beide U18 aus Affoltern. Da es in dieser jungen Disziplin noch nicht in allen Al- Von links: Jan Wohlgemut, Philipp Blanc, Jonah Buchterskategorien ge- mann, Samuel Burkhardt. (Bild zvg.) nügend Anmeldungen hatte, wurden alle Kategorien U18 nahme überzeugte auch Coach Patrick bis Elite zusammengelegt, es wurde le- Schmidli. Hatte man sich doch intendiglich in Gewichtsklassen eingeteilt. siv auf diesen Anlass vorbereitet. WeiDie jungen Ne-Waza Figther vom tere Erfolge in diesem neuen WettBSCA mussten in manchen Begegnun- kampfsystem sind daher nicht auszugen gegen 20 Jahre ältere Athleten an- schliessen. treten. Am Tag nach dem Ne-Waza TurAlle vier BSCA-Athleten meisterten nier fand in der gleichen Wettkampfihre Aufgabe sehr gut, am Ende reich- halle das Schüler-Judoturnier statt. te es für zwei Bronzemedaillen, ge- Auch hier durften die Kämpfer des Buwonnen durch Jan Wohlgemut und do-Sport-Clubs wieder Medaillen mit Philipp Blanc. Jonah Buchmann schei- nach Hause nehmen: Gold für Aline terte erst im kleinen Final um Rang 3 Erni U15 und zweimal Bronze für Toni und belegte somit den erfolgreichen 5. Miskovic und Luca Schmidli rundeten Schlussrang. Die Freude an der Teil- das erfolgreiche Wochenende ab.

Öffentliches Golfturnier in Affoltern Bill und Siegfried Getränkehandel AG sponsert eines der sechs Golf-Qualifikationsturniere der öffentlichen Golfplatz-AffolternMeisterschaft. Neben einem Essen für zwei Personen im Restaurant Central gibt es Einkaufsgutscheine von Bill & Siegfried zu gewinnen und weitere Überraschungen. Am Samstag, 22. Juni findet um 10 Uhr die zweite Runde statt. Alle dürfen mitspielen auch ohne Golferfahrung. Das Schöne am Golfsport ist die Möglichkeit, auch mit wenig Kenntnissen eine gute Platzierung zu erspielen. Wer mindestens vier Turniere bestreitet, kann am Final teilnehmen. Bei mehr als vier Teilnahmen können die schlechtesten Ergebnisse gestrichen werden. Eine Turnierteilnahme kostet für Gäste inklusive Tageskarte nur 70 Franken. In dieser Sportart spielt man nicht gegen andere Spieler, sondern nur gegen das eigene Handicap. Spielt man zum ersten Mal ein Turnier und hat

wenig oder gar keine Erfahrung, startet man mit einem HCP 24 (Handicap). Bei Golferinnen und Golfern mit einem offiziellen und aktuellen HCP wird dieses durch 3 geteilt. Alle HCP werden nach jedem Turnier neu berechnet. Hat ein Teilnehmer mit HCP 24 fünf Schläge weniger gespielt als die Platzvorgabe 54 + HCP 24 = 78, so wird das gestartete HCP + Vorgabe mit 2 multipliziert, das gespielte HCP + Vorgabe mit 3 und dann das Ergebnis durch 5 geteilt. Das Ergebnis entspricht dem neuen HCP, in diesem Falle neu HCP 21 [(2 x 78 + 3 x 73) : 5 = 75, 75 - 54 = neues HCP 21]. Wer sein HCP mit den meisten Schlägen unterspielt, gewinnt das Turnier. Die Turniere haben immer einen geselligen Teil mit anschliessendem Grillieren und gemütlichem Zusammensein. Am 19. Loch – so heisst in der Golfersprache das Restaurant – spielen bekanntlich alle ein viel besseres Golf als auf dem Platz selbst ...! Anmelden kann man sich über info@golfplatz-affoltern.ch oder jeden Tag ab 10 Uhr beim Golfplatz.

In guter Erinnerung: das Golfturnier vom Mai 2013. (Bild zvg.)


Sport

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Erstes Aufstiegsspiel gewonnen Aktive des TC Wettswil / TC Säuliamt besiegen den TC Zug Nach makellos absolvierter Gruppenphase hat die auf diese Saison hin neu formierte junge 2.-Liga-Mannschaft mit Spielern des TC Wettswil und des TC Säuliamt auch im ersten Aufstiegsspiel keine Schwächen gezeigt: Gegen den TC Zug gab es einen 6:0Heimsieg. 9:0, 9:0, 9:0: Die Resultate der in dieser Saison unter der Flagge des TC Wettswil spielenden «Joint Ventures» der beiden Säuliämtler Tennisclubs waren in den Gruppenspielen an Deutlichkeit nicht zu überbieten. In 27 Partien gaben die TCW-Spieler gerade einmal zwei Sätze ab, und nicht weniger als sieben Matches endeten aus Sicht der Gegner mit der «Höchststrafe» von 0:6, 0:6, in Tenniskreisen als «Velo» bekannt. Die Vorschusslorbeeren, mit denen das Team von Coach und Captain Guido Baumann in die Saison gestartet war, erwiesen sich als berechtigt. Angesichts dieser Ausgangslage erstaunt es nicht, dass die Erwartungen im Umfeld des Teams auch für die Fortsetzung hoch waren, obwohl Baumann immer betonte, dass ein Aufstieg alles andere als einfach zu reali-

sieren sein würde. Bereits das erste Aufstiegsspiel gegen den TC Zug sah nach einem harten Prüfstein aus, waren die Zuger doch nominell vor allem auf den vorderen Positionen stark besetzt. Es kam allerdings etwas anders: Die Gäste mussten ersatzgeschwächt antreten und insbesondere auf ihre Nr. 1, Philipp Hürlimann, verzichten. Die sich daraus ergebenden Konstellationsverschiebungen wirkten sich deutlich zugunsten des Heimclubs aus.

Klare Resultate und ein «Tennis-Krimi» So sah sich Dominique Gilli (R3) nicht einem gleichklassierten Spieler gegenüber, sondern mit Florian Hotz (R5) einem etwas schwächer eingestuften. Der junge Zuger spielte zwar ein gepflegtes und durchaus attraktives Tennis, konnte aber insbesondere im ersten Satz sowohl bezüglich Tempo als auch in Sachen Ballsicherheit nicht mit dem Wettswiler mithalten und musste den 6:0-, 6:3-Sieg seines Gegners zur Kenntnis nehmen. Noch einseitiger verliefen die Matches von Fabian Hubmann (R4), Thibault Gagnaux (R5) und Adrian Schalbetter (R5), die

ihren Gegnern Maximilian Brecht (R7), Nicolas Trinler (R9) und Pirmin Hotz (R9) insgesamt nur drei Games überliessen, wobei Thibault Gagnaux die 6:0-, 6:0-Statistik seines Teams um einen weiteren Punkt verbesserte. Nicolas Schärer (R5) und sein Gegner Christoph Oberle (R8) waren dafür besorgt, dass die Zuschauer doch noch in den Genuss eines kleinen Tennis-Krimis kamen. Oberle überraschte das Publikum und wohl auch seinen Gegner mit einer beeindruckenden Vorhand, die er von der Grundlinie aus allen Lagen abfeuerte, insbesondere im ersten Satz mit beeindruckender Sicherheit. Im zweiten Satz fand Schärer besser ins Spiel, verschaffte sich mit seinem starken Service in den Aufschlagsspielen zunehmend Luft und variierte auch besser, so dass er schliesslich mit 1:6, 6:4, 6:3 das Match erfolgreich beenden konnte. Nachdem die Begegnung nach den Einzeln bereits entschieden war, wurde auf die bedeutungslosen Doppel verzichtet. Bereits am kommenden Sonntag, 23. Juni, steht ab 10 Uhr vormittags die zweite Aufstiegsrunde an. Der TC Wettswil geniesst wiederum Heimrecht, und bei einem Sieg könnte das junge Team den Aufstieg in die 1. Liga feiern. Mit dem TC Seedorf ist allerdings ein starker Gegner auf dem Ettenberg zu Gast – ein zahlreiches und begeisterungsfähiges Publikum könnte für das Heimteam Gold wert sein. (BK)

Für den TC Wettswil erfolgreich (von links): Fabian Hubmann (R4), Dominique Gilli (R3), Nicolas Schärer (R5), Adrian Schalbetter (R5), Thibault Gagnaux (R5). (Bilder zvg.)

Infos unter www.tcwettswil.ch.

Hinten von links: David Keller, Sven Anders, Peter Zwicky, Christoph Schönbächler und Fredi Marek. Vorne: Carsten Beck und Herve Brünisholz. (Bild zvg.)

Künftig in der 1. Liga Jungsenioren des TC Säuliamt steigen auf Die Jungsenioren des TC Säuliamt spielten am vergangenen Sonntag in Rüti um den Aufstieg in die 1. Liga. Die Mannschaft um Captain Fredi Marek freute sich sehr auf das letzte Aufstiegsspiel. Die Euphorie im Team war sehr zu spüren. Nach der souveränen Gruppenphase und einer makellosen Leistung in der ersten Aufstiegsrunde, war der Aufstieg für die Säuliämtler greifbar nahe. Das Spiel begann am Sonntagmorgen um 9 Uhr bei niedrigen Temperaturen. Die Säuliämtler konnten mit Carsten Beck R7 (6:1, 6:0) bereits früh in Führung gehen. Peter Zwicky R7 musste sich gegen einen sehr starken Spieler mit 2:6, 2:6 geschlagen geben. In der Zwischenzeit konnten Herve Brünisholz R7 (6:0, 6:3) und Sven Anders R7 (6:7, 5:7) ihre Spiele für sich entscheiden. Christoph Schönbächler hatte einen ziemlich harten Broken

Faustball: Start in die Meisterschaft ist geglückt

TC Stallikon öffnet Tore Start der allseits beliebten Sonntagsdoppel Der Tennissport hat sich längst vom Snob-Image gelöst und die Kapsel der Exklusivität gesprengt. Ganz in diesem Sinne versteht sich der Tennisclub Stallikon, der weitherum bekannt ist für seine Geselligkeit und Familienfreundlichkeit.

Jahr brilliert der Club mit einer schlichten, aber wunderschönen Pergola, wo den Spielerinnen und Spielern oft der feine Duft aus dem ebenfalls neuen Barbecue Smoker um die Nasen zieht. Natürlich waren die Stalliker auch mit verschiedenen Mannschaften im Interclub vertreten und brauchten sich dort nicht zu verstecken – auch Dass die vier Plätze im Ortsteil Sellen- wenn die Erstliga-Mannschaft der Sebüren in einem hervorragenden Zu- nioren wieder in die zweite Liga abgestand sind, versteht sich fast von stiegen ist und das junge Zweitligaselbst. Aber in den letzten Jahren sind Team der Aktiven knapp den Aufstieg vor allem Investitionen abseits des ro- in die erste Liga verpasst hat. ten Sandes getätigt worden – nach Am Sonntag, 23. Juni, starten jetzt neuen Duschanlagen und einer neuen die allseits beliebten Sonntagsdoppel. Küche wurde vor einem Jahr die poly- Dabei trifft man sich einfach im Club sportive Note mit einem Profi-Tisch- und spielt von 11 bis 14 Uhr ad hoc tennistisch gespielt, und in diesem zusammengestellte Doppel. Am nächsten Sonntag werden bei dieser Gelegenheit die neuen Mitglieder offiziell begrüsst. Eingeladen sind auch all jene, die Neumitglieder werden wollen. Gerne zeigen die Vorstandsmitglieder am Sonntag allen Interessenten die Anlage und geben Auskünfte über Club Clubleben. Die Anlage in Sellenbüren ist in hervorragendem Zustand. und Der Apéro ab 11 Uhr findet bei jedem Wetter statt. Wer sich schon vorgängig ein Bild vom Tennisclub Stallikon machen möchte, findet unter www.tcstallikon.ch eine Fülle an Informationen. Gesellige Runde in der neuen Pergola. (Bilder zvg.)

erwischt. Es war ein sehr taktisches Match, doch Christoph fand die richtige Antwort auf das Spiel seines Gegners. Mit 6:4, 5:7, 6:2 rang er die Nummer 1 von Rüti schliesslich nieder. Somit stand es 4:1 für das Team aus dem Säuliamt. Captain Fredi Marek war sehr zuversichtlich, dass auch die Nummer 6, David Keller (R9), seinen Match gewinnen würde. Dieser liess nichts mehr anbrennen und holte für das Team mit einem 6:2, 6:0 den letzten wichtigen Punkt für den Aufstieg. Mit einem 5:1 gegen den TC Rüti haben sich die Jungsenioren vom TC Säuliamt für die 1. Liga qualifiziert. Die Doppel wurden bei diesem Spielstand nicht mehr durchgeführt. Nun stehen diesen Sommer noch die Säuliamt Open (25. bis 28. Juli) und die Clubmeisterschaften vom TC Säuliamt am 30. August bis 1. September an, wo sich die Spieler miteinander messen können.

Organisator Roland Meier verliest die Rangliste. (Bild zvg.)

Siegreiche Veteranen aus dem Säuliamt Freundschaftsschiessen gegen Bezirk Muri Nicht nur das Wetter, sondern der durch Roland Meier aus Muri bestens organisierte Wettkampf zwischen dem Bezirk Muri und Affoltern spornten die Schützinnen und Schützen zu Höchstleistungen an. 106 Teilnehmer, ein neuer Rekord, gaben ihr Bestes im Schiessstand in Benzenschwil. Das Niveau war hervorragend. War doch der Durchschnitt der 55 Schützinnen und Schützen aus Affoltern mit 91,7 Punkten sehr hoch. Der Bezirk Muri mit 51 Teilnehmern erreichte einen Durchschnitt von 90,0 Punkten. Das Höchstresultat schoss Heinz Hug aus Ottenbach mit 98 Punkten.

stube, waren alle Tische bis auf den letzten Platz besetzt. Der offerierte Imbiss wurde durch sehr freundliches Personal serviert. In Gesprächen wurden alte Erinnerungen vorgetragen, es war eine super Stimmung. Gespannt warteten alle auf Roland Meier, welcher das Absenden durchführte. Dass der Bezirk Affoltern gewinnen konnte, machte den Präsidenten Toni Hauser schon etwas stolz, waren doch in den vergangenen Jahren die Veteranen aus Muri meistens besser.

Die besten Schützen aus dem Bezirk Affoltern: Heinz Hug 98 Punkte, Jakob Schenkel 96, Hans Marti

Geselligkeit ein wichtiger Teil Dass die Geselligkeit ein wichtiger Teil dieses Anlasses war, zeigte sich im Anschluss. In der gemütlichen Schützen-

und Herbert Fankhauser 95, Walter Grimmer und Alfred Koller 94, Hans Kern 93, Bruno Künzli 92, Adolf Bichsel. Fritz Suter, Alfons Rütimann, Peter Zürcher, Hans Gerhard, Robert Graf, Hans Pfister, Alois Zemp, alle 91 Punkte. Alle Resultate unter www.bsva.ch.

Affoltern spielte am Eröffnungstag des ETF in Biel in der Kategorie Senioren um die Medaillen. Die Gruppenspiele in der Vorrunde, sowie den Viertelund Halbfinal gewann man souverän. Einmal mehr kam es im Final zur Begegnung zwischen Neuendorf und Affoltern. Der 1. Satz ging nach einem Satzball zugunsten von Affoltern dennoch mit 12:10 an Neuendorf. Im 2. Satz waren die Verhältnisse schon bald klar und Neuendorf konnte sich als Turnfestsieger feiern lassen. Der aufkommende Wind konnte den Faustballern nichts anhaben und Affoltern feierte auch die Silbermedaille.

Siegreiche Runden für erste und zweite Mannschaft In der Meisterschaft, nach wetterbedingten Verschiebungen kam es am 8. Juni zur Heimrunde der 2. Liga Mannschaft. Affoltern 2 konnte einmal mehr ihre Erfahrung und Cleverness ins Spiel bringen und gewann die vier Spiele mit nur einem Satzverlust. Sie führen somit die Tabelle bereits wieder vor Dietikon und Satus Schlieren an. Die nächste Runde findet am 29. Juni ab 12 Uhr in Schlieren statt. Im GLZ-Cup überstand man die erste Runde gegen Dietikon mit 5:0 und ist somit für den Züri-Cup spielberechtigt, wo man auswärts auf Jona 5, ebenfalls aus der 2. Liga, trifft. Affoltern 1 konnte nach einem durchzogenen Start in der dritten Runde der 1. Liga, im heimischen Moos, sämtliche drei hart umkämpften Partien für sich entscheiden und auf den 4. Rang vorstossen. Der Abstand auf den 5. Platz beträgt bereits vier Punkte und auf den letzten sind bereits deren acht. Die nächste Runde findet am 22. Juni in Schlieren statt.


kunst im stall die etwas andere Galerie Bernadette Galli Unt. Bahnhofstr. 6 www.kunstimstall.ch 8932 Mettmenstetten Mobil 079 754 65 58

Tage der offenen Tür 21., 22. und 23. Juni 2013 von 14 bis 21 Uhr Schauen, verweilen, kennen lernen und diskutieren, bei einem kühlen Getränk, Häppli oder etwas Süssem. Jeder Besucher erhält ein kleines Geschenk, solange Vorrat. Ich freue mich auf Ihren Besuch.


Extra

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volg-rezepte

Im Spital Affoltern geboren

Überbackene Forellenfilets

Lena Luisa, 18. April. (Bilder Irene Magnin) Für 4 Personen

Curtis Burger zeigt die Choreografie vor, die Schüler machen begeistert mit. (Bilder Thomas Stöckli)

Patrick Jan, 6. Juni.

Strandfussballer und Star-Choreograf sorgten in Affoltern für Bewegung «Fitness for Kids» in der Schuleinheit Butzen/Semper

May Lucia Jocelyne, 9. Juni.

Primarschülern auf leicht verständliche Art und Weise zu vermitteln, wie einfach es ist, einen gesunden Lebensstil zu führen – das ist die Idee hinter «Fitness for Kids». Kürzlich war das Programm in Affoltern zu Gast. ................................................... von thomas stöckli

Matti, 10. Juni.

Ilenia, 11. Juni.

Seine Choreografien bringen normalerweise die Stars ins Schwitzen: Curtis Burger ist seit den Anfängen im Kreativteam von DJ Bobo und stand als Tänzer mit Stars wie Michael Jackson und Justin Timberlake, Britney Spears und Mariah Carey auf der Bühne. Am Donnerstagmorgen, 13. Juni, bewegen sich in der Stigelihalle in Affoltern erst 130 Kinder der Unterstufe, dann 180 Mittelstufenschüler nach seinen Anweisungen. Immer wieder treibt er sein junges Publikum mit Rufen und Klatschen an, rennt mal hier-, mal dorthin, um etwas an der Haltung zu korrigieren. Die Schüler machen mit Begeisterung mit – die Lehrer ebenso. Es ist bereits das zweite Gastspiel des Stars bei der Schuleinheit Butzen/Semper. So sieht es das Konzept vor: Beim ersten Besuch thematisiert

der Instruktor auf spielerische Art das Bewusstsein für den Körper. Insbesondere geht es um gesunde Ernährung und Bewegung. Für alle Teilnehmer gab es ein blaues «Fitness for Kids»-T-Shirt – ein helleres für die Schüler, ein etwas dunkleres für die Lehrer. Fünf bis acht Wochen später kehrt der Instruktor zurück, diesmal mit einem prominenten Botschafter, der die Kinder zusätzlich motivieren soll, auch künftig einen gesunden Lebensstil zu verfolgen. In Affoltern ist dies Stephan Meier, Stürmer der Beach- Stars für Fitness: Curtis Burger (hinten) und Stephan Meier. Soccer-Nationalmannschaft. «Die Gesundheit der Kin- sammen mit ‹Fitness for Kids› ein, die der liegt mir am Herzen», verrät Mei- Schüler zu einer gesunden Körpereiner, «deshalb setze ich mich gerne zu- stellung zu motivieren.»

wetter

Endlich Sommer: Badi-Tipps der bfu «Water Safety»: Schwere Unfälle bei Kindern in und am Wasser vermeiden. Endlich ist der Sommer da! Und bei diesen Temperaturen lässt eine Erfrischung im angenehm kühlen Wasser nicht lange auf sich warten. Doch Vorsicht: ein Kind kann in 20 Sekunden untergehen und ertrinken. Die Botschaft lautet deshalb: «Kinder immer im Auge behalten. Kleine in Reichweite». Dazu einige Tipps:

bauernregel «Glühn Johanniswürmchen (24. Juni) helle, schöner Juni ist zur Stelle.»

– Kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen, das heisst aus maximal drei Schritten Entfernung. – Die bfu empfiehlt Kindern zwischen 6 und 9 Jahren, die schwimmen können, den Wasser-SicherheitsCheck WSC zu absolvieren. – Badmeister sind keine Babysitter! Weitere Tipps zur Vermeidung von Ertrinkungsunfällen bei Kindern und einen Wettbewerb finden sich unter water-safety.ch.

20 g Butter für die Form 2 Zwiebeln, fein geschnitten 4 Forellenfilets, ca. 600 g Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Dill 100 g Champignons, in Scheiben 1 dl Weisswein 100 g Sbrinz, gerieben

Zubereitung Ofen auf 220°C vorheizen. Eine Gratinform mit wenig Butter ausstreichen und die Zwiebeln darin verteilen. Forellenfilets mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Dill würzen, in die Form legen und mit den Champignonscheiben belegen. Den Wein dazugiessen. Form mit Alufolie bedecken und in der Ofenmitte ca. 10 Min. garen. Alufolie entfernen, Grill auf höchste Stufe stellen. Restliche Butter in Flocken über den Fisch geben und den Sbrinz darüberstreuen. Auf der obersten Rille 4-5 Min. überbacken. Zubereitung ca. 15 Minuten und 15 Minuten garen.

Schokolade-Basilikum-Kuchen mit Mars-Topping, für 12 Stück 60 g dunkle Schokolade, z.B. Crémant 100 g Butter 6 Basilikumzweige 2 Eier 100 g Rohzucker 2 Pr. Salz 2 Msp. Pfeffer, gemahlen 4 EL Milch 120 g Mehl 1 TL Backpulver 2 TL Volg-Kakaopulver Mars-Topping: 1 Mars-Riegel 4 EL Vollrahm

Zubereitung Backofen auf 180° C vorheizen. Schokolade und Butter über dem heissen Wasserbad schmelzen, leicht auskühlen lassen. Inzwischen Basilikumblätter fein schneiden. Ei und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, bis die Masse hell und fest ist. Salz und Pfeffer beigeben. Butter-Schokolademischung und Basilikum darunterrühren und Milch beigeben. Mehl, Backpulver, und Kakaopluver darüber sieben und sorgfältig darunterziehen. Teig in Silikonförmchen füllen und in der Ofenmitte ca. 20 Min. backen, Nadelprobe machen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Für das Topping Mars zerkleinern und mit Rahm bei kleiner Hitze schmelzen. Über die ausgekühlten Kuchen giessen. Zubereitung ca. 30 Minuten und ca. 20 Minuten backen.


Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 8. August 2013 Glaubenberg – Panoramastrasse 09.30 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 5. September 2013 Oberalp–Surselva 09.00 Uhr Fr. 38.– Freitag, 20. Dezember 2013 Christmas Tattoo Zürich Fr. 121.– 18.00 Uhr Kategorie 2, inkl. Eintritt Ferienreisen 2013 26. bis 30. August 2013 Bayrischer Wald DZ/HP Fr. 680.– 30. September bis 5. Oktober 2013 Seefeld DZ/HP Fr. 790.– 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer Klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.– Über Ihre Anmeldung freuen wir uns.

«Akte Fleisch» Dokumentarfilm Fachleute diskutieren die Auswirkungen des Fleischkonsums auf das ökologische und klimatische Gleichgewicht der Erde, die Gesundheit und die Tiere! Mittwoch, 26. Juni, 20 bis 21 Uhr Kulturraum Thalwil Bahnhofstr. 24, Thalwil / Eintritt frei

Göttliches Prophetisches Heilen Aufzeichnung Sonntag, 23. Juni, 10 bis 11 Uhr Universaler Begegnungsort Steinackerstrasse 24, Urdorf Eintritt frei

Single-Grillparty in Zug Samstag, 22. Juni 2013, ab 19.00 Uhr. Neue Leute kennen lernen! www.events2love.ch, 041 712 12 02

Restaurant Hirschen 8912 Obfelden Telefon 044 761 42 06

Blasmusik-Konzert mit der Blechmusig-Kleinformation

MEZZOFORTE Donnerstagabend, 27. Juni 2013 Konzertbeginn: 19.00 Uhr (bei jeder Witterung, gedecktes Zelt!) Bruna Bortoluzzi und Team

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048 2013  

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