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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 47 I 171. Jahrgang I Dienstag, 20. Juni 2017

Besucherfreundlich

Übernahme geregelt

Das Spital Affoltern erstrahlt online in neuem Glanz. > Seite 3

Nach langjährigen, zähen Verhandlungen hat Knonau sein Pfarrhaus wieder. > Seite 5

Hedinger lohnen Redlichkeit und Standorttreue

Fusionspläne der Reformierten: Es bleibt bei zehn Gemeinden

Die 169 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung Hedingen sagten vergangenen Donnerstag klar Ja zum privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG». Das Ja zum privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG» war so überzeugend, wie der herzliche Applaus für die beiden Referenten Vater Hans Ruedi und Sohn Samuel Schweizer zum Schluss. Die beiden hatten vorab die Gründe für und die Details zum Gestaltungsplan sympathisch, glaubhaft sowie gleichermassen überzeugt wie überzeugend erörtert. Auch die Zusammenfassung des Geschäftes durch den Gemeinderat war getragen von der Sicherheit, dass da etwas Gutes und für beide Seiten Sinnvolles entstehen soll: «Der vorliegende Gestaltungsplan bringt der Gemeinde und damit der Öffentlichkeit einen wesentlichen Mehrwert gegenüber der heute bestehenden Situation», hielt Gemeindepräsident Bertram Thurnherr fest und fügte an: «Die Quartiere nördlich des Firmenareals erhalten mit der Fussgängerüberführung Breitenweg eine sichere und bequeme Verbindung zum und vom Bahnhof. Mit dem geplanten Lift ist diese auch für gehbehinderte Menschen bequem zugänglich. Ein weiterer Vorteil für die Öffentlichkeit wird sichergestellt, indem an der Hinteren Bahnhofstrasse keine lärmigen Nutzungen angesiedelt werden können.»

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Heisser Krimiabend Esther Pauchard las in der Bibliothek Hedingen aus «Tödliche Praxis». > Seite 7

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Theaterleidenschaft Die Junge Ämtler Bühne feierte Premiere der Eigenproduktion «Grenzen». > Seite 9

Bier aus Affoltern Alte Geschichten: Pauline HoferWinkelmann beschreibt ihre Kindheit in der «Braui». > Seite 10

Knonau, Obfelden und Stallikon-Wettswil wollen den grossen Zusammenschluss nicht Auf die zehn deutlichen Zustimmungen zur Planung einer einzigen Kirchgemeinde im Knonauer Amt in der ersten Wochenhälfte, folgten am Donnerstag und Sonntag drei Absagen. Überraschend ist das Nein in Knonau. ................................................... von thomas stöckli, salomon schneider und marianne voss «Wir haben gewusst, dass StallikonWettswil ziemlich sicher nicht mitmacht, Obfelden ebenfalls», verrät Markus Rosenberger, Leiter des Lenkungsausschusses KG+ Bezirk Affoltern. Dass aber ausgerechnet seine eigene Kirchgemeinde Nein sagen könnte zur Verhandlung in Richtung einer einzigen Grossgemeinde, das sei überraschend gekommen, so der Knonauer Kirchgemeindepräsident. Mit dem Abschluss des Vorprojekts per 5. Juli wird er damit auch die Leitung des Lenkungsausschusses abgeben müssen. Vier bis sechs Monate werden sich die zehn beteiligten Gemeinden dann Zeit nehmen, das gemeinsame Projekt konkret aufzusetzen. Einerseits wolle man zügig vorangehen, andererseits aber auch die Leute von An-

fang an mitnehmen. Ziel ist es, per 2020 die Zusammenschlüsse zu machen, dort wo es sinnvoll ist. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig bestimmt: Im selben Jahr stehen auch die Neuwahlen der Pfarrpersonen an.

von Verhandlungen mit 30-Ja- zu 3 Nein-Stimmen angenommen. Der zweite Antrag – die Ermächtigung der Kirchenpflege zur Aufnahme von Zusammenschlussverhandlungen für eine einzige Kirchgemeinde – wurde mit 15-Ja- zu 20-Nein-Stimmen abgelehnt.

Knonau: Gemeinde ist geteilt «Die Zahl der Mitglieder der reformierten Jahreskirche nimmt stetig ab und es wird immer schwieriger, Kirchenpflegemitglieder zu finden», hatte Rosenberger am Donnerstag an der Kirchgemeindeversammlung in Knonau erläutert. «In einem grösseren Verbund könnten wir im Bereich Diakonie und Jugend mehr machen.» Lisette Müller fragte, ob man sinnvolle Einheiten bilden könnte, wenn man sich zu mehreren Kirchgemeinden zusammenschliessen würde. Rosenberger erklärte, dass dies in den Verhandlungen angesprochen worden sei, man aber nie zu einer Einigung gekommen wäre. Mehrere Anwesende äusserten ihre Befürchtungen, beispielsweise, dass der Pfarrer plötzlich anonym werde, andere schwächten ab und meinten beispielsweise, dass der gesamte Kanton Zug eine Kirchgemeinde sei und hervorragend funktioniere. Nach mehr als eine Stunde Diskussion wurde der Antrag zur Aufnahme

Zusammenschluss im Unteramt? 45 Stimmberechtigte nahmen an der Kirchgemeindeversammlung Stallikon-Wettswil vom vergangenen Donnerstag teil. Nach einer intensiven, offenen Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen wurde über drei Varianten abgestimmt. Dem Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Bonstetten stimmten 40 Personen zu, 5 waren dagegen. Die Variante, sich mit Bonstetten und Hedingen zusammenzuschliessen, wurde mit wenigen JaStimmen abgelehnt. Für die Variante, eine einzige Kirchgemeinde im Bezirk anzustreben, sprachen sich nur 3 der Anwesenden aus. 42 Personen waren dagegen. Die Kirchenpflege Stallikon-Wettswil hat somit den Auftrag erhalten, mit der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten Verhandlungen aufzunehmen. In Bonstetten war der Antrag «Unteramt», das heisst Verhandlungen mit Stallikon/Wettswil und Hedingen,

Verdichtung nach innen Seitens der Ernst Schweizer AG hielten Hans Ruedi und Samuel Schweizer fest: «Die Annahme des Gestaltungsplanes, welcher während rund zweier Jahre gemeinsam mit der Gemeinde sowie Planern erarbeitet wurde, ermöglicht uns eine bessere Nutzung unseres Areals, das Optimieren von Abläufen und die zukünftige Durchführung ganzer Prozesse vor Ort, von denen bisher Teile in andere Produktionsstandorte ausgelagert werden mussten.» Erzielt werden soll dies mit der Erhöhung der Baumassenziffer von 4,5 auf 7,5 m³/m² sowie einer Verdichtung nach innen. Die geplanten Neu- und Anbauten auf dem Areal, die – mit Ausnahme des Neubaus anstelle des Bauernhauses, der minimal höher wird – alle nicht über eine bisher erreichte Maximalhöhe hinaus gehen, werden mindestens den Minergiestandard haben, ebenso klar werden Sonnenenergie und Fernwärmenetz genutzt. Und die ebenfalls verankerte Wunschoption der Gemeinde bezüglich Offenhaltung einer allfälligen Nordzufahrt ist damit ebenfalls gesichert. Mit ihrem deutlichen, einstimmigen Ja zum privaten Gestaltungsplan, lohnten die Hedinger auch die Redlichkeit und Standorttreue, über welche die Schweizer AG seit je beredtes Zeugnis ablegt. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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zwei Tage zuvor nur knapp unterlegen.

Obfelden will Schicksal selbst bestimmen Ähnlich heftig wie in Stallikon-Wettswil fiel die Schlappe für eine einzige Kirchgemeinde am Sonntag in Obfelden aus. «Die Formel ‹weniger Mitglieder – weniger Steuereinnahmen› stimmt für uns nicht», sagte Kirchgemeindepräsident Werner Schneiter. Die Zuwanderung mache die Austritte mehr als wett. «Wir sind stark genug, unser Schicksal selbst bestimmen zu können», so sein Fazit. Vizepräsident Christoph Kutassy sprach gar von einem Grundsatzentscheid: Miliz- oder Berufskirche. Die Kirchenpflege machte keinen Hehl daraus, dass ihr das Milizsystem mehr zusagt: «Die Gemeinde soll sich dadurch auszeichnen, dass sich alle einbringen können, so Kutassy. Statt die Kräfte auf zwei Prozesse zu verzetteln, sollen sie auf die gemeindeinterne Entwicklung konzentriert werden, schlug die Behörde der Kirchgemeindeversammlung vor, was diese nach ausführlicher Diskussion mit 53:7 Stimmen gegen Fusionsverhandlungen und 58:0 Stimmen für den gemeindeeigenen Entwicklungsprozess deutlich guthiess. anzeigen

Immer mehr junge Karatekas 5. Nationales Jugend-Karate-Turnier in der Schachenhalle

Chatrina Maron (links) zeigte einen offensiven Kampf, den sie hoch für sich entscheiden konnte. (Bild Salomon Schneider) Über 400 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz fanden am Sonntag den Weg in die Bonstetter Schachenhalle. Im von der Shito Ryu Karate Schule Albis organisierten Turnier zeigten die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten in den Disziplinen Kata (technischer Ablauf) und Kumite (Kampf).

Über 50 Helfer und 35 Schiedsrichter sorgten für faire Kämpfe und einen reibungslosen Ablauf. Andi Müller, Leiter der Shito Ryu Karate Schule Albis: «Logistisch ist das Turnier jedes Jahr eine Herausforderung, doch dank Karatekas, Freunden und Eltern lässt sich der Aufwand immer wieder stem-

men und der Enthusiasmus der Kinder ist riesig. Der Zuspruch ist so gross, dass wir vielleicht bald ein zweitägiges Turnier organisieren müssen.» Disziplin und Fairness werden bei den Kindern ganz gross geschrieben. Während des gesamten Turniers gab es keine Verletzungen. (sals)

200 25 9 771661 391004


Gemeinde Hedingen Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 13. Juni 2017 (Reformierte Kirchgemeinde) und 15. Juni 2017 (Politische Gemeinde) Reformierte Kirchgemeinde 1.

Die Jahresrechnung 2016 der Reformierten Kirchgemeinde Hedingen wurde genehmigt. 2.a) Die Kirchenpflege wurde ermächtigt, Verhandlungen im Hinblick auf einen Zusammenschluss der Evang.-ref. Kirchgemeinde Hedingen mit anderen Evang.-ref. Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern zu führen wobei ein Zusammenschluss für die Kirchgemeinde Hedingen insgesamt vorteilhafter als das Fortbestehen als eigenständige Kirchgemeinde sein soll und die örtliche kirchliche Heimat gewährleistet sein muss. 2.b) Die Kirchenpflege wurde ermächtigt, mit allen verhandlungsbereiten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern Zusammenschlussverhandlungen im Hinblick auf eine einzige Kirchgemeinde zu führen. Bleiben die Verhandlungen betreffend des Zusammenschlusses zu einer einzigen Kirchgemeinde erfolglos, so sind weitere Zusammenschlussverhandlungen zu führen, die in einer Aufteilung des Bezirkes in zwei oder mehrere Kirchgemeinden resultieren sollen. Politische Gemeinde 1. Die Jahresrechnung 2016 der Politischen Gemeinde Hedingen wurde genehmigt. 2. Die Bauabrechnung über die Renovation/Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7 in der Höhe von Fr. 2 953 864.– wurde genehmigt. 3. Die Bauabrechnung über die Dammsanierung des Hedinger Weihers in der Höhe von Fr. 335 131.50 wurde genehmigt. 4. Der Planungskredit zur Revision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung in der Höhe von Fr. 210 000.– wurde genehmigt. 5. Dem privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau» wurde zugestimmt. Dem Bericht zu den nicht berücksichtigten Einwendungen gemäss Art 7 Abs. 3 PBG wurde zugestimmt. Vom erläuternden Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV wurde Kenntnis genommen. Der Gemeinderat wurde ermächtig, Änderungen am privaten Gestaltungsplan in eigener Zuständigkeit zu beschliessen, soweit sie sich als Folge aus dem Genehmigungsverfahren oder allfälligen Rechtsmittelverfahren als zwingend erweisen. Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse 1-4 gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 20. Juni 2017 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Todesfälle

Schiessvereine

Hausen am Albis Am 5. Juni 2017 ist in Kilchberg gestorben:

Lacina geb. Senft, Marianne geb. 30. Januar 1961, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Montag, 26. Juni 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. 8915 Hausen am Albis, 15. Juni 2017 Bestattungsamt Hausen am Albis

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Mittwoch den 21. Juni von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Feldschützenverein Wettswil 1. Obligatorische Übung 300 m + 50 m Donnerstag, 22. Juni 18.00 – 19.30 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 13. Juni 2016 A. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2016 des Reformierten Kirchengutes. 2. Genehmigung der Bauabrechnung für den Ersatz der Ölheizung des Pfarrhauses durch eine Erdsondenheizung. 3. Genehmigung für die Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus). B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2016 des Politischen Gemeindegutes. 2. Genehmigung des Verzichts auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens der Politischen Gemeinde im Rahmen der Einführung von HRM 2 (Restatement). 3. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung der Friedhofstrasse. 4. Beantwortung der Anfrage gemäss § 51 Gemeindegesetz betreffend der möglichen Bildung einer Einheitsgemeinde Aeugst am Albis oder einer Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden im Knonauer Amt. C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2016 des Primarschulgutes. 2. Genehmigung des Verzichts auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens der Primarschulgemeinde im Rahmen der Einführung von HRM 2 (Restatement). 3. Beantwortung der Anfrage gemäss § 51 Gemeindegesetz betreffend der möglichen Bildung einer Einheitsgemeinde Aeugst am Albis oder einer Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden im Knonauer Amt. Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat. Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit der Protokolle muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Die Protokolle liegen ab Donnerstag, 22. Juni 2017, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 16. Juni 2017 Gemeinderat Aeugst am Albis

Einladung zur öffentlichen Präsentation der Projektarbeiten OSA Herzlich willkommen! Fast 100 Drittklässler/-innen der Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis präsentieren ihren Eltern und Interessierten ihre Abschlussarbeiten. Der Elternrat verwöhnt Sie mit Essen und Getränken. Donnerstag, 22. Juni 2017, Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis 18.00 Festwirtschaft geöffnet 18.30 Begrüssung in der Arena 19.00 «Marktstände» auf dem oberen Pausenplatz bei schlechtem Wetter in der Turnhalle 21.30 Ende der Veranstaltung Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Weitere Infos unter: www.osa.ch

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

Gemeindeversammlungen vom 14. Juni 2017 Beschlüsse

vom 15. Juni 2017 Gemeindeversammlung 1. Rechnung 2016 – Genehmigung 2. Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2), Einführung Neubewertung Verwaltungsvermögen per 1. Januar 2019, Verzicht – Genehmigung 3. Schulanlage Wygarten, Schliessanlage, Kreditabrechnung – Genehmigung 4. Schulanlage Wygarten, Erneuerung Lüftungssystem, Verpflichtungskredit – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 22. Juni 2017 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 20. Juni 2017 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Politische Gemeinde Rifferswil Geschäfte 1. Die Abrechnung über den Neubau Bushaltestelle Jonenbachstrasse in Rifferswil (Mittelfahrbahnhaltestelle und Trottoir) wurde abgenommen. 2. Die Jahresrechnung 2016 der polit. Gemeinde Rifferswil (einschl. Primarschule Rifferswil) wurde genehmigt. 3. Neue Rechnungslegung per 1. Januar 2019 (HRM2) / Verwaltungsvermögen der polit. Gemeinde Rifferswil (inkl. PS Rifferswil): Es wurde der Verzicht auf eine Neubewertung beschlossen. Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil Geschäfte 1. Die Jahresrechnung 2016 der evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil wurde genehmigt. 2. Der evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil wurde die Ermächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) erteilt. Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heute in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsichtnahme auf. Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen.

Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung in-S nert 5 Tagen, von der Veröffentlin u k e chung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden.

Kirchgemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Rechnung 2016 wird genehmigt. 2. Die Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 20. Juni 2017 im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 20.6.2017 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

– innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Freie Fahrt und Aktionen Knapp 19 000 Kinder und Jugendliche nutzen jeweils den ZVV-FerienPass während der Sommerferien und entdecken den Kanton und seine Vorzüge mit dem öffentlichen Verkehr. Warum in die Ferne verreisen, wenn es auch in der Nähe viel zu entdecken und zu erleben gibt? Der ZVV-FerienPass ist der ideale Begleiter dazu: Neben unbeschränkter Fahrt mit S-Bahn, Tram, Bus und Luftseilbahn profitieren 6- bis 16-Jährige nämlich von zahlreichen vergünstigten Freizeitangeboten im ganzen Kanton Zürich. Dazu gehören unter anderem Gratiseintritte in über 130 Badis, in den Zoo Zürich und in 45 Museen. Neu in diesem Sommer sind vergünstigte Tickets in fast alle Kinos im Kanton, Gratistickets für ein FCZ-Meisterschaftsspiel oder ein vergünstigter Eintritt in den Skillspark Winterthur. Den ZVV-FerienPass gibt es ab dem 20. Juni für 25 Franken. (pd.) Infos unter www.zvv.ch/ferienpass.

wir gratulieren Zum 97. Geburtstag In Affoltern darf Werner Schertenleib heute Dienstag, 20. Juni, seinen 97. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Feiertag.

Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 20. Juni, feiert in Affoltern Anna Schoch-Suter ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin und wünschen ihr herzlich alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Erika Thaler-Hurter morgen Mittwoch, 21. Juni, den 80. Geburtstag. Wir wünschen viel Glück, Gesundheit und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Hedingen: Klare Zustimmung zu BZO-Planungskredit Gemeindeversammlung verabschiedet alle Geschäfte Diskussionsbedarf gab es am vergangenen Donnerstagabend an der Gemeindeversammlung in Hedingen kaum. Der Souverän genehmigte die Rechnung 2016, zwei Bauabrechnungen, den BZO-Planungskredit sowie den privaten Gestaltungsplan «Areal E. Schweizer AG». ................................................... von urs e. kneubühl 169 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zeigten sich vergangenen Donnerstagabend im Schachensaal Hedingen bei der Behandlung aller fünf Geschäfte weitestgehend einig: Die Jahresrechnung 2016, die bei einem Aufwand von 20,8 Millionen Franken und einem Ertrag von 22,4 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1,6 Millionen Franken abschliesst, wurde ohne Diskussion und einstimmig genehmigt. Der Aufwand der Rechnung 2016 liegt um 1.4 Prozent unter dem Voranschlag und lediglich 0.9 Prozent über jenem von 2015. Darüber hinaus haben der erhebliche Mehrertrag an Steuereinnahmen – 765 337 Franken über Voranschlag – sowie die um 83 917 Franken tieferen Abschreibungen und 316 352 Franken Einsparungen in den Bereichen Bildung, Rechtsschutz und Sicherheit sowie Verkehr zum guten Ergebnis beigetragen. Ebenso wie die Rechnung 2016 passierten die Bauabrechnungen der Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7 in der Höhe von 2,95 Millionen Franken sowie der Dammsanierung Hedinger Weiher für 335 131 Franken diskussionslos und ohne Gegenstimme.

Bauabrechnung MZW Schachen 7: Kreditüberschreitung ohne Reaktion Die Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7 lief von den Sommerferien 2014 an nach einem anspruchsvollen Zeitplan von knapp 10 Monaten ab. Anfang 2015

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Dienstag, 20. Juni 2017

zeigte sich, dass aufgrund von Unvorhergesehenem mit Kostenabweichungen zu rechnen sein wird, die sich schliesslich auf 200 864 Franken oder 7.3 Prozent Mehraufwand beliefen. Die Versammlung goutierte dies, zumal die neuen hellen und zweckmässigen Räumlichkeiten anlässlich des Tages der offenen Tür im Herbst 2015 bei der Bevölkerung und ebenso seitens der Schule sehr gut ankamen. Auch die bauliche und ökologische Sanierung des Dammes am Hedinger Weiher, die von der Bevölkerung insgesamt sehr geschätzt werde, wie der Gemeinderat anfügte, lief nicht problemlos ab: Die Ingenieurarbeiten wurden falsch aufgebaut und der Umsetzungsumfang unterschätzt. Allerdings, so hält der Gemeinderat fest, hätte die Sanierung auch bei einer optimaleren Vorbereitung in der Summe dieselben Kosten generiert. Der 2013 von der GV gesprochene Bruttokredit in der Höhe von 135 000 Franken und der – um das laufende Projekt nicht zu stoppen und das Überleben der Fauna im Hedinger Weiher sowie die ganze Badesaison 2014 nicht zu gefährden – vom Gemeinderat 2014 bewilligte Zusatzkredit in der Höhe von 200 000 Franken wurde schliesslich um Fr. 131.50 überschritten und von der Versammlung ebenfalls einstimmig abgesegnet.

Auch Kreditbegehren für Richt- und Nutzungsplanung problemlos Bei der Abwicklung des Kreditantrages zur Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung, gab es einerseits eine Ablehnungsempfehlung und bei der Abstimmung drei Gegenstimmen; das Geschäft wurde aber entsprechend klar angenommen. Für die Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung, bei welcher mit einem Zeitaufwand von drei bis vier Jahren gerechnet wird, beantragte der Gemeinderat einen Planungskredit von 210 000 Franken, dessen Bewilligung auch von der RPK unterstützt wurde. Damit soll die aus dem Jahre 1993 stammende

und seither in vier Teilrevisionen partiell aktualisierte Bau- und Zonenordnung generell gemäss den mittlerweile von übergeordneten Behörden zusätzlich eingeführten und anstehenden raumplanerischen Gesetzesänderungen angepasst werden. Gemäss der vom Gemeinderat erarbeiteten Entwicklungsstrategie 2017 sind insbesondere die Entwicklung eines kommunalen Verkehrskonzepts, die bauliche Verdichtung, die Überarbeitung der Verkehrsbaulinien und die Aktualisierung der Vorschriften der Bauund Zonenordnung Themen, welche für eine gute weitere Entwicklung zu bearbeiten sind. «Der Themenumfang», so der Gemeinderat, «lässt sich nur mit einer Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung und in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen einem qualifizierten Raumplaner, den kommunalen Behörden, der Bevölkerung, der überkommunalen Planungsgruppe und den kantonalen Amtsstellen erreichen.»

Ablehnungs-Antrag chancenlos Ein Sprecher des Komitees für eine sichere Arnistrasse bemängelte in der Diskussion, dass der Gemeinderat bisher an der Lösung der längst bekannten Verkehrsprobleme und des Fussgängerschutzes an der Arnistrasse gescheitert sei, weshalb das Vertrauen der von ihm immer wieder versetzten Einwohner hinsichtlich der Planung eines Verkehrskonzeptes im Rahmen der BZO-Gesamtrevision nicht vorhanden sei. Der Votant regt daher an, dass zuerst dieses «elementare Verkehrsproblem» gelöst werden solle und plädierte für die Ablehnung des Planungskredites sowie die Verschiebung des Projektes auf einen späteren Zeitpunkt. Seinem Aufruf allerdings folgte bis auf die drei Dagegenstimmenden niemand. Zu guter Letzt genehmigte die Versammlung obendrein den privaten Gestaltungsplan für das Areal der Ernst Schweizer AG einstimmig und ohne Diskussion (vgl. Frontseite).

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Spital Affoltern hat einen neuen Online-Auftritt Das Spital Affoltern erstrahlt online in neuem Glanz. Die freundlich gestaltete Website erlaubt es, die gewünschten Informationen in kürzester Zeit zu finden. Auffällig an der neuen Spital-Website ist die überschaubare Einstiegsseite. «Unsere Besucher sollen sich schnell zurechtfinden», erklärt Direktor Michael Buik und fügt hinzu, dass die Seite neu auch «responsive» sei. Die Website passt sich damit automatisch dem Endgerät des Nutzers an und ist für Smartphones, Tablets und Computer optimiert. Mit wenigen Klicks entdecken Besucherinnen und Besucher das vielseitige Veranstaltungsangebot des Spitals Affoltern. Weiter finden sie schnell Ansprechpersonen der verschiedenen Fachbereiche. Auch Stellensuchende und Lehrstelleninteressierte werden in einem separaten Bereich fündig. «Das Stellenportal werden wir in diesen Wochen ausbauen, damit sich unsere künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst einfach bewerben können», verrät Buik. (pd.) Weitere Infos: www.spitalaffoltern.ch.

korrekt

Beim Artikel über die Weiterentwicklung der Armee haben sich Fehler eingeschlichen. Korrekt ist, dass Frauen frühestens ab 2020 obligatorisch zum Orientierungstag aufgeboten werden und die Ersatzabgabe für nicht Militärdienstpflichtige drei Prozent des steuerbaren Einkommens beträgt und nicht des Bruttolohns. Nach dem Besuch der Kaderschulen muss der letzte Grad in einer RS über 18 Wochen abverdient werden – und nicht in WKs. Die Durchdiener verbringen nur die RS auf dem Waffenplatz Reppischtal, danach verbringen sie einen Grossteil des Jahres in den Kantonen Basel-Land und Schwyz. (red.)

Die Papier- und Kartonsammlung ist ab 1. Januar 2018 neu organisiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer Bis anhin organisierte die Transportfirma Zingg Transporte AG aus Hedingen die Papier- und Kartonsammlung auf dem Gemeindegebiet von Bonstetten. Die Firma informierte den Gemeinderat, dass sie diese Dienstleistung per 31. Dezember 2017 einstellen will. Aus diesem Grund wurde der Bereich Tiefbau und Umweltschutz beauftragt, drei Offerten von bekannten Entsorgungsdienstleistern einzuholen. Das wirtschaftlich günstigste Angebot wurde von der Firma Bader Paul Transporte AG, Regensdorf, eingereicht. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, dass die Durchführung der Papier- und Kartonsammlung ab dem 1. Januar 2018 der Firma Bader Paul Transporte AG, Regensdorf, übertragen wird.

Personelles aus dem Gemeindehaus Zur Unterstützung bei der Einschätzung von Steuererklärungen hat der Gemeinderat während des Mutterschaftsurlaubs der bisherigen Leiterin Bereich Steuern und bis zum Stellen-

antritt der neuen Leiterin am 1. August 2017 eine Springer-Person befristet angestellt. Den Bereich Steuern wird während der Zeit vom 15. Juni bis 15. August 2017 Fabienne Duperrex unterstützen. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal heissen die Mitarbeiterin herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude an ihrer Tätigkeit in Bonstetten.

Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgende Bauvorhaben im ordentlichen Verfahren: Concenti Gian Pietro, Wettswil: Baugesuch-Nr. 2017-0005, Abbruch Gewerbegebäude, Neubau Mehrfamilienhaus mit Gewerbeanteil und Doppeleinfamilienhaus, Chapfstrasse 7, 9a und 9b, Grundstück-Nr. 2749; Schluck Apérobar GmbH, Stationsstrasse 5, 8906 Bonstetten; Baugesuch-Nr. 2017-0011, Aussenwärmedämmung an bestehendem Gebäude, neuer Lagercontainer mit Überdachung, Stationsstrasse 5, GrundstückNr. 924; Renercon BON AG, Baregg 33, 8934 Knonau; Baugesuch-Nr. 20170010, Anbau Speicherhaus an beste-

hende Heizzentrale, Schachenstrasse 101, Grundstück-Nr. 1397. Baubewilligungen im Anzeigeverfahren: Ammann Beat, Bonstetten: Baugesuch-Nr. 2017-0017, Einbau Dachflächenfenster bei Sunnehalde 13, Grundstück-Nr. 1981; Farrér Benedikt, Bonstetten: Baugesuch-Nr. 20170016, Windschutzverglasung Schachenmatten 2c, Grundstück-Nr. 2643; Huber Thomas, Bonstetten: Baugesuch-Nr. 2017-0013, Windschutzverglasung bei Heumattstrasse 14, Grundstück-Nr. 2744; Konsortium im Bruggen / Generalista AG, Wollerau: Baugesuch-Nr. 2013-0039, Projektänderung Dachfenster bei Wohnüberbauung im Bruggen, Grundstücke-Nrn. 3056, 3058, 3059; Rutishauser Beatrice und Frank, Bonstetten: Baugesuch-Nr. 2017-0014, Ersatz Löffelsteinmauer durch Blocksteinmauer, Sunnebergweg 2, Grundstück-Nr. 2733.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • eine Vernehmlassung zur Teilrevision zum Gesundheitsgesetz (Neuregelung der Notfallorganisation) z.Hd. der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich verabschiedet;

• eine Vernehmlassung zu den möglichen zukünftigen Organisationsund Rechtsformen des Spitalzweckverbands Affoltern verabschiedet; • die Abrechnung zur Sanierung der Trinkwasserleitung an der Friedhofstrasse, Wohnüberbauung Lueg is Land, mit Minderkosten genehmigt; • für die neue Interkommunale Anstalt Sozialdienst Unteramt der Ergänzung der Glasfaserleitung zugestimmt; • eine Vernehmlassung zum Rekurs von Werner und Carole Locher, Verkehrsberuhigungsmassnahmen an der Islisbergstrasse, zu Handen des Baurekursgerichtes verabschiedet; • einem anteilmässigen Baukredit für die Gruppenwasserversorgung Amt zur Sanierung des Reservoirs Fromoos zugestimmt; • der Aktualisierung des Lageklassenplans zugestimmt; • für die Coop Genossenschaft das Patent für den Klein- und Mittelhandel mit gebrannten Wassern (Wechsel Patentinhaber) erteilt; • dem Abschluss des HRM2-Projektes und der definitiven Einführung per 1. Januar 2019 zugestimmt.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Juni 2017

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Das Pfarrhaus gehört neu der Kirchgemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeindeversammlung Knonau setzt sich nach jahrelangem Tauziehen durch Nach langjährigen, zähen Verhandlungen konnte die Kirchenpflege Knonau einen aufgebesserten Übernahmevertrag für das Pfarrhaus präsentieren. Jetzt werden Personen für eine Bau- und Betriebskommission gesucht. ................................................... von salomon schneider Die Jahresrechnung 2016 der reformierten Kirchgemeinde schloss mit einem Ertragsüberschuss von 32 000 Franken, was nur aufgrund des Lastenausgleichs des Kantons möglich war. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen. Als nächstes Traktandum wurde über den Abtretungsvertrag zur Übernahme des Pfarrhauses

Das Pfarrhaus Knonau gehört in Zukunft der Kirchgemeinde. (Bild Archiv) Knonau befunden. An der Dezembergemeindeversammlung 2016 hatte die Kirchenpflege Knonau das Traktan-

dum noch zurückgezogen, um mit dem Kanton über bessere Konditionen zu verhandeln. Dies sei der Kirchen-

pflege gelungen, erklärte Markus Rosenberger: «Beim zu entschädigenden Unterhaltsrückstand lagen eine von uns in Auftrag gegebene Schätzung und die Schätzung des Kantons fast eine halbe Million auseinander und auch bei der Schätzung des zukünftigen Unterhalts lagen wir weit auseinander. Als der Kanton die Abtretung festsetzen wollte, haben wir uns mit einem Anwalt gewehrt und nun eine gute Einigung erzielt. Wir übernehmen nun das Pfarrhaus, welchem eine Nutzungsund Veräusserungsbeschränkung von 25 respektive 30 Jahren unterliegt – die Bibliothek ausgenommen – und erhalten 950 000 Franken für Investitionen. Zudem führt der Kanton die Sanierung der Abwasserleitungen noch vor der Übergabe durch. Wir haben also markant bessere Konditionen ausgehandelt.»

Bildung einer Baukommission Nach der Eigentumsübertragung auf die Gemeinde soll eine Baukommission gebildet und ein Nutzungs- und Renovationskonzept für das denkmalgeschützte Gebäude erarbeitet werden. Ein erstes Konzept rechnete mit Kosten von 900 000 Franken. Die Renovationskosten wären also gedeckt. Die RPK wies auf das durch die Übernahme entstehende Risiko hin, empfahl das Geschäft aber zur Annahme. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Abtretungsvertrag einstimmig zu. Im Anschluss rief Markus Rosenberger zur Mitarbeit in der reformierten Kirche Knonau auf: «Wir suchen Mitglieder für die Kirchenpflege, die Bau- und Betriebskommission des Pfarrhauses sowie Projektmitglieder für das Projekt KG+.»

Besseres Ergebnis dank Aufwandüberschuss mehr Steuereinnahmen von 970 000 Franken GV der Sekundarschule Knonaueramt Süd

Gemeindeversammlung Knonau stimmt allen Geschäften zu

Die Gemeindeversammlung der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten stimmte allen Anträgen der Schulpflege einstimmig zu. Die Rechnung 2016 schloss über 200 000 Franken besser ab als veranschlagt.

50 Stimmberechtigte nahmen an der Gemeindeversammlung der Einheitsgemeinde Knonau teil. Da ein Aufwandüberschuss von 970 000 Franken resultierte, meinte der Gemeinderat, er wolle in Zukunft wieder ausgeglichene Rechnungen präsentieren.

Die Gemeindeversammlungen der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten finden dieses Jahr in Knonau statt. Céline Lingua, die Präsidentin der Primarschulpflege begrüsste am vergangenen Donnerstag die 59 anwesenden Stimmberechtigten und übergab das Wort an Finanzvorstand Walter Rüttener. Dieser stellte die Rechnung vor, die einen Aufwandüberschuss von 22 000 Franken aufwies. Veranschlagt war ein Aufwandüberschuss von 285 000 Franken gewesen. Das Eigenkapital beträgt neu 4,6 Millionen Franken: «Das bessere Ergebnis haben wir höheren Steuereinnahmen und mehr Ressourcenausgleich als veranschlagt zu verdanken. Leider stand den höheren Einnahmen auch in verschiedenen Bereichen ein höherer Aufwand gegenüber. Deshalb gab es trotzdem einen Aufwandüberschuss.» Die Jahresrechnung der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten wurde einstimmig angenommen. anzeige

Nicht bereits Abgeschriebenes erneut abschreiben Im Anschluss beschloss die Gemeindeversammlung – ebenfalls einstimmig – beim Umstieg auf das Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2), auf den 1. Januar 2019, das Verwaltungsvermögen nicht neu zu bewerten. Das sogenannte Restatement hätte zur Folge, dass das Verwaltungsvermögen aufgewertet würde, da bisher degressiv abgeschrieben wurde und neu linear, über die gesamte Lebensdauer. Walter Rüttener erklärte: «Da bisher auf gut zehn Jahre abgeschrieben wurde, mussten jeweils jene für die Ausgaben geradestehen, die sie auch verantwortet hatten. In Zukunft wird auf viel längere Horizonte abgeschrieben. Wenn unsere Liegenschaften auf dem Papier plötzlich mehr Wert haben und wir bereits abgeschriebene Beträge erneut abschreiben müssten, hätten wir auf dem Papier mehr Verwaltungsvermögen und ein schlechteres Ergebnis. Wir sehen deshalb von einem Restatement ab.» Auch die Kreditabrechnung für die Erneuerung der Schliessanlage Wygarten und der Verpflichtungskredit für die Erneuerung der Lüftung wurden einstimmig angenommen. Die nächste Gemeindeversammlung der Sekundarschule findet am 7. Dezember statt, ebenfalls um 19.30 Uhr. (sals)

................................................... von salomon schneider Rico Roth erläuterte die Jahresrechnung 2016 der Einheitsgemeinde Knonau. Sie schloss mit einem Aufwandüberschuss von 970 000 Franken 40 000 Franken schlechter ab als budgetiert: «Wir haben sehr gut budgetiert. Bei der Schule und der sozialen Wohlfahrt gab es jedoch einige Abweichungen, die nicht vorhersehbar waren. Wegen sinkender Grundstückgewinnsteuern hatten wir in den vergangenen Jahren immer wieder Aufwandüberschüsse zu verzeichnen. Wir streben in Zukunft aber wieder eine ausgeglichene Rechnung an.»

Eigenkapital sinkt um 1,56 Millionen Franken Durch den Aufwandüberschuss und die vorgeschriebene Neubewertung der Gemeindeliegenschaften mussten 1,56 Millionen Franken aus dem Ei-

Der frisch sanierte Bahnhofweg in Knonau. (Bild Salomon Schneider) genkapital entnommen werden, welches nun noch 9,66 Millionen Franken beträgt. Die Rechnungsprüfungskommission zeigte sich besorgt über das Ergebnis, da in den letzten Jahren immer grössere Aufwandüberschüsse erwirtschaftet wurden. Sie ermahnte den Gemeinderat zu finanzieller Disziplin, empfahl die Rechnung aber zur Annahme. Die Jahresrechnung 2016 wurde von der Gemeindeversammlung einstimmig angenommen.

Neue Gemeindebürger Die Kreditabrechnung zur Sanierung des Bahnhofwegs wurde einstimmig angenommen. Anschliessend wurde Andja Saric sowie Heiko, Andrea, Paula und Nils Meyer das Knonauer Gemeindebürgerrecht erteilt. Gemeindepräsident Walter von Siebental zeigte sich erfreut über den Knonauer Gemeindebürgerzuwachs und die Gemeindeversammlung applaudierte.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Juni 2017

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arbeitswelt und laufbahn

Heisser Krimiabend in Hedingen Von Regula Zellweger

Esther Pauchard las in der Bibliothek aus «Tödliche Praxis»

www.rz-laufbahn.ch.

Identifikation und Loyalität Identifikation mit dem Unternehmen ist mit der wachsenden Hireand-Fire-Mentalität aus der Mode gekommen. Sich identifizieren verursacht eine Art emotionale Abhängigkeit – wer will das schon? Identifikation mit dem Unternehmen ist out – Verlierer sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Vergangenheit wird idealisiert, eine Binsenwahrheit. Wahrscheinlich wird auch die Zeit idealisiert, als man einen Patron hatte, der das Familienunternehmen mit Blick auf kommende Generationen in die Zukunft steuerte und nicht Manager, die alle paar Jahre weiter ziehen, um ihre eingebrockte Suppe anderen zum Auslöffeln zu überlassen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man im Beruf pensioniert wurde, mit dem man eingestiegen war, vorbei die Zeiten, als niemand permanente Weiterbildung forderte – was letztlich impliziert, dass man nie genügend ist. Die Zeiten sind vorbei, in denen niemand von Unternehmensidentität, von Corporate Identity, sprach – denn manchmal haben Unternehmensidentität und Identifikation mit dem Unternehmen nichts miteinander zu tun. Im Zentrum der Unternehmensidentität stehen definierte Werte, mit denen sich die Angestellten gefälligst identifizieren sollen, sogar wenn es die Führung nur auf dem Papier tut – überspitzt gesagt. Identifikation mit dem Unternehmen ist eine Befindlichkeit, die eintrifft, wenn ein Individuum seine eigenen Werte leben kann, wenn es sich als wichtigen, mitbestimmenden Teil eines Ganzen sieht, wenn es sich mitverantwortlich fühlt. Wenn es stolz ist, zu dieser Gemeinschaft zu gehören. Wenn ihm bewusst ist, dass es nicht so leicht zu ersetzen ist, weil es in der ganzen Zugehörigkeit auch einzigartig ist. Und wenn diese Einzigartigkeit zum Unternehmenserfolg beiträgt. Wer sich seiner Einzigartigkeit bewusst ist, lässt sich nicht einreden, leicht ersetzbar zu sein. Leicht ersetzbar sein bedeutet wenig Kanten und Ecken, also wenig Profil zu haben. Ist das wirklich erstrebenswert?

Passe ich in das Unternehmen? Wer sich mit dem Unternehmen identifizieren kann, wird keine Mühe haben, dem Unternehmen gegenüber Loyalität zu beweisen. Die amerikanische Politik zeigt auf, dass man in Loyalitätskonflikte kommen kann, wenn die Werte von Vorgesetzten nicht mit den kommunizierten Werten der «Organisation» übereinstimmen. Stimmen die eigenen Werte eines Arbeitnehmenden weder mit den Werten der Vorgesetzten noch des Unternehmens überein, kommt er in einen Loyalitätskonflikt mit sich selbst. Wer seine Werte nicht leben kann, wer sich selbst nicht treu sein darf, wird krank. Es gilt, sich bei Arbeitsunzufriedenheit Gedanken darüber zu machen, wie es um die Kompatibilität der eigenen Identität mit der Unternehmensidentität steht. Einfacher gesagt: Passe ich in das Unternehmen, passt das Unternehmen zu meinen ethischen Grundsätzen? Wenn nicht, steht eine Neupositionierung an. Sich selbst zuliebe.

Die Autorin Esther Pauchard las am 14. Juni in der Bibliothek Hedingen aus ihrem neusten Kriminalroman «Tödliche Praxis». Trotz Sommerhitze und Gewitterluft füllte sich die Caféteria innert kurzer Zeit. Die sympathische Berner Oberländerin fesselte mit lebhafter Mimik und rasanter Erzählkunst. Die junge Praxisassistentin Melissa Braun findet am Montagmorgen ihren Chef tot in seinem Büro vor. Freitagabend endete mit einem heftigen Streit zwischen den beiden und sie gerät nun selbst ins Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen. Melissa Braun aber hat die Gewissheit, dass sie für den Tod ihres Chefs nicht verantwortlich ist und fängt selber an zu recherchieren. Dabei gerät sie in tödliche Gefahr. Die gemütliche Berner Altstadt wird zur nächtlichen Verfolgungskulisse. Seit 2010 publiziert Esther Pauchard im Rhythmus von zwei Jahren Kriminalromane. In ihren ersten drei Krimis war es die gewiefte Psychiaterin Kassandra Bergen, welche die Leserschaft kriminalistisch führte mit ihrem ausgeprägten Spürsinn für rätselhafte Mordaufklärungen am idyllischen Thunersee mit seiner ländlichen Umgebung im beschaulichen Berner Oberland, wo man einander kennt, wo jedermann weiss, was sich nicht gehört und wie die Welt zu sein hätte. Im neuen, ihrem vierten Kriminalroman entwickelt sich eine junge, ein bisschen naive aber tüchtige Praxisassistentin zur scharf denkenden und

Autorin Esther Pauchard liest aus ihrem Krimi «Tödliche Praxis». (Bild zvg.) mordaufklärenden Ich-Erzählerin, die in Detektiv-Manier dem Polizeikommandanten beisteht und ihm auf die richtigen Sprünge hilft. Dabei wächst sie selbst zur kecken, selbstbewussten Persönlichkeit, die gewappnet ist für alle Widerwärtigkeiten, die im Leben und vor allem auch in den Räumlichkeiten einer ländlichen Arztpraxis vorkommen könnten.

Zusammentreffen im geplanten fünften Krimi Die quirlige Autorin ist selbst Psychiaterin und als solche leitende Ärztin der Suchtklinik in Burgdorf und führt nebenbei eine kleine Praxis. Sie lebt mit Ehemann und zwei Töchtern in Thun. Aus diesem Umfeld verwebt sie Erfahrungen und Erlebnisse zu reali-

tätsnahen Interaktionen, Dialogen, spannenden Plots, die in Form dieser Krimis ein breites Lesepublikum erreichen. Es sei für sie eine Illusion, meint Esther Pauchard, dass man frei von persönlichen Erfahrungen schreiben könne. Sie sei nach den ersten drei Romanen aber erschrocken, als sie realisierte, wie stark sie dieser PsychiatrieÄrztin Kassandra Bergen glich, wie oft sie dieser eigene Gedanken in den Mund legte und Interaktionen kreierte, die ihr entsprachen. Wie eng ihr Berufs- und geografisches Umfeld sei und wie schnell dies zu falschen Assoziationen führen könnte, erfuhr sie an einer Lesung. So sei kürzlich ein älterer Herr an sie herangetreten, der sie auf den Thuner Polizeikommissar Nyffenegger aus ihren Krimireihen ansprach. Der pensionierte Herr erklärte, sein Name sei Nyffenegger und er sei Polizeikommissar in Thun gewesen. Nach drei Kriminalromanen benötigte sie Abstand zu den kreierten Figuren, da alles zu engmaschig wurde. Es entstand die neue Protagonistin aus der Arztpraxis. Diese habe aber – zu ihrem Erstaunen – ebenfalls Züge entwickelt, in denen sie sich selbst wiedererkannt habe. Im geplanten fünften Krimi verspricht sie ein Zusammentreffen von Melissa Brown, der Praxisassistentin und Kassandra Bergen, der Psychiaterin. Man darf gespannt sein. Esther Pauchard freut sich, an Lesungen ihr Publikum kennen zu lernen und nebst Krimi-Freunden auch bekennende Nichtkrimi-Leserinnen und -Leser zu erreichen. Bibliotheksleiterin Dorli Streit lädt mit ihrem Schlusswort die Anwesenden herzlich zum Apéro ein. (pd.)

«Wer weiss mein Kind, was den Fluss bewegt» Lesung von Dina Sikiric in der Buchhandlung Scheidegger «Heimat» ist ein schwieriger Begriff. Dies wurde am vergangenen Donnerstag den Besuchern der Lesung der aus Bosnien stammenden Schauspielerin, Übersetzerin und Autorin Dina Sikiric einmal mehr klar. Besonders für Menschen, die bereits in der Kindheit in zwei Ländern unvollständig verwurzelt sind.

Das Buch besteht aus Fragmenten aus einem Kinderleben, Fragmente aus dem Buch hat Dina Sikiric gelesen – und erzählt. Sie ist sprachlich differenziert, sehr genau. Dass «Heimat» umschrieben wird beispielsweise als Herkunftsland oder Land meiner Vorfahren sind auffallende Stilmittel. Die Erzählung «Was den Fluss bewegt» spielt in den 60er-Jahren – und ist topaktuell. Das Buch beginnt mit einem Zitat von Simone Weil: «Die Verwurzelung ist vielleicht das wichtigste und meistverkannte Bedürfnis der menschlichen Seele…».

................................................... von regula zellweger 1955 wurde Dina Sikiric in Zagreb geboren. 1960 kam ihre Mutter nach Basel, um als Apothekerin zu arbeiten. Zurück liess sie ihren Mann, ihre Familie und ihre Kultur. Mit nahm sie das Kind – es war nicht gefragt worden. Das Kind nimmt die Reise mit dem Zug vom Herkunftsland über das Übergangsland in das Hinkunftsland intensiv wahr. Dina Sikiric ist ein Mensch, der nicht vergisst, aus der Sicht eines Kindes heute so erzählt, als wären die Dinge eben geschehen. Dies macht betroffen.

Kinderheim der schwarzen Vögel Mit den Arbeitszeiten in der Apotheke lässt sich ein Krippenkind nicht vereinbaren. Die Mutter gibt das Kind in ein von Nonnen geführtes Kinderheim. Sie sieht es nur jeweils am Sonntagnachmittag und in den Ferien. Das Heidenkind, das Muslimkind, gibt sich alle Mühe, den Nonnen zu gefallen. Aber sie bleibt das Heidenkind, steht am Rand, ist Aussenseiterin. Sie geht zwar gern zur Kirche, mag die Musik und die Geschichten – aber

Verlag mit hohen Ansprüchen an Qualität

Dina Sikiric lässt anlässlich der Lesung am vergangenen Donnerstag in der Buchhandlung Scheidegger Kindheitserinnerungen aufleben, die unter die Haut gehen. (Bild Regula Zellweger) taufen lässt sie sich nicht. Später kommt das Kind in ein städtisches Heim. Ab zehn Jahren kann es zurück zur Mutter, vor und nach der Schule kann es jetzt gut allein sein. Es kann gut allein sein. Das hat es gelernt. Der Stoff könnte ein «Jammerbuch» sein. Dina Sikiric fällt nie in eine Opferrolle. Sie formuliert die Gefühle des Kindes nicht, aber sie hängen «zwischen den Zeilen» und gehen unter die Haut. Die Sprache ist feinfühlig, leise, exakt, reich an Bildern und Metaphern. Einzelne Wörter wiegen schwer, weil sie bewusst gesetzt – oder nicht gebraucht werden.

Zwischen den Kulturen Die Mutter ist stark. Sie findet in einem fremden Land eine Existenz als alleinerziehende Mutter, zu einer Zeit, als in der Schweiz Kinderfremdbetreuung alles andere als optimal war. Das Kind ist stark – es überlebt, entwickelt seine Strategien, um seelisch gesund zu bleiben. Lichtblicke sind Ferien zuhause in Zagreb, wo der Vater und die ganze Familie sie verwöhnen. Der Grossvater zeigt seiner Enkelin sein Land mit einem Pferdewagen. Sein Land ist nicht ihre Heimat. Die Schweiz auch nicht.

Harry Steinmann, Pädagoge und Ehrenbürger von Wettswil, hat Dina Sikiric sehr unterstützt. Er meldete sich am Schluss der Lesung zu Wort und brach eine Lanze für den Waldgut Verlag, der «Was den Fluss bewegt» herausgegeben hat. Verleger Beat Brechbühl hält trotz der harten Bedingungen im Verlagsgeschäft an seinen hohen Ansprüchen fest und nimmt auch unbekannte Autoren ins Programm auf, wenn er von einem Werk überzeugt ist. «Kauft Waldgut-Bücher», rät Harry Steinmann. Der Satz «Wer weiss, mein Kind, was den Fluss bewegt», den die Mutter ihrer Tochter mit auf den Weg gibt, ist Leitmotiv der Erzählung und erscheint wie ein Refrain. Sich im stetigen Fluss befindend, pendelt Dina Sikiric, die in verschiedenen Ländern gewohnt hat und mehrere Sprachen spricht, noch heute zwischen Heimat- und Aufenthaltsländern. Sie sieht es weder als Vorteil noch als Nachteil: «Es ist das Leben.»


Bezirk Affoltern

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Dienstag, 20. Juni 2017

ratgeber

Gabriela Hofer, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon

Die Königin der Blumen hielt im Oberamt drei Tage Hof

www.supad.ch.

Gesund kiffen? – Der Hype um CBD Cannabidiol oder kurz CBD, ist in den Medien sehr präsent und ein florierender neuer Geschäftszweig für verschiedene Anbieter. Seit August 2016 können CBD-Produkte in der Schweiz legal konsumiert werden. CBD ist nebst THC (Tetrahydrocannabinol) das wichtigste Cannabinoid, welches in der Cannabispflanze enthalten ist. Im Gegensatz zu THC hat CBD keine berauschende Wirkung. Es beruhigt und soll darüber hinaus unter anderem auch einen angstlösenden und antidepressiven Effekt haben. Die Reaktionen auf CBD sind sehr unterschiedlich. Unter den Konsumierenden wird es teilweise als Wundermittel gepriesen. Fachleute berichten nach Selbstversuchen von einem Wattegefühl, Heiterkeit und gelassener Stimmung. Eine Wirkung hat CBD zweifelsfrei, und das ist auch der Grund, warum es konsumiert wird. Wer aber das Rauchen von THC-haltigem Hanf gewohnt ist und sich ein legales Rauscherlebnis erhofft, wird enttäuscht. Mit dem herkömmlichen Kiffen hat das Rauchen von CBD wenig zu tun. So gibt es auch den typischen CBD-User nicht. Die ältere Dame, die ihre Schlafstörungen bekämpfen möchte, der Mittvierziger, der seinen Cannabiskonsum reduzieren will und die junge Frau, die ihre Periodenschmerzen in den Griff bekommen möchte. Auch wenn die Risiken beim Konsum von Cannabidiol im Vergleich zum THC-reichen Cannabis gering sind, ist Vorsicht angebracht. Die Wirkung und die längerfristigen Folgen des CBD-Konsums sind bisher noch nicht hinreichend erforscht. Ausserdem gilt hier, – wie beim Rauchen von anderen Tabakprodukten auch – dass durch die Verbrennung gesundheitsschädigende Stoffe entstehen. Es empfiehlt sich deshalb, die Jugendschutzbestimmungen analog zum Tabakverkauf auch für CBD anzuwenden.

Ist Kiffen nun legal? Hanfblüten mit einem hohen CBDGehalt und einem THC-Wert unter einem Prozent unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz und können demzufolge seit letztem Herbst legal konsumiert werden. Sie gelten als Tabakersatzprodukte und sind der Tabaksteuer unterworfen. Mittlerweile sind nebst Hanfblüten zahlreiche weitere Produkte wie Öle, Tinkturen, Tees, Kosmetika oder Gebäck auf dem Markt. Bei diesen tritt je nach Produktekategorie (Kosmetika, Lebensmittel, Gebrauchsgegenstand) die entsprechende Gesetzgebung in Kraft. CBD kann nicht von blossem Auge oder anhand des Geruchs von THC-reichem Cannabis unterschieden werden. Dies ist auch der Grund, warum jegliches Gras bei Polizeikontrollen beschlagnahmt und untersucht wird. Autolenkenden wird vom CBD-Konsum abgeraten. Da auch CBD-Hanf geringe Mengen THC enthält, ist es schwer abzuschätzen, wann der Grenzwert von 1.5 Mikrogramm THC pro Liter Blut erreicht ist. Klar ist, dass das «herkömmliche» Kiffen nach wie vor illegal ist. Ob es nun wirklich zum grossen CBD-Boom kommt, ist fraglich. Sicher ist, dass CBD in der Medizin grosses Potenzial hat.

Traditionelles Rosenfest der Baumschulen Reichenbach in Hausen Seit 19 Jahren verzaubern die Baumschulen Reichenbach in Hausen am traditionellen Rosenfest Tausende von Rosenfreunden. Während dreier Tage bietet der Familienbetrieb jeweils eine einzigartige Blumenshow mit Festwirtschaft und Musik inmitten einem farbenprächtigen Rosenparadies. ................................................... von martin mullis Das rund 14 Hektaren grosse Betriebsareal der Baumschulen Reichenbach in Hausen war auch dieses Jahr ein überaus beliebtes und bekanntes Ziel vieler Rosenköniginnen und deren Rosenkavaliere. Andrea und Andi Reichenbach mit ihren zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund 60 Personen im Helferpool, durften gut und gerne 3000 Besucher herzlich willkommen heissen. Die begeisterten «Aaahs» und «Oohs» der Gäste waren denn auch der Lohn für die riesigen Aufwendungen, welche das Team Reichenbach an der aussergewöhnlichen Ausstellung boten. Mindestens 200 verschiedene Rosenarten und Sorten in allen Farben und Blütenformen werden präsentiert und angeboten. Die Baumschulen Reichenbach veredeln – oder etwas weniger anspruchsvoll ausgedrückt: produzieren – pro Jahr 10 000 Rosenstöcke. Daneben sorgen sie auch bei einigen sehr seltenen oder gar einmaligen Rosenarten für den Erhalt der Sorte. Eine ganz spezielle Mutation ist das «Rosenstöckli» aus einem alten Garten am Albispass oder aber die Rose «Adam Näf», welche vom Gut «Näfenhüser» stammt, werden im Betrieb Reichenbach gehegt und gepflegt und blühen zur Freude aller Blumenfreunde prächtig.

Inmitten des Rosenparadieses: Andrea und Andi Reichenbach mit ihren Söhnen Flurin (links) und Nick. (Bild Martin Mullis) Neben der Blumenpracht entzückten die Besucher jedoch auch gefühlte hundert Sitzplätze, Gartenlauben, romantische Sitzecken, verspielte blumenverzierte Beete und rosenumrankte Zierbögen.

Rosen als Seelenbalsam für die Besucher So betonte auch eine kleine Gruppe älterer Herrschaften aus der Stadt Zürich, dass sie sich bereits seit vielen Jahren jeweils auf den Besuch im Gar-

ten Eden freuten und die 89-jährige, aber noch sehr rüstige Dame, bezeichnete das Rosenfest im Oberamt als ausgezeichneten Seelenbalsam. Selbstverständlich sind in der farbenfrohen Wohlfühloase mit dem riesigen Pflanzensortiment, dem «Rosenlädeli» mit vielen Gartenaccessoires und Dekoartikeln auch das ganze Jahr über Besucher herzlich willkommen. Das Rosenfest gilt für die Baumschulen Reichenbach immer auch als anspruchsvoller und arbeitsintensiver Event. Der Besucherrundgang, die

Festwirtschaft und die Musikdarbietungen, am Samstag die «Kavalleriemusik» und die «Ägeritaler Turboörgälär sowie am Sonntag der «Musikverein Harmonie Hausen», verlangen einen grossen organisatorischen Aufwand. Firmenchef Andi Reichenbach dankt deshalb seinen Mitarbeitern und den übrigen Helferinnen und Helfern herzlich für ihren ausserordentlichen Einsatz. Ohne ihre riesigen Anstrengungen wäre die Durchführung des so beliebten Rosenfestes unmöglich, hält er dezidiert fest.

Drei Hotspots der Biodiversität besucht Naturnetz Unteramt auf zweitägiger Exkursion Der zweitägige Ausflug des Vereins Naturnetz Unteramt führte am 10. und 11. Juni bei strahlendem Frühsommerwetter zu drei Hotspots der Biodiversität. Am Samstagmorgen früh um 5.30 Uhr bestiegen 24 Vereinsmitglieder den Reisebus, der sie zuerst zum Naturschutzgebiet Rheindelta, dem grössten Feuchtgebiet am Bodensee brachte. Es befindet sich an der Mündung von Neuem und Altem Rhein auf österreichischem Staatsgebiet, wenige Kilometer nach dem Zollübergang. Seine Schilfröhrichte, Feuchtwiesen und Auenwälder bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Ein lokaler und sehr erfahrener Naturkundler leitete die Exkursion. Der zweite Hotspot: die Schollenmühle, ein ehemaliges Torfstichgebiet bei Altstätten SG, das heute unter Naturschutz steht, mit seinen Moorflächen, Hecken und Tümpeln. Auf einem Rundgang liessen sich zahlreiche verschiedene Vögel beobachten. Und im Info-Center lässt eine Ausstellung das ehemalige Handwerk der Torfstecher aufleben. Weiter ging die Fahrt durchs Rheintal und hinauf ins Toggenburg,

Die Mitglieder des Naturnetzes Unteramt unternahmen eine Exkursion mit Schwerpunkt Biodiversität. (Bild Peter Kern) zur Übernachtung in Wildhaus. Am nächsten Morgen machte man sich früh auf nach Starkenbach bei Alt St. Johann, zur Talstation der Seilbahn Selun. Die Fahrt zur 670 m höher gelegenen Bergstation in einer offenen Gondel war Mutprobe und Erlebnis zugleich.

Die Alp Selun, der dritte Hotspot, ist bekannt für eine Vielfalt an Bergvögeln. Zwei Exkursionsleiter erläuterten Pflanzen- und Tierwelt und informierten über Projekte und Probleme im Spannungsfeld von landwirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz auf der Alp Selun.

Der Verein Naturnetz Unteramt führt alle zwei Jahre eine zweitägige Exkursion für Vereinsmitglieder durch. Dazu kommen lokale Exkursionen und Veranstaltungen, die auch Nichtmitgliedern offenstehen. (pd.) Mehr Infos unter www.naturnetz-unteramt.net


Bezirk Affoltern

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Junge Ämtler Bühne lässt Theaterleidenschaft prächtig schäumen Premiere der Eigenproduktion «Grenzen» im Rössli Mettmenstetten Mit ihrem aktuellen Theaterstück «Grenzen», lässt das Ensemble der Jungen Ämtler Bühne – Akteure, Regie, Musik und Technik alle inklusive – den Most der Theaterleidenschaft prächtig aufschäumen – noch vier Mal in dieser Woche. ................................................... von urs e. kneubühl So viel und so wenig gleich vorweg: Hingehen, ansehen und sich begeistern lassen – die Eigenproduktion «Grenzen» der Jungen Ämtler Bühne lohnt jeden Wimpernschlag! Diese «Grenzen» enthalten, von den jugendlichen Akteuren vortrefflich und mit Verve gegeben, Zeichen und Bekenntnis, wobei Letzteres so umfassend und grandios ist, dass es einer pingeligen Kritik den letzten Hauch Windes aus den Segeln nimmt.

Sprudeln vor Lebhaftigkeit – dichte Spannung erzeugend Es ist eine vielschichtige Arbeit: Die Akteure stehen, unter der glänzenden Regie von Claudia Odin Anderegg, auch für den Text, genauso brillant für dessen inhärente Theatralität und die szenische Umsetzung. Entsprechend pulsiert alles vor Begeisterung, sprudelt vor Dynamik sowie Gegenwärtigkeit und erzeugt dichte Atmosphäre wie Ergriffenheit. Diese «Grenzen» lassen einen das Stück von Anfang bis Ende aufmerksam, ja, gespannt wie ein Bogen vor dem Abschuss des Pfeils, gleichzeitig absolut während jedem einzelnen Bild, Wort, jeder Video-

Regisseurin Claudia Odin Anderegg holt wiederum das Stärkste aus den Akteuren heraus. sequenz und jedem musikalischen Ton – egal, ob ab Band oder live gespielt und gesungen – aufs Äusserste zufrieden erleben. Es geht ausnahmslos bewegt und dynamisch voran, zeitweise auch couragiert bis forsch, aber immer einfühlsam, nachdenklich und poetisch. Die Darsteller zeichnen – nachdrücklich unterstützt von Musik, Video- und Live-Cam-Einspielungen – Figuren und Szenen in wechselnden Farben, schälen das Zwielicht des Spiels zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit, zwischen Verwurzelten und Entwurzelten fein und behutsam heraus. Das zwingt zum Hinhören, Beobachten und zum Nachdenken.

Das richtige Mass der Mittel «Grenzen» verrät eine schöne und mächtige Intensität; eine blühende Wirkungsstärke. Die Gefühlswelt der

Grenzen – Die Darstellenden sind echt und einnehmend, sprudeln in vortrefflichen sprachlichen und mimischen Anspielungen Figuren und Bilder heraus, was rundum begeistert. (Bilder Urs E. Kneubühl)

jungen Menschen, die auf der Bühne handeln und dulden, wird flott und spürbar ins Licht gehoben und das Ganze erhält dadurch starke persönliche Akzente. Die tieferen Zusammenhänge werden dabei nicht zerspielt, sondern bleiben dort, wo sie hingehören und wo man sie aufspüren muss, in der Tiefe. Und es macht wahrlich grosse Lust, diese aufzustöbern. So gebiert die Jugend des Ensembles zum unbedingten Vorteil, was auch leicht zum Nachteil sein könnte, denn mit einer solch schönen Begeisterung verbindet sich allzu leicht ein Mangel am rechten Mass der Mittel. Davon allerdings kann bei der Jungen Ämtler Bühne und bei «Grenzen» nicht die Rede sein. Die Hand von Regisseurin Claudia Odin Anderegg, die man zu spüren wähnt, weist Mass wie Mittel und führt die jungen Akteure zu einer Leistung, die volle Anerkennung verdient,

wie sie diese anlässlich der Premiere vom vergangenen Freitag auch gefunden hat.

Begeisterte Premieren-Besucher Die Darstellenden sind in jeder Nuance echt und einnehmend, sprudeln in vortrefflichen sprachlichen und mimischen Anspielungen Figuren und Bilder heraus, was das Premieren-Echo allseitig begeistert ausfallen liess. Kunststück: Genuss und Freude der Ohren- und Augenzeugen wird in keinem Augenblick unterbrochen und flacht ebenso zu keiner Zeit ab. Als Erwachsener sieht man unvermittelt und bekennend ein Blatt aus vergangener Zeit aufgeschlagen, in dem sich Aufsässigkeit mit feinem Gespür paart. Der dramaturgische Grundgehalt des vielschichtigen Themas Grenzen wird in bestrickende und dabei stets genug sagende Begeb-

nisse zerlegt, die einer derart engagiert zu Werke gehenden Besetzung einfach zuzufallen scheinen. Der Applaus des Publikums fiel dementsprechend frenetisch aus und jeder freute sich eines ausserordentlich gelungenen Abends.

Diese Woche noch viermal Die Eigenproduktion «Grenzen» der Jungen Ämtler Bühne wird diese Woche noch viermal gespielt: Dienstag/Mittwoch, 20./21.Juni, sowie Freitag/Samstag, 23./24. Juni, jeweils 20.15 Uhr. Kasse und Theaterbar öffnen jeweils eine Stunde vor Theaterbeginn.

forum

Marionna Schlatter zu Gast Mitgliederversammlung der Grünen Affoltern Die diesjährige Mitgliederversammlung der Grünen Partei Bezirk Affoltern findet am Freitag, 30. Juni, 19 Uhr, an der Pfruendhofstrasse 64, in Affoltern am Albis statt. Nach den ordentlichen Traktanden wird Marionna Schlatter, Präsidentin der Grünen Kanton Zürich, über die im September anstehende Abstimmung über den Gegenvorschlag zur Ernährungsinitiative sowie

die Grüne Fair-Food-Initiative informieren. Sie steht danach für eine Diskussion zu diesen Vorlagen und zu andern aktuellen politischen Fragen aus grüner Perspektive zur Verfügung. Eingeladen sind Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten. Im Anschluss an die Veranstaltung offerieren die Grünen Affoltern Salate, Getränke, Dessert und ein Feuer für mitgebrachtes Grillgut.

Einbahnvariante nicht besser

Gute und konstruktive Um Gottes Willen Zusammenarbeit keine Mauer!

Zum Engpass Arnistrasse in Hedingen. Das Bild im «Anzeiger» vom 13. Juni zeigt eine Gefahrensituation für Fussgänger. Dagegen soll nun eine mögliche Einbahnvariante Abhilfe schaffen. Ich sehe darin nicht die Lösung: In der momentanen Situation sind die Autofahrer zu hoher Aufmerksamkeit gezwungen, weil sie mit Gegenverkehr rechnen müssen. Sie fahren also vorsichtig. Bei «freier Fahrt» wäre die Achtsamkeit bestimmt geringer und die Gefahrenquelle nicht ausgeräumt. Zudem finde ich, dass eine seit Jahren für den Durchfahrtsverkehr mit Fahrverbot bezeichnete Strasse nicht einfach für den Verkehr freigegeben werden kann. Anne-Marie Wirth, Hedingen

Zur Annahme des Gestaltungsplans der Ernst Schweizer AG. Am 15. Juni 2017 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Hedingen dem «privaten Gestaltungsplan Areal Ernst Schweizer AG» an der Gemeindeversammlung ohne Gegenstimmen zugestimmt. Dieses tolle Resultat zeigt, dass Gemeinde und Bevölkerung geschlossen hinter dem Unternehmen stehen und ist ein klares Bekenntnis zu Hedingen als Hauptstandort für unser Unternehmen. Im Namen des ganzen Unternehmens bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Hedingern für das Vertrauen und die grosse Unterstützung. Ein

Farbakzente im Getreidefeld. (Bild Benjamin Fenner)

grosser Dank geht auch an die im Projekt involvierten Gemeindevertreter für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung der Vorlage. Mit dem Gestaltungsplan können wir nun die für eine moderne, rationelle und wirtschaftliche Produktion notwendigen Gebäude umsetzen. Auch die rund 400 Arbeitsplätze bleiben in Hedingen erhalten und wir können uns in den nächsten Jahrzehnten nachhaltig weiterentwickeln. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft. Hans Ruedi und Samuel Schweizer, Vorsitz und Mitglied der Unternehmensleitung, Ernst Schweizer AG, Hedingen

«Eine Mauer passt nicht in die heutige Zeit», «Anzeiger» vom 13. Juni. Wie kann man nur auf die Idee kommen, im Kappeler Klosterareal eine neue Mauer bauen zu wollen? Das ist für mich unverständlich und völlig unbegreiflich. Was Geschichte ist, darf doch nicht einfach hervorgeholt und mit Geldern aus dem Lotteriefonds wieder aufgebaut werden. Als ehemalige Kappelerin fühle ich mich Kappel und seiner geschützten Klosteranlage noch immer sehr verbunden. Ich besuchte in der Kirche die Kinderlehre und wurde auch dort konfirmiert.

Verschandelung verhindern Schon mein Vater, mein Bruder und mein Schwager haben sich in ihrer Zeit für die Erhaltung und Erneuerung des grossen Areals mitsamt seinen ehrwürdigen Bauten verpflichtet gefühlt und sich dafür in der Kappelerpflege eingesetzt. Für mich ist es unvorstellbar, wieso nun plötzlich alles anders werden soll. Es muss tatsächlich etwas unternommen werden, um diese Verschandelung zu verhindern.

Trudi Braunschweiler-Haegi, Zürich-Wiedikon


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Serie

Dienstag, 20. Juni 2017

Erinnerungen an die Kindheit in der Bierbrauerei Winkelmann in Affoltern Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (118) Aus Anlass einer Familienzusammenkunft verfasste Pauline Hofer-Winkelmann 1950 eine Familiengeschichte, worin sie auch ihre Kindheit in der Bierbrauerei beschreibt. Die von Rudolf Winkelmann gegründete Bierbrauerei existierte während 35 Jahren von 1872 bis 1907. Im Wohnhaus der Brauerei wohnte im ersten Stock unsere Familie. Mein Götti Arnold mit seiner grossen Familie (12 Kinder) im zweiten Stock. Im Parterre befanden sich ein grosses Büro, eine grosse Stube und andere Räume. Von der Autor Willy Hug. Wohnung hatten wir eine prächtige Aussicht. Die Brauerei stand auf einem Hügel, unten fuhren die Züge mit den Dampflokomotiven vorbei und auf der Südseite befanden sich schöne Bäume und grosse Wiesen. Es gab auch einen grossen Gemüsegarten und viele Obstbäume. Ich habe seither nie mehr solch riesige und herrliche Pflaumen wie an diesen Bäumen gesehen. Die Sudhalle ist gross und hoch gewesen. Auf Eisentreppen gelangten wir auf eine Eisengalerie. Diese ging ringsherum und von da sahen wir in die beiden mächtigen, kupfernen Braukessel hinunter. Daneben befand sich die Hopfendörrerei und die Lager für Gerste, Hopfen und Malz. In riesigen Säcken kamen diese aus Deutschland angeliefert. Wir haben aber auch selber Hopfen angepflanzt. Am Südhang standen selten grosse Hopfenstangen. Wie ein Rebberg sah es aus und wenn der Hopfen blühte, schmeckte man weitherum diesen herrlichen Duft.

Der Brauiweiher

Die Bierbrauerei nach der Gründung 1872. Wie ein Schloss thronte die Brauerei auf dem Hügel. (Archivbilder zvg.)

Die Kinder wollten warmes Bier Ein grosser landwirtschaftlicher Betrieb gehörte zur Brauerei und rahmte den Brauereihügel ein. Eine eigene Küferei gehörte auch dazu, mein Götti Arnold war Küfer. Er verstand sein Handwerk. Der Vater sagte jeweils, er mache die schönsten Fässer. Vetter Albert machte das Büro und reiste zu den Kunden. Mein Vater führte die Brauerei, er war ein tüchtiger Brauer. Seine Kenntnisse holte er sich auf der Wanderschaft in Pilsen, Frankfurt, München und anderen Orten. Es arbeiteten immer auch deutsche Brauer bei uns. Vetter Heiri, glaube ich, stand nur zur Zierde da. Er kaufte dann den «Löwen» und liess seine tüchtige Frau arbeiten. Dafür verstand er es ausgezeichnet, den «Herrn» zu spielen. Wenn wir in den «Löwen» kamen, trafen wir ihn mit seiner weissen Weste und einer schweren goldenen Uhrenkette auf dem Sofa. Im Mund eine dicke «Havanna». Unser Vater nannte ihn immer «Minister des Innern». In der Brauerei herrschte immer Hochbetrieb. Wenn das Bier gekocht wurde, verbreitete sich im ganzen Dorf ein herrlicher Duft. Dann wollten andere Kinder nach der Schule immer mit uns in die Brauerei kommen und warmes Bier trinken. Das schmeckte sehr gut und war noch ohne Alkohol. Die deutschen Brauer assen immer mit uns am Familientisch und unser Vater wusste manche lustige Anekdote zu erzählen.

Die Bierbrauerei um 1900. Hinter den drei grossen Fenstern befand sich die Sudhalle.

Bierbrauer Winkelmann.

Der heute fast verlandete Brauiweiher. Kinder konnten hier Schiffli fahren oder Schlittschuh laufen.

An einem schönen Sonntagmorgen sind Jean und ich in unseren Sonntagskleidern zum Brauiweiher gegangen. Jean holte ein Brettli und sagte zu mir: «Sitz drauf, wir gehen jetzt Schiffli fahren». Ich setzte mich auf das Brett und plumps, lag ich im Wasser! Ich schrie und Jean rannte aus Angst davon. Doch ein Knecht hörte mich und trug mich zum Haus hinauf. Statt des vorgesehenen Spaziergangs mit Vater, gab es für Jean Tätsch und wir mussten ins Bett. Etwas, das ich nicht vergessen kann und mir sehr gefiel, war die Strasse hinauf zur Brauerei. Von prächtigen Bäumen eingerahmt, wand sie sich um den halben Berg. Es war wie ein Schlossweg. Vor der Brauerei befand sich ein grosser Platz, abgeschlossen mit schönen Bäumen auf einer Seite. Wir hatten Obst in Hülle und Fülle. Trotzdem muss ich verraten, dass wir des Nachbars unvergessliche «Wissbüchler Chriesi» zuerst versuchten. Dar Baum stand damals dort, wo nachher Dr. Rothenbach sein Chalet baute. Im Winter, wenn der Brauiweiher gefroren war, kam das halbe Dorf zum Schlittschuhlaufen. Das war dann immer ein lebhafter Betrieb, den wir Kinder von der warmen Stube aus beobachten konnten. Wenn dann «giset» wurde, ging es hoch zu und her. Eigens dazugerufene Arbeiter sägten mit grossen Waldsägen schöne quadratische Eisblöcke. Mit Eisenhacken an langen Holzstangen zogen sie die Eisblöcke durch den freigesägten Wasserkanal an Land. Dort wurden diese auf Wagen geladen und dann im Eiskeller versorgt. Sie dienten zum Kühlen des Biers. Die Arbeiter hatten eine strenge Arbeit und schwitzten trotz der grossen Kälte wie im Sommer. Unser Vater sorgte dafür, dass die Männer gut und genug zum Essen bekamen. Dafür stellte er grosse Tische in das Büro. Unsere Mutter und Tante Bertha kochten zusammen in der kleinen Küche. Ich mag mich noch gut erinnern, was alles auf den Tisch kam. Platten mit Sauerkraut und Bohnen, eigener Schinken, Wurst und Gesottenes. Eine zünftige Bernerplatte! Aber der Tag kam, als auch unsere Brauerei das Schicksal aller kleinen Brauereien teilte, sie wurde von einer grösseren aufgekauft. Im Oktober 1907 kam es zur Einstellung der Brauerei.


Gewerbe/Dienstleistungen

Kicken und Kino

Ein Heimspiel

Der «Dunschtig Club Mättmi» lädt zum Grümpelturnier mit Filmerlebnis. > Seite 13

Radprofi Martin Elmiger vor der Schweizer Meisterschaft in Affoltern. > Seite 17

Dienstag, 20. Juni 2017

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In Topform Aeugster Adrian Brennwald mit der zweitschnellsten Zeit am Bannalper Berglauf. > Seite 18

Umweltausbildung für die Lernenden «Lust auf Gewerbe» Neues Modul für die Berufsbildung der Ernst Schweizer AG im ganzen Bezirk Neben der fachlichen und sozialen Kompetenz wird bei der Ernst Schweizer AG auch auf die Ausbildung zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen viel Wert gelegt. Am Montag, 12. Juni, absolvierten die 15 Lernenden des ersten Lehrjahres das neue Umweltmodul, welches die Ernst Schweizer AG zusammen mit dem Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) sowie dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) entwickelt hat. Nach der Begrüssung durch Xavier Nietlisbach, Leiter Berufsbildung der Ernst Schweizer AG, und den Erläuterungen zum Tagesprogramm gab Simon Zeller von Push (Praktischer Umweltschutz Schweiz) mit seinem Referat einen Gesamtüberblick zu den Hauptthemen des Tages: Mobilität, Strom, Heizung und Recycling. Anschliessend an das Referat haben sich die Lernenden in Arbeitsgruppen mit den ihnen zugeteilten Aufgaben befasst. Die Gruppenarbeiten wurden kurz unterbrochen, um das Mittagessen vorzubereiten, welches in Zusammenarbeit mit Ades (La cuisine solaire) gekocht wurde.

Energieeffizient kochen Aufgrund des noch fehlenden Sonnenscheins, musste das Essen mit dem

Ämtler Gewerbeverband tagte in Affoltern Die 163. Delegiertenversammlung des Gewebeverbands Bezirk Affoltern hat am Donnerstag im «Central», Affoltern, Olivier Hofmann als ihren Präsidenten bestätigt. Die Affoltemer Idee «Lust auf einheimisches Gewerbe» soll aufs ganze Knonauer Amt ausgedehnt werden. ................................................... von thomas stöckli

Regula Ochsner, Geschäftsleiterin von Ades, erklärt den Lernenden, wie die unterschiedlichen Solarkocher funktionieren. (Bild zvg.) Energiesparkocher «OLI» zubereitet werden. Als sich die Sonne zur Mittagszeit dann doch zeigte, konnten die Parabol- und Solarkocher eindrücklich demonstriert werden. Zum Mittagessen war die Geschäftsleitung von Schweizer ebenfalls eingeladen und wurde anschliessend in einem Inputreferat der Geschäftsleiterin von Ades, Regula Ochsner, über die laufenden Projekte in Madagaskar informiert. Schweizer unterstützt Ades seit Jahren bei ihrem Ziel, die Kochgewohnheiten der Bevölkerung Madagaskars auf energieeffiziente Methoden umzustel-

len, um den Regenwald gegen Abholzung und Brandrodung zu schützen. Am Nachmittag machten sich die Gruppen daran, die gewonnenen Erkenntnisse aufzubereiten, um diese den anderen Teilnehmenden zu präsentieren. Diese Vorträge waren der gelungene Abschluss eines sehr spannenden aber auch anspruchsvollen Tages. Die Lernenden werden viele praktische Tipps und Gedankenanstösse für die Zukunft mitnehmen, welche sie beruflich und auch privat nutzen können. (pd.)

Firmenreise nach Schweden Umag, Mettmenstetten, an der grössten Forstmesse der Welt Die Belegschaft des Forst- und Strassenbauunternehmens Umag aus Mettmenstetten, hatte nach Pfingsten ein besonderes Ziel: Der Besuch der Elmia Wood, der grössten Forstmesse der Welt. Geschäftsführer und Inhaber, Ueli Müller, hatte sich ein spezielles Programm einfallen lassen. Gestartet wur-

de am Pfingstmontagabend in Zürich. Im Schlafwagen des Nachtzugs ging es nach Hamburg. Nach einer etwas unruhigen und kurzen Nacht folgte die Besichtigung der Stadt, im speziellen des grossen Hafens mit Rundfahrt. Weiter ging die Reise mit der Fähre nach Schweden und einem Besuch bei «Häcksel-Kari» Kari Burkard. Auf seinem Landsitz mit Seeanstoss, konn-

Das Umag-Team an der grössten Forstmesse der Welt, der Elmia Wood. Von links: Philip Schumacher, Roger Häcki, Marco Nägeli, Mamadou Diallo, Ueli Müller, Bruno Sidler, Felix Essig, Philipp Wiltschi, Rolf Muhmenthaler. (Bild zvg.)

te man sich erholen oder eine Fahrt auf dem See geniessen.

Vom kleinsten Werkzeug bis zum grössten Vollernter Für die nächsten zwei Tage folgte der grosse Höhepunkt: Der Besuch der Forstmesse Elmia Wood in Jönköpping. Während zweier Tage waren rund 500 Aussteller aus 50 Ländern zu besichtigen. Die Ausstellung befindet sich vollständig im Wald und es sind gegen 50 000 Besucher anwesend. Zu Bestaunen ist alles, was es in der Forstwirtschaft braucht, vom kleinsten Werkzeug bis zum grössten Vollernter. Diese alle vier Jahre durchgeführte Ausstellung ist sehr eindrücklich und die Maschinen sind auch im Einsatz zu besichtigen. Am Freitagabend hiess es Abschied nehmen und die Schweden wieder verlassen. Mit der Fähre ging es über Nacht von Treleborg nach Rostock. Als Abschluss stand dann am Samstag noch ein Tag in Berlin auf dem Programm. Die deutsche Hauptstadt beeindruckt mit ihrer Grösse von 3.5 Mio. Einwohnern und den Sehenswürdigkeiten: das Brandenburger-Tor, der Reichstag, die Mauer und natürlich die Schweizer Botschaft unmittelbar beim Regierungsviertel. Müde, aber gut gelaunt und mit vielen Eindrücken, wurde die Reise mit dem Nachtzug von Berlin nach Zürich abgeschlossen. «Es war ein Super-Erlebnis und eine unvergessliche Woche», waren sich die Umag-Mitarbeiter einig. (sib)

«Man nimmt uns Gewerbler zu wenig wahr», hat René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern, festgestellt. Damit sich das ändert, läuft im Bezirkshauptort die Planung der Aktion «Lust auf einheimisches Gewerbe». Die Idee: Eine orchestrierte Serie von Anlässen, an denen je ein Gewerbebetrieb im Zentrum steht. Das stärke nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Gewerblern, sondern führe der Bevölkerung auch das reiche Angebot an Produkten und Dienstleistungen vor Augen. Mit seinem Vorschlag, die Aktion auf den ganzen Bezirk auszuweiten, stiess Ammann bei den Delegierten aus den anderen Gewerbevereinen auf Begeisterung. Von einem «Mehrwert für den Bezirk», sprach etwa Claudio Rütimann, Präsident des Gewerbevereins Oberamt. Die Idee soll nun zu einem Konzept ausgestaltet und dann den Vereinsmitgliedern präsentiert werden. Weiter verfolgt wird auch ein Verbandseigenes Label, verbunden mit einer Selbstverpflichtung zu Grundwerten des Gewerbes.

Olivier Hofmann bleibt Präsident Von einem «erfolgreichen Jahr» sprach Olivier Hofmann, der mit Applaus für zwei weitere Jahre als Präsident des Gewerbeverbands Bezirk Affoltern bestätigt wurde, in seinem Rückblick auf

2016. Ein Schwerpunktthema war der Bereich Lehrlingsausbildung. So wurde das Projekt «Lift» vorgestellt, das Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage an der Nahtstelle zwischen Sek. und Berufsbildung unterstützt. «Kernelement sind regelmässige Kurzeinsätze, sogenannte ‹Wochenarbeitsplätze›, in Gewerbebetrieben», so Hofmann. «Für die Zeit nach den Sommerferien werden weitere Wochenarbeitsplätze gesucht.» Interessierte können sich beim Gewerbeverband oder direkt bei Projektleiter Olivier Engeler melden. Ein weiteres Thema war und bleibt die Arbeitsvergabe durch die Gemeinden. «Das lokale Gewerbe soll bei Submissionen mehr berücksichtigt werden», fordert Hofmann. In diesem Zusammenhang hat der Gewerbeverband eine Wunschliste zusammengestellt, die sich für klare Ausschreibungen mit auftragsgerechten Kriterien einsetzt. Weiter sollen die Arbeiten pro Arbeitsgattung und nicht als Gesamtleistung erfolgen. Aufträge in freihändigem Verfahren seien abwechselnd an örtliche Unternehmen zu vergeben.

Obfelder Gewerbe-Expo im April 2018 Auch der Ausblick auf die Zukunft zeigt Spannendes: Die Berufsmesse vom 1. und 2. September in Bonstetten trägt der Gewerbeverband als Hauptsponsor mit, am Anlass des kantonalen Gewerbeverbands vom 26. Oktober im Kasinosaal Affoltern ist er Gastgeber. In Obfelden läuft derweil die Planung für die lokale Gewerbe-Expo vom 27. bis 29. April 2018. «Ziel sind 60 Aussteller», verriet Jürg Meier, Präsident des Gewerbevereins Obfelden, 57 habe man bereits. Im und ums Zendenfrei wird den Besuchern einiges geboten, inklusive Gourmet-Restaurant und Modeschau.

Wellness-Ausflug mit drei Übernachtungen Preisverteilung beim Schuhhaus Gretener Letzte Woche konnte im Schuhhaus Gretener in Affoltern der erste Preis des attraktiven Wettbewerbs, der im eigenen Schuhmagazin «Shoe-4U» lanciert wurde, an die glückliche Gewinnerin übergeben werden. Rosmarie Nägelin kam mit ihrem Mann ins Geschäft, um den Preis abzuholen. Sie gewann drei Nächte in einem Superior-Doppelzimmer, mit Gourmet-Verwöhnpension, Willkommens-Apéritif und freiem Eintritt in die Wellness-Attika des Hotels Hirschen in Wildhaus, Toggenburg. Als langjährige Kunden bei Gretener, freut sich das Ehepaar riesig auf diesen Aufenthalt und den überraschenden Gewinn. Weitere Gewinnerinnen von Geschenkgutscheinen waren Margrit Villiger und Maria Notter, beide aus Zug. (pd.)

Gewinner des ersten Preises: Rosmarie und Ueli Nägelin. (Bild zvg.)


gewerbe

Tobias Maag, Leiter Bäckerei, links und rechts Armin Heller Geschäftsführer der Landi Albis neben dem Jungen und Mädchen aus Pappe. (Bild Andrea Bolliger)

Blick in die Backstube Tag der offenen Tür bei «D’Albis Beck» Bisher waren Brote und feine Patisserie in den Volg Läden der Landi Albis als solche der Volg- Bäckerei bekannt. Diese produziert in Mettmenstetten und heisst jetzt «D’Albis Beck». Am vergangenen Samstag konnten Neugierige einen Blick in die Backstube werfen.

Teig riechen und die unterschiedlichen Temperaturen in den Abteilungen fühlen. Die Kinder bewiesen ihre Geschicklichkeit beim Einrollen von Geflügelwienerli in Teig. Draussen verwöhnten die Albis Örgeler musikalisch, beim Darts konnte ein Znüni getroffen werden und ein Ballon in den Wettflug geschickt werden.

Durch den edlen Schriftzug auf den Verpackungen und Fahrzeugen fällt der neue Auftritt sofort auf. Die Bezeichnung «D’Albis Beck» verdeutlicht, dass es sich nicht um Backwaren aus einer Grossbäckerei handelt, sondern um lokal hergestellte Produkte einer traditionellen Bäckerei. Noch bevor die Backstube für jedermann geöffnet wurde, führte Tobias Maag, der Leiter der Bäckerei, geladene Gäste durch den Betrieb. Dieser verarbeitet jährlich 160 Tonnen Mehl. 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 15 gelernte Bäcker und Konditoren, sorgen dafür, dass in den Regalen der elf Volg-Läden der Landi Albis und weiteren in benachbarten Kantonen, qualitativ hochstehende Backwaren, Patisserie, Sandwiches und Salate, angeboten werden. Auch wenn verschiedene Maschinen die Verarbeitung des Teigs erleichtern, bleibt der Beruf ein Handwerk. Während sich die geladenen Gäste bei einem grosszügigen Brunch im «Gasthaus zum weissen Rössli» stärkten, konnte die Öffentlichkeit die Bäckerei mit allen Sinnen erkunden. Der Teigmaschine konnte man beim Kneten zuhören, der Bäckerin beim Formen der Brote über die Schultern schauen,

Backstuben-Besuch für Primarschüler Ein Blick in die Backstube ist auch weiterhin möglich. In den Volg-Läden der Landi Albis stehen ein Mädchen und ein Junge aus Pappe. Die beiden halten ein elektronisches Tablet in ihren Händen, auf welchem die Entstehung der Produkte gezeigt wird. Auf diesem Tablet können sich Primarschülerinnen und -schüler für einen Kindernachmittag in der Backstube anmelden, an dem sie das Handwerk des Bäckers hautnah erleben dürfen. Der erste Anlass findet am 30. August statt. Weitere sind im November und Februar geplant. Die Geschichte der Traditionsbäckerei begann 1898 als die landwirtschaftlichen Genossenschaften Rifferswil, Knonau und Maschwanden an der Unteren Bahnhofstrasse 20 in Mettmenstetten die Genossenschaftsbäckerei Mettmenstetten gründeten. Im Jahre 1957 übernahm die heutige Landi Albis die Bäckerei. Seit 1970 ist sie am heutigen Standort an der Albisstrasse 3 im Untergeschoss des Volg-Ladens domiziliert. Der Betrieb wurde stets modernisiert und im Jahre 2013 wurde die Produktion vergrössert. (abo.) Produkte und weitere Infos: www.albisbeck.ch.

Malen macht glücklich Kurse für Kinder und Jugendliche in Knonau «Malen macht glücklich», weiss Jolanda Baldachin, Atelierleiterin der Farbschmiede in Knonau. «Das beweisen mir die Kinder und Jugendlichen tagtäglich mit ihren strahlenden Kinderaugen, wenn sie stolz ihr Werk zeigen. Vielen Kindern hilft das gestalterische Tun auch beim Abschalten vom Schulstress». Aber nicht nur für Kinder und Jugendliche hat die Kunsttherapeutin ein attraktives Kursangebot zusammengestellt. Auch Erwachsene können beim Malen und Gestalten den Alltag vergessen.

Individuelle Unterstützung Verschiedene ausgebildete Künstlerinnen und Illustratorinnen begleiten die Kinder und Jugendlichen (ab 10 Jahren) beim Entwickeln ihrer zeichnerischen und malerischen Fähigkeiten. Dabei helfen sie auch gerne Kindern, die ihre Note im Zeichnen verbessern möchten. Jugendliche, die einen kreativen Beruf anstreben und auf gestalterische Aufnahmeprüfungen hin arbeiten, erhalten individuelle Unterstützung von

Die Mal- und Zeichenkurse tragen Früchte. (Bild zvg.) den Kursleiterinnen Jolanda Epprecht und Cécile Schneider, die momentan beide ein Masterstudium in Kunst und Vermittlung absolvieren. Infos zum Kursangebot unter www.farbschmiede.ch oder Tel 079 743 16 70.


Veranstaltungen

Dienstag, 20. Juni 2017

Dorfgrümpi und Openairkino

«Let’s party» im Guggi

Hochbetrieb auf dem Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten

Madagassisches Sommernachtsfest

Der «Dunschtig Club Mättmi» präsentiert am 24. und 25. Juni auf dem Sportplatz Wygarten ein Grümpelturnier mit Open-AirKino am Samstagabend.

Das Sommernachtsfest im Bonstetter Gartencenter Guggenbühl ist nicht nur unterhaltsam. Es dient auch einem guten Zweck. Diesmal wird die Stiftung Ades von Regula Ochsner unterstützt, die sich auf Madagskar mit Solarkochern gegen das Abholzen des Regenwaldes engagiert.

Dieses Jahr wird das Grümpi bereits zum 45. Mal durchgeführt. Es lohnt sich auf jeden Fall, ob als «Tschütteler» oder Zuschauer, dabei zu sein, um nicht einiges zu verpassen! Seit 1973 messen sich bis zu 50 Dorfmannschaften in verschiedenen Kategorien am Dorfgrümpelturnier. Dank Sponsoring ist es in Mettmenstetten ein Novum, dass kein Startgeld verlangt werden muss. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen, sei es zum Mitmachen oder zum Zuschauen. Einen speziellen Hinweis verdient die Ausmarchung um den «Schnällscht Mättmistetter». Die Buben und Mädchen messen sich am Samstag ab 13 Uhr in den verschiedenen Kategorien. Organisiert wird dieser Wettkampf vom Turnverein Mettmenstetten.

Abendprogramm mit «Plötzlich Papa» Im Rahmenprogramm am Samstagabend zeigt der Dunschtigclub einen Openair-Kinofilm. Mit «Plötzlich Papa» haben die Verantwortlichen einen Film gewählt, der Jung und Alt begeistern wird. Der Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten bietet wie jedes Jahr das gewünschte Ambiente. Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Vor- und nachher empfiehlt sich die Festwirtschaft mit Bar. Die Speisen werden bis zum Filmbeginn serviert. Zum Apéro spielt ab 19 Uhr der Musikverein Mettmenstetten.

Filmausschnitt aus «Plötzlich Papa». Ein unzertrennliches Vater-TochterGespann. (Bild zvg.) Samuel (Omar Sy) lebt in Südfrankreich in den Tag hinein, geniesst das Single-Dasein und geht jeder Verpflichtung und Verantwortung aus dem Weg. Sein süsses Leben wird jedoch unerwartet gestört, als seine Ex Kristin (Clémence Poésy) auftaucht und ihm seine kleine Tochter Gloria präsentiert, von deren Existenz Samuel bislang nichts wusste. Als Kristin sich über Nacht wieder aus dem Staub macht, lässt sie das Baby in Samuels Obhut zurück, der überhaupt nicht einsieht, warum er sich nun allein um das Kind kümmern soll. Er reist nach London, um die verschwundene Mutter zu suchen – erfolglos. Acht Jahre später lebt Samuel mit Gloria (Gloria

Colston) in London und die beiden sind inzwischen unzertrennlich. Nie hätte der einstige Lebemann gedacht, dass er eines Tages einem geregelten Job nachgehen und Verantwortung übernehmen würde. Doch inzwischen ist er überglücklich, Glorias Vater zu sein. Aber dann erscheint Kristin auf der Bildfläche und fordert ihr Kind zurück… Die treuen Sponsoren ermöglichen es, dass auch heuer kein Eintrittsgeld erhoben werden muss. Der veranstaltende «Dunschtig Club Mättmi» hofft, dass mit dem Erlös aus der Festwirtschaft die Unkosten ganz oder zumindest teilweise gedeckt werden können. (pd.)

Zebra Marty, Löwe Alex, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria aus dem Kino-Kassenschlager «Madagascar» hätten ihre helle Freude: Am kommenden Freitag ist Madagaskar zu Gast im Gartencenter Guggenbühl am Lochenweiher in Bonstetten! Spektakel ist garantiert. Für heisse Rhythmen sorgt die madagassische Band Soga. Selbstverständlich werden auch kulinarische Spezialitäten von der grössten Tropeninsel im indischen Ozean gereicht. Juwelier Vainard aus Zürich stellt eine Kollektion seiner schönsten Schmuckstücke aus und eine Schmetterlingsaustellung, die nach dem Sommernachtsfest weiterbesteht, wird eröffnet.

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cuisine solaire». Gegründet wurde die preisgekrönte Hilfsorganisation von der Ottenbacherin Regula Ochsner, die sich seit der Jahrtausendwende mit Solarkochern gegen die Rodung des Urwaldes auf Madagaskar und damit auch gegen die Armut einsetzt. Bereits in den 1970er-Jahren war Ochsner für die schweizerische Entwicklungshilfe auf Madagaskar. Sie behielt die Insel als grüne, artenreiche Oase in lebhafter Erinnerung. Gross war ihr Schock, als sie die Tropeninsel 20 Jahre später wieder bereiste. Wo früher Jahrhunderte alte BoababBaumbestände Schatten spendeten, gab es nur noch Hitze und eine kahle Landschaft mit zahlreichen Erosionsschäden. 90 Prozent des ursprünglichen Waldbestandes war bereits den Sägen zum Opfer gefallen und verfeuert worden. Damit verschwand auch die Lebensgrundlage zahlreicher Tierarten und die Existenzgrundlage für Bauern. Durch das Abholzen verödete vielerorts der Boden und damit die Basis für den Ackerbau. (map.) Infos: gartencenter-guggi.ch, adesolaire.org.

Feiern und Gutes tun Auch in diesem Jahr wird am «Guggi»-Sommernachtsfest aber nicht nur gefeiert. Die Versteigerung eines madagassischen Fahrrades und weitere Spenden gehen an die Am Sommernachtsfest im Gartencenter Guggenbühl war Stiftung «Ades – la letztes Jahr Rock’n’Roll das Thema. (Bild Martin Platter)

Begegnung mit Niklaus von Flüe alias «Bruder Klaus» Ausflug nach Sachseln und Flüeli-Ranft Am Samstag, 8. Juli, lädt die reformierte Kirche im Bezirk zusammen mit der katholischen Pfarrei Affoltern zu einem kleinen ökumenischen «Annäherungsversuch» nach Sachseln und Flüeli-Ranft ein. Ein Werk von Bruno Arnold. (Bild zvg.)

Vernissage und Choralschola Bruno Arnold stellt im Kloster Kappel aus Am Sonntag, 25. Juni wird im Kloster Kappel eine Ausstellung von Bruno Arnold eröffnet. Anschliessend sind Mariengesänge in der Klosterkirche zu hören. «Vielschichtig–Tief» so lautet der Titel der Bilderausstellung des Affoltemers Bruno Arnold im Kloster Kappel. Leer, still, offen sein. Gestalten, verwerfen, übermalen. Ideale haben und akzeptieren, dass sie selten erreicht werden. Dieser kreative Prozess verleiht den Bildern die vielschichtige Tiefenstruktur. Arnolds Wunsch und Ziel ist es, den Bildern Eigenständigkeit und Energie zu geben, damit sie etwas zurückgeben und bewirken können. Er erachtet die innere Ordnung und «Logik» in seinen Bildern als zentral. Dadurch werden sie stark und können unmittelbar ansprechen. Vielschichtigkeit und Tiefe sind weitere wichtige Gestaltungselemente. Bruno Arnold ist

1956 in Zürich geboren, lebt seit 35 Jahren in Affoltern und widmet sich seit 30 Jahren, mehrheitlich als Autodidakt, intensiv der abstrakten Malerei. Die Vernissage beginnt am 25. Juni um 15.30 Uhr. Sie wird musikalisch umrahmt vom Gitarristen Federico Ahumada. Anschliessend gibt es um 17.15 Uhr «Musik und Wort» in der Klosterkirche mit der Choralschola «Linea et Harmonia» unter der Leitung von Prof. David Eben, Prag. Unter dem Titel «Ave Coronata» werden spätmittelalterliche Gesänge der Marienverehrung aus verschiedenen Regionen Europas zu hören sein. Begleitet werden die Gesänge von Mutsumi Ueno an der Orgel und Texten, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Danach hält das Klostercafé hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Weitere Infos: Telefon 044 764 88 10, E-Mail: info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Bauer, Ehemann und Vater, Einsiedler und Mystiker, Ratgeber der Mächtigen, Friedensvermittler und Landesvater der Schweiz… Niklaus von Flüe alias «Bruder Klaus» war eine schillernde Persönlichkeit. 2017 feiert die Schweiz seinen 600. Geburtstag – und dies über konfessionelle Grenzen hinweg. Das Kloster Kappel ehrt den «Patron der Schweiz» mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, und am 8. Juli laden die reformierten Kirchgemeinden des Bezirks zusammen mit der katholischen Pfarrei Affoltern interessierte Säuliämtlerinnen und Säuliamtler zu einer Begegnung ein.

Eine ganztägige Spurensuche Die Abfahrt ab Bahnhof Affoltern erfolgt mit der S5 um 8.08 Uhr. Auf dem Programm steht zunächst der Besuch des Bruder-Klaus-Museums in Sachseln mit Führung, wo man bereits einen guten Eindruck vom Wesen und Wirken des Niklaus von Flüe erhält. Nach einem Abstecher in die Wallfahrtskirche Sachseln, in der sich das Grab des Heiligen befindet, geht es hinauf nach Flüeli, wo nicht nur diverse Restaurants auf hungrige Gäste warten, sondern auch Niklaus von Flües Geburtsund Wohnhaus besichtigt werden können, ebenso wie in der nahegelegenen Ranft-Schlucht die Klause des Einsiedlers und die beiden Ranft-Kapellen.

Die beiden Ranftkapellen. Bei der oberen befindet sich auch die Klause des Einsiedlers. (Bild zvg.) Nach einem Zvieri geht es gegen 16.30 Uhr via «Hohe Brücke» (die höchste gedeckte Holzbrücke Europas) hinunter nach Sarnen, von wo aus die Heimreise ins Säuliamt angetreten wird. Die Ankunft in Affoltern ist für 19.52 Uhr geplant.

Zu Fuss oder im Postauto Alle Zeiten sind so ausgelegt, dass die Wegstrecken zu Fuss bequem bewältigt werden können. Doch können alle Strecken alternativ auch mit dem Postauto zurückgelegt werden, je nach Witterung und Kondition der Teilnehmenden. Allein die Sehenswürdigkeiten in Flüeli und in der nahegelege-

nen Ranftschlucht müssen «erlaufen» werden. Die reine Wanderzeit beträgt etwa vier Stunden – je nachdem, was man in Flüeli-Ranft alles besichtigen will. Die mitunter etwas steilen Wege sind teils geteert, teils gut ausgebaute Wanderwege. Die Fahrtkosten übernehmen die Teilnehmenden selbst. Für Kaffee und Gipfeli, den Museumsbesuch mit Führung und einen feinen Zvieri ist ein Unkostenbeitrag von 20 Franken erbeten. (pd.) Anmeldungen bei Pastoralassistent Luis Perez, Tel. 043 322 61 15 oder luis.perez@kath-affoltern.ch und Pfarrerin Bettina Bartels, Tel. 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.


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Sport

Dienstag, 20. Juni 2017

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Wenn nicht einzig der Sieg zählt Schweizer Strassenmeisterschaft Affoltern: Interview mit Radprofessional Martin Elmiger Mit 38 Jahren ist Martin Elmiger der älteste Radprofessional an der Schweizer Strassenmeisterschaft, am Sonntag, 25. Juni, in Affoltern. Noch tut sich der Zuger schwer mit dem Gedanken ans Aufhören. 17 Jahre fand Martin Elmiger ein Auskommen im Radsport, durchlebte Höhen und Tiefen, hat aber nach wie vor grosse Freude an seiner Tätigkeit als Spitzensportler. Das ist nicht selbstverständlich. Der Zuger gilt als Allrounder mit Sprintqualitäten und hat als Highlights vier Schweizer Meistertitel auf der Strasse errungen. Mehr nationale Titel konnten in der Zwischen- und Nachkriegszeit nur Classique-Jäger Heiri Suter und der kürzlich als ältester Tour-de-France-Sieger mit 96 Jahren verstorbene Ferdy Kübler gewinnen – mit je fünf Triumphen. Im Gegensatz zu seinen berühmten Landsleuten, Fabian Cancellara und Co., die auch auf internationaler Ebene zahlreiche bedeutende Siege einfahren konnten, blieb Elmiger mit etlichen Top-Ten-Klassierungen an Radsport-Monumenten wie FlandernRundfahrt, Paris-Roubaix, LombardeiRundfahrt, Mailand-SanRemo und an Weltmeisterschaften aber meist unter dem Radar der Medien und kultivierte seinen Ruf als loyaler, tempofester und universell einsetzbarer Mannschaftshelfer. Im Interview erklärt das Ehrenmitglied des benachbarten RMV Cham-Hagendorn, was ihn mit den Rennen des Radrennclubs Amt verbindet, wie er über die Schweizer Strassenmeisterschaft in Affoltern denkt und was ihm der Radsport bedeutet. Martin Elmiger, welche Spuren haben Sie im Radsport hinterlassen? Martin Elmiger: Im medizinischen Sinne hoffentlich keine (lacht). Ich hoffe, dass ich ein Vorbild für die Jungen war und zeigen konnte, dass man in diesem Metier auch sauber und ehrlich Rennen fahren und gewinnen kann. Offenheit war dabei stets der Schlüssel für mich – auch bei Tabuthemen wie Doping. Ich war zwar kein Seriensieger, aber dafür einer, der konstant an sich gearbeitet hat und es so auf immerhin 17 Jahre im Profiradsport gebracht hat. ...............................................................

«Ich kann aufbrausend sein, wenn es nicht nach meiner Vorstellung läuft.» ............................................................... Wie würden Sie sich beschreiben? Als Fahrer war ich eine Art Passepartout. Einer, der überall zurechtkommt und einsetzbar ist, konstant Leistung bringt, fokussiert auf ein Ziel hinarbeiten kann und sich dabei loyal und ethisch korrekt verhält. Ich habe

Velofahren für mich ein bisschen wie Ferien. Das klingt so überhaupt nicht nach dem berühmten Nagel, an dem Sie Ihr Rennrad nach dieser Saison hängen werden … Bis jetzt habe ich meinen Rücktritt auch noch nicht offiziell bekannt gegeben. Aber es sieht schon eher danach aus. Welche Bedeutung wird der Radsport nach Ihrem Rücktritt in Ihrem Leben haben? Ich hoffe, noch immer eine grosse. Noch ist aber nichts gewiss. Ich werde mich nach dem Rücktritt erst mal neu orientieren. Letztes Jahr erhielt ich ein Angebot, in der Organisation eines bedeutenden Rad-Events mitzuarbeiten. Ich sagte damals, dass ich lieber noch weiterfahre. Vielleicht erhalte ich das Angebot ja nochmals, wenn ich dann tatsächlich zurückgetreten bin. Wie sehen Ihre nichtsportlichen Zukunftspläne aus? Es gibt noch keinen Plan. Zusammen mit meiner Frau besitze ich wohl ein erfolgreiches Geschäft für Lichtwerbung an der Lagerstrasse 11 in Affoltern. Er heisst «neoprop» und beschäftigt 13 Mitarbeiter. Das ist aber vor allem das Verdienst meiner Frau, die da extrem Gas gibt. Da mehr ins operative Geschäft einzusteigen könnte beispielsweise eine weitere Option sein. Noch kann ich mir aber nicht vorstellen, an fünf Tagen die Woche einen Nine-to-five-Job auszuüben.

Mit einem Sieg an der Schweizer Meisterschaft in Affoltern könnte Martin Elmiger mit dem kürzlich verstorbenen Rekordsieger Ferdi Kübler gleichziehen. (Bild Tim De Waele)

stets versucht, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Will heissen: nicht allzu egoistisch zu sein. Dann haben Sie also nur positive Seiten? Nein, natürlich nicht (lacht). Kein Mensch hat nur positive Seiten. Ich kann aufbrausend sein, wenn etwas nicht nach meinen Vorstellungen läuft. Daran arbeite ich aber und bin gegenüber jüngeren Jahren schon wesentlich ruhiger geworden, was vielleicht schon erste Anzeichen von Altersweisheit sind (lacht schallend). Im Ernst: Es ist eben nicht einfach egal, wie man sich im Zorn verhält. Schnell sind Dinge gesagt, die haften bleiben, die einem später leid tun, die man aber nicht mehr rückgängig machen kann. Das sollte man vermeiden und im entscheidenden Moment, kurz vor der Eruption, innehalten. Das funktioniert und hat sich bewährt. Was hat Ihnen der Radsport gegeben, dass Sie sich so lange bewähren konnten? So ziemlich alles. Er war das Hobby, das ich zum Beruf machen konnte. Ich fasste es immer als Herausforderung auf, mich zu verbessern. Mir gefiel das Wechselspiel aus Ruhe bzw. Training und Rennen. Und das Reisen, etwas zu

sehen von der Welt. Das schätze ich noch immer, auch wenn ich immer wieder gerne nach Hause komme. Mit der Familie ist das natürlich schwieriger geworden. Die Kinder und meine Frau vermissen mich. Aber: Wer viel geht, kehrt auch viel zurück. ...............................................................

«Als Fahrer war ich eine Art ‹Passepartout›.» ............................................................... Was ist Ihr Geheimnis, dass Sie auch mit wenig Siegen immer wieder ein Team gefunden haben? Es ist eine Kombination von verschiedenen Faktoren. Einige davon kann man nur bedingt selber beeinflussen. Glück ist vielleicht der wichtigste. Glück, dass man gesund bleibt, nicht in Stürze verwickelt wird und, ganz wichtig, dass man die Freude am nur sehr selten kuscheligen Berufsradsport nicht verliert und motiviert bleibt, auch wenns mal nicht rund läuft. Dann natürlich die Leistung, die stimmen muss und die wesentlich von der Gesundheit abhängt. Konstanz und Erfahrung sind weitere Faktoren und die richtigen Kontakte. Im Moment beispielsweise ist das

Was bedeutet es für Sie, mit der StrassenSM in Affoltern eines Ihrer letzten Rennen so nahe an Ihrem Wohnort zu fahren? Viel – sollte ich tatsächlich Ende dieser Saison zurücktreten. Wer sind Ihre Favoriten für die SM in Affoltern? Ich denke, dass ein Fahrer unseres BMC-Teams das Rennen machen wird. Nach dem Wegfall des Pro-Teams IAM werden wir eine ziemliche Übermacht haben, da wir neben der Mannschaft Roth die einzigen Pro-Teamfahrer sind. Mit welchen Gefühlen werden Sie dem aktiven Radsport adieu sagen? Mit glücklichen. Nicht viele Fahrer konnten 17 Jahre vom Radsport leben. Ich habe das geschafft, deshalb wird es nur lachende Augen geben und kein weinendes. Aber auch Sie standen in Ihrer Radsportkarriere mehr als einmal am Scheideweg, vorzeitig aufhören zu müssen … Stimmt. Zuletzt Ende 2012, nach sechs Jahren in Frankreich bei AG2R. Eine Zeit, die für mich rückblickend nicht so toll war. Aber dann eröffnete sich die Chance, fürs Schweizer IAMTeam von Michel Thétaz fahren zu dürfen. 2013 eine vollkommen neue Profimannschaft fast ausschliesslich mit Schweizer Nachwuchshoffnungen

und dem Ostschweizer Marcello Albasini als Sportlicher Leiter mitprägen zu können. Im Herbst meiner Radsportkarriere erlebte ich die bisher vier besten Jahre als Fahrer. Und nun das vielleicht perfekte Ende im BMCTeam von Andy Rihs. ...............................................................

«Nicht viele Fahrer konnten wie ich 17 Jahre vom Radsport leben.» ............................................................... Welche Bedeutung hat es für junge Schweizer Radsporthoffnungen, für ein einheimisches Team fahren zu können? Das kommt natürlich auf den Fahrertyp an. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es gut ist, wenn man sich in seiner eigenen Muttersprache verständigen kann und einem die landestypische Mentalität nicht ganz fremd ist. IAM war diesbezüglich eine sensationelle Erfahrung, auch weil man viel mitreden konnte und grosse Gestaltungsfreiheit erhielt. Es erinnerte mich an meine Zeit als Neoprofi im Post-Team von Kurt Bürgi, die auch sehr gut und lehrreich war. Es ist wichtig, in einem Radsportteam mit jungen Fahrern eine flache Hierarchie und altersgemässe Strukturen zu haben. Sind aber bereits Topfahrer dabei, die womöglich noch einen Sonderstatus haben, wird es sofort schwierig. Denn dann steigen der Leistungsdruck und die Erwartungshaltung, muss man als Mannschaft womöglich um den Sieg mitfahren. Bei Post und IAM war das vergleichsweise offen. Wenn immer möglich, konnte jeder seine eigene Chance wahrnehmen, wenn er die Beine dazu hatte. So, wie es sein sollte und wie ich es mag. Interview: Martin Platter

persönlich Martin Elmiger Wohnort: Zug Geboren: 23. September 1978 Status: Verheiratet mit Monika Kinder: Livia (1½) und Julia (4) Gelernter Beruf: Tiefbauzeichner. Club: Ehrenmitglied des RV ChamHagendorn Radsportliche Stationen: 2001 Post Swiss Team, 2002-2006 Phonak Cycling Team, 2007-2012 AG2R La Mondiale, 2013-2016 IAM Cycling, 2017- BMC. Herausragende Ergebnisse: Schweizer Strassenmeister 2001, 2005, 2010, 2014, Sieger GP des Kt. Aargau (2003), Tour Down Under (2007), 4 Tage von Dünkirchen (2010), Tour du Limousin (2013), zahlreiche Top-Ten-Klassierungen an Classiques und WM, bester Schweizer der Tour de Suisse 2016. (map.)

Gute Stimmung am Volley S9 Sommer-Mixed-Turnier Am vergangenen Samstag fand in der Bonstetter Schachenhalle das beliebte Turnier statt Das Wetter am Volley-S9-Sommerturnier vom vergangenen Samstag war dieses Jahr passend zum Turniernamen sommerlich warm. Die rund 150 Volleyballer und Volleyballerinnen trafen gut gelaunt gegen 9 Uhr in der Schachenhalle in Bonstetten ein. In drei verschiedenen Stärkeklassen kämpften jeweils sechs Teams gegeneinander an. Die Stimmung war auf allen Feldern bestens und es fanden spannende und unterhaltsame Spiele in allen Kategorien statt. Erfreulicherweise

blieben dieses Jahr auch alle Sportler und Sportlerinnen unfallfrei. In der Kategorie A setzten sich die Titelverteidiger von 2016 durch, das Team Iisböck 23. Es konnte den Turniersieg in der obersten Stärkeklasse feiern. Noch vor einem Jahr überraschte das Team Sangria von Volley S9 in der Kategorie B und landete auf dem 1. Rang. Diesen ersten Platz konnte das Team auch dieses Jahr am Heimturnier knapp verteidigen. Mit Sangria ist somit auch in Zukunft zu rechnen. In der Kategorie C holte sich

das Team Wintage den Titel. Interessierte finden alle Resultate unter: www.volley-s9.ch/mixed-turnier.

Nach dem Sport folgt die Gemütlichkeit Auch in diesem Jahr wurden wieder alle Teams mit einer Tasche voller Überraschungen und tollen Preisen belohnt. Im Anschluss an die Rangverkündigung fanden zuerst ein Apéro und dann ein gemütlicher Grillabend für

alle Gästeteams, Sponsoren und Volley S9-Vereinsmitglieder statt. Die rund 120 Personen, welche zum Essen blieben, waren guter Laune und genossen das reichhaltige Salatbuffet mit einer Wurst vom Grill und einer noch grösseren Auswahl an Desserts. Das Wetter passte perfekt zur guten Stimmung und so verging ein schöner Tag mit einem Glas Wein bei einem gemütlichen Beisammensein am Abend. Der Vorstand blickt zufrieden auf das Turnier zurück und bereitet sich nun auf das nächste Turnier vor, wel-

ches am 30. September und 1. Oktober stattfinden wird. Das Juniorinnen-Turnier richtet sich nach dem VolleyballNachwuchs. Teams von U15 bis und mit U23 können sich ab sofort anmelden. Volley S9 freut sich heute schon auf viele junge Nachwuchsspielerinnen und natürlich viele Besucher im Sportzentrum Schachen in Bonstetten! Nadia Gurtner Infos und mehr Details unter: http://volley-s9.ch/nachwuchs-turnier.


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Sport

Dienstag, 20. Juni 2017

Das gute Gefühl noch nicht gefunden Doppelstart von Urs Huber im Südtirol und im Wallis Urs Huber hat am Wochenende ein Monster-Marathonprogramm abgespult. Am Samstag beendete er den Sellaronda Hero im Val Gardena auf dem achten Rang. Beim Raid Evelonard am Sonntag im Wallis schaffte es der Mettmenstetter aufs Podium. ................................................... von martin platter Noch immer fährt Urs Huber dem guten Gefühl des Siegens hinterher. Der Mettmenstetter ist derzeit dabei, seinen Körper wieder auf die Strapazen einzustellen, die er als MarathonProfi an den härtesten MountainbikePrüfungen ertragen muss. Beispielsweise am Sellaronda Hero im Südtirol, genauer in Wolkenstein. Auf der WMRunde von 2015 türmen sich auf den 86 Kilometern um die Dolomiten teilweise supersteile 4500 Höhenmeter. «Brutaler wie der Grand Raid», so das Urteil von Urs Huber. Die ersten 90 Minuten vermochte er noch mit den Besten mitzuhalten. «Doch dann hatte ich Mühe mit der Atmung. Der Brustkorb fühlte sich verkrampft an», bilanziert der 31-Jährige nach dem Parforceritt, den er auf dem achten Rang mit 22 Minuten Rückstand auf Sieger Juri Ragnoli aus Italien beendete. Danach suchte Huber sofort die Nachtruhe, um sich morgens um zwei auf die 600-Kilometer-Fahrt ins Wallis zu machen, gefahren von Marcel Frei, dem OK-Präsidenten des GP Osterhas.

Urs Huber auf dem Weg zum dritten Platz am Raid Evelonard. (Bild Martin Platter) Bessere Gefühle im Wallis Am Sonntag lief es dem Mettmenstetter besser. Am Raid Evelonard standen 62 Kilometer und 2600 Höhenmeter auf dem Programm. Huber hegt gute Erinnerungen an diesen Wettkampf. Er vermochte am Raid Evelonard im Vorjahr seinen dritten Schweizer Meistertitel zu gewinnen. Allerdings würde diesmal das Thermometer auf 30 Grad ansteigen. Mehr Probleme bekundete er allerdings mit dem hohen Anfangstempo, das seine Konkurrenten Adrien Chenaux und Frans Claes vorlegten. Schon in der ersten Steigung setzten sich die beiden vom Rest ab und führten mit dieser Taktik dazu,

dass sich das Feld in Einzelteile auflöste. Doch nur der junge Romand Chenaux vermochte die Pace bis zum Rennende durchzuziehen und distanzierte den zweitplatzierten Andreas Moser um mehr als sechs Minuten. Huber erreichte das Ziel als Dritter. «Natürlich hatte ich mir mehr erhofft. Aber ich bin zufrieden, denn ich konnte gegen Rennende wieder zulegen und habe noch das Podium erreicht», sagte der Leistungsträger des Radrennclubs Amt. Gerne wäre er am nächsten Sonntag die Schweizer Strassenmeisterschaften in Affoltern gefahren. Doch die am selben Tag stattfindende Marathon-Weltmeisterschaft zwingt ihn nach Singen (D).

Bereits wieder in Topform Adrian Brennwald am Bannalper Berglauf Nach seinem Sieg vergangene Woche auf dem «Scenic Trail» reichte es Adrian Brennwald am Bannalper Berglauf für den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Der Ultramarathonläufer Adrian Brennwald bestritt am vergangenen Wochenende den Bannalper Berglauf in der Innerschweiz. Die coupierte Strecke führte über elf Kilometer und 1200 Höhenmeter. Da er sich noch in der Erholungsphase vom «Scenic Trail» befand, reihte er sich zuerst an achter Stelle ein und gab seinem Körper die Gelegenheit, sich langsam auf das Rennen einzustellen: «Ich merkte jedoch bald, dass ich gute Beine hatte und konnte mich daher nach drei Kilometern zusammen mit Remo Betschart vom Feld absetzten. Bis zwei Kilometer vor dem Ziel blieben wir zusammen, dann musste ich ihn ziehen lassen. Nun merkte ich auch den ‹Scenic Trail› vom letzten Wochenende in den Beinen, und es wurde nochmals richtig hart.» Trotz müder Beine fasste sich Adrian Brennwald ein Herz und konnte den zweiten Platz im Gesamtklasse-

Adrian Brennwald musste am Bannalper Berglauf die letzten Kräfte mobilisieren. (Bild zvg.) ment verteidigen. In seiner Alterskategorie siegte er. «Ich bin sehr überrascht, wie gut es mir schon wieder gelaufen ist, und natürlich sehr zufrieden mit diesem Resultat», zeigte sich Adrian Brennwald nach dem Rennen hocherfreut. (sals)

Erfolgreich in die Saison gestartet LV Albis gewinnt Mannschaftswertung

Zweifache Schweizer Meisterfeier des FC Chappelistein Primarschüler aus Ottenbach holten in Basel Fussball-Titel Im Credit Suisse-Cup des Schweizerischen Fussballverbandes wurden am letzten Mittwoch in Basel die Finalspiele ausgetragen. In der Kategorie der Sechstklässler Knaben und in der gemischten Gruppe der Viertklässler gewannen die Primarschüler von Ottenbach. ................................................... von martin mullis Roger Hegetschweiler, Hauswart des Schulhauses Chappelistein, liess es sich nicht nehmen und installierte am Donnerstagnachmittag auf dem Schulhausplatz einen riesigen Lautsprecher. Eine kleine sportliche Sensation wollte selbstverständlich gefeiert werden. Immerhin gewannen in den beiden Kategorien «4-United» sowie «Knaben 6. Klasse» die Spieler der Primarschule Ottenbach den Schweizer Meistertitel.

Die Meisterfeier der Siegerinnen und Sieger im Fussball CS-Cup des Schweizerischen Fussballverbandes fand auf dem Schulhausplatz Chappelistein statt und natürlich nahmen unter grossem Jubel sämtliche Schülerinnen und Schüler sowie einige Eltern und die meisten Lehrpersonen daran teil. So liefen mit den entsprechenden Leibchen und den beiden Siegespokalen die Schweizer Meister zu den Klängen «We are the champions» vor der Schar aller Primarschüler auf das improvisierte Siegespodest. Schulleiter Dino Wolf gab voller Stolz die Ergebnisse der Endspiele bekannt.

An der Meisterfeier gab es Gratisglace Ottenbach gewann in der «4-United» Kategorie 2:0 gegen Le Locle Bôle Envol und in der Kategorie «6. Klasse Knaben» 4:2 gegen Schaan. Sämtliche Schüler der Primarschule Ottenbach benützten den Klassenausflug nach

Basel um als Fans ihre Spielerinnen und Spieler nach Kräften zu unterstützen, was sie ganz offensichtlich absolut richtig gemacht haben. Die Fussballjubelfeier wurde in der brütenden Hitze mit Gratisglace abgeschlossen, was sofort einen weiteren Beifallssturm auslöste. Die Schule Affoltern als eine weitere erfolgreiche Säuliämtler-Schule in diesem Cup, erreichte ebenfalls in zwei Kategorien ausgezeichnete Resultate. Die 7.-Klasse-Mädchen kamen im Finalturnier auf den zweiten und die 8.-Klasse-Mädchen auf den dritten Gruppenplatz. Am Turnier nahmen insgesamt rund 3000 Schülerinnen und Schüler teil. Der Fussball CS-Cup gilt als der grösste Jugendsportanlass der Schweiz. Dass allerdings gleich zwei Mannschaften aus dem gleichen Dorf als Sieger hervorgehen, ist gemäss Willy Scramoncini, Obmann des Fussballverbandes Region Zürich, einmalig.

Siegesfeier in Ottenbach: Die Schweizer Fussballmeister jubeln mit den beiden Pokalen. (Bild Martin Mullis)

Teamgeist wird in der LV Albis grossgeschrieben, bei den Mädchen ...

... sowie bei den Buben. (Bilder zvg.) Anfang April holten sich die jüngeren Athletinnen anlässlich eines Trainingswochenendes in Hedingen und Ende April die älteren Athleten den Feinschliff für die Saison 2017. Eine Gruppe von 30 Leichtathleten und Trainern der LV Albis fuhr ins Badische nach Zell am Harmersbach. Das 270 m über Meer gelegene Städtchen bot ideale Trainingsbedingungen. Der Sportpark Zell verfügt über eine neuwertige Leichtathletikanlage mit sechs Rundbahnen und einem voll ausgestatteten Leichtathletikequipment. Die Dreifachtennishalle gegenüber dem Sportpark und die Schwarzwald-Turnhalle boten bei Regen gute Ausweichmöglichkeiten. Der späte Schneefall blieb dort aus.

Die Saison wurde Mitte Mai und Anfang Juni mit den drei Qualifikationswettkämpfen der Kategorien U10 bis U16 eröffnet, bei denen sich die besten zwölf jeder Disziplin für die kantonalen Einkampfmeisterschaften am 1. Juli auf dem Sihlhölzli in Zürich qualifizieren konnten. Die männlichen und weiblichen Athleten der LV Albis haben in der Kategorie U12 überlegen die Mannschaftswertungen gewonnen. Insgesamt hat die LV Albis bei den U16 und U14 je acht und bei den U12 sogar 32 Disziplinen-Qualifikationen erreicht. Einige Athleten und Athletinnen werden an den kantonalen Einkampfmeisterschaften in mehreren Disziplinen an den Start gehen. (pd.)


Sport

Dienstag, 20. Juni 2017

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Wieder mehr Jugendliche interessieren sich für den Schiesssport Hochbetrieb auf dem schön gelegenen Schiessplatz Bollet in Aeugst, am Bezirks-Jungschützentag 2017

Die Jungschützen aus dem Bezirk Affoltern beim Schützenhaus Bollet in Aeugst. (Bild zvg.)

Nach der grossen Mehrbeteiligung vom letzten Jahr konnte auch in diesem Jahr eine kleine Zunahme bei den Teilnehmenden verzeichnet werden. Das bedeutet, dass sich die Herabsetzung der Altersgrenze für die Teilnahme am Jungschützenkurs bewährt hat.

programm mit dem Sturmgewehr. Erfreulich war, dass vier Jungschützen den Kurs mit dem Sportgewehr absolvieren. Mit diesem Gewehr wird freihändig geschossen, was wesentlich anspruchsvoller ist und auch mit mehr Trainingsaufwand verbunden ist. Die Resultate zählen für die Einzelund Gruppenwettkämpfe in den jeweiligen Alterskategorien.

In der Kategorie Jungschützen (15- bis 20-Jährige) schossen 60 Schützen, in der Kategorie Jugendschützen schossen 14 Schützen das Wettkampf-

Gruppenresultate noch nicht befriedigend Alex Foster gewann den Einzelwettkampf mit 90 Punkten, vor Fabian

Arnold mit 88 Punkten und Dominic Mattille mit 87 Punkten. Gesamthaft erreichten 28 Schützen die Limiten für das Kranzabzeichen und konnten sich damit schmücken. Im Gruppenwettkampf erreichten die vier Schützen von Hausen mit 322 Punkten das höchste Resultat, gefolgt von Zwillikon mit 318 Punkten und Dachlissen-Mettmenstetten mit 316 Punkten. Leider reichen diese Resultate nicht für die Teilnahme an der Kantonalen Gruppenmeisterschaft. Die beiden Teams aus Zwillikon (jeweils drei Schützen) haben sich für

Zehn Tore in einer Halbzeit 3. Liga: FC Lachen/Altendorf II – FC Wettswil-Bonstetten II 2:9 (0:1)

das Gruppenmeisterschafts-Final qualifiziert, mit 227 respektive 225 Punkten. Diese Schützen werden am Kantonalen Final in Bülach teilnehmen und um die Medaillen kämpfen. Die Einzelkonkurrenz gewann Linus Stähli mit 84 Punkten, gefolgt von Reto Fankhauser mit 81 Punkten und Lukas Wyss mit 78 Punkten. Sechs Jugendschützen haben das begehrte Kranzabzeichen erhalten.

187 von 200 Punkten geschossen Den Einzelwettkampf mit dem Standardgewehr gewann Emilio Lilie de

Leon, mit 187 von maximal 200 Punkten. Zweiter wurde Moritz Fankhauser mit 182 Punkten und auf dem dritten Rang platziert sich Simon Gebhardt mit 181 Punkten. Alle haben die Kranzauszeichnung erhalten. Im Wettkampf der Vereine darf Zwillikon die Standarte als Wanderpreis für ein Jahr schwenken. Die Zwilliker Schützen schossen im Durchschnitt 85,3 Punkte, Dachlissen-Mettmenstetten 82,2 Punkte und Hausen 81,5 Punkte. Das höchste Resultat der Kursleiter schoss Michael Spahr mit 93 Punkten, vom durchführenden Verein Aeugst.

Ein Debakel zum Saisonabschluss 2. Liga: FC Unterstrass – FCA 8:0 (4:0) Der FC Affoltern hat sich im letzten Spiel der Saison 2016/17 mit einem völlig missratenen Auftritt eine Kanterniederlage eingefangen. In der Schlussrangliste der Zweitliga-Gruppe 1 belegt man mit 34 Punkten den enttäuschenden 10. Platz. ................................................... von walter zech

Das erste von neun WB-Toren auf der Sportanlage Peterswinkel in Lachen SZ. (Bild Kaspar Köchli)

WB II lag vor der Schlussrunde zwei Punkte hinter Adliswil. Bei einem Ausrutscher des Leaders hätten die Ämtler mit einem Sieg die Spitze erklommen und wären in die 2. Liga aufgestiegen. ................................................... von kaspar köchli «Wir machen unsere Hausaufgaben und schauen dann nach Adliswil», meinte Trainer Krasniqi vor seinem letzten Spiel mit WB gelassen. Ein Unentschieden oder eine Niederlage Adliswils hätte den Ämtlern bei einem Vollerfolg den direkten Aufstieg beschert. Sie mussten sich an der eigenen Nase nehmen, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Vor Wochenfrist vergaben sie beim 1:1 gegen den Ersten haufenweise Chancen und haderten zudem mit mangelndem Glück. So fehlten bei zwei Aluminiumtreffern nur Zentimeter zum Erfolg und das

Kassieren des Ausgleichstors mittels Elfmeternachschuss (Jimenez parierte vorerst) galt als «Höchststrafe».

WB-Torrausch in Hälfte zwei Die Ämtler dominierten das Geschehen von Beginn weg und gestanden dem Heimklub nur eine – allerdings gute – Chance zu. Dennoch dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Flückiger WBs Überlegenheit in Zählbares ummünzen konnte. Bei diesem bescheidenen Eintorevorsprung wurden die Seiten gewechselt. Ab sofort drückte WB noch energischer aufs Gaspedal und verwertete seine zahlreichen Chancen in regelmässigen Abständen zu Toren. Zugute kam ihm dabei auch, dass der Gegner mit einer abenteuerlichen Offside-Falle zu operieren versuchte. Jedenfalls erforderte das Bedienen der Matchanzeige-Tafel in der zweiten Hälfte Geschick und Aufmerksamkeit – beim Schlusspfiff leuchtete ein 2:9 auf.

Die Ämtler erledigten damit ihre Hausaufgaben souverän – allerdings gewann gleichzeitig auch Adliswil hoch. So bleibt WB nur, den Sihltalern zum Aufstieg zu gratulieren und den Titel «bestes Rückrundenteam» zu tragen. In der Tat gelang es Trainer Krasniqi ausgezeichnet, das vorwiegend aus ehemaligen WB-Junioren zusammengesetzte Team in der Rückrunde zu einer starken Einheit zu formen. WB II bot zudem den attraktivsten Fussball (Torverhältnis 75:30) seiner Gruppe. Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg überwog bei den Spielern natürlich trotz des Kantersiegs. Einige zeigten sich jedoch bereits kämpferisch: «Dann packen wir es halt nächste Saison!» Lachen/Altendorf II – WB II 2:9 (0:1) WB II: Jimenez, Brahimi, Halter, Brüniger (1 Tor), Hirzel, Buchmann, N. Yondhen (1), Flückiger (2), C. Yondhen, Lauper, Jost. Eingewechselt: Rizzo (3), Tobler (1), Jasiqi, Brunner (1), Battiston, Dörig.

Die beiden Mannschaften gingen mit unterschiedlichen Ausgangslagen in diese Partie. Der FCA hatte sich den Ligaerhalt bereits vorzeitig gesichert, die Einheimischen benötigten noch mindestens ein Unentschieden. Auch wenn es bei den Säuliämtlern um nichts mehr ging, hätte man doch ein grösseres Engagement erwarten dürfen. Schon nach wenigen Minuten in Rückstand geraten, war überhaupt kein Aufbäumen zu sehen und je länger das Spiel dauerte, liess man das Geschehen über sich ergehen.

Spiel schon früh entschieden C. Antenen hatte nach fünf Minuten eine Halbchance, er traf aber nur ins Aussennetz. In der 7. Minute lancierten die Einheimischen einen schnellen Angriff über die linke Seite und die Hereingabe wurde zum ersten Treffer verwertet. Nur drei Minuten später lief ein Stadtzürcher in der Mitte durch und erhöhte auf 2:0. Vom FC Affoltern war, ausser ein paar harmlosen Weitschüssen, nichts

mehr zu sehen. Gegentreffer Nummer drei und vier erfolgten nach 27 beziehungsweise 43 Minuten. Kurz vor der Halbzeitpause liess sich Stäger, nach wiederholten Provokationen von einer Gruppe einheimischer Zuschauer, zu einer Unsportlichkeit hinreissen und wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Mit einem Mann weniger stand der FCA auch in der zweiten Halbzeit auf verlorenem Posten. Nach einer Stunde lief zum wiederholten Mal ein einheimischer Spieler durch die Abwehr und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der fällige Elfmeter wurde sicher verwertet. In der 69. Minute kam der FCA zur einzigen richtigen Torchance in diesem Spiel. Bilic scheiterte jedoch am gut reagierenden Torhüter. Unterstrass kannte kein Erbarmen mit dem Gegner und spielte weiterhin zügig nach vorne. Mal liefen sie links durch, mal rechts oder einfach durch die Mitte und erzielten noch drei weitere Tore. Zu bedauern war Torhüter Aegerter, der mit guten Paraden noch weitere Gegentreffer verhinderte. Beim FC Affoltern gibt es nach diesem Spiel auf jeden Fall viel Redebedarf. Nach dieser Partie war man sich im Klubumfeld einig: «Zum Glück ist die Saison zu Ende.» Steinkluppe, Zürich-Unterstrass; 90 Zuschauer Tore: 7. 1:0, 10. 2:0, 27. 3:0, 43. 4:0, 59. 5:0, 73. 6:0, 87. 7:0, 88. 8:0. FCA: Aegerter, Premananthan, Mühlemann, Scicchitano, Stäger, Steigmeier (48. Markanovic/81. Kaufmann), Ismajlaj, Konaté, C. Antenen, Bilic, Stähli (48. A. Rako). Nicht eingesetzt Vanetta (ET).


047 2017  
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