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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 47 I 169. Jahrgang I Dienstag, 16. Juni 2015

Hohes Defizit

Jubiläum

Die Steuerplanung in Hedingen war zu optimistisch. > Seite 3

50 Jahre katholische Kirche St. Antonius in Obfelden – Fest am Sonntag. > Seite 7

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So stimmte der Bezirk Abstimmungstabellen und Urnengänge in den Gemeinden. > Seite 7

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Umsatz-Bremse An der Sprassensperrung haben verschiedene Ottenbacher Betriebe keine Freude. > Seite 9

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Utopie? Thema Frieden im Nahen Osten – Prominent besetztes Podium in Affoltern. > Seite 10

Sek. Hedingen: Die Hälfte der Lehrer läuft davon Hedinger Gemeindeversammlung: Die Oberstufe gab zu reden Dass die Jahresrechnung der Einheitsgemeinde um 3 Mio. Franken unter Budget abschloss, brachte die Hedinger Stimmbürger kaum aus der Ruhe. Viel intensiver wurde die Kündigungswelle der Lehrer an der Oberstufe diskutiert. ................................................... von thomas stöckli Emotionen kamen an der Hedinger Gemeindeversammlung erst nach dem offiziellen Teil auf. Schulpflege-Präsident Hermann Bättig informierte über den Exodus der Oberstufen-Lehrkräfte: Nicht weniger als sechs Lehrpersonen haben gekündet, mit drei weiteren wurde das befristete Anstellungsverhältnis nicht verlängert. Für mindestens vier der Kündigungen sei die Zusammenarbeit mit der Schulpflege und der Schulleitung ausschlaggebend gewesen, verriet Bättig. «Wir haben niemandem gekündet», hielt er wiederholt fest.

«Wir machen uns Sorgen um unsere Schule» So gilt es auf kommendes Schuljahr hin, 430 Stellenprozent zu ersetzen – von insgesamt 920. «Wir können gut aufgestellt ins neue Schuljahr gehen, meint Bättig trotzdem. So seien vier neue, erfahrene Lehrpersonen engagiert und Pensen von bereits angestellten erhöht worden. Zur Einarbeitung ins Mosaik-System – die Oberstufe Hedingen ist eine von nur zwölf Schulen dieser Art in der Schweiz – ist ein Tandem-System vorgesehen: Jeweils eine bisherige mit einer neuen Lehrperson bilden zusammen ein Klassenteam. Einzig die 45-Prozent-Stelle des schulischen Heilpädagogen gilt es nun noch zu besetzen. «Wir sind guter Hoffnung, bis Ende Schuljahr noch eine Lösung zu finden», so Bättig.

Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat «Wir machen uns Sorgen um unsere Schule», «die Schule wird ins Chaos gestürzt», so und ähnlich äusserten sich

diverse Stimmbürger. «Wenn in einer Firma 50 % der Angestellten wegen der Geschäftsleitung gehen, muss man auch die Führung thematisieren», spricht einer Klartext und erntet Applaus von der Versammlung. Tatsächlich ist eine Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat hängig, eingereicht von einer Lehrer- und einer Elterngruppe. Der Abschlussbericht dazu steht noch aus. «Es sind viele Fragen offen», meinte auch Daniel Tobler von der Elternmitwirkung. Er wünsche sich deshalb eine Informationsveranstaltung von Schulpflege und Schulleitung. Die Eltern seien bereits per Brief informiert worden, hielt Bättig entgegen. Eine Info-Veranstaltung sei nicht vorgesehen, werde nun aber in der Schulpflege besprochen. «Es sind sehr gute Lehrpersonen geblieben», betonte der Schulpflege-Präsident weiter, «sie und die neuen Leute haben eine faire Chance verdient.» ................................................... > Weiterer Verhandlungsbericht auf Seite 3

Der Neubau ist auf dem Areal der Schulanlage Chilefeld geplant. (Bild -ter.)

Neues Schulhaus in vier Jahren bezugsbereit? Dem Planungskredit für den Schulhausneubau ObfeldenOttenbach zugestimmt. Die Schulpflege der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach verzichtete auf einen Architekturwettbewerb und beschloss eine Gesamtleistungsanbietersubmission durchzuführen. Mit diesem Vorgehen können die Kosten der Planungsverfahren von 1,4 Mio. Franken auf 375 000 Franken herabgesetzt werden. An der Gemeindeversamm-

lung vom letzten Donnerstag ste llte der zuständige Schulpfleger Roger Dällenbach die Schulraumplanung vor. Der Baustart des neuen Schulhauses auf dem Areal der Schulanlage Chilefeld soll Ende 2017 erfolgen und der Bauplan sieht vor, dass die Schulräume im Sommer 2019 bezugsbereit sind. Der Planungskredit fand von den Stimmberechtigten eine deutliche Zustimmung. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Zum Saisonschluss spielen Enten die Hauptrolle Es bietet ein fast unheimlich dichtes Saisonprogramm, das Kellertheater LaMarotte in Affoltern. Jährlich gehen dort 90 Veranstaltungen über die Bühne, die Vielfalt ist gross: Da treten Tonhallen- und Jazz-Musiker auf. Ein anderes Mal sind es Politiker und Fachleute, die am Centralweg zu aktuellen Themen die Klingen kreuzen. Und zum Saisonende spielen Plastik-Enten die Hauptrolle. «Entenrennen» nennt sich die Veranstaltung. «Das ist eine Art Entschleunigung nach einer reich befrachteten Saison», sagt «LaMarotteGeschäftsführerin Isabelle Schätti. Und vor allem ein Familienanlass, bei dem die Kinder auf ihre Rechnung kommen – und dem Kellertheater obendrein Geld die die Kasse spülen, womit ein Teil der Gagen bezahlt werden kann. Für zehn Franken konnte am Samstag eine wenige Zentimeter grosse, gelbe Ente ins Rennen geschickt werden. Nach 16 Uhr wurde alle (rund 300), mit einer Nummer versehen bei der Central-Brücke in den Jonenbach gekippt. Da schwammen sie Richtung Sportplatz Moos, begleitet und enthusiastisch angefeuert von vielen Zuschauern. Für Kinder und Erwachsene mit den schnellsten Enten winkten je drei Preise. Danach gabs in dem von Architekt Bernhard Stierli grosszügigerweise zur Verfügung gestellten Lokal Fisch. Und die Gewissheit, dass das im vergangenen Jahr erstmals durchgeführte Entenrennen institutionalisiert wird. (-ter.)

200 25 Viele säumten am Samstag das Jonenbach-Ufer in Affoltern, um das «Entenrennen» zu verfolgen. (Bild Werner Schneiter)

9 771661 391004


Beschlüsse der Rechnungsgemeindeversammlung vom Dienstag, 9. Juni 2015 Geschäfte A. Politische Gemeinde 1. Die Rechnung 2014 der Politischen Gemeinde Bonstetten wird genehmigt. 2. Der Schaffung einer neuen Kaderstelle mit einem Beschäftigungsgrad von 100 % in der Gemeindeverwaltung wird zugestimmt. 3. Der Kredit von Fr. 1 900 000.– für den Landerwerb der Parzelle Kat.-Nr. 2933 Heumoos an der Stationsstrasse, Bonstetten, als strategische Reserve, wird bewilligt. 4. Das Geschäft betreffend Sanierung und Dämmung Dach, Fassadenunterhalt und Anpassung der feuerpolizeilichen Auflagen und die Genehmigung eines Rahmenkredits in der Höhe von Fr. 920 000.– (Bruttobetrag) wird zurückgewiesen. 5. Der Sanierung der Chilestrasse und der Genehmigung eines Kredits in der Höhe von Fr. 324 000.– (Bruttobetrag) werden zugestimmt. B. Primarschulgemeinde 1. Der Rechnung 2014 der Primarschulgemeinde wird zugestimmt. C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Der Rechnung 2014 der Reformierten Kirchgemeinde wird zugestimmt. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf. Bonstetten, 16. Juni 2015 Namens der Gemeindevorsteherschaften

Abfallsammelstelle Mittwoch, 17. Juni 2015, geschlossen Die Sammelstelle bleibt infolge eines internen Anlasses am Mittwoch, 17. Juni 2015, ausnahmsweise geschlossen. Ab Samstag, 20. Juni 2015, bedienen wir Sie wieder zu den untenstehenden Öffnungszeiten. Besten Dank für Ihr Verständnis. Öffnungszeiten Sammelstelle Montag, Mittwoch, Samstag,

09.00 bis 11.30 Uhr 16.00 bis 19.00 Uhr 09.00 bis 12.00 Uhr

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 19. Juni 2015, aufgrund des Personalausfluges geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. 079 527 10 11 zur Verfügung. Bei Arresten oder Retentionen ist der Betreibungsbeamte am Freitag von 13.00 bis 14.00 Uhr unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Montag, 22. Juni 2015, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken für Ihr Verständnis.

Gemeindeverwaltung Hedingen

Ihre Gemeindeverwaltung

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 11. Juni 2015

Feuerwehrkommission Obfelden

A Reformierte Kirchgemeinde Die Jahresrechnung 2014 der Reformierten Kirchgemeinde Hedingen wurde genehmigt. B. Politische Gemeinde Die Jahresrechnung 2014 der Politischen Gemeinde Hedingen wurde genehmigt. Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Die Feuerwehrkommission Obfelden hat mit Beschluss vom 9. Juni 2015 den Kostentarif für die Feuerwehreinsätze festgesetzt – diese entsprechen den jeweils gültigen Tarifen der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Obfelden, 16. Juni 2015 Feuerwehrkommission Obfelden

Bonstetten

Sie war eine wunderbare Person und hat ihre schwere, langjährige Krankheit mit viel Würde, Kraft und grossem Optimismus ertragen. Ihren Tatendrang und ihre Lebenskraft mit der sie sich für ihren Beruf, ihre Familie und Freunde eingesetzt hat, hat sie bis zuletzt behalten. Wir sind ihr für alles unendlich dankbar. Ursi bedankt sich bei allen Freundinnen, Freunden und Bekannten die ihr jahrelange Treue und Zuneigung und während der Erkrankung Verbundenheit zukommen liessen. Es waren wunderbare, gemeinsame, schöne und fröhliche Stunden. Ein grosser, spezieller Dank gilt dem Personal der Frauenklinik des Stadtspitals Triemli, insbesondere Frau Dr. S. von Orelli, Frau Dr. S. Stoll, Frau Dr. A. L. Schnider und dem gesamten Onko-Team für ihre langjährige, liebevolle Betreuung. Kurt Baumann Yvon Baumann Sylvia Baumann Kurer Martin Kurer mit Tim Ursi wünscht keine Abdankungsfeier, Urnenbeisetzung im allerengsten Kreis und in aller Stille im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Albisrieden in Zürich. Traueradresse: Kurt Baumann, Triemlistrasse 29, 8047 Zürich

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Liselotte Bucher-Christen 1. April 1949 – 10. Juni 2015

Nach langer Krankheit ist Liselotte friedlich eingeschlafen. Wir möchten allen danken, die sie in dieser Zeit unterstützt haben.

Weber, Paul Adolf Siegmund geboren 15. Juli 1936, von Herisau AR, Ehemann der Zuberbühler Weber Eva, wohnhaft Bruggenmattweg 5, Bonstetten. Er starb in Gerra Gambarogno TI am 8. Juni 2015. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Freitag, 26. Juni 2015, um 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 26. Juni 2015, um 14.00 Uhr.

Kappel am Albis

Gemeinderat Bonstetten

14. Mai 1940 – 10. Juni 2015

Bestattungen

Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

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Ursula Baumann-Bareiss

Der Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Obfelden zur Einsicht auf.

Bestattungsamt Bonstetten

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Wir haben auf Ursis Wunsch in aller Stille, tiefer Trauer und Dankbarkeit, im engsten Kreise Abschied genommen.

Kostentarif Feuerwehreinsätze

Hedingen, 16. Juni 2015

Fahrzeuge

So nimm denn meine Hände und führe mich.

Personalausflug

Am 10. Juni 2015 ist in Wetzikon verstorben:

Susanne und Angela Bucher, Marianne und Roland Zumbrunn-Christen Marc Zumbrunn Angela Zumbrunn und Reto Hohl mit Lionel Leonie Zumbrunn und Thierry Krebs Brigitte und Andreas Estermann-Christen Michael Estermann Lorenz Estermann und Nathalie Zurbrügg

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 18. Juni 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Erlach am Bielersee statt. Wer unsere Mutter anders als mit Blumen ehren möchte, unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz, Postkonto 30-9700-0 IBAN CH97 0900 0000 3000 9700 0 Traueradresse: Angela Bucher, Rötelstrasse 69, 8037 Zürich

Bucher geb. Christen, Liselotte geb. 1. April 1949, von Kilchberg ZH und Luzern LU, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 18. Juni 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Erlach am Bielersee statt. Die Gemeindeverwaltung

HERZLICHEN DANK allen Verwandten und Bekannten, die uns beim Abschiednehmen von unserer lieben

Liselotte Schneebeli-Mauthe begleitet haben.

KabelnetzUnterbruch Aufgrund dringender Arbeiten am Lichtwellen-Netz werden alle Signallieferungen (Radio, Fernsehen, Festnetztelefon und Internet) der Kabelnetze Affoltern am Albis, Knonau, Obfelden und Zwillikon unterbrochen. In der Nacht vom Mittwoch, 17. Juni, auf Donnerstag, 18. Juni 2015, von 00.01 bis 07.00 Uhr. Wir bitten um Verständnis. Ihr Team der Fernsehgenossenschaft Affoltern am Albis. T 043 322 70 60

info@fgaffoltern.ch

Besonders danken wir – allen, die meiner Mutter, unserer Schwiegermutter und Grossmutter in den letzten Jahren Zeit gewidmet haben – dem Pflegepersonal und Ärzteteam vom Haus Pilatus für die sehr gute Betreuung – all jenen, die zur würdigen Trauerfeier beigetragen haben, die daran teilnahmen – für die Blumen und Spenden, die Anteilnahme in Wort und Schrift Affoltern am Albis, im Juni 2015

fgaffoltern.ch

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Zu früh gebüsst Nicht schlecht gestaunt hat kürzlich ein Gewerbler aus dem Unteramt, als er in Uitikon vom dortigen Gemeindepolizist angehalten und gebüsst wurde. Er befinde sich im Fahrverbot, so der Gesetzeshüter. Der Ämtler war sich keiner Schuld bewusst, blitzte aber mit seinen Argumenten vorerst ab. Im Nachhinein sollte er dann doch noch Recht bekommen: Das signalisierte Fahrverbot beginnt erst einige hundert Meter später. Auf den Vorfall angesprochen, lehnte der Polizist eine Stellungnahme ab. Die Gemeinde Uitikon habe die Busse inzwischen zurückgenommen, verriet Gemeindeschreiber Bruno Bauder auf Anfrage. Andere Verkehrsteilnehmer seien nicht betroffen. (tst.)

wir gratulieren Zum 103. Geburtstag Heute Dienstag darf Max Denzler in Affoltern seinen 103. Geburtstag feiern. Jahre alt. Er kann leider nicht mehr das Tanzbein schwingen, ist aber geistig noch fit. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zum hohen Wiegenfest und wünschen ihm alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Heute Dienstag feiert Werner Neukom-Kämpfer in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für die Zukunft.

Zum 80. Geburtstag

Dienstag, 16. Juni 2015

Die Steuerplanung war zu optimistisch Gemeindeversammlung Hedingen: Das hohe Defizit warf kaum Wellen Der Gemeinderat Hedingen musste am Donnerstag den 85 anwesenden Stimmberechtigten erklären, weshalb der Steuerertrag 2014 um 3,5 Mio. Franken unter den Erwartungen blieb. ................................................... von thomas stöckli «Die Steuerplanung ist wie eine Fahrt mit der Geisterbahn – voller Überraschungen», so der Hedinger Gemeindepräsident Bertram Thurnherr. Ein ausserordentlicher Steuerertrag in der Vergangenheit, der nicht als solcher erkannt wurde, dazu einige happig zu hohe provisorische Veranlagungen in den Vorjahren – schon liegt der Steuerertrag um einige Mio. Franken daneben. Entsprechend musste Thurnherr der Gemeindeversammlung ein Minus von 3,45 Mio. Franken schmackhaft machen. «Die Kosten hatten wir gut im Griff», hob Thurnherr das Positive hervor. So liegt der Aufwand mit 19,56 Mio. Franken sogar leicht unter dem Budget. Generell sei die Situation nicht besorgniserregend, schliesslich gehe es nicht darum, Gewinn zu machen, sondern im Mittel eine ausgegli-

chene Rechnung zu erreichen – was über die letzten Jahre gesehen auch gelang. Weiter sei die Infrastruktur nach den grossen Investitionen in die Bibliothek, die Schulanlage Schachen und das Werkgebäude auf Vordermann gebracht. Auch für 2015 dürften die Steuererträge noch um 0,5 bis eine Mio. Franken zu hoch budgetiert sein. Rund 400 000 Franken sollen durch Einsparungen und Ausgabenverschiebungen kompensiert werden. «Der Steuerfuss für 2016 bleibt aus heutiger Sicht unverändert», so Thurnherr. Die Rechnung 2014 wurde schliesslich widerspruchslos und einstimmig genehmigt.

Kirchgemeinde mit kleinerem Plus «Wir haben uns massiv verschätzt», hatte es zuvor schon in der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde geheissen. Hier schloss die Rechnung um 22 000 Franken schlechter ab als budgetiert. Bei einem Aufwand von 706 000 und einem Ertrag von 737 000 Franken blieb immerhin ein Plus von 31 000 Franken. Den um 80 000 Franken tieferen Steuereinnahmen stehen 60 000 Franken an Einsparungen bei den Ausgaben gegenüber. Auch das

wurde von den Stimmberechtigten mit einem einstimmigen Ja zur Jahresrechnung goutiert. Die Gemeindeversammlung soll Spannung bieten, das hat Bertram Thurnherr bei seinem Amtsantritt versprochen. Entsprechend dürfen sich die Teilnehmenden jeweils auf den Mitteilungs-Teil freuen. Diesmal ging es nicht nur um die Zukunft der Oberstufe (siehe Frontseite), es wurde auch eine Sportlerin geehrt: Ruderin Katharina Strahl hat mit dem Schweizer Doppelvierer an den Junioren-Europameisterschaften Silber gewonnen.

neuerung des Sportplatzes Schachen. Weil das Awel noch bis Ende Juni Abklärungen zum Grundwasser und zum Hochwasserschutz trifft, wäre die Vorbereitungszeit vor den Sommerferien zu kurz geworden. Die Verschiebung auf 2016 sieht Bertram Thurnherr allerdings auch als Chance: So könne mit den Vereinen eine Lösung gefunden werden, wie sich trotz Kleinfeld mit Betonbanden der ganze Platz für Festaktivitäten nutzen lässt.

Sportplatz-Erneuerung verschoben

Abschliessend durfte der Gemeindepräsident über die jüngsten Ergebnisse zum Dorftreffpunkt berichten. So hat die neu eingesetzte Kommission für Altersfragen (siehe «Anzeiger» vom 12. Mai) schon zweimal getagt. Der Neuzuzügeranlass hat sich in seiner überarbeiteten Form bereits im Februar bewährt. Und auch die Kirchgemeinde hatte ihrer Versammlung Neuigkeiten mitzuteilen: Die Sanierung des Chilehuus ist sowohl zeit- als auch budgetmässig auf Kurs. «Nach den Sommerferien solle es fertig sein, so Kirchgemeindepräsident Peter Ott.

Einen Blick in die Zukunft wagte Tiefbauvorstand Ruedi Fornaro. Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Zwillikon stosse mittelfristig an ihre Kapazitätsgrenze, führte er aus. Im Gespräch sind nun drei Varianten, wie es für Hedingen weitergehen könnte: ein Weiterbetrieb mit ausgebauter Kapazität und zusätzlicher Reinigungsstufe, ein Weiterbetrieb mit Ausbau und Ableitung in die Reuss oder eine neue Gross-ARA an der Reuss mit Obfelden und weiteren Partnern. In die Zukunft vertagt – wenn auch nur um ein Jahr – wird die Er-

In Obfelden kann Fritz Wittwer ebenfalls heute, 16. Juni, den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation zum Ehrentag und einen schönen Festtag!

In Affoltern dürfen wir Rudolf Bader zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert den «Runden» morgen Mittwoch, 17. Juni. Wir wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 18. Juni, feiert Werner Gubler in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Gründer von Gubler-Sport und der Leichtathletik-Vereinigung Albis (LVA) herzlich zum Ehrentag. Wir wünschen dem rüstigen Jubilaren einen schönen Festtag und viel Freude beim Golfen.

Zum 80. Geburtstag Die SZU mit steigenden Passagierfrequenzen. (Bild zvg.)

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 bei der SZU Generalversammlung vom 10. Juni

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

93 Aktionärinnen und Aktionäre kamen zur Generalversammlung der Sihltal Zürich Üetliberg Bahn (SZU). Sie genehmigten Jahresbericht, Jahresrechnung sowie die Verwendung des Bilanzgewinns von rund 211 000 Franken.

Busflotte konnte die AHW Busbetriebe AG in Horgen, eines der vier transportbeauftragten Unternehmen im Marktgebiet der SZU, im Jahr 2014 sechs neue Gelenkbusse und zwei neue Standardbusse in Betrieb nehmen.

Die andauernde Bautätigkeit im Sihltal sowie der Trend zur vermehrten öV-Nutzung führten zu einer Steigerung der Passagierfrequenzen gegenüber dem Vorjahr von rund 3 % bei der Sihltalbahn S4 und sogar 10 % bei der Üetlibergbahn S10.

Die Sanierung der Bahnübergänge konnte bei der SZU aufgrund ausstehender Plangenehmigungen leider noch nicht abgeschlossen werden und im Bereich des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) bestehen gesamtschweizerisch Umsetzungsschwierigkeiten. Bei der SZU sind drei Haltestellen (Brunau, Uitikon Waldegg und Ringlikon) betroffen. Die heutigen Halteorte lassen aufgrund der engen Kurvenradien eine Perronerhöhung auf die erforderliche Höhe von

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Dorftreffpunkt und Chilehuus auf Kurs

SZU plant auf den Linien S4 und S10 den 7,5-Minuten-Takt

Zum 80. Geburtstag

Gleichentags, am 18. Juni, feiert auch Fritz Suter in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

3

Als Folge des neuen Angebots, der stets wachsenden Nachfrage und eines allgemeinen Erneuerungsbedarfs der

Sanierung von Bahnübergängen

55 cm nicht zu. Unter Einbezug der Besteller und Abwägung von Interessen muss über die konkreten Massnahmen noch entschieden werden.

Planung für das Jahr 2030 Ein Kernthema des Geschäftsjahres 2014 war die Zukunftsplanung der Bahn, betreibt die SZU ihre beiden SBahnlinien doch in einem der stärksten Wachstumsgebiete der Schweiz. Die Studie «Gesamtschau SZU» befasst sich mit den Gegebenheiten und Erwartungen und zeigt den einzuschlagenden Weg punkto Fahrplan, Rollmaterial und Infrastruktur bis ins Jahr 2030 auf. Marcel Geser, Bereichsleiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung, referierte an der GV zu den Ergebnissen dieser Studie (vgl. Artikel rechts). (pd.)

In Zukunft warten einige Herausforderungen auf die SZU. Das Einzugsgebiet der beiden S-Bahnlinien ist eine Wachstumsregion. Die Zahl der Arbeitsplätze und Wohnungen nimmt ständig zu. Unter diesen Anzeichen wurde im Jahr 2013 die Planung «Gesamtschau SZU» gestartet. Die Studie soll aufzeigen, wie die prognostizierten Frequenzen mit Zuwachs von 80 % auf der S4 und 30 bis 40 % auf der S10 bis im Jahr 2030 transportiert werden können. Die Möglichkeiten der vorhandenen Infrastruktur und des Fahrzeugparks sind heute ausgereizt. Heikel ist auch die Fahrplanstabilität, da grosse Abschnitte der Strecke eingleisig sind und sich Verspätungen auf entgegenkommende Züge übertragen. Der Spielraum für Veränderungen ist begrenzt. Die Züge der S4 können maximal 125 m lang sein, diejenigen der S10 100 m lang. Für die S4 mit der sehr hohen Nachfrageprognose gibt es zwei Möglichkeiten: Doppelstockzüge alle 10 Minuten oder einstöckige Züge alle 7,5 Minuten, wobei die zweite Variante deutlich mehr überzeugt. Einstöckige Züge mit vielen Türen bieten für die S4-Strecke mit kurzen Haltestellenabständen viele Vorteile. Mit einem 7,5-Minuten-Takt können mehr Personen transportiert und gute Anschlüsse an Buslinien mit 15- oder 30Minuten-Takt angeboten werden. Der 7,5-Minuten-Takt ist nur während der Hauptverkehrszeiten und auf den Strecken Zürich Hauptbahnhof bis Adliswil (S4) und Zürich Hauptbahnhof bis Zürich Binz (S10) notwendig. Auf den übrigen Strecken genügt der 15-Minuten-Takt für die erwartete Nachfrage. Auf den Üetliberg verkehren werktags die Züge auch künftig im 30-Minuten-Takt. Um diese Taktänderungen und Zugsverdichtungen anbieten zu können, sind über ein halbes Dutzend grösserer Infrastrukturmassnahmen notwendig. Gleichzeitig müssen das gesamte Rollmaterial der S4 sowie die orangefarbenen Züge der S10 ersetzt werden. (pd.)


Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzig Bleibende, der einzige Sinn. (Thornton Wilder)

Der Herr ist mein Hirte mir wird nichts mangeln Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser Er erquicket meine Seele Er führet mich auf rechter Strasse um seines Namens Willen Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

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Zum Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Bruder, Opa, Schwiegervater, Schwager und Onkel

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Nach einem bewegten und erfüllten Leben hat Dein Herz ganz plötzlich aufgehört zu schlagen. Wir vermissen Dich sehr und hätten uns so gewünscht, noch etwas Zeit mit Dir zu haben. Nun hast Du Deinen Lebenskreis vollendet und bist heimgekehrt. Deine Liebe und Herzensgüte hat in uns allen tiefe Spuren hinterlassen. Wir sind tief traurig, dass wir Dich gehen lassen müssen, aber auch unendlich dankbar für die Zeit, die wir mit Dir hatten. In tiefer Trauer Eva Zuberbühler Weber Gaudenz und Lilli Weber mit Minon Matthias Weber und Rahel Widmer Katja und Thomas Schäfli-Weber mit Nadeshda, Alisha und Tabitha Christine und Jürgen Männl mit Carina und Ramona Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 26. Juni 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten statt, die anschliessende Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Wir bitten allfällige Spenden an die Stiftung Pro Adelphos, 8400 Winterthur, Postkonto 60-12948-7, IBAN CH57 0900 0000 6001 2948 7, zu richten. Traueradresse: Eva Zuberbühler Weber, Bruggenmattweg 5, 8906 Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Juni 2015

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Traktandenliste in Rekordzeit erledigt Gemeindeversammlung in Ottenbach Die Ottenbacher Stimmbürger und Stimmbürgerinnen sahen sich an der Gemeindeversammlung vor einer überaus vielfältigen Traktandenliste. Sie wurde jedoch speditiv erledigt. Den Anträgen wurde ohne grosse Diskussionen zugestimmt. ................................................... von martin mullis An der Versammlung der Politischen Gemeinde Ottenbach durfte Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger 72 Stimmberechtigte begrüssen. Gleich zu Beginn erwähnte sie ihr Dilemma. Die Vorstellung des neuen Gemeindeschreibers Stefan Mettler bedeute gleichzeitig auch schon die Verabschiedung, stellte sie mit Bedauern fest. Mettler hat seine Stelle in Ottenbach infolge völlig falscher Einschätzung seines Arbeitsweges bereits wieder gekündigt. Die Jahresrechnung 2014, vorgestellt durch Gemeinderat Roger Hatzi, provozierte keine Fragen. Der Finanzvorstand erläuterte die grössten Abweichungen zum Budget, und die Gemeindeversammlung nahm den Antrag zur Genehmigung einstimmig an. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde die Kreditabrechnung betreffend Neuanschaffungen für den Gemeindesaal und die Sanierung des Barbodens. Auch das Projekt «Sanierung Strassenentwässerung Isenbergstrasse» zulasten der Investitionsrechnung 2015 von 140 000 Franken, wurde ohne Gegenstimme vom Ottenbacher Souverän bewilligt. Ebenfalls ohne jede Fragen und einstimmig wurde dem Antrag des nachfolgenden Traktandums zugestimmt. Der Gemeinderat beantragte, das Legat «Blaser» in der Höhe von 100 000 Franken bis 31. Dezember 2015 aufzuheben. Der Saldo soll gemäss der letztwilligen Verfügung des Erblassers, dem vorgängig erwähnten Projekt, als Investitionseinnahme gutgeschrieben werden.

Neue Polizeiverordnung gutgeheissen Sicherheitsvorsteher Salomon Schneider erklärte die Notwendigkeit der Totalrevison der Polizeiverordnung aus dem Jahre 1985. Viele übergeordnete Rechte und Bestimmungen lassen die Verordnung schrumpfen. Ausser einer Anmerkung, betreffend einer auf den ersten Blick unnötigen Bestimmung in einem aufgeführten Artikel, welcher jedoch aus formalistischen Gründen aufgeführt ist, gab es keine Wortmeldungen. Die alten Bestimmungen von 1985 wurden aufgehoben und die neue Polizeiverordnung einstimmig gutgeheissen.

Die Gesundheits- und Sozialvorsteherin Rita Ackermann durfte dann mit einem kleinen Präsent dem deutschen Staatsangehörigen Andreas Lindner, zum positiven Entscheid über sein Einbürgerungsgesuch gratulieren. Eine umfangreiche Anfrage folgte anschliessend von Ronald Alder, im Sinne von Artikel 51 des Gemeindegesetzes, betreffend Stellungnahme der politischen Gemeinde Ottenbach über verschiedene Vorkommnisse im Zusammenhang des Spital-Zweckverbandes und deren Aufarbeitung. Der Gemeinderat hielt in seiner Antwort grundsätzlich fest, dass zwischen dem Zweckverband Spital Affoltern und der politischen Gemeinde keine Absprache bezüglich Information der Öffentlichkeit bestehe. Der Zweckverband sei dafür alleine zuständig. Soweit der Gemeinderat über mehr Informationen als die Bevölkerung verfügt, unterliegen diese der Schweigepflicht. Im Übrigen habe sich der Gemeinderat weder darum bemüht, noch wurde er eingeladen, eine Stellungnahme zu diesen angesprochenen Problemkreisen zuhanden des Zweckverbandes abzugeben. Roland Alder akzeptierte mit einer kurzen Erklärung die Antwort der Gemeindebehörde.

Das Spital Affoltern funktioniert ausgezeichnet Als Delegierte des Zweckverbandes nahm Rita Ackermann anschliessend die Gelegenheit wahr und gab kurz Auskunft über die operative Tätigkeit des Spitals. Sie hielt ausdrücklich fest, dass der Gemeinderat hinter dem Spital stehe. Es funktioniere einwandfrei, das Leistungsangebot sei einzigartig und das Personal leiste hervorragende Arbeit. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger informierte zum Schluss der Versammlung über verschiedene aktuelle, die Gemeinde betreffende Punkte. Unter anderen erwähnte sie, dass Bundesrätin Doris Leuthard am 1. August 2015 in Ottenbach die Festansprache halten werde. Dem anwesenden Gemeindearbeiter Erwin Böhler dankte sie herzlich für seine langjährige Tätigkeit und wünschte ihm zur Pensionierung alles Gute. An der Versammlung der Primarschulpflege Ottenbach nahmen dann noch 65 Stimmberechtigte teil. Auch hier wurde die Jahresrechnung einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde die Kreditabrechnung der neuen EDV-Anlage verabschiedet. Schulpräsident Anastasio Minidis dankte Ende der Versammlung der zurücktretenden Caroline Meister für die geleisteten Dienste zugunsten der Schule herzlich.

Das neue Schulhaus wird an dieser Stelle gebaut: Schulpfleger Roger Dällenbach. (Bild Martin Mullis)

Für Neubau auf der Schulanlage Chilefeld Ja zum Planungskredit für Schulhausneubau in Obfelden Der Jahresrechnung 2014 wurde ohne Diskussion und einstimmig zugestimmt. Trotz einiger Fragen und Anregungen aus der Versammlung wurde auch der Planungskredit mit lediglich fünf Gegenstimmen überaus deutlich bewilligt. ................................................... von martin mullis

Susanne van Hoof, die Präsidentin der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach, durfte im Ottenbacher Gemeindesaal gegen 100 Stimmberechtigte begrüssen. Für den ersten Traktandenpunkt, die Abnahme der Jahresrechnung 2014, übergab sie das Mikrofon Bettina Bucher, zuständig für die Finanzen. Die Rechnung schliesst mit rund 165 000 Franken besser ab als budgetiert, und das Eigenkapital hat sich mit 75 000 Franken auf rund 2,2 Mio. Franken erhöht. Fragen aus dem Publikum wurden keine gestellt und die Jahresrechnung 2014 einstimmig

gutgeheissen. Die Genehmigung eines Planungskredites für einen Schulhausneubau der Sekundarschule ObfeldenOttenbach über 375 000 Franken war dann Gegenstand des zweiten Traktandums. Roger Dällenbach, zuständiger Schulpfleger für die Infrastruktur der Schule, erklärte gut vorbereitet und mit präzisen Worten die bisher in dieser Angelegenheit unternommenen Schritte. An der Gemeindeversammlung vom Dezember 2014 wurden 1,4 Mio. für die Schulraumplanung genehmigt. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass eine sogenannte Gesamtleistungsanbietersubmission die Möglichkeit bietet, auf einen Architekturwettbewerb zu verzichten und die Kosten damit auf 375 000 Franken zu senken. Dieses Verfahren verkürzt ausserdem die Planungs- und Bauzeit um rund ein Jahr.

Gut vier Jahre bis zur Inbetriebnahme des Schulhauses Dällenbach stellte auch den vorgesehenen Projektablauf vor, welcher vorsieht, dass nach Abgabe der Submissi-

onsunterlagen im Oktober 2015, die Zuschlagserteilung im Juli 2016, das Einholen des Baukredites an der Urne am 27. November 2016, der Baustart Ende 2017 und die Inbetriebnahme im Sommer 2019 erfolgen wird. Die ausführlichen Anregungen und Fragen eines Votanten konnte Roger Dällenbach praktisch ausschliesslich mit der Versicherung beantworten, dass nach ebendiesen Vorschlägen gehandelt wurde und wird. Ein weiterer Stimmberechtigter hielt den Schulhausneubau für zu klein und am falschen Ort. Seiner Meinung nach sollte ein grosszügiger Neubau auf der grünen Wiese entstehen. Dällenbach versicherte dem besorgten Mann, dass der Bevölkerungs- und Schülerzuwachs nach den neuesten Erkenntnissen berücksichtigt worden sei und ein Neubau auf freiem Feld weitaus teurer zu stehen käme. Da der Votant sich zufrieden zeigte und keinen Antrag stellte, konnte ohne weitere Diskussionen zur Abstimmung geschritten werden. Dem Planungskredit wurde von der Versammlung bei fünf Gegenstimmen deutlich zugestimmt.

Ankommen, einarbeiten – Hektik und positive Erlebnisse Beate Kuhnt – seit einem Jahr Schulleiterin an der Sekundarschule in Bonstetten Die Schulleiterin der Sekundarschule Bonstetten, Beate Kuhnt, blickt auf ein Jahr zurück, ein Jahr des Ankommens und Einarbeitens. Ein Jahr Schullalltag mit Hektik und vielen positiven Erlebnissen. Im Schuljahr 2014/15 hatte die SekBonstetten viele Höhepunkte und leider auch einige traurige Ereignisse zu bewältigen. Die Schulleitung konnte sich dabei auf die grosse Unterstützung durch die Schulpflege verlassen und erhielt uneingeschränkten Rückhalt durch ein bewährtes, umsichtiges

und professionelles Lehrerteam. Vor diesem Hintergrund haben wir mehrere jahrgangsübergreifende Veranstaltungen organisieren können: Den traditionellen Schulsilvester, die Suchtund Präventionswoche sowie den Spiel- und Sporttag. Den Höhepunkt bildete die Sport-Projektwoche, in der über 30 Workshops angeboten wurden – rund um das Schulhaus, aber auch im Wald, in den Bergen oder am Billardtisch in Zürich waren unsere Schüler/innen sportlich unterwegs («Anzeiger» vom 22. Mai 2015). Der Schulalltag war geprägt von viel Administration wie Stellenplanung, Jahresplanung, Stundenpla-

nung, Schulprogrammplanung, bei der die Schulleitung von einer professionellen Schulverwaltung unterstützt wurde. Ab dem neuen Schuljahr 2015/16 kann die Sekundarschule nun endlich ein neues Schulprogramm vorweisen, das an einer internen Weiterbildung erarbeitet wurde und 4 Jahre Gültigkeit haben wird. Es stützt sich auf die Legislaturziele der Schulpflege ab und legt Schwerpunkte im Bereich Integration, Gesundheitsförderung und Einführung des ICT Guides. Der neue Berufsauftrag und die Einführung des Lehrplans 21 sind projektiert, sofern sie denn vom Kantonsrat verabschiedet werden.

Zum Schluss noch ein Ausblick auf das kommende Schuljahr. Immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Sonderschulstatus werden im Schulalltag integriert, das erfordert individualisierenden und differenzierenden Unterricht. Um diesen Bereich zu stärken, wird sich das Team im Rahmen der Weiterbildung verstärkt mit dem Thema Integration auseinandersetzen. Mit der Einstellung einer Co-Schulleitung wird die Schulleitung auch im Hinblick auf die Einführung des neuen Berufsauftrages entlastet. Die neue Co-Schulleiterin wird den sonderpädagogischen Bereich übernehmen und auch als Schulische Heilpädagogin ar-

beiten. Dann freut sich die Sekundarschule bereits auf ihren 65. Geburtstag, der am 9. Juli 2016 gebührend gefeiert wird. Das Führen einer Schule ist eine sehr vielfältige und befriedigende Aufgabe. Am Puls des Geschehens bekommt man täglich Feedback und kann Erfolge verzeichnen. Daher schaut die Schulleitung auf ein lehrreiches und anregendes Schuljahr zurück und freut sich zusammen mit ihrem Team das Schuljahr 2015/16 anzupacken. Beate Kuhnt, Schulleiterin Sek. Bonstetten


Auf Beginn des Schuljahres 2015/16 (17. August 2015) sind an unserer Schule folgende Stellen offen: Schuleinheit Chilefeld/Stigeli

3 Klassenassistenzen im Kindergarten und an einer 1. Klasse 7.50 bis 9.50 Stunden pro Woche Schuleinheit Butzen/Semper für unser Lesezentrum

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Politische Gemeinde Bonstetten Gemeinderat Bonstetten ist eine aufstrebende Gemeinde im Säuliamt mit 5200 Einwohnern, welche in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist und als idyllische Wohngemeinde auf der Sonnenseite des Albis ungebrochene Attraktivität ausstrahlt. Aktives Dorf- und Vereinsleben sind keine Worthülsen – in Bonstetten werden sie gelebt und gefördert. Herausforderungen sind die Bewältigung eines bescheideneren weiteren Wachstums und seiner Folgen. Für die Vorortsgemeinde von Zürich ist die Finanzierung einer dienstleistungsstarken Verwaltung mit zeitgemässer Infrastruktur sowie die Aufgabenerfüllung in Kooperation mit Nachbargemeinden von zentraler Bedeutung. Der langjährige Gemeindeschreiber wird spätestens in 3 Jahren in Pension gehen, zusammen mit weiteren Schlüsselpersonen der Verwaltung. Wir suchen deshalb per 1. Januar 2016 oder nach Vereinbarung eine initiative Führungspersönlichkeit als

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Sorgte für lüpfige Klänge: Kapelle Leo Kälin.

Dienstag, 16. Juni 2015

Die grosse Festgemeinde beim Apéro vor der Kirche.

«Liebe schenkt Lebensfreude» Katholiken von Obfelden und Ottenbach feierten 50 Jahre Kirche St. Antonius in Obfelden Vor exakt 50 Jahren wurde die katholische Kirche St. Antonius in Obfelden gebaut. Mit einem Festgottesdienst feierten die Katholiken von Obfelden und Ottenbach das Jubiläum. «Liebe schenkt Lebensfreude» lautete das Motto der vom Wetter begünstigten Jubiläumsfeier, die am Sonntagmorgen mit einem von Don Paolo Gallo geleiteten Festgottesdienst ihren Auftakt nahm. Umrahmt wurde die schön gestaltete Feier durch den katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Alois Heer und durch Rosmarie Ott an der Orgel. Kernpunkt bildete auch ein «Interview» mit dem Franziskaner, verkörpert von Andreas

Manz aus Ottenbach, der sich den Fragen aus dem Publikum stellte.

1922 erster katholischer Gottesdienst in Obfelden Die Kirche St. Antonius feiert zwar ihr 50-Jahre-Jubiläum, aber in einer von Hansjörg Federer vor 20 Jahren verfassten Festschrift ist nachzulesen, dass der erste katholische Gottesdienst in Obfelden bereits 1922 gefeiert wurde. Am 27. Juni 1965 wurde die Kirche durch Generalvikar Alfred Theobaldi geweiht – mit dem Aufzug der drei Glocken. St. Antonius Kirche und Umgebung wurden in den vergangenen Jahren mehreren «Frischkuren» unterzogen. 2004 wurde das Kirchendach renoviert, 2010 eine neue Hei-

Roger Schmutz vor Reto Aschwanden Corina Schwald ist Friedensrichter Roger Schmutz wurde von den Wettswiler Stimmberechtigten zum neuen Schulpflegepräsidenten gewählt, Barbara Laasch als neues Mitgliede der Primarschulpflege. Roger Schmutz, der bereits als Interimspräsident die Schulpflege leitete, freute sich sehr über das Vertrauen der Bevölkerung: «Ich wusste, dass es ein Kopf-an-Kopf Rennen geben würde. Das Wichtigste ist, dass wir jetzt wieder vollständig sind und die dringlichen Geschäfte anpacken können.» Bei einer Stimmbeteiligung von 41 Prozent erhielt Roger Schmutz 634 Stimmen, Corina Schwald 560. Das absolute Mehr betrug 606 Stimmen. Barbara Laasch erreichte mit 583 Stimmen ein Resultat fünf Stimmen über dem absoluten Mehr. (sals)

Daniela Burkart in die Schulpflege gewählt Die Ottenbacher Stimmberechtigten haben Daniela Burkart als neues Mitglied der Primarschulpflege gewählt. Die Primarschulpflege Ottenbach ist wieder vollzählig. Bei der Ersatzwahl für die zurückgetretene Caroline Meister wählten die Stimmberechtigten Daniela Burkart. Mit einem Vorsprung von fast hundert Stimmen (382 Stimmen) vor Dominique Morf (288 Stimmen), entschied sich der Souverän für Burkart. Das absolute Mehr betrug 341 Stimmen. (mm)

Die Obfelder Stimmberechtigten entschieden sich für Reto Aschwanden als Friedensrichter. Mit Reto Aschwanden und Martin Heusser standen in Obfelden für das Friedensrichteramt im zweiten Wahlgang zwei Kandidaten zur Wahl, denen beiden ein Wahlsieg zugetraut wurde. «Mit Martin Heusser stellte sich ein hoch qualifizierter Gegner zur Wahl. Ohne die breite Unterstützung von vier Ortsparteien wäre es sicher sehr knapp geworden», analysierte ein überglücklicher Reto Aschwanden das Resultat. Selber FDP-Mitglied, wurde er zudem von der SVP, der EVP und der CVP unterstützt. Er erreichte mit 532 Stimmen 61 Stimmen mehr als Martin Heusser. (sals)

zung eingebaut, 2011 folgte eine umfassende Innenrenovation der Kirche, in diesem Frühjahr schliesslich wurde der Kirchenvorplatz erneuert. So präsentierte sich St. Antonius am Sonntag im schönsten «Kleid» – Grund genug für ein fröhliches Fest, das mit dem Mittagessen, Klängen der Kapelle Leo Kälin und einem Wettbewerb seine Fortsetzung fand – ohne grosse Festansprachen. Josef Müller, Präsident der katholischen Kirchenpflege, fand lobende Worte für die Organisation und für die Menschen, die sich damit befassten – allen voran OKPräsident Alois Stanger und sein Team, zu dem auch die Obfelder Damenriege gehörte (Küche) und die Jubla, die ein Programm für die Kinder gestaltete. (-ter.)

Josef Müller, Präsident der katholischen Kirchenpflege (links) und Diakon Franz-Xaver Herger. (Bilder Werner Schneiter)

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Dienstag, 16. Juni 2015

Wie das Knonauer Amt zu seinem Namen kam Das Frühlingsfest des Vereins weltoffenes Knonau zog massenhaft Besucher an Ende der 1990er-Jahre wurde der Verein weltoffenes Knonau gegründet – mit dem Ziel, gemeinsame Ideen zu leben und Menschen zu verbinden. Das Frühlingsfest am vergangenen Samstag erreichte mit einem attraktiven Programm genau dies. ................................................... von salomon schneider Kleinkinder spielen auf der handbetriebenen Eisenbahn, die Grösseren probieren die zahlreichen weiteren Gefährte aus und die Erwachsenen sitzen auf den Festbänken unter den Sonnenschirmen und geniessen das Beisammensein mit einem kühlenden Getränk.

Erbaut in einer Zeit als Lachen verboten war Um 16.15 Uhr wurde das Fest eingeläutet, mit einer Besichtigung des ersten Minergie Eco+-Hauses im Säuliamt und des Schlosses Knonau. Der Journalist besuchte das Schloss Knonau, wo Schlossherr Jörg von Sachsen die Besuchenden erwartete: «Dies ist ein Ort mit vielschichtiger historischer Bedeutung. Diese Pappeln, die den Vorplatz prägen, sind die ältesten ihrer Art in publireportage

Während die Kinder spielten, genossen die Eltern den Schatten.

Die handbetriebene Eisenbahn war bei den Kleinen sehr beliebt. (Bilder sals)

der Schweiz. Das Schloss wurde vor der Kyburg und dem Schloss Lenzburg gebaut – im frühen 16. Jahrhundert.» Es sei als Bollwerk gegen die katholische Innerschweiz errichtet worden, mit einem Wassergraben und acht Meter hohen Mauern. «Das Schloss Knonau war immer auch der Sitz des Landvogtes des Knonauer Amts – deshalb auch der Name. Kürzlich konnte ich das Bild des Landvogts Hans Meyer von Knonau erstei-

den vor 18 Jahren erworben, bewohnt es selber und vermietet die Nebengebäude.

gern. Somit habe ich jetzt ein Bild eines dieser gestrengen Herren.» Kurz nach der Reformation hätten harte Sitten geherrscht. Lachen sei weitgehend verboten gewesen und die Landvögte des Knonauer Amts, die auch die Blutgerichtsbarkeit ausgeübt haben, hätten über 300 Hexen verurteilt, die dann in Zürich hingerichtet worden seien. Jörg von Sachsen hat das Schloss samt Umschwung und Nebengebäu-

Klezmer und Balkankläge an einem lauen Sommerabend Nach den Führungen trafen sich die Knonauer auf dem Stampfiplatz zum Apéro und dem anschliessenden Abendessen. Zu Essen gab es über 20 Spezialitäten aus verschiedensten Län-

dern. «Wir haben Ausländer in Knonau und Knonauer, die einmal im Ausland gelebt haben, gefragt, ob sie etwas zu einer kulinarischen Globalerfahrung beitragen könnten. Viele haben sich beteiligt», erklärt Lisette Müller, die Präsidentin des Vereins weltoffenes Knonau. Nach dem Abendessen trat die Säuliämtler Band Amaron auf, die mit Klezmer und Balkanklängen für Stimmung sorgte.


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Dienstag, 16. Juni 2015

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Strassensanierung drückt den Umsatz Haas-Shopping: Bauarbeiten an der Zürcherstrasse in Ottenbach und Umfahrung erschweren Zukunftsplanung Die voraussichtlich rund vier Monate dauernden Sanierungsarbeiten an der Zürcherstrasse und das Umfahrungsprojekt stellen Haas-Shopping in Ottenbach vor grössere Herausforderungen. Auch andere Betriebe sind betroffen.

land und Euroschwäche begegnet Haas-Shopping mit Diversifizierung. Neben Vorhang- und Kleiderstoffen, die nicht mehr so gefragt sind wie einst, werden auf zwei Etagen Dekos und Wohnaccessoires geführt. Das läuft gut. Mit Bingo (Schuhe) und Kimo Kinderkleidermode gibt es zudem zwei Untermieter im Haus.

................................................... von werner schneiter Muss eine Strasse wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden, so ist das für Anwohner oft mühsam und für Betriebe mit Umsatzeinbussen verbunden. Damian Isler, CEO der CréasphèreGruppe, zu der auch Haas-Shopping gehört, befürchtet in diesem Sommer bis Ende Oktober einen Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent. Vor allem die Laufkundschaft – ein grosser Teil auch aus dem Kanton Aargau – wird sich gut überlegen, ob sie nach der Sperrung von Birri Richtung Ottenbach den Umweg über Merenschwand und Obfelden in Kauf nehmen will. Kommt hinzu, dass das kleine Einkaufszentrum nicht durch den öffentlichen Verkehr erschlossen ist und die Kundschaft mit dem Auto anreist. «Mit einer temporären Anpassung der Personal-Arbeitsverträge können wir die Verluste etwas auffangen», sagt Damian Isler. Eine Massnahme, die von den mehrheitlich in Teilzeit arbeitenden Angestellten «im Grossen und Ganzen» akzeptiert wird. Wenn sich die Strassensanierungsmassnahmen wetterbedingt verzögern, was nicht auszuschliessen ist, so wäre das für Haas-Shopping ein Worstcase: «Ab Ende Oktober beginnt bei uns die Hochsaison», hält Damian Isler fest.

Idyllische Umgebung als Kapital Wann mit dem Bau der Umfahrung Ottenbach begonnen werden kann,

Bauarbeiten an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern, ab 29. Juni Damit auch in Zukunft eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur benutzt werden kann, erneuert das kantonale Tiefbauamt an der Unteren Bahnhofstrasse im Abschnitt zwischen dem Kreisel Obere Bahnhofstrasse bis zur Einmündung Wiesengrundstrasse den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Zudem wird im ganzen Abschnitt die Beleuchtung erneuert.

Bauarbeiten dauern bis Mitte Oktober Der Verkehr wird im Einbahnverkehr einspurig in Richtung Bahnhof Affoltern durch den Baustellenbereich geführt. In der Gegenrichtung wird der Verkehr über die Büel- und Zürichstrasse umgeleitet. Innerhalb der verschiedenen Bauetappen ist die Zu- und Wegfahrt zu den betroffenen Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich.

Öffentlicher Verkehr/Busbetrieb Während der gesamten Bauzeit befahren die Buslinien die Umleitungsstrecke. Man beachte auch die entsprechenden Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Bussen. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke für ein Wochenende komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Ende September/Mitte Oktober 2015 statt. (pd.)

Auch andere Geschäfte von der Sperrung betroffen

Stehen mit der Strassensanierung und der Umfahrung vor grossen Herausforderungen: Helene Furrer, Geschäftsführerin Haas-Shopping, und Damian Isler, CEO der Créasphère AG, zu der Haas-Shopping gehört. (Bild Werner Schneiter) steht noch in den Sternen und ist frühestens 2017 zu erwarten. Ein Gang ans Bundesgericht, der nicht auszuschliessen ist, würde mit Sicherheit verhindern, dass die Bagger zu diesem Zeitpunkt auffahren werden. Wie auch immer: Auch dieses Grossprojekt erschwert die Zukunftsplanung von Haas-Shopping erheblich. Die Strasse führt direkt am ehemaligen Fabrikareal vorbei und quert den idyllisch gelegenen Kanal. Rund 1600 Quadratmeter Gewerbeland und 2000 Quadratmeter Grünfläche fallen weg, dazu fast 80 Parkplätze; zwei Schöpfe werden abgerissen, die Lager- und Ver-

kaufsfläche «Schopf» fallen weg. Beim Ersatz für die Parkplätze ist die Rechtslage noch unklar. Laut Damian Isler gibt es ein Projekt, bei dem rund 30 Parkplätze entlang der alten, dannzumal verkehrsberuhigten Strasse vorgesehen sind – dies vorbehältlich einer Zustimmung durch die kantonale Denkmalpflege. Die Umfahrung kratzt etwas an der Idylle, die für Haas-Shopping mitunter eine «Umsatztreiberin» darstellt. «Wir haben viele Kunden, die bei uns nach einem Spaziergang im angrenzenden Naherholungsgebiet bei uns einkaufen. Oder Wanderer, die unser

Geschäft zufällig entdecken», sagt Damian Isler, für den ein ins Naherholungsgebiet eingebettetes Verkaufsgeschäft «nicht alltäglich» ist. Mit dem Bau der Umfahrung ändert sich die Szenerie. «Wir haben uns natürlich auch zu verschiedenen Ansätzen Gedanken gemacht, eine Lösung ist noch nicht in Sicht. Wir hoffen aber, dass der Kanton Zürich Hand bietet, damit wir den Standort Ottenbach und damit 53 Arbeitsplätze sichern können. Mit Blick auf die Aussichten im Textilhandel ist dieses Ansinnen nicht so einfach. Schwindenden Margen, zunehmender Konkurrenz aus dem Aus-

Von der Strassensperrung betroffen sind auch andere Geschäfte, wenngleich die Metzgerei Aregger die Situation – zumindest im Moment – nicht so pessimistisch beurteilt. «Wir können auf viele Stammkunden zählen – auch aus dem Aargau, anderen Kantonen und aus der Stadt Zürich. Und die wollen bewusst unsere Produkte kaufen. Da nehmen viele auch einen Umweg in Kauf», glaubt Frau Aregger. «Richtig beurteilen können wir die Situation wohl erst nach einem Monat», fügt sie bei. Anders bei der Bäckerei Rimann. «Uns fehlt die Kundschaft aus dem Aargau. Von dort sind es täglich rund 20 Kunden, die wegen der Sperrung nun nicht mehr in unserem Geschäft auftauchen», bedauert Beatrice Rimann. Sie hofft nun auf noch mehr Solidarität der Ottenbacher Bevölkerung und will jetzt mit einem Flugblatt auf die besondere Situation hinweisen. Auch Klaus Imhof, Wirt im Restaurant Reussbrücke, spürt den ausbleibenden Verkehr. An Nachmittagen ist die idyllische Gartenwirtschaft, anders als sonst, nur noch zu einem Drittel besetzt. Bei schlechtem Wetter ist auch das Mittagsgeschäft derzeit nicht gut, dafür aber in den Abendstunden, wenn die Gäste mehr Zeit haben. «Für eine schlüssige Beurteilung der Situation ist es aber noch etwas zu früh», fügt Imhof bei.

«Bist du schon Oomaaaa oder spielst du noch?» Jugendarbeiten aus Ämtler Gemeinden und Jugendliche aus MNA-Zentrum beim Biken Kürzlich fuhren 40 Jugendliche, Helferinnen, Helfer und Mitarbeitende der Jugendarbeiten aus Mettmenstetten (Knonau, Maschwanden), Obfelden (Ottenbach) und Affoltern sowie vom MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern nach Elm zum Mountainbiken. Dieser Ausflug stellte den abschliessenden Höhepunkt nach den diesjährigen Oomaaa-Wettkämpfe dar. Die Teams traten hoch motiviert gegeneinander an und massen ihre Kräfte in verschiedenen Disziplinen und Mannschaftssportarten. Als Sieger konnte dann am Ausflug das Team Lilienberg gekrönt werden. Dieses verstiess das Team aus Affoltern somit vom Thron und nahm die Siegerfahne mit ins Integrationszentrum Lilienberg. Die Mitarbeitenden der veranstaltenden Jugendarbeiten sind trotz vergleichsweise geringen Anmeldungen zufrieden mit dem Verlauf dieses regionalen Gemeinschaftsprojektes, welches nunmehr bereits zum vierten Mal durchgeführt werden konnte. Auch dieses Jahr wäre dies kaum möglich gewesen ohne die Unterstützung der vielen ortsansässigen und regionalen Sponsoren. Dazu gehören «Gubler-Sport» aus Affoltern, «avec» Mettmenstetten, «Pure-Style», «O2-Vital» Obfelden, «doodah» in Zug sowie die Jugendberatung contact in Affoltern und die «Supad» Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon. Robert Vcelak, Jugendarbeit Affoltern

Das Team Obfelden/Lilienberg an den Badilympics in Mettmenstetten. (Bild zvg.)


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Dienstag, 16. Juni 2015

Frieden im Nahen Osten – eine Utopie? Podium im Kasinosaal in Affoltern mit Pia Holenstein, Erich Gysling und Tim Guldimann Nationalratskandidatin Pia Holenstein und die SP luden zu einer Diskussion über Israel und Palästina nach Affoltern ein. Das Thema und die profilierten Experten Tim Guldimann und Erich Gysling zogen viel Publikum an. Ein spannender Anlass. ................................................... von denise bohnert Am vergangenen Donnerstag fand im Kasinosaal in Affoltern eine aussergewöhnliche Veranstaltung statt. Es ging für einmal nicht um Parteipolitik, obwohl es die SP war, die den Anlass organisierte. Es ging nicht um Umfahrungen oder Verkehrsberuhigung, auch nicht um Kultur, nicht um Steuern oder Einbürgerungen. Dies sind Themen, mit denen sich ein Staat, ein Bezirk befasst, der in Frieden lebt. Es ging um die Ungeheuerlichkeit von Krieg und um die Frage, ob ein Frieden – in Israel und Palästina – überhaupt noch vorstellbar ist. Denn das ist die erste Voraussetzung zu einer möglichen Realisierbarkeit, wie weit auch immer in der Zukunft: die Vorstellbarkeit. Aufgrund dieser kann Hoffnung entstehen und Kreativität, um die Vorstellung umzusetzen. Pia Holenstein, zurzeit Nationalratskandidatin, scheint die Hoffnung nicht aufgeben zu wollen. Obwohl und gerade weil sie selber als Menschenrechtsbeobachterin vor Ort war und dort menschlich schlimme und unbegreifliche Situationen mitansehen und erleben musste. Gestützt durch die Erfolge der Säuliämtler Aktionsgruppe Rohstoffmillionen in Sachen Glencore, weiss sie, dass man Dinge bewegen kann. Auch irgendwo in der Provinz eines Zwergenstaates.

Mehr Klarheit mithilfe von Experten Den Begriff Selbstverzwergung, unter dem die Schweiz leide, hat der Diplo-

mat Tim Guldimann geprägt, einer der zwei Nahostexperten, die Holenstein zum Podium und zur Diskussion mit der interessierten Bevölkerung eingeladen hatte. Dieses Jahr wird er als Botschafter in Berlin pensioniert, als solcher war er auch in Teheran tätig; gerne hätte er den Posten in Tel Aviv übernommen, was ihm aber von Micheline Calmy-Rey verwehrt wurde, vielleicht weil er sich gerne energisch zum Nahostkonflikt äusserte. In Tschetschenien war er als OSZEGesandter massgeblich am Frieden mit Russland beteiligt. Israel hat er einige Male besucht. Der zweite Gast, Erich Gysling, ist vielen bekannt aus Presse und Fernsehen, als Journalist, Autor und Dozent, nicht zuletzt als Reisebegleiter in Länder des Ostens. Er wird als klarer Denker und Redner hochgeschätzt, der mit deutlichen Worten unbequeme Tatsachen und Prognosen zu formulieren sich nicht scheut. Er war gegen 40-mal als Journalist in Israel. Und er lebt in Affoltern. Beide Experten bringen grosses Fachwissen mit, kommen aus der Praxis, beide haben Arabisch studiert. Ob es diese prominente Besetzung war oder tatsächlich das Interesse an der Situation von Israel und Palästina: Der Kasinosaal füllte sich an diesem warmen Sommerabend, es wurden gar zusätzliche Stühle aufgestellt, um die gut 250 Anwesenden aufzunehmen. Ein komplexes Thema – viele fühlen sich hilflos – besteht hier die Chance, von Fachleuten etwas mehr Klarheit zu erhalten? «Es geht uns alle etwas an, heute ist die Welt so klein», meint eine Dame, «es ist mutig, dieses Thema hier anzuschneiden.»

Pessimismus und Ratlosigkeit Obwohl ihr im Laufe der Diskussion gerade dieser Vorwurf gemacht wurde, betonte Pia Holenstein zu Anfang: «Wir wollen nicht einseitig sein, die Themen Frieden, Menschlichkeit, Menschenrechte stehen im Zentrum –

und die Frage: Frieden – eine Utopie?» Und diese Frage stellte sie ihren Gästen nach einem kurzen historischen Abriss. Tim Guldimann antwortet mit einem Zitat von Dürrenmatt. «Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.» Mit Syrien, Irak, Afghanistan, Jemen und der Bedrohung durch den Islamischen Staat IS sei die Konfliktzone um Israel sehr gross und durch die religiös bedingte Gewaltbereitschaft noch schwieriger, wie auch durch den Zerfall von Staaten. Durch seine Geschichte, das kollektive Bewusstsein des Holocaust sei das Sicherheitsdenken in Israel enorm, was mit ein Grund für die extreme Verhaltensweise gegenüber Palästina sein mag, die Landnahme, das Abgraben von Wasser … In Palästina, das sich seit 50 Jahren im permanenten Krisenzustand befinde, tragen die Leute noch immer den Schlüssel ihres Familienhauses um den Hals, als Symbol der Rückkehr. Ihre Sicht zum (pro-israelischen) Westen sei sehr belastet, einen Kulturverlust stelle auch die rasante Modernisierung dar. Mit 3,7 Millionen Flüchtlingen weltweit sind die Palästiner das grösste Flüchtlingsvolk. Er sehe von Israel keine wirkliche Bereitschaft zum Gespräch oder dazu, die Besiedelung zumindest zu stoppen; man orientiere sich an Stabilität – Machtpolitik versus Prinzipien, sprich Menschenrechte. Der Westen könne keine erfolgreichen Massnahmen durchsetzen. «Ich bin pessimistisch», meint er. Und Erich Gysling sieht, dass Israel am längeren Hebel sitzt; solange der Westen und vor allem die USA dahinter stehen und die Gelder fliessen, ändere sich nichts. Das führe sicher in zwei, drei Jahren zum nächsten Gazakrieg. Zur Veranschaulichung versetzt er sich in drei Figuren: 1. Für den Israeli laufe es zurzeit ganz gut, es gibt weniger Terroranschläge, ein Boykott vom Westen kommt nie, denn Israel ist so hoch technisiert, dass israelische

Das Podium, v.l.: Tim Guldimann, Pia Holenstein und Erich Gysling. (Bild C. Weidmann)

Patente in jedem modernen Gerät enthalten sind. Verhandlungen mit Palästina sind eine «quantité négligeable», wenn nötig, gibt es eben nochmals Krieg, kein Grund etwas zu ändern. 2. Der Alltag des mittelständischen Palästinensers besteht aus unzähligen Demütigungen, nicht die materielle Situation ist schlimm, aber der Verlust der Würde ist ein gewaltiges Problem. 3. Junge Gaza-Palästinenser: sicher zwei Kriege erlebt, 75 % Arbeitslosigkeit – ideale Kandidaten für radikale Gruppen. Wie lange hält so etwas? Eine Zweistaatenlösung ist zurzeit nicht möglich, Israel ist umzingelt von Feinden und radikalen Gruppen. Gysling empfindet Ratlosigkeit. Der Westen müsse darauf pochen, dass Israel seine internationalen Verpflichtungen einhält und die Ausdehnung der Siedlungsgebiete stoppt.

Die Situation bekannt machen Daraufhin kommentiert Pia Holenstein Bilder aus ihren Einsätzen als Menschenrechtsbeobachterin. Schikanen vonseiten des israelischen Militärs bei der grossen Mauer, an Checkpoints – sogar gegenüber Kindern, Apartheid, Zerstörung von Häusern und Wasserquellen. Wer sich wehrt, verschwindet im Gefängnis, oft mit Willkür. Aufgabe der Beobachter ist, im Westen die

Situation bekannt zu machen, die Wichtigkeit dessen bestätigen auch die zwei Herren und dass eine Chance darin liege, dass sich die öffentliche europäische und auch amerikanische Meinung derjenigen der Regierungen widersetzt, denn die israelische Regierung gefährde den Frieden auf der Welt. Und: jeder hat ein Handy – Infos können weltweit ausgetauscht werden. Pia Holenstein wird in der folgenden Diskussion (und auch nachher im Foyer) zum Teil heftig angegriffen, als Träumerin bezeichnet, aufgefordert, einen Abend für die Sicht der anderen Seite zu veranstalten, diese sei zu wenig erläutert worden. Projekte der Zusammenarbeit und für die Verständigung seien gar keine erwähnt worden. Andere äussern ihre Enttäuschung über Israel oder finden, aus der humanitären Tradition der Schweiz könnten wir etwas tun. Pia Holenstein beendet die kurze Diskussionszeit mit dem Schlusswort: «Wenn man Unrecht sieht und dagegen ankämpft, nützt das immer.» Berichte von Menschenrechtsbeobachtern: www.peacewatch.ch/Einsatzberichte. Die Kollekte ging zugunsten medico international für Wiederaufbauhilfe in Gaza: www.medicointernational.ch/projekte/palaestina. Empfehlenswerte Lektüre: Stéphane Hessel, «Empört euch!», Ullstein Verlag.

forum

Spannender Wahlkampf um das Amt des Friedensrichters Unglaublich spannend war der zweite Wahlgang um das Amt des Friedensrichters von Obfelden. Letztlich hat sich die Stimmbevölkerung mit 52,1 % der Stimmen für meine Kandidatur entschieden. Der FDP, SVP, CVP und EVP danke ich für die tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf. Ohne sie wäre die Wahl gegen einen starken Martin

Heusser nur schwer zu gewinnen gewesen. Vor allem aber gilt mein Dank den Wählerinnen und Wählern für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich werde das Amt in Kürze von Alfred Häberling übernehmen und mich mit aller Kraft darum bemühen, seine Arbeit kompetent fortzusetzen. Reto Aschwanden, FDP Obfelden

Es hat nicht ganz für die Wahl zum Friedensrichter gereicht Herzliche Gratulation, Reto Aschwanden, ich wünsche Ihnen viel Erfolg im neuen Amt. Mein grosser Dank geht an die SP Obfelden, die mich portiert hat, insbesondere an meine engsten Wahlkampfhelfer Rolf Vollenweider, Präsident der SP Ortsgruppe Obfelden und Heiner Stolz, Ex-Präsident der SP Ortsgruppe Obfelden. Weiter bedanke ich mich für all die persönlichen und

motivierenden Worte, die spontanen Leserbriefe und die zahlreichen kleineren und grösseren Handreichungen und Spenden, die so viele Freunde, Freundinnen und Bekannte geleistet haben. Das hat mich gefreut. Einen besonderen Dank geht an Philipp Metzler, Kampagnenprofi zum Nulltarif. Martin Heusser

Feuerwehr Obfelden: Danke! Die Feuerwehr Obfelden möchte sich bei allen Anwohnern bedanken für die Unterstützung ihrer Arbeit mit Verpflegung jeglicher Art beim Unwetter vom Sonntag auf Montag 7./8. Juni. Sie haben gesehen, welchen Einsatz die Feuerwehrleute geleistet haben, falls

Sie auch ein Teil dieser tollen Organisation werden möchten, melden Sie sich bitte. Wir sind immer froh um neue Verstärkung. Sämi Schneebeli, Kommandant Feuerwehr Obfelden

Nahost-Veranstaltung in Affoltern: Diaschau statt Gespräch In der Einladung war Folgendes zu lesen: Tim Guldimann und Erich Gysling sprechen über die Lage in Israel, Palästina und die Auswirkungen im Nahen Osten. Die Moderatorin sei Pia Holenstein. Zuerst das Positive: Ich möchte der SP danken für ihren Mut, den Ämtlern in der noch lauwarmen Vorwahlphase für den Nationalrat eine doch ziemlich heisse Kartoffel zu servieren. Der Saal war voll und die Referenten äusserst angesehen und kompetent. Natürlich gäbe es momentan noch viel heissere Brennpunkte, wie etwa Syrien, wo täglich mindestens 100 Menschen ermordet werden. Auch die Rolle des türkischen Islamisten Erdogan als Brandstifter einer ganzen Region hätte höhere Aktualität genossen. Doch warum ein Abend über Israel? Diese Frage konnte der Abend leider nicht beantworten. Die grundlegendste Frage, warum die Neugründung eines Landes, aufgrund eines beinahe 2000 Jahre zurückliegenden historischen Ereignisses (die römische Diaspora), von der Weltgemeinschaft geduldet wurde, kam nie zur Sprache. Würden alle vor 2000 Jahren vertriebenen Völker ihre Gebiete zurückfordern, dann läge die ganze zivilisierte Welt längst in Schutt und Asche. Nur so viel: Es gab vor 1948 mehrere Angebote von alternativen Territorien für einen jüdischen Staat und vermutlich wären die Juden an jedem anderen Ort

der Welt wesentlich glücklicher geworden. Wie die meisten Schulkinder heute schon wissen, wurden schon kurz nach der Gründung Israels gegen 50000 «Palästinenser» massakriert, was für Kenner des Alten Testamentes – Amalek lässt grüssen – ja zu erwarten war. Darauf folgte natürlich ein Krieg mit allen Nachbarn, den der Westen gewinnen musste. Seit dieser Zeit gibt es für alle Seiten kein Zurück mehr. Dummerweise konnten an diesem Abend Tim Guldimann und Erich Gysling ihr Wissen zu den historischen Fakten nur spärlich ausbreiten. Statt mit einer breiten Diskussion überhäufte uns Pia Holenstein über eine halbe Stunde lang – nur noch zwei Sachen – mit einer Dokumentation «von unten», welche uns das Leiden des einfachen Palästinensers etwas näher brachte. Statt anhand von ihren einzelnen Geschichten den Gästen Bälle zuzuspielen, monopolisierte die Moderatorin ihrerseits das Mikrofon. So bleibt von diesem hoffnungsvoll angekündeten Abend leider nicht viel mehr übrig, als der Verdacht einer verkappten Wahlkampfveranstaltung beigewohnt zu haben. In dieser Hinsicht hat sich die Moderatorin leider eher disqualifiziert. Warum will Israel keinen Frieden? Es gab einmal einen verträumten, naiven Gutmenschen (Carter), der zufälligerweise US-Präsident war und es beinahe geschaffte hätte, Frieden zu stif-

ten. Dies kostete den Israelischen Ministerpräsidenten Rabin das Leben und Carter die Präsidentschaft. Denn wer wirtschaftlich denkt, weiss eines klar: Friedliche Völker kann man nicht steuern, sie kaufen keine Waffen. Doch auch darüber erfuhren wir an diesem Abend nichts Neues! Natürlich muss man den Unterdrückten helfen. Jeder kann dies. Doch wer schaut beim Einkauf in der Migros oder beim Coop bei den Frühkartoffeln oder den Winter-Erdbeeren auf das Herkunftsland? All dies sind Produkte, in welchen bald das letzte Wassertröpfchen des «heiligen» Landes steckt! Was hätte Tim Guldimann zu all dem gesagt? Wir werden es wohl nie erfahren. Leider musste er nach dem gefühlt stundenlangen Holensteinschen Leidensgebets fluchtartig den Saal verlassen. Er hatte wohl noch einen wichtigeren Termin ... Jürg Wyttenbach, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Wilder Dorfbach

Fest der Kulturen

Serie «Alte Geschichten»: Als der Jonenbach in Affoltern in Angst versetzte. > Seite 13

Menschen aus 16 Nationen präsentieren ihre Traditionen und Spezialitäten. > Seite 15

Dienstag, 16. Juni 2015

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Aufstieg verpasst Der FC Wettswil-Bonstetten verliert gegen den SC Cham auch das Rückspiel. > Seite 19

Wein von der «Madame Châteauneuf-du-Pape» Premiere in Mü’s Vinothek, Affoltern Als erste Weinhandlung in der Schweiz darf Mü’s Vinothek den neuen Jahrgang «Colombis» 2013 von «Madame Châteauneufdu-Pape» Isabel Ferrando präsentieren.

Erntezeit im vergangenen Sommer: Bäcker Andreas Iten (links) und Hobby-Bauer Andres Mohni in dessen Urdinkel-Feld. (Bild zvg.)

Aus Urdinkel von der Baaregg

Isabel Ferrando sagte in einem Interview: «Als ich im Jahr 2003 anfing, Wein zu machen, war meine grösste und wichtigste Herausforderung, die Rebberge und den Boden zu verstehen. Das ist seither so geblieben.» Heute wird sie ehrfurchtsvoll «Madame Châteauneuf-du-Pape» genannt und ihre Weine haben in letzten zehn Jahren neue Massstäbe für diese Appellation gesetzt. Mü’s Vinothek war von Anfang an mit im Boot und darf nun als erste Weinhandlung in der Schweiz den neuen Jahrgang «Colombis» 2013 präsentieren. Der Cuvée Colombis, erstmals produziert im Jahre 2004, besteht zu 100 % aus Grenache-Trauben. Die Reben sind 60 bis 100 Jahre alt und wer-

fen sehr geringe Erträge von 15 hl pro Hektar ab. Er wird zum Teil in einem abgeschnittenen, kegelförmigen Eichenbottich und zum Teil in Eichenfässern gealtert. Die jährliche Produktion dieses Weines beträgt 6500 Flaschen. Der rote Cuvée Colombis ist nach einem 1,2 Hektaren grossen Stück Land mit hauptsächlich sandigem Boden im gleichnamigen lieu-dit im Westen der Region benannt. Hochgelobt von den Weinkritikern, ist dieser Châteauneuf-du-Pape in nur sehr limitierter Menge verfügbar. Als Ergänzung werden noch exquisite Rotweine aus dem Côtes-du-Rhône-Villages und feine Roséweine aus der Côtes de Provence zur Degustation kommen. (pd.) Châteauneuf-du-Pape und Côtes-du-Rhône – Event am Donnerstag und Freitag, 18. und 19. Juni, 18 bis 20 Uhr sowie Samstag, 20. Juni, 10 bis 15 Uhr in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Tel. 044 776 31 15. Infos und Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Die Bäckerei-Konditorei Iten lädt zur Brot-Taufe nach Knonau Noch sind die Namen der neuen Urdinkel-Produkte der Bäckerei Iten ein streng gehütetes Geheimnis. Am Samstag, 20. Juni, werden sie enthüllt. Zur Brot-Taufe gehören Musik und eine Festwirtschaft. Regionaler geht es kaum: Auf einer Fläche von zwei Hektaren kultiviert Andreas Mohni in der Baaregg Urdinkel – nach den strengen Vorschriften des gleichnamigen Qualitätslabels. Gemahlen wird das Korn von der Bachtalmühle im nahen Sins, aus dem Mehl entstehen in der Bäckerei Iten in Knonau dann Urdinkel-Brote und

-Zopfgebäcke, die in den eigenen Läden in Knonau und Affoltern sowie im Dorfmärt Obfelden und im Denner Satellit Kappel verkauft werden.

Mit Knonauer Quellwasser «Die Leute verlangen je länger je mehr Dinkel-Produkte», verrät Andreas Iten. Selber hat er deshalb schon einiges im Angebot. Für die neuen Rezepturen hat Sohn Yves Iten intensiv getüftelt. Im Brot sind nebst 100 % UrdinkelMehl und Knonauer Quellwasser nur Hefe und Meersalz enthalten. Die Urdinkel-Produkte der Bäckerei Iten stehen am Samstag zur Degustation bereit. Um 10 Uhr startet dann

die offizielle Brot-Taufe mit Festwirtschaft und Musi. So wird der Musikverein Mettmenstetten vor der Bäckerei in Knonau aufspielen. Die erste Urdinkel-Ernte hat vergangenes Jahr rund vier Tonnen Mehl ergeben. Nun steht schon bald die nächste Ernte an. «Im Juli wird es so weit sein», verrät Andres Mohni, der sich selber als Hobby-Bauer bezeichnet. Daraus wir dann das Brot für 2016. (tst.) Brot-Taufe mit Musik, Degustation von UrdinkelProdukten und Festwirtschaft am Samstag, 20. Juni, 10 bis 14 Uhr bei der Bäckerei Iten, Oberdorfstrasse 3, Knonau, Tel. 044 767 01 02. Infos unter www.iten-baeckerei.ch.

Isabel Ferrando, Châteauneuf-du-Pape Colombis und Saint Préfért. (Bild zvg.)

Neue Entspannungsoase in Mettmenstetten Massagepraxis «Alexia» lädt zum ruhigen Verweilen ein «Eine professionelle Massagetherapie bringt die Gesichter meiner Klienten zum Leuchten», sagt Alexandra Caruso, Betreiberin der neuen Massagepraxis «Alexia» an der Bahnhofstrasse 3 in Mettmenstetten.

sie geduldig vorführt. Man spürt: Für sie ist diese Arbeit nicht nur Beruf, sondern Berufung. Ganz besonders am Herzen liegen Alexandra Caruso Personen, die mit den Schattenseiten des Lebens zu kämpfen haben: Leute also mit Suchtproblemen, sozialabhängige, aber auch alleinstehende Mütter oder Väter, die mit strapaziertem Budget gerade so über die Runden kommen. Ihnen kommt sie mit grosszügigen Rabatten entgegen, denn: «Jeder hat Zeit für sich verdient!», bekennt sie auf ihrer Website. Alexandra Caruso freut sich auf neue Gesichter und bietet entsprechend Schnupper-Massagen an. (pd.)

Die Schöne und der Rocker – sowie heisse Gefährte in den Nebenrollen. (Bild tst.)

Fotoshooting in der Begegnungszone Wenn sich Rocker und Models im Herzen von Affoltern mit Custom Bikes und heissen Autos ablichten lassen, dann realisiert «Rachel Skull» die nächste Fotostory. Diesmal treffen sich die harten Männer und die schönen Frauen im «Roots», um dann gemeinsam zu einem Konzert zu fahren.

An gleicher Stelle hat die Marke bereits vor gut zwei Jahren ihren Schmuck und ihre Accessoires in Szene setzen lassen – damals allerdings ausschliesslich in der Bar. Beide Male mittendrin: Der Ämtler Hans «Hungi» Berglas, Gitarrist von «7t Cover» und «Crown of Glory». (tst.)

Nach der Ausbildung zur diplomierten Wellness-Masseuse hat sich Alexandra Caruso mit der Einrichtung und Eröffnung einer Massagepraxis einen lang gehegten Traum verwirklicht. Das fast schon familiär eingerichtete Praxiszimmer lädt den Entspannung suchenden Menschen ein, die Hektik hinter sich lassen. Ruhe erfüllt den Raum und überträgt sich augenblicklich auf ihn. Er öffnet sich den fachmännischen Ausführungen von Alexandra

Alexandra Caruso in Aktion. (Bild zvg.) Massagepraxis Alexia, Alexandra Caruso, Bahnhof-

Caruso und lässt sich die verschiedenen Massagetherapien erläutern, die

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Serie

Dienstag, 16. Juni 2015

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«Är chond, är chond!» Als der Jonenbach in Affoltern alle in Angst versetzte Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 98 Das in Affoltern in zweiter Auflage über die Bühne gegangene «Entenrennen» zeigt die Attraktivität eines Dorfbaches. Der Jonenbach hat in seiner Vergangenheit jedoch auch seine wilden Seiten gezeigt. Es war gespenstisch mitten in der Nacht in Affoltern, am 19. Mai 1999. Seit vielen Tagen hatte es geregnet und die Böden waren durchnässt. Es war stockdunkel und ein wildes, Autor Willy Hug. lautes Rauschen des Jonenbachs war zu hören. Seit zwei Tagen war der Bach zuoberst, das Flussbeet randvoll. Und immer noch regnete es unaufhörlich. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis er über die Ufer treten würde. Oder vielleicht doch nicht, hatte das Dorf noch einmal Glück? Unheimlich, wie der sonst so harmlose, liebliche Bach zu einem reissenden und tosenden Fluss geworden war. Voller Furcht, aber auch voller Bewunderung vor diesem Naturspektakel blickten einige Dorfbewohner den reissenden und in der Dunkelheit hell schäumenden Wogen zu. Im Dorf, entlang des Bachs, zeigten Feuerwehrleute ihre Einsatzbereitschaft, an exponierten Stellen wurden Sandsäcke ausgelegt. Die heftigen Spritzer über die Bachmauer mehrten sich. Die Spannung wuchs. Und plötzlich: «Är chond, är chond». Die angestaute Spannung löste sich schlagartig. Jetzt schwappte der Dorfbach über. Morgens um sechs Uhr war der Sog des Bachs über die damals noch geländerlose alte Steinbrücke im Oetlistal derart stark, dass es lebensgefährlich gewesen wäre, diese zu betreten, wegen Gefahr auf dem sandigen Untergrund auszurutschen und mitgerissen zu werden.

Mit Mist dem Hochwasser getrotzt So passierte es während Jahrhunderten unzählige Male. An exponierten

Stellen wehrten die Bauern früher das Hochwasser mit angehäuftem Mist ab, anstelle der später verwendeten Sandsäcke. Mist war ein prima Dichtungsmaterial und es gab genug. Hatte das Gewässer dann seinen Weg in sein Bett zurück gefunden, blieb im überschwemmten Gebiet viel Sand, Schlamm und Holz zurück. Gemüsegärten waren verwüstet und in den betroffenen Kellern zeigte das Wasser seine Spuren. Bei den Kellern war es oft nicht allein das von oben hereinbrechende Hochwasser, sondern das von unten steigende Grundwasser. Allerdings lernten früher die Dorfbewohner mit dem Bach und seinen Launen zu leben. Die Eingangsebene der Häuser war leicht über dem gewachsenen Boden und die Keller waren Naturkeller. Das Wasser konnte so spontan wieder ablaufen. Diese Kenntnis ausser Acht schlagend, baute man später ebenerdige Hauseingänge und sogar Keller wurden zu Wohnbereichen ausgebaut. Bei den letzten grossen Hochwassern 1994 und 1999 soll es allein in Affoltern für über 11 Millionen Franken Schäden gegeben haben, ein Signal für den seit Jahren geplanten Bau eines Rückhaltebeckens. Nebst einem 21 Meter hohen und 163 Meter breiten Damm gehörten auch Vertiefungen der Bachsohle dazu, um die alten Steinbogenbrücken erhalten zu können, zudem die Erhöhung von Bachmauern und die Eliminierung von Engpässen. Die finanziellen Aufwendungen entsprachen in etwa den früheren erwähnten Schäden. Kaum war das Rückhaltebecken fertig erstellt, sollte es am 8./9. August 2007 erstmals seine Bewährungsprobe bestehen.

Energiequelle als Streitobjekt Oft gab früher der Jonenbach Anlass zu Streit, weil er auch als Energiequelle diente. Unsere Ahnen wussten die Vorteile von Wasserläufen zu nutzen. Die Siedlungen entstanden meist entlang von Bächen und Flüssen. In einer Zeit, als es noch keinen Strom gab, konnten mit Wasserkraft Wasserräder und später Turbinen angetrieben werden. So sind entlang dem Jonenbach,

Pferde im angestauten Jonenbach oberhalb der Oberen Säge Affoltern.

Feuerwehrleute und Bauern sind mit «Sticheln» auf der Oetlistalbrücke bereit, um angeschwemmte grössere Holzstücke herauszuziehen. (Bilder Archiv Willy Hug) in Hausen, Rifferswil, Affoltern, Zwillikon sowie im aargauischen Jonen viele Mühlen, Stampfen, Ölen und Sägen entstanden. Von den fast zwei Dutzend Wasserrechten, welche der Staat hier vergab, profitierten aber auch Webereien, Spinnereien und Fischzuchtanlagen. Mit Bachstauungen und Stauweihern konnte das unregelmässige Wasseraufkommen des Bachs ausgeglichen werden. Das war jedoch alles genau reglementiert und wer sich heimlich einen Vorteil zu verschaffen suchte, wurde unweigerlich gerichtlich zurechtgewiesen. Unzählige Akten im Staatsarchiv Zürich zeugen davon. Am Dorfrand von Affoltern, Richtung Rifferswil bestand sogar 1892 das

Projekt eines mit einer Turbine betriebenen Elektrizitätswerkes. Es kam jedoch nicht zur Ausführung. Eine in Betrieb stehende Turbine steht noch heute in der ehemaligen Fabrik in Zwillikon.

Ein Dorfbach als Lebensqualität Im Sommer nutzten die Kinder früher den Jonenbach als attraktiven Spielund Badeplatz. Noch heute sieht man in Affoltern kleine Treppen an den alten Bachmauren. Hier holte man das Wasser für die Gemüsegärten. Heute wird ein offener Bachlauf durch ein Dorf wieder als Lebensqualität geschätzt. Das war nicht immer so. Oft

war eine Überdeckung zugunsten des Verkehrs angesagt. So in Affoltern 1966 beim Sternenkreisel, und nur dank grosser Opposition ist dies im Zusammenhang mit dem 1980 projektierten Zentrum «3 Öpfel» nicht auch geschehen. Der Jonenbach entspringt im Husertal (Hausen), hat ein Einzugsgebiet von 21 km² und fliesst unterhalb Jonen in die Reuss. Vier Dutzend Stege und Brücken überqueren ihn. Unkorrigiert ist der Bachlauf im Jonental zwischen Herferswil und Affoltern und ebenso nachher zwischen Zwillikon und Obschlagen (Jonen). Die romantische Wallfahrtskirche Jonental ist immer einen Besuch wert.

Für die Kinder war der Jonenbach ein attraktiver Spiel- und Badeplatz.


veranstaltungen

Lesestoff für einen langen Sommer Bücherabend in der Regionalbibliothek Am Mittwoch, 17. Juni, um 19.30 Uhr stellen Bibliothekarinnen der Regionalbibliothek Affoltern herausragende Neuerscheinungen vor. Das Buch ist die ideale Begleitung für laue Sommernächte, schattige Stunden am See, Balkonferien, Regentage oder lange Zugfahrten. Es ist leise, diskret und anspruchslos, unterhält einen stundenlang mit Geschichten, lässt sich in die Tasche stecken oder zur Seite legen und gleitet lautlos aus der Hand, wenn man einnickt. Der Lesesommer 2015 beschert den Bücherfreunden eine unglaubliche, manchmal irritierende Fülle deutschsprachiger Neuerscheinungen. Die Bibliothekarinnen der RBA, «Leserinnen von Beruf und aus Leidenschaft», haben eine persönliche Auswahl getroffen und stellen einige Lieblingstitel vor.

Schmökern und geniessen Die Gäste sind eingeladen, sich genüsslich zurückzulehnen und selber zu entscheiden, mit welchen Büchern sie den Sommer verbringen wollen. Die Bibliothek wird die vorgestellten

Die Bücher liegen bereit. (Bild zvg.) Bücher ausleihbereit halten und die Buchhandlung Scheidegger bietet die Titel auf einem Büchertisch zum Verkauf an. Der Eintritt ist frei und im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek alle zu einem Umtrunk und zum Verweilen ein. Ulla Schiesser, Regionalbibliothek Sommerbücherabend am Mittwoch, 17. Juni, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14. Eintritt frei, Kollekte.

medien-tipp

«Hüter der Erinnerung» ................................................... von sheila lanz, bibliothek obfelden Für den Film «Hüter der Erinnerung» (The Giver) mit Jeff Bridges und Meryl Streep (Regie Phillip Noyce) gilt folgende Kurzbeschreibung: Aus der Asche des Untergangs entstanden Gemeinschaften. Die Grenze schützt sie. Alle Erinnerungen an die Vergangenheit wurden ausgelöscht. Eine neue Gesellschaft wurde erschaffen. Die Regeln: Alle sind gleich. Du sollst nie lügen. Achte auf die Sperrstunde. Nimm deine Morgenmedizin ein. Verwende präzise Sprache. Der Film handelt von drei Jugendlichen: von Jonas, der die Welt mit anderen Augen sieht, von Asher, der alle zum Lachen und von Fiona, die alle zum Lächeln bringt. Die drei Freunde verbringen jeden Tag zusammen. Sie schwören sich: Wir bleiben Freunde für immer. Als die alljährliche Zeremonie stattfindet, ist Jonas nervös. Er und seine Freunde werden bald erfahren, welche Position sie in der Gemeinschaft einnehmen werden. Die ChefÄlteste (Meryl Streep) erscheint als Hologramm in der Mitte der Bühne und teilt jedem der Abschlussklasse seine Position mit. Asher wird Drohnenpilot und Fiona Säuglingspflegerin. Doch Jonas wird ausgelassen und steht am Schluss der Zeremonie ganz alleine auf der Bühne. Die Chef-Älteste entschuldigt sich und weist darauf hin, dass ihr kein Fehler unterlaufen sei. Jonas wird keine Position zugeteilt, da er ein Auserwählter ist. Jonas verfügt über alle vier notwendigen Merkmale: Intelligenz, Unbescholtenheit, Tapferkeit und die Fähigkeit, über die Dinge hinauszusehen. Er wird ausserwählt als der neue Hüter der Erinnerung.

Sheila Lanz. (Bilder zvg.) Wenn wir uns vorstellen, in einer total kontrollierten Gemeinschaft zu leben, sind wir bestimmt alle froh, frei entscheiden zu können, auch wenn nicht immer alle Entscheidungen richtig sind. Achtzehn Jahre lang traute sich kein Regisseur an das Drehbuch heran, obwohl es von Jeff Bridges angeboten wurde. Seine Kinder lasen in der Schule das Buch «Hüter der Erinnerung» von Lois Lovry und waren hell begeistert davon. So sehr, dass Jeff Bridges es auch las und unbedingt verfilmen lassen wollte.

Leben retten und die Grenze der Erinnerung überqueren Die Aufgabe des Hüters besteht darin, die Ältesten mit Erfahrungen der Vergangenheit zu beraten. Er alleine kennt die Vergangenheit. Der Film zeigt, wie es Jonas mithilfe all der Erinnerungen, die ihm der Geber (Jeff Bridges) geschenkt hat, schafft, ein Leben zu retten und die Grenze der Erinnerung zu überqueren und was passiert, als alle Erinnerungen zurückkehren.

DVD: «Hüter der Erinnerung – The Giver». Phillip Noyce (Regie), Jeff Bridges, Meryl Streep u.a. (Darsteller). Elite Film AG, 2014. ISBN 761-3-059-31580-8. Buch: «Hüter der Erinnerung» von Lois Lovry. Dtv 2014. ISBN 978-3- 423-08642-4.


Veranstaltungen

Dienstag, 16. Juni 2015

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Fest der Kulturen lädt zur Begegnung ein Menschen aus 16 Nationen präsentieren ihre Traditionen und offerieren kulinarische Spezialitäten Die bereits zur Tradition gewordene festliche Veranstaltung findet am kommenden Samstag, 20. Juni wieder unter dem Vordach des Affoltemer Gemeindehauses statt. Der unentgeltliche Anlass mit Tanz, Musik, Gesang und Köstlichkeiten aus aller Welt dauert von 9.30 bis gegen 15 Uhr.

freudige Leute an und stiess auf gute Resonanz. Auch dieses Jahr steht es wieder auf dem Programm. Unterstützt von Elsbeth Schweizers Akkordeon und Sängerinnen und Sängern aus den offenen Singgruppen «Einfach Singen» und «Kraft der Lieder», wagt man sich um ca. 13 Uhr erneut an Lieder aus verschiedenen Kulturen.

Mit Menschen verschiedenster Herkunft ins Gespräch kommen, etwas von ihrer Kultur und ihren kulinarischen Vorlieben erfahren, kaum bekannte Rhythmen und Tanzschritte kennenlernen – und dies alles ganz ungezwungen und notabene unentgeltlich, das ist möglich im Rahmen des Festes der Kulturen. Die meisten Mitwirkenden leben im Säuliamt.

Kinderprogramm und Wettbewerb

Etwa jede halbe Stunde eine andere Tanz- oder Musikdarbietung. (Archivbild) Erstmals mit Vertretungen aus Afghanistan und China Ab 9.30 Uhr werden an den Marktständen kleine Köstlichkeiten aus aller Welt zum «Probieren» angeboten. Zur gleichen Zeit startet das musikalische Rahmenprogramm. Etwa jede halbe Stunde wartet eine andere Tanz- oder Musikgruppe mit einer Darbietung

auf. Den Auftakt macht ein italienischer Akkordeonspieler, gefolgt von einem eritreischen Kirar-Spieler. Im Anschluss an eine chinesische QiGong-Demonstration werden typisch schweizerische Alphorn-Klänge den Märtplatz erfüllen. Später treten kosovarische und tamilische Kinder mit Tänzen und Musik aus ihrer Heimat

auf. Um ca. 11.30 Uhr wird der Gemeindepräsident, Clemens Grötsch, ein Grusswort an alle Anwesenden richten. Als Gäste werden im Rahmen des Festes auch zwei Musiker aus St. Petersburg russische Lieder zum Besten geben. Das letztjährige erstmals durchgeführte offene Singen lockte viele sing-

Lust sich Geschichten aus anderen Kulturen erzählen zu lassen, selber Bilderbücher anzuschauen oder zu spielen? Dies alles ist speziell für Kinder im gemütlichen Geschichtenzelt möglich. Wer mag, kann sich daneben auch sein Lieblingsmotiv aufs Gesicht schminken lassen. Erneut gilt es beim Wettbewerb herauszufinden, wie ein bestimmtes Wort, das hier noch nicht verraten sei, in den verschiedenen Sprachen heisst. Mit etwas Glück können dann bei der Auslosung der richtigen Antwortkarten schöne Preise gewonnen werden. Diese findet zusammen mit einem kurzen, gemeinsamen Schlussakt um ca. 14.30 Uhr statt. Die ökumenische Vorbereitungsgruppe freut sich zusammen mit allen Beteiligten auf viele Besucherinnen

und Besucher – auch über jene, die zwischen dem Samstagseinkauf nur kurze Zeit verweilen können.

Interkulturelles Theater am Abend Eine weitere Gelegenheit für eine Auseinandersetzung mit der Kulturenvielfalt bietet Abendprogramm um 20.15 Uhr das das Theaterstück «eine Frau ein Mann» in der reformierten Kirche. Es erzählt die Geschichte der Schweizer Hoteliersfrau Helen Heller und des tamilischen Diplomaten Kannanthasan Jesuthasan, die sich lieben und ein Leben zwischen zwei Kulturen führen, im Konflikt mit ihren Herkunftsfamilien. Das Theater ist eine Co-Produktion von «visch & fogel», dem «Centre for Tamil Arts an Culture» und der «Company Inter-Act». Auch zu dieser Theateraufführung, welche von Kultur in Affoltern (KiA) sowie der katholischen und reformierten Kirche gemeinsam veranstaltet wird, ist der Eintritt frei. (pd.) Fest der Kulturen am Samstag, 20. Juni, 9.30 bis ca. 15 Uhr unter dem Kasinovordach, Affoltern. Ca. 13 Uhr: offenes Singen; 20.15 Uhr: interkulturelles Theater «eine Frau ein Mann» in der reformierten Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Kulinarisch einmal um die Welt

«Eine gewaltige Reise nach innen»

Sommerfest im Garten des Familienzentrums

Der Singkreis Bezirk Affoltern führt am 19. und 20. Juni ein nahezu unbekanntes, aber ausserordentlich spannendes Werk auf. Das Oratorium Moses von Max Bruch bietet eine musikalische Reise in sämtliche menschliche Lebensbereiche – von höchster Glückseligkeit bis zur tiefsten Verzweiflung. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» erklärt der Dirigent Brunetto d’Arco, was dieses Werk so besonders macht.

Das Familienzentrum Bezirk Affoltern lädt seine Mitglieder – und diejenigen, die es noch werden möchten – zum alljährlichen Sommerfest ein. Es steigt am Freitag, 19. Juni, ab 17 Uhr im Garten an der Zürichstrasse 136. Wieder einmal mit Gleichgesinnten unbeschwert zu plaudern, während die Kinder vergnügt auf dem neuen Spielplatz spielen oder mit den Bobby-Cars um die Tische sausen, gemütlich essen und trinken und dabei neue Familien kennenzulernen oder bereits bekannte Menschen wieder treffen.

Das soll der Abend unter dem Motto «Around the World» bieten.

Buntes und internationales Buffet Fleisch und Getränke sind vorhanden, die «internationale Zugabe» bringen die Mitglieder in Form von Salat oder Dessert selber mit und steuern so zu einem bunten und internationalen Buffet bei, das alle kulinarisch einmal um die Welt bringt. Selbstverständlich freuen sich der Vorstand und die Betriebsleitung auf die ganze Familie aller Mitglieder. ( fu.) Kontakt: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Anderen zur Verfügung stellen statt wegwerfen Bring- und Holtag in Aeugst Am 20. Juni findet in Aeugst wieder einmal der beliebte «Bring- und Holtag» statt. Er wird von der Umweltkommission der Gemeinde organisiert, welche so einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Nachhaltigkeit beim Konsum leisten möchte. Es ist durchaus sinnvoll, Dinge des täglichen Gebrauchs (Möbel, Bücher, Kleinteile, Haushaltsmaschinen, Geschirr etc.), welche man selbst seit Langem nicht mehr benutzt hat, nicht einfach wegzuwerfen, sondern anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Umgekehrt findet man beim Bring- und Holtag vielleicht auch genau den Gegenstand, den man schon lange gesucht und nicht gefunden hat! Mitmachen kann jede Aeugsterin und jeder Aeugster. Einfach alle Gegenstände, die man nicht mehr benötigt, die aber noch gut funktionieren und gebrauchsfähig sind, ab 9 Uhr zur Gemeindescheune vis-à-vis vom Volg

bringen und dort gratis das mitnehmen, was einem gefällt.

Begegnungen beim Kaffee und Gesprächsmöglichkeiten Gleichzeitig findet auch ein vom Forum Aeugst zusammen mit dem Volg organisierter öffentlicher Zmorge vor dem Volg statt, so ist für Begegnungen beim Kaffee und gute Gesprächsmöglichkeiten gesorgt! Die Umweltkommission macht am Bring- und Holtag zudem auf das aktuelle Thema «Food Waste» aufmerksam. In der Schweiz werden knapp die Hälfte aller produzierten Lebensmittel nicht gegessen, sondern landen im Abfall. Mittels Plakaten möchte die Umweltkommission auf dieses Thema sensibilisieren. Damit sich die Lektüre der Plakate auch lohnt, kann man anschliessend einen kleinen Fragebogen ausfüllen. Unter den richtig ausgefüllten Fragebogen wird ein Einkaufs-Gutschein vom Volg im Wert von 100 Franken verlost.

Singkreis Bezirk Affoltern mit Oratorium Moses von Max Bruch

«Anzeiger»: Wie sind Sie auf Moses von Max Bruch ge- Singkreis-Dirigent Brunetto d’Arco mit der zweibändigen stossen? Partitur des Oratoriums Moses. Er ist begeistert von der Brunetto d’Ar- dramatischen, vielfarbigen Musik und freut sich auf die co: Vor 20 Jahren beiden Konzerte. (Bild Marianne Voss) schenkte mir ein 80-jähriger Mann den Klavierauszug. gebunden. Es gibt Stellen, die an Ich erkannte sofort, dass es sich hier- Wagner erinnern. Bruch orientierte bei um ein ganz aussergewöhnliches sich auch an Mendelssohn und Werk handelt. Es wird fast nie aufge- Schumann – dennoch ist seine Musik führt. Wer es aber kennt, ist begeis- völlig eigen, mit kühnen Harmonietert. Max Bruch selber sagte dazu: «Ich wendungen und viel Dramatik. Für habe die Totalität meines Könnens in mich ist das Oratorium Moses eine Radieses Werk hineingelegt.» Nach eini- rität, die man der Vergessenheit entgen Anläufen hat sich der Vorstand reissen muss. des Singkreises nun für diese HerausUnd der Inhalt des Oratoriums Moses? forderung entschieden. Die inhaltlichen Grundlagen bilWann und wo hat Max Bruch gelebt den die Mosesgeschichte und die Psalund gewirkt? men. Das Oratorium beginnt mit Er lebte von 1838 bis 1920 in einem grossen Lobgesang an Gott, den Deutschland, trat als Dirigent aber König in Ewigkeit. Dann führt die Geauch in England, Russland und Ameri- schichte vom Berg Sinai durch die ka auf. Berühmt ist in erster Linie sein Wüste ins erträumte, ersehnte Land. Violinkonzert. Dabei hat er viel mehr Ein langer, prüfungsreicher Weg. Das geschrieben. Er wurde als Komponist ist eine aktuelle Botschaft an uns: Der aber diffamiert und als konservativ ab- Weg durch die Wüste, um Neues, Künftiges zu erreichen. Diese Aktualigestempelt. tät hat mich sehr gepackt. Alles, was Können Sie die Musik beschreiben? es im menschlichen Leben gibt, begegDas Oratorium Moses wurde 1895 net einem, von der höchsten Glückuraufgeführt. Der Stil ist spätroman- seeligkeit bis zur tiefsten Verzweiftisch geprägt, also noch harmonisch lung, Einsamkeit und Tod. All dies

malt Max Bruch gleichsam mit der Musik. Er benutzt dazu für den Chor und das Orchester die ganze Bandbreite der Töne, von extrem hoch bis extrem tief. Oft sagt die Musik mehr aus als der Text. Ein einziger Akkord kann eine Aussage machen. Seit dem November sind Sie am Proben mit dem Singkreis. Wie haben die Chormitglieder auf das ungewöhnliche Werk reagiert? Es ist ganz klar das schwierigste Werk, das ich mit dem Singkreis einstudiert habe, seit ich ihn 2001 übernommen habe. Nach den ersten Proben befürchtete ich, mich doch vergriffen zu haben. Doch dann entstand plötzlich eine Dynamik. Viele Chormitglieder begannen, zuhause intensiv zu üben und wuchsen in die Musik hinein. Bald hatte ich die Gewissheit, dass unser Wagnis gelingen würde. Der Singkreis erhält Unterstützung von 15 Mitgliedern des Chors Voci Appassionate, den ich auch leite. Bitte sagen Sie noch etwas zum Orchester und den Solisten. Das Orchester, die Camerata Fanny Mendelssohn, besteht aus einer Gruppe von Spitzenmusikern auch über die Landesgrenzen hinaus. Für dieses Werk ist eine grosse Besetzung mit allen Instrumenten nötig, also gut 40 Personen. Auch haben wir drei hervorragende Solisten: Christina Daletska als Engel, Claude Pia als Aaron und Michael Jäger als Moses. Das Besondere der Solistenrollen ist die direkte Rede in der Ich-Form und der unmittelbare Dialog miteinander. Worauf können sich die Konzertbesucherinnen und -besucher freuen? Auf eine gewaltige Reise nach innen! Interview: Marianne Voss

Konzerte am Freitag, 19. Juni, 20 Uhr, in der Kirche St. Peter Zürich und am Samstag, 20. Juni, 19 Uhr, in der Klosterkirche Kappel. Tickets für nummerierte Plätze können auf www.singkreisaffoltern.ch oder unter 043 541 04 97 (Montag bis Freitag von 8 – 10 Uhr) bestellt werden. Weitere Tickets mit freier Platzwahl an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn.


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Vermischtes

Dienstag, 16. Juni 2015

«Fräulein Franzen besucht das Glück» Anne Rüffer liest in der Bibliothek Hedingen Es ist ein gekonnt amüsantes Verwirrspiel, was Autorin Anne Rüffer ihrem Publikum am Dienstagabend, 23. Juni, in Hedingen vorstellt.

Flötist Helmut Müller: auch mit 85 Jahren noch jederzeit für einen Soloauftritt zu haben. (Bild: Martin Mullis)

Geburtstagswalzer auf dem Bauernhof Traditionelles Sommerabend-Konzert des Musikvereins Ottenbach Das diesjährige SommerabendKonzert des MV Ottenbach zeigte sich abwechslungsreich und schwungvoll. Zusammen mit einer Prise Nostalgie war das Programm gespickt mit Swing, Rock und einem eigens für diesen Abend komponierten Walzer. Vor einem gutgelaunten Publikum und bei strahlend schönem Sommerwetter begeisterten die Musikanten des Musikvereins Ottenbach über hundert Gäste. Der spezielle Rahmen, welchen der Hof des Bio-Bauern Thomas Weber bietet, war einmal mehr ein Magnet für Freunde der Blechmusik

und die Bevölkerung. Zwei junge Mitglieder des Vereins, momentan in der Rekrutenschule in Aarau und da natürlich im Militärspiel, liessen es sich nicht nehmen und benutzten ihren Urlaub, um mit dabei zu sein. Das Sommerabend-Konzert sei sozusagen auch ein wenig die Hauptprobe für einen ganz besonderen Auftritt, erzählte die Vereinspräsidentin Silvia Hanselmann. Der Musikverein Ottenbach Schweiz wird nämlich demnächst den Partnerverein in Ottenbach Deutschland besuchen. Am 26. Juni 2015 werden die beiden Musikvereine während dreier Tage die seit 50 Jahren bestehende Freundschaft gebührend feiern.

Soloauftritt mit 85 Jahren Traditionell wurden am Sommerabend-Konzert auch die Senioren ganz speziell begrüsst. Für 19 über-80-jährige Frauen und Männer spielte der Musikverein einen Geburtstagswalzer. Das Musikstück war vom jungen Vereinsmitglied Jan Müller eigens zu diesem Zweck komponiert worden. Und sozusagen als Zugabe liess es sich der 85-jährige Ottenbacher Jubilar Helmut Müller, nicht nehmen mit seiner Blockflöte, vor den staunenden Gästen an den Festtischen, eine gekonnte Soloeinlage zum Besten zu geben. Selbstverständlich durfte er dafür riesigen Applaus einheimsen. (mm)

Bewusstlos und schwer verletzt wird Fräulein Franzen in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Rahmen der Ermittlungen stösst Kriminalkommissar Schröder auf Aktenordner mit Hunderten von Briefen und anzüglichen Männerfotos. Denn die alleinstehende Dame, hat ein ganz besonderes Hobby: Sie sichtet die Kontaktanzeigen der Zeitung und sucht geeignete Kandidaten aus, denen sie höchst poetische Briefe schreibt. Damit weckt sie die Hoffnung der alleinstehenden Männer. Doch da sie ihre Person nicht preisgeben möchte, kommt es nie zu einem Treffen. Hat sich etwa einer dieser Männer an ihr gerächt? In einem gekonnt amüsanten Verwirrspiel erzählt die Autorin Anne Rüffer – unterhaltsam, traurig, komisch und spannend zugleich – in ihrem Debütroman «Fräulein Franzen besucht das Glück» die Geschichte des Fräuleins Franzen und ihrer Männerbekanntschaften, bei der am Ende alles anders ist als gedacht.

Autorin, Journalistin und Verlegerin Anne Rüffer, geboren 1957 in der Nähe von Aachen, arbeitet als Journalistin für Wochenzeitungen und als

Anne Rüffer. (Bild zvg.) Autorin von Dokumentarfilmen für diverse Fernsehstationen, für SF 1 und 3sat. Sie ist Verlegerin und Inhaberin des Sachbuchverlages rüffer&rub in Zürich. Im Jahr 2008 kam der Römerhof Verlag dazu. Sie lebt und arbeitet in Zürich. Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt durch die Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. (pd.) Lesung mit Anne Rüffer am Dienstag, 23. Juni, 20.15 Uhr, Bibliothek Hedingen.

sport

Der Schweizer Karate-Nachwuchs in Bonstetten Das Shito Ryu Karate Center Albis lud zum Junior League Turnier ins Sportzentrum Schachen Es herrschte reger Betrieb am vergangenen Sonntag in der Schachenhalle, Bonstetten. 480 Buben und Mädchen massen sich am Junior-League-Turnier des Shito Ryu Karate Centers Albis. «Wir wurden etwas überrumpelt», gesteht Andy Müller, Leiter des organisierenden Shito Ryu Karate Centers Albis. Mit den 480 Kindern aus der ganzen Schweiz – darunter auch rund 40 aus dem Säuliamt – haben nämlich auch rund 1000 Zuschauer zum Turnier ins Sportzentrum Schachen gefunden. Entsprechend voll sind Tribüne und Festwirtschaft. Rund 100 Helfer stellen sicher, dass alles rund läuft. «Schön, dass uns der Schweizer Karateverband zum dritten Mal das Vertrauen schenkt», findet Andy Müller und lobt die Dreifachhalle in Bonstetten: Vom Tageslicht über die Infrastruktur bis zur Verkehrserschliessung sei alles top. Um 280 Pokale wird in der grossen Turnhalle gekämpft. Entsprechend motiviert gehen die Kinder zur Sache. Im Kumite wirbeln die Fäuste und Füsse, doch Tränen fliessen selten. «Karate ist eine Lebensschule», verrät Müller. Es geht um Kontrolle über sich selbst und auch darum, sich konzentrieren zu können. «Das lässt sich auch auf die Schule übertragen», so Müller. Vom Aufwand, den der Turnierorganisator betrieben hat, profitiert übrigens nicht nur der Karate-Nachwuchs. «Zehn Prozent vom Erlös gehen an Strassenkinder in Brasilien», verspricht Andy Müller. Konkret wird ein Gemeinschaftszentrum in Paripe, einem Viertel am Stadtrand von El Salvador, unterstützt. Dort geht es unter anderem um Ausbildung und Resozialisierung von jungen Menschen. (tst.)

Die Siegerpose sitzt.

Beim Kata wird der Stil bewertet.

Wem gelingt die Wertung?

Der Kick findet sein Ziel – ohne Berührung. (Bilder Thomas Stöckli)

Auch hier überwindet der Kick die gegnerische Deckung.

Letzte Anweisungen vor dem Kampf.


Sport

Dienstag, 16. Juni 2015

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FCWB verpasst den Aufstieg 1. Liga, Aufstiegsrückspiel: SC Cham – FC Wettswil-Bonstetten 2:1 (2:0) Die Hypothek der 2:5-Heimniederlage im Hinspiel wog schwer. WB hätte in Cham 4:0 gewinnen müssen, um sich noch durchzusetzen. Im Fussball ist bekanntlich fast alles möglich – aber, dass die torgefährlichen Zuger (90 Tore in 26 Spielen) zu Hause nicht reüssieren würden, schien unrealistisch.

Unglaublich, dass das Leder den Weg nicht ins Tor fand! Kurz vor Schluss wurde Chams Merenda unter grossem Applaus ausgewechselt. Der ehemalige Profi (bei St. Gallen) war die massgebliche Figur beim Aufstiegserfolg. Zum einen wurde er 1.-LigaSchützenkönig (26 Tore), zudem half er mit seiner Kopfballstärke auch in der Defensive entscheidend. Pünktlich pfiff der Unparteiische ab. WB verpasste es trotz gutem Spiel, sich für die Heimniederlage zu revanchieren. Cham setzte sich in den beiden Partien durch, weil es in entscheidenden Situationen abgeklärter auftrat.

................................................... von kaspar köchli «Noch besteht kein Grund zur Euphorie», meinte Chams Trainer Jörg Portmann im Vorfeld der Partie. «Zwar haben wir uns eine tolle Ausganglage geschaffen, aber noch sind wir nicht durch. Bei WB kehren verletzte und gesperrte Spieler zurück, die zusätzlich für Schub sorgen werden.» Tatsächlich war es der im Hinspiel zwangspausierende Acosta, der bereits in der zweiten Minute brillierte. Er spekulierte bei einer kurzen Chamer Kopfballrückgabe richtig, nahm den Ball technisch perfekt mit der Brust mit und spedierte das Leder nur Zentimeter am Lattenkreuz vorbei. Ein derart frühes Ämtler Tor hätte die Affiche noch spannend gemacht. Der Heimklub war gewarnt. Allerdings zeichnete er sich darauf einmal mehr durch Effizienz aus. Mit der ersten Chance (Eckball) gelang prompt die Führung. WB-Keeper Bachmann wehrte den ersten Versuch ab, beim Nachschuss war er machtlos. Nicht nur er fragte sich: «Wo waren die Verteidiger?»

Bemerkenswerte Konstanz über die gesamte Saison Kurz nach der Pause erzielt WBs Henry Acosta im Fallen den 2:1-Anschlusstreffer. (Bild Kaspar Köchli) Entscheidung nach acht Minuten WB blieb unbeeindruckt und versuchte weiterhin, kreativ Regie zu führen. Noch keine zehn Minuten waren vorbei, erzwangen die Chamer schon die Vorentscheidung. Erfolgreich, wenn auch knapp, hatten sie einen Ämtler Angriff gestoppt und sofort die Gegenaktion ausgelöst. Darauf schloss Gasser den Konter mit einem satten Schuss in die weite Ecke zum 2:0 ab. Die Konsternation aufseiten der Gäste war gross. Später blieb bei einer strittigen Szene die Pfeife des guten Schiedsrichters stumm, als WB-Abwehrturm Rocha im gegnerischen Strafraum unsanft gebremst wurde.

WB erarbeitete sich weitere Chancen. Waser verfehlte eine Flanke Bonfardins mit dem Scheitel, Acosta zwang Chams starken Keeper Merlo zu einer Heldentat und schliesslich kam Dukhnich zwei Meter vor dem Tor den berühmten Sekundenbruchteil zu spät. Und die grösste Chance vergab schliesslich Kalyon, der schön freigespielt den Ball seitlich aus 14 Metern über das Tor drosch (45. Minute). Aufgrund der Spielanteile hätte das Spiel jetzt unentschieden stehen müssen.

WB dominiert zweite Hälfte Die Platzherren versuchten ab der zweiten Hälfte, ihren Vorsprung zu

verwalten und das Geschehen zu kontrollieren. Nicht unter Kontrolle hatten sie jedoch WBs Acosta, der einem gefälligen Angriff durch die Mitte in der 48. Minute die Krone aufsetzte und zum 2:1 traf. Fortan agierten nur noch die Gäste, die trotz dem hoffnungslosen Gesamtrückstand Charakter zeigten. Die Frage war nur, wann ihr Anrennen belohnt würde. Die vielen Zuschauer wurden jetzt mit gutem Angriffsspiel verköstigt. Merlo konnte sich gegen seine früheren Teamkollegen mehrmals auszeichnen. Zuerst gegen den hechtköpfelnden, dann aus der Distanz schiessenden Acosta, später gegen Sabanovic (zweimal), Kalyon und Gjergji.

WB blickt auf eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison zurück. Trainer Martin Dosch formte geduldig, mit viel psychologischem Gespür, eine hungrige, top motivierte Mannschaft. Sie behauptete mit bemerkenswerter Konstanz über die gesamte Rückrunde die Leaderposition und wurde mit sieben Punkten Vorsprung Erste. Nun ist Pause. Nächstes Highlight ist im August die Hauptrunde im Schweizer Cup. WB kann mit ein bisschen Losglück auf einen Super-League-Verein stossen. Stadion Eizmoos, 1250 Zuschauer. Cham – FCWB 2:1. FCWB: Bachmann; Studer, Rocha (74. Halef), Waser, Kalyon; Gouiffe à Goufan, Gjergji, Peter, Bonfardin (69. Markanovic), Acosta; Dukhnich (69. Sabanovic). Tore: 5. Niederhauser 1:0, 8. Gasser 2:0, 48. Acosta 2:1.

Sechs Tore für Rako

Beachvolleyball in der Badi

FC Oberrieden – FC Affoltern 2:10 (2:4)

Turnier des BVC Mettmenstetten am Wochenende

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern deklassiert den bereits als Absteiger feststehenden FC Oberrieden nach zweimaligem Rückstand schliesslich mit einem «Stängeli». Topscorer Alen Rako war sechsmal erfolgreich und schraubte sein Saisontotal auf 26 Tore.

Das zwölfte Turnier des Beach Volleyball Clubs Mettmenstetten steht vor der Tür. Vom 19. bis 21. Juni findet der alljährliche Anlass in der Badi Mettmenstetten statt. Ein siebenköpfiges OK-Team ist bestrebt, den erfolgreichen Jahren er-

Die erste Viertelstunde hatte es in sich. Bereits in der zweiten Minute gingen die Einheimischen in Führung. Nur zwei Minuten später verwandelte Alen Rako einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter sicher zum Ausgleich. Oberrieden holte sich die Führung aber gleich wieder zurück. In der 13. Minute stellte wiederum Alen Rako nach Vorarbeit von Captain Ismajlaj den Gleichstand wieder her.

Probleme mit den Platzverhältnissen

Markante Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit In der zweiten Halbzeit bestimmte der FC Affoltern das Spiel nach Belieben. Mit schnellen Ballstafetten im Mittelfeld und Vorstössen über die Flügel wurde die einheimische Abwehr immer wieder in Verlegenheit gebracht. Alen Rako, Bilic und nochmals Alen Rako mit seinem sechsten persönlichen Treffer erhöhten auf 2:7. Nach einer Stunde atmete die Oberriedener Defensive sichtlich durch, nach der Auswechslung des Affoltemer Topscorers. Nun kam der grosse Auftritt von Verteidiger Scicchitano. Mit einem satten Schuss aus rund 70 Metern überraschte er den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden einheimischen Torhüter und erzielte das Tor des Jahres. Der Tabellenführer zog sein druckvolles Angriffsspiel bis zum Schluss durch. Dushaj reihte sich auch noch unter die Torschützen ein und schliesslich setzte Good mit dem 2:10 den Schlusspunkt.

Die Säuliämtler fanden sich auf dem kurzen und schmalen Platz weiterhin nicht zurecht und blieben fehlerhaft. Der erstmals eingesetzte Nachwuchs- Walter Zech torhüter Aegerter bewahrte den FCA vor einem weiteren Rückstand. Kurz Aufstellung: Aegerter, Premananthan (Good), vor Halbzeit nahm dann Alen Rako Scicchitano, Konate, Kaufmann (Sb. Bala), Ismajlaj, das Heft in die Hand. Mit einem stram- S. Antenen, Stähli (Dushaj), M. Rako (C. Antenen), men Weitschuss in die hohe Ecke Bilic, A. Rako (Stähli). brachte er den Tabellenführer erstmals in Führung und doppelte gleich nach. Nach einem weiten Pass aus der eigenen Abwehr nahm er den Ball gekonnt an und schlenzte ihn aus 35 Metern herrlich über den Torhüter in die Ma- Mit einem Foulelfmeter erzielt Alen Rako nach vier Minuten schen. das erste Tor. (Bild zvg. Walter Zech)

neut gerecht zu werden. Mit grossem Elan und dem Spirit für den trendigen Sommersport wollen die Beachvolleyballer, dieses für sie wichtige Turnier attraktiv mit diversen Unterhaltungsmöglichkeiten gestalten. Turnierteilnehmer (Anmeldeschluss ist heute

Dienstag) sind ebenso willkommen wie euphorische Fans und Gäste. Für das leibliche Wohl und das gemütliche Beisammensein ist eine Festwirtschaft bis 2 Uhr geöffnet. Infos unter www.bvcm.ch.

WSCA mit individuellen Bestzeiten Wasser-Sport-Club Albis am Schwimm-Cup in Burgdorf Die Schwimmenden des WasserSport-Clubs Albis konnten am Schwimm-Cup in Burgdorf Bestleistungen abrufen. Bei den individuellen Verbesserungen lagen sie gar auf Platz eins. Bei herrlich sonnigen Bedingungen massen sich insgesamt 14 Vereine am vergangenen Samstag miteinander. Der WSCA war mit 13 Schwimmenden vertreten. Joel Strauss (Buttwil) schwamm die 50 m Freistil und Rücken zu Gold. Ebenfalls zuoberst auf dem Podest stand Michelle Stolz (Affoltern) für ihre 50 m Freistil. Den 2. Rang erreichte Chiara De Pretto (Ottenbach) in 50 m Freistil. Ein drittes Mal auf dem Podest und auf dem 3. Rang stand Joel Strauss für 50 m Brustschwimmen. Die Disziplin 50 m Delfin endete für ihn nicht so glücklich. Joel wurde disqualifiziert, und somit verpasste er den 2. Rang. Melina Brem (Ottenbach) und Jannic Petrovic (Widen) bestritten ihren ersten Aussenwettkampf. Die Herausforderung, sich unter freiem Himmel beim Rückenschwimmen zu orientieren, meisterten sie gut. Für Anja Junker (Mettmenstetten) verliefen ihre Rennen nicht optimal. Leider erreich-

Chiara De Pretto (links), und mit der Goldmedaille Michelle Stolz freuen sich bei der Rangverkündigung sichtlich. (Bild zvg.) te sie in ihren vier Einsätzen keine persönliche Bestmarke. Auch Nino Amstutz (Obfelden), Gabriel Cervera (Arni), Manon Lhommel (Mettmenstetten), Ariane Müller (Arni), Nino Spagnoletti (Affoltern),

Kira Stettler (Obfelden) und Alexia Voser (Rifferswil) durften mit ihren Leistungen ausgesprochen zufrieden sein. (pd.) Mehr Infos auf www.wsca.ch


Reitgelegenheit Ein 19-j채hriger Schimmelwallach, gut ausgebildet, im Raume Steinhausen, freut sich von Ihnen, Mann/Frau (auch Pension채r willkommen), ausgeritten zu werden. F체r Interessierte Tel. 079 315 28 60

Veranstaltungen Restaurant Post Zwillikerstrasse 9 Hedingen

Summer-Grillparty Freitag, 19. Juni 2015

BVCM Mettmenstetten 12. Beachvolleyball-Turnier 19. bis 21. Juni 2015 in der Badi Mettmenstetten. Festwirtschaft bis 2.00 Uhr Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen f체r den Spielbetrieb.

mit Alleinunterhalter Fredi Studer, ab 17 Uhr

Anmeldeschluss: 16. Juni 2015

Reservierungen unter Telefon 044 761 63 56

Infos auf: www.bvcm.ch

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047 2015  

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