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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 046 I 173. Jahrgang I Freitag, 14. Juni 2019

Geschäft zurückgezogen Keine Kontroversen

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Tour-de-Suisse-Sieger

Mit Zaubershow

Die Gebührenrahmenverordnung ist an der Gemeindeversammlung Affoltern noch kein Thema. > Seite 3

Die Gemeindeversammlung Bonstetten heisst die Rechnung und zwei Kredite gut. > Seite 5

Ferien, mal anders

Fussballplatz ist auf Kurs

Normalerweise betreiben Priska und Fredy Schmid in Affoltern eine Entsorgungs- und Recyclingstelle. Im April aber, da fuhren die beiden zum ersten Mal an der «Crazy Adventure Trophy» quer durch Europa mit. Unterwegs trafen sie auf Napoleon, inszenierten sich vor der Sagrada Família und kämpften mit den Tücken der Technik – und mit 180 Challenges. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Frauen: Heute wird gestreikt

................................................... > Bericht und Meinungen auf Seite 10

Spiele-Entwickler Mit ihrem Erstlingswerk «FAR: Lone Sails» hat Okomotive einen Grosserfolg gefeiert. «Am Anfang der Entwicklung stand die Idee, ein Spiel zu entwickeln, in dem Mensch und Maschine so eng voneinander abhängig sind, dass sie als eins wahrgenommen werden», verrät der Knonauer Goran Saric, der die Spieleschmiede 2017 gemeinsam mit Don Schmocker gegründet hat. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Radrennfahrer Rolf Maurer ist am letzten Freitag im Alter von 81 Jahren gestorben. > Seite 6

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30 Jahre Senevita: Das Jubiläum wurde auch in Affoltern gefeiert. > Seite 12

Ein Helikopter stellte am Mittwoch in Wettswil die Flutlichtmasten Auf dem Sportplatz Moos in Wettswil wird Fussballfeld 1 zum Kunstrasen. Die neuen Beleuchtungskandelaber brachte am Mittwoch ein Helikopter, zur Platz-Einweihung kommt im September der FC Zürich. ................................................... von thomas stöckli Mitte Juli soll er fertig sein, der neue Platz 1 des FC Wettswil-Bonstetten. Den Kunstrasen lassen sich der Verein und die Unterämtler Gemeinden 2 Mio. Franken kosten. Dafür lässt sich die Nutzungszeit steigern bei deutlich tieferen Unterhaltskosten. In den letzten Tagen hat sich einiges getan auf der Baustelle. Besonders spektakulär: Am Mittwoch stellte ein Helikopter die vier Flutlichtmasten mit insgesamt 16 LED-Scheinwerfern neuster Generation. Sie brauchen weniger Strom, blenden weniger und sind – gemäss den aktuellen Sicherheitsvorschriften – etwas weiter vom Spielfeld entfernt. Um pünktlich fertig zu sein, wird auf der Baustelle seit zwei Wochen auch samstags gearbeitet. Ab kommendem Mittwoch erhält der neue Platz dann definitiv sein Gesicht. Dann wird nämlich der Kunstrasen verlegt. Drei Tage sind dafür vorgesehen. Mitte Juli soll der neue Platz 1 fertig sein. Die offizielle Einweihung wird allerdings erst am 7. September gefeiert – gemeinsam mit dem 40-Jahre-Vereinsjubiläum. Unter anderem steht dann ein Freundschaftsspiel gegen den FC Zürich auf dem Programm. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 17

Aeugst im Wandel Wie das abgelegene Bauerndorf zur bevorzugten Wohngemeinde wurde. > Seite 13

20 Jahre «Musig im Dorf» Seit 20 Jahren findet jeden Sommer «Musig im Dorf» in Bonstetten statt. Am 29. Juni steigt in diesem Jahr der besondere Jubiläumsanlass. Er beginnt am Tag mit einer app-basierten Schnitzeljagd durchs Dorf. Am Abend gibts Konzerte von Laurent & Max sowie von Chica Torpedo, einen Tanz-CrashKurs für alle tanzwütigen Festbesucher und Musik bis 1 Uhr nachts. ................................................... > Bericht auf Seite 19

Top-Volleyballerin aus Affoltern Die Schweiz ist im August/September an der Volleyball-Europameisterschaft dabei. Olivia Wassner aus Affoltern hat einen wesentlichen Beitrag zu dieser Qualifikation geleistet. Im Interview erklärt die 19-Jährige, welches ihre besonderen Stärken als Passeurin sind und mit welcher Taktik die besten Erfolge im Spiel zu erzielen sind. ................................................... > Interview auf Seite 24 anzeigen

Per Helikopter kommen die neuen Flutlichtmasten vom Parkplatz an den Rand des künftigen Kunstrasen-Spielfelds. (Bild Thomas Stöckli)

Das Abendland ist (noch) nicht bedroht Podiumsdiskussion zur wachsenden Anzahl Religionen in der Schweiz Unter dem Titel «Muslime in der Schweiz – zwischen Integration und Parallelgesellschaft» lud das Forum Kirche und Wirtschaft zur Diskussion. Das Publikum wollte sich dann aber nicht einbringen. ................................................... von martin platter

Der erst 35-jährige Religionsforscher Professor Amir Dziri hielt das Inputreferat zum Thema «Muslime in der Schweiz».

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Es war eine geballte Ladung Information, die am Mittwochabend auf die Zuhörer im vollbesetzten Kappeler Gemeindesaal niederprasselte. Zur Diskussion über Muslime in der Schweiz geladen hatte das Forum Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug. Hochkarätige Redner wie der Religionswissenschaftler Professor Amir Dziri lieferten zunächst eine Bestandesaufnahme. Unter anderem zur subjektiven Wahrnehmung vieler Menschen in Europa, Russland und den

USA, die den Anteil der muslimischen Bevölkerung durchs Band viel zu hoch einschätzten. Über die Rolle gewisser Politiker und Medien, die diese teils krassen Fehleinschätzungen für ihre Zwecke noch befeuern. Es war aber auch eine Diskussion über den abnehmenden gesellschaftlichen und politischen Einfluss der Landeskirchen, über die zunehmende Anzahl Konfessionsloser und die Diversifizierung des Christentums. Nicht ganz erstaunlich kam man zum Schluss, dass nur gegenseitige Toleranz nicht zum Zusammenprall der Religionen führt. Dass aber gerade der konservative Islam – wie auch die katholische Kirche – mit ihren fundamentalen Ideologien verfassungsmässigen Grundrechten wie etwa der Gleichberechtigung von Mann und Frau zuwiderlaufen. Und, dass die Lösung dafür wohl bei der Jugend liege. ................................................... > Weiterer Bericht folgt am Dienstag


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Denkmalschutz, Unterschutzstellung Gebäude Vers.-Nr. 206, Zürichstrasse 140, 142 und 144, Kat.-Nr. 62 Der Bereich Hochbau und Umwelt wird gestützt auf einen Entscheid des Baurekursgerichts vom 19. März 2019 im Zusammenhang mit der Unterschutzstellung des Gebäudekomplexes auf Kat.-Nr. 62, Zürichstrasse 140, 142 und 144 in Affoltern am Albis beauftragt, im kantonalen Amtsblatt und im Anzeiger des Bezirks Affoltern folgende Publikation vorzunehmen: Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen.

Öffnungszeiten Affoltern am Albis Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 21. Juni 2019, aufgrund des Personalausfluges geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag, 21. Juni 2019, von 08.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Montag, 24. Juni 2019, sind wir gerne wieder für Sie da. 14. Juni 2019 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Demgemäss werden Dispositivziffern 2.C und 2.E des Gemeinderatsbeschlusses vom 5. September 2017 aufgehoben. Dispositivziffer 2.A Satz 1 wird wie folgt neu formuliert: «Der aus dem Wohnhaus Zürichstrasse 140, dem Wohn- und Gewerbebau Zürichstrasse 142 und dem Gewerbebau Zürichstrasse 144 bestehende Gebäudekomplex ist im heute bestehenden Volumen (in den heute bestehenden Umrissen) zu erhalten». Im Übrigen wird der Rekurs abgewiesen. Einsichtnahme Stadt Affoltern am Albis, Hochbau und Umwelt, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis Rechtliche Hinweise Publikation nach § 203 Abs. 2 PBG, § 213 PBG, § 205 lit. c PBG

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 17. Juni 2019, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 14. Mai 2019. 14. Juni 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist in genügender Anzahl für das Verwaltungsgericht, die Vorinstanz und jede Gegenpartei einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Katholische Kirchgemeinde Affoltern am Albis Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 3. Juni 2019 Die Jahresrechnung 2018 wurde einstimmig angenommen. Die Totalrevision der Kirchgemeindeordnung wurde einstimmig angenommen.

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Jes. 43,1

Nach einem reich erfüllten Leben durfte unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Cousine

Margareta Isler-Bütikofer 10. Dezember 1932 – 8. Juni 2019

friedlich einschlafen. Wir vermissen sie, sind aber dankbar, dass sie von ihren Schmerzen erlöst wurde.

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 11. Juni 2019, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

In stiller Trauer Susanne und Andreas Walser-Isler Deborah und Reto Keller mit Pia, Eva und Louis Christine und Rouven Haltiner mit Joas und Junia Simon und Edith Walser mit Eli Sabine Walser Hans Jakob Isler Walter und Erika Isler-Anneler Markus Isler Thomas Isler Felix Isler und Monika Gfeller

Das Protokoll wird auf unserer Internetseite www.kath-affoltern.ch publiziert. Rechtsmittelbelehrung: «Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und – im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.»

Erdbestattung am Dienstag, 18. Juni 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche Obfelden. Bei allfälligen Spenden gedenke man der Christoffel Blindenmission, Schützenstrasse 7, 8800 Thalwil, Postkonto 80-303030-1, IBAN CH41 0900 0000 8030 3030 1, Vermerk: Margareta Isler. Traueradresse: Hans Jakob Isler, Maschwanderstrasse 18, 8912 Obfelden

Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sagte: «Komm heim.»

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Hans Nussbaumer 14. Mai 1957 – 9. Juni 2019

Wir sind tieftraurig, aber dankbar, dass du im Beisein deiner Liebsten friedlich einschlafen durftest. Du fehlst uns. In Liebe Annegreth und Bernhard Rösti-Nussbaumer Tobias, Mathias Marlise Nussbaumer Ramon Ruedi und Elisabeth Nussbaumer-Hagenbuch Martina, Raphael Hedi und Jean Graf-Nussbaumer Daniel, Angelika Elsi und Guido Rosenast-Nussbaumer Tamara Joe Nussbaumer Peter Nussbaumer und Angehörige Die Urne wird am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 14.00 Uhr, in Obfelden beigesetzt. Anschliessend findet die Abdankung in der reformierten Kirche statt. Auf Wunsch von Hansi bitte keine Trauerkleidung tragen.

Hallööchen!!

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044 / 700 25 25

Traueradresse: Annegreth Rösti, Muristrasse 28a, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Sträucher jetzt nur moderat schneiden In vielen Büschen und Bäumen brüten derzeit Vögel, und diese dürfen bei der Jungenaufzucht nicht gestört werden. Ob Amsel, Fink oder Rotkehlchen: Die meisten Vogelarten sind derzeit vielbeschäftigt. Während ein Teil der Vogeleltern jetzt die Jungvögel füttert und führt, sind andere Vögel bereits wieder am Brüten – zum zweiten Mal in diesem Jahr. Störungen zur Brutzeit sollten daher möglichst vermieden werden. Es ist in der Schweiz auch gesetzlich verboten, das Brutgeschäft der Vögel zu stören oder Nester mit Eiern oder Jungvögeln zu zerstören. BirdLife Schweiz ruft deshalb dazu auf, in den nächsten Wochen auf das Zurückschneiden von Hecken wo möglich zu verzichten oder nur einen minimalen Rückschnitt von Zweigen, die ins Trottoir oder auf die Strasse reichen, zu machen. Ab Oktober bis Anfang März kann dann ein starker Rückschnitt erfolgen. (pd.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Roger Simonet in Zwillikon hat am Sonntag, 16. Juni, seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein gutes neues Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern wird in den kommenden Tagen gleich vier Mal der 80. Geburtstag gefeiert. Morgen Samstag, 15. Juni, von Ursina Soliva-Müller, am Sonntag, 16. Juni, von Liselotte HausheerGnädinger und Kurtt Mohn und am Montag, 17. Juni, von Alois Kuhn. Wir wünschen allen Jubilaren viel Freude und einen schönen Feiertag.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Kindergarten Zwillikon günstiger als budgetiert Aus den Verhandlungen des Stadtrats Affoltern Gemäss neuem Gemeindegesetz kann die Gemeindeordnung vorsehen, dass Kreditabrechnungen durch die Gemeindevorsteherschaft abgenommen werden, wenn eine Kreditunterschreitung vorliegt. Die gültige Gemeindeordnung der Stadt Affoltern sieht dies so vor und der Stadtrat hat die ersten Kreditabrechnungen nach neuem Recht genehmigt. ................................................... von stadtschreiber stefan trottmann Die Gesamtsanierung des Kindergartens in Zwillikon kostet Fr. 2 328 856.84. An der Urnenabstimmung vom 26. November 2017 wurde ein Baukredit von 2 500 000 Franken bewilligt. Nach Abzug der Subventionen durch die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich resultiert eine Kreditunterschreitung von Fr. 222 935.16. Zu dieser Unterschreitung kam es, weil die Arbeiten günstiger als geplant vergeben werden konnten. An der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2018 haben die Stimmberechtigten einen Kredit für die Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes von 500 000 Franken bewilligt. Die Baukosten belaufen sich auf Fr. 439 122.45, was eine Kreditunterschreitung von Fr. 60 877.55 ergibt. Die Kostenunterschreitung ergibt sich daraus, dass die eingerechneten Reserven nicht beansprucht werden mussten. Zudem wird das Sportamt des Kantons Zürich die Investition mit einem Beitrag von 40 000 Franken unterstützen.

Leistungsvereinbarung Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 14. Juni 2019

Im Pflegeheim Senevita Obstgarten wohnen heute rund 40 Personen aus Affoltern. Damit entspricht die Senevita Obstgarten offenbar einem Bedürfnis der Bevölkerung. Diese Pflegeplätze sollen auch weiterhin den Einwohnerinnen und Einwohnern von Affoltern zur Verfügung stehen. Der Stadtrat hat deshalb zur Sicherung der bestehenden Pflegeplätze eine Leistungsvereinbarung über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Der Stadt entstehen dadurch keine Mehrkosten. Dank dem Betrieb der drei Institutionen Senevita Obstgarten, Haus zum Seewadel und der Langzeitpflege Sonnenberg stehen derzeit bezirksweit genügend Pflegeplätze zur Verfügung.

Kosten Umwandlung zur Stadt Die Umwandlung zur Stadt kostete rund 142 000 Franken, budgetiert war ein Betrag von 275 000 Franken. Das Erstellen des neuen Logos für die Stadtverwaltung, das Haus zum Seewadel und die Primarschule belief sich auf rund 27 000 Franken. Der grösste Ausgabeposten war die Umbeschriftung sämtlicher Gebäude und Fahr-

zeuge sowie das Bedrucken der Dienstkleider von Werkhof, Haus zum Seewadel und der Haustechnik. Durch die Umstellung der Beschriftungstechnik beim Verwaltungsgebäude wurde die grösste Einsparung im Vergleich zum Budget realisiert. Dadurch können auch die zukünftigen Anpassungen kostengünstiger als bisher ausgeführt werden. Die Kosten für die übrigen Drucksachen, wie Briefpapier, Couverts, Visitenkarten und Stempel belaufen sich für alle drei Bereiche auf rund 30 000 Franken. Wobei diese Kosten mehrheitlich sowieso angefallen wären, weil die Lagerbestände grösstenteils aufgebraucht waren und wiederum ein Jahresvorrat bestellt werden musste. Das neue Logo weist die Stadtverwaltung, das Haus zum Seewadel und die Primarschule als «Unternehmen» aus und ist urheberrechtlich geschützt. Das Wappen bleibt unverändert und ist im Rahmen des Wappenschutzgesetzes z. B. als Fahne frei nutzbar.

Reorganisation Stadtverwaltung Per 1. Juni 2019 wurde die Stadtverwaltung reorganisiert. Die Stadt Affoltern beschäftigt mittlerweile gegen 500 Mitarbeitende. Der Stadtrat ist deshalb der Ansicht, dass die Fachkompetenzen im Personalbereich gebündelt und in der Abteilung Präsidiales weiter ausgebaut werden sollen. Er hat deshalb die Abteilung Präsidiales reorganisiert und die bisherige Personalunion des Abteilungsleiters Sicherheit mit dem Stadtschreiber-Stellvertreter aufgehoben. Der neu geschaffenen Stelle als Abteilungsleiter Präsidiales wird auch die Funktion Stadtschreiber-Stellvertreter angegliedert und das Personalwesen vollständig integriert. Gleichzeitig wird der Fachbereich Personal gestärkt, indem die Personalstellen des Hauses zum Seewadel und der Stadt im Herbst zusammengelegt werden. Der Kommandant der Stadtpolizei wird neu auch die Leitung der Abteilung Sicherheit übernehmen. Die Bereiche Zivilstandsamt und Einwohneramt werden von der Abteilung Sicherheit zur Abteilung Präsidiales verschoben. Die Stadtpolizei wird neu vom bisherigen Stellvertreter des Kommandanten operativ geführt und die Zivilangestellte wird durch Postensachbearbeiter ersetzt. Infolge des Bevölkerungswachstums ist eine zusätzliche Stelle bei der Stadtpolizei notwendig, womit das Korps auf elf uniformierte Polizisten anwächst. Die gesamte Reorganisation ist aufgrund der Synergiegewinne kostenneutral.

Halteverbot Butzenstrasse Die Butzenstrasse wird bei Schulbeginn und Schulschluss durch die Fahrzeuge der Eltern als Taxistand benutzt und überstellt. Dies schafft regelmässig eine unübersichtliche Verkehrs-

Kindergarten Zwillikon nach der Renovation. (Bild zvg.) situation und gefährdet damit die Sicherheit der Schulkinder. Trotz Präventivmassnahmen konnte das Problem «Elterntaxi» nicht gelöst werden. Aus diesem Grund verfügte die Abteilung Sicherheit im Bereich des Schulareales mehrmals ein temporäres Halteverbot. Sobald jedoch dieses temporäre Halteverbot entfernt wird, stellt sich das Problem wieder ein. Der Stadtrat hat deshalb, in Absprache mit der Primarschulpflege, der Kantonspolizei Zürich beantragt, an der Butzenstrasse im Bereich zwischen der Einmündung Mühlebergstrasse und der Pfruendhofstrasse ein Halteverbot zu verfügen. Dieses ist jeweils montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr gültig. Sobald die Verfügung eingetroffen und in Rechtskraft erwachsen ist, wird die neue Signalisation aufgestellt und von der Stadtpolizei kontrolliert.

Feuerungskontrolle vollständig liberalisiert Die Luftreinhalteverordnung (LRV) verlangt die regelmässige Kontrolle der Öl- oder Gasheizungen sowie der Holzfeuerungen. Eine saubere und sparsame Feuerung ist ein wesentlicher Beitrag zur Luftreinhaltung und Einsparung von Heizkosten.

Im Rahmen der Harmonisierung der Feuerungskontrolle im Kanton Zürich hat Affoltern am Albis im Jahr 2003 entschieden, das «Modell 1 – teilliberalisiert» unter Behördenaufsicht beizubehalten. Mit dem «Modell 1» bleibt die Kontrolle in der Verantwortung des amtlichen Feuerungskontrolleurs. Der Gemeindevergleich im Kanton Zürich zeigt, dass heute noch 13 Gemeinden das «Modell 1» anwenden. In den vergangenen Jahren sind einige Anfragen und Gesuche von Anlageeigentümern bezüglich freier Wahl von Fachfirmen zur Messung von Feuerungsanlagen eingegangen. Als häufigster Grund wurden Verträge mit privaten und zertifizierten Fachfirmen genannt. Die Beauftragung von Drittfirmen ist jedoch nur im «Modell 2» möglich. Der Stadtrat hat deshalb entschieden, dass per 1. Januar 2020 ein genereller Wechsel vom «Modell 1 – teilliberalisiert» zum «Modell 2 – liberalisiert» vollzogen wird.

Und übrigens … … wird an der Butzenstrasse und der Kirchgasse, im Bereich der Schulanlagen Chilenfeld und Butzen, die Strassenbeleuchtung ersetzt. Für die neue LED-Beleuchtung wurde ein Kredit von 72 000 Franken bewilligt.

Gebührenrahmenverordnung nicht an der Gemeindeversammlung Der Stadtrat Affoltern zieht das Geschäft zurück. An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni ist der Erlass der Gebührenrahmenverordnung traktandiert. Der Stadtrat ist der Ansicht, dass die Gebührenrahmenverordnung erst nach der Vernehmlassung zum Vereinsförderungskonzept beraten

und verabschiedet werden soll. Dadurch können entsprechende Inputs seitens der Vereine berücksichtigt werden. Das Geschäft «Genehmigung Gebührenrahmenverordnung» wird an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni durch den Stadtrat zurückgezogen und voraussichtlich im Dezember 2019 vorgelegt. (tro) anzeige

Jonenbachstrasse in Rifferswil am Wochenende gesperrt Die Strassenbauarbeiten an der Jonenbachstrasse zwischen der Pfarrhausstrasse und der Engelgasse (Unterrifferswil) wurden Ende 2018 beendet. Für die abschliessenden Deckbelagsarbeiten muss die Strasse in diesem Abschnitt nun gesperrt werden. Dafür ist das kommende Wochenende vom 15. bis 17. Juni vorgesehen. Die Vollsperrung beginnt morgen Samstag, 15. Juni, 20 Uhr, und dauert

bis Montag, 17. Juni, 5 Uhr. Bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten auf das Wochenende vom 22./23. Juni. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig umgeleitet. Die Umleitung wird signalisiert. Den Anwohnern im Baustellenbereich wird empfohlen, während der Sperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren, sofern sie

nicht über eine rückwärtige Erschliessung verfügen. Das Trottoir bleibt während den Belagsarbeiten benutzbar. Die PostAuto-Linie 223 wird umgeleitet und kann die Haltestellen «Hausmatte» sowie «Unterrifferswil» nicht bedienen. Es gilt, die Informationen an den Haltestellen, in den Bussen sowie im Onlinefahrplan zu beachten. (pd.)


Spezielle Öffnungszeit der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten:

Hedingen

Am Freitag, 28. Juni 2019, bleiben die Büros infolge Personalausflug geschlossen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 Die Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 27. November 2018 – Zustimmung zum Antrag 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde – Zustimmung zum Antrag 3. Kreditbegehren von CHF 440 000.00 (inkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung zur Erneuerung der ICT der Primarschule Bonstetten sowie CHF 99 000.00 jährlich wiederkehrende Kosten ab 2019 für den pädagogischen und technischen ICT Support – Zustimmung zum Antrag 4. Kreditbegehren von CHF 495 000.00 (exkl. MWST) zu Lasten der Investitionsrechnung zur Einspeisung der Quellen Kubismatt und Müliberg in das Reservoir Wischen - Zustimmung zum Antrag Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Reche und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 Bei der Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 erreichte im ersten Wahlgang am 19. Mai 2019 keine Person das absolute Mehr. Es ist somit ein zweiter Wahlgang erforderlich. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (§ 23 GPR). Die Urnenwahl findet am 1. September 2019 statt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 21. Juni 2019 beim Gemeinderat c/o Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Für diese Meldung ist auch ein freiwilliges Formular bei der Gemeindekanzlei, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, oder auf der Homepage www.ottenbach.ch erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 14. Juni 2019

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 14. Juni 2019 Gemeinderat Bonstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Gesuchsteller: Thomas Blatty und Ursula Mächler, Zwillikerstrasse 62, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Doppelgarage, Zwillikerstrasse 62, Kat.-Nr. 401, Zone W/1.6

Hedingen Gesuchsteller: Monika Marti, Trottenweg 8, 8908 Hedingen Projektverfasser: Heizungsmacher AG, Laurenzenvorstadt 25, 5000 Aarau Bauprojekt: Aussenaufstellung LuftWasser-Wärmepumpe, Trottenweg 8, Kat.-Nr. 2159, Zone Kernzone II

Hedingen Gesuchsteller: Marianne Meier und Patrick Holzner, im Zelgliacher 19, 8908 Hedingen Projektverfasser: Hermann Holzner, Bondastrasse 46B, 7000 Chur Bauprojekt: Neubau Gartenhaus, im Zelgliacher 19, Kat.-Nr. 1203, Zone W/1.6

Hedingen Gesuchsteller: Thomas und Gisela Koneth, Lettenackerweg 8, 8908 Hedingen Projektverfasser: Strebel Architektur Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Umbau Wohnhaus und Neubau Carport mit Sitzplatzüberdachung, abgeändertes Projekt, Lettenackerweg 8, Kat.-Nr. 1734, Vers.-Nr. 543; Wohnzone W2.0

Gesuchsteller: Mathias Riggenbach, Hofackerstrasse 5, 8908 Hedingen Bauprojekt: Anbau Balkon an Wohnhaus, Hofackerstrasse 5, Kat.-Nr. 672, Zone WG/2.9

Mettmenstetten Bauherrschaft: Wolfram + Katja Kübler, Grundrebenstrasse 33, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstockung mit Wohnraumerweiterung über Sitzplatz, Fassadensanierung mit Wärmedämmung, Anbau Velounterstand bei best. EFH, Vers.-Nr. 1015, Kat.-Nr. 2227, Grundrebenstrasse 33 (Wohnzone W2a)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 7. Juni 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Rolf Hans Maurer geboren am 16. April 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 8. Juni 2019 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Ottenbach

Isler Margareta

Bauherrschaft: August Häberling, Affolternstrasse 51, 8913 Ottenbach Projekt: Garagendach Aufstockung um 60 cm, Affolternstrasse 51, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1555, Zone: W2b

geb. 10. Dezember 1932, von Wädenswil ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Maschwanderstrasse 18; Witwe des Isler-Hans Jakob.

Wettswil a. A. Bauherrschaft: Jakob Rosenberger Niederweg 68, 8907 Wettswil Bauvorhaben: Ersatz Heizung durch Luft/Wasser Wärmepumpe Vers.-Nr. 513 auf Kat.-Nr. 1977 am Niederweg 68 (Wohnzone W2a)

Wettswil a. A. Bauherrschaft: Markus Willimann, Strumbergächerstrasse 23, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Dachanhebung und Innensanierung Vers.-Nr. 740 auf Kat.-Nr. 2069 an der Strumbergächerstrasse 23 + 25 (Wohnzone W2a)

Erdbestattung am Dienstag, 18. Juni 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 12. Juni 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Kälin-Schumacher Leo, geb. 13. April 1958, von Einsiedeln SZ, wohnhaft gewesen in Obfelden, Hölibachstrasse 2; Ehemann der KälinSchumacher Katharina. Urnenbeisetzung am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche.

Wettswil a. A.

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Am 9. Juni 2019 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Nussbaumer Hans geb. 14. Mai 1957, von Oberägeri ZG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Muristrasse 28a. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 20. Juni 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

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Am 25. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

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Freitag, 14. Juni 2019

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Ruhige Gemeindeversammlung in Bonstetten Jahresrechnung 2018 und zwei Kreditbegehren gutgeheissen Die positive Jahresrechnung mit Millionengewinn und die beiden Kreditbegehren für eine neue Computing-Infrastruktur in der Primarschule sowie eine Wasserleitung im Feldenmas lösten keine Kontroversen bei den 60 Stimmberechtigen aus. ................................................... von martin platter Bonstettens Gemeindepräsident Erwin Leuenberger hatte leichtes Spiel an der Gemeindeversammlung am Dienstagabend im Gemeindesaal. Am Formellen hatte niemand etwas zu bemängeln. Leuenberger konnte das Wort bald an Finanzvorsteherin Arianne Moser übergeben, die die Jahresrechnung 2018 präsentierte. Dank deutlich geringerer Ausgaben (rund eine Million weniger als budgetiert) und deutlich mehr Steuereinnahmen (rund 1,8 Millionen über Budget) konnte Moser anstelle des prognostizierten Defizits in Höhe von 430 800 Franken einen Ertragsüberschuss von 1,837 Millionen verkünden. Bei einer Bilanzsumme von 69,711 Millionen wächst damit das Eigenkapital auf 32,444 Millionen Franken an. Die finanzpolitischen Ziele seien damit grösstenteils erreicht, erklärte Moser. Man sei bald schuldenfrei, bzw. habe die Schulden im laufenden Jahr weiter abgebaut und der Steuerfuss sei stabil. Auch die Werke verfügten über eine gute Eigenkapitaldecke. Lediglich beim Wasser stehe demnächst eine Gebührenerhöhung an, da mit den derzeitigen Erträgen die Ausgaben nicht komplett gedeckt werden können.

Nichts ist mehr für die Ewigkeit Ein Frau wollte wissen, ob mit der 30prozentigen Gebührenerhöhung beim Kabelnetz nun die Kosten wieder «für die nächsten 100 Jahre» gedeckt seien. Moser antwortete, dass sie das nicht mit Sicherheit bejahen könne, denn die Entwicklung rase im technologischen Bereich. Leuenberger machte darauf aufmerksam, dass das gute Rechnungsergebnis auch wegen zurückgestellter Investitionen zustande gekommen sei. Diese würden in den kommenden Jahren nachgeholt. Die Rechnung wurde daraufhin einstimmig abgenommen. Sehr ausführlich stellte Primarschulpräsidentin Christina Kappeler den Kreditantrag der Schule vor: 440 000 Franken für die Erneuerung der Computerhardware plus 96 000 Franken jährlich wiederkehrende Kosten für deren Unterhalt – sowohl in materieller also auch in pädagogischer Hinsicht. Konkret geht es um die Anschaffung von 289 iPads für die Kids und 52 iPad Pro für die Lehrkräfte plus weitere 15 Tablets für den Geräte-Pool der (Teilzeit-)Lehrpersonen. Dazu die Peripherie mit W-LanAusrüstung, Druckern/Scannern, Tastaturen und Monitoren sowie Lizenzgebühren für Software, geeignete Behältnisse zur Lagerung der Geräte und Ausbildungskosten. Die jährlich wiederkehrenden Kosten teilen sich auf zu zwei Dritteln interner Support (technisch und pädagogisch) und einem Drittel externer Support, Software und Lizenzen sowie Geräteunterhalt. Bereits im Kindergarten soll pro acht Kinder ein Tablet zur Verfügung stehen. Das Verhältnis ändert sich mit der Schulstufe: Unterstufe 5:1, Mittel-

Der Bonstetter Gemeinderat im angeregten Gespräch kurz vor Versammlungsbeginn. Von links: Gemeindepräsident Erwin Leuenberger, Schreiber Christof Wicky, Arianne Moser, Simon Vergés, Christina Kappeler, Markus Reich und Heinz Schlüchter. (Bild Martin Platter) stufe 3:1, in der 5. und 6. Klasse erhält jedes Kind ein iPad samt Kopfhörer.

Tablets anstatt Computer Das warf die Fragen auf, ob die Geräte über die Schule versichert seien und ob der Datenschutz gewährleistet sei. Beides bejahte Kappeler und erklärte das Prozedere ebenso, wie den Einsatz der Geräte auf den verschiedenen Primarschulstufen und die Korrelation zum Lehrplan 21. Auch erklärte Kappeler, dass diese Investitionen erst der Anfang einer mehrstufigen ICT (Information- und Communication-Technology)-Einführung an der Primarschule sei. 2018 habe das Programm mit der Anschaffung von 90 Tablets samt Zubehör im Wert von 61 888 Franken begonnen. Es soll vorerst bis 2021

weitergeführt werden. Was danach sei, konnte Kappeler nicht beantworten. Zu dynamisch laufe die technische Entwicklung auf diesem Gebiet. Auch diese Vorlage wurde einstimmig angenommen. Den Schluss machte Tiefbauvorsteher Simon Vergés mit dem Kreditantrag von 495 000 Franken für eine neue Wasserleitung im Feldenmas. Sie soll es erlauben, das in die Jahre gekommene Reservoir Schürmatt zu umgehen und den Wasserertrag aus den Quellgebieten Kubismatt und Mühliberg direkt ins neue Reservoir Wischen einzuspeisen. Das Reservoir Schürmatt soll danach stillgelegt werden. Dagegen hatte das Stimmvolk nichts einzuwenden. In einer zweiten Etappe soll dann für nochmals denselben Betrag die 850 Meter lange Quellleitung von der Brun-

nenstube bis zum Reservoir Schürmatt vergrössert und unter dem Reservoir durchgeführt werden, um künftig den gesamten Wasserertrag nutzen zu können. Dazu sind weitere Wasserinfrastrukturbauten nötig, die in der Kostenschätzung enthalten sind. Bevor Gemeindepräsident Erwin Leuenberger die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den Apéro entliess, machte er noch eine Konsultativabstimmung im Hinblick auf die bevorstehende Revision des Gemeindegesetzes. Er wollte vom Souverän wissen, ob der derzeit sechs Mitglieder zählende Gemeinderat (seit der Schaffung der Einheitsgemeinde inkl. Schulpräsidium) künftig auf fünf zu reduzieren oder auf sieben zu erweitern sei. Das Stimmvolk entschied zu Gunsten der Erweiterung.

Vandalismus und ein vermeintlicher Einbrecher Auch ein Betrunkener, Lärm und Diebe beschäftigten die Polizei In den vergangenen Tagen trieben Vandalen ihr Unwesen. Ein Verdächtiger erwies sich als ein auf den Kollegen Wartender. Zwischen 7. und 11. Juni beschädigten Unbekannte bei einem Schulhaus in Bonstetten Eternit-Verkleidungen an der Fassade. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Schaden auf rund 2000 Franken. Wanderwegweiser und ein Holzzaun wurden, wie am 8. Juni festgeanzeige

stellt, im Gebiet Heisch – Seebrig in Hausen beschädigt. Die Reparaturarbeiten belaufen sich auf schätzungsweise 1500 Franken. An der Tellenstrasse in Obfelden haben Vandalen am Dienstag einen Baustellencontainer mit Graffiti überzogen. Dort sind im Brückenbereich Bauarbeiten im Gang. Wegen Entfachen eines Feuers im Wald im Bereich des Obfelder Schützenhauses sprach die Polizei am 8. Juni in den Abendstunden eine Busse aus. Die Grilleure hätten wohl

besser die offizielle Feuerstelle beim Schützenhaus benützt.

Nicht Brecheisen, sondern Schirm Am Sonntag, 9. Juni, 2.50 Uhr, hielt sich ein mit Kapuzenpulli bekleideter Mann vor einem Verkaufsgeschäft in Obfelden auf, mit einem Brecheisen in der Hand. So jedenfalls nahm es der Anrufer bei der Polizei wahr. Diese rückte aus und traf auf einen Mann, der einen Schirm in der Hand hielt und auf seinen Kollegen wartete …

Wegen eines Betrunkenen rückten die Gesetzeshüter zum Bahnhof in Affoltern aus. Der sich offensichtlich ungebührlich verhaltende Mann kassierte ein Hausverbot im Avec-Laden. Von einer Einfamilienhaus-Terrasse in Obfelden wurden vom 8. auf den 9. Juni Tische und Stühle gestohlen. Die Kapo spricht von ein paar hundert Franken Schaden. Nicht ans Ziel gelangten Einbrecher am 10. Juni in den Nachmittagsstunden in Affoltern. Beim Versuch, die Sitzplatztüre bei einem Einfamili-

enhaus mit Flachwerkzeug zu knacken, wurde die Täterschaft vom Liegenschaftenbesitzer überrascht. Sie machte sich zu Fuss in unbekannte Richtung davon. Zweimal musste die Polizei ausserdem wegen Lärmimmissionen ausrücken: In Obfelden am 8. Juni kurz nach Mitternacht im Bereich Dorf/Bachstrasse. In Hausen kam der Lärm am 9. Juni über die Mittagszeit – nicht wie von Anwohnern vermutet – von einem Pfingstlager. Die Quelle konnte nicht mehr eruiert werden. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. Juni 2019

Bescheidenheit als Tugend Radrennfahrer Rolf Maurer ist am letzten Freitag im Alter von 81 Jahren gestorben Wenn am kommenden Samstag in Langnau im Emmental die 83. Tour de Suisse startet, ist sie um einen Gesamtsieger ärmer. Am Freitag vor Pfingsten ist Rolf Maurer, der Gewinner der Schweizer Landesrundfahrt von 1964, im Alter von 81 Jahren gestorben.

gefahren sind; über Pässe, die noch nicht durchgehend geteert waren. Maurer hat seine Leidenschaft im Radfahrerverein Zürich ausgelebt, im Kreise von berühmten Rennfahrern wie Paul Suter, Ferdy Kübler, Göpf und Leo Weilenmann, Hugo Koblet und Carlo Clerici. Auch er wollte diesen Radsportgrössen nacheifern und galt dabei als grosses Talent.

................................................... von martin platter

Mit Küber/Koblet gross geworden

Der Hedinger, der bis zu seinem Tod mit seiner Frau in Affoltern gelebt hat, war einer der ältesten Schweizer Zeitzeugen, die die Landesrundfahrt gewinnen konnten. In einer Epoche, die aus heutiger Sicht nur noch schwer greifbar ist. Beim Betrachten der alten Fotos und Filmdokumente in Schwarz-Weiss fällt auf, dass alle Velorennfahrer damals noch ohne Helm

Rolf Maurer als junger Rennfahrer in den 1960er-Jahren. anzeige

Ab 1955 ist seine radsportliche Laufbahn verbrieft. 1956 konnte er sich bereits für die A-Klasse der Amateure qualifizieren, die späteren Elite-Amateure. Neben Strassenrennen fuhr er auch auf der offenen Rennbahn und Sechstagerennen. 1957 wurde Maurer Schweizer Meister der Amateure in der Einer-Verfolgung auf der Bahn. 1959 errang er mit seinem Verein seinen zweiten Landesmeistertitel, diesmal im Mannschaftszeitfahren auf der Strasse. 1960 begann er seine ProfiKarriere in der Mannschaft des Schweizer Veloherstellers Tigra, zunächst als Unabhängiger. Dadurch konnte er auch noch bei Amateurrennen starten. Die damals noch übliche «doppelte Markenzugehörigkeit» erlaubte ihm ausserdem, bei Auslandeinsätzen für französische, italienische und eine deutsche Mannschaft zu starten, was den kargen Verdienst aufbesserte. Als Neo-Profi unterstrich Maurer sein grosses Potenzial zunächst mit zwei Etappensiegen bei der TunesienRundfahrt. 1961 gewann er die Meisterschaft von Zürich und glänzte mit Etappensiegen an der «NachwuchsTour-de-France» Tour de l’Avenir. 1962

und 1963 kamen weitere Teilerfolge an der Tour de Romandie und an der Tour de l’Avenir dazu. Letztere beendete er schliesslich im zweiten Rang. Sein erfolgreichstes Jahr war jedoch 1964, als der Säuliämtler gleich beide Landesrundfahren, Tour de Romandie und Tour de Suisse, für sich entscheiden konnte. Dazu kamen Etappensiege am Giro d’Italia und an der Tour de Suisse. 1969 beendete Maurer seine Karriere.

Die Zeit ohne Wasserträger Trotz herausragender Erfolge gehörten die meisten Radsportler vor 55 Jahren nicht zu den Grossverdienern. 8000 Franken erhielt Maurer 1964 für den Tour-de-Suisse-Sieg, die dann erst noch zu gleichen Teilen unter den acht Teammitgliedern aufgeteilt werden mussten. Zum Vergleich: 2018 war der TdS-Gesamtsieg mit 18 000 Euro dotiert, ein Etappentriumph mit 4000. «Ihren Teil erhielten auch jene, die ich höchstens beim Nachtessen sah oder am Schluss der Etappe, wenn sie mich im Spurt überholten», erklärte Maurer 2011 anlässlich einer Ehrung aller Tour-de-Suisse-Sieger zum 75-jährigen Bestehen der Schweizer Landesrundfahrt. Damals habe es noch keine Teamhelfer im heutigen Sinn gegeben. «Jeder wollte selber der Beste sein. Wasserträger gab es noch nicht; mir brachte nie einer Wasser.» Immer mal wieder haderte Maurer mit seiner eigenen Selbstlosigkeit, die für einen Siegfahrer eigentlich zu wenig egoistisch war. So «verschenkte» er nicht nur den einen oder anderen Triumph, den er selber hätte einfahren können. Das war auch einer der

Dank «doppelter Markenzugehörigkeit» konnte Rolf Maurer bei Auslandeinsätzen auch für ein ausländisches Team antreten. (Archivbilder) Gründe, weshalb sich der Hedinger nach seiner Aktivzeit mehr dem Velomechen, der Familie und nur noch dem hobbymässigen Velofahren zuwandte. In den Medien verfolgte er den Radsport aber weiterhin kritisch. Ihn nervten die nicht enden wollenden Dopingskandale im Radsport, «ferngesteuerte» bzw. «funkgesteuerte» Rennen mit dem Rechenschieber und unsportliches Verhalten im Sport ganz

allgemein wie auch die Lohnexzesse einiger weniger. Deshalb war er nur noch selten persönlich an Radsportanlässen anzutreffen. Im Geiste Maurers und auch in seiner Familie – zwei seiner vier Kinder wurden in der Jugendzeit selber Radsportler, ein Enkel ist Eishockey-Profi in der Romandie – lebte die Passion fürs Velo und den Sport allgemein aber weiter – bis zu seinem Tod.


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Freitag, 14. Juni 2019

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6500 Kilometer Abenteuer Im April brausten Priska und Fredy Schmid mit einem alten VW Passat quer durch Südeuropa Normalerweise betreiben Priska (50) und Fredy Schmid (57) in Affoltern eine Entsorgungs- und Recyclingstelle. Im April aber, da machten sie Ferien der anderen Art. Auf einer Abenteuer-Rallye stellten sie sich in 15 Tagen 180 Herausforderungen. ................................................... von livia häberling Am Samstag, 13. April, warteten Priska und Fredy Schmid, bis es losging. Sie taten das in Fällanden, und sie sassen dabei in ihrem neu ersteigerten VW Passat. Auf dem Dachträger Kleidung, Grill, Campingutensilien und zwei Flaschen Calanda-Bier, auf den Hintersitzen eine Matratze. In der Hand zwei halbleere Bücher mit 180 Aufgaben, einen Zeitplan für die Fähren und im Kopf ein Fragezeichen. Und dann ging es los. Und das Ehepaar fragte sich: «Wo müssen wir denn jetzt hin?» Ja – am Anfang, sagt Fredy Schmid rückblickend, da seien sie ein bisschen überfordert gewesen. Aber das, was die beiden da gebucht hatten, war ja auch keine Plauschfahrt. Fredy und Priska Schmid fuhren vor einigen Wochen zum ersten Mal an der «Crazy Adventure Trophy» mit. Die «CAT» sei ein «nicht alltägliches und verrücktes Abenteuer», schreiben die Organisatoren auf der Website. Und sie führe Menschen zusammen, die «allesamt ungefähr den gleichen Faktor an ‹Crazyness› haben.» Die Trophy-Teilnehmenden fahren dabei in zwei Wochen eine halbwegs vorgegebene Strecke durch mehrere Länder ab und müssen sich unterwegs kleineren und grösseren Herausforderungen stellen.

Senf, Bier und Napoleon Dieses Mal führte die Trophy die Teilnehmenden von Fällanden über Frankreich nach Spanien, nach Ibiza

Eine der 180 Challenges: Im spanischen Calanda vor der Ortstafel mit einem mitgebrachten, gleichnamigen Bier anstossen. und Mallorca, an die Côte d’Azur, nach Korsika und Sardinien, und schliesslich ins italienische Neapel, bis nach Fällanden zurück – und das in 15 Tagen. «Die Route reizte uns, dabei zu sein», sagt Priska Schmid. Beide waren noch auf keiner dieser Inseln gewesen. Im Spätherbst meldeten sie sich an. Nun fehlte ihnen noch das Auto. Doch auch hier gabs ein paar Regeln: Die Karre musste mindestens 20 Jahre alt sein, durfte in der Anschaffung maximal 2019 Franken kosten und musste «verrückt dekoriert» daherkommen. Also ersteigerten die beiden einen alten VW Passat. Sie spritzten ihn um, dekorierten das Auto mit Klebern und montierten einen Dachträger mit Kisten und Scheinwerfern. Und dann, am 13. April, gingen sie mit ihrem Auto an den Start. Die grobe Route ihrer Reise kannten sie ungefähr, genauso die Orte, an denen eine Fähre auf sie wartete. Für den Rest hatten sie eine Strassenkarte. Eigentlich. «Navigationssysteme waren offiziell nicht erlaubt», sagt Priska, und man ahnt, dass die beiden die Regeln auch mal ein bisschen gedehnt

Auch die Sagrada Família in Barcelona war Teil einer Challenge. Sie schaffte es als Hintergrundkulisse aufs Bild. (Bilder Priska und Fredy Schmid)

haben. Und natürlich hatten sie ihr «Trophybook», eine Art Reisetagebuch. Dieses enthielt Wegbeschreibungen zu Orten, an denen es Aufgaben zu erfüllen galt. In Dijon kauften sie Senf fürs «Trophybook», in der spanischen Stadt Calanda stiessen sie mit dem mitgebrachten Bier an, und im korsischen Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons, setzten sie sich vor dessen Denkmal möglichst kreativ in Szene.

«Noch ein Spürchen verrückter» So weit die «Aufwärmübungen». Andere Aufgaben zeigten sich kniffliger. Manchmal wartete an einer bestimmten Ecke ein Informant auf sie, oder es galt, eine Abzweigung zu einer Bucht zu erwischen. Zwar hatten sie im «Trophybook» ein Bild der Kreuzung, verpassten sie aber dennoch. In solchen Momenten waren die Schmids froh, mit den anderen Rallyefahrern über Funk verbunden zu sein. «Die Teams waren untereinander sehr hilfsbereit», so Fredy Schmid. Überhaupt habe man einander unterwegs auf Campingplätzen, Fähren oder in Bars anzeige

Als ihr «Passerati» in Neapel kränkelte, waren die anderen Rallye-Fahrer sofort mit ihren Werkzeugen zur Stelle. immer wieder angetroffen. Die Schmids waren nicht die einzigen Teilnehmenden aus dem Säuliamt. «Die Volvos», so nennt das Ehepaar die anderen drei Teams, «die waren noch ein Spürchen verrückter als wir», lacht Fredy Schmid, «aber wir waren auch so ziemlich die Ältesten. Die meisten anderen waren in den 20ern.» Einmal sei die vorgegebene Route durch einen meterbreiten Graben unterbrochen worden. Sie selbst seien dann umgekehrt – während die anderen Fahrer geblieben seien und die Grube einfach aufgeschüttet hätten. Natürlich gehts bei so einer Rallye selten ohne Panne. Auch die Schmids hats getroffen. In Neapel ist ihnen ein Schlauch geplatzt. Und dann? – Na, dann war sofort einer der zahlreichen Mechaniker aus den anderen Teams zur Stelle. «Weisch, da häts schier z viel Mechaniker debi», erzählt Fredy lachend und meint es gar nicht böse. Auch er hatte vor Jahren eine Lehre als Lastwagenmechaniker gemacht. Tiptop ausgerüstet seien sie gewesen, mit Werkzeug und allem. «Da muesch di Junge lah mache.»

Keine Zeit, sich Sorgen zu machen 6500 Kilometer in 15 Tagen, dabei fahren, knipsen, Aufgaben lösen, Fotos einkleben, dazwischen die Rallye-Facebookseite mit Bildern füttern – hat das Ehepaar auf der Tour auch mal seine Ferien genossen? «Auf jeden Fall», sagt Priska Schmid. «Normalerweise fällt es uns in den Ferien schwer, abzuschalten. In Gedanken sind wir oft bei unserem Betrieb und fragen uns, ob alles rundläuft.» Während der Rallye jedoch, da seien sie so abgelenkt gewesen, dass ihr Unternehmen zuhause für ein paar Tage in den Hintergrund rückte. Unvergesslich seien für die Schmids vor allem die Landschaften gewesen. «Wir sahen Orte, die wir als Touristen bestimmt nicht gesehen hätten. Und das in solch kurzer Zeit.» Und nächstes Jahr? «Die ‹CAT› war ein fantastisches Erlebnis», findet Priska. «Aber für mich wars manchmal schon ein bisschen streng.» Und redy? Der sagt: «Wir warten mal die Route ab» – um grinsend zu ergänzen: «Aber die Idee ist schon, dass wir wieder mitmachen.»


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Heute streiken Frauen schweizweit für ihr Recht

Frauen streiken – ohne mich

Nach 1991 gehen die Frauen in der Schweiz heute zum zweiten Mal auf die Strasse, um für die Gleichstellung der Geschlechter zu kämpfen. Unter dem Motto «Wenn Frau will, steht alles still» beteiligten sich am 14. Juni 1991 schweizweit Hunderttausende Frauen an Protest- und Streikaktionen – auch im Säuliamt. Nun, 28 Jahre später, schliessen sie sich am zweiten Nationalen Frauenstreik wieder zusammen, um für die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann zu demonstrieren. Das Motto des diesjährigen Streiks lautet «Lohn, Zeit, Respekt!» – und es soll unter anderem auf Lohnungleichheit, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und ungleiche Verteilung der Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern aufmerksam machen. Konkret fordern die Gewerkschaften Lohnanalysen, Gesamtarbeitsverträge für Branchen mit hohem Frauenanteil im privaten Sektor oder die Unterstellung der Arbeit von Privathaushalten unter das Arbeitsgesetz. Um Diskriminierung am Arbeitsplatz zu verhindern, verlangen sie zudem einen ausgebauten Kündigungsschutz bei Mutterschaft und Angehörigenpflege, und zur Aufwertung privater Betreuungsarbeit werden Pensenreduktionen mit Rückkehrrecht, ein verlängerter Mutterschaftsurlaub oder die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs gefordert.

Zahlreiche Events in Zürich Schweizweit finden Aktionen, Arbeitsniederlegungen, Streiks, Protestpausen und Demonstrationen statt. In der Stadt Zürich wird den ganzen Tag gemeinsam gegessen, gewandert, diskutiert, gesungen, erinnert – und ab 17 Uhr (Besammlung um 16 Uhr am Limmatquai) natürlich demonstriert. (lhä) Das ganze Programm für die Stadt Zürich ist auf frauenstreikzuerich.ch abrufbar.

Freitag, 14. Juni 2019

Nichts wagen, um nicht zu scheitern? Ohne mich

Christine Häusermann bleibt heute zu Hause Livia Häberling demonstriert heute in Zürich ................................................... von christine häusermann

J

ungfreisinnige Badener Kantonsschülerinnen schaukeln sich zur Empörung hoch, weil sie den Aufruf für den Frauenstreik über den offiziellen Mailverteiler der Schule erhalten haben. Offenbar wissen diese jungen Frauen nicht, dass sie es Frauenrechtlerinnen zu verdanken haben, dass sie überhaupt eine akademische Laufbahn ins Visier nehmen können. Den wirtschaftsnahen Frauen ist der Anlass generell zu angriffig, sie stören sich daran, dass die Linken den Anlass «monopolisiert» hätten. Hingegen zeigt der Arbeitgeberverband Zürich Verständnis für streikende Frauen, die sich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und für familienfreundlichere Betreuungsmodelle einsetzen wollen. Und trotzdem – ich bleibe zu Hause. In grossen Menschenansammlungen habe ich mich noch nie wohl gefühlt, als Individuum verschwinde ich in der Masse, es ist laut und ich werde fremdgesteuert. ...............................................................

«Jeder Tag ist Tag der Frau – nutze deinen Spielraum!» ............................................................... Der Frauenstreik – von mir aus können wir auch Kundgebung, Aktionstag oder schlicht Fest sagen – hält nicht lange vor oder verändert viel. Die letzten 28 Jahre haben es gezeigt. Nur wenige riskieren tatsächlich etwas bei diesem Streik, viele nehmen oder erhalten sogar ein paar Stunden frei vom sich anbiedernden Arbeitgeber (sonst müsste man ja noch mit den Frauen über ihr militantes Vorgehen diskutieren). Nach dem Streik geht es weiter wie zuvor: Gleiche ungleiche Lohnpolitik, null Support betreffend

Familienbetreuung, kein Vaterschaftsurlaub und von wegen #metoo, doch nicht bei uns! Lassen wir die Frauen etwas streiken, dann sind sie danach wieder zufrieden. Ich erinnere mich, ich war 1991 als 30-Jährige dabei. Frau fühlt sich mutig und stark im Kreise von vielen Gleichgesinnten, eine regelrechte Aufbruchsstimmung beflügelt: «Hey, wir können die Welt verändern, wenn wir zusammenhalten.» Aber im Alltag entpuppt sich das als Illusion. Dass wir gemeinsam stark sind, wäre schon richtig, aber wieder daheim in der eigenen Arbeits- und Lebenssituation ist jede Frau selber gefordert. Im Alltag entscheidet sich, ob wir stark genug sind – ja, ob uns die Sache wichtig genug ist – für Frauenrechte einzustehen, auf die eigene Gleichberechtigung und die anderer Frauen zu pochen und damit Konflikte heraufzubeschwören und auszuhalten. Rosa Parks lässt grüssen und die hatte einen ganz anderen Widerstand herausgefordert. Im Alltag stehen dann die coolen Frauen vom Frauenstreik nicht neben uns und feuern uns an. Da kommt uns nur Widerstand entgegen, auch von Frauen, die sich in ihrer Rolle bedrängt fühlen oder sich lieber der Männerwelt anpassen. «Was tust du so zickig, du bist anstrengend.» Oft sagen wir dann lieber «Isch jetzt scho guet», obschon überhaupt nichts gut ist – die typische Redewendung von Frauen, wenn wir keinen Mut haben, Konflikte auszutragen, aber eigentlich frustriert von den Vorgängen sind. Und von wegen Frauensolidarität machen wir uns besser keine falschen Hoffnungen. Wenn Frau will, steht alles still. Ich glaube daran, aber nur aus eigenem Antrieb, wenn ich selber dazu bereit bin, alleine hinzustehen und Konflikte auszuhalten. Jeder Tag bietet mir meinen Spielraum – grenze ich mich selber ein oder erweitere ich meinen Radius? Die Entscheidung liegt bei mir. Jeder Tag ist Tag der Frau!

................................................... von livia häberling

I

ch bin heute in Zürich am Frauenstreik. Doch am Streiken bin ich nicht, demonstrieren trifft es besser. Ich verweigere nicht die Arbeit, sondern beziehe einen Ferienhalbtag. Meine Pendenzen bleiben nicht liegen, sie werden trotzdem erledigt. Mit anderen Worten: Meine Abwesenheit tut niemandem weh. Ich helfe also mit, dass auf der Redaktion alles wie immer läuft – während ich in Zürich dafür demonstriere, dass die Dinge anders laufen, als sie bisher immer gelaufen sind. Ein Widerspruch? ...............................................................

«Die Wirkung des eigenen Handelns zu antizipieren, kleinzureden und anzuzweifeln ist für Frauen geradezu symptomatisch.» ............................................................... In den letzten Wochen wurde viel über den Streik geschrieben. Über die Frauen und über ihr Umfeld, in dem sie sich bewegen. Wie mit der StreikSituation umgegangen wird, hängt vom Arbeitgeber ab: Der Nationalrat macht eine viertelstündige Pause, die Stadt Zürich lädt die Angestellten zu einem einstündigen Streik-Café ein, und in der Stadt Uster ist von 10 bis 13 Uhr gar offizielle Streikzeit. Darüber, was arbeitsrechtlich drinliegt, wurde ausgiebig berichtet, und bald wurden kritische Stimmen laut. Einige befürchteten, durch die Kompromissbereitschaft gerate der Streik zur weichgespülten Farce. Es hiess, der Bewegung fehle der rebellische Geist, der Mut, die Risikobereitschaft. Und immer und immer wieder, da hiess es: «Ein Streik muss wehtun, sonst nützt er nichts.»

Zum Ägerisee und auf den Raten Ausflug der Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zum Seewadel Am Donnerstag, 6. Juni, um 10 Uhr trafen sich unternehmungslustige Bewohnerinnen und Bewohner des «Seewadel», sechs Zivildienstleistende, vier Chauffeure, vier freiwillige Helferinnen und Helfer und zehn Begleitpersonen zum alljährlichen Bewohnerausflug, diesmal führte er in den Kanton Zug. Petrus hatte es gut gemeint. Leicht bewölkt und die Temperaturen sehr angenehm – optimale Verhältnisse für die Reisegesellschaft. Fredy Kunz fuhr mit dem Aemtlercar voraus und bestimmte die Reiseroute. Es ging über Mettmenstetten, Uerzlikon, Baar, Unterägeri, Oberägeri, Rothenthurm zum Restaurant Raten. Dort wurde die Gesellschaft bereits von den zwei Alphornbläsern Othmar und Meiri Abegg aus Rothenthurm erwartet. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich sehr über diesen musikalischen Empfang. Im wunderschönen neuen Anbau des Restaurants Raten durften alle Platz nehmen. Im Saal spielte bereits das Handorgelduo Fronalp ein fröhliches Musikstück. Leider war der Himmel in der Zwischenzeit verhangen und die Sicht zum Ägerisee getrübt, sodass die Panoramafenster ihren eigentlichen Zweck nicht ganz erfüllen konnten. Der guten Stimmung schadete dies jedoch nicht.

Genossen die Fahrt und hatten einen Riesenspass - Seewadler Seniorinnen und Senioren. (Bild zvg.) Dank des Sponsorings des Lionsclubs Knonaueramt kamen alle in den Genuss eines sehr feinen und wunderbar hergerichteten Menüs. Nach Spargelsuppe und Luzerner Chügelipastetli musste entschieden werden, ob der geplante Spaziergang am Ägerisee stattfinden wird. Verschiedene Wetterprognosen kündigten für den Nachmittag Regen an. So blieb die Gesellschaft im Ratensaal und genoss weiterhin die Handorgel- und Alphornklänge. Einige schwangen, animiert durch die lüpfige Musik, das Tanzbein und

andere spielten Karten. Zum Teil waren sie so im Spielfieber, dass sie sich kaum, durch den zu einem späteren Zeitpunkt servierten Kaffee mit Kuchen, unterbrechen liessen. Einige Bewohnerinnen und Bewohner wagten sich, trotz leichten Regens, auf die Aussichtsterrasse. Die Stimmung war ausgelassen und die Zeit verging für alle wie im Flug. Um 15.30 Uhr spielten die Alphornbläser zum Abschied noch ein paar schöne Melodien auf dem Parkplatz während die Reisegruppe sich

zur Abfahrt in Richtung Haus zum Seewadel bereit machte. Über Sattel, Oberägeri und Zug brachten die vier Chauffeure alle wieder sicher nach Hause. Einer der Ausflügler aus dem Seewadel meinte beim Verabschieden: «Einen solchen Ausflug könnten wir doch jeden Sonntag zusammen unternehmen!» Das war das schönste Kompliment an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, an die Zivildienstleistenden, Chauffeure und Organisatorinnen. (pd.)

Auch mein Streikeinsatz tut niemandem weh. Ist er deshalb nutzlos? Nein. Ich demonstriere nicht, d a m i t es schmerzt, sondern w e i l es schmerzt: Zu sehen, dass es Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, die nicht erklärbar sind. Zu sehen, dass traditionelle Frauenberufe oft unterbezahlt sind. Zu sehen, dass sexuelle Belästigungen von Frauen in gewissen Kreisen noch heute die Regel statt die verwerfliche Ausnahme sind. Zu sehen, dass all das geduldet wird – trotz gesetzlicher Grundlage. Diese Ungerechtigkeit schmerzt, deshalb demonstriere ich dagegen. Und gegen Aussagen wie «auf lange Sicht ändert sich sowieso nichts» oder «mit einem Streik lassen sich die Probleme nicht lösen» demonstriere ich ebenfalls. Über Bedürfnisse hinwegzusehen, die Wirkung des eigenen Handelns zu antizipieren, kleinzureden und anzuzweifeln, oder sogar auf das Engagement zu verzichten, ist für Frauen geradezu symptomatisch. Lieber man resigniert vorher, statt später möglicherweise zu scheitern. Ähnlich fragwürdig ist der Einwand, ein Streik nütze nur, wenn er weh tue – und so, wie heute gestreikt werde, schmerze das niemanden. Die Aussage bedient ein weiteres problematisches Denkmuster: Die – oftmals weibliche – Unart, Erfolg und Misserfolg des eigenen Handelns an der Reaktion des Gegenübers abzuleiten. Frauen, die die Wirkung des Streiks am Schaden der Bestreikten messen, untergraben die eigene Urteilsfähigkeit. Statt selber Massstäbe zu setzen, machen sie sich abhängig – und torpedieren letztendlich ihre Gleichberechtigung. Unabhängigkeit ist Kopfsache – nicht nur, aber auch. Gerade dort hält sich die Ungleichheit mit verstaubten Denkmustern besonders hartnäckig. Der Frauenstreik schafft für diese Abhängigkeiten ein öffentliches Bewusstsein. Alleine das macht ihn für mich unterstützenswert.

Unterstützung für Ades Etwa 25 000 Mitglieder des RotaryClubs trafen sich vom 1. bis 5. Juni in den Messehallen Hamburgs. Aus insgesamt 170 Ländern sind sie zu ihrem fünftägigen Weltkongress in der Hansestadt angereist. Gemäss dem Aufruf «take action – together» lancierten die Rotary Clubs Lübeck-Burgtor und Zürich-Oberland eine mögliche Antwort auf den Klimawandel durch den Einsatz von Solar- und Energiesparkochern in Madagaskar. Vorbild ist die schweizerische NGO Ades mit Sitz in Mettmenstetten. Auf Madagaskar, der viertärmsten Insel der Erde, verbreitet Ades seit 2001 mit grossem Erfolg das energieeffiziente Kochen mit Solar- und Sparkochern. Unterstützt wird die Organisation dabei u.a. von verschiedenen Rotary Clubs in Europa. Ein aktuelles Rotary-Global-Grant-Projekt auf Initiative des Rotary Clubs Zürich-Oberland, im Volumen von zirka 200 000 Euro, sieht eine Lieferung für 10 000 energiearme Kocher für madagassische Familien vor. Damit wird unter anderem zum Schutz von Tropenwäldern und Biodiversität, zur Vermeidung von Gesundheitsschäden durch Rauchentwicklung beim Kochen und zur Reduzierung der Armut durch Einsparung von Zeit und Ausgaben bei der Beschaffung von Brennmaterial beigetragen. Weiter dient die massive Reduktion von CO2 dem Klimaschutz. Jährlich werden mit einem Kocher über 3 Tonnen CO2 eingespart. Infos unter www.adesolaire.org.


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15 prestigeträchtige Preise gewonnen Mit «FAR: Lone Sails» hat die Videospieleschmiede Okomotive einen Grosserfolg gelandet Die Spieleschmiede Okomotive wurde 2017 vom Knonauer Goran Saric und Don Schmocker gegründet. Mit ihrem Erstlingswerk «FAR: Lone Sails» feiern sie einen Grosserfolg. Nach dem Computer ist das Spiel im April auch für Playstation und Xbox erschienen, im Herbst folgt die vielversprechende Version für den Nintendo Switch. ................................................... von salomon schneider Der Deutsche Computerspielpreis ist der prestigeträchtigste Videospielpreis im deutschsprachigen Raum. Als bestes internationales Spiel waren die Multimillionenprojekte «God of War», «Marvel’s Spider-Man» zusammen mit «Far: Lone Sails» nominiert. Obwohl der Preis schlussendlich an «God of War» ging, konnte sich das aus sechs Personen bestehende Team von Okomotive freuen: Bereits ihr erstes Spiel, mit minimalem Budget entwickelt, konnte mit den weltweit ambitioniertesten Spielen mithalten.

Stimmung statt Worte «FAR: Lone Sails» kommt dabei ganz ohne Worte aus. Mystische Musik, eine wunderschön gezeichnete Endzeitwelt und einfache Bewegungen machen das stimmungsvolle Spiel aus. Die ungewöhnliche Heldin Lone steht dabei zu Beginn am Grab ihres Vaters, neben einer zerstörten Stadt. Allein macht sich Lone auf die Suche nach anderen Überlebenden – und zwar in der Okomotive, einem futuristischen Steampunk-Fahrzeug, das ihr Vater zurückgelassen hat. Der Entwickler Goran Saric erläutert: «Wir arbeiten sehr viel mit Einsamkeit. Lone und das Fahrzeug funktionieren dabei symbiotisch und wachsen zu einer Einheit zusammen, da beide ohne den anderen nicht überleben können. Des-

Videospieldesigner Goran Saric aus Knonau hat mit seinem ersten Spiel «FAR: Lone Sails» einen Grosserfolg gefeiert. halb lebt das Spiel grösstenteils von der Atmosphäre, die aus einer Kombination von stimmungsvoller Musik, gezeichneten Hintergründen und dreidimensionaler Grafik besteht und von der Beziehung zwischen Lone und der Maschine.» Die Spielmechanik von «FAR: Lone Sails» funktioniert so, dass die Okomotive nur indirekt gesteuert wird. Anstatt ein Steuerrad zu bedienen, müssen Reparaturen durchgeführt und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Dadurch entsteht ein packender Spannungsbogen. Man will einfach mehr erfahren, über diese faszinierende Welt, die immer wieder mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

Ein schwieriges Projekt Hinter der stimmungsgeladenen Spielerfahrung stehen jedoch Jahre Arbeit. Goran Saric: «Am Anfang der Entwicklung stand die Idee, ein Spiel zu entwickeln, in dem Mensch und Maschine so eng voneinander abhängig sind, dass sie als eins wahrgenommen wer-

Das Mädchen Lone macht sich in «FAR: Lone Sails» mit einer Steampunk-Lokomotive auf, um in einer zerstörten Endzeitwelt Leben zu finden. (Bilder Salomon Schneider)

den. Don hat als Bachelorarbeit mit FAR begonnen. Während des Masters haben wir dann die Entwicklung vorangetrieben. Wir sind ein super Team. Don ist hauptverantwortlich für den künstlerischen Teil, meine Kernkompetenz ist die Technik. Da wir beide vorher noch nie ein ganzes Videospiel erschaffen hatten, sind wir immer wieder auf unüberwindbar scheinende Hindernisse gestossen. Gemeinsam konnten wir aber immer Lösungen finden und einander auch motivational unterstützen, wenn einer den Glauben ans Gelingen des Projektes zu verlieren drohte. Die überwältigende Mehrheit der angefangenen Videospielprojekte wird im Laufe des Prozesses aufgegeben. Wir sind deshalb besonders stolz, dass wir es nicht nur fertiggestellt, sondern auch hervorragende Kritiken erhalten haben.»

Mit dem Publisher kam der Leistungsdruck Mit Mixvision fanden die Jungs von Okomotive einen Publisher, der früh

Sind Computerspiele gefährlich? Ob Handys, Konsolen oder Computer, für fast alle digitalen Geräte gibt es Spiele – seit dem Beginn der digitalen Technologie. Videospiele führen immer wieder zu kontroversen Diskussionen. Was auch immer man von ihnen hält, sie existieren und bleiben omnipräsent. Digitale Spiele sind mit der Teilnahme am Verkehr vergleichbar. Es kann gefährlich sein, muss aber nicht. Eine weitere Parallele zum Verkehr ist, dass Videospiele ähnlich kontrovers diskutiert werden wie öffentlicher Verkehr, Dieselautos und vorbeiflitzende Velofahrende. Differenzierte Meinungen sind in Diskussionen über Verkehr ebenso selten wie in der Game-Debatte; viel häufiger sind emotionale Urteile. Der Knonauer Game-Designer und Zhdk-Dozent Goran Saric setzt sich seit Jahren mit digitalen Spielewelten auseinander: «Grundsätzlich gilt für digitale Spiele dasselbe wie für analoge Spiele. Sie können lehrreich sein, einen wichtigen Beitrag zur Emotionsregulierung leisten, Spass machen, Teamfähigkeiten fördern, die Aufmerksamkeit steigern und zu Erfolgsgefühlen führen, die im realen Leben leider viel zu oft ausbleiben. Gleichzeitig bergen Spiele aber auch Gefahren, vor allem im Suchtbereich. In manchen Videospielen werden bewusst Sucht-

mechaniken eingebaut, ähnlich wie in Spielcasinos. Wie in der Filmindustrie gibt es zudem gewaltverherrlichende Videospiele.»

Eltern sollten mit ihren Kindern über Videospiele sprechen Goran Saric hält es für wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern über ihr Gameverhalten sprechen – wie über jeden anderen Medienkonsum: «Verbote sind meistens kontraproduktiv – da gerade für Jugendliche das Verbotene attraktiv ist. Wer sich damit auseinandersetzt, weshalb dem eigenen Kind welche Spiele gefallen, kann nicht nur Wertvolles über sich und seine Kinder lernen, sondern auch die Bindung stärken. Bei Süchtigen können Videospiele ähnliche Wirkungen wie Drogen hervorrufen. Wer mehr Zeit in der Spielewelt als in der Realität verbringt, findet sich einen Grossteil seiner Zeit in einer Traumwelt wieder. Träume sind richtig und wichtig. Wer jedoch mehr Zeit in einer Traumwelt als in der Realität verbringt, hat Probleme mit seinem Leben. Der Effekt einer Gamesucht ist, dass Menschen sich in der Traumwelt besser fühlen als in der Realität und deshalb immer mehr dorthin ausweichen. Menschen, die dort angelangt sind, kommen ohne Hilfe von aussen oft nicht mehr aus der Traumwelt heraus – und wie bei jeder Suchtproblematik wirkt professionelle Hilfe meistens nachhaltiger als ein erzwungenes Aufhören.»

Das ungenutzte Potenzial von Videospielen Es sind jedoch nicht nur Kinder und Jugendliche, die sich für Videospiele interessieren. In Deutschland waren 2018 nur 25 Prozent aller Videospieler unter 20 Jahren alt. Durchschnittlich spielte jeder Deutsche 32 Minuten Videospiele. Werden für das Knonauer Amt vergleichbare Zahlen angenommen, verbringen Säuliämtler täglich rund 30 000 Stunden mit Videospielen. Sie machen dies freiwillig, weil sie Spass daran haben. Spieler bauen dabei komplexe Welten auf, schulen ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeiten oder üben sich in Teamarbeit. Könnte nur ein Drittel der 30 000 gespielten Stunden für die Lösung realer Probleme und Fragestellungen umgeleitet werden, wäre dies, als würden 1200 Säuliämtler jeden Tag aktuelle Fragestellungen lösen – in Freiwilligenarbeit. Die rege Beteiligung an Zukunftswerkstätten der Gemeinden zeigt immer wieder, dass die Bevölkerung gerne Zeit investiert, um die Zukunft mitzubauen. Um das Potenzial von Spielen optimal nutzen zu können, müsste jedoch ein Säuliämtler Onlinespiel entwickelt werden, in dem digital reale Probleme gelöst werden könnten, beispielsweise im Energiebereich. Auch dies wäre eine Möglichkeit, das Säuliamt als Leuchtturmregion zu positionieren. (sals)

das Potenzial des Projekts erkannte und das Spiel herausbringen wollte. «Plötzlich standen wir stark unter Druck. Da das Spiel von der Atmosphäre lebt, mussten wir sehr schnell über das Spiel ein zehnminütiges Video produzieren, um den Publisher zufriedenzustellen und das Spiel der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Wir waren extrem unerfahren und wussten primär, dass das Spiel bewegende Stimmungen erzeugen soll. Welche Stimmungen wir genau transportieren wollten, wussten wir jedoch nicht – dies ist beim neuen Projekt anders, an dem wir momentan arbeiten. Wir haben auch viel Lehrgeld bezahlt. Beispielsweise ist es sehr kompliziert, ein Spiel für Konsolen zu adaptieren. Gerade die bürokratischen Hürden haben wir unterschätzt.» Im Mai 2018 erschien FAR für PC und Mac. Im April dieses Jahrs ist das Spiel für Xbox und PS4 erschienen. Im August kommt dann die Fassung für den Nintendo Switch. Mittlerweile wurde das Spiel 120 000 Mal für PC und Mac verkauft und für Konsolen 20 000 Mal. «Steam ist unsere Hauptverkaufsplattform. Wir sind mit den Verkaufszahlen sehr zufrieden, haben auch zahlreiche gute Kritiken erhalten und Awards gewonnen. » Das Team von Okomotive hat für die Entwicklung von «FAR: Lone Sails» vieles auf eine Karte gesetzt und ein neues Konzept riskiert. «Viele Spieledesigner geben irgendwann auf, da die letzten zehn Prozent des Herstellungsprozesses 90 Prozent der Zeit benötigen», erläutert Goran Saric, «ich habe FAR sicher 100 Mal durchgespielt, um die letzten Details zu verbessern. Wir haben unglaublich viel gelernt, bei der Entwicklung des Spiels und auch manche unangenehme Managementanzeige

entscheidung getroffen. Die Awards und die guten Kritiken haben uns gezeigt, dass wir etwas Grosses geschaffen haben.»

Eine wachsende Spieleschmiede Zum Ende des Projekts haben sechs Personen für Okomotive an FAR gearbeitet. In derselben Konstellation hat der Entwickler auch die Arbeit am neuen Spiel begonnen, das Ende 2020 erscheinen soll. Goran Saric: «An FAR haben wir unglaublich viel gearbeitet und gefeilt. Das nächste Spiel soll mindestens vergleichbar gut werden. Wir wollen uns aber nicht verheizen, weshalb wir gerne noch zwei zusätzliche Personen ins Boot holen wollen.» Okomotive wird das neue Spiel an der Gamescom 2019 Investoren und Publishern präsentieren.

persönlich Knonauer Gamedesigner Nach der Lehre als Informatiker arbeitete Goran Saric vier Jahre auf dem Beruf, bis er sich entschied, die Berufsmittelschule zu absolvieren. Anschliessend studierte er Gamedesign an der Zhdk, bis zum Masterdiplom. Gegen Ende des Masterstudiengangs gründeten er und sein Studienfreund Don Schmocker die Firma Okomotive und sie begannen «FAR: Lone Sails» weiterzuentwickeln, für das Don als Bachelorarbeit das Konzept verfasst hatte. Seit Februar 2018 arbeitet Goran Saric als Assistenzdozent an der Zhdk. (sals)


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Freitag, 14. Juni 2019

Magie zum Jubiläum

buch-tipp

Unter dem Motto «Senevita verzaubert» feiert die Pflegeheimgruppe ihr dreissigjähriges Bestehen. Philipp Zemp gründete vor 30 Jahren die Senevita AG mit dem Anspruch, das schlechte Image vieler Alters- und Pflegeheime mit der damals gelebten Kultur «warm und satt» durch ein bedarfsgerechtes und hotelähnliches Angebot mit Wahlmöglichkeiten nachhaltig zu verbessern. Heute beschäftigt das Unternehmen über 4000 Mitarbeitende und 220 Lernende, die sich um ebenso viele Bewohnende und Spitexkunden an insgesamt 53 Standorten kümmern. Das Jubiläum wurde am Dienstag in der Senevita Obstgarten in Affoltern mit einer Zaubershow von Dominik Zemp, Sohn des Gründers der Senevita, gefeiert. «Meister Dominik», wie er sich gern selber nennt, bescherte den Bewohnerinnen und Bewohnern mit seiner Zaubershow einen magischen Nachmittag. Er liess einen Fünfliber in seinen Händen verschwinden, verknotete auf mysteriöse Weise mehrere Seile miteinander. Immer wieder holte er Menschen aus dem Publikum auf die Bühne und be-

................................................... von yvonne wüthrich, bibliothek mettmenstetten

30 Jahre Senevita mit Zaubershow von Dominik Zemp

Wie macht er das? Zauberer Dominik Zemp lässt Tische durch den Raum schweben. (Bild Stefan Schneiter) zog diese in seine Zaubereien mit ein. Einer Frau entlockte er eine Zwanzigernote, die später auf unerklärliche Weise in einer echten Zitrone wieder auftauchte. Unter den Händen eines der Gäste verwandelte sich ein Kaffeelöffel unversehens in einen grossen Schöpflöffel, und aus einem ertasteten Schwamm wurde plötzlich ein Da-

menschuh. Höhepunkt der Show war ein Tisch, der buchstäblich durch Zauberhand bewegt durch den Raum schwebte. Beim anschliessenden Zvieri mischte sich der Zauberkünstler unter die Bewohnerinnen und Bewohner und führte seine Zaubereien direkt unter ihren staunenden Augen durch. (sts)

Statt Ballone flogen Brieftauben

200 Personen am ökumenischen Pfingstfest in Mettmenstetten Was haben Babuschka-Puppen, Pfingstrosen, Gänse und Tauben mit Pfingsten zu tun? Am ersten Pfingstfest schickte Jesus seinen Jüngern und Anhängern eine Kraft, die durch ein starkes Brausen daherkam und zuerst erschreckte. Diese Kraft bewirkte, dass alle einander verstanden, obwohl sie ganz unterschiedliche Sprachen redeten. Pfingsten ist also auch ein Fest der Verständigung und damit des Friedens. Die bemalten Babuschka-Puppen kann man aufmachen und darin befindet sich eine genau gleiche Puppe und darin nochmals eine. Ein Symbol dafür, dass in allem die gleiche göttliche Kraft wirkt, wir alle sind Gottes Kinder, ob Katholiken, Protestanten, Moslems oder Buddhisten. Warum gibt es da noch Streit und Krieg? Die Erklärung dafür gab die Geschichte von den Hof-Gänsen, die jede Woche eine Parade abhielten, an der der Obergänserich in seiner Rede davon erzählte, wie ihre Vorfahren durch die ganze Welt geflogen seien. Applaus, aber keine Gans schickte sich an, selber zu fliegen. Sie waren zu fett und zu träge. Nicht so die 17 Brieftauben, die statt Luftballone gegen den Himmel stiegen und nach einigen Ehrenrunden Richtung Unterägeri verschwananzeige

«Grossmutters Haus» Die Geschichte «Grossmutters Haus» von Thomas Sautner wird aus der Sicht einer jungen Frau namens Malina erzählt. Diese wohnt in einer Stadt. Als ehemalige Studentin verdient sie ihr Geld zurzeit mit Kellnern und der Arbeit in einer Bücherei. Sie liest gerne und verliert sich dabei zwischen den Buchdeckeln. Dort findet sie sich in einer anderen Welt und kann dem Alltag entfliehen. Eines Tages erhält sie ein Paket von ihrer tot geglaubten Grossmutter. Ein Paket voller Geld mit der Nachricht: «Anbei ein paar Zetteln mit Nullen drauf. Es grüsst Dich Deine Grossmutter Kristyna.» Von Neugier gepackt macht sich Malina auf, die Grossmutter zu suchen. Diese lebt allein und zurückgezogen in einem abgelegenen wunderschönen Haus mit herrlich duftendem Garten mitten im Wald. Ein schöner und geheimnisvoller Ort. Doch die Kristyna-Oma ist alles andere als eine «normale» Grossmutter. Sie ist eine vor Lebenskraft strotzende ältere Frau, die es faustdick hinter den Ohren hat. Sie ist ein klein wenig ausgeflippt und schert sich nicht darum, was andere von ihr denken. Sie nennt sich «Herstellerin und Vertreiberin von Tabakspezialmischungen». Malina macht ein paar Tage Urlaub bei ihr und lernt währenddessen die sonderbarsten Besucher kennen. Bei vielen Gesprächen, bei denen die Tabakspezialmischungen ausprobiert werden, eröffnet Kristyna Malina eine ganz andere Welt. Die Grossmutter hilft ihr ganz unkonventionell, die Wirklichkeit mit anderen Augen zu sehen, offen zu sein für neue Perspektiven. Dem österreichischen Autor Thomas Sautner ist es gelungen, eine amüsante Geschichte zu erzählen, der es nicht an Tiefgang mangelt. Er lässt

uns eintauchen in die fabelhafte Welt der Kristyna-Oma. Poetische Gedanken wechseln sich ab mit einfachem, manchmal auch etwas deftigem Humor. Er schreibt Sätze, bei denen Yvonne Wüthrich. man nicht weiss, soll man sie lang(Bilder zvg.) sam lesen und sich diese auf der Zunge zergehen lassen oder schnell weiterlesen, wie im Rausch, um dann nochmals von vorne beginnen zu können. Denn nach dem Ende des Buches würde man gerne noch weitere Geschichten von diesen beiden einmaligen Frauen lesen.

«Grossmutters Haus» von Thomas Sautner, Picus Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-7117-2076-4.

zwischen-ruf Tauben fliegen lassen am ökumenischen Pfingstfest in Mettmenstetten. (Bild zvg.) den. Sie nahmen die Begeisterung und die Wünsche nach Verständigung und Frieden der Anwesenden mit und verteilten sie in der Atmosphäre. Die Pfingstrosen sind die einzigen Rosen, die keine Dornen haben. Nach einer Legende soll Ruth, eine Anhängerin von Jesus, in ihrem Rosengarten geweint haben, als sie von der Kreuzigung Jesu erfuhr. Als ihr ein Jünger dann aber vom Pfingstfest berichtete, verschwanden alle Dornen (Waffen) an ihren Rosen. Die Begeisterung war auch erlebbar bei den Liedern des

Gospelchors Affoltern unter der Leitung von Annette Bodendörfer. Die Kollekte war bestimmt zur Förderung des Verständnisses und des Friedens zwischen Palästinensern und Juden, in dem Land, in dem der Pfingstgeist zum ersten Mal wehte. Nach dem Gottesdienst gab es statt der üblichen Gerstensuppe erstmals Kartoffel-, Rüebli- und grünen Salat mit Würsten. Gelebte Verständigung, gemeinsamer Einsatz für ein gutes Projekt und ein gemütliches Beisammensein. Paul Leuthold

Angst vor Polizei-Post Es war ein Montagmorgen, und ich war in Eile. Mit dem Auto. Kam von Deutschland und wollte um halb zehn in Bonstetten sein. Wegen meiner Pilates-Lektion. Doch jetzt vor den Schaffhausener Tunnels ein Stau. Gaanz laangsaaam rückte ich vor und dann sah ich es – auf der Gegenseite zwei stehende Autos. Ein Streifenwagen kam gerade angefahren, Polizisten stiegen aus und redeten mit einem Fahrer. Ich zuckelte weiter. Das erste Tunnel kam. Ich fuhr durch, das zweite kam, doch was war das: Rote Ampel! Soll ich überhaupt weiter berichten? Ich fuhr rechts ran, da war aber wenig Platz, eigentlich nur für mich. Zwei Autos überholten mich, der eine Fahrer sah zu mir rüber und zuckte mit den Schultern. Ich hinterher. Und kombinierte: Die sperrten den Tunnel für anfahrende Hilfsfahrzeuge, evtl. Abschleppwagen. Krankenwagen war unwahrscheinlich. Es war nur ein Auffahrunfall. Jedenfalls dachte ich im Weiterfahren (vor mir Autos, hinter mir Autos): «Die Warnung war frisch. So schnell kann gar keine Hilfe im Tunnel sein. Also ist er frei.» Ausserdem war ja die Gegenfahrbahn, um die es ging, frei. Kein Auto kam uns entgegen, und das war ja das Wichtigste. Wir störten im Prinzip nicht, aber Herrschaft nochmal, diese roten Ampeln störten schon. Ob ich doch halten sollte?

Furchtbare Blitze O Gott, was war das plötzlich?! Es kamen Blitze, ausgelöst von der linken und rechten Tunnelwand. Furchtbare

Blitze, wie Feuer! Da aber konnte ich erst recht nicht halten. Mitten im Blitz drin??? Ich gab Gas. Die paar Autos vor mir und hinter mir ebenfalls. Nur raus! Endlich Tageslicht. Aufatmen. Im Radio hiess es später, dieser Tunnel sei für eine halbe Stunde gesperrt worden.

Was liegt im Briefkasten? Nun das tägliche Zittern bei der Öffnung des Briefkastens. Die Angst vor einem Brief von der Schaffhauser Polizei. Die Angst vor einem Riesen-Strafzettel. Oder einer Verwarnung. Oder einer Vorladung. Ich bereute ja schon im Tunnel mein Verhalten. Rot heisst Stop – ist doch logisch. Und dass die vor mir und hinter mir durchfuhren, hätte mich nicht beeinflussen dürfen. Falsches darf man niemals nachmachen. Oh – ich bereue es bis heute. Gestern dann der Brief. Auf dem Umschlag ein fett gedrucktes Schaffhauser POLIZEI. Sofort öffnen oder später? Zuerst was trinken. Sich bzw. mich sammeln. Nach dem Gedanken: «Ich hab einen Fehler gemacht und steh dafür ein» nahm ich den Brieföffner zur Hand. Hä? Was stand da? Signalisierte Geschwindigkeit 80 km/h, gemessene Geschwindigkeit 86 km/h; Geschwindigkeitsüberschreitung nach Abzug der Toleranz: 1 km/h. Ein anderes Datum und ausserorts. He, ich hab gar nichts Schlimmes gemacht, ausser dass ich 1 km/h zu schnell gefahren bin … Noch nie hab ich eine Busse lieber bezahlt als diese! Ute Ruf


Serie

Freitag, 14. Juni 2019

Aeugst wird in der Nachkriegszeit neu gebaut Serie einst und jetzt: Das abgelegene Bauerndorf wird zur bevorzugten Wohngemeinde Aeugst ist vermutlich als einzige Dorfsiedlung des Bezirks seit keltischer Zeit ununterbrochen besiedelt worden. Von Vorteil war diesbezüglich ausgerechnet das gegenüber dem Reppisch-, Jonen- und Reusstal rauere Klima. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich das Dorf baulich von Grund auf verändert. ................................................... von bernhard schneider Die Gemeinde Aeugst umfasst heute die Dörfer Aeugst, Müliberg und Aeugstertal, die Weiler Wängibad und Habersaat sowie zahlreiche kleinere Siedlungen. Welches Haus am ältesten ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, denn die alten Häuser haben bei Umbauten Aussehen und Charakter unter Umständen grundlegend verändert. Die Entwicklung der Siedlungen hingegen lässt sich einigermassen nachzeichnen.

Erste Siedlungen Der älteste Fund in Aeugst, ein Abfallprodukt einer Klinge aus Silex, stammt aus der Mittelsteinzeit und ist somit 8000 bis 12 000 Jahre alt. Silex, ein Feuerstein, stammte aus den Lägern oder von noch weiter hier. Vielleicht war er von Händlern hierhergebracht worden, vielleicht weilte der Eigentümer des Steins vorübergehend in Aeugst. Seit der Bronzezeit, vor gut 3000 Jahren, ist Aeugst durchgehend besiedelt. Aus der Römerzeit ist ein Strässchen unterhalb der Kirche bekannt. Gebäudespuren stammen von einer kleinen Siedlung, die bei einer heute noch existierenden Quelle gebaut wurde. Flurnamen im Weiler Müliberg weisen ebenfalls auf römische Ursprünge hin. Möglicherweise wurde dieser kleine Pass aus militärischen oder wirtschaftlichen Gründen überwacht, was zur Entstehung einer kleinen Siedlung führte. Der Name des Dorfes Müliberg ist auf jeden Fall wesentlich späteren Ursprungs und könnte mit der Aumüli in einem Zusammenhang stehen: Die Affoltemer überquerten den «Müliberg» auf dem Weg zur Mühle. Diese Erklärung liesse vermuten, dass nur ein loser Siedlungszusammenhang zwischen der römischen und der neuzeitlichen Siedlung bestand. Als ab dem 5. Jahrhundert alemannische Stämme ins Gebiet zwischen Albis und Reuss eindrangen, war ihnen Aeugst offenbar zu abgelegen. Sie gründeten rundherum Siedlungen, aus welchen die heutigen Dörfer entstanden, während in Aeugst die keltisch-römische Bevölkerung mehr oder weniger unbehelligt blieb und sich erst im Lauf der Jahrhunderte mit den alemannischen Zuwanderern verschmolz.

Das Dorfzentrum von Aeugst hat einen unverwechselbaren Charakter, trotz der starken baulichen Erneuerung in den letzten 50 Jahren. (Bilder Bernhard Schneider) Jahr 1400 von den Herren von Hünenberg an Johannes Meyer von Knonau verkauft wurde. Die Familie Meyer von Knonau übersiedelte im 14. Jahrhundert aus ihrem Herkunftsdorf nach Zürich und schaffte den Aufstieg in die städtische Elite. Das älteste Gebäude im Habersaat wurde gemäss Gebäudeversicherung 1598, vermutlich aber früher gebaut. Der Speicher gehört zum Hof, der 1666 erstmals Habersaat genannt wird. Auf der Nordostseite ist die Jahreszahl 1560 aufgemalt. Ist diese Jahresangabe korrekt? Falls ja, entspricht dieses Datum dem Bau des Speichers oder wurde Holz von einem abgebauten Gebäude verwendet? Die Fragen lassen sich so wenig beantworten wie die Frage, ob Breitmatt dem Familiennamen der Besitzer entsprechend im 17. Jahrhundert umbenannt wurde, oder ob es sich um eine neue Siedlung handelt, die anstelle der Breitmatt errichtet wurde.

Spätmittelalterliche Siedlungen Der Hof Chloster im Aeugstertal entstand vermutlich an der Stelle eines im 15. Jahrhundert aufgehobenen Beginenklosters. Möglicherweise baut das Haus auf dem Fundament eines mittelalterlichen Wohnturms auf. Wenn dem so wäre, hätte das «Chloster» den ältesten Ursprung aller Gebäude in der heutigen Gemeinde. Gemäss einem Beleg von 1359 handelte es sich beim «Chloster» um den untersten Hof der Siedlung «Borsikon». Die Gyger-Karte von 1659 zeigt drei Häuser, die mit «zum Chloster» bezeichnet werden, während im Plan des ersten Pfarrers von Aeugst aus dem Jahr 1666 das «Chloster» als «Hof Borsikon» bezeichnet wird. Die Bodenverdichtung der damaligen Gebäude war gering und alles, was verlassene Gebäude an noch

brauchbarem Baumaterial enthielten, wurde wiederverwendet, so dass es möglich ist, dass von spätmittelalterlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäude schon bald keine Spuren mehr existierten. Falls Borsikon und Breitmatt räumlich nicht exakt mit den späteren Siedlungen Habersaat und Chloster übereingestimmt haben, lässt sich dies daher nicht zwingend nachweisen. Denkbar sind auch Brandkatastrophen, die anlässlich des Neubaus der Siedlungen zu einem Namenwechsel führten. Eine mutmasslich spätmittelalterliche Siedlung ist das Wängibad, das erstmals 1412 als «Heilbrunnen» erwähnt wurde. Wie alt die Siedlung ist, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Es ist gut möglich, dass sie infolge der Entdeckung der Quelle gegründet wurde. Wie die anderen Weiler und die Einzelhöfe erlebte das Wängibad im Gegensatz zu den drei grösseren Siedlungen Aeugst, Müliberg und Aeugstertal keinen Bauboom.

Gemeindebildung Vor der Bildung der politischen Gemeinden bestanden zwei Körperschaften, die das Zusammenleben der Landbevölkerung der Zürcher Herrschaft regulierten: Die Zivil- und die Kirchgemeinde. Die Kirchgemeinde befand sich unter obrigkeitlicher Aufsicht, während die Zivilgemeinde insbesondere die Dreifelderwirtschaft regelte. Einzelhöfe bewirtschafteten den Boden in eigener Regie, ihre Bewohnerinnen und Bewohner waren daher ausschliesslich den Bestimmungen der Kirchgemeinde unterstellt. Vor der Gründung der Kirchgemeinde Aeugst 1667 waren Aeugst und Wengibad nach Mettmenstetten kirchgenössig, Müliberg und die Siedlungen im Reppischtal von Habersaat bis Aeugstertal nach Stallikon. Die Be-

Borsikon und Breitmatt Zwei Siedlungen, die im Frühmittelalter gegründet wurden, waren Borsikon und Breitmatt. Sie zeigen beispielhaft, dass Siedlungswandel in verschiedenen historischen Zeiten möglich war. Borsikon wurde sehr früh, im Jahr 883, erstmals als Porsinchova erwähnt. In der Offnung, der kommunalen Rechtsaufzeichnung für Borsikon und Breitmatt von 1412, wurden acht Höfe in Borsikon genannt. Zusammen bildeten die beiden Siedlungen eine Vogtei, die nach häufigen Besitzerwechseln unter regionalen Adligen im

völkerung der verschiedenen Teile der späteren Gemeinde Aeugst nahm viele Opfer an Geld und Fronarbeit auf sich, um die eigene Kirchgemeinde zu ermöglichen. Konflikte zwischen den Dörfern Müliberg und Aeugstertal auf der einen, Aeugst auf der anderen Seite entstanden erst nach der Bildung der gemeinsamen Kirchgemeinde, denn plötzlich war Aeugst nicht mehr eines von drei grundsätzlich gleichberechtigten Dörfern, sondern das namengebende Hauptdorf.

Selbstbewusstsein trotz Wachstum Von den 24 Häusern im Weiler Müliberg haben 1960 erst sechs bestanden. Vier weitere wurden zwischen 1961 und 1986 gebaut, nicht weniger als 14 seit 1987: Die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Häuser arbeiten meist auswärts, pendeln nach Zürich oder Zug. Im Hauptort Aeugst ist der Wandel nicht weniger deutlich erfolgt. Das damals älteste Bauernhaus, wohl 1550 gebaut, in der Breite 11 gelegen, wurde 1974 in verwahrlostem Zustand abgebrochen. Das älteste heute noch bestehende Haus, das Bauernhaus an der Oberdorfstrasse 12, stammt vermutlich aus dem Jahr 1648. Seit der ersten Besiedlung von Aeugst war Zu- und Wegwanderung immer ein bestimmender Faktor der baulichen Entwicklung. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Höhenlage und die damit verbundene tiefere Temperatur gegenüber den benachbarten Tälern die Erträge beeinträchtigt. So lange die Bevölkerung mehrheitlich von der selbst produzierten Nahrung lebte, hat dies das Wachstum der Bevölkerung beschränkt. Erst die Arbeitsplatzmobilität der Nachkriegszeit hat ermöglicht, in Aeugst über dem Nebel zu wohnen, ohne von den beschränkten landwirtschaftlichen Ressourcen abhängig zu sein. Das Wachstum in den einzelnen Siedlungen der Gemeinde ist dennoch schrittweise erfolgt, so dass jeder Teil der Gemeinde sein eigenes Selbstbewusstsein erhalten hat. Bisher erschienen: Vom Mehrgenerationenhaus zur modernsten Alterssiedlung – Wandel der Wohnformen (6. April 2018). Affolterns «Einkaufsmeile» ist belebt, aber nur tagsüber (25. Mai 2018). Maschwanden – seit acht Jahren ohne Restaurant (3. Juli 2018). OVA: Vom Untergang eines Traditionsbetriebes (9. November 2018). Als sich noch 800 Stimmberechtigte in den Affoltemer Kasinosaal drängten (11. Januar 2019). Als in Zwillikon das Feuer erlosch – die Stilllegung der Kehrichtverbrennungsanlage 1985 (5. Februar 2019). Vom Herr-

Dank der unter grossen Anstrengungen 1667 fertiggestellten Kirche wurde Aeugst zur selbstständigen Gemeinde. Hier führte zur Römerzeit ein Strässchen durch.

schaftssitz über die Filmkulisse und Flüchtlingshort zum Wohnobjekt – Villa Stehli in Obfelden (22. März 2019).

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forum

Turnfest-«Spirit» bewahren Nun ist es vorbei: «unser» Turnfest. Von langer Hand vorbereitet durfte Obfelden bei optimalem Wetter zwei unvergessliche Turnerwochenenden erleben. Was das Organisationskomitee da auf die Beine gestellt hat, ist bewundernswert. Unzählige Arbeitsstunden wurden in die genaue Planung und Umsetzung investiert. Regelmässig wurde die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand informiert. Und irgendwann im Mai wurde es erstmals sichtbar: In Obfelden gibt es 2019 etwas Aussergewöhnliches! Als «Chrampfer» im gelben T-Shirt (= Helfer) hatte man eine leise Ahnung, was für eine Organisation hinter all dem steckte. Was uns jedoch bei jedem Helfereinsatz sehr beeindruckte, war die Freude am gemeinsamen Schaffen. Jung und Alt, Gross und Klein, Alteingesessene und Neuzugezogene von Obfelden und auch von umliegenden Gemeinden haben zusammen Grosses bewirkt. Wir haben mitgefeiert, mitgenossen, waren einfach nur stolz, dass wir so tolle Leute im Dorf haben, welche von morgens in aller Hergottsfrühe bis spät in die Nacht für dieses Turnfest im Einsatz sind. Es wurden zahlreiche Ferienwochen eingesetzt, damit am Tag X alles perfekt bereit war. Das Thema im Dorf war für einmal: «Wann arbeitest Du?», «Wir hatten es beim Helfen total gut zusammen», «Man kennt alle Leute, so läss», «Eine tolle Stimmung, das Arbeiten macht Spass»! Herzlichen Dank dem grossartigen OK-Team, der Gemeinde Obfelden, den beteiligten Landwirten und Anwohnern für dieses einmalige Erlebnis, dass ihr uns allen ermöglicht habt. Die Erinnerungen an viele unvergessliche Stunden bleiben. Wir sind stolz, Obfelder zu sein – dieser Turnfest-«Spirit» soll noch lange weiter andauern! Agnes und Rolf Meili, Obfelden

Nur heisse Luft Populistische Symbolpolitik, Leserbrief vom 7. Juni. FDP-Präsident Alain Schwald schiesst in seinem Leserbrief zum zweiten Mal scharf gegen glp-Kantonsrat Ronald Alder und erwähnt angeblich umweltpolitische Vorstösse seiner Partei. Leider ist das nur heisse Luft, denn im Tagesgeschäft stimmt die FDP im Rathaus weiterhin konsequent gegen alle umweltpolitischen Vorstösse. Hier gleich drei aktuelle Beispiele aus den letzten beiden Sitzungen des Kantonsrats: Am 26. Mai stimmte die FDPFraktion gegen den Einbau einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Werkhofes Bülach. Ebenfalls am 26. Mai stimmte die FDP-Fraktion beim Energiegesetz gegen die Erfassung des individuellen Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser in Gebäuden mit mindestens drei Nutzeinheiten, was eine faire, verbrauchsabhängige Abrechnung ermöglichen wird. Am 3. Juni stimmten die FDP-Kantonsräte zusammen mit der SVP gegen einen Beitrag aus dem Lotteriefonds für den Einbau einer Heizung mit erneuerbarer Energie im Schützenhaus Albisgütli (Wärmepumpe, Erdsonde, Holzschnitzel oder Pellets) im Rahmen der anstehenden Renovation. Alle drei waren pragmatische Vorstösse im Interesse von Umwelt und Wirtschaft und keinerlei «populistische Symbolpolitik». Auch ich bin wirklich gespannt, wann die FDP im Kantonsrat erstmals einen umweltpolitischen Vorstoss unterstützt oder die Vorstandskollegen ihrem jungen Heisssporn zum Thema Umweltpolitik mangels Kompetenz das Wort verbieten. Hans Wiesner, Bonstetten, alt Kantonsrat und Präsident Grünliberale Knonaueramt


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Koch EFZ (m/w) 80 – 90 % Es erwartet Sie ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, in einem spannenden Berufsumfeld. Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich (Verstehen von Mundart). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Wohnheim Paradies 1, Frau Marlies Romer, 8932 Mettmenstetten oder per Mail an paradies@heilsarmee.ch Mehr zur offenen Stelle finden Sie auf unserer Homepage wohnheim-paradies.ch unter «offene Stellen»


Gewerbe/Dienstleistungen

«Gauklermärchen»

Pinewood-Derby

Die 3. Oberstufenklasse der Schule Tägerst in Affoltern lädt zum Theater-Erlebnis. > Seite 19

Am Modellauto-Rennen in Bonstetten geht es nicht nur um Schnelligkeit. > Seite 21

Freitag, 14. Juni 2019

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Trainerwechsel Beim Fanionteam des FC Hausen folgt Philippe Leu auf Samir Ben Nejma. > Seite 25

Vreni Laederach schafft vielfältige Töpferarbeiten Tag der offenen Tür und des offenen Gartens in Zwillikon Vreni Laederach hat viele Ideen – und setzt sie mit Ton um. Dabei zeigt sie einerseits eine grosse Liebe zum Detail, anderseits feinen Humor. Gern gibt sie ihr Wissen und Können in Kursen weiter und ermutigt die Teilnehmenden, auch ausgefallene Visionen zu realisieren. ................................................... von regula zellweger Nähert man sich dem Reiheneinfamilienhaus der Familie Laederach Am Hofibach 19 in Zwillikon, staunt man, dass aus einem Busch mit roten Blättern schwarzrote Vogelhälse gen Himmel gereckt sind, aus dem Blattgrün von Frauenmantel und Mohn blaue Keramikblüten zu wachsen scheinen und dass vor der Haustüre ein koboldartiger Junge frech aus einer Kugel schaut. Auf der Bank entdeckt man eine Damenhandtasche, aus der blaue Lobelien herausgucken. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die Taschen nicht aus Leder, sondern aus Ton gefertigt wurde. Im Haus drin bewundert man dann eine ganze Sammlung von tönernen Handtaschen, die bis ins kleinste Detail, mit Riemen, Schnallen und Reissverschlüssen ausgearbeitet sind.

Möglicher Einstieg in ein neues Hobby «Ja, ich bin pingelig», gibt die ehemalige Lehrerin unumwunden zu. Sie hat Geduld und zeigt viel Freude am Ausprobieren. Im Laufe der Jahre haben sich eine Menge Objekte angesammelt, welche die Töpferin anlässlich ihres Events «Tag der offenen Türe und des offenen Gartens» der breiten Öffentlichkeit prä-

formt gern Gartenkeramik oder Windlichter sowie Kugeln, Vögel und Frösche, Fische, Katzen und Bilder, Taschen, Vasen … Nach Porträtfotos gestaltet sie auf Wunsch auch Köpfe, etwa Kinderköpfe. Sie freut sich über Aufträge und produziert auf Wunsch der Kundschaft Vasen oder Dekorationsgegenstände. «Einmal habe ich auf BestelDie Töpferin Vreni Laederach inmitten ihrer Werke. Eines ihrer Lieblingsobjekte ist der Oktopus, der auf einem lung eine wunderschöne blauglasierWellenschiff aus Marmor reitet. (Bild Regula Zellweger) te Urne gemacht», sentieren möchte. Dabei bekommen Be- erzählt sie, «und dann erfahren, dass sucherinnen und Besucher auch einen auf dem betreffenden Friedhof nur unEinblick in ihr Atelier, was besonders glasierte Urnen erlaubt waren.» «Man lernt nie aus, und es gibt imfür Leute, die sich selbst gern mit Töpfern beschäftigen möchten, ein nieder- mer wieder etwas auszuprobieren», schwelliger Einstieg in ein neues Hobby meint sie mit einem Lächeln, und sein kann. In den Töpferkursen gestal- zeigt, wie sie mit Tortenspitze und ten Anfänger und Fortgeschrittene Wallholz Muster zaubert. Unter einem Objekte nach eigenen Ideen und unter Holunderbusch findet man in ihrem der fachlichen Begleitung von Vreni Garten einen detailgetreu gestalteten Läderach. Es stehen drei gut ausgerüste- Oktopus, der auf einem Wellenschiff te Arbeitsplätze zur Verfügung und die aus weissem Marmor seine Arme inalObjekte werden im hauseigenen Brenn- le Richtungen zu schlingen scheint. ofen gebrannt. Dies ist ein Gemeinschaftswerk von Vreni Laederach und ihrem Mann Urs, der Stein bearbeitet. Wissen weitergeben Vreni Laederach ist glücklich, wenn Sie ihre Freude am Töpfern weitergeben kann. Zwei Kursstunden kosten lediglich 25 Franken, exklusive Material und Brennen. Eine Drehscheibe sucht man vergebens im Keller-Atelier. Die Töpferin

Keramik-Ausstellung «Tag der offenen Tür und des offenen Gartens», 20. bis 23. Juni, Am Hofibach 19, Zwillikon. Öffnungszeiten: Donnerstag, 20. Juni, 18 bis 21 Uhr, Freitag, 21. Juni, 14 bis 21 Uhr, Samstag, 22. Juni, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 23. Juni, 10 bis 16 Uhr. Weitere Informationen: www.toepfernamhofibach.ch.

Laden seit 19 Jahren zum Selberpflücken von Erdbeeren ein: Daniela und Beat Stübi vom Sunnehof in Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter)

Rot ist Trumpf auf dem Sunnehof Erdbeeren zum Selberpflücken Sie kommen auch aus anderen Kantonen und füllen ihre Behältnisse mit Erdbeeren: Die Pflücksaison bei der Familie Stübi auf dem Sunnehof in Mettmenstetten ist in vollem Gang. Bewehrt mit Körben aller Art, treffen am Mittwoch Familien bei der Familie Stübi ein, allesamt Erdbeerfans, die sich auf dem 75 Aren grossen Areal in Reihen bücken, pflücken und die persönliche Ernte hernach wiegen lassen. Rund 2,2 Kilo beträgt der Pro-Kopf-Verzehr in der Schweiz.

Vier Sorten zur Auswahl Unter den rund 32 000 grünen Pflanzen schimmern die roten Früchte, die kalorienarm und reich an Vitamin C sind – und vielseitig verwendbar. Seit nunmehr 19 Jahren ist auf dem Sunnehof in den Monaten Mai und Juni Selberpflücken angesagt. Vier Sorten stehen zur Auswahl, wobei die robuste

Clery rund die Hälfte ausmacht. «Der Behang ist gut in diesem Jahr, und auch die Qualität stimmt», freut sich Beat Stübi. Er und seine Frau Daniela dürfen in der Vorbereitungszeit die Hilfe von 10 bis 15 Frauen und Männern aus dem Dorf in Anspruch nehmen. Gesetzt werden die Pflanzen im August, später ist das Entfernen von Ranken und Unkraut nötig – im Frühjahr muss das wiederholt werden, ehe die Felder für die Ernte freigegeben werden können. Dieses Jahr erfolgte der Start am 3. Juni; ideal ist eine Erntedauer von fünf bis sechs Wochen. Dreimal wird jeweils am gleichen Ort angepflanzt, dann muss gewechselt werden. Jährlich werden neue Pflanzen gesetzt. Sie können künstlich bewässert werden. Erdbeeren lieben aber trockenes Wetter. Ideal ist eine Temperatur um 25 Grad. (-ter.) Infos unter www.fruechtepfluecken.ch.

Auf einen Kaffee in der «Kreativ-Baragge» in Uerzlikon Neues Kunst- und Handwerks-Konglomerat in der alten Sennerei Uerzlikon hat seit Kurzem einen neuen Treffpunkt im Dorf. Die Kreativ-Baragge in der alten Sennerei bietet neben den Eingemieteten auch Hobbykünstlern Raum, um ihre Werke auszustellen oder handwerkliche Kurse anzubieten. ................................................... von martin platter Dank der Initiative von Eshter Böni ist die alte Sennerei im Uerzliker Unterdorf gleich neben Berweger Eisenwaren in neuem Glanz erstrahlt. Das geräumige Haus ist im Inneren sanft renoviert und neu gestrichen worden. Sechs Künstlerinnen und Künstler sind inzwischen eingezogen und präsentieren ihre Werke. Der bekannteste ist der Plastiker, Objektgestalter und

Kunstmaler Ralf Abati (abatiart.ch), der ab 1985 fünf Jahre Assistent von «Alien»-Erfinder HR Giger war. Entsprechend apokalyptisch-phantasievoll, aber nicht ganz so düster geprägt sind auch Abatis Werke. Lisa Aebi (Instagram: pictures_by_lisa_a) malt Acryl mit Vorliebe für Abstraktes und gerne auch farbenfroh. Eliana Thalmann hat sich dem Textil- und Schuhdruck verschrieben. Sie nutzt dazu auch Metallfolien, was ihrer Arbeit einen exklusiven Touch verleiht. Edi Aeberhard (jadedesign.ch) verarbeitet Nephrit-Jade aus Britisch Columbia zu Schmuckstücken, Tischen und Skulpturen und designt auch wunderschöne Öllampen aus Metall. Albert Winzeler (Facebook: Albert Winzeler) ist nicht nur gelernter Schreiner, sondern auch mit der Kettensäge ein Virtuose. Aus Baumstrünken werden so Skulpturen, aus Holzstücken Spielzeuge, Ausstel-

zum Verleih an. Sie berät FasnachtsCliquen und Guggenmusiken, wenn es um ein neues Outfit geht, näht Prototypen und hat selbstverständlich eine grosse Anzahl verschiedener Stoffe und Accessoires an Lager. Sie macht aber auch Auftragsänderungen an normalen Kleidern.

Für alle offen

Die Künstler und Kunsthandwerker der Uerzliker Kreativ-Baragge mit ihren Werken von links: Initiantin Esther Böni, Eliana Thalmann, Albert Winzeler und Lisa Aebi. (Bild Martin Platter) lungs- und Alltagsgegenstände. Auch Esther Böni (guggezeindli.ch) hat einen Raum in der alten Sennerei bezogen. Das Steckenpferd der Textilgestal-

terin ist die fünfte Jahreszeit. Unzählige Fasnachtskostüme hat Böni mit ihrem Team bereits gestaltet und genäht. Eine grosse Zahl bietet sie nun

Sie sagt: «Unsere Idee ist, dass wir noch weiteren Künstlern und Handwerkern eine Bühne bieten wollen. Sie können bei uns ausstellen oder Kurse anbieten. Wir haben genügend Platz.» Man könne aber auch nur auf deinen Kaffee vorbeikommen und mal reinschauen. Regelmässig finden zudem öffentliche Treffen statt. Das nächste Mal morgen Samstag, 15. Juni. Infos auf Facebook: Kreativ-Baragge.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 16. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Konfirmiert werden: Andrew Angst, Mathis Bartels, Stefan Benninger, Luca Daniel, Loris Fontana, Rémi Fröhlich, Tanja Hofmann, Marc Kappeler, Chloé Keller, Kerstin Kleinlercher, Elin Lustenberger, Gian Lusti, Elina Tschupp, Jakob Vogel

Freitag, 14. Juni 19.00 Gubel-Vollmondwanderung ab katholische Kirche Hausen Samstag, 15. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 16. Juni 10.00 Abmarsch beim Engel 10.30 minichile-Waldgottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer in Rifferswil Montag, 17. Juni 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 14. Juni 18.30 Jugendgottesdienst 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 15. Juni 10.00 bis ca. 15.00 Uhr Fest der Kulturen auf der Piazza Zentrum Oberdorf 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. E. Studer Sonntag, 16. Juni 10.00 «Gesehen werden», Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag, Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 15. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten. Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Anschliessend gemeinsamer Znüni Sonntag, 16. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Unsere 11 Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalten den Gottesdienst zusammen mit Pfrn. S. Sauder Musik: Konfirmanden, Casey Crosby und Simeon Lenoir Anschliessend Platzkonzert des Musikvereins Bonstetten und Apéro riche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 16. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichile, Sonja Kilchmann, Pfarrerin Irene Girardet und der Brassband Hope & Glory. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung in der Kirche (Tel. 1600 gibt Auskunft) Montag, 17. Juni 10.00 bis 11.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 21. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Walter Hauser und die Konfirmandenklasse Organistin Anette Bodenhöfer Perkussion Jost Müller Anschliessend Apéro

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 16. Juni 9.30 Gottesdienst mit den Kindern der minichile mit Pfrn. Yvonne Schönholzer in Rifferswil Chiletaxi: L. Steinmann Mittwoch, 19. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 20. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler «Akte Zwingli» Ein Oratorium am Bettag 15. September 2019 Billete sind ab sofort über www.ticketino.com (Tel. 0900 441 441) erhältlich Voranzeige Vernissage «Die Anstalt Kappel am Albis» von Andreas Müller Mittwoch, 26. Juni 2019 20.15 Uhr im Kloster Kappel Voranzeige Samstag, 22. Juni / Sonntag, 23. Juni Johannisnacht – In der kürzesten Nacht unterwegs zum längsten Tag. Eine ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel Auskunft: 044 764 87 84 Der Anlass ist kostenfrei Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie das reichhaltige Morgenessen betragen CHF 25.-

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 16. Juni Trinitatis 10.00 Konfirmation in Maschwanden Pfr. Mehl, Pfr. Maurer und Vikar Wildenauer Anschliessend Apéro Mittwoch, 19. Juni 12.00 Seniorenessen im Giebel 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 14. Juni 10.00 Feierlicher Konfirmationsgottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl, Pfr. T. Maurer Vikar Wildenauer und allen Knonauer und Maschwander Konfirmandinnen und Konfirmanden Musik: Marianne Rutscho und Hannah Müller Anschliessend Apéro

Sonntag, 16. Juni 10.00 Kirche Wettswil Wettswiler Konfirmation mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Petra Wydler (Gesang) Florian Engelhardt (Orgel) Anschliessend Apéro 18.30 Taizé-Singkreis im Kirchgemeindesaal Wettswil Montag, 17. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 18. Juni 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 19. Juni 14.00 Kolibritreff in Stallikon 20.00 Jahreszeit-Gebet im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 20. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag Besichtigung der Aumüli 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 21. Juni 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil zum Thema «Faszination Wüste»

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 16. Juni 10.00 Bauernhofgottesdienst Stöckweid, Uttenberg bei Familie Duperrex Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Amy Rüegg Emma Vollenweider Ava Giuliana Küenzi Raffael Matteo Leandro Horni www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 15. Juni 9.00 3.-Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 16. Juni 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 10.00 Predigt von Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Anschliessend ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung 9.15 Kolibri, Frühstück Singsaal Chilefeld, anschliessend bis 11.00 Uhr Spiel und Spass in der Turnhalle Montag, 17. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 18. Juni 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 20. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergrupp Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Christian Refardt Thema: «In die Welt verwickelt» 1. Mose 14 Andrea Kobi, Orgel Kafi uf de Heiweg Montag, 17. Juni Vollmondsingen in der Kapelle Jonental 18.00 Treffen bei der Waldhütte in Jonen, Würste bröteln (mitbringen) Getränke sind offeriert 20.30 Singen in der Kapelle Jonental Bei sehr zweifelhafter Witterung ist ab 11.00 Uhr auf www.kircheottenbach.ch ersichtlich, ob das Bröteln stattfindet. Das Singen findet bei jeder Witterung statt www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 14. Juni 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 16. Juni 10.00 Abmarsch beim Engel zum Waldgottesdienst 10.30 Waldgottesdienst «Du bisch eimalig!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Heidi Degiorgi, Kinder der minichile, Salome Guldener (bei Schlechtwetter: 10:30 Uhr Gottesdienst in der Kirche) Anschliessend Bräteln

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. Juni 10.00 Fiire mit de Chline 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg Sonntag, 16. Juni 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 15. Juni 10.00 Ökumenisch Fiire mit de Chliine (Reformierte Kirche Bonstetten) Sonntag, 16. Juni 10.00 Heilige Messe mit Salzsegnung Dienstag, 18. Juni 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 19. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 20. Juni 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 14. Juni 19.00 Gubelwanderung Samstag, 15. Juni 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 16. Juni 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 20. Juni Fronleichnam 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 15. Juni 15.00 Taufe von Juaquin Alejandro Martin Sonntag, 16. Juni 9.50 Einzug der Erstkommunikanten, umrahmt vom Musikverein Mettmenstetten 10.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch Orgel: A. Bozzola Anschliessend Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufe David Ruprecht Kinderprogramm 16.00 Open Sky – Anbetung im Freien Montag, 17. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 19. Juni 12.15 60plus Grillfest 14.00 «Die Kunst Patient zu sein» Referat Prof. Dr. med. G. Nagel Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 16. Juni 10.00 Jährliche Konferenz in Wettingen Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst mit Predigt von Res Dummermuth Hüeti und KingsKids Montag, 17. Juni 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 20. Juni 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 16. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: In der Schule Gottes Hebräerbrief 12, 1–29 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 19. Juni 20.00 Frauenabend Prediger Kapitel 6 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 16. Juni 10.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium Mitgestaltung: Liturgiegruppe Anschliessend Apéro

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes ratgeber beziehung

Viktor Arheit, Paarberater/Mediator www.zusammen-reden.ch

Auf der Suche nach dem Lebensglück Wir Menschen sind stets auf der Suche nach dem Lebensglück. Ist eine Partnerschaft der beste Weg, das Glück zu finden? Viktor Arheit: Natürlich kann und soll eine Partnerschaft auch beglückend sein. Aber der Partner/die Partnerin ist nicht zuständig oder verantwortlich für mein Glück. Wir dürfen das Glück nicht vom Gegenüber erwarten. Warum nicht? Das persönliche Glück hängt zuallererst von unseren eigenen inneren Zuständen ab. Nichts Äusseres kann uns dauerhaft glücklich machen. So ist auch eine Partnerschaft kein Garant für das persönliche Glücklichsein. Keine Partnerin/kein Partner kann diese Erwartung erfüllen. Jede und jeder ist für sich, seine eigenen Gefühle und Probleme selber verantwortlich. Heisst das also, dass ich auch für mein Lebensglück selber verantwortlich bin? Genau. Und das eigene Glücklichsein ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Partnerschaft. Aber man sagt doch oftmals zu seinem Liebsten: «Ich brauche dich, um glücklich zu sein.» Ja, wenn wir mit uns selber glücklich sind, dann können wir auch mit dem Partner glücklich sein. Wenn wir jedoch abhängig sind von ihm, ist das keine gute Grundlage für eine tragfähige Beziehung, denn Liebe ist Freiheit und nicht Abhängigkeit. Während einer langjährigen Beziehung entstehen doch automatisch da und dort Abhängigkeiten. Was gibt es für Möglichkeiten, solche zu verhindern? In einer Lebensgemeinschaft entstehen gegenseitige äussere Abhängigkeiten, dies ist okay. Entscheidend ist die innere Verantwortung für das eigene Glücklichsein und auch das Ansprechen und Hinterfragen von eingespielten Rollen. Wenn ein Paar mit wachem Blick unterwegs ist, bestehen gute Chancen für einen langfristigen gemeinsamen Weg. Wie finde ich denn zu meinem eigenen Glück? Ich komme alleine auf die Welt und gehe auch wieder alleine. Es gibt unterwegs viele wichtige Begleitpersonen – nicht nur die Beziehungspartner – auch Eltern, Freunde, oder Vorbilder. Aber dennoch bleibt die Verantwortung, gut für mich zu sorgen, bei mir. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Glücksgefühl mit sich selber zu üben. Besonders wichtig ist, sich mit seinem inneren Kritiker auszusöhnen. Sicher ist es gut, manchmal ganz für sich alleine etwas zu unternehmen. Viele Menschen können sich zum Beispiel in der Natur besonders gut selber spüren. Im Alleinsein geht es auch darum, sich selber auszuhalten, und mit sich einen liebevollen inneren Dialog zu finden.

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Kurzes Spektakel über Wettswil Beim Heli-Einsatz auf dem Sportplatz Moos passte jeder Handgriff Mit dem Helikopter wurden am Mittwoch die Flutlichtmasten für den neuen Kunstrasen in Position gebracht – ein Spektakel. Zeit ist Geld. Das gilt insbesondere bei Heli-Einsätzen. Entsprechend sitzt im eingespielten Team jeder Handgriff. 40 Sekunden nach dem Anhängen steht der erste der vier je 950 kg schweren Kandelaber bereits aufrecht. An der 50 Meter langen Leine – dadurch werden Flurschäden vermieden – schwebt er über das Clubhaus, eine gute Minute später hat er bereits seinen Bestimmungsort am künftigen Kunstrasenplatz erreicht und wird von den bereitstehenden Monteuren der Beleuchtungsfirma Regent auf dem vorgefertigten Sockel verschraubt. Nach zweieinhalb Minuten kann Helipilot Bruno Bhend das Seil abkoppeln und den nächsten Mast holen. So geht es im Gegenuhrzeigersinn vorwärts. Auch wenn das Spektakel keine 20 Minuten dauert, so lockt es doch einige Schaulustige an. Schliesslich hat man nicht jeden Tag Gelegenheit, eine Écureuil B3 im Arbeitseinsatz auf dem heimischen Sportplatz zu beobachten. Rund 1200 kg könne der Mehrzweckhelikopter anheben, verrät Beat Moor, Projektleiter von Swiss Helicopter, der in Wettswil ausnahmsweise als Flughelfer im Einsatz ist. «Wir sind etwas knapp an Leuten», verrät er, «aber zum Glück ist bei uns jeder für alles einsetzbar.» Vor und nach dem Einsatz bietet sich auf der Sportanlage Gelegenheit, den Helikopter mit dem aufgepinselten Kosenamen «Wildstrubel» (eine Gebirgsgruppe in den Berner Alpen) zu bestaunen und Erinnerungsfotos zu schiessen. Und drei Vereinsmitglieder dürfen die Crew sogar noch auf dem Flug zurück ins Berner Oberland begleiten. (tst.)

Abholbereit: Die neuen Kandelaber auf dem Parkplatz.

Der Lichtmast wird in den vorbereiteten Sockel eingepasst.

Nach dem Einsatz verlädt die Heli-Crew das Material und rollt das 50-Meter-Seil auf.

Zurück zur ersten Frage: Eine Partnerschaft ist also nicht entscheidend für das persönliche Glücklichsein? Zärtlichkeit, Nähe und füreinander da sein in einer Beziehung tut natürlich allen gut. Aber das Glück in sich selber kann jede und jeder auch ohne einen Partner oder eine Partnerin an der Seite erleben.

Auf dem Rückflug ins Berner Oberland nahm Pilot Bruno Bhend drei Passagiere des FCWB mit.

Jetzt nicht fallen lassen: Flutlichtmast über dem Clubhaus.


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Veranstaltungen

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«Wild im Herzen»

Fahr.Werk.ö! macht Theater

22. und 23. Juni: Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern

Vom 19. bis 21. Juni in Affoltern und Hausen

Musik und Poesie! In den Junikonzerten der Orchestergesellschaft Affoltern wechseln Musikstücke mit Gedichten zweier Lyriker, welche sich ihr ganzes Leben lang ihre «Wildheit im Herzen» bewahrt haben: Joachim Ringelnatz und Erich Kästner. Solist ist der Schauspieler und Rezitator Peter Kner.

Zum siebten Mal gestaltet das Fahr.Werk.ö! zusammen mit den Jugendlichen vom MNA-Zentrum Lilienberg ein Theaterprojekt, gemeinsam mit Oberstufen-Schülerinnen und -schülern der 2. Sek Hausen.

Miniaturen und Kleinode aus Musik und Sprache sind in diesem Programm zu einem kunstvollen Ganzen verwoben. Unter den Komponisten finden sich bekannte Namen wie Beethoven, Schubert, Mozart und Elgar, aber auch weniger bekannte wie Filippucci, Reinecke und Gaubert. Die beiden Dichter Joachim Ringelnatz (1883–1934) und Erich Kästner (1899–1974) hatten beide Berufsverbot im Dritten Reich. Ihre Bücher wurden verbrannt. Beide bewahrten sie jedoch ihre Haltung und ihren Humor. Joachim Ringelnatz starb an Tuberkulose. In seinem von Entbehrung und Heimatlosigkeit geprägten Leben schuf er wunderbar

skurrile und berührende Gedichte. Erich Kästner ist der Schöpfer unsterblicher Kinderbücher. Seine Gedichte sind geprägt von Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Solidarität mit den Schwachen. Die Hörerinnen und Hörer dieses Konzerts dürfen sich auf eine breite Palette von Klängen, Worten und Emotionen freuen! Auch auf Humor – und auf überraschende Wendungen, sowohl musikalisch als auch sprachlich. Als Vorgeschmack ein kur- Als Solist dabei: Schauspieler Peter Kner. (Bild zvg.) zes Zitat aus einem Gedicht von Ringelnatz: «Ein männli- Samstag, 22. Juni, 20.15 Uhr, katholische Kirche cher Briefmark erlebte – was Schönes, Bonstetten und Sonntag, 23. Juni, 20 Uhr, bevor er klebte …» reformierte Kirche Affoltern.

Eine Führung durch Geschichte und Architektur

20. Juni: Kultur Obfelden lädt zu einem Rundgang ein Die Kirche steht im Dorf. Aber wo ist das Dorf ? In Obfelden stellt sich die Frage. Kultur Obfelden geht ihr nach – mit einer Führung für Alt und Jung. Nächsten Donnerstag, 20. Juni. Ein Dorf, das sein Zentrum sucht. Ein Dorf mit einer Kirche, die über die Gewerbezone wacht. Wie kam es, dass sich Obfelden so entwickelte? Ein Historiker und ein Architekt nehmen die Fragen auf und laden ein zum Spaziergang durch die jüngste Gemeinde im Bezirk. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Obfelder und Ottenbacher aufs Dach gaben wie Hooligans. Sie hören, wie es war, als die Industrialisierung auf Weiler traf und Bauern Seiden-

Apropos Villa: Was im HäuserSammelsurium von Obfelden noch auffällt, wird auch Thema sein. Die Fragen etwa: Wie viel Bauernhaus muss es denn noch sein? Und eben, wie kriegt man ein Zentrum in ein Dorf, das keines hat? Durchs Programm respektive Teile von Obfelden führen: der Historiker und Kommunikationsfachmann Bernhard Schneider sowie der Architekt, Journalist und Geschäftsführer des Bundes Schweizer Architekten Caspar Schärer. (pd.)

Die reformierte Kirche in Obfelden. (Bild zvg.)

Donnerstag, 20. Juni. Treffpunkt: reformierte Kirche.

fabrikanten begegneten, und wieso das Heimweh Heidi in der Villa Stehli plagte und nicht in Frankfurt.

Führung findet bei jedem Wetter statt. Sie ist

Start: 18.30 Uhr. Dauer: zirka 90 Minuten. Die

Das Kellertheater LaMarotte beschliesst seine Spielzeit am Samstag, 15. Juni, mit dem traditionellen Entenrennen auf dem Jonenbach in Affoltern. Ein beliebter, fröhlicher Familienanlass, bei dem auch Kinder auf ihre Rechnung kommen.

Das Fahr.Werk.ö! ist eine Gruppe von freischaffenden Theaterleuten, Musikerinnen und Musikern. Seit 20 Jahren ist das rollende Theater von Frühling bis Herbst mit jährlich rund 15 Produktionen, vier Traktoren und sieben Wagen auf Tournee durch die ganze Deutschschweiz. Inszeniert wird in der Landschaft vor Ort. So entsteht ein geistreiches, unterhaltendes Theater für Gross und Klein, für Aug und Ohr. Conni Stüssi Vorstellungen in Affoltern: Mittwoch, 19. Juni, und Freitag, 21. Juni: 19.30 Uhr, Märtplatz. Vorstellung in Hausen: Donnerstag, 20. Juni, 19.30 Uhr, Weisbrod-Areal. Vor und nach der Vorstellung: Grill, Pizza und Bar. Weitere Informationen auf www.fahrwerk-oe.ch oder per Telefon 079 444 02 83.

Tag der offenen Tür in Birmensdorf Am Samstag, 22. Juni, findet in der Kläranlage Birmensdorf ein «Tag der offenen Türe» statt. Zwischen 9 und 15 Uhr sind Interessierte herzlich willkommen. Seit dem 2. Juli 1973 reinigt die Kläranlage Birmensdorf die Abwasser der Gemeinden Aesch, Bonstetten, Birmensdorf, Stallikon, Wettswil und Uitikon. Diese Gemeinden haben sich im Jahre 1968 zu einem Zweckver-

sind alle herzlich. www.kulturobfelden.ch

«LaMarotte»: Das 6. Rennen auf dem Jonenbach steht an

Dieses Mal erwartet die Gäste eine Gaunerkomödie. (Bild zvg.)

Wie funktioniert eine Kläranlage?

kostenlos, eine Reservierung nicht nötig. Eingeladen

Zum Saisonschluss spielen Enten die Hauptrolle

Bei BOA Optik, Chäs Stöckli, Blumen Schneebeli und in der Buchhandlung Scheidegger kann man sich noch bis heute Freitagabend in die Anmeldeliste eintragen und sich für je zehn Franken eine Ente reservieren lassen. Doch auch morgen Samstag ist ab 15 Uhr am Startort beim Centralbrüggli noch eine Anmeldung möglich. Um 16 Uhr werden dann ein paar hundert mit einer Nummer versehene Enten vom Centralbrüggli in den Jonenbach gekippt. Von dort schwimmen sie Richtung Sportplatz Moos, begleitet und enthusiastisch angefeuert von vielen Zuschauerinnen und

Über 60 junge Menschen als aller Welt werden in dieser Woche zu Schauspielern, Musikerinnen, Reporterinnen und Köchen. Denn neben dem Theater wird in den zwei Probewochen auch in der grossen Gastroküche im Lilienberg gekocht. Es gibt ein «Pressebüro», und auch eine Live-Band gehört zum Theater. Die Idee dahinter: Gemeinsame Erlebnisse machen tolerant und schärfen die Sinne für das Fremde! Gemeinsam wird während acht Tagen im Lilienberg geprobt. Danach wird das Stück auf dem Märtplatz in Affoltern und im Weisbrod-Areal in Hausen in Szene gesetzt. Die grobe Geschichte wurde mit einer Kerngruppe von Jugendlichen aus Hausen und dem Lilienberg seit Ende März entwickelt: Gezeigt wird eine unterhaltsame Gaunerkomödie über Sein und Schein. Das Publikum wandert – begleitet von Live-Musik – von Szene zu Szene durchs ganze Theaterareal – keine Zeit zum Einschlafen, alles und alle bleiben immer in Bewegung!

Wie funktioniert eine Kläranlage? Das zeigen Experten am 22. Juni. (Bild zvg.)

band zusammengeschlossen. Diverse Erweiterungen und Umbauten wurden in verschiedenen Etappen erstellt. In den Jahren 2014 bis 2019 wurden erneut rund 25 Millionen Franken in die Anlage investiert. Dieser Ausbau ist nun abgeschlossen und wird gebührend eingeweiht. Spaziert man an einer Kläranlage vorbei, fallen einem diverse Becken und einige Silos auf. Dass gegen 50 Prozent der Anlage unter dem Terrain liegen, wissen schon die Wenigsten. Was passiert aber mit unserem Abwasser auf so einer Kläranlage? Wie funktioniert die mechanische Reinigung, was ist ein Vorklärbecken, was die Biologie, was passiert mit dem anfallenden Schlamm? Solche und viele andere Fragen beantworteten die Fachleute den interessierten Besucherinnen und Besuchern gerne am Samstag, 22. Juni, zwischen 9 und 15 Uhr auf der Kläranlage. Ringo Keller

«Britt-Marie war hier» läuft ab sofort im «Cinepol» in Sins

Hunderte kleiner Enten werden am sechsten Entenrennen in Affoltern den Jonenbach gelb färben. (Bild zvg.) Zuschauern. Gleich nach der Zielankunft erfolgt am Startort die Rangverkündigung. Und natürlich winken den Kindern und Erwachsenen mit den schnellsten Enten schöne Preise. Damit jedoch ist dieser Familienanlass noch nicht beendet. Vor der «Kochschmitte» beim Startort steht ein grosser Grill bereit, auf dem selbst Mitgebrachtes gebraten werden kann.

Dazu offeriert LaMarotte ein reichhaltiges Salatbuffet. Mit ihrer Beteiligung an diesem Entenrennen unterstützen die Teilnehmenden die Bemühungen von «LaMarotte» für ein kulturell reichhaltiges Jahresprogramm. (pz) Samstag, 15. Juni, Bar und letzte Wetteinsätze ab 15 Uhr bei der «Kochschmitte». Start: 16 Uhr auf dem BOA-Brüggli.

Nach Filme wie «Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand» oder «Ein Mann namens Ove», reiht sich nun «Britt-Marie war hier» in die schwedischen Kinoerfolge ein. Als sich Britt-Marie, 63, nach 40 Jahren Ehe von ihrem Mann trennt, muss sie ihr Leben definitiv überdenken und mit alten Gewohnheiten brechen. Britt-Marie strandet im langweiligen Provinznest Borg, wo das Leben für die wenigen Verbliebenen bereits vorüber scheint. Wie auch immer, unterkriegen lässt Britt-Marie sich nicht, die neuen Umstände motivieren sie und bringen neuen Schwung in ihr Dasein. Denn es ist nie zu spät für neue Herausforderungen. Es gibt nur ein Problem: Der einzige Job, den die verschlafene Stadt

Für Britt-Marie bleibt nur ein Job übrig. Und der hats in sich. (Bild zvg.) zu bieten hat, ist Trainerin der Junioren-Fussballmannschaft. (pd.) Britt-Marie läuft ab sofort im Kino Cinepol. Programmzeiten auf www.cinepol.ch.


Veranstaltungen

KlangWelt-Konzert

Mit Sibylle und Mirjam Tschopp Am Sonntag, 16. Juni, geben die beiden international erfolgreichen Schwestern um 17 Uhr ein Konzert in der Kapelle Jonental. Die Schwestern Sibylle und Mirjam Tschopp freuen sich darauf, am kommenden Sonntag die Musikfreunde mit einem äusserst spannenden Programm in der Kapelle Jonental zu verwöhnen. Unter dem Titel «Cantus – Klangwelten für Violine und Viola» spielen sie wunderschöne Musik von Mozart, Sibelius, Martinu, Wieniawski

Mirjam Tschopp, Viola.

und Dowland. Sie stellen die Gesanglichkeit wie auch die faszinierende Nähe von Violine und Viola zur menschlichen Stimme in den Mittelpunkt und erlauben so einen frischen, auch unerwarteten Blick auf die Musik der fünf beeindruckenden Komponisten. Das Duo Mirjam und Sibylle Tschopp live zu erleben, verspricht ein aussergewöhnliches Konzertereignis. (pd.) Infos, Vorverkauf und Reservierung Rollstuhlplätze: tschoppmusic@bluewin.ch, Telefon 044 761 35 03 Weitere Infos www.mirjamtschopp.com und www.sibylletschopp.com.

Sibylle Tschopp, Violine. (Bilder zvg.)

«Das Gauklermärchen» in der Schule Tägerst

Weitere Aufführungen am 14. und 16. Juni Am Mittwoch, 12. Juni, führte die 3. Oberstufenklasse der Schule Tägerst mit ihrem Klassenlehrer Patrik Gisler unter der Regie der Theaterpädagogin Esther Tobler das Stück «Das Gauklermärchen» von Michael Ende erstmals vor heimischem Publikum vor. Die Zuschauerinnen und Zuschauer liessen sich von einer engagiert spielenden Theatertruppe in Bann ziehen. Das Theaterspiel der zehn Jugendlichen überzeugte durch Präsenz, Spielfreude und Ernsthaftigkeit. Stimmen aus dem Publikum: «Sehr spannende Eröffnungsszene ...», «Die Bilder zaubern immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen ...», «Ich bin eingetaucht in eine magische Welt ...», «Schöne Musik und überraschende Lichteffekte ...» Dahinter steckt eine intensive Probearbeit, welche sich als Abschlussprojekt über ein ganzes Schuljahr erstreckte. Das Besondere am «Gauklermärchen» ist die Verbindung zwischen realer Welt und Fantasiewelt, zwischen Problemen und kreativer Lösungsfindung. Das Resultat ist ein künstlerisches Gesamtwerk, das sich unbedingt sehen lässt. Eine Gauklertruppe steht vor einer schwerwiegen-

den Entscheidung: Soll sie das lukrative Angebot einer Chemiefabrik annehmen und als Werbezirkus durchs Land ziehen? Einzige Bedingung: Sie müssen sich von einem Mädchen mit Behinderung trennen, das sie nach einer chemischen Umweltkatastrophe aufgenommen haben. Die Schauspielerinnen und Schauspieler entführen das Publikum nach diesem explosiven Anfang in eine magische Märchenwelt, wo alles in einem anderen Licht betrachtet wird, und wo neue Sichtweisen auftauchen, welche sich letztendlich wieder in die reale Welt hinüberspiegeln. Das gemeinsame Erleben von Höhen und Tiefen in der anspruchsvollen Theaterarbeit stärkt die Schülerinnen und Schüler für den Schritt in die Zukunft, genauso wie als Gauklertruppe im Stück: «Auf ins Morgenland, denn in der Zukunft liegt es, um einen Tag!» (pg) Öffentliche Aufführungen heute Freitag, 14. Juni, um 19.30 Uhr und Sonntag, 16. Juni, um 18 Uhr in der Schule Tägerst, Chalchofenstrasse, Affoltern. Parkplätze unterhalb an Lagerstrasse 11. Nach der Vorführung laden eine Theaterbar und eine Ausstellung zum Verweilen ein. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. Mit der Kollekte sammeln sie Geld für ihre Abschlussreise.

Das Theaterspiel der zehn Jugendlichen überzeugte durch Präsenz, Spielfreude und Ernsthaftigkeit. (Bild zvg.)

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Musikalische Reise ins 17. und 18. Jahrhundert Klassisches Orchesterkonzert in der Kirche Hedingen Am Sonntag, 23. Juni, findet in der Kirche Hedingen ein Konzert des Orchestervereins Zürich statt. Zur Aufführung gelangen Werke von J. S. Bach, A. Marcello, T. Albinoni, L. A. Lebrun und W. A. Mozart aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Als Solist wird Kurt Meier, der sehr bekannte Oboist, zu hören sein. Der Orchesterverein Zürich wurde 1913 gegründet und veranstaltet jährlich vier bis acht Konzerte in Zürich und Umgebung. Die Programme sind breit gefächert: vom Barock bis in die Moderne, und neben der klassischen Stilrichtung werden auch Jazz und Volksmusik mit einbezogen. In den Konzerten werden die qualifizierten Laienmusiker jeweils durch professionelle Musiker unterstützt. Seit 2014 steht das Orchester unter der bewährten Leitung von Gabriel Estarellas Pascual, einem spanischen Dirigenten, der nach abgeschlossenem Geigenstudium an der Zürcher Hochschule der Künste das Diplom in Orchesterleitung erwarb. Sowohl als Geigenspieler wie auch als Dirigent arbeitete er international mit namhaften Orchestern zusammen, konzertierte an vielen Musikfestivals und erhielt diverse Auszeichnungen. Zur Aufführung gelangen Bachs «Air» in D-Dur, BWV 1068, A. Marcellos Konzert in d-Moll für Oboe und Streichorchester, das Adagio in g-Moll von T. Albinoni, L. A. Lebruns Konzert Nr. 1 in d-Moll für Oboe und Orchester sowie die Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur von W. A. Mozart.

Dirigent Gabriel Estarellas Pascual.

Solooboist Kurt Meier. (Bilder zvg.)

Als Solist spielt der bekannte Oboist Kurt Meier. Aufgewachsen in einer musikalisch sehr aktiven Familie, erhielt er bereits im Alter von zwölf Jahren bei André Raoult am Konservatorium Zürich Unterricht auf seinem Instrument. Neben seiner musikalischen Ausbildung studierte er Experimentalphysik an der Universität Zürich und schloss dieses Studium mit Diplom ab, bevor er sich ganz der Musik zuwandte. Das Musikstudium beendete er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. mit dem Solistendiplom bei Heinz Holliger. Neben reger, auch internationaler Konzerttätigkeit bis in den fernen Osten war er Professor an der Musikhochschule Luzern und Solooboist des Zürcher Kammerorchesters. Kurt

Meier hat viele vergessene und verschollene Werke der Oboenliteratur durch intensive Recherchen wieder entdeckt und zum Leben erweckt. Beim Amadeus Verlag in Winterthur betreut er die Herausgabe von wertvollen Werken, insbesondere der Bläserliteratur. Zahlreiche CD- und Radioaufnahmen ergänzen seine musikalischen Tätigkeiten. Der Gemeindeverein Hedingen und die reformierte Kirchenpflege freuen sich auf ein schönes und eindrückliches Konzert. Martin Kehrer Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr, Kirche Hedingen. Es findet kein Billettverkauf statt, und Plätze können nicht reserviert werden (Türöffnung um 16.30 Uhr). Eintritt frei, Kollekte. Auswärtige Konzertbesucherinnen und Besucher sind gebeten, die Parkplätze beim Lindenkreisel zu benützen.

In Bonstetten wird gefestet

«Musig im Dorf» feiert sein Jubiläum mit einer grossen Party Am Samstag, 29. Juni, wird in Bonstetten das 20-Jahre-Jubiläum von «Musig im Dorf» gefeiert. Mit dabei sind Laurent & Max, Chica Torpedo und DJ Casa. Am letzten Samstag im Juni wird in Bonstetten gefeiert. Alle Musikbegeisterten aus der Region sind zu diesem besonderen Anlass auf dem Dorfplatz eingeladen. Das vielfältige Programm bietet Kindern, Jungen und Alten, Familien, Tanzwütigen und Feinschmeckern einen unvergesslichen Tag im Herzen des Dorfes. Zum 20-Jahre-Jubiläum führt «Musig im Dorf» zwar nur einen Anlass durch, dafür sprengt dieser den bisherigen Rahmen. Der Tag beginnt mit einer app-basierten Schnitzeljagd (Actionbound), durchs Dorf, bei der allerhand Neues entdeckt, geschätzt und kombiniert werden muss. Ein Spass für Jung und Alt. Die Gewinnerinnen oder die Gewinner erwartet nach dem Kinderkonzert ein Preis. Musikalisch eröffnet «Musig im Dorf» um 17 Uhr den Tag mit Laurent & Max. Die beiden jungen Entertainer bringen der jüngsten Generation von heute die Hits von gestern nahe. «Let It Be» wird zu «Znünibrot» oder «Born To Be Wild» zu «s’Mami hät gseit». Alles klar? Beim Konzert von Laurent & Max hat es für alle etwas dabei. Weiter gehts mit einem TanzCrash-Kurs für alle tanzwütigen Festbesucher. Martin «Kuba» Kubalek zeigt, wie Merengue getanzt wird. Der einfache Tanzstil aus der Karibik, den Interessierte im Nu erlernen können, soll beim anschliessenden Konzert von Chica Torpedo gleich ausprobiert

Schmidi Schmidhauser und seine Berner Kultband Chica Torpedo. (Bilder zvg.) werden. Die Berner Kultband Chica Torpedo rund um Frontman Schmidi Schmidhauser (ehemals Stop The Shoppers) begeistert mit heissen Latin-Rhythmen und ihrem satten, harmonischen Soundfeuerwerk. Daneben kitzeln Soul- und Bluespreziosen die Seele auf das Angenehmste. Egal ob berndeutsche oder spanische Texte, diese Musik ist ansteckend. Mitsingen. Mittanzen. Mitfeiern. Und zu guter Letzt legt DJ Casa auf, und Bonstetten darf noch bis um 1 Uhr nachts auf dem Dorfplatz in die Nacht tanzen. (ksch)

Weitere Informationen zu den Bands auf: www.chicatorpedo.ch, www.laurentundmax.ch und www.djcasa.ch.

Programm: Ab 9 Uhr Actionbound: mit dem Handy durchs Dorf für Jung und Alt. Ab 16.30 Uhr Kiosk mit Getränken und Easy-Food. 17 Uhr Konzert mit Laurent & Max, anschliessend Preisverleihung Actionbound. Ab 17 Uhr Bar. 18 Uhr Sponsorenapéro und Streetfood. Ab 18.45 Uhr Merengue Tanzworkshop. 20.45 Uhr Konzert mit Chica Torpedo. Von 23.30 bis 1 Uhr DJ Casa. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Sie machen den musikalischen Auftakt: das Duo Laurent & Max.


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Veranstaltungen

agenda

Auge um Auge, Ton um Ton

Freitag, 14. Juni Affoltern am Albis

19.30: Abschlusstheater 3. Oberstufe: «Das Gauklermärchen» von Michael Ende. Leitung Klassenlehrer Patrik Gisler und Theaterpädagogin Esther Tobler. Kollekte für Abschlussreise. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Hausen am Albis

10.00-18.00: «Rosenfest». Ein Muss für alle Rosenliebhaber und alle, die gerne unbeschwerte Stunden in rosiger Umgebung geniessen. Mit Festwirtschaft. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Samstag, 15. Juni

Der Gesangverein Hedingen singt am 29. und 30. Juni in der Kirche Hedingen. Notorische Schwarzseher orakeln, dass uns bei schönem Weiherwetter kein Auge sehen will. Die Optimisten unter uns setzen die rosarote Brille auf und bauen auf unsere augenfälligen Argumente: Wo geniesst man vor und nach dem Konzert unmusikalische Köstlichkeiten? Und überhaupt, wo bekommt man Antwort auf bewusstseinserweiternde Fragen? Wie man von Berg und Tal schaut, muss man uns Schweizer nicht lehren und wie man seine Augen aufhebt in umgekehrter Richtung wohl auch nicht. Aber ob schielende Mädchen ebenso gefährlich sind wie Al Capone? Ken-

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nen Sie das Mädchen mit den drei blauen Augen? Möchten Sie es kennen lernen? Möchten Sie erfahren, wie die Augen eines Rindes das Liebeswerben eines Paares beeinflussen können? Haben Sie jemals ins Auge eines Tigers geblickt? Im Gegensatz zum Zirkus dürfen wir noch mit diesen Grosskatzen arbeiten! Erkennen Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste mit verbundenen Augen? Sind Sie jemals in den Augen einer Anderen ertrunken? Fragen über Fragen! Ob Augen in der Grossstadt, Naturbetrachtungen der besonderen Art, ob romantisch verklärt und vergeistigt oder einfach nur Ausdruck von Freude und Genuss: Antworten geben Orlando di Lasso, Georg Kreisler, Mani Matter, Bata Illic und viele weitere. Mit und ohne

Augenzwinkern ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Always Look on the Bright Side of Life! Der Gesangverein blickt auf die heitere Seite des Lebens und freut sich auf Publikum. Übrigens: Der Gesangverein singt nicht nur, sondern verwöhnt seine Gäste vor und nach seinen Darbietungen an der Bar auf dem Platz vor der Kirche oder bei ungünstiger Witterung im Chilehuus. (pd.) Die Konzerte: Samstag, 29. Juni, 20 Uhr, reformierte Kirche Hedingen, und Sonntag, 30. Juni, 17 Uhr, reformierte Kirche Hedingen. Türöffnung jeweils eine Stunde vor dem Konzert. Eintritt frei, Kollekte. Leitung: Hannah Lindner, Akkordeon: Sven Angelo Mindeci; Bass: Fridolin Blumer.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Ruote Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 08.00-12.00: Quilt auf dem Wochenmarkt. Der Ämtler QuilterVerein stellt sich vor. Marktplatz. 09.00-17.00: «Allkids» Fussballturnier. Mitarbeitende aller Schweizer Kinderspitäler bilden 14 Mannschaften und kämpfen um gute Platzierungen. Grosse Festwirtschaft. Sportanlagen Schulhaus Butzen. 10.00-15.00: «Fest der Kulturen» Menschen aus über 20 Nationen präsentieren ihr Heimatland, ein gemeinschaftlicher Anlass der katholischen und reformierten Kirchen Affoltern. Zentrum Oberdorf (Piazza). Centralweg. 15.00: «LaMarotte bi de Lüüt» mit 6. Affoltemer Entenrennen. Mit Bar und Wetteinsätzen. Start 16 Uhr im Jonenbach auf der Fussgängerbrücke neben BOA Optik. Kleine Festwirtschaft (Salatbuffet - Grillgut selber mitbringen). Kochschmitte. Alte Dorfstrasse 22.

Bonstetten

20.00: Oratorium «Paulus» von Felix Mendelssohn, gesungen vom Singkreis Bezirk Affoltern, Voci Appassionate und der Camerata Fanny Mendelssohn. Gesamtleitung: Brunetto d’Arco. Kollekte in der Höhe des Eintrittspreises. Katholische Kirche St. Mauritius.

Hausen am Albis

10.00-23.59: «Rosenfest». Ein Muss für alle Rosenliebhaber, die gerne unbeschwerte Stunden in rosiger Umgebung geniessen. Mit Festwirtschaft und Live-Konzerten. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Mettmenstetten

18.00: Traditionelles SpanferkelEssen; ab 20 Uhr Livemusik von «Die Jauks-Nachfolger». Gasthaus zum weissen Rössli.

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau / jeden Mann mit Jahres-

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Gastsängerinnen und Gastsänger gesucht Der Chor der Reformierten Kirche Affoltern veranstaltet am Sonntag, 8. Dezember, um 17 Uhr , in seiner Kirche wieder ein festliches Adventskonzert. Für dieses Konzert sucht der Chor interessierte Gastsängerinnen und Gastsänger in allen Stimmlagen. Dieses Mal lautet das Motto: «Lauft ihr Hirten ...», nach dem gleichnamigen Werk «Lauft ihr Hirten allzugleich» von Johann Michael Haydn, dessen weihnachtliche Motette zur Aufführung gelangt. Zum Thema Hirten passt auch das Schlusswerk im

klassement. Infos Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 16. Juni Affoltern am Albis

10.30-12.30: Sonntagskonzert: «Original Reusstal Musikanten», kleine Festwirtschaft. Bei jeder Witterung. Kollekte. Marktplatz. 18.00: Abschlusstheater 3. Oberstufe: «Das Gauklermärchen» von Michael Ende. Leitung Klassenlehrer Patrik Gisler und Theaterpädagogin Esther Tobler. Kollekte für Abschlussreise. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Hausen am Albis

10.00-17.00: «Rosenfest». Ein Muss für alle Rosenliebhaber, die gerne unbeschwerte Stunden in rosiger Umgebung geniessen. Mit Festwirtschaft und Live-Konzerten. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.

Kappel am Albis

15.00: Oratorium «Paulus» von Felix Mendelssohn, gesungen vom Singkreis Bezirk Affoltern, Voci Appassionate und der Camerata Fanny Mendelssohn. Gesamtleitung: Brunetto d’Arco. Vorverkauf: www.singkreisaffoltern.ch. Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5

Rifferswil

10.30/14.30: Seerosentag, öffentliche Führung mit Silvan Fluder, Park Seleger Moor (Treffpunkt Eingang)

Programm: die «Böhmische Hirtenmesse» (Ceska Mše Vànocni) von Jan Jakub Ryba, welche den Schwerpunkt des Konzerts bildet. Ergänzt wird das Programm mit weiteren Werken der Wiener Klassik: Joseph Schnabels «Transeamus usque Betlehem», František Xaver Brixis «Pastores Loquebantur» und W.A. Mozarts «Ave verum corpus». Begleitet werden Solisten und Chor vom Orchester La Compagna, unter der Leitung von Rico Zela (musikalische Einstudierung).

Die Proben finden donnerstags von 20 bis 22 Uhr im Chilehuus der reformierten Kirche statt. Projektbeginn ist am 22. August. Am 16. und 17. November findet ein Probewochende in Affoltern statt. Der Aufruf richtet sich an Laiensängerinnen und -sänger jeden Alters mit entsprechender Erfahrung oder sängerischen Grundkenntnissen. (pd.) Probeplan und weitere Infos unter www.refkircheaffoltern.ch oder bei Präsidentin Doris Habegger,

kombinationen. Sporthalle Stigeli.

Ottenbach

Kappel am Albis

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix...Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 19. Juni

Affoltern am Albis

Jugendlichen vom Lilienberg und Hausen zeigt eine Freiluft-Komödie «Gaunereien, Gold & Glück». Ab 18 Uhr Essen und Bar, Eintritt kostenpflichtig, bei Regen wird im Trockenen gespielt. Marktplatz. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Selten gesehen». Eine Restauratorenführung an wenig bekannte Orte im Sammlungszentrum. Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung: 044 762 13 13 / fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickbox-

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Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Seelensprache». Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch

dohabegger@mac.com, Tel. 044 761 99 08.

Montag, 17. Juni

Affoltern am Albis 19.30: Fahrwerk.ö! zusammen mit

Stallikon

Donnerstag, 20. Juni 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Adligenswil-Michaelskreuz-Rotkreuz. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

Hausen am Albis

19.30: Fahrwerk.ö! zusammen mit Jugendlichen vom Lilienberg und Hausen zeigt eine Freiluft-Komödie «Gaunereien, Gold & Glück». Ab 18 Uhr Essen und Bar, Eintritt kostenpflichtig, bei Regen wird im Trockenen gespielt. Weisbrod Areal.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

07.50: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Rossweid-Kemmeribodenbad, Dauer 3½ Std. Mittagessen aus dem Rucksack, Billette werden besorgt. Bus 212. Anmelden bis Mi, 19. Juni, 12 Uhr: Vreni Fanger, 044 761 26 13. Postautohaltestelle Zentrum.

Rifferswil

19.30-22.00: Glühwürmchen. Infos über und Spaziergang zu den Glühwürmchen mit Apéro. Mit Forum Rifferswil und Park Seleger Moor. Gärtnerei Blattgrün - Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.


Veranstaltungen

Freitag, 14. Juni 2019

Schnelle und originelle Flitzer Am Pinewood-Derby kann jeder Rennstall-Besitzer sein Am Samstag, 22. Juni, wird in Bonstetten zum achten Mal das Säuliämtler Pinewood-Derby ausgetragen. Neben der Schnelligkeit geht es dabei auch um die Kreativität. Wem wird es in diesem Jahr gelingen, das langjährige Favoriten-Team in Sachen Schnelligkeit vom Thron zu stossen? Welches Auto gewinnt den Publikumswettbewerb in Sachen Kreativität und Originalität? Und welches mausert sich zum Publikumsliebling? Aus einem vorgefertigten Stück Tannenholz wird in teils aufwändiger Handarbeit ein Auto angefertigt, das wahlweise schnell, kreativ oder besonders originell gestaltet werden kann. Von wenigen bis zu vielen Stunden Einsatz wird an den Bausätzen gesägt, gefeilt und gebohrt; es wird gestrichen, verziert und lackiert. Nicht verändert werden dürfen die Spurweite und das Gewicht, welches 140 Gramm nicht überschreiten darf. Ein Bausatz enthält ausserdem die passenden Räder aus Kunststoff sowie die Nägel zur Befestigung derselben. Die Herstellung der Rennwagen eignet sich als Einzel-, Familien- oder Gruppenarbeit und schliesst Kinder, Enkel, Eltern, Grosseltern, Götti und Gotte, oder auch Freunde und Freundinnen mit ein. Nicht in erster Linie das Gewinnen steht im Vordergrund – obwohl es schon ein gewaltiges Kribbeln in der Baugegend auslösen kann, wenn das eigene Auto in den sechs Vorrunden-Läufen besonders gut abschneidet –, sondern das Handwerk und die Freude am gemeinsamen Erarbeiten eines Werkes, das am Ende mit einem passenden Namen an den Start geht. Die Autos können zu Hause oder unter Anleitung am Mittwoch,

Einmal ein eigenes Auto für die «Rennstrecke» präparieren? Am PinewoodDerby in Bonstetten ist das für Jung und Alt möglich. (Bild zvg.) 19. Juni, ab 19 Uhr im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil, hergestellt werden. Willkommen sind am Derby auch Zuschauerinnen und Zuschauer, die kein eigenes Auto angefertigt haben, sondern ganz einfach dabei sein und die spannenden Rennläufe verfolgen wollen. Auch kann das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten wie Kindereisenbahn, Fallbrett, Büchsenwerfen usw. besucht werden, oder man verpflegt sich an den Imbissständen mit einer Wurst, Getränken und einem Dessert. Die Organisatorinnen und Or-

Das naturnahe Gärtnern beflügelt nun schon seit bald drei Jahrzehnten das Wahrnehmen, Gestalten und Wirken des Teams der Firma natUrban in Uerzlikon. Viele unterschiedlichste, eben diverse Gärten sind über die Jahre entstanden, welche in ihrer Eigenart und Einzigartigkeit biologische Prozesse zulassen, ermöglichen und initiieren. Es sind dies dynamische Ökosysteme sowohl inmitten als auch am Rande des Siedlungsraumes; artenreich und lauschig gleichermassen. Gestaltete Gärten als Lebensraum für

Pinewood-Derby mit Sommerfest am Samstag, 22. Juni; Festbetrieb und Einschreiben ab 13 Uhr; Rennstart ab 14 Uhr; Finalläufe um ca. 16 Uhr; Ende Festbetrieb um 17 Uhr. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Anfertigen der Autos möglich am Mittwoch, 19. Juni, 19 bis 21 Uhr im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil. Bausätze anfordern bei hlt-bonstetten@gmx.ch oder direkt beziehen bei den «Rockzwärge» beim Coop Bonstetten (Barzahlung).

Mensch, Tier und Pflanzen im Tolerieren und Fördern der Vielfältigkeit. Das Fest zur Sommermitte, das Mittsommerfest am 22. Juni, im verwunschenen Ideengarten von «natUrban» in Uerzlikon soll die Freude am Leben im farbigen Grün aufblühen lassen und den Gaumen erfreuen. Die Feststimmung wird inspiriert von den schwungvollen Klängen der «Gadjolinos»! Eingeladen sind all jene, welche sich für naturnahe Gärten interessieren. Kulinarisch wartet ein Biobuffet des Köstlichen und um 16 Uhr unternimmt Pirmin Rohrer mit den Gästen einen leicht philosophischen Rundgang durchs natUrbane Idyll. Der Ideengarten in Uerzlikon, versehen mit dem Label von «Natur und Wirtschaft», birgt einiges, was es zu entdecken gilt! Das Team von natUrban, Pionier für naturnahe Gartengestaltung und zertifizierter Bioterra Naturgartenfachbetrieb, freut sich auf viele Gäste. (pd.) natUrban, Alte Kappelerstasse 4, Uerzlikon. Anmeldung www.natur-

Sie ist bereits zur Tradition geworden: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel von Samstag 22., auf Sonntag, 23. Juni, während der kürzesten Nacht in den längsten Tag. Der Wanderanlass rund um die traditionelle Johannisnacht wird ökumenisch und kantonsübergreifend ausgetragen. Schon fast ein bisschen vergessen gegangen ist diese alte Tradition, dass die Sommersonnenwende mit der Geburt Johannes des Täufers verbunden wird. Er kündet das Kommen von Jesus Christus, dem Licht der Welt, an. Mit dem Gedenktag Johannes des Täufers als dem Boten des Lichts hat sich auch der Brauch des Johannisfeuers entwickelt, das als «Lichtverstärkung» in der Nacht zum längsten Tag entzündet wird. Die Sonnenwendfeuer hat es wahrscheinlich schon in vorchristlicher, germanischer Zeit gegeben. Sie erleuchteten die Nacht, wenn der Gott Wotan den Ruheort der gefallenen Kämpfer, Walhall, verliess und segnend über die Erde schritt. Da dieses Brauchtum zur Lichtsymbolik des Christentums passte, wurde es übernommen. Der Johannistag wurde zur «Sommerweihnacht». Gemeinsam mit Kirchgemeinden und Pfarreien der Region, der angrenzenden Kantone sowie dem Pilgerzentrum St. Jakob Zürich, will das Kloster Kappel die alte Tradition der Johannisnacht pflegen. Wandergruppen aus Zug, Affoltern, Muri/Freiamt, Oberrieden und Zürich pilgern durch die kurze Nacht dem längsten Tag entgegen. Um 4 Uhr kommen alle im Kloster Kappel an und versammeln sich um das Johannisfeuer. Die ökumenische Feier zum Johannisfest wird musikalisch gestaltet vom Posaunentrio unter der Leitung von Ernst Lätsch. Ein feines Morgenessen wartet im Klosterkeller auf die hungrigen Pilgerinnen und Pilger. Folgende sind Startpunkte in der Region: Startpunkt Affoltern; Besammlung und Einstimmung um 23 Uhr in der reformierten Kirche Affol-

Um 4 Uhr versammeln sich die Teilnehmenden im Kloster Kappel um das Johannisfeuer. (Bild zvg.) tern, Wegzeit zirka vier Stunden (Grossholz, Paradiesli Mettmenstetten inklusive Zwischenhalt in der reformierten Kirche Rifferswil um zirka 2 Uhr). Leitung: Elisa-Maria Jodl, Tefefon 044 760 18 08, E-Mail: em.jodl@bluewin.ch. Startpunkt Zug: Besammlung und Einstimmung um Mitternacht in der reformierten Kirche Zug, Alpenstrasse 7, Zug. Wegzeit zirka drei Stunden. Leitung: Irène Schwyn, Telefon 041 758 09 03, E-Mail: irene.schwyn@ ref-zug.ch. (rn) Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel, Samstag, 22., bis Sonntag, 23. Juni. Kosten: 25 Franken für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft und das reichhaltige Morgenessen. Nach dem Morgenessen Transportservice nach Baar und Affoltern, bis die öffentlichen Verkehrsmittel regulär verkehren. Gutes Schuhwerk. Kleidung entsprechend den Wetterverhältnissen. Zwischenverpflegung bitte selber mitnehmen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Durchführung bei jedem Wetter. Anmeldung bis Freitag, 21. Juni, an die jeweilige Leitung. Die Anmeldungen werden nicht bestätigt. Im Verhinderungsfall bitte abmelden. Weitere Informationen sind erhältlich bei: Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel, Telefon 044 764 88 09, E-Mail: volker.bleil@klosterkappel.ch.

«Dunschtigclub» Mettmenstetten lädt zum Grümpi-Wochenende Am 22. und 23. Juni findet in Mettmenstetten auf dem Sportplatz Wygarten das jährliche Grümpi statt. Es wird aber nicht nur Fussball gespielt: Auch kulturell ist der Anlass einen Besuch wert. Dieses Jahr wird das Grümpi bereits zum 47. Mal durchgeführt. Es lohnt sich auf jeden Fall, ob als Tschüttelerin oder Zuschauer, dabei zu sein, um nicht einiges zu verpassen! Seit 1973 messen sich bis zu 40 Dorfmann(frau)schaften am Grümpelturnier in verschiedenen Kategorien. Dank diverser Sponsoren ist es in Mettmenstetten eine Besonderheit, dass für die Anmeldung der Fussballteams kein Startgeld verlangt werden muss. An beiden Spieltagen auf dem Sportplatz Wygarten ist die Bevölkerung herzlichst eingeladen – entweder zum Mitmachen oder zum Zuschauen. Einen speziellen Hinweis verdient die Ausmarchung um die «Schnällscht Mättmistetteri» und den «Schnällscht Mättmistetter». Die Mädchen und Buben messen sich am Samstag ab 17 Uhr in den verschiedenen Alterskategorien. Organisiert wird dieser Wettkampf vom TV Mettmenstetten.

ban.ch oder via E-Mail info@naturban.ch für das Buffet. Ansonsten steht

Gestaltete Gärten – Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. (Bild zvg.)

Wandern in der kürzesten Nacht

Fussball und eine verbotene Liebe

Bio und divers mannigfaltig-lebendig! Am 22. Juni findet im verwunschenen Ideengarten von natUrban in Uerzlikon ein Mittsommerfest statt.

ganisatoren freuen sich auf jeden Besucher und jede Besucherin. (pd.)

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das Fest allen offen. Mehr Grünes und Biodiverses unter www.naturban.ch.

Openair auf dem Sportplatz Wygarten Im Rahmenprogramm am Samstagabend zeigt der «Dunschtigclub» einen Openair-Kinofilm. Mit «Wolkenbruch»,

Steht die jüdische Mutter der grossen Liebe ihres Sohnes im Weg? (Bild zvg.) einer Schweizer Komödie, haben die Verantwortlichen einen Film gewählt, der Jung und Alt begeistern wird. Der Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten bietet wie jedes Jahr das gewünschte Ambiente. Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Vor- und nachher empfiehlt sich die Festwirtschaft. Warme Speisen werden bis zum Filmbeginn serviert.

Der Reiz des Verbotenen Bislang hat Motti immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Bärtig und unauffällig gekleidet, zeigt sich Motti als beflissener Student an der Zürcher Universität und arbeitet Teilzeit im

väterlichen Unternehmen. Als die Mutter ihren Sohn verkuppeln will und nach traditioneller Art lauter junge ebenfalls jüdisch-orthodoxe Frauen einlädt, bricht Motti mit der Tradition seiner Vorväter. Er verliebt sich in Laura, eine «Schickse». Michael Steiner adaptiert für seinen Film die Romanvorlage «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» und schickt Motti auf eine Reise in eine für ihn unbekannte und unsichere Welt. Ein grossartiger Familienfilm! Die treuen Sponsoren ermöglichen es, dass auch heuer kein Eintrittsgeld erhoben werden muss. Der veranstaltende «Dunschtigclub Mättmi» hofft, dass mit dem Erlös aus der Festwirtschaft die Unkosten ganz oder zumindest teilweise gedeckt werden können. (pd.)


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Sport

Freitag, 14. Juni 2019

«Wichtig ist, sich selber nicht zu viel Druck zu machen» Mit Passeurin Olivia Wassner hat sich die Volleyball-Schweiz für die EM qualifiziert Vom 23. August bis 8. September messen sich die besten Volleyball-Nationen des Kontinents an der Europameisterschaft. Dass die Schweiz dabei ist, dazu hat die erst 19-jährige Passeurin Olivia Wassner aus Affoltern massgeblich beigetragen.

mitmischen. Wenn alle gut spielen, liegt es drin, uns für die nächste Runde zu qualifizieren. Dazu müssen wir zwei Teams schlagen. Am besten stehen die Chancen gegen die Slowakei und gegen Spanien. Was braucht es, um auch mal gegen einen favorisierten Gegner reüssieren zu können? Manchmal hilft der ÜberraschungsEffekt. Aber es braucht sicher viel Teamgeist und Arbeit. Alle müssen etwas mehr machen als sonst. Der Wille ist sehr wichtig.

«Anzeiger»: Erstmals hat sich die Schweiz auf sportlichem Weg für eine EM-Endrunde qualifiziert. Was bedeutet es Ihnen, Teil dieser Mannschaft zu sein? Olivia Wassner: Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Das ist das, wofür ich in den letzten sieben, acht Jahren gearbeitet habe. Es bedeutet mir viel, ein Teil dieser Mannschaft zu sein.

Begonnen haben Sie mit dem Volleyballspiel in Obfelden. Was haben Ihre ersten Trainer richtig gemacht? Nach einem Jahr bei den Juniorinnen in Obfelden haben sie mich bereits für die SAR-Sichtung angemeldet (SAR ist das Sichtungsgefäss für das regionale Trainingszentrum, Anm. d. Red.). Dabei konnte ich da noch gar nicht richtig Volleyball spielen. Wegen meiner Grösse wurde ich trotzdem ausgewählt.

Was zeichnet die Mannschaft aus? Wir sind eine sehr junge Mannschaft. Das hilft uns, weil wir auf der gleichen Stufe des Lebens sind und uns gut verstehen. Das fördert den Teamgeist. Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt.

Mittlerweile haben Sie ein Sportstipendium, was bedeutet Ihnen dies? Das ist unglaublich viel Geld. Die Privatuni wäre sonst sehr teuer. Fürs Volleyballspielen alles bezahlt zu bekommen, das ist sehr grosszügig. Und es ist eine gute Möglichkeit, Volleyball und das Studium zu kombinieren.

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«Ich muss sehen, was die Gegnerinnen machen, wo die schwachen BlockSpielerinnen stehen.» ............................................................... In Montreux haben Sie jüngst Gelegenheit gehabt, sich mit anderen Nationen zu messen. Was sind die Erkenntnisse? Das waren die weltbesten Nationen und wir haben gegen jeden Gegner einen Satz gewonnen. Das zeigt, welches Potenzial wir haben. Jetzt müssen wir noch die Konstanz erreichen, über die ganze Spieldauer mithalten zu können. Natürlich war es auch toll, gegen die besten Spielerinnen der Welt zu spielen. In der EM-Qualifikation erhielten Sie in entscheidenden Momenten das Vertrauen des Trainers. Wie haben Sie das erlebt? Es hat mir sehr viel bedeutet, auf dem Feld zu stehen im Moment der Qualifikation. Der Trainer hat mir das Vertrauen gegeben, weil er wusste, dass ich es durchziehen kann. Wie waren die Reaktionen aus Ihrem Umfeld? Es waren alle überglücklich und sehr stolz auf uns. Wie sieht die weitere Vorbereitung aus im Hinblick auf die EM? Jetzt haben wir Ferien. Das nächste Training ist am 20. Juni. Vom 1. bis 15. Juli spielen wir an der Universiade. Dort wird das EM-Kader endgültig festgelegt. Am 3. August beginnt dann die EM-Vorbereitung. Es werden nur 14

Als Passeurin setzt Olivia Wassner die Schweizer Angreiferinnen in Szene. (Bild Marc Raeber)

Spielerinnen mit an die EM genommen. Wir sind drei Passeusen, da ist es noch nicht sicher, ob ich mitdarf. Ich hoffe es natürlich schwer (lacht). Was machen Sie persönlich, um im entscheidenden Moment in Form zu sein? Ich gehe drei Mal die Woche ins Fitness und gebe natürlich in den Trainings alles. Für die mentale Unterstützung habe ich mich mit einer Sportpsychologin in Verbindung gesetzt, um besser mit dem Druck umgehen und im entscheidenden Moment meine Bestleistung abrufen zu können. Wichtig ist, sich selber nicht zu viel Druck zu machen. Das lastet sonst zusätzlich auf einem. Als Passeurin setzen Sie die Angreiferinnen in Szene. Worauf gilt es dabei zu achten? Ziemlich viel (lacht). Ich muss taktisch überlegen: Welche Angriffssituation macht Sinn? Ich muss sehen, was die Gegnerinnen machen, wo die schwachen Block-Spielerinnen stehen. Ich muss Rücksicht nehmen auf die eigenen Mitspielerinnen: Wenn eine einen Ball retten musste, ist sie nicht mehr anspielbar. Und ich muss spü-

ren, wann ich schnell spielen kann und wann die Angreiferinnen noch Zeit brauchen. Wenn eine Angreiferin ein- zweimal nicht durchkommt, können auch die Nerven zu flattern beginnen, wie gehen Sie damit um? Dazu muss man seine Mitspielerinnen kennen: Soll ich sie sogleich nochmals anspielen, damit sie den Punkt machen kann, oder gebe ich ihr eine Pause.

Was zeichnet die Bedingungen an Ihrer Uni in Washington DC aus? Wenn ich in der Nationalliga A spielen würde, hätte ich zweimal am Tag Training. Wir trainieren nur einmal, dafür drei Stunden am Stück. Das Umfeld ist sehr professionell organisiert. Wir haben drei Vollzeit-Trainer, die besten Nati-A-Teams haben einen oder zwei. Während der Saison von Ende August bis November reisen wir mit

dem Bus der ganzen Ostküste entlang. Das sind bis zu sieben, acht Stunden Fahrt. Und wie ist das Spielniveau? Sehr unterschiedlich. Es sind 300 Teams in der Division 1, die besten auf Schweizer Top-Niveau, die schlechtesten etwa Nationalliga B. Wir sind in der Mitte. ...............................................................

«Wenn alle gut spielen, liegt es drin, uns für die nächste Runde zu qualifizieren.» ............................................................... Was ist Ihr grösstes Karriereziel? Ich möchte an die EM und es geniessen können. Der Druck ist etwas gross im Moment. Bei so viel Volleyball muss man sich immer wieder motivieren können. Manchmal geht dabei der Blick auf das Positive etwas verloren. Drum ist die mentale Arbeit so wichtig. Können Sie dazu eine konkrete Übung nennen? Nach jedem Training schreibe ich mir drei Sachen auf, die gut waren. Ich bin ein ehrgeiziger Mensch und mache mir selber grossen Druck. Viele Leute verstehen nicht, dass es nicht so einfach ist, mit diesem Druck umzugehen. Was würden Sie einem jungen Mädchen empfehlen, das in Obfelden mit dem Volleyballspiel beginnt und Sie als Vorbild bewundert? Es ist cool, Vorbilder zu haben, aber man muss sich auch bewusst sein, dass viel Arbeit dahintersteckt. Interview: Thomas Stöckli

Wo sehen Sie ihre grösste Stärke? Mit meiner Grösse – für eine Passeuse – habe ich beim Block sicher einen Vorteil. Auch taktisch kann ich viel einbringen mit meiner Spielintelligenz und den Überblick behalten. In der Schweizer Gruppe D (Spielort: Bratislava) sind mit Russland und Deutschland die beiden stärksten Teams der letzten EM. Wie schätzen Sie die Ausgangslage ein? Wir sind als letzte rangiert. Aber gegen Deutschland haben wir in Montreux einen Satz gewonnen. Wenn wir dieses Niveau länger halten können, können wir auch gegen die Grossen

Mit ihrer Grösse und Übersicht ist die Affoltemerin (Nummer 20) auch als Blockspielerin wertvoll – wie hier gegen Kroatien. (Bild zvg.)

Sommer Mixed-Turnier

Volley S9 lädt ins Sportzentrum Schachen, Bonstetten Morgen Samstag, 15. Juni, findet bereits zum sechsten Mal das Sommer-Mixed-Turnier von Volley S9 statt. 20 angemeldete Teams werden in drei verschiedenen Stärkeklassen um den Turniersieg der jeweiligen Kategorie kämpfen.

Unterhaltsame Volleyballspiele locken in die Schachenhalle. (Bild zvg.)

Die Freude bei Volley S9 ist gross, dass sich auch das Sommerturnier zu einem beliebten Sportanlass entwi-

ckelt hat. Dies verdanken die Organisatoren nicht zuletzt auch dem gemütlichen Grillabend im Anschluss an die Rangverkündigung für alle Gästeteams und Volley-S9-Vereinsmitglieder.

Zuschauer sind herzlich willkommen! Ein Besuch in der Schachenhalle, um etwas Volleyball-Luft zu schnuppern, lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen der unterhaltsamen Volleyball-

spiele und zum anderen wegen der reichhaltigen Volley-S9-Festwirtschaft. Bei schönem Wetter werden zusätzlich Festbänke im Freien aufgestellt. So darf man sich auf einen schönen Sommertag, viele schöne Spiele und ein gemütliches Beisammensein am Abend freuen. (pd.)

Sommer Mixed-Turnier von Volley S9 am Samstag, 15. Juni, 8.45 bis ca. 18 Uhr. Weitere Infos unter www.volley-s9.ch/sommer_turnier.


Sport

Freitag, 14. Juni 2019

Philippe Leu löst Samir Ben Nejma ab Trainerwechsel in Fanionteam des FC Hausen

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Pfingststaffel-OL auf der Moosalp Am Pfingstwochenende fand in Bürchen VS die traditionelle Pfingststaffel mit Läuferinnen und Läufern der OLG Säuliamt statt. Die Pfingststaffel ist ein Orientierungslauf, bei dem in Teams gestartet wird und insgesamt sieben Teilstrecken absolviert werden. Die ersten beiden Strecken fanden bei angebrochener Dunkelheit der Nacht statt und führten von Bürchen über 400 Höhenmeter hinauf auf die Moosalp und wieder zurück. Mit Karte, Kompass und hellen Stirnlampen ausgerüstet, mussten die Läuferinnen und Läufer die ideale Route durch den Bergwald finden und diese möglichst schnell bewältigen.

Am nächsten Morgen folgten dann die restlichen Strecken bei Tageslicht. Dabei wurde die volle Pracht des lichten Waldes sichtbar, wobei die herausfordernden Geländeformen und Steigungen immer noch für sehr anspruchsvolle Läufe sorgten. Bei insgesamt 72 gestarteten Teams platzierten sich die Teams mit Säuliämtler Beteiligung auf den Rängen 27, 51 und 59. Ebenso wichtig wie die Rangierung war aber auch das anschliessende Beisammensein, das an diesem Anlass traditionellerweise auf einer Waldwiese stattfindet und einen Austausch – auch über den Club hinaus – fördert. (pd.)

Saisonstart auf dem Golfplatz Affoltern Trainerwechsel im Fanionteam des FC Hausen. Von Links: Clubpräsidentin Gogi Marini, der scheidende Trainer Samir Ben Nejma, Captain Dario Vollenweider, der Leiter Aktive Roli Huber und der neue Trainer Philippe Leu. (Bild zvg.)

Seit März 2012 hat Samir Ben Nejma die erste Mannschaft des FC Hausen geführt und dabei viel erreicht: den Aufstieg in die 3. Liga, das Cup-Spiel gegen den FC St. Gallen und mehrere Male den Gewinn der FairnessWertung. Ben Nejma geht aus freien Stücken. Sein Nachfolger wird der bisherige Spieler und Assistenztrainer Philippe Leu. Philippe Leu heisst der neue Trainer der 3.-Liga-Mannschaft des FC Hausen für die kommende Saison 2019/2020. Er war bereits in der vergangenen Saison als Assistent und Spieler im Fanionteam im Einsatz und bringt reichlich Erfahrung aus seiner aktiven Zeit als Spieler bei verschiedenen Vereinen in der 2. und 3. Liga mit. Der 40-Jährige ist verheiratet, Vater von drei Kindern und arbeitet als Sozialpädagoge im Hausemer Schulund Bildungsheim Albisbrunn. Seine Fussball-Juniorenzeit verbrachte er bei Concordia Basel. Der in Hausen woh-

nende Leu freut sich auf die neue Aufgabe als Trainer. Die sportliche Leitung des FC Hausen ist überzeugt, mit Philippe Leu den richtigen Trainer für die Nachfolge von Samir Ben Nejma gefunden zu haben und wünscht ihm und dem Team viel Glück.

Ben Nejmas letzter Match am Sonntag Am kommenden Sonntag findet der letzte Match unter der langjährigen Leitung von Trainer Samir Ben Nejma im Jonentäli statt. Danach wird Ben Nejams Zeit in Hausen und der Saisonabschluss gefeiert. Der Abschied vom FC Hausen fällt dem Schweizer mit tunesischen Wurzeln nicht leicht. Er sagt: «Für mich ist es, wie wenn ich meine Familie verlassen würde. Ich habe hier viele Spieler erwachsen werden sehen.» Über Trainerstationen im Säuliamt beim FC Affoltern, FC WettswilBonstetten und dem FC Knonau-Mettmenstetten kam der frühere Profifussballer mit Sportlehrerstudium im März 2012 zum FC Hausen, wo er die

erste Mannschaft übernahm. Bereits 2013 schaffte er mit ihr den Aufstieg in die 3. Liga, was er bis heute als einen der Höhepunkte seiner Zeit im Oberamt bezeichnet. Ein weiterer war der Cup-Match Mitte August 2015, bei dem der FC Hausen im Jonentäli gegen den FC St. Gallen antreten durfte und dabei nationale Bekanntheit erlangte. Möglich wurde dies dank dem Gewinn des Fairness-Preises, der Ben Nejma bis heute ein grosses Anliegen ist. «Wir sind auch diesmal wieder auf gutem Weg, die Fairness-Wertung zu gewinnen», freut sich der scheidende Trainer. Er geht ohne Groll: «Ich habe der Vereinsführung schon letzten Sommer angekündigt, dass ich als Trainer in Hausen bald aufhören möchte. Mit Spieler-Trainer Philippe Leu konnte ein idealer Nachfolger gefunden werden», ist Ben Nejma überzeugt und erklärt: «Auch Trainer nutzen sich mit der Zeit ab.» Er freue sich nun darauf, eine Weile Ferien mit seiner Familie zu machen. (map./mab.)

Beim ersten Golfturnier auf dem wieder hergestellten und wunderschönen 9-Loch-Kurzspielplatz in Affoltern kamen die Golfspieler nicht zu kurz. Auch wenn es ein KurzspielGolfplatz ist (alles Par3-Vorgaben), die neun Löcher haben doch ihre Schwierigkeiten, Sandbunker und Wasserhindernisse. So mancher Bogey (ein Schlag mehr als vorgegeben) oder Doppel Bogey wurde gezählt.

Aber die Birdies (ein Schlag weniger wie vorgegeben) wurden laut bejubelt! 2 x 9-Loch mit einer kleinen Zwischenverpflegung und danach die Preisverleihung bei herrlichen Sommertemperaturen. Dem Gewinner dieses Turniers winkte eine Halbjahreskarte für 2019. Das nächste Turnier ist schon geplant, auf www.affoltern-golfplatz.ch sind alle Infos zu finden. (EtS)

Schweizer Lead-Meisterschaften mit Petra Klingler Nur gut zwei Wochen nach den Schweizer Boulder-Meisterschaften finden am Samstag, 15. Juni, in Niederwangen die Schweizer LeadMeisterschaften statt. Diese werden im Rahmen eines Bächli-Swiss Climbing Cups ausgetragen. In den Kategorien Elite und U18 stehen aktuell 55 Athletinnen und Athleten aus der gesamten Schweiz auf der Startliste. Für das Regionalzentrum Zürich starten drei Damen und sechs Herren, darunter auch als letztjährige VizeMeisterin Petra Klingler (Bonstetten). (pd.)

Petra Klingler. (Archivbild Martin Rahn)

WB II vermiest dem Leader die Revanche

Fussball 2. Liga, Lachen/Altendorf – WB II 1:1 (1:1) Die Reserven des FC WettswilBonstetten boten dem unangefochtenen Tabellenführer Paroli und errangen verdient einen Punkt. ................................................... von kaspar köchli Am Pfingstsamstag führte der AS Zwillikon sein Endschiessen durch. (Bild zvg.)

Armbrustschützenkönigin ist gekürt Bei schönstem Wetter durften am Pfingstsamstag die acht Armbrustschützinnen und sieben Armbrustschützen vom AS Zwillikon das Endschiessen auf dem Hof der Familie Frutiger bestreiten. Dabei wurde der Schützenkönig oder die Schützenkönigin mit zehn Schuss auf die Zehnerscheibe erkoren.

Goldvreneli als Siegespreis Die Kursteilnehmer waren hochmotiviert und alle gaben ihr Bestes. Die Vorfreude war gross und der Ehrgeiz jedes Einzelnen geweckt, lockte doch der reich bestückte Gabentisch mit vielen tollen Preisen. Es waren alle gespannt, wer das Goldvreneli als Schützenkönigin oder -könig gewinnen würde, welches von der Sparcassa

Clientis in Affoltern gesponsert wurde. Nachdem die Kursteilnehmenden geschossen hatten, konnten die Erwachsenen ihr Können im «Apfelschiessen» unter Beweis stellen. Dies wurde rege genutzt und manch einer war über sein Resultat sehr erstaunt. Um zirka 16 Uhr war es dann so weit und der Name der Schützenkönigin wurde verkündet: Mirjam Hinterberger, welche sagenhafte 85 Punkte geschossen hatte, gefolgt von Silas Büchler und Lea Genkinger mit je 84 Punkten. Simone Schneebeli Rangliste Kursschiessen: Gruppe A: 1. Mirjam Hinterberger (412), 2. Silas Büchler (401), 3. Tanja Spillmann (395); Gruppe B: 1. Lea Genkinger (411), 2. Linda Ruprecht (351), 3. Noah Zimmermann (333)

Die Reserven des FC Wettswil-Bonstettens (2. Liga) reisten in der zweitletzten Runde zum unangefochtenen Leader Lachen/Altendorf in die March. Zuhause fügten sie Anfang November 2018 den Schwyzern mit 3:0 die bislang einzige Niederlage zu. Selbstredend, dass sich diese nun im Rückspiel – obschon bereits als Aufsteiger feststehend – revanchieren wollten. Von Beginn entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Obschon die Führung der Rotschwarzen postwendend ausgeglichen wurde, liessen die Gäste nicht locker und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. «Da hätten wir eigentlich zwei Tore vorlegen müssen», konstatierte Assistenzcoach Uehli. Nach der Pause wurde bei WB noch junges, hoffnungsvolles Eigengewächs eingewechselt. So kamen Wick (Jahrgang 2001), Garcia Abad (2000) und Schmidmeister (1999) zu ihren 2.Liga-Debüts, während Roth (2001) als Ersatztorhüter bereitsass. Das Geschehen glich sich in der Folge aus und

Erfolgreich: Trainer Vaclav Pechoucek (rechts) und sein Assistent Dominique Uehli figurieren mit ihrem 2.-Liga-Aufstiegsteam auf Rang drei. (Bild Kaspar Köchli) schlussendlich teilten sich der Erste und der Zweite die Punkte. Damit holte WB gegen den weit entrückten, 13Punkte-Vorsprung aufweisenden Leader Lachen/Altendorf insgesamt vier Punkte. «Darauf dürfen wir stolz sein. Das zeigt, dass wir uns auch vor den Stärksten nicht verstecken müssen», meinte Trainer Pechoucek.

ter Seefeld. Zum Saisonschluss empfängt es übermorgen Sonntag um 14 Uhr zuhause im Moos den FC Wädenswil. «Da geben wir nochmals richtig Gas, wir wollen uns bei den treuen Fans möglichst mit einem Sieg bedanken», verspricht Pechoucek mit seinem ansteckenden Optimismus. 2. Liga, Lachen/Altendorf – WB II 1:1.

«Nochmals richtig Gas geben...» Wettswil-Bonstetten, mit notabene am zweitwenigsten Strafpunkten, liegt jetzt auf Rang drei, einen Zähler hin-

Grob; Tobler, Halter (50. Wick), Yondhen N., Brunner; Buchmann, Yondhen C., Von Wattenwyl (58. Voit), Siegenthaler (66. Schmidmeister), Kuster (66. Garcia Abad), Eckert. 14. Siegenthaler 0:1, 18. Duraku 1:1.


FC Affoltern a. A. Danke und Adieu: Historischer Abschied Fussballclub Affoltern a. A.

Zum Abschluss der Saison 2018/19 in der 3. Liga Gruppe 1 werden keine sportlichen Entscheide mehr gefällt. Auf- (Wollishofen) und Absteiger (Buttikon und Oberrieden) stehen fest. Das Fanionteam des FC Affoltern am Albis empfängt den FC Wädenswil 2 und kann nach verpasstem ursprünglichen Saison-Ziel nochmals zeigen, wozu es fähig wäre. Das anstehende Heimspiel ist aber aus anderem Grund von viel grösserer Bedeutung und vereinshistorisch.

3. Liga, Gruppe 1 (11. Juni) Spiele Pkt. 1.

FC Wollishofen 1

21

55

2.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 21

47

3. 4.

FC Wollerau 1 FC Wädenswil 2

21 21

41 33

5.

FC Oetwil-Geroldswil 1

21

33

6. 7.

FC Affoltern a.A. 1 FC Lachen/Altendorf 2

21 21

31 30

8.

SC Siebnen 1

21

27

9.

FC Freienbach 2

21

26

10. 11.

FC Hausen a.A. 1 FC Buttikon 1

21 21

21 15

12.

FC Oberrieden 1

21

5

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Filipovic Dragan

Verdienstliches Trainer-Team verabschiedet sich Mit Dragan “Dragi” Filipovic verabschiedet sich am kommenden letzten Meisterschaftsmatchtag eine feste FCA-Grösse. Über 35 Jahre ist er mit dem FCA verbunden. Als Junior im D eingestiegen, durchlief er die JuniorenAbteilung im Schnellzug und debütierte bereits als 16-jähriger so früh wie kein anderer in der 1. Mannschaft. Dank seinem fussballerischen Können wurde er sogar zum FCZ berufen, wo er in der U21 niemand geringeren als den späteren Nati-Coach Köbi Kuhn als Trainer hatte. Es folgte der Wechsel (als Leihspieler des FCZ) zum damaligen NLB-Club Baden, bis er schliesslich als gestandener Spieler 1994 wieder zum FCA-

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis – FC Wädenswil 2 Spielbeginn: Sonntag, 16. Juni 2019, 10.15 Uhr Ort: Im Moos

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Fanionteam zurückkehrte und dort als langjähriger Captain die sportlichen Erfolge unter den bekannten Trainern wie Sigi Grétarsson, Alex Germann und Beat Sutter entscheidend mitprägte. Den Fussball-Virus in sich startete er zwischenzeitlich seine eigene Trainer-Laufbahn, trainierte FCA-Junioren-Mannschaften und arbeitete sich vorwärts bis zum SFV B-Diplom. Auf die Saison 2007/08 hin, stieg er als Assistenztrainer bei der 1. Mannschaft ein. Auf die Saison 2008/09 übernahm er schliesslich die Hauptverantwortung und führte das Fanionteam in den folgenden Jahren während sechs Saisons in der Zweitliga. Er überstand als Trainer zwei Abstiege in die 3. Liga und feierte zwei Aufstiege in die 2. Liga. Letztendlich sind es aber nicht die sportlichen Erfolge, sondern seine herausragende Persönlichkeit, welche Dragi auszeichnen und die alle im Verein schätzen. In der heutigen schnelllebigen Zeit sind 12 Jahre Traineramt an gleicher Stätte eine seltene Erscheinung. Zu diesen gehört Dragi eben und der FCA kann sich glücklich schätzen, ihn über die Jahre in verantwortlicher Position bei sich gehabt zu haben. Gleiches gilt ebenso für Manuel “Manu” Leite Correia, seines Zeichens Assistenztrainer seit der Saison 2010/11. Er kam 2001 als neuer Torhüter ins “Eis” zum FCA, der auf jene Saison hin in die 3. Liga abgestiegen war. Mit seinem sportlichen Ehrgeiz, seinem südländischen Temperament und vor allem seiner frohen Natur lebte er sich schnell in den Verein ein und feierte in der gleichen Saison den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga regional. Auf dieser Stufe blieb er während sechs weiteren Saisons als Stammtorhüter zwi-

Leite Correia Manuel

schen den Pfosten des FanionTeams. Danach zwangen ihn Verletzungen zum fussballerischen Kürzertreten. Er blieb dem FCA auch aus familiären Gründen jedoch stets verbunden und kehrte schliesslich als Coach der 1. Mannschaft wieder zurück. Wir verabschieden die beiden Trainer mit einem grossem Dank und Hochachtung für alle Verdienste, die sie über die Jahre im und für den FCA geleistet haben. Wann immer Dragi und Manu den Weg ins Affoltemer Moos finden, sind Sie herzlich willkommen.

Letzter Einsatz auch auf Spielerseite Neben den Trainern werden auch einige langjährige und verdiente Fanion-Spieler das letzte Mal die Schuhe für die 1. Mannschaft schnüren. Es sind dies allen voran der Turm zwischen den Pfosten Andy Steiner (seit Saison 2011/12), Jan Mühlemann (2011/12), Emir Shala (2011/12), Mirko Markanovic (2011/12), Shkembim Bala (2011/12), Matteo Sciccitano (2013/14), Kristijan Ramliak (2018/19) sowie Sturm-Tank und Ex-Sportchef der 1. Mannschaft Marco Bilic (2010/11). Ihnen gebührt ebenfalls ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz an die Vereinsfarben. Wer den Augenblick nicht verpassen will, beim Ende einer FCA-Ära dabei zu sein, der muss am Sonntag, 16. Juni 2019, um 10.15 Uhr, unbedingt ins Affoltemer Moos kommen und den scheidenden Trainern und Spielern die Ehre erweisen. Michael Romer

Die kommenden Heimspiele Freitag, 14. Juni 2019 20.15 Uhr FCA 30+ – FC Red Star ZH Samstag, 15. Juni 2019 10.00 Uhr FCA Eb – FC Unterstrass b 10.00 Uhr FCA Db – FC Horgen d 12.00 Uhr FCA Ea – FC Kilchberg-Rüschlikon a 13.00 Uhr FCA Ca – SV Höngg a 14.00 Uhr FCA Juniorinnen C – FC Galatasaray Sonntag, 16. Juni 2019 11.00 Uhr FCA Frauen – SC Veltheim 1 13.00 Uhr FCA 2 – FC Uitikon 1 15.00 Uhr FCA 3 – FC Thalwil 3 17.00 Uhr FCA A+ – Wipkingen-Industrie Züri

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Extra

Freitag, 14. Juni 2019

«Fotografieren und Dokumentieren sind meine Leidenschaften» Menschen im Säuliamt: René Schmutz reist viel und kreiert darüber Multivisionsshows Beruflich war René Schmutz im Bereich Werbung und Marketing tätig. Seit der Pensionierung ist er regelmässig auf Reisen und stellt danach wunderschöne Multivisionsshows her. Er wohnt seit gut 20 Jahren mit seiner Partnerin in Stallikon. ................................................... mit rené schmutz sprach marianne voss Das grosse Gestell im Wohnzimmer mit den unzähligen Schallplatten und CDs fällt beim Eintreten sofort auf. «Ja, ich sammle seit Jahren Tonträger», berichtet René Schmutz. «Früher klopfte ich auf allen Reisen die Plattenläden ab.» Er habe sich vor allem auf Jazz-Musik spezialisiert. «Es befinden sich hier aber auch Tonträger mit Musik von Richard Wagner und den Beatles.» Reisen und Jazz, das sind zwei wichtige Themen im Leben von René Schmutz. Und zum Reisen gehört untrennbar auch die Fotografie. «Eigentlich wäre ich gerne Musiker geworden. Ich träumte davon, auf einem Kreuzfahrtschiff zu spielen und um die Welt zu fahren», erzählt er auf der Terrasse seiner Wohnung in Sellenbüren. «Der Schlagzeuger John Ward vom Hazy Osterwald Sextett war mein grosses Vorbild.» Zwischen zwei Jobs habe er das Leben als Berufsmusiker auch ausprobiert und sei als Schlagzeuger einer Tanz-Band in der ganzen Schweiz unterwegs gewesen. «Das war zwar spannend, aber brotlos. Daher kehrte ich wieder zu meinem eigentlichen Beruf zurück.» Er heiratete und wurde Vater von zwei Kindern.

Im Bereich Werbung und Marketing Aufgewachsen ist er in Bern. Sein Dialekt verrät die Herkunft immer noch ein wenig. Er absolvierte eine KV-Lehre bei der Publicitas. Später wechselte er zur Assa und arbeitete als Vertreter im Verkauf von Inseraten. Er liebte seinen spannenden Beruf, bildete sich weiter in den Bereichen Werbung und Marketing und wurde schliesslich stellvertretender Generaldirektor. Kurz bevor die Firma aufgekauft wurde, wechselte er zur Wemf AG, die Werbemedienforschung betreibt. Und

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herkömmliches

Simsalabim Die Herkunft des Zauberwortes Simsalabim ist ebenso rätselhaft wie all die verblüffenden Dinge, die Magier aus aller Welt mit diesem geheimnisvollen Wort herbeizaubern. Es stammt aus dem Arabischen und geht zurück auf die ersten Worte des Koran, die als Einleitungsformel in fast allen der 140 Suren wiederholt werden. Sie lauten: «bismi llahi r-rahmani r-rahimi» oder auf Deutsch: Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen». Diese Worte bilden die sogenannte Basmala, die gläubige Muslime aussprechen, bevor sie etwas Wichtiges unternehmen. Weniger fromme Leute, die der traditionellen Gebetsformel keine magische Wirkung zutrauten, machten sich darüber lustig und verdrehten die Silben ein wenig. So ist aus dem Basmala, das mit den Worten bismi llahi beginnt, der Zauberspruch Simsalabim geworden, der sich mit Hilfe der Märchenerzähler in aller Welt verbreitet hat. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

René Schmutz sammelt Schallplatten und CDs. «Es sind inzwischen rund 10 000 Tonträger». (Bild Marianne Voss) dort blieb er bis zur Pensionierung. Seine beiden Kinder seien inzwischen natürlich erwachsen, erklärt er. «Der Sohn wohnt in Amerika, die Tochter hier in der Umgebung. Und ich habe drei Enkelkinder.» Nach der Scheidung von seiner ersten Frau habe er dann Maja kennen gelernt. Mit ihr lebe er nun schon seit 25 Jahren zusammen, davon bereits 20 Jahre in Sellenbüren.

Reisen mit der Kamera Das Reisen hatte im Leben von René Schmutz immer einen hohen Stellenwert. Jetzt nach der Pensionierung erst recht, denn jetzt hat er Zeit, um die Welt zu erkunden. Und auf jeder Reise ist seine Fotoausrüstung dabei. «Keine riesige!», betont er. Er habe schon früher immer fotografiert und seine Reisen dann auch ausführlich dokumentiert. «Zu Beginn klebte ich noch Bilder ins Fotoalbum.» Er habe auch Diaserien zusammengestellt. «Doch Diashows haben ja einen bösen Ruf. Das Klick, dann dunkel, dann wieder Klick, das ist sehr ermüdend.» Schon vor 40 Jahren habe er sich dann einen Projektor gekauft, mit dem er die Bilder überblenden konnte. «Mithilfe des Computers entwickelte ich

ein Programm für die Koordination von Bildern, Kommentaren und der Musik aus Tonbandgeräten.» Er schmunzelt. «Ja, so war das am Anfang.» Heute fotografiert er natürlich mit einer Digitalkamera und kreiert dann nach den Reisen mittels einer Spezialsoftware wunderschöne Multimediashows – von jeder Reise eine. «Ich tue das nicht für kommerzielle Zwecke, sondern einfach für mich. Fotografieren und Dokumentieren sind meine Leidenschaften. Es macht mir riesig Spass, nach einer Reise beim Nachbearbeiten alles nochmals durchzuerleben.» Ab und zu werde er angefragt, an Anlässen eine Show zu zeigen. Das tue er natürlich gerne. Doch meistens geniesse er seine Shows für sich und erhalte dabei wieder vieles der Reisen zurück. «Ich mache das zum Beispiel dann, wenn im Fernsehen nichts Schlaues kommt.»

Biografien von Jazzschlagzeugern Wohin führen denn seine Reisen? «In der ganzen Welt und rund um die ganze Welt.» Er sei schon mehrmals um die Welt gereist. Das erste Mal zwei Wochen nach der Pensionierung. «Ich reiste alleine fast ohne Flugzeug um

die Erde.» Und seine nächsten Pläne? «Zuerst reisen wir nach Portugal und Spanien. Dann im August habe ich die Schifffahrt auf der Nord-West-Passage von Grönland nach Alaska gebucht.» René Schmutz pflegt aber noch ein anderes Hobby. Das ist eben der Jazz. «Das Thema interessiert mich brennend.» Er spiele zwar kaum noch selber Schlagzeug, dafür schreibe er Biografien von Jazzschlagzeugern. «Solche Darstellungen gibt es kaum, die Schlagzeuger der Bands sind meistens nicht so bekannt.» Er suche alles über diese Musiker zusammen, was er finden könne, und lasse dann jeweils ein Buch drucken. «Nur ein, zwei Exemplare für mich.» Humorvoll meint er: «So tue ich doch etwas, damit mein Gehirn nicht einrostet.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Beiträge erscheinen in loser Folge.

wetter

bauernregel «Nach St. Veit (15. Juni), da ändert sich die Zeit; dann fängt das Laub zu stehen an, dann haben die Vögel das Legen getan.»

«Wir haben einen neuen Hausdrachen», sagte jemand in der Redaktion. Jetzt fragen sich die anderen: Wer war es wohl vorher? (Bild Livia Häberling)

Im Spital Affoltern geboren

Leonardo, 4. Juni.

Nayla, 4. Juni. (Bilder Irene Magnin)

Gefahrlos grillieren Mit den steigenden Temperaturen hält die Grillsaison Einzug. Worauf muss man achten, um sich und andere nicht zu gefährden? Die meisten Grillunfälle entstehen durch fahrlässiges Verhalten. Wird zum Beispiel bei Holzkohlegrills als Anzündhilfe Benzin oder Brennsprit in die Flammen gegossen, ist das Risiko explosionsartiger Brände hoch. Sie können bei Mensch und Tier zu schlimmen Verletzungen führen. Stattdessen sollte man auf Anzündwürfel, Brennpaste oder Anzündkamine aus dem Fachhandel zählen. Grundsätzlich soll der Grill standfest auf eine stabile Unterlage im Freien stehen, mit mindestens einem Meter Abstand zu brennbaren Materialien wie Gartenmöbel. Weiter sollte man Kinder und Tiere in der Nähe des Grills beaufsichtigen und für den Ernstfall immer eine Giesskanne mit Wasser oder einen Feuerlöscher bereithalten. Die Asche muss mindestens 48 Stunden ausglühen oder gut gewässert werden, ehe man sie entsorgt – in einem feuerfesten Behälter. Auch beim Grillen mit Gas oder Elektrizität kann es – beispielsweise bei defekten Anschlüssen – zu gefährlichen Situationen kommen. Drum regelmässig prüfen, ob die Gasleitungen dicht sind. Leitungen dazu mit Seifenwasser einschmieren, Blasen weisen auf undichte Stellen hin. Bei Gasgeruch Ventil sofort schliessen. (pd.)


Veranstaltungen

So,16. Juni 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Ankauf aller Automarken 076 463 85 83 (Mo – So)

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

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046_2019  

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