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Sport

Freitag, 14. Juni 2019

Philippe Leu löst Samir Ben Nejma ab Trainerwechsel in Fanionteam des FC Hausen

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Pfingststaffel-OL auf der Moosalp Am Pfingstwochenende fand in Bürchen VS die traditionelle Pfingststaffel mit Läuferinnen und Läufern der OLG Säuliamt statt. Die Pfingststaffel ist ein Orientierungslauf, bei dem in Teams gestartet wird und insgesamt sieben Teilstrecken absolviert werden. Die ersten beiden Strecken fanden bei angebrochener Dunkelheit der Nacht statt und führten von Bürchen über 400 Höhenmeter hinauf auf die Moosalp und wieder zurück. Mit Karte, Kompass und hellen Stirnlampen ausgerüstet, mussten die Läuferinnen und Läufer die ideale Route durch den Bergwald finden und diese möglichst schnell bewältigen.

Am nächsten Morgen folgten dann die restlichen Strecken bei Tageslicht. Dabei wurde die volle Pracht des lichten Waldes sichtbar, wobei die herausfordernden Geländeformen und Steigungen immer noch für sehr anspruchsvolle Läufe sorgten. Bei insgesamt 72 gestarteten Teams platzierten sich die Teams mit Säuliämtler Beteiligung auf den Rängen 27, 51 und 59. Ebenso wichtig wie die Rangierung war aber auch das anschliessende Beisammensein, das an diesem Anlass traditionellerweise auf einer Waldwiese stattfindet und einen Austausch – auch über den Club hinaus – fördert. (pd.)

Saisonstart auf dem Golfplatz Affoltern Trainerwechsel im Fanionteam des FC Hausen. Von Links: Clubpräsidentin Gogi Marini, der scheidende Trainer Samir Ben Nejma, Captain Dario Vollenweider, der Leiter Aktive Roli Huber und der neue Trainer Philippe Leu. (Bild zvg.)

Seit März 2012 hat Samir Ben Nejma die erste Mannschaft des FC Hausen geführt und dabei viel erreicht: den Aufstieg in die 3. Liga, das Cup-Spiel gegen den FC St. Gallen und mehrere Male den Gewinn der FairnessWertung. Ben Nejma geht aus freien Stücken. Sein Nachfolger wird der bisherige Spieler und Assistenztrainer Philippe Leu. Philippe Leu heisst der neue Trainer der 3.-Liga-Mannschaft des FC Hausen für die kommende Saison 2019/2020. Er war bereits in der vergangenen Saison als Assistent und Spieler im Fanionteam im Einsatz und bringt reichlich Erfahrung aus seiner aktiven Zeit als Spieler bei verschiedenen Vereinen in der 2. und 3. Liga mit. Der 40-Jährige ist verheiratet, Vater von drei Kindern und arbeitet als Sozialpädagoge im Hausemer Schulund Bildungsheim Albisbrunn. Seine Fussball-Juniorenzeit verbrachte er bei Concordia Basel. Der in Hausen woh-

nende Leu freut sich auf die neue Aufgabe als Trainer. Die sportliche Leitung des FC Hausen ist überzeugt, mit Philippe Leu den richtigen Trainer für die Nachfolge von Samir Ben Nejma gefunden zu haben und wünscht ihm und dem Team viel Glück.

Ben Nejmas letzter Match am Sonntag Am kommenden Sonntag findet der letzte Match unter der langjährigen Leitung von Trainer Samir Ben Nejma im Jonentäli statt. Danach wird Ben Nejams Zeit in Hausen und der Saisonabschluss gefeiert. Der Abschied vom FC Hausen fällt dem Schweizer mit tunesischen Wurzeln nicht leicht. Er sagt: «Für mich ist es, wie wenn ich meine Familie verlassen würde. Ich habe hier viele Spieler erwachsen werden sehen.» Über Trainerstationen im Säuliamt beim FC Affoltern, FC WettswilBonstetten und dem FC Knonau-Mettmenstetten kam der frühere Profifussballer mit Sportlehrerstudium im März 2012 zum FC Hausen, wo er die

erste Mannschaft übernahm. Bereits 2013 schaffte er mit ihr den Aufstieg in die 3. Liga, was er bis heute als einen der Höhepunkte seiner Zeit im Oberamt bezeichnet. Ein weiterer war der Cup-Match Mitte August 2015, bei dem der FC Hausen im Jonentäli gegen den FC St. Gallen antreten durfte und dabei nationale Bekanntheit erlangte. Möglich wurde dies dank dem Gewinn des Fairness-Preises, der Ben Nejma bis heute ein grosses Anliegen ist. «Wir sind auch diesmal wieder auf gutem Weg, die Fairness-Wertung zu gewinnen», freut sich der scheidende Trainer. Er geht ohne Groll: «Ich habe der Vereinsführung schon letzten Sommer angekündigt, dass ich als Trainer in Hausen bald aufhören möchte. Mit Spieler-Trainer Philippe Leu konnte ein idealer Nachfolger gefunden werden», ist Ben Nejma überzeugt und erklärt: «Auch Trainer nutzen sich mit der Zeit ab.» Er freue sich nun darauf, eine Weile Ferien mit seiner Familie zu machen. (map./mab.)

Beim ersten Golfturnier auf dem wieder hergestellten und wunderschönen 9-Loch-Kurzspielplatz in Affoltern kamen die Golfspieler nicht zu kurz. Auch wenn es ein KurzspielGolfplatz ist (alles Par3-Vorgaben), die neun Löcher haben doch ihre Schwierigkeiten, Sandbunker und Wasserhindernisse. So mancher Bogey (ein Schlag mehr als vorgegeben) oder Doppel Bogey wurde gezählt.

Aber die Birdies (ein Schlag weniger wie vorgegeben) wurden laut bejubelt! 2 x 9-Loch mit einer kleinen Zwischenverpflegung und danach die Preisverleihung bei herrlichen Sommertemperaturen. Dem Gewinner dieses Turniers winkte eine Halbjahreskarte für 2019. Das nächste Turnier ist schon geplant, auf www.affoltern-golfplatz.ch sind alle Infos zu finden. (EtS)

Schweizer Lead-Meisterschaften mit Petra Klingler Nur gut zwei Wochen nach den Schweizer Boulder-Meisterschaften finden am Samstag, 15. Juni, in Niederwangen die Schweizer LeadMeisterschaften statt. Diese werden im Rahmen eines Bächli-Swiss Climbing Cups ausgetragen. In den Kategorien Elite und U18 stehen aktuell 55 Athletinnen und Athleten aus der gesamten Schweiz auf der Startliste. Für das Regionalzentrum Zürich starten drei Damen und sechs Herren, darunter auch als letztjährige VizeMeisterin Petra Klingler (Bonstetten). (pd.)

Petra Klingler. (Archivbild Martin Rahn)

WB II vermiest dem Leader die Revanche

Fussball 2. Liga, Lachen/Altendorf – WB II 1:1 (1:1) Die Reserven des FC WettswilBonstetten boten dem unangefochtenen Tabellenführer Paroli und errangen verdient einen Punkt. ................................................... von kaspar köchli Am Pfingstsamstag führte der AS Zwillikon sein Endschiessen durch. (Bild zvg.)

Armbrustschützenkönigin ist gekürt Bei schönstem Wetter durften am Pfingstsamstag die acht Armbrustschützinnen und sieben Armbrustschützen vom AS Zwillikon das Endschiessen auf dem Hof der Familie Frutiger bestreiten. Dabei wurde der Schützenkönig oder die Schützenkönigin mit zehn Schuss auf die Zehnerscheibe erkoren.

Goldvreneli als Siegespreis Die Kursteilnehmer waren hochmotiviert und alle gaben ihr Bestes. Die Vorfreude war gross und der Ehrgeiz jedes Einzelnen geweckt, lockte doch der reich bestückte Gabentisch mit vielen tollen Preisen. Es waren alle gespannt, wer das Goldvreneli als Schützenkönigin oder -könig gewinnen würde, welches von der Sparcassa

Clientis in Affoltern gesponsert wurde. Nachdem die Kursteilnehmenden geschossen hatten, konnten die Erwachsenen ihr Können im «Apfelschiessen» unter Beweis stellen. Dies wurde rege genutzt und manch einer war über sein Resultat sehr erstaunt. Um zirka 16 Uhr war es dann so weit und der Name der Schützenkönigin wurde verkündet: Mirjam Hinterberger, welche sagenhafte 85 Punkte geschossen hatte, gefolgt von Silas Büchler und Lea Genkinger mit je 84 Punkten. Simone Schneebeli Rangliste Kursschiessen: Gruppe A: 1. Mirjam Hinterberger (412), 2. Silas Büchler (401), 3. Tanja Spillmann (395); Gruppe B: 1. Lea Genkinger (411), 2. Linda Ruprecht (351), 3. Noah Zimmermann (333)

Die Reserven des FC Wettswil-Bonstettens (2. Liga) reisten in der zweitletzten Runde zum unangefochtenen Leader Lachen/Altendorf in die March. Zuhause fügten sie Anfang November 2018 den Schwyzern mit 3:0 die bislang einzige Niederlage zu. Selbstredend, dass sich diese nun im Rückspiel – obschon bereits als Aufsteiger feststehend – revanchieren wollten. Von Beginn entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Obschon die Führung der Rotschwarzen postwendend ausgeglichen wurde, liessen die Gäste nicht locker und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. «Da hätten wir eigentlich zwei Tore vorlegen müssen», konstatierte Assistenzcoach Uehli. Nach der Pause wurde bei WB noch junges, hoffnungsvolles Eigengewächs eingewechselt. So kamen Wick (Jahrgang 2001), Garcia Abad (2000) und Schmidmeister (1999) zu ihren 2.Liga-Debüts, während Roth (2001) als Ersatztorhüter bereitsass. Das Geschehen glich sich in der Folge aus und

Erfolgreich: Trainer Vaclav Pechoucek (rechts) und sein Assistent Dominique Uehli figurieren mit ihrem 2.-Liga-Aufstiegsteam auf Rang drei. (Bild Kaspar Köchli) schlussendlich teilten sich der Erste und der Zweite die Punkte. Damit holte WB gegen den weit entrückten, 13Punkte-Vorsprung aufweisenden Leader Lachen/Altendorf insgesamt vier Punkte. «Darauf dürfen wir stolz sein. Das zeigt, dass wir uns auch vor den Stärksten nicht verstecken müssen», meinte Trainer Pechoucek.

ter Seefeld. Zum Saisonschluss empfängt es übermorgen Sonntag um 14 Uhr zuhause im Moos den FC Wädenswil. «Da geben wir nochmals richtig Gas, wir wollen uns bei den treuen Fans möglichst mit einem Sieg bedanken», verspricht Pechoucek mit seinem ansteckenden Optimismus. 2. Liga, Lachen/Altendorf – WB II 1:1.

«Nochmals richtig Gas geben...» Wettswil-Bonstetten, mit notabene am zweitwenigsten Strafpunkten, liegt jetzt auf Rang drei, einen Zähler hin-

Grob; Tobler, Halter (50. Wick), Yondhen N., Brunner; Buchmann, Yondhen C., Von Wattenwyl (58. Voit), Siegenthaler (66. Schmidmeister), Kuster (66. Garcia Abad), Eckert. 14. Siegenthaler 0:1, 18. Duraku 1:1.

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