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Veranstaltungen

Freitag, 14. Juni 2019

Schnelle und originelle Flitzer Am Pinewood-Derby kann jeder Rennstall-Besitzer sein Am Samstag, 22. Juni, wird in Bonstetten zum achten Mal das Säuliämtler Pinewood-Derby ausgetragen. Neben der Schnelligkeit geht es dabei auch um die Kreativität. Wem wird es in diesem Jahr gelingen, das langjährige Favoriten-Team in Sachen Schnelligkeit vom Thron zu stossen? Welches Auto gewinnt den Publikumswettbewerb in Sachen Kreativität und Originalität? Und welches mausert sich zum Publikumsliebling? Aus einem vorgefertigten Stück Tannenholz wird in teils aufwändiger Handarbeit ein Auto angefertigt, das wahlweise schnell, kreativ oder besonders originell gestaltet werden kann. Von wenigen bis zu vielen Stunden Einsatz wird an den Bausätzen gesägt, gefeilt und gebohrt; es wird gestrichen, verziert und lackiert. Nicht verändert werden dürfen die Spurweite und das Gewicht, welches 140 Gramm nicht überschreiten darf. Ein Bausatz enthält ausserdem die passenden Räder aus Kunststoff sowie die Nägel zur Befestigung derselben. Die Herstellung der Rennwagen eignet sich als Einzel-, Familien- oder Gruppenarbeit und schliesst Kinder, Enkel, Eltern, Grosseltern, Götti und Gotte, oder auch Freunde und Freundinnen mit ein. Nicht in erster Linie das Gewinnen steht im Vordergrund – obwohl es schon ein gewaltiges Kribbeln in der Baugegend auslösen kann, wenn das eigene Auto in den sechs Vorrunden-Läufen besonders gut abschneidet –, sondern das Handwerk und die Freude am gemeinsamen Erarbeiten eines Werkes, das am Ende mit einem passenden Namen an den Start geht. Die Autos können zu Hause oder unter Anleitung am Mittwoch,

Einmal ein eigenes Auto für die «Rennstrecke» präparieren? Am PinewoodDerby in Bonstetten ist das für Jung und Alt möglich. (Bild zvg.) 19. Juni, ab 19 Uhr im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil, hergestellt werden. Willkommen sind am Derby auch Zuschauerinnen und Zuschauer, die kein eigenes Auto angefertigt haben, sondern ganz einfach dabei sein und die spannenden Rennläufe verfolgen wollen. Auch kann das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten wie Kindereisenbahn, Fallbrett, Büchsenwerfen usw. besucht werden, oder man verpflegt sich an den Imbissständen mit einer Wurst, Getränken und einem Dessert. Die Organisatorinnen und Or-

Das naturnahe Gärtnern beflügelt nun schon seit bald drei Jahrzehnten das Wahrnehmen, Gestalten und Wirken des Teams der Firma natUrban in Uerzlikon. Viele unterschiedlichste, eben diverse Gärten sind über die Jahre entstanden, welche in ihrer Eigenart und Einzigartigkeit biologische Prozesse zulassen, ermöglichen und initiieren. Es sind dies dynamische Ökosysteme sowohl inmitten als auch am Rande des Siedlungsraumes; artenreich und lauschig gleichermassen. Gestaltete Gärten als Lebensraum für

Pinewood-Derby mit Sommerfest am Samstag, 22. Juni; Festbetrieb und Einschreiben ab 13 Uhr; Rennstart ab 14 Uhr; Finalläufe um ca. 16 Uhr; Ende Festbetrieb um 17 Uhr. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Anfertigen der Autos möglich am Mittwoch, 19. Juni, 19 bis 21 Uhr im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil. Bausätze anfordern bei hlt-bonstetten@gmx.ch oder direkt beziehen bei den «Rockzwärge» beim Coop Bonstetten (Barzahlung).

Mensch, Tier und Pflanzen im Tolerieren und Fördern der Vielfältigkeit. Das Fest zur Sommermitte, das Mittsommerfest am 22. Juni, im verwunschenen Ideengarten von «natUrban» in Uerzlikon soll die Freude am Leben im farbigen Grün aufblühen lassen und den Gaumen erfreuen. Die Feststimmung wird inspiriert von den schwungvollen Klängen der «Gadjolinos»! Eingeladen sind all jene, welche sich für naturnahe Gärten interessieren. Kulinarisch wartet ein Biobuffet des Köstlichen und um 16 Uhr unternimmt Pirmin Rohrer mit den Gästen einen leicht philosophischen Rundgang durchs natUrbane Idyll. Der Ideengarten in Uerzlikon, versehen mit dem Label von «Natur und Wirtschaft», birgt einiges, was es zu entdecken gilt! Das Team von natUrban, Pionier für naturnahe Gartengestaltung und zertifizierter Bioterra Naturgartenfachbetrieb, freut sich auf viele Gäste. (pd.) natUrban, Alte Kappelerstasse 4, Uerzlikon. Anmeldung www.natur-

Sie ist bereits zur Tradition geworden: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel von Samstag 22., auf Sonntag, 23. Juni, während der kürzesten Nacht in den längsten Tag. Der Wanderanlass rund um die traditionelle Johannisnacht wird ökumenisch und kantonsübergreifend ausgetragen. Schon fast ein bisschen vergessen gegangen ist diese alte Tradition, dass die Sommersonnenwende mit der Geburt Johannes des Täufers verbunden wird. Er kündet das Kommen von Jesus Christus, dem Licht der Welt, an. Mit dem Gedenktag Johannes des Täufers als dem Boten des Lichts hat sich auch der Brauch des Johannisfeuers entwickelt, das als «Lichtverstärkung» in der Nacht zum längsten Tag entzündet wird. Die Sonnenwendfeuer hat es wahrscheinlich schon in vorchristlicher, germanischer Zeit gegeben. Sie erleuchteten die Nacht, wenn der Gott Wotan den Ruheort der gefallenen Kämpfer, Walhall, verliess und segnend über die Erde schritt. Da dieses Brauchtum zur Lichtsymbolik des Christentums passte, wurde es übernommen. Der Johannistag wurde zur «Sommerweihnacht». Gemeinsam mit Kirchgemeinden und Pfarreien der Region, der angrenzenden Kantone sowie dem Pilgerzentrum St. Jakob Zürich, will das Kloster Kappel die alte Tradition der Johannisnacht pflegen. Wandergruppen aus Zug, Affoltern, Muri/Freiamt, Oberrieden und Zürich pilgern durch die kurze Nacht dem längsten Tag entgegen. Um 4 Uhr kommen alle im Kloster Kappel an und versammeln sich um das Johannisfeuer. Die ökumenische Feier zum Johannisfest wird musikalisch gestaltet vom Posaunentrio unter der Leitung von Ernst Lätsch. Ein feines Morgenessen wartet im Klosterkeller auf die hungrigen Pilgerinnen und Pilger. Folgende sind Startpunkte in der Region: Startpunkt Affoltern; Besammlung und Einstimmung um 23 Uhr in der reformierten Kirche Affol-

Um 4 Uhr versammeln sich die Teilnehmenden im Kloster Kappel um das Johannisfeuer. (Bild zvg.) tern, Wegzeit zirka vier Stunden (Grossholz, Paradiesli Mettmenstetten inklusive Zwischenhalt in der reformierten Kirche Rifferswil um zirka 2 Uhr). Leitung: Elisa-Maria Jodl, Tefefon 044 760 18 08, E-Mail: em.jodl@bluewin.ch. Startpunkt Zug: Besammlung und Einstimmung um Mitternacht in der reformierten Kirche Zug, Alpenstrasse 7, Zug. Wegzeit zirka drei Stunden. Leitung: Irène Schwyn, Telefon 041 758 09 03, E-Mail: irene.schwyn@ ref-zug.ch. (rn) Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel, Samstag, 22., bis Sonntag, 23. Juni. Kosten: 25 Franken für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft und das reichhaltige Morgenessen. Nach dem Morgenessen Transportservice nach Baar und Affoltern, bis die öffentlichen Verkehrsmittel regulär verkehren. Gutes Schuhwerk. Kleidung entsprechend den Wetterverhältnissen. Zwischenverpflegung bitte selber mitnehmen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Durchführung bei jedem Wetter. Anmeldung bis Freitag, 21. Juni, an die jeweilige Leitung. Die Anmeldungen werden nicht bestätigt. Im Verhinderungsfall bitte abmelden. Weitere Informationen sind erhältlich bei: Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel, Telefon 044 764 88 09, E-Mail: volker.bleil@klosterkappel.ch.

«Dunschtigclub» Mettmenstetten lädt zum Grümpi-Wochenende Am 22. und 23. Juni findet in Mettmenstetten auf dem Sportplatz Wygarten das jährliche Grümpi statt. Es wird aber nicht nur Fussball gespielt: Auch kulturell ist der Anlass einen Besuch wert. Dieses Jahr wird das Grümpi bereits zum 47. Mal durchgeführt. Es lohnt sich auf jeden Fall, ob als Tschüttelerin oder Zuschauer, dabei zu sein, um nicht einiges zu verpassen! Seit 1973 messen sich bis zu 40 Dorfmann(frau)schaften am Grümpelturnier in verschiedenen Kategorien. Dank diverser Sponsoren ist es in Mettmenstetten eine Besonderheit, dass für die Anmeldung der Fussballteams kein Startgeld verlangt werden muss. An beiden Spieltagen auf dem Sportplatz Wygarten ist die Bevölkerung herzlichst eingeladen – entweder zum Mitmachen oder zum Zuschauen. Einen speziellen Hinweis verdient die Ausmarchung um die «Schnällscht Mättmistetteri» und den «Schnällscht Mättmistetter». Die Mädchen und Buben messen sich am Samstag ab 17 Uhr in den verschiedenen Alterskategorien. Organisiert wird dieser Wettkampf vom TV Mettmenstetten.

ban.ch oder via E-Mail info@naturban.ch für das Buffet. Ansonsten steht

Gestaltete Gärten – Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. (Bild zvg.)

Wandern in der kürzesten Nacht

Fussball und eine verbotene Liebe

Bio und divers mannigfaltig-lebendig! Am 22. Juni findet im verwunschenen Ideengarten von natUrban in Uerzlikon ein Mittsommerfest statt.

ganisatoren freuen sich auf jeden Besucher und jede Besucherin. (pd.)

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das Fest allen offen. Mehr Grünes und Biodiverses unter www.naturban.ch.

Openair auf dem Sportplatz Wygarten Im Rahmenprogramm am Samstagabend zeigt der «Dunschtigclub» einen Openair-Kinofilm. Mit «Wolkenbruch»,

Steht die jüdische Mutter der grossen Liebe ihres Sohnes im Weg? (Bild zvg.) einer Schweizer Komödie, haben die Verantwortlichen einen Film gewählt, der Jung und Alt begeistern wird. Der Sportplatz Wygarten in Mettmenstetten bietet wie jedes Jahr das gewünschte Ambiente. Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Vor- und nachher empfiehlt sich die Festwirtschaft. Warme Speisen werden bis zum Filmbeginn serviert.

Der Reiz des Verbotenen Bislang hat Motti immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Bärtig und unauffällig gekleidet, zeigt sich Motti als beflissener Student an der Zürcher Universität und arbeitet Teilzeit im

väterlichen Unternehmen. Als die Mutter ihren Sohn verkuppeln will und nach traditioneller Art lauter junge ebenfalls jüdisch-orthodoxe Frauen einlädt, bricht Motti mit der Tradition seiner Vorväter. Er verliebt sich in Laura, eine «Schickse». Michael Steiner adaptiert für seinen Film die Romanvorlage «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» und schickt Motti auf eine Reise in eine für ihn unbekannte und unsichere Welt. Ein grossartiger Familienfilm! Die treuen Sponsoren ermöglichen es, dass auch heuer kein Eintrittsgeld erhoben werden muss. Der veranstaltende «Dunschtigclub Mättmi» hofft, dass mit dem Erlös aus der Festwirtschaft die Unkosten ganz oder zumindest teilweise gedeckt werden können. (pd.)

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