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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 046 I 172. Jahrgang I Freitag, 15. Juni 2018

Brückenbau

Diskussionslos

Die Brücke der Zwillikerstrasse über den Jonenbach muss ersetzt werden. > Seite 3

Volle Zustimmung an den Gemeindeversammlungen Bonstetten und Wettwil. > Seite 5

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Street-Workout Knonau hat seine neue FreiluftTrainingsanlage in Betrieb genommen. > Seite 7

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Appenzeller Bräuche Ämtler Gemeindeschreiber versuchten sich im Biberbacken und Naturjodeln. > Seite 9

Grünes Licht für den Kunstrasen Der Naturrasen auf der Sportanlage «Moos» in Wettswil wird 2019 ersetzt Insgesamt 1,2 Millionen Franken mussten durch die Stimmberechtigten der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon bewilligt werden. Am letzten Dienstag hat die letzte Gemeinde ihre Zustimmung zum Kredit gegeben. ................................................... von livia häberling Er habe mit mehr Diskussionen gerechnet, erklärte FCWB-Präsident Markus Fischer, nachdem auch das letzte Abstimmungsresultat vorlag. «Umso schöner ist es, dass der Kredit in allen drei Gemeinden mit nur ganz wenigen Gegenstimmen bewilligt worden ist». Am vergangenen Dienstag hatte Bonstetten als letzte der drei beteiligten Gemeinden dem Antrag zur Sanierung der Sportanlage «Moos» zugestimmt. Am 6. Juni hatte bereits das Stalliker Stimmvolk den Kredit bewilligt, am 11. Juni folgte Wettswil. Damit wird der Naturrasen auf dem Hauptplatz durch einen Kunstrasen ersetzt. Das grosse NaturrasenSpielfeld war vor 27 Jahren gebaut worden, seit Längerem macht jedoch der Boden Probleme, weshalb der Platz nur noch beschränkt nutzbar ist. Von April bis Oktober können darauf maximal 300 Stunden gespielt werden, dazwischen müssen für den Rasen immer wieder Erholungszeiten eingeplant werden. Auch die Pflege ist aufwändig und deshalb nicht ganz günstig: 59 000 Franken werden jährlich für das Mähen, Stopfen, Düngen, Sanden und Aerifizieren ausgegeben.

Vom Kunstrasen erhofft sich der FCWB, die Belegungsstunden verdreifachen zu können, weil er grundsätzlich auch in den Wintermonaten bespielbar ist. In Bonstetten, Wettswil und Stallikon sollen so ausserdem die Turnhallen entlastet werden, die bisher stets sehr gut belegt waren. Gemäss Markus Fischer ist der Start der Bauarbeiten auf Anfang 2019 geplant, sodass ab Sommer auf der neuen Unterlage gespielt werden kann. Im Rahmen des Umbaus werden auch die Flutlichtanlage erneuert und

Obfelden plant sein Zentum

Pullover, Parfüm und PS

Public Viewing Das Ende der im Knonauer Amt Artenvielfalt?

Wie könnte das 3500 Quadratmeter grosse Postareal neu gestaltet werden? Darüber wird in Obfelden seit Jahren gebrütet. Auf der Wunschliste ziemlich weit oben steht ein Restaurant, aber auch Alterswohnungen, Arztpraxis, Apotheke, Spitex und kleinere Läden – und natürlich die Erhaltung der Poststelle. Nun scheinen sich die vier Landeigentümer gefunden zu haben. Am Am Dienstagabend, 3. Juli, orientieren sie in der Mehrzweckhalle Zendenfrei über den gemeinsam erarbeiteten privaten Gestaltungsplan, den auch der Gemeinderat mitträgt. Schliesslich sollen keine unkoordinierten Einzelprojekte entstehen. Geplant ist, dass die Stimmberechtigten im Rahmen der Gemeindeversammlung im Dezember über den privaten Gestaltungsplan befinden. Wann die Baumaschinen auffahren, ist noch unklar. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Ein Semester lang hatten sie unzählige Stunden an ihren Ideen und Projekten gefeilt. Am Donnerstag, 7. Juni, stellten die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarstufe in der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern ihre Abschlussarbeiten vor. Gekommen waren nicht nur die Eltern und Geschwister, sondern auch Besucher ohne Kinder im Schulalter, die sich dafür interessierten, was die Schülerinnen und Schüler da auf die Beine gestellt hatten. Das Spektrum der über 100 Arbeiten war breit: Es reichte von Lampen aus PET-Flaschen bis hin zu einem selbst gebauten 3-D-Drucker. Sogar ein Insektenhotel wurde präsentiert. Genauso vielfältig wie die Themen waren die Methoden, mit denen die Jugendlichen ihre Projekte bewarben. Von marktschreierisch bis nobel zurückhaltend. Der «Anzeiger» nahm einen Augenschein. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Wenn diesen Sonntag, 17. Juni, um 20 Uhr die Schweiz gegen Brasilien ins WM-Geschehen eingreift, wird es ruhig sein in den Ämtler Dörfern. Mit umso mehr Betrieb dürfen die Betreiber von Public Viewings rechnen, denn das Fussball-Erlebnis ist doch viel prickelnder, wenn man es mit Gleichgesinnten teilen kann. Die grösste Arena stellt das «Break» in Affoltern. Hier herrschte in der Eventhalle in den vergangenen Jahren jeweils fast Stadion-Atmosphäre. Zuletzt durften die Sportfans hier während des Eishockey-WM-Finals Gänsehaut-Momente erleben. Die «Spyre» hat sich ebenfalls als Affoltemer «WM-Stadion» bewährt. Gemeinsam mitfiebern können die Fussballfans auch im Unteramt – etwa im Bonstetter «Milia’s» oder auf dem Hof von Robert Sidler in Stallikon – sowie im Oberamt. Hier zeigt der «Löwen» sämtliche Spiele. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Um diesen Platz geht es: Auf dem Hauptspielfeld der Sportanlage «Moos» in Wettswil wird ab Sommer 2019 auf einer Kunstunterlage gespielt. (Bild Marianne Voss) 1000 Spielstunden, statt nur 300

der Zuschauerbereich optimiert. Insgesamt kostet das Projekt rund zwei Millionen Franken, davon übernimmt der FCWB 600 000 Franken. 200 000 Franken werden voraussichtlich von Swiss Los beigesteuert, die restlichen 1,2 Millionen finanzieren Bonstetten und Wettswil mit je 480 000, Stallikon mit 240 000 Franken.

Affoltern stimmt am 18. Juni über die Erneuerung des Kunstrasens ab In der Sportanlage «Moos» in Affoltern wird bereits seit 2009 auf einem Kunstbelag gespielt. Für 1,8 Millionen

wurde damals ein Kunstrasenspielfeld gebaut, das den Normen des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) entspricht. Der Hersteller versprach eine Lebensdauer von acht bis zehn Jahren. Seit letztem Jahr wurden in den Kunstrasenbahnen Risse festgestellt. Wegen Stolper- und Unfallgefahr hat der SFV in der Vergangenheit zwei Spiele auf dem «Moos» abgesagt und auf die Mängel des Bodens hingewiesen. Die Affoltemer Stimmbevölkerung wird an der Gemeindeversammlung vom 18. Juni über den Kredit in der Höhe von 500 000 Franken abstimmen.

Sich stark verbreitende, gebietsfremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, verbreiten sich in Windeseile in allen Ökosystemen im Knonauer Amt. Manche destabilisieren die Böden und fördern Erosion, andere sind bereits bei der Berührung giftig, geschweige denn beim Verzehr. Zudem werden zahlreiche Neophyten von Futtertieren verschmäht und fast alle verdrängen einheimische Arten. Beispielsweise der Riesenbärenklau wird in der Schweiz seit Jahren bekämpft. Die Berührung mit dieser Pflanze führt auf der Haut in Kombination mit Sonnenlicht zu schlimmen Verbrennungen, die sehr langsam heilen. Gerade spielende Kinder sind dabei gefährdet. Nicht alle gebietsfremden Pflanzen sind schädlich. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, pflanzt nur einheimische Arten an, beispielsweise eine Eibenhecke anstatt des invasiven Kirschlorbeers. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 8

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MS Centaurus Die Containerschiff-Reise von Thomas Hadorn endet in Dubai. > Seite 11

«Radio 24» im Jumpin Mettmi Den ganzen Sommer lang tourt das Team von «Radio 24» durchs Sendegebiet und besucht verschiedene Ortschaften. Im Rahmen von «Tour de 24» stand letztes Jahr bereits Hedingen für eine Woche im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nun ist Mettmenstetten an der Reihe. «Abig-Show»-Moderatorin Céline Werdelis ist vom 18. bis 22. Juni in Mettmenstetten unterwegs auf Erkundungstour. Dabei wird sie nicht nur mit Einheimischen über die Eigenheiten ihres Dorfes reden, sondern auch Unentdecktem auf die Spur kommen. Zum Abschluss der Woche sendet «Radio 24» ab 15 Uhr live aus dem «Jumpin» in Mettmenstetten. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen! Wer mag, kann beim Slip’n’Slide im Neopren-Anzug die kleine Schanze hinunterrutschen. Oder auf der Slackline sein Gleichgewicht testen. Oder leichtfüssig auf dem Trampolin hüpfen. Oder einfach beim WM-Spiel Schweiz gegen Serbien auf der Grossleinwand mitfiebern. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass der Ursula Mayer, geb. 11. Oktober 1958, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, gest. 27. Juni 2017

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 18. Juni 2018, 19.30 Uhr findet im Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 15. Mai 2018. Affoltern am Albis, 15. Juni 2018

Strecke S10 Selnau – Uetliberg Unterhaltsarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten an den Anlagen durch. Die Bauarbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 4./5. bis 22./23. Juni 2018

(ohne Sa./So./Mo.)

Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG Abteilung Bau www.szu.ch

Der Gemeinderat

Datum der Konkurseröffnung: 29. August 2017 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 15. Juni 2018. Affoltern am Albis, 8. Juni 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Albert Ernst, geb. 25. Januar 1942, von Würenlos AG, gest. 3. Juli 2016, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 4. Juni 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 15. Juni 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur 29. Delegiertenversammlung des SicherheitsZweckverbands Albis Datum: Donnerstag, 5. Juli 2018 Ort: MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.30 Uhr Traktandenliste: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Konstituierung Verband und SIKO 3. Verschiedenes Die Versammlung ist öffentlich. Sicherheits-Zweckverband Albis (SZVA)

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 Die Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 hat folgende Beschlüsse gefasst:

Die Kirchgemeindeversammlung vom 10. Juni 2018 fasste folgende Beschlüsse:

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 der Politischen Gemeinde Zustimmung zum Antrag

1. Jahresrechnung 2017 genehmigt

2. Kreditbegehren von CHF 390 000.00 (exkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung der Wasserversorgung zur Sanierung der Trinkwasserleitung Bruggenmatt Zustimmung zum Antrag

3. Gewählt in die Rechnungsprüfungskommission sind Susanne Gerber auch als Präsidentin, Ingo Bartels, Roland Heini, Ursula Schilling, Irene Schmidheiny

3. Genehmigung der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) Zustimmung zum Antrag 4. Kreditbegehren von CHF 480 000.00 (inkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung für die Sanierung des bestehenden Naturrasen-Spielfeldes 1 mit Kunstrasen bei der Sportanlage Moos in Wettswil a.A. Zustimmung zum Antrag Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Reche und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 15. Juni 2018 Gemeinderat Bonstetten

2. Die Bauabrechnung Aussenrenovation Kirche genehmigt

Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A, Herrn Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a/A einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Evang.-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Erlass Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zur SEVO) Die Gemeindeversammlung hat am 6. Juni 2018 die Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) erlassen. Auf Grundlage von Ziffer 19 Abs. 1 SEVO hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 12. Juni 2018 die Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zur SEVO) erlassen. Der Beschluss und die Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zur SEVO) liegen während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Erlass kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 15. Juni 2018 Gemeinderat

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 A. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung der Baukreditabrechnung Schulanlage Ägerten 3. Erlass Gebührenverordnung B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Erlass Gebührenverordnung 3. Zustimmung zur Neuregelung amtliches Publikationsorgan «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern» (jährlich wiederkehrender Kredit Fr. 11.00 pro Einwohner) 4. Zustimmung zur Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 5. Kreditbewilligung Fr. 400 000.00 für neue Urnengemeinschafts-Grabstätte auf der Friedhofanlage «Heissächer» 6. Kreditbewilligung Fr. 480 000.00 (Kostenanteil Wettswil a.A.) für Sanierung Naturrasen-Spielfeld 1 mit Kunstrasen auf der Sportanlage «Moos» und Gewährung unverzinsliches, in 12 Jahrestranchen rückzahlbares Darlehen von Fr. 600 000.00 für die Kostenbeteiligung des FC Wettswil-Bonstetten Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Wettswil a.A., 15. Juni 2018 Gemeinderat Wettswil a.A. Primarschulpflege Wettswil a.A.

Geschäftsübergabe

H. Schwarzenberger

Malergeschäft, 8907 Wettswil am Albis

Art Maler Sadiku

an Malergeschäft, Alte Affolternstrasse 1, 8909 Zwillikon und Seestrasse 148, 8820 Wädenswil, Telefon 076 446 83 14 Ich bedanke mich für die langjährige Kundentreue und hoffe, dass Sie auch meinem Nachfolger das Vertrauen schenken.

info@art-malersadiku.ch


Bezirk Affoltern

Baustellen-Ampel gestohlen Die Kantonspolizei befasste sich in den vergangen Tagen mit Einbruchsversuchen, aber auch mit zahlreichen Lärmbelästigungen. Auf der Reppischtalstrasse in Stallikon haben Unbekannte eine komplette Baustellen-Ampel gestohlen, wie am 10. Juni um 8.45 Uhr festgestellt wurde. Deren Wert beziffert die Kantonspolizei auf rund 17 000 Franken. Die Täter müssen dabei ein Transportfahrzeug verwendet haben. Gleich zweimal wurde versucht, in Schulhäuser einzudringen. So vom 8. auf den 9. Juni in Rifferswil. Dabei ging ein Fenster in Brüche. Gestohlen wurde offenbar nichts; der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Von Deliktgut ist auch in Mettmenstetten nichts bekannt. Im Wygarten verschafften sich Unbekannte via Fenster und Bürotüre Zutritt und verursachten dabei Schaden in der Höhe von etwa 1700 Franken. Nicht ans Ziel gelangten Einbrecher auch in einem Mehrfamilienhaus in Hedingen. Die Kellertüre liess sich nicht überwinden, erfordert aber eine 1000-Franken-Reparatur. Der Versuch ereignete sich in der Zeit zwischen 3. Mai und 10. Juni. Sieben Mal rückte die Kapo in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen aus – ein Problem, das sich während der Fussball-WM noch verschärfen dürfte. Dabei wurden – teils um 3 Uhr in der Früh – Anwohner durch Partylärm und zu laute Musik um den Schlaf gebracht. Am 8. und 9. Juni dreimal in Affoltern, am 9. und 10. Juni dreimal in Hausen und am 11. Juni in Bonstetten. In allen Fällen liess es die Kapo bei Ermahnungen bewenden. (-ter.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 15. Juni 2018

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Mit privatem Gestaltungsplan zu einem Zentrum in Obfelden Entwurf liegt vor – Informationsveranstaltung am 3. Juli in der Mehrzweckhalle Zendenfrei

Freut sich, dass sich eine blockierte Situation unter den Grundeigentümern gelöst hat und der Entwurf für einen privaten Gestaltungsplan vorliegt: Bauvorstand Stephan Hinners auf dem Postareal in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Nachdem die beteiligten Parteien einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet haben, wird die Obfelder Gemeindeversammlung über den privaten Gestaltungsplan «Postareal» befinden können. Eine Informationsveranstaltung findet am 3. Juli statt. ................................................... von werner schneiter Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie das 3500 Quadratmeter grosse Postareal in Obfelden neu gestaltet werden könnte. Die Wunschliste erstreckt sich über Alterswohnungen, Arztpraxis, Apotheke, Spitex und kleinere Läden bis hin zu einem Restaurant. 2012 legte die Gemeindeversammlung eine Gestaltungsplanpflicht über das Gebiet fest und bekannte sich damit zur Schaffung einer «Zentrumszone». Eine Initiative, die eine Begrenzung von Ladenflächen auf 400 Quadratmeter forderte, fand beim Souverän hingegen keine Gnade. Seither ist viel diskutiert und geplant worden, auch über Erschliessungsfragen – ohne entscheidenden Fortschritt. Es fanden Workshops statt, und Planer wurden beauftragt, Anordnung und Dimension der Baubereiche nochmals zu überprüfen. Der schwierigste Punkt konnte dann Ende

endlich 2017 abgehakt werden: Die vier Landeigentümer – Migros, Landi, Gemeinde und Peter Frick – unterzeichneten einen Zusammenarbeitsvertrag und machten damit den Weg frei für eine gemeinsame Lösung. Und das trotz unterschiedlicher Interessen. Im Rahmen von weiteren Workshops ist nun unter Beizug von Fachleuten der Entwurf eines privaten Gestaltungsplans entstanden, über den gegenwärtig die vier Grundeigentümer brüten. Derzeit werden rund 40 Optimierungsanträge geprüft. «Darunter befindet sich kein Killerkriterium», sagt der Obfelder Bauvorstand Stephan Hinners, der den Weg zum jetzt vorliegenden Entwurf geebnet hat und ihn «zu 100 Prozent» unterstützen kann. Seine Freude ist gross darüber, dass die lange blockierte Situation nun gelöst ist. Eine Differenz offenbart sich bei den Aussenparkplätzen, die gemäss Energiestadtlabel (das Obfelden derzeit erarbeitet) bewirtschaftet werden müssen – ein Punkt, den die Migros ablehnt. In den grossen Linien herrscht aber Einigkeit unter den Eignern.

Keine unkoordinierten Einzelprojekte Der Gestaltungsplan enthält ein sogenanntes Richtkonzept und ist so etwas wie eine kleine Bau- und Zonenordnung, in der unter anderem die Zahl

der Gebäude, deren Grösse und die Anzahl der Geschosse festgelegt werden. Vorgesehen sind je zwei neue Gebäudeeinheiten der Landeigentümer – mit gemischter Nutzung von Gewerbe und Wohnen, für die öffentliches Interesse besteht. «Mit diesem privaten Gestaltungsplan wird eine breite Nutzung möglich. Im Gegensatz zum öffentlichen Gestaltungsplan bietet er mehr Flexibilität und optimale Rahmenbedingungen. Und nur ein privater Gestaltungsplan führt zu einem Konsens unter den Grundeigentümern, das hat sich klar gezeigt. Auch der Gemeinderat steht dahinter», sagt Stephan Hinners. Für ihn ist wichtig, dass die Neugestaltung des Postareals den Interessen der Gemeinde dienen muss und dass keine unkoordinierten Einzelprojekte entstehen. «Wir versuchen natürlich auch, die Post in Obfelden zu halten; den Entscheid fällen aber weder Gemeinderat noch Stimmberechtigte, sondern einzig und allein die Post.» Und die hat Obfelden bekanntlich auf eine «schwarze Liste» gesetzt. «Für das Einrichten einer Agentur könnte die Migros der Post eine Fläche zur Verfügung stellen», sagt Heinz Fankhauser, Leiter Expansion bei der Migros-Genossenschaft Zürich. Auch er bezeichnet den privaten Gestaltungsplan als gute Lösung für das Dorf, die den Zielen der Bauund Zonenordnung entspricht.

Auf der Wunschliste – nicht nur auf jener der Gemeinde – befindet sich natürlich auch ein Restaurant. Die «Kreuzstrasse», im Besitz der Migros, muss aber definitiv weichen – wann, das ist noch nicht entschieden. Die Migros, die ursprünglich einen Ortsversorgungsladen mit 800 Quadratmetern Ladenfläche errichten wollte, hat sich für eine kleinere Variante von 500 bis 600 Quadratmeter Verkaufsfläche entschieden. Diese wird nach dem relativ neuen Voi-Konzept gestaltet. Laut Fankhauser ist auf dem Migros-Areal kein neues Restaurant vorgesehen. Gemäss Stephan Hinners will sich die Gemeinde jedoch dafür einsetzen, dass nach einer baubedingten Übergangsphase in einem anderen Gebäude auf dem Postareal gute Bedingungen geschaffen werden für ein neues Restaurant. Am Dienstag, 3. Juli, laden die vier Grundeigentümer um 20 Uhr in die Mehrzweckhalle Zendenfrei zu einer Informationsveranstaltung ein und bezeichnen das als gemeinsamen Neustart. Geplant ist, dass die Stimmberechtigten im Rahmen der Gemeindeversammlung im Dezember 2018 über diesen privaten Gestaltungsplan befinden können – in seiner Gesamtheit. Sagen sie Ja dazu, muss dieser dem Kanton zur Prüfung vorgelegt werden. Vor Mitte 2019 wird er nicht in Rechtskraft erwachsen; wann die Baumaschinen auffahren, ist also noch unklar.

wir gratulieren

Brückenbau in Zwillikon

Zum 80. Geburtstag

Baustart am Montag, Sperrung vom 16. Juli bis 18. August Bauarbeiten an der Brücke auf der Zwillikerstrasse vor der Einmündung in die Ottenbacherstrasse schränken ab Montag, 18. Juni, den Verkehr ein. Die Brücke der Zwillikerstrasse über den Jonenbach ist in einem schadhaften Zustand und muss ersetzt werden. Gleichzeitig werden die Brückenwiderlager so ausgebildet, dass zukünftige wasserbauliche Massnahmen im Jonenbach und im Zwillikerweiher erfolgen können. Am Montag, 18. Juni, beginnen die Bauarbeiten auf dem Installationsplatz oberhalb des Zwilliker Weihers. Die Zwillikerstrasse ist für den motorisierten Individualverkehr befahrbar. In den fünf Wochen von Montag, 16. Juli, bis Samstag, 18. August, ist die Brücke für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Baustelle und zu den

Morgen Samstag, 16. Juni, darf Helga Berta Anna Arpagaus-Tarapatzki in Affoltern ihren 80. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihr von Herzen alle Gute, viele schöne Stunden und gute Gesundheit.

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Die Brücke der Zwillikerstrasse über den Jonenbach wird ersetzt. (Bild tst.) betroffenen Liegenschaften ist immer gewährleistet. Für den Individualverkehr sind entsprechende Umleitungen signalisiert. Der Bus wird mit Unterstützung einer Lichtsignalanlage über die «Alte

Affolterstrasse» umgeleitet, die Haltestelle «Fehrenbach» wird nicht bedient. Die Fussgänger- und Veloverbindung erfolgt über die bestehende Radund Fussgängerbrücke und über die Aesplistrasse. (pd.)


Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Affoltern a.A., Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Nutzungsänderung Reiheneinfamilienhaus in Kindertagesstätte, Vers.-Nr. 3066, Kat.-Nr. 5484, Rütirain 3b, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Leuthard Immobilien AG, Luzernstrasse 14, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Architekturbüro, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 491 mit Nebengebäuden Vers.-Nrn. 487 und 489, Neubau angebautes Doppeleinfamilienhaus und freistehendes Einfamilienhaus, Kat.Nr. 5982, Breitenstrasse, Kernzone

Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Hegi Koch Kolb + Partner Architekten AG, Zentralstrasse 30a, 5610 Wohlen AG Bauprojekt: Neubau Skatepark auf Kat.-Nr. 3024, Schulhausstrasse 5 + 7 (Oe)

Bauherrschaft: Daniel + Andrea Duca, Aentlerweg 18, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Archplan AG Architekten, Bahnhofstrasse 2, 8800 Thalwil Bauprojekt: Erweiterung Untergeschoss mit Anbau Garage/Hobbyraum sowie Gartenneugestaltung/Stützmauern zusammen mit Nachbargrundstück, Vers.-Nr. 1647, Kat.-Nr. 3816, Aentlerweg 18, (Wohnzone W2a)

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Metroglas AG, Chalchofenstrasse 7b, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erstellen von 3 Parkplätzen, Kat.-Nr. 6766, Lagerstrasse 2, Industriezone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Heinz und Christa Winzeler-Vontobel, Ottenbacherstrasse 110, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Aufstellen einer LuftWasser-Wärmepumpe, Vers.-Nr. 2482, Kat.-Nr. 6591, Ottenbacherstrasse 110, Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Hanspeter und Erika Bruder, Giessenstrasse 20, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Bauvorhaben: Aufstellung einer LuftWasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 3693, Giessenstrasse 20, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

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Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Ringger Architektur GmbH, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Schulraumprovisorium (Container) für Primarschule auf Kat.Nr. 3613, Schulhausstrasse 18 (Oe)

Hedingen Gesuchsteller: Tobias Ebneter, Im Zelgliacher 14, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umnutzung Dachraum und Einbau Giebelfenster, im Zelgliacher 14, Kat.-Nr. 1210, Wohnzone W1.6

Hedingen Gesuchsteller: Ruedi und Tatjana Geiger, Haldenstrasse 28, 8908 Hedingen Projektverfasser: Jürg Baumgartner, Tannholzstrasse 30a, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Aufstockung Wohnhaus Vers.-Nr. 100, Haldenstrasse 28, Kat.Nr. 273, Wohnzone W1.0

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Verena Schär und Rudolf Gabriel, Schachenstrasse 1, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Wärmepumpe beim Wohnhaus Vers.-Nr. 200 auf Kat.-Nr. 565 an der Schachenstrasse 1 (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Raphael Bienz, Im Grundächer 4, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Pergola-Beschattungsanlage beim Mehrfamilienhaus Vers.Nr. 1452 auf Kat.-Nr. 3685, Im Grundächer 4 (Wohnzone W2b/Privater Gestaltungsplan Grundächer)

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Qualität aus Freude am Beruf

Todesfälle Ottenbach Am 9. Juni 2018 ist in Zürich gestorben:

Enz Ruth Elisa geb. 4. April 1955, von Giswil OW, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach erfolgt im engsten Familienkreis. Die römisch-katholische Abdankung in der evangelischreformierten Kirche Ottenbach findet am Mittwoch, 20. Juni 2018, um 14.00 Uhr, statt. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juni 2018

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480 000 Franken für «die schönste Nebensache der Welt» Die Gemeindeversammlung Bonstetten bewilligt den Kredit für den Kunstrasen in der Sportanlage «Moos» Das Bonstetter Stimmvolk hatte am vergangenen Dienstag über vier Geschäfte abzustimmen. Sämtliche Anträge wurden angenommen. ................................................... von livia häberling Am Anfang war das Gelächter. Direkt nach dem Begrüssungswort. Nämlich dann, als Roger Mella ordnungsgemäss darum bat, nicht Stimmberechtigte sollten an der Fensterbank Platz nehmen oder den Saal verlassen. Nein, sie waren nicht gekommen, um gleich wieder zu gehen, die 175 Stimmberechtigten, die sich am Abend des 12. Juni im Gemeindesaal Bonstetten eingefunden hatten.

Jahresergebnis um 1,05 Mio besser als budgetiert Dass sie jedoch auch nicht gekommen waren, um zu diskutieren, zeigte sich beim ersten Traktandum: Die Jahresrechnung 2017 wurde einstimmig genehmigt. Zuvor hatte Karin Schuler durch die Zahlen geführt und präsentierte einen Abschluss, der um 1,05 Millionen besser ausfiel, als budgetiert. Statt eines Defizits von 773 600 Franken konnte man per Ende Jahr einen Ertragsüberschuss von 277 144 Franken ausweisen. Zu diesem Plus hatten Einsparungen bei diversen Ausgabeposten geführt. So schloss die Jahresrechnung der Spitex Knonaueramt positiv ab, weshalb der Verein Spitex Knonauer-

Bis auf den letzten Platz war der Gemeindesaal Bonstetten gefüllt: 175 Stimmberechtigte sind zur Gemeindeversammlung gekommen. (Bilder Livia Häberling) amt momentan keine Defizitbeiträge von den Gemeinden benötigt. 330 700 Franken waren für den Posten «Ambulante Krankenpflege» zu viel budgetiert worden. Ausserdem konnten 2017 grössere Bauvorhaben abgeschlossen werden und die Baudepositen aufgelöst werden. Ausserdem wurden einige höhere interne Verrechnungen andernorts verbucht. Das alles entlastete den Posten «Allgemeine Dienste, übrige» um 394 500 Franken. Und schliesslich wurde das Projekt Öreb (Öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen) ins Jahr 2018 verschoben, und auch die Zahlungen an den Sozialdienst Bezirk Affoltern für die Kesb fielen tiefer aus. So konnten unter dem Posten «Allgemeines Rechtswesen» 292 900 Franken eingespart werden.

Als zweites Traktandum stimmten die Anwesenden über den Ersatz der Trinkwasserleitung in der Überbauung Bruggenmatt ab. Die öffentlichen Trinkwasserleitungen sind rund 40 Jahre alt, weisen allerdings bereits viele Schäden auf. Seit 2001 hatten sich mehrere Rohrbrüche ereignet, deren Reparatur stets mit Kosten von mehreren Zehntausend Franken verbunden gewesen war. Die Stimmbürger hiessen den Antrag einstimmig gut und erteilten den Kredit von 390 000 Franken für den Ersatz der Leitungen. Als Nächstes stand die Siedlungsentwässerungsverordnung (Sevo) auf dem Programm. Die totalrevidierte Version lag zur Genehmigung vor, die bisherige Sevo ist seit 1. Januar 2000 in Kraft. Inzwischen haben sich die

Sie treten Ende Juni von der Polit-Bühne ab: Claude Wuillemin (v.l.), Claudia Schuler und Roger Mella. Frank Rutishauser ist bereits im März zurückgetreten. Richtlinien geändert, und eine Anpassung der Verordnung drängte sich auf. Auch diesen Antrag genehmigte die Versammlung ohne Wortmeldungen und mit nur zwei Gegenstimmen.

480 000 Franken für einen neuen Kunstrasen im «Moos» Als Letztes stand das vermutlich emotionalste Traktandum an. Passend dazu holte Claude Wuillemin zum feurigen Plädoyer aus. «Das WM-Fieber steigt, und ich gehe nicht davon aus, dass die meisten der heute Anwesenden wegen der ersten drei Traktanden den Weg in den Gemeindesaal gefunden haben». Fussball sei nicht nur die schönste Nebensache der Welt, der Sport erfülle auch eine soziale Aufgabe, befand Wuillemin. «Heute Abend

spielen wir einen Match, und wenn wir den gewinnen, ist es ein Sieg für die Jugend». Es wurde ein Sieg. Und zwar ein klarer. Lediglich zwei Anwesende im Saal stimmten gegen die Bewilligung des Kredits. Einer der beiden hatte zuvor – als Einziger während des ganzen Abends – das Wort ergriffen. Er warf die Frage in die Runde, ob ein Kunstrasen krebserregende Stoffe enthalte und inwiefern dadurch ein gesundheitliches Risiko von ihm ausgehe. Der Präsident des FCWB verneinte dies. Damit war man am Schluss des offiziellen Teils und beim Apéro angelangt. Wein und Häppchen warteten. Vorher jedoch wurden die drei abtretenden Gemeinderäte sowie der frühzeitig zurückgetretene Gemeindepräsident Frank Rutishauser verabschiedet und für ihre Dienste geehrt.

Wettswil bewilligt Kredit für die Sportanlage Moos Die Gemeindeversammlung Wettswil stimmte allen Geschäften diskussionslos zu Der Mehrzwecksaal im Schulhaus Ägerten in Wettswil war am vergangenen Montag fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das spannendste Traktandum, der Kredit für die Sportanlage Moos, stand in der langen Liste am Schluss. Wie alle andern, wurde auch dieses Geschäft ohne Wortmeldungen gutgeheissen.

Die bestehenden Gräber seien belegt. «Die Schaffung von neuen Urnengemeinschaftsgräbern entspricht einer dringenden Notwendigkeit.» Gemäss dem Projekt werden nun elf Natursteinstelen für die Namenstafeln der Verstorbenen angebracht. Die Beisetzung der Urnen erfolgt in den angrenzenden Rasenflächen.

Ja mit nur zwei Gegenstimmen

................................................... von marianne voss Die Wettswiler Gemeindeversammlung am vergangenen Montagabend war sehr gut besucht. Die Traktandenliste war lang. Das Interesse galt vor allem dem allerletzten Geschäft, dem Kreditantrag für die Sanierung des Spielfeldes 1 auf dem Sportplatz Moos. Es kam jedoch nicht zu den erwarteten Diskussionen. Sämtliche Geschäfte der Primarschule sowie der Politischen Gemeinde wurden ohne eine einzige Wortmeldung und mit keinen oder nur wenigen Gegenstimmen angenommen. Die Jahresrechnung 2017 der Primarschulgemeinde schliesst mit einem Aufwand von 11,2 Millionen und einem Ertrag von 13 Millionen ab. Es resultiert also ein Ertragsüberschuss von 1,79 Mio. Franken. Auch die Baukreditabrechnung der Schulanlage Ägerten darf sich sehen lassen, denn sie weist eine Kostenunterschreitung von knapp 350 000 Franken aus. Wie die Politische Gemeinde, legte auch die Primarschulgemeinde eine neue, eigene Gebührenverordnung vor. Zum Ab-

Gemeinderätin und Nachfolgerin Katrin Röthlisberger verabschiedet Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. (Bild Marianne Voss) schluss der Versammlung der Primarschulgemeinde wurde die zurücktretende Finanzchefin, Corina Schwald, mit grossem Applaus verabschiedet.

Mehr Urnengemeinschaftsgräber 137 Stimmberechtigte nahmen an der Versammlung der Politischen Gemeinde teil. Auch diese Jahresrechnung schliesst besser ab als erwartet, nämlich mit einem Aufwand von 15,5 Mio. und einem Ertrag von 18,3 Mio. Franken. Der Ertragsüberschuss beträgt 2,7 Mio., das Eigenkapital erhöht sich auf 48,8 Mio. Franken. Die Gründe für die Mehreinnahmen seien höhere Erträge aus Grundstückgewinnsteuern und

aus ordentlichen Steuern, erklärte Finanzvorstand Christoph Ehrsam. Auch die Neuregelung der Zusammenarbeit mit dem «Anzeiger» als amtliches Publikationsorgan wurde behandelt und ein jährlich wiederkehrender Kredit von elf Franken pro Einwohner, rund 60 500 Franken, genehmigt. Weitere Traktanden waren die Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung und ein Kredit von 400 000 Franken für eine neue Urnengemeinschafts-Grabstätte auf der Friedhofanlage. Dazu führte Gesundheitsvorstand Fritz Kurt aus, dass immer mehr Menschen nach ihrem Tod eingeäschert und in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt werden wollen.

Zu später Stunde wurde dann das Geschäft erläutert, zu welchem man Opposition vermutet hatte. Es ging um die Sanierung des NaturrasenSpielfeldes 1 auf der Sportanlage Moos. Der Kostenanteil der Gemeinde Wettswil beträgt 480 000 Franken. Dem FC Wettswil-Bonstetten wird für dessen Kostenbeteiligung ein unverzinsliches Darlehen von 600 000 Franken gewährt, welches in Tranchen rückzahlbar ist. Das Projekt umfasst den Ersatz des Naturrasens durch Kunstrasen, eine Erneuerung der Flutlichtanlage, eine Optimierung im anzeige

Zuschauerbereich und eine Anpassung der Ballfänge. Der FCWB spiele sehr erfolgreich und werde als hervorragend geführter Verein beurteilt, wurde bei den Ausführungen betont. Die Zahlen der Mitglieder sind beeindruckend. So gibt es beispielsweise 19 Juniorenteams mit gesamthaft 340 Junioren. Zudem besteht eine lange Warteliste für Neueintretende. Das Anliegen war für die anwesenden Stimmberechtigten unbestritten. Der Kredit wurde mit nur zwei Gegenstimmen angenommen. Am Schluss der Versammlung verabschiedete die zukünftige Gemeindepräsidentin, Katrin Röthlisberger, ihren zurücktretenden Vorgänger, Hanspeter Eichenberger. Er war 24 Jahre im Gemeinderat tätig, davon acht Jahre als Präsident. 17 Gemeindeversammlungen hatte er geleitet und an 438 Sitzungen teilgenommen. Als Dank für seinen langjährigen Einsatz für die Gemeinde Wettswil erhielt er einen grossen Blumenstrauss und einen herzlichen Applaus.


6 Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Wir nehmen Abschied von

Ruth Enz

Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juni 2018

Lebhafte Leistungsschau Oberstufe Ennetgraben Affoltern: Präsentation der Abschlussarbeiten

4. April 1955 – 9. Juni 2018

Ruth war voller Hoffnung den Kanpf gegen den Krebs für sich zu entscheiden. Leider war die Krankheit erfolgreicher. In tiefer Trauer Walter Widmer Josef Enz und Theres Niederberger mit Familie Monika und Hansruedi Kathriner-Enz mit Familie Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 20. Juni 2018, 13.30 Uhr im engsten Familienkreis statt. Der Abschiedsgottesdienst ist um 14.00 Uhr in der Kirche Ottenbach. Traueradresse: Walter Widmer, Zürcherstrasse 20, 8908 Hedingen

DANKSAGUNG Von Herzen danken wir allen, die uns beim Abschied von

Walter Königsrainer begleitet haben. Danken möchten wir allen, die das Leben von Walti bereichert haben und ihn auf seinem letzten Weg begleiteten. Wir danken für die tröstenden Worte, für die schönen Blumen und Kränze, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft und die Spenden für die Onko Plus, Zürich. Einen besonderen Dank möchten wir den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern a.A. für ihre liebevolle Pflege aussprechen. Herrn Dr. Jürg Schwegler für seine Betreuung sowie Herrn Pfarrer Thomas Müller für die einfühlsame Abschiedsfeier. Affoltern a. A., Juni 2018

Die Trauerfamilie

Ein Semester lang haben die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarstufe an ihren Abschlussarbeiten gefeilt. Am Donnerstagabend, 7. Juni, waren die Familien eingeladen, um die Kunstwerke zu bestaunen. ................................................... von livia häberling Wenn der Firmenboss die Belegschaft mit einem Besuch beehrt, führt das bei den Mitarbeitenden meist zu einem Zwiespalt: Man weiss das Interesse zu schätzen, und doch ist deren Anwesenheit irgendwie beklemmend, weil ganz und gar ungewohnt. Ähnlich ist das, wenn Eltern in der Schule ihrer Kinder auftauchen. So geschehen, kürzlich in der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarstufe ihre Abschlussarbeiten ausgestellt, um sie ihren Familien zu präsentieren. Nun warteten sie im gewohnten Umfeld mit ihren Kollegen, lässig distanziert, bis die Familie eintraf. Inmitten der ganzen Coolness liess der eine oder die andere den Blick unauffällig über die Besuchermenge gleiten. Sind die Eltern schon da? Werden sie noch kommen? Ja. Es sind viele Angehörige da, als es um 18.30 Uhr losgeht. Und es gibt einiges zu sehen: Über 100 Arbeiten sind ausgestellt. Schnell zeigt sich, dass manche Jugendliche nicht nur fleissige Projektarbeiter, sondern auch charmante Gastgeber sind. Gerne führen sie die Besucher durch die Ausstellung, damit diese zwischen all den Projekten den Blick für das Wesentliche – also für das eigene Projekt – nicht verlieren. Alessio hat einen Trainingsanzug genäht. Genauso wie seine drei Kumpels, hinter denen an der Sprossenwand die fertigen Kapuzenpullover hängen. Einem der jungen Modeschöpfer ist ein Nähfehler passiert, den seine drei Kumpels nun unablässig kommentieren. Nur widerwillig zeigt er seinen Pulli. Die Modebranche ist halt eine eitle Zunft. Nähen die vier so gerne? «Nein, nicht so sehr. Aber wir ziehen uns gerne modisch an.» Ähnlich pragmatisch hält es Elid. Weil er gern Fleisch isst und gern grilliert, hat er einen Holzkohlegrill gebaut. Wie viele Stunden er daran gearbeitet hat, weiss er nicht mehr. Nur so viel: «Ich habe langsam vorwärtsgemacht.» Warum? «Damit ich nicht zu früh fertig bin.» Als Freund des eher trockenen Humors entpuppt sich auch Elia. Er hatte eine Wohnzimmerlampe aus PET-Flaschen gebastelt. Auf die Frage, wie er vorgegangen sei, antwortet er: «Nach Plan.» Logisch, oder?

Ylenia hat die letzten 100 Mode-Jahre in einem Buch beschrieben. Die 80erJahre haben es ihr am meisten angetan, weil es damals kaum Tabus gab. Jugendliche Frechheiten Inzwischen erklärt Altin an einem anderen Stand, wie sein 3-D-Drucker funktioniert. Er hatte sich einen Bausatz gekauft und die Teile mithilfe seines zukünftigen Lehrmeisters zusammengebaut. Eine Weltkugel und ein Zifferblatt aus PLA Filament hat er bereits damit gedruckt, die Besucherinnen und Besucher sind beeindruckt. Genauso begeistert vom Werk seines Kumpels ist Ardi. «Siiie, wenn d a s nöd i dä Ziitig chunnt, dänn chumi go reklamiere», kündigt er vorlaut an, um seinen Frechheiten sogleich ein bisschen Charme folgen zu lassen: «Aber ich vertrau Ihne». Für die Jungs scheint diese Ausstellung eine Art Leistungsschau zu sein. Sie wollen bewertet werden. Und die Höchstnote ist offenbar ein Foto in der Zeitung. Zeit, sich den Mädels zuzuwenden. Sie haben mindestens genauso beeindruckende Projekte zu zeigen, bewerben sie einfach viel zurückhaltender. Ylenia hat sich mit der Geschichte der Mode beschäftigt. Sie hat jede Epoche der letzten hundert Jahre sorgfältig beschrieben, mit Fotos illustriert, und das Ganze zu einem Buch binden lassen. Welche Epochen gefallen ihr am besten? «Die 50er- und die 80erJahre». Warum die 80er? «Weil jeder so sein konnte, wie er wollte.» Etwas Handwerkliches wollte hingegen Bianca kreieren. Ursprünglich hatte sie einen Fernsehtisch aus Kirschbaumholz geplant. Zwar ist das Projekt gescheitert, aber Bianca wusste sich zu helfen: Aus dem selben Holz sind verschiedene Küchenbrettchen entstanden. In die Oberfläche hat sie Mandala-Muster eingebrannt. Larissa wiederum hat eine Vorliebe für Parfüms. Als Abschlussarbeit kreierte sie ihren eigenen Duft. Das allerdings stellte sich als ziemlich anspruchsvoll heraus. Ein Lavendelduft ist ihr zwar gelungen, allerdings sei der Geruch «schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig». Würde sie ihn im Alltag tragen? «Eher nicht», da setzt

sie lieber auf «Lady Million» und die Duftpalette von Christina Aguilera. Inzwischen ist Ardi, der 3-DDrucker-Lobbyist, zurück. Und sein draufgängerischer Charme ebenfalls. «Siiie, ebe: Wenn min Kolleg nöd i dä Ziitig chunnt, dänn hät das Konsequenze», lässt er wissen, und richtet den Zeigfinger auf einen wie Uncle Sam auf dem Werbeplakat. Erfrischend unverschämt, der Junge.

Treibende Gedanken, ein Renntöffli und ein Hotel Alle Schülerinnen und Schüler haben zu ihrem Abschlussprojekt eine schriftliche Arbeit verfasst. Manuels Projekt trägt den Namen «Floating Thoughts», treibende Gedanken also. Wie ist es dem leidenschaftlichen Denker während der Arbeit ergangen? Etwas harzig, wie in seiner Dokumentation zu lesen ist: «Ich wollte natürlich nichts Normales machen (...). Aber mir wurde schnell klar, dass ich mit einem Budget von 50 Franken wohl kaum mein Mofa restaurieren könnte (...). Und die meisten anderen meiner relativ ausgefallenen Ideen stellten sich entweder als ebenfalls nicht realisierbar oder als unklug dar.» Schlussendlich kreierte Manuel einen Pullover. Draussen ist auch Serainas Endprodukt ausgestellt. Sie hat ein Insektenhotel gebaut. Das Gerüst ist aus Holz, gefüllt mit Brennholz-Scheiten, Tannzapfen oder Holzschnitzeln. Als Gäste soll es nicht nur Marienkäfer Schmetterlinge und Wildbienen anziehen, auch auf Florfliegen und Igel ist ihre Residenz ausgerichtet. Zum Schluss zeigt Ardi sein Projekt. Im Internet hat er für 300 Franken ein Puch Maxi S gekauft und umgebaut. Auspuff, Federn, Luftfilter, Vergaser, Gabeln, Lenker: alles neu und ein bisschen lässiger. Aber auch ein bisschen illegal. Also nichts für Schweizer Strassen. «Ich weiss. Es ist für die Rennstrecke gedacht.» Und die ist wo? «Im Kosovo.» Im Sommer wird er es dorthin mitnehmen.

Die richtig vor sich gewandelt sind, kommen zum Frieden. (Jes. 52,2)

Serge Ern * 17. 11. 1950

 8. 5. 2018

Lugano

Zürich

In Liebe und Dankbarkeit:

Heidi Imhoof

Altin beginnt im August eine Lehre als Betriebsinformatiker. Als Projektarbeit hat er mithilfe seines künftigen Lehrmeisters einen 3-D-Drucker zusammengebaut. (Bilder lhä)

Ardi (rechts) hat sein Renntöffli restauriert. Besonders stolz ist er auf den Mercedes-Stern. Kollege Ardrit hat zwar nicht mitgeholfen, wollte aber dringend in die Zeitung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juni 2018

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Die Fussball-WM gemeinsam verfolgen Public Viewings im Knonauer Amt: Die Gastgeber sind bereit für den Fan-Andrang Vom Bezirkshauptort bis ins Unteramt und ins Oberamt werden während der Fussball-WM Public Viewings angeboten. Gastgeber sind mehrheitlich Wirte, in Stallikon ist es ein Landwirt.

me zu zeigen. So heisst es in der Verfügung vom 11. Juni 2018, die das Betreiben des Public Viewings regelt: «Die Nachtruhe dauert von 22 bis 7 Uhr. Jede lärmverursachende Handlung im Freien, in Zelten und Fahrnisbauten ist während der Nachtruhe verboten. Die Nachtruhe ist während der Fussball-WM nicht ausser Kraft.»

................................................... von thomas stöckli Es ist d a s sportliche Highlight alle vier Jahre, die Fussball-Weltmeisterschaft. Gestern Donnerstag massen sich im Eröffnungsspiel Gastgeber Russland und Saudiarabien (nach Redaktionsschluss des «Anzeigers»), heute stehen sich um 17 Uhr Marokko und der Iran sowie um 20 Uhr in einem ersten Knaller Europameister Portugal und Spanien gegenüber. Bis Mitte Juli folgen 61 weitere Partien, darunter auch mindestens drei mit Schweizer Beteiligung: Diesen Sonntag, 17. Juni, um 20 Uhr gegen Brasilien, am Freitag, 22. Juni, um 20 Uhr gegen Serbien und am Mittwoch, 27. Juni, um 20 Uhr gegen Costa Rica.

Affoltern, Bonstetten und Hausen Wer die Spiele in Gesellschaft verfolgen will, der hat im Knonauer Amt diverse Optionen. In Bonstetten zeigt

Stallikon: gemütliches Zusammensein in der Scheune

Jubel total vor vier Jahren im «Break»: Haris Seferovic hat die Schweiz gegen Ecuador in der Nachspielzeit mit 2:1 in Front geschossen. (Archivbild Thomas Stöckli) etwa das «Milia’s» alle Spiele live auf Grossleinwand. Hier lassen sich Tische mit eigenem Bierzapfhahn plus kalter Platte reservieren. In Hausen lockt der «Löwen» mit Live-Übertragungen der ganzen WM – und an den Schweizer Spielen mit Grill und Party. Im Bezirkshauptort hat sich die «Spyre» einen Namen gemacht für ihre Fussball-Übertragungen. Auf sieben

Screens lässt sich hier das Geschehen verfolgen. Die grösste «Arena» im Bezirk ist und bleibt das «Break» in Affoltern. Wie schon in den letzten Jahren, findet auch dieses Jahr ein Public Viewing in der Eventhalle und ausserhalb statt. «Es ist jeweils eine besondere Freude, zu sehen, wie viele Fans in Rotweiss und faszinierend ge-

schminkt, durch die Industriestrasse pilgern, um für ein tolles Fussballfest zu sorgen», freut sich Gastgeber René Neuschwander und hebt insbesondere die jederzeit friedliche Stimmung hervor. Den Gästen empfiehlt er, zu Fuss oder mit dem Postauto Linie 223 (neue Haltestelle direkt vor dem Break) zu kommen – und fordert sie auf, beim Verlassen des Geländes Rücksichtnah-

Um Lärmbelästigung muss sich Röbi Sidler weniger sorgen: Sein Hof liegt am Hofstetterweidweg 33, erhöht über Sellenbüren, Stallikon. Bereits zum vierten Mal lädt er zum WModer EM-Public-Viewing. «Angefangen haben wir mit einem kleinen Beamer», erinnert er sich. Mittlerweile können seine Gäste die Spiele auf einer Leinwand mit fünf Metern Diagonale verfolgen. Im Normallfall kommen etwa 30, allerdings seien es auch schon um die 100 gewesen. Getränke und Grilladen bietet Sidler zu vernünftigen Preisen an: «Das grosse Geld verdienen wir damit nicht, aber das ist auch nicht das Ziel», betont der Stalliker Landwirt und Gemeinderat. Vielmehr gehe es um ein gemütliches Zusammensein – auch für Leute, die nichts mit Fussball am Hut haben.

zwischen-ruf

Fussballplatz mit Apfelbaum «Der Baum muss weg!» Das hab ich wirklich gesagt, mehr als einmal. Damals, als meine Drittklässlerbuben den mittleren von drei kleinen Pausenplätzen als Fussballfeld auserkoren hatten, mit zusammengeknüllten Jacken links und rechts das Tor markierten und tschuteten – in der Neun-UhrPause, in der Zehn-Uhr-Pause, in der Elf-Uhr-Pause. Dieser Platz war nicht der idealste, da er erstens rund war und zweitens ein alter Apfelbaum draufstand, zwar etwas seitlich, aber doch öfters in Schusslinie. Ich schrieb an das Hochbauinspektorat. Zwei kleine Tore wurden schliesslich bewilligt, doch der Baum blieb stehen. Einen gesunden Baum zu fällen, was für eine abstruse Idee! Dann schlug das Schicksal zu. Es organisierte einen Gewaltsturm, und der Apfelgreis ergab sich. Am Morgen danach dieser Jubel! Die Buben schrien: «Der Baum! Er liegt am Boden!» Nach seinem Abtransport wurde noch leidenschaftlicher Fussball gespielt. Es gab zwar ab und zu mal Verletzte, die über den Baumstrunk gestolpert waren, aber egal: «Goal! Goal! Goal!» Eines Morgens schaute ich aus dem Fenster meines Klassenzimmers und freute mich. Arbeiter entfernten den Baumstrunk. Na endlich. Eine halbe Stunde später aber erschrak ich: Was war das? Es sah so aus, als würden die Männer an der gleichen Stelle eine Grube ausheben. «Lest allein weiter!», befahl ich und rannte nach draussen. «Entschuldigung, was macht ihr?» «Da kommt ein neuer Baum hin!» «Nein, auf keinen Fall!» «Doch, jeder auf einem städtischen Areal entfernte Baum muss ersetzt werden.» «Auch wenn das Areal ein Fussballplatz ist?» «Bis Mittag steht hier ein neuer Baum.» «Wo ist der jetzt?» «Auf dem Laster hinten.» NEIN! Ich bat die Arbeiter, kurz zu pausieren und telefonierte mit dem Hochbauinspektorat. Argumentierte, wie wenn es um Leben und Tod ginge. Schliesslich kam der Anruf für die Arbeiter. Die schütteten das Loch wieder zu, und meine Buben, die vom Fenster aus zugeschaut hatten, rannten heraus und umarmten mich. Ute Ruf

Training für den ganzen Körper Knonau hat seine Street-Workout-Anlage in Betrieb genommen Nicht jeder spielt gern Fussball oder mag in einen Jugendkeller sitzen. In Knonau bietet sich Sportbegeisterten mit der neuen Street-Workout-Anlage eine weitere Option – die bereits rege genutzt wird. ................................................... von thomas stöckli Eigentlich hätte sie schon im Herbst letzten Jahres in Betrieb gehen sollen, die neue Street-Workout-Anlage beim Sportplatz in Knonau. Doch der Winter machte den Planern einen Strich durch die Rechnung: Plötzlich wurde es zu kalt, um den Deckbelag einbauen zu können. So mussten sich die Sportbegeisterten bis im Frühling gedulden, ehe sie die Geräte nutzen durften, nach Ostern waren alle Arbeiten ausgeführt, im Mai die Anlage im vollen Umfang zur Nutzung freigegeben.

Die Initiative sei von einigen Jugendlichen ausgegangen, sagt Rico Roth, Finanz- und Liegenschaftenvorstand in Knonau. Bestens vorbereitet hatten sie ihr Anliegen vorgetragen: ein Ort, an dem sie sich sportlich betätigen können. In Zusammenarbeit mit den Jungen hat dann die Gemeinde den Lead übernommen und den bescheidenen Wunsch nach einer Reckstange mit Holzschnitzeln darunter, weiterentwickelt. Aus dem Reck wurde eine komplette Workout-Anlage, anstelle der pflegeintensiven Holzschnitzel entschied man sich für einen festen und doch dämpfenden Untergrund. Zur Finanzierung machte sich die Gemeinde auf Sponsorensuche – mit Erfolg: Vier Unternehmen aus der Region sowie das kantonale Sportamt steuerten rund 18 000 Franken an die 45 000 Franken Gesamtkosten bei. Die neue Street-Workout-Anlage bietet die Möglichkeit, im Freien den ganzen Körper zu trainieren. Das wird

auch schon rege genutzt. Von Vorteil ist sicher, dass die Anlage an einer beliebten Joggingstrecke liegt. Das neue Angebot wurde zwar von der Jugend initiiert, zur Verfügung steht es allerdings der gesamten Bevölkerung. Jeder und jede ist willkommen, an den Geräten zu trainieren. Eine Auswahl an Übungen ist auf einer Informationstafel vor Ort beschrieben, mittels QR-Code können zudem Instruktionsfilme aufs Smartphone geladen werden. Die Jugend hat nicht nur den Anstoss geliefert, sie soll nun auch in die Pflicht genommen werden und dazu beitragen, dass es nicht zu Konflikten mit dem angrenzenden Wohnquartier kommt. Bewerben müsse man das neue Angebot nicht, ist Rico Roth überzeugt. Die Initianten nutzen die Anlage bereits rege und die Jüngeren schauen interessiert zu. «Zum Fussballspielen auf dem Rasen muss man auch niemanden animieren», vergleicht Roth, «das geht von selber.»

Startklar für die digitale Welt Der erste Band des Lehrmittels «connected» erscheint diese Woche. Konzipiert für das neue Schulfach «Medien und Informatik», vermittelt es Primar- und Sekundarschülern Kompetenzen für die digitale Welt. Ab August erhalten Kinder der 5. Klasse im Kanton Zürich eine Wochenlektion «Medien und Informatik». Das neue Lehrmittel «connected 1» ist auf diese Neuerung des Lehrplans 21 zugeschnitten. Es besteht aus einem Arbeitsbuch für Schülerinnen und Schüler sowie einem Handbuch für Lehrpersonen und ermöglicht einen handlungsorientierten Zugang zur digitalisierten Welt. Phänomene aus dem Alltagsleben der Schülerinnen und Schüler – Beispiel Suchmaschine – werden aus mehreren Blickwinkeln betrachtet: aus der technologischen Perspektive (Wie funktioniert das?), aus der gesellschaftlich-kulturellen Perspektive (Wie wirkt das?) und aus der anwendungsbezogenen Perspektive (Wie nutze ich das?). Informatik, Medienbildung und Anwendungskompetenzen werden also gemeinsam unterrichtet, die digitale Mündigkeit wird dadurch gefördert. «connected 1» ist der erste von vier aufeinander aufbauenden Bänden, die gestaffelt über die kommenden vier Jahre erscheinen und den Unterricht von der 5. bis zur 9. Klasse abdecken. Praxistests in Klassen aus verschiedenen Kantonen haben gezeigt, dass die Kinder und Jugendlichen sehr neugierig sind und ihnen dieser Unterricht grossen Spass macht. (pd.)

in kürze Pride Festival in Zürich

Beim Street-Workout wird primär mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Die initiierenden Jugendlichen zeigen, wie es geht. Mittendrin die Gemeinderäte Rico Roth (links) und Dominik Stöckli. (Bild zvg.)

In der Stadt Zürich findet morgen Samstag, 16. Juni, das 24. Pride Festival statt. In der Innenstadt muss daher mit grösseren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Juni 2018

Gebietsfremde Pflanzen gefährden die Ökosysteme im Knonauer Amt 40 Personen erlebten informativen Landschaftstag mit Exkursion in Maschwanden Die Maschwander Vernetzungskommission organisierte auch dieses Jahr einen Landschaftstag. Durch einen Vortrag und eine Exkursion informierten sich 40 Personen aus dem Knonauer Amt über invasive, gebietsfremde Pflanzen.

transport nicht mehr funktioniert und die Bäume eingehen. Sowohl der Kanton Zürich als auch zahlreiche Gemeinden im Knonauer Amt haben bereits Massnahmenpläne zur Bekämpfung von Neophyten. Daniel Winter: «Mit etwas Engagement und Koordination können Neophyten effektiv bekämpft werden.» Wer Neophyten bekämpfen will, muss sich auf ein mehrjähriges Engagement einstellen. Denn diese Pflanzen sind meistens hochgradig anpassungsfähig und kommen auch nach mehrmaligen Ausreissen oft wieder – jedoch weniger zahlreich.

................................................... von salomon schneider Seit Menschen sesshaft geworden sind, wurden Pflanzen gezüchtet und an neuen Orten angebaut. Bis heute sind über 12 000 Pflanzen von anderen Erdteilen nach Europa gebracht worden. Wobei ein grosser Teil der eingeführten Arten wieder verschwunden ist. Ein Teil der eingeführten Pflanzen fühlt sich jedoch zu wohl und verbreitet sich invasiv und gefährdet die Population nützlicher, einheimischer Gewächse. Diese Pflanzen werden Neophyten genannt. «Gebietsfremde Pflanzen und Tiere, sogenannte Neobiotika, sind grundsätzlich kein Problem. Es gibt aber eine schwarze Liste von 40 Neophyten, die für die Umwelt in verschiedener Weise gefährlich werden können. «Beispielsweise der Japanknöterich kann Gebäude beschädigen, da seine Wurzeln Mauerwerk sprengen können. Er hat zudem eine riesige Wachstumsleistung, von bis zu 20 Zentimetern pro

Daniel Winter zeigt Drüsiges Springkraut (links) und Berufskraut, die am Strassenrand in Maschwanden zahlreich vorkommen. (Bilder Salomon Schneider) Tag», erläuterte der Biologe und Neophyten-Experte Daniel Winter. Eine der sich am stärksten verbreitenden invasiven Pflanzen ist der Kirschlorbeer, der jedoch noch nicht auf der Schwarzen Liste ist und deshalb noch verkauft werden kann. Er ist sehr beliebt als immergrüne, pflegeleichte Heckenpflanze.

Neophyten leben im Kompost weiter Bei Neophyten ist es besonders wichtig, dass die Wurzelstöcke bei der

Bekämpfung in der Kehrichtverbrennungsanlage entsorgt werden. Die anderen Pflanzenteile können meistens im Grüngut entsorgt werden, wenn dieses in einer Kompogasanlage verarbeitet wird. Im Gartenkompost oder sogar im Wald vermehren sich alle Pflanzenteile sehr schnell. Wer ganz sicher sein will, dass die Neophyten nicht wiederkommen und im Kompost wieder austreiben, entsorgt sie im Hauskehricht. Bei invasiven Bäumen hilft das Entfernen von Rindenringen, damit der Flüssigkeits-

Entenhausen in Affoltern

«LaMarotte»’s Entenrennen auf dem Jonenbach hat Poesie

D

ie Aufregung war gross, als die beiden Mitarbeiter des Kellertheaters LaMarotte die volle Zaine um 16 Uhr über das Brückengeländer in den Jonenbach kippten. Fieberhaft suchten die Kleinen und Grossen ihre Entlein, deren Startnummer auf dem Rücken prangte. Am Anfang des Rennens lag das Feld noch beisammen. Die Regeln wurden eingehalten, keine Ente rannte mit Flügelschlag übers Wasser, um sich an die Spitze zu setzen. Nur Schwimmen war erlaubt aber das bei schönstem Sommerwetter. Angefeuert wurden sie links und rechts des Jonenbachs: «Hopp hopp foifefüfzgi!» «Vorwärts Hundertachzä!» Dank des niedrigen Wasserstandes, war es auch den kleinen Kindern gut möglich, ihre Entlein am Ufer entlang zu begleiten. Diese liessen sich Zeit, sprangen lustig über ‹Strom›schnellen und das Gründeln liessen sie für einmal bleiben. Besonders junge Entlein kannten die Gefahren des

Futtertiere rühren das Berufskraut nicht an.

Der Japanknöterich kann bis zu 20 cm pro Tag wachsen.

Robinienschösslinge der Mutterpflanze (im Hintergrund) verbreiten sich über die ganze nahegelegene Wiese.

Goldruten sollten vor der Blütenphase ausgegraben werden.

Eine energiereiche Vernissage

Die Schule Aeugst zu Gast in der KommBox Die ganze Primarschule Aeugst einschliesslich Kindergarten hat sich eine ganze Woche dem Thema Nachhaltigkeit und Energie gewidmet. Einen Eindruck vermittelt noch bis zum 23. August die Ausstellung in der KommBox.

Nicht nur den Kindern gefällt es. (Bilder Christine Häusermann) Jonenbachs noch nicht und blieben in mancher Walze hängen. Diese wurden dann aber meist von den erfahrenen

«Mitmachen ist wichtiger als siegen.» Die Enten «gründeln» im Netz am Ziel.

Enten durch eine Kollision wieder flottgemacht. «Deet chunt miis», schrie der Bub mit dem hübschen Strohhut vom ‹Mürli› herunter – ein Outfit würdig zur Gardenparty der Queen. Auch Kantonsrat Daniel Sommer und seine Frau liessen sich vom Anlass verzaubern und spornten die Entenschar den ganzen Weg über bis ins Ziel an. Zur guten Laune gehörten auch ein paar Kalauer mit Vergleichen zur Politik. Diese boten sich besonders auf der Zielgeraden an, manche Enten schwammen zu weit rechts, da fehlte dann die Strömung, um es ins Ziel zu schaffen, sie blieben im Netz hängen. Daniel Sommer meinte aber nur: «Ja, mitmachen ist wichtiger.» Preise gab es für die vordersten Ränge, alle Kinder durften sich aber einen Trostpreis aussuchen. Der nächste Familienanlass des «LaMarotte» findet mit dem Kindertheater im Herbst statt. Jetzt geniessen alle erst mal den Sommer. (ch)

Was haben 800 Kilogramm Plastikabfälle, viele kleine Solarmobile, Stückseife und 26 Autopneus miteinander zu tun? Viel, wenn die ganze Primarschule einschliesslich Kindergarten sich eine ganze Woche dem Thema Nachhaltigkeit und Energie widmet: Die 800 Kilogramm wurden während dieser Projektwoche zu Hause gesammelt, die Solarmobile in der Schule gebastelt und an einem Abschlussrennen getestet, der Verbrauch von Seife (Stückseife gegen Flüssigseife) untersucht und die Autopneus in einem Bachbett im Wald (!) gefunden. Über diese und einige weitere Themen berichtete Simone Augustin, Schulleiterin, an einer von Jung und Alt sehr gut besuchten Vernissage der

Ausstellung «Energie? Energie!» in der KommBox des Gemeindehauses Aeugst. Für die Ausstellung haben die Schülerinnen und Schüler die vielen verschiedenen Projekte und Themen, die während der Projektwoche behandelt wurden, sehr anschaulich dokumentiert. Ruedi Müller, Gemeindepräsident, sprach den Anwesenden sicher aus dem Herzen, wenn er sich bei der Schule im Namen der politischen Gemeinde für das sehr grosse Engagement bedankte. Auch das Wetterglück war der Schule hold. Zehn Minuten nach Abschluss des Solarmobilrennens am Freitag schoben sich dunkle Wolken vor die Sonne und schnitten so die Treibstoffzufuhr ab. Das mit diesem Projekt geweckte Interesse der Kinder an Nachhaltigkeits- und Energiefragen wird, dunkle Wolken hin oder her, andauern und wohl auch die einen oder andern Eltern beeinflussen. Bruno Fuchs, Gemeinderat Ausstellung noch bis zum 23. August in der KommBox, Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, Aeugst.

Solarflitzer – von Schülerhand konstruiert. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Miss Handicap hat in ihren Bann gezogen

Corinne Parrat in der Bibliothek Wettswil Am Freitag, 8. Juni, war Corinne Parat in der Bibliothek Wettswil. Fasziniert lauschten die über 40 Zuhörer – darunter 10 Kinder und Jugendliche, der Lebensgeschichte der gehörlosen jungen Frau. ................................................... von karin auf der maur Corinne Parrat wurde 2009 zur ersten Miss Handicap der Schweiz gewählt. In dieser Rolle agierte sie als Botschafterin für Menschen mit Beeinträchtigungen, hielt zahlreiche Referate in Firmen und Schulen und hatte öffentliche Auftritte in Fernsehen und Printmedien. Corinne Parrat ist gehörlos, seit sie im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung erkrankte. Mit vier Jahren wurde sie in einem Internat in Münchenbuchsee eingeschult.

Corinne Parrat möchte Brücken bauen zwischen gehörlosen und hörenden Menschen. (Bild zvg.)

Dort lernte sie von den Lippen abzulesen und zu sprechen. Erst nach ihrem 15. Lebensjahr lernte sie die Gebärdensprache. Für sie erschloss sich damit eine neue Welt. Corinne Parrat, die von Monika Beyeler, einer Gehörlosen-Dolmetscherin begleitet wurde, verstand es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrer ausdruckstarken Gestik und ihrem Temperament sah man auch ohne zu hören sofort, was sie mit ihren Gebärden vermitteln wollte. Das Publikum stellte viele Fragen und wollte wissen, wo die Schwierigkeiten im Alltag liegen, wie sie mit ihrer Beeinträchtigung umgeht, ob die Gehörlosensprache international ist und vieles mehr. Corinne Parat erzählte von der Schwierigkeit, trotz guter Ausbildung keine Arbeitsstelle zu finden und diese zahllosen Absagen auch seelisch zu bewältigen. Sie war über drei Jahre arbeitslos und hielt sich mit Putzen und Kurzzeitjobs über Wasser. In dieser Zeit entstand auch die Idee, ein Buch zu schreiben über das Leben und die Schwierigkeiten als Gehörlose. Mit ihrer Biografie «Meine Augen hören» möchte sie die hörende Gesellschaft aufrütteln und das Bewusstsein schärfen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Beim Apéro nach der Lesung wurde Corinne Parrat in viele Gespräche verwickelt und musste unzählige Fragen beantworten; was ihr mit viel Charme und Gestik ausgezeichnet gelang. Viele Besucher baten sie um ein Autogramm oder eine Widmung auf dem gekauften Buch. Corinne Parrat möchte Brücken bauen zwischen gehörlosen und hörenden Menschen: Das ist ihr ausgezeichnet gelungen. Eine faszinierende, aussergewöhnliche Lesung, die alle begeistert hat.

19000 Lebensmittel, Wasserproben und Gebrauchsgegenstände untersucht Das Kantonale Labor Zürich hat im vergangenen Jahr 19 068 Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Badewasserproben untersucht. Dabei wurden 48 500 Analysen durchgeführt. Von den 18 500 lebensmittelrechtlich beurteilten Proben wichen 8,5 Prozent von den gesetzlichen Vorgaben ab. Schwerpunkt ist die stichprobenweise Analyse und Beurteilung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Untersucht werden sämtliche Arten von Lebensmitteln: Von industanzeige

riell hergestellten Erzeugnissen bis zu Frischprodukten am Imbissstand. Mit rund 7000 Proben pro Jahr wird das Trinkwasser besonders intensiv geprüft. Hinzu kommt fast alles, was im Haushalt zusätzlich zu finden ist: Verpackungen, Kosmetika, Kinderspielwaren und Textilien. Neu wurden im vergangenen Jahr auch gewisse Insektenarten ins Untersuchungsspektrum aufgenommen, da sie seit dem 1. Mai 2017 in der Schweiz als Lebensmittel zugelassen sind. (pd.)

Freitag, 15. Juni 2018

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Biberbacken, Talerschwingen und Naturjodel

Ämtler Gemeindeschreiber reisten nach Appenzell

Die Ämtler Gemeindeschreiber beim Biberbacken in der Bäckerei Böhli in Appenzell. (Bilder Thomas Stöckli)

E

lf Traktanden, aber nur eine halbe Stunde Zeit. Der Gemeindeschreiber-Verein des Bezirks Affoltern (Gvba) hat seine jährliche Versammlung am Freitag, 8. Juni, mit der Vereinsreise zusammengelegt. Entsprechend wurden die Geschäfte zügig abgehandelt. Kassier Daniel Keibach (Hedingen) präsentierte eine fast ausgeglichene Rechnung, Präsident Stefan Trottmann (Affoltern) liess die Höhepunkte des Vereinsjahrs Revue passieren, unter anderem die gemeinsame Veranstaltung mit dem Gemeindepräsidentenverband, aber auch die informellen Anlässe. Der Vorstand und die Revisorin wurden einstimmig und in globo im Amt bestätigt. Für beeindruckende 55 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Karl Freund geehrt. Hansruedi Billeter bringt es auf 45 Jahre. Unter den noch aktiven Gemeindeschreibern darf sich Reinhold Schneebeli (Wettswil) auf einen Geschenkkorb für 30 Jahre Mitgliedschaft freuen, Eveline Meier (Obfelden) wurde für 10 Jahre geehrt. Die lange Gemeindetreue scheint aber zur Ausnahme zu werden. Die Mutationsliste zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr in nicht weniger als fünf Gemeinden der Schreiber gewechselt hat. «Ich hoffe, dass nun Stabilität kommt», meinte dazu Statthalter Claude Schmidt, «wir hätten anderes zu tun als Amtsübergaben.»

Appenzeller Brauchtum Nach der Versammlung wartete vor dem Kasino-Kopfbau bereits der Car, um die Gemeindeschreiber und ihre Gäste in die Nordostschweiz zu chauffieren. Genauer: Ins «Goldstück im Ausserrhoder Kuhfladen», wie es Elsbeth Fässler auf den Punkt bringt. Nach einem «Sönd willkomm» führte

Eine Führung durchs Dorf gehörte auch zum Ausflugsprogramm.

Stefan Trottmann (Mitte), Präsident des Ämtler Gemeindeschreiber-Vereins, ehrte Karl Freund (seit 55 Jahren Mitglied) und Eveline Meier (seit 10 Jahren). sie die Gruppe durchs Dorf Appenzell. Die teils bunt bemalten Holzhäuser dort datieren alle aus der Zeit nach 1560. Damals war das ganze Dorf abgebrannt. Anhand der Fassadenmalereien und Auslagen in den traditionellen Handwerks-Betrieben brachte sie den Ämtler Gemeindeschreibern Bräuche und Eigenarten der Appenzeller näher. So erfuhren die Gäste etwa, dass hier nicht nur die unartigen Kinder als «Gofen» bezeichnet werden. Weitere Themen waren die grosse Beizendichte sowie die Kunstwerke im Ortsbild von Appenzell.

Am Nachmittag durften die Gemeindeschreiber beim Biberbacken unter fachkundiger Anweisung von Bäcker Alfred Sutter selber Hand anlegen. Und mit einem vierstimmigen Naturjodel – «Rugguuseli», wie der Innerrhoder sagt – samt Taler schwingen wurde der erlebnisreiche Tag musikalisch abgeschlossen. Erstaunlich, was ein Ad-hoc-Chor, bestehend aus mehrheitlich ungeübten Sängern, in einer Stunde erreichen kann. Zwischen den Aktivitäten und im Car blieb reichlich Zeit für den fachlichen Austausch. (tst.)


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Vermischtes

Freitag, 15. Juni 2018

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Das Leben der Seeleute an Bord Mit dem Containerschiff MS Centaurus von Valencia nach Dubai – Teil 3 Der Affoltemer Thomas Hadorn ist auf einem Containerschiff drei Wochen von Valencia nach Dubai mitgefahren – und lässt die «Anzeiger»-Leser am Erlebnis teilhaben. ................................................... von thomas hadorn Meinen letzten Bericht möchte ich der Crew widmen, die jeden Tag dafür sorgt, dass wir stets mit all den Gütern beliefert werden, die unser Leben ausmachen. Was ich hier berichte, trifft auf dieses Schiff zu. Bei anderen Reedereien oder auf anderen Schiffen kann das teilweise anders sein. Ich bin aber sicher, dass auch alle anderen Besatzungen unseren Respekt verdient haben. An Bord eines Containerschiffs zu arbeiten, ist ein Knochenjob. Sechs Tage pro Woche wird gearbeitet, die Leute auf der Brücke oder in der Küche arbeiten sogar jeden Tag. Im Maschinenraum herrschen Temperaturen gegen fünfzig Grad und das bei hoher Luftfeuchtigkeit. An Deck ist es unwesentlich kühler aber man hat wenigstens etwas Wind und vor allem Tageslicht.

Mit der letzten Etappe bis Dubai endet die Fahrt auf dem Containerschiff MS Centaurus. (Bilder Thomas Hadorn)

Lösch- und Ladeprozess: Arbeiten in drei Schichten rund um die Uhr Es zwei verschiedene Tagesabläufe. Im Hafen gilt nach dem Anlagemanöver, wo alle mitarbeiten, die ganze Aufmerksamkeit der Fracht. Der gesamte Lösch- und Ladeprozess wird überwacht und kontrolliert. Da sind die Leute in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz. Auf See hat die Brücke weiterhin ihren Schichtbetrieb, vom Rest der Crew wird von 8 bis 17 Uhr das Schiff gewartet. Das ist nicht zu unterschätzen. Einerseits wird jedes Deck gereinigt, anderseits aber auch neu gestrichen und das immer wieder. Das Schiff ist verdammt gross und bei 360 Meter Länge und einem Kabinenturm mit acht Decks gibt das einen gewaltigen Farbverbrauch. Der technische Unterhalt ist noch umfänglicher,

teils aus Rumänen, ein paar Kroaten und zwei Montenegrinern. Nun war es zu meinem Erstaunen nicht so, dass sich die Offiziere vom Rest der Mannschaft absondern. Auf anderen Schiffen ist es angeblich meistens so, dass die Offiziere in der Offiziersmesse und die Mannschaft in der Mannschaftsmesse essen und (zumindest in der Offiziersmesse) klare Tenü-Vorschiften gelten. Auf der «Centaurus» wurde das anders gehandhabt. Alle kamen sehr locker und individuell gekleidet zum Essen. Die Kroaten (Captain, die beiden Chiefs und zwei weitere Crew-Mitglieder) assen in der Offiziersmesse und die Rumänen gemeinsam in der Mannschaftsmesse. Das hatte aber keine ethnischen Gründe, vielmehr ist die Kommunikation für alle einfacher. Grundsätzlich war die Bordsprache zwar Englisch und das konnten auch alle mehr oder weniger. Es fiel aber doch allen leichter, in der Muttersprache zu kommunizieren. Bemerkenswert war, dass sich viele Crew-Mitglieder in mehreren Sprachen verständigen konnten. Das Spektrum reichte dabei von «bruchstückweise» bis «einigermassen fliessend». Mit mehr als einem weinenden Auge ging ich in Dubai von Bord. Ich habe mich an Bord der «Centaurus» sehr wohl gefühlt und ich weiss jetzt schon, dass das nicht meine letzte Schiffsreise war. Wenn dieser Artikel erscheint, werde ich schon wieder zu Hause sein. Bereits erschienen: «Das Leben auf dem Schiff richtet sich vollumfänglich nach der Ladung», 29. Mai; Im Verband durch den Suezkanal, 5. Juni.

Viel zu tun an Bord für alle Hierarchiestufen an Deck ... verfügt das Schiff doch neben der Antriebsmaschine über eine Stromversorgung, eine Klimaanlage, eine Trinkwasseraufbereitung, Abwasserreinigung, und, und, und … Alles will unterhalten sein. Den Leuten wird niemals langweilig. Mit Ausnahme des Captains und der beiden Chiefs haben alle Crewmitglieder inklusive «niedrigere» Offiziersgrade nur befristete Arbeitsver-

... und auf der Brücke.

träge für jeweils einen Einsatz. Die meisten bleiben dabei für vier Monate an Bord und sind dann zwei Monate zu Hause. In der Regel erhalten sie dann auf Anfrage wieder ein Engagement, die Tendenz geht aber auch hier in Richtung «günstigere Arbeitskräfte», sprich Philippinos. Ich habe an Bord niemanden getroffen, der länger als vier Monate am Stück an Bord war. Ich weiss aber von anderen Schiffen,

dass die Leute bis zu acht Monaten auf See und damit von der Familie entfernt sind.

Viele Crew-Mitglieder sind mehrsprachig Auf der «Centaurus» herrschte ein gutes Klima unter der Besatzung und man ging relativ locker miteinander um. Die Mannschaft bestand grössten-

Blog: www.fotoartcompany.ch.

korrekt Falsches Kap Der Umweg um die Südspitze Afrikas führt natürlich nicht, wie in Teil 2 zum Suezkanal geschildert, ums Kap Horn (Südamerika), sondern ums Kap der guten Hoffnung. (th)

Und wenn sie nicht gestorben sind … Märchenhafter Frauezmorge in Wettswil Am Frauezmorge StallikonWettswil vom vergangenen Freitag stand unter dem Motto «Sommermärchen». Die Märchenerzählerin Ingrid de Heer verzauberte mit tiefsinnigen, aber auch humorvollen Geschichten voller Lebensweisheiten.

Happy End und dem bekannten Satz: «Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.» Schmunzeln und fröhliches Lachen erfüllte den Raum.

Erzählen für einen guten Zweck

................................................... von marianne voss Märchen haben meistens ein Happy End. Und sie enthalten Lebensweisheiten, die zum Nachdenken oder auch zum Schmunzeln anregen. Das erfuhren die Teilnehmerinnen am Frauezmorge vom vergangenen Freitag in Wettswil. Doch bevor es märchenhaft wurde, konnten sie an sommerlich geschmückten Tischen ein feines und reichhaltiges Frühstück geniessen. Danach läutete die Märchenerzählerin Ingrid de Heer auf dem Hang (ein gongartiges Musikinstrument) die Sommer-Märchenstunde ein. Es wurde still im Saal. Und während sie in ihrer liebevollen, schlichten Art erzählte, hingen die Frauen an ihren Lippen. Manche vergass wohl für einige Momente alles andere rundherum.

Die Märchenerzählerin Ingrid de Heer am Frauezmorge Stallikon-Wettswil. (Bild Marianne Voss) Das Glück teilen Ingrid de Heer erzählte zum Beispiel vom tanzenden Storch, der seine Kunst aber nur der Gemeinschaft zeigt. «Wenn man das Wunder, das Glück nicht miteinander teilt, wird es verschwinden», erklärte sie die Lebensweisheit dieses Märchens. Sie erzählte auch Märchen von Blumen.

Zu einem gab sie den anwesenden Frauen den Auftrag, die Auflösung selber zu erraten. Das Märchen lautete folgendermassen: «Drei Frauen waren in drei genau gleiche Blumen verwandelt. Eine durfte aber jeweils nachts im Haus bei ihrem Geliebten sein. Als sie morgens wieder aufs Feld hinausgehen musste, sagte sie zu ihrem Mann, dass sie erlöst werde, wenn er

sie heute Vormittag auf dem Feld abbreche. Woran erkannte der Mann sie unter den drei gleichen Blumen?» Grosses Kopfzerbrechen an den Tischen. Die Lösung: «Da die eine Blume nachts nicht auf dem Felde war, war kein Tau auf sie gefallen.» Natürlich erzählte Ingrid de Heer auch Märchen von Feen und Prinzen. Und so manches endete mit einem

Die Märchenerzählerin war bereits zum zweiten Mal am Frauezmorge in Wettswil und sie sammelt mit ihrem Erzählen nach wie vor Geld für eine Schule in Bali, die Sari Hati School für behinderte Kinder. Diese Kinder und auch ihre Mütter seien dort oft von der Gesellschaft verstossen, informierte sie. Dieses Jahr sammle sie vor allem für die Renovation von neuen, grösseren Räumlichkeiten. Ingrid de Heer wohnt in Eglisau. Sie ist aber selber in Indonesien aufgewachsen, hat dadurch eine persönliche Beziehung zum Land und durch ihre regelmässigen Reisen auch direkte Kontakte zu der Schule. Die Spenden übermittelt sie jeweils direkt eins zu eins an das Projekt. Der nächste Frauezmorge Stallikon-Wettswil findet am 14. September statt. Carolyne Nabholz wird eine Bilderpräsentation zum Thema «Vögel ums Haus und in unsern Bergen» halten.


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Freitag, 15. Juni 2018

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An Bedürfnisse der Vereine denken Depot für Zigistummel Grünes Licht für die Rollsportanlage, «Anzeiger» vom 8. Juni. Warum braucht es Vereine? Der TV, Skiclub und FC engagieren sich in der Jugendförderung. Dazu braucht es eine Organisation. Leiter und Trainer besuchen Ausbildungskurse und tragen Verantwortung gegenüber ihren Schützlingen. Aus Freude zur Sache investieren sie viel Freizeit. Die Jungen lernen in den Vereinen demokratische Strukturen kennen. Sie werden mit dem Vereinshaushalt konfrontiert. Über Vorschläge wird demokratisch abgestimmt, dabei lernen sie Mehrheitsentscheide zu akzeptieren und diese gemeinsam umzusetzen. Verantwortung, Fairness und Respekt gegenüber anderen wird gelebt und gepflegt. Alle unsere Vereine gestalten mit grossem Einsatz das Dorfleben, dies gilt es zu würdigen. Vereins- und

Verbandsstrukturen sind für eine Teilnahme an internationalen Veranstaltungen notwendig. An der Abstimmung über die Rollsportanlage ist nichts auszusetzen. Es wurde vorbildlich mobilisiert. Die Eltern, das Grosi, der Grossvater und Bekannte haben mitgeholfen das Geschäft positiv abzuschliessen. Es stellte sich die Frage: War die Zustimmung im Sinne der Jugendförderung oder hat man auf Kosten der Allgemeinheit den Jugendlichen ein Geschenk ohne Verpflichtung gemacht? War da nicht auch Egoismus und Eigeninteresse zu spüren? Zusätzlich frustrierend war, dass aktive Gegner der «Huser-Allmend» beim Zustimmen der Rollsportanlage zu beobachten waren. Eigentlich ein Affront gegenüber unseren Vereinen. Wo waren diese Stimmen bei der Abstimmung «Huser-Allmend»? Mit

diesem Aufmarsch hätte das Projekt eine grosse Chance gehabt. Echte Jugendförderer hätten doch dieses Anliegen unterstützen müssen. Die Abfuhr kostete damals weitere fünf Jahre Planungsarbeit und weitere Kosten. Noch etwas zur Missgunst: Leider waren es andere Vereine und Interessensgruppen bis zum Ponyhof, die dem FC eine anständige Anlage nicht gönnten. Die Jungen selbst blockierten das Projekt mit zusätzlichen Forderungen. Wir haben in nächster Zeit wieder die Chance über ein Grossprojekt (Schulraum mit Mehrfachturnhalle) in zweistelliger Millionenhöhe abzustimmen. Das Ganze muss selbstverständlich finanzierbar sein, hoffentlich können auch die Bedürfnisse der Vereine berücksichtigt werden. Hans Binzegger, Hausen a. A

Affoltern – ein einziger grosser Aschenbecher?, offener Brief im «Anzeiger» vom 8. Juni. Liebe Frau Häberling, Sie sprechen mir aus dem Herzen und endlich nennt es jemanden mal bei Namen. Ich bin eine von nun mehr 26 Raumpaten Affoltern-Zwillikon, die mithelfen, das Dorf und Umgebung zu entmüllen. Leider sieht es jede Woche wieder von Neuem bedenklich aus. An einer Studie im August 2017 habe ich mich beteiligt. An sechs Montagen musste ich vom Volg Zwillikon bis zur Brücke Weiher und zurück, ca. je 1 km, die Stummel auflesen und zählen. 3500 sind zusammengekommen. Wahnsinn! So ist das auch mit Pet, Alu, Zigipäckli u.s.w. Sogar ganze

Billige Polemik mit Schreckgespenst Zur Volksinitiative «Ex Muros» gegen die Klostermauer in Kappel.

Die Wahl zur Gemeindepräsidentin von Knonau hat mich ausserordentlich gefreut. Ich danke meinen Wählerinnen und Wählern für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Das gibt Kraft und motiviert mich. Ich werde

Mauern haben einen zweifelhaften Ruf. Kein Wunder. Wer «Mauer» hört, denkt zuerst an Donald Trump und die Mauer, die der US-Präsident an der Grenze zu Mexiko errichten will, oder an die Berliner Mauer, die zum Glück längst auf dem Müllhaufen der Geschichte liegt. Mauern wie diese will hierzulande niemand. Weil das so ist, haben Mauern ein schlechtes Image und bieten Freunden billiger Polemik eine vorzügliche Zielscheibe. Das weiss offenbar auch das Initiativkomitee Ex Muros, das mithilfe einer landeskirchlichen Volksinitiative die Ergänzung der barocken Klostermauer

rechtlich einzusperren und zu unterdrücken, dort haben Reformierte allen Grund sie zu bekämpfen. Doch nichts dergleichen ist im Kloster Kappel der Fall. Durch die Ergänzung der barocken Klostermauer sollen die verschiedenen Nutzungen auf dem Klosterareal besser geordnet und Verkehr und Lärm reduziert werden. Gäste können sich im Kloster Kappel mehr denn je willkommen fühlen. Wer das Gegenteil behauptet, von Abschottung und Ausschliessung redet und Vergleiche mit Mexiko und Berlin zieht, beschwört wider besseres Wissen ein Schreckgespenst herauf, das nur in seiner Phantasie existiert. Stefan Grotefeld, Abteilungsleiter Lebenswelten, reformierte Landeskirche Zürich

Ja zu den Vorlagen in Affoltern Gemeindeversammlung vom 18. Juni in Affoltern a. A. Im Rahmen der gut besuchten Generalversammlung vom 12. Juni hat die SVP Affoltern nebst den statutarischen Geschäften auch die Vorlagen der Gemeindeversammlung vom kommenden Montag diskutiert. Alle Jahresrechnungen 2017 (Sek Affoltern/ Aeugst, Primarschule Affoltern und Politische Gemeinde) schliessen mit Ertragsüberschüssen ab. So weit so gut, könnte man sagen und die Vorlagen durchwinken. Das wäre indessen zu einfach. So darf man dem neu gewählten Stadtrat durchaus mit auf den Weg geben, dass den Personalkosten, welche in allen drei Rechnungen deutlich über dem Budget liegen und auch die Vorjahressumme hoch überschreiten, besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist, auch wenn das in der neuen Zusammensetzung als etwas ehrgeizig gesehen werden könnte. Auch die erneut höheren Aufwendun-

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)

gen der Sozialabteilung müssten unter Kontrolle gebracht werden. Die Abrechnung der Sekundarschulgemeinde über den Bruttokredit für die Schulhauserweiterung, welche mit einer Unterschreitung der Kreditsumme um 715 010 Franken oder 28,5 % auf den ersten Blick sympathisch daherkommt, darf durchaus etwas erweitert betrachtet werden. Die Kreditunterschreitung stammt gemäss Kommentar aus wirtschaftlich günstigeren Vergaben. Dass das ortsansässige Gewerbe dabei weitgehend auf der Strecke blieb, ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Auch wird nur nebenbei bemerkt, dass die Sanierung der Schulanlage insgesamt rund 22 Mio. Franken verschlungen hat, wobei ca. 90 % oder 19,5 Mio. als gebundene Massnahmen am Stimmbürger vorbeigeschleust wurden. Der jährlich wiederkehrende Kredit von 11 Franken pro Einwohner für das amtliche Publikationsorgan ist wirtschaftlich insgesamt positiv zu be-

urteilen. Durch die Neuorganisation wird der aktuelle unsympathische Vertrag, welcher nur mit der Mehrheit der Bezirksgemeinden aufgekündigt werden kann, ersetzt. Auch in der neuen Vereinbarung ist die Kündigungsregelung nicht ideal, aber doch deutlich vernünftiger. Die minime Kosteneinsparung wird mit Zustimmung zur Kenntnis genommen. Die Sanierung des Kunstrasenspielfeldes in der Sportanlage Moos darf unterstützt werden. Die Kosten dürften sich durch die in Aussicht gestellte Subvention aus dem kantonalen Sportfonds, deren Höhe leider nicht bekannt ist, etwas reduzieren. Bleibt zu hoffen, dass die Nutzer des Platzes aus dem gesamten Einzugsgebiet des Fussballclubs die Investition, zu der sie nichts beitragen, zu schätzen wissen. Die SVP Affoltern empfiehlt den Besuchern der Gemeindeversammlung, den vorliegenden Anträgen zuzustimmen. SVP Affoltern a. A.

Überraschungswahl in die reformierte Kirchenpflege Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Zunächst gratuliere ich den neu gewählten Gemeinderäten Arianne Moser und Heinz Schlüchter, sowie dem neuen Gemeindepräsidenten Erwin Leuenberger zu ihrer souveränen Wahl. Ich wünsche Euch viel Erfolg und Glück in Euren Ämtern. Leider hat es mir nicht gereicht. Dennoch bedanke ich mich herzlich für die Stimmen, die ich erhalten habe. Zu meiner Überraschung wurde

ich hingegen in die reformierte Kirchenpflege gewählt, obwohl ich nicht einmal kandidierte. Es war allerdings auch kein Kandidat vorhanden. Ich erachte es als meine Verantwortung und als Ehrensache, diese Wahl anzunehmen. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Somit sind alle an der Urne gewählten Behörden von Bonstetten wieder vollzählig und komplett. Thomas Wassmer, Bonstetten

Ruth Weisskopf, Zwillikon

Herzlichen Dank für Ihre Stimme Zweiter Wahlgang ums Gemeindepräsidium von Knonau.

im Norden und Nordwesten der Kappeler Klosteranlage verhindern will. Reformierte, so behaupten die Initianten, bauen keine neuen Mauern. Das ist Unsinn. Tatsächlich haben Reformierte, seit es sie gibt, immer wieder Mauern gebaut – auch im Kloster Kappel. Dessen Aufhebung im Jahr 1527 führte keineswegs dazu, dass die Klostermauern abgebrochen wurden. Ein grosser Teil der in der Barockzeit neu errichteten Klostermauer steht noch heute. Zugegeben: Aus der Tatsache, dass Reformierte in der Vergangenheit immer wieder Mauern gebaut haben, folgt nicht, dass sie nicht heute darauf verzichten sollten. Wo Mauern dazu dienen, Menschen in Not eine Zuflucht zu verweigern oder sie wider-

Aschenbecher werden am Wiesen/Strassenrand entsorgt. Nun gibt es tatsächlich Mitbürger, die allen Ernstes glauben und sagen, dass es dafür ja schliesslich Personal gäbe, um den Unrat wegzuräumen. Da verschlägt es einem glatt die Sprache. Einer solchen Ignoranz kann man anscheinend nur beikommen, wenn es wehtut und übers Portemonnaie läuft. Vorschlag: pro Stummel 5 Rappen für das Abgeben an einer Sammelstelle und gleichzeitig das Päckli um einen Franken verteuern. Wurde von einem Abfalltaucher aus dem Kanton Zug schon einmal vorgeschlagen. Würde vielleicht so die Vernunft und das Umweltbewusstsein geschärft?

mich für das ganze Dorf und alle Einwohner von Knonau einsetzen, und ich werde ein offenes Ohr haben für Ihre Anliegen. Gemeinsam mit dem neu gewählten Gemeinderat packe ich die bevorstehenden Aufgaben gerne an. Esther Breitenmoser, künftige Gemeindepräsidentin, Knonau

Die Mehrheit hat sich für einen «Neuanfang» entschieden Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Liebe Einwohner und Einwohnerinnen. Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen, dass Sie am 15. April und 10. Juni an die Urne gegangen sind und sich an den Wahlen beteiligt haben. Die Mehrheit von Ihnen hat sich für einen «Neuanfang» entschieden und hat (zu den Bisherigen Christina Kienberger und Markus Reich) eine Gemeinderätin (Arianne Moser) und drei Gemeinderäte (Simon Verges, Heinz Schlüchter und mich) neu gewählt. Ich bin zuversichtlich, dass das neue Team die anstehenden Aufgaben rasch in den Griff bekommen und gu-

te Arbeit leisten wird. Danken möchte ich auch für das grosse Vertrauen, dass Sie in mich als Gemeindepräsident gesetzt haben. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass ich den Erwartungen auch gerecht werden kann. Den Zurückgetretenen, Gemeindepräsident Frank Rutishauser, Gemeinderätin Claudia Schuler und Gemeinderat Roger Mella, sowie dem nicht mehr gewählten Claude Wuillemin danke ich bestens für die geleistete Arbeit und die Zeit, die sie für die Allgemeinheit geopfert haben. Erwin Leuenberger, künftiger Gemeindepräsident, Bonstetten

Konstruktiv und im Interesse der Gemeinde Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Liebe Bonstetterinnen und Bonstetter, am vergangenen Sonntag haben Sie mich in den Gemeinderat gewählt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Die vielen Stimmen sind ein grosser Vertrauensbeweis. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das neu gewählte Gremium konstruk-

tiv und im Interesse der Gemeinde arbeiten kann. Ich jedenfalls werde mich die kommenden vier Jahre nach meinen Kräften engagieren und freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und auf die neue Aufgabe. Arianne Moser, künftige Gemeinderätin, Bonstetten

Erfreulicher Vertrauensbeweis Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Die Würfel sind gefallen. Es ist geschafft! Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Leuten, die mich beim Wahlkampf in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben. Es war für mich eine ganz neue und bereits lehrreiche Erfahrung. Ein ganz spezielles «Dankeschön» geht an das überparteiliche Komitee und an die 831 Stimmbürger, die mir ihre Stimme gegeben haben. Da ich ja nicht gerade die bekannteste Person im Dorf bin, ist es für mich umso schöner, dass ich diese hervorragende Stimmenzahl erreicht habe. Natürlich profitierte ich von «unserem» Dreier-Ticket. Trotzdem schaue ich dieses Ergebnis für

mich als einen Vertrauensbeweis in meine Person an. Diese Tatsache freut mich ungemein und macht mich auch stolz. Ich werde mein Bestes geben, um das Vertrauen auch rechtfertigen zu können. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und auf eine spannende und kollegiale Zusammenarbeit mit dem neu zusammengestellten Gemeinderat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir alle zusammen wieder Ruhe ins Gemeinderatsgremium bringen werden und somit den Grundstein für eine gemeinsame und erfolgreiche Arbeit legen können. Heinz Schlüchter, künftiger Gemeinderat, Bonstetten


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Gewerbe/Dienstleistungen

Vielfalt veranschaulicht Turnfest-Countdown «Plötzlich ist alles anders» – Intus lancierte Geschichtenwettbewerb: die Gewinner > Seite 17

ratgeber

In weniger als 12 Monaten messen sich die Turner in Obfelden. > Seite 21

Freitag, 15. Juni 2018

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Einsatz für Schwächere Hans Peter Häring geniesst nach einem bewegten Berufsleben den Ruhestand. > Seite 27

Sicherheit und Effizienz Schmid AG setzt auf eine Ballenpresse neuster Generation Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Nach dem G7-Eklat: Wie lange legt der USAktienmarkt noch zu? Vor Beginn des G7-Gipfels herrschte Unsicherheit unter den Investoren, wie die Gespräche zwischen den USA und den anderen sechs Teilnehmern bis zum Samstag verlaufen würden. Dies belastete die Wall Street etwas. Bei dem Treffen der grossen Industrieländer dürfte der tiefgreifende Streit mit US-Präsident Donald Trump in der Handels- sowie in der Aussen- und Sicherheitspolitik im Mittelpunkt gestanden sein. Konfliktstoff gibt es in ausreichender Menge: Strafzölle, Protektionismus, Handelskonflikte mit der EU und China und der Ausstieg aus dem IranAtomabkommen. Als «vollen Erfolg» bezeichnete Trump den G7-Gipfel im kanadischen La Malbaie noch am Freitag. Doch kurz nach seiner Abreise liess der US-Präsident via Twitter die Bombe platzen, indem er Kanadas Premier Trudeau beleidigte und seine Unterstützung für die G7Erklärung zurückzog. Nach dem Eklat des G7-Treffens richteten sich die Blicke jetzt auf eine Ferieninsel vor der Küste Singapurs. Auf Sentosa trafen sich nach langem Tauziehen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. In der getroffenen Vereinbarung reden die beiden Staatschefs, dass ein dauernder Frieden auf der Koreanischen Halbinsel geschaffen werden sollte, und dass Nordkorea sich zur Abrüstung seines Atomwaffenarsenals verpflichtet. Die Gespräche hatten bis jetzt keine grossen Auswirkungen auf die Börse. Wichtige US-Konjunkturdaten standen zum Wochenausklang auf der Agenda. Die Blicke sind schon auf die Sitzungen der US-Notenbank in der kommenden Woche gerichtet. Eine erneute Anhebung des Schlüsselsatzes um 0,25 Punkte auf die Spanne von 1,75 bis zwei Prozent gilt als sicher. Spannender wird hier deshalb der Ausblick mit der immerwährenden Frage nach drei oder vier Zinsschritten in diesem Jahr sein. In den USA fiebern Anleger auch dem kommenden Donnerstag entgegen, wenn die US-Einzelhandelsumsätze bekannt gegeben werden. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrössten Volkswirtschaft und spielt daher für die Geldpolitik eine wichtige Rolle. Am Freitag folgen Zahlen zur US-Industrieproduktion. In den USA zeichnet sich ein anhaltend robustes Wirtschaftswachstum ab bei gleichzeitig moderater Inflation. * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Mitte Mai wurde sie an der Ifat, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in München, vorgestellt, jetzt verrichtet sie ihre Dienste in Affoltern, die neue Ballenpresse des holländischen Herstellers BOA. Die Schmid AG Entsorgung und Recycling setzt als schweizweit erster Betrieb auf sie. 50 bis 70 Tonnen Material laufen wöchentlich über die Ballenpresse der Schmid AG Entsorgung und Recycling in Affoltern. Zu 80 % ist es Karton, aber auch TetraPaks, Haushaltkunststoff und in kleinem Rahmen Aludosen werden zu kompakten Quadern verdichtet. So lassen sich die Wertstoffe platzsparender transportieren. Künftig sogar noch effizienter, denn die bisherige, über 20-jährige Ballenpresse wurde vergangene Woche durch eine neue ersetzt. Es ist sogar die erste ihrer Generation in der Schweiz. So neu und fortschrittlich, dass sie direkt von der Ifat, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in München, nach Affoltern geliefert wurde.

Sicherheit für die Mitarbeitenden Als Hauptgrund für die Neuanschaffung nennt Alfred Schmid die Sicherheit. «Wir beschäftigen viele junge Familienväter. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn einem etwas passieren würde.» Tatsächlich verfügt die neue Ballenpresse über ein ausgeklügeltes Personen-Sicherheitssystem. Zwei Transponder, die jeder Mitarbeitende auf sich tragen muss, teilen der Maschine ständig mit, wer um sie herum arbeitet, verrät David Acklin, Projektleiter der Lieferantin Borema Umwelttechnik AG. Verliert jemand einen dieser beiden Transponder, merkt das die Maschine bereits und schlägt Alarm. Sollte gar jemand bewusstlos aufs Förderband stürzen, welches die Presse mit Material «füttert», dann stellt sich die Maschine selbstständig ab, sobald sich die Person dem Gefahrenbereich nähert. Neben dem Sicherheitsaspekt ist ein zweites Plus die gesteigerte Leistung. So arbeitet die neue Ballenpresse nicht nur schneller, sondern kann durch ihre höhere Presskraft auch

Die Delegationen von BOA Recycling Systems, Schmid AG Entsorgung und Recycling sowie Borema Umwelttechnik AG mit der neuen Ballenpresse der Schmid AG an der Ifat, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in München. (Bild zvg.) stärker verdichten. Als direkte Folgen verringern sich Ladezeiten und Transportkosten. Weiter ist die neue Anlage

deutlich weniger laut und braucht erst noch um 60 bis 70 % weniger Strom. (tst.)

Perlendesign feiert den 15. Geburtstag

Jubiläumsanlass morgen Samstag in Ottenbach Dieses Jahr feiert «Perlendesign» sein 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden Evelyn Brüniger und Team am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 18 Uhr zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Die eine oder andere kulinarische Perle wird nicht fehlen. Und auch einige Neuheiten werden präsentiert. Perlendesign war nicht immer das, was es heute ist. In den vergangenen 15 Jahren durchlief das Team so manche Veränderung, wobei es sich stets am Zeitgeist, an der Nachfrage und den neusten Trends orientierte.

In den Anfangszeiten bestand das Sortiment überwiegend aus Glasperlen. Über all die Jahre hinweg fertigte das Team auch viele Schmuckstücke an, welche im Atelier, aber auch an verschiedenen Ausstellungen und Märkten glückliche neue Besitzerinnen fanden. Das Herzstück von «Perlendesign» sind jedoch schon seit Beginn abwechslungsreiche und individuelle Kurse, in welchen jede Teilnehmerin ihr ganz persönliches Schmuckstück erstellen kann. Auch die Workshops variierten und entwickelten sich in den vergangenen 15 Jahren immer wieder. Heute erfreuen sich besonders die Fädelkurse grösster Beliebtheit. In diesen Workshops werden aussergewöhnliche Schmuckstücke aus japanischen anzeige

Auf 15 Jahre können Evelyn Brüniger und ihr «Perlendesign»-Team inzwischen zurückblicken. Ein Grund zum Feiern. (Bild zvg.)

Miyukiperlen (Rocailles), Swarovskikristallen und böhmischen Glasschliffperlen gefädelt. Oberste Priorität jedoch blieb über all die Jahre dieselbe: die «Perlendesign»-Kundinnen mit aktuellen Trends, qualitativ hochwertigem Material und einzigartigen Schmuckstücken zu erfreuen. So wurde das Sortiment nicht nur mit Halbedelsteinen, Süsswasserperlen und einer vielfältigen Auswahl an Verschlüssen, sondern auch um Seidenschals und Handtaschen erweitert. Das «Perlendesign»-Atelier bietet somit alles, was das weibliche Herz begehrt.

Eine neue Homepage zum Jubiläum Nun, nach aufregenden und abwechslungsreichen 15 Jahren, erscheint die

Homepage in neuem Glanz und bringt einige Erneuerungen mit sich. Seit dem 1. April sind die verschiedenen Artikel für das Perlenfädeln auch online verfügbar. Dies ermöglicht es den Kundinnen, bequem von zuhause aus sämtliche Materialien zu bestellen. Das «Perlendesign»-Team freut sich, stets neue Möglichkeiten auszutesten, um seinen Kundinnen den bestmöglichen Service zu garantieren. Übrigens wird das Team Anfang Oktober zum dritten Mal an der «Creativa Zürich» (Parallelmesse zur Züspa) dabei sein. (pd.) Samstag, 16. Juni, 11 bis 18 Uhr, 15-Jahre-Jubiläum von «Perlendesign», Evelyn Brüniger, Isenbergstrasse 30, 8913 Ottenbach. Telefon 044 761 58 69, info@perlendesign.ch, www.perlendesign.ch.


Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag,17. Juni 17.00 Juki-Gottesdienst in Maschwanden, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus 20.00 Wort und Klang «Es ist ein Blühen in der Welt» in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Marianne Rutscho. Sie spielt eigene Kompositionen, Claudia Mehl liest Texte, anschliessend Apéro

Samstag, 16. Juni 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 17. Juni 9.00 Gottesdienst mit heiliger Kommunion 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst mit Kindern der minichile Pfarrerin Bettina Stephan und Katechetin Marlies Schmidheiny Im Anschluss Chilekaffee

Samstag, 16. Juni 14.00 Trauung von Alex Heer und Felix Bär 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 17. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 20.15 Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 19. Juni 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. E. Eiderbrant Ab 17.30 Uhr Begegnungs-Fest mit Tamilinnen und Tamilen aus dem Säuliamt im Chilehuus Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Juni 10.00 Gospel-Gottesdienst mit dem Gospelchor Albisrieden und Pfrn. S. Sauder. Mitwirkung der Club4-Jugendlichen Anschliessend an Gottesdienst kleines Konzert des Gospelchors in der Kirche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Juni 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 18. Juni 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 22. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 16. Juni 8.30 Abfahrt in die Seniorenferien ab Schachenparkplatz Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Lynn Chabrecek, Gehrrebenstrasse Mila Haller, Heumoos in Bonstetten und Alina Lüthi, Sunnemattstrasse

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balz Bächtold Taufe Leon Palas 17.00 Juki in Maschwanden Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus, Pfr. Mehl und Pfr. Fritz Mittwoch, 20. Juni 12.00 Senioren-Essen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 15. Juni Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Sonntag, 17. Juni 10.00 Bauernhof Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Andreas Fritz Mit Bläserensemble «la baccanella» im Grüt bei Familie Burkhard www.ref-mettmenstetten.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag 16. Juni bis Sonntag, 17. Juni Johannisnacht – In der kürzesten Nacht unterwegs zum längsten Tag. Eine ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel. Auskunft: 044 764 87 84. Der Anlass ist kostenfrei. Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie das reichhaltige Morgenessen betragen CHF 25.Sonntag, 17. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi, anschliessend 20.15 Kirchgmeindeversammlung Mittwoch, 20. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: Sonntag, 24. Juni 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit Ensemble Cantalon unter der Leitung von Philipp Schmidlin und Oren Kirschenbaum an der Orgel «Vox Aurumque» Lesungen: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Eintritt frei, Kollekte

Samstag, 16. Juni 9.00 3. Klass-Unti Gruppen Alpha + Omega Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 17. Juni 17.00 Musikgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Alp-Pan-Duo Käthi Kaufmann-Ott (Panflöte) Kurt Ott (Alphorn) Erich Eder (am Flügel) Dienstag, 19. Juni 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. Juni 9.30 Gottesdienst Pfr. Christof Menzi Montag, 18. Juni 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 15. Juni 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Sonntag, 17. Juni 10.00 Kirche Wettswil Konfirmation, Pfr. Matthias Ruff Musik: Petra Wydler (Gesang) und Florian Engelhardt (Orgel) Anschliessend Apéro Montag, 18. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 21. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil, «Sicher unterwegs mit dem öffentlichen Verkehr»

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Juni 10.00 Wortgottesdienst und Kommunionfeier Dienstag, 19. Juni 19.30 Gebetsgruppe Mittwoch, 20. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 21. Juni 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. Juni 17.00 Eucharistiefeier Abschluss Versöhnungsweg der 4. Klasse Sonntag, 17. Juni 11.00 Wortgottesfeier Montag, 18. Juni 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 21. Juni 8.15 Wortgottesfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 15. Juni 19.30 Feuerabend Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst «Was sagt Gott zur Partnerwahl?» David Ruprecht Kinderprogramm Anschliessend Verkauf von Essen für Kids-Treff-Sammelprojekt Montag, 18. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 20. Juni 12.15 60plus Grillfest 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 15. Juni 19.30 Feuerabend (Männerabend – Info: feuerabend.ch) 19.30 Eltern-Coaching-Kurs Sonntag, 17. Juni 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Eveline Fenner) KingsKids Donnerstag, 21. Juni 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Freitag, 15. Juni 17.30 Segensfeier zum Thema Vater unser mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 2.-Klässler Sonntag, 17. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti

Sonntag, 17. Juni 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 20. Juni 20.00 Frauenabend Philipperbrief 2, 19–30 www.etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Sonntag, 17. Juni 10.30 Eucharistiefeier zum Patrozinium mit Gastpriester Mate Lukac Mitgestaltung: Liturgiegruppe Anschliessend Apéro

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. Juni 9.45 Gottesdienst mit Martin Roesch (amzi), Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 17. Juni 10.15 bis 12.15 Uhr Pfahlkonferenz im «Thurgauerhof», Weinfelden Kein Gottesdienst in Bonstetten Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 15. Juni 2018

Eine lohnende Massnahme

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«Plötzlich ist alles anders»

Intus AG hat die Gewinner des Wettbewerbs ausgezeichnet

Ersatz lohnt sich auch ohne Förderbeitrag Wer in den letzten drei Jahren seinen Elektroboiler durch einen Wärmepumpen-Boiler ersetzte, erhielt im Rahmen des Stromeffizienzprogramms des Kantons Zürich einen Beitrag an die Kosten. Das Gleiche galt für den Ersatz alter, Strom fressender Umwälzpumpen, durch neue mit deutlich geringerem Stromverbrauch. Dieses Programm ist jetzt ausgelaufen. Lohnt sich ein Ersatz trotzdem noch? Niemand wechselt Geräte oder Apparate nur wegen eines Förderbeitrags aus. Wenn aber die Pumpe, der Boiler ins Alter gekommen sind, beginnt der Besitzer an einen Ersatz zu denken. Hier kann ein Förderbeitrag den Prozess beschleunigen. Das Knonauer Amt lag im Vergleich zum Kanton klar über dem Durchschnitt: 10 Prozent betrug der Anteil des Säuliamts an dem durch die Aktion eingesparten Strom im Kanton – mit einem Bevölkerungsanteil von nur 3,5 Prozent. Trotzdem reden die Installateure in der Region nicht von einem BoomEffekt durch das Programm. In einem Gespräch mit Christian Ritschard, Ritschard Haustechnik AG Ottenbach, und Lukas Berger, Berger Boiler-Service AG, Obfelden, sagten beide übereinstimmend aus, dass das Programm wohl hilfreich war, aber das Auftragsvolumen jetzt nach Ablauf des Programmes beinahe gleich geblieben sei. Es scheint, dass die Ämtler auch bei Ersatzmassnahmen im Haus nachhaltig denken und handeln. Und sie wissen, dass die Kosten für den Boiler- oder Pumpen-Ersatz durch die

Stromeinsparung der neuen Geräte zurückbezahlt werden und auf die Funktionsdauer der Produkte gerechnet sogar Gewinn abwerfen.

Installateur des Vertrauens ist wichtig Die Gesprächspartner betonen, dass die Wahl des Betriebes ganz wichtig sei. Passen Kunde und Installateur zusammen, versteht man sich, ist die Beratung umfassend, schlägt der Fachmann das optimal passende Gerät vor und macht den Kunden auch auf das «Drum herum» aufmerksam? Natürlich ist der Preis wichtig, aber am Schluss wiegt immer das Gesamtpaket – das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und dass der Kunde nach Abschluss der Arbeiten weiterhin auf den Installateur zählen kann. «Für uns ist individueller Service und der persönliche Kontakt das A und O», sagt Lukas Berger und Christian Ritschard fügt bei: «Der Kunde soll ruhig nach der besten Lösung fragen.» Beide: «Wir weisen auch auf Punkte wie Mehrwert fürs Gebäude, Energie-Einsparung, Steuerabzugs-Möglichkeiten hin, wenn es zum Beispiel um einen Wärmepumpen-Boiler geht.» Berger und Ritschard sind überzeugt, dass die Region noch ein enormes Potenzial hat, das genutzt werden kann. In ihrer täglichen Arbeit sehen sie, was alles möglich ist. So wird nach Lukas Berger die Sonnenwärme (Sonnenkollektoren) viel zu wenig genutzt. In Ergänzung zu einer Fotovoltaikanlage zum Beispiel, bringt das dem Hausbesitzer heute deutlich günstigere Energie als jede herkömmliche Art von Strombezug und Wärmeerzeugung. Und ausserdem eine wohltuende Unabhängigkeit von Energielieferanten. Wie Lukas Berger, der in seinem Firmengebäude sogar mehr Energie produziert, als er braucht.

Lukas Berger beim Fachsimpeln mit Christian Ritschard. (Bild zvg.)

Mit Lukas Berger und Christian Ritschard sprach Charles Höhn, Forum EnergieUmwelt.

WM-Fieber im Emmen Center Bis zum 15. Juli dreht sich im Emmen Center alles um Fussball. In der WM-Lounge können die Spiele live mitverfolgt werden. Fussball-Freestyler bringen das Publikum zum Staunen und ein abwechslungsreiches Programm sowie Live-Talks bieten tolle Unterhaltung. Wer die WM-Spiele gerne live mitverfolgen möchte, nimmt am besten gleich mitten auf dem Spielfeld auf den gemütlichen Fussball-Sitzsäcken Platz. Die Fussball-WM-Lounge lädt nämlich zum Verweilen ein, und wer möchte, kann in der Fotobox sein ganz persönliches Fussball-Bild erstellen. Die Bilder dürfen als kleines Andenken mit nachhause genommen werden. Jeden Samstag treten verschiedene Fussballfreestyler auf und zeigen atemberaubende FreestyleMoves. Die Ball-Artisten werden mit ihrer spektakulären Art und den Fussball-Tricks die Zuschauer begeistern und für sich gewinnen.

Kostenloses Kinderprogramm und spannende Live-Talks Während der Fussball-WM in Russland befindet sich die beliebte Kinderwelt im Erdgeschoss. Jeweils am Mittwoch-

nachmittag von 14 bis 17 Uhr und am Samstag, 23. Juni, von 10 bis 15 Uhr, findet dort ein abwechslungsreiches Kinderprogramm rund um das Thema Fussball statt. So können die Kinder am 13. Juni mit einem der besten Fussballfreestyler der Schweiz, Migu Baumann, jonglieren üben und ein paar coole Tricks lernen. Das detaillierte Programm gestaltet sich folgendermassen: 20. Juni: Fan-Fächer bemalen, 23. Juni: Fussbälle bemalen, 27. Juni: Fussball-Tattoos, 4. Juli: Fanschminken, 11. Juli: Fan-Caps verzieren. An drei Samstagen finden jeweils von 11 bis 12 Uhr Live-Talks statt. «Radio Pilatus»-Sportchef Sämi Deubelbeiss wird mit seinen Gästen die aktuellen Ereignisse der WM in Russland analysieren und weitere spannende Themen diskutieren. Am 16. Juni ist der Ruder-Olympiasieger, Welt- und Europameister Mario Gyr zu Gast. Am 30. Juni diskutiert der «Radio Pilatus»Sportchef mit Mike Hauser, dem ehemaligen Präsidenten des FC Luzern, und am 14. Juli mit Remo Meyer, Sport-koordinator FC Luzern und ExFussballprofi. Neben dem Rahmenprogramm können die Besucherinnen und Besucher beim grossen Wettbewerb den offiziellen WM-Fussball oder einen der 15 Fussball-Sitzsäcke gewinnen. (pd.)

Intus-CEO Daniel Eugster (links) und Verwaltungsrat Urs Bangerter (rechts) belohnten am Dienstagabend die Gewinner des «Plötzlich ist alles anders»-Wettbewerbes. Von links: Heinz Trinkler (stellvertretend für Fiorella Vedova), Enis Thaki und Claudio Gambarara. (Bild Urs E. Kneubühl) «Plötzlich ist alles anders» ist die mit Cartoons illustrierte Geschichte über einen Unfall und seine Folgen. Dieselbe Schlagzeile nahmen am Dienstagabend auch Enis Thaki und – stellvertretend für Fiorella Vedova – Heinz Trinkler für sich in Anspruch. Die beiden durften nämlich von Daniel Eugster, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung, und Urs Bangerter, Verwaltungsrat der Intus AG, Affoltern, den ersten und dritten Preis des mit der Broschüre verbundenen Wettbewerbes in Empfang nehmen. Beiden, Thaki wie Vedova, sei bisher das Glück bei Preisausschreiben noch nie hold gewesen, wie sie offen-

barten. Für Claudio Gambarara, den Gewinner des zweiten Preises, dagegen war das Ziehungsglück nicht vollkommen neu; er habe schon vor vielen Jahren einmal Glück gehabt, liess er vernehmen. Die Broschüre schildert die komplexen Aufgaben, welche der Unfalltod eines Familienvaters und Unternehmers für seine engsten Verwandten nach sich zieht. Und gleichzeitig zeigt die Intus AG damit die Vielfalt auf, in welchem Rahmen ihre Fachleute in den Bereichen Immobilien, Treuhand/Rechtsberatung und Versicherung eine Gesamtberatung und Unterstützung bieten können.

Geschrieben worden war die Geschichte «inhouse» von Petra Lüthold, mit Unterstützung von Verwaltungsrat Urs Bangerter, wie Daniel Eugster bei der Preisübergabe – 500, 300 und 200 Franken – festhielt. Der CEO der vor einem Vierteljahrhundert im Aeugstertal gegründeten Intus AG fügte zudem an: «Dank der breiten Angebotspalette verfügt «Intus» über die einmalige Fähigkeit, die Kunden – Private und Firmen – umfassend und in allen Belangen zu beraten.» (kb.) Die Broschüre kann auf www.intusag.ch kostenlos bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Einblicke in Thomas Hadorns Wirken

Tage der offenen Tür am 22. und 23. Juni in Affoltern Am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Juni, öffnet Thomas Hadorn Fotografie seine Türen für Interessierte und lädt zu einem informativen Stöbern ein. Die Besucher erhalten die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und Fragen zu stellen. Der Platz wird langsam knapp. Deshalb werden alle Bilder, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, zu sehr günstigen Konditionen verkauft. Unter den Bildern hat es Leinwandbilder, aber auch Fotoprints auf Alu, reine Alu-Prints und viele qualitativ hochstehende Fineart-Prints. Vorbeikommen und stöbern lohnt sich!

Fotostudio und digitale Drucke im Posterformat Im Mittelpunkt stehen Porträtfotografie, Hochzeitsreportagen, Eventfotografie und Firmenporträts. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Shooting im Studio, draussen oder beim Kunden vor Ort stattfinden soll. Auch da ist Flexibilität und Individualität das Credo. Ausserdem bietet Thomas Hadorn Qualitätsdruck auf Leinwand, Fotopapier, FineArt-Papier und Aluminium. Individuelle Gestaltung und Formatwahl mit bester Beratung sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. (pd.)

Thomas Hadorn öffnet am 22. und 23. Juni seine Türen. Ausserdem findet ein Bilderverkauf statt. (Bild zvg.) Samstag, 23. Juni, von 10 bis 16 Uhr statt.

Der Tag der offenen Türe mit Bilder-Ausverkauf findet

Weitere Informationen unter www.fineartcompa-

am Freitag, 22. Juni, von 16 bis 19 Uhr, und am

ny.ch und www.fotoartcompany.ch.

Modernisiertes Kinderparadies

Shoppi Tivoli investiert 200 000 Franken Ein knappes Jahr nach der ersten Umbauphase gibt es im Kinderparadies des Shoppi Tivoli bereits wieder Neuerungen und somit gute Gründe zum Feiern. In einer zweiten Etappe wurden weitere 200 000 in die Modernisierung investiert. Im grössten Shoppingcenter der Schweiz wird es auch den Kleinsten nie langweilig. Das Kinderparadies «Wichtelwald» bietet mit 850 Quadratmetern Spielfläche mehr als genug Platz für Kinder zwischen 3 bis 10 Jahren. Monatlich toben sich rund vier bis fünftausend Kids auf allen möglichen Spielgeräten aus. Ob in der Hüpfburg, in einem Schloss mit einem

riesen Fundus an Kostümen, an den Game-Konsolen oder sogar im eigenen Kino. Dank vielen Unterhaltungsmöglichkeiten und qualifizierter Betreuung können sich Eltern entspannt um ihre Einkäufe kümmern. Nachdem in den letzten Jahren das ganze Center in mehreren Etappen vollumfänglich modernisiert wurde, durfte nun das Kinderparadies von einer weiteren Erneuerungsphase profitieren. Wo sich früher die Dinoecke befand, kann heute eine Ritterburg erobert werden. Des Weiteren gibt es eine Sportzone mit Airhockey, Tischfussball und einen Basketballautomaten. Im Tanzbereich mit Just Dance, Hüpfspielen, Geschicklichkeitselementen können die Kinder ihre Kreativität ausleben. «Ein betreuter

Ort für die Kleinen mit einem abwechslungsreichen Angebot ist ein absolutes Muss für ein modernes Einkaufscenter, darauf legen wir grossen Wert. Die Eltern können in aller Ruhe ihre Einkäufe tätigen, während sich die Kleinen in einem modernen Kinderparadies mit reichlich Spielsachen austoben können», so Centerleiter Patrick Stäuble. Für den Umbau mussten die Kinder eine Woche auf ihr Abenteuer im gewohnten Kinderparadies verzichten und in einem Provisorium spielen. Seit dem 11. Juni sind die Türen wieder geöffnet und es warten viele neue Highlights auf die Kids. (pd.) Weitere Infos Kinderparadies: www.shoppitivoli.ch/center-services/kinderparadies.


18 agenda

Freitag, 15. Juni Affoltern am Albis

18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal.

Ottenbach

21.00: Friday Night Fever mit DJ Dani- gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er-Sound bis heute. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 16. Juni Aeugst am Albis

09.00: «Aeugst gemeinsam mitten im Dorf» Bring- und Holtag der Umweltkommission vor dem Werkhof Aeugst bis 12 Uhr. Am Pfarrhausweg Sommermarkt bis 15 Uhr mit diversen Marktständen und Attraktionen. Beim Gemeinschaftsplatz ab 12.10 Uhr Einweihung Gemeinschaftsplatz und Verabschiedung Gemeinderäte und -Präsident mit kleiner Festwirtschaft. Dorf.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Pflanzen, Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck und Pasta, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, italienische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, Handgemachtes. Marktplatz. 10.00: Tag der offenen Tür zum 25-Jahre-Jubiläum mit Begrüssungsapéro, Training für alle, mit Grillieren und vielem mehr. Karate Center Albis. Lindenmoostrasse 10. 17.30-22.00: Begegnungsfest mit Tamilen aus dem Säuliamt mit Musik, Tanz und Kulinarischem. Anmeldung nicht nötig, Essen und Trinken ist kostenlos. Ein Fest der reformierten Kirche zusammen mit Säuliamt Tamil Mandram. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Nadja-D. Hlavka. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13. 20.00: Singkreis Bezirk Affoltern: Konzert Messe in h-Moll von J.S. Bach. Katholische Kirche St. Mauritius.

Mettmenstetten

10.00-20.00: «Offener Garten» mit marokkanischem Buffet. Keramikatelier Niklaus, Schauenberg. Grossholzerstrasse 383. 11.00-17.00: «10 Jahre Knirpsenvilla», ein Fest für Gross und Klein mit Wettbewerb, Überraschungen, Festwirtschaft und ChinderlandKonzert mit Ueli Schmezer um 14.30 Uhr. Kinderkrippe Knirpsenvilla. Albisstrasse 30. 16.00: Kinder-Tanzshow mit der Tanzschule Dancepot unter dem Motto «Traumkiste». Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung ½ Std. vorher. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Sonntag, 17. Juni Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit

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Veranstaltungen

Freitag, 15. Juni 2018

Stimmige Klangwelten im Park Seleger Moor

Kammermusikkonzert mit dem Galatea Quartett Der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Park Seleger Moor in Rifferswil hat seine Tore auch der Musik geöffnet. Heute Freitag, 15. Juni, findet bereits das zweite Konzert der neuen Reihe «Konzerte im Kulturzelt im Park Seleger Moor» statt. Fast alle Rhododendren im Park haben bereits abgeblüht. Nun kommt die Zeit der Seerosen, welche die ausgedehnte Teichlandschaft im Park verzaubern. Diese Atmosphäre hat die beiden Musiker Andreas C. Fischer und Dominik Fischer vor einem Jahr dazu inspiriert, mit der Organisation von Konzerten im Park Seleger Moor Natur und Kunst in einer einmaligen Weise zu verbinden. Das Galatea Quartett, ein international erfolgreiches Streichquartett, wird an diesem Abend die Zuhörer

Schwerpunkt Nadja-D. Hlavka. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13. 17.00: Musikschule Knonauer Amt: «Trio Pantoum» Kalviertrios von F. Schubert und D. Schostakowitsch, Lehrerkonzert mit Elisabetta LuisParrella, Violone, Katrin MettlerLeisegang, Cello, und Irene MeierSchoder, Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Kappel am Albis

15.00: Singkreis Bezirk Affoltern: Konzert Messe in h-Moll von J.S. Bach. Kloster Kappel (Kirche). Kappelerhof 5.

Knonau

20.00: Fussball-WM-Übertragung mit Festwirtschaft ab 19 Uhr organisiert von den Jungschützen Knonau. Brasilien - Schweiz. Stampfisaal.

Mettmenstetten

10.00-20.00: «Offener Garten» mit marokkanischem Buffet. Keramikatelier Niklaus, Schauenberg. Grossholzerstrasse 383. 10.30: Kinder-Tanzshow mit der Tanzschule Dancepot unter dem Motto «Traumkiste». Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung ½ Std. vorher. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Stallikon

17.00-21.45: DinnerKrimi: «Kill Me Tender»-Der Elvis-Krimi. Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr Info: www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Dienstag, 19. Juni Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Debussy. Beim Kauf eines Konzerttickets ist der Parkeintritt ab 17.30 Uhr im Preis inbegriffen. Die Abendkasse ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Das «Parkbeizli» ist vor dem Konzert und in der Pause geöffnet. (pd.)

Am 25. Mai spielte das Hank Shizzoe Trio Songs aus dem Album «This Place Belongs to the Birds». (Bild zvg.) in impressionistische Klangwelten entführen. Die beiden Geigerinnen Yuka Tsuboi und Sarah Kilchenmann, der Bratschist Hugo Bollschweiler und der Cellist Julien Kilchenmann spielen das «Lerchen-Quartett» von Josef Haydn, «Landscapes» vom Schweizer Komponisten Ernest Bloch und das Streichquartett in g-Moll von Claude

Mittwoch, 20. Juni Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob-Coaching ab 13 Jahren für Sackgeldjobs in den Ferien. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 14.30-16.00: Konzert der Jungjodlerinnen vom Jodlerclub Hausen. Bei Kaffee und Kuchen zuhören und geniessen. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Krätzensalbe, Klistierspritze und Krokodil», Kuriositäten aus der Apotheke des Landesmuseums. Anmelden bis 12 Uhr, 044 762 13 13 / fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis

06.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Mittlere Tageswanderung mit Picknick, Dättwil-Rüsler-HeitersbergEgelsee-Kindhausen. 11 km. Marschzeit: ca. 3½ Std. Aufstieg: anzeige

Interessierte können über www.kulturzelt.ch Tickets

kaufen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Saal des «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil statt. Ab 17 Uhr wird darüber auf der Website www.kulturzelt.ch informiert. Vorankündigung: Am 29. Juni um 19.30 Uhr wird der weltbekannte Bandoneonist Michael Zismann

Höllgrotten-Baar. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof .

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

07.29: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Ennenda-BärenbodenAeugsten. Mittagessen aus dem Rucksack. Billette werden besorgt. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 20. Juni, um 11 Uhr: Kathrin Noser, 044 761 29 96 oder 076 580 26 96. Treffpunkt Postautohaltestelle.

Rifferswil

19.30-21.45: Abendspaziergang: Fledermäuse beobachten mit Malina Walder, Fledermausspezialistin. Pflanzen für Fledermäuse mit Elisabeth Jacob. Mit Apéro. Gärtnerei Blattgrün - Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

zusammen mit Solisten der Zuger Sinfonietta argentinische Tangos zur Aufführung bringen.

360 m, Abstieg 210 m. Infos/Anmelden bis 17. Juni abends: Brigitt Maier, 044 764 21 41/brimaier@datazug.ch. Treffpunkt Postplatz.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 21. Juni Affoltern am Albis

07.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung LangisJänzi-Stalden, Wanderzeit: 4 Std. Leitung/Anmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Hans Heierli, 044 761 71 43. Treffpunkt Bahnhof. 08.50: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Pfäffikersee-Juckerfarm Aathal, Spazieren ca. 1½ Std. Anmelden bis Dienstag: Guido Jud, 044 761 28 91. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Bonstetten

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Unterägeri-Neuägeri-

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbst gebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 23. August.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Das Markus-Evangelium einmal anders. Gestaltet mit «EgliFiguren» von Maria Strebel. Öffentliche Räume der Kirche St. Josef. Bis 24. Juni täglich. Eintritt frei.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Ausstellung zur Schriftkunst «Abbild des Herzens» mit Suishu T. Klopfenstein-Arii. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 24. Juni.


Veranstaltungen

Freitag, 15. Juni 2018

«Tour de 24» macht Halt in Mettmenstetten Am 22. Juni sendet «Radio 24» ab 15 Uhr live aus dem «Jumpin» Das ganze Jahr tourt die Crew von «Radio 24» durch ihr Sendegebiet und besucht sechs Ortschaften. Vom 18. bis 22. Juni ist sie in Mettmenstetten zu Gast. Am letzten Tag ist im «Jumpin» richtig Action angesagt. Ein Riesenspass für Sport- und Fussballbegeisterte und überhaupt für alle Neugierigen! «Wir sind fasziniert vom Jumpin – der einzigen grossen SkiakrobatikTrainingsanlage in ganz Europa», schwärmt «Abig-Show»-Moderatorin Céline Werdelis. Diese Begeisterung ist einer der Gründe, wieso die Crew von «Radio 24» ausgerechnet Mettmenstetten mit einem Besuch beehrt. «Ausserdem kannte ich das Säuliamt bisher viel zu wenig, und Mettmenstetten ist einfach der Hammer!», findet sie. Wo sie recht hat! In der Woche vom 18. bis 22. Juni bringt die Radio-Crew ihren Hörern Mettmenstetten näher. Gibt es auch für Säuliämtler und MettmenstettenKenner noch Neues zu erfahren? Klar. So wird Céline Werdelis herausfinden, wie es zum Buch von Hanspeter Isoz über die Liebesgeschichte von Albert Einstein in Mettmenstetten kam. Und natürlich wird sie noch ganz viel anderes Wissenswertes über Mettmenstetten berichten.

«Abig-Show» live aus dem «Jumpin» mit Action und Public Viewing Zum Abschluss der Woche sendet Radio 24 am Freitag, 22. Juni, live vom «Jumpin» in Mettmenstetten. Dabei freut sich die «Abig-Show»-Crew ab 15 Uhr auf ganz viele Besucherinnen und Besucher. Es gibt einiges zu erleben:

Das «Must-Have» für den Sommer Am Mittwoch, 27. Juni, zeigt Erwachsenenbildnerin Maya Langhi im Familienzentrum Affoltern, wie aus einer Korbtasche ein einzigartiger Hingucker wird. Die meisten kennen und lieben sie: die trendigen Ibiza-Korbtaschen mit Lederhenkeln. Sie bieten nicht nur für Badesachen am Strand viel Platz, sondern sind auch der ideale Begleiter beim Einkaufen. Die Erwachsenenbildnerin Maya Langhi lädt Interessierte am Mittwoch, 27. Juni, von 19 bis 22 Uhr zum Kreativ-Workshop für Erwachsene ein. Dabei können die Teilnehmenden mit Farbe, Glitzer, Zierbändern, Lederhenkeln und weiterem Zubehör eine schöne, individuelle und persönliche Korbtasche zu einem einzigartigen Hingucker für den Strand oder fürs Shopping gestalten. (pd.) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die Korbtasche «Ibiza-Style». (Bild zvg.)

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«Traumflug» –Melodien zum Abheben

Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern Die Sommerkonzerte der Orchestergesellschaft Affoltern sind Werken aus der Romantik gewidmet. Aufgeführt werden sie am Freitag, 22. Juni, und am Sonntag, 24. Juni, in Bonstetten und Affoltern. Melodien zum Abheben und Träumen, aber auch witzige, koboldhafte und spannungsreiche Klänge werden zu hören sein! In zwei Werken kann das Soloinstrument, das Cello, seine reichhaltigen Möglichkeiten entfalten.

Franz Schubert (1797–1828), Menuett aus der Sinfonie Nr.5 in B-Dur

«Radio 24»-Moderatorin Céline Werdelis macht sich vom 18. bis 22. Juni auf zur Erkundungstour in Mettmenstetten. (Bild zvg.) Beim Slip’n’Slide kann man jauchzend im Neoprenanzug die Schanze hinunterrutschen – ein Riesenspass. Wer lieber die neue «Jumpin»-Slackline ausprobieren und darauf das eigene Gleichgewicht testen will, hat an jenem Freitag ebenfalls die Möglichkeit. Und Hüpf-Fans finden auf den riesigen Trampolins ihr Glück. Für Hungrige und Durstige gibt es kühle Getränke und Feines vom Grill zu kaufen. Ausserdem ist WM-Zeit. Natürlich können Fussballfans das Spiel zwischen Schweiz und Serbien vor Ort auf einer grossen LED-Wand mitverfolgen – während Walter Scheibli Junior live kommentiert. Und selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher auch einfach den beiden Moderatoren Maximilian Baumann und Céline Werdelis zusehen, wie sie live vor Ort ihre «Abig-Show» produzieren und moderieren.

Das «Radio 24»-Team sucht Herausforderer! Um der ganzen Action die Krone aufzusetzen, sucht «Radio 24» vier Herausforderer, die als Mannschaft im Slip’n’Slide-Wettbewerb gegen das Team von «Radio 24» antreten. Der Preis: Ruhm und Ehre sowie ein kurzes Interview auf Radio 24 – und natürlich die Ohren von 250 000 Zuhörerinnen und Zuhörern. Vor allem jedoch gehts um den Spass. Interessierte können sich ab sofort anmelden unter: www.radio24.ch/shows/tour-de24-in-mettmenstetten-132636715. (pd./lhä) «Tour de 24 in Mettmenstetten», 18. bis 22. Juni, täglich zu hören auf Radio 24. Abschluss im Public Viewing am 22. Juni, ab 15 Uhr. Der Eintritt ist gratis.

Mit dem Gesangsverein Hedingen

«Worauf haben wir uns da wieder eingelassen?! 500-jährige Musik in einer 500-jährigen Kirche! Ist das nicht ein wenig altbacken?» Diese Affiche ist nicht so verstaubt, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Erstens trumpft die Kirche mit einer wunderbaren Akustik auf, und zweitens ist die Musik alles andere als verstaubt. Sie steht am Anfang der Musikmoderne. Reste von Gregorianik stehen dem Erfindergeist und der vielstimmigen Opulenz der Renaissancekomponisten zur Seite. Ein Füllhorn von Ideen, welche die Musiker späterer Zeiten nachhaltig beeinflussten. Und erst dieses Thema: ein einziges Liebesgeflüster, mal weltlich frivol, bis geistlich abgesegnet als Marienschwärmerei, von flockig leicht und zotig bis majestätisch sakral. Das meiste in Latein, um den frommen Schein zu wahren. Nur schon die Namen der Komponisten und Gesänge sind Musik:

Entr’acte Nr. 3 und Ballettmusik Nr. 2 aus «Rosamunde» Der Text zum romantischen Schauspiel mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen, «Rosamunde», geriet bald in Vergessenheit, nicht jedoch die Musik, die Franz Schubert dazu schrieb.

Woldemar Bargiel (1828–1897), Adagio für Violincello und Orchester Woldemar Bargiel war einer der angesehensten Kompositionslehrer seiner Zeit. Er schrieb Werke für Klavier sowie Ouvertüren, Kammermusik und Vertonungen von Psalmen für Chor und Orchester. Das Adagio für Violincello und Orchester ist heute sein bekanntestes Werk.

«Jumpin» Mettmenstetten mit Action, Spass und

Auf musikalischer Zeitreise

Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Juni, lädt der Gesangsverein Hedingen zu einer Zeitreise in die reformierte Kirche ein. Zuhörerinnen und Zuhörer werden dabei in eine entrückte Klangwelt entführt. Im Anschluss hat die Vereinsbar geöffnet.

Franz Schubert schrieb die Sinfonie Nr. 5 im Alter von 19 Jahren für ein Liebhaberorchester. Er war, noch stark geprägt von Mozart, auf der Suche nach einer eigenen Tonsprache.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893) Variationen über ein Rokoko-Thema Mit «Schwanensee» und «Der Nussknacker» verfasste Tschaikowski die beiden berühmtesten Ballette der Musikgeschichte. Zu den Rokoko-

Solist Joachim Müller-Crépon erhielt 2015 den «Prix Collard». (Bild zvg.) Variationen wurde er inspiriert durch sein verehrtes Vorbild Mozart. Sie zählen zu den beliebtesten Solowerken für das Cello.

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), Notturno und Tanz von Rüpeln aus dem Sommernachtstraum Diese Schauspielmusik zu Shakespeares «Sommernachtstraum» wurde 1843 in Potsdam uraufgeführt und begeistert aufgenommen. Sie umfasst elf Stücke, darunter das «Notturno» und den «Tanz von Rüpeln». Weltbekannt ist der Hochzeitsmarsch. Joachim Müller-Crépon schloss sein Solistendiplom an der Hochschule für Musik Basel bei Professor Thomas Demenga mit Auszeichnung ab. Seit 2014 ist er Solocellist des 21st Century Symphony Orchestra in Luzern. Er wurde mit dem «Prix Collard» ausgezeichnet und gewann den Solisten-Wettbewerb der Imanuel und Evamaria Schenk Stiftung. Seit 2016 unterrichtet er eine Celloklasse am Konservatorium Bern. (pd.) Konzerte am Freitag, 22. Juni, in der katholischen Kirche Bonstetten und am Sonntag, 24. Juni, in der reformierten Kirche Affoltern, jeweils um 20 Uhr.

Die Jungtiere im Mittelpunkt

Monteverdi – Hor, che’l ciel e la terra, Gesualdo – Ave, dulcissima Maria, Palestrina – Veni creator spiritus, Allegri – Miserere. Aber auch ihre französischen und englischen Zeitgenossen tönen vielversprechend: Arbeau – Belle qui tiens ma vie, Morley – April is in my Mistress’ Face, und weitere Wohlklinger.

Ein Privileg In dieser widersprüchlichen Zeit des befreiten Denkens, aber auch der mörderischen Glaubenskonflikte ist grosse Kunst entstanden, und es ist eine Freude und ein Privileg, diese Musik singen zu dürfen. Es ist ein Eintauchen in eine entrückte Klangwelt, und das nicht nur in zeitlichem Sinne. Apropos Reise: Hannah Lindner führt den Gesangsverein Hedingen seit 15 Jahren gut gelaunt, sicher und mutig durch musikalisches Gelände. Eine Wohltat, mit ihr zu reisen und ein Versprechen für die kommenden Projekte. Vor und nach den Darbietungen verwöhnt der Gesangsverein Hedingen seine Gäste gerne an der eigenen Bar. (pd.) Samstag, 23. Juni, 20 Uhr, und Sonntag, 24. Juni, 17 Uhr. Reformierte Kirche Hedingen. Türöffnung jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Eintritt frei, Kollekte. Leitung: Hannah Lindner, Gitarre: Urs Stirnimann, Gast: Vivian Naef.

Die Jungfüchse beim Spielen. (Bild Wildnispark Zürich)

Am Sonntag, 17. Juni, liegt der Fokus im Wildnispark Zürich Langenberg auf den Kleinsten. Am traditionellen Tag der Jungtiere erfahren Besucher Spannendes zu den Jungtieren der einheimischen Wildtiere. In der ersten Jahreshälfte bringen zahlreiche Wildtiere im Wildnispark Zürich jeweils ihre Jungtiere auf die Welt. Diese erhalten mit dem traditionellen Tag der Jungtiere ihren ganz persönlichen Tag. Die Besucherinnen und Besucher können am Sonntag, 17. Juni, spannende Einblicke in das Leben der Kleinsten geniessen. Auf dem Programm stehen Kurzführungen, Informationstische mit Fellen und Geweihen zum Anfassen sowie ein tierischer Bastelspass. In den na-

turnahen Anlagen des Wildnisparks Zürich Langenberg tummeln sich aktuell Frischlinge bei den Wildschweinen, Kälber bei den Elchen, Sika- und Rothirschen, Kitze beim Steinwild und bei den Rehen, Welpen bei den Rotfüchsen sowie Jungtiere bei den Fischottern in Sihlwald. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich am Jungtiertag ein Bild vom jugendlichen Treiben in den Tieranlagen zu machen. (pd.) Tag der Jungtiere, Sonntag, 17. Juni, im Wildnispark Zürich Langenberg. 13 bis 17 Uhr: Wildnisboten informieren: Bär und Müsli-Hüsli, Elch und Reh; 13.30 bis 16.30 Uhr: tierischer Bastelspass vor der Wildnisparkschule; 13.30, 14.30, 15.30 Uhr: Kurzführungen «Bei Wildschweinen zu Gast» (30 Min.); 14, 15, 16 Uhr: Kurzführungen zu den Jungtieren (30 Min.). Treffpunkt für Führungen: vor der Wildnisparkschule.


Bäckerei

Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89

Filiale MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78

Freude und Leid der ersten Mannschaft

Rückrunde 2017/2018: Verletzungsbedingte Ausfälle trüben die Freude über die beste Vorrunde der ersten Mannschaft in der Vereinsgeschichte des FC Hausen.

Nach der besten Vorrunde der Vereinsgeschichte in der dritten Liga war das Kader der ersten Mannschaft hochmotiviert, dort weiterzumachen, wo man aufgehört hatte. Die Vorbereitung der Rückrunde verlief jedoch alles andere als perfekt und forderte einmal mehr das improvisationserprobte Trainerteam um Samir Ben Nejma bis aufs Letzte, da der Fussballplatz für den Trainingsbetrieb bis Mitte April gesperrt blieb. Viele berufliche, schulische und private Abwesenheiten verunmöglichten die Durchführung eines Trainingsglagers. Stattdessen wurde im Birmensdorfer Sanapark Kondition gebüffelt und in fünf Vorbereitungsspielen der letzte spielerische Schliff geholt. Zum Start wartete mit dem FC Thalwil das Schlusslicht der Liga auf die Ober-

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ämtler. Und da dieses Spiel schon Ende März stattfand, wurde es ausgetragen, ohne dass die erste Mannschaft auch nur einmal auf einem regulären Platz hätte trainieren können. Trotz dieses Defizits startete man extrem souverän in die Partie. Der Gegner wurde von Anfang an dominiert und Torchancen wurden herausgespielt. So ging man bis zur Pause mit 3:0 in Führung, verlor aber leider den «Mittelfeldmotor» Michi Walti kurz vor dem Pausentee wegen eines Bruchs des grossen Zehs. Auch nach dem Wiederanpfiff ging der Torreigen weiter und so konnte der erste Sieg gleich mit 5:1 gefeiert werden. Auch das zweite Spiel wurde auswärts gegen den SC Siebnen gespielt. Auch hier startete das Team furios und führte früh mit 3:0. Leider musste auch in diesem Match kurz vor der Pause ein derber Rückschlag hingenommen werden: Hausens Nummer 9, Flurin Locher, zog sich in einem Zweikampf einen Kreuzbandriss zu; eine Verletzung,

deren Wiederherstellung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Seit diesem Ausfall ist im Team der Wurm drin. Zwar konnte das Spiel gegen Siebnen noch mit Ach und Krach 4:2 gewonnen werden. Danach war die Punkteausbeute der ersten Mannschaft jedoch sehr überschaubar. Die Mischung aus knappem Kader, dem Heranführen von A+ Junioren an die erste Mannschaft und dank der guten Vorrunde keinerlei Druck von hinten führten dazu, dass nur noch zwei Punkte gewonnen werden konnten. Die positiven Dinge aus der Rückrunde sind somit rasch zusammengefasst: Spielerisch sehr guter Start in die Rückrunde. Bisher konnten schon fünf Junioren des A+ Luft in der dritten Liga schnuppern und die Routiniers haben sich noch mindestens für eine weitere Saison zur Verfügung gestellt. Für die neue Saison stehen die Vorzeichen günstig, dass man die starke Vorrunde der Saison 2017/2018 wiederholen könnte. (Bitzi)

Kämpferische Frauen, starke Nachwuchsteams Zweimal auf dem dritten und einmal auf dem fünften Tabellenrang: Das ist die Ausbeute der drei Frauenteams nach sechs Spielen. Vor allem das Fanionteam musste zunächst untendurch.

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Die Frauen und Juniorinnen C starteten die Frühlingsrunde mit einigen Testspielen, die bei beiden Teams vielversprechend endeten. Wiederum wurden einige junge, motivierte Spielerinnen der C-Juniorinnen bei den Frauen eingesetzt und halfen tatkräftig bei der erfolgreichen Saisonvorbereitung. Die D-Juniorinnen hatten leider auf ein Testspiel zu verzichten, da dieses wetterbedingt abgesagt werden musste. Der Saisonstart war bei allen drei Teams derselbe: Juniorinnen sowie Frauen verloren ihr erstes Spiel und starteten somit

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denkbar ungünstig in die Frühlingsrunde. Die Juniorinnen erholten sich relativ schnell vom Fehlstart und gewannen zwei Wochen später ihre Spiele. Die D-Juniorinnen wurden immer stärker, errangen hohe Siege, beispielsweise ein 8:1 gegen Horgen, und gewannen fortan alle folgenden Spiele. In der Tabelle stehen sie nun auf dem guten dritten Zwischenrang. Die C-Juniorinnen konnten ebenfalls gute Leistungen bringen. Aus den restlichen sechs Spielen resultierte eine einzige Niederlage und ein Unentschieden. Vier Mal konnten sie als Gewinnerinnen den Platz verlassen. Auch die C-Juniorinnen stehen momentan auf dem 3. Zwischenrang. Bei den Frauen jedoch zog sich das Anfangstief weiter. In fünf Spielen erzielten sie gerade mal drei Tore, erhielten aber 13 Treffer. Damit ver-

loren sie alle weiteren Spiele. Nach einer geänderten Match-Vorbereitung konnte im sechsten Spiel endlich der langersehnte und verdiente Sieg erkämpft werden. Mit den Punkten aus der Herbstrunde stehen die Frauen nun auf dem fünften Zwischenrang in der Tabelle. Dennoch eine bemerkenswerte Leistung, da es die erste Saison in der höheren Liga ist. Mit ihrer gelungenen Reaktion auf das Anfangstief haben die Frauen gezeigt, dass sie in der richtigen Liga spielen. Eine gute Frühlingsrunde geht zu Ende. Ein Highlight war der gemeinsame Trainingstag an Auffahrt, an welchem Juniorinnen und Frauen teilnahmen und viel Freude zusammen hatten. Im Herbst geht es in neuen Konstellationen weiter auf Punktejagd im Jonentäli. Hopp FCH!

Grümpi + Vom 6. bis 8. Juli findet das bekannte und beliebte Grümpelturnier des FC Hausen im Jonentäli statt. Eingeläutet wird der Anlass vom Seniorenturnier „30+“ am Freitagabend. Am Samstag gelangen dann die Kategorien Sie + Er sowie Aktive zur Austragung. Abgeschlossen wird das Turnier am Sonntag mit den Schülerkategorien.

Engagement schiesst ein Tor Egal, ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden: Wir feuern an. Als Ihr lokaler Finanzpartner engagieren wir uns für den Fussball in unserer Region. Darum unterstützen wir die Junioren und Juniorinnen des FC Hausen am Albis. Raiffeisenbank Cham-Steinhausen Genossenschaft Geschäftsstelle Hausen am Albis, Ebertswilerstrasse 2

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Nicht nur die Fussballer sind an diesem Wochenende aktiv. Schliesslich gibt es einen Grund, weshalb der Anlass „Grümpi +“ heisst. Gesucht werden auch der schnellste Oberämtler und die besten Beach-Volleyballer. Details zu allen drei Anlässen finden Sie auf nebenstehendem Flyer, der sich auch von www.fchausen.ch downloaden lässt. Als besonderes Highlight werden sowohl am Freitag (20:00 Uhr) und Samstag (16:00 und 20:00 Uhr) die Fussball-WM-Viertelfinals ins Festzelt übertragen. Wer sich diese Spiele nicht einsam in der Stube vor dem TV anschauen will, ist herzlich eingeladen, ans Public Viewing im Jonentäli zu kommen. Ab 22:00 Uhr bzw. nach dem Schlusspfiff der jeweiligen Viertelfinals beginnt die Partynacht mit unserem allseits bekannten und geschätzten DJ Sigi.

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Sport

Freitag, 15. Juni 2018

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Für die Nationalmannschaft hat es knapp nicht gereicht Der ehemalige Top-Fussballer Thomas Käslin hat seine Karriere beim FC Affoltern lanciert Gebannt blickt in diesen Wochen die Fussballwelt nach Russland, wo die Fussballweltmeisterschaft stattfindet. Zwar gehört niemand aus dem Säuliamt zum Schweizer Aufgebot, doch gibt es durchaus Fussballer mit Wurzeln im Knonauer Amt, die einst im Schaufenster des nationalen Spitzensports standen. Einer von ihnen war Thomas Käslin. ................................................... von rolf oberhänsli Wer das verkehrsgeplagte Mendrisio am Südfuss des Tessins in Richtung Valle di Muggio verlässt, gelangt in die «schönste Landschaft der Schweiz», wie die Stiftung Landschaftsschutz der Schweiz in ihrer Auszeichnung für diese Region 2014 festhielt. Hier, in dieser noch weitgehend unberührten Gegend, lebt der einstige Spitzenfussballer Thomas Käslin. Seit 15 Jahren ist er bei der ländlichen Gemeinde Sagno als Vorarbeiter angestellt. Längst ist Thomas Käslin aus dem sportlichen Rampenlicht verschwunden. Für Schlagzeilen sorgt nur dann und wann seine Tochter Ilaria, die unangefochtene Nummer zwei der Schweizer Damennationalmannschaft im Turnen.

Migration nach Süden Aufgewachsen mit sechs Geschwistern, darunter fünf Brüder, in einer Aeugster Bauernfamilie, wird der aufgeweckte Junge durch seine beim FC Affoltern kickenden Brüder vom Fussball-Bazillus angesteckt und tritt als Siebenjähriger den E-Junioren dieses Vereins bei. Elf Jahre bleibt er ihm

treu. Unter den Fittichen von Trainer Urs Wüthrich, zusammen mit andern talentierten Fussballern wie Reto Rossi, Andi Gut und den Gebrüdern Schaumlechner, sorgt der Junge für Furore, sodass bald höherklassige Vereine auf ihn aufmerksam werden. Die Migration nach Süden beginnt! Als 18-Jähriger spielt Thomas für eine Saison beim FC Muri, danach folgt sein Halbprofi-Debut beim SC Zug in der Nationalliga B, ehe die italienische Schweiz lockt. In Chiasso, damals ebenfalls der gleichen Liga angehörend, gelingt ihm nicht nur der endgültige Durchbruch, sondern hier findet er auch die Liebe seines Lebens, sodass er in der Südschweiz Wurzeln schlägt.

Der FC Lugano ruft Nach mehreren Saisons, gekrönt durch den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Schweizer Fussballs und vor allem durch den Cupsieg 1993, ist der nächste Schritt nur folgerichtig. Der FC Lugano ruft, mit dem ehemaligen Nationaltorhüter Engel als Trainer und zahlreichen namhaften Spielergrössen. Aus dem renommierten Kader ragen Berühmtheiten wie Galvao, WM-Spieler von Brasilien 1990, oder Martin Brunner, langjähriger Schweizer Nationaltorwart, hervor. Zu den Mitspielern von Thomas gehören aber auch andere klangvolle Namen wie Colombo, Rehn, Subiat, um nur einige davon zu nennen. Das Europa-Cup-Spiel gegen Real Madrid bildet den Höhepunkt dieser Zeit. Wie wurde der «Bergler» von all den Stars beim FC Lugano aufgenommen? «Das war absolut kein Problem, hatte ich doch schon vier Jahre beim FC Chiasso gespielt. Im kleinen Tessin kennt man sich und Sprachbarrieren

Der Aeugster Thomas Käslin im Dress des FC Lugano. (Bild zvg.) gab es nicht mehr zu überwinden», erzählt Thomas. Sogar Roy Hodgson wurde auf den vielseitig einsetzbaren Käslin aufmerksam und bot ihn 1993 für ein Trainingscamp auf. Doch für einen Länderspieleinsatz sollte es nicht ganz reichen. Die Konkurrenz war zu gross. Das Spiel zu lesen, bezeichnet der Wahltessiner als seine besondere Fähigkeit. Damit habe er auch seine mangelnde Grundschnelligkeit kompensieren können. Als Allrounder war er als Libero, als Aussenverteidiger und als Mittelfeldspieler einsetzbar.

Sieben bis acht Trainings und ein Spiel pro Woche Sein Ruf als umgänglicher und vielseitiger Fussballer war dem FC Lausanne nicht verborgen geblieben, sodass er 1994 bis 1996 seine professionelle Laufbahn in der Westschweiz ausklingen lassen konnte. Zehn Jahre Spitzenfussball: eine beachtliche Leistung! Für Tore waren zwar meist andere verantwortlich, seine Mannschaftsdienlichkeit hingegen war unverzichtbar, sodass sein Tor, das er 1992 als Linksfüsser mit rechts in einem Spiel gegen

Turnfest Obfelden: Der Countdown läuft Am Dorfeingang von Obfelden steht seit Kurzem eine Countdown-Blache In weniger als 12 Monaten findet in Obfelden das grosse Regionalturnfest statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Von Affoltern her kommend weist seit vergangenem Montag am Dorfeingang von Obfelden an prominenter Lage eine grosse Blache Autofahrer, ÖV-Benutzer, Velofahrer und Fussgänger darauf hin, wie lange es noch bis zum Regionalturnfest dauert. Während es für Aussenstehende wirkt, als wäre noch viel Zeit, hat sich für die Involvierten die Schlagzahl rund zwölf Monate vor dem Fest deutlich erhöht. Der OK-Chef des RTF Obfelden, Mirco Kurt, verriet anlässlich des Aufbaus der Blache: «Höchste Priorität hat aktuell die Helfersuche. Dazu braucht es aber eine exakte Personalplanung in allen Ressorts, was wiederum zahlreiche Folgearbeiten auslöst – von den Einsätzen in den Wirtschaftszelten, beim Aufbau der Infrastruktur bis hin zu den Rechnungsbüros.»

leisten. Möglichkeiten dazu gibt es genug!», so Mirco Kurt. Wer mithelfen möchte, kann sich ab sofort via www.obfelden2019.ch/helfer/ registrieren und sich für seinen Einsatz voranmelden. Ein Einsatz wird mit fünf Franken in die Vereinskasse pro Helferstunde belohnt.

Bands gebucht… Dass die Helfer genug zu tun haben werden, davon sind alle Beteiligten überzeugt. Schliesslich ist das RTF Obfelden 2019 eines der einzigen Turnfeste, an dem sich die Turnvereine vor dem Eidgenössischen Turnfest in Aarau ihren letzten Schliff

holen können. In wenigen Monaten öffnet das Anmeldetool für die teilnehmenden Vereine – ein Meilenstein auf dem Weg zu einem erfolgreichen Turnfest. Ein Unterhaltungsprogramm sorgt dafür, dass die Turnerinnen und Turner auch nach dem Wettkampf noch ordentlich feiern können. Am Samstag, 25. Mai 2019, wird das Trio «Wirbelwind» für Stimmung sorgen. Eine Woche darauf bringt die Gruppe «Albfetza» das Festzelt zum Beben. Zusätzlich wird Sängerin Erica Arnold im Weinzelt für angenehme Stunden sorgen. Ein DJ mit Partymusik im Barzelt rundet das Partyangebot am zweiten Festwochenende ab.

… Zelte bestellt, Wiesen bereit Auch die weiteren Arbeiten schreiten zügig voran. So sind die Verträge mit den Zeltlieferanten und weiteren wichtigen Zulieferern unter Dach und Fach und die Detailplanung des Wettkampfangebots weit fortgeschritten. Auch die Landwirte sorgen mit ihrer vorausschauenden Bewirtschaftung der Felder dafür, dass im nächsten Jahr für die draussen stattfindenden Wettkämpfe ideale Bedingungen vorzufinden sind. Der Countdown zum RTF Obfelden hat somit definitiv begonnen! (dan) Weitere Infos unter www.obfelden2019.ch,

Helferanmeldung offen Das RTF Obfelden benötigt für alle Arbeiten vor, während und nach dem Fest rund 1000 Helferinnen und Helfer. Angesprochen sind Vereine wie auch Private aus dem ganzen Säuliamt. Überredet zu einem Helfereinsatz soll aber niemand werden, jeder kann sein Aufgabengebiet und seinen Einsatztag selber bestimmen. «Wir wollen zufriedene Helferinnen und Helfer, die motivierte Einsätze in den für sie passenden Aufgaben

die Grasshoppers erzielte, besonders herausragt. Trotz Spitzenfussball liest sich sein Monatsgehalt von 6000 Franken mit zusätzlich 500 Franken Prämie pro Punkt aus heutiger Sicht bescheiden, denn schon damals waren sieben bis acht Trainings sowie ein Spiel am Wochenende die Norm. Was hat Thomas Käslin durch den Spitzensport gelernt? Jede Niederlage wegstecken können – eine Haltung, welche auch im Alltag helfe, lautet sein Fazit. Heute blickt er ohne Wehmut auf seine Fussball-Laufbahn zurück und meint dazu: «Der Spitzensport ist unbarmherzig, das Mittelmass fehlt komplett, top oder flop ist die Devise!» Nun lässt er es ruhiger angehen, Velotouren und Wanderungen haben den Fussball ersetzt und auch die Verbindung zum FC Affoltern ist nur mehr spärlich vorhanden. Welchen Tipp würde er als einstiger Spitzenfussballer einem Jungen geben, der davon träumt, Fussballprofi zu werden? «Leidenschaft, gepaart mit Seriosität und Durchhaltevermögen, aber auf keinen Fall die berufliche und schulische Ausbildung vernachlässigen!», rät Thomas. Weise Worte, denn eine Karriere als Spitzensportler ist kurz und kann abrupt enden.

Steckbrief Thomas Käslin Geboren: 7.2.1967, HalbprofiDebut: 1986 SC Zug, Stationen: 1974 – 1986 FC Affoltern, 1986 – 1988 SC Zug, 1988 – 1992 FC Chiasso, 1992 – 1994 FC Lugano, 1994 – 1996 FC Lausanne Sport.

Ein wichtiger Sieg Letzten Sonntag spielten die Hornusser Obfelden zuhause gegen Oberönz-Niederönz B. Obfelden gewann das Spiel und kommt dem angestrebten Aufstieg in die 3. Liga einen Schritt näher. Topmotiviert begann Obfelden das Spiel mit Schlagen. Die Mannschaft zeigte von Anfang an, dass mit ihr zu rechnen sein würde. Nach dem dritten Spieler musste sich ihr Gegner bereits eine Nummer schreiben lassen. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs musste sich Oberönz-Niederönz B nochmals eine Nummer schreiben lassen, es keimte Hoffnung auf einen Vier-Punkte-Sieg auf. Nach dem Wechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild im Ries ab, wie schon im ersten Durchgang. Auch der dritte Spieler von Oberönz-Niederönz B machte der Heimmannschaft eine Nummer – genauso der letzte Spieler. Einziger Lichtblick für Obfelden war, dass man beim Schlagen klar die stärkere Mannschaft war. Im zweiten Durchgang konnten beide Mannschaften ihr Ries sauber halten. Oberönz-Niederönz B vermochte sich beim Schlagen nicht mehr zu steigern, Obfelden blieb konstant. Somit gewann Obfelden das Spiel mit zwei Nummern und 704 geschlagenen Punkten gegen Oberönz-Niederönz B mit zwei Nummern und 655 Punkten. Obfelden bekam zwei weitere Meisterschaftspunkte dazu und hat jetzt, zwei Runden vor Schluss, 15 Punkte. Die Mannschaft liegt vier Punkte hinter dem Aufstiegsrang, den Oberönz-Niederönz B belegt, das keine Punkte nach Hause nehmen konnte. Peter Frick Einzeln erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli, der

OK-Präsident Mirco Kurt beim Anbringen der letzten Schraube an der Countdown-Blache zum RTF Obfelden. (Bild zvg.)

mit 71 Punkten die höchste Punktzahl erreichte. Walti Müller 66, Marco Binggeli 60.


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Sport

Freitag, 15. Juni 2018

Sonne, Schweiss und tolle Stimmung in Rapperswil Viele Ämtler am Ironman 70.3 bei idealen Wetterbedingungen Nicht weniger als 19 Ämtlerinnen und Ämtler, davon allein acht aus Bonstetten, erreichten am Sonntag in Rapperswil beim Ironman 70.3 in einer eigentlichen Hitzeschlacht das Ziel. Das erfrischende Bad im Obersee zu Beginn war bei einer Wassertemperatur von 20 Grad richtig angenehm. Die langen Aufstiege ins Zürcher Oberland gaben Gelegenheit, die Aussicht zu geniessen. ................................................... von bernhard schneider Die Wechselzone bei der Eishalle in Rapperswil-Jona gewährt einen Komfort, der weltweit ziemlich einmalig ist für einen Triathlon. Noch nie seit der Gründung des Ironman 70.3 Rapperswil – der Begriff «70.3» steht für die halbe Ironmandistanz über insgesamt 70,3 Meilen – lag die Wassertemperatur über 20 Grad, diesmal waren es sogar 20,2 Grad. Es fanden sich dennoch nur wenige besonders hitzige Athleten, die vom Recht Gebrauch machten, auf den Neopren zu verzichteten, denn bei kühleren Temperaturen ist der Schwimmanzug aus Sicherheitsgründen obligatorisch. Schnellster Schwimmer aus dem Bezirk Affoltern war Roman Hofstetter in 29:18 Minuten, schnellste Schwimmerin Caroline Koethe in 32:58.

Caroline Koethe auf dem Weg zum zweiten Rang ihrer Altersklasse zu Beginn der zweiten Radrunde nach dem Wendepunkt in Rapperswil. (Bild Erika Schmid) Die 90 Kilometer lange Radstrecke führt über zwei Runden: Nach dem Einrollen dem See entlang bis Schmerikon geht es gleich zackig

32. Patrouillenritt

Reitverein Müliberg begrüsst 70 Patrouillen Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 32. Mal führte der Reitverein Müliberg wieder den traditionellen Patrouillenritt durch, mit einem grossen Teilnehmerfeld von 70 Patrouillen. Dieses Jahr zum bereits zum vierten Mal mit einer separaten OKV-Kategorie.

Posten zu «Mensch und Umwelt» Bei perfektem Reitwetter fanden sich die ersten Reiter schon um 6.30 Uhr in der Frühe am Start ein, oberhalb von Affoltern. Die 140 Reiter und ihre Pferde machten sich ab dem Startplatz «Im Wil» auf, einen zirka dreistündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den acht Posten war vielseitig, so kam es einmal auf die Willigkeit der Pferde an, ein anderes Mal auf die Geschicklichkeit oder die Improvisationskünste der Reiter. Das Motto des diesjährigen P atrouillenritts war «Mensch und Umwelt» und so konnten sich die Teilnehmenden auf spannende und lustige Spiele zu Umweltschutz und Recycling freuen. Angefangen beim Kampf gegen die Wasserverschmutzung, über Abfälle transportieren und korrekt entsorgen, bis zum richtigen Erkennen von Giftpflanzen. An einem Posten war auch der Tierschutz Thema, denn es mussten (Plüsch-)Tiere mittels einer selbst gebastelten Seilbahn gerettet werden. Unterwegs war auch für das leibliche Wohl von Mensch und Tier gesorgt, sogar an zwei Posten. Den Besuchern der Festwirtschaft wurde nicht nur spannende und lustige Unterhaltung am letzten Posten geboten, wo es

um den Transport von Hufeisen ging, sie konnten sich auch mit einem kühlen Getränk erfrischen oder eine feine Wurst vom Grill geniessen. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rangverkündigung sitzen blieb. Das beliebte Postentaxi, ein wunderschöner Oldtimer-Traktor mit Festhütte auf dem Anhänger, kutschierte Sponsoren und Interessierte von Posten zu Posten, damit diese sich vor Ort ein Bild der zu meisternden Aufgaben machen konnten.

Kostüm-Wertung Wie schon in den vergangenen Jahren wurden auch dieses Mal wieder die schönsten oder ausgefallensten Patrouillen in der Kategorie «Bestes Kostüm» gekürt. Auf den ersten Platz schaffte es Patrouille 10: Ramona Wächter und Alyssa Straub, als Biene und Imker. Die weiteren Plätze gingen an die Patrouille 33, mit Madeleine Flury und Natalie Werder (Öko-Footprint) und Patrouille 45, mit Myriam Landtwing und Yvonne Zampatti (Seuchen-Patrouille). Unter allen gestarteten Patrouillen wurden zwei Velos von Sponsor Bike Total verlost. Auszug aus den Ranglisten. Kategorie OKV: 1. Jennifer Gloor und Rahel Schlumpf, RV Lorze Cham 2. Sonja Tschanz, Laura Meier, RC Sonnenberg 3. Melanie Grünenfelder und Manuela Enz, RV Muri Bremgarten Kategorie offen: 1. Chantal Baumgartner und Andrea Egli 2. Katharina Hintermeier und Manuela Sutter 3. Nathalie Dillier und Soraya Burch Die vollständigen Ranglisten können im Internet unter www.rvmueliberg.ch abgerufen werden.

hoch. Es folgt eine kurze, enge Abfahrt nach Eschenbach, dann, nach der Überquerung der Ricken-Strasse, der lange Aufstieg nach Goldingen,

Gemeinde Wald. Die Abfahrt zurück nach Schmerikon ist abwechslungsreich mit schnellen Geraden, einigen Gegenanstiegen und ein paar kurvigen Passagen. Vor der zweiten Runde führt der Weg zurück nach Rapperswil, wo viel Publikum für Stimmung sorgte. Die beste Radzeit bei den Männern gelang Olivier Herbelin in 2:24:53, bei den Frauen Claudia Glaettli in 2:49:51. Nach der landschaftlich reizvollen und technisch sehr abwechslungsreichen Radstrecke trägt auch der geradezu idyllische Halbmarathon dazu bei, dass die 2600 Startplätze in Rapperswil bereits frühzeitig ausverkauft waren. Der Lauf führt teils durch das Naturschutzgebiet am See, teils durch die historische Innenstadt mit der «Stairway to Heaven» beim Schloss Rapperswil als eigentliche Pièce de Résistance. Anschliessend geht es rund um den Schlossbezirk herum zurück zum See und diesem entlang bis zum Kinderzoo. Auch hier gilt es, zwei Runden zu laufen. Die besten Laufzeiten erzielten erneut Olivier Herbelin (1:32:33) und Caroline Koethe (1:45:26). Die vierte Disziplin ist nicht zu unterschätzen: Der Wechsel, der zwei Mal stattfindet, zuerst vom Schwimmen zum Rad, dann vom Rad zum Laufen. Auch wenn das Ausziehen des Neoprens im Training immer zu klappen scheint, klemmt er ausgerechnet in der Wechselzone am einen Fuss. Das Besteigen des Velos hat ebenfalls seine Tücken – entweder trägt man die Schuhe bereits und

kommt nicht in die Klicks, oder man hat die Schuhe an den Pedalen befestigt und kommt nicht in die Schuhe. Und vielleicht merkt man beim Start des Laufs, dass der Gel im Wechselbeutel fehlt, weil er noch auf dem Küchentisch liegt. Auf jeden Fall kann die Wechselzeit durchaus über einige Ränge entscheiden.

Resultate der Ämtler Schnellster Ämtler in Rapperswil war Olivier Herbelin in 4:35:05, schnellste Ämtlerin Caroline Koethe in 5:16:17. Um Gleiches mit Gleichem zu messen, werden die Ränge bei Triathlon-Wettkämpfen nach Altersklassen vergeben. Daraus ergeben sich folgende Platzierungen der Ämtlerinnen und Ämtler: Schneider, Bernhard, Ottenbach, 2. M60, 4:58:53; Koethe, Caroline, Rifferswil, 2. W45, 5:16:17; Ammann, Werner, Knonau, 5. M65, 6:19:47; Glaettli, Claudia, Ebertswil, 7. W45, 5:29:09; Fischer, Oliver, Bonstetten, 11. M40, 4:39:05; Burgardt, Sonja, Hausen, 11. W50, 6:22:54; Herbelin, Olivier, Bonstetten, 18. M30, 4:35:05; Hofstetter, Roman, Bonstetten, 24. M25, 4:47:11; Huber, Désirée, Bonstetten, 28. W30, 5:40:25; Lombardi, Natalina, Bonstetten, 33. W45, 7:22:10; Seiler, Manuel, Stallikon, 36. M25, 4:54:31; Ebnöther, Cécile, Aeugst, 42. W30, 5:59:40; Hugentobler, Chantal, Bonstetten, 50. W25, 6:42:52; Baumeler, Patrick, Bonstetten, 79. M30, 5:02:11; Gray, Tim, Wettswil, 97. M50, 5:42:14; Nebbe, Harry, Affoltern, 103. M50, 5:45:03; Thuy, Michael, Stallikon, 107. M45, 5:31:07; Von Matt, Martin, Wettswil, 169. M35, 5:37:21; Van Der Merwe, Johann, Bonstetten, 232. M30, 5:55:44.

«Unser Teamergebnis ist so gut wie unser Spirit»

Team Koach lancierte die Saison der europäischen Rennen furios Mit dem Ironman 70.3 in Rapperswil, der jeweils zu den ersten grossen Wettkämpfen in Europa zählt, geht es mit Triathlon-Rennen in der Schweiz richtig los. Unter den 2600 Startenden aus allen Erdteilen stellte Team Koach 29 Athletinnen und Athleten, die sieben Podestplätze errangen, darunter zwei Altersklassen-Siege. Typisch für das «Heimrennen» in Rapperswil: Am Samstag versammelten sich noch viel mehr Teammitglieder beim Stand von Sportster24 auf dem Eventgelände für ein Teamfoto, als am Sonntag zum Start ins Wasser sprangen. Die neuen weissgrünen Wettkampfanzüge sind nicht nur überall auf der Strecke anzutreffen, auch unter den Zuschauern sind die Farben des Teams Koach überall vertreten.

muss: «Ein Ironman 70.3 ist eine hohe Belastung, bei diesen Temperaturen ganz besonders. Um hier zu starten, muss man langfristig aufbauen. Newcomer beginnen besser mit kürzeren Distanzen.» Verschiedene Athleten, namentlich Profi Urs Müller, liess Kurt Müller nicht starten, da sie nicht ganz fit waren: «Wer beispielsweise nach einer Infektion oder einer Verletzung zu früh zu viel Leistung abruft, schadet sich langfristig. Das will ich vermeiden.»

Teaminterner Wettkampf Besondere Beachtung genoss diesmal die Kategorie M60. Die drei KoachAthleten, die hier starteten, zählten schon im Voraus zu den Favoriten und lieferten sich wie erwartet ein packendes Rennen. Der ehemalige Profi Alfi Caprez stieg, wenig erstaunlich, zuerst aus dem Wasser. Vier Minuten später folgten Sandro Angelastri und Bernhard Schneider auf den AK-Zwischen-

rängen 4 und 5. Angelastri erfüllte die Erwartungen auf dem Rad und schloss beinahe zu Caprez auf. Schneider startete nach einer für ihn mässigen Radzeit als Dritter zum Halbmarathon mit knapp zehn Minuten Rückstand auf die beiden Teamkollegen. Nun konnte er seine läuferische Stärke ausspielen und begann mit seiner Aufholjagd. Er traf lediglich drei Minuten nach Caprez im Ziel ein. Eine Minute später folgte Angelastri. Während die drei das «reine» Koach-Podium bereits im Finisherbereich feierten, dauerte es stolze zwanzig Minuten, bis der vierte Athlet der Altersklasse eintraf. Am nächsten Wochenende folgt bereits ein weiterer Höhepunkt: Am Zytturm Triathlon in Zug wird das Team Koach wieder mit einem grossen Aufgebot auf der Sprint- und der olympischen Distanz präsent sein, und selbstverständlich werden auch die Koach-Fans am Streckenrand nicht fehlen. (tk) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.

Langfristige Strategie «Unser Teamergebnis ist so gut wie unser Spirit», fasst Coach Kurt Müller das Rennen zusammen, «wir sind nicht nur an der Spitze der Altersklassen vertreten, sondern zählen Athletinnen und Athleten aller Leistungsbereiche, die stolz im Teamdress starten.» Dies ist denn auch eines der wichtigsten strategischen Ziele von Kurt Müller: Das Team ist für alle offen. Anfänger und Junioren führt er behutsam an grössere Aufgaben heran. Er weiss, wen er pushen und wen er bremsen

Koach-Athleten feiern das ausgezeichnete Team-Ergebnis. Von links: Axel Rolle, Alfi Caprez (1. M60), Bernhard Schneider (2. M60), Stephan Meinecke (2. M45), Caroline Koethe (2. W45), Martin Welti (2. M40) und Edina Jung. (Bild Erika Schmid)


Sport

24 Volleyball-Teams in Bonstetten am Start

Freitag, 15. Juni 2018

Gelungenes Schützenfest

Volley S9 Sommer-Mixed-Turnier: 16. Juni

Feldschiessen 2018 in Affoltern vom vergangenen Wochenende

Morgen Samstag, 16. Juni, lädt Volley S9 von 9 bis zirka 18.30 Uhr wieder zum Sommer-MixedTurnier ins Sportzentrum Schachen in Bonstetten ein.

Das diesjährige Feldschiessen war ein erfolgreiches Schützenfest. Gleich neun Mal konnte der Bezirk Affoltern den punktereichen Schützen zur begehrten «Stapfermedaille» gratulieren. Fünf der Topschützen hatten diese Auszeichnung schon in den vergangenen Jahren erreicht. Auch Jungschützin Pamela Giray vom Verein DachlissenMettmenstetten mit Jahrgang 2000 erreichte die Auszeichnung mit 69 Punkten.

Bereits zum fünften Mal findet es statt, das Sommer-Mixed-Turnier von Volley S9. Mit 24 angemeldeten Teams – ein neuer Rekord – geht die Erfolgsgeschichte der Volley-S9-Turniere weiter. Mit der Sporthalle 2 im Bruggen kam deshalb ein viertes Feld hinzu. In drei verschiedenen Stärkeklassen wird

nun um den Turniersieg in der jeweiligen Kategorie gekämpft.

Zuschauer sind herzlich willkommen Ein Besuch in der Schachenhalle lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen der unterhaltsamen Volleyballspiele, und zum anderen wegen der reichhaltigen Volley-S9-Festwirtschaft. Bei schönem Wetter werden zusätzlich Festbänke im Freien aufgestellt. (pd.) Alle Details unter: www.volley-s9.ch/mixed-turnier.

Hart umkämpfte aber faire Wettkämpfe sind garantiert. (Bild zvg.)

Die Beteiligung lag mit 497 Schützen im 300 Meter Gewehr und 167 Pistolenschützen im Bereich des Gewohnten. Der gesamte Anlass wurde wie üblich von tüchtigen und sorgsamen Helfern und Schützenmeistern auf vier Schiessplätzen durchgeführt. Die Platzorganisatoren waren gut instruiert und betreuten die Schützen vorbildlich. Bei strahlendem Sonnenschein und einigen Regenschauern konnten die Teilnehmer eine Auszeichnungsquote von 60 Prozent erreichen. Viktor Odermatt vom PSV Mettmenstetten führt die Rangliste mit stolzen 179 Treffern an. Besonders erwähnenswert ist, dass der Senior Veteran und Matchchef Pistolen,

Vom Rookie zum Routinier

Meine erste Mitteldistanz am Ironman 70.3 in Rapperswil 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Rennen – und alles an einem Tag. Bis vor einem Jahr war dieses Unterfangen für mich noch in weiter Ferne. Als Neueinsteiger im Triathlonsport war es für mich kaum vorstellbar, eine solche Tortur an einem Tag durchstehen zu können. Und doch stehe ich am 10. Juni am Start meiner ersten Mitteldistanz in Rapperswil Jona. Meine Ausdauerfähigkeit hat in den letzten Monaten riesige Fortschritte gemacht, die Vorstellung eine solche Distanz zurücklegen zu können war für mich Wirklichkeit geworden. Jetzt ging es nur noch um die Umsetzung. Zusammen mit Oliver Fischer und Martin von Matt geht es am Vortag zum Check-in. Ich bin froh, dass ich auf die Unterstützung meiner erfahrenen Kollegen vom Triamt zählen kann. Sie nehmen mir in den letzten Stunden vor dem Start die Nervosität und geben mir letzte Ratschläge, die sich noch als nützlich erweisen werden.

Im Wasser nichts Neues Um 8.25 Uhr geht es los! Zusammen mit 50 weiteren Age-Groupern meiner Alterskategorie geht es in 4er-Gruppen ins unüblich warme Wasser des Obersees. Bereits jetzt liegt das Thermometer bei angenehmen 18 Grad. Noch einmal steigt in mir die Nervosität, doch mit dem Startsignal verfliegt diese und es zählt nur noch eins: So schnell wie möglich ins Ziel kommen. Ich springe ins Wasser und meine Reise beginnt. Nichts Neues eigentlich, gehe ich doch bereits seit Wochen im Türlersee schwimmen, um mich an die Distanz zu gewöhnen. Doch im Wettkampf ist es trotz aller Übung ein neues Gefühl. Ich bin froh, bereits im Vorjahr Erfahrung mit solchen Situationen über die olympische Distanz gesammelt zu haben. So weiss ich, mit

solchen hektischen Situationen umzugehen. Nach 37 Minuten verlasse ich das Wasser und begebe mich zur Wechselzone. Ich schnappe mir mein Tri-Bike und los geht die 90 Kilometer lange Fahrt. 1100 Höhenmeter gilt es zu überwinden; doch mit zwei rasanten Abfahrten behält man trotz steilem Anstieg ein unüblich hohes Durchschnittstempo.

Ein Sonntag in der Hitze Auf den ersten Kilometern muss ich mich vom Wechsel aufs Rad etwas erholen. «Ja nicht zu viel Gas geben», denke ich mir, «sonst bezahlst du spätestens auf der Laufstrecke.» Ich folge dem Rat, den mir Oli gegeben hat und bleibe in der ersten Runde im grünen Bereich. In der zweiten Runde ernte ich die Früchte dieser Taktik. Bereits jetzt haben sich einige überschätzt und ich hole diese wieder ein. Nun beginnt die Hitze zu brennen. Auf dem Weg nach Goldigen über «The Beast» spüre ich leichte Kopfschmerzen. Ich habe womöglich zu wenig getrunken. Über die nächsten Kilometer versuche ich so viel wie möglich zu trinken, um dem Druck auf meiner Stirn entgegenzuwirken – und es wirkt. Nach 2:47 Stunden bin ich zurück in der Wechselzone und bin wieder top fit. Schnell stelle ich mein Rad hin und schnappe mir meine Laufschuhe; eigentlich meine Paradedisziplin, doch genau hier konnte ich mich während der letzten Monate kaum verbessern. Meine schnellen Fortschritte hatten sich bemerkbar gemacht. Da ich

Philipp Avenell (l.) und Oliver Fischer beim gemeinsamen Zieleinlauf. (zvg.)

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zu wenig gedehnt hatte, schmerzten meine Muskeln regelmässig. Lange war ich mir daher unsicher, ob ich überhaupt starten könnte. Doch die Situation beruhigte sich dementsprechend und ich konnte den Halbmarathon schmerzfrei geniessen. Mit Temperaturen weit über der Komfortzone weiss ich, dass ich regelmässig zu Wasser und Iso-Getränken greifen muss, um diesen Lauf problemlos überstehen zu können. Ich zwinge mich in der Folge bei jeder Aid Station einen Becher Wasser zu trinken. Es wirkt! Ich komme mit den Temperaturen zurecht und bewege mich Schritt für Schritt Richtung Ziel.

Unter Freunden Dass ich keine Bestzeiten rennen werde, damit habe ich mich bereits abgefunden. Trotz allem will ich so schnell wie möglich ins Ziel kommen. In Schwierigkeiten gerate ich nicht. Bereits bei Kilometer sechs wird mir klar, dass ich das Ziel problemlos erreichen werde. Die Triämtler Unterstützung am Rande der Strecke beflügelt mich in den letzten Kilometern ins Ziel. «Gsehd guet uus», heisst es vom Streckenrand. Auf dem letzten Kilometer höre ich plötzlich von hinten eine mir bekannte Stimme herannahen. Oli hat mich eingeholt und lockt noch die letzten Energiereserven aus mir heraus. «Rennemr zemme?», frage ich ihn und wir laufen gemeinsam die letzten paar Hundert Meter dem Ziel entgegen. Ich hatte damit gerechnet, dass Oli mich irgendwann einholen würde, doch so wenige Meter vor Schluss: Der Moment hätte nicht besser gewählt sein können. Kurz vor 14 Uhr kommt es zum Zieleinlauf der beiden Triämtler. Für den einen ist es eine Premiere, für den anderen ist es bereits Routine geworden. Vom Rookie bis zum alteingesessenen Triathleten: Beim Triamt treffen sich bereits seit 25 Jahren die Athleten aus allen Leistungsbereichen und trainieren gemeinsam ihren individuellen Zielen entgegen. Philipp Avenell

Beim Schiessen wurde den Schützen volle Konzentration abverlangt. (Bild zvg) Arthur Urech, die begehrte Auszeichnung auf 50 Meter schiessend in seinem letzten Amtsjahr auch erreichte. Es darf gehofft werden, dass er beim Zürcher Kantonalschützenfest mit seiner Truppe an seinen Erfolg anknüpfen kann. Michael Spahr

6. Zemp Pius, 68 Punkte; 7. Buchmann Roland, 68 Punkte; 8. Landis Martin, 67 Punkte; 9. Bachmann Marius, 67 Punkte; 10. Leuthold Urs, 67 Punkte. Die ersten 10 Schützen 25/50 Meter: 1. Odermatt Viktor, 179 Punkte; 2. Rogenmoser Josef, 178 Punkte; 3. Broekmeijer Arnold, 178 Punkte; 4. Binder Thomas, 178 Punkte; 5. Zwicky Marc, 177 Punkte; 6. Leuthold Urs, 176 Punkte; 7. Watter Nick, 176 Punkte; 8. Urech Arthur,

Die ersten 10 Schützen 300 Meter: 1. Maerten Rolf,

175 Punkte; 9. Bolliger Susanna, 175 Punkte;

71 Punkte; 2. Frei Dominic, 70 Punkte;

10. Pagano Sebastiano, 175 Punkte,

3. Zwicky Paul, 69 Punkte; 4. Giray Pamela, 69 Punkte; 5. Schneiter Bruno, 68 Punkte;

Vollständige Rangliste auf www.bsva.ch.

Ein Zeitrennen auf der Aare

Erfolgreiche Ottenbacher Pontoniere Am vergangenen Wochenende waren die Ottenbacher Pontoniere in Aarwangen zu Gast. Die Hälfte der Fahrer durfte eine Kranzauszeichnung entgegennehmen. Nach nur wenigen Tagen Verschnaufpause startete die Sektion Ottenbach in Aarwangen mit zwanzig Fahrpaaren und einem Doppelstarter. Obwohl das Wasser der Aare eine etwas ungewohnte Fliessgeschwindigkeit aufweist, kehrte knapp die Hälfte der gestarteten Ottenbacher mit einer Kranzauszeichnung nach Hause zurück.

Diesmal zählte die Zeit Nachdem beim letzten Wettkampf in Mellingen vor allem der Stil, die Technik und die Teamleistung gezählt hatten, war es in Aarwangen die Zeit. Wie gewohnt, mussten die Wettkampfelemente ohne Punkteverlust gefahren werden. In Aarwangen klappte dies bei vielen Fahrerpaarungen sehr gut, somit wurde die Zeit mehr gewichtet als sonst. Beim Studieren des Wettkampfgeländes war die Verwirrung gross, als kein richtiger Weg zum Fluss hinunter zu führen schien. Nach dem Ankommen blieb dann auch nur wenig Zeit, um alles genau anzuschauen. Einige

wären wohl zu spät zur Übungserklärung gekommen, hätten sie den Weg zurück zum Start des Wettkampfs nicht als Einlaufstrecke benutzt. Trotz der Vorbereitung verlief die Fahrt oft etwas abweichend vom Besprochenen. Mit der Erfahrung, welche die Pontoniere mit jedem Training sammeln, konnten aber einige alle Elemente fehlerfrei fahren. Mehrere verbrachten den ganzen Tag in Aarwangen, um auch Timo und Nora Schriber sowie Noa Schraner zu unterstützen. Noa fuhr in Aarwangen das erste Mal einen Wettkampf. Mit dem erfahrenen Vorderfahrer Timo Schriber konnte er eine starke Leistung zeigen und wurde mit einer Kranzauszeichnung belohnt.

Der nächste Wettkampf ruft Bereits in gut zwei Wochen findet das Eidgenössische Pontonierwettfahren im nahe gelegenen Bremgarten statt. Der Verein freut sich, das eine oder andere bekannte Gesicht in Bremgarten oder am Sonntagabend beim Dorfempfang in Ottenbach begrüssen zu dürfen. (al) Kranzrangliste: Kat 1: DS, oa Schraner / Timo Schriber 103.3, Kat 2: 4. Gian Vögele / Simon Flori 215.5, Kat. 3: 9. Cedric Berli / Cornel Humbel 216.4, Kat. F: 5. Anita Leutert / Nicole Betschart 213.7, 6. Anita Stanger / Corinne Leutert 213.6, 10. Raphaela Humbel / Jasmin Räber 212.9, 12. Michèle Leutert / Irene Leutert 212.4, Kat. D: 14. Beat Vögele / Kurt Hegetschweiler 215.9, Kat. C.: 6. Martin Guthauser / Christian Schnopp, 217.9, 20. Michael Guthauser /

In Aarwangen erfolgreich: Ottenbacher Pontoniere. (Bild zvg.)

Christian Grütter 217.1.


FC Affoltern a. A. Erster Heimsieg nach 253 Tagen?

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2. Liga, Gruppe 1 (13. Juni)

Fussballclub Affoltern a. A.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

FC Adliswil 1 FC Lachen/Altendorf 1 FC Red Star ZH 2 FC Stäfa 1 FC Regensdorf 1 FC Horgen 1 FC Wädenswil 1 FC Urdorf 1 FC Seefeld ZH 1 FC Männedorf 1 FC Schlieren 1 FC Srbija ZH 1 FC Affoltern a. A. 1 FC Küsnacht 1

Spiele Pkt. 25 56 25 42 25 41 25 36 25 36 25 36 25 34 25 34 25 33 25 33 25 32 25 30 25 21 25 19

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Schlieren Sonntag, 17. Juni 2018, 14.00 Uhr Ort: Im Moos

Die kommenden Heimspiele Freitag, 15. Juni 2018 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – FC Wädenswil

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Zum letzten Heimspiel will sich der FCA nochmals von seiner besten Seite zeigen.

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Am vorletzten Spieltag wurde die Furcht vor dem Abstieg bitterböse Realität. Nach der verdienten Niederlage gegen den FC Red Star müssen die Säuliämtler den Gang in die dritte Liga antreten. Nun gilt es das letzte Heimspiel in der 2. Liga regional gegen den FC Schlieren mit Würde abzuschliessen. Vieles hatte sich der FC Affoltern a/A beim vorletzten Spiel gegen den FC Red Star vorgenommen, um doch noch die Chancen für den Ligaerhalt aufrechtzuerhalten. Die Vorsätze wurden jedoch durch die starke Leistung vom FC Red Star früh im Keim erstickt. Ohnehin hätte ein Sieg nichts genützt, weil der FC Srbija den Ligaerhalt aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen FC Wädenswil zwei Runden vor Schluss eingetütet hatte. Schon letzte Saison hat der FC Affoltern a/A die Saison knapp über den Abstiegsrängen abgeschlossen. Alle Beteiligten waren sich dessen bewusst, dass die aktuelle Saison ebenfalls eine grosse Herausforderung sein wird, da gewichtige Abgänge in der

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Sommer- sowie Winterpause zu verzeichnen waren. Erschwerend kam noch hinzu, dass eine noch nie dagewesene Verletzungswelle über den FC Affoltern a/A geprasselt ist, die ihresgleichen sucht. Selten konnten sie mit einer gefestigten Elf auflaufen, wo die Automatismen eingespielt waren, sodass man auf dem Geleisteten aufbauen konnte. Nicht minder haben ebenfalls anderweitige Abwesenheiten einen wesentlichen Beitrag dazu beigetragen, dass ein Trainingsbetrieb mit zahlreichen Spielern nicht stattfinden konnte. Eine ausführliche Analyse der Ursachen, die zu diesem Saisonergebnis geführt haben, spielt eine zentrale Rolle in der kommenden Sommerpause, um die nötigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Ein direkter Wiederaufstieg, wie es schon in der Saison 2014/2015 geschah, wird sich als grosse Herausforderung erweisen, da die 1. Mannschaft einen grossen Umbruch in der letzten Spielzeit verkraften musste. Viele junge Spieler sind nachgerückt, welche die entstandenen Lücken

bezüglich der fussballerischen Qualität noch nicht vollständig kompensieren konnten. Nichtsdestotrotz, diese jungen Spieler bedeuten die Zukunft für den FC Affoltern a/A, die für frischen Wind in der neuen Saison sorgen müssen. Sie werden genügend Spielzeit sammeln können, um sich in der dritten Liga zu bewähren und als Leistungsträger heranwachsen zu können – dieses Potenzial ist definitiv vorhanden. Ach ja, Fussball wird auf dem Moos am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr gegen den FC Schlieren auch noch gespielt. Vielleicht wächst der FC Affoltern a/A über sich hinaus, um mit einem Heimsieg nach 253 Tagen einen versöhnlichen Saisonabschluss zu realisieren, damit beim anschliessenden 200er-Lotto doch noch gefeiert und nebenbei die Schweizer Nati beim WMSpiel gegen Brasilien angefeuert werden kann!

Samstag, 16. Juni 2018 10.00 Uhr FCA De – FC Schlieren c 10.00 Uhr FCA Eb – FC Wollishofen c 10.00 Uhr FCA Ec – FC Langnau a/A c 13.00 Uhr FCA Ca – SC YF Juventus a 14.00 Uhr FCA Juniorinnen C – FC Horgen Sonntag, 17. Juni 2018 11.00 Uhr FCA 3 – FC Adliswil 2 13.00 Uhr FCA Frauen – FC Winterthur 1 17.00 Uhr FCA A+ – FC Oberrieden

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Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 15. Juni 2018

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«Ich habe mich schon in der Pfadi für die Schwächeren eingesetzt» Menschen im Säuliamt: Hans Peter Häring war Kantonsrat und Leiter einer Drogenreha

Kyle Jay, 6. Juni.

Damijan, 6. Juni. (Bilder Irene Magnin)

volg-rezept

Forellen-Sandwich

Zutaten für 4 Personen 4 ½

Forellenfilets, frisch Lauchstange, in feine Streifen geschnitten ½ Zucchetti, in feine Streifen geschnitten ½ Peperoni, rot, klein gewürfelt ½ Zwiebel, gehackt 250 g Frischkäse 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer

Zubereitung Forellenfilets mit Küchenpapier trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüse, Frischkäse und Schnittlauch gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zwei Filets mit der Gemüse-Frischkäsemasse bestreichen, mit den restlichen zwei Filets bedecken, in den Fischgriller klemmen und beidseitig grillieren. Zum Servieren halbieren. Zubereitungszeit: 45 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Zuerst absolvierte Hans Peter Häring ein Jus-Studium und arbeitete in der Rechtsabteilung einer Bank. Danach war er als Leiter und Hausvater in einer Institution für Drogensüchtige tätig. Zudem politisierte er während zehn Jahren für die EDU im Kantonsrat. Heute nimmt er es ruhiger. ................................................... mit hans-peter häring sprach marianne voss Schon sein Vater sei politisch aktiv gewesen, berichtet Hans-Peter Häring bei einer Tasse Kaffee in seinem Wohnzimmer. Dadurch habe er bereits als Kind und Jugendlicher so einiges vom Parteileben mitbekommen. Seit 1978 ist er mit seiner Familie – die Söhne sind inzwischen erwachsen – in Wettswil zuhause. «Als wir hierher kamen, war für uns eigentlich klar, dass wir nach fünf Jahren bestimmt ins Baselbiet zurückkehren», erklärt seine Frau Lisa Häring lachend. «Aber wir sind immer noch hier im Säuliamt.» Hans Peter Häring ist in Frenkendorf bei Basel aufgewachsen und hat nach der Schule Jus studiert. Bereits Ende des Studiums lernte er seine Frau kennen. «Das war am Cherusball, dem Abschluss der Fasnacht», erinnert sie sich genau. «Da kam ein maskierter Mann auf mich zu und wollte mit mir tanzen. Zuerst war ich etwas skeptisch, doch schnell merkte ich, dass sich hinter der Maske ein kultivierter Mensch verbirgt.» Nach seinem Studienabschluss, einem Praktikum und dem Militärdienst heirateten die beiden. Seine Stelle in der Rechtsabteilung bei der Bank Leu brachte einen Umzug in die Region Zürich mit sich. Die Familie kam also nach Wettswil.

Mit Menschen zu tun Nach vielen Jahren Arbeit bei der Bank entschied sich Hans Peter Häring für einen beruflichen Wechsel. «Ganz ursprünglich wollte ich eigentlich Lehrer werden», verrät er. «Ich habe mich schon in der Pfadi für die Schwächeren eingesetzt, sie gefördert und

Suizidbeihilfe und gegen die Verharmlosung der Genderfrage». Heute nimmt es Hans Peter Häring etwas ruhiger. «Aber langweilig wird es uns nie», betont er schmunzelnd und zählt die vielen Aktivitäten auf wie die Kontakte zu den fünf Enkeln, die Betreuung einer betagten Frau in der Nachbarschaft oder das Tennisspielen. «Das ist ganz wichtig, das hält mich wach und flexibel.» Er sei im Tennisklub Wettswil in der Mannschaft 65+. «Wir haben im Interclub recht erfolgreich gespielt», ergänzt er mit Stolz. Im Tessin haben Härings noch ein Rustico, weit abgeHans Peter Häring geniesst den Ruhestand und es ist ihm nie langweilig. (Bild Marianne Voss) legen und nur zu unterstützt.» Er bewarb sich daher als haben und beruflich gut und stabil Fuss erreichbar. «Hier sind wir am Überlegen, wie es damit weitergehen Berufsschullehrer. Es kam aber an- positioniert sind. soll.» Doch das wunderschöne Haus in ders. In Uessikon bei Maur am Greifensee wurde für eine christliche InstiSüdfrankreich, das geniessen sie sehr. «Übrigens, dieses Haus nördlich von tution für Drogenabhängige ein Leiter Menschen, nicht Parteileute gesucht. «Das war mein Platz.» Er bil- Nun aber zur Politik. Von 2007 bis Nîmes vermieten wir auch an Leute, dete sich weiter und arbeitete bis zur 2017 war Hans Peter Häring EDU-Kan- die Ruhe und die Natur schätzen». Pensionierung dort als Gesamtleiter tonsrat. «Ich war schon länger in der oder quasi als Hausvater. «Wir waren EDU aktiv und auch im Verfassungsrat ein Team und hatten rund 12 Klienten tätig. Speziell war, dass ich dann als Am Schluss die Vergebung in der Reha bei uns. Nebst den Thera- Kantonsrat für den Bezirk Uster kandi- Ein Gespräch mit Hans Peter Häring pien waren sie auch im Garten oder dierte. Ich hatte dort ein grosses Bezie- wäre nicht vollständig, ohne seine hungsnetz aufgebaut.» Er sei daher nie Glaubenseinstellung zu erwähnen. handwerklich aktiv.» Für Hans Peter Häring war das die ganz als Säuliämtler-Kantonsrat wahr- «Im Konfirmandenunterricht hatte schönste Zeit seines beruflichen Le- genommen worden. Auch diese Jahre Pfarrer Hansjürg Stückelberger die bens. Er schwärmt: «Jeder Tag war an- der politischen Tätigkeit hat er in gu- Basis für meinen Glauben gelegt», ders, es war immer spannend und her- ter Erinnerung. «Ich kam mit allen zu- erklärt er. Und um seine Einstellung ausfordernd. Und ich hatte mit Men- recht. Die Kantonsräte waren für mich zusammenzufassen, wolle er hier gerschen zu tun.» Die wichtigsten Frage- nicht Parteileute, sondern einfach ne den Schluss seiner Verabschiedung stellungen für ihn waren: «Was steckt Menschen.» Wofür setzte er sich bei- im Kantonsrat wiedergeben: «Letztlich für ein Potential in diesem Menschen? spielsweise ein? «Für soziale Anliegen werden am Lebensende nicht die FraWie können wir diese als hoffnungs- wie den Erhalt der Kleinkinder-Betreu- gen nach dem wirtschaftlichen oder los Beurteilten aus ihrem Loch heraus- ungsbeiträge. Doch da kamen wir politischen Erfolg massgebend sein, holen?» Und er erzählt einige sehr be- nicht durch. Erfolg hatten wir bei der sondern die Frage: «Hast du das AngeWichtig bot von Jesus Christus zur Vergebung eindruckende Beispiele von Men- Alimentenbevorschussung. schen, die heute ihr Leben im Griff waren mir auch der Kampf gegen die angenommen oder nicht?»

wetter

Gute Helmtragquote, Aufholbedarf bei zusätzlichen Protektoren Immer mehr Menschen in der Schweiz fahren Mountainbike. Auch die Zahl der Unfälle steigt. Erstmals hat die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) nun erhoben, mit welcher Ausrüstung Mountainbiker unterwegs sind.

bauernregel «Ist zu Sankt Veit der Himmel klar, dann gibts gewiss ein gutes Jahr.»

In der Schweiz gibt es jedes Jahr fast 9000 Verletzte beim Mountainbiken – und durchschnittlich zwei Personen verlieren bei Unfällen ihr Leben. Die Tendenz ist steigend, weil das Mountainbiken immer beliebter wird. Bei Verletzungen sind am häufigsten die Schultern, Arme und Hände, der Rumpfbereich sowie die Beine betroffen. Die bfu veröffentlicht nun erstmals eine Studie dazu, wie Mountainbiker ihren Körper schützen. An 40 beliebten Schweizer Mountainbike-Pisten und -Routen wurde der Gebrauch

der persönlichen Schutzausrüstung von gut 1400 Personen erhoben. 93 Prozent der beobachteten und befragten Mountainbiker schützen sich mit einem Helm. Bei Pistenfahrern liegen dabei Integralhelme und Velohelme gleichauf. Auf Biketouren überwiegt hingegen der klassische Velohelm. Die Helmtragquote der Mountainbiker liegt somit deutlich über jener der Velofahrer im Strassenverkehr, die bei nur 46 Prozent liegt.

Schultern und Ellbogen ungeschützt Nebst dem Helm trägt die Mehrheit der Mountainbiker auf Routen und Pisten auch eine Schutz- oder Sportbrille sowie Velo- oder Langfingerhandschuhe. Pistenbiker, die grössere Risiken eingehen, sollten neben dem Kopf weitere Körperteile schützen. Eine Mehrheit trägt Protektoren für

die Knie und den Rücken. In der Minderheit sind Biker mit Protektoren für die Ellbogen, die Schultern und die Brust. Am seltensten getragen werden Nacken- und Schienbeinprotektoren. Die Risikominimierung beginnt mit einer realistischen Selbsteinschätzung, einem technisch einwandfreien Bike und der Schutzausrüstung. Mountainbike-Experte Christoph Müller rät: «Auf Routen sollte man sich mit einem Helm, einer Sportbrille und Langfingerhandschuhen schützen. Auf Pisten und in Bikeparks empfehlen wir zusätzliche Protektoren, beispielsweise für Rücken, Ellbogen und Knie.» Bloss eine Randerscheinung scheint auf Mountainbike-Strecken das Musikhören zu sein. Nur jede und jeder Vierzigste war bei den Erhebungen mit Kopfhörern unterwegs. Ähnlich gering war der Anteil der Mountainbiker mit Helmkamera. (pd.)


Dunschtigclub Mettmenstetten präsentiert:

Openair-Kino EINTRITT GRATIS Sa 23.6.2018 · Sportplatz Wygarten

Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit. Festwirtschaft ab 19h

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