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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 46 I 169. Jahrgang I Freitag, 12. Juni 2015

Geld für Hilfswerke

Aus Lift gerettet

Kein Übergangsausgleich nötig: Affoltern kann Unterstützung leisten. > Seite 3

Das Unwetter von Sonntagnacht hat insbesondere Obfelden mit voller Wucht getroffen. > Seite 7

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Wahlchancen

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Nationalratswahlen aus Ämtler Sicht: Mandate für Martin Haab und Hans-Ulrich Bigler? > Seite 11

Nahe beim General Serie «Alte Geschichten»: Jakob Huber, die rechte Hand von General Guisan. > Seite 12

Der «Albispark» in Affoltern nimmt eine weitere Hürde Auch das Verwaltungsgericht weist den Rekurs eines Anwohners ab Auch für das Verwaltungsgericht werden beim Projekt «Albispark» in Affoltern keine planungsrechtlichen Festlegungen verletzt. Wie zuvor das Baurekursgericht weist es den Rekurs eines Anwohners ab. Ob dieser nun ans Bundesgericht gelangt, ist noch offen. ................................................... von werner schneiter Das Projekt für einen Fachmarkt am Autobahnanschluss in Affoltern, das unter dem Titel «Albispark» segelt, existiert schon seit einigen Jahren. Es konkretisierte sich vor zwei Jahren, als der Gemeinderat Affoltern die Baubewilligung erteilte – für einen Fachmarkt auf einem 38 000 Quadratmeter grossen Areal im Industriegebiet, der eine Verkaufsfläche von rund 21 000 Quadratmeter sowie insgesamt 317 Autoabstellplätze aufweist, 117 davon im Freien. Die geplante Zufahrt erfolgt über die Moosbachstrasse, die bereits verlegt und mit einem Kreisel versehen wurde. – Gegen die Baubewilligung erhob ein Anwohner Rekurs. Er

Vorausblickende Personalplanung Gut zweieinhalb Jahre dauert es noch, bis in Bonstetten Gemeindeschreiber Primus Kaiser in Pension geht. Die Gemeinde will die Nachfolgeplanung frühzeitig angehen. So hat die Gemeindeversammlung beschlossen, bereits jetzt einen neuen Schreiber zu suchen. Dieser soll schon bald übernehmen, Kaiser würde frei für andere Aufgaben. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

verlangte eine Anpassung bzw. Verschiebung des Projekts – um zu verhindern, dass das «Albispark»-Gebäude auf der von der Gemeindeversammlung festgelegten Verbindungsstrasse entlang der Gemeindegrenze zwischen Autobahnkreisel und Zwillikerstrasse zu stehen kommt, also im Bereich der sogenannten Nordumfahrung von Affoltern. Der Rekurrent befürchtet, dass deswegen die vom Gemeinderat favorisierte Spange nicht mehr vollständig realisiert werden könnte und das noch erstellbare Teilstück nur noch die Funktion eines Albispark-Zubringers hätte. Eine Verbindung zwischen Jumbokreisel und der Moosbachstrasse könne so nicht mehr realisiert werden. Die Gemeindeversammlung vom 30. Januar 2012 habe – in Abweichung von der bestehenden Verkehrsplanung des Gemeinderates – eine neue Verbindungsstrasse zwischen A4 und Zwillikerstrasse beschlossen. Diese neue kommunale Planung würde durch die Realisierung des Albisparks beeinträchtigt, hielt der Rekurrent fest. Wie zuvor das Baurekursgericht stellt das Verwaltungsgericht fest: In

Sachen Verkehrsrichtplan, der Teilrichtplan Bestandteil der kommunalen Planung sei, handle es sich beim Gemeindeversammlungsbeschluss nicht um eine planungsrechtliche Festlegung, die durch ein Bauvorhaben negativ beeinflusst werden könne. Richtpläne seien nur behördenverbindlich. Die von der Gemeindeversammlung beschlossenen Änderungen der Strassenführung seien ein kommunales Anliegen und noch nicht rechtskräftig festgesetzt, weil sie überkommunale Festlegungen betreffen. Deren Änderungen fallen nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde.

Kein Augenschein nötig Der vom Rekurrenten erhobene Vorwurf, wonach das Baurekursgericht das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt habe, lässt das Verwaltungsgericht ebenso nicht gelten. Ebenso wenig sei zu beanstanden, dass das Baurekursgericht auf einen Augenschein vor Ort verzichtet habe. Die vom Rekurrenten gerügte mangelnde strassenmässige Erschliessung des Fachmarkts sei nicht Gegenstand

des vorhergehenden Rekursverfahrens gewesen. Die Erhebung neuer Bauhinderungsgründe im Beschwerdeverfahren sei nach gefestigter Praxis des Verwaltungsgericht zudem nicht zulässig. Vorliegend sei der neue Einwand gegen die mangelnde Erschliessung erstmals im Beschwerdeverfahren erhoben worden, deshalb verspätet und folglich nicht zulässig. Auch die dem Rekurrenten auferlegte Gerichtsgebühr von 6000 Franken und eine Parteienentschädigung von 2000 Franken an die Bauherrschaft hält das Verwaltungsgericht für angemessen. Der Rekurrent lässt noch offen, ob er die Angelegenheit ans Bundesgericht weiterziehen will.

Teure Verzögerung Damit ist das Projekt weiterhin blockiert. Die Wartezeit kostet die Bauherrschaft – Leuthard Immobilien AG und Genossenschaft Migros Zürich – nach eigenen Angaben jährlich zwischen 500 000 Franken und einer Million. Blockiert ist ausserdem eine Projektänderung für mehr Lagerflächen für den «Albispark».

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«Balkonien» Ferienland Säuliamt: Attraktive Ferientipps für die nähere Umgebung. > Seite 13

Weniger Arbeitslose auch im Bezirk Affoltern Im Mai ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern im Vergleich zum Vormonat um 0,1 auf 2,5 Prozentpunkte gesunken. Auch auf kantonaler Ebene setzt sich die saisonal bedingte Reduktion der Arbeitslosigkeit fort. Saisonal bereinigt, stagniere die Arbeitslosigkeit. Insgesamt zeige sich auf dem Zürcher Arbeitsmarkt wenig Bewegung, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in ihrem monatlich erscheinenden Bulletin. Ende Mai waren im Kanton Zürich 26 815 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren arbeitslos gemeldet, 839 Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ist von 3,5 auf 3,4 Prozentpunkte gesunken. Parallel dazu auch im Säuliamt, eine der tiefsten im Kanton Zürich. Im Regionenvergleich schneidet der Bezirk Andelfingen wie immer am besten ab. Dort beträgt die Arbeitslosenquote gerade mal 1,7 Prozent. Es folgten die Bezirke Meilen (2,4 Prozent), Affoltern (2,5 Prozent) und Pfäffikon (2,7 Prozent). Mit Abstand am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist der Bezirk Dietikon (5 Prozent). Die Stadt Zürich verzeichnet 3,8 Prozent. (-ter.)

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FC Wettswil-Bonstetten in Rücklage Im Aufstiegshinspiel wurde der FCWB (1. Liga) zuhause von Cham regelrecht überfahren. Gegen 1200 Zuschauer säumten das «Moos» und sahen, wie das Heimteam furios mit Gjergjis 1:0 (3. Minute) startete. Auch den raschen Ausgleich steckten die Ämtler weg und legten abermals vor. Die Zuger

wurden nun immer stärker, ihre Tormaschinerie kam in Bewegung. Noch vor der Pause drehten sie das Spiel und zogen auf 4:2 davon. WBs Genick war gebrochen. In Hälfte zwei erhöhte Cham gar auf 5:2. «Unsere Fehler wurden knallhart bestraft», stellte WB-Trainer

Dosch kurz und bündig fest. Sein gesperrter Topskorer Acosta meinte kämpferisch: «Solange wir noch aufsteigen können, glauben wir daran.» Das Rückspiel ist am kommenden Samstag in Cham. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 27

Keinen Brand verursacht Der Beschuldigte im Brandfall einer Scheune in Schonau wurde freigesprochen. In der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2014 fing eine Scheune im Rifferswiler Weiler Schonau Feuer und brannte vollständig nieder. Die Staatsanwaltschaft erhob nach ihren Untersuchungen Anklage wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst. Das Bezirksgericht Affoltern beurteilte den Fall am vergangenen Dienstag und sprach den Beschuldigten in allen Anklagepunkten frei. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 9

500 24 Da war die WB-Welt noch in Ordnung: Kalyon (Nr. 4) verwertet eine Flanke Gjergjis zum 2:1. (Bild Kaspar Köchli)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Bestattungen

Politische Gemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde An der Gemeindeversammlung vom 9. Juni 2015 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde

Abfallsammelstelle Mittwoch, 17. Juni 2015, geschlossen Die Sammelstelle bleibt infolge eines internen Anlasses am Mittwoch, 17. Juni 2015, ausnahmsweise geschlossen. Ab Samstag, 20. Juni 2015, bedienen wir Sie wieder zu den untenstehenden Öffnungszeiten. Besten Dank für Ihr Verständnis. Öffnungszeiten Sammelstelle Montag, Mittwoch, Samstag,

09.00 bis 11.30 Uhr 16.00 bis 19.00 Uhr 09.00 bis 12.00 Uhr

Gemeindeverwaltung Hedingen

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom Freitag, 5. Juni 2015, 20.00 Uhr Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2014 2. Rechnungsführung Politische Gemeinde Kappel am Albis – Umklassierung «Debitor PS» (Wärmeverbund Tömlimatten GmbH) in Beteiligung 3. Anschluss des Hauses zur Mühle und des Gemeindesaals an den Wärmeverbund der Heizverbund Kloster Kappel GmbH – Genehmigung der Bauabrechnung (Anteil politische Gemeinde Kappel am Albis) Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Rekurs in Stimmrechtssachen innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts Krüsel, Hans-Joachim, deutscher Staatsangehöriger; Genehmigung 2. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Almeida Paiva, Filipe, portugiesischer Staatsangehöriger; Genehmigung 3. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Almeida Paiva Lucas, portugiesischer Staatsangehöriger; Genehmigung 4. Genehmigung Jahresrechnung 2014 der politischen Gemeinde Knonau Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2014 2. Kenntnisnahme vom Jahresbericht 2014 der Kirchenpflege und Aussprache über das kirchliche Leben Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte).

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni 2015 1. Genehmigung Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Kirchgemeindeordnung 3. Genehmigung Entschädigungsverordnung Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind als Rekurs innert der nämlichen Frist, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 16. Juni 2015, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 9. Juni 2015 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Knonau Reformierte Kirchenpflege

Sa, 13. Juni 2015, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Kühni Rolf, Sonnenrain 5, 8135 Langnau am Albis Bauvorhaben: Einbau Fenstertüre mit Sprossen in Südostfassade anstelle Fenster, Abbruch Kamin, Sprecherhüser 1, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 946, GV-Nr. 106, Zone K2 A

Rosa Maerten geb. Graf geb. 7. Juli 1929, Witwe des Peter Maerten, von Zürich ZH und Tramelan BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Melchior-HirzelWeg 42. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 7. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Weber geb. Stähli, Lilly Elisabeth geb. 7. Dezember 1924, von Menziken AG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Beisetzung findet am Montag, 15. Juni 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen In Affoltern ist am Mittwoch, 3. Juni 2015, gestorben:

Maerten, Heinrich

Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf.

Bauherrschaft: Huber Andreas und Daniel, Bergli 4, 8934 Knonau Bauprojekt: Neubau Lagerhalle für Baugeschäft, Kat-Nr. 4336, Brüggenstrasse (Gewerbezone)

geboren am 13. August 1956, von Zürich und Tramelan BE, ledig, wohnhaft gewesen in Hedingen, Alte Affolternstrasse 29.

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Obfelden

Die Urnenbeisetzung fand am 11. Juni 2015 im engsten Familienkreis statt.

Gesuchsteller: Post Immobilien Management und Service, Viktoriastr. 72, 3030 Bern Baurechtliches Vorhaben: Erstellen Werbepylon auf Kat.-Nr. 3803 an der Dorfstrasse 30, Zone K3

Mettmenstetten, 12. Juni 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Inspirierende Laufbahn-Beratung

Raumpflege Haushalt und Bügeln

Standortbestimmungen – Kompetenzklärungen – Job-Perspektiven – Selbstmarketing/Bewerbungs-Support Guido Kaser: Büro für Entwicklungsfragen, lic. oec., Coach ZiS 8910 Affoltern am Albis – www.guidokaser.ch

In Zürich ist am Mittwoch, 3. Juni 2015, gestorben:

Wehrli, Hugo Kurt

Abdankung in Hedingen am Mittwoch, 17. Juni 2015, 14.00 Uhr.

Auf der Erspachstrasse wird auf den bestehenden Parkfeldern sowie bei der Friedhofstrasse, auf beiden Parkplätzen beim Friedhof, die maximale Parkzeit verkürzt. Neu ist das Parkieren von Montag bis Freitag, 8.00 bis 19.00 Uhr, während höchstens 3 Stunden gestattet. Zwecks Kontrolle der Parkzeit ist die Parkscheibe zu bedienen. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Hedingen

geboren am 20. Dezember 1956, von Küttigen AG, verheiratet mit Wehrli-Arnold, Evelyne, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrstr. 19.

Parkzeitbeschränkung

Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf.

erledige ich gerne für Sie. Erina Blank, Telefon 079 773 68 26

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Am 4. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mettmenstetten

Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz).

Affoltern am Albis Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Kappel am Albis Am 6. Juni 2015 ist in Affoltern am Albis verstorben

Bär, Rudolf geb. 8. April 1932, von Kappel am Albis, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Albisstrasse 4.

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Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 18. Juni 2015, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Juni 2015

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Neue Büroräume für Gemeindeverwaltung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Gemeindeversammlung hat im Dezember 2013 beschlossen, die Mitgliedschaft beim Zweckverband Sozialdienst zu kündigen und ab 2016 mindestens die wirtschaftliche Hilfe und das Asylwesen selber zu erledigen. Durch die Integration des Sozialdienstes in die Gemeindeverwaltung mussten verschiedene Räumlichkeiten den neuen Verhältnissen angepasst werden. So wurden im Kasino-Kopfbau zwei Sitzungszimmer zu Büroräumen und im Gemeindezentrum Einzelarbeitsplätze zu Mehrplatzbüros umgenutzt. Durch den Austritt der Gemeinde Bonstetten aus dem Polizeikreis, wurde der Sollbestand der Kommunalpolizei um 2 Polizisten auf 10 reduziert. Dadurch können auch die Büroräumlichkeiten der Kommunalpolizei neu aufgeteilt werden. Ab Mitte Juli 2015 ist die Immobilienabteilung im 1. Stock des Gemeindezentrums zu finden. Der gesamte 2. Stock ist für die Sozialabteilung vorgesehen. Die Tiefbauabteilung und die Hochbauabteilung zügeln per 1. August an die Obere Bahnhofstrasse 7 (Kopfbau). Die Hochbauabteilung zieht in den 1. Stock, die Tiefbauabteilung in das 2. Obergeschoss. Trauzimmer, Galerie, Märtkafi und der Schalter der Kommunalpolizei bleiben unverändert. Durch die verdichtete Nutzung der bestehenden Infrastruktur entstehen keine zusätzlichen Mietkosten.

Hilfswerke werden unterstützt Im Dezember 2013 stimmte die Gemeindeversammlung der Initiative «Affoltern handelt solidarisch» zu. Die Initiative verlangte, dass die Gemeinde Affoltern am Albis mit einer Gesamtsumme von 165 000 Franken (=

10% von 1.65 Millionen aus dem «Glencore-Effekt») die fünf Hilfsorganisationen Caritas, Heks, Helvetas, Terre des Hommes und Unicef unterstützt. Die Initiative war mit einer Klausel versehen, wonach die Beträge an die Hilfswerke nur dann ausbezahlt werden, wenn Affoltern am Albis im Jahr 2013 mindestens 1.65 Millionen vom nichtverwendeten Übergangsausgleich behalten kann. Der Gemeinderat hatte gegen die Verfügung des kantonalen Gemeindeamtes in Bezug auf den Übergangsausgleich 2012 verschiedene Rechtsmittel ergriffen. Aufgrund dessen musste vor der Weiterbearbeitung der Initiative die Rechtskraft der entsprechenden Entscheide abgewartet werden. Das Verwaltungsgericht hat nun mit Urteil vom 18. Februar 2015 entschieden, dass ein nicht benötigter Übergangsausgleich immer zurückbezahlt wer-

Kernbereiche der Sozialabteilung Die Sozialabteilung besteht ab 1. Januar 2016 aus folgenden Kernbereichen: – Sozialdienst – Arbeitsintegration – Asylwesen – Berufsbeistandschaft (abhängig von der Statutenrevision des Zweckverbandes) – Zusatzleistungen zur AHV/IV (auch zuständig für die Gemeinden Maschwanden, Rifferswil, Obfelden, Ottenbach) – Gesellschaft (Bibliothek, Kinderkrippe, Jugend, Alter, Integration) – Gesundheit und Umwelt

den muss. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig. Dadurch herrscht nun auch beim ebenfalls angefochtenen Entscheid zum Übergangsausgleich 2013 Klarheit. Die Jahresrechnung zeigt, dass Affoltern am Albis im Jahr 2013 keinen Übergangsausgleich benötigt. Dazu führten einmalige Sonderfaktoren wie einerseits der erwähnte «Glencore-Effekt» Das bisherige Sitzungszimmer wartet auf die Büromöbel der Tiefbauabteilung. (Bild zvg.) im Rahmen des Ressourcenausgleichs, andererseits Aeugst am Albis, die Wasserversor- einen freiwilligen Kostenbeitrag zu aber auch der Verkauf der Landparzel- gungs-Genossenschaft Affoltern (WVA) leisten. Auch die WVA übernimmt im le an die Migros im Oberdorf. Auf- und die angeschlossenen Siedler. Zu- Sinne einer ausgewogenen Lösung eigrund dieser Ausgangslage sind die sätzlich wurde ein grosszügiger Staats- nen Kostenanteil. Die Hauszuleitunfünf Hilfswerke mit je 33 000 Franken beitrag des Kantons Zürich an das So- gen mit einer Länge von 80 bzw. 150 lidarwerk ausgerichtet. Metern müssen von den Grundeigenzu unterstützen. Nach bald 60 Jahren Betrieb häu- tümern getragen werden. Die Gemeinfen sich Wasserleitungsbrüche, was zu de Affoltern am Albis beteiligt sich an Neue Wasserleitung hohen Aufwendungen führt. Gemäss den Gesamtkosten von 180 000 FranMit der Güterzusammenlegung im Wasserwirtschaftsgesetz stellen die ken (ohne Hauszuleitungen) mit Jahr 1957 entstanden in den Gebieten Gemeinden die Wasserversorgung in- 40 000 Franken. Hüslimatten und Sennweid, auf dem nerhalb ihres Gemeindegebietes siGemeindegebiet von Affoltern am Al- cher. Die Versorgung mit Trinkwasser bis, zwei neue landwirtschaftliche ist dabei Aufgabe der WVA und die Si- Minigolfanlage Siedlungen. Aufgrund der topografi- cherstellung der Löschwasserversor- Die Minigolfanlage beim Schwimmschen Verhältnisse konnten die beiden gung Aufgabe der Politischen Gemein- band Stigeli liegt auf Land der Politischen Gemeinde. Die Anlage wurde neuen Höfe nicht ans Wasserversor- de. gungsnetz der Gemeinde Affoltern am Mit der derzeit rechtlich gültigen im Baurecht erstellt. Der BaurechtsAlbis, sondern mussten via Müliberg Situation ist die Gemeinde Affoltern vertrag läuft Ende 2015 aus. Er wurde ans Wasserversorgungsnetz der Ge- am Albis verpflichtet, die Löschwasser- nun mit neuen Konditionen um 15 meinde Aeugst am Albis angeschlos- versorgung dieser zwei Liegenschaften Jahre verlängert. Somit ist der Fortbesen werden. Die Erstellung dieser An- sicherzustellen. Aufgrund der beste- stand der beliebten Minigolfanlage geschlussleitung finanzierten die beiden henden Historie dieser Leitung ist die sichert. Gemeinden Affoltern am Albis und Gemeinde Aeugst am Albis bereit, (tro)

Knonau hat drei neue Gemeindebürger Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Gemeindeversammlung nahm Einbürgerungen und die Jahresrechnung einstimmig an Die Knonauer Gemeindeversammlung erteilte einem deutschen und zwei portugiesischen Staatsangehörigen das Gemeindebürgerrecht. Zudem stimmten die 29 anwesenden Stimmbürger der Jahresrechnung einstimmig zu. ................................................... von salomon schneider Gemeindepräsident Walter von Siebenthal begrüsste die anwesenden

Stimmberechtigten und stellte einzeln die drei Bewerber für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts vor: «Sie sind sowohl sprachlich als auch gesellschaftlich bestens integriert und wohnen seit Jahren in Knonau.» Allen dreien wurde einstimmig das Gemeindebürgerrecht erteilt.

Ertragsüberschuss von 1,1 Mio. Fr. Die Genehmigung der Jahresrechnung wurde von Finanzvorsteher Rico Roth vorgestellt: «Erstmals darf ich die Rechnung der Einheitsgemeinde vor-

stellen. Wir können erfreulicherweise einen Ertragsüberschuss von über 1,1 Millionen aufweisen.»

Grundstückgewinnsteuer macht den grössten Unterschied Wie in allen Gemeinden wirke sich der Buchgewinn des Spitals positiv auf die Rechnung aus. Gerade die Grundstückgewinnsteuer sei schwierig festzulegen. «Wir haben bei diesem Budgetposten eine halbe Million mehr eingenommen als budgetiert», erläuterte Rico Roth. Auch dank diesem po-

sitiven Abschluss verfüge die Gemeinde über eine gesunde Eigenkapitalbasis. «Ohne Grundstückgewinnsteuer und Buchungsgewinne wäre die Rechnung jedoch genau ausgeglichen gewesen», gab Rico Roth zu bedenken. Die Gemeindeversammlung nahm auch die Rechnung einstimmig an. Auch die Kirchgemeindeversammlung stimmte der Jahresrechnung einstimmig zu.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 12. Juni, kann Elisabeth Beutler-Scherrer in Obfelden ihren 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen alles Gute. In dieser Rubrik ist dem «Anzeiger» am vergangenen Dienstag ein Fehler unerlaufen: Das Ehepaar Koch aus Obfelden feiert die goldene Hochzeit am 9. Juli, nicht am 9. Juni. (Red.)

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Filipe Almeida Paiva (von links), Lucas Almeida Paiva und Jürgen Krüsel wurde das Gemeindebürgerrecht erteilt. (Bild sals)


Eigentlich war alles selbstverständlich. Dass wir miteinander sprachen, gemeinsam nachdachten, zusammen lachten, weinten, stritten und liebten. Eigentlich war alles selbstverständlich, – nur das Ende nicht.

Vorbei-Sein ist schön und gut. Sich ins Heute hinein-singen braucht Kraft und Mut. Mai 2015, WS

Wolfgang A. Suttner

TO D E S A N Z E I G E

10. September 1938 – 5. Juni 2015

Ein intensives Leben, voller Engagement, ist viel zu schnell zu Ende gegangen. Wir vermissen dich unendlich.

Hugo Kurt Wehrli 20. Dezember 1956 – 3. Juni 2015

Ganz unerwartet ist er an einem Herzversagen verstorben. Seine grosszügige, fröhliche und gesellige Art wird uns allen fehlen. Evelyne Wehrli-Arnold Andreas, Philipp und Bruna Lilly und Gerhard Zahnd-Wehrli Ilse Sanderson-Wehrli Daniel und Oliver Gertrud Arnold Verwandte und Freunde Gemeinsam nehmen wir Abschied am Mittwoch, 17. Juni 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen. Die Urne wird vorgängig im engsten Familienkreis beigesetzt.

Wolfgang ist nach schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir schauen dankbar auf die anregenden gemeinsamen Jahre zurück. Elena Virginia Brentel Patrik und Cornelia Rüdiger mit Flavia und Marco Julia Rüdiger und Eric Fischer mit Myrta und Aron Hannes und Johanna Rüdiger mit Lisa und Nora Seine Geschwister in Regensburg, Deutschland Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Zum Gedenken an Wolfgang möge man das Lighthouse in Zürich berücksichtigen. Wolfgang hat sich dort an seinem Lebensende sehr aufgehoben gefühlt. Spendenkonto: Postkonto 80-1633-5, IBAN: CH40 0900 0000 8000 1633 5, Vermerk: W. Suttner. Traueradresse: E. V. Brentel, Alderstrasse 46, 8008 Zürich

Anstelle von Blumenspenden unterstützen Sie bitte die Schweizer Berghilfe, Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, im Gedenken an Hugo Wehrli. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi (1182–1226)

Traueradresse: Evelyne Wehrli, Gehrstrasse 19, 8908 Hedingen

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von unserem lieben Muetti, Grossmami, Urgrossmami und unserer Schwester

Lilly Elisabeth Weber-Stähli ABSCHIED

7. Dezember 1924 – 7. Juni 2015

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder

Ruedi Bär 8. April 1932 – 6. Juni 2015

Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Ruth und Heidi Bär Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab: Donnerstag, 18. Juni 2015, 13.40 Uhr, Friedhof Kappel am Albis. Anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, Postkonto 80-7664-4. Traueradresse: Heidi Bär, Albisstrasse 4, 8926 Kappel am Albis

Ein Leben geht, die Gedanken bleiben – an eine Zeit der Liebe und Verbundenheit. In Dankbarkeit Ursula und Urs Schwaninger-Weber Kurt und Johanna Weber-Kleiber Nicole und Daniel Merk-Weber mit Noah Fabienne Weber und Marc Lauener Irma Studer-Stähli Edwin und Rösli Stähli-Weyermann Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 15. Juni 2015, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche statt. Wir bitten, der Alzheimer Forschung Schweiz AFS, Postkonto 82-220-7, IBAN CH04 8134 4000 0051 2296 2, zu gedenken. Traueradresse: Ursula Schwaninger-Weber, Hauserstrasse 28, 8451 Kleinandelfingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Juni 2015

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Strategischer Landkauf beim Bahnhof Die Gemeindeversammlung Bonstetten hatte über vier kostspielige Vorlagen zu entscheiden Die Rechnungen der drei Gemeindegüter gaben kaum Anlass zu Diskussionen. Die Sanierung des Gemeindehauses soll der Gemeinderat überarbeiten und an der BudgetVersammlung nochmals bringen. ................................................... von thomas stöckli Nach dem Nein der Bonstetter zum gemeinsamen Feuerwehrgebäude mit Wettswil liegt das dafür vorgesehene Grundstück im Heumoos brach. Nördlich daran angrenzend steht eine weitere Parzelle zum Kauf. «Das ist eine der letzten Landparzellen, auf der wir etwas machen können im Bereich Gewerbe oder Verwaltung», betonte Gemeindepräsident Bruno Steinemann, den 110 anwesenden Stimmbürgern einen Kauf schmackhaft machend. Fast 5600 m² beträgt die Gesamtfläche beider Grundstücke. Darauf liesse sich etwa ein Dienstleistungszentrum Unteramt erstellen, für Sozialdienst, Betreibungsamt, Polizei, Feuerwehr, Spitex und allenfalls weitere Verwaltungsbereiche. Als Alternative wären Arbeitsplätze denkbar oder Alterswohnraum. Wobei für letzteren ein privater Gestaltungsplan nötig würde. Als letzte Alternative böte sich ein Verkauf beider Grundstücke an. Verlieren könne man durch einen Kauf nichts, waren sich verschiedene Votanten einig, da die beiden Grundstücke zusammen deutlich mehr wert sind als einzeln. Aus dem selben Grund sprach sich auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) für den Kauf aus. Schliesslich wird dadurch die laufende Rechnung kaum tangiert: «Die Gemeinde hat die Möglichkeit, praktisch gratis zu Geld zu kommen», verriet Finanzvorstand Frank Rutishauser. So habe er erst jüngst ein Darlehen zu 0,17 % Zins aufgenommen. Mit eindeutigem Mehr hiess die Versammlung den Landkauf für 1,9 Mio. Franken schliesslich gut.

Sanierung Gemeindehaus: Entscheid vertagt In welche Richtung soll sich das Dorf entwickeln? Das wurde weiter rege diskutiert. Nun ging es um die Sanierung des Gemeindehauses für 920 000 Franken. Dessen Dach ist nach 51 Jahren durchlässig, die sowieso schon minime Wärmedämmung erfüllt ihren Zweck kaum noch. Anstelle der Ziegel sollen Fotovoltaik-Panels nicht nur abdichten, sondern auch Strom erzeugen. Weiter weist die Fassade Risse auf und die feuerpolizeilichen Auflagen können schon seit Jahren nicht erfüllt werden. Den Handlungsbedarf wollte denn auch niemand infrage stellen. Veranzeige

Gemeinsam sind sie deutlich mehr Wert: Bonstetten kauft auch die angrenzende Bauparzellen im Heumoos. (Bilder Thomas Stöckli) Gänzlich unumstritten war die Sanierung der Chilestrasse für 324 000 Franken. Insbesondere die Absenkungen der Schächte bergen für Velofahrer Sturzgefahr, führte Bauvorstand Roger Mella aus. Mit der Sanierung soll die Strasse auch gleich so optimiert werden, dass sie sowohl den Anforderungen an eine Tempo-30-Strasse entspricht, als auch in Ausnahmefällen von Gelenkbussen befahren werden kann.

Rechnungen besser als erwartet

Über die Sanierung des Gemeindehauses wird Ende Jahr entschieden. schiedenen Votanten gingen die vorgesehenen Sanierungsmassnahmen allerdings nicht weit genug: Sie sprachen sich für eine zusätzliche Fassadendämmung oder eine Aufstockung aus. Jemand wünschte sich im Gemeindesaal eine Ringleitung für Schwerhörige. Angesichts der offenen Fragen wurde ein Rückweisungsantrag mit 72:23 Stimmen angenommen. Der Gemeinderat soll das Projekt überarbeiten und an der Budget-Gemeindeversammlung Ende Jahr nochmals bringen.

Verwaltung: Nachfolge aufgleisen Mit deutlichem Mehr von 79:21 Stimmen war zuvor schon die Schaffung einer neuen Kaderstelle auf der Gemeindeverwaltung bewilligt worden. Der Bedarf sei schon lange ausgewiesen, so Gemeindepräsident Bruno Steinemann, «wir hatten nur noch nie

den Mut, damit zu kommen, weil es einen Haufen Geld kostet.» Weil bis Februar 2018 drei entscheidende altersbedingte Rücktritte anstehen – Renée Schweizar, Leiterin Zentrale Dienste, Annemarie Theodorou, Leiterin Einwohnerdienste und Gemeindeschreiber Primus Kaiser –, gehe es darum, das Know-how zu erhalten. Als «happige Aufgabe» bezeichnete Steinemann insbesondere das Finden eines neuen Gemeindeschreibers: «Wir wollen den richtigen als Nachfolger von Primus Kaiser», betonte er mit Hinweis auf die Situation in Ottenbach. Angedacht ist, dass die neue Person nach rund einem halben Jahr Einarbeitungszeit als Gemeindeschreiber übernimmt. Ob – und falls ja, zu welchem Pensum – die Kaderstelle nach der Pensionierung von Primus Kaiser weitergeführt wird, das soll dann mit dem neuen Gemeindeschreiber festgelegt werden.

«2014 ist ein erfreuliches Jahr», schickte Frank Rutishauser seinem Bericht zur Jahresrechnung voraus. Bei einem Aufwand von 17,3 Mio. und einem Ertrag von 18,0 Mio. resultiert ein Plus von fast 765 000 Franken. Das sei hauptsächlich aufs Spital zurückzuführen, aber die Gemeinde habe auch etwas gespart. Ein deutlicher Kostenanstieg zeigt sich ausschliesslich im Bereich soziale Wohlfahrt. Jeden Monat müssen allein 120 000 Franken für Ergänzungsleistungen ausgegeben werden, führte Bruno Steinemann dazu aus. Stark zu Buche schlagen weiter die Heimplatzierungen. Sorge bereitet Rutishauser die Entwicklung der Steuerkraft pro Einwohner: Obwohl die Bevölkerung wächst, gehen die ordentlichen Steuereinnahmen zurück. Auch die Primarschulgemeinde durfte eine erfreuliche Jahresrechnung präsentieren. Diese schloss mit einem Plus von 682 000 Franken um fast 900 000 Franken besser ab als geplant. Erfreulich entwickelt haben sich die Zahlen des Horts. Dieser ope-

rierte fast kostendeckend. Hat die Primarschulpflege zu vorsichtig budgetiert? «Wir werden Anpassungen machen aufs Budget 2016», versprach Finanzvorsteherin Anna Christina Kamp. Der Steuerertrag bereitet auch der ref. Kirchgemeinde Sorgen: 70 000 Franken weniger kamen hier herein. «Zwei Austritte pro Monat machen das Budgetieren schwer», so Kirchgemeindepräsident Rolf Werner. Mit einem Minus von 35 000 Franken schliesst die Rechnung immerhin um 21 000 Franken besser ab als geplant.

Schulhaus-Neubau im Plan «In Anbetracht der Traktanden brauchen wir vielleicht etwas mehr Zeit», hatte Bruno Steinemann die Vorverlegung der Gemeindeversammlung auf 19 Uhr begründet. Kurz vor 22 Uhr konnte Rolf Werner, Präsident der reformierten Kirchenpflege, die 45 im Saal verbliebenen Stimmberechtigten wieder entlassen. Da die Geschäfte in vernünftiger Zeit verhandelt wurden, blieb Primarschulpräsidentin Christina Kienberger sogar noch etwas Zeit, um über die Fortschritte beim Bau des neuen Schulhauses 4 zu berichten: «Keine bösen Überraschungen» habe es gegeben. Mittlerweile sei das Gerüst weg, der Kran wurde ebenfalls abgebaut und es sieht aus, dass einem planmässigen Bezug durch vier Unterstufen- und drei Kindergartenklassen aufs kommende Schuljahr hin nichts im Wege steht. Die Kosten dürften nach aktuellem Stand um etwa 5 % überschritten werden, verriet Kienberger weiter.


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Im letzten Moment aus dem Lift gerettet Das Unwetter von Sonntagnacht hat insbesondere Obfelden mit voller Wucht getroffen Fast 50 Hochwasser-Einsätze hat die Einsatzleitzentrale Zürich in der Nacht auf Montag, 8. Juni, im Säuliamt registriert. Mehr als die Hälfte betraf die Gemeinde Obfelden. Zumindest einmal ging es ums nackte Überleben. ................................................... von thomas stöckli Im luzernischen Dierikon hat es Leben gekostet, das Unwetter, das in der Nacht von Sonntag auf Montag über die Schweiz zog. So weit wäre es beinahe auch in Obfelden gekommen. An der Schützenhausstrasse blieb ein Mann nach einer Liftfahrt in den Keller stecken. Immer höher stieg der Wasserpegel in der Liftkabine. Mit Pickeln gelang es der Feuerwehr, sich von oben her Zugang zum Liftschacht zu verschaffen und das Dach der Kabine aufzuwuchten. «Er hatte das Wasser bereits am Unterkiefer», unterstreicht Feuerwehr-Kommandant Sämi Schneebeli die Dringlichkeit der Rettung.

Tiefgarage bis oben voll Wasser Der sintflutartige Regen vom Sonntagabend gegen 21.30 Uhr zeigte sofort Wirkung. Innert zehn Minuten wurde die Feuerwehr Obfelden fast 30-mal verlangt. Wie andernorts häuften sich die Meldungen über von Meteorwasser geflutete Keller. An der Schwerzimattstrasse sprengte der Wasserdruck ein Tiefgaragentor weg. Das Untergeschoss füllte sich in der Folge mit Schlamm, Geröll und Gras. Am schlimmsten traf es allerdings die Schützenhausstrasse. Hier musste die Feuerwehr zusehen, wie eine Tiefgarage bis unters Dach vollief. «Das Wasser floss schneller nach, als wir es herauspumpen konnten», so Schneebeli. Gegen 30 Autos erlitten in der Flut aus Wasser, Schlamm und Geröll Totalschaden. Bis zum Montagmorgen gegen zehn Uhr liefen die Pumpen auf Hochtouren, um das Wasser hier wieder aus der Garage rauszubringen.

In der Maschwander Allmend geriet der Hang zwischen zwei Feldwegen ins Rutschen. (Bild Thomas Stöckli)

Hangrutsche und Stromausfälle 60 Feuerwehrleute standen in Obfelden im Einsatz – und zwar bis Montagmittag. Die Retablierungsarbeiten sollten gar bis 15.30 Uhr andauern. «Wir hatten keinen Schlauch mehr im Depot», beschreibt Sämi Schneebeli die Materialschlacht. «Das habe ich noch nie erlebt.»

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Das Wasser reicht bis zur Oberkante der Tiefgarage. (Bilder Feuerwehr Obfelden)

Die Schützenhausstrasse hatte sich vorübergehend in ein Flussbett verwandelt.

Mit diversen überfluteten Kellern in Stallikon und Wettswil hatte es die Feuerwehr Unteramt zu tun. In der

nen Feldweg. Weiter fiel in Teilen von Obfelden und Ottenbach der Strom aus. Die kürzeste Störung war in gut

Maschwander Allmend geriet derweil an zwei Stellen der Hang ins Rutschen. Die Erdlawinen versperren ei-

einer Stunde behoben, die längste dauerte gut fünf Stunden, wie die EKZ mitteilten.


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Feuersbrunst in Schonau bleibt ungeklärt Das Bezirksgericht Affoltern spricht den Beschuldigten im Brandfall vom 18. Februar 2014 frei Einem Beschuldigten wurde im Brandfall einer Scheune im Rifferswiler Weiler Schonau fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen. Das Bezirksgericht Affoltern sprach ihn in allen Punkten frei und wies auch die Ansprüche der Privatklägerschaft ab. ................................................... von salomon schneider Die Staatsanwaltschaft warf dem Beschuldigten im Fall des Scheunenbrandes in Schonau vor, den Brand fahrlässig herbeigeführt zu haben. Er habe mit einer Winkelschleifmaschine Stahlrohre zerschnitten und durch den Funkenflug einen Schwelbrand in einer an der Scheune stehenden Scheiterbeige ausgelöst. Dieser habe in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2014 zum Scheunenbrand geführt. «Es war kalt und nass in diesen Februartagen. Ich habe alle Vorsichtsmassnahmen so getroffen, dass es nicht möglich ist, dass meine Arbeiten mit dem Brand in Verbindung stehen könnten», sagte der Beschuldigte aus. Er habe in einer Senke gearbeitet und den Funkenflug nach hinten und unten gerichtet. Die Holzbeige sei aber vor ihm gestanden, im Abstand von rund vier Metern. Die Anklageschrift nahm keine Stellung dazu, wie der Beschuldigte die Schleifarbeiten genau

verrichtet hatte. Und weil die Staatsanwaltschaft, wie oft in im Einzelgericht verhandelten Fällen, nicht anwesend war, konnte sich das Gericht in dieser Hinsicht einzig auf die Aussage des Beschuldigten stützen.

Grosser Schaden, dünne Beweislast Der Anklage der Staatsanwaltschaft hatten sich zudem zwei Privatklägerparteien angeschlossen, die Schadenersatz in der Höhe von mehreren 100 000 Franken forderten. Die Verteidigung des Beschuldigten forderte indes einen Freispruch in allen Belangen, da die Ermittlungen unsauber geführt worden seien: «Die Zeugen sind nur einmal polizeilich und nie staatsanwaltschaftlich befragt worden. Zudem hat keiner der Belastungszeugen meinen Mandanten bei der Ausführung der Trennarbeiten direkt gesehen, wohl aber der Entlastungszeuge und Freund des Beschuldigten.» Der polizeiliche Brandermittler sei durch die von ihm durchgeführten Befragungen auf die Fährte ihres Klienten gestossen und habe nur diese verfolgt, anstatt weitere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. «Die Ermittlungen wurden so mangelhaft durchgeführt, dass mein Klient sich gezwungen sah, selber einen Videobeweis für den Funkenflug seiner Trennscheibe zu liefern – was nicht seine Aufgabe war», erklärte die Verteidigung.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2014 brannte eine Scheune im Rifferswiler Weiler Schonau lichterloh. (Bild Archiv) Brandursache mangelhaft untersucht Die Staatsanwaltschaft und der Brandermittler hätten es versäumt, die Situation nachzustellen, eine Brandherduntersuchung durchzuführen anzeige

Die Schweiz braucht Vaterschaftsurlaub Pro Juventute bezieht Stellung Vaterschaftsurlaub und Elternzeit sind Massnahmen, die die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für junge Familien verbessern können. Somit bieten sie Chancen sowohl für die Wirtschaft als auch die Familien in der Schweiz. Zudem wünschen sich viele Familien, dass beide Partner eine gleichberechtigte, vollwertige Rolle in der Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder spielen – riskieren damit aber immer noch Job und finanzielles Auskommen. – Der Moment, in dem das eigene Kind auf die Welt kommt, bedeutet für die Eltern einen tiefgreifenden Einschnitt in ihr Leben. Nun beginnt eine Zeit voller neuer Herausforderungen und Aushandlungsprozesse. In der Regel sind es die Mütter, die diese Zeit zum grossen Teil allein bestreiten. Denn die meisten Väter erhalten in der Schweiz bloss einen bis wenige Tage bezahlte Abwesenheit, in denen sie kaum Erziehungs- und Betreuungsaufgaben übernehmen und eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können. Dies ist eine verpasste Chance – aus Sicht der Väter, der Kinder und der Frauen. Pro Juventute unterstützt daher die aktuellen politischen Forderungen und Vorstösse zur Einführung von Vaterschaftsurlaub respektive Elternzeit.

Schweizer Väter von heute wollen keine Wochenend-Papis sein Umfragen zeigen immer wieder: Die Schweizer Väter von heute wollen keine Wochenend-Papis oder Feierabendväter sein. Sie wollen eine gleichberechtigte, vollwertige Rolle in der Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder spielen. Die Forschung sowie auch die Erfahrung vieler Familien zeigt, dass Väter, die sich selbstständig um ihr kleines Kind kümmern, eine engere Bindung entwickeln und sich sicherer

und souveräner fühlen im täglichen Umgang mit dem Kind. Diese Chance ist zu wertvoll für eine Gesellschaft, um sie nur jenen Familien zu überlassen, die sich eine längere unbezahlte Abwesenheit des Mannes leisten können. Die UN-Kinderrechtskonvention (Art. 18) verpflichtet daher ihre Vertragsstaaten – also auch die Schweiz –, nach besten Kräften die gemeinsame Verantwortung beider Elternteile für die Erziehung und Entwicklung des Kindes zu ermöglichen.

Präsente Väter – erfolgreiche Frauen Der Vaterschafts- respektive Elternurlaub ist zudem eine Massnahme, die die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit für junge Familien verbessern kann, weil er zu einer partnerschaftlicheren Rollenteilung in der Familie beiträgt. Er bietet beiden Elternteilen unmittelbar nach der Geburt die Möglichkeit, sich intensiv an der Betreuung und Erziehung des Kindes sowie der Hausarbeit zu beteiligen, ohne ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie aufzugeben oder das finanzielle Auskommen der Familie zu gefährden.

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und weitere Szenarien für die Brandursache zu untersuchen. Nach dem Grundsatz, im Zweifel für den Angeklagten, sei ihr Mandant in allen Anklagepunkten freizusprechen. Das Einzelgericht sprach den Beschuldigten

der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst frei und verwies die Privatkläger auf den Zivilweg. Gerichtsgebühr und die Kosten für die amtliche Verteidigung wurden von der Gerichtskasse übernommen.


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Martin Haab und Hans-Ulrich Bigler mit Chancen auf ein Nationalratsmandat Die Kandidatinnen und Kanidaten aus dem Bezirk Affoltern – zum Teil mehr als nur «Listenfüller» Im Säuliamt gibt es zwei Nationalratskandidaten mit Wahlchancen: Landwirt Martin Haab aus Mettmenstetten bei der SVP und Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler aus Affoltern bei der FDP. ................................................... von werner schneiter 1991 erhielt das Säuliamt gleich drei Nationalräte: Toni Bortoluzzi (SVP), Hans Steiger (SP) und Rolf Hegetschweiler (FDP). Mit Bortoluzzi verabschiedet sich im Herbst nun der letzte Säuliämtler aus der grossen Kammer in Bern. Aber es ist durchaus möglich, dass die Region in der neuen Legislatur in Bern wieder gut vertreten sein wird. Der im April wieder in den Kantonsrat gewählte Martin Haab hegt Ambitionen, vom Rathaus an der Limmat nach Bern zu wechseln. Als Spitzenkandidat des Zürcher Bauernverbandes nimmt er auf der SVP-Liste den 12. Platz ein – hinter allen Bisherigen sowie hinter Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt und Kantonsrätin Barbara Steinemann. Haab hat zwar mit einer besseren Platzierung gerechnet, kann aber mit der jetzigen «gut leben» – nicht zuletzt, weil die Chance besteht, vor ihm platzierte Kandidierende zu überholen, allen voran Bauer Ernst Schibli oder Barbara Steinemann, die beide nicht unbestritten sind. Zum anderen ist nicht auszu-

schliessen, dass die SVP ein Mandat zulegen kann, weil der Kanton Zürich neu 35 Nationalratssitze erhält und Vogt als Ständerat gewählt wird.

Stimmen aus turbulentem Abstimmungskampf? Aussichtsreich ist auch die Position von Hans-Ulrich Bigler bei der FDP. Der in Affoltern wohnhafte Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes hat Platz sechs erhalten – hinter den vier Bisherigen und hinter Regine Sauter, Kantonsrätin und Direktorin der Zürcher Handelskammer. Bigler steht seit Wochen dauerhaft in den Schlagzeilen, die ihm sein Sturmlauf gegen die Billag-Mediensteuer einbringen – ob er damit auch eine reiche «Stimmenernte» einfahren kann, ist schwer abzuschätzen, auch deshalb, weil ihm Kritiker hier einen rüden Kampagnenstil vorwerfen. Bigler schätzt seine Chancen als «intakt» ein und hofft, dass die FDP den Schwung aus den Kantonsratswahlen mitnehmen kann. Zu dem von ihm orchestrierten Abstimmungskampf sagt er: «Ein Referendumskampf ist kein Sonntagsspaziergang, sondern ein Schlagabtausch. Wir beziehen Position – und die Gegenseite natürlich auch.»

Olivier Hofmann und Moritz Spillmann fehlen Auffallend, dass auf den Nationalratslisten mit Ausnahme von Martin Haab und Daniel Sommer die Kantonsräte

aus dem Säuliamt fehlen – so auch bei der FDP. Olivier Hofmann verneint, was die NZZ unlängst kolportiert hat, nämlich, dass er aus Ärger über einen schlechtem Listenplatz auf eine Kandidatur verzichtet. «Ich bin aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht auf der Liste», sagt Hofmann. Auf der SP-Liste ist auch der Ottenbacher Kantonsrat Moritz Spillmann nicht zu finden. «Mir gefällt es in der kantonalen Politik sehr gut und ich verspüre keinen Drang nach Bern», hält er fest. Zudem könne er mit dem Präsidium der Kommission für Bildung und Kultur in den nächsten vier Jahren eine spannende und wichtige Funktion wahrnehmen. Ein Nationalratsmandat lasse sich heute kaum mehr sinnvoll mit einem Beruf verbinden. «Und ich übe meinen Beruf sehr gerne aus», sagt der Mittelschullehrer. An seiner Stelle wird nun Pia Holenstein aus Affoltern einen aktiven Wahlkampf führen. Mit der Veranstaltung von gestern Abend in Affoltern, der Präsenz der Nahostexperten Erich Gysling und Tim Guldimann, hatte die ehemalige Kantonsrätin als Organisatorin zum Beispiel ihren Auftritt. Auch bei den Rohstoffinitiativen ist Pia Holenstein präsent; sie freut sich über ein politisch aktives Umfeld im Säuliamt. Sie startet auf der SP-Liste von Platz 16 aus. «Ein für mich überraschend guter Platz 2, fügt Pia Holenstein bei. Rein arithmetisch reicht das kaum für ein Mandat. Aber sie sagt: «Es kann ja auch Überraschungen geben.» anzeige

Welche der Footprint-Erdkugeln ist die schwerste? Das Gewicht nimmt zu, je grösser die Ressourcenverschwendung im Land ist. GLP-Kantonsrat Hans Wiesner (Mitte) gibt Auskunft. (Bild zvg.)

Erfolgreicher Footprint-Stand Eco-Mobil-Tour in Hedingen Ein buntgemischtes Publikum freute sich über den interaktiven WWF-Zürich-Infostand zum Footprint der Mobilität in Hedingen an der Eco-Mobil on Tour. Zwei Verkaufsberater der Autofirma Emil Frei AG vergnügten sich bei der persönlichen Footprint-Berechnung per i-Pad. Regula Ochsner aus Mettmenstetten, Gründerin der erfolgreichen Schweizer Stiftung Ades, bewunderte und testete mit drei Gästen aus Mada-

gaskar das Footprint-Puzzle aus Holz. Kinder mühten sich ab mit dem Anheben der schweren Erdkugeln, die zu grosse Länder-Footprints symbolisieren. Der erste Wettbewerbspreis geht an Mirjam Halter, Mutter und Baarer Umweltberaterin aus Affoltern. Es ist eine modische Schultertasche aus der recyclierten Werbeblache vom Turm des Landesmuseums zur Sonder-Ausstellung «WWF. Eine Biografie».

Ambitionen: Martin Haab ...

... und Hans-Ulrich Bigler. (zvg./map)

Bei der EVP hat der im April als Kantonsrat gewählte Daniel Sommer den Listenplatz 12 erhalten. Für ein Nationalratsmandat reicht das nicht. Und das strebt er im Moment auch gar nicht an. «Die Wählerinnen und Wähler haben mich in den Kantonsrat gewählt – und dort will ich nun Arbeit verrichten. Weitergehende Ambitionen würden sie auch nicht verstehen», hält Sommer fest. Das heisst jedoch nicht, dass er sich in der Wahlkampfphase ins Schneckenhaus zurückzieht, sondern im Dienst der Partei einen aktiven Wahlkampf machen will – auch in der Hoffnung, ein paar Plätze weiter nach vorne zu rutschen. Dies für eine besse-

re Ausgangslage zu einem späteren Zeitpunkt. Bei den Grünen ist das Säuliamt auf der Liste nicht vertreten; Hans Läubli wurde im Frühjahr aus dem Kantonsrat abgewählt. Bei den Grünliberalen ist Kantonsrat Hans Wiesner aus Bonstetten nicht auf der Liste zu finden. Ronald Alder aus Ottenbach, ursprünglich als 24. platziert, ist auf Platz 16 vorgerückt. Die übrigen bekannten Platzierungen von Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk Affoltern: CVP Corinne Stutz, Affoltern (16.), Junge EVP Matthias Kappeler, Affoltern (30.), Jungfreisinnige Alain Schwald (13.), Florian Maier (16.), Tabea Maier (24.).


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Serie

Freitag, 12. Juni 2015

Die rechte Hand von General Guisan: Generalstabschef Jakob Huber Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 97 Nahe Hedingen, im Weiler Mörgeln, welcher zur aargauischen Gemeinde Jonen gehört, verbrachte Jakob Huber seine Jugendzeit. Er galt neben General Guisan als der bedeutendste Militär während des 2. Weltkriegs. Es war ein kühler, sonniger Frühlingstag, der 16. März 1953, als Oberstkorpskommandant Jakob Huber zu Grabe getragen wurde. Der eindrückliche Trauerzug bewegte sich vom Hof Mörgeln zur katholischen Autor Willy Hug. Kirche in Jonen. Voraus das Armeespiel, die Bataillonsfahnen und nach den Kranzträgern ritt ein Fähnrich mit der Artilleriestandarte von Hubers Waffengattung. Nach der Ehrenwache folgte die Lafette, gezogen von sechs Armeepferden Eine Schweizerfahne bedeckte den Sarg und darauf lagen sein Säbel und seine Mütze. Den Sarg begleiteten auf jeder Seite drei Korpskommandanten. Es folgte das Trauergeleite mit General Guisan, vielen Offizieren und Soldaten, Bundesräten, Regierungsräten und Fahnendelegationen. Hunderte Trauergäste warteten bei der Kirche Jonen. General Guisan würdigte den Verstorbenen, seine grossen Verdienste und bekundete ihm seine Wertschätzung.

Aufgewachsen auf einem Bauernhof Die deutsche Wehrmacht bezeichnete Jakob Huber in ihrer Einschätzung als zurückhaltend und als Gelehrtentyp. Dabei kam der am 1. November 1883 geborene Jakob gar nicht aus einem Gelehrtenhaus, sondern stammte aus einer Bauernfamilie. Wer sich von Hedingen aus Richtung Jonen begibt, sieht beim Weiler Litzi rechts oben einen stattlichen Hof. Jakobs Vater, Johann Arnold Huber bewirtschaftete dieses Gut zusammen mit seiner Frau Elisabeth. Noch heute lebt auf diesem Hof sein heute 91-jähriger Neffe Josef Huber. Als Bauernsohn musste Jakob immer «mitanpacken», speziell während der Erntezeit. Auf seinen täglichen zweistündigen Fussmärschen in die Bezirksschule Muri soll er gerne Bücher gelesen haben. Am Technikum Winterthur genoss er die Ausbildung

zum Chemietechniker. Später bildete er sich zum Vermessungsingenieur weiter.

Verantwortlich für die Schlagfertigkeit der Armee Am 2. und 3. September 1939 erfolgte die allgemeine Generalmobilmachung für 430 000 Soldaten und 200 000 Hilfsdienstpflichtigen. General Guisan ernannte Huber zum Chef des Generalstabs und anschliessend zum Oberstkorpskommandanten. Er ersetzte damit den bisherigen Generalstabschef Labhardt, ohne diesen zu degradieren. Zur selben Zeit baute die Armee einen Verteidigungsgürtel zwischen Sargans und Basel. Dazu gehörten auch oberhalb Mörgeln Bunker und Geschützstellungen mit 12-cmHaubitzkanonen. Die dazugehörende Artillerieeinheit war im Säuliamt einquartiert. Anlässlich einer Schiessübung besuchte Huber erstmals seine Heimatgemeinde als Oberstkorpskommandant und wurde von der Joner Dorfbevölkerung freudig empfangen. Als Generalstabschef hatte er die Befehle und Entschlüsse des Generals umzusetzen und deren Ausführung zu kontrollieren. Dem General hatte er die Unterlagen für Entscheidungen zu liefern. Er war verantwortlich für die Schlagfertigkeit und die Organisation der Armee. Dazu gehörten auch Informationen über den Feind, die Lage und den Zustand der Armee. Er hatte die Entschlüsse des Generals mit Befehlen und Instruktionen für die Armee umzusetzen. Der Sitz des Generalstabs war in Interlaken und es standen ihm 200 Generalstabsoffiziere zur Verfügung.

Militärische Karriere Vorausgegangen war eine steile militärische Karriere: 1911 Instruktionsoffizier. Als Hauptmann der Gebirgsbatterie 6 kam er 1912 ins Hotel Pratigiana in Splügen und lernte dort die älteste Tochter des Hauses, Agatine Trepp kennen, welche er 1917 heiratete. 1924 Oberstleutnant, 1926 Stabschef der 6. Division, 1930 Oberst, 1935 Kommandant der Artilleriebrigade 5, 1933 Stabschef des 3. Armeekorps, 1935 Kommandant Festung Saint Maurice, 1937 Stellvertreter des Generalstabschefs, 1938 Oberstdivisionär, 1939 Generalstabschef ad Interim und ab 23.3.1940 in definitiver Funktion. Ende 1940 Beförderung zum Oberstkorpskommandanten. Huber zeichnete sich durch Zähheit, hohe Disziplin

Sechs Armeepferde zogen 1953 die Lafette von Mörgeln nach der Kirche Jonen.

Am 20.8.1945 bei der Verabschiedung von General Henri Guisan, rechts dahinter Oberstkorpskommandant Jakob Huber. und Bescheidenheit aus und galt als methodischer Vorausdenker. Neben dem kontaktfreudigen und zur Aristokratie neigenden Henry Guisan war der eher wortkarge und dis-tanzierte Bauernsohn Huber, trotz dieser Gegensätze, die ideale Ergänzung. Er sah sich immer als Untergebener und drängte sich nie in den Vordergrund. Jeglicher Publizität war er abgeneigt. Der Bundesrat entsprach seinem Ersuchen um Entlassung von seinem Kommando per 20. August 1945.

Der Kreis schloss sich Nach seiner Pensionierung zog sich Huber mit seiner Gemahlin an den Brienzersee ins Chalet «Aaregg» zurück. Gerne wanderte er in den Bergen, jagte und fischte auf dem Brienzersee. Regelmässig besuchten er und seine Frau mit seinem schnittigen Sportauto Familienanlässe in Mörgeln oder jedes Jahr für einige Wochen Splügen, der Herkunft seiner Frau. Als er am 12. März 1953 im 70. Lebensjahr starb, wurde seinem Wunsche ent-

sprochen, in Jonen beerdigt zu werden. Er kehrte in die bäuerliche Heimat zurück, der Kreis war geschlossen. Guisan sprach seine Mittrauer aus und dass er einen unbedingt loyalen Kameraden und treuen Freund verliere. «Huber ist ein kostbarer Mitarbeiter gewesen mit hellem, weitsichtigen, völlig unabhängigen Geist und unerschütterlicher Ruhe, ein grosser Soldat.» Seit 1964 erinnert bei der Kirche Jonen ein Findling von Mörgeln mit einer Tafel an Jakob Huber.

1917 Heirat mit Agatine Trepp, Hotelierstochter von Splügen.


Bezirk Affoltern

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Ferienland Säuliamt – ein Plädoyer für «Balkonien» Attraktive Ferientipps für die nähere Umgebung schonen Umwelt und den Geldbeutel Im Knonauer Amt ist es möglich, die Ferien mindestens so attraktiv zu gestalten wie in den bekanntesten Ferienorten. Mit ein bisschen Fantasie finden Erholungssuchende vielfältige Erlebniswelten, welche zudem gratis oder für wenig Geld erreichbar sind und benützt werden können. ................................................... von martin mullis Johann Wolfgang von Goethe erteilte einst den gescheiten Ratschlag, welcher auch heute noch in vielerlei Hinsicht gilt: «Warum auch in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!» In den letzten Tagen erlebten wir die ersten wirklich heissen Sommertage. Sie lockten Scharen von erholungs- und sonnenhungrigen Menschen in die freie Natur. Das Knonauer Amt ist für Kurzferien geradezu geschaffen und bietet Erholungssuchenden Erlebniswelten, wleche mindestens so attraktiv sind wie die Malediven. Allein die Tatsache, dass der Üetliberg, der im Kanton Zürich wohl bekannteste Aussichts- und Ausflugsort, im Säuliamt liegt, unterstreicht diese Behauptung. Allein schon die atemberaubenden Panoramasichten auf die Rigi und den Alpenkranz, welche an vielen erhöhten Aussichtspunkten im Amt zu geniessen und meist mit kurzen Spaziergängen zu erreichen sind, dürfen mit jedem Werbeprospekt bekannter Kurorte durchaus konkurrenzieren. Die vier Freibäder in Affoltern, Maschwanden, Mettmenstetten und Obfelden, der Türlersee und der Hedinger Weiher und natürlich die unzähligen romantischen Badestellen an der Reuss erfüllen auch den anspruchsvollsten Wasserratten jeden Wunsch.

Mit dem Schlauchboot auf der Reuss Eine Fahrt mit Schlauchboot oder Floss auf der ruhig dahinfliessenden Reuss gehört vor allem bei den jüngeren Generationen zu den günstigsten Sommer-Freizeithits. In den umliegenden Wäldern locken gut eingerichtete Feuerstellen Familien mit Kindern

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Strand an der Reuss in Obfelden wie in der Karibik, nur viel schöner. (Bilder Martin Mullis) und ermöglichen ohne grossen Aufwand einen erlebnisreichen Ausflug. Der öffentliche Nahverkehr bietet ein feinmaschiges Netz, und allein die Fahrt mit dem Postauto zum Ausgangspunkt einer Wanderung kann sich insbesondere für ÖV-Muffel durchaus als kleines Abenteuer gestalten. Eine Wanderung zu den Menhiren, Dolmen und Megalith-Objekten aus der Jungsteinzeit dürfte wohl zu einem eindrücklichen und interessanten Erlebnis zählen, welches nur wenig Aufwand erfordert und zudem kostenlos ist. Je nach Alter und Neigung, begeistert das Spielzeugmuseum beim Türlersee oder der «Park Seleger Moor» fasziniert mit einer überaus seltenen Pflanzenvielfalt.

Erholung in der lauschigen Gartenbeiz Der «Ämtlerwäg» und unzählige andere Wanderrouten, aber auch Velowege

führen Ausflügler im Bezirk Affoltern zu reizvollen Weilern, abgelegenen Bauernhöfen, lauschigen Gewässern und geheimnisvollen Wäldern. Als überaus angenehmes Freizeitvergnügen und immer gut für eine kurze Erholung dürfen selbstverständlich in der heissen Sommerzeit die im Säuliamt recht zahlreichen Gartenwirtschaften nicht unerwähnt bleiben. Wo liesse sich entspannter die Sommerhitze ertragen als unter den Reben des «Weingartens», an den Tischchen der Gelateria in Knonau – oder im Schutz der Bäume im Obfelder «Hirschen» oder bei der «Reuss-brücke» in Ottenbach, um nur einige der zum Teil legendären Gartenbeizen im Säuliamt namentlich aufzulisten. Wer also seine Ferien in «Balkonien» verbringt und die vielfältigen Möglichkeiten zur Erholung im Naherholungsgebiet Knonauer Amt nicht nur sein Konto verbessert, sondern auch nachhaltig seinen ökologischen Fussabdruck.

Ein kühles Bier in der Gartenbeiz in Obfelden als Sommerhit.

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Vermischtes

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Hier ist alles Gold, was glänzt Vergolderin: Der Umgang mit kostbaren Materialien will gelernt sein Die Berufslehre dauert vier Jahre und hat viel mit dem Edelmetall Gold zu tun. Ist man ausgebildet, arbeitet man aber keineswegs in einem Geldinstitut. Der eidgenössisch anerkannte Beruf Vergolder oder Vergolderin ist ein seltenes Handwerk und verlangt viel Geschicklichkeit. ................................................... von martin mullis

Die antike Laterne und der schmiedeeiserne Ausleger am alten Bauernhaus glitzern und leuchten im Sonnenschein, dass es den Betrachter fast blendet. Irene Kamm-Hagenbuch, gelernte Vergolderin, hat ganze Arbeit geleistet. Mit einem Spezialpinsel trug sie die zwar hauchdünnen aber dennoch kostbaren Goldblättchen auf die Rosetten und Verzierungen der Laterne auf. Für diese Arbeit auf der vom Wind geschüttelten Arbeitsplattform braucht es viel Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand. Schwierige Arbeitsbedingungen ist Irene Kamm

gewohnt, verrichtete sie doch schon Vergoldungsarbeiten in fast 40 Metern Höhe an der Kirchturmkugel von Königsfelden. Nicht auf dieser Höhe, jedoch ebenso präzise und gestalterisch wirkte sie neben den vielen Kirchen, Kapellen, Klöstern und historischen Gebäuden auch schon bei der damaligen Renovation der Kirche in Ottenbach. Ihre Arbeit an Bildern, Altären, Statuen und anderen Kultgegenständen ist weitherum gefragt. So erhielt sie einst den prestigeträchtigen Auftrag von dem kürzlich verstorbenen Maler Hans Erni, um ein grossflächiges Bild von 170 Quadratmetern im Hotel Continental in Lausanne zu renovieren. Das traditionelle Handwerk des Vergolders und die Blattvergoldungen sind seit der Antike bekannt. Die kunstvolle Tätigkeit besteht im Aufbringen von Blattmetallen auf die verschiedensten Objekte und ist nach wie vor sehr gefragt.

Eine der wenigen Spezialistinnen Als Spezialistin im Geschäft ihres Bruders Hans Hagenbuch in Oberlunkhofen ist sie eine der wenigen Spezialis-

tinnen, welche das Geschäft des Vergoldens noch beherrschen. Wählten im Jahre 1979 in der Schweiz noch 14 Lehrlinge diesen Beruf, dürften es heute höchstens noch ein halbes Dutzend Auszubildende sein, die sich für diesen Beruf entscheiden. In der Schweiz existieren neben der Firma Hagenbuch nur noch in Zürich und Stans weitere grössere Betriebe, welche dieses Gewerbe betreiben.

Gold ist beständig Das Anbringen von Gold auf kunstund wertvolle Gegenstände verleiht den Objekten nicht nur edles Aussehen, sondern schützt sie auch umfassend, ist Gold doch eines der korrosionsbeständigsten Metalle. Neben der Kunst des Vergoldens beherrscht Irene Kamm-Hagenbuch auch die Oberflächenveredelung wie das Imitieren oder Mazerieren auf Holz, Stein oder gar Gips. Mit dieser Kunst lassen sich profane Holz- oder Steinflächen in täuschend echt wirkende Gegenstände aus sehr viel edleren Materialien wie Kirschbaumholz oder Marmor verwandeln.

Irene Kamm-Hagenbuch bei der Arbeit: Kunstvolles Handwerk mit hauchdünnen Goldplättchen. (Bild Martin Mullis)

«Tschüss, tschau, ade!» Haus zum Seewadel unterwegs Affoltemer Jugendliche präsentieren Roman mit dem Lions-Club Knonaueramt Festlicher Abschluss des Projekts Zeitreise Zürich im Airforce Center Dübendorf zwischen alten Kampffliegern. Heute Freitag, 12. Juni, gibt es etwas zu feiern. An diesem Tag landet das Projekt «Zeitreise Zürich» am alten Militärflughafen Dübendorf. Auf der Event-Bühne des Airforce Centers treten 12 Schulklassen aus dem ganzen Kanton auf, darunter auch eine Delegation aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern: die Klassen BC2 mit ihren Lehrpersonen Gabriella Rauber und Samuel Baumann. Und zwar präsentieren die Jugendlichen nicht nur ihren druckfrischen Affoltemer Roman «Tschüss, tschau, ade», sondern auch ihre selber dazu angefertigten Kurzfilme. Diese werden im Rahmen einer Ausstellung zwischen historischen Kampfjets gezeigt. Am Anfang des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler diverse Affoltemer Auswanderergeschichten der letzten Jahrhunderte recherchiert. Unterstützt wurden sie dabei vom Historiker und Journalisten Dario Venutti. Fazit: Es gibt viele Gründe von dort, wo man verwurzelt ist, wegzugehen. Schicksalsschläge, Geldmangel, Familien- und sonstige Probleme – oder die Liebe, bessere Jobs und Abenteuerlust.

Anschliessend haben die Jugendlichen ihre Eindrücke und Erkenntnisse gleich zweifach künstlerisch verarbeitet. Einerseits schreibend, fabulierend unter der Ägide des Schriftstellers Gerhard Meister; andererseits in Form der erwähnten Kurzfilme, bei deren Herstellung der Klasse die Filmerin Andrea Reiter zur Seite stand. Auch dabei standen wieder grosse Lebensfragen im Raum: Wie es ist, aus «seinem» Affoltern in die Welt hinaus zu gehen. Was erwartet einen dort? Was wird man vermissen? Liegt irgendwo das Glück ...? Die bevorstehende Veranstaltung in der Eventhalle des Airforce Centers bildet nun also den festlichen Schlusspunkt eines Grossprojekts, das von der Steo-Stiftung ermöglicht wurde. Die Show beginnt um 14 Uhr, sie hat drei Blocks und endet um 22 Uhr. Die Affoltemer Delegation wird die Bühne um 15 Uhr 20 betreten. Rundherum werden in Dübendorf 700 Hotdogs serviert, dazu Eistee, Bier, Wein, Kaffee und etwa 70 Kuchen – alle in den 12 Bezirken selbst gebacken! Das Detailprogramm ist unter www.zeitreisezuerich.ch zu finden. Dort kann auch der Affoltemer Roman bestellt werden wie alle andern Zeitreise-Bücher. Und es gibt einen Link zu den Affoltemer Zeitreise-Kurzfilmen. (pd.)

Tag der Freude für Bewohnerinnen und Bewohner Am Dienstag, 2. Juni, waren rund 45 Personen mit Car und Schiff unterwegs. Bei herrlichem Wetter konnte auf dem Zugersee das Mittagessen serviert werden. Um 10 Uhr stand der Car auf dem Parkplatz bereit, die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus zum Seewadel aufzunehmen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner, die sich für den Ausflug angemeldet hatten, waren mit guter Laune und dem Wetter entsprechender Kleidung bereit den Ausflug anzutreten. Das wunderbare Ausflugswetter war ebenfalls an der guten Stimmung mitbeteiligt. Nicht für alle Bewohnerinnen und Bewohner ist es so einfach, in den Car einzusteigen. Für Hilfeleistungen und als Diskussionspartner waren einige Mitglieder des Lions-Club Knonaueramt an diesem Ausflug mitbeteiligt.

Auf den Zugersee Die Reise führte von Affoltern über Knonau, Steinhausen an den Schiffssteg am Zugersee. Dort wurde ein Kursschiff bestiegen, und es folgte ein wunderbarer Mittagslunch, offeriert

Affoltern zurück. Alle Bewohner/innen des Haus zum Seewadel bedankten sich sehr herzlich und gaben der Freude Ausdruck, welch schöne Abwechslung und Unterbrechung des Alltags es doch sei. Um 16 Uhr verabschiedete sich die Crew vom Lions-Club und sicherte zu, auch im kommenden Jahr gerne wieder mit von der Partie zu sein.

Lions-Club Knonaueramt: «We serve»

Sie genossen die Schifffahrt auf dem Zugersee. (Bild zvg.) vom Lions-Club Knonaueramt, auf dem Zugersee. Gutes Wetter, gutes Essen, nette Plaudereien, das sind die bevorzugten Kriterien eines solchen Ausfluges. Nach dem Verlassen des Schiffes fuhr der Car via Baar, Uerzlikon, Rossau und von Mettmenstetten nach

1977 wurde der Lions Club KnonauerAmt gegründet. Das Clublokal befindet sich in Hausen im Restaurant Löwen, wo sich die Mitglieder alle 14 Tage treffen. Die international tätige Institution ist mit mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern in 44 753 Clubs aus 202 Ländern und Gebieten die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation der Welt. Das Motto lautet «we serve» oder «wir dienen». Damit verpflichtet sich jedes Lions-Mitglied, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen. Sicher eine stolze Aussage in der heutigen Zeit. (Beat Burkard) (pd.)

Erste soziale Kontakte mit Gleichaltrigen aufbauen Elternabend der Raumspielgruppe Rägeboge und Waldspielgruppe Silberspur im Singsaal Chilefeld in Obfelden. Nachdem das Team der Spielgruppenleiterinnen mit ihren Begleiterinnen vorgestellt wurde, ging es weiter mit dem Vortrag «Stark wie Pippi, mutig wie Wickie», vorgetragen durch Cathy Caviezel. Eltern wollen gesunde und starke Kinder. Sie sollen selbstbewusst und eigenständig sein und sich in schwierigen Situationen zu helfen wissen. Die Suchtprävention setzt bei Stärkung des Kindes bereits im frühen Alter an. Wir lernten, dass die Kinder gute Freunde brauchen und integriert sein sollten. Wie gestaltet man den

Angeregte Diskussionen im Singsaal Chilefeld in Obfelden. (Bild zvg.)

eigenen Familienalltag damit sich die Kinder stark und gesund fühlen? Mit einem Apéro aus verschiedenen selbstgebackenen Kuchen und Salzigem ging es in die Pause. Es wurden interessante Gespräche geführt. Danach ging das Programm weiter mit einer schön zusammengestellten Powerpoint-Präsentation, bei der alle

Spielgruppen vorgestellt wurden. Mit Fotos vom Raum und Wald wurde die Präsentation aufgelockert, und es durfte auch viel gelacht werden. Vorgestellt wurde den Eltern das vielfältige Angebot aus Raum- und Waldspielgruppen sowie die English Playgroup in Obfelden. Betont wurde, wie wichtig eine Spielgruppe ab zweieinhalb Jahren bis zum Kindergarteneintritt ist. Die Kinder können erste soziale Kontakte mit Gleichaltrigen aufbauen. Gemeinsames Spielen, Werken und Entdecken öffnet den Kindern neue Horizonte. (pd.) Aktuell: Noch wenige Plätze sind frei für 2015/2016 Kontakt unter: IG Spielgruppen Obfelden Spielgruppe Rägeboge.


Forum

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ämtler kantonsräte meinen

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

«Hemmige» Die Euphorie ist den Top 5 sichtlich anzumerken. Bestimmten SVP und FDP bereits die letzten vier Jahre als Mehrheit in der Regierung, so dominieren sie neu in der Exekutive zu fünft die Zweiervertretung der SP. 5 zu 2 – dabei geht es um mehr als die blosse Zahl. In der Euphorie scheint vieles möglich. Scheinbar allmächtig bestimmt Top 5 die Regierungspolitik der nächsten vier Jahre. Das Hochgefühl beflügelt und baut Hemmungen ab. Befreit vom Zweifel erschafft man sich die eigene Realität, die keine Rücksicht zu nehmen braucht. Erlaubten die Mehrheitsverhältnisse bereits bisher den bürgerlichen Traum einer sinkenden Staatsquote, besteht die reale Gefahr, dass sie es heute tatsächlich auch wagen. Die versprochene Freiheit im schlanken Staat wird eine

sein, die sich vor allem gegen die Verletzlichen der Gesellschaft richtet. So wird der Angriff auf die Sozialhilfe kein finanzpolitisches Problem lösen, wohl aber als Argument für die Freiheit derjenigen dienen, die privilegiert leben. Ebenso wird der Abbau von «Bürokratie» nicht bei uns im Alltag stattfinden, sondern oben, wo der Rückzug staatlicher Kontrolle neue Profite in Aussicht stellt. So bewilligen wir lieber Sozialdetektive und verzichten auf Steuerkommissäre, welche geschönten Steuererklärungen nachgehen können. Ich will den Staat nicht verklären. Die Funktionsweise des Staates ist auch ein Kind der eigenen marktorientierten Zeit. Zauberbegriffe wie Controlling, Evaluation oder (besonders

schön) die Regulierungsfolgenabschätzung sind in die Verwaltung gepflanzte Prinzipien aus der Privatwirtschaft, die zunächst nur eines bedeuten: Bürokratie. Keine Massnahme ohne ein aufwändiges Controlling. Geradezu störend ist die Bereitschaft des Staates, für eingekaufte Leistungen fast jeden Preis zu bezahlen. Wenn der Staat ein Schulhaus baut, so akzeptiert er die von privaten Verbänden wie der SIA aufgestellten Richtlinien. Der Kostenanteil für Architekten beläuft sich rasch auf 25 % der Gesamtbaukosten. Der grösste Profiteur der staatlichen Grosszügigkeit ist das Gewerbe – dasselbe Gewerbe, das den Staat für seine angebliche Verschwendung angreift. Ob Bildung und Gesundheit oder Sicherheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wir leben so gut wie

Für weltweites Geschäften mit Verantwortung Unterschriftensammlung für sogenannte Konzernverantwortungsinitiative im Säuliamt. Am 13. Juni werden in der ganzen Schweiz Unterschriften für die sogenannte Konzernverantwortungsinitiative- KoVI - gesammelt. Worum geht es bei dieser Volksinitiative mit dem komplizierten Namen? Ganz einfach: Global tätige Firmen mit Sitz in der Schweiz werden verpflichtet, die international gültigen Menschenrechte und Umweltstandards zu respektieren. Analog zum Geldwäschereigesetz müssen die Firmen eine Sorgfaltsprüfung garantieren. Dies sollte in Zukunft Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, wie sie leider immer wieder beobachtet werden, verhindern. Die Initiative setzt auf Eigenverantwortung; im schlimmsten Fall können aber Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist selbstverständlich, dass am 13. Juni auch im Säuliamt Unterschriften für die KoVI gesammelt werden, denn der Bezirk hat in der Auseinandersetzung und zum Teil im Dialog mit der globalen Unternehmung Glencore eine gewisse Vorreiterrolle. Verschiedene Ämtler Gemeinden beschlossen Ende 2013,

ausserordentliche Beiträge an Projekte für Opfer des internationalen Rohstoffgeschäftes zurückzugeben. Zum Beispiel für Umgesiedelte oder vertriebene Kleinbauern in Kolumbien, für die Ermächtigung zur Selbsthilfe von Menschenrechtsverletzung-Betroffenen im Kongo, für durch verseuchte Luft kranke Mütter und Kinder in Sambia. Die Gemeindebeiträge entsprachen einem Zehntel der ausserordentlichen Mittel die durch den Finanzausgleich an einige ÄmtlerGemeinden flossen, eine Folge des Börsengangs der Rohstofffirma Glencore und der einmaligen Steuerzahlung in Rüschlikon des CEOs Viktor Glasenberg. Darüber wurde im Anzeiger ausführlich berichtet. Und darüber staunten und schrieben die Medien weltweit. Sie waren und sind offensichtlich überrascht, dass Schweizer Gemeinden bereit sind, einen unerwarteten Gewinn mit Notleidenden zu teilen, vor allem: dass alle Beschlüsse durch klare Mehrheiten bei Abstimmungen und Gemeindeversammlungen zustande kamen. In der Folge haben sich die Dinge weiterentwickelt. Eine Gruppe aus unserm Bezirk bereiste im Januar Kolumbien. Eine «Reise an den Tatort» wollten die Sieben

unternehmen, selber sehen, wie es um die grossen Kohlenminen im Land und die Folgen für die Bevölkerung steht. Eine zweite Reise, diesmal mit dem CEO von Glencore, folgte im März, viel wurde be- und versprochen. Man wird sehen. Die durch die Reise aufgebauten Beziehungen nach Kolumbien machen das möglich. Kolumbien ist nur ein Beispiel, eine solche Reise der Hartnäckigkeit ist einmalig. Bei der Initiative geht es nicht um ein einzelnes Land oder eine einzelne Firma, auch nicht gegen eine einzelne Branche. Respektierung der Menschenrechte und der Umwelt durch die aus der Schweiz operierenden Firmen sollen gesichert werden, sei dies im Bereich Lebensmittelhandel und -Produktion, Rohstoffe oder verarbeitende Industrie. Franz Schüle Unterschriftensammlungen finden statt in: – Affoltern: beim Wochenmarkt; 9 bis 12 Uhr; – Ebertswil: Sammlung von Haus zu Haus.

keine Generation vor uns. Und dennoch leben wir in steter Angst vor dem Verlust. Die Lösung kennt nur eine Richtung: Sparen. Nach einem Jahrzehnt sinkender Steuern ist der Blick auf die Einnahmenseite noch immer ketzerisch. Seit 1999 belaufen sich die Steuerausfälle von Kanton und Gemeinden auf zwei Milliarden Franken. Warum also nicht einen Teil dieser Steuersenkungen rückgängig machen? – Nicht als Selbstzweck, sondern aufgrund einer Auslegeordnung, welche Leistungen der Staat sinnvollerweise erbringen soll und welche nicht. Dass die bürgerliche Mehrheit in den letzten vier Jahren kaum wirklich konkrete Sparvorschläge einbrachte, zeigt, dass die staatlichen Leistungen gut begründet

– Hedingen: vor dem Volg 11 bis 13 Uhr – Obfelden: beim Dorfmärt 9 bis 12 Uhr. Alle Stimmberechtigten sind eingeladen, die Gelegenheit zur Unterschrift zu nutzen. www.knonaueramt-solidarisch.ch.

Doch es sind genau diese Hemmungen, die die ideologische Konsequenz von einer Politik zum Wohle der Menschen unterscheiden. Es sind diese Hemmungen, die die Würde der Verletzlichen in unserer Gesellschaft schützen. So sang Mani Matter in seinem Lied von der Hoffnung, dass die Menschen «Hemmige hei» – oder bildhaft: «Was unterscheidet d’Mönsche vom Schimpans? S’isch nid die glatti Hut, dr fählend Schwanz, nid dass mir schlächter d’Boim ufchöme, nei, dass mir Hemmige hei.»

SVP sagt Ja zu den Jahresrechnungen 2014 Affoltern: Gemeindeversammlung am 15.6. Im Rahmen der gut besuchten Mitgliederversammlung vom 9. Juni 2015 wurden unter anderem die Jahresrechnungen 2014 der drei Güter behandelt, welche der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2015 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Entgegen der Praxis früherer Jahre haben die Schulpflegen darauf verzichtet, ihre Rechnungen durch ein Mitglied ihrer Pflege zu erläutern. Gleichwohl wurden die Rechnungen gründlich diskutiert und schliesslich wurden für die Jahresrechnungen 2014 der Sekundar- wie auch der Primarschulpflege zur Genehmigung empfohlen. Gemeinderätin Susanne Leuenberger, Finanzvorstand, hat der Versammlung die Jahresrechnung der politischen Gemeinde umfassend vorgestellt. Die Versammlung hat diese Erläuterungen gerne zur Kenntnis genommen.

– Hausen: beim Blumenstiel, Heisch 9 bis 12 Uhr; im Chratz 9 bis 12 Uhr; Bim Coiffeur 9 bis 12 Uhr

sind. Der neue Regierungsrat ist angetreten, die Staatsquote abzubauen. Das wird nicht ohne Opfer gehen. Es bleibt zu befürchten, dass der euphorisierte Regierungsrat kaum Hemmungen haben wird.

Haushalt der Sekundarschule im Lot Die Sekundarschulgemeinde präsentiert einen Ertragsüberschuss welcher rund eine Million Franken über dem Budget liegt. Das Finanzvermögen ist

insgesamt angestiegen, und das Eigenkapital konnte aufgestockt werden. Offensichtlich ist der Haushalt der Sekundarschulgemeinde zurzeit im Lot. Der Projektierungskredit für die Schulhaussanierung und Schulhauserweiterung schliesst gut 10 Prozent unter dem damals genehmigten Budget ab und kann ebenfalls genehmigt werden. Mit einer ausgeglichenen Rechnung schliesst die Primarschulgemeinde ab. Sie benötigt nicht den ganzen Übergangsausgleich. Die politische Gemeinde schliesst ebenfalls mit einer schwarzen Null ab, kommt gar gänzlich ohne Übergangsausgleich aus. Die vom Gemeinderat beschlossenen Ausgabenbremsen haben dazu geführt, dass nun in den letzten zwei Jahren kein Übergangsausgleich vom Kanton in Anspruch genommen werden musste. Die SVP wird die Jahresrechnungen 2014 in der vorliegenden Form genehmigen und den übrigen Vorlagen zustimmen. SVP-Ortssektion Affoltern

Unternehmenssteuerreform III ist bereit für die parlamentarische Beratung Der Bundesrat hat am 5. Juni 2015 die Botschaft zum Bundesgesetz über die Unternehmenssteuerreform III verabschiedet. Der Fokus liegt dabei auf Innovation, Wertschöpfung und Arbeitsplätzen. Die vorgeschlagenen Massnahmen stehen im Einklang mit den aktuellen internationalen Standards und erhöhen die Rechts- und Planungssicherheit für die Unternehmen.

Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Unternehmen auch in der Zukunft einen angemessenen Beitrag an das Steueraufkommen von Bund, Kantonen und Gemeinden leisten. Im Rahmen der Reform sollen die kantonalen Steuerstati für Holding- und Verwaltungsgesellschaften abgeschafft werden. Neu soll bei kantonalen Steuern eine Patentbox eingeführt werden.

Diese sieht eine privilegierte Behandlung von Erträgen aus Patenten und aus vergleichbaren Rechten vor, die auf Forschung und Entwicklung in der Schweiz zurückzuführen sind. Die Kantone erhalten die Möglichkeit, zusätzlich auch erhöhte Abzüge für Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen vorzusehen. Ferner können die Kantone gezielte Erleichterungen

bei der Kapitalsteuer einführen. Weiter ist eine einheitliche Regelung für die Aufdeckung stiller Reserven sowie die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital vorgesehen. Dividenden sollen neu zu 70 Prozent steuerbar sein. Voraussetzung für diese Ermässigung ist eine Beteiligung von mindestens 10 Prozent. Der Bund will mit Ausgleichsmassnahmen auch künftig eine ausgewogene Verteilung der Lasten zwischen Bund und Kantonen sicherstellen und den Kantonen finanzpolitischen Handlungsspielraum für allfällige Gewinnsteuersenkungen verschaffen. Der Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer soll um 3,5 Prozentpunkte von heute 17 auf 20,5 Prozent erhöht werden. Die finanziellen Auswirkungen der Reform auf den Bundeshaushalt werden auf 1,3 Milliarden pro Jahr geschätzt. Man kann gespannt sein, wie die parlamentarische Beratung verlaufen und der Ausgang einer allfälligen

Volksabstimmung sein wird. Quelle: http://www.efd.admin.ch Hans Ulrich Meuter, Affoltern anzeige


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Gewerbe/Dienstleistungen

Kinder gerettet

Blues bis Rock

Vorkämpferin für Menschlichkeit: Olga Fierz starb vor 25 Jahren in Affoltern. > Seite 19

Die «ClinTonics» feiern Premiere: Am 20. Juni in der Güggel-Bar, Ottenbach. > Seite 21

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Pro-Podestplatz Manuel Küng holt fürs Team Koach Silber am Halbdistanz-Ironman von Rapperswil. > Seite 29

30 Jahre Garage Albin Herzog Jubiläumspräsentation am Wochenende in Ottenbach: Der neue XC90

Kursleiterin Heidi Bleiker. (Bild zvg.)

Heilmeditation in Mettmenstetten Jeder Mensch ist ein geistiges Wesen, ein Lichtwesen und auf der Seelenreise durch viele Inkarnationen sammeln sich sowohl Ballast, blockierende Überzeugungen wie auch wunderbare Fähigkeiten und Talente an. Mit geführten Meditationen können alte, einengende Muster losgelassen werden und der Kontakt zum eigenen lichtvollen Seelenpotenzial wird gestärkt – es wartet darauf, wieder entdeckt und gelebt zu werden! Der Meditations-Kurs findet am Donnerstag, 25. Juni, von 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin und Psychologin, Shiatsu- und Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditations-Gruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. Es besteht die Möglichkeit, sich für eine neue fortlaufende Meditations-Gruppe anzumelden. (pd.) Infos bei Heidi Bleiker, Telefon 044 767 15 34, oder unter www.heidi-bleiker.ch.

Zum 30-Jahr-Jubiläum präsentiert die Garage Albin Herzog, Ottenbach, am kommenden Wochenende den neuen XC90 von Volvo. Die aktuelle Generation des SUV feierte Anfang dieser Woche im KKL Luzern ihre Schweizer Premiere. «Ich habe mich noch nie so sehr auf ein neues Volvo-Modell gefreut, wie auf den neuen XC90», sagt Albin Herzog begeistert. Am Montag dieser Woche, anlässlich ihrer Schweizer Premiere im KKL Luzern konnten der Garagist aus Ottenbach und sein Verkaufsleiter Mathias Kamm das erste Fahrzeug der neuen SUV-Generation in Empfang nehmen – rechtzeitig zum 30-Jahr-Jubiläum der Ottenbacher Garage und offiziellen Volvo-Vertretung. Heute Freitag und am Wochenende präsentiert die Albin Herzog AG an der Jonenstrasse 32 in Ottenbach nun zu den Jubiläumsfeierlichkeiten auch das elegante und leistungsfähige neue SUV-Modell, welches – typisch Volvo – durch hohen Sicherheitsstandard überzeugt. Gleichzeitig ist der neue XC90 aber auch vom weltweit renommiertesten Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle, dem Plus X Award, mit vier der begehrten Gütesiegel für Innovation, Design, Qualität und Bedienkomfort ausgezeichnet worden. Und die hochkarätige Fachjury des Red Dot Awards kürte ihn im Auto-Design-Wettbewerb gar zum «Best of the Best».

Tessin in Reichweite Der südlichste Kanton im Emmen Center Bis zum 20. Juni bringt das Emmen Center südländisches Lebensgefühl in die Nähe. Sanfte Hügel voller Reben, wildromantische Täler, glitzernde Seen, schneebedeckte Gipfel und ein Meer aus Palmen: der südlichste Kanton – das Tessin – ist immer ein Besuch wert. Bis zum 20. Juni erleben Besucher im Emmen Center diverse Highlights aus der Sonnenstube der Schweiz. Das Swissminiatur zeigt auf einer 14 000 Quadratmetern grossen Parkfläche mehr als 120 handgefertigte Modelle der bekanntesten Gebäude, Denkmäler und Transportmittel der Schweiz. Einige davon sind während der Tessiner Wochen im Emmen Center zu sehen. Das Zusammenspiel zwischen unberührter Natur, subtropischer Flora und mediterranem Klima macht die Ferienoase Camping Delta zu einem besonderen Ort der Erholung. Das ideale Wohlfühl-Ambiente für Freizeit, Sport und Spass. Camping Delta stellt sich im Emmen Center vor. Der 5Stern-Campingplatz Campofelice bietet 860 sehr gepflegte und top ausgestattete Stellplätze. Er befindet sich an einer einmaligen und traumhaften La-

ge an den Ufern des Lago Maggiore. Den ersten Eindruck gewinnt man im Emmen Center. In der Falknerei in Locarno werden die Besucherinnen und Besucher in die spannende Welt der Greifvögel entführt. Adler, Falken, Eulen und Geier aus nächster Nähe zu beobachten und die faszinierenden Vögel im freien Flug zu bestaunen, ist ein einmaliges Erlebnis. Die Ausstellung im Emmen Center zeigt einen kleinen Ausschnitt der Falknerei. Wer auf Reisen gutes Essen liebt, wird das Tessin schätzen. Die Vielfalt der Landschaft und das Tessiner Dolce Vita widerspiegeln sich auch auf dem Teller. Aus diesem Grund dürfen in der Ausstellung auch die Tessiner Köstlichkeiten nicht fehlen. Manor Food präsentiert zusammen mit seinen Tessiner Lieferanten feinste Tessiner Spezialitäten und den Besuchern werden zahlreiche Degustationen geboten. Mit etwas Glück können Besucher gar Ferien im Tessin gewinnen. In der Ausstellung sind Buchstaben versteckt, die richtig zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Der ausgefüllte Talon kann direkt in der Ausstellung in die Wettbewerbsurne geworfen werden. (pd.)

Freuen sich, heute und am Wochenende zum 30-Jahr-Jubiläum der Garage Herzog, Ottenbach, den neuen Volvo XC90 präsentieren zu dürfen. Von links: Mathias Kamm, Albin Herzog und Berton Mirakaj. (Bild Urs Kneubühl) Voraktivierte Sicherheitsgurte und abgespeckte Motoren Der neue Volvo XC90 ist aus dem Inneren heraus neu definiert. Trotz seiner imposanten Grösse kommt er dezent daher, weil er schlicht schön designt ist. Innen präsentiert er sich rundum intuitiv, ist aber gleichzeitig höchst einfach im Gebrauch. Und selbstredend steht die Sicherheit auch beim neuen SUV aus Schweden ganz oben. Serienmässig ist er auch mit einer Sicherheitstechnologie ausgestattet, die automatisch vor vorausfahrenden Fahrzeugen sowie bei Fussgängern

oder Radfahrern abbremst – dank verbesserter Sensoren auch bei Dunkelheit. Dazu kommen zwei weitere Schutzmassnahmen: Der sogenannte Kreuzbremsassistent, der den Wagen automatisch stoppt, wenn man beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug übersieht, und der voraktivierte Sicherheitsgurt, der sich automatisch straffer zieht, während gleichzeitig die Sitze weicher gefedert werden, sollte man von der Strasse abkommen. Neu beim XC90 sind auch die abgespeckten Vierzylinder-Motoren, die einerseits die CO2-Grenzwerte locker

schaffen, gleichzeitig aber zu keiner Zeit das Gefühl aufkommen lassen, der Wagen sei untermotorisiert. Zur Markteinführung stehen zwei E-Drive-Motorisierungen, jeweils mit Allradantrieb und Geartronic AchtgangAutomatik, zur Verfügung. Im Verlaufe des Jahres, aber bereits bestellbar, ist zudem eine Plug-in-Hybrid-Version. (kb.) Garage Albin Herzog, Jonenstrasse 32, Ottenbach. 30-Jahre-Jubiläum und Präsentation des neuen Volvo XC90: Freitag, 12. Juni, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 13. Juni, 10 bis 18 Uhr, Sonntag, 14. Juni, 10 bis 17 Uhr.

Jugenderinnerungen aufleben lassen «Töffli-Touren»: Neues Angebot für erwachsene «Töffli-Buebe» und «Töffli-Meitlis». Mit den Kumpels oder Mädels die Strassen unsicher machen, wie anno dazumal. Das Angebot «Töffli-Touren im Zugerland» lädt ein zu Tempo 30 auf zwei Rädern. Den Wind im Gesicht spüren und das Zittern durch den ganzen Körper, anzeige

beim Starten des Zweitakt-Motors – wer fühlt sich dadurch nicht sofort wieder in Ihre Jugendjahre zurückversetzt? Dieses Gefühl lässt sich nun von Neuem erleben – bei einer Entdeckungsfahrt auf dem Mofa durch die Region mit ihren wunderbaren Ausflugsrouten. Ein unvergessliches Gruppenabenteuer. (pd.) Infos: www.event-more.ch/toeffli-touren.

«Born to be wild»... (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 14. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche, Sonntags nach Ansage Sonntag, 14. Juni 19.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 20.30 Gemeinsames Singen Mittwoch, 17. Juni 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 18. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. Juni 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé Sonntag, 14. Juni 10.00 Gottesdienst mit Konfirmationen: «Was die Freunde mit dem Sinn des Lebens zu tun haben», Pfr. W. Schneebeli, Konfirmandinnen und Konfirmanden

Ref. Kirche Knonau Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 14. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz, Hausen a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer und den Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Thema: «Just for fun?!» Anschliessend Apéro Freitag, 19. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag,14. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Daniela Hess, Spitalseelsorgerin am Bezirksspital Affoltern und Anette Bodenhöfer, Orgel

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 13. Juni 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 14. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 20.30 Gemeinsames Singen Dienstag, 16. Juni 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus Donnerstag, 18. Juni 13.30 Kolibri

Sonntag, 14. Juni Zweiter Sonntag nach Trinitatis 11.00 Buurehofgottesdienst auf dem Hof der Familie Fritz Maurer, Vorderuttenberg, beim Blumenfeld; Vikarin Claudia Mehl und Jodlerclub Affoltern, Viertklassunti, Taufe Romy Talavasek, anschliessend Mittagessen für alle 17.00 Juki in Mettmenstetten, alle Pfarrer, anschliessend Pizza im Pfarrhaus Mittwoch, 17. Juni 12.00 Seniorenessen Donnerstag, 18. Juni 11.45 Preisverleihung an Vikarin Mehl im Rahmen der katholischen Synode, Rathaus Zürich, öffentlich Freitag, 19. Juni 7.00 Abfahrt auf Gemeindefahrt, Stampfiplatz

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 12. Juni 20.00 Gebetsabend in der Kirche, Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 14. Juni 17.00 JUKI in der Kirche Mettmenstetten, Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger Montag, 15. Juni 20.00 Bildungsabend im Pfarrhaus Maschwanden: Ist die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln? 2. Teil: Das Neue Testament Freitag, 19. Juni 14.15 Abdankung von Sylvia Dubs in der Kirche Maschwanden, mit Pfrn. Susanne Brüngger, Orgel: Veronica Hvalic

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 14. Juni 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof Waldmatt, bei Familie Müller (nach Bahnübergang Richtung Maschwanden rechts abbiegen, Weg ist angeschrieben) Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Nael Odermatt, Emma Mühlhaupt und Aaron Röllin. Musik Posaunenensemble Baccanella 17.00 JUKI Jugendgottesdienst in Mettmenstetten Dienstag, 16. Juni 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 19. Juni ab 20.00 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 14. Juni 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld, 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (am Flügel), Chinderhüeti, ref. Kirche Dienstag, 16. Juni 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstr. 33 Donnerstag, 18. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe, leichte Wanderung Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 13. Juni 17.00 Eucharistiefeier, Abschluss Versöhnungsweg 4.-Klässler 18.30 santa messa Sonntag, 14. Juni 9.30 Eucharistiefeier in Mettmenstetten, kein Gottesdienst bei uns anschliessend Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirche Ottenbach

Freitag, 12. Juni 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 14. Juni 9.30 Gottesdienst Pfr. Christof Menzi Montag, 15. bis Samstag, 20. Juni Oberämtler Seniorenferien in Valbella

Sonntag,14. Juni 10.00 Gottesdienst Thema: «Relaxen und Kraft schöpfen am Sonntagmorgen» Text: Apostelgeschichte 3, 1–10 Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 13. Juni 10.00 Kirche Wettswil: Fiire mit de Chliine Thema: «Das verlorene Schaf» Sonntag, 14. Juni 16.00 Kirchgemeindesaal Wettswil: Kirchgemeindeversammlung 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Gast: Myma Kamara, Ballett-Tänzerin Kinderhütedienst Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 13. Juni Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 17. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri Treff im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 18. Juni 9.15 und 10.15 Uh Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Polizist, Sicherheit für Senioren

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 13. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 14. Juni Kein Gottesdienst, da um 10.00 Gottesdienst zum 50-Jahre-Jubiläum Patrozinium St. Antonius in Obfelden mit Cäcilienverein und Chinderchile, anschl. Pfarreifest Mittwoch, 17. Juni 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. Juni 10.00 Gottesdienst zum 50-Jahre-Jubiläum Patrozinium St. Antonius mit Cäcilienverein und Chinderchile anschl. Pfarreifest

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 13. Juni 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 14. Juni 9.45 Gottesdienst «Im Gespräch mit Gott» Andi Wolf Kinderprogramm anschliessend Teilete Montag, 15. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 17. Juni 19.00 Teens: peech in der Pfimi mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 14. Juni 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth); Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Juni 15.00 Firmgottesdienst in der reformierten Kirche Wettswil Sonntag, 14. Juni 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 16. Juni 19.30 Abendmesse, anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 17. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 18. Juni 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 13. Juni 11.00 Taufe von Leila Sophie Cadalbert mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 14. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti musikalisch umrahmt vom Jodlerklub am Albis Anschliessend: Kirchgemeindeversammlung im Pfarreizentrum Dienstag, 16. Juni 19.30 Elternabend für Erstklass-Kinder (HGU)

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 14. Juni 19.00 ABEND-Gottesdienst mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. Juni 17.00 Gottesdienst mit Stabsübergabe und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. Juni 10.30 Gottesdienst Nehemia 4, 1 – 17 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 17. Juni 20.00 Frauenabend Nehemia, Kapitel 6 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 12. Juni 2015

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Mit gutem Gewissen geniessen Das Restaurant Mühleberg setzt auf Bio-Produkte aus der Region Per 31. Januar hat der Ämtler David Ciaravolo das Restaurant auf dem Mühleberg übernommen. In der Küche setzt er auf Saisonales, Regionales und Bio. «Wir wollten etwas anderes anbieten», sagt David Ciaravolo. Da er selber auf die Herkunft der Lebensmittel achtet und seine Freundin lange in einem Reformhaus gearbeitet hat, war die Stossrichtung für die Abendkarte klar: Nicht zu viel Verschiedenes, dafür aus frischen, hochwertigen Zutaten zubereitet. «Schweizer Spezialitäten mit mediterranem Touch», nennt Ciaravolo den Stil. Schliesslich ist Koch Giacomo Giuliano Italiener. Den Hauptteil an Gemüse, Früchten und Beeren bezieht das Restaurant aus dem Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau – natürlich in Bio-Qualität –, das Fleisch kommt aus der Metzgerei Abegg in Langnau und trägt mit «KAGfreiland» das Bio-Label mit den schweizweit strengsten Tierhaltungs-Richtlinien. Wenn es um Käse und weitere Spezialitäten geht, setzt David Ciaravolo unter anderem auf die Trendsetter von «Jumi», das Brot wird selbst gebacken und die Küchenkräuter wachsen auf der Terrasse. Aus-

er zwischenzeitlich von der Gastronomie in den Verkauf, wartete aber auf die Gelegenheit, ein kleines Restaurant zu übernehmen. Gegen neun weitere Pacht-Bewerber habe er sich schliesslich durchgesetzt, verrät der junge Wirt.

Start in die Grillsaison

Sie bieten ihren Gästen nur das Beste: Manuela Stoll, David Ciaravolo und Giacomo Giuliano (von links). (Bild Thomas Stöckli) gesuchte Bio-Weine vom Küferweg, Obfelden, runden das Geschmackserlebnis ab.

Burger nach eigener Rezeptur «Wir sind sehr gut gestartet», verrät Ciaravolo, «sogar besser als erwartet»,

schiebt er nach. Besonders hoch im Kurs der Gäste stehen die Burger nach eigener Rezeptur. Mittags stehen auf dem Mühleberg zwei Menüs zur Auswahl. «Wir wollen auch Handwerker ansprechen», verrät Ciaravolo, deshalb achtet er auf günstige Preise. Dennoch kommt auch hier zumindest Schwei-

zer Fleisch auf den Teller. Fisch gibt es nur freitags – dafür frisch. Mit seinem «Beizli im Grüene» hat sich David Ciaravolo einen lange gehegten Traum erfüllt. Als Wirte-Sohn – sein Vater war unter anderem auf den «Drei Linden» in Wettswil – weiss er, worauf es ankommt. Zwar wechselte

Im Restaurant finden 28 Personen Platz. Es lohnt sich deshalb, zu reservieren. Im Sommer locken weitere 40 Plätze auf der Gartenterrasse. Hier wird morgen Samstag, 13. Juni, die Grillsaison lanciert. Bei schönem Wetter können die Gäste am Samstag- und Sonntagabend jeweils von der Grillkarte bestellen. «Bei uns läuft immer wieder etwas», verspricht Ciaravolo. Für den 1. August etwa ist ein Spanferkel geplant, im Herbst steigt ein Oktoberfest der mediterranen Art. Sonntagmorgens von 10 bis 14 Uhr lädt das «Mühleberg»-Team zum Brunch. Doch auch hier wartet nicht der typische BuffetBrunch, sondern ein gemütliches gemeinsames Zmorge. Die Bestellung wird auf einer Etagère serviert. (tst.) Rest. Mühleberg, Aeugstertal, Tel. 044 760 15 43, www.restaurant-muehleberg.ch. Mo./Di. Ruhetag.

zwischen-ruf

Wahnsinn, was auf dem Meer geschah

Zwei Pioniere der Menschlichkeit

Bärbel, eine entfernte Verwandte von mir, hat einen spanischen Abenteurer geheiratet und ist zu ihm nach Barcelona gezogen. Schon dreimal hat er die Welt umsegelt, ein toller Typ, auch ein netter. Er lud zwei alte Freunde zu einer Segeltour ein. Sie fuhren weit aufs Meer hinaus. Dann warf Xavier die Angel aus und freute sich, als er einen grossen Thunfisch aus dem Wasser ziehen konnte. Er nahm ihn aus und wollte anschliessend das blutige Deck säubern. Mit einem Eimer beugte er sich über die Reling, um Wasser zu holen. Dabei kugelte sein Arm aus und er fiel über Bord. Ohne Schwimmweste. Die beiden Freunde waren völlig hilflos, hatten ebenfalls keine Schwimmwesten an und null Ahnung vom Segeln. Wo war der Rettungsring? Das Boot fuhr in Windeseile mit ihnen weiter. Verzweifelt riefen sie Bärbel in Barcelona an. (Dass die Verbindung funktionierte, war mehr als Glück. Sie waren 15 km vom Land entfernt und der Funk hat eine Reichweite von 16 km.) Sie berichteten Bärbel also, dass Xavier über Bord gegangen war. Sie gab die Anweisung, die Segel sofort runterzuholen und mit dem Motor an die Unfallstelle zurückzufahren. Sie würde den Seenotdienst alarmieren. Die beiden Freunde hatten aber noch nie ein Segel bedient und prompt fiel dieses beim Runterholen auf den Motor und machte ihn funktionslos. Xavier sahen und hörten sie nicht mehr. Drei Helikopter jedoch orteten ihn, der sich kaum über Wasser halten konnte, da sich zu allem Unglück die Angelschnur samt Haken um seine Beine gewickelt hatte. Dazu der ausgekugelte Arm! Er wurde nach Barcelona ins Spital geflogen. Sein Körper war schon auf 32 Grad abgekühlt und sein Leben hing an einem seidenen Faden. Er erzählte, er sei im Meer ganz ruhig gewesen und habe gedacht: «Entweder ich werde gerettet oder nicht.» Kleines Nachspiel: Am dritten Tag auf der Intensivstation wollte er urinieren, aber nicht in eine Flasche. Als die Krankenschwester darauf beharrte, riss er sich die Schläuche vom Leib, stand auf und ging nach Hause. Ute Ruf

Olga Fierz und P7r4 emysl Pitter aus Affoltern haben sich für Kinder in Prag eingesetzt Zum 25. Todestag von Olga Fierz am 17. Juni soll dieser bedeutenden, aber fast unbekannten Vorkämpferin der Menschlichkeit gedacht werden. Ihr letztes Lebensdrittel hat sie in Affoltern verbracht. ................................................... von ueli wildberger * Als engste Mitstreiterin des bedeutenden tschechischen Humanisten und Sozialpädagogen P4remysl Pitter wirkte Olga Fierz jahrzehntelang an seiner Seite für die Aufnahme und Betreuung verwaister und verwahrloster Kinder in Prag. Schon seit 1933 gründeten sie das Milic-Haus, wo sie sich intensiv darum bemühten, Strassenkindern ein Zuhause und menschliche Wärme zu geben. Während der Nazi-Besetzung der Tschechoslowakei unterstützten sie insgeheim viele jüdische Verfolgte und Kinder, und versuchten, ihnen das Nötigste zum Überleben zuzuhalten. Als Pitter deswegen vor die Gestapo zitiert wurde, und der SS-Offizier ihm im Verhör vorhielt, jüdischen Menschen illegal Nahrungsmittel zu verschaffen, antwortete er: «Ja, das stimmt. Von einer menschlichen Sicht aus können Sie das sicher verstehen.» Es folgte ein längeres Schweigen, bis der Beamte sagte: «Sie können gehen.» Ungläubig fragte Pitter: «Ja, muss ich wieder kommen?» «Nein, gehen Sie ...», antwortete der Gestapomann.

Viel Liebe und menschliche Wärme Unmittelbar nach Kriegsende holten sie Hunderte halb verhungerter Kinder, die überlebt hatten, aus dem Konzentrationslager Theresienstadt, und konnten sie in vier Schlössern in der Nähe von Prag unterbringen. Dort erhielten sie nicht nur Essen und ärztliche Betreuung. Mit viel Liebe und menschlicher Wärme wurde in ihnen wieder Vertrauen und Hoffnung geweckt. In ihrem eindrücklichen Buch «Kinderschicksale in den Wirren der Nachkriegszeit» erzählt Olga Fierz

sehr persönlich von Dutzenden ihrer Schützlinge. Zum Beispiel von Adela, einem polnisch-jüdischen Mädchen. Als Hitler kam, wurde sie mit ihrer Familie ins KZ gebracht. Die Eltern höhlten in der primitiven Baracke ein grosses Loch aus, wo sie Adela und ihr kleines Brüderchen versteckten. Eines Tages wurden sie verraten, ihr Brüderchen auf immer verschleppt. Ihre Schwester und Eltern kamen in der Gaskammer um. «Ich nahm mir vor, wenn ich überleben sollte, nie mehr auch nur ein Wörtchen deutsch zu sprechen!» Die Lehrerin in unserem Heim, die nur wenig deutsch konnte, war manchmal bei neuen Kindern ratlos. Einmal bemühte sie sich vergebens, das weinende Christinchen zu beschwichtigen. Da trat Adela ins Zimmer, nahm Christinchen auf den Arm und sprach ihr zu. Sanft, freundlich – deutsch! Am Abend dankte die Lehrerin herzlich für die Hilfe. «Ich wusste wirklich nicht mehr was tun, als das Kind andauernd weinte!» Adela erwiderte leise und bescheiden: «Ich verstehe wohl, auch unsere Kleinen haben so sehr geweint.»

Auch deutschen Kindern geholfen Als die Rachegefühle der tschechischen Bevölkerung dazu führten, dass ein Grossteil der Deutschen im Land unter elenden Bedingungen interniert und vertrieben wurden, holten Pitter und Olga Fierz auch viele junge deutsche Kinder aus den unter Hunger und Epidemien leidenden Internierungslagern, um sie auf den vier Schlössern wieder zu Kräften kommen zu lassen. Oft unter Lebensgefahr, da der Hass auf alles Deutsche häufig schnell in Misshandlungen umschlug. Da war es ein kleines Wunder, dass die jüdischen Kinder ihre deutschen Kameraden nicht als Feinde empfingen, sondern in ihnen ebenso abgezehrte, notleidende Kinder sahen und ihnen freundlich begegneten! Die Hitlerjungen allerdings waren anfänglich sehr abweisend und schwierig. Sie waren noch ganz von ihrer Nazi-Ideologie be-

setzt, voller Rassedünkel, und schauten voll Verachtung auf ihre jüdischen Kameraden herab. Ein Vorkommnis brachte die Wende. Als sie heimlich rauchten, geriet der nahe Wald in Brand. Dieser konnte zwar schliesslich gelöscht werden, sie Olga Fierz und P7r4emysl Pitter. (Bild zvg.) rechneten aber damit, dass sie nun zur Strafe wieder in rückkehren. Auch P4remysl Pitter wurdie unsägliche Not im Lager Theresi- de als Direktor seines Werks als enstadt zurückgeschickt würden. Sie «deutschfreundlich» angeprangert, konnten es fast nicht glauben, als Pit- und musste – um der Deportation und ter ihnen nochmals eine Bewährungs- Zwangsarbeit in den Uranminen zu frist schenkte – diese Haltung der Ver- entgehen – auf abenteuerlichen Wegebung und Liebe überwältigte sie. gen nach Deutschland fliehen. Dort Eine neue, menschlichere Welt tat kümmerten sich die beiden während sich ihnen auf! Nun öffneten auch sie zehn Jahren im grössten Vertriebenensich und schlossen mit den andern lager in Valka bei Nürnberg um die Kindern Freundschaft. entwurzelten und unter erbärmlichen Insgesamt retteten Olga Fierz und Bedingungen lebenden Vertriebenen. P4remysl Pitter etwa 800 Kindern das 1962 siedelten sie nach Affoltern über. Leben. Und praktisch alle konnten Auch nun halfen Pitter und Olga Fierz, aufgrund manchmal mühseliger Nach- vor allem nach 1968, den tschechiforschungen schliesslich wieder mit schen Flüchtlingen und gründeten die ihren Eltern oder – wo diese umge- Jan-Hus-Gemeinde und eine Schule. kommen waren – ihren Verwandten Mit vielen Vorträgen und einer regelvereint werden! mässigen Zeitschrift ermutigten sie sie im Exil. Seine Erlebnisse und humanistische Sicht legte P4remysl Pitter in Exil in Affoltern zwei Büchern nieder. Ihre ehemaligen Schützlinge hielOlga Fierz wurde 1900 in Baden in der Schweiz geboren. Ihre Ausbildung zur ten ihre Erinnerungen im Buch Lehrerin erhielt sie in Brüssel. Anfäng- «Schlösser der Hoffnung» fest. 1975 erlich arbeitete sie in Genf als Erziehe- hielt Pitter den Ehrendoktor der Theorin, lernte aber 1933 bei einem Frie- logischen Fakultät Zürich. Schon ein denskongress der «Internationale der Jahr darauf starb er. Olga Fierz hielt Kriegsdienstgegner/WRI» P4remysl ihre Erlebnisse im Buch «KinderPitter kennen. Sie war so beeindruckt schicksale in den Wirren der Nachvon seinem Einsatz für Waisenkinder, kriegszeit» fest. Sie starb 1990 über dass sie sich in Prag seinem Werk an- 90-jährig in Affoltern. schloss, und ihm über Jahrzehnte unermüdlich zur Seite stand. * Der Autor lernte Olga Fierz vor bald 40 Jahren Als 1948 die Kommunisten in der persönlich kennen und las darauf Pitters LebensTschechoslowakei die Macht übernah- geschichte «Unter dem Rad der Geschichte» sowie men, und sie in die Schweiz reiste, um seine Kulturkritik «Geistige Revolution im Herzen ihre erkrankte Schwester zu pflegen, Europas» sowie später auch «Schlösser der Hoffdurfte sie nicht mehr nach Prag zu- nung» aus der Feder seiner geretteten Schützlinge.


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Veranstaltungen

Freitag, 12. Juni 2015

agenda

Freitag, 12. Juni

Ausstellungen

Obfelden

Aeugst am Albis

19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: mit «Krainer Kameraden» Oberkrainer und andere Unterhaltungsmusik. Dazu feine hausgemachte Menüs zur Auswahl, Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Die jahrhundertealte Töpfer- und Brenntechnik aus Japan kam mit der zenbuddhistischen Teezeremonie auf. Mo, 811.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 20. August.

Rifferswil 17.00-19.00: Vernissage: Gast-Ausstellung «Skulpturen im Park» des Château d’Autrey mit zeitgenössischer Kunst. Park Seleger Moor.

Aeugstertal

Samstag, 13. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 16.00: LaMarotte bi de Lüt: 2. Sommerfest mit Entenrennen im Jonenbach. Ab 18 Uhr Fischknusperli-Essen im kleinen Park am Jonenbach. Alte Dorfstrasse beim BOA Optik Fussgängerbrüggli.

Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 18.30: Konzert «Gerold’s Musikvagabunden». Strandbad Türlersee (Restaurant).

Knonau 16.00: Knonauer Früeligsfäscht: Spiele für Gross und Klein, Wave Skateboard-Contest, Festbeizli und Wettbewerb. 16.15 Besichtigung Schloss und Minergie-P-Eco Haus, 17.45 Apéro des Forums Weltoffenes Knonau, 18.15 Knonau kocht für Knonau - internationales Abendbuffet. Dorfplatz/Stampfi.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Obfelden 19.00-22.00: Live-Musig im Zelt: «Duo Wildbach» Schlager zum Mitsingen. Dazu feine hausgemachte Menüs. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Sonntag, 14. Juni Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Rifferswil 10.00-16.00: Familien-Erlebnistag: «Froschtag - dem Froschkönig auf der Spur». Park Seleger Moor.

Dienstag, 16. Juni Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsa-

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Der ref. Kirchenchor Affoltern plant bereits das nächste Adventskonzert. (Archiv)

Motivierte Sängerinnen und Sänger gesucht Chor der ref. Kirche Affoltern plant Konzert Advent Advent ... – bis Weihnachten ist es zwar noch eine Weile hin, aber trotzdem steckt der Reformierte Kirchenchor schon mitten in der Planung für das nächste Adventskonzert, welches am Sonntag, 6. Dezember, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern zur Aufführung kommen wird. Das festliche Konzert ist für den Chor jeweils der Höhepunkt des Jahres. Auf dem Programm stehen dieses Mal Kompositionen von alten Meistern wie Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Felix Mendelssohn und Francesco Durante, gefolgt von Werken der neueren Generation wie John Rutter und Ola Gjeilo. Im abwechslungsreichen Programm ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Musikalisch umrahmt und begleitet wird das Konzert von einem eigens dafür zusammengestellten Adhoc-Orchester und Mitgliedern der Orchestergesellschaft Affoltern. Zur Verstärkung sucht der Chor aufgestellte

und motivierte Sängerinnen und Sänger. Intensive Vorbereitung mit fundierter Stimmbildung ist garantiert. Spass und Geselligkeit gehören auch dazu. Alle musikbegeisterten und singfreudigen Damen und Herren sind willkommen, unverbindlich an einer Probe teilzunehmen. Geprobt wird ab dem 20. August mit wenigen Ausnahmen jeweils am Donnerstag, 20 bis 22 Uhr im Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern. In den Herbstferien finden keine Proben statt. Weitere wichtige Eckdaten sind das Intensivprobeweekend vom 7. und 8. November, die Hauptprobe vom 4. Dezember, die Generalprobe, 5., und das Konzert, 6. Dezember. Fakultativ kommt der Weihnachtsgottesdienst vom 25. Dezember dazu. (pd.) Weitere Infos bei Susanne Dietrich, Telefon 044 761 18 13, susanne.dietrich@datazug.ch oder Chorleiter Rico Zela 043 817 42 43 /

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

Affoltern am Albis Chilehuus im Park, Zürichstr. 94: Seidenmalerei von Christine Würmli, Brigitte Graf, Diana Riedel, Lilian Stöckli und Marianne Schmid. Mo-Fr, 8.30-11.30 und während Gottesdiensten. Bis Ende Juni. Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Art Brut». Kevin Günter, Obfelden, bekannt durch Pro Infirmis. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 18. Juni. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «13 Tische - 13 Geschichten».

20.00: Lesung «Auf beiden Seiten». Lukas Hartmann stellt sein neues Buch vor. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A.

09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Bäretswil-TäuferhöhleGibswil. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

079 713 85 03, rico_zela@hotmail.com.

Mittwoch, 17. Juni Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.00: Pensionierungsplanung frühzeitig angehen. Veranstaltung der UBS Affoltern. Anmeldung: 044 763 72 54 oder patrick.brodmann@ubs.com. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 18.30-19.50: «Sammeln-Bewahren-Vermitteln» Mit Marcel Sax, Leiter Logistik, Museumstechniker. Anmeldung erforderlich. Telefon 058 480 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel

Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Sommerbücherabend: Das Team stellt Neuerscheinungen vor. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Hausen am Albis 07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): KyburgAgasul-Rumlikon-Fehraltorf. Leichte Wanderung. Marschzeit: ca. 3¼ Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt, 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 18. Juni Affoltern am Albis 07.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung, Energiepfad Entlebuch-Finsterwald. Wanderzeit 4 1/2 Std. Verpflegung: Picknick. Leitung und Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43. Bahnhof. 09.35: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe, KappelBaar, spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof. 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Zeichnung, Malerei, Steinskulptur. Gabriela Brühwiler, Brigitta Gabban und Arnold Truog. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. 13. Juni bis 12.Juli. Kunstfenster der Galerie für Gegenwartskunst, Dorfstrasse 13: Heidi Spring - Bilder und Plastiken. Sa/So 14-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 12.Juli.

Rifferswil Park Seleger Moor: Das schönste Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz und die Ausstellung «Skulpturen im Park» des Château d’Autrey mit zeitgenössischer Kunst ist geöffnet! Pfingstrosen, Seerosen und Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 27. Juni.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Bonstetten

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mes Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

KiA Kunstprojekt Carmen Cabert Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr. Bis 14. Juni.

Ottenbach 08.15: OTTENBACH60plus: Wanderung vom Zugerberg nach Unterägeri, ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Hans Reifler, 044 761 91 36. Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

Freitag, 12. Juni 2015

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Eine Hommage an die Musik von Delbert McClinton Die «ClinTonics» feiern am Samstag, 20. Juni, Premiere in der Güggel-Bar in Ottenbach Lukas Hartmann. (Bild zvg.)

Die Schweiz am Ende des Kalten Krieges Lukas Hartmann stellt in der Buchhandlung Scheidegger sein neues Buch «Auf beiden Seiten» vor. Eine Familien- und Generationengeschichte zwischen 1968 und 1989. 1989 und 1990: Jahre des Umbruchs. Für Europa und den Schweizer Journalisten Mario, der sich gerade von seiner Frau trennt und kurz vor dem Mauerfall wegen einer Reportage nach Ost-Berlin fährt. Was er dort zu ahnen beginnt, wird zwanzig Jahre später Gewissheit: Die Geschichte einer Ehe, einer Familie, einer Generation, eines Landes, eines Kontinents hat immer zwei Seiten. Ein überraschender, politisch brisanter Roman über eine nahe Vergangenheit, die bis heute nachwirkt. «Wie immer bei diesem Autor kommt es zu einem schönen literarischen Zusammenspiel zwischen Historie und Privatem, zwischen Ereignissen aus der Geschichte und den menschlichen Dingen des Lebens», so Jochen Kürten, Deutsche Welle. (pd.) Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr. Eintritt 25 Franken mit Apéro. Vorverkauf: Telefon 044 762 42 42.

Einige Leser erinnern sich sicher noch gerne an die monatlichen Bluesabende im «Lakeside» Zwillikon. Die Bluesband von Fredi Früh begleitete damals jeden ersten Tag des Monats «Stars» der regionalen Musikszene, wie etwa Samia Afra, Michael Williams oder eben Johnny Giussani durch ihr BluesProgramm. Johnny Giussani ist vielen bekannt als Leadsänger der Gruppen Bluesbox, Chicken Wings oder aktuell KOP, die ja erst kürzlich am Strassenfest in Affoltern das Publikum begeisterten. Als er im Januar 2014 angefragt wurde, einen Abend im «Lakeside» zu gestalten, reagierte er spontan begeistert und hatte bald schon auch eine Idee auf Lager: Ein Abend ganz im Zeichen der Musik von Delbert McClinton, an dem er das erste Mal mit seinem Sohn Manuel auf den Brettern stehen wird! Der Abend war erfolgreich und machte allen einen Riesenspass. Daraus entstand dann die Band ClinTonics. Mit von der Partie sind Johnny und Manuel Giussani (Leadvocals), Eddie Fiorito (Gitarre und Mundharmonika, Vocals), Fredi Früh (Gitarre), René Etterli, (Bass), Etienne Conod (Key, Hammond) und Rob Url (Drums).

Songs von Lebensfreude, Trauer, Humor und Selbstironie Die Band freut sich sehr, das Publikum von der Klasse, der hier noch wenig bekannten Musik Clinton’s zu überzeugen! Als einer der ganz Grossen seines Fachs, beherrscht er als Sänger,

Oben von links: Johnny Giussani, Rob Url und René Etterli. Unten: Etienne Conod, Manuel Giussani, Fredi Früh und Edi Fiorito. (Bild zvg.) Mundharmonikaspieler und bedeutender Songschreiber die Genres Blues-, Rythm and Blues, Folk, Country und Rock’n’Roll. Vielseitig sind auch die textlichen Inhalte seiner Musik. So wird uns der Abend durch Songs führen, die von Lebensfreude, Dankbarkeit, Brüderlich-

Gesang, der die Herzen berührt Jodlermesse von Jost Marty in der kath. Kirche Mettmenstetten

keit, Trauer, Humor und Selbstironie getragen sind. Prall wie das Leben! Die ClinTonics feiern Premiere, open air in der wunderschönen Ambiance im Garten der Gueggelbar in Ottenbach und freuen sich auf viele Gäste! So weit die Reise auch gehen mag, sie ist verwurzelt im authentischen,

trockenen Blues der Südstaaten! Es riecht nach Diesel, Whiskey und heisser Erde ... (pd.) «ClinTonics» am 20. Juni live in der Güggelbar, Bar ab 18 Uhr, Konzert 21 Uhr, Eintritt 20 Franken. Open Air (bei schlechter Witterung in der Beiz) www.clintonics.ch, www.gueggelbar.ch.

Zur Johannisnacht ins Kloster Kappel Kantonsübergreifende Sternwanderung Zum vierten Mal findet sie statt: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel während der kürzesten Nacht in den längsten Tag von Samstag, 20., auf Sonntag, 21. Juni. Der Anlass rund um die «Sommerweihnacht» wird ökumenisch und kantonsübergreifend ausgetragen.

Der Jodlerklub am Albis aus Hausen. (Bild zvg.) Die katholische Kirche in Mettmenstetten lädt zur Jodlermesse mit dem Jodlerklub am Albis aus Hausen ein. Jost Marty berührt mit seiner über die Landesgrenze hinaus bekannten Jodlermesse immer wieder die Herzen der Zuhörer.

Es sind nicht nur die Melodien, die begeistern, sondern auch die gehaltvollen und ansprechenden Texte. Die erste Jodlermesse von Jost Marty wurde 1974 aufgeführt und seither von vielen Jodelchören gesungen. In dieser Jodlermesse wird zudem der «Glogge-

Jodel» von Sepp Amstutz gesungen – Kirchenglocken, welche die Emotionen von Menschen immer wieder bewegen. (pd.) Jodlermesse am Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, in der katholischen Kirche Mettmenstetten.

Musik-Menü in der Natur Der MV Ottenbach lädt zum Sommerabendkonzert Ein musikalisches Menü mit Leckerbissen – unter diesem Motto präsentiert der Musikverein Ottenbach sein diesjähriges Sommerabendkonzert auf dem Bio-Hof der Familie Weber. Ein beliebter Anlass für Jung und Alt inmitten von Natur und Landwirtschaft. Die Zutaten für das Konzertprogramm: eine Prise Nostalgie, schwungvoll vermischt mit Swing und Rock und gewürzt mit unvergesslichen TVMelodien von tierischen Trickfilm-Helden. Traditionellerweise werden auch die Ottenbacher Geburtstagsjubilare

Der Musikverein Ottenbach. (Archiv) eingeladen und mit einer neuen Komposition des jungen Musikers Jan Müller überrascht. (pd.)

Sommerabendkonzert am Samstag, 13. Juni, Festwirtschaft ab 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr, bei jeder Witterung.

Schon fast ein bisschen vergessen gegangen ist diese alte Tradition, dass die Sommersonnenwende mit der Geburt Johannes des Täufers verbunden wird. Er kündet das Kommen von Jesus Christus, dem Licht der Welt, an. Mit dem Gedenktag Johannes des Täufers als dem Boten des Lichts hat sich auch der Brauch des Johannisfeuers entwickelt, das als «Lichtverstärkung» in der Nacht zum längsten Tag entzündet wird.

Tradition pflegen Die Sonnenwendfeuer hat es wahrscheinlich schon in vorchristlicher, germanischer Zeit gegeben. Sie erleuchteten die Nacht, wenn der Gott Wotan den Ruheort der gefallenen Kämpfer, Walhall, verliess und segnend über die Erde schritt. Da dieses Brauchtum zur Lichtsymbolik des Christentums passte, wurde es übernommen. Der Johannistag wurde zur «Sommerweihnacht». Gemeinsam mit den Kirchgemeinden Affoltern, Muri, Oberrieden, Zug, sowie dem Pilgerzentrum St. Jakob Zürich–Aussersihl, will das Kloster Kappel die alte Tradition der Johannisnacht mit einem attraktiven Angebot

pflegen. Wandergruppen aus Zug, Affoltern am Albis, Muri/Freiamt, Oberrieden und Zürich pilgern durch die kurze Nacht dem längsten Tag entgegen. Um 4 Uhr kommen alle im Kloster Kappel an und versammeln sich um das Johannisfeuer. Die ökumenische Feier zum Johannisfest wird musikalisch gestaltet vom Posaunentrio «Bacchanella» unter der Leitung von Ulrich Eichenberger. Ein feines Morgenessen wartet im Klosterkeller auf die hungrigen Pilgerinnen und Pilger.

Gutes Schuhwerk und an die Witterung angepasste Kleidung Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft und das reichhaltige Morgenessen betragen 25 Franken. Nach dem Morgenessen wird ein Transportservice nach Baar organisiert, bis der öV regulär verkehrt. Gutes Schuhwerk und an die Witterung angepasste Kleidung verstehen sich von selbst. Eine Zwischenverpflegung ist selber mitzunehmen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Die Sternwanderung findet bei jedem Wetter statt. (pd.) Folgende sind Startpunkte in der Region: Startpunkt Affoltern: Besammlung und Einstimmung am Samstag, 20. Juni, um 23 Uhr in der Ref. Kirche Affoltern. Wegzeit ca. 4 Stunden. Leitung und Anmeldung: Elisa–Maria Jodl, Tel. 044 760 18 08; em.jodl@bluewin.ch. Startpunkt Zug: Besammlung am Samstag, 20. Juni, um Mitternacht in der Reformierten Kirche Zug, Alpenstrasse 7, Zug. Wegzeit ca. 3 Stunden. Leitung und Anmeldung: Othmar Hofmann und Edith Fuchs, Tel. 041 780 52 75; hofmann@minamoto.ch.


Sport

Freitag, 12. Juni 2015

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Nach gutem Start klar geschlagen

Am letzten Sonntag holte die HG Obfelden zu Hause gegen Ersigen B in der 5. Meisterschaftsrunde zwei wichtige Punkte.

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – SC Cham 2:5 (2:4)

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Für Obfelden wird es langsam eng: Nur noch vier Runden sind zu spielen, der Abstiegskampf ist lanciert. Im ersten Durchgang mussten die Ämtler mit Schlagen beginnen, die Leistung war mässig. Ersigen B konnte Obfelden aber nach dem Wechsel nicht überschlagen und lag 80 Punkte zurück. Leider mussten sich die Hornusser von Obfelden wie so oft eine Nummer schreiben lassen, Ersigen B war bis zu diesem Zeitpunkt «sauber» im Ries.

Schlusslicht abgegeben Im zweiten Durchgang konnte sich die HG Obfelden beim Schlagen kontinuierlich steigern und ihr Gegner kassierte auch prompt eine Nummer. Somit gewann Obfelden das Spiel mit einer Nummer und 751 Punkten zu Ersigen B mit einer Nummer und 594 Punkten. Die HG Obfelden gewann zwei wichtige Meisterschaftspunkte dazu und sprang vom Tabellenende auf den 6. Platz. Ihr Gegner Ersigen B bekam keine Meisterschaftspunkte und rutschte auf das Tabellenende ab. Einzeln erzielten Walti Müller (62 Punkte), Reto Binggeli (60) und Geri Wisler (59) gute Leistungen. (PF)

Affoltern führt die Tabelle alleine an Faustball: Affoltern schlägt in der dritten Runde Embrach und Leader Beringen mit je 3:0. Die dritte Meisterschaftsrunde fand in Jona statt und Affoltern traf in der ersten Partie auf FB Embrach, das bis jetzt nur zwei Punkte erspielt hat. Die Geschichte dieser Begegnung ist rasch erzählt, 11:4, 11:5, 11:5. Klare Dominanz durch das Fanionteam aus Affoltern und die Punkte, die sich Embrach schreiben lassen könnte, waren die meisten Geschenke durch Eigenfehler des Gegners. Im zweiten Spiel kam es zum Spitzenkampf zwischen MR Beringen und Affoltern, die ja punktgleich die Tabelle nach zwei Runden anführte. Das klare Resultat (3:0 Sätze 11:5, 11:6, 11: 7) für die Einheimischen entspricht auch dem Spielverlauf. Von Beginn weg konnte man den Gegner mit präzisen Anspielen und Angriffen aus dem Spiel unter Druck setzen und die Punkte einfahren.

Angriffsbälle des Gegners Mal für Mal kontrolliert Dass die Mannschaft nicht nur aus Offensivkräften besteht, zeigten die beiden Defensivspieler mit einer super Leistung. Mal für Mal konnten die Angriffsbälle des Gegners kontrolliert werden und so ein gepflegtes Angriffsspiel ausgelöst werden. Mit diesen weitern vier Punkten übernimmt Affoltern die alleinige Führung in der 1. Liga Zone Nordostschweiz. Beringen verlor auch die zweite Partie etwas überraschend gegen Embrach mit 2:3. Schlieren und Jona konnten ebenfalls vier Punkte verbuchen und Wallisellen ist immer noch ohne Zähler am Tabellenende. Die nächste Runde findet morgen Samstag, 13. Juni, ab 13 Uhr auf dem Sportplatz Munot in Schaffhausen statt. Affoltern II spielt gleichentags ab 12 Uhr auf der Sportanlage Holzmatt in Dietikon. Tabelle der 1. Liga Zone Nordostschweiz: 1. Affoltern 12 Pkt. 2. Schlieren 10 Pkt. 3. Beringen 8 Pkt. 4. Jona 8 Pkt. Mehr aus swissfaustball.ch.

Nach einer Stunde lag der FCWB noch in Front; knapp 1200 Zuschauer verfolgten das Geschehen. (Bild Kaspar Köchli)

Nach einer guten Leistung in den ersten vierzig Minuten musste der FC Wettswil-Bonstetten kurz vor der Pause einen Doppelschlag hinnehmen. Der Top-Favorit aus Cham liess nichts mehr anbrennen und feierte einen klaren Auswärtserfolg. Dem FCWB steht eine schwierige Aufgabe im Rückspiel bevor. ................................................... von oliver hedinger Manch einer der 1170 Zuschauer auf dem Wettswiler Moos sah sich an die Ereignisse in Zug vor einer Woche erinnert, als bereits in der dritten Minute der erste Treffer für den FCWB fiel. Gjergji wurde in der Mitte angespielt und zog nach kurzer Ballkontrolle aus rund 18 Metern ab. Sein gezielter Schuss fand unhaltbar für Cham-Keeper Merlo den Weg in die Maschen. Das Gegentor verunsicherte die Gäste nur kurz und auch der WB-Jubel verstummte rasch, denn nur zwei Minuten später nutzte Topskorer Merenda eiskalt seine erste Torchance. Er wurde im Strafraum angespielt und traf zum Ausgleich in die entfernte Torecke. Nun entwickelte sich ein umkämpftes Spiel auf hohem Niveau, wie dies im Vorfeld erwartet wurde.

Gjergji als Vorbereiter Die Ämtler trugen in der 18. Spielminute eine sehenswerte Kombination vor. Der Angriff wurde über die rechte Seite mit Peter lanciert, seine Flanke fand auf der anderen Seite des Strafraums Gjergji. Dieser passte optimal in die Mitte, wo Kalyon nur noch einzuschieben brauchte. Die erneute WB-Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient, liessen doch die Rot-Schwarzen den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Etwas Glück beanspruchte man in der 26. Minute. Halef prallte im eigenen Strafraum ein Flankenball unglücklich an die Hand. Schiedsrichter Dégalliers Pfeife blieb aber stumm, vielleicht auch, weil unmittelbar zuvor ein klares Handspiel Chams im Mittelfeld ebenfalls nicht geahndet wurde. Das Schiri-Quartett zeigte in einer schnell geführten Partie eine unauffällige und gute Leistung. WB-Trainer Dosch musste gleich auf drei wichtige Spieler verzichten. Nebst dem gesperrten Acosta fielen aus der Abwehrkette Captain Buchmann und Constancio verletzungsbedingt aus. Gerade in der Phase nach der erneuten Führung strahlte die neu formierte Abwehr viel Sicherheit aus. Gefährlich wurde es für das WB-Tor erst in der 37. Minute wieder. Ein öffnender Seitenwechsel

auf Chams Nimi zog die Abwehrkette auseinander. Sein Flankenball wurde wiederum von Ex-Profi Merenda wuchtig per Kopf in die Maschen spediert.

Doppelschlag vor der Pause Im denkbar ungünstigsten Moment schwächelte der FCWB in der Defensiv-Arbeit. In der 43. Minute brachte man den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum weg und Cham-Captain Schilling kam zu einem Flachschuss. Bachmann konnte nicht mehr entscheidend ablenken und der Ball kullerte über die Linie. Damit nicht genug, der blitzschnelle Nimi nutzte in der letzten Minute der ersten Halbzeit ein Missverständnis in der WB-Abwehr aus, zog alleine mit dem Ball am Fuss auf Bachmann los und schoss sicher zur Zweitore-Führung ein. Die Ämtler wurden für die gute Leistung schlecht belohnt und waren nun gezwungen zu reagieren. Genau das gelang aber nicht. Die routinierte Truppe um Cham-Trainer Portmann spielte nach der Pause eine kontrollierte und souveräne Partie. Cham musste nun nicht mehr agieren, WB konnte nicht mehr. Die Ämtler blieben aber bemüht und versuchten alles, um nochmals heranzukommen. Die Angriffsversuche wa-

ren aber zu harmlos und zu ungenau. Und so waren es die Gäste, die gegen Ende des Spiels den Druck nochmals erhöhten. Verfehlte der eingewechselte Herger das Tor in der 77. und 83. Minute noch, traf er dann in der 88. Minute zum 2:5-Endstand. Es blieb nach über einem Jahr also wieder dem SC Cham vorbehalten, den FCWB auf heimischem Platz in einem Ernstkampf zu schlagen. Der Aufstiegsfavorit demonstrierte eindrücklich seine Stärken, wobei der Sieg dann doch um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel.

Rückspiel am Samstag in Cham Die Entscheidung in dieser Finalrunde fällt am Samstag um 17.00 Uhr im Stadion Eizmoos in Cham. Auch wenn die Vorteile nach dem Auswärtserfolg klar auf Seiten Chams liegen, wird der FCWB im letzten Spiel der langen Saison nochmals alles geben. Dank der kurzen Anreise können die Akteure wiederum auf lautstarke Unterstützung der Fans setzen. Matchtelegramm: Stadion Moos, Wettswil, 1170 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Waser, Studer, Rocha Sampaio, Halef, Gouiffe à Goufan, Kalyon (91. Pesic), Bonfardin, Gjergji, Peter (73. Dukhnich), Sabanovic. FCWB ohne Buchmann, Constancio (beide verletzt) und Acosta (gesperrt).

Kampfsieg im Nachtragsspiel Der FCA gewinnt gegen Siebnen mit 0:5 – wobei es nicht mehr um viel ging Die Würfel waren gefallen. Der FC Sieben hätte im besten Fall noch auf den 5. Platz hochklettern können und war auch nicht abstiegsgefährdet. Der FC Affoltern stand bereits vor dem Sieg als Aufsteiger fest. ................................................... von volkmar klutsch Ungeachtet der Tatsache, dass die Tabelle bis zum Saisonende so gut wie feststeht (es sind noch zwei Spiele auszutragen), ging es hart zu und her in den 90 Minuten in Oberrieden. Von wegen: «Die Saison ist gelaufen». Es wurde um jeden Ball gekämpft und kein Millimeter Boden wollte verschenkt werden. Weder die Siebner noch die Affoltemer gingen den Zweikämpfen aus dem Weg. Es wurde den

Zuschauern beinharter Kampf-Fussball geboten.

Bilderbuch-Kombinationen Es waren die Affoltemer, die durch mehr spielerisches Können und Siegeswillen überzeugten. Die Stürmer taten ihre Pflicht und folglich fielen die Tore: Alen Rako, Good, Bilic und zweimal Claudio Antenen hiessen die Torschützen. Eine Kombination wie aus dem Bilderbuch war das 0:3. Konate spielte einen langen Ball an der linken Aussenlinie, direkt in den Lauf von Kaufmann. Dieser zog durch bis zur Grundlinie und bediente den zentral stehenden Claudio Antenen. Ballannahme, Drehung und Torabschluss waren eine flüssige Bewegung. Das 0:3 war perfekt. Ein Traumtor gelang Bilic. Den von Kaufmann ausgeführten Eckball

nahm Bilic Volley und hämmerte mit voller Wucht das runde Ding in die Maschen. Unglücklich wäre der gewesen, der im Weg gestanden hätte. Eine Glanzparade lieferte im Anschluss FCA-Torwart Steiner ab. Einen trockenen Schuss aus etwa zehn Meter Entfernung konnte er reflexartig abwehren: ganz grosses Kino.

Den Nachwuchs eingebunden Zu gutem Schluss ist das Experiment von Trainer Filipovic gelungen. Er hat zwei B-Junioren, David Volic und Valentino Shala je eine Halbzeit spielen lassen. Sie haben sich sehr gut in das Mannschaftsgefüge integriert. Zwei Spiele noch, dann ist die Saison 2014/2015 passé. Dann geht wohl eine der erfolgreichsten Saisons in der Geschichte des FCA zu Ende.

B-Junioren im Test bei der ersten Mannschaft: Valentin Shala (links) und David Volic. (Bild zvg.) Aufstellung: Steiner, Bala I; Bala II, Scicchitano, Konate, Alen Rako (C. Antenen, 46’) Marco Rako (Bilic, 46’), Shala, Dushaj (Good, 46’), Premanthanen (Kaufmann, 46’), Volic (Valentin Shala, 46’) Ersatz: V. Shala, C. Antenen, Kaufmann, Bilic, Aegerter, Good.


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Sport

Freitag, 12. Juni 2015

Ottenbacher Pontoniere sind in Form Zwei Podestplätze für den Pontonierfahrverein Ottenbach

Die «Swiss-Ski Summer Trophy» bietet Spiel und Spass. (Bild zvg.)

«Swiss-Ski Summer Trophy» in Bonstetten Wintersportler schwitzen bei Sommerserie Am 20. Juni macht die «Swiss-Ski Summer Trophy» in Bonstetten Halt. In Fünferteams messen sich Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 16 Jahren in verschiedenen polysportiven Disziplinen.

risch zu einem sinnvollen Sommertraining zu animieren und so optimal auf eine verletzungsfreie Wintersaison vorzubereiten. Der Spass steht dabei eindeutig im Vordergrund,» erklärt Hans Bigler, Projektleiter bei SwissSki.

Zum fünften Mal führt Swiss-Ski in diesem Sommer in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ski-Clubs die «Swiss-Ski Summer Trophy» durch. Die Sommerserie steht allen Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 16 Jahren offen. Die Mannschaften treten in den Kategorien Youngsters (Jahrgänge 2008 bis 2005) und Juniors (2004 bis 2000) an. Die Sommerserie soll die jungen (Winter-)Sportler zu einem spielerischen Sommertraining animieren und ihnen ermöglichen, ihre Kraft, Kondition und Geschicklichkeit an einem erlebnisreichen Event mit viel Drum und Dran unter Beweis zu stellen. Spass wird bei der Swiss-Ski Summer Trophy gross geschrieben. «Ziel ist es, die Jugendlichen spiele-

Am 14. Juni ist Anmeldeschluss Die «Swiss-Ski Summer Trophy» in Bonstetten startet am 20. Juni, um 8 Uhr mit der Begrüssung, Wettkampfbeginn ist um 8.30 Uhr bei der Sportanlage Schachen. Aktuell sind rund 25 Teams für den Wettkampf angemeldet. Weitere Anmeldungen werden noch bis am 14. Juni entgegengenommen unter www.summer-trophy.ch. Auch Zuschauer und Fans sind herzlich willkommen. Swiss-Ski und die Eventsponsoren sorgen neben dem Wettkampfgelände für Spiele, Überraschungen und Verpflegung. Die Festwirtschaft ist ab 8 Uhr geöffnet. Lennart Hintz Weitere Informationen und Anmeldung unter www.summer-trophy.ch.

In Aarburg konnte am 6. und 7. Juni das erste Einzel-Sektionswettfahren der Saison 2015 bestritten werden. Zuvor konnte ein Einzelwettfahren in Aarau wegen Hochwasser nicht stattfinden . 37 Ottenbacher Pontoniere bestritten in sechs verschiedenen Alterskategorien das Einzelwettfahren in Aarburg. Insbesondere die beiden ältesten Jungfahrer Thomas Leutert und Dennis Berli wurden mit dem hervorragenden zweiten Rang in der Kategorie 3 (18 bis 20 Jahre) belohnt. Ebenfalls in der Kategorie C (20 bis 42 Jahre) durften sich Präsident Martin Guthauser mit Christian Schnopp auf dem sensationellen dritten Rang einreihen. Es gilt zu bedenken, dass eine Konkurrenz von über 400 Wettkämpfern am Start war. Der um ein Jahr ältere Bruder, Mike Guthauser, stand mit Christian Grütter im Boot. Die beiden wurden wortwörtlich von einer Windböe verweht und touchierten die Durchfahrt. Trotz diesem Ärgernis konnten sie sich mit Rang 11 den Kranz sichern.

Zahlreiche Kranzauszeichnungen In der Kategorie D (43+ Jahre) verpassten Peter Berli und Ueli Wittenwiller das Podest um lediglich 0,3 Punkte. Was im dank- oder undankbaren vierten Rang resultierte. Mit 61 Jahren gehört Ernst Guthauser eher zu den älteren Wettkämpfern. Über all die Jahre schulte er

Christian Schnopp (links), Martin Guthauser freuen sich über Rang zwei. (zvg.) sein Auge für den Pontoniersport. Daher ist es naheliegend, dass er das Wasser lesen kann wie kein anderer. Guthauser konnte mit Kurt Hegetschweiler den 13. Rang ergattern und sich eine Kranzauszeichnung anhängen lassen. OK-Präsident der Jungpontoniermeisterschaft 2015 Leo Baschnagel meisterte mit Ernst Humbel den Parcours. Sie erzielten den 16. Rang. Am Start waren 96 Boote à je zwei Personen. Bei der Kategorie Frauen erkämpften sich Anita Stanger und Jessica Wendel-Czerny einen Kranz und reihten sich auf Platz vier ein. Für Joana Frei und Corinne Leutert war dies ein Wettfahren, das ihnen in bester Erinnerung bleiben wird. Sie erkämpfen sich mit Rang sechs ihre erste gemeinsame Auszeichnung.

Bereit für das eidgenössische Pontonierwettfahren Der Sektionswettkampf galt zugleich als Hauptprobe für das eidgenössische Pontonierwettfahren vom 25. bis 28. Juni in Mumpf. Die Ottenbacher gingen mit drei Gruppen zu je 12 Wettkämpfenden an den Start. Es lief gut. Mit dem zweiten Platz als Endresultat darf man zuversichtlich in Richtung Mumpf schauen. Bereits am 13. und 14. Juni reisen die Ottenbacher Pontoniere nach Stein am Rhein, wo das letzte Einzelwettfahren vor dem Eidgenössischen stattfindet. (nb) Infos unter: www.pontoniereottenbach.ch.

Ein in jeder Hinsicht gelungener Saisonabschluss

Tennisclub Stallikon bleibt erstklassig

Die Senioren II des TC Säuliamt schaffen direkten Wiederaufstieg

Senioren schaffen Klassenerhalt

Letzte Saison mussten die Senioren II des TC Säuliamt den bitteren Abstieg in die 3. Liga hinnehmen. Dieses Jahr wurde der Wiederaufstieg avisiert und auf eindrückliche Weise erreicht.

Die Interclub-Saison war auch beim Tennisclub Stallikon geprägt vom schlechten Wetter, zu weichen Sandplätzen, Spielverlegungen in die Halle und Verschiebungen.

In der letzten Partie gegen den TC Leimbach wurden sieben Spieler eingesetzt und das Ziel, Spiel, Spass und Erfolg zu verbinden, konnte erneut realisiert werden. Am Schluss konnte ein 4:3-Sieg und der Aufstieg in die 2. Liga ausgiebig gefeiert werden. Um allen Spielern eine Spielgelegenheit zu geben, verzichtete der Captain auf den Einsatz des beständigsten Spielers, Urs Bächtiger, in den Einzelpartien. Dieser wurde für den Einsatz im Doppel eins geschont. Auch der spielstarke Lokiführer Hansueli Huster stiess noch zum Team, um im Doppel mitzutun.

Führung nach den Einzelpartien Die Einzelpartien nahmen zuerst einen anderen Verlauf als eigentlich erwartet. Topspieler Marcel Bischoff verlor gegen einen gleichklassierten R6-Gegner nach hartem Kampf in zwei Sätzen. Auch Daniele Bonandi konnte seinem Gegner nach über zweieinhalb Stunden nur noch zum Sieg gratulieren, obwohl er in beiden Sätzen zuerst vorauslag. So lag es an Werni Meyer und Roger Hofmann, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Obwohl beide schliesslich in zwei Sätzen gewannen, brauchte es in beiden Fällen ein hartes

Von links: Urs Bächtiger, Roger Hofmann, Daniele Bonandi, Marcel Bischoff, Werni Meyer und Roland Jaeggli. (Bild zvg.) Stück Arbeit. Der Captain schlug einen gleichklassierten R7-Spieler dank Ruhe und mentaler Stärke. Teamsenior Roger Hofmann brauchte ähnliche Qualitäten und auch noch viel Geduld, um den gegnerischen Captain mit 7:5 im zweiten Satz in die Knie zu zwingen.

3:3 nach sechs Spielen Hansueli Huster und Roger Hofmann sicherten den für den Sieg wichtigen Punkt in ihrem Doppel mit einem klaren Zweisatzsieg. Urs Bächtiger und Werni Meyer trafen auf ein ausgezeichnetes Doppel, das seit drei Jahren nicht mehr geschlagen worden war. Nach anfänglicher Rücklage fanden die Säuliämter zurück ins Spiel und

der erste Satz ging erst im Tie Break verloren. Der zweite Satz ging auch – trotz Führung – an die Leimbacher, sodass die letzte IC-Partie mit 4:3 endete. Letztes Jahr noch abgestiegen, marschierte die Seniorenmannschaft in dieser Saison auf eindrückliche Art durch. Trotzdem wird es nächstes Jahr eine grosse Herausforderung sein, nicht gleich wieder den Weg in die 3. Liga antreten zu müssen. Die Mannschaft hat sich aber, trotz eines Durchschnittsalters von mehr als 55 Jahren, spürbar weiterentwickelt und das Potenzial, sich in der 2. Liga zu etablieren, ist – vor allem wenn alle verletzungsfrei einsetzbar sind – vorhanden. Deshalb muss die Freude nicht von kurzer Dauer sein. (wm)

Die Senioren hatten aber nicht nur mit den Gegnern zu kämpfen, sondern auch gegen die Verletzungshexe: Zahlreiche Spieler konnten entweder gar nie eingreifen oder strichen die Segel während der Meisterschaft. Zuletzt erwischte es Captain und Teamleader Martin Bühlmann. Dies passierte ausgerechnet vor dem Abstiegsspiel gegen Weisslingen. So wurde im Club nach Spielern gesucht, welche die Lücken füllen konnten. Dies stellte sich als Glücksgriff heraus – mit 5:2 wurde

beim Heimspiel auf den vier Sandplätzen in Sellenbüren der Gegner aus Weisslingen auf die Heimreise geschickt und der Ligaerhalt gefeiert. Die Aktiven mit Captain Cyrill Maag liessen es in ihrem Abstiegsspiel gegen den Lokalrivalen Weihermatt aus Urdorf zu einem Krimi kommen. Nach den sechs Einzeln lagen die Stalliker mit 2:4 im Rückstand, schafften dann aber die Wende mit drei Siegen in den drei abschliessenden Doppel. Dank dem 5:4-Sieg schafften sie den Ligaerhalt. Nach den Interclubspielen folgen im TC Stallikon jetzt die Doppelmeisterschaften (4./5. Juli). (pd.) Infos tcstallikon.ch.

Nationales Karateturnier in Bonstetten Über 400 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz werden am kommenden Sonntag, 14. Juni, ab 9 Uhr, in der Schachenhalle in Bonstetten am Junior Karate League Turnier teilnehmen. Das JKL ist ein Nationales Karate-Turnier für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren. Die dritte Austragung dieses Turniers steht unter dem Patronat der Swiss Karate Association und wird auch diesmal durch das Shito Ryu Karate Center Affoltern organisiert. Junior Karate League Turniere bieten Kindern und

Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Karate als Wettkampfsport vertraut zu machen. Die Kinder werden sich in Kumite (Kampf) und Kata (Bewegungsabläufe) messen. Für Kinder und Eltern ist dies eine ausgezeichnete Möglichkeit, Karate als Sport zu erleben und kennenzulernen. Am Samstag, 13. Juni, findet von 14 bis 17.30 Uhr ein Schnuppertraining für alle Kinder und Jugendlichen in der Schachenhalle statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Kinder bringen einfach ihre Turnsachen mit. (pd.)


Sport

Freitag, 12. Juni 2015

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Erster Pro-Podestplatz des Teams Koach Power-Weekend mit zahlreichen Ironman-WM-Qualifikationen Als «Power-Weekend» bezeichnete Kurt Müller, Coach des Teams Koach, das letzte Wochenende, an dem sein Team bei den Halbdistanz-Ironman-Rennen von Rapperswil und Kraichgau ausgezeichnete Auftritte realisierte. Beim Profi-Rennen der Männer in Rapperswil war das Team Koach ganz vorne mit dabei. Manuel Küng dominierte das Schwimmen wie erwartet, doch seine nahezu zwei Minuten Vorsprung auf die schärfsten Konkurrenten waren noch deutlich mehr als erhofft. Auf dem Rennrad gelang es ihm gar, den Vorsprung auszubauen, indem er seine Energie gekonnt dosierte, während die Verfolger teilweise überzockten, um den Rückstand vor dem abschliessenden Halbmarathon nicht weiter ansteigen zu lassen. Team-Koach-Crack Manuel Küng schlüpfte schliesslich drei Minuten vor einer Vierergruppe um Ruedi Wild in die Laufschuhe. Wild vermochte ihn zwar in einem entfesselten Lauf noch abzufangen, doch dann liess Küng nichts mehr anbrennen und verteidigte den zweiten Platz souverän.

Viel Präsenz in SRF-Berichterstattung Geglückt ist auch der erste Profi-Auftritt von Urs Müller in einem Heimrennen. Mit dem 10. Rang erreichte er die Zielsetzung dank klugem Einteilen seiner Kräfte. Er stieg als 14. aus dem Wasser und wechselte als 13. auf die Laufstrecke, wo er seine stärkste Leistung des Tages zeigte. Wie stark dieser Auftritt war, zeigt der Vergleich mit Daniela Ryf, der unbestrittenen Domi-

Starker Einstand: Coach Kurt Müller feuert Neo-Profi Urs Müller an. (Bild: Erika Schmid) natorin bei den Frauen, die ihn zwischenzeitlich einholte, schliesslich aber über zwei Minuten auf ihn verlor. Der gemeinsame Weg mit der derzeit stärksten Triathletin der Welt wurde von Fernsehen SRF aufgezeichnet und bescherte Urs Müller viel Präsenz im Bericht des SRF über den Ironman 70.3 Rapperswil. Das Rennen beantwortete auch die Frage nach der aktuellen Form von Lina-Kristin Schink, die neu als Profi zum Team Koach gestossen ist: Sie hat ihre gesundheitlichen Probleme überraschend gut überwunden und klas-

Guter Saisonstart für Patrick Rhyner

sierte sich als Siebte. Die ehemalige Radrennfahrerin überzeugte auf der Laufstrecke, während ihr grösstes Potenzial im Schwimmen liegt.

Das grosse Abräumen Die 22 Team-Koach-Mitglieder in Rapperswil und die 16 in Kraichgau errangen insgesamt je drei Startplätze für die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii und die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Zell am See. Topresultate erzielten die Altersklassensieger Mäni Hefti und Philipp Koutny, beide

in Kraichgau, die Zweitplatzierten Esther Hellwig (Rapperswil) und Sandra Dänzer (Kraichgau) sowie die Drittplatzierten Marina Stäheli (Kraichgau) und Martin Welti (Rapperswil). Man darf gespannt sein, ob das grosse Abräumen von WM-Startplätzen so weitergeht. Eine besondere Erwähnung verdient Sandro Angelastri. Der ehemalige Altersklassen-Spitzenathlet erlitt vor anderthalb Jahren einen schweren Snowboard-Unfall, bei dem sein rechtes Bein weitgehend zertrümmert wurde. Dank einer enormen Willens-

leistung ist er wieder auf die Wettkampfstrecke zurückgekommen, doch nicht nur das: Beim Schwimmen und auf dem Rad vermochte er in Kraichgau bereits wieder mit den schnellsten der Altersklasse mitzuhalten. Wenn seine intensiven Reha-Bestrebungen so weitergehen, wird er auch beim Laufen wieder den Anschluss schaffen. Neben allen Spitzenresultaten bereitete dieser Erfolg Coach Kurt Müller und dem ganzen Team die grösste Freude. Team Koach Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch

«Triathlon ist für mich ein wichtiges Hobby – nicht mehr»

Trotz Enttäuschung am Triathlon in Madrid 16 Säuliämtler Finisher am 70.3 Ironman in Rapperswil Voller Zuversicht und gut vorbereitet nahm Patrick Rhyner die neue Saison in Angriff. Nach einem 6. Platz in Wallisellen, einem 11. Rang am Rheintal Duathlon und einem Podestplatz am Triathlon Rheinfelden galt es erstmals Ernst: Am EuropacupRennen in Madrid, Ende Mai, erreichte er aber nur den für ihn enttäuschenden 30. Rang. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen, das Rhyner in Madrid im «Normalbereich» absolvierte, folgte ein überaus harter Radabschnitt über 41 Kilometer, bei welchem er sehr viel Kraft verpuffte. Gezeichnet von den Strapazen nahm der Athlet das zehn Kilometer Laufpensum unter die Füsse. Magenschmerzen – wohl zurückzuführen auf den grossen Respekt vor der Hitze und zu viele Getränke – verhinderten einen Exploit. Er musste bald Tempo abbauen und am Schluss erlangte er Rang 30. Wobei das Resultat überhaupt nicht Rhyners Möglichkeiten und Erwartungen entsprach.

Fünf Trainingslager als Vorbereitung Als Vorbereitung für die Saison mit den internationalen Rennen absolvierte Patrick Rhyner insgesamt fünf Trainingslager. Auf Fuerteventura, – zweimal – Lanzarote, im Allgäu und in Davos wurde knüppelhart trainiert. Als Vorbereitungsrennen dienten der Glatt Wallisellen Triathlon (600 m Schwimmen, 15 km Radfahren und 4 km Laufen), den er auf dem 6. Rang

Schnellster Ämtler beim Ironman 70.3 in Rapperswil war Luca Re Cecconi vor Daniel Hassler und Oliver Fischer. Als einzige Frau der Region erreichte Eva Schwank das Ziel. Generell konnte einmal mehr festgestellt werden, dass das Niveau von Jahr zu Jahr steigt. ................................................... von bernhard schneider

Patrick Rhyner am Glatt Triathlon in Wallisellen. (Bild zvg.) beendete, mit knapp einer Minute Rückstand auf den Sieger Sven Riederer. Der Rheintal Duathlon (mit 4 km Laufen, 17 km Rad und nochmals 4 km Laufen) bestritt Rhyner aus dem Training heraus. Der 11. Rang mit zwei Minuten Rückstand auf den Sieger Ronny Schildknecht im gut besetzten Feld war Nebensache. Am Rheinfelden Triathlon schliesslich (mit 750 m Schwimmen, 21 km Rad und 5,5 km Laufen) gelang eine wesentliche Steigerung. Rhyner war mit diesem Resultat dann auch von komplett zufrieden. Der zweite Rang sowohl im Einzelklassement wie auch in der Teamklassierung sind gute Ergebnisse. Hanspeter Feller

Die Spitze der Altersklassen rückt immer näher an die Profis heran. Die Trainingsmethoden werden auch bei den Amateuren immer besser, das Material unterscheidet sich kaum mehr und auch die Betreuung der Athletinnen und Athleten nimmt zu – unabhängig davon, ob sie mit dem Sport ihr Geld verdienen oder den Triathlon als wichtigstes Hobby pflegen.

Einbruch nach zu schnellem Start beim Halbmarathon Für Eva Schwank begann der Tag gut. Mit einer Schwimmzeit von 34:41 lag sie im Bereich ihrer Erwartungen, anschliessend wechselte sie schnell aufs Rad, wo sie mit einer starken Leistung weiter nach vorne vorstiess. «Die gute Velozeit hat mich übermotiviert, weshalb ich den Halbmarathon zu schnell begonnen habe», stellte sie fest. Sie wisse zwar, dass ihr Stoffwechsel bei hohen Temperaturen es nicht zulasse, die maximale Leistung abzurufen, und vielleicht habe sie auch schon auf dem Rad ein wenig überzockt. Dennoch:

Manchmal gehe man ein Risiko ein, und dies nicht immer mit Erfolg. Nach fünf zu schnellen Kilometern musste sie zehn Kilometer lang leiden, bevor sie sich für das letzte Viertel der Strecke wieder auffangen konnte. Ihr Fazit: «Es ist eine wichtige Erfahrung, das Pulver künftig nicht schon auf den ersten Laufkilometern zu verschiessen, und insofern eine gute Vorbereitung für Ironman Zürich, meinen eigentlichen Saisonhöhepunkt. Sonst bin ich mit allem zufrieden – ich habe mich gut verpflegt, war trotz der Hitze nicht dehydriert, kam aber einfach nicht in den passenden Laufrhythmus.»

Meistens mit dem Lebenspartner oder Freunden am trainieren Eva Schwank betrachtet den Triathlon als Hobby, das einen bestimmten Platz einnimmt, aber auch anderes zulässt, vor allem ein soziales Leben ausserhalb des Sports. Wobei sich Sport und Freundschaften keineswegs ausschliessen. Ihr Partner, Oliver Fischer, war der dritte Ämtler, der das Ziel erreichte. Mit ihm zusammen absolviert sie auch die meisten Trainings: «Er ist glücklicherweise sehr rücksichtsvoll und nimmt ein tieferes Tempo in Kauf, damit wir vor allem die Grundlagen oft gemeinsam trainieren können.» Ein anderer Trainingspartner ist Martin von Matt, der 32 Sekunden schneller als Eva Schwank das Ziel erreicht hat und damit vor allem die schnelleren Trainings mit ihr zusammen auf demselben Level durchführen kann. Wichtig für Eva Schwank sind

auch die Trainings des Triamt, sei es das Schwimmen und Laufen bei Hugo Pfister, oft ergänzt mit einer Pizza nach dem Training, oder auch einmal ein spontanes Biketraining am Wochenende nach Lust und Laune, ohne spezifische Trainingsvorgaben. Die Ernährungsberaterin berät sich und ihre Freunde in Training und Wettkampf im Bereich der Verpflegung, während Partner Oliver Fischer auch ihre Trainingspläne schreibt. Sie kommt durchschnittlich auf etwa zehn Stunden Training pro Woche, je zu einem Drittel Schwimmen, Laufen und Radfahren. Hinzu kommen Stabilisationsübungen zu Hause und einmal pro Woche Yoga. Mehr möchte sie neben ihrem 70-ProzentJob am Kinderspital als Ernährungsberaterin und ihrem Startup-Unternehmen evano, das sie zur Zeit aufbaut, nicht in den Sport investieren, damit genügend Zeit für ein Leben ausserhalb des Triathlons bleibt. Die Ämtler Resultate: Luca Re Cecconi, Bonstetten, 13. M 30, 04:24:45; Daniel Hassler, Hedingen, 16. M 30, 04:26:39; Oliver Fischer, Bonstetten, 18. M 35, 04:34:19; Antonio Ferrer, Wettswil, 51. M 35, 04:51:28; Michi Grimm, Affoltern, 54. M 30, 04:51:30; Claudio Deller, Hausen , 81. M 30, 04:58:28; Thomas Fox, Wettswil, 17. M 50, 05:03:03; Daniel Asper, Affoltern , 57. M 25, 05:11:00; Peter Kiessling, Knonau, 126. M 35, 05:23:54; Martin Von Matt, Wettswil, 150. M 30, 05:29:10; Eva Schwank, Bonstetten, 18. F 30, 05:29:42; Jürgen Kugler, Hausen, 110. M 45, 05:32:53; Bruno Rigoni, Obfelden, 171. M 45, 05:54:30; Harry Nebbe, Affoltern, 181. M 45, 05:58:03; Clemens Steffan, Stallikon, 214. M 40, 06:04:53; Dirkjan Doijen, Affoltern, 49. M 55, 06:35:21.


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Sport

Freitag, 12. Juni 2015

Gleich in mehreren Altersklassen Gold erkämpft Aline Erni an internationalen Turnieren erfolgreich Aline Erni gewann im vergangenen Monat erstmals an einem Turnier in den Kategorien U18 und U21 Gold. Zudem gewann sie auch bei den Männern in der Kategorie U18 Bronze. Remo Lips (rechts) mit Sven Barth. (Bild zvg.)

Spielberg bleibt ein gutes Pflaster Stalliker Remo Lips: Zweimal Rang sieben Der Red Bull Ring bleibt für RWT Racing Team weiterhin ein gutes Pflaster. Auf dem 4,326 Kilometer langen Formel-1-Kurs in der Steiermark zeigte sich die Corvette Z06.R GT3 bestens vorbereitet und hat sich einmal mehr steigern können. «Das Wochenende begann für uns nicht einfach, weil wir im Qualifying nicht alle Vorgaben erfüllten. Die Ränge 16 und 11 sind da auf jeden Fall noch verbesserungsbedürftig», schätzte Remo Lips die Situation ein. Beim Start zum ersten Rennen lief es für Remo Lips gut. Der Schweizer erwischte eine gute Linie und hielt sich aus dem Gerangel heraus. Dabei machte Lips einigen Boden gut, konnte auf Anhieb von Startplatz 16 aus einige Konkurrenten hinter sich lassen. Die RWT-Corvette lief wie ein Schweizer Uhrwerk. Lips kämpfte sich bis auf den neunten Platz vor und übergab das Fahrzeug an Sven Barth. Der Weinheimer untermauerte seine Pace mit guten Rundenzeiten und fuhr bis auf Platz sechs vor. In der letzten Runde schnappte der Grasser-Lamborghini nochmals zu, sodass es für Sven Barth im Ziel bei einem tollen siebten Rang blieb, der zu-

gleich den Sieg für Remo Lips in der Gentlemen-Wertung bedeutete.

Podest in Reichweite Und mit einem ähnlichen Super-Start ging Sven Barth das zweite Rennen an. Von der 11. Startposition konnte sich Barth mit seiner RWT-Corvette bis auf Platz sechs verbessern und hielt locker die Rundenzeiten der bis dato Führenden Fahrzeuge mit. Mit einem späten Boxenstopp gelang RWT Racing ein genialer Schachzug. Remo Lips verliess als Vierter die Boxengasse. Nun schien sogar ein Podestplatz möglich. Der Druck der Verfolger (Bentley und Porsche Werksfahrer) auf Lips nahm jede Sekunde zu. «Schade, dass ich meine Position nicht halten konnte. Ich benötigte drei Runden, um richtig auf Touren zu kommen, sodass ich drei Plätze eingebüsst habe», sagte Remo Lips. Im Ziel landete Remo Lips auf dem siebten Rang. Ein erneutes vorzeigbares Resultat für das Privatteam um Teamchef Gerd Beisel: «Die Jungs haben mit Bravour gekämpft und alles in die Waagschale geworfen. Mit den Resultaten in den Top-Ten können wir sehr zufrieden sein. Remo stand ausserdem zweimal in der GentlemenWertung auf dem Podest.» (pd.)

Am Wochenende des 2. und 3. Mai wurde in Bellinzona das Internationale Rankingturnier ausgetragen. Hier konnten auch wieder Ranking-Punkte für die Schweizermeisterschaften gesammelt werden. Aline Erni vom Budo Sport Club Affoltern gewann in ihrer Kategorie U18 alle Kämpfe vorzeitig mit Hebeln und Würgern. In der höheren Alters- und Gewichtsklasse U21 durfte sie sich die bronzene Medaille umhängen lassen. Zwei Wochen später startet Aline Erni in Sierre und gewann zum ersten Mal an einem Rankingturnier in der Kategorie U18 und U21 Gold. Die älteren und schwereren Judokas mussten sich bei der flinken Bodentechnik von Aline geschlagen geben, da sie entweder gewürgt oder gehebelt wurden. Nun hat Aline in diesem Jahr am meisten Rankingpunkte gewonnen.

Auch bei den Männern auf Platz drei Am vergangenen Wochenende fand in Baar das 16. Internationale Winner Judo-Turnier statt. Aline Erni bestätigte ihre Form und liess den Ungarinnen, Rumäninnen und Schweizerinnen keinen Stich. So konnte sie sich zum sechsten Mal in Serie am Winner Turnier in Baar die Goldmedaille umhängen lassen. Mit Erlaubnis von der Veranstaltungsleitung und den ausländischen Trainern durfte Aline auch noch bei den Jungs (U18 -45kg) mitkämpfen. Den ersten Kampf verlor Aline mit der kleinsten Wertung gegen den Gewinner dieser Kategorie. Damit kam sie in die Hoffnungsrunde. Hier liess sie den Jungs keine Chance mehr und gewann alle ihre Kämpfe frühzeitig. Somit stand Aline bei den Jungs auf dem dritten Platz.

Hochs und Tiefs für Jorin Gabriel Der Mountainbiker hat gut gekämpft und viel gelernt Jorin Gabriel erreichte an den vergangenen beiden Rennwochenenden einen dritten und einen neunten Platz.

Vergangenes Wochenende wartete Jorins Lieblingsrennen in Gränichen auf die über 80 Fahrer. Gränichen ist das technisch anspruchsvollste Rennen in der Schweiz und fordert jedes Jahr viele Sturzopfer. Jorin war top vorbereitet und extrem motiviert, denn dieses Rennen ist wie auf ihn zugeschnitten. Als 15. gestartet, war er nach dem Aufstieg an fünfter Stelle, was ihn so sehr beflü-

Bei allen Veranstaltungen der Internationalen Judo-Föderation (IJF) gelten neue Regeln für die Beschaffenheit der Judoanzüge. Da Aline viel in der Schweiz und im Ausland unterwegs ist, sucht sie einen Sponsor, dessen Logo auf die neuen Judo-Anzüge aufgenäht werden könnte. Diese Firma wird

somit an diversen Anlässen in der Schweiz (Rankingturnier, NLA Mannschaftsmeisterschaft, Schweizer Meisterschaft) von einer Grosszahl Judokas und Zuschauern wahrgenommen. Mit dem Sponsoring wird ein motivierter Judoka gefördert, der etwas bewegen und erreichen möchte. (pd.)

Buccaneers im Cup in der zweiten Runde Sieg gegen oberklassige Crusaders Zürich Die Buccaneers gewinnen im Unihockey-Cup mit 6:3 gegen die oberklassigen Crusaders Zürich. In der nächsten Runde wartet mit dem UHC Elch Wangen-Brüttisellen erneut ein Gegner aus der zweiten Liga.

Vor zwei Wochen fand der zweite Argovia Cup in Seon statt. Nach dem Sieg im Auftaktrennen war das Podest für Jorin Gabriel ein realistisches Ziel. Vier Fahrer lösten sich schnell vom Feld und wechselten sich in der Folge an der Spitze ab. Unter ihnen befand sich auch Jorin Gabriel. In der letzten Runde konnte sich Joel Roth von der Gruppe lösen und gewann. Jorin Gabriel lieferte sich in der letzten Runde ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Luca Schätti. In einem packenden Fotofinish konnte Luca sich den zweiten Rang sichern. Mit Jorin auf dem dritten und Tim Meier auf dem vierten Rang war das wieder ein sehr gutes Resultat für das jb felt Team.

Das Rennen in den Sand gesetzt

Klein und wendig: Aline Erni (Mitte) gewann in Baar die Goldmedaille. (Bild zvg.)

Jorin Gabriel in einer technischen Passage in Gränichen. (Bild zvg.) gelte, dass er kurz darauf vom Mountainbike abgeworfen wurde. Der Sturz verunsicherte Jorin sehr und warf ihn aus der Bahn. In der Folge stürzte er bis zum Ende der zweiten Runde noch drei weitere Male. Er nahm Tempo zurück und versuchte sich zu sammeln. In der letzten Runde war er wütend und setzte alles auf eine Karte. Dabei realisierte er die drittschnellste Schluss-Rundenzeit. Dank dieses Ex-

ploits erreichte er schlussendlich Platz neun. Nach diesem Rennen waren nicht nur die Blessuren an den Beinen zu sehen, sondern auch die Enttäuschung in seinem Gesicht. Nächstes Wochenende erwartet Oftringen die Mountainbiker zum dritten Argovia Cup und eine Woche später Lostdorf. (pd.)

Als leichter Aussenseiter starteten die «Buccs» in die erste Cup-Runde und somit ins erste Pflichtspiel der Saison 2015/2016 – bereits wenige Wochen nachdem die letzte Saison zu Ende gegangen ist. Widersacher waren die Crusaders Zürich, welche letzte Saison den Abstieg aus der zweiten Liga in extremis verhindern konnten. Von Beginn an war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen und es waren eher die Ämtler, welche für die Musik auf dem Feld sorgten. Nach kurzer Angewöhnungszeit an den etwas höheren Rhythmus wagten sie sich immer öfter in die Offensive. Luregn Serra eröffnete das Skore schliesslich, nachdem er sich im gegnerischen Slot behaupten konnte. Fortan dominierten die Buccaneers das Geschehen klar. Defensiv souverän, gestand man dem Gegner kaum Torchancen zu und in regelmässigen Abständen kam man selbst immer wieder zu guten Torchancen.

Nichts zu sehen von einem Klassenunterschied Benjamin Schiller erhöhte zuerst mit einem Geschoss aus der zweiten Reihe auf 2:0 und Captain Nicola Grass legte gleich nach mit einem Doppelpack, als er den gegnerischen Torhüter zweimal aus kurzer Distanz bezwingen konnte. Als schliesslich Etienne Wuillemin im eigenen Slot startete und bis vor das gegnerische Tor marschierte und den Ball auch gleich noch zum 5:1 in die Maschen spedierte, schien das Spiel bereits gelaufen. Zumindest ein bisschen Spannung kam jedoch nochmals auf, als nach einer Unsicherheit des ansonsten bärenstarken Torhüters Sven Hanselmann und einem Freistosstreffer aus nächster Nähe es plötzlich nur noch 5:3 stand und die Zürcher nochmals Hoffnung schöpften. Benjamin Schiller erstickte diese jedoch umgehend im Keim, als er mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 6:3 Endergebnis traf. In der zweiten Runde treffen die Buccs mit dem UHC Elch WangenBrüttisellen nun auf ein grösseres Kaliber – zwar ebenfalls aus der zweiten Liga, im Gegensatz zu den Crusaders jedoch eher in den oberen Tabellenregionen angesiedelt. (pd.)


Extra

Freitag, 12. Juni 2015

Im Spital Affoltern geboren

«Kambodschanern kämen die Tränen»

Ronis, 1. Juni.

Welch ein Betrieb am letzten Samstagmorgen auf dem Parkplatz des Restaurants Adler in Kappel. Lastwagen mit riesigen Mulden fahren auf. Eine lange Schlange Autos und Traktoren mit Anhängern, beladen mit ganzen Hausraten, staut sich bereits morgens kurz vor acht Uhr auf der alten Baarerstrasse. Gemeinderat Hans Arnold, im Gremium zuständig für Umwelt und Tiefbau, wieselt als Einweiser herum und stellt trocken fest: «Wir haben hier viel mehr Leute wie an der gestrigen Gemeindeversammlung.» Es ist Entsorgungstag in der Gemeinde Kappel. «Unglaublich, was die Leute alles fortwerfen. Im Kambodscha kämen den Menschen die Tränen, wenn sie das sehen würden», sagt Gilo Vollenweider. Vor bald 30 Jahren ist er ins Land der Khmer ausgewandert und hat sich dort eine neue Existenz aufgebaut. Auf Stippvisite in der Schweiz half er zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwägerin dem EntsorgungsTeam beim Trennen des Grobguts.

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Entsorgung in luftiger Höhe: Ruedi Schneebeli, Armin und Gilo Vollenweider (von links) in Kappel beim Sortieren von allerlei Grobgut. (Bild Martin Platter) Ganze Einrichtungen, Fahrräder, Wintersportausrüstungen, Gartenuntensi-

lien und viel Plastik in allen erdenklichen Formen und Farben fliegen in

die containergrossen Mulden. Wunderbare Konsumgesellschaft. (map.)

Luana, 2 Juni.

volg-rezept

Yela Mae, 2. Juni.

Albion, 3. Juni.

Alte Feuerwehrzeiten aufgefrischt

Forellen-Sandwich

Kürzlich wurde der 2. Ausflug für die Ehrenmitglieder des Feuerwehrverbandes des Bezirkes Affoltern durchgeführt. Mit einem bequemen Oldtimer-Reisebus wurden die Ehrenmitglieder in Begleitung des Vorstandes in den Flughafen Zürich gefahren. Unter kundiger Führung wurde die Berufsfeuerwehr besichtigt. Selbstverständ- Die Ehrenmitglieder des Feuerwehrverbandes sind startklar. (Bild zvg.) lich durfte zum Abschluss der Besichtigung eine kurze Vom heissen Grill konnte etwas Feines Feuerwehrleute. Es ist dem Vorstand Demonstration des Flugfeldlöschfahr- genossen werden. des Feuerwehrverbandes ein Anliegen, zeuges Z8 nicht fehlen. Auf dem NachSelbstverständlich wurde von al- den Ehrenmitgliedern für ihre verganhauseweg nach Affoltern wurde noch ten «Feuerwehrzeiten» erzählt, und genen Tätigkeiten zu danken – es waein Zwischenhalt in der Frohmoos- man sah zwischendurch etwas Weh- ren doch immerhin über 500 Jahre Waldhütte in Hedingen eingelegt. mut in den Gesichtern der ehemaligen Feuerwehrdienst am Anlass dabei!

4 Forellenfilets, frisch halbe Lauchstange, in feine Streifen geschnitten halbe Zucchetti, in feine Streifen geschnitten halbe Peperoni, rot, klein gewürfelt halbe Zwiebel, gehackt 250 g Frischkäse 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer

gedankensprünge Für meine praktisch tadellose Hellblau gestreifte Badehose Habe ich ein Inserat verfasst: Suche Traumfigur die zu mir passt

Luka, 3. Juni. (Bilder Irene Magnin)

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung 1. Forellenfilets mit Küchenpapier trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Gemüse, Frischkäse und Schnittlauch gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. 3. Zwei Filets mit der GemüseFrischkäsemasse bestreichen, mit den restlichen zwei Filets bedecken, in den Fischgriller klemmen und beidseitig grillieren. Zum Servieren halbieren. Zubereitung: 45 Minuten. (pd.)

velo-bashing. Eine replik

Gnade vor Recht

Martin Gut

wetter

bauernregel «Ist der Juni warm und nass, gibts viel Korn und noch mehr Gras.»

Velo-Bashing-Spezialist Martin Mullis brilliert im «Anzeiger» vom 5. Juni auf der «Extra»-Seite wieder einmal mit seinen überaus scharfsinnigen Beobachtungen zum Thema Rennvelofahrer, die auf die Benutzung des Radweges verzichten. Mullis zieht es vor, sich mit dem Auto fortzubewegen. Es ist sein legitimes Recht und auch wesentlich gesünder als Velofahren auf dem Radweg. Denn, wie Mullis richtig beobachtet hat, haben Rennvelofahrer den Radweg mit «Müttern auf Velos mit Kindersitzen, Rentnern und Angsthasen» zu teilen. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil des Gefahrenquellenkatalogs, dem sich sportliche und gesetztestreue Velofahrer auszusetzen haben. Auch Hundehalter, Kinderwagenfahrer, Kleinkinder, Reiter, Rollstuhlfahrer, Traktoren, unachtsam kreuzende oder parkierende Autofahrer, Kick- und Skateboarder, Rollschuhläufer, Rikschas, Stehrollerfahrer und Fussgänger sind oft und unvermittelt auf den schmalen und unübersichtlichen Radwegen anzutreffen. Dazu kommt noch ein anderes Phänomen, das allerdings auch bei Autofahrern zu beobachten ist: Strassennutzer (es gilt immer auch die weibliche Form), die mit festem Blick auf ihre Smartphones wie Zombies durch die Gegend schwanken und wanken – un-

geachtet ihrer Kinder und Hunde, die sie noch dabeihaben. Es erstaunt deshalb nicht, dass die meisten Velounfälle auf Radwegen passieren. Für einen Rennvelofahrer, der geradeaus durchaus mit 30 bis 40 Stundenkilometern unterwegs ist – oder wie auf dem Bild im Anzeiger, bergab mit 50 bis 60 km/h – sind Radwegfahrten vergleichbar, wie wenn ein Autofahrer auf der Autobahn bei Tempo 120 plötzlich in eine Begegnungszone hineinfahren würde. Schlicht absurd und absolut lebensgefährlich für alle Beteiligten. Kein halbwegs vernünftiger Mensch bringt sich freiwillig in eine derart gefährliche Situation.

Breitere Autos, verengte Strassen Übrigens: Auch schnelle E-Bikes, die geradeaus 45 km/h laufen dürfen, müssten theoretisch den Radweg benutzen. Das zeigt wie gefährlich und blödsinnig das Strassenverkehrsgesetz ist. Dito die Strassenbaupolitik. Autos werden immer breiter, die Strassen jedoch laufend verengt und jede Menge künstlicher Hindernisse eingebaut. Man erhofft sich von der Schaffung der gefährlichen Strassenlandschaften eine Verkehrsberuhigung. Der Effekt ist jedoch eher gegenteilig. Alle sind nur noch genervt und gestresst. Dazu

werden kuriose Radwege gebaut, bei denen man mehrere Male die Strassenseite wechseln muss, wie aktuell zwischen Mettmenstetten und Rifferswil zu beobachten ist. Wie gefährlich und frustrierend es ist, wenn man sich als Velofahrer beispielsweise in der Stadt Zürich strikte an die Verkehrsregeln hält, zeigt ein Video, dass der Tages-Anzeiger ins Netz gestellt hat: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Rasante-Fahrt-durch-Zuerich-frustrierendes-Fazit/story/13304609 Die Redaktoren ziehen eine ernüchternde Bilanz. Schön wäre es, wenn die Politik wieder vermehrt im Sinne der Menschen und mit echtem Praxisbezug handeln würde. Dann endlich würde die vielproklamierte Förderung des Velos als platzsparendes und umweltfreundliches Transportmittel für Kurzstrecken und zum Pendeln endlich glaubwürdig erscheinen. Auch Velofahrer wollen möglichst schnell von A nach B kommen. Sie beanspruchen das gleiche Recht wie Martin Mullis, der mit seinem Auto halt immer öfter im Stau steht, weil es einfach zu viele davon gibt. Würden es alle etwas entspannter angehen, kämen alle schneller ans Ziel. Martin Platter


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Einladung zur Ausstellung 13. Juni bis 12. Juli 2015

GABRIELA BRÜHWILER BRIGITTA GABBAN ARNOLD TRUOG Zeichnung, Malerei, Steinskulpturen Vernissage: Apéro: Apéro: Apéro: Finissage:

Samstag, Sonntag, Sonntag, Sonntag, Sonntag,

13. Juni 2015, 14. Juni 2015, 21. Juni 2015, 5. Juli 2015, 12. Juli 2015,

16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr

Do + Fr 14 bis 18 Uhr, Sa + So 13 bis 17 Uhr oder gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13 mit Ausstellung Heidi Spring: geöffnet Sa + So von 14 bis 17 Uhr und nach Absprache.

Krone-Hedingen.ch Unter neuer Führung! Esther Buchegger mit ihrem Team freut sich auf Ihren Besuch Reservierung unter Telefon 044 761 62 98

Gutschein: 1 Gratis-Softgetränk in unserer Lounge

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