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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 045 I 172. Jahrgang I Dienstag, 12. Juni 2018

Behördenrochade

«Am Tobelbach»

Die Gemeindeversammlung Hedingen hat die Zurücktretenden verabschiedet. > Seite 3

Eine Privatstrasse sorgte für Diskussionen an der Ottenbacher Gemeindeversammlung. > Seite 5

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Neue ZPK-Statuten Die einzige Bezirksvorlage ging mit fast 87 % Ja-Stimmen glatt durch. > Seite 7

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Zwist um den Standort Langhaus-Eröffnung -

Die Mettmenstetter Chilbi wird heuer wohl das letzte Mal im Unterdorf durchgeführt. > Seite 9

Drei neue Gemeindepräsidenten Entscheidungen im zweiten Wahlgang in Bonstetten, Kappel und Knonau Die neuen Gemeindepräsidenten heissen Erwin Leuenberger (Bonstetten), Esther Breitenmoser (Knonau) und Jakob Müller (Kappel). Das ist das Ergebnis des zweiten Wahlgangs in den Ämtler Gemeinden. In Bonstetten verpasste Claude Wuillemin die Wiederwahl in den Gemeinderat.

Jakob Müller, Kappel. (Archiv map.)

Esther Breitenmoser, Knonau.

Erwin Leuenberger, Bonstetten.

Esther Breitenmoser setzt sich in Knonau gegen Rico Roth durch

bin überzeugt, dass ich als Gemeindepräsident viel Positives hätte bewirken können und hätte das Amt deshalb sehr gerne übernommen. Ich freue mich aber für Esther, wünsche ihr nur das Beste und bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft kollegial und zum Wohl der Gemeinde zusammenarbeiten werden.» Esther Breitenmoser, die frischgebackene Gemeindepräsidentin, die Anfang Juli ihr Amt antreten wird, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

präsident Frank Rutishauser kurz vor dem Wahltermin zurückgezogen. Neben dem ehemaligen Gemeindepräsidenten Bruno Steinemann stellte sich auch Erwin Leuenberger zur Wahl und machte am meisten Stimmen. Für den zweiten Wahlgang war Erwin Leuenberger einziger Kandidat. Er holte 1136 von 1495 Stimmen, wobei 182 Stimmen für Claude Wuillemin abgegeben wurden und einige Stimmen für weitere Kandidierende. Erwin Leuenberger zeigte sich hocherfreut: «Nun stehe ich vor neuen Herausforderungen und freue mich auf eine spannende Zeit.» Bis zur Amtsübergabe hat Erwin Leuenberger noch viel zu tun. Er muss noch einige Mandate abgeben, um Kapazitäten für das Gemeindepräsidium zu schaffen.

Auch in Knonau kam es für das Gemeindepräsidium zu einem zweiten Wahlgang. Im ersten Wahlgang lag Esther Breitenmoser mit 317 Stimmen 56 Stimmen vor Rico Roth. Die drei weiteren offiziellen Kandidaten konnten nur vereinzelte Stimmen auf sich vereinen und wurden auch nicht in den Gemeinderat gewählt. Im zweiten Wahlgang konnte sich Esther Breitenmoser mit 410 Stimmen durchsetzen, mit 146 Stimmen mehr als Rico Roth. Dieser zeigte sich als guter Verlierer: «Mir scheint es weniger gut gelungen zu sein, die Wählerinnen und Wähler von Knonau mit meinem Profil für mich zu gewinnen. Ich

Erwin Leuenberger wird Bonstetter Gemeindepräsident In Bonstetten hatte sich im ersten Wahlgang der bisherige Gemeinde-

Der Doppelkindergarten Deutliches Ja für die Seewadel-Projektierung kann gebaut werden

Mettmenstetten genehmigt 1,89 Mio. Franken

Der Baukredit soll im November vors Volk

Die Schulraumplanung ist in Mettmenstetten d a s grosse Projekt der kommenden Jahre. Nach dem deutlichen Ja zum Baukredit für den Doppelkindergarten steht dem ersten Schritt nun nichts mehr im Weg.

Die Gemeindeversammlung hatte den Projektierungskredit für den Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel im März noch ganz knapp an die Urne vertagt. Hier resultierte am Sonntag ein überraschend deutliches Ja.

................................................... von thomas stöckli 945 Ja- zu 446 Nein-Stimmen – die kommunale Abstimmung in Mettmenstetten war eine klare Sache. Fast 68 % der Urnengänger sprachen sich für den Neubau des Doppelkindergartens aus. Keine Selbstverständlichkeit für die Primarschulpräsidentin Bea Gallati, schliesslich seien in Mettmenstetten auch schon Schulbau-Projekte abgelehnt worden. Entsprechend erleichtert war sie am Sonntagnachmittag. Bis zuletzt haben sich Anwohner gegen den neuen Doppelkindergarten an der nördlichen Ecke des grossen

Prominenter Besuch Am vergangenen Wochenende feierte die Leuthard AG in Merenschwand ihr 100-Jahre-Jubiläum. Am Festakt vom Freitag hielt Bundesrätin Doris Leuthard eine Ansprache. Sie sprach nicht nur über die Digitalisierung und die Herausforderungen, die es zu meistern gebe. Sie erläuterte auch, welche grosse Bedeutung Baumaschinen, Baggern und Kränen in rezessiven Zeiten zukämen. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Aufstieg gesichert

................................................... von thomas stöckli und salomon schneider In der Ausmarchung ums Gemeindepräsidium von Kappel machte Jakob Müller mit 184 zu 139 Stimmen das Rennen gegen Heidi Hui. «Das entspricht meinen Erwartungen», sagt Müller. «Ich bin glücklich, dass es vorbei ist – und dass es mit einem klaren Resultat vorbei ist», sagt er nach einem langen Wahlkampf, erst gegen David Vogelsanger, dann gegen Heidi Hui. «Kappel hat gewählt», kommentiert sie das Resultat. «Ich habe gewusst, dass ich keinen Frauenbonus habe.» Kappel habe sie allerdings als Gemeinderätin gewählt und diesen Job werde sie weiterhin möglichst gut machen. Als erste Priorität geht es für Jakob Müller nun darum, dass der neue Gemeinderat zu einem Team werde. Weiter müssen die vielen Neuzuzüger integriert werden, «damit wir nicht zur Schlafgemeinde werden», so der künftige Gemeindepräsident.

Zahlreiche Gäste kamen zum Festakt aufs Weisbrod-Areal in Hausen. > Seite 11

Sportplatzes Gramatt gewehrt – auch durch Leserbriefe im «Anzeiger». Gegen eine erste Baubewilligung im April 2017 legten sie Rekurs ein. Darauf habe man Anpassungen geprüft und – weil sie die Qualität verschlechtert und die Kosten erhöht hätten – verworfen, sagt Bea Gallati. Die Baubewilligung wurde widerrufen und durch eine neue ersetzt, welche nun nicht mehr angefochten wurde, wie die Primarschulpflege letzte Woche bestätigt bekam. Damit steht dem Baustart im September nichts mehr im Weg. Im Sommer 2019 soll der Doppelkindergarten bezugsbereit sein. Eine Bauzeit von knapp einem Jahr – das sei machbar, so die Primarschulpräsidentin zuversichtlich. Schliesslich handle es sich um einen einfachen Holzbau ohne Unterkellerung. Die Primarschule rechnet längerfristig mit sechs Kindergärten, wobei nicht auszuschliessen ist, dass temporär ein weiterer, siebter Kindergarten zur Überbrückung von Spitzen eingerichtet werden muss.

................................................... von thomas stöckli Fast bis zum Bahnhof hörte man am Sonntag den Jubel aus dem Haus zum Seewadel. Mit 1903 Ja- zu 594 NeinStimmen ist der Projektierungskredit über 1,75 Mio. Franken für den Ersatzneubau des Alters- und Pflegeheims deutlich angenommen worden. «76 % Ja-Stimmen – damit hätte niemand gerechnet», freute sich Geschäftsleiterin Verena Feller. Den Mitarbeitenden, welche zuletzt unter der Anspannung gelitten hatten, sei ein grosser Stein vom Herzen gefallen, so die SeewadelChefin weiter. Das deutliche Ja sei auch Wertschätzung für ihren Einsatz.

Im Gegensatz zur Gemeindeversammlung im März, wo der Entscheid nach einem umstrittenen Ja an die Urne vertagt worden war, trugen diesmal die meisten politischen Parteien den Kreditantrag mit – wenn auch mit Vorbehalten. So hatten verschiedene Kreise vorab eine Gesundheits- und Altersstrategie gefordert. «Das muss die Gemeinde angehen», findet auch Verena Feller, betont aber: «So lange kann unser Haus nicht warten.» Erst gerade am Morgen des Abstimmungssonntags sei die Feuerwehr im Haus gestanden, weil ein Trafo ausgestiegen sei und dabei einen automatischen Brandalarm ausgelöst habe. Auf den Zeitplan soll sich die dreimonatige Verzögerung durch den Umweg über die Urnenabstimmung übrigens nicht auswirken: Bereits im November soll der Baukredit vors Volk. «Das heisst für uns: Gas geben», weiss Verena Feller. Nicht nur in diesem Bereich, auch das Thema Demenzabteilung will das SeewadelTeam schon im alten Haus angehen.

Für einmal sorgt die zweite Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten für Schlagzeilen. Mit sieben Siegen in die Saison gestartet, konnte WB II den erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga bereits im zweitletzten Spiel der Saison realisieren – vor heimischem Publikum. Die komplett aus Säuliämtlern bestehende Mannschaft wurde aus dem WB-Nachwuchs geformt und bestach diese Saison durch Kontinuität und Zusammenhalt im Team. Der Aufstieg war die Krönung jahrelanger Leistungssteigerung. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 23 anzeigen


Personalausflug Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 15. Juni 2018, aufgrund des Personalausfluges geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Freitag von 8.00 bis 10.00 Uhr unter Tel. 079 527 10 11 zur Verfügung. Ab Montag, 18. Juni 2018, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir danken für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Die Kirchgemeindeversammlung vom 10. Juni 2018 fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Rechnung 2017 wird genehmigt. 2. 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission einschliesslich des Präsidenten sind gewählt: Claudia Elmer, Kilian Heitz, Urs-Peter Sauder (Präsident), Werner Utz und Tobias Werner. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 19. Juni 2018, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden.

Beschlüsse der Beschlüsse der Kirchgemeindeversamm- Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 lung vom 10. Juni 2018 Die von 29 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung der Abrechnung Projekt «Revision und Instandstellung Orgel» 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 3. Wahl der Mitglieder inkl. Präsidium der RPK für Amtsperiode 2018 – 2022 Als Mitglieder wurden gewählt: – Priska Altherr, Hotzenmattstrasse 10, Hausen a.A., bisher – Fredi Steinman, Rebbergstrasse 2a, Hausen a.A., bisher – Andrea Reichenbach, Schonau 1, Hausen a.A., neu – Katharina Rauch, Oberalbisstrasse 5, Hausen a.A., neu – Urs Leuenberger, Albisstrasse 25, Hausen a.A., neu Als Präsidentin wurde gewählt – Priska Altherr Bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis können, von der Veröffentlichung an gerechnet – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab dem 19. Juni 2018 auf dem Kirchensekretariat auf und kann auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis, 10. Juni 2018

Reformierte Kirchgemeinde 1. Die Jahresrechnung 2017 der reformierten Kirchgemeinde wurde genehmigt. 2. Der Projektierungskredit für die Sanierung / den Umbau des Pfarrhauses wurde bewilligt. 3. Als Mitglieder der Reformierten Rechnungsprüfungskommission wurden gewählt: – Matthias Bär – Walter Boppart – Dieter Jann – Matthias Wildhaber – Sonja Hochegger Als Präsident der Reformierten Rechnungsprüfungskommission wurde gewählt: – Walter Boppart Politische Gemeinde 1. Die Jahresrechnung 2017 der Politischen Gemeinde Hedingen wurde genehmigt. 2. Der Neubewertung des Verwaltungsvermögens per 1. Januar 2019 wurde zugestimmt. 3. Der Abgabe des Grundstücks am Schachenweg an die Baugenossenschaft Süd-Ost im Baurecht wurde zugestimmt. 4. Die jährlich wiederkehrenden Kosten für die Neuorganisation der amtlichen Publikationen wurden genehmigt. 5. Die Kompetenzdelegation an den IKA Sozialdienst wurde vorberaten. Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden

Bonstetten, 12. Juni 2018

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Hedingen, 12. Juni 2018 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung Reorganisation der Schulsozialarbeit und Leistungsvereinbarung mit dem Amt für Jugend- und Berufsberatung (AJB) 3. Genehmigung Mietvertrag Holzschnitzelheizung und Energieliefervertrag mit Renercon BON AG Rechtsmittel Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Gemeindeversammlungen vom 6. Juni 2018

An der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Beschlüsse

A. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Erteilung des Bürgerrechts an Thanopoulos, Nikolaos, geb. 21. November 1973, von Griechenland, Schulweg 14 in 8913 Ottenbach 2. Erteilung des Bürgerrechts an O’Neil Stephen Patrick, geb. 20. Juni 1957, und Lynn Glenys Eileen, geb. 18. Januar 1948, beide von Vereinigtes Königreich, Rebenstrasse 47, 8913 Ottenbach 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 4. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens (Restatement) per 1. Januar 2019 5. Genehmigung des Bruttokredites von Fr. 295 000.00 inkl. MwSt. für die Sanierung Kanalisation und neue Wasserleitung Rebenrain und Ersatz Wasserleitung Steinernstrasse 6. Genehmigung der Kreditabrechnung Untermättli für die Sanierung der Kanalisations- und Wasserleitung von Total Fr. 470 796.70 inkl. MwSt. 7. Genehmigung der Kreditabrechnung Schulrain für den Ersatz der Wasser- und Kanalisationsleitung sowie Strassensanierung im Abschnitt Isenbergstrasse bis Schulweg von Total Fr. 225 025.30 inkl. MwSt. 8. Erteilen der Verkaufsermächtigung für den Verkauf «Alte Mühle», Muristrasse 28, Kat.-Nr. 1574 und Zustimmung zum Verkauf an die Gessner Immobilien AG 9. Zustimmung zum amtlichen Publikationsorgan (Neuregelung) und Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredits von Fr. 11.00 pro Einwohner (zzgl. MwSt.) 10. Rückweisung Ablehnung des Gesuchs zur Übernahme der Privatstrasse «Am Tobelbach», Kat.Nr. 1326 durch die Gemeinde B. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung der Bauabrechnung zur Erweiterung der Hauswarträume im Erdgeschoss der Turnhalle 3. Genehmigung eines Planungskredits von Fr. 150 000.00 für die Erneuerung der Heizanlage 4. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens (Restatement) per 1. Januar 2019 C Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Wahl von 4 Ergänzungsmitgliedern und des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission

Sekundarschulgemeinde Bonstetten Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Ottenbach mit Beschlüssen vom 7. Juni 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: – Thanopoulos, Nikolaos, geb. 21. November 1973, von Griechenland – O’Neil, Stephen Patrick, geb. 20. Juni 1957, von Grossbritannien (Vereinigtes Königreich) – Lynn, Glenys Eileen, geb. 18. Januar 1948, von Grossbritannien (Vereinigtes Königreich)

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Bonstetten, 12. Juni 2018

Ottenbach, 12. Juni 2018

Sekundarschulpflege Bonstetten

Gemeindeverwaltung Ottenbach

Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Dienstag, 12. Juni 2018, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmsachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der EvangelischReformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 12. Juni 2018 Gemeinderat Ottenbach

Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2017: – genehmigt 2. Mittelfristiger Ausgleich (HRM2): – beantragte Festlegung gutgeheissen 3. Projektierung Erweiterungsbau Primarschule (inkl. Landerwerb), Sanierung und Umbau bestehende Schulgebäude: – Abrechnung abgenommen 4. Neubau Primarschulhaus: – Bauabrechnung abgenommen 5. Sportplatzerschliessung für Behinderte: – Bauabrechnung abgenommen Evang.-ref. Kirchgemeinde 1. Jahresrechnung 2017: – genehmigt 2. Erschliessung von Kirche und Friedhof mit Lift (für Behinderte und Betagte): – Bauabrechnung abgenommen Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heute in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsichtnahme auf. Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, ab Beginn der Auflage gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 12. Juni 2018 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Gleich drei Paare feiern ihren 50. Hochzeitstag! Am Mittwoch, 13. Juni, Silvia Cécile und Anton August SchönenbergerHeimgartner in Affoltern und am Donnerstag, 14. Juni, in Obfelden Susanna und Alan DouglasKrähenbühl und Rosmarie und Max Müller-Wernli. Wir gratulieren den Jubelpaaren ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Am Mittwoch, 13. Juni, wird Kurt Arnold Wälti 85 Jahre jung. Wir wünschen dem Geburtstagskind viel Freude, Glück und Gesundheit.

Dienstag, 12. Juni 2018

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Grosse Behördenrochade in Hedingen Versammlung der politischen Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde Die letzte Gemeindeversammlung vor dem Start der neu gewählten Behördenmitglieder bewältigte eine umfangreiche Traktandenliste. Die Versammlung stimmte sämtlichen Geschäften zu. Die zurücktretenden Politikerinnen und Politiker wurden mit grossem Dank für ihre Dienste zugunsten der Gemeinde verabschiedet. ................................................... von martin mullis

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Für Präsident Bertram Thurnherr war die nach acht Jahren letzte Gemeindeversammlung, welche er zu leiten hatte, noch einmal eine kleine Herausforderung. Zwar konnte er beim ersten Geschäft, der Abnahme der Jahresrechnung 2017, gute Nachrichten verkünden. Nach seinen umfassenden Erklärungen durfte er einen Ertragsüberschuss von rund 1,7 Mio. Franken vorzeigen und bezeichnete diesen als «sehr gutes Ergebnis». Der Jahresrechnung 2017 stimmten die anwesenden Stimmberechtigten einstimmig zu. Auch beim zweiten Geschäftspunkt, der Neubewertung des Verwaltungsvermögens infolge des Übergangs auf das harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2), gab sich Präsident Thurnherr grosse Mühe, die komplizierte Materie zu vermitteln. Er hatte Erfolg, der Souverän stimmte auch diesem Antrag diskussionslos zu. Die Abgabe des Grundstücks am Schachenweg an die Baugenossenschaft Süd-Ost im Baurecht beantragte der Gemeinderat im anschliessenden Traktandenpunkt. Auch hier amtete Finanzvorsteher Bertram Thurnherr als Sprecher. Zwei Anfragen aus den Reihen der Stimmbürger betreffend den Regelungen betrafen die Benützung der Fusswege und den angewendeten Landwert. Mit zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde der Antrag grossmehrheitlich angenommen.

Der «Anzeiger» wird weiterhin gewünscht Ebenfalls mit grossem Mehr wurde auch dem Geschäft betreffend elektronische Publikationen und den damit zusammenhängenden jährlich wieder-

Blumen für die Zurücktretenden. Von links: Hermann Bättig, Bertram Thurnherr und Martin Vetsch. (Bild Martin Mullis) kehrenden Kosten zugestimmt. Neu wird auf der Homepage der Gemeinde und auf einem neuen Portal für elektronische Publikationen des «Anzeigers» die Möglichkeit geboten, sich zu informieren. Im Sinne einer Dienstleistung weiterhin auch in der gedruckten Ausgabe der Zeitung. Der letzte Punkt auf der Geschäftsliste betraf die Kompetenzdelegation Sozialdienst. Gemeinderat Martin Vetsch erläuterte die Vorlage. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren ohne Wortmeldungen mit den Vorberatungen zur Urnenabstimmung einverstanden. Zum Schluss der Gemeindeversammlung stand noch die Verteilung von elf zwar identischen aber nichtsdestotrotz wunderschönen Blumensträussen auf der Aufgabenliste. Mit einigen Erinnerungen an die zurückliegenden Amtszeiten und grosser Dankbarkeit verabschiedete Gemeinderat Hermann Bättig sechs Mitglieder der Schulpflege. Danach überreichte Bertram Thurnherr den scheidenden Gemeinderäten Hermann Bättig und Martin Vetsch ebenfalls mit Dankesworten je einen der Blumensträusse. Martin Vetsch legte dann seine Blumen zur Seite und würdigte die grosse Arbeit der letzten acht Jahre des scheidenden Gemeindepräsidenten Thurnherr, welcher unter Applaus

ebenfalls einen der Sträusse in Empfang nehmen durfte. Verabschiedet wurde auch das Mitglied der Baukommission Urs Lendenmann sowie der krankheitshalber abwesende Paul Erni von der Rechnungsprüfungskommission.

Pfarrhaus wird erweitert Vor der politischen Gemeinde tagt in Hedingen jeweils die reformierte Kirchgemeinde. Deren Präsident Peter Ott hatte sich infolge der umfangreichen Traktandenliste gezwungen gesehen, den Beginn der Versammlung ungewöhnlich früh festzulegen. Dank seiner Vorsicht hatten die Kirchgemeindemitglieder dann auch genügend Zeit, sich über die anstehenden Geschäfte informieren zu lassen. Der Jahresrechnung 2017, welche mit einem Ertragsüberschuss abschloss, stimmten sie diskussionslos zu. Etwas mehr Zeit beanspruchte der Antrag für einen Projektierungskredit von 150 000 Franken zum geplanten Umbau oder Sanierung des Pfarrhauses. Vize-Präsidentin Prisca Risold stellte das Vorhaben kompetent und verständlich vor. Ihre Ausführungen die zwei möglichen Varianten betreffend waren klar und fachkundig. Die anwesenden Architekten der Fahrländer Scherrer GmbH, Kaspar

Fahrländer und Miriam Keller, brauchten lediglich noch zustimmend zu nicken. Die Stimmberechtigten stimmten ohne Einwendungen der zweiten Variante zu. Diese sieht eine Erweiterung und einen Ausbau des Dachgeschosses des Pfarrhauses vor. Die dafür benötigten Mehrkosten dürften sich infolge der zusätzlichen Mieteinnahmen innerhalb von zehn Jahren amortisieren. Der Start des Umbaus ist auf den Herbst 2019 und die Fertigstellung auf den Sommer 2020 geplant. Der Antrag zur Wahl der Mitglieder der reformierten Rechnungsprüfungskommission RPK, Matthias Bär, Walter Boppart, Dieter Jann und Matthias Wildhaber (alle bisher), sowie neu Sonja Hochegger wurde mit Applaus bestätigt. Mit der speditiven Erledigung der Traktandenliste blieb Präsident Ott noch genügend Zeit, über diverse Aktivitäten der reformierten Kirche zu orientieren. Er erwähnte insbesondere die umfangreichen Arbeiten zum ZusammenschlussProjekt der Kirchgemeinden (KG+). Nach der Erledigung dieser zum Teil doch recht anspruchsvollen Geschäfte, hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sowie die Behördenmitglieder den im hinteren Teil der Schachenhalle bereitstehenden Apéro redlich verdient.


Maurer/Allrounder Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2018 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2018 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 2. Genehmigung Anschlussvertrag an Dileca-Kehrichtsackgebührenmodell per 1. Januar 2019 3. Genehmigung Vertrag mit Weiss Medien AG (Neuregeleung amtliches Publikationsorgan / elektronische Publikationsplattform Bezirk Affoltern) – Kreditbewilligung Fr. 11.– pro Einwohner/-in (jährlich wiederkehrend) 4. Kreditbewilligung Fr. 240 000.– (Kostenanteil Stallikon) für die Sanierung der Sportanlage Moos, Wettswil 5. Genehmigung Erhöhung Stellenprozente Schulverwaltung und Schaffung einer Stelle für die Assistenz der Schulleitung 6. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 nach HRM2.

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Rechtsmittel: Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.

Todesfälle Affoltern am Albis

Jede geweinte Träne ist eine Liebeserklärung. Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe.

Am 6. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mina Huber geboren am 16. November 1919, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Beisetzung am Montag, 18. Juni 2018, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Martha Koch-Bühlmann 23. Juli 1950 – 5. Juni 2018

Nach schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen. Wir werden Dich nie vergessen und vermissen Dich. Manuela Koch Verwandte und Freunde

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen Am Montag, 4. Juni 2018, ist in Hedingen gestorben:

Drangeid, Karsten Elvin

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 14. Juni 2018, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche. Traueradresse: Manuela Koch, Reussmatt 7, 8912 Obfelden

geboren am 24. März 1925, von Hedingen ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Haldenstrasse 30. Abdankung am Freitag, 15. Juni 2018, 14.00 Uhr, in Hedingen. Wenn ihr an mich denkt, denkt an die Stunde, in der ihr mich am liebsten hattet.

Obfelden Am 5. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rainer Maria Rilke

Koch-Bühlmann, Martha Paula

In stiller Trauer und Anteilnahme nehmen wir Abschied von

geboren am 23. Juli 1950, von Büttikon AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Reussmatt 7, Witwe des KochBühlmann Willi.

Peter Bähni

Urnenbeisetzung am Donnerstag, 14. Juni 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der kath. Kirche Obfelden.

11. März 1939 – 7. Juni 2018

Wir vermissen dich und erinnern uns an die schönen Augenblicke, wo du uns unbeschwert und voller Lebensmut begegnet bist. In stiller Trauer

Die Friedhofvorsteherin

Gertrud Bähni Verwandte, Freunde und Bekannte

Wettswil am Albis Am 7. Juni 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bähni, Peter geboren am 11. März 1939, Bürger von Bolligen BE, Ehemann der Bähni geb. Schudel, Gertrud, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 4.

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Wir bitten Sie von Blumenspenden abzusehen. Wer gerne spenden möchte, berücksichtige bitte die Lungenliga Zürich, Postkonto 80-1535-7, IBAN CH62 0900 0000 8000 1535 7 (Vermerk: Peter Bähni) Traueradresse: Gertrud Bähni, Kirchgasse 4, 8907 Wettswil am Albis

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher Der Herr ist mein Licht und mein Heil.

Stallikon, 12. Juni 2018 Gemeinderat Stallikon

In Liebe nehmen wir Abschied von

Mina Huber-Huber 16. November 1919 – 6. Juni 2018

Zeitlebens hast Du Dich fürsorglich um Deine grosse Familie gekümmert. Wir danken Dir für die lange und schöne gemeinsame Zeit. Nun haben Dich Deine Kräfte verlassen und Du bist wohlumsorgt im Haus zum Seewadel friedlich eingeschlafen.

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In stiller Trauer Vreni Eugster-Huber Ruth und Hans Kalt-Huber Kinder und Enkel Hanni und Jürg Bösiger-Huber Kinder und Enkel Hansruedi und Lony Huber-Blokland Kinder und Enkel Dora und Ueli Jakob-Huber Kinder und Enkel

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Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 18. Juni 2018, um 14 Uhr auf dem Friedhof Affoltern statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juni 2018

Lange Diskussion über eine kurze Strasse

Weiterhin positive Dynamik am Arbeitsmarkt

Gemeindeversammlung Ottenbach: Entscheid zur Privatstrasse «Am Tobelbach» vertagt Weil die Gemeindeversammlung Ottenbach einem Rückweisungsantrag zustimmte, ist noch offen, ob die Privatstrasse «Am Tobelbach» in Gemeindebesitz übergeht, wie das von den Anrainern gefordert wird. Die übrigen Geschäfte einer langen Traktandenliste waren fast alle unbestritten. ................................................... von werner schneiter Es war eine rekordlange Traktandenliste der Politischen Gemeinde, die den Stimmberechtigten in Ottenbach am vergangenen Donnerstag vorgelegt wurde – für Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger der Beleg, dass im Dorf einiges in Bewegung ist. «In allen Ressorts. Und alle machen einen super Job», lobte sie eingangs und fügte scherzend an: «Vor einem Jahr kamen 30 Stimmberechtigte, jetzt sind es 116. Die angekündigte Einladung zum Apéro zeigt offenbar Wirkung.» Nun ja, es war natürlich vielmehr eine kleine Privatstrasse, die für überdurchschnittlichen Aufmarsch sorgte – das Gesuch der Anrainer zur Übernahme der hufeisenförmigen, in die Zwillikerstrasse mündende Privatstrasse «Am Tobelbach» durch die Gemein-

«Kein Präjudiz schaffen»

Einstimmiges Ja zu drei Einbürgerungen

Applaus auch bei den Verabschiedungen Die Gemeindeversammlung hat drei Einbürgerungsgesuche einstimmig gutgeheissen und die «Neuen» mit langem Applaus bedacht. Aufgenommen wurde der aus Griechenland stammende Nikolaos («Nikos») Thanopoulos, 44-jährig, der mit seiner Frau und den beiden Kindern (alle Schweizer Bürger) in die Schweiz gezogen ist. – Ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen wurden ausserdem Glenys Eileen Lynn und Stephen Patrick O’Neil, die beide aus Grossbritannien stammen und schon lange in Ottenbach domiziliert sind. Dem Willkommen standen auch Abschiede gegenüber. Primarschulpflegepräsident Anastasios Minidis wurde von seiner Nachfolgerin Gioia Schwarzenbach verabschiedet – mit lobenden Worten und nach 800 Sitzungen, die zusammen mit Vorbereitungsarbeiten in den insgesamt 12 Jahren Schulpflege (wovon 4 Jahre Präsident) rund ein Jahr Vollzeitarbeit für die Schule ergeben. «Ein ausserordentlicher Einsatz, wofür wir

herzlich danken», sagte seine Nachfolgerin und überreichte ihm eine Magnumflasche. Mit Dank und Geschenk verabschiedet wurde auch Gemeinderat Salomon Schneider, der sich nach vier Jahren als Sicherheitsvorstand verabschiedet und sich verstärkt dem Studium widmet. Das Publikum dankte den beiden scheidenden Behördenmitgliedern mit grossem Applaus. Von Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger war noch zu erfahren, dass das Projekt Werkhof zügig vorangetrieben wird. Eine Orientierung ist für den 4. Oktober 2018 vorgesehen, die Urnenabstimmung für den 25. November 2018. Demgegenüber harzt es weiter beim Thema Umfahrung. Drei Rekurse sind noch immer beim Verwaltungsgericht hängig. Ob der Bau zwischen 2020 und 2022 stattfinden kann? Die Vorbereitung der von den Stimmberechtigten befürworteten Einheitsgemeinde wird nach den Sommerferien in Angriff genommen. (-ter.)

Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger (links) und Sozialvorstand Ronald Alder (rechts) mit den einstimmig Eingebürgerten: Glenys Eileen Lynn, Stephen Patrick O’Neal und Nikos Thanopoulos, der sich mit seiner Familie über den Entscheid freut. (Bild Werner Schneiter)

Im Mai setzte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Knonauer Amt fort, die Quote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent. Im vergangenen Monat nahm die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen erneut deutlich ab und lag Ende Mai bei 568 (- 49) Personen. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent. Die um diese Jahreszeit übliche saisonale Entspannung am Arbeitsmarkt zeigte sich im ganzen Kanton insbesondere bei den Berufen des Baugewerbes, im Gastgewerbe sowie im Detailhandel. Insgesamt zeigt sich neben der saisonalen Entspannung auch eine konjunkturelle Aufhellung in den wichtigsten Branchen. Erfreulich ist der Rückgang in der Industrie, vor allem im Bereich Metallerzeugung, Elektrotechnik, Uhren und Optik.

de. Der Gemeinderat beantragte eine Ablehnung dieses Antrags, weil nach seiner Auffassung zusätzliche (Unterhalts-)Kosten drohen – und damit ein Präjudiz geschaffen werde, das ähnliche Begehrlichkeiten wecken könne, erläuterte Tiefbauvorstand Peter Weis.

Solcherlei Argumentation wollten die Initianten nicht gelten lassen. Unterhaltskosten, so rechnete jemand vor, belaufen sich auf einen Zehntausendstel des Eigenkapitals (knapp 9 Mio.); das Grundstück grenze an Wald, der bewirtschaftet werde. Dass es sich hierbei um keine reine Privatstrasse handelt, begründeten die Initianten mit dem Hinweis auf ein Baugesuch an der Zwillikerstrasse. «Die Bauplatzbewirtschaftung erfolgt über unsere Strasse – also ist sie öffentlich. Ein Hauptgrund, dieses Abtretungsgesuch zu stellen», wurde argumentiert und darauf hingewiesen, dass in den nächsten 30 Jahren auch keine Unterhaltskosten für Oberflächenreparaturen anfallen würden, weil sich die relativ junge Strasse in gutem Zustand befinde. Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen machte allerdings klar, dass beim besagten Neubau gemäss Gestaltungsplan die Zufahrt baulich so zu gestalten ist, dass auf der Zwillikerstrasse kein Rückstau entstehen kann.

5

Dienstleistungsorientierte Umsetzung der Stellenmeldepflicht

Sorgte für Diskussionen an der Gemeindeversammlung: Die Privatstrasse «Am Tobelbach», die laut Anrainern in den Besitz der Gemeinde übergehen soll. Nach einer Rückweisung bleibt die Frage offen. (Bild Werner Schneiter) Abtretungen seien laut bundesgesetzlicher Rechtsprechung zudem entschädigungspflichtig, hiess es vonseiten der Anrainer weiter. «Bitte hier kein Präjudiz schaffen, sonst kommen andere mit dem gleichen Anliegen», warnte die ehemalige Gemeinderätin Trudi Streule. Für einen kurzen Moment drohte die Diskussion ins Gehässige zu kippen. Die Gemeindepräsidentin sprach zuvor von einem «ominösen Traktandum». Die Anrainer fühlten sich deswegen nicht ernstgenommen. Sie entschuldigte sich für den Ausdruck. «Redet doch noch einmal miteinander», forderte eine Stimmberechtigte und stellte einen Rückweisungsantrag für das umstrittene Geschäft. Dieser wurde mit 55 gegen 47 Stimmen befürwortet. So wird das Geschäft nochmals traktandiert.

Verkauf der «Alten Mühle» 2011 erwarb die Gemeinde ein vis-àvis von Haas Shopping liegendes Grundstück «Alte Mühle» an der Muristrasse 28 für eine Million Franken – in der Absicht, dort allfällige Ersatzbauten und Parkplätze der gegenüberliegenden Liegenschaft Haas Shopping zu realisieren. Eine nicht beanspruchte Restfläche von 961 Quadratmeter wird nun mit Zustimmung der Gemeindeversammlung an die Gessner Immobilien AG verkauft, für 1,22 Mio. Franken – unter anderem mit der Auflage, dass auf der Parzelle nur 13 oberirdische Parkplätze erstellt werden dürfen, wie Gaby Noser Fanger ausführte. Was der Gemeinde dann effektiv an Gewinn verbleibt, konnte sie noch nicht beziffern. Sie betonte aber, dass für die 961 Quadratmeter auf dem Markt kein besserer Preis erzielt werden könnte. Bei drei Gegenstimmen bewilligte die Versammlung einen Kredit für die Sanierung der Kanalisation und für eine neue Wasserleitung Rebenrain. Durch den zusätzlichen Ersatz der Wasserleitung Steinernstrasse erhöht sich der ursprüngliche Baukredit um 100 000 auf insgesamt 295 000 Franken. Bei zwei Bauabrechnungen (Sanierung Kanalisation- und Wasserleitung Untermättli sowie Ersatz Wasserund Kanalisationsleitung inkl. Strassensanierung Isenbergstrasse bis Schulweg) resultieren hohe Minderkosten (134 000 und 90 000 Franken). Wegen enorm guter Preise auf dem Markt, fügte Peter Weis an. Weniger hoch als budgetiert sind bei der Pri-

marschule auch die Kosten bei der Erweiterung der Hauswarträume im Erdgeschoss der Turnhalle (- 12 000 Franken). Völlig unbestritten auch die Vereinbarung mit der Weiss Medien AG, Herausgeberin des «Anzeigers», über die Neuregelung der amtlichen Inserate, die auch auf einer elektronischen Plattform aufgeschaltet werden. Das kostet 11 Franken pro Jahr und Einwohner – weniger als bei der alten Regelung.

Gute Rechnungsabschlüsse Höhere Steuereinnahmen und weniger Aufwand sind die Gründe für den guten Rechnungsabschluss 2017 der Politischen Gemeinde. Finanzvorstand Hubert Treichler präsentierte einen Ertragsüberschuss von 214 000 Franken, wodurch sich das Eigenkapital auf knapp 9 Mio. Franken erhöht. Dasselbe Bild bei der Primarschule, wo Guido Pelizzoni gar einen Überschuss von 419 000 Franken verkünden konnte. Und bei der reformierten Kirche heisst gemäss Monika Bächli: 22 000 Franken besser als budgetiert. Weder Einwände noch Diskussionen gab es zum Thema «Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen», weder bei der politischen Gemeinde noch bei der Schulgemeinde. Nicht so aber beim Antrag für einen Planungskredit von 150 000 Franken für die Erneuerung der mittlerweile störungsanfälligen Heizanlage der Primarschule. Laut Machbarkeitsstudie bewegen sich die Kosten zwischen 900 000 und 1,3 Mio. Franken. Es stehen zwei Varianten im Vordergrund: Kombination der Frischholzschnitzel-Anlage mit einer Luft/ Wasser-Wärmepumpe oder mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe. Eine Variante mit Erdöl fällt weg. Einem Rückweisungsantrag des Geschäfts mochten nur vier Stimmberechtigte folgen. Der Antrag, eine Variante ohne Holzschnitzelheizung aufzugleisen, scheiterte dann mit 20:45 Stimmen ebenfalls deutlich. Der Antrag der Schule wurde schliesslich bei drei Gegenstimmen angenommen. Derweil sich das Gros der Versammlung zum Apéritiv begab, folgten noch 22 Stimmberechtigte den von Präsident Hans Peter Stutz angekündigten Geschäften der reformierten Kirchenpflege. Neben dem Ja zu Rechnung wählten diese auch die Rechnungsprüfungskommission, die von Heiner Tschopp präsidiert wird.

Ab dem 1. Juli gilt die vom nationalen Parlament Ende 2016 zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative beschlossene Stellenmeldepflicht. Sie verpflichtet Arbeitgeber, der öffentlichen Arbeitsvermittlung offene Stellen in Berufsarten mit schweizweit mindestens 8 Prozent Arbeitslosigkeit zu melden. Stellensuchenden, die auf dem RAV angemeldet sind, bietet die Stellenmeldepflicht einen Informationsvorsprung und erhöht ihre Chancen auf eine Anstellung. Die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Zürich haben sich in den letzten Monaten intensiv auf die Umsetzung der Meldepflicht vorbereitet und ein kantonales Stellenmeldezentrum mit 17 Personalvermittlerinnen und Personalvermittlern aufgebaut, das den Arbeitgebern als zentrale Anlaufstelle dient und sie bei den Vermittlungsprozessen unterstützt. In den betroffenen Berufsarten führt die Umsetzung der Stellenmeldepflicht zu einem administrativen Mehraufwand, dem der Kanton Zürich mit einer dienstleistungsorientierten Umsetzung begegnen will. «Wir wollen den Aufwand für die betroffenen Arbeitgeber möglichst gering halten, indem wir professionelle Prozesse bei der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten, Selektionsverfahren und Stellenbesetzung geschaffen haben» betonte die Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Die Stellenmeldepflicht bietet auch die Chance, die bereits bestehenden Kontakte zwischen zahlreichen Arbeitgebern und den RAV weiter zu vertiefen. (pd./tst.) Mehr Infos zur Stellenmeldepflicht unter www.stellenmeldepflicht.zh.ch und www.arbeit.swiss/stellenmeldepflicht

Hanf-Anlage in Affoltern ausgehoben Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich ergaben einen Verdacht auf illegalen Hanfanbau in einer Gewerbeliegenschaft in Affoltern. Bei der Durchsuchung konnten die Polizisten am Donnerstagnachmittag, 7. Juni, über 1300 Hanfstecklinge und rund 10 Kilogramm getrocknetes Marihuana sicherstellen. Die Pflanzenabfälle sowie die technischen Einrichtungen wurden sichergestellt und fachgerecht entsorgt. Drei Schweizer im Alter zwischen 22 und 58 Jahren wurden verhaftet. Sie wurden der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis zugeführt. (pd.)


Gemeinde Bonstetten Wahltag: 10.06.2018

Protokoll der Wahlergebnisse

Sitze: 1

10.06.18/13:23 Seite 2 von 2

Präsidium Gemeinderat Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

3'659 = 100 % 1'913

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel -ungültig eingelegte Wahlzettel -leere Wahlzettel -ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel

1'746 = 47.72 %

abzüglich: -leere Stimmen -ungültige Stimmen massgebende Stimmen

Stimmbeteiligung

20 0 0

20 1'726

207 24

231 1'495

massgebend ist das relative Mehr gewählt Leuenberger Erwin

1'136

nicht gewählt Wuillemin Claude, SVP Moser Arianne, FDP Reich Markus, FDP Schlüchter Heinz, Parteilos Vergés Simon, SP Wassmer Thomas , SVP Bürgi Stefan

182 70 31 21 20 15 13

Vereinzelte Total

Sekundarschulgem. Bonstetten Wahltag: 10.06.2018 Protokoll

Gemeinde Bonstetten Wahltag: 10.06.2018

Protokoll der Wahlergebnisse

Sitze: 2

10.06.18/13:23 Seite 1 von 2

Erneuerungswahlen des Gemeinderates und des Gemeindepräsidiums für die Amtsdauer 2018-2022 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

3'659 = 100 % 1'913

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel -ungültig eingelegte Wahlzettel -leere Wahlzettel -ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel 2-fache Stimmen abzüglich: -leere Stimmen -ungültige Stimmen massgebende Stimmen

1'746 = 47.72 %

Stimmbeteiligung

20 0 0

20 1'726 3'452

252 19

271 3'181

der Wahlergebnisse

gewählt Moser Arianne, FDP Schlüchter Heinz, Parteilos

1'195 831

nicht gewählt Wuillemin Claude, SVP (bisher) Bürgi Stefan Wassmer Thomas , SVP

601 278 246

Vereinzelte Total

30 3'181

Sitze: 1

10.06.18/14:01 Seite 1 von 1

Erneuerungswahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für die Amtsdauer 2018-2022 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise

9'438 = 100 % 4'111

eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel -ungültig eingelegte Wahlzettel -leere Wahlzettel -ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel

2'462 = 26.09 %

abzüglich: -leere Stimmen -ungültige Stimmen massgebende Stimmen

Stimmbeteiligung

24 508 1

533 1'929

0 2

2 1'927

massgebend ist das relative Mehr gewählt Häsler Grütter Irene, Parteilos

1'734

nicht gewählt Schnorf-Pfann Sabine, Parteilos

massgebend ist das relative Mehr

7 1'495

125

Vereinzelte Total

68 1'927

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juni 2018

7

Leben wie in einer Grossfamilie Gemeinschaft – ein Eckpfeiler im Wohnheim Loomatt der Stifung RgZ in Stallikon Menschen mit Behinderung, die ein normales Alltagsleben führen können: Das ist das zentrale Anliegen im Wohnheim der Stiftung RgZ in Stallikon, wo derzeit 31 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung leben. Am Samstag lud die Stiftung zum traditionellen Loomattfest ein.

ermöglichen, sei das im Wohnheim oder am Arbeitsplatz. 26 arbeiten auswärts in der geschützten Tageswerkstätte in Zürich Altstetten; die meisten gehen selbstständig mit dem öV an den Arbeitsplatz. Die Zahl der älteren Menschen steigt auch im Wohnheim Loomatt. Jene, die ins Pensionsalter kommen, bleiben dort, genauso wie jene, die Gebrechen beklagen. Da gibt es bei Bedarf eine Zusammenarbeit mit der Spitex oder mit der Palliativmedizin. Bewohnerinnen und Bewohner verlassen das Wohnheim nur bei schwereren medizinischen Problemen. Wer nicht mehr arbeiten kann oder das Pensionsalter erreicht hat, findet in einer der Kreativgruppen Beschäftigung.

................................................... von werner schneiter Flohmarkt und Kinderprogramm, Werner Raid mit österreichischer Musik, die Pan Dreams Steelband, die Happy Singers und Thomas Antosi mit magischer Unterhaltung: Das Loomattfest beinhaltete wiederum ein abwechslungsreiches Programm und bot Gelegenheit zum Austausch mit der Bevölkerung, zu der seit Eröffnung des Wohnheims im Jahr 1997 ein guter und enger Kontakt besteht – auch über die Dorfvereine oder den Gewerbeverein. So organisierte der Familienclub Stallikon einen Flohmarkt, der Samariterverein war ebenfalls vor Ort – und dazu eine Reihe von Stalliker Behördenmitgliedern. «Wir sind im Dorf sehr gut integriert und keinesfalls ein Störfaktor», sagt Bettina Kemper, die Leiterin des Wohnheims.

13 Standorte, 260 Mitarbeitende Die Stiftung RgZ ist rund um den Zürichsee an 13 Standorten domiziliert. 260 Mitarbeitende betreuen insgesamt 2700 Kinder, Jugendliche und Erwach-

Geführt wie ein KMU-Betrieb

Fröhliche Stimmung beim Loomattfest der Stiftung RgZ in Stallikon, von links: Rudolf Ditz, Geschäftsführer; Bettina Kemper, Leiterin Wohnheim; Willy Theilacker, Stiftungsratspräsident; Dr. Gilles Avolio, Stiftungsrat. (Bild Werner Schneiter) sene – seit nunmehr 61 Jahren. Die Stiftung hat in den vergangenen 25 Jahren über 33 Millionen Franken investiert – einen namhaften Teil auch im Wohnheim Loomatt in Stallikon, wo derzeit 32 Bewohnerinnen, Bewohner mit unterschiedlichen Behinderungsgraden und breitem Altersspektrum von 45 Mitarbeitenden (30 Vollstellen) in sechs Wohneinheiten leben

und betreut werden – während 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. «Gemeinschaft», lautet dabei ein Zauberwort innerhalb der kollektiven Wohnform. Bettina Kemper bezeichnet das als ressourcenorientierte Betreuung. «Wir schauen, was die Menschen bei uns können und leisten Hilfe in allen Lebensbereichen – zum Beispiel bei der Pflege, bei der Ferien-

planung, in der Freizeit, beim Sackgeld, bei der Arbeit oder bei Beziehungsproblemen. Wir haben auch Paare, die ihre Beziehung hier leben. Hier spielt das richtige Leben – mit all seinen positiven und den anderen Seiten», hält die Leiterin fest. Die Arbeit beinhaltet vor allem das Ziel, den Bewohnerinnen und Bewohnern ein mögliches normales Alltagsleben zu

Das Thema von weiterem Raumbedarf ziert aber noch keine Traktandenliste. «Wir haben derzeit genügend Reserven; für etwa zusätzliche 20 Personen gibt es noch Platz», hält Rudolf Ditz, Geschäftsführer der Stiftung, fest und fügt bei: «Sobald Bedarf vorhanden ist, gehen wir in die Offensive. Wir handeln ökonomisch, wie ein KMU-Betrieb.» 90 bis 95 Prozent der Leistungen werden vom Kanton bezahlt, dazu von IV, Krankenkassen und von privaten Spenden. Die Einnahmen des Loomattfestes werden für Besonderes verwendet, zum Beispiel für die Theatergruppe. Die Mitglieder des Stiftungsrates haben Kinder oder Angehörige mit Behinderungen; sie kennen also die Herausforderungen à fonds und verfügen über den erforderlichen Blickwinkel.

Bonstetter entscheidet sich für den Neuanfang Zweiter Wahlgang: Arianne Moser (FDP) und Heinz Schlüchter (parteilos) komplettieren den Gemeinderat Das «Dreierticket» von Erwin Leuenberger – als Gemeindepräsident – und Arianne Moser sowie Heinz Schlüchter als Gemeinderäte hat zum Erfolg geführt. Der bisherige Gemeinderat Claude Wuillemin wurde mit 230 Stimmen Rückstand klar nicht gewählt. ................................................... von salomon schneider «Ich freue mich, dass es für Heinz Schlüchter und mich gereicht hat und bin überzeugt, dass wir in Zukunft ein super Gremium haben, das zielgerichtet und kollegial arbeiten kann. Ich habe bezüglich meiner Kandidatur

wie die Kandidaten Stefan Bürgi (parteilos) und Thomas Wassmer (SVP).

Erfahrung gesucht

Arianne Moser.

Heinz Schlüchter.

von allen politischen Richtungen positive Zeichen erhalten und hatte bereits vor der Wahl ein gutes Gefühl», erzählte Arianne Moser am Wahlsonntag. Sie hatte beim zweiten Wahlgang in Bonstetten, vom 10. Juni, mit 1195 Stimmen das mit Abstand beste Resultat erzielt – fast doppelt so viele Stimmen wie der bisherige Gemeinderat Claude Wuillemin (SVP) erreicht sowie mehr als viermal so viele Stimmen

Heinz Schlüchter erzielte mit 831 Stimmen ebenfalls ein hervorragendes Resultat: «Für mich war es überraschend, dass der Ausgang der Wahl so klar war und, wie der Gemeinderat ab der neuen Legislatur zusammengesetzt ist. Momentan schwebe ich auf Wolke sieben und freue mich auf den baldigen Beginn der Legislatur, Anfang Juli. Der zweite Wahlgang war für mich ein Vertrauensvotum und ich werde alles geben, um dem durch die Bevölkerung in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden.» Dass er dreimal so viele Stimmen machte wie

die beiden jüngeren Kandidaten Stefan Bürgi und Thomas Wassmer interpretierte Heinz Schlüchter so: «Mit Simon Vergés hat die Bevölkerung bereits im ersten Wahlgang einem sehr jungen Kandidaten das Vertrauen geschenkt. Deshalb waren meine Lebenserfahrung und das Dreierticket sicher von Vorteil.» Die Wahlfeier begingen die drei frisch gewählten Kandidierenden des «Dreiertickets» gemeinsam, mit ihren Nachbarn, Freunden und Unterstützern.

Fairer Verlierer Ganz anders stellte sich die Gemütslage beim bisherigen Bonstetter Gesundheits- und Sozialvorstand Claude

Wuillemin dar. Er hatte nach dem ersten Wahlgang in einen professionellen Wahlkampf investiert, musste sich mit 601 Stimmen aber klar geschlagen geben. Claude Wuillemin zeigte sich am Sonntag enttäuscht, jedoch als guter Verlierer: «Ich habe mich in den vergangenen Jahren stark engagiert und die Projekte sind mir ans Herz gewachsen. Deshalb hätte ich gerne als Gemeinderat weitergemacht. Das Volk hat sich jedoch für einen Neuanfang entschieden. Das ist so, diese Möglichkeit habe ich in Betracht gezogen und das akzeptiere ich natürlich. Nun werde ich alles so organisieren, dass ich mein Ressort geordnet und übersichtlich an meinen Nachfolger oder meine Nachfolgerin übergeben kann.»

So haben die Ämtler Gemeinden abgestimmt

Neue Statuten für die ZPK

Ginge es nach Rifferswil, so wäre die kantonale Vorlage zur Verrechnung von Geschäftsverlusten bei der Grundstücksgewinnsteuer abgelehnt worden. In allen anderen Gemeinden überwiegt der Ja-Stimmen Anteil mit zwischen 51,95 und 59,4 %, ebenso wie im Gesamtkantons (53,56 %). Die beiden nationalen Vorlagen gingen auch im Säuliamt deutlich aus, wobei die Streubreite bei der Gelschöpfungsinitiative viel grösser war, von 65,87 % Nein-Stimmen in Rifferswil bis 81,81 % in Wettswil. Die Einlage in den Verkehrsfonds erhielt mit 39,19 % aus Stallikon am meisten Zuspruch und fiel am klarsten in Kappel durch (30,74 % Ja-Stimmen). Die Statutenrevision der ZPK war nirgends strittig. (tst.)

Um die einzige Bezirksvorlage war es ruhig im Vorfeld der Abstimmung. So verwundert es auch kaum, dass die Statuten-Totalrevision der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt mit einem Ja-Stimmen-Anteil von fast 87 % glatt durchging. Im Wesentlichen werden Anpassungen ans neue Gemeindegesetz vollzogen. Im Sinne eines zweckmässigen Verbandsbetriebes kann neu die Zeichnungsberechtigung für sachlich begrenzte Bereiche delegiert werden. Publiziert wird nur noch im elektronischen Amtsblatt. Die für eine Volksinitiative erforderliche Unterschriftenzahl wurde aufgrund des Bevölkerungswachstums von 600 auf 700, für das fakultative Volksreferendum von 300 auf 500 erhöht. (tst.)

Abstimmungen vom 10. Juni: Die Ja-Stimmen-Anteile in den Ämtler Gemeinden. (Quelle: Statistisches Amt des Kantons Zürich)


Ref. Kirchenpflege Bonstetten Wahltag: 10.06.2018 Protokoll

der Wahlergebnisse

Sitze: 1

10.06.18/14:03 Seite 1 von 1

Erneuerungswahl eines Mitglieds der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2018-2022 (2. Wahlgang) Stimmberechtigte eingegangene Stimmrechtsausweise eingegangene Wahlzettel abzüglich: nicht in Betracht fallende Wahlzettel -ungültig eingelegte Wahlzettel -leere Wahlzettel -ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel abzüglich: -leere Stimmen -ungültige Stimmen massgebende Stimmen

1'544 = 100 % 822

Stimmbeteiligung

416 = 26.94 % 4 291 1

296 120

0 0

0 120

massgebend ist das relative Mehr gewählt Wassmer Thomas

9

nicht gewählt Knitsch Martin Oesch Erika

7 6

Vereinzelte Total

98 120

Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 10. Juni 2018

Wahlbüro Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Juni 2018

9

Uneinigkeit zwingt zum Ortswechsel Neuer Chilbi-Standort in Mettmenstetten ab 2019 Da sich der Chilbiverein nicht mit Landbesitzer Martin Haab einigen konnte, wird die Mettmenstetter Chilbi heuer wohl das letzte Mal im Unterdorf durchgeführt. Das hat harsche Reaktionen ausgelöst. ................................................... von martin platter Der Leserbrief von Chilbivereinspräsident und Gemeinderat Beat Bär Ende Mai in dieser Zeitung wirkte wie eine persönliche Abrechnung mit Martin Haab. Bär schrieb: «… Die Chilbi wird 2018 wohl letztmals im Erspach stattfinden. Als optimalen neuen Standort ab 2019 hat der Vorstand das Gewerbegebiet im Grindel evaluiert und damit die Unterstützung aller im Gebiet ansässigen Eigentümer, Pächter und Unternehmer gewonnen. Aller? Ein einziger Beteiligter stellte sich nach anfänglicher ausdrücklicher Zustimmung auf unverständliche, inakzeptable und unfaire Weise quer; der Landwirt und Kantonsrat Martin Haab machte seine Zustimmung von einer vom Gemeinderat ihm gegenüber auszusprechenden Bevorteilung zum Nachteil anderer Landwirte abhängig. Der vom Gemeinderat völlig unabhängige Chilbiverein begrüsst es, dass der Gemeinderat diesem Druckversuch nicht nachgab, auch wenn die Chilbi Mettmenstetten somit nicht im Grindel stattfinden kann. …»

Nahezu identische Wahrnehmungen Auf Anfrage des «Anzeigers», wie es zum Zwist gekommen ist, erzählen die beiden Opponenten unabhängig voneinander eine nahezu identische Geschichte. Haab stösst sich vor allem an der Aussage, er habe sich nach anfänglicher Zusage quergestellt. Er sagt: «Das stimmt nicht. Gegenüber Beat Bär habe ich meine Zusage von Anfang an von der Pachtlandvergabe

in meiner Nachbarschaft abhängig gemacht.» Bär sagt dazu: «An unserer ersten Sitzung mit den an der Chilbi involvierten Gewerbetreibenden im Grindel wollte Martin Haab nicht öffentlich über seine Bedingung sprechen. Er hat sich wie alle andern Beteiligten positiv zur Chilbi geäussert. Die fragliche Verknüpfung seiner Zusage mit der Forderung an die Gemeinde wurde bis zum Antrag an den für die Pachtlandvergabe zuständigen Gemeinderat nur unter vier Augen erörtert.» Der Hintergrund: Da Landwirt Felix Meier bald in den Ruhestand tritt, und niemand seinen Hof weiterführt, wird im kommenden Jahr eine Parzelle der Gemeinde Mettmenstetten in der Nachbarschaft von Haabs Landwirtschaftsbetrieb für die Pacht frei. Bei der letzten Landvergabe der Gemeinde entschied unter den interessierten Bauern das Los. Haab ging dabei leer aus. Er findet diese Methode aus logistischen bzw. verkehrstechnischen Gründen nicht optimal: «Wenn ein Pächter lange Anfahrtswege durchs Dorf und die Quartiere hat, so nützt das niemandem.» Als eine Beleidigung empfindet Haab die Aussage, er habe sich mit seinem Vorgehen einen Vorteil gegenüber seinen Berufskollegen verschaffen wollen: «Mit meinem Kampf für einen fairen Milchpreis, als Vorstand des Zürcher Bauernverbandes, Präsident des landwirtschaftlichen Bezirksvereins und als Kantonsrat habe ich mich immer für den gesamten Bauernstand eingesetzt. Zudem findet die Mettmenstetter Viehschau, die sich je länger je mehr zum Publikums-Event entwickelt, alljährlich auf unserem Hof statt.»

Zwei verschiedene Paar Schuhe Das ist aber nicht der Punkt, an dem sich Bär stört: «Ich habe Martin Haab von Anfang an gesagt, dass die Chilbi und diese Landvergabe zwei verschiedene Paar Schuhe sind und er die bei-

2018 kann die Mettmenstetter Chilbi – hier der rasante «Alpenblitz» – letztmals im Erspach stattfinden. (Archivbild abo) den Geschäfte nicht miteinander vermischen darf; dass ich nicht als Gemeinderat, sondern als Chilbivereinspräsident an ihn herantrete und der Mettmenstetter Chilbiverein eine eigenständige Institution ist, die nichts mit der Gemeindebehörde zu tun hat.» Martin Haab kann das nicht nachvollziehen: «Schon in früheren Jahren haben wir das durch uns bewirtschaftete Land am alten Chilbi-Standort der Gemeinde zur Verfügung gestellt und dabei Mehraufwand und Emissionen in Kauf genommen. In der Vergangenheit ist die Gemeinde zudem mehrmals mit Anfragen an mich herangetreten, wenn Platz für einen Zirkus oder ein andere kurzfristige Belegung gefragt war. Ich habe stets Hand geboten. Ist es da wirklich zu viel verlangt, wenn ich dafür auch mal eine Gegen-

Ein neuer Geländewagen für den Werkdienst Hedingen

Schlüsselübergabe von Garagist Stefan Müller (links) an Gemeinderat Ruedi Fornaro. Dazwischen: Werkdienst-Leiter René Bieri. (Bild Thomas Stöckli)

Vergangenen Mittwoch durften Gemeinderat Ruedi Fornaro und Werkdienst-Leiter René Bieri das neue Hedinger Kommunalfahrzeug in Empfang nehmen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist es auch geländegängig und winterdiensttauglich, das neuste Fahrzeug in der Flotte des Werkdiensts Hedingen.

Der Anforderungskatalog setzte unter anderem ein Automatikgetriebe, Allradantrieb mit Untersetzung sowie eine Doppelkabine, eine Alu-Ladebrücke, Anhängerkupplungen und eine Rückfahrkamera voraus. Die infrage kommenden Modelle wurden dann nach verschiedenen Kriterien unter die Lupe genommen. Am besten schnitt dabei der Nissan Navara Acen-

ta ab – insbesondere in den Kriterien Treibstoffverbrauch sowie Nutz- und Anhängerlast. Liefern durfte das Fahrzeug der Obfelder Garagist Stefan Müller. «Es ist schön, dass ein Auto von mir jetzt regelmässig im Dorf unterwegs ist», freut er sich. Der Auftrag für den Aluminiumbrücken-Aufbau ging an die Fahrzeugbau Hager in Zwillikon. (tst.)

leistung erwarte? Notabene zu den ortsüblichen Pachtkonditionen.»

Auch die Gemeinde verknüpft ihre Pachtvergabe an Bedingungen Haab befolgte den Rat von Bär und stellte ein Gesuch an den Gemeinderat. Die schriftliche Antwort vermochte Haab nicht umzustimmen. Sein Betrieb werde bei der Neuvergabe der gewünschten Landfläche im nächsten Jahr so oder so keinen Zuschlag erhalten. Die Vergabebedingung seien unverändert und verlangten das Mitmachen an den lokalen Vernetzungsprojekten, an denen Haabs Betrieb nicht teilnehme, liess ihn der Gemeinderat wissen. Für Haab war damit endgültig klar, dass er seine Weideflächen im Grindel nicht für die Chilbi zur Verfü-

gung stellen wird. «Das gesamte Industriegebiet Grindel war einst im Besitz der politischen Gemeinde. Durch den Verkauf und die Überbauungen in den letzten 15 Jahren haben wir namhafte Flächen an Kulturland verloren, ohne einen Ersatz erhalten zu haben; ebenso beim Bau der Autobahn. Als produzierender Milchwirtschafts- und Viehzuchtbetrieb sind wir aber auf Weideflächen und Flächen zur Futtermittelproduktion in unmittelbarer Nähe des Hofes angewiesen», begründet er seine Haltung. 2018 kann die Mettmenstetter Chilbi nun nochmals im Erspach stattfinden, weil die Bagger erst nach dem Chilibiwochenende am 22. und 23. September auf dem Baugrund auffahren. Für 2019 muss jedoch ein neuer Platz gefunden werden.

Trinkwasser-Ringleitung Lüttenberg bis Chäseren

Aus dem Gemeinderat Bonstetten Das neu genehmigte Generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP) legt die notwendigen Anlagen fest, um die Versorgung des heutigen und zukünftigen Siedlungsgebietes mit Trink-, Brauch- und Löschwasser zu gewährleisten. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) genehmigte am 1. Februar 2017 das Generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP) 2015. Darin enthalten ist die Auflage, dass die Aussengebiete Lüttenberg und Chäseren durch einen Ringschluss an das Trinkwassernetz angebunden werden. Das mit der Projektabwicklung beauftragte Ingenieurbüro Wälter Willa lud nach Absprache mit dem Bereich Tiefbau und Umweltschutz verschiedene Unternehmungen für die Eingabe der Offerten für Baumeister- und Sanitärarbeiten ein. Für die Vergabe der Sanitärarbeiten zur Erstellung der Ringleitung Lüttenberg bis Chäseren wurde die Firma Ritschard Haustechnik AG aus Ottenbach zum Pauschalpreis von Fr. 60 352.85 exkl. 7.7 % MwSt. beauftragt. Die Baumeisterarbeiten zur Erstellung der Ringleitung Lüttenberg bis Chäseren werden von der Firma Leuthard Bau AG zum Pauschalpreis von Fr. 116 063.15 exkl. 7.7 % MwSt. ausgeführt.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • Den Zusatzkredit von 5000 Franken für den Umbau der Militärküche im UG des Gemeindesaals für den Mittagstisch der Primarschule gutgeheissen; • Die Jahresrechnung 2017 des Zweckverbands Feuerwehr Unteramt genehmigt; • Die polizeilichen Bewilligungen für die Benützung von öffentlichem Grund und Beanspruchung von Mobiliar, Gerätschaften und Dienstleistungen der Gemeinde an den Verein Musig im Dorf bewilligt; • Den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2017 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) genehmigt. Christof Wicky, Gemeindeschreiber anzeige


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Beschwingte Eröffnung des Langhauses Weisbrod-Areal in Hausen: Zahlreiche Gäste erschienen im Stil der glamourösen 1920er-Jahre Es war ein ungezwungener Anlass, den Sabine und Oliver Weisbrod mit ihrem Team am Freitagabend zur Wiedereröffnung des Weisbrod-Langhauses ausgerichtet haben. Am Samstag zeigten die Handwerker und Mieter auf dem Weisbrod-Areal ihre Werkschau.

Gratulation und Dank

«Es gibt noch keine Show. Zuerst kommt jetzt der langweilige Teil», begrüsste Oliver Weisbrod die rund 120 geladenen Gäste mit einem Augenzwinkern im neuen Dachgeschoss des frisch renovierten Langhauses auf dem Weisbrod-Areal und löste damit Gelächter aus. Der Empfang zuvor war ungezwungen. Einfach ankommen, miteinander plaudern und sich von den Köstlichkeiten der Bäckerei Pfyl am grossen Buffet verwöhnen lassen.

Hausens Gemeindepräsident Stefan Gyseler gratulierte in seinem Grusswort zur gelungenen Transformation des Unternehmens in einer schwierigen Zeit. Und er bedankte sich für die vielen tollen Anlässe und das Gewerbe, die auf dem Weisbrod-Areal Platz gefunden haben. Ganz besonders hob Gyseler das soziale Engagement der beiden Geschäftsführer auch in anderen Bereichen des Zusammenlebens hervor: Oliver Weisbrod als Elternrat in der Primarschule und als OK-Mitglied des Rampe-Open-Air; Sabine Weisbrod als Mitglied der Standortförderung. Dann begann die Show der «Six in Harmony»; ein Sextett nach dem Vorbild der «Comedian Harmonists», die Ende der 1930er-Jahre das Publikum mit vielseitigem Gesang, Zaubertricks, Witzen und anderen humoristischen Einlagen begeisterten.

Transformation mit Tradition

Dienstleistungen und Handwerk

Dann begann der offizielle Teil, den sich die aktuellen Geschäftsführer Sabine und Oliver Weisbrod mit ihrem Vorgänger Ronald Weisbrod aufteilten. Sie berichteten aus der bewegten Firmengeschichte der Weisbrod-Zürrer AG, die mit ihrer Seidenweberei während 187 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Wirtschaftsgeschichte war und für Wohlstand im Säuliamt sorgte. Die Zürrers brachten um 1900 nicht nur die Elektrizität ins Oberamt. Bereits 1875 wurde mit dem Langhaus die erste Fabrik in Hausen erstellt. Von einer Dampfmaschine angetrieben, webten 40 Lyoner Webstühle edle Seidenstoffe. Ebendieses Gebäude wurde von 2017 bis 2018 einer umfangreichen optischen und energetischen Sanierung unterzogen. Die zweckmässige, aber in die Jahre gekommene Eternitfassade wurde entfernt und wie ursprünglich wieder Holzschindeln angebracht. Das Gebäude wurde so quasi zum Sinnbild einer Transformation unter Beibehaltung der Tradition, wie sie sich seit 2012 auf dem ganzen Weisbrod-Areal voll-

Am Samstag prägten die Handwerker und Mieter das Schaffen auf dem Weisbrod-Areal mit ihrer gut besuchten Werkschau. Auffällig viele textile Angebote und Kurse waren zu bestaunen, zu buchen und auch zu kaufen. «Das ist kein Zufall. Wir haben bei der Vergabe der Räumlichkeiten auch darauf geachtet, dass unser textiles Erbe weiterlebt», erklärt Sabine Weisbrod, die zusammen mit ihrem Mann das Geschäft der Weisbrod-Zürrer-AG weiterführt. Der Handwerksmarkt, der in Kooperation mit der Organisation Worlds Craft entstanden ist, zeigte einen Einblick in das vielseitige manuelle Arbeiten aus verschiedenen Epochen und Kulturen. Passend dazu sorgten die «Celtic Treasures» mit ihrer Musik zuweilen für eine Stimmung wie auf einem mittelalterlichen Markt. 26 Mieter öffneten ihre Türen und zeigten vor allem kreatives Schaffen, zeitgemässe Dienstleistungen und Güter für den täglichen Genuss. Die jüngeren Besucherinnen und Besucher konnten Zirkusluft schnuppern oder sich in Kampfkunst versuchen.

................................................... von martin platter

Drei Generationen der Familie Weisbrod im umgenutzten Dachstock des Langhauses, wo zuletzt das Firmenarchiv untergebracht war. (Bilder Martin Platter)

«Six in Harmony» sorgten für Klamauk am Eröffnungsabend. zieht. Mit der Einstellung der Seidenweberei und dem Verkauf der betriebseigenen Webstühle ist seit 2012

Das Wetter spielte mit am Handwerksmarkt vom Samstag.

anstelle der Stoffproduktion ein Fülle von neuen Handwerkern und Dienstleistern auf dem Gelände einzogen.

Die meisten von ihnen sassen nun im Publikum und freuten sich zusammen mit den Gastgebern.

Hof-, Musik- und Dorffest auf dem Biobauernhof Ein zweitägiges musikalisches Fest bei strahlendem Frühsommerwetter in Ottenbach Ein rauschendes Dorffest auf dem Biobauernhof Weber lockte letztes Wochenende zahlreiche Besucher aus dem Dorf und der Region nach Ottenbach. Neben einem spannenden BauernhofRätsel, dem Frühschoppenkonzert und der Stubete begeisterte auch die Rock-Band «The Chucks». Der Name Bioweber ist in Ottenbach sicher gleich gut bekannt wie die bereits legendären Sommerfeste auf dem Bauernhof von Fabienne und Thomas Weber in Ottenbach. Hoffeste auf dem Biobauernhof dürfen bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. Letztes Wochenende war es wieder so weit. Mit einem Alphorntrio, den Jungbläsern von Ottenbach, der Rock-Band «The Chucks» und dem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Ottenbach und einer veritablen Stubete dominierte die Musik in vielfältigen Formationen das Fest. Am Samstagabend bewies die Band «The Chucks» mit beliebten Rock-Covers, dass die Murmeltiere den Winterschlaf beendet haben und verwandelten innert kurzer Zeit den Hofplatz in eine veritable Partymeile. Im-

mer beliebt natürlich auch die Stubete mit der Schwyzerörgeli-Formation, Handorgel-Duette und fröhlichen Juchzern.

Feststimmung auf dem Bauernhof

Gastgeber eines veritablen Dorffestes: Fabienne und Thomas Weber mitten in der Festgemeinde. (Bild Martin Mullis)

Ein Wettbewerb mit schönen Preisen, bei dem Bilder von Details und Gegenständen auf dem Hof gesucht werden mussten, lösten vor allem auch die jüngeren Besucher und so lernten sie zugleich auch einiges über den Betrieb mit Mutterkuhhaltung. Mit dem Gottesdienst am Sonntagmorgen war dafür gesorgt, dass trotz Festfreude auch die Besinnlichkeit berücksichtigt wurde. Bis am späteren Sonntagnachmittag herrschte auf dem Hof beim Bioweber fröhliche Stimmung. Bauer Thomas Weber freute sich über den Grossaufmarsch, immerhin haben er und seine Frau Fabienne gut und gerne eine Woche Arbeit für die Vorbereitungen investiert. Er hielt fest, dass ohne Mithilfe der Dorfvereine ein solcher Anlass nicht zu stemmen wäre. Beteiligt waren insbesondere der Musik-, Gewerbe-, der Männerund Frauenturnverein sowie der Kulturverein. Sie sorgten gekonnt für den reibungslosen Betrieb der Festwirtschaft. (mm)


Bezirk Affoltern ratgeber

Zahnarzt Milan Herzog www.praxisherzog.ch.

Der überlegte Zahnverlust In den letzten Jahren hat die Komplexität der Behandlungsmassnahmen zugenommen. Der chronologische Ablauf einer Therapie ist heute um ein Vielfaches aufwendiger. Hat man noch vor einigen Jahren einen kranken Zahn «einfach» entfernt und die entstandene Lücke sich selbst überlassen, weiss man heute, dass es in den ersten Monaten nach einer Zahnextraktion zu einem drastischen Knochenverlust kommt. In den ersten sechs Monaten nach der Zahnentfernung werden etwa 60 % des Knochenvolumens abgebaut. Besonders im Frontzahnbereich, wo der zahntragende Knochen sowieso schon eher dünn ist, führt das zu starken ästhetischen Beeinträchtigungen. So geht man heute also nicht mehr nach dem Motto «Zahn raus und ade» heran, sondern muss sich das Therapieziel genau überlegen. Ist eine Implantat-Versorgung gewünscht, sollten mit der Zahnentfernung entsprechende Massnahmen getroffen werden, um einen Knochenverlust zu verhindern. So ist eine atraumatische Extraktion des Zahnes (mit Ultraschall, mit Extractor oder andern Techniken) heute eine wesentliche Massnahme. Entscheidend ist es, den Knochen so gering wie möglich zu stressen. Um das Zahnfach in seinem Volumen zu erhalten, hat es sich bewährt, dieses mit künstlichem Knochenersatzmaterial zu versorgen. Dies kann nicht abgebaut werden, so kann das Knochenvolumen gehalten werden. Dies ist besonders unter dem Aspekt wichtig, dass das knochenbedeckende Zahnfleisch mit einer Knochenschrumpfung auch verloren geht. Ein weiterer wichtiger Faktor, um Knochenverlust zu verhindern, ist der richtige Zeitpunkt, das Implantat zu setzen. Wenn man vom Knochenverlust ausgeht, wäre der richtige Zeitpunkt eigentlich sofort nach der Zahnentfernung. Allerdings muss man wissen, dass das Implantat nicht genau dort hingehört, wo der Zahn war, da es eine andere Form hat, anders im Knochen verankert ist und erst noch einen anderen Querschnitt aufweist. So müsste man durch das Zahnfach bohren, um die korrekte Achse für das Implantat zu bekommen. Dies ist schwierig, weil gerade der Knochen des Zahnfaches ausserordentlich stabil und fest ist. Ferner macht es eine Sofortimplantation meist nötig, Implantate zu benutzen, die länger sind, als es die Zahnwurzel war, weil man ja das Implantat stabil einbringen muss. Dies ist meist nur im umliegenden Knochen des Zahnfaches möglich, wo die Zahnwurzelspitze war. Und zum Schluss kann man den Bereich, den man operiert hat, nicht einfach vernähen oder Knochenersatzmaterial verwenden, da dort, wo der Zahn war, Weichgewebe fehlt. Aus diesem Grund wird meist verzögert ein Implantat gesetzt, in der Regel nach 8 bis 14 Wochen. Der Vorteil ist, das Knochenvolumen wurde noch nicht massiv abgebaut, in dem ehemaligen Zahnfach ist junger Knochen vorhanden, der besonders gut durchblutet und daher heilungsaktiv ist. Bevor man zur Zange greift, muss man also wissen, wohin die «Reise» geht. Die Zahnextraktion ist ein Baustein einer chronologischen Kaskade und damit Teil eines Ganzen.

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«Baukräne, Bagger und Maschinen geben den Menschen Zuversicht und Mut» 100-Jahre-Jubiläum der Leuthard AG in Merenschwand Am vergangenen Wochenende feierte die Leuthard AG ihr 100Jahre-Jubiläum mit einem dreitägigen Festprogramm. Am Freitagabend war Bundesrätin Doris Leuthard als Rednerin zu Gast. ................................................... von livia häberling Die Bundesrätin stehe im Stau, hatte Leuthard-CEO Dieter Greber die geladenen Gäste bei seiner Begrüssungsrede wissen lassen. Würde sie es also rechtzeitig an ihren Wohnort Merenschwand zurückschaffen, um die angekündigte Ansprache zu halten? In der Zwischenzeit durften die Gäste entlang eines Rundgangs feststellen, dass die Leuthard AG in den vergangenen 100 Jahren von einem kleinen Unternehmen für Tiefbauarbeiten zu einer Unternehmensgruppe herangewachsen war, die von Hochbau, Tief- und Strassenbau über Betoninstandsetzung bis hin zum umfassenden Baumanagement ein breites Spektrum an Baudienstleistungen abdeckt. Erarbeitet worden waren die Themen des 21 Stände umfassenden Rundgangs von Projektteams, die aus den anzeige

300 Mitarbeitenden im Hinblick auf das Jubiläum gebildet worden waren.

In rezessiven Phasen in den Bau investieren Die Baubranche sei für den Bundesrat in der Regel ein Gradmesser, wie es der Region, der Schweiz gehe, erklärte Bundesrätin Doris Leuthard in ihrer anschliessenden Ansprache. «Eine rezessive Phase merkt das Baugewerbe in der Regel schnell.» Umso wichtiger sei es, dass der Bundesrat in schwierigen Zeiten investiere, wie damals, nach der US-Bankenkrise 2008. Daraufhin habe man die Budgets für den Bau erhöht und dafür gesorgt, dass die Kräne, Bagger und Maschinen überall sichtbar gewesen seien. Das habe den Menschen Zuversicht gegeben und Mut gemacht. «Auch wenn ich mit einem Budget zwischen 8 und 8,5 Milliarden Franken inzwischen die grösste Bauherrin der Schweiz bin, habe ich noch nie einen Auftrag direkt an die Leuthard AG vergeben», so die Bundesrätin weiter. Die Mobilität werde weiterhin zunehmen. Es werde Flächen, Strassen, Velostreifen und Trottoirs und damit auf allen Ebenen Investitionen brauchen. «Die Leute wohnen heute auf

Bundesrätin Doris Leuthard bei ihrer Ansprache vom Freitagabend. (Bild lhä) grösseren Flächen als noch vor 20 Jahren. Wir schlafen nicht mehr in Kajütenbetten», stellte sie fest, und einige Zuschauer mussten schmunzeln. Auch im Bereich des Hochbaus seien also die Aussichten intakt. Die grösste Herausforderung, die Digitalisierung, werde auch vor der Baubranche nicht halt machen. Es werde immer noch viel Handwerk brauchen,

gleichwohl würden sich die Ausbildungen der Bauberufe komplett verändern. Nicht nur die Mitarbeitenden seien deshalb gefordert, sondern auch die Geschäftsleitung stehe vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Nämlich vor der Frage, wie man mit dieser Situation umgehe, welche Investitionen man tätige und wie man die Kosten zukünftig am besten stabilisiere.


bezirk affoltern

Ein literarischer Hundespaziergang

Martin Gut las in der Bibliothek Aeugst Dylan war brav und schlief sogar meistens, obwohl oft von ihm die Rede war. Martin Gut las am vergangenen Samstag in der Bibliothek Aeugst Kurzgeschichten aus seinem Büchlein «Dylan & ich» sowie verschiedene witzige tierische Kurzgedichte. ................................................... von marianne voss

Thriller, sondern einfach das, was man auf einem Hundespaziergang so erleben kann. Doch er beschreibt die Details, die Stimmungen, die Beobachtungen und auch die Konversation zwischen Dylan und ihm so lebensnah und auch humorvoll, dass sich nicht nur Hundefans angesprochen fühlen.

Musikalische Umrahmung Zwischen den Kurzgeschichten trug Martin Gut einige tierische Kurzgedichte vor, die teilweise aus seiner eigenen Sammlung stammten. So beispielsweise das Gedicht Hundewetter: «Vorsichtshalber bleiben Mäuse Bei Gewitter lieber im Gehäuse Wenn schwere Regenwolken platzen Hagelt es manchmal sogar Katzen.» Auch für musikalische Einlagen war an dem gemütlichen und abwechslungsreichen Anlass gesorgt. Die heiteren Gedichte und Geschichten wurden von Peter Müller an der Gitarre mit passenden Melodien umrahmt. Natürlich gab er auch dem Musiker Bob Dylan die Ehre – mit der Melodie «Blowin’ in the Wind». Und Hund Dylan? Er war bald nach seinem Begrüssungsgebrüll gemütlich auf seiner Decke eingeschlafen.

Der 77-jährige bekannte Rockmusiker Bob Dylan und der 7-jährige Hund Dylan aus Bonstetten haben einiges gemeinsam: Sie sind beide eigensinnig, verspüren einen grossen Freiheitsdrang und sie sind musikalisch. Hund Dylan bewies dies an der Lesung vom vergangenen Samstag in der Bibliothek Aeugst bei der Begrüssung durch sein klares Gebell mit einer differenzierten Dynamik und sauberen Intonation. Es ist eher ungewöhnlich, dass ein Hund an einer Lesung vorne neben dem Sessel des Autors posiert. Doch diese Lesung wäre ohne Dylan gar nicht möglich gewesen. Es ging ja schliesslich um ihn. Sein «Herrchen», Martin Gut (ehemals aus Aeugst, heute in Bonstetten wohnhaft), las aus seinem Büchlein «Dylan & ich» einige liebevolle Kurzgeschichten, die er alle einem Liedtitel des Musikers Bob Dylan zugeordnet hat. So beschreibt er zum Beispiel unter dem Titel «Moonshiner» einen nächtlichen Mondspaziergang auf dem er mit Dylan überlegt, ob sie gemeinsam den Mond anheulen sollen. «Beyond the Horizon» heisst die Geschichte über die Besteigung des Aeugsterbergs oder «No Direction Home» die Erzählung mit der Pointe, dass Dylan keine Wegweiser braucht, sondern einfach der Nase Von links: Autor Martin Gut, Dylan, Peter Müller sowie nach geht. Martin hinten Ulrike Rudow und Jacqueline Angehrn von der Gut erzählt keine Bibliothek Aeugst. (Bild Marianne Voss)

zwischen-ruf

7 minus 5 minus 1 oder eine ganz herzige Raupe Ich habe in einem Ordner ein altes Aufsätzli gefunden. Ein ganz wunderbares! Autorin war meine Zweitklässlerin Melanie: Ich ha 7 Bräneslä Raupä gsamlät. 5 sind tot und 1 hanich nümä gfunde. Und 1 läbt.

Ich ha diä vom Tessin bis Zürich mit gno. Ich pfläg sie und sie ist chli und härzig. So sollte man schreiben können! Kurz, prägnant, in fünf Sätzen ein Drama mit glücklichem Ausgang. Ute Ruf

forum

Widerspricht sich selber Initiative Ex Muros: nicht nötig und verfehlt, Leserbrief vom 8. Juni. Ich bin selber politisch kaum aktiv und auch bei den komplizierten Besitzverhältnissen auf dem Areal Kloster Kappel blicke ich nicht durch. Aber was dem einfachen gesunden Menschenverstand sofort auffällt, beim Lesen der Zeilen von Franz Leutert, ist sein eigener Widerspruch: Einerseits schreibt er, die Initiative ex

Muros könne rechtlich keine Wirkung haben, und im gleichen Atemzug meint er, völlig konträr dazu, wer die Initiative unterstütze, der verhindere notwendige Sanierungen auf dem Kloster Areal. Damit widerspricht er sich selber und wirkt in seinen Aussagen unglaubwürdig, denn wenn etwas rechtlich keine Wirkung hat, kann es auch Sanierungen nicht verhindern. In diesem Sinne ist der Leserbrief von Franz Leutert nicht mehr als eine in sich widersprüchliche Meinungsäusserung. Patricia Ertl, Kappel a. A.


Gewerbe/Dienstleistungen

Elektromobilität

Festliche Begegnung

Eine repräsentative Fahrzeugpalette zum Probefahren am Kronenplatz in Affoltern. > Seite 17

Am nationalen Flüchtlingstag steht in Affoltern die tamilische Kultur im Fokus. > Seite 19

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25 Jahre Triamt Der Triathlon Club Säuliamt feiert heute im Strandbad Türlersee Jubiläum. > Seite 21

Schlussverkauf von Halbedelsteinen «Offene Gärten» und Festwirtschaft und Mineralien

Der «Rägeboge» in Mettmenstetten schliesst seine Türen

Niklaus Keramik empfängt in Mettmenstetten

Am 16. und 17. Juni – und nicht am 17. und 18. – lädt Barbara Niklaus in ihren Traumgarten ein. Im «Anzeiger» vom 8. Juni war die Ankündigung vom letztjährigen Anlass zu lesen.

Nur noch zwei Wochen, dafür alles zum halben Preis: Renate Birkenmeier schliesst ihr Geschäft. (Bild Martin Mullis)

Der Mineralien- und Geschenkeladen an der Zürichstrasse in Mettmenstetten schliesst seine Türen. Bis Samstag, 23. Juni, gibt es 50 Prozent Rabatt. Renate Birkenmeier, die Inhaberin des gediegenen Mineralien- und Geschenkeladens «Rägeboge» in Mettmenstetten, spürte schon seit einiger Zeit eine Veränderung beim Kaufverhalten der Kundschaft. Die Anzahl der älteren treuen Kunden wurde zusehends kleiner und die jüngeren Käufer fanden den Weg ins heimelige Ladengeschäft in Mettmenstetten nicht mehr. Heut-

zutage werden Geschenke und selbst Mineralien vermehrt im Internet erstanden. Für Renate Birkenmeier ist ein Internethandel für die kostbaren Mineralien keine Option, seltene Steine und kostbare Mineralien sollte man vor dem Kauf erst in den eigenen Händen halten. So entschloss sich die Besitzerin des «Rägeboge» mit Mut und auch einer kleinen Träne, den Laden in Mettmenstetten nach fünf Jahren aufzugeben und etwas ganz Neues und Anderes zu wagen. Renate Birkenmeier hält fest, dass sie Mettmenstetten und ihre Kunden vermissen werde.

Bis zum letzten Tag, am Samstag den 23. Juni, können sämtliche Artikel im «Rägeboge» mit 50 Prozent Rabatt erstanden werden. Liebhaber von Mineralien und Halbedelsteinen, aber auch Käufer von Geschenkartikeln, Schmuck und verschiedenen Kleinoden dürften in den kommenden zwei Wochen nicht nur ein vielfältiges, sondern auch ein äusserst günstiges Angebot finden. (mm)

«Rägeboge», Mineralien und Geschenke, Renate Birkenmeier, Zürichstrasse 15, Mettmenstetten, 044 768 37 23. www.räge-boge.ch.

Weine aus dem Herzen von Italien

Toskana- und Piemont-Wein-Event in Mü’s Vinothek in Affoltern Toskana und Piemont; diese Namen sind Musik in den Ohren der Weinliebhaber. Die beiden renommierten Gebiete sind nach wie vor die berühmtesten Weinregionen Italiens. Am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juni, bietet Mü’s Vinothek eine Auswahl erlesener italienischer Weine zur Degustation an. Toskana – gelegen in der Mitte Italiens mit einer Fläche von ca. 23 000 Quadratkilometern und Wiege grosser Weine: Von der Tenuta Argiano ein Brunello und ein Rosso di Montalcino, dazu der Solengo 2014 «der grosse Supertoskaner; ein stolzer und unverwechselbarer Wilder» (Cabernet Sauvignon, Sangiovese Grosso/Brunello, Merlot, Syrah), der kapitale 2014er Vino Nobile di Montepulciano oder der Tenuta Valdipiatta von Giulio und Mirjam Caporali. Piemont – gelegen im Nordosten Italiens an die Ausläufer der Alpen und an Frankreich grenzend. Hier befindet sich die Heimat der noblen Traubensorte Nebbiolo, welche die Grundlage für grosse Langhe Weine wie Barolo bildet. Die Kellerei von Michele und Sabina Reverditto liegt in den famosen Weinlagen von La Morra.

Giulio und Mirjam Caporali vom Weingut Tenuta Valdipiatta in Montepulciano. (Bild zvg.)

Aus den beiden Lagen «Ascheri» und «Bricco Cogni» werden zwei exzellente Barolo-Weine präsentiert. Dazu aus der Lage «San Simane» ein kräftiger Nebbiolo delle Langhe. Aus dem Astigiano, der Heimat der fruchtigen Barbera Traube, kommt der Kultwein «Vigne Vecchie» 2014. Natürlich kommen auch Weissweingeniesser auf ihre Kosten: Ein Vernaccia di San Gimigniano aus der

Kellerei Panizzi und ein Roero Arneis von den Viticoltori Associati Vinchio Vaglio kommen zur Degustation. Erlebt werden kann die Vielfalt grosser toskanischer und piemontesischer Weine quasi vor der Haustür. (pd.) Toscana- und Piemont Wein-Event in Mü’s Vinothek, Freitag, 15. Juni, 18 bis 20 Uhr, und Samstag, 16. Juni, 10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch, www.mues-vinothek.ch.

Das mediterrane Lebensgefühl duftet einem ja schon entgegen, wenn der Besucher am Feld blühenden Lavendels vorbei dem Pavillon entgegengeht, oder wer den herben Salbeiduft der blauen Perowskien einatmet, welche den Teichrand säumen. Wer aufmerksam schaut, wird die rosa Blüten der Indigofera – einer Färberpflanze – oder die attraktiven gefiederten Blätter der neu dazugekommenen Gledizie entdecken, die im Vorjahr noch nicht da waren. «Fast am meisten Freude machen mir manchmal Geschenke dieses Gartens, die ich gar nicht selber gepflanzt habe!» Da fühlen sich plötzlich Blumen wohl, die in ihrer Heimat Kolibris Nah-

rung geben, oder der wilde Rittersporn entscheidet sich für einen Standort mitten im Kiesplatz. Gestalten, und zugleich auch den Kräften der Natur Raum lassen, ist die Philosophie, die sich in Barbara Niklaus’ Keramik fortsetzt. Erden, Feuer, Mineralien und Asche geben jedem Stück seine Individualität. Die strengen Formen der sechseckigen Tische, das reine Weiss der Porzellantassen, die schlichte Gestalt der Teller lösen sich in ein Spiel von Reflexen und Farben auf. Innehalten, betrachten, mit Freunden und Fremden ein Glas Wein oder Saids marokkanische Küche geniessen und das Leben gut sein lassen sind hier Programm. Denn das ist der eigentliche Zweck dieser «offenen Gärten» – sich einen Moment von Glück zu schenken. (pd.) Der «Offene Garten» findet bei jeder Witterung am 16. und 17. Juni, 10 bis 20 Uhr statt. Niklaus Keramik, Schauenberg 2 (Grossholzerstrasse), Mettmenstetten.

Honig – flüssiges Gold Im Knonauer Amt gibt es zahlreiche Imker. Sie tragen mit ihren Bienenvölkern zur Bestäubung der Pflanzen bei und ihr Honig ist ein geschmacklich vielfältiges Spitzenprodukt – aus der Region, für die Region. «More than honey», der beeindruckende Film von Markus Imhoof, machte viele Menschen auf die Bienen aufmerksam. «Ein Volk kann in der Hauptsaison bis zu 50 000 Bienen haben, davon ein paar Hundert Drohnen – männliche Bienen – und eine einzige Königin», erklärt die Ämtler Imkerin Silvia Trinkler. «Die Königin legt an Spitzentagen bis zu 2000 Eier. So kann ein Bienenvolk innert weniger Wochen stark wachsen und die kurze Blüten-Trachtzeit optimal nutzen.» Wer einem Imker in Schutzbekleidung, mit Hut und Schleier, begegnet, denkt als erstes an einen Astronauten oder an sein sonntägliches Honigbrot. Goldgelb, klebrig, süss und gesund. Doch Bienen können noch mit viel mehr in Verbindung gebracht werden. Ausser Honig produzieren sie Wachs, Propolis (Bienenkitt), Pollen, Geleé Royal (Königinnensaft) und das Bienengift. Die Produkte werden in der Lebensmittelindustrie, der Naturheilkunde, als technisches und kosmetisches Hilfsmittel, aber auch als duftendes Ambiente im Advent eingesetzt. Aus menschlicher Sicht ist die wichtigste Eigenschaft die Bestäubung der Kulturpflanzen. Nicht nur Bauern sind dankbar für diese Leistung in ihren Obstplantagen, auch die Gartenbesitzer haben höhere Erträge bei den Beeren, Aprikosen und anderem Obst. Wer Trachtpflanzen für Bienen setzt wie Robinie, Linde, Thymian, Lavendel, handelt umsichtig und unterstützt die Natur. In den Gärten werden immer noch viele Pflanzen gesetzt, die weder den Insekten noch den Vögeln

Bienen auf ihren Waben. (Bild zvg.) Nahrung bieten. Ein klassisches Beispiel ist die leuchtendgelb blühende Forsythie. Für ein Honigbrot muss eine Biene mehrere Hundert Ausflüge machen, dabei besucht sie jeweils 200 bis 300 Blüten und trägt Nektar und Pollen ein. Die Biene ist recht blütentreu, das heisst, sie fliegt immer wieder zur gleichen Pflanze, bis alle Blüten bestäubt sind. Je nach Witterung schafft sie pro Tag bis zu 30 Ausflüge. Daher der Ausdruck «fleissig wie eine Biene». Das Wetter und die Nektar-/Pollen-Angebot haben einen grossen Einfluss auf die Ernte. Der Imker schleudert nur einen Bruchteil des Honigs; den grössten Teil brauchen die Bienen für ihre Flüge, die Aufzucht, fürs Heizen und Kühlen des Stocks, aber auch für die Produktion der Brut- und Honigwaben. «Der Blütenhonig im Säuliamt ist Ende Mai bereits geschleudert worden. Ein besonderer Moment für uns Imker. Der Lohn für unsere Arbeit», meint Jürg Studer. «Waldhonig gibt es dann ab August, der ist dunkler und bleibt flüssig.» Dunkel und kühl kann Honig ohne Qualitätseinbusse lange gelagert werden. Geschmack, Geruch und Farbe sind jedes Jahr anders, je nach Pflanzen, die bestäubt werden. Wie Wein kann der Honig verkostet werden. Gerne lassen Imkerinnen und Imker Interessierte von der Frühlingsund Sommerernte probieren. (pd.)


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Vermischtes

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«Das Wissen über Elektromobilität steigt» Repräsentative Fahrzeugpalette an den diesjährigen Elektromobilitätstagen in Affoltern Am Freitagabend traf die «Wave», die grösste E-Mobilitäts-Rally der Welt, für den ersten Etappenstopp in Affoltern am Kronenplatz ein. Nachdem sie am Samstagmorgen weitergezogen war, öffnete sich der Platz Interessierten für Probefahrten – vom E-Bike bis zur Limousine.

digkeitsbereich, aber er verkauft keine Autos. Damit erhalten Interessierte die Möglichkeit, völlig unverbindlich eine Stunde lang ein Elektroauto gründlich und mit fachkundiger Begleitung zu testen.» Neben dem Test von Elektrozwei- und Vierrädern orientierte das EKZ über Lademöglichkeiten insbesondere in Tiefgaragen. Am TCS-Stand stellte der Präsident der Regionalgruppe Knonauer Amt, Andreas Renggli, fest: «Wir sind für die Elektromobilität gerüstet.»

................................................... von bernhard schneider Als vor vier Jahren die ersten Elektromobilitätstage Knonaueramt stattfanden, war das Interesse an Informationen gross. An den fünften Elektromobilitätstagen vom Wochenende kamen Fahrerinnen und Fahrer, um gezielt bestimmte Fahrzeuge zu testen. «Das Wissen über Elektromobilität steigt spürbar», stellt Projektleiter Peter Ackermann fest. Er hat vor zwanzig Jahren ein Twike gekauft, eines der ersten elektrischen Kleinfahrzeuge auf dem Markt. Das innovative Twike, das in kleinen Stückzahlen zu einem entsprechend stattlichen Preis verkauft wird, zeigte neue Möglichkeiten der Mobilität auf, hat heute aber einen schweren Stand gegenüber Konkurrenten grosser Konzerne, namentlich dem Renault Twizy.

Beitrag zur Lösung von Verkehrsproblemen Gleichzeitig mit dem Twike kam eine weitere neue Fahrzeuggattung auf den anzeige

Nachwuchs in Elektrotechnik

Standortförderer Johannes Bartels (links) auf einem E-Bike und Projektleiter Peter Ackermann auf einem E-Scooter bereitet das Testen von Elektrofahrzeugen sichtlich Spass. (Bild Bernhard Schneider) Markt, die sich inzwischen durchgesetzt hat: Die E-Bikes. Mittlerweile verkehren bereits über 500 000 E-Bikes auf Schweizer Strassen. Sie erweisen sich als ideal, um auf kurzen und mittleren Strecken Motorfahrzeuge zu ersetzen. Sie tragen damit einerseits zur Reduktion des Energieverbrauchs bei, anderseits zur Lösung der Verkehrsprobleme in den Agglomerationen, denn aufgrund ihres geringen Flächenbedarfs und Gewichts belasten sie das Strassennetz nur wenig. Am Elektromobilitätstag liessen sich bei Fredy Rüegg Velosport und bei Ocobike aus Neuenburg E-Bikes vom

Faltrad über Strassenbikes und E-MTB bis zum individuell konfigurierten Cruiser testen. An die E-Bikes schlossen die E-Motos an: Das E-Mofa Mobilec, der E-Scooter Peda, das E-Motorrad Super Soco von E-Move Motors. «Ich staune, welche Fahrqualität der preisgünstige, in China hergestellte Super Soco aufweist», stellt Peter Ackermann fest, «der Ferne Osten hat qualitativ massiv aufgeholt. Das sieht man auch bei den Elektroautos von Hyundai und Mitsubishi, die qualitativ keineswegs hinter konventionellen Autos mit Verbrennungsmotor zurückstehen.» Die Karl Graf Automobile aus Mettmen-

stetten stellte am Elektromobilitätstag E-Autos beider Marken für Testfahrten zur Verfügung.

Möglichkeit für unverbindlichen Test Als besonders interessantes Angebot betrachtet Peter Ackermann, dass auch bestandene Autofahrer bei Hubert Treichler von der midlandfahrschule in Ottenbach eine Stunde mit dem E-Golf buchen können: «Der Fahrlehrer zeigt die Besonderheiten von Elektroautos im Praxistest, beispielsweise die ausserordentlich rasche Beschleunigung im unteren Geschwin-

Am Freitagnachmittag hatten drei Schulklassen aus Hedingen und Knonau die Gelegenheit, sich in einem von Lutz Eichelkraut, Zentrum Kafimüli Stallikon, geleiteten Workshop in den Bau von Spielzeug-Solarautos einführen zu lassen. Anschliessend konnten die Schülerinnen und Schüler etwas grössere Solarautos der Wave Trophy begutachten. Und wer während der beiden Elektromobilitätstage Hunger verspürte, konnte sich im Festzelt auf dem Kronenplatz von Anita und Andreas Häberling aus dem «Weingarten» verwöhnen lassen. Das Fazit von Peter Ackermann: «Die Schülerinnen und Schüler lernten praktisch, wie Elektromobilität funktioniert, und stellten erfreulich kritische Fragen, als die Wave eintraf. Mit dieser entstand die Hektik, die man bei einer Rally erwartet. Am Testtag vom Samstag dominierten dann wieder ruhigere Fachgespräche.»


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Veranstaltungen buch-tipp

Mr Griswolds Bücherjagd von nadja lüthold, lesezentrum primarschule affoltern Die 12-jährige Emily liebt Rätsel, insbesondere jene von Mr Griswolds Bücherjagd. Die Lösung des Rätsels führt zu einem versteckten Buch. Perfekt, dass ihr nächster Umzug Nadja Lüthold. sie und ihre Familie nach San Francisco führt, dem Ursprungsort der Bücherjagd und Mr Griswolds Heimat. Die Bücherjagd ist zwar im ganzen Land verbreitet, aber nur dort finden jeweils noch spezielle Veranstaltungen statt. Mr Griswold plant ein neues Spiel. Doch auf dem Weg zur Pressekonferenz, auf welcher er über das neue Spiel informieren will, wird er überfallen. Dabei verschwindet das bisher einzige Exemplar des Buches, welches er für die neue Jagd dabeihat. Emily ist entsetzt zu hören, dass Mr Griswold in Lebensgefahr schwebt und enttäuscht, dass das neue Spiel noch nicht beginnen kann. Sie und ihr neuer Freund und Nachbar James finden zufällig ein Buch am Ort des Überfalls und sind überzeugt, dass dies ein Teil der neuen Bücherjagd ist. Aber welches Rätsel birgt das Buch und wohin führt die Bücherjagd? Stück für Stück kommen die beiden dem Rätsel auf die Spur. Aber die beiden Männer, welche Mr Griswold überfallen haben, sind Emily und James auf den Fersen. Sie haben bemerkt, dass das Buch, welches sie beim Überfall weggeworfen haben, doch das Richtige gewesen wäre … Werden es die beiden Kinder schaffen, das ganze Rätsel zu knacken, bevor die zwei Gauner sie finden? Und was wird aus Mr Griswold? Eine spannende Sommerferienlektüre von Jennifer Chambliss Bertman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Man kann so richtig in das Abenteuer eintauchen und ist hin- und hergerissen, sich entweder an den Rätseln zu versuchen oder weiterzulesen. Es ist der erste Band einer Trilogie, welcher wochenlang auf der New York Times Bestsellerliste stand. Das zweite Buch auf Deutsch erscheint im Herbst und ich freue mich jetzt schon darauf! Das Buch beginnt mit der Erklärung des Spiels und machte mich natürlich neugierig, ob es tatsächlich existiert. Und siehe da, unter www.bookscavenger.com wurde ich fündig. Auf einer Weltkarte sieht man, wo versteckte Bücher sind. Unzählige in Amerika, aber es gibt auch vereinzelte in Europa. Nur in der Schweiz hat es bisher noch keines. Aber vielleicht ist das ja eine spannende Herausforderung für die Sommerferien? Vielleicht bist genau du das erste Kind, das hier eins versteckt und gleichzeitig noch ein wenig Englisch übt? Oder du stöberst mal auf www.bookcrossing.com. Diese Seite ist auf Deutsch und allein in der Schweiz gibt es über 400 freigelassene Bücher.

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Festliche Begegnung mit der tamilischen Kultur Am Samstag, 16. Juni, im reformierten Chilehuus Affoltern Am nationalen Flüchtlingstag vom 16. Juni laden die reformierte Kirche Affoltern und Säuliamt Tamil Mandram zum Fest ein. Es bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam mit Tamilinnen und Tamilen aus Affoltern und Umgebung ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Fest zu erleben und die tamilische Kultur besser kennenzulernen. Es war mehrheitlich in den Achtzigerund Neunziger-Jahren, als viele Tamilinnen und Tamilen aufgrund des Bürgerkriegs in Sri Lanka in die Schweiz flüchteten. Sie alle haben ihre ganz persönlichen Flucht- und Integrationsgeschichten und viele von ihnen wohnen und arbeiten bis heute gut integriert in unserem Land. Auch wenn sie mitten unter uns leben, wissen wir doch meistens wenig über ihr Herkunftsland, ihren Weg zu uns, ihre Kultur und Küche. An diesem Begegnungsfest besteht die Möglichkeit, dies zu ändern und die tamilische Kultur besser kennenzulernen. Sie zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Was macht die tamilische Kultur aus? Am 16. Juni gibt es Einblicke. (Bild zvg.) Begegnung bei tamilischem Essen, Musik und Tänzen An diesem Abend wird ein buntes Programm zu erleben sein mit Musikund Tanzdarbietungen von tamilischen Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Wissenswertem über Sri Lanka und Tamil Eelam. Auch kurze Einblicke in persönliche Flucht- und Integrationsgeschichten werden ihren

Platz haben. Kulinarisch werden fremdere Düfte das Chilehuus erfüllen und man darf sich beim Apéro ab 17.30 Uhr, wie auch beim Nachtessen, auf eine Vielfalt tamilischer Spezialitäten freuen. Ergänzend werden einige schweizerische Programmund Desserttupfer den Abend bereichern. Das Fest ist für Gäste jedes Alters geeignet und das Organisationsteam der reformierten Kirche und von

Säuliamt Tamil Mandram freuen sich auf viele Besucher. Auch ein Dazukommen während des Abends ist jederzeit möglich (Schluss ca. 22 Uhr). Eine Anmeldung ist nicht nötig; Essen und Trinken sind kostenlos. (pd.) Begegnungs-Fest mit Tamilinnen und Tamilen aus dem Säuliamt, Samstag, 16. Juni, reformiertes Chilehuus Affoltern, ab 17.30 Uhr Apéro, im Anschluss Programm und Essen.

Beeindruckende Klang- Klaviertrios – vollendet erlebnisse in Obfelden und leidenschaftlich

Gottesdienst mit Alphorn und Panflöten

Musikschullehrer-Konzert in Bonstetten

An diesem aussergewöhnlichen Gottesdienst vom 17. Juni sind die aus Fernsehen und Radio bekannten Musiker Kurt Ott (Alphorn) und Käthi KaufmannOtt (Panflöten) zu Gast. Unterstützt durch Pianist Erich Eder, wird dieser Musikgottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Eva Eiderbrant zum besonderen Musikerlebnis.

Die Musikschule Knonauer Amt präsentiert am 17. Juni in der katholischen Kirche St. Mauritius in Bonstetten ein Lehrerkonzert. Elisabetta Luis-Parrella, Violine, Katrin Mettler Leisegang, Violoncello, und Irene Meier-Schoder, Klavier, führen zwei Klaviertrios von Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch auf.

Für einmal heisst es nicht den Wecker für den Gottesdienst stellen. Der Musikgottesdienst in der reformierten Kirche ist nämlich erst auf 17 Uhr angesetzt. Ein idealer Zeitpunkt also auch für Langschläfer. Ein grosser Teil des Repertoires der Gäste ist im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik einzuordnen. Einen Namen gemacht haben sich Kurt Ott und Käthi Kaufmann-Ott vor allem durch Arrangements, die man für diese Besetzung nicht erwarten würde. Darunter befinden sich klassische Stücke, wie das bekannte «Te Deum» von Marc Antoine Charpentier, Paradestücke, wie der «Einsame Hirte» von James Last oder auch Ohrwürmer aus der Schweizer Hitparade, wie zum Beispiel «Ewigi Liäbi» von der bekannten Schweizer Band Mash. Selbstverständlich dürfen Originalkompositionen des wohl bekanntesten Schweizer Alphorn-Komponisten Hans-Jürg Sommer nicht fehlen, welche die beiden Vollblutmusiker für ihre Besetzung adaptieren.

Erfreuliche Akustik

«Mr Griswolds Bücherjagd. Das Spiel beginnt» von Jennifer Chambliss Bertman. Mixtvision Verlag, München 2018, ISBN 978-3-95854-065-1.

Dienstag, 12. Juni 2018

Kurt Ott und Käthi Kaufmann-Ott kennt man von diversen Auftritten in Radio und Fernsehen sowie von Grossanlässen wie Jodler- oder Schwingfesten. Vor zwei Jahren wurde Kurt Ott in der beliebten Fernsehsendung «Potzmusig» ausführlich portraitiert. Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden

Käthi Kaufmann-Ott und Kurt Ott. (Bild zvg.)

freut sich, solch namhafte Musiker zu Gast zu haben. Pianist und Organist Erich Eder, der die beiden unterstützt, ist seit Jahren nicht nur als Stammorganist in der Kirchgemeinde sehr geschätzt. Von Jazz bis Klassik beherrscht er alle Stilrichtungen beherzt. Er arrangiert sich ausgezeichnet mit Gastmusikern jeglicher Couleur, seien es Jodlerinnen, eine rockige «Konf-Band», er begleitet jedoch auch Chorkonzerte ernster oder unterhaltender Musik professionell. Weil die erfreuliche Akustik der Obfelder Kirche von Musikerinnen und Musikern allgemein sehr geschätzt wird, stehen diesmal mit Alphorn und Panflöte besonders beeindruckende Klangerlebnisse auf dem Programm. Alles in allem eine schöne Gelegenheit, um das Wochenende musikalisch besinnlich ausklingen zu lassen. (pl) Reformierte Kirche Obfelden, Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr, Eintritt frei.

Für einmal stehen nicht die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt im Rampenlicht, sondern drei engagierte, auch als Konzertmusikerinnen tätige Instrumentallehrerinnen. Das Trio Pantoum wurde im Jahr 2014 gegründet. Der Name ist eine Hommage an den zweiten Satz (Pantoum) des Klaviertrios von Maurice Ravel. Zuerst wird das wunderbare Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur op.100 von Franz Schubert zu hören sein. Dieses 1827 entstandene Trio ist das zweite von zwei grossen Trios, die Schubert beide im selben Jahr komponiert hat. Ein ernstes Motiv eröffnet den ersten Satz mit grosszügigem Gestus und wird danach mit einem lyrischen, fast tän-

zerischen Thema kontrastiert. Im Andante tritt über einer unerbittlich schreitenden Begleitung eine unwirklich intensive und wunderschöne Melodie auf, die dann im letzten, grosszügig angelegten Satz als Erinnerung wieder erscheint. Dieses Klaviertrio ist eines der grossartigsten Werke dieser Gattung und begeistert durch seinen unerschöpflichen Reichtum an Ideen und durch seine tief berührende musikalische Aussage. Danach führen die Musikerinnen das eindrückliche, 1944 komponierte e-Moll-Trio von Schostakowitsch auf. Es ist ein Andenken an den im selben Jahr verstorbenen Musik-Theater-und Literaturkritiker Iwan Iwanowitsch Sollertinskij. In den vier Sätzen kommt die Trauer über den Verlust des Freundes, aber auch grosse Lebenslust und Lebensfreude zum Ausdruck. Schostakowitschs Meisterwerk berührt durch musikalischen Feinsinn und Leidenschaftlichkeit. Irene Meier-Schoder Lehrerkonzert am Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr, katholische Kirche St. Mauritius in Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte.

Das Trio Pantoum wird am 17. Juni in der katholischen Kirche St. Mauritius in Bonstetten sein Publikum verzaubern. (Bild zvg.)


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Fahrzeuge Die Sekundarschule Mettmenstetten sek mättmi ist eine ländliche Schule mit gut 200 Schülerinnen und Schülern aus den Kreisgemeinden Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und beschäftigt ca. 40 Mitarbeitende. Die Schulverwaltung als Dienstleistungsbetrieb ist die Drehscheibe für die gesamte Schulorganisation. Infolge Neubesetzung suchen wir per 1. August 2018 oder nach Vereinbarung eine/n

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Sport

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Vom Exotensport zum Massenphänomen – der Triathlon Triamt feiert heute im Strandbad Türlersee sein 25-jähriges Bestehen Seit dem ersten Ironman auf Hawaii sind 40 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hat sich viel getan. Es wurden TriathlonVereine wie der Triathlon Club Säuliamt gegründet und aus kleinen Sportevents wurden populäre Veranstaltungen. Die Schweiz hat mit Natascha Badmann, Nicola Spirig und Daniela Ryf sowie Olivier Bernhard, Ronnie Schildknecht und Sven Riederer namhafte Grössen im internationalen Triathlon gestellt. Die Sportart hat im Laufe der letzten Jahrzehnte eine aussergewöhnliche Entwicklung durchgemacht. Der bereits seit 25 Jahren bestehende Triathlon Club Säuliamt, auch als Triamt bekannt, erzählt vom Wandel der Sportart. Blickt man heute auf den Kalender eines Triathleten, ist dieser den ganzen Sommer hindurch gefüllt mit Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Saison in der Schweiz beginnt bereits im April und endet erst im September. Es existieren hierzulande rund 300 Wettkämpfe. Vom prestigeträchtigen Ironman Switzerland in Zürich, dem grössten Triathlon der Schweiz, zum einfachen Volkstriath-

1992: Triamt-Gründungsmitglied Hugo Pfister (mit pinkem Helm) beim Triathlon Seewen. (Bild zvg.) lon in Schaffhausen, dem ältesten Triathlon der Schweiz, hat es für jeden etwas dabei. Doch das war nicht immer so.

Immer mehr Varianten Triathlon – oder allgemein Multisport – war zu Beginn etwas für Exoten, denen eine einzelne Sportart als Hobby nicht genug war. Dementsprechend lückenhaft war auch der Rennkalender eines Triathleten, die Auswahl

relativ bescheiden. Prinzipiell unterschied man zwischen zwei Distanzen: die Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) und die 1989 von der neu konstituierten International Triathlon Union (ITU) ins Leben gerufene olympische Distanz (1,5/40/10 km). Bis heute sind viele neue Rennformate dazugekommen, wie die Sprint- und Mitteldistanz, aber auch Multisport-Varianten wie XTerra (Cross-Triathlon) und Aquathlon (Swim-Run). Einzig der

Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen) war in den 90er-Jahren weitaus populärer als heute, wo er beinahe aus dem Rennkalender verschwunden ist. Heute gilt Triathlon als prestigeträchtiger Sport für eine erfolgreiche Oberschicht einer leistungsorientierten Gesellschaft. So wirbt beispielsweise der Veranstalter des Ironman Switzerland seine Sponsoren damit, dass 81 % seiner Teilnehmer über einen akademischen Grad als Bachelor, Master oder Nachdiplom verfügen, und die World Triathlon Corporation (WTC), der Inhaber der Marke Ironman, nannte 2010 gar ein durchschnittliches Einkommen seiner Teilnehmer von 160 000 US-Dollar. Bei so viel Prestige ist es nicht verwunderlich, dass Doping auch vor dem Triathlon-Breitensport nicht Halt macht. Früher durch Männer geprägt – beim ersten Ironman Europe 1988 waren 97 % der Finisher männlich – erfreut sich der Triathlon inzwischen auch bei Frauen grosser Beliebtheit. Gerade bei den kürzeren Distanzen ist der Anteil an Triathletinnen oft schon bei einem Drittel. Diese erfreuliche Entwicklung widerspiegelt sich auch im Triamt, der sich als ein Club mit grosser Anzahl weiblicher Mitglieder auszeichnet. Auch ist Multisport nicht

nur etwas für Erwachsene geblieben; immer mehr Kinder und Jugendliche finden Gefallen am abwechslungsreichen Ausdauersport – wenn auch vornehmlich auf kurzen Distanzen.

Ausrüstung hat sich radikal verändert Mit der wachsenden Popularität und Medienpräsenz des Triathlons entwickelte sich auch eine eigene Industrie. Früher war man mit einer Badehose, einem Velo und Laufschuhen bereits mit dabei. Aber die Ausrüstung der Athleten wurde immer spezifischer und die Auswahl an Produkten immer grösser. In den 90er-Jahren dann die Revolution: das erste spezifische Triathlon-Rad kam auf den Markt. Heute ist manch ein Amateur-Triathlet bereit, für seine Ausrüstung einen fünfstelligen Betrag auszugeben, sich monatlich von einem Coach einen Trainingsplan schreiben zu lassen und mehrere Wochen im Jahr Trainingslager im fernen Ausland zu besuchen. Wie die Zeit vergeht! Heute Dienstag, 12. Juni, feiert der Triamt im Strandbad Türlersee mit einem ersten Jubiläumsevent sein 25-jähriges Bestehen. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich natürlich vor Ort über die Sportart informieren. (pd.)

Top Leistungen aus Feuerprobe bestanden dem Karate Center Albis Der TC Wettswil war 2018 mit 14 Interclub-Teams am Start

Kantonale Zürcher Karate Meisterschaft

Stolze Karatekas des Karate Centers Albis. (Bild zvg.) Dieses Jahr steht das Karate Center Albis im Zeichen des 25-Jahre-Jubiläums. Denn als Gastgeber und Organisator der Kantonalen Meisterschaft, durften das Karate Center Albis gut 20 Karatecenter im Kanton Zürich einladen. Am Samstag, 2. Juni, kämpften 28 Karatekas vom Karate Center Albis an den Zürcher Kantonalen Karate Meisterschaft in Bonstetten. In der Kategorie Kumite U8 (Schattenkampf) belegten Kinder des Karate Center Albis

sogar alle Podestplätze: Can Pelenk (1. Platz Kumite/2. Platz Kata), Noemi Dieziger (3. Platz Kata), Marie Schubert (3. Platz Kata), Sopanya Pin (4. Platz Kata/4. Platz Kumite), Mohammed Albalkhi (4. Platz Kata). Brandon Schweizer holte sich beim Schattenkampf, Kata, bei 18+ den guten zweiten Platz. Motiviert und zuversichtlich durften alle Kinder mit einer TeilnehmerMedaille fröhlich nach Hause. (pd.)

Karate-Wettkampf in Biel

Die Erweiterung der Anlage im Rahmen des Projekts «TCW 2020» ermöglichte es dem Tennisclub Wettswil, die Interclub-Saison 2018 mit der Rekordzahl von 14 Teams in Angriff zu nehmen. Noch im Rennen um den Aufstieg in die Nationalliga C ist das Flaggschiff des Vereins, die 1.-Liga-Mannschaft der Herren.

Mit der erfolgreichen Realisierung des Projekts «TCW 2020», das als Eckpunkte die Realisierung eines sechsten Platzes sowie die Ermöglichung des Winterbetriebs dank zweier Traglufthallen umfasste, konnte der Tennisclub Wettswil im vergangenen Jahr einen Meilenstein der Vereinsgeschichte setzen. Etliche langjährige Vorstandsmitglieder werteten diesen Zeitpunkt als ideal für eine Stabübergabe an jüngere Kräfte. Der Generationenwechsel, der an der Generalversammlung im März dieses Jahres vollzogen wurde, markiert allerdings keinen Bruch, sondern kann als harmonischer Übergang bezeichnet werden. Zum einen waren die für Andrea Dürst, Maria Schwendener, Brigitte Schiess, Ueli Bochsler und Bruno Kesseli nachrückenden Coni Mastai (Ressort «Clubleben»), Marc Epelbaum (Sportkommission) und Philippe Dietrich (Spielkommission) bereits im Projektteam «TCW 2020» oder in der Spielkommission aktiv gewesen; zum anderen bieten der im Vorstand verbleibende Präsident Marco Merazzi sowie seine Kollegen Peter Künti (Finanzen) und Christian Moser (Marketing & Kommunikation) Gewähr für Kontinuität.

Vom Sommer- zum Ganzjahresklub

Die Schülerinnen und Schüler der Ken Wa Kai Karateschule aus Affoltern. (zvg.) An der Promo-Tour der Schweizer Karate Union (SKU) in Biel trafen sich am Samstag und Sonntag (9. und 10. Juni) Karatekas aus 23 Karateclubs der ganzen Schweiz. Unter ihnen auch die Ken Wa Kai Karateschule aus Affoltern. Die sieben Schüler von Sensei Jure Batur hatten fleissig trai-

niert in den vergangenen Wochen und verdienten sich sechs Plätze auf dem Podest und sieben Diplome. (pd.) Medaillengewinner: Cédric Müller, Luisa Hess, Chatrina Maron, Patricia Volic, Livia Batur, Adrian Hess. Diplomgewinner: Livia Batur, Adrian Hess, Luisa Hess, Chatrina Maron, Sarah Jurikova.

Das neue Team zeigte sich bereits in der Wintersaison sehr aktiv. Den Klubmitgliedern wurden eine Reihe von Events geboten, die sportliche und gesellschaftliche Aspekte kombinierten. Das Wirtinnen-Team, unter der Leitung von Aline Bleuer, setzte dabei auf «Court 7» – so der Name des Klubhauses – immer wieder kulinarische Glanzlichter. Ergänzt wurde das Angebot durch offene Turniere für Lizenzierte beider Geschlechter in diversen Alters- und Stärkekategorien.

Der Tennisclub Wettswil kann dank neuen Plätzen voll durchstarten – allen voran die 1.-Liga-Mannschaft der Herren. (Bild zvg.) Auch die Freiluftsaison brachte bereits einige Höhepunkte, unter anderem mit einem Spiel- und Spassabend sowie dem traditionellen «Generationendoppel», das bei den Mitgliedern sehr gut ankommt. Weitere Anlässe werden folgen, insbesondere die Klubmeisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed.

IC-Bilanz mit viel Licht – und etwas Schatten Von den klubeigenen Traglufthallen profitierten unter anderen die Interclub-Teams, von denen einige unter der professionellen Anleitung der TCW-Tennistrainer an ihren Fertigkeiten arbeiteten. Ein Blick auf die Ergebnisse der für die meisten Teams bereits abgeschlossenen IC-Saison zeigt, dass sich das Training speziell bei den Jungen auszahlte. So erreichte das fast ausschliesslich aus Junioren zusammengesetzte 2.-Liga-Team der Herren genauso die Aufstiegsrunde wie ihre zwar etwas älteren, für Senioren aber immer noch jungen Kollegen 35+, die ebenfalls den Aufstieg in die Erste Liga anpeilten. Beide Mannschaften scheiterten erst in der zweiten Aufstiegsrunde. Dagegen mussten von den sieben Teams der Seniorinnen und Senioren drei die bittere Abstiegspille schlucken. Die Gesamtbilanz ist für den TCW aber auch insofern positiv, als die erweiterte Anlage die Rekordzahl von 14 IC-Teams problemlos verkraftet. Nicht zuletzt dank Wetterglück konnten sämtliche Begegnungen auch an Spitzentagen reibungslos und pünktlich abgewickelt werden. Nun ist der Nachwuchs an der Reihe, der den Junioren-Interclub mit der ebenfalls stol-

zen Zahl von 12 Teams bestreitet.

Höhepunkt am kommenden Wochenende Der Höhepunkt der diesjährigen Interclubsaison steht auf der Anlage des TC Wettswil noch an. Am kommenden Wochenende können sich 1.-Liga-Aktiven erstmals in der Vereinsgeschichte in die Nationalliga C spielen – und dies vor eigenem Publikum. Zwei Aufstiegsrunden hat das Team von Captain Guido Baumann, das sich in dieser Saison mit Dominik Recek um einen N4-Spieler verstärken konnte, bereits ohne eine einzige Niederlage überstanden. Mit dem TC Sonnenfeld steht der «Mission Aufstieg» ein Gegner im Weg, der auf dem Papier zwar leicht zu favorisieren, aber keineswegs als übermächtig einzustufen ist. Wer regionales Spitzentennis sehen und den TC Wettswil unterstützen will, der sollte am kommenden Samstag (Spielbeginn unter www.tcwettswil.ch) auf den Wettswiler Ettenberg pilgern. (BK)

Hallenplätze offen für alle Um im Sommer auf den Plätzen des Tennisclubs Wettswil spielen zu können, muss man Klubmitglied sein. Dagegen stehen die zwei Traglufthallen über vier Plätzen im Winter allen Tennisinteressierten zur Verfügung. Fixplätze für die Wintersaison 2018/2019 können bereits jetzt gebucht werden. (pd.) Infos: www.tcwettswil.ch / Traglufthallen.


Sport

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FCWB II im Freudentaumel Fussball 3. Liga: FC Wettswil-Bonstetten II – FC Wollerau 5:1 (1:1) WBs zweite Mannschaft, ausschliesslich aus «Eigengewächsen» bestehend, gewann den Spitzenkampf gegen den FC Wollerau und steigt erstmals in die 2. Liga auf. ................................................... von kaspar köchli Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) schaffte Ende April dank einer herausragenden Rückrunden-Leistung den Klassenerhalt – nun gehören die Schlagzeilen den Reserven, die den Sprung in die 2. Liga realisierten. Bereits vor Jahresfrist kitzelte WB II am Aufstieg, musste dann aber Adliswil den Vortritt lassen. Das Team blieb zusammen und startete unter ihrem neuen Trainer Pechoucek aufsehenerregend mit sieben Siegen in Folge in die Saison 2017/2018. Den Spitzenplatz nach der Vorrunde verteidigten die Ämtler mit starken Auftritten und legten sich schliesslich ein Polster von sechs Punkten zu. So genügte ein Punktgewinn aus den letzten beiden Partien zum Aufstiegstriumph.

Wollerau zuerst ebenbürtig Um seine minime Chance zu wahren, musste am letzten Sonntag der FC Wollerau gegen WB gewinnen. Am Selbstvertrauen lag es nicht, immerhin glückte das den Schwyzern in der Vorrunde als einzige Mannschaft. Tatsächlich hielten die Gäste das Tempo WBs mit und eröffneten gar durch einen schönen Lobball Forrers das Skore. Die Platzherren reagierten jedoch umgehend und Captain Buchmann markierte mit einem

Die zweite Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten – komplett bestehend aus «Eigengewächsen» – realisierte erstmals den Aufstieg in die 2. Liga. (Bild Kaspar Köchli) strammen Schuss den Ausgleich. Nach dem Wechsel der Seiten erhöhte WB den Rhythmus und startete immer wieder zügige Angriffe. Der Wille, mit weiteren Treffern alles klarzumachen, war jetzt bei allen spürbar – Motto: Zu Hause den Aufstieg feiern macht mehr Spass. Die Rotschwarzen legten abermals einen Zacken zu und kreierten im Minutentakt Chancen. Als logische Folge davon resultierten in regelmässigen Abständen Tore, bis hin zum 5:1.

Als der dreimalige Pfiff des Schiedsrichters den Match beendete, bedeutete dies den Startschuss zum Feiern. Noch auf dem Platz streiften sich die Sieger eigens gedruckte AufsteigerTrikots über und liessen die Champagnerkorken knallen.

Auch punkto Fairness führend Dem FCWB II gelang eine Saison nach Mass. In 21 Spielen wurden 53 Punkte

Dritter, Zweiter, Erster

Urs Huber mit Steigerungslauf in den letzten acht Tagen Mit Rang drei beim Bike-Marathon-Classics-Auftaktrennen im Vinschgau brachte sich der Bikemarathon-Fahrer Urs Huber im Kampf um den Gesamtsieg in die Poleposition. Rang zwei war tags darauf die Ausbeute an der Elsa Bike Trophy. Der Sieg folgte am Sonntag am Raid Evolenard.

Doppelte Freude Das freute den Mettmenstetter gleich doppelt. Einerseits, weil er sich so in

Assistent Uehli fügte schmunzelnd hinzu: «Jetzt geniessen wir den Moment und feiern ein bisschen.» Moos, ca. 150 Zuschauer, WB II – Wollerau 5:1 (1:1). Tore: 37. Forrer 0:1, 39. Buchmann 1:1, 47. Eckert 2:1, 58. Lauper 3:1, 64. Lauper 4:1, 90. Wenk 5:1. WBs Aufstiegsteam: Jimenez, Lützelschwab, Meili, Brüniger; Battiston, Brunner, Buchmann, Eckert, Fuhrer, Flückiger, Halter, Jost, Kyburz, Lauper, Rizzo, Tobler, Voit Da., Voit De., Waser, Wenk, Yondhen C., Yondhen N.

Auch den letzten Kampf verloren

Fussball: FC Red Star – FC Affoltern 4:1 Der FC Affoltern hat in einer verkorksten Saison auch das letzte Saisonspiel verloren und steigt definitiv in die 3. Liga ab. Neben Sportchef Marti, FCA-Urgestein Ebner, und dem Altinternationalen Bela fanden nur noch die treuesten Familienangehörigen den Weg an diesem sommerlich heissen Sonntagmorgen auf die Allmend.

................................................... von martin platter Bikemarathon-Fahrer müssen nicht nur ausdauernd auf dem Mountainbike sein, sondern auch beim Autofahren. 400 Kilometer trennten die beiden Austragungsorte, an denen Urs Huber am vorletzten Wochenende startete. Am Samstag führte die Fahrt über Flüela- und Ofenpass nach Glurns, wo mit dem Ortler Bike Marathon zugleich das Auftaktrennen der sechs Läufe umfassenden Bike Marathon Classics auf dem Programm stand. Der Mettmenstetter zeigte von Start weg ein engagiertes Rennen. Die letzte längere Steigung zum Panorama Mösl brachte schliesslich die Entscheidung. Vorjahressieger Juri Ragnoli aus Italien und sein Landsmann Daniele Mensi können sich aus der Spitzengruppe lösen und entscheiden den Wettkampf im Sprint – Rangoli vor Mensi. Mit zwei Minuten Rückstand wird Urs Huber Dritter, vor seinem Bulls-Teamkollegen Simon Stiebjahn.

geholt, bei einem Torverhältnis von 73:22. Ausserdem kassierte er mit Abstand am wenigsten Strafpunkte und ist damit auch in dieser Wertung führend. Überglücklich zeigte sich Erfolgstrainer Pechoucek: «Unglaublich, wie meine Mannschaft während der Saison zusammengehalten und funktioniert hat. Der Teamgeist stand über allem. Egal, wer spielte, bei allen war die Leidenschaft riesig, ich bin sehr stolz auf alle Spieler!» Sein

FCA kann anfangs mithalten

Mit dem späteren Sieger Juri Ragnoli am Hinterrad kämpft sich Urs Huber am Ortler Bike Marathon dem Höhepunkt der 86-km-Runde beim Pfaffensee entgegen. (Bild Martin Platter) eine gute Ausgangslage im Kampf ums Gesamtklassement der Bike Marathon Classics bringen konnte. Andererseits, weil kurz zuvor bekannt wurde, dass Stiebjahn künftig Karl Platt als Hubers Partner an den Etappenrennen Cape Epic und Bike-Transalp ersetzen wird. Damit dürfte das Bulls-Team künftig auch an diesen Rennen wieder konkurrenzfähig sein. Tags darauf kam es 400 Kilometer westlich, an der Elsa Bike Trophy in Estavayer-le-Lac erneut zur Sprintent-

scheidung – diesmal mit Beteiligung von Huber. «Ich reagierte allerdings einen Wimpernschlag zu spät und musste mich von Schweizer Meister Konny Looser um wenige Zentimeter geschlagen geben», erklärte Huber. Am Raid Evolénard, wo Huber 2016 seinen dritten Schweizer Meistertitel gewonnen hatte, liess es der 32-Jährige Marathon-Fahrer nicht mehr auf einen Sprint ankommen. Unangefochten realisierte er einen Start-Ziel-Sieg.

Ein Fehlpass eröffnete dem FC Red Star den ersten Torschuss aus nächster Nähe, den Goalie Steiner mit dem Fuss über die Latte lenkte, und entzündete gleichzeitig ein Startfeuerwerk des FCA. Mit einem satten Schuss knapp übers Tor und einem gut platzierten, aber parierten Freistoss aus 18 Metern, bestätigte Stankovic seine Torgefährlichkeit. Auf eine kurze Ecke folgte ein strammer Schuss des Verteidigers Arsic knapp am Torpfosten vorbei. Danach gingen der Schwung und etliche Bälle im Mittelfeld verloren und Red Star kam zu einer Kopfballchance und zu einem Torschuss, den Torhüter Steiner grossartig abwehrte. In dieser Phase diktierte der Gegner das Spiel und es genügte im Gewühl ein Kurzpass in den Strafraum, wo der freigespielte Stürmer zum 1:0 einschoss. Kaum vom Schock erholt wurde der andere Stürmer halblinks lanciert und versenkte das Leder unhaltbar in der kurzen unteren Ecke zum 2:0.

Hartnäckiges Aufbäumen gegen die Niederlage Der FCA gab nicht auf, glaubte noch immer an den nötigen Sieg, und startete wieder hoffnungsvoll in die zweite Halbzeit. Der FCA hatte wieder mehr Ballbesitz, doch in der 50. Minute vertändelte Shala am eigenen Strafraum diesen Ball, was der gegnerische Stürmer eiskalt zum 3:0 ausnützte. Dieser Schock war fast nicht mehr zu verkraften, doch ein knapp übers Tor gelenkter Schuss von Captain Ismajlaj und die Einwechslung von Antenen brachten neuen Schwung und in der 69. Minute das 3:1 durch Verteidiger Steigmeier. Der neu eingewechselte Lukic allein vor dem Torhüter und im Nachschuss Bilic hatten vier Minuten später das 3:2 auf dem Fuss, aber es sollte nicht sein. Stattdessen wurde Stankovic für seine zahlreichen Voten mit der gelben Karte belohnt und der Gegner für seine doch technische und physische Überlegenheit mit dem 4:1. Da Srbija heute gewonnen hat, hätte auch ein Sieg nichts genützt. Die fehlenden Punkte hätten bei einiges schwächeren Gegnern geholt werden können. Nun heisst es Abstieg in die 3. Liga und Kopf hoch Richtung Wiederaufstieg. (AL) FC Red Star – FC Affoltern 4:1, Allmend Brunau, vor ca. 25 Zuschauern. FCA: Steiner, Mühlemann, Tustonja, Arsic (70. Lukic), Steigmeier, Ismajlaj (C), Shala, Stähli (63. C. Antenen), Bilic, Luchsinger, Stankovic.


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045 2018  

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