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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 044 I 173. Jahrgang I Freitag, 7. Juni 2019

Belagsarbeiten

Einbrecher verhaftet

Vom 11. bis 23. Juni bleibt die Uttenbergstrasse in Knonau für den Verkehr gesperrt. > Seite 3

In einer Einstellhalle in Knonau hat ein Mann versucht, ein Fahrzeug zu knacken. > Seite 5

Banküberfall in Affoltern

Über diese Legislaturperiode hinaus im Nationalrat bleiben

Ein unbekannter Täter hat am Dienstagnachmittag, 4. Juni, die ZKB-Filiale in Affoltern überfallen und mehrere zehntausend Franken Bargeld erbeutet. Verletzt wurde niemand.

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Im Plus Positive Rechnungsabschlüsse erfreuen in Stallikon ebenso wie in Rifferswil. > Seite 6

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Gutes Klima Gegen zweitausend Besucher an den Tagen der Sonne im Knonauer Amt. > Seite 12

Martin Haab aus Mettmenstetten wurde in Bern vereidigt

Kurz nach 16 Uhr betrat ein unbekannter Mann die Bankfiliale im Zentrum von Affoltern. Er bedrohte die anwesenden Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Das übergebene Geld verstaute der Räuber in einen mitgebrachten Rucksack. Der Unbekannte flüchtete danach mit einer Beute von mehreren zehntausend Franken in Richtung Obere Bahnhofstrasse. Die umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb bislang ergebnislos.

Umstrittene Führungsrolle Am Dienstag fanden 38 Stimmberechtigte den Weg in den Singsaal in Obfelden. Die Gemeindeversammlung stand an. Die Jahresrechnungen von politischer Gemeinde und Primarschulgemeinde gaben keinen Anlass zu Diskussionen, sie wurden einstimmig gutgeheissen. Genauso der Kredit für den Ersatz und die Erweiterung der IT-Infrastruktur in der Primarschule. Für mehr Gesprächsstoff sorgte einmal mehr das Postareal. Hansjürg Schneebeli formulierte seine Anfrage an den Gemeinderat zum Gestaltungsplan, wann dieser endlich seine Führungsrolle gegenüber der Migros wahrnehme. Er warf dem Gemeinderat vor, seine eigenen Planungsgrundsätze zu missachten. Dabei verwies er auf Forderungen in zahlreichen Einwendungen aus der Bevölkerung. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Das Prinzip Mühle Am vergangenen Samstag wurde auch im Knonauer Amt der alljährlich stattfindende Schweizerische Mühlentag begangen, im Historischen Kleinkraftwerk Ottenbach und in der Stalliker Aumüli. Ein Kleinkraftwerk und eine Mühle stellen zwei Varianten desselben Prinzips dar. Sowohl in der Aumüli als auch im Kleinkraftwerk Ottenbach wurde Wasserkraft genutzt, um mechanische Energie zum Betrieb von Geräten zu gewinnen. Am vergangenen Samstag konnten in Ottenbach und Stallikon über 500 Jahre Säuliämtler Energiegeschichte erlebt werden. Während der Mülitag in der Aumüli auch ein geselliger Anlass für die ganze Familie war, zog das Kleinkraftwerk Ottenbach vor allem Technologiebegeisterte an. (sals) ................................................... > Berichte auf Seite 13

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Zwei Jahre unterwegs Lukas und Rahel Baumgartner berichten vom Abschluss ihrer Panamericana-Reise. > Seite 16

Der Wert des Leitungswassers Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen feiert dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. 1894 als Selbsthilfeorganisation gegründet, hat sich die WvGH seither zu einem privatwirtschaftlichen Unternehmen entwickelt. An der Jubiläumsfeier im September zeigt die WvGH, was sie alles tut, um die Wasserversorgung in Hedingen jederzeit zu gewährleisten. Sie bietet auch Reservoir-Besichtigungen an und informiert über den ökologischen Mehrwert von Leitungswasser gegenüber Mineralwasser. ................................................... > Bericht auf Seite 6 anzeigen

Therese Schläpfer leistet den Eid mit erhobener Hand, Martin Haab ohne die Hand zu heben. (Bild M.-A. Borel) 2015 verpasste er die Wahl in den Nationalrat um gerade mal 21 Stimmen, nun rückt er für die in den Regierungsrat gewählte Natalie Rickli nach: Martin Haab, Landwirt aus Mettmenstetten, wurde Anfang Woche in Bern vereidigt – zusammen mit Parteikollegin Therese Schläpfer, Gemeindepräsidentin in Hagenbuch. Im Parlament werde er seinen Prinzi-

pien treu bleiben, sich nicht «verbiegen» – und in der Landwirtschaftspolitik, seiner Domäne, bei Bedarf auch mit unkonventionellen Ideen punkten, hält Haab fest. Sein Ziel ist klar: die Wiederwahl in diesem Herbst. Und das ist kein Selbstläufer, weil für die SVP Verluste prognostiziert werden. Der Neo-Nationalrat gibt sich optimistisch – erstens, weil er bei den

Hausen sagt Ja zum Türlersee

Gemeinde bewilligt Projektierungskredit An der Gemeindeversammlung in Hausen wurden drei Anträge zur Genehmigung eines Projektierungskredites für einen Ersatzbau des Betriebsgebäudes des Campingplatzes Türlen genehmigt. ................................................... von salomon schneider Der Türlersee gehört zu den grossen Attraktionen des Knonauer Amts. Er ist einer der wenigen nicht verbauten Seen im gesamten Schweizer Mittelland und bietet deshalb ein riesiges, für alle zugängliches Naherholungsgebiet. Nicht nur Hausemer und Aeugster schätzen den Türlersee. Er ist weit über das Säuliamt hinaus als Ausflugsziel bekannt. Da der westliche Teil des Türlerseeufers zur Gemeinde Hausen gehört, ist diese auch für das Seebad und den Campingplatz verantwortlich. Für Badegäste sowie für Campierende ist das 1958 erbaute Betriebsgebäude Dreh- und Angelpunkt für alle nicht

durch die Natur stillbaren Bedürfnisse. Da das Betriebsgebäude in die Jahre gekommen ist, soll es ersetzt werden.

Naturschutzgebiet am Türlersee Der Gemeinderat Hausen hat eine Projektstudie für ein neues Betriebsgebäude in Auftrag gegeben und will dieses nun umsetzen. Die Hausemer Gemeindeversammlung stimmte am vergangenen Mittwoch dem Projektierungskredit über 200 000 Franken zu. Vor der Zustimmung zum Projektierungskredit stimmte die Gemeindeversammlung auch der Teilrevision der Nutzungsplanung und der Festsetzung des Gestaltungsplans Camping Türlen zu. Dies war Voraussetzung für den Projektierungskredit, da der Campingplatz, wie das gesamte Ufer des Türlersees, ein Naturschutzgebiet ist. Mit dem Ja zum Projektierungskredit hat Hausen einen grossen Schritt in Richtung Erhalt des Seebades und des Campingplatzes am Türlersee gemacht. ................................................... > Bericht auf Seite 3

letzten Kantonsratswahlen ein sehr gutes Ergebnis erzielt hat und, zweitens, die meisten bäuerlichen Vertreter auf der Liste nach vorne gerückt sind. Er glaubt auch, dass die Bauern bei klimarelevanten Themen in der Bevölkerung eine gewisse Glaubwürdigkeit geniessen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Fussballkarriere, auch beim FCA Er war Schweizer Meister mit dem FC Luzern und mit GC, später – 1993 bis 1995 – spielte er beim FC Affoltern, den er auch trainierte. Sigi Grétarsson war einer der ersten isländischen Fussballer, die auf dem europäischen Festland als Fussball-Legionäre ihr Geld verdienten. Im Interview blickt er zurück auf seine Karriere, sagt, was ihm in Affoltern gefiel und bietet Einblicke in sein heutiges Leben nach seiner Rückkehr nach Island. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Dancing Stars in Hausen Seit vielen Jahren organisiert der Tanzsportclub Zug seinen «Cup» im Säuliamt. In Hausen präsentierte die Tanzelite ihr beeindruckendes Können. Lokalmatador Davide Corrodi und seine Partnerin Maja Kucharczyk – die beiden sind Schweizer Meister in fünf Standardtänzen – ertanzten sich in den Kategorien Latein und Standard den Sieg. ................................................... > Bericht auf Seite 27

29. Juni 2019 Tickets:

www.hausen2019.ch


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Wilma Pauli-Götsch, geb. 5. Dezember 1964, von Alchenstorf BE, gestorben 9. Oktober 2018, wohnhaft gewesen 8912 Obfelden Datum der Konkurseröffnung: 15. April 2019 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG.

Sterben ist wie eines Tages Ende. Die aber am Ziel sind, haben den Frieden. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Alice Traber-Leutert 19. April 1924 – 22. April 2019 Umsorgt von vielen guten Händen bist Du nach einem langen und reicherfüllten Leben friedlich eingeschlafen und erlöst worden. Arnold und Celesta Traber-van der Lely Nicole Traber Isabel Traber Hedi Bachmann-Leutert Traueradresse: Arnold Traber, Mattenweg 11, 6312 Steinhausen Urnenbeisetzung am Dienstag 18. Juni 2019, 15:00 Uhr auf dem Friedhof St. Michael Zug im Grab von Arnold Traber sel. (Grabfeld ST, Eingang Schwertstrasse). Anschliessend Trauergottesdienst in der Abdankungshalle. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, Postkonto 80-16445-0, IBAN CH51 0900 0000 8001 6445 0.

Eingabefrist bis 8. Juli 2019.

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich leb’ in euch und geh’ durch eure Träume.

Obfelden, im Juni 2019

Michelangelo

Selma Berger-Vollenweider 20. August 1931 – 31. Mai 2019

Euses Mueti, Schwiegermueti, Grossmueti und Urgrossmueti, eusi Schwägerin, Gotte und Freundin, ist am 31. Mai, in den frühen Morgenstunden von uns gegangen. In lieber Erinnerung Hanspeter Berger mit Zarik und Sibylle Lisbeth und Paul Ammann-Berger Susi und Willi Kump-Berger mit Ingeborg und Brigitte Albert und Irene Berger-Kaufeisen mit Moritz und Tina Doris Berger und Simon Dellsperger mit Juli Selma Berger mit Florian Hanni Hug Thomas Ammann und Manuela Rothenfluh mit Fionn Nadine Hanslin mit Joel Erwin und Michele Kump mit Zita und Juri Ein herzliches Dankeschön, für die liebevolle Betreuung und Unterstützung bei der Pflege unserer Mutter geht an alle Mitarbeitenden der Spitex Obfelden, den Entlastungsdienst Knonaueramt, wabe Knonaueramt, Erika, Judith, Iris und Michelle.

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 7. Juni 2019. Affoltern am Albis, 7. Juni 2019

Die Beisetzung findet im engen Familienkreis statt.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Mit Spenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267 156-1. Vermerk: für Zentrum Obfelden. Traueradresse: Doris Berger, Thurwiesenstrasse 17, 8037 Zürich

Pfingstmontag, 10. Juni 2019 Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 27. Juni 2019, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern a.A. Traktanden 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 3. Genehmigung Protokoll der Delegiertenversammlung vom 29. November 2018 4. Anträge 4.1 Abnahme der Jahresrechnung 2018 HRM1 und des Jahresberichts sowie Beschlussfassung über die Gewinnverwendung 4.2 Kreditantrag Ersatz Telekommunikation und Alarmierung 4.3 Kreditabrechnung Sanierung Notfall 4.4 Kreditabrechnung Projekt Splitting und Rechtsformänderung 4.5 Wahl des Liquidationsausschusses 5. Mitteilungen 6. Verschiedenes Die Delegiertenversammlung ist öffentlich. www.spitalaffoltern.ch

geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Licht – einst und heute Für Kinder: Töpfern eines Lampenschälchens Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 28. Mai 2019 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Lawrence James Letheren, 2009, Staatsangehörigkeit Vereinigtes Königreich 5. Juni 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Öffnungszeiten Affoltern am Albis Die Stadtverwaltung bleibt am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag, 10. Juni 2019, von 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Dienstag, 11. Juni 2019, sind wir gerne wieder für Sie da. 7. Juni 2019 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Die Schulpflege der Primarschule Bonstetten hat an ihrer Sitzung vom 3. Juni 2019 das revidierte «Reglement für die Subventionierung der familienergänzenden Kinderbetreuung im Schachenhort der Primarschule Bonstetten» genehmigt. Es gilt für alle Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder im Schachenhort und Ferienhort betreuen lassen und ihren gesetzlichen Wohnsitz mit den betreuten Kindern in Bonstetten haben und berufstätig sind. Das Reglement ersetzt das bisherige Gemeindebeitragsreglement Gemeinde Bonstetten und tritt per 1. August 2019 in Kraft. Der Beschluss und das Reglement liegen während der Rekursfrist bei der Schulverwaltung der Primarschule Bonstetten, Schachenstrasse 85, 8906 Bonstetten, während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 7.30 – 12.00 Uhr) zur Einsichtnahme ab 7. Juni 2019 auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Bonstetten, 3. Juni 2019

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Hans Jörg Federer-Haug 4. März 1932 – 1. Mai 2019

Hans Jörg war von 1973 bis 1983 Präsident des Arbeitgeberverbandes Bezirk Affoltern und wurde aufgrund seines hohen Einsatzes für den Arbeitgeberverband zum Ehrenmitglied ernannt. Er hat sich auch nach seinem aktiven Berufsleben immer für die Geschicke des Verbandes im Bezirk Affoltern interessiert und war bis ins hohe Alter gern gesehener Teilnehmer unserer Generalversammlungen. Seiner Frau Cécile und seinen Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Wir sind mit unseren Gedanken bei Ihnen und werden Hans Jörg stets in bester Erinnerung behalten. Arbeitgeberverband Bezirk Affoltern Im Namen des Vorstandes Dieter Greber, Präsident

Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern / Kantonaler Feuerwehrverband Zürich

TODESANZEIGE Zutiefst bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Feuerwehrkameraden

Andreas Baer Viel zu früh und ganz unerwartet hat uns am 21. Mai 2019 ein treuer Kamerad, ein verdienter und wertvoller Feuerwehrmann für immer verlassen. Sein Verdienst während der letzten 32 Jahre, für die Feuerwehr und die Allgemeinheit, sowie die vielen gemeinsamen Stunden, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Der Vorstand Feuerwehrverband des Bezirkes Affoltern Der Vorstand Kantonaler Feuerwehrverband Zürich In der reformierten Kirche Aeugst am Albis findet am Freitag, 7. Juni 2019, um 13.30 Uhr die Beisetzung und um 14.00 Uhr die Abschiedsfeier statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juni 2019

Kantonales Labor: mehr Wirkung durch risikobasierte Kontrollen

Zustimmung zu allen Vorlagen

Das Kantonale Labor Zürich hat im vergangenen Jahr 19 588 Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Badewasserproben untersucht und dabei rund 50 200 Analysen durchgeführt. Eine besondere Herausforderung stellte die Trinkwasserverunreinigung durch die Unwetter im Mai 2018 dar. Ebenfalls erwähnenswert: Betrugsfälle mit Honig und Mineralwasser sowie Pestizidrückstände in asiatischen Lebensmitteln. Die Lebensmittelinspektorate kontrollierten die Betriebe 2018 neu nach einem risikobasierten Kontrollsystem. Sie führten dabei insgesamt 8627 Betriebskontrollen durch, davon 713 Nachkontrollen. Durch das neue System werden Betriebe, die das Lebensmittelrecht nicht einhalten, verstärkt kontrolliert. Gleichzeitig werden Betriebe ohne Beanstandungen deutlich weniger überprüft. Somit blieb der Gesamtaufwand für die Kontrollen gleich, aber vor Ort wurde eine noch bessere Wirkung erzielt. (pd.)

62 Stimmberechtigte besuchten am Mittwochabend die Gemeindeversammlung Hausen

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wir gratulieren Zum 97. Geburtstag Auf stolze 97 Lebensjahre zurückblicken darf am Pfingstmontag, 10. Juni, eine Jubilarin. Elisabeth Hurter-Meier in Obfelden darf ihren 97. Geburtstag feiern. Viel Freude und alles Gute wünschen wir ihr von Herzen.

Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag morgen Samstag, 8. Juni, dürfen wir Anna Lina Limbeck-Marty in Zwillikon herzlich gratulieren. Wir wünschen ihr ein schönes Fest und gute Gesundheit.

Das 1958 erbaute Betriebsgebäude des Campingplatzes und Seebades Türlen ist in die Jahre gekommen und soll einem ebenfalls einstöckigen Ersatzneubau weichen. (Bild Salomon Schneider)

Die Hausemer Stimmberechtigten konnten sich über eine Jahresrechnung 2018 freuen, die um 1,7 Mio. Franken besser abschloss als budgetiert. Ohne lange Diskussion stimmten sie dem Projektierungskredit für den Ersatzneubau des Betriebsgebäudes des Campings Türlen, der Jahresrechnung sowie einer Bauabrechnung zu. ................................................... von salomon schneider

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

An der Gemeindeversammlung Hausen standen drei voneinander abhängige Vorlagen zum Campingplatz und Seebad Türlen auf der Traktandenliste. Am 7. Mai hatte die Gemeinde eine Informationsveranstaltung zum Thema durchgeführt. Das Betriebsgebäude des Campingplatzes Türlersee wurde 1958 erbaut und seither mehrfach umgebaut. Die Gemeinde will für das in die Jahre gekommene Gebäude nun einen Ersatzneubau erstellen. Dies ist jedoch komplizierter als andernorts. Denn der Campingplatz Türlersee liegt, wie das gesamte Gebiet des Türlersees, im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler. Um das Betriebsgebäude des Campings Türlersee sanieren zu kön-

nen, muss das Gebiet des Campingplatzes von der Landwirtschaftszone in die Erholungszone umgezont werden. Trotz Umzonung besteht jedoch immer noch Gestaltungsplanpflicht.

Ersatzneubau aus Holz Die Gemeinde Hausen hat bereits eine Projektstudie für einen Ersatzbau erstellen lassen. Daraus soll nun ein konkretes Projekt erarbeitet werden. Der Hausemer Hochbauvorsteher Reto Brönnimann erläuterte: «Zur Weiterführung der Planung benötigen wir von der Gemeindeversammlung einen Projektierungskredit. Für den zeitgemässen Ersatzneubau, der als einstöckiger Holzbau geplant ist, rechnet die Gemeinde mit Baukosten von 2,5 Millionen. Um den Voraussetzungen gerecht zu werden, stimmen wir deshalb erstens über die Teilrevision der Nutzungsplanung des Campings ab, zweitens über die Festsetzung des Gestaltungsplans Camping Türlen und drittens über einen Projektierungskredit über 200 000 Franken. Diese Anträge sind in dieser Reihenfolge jeweils voneinander abhängig.»

2020 soll die Planung abgeschlossen sein Nach den Erläuterungen gab es Gelegenheit für Fragen. Georges Köpfli

fragte, ob mit einem Wertgewinn zu rechnen sei, wenn der Campingplatz neu in der Erholungszone liege. Reto Brönnimann konnte dies nicht mit Sicherheit sagen: «Es ist aber gut möglich, dass es einen Buchgewinn gibt.» Die Teilrevision der Nutzungsplanung Camping Türlen wurde einstimmig angenommen. Die Festsetzung des Gestaltungsplans Camping Türlen sowie der Projektierungskredit von 200 000 Franken wurden mit grosser Mehrheit genehmigt. Die Gemeinde Hausen rechnet damit, dass sie im Frühjahr 2020 der Gemeindeversammlung ein fertiges Projekt präsentieren und einen Ausführungskredit beantragen kann.

Jahresrechnung 2018 Die Jahresrechnung 2018 der politischen Gemeinde Hausen schloss mit einem Ertragsüberschuss von 1,1 Millionen Franken ab – 1,7 Millionen besser als budgetiert. Der Gesamtaufwand der Gemeinde Hausen betrug 21 Millionen. Die Bilanz wies Ende 2018 Aktiven und Passiven von 47,6 Millionen auf und ein Eigenkapital von 28,7 Millionen. Mit dem Ertragsüberschuss konnte eine Million Franken Festdarlehen zurückbezahlt werden. Die langfristigen Darlehen betragen deshalb nur noch anzeige

Die Uttenbergstrasse wird gesperrt

Belagsarbeiten in Knonau vom 11. bis 23. Juni Letztes Jahr hat das kantonale Tiefbauamt einen Teil der Uttenbergstrasse saniert. Gleichzeitig erneuerte die Gemeinde Knonau die Wasser- und die Schmutzwasserleitung. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss nun der betroffene Abschnitt aus Gründen der Einbauqualität und der Arbeitssicherheit nochmals für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Dienstag, 11. Juni, 6 Uhr, und dauert voraussichtlich bis Sonntag, 23. Juni, 6 Uhr. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung können sie sich entsprechend verlängern.

Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt. Der Durchgangsverkehr wird während der ganzen Bauzeit grossräumig umgeleitet über Mettmenstetten. Der Zubringerdienst zum Weiler Vorderuttenberg ist von Norden her über den Rad- und Gehweg möglich und wird montags bis freitags, jeweils tagsüber, durch einen Verkehrsdienst unterstützt. Während der gesamten Bauzeit werden der Schulbus und der Tixi-Fahrdienst normal verkehren. Der Rad- und Gehweg entlang der Uttenbergstrasse bleibt während der Belagsarbeiten immer offen. (pd.)

3,5 Millionen Franken. Aufgrund von Verzögerungen in der Projektplanung betrugen die Nettoinvestitionen 2018 nur 3,8 Millionen – 3,5 Millionen weniger als geplant. Die Jahresrechnung 2018 wurde von der Gemeindeversammlung einstimmig genehmigt.

Bauabrechnung Schonau 1 2018 hatte die Gemeinde Hausen die Sanierung der Erschliessungsstrasse Schonau 1 durchgeführt, welche zur Baumschule Reichenbach führt. Die Sanierung konnte für 357 000 Franken durchgeführt werden – 137 000 Franken günstiger als budgetiert. Tiefbauvorsteher Christoph Tandler erläuterte: «Bei der Sanierung ist alles optimal gelaufen, weshalb einige Arbeiten günstiger als budgetiert durchgeführt werden konnten. Zudem haben wir vom Kanton einen Kostenbeitrag von 31 000 Franken erhalten und auch die Baumschule Reichenbach hat ihre 25 Prozent der Kosten beglichen.» Die Gemeindeversammlung genehmigte die Bauabrechnung einstimmig. Die Gemeinde Hausen arbeitet momentan an der Schulraumerweiterung und wird im Herbst Informationsveranstaltungen durchführen, bevor an der Gemeindeversammlung im Dezember mehrere diesbezügliche Vorlagen präsentiert werden.


Mettmenstetten

Öffnungszeiten über Pfingsten Die Büros der Gemeindeverwaltung Hedingen haben über Pfingsten folgende Öffnungszeiten:

Die Kirchgemeindeversammlung vom 2. Juni 2019 fasste folgenden Beschluss:

Montag, 10. Juni 2019, geschlossen.

1. Jahresrechnung 2018 genehmigt

Gemeindeverwaltung Hedingen

Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a.A., Herrn Martin Billeter, Püntenstr. 16 8932 Mettmenstetten, erhoben werden.

Vorübergehende Verkehrsanordnung Rainstrasse Betrifft: 8908 Hedingen Dauer der Verkehrsanordnung: 8. Juli 2019 bis 18. Oktober 2019 Verkehrsanordnung Aufgrund der Gesamtsanierung der Güpfstrasse, ist das Befahren der Rainstrasse zwischen der Kreuzung Güpfstrasse bis zum Einlenker in die Zürcherstrasse vorübergehend nicht erlaubt. Es wird von beiden Seiten ein Fahrverbot (Signal 2.01 – allgemeines Fahrverbot) signalisiert. Ausgenommen Zubringer und Anstösser mit Spezialbewilligung. Verfügende Stelle Gemeinde Hedingen Zürcherstrasse 27 8908 Hedingen Rechtliche Hinweise Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Anmeldestelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 8. Juli 2019 Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Statthalteramt Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis

Im Übrigen kann gegen den Beschluss, gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz, innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a.A. erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern a.A. einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Evang.- reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2019 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Affoltern c/o Trade Tool AG, Zentralstrasse 26, 8604 Volketswil, Schweiz Projektverfasser: R. Fuchs Partner AG, Zentralstrasse 26, 8604 Volketswil, Schweiz Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 1814, Ersatzneubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Seewadelstrasse 21, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 354, Zone: viergeschossige Wohnzone W4

Affoltern am Albis

Politische Gemeinde

Bauherrschaft: Nikolaus Josef Wolf, Alte Hedingerstrasse 56, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: BTSC Haustechnik GmbH, Rothusstrasse 9, 6331 Hünenberg, Schweiz Projekt: Aussenaufstellung Split-LuftWasser-Wärmepumpe, Alte Hedingerstrasse 56, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3581, Zone: Zweigeschossige Wohnzone W2b

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde

Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2019 folgende Beschlüsse:

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Primarschulgemeinde

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil

Bauprojekte

3. Genehmigung eines Kredites von CHF 565 000.00 (inkl. MwSt.) für die Ausschreibung, den Ersatz und die Erweiterung der IT-Infrastruktur der Primarschule im Jahre 2020 Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 7. Juni 2019

Bauherrschaft: Remo und Sandra Niedermann, Äussere Grundstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Vertreter: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil Bauprojekt: Abbruch Schopfgebäude, Vers.-Nr. 832, Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Kat.-Nr. 4469, Oberdorfstrasse 15 b (Kernzone KB)

Bonstetten Bauherrschaft: Claude Schmidt, Bleikistrasse 37, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Berger AG, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil a.A., Schweiz Projekt: Erstellung von Luft / WasserWärmepumpe Split, als Ersatz von Ölheizung, Bleikistrasse 37, 8906 Bonstetten

Bonstetten Bauherrschaft: Stephan und Priska Schmidli, Im Bruggen 23, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung von zusätzlichem Fahrzeugabstellplatz mit Versetzen von Granitsteinmauer, Im Bruggen 23, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2572, Zone: W2 / 30

Bonstetten Bauherrschaft: STWG Metzgerweg 2 / c/o Promabau AG, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten, Schweiz Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projekt: Erstellung von Split-LuftWärmepumpe mit zwei Aussengeräten als Ersatz von Fernwärmeheizung, Metzgerweg 2, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2231, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Hausen am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Schoch + Partner AG, Kantonsstrasse 34, 6048 Horw Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage, Wigarteweg 1/3/5, 8915 Hausen am Albis, Schweiz Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 126 + 2925, Zone: KI + W/1.8

Kappel am Albis Bauherrschaft: Verein Kloster Kappel Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis, Schweiz Projekt: Bau von zwei Garten- / Einfassungsmauern, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 759 / 1047 / 1271, Zone: Kernzone A

Kappel am Albis Bauherrschaft: Verein Kloster Kappel, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis, Schweiz Projekt: Sanierung und Umbau bestehender Wohnbauten, Neubau Einstellhalle, Neubau Reihenhaus mit 8 Kleinwohnungen, Neubau Schopf, Abbruch bestehender Schopf und Magazin, Rückbau Anbauten des Schulhauses und neue Rinderscheune, Kappelerhof, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 759, 763, 765, 1047, 1270, 1271, 1272, Zone: Kernzone A

Maschwanden Bauherrschaft: Regula und Markus Duss, Neu Butwil 1, 6034 Inwil Projektverfasser: Zimmerei Frei AG, Bösch 25, 6331 Hünenberg, Schweiz Projekt: Umbau des Wohnhauses im Innern; Montage von 6 Dachfenstern; Anheben des Dachs über Tenn auf Höhe des Daches der Scheune; Abriss Aussentreppe und Erweiterung Balkon etc., Grischheistrasse 12, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1179, Zone: Landwirtschaftszone Weitere Angaben zur Meldung: Das Gebäude mit der Versicherungs-Nr. 44 befindet sich im kommunalen Inventar.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Beat Stübi, Sunnehof 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Zwingli Agro Bau GmbH, Kirchhaldenstrasse 42, 8722 Kaltbrunn Bauprojekt: Abbruch Heusilo, Neubau Remise/Heulager, Kat-Nr. 2047, Sunnehof 7 (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ferrari Bauunternehmung AG, Im Grindel 6, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: atelier fischer / architektur + gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Bauprojekt: Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen sowie Unterniveaugarage auf Kat-Nr. 3049, Weidstrasse 2 (Wohnzone W2b)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen mobiles Salzsilo auf Vorplatz Werkgebäude, Kat.Nr. 4012, Rossauerstrasse bei 29 (Zone für öffentliche Bauten und Anlage Oe)

Mettmenstetten Bauherrschaft: René Landis, Wissenbacherstrasse 15, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Heinz Haldimann, Heizungsplanungen, Bächlerstrasse 6a, 8912 Obfelden Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft / Wasser-Wärmepumpe nordöstlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 976, Kat-Nr. 1858, Wissenbacherstrasse 15 (Wohnzone W2a)

Bauherrschaft: Rudolf Schneebeli und Regula Lustenberger, Birmensdorferstrasse 208, 8003 Zürich Vertreter: Brändli Gioia Architekten GmbH, Untergasse 18a, 7206 Igis Bauprojekt: Umbau / Sanierung best. Wohnhaus mit Wohnraumerweiterung, Vers.-Nr. 293, Kat.-Nr. 1698, Grossholzerstrasse 1 (Kernzone KB) (überkommunales Schutzobjekt)

Rifferswil Bauherrschaft: Reto Della Torre, Hausmatte 1a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Thomas Gander, Hofstr. 17, 8181 Höri Projekt: Fotovoltaikanlage auf Geb. Vers.-Nr. 560, Hausmatte 1a, 8911 Rifferswil

Stallikon Bauherrschaft: Irene Zurfluh, In der Weid 6a, 8143 Stallikon Projekt: Sonnenschutzpergola in Aluminiumkonstruktion, In der Weid 6a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1396, Zone: W2 / 35

Stallikon Bauherrschaft: Reto Vetterli, In der Weid 12a, 8143 Stallikon, Natascia Vetterli, In der Weid 12a, 8143 Stallikon Projekt: Sonnenschutzpergola in Aluminiumkonstruktion, In der Weid 12a, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1396, Zone: W2 / 35

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Michel Frei, Friedhofstrasse 61k, 8048 Zürich Bauvorhaben: Umbau (mit Terrassenverglasung) Wohnhaus Vers.-Nr. 690 auf Kat.-Nr. 2607 an der Rainstrasse 9 (Wohnzone W1)

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Matthias Weiss, Holzbirrliweg 11, 8802 Kirchberg, Bettina Weiss, Holzbirrliweg 11, 8802 Kirchberg Projektverfasser: Eichholzer Haustechnik AG, Augenweidstrasse 2, 8966 Oberwil-Lieli Projekt: Einbau einer Luft-WasserWärmepumpe, Pilatusweg 2, 8914 Aeugst am Albis

Todesfälle Aeugst am Albis Am 24. Mai 2019 ist gestorben:

Kuhn, Edwin geboren am 17. April 1924, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Oberdorfstrasse 2. Die Abdankung findet um 11.00 Uhr statt. Die Besammlung ist beim Gemeinschaftsgrab (wird im engsten Familienkreis beigesetzt). Der Friedhofvorsteher

Hedingen In Hedingen ist am Donnerstag, 30. Mai 2019, gestorben:

Henke, Manuela geboren am 17. Mai 1975, von Deutschland, ledig, wohnhaft gewesen in Hedingen, Unterdorfstrasse 6. Abdankung und Urnenbeisetzung finden am Samstag, 29. Juni 2019, 11.00 Uhr, in Glattfelden statt.

Obfelden Am 31. Mai 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Berger-Vollenweider, Selma geb. 20. August 1931, von Obfelden ZH und Langnau i.E. BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schmittenstrasse 14b; Witwe des Berger Werner. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juni 2019

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Schul-Informatik als Investition in die Zukunft An der Obfelder Gemeindeversammlung war einzig das Postareal kontrovers Gemeindepräsident Thomas Ammann durfte 38 Stimmberechtigte begrüssen, die sich vom sommerlichen Wetter nicht davon hatten abhalten liessen, den Weg in den Singsaal zu finden. Bis auf eine Anfrage zum Gestaltungsplan Postareal verlief alles in Minne. ................................................... von bernhard schneider Finanzvorstand Christoph Kobel stellte die Rechnung 2018 der politischen Gemeinde vor, die über drei Millionen besser abschloss als budgetiert. Vorgesehen war eine schwarze Null. Während der Aufwand mit 25.8 Millionen knapp unter dem Budget lag, überstiegen die Einnahmen von 28.9 Millionen infolge unerwartet hoher Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern das Budget deutlich. Der Überschuss wird dem Eigenkapital gutgeschrieben und kann auch ohne späteren Abzug behalten werden, denn die Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern von 2.7 Millionen werden bei der Berechnung des Finanzausgleichs nicht berücksichtigt und führen deshalb zu keiner Kürzung. 2018 war mit je einem Budget von politischer und Schulgemeinde gestartet. Nach erfolgtem Zusammenschluss wird ab 2019 nur noch ein Budget und eine Rechnung vorgelegt. Christoph Kobel oblag deshalb auch die Präsentation des Abschlusses der Schule, obwohl die Budgetierung noch nicht in seiner Kompetenz gelegen hatte. Gegenüber dem Budget lag der Mehrertrag hier um eine Million über dem

Budget, anstelle eines Defizits von 0.3 Millionen ergab sich bei Ausgaben von 10.2 und Einnahmen von 10.9 ein Überschuss von 0.7 Millionen Franken. Dies war die letzte Primarschulrechnung, künftig wird beides gemeinsam gemäss dem neuen Rechnungsmodell HRM2 abgerechnet. «Die Eingangsbilanz per 1.1.2019 wird dann anders lauten, als der Abschluss per Ende 2018, aber das werde ich bei der Rechnung 2019 erläutern», schloss der Finanzvorstand.

IT-Infrastruktur für Lehrplan 21 Nach lediglich einer Viertelstunde hatte die Gemeindeversammlung beide Rechnungen einstimmig und ohne Rückfragen gutgeheissen. Damit war die Verzögerung mehr als kompensiert, die sich ergeben hatte, weil der Beamer anfangs nicht funktioniert hatte. Dies gab Schulpräsident Werner Kurt den Steilpass, zum Kreditbegehren von 565 000 Franken für Ersatz und Erweiterung der IT-Infrastruktur der Primarschule überzuleiten. Einerseits müssen alte Geräte ersetzt werden, anderseits führt die neue Lektionentafel des Lehrplans 21 mit dem Fach Medien und Informatik zu einem erweiterten Bedarf an IT-Infrastruktur. Die Obfelderinnen und Obfelder befürworteten diese Investition in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler einhellig.

Dissens bei Planung Postareal Hansjürg Schneebeli formulierte in seiner Anfrage an den Gemeinderat zum Gestaltungsplan Postareal:

Einzige Kontroverse an der Gemeindeversammlung Obfelden: Der private Gestaltungsplan Postareal wird noch einiges zu diskutieren geben. (Bild Bernhard Schneider) «Wann nimmt der Gemeinderat endlich seine Führungsrolle gegenüber der Migros wahr?» Er warf dem Gemeinderat vor, seine eigenen Planungsgrundsätze zu missachten und verwies auf Forderungen in zahlreichen Einwendungen aus der Bevölkerung. Er schlug einen Workshop vor, um die blockierte Planung des Postareals wieder in Schwung zu bringen. Hochbauvorstand Stephan Hinners wies darauf hin, dass es sich um einen privaten Gestaltungsplan handle. Über das Land der drei privaten Grundeigentümer könne die Gemeinde nicht verfügen. Die Baudirektion habe

den Vorprüfungsbericht zu spät zugeschickt. Dieser werde deshalb zusammen mit den Einwendungen aus der Gemeinde behandelt. Nun stehe der Gemeinderat mit der Baudirektion im Gespräch, um den Gestaltungsplan zu bereinigen. Auch die nicht berücksichtigten Einwendungen würden im Bericht zuhanden der Gemeindeversammlung aufgeführt. Hansjörg Schneebeli kritisierte in seiner Replik, dass weder Kinderspielplätze noch Ruheflächen im Gegensatz zur gültigen Bau- und Zonenordnung vorgeschrieben werden. Der private Gestaltungsplan setze aber auch

weitere Vorschriften der BZO ausser Kraft. «Weshalb wollen der Gemeinderat und die privaten Grundeigentümer nicht mit den Kritikern in einen Dialog treten? Auseinandersetzung mit Kritik schafft oft ein besseres Projekt und erhöht dadurch die Chancen, dass die Gemeindeversammlung dem Gestaltungsplan zustimmt.» Nach der Bereinigung des privaten Gestaltungsplans durch den Gemeinderat und die Grundeigentümer wird dieser der Gemeindeversammlung vorgelegt. Diese kann dann aber nur zustimmen oder ablehnen, nicht aber Anpassungen vornehmen.

frühen Morgenstunden diverse Pflanzen ausgerissen. Den Schaden beziffert die Kapo auf zirka 300 Franken. Ein 100-Franken-Schaden entstand in Affoltern, als vom 31. Mai auf den 1. Juni am Centralweg in Affoltern ein Briefkasten mit Filzstiften verunstaltet wurde. Unbekannte haben in Affoltern am 1. Juni um 7.15 Uhr eine Schaukasten-Scheibe zertrümmert und Schaden von rund 500 Franken hinterlassen. In Hedingen, am Türlersee, in Wettswil und in Mettmenstetten musste die Polizei übers Wochenende

wegen Lärmimmissionen ausrücken. Und wegen zwei stark alkoholisierter Personen die Sanität aufbieten. So am 1. Juni um 1.40 Uhr am Fabrikweg in Affoltern und gleichentags um 21.50 Uhr in Bahnhofnähe in Mettmenstetten. Sie wurden ins Spital gebracht. Am 3. Juni um 20.30 Uhr fühlten sich Anwohner in Ottenbach gestört, weil an der Muristrasse Belag eingebaut wurde – zu später Stunde, weil sich offenbar die Lieferung verzögert hatte. Der Geschäftsführer kassierte eine Verwarnung. (-ter.)

Nach Einbruchsversuch verhaftet Auch Vandalismus, Betrunkene und Lärm beschäftigten die Polizei Über mangelnde Arbeit konnten sich Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen nicht beklagen. Nachdem am 3. Juni gegen 23 Uhr in einer Einstellhalle in Knonau versucht worden ist, ein Fahrzeug zu knacken und dabei Schaden von zirka 500 Franken entstand, wurde ein Mann verhaftet. Gemäss Angaben der Kantonspolizei in Affoltern wird derzeit ermittelt, ob er tatsächlich mit dieser Tat in anzeige

Verbindung gebracht werden kann. Unklar ist im Moment auch, ob der Mann für zwei weitere Einbrüche in Knonau infrage kommt. In einer Bäckerei wurden am 3. Juni zwischen 19 und 22.30 Uhr eine Scheibe eingeschlagen und mehrere hundert Franken Bargeld entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 400 Franken. Zwischen 2. und 4. Juni ist in der gleichen Gemeinde auch in ein Restaurant eingebrochen worden. Durch Einschlagen eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft Zutritt. Das

Deliktsgut ist noch Gegenstand von polizeilichen Abklärungen. Einen weiteren Einbruch musste die Polizei in Obfelden rapportieren. Unbekannte drangen vom 1. auf den 2. Juni in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses ein. Sie brachen ein Fahrzeug auf und entwendeten wenig Bargeld. Weitaus höher ist der Sachschaden: rund 1000 Franken. Erneut waren auch Vandalen unterwegs: In Mettmenstetten haben sie bei einer Thuja-Hecke bei einer Privatliegenschaft am 1. Juni in den


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juni 2019

Positive Rechnungsabschlüsse in Rifferswil Gemeindeversammlungen genehmigten die Jahresrechnungen Drei Gemeindeversammlungen fanden am Mittwoch in Rifferswil statt, und an allen wurden positive Jahresrechnungen präsentiert. Trotz magerer Beteiligung nutzten die Behörden die Gelegenheit, über aktuelle Pläne, Projekte oder Massnahmen zu informieren.

Stimmberechtigten über ihre vielfältige Arbeit, die herausfordernden Sanierungsmassnahmen, den Besuchsdienst, den Stand des Projekts KG+ und das fürs Sommerfest geplante Theater.

Drei Jahresrechnungen

................................................... von marianne voss Nur wenige Stimmberechtigte fanden am Mittwochabend den Weg in die Engelscheune zu einer der drei Versammlungen. Ob die dürftige Beteiligung an der mangelnden Kommunikation – wie in vielen Gemeinden wurden auch in Rifferswil keine Einladungen mehr in die Haushalte verschickt – oder am schönen Wetter und den nicht besonders spannenden Traktanden lag, konnte in einer Diskussion nicht abschliessend geklärt werden. Die Jahresrechnungen der Kreisschulgemeinde Hausen, Kappel, Rifferswil, der Politischen Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde schlossen alle mit einem Ertragsüberschuss

Finanzvorstand Walter Jäggi präsentiert die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde Rifferswil. (Bild Marianne Voss) ab und wurden ohne Gegenstimmen genehmigt. Bei allen drei Versammlungen blieb es aber nicht nur bei diesem einen Traktandum. Es ging jeweils auch darum, über Aktualitäten zu informieren. Bei der Kreisschulgemeinde waren dies die geplante Mehrfachturnhalle in Hausen, das behindertenge-

rechte Bauen und die Anforderungen an die EDV-Infrastruktur. Im Anschluss an die Versammlung der Politischen Gemeinde wurden die 25 Stimmberechtigten über die nächsten Schritte bezüglich des Spitals Affoltern informiert. Zwei positive Voten und grosser Dank an alle Engagierten wurden rückblickend zum

gelungenen Dorffest geäussert. Und schliesslich entspann sich eine ziemlich emotionale Diskussion über einen Dorfbrunnen, der wegen mangelnder Qualität nicht mehr benutzt werden darf, aber wieder aktiviert werden sollte. Die Kirchenpflege schliesslich berichtete den noch verbleibenden 13

Die Jahresrechnung 2018 der Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil schliesst bei einem Aufwand von 4,8 Millionen und einem Ertrag von 5,5 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 667 023 Franken ab. Die Rechnung der politischen Gemeinde weist bei einem Aufwand von 8,9 Millionen und einem Ertrag von 9,68 Millionen einen Ertragsüberschuss von gut 700 000 Franken aus. Das Eigenkapital erhöht sich auf 5,4 Millionen Franken. Und auch die Jahresrechnung der reformierten Kirchgemeinde schliesst gut ab, nämlich mit einem Ertragsüberschuss von gut 40 000 Franken. Die Gründe für die guten Abschlüsse liegen einerseits bei der sorgfältigen «Haushaltführung», andererseits bei mehr Erträgen aus Steuereinnahmen oder Grundstückgewinnsteuern – teilweise auch aus früheren Jahren.

Stallikon: 2018 mit kräftigem Überschuss

Gemeindeversammlung genehmigt Rechnung 2018 einstimmig 31 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der politischen Gemeinde Stallikon hatten am vergangenen Mittwochabend in der Turnhalle Loomatt über die um 1,8 Millionen besser als budgetiert abschliessende Jahresrechnung 2018 zu befinden. ................................................... von urs e. kneubühl Wortbegehren gab es keine, Diskussionen auch nicht – die Rechnungsgemeindeversammlung der Gemeinde Stallikon ging am vergangenen Mittwochabend entsprechend rasch «über die Bühne». Die 31 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger durften zur Kenntnis nehmen, dass die vom Gemeinderat vorgelegte Jah-

resrechnung 2018 der Politischen Gemeinde, einschliesslich der Sonderrechnungen (Wasserwerk, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft), um satte 1,8 Millionen Franken besser abschneidet als budgetiert. Statt des im Budget vorausberechneten Ertragsüberschusses von 149 400 Franken wird also ein solcher von fast 2 Millionen ausgewiesen. Die Erfolgsrechnung schliesst folglich bei einem Aufwand von 18,7 Millionen Franken (Budget: 19,4 Mio.) und einem Ertrag von 20,7 Millionen (Budget: 19,5 Mio.) mit dem erwähnten Ertragsüberschuss ab.

PostAuto zahlt 94 495 Franken zurück Gemeindepräsident und Finanzvorstand Werner Michel erläuterte die Abweichungen gegenüber dem Budget: Die regional organisierten Berei-

che Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (IKA Kesb), Amtsvormundschaft, Betreibungsamt und Zivilstandsamt schlossen allesamt besser ab als budgetiert. Den grössten Anteil von 143 000 Franken am gesamten Minderaufwand der erwähnten Bereiche verzeichnet die IKA Kesb mit über 100 000 Franken. 94 000 Franken weniger aufgewendet wurde zudem im Regionalverkehr. Der Grund: Die PostAuto Schweiz AG hatte im Rahmen ihrer Rückzahlungen zu viel bezogener Subventionen an die Öffentliche Hand einen Anteil von 94 495 Franken an Stallikon auszuzahlen. Weniger Aufwand verzeichnete man zudem in den Spezialfinanzierungen Wasserwerk (66 000.–) sowie Abwasserbeseitigung (94 000.–). Mehraufwand gab es dagegen sowohl in der Pflegefinanzierung Alters- und

Pflegeheime (90 000.–) als auch bei der Sozialen Sicherheit (50 000.–).

Höhere Steuereinnahmen – tieferer Ressourcenzuschuss Auch die allgemeinen Gemeindesteuern brachten Stallikon einen stattlichen Mehrertrag von 1,5 Millionen in die Kasse. Dazu trugen sowohl der normale Steuerertrag 2018 (190 000.–), als auch die Steuerarten «Steuern früherer Jahre» (214 000.–), «Quellensteuern» (473 000.–) und «Nachsteuern» (443 000.–) bei. Diese Mehreinnahmen seien zwar erfreulich, merkte Gemeindepräsident Michel an, machte aber umgehend darauf aufmerksam, dass der in zwei Jahren zur Auszahlung kommende Ressourcenzuschuss entsprechend tiefer ausfallen werde. Es sei gar möglich, dass Stallikon im Jahr

2020 gar keinen Ressourcenzuschuss erhalte. Die Investitionen im Verwaltungsvermögen wurden im Wesentlichen entsprechend dem Budget getätigt. Die Rechnung weist Nettoinvestitionen von 1,8 Millionen Franken aus. Budgetiert waren 3,6 Millionen, allerdings haben der nicht realisierte Containerbau beim Schulhaus Pünten sowie die Bauverzögerung an der Reppischtalstrasse (Wasser- und Abwasserleitung sowie Sanierung Silberbach) für tiefere Ausgaben gesorgt. In der Investitionsrechnung im Finanzvermögen konnte der Verkaufserlös des ersetzten und vollständig abgeschriebenen Traktors (7100.–) als Buchgewinn verbucht werden. Die Jahresrechnung 2018, das einzige in Stallikon zu behandelnde Geschäft am vergangenen Mittwoch, wurde einstimmig abgenommen.

Zeigen, was das Leitungswasser wert ist

125 Jahre Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen 1894 gegründet, ist heute die Wasserversorgungs-Genossenschaft Hedingen (WvGH) dafür verantwortlich, dass in Hedingen jederzeit genug sauberes Wasser vorhanden ist. Im Herbst wird das 125-Jahre-Jubiläum gefeiert. ................................................... von stefan schneiter Die WvGH war ursprünglich als Selbsthilfeorganisation gegründet worden. Sie hat sich seither zu einem privatwirtschaftlichen Unternehmen entwickelt, welches die Wasserversorgung der Gemeinde Hedingen sicherstellt. Noch vor 25 Jahren wurde die WvGH nebenamtlich betrieben und verwaltet. Der Aufwand für die Wassserversorgung ist in den 125 Jahren stetig gestiegen. Im Gründungsjahr betrug die Einwohnerzahl Hedingens noch 828, heute sind es rund 3700. Das Leitungsnetz musste der Bevölkerungsentwicklung laufend angepasst und modernisiert werden. 85 Prozent des

Hedinger Wassers stammen aus dem gemeindeeigenen Quell- und Grundwassergebiet.

Ökologisches Leitungswasser Am 21. und 22. September wird die WvGH ihr 125-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsfeier begehen, am Chilbi-Wochenende. «Wir wollen nicht ein Riesenfest veranstalten, sondern eine eher bescheidene Feier. Der Bevölkerung möchten wir einen Einblick in unsere Tätigkeit geben», umschreibt WvGH-Präsident René Kaufmann die Zielsetzung. «Auch möchten wir dafür sensibilisieren, dass unser Leitungswasser viel günstiger und ökologischer ist als Wasser, das man im Laden einkauft.» Das ist tatsächlich so. Studien haben gezeigt, dass Leitungswasser, das man zu Hause aus dem Wasserhahn bezieht, die Umwelt rund 600 mal weniger belastet als Mineralwasser. Je nach Transportdistanz des Wassers, ist dieser Wert gar noch höher. Die Vorbereitungen zur Jubiläumsfeier laufen bereits. Vorgesehen ist eine zweiteilige Präsentation. Im Chil-

Die Mitglieder des Organisationskomitees für das Jubiläumsfest. Von links: Wasserwart Thomas Rinderknecht, WvGHPräsident René Kaufmann, Vorstand Erich Grond, Michael Grond sorgt am Hedinger Weiher fürs leibliche Wohl der Gäste, sowie Peter Ackermann, der das OK leitet. (Bild Stefan Schneiter) bizelt wird über den Wasserkreislauf generell und über die Wasserversorgung in Hedingen informiert. Am 21.

September können Interessierte am Hedinger Weiher an Führungen durch das Wasserreservoir teilnehmen

und sich an Informationstafeln über die Tätigkeit der WvGH ins Bild setzen.


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Gemeinsam einsam Unsere moderne Zeit ermöglicht es immer und fast überall erreichbar zu sein, Einkäufe zu tätigen, ohne die Wohnung zu verlassen und sich über soziale Medien zu jedem erdenklichen Thema auszutauschen. Noch nie war die Vernetzung so gross. Und doch fühlen sich immer mehr Erwachsene und zunehmend auch Jugendliche allein. Der moderne Lebensstil hat nicht zu einer Vereinfachung oder Automation des Alltags geführt – die physischen Kontakte haben abgenommen. Früher war alles besser?

Wen ein Gedanke beschäftigt, sucht oft erst im Netz Früher hatten wir zwar weniger Freiheiten, waren aber dafür stärker eingebunden. Der Pool an natürlichen Kontakten war vielfältiger, was ermöglicht Themen mit der situativ passenden Person zu diskutieren. Heute werden Problemthemen durch Internetrecherchen vorbeleuchtet, zahlreiche Foren konsultiert. Das Problem dabei ist, dass jeder alles im Internet veröffentlichen kann. Die Bewertung der Qualität der Informationen ob «richtig» oder «Fake» ist oft schwierig – man ist trotz vieler Informationen mit dem Thema alleingelassen. Ein Beispiel aus dem Kreis «Schlafproblem bei Kleinkindern» war mal

ein Kind, das fast jede Nacht schlecht träumte und vereinzelt noch ins Bett machte. Die Internetrecherche zeigte Beiträge von «ganz normal» bis «ernste Entwicklungsstörung – umgehend zum Arzt». Das spontane Gespräch zum Thema im Familienkreis war da viel zielgerichteter: «Wecke das Kind einmal, wenn es so unruhig und weinerlich im Bett liegt und frage ob es aufs WC muss – das hattest du auch, als du so klein warst». Problem gelöst.

bin ich darauf angewiesen, klare Informationen zur Situation oder Fragestellungen zu erhalten. So kann konkret rückgefragt und Missverständnissen vorgebeugt werden. Fazit: Das Gespräch mit der richtigen Person löst Hemmungen und schafft Vertrauen, während das Internet oft immer neue Fragen stellt. Für den Gewerbeverband Claudio Rütimann

Der Alltag stellt uns viele Fragen, die beantwortet werden müssen. Um in dieser Flut von Informationen nicht zu versinken, ist ein direkter Gesprächspartner wichtig. Diese Hemmschwelle gilt es zu überwinden, mit dem Gewinn, eine auf die Situation zugeschnittene Antwort oder auch nur einen Tipp zu erhalten. Dies betrifft natürlich alle Bereiche unseres Lebens, auch im Erwerbsleben sei es als Anbieter oder Konsument. Vertrauen zu schaffen ist für mich als Gewerbetreibenden das Wichtigste. Gibt doch jeder Kunde etwas von sich preis, das er gut gehütet wissen will. Im Gegenzug

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Der Wandel der Kommunikation hat klar zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. War früher das Telefon das Fernsprechsystem schlechthin, wo die gesprochene Sprache im Zentrum stand, nimmt das Handy heute zentrale Rolle ein und das in fast allen Bereichen unseres Alltags. Biologisch gesehen sind wir Sozialwesen, die direkten sozialen Kontakte benötigen. Neben den Worten sind wir sind auch auf die nonverbalen Informationen angewiesen, die in der digitalen Sphäre fehlen. Um das Gesprochene bewerten zu können, sind wir auf Gesten, Mimik, den Klang der Stimme und den Blick angewiesen. Beide Ebenen müssen zueinander passen, damit wir richtig kommunizieren. Findet diese soziale Nähe nicht statt, können wir die Situation nicht klar bewerten. Das ändern auch keine «Likes» oder Emojis. Menschen, die einen Grossteil ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken verbringen, kommt dieser wichtige zwischenmenschliche Aspekt nach und nach abhanden. Dies passiert, ohne dass die Betroffenen es merken, auch wenn man nur ein Klick entfernt ist, schafft es keine persönliche

Nähe. Das Gefühl der Einsamkeit entwickelt sich schleichend, während die Fähigkeit, sich Freunden im wirklichen Miteinander zu öffnen, mehr und mehr abhandenkommt. Dabei ist das «Alleinsein» nichts Schlechtes: Es gibt immer wieder Phasen, wo Rückzug zur Selbstfindung oder Erholung notwendig sind. Auch in einer Beziehung kann man nicht jeden Moment miteinander teilen. Problematisch ist es dann, wenn der Rückzug unfreiwillig ist.

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Ansprechpartner für ihre Pläne rund um die Elektrizität. Der Kundschaft steht zudem ein Elektroladen zur Verfügung. Auch bei den Marken-Haushaltgeräten, Leuchtmitteln und Elektrofachartikeln gehört die kompetente Beratung und allenfalls auch die dazugehörende Installation zum selbstverständlichen Service. So darf die Firma Elektro Ackermann GmbH in Ottenbach mit Stolz nicht nur ein umfangreiches, Sortiment an Elektroapparaten, sondern auch beste fachmännische Dienstleistungen anbieten. (mm)

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BBQ-Smoker-Weekends im Weingarten Der Sommer ist nun endlich da und damit steigt auch die Vorfreude auf die alljährlichen BBQ-Abende im Weingarten, welche natürlich wenn möglich auf der wunderschönen Gartenterrasse stattfinden. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2019 – 35 Jahre Gastgeber im Weingarten – wird Andreas Häberling dieses Jahr sogar 2 x 3 Tage den BBQ-Smoker einheizen: Weekend vom 5. / 6. & 7. Juli und 2. / 3. & 4. August 2019 So können Sie am Freitag und Samstag ab 18 Uhr und am Sonntag sogar durchgehend von 12 bis 20 Uhr die legendären Spareribs, den zarten Schweinshals oder das perfekt gegarte Roastbeef geniessen. Denn der Chef ist ja ein Meister seines Fachs: Er erreichte an der BBQWM 2017 in Irland mit seinem Team den

2. Rang im Pouletgang und den tollen 5. Gesamtrang (6 Gänge) von 99 Teilnehmern! Die grossen Fleischstücke in Top-Qualität, ca. 1,5 kg beim Schweinshals und etwa 3,5 kg beim Roastbeef, mariniert er und lässt diese dann während 6 bis 8 Stunden langsam bei niedriger Temperatur im Smoker garen. Die 500 g schweren Spareribs-Rechen sind am besten, wenn sie sogar 10 Stunden im Kamin des Smokers verbracht haben. Somit ist es verständlich, dass er nicht schnell, schnell nachproduzieren kann, deshalb gilt immer: «S’git, solang s’hät». Reservieren Sie doch noch heute einen Tisch für Ihre Familie oder organisieren Sie ein BBQ-Treffen mit Freunden und überzeugen Sie sich selber von diesem phänomenalen Fleischgenuss.

Selbstverständlich gibt es an diesen Abenden auch alle anderen feinen Spezialitäten der Weingartenküche, wie Pizze, Pasta, Fisch oder eine grosse Salatbowle. Die Gastgeber Anita und Andreas Häberling mit dem ganzen Team freuen sich sehr auf diese 2 x 3 Tage BBQ-Genuss und haben das schöne Wetter bereits vorbestellt. Bitte benutzen Sie an den Eventabenden, auch die Parkplätze auf dem Kronenplatz oder beim Sportplatz Moos. Weingarten AG Gasthof Pizzeria Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis 044 761 63 92 info@weingarten.ch

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GEWERBE

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Seline Wenzinger über den US-Aktienmarkt

Handelsstreit Mexiko lässt Börse korrigieren Neue Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Mexiko haben die Wall Street stark belastet. Der Dow Jones lndustrial setzte seinen jüngsten Abwärtstrend fort und fiel am Freitag um 1,16 Prozent auf 24 878,81 Punkte. Somit war die leichte Erholung vom Donnerstag bereits wieder beendet. Für den USLeitindex dürfte im Mai der erste Monatsverlust in diesem Jahr anstehen. Für den breit gefassten S&P 500 ging es am Freitag um 1,20 Prozent auf 2755,34 Zähler nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,36 Prozent auf 7147,00 Punkte. Präsident Trump will den südlichen Nachbarn mit Strafzöllen auf alle Warenimporte dazu zwingen, die illegale Einwanderung in die Vereinigten Staaten zu stoppen. Sollte Mexiko seine Grenzsicherung nicht wirksam verstärken , würden ab 10. Juni 2019 Zölle in Höhe von fünf Prozent auf sämtliche Einfuhren aus Mexiko erhoben, hiess es. Ohne diese Verstärkung könnten die Zölle schrittweise bis auf 25 Prozent erhöht werden. Die bevorstehenden Verhandlungen mit Mexiko bezwecken, diese Zölle innerhalb der von Trump gesetzten Frist noch zu verhindern. Scheitern die Verhandlungen, droht die Ratifizierung des neuen Handels-Vertrags (Usmca) zwischen USA, Mexiko und Kanada ebenfalls zu scheitern. Mexiko ist einer der wichtigsten Handelspartner der USA. Die USA importierten aus dem Nachbarland zuletzt Waren im Wert von 346 Milliarden Dollar im Jahr. Die grössten Einzelposten sind Autos und Autoteile. Der neue Vorstoss Trumps ist auch in den USA auf scharfe Kritik gestossen. «Die Einführung von Zöllen auf Waren aus Mexiko ist genau der falsche Schritt», heisst es in einem Statement der US-Handelskammer . «Diese Zölle werden von amerikanischen Familien und Unternehmen gezahlt, ohne dass sie irgendetwas dazu beitragen, die sehr real existierenden Probleme an der Grenze zu lösen.» Trump hatte dagegen via Twitter erklärt, chinesische Unternehmen würden in die USA umziehen, um die 25-prozentigen Zölle zu vermeiden. «Genauso würden es mexikanische Unternehmen machen, sollten die Zölle höhere Levels erreichen», fuhr er fort. anzeige

Freitag, 7. Juni 2019

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«Ich werde im Nationalrat nicht nur zuhören» Martin Haab (SVP) aus Mettmenstetten beim Start zur Sommersession vereidigt Er werde die beiden letzten Sessionen vor den Wahlen im Herbst nicht nur zuhören, sondern eine aktive Rolle spielen – vor allem in seinem Kerngeschäft, der Landwirtschaftspolitik. Martin Haab ersetzt nach seiner Vereidigung die in den Regierungsrat gewählte Natalie Rickli im Nationalrat. ................................................... von werner schneiter Der Auftakt zur Sommersession erfolgte am vergangenen Montag. Parlamentarierinnen und Parlamentarier schieben am frühen Nachmittag ihre vollgepackten Rollkoffer ins Bundeshaus, derweil sich dort einer schon seit Stunden aufhält: Martin Haab, Bauer aus Mettmenstetten, gewesener Kantonsrat. Mit Therese Schläpfer, für Jürg Stahl nachrückende Gemeindepräsidentin von Hagenbuch, wird er im Gebäude von Mitarbeitenden des Parlamentsdienstes herumgeführt, über Abläufe und Rituale informiert. Dann ein Radiointerview. Fünf Minuten vor der um 14.30 Uhr stattfindenden Vereidigung ist er etwas nervös und wird schliesslich zusammen mit Kollegin Schläpfer in den Nationalratssaal geführt, wo sich die Mitglieder erheben. Unter der Leitung von Nationalratspräsidentin Marina Carobbio geht der Akt über die Bühne. Derweil Therese Schläpfer den auf bürgerlicher Seite üblichen Eid ablegt und drei Finger der rechten Hand in die Höhe hält, leistet Martin Haab das in der Regel von linken und grünen Politikern gewählte Gelübde – ohne das Hochhalten der Hand. «Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen», heisst es da, was Angehörige und Freunde, die mit «Reiseleiter» und alt Nationalrat Toni Bortoluzzi nach Bern gekommen sind, auf der Tribüne zu hören bekommen.

Weiterhin kämpferischer Bauernvertreter Nun, Martin Haab bleibt gleichwohl bürgerlicher Vertreter und gedenkt schon gar nicht, die Partei zu wechseln. Er will sich in den kommenden Monaten auch nicht «verbiegen». Vom Radiojournalisten sei er gefragt wor-

Die beiden Ämtler Nationalräte mit dem SVP-Parteipräsidenten in der Wandelhalle des Bundeshauses, von links: HansUlrich Bigler (FDP), Martin Haab und Albert Rösti. (Bild Werner Schneiter) den, ob er sich nun von radikalen Aktionen wie Milchstreik und anderem bäuerlichen Rebelletum verabschieden werde. «Da ändere ich nichts. Wir agieren zwar unkonventionell, aber mit Anstand», sagt er nach der Vereidigung in der Wandelhalle. Haab, der als einziger SVPler die Fairfood-Initiative unterstützt hatte, bleibt der kämpferische Bauernvertreter und Landwirtschaftspolitiker – auch in den kommenden Monaten, wo etliche Themen aufs Tapet kommen, die einen engen Bezug zur Landwirtschaft haben. Stichworte sind da zum Beispiel die Trinkwasser-Initiative, die von Bauernverband bekämpft wird; geordnete Verhältnisse auf dem Milchmarkt, und zudem liegen erste Entwürfe für die «Agrarpolitik 22+» vor. Klar ist für Martin Haab, dass das bäuerliche Bodenrecht nicht aufgeweicht werden darf. «Wir dürfen hier die Pandora-Büchse nicht öffnen», sagt er mit Vehemenz. Am Anfang seiner nationalrätlichen Tätigkeit wird er natürlich noch keine Vorstösse lancieren. Einarbeiten heisst nun die Devise, was deshalb leichter fällt, weil Haab

als Vorstandsmitglied des Schweizer Bauernverbandes viele Parlamentarier schon kennt. An einer Fraktionssitzung der SVP hat er schon vor der Vereidigung teilgenommen. Für die beiden letzten Sessionen der laufenden Legislaturperiode nimmt Martin Haab Einsitz in der Rechtskommission, nicht gerade seine erste Wahl, weil er Bauer und nicht Jurist ist. Aber am Ende einer Legislatur kann er natürlich als Neuer noch keine Wünsche anbringen. Immerhin darf er in der Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK) in einer Sitzung Magdalena Martullo-Blocher vertreten. In dieser Kommission werden die meisten Landwirtschaftsthemen behandelt.

Optimistisch in den heissen Wahlherbst Und mit solchen will Martin Haab punkten, weil ja am 20. Oktober Wahlen sind. Die Wiederwahl wird gewiss kein Selbstläufer, weil gemäss aktuellen Prognosen der Zürcher SVP Verluste von ein bis zwei Nationalratssitzen

drohen. Haab, der 2015 die Wahl in den Nationalrat um 21 Stimmen verpasst hatte, schöpft Hoffnung aus einem guten Resultat bei den letzten Kantonsratswahlen und aus dem Umstand, dass die meisten bäuerlichen Vertreter auf der Liste bei den Wahlen nach vorne gerutscht sind. «Bauern geniessen auch bei der Klimadiskussion in der Bevölkerung eine gewisse Glaubwürdigkeit. In der Landwirtschaft sind Massnahmen getroffen worden, die durchaus klimarelevant sind», sagt er und gibt sich mit Blick auf den Wahlherbst optimistisch. Und er sagt ganz einfach: «Ich will in Bern positiv in Erscheinung treten – im Parlament, in der Fraktion. Und nach aussen. Mit Ehrfurcht und Respekt vor der Arbeit.» Nachdem er mit dieser Zeitung das Gespräch in der Wandelhalle beendet hatte, tauchte plötzlich SVP-Parteipräsident Albert Rösti auf. Dieser hatte die Vereidigung verpasst. Er freut sich aber auf die beiden neuen Fraktionsmitglieder, die nach seinen Worten im Kanton Zürich gute Arbeit geleistet haben.


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Bezirk Affoltern

Theatervorführung und Fantasiesprache

Schweizer Vorlesetag in der Bibi Stallikon Rund 30 Kinder und ihre Begleitpersonen fanden sich am Mittwochnachmittag, 22. Mai, in der Bibliothek Stallikon ein, um am Schweizer Vorlesetag einen bunten Nachmittag rund ums Thema Vorlesen zu erleben. Da gab es ein Theaterstück nach dem Bilderbuch «Dirk & Birk und dazwischen das Meer», dargestellt von Schülerinnen der 5. Klasse, die die Kulissen zum Bilderbuch kreiert und auch für die Requisiten selbst gesorgt hatten. Im Anschluss daran lasen die Bibliothekarinnen aus dem Bilderbuch «Wazn Teez? vor. Schmetterlinge stiegen wortwörtlich aus dem Buch und begleiteten die Kinder ins fantastische Insektenreich, wo es allerhand über den Kreislauf des Wachsens, Blühens, Vergehens und erneuten Keimens zu entdecken gab. Gespannt lauschten die Kinder der Fantasiesprache, der sich dieses Bilderbuch bedient.

Buch «Was ist denn hier passiert?» verteilt – auf den ersten Blick ein ganz normales Bilderbuch. Man kam mit den Kindern ins Gespräch, wie es zu den dort abgebildeten lustigen Szenen gekommen war. Mittels den im Buch abgedruckten QR-Codes und einem Tablet wurde das zum jeweiligen Bild gehörende Mini-Filmchen gezeigt, ein Highlight für die Kinder. Mit diesem Bilderbuch ergeben sich wunderbare Möglichkeiten zur kreativen und interaktiven Bilderbuch-Betrachtung und Sprachförderung. (pd.)

Interaktives Bilderbuch Nach einer kleinen Stärkung wurden Die Kulissen zu ihrem Theaterstück haben die Fünftklässler Bilder aus dem selber kreiert. (Bild zvg.) publireportage

Freitag, 7. Juni 2019

Als Energieregion vorankommen

Für ein gutes Klima: Tage der Sonne im Knonauer Amt Klimawandel, Klimastreiks und Streit um beides prägen aktuell so manche Debatte. Letzte Woche kam dagegen Erich Kästners Motto zum Zuge: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es», nämlich an der zehntätigen Ausstellung und Leistungsschau Tage der Sonne. Sie ist ein Instrument der Standortförderung, das Knonauer Amt als Energieregion voranzubringen. Vom 24. Mai bis zum 2. Juni zeigten Gemeinden, regionale Unternehmen und Vereinigungen in mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen, wie etwa einheimische erneuerbare Energie genutzt werden kann – und überhaupt: wie wir nachhaltiger wirtschaften und leben können.

Konkret und verbindend Wird in politischen Debatten über den Klimawandel zuweilen das Gesprächsklima etwas hitzig, war es hier umgekehrt: stimmungsmässig herrschte gutes Klima. Gesucht und gezeigt wurden Ansätze und Lösungen, die WinWin-Situationen schaffen – Gewinn fürs Klima, Gewinn für Betriebe und sogar auch Gewinn für das Zusammenleben. Ämtler Unternehmen wie Ernst Schweizer, Berger Boiler-Service, Karl Graf Automobile, Solar-Werkstatt AG, Köfler Holzbau oder auch das Restaurant Weingarten präsentierten ihre Produkte, Innovationen und Lösungen; ebenso Nonprofit-Vereinigungen wie das Repair-Café, Zentrum Kafimüli, die Genossenschaften Mättmi50plus oder Solarbonstetten, aber auch der Kulturkeller LaMarotte – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Aber diese

Wer gewinnt das Solarpanel? Mitmachen durfte, wer umweltfreundlich ans Sunefäscht anreiste. Von links: Peter Ackermann, Promoter der Tage der Sonne im Säuliamt, Cathy Kroh, Projektleiterin TdS 2019, Sabine Weisbrod, Organisation Sunefäscht, und Johannes Bartels, Standortförderer, zogen die Gewinner. (zvg.) zeigen schon: Die Tage der Sonne rückten die Themen Klima und Nachhaltigkeit konkret und konstruktiv ins Licht – sowohl kommerziell als auch kulturell und gesellschaftlich. Verkaufsgespräche hatten ebenso Platz wie zum Beispiel das Velokino, das beinhart mit Strampel-Energie betrieben wurde.

Führende Rolle des Knonauer Amts Gegen zweitausend Interessierte besuchten innert zehn Tagen Führungen und Filme, Präsentationen, Markt-

stände und Vorführungen. Das Knonauer Amt bot somit auch dieses Jahr schweizweit das umfassendste Tage-der-Sonne-Programm. Das ist kein Zufall, sondern gehört zum Konzept. Als Energieregion besteht der Anspruch, in dieser Liga eine führende Rolle zu spielen, und dazu gehört auch zu zeigen, dass Umweltschutz ökonomisch lohnend sein – und auch schlicht Spass machen kann. (pd.) Infos zur Energieregion Knonauer Amt: www.knonauer-amt.ch/energieregion.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Juni 2019

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«Die Aumüli soll noch hunderte Jahre erhalten bleiben» Auch der Mülitag 2019 war ein voller Erfolg Rund 1500 Personen aus dem Säuliamt und der Umgebung besuchten am vergangenen Samstag bei bestem Wetter den Mülitag in der Stalliker Aumüli.

froh sein, falls das europäische Stromnetz einmal zusammenfallen sollte und hier das Wissen über die manuelle Nutzung von Wasserkraft noch erhalten ist. Ich höre immer wieder, der Weiler Aumüli ist wie ein kleines Ballenberg.» «Es ist auch immer extrem spannend, wenn einmal etwas kaputt geht», so Renate Wassmer. «Dann sind wir in die Situation unserer Vorfahren versetzt. Auch diese mussten in diesem Fall erfinderisch sein, da es früher noch keine Ersatzteilproduktion gab und ein passendes sowie funktionierendes Einzelteil herstellen. Solange wir das schaffen, kann die Aumüli noch Jahrhunderte bestehen bleiben.»

................................................... von salomon schneider Die Aumüli ist mehr als eine historische Mühle. Um die Mühle hat sich im Laufe der Zeit ein Weiler entwickelt. Der gesamte Weiler ist heute ein Ort der Begegnung, des Lernens und des Erhaltens. Am Mülitag ist die Aumüli immer besonders lebendig. Eine Gastwirtschaft lädt zum Verweilen ein, die historische Mühle, Sägerei, und Brennerei sowie die römische Handmühle für Kinder fördern das Technikverständnis. Der Mülitag ist deshalb auch ein Fest für die Sinne. In der Nase mischen sich der Geruch nach frischem Brot, historischen Wurstspezialitäten und frisch gebranntem Schnaps. Überall darf geschaut und oft auch angefasst werden. Auf dem ganzen Gelände herrscht eine ausgelassene Stimmung, die zum Verweilen einlädt. Die Anziehungskraft der Aumüli kommt aber nicht von ungefähr. Hinter der Erhaltung des Weilers steht jahrelanges, unentgeltliches Engagement.

Solide Basis, dank zwei Trägerschaften Die Aumüli wird von zwei Trägerschaften betrieben, der Stiftung und dem

Die Aumüli für Veranstaltungen mieten Renate Wassmer, die Präsidentin des Vereins Aumüli und der Stiftungsratspräsident der Stiftung Aumüli, Ferdinand Gramsamer, arbeiten mit ihren Trägerschaften gemeinsam für den Erhalt der historischen Mühle. (Bild Salomon Schneider) Verein. Die Stiftung ist Eigentümerin der Aumüli und für Instandsetzung und Erhalt zuständig, während der Verein für das Erscheinungsbild und den Betrieb verantwortlich ist. In beiden Trägerschaften engagieren sich zahlreiche passionierte Macher. Der Stiftungsratspräsident, Ferdinand Gramsamer, erläutert seine Motivation für sein Engagement in der Stiftung Aumüli: «Ich bin technikbegeistert. Hier können sich Besucherinnen und Besucher alle Technikschritte der Mehlproduktion vergegenwärtigen. Denn auf dem Feld sieht man nur

Korn und im Laden das Mehl oder Brot. Es braucht jedoch zahlreiche Schritte, vom Korn zum Mehl und je nach Vorverarbeitung und Mahlgrad ergeben sich unterschiedliche Endprodukte. Dieses Wissen können wir hier anschaulich weitergeben. Zudem bietet die Aumüli noch zahlreiche weitere kulturhistorisch relevante Anschauungsbeispiele.» Die Stiftung konstant damit beschäftigt, den ganzen Weiler Aumüli zu restaurieren und noch besser instandzusetzen. Nach Abschluss der Restauration der Aumüli soll zudem

noch mehr Wohnraum zur Verfügung stehen. Zudem gibt es erste Reparaturarbeiten, die bereits vor 20 Jahren durchgeführt wurden und wieder instandgesetzt werden müssen.

Ersatzteile gibt es nicht Auch Renate Wassmer, die Präsidentin des Vereins ist Feuer und Flamme für ihr Engagement: «Die Aumüli ist viel mehr als nur eine alte Mühle. Sie ist ein Ort der Begegnung, des Wissens, der Tradition. Vielleicht wird man ja sogar noch einmal um die Aumüli

Seit diesem Jahr kann auch der Mostkeller der Aumüli für Veranstaltungen gemietet werden, für Gruppen bis 40 Personen. Es gibt zwar bereits eine Küche. Im Juli wird diese jedoch erneuert und auf zeitgemässe Anforderungen angepasst. Ein Teil des Erfolgsrezeptes der Aumühle ist, dass bewusst Historisches erhalten wird und trotzdem modernen Anforderungen entsprochen wird. Die Toiletten befanden sich traditionell beispielsweise nie im Haus, sondern draussen, über der Jauchegrube. Die Toiletten in der Aumühle wurden deshalb barrierefrei und sichtbar modern gestaltet. Infos unter www.aumueli.ch.

Stromproduktion ist hochkomplex Das Historische Kleinkraftwerk Ottenbach am Mühlentag 2019 Auch dieses Jahr besuchten wieder über 100 Interessierte am Schweizerischen Mühlentag das Historische Kleinkraftwerk Ottenbach (Hkko). An den Führungen wurden anschauliche Beispiele erläutert, die zeigten, weshalb Stromproduktion so kompliziert ist. ................................................... von salomon schneider Bereits im 17. Jahrhundert wurde am Standort des heutigen Haas Shoppings in Ottenbach eine Mühle erwähnt. «Wahrscheinlich gab es damals bereits den Seitenarm der Reuss, der heute den Reuss-Kanal beherbergt und das Mühlenrad angetrieben hat», erläuterte Heinz Geiger vom Verein historisches Kleinkraftwerk Ottenbach bei der Führung entlang des Kanals und durch das Kraftwerk, am vergangenen Samstag.

Die Moderne brachte höhere Anforderungen Während damals ein Seitenarm genügte, der regelmässig Wasser lieferte, hatte die Mechanische Seidenstoffweanzeige

berei Zürich, welche ab 1871 in Ottenbach maschinell Seidenstoffe produzierte, viel höhere Anforderungen an die Energieproduktion. Heinz Geiger erläutert: «Die Seidenweberei musste auch in kalten Wintern sowie bei tiefen und hohen Wasserständen Energie für die Webstühle produzieren. Zudem musste die Wassermenge so reguliert werden können, dass immer gleich viel Energie produziert wurde, damit die Webstühle immer mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben wurden.» Wäre die Geschwindigkeit höher gewesen, wären Fäden gerissen, bei tieferen Geschwindigkeiten wäre die Produktion gesunken.

Wasserstände in Flüssen variieren Die Seidenweberei baute deshalb oberhalb des Reuss-Kanals das Streichwehr. Das gut 200 Meter lange Streichwehr – das grösste im Kanton Zürich – wurde so angelegt, dass es bei niedrigem Wasserstand immer noch gefüllt wird. Bei ganz tiefen Wasserständen konnte das Kraftwerk jedoch nicht mehr mit Wasser betrieben werden, weshalb eine Dampfmaschine zum Einsatz kam – ein sogenanntes Lokomobil. Bei hohen Wasserständen gibt es zwei Überlaufstufen. Dadurch kommt

immer eine ähnliche Wassermenge im sogenannten Oberwasserkanal an. Zudem kann die Überlaufhöhe mit mechanischen Rädern angepasst und die Wassermenge durch Einlaufschieber geregelt werden. So ist es möglich, dass unabhängig vom Reusspegelstand die Wassermenge im Reuss-Kanal konstant bleibt.

Kleinste Wellen verändern den Wasserdruck Als die Mechanische Seidenstoffweberei Zürich 1920 auf Strombetrieb umstellte, damit auch Licht und andere Maschinen mit hauseigener Energie betrieben werden konnten, wurde das heute noch intakte Kleinkraftwerk gebaut. Bei der Stromproduktion ist es jedoch noch wichtiger, dass die Wassermenge konstant bleibt. Das europäische Stromnetz funktioniert mit 50 Hertz und 240 Volt. 50 Hertz heisst, dass sich die Voltspannung 50 Mal pro Sekunde umkehrt. «Wenn wir die Stromproduktion des Kleinkraftwerks ans Stromnetz anhängen, müssen wir ganz genau darauf achten, dass wir den Verbindungshebel erst umlegen, wenn wir genau die 50 Hertz der Netzspannung

Heinz Geiger vom Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach erläutert an der Führung die Funktionsweise des Streichwehrs und seine Wichtigkeit für die Energiegewinnung. (Bild Salomon Schneider) erreicht haben. Kleinste Wellen im Oberwasserkanal können jedoch dazu führen, dass der Wasserdruck in der Turbine nicht ganz konstant ist. Dieser Vorgang erfordert deshalb höchste Konzentration», erläutert Hans Geiger.

Fingerspitzengefühl, Geduld und viel Übung Die Feinjustierung der Stromproduktion wird deshalb am Regulator der Turbinenanlage vorgenommen. Am Regulator kann die Wasserzufuhr zur Turbine von Hand feineingestellt werden. Wenn die richtige Motorendrehzahl eingestellt ist, kann dann die automatische Öldrucksteuerung übernehmen, die mechanisch reagiert. Durch die Fliehkraft werden an den drehenden

Teilen des Regulators Gewichte verschoben, wenn sich die Motorendrehzahl ändert. Durch das Verschieben der Gewichte wird der Turbine automatisch mehr oder weniger Wasser zugeführt. Hans Geiger erklärt: «Das Einstellen des Regulators braucht viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Übung.» Die komplizierte Bedienung des Kleinkraftwerks ist auch der Grund, weshalb es nur an Vereinsanlässen ans Stromnetz angeschlossen wird. Das von 1920 stammende Kraftwerk liesse sich aus heutiger Sicht nicht ökonomisch betreiben. Der Verein Historisches Kleinkraftwerk sucht Aktivmitglieder, die technisches Flair mitbringen oder sich für Energieproduktion interessieren. Kontakt: hkk.ottenbach@gmail.com, Infos: hkkotld.cyon.link.


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Bezirk Affoltern

Macht der Fussball es möglich?

Freitag, 7. Juni 2019

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ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Erfreuliche Ruhestörung

Über 50 000 Autos fahren täglich auf der A4. Eigentlich herrscht auf der Autobahn immer Betrieb – mit Ausnahme vom vergangenen Mittwochabend, als sie sich während des Fussballmatches Schweiz-Portugal leer zeigte. (Bild Salomon Schneider)

glosse

Illegale Tierdressur im Säuliamt

I

n der Stadt Zürich planen mittels einer Initiative links-grüne politische Kreise völlig neue Bestimmungen. Es soll in Zukunft unter Strafe verboten werden, Tieraufführungen zu zeigen. Tiernummern oder Kunststücke mit Tieren widerspreche der Natur der Tiere, so die selbsternannten Tierschützer. Mit erhobenen Zeigefingern behaupten sie, Tiere «just for fun» zu instrumentalisieren sei kreuzfalsch und ausserdem ethisch nicht vertretbar. Nicht nur als gesetzestreuer, sondern auch tierliebender Bürger bringen mich nun diese Pläne in grosse Bedrängnis. Seit einigen Jahren gehört zu unserer Familie eine, wenn auch wunderschöne, aber dennoch ordinäre Bauernhofkatze, immerhin aber mit Wurzeln von einem bekannten Hof im Säuliamt. Dieses liebliche Büsi hat sich vor einigen Jahren trotz leichtem Übergewicht, praktisch ganz alleine ein Kunststück beigebracht. Ihre Glanznummer besteht darin, dass sie sich, sobald sie gestreichelt wird, aufrichtet, Männchen macht und auf den Hinterbeinen minutenlang balanciert. Gewisse Familienmitglieder behaupten zwar, das Meisterstück sei einzig dem unersättlichen Hunger des Haustigers zu verdanken, was ich jedoch energisch bestreite. Luna macht nämlich auch stets freudig Männchen, wenn ich sie bloss liebevoll streichle. Diese zärtliche Zuneigung bringt mich nun natürlich in eine veritable Bredouille. Streichle ich nun unsere

Miezekatze, dürfte ich schnell einmal in den Verdacht geraten, eine scheussliche Tiernummer mit ihr zu trainieren. Bleibt mir also nur noch der Keller übrig, um dem Stubentiger Streicheleinheiten zu verabreichen. Das heisst natürlich auch, die niedliche Luna fortan sozusagen konspirativ zu verwöhnen. Es herrscht Katzenjammer. (mamu)

Im Zürcher Kantonsrat ist jedenfalls noch nicht bei allen Mitgliedern ein schlechtes Gewissen auszumachen. Lieber werden episch lange Berichte geschrieben, die manchmal sogar gelesen werden. Oder es werden wunderschöne Massnahmenpläne angefertigt, die dann einen exklusiven Platz in einer Schublade finden.

Die lautet nämlich: Wenn wir nicht jetzt und hier handeln, ist es zu spät. Zumal von den Folgen des Klimawandels alle in irgendeiner Weise betroffen sein werden. Dabei ist der Verzicht auf Malediven-Ferien, günstiges Mineralwasser oder Kobe-Rindsfilet noch das kleinste Übel. Denn die Weltbank schätzt, dass die Zahl der Klimaflüchtlinge in den kommenden 30 Jahren auf über 140 Millionen Menschen ansteigen wird. Darum ist der Klimawandel nicht «nur» ein Klimaproblem. Er ist auch ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Immigrations-, Artenschutz- und Friedensproblem. All das ist im wörtlichen Sinn beunruhigend und kann niemandem egal sein. Die Ruhestörung der heutigen Jugend ist also mehr als angebracht und deshalb erfreulich.

sind. Wir setzen uns für wirksame politische Entscheide ein. Und wenn es um die Verabschiedung wichtiger konkreter Massnahmen geht, rufen wir als Mittepartei zum Einstellen ideologischer Grabenkämpfe auf. Erfreulicherweise gehen solche Appelle seit den vergangenen KantonsratsWahlen nun weniger unter. Denn um Mehrheiten zusammenzukriegen, braucht es auch die Stimmen der EVP. Lediglich heisse Luft zu generieren, führt zum Glück nicht mehr zum Erfolg. Der stellt sich ohnehin nur ein, wenn wir erneuerbare Energie konsequent fördern, alte Gebäude nachhaltig sanieren und umweltschonende Mobilitätsmöglichkeiten gezielt vorantreiben.

Umwelt- und Klimaschutz hat für die EVP traditionellerweise hohe Priorität. Dennoch liegt es uns fern, nun politisch herumzuflattern wie aufgescheuchte Hühner. Wir bleiben am Boden, halten aber auch nichts von klimaleugnerischem Dornröschenschlaf oder Lippenbekenntnissen, die schon am nächsten Tag vergessen

Ob uns dies gelingt, hängt nicht alleine von der Politik ab. Ebenso entscheidend wird sein, ob besorgte Bürgerinnen und Bürger bereit sind, ihren Lebensstil zu hinterfragen. Denn dummerweise lässt sich die Verantwortung für ein neues Verhalten nicht einfach delegieren. Über die Art der Ruhestörung können wir diskutieren. Über deren Notwendigkeit nicht.

Roger Köppel in Obfelden

5G auf Kosten der Gesundheit

Populistische Symbolpolitik

Im Rahmen seines Besuchs aller 162 Gemeinden des Kantons Zürich referierte der «Weltwoche»-Herausgeber und SVP-Ständeratskandidat auch in Obfelden. Trotz des gleichzeitig stattfindenden Turnfests war die Schützenstube gerammelt voll. Ihn treibe die Sorge um den werktätigen Mittelstand um, machte der Referent gleich eingangs klar. Dieser sei heute bedroht, indem rotgrüne Kreise den Klimawandel für eine gigantische sozialistische Umverteilung auf Kosten des Mittelstandes missbrauchten. Das Resultat wäre ein bevormundendes Vorschriftenregime, das schliesslich der Mittelstand bezahlen müsse. Auch die masslose, ungeregelte Zuwanderung bedrohe den Mittelstand – nicht zuletzt die Umwelt und unsere Sozialwerke. Trotz des Ja zur Masseneinwanderungsinitiative seien wir bald wieder bei der früheren jährlichen Netto-Zuwanderung von 80 000 Personen. Die Erwerbslosenquote ist bei uns trotz guter Wirtschaftslage mittlerweile höher als in Deutschland. Das grösste Problem sieht Roger Köppel aber darin, dass die Bürgerinnen und Bürger als Chef in unserem Staat entmachtet werden sollen, indem ihnen mit dem EU-Rahmenvertrag das Stimmrecht entwunden wird. Es sei unglaublich, dass Bundesbern unser direktdemokratisches Erfolgsmodell, um das uns die ganze Welt beneide, preisgeben wolle. Der Druck des Auslandes auf die Schweiz sei seit über siebenhundert Jahren vorhanden. Frühere Generationen hätten ihre Selbstbestimmung schon in viel gefährlicheren Situationen bewahrt. Roger Köppel rief die Anwesenden auf, mit ihrer Stimme für den Mittelstand zu kämpfen. Wer ihn nicht wählen wolle, solle seine Stimme wenigstens denen geben, die sein Gedankengut teilten. Die anschliessende Diskussion wurde sehr lebhaft genutzt und man spürte, dass sich der debattierfreudige Roger Köppel neben den zustimmenden auch über kritische und andersdenkende Stimmen freut, die ihn herausfordern.

Die neue 5G-Technologie will mit Mikrowellen noch mehr Daten noch schneller versenden können, doch über die gesundheitliche Belastung ist bis anhin viel zu wenig bekannt, Telekomfirmen wiegeln ein Risiko ab und auf der anderen Seite warnen Ärzte davor. Affoltern hat nun seit April diesen Jahres bereits die erste Antenne in Betrieb. Nun laufen also parallel G2, G3, G4 und nun zusätzlich G5. Daten zu Standort und Leistung finden Sie auf der Homepage vom Bakom. Es kommt das Gefühl auf, zu lebendigen Versuchskaninchen auf Kosten unserer Gesundheit zu werden. Um nähere Informationen von der Stadt Affoltern zum Vorgehen mit der 5G-Technologie in unserer Region zu bekommen, gibt es an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni in Affoltern eine Anfrage der Grünen Partei bezüglich zukünftige Pläne Antennen und wie der Gesundheitsschutz aussehen soll. Nehmen Sie teil an der Gemeindeversammlung 17. Juni in Affoltern am Albis, informieren Sie sich und stellen Sie Fragen! Sarah Bonato, Hedingen

Klimanotstand versus Erklärungsnotstand, Leserbrief vom 29. Mai.

Doch mit dieser Hinhaltetaktik wollen sich verständlicherweise viele nicht mehr abfinden. Und was sie uns während ihrer Ruhestörungen entgegenschmettern, ist ja keine Ahnung mehr, sondern inzwischen eine Gewissheit.

forum

Bald verboten? Zirkusreife Kunststücke der zärtlichkeitsbedürftigen Luna. (Bild: Martin Mullis)

zwischen-ruf

«Es Grüessli us de Chuchi» Line dance am Dienstagmorgen in Obfelden. Das war wieder toll. In der Garderobe ziehen wir unsere Strassenschuhe an. «Nein, ich kann nicht mit euch etwas trinken, ich muss schnell nach Hause, es kommen vier Freundinnen zum Mittagessen.» Am Dienstag darauf werde ich gefragt, ob ich gut gekocht hätte. «Ich finde schon. Es gab Gulascheintopf mit bestem Rindfleisch, Kartoffeln, Rüebli und Sellerie. Den hatte ich natürlich schon am Tag vorher gemacht. Bisschen zu viel Sauce, so dass man den Eintopf mit dem Löffel essen musste. Zum Dessert gabs Vanillecrème, fertig gekauft, aber angereichert mit geschlagenem Halbrahm.» «Nicht schlecht», meinen meine Kolleginnen. «Aber stellt euch vor», klage ich, «eine der Freundinnen hat beim Abschied gesagt: «Prima, dass du hüt numme es Süppli gchoched häsch.» «Numme es Süppli!», wiederhole ich und frage Bernadette, die neben mir steht: «Was kochst du, wenn du Gäste hast?» «Ist verschieden.» Mit dieser Antwort bin ich sicher nicht zufrieden. Ich hake nach. Und die nette Bernadette meint: «Kochen

«Schläfst du noch?» An diese blöde Frage von Mitschülern im Klassenlager erinnert mich manchmal das Geschrei rund um den Klimawandel. Denn Liegenbleiben und weiter vor sich hindösen, ist einfach bequemer. Verständlich, dass schulstreikende Jugendliche als lästige Ruhestörer wahrgenommen werden. Aber bleibt Ihnen denn etwas anderes übrig, wenn die Politik im Dauerschlaf verharrt und diesen Zustand durch medial verbreitete Betriebsamkeit kaschiert?

ist mein Hobby.» «Findest du nicht, dass Gulasch ein tolles Essen ist?» Bernadette lacht: «Ich schick dir mal meinen letzten Menüplan. Aber erschrick nicht.» Hier ist er. Damit erschrecke ich jetzt euch. Es handelt sich übrigens um ein Abendessen mit vier Personen. Apéro: Basilikumbrötli, Bünderfleischbrötli Grüessli us de Chuchi: Entenleber in Hibiskussauce 1. Rindstartar mit Avocadocrème 2. Knusperwürstli mit Chilisenfsauce 3. Zanderfilet mit Paprikakruste, Salatbeilage 4. «Fette Berta» und Tomme mit PfefferFlorentiner 5. Kürbispüréé mit Pilzen 6. Weisswein-Senfrahmsüppli 7. Trüffelrisotto ***Mangosorbet*** 8. Lammmedaillon an Olivensauce, garniert 9. Dessert: Moccaglacé «Homemade», Affogato Wenn meine Freundinnen das nächste Mal kommen – die werden staunen – da mach ich zwar nur Spaghetti, aber zusätzlich gibts zwei «Grüessli us de Chuchi»! Ute Ruf

Christoph Mörgeli, Stäfa, alt Nationalrat SVP

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Einmal mehr wirft GLP-Kantonsrat Ronald Alder der FDP vor, dass sie in der Umweltpolitik «nur heisse Luft» verbreiten würde. Als Kantonsrat müsste er jedoch wissen, dass dies nicht stimmt. Die FDP hat gerade in letzter Zeit mehrere Vorstösse zur Umweltpolitik eingereicht. So fordert die FDP zum Beispiel eine befristete Förderung der Infrastruktur für eine CO2-arme Mobilität oder einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Im Säuliamt ist die FDP mit dem von der FDP initiierten Projekt EnergieRegion Knonauer Amt seit Jahren sogar federführend in der Energieund Umweltpolitik. Und was macht die GLP? Sie macht populistische Symbolpolitik, indem sie einen Pseudonotstand ausruft und Berichte des Regierungsrats ablehnt. Diese Feststellung mag Herr Alder als «jugendlichen Übermut» abtun, sie ist dennoch nicht falsch. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern


16

Serie

Freitag, 7. Juni 2019

Zwei Jahre nach dem Start im Norden Kanadas in Patagonien angekommen Ämtler auf der Panamericana (9): von Santiago nach Feuerland und ein schöner Empfang am Flughafen Während der letzten zwei Jahre ist das Ämtler Paar Lukas und Rahel Baumgartner auf der Panamericana, der Nord-SüdRoute durch ganz Amerika gereist. Seit einem Monat sind sie nun wieder zurück.

Bei einem Besuch in Patagonien sollte man unbedingt auch einen Abstecher zum Perito Moreno Gletscher einplanen. Die Gletscherzunge, welche in einen blauen See ausläuft, ist ein Fotosujet erster Klasse. Das grosse Spektakel beginnt aber meistens erst am Nachmittag, wenn die Sonne den Gletscher aufgewärmt hat und Eisbrocken so gross wie Häuser, von der Eismasse abbrechen und unter ohrenbetäubendem Lärm in den See stürzen. Die Massenbilanz des Perito Moreno Gletschers zeigt übrigens keinen eindeutigen Trend an, was bedeutet, dass dieser Gletscher zurzeit nicht zurückgeht, sondern konstant bleibt.

................................................... von rahel und lukas baumgartner Mitte März verbrachten wir ein paar Tage in Santiago de Chile und schlenderten durch die Gassen während unser Mietauto in einer Garage repariert und kontrolliert wurde. Als wir dann den Bescheid des Mechanikers erhielten, dass wieder alles in Ordnung sei, fackelten wir nicht lange und liessen Santiago hinter uns. Je länger wir unterwegs sind, desto weniger können uns solche Grossstädte begeistern. Der «Ruta 5» entlang fahren wir von Santiago etwa 800 Kilometer Richtung Süden bis nach Pucon. Die Stadt liegt am Fusse des 2847 Meter hohen Vulkans Villaricca, der bekannt ist für ein grossartiges Angebot an Outdooraktivitäten. Wir als Wanderenthusiasten lassen uns diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und verbringen mehrere Stunden am Tag auf den Wanderwegen der Region. Seit langer, langer Zeit spüren wir auch wieder einmal Schnee unter unseren Füssen. Die «Carretera Austral» führt von Puerto Montt über 1350 Kilometer bis nach Villa O’Higgins. Dass sich diese Strasse durch eine der schönsten und eindrucksvollsten Landschaften Chiles schlängelt, ist längst kein Geheimnis mehr. Kein Wunder treffen wir hier auf zahlreiche andere Overlander, die sich mit ihren Fahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuss der Piste entlang kämpfen. Ein Teil der Strecke ist mittlerweile betoniert, immer wieder fahren wir aber auch über Schotterpisten und navigieren unseren Camper um grosse und kleine Schlaglöcher. Genau diese Abschnitte gefallen uns besonders! Hier haben wir so richtig Zeit, um die Bilderbuchlandschaft zu geniessen. Steile Felswände, Fjorde, schneebedeckte Gipfel, türkisblaue Flüsse und Seen prägen diese Gegend und machen sie zu einem Paradies für Naturliebhaber. Fast jede Nacht campieren wir in der Wildnis, parkieren unser Auto auf einem Flussbett oder an einem See und geniessen die Landschaft und den Sternenhimmel, der hier auf der Südhalbkugel besonders spektakulär daherkommt. Den obligaten platten Pneu fangen wir uns natürlich auch noch ein. Carretera Austral ohne Plattfuss geht nicht, munkelt man, und wir können diesen Mythos nun bestätigen. Wieso viele Leute von dieser Carretera schwärmen, können wir aber voll und ganz verstehen, selten hat es uns auf einer Strecke so gefallen wie hier.

Empfang mit Alphörnern, Trachten und Schweizerfahnen

Staunen im Torres del Paine Nationalpark, Chile. (Bilder zvg.)

Beste Reisefreunde: Dongbo und Yuan aus China.

Der Mount Fitzroy in der Abenddämmerung.

Der Perito Moreno Gletscher.

Torres del Paine Nationalpark, Chile.

Königspinguine in Feuerland.

Ziel erreicht: Ushuaia das «Ende der Welt».

Wandern in Argentinien Auch auf der argentinischen Seite von Patagonien treffen wir auf Landschaften, die uns ewig in Erinnerung bleiben werden. Der «Parque Nacional Los Glaciares» ist knapp 4459 km² gross. In ihm liegt unter anderem auch der Mount Fitzroy, einer der schönsten Berge Südamerikas. Wir nutzen das gute Wetter und wandern an einem Tag mehr als 30 Kilometer, um möglichst alles zu sehen, bevor das Wetter umschlägt. Als wir am nächsten Tag mit müden Beinen und bei regnerischem Wetter zu einem Kaffee ins Dorf spazieren, sind wir mehr als glücklich über die gemachte Entscheidung.

Als letztes grosses Ziel unserer Reise entlang der Panamericana steuern wir Ushuaia an. Wir überqueren die Magellanstrasse mit einer Fähre und erreichen das nördliche Ende von «Tierra del Fuego» (Feuerland). Als Ferdinand Magellan im Jahr 1520 auf der Suche nach einer Passage zu den Gewürzinseln hier vorbeikam, sah er Lagerfeuer entlang den Ufern brennen. Was liegt da näher als die Gegend Feuerland zu nennen?! Hier leben nicht nur tausende Schafe, die auf den grünen Wiesen weiden, sondern auch diverse Pinguinarten. Im «Parque Pinguino del Rey» dürfen wir eine Kolonie Königspinguine beobachten, die hier seit einigen Jahren wohnt und brütet. Zwei Tage später erreichen wir dann Ushuaia und somit den südlichsten Punkt auf unserer Reise. In den letzten zwei Jahren sind wir vom Polarkreis im Norden Kanadas über Zentralamerika bis hierher gereist und durften dabei so viele wunderbare Dinge sehen und erleben. Es war für uns daher ein spezielles Gefühl, hier am Ende der Welt anzukommen! Wir genossen ein paar Tage in der Ortschaft und traten danach den langen Weg Richtung Norden an. Da wir unser Mietauto in Buenos Aires entgegengenommen hatten und es auch dorthin zurückbringen mussten, lagen nun noch 3097 Kilometer Autofahrt vor uns. Den grössten Teil dieser Strecke legten wir auf der «Ruta 3» zurück und machten dabei immer wieder kurze Stopps um kleinere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. So trafen wir zum Beispiel auf unzählige Kolonien von Seelöwen und auf die grösste Papageikolonie der Welt! In Buenos Aires gaben wir schlussendlich unser Auto zurück und verbrachten die letzten Tage zusammen mit einem chinesischen Paar, mit welchem wir uns vor ein paar Monaten in Mexiko angefreundet hatten. Am ersten Mai bestiegen wir dann das Flugzeug zurück in die Heimat. Am 2. Mai landeten wir in Zürich. Mit Alphörnern, Trachten und Schweizerfahnen wurden wir von unseren Familien und Freunden in der Empfangshalle begrüsst! Ein wunderbarer Abschluss unserer Reise und der perfekte Start für unser Einleben in der Schweiz! Wir hoffen, wir konnten mit unseren Berichten das Reisefieber in einigen Leserinnen und Lesern wecken. Die Serie in der Übersicht: «Mit dem VW-Bus von Kanada bis Feuerland», 3. Mai 2017; «Die Bären lauern nicht hinter jeder Ecke», 14. Juli 2017; «Freiheit und Abenteuerstimmung», 19. Januar 2018; «Traumziel für einen Road Trip», 8. Juni 2018; «Naturschauspiel und spannende Kultur», 31. August 2018; «Karibikflair, Vulkane und düstere Riten», 6. November 2018. «Politische Unruhen und Vielfalt der Natur», 11. Januar 2019. «Ein ‹Anzei-

Herzlicher Empfang für Lukas und Rahel Baumgartner (Mitte) zurück in der Schweiz.

ger›-Leser ermöglicht die Weiterfahrt», 15. März 2019.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Muriels Hochzeit»

Gastgeber glänzten

Das Zentrum Kafimüli in Stallikon zeigt einen schrillen Film aus Australien . > Seite 19

Die Obfelder erreichten am Turnfest das zweitbeste Resultat der Vereinsgeschichte. > Seite 27

Gelenkschonend fit werden

Ab August: neue Aquafit-Kurse in Obfelden Aquafit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstieg ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Nun startet am 20. August im Schwimmbad Schlossächer in Obfelden eine neue Kursserie. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Oder mit anderen Worten: Im Wasser werden Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainiert. Ausserdem kann die Kondition deutlich verbessert werden. Durch den Wasserdruck auf den Körper wird die Durchblutung gefördert, was Wasseransammlungen entgegenwirkt. In der Regel verspürt man nach dem Training keinen Muskelkater, und auch das unangenehme Gefühl, verschwitzt zu sein, bleibt weg. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder und die Wirbelsäule geschont.

Mehr Spass mit Musik Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige, aber auch für ältere Personen. In der Gruppe und mit Musik

«Spanferkel vom Säuli-Ueli»

nicht erforderlich. Anmeldung: Margrit Frei, Telefon Weitere Infos auf www.aqua-fit-frei.ch.

Gedanken zu Pfingsten vom Affoltemer Diakon Pedro Guerrero Diaz. > Seite 31

Am Samstag, 15. Juni, gibts im Gasthaus zum weissen Rössli bei Vreni Spinner ein wahres Festessen. Die Gäste erwartet ein toller Abend mit Speis und Trank, umrahmt von der regional bestens bekannten Party-Band «die Jauks».

macht das Training noch viel mehr Spass. (pd.)

056 634 40 53, E-Mail margrit.frei@bluewin.ch.

Geisterfahrung

Spanferkel-Essen im «Rössli» in Mettmenstetten

Kursleiterin Margrit Frei. (Bild zvg.)

starten am Dienstag, 20. August. Vorkenntnisse sind

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Ab 18 Uhr gibt es Spanferkel vom Grill mit Salat – «es hät, solangs hät». Wie heisst es doch so schön auf Säuli-Uelis Homepage: «Wir wollen Sie nicht zufrieden stellen, Nein wir möchten Sie begeistern! Wenn wir für Sie grillie-

Schmerzen haben eine sinnvolle Aufgabe

«Die Jauks» werden am Abend für Stimmung sorgen. (Bild zvg.) ren, wird Ihr Grillevent zu einem Erlebnis, das Sie und Ihre Gäste begeistern wird! Wir lassen Kritiker verstummen und haben Schweizer Sterneköche wie Daniel Bumann überzeugt!» Diese Aussage macht «gluschtig» und man darf gespannt sein, was der Inhaber Matthias Ochsner den Gästen servieren wird! Keine Lust auf Spanferkel? Kein Problem! Feine Würste vom Grill warten ebenfalls auf Abnehmer. Für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen, sorgen Barbara Eder und Vreni

Spinner mit Team. Für die richtige Unterhaltung und ordentlich Gaudi sorgen «die Jauks», die Party-Band aus der Region und Garant für eine tolle Stimmung. Dieses Jahr sind «die Jauks» in der Region unter anderem im Restaurant Rütli in Obfelden, am «Schüürfest» in Zwillikon, am Steirerfest in Jonen und am Oktoberfest im Gasthaus Rössli live zu erleben. Walter Schweizer Spanferkel-Essen im «Rössli» in Mettmenstetten, Samstag, 15. Juni, ab 18 Uhr. Infos zu den «Jauks» und all ihren Auftritten auf www.jauks.ch.

Qi Gong über Mittag im Shindo Zentrum

Liebscher & Bracht-Schmerztherapie bei Winzenried in Wettswil

Die Mittagspause aktiv verbringen

Sie sind die Sprache des Körpers: Bei über 90 Prozent der heute am häufigsten auftretenden Schmerzen handelt es sich um Alarmschmerzen, die darauf hinweisen, wo demnächst Schaden entstehen könnte.

Der Job gefällt einem, doch durch langes Sitzen und intensive Bildschirmarbeit leidet man immer wieder unter verschiedenen Beschwerden? Der Rücken, die Schultern oder der Nacken sind verspannt, der Kopf schmerzt und man spürt, dass dem Körper Bewegung gut tun würde. Die Shindo-Schule bietet in ihrem Zentrum in Affoltern ein Bewegungsprogramm über Mittag an, welches speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt ist. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Durch ein Ignorieren dieses Schmerzes kommt es zu Bewegungsdefiziten und zunehmend eingeschränkten Bewegungswinkel, da sich die Muskeln

Liliane Winzenried, Spezialistin für die Liebscher & Bracht-Schmerztherapie. (Bild zvg.)

und Faszien verkürzen. Nur schon durch viel Sitzen können solche Verkürzungen der Muskeln und Faszien entstehen. Aus diesen muskulär-faszialen Verkürzungen heraus resultieren dann meist die Verschleisserscheinungen wie Arthrose, Meniskusschmerzen, Tennisellbogen, Sehnenscheidenentzündungen, SMS-Daumen, Hüftgelenkschmerzen und andere unangenehme Beschwerden. Diese funktionellen Schmerzen können beseitigt werden. Wer die Sprache des Schmerzes versteht, kann die Ursache gezielt und erfolgreich therapieren. Ein guter und nutzvoller Weg zur Schmerzfreiheit kann die Liebscher & Bracht-Schmerztherapie sein. Bei der Liebscher-Bracht (LuB) Methode handelt es sich um ein anatomisch-funktionelles Bewegungs- und Therapiekonzept. Dabei werden mit einer manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur, die Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gedrückt. Auf diese Weise werden die für den Schmerz verantwortlichen Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen wieder normalisieren. Ein wesentlicher Schwerpunkt einer erfolgreichen Behandlung ist anschliessend die eigenverantwortliche Optimierung der Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten im Alltag.

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Festschmaus mit Stimmungsmusik

Traditionen soll man weiter pflegen! Diese Meinung vertreten die umtriebige «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner und die Spanferkelessen-erfahrene Barbara Eder. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn es auch in Mettmenstetten alles zu haben gibt? Unter diesem Motto organisieren die beiden das erste traditionelle Spanferkelessen in Mettmenstetten. Barbara Eder organisierte zehn Jahre lang die bekannten Spanferkelessen in Uerzlikon und kann so von ihrer grossen Erfahrung profitieren. Zusammen mit dem «Rössli»-Team hoffen beide auf viele neugierige und hungrige Gäste. Der Anlass findet bei guter Witterung im Freien statt, bei schlechtem Wetter im «Rössli».

Die Kurse sind Krankenkassen-anerkannt und

Freitag, 7. Juni 2019

Fachkompetenz in Wettswil Die Vision von Roland LiebscherBracht, Entwickler der LiebscherBracht-Schmerztherapie und Autor von verschiedenen Fachbüchern («Arthrosen Lüge», «Rücken Deutschland») ist, dass der Mensch die Eigenverantwortung für seinen Körper übernimmt. Und das ist auch ganz nach dem Motto von Winzenried Personal Training & more in Wettswil, wo es heisst: Lieber Trainieren statt operieren. Wer die Verantwortung für sich und seine Gesundheit in eigenen Händen behalten will, ist hier in bester Gesellschaft und wird bei den Themen Bewegung, Entspannung und Ernährung rundum begleitet und beraten. Mit dem Kunden zusammen wird hier quasi eine anatomische Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper erarbeitet, die eine unvergleichliche Freude an Bewegung, Vitalität und Selbstverantwortung hervorruft. So hat es die Liebscher & Bracht Schmerztherapie ins Angebot von Winzenried Personal Training nach Wettswil geschafft. Seit Februar 2019 berät dort Liliane Winzenried, Spezialistin für die Liebscher & BrachtSchmerztherapie. (pd.) Winzenried Personal Training & more, Ettenberg strasse 5, Wettswil. info@winzenried-training.ch, www.winzenried-training.ch, 079 448 25 03.

Lebensenergie frei fliessen lassen Unter Qi Gong (gesprochen Tschie Gong) versteht man die bewährten chinesischen Gesundheitsübungen, welche auf einer alten Tradition basieren und sich für alle Altersstufen eignen. Durch verschiedene Übungen wird der ganze Körper sanft gedehnt und gestärkt und die Gelenke werden geöffnet. Somit kann das Qi, unsere Lebensenergie, wieder frei und ungehindert in den Meridianen fliessen. Die Atmung wird verbessert, der Organismus wird mit mehr Sauerstoff versorgt, der Stoffwechsel wird angekurbelt und Verspannungen und Müdigkeit werden aus dem Körper getrieben. Abgeschlossen wird die Lektion durch meditative Entspannung, um

Andi Görog. (Bild zvg.) mit Ruhe und Gelassenheit für frische Taten bereit zu sein. Das Qi Gong über Mittag wird auf unterhaltsame Weise von Andi Görög geleitet. Er trainiert seit 1998 an der Shindo-Schule. Nebst seinen Erfahrungen vom Training ist er auch ein Kenner der Hintergründe von Kampfkunst. (pd.) Qi Gong über Mittag, jeweils Mittwoch über Mittag 12.15–13 Uhr. Shindo Zentrum für Alternativmedizin und Kampfkunst, Zürichstrasse 49, Affoltern. Die Kursgrösse ist auf max. 12 Teilnehmende beschränkt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Kosten: 20 Franken/Lektion. www.shindo.ch, shindo@datazug.ch, Telefon 044 760 11 71.


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 8. Juni 17.00 Pfingstgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Ottenbacher Chor und der reformierte Kirchenchor Affoltern Leitung Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Samstag, 8. Juni 18.30 Santa Messa mit dem Missionar Sonntag, 9. Juni 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Fritz Musikalische Umrahmung: Gospelchor Affoltern a. A. mit Ad-Hoc-Sängerinnen und Sängern und Liveband. Piano: M. Eigenmann Bass: M. Müller Perkussion: J. Müller Leitung: A. Bodenhöfer Anschliessend Mittagessen Es ist ein Volksfest in Rot Schön, wenn Sie etwas Rotes tragen würden Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 9. Juni 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Musik: Susanna Baltensperger, Orgel, Gurgen Kakoyan, Klarinette

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung «Entfaltungen» Bilder von Verena Flückiger Pfingstsonntag, 9. Juni 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: U. Trachsel 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Collegium Vocale und dem Collegium Musicum Grossmünster unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid «Also hat Gott die Welt geliebt» Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler. Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 12. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 13. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 9. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Th. Müller Dienstag, 11. Juni 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli 19.00 «Calvin, die Genfer Reformation und der Calvinismus» Vortrag mit O-Tönen von und mit Prof. Pierre Bühler Donnerstag, 13. Juni 14.00 Senioren-Treff «Vom Betpur zur Semperkathedrale» mit Pfr. U. Boller Freitag, 14. Juni 18.30 Jugendgottesdienst 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 9. Juni 10.00 Gottesdienst zu Pfingsten Fest des heiligen Geistes mit Pfr. Andres Boller Wädenswil und Casey Crosby, Musik

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. Juni Ab 14.00 Uhr Begegnungsfest rund um die Kirche 19.30 «Blues reformiert Celtic» Konzert mit den «Celtic Treasures» und der Band «dellatorre» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 9. Juni 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit der Irish Folk Band «Moran Teada» und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Taufe von Leonardo Gagliardi Freitag, 14. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 8. Juni 14.00 Trauung Kim Greb und Reto Brumann Sonntag, 9. Juni Pfingsten 19.00 Abendgottesdienst mit Chormusik zur Reformation Ottenbacher Chor und reformierter Kirchenchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer und Rico Zela Pfarrerin Renate Hauser Donnerstag, 13. Juni 19.30 Gemeindeversammlung im Schachensaal

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 9. Juni 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Freitag, 14. Juni 19.00 Gubel-Vollmondwanderung ab katholische Kirche Hausen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 9. Juni Pfingsten 9.45 Prüfungsgottesdienst von Vikar Wildenauer im Gsellhof Brüttisellen 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in Mettmenstetten katholische Kirche mit Mittagessen bei jedem Wetter siehe separate Einladungen Mittwoch, 12. Juni 18.00 Ausflug der Konfirmanden ins Jonental zur Abendmahlsfeier und Pizza Donnerstag, 13. Juni Kirchgemeindeversammlung in der Stampfi nach der politischen Gemeinde

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Juni 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst in der katholischen Kirche in Mettmenstetten mit Pfr. A. Saporiti Pfrn. C. Mehl, Pfr. A. Fritz Musik: Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer, anschliessend gemeinsames Essen Mittwoch, 12. Juni 18.00 Ausflug mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden ins Jonental

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 7. Juni Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Sonntag, 9. Juni 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in der katholischen Kirche im Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 9. Juni 10.00 Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (am Flügel) Monika Dietiker (Jazz-Gesang) Benjamin Guggisberg (Sax) Donnerstag, 13. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Freitag, 7. Juni Seniorenausflug Sonntag, 9. Juni 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Galater 5,22 «Die Frucht des Geistes» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel William Dickinson und Myriam Hidber Dickinson, Querflöten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag , 9. Juni 10.00 Kirche Stallikon Pfingsten und Stalliker Konfirmation mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Musik: Thierry Kuster, Saxofon und Florian Engelhardt, Orgel und Klavier Anschliessend Apéro 18.30 Taizé-Singkreis im Kirchgemeindesaal Wettswil Dienstag, 11. Juni 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 12. Juni 14.00 Cocktailkurs für Jugendliche in der Küche der Kirche Wettswil Donnerstag, 13. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag , 14. Juni 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 9. Juni 10.00 Gottesdienst mit Predigt von Markus Brunner Hüeti und KingsKids Donnerstag, 13. Juni 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. September 10.00 Pfingstbrunch@Bauernhof Stöckweid Mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 9. Juni 10.30 Eucharistiefeier mit Gastpriester Alfons Brunner

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 7. Juni 18.45 Ehekurs Sonntag, 9. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl David Ruprecht Kinderprogramm bis 2. Kiga Tweens basic’n’food Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 9. Juni 9.45 Pfingst-Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderprogramm mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. Juni 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 13. Juni 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

NEU! Kostenloser Spital-Bus

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Pfingstsonntag, 9. Juni 9.00 Gottesdienst entfällt 10.00 Feierliche Pfingstmesse Eucharistie Musik: Der Kirchenchor (CVA) singt unter der Leitung von Maja Fluri die «Mass of the Celtic Saints» von Liam Lawton mit Rachel Pailer (Sopran) Alexandra Häfliger (Blockflöte), Tiago Almeida (Gitarre) und Konstantin Saltykov (Orgel) Anschliessend Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten entfällt 19.00 Santa Messa Freitag, 14. Juni 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche Affoltern

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. Juni 10.00 Heilige Messe zu Pfingsten mit dem MauritiusChor Montag, 10. Juni 10.00 Heilige Messe zum Pfingstmontag Mittwoch, 12. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 13. Juni 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz

Bequem und sicher vom Bahnhof ins Spital Affoltern Sie wollen ins Spital Affoltern? Ob Patient oder Besucher – unser Spital-Bus bringt Sie kostenlos, bequem und sicher vom Bahnhof Affoltern via Langzeitpflege Sonnenberg bis zum Haupteingang des Spitals! Von Juni bis August offerieren wir allen Fahrgästen einen Gutschein im Wert von CHF 5.00 – einlösbar in unserem Restaurant Panorama oder im Kafi 27. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ab Bahnhof Affoltern

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Langzeitpflege Rigi

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Freitag, 7. Juni 19.00 Feier zum Abschluss des Versöhnungswegs Samstag, 8. Juni 17.00 HGU-Abschlussgottesdienst Sonntag, 9. Juni Pfingstfest in Mettmenstetten kein Gottesdienst in unserer Kirche Donnerstag, 13. Juni 8.15 Wortgottesfeier

Busbetrieb von Montag bis Freitag

Spital Affoltern

Sonnenbergstrasse 27 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 714 21 11 kontakt@spitalaffoltern.ch www.spitalaffoltern.ch

Durch die grosszügige Unterstützung der Stiftung Spital Affoltern konnte der Spital-Bus realisiert werden.


Veranstaltungen

Freitag, 7. Juni 2019

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«Muriels Hochzeit» Überraschende Natur und nützliche Keramik Kino im Zentrum Kafimüli in Stallikon

Offener Garten in Mettmenstetten Götter lieben Gärten – und Menschen ebenso. Freunde von Gärten und Keramik können sich für einige Stunden wie Götter fühlen, wenn sie am Wochenende des 15 und 16. Juni Barbara Niklaus’ «Offenen Garten» besuchen. «Wenn ich gefragt werde, warum ich nicht Skulpturen mache, ist meine Antwort, dass ich immer wieder zur Keramik für den Alltag zurückkehre, weil ich eine Vorstellung davon brauche, was genau man mit meiner Keramik tun kann. Eine Schale voller farbigem Obst auf den Tisch stellen. Die Päonienblüte in der Vase zeigen, wo sie mit den feinen dunklen Haar-

Barbara Niklaus lädt am 15. und 16. Juni in ihren Garten ein. (Bild zvg.)

rissen der Glasur kontrastiert. Ich sehe das Bild vor mir, wenn ich den Ton forme. Beim Garten verhält es sich etwas anders, die Natur überrascht immer wieder. Der kalte Mai hat viele Pflanzen nicht geschwächt, sondern im Gegenteil robuster werden lassen. Hier – diese Ramblerrose hat sich verselbstständigt und einen Weg auf das Dach gefunden, wo sie wunderschön blüht. Im Teich sind die Koi plötzlich ganz zutraulich geworden, seitdem sie klares Wasser erhalten haben. Dieser Garten ist auch für mich immer wieder eine Entdeckungsreise, die ich gerne mit allen Besucherinnen und Besuchern teile.» Natürlich darf Saids marokkanische Küche mit würzigen Gerichten vom Holzkohlenfeuer nicht fehlen. Und das bewährte Team in der Bar umsorgt die durstigen Kehlen. Am Sonntagnachmittag findet – je nach Witterung – um 14 Uhr ein Konzert statt: Patricia Draegers Ala Fekra Project. Ein inspirierender Kulturaustausch zwischen ägyptischen und Schweizer Musikern. Wenn das die Götter wüssten! Sie wären wohl auch allesamt da. (pd.) Offener Garten bei Barbara Niklaus, Schauenberg 2, (rotes Haus) Mettmenstetten. Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni, ab 10 Uhr.

Am Freitag, 14. Juni, zeigen die Betreiber des Zentrums Kafimüli einen schrillen und nachdenklich stimmenden Film aus Australien.

«Muriel’s Wedding», so der Originaltitel des Films, ist eine australischfranzösische Produktion. Der Film des Regisseurs J.P. Hogan ist Drama und Komödie zugleich. Toni Collette, die australische Schauspielerin und Musikerin überzeugt in ihrer Rolle. Mit den Hits – unter anderem von Abba – ist der Film auch musikalisch sehr gute Unterhaltung. Der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Film kam 1994 in die Kinos und wurde von Filmkritikern und Publikum mit Begeisterung aufgenommen. Später wurde aus dem Stoff auch ein Musical produziert.

Zum Film Muriel wohnt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in der Region von Sydney. Sie ist zu dick, ungeliebt, arbeitslos, ungeschickt, Single und Ziel des Spottes von ihren sogenannten Freundinnen. Vom Vater als Versagerin abgestempelt und von der Mutter kaum unterstützt, träumt Muriel zu den Klängen von Abba von einer Märchenhochzeit. Ein Blankocheck ihres Vaters, der als Startkapital für

Lampenschalen – einst weit verbreitete Beleuchtungskörper

Wechselausstellung «Licht − einst und heute» in Maschwanden Im Maschwander Dorfmuseum wartet auf die Besucherinnen und Besucher eine spannende Wechselausstellung zum Thema Licht. Am Pfingstmontag hat das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Flache Lampenschalen waren über viele Jahrtausende hinweg eine wichtige Lichtquelle. Meist wurden die Schalen aus Ton geformt und gebrannt, aber auch steinerne oder kostbarere aus Metall oder Glas sind bekannt. In der Wechselausstellung sind ein a ntikes tönernes Öllämpchen und eine Kopie einer römischen Lampe aus Windisch zu sehen. In der römischen Zeit waren tönerne Öllämpchen äusserst preiswert, da sie serienweise in Gips- oder Tonmodeln hergestellt wurden. Auch im Mittelalter waren kleine

offene Tonschälchen mit einer einfach eingedrückten Delle am Rand, der sogenannten Schnauze, Massenware und stark verbreitet. Als Brennstoff diente Talg (tierisches Fett) oder ein Pflanzenöl, das in die Schale gefüllt wurde. Der Docht wurde in die Schale gelegt und sobald er die Flache Lampenschalen waren früher eine wichtige Flüssigkeit aufge- Lichtquelle. (Bild zvg.) sogen hatte, am Dochtende bei der Schnauze entzün- Am Pfingstmontag können das Museum und die det. Lampenschalen spendeten bloss Wechselausstellung von 14 bis 17 Uhr besucht ein spärliches und häufig stark russen- werden. Kinder können vor dem Museum ihr des Licht. eigenes Lampenschälchen töpfern, verzieren und mit Lucia Zurbrügg, Museumskommission nach Hause nehmen.

Muriel (Toni Collette) bei ihrer Märchenhochzeit mit dem Schwimmstar Bill Heslop, gespielt von Bill Hunter. (Bild zvg.) einen Job als Kosmetikverkäuferin gedacht ist und das Wiedersehen mit ihrer Schulfreundin Rhonda, ermöglicht Muriel einen Ausweg aus ihrer Misere und einen Neustart in Sydney. Muriel, die sich künftig Mariel nennt, und Rhonda finden Arbeit, wohnen zusammen und geniessen das Leben in vollen Zügen. Dann schlägt bei Rhonda das Schicksal zu, sie wird krank und Muriel fällt zurück in ihren alten Hochzeitstraum. Dieser erfüllt sich zwar, das gemeinsame Glück mit dem Schwimmstar David, mit dem sie eine Scheinehe eingegangen ist, damit

Im Tal der Tabeillon führt die Wanderung vom 15. Juni durch eine vielfältige Flora ins Hochmoor von Plain de Saigne und über ein Hochplateau durch die Heimat der Freiberger Pferde, vorbei an Weihern und grossen Weiden mit Fichtenbestand. Mit der Bahn geht es über Zürich und Basel nach Glovelier, wo man mit einer eindrücklichen Fahrt die enge Tabeillon-Schlucht überwindet und nach ein paar Tunnelpassagen bei der Station Bollement aussteigt. Hier beginnt die Rundwanderung und bald erreichen wir den gestauten Weiher Etang de Bollement auf einer Höhe von 771 Metern. Früher versorgte der kleine See eine Sägemühle mit Wasserkraft, heute steht er unter Naturschutz. Nun folgt der Weg dem Flüsschen Tabeillon im schattig-feuchten Talboden und durch urwaldähnliche Flora, bis es durch einen Damm im Hochmoor von Plain de Saigne nochmals gestaut wird. Hier öffnet sich die Schlucht langsam in die typische

Gottesdienst statt Gotthard …

Jeweils freitags, am 14. und 28. Juni, von 19 bis 21.30 Uhr geht die diplomierte Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin Gabriella Steiner den Wünschen der Menschen auf den Grund und schaut mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genau hin, was die innigsten Wünsche verraten.

Am Sonntag, ab 11 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Rüteli in Mettmenstetten.

Welche Wünsche gehen eigentlich in Erfüllung? Welche bleiben für immer in unserer Wunschvorstellung? Warum und wie entstehen Wünsche überhaupt? Am 14. und 28. Juni wartet auf die Teilnehmenden ein spannender, sehr persönlicher Exkurs zu sich selbst. Dabei geht es darum zu erkennen, dass auf Wünsche nicht einfach gewartet, sondern etwas dafür getan werden kann, damit mindestens ein paar davon in Erfüllung gehen. Wenn man das Prinzip des Wünschens verstanden

Seine innigsten Wünsche verraten viel über einen Menschen. (Bild zvg.) hat, verändern sich nicht nur unsere Wünsche, sondern wir als Person gleich mit. (pd.) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen sind zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«Muriels Hochzeit, Türöffnung 19.30 Uhr, Filmbeginn: 20.15 Uhr. Eintritt gratis, Kollekte, keine Reservierung. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Sprache: Englisch/Deutsch, Dauer zirka 100 Minuten.

Rundwanderung in den Freibergen

«Wünschen und Bekommen»

Nicht alle suchen das Gemeinschaftserlebnis an Pfingsten im Stau. Eine gute Alternative ist auch dieses Jahr der Ökumenische Gottesdienst von Maschwanden, Knonau und Mettmenstetten im katholischen Pfarreizentrum Rüteli in Mettmenstetten. Besonders gefallen dürften den Besucherinnen und Besuchern wohl die Lieder des Gospelchors Affoltern mit ad-hoc-Sängerinnen und -sängern, unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Pfingsten ist das Fest der heiligen Begeisterung! Für die Beiträge der Pfarrschaft gilt wie immer der eherne Grundsatz: kurz und knackig. Bunte Ballone mit Segenskarten wird es dieses Jahr übrigens keine mehr geben. Die Kirche hat sich von den Bauern, die dem Anlass jeweils beiwohnen überzeugen lassen, dass Ballone und

er an den Olympischen Spielen teilnehmen kann, zerbröckelt schnell wieder und Muriel realisiert, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss. Sie fährt zurück nach Hause und holt Rhonda, die nun im Rollstuhl sitzt, ab und beide fahren wieder Richtung Sydney. (pd.)

Landschaft der Freiberge. Nur der «train rouge qui bouge» durchbricht kurz die Stille des Talbodens. Das Mittagessen aus dem Rucksack gibt es am wunderschönen Etang Plain de Saigne auf 860 Metern, inmitten einer prächtigen Freiberger Waldlandschaft. Dann führt der Weg nach Le Pré Petitjean und durch eine schöne Allee bis Montfaucon, das auf einer kleinen Anhöhe liegt. Im Laden «Couleur de Terroir» gibt es regionale Produkte zu kaufen. Nun wandern wir entlang von Pferdeweiden in Richtung Osten, vorbei an imposanten wuchtigen Windkraftanlagen und mit einer schönen Aussicht bis zu den Alpen. Nach einem kurzen steilen Abstieg erreicht man St.-Brais und taucht nochmals in die Tabeillon-Schlucht ein, wo es in Bollement mit der Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Geführte Wanderung am 15. Juni. Anmelden bis 12. Juni per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

Warum am Pfingstwochenende nicht mal den Gottesdienst besuchen ... Segenskarten, wenn sie auf der Kuhweide landen und ins Tierfutter gelangen, nicht wirklich ein Segen sind. Dafür werden dieses Jahr Tauben zum Himmel aufsteigen nach dem Gottesdienst. Natürlich sind die Anwesenden auch zu einen einfachen Zmittag eingeladen, sowie zu Kaffee und Kuchen. Pfarrer Andreas Fritz

... statt im Stau zu stehen? (Bilder zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Singende Klangwelten

Freitag, 7. Juni Affoltern am Albis

18.00-22.00: «Girls Friday», Mädchenabend nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Heute mit Sonderprogramm: Glacé selber machen. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00: Sharkproject Switzerland lädt zur SharkNight mit Informationen zum Forschungsprojekt «Great White Mystery». Gäste: Wissenschaftler Mauricio Hoyos und die beiden Freediver Alex Voyer und Fred Buyle. Kostenpflichtig. Türöffnung: 18 Uhr, Kasinosaal.

Ottenbach

20.00: Bänz Friedli: «Was würde Elvis sagen?», der bekannte Kolumnist mit seinem neuesten Programm. Türöffnung ab 19 Uhr, Abendkasse. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Samstag, 8. Juni Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz.

Hausen am Albis

14.00: «Fest der Begegnungen» mit Attraktionen für Jung und Alt, Festwirtschaft, Kaffee und Kuchen. Um 19.30 Uhr Konzert mit «Celtic Treasures» und «dellatorre». Bis ca. Mitternacht. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Rifferswil

14.00-15.00: Gestalten mit Gegenständen aus dem Park, ergänzt mit Deko-Materialien. Mit Gaby Stamm. Park Seleger Moor. Treffpunkt beim Eingang.

Sonntag, 9. Juni Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort zum Pfingstsonntag in der Klosterkirche mit Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster, Leitung D. Schmid. «Also hat Gott die Welt geliebt.» Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 10. Juni Maschwanden

14.00-17.00: Wechselausstellung: «Licht - einst und heute». Dokumentationen über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerk, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei,

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Freitag, 7. Juni 2019

Sibylle und Mirjam Tschopp spielen in der Kapelle Jonental Mit ihrem Programm «Cantus – Singende Klangwelten für Violine und Viola» lassen Sibylle und Mirjam Tschopp das Publikum am 16. Juni um 17 Uhr in der Kapelle Jonental aufhorchen. In Werken für Violine und Viola oder für zwei Violinen stellen die Schwestern den Gesang in den Mittelpunkt. John Dowlands Renaissance-Klänge, Wolfgang Amadeus Mozarts opernhafte Lebendigkeit, Jean Sibelius’ Tiefsinn, Henryk Wieniawskis Virtuosität, Bohuslav Martins Temperament und subtile Klangmalerei – das Programm «Cantus» eröffnet vielfältige singende Klangwelten. Die Schwestern Mirjam und Sibylle Tschopp zählen zu den erfolgreichsten Geigerinnen der Schweiz. Als Solistinnen und Kammermusikerinnen sind sie in rund dreissig Ländern aufgetreten und haben mit bekannten Orchestern und in vielen bedeutenden Sälen der Welt gespielt. Beide haben vielbeachtete CDs eingespielt. Sie engagieren sich in der Ausbildung, geben Meisterkurse und sind gefragte Expertinnen. Mirjam Tschopp

Ottenbach

13.00-17.00: Finissage Gastausstellung: 75 Jahre Franz-Josef Kissling, Gastkünstlerin Betty Hanns. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

Dienstag, 11. Juni Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Spielen in Jonen: Sibylle Tschopp ...

... und Mirjam Tschopp. (Bilder zvg.)

ist Universitätsprofessorin für Violine und Viola an der Musikhochschule Wien. Sibylle Tschopp ist Dozentin an der Musikhochschule Kalaidos und unterrichtet an der Musikschule Knonauer Amt. Das Konzert findet im Rahmen der von Sibylle Tschopp 2009 initiierten «KlangWelt–Konzertreihe» statt. Das Duo-Programm «Cantus» mit Mirjam und Sibylle und Tschopp verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis. Mit ihrer besonderen Atmo-

sphäre und Akustik bietet die Kapelle Jonental den idealen Rahmen – eine einmalige Symbiose von Musik und Natur. (pd.)

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Sidechöpfli». Inez van Deelen, Portraits, Lotta Gysi, Papiermaché. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 9. Juni.

Infos, Vorverkauf und Reservierung Rollstuhl-Plätze:

Kappel am Albis

Donnerstag, 13. Juni Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht unter Telefon 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Bonstetten

19.00-21.00: «Calvin - die Genfer Reformation und der Calvinismus», Vortrag mit Originaltönen von und mit Prof. Pierre Bühler. Eintritt frei. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Mittwoch, 12. Juni

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

14.00-16.00: Familienanlass: Blütenausbrechen im Park. Mit Janine Gräulich. Park Seleger Moor.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Route Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

06.15: Anspruchsvolle Wanderung: St. Peterszell - Schwandsbrugg Hochhamm - Waldstatt. Wanderzeit ca. 5½ Std. Anmeldung/Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Treffpunkt Bahnhof.

14.30-16.00: Die jungen Jodlerinnen und Jodler vom Jodelclub Hausen präsentieren ihr Programm. Gemütliches Beisammensein mit Getränken und Glacé. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Aeugst am Albis

Aeugstertal

tschoppmusic@bluewin.ch, Telefon 044 761 35 03 Eintritt: 25 Franken, Studierende, Lehrlinge, Schüler 15 Franken, Kinder bis 12 Jahre frei (Kassenöffnung 16 Uhr, Vorverkauf empfohlen). Weitere Infos auf www.mirjamtschopp.com und www.sibylletschopp.com.

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Mühle, Säge und anderes Handwerk. Weitere Führungen für Gruppen nach Vereinbarung unter 044 767 05 55. Dorfmuseum.

Ausstellungen

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Entfaltungen». Bilder von Verena Flückiger. Öffentliche Räume. Bis 12. Juni.

Ottenbach

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Gastausstellung: 75 Jahre Franz-Josef Kissling, Gastkünstlerin Betty Hanns. Fr 14-18, Sa/So 13-17, Pfingstsonntag und -montag (Finissage) 13-17 Uhr. Bis 10. Juni.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Seelensprache». Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.

agenda-einträge

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»:

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Angaben bis

Stallikon

Dienstag, 12 Uhr

08.48: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung von Brugg nach Schinznach Bad. Abfahrt mit Bus 227 ab Dorf.

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per E-Mail senden an: agenda@affolteranzeiger.ch


Sport

Freitag, 7. Juni 2019

«Das Spiel in Luzern, als wir Meister wurden, ist natürlich unvergesslich» Wer sie waren, was sie wurden: Sigi Grétarsson liess seine Aktivkarriere in Affoltern ausklingen Er war Schweizer Meister mit dem FC Luzern und mit GC, später trainierte er den FC Affoltern. Im Interview blickt Sigi Grétarsson zurück auf seine Karriere und bietet Einblick in sein heutiges Leben.

Rolf Oberhänsli: Sigi Grétarsson, Trotz ungünstiger klimatischer Voraussetzungen bringt die windreiche Insel Island erstaunlich viele talentierte Fussballer hervor und gewann im Achtelfinal der EM 2016 sensationell gegen England. Wie erklären Sie sich diese Erfolge? Wir Isländer sind es gewohnt zu kämpfen, sei es gegen den starken Wind und das unwirtliche Wetter oder einfach durch das harte Leben und ich denke, das prägt uns im Sport allgemein. Durch viele Hallenfussballfelder, die in den letzten zehn Jahren gebaut worden sind, hat sich das Umfeld natürlich um einiges verbessert und den Fussball noch populärer gemacht. ...............................................................

«Unseren «Huh»–Ruf gab es zu meiner Aktivzeit noch nicht.» ............................................................... Den Fernsehzuschauern aller Welt bleibt der martialisch anmutende «Huh»-Schlachtruf mit ausgestrecktem Arm im Gedächtnis. Gabs den schon zu Ihrer Aktivzeit? Unser «Huh»–Ruf ist relativ neu und das hat die Fantruppe Tólfan, der Zwölfte Mann, erfunden und ausgeführt. Diesen Ruf gab es noch nicht, als ich mit der Nationalmannschaft spielte. Nun aber zu Ihrer beispielhaften Karriere: Nach ersten Auslanderfahrungen in Deutschland und Griechenland kamen Sie 1985 zum FC Luzern. Warum dieser Club? Friedel Rausch war damals in Griechenland mein Trainer und als er nach Luzern wechselte, wollte er mich unbedingt dort als Spieler haben und ich bin ihm gefolgt. Für mich und meine Familie war das eine wirklich gute Zeit. Friedel Rausch, Ihr Trainer beim FC Luzern, sagte über Sie: «Er gab keinen Ball verloren, manchmal musste ich ihn sogar bremsen.» Ich war sehr ehrgeizig und wollte immer unbedingt gewinnen. Welches war Ihre Lieblingsposition? Stürmer, denn ich war schnell und habe gerne Tore geschossen. Unter dem legendären Ottmar Hitzfeld wurden Sie 1991, nun mit den Grasshoppers, zum zweiten Mal Schweizer Meister. Er sagte über Sie: «Ein typischer Nordländer, gute Einstellung, starker Wille, pflegeleicht.» Würden Sie diese Einstellung teilen?

Grétarsson (links) nach dem Meistertitel mit dem FC Luzern ...

... und beim FC Affoltern (hinten, Zweiter von rechts). (zvg.)

Wie schon erwähnt, wir Isländer sind eher willensstark und ich bin ja auch ehrgeizig und ausgezeichnet mit dem Ottmar ausgekommen.

te einfach nicht widerstehen. Zumal es mir die Möglichkeit bot, auch wieder in Island zu leben nach 13 Jahren Abwesenheit.

An welche Spieler beim FC Luzern und bei den Grasshoppers erinnern Sie sich besonders? Es waren viele gute Spieler dabei und auch starke Charaktere. Ich treffe die ehemaligen Mitspieler von Luzern gerne, wenn ich in der Schweiz bin und habe letztes Jahr, zum Beispiel Hebi Baumann und auch Urs Schönenberger, genannt Longo, getroffen.

Wie verlief Ihre berufliche Karriere nach dem Rücktritt als Fussballer? Ich bin Elektriker von Beruf und als ich mich entschied, mit Fussball aufzuhören, konnte ich in die Elektrofirma meines Vaters einsteigen und inzwischen habe ich die Firma übernommen.

Welche Trainer haben Sie geprägt? Unter vielen guten Trainern, die ich dank meiner Karriere hatte, haben Friedel Rausch und Ottmar Hitzfeld mir am stärksten imponiert und am meisten beigebracht. An welche Spiele mit dem FC Luzern und den Grasshoppers erinnern Sie sich? Das Spiel in Luzern, als wir Meister wurden, ist natürlich unvergesslich. Wir spielten gegen Servette und die Stimmung war unfassbar. Bei GC haben wir dann im Hardturm gegen Sion 3:2 gewonnen und sind Meister geworden. Wirklich tolle Momente! Können Sie sich daran erinnern, wie viel Sie damals als Profi-Fussballer verdienten? Nein, ich habe es vergessen! Welches waren die denkwürdigsten Spiele mit der isländischen Nationalmannschaft? Damals wurden nicht so viele Spiele ausgetragen wie heute und jedes Länderspiel war wirklich besonders und eine Ehre. Meine letzten zwei Jahre mit der Nationalmannschaft war ich deren Kapitän und das hat mich besonders stolz gemacht. Nun zu Ihrer Zeit beim FC Affoltern: Warum haben Sie von den Grasshoppers zu diesem beschaulichen Landverein gewechselt? Ich musste meine Profikarriere wegen wiederholter Verletzungen, vor allem am Knie, beenden. Es ergab sich dann, dass ich Kontakt zum FCA hatte und so erhielt ich die Chance, die erste Mannschaft zu trainieren. Zu dieser Zeit machte ich eine Trainerausbildung und wohnte auch in der Nähe. Das war wirklich eine schöne Zeit mit einer guten Truppe!

Wie wirkte sich die Finanzkrise auf Ihr Berufsleben aus? Am Anfang war es recht schwierig, Aufträge zu erhalten, da man nicht mehr weiter wusste. Zum Glück hat meine Firma feste Aufgaben, die sichere Arbeit bringen, aber es war wirklich eine harte Zeit für uns alle. Fussballer, die sich besonders stark und männlich fühlen, sagen manchmal: «Fussball ist kein Ponyhof!» Seit 2011 bieten Sie mit Ihrem Geschäftspartner Trips für Islandponys an. Stimmt diese Aussage für Sie? (Schmunzelt.) Nun, es gibt ja viele Redensarten. Fussball ist gleich schwer oder leicht für Männer wie Frauen. Spielten Sie nie mit dem Gedanken, sich um ein Amt im Fussball zu bemühen, um Ihre reiche Erfahrung einzubringen? Im Grunde nicht, ich bin sehr zufrieden mit meiner Karriere als Spieler und auch als Trainer. Ich bin aber auch sehr zufrieden mit meinem jetzigen Job. ...............................................................

«Als eine der zehn besten Nationen sollte sich die Schweiz besser verkaufen bei grossen Turnieren.» ............................................................... Sicher verfolgen Sie weiterhin das weltweite Fussballgeschehen. Wie schätzen Sie die gegenwärtige Leistungsstärke der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ein? Ja, natürlich verfolge ich den internationalen Fussball. Die Schweizer sind ohne Zweifel eine der zehn besten Nationen nach der Weltrangliste. Doch meiner Meinung nach sollten sie sich bei grossen Turnieren besser verkaufen.

gewisse Gelassenheit muss sein und gehört zu einem glücklichen Leben. Noch immer sprechen Sie fliessend Hochdeutsch und Ihre Frau redet sogar Mundart. Wie ist es Ihnen gelungen, diese Sprache weiterhin so gut zu beherrschen? Ich denke, wir haben es einfach gut gelernt. Damals gab es ja kein Übersetzungsprogramm im Internet. Es waren ja nicht viele in der Schweiz, die Isländisch sprachen, deshalb mussten wir uns anpassen. Wir haben immer noch gute Freunde in der Schweiz, die wir regelmässig sehen und mit denen wir sprechen, wahrscheinlich bleibt uns die Fremdsprache deswegen immer noch im Gedächtnis. Inzwischen wohnen Sie in einem Haus in der Agglomeration von Reykjavik mit Blick auf ein Naturschutzgebiet, auf einen blauen See, auf dunkle Bergzüge. Einst galten Sie als die «Rakete», heute durchziehen Sie eher gemächlich – hoch zu Ross – die Gegend. Gibt es Dinge oder Eigenschaften aus der Schweiz, welche Sie vermissen oder umgekehrt, was könnten die Schweizer von den Isländern übernehmen? Es gibt immer Dinge, die man vermissen kann. Die Schweizer haben zum Beispiel grossartige Landschaften mit Bergen, wo man im Winter Skifahren und Seen, in denen man im Sommer baden kann. Hier in Island haben wir weniger starke klimatische Saisonschwankungen. Unterschiede zeigen sich in den Essgewohnheiten. In der Schweiz haben wir das gute isländische Lammfleisch vermisst und den frischen Fisch und jetzt fehlen uns der Schweizer Käse und saisonale Speisen wie Wild oder Spargel. Aber wir sind sehr glücklich darüber, viele nette Leute kennengelernt zu haben und haben immer noch gute Freunde in der Schweiz.

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Das Festival unbeschwert geniessen Kein Sommer ohne Festival – das gilt für viele Musikliebhaber. Aber was, wenn plötzlich die Tasche fehlt, das Smartphone in den Matsch fällt oder der teure Fingerring weg ist? Am Festival wollen Sie die unbeschwerte Zeit geniessen. Damit Sie auch auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet sind, sollten Sie vorgängig unbedingt Ihre Versicherungsdeckung überprüfen. Denn auf dem Festivalgelände kann einiges passieren. Tasche weg Im Gedränge haben Taschendiebe leichtes Spiel: Einen Moment lang nicht aufgepasst und schon fehlt das Portemonnaie, das Smartphone oder gleich die ganze Tasche. In diesem Fall hilft Ihnen die Hausratversicherung weiter. Über die Zusatzdeckung einfacher Diebstahl auswärts sind Gegenstände wie Taschen, Smartphones, Geldbörsen oder Sonnenbrillen bis zur vereinbarten Versicherungssumme versichert. Aber Achtung: Bargeld ist nicht gedeckt. Tragen Sie deshalb nicht zu viel Bares auf sich, sondern gehen Sie lieber einmal mehr zum Geldautomaten. Heute finden Sie vor allem bei den grossen Festivals Bankomaten auf dem Festgelände. Allgemein gilt: tragen Sie nicht mehr bei sich als nötig. Wenn das Smartphone baden geht Gewitter im Sommer sind nichts Aussergewöhnliches. Doch setzt während eines Festivals Regenschauer ein, kann es ungemütlich werden. Wenn dann auch noch das Smartphone in den Schlamm fällt, ist man froh um die Hausrat-Kaskoversicherung. Dieser Zusatz deckt auch Schäden, wenn das Smartphone zu Boden fällt und kaputt geht. Schmuck gestohlen oder verloren An Festivals trägt man meist nicht die teuerste Uhr oder die wertvollsten Ohrringe. Dennoch gibt es Wertgegenstände wie Fingerringe oder liebgewonnene Erbstücke, auf die man auch dann nicht verzichten will. Werden solche Gegenstände gestohlen, sind sie bis zur vereinbarten Summe in der Zusatzdeckung einfacher Diebstahl auswärts versichert. Eine Erweiterung des Versicherungsschutzes ist mit einer Wertsachenversicherung möglich – darüber ist die kostbare Uhr des Grossvaters auch versichert, wenn sie verloren geht oder plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Interview: Rolf Oberhänsli

Karriere in Zahlen: Geburtsdatum:

2. Mai 1962

Grösse:

182 cm

Stationen als Spieler: 1980: Bredablik Kopavogur, 34 Spiele, 24 Tore 1980-1981: FC 08 Homburg, 17 (0)

Thomas Naef

1981-1983: Bredablik Kopavogur, 40 (21)

Generalagentur Affoltern am Albis Generalagent

1983-1984: Tennis Borussia Berlin, ?

Welches war die sportliche Bilanz? Wir erreichten Platz zwei in der 2. Liga. Das waren wirklich gute Jungs! Haben Sie heute noch Kontakt mit Spielern oder Funktionären des FCA? Nein, leider viel zu wenig. Vor ein paar Jahren traf ich Tony Meyer, den damaligen Präsidenten. Weshalb kehrten Sie anschliessend nach Island zurück? Ich erhielt ein Angebot, um einen Spitzenverein zu trainieren und konn-

Spielen Sie heute noch gelegentlich Fussball? Nein, mein Knie erlaubt es einfach nicht. Ich habe noch eine gewisse Zeit bei den Veteranen gespielt, aber seit einiger Zeit nicht mehr.

1984-1985: Iraklis Thessaloniki, 26 (10) 1985-1990: FC Luzern, 123 (46) 1990-1993: Grasshoppers, 65 (5) 1993-1995: FC Affoltern, ? 1996-1997: Valur Reykjavik, 11 (2) 1998-2000: Bredablik Kopavogur, 31 (4)

Eine isländische Redensart lautet: «Das wird sich von alleine lösen» und spielt auf eine gewisse Gelassenheit des Isländers an. Trifft das auch auf Ihren Charakter zu? Ja, die Redensart lautet eigentlich: «Es wird schon wieder». Dass Probleme sich von alleine lösen, ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ja, eine

Länderspiele für Island, 1980-1992: 46 (8)

Stationen als Trainer: 1993-1995: FC Affoltern a.A. 1996-1997: Valur Reykjavik 1998-2001: Bredablik Kopavogur

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Island, eine parlamentarische Republik, zwischen Grönland und Grossbritannien und weit nördlich vom einstigen Mutterland Dänemark gelegen, ist zwar flächenmässig beinahe dreimal grösser als die Schweiz, zählt aber nur etwa 350 000 Einwohner (Schweiz: ca. 8,42 Millionen). Umso erstaunlicher sind die sportlichen Erfolge dieses Inselstaates sowohl im Handball wie auch neuerdings im Fussball. Einer der ersten isländischen Fussballer, die auf dem europäischen Festland als Fussball-Legionäre ihr Geld verdienten, war Sigi Grétarsson. Nach zwei Schweizer Meistertiteln mit dem FC Luzern und den Grasshoppers liess er von 1993 bis 1995 seine Karriere beim FC Affoltern ausklingen, ehe er in seine Heimat zurückkehrte.

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Sport

Freitag, 7. Juni 2019

Birmensdorf Regionenmeister am RTF Turnverein und Damenriege Obfelden erreichten am Turnfest das zweitbeste Resultat der Vereinsgeschichte Am Regionalturnfest Obfelden sicherte sich der TV Birmensdorf in der höchsten Stärkeklasse den Titel des Regionenmeisters. Zweitbester aus der Region AZO ist der TV Ottenbach. Am 1. und 2. Juni war die grossartige Krönung des Regionalturnfests (RTF) Obfelden: Ab Samstagmorgen 7 Uhr strömte die Turnerschar zu Hunderten nach Obfelden auf das Wettkampfgelände. Den ganzen Tag über boten sie turnerische Darbietungen in Perfektion: Leichtathletik, Geräteturnen, Aerobic, Gymnastik, Nationalturnen und Fit+Fun standen auf dem Programm. Unter den Turnerinnen und Turnern aus Obfelden war die Anspan-

nung besonders gross vor ihren Auftritten am eigenen Turnfest. Was war möglich mit unzähligen Trainings und gleichzeitigem Aufbau des Turnfests? Die Antwort: Sehr viel! In der zweithöchsten Stärkeklasse erreichten sie mit 26.95 Punkten (von möglichen 30) den 8. Rang – das zweitbeste Resultat in der Geschichte! Entsprechend zufrieden und glücklich zeigten sich nach dem Wettkampf die Turnerinnen und Turner. Sie waren in sieben Disziplinen gestartet und erzielten ihre Höchstnote am Schulstufenbarren mit einer Note von 9.45. Den Sieg in der zweiten Stärkeklasse sicherte sich der STV Tuggen mit sagenhaften 29.27 Punkten. Gleich in drei von sieben Disziplinen

Glücklich mit seiner Leistung am eigenen Turnfest: Der Turnverein Obfelden. (Bilder zvg.) erreichten die Turnerinnen und Turner aus dem Kanton Schwyz die Höchstnote 10.0

Turnsport auf breiter Basisi

Regionenmeister in der höchsten Stärkeklasse: der TV Birmensdorf.

In der höchsten Stärkeklasse sicherte sich der TV Birmensdorf mit 27.33 Punkten den Titel des Regionenmeisters der Turnregion Albis, Zürichsee und Oberland (AZO). Noch besser – aber nicht zur gleichen Region zählend – schnitt der Turnverein Weiningen ab, der mit tollen 28.43 Punkten Rang 1 erzielte. Auf dem 3. Rang klassierte sich mit dem TV Ottenbach abermals ein Turnverein aus der Re-

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gion. Mit 10.0 erreichten die Turner aus Ottenbach im kräfteraubenden 800-Meter-Lauf ihre beste Note. Der Turnsport im und rund um das Knonauer Amt kann damit definitiv auf eine breite Basis zählen. Dass Turnen nicht nur ein Sport ist, der in jungen Jahren ausgeübt wird, bewiesen die zahlreichen Vereine, die in Kategorien antreten, welche für ältere Sportlerinnen und Sportler bestimmt sind. Die Männerriege aus Obfelden erreichte beispielsweise mit zwölf Turnern in ihrer Stärkeklasse den 6. Schlussrang mit 24.70 Punkten. Sie waren in verschiedenen Geschicklichkeitsdisziplinen angetreten.

Bunte Turnerschweiz Am RTF Obfelden kamen Turnvereine aus der ganzen Schweiz zusammen. Den weitesten Anreiseweg bewältigte der TSV Grächen aus dem Kanton Wallis. Besonders stark präsent war der Kanton Bern, der nicht weniger als 25 Vereine stellte. Weitere 13 stammten aus dem Aargau, 10 aus St. Gallen, 5 aus dem Kanton Schwyz, 4 aus Luzern, einer aus Schaffhausen und natürlich viele aus dem Kanton Zürich. Insgesamt waren 143 Turnvereine am RTF Obfelden dabei. (dan) Bilder und Ranglisten unter www.obfelden2019.ch.


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Sport

Freitag, 7. Juni 2019

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Dancing Stars am TSCZ-Cup in Hausen Doppelsieg für Davide Corrodi und Maja Kucharczyk

Sieg in der Hauptkategorie Latein: Die Hausemer Davide Corrodi/Maja Kucharczyk.

Der traditionelle «Cup» des Tanzsportklubs Zug gehört in Hausen seit Jahren zum Festprogramm. Die Tanzelite zeigte vom Mittag bis in die Nacht ihr beeindruckendes Können. Lokalmatador Davide Corrodi und seine Partnerin Maja Kucharczyk ertanzten zwei Siege.

die Tanzschritte, auch die Fitness.» So ein Turnier sei kein Spaziergang. «Die 90 Sekunden jedes Tanzes entsprechen der Leistung eines 400-MeterSprints. Das sind echte Sportler, Athleten, aber auch Künstler.» Am Samstag massen sich Paare im Alter von 12 bis über 60 Jahren aus der Schweiz und auch aus Deutschland in verschiedenen Altersklassen und in den Kategorien Latein und Standard. Nachmittags beeindruckten zu Beginn die Schülerinnen und Schüler sowie die Junioren mit ihrem bereits sehr professionellen Können. Anschliessend waren die Senioren und schliesslich zum Schluss die vier Paare der Hauptkategorie an der Reihe. Ein Höhepunkt des Nachmittags war die Tanzshow der Kinder der zwei ZSCZ-J+S-Klassen im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Zusammen mit dem Hausemer Paar Davide Corrodi und Maja Kucharczyk bestritten sie fröhlich und auch voller Stolz ihren ersten Tanzauftritt.

Die Junioren am Nachmittag in voller Konzentration. (Bilder: Marianne Voss) einem Tanz dann im Saal verstreut am Boden lagen. In der Standard-Kategorie konnte das Publikum die traumhaften wallenden Roben bewundern, die zum Beispiel bei den Drehungen eines Walzers wunderschön zur Geltung kamen.

«Cup» ein kleiner Junge aus Hausen zum ersten Mal an einem Turnier mit (der «Anzeiger» war damals auch dabei). Jetzt, am Samstag, feierte dieser Davide Corrodi – er ist soeben daran, seine Matur abzuschliessen – zusammen mit seiner Partnerin Maja Kucharczyk den Sieg in den Hauptkategorien Latein und Standard. Die beiden sind Schweizer Meister in den fünf Standardtänzen und haben kürzlich an der U21-Weltmeisterschaft in Armenien im 10-Tanz den 18. Platz errungen. Den ersten Rang in der Kategorie Standard Senioren II am TSCZ-Cup vom Samstag ertanzten Isabelle und Alexander Florin vom DUZ, Dance Unlimited Zürich.

Trotz schönen Wetters, unzähliger Feste in anderen Dörfern und der Auffahrtsbrücke fand sich am Samstag ab dem Mittag eine beachtliche Schar

Interessierter im Gemeindesaal Hausen ein. Seit vielen Jahren organisiert der Tanzsportklub Zug (TSCZ) den traditionellen «Cup» hier im Säuliamt, denn schliesslich ist die Präsidentin, Jasmin Corrodi, eine Hausemerin. Charmant und humorvoll führte sie durch das lange Tanzprogramm, feuerte das Publikum zum Mitfiebern an und gab manche interessante Hintergrundinformationen. Tanzen sei hier nicht einfach ein bisschen zusammen im Ausgang sein, betonte sie. Hier handle es sich um echten Sport. Obwohl, fügte sie bei, das Tanzen in der Schweiz leider nach wie vor zu den Randsportarten gehöre. «Aber diese Paare trainieren sehr viel, nicht nur

Beachvolleyballturnier des BSC Obfelden

Ligaerhalt der Tennis-Damen gescheitert

Am 6. und 7. Juli führt der BSC Obfelden bereits zum 23. Mal das weitherum grösste BeachvolleyballPlauschturnier durch. Auf der Anlage des Schulhauses Zendenfrei spielen Mannschaften in verschiedenen Kategorien, von den Aktiven über Mixed bis zu Schülern, um die jeweiligen Kategoriensiege. Um das Leistungsgefälle auszugleichen, gibt es in fast allen Kategorien eine A- und eine B-Kategorie. Begleitet wird dieser Anlass von einer grossen Festwirtschaft und der Bsco-eigenen Bar. Auch Zuschauer sind herzlich willkommen. (pd.)

Noch zwei Mannschaften des TC Säuliamt Affoltern auf Aufstiegskurs

................................................... von marianne voss

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Die Damen des TC Säuliamt vermochten im letzten Spiel den Abstieg nicht zu vermeiden. Bei den Herren sind hingegen zwei Mannschaften auf Aufstiegskurs. Im letzten Spiel der diesjährigen Interclubsaison galt es für die Damen des TC Säuliamt, gegen den Abstieg in die 2. Liga zu kämpfen. Die Gegnerinnen vom TC Degenau waren mit einem starken Team am Start (R4-R7). Bei drei Einzelpartien mussten die Säuliämtlerinnen gegen stärker klassierte Spielerinnen antreten. Rosanna Fravi

Ist doch ganz einfach Während des ganzen Turniers genoss das Publikum den Anblick der eleganten Paare, die anmutig, stolz, wild und unglaublich beweglich durch den Saal schwebten, hüpften oder fegten. Sie begeisterten mit ihren faszinierenden Choreografien, ihren Drehungen, Sprüngen, Hüftbewegungen oder originellen Posen. Die meisten hatten ein entspanntes, fröhliches Lächeln auf dem Gesicht, ganz nach dem Motto: «Das ist doch ganz einfach, und es macht viel Spass.» Für die fünf LateinTänze trugen die Damen kurze anliegende Röcke mit viel Glitzer, Fransen oder Federn – die manchmal nach

Einheimische WM-Teilnehmer als Sieger Die Wertungsrichter standen mit konzentrierter Miene am Rand und beurteilten jeden Tanz nach den verschiedenen Kriterien wie Musikalität, Technik, Haltung, Schrittfolgen, Choreografie, Ausdruck, Präsentation und auch das Zusammenspiel eines Paares. Vor zwölf Jahren tanzte am gleichen

und Seline Wenzinger konnten jeweils einen Satz für sich entscheiden, mussten aber im entscheidenden dritten Satz die Gegnerinnen ziehen lassen. 4:0 war das Ergebnis nach den Einzelspielen, was bereits den Abstieg für den TC Säuliamt bedeutete. Die beiden Doppel, obwohl nicht mehr von Bedeutung, wurden zum Saisonabschluss doch noch gespielt, bevor die Gegner zum Essen einluden und die Saison einen gemütlichen Ausklang fand. Die Damen des TC Säuliamt zeigten trotz der grossen Herausforderung

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Die 11.-Liga-Damen des TC Säuliamt lassen sich trotz Abstieg die gute Laune nicht verderben (von links:) Karin Stadler, Rosanna Fravi, Lara Hauser, Seline Wenzinger, Nicole Eisler. Auf dem Bild fehlt Captain Serena Bonandi. (Bild zvg.) in der 1. Liga eine solide Mannschaftsleistung, entwickelten einen starken Team-Spirit und starten nun hoch motiviert in das Sommertraining, um Spielpraxis und Routine für die kommende Saison zu etablieren.

Hoffnung bei den Männern In der ersten Aufstiegsrunde konnte die Jungseniorenmannschaft 2. Liga am vergangenen Samstag vor heimischem Publikum gegen den TC Bachtobel einen 8:1-Sieg verbuchen. Die Affoltemer gewannen fünf von sechs Einzel und alle drei Doppel. Somit wird am Wochenende vom 15./16. Juni in der zweiten Aufstiegsrunde entschieden werden, ob die Säuliämtler aufsteigen. Die Herren 45+ 3. Liga gewannen auch die vierte Runde diskussionslos mit 7:0 gegen den TC Meilen. In der fünften und letzten Runde muss die

Mannschaft noch ein Spiel gewinnen, um als Gruppensieger direkt in die 2. Liga aufzusteigen. Natürlich lässt es die Tennisehre nicht zu, den Schlendrian zuzulassen, und das Ziel wird wiederum sein, die Partie zu gewinnen (auswärts gegen den TC Einsiedeln). Die Herren 45+ 2. Liga verloren ihr Heimspiel gegen den TC Unterstrass 2:5. Nur Bruno Schönbächler und André Meier konnten ihre Einzel klar gewinnen, und somit lag die Mannschaft nach den Einzeln 2:3 in Rücklage. Damit mussten die Säuliämtler unbedingt beide Doppel gewinnen, was aber misslang. Somit wird nichts aus dem erhofften Aufstieg. Nächstes Jahr wird es wieder einen Anlauf geben. Die Herren Aktive 2. Liga verloren die erste Abstiegsrunde 3:6 gegen den TC Horgen und kriegen eine zweite Chance in einem Heimspiel am nächsten Wochenende gegen den TC Seeblick Zürich. (pd.)


Sport

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Freitag, 7. Juni 2019

Sommerliche Saisoneröffnung in Rapperswil Team Koach 3. in der Tri-Club-Wertung Noch eine Woche vor der Eröffnung der Ironman-Saison in der Schweiz war nicht klar, ob im kalten Obersee bei Rapperswil Schwimmen möglich sein werde. Zwei warme, sonnige Tage haben gereicht, um die Wassertemperatur auf 16 Grad steigen zu lassen. Die erfrischende Abkühlung vor dem heissen Rennen war plötzlich erwünscht. Der Ironman 70.3 Rapperswil ist die erste grosse internationale Triathlonveranstaltung der Saison in der Schweiz, die jeweils schon lange Zeit im Voraus ausverkauft ist. Für Kurt Müller, den Chef des Teams Koach, ist Rapperswil immer ein wichtiger Gradmesser, denn erst im Wettkampf zeigt sich, wo die einzelnen Athletinnen und Athleten stehen, wie das Training und allenfalls auch die Wettkampfplanung zu modifizieren ist. Mit dem bisherigen Verlauf der Saison ist Kurt Müller zufrieden: «Wir haben in Lanzarote, Griechenland und Marbella bereits einige Podestplätze bei IronmanRennen geholt, nun, im Heimrennen in Rapperswil, kamen gleich zwei Siege in Altersklassen hinzu. In der ClubWertung erreichten wir einen Podestplatz.» Mit den Erfolgen steigt auch die Anzahl der Teammitglieder, die an der Ironman-WM in Hawaii oder an der 70.3-WM über die halbe IronmanDistanz in Nizza starten dürfen. In Rapperswil zählte das Team Koach nicht weniger als 18 Finisher. André Weber und Robin Hermann siegten in ihrer Altersklasse. Noch

Am Vortag des Rennens in Rapperswil: Teamfoto in der Ironman-Expo vor dem Stand von Sportster24, den Kurt Müller (ganz rechts im Bild) erworben hat, um die Team-Mitglieder mit hochwertiger Ausrüstung zu unterstützen. (Bild zvg.) schneller als diese beiden Top-Altersklassenathleten war erwartungsgemäss Profi Ronnie Schildknecht, der sich seit dieser Saison von Kurt Müller betreuen lässt. Er betrachtete Rapperswil als Aufbauwettkampf im Hinblick auf den Ironman Switzerland, der am 21. Juli zum letzten Mal in Zürich ausgetragen wird. Gefehlt hat Koach-Profi Urs Müller, der nach gesundheitlichen Problemen im Frühjahr nun für die Wettkämpfe im kommenden Herbst aufbaut. Er

wird daher auch am 21. Juli auf den letzten Ironman Switzerland, der in Zürich stattfindet, verzichten müssen.

Starke Nachwuchsathleten Robin Hermann, Sieger der Altersklasse 18–24, zeigte mit dem Erfolg in Rapperswil sein grosses Potenzial. Youngster Manuel Arnold wurde an den Schweizer Meisterschaften der Youth-League von Swiss Triathlon Dritter. Besonders stark sind Manuel und

sein Bruder Raphael Arnold im Schwimmen: Bei den Bieler Nachwuchs-Wettkämpfen errangen die beiden bei 17 Starts 16 Podestplätze. Am übernächsten Wochenende gastiert die Triathlon-Familie in Zug, wo das Team Koach wie üblich mit einem Grosseinsatz aufwartet. Und wie üblich wird Coach Kurt Müller seine Athletinnen und Athleten vor Ort betreuen. Das Team freut sich über viel Publikum und Unterstützung aus dem Säuliamt. (tk)

Gute Leistung schlecht belohnt Am vergangenen Sonntag spielten die Obfelder Hornusser in der 6. Meisterschaftsrunde zu Hause gegen Oeschenbach-Kleindietwil B. Ihre Leistungen waren bislang praktisch identisch, auch im Ries sind die beiden auf gleichem Level. Für Spannung war also gesorgt. Obfelden zeigte beim Schlagen gleich von Anfang an, dass sie das Spielgeschehen kontrollieren wollen, jeder Spieler zeigte eine gute Leistung. Auch Oeschenbach-Kleindietwil B zeigte eine gute Leistung im Ries, sie konnten alle Hornusse abfangen. Nach dem Wechsel vermochte Oeschenbach-Kleindietwil B nicht an die Leistung der Heimmannschaft anzuknüpfen, sie lagen nach dem ersten Durchgang 10 Punkte hinter ihrem Gegner. Obfelden konnte ihr Ries leider nicht sauber halten – wie schon so oft in dieser Saison. Im 2. Durchgang konnte sich Obfelden beim Schlagen leider nicht mehr steigern, ihr Gegner aber kassierte eine Nummer. Nach dem Wechsel steigerte Oeschenbach-Kleindietwil B seine Leistung beim Schlagen und fing Obfelden auf der Ziellinie ab. Obfelden musste sich nochmals 2 Nummern schreiben lassen. Somit gewann Oeschenbach-Kleindietwil B mit 1 Nummer und 766 geschlagenen Punkten zu Obfelden mit 3 Nummern und 756 geschlagenen Punkten. Obfelden bekam keinen, sein Gegner 2 Punkte. In der Zwischenrangliste belegt Obfelden immer noch den 4. Rang, trotz Niederlage. Einzeln erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli, der zugleich die Tagesbestleistung von 75 Punkten auf dem Platz erreichte, Hans Binggeli (63) und Rolf Baur (60). (PF)

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Freitag, 7. Juni 2019

Von guten Mächten oder von täglichen Geisterfahrungen

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Im Spital Affoltern geboren

Gedanken zu Pfingsten vom Affoltemer Diakon Pedro Guerrero Diaz gen aus der unsichtbaren Welt zu öffnen. ...............................................................

Matteo, 23. Mai.

«Der Geist Gottes erfüllt das ganze Dasein und spricht immer zu uns.» ............................................................... Ich bin der Überzeugung, dass allen, unabhängig von Konfession und Religionszugehörigkeit, diese unsichtbare Dimension der Geisterfahrungen offen und zugänglich ist. Wir alle sind Teil der Schöpfung Gottes, die nicht nur auf das, was wir sehen, begrenzt ist, sondern noch viel weiter jenseits der sichtbaren Welt geht. Wie schön bringt Maria Rilke das zum Ausdruck, wenn er schreibt:

Die Urchristen waren offen für die Berührung des göttlichen Geistes. (Bild Fotolia)

A

ls der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen liess sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab» (Apostelgeschichte 2, 1-4). Der berühmte verstorbene Physiker Stephen Hawking stellte die folgende Theorie auf: Das ganze Universum sei aus dem Nichts entstanden. Den Ursprung des Universums werden wir wahrscheinlich nie erfahren, aber eines können wir feststellen, alles ist so gewaltig und geheimnisvoll. Wenn wir die vielen Sterne in der Nacht beobachten, dann staunen wir über die Grösse und die Entfernungen im Weltraum. Wohl wissend, dass wir nur einen winzigen Teil davon betrachten, denn die Zahl der Sterne ist unzählig und wir können so eine Wirklichkeit

wetter

kaum mit unserem Verstand erfassen. So weit müssen wir auch gar nicht schauen, denn unsere Heimat – die Erde – ist schon ein beeindruckendes Wunder der Schöpfung. Mit ihren Bergen, Meeren und ihrer wunderschönen Tier- und Pflanzenwelt ist sie einfach atemberaubend. Wie konnte alles so gewaltig und schön aus dem Nichts entstehen? Wie ist das Ganze wirklich erschaffen worden? Eines ist klar, all diese Fragen und Sehnsüchte in uns, lassen uns auch etwas Grosses und Geistiges in unserer Schöpfung erahnen. ...............................................................

«Unser Schöpfer gab uns von Anfang an eine Seele und einen Geist.» ............................................................... Ja, wir spüren, dass wir mehr als Materie sind. Unser Schöpfer gab uns von Anfang an eine Seele und einen Geist. Diese geistige Dimension in uns öffnet eine Tür zu geheimnisvollen

Welten. Wir werden manchmal von Momenten erfasst, die uns eine andere Welt spüren lassen, zum Beispiel als meine Schwester in Südamerika plötzlich starb, gab es sonderbare Zeichen, die mich hier in Europa ihren Tod spüren liessen. Ich kann es mir nicht erklären. Von anderen habe ich auch gehört, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ja, es gibt Geisterfahrungen. Die Wirklichkeit ist viel komplexer, als das, was wir nur sehen. Wir kennen die treffenden Worte von Exupéry: «Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar». Unsere Vorfahren und Urvölker waren sich dieser Wirklichkeit mehr bewusst, denn sie waren offener für die Geisterwelt. Keine Frage, wir leben in einer Zeit, in der wir alle einem Übermass an verschiedenen Reizen ausgesetzt sind. Es wird immer schneller, lauter und durch die unzähligen Termine und Beschäftigungen finden unsere Seelen kaum noch Ruhe. Aus dieser Lebenshaltung heraus, fällt es uns schwer, unsere Ohren und Herzen für die Geistschwingun-

Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hin heben über dich zu andern Dingen? Ach, gerne möcht ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Spieler hat uns in der Hand? O süsses Lied. Der Geist Gottes kam auf die ersten Christinnen und Christen herab. Die Urchristen waren offen für die Berührung des göttlichen Geistes, sie waren offen für Geisterfahrungen und bekamen durch sie Mut, neue Kraft und Sinn für ihr Leben. Ich wünsche allen zum Fest des Heiligen Geistes mehr Zeit für sich selbst, damit Sie auf Ihre Herzen und Seelen hören können, denn der Geist Gottes erfüllt das ganze Dasein und spricht immer zu uns – auch heute! Schöne Pfingsten!

Dario, 25. Mai.

Ciro, 29. Mai.

Roni, 29. Mai.

Ayuna Elisa, 29. Mai.

Diakon Pedro Guerrero Diaz, Gemeindeleiter kath. Kirche Affoltern a. A.

volg-rezept

Alvin Eero, 1. Juni.

Früchtebecher Zutaten für 4 Personen ca. 1 cm Ingwer, frisch ½ Vanilleschote 1 dl Wasser 50 g Zucker ½ Galia-Melone 2 Nektarinen 1 Banane 300 g Beeren, z.B. Johannis-, Brom-, Erd- oder Himbeeren

Zubereitung

bauernregel «Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann brauchts im Juni Sonnenschein.»

Ingwer schälen, in feine Scheiben schneiden, Mark von Vanilleschote auskratzen und alles mit Wasser und Zucker ca. 5 Min. kochen. Auskühlen lassen. Schote und Ingwer entfernen.

Melone und Nektarinen in Schnitze schneiden. Banane in Scheiben schneiden. Früchte und Beeren sorgfältig mit Sirup mischen und in Gläser füllen. Zubereitung: ca. 15 Minuten Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Aliyah, 1. Juni. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Schicksal Auch wer sein Schicksal nicht als chic empfindet, muss sich damit abfinden und arrangieren. Es ist sein Geschick. Geschickt von wem? Ist es Bestimmung, höhere Fügung, Gottes Wille oder blosser Zufall? Niemand weiss es wirklich. Aber letztlich gilt, so paradox es tönt: Schicksal ist das, was man daraus macht. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


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