Page 11

Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juni 2016

11

anzeige

Gründungsversammlung des Vereins «wabe knonaueramt» Freiwilligenarbeit: wachen und begleiten Kranker und Sterbender Am vergangenen Dienstag wurde im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern der Verein «wabe knonaueramt» gegründet. Alle Vorschläge wurden einstimmig angenommen: Statuten, Vorstand, Präsidentin, Mitgliederbeiträge, Revisoren. Im Anschluss sprach Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie, Spital Affoltern, zum Thema «Palliative Care Netz – nicht nur von Profis». ................................................... von regula zellweger Der 31. Mai 2016 wurde als Gründungsdatum des Vereins «wabe knonaueramt» festgelegt. Begonnen hat seine Geschichte bereits fünf Jahre vorher mit Claudia Müller, damalige Stationsleiterin Palliative Care, und Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie/Palliative Care. Erste Freiwillige wurden in der Villa Sonnenberg in der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden eingesetzt. Den Rückblick gab Daniel Burger, katholischer Seelsorger am Spital Affoltern als Tagespräsident. Nach der Wahl von Ursula Jarvis als Präsidentin übergab er ihr sofort den Stab. Auch sie war von Anfang an dabei und hat während der letzten Jahre die Selektion und den Einsatz der Freiwilligen organisiert, gemeinsam mit Einsatzleiterin Claudia Caraventa und Carmen Kissling, Co-Leitung Palliativstation Villa Sonnenberg.

Einstimmig und unkompliziert Die Gründungsversammlung verlief reibungslos und unkompliziert. Alle Vorschläge wurden angenommen, es gab keine Gegenvorschläge. Im Vorstand vertritt Verena Bieri die Spitex Knonaueramt, Catherine Morier die Anliegen der Freiwilligen, Ursula Jarvis die reformierte Kirche, und Carmen Kissling und Roland Kunz den

Der frisch gewählte Vorstand des Vereins «wabe knonaueramt – wachen und begleiten Kranker und Sterbender», von links: Catherine Morier, Freiwillige; Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt; Ursula Jarvis, Sozialdiakonin, Vertreterin der reformierten Kirche; Roland Kunz, Chefarzt Palliative Care und Geriatrie, Spital Affoltern und Carmen Kissling, Co-Leiterin Palliativstation Villa Sonnenberg. (Bild Regula Zellweger) Spital Affoltern. Für die Revision werden Koni Messikommer und Andreas Caraventa verantwortlich zeichnen. Mit seinem Vortrag «Palliative Care Netz – nicht nur von Profis» setzte Roland Kunz die Freiwilligenarbeit im Palliativbereich in den Zusammenhang mit Patienten, Angehörigen, Pflegenden, Ärzten und weiteren Spezialisten. Er unterstrich die Bedeutung der Freiwilligenarbeit in der Palliative Care im lokalen –- heute und in der Zukunft. Dabei bezog er sich auf das Bundesamt für Gesundheit, das 2014 formulierte: «Freiwillige bringen in den oft durch Leiden und Schmerzen geprägten Alltag von Patientinnen, Patienten und deren Bezugspersonen ein Stück Normalität zurück. Aber auch aus gesundheits-, sozialpolitischer und finanzieller Perspektive sind sie wich-

tige Akteure in der Palliative Care. Deshalb ist es zentral, dass die Angebote der Freiwilligenarbeit für alle sichtbar und zugänglich sind.»

Nationale Strategie Seit 2013 wird das Thema der Freiwilligenarbeit in der «Nationalen Strategie Palliative Care» als eigenes Teilprojekt berücksichtigt. Das Oberziel im Teilprojekt «Freiwilligenarbeit» lautet: «Die Angebote und Dienstleistungen der formellen Freiwilligenarbeit in Palliative Care sind flächendeckend bekannt und werden von kantonalen und kommunalen Behörden und Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie von Fachpersonen vorausschauend für die Betreuung und Begleitung schwerkranker und ster-

Diebe suchen in Kellern und in Autos nach Beute Zahlreiche Einbrüche und Einbruchsversuche In den vergangenen Tagen standen Kellerabteile und Fahrzeuge im Fokus von Dieben. Sie gelangten nicht überall ans Ziel.

Fahrzeuge aufgebrochen

Vom 26. auf den 27. Mai wurden in einem Mehrfamilienhaus in Bahnhofnähe in Bonstetten gleich vier Kellerabteile aufgebrochen. Der Sachschaden – rund 800 Franken – ist bedeutend höher als der Wert der gestohlenen Lebensmittel. In Mehrfamilienhäusern in unmittelbarer Nachbarschaft misslangen weitere Versuche, in die Keller vorzudringen. In einem Fall entstand Schaden von rund 800 Franken, im anderen zirka 400 Franken. Vom 26. auf den 27. Mai wurde in Affoltern versucht, ins Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Sachschaden: rund 150 Franken – weniger als in Hedingen, wo der Versuch, in zwei Keller einzudringen, misslang. Auch in diesem Fall mussten die Eindringlinge ohne Beute abziehen, verursachten aber Schaden in der Höhe von rund 500 Franken. Auch ein weiterer Kellereinbruch in der gleichen Nacht in Hedingen scheiterte,

In eine Einstellhalle in Hedingen wurden – am 27. Mai festgestellt – zwei Fahrzeuge aufgebrochen. Schaden und Beute sind Gegenstände polizeilicher Abklärungen. Drei Fahrzeuge wurden am 27. Mai auch in einer Affoltemer Sammelgarage «Opfer» von Übeltätern. Bei einem Kleinbus ist der Schaden noch unbekannt, bei zwei Personenwagen beträgt dieser 800 bzw. 500 Franken. In allen Fällen wurden Scheiben zertrümmert. 1500 Franken Schaden entstand, als Unbekannte in einer Sammelgarage in Bonstetten einen Wohnanhänger aufbrachen. Entwendet wurde nichts. Aus einem unverschlossenen PW klauten Diebe am 27. Mai auf dem MyStop-Areal in Affoltern eine Damenhandtasche. Die Polizei beziffert den Wert des Inhalts auf rund 400 Franken. Vom 28. auf den 29. Mai schlug man in einer Sammelgarage die Schei-

aber auch hier: Schaden von 500 Franken.

be eines Personenwagens ein. Die Diebe mussten ohne Beute abziehen. Bei einem Mehrfamilienhaus in Affoltern zerstachen Vandalen die Pneus von mehreren Velos. Schaden: zirka 300 Franken.

Wohnungseinbrüche ... Rund 500 Franken Schaden meldete die Kantonspolizei bei einem Mehrfamilienhaus in Hedingen. Dort wurde vom 26. auf den 27. Mai versucht, einzubrechen. Und auch in einem weiterren Fall in Hedingen misslang der Einbruch am 28. Mai in ein Einfamilienhaus. – In einem Reihen-Einfamilienhaus in Affoltern wurde der Waschautomat aufgebrochen. Über den Inhalt ist nichts bekannt.

... und Brand eines Fahrzeuganhängers Am 30. Mai, zirka 14.30 Uhr, geriet in Obfelden ein Fahrzeuganhänger in Brand, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Die Kantonspolizei spricht von einer technischen Ursache. (-ter.)

bender Menschen und deren Bezugspersonen genutzt.» Genau das sind die Zielsetzungen des neu gegründeten Vereins «wabe knonaueramt». Die gewählten Vorstandsmitglieder bekamen Applaus und Blumen. Alle haben sich bereits bisher für die Ziele des neuen Vereins eingesetzt, ihre Arbeit und vor allem ihre Grundhaltung werden sich nicht verändern. Verändern sollen sich der Bekanntheitsgrad des Vereins und die Zahl der aktiven und passiven Mitglieder. Für Einzelpersonen beträgt der Jahresbeitrag 50 Franken, für Familien 80 und für Unternehmen und Institutionen 150 Franken. Interessierte können sich an die Präsidentin Ursula Jarvis wenden: Albisstrasse 10, Mettmenstetten, 043 466 83 23, ursula.jarvis@bluewin.ch

Im Säuliamt angetrunken unterwegs Ergebnis von regionalen Polizeikontrollen: Zwei Führerausweisentzüge. Die Kantonspolizei Zürich hat mit Unterstützung der Kommunalpolizei Affoltern in der Nacht auf Mittwoch im Bezirk Affoltern regionale Polizeikontrollen durchgeführt. Drei Personen wurden wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss zur Anzeige gebracht, davon mussten zwei Lenker ihren Führerausweis an Ort und Stelle der Polizei übergeben. Bei den kriminal- und verkehrspolizeilichen Kontrollen wurden rund 60 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Bei 22 Lenkern wurde ein Atemlufttest durchgeführt. Davon wurde ein Fahrzeuglenker zuhanden des Statthalteramtes verzeigt und zwei bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Letztere mussten zudem ihre Führerausweise sofort der Polizei übergeben. Sechs der kontrollierten Fahrzeuge entsprachen nicht den gesetzlichen Vorschriften und wurden wegen mangelnder Betriebssicherheit beanstandet. Wegen verschiedener Übertretungen wurden diverse Ordnungsbussen ausgesprochen. (pd.)

044 2016  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you