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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 44 I 166. Jahrgang I Dienstag, 5. Juni 2012

Vollsperrungen

Willkommen!

Behinderungen wegen Aufwertung der Ortsdurchfahrten in Affoltern und Hedingen. > Seite 3

Neuzuzuzüger- und Gesundheitstag mit Brunch in Ottenbach. > Seite 6

Regierungsrat Mario Fehr bei Turnveteranen

Grossartiges, strahlendes «Fäscht uf de Strass»

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Kreativmarkt Ideenreiches Schaffen für einen guten Zweck in Mettmenstetten. > Seite 6

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Raum der Stille Neuerung im Neubau des Hauses Pilatus am Spital Affoltern. > Seite 7

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Wunschlehre Auch «schwächere» Schulabgänger haben bei der Lehrstellensuche eine Chance. > Seite 8

1300 an der 92. Tagung der Veteranenvereinigung des Zürcher Turnverbandes in Obfelden. Rund 1300 Turnveteranen trafen sich am Sonntag in Obfelden zur 92. Tagung. Erstmals waren auch Veteraninnen dabei – ein noch kleines Grüppchen von 14 Frauen. Tradition hat hingegen der regierungsrätliche Besuch: SP-Sicherheitsdirektor Mario Fehr zeigte sich beeindruckt von der Veteranenbewegung. «Eine Bewegung die Kraft und Wucht hat», sagte er. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 19

Hochbetrieb bei Live-Musik bis tief in die Nacht. (Bild Barbara Roth)

Regierungsrat Mario Fehr und Kantonsrätin Esther Guyer. (Bild -ter.)

Es war Hochbetrieb am vergangenen Samstag auf der Oberen Bahnhofstrasse im Bezirkshauptort: Bei strahlendem Wetter und bester Festlaune

machte die Begegnungszone ihrer Bestimmung alle Ehre. Ein Kommen und Gehen war es, dazwischen ein allgemeines Geniessen

und Freuen – auf jeden Fall ein tolles Miteinander bei einer Vielfalt an Attraktionen und einer Vielzahl an bestgelaunten Besuchenden. Uneinge-

schränktes Fazit des OK: «Es war ein grossartiges Strassenfest!» (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Schwieriger Weg zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern Wieder knappe Abstimmung: Der Lead zur Umsetzung bleibt bei der Betriebskommission Die Betriebskommission kann das Vorhaben einer neuen Rechtsform für das Spital Affoltern ohne stärkeren Einbezug der Gemeinde-Delegierten vorantreiben. Diese Delegierten entschieden mit 8:7 für Nichteintreten auf einen entsprechenden Antrag der Strategie- und Finanzkommission. ................................................... von werner schneiter Bei der Umsetzung des Projekts für eine neue Trägerschaft und die neue Rechtsform des Spitals herrscht Zeitdruck, weil diese umwälzenden Neuerungen vor den ordentlichen Wahlen der Gemeindebehörden im Frühjahr 2014 unter Dach sein müssen. Spätestens im Dezember 2013 müssen die Gemeindeversammlungen im Bezirk über dieses Geschäft befinden können. Damit würde es möglich, im Februar 2014 allfällige Volksabstimmungen durchzuführen – noch bevor die neuen Behörden im Amt sind.

Zu wenig Transparenz Bei der Vorgehensweise gibt es allerdings unterschiedliche Ansichten. Im Namen der Strategie- und Finanzkommission (StraFiko) forderte deren Lei-

ter Bertram Thurnherr klare Rahmenbedingungen, Verbindlichkeit und zweckmässiger Einbezug der Gemeinde-Delegierten für Zwischenentscheide. «Das gibt Sicherheit für den Projektablauf und für Beteiligte», hielt er an der Delegiertenversammlung fest. Verbindliche Verpflichtungen im Rahmen der Projekterarbeitung seien besser als «best effort». Ergebnisse und Kosten müssten dokumentiert und den Delegierten kommuniziert werden, Zwischendokumentationen seien eine wichtige Basis für das weitere Vorgehen. «Die bisherigen Ergebnisse der Arbeitsgruppe sind nicht transparent», sagte Bertram Thurnherr. Im Weiteren forderte er, den Delegierten im zweiten Halbjahr 2012 den Antrag für die künftige Trägerschaft/Rechtsform zur Entscheidung vorzulegen. Die Oberaufsicht müsse bei den Gemeinde-Delegierten liegen, ohne dass diese der Betriebskommission detaillierte Vorgaben machen müssten. Eine Schlussabstimmung der Delegierten über die neue Trägerschaft/Rechtsform genüge nicht, sie müssten bei Zwischenentscheidungen einbezogen werden. «So können die Delegierten die politische Aufbereitung der Entscheidungen wahrnehmen», sagte Thurnherr, für den ausserdem die Verpflichtung eines professionellen Projektmanagers wichtig ist.

Mit dem Projekt sei zu spät begonnen worden, fügte er bei.

Alles tun, damit Entscheide vor Ende 2013 vorliegen Spitalpräsident Reinhold Spörri beantragte namens der Betriebskommission ein Nichteintreten auf die StraFiko-Anträge. Sie renne «offene Türen ein» und fordere Dinge, die nicht in die Kompetenz der Delegiertenversammlung fallen würden. Die Betriebskommission werde am 5. Juli 2012 über die erforderlichen Massnahmen, den Zeitplan, die Kommunikation, die Kosten und die Projektorganisation beschliessen – und kommunizieren. Der als von der StraFiko eingebrachte, ergänzende Projektplan mit Meilensteinen diene der Betriebskommission als Richtschnur. Dass die notwendigen Entscheide der Stimmberechtigten zur neuen Rechtsform vor Ende 2013 vorliegen, bezeichnete Spörri als übergeordnetes Ziel. Dafür werde man alles tun. Die bisher eingesetzte Arbeitsgruppe werde das Projekt weiterhin begleiten. Im Weiteren laufe die Suche nach einem professionellen Projektleiter. Ein erster Kontakt mit einem möglichen Kandidaten sei hergestellt. Bis die neue Rechtsform in Kraft sei, gebe es überdies keine Übergangsregelung. Das Spital bleibe vorder-

hand ein Zweckverband, der keinen eigenen Haushalt führen könne. In der Diskussion über den Nichteintretensantrag der Betriebskommission kamen die unterschiedlichen Haltungen der Delegierten zum Ausdruck. Ein Delegierter ist der Auffassung, dass die Entscheide von der Betriebskommission getroffen werden müssen und Delegierte eine beratende Tätigkeit ausüben sollen. Eine Zeitvorgabe brauche es nicht, weil der vorhandene Zeitdruck den Gang der Dinge bestimme. Und zudem gehe es auch um das Vertrauen in die Betriebskommission. Ein anderer sieht darin keinen Misstrauensantrag, sondern eine Absicherung für die Betriebskommission durch die Delegierten. «Oberaufsicht ist keine Einmischung», ergänzte ein anderer. Die Forderung nach einem ständigen Austausch zwischen StraFiko und Betriebskommission konterte der Präsident mit der Feststellung: «In diesem Projekt sind viele Personen involviert.» In einer geheimen Abstimmung sagten die Delegierten mit 8:7 Stimmen schliesslich Ja zum Nichteintretensantrag der Betriebskommission. Diese kann nun das Projekt ohne stärkere Einmischung der Delegierten vorantreiben – gegen den Willen der StraFiko. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

200 23 9 771661 391004


Projekt : 85840 - Los 2 : Bau Druckleitung Pumpwerk Ottenbach-Jonen bis ARA Kelleramt in Unterlunkhofen Mit Beschluss vom 29. Mai 2012 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – CIANCIA Davide, geb. 02. April 1980, italienischer Staatsangehöriger Affoltern am Albis, 29. Mai 2012 Gemeinderat Affoltern am Albis

Ausserordentliche Öffnungszeit Aus personellen Gründen sind die Büros der Einwohnerkontrolle sowie des Steueramtes am Donnerstag, 7. Juni 2012, ausnahmsweise erst ab 15.00 Uhr geöffnet. Alle anderen Verwaltungsabteilungen sind normal erreichbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hedingen

Obfelden Am 31. Mai 2012 ist in Affoltern a.A. gestorben:

Meier-Müller Klara geb. 18. November 1916, von Buchs ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern a.A.; Witwe des Meier-Müller Max. Urnenbeisetzung am Freitag, 8. Juni 2012, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Bestattungen Ottenbach Am Freitag, 8. Juni 2012, 11.00 Uhr, wird in Ottenbach beerdigt (Urnenbeisetzung nach ref. Ritual):

Martha Müller von Obermumpf AG, geboren am 3. April 1921, Tochter des Stössel Alfred und der Stössel geb. Bosshard Emma, Witwe des Müller Ernst, wohnhaft gewesen im Alterswohnheim Seewadel in 8910 Affoltern am Albis, starb am 2. Juni 2012 in 8910 Affoltern am Albis, im Alter von 91 Jahren, 1 Monat und 30 Tagen. Der Friedhofvorsteher

Meldungs Nr 736525 | OB01 | Los 2: Tiefbauarbeiten Druckleitung und Schächte Status: Eingereicht

Ausschreibung

3. Bedingungen

Formularkopf

3.1 Generelle Teilnahmebedingungen Siehe Vorbedingungen 3.2 Kautionen / Sicherheiten ohne Angaben 3.3 Zahlungsbedingungen ohne Angaben 3.4 Einzubeziehende Kosten ohne Angaben 3.5 Bietergemeinschaft ohne Angaben 3.6 Subunternehmer ohne Angaben 3.7 Eignungskriterien aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 3.8 Geforderte Nachweise aufgrund der in den Unterlagen geforderten Nachweise 3.9 Zuschlagskriterien: aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 3.10 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen Anmeldung zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen erwünscht bis: ohne Angaben Kosten: keine Zahlungsbedingungen: ohne Angaben 3.11 Sprachen für Angebote Deutsch 3.12 Gültigkeit des Angebotes 6 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote 3.13 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen unter www.simap.ch Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 04.06.2012 bis: ohne Angaben Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch Weitere Informationen zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen: ohne Angaben

Doc id: 736525 Dok Type: OB01 User: 746424 Ihre Dossierreferenz: Los 2: Tiefbauarbeiten Druckleitung und Schächte Auftragsart: Bauauftrag Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag: Nein Verfahrensart: Offenes Verfahren Publikationsdatum Kantonales Amtsblatt AG 01.06.2012, ZH 01.06.2012 Gewünschtes Publikationsdatum in Simap: 01.06.2012

1. Auftraggeber 1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers Bedarfsstelle/Vergabestelle: Abwasserverband Kelleramt Kanton der Bedarfstelle/Vergabestelle: AG Beschaffungsstelle/Organisator: Abwasserverband Kelleramt Zu Hdn. von: ohne Angaben Adresse: Rottenschwilerstrasse 16 PLZ/Ort: 8918 Unterlunkhofen Land: Schweiz Telefon: ohne Angaben Fax: ohne Angaben E-Mail: ohne Angaben URL: ohne Angaben 1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken Adresse gemäss Kapitel 1.1 1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen 03.07.2012 Bemerkungen: Allfällige Fragen müssen über das simap gestellt werden und werden direkt dort beantwortet. Fragen können bis spätestens am Dienstag, 3.07.2012 bis 12:00 Uhr gestellt werden. 1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes Datum: 13.07.2012 Uhrzeit: 11:00 Formvorschriften: Eingang am Eingabeort massgebend (Poststempel ist nicht massgebend). 1.5 Datum der Offertöffnung Datum: 13.07.2012 Ort: Gemeinde Unterlunkhofen 1.6 Art des Auftraggebers Gemeinde/Stadt

2. Beschaffungsobjekt 2.1 Art des Bauauftrages Ausführung 2.2 Projekttitel der Beschaffung Los 2 : Bau Druckleitung Pumpwerk Ottenbach-Jonen bis ARA Kelleramt in Unterlunkhofen 2.3 Aktenzeichen / Projektnummer ohne Angaben 2.4 Gemeinschaftsvokabular CPV: 45000000 - Bauarbeiten 2.5 Detaillierter Projektbeschrieb Bau der Druckleitung vom Pumpwerk Ottenbach-Jonen zur ARA Kelleramt in Unterlunkhofen inkl. 15 Kontrollschächte Druckleitung HDPE, dn= 315, di= 277.6, SDR 17, Länge ca. 4150 m Verfahren: Pflugverfahren, Fräsverfahren, offener Graben, Spülbohrungen 2.6 Ort der Ausführung Gemeinde Unterlunkhofen Gemeinde Oberlunkhofen Gemeinde Jonen Gemeinde Ottenbach 2.7 Aufteilung in Lose? Nein 2.8 Werden Varianten zugelassen? Ja 2.9 Werden Teilangebote zugelassen? Nein 2.10 Ausführungstermin ohne Angaben Bemerkungen: •Baubeginn ab Anfang Oktober 2012 •Abnahmen im Februar / März 2013 •Inbetriebnahme, Abschlussarbeiten Ende 2013

4. Andere Informationen 4.1 Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörende Länder ohne Angaben 4.2 Geschäftsbedingungen ohne Angaben 4.3 Verhandlungen ohne Angaben 4.4 Verfahrensgrundsätze ohne Angaben 4.5 Sonstige Angaben ohne Angaben 4.6 Offizielles Publikationsorgan ohne Angaben 4.7 Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. 2. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welche(r) gemäss dem Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) zur Vertretung von Parteien vor Gericht berechtigt ist. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d.h. es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie der angefochtenen Ausschreibung ist der Beschwerdeschrift beizulegen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d.h. die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

Nimm mich gnädig heim zu Dir, lass mich nicht verloren gehen.

TODESANZEIGE Traurig, aber in grosser Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von unserer gütigen Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwägerin, Gotti und Tante

Klara Meier-Müller 18. November 1916 – 31. Mai 2012

Am späten Donnerstagabend konnte sie, umgeben von ihren Lieben, friedlich einschlafen, so wie sie es sich sehnlich gewünscht hat. Die Erinnerung an ihr reiches Leben voller Liebe und Fürsorge wird uns in die Zukunft begleiten und uns Trost geben. Wir werden sie sehr vermissen Greth und Walti Winkler-Meier Stefan, Manuel und Vroni, Florian und Helen Winkler Hanspeter Meier und Françoise Clivaz Martin, Marianne, Thomas Meier und Barbara Portenreuther Annelies Meier Elisabeth Meier Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Obfelden findet am Freitag, 8. Juni, um 14.00 Uhr statt. Anschliessend Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen kann auch das Spital Bembéréké berücksichtigt werden über: Postkonto SIM International 10-2323-9, Vermerk: im Gedenken an Klara Meier für Bembéréké. Traueradresse: Greth und Walti Winkler-Meier, Alte Schulhausstrasse 17, 8912 Obfelden

TODESANZEIGE Nach einem langen und erfüllten Leben ist mein geliebter Gatte, unser lieber Vater, Grossvater, Schwiegervater und Bruder am 28. Mai 2012 friedlich zu seiner letzten grossen Wanderung aufgebrochen. In unseren Gedanken begleiten wir ihn in dankbarer Erinnerung.

Robert Walter Frech-Künzi 7. August 1925 – 28. Mai 2012

Wir sind traurig und vermissen Dich Hilde Frech-Künzi Ueli Frech und Dorit Vorster Frech Hendrik und Lukas Beat Frech und Christine Schönhart Frech Moritz Monika Bachmann Frech Magi Fehlmann-Frech Wir haben im engen Kreis der Familie Abschied genommen. Wir danken für die einfühlsame, liebevolle Pflege und Betreuung durch die Ärzte, die Spitex und die Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern. Traueradresse: Hilde Frech-Künzi, Im Haldenächer 11, 8907 Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juni 2012

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wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, 7. Juni, feiert das Ehepaar Armando und Iris Blumati in Stallikon ihre diamantene Hochzeit. Zu diesem Festtag gratulieren wir ganz herzlich. Auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg wünschen wir vor allem gute Gesundheit, viel Freude an allen Aktivitäten, Zufriedenheit und Wohlergehen.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Hedwig Tobler zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am kommenden Donnerstag, 7. Juni. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute.

in kürze

Jahresbericht 2010/2011 der Fachstelle für Schulbeurteilung Die Fachstelle für Schulbeurteilung des Kantons Zürich legt dem Regierungsrat ihren vierten Jahresbericht vor. Der erste Evaluationszyklus ist damit abgeschlossen: Alle Regelschulen wurden mindestens einmal besucht und beurteilt. Der neuste Bericht 2010/2011 zeigt, dass der Anteil Schulen mit positiven Beurteilungen in vielen Qualitätsmerkmalen gestiegen ist. Insbesondere die Einführung der geleiteten Schule hat die Qualität der Volksschule verbessert. (ki.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Renaturierung des Reussufers Aus der Ottenbacher Ratsstube Einem Informationsschreiben der Baudirektion Zürich von Ende März konnte entnommen werden, dass der Kanton Aargau eine Renaturierung des westlichen Reussufers plant. Betroffen sind Uferbereiche von zirka 30 Metern oberhalb und 130 Metern unterhalb der Reussbrücke. Dabei sollen sich flachufrige Buchtungen mit einzelnen Aufschüttungen entlang der heutigen Uferlinie abwechseln. Ein Teil der im Uferbereich entfernten Natursteinblöcke werden in der Reuss inselartig aufgeschüttet. Mit dem Pontonierfahrverein ist das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt in direktem Kontakt, damit die Renaturierung auch in Zustimmung mit dem lokalen Wassersportverein ausgeführt werden kann.

Fischsterben Bedauerlicherweise musste über Ostern wiederum von einem Fischsterben im Tobelbach unterhalb des Zusammenflusses von Lätten- und Tobelbach an der Muristrasse festgestellt werden. Nachdem am Ostermorgen erste tote Fische durch den RevierPächter wahrgenommen wurden, erfolgte ein Aufgebot der Zuständigen von der Kantonspolizei über den Fischereiaufseher, das Amt für Wasser, Energie und Luft (Awel) und selbst der lokalen Feuerwehr. Aber selbst dieses Grossaufgebot an Verantwortlichen konnte den Herd der Wasserverunreinigung nicht klar eruieren. Seitens der Gemeinde möchte der Gemeinderat alle Einwohner bitten, kein verunreinigtes Abwasser ungeklärt in einen unserer Dorfbäche einzuleiten. Der Schaden ist jeweils riesig und kann für den Fischbestand existenziell bedrohlich werden.

Ersatzwahlen RPK Bekanntlich ist Bettina Bucher, langjähriges Mitglied der RPK, aufgrund einer entstandenen Vakanz in der Oberstufenschulpflege in jene Behörde als Zuständige für Finanzen und Infrastruktur übergetreten. Das Verfahren für die Ersatzwahl wurde zwischenzeitlich durch den Gemeinderat eingeleitet. Sofern sich die lokalen politischen Parteien auf eine Einerkandidatur einigen können, wird das stille Wahlverfahren zur Anwendung kommen.

Weiterbildungsregelung Durch das Ausscheiden dreier verdienter, langjähriger Mitarbeiter und der damit verbundenen starken Verjüngung des Kanzleiteams wurde auch

das Thema Mitarbeiter-Weiterbildung verstärkt aktuell. Nachdem bis anhin kein einheitliches Reglement vorhanden war und somit das finanzielle Engagement der Gemeinde als Arbeitgeberin jeweils individuell beurteilt wurde, drängte sich eine standardisierte Regelung auf. Gestützt auf eine Umfrage bei den übrigen Bezirksgemeinden und in Anlehnung an die Empfehlungen des Vereins der Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute konnte ein entsprechendes Reglement ausgearbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet werden.

Kreditbewilligung für Informationskampagne Autobahnzubringer Aufgrund des durch die Grüne Partei lancierten Behördenreferendums findet am 23. September 2012 im Rahmen verschiedener Abstimmungen auch die kantonale Abstimmung über den notwendigen Kredit für den Bau unseres Autobahnzubringers statt. Das Projekt beläuft sich auf einen Gesamtaufwand von 65,4 Mio. Franken. Da es sich um einen Autobahnzubringer von überregionaler Bedeutung handelt, beteiligt sich das Bundesamt für Strassen, Astra, am Bauvorhaben mit einem Beitrag von 25,8 Mio. Franken. Aufgrund der fast buchstäblichen Kongruenz des 1982 durch das Bun-

desgericht beurteilten Vorhabens in Eglisau und der heutigen Situation betrachtet der Gemeinderat die Unterstützung des kantonalen Abstimmungskampfes durch die beiden Gemeinden Obfelden und Ottenbach zugunsten des Autobahnzubringers als rechtlich ausreichend legitimiert. Demzufolge hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 24. April 2012 für eine kantonsweite Informationskampagne zugunsten des Autobahnzubringers A4 einen Kredit von 20 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung 2012 und von 50 000 Franken zulasten der laufenden Rechnung 2012 bewilligt.

Gemeindeversammlung vom 14. Juni Ursprünglich war vorgesehen, neben den Standardtraktanden wie Rechnungsabnahme, Genehmigung von Baukrediten und drei Einbürgerungen, den Stimmberechtigten drei Änderungsanträge der Bau- und Zonenordnung BZO zu unterbreiten. Bedauerlicherweise fiel eine erneute Vorprüfung durch die Kantonalen Instanzen derart negativ aus, dass eine Aufbereitung bis zum angestrebten Versammlungstermin nicht mehr realistisch erschien. Der Gemeinderat hat demzufolge entschieden, die angesprochenen Änderungen der BZO den Stimm-

Vollsperrungen für Deckbelagsund Fertigstellungsarbeiten Aufwertung der Ortsdurchfahrten in Affoltern und Hedingen Bauarbeiten für die Umgestaltung und Aufwertung der Ortsdurchfahrten in Affoltern und Hedingen machen in den nächsten Tagen Vollsperrungen nötig. Auch der öffentliche Verkehr ist betroffen.

in Affoltern am Samstag, 9. Juni, und in Hedingen am Samstag, 14. Juni. Die Ausführungen erfolgen etappenweise. Bei nassem Wetter können die Belagsarbeiten nicht ausgeführt werden und verschieben sich.

«Aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit müssen die Zürichstrasse in Affoltern und die Zürcher/Affolternstrasse in Hedingen abschnittweise komplett gesperrt werden», schreibt das kantonale Tiefbauamt. Die Bauarbeiten erfolgen auch im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Autobahn A4. Sie beginnen

Die Umleitung des Verkehrs wird signalisiert und erfolgt grossräumig zwischen Affoltern und Hedingen über Zwillikon. Die Trottoirs bleiben während der Bauarbeiten offen. Die Zuund Wegfahrt ab den betroffenen Liegenschaften oder Parkplätzen ist während der Vollsperrung in den bezeichneten Abschnitten und Sperrzeiten

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Auf der Westseite, im Kanton Aargau liegend, wird das Reussufer oberhalb der Brücke renaturiert. (Bild Werner Schneiter)

Fahrzeuge ausserhalb der Strassensperrung parkieren

nicht möglich. Allen direkten Anwohnern, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, empfiehlt das Tiefbauamt, währen der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Strassensperrung zu parkieren. In Affoltern wird auf dem Kronenplatz zeitweise und unentgeltlich ein Ersatzparkplatz angeboten. Der regionale Verkehr wird über die Zwillikerstrasse umgeleitet. Die Umleitung ist signalisiert. Der Postautokurs 200 wird ebenfalls über Zwillikon umgeleitet. Die Haltestellen Kronenplatz, Blitzgbach und Hausacker werden in dieser Zeit (Montag, 11. Juni) nicht bedient. Man beachte die Fahrgastinformationen der Postauto Schweiz AG. (pd.)

berechtigten im Monat September anlässlich einer eingeschobenen Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

Feuerwehrkommando Auch Feuerwehrkommandanten pflegen gelegentlich die Absicht zu verkünden, dass sie von ihrem verantwortungsvollen Posten zurückzutreten gedenken. Dies hat per Ende Jahr 2012 auch die Feuerwehr Ottenbach zur Kenntnis zu nehmen. Nach 21 Jahren im Dienste der Feuerwehr, davon 8 Jahre als Feuerwehrkommandant, plant Andrea Crescionini seinen nicht unverdienten Rücktritt. Dank einer sauberen Personalplanung ist die Nachfolge bereits geregelt. Demzufolge konnte der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 24. April 2012 Markus de Pretto zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Ottenbach per 1. Januar 2013 ernennen. Als neuen Vize-Kommandanten ernannte die Sicherheitskommission Roland Schumacher. Der Gemeinderat ist erfreut über die Tatsache, dass diese verantwortungsvollen Posten durch zwei Personen besetzt werden konnten, welche im Dorf auch ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Er gratuliert den zwei Ernannten und wünscht ihnen bei der Ausübung ihrer neuen Tätigkeit alles Gute.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juni 2012

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«Die Begegnungszone lebt – und wie!» «S’Fäscht uf de Strass» in Affoltern: Strahlendes Wetter und beste Festlaune

Teilnehmerinnen des Salsa-Workshops, organisiert von Voulez-vous-Entertainment. (Bilder Barbara Roth)

Mit einer Vielfalt an Attraktionen feierte das Säuliamt am vergangenen Samstag im Bezirkshauptort zum dritten Mal «s’Fäscht uf de Strass». Bei strahlendem Wetter und bester Festlaune machte die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse ihrer Bestimmung alle Ehre.

fiti-Kunsttafeln gefielen. Besonders spannend entwickelte sich das Gemeinschaftskunstwerk, das die Sommer Holzwerkstatt, Rifferswil, unter Mitwirkung der Festbesucher zum fantasievollen Holzturm gestaltete. Das imposante wie kreative und originelle Werk wird noch einen Monat lang an der Oberen Bahnhofstrasse zu bestaunen sein.

................................................... von urs e. kneubühl

Musik, Tanz und Show

«Übersichtlich, kompakt und einfach ‹de Hammer›», der knappe Kommentar eines Besuchers fasst die Meinungen der Besucherinnen und Besucher glänzend zusammen. Die dritte Auflage des Strassenfests im Bezirkshauptort war nicht nur begünstigt vom Wetterglück – der Tüchtigen, möchte man meinen –, sondern strahlte auch mit einer Vielzahl von Attraktionen; eine Fülle von Möglichkeiten, zu denken und zu fühlen, zu sein und zu tun sowie zum Mitmachen. Die «Festmeile» auf der Oberen Bahnhofstrasse war entsprechend den ganzen Samstag über jene lebendige Begegnungszone, die man sich wünscht. Ein Hin- und Herflanieren bunt gemischter Menschen, die hier mal stehen blieben, um eine Künstlerin in Aktion zu sehen, sich da im künstlerischen Handwerk selbst versuchten und sich dort hinsetzten, um einen Happen zu essen – von der Bratwurst bis zum valencianischen Nudelgericht Fideuà – und einen Schluck zu trinken. Bei bester Laune wurden sie sowieso gehalten, rundum.

Steinmetz-Nachwuchs...

Daniel Sommers Holzskulptur.

Spyre Bar: Maya-Motive.

JA-AAA: Jugend gestaltet.

Viel Künstlerisches und Spielerisches Es gab viel Künstlerisches und Spielerisches zu sehen und zu erleben. Ausführlich gaben Kunstschaffende Auskunft, zeigten, wie eine Panflöte, eine bunte Glasschale, eine Vase aus Ton oder ein Mobile aus Holz gefertigt werden. Die Pfadi Säuliamt boten Kinderbetreuung und eine Reihe von lockeren Spielen an, während Jugendarbeit Affoltern, Mobile Jugendarbeit Säuliamt und Jugendtreff Chratz, Hausen, mit tollen, sich wandelnden Graf-

Alfilos Haarmodeschau.

Begeisterten: 7t Cover.

Genauso zu begeistern wussten die abwechslungsreichen Musikvorträge auf der Open-Air-Bühne und an verschiedenen anderen Orten. Auf der Bühne legten beispielsweise die jungen Musikerinnen und Musiker der Musikschule Roli Elmer und der Guitarschool Nino Lentini viel beklatschtes Zeugnis ihres Talents ab, während die Säuligugger ihr Können in Gute-Laune-Musik wie gewohnt lebhaft unterstrichen. Im Festzelt Voulez-vous-Entertainment wurde ein Salsa-Workshop aufgeführt, während im Lions-Zelt unter anderen die Porky Valley Dixieband zu unterhalten wussten und im KafiStübli Betpur Drehorgelmusik für Beschaulichkeit sorgte. Es gab für alle und jeden etwas bei diesem lebhaften Miteinander und gegenseitigen Inspirieren. Die Federführenden bei Planung und Durchführung des «Fäscht uf de Strass» – VobaPräsidentin Barbara Roth, Susanne Crimi für das OK und Jörg Wiedenmann, Leiter Tiefbauabteilung – durften ein hoch zufriedenstellendes Fazit ziehen: «Alle Mitwirkenden und sämtliche Besucher sind total aufgestellt und begeistert. Unser Dank gilt allen, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen dieses Fests beigetragen haben. Es war ein grossartiges Strassenfest.» In den positiven Tenor stimmte auch Roli Elmer – «Es ist jedesmal eine Riesenfreude für die Kids der Musikschule hier vor so viel Publikum auftreten zu dürfen. Das motiviert.» – und Reto Studer, Präsident des Lions Club mit ein: «Eine grossartige Gelegenheit für uns, am ‹Fäscht uf de Strass› mittendrin zu sein und mitzuhelfen, getreu unserem Grundsatz: Wir wollen da helfen, wo es nötig ist.»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juni 2012

Mit Schirm, Charme und schönen Melodien Neuzuzüger- und Gesundheitstag mit Brunch in Ottenbach Mit einem reichhaltigen Brunch, vielen Gesundheitstipps und der Vorstellung der Behördenmitglieder hiess die Gemeinde Ottenbach die neuen Einwohner willkommen. Etwas mehr als ein Drittel aller Neuzuzüger nahm die Einladung an. ................................................... von martin mullis Kreatives Schaffen für einen guten Zweck: Emsiges Treiben auf dem Rössliplatz. (Bild Martin Mullis)

Ideenreiches Schaffen für einen guten Zweck 1. Kreativmarkt in Mettmenstetten Einige kreative Mettmenstetter Einwohner haben sich während der Wintermonate schöpferisch, künstlerisch aber auch originell betätigt. Ihre Produkte waren am Samstag auf dem neugestalteten Rössliplatz in Mettmenstetten auf dem 1. Kreativmarkt zu kaufen. Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen musikalischen Darbietungen sorgte für eine eigentliche Dorffeststimmung. Eine Drehorgel verzauberte die Besucher, die Jungjodler ernteten viel Applaus, die Steelband «Loca Coquitos» liess ein herrliches Karibik-Gefühl aufkommen und der Clown Act mit Mozarella und Popotto trieben zum Gaudi der Kinder allerlei Schabernack. Die vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten trugen zusammen mit dem prächtigen Sommerwetter natürlich ebenfalls zu einem emsigen und vergnügten Markttreiben bei. Die fröhliche Veranstaltung basierte allerdings auf einem ernsten Hintergrund und wurde von drei kirchlichen Institutionen organisiert. Basierend auf dem Gedanken der Ökumene haben die evangelisch-reformierte, die katholische sowie die

evangelische Täufergemeinde den Markt ins Leben gerufen. Die beiden Mitglieder der Projektgruppe, Ursula Jarvis und Claudia Müller, zeigen sich bei einem kurzen Gespräch mit dem «Anzeiger» höchst erfreut über den grossen Besucheraufmarsch. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an den Begleitdienst Knonauer Amt. Dieser bietet ein Angebot zur freiwilligen Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden im Bezirk Affoltern. Die Tätigkeit des Begleitdienstes Knonauer Amt kommt überall dort zum Einsatz wo die letzte Lebensphase beginnt und bewegt sich im Bereich der persönlichen Begleitung. Kostenintensiv zeigt sich vor allem die Ausbildung der freiwilligen Helfer. Die Anstrengungen der Organisatoren, die von vielen Mettmenstetter Gwerblern, Künstlern sowie von der politischen Gemeinde unterstützt wurden, haben sich gelohnt. Das Projektteam «Begleitdienst Knonauer Amt» durfte am Abend der Veranstaltung einen Reinerlös von über 10 000 Franken entgegennehmen und konnte auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken. (mm)

Zusammen mit dem Musikverein Ottenbach hiess der Gemeinderat in corpore die innert den letzten zwei Jahren neu zugezogenen Einwohner am Samstagmorgen herzlich willkommen. Selbstverständlich war auch die «alteingesessene» Bevölkerung ebenfalls eingeladen. Der Gemeindesaal war denn auch sehr gut besetzt und durchmischt mit rund 60 Neuzuzügern welche die Gelegenheit schätzten, nicht nur die Behördenmitglieder der politischen Gemeinde und der Schulen, sondern auch die bereits schon länger in Ottenbach wohnende Bevölkerung näher kennen zu lernen. Einen grossen Familienregenschirm mit dem «Güggel» als Gemeindewappen gab es als Willkommensgeschenk und soll wohl das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in der Gemeinde symbolisieren.

Brunch und gute Tipps zur Gesundheit Eine kleine Umfrage unter den neuen Einwohnern zeigte deutlich, dass sie mit der Wahl der Wohngemeinde sehr zufrieden sind. Stellvertretend für die Neuzuzüger seien hier Stefanie und Sandro Passarella mit ihrem sechs Monate alten Nico erwähnt. Das junge Paar, beide arbeiten als Stadtpolizisten, haben Ottenbach ganz bewusst als Wohngemeinde ausgewählt. Sie schätzen die ruhige Lage ihres Wohnhauses, aber auch die Nähe zur Stadt. Mehrheitlich wurden die Reuss und vor allem die schöne Naherholungslandschaft als Grund für den Zuzug ge-

Natur im Seleger Moor erleben 120 000 Quadratmeter grosses Blütenparadies bei Rifferswil Der Park Seleger Moor ist der grösste und schönste Rhododendren- und Azaleenpark, mit Seerosenteich und Farngarten, der Schweiz. Bei Rifferswil befindet sich das 120 000 m² grosse Blütenparadies. Der einzigartige Reiz der Anlage liegt in der unvergleichbaren Kombination von einheimischen und fremdländischen Pflanzen, die sich zu Tausenden entlang der rund drei Kilometer langen Spazierwege ziehen.

Seerose – die Königin des Wassers Der Blütenrausch der blühenden Seerosen auf den dunkel spiegelnden Teichen ist im Juni in vollem Gange. Die Seerose Nymphaea (griechisch: Naturgöttin) Sie ist eine Schwimmblattpflanze, die im Gewässerboden wurzelt, ihre Blätter und Blüten schwimmen auf der Wasseroberfläche. In kleinen Bachläufen und Teichen gedeihen verschiedene Seerosenarten. Die Seerose ist während der warmen Jahreszeit ständig in Bewegung. Die Seerosenblumen öffnen sich um ca. 11 Uhr und schliessen sich bereits um 16 Uhr wieder! Die roten, weissen, gelben und rosa Farbtupfer auf dem dunklen Wasser erfreuen Gross und Klein. Unvergesslich und für Kinder ein Hit, ist das grandiose Froschkonzert auf den zahlreichen Teichen.

Fühlen sich sehr wohl in Ottenbach: Stefanie und Sandro Passarella mit Sohn Nico. (Bild Martin Mullis) wählt. – Gemeindepräsident Kurt Weber stellte «seine» Gemeinde kurz vor und erwähnte die aktuellen Entwicklungsschritte der Gemeinde. Kein Wunder, dass dabei die Verkehrsprobleme sowie die Pläne zur Dorfkerngestaltung zur Sprache kamen. Die Gemeinderätin und Gemeinderäte, die Präsidenten der Schulen sowie die kirchlichen Institutionen präsentierten anschliessend in wohltuend kurzen aber prägnanten Worten ihre Ressorts. Mit einem reichhaltigen Brunch verwöhnte der Frauen- und Männerturnverein die Gäste. Vor dem Gemeindesaal gab es im Rahmen des Gesundheitstages gute Tipps im LuftiBus

der Lungen- und an einem Beratungsstand der Rheumaliga. Wer sich beim Sportparcours etwas zu sehr anstrengte, bekam Gelegenheit sich vom Samariterverein, den Blutdruck gleich an Ort und Stelle messen zu lassen. Den kleineren Kindern erzählte Sara Steiner im «Gschichtewage» Märchen und die erwachsenen «Kinder» fanden im Neuhofareal bei den Reppischtaler Eisenbahnamateuren ein kleines Paradies. Die Aktivitäten passten ausgezeichnet zum Motto der Veranstaltung, das da am Eingang des Gemeindesaals in grossen Lettern die Zuzüger begrüsste: In Ottenbach sich bewegen, wohnen und etwas erleben.

2465 Schritte von der Schule bis nach Hause Projekt Fitness for Kids: Schülermeinungen

Die Königin des Wassers...

...und die grünen Gesellen. (Bilder zvg.).

Froschkönig oder Märchenprinz?

rend zu würdigen, widmete ihnen Seleger einen eigenen 600 m² grossen Farngarten, der heute wohl der eindruckvollste der Schweiz ist. So waren diese Farne Robert Selegers heimliche Leidenschaft. Er brachte von seinen weltweiten Reisen nicht nur Rhododendren, sondern auch Farne mit. Der Betrachter kann die Vielfältigkeit und Feinheit der Formen in vielen Grünschattierungen bestaunen.

Aus einer Kreuzung von Seefrosch und kleinem Wasserfrosch entwickelte sich der Teichfrosch. Hunderte dieser grünen Gesellen tummeln sich in den seichten Gewässern des Parks. Die grossen Seerosenblätter dienen als ideale Sonnenplätze. Teichfrösche sind auch bekannt für ihr lautstarkes Quakkonzert. Froschsonntag im Park Seleger Moor: 10. Juni von 10 bis 16 Uhr. Willkommen im abenteuerlichen Leben von Fröschen und anderen Amphibien. Experten geben Auskunft und beantworten Fragen. Führungen an den Teichen um 10.30, 13.30 und 15 Uhr, Dauer ca. 30 Minuten.

Farngärten und ihre Seele Um diese Pflanzen, die seit den Anfängen unserer Welt existieren und sich seither kaum verändert haben, gebüh-

Workshop «Faszination Farnwelt» Sonntag, 17. Juni, von 10 bis 16 Uhr: Mit den Farnfreunden der Schweiz. Besucher erhalten viele nützliche Tipps und Tricks, bis zur standortgerechten Verwendung im Garten. Führungen im Farnpark um 10.15, 13.45, 15 Uhr, Dauer ca. 40 Minuten. Farnverkauf. Der Park Seleger Moor ist bis Ende Juli täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Im Internet unter www.selegermoor.ch erhalten Sie weitere Informationen.

Vor den Frühlingsferien hat das Projekt «Fitness for Kids» (www.fitnessforkids.ch) in der Schuleinheit Chilefeld/Stigeli in Affoltern begonnen (es stand im «Anzeiger»). Am 24. Mai fand nun die Folgeveranstaltung statt. Und wieder löste das Projekt bei den Beteiligten Begeisterung aus. Am Schluss erhielten alle Kinder ein Diplom. Das meinen die Kinder aus der 2. Klasse von Theresa von Siebenthal zum Projekt: «Wir waren bei Fitness for Kids. Dort sind wir gerannt. Wir mussten joggen und geduckt joggen und auch geduckt laufen, das war anstrengend.» «Wir haben gelernt, dass Fitness ganz wichtig ist. Wir haben nur einen Körper! Wir haben auch ein Tagebuch bekommen. Bei Fitness for Kids lernen die Kinder, gesund zu bleiben und sich gesund zu ernähren.» «Die Zahlen 1-5-1-8 weiss ich immer noch. Mir hat es gefallen, als wir etwas Gesundes bekommen haben.» «Wir haben zwei Tänze gelernt. Ein Tanz ist von DJ Bobo und der andere von Michael Jackson. Der Tanz war sehr schwierig, aber es hat viel Spass gemacht.» «Bei uns war ein Profi-EishockeySpieler vom EVZ. Er hat vielen Kin-

dern ein Autogramm auf das T-Shirt geschrieben.» «Ich fand es ganz toll, dass sie uns ein Geschenk gegeben haben. Wir haben einen Schrittzähler bekommen. Ich brauchte 2465 Schritte von der Schule bis nach Hause.» «Das Diplom hänge ich an die Kühlschranktüre, dann sehe ich es immer, wenn ich etwas Süsses essen möchte.» «Wir sind alle glücklich und es war sehr cool.» «Und ich habe dann immer gesagt: Ich will nochmals gehen! Weil es mir so Spass gemacht hat. Und ihr wart die besten Tänzer!»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juni 2012

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Sozialdienst: Amtsvormundschaft, Kompetenzordnung und Asylwesen Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes wählt Matthias Ebnöther in den Vorstand Vorletzten Donnerstag genehmigten die Gemeindedelegierten im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern die neue Kompetenzordnung definitiv, dazu eine Stellenaufstockung für die Amtsvormundschaft sowie die Jahresrechnung 2011. Zudem gab es Informationen, eine Wahl sowie Verabschiedung und Begrüssungen. ................................................... von urs e. kneubühl Es war eine äusserst reich befrachtete Traktandenliste, welche die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Affoltern vorletzten Donnerstag, 24. Mai, abzuarbeiten hatten. Ein Gemisch aus Informationen und Entscheidungen, welche sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und Zukunft der Institution betreffen.

Wahl, Verabschiedung und Begrüssung In einer ersten Tranche standen die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes sowie die Verabschiedung der langjährigen Leiterin der Amtsvormundschaft und die Begrüssung ihrer Nachfolgerin sowie der Leiterin Support an. Als Nachfolger für den zurückgetretenen Edy Gamma im Vorstand des Bezirkssozialdienstes wählten die Delegierten den vom Vorstand vorgeschlagenen Knonauer Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther. Sie sprachen ihm ihr einstimmiges Vertrauen aus. Mit Verena Jacot wurde die langjährige Leiterin der Amtsvormundschaft offiziell verabschiedet. Sie wird nach 15-jähriger Tätigkeit per Ende Oktober 2012 in Pension gehen. Vorstandsmitglied Thomas Ammann wür-

digte in seiner Laudatio die ausserordentlichen Leistungen von Verena Jacot und dankte ihr für Einsatz, Treue und manch guten Ratschlag, den die Austretende jederzeit bereit hatte. Mit Verena Jacot wird der Sozialdienst eine erfahrene und tragende Persönlichkeit verlieren. Die Nachfolge Verena Jacots ist allerdings gut eingeleitet. Mit Antje Stagneth konnte die Delegiertenversammlung die neue Leiterin der Amtsvormundschaft bereits persönlich begrüssen. Sie war zuletzt Leiterin des Sozialdienstes im luzernischen Engelberg und hat die Nachfolge von Verena Jacot per Mitte Mai 2012 angetreten. Als neue Leiterin im Schlüsselressort Support hiessen die Delegierten zudem Sonja Baumann willkommen. Sie arbeitet seit einem Jahr im Bezirkssozialdienst Affoltern und hat am 1. Januar dieses Jahres die Bereichsleitung Support übernommen.

Jahresrechnung und Jahresbericht Ohne Einwände und einstimmig gingen danach auch die Zweckverbandsrechnung 2011 und der Jahresbericht 2011 durch. Die Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 8,5 Mio. und einem Ertrag von 4,2 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von netto 4 254 820 Franken zulasten der Verbandsgemeinden ab, was einer Abweichung gegenüber dem Budget 2011 zugunsten der Gemeinden von 155 779 Franken entspricht. Finanzchef Enrico Barbon begründet dieses nacheinander dritte positive Resultat mit sorgsamem Umgehen mit den Finanzen und höheren Erträgen in verschiedenen Bereichen. Trotz zusätzlich bewilligter Kosten für Aushilfen, Springer, Mehrzeitauszahlungen etc. konnte unter dem Budget abgeschlossen werden. Der Jahresbericht 2011 widmet sich dem Thema «Veränderung», womit sich im vergangenen

Jahr sämtliche Bereiche im Bezirkssozialdienst auseinanderzusetzen hatten. Die Organisationsentwicklung, die seit geraumer Zeit aufgegleist und – wie mehrmals vermerkt – auf gutem Weg ist, ist in den interessanten Beiträgen mitunter zentrales Thema.

Stellenaufstockung in der Amtsvormundschaft Die Mitarbeitenden der Amtsvormundschaft bewegen sich kapazitätsmässig seit Jahren am Limit und erbringen dabei überdurchschnittliche Leistungen. Neben der steigenden Fallzahl nehmen auch die Anforderungen aufgrund zunehmender Komplexität der Fälle weiter zu. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, geeignete unterstützende Organisationen und Hilfeleistungen zu finden. Das hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Arbeit seit Jahren nicht mehr in der Regelarbeitszeit bewältigt werden kann und immer wieder Überzeiten angeordnet und ausbezahlt werden müssen. Dazu kommt nun auch noch der Leitungswechsel in der Abteilung sowie die Einführung KESB, was vorerst weitere organisatorische Veränderungen bringt, die mit einem Mehraufwand verbunden sind. Die Delegierten zeigten Verständnis für die schwierige Situation und stimmten, nach präzisierenden Erläuterungen, einem Rahmen von 100 Stellenprozenten zur Aufstockung sowie dem vom Vorstand beantragten Nachtragskredit für eine befristete Stellenüberschneidung, betreffend die Bereichsleitung, die zurzeit doppelt besetzt ist, damit Antje Stagneth eingearbeitet und Verena Jacot sich auf ihre Abschlüsse konzentrieren kann. Bezüglich der Stellenaufstockung in der Amtsvormundschaft lässt sich auch im Vergleich mit anderen Gemeinden und Regionen feststellen, dass der Durchschnittswert der durch

die Amtsvormundschaften bearbeiteten Fälle bei 100 Stellenprozenten bei 60 bis 70 Fällen liegt. Bei den 270 im Jahr 2011 bearbeiteten Fällen der Amtsvormundschaft im Bezirk Affoltern hätte dies 380 bis 400 Stellenprozente gebraucht, weshalb bei effektiv 300 Stellenprozenten zumindest 80 bis 100 % fehlen. Einer Aufstockung innerhalb dieses Rahmens haben die Delegierten nun zugestimmt und dem Vorstand damit ermöglicht, sich nach der dringenden Verstärkung aktiv umzusehen. Die Beurteilung, wie viele Stellenprozente schliesslich effektiv vonnöten sind, wird erstmals Ende 2013 erfolgen. Sollte sich zudem zeigen, dass ab 2014 die KESB eine Entlastung für die Amtsvormundschaft bringen wird, wird bei einem nächsten Austritt überprüft, ob diese freiwerdenden Stellenprozente ersetzt werden müssen oder nicht.

Verabschiedung Kompetenzordnung und Info Asylwesen Die Kompetenzordnung, mit welcher sich die Delegierten schon in den vorangegangenen Versammlungen intensiv beschäftigt hat, stand diesmal zur definitiven Verabschiedung an. Bezüglich der einzelnen Abschnitte, die es zu genehmigen galt, gab es lediglich einen einzigen inhaltlichen sowie einen rein redaktionellen Änderungswunsch seitens der Delegierten. Die inhaltliche Änderung, beantragt vom Hausemer Delegierten Georges Köpfli, betraf die Umzugskosten und wurde von der Versammlung mit überwiegender Mehrheit genehmigt, der redaktionelle Änderungswunsch bedurfte keiner separaten Genehmigung durch die Versammlung. Die Schlussabstimmung zur gesamten Kompetenzordnung passierte einstimmig. Tiziana Jurietti, Bereichsleiterin Asylwesen, informierte anschliessend über die im Asylwesen relevanten Än-

derungen der im Bezirk Affoltern ab 1. Mai 2012 erfolgten Umsetzung der Teilrevision des neuen Sozialhilfegesetzes (SHG). Aufgrund der Unterstellung der vorläufig aufgenommenen Personen unter die ordentliche Sozialhilfe hat sich die Asylfürsorgeverordnung geändert. Die Ansätze für Sozialhilfeleistungen sind neu nach den SKOS-Richtlinien geregelt. Zudem werden die Sozialhilfeleistungen neu durch die Wohngemeinden geleistet, nicht mehr solidarisch über das Globalbudget im Zweckverband.

Informationen KESB und Organisationsentwicklung Vorstandsmitglied Thomas Ammann informierte danach über den Stand bezüglich der zukünftigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Der Auswahlprozess für die Mitglieder und Angestellten der KESB laufen. Die Konstitution der gesamten Organisation wird im Verlaufe dieses Jahres konkrete Formen annehmen. Die nächsten Schritte in der Organisationsentwicklung erläuterte Geschäftsleiterin Liliane Blurtschi. Die Umsetzung von Teilprojekt 3 (Organisation Support und Wirtschaftshilfe) läuft und zu Teilprojekt 4 (Qualitätssicherung) ist auch bereits ein Workshop durchgeführt worden. Die Umsetzungsphasen verlangen einiges an Zeit sowie Geduld, grundsätzlich wird sich die Implementierung des Gesamtprojektes aber auszahlen, zeigt sich auch Vize-Präsident Paul Schneiter, der die Versammlung leitete, überzeugt. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement und die Motivation, mit der die Umsetzung vorangetrieben wird. Seitens der Delegierten gab es ebenfalls Lob und die Äusserung von Verständnis, gleichzeitig wurde bemerkt und empfohlen, dass besonders auf die gestiegene Personalfluktuation ein Auge geworfen wird.

Guter Abschluss

Raum der Stille im Spital Affoltern

Spitalrechnung besser als budgetiert

Freitag, 8. Juni, 14.15 bis 17.30 Uhr: Offene Tür

Die Rechnung des Spitals Affoltern schliesst um 3,1 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Die Delegiertenversammlung genehmigte die Rechnung 2011 einstimmig.

Vielleicht war man auch schon einmal im Spital – sei es als Patient, als Besucherin oder als Angehöriger – und hat nach einer Kapelle oder einem ähnlichen Rückzugsort gesucht. Ab sofort wird man bei Bedarf einen solchen Ort finden. Der neu gestaltete Raum der Stille ist im Neubau vom Haus Pilatus zu finden, am nördlichen Rand des Spitalareals. Dort gleich links vom Foyer. Das farbige Glasfenster in der Türe weist unübersehbar auf einen besonderen Ort hin: Erde und Himmel, Dunkelheit und Licht scheinen hier auf und laden ein zum Eintreten. Der Raum selber mit seinem erdigen Halbrund mag an den Urgrund des Lebens erinnern und lädt ein zur inneren Einkehr und Stille. Der Raum der Stille steht rund um die Uhr allen Menschen, die sich im und am Spital befinden, offen. Zur Eröffnungsfeier sind alle Interessierten herzlich eingeladen zu einem Apéro, Kaffee und Kuchen. Es ist ein Anliegen, dass neben dem Spitalpersonal und den ständigen Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser Rigi und Pilatus auch die Bevölkerung des Knonauer Amtes Kenntnis von diesem besonderen Raum bekommen und ihn bei Bedarf nutzen werden. Ganz besonders eingeladen sind freiwillige Besucher und Besucherinnen, die regelmässig in der Langzeitpflege

«Insgesamt schauen wir auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück», bilanzierte Spitaldirektor Fredy Furrer, der den Delegierten die Rechnung im Detail erläuterte. Höchster Ausgabeposten – wie in allen Spitälern – ist der Personalaufwand. Er liegt in Affoltern 4,7 Prozent unter dem Budget und macht 76,7 Prozent des Gesamtaufwandes aus. Das entspricht etwa dem Aufwand vom Vorjahr. Die Ausgaben für den medizinischen Bedarf liegen ebenfalls unter dem Budget, vor allem, weil das Spital weniger Pflegetage verzeichnet. Der gesamte Betriebsaufwand (54,4 Mio. Franken) ist zwar etwas höher als 2010, liegt aber 5,1 Prozent unter dem prognostizierten. Beim Betriebsertrag hat das Spital Affoltern im Vergleich zum Budget fast eine Punktelandung hingelegt: 44,1 Mio. Franken. Das ist um 0,9 Prozent besser als im Voranschlag vermerkt. Positiv auch die Gynäkologieund Geburtshilfeabteilung. «Wir verzeichneten 2011 mehr Geburten als im Vorjahr, und die Ausgaben liegen unter dem Budget», so Fredy Furrer.

Die übrigen Bereiche haben in etwa gemäss Budget abgeschlossen. Allerdings verzeichnet das Spital bei den halbprivat und privat versicherten Patienten einen Rückgang, mit denen Allgemeinpatienten «querfinanziert» werden – und die Einnahmenseite stark beeinflussen. Langzeitpflege, Psychiatrie, Mutter-/Kind-Abteilung, psychiatrisches und geriatrisches Tagesheim sind nach wie vor sehr gut ausgelastet, zum Teil über 100 Prozent. Die Palliative-Abteilung verzeichnete 2011 eine Auslastung von 68,2 Prozent. Belegungsprognosen sind hier aber schwierig. Die Auslastung ist besser als 2010, in diesem Jahr soll sie gemäss Direktor noch besser werden. Das Spital Affoltern ist grösster Arbeitgeber im Säuliamt: Derzeit werden 550 Mitarbeitende beschäftigt (411 Vollzeitstellen), inklusiv 44 Auszubildende.

Neue Mitglieder Der Hausemer Neu-Gemeinderat Gregor Blattmann ersetzt Angela Studer als Spitaldelegierte, die auch Mitglied der Strategie- und Finanzkommission war. Dort wird sie nun durch den Knonauer Gemeinderat Rico Roth ersetzt. Die Bevölkerung wird übrigens noch vor den Sommerferien den jetzt in Betrieb genommenen Computertomografen besichtigen können. (-ter.)

Rückzugsort am Spital Affoltern: Der Raum der Stille. (Bild zvg.) eine Bewohnerin oder einen Bewohner besuchen und gerne zwischenhinein für sich selber oder zusammen mit dem von ihnen besuchten Bewohner in einen Raum der Stille eintreten, um zur Ruhe zu kommen, zu beten oder ein stilles Anliegen zu notieren und in den dortigen Briefkasten zu stecken.

Begrüsst seien an diesem Tag auch Frauen und Männer, die Zeit und Interesse haben, sich neu ehrenamtlich in einem Besuchsdienst oder als Transport-HelferIn rund um die Gottesdienste am Spital zu engagieren. Verena Hofer, Spitalseelsorgerin


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Juni 2012

Wunschlehre auch für «schwächere» Schulabgänger möglich Auf dem Weg zu einer Lehrstelle muss mit allerlei Stolpersteinen gerechnet werden Über ihre Bemühungen eine Lehrstelle zu finden, erzählt eine Gruppe Schulabgänger, die mit nicht gerade berauschenden Zeugnisnoten glänzt. Wer einige Regeln beachtet und sich von Absagen nicht demoralisieren lässt, hat jedoch gute Chancen, seinen Wunschberuf zu lernen. ................................................... von martin mullis Die junge Frau und die vier Burschen im Zimmer 11 vom Schulhaus Ennetgraben in Affoltern sind sofort bereit, über ihre Anstrengungen auf der Suche nach einer Lehrstelle zu erzählen. Marita Popp, ihre Lehrerin, zieht sich vor dem Gespräch in die andere Ecke des Schulzimmers zurück, die zukünftigen Lernenden sollen ungestört sprechen können. Die Gesprächsrunde darf durchaus als international bezeichnet werden. Jacqueline, Nemanja, Fabio, David und Ruben besitzen zwar den Schweizer Pass, alle weisen sie jedoch Wurzeln aus Ländern wie Brasilien, Serbien, Italien und Deutschland vor. Als weitere Gemeinsamkeit verbindet die fünf jungen Menschen die Tatsache, dass ihre Zeugnisse nicht unbedingt aus lauter Sechsern bestehen. Der Begriff «verhaltensauffällig» sei für die Bezeichnung ihrer Schüler etwas hart, meint Marita Popp, sie würde weit eher das Wort verhaltensoriginell bevorzugen. Und Fabio erweist dieser Umschreibung sofort seine Referenz. Nein, erklärt er, dumm sei er absolut nicht, aber weil ihm die Schule so richtig verleidete, sei er schlicht und einfach «en fuule Cheib» geworden.

Mit Mathe auf Kriegsfuss Jacqueline und Nemanja wiederum stehen mit der Mathe auf Kriegsfuss, während David schon immer wusste, dass er einmal keinen Bürojob ausüben möchte. Dass vier von ihnen bereits eine Lehrstelle besitzen, hat jedoch mannigfache Gründe. Die fünf Jugendlichen betonen jedoch, dass sie entweder ihren Wunschberuf lernen dürfen oder aber gewollt ein zehntes Schuljahr anhängen. Jacqueline fand eine Lehrstelle als Fachfrau Gesundheit, die Burschen lernen entweder Automobilfachmann oder Produktionsmechaniker, Ruben drückt nochmals ein Jahr lang die Schulbank. Ihre Wege zur Lehrstelle zeigten sich jedoch unterschiedlich. Für den einen waren zwischen sechs und 32 Bewerbungen und bis zu sieben Schnupperlehren notwendig, während zwei der Burschen mit der ersten und einzigen Bewerbung einen Lehrbetrieb fanden. Auf die Frage, was denn ihrer Meinung nach bei der Suche nach einer Lehrstelle anders oder besser gemacht werden könnte, überlegten die Schulabgänger einige Minuten lang. Unisono betonen sie, dass sie von der Lehrerin ausgezeichnet unterstützt und begleitet worden seien. Auch an der Hilfe von Berufsberatern und entsprechenden schriftlichen Ratgebern habe es nie gefehlt. Eltern, ältere Geschwister und Freunde hätten auch immer wieder für Motivation gesorgt.

Den ganzen Tag nur angeschnauzt Fabio und David erzählten jedoch auch von einigen Erfahrungen, welche erhebliche Enttäuschungen verursach-

ten. So bekamen sie auf mehrere und – wie sie glaubhaft versicherten – mustergültige Bewerbungen nicht einmal eine Antwort. An einer Schnupperstelle in einem Baugeschäft, erzählte Fabio, sei er vom Chef kaum begrüsst und sofort auf eine Baustelle verschoben worden, auf der er den ganzen Tag angeschnauzt worden sei. Obwohl seit Geburt hier im Säuliamt lebend, musste Nemanja feststellen, dass sein Name bei der Lehrstellensuche ganz und gar nicht förderlich war. Ziemlich mühsam sei vor allem auch das Verlangen von einigen Firmen, für eine Schnupperstelle eine ausführliche Bewerbung einzureichen. Vor allem aber wünschten sich die Jugendlichen, dass die Lehrbetriebe die persönlichen Neigungen, Fähigkeiten und Geschicklichkeiten etwas mehr als nur die reinen Zeugnisnoten würdigten. Der Wunsch, bei der Lehrstellensuche den Jugendlichen trotz mittelmässigen schulischen Leistungen sozusagen eine Chance zu geben um «den Knopf doch noch zu lösen», äussert im Anschluss an das Gespräch auch Lehrerin Popp. Sie ist überzeugt, dass damit gerade bei diesen Schulabgängern das Selbstbewusstsein gefördert werden kann. An sich selber glauben sei im Leben ohnehin wichtiger als exzellente Schulnoten, so die erfahrene Pädagogin. Jacqueline und ihre drei Kollegen freuen sich aber auf die kommende Lehre, und alle sind überzeugt, den wichtigen Schritt ins Berufsleben zu meistern. Ruben will vor der Lehre als Detailhandelsfachmann noch ein zehntes Schuljahr anhängen, ist jedoch sehr zuversichtlich anschliessend eine Lehrstelle zu finden.

Freuen sich auf ihre Lehre: David Hutzler, Jacqueline Augsburger, Fabio Congedi (oben, von links) sowie Nemanja Todorovic und Ruben Rigassi (unten, von links). (Bild Martin Mullis)

Start ins Berufsleben mit einem Schub Kreativität Ausstellung der Projektarbeiten im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern Zum Abschluss ihrer Schulzeit erarbeiteten die Sekundarschüler im Schulhaus Ennetgraben in Affoltern kreative Projektarbeiten. An der Ausstellung am Donnerstagabend waren eine ganze Palette originelle und schöpferische Arbeiten zu bestaunen. ................................................... von martin mullis

Der Pausenplatz und die anschliessenden Eingangsräume des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern glichen am Donnerstagabend einem Basar mit ei-

nem grossen Strauss von gestalterischen und ideenreichen Arbeiten. Auf Tischen ausgebreitet, an Flipcharts vorgestellt oder vom Volumen des Projektes her auf den Platz gestellt, zeugten die etwa 100 Abschlussarbeiten von einer Fülle von Kreativität und Einfallsreichtum und auch von einer guten Portion Fleiss und Engagement. Die Liste der gezeigten Arbeiten, die nicht nur als Abschluss der Schulzeit sondern sozusagen als fantasievoller Schub zum Start ins Berufsleben gedacht waren, zeigte sich beeindruckend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen erst den Lehrpersonen vorstellen mussten. Die Projekte wurden

Ein edles Fotoalbum: Tiernärrin Janina Schoch zeigt ihr Werk. (Bilder Martin Mullis)

nach der «Bewilligung» jeweils von einem der zehn Projektleiter begleitet. Die Präsentation der Werke löste bei den zahlreichen Ausstellungsbesuchern grosses Erstaunen über den Einfallsreichtum und noch mehr Freude und Beifall über das gute Gelingen aus. Die Palette der Projekte war denn auch äusserst vielfältig. Bei den Burschen waren vor allem handwerklich geprägte Arbeiten zu bestaunen.

Monströse Audiomöbel und romantische Fotoalben Von der professionellen Restaurierung eines Mofas über die Renovation des eigenen Badezimmers bis hin zum

kunstvoll erstellten Modell im Massstab 1:25 des Hauses im heimatlichen Kosovo war hier alles vorhanden. Sogar eine fast monströse und meterhohe Stereoanlage konnte bestaunt werden. Die jungen Frauen hingegen gingen da ein wenig subtiler und romantischer vor. Tiernärrin Viktoria Westphalen wie sie sich selber bezeichnet, gestaltete ein wunderbares Fotobuch mit «richtigen» Fotos. Ganz so wie die Fotobücher von anno dazumal benutzte sie Fotoecken und Seidenpapier zwischen den Seiten. Die Fotos von ihren Haustieren sowie Bilder von Zootieren hat sie selbstverständlich selber geknipst und danach in sorgfältiger Reihenfolge im Album angebracht.

Grosse Arbeit für ein kleines Modell: Fatlum Aliu mit dem Ferienhaus seiner Eltern im Kosovo im Massstab 1:25.

Ebenfalls eine bezaubernde Idee setzte Janina Schoch um. Als regelmässige Babysitterin erzählte sie beim Hüten ihren Nachbarskindern immer wieder Geschichten. So gestaltete sie ein eigentliches Kinderbuch mit einer selbst erfundenen Geschichte. «Julia und die kleine Maus» heisst das mit vielen Zeichnungen ausgestattete Werk.

Grillwürste und Paëlla vom Elternrat Ob sie später einmal Schriftstellerin werden will, weiss Janina noch nicht, erst einmal beginnt sie eine Lehre als medizinische Praxisassistentin bei einem Arzt in Affoltern. Die Liste der kreativen Werke ist natürlich mit der Erwähnung dieser wenigen Projekte längst nicht vollständig und liesse sich hier noch lange fortsetzen. Zum guten Gelingen der Ausstellung trug aber auch die Festwirtschaft des Elternrates massgebend bei. Die Frauen haben die Verpflegung mit Paëlla, Grillwürsten und selbst gebackenem Kuchen organisiert, und die gemütliche Stimmung an den Tischen dauerte denn auch bis in den späten Abend. Reto Zimmermann, Lehrer im Schulhaus Ennetgraben zeigte sich an der Ausstellung geradezu begeistert über die grosse schöpferische Kraft der Jugendlichen. Er lernte die Schüler während der Begleitung der Arbeiten von einer ganz anderen Seite kennen. Lehrer Zimmermann ist überzeugt, dass die Abschlussarbeiten und deren Präsentation für die Schulabgänger einen Schub in den Einstieg des Berufslebens bewirken.


Forum

Dienstag, 5. Juni 2012

Bausparen – zum Vorteil des heimischen Gewerbes Der Schweizer Franken ist so stark wie nie zuvor. Das Zinsniveau wird voraussichtlich noch für Jahre tief gehalten werden. Der uns nächste Wirtschaftsraum, die EU, wird noch längere Zeit mit den aufgebrochenen finanziellen Problemen zu kämpfen haben. All diese und weitere, bekannte Umstände setzen auch unserer Wirtschaft in der Schweiz zu, insbesondere unseren staatstragenden KMU und unserem Gewerbe allgemein. Ich bin deshalb ein vehementer Befürworter der Bauspar-Initiative, über welche das Schweizer Volk am 17. Juni 2012 entscheiden wird. Warum?, werden Sie sich fragen. Die Antwort ist so simpel

wie wahr: Bausparen schafft neue Arbeitsplätze und sorgt für Wirtschaftswachstum. Dies zeigt eine Untersuchung, durchgeführt vom renommierten Forschungsbüro Rütter + Partner in Zusammenarbeit mit der Universität Basel. Wird in der Schweiz ein Bausparmodell in der Art und Weise wie jetzt vorgesehen eingeführt, dann können wir mit circa 5000 neuen Vollzeitstellen und zusätzlicher jährlicher Wertschöpfung von 600 Millionen Franken rechnen. Damit werden die von den Gegnern der Initiative stets in sanfter Übertreibung angeführten Steuerausfälle mehr als kompensiert.

Ein Wachstum, das auch für den Staat und somit letztlich für uns Bürger Vorteile hat: Er kann mit Steuermehreinnahmen rechnen, welche er sinnvoll einsetzen könnte. Als Arbeitgeber, Unternehmer, Wirtschaftsanwalt und Berater des heimischen Gewerbes weiss ich, dass Arbeitsplätze nicht einfach so aus dem Nichts entstehen. Ein moderates Bauspar-Modell wäre gerade auch deshalb ein Segen. Das ist der Grund, weshalb ich am 17. Juni ein Ja zur Bauspar-Initiative einlege. Erwin Höfliger, Vorstand HEV Albis, Affoltern

Ja zu «Eigenen vier Wänden dank Bausparen» Aufschlussreiche Studien belegen, dass Wohneigentümer einen grossen Mehrwert für die Gemeinden generieren. Eigentümer sind sesshafter als Mieter. Sie sind deshalb auch eher bereit, sich vermehrt für ihr Zuhause und ihre Umgebung einzusetzen. Darum sind Wohneigentümer auch oft willens, sich in Vereinen und in der Gemeinde zu engagieren und so das Dorfleben zu gestalten und aufzuwerten. Ziel muss es deshalb sein, die unvernünftig tiefe Wohneigentumsquote in der Schweiz zu erhöhen. Im europaweiten Vergleich hat die Schweiz prozentual mit Abstand am wenigsten Wohneigentümer. Die Folgen davon sind bereits in diversen Gemeinden sichtbar, in denen das Dorfleben serbelt. Diese Entwicklung können wir alle mit einem Ja zur Initiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» aufhalten, die am 17. Juni zur Abstimmung vors Volk

kommt. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, zeigen Sie Flagge für Familien und Gemeinden.

Nein zum Verkehrsabgabengesetz Heute basiert die Verkehrsabgabe auf dem Hubraum eines Fahrzeuges. Unter dem neuen Verkehrsabgabengesetz sollen der Hubraum, das Gesamtgewicht, die Art des Fahrzeuges, die Energieeffizienz und der CO2-Ausstoss als Bemessungsgrundlagen herangezogen werden. Folglich werden kleinere und neuere Fahrzeuge mit kleinerem CO2-Ausstoss mit Rabatten belohnt, demgegenüber grössere, ältere Fahrzeuge mit Strafzuschlägen belastet. Mit dieser administrativ aufwändigen Umverteilungsübung würden ca. 3 % der Fahrzeuge im Kanton Zürich mit Rabatten entlastet. Bedeutend mehr Automobilisten hätten zum Teil erhebliche Mehrkosten zu tragen. Be-

straft werden mit diesem neuen Gesetz alle, welche auf ein grösseres Fahrzeug angewiesen sind und sich zudem nicht alle vier Jahre einen neuen Wagen leisten können. So werden in erster Linie kinderreiche Familien, Gewerbebetriebe welche Lieferwagen im Einsatz haben und Fahrer von Wohnmobilen und Zugfahrzeugen für Wohnwagen, Pferdetransporter etc. zur Kasse gebeten. Aufgabe der kantonalen Verkehrssteuern ist einzig und allein, die Kosten für den Bau und den Unterhalt des Strassennetzes sicherzustellen. Das bestehende Gesetz erfüllt diesen Zweck; eine neue aufwändig zu vollziehende Ökosteuer ist unnötig. Nicht zuletzt deshalb hat der Kantonsrat diese ungerechte Strafsteuer abgelehnt. Tun Sie es ihm am 17. Juni 2012 an der Urne gleich! Jakob Schneebeli, Affoltern, Kantonsrat SVP

SVP Bonstetten für Claudia Chinello Erklärung der SVP Bonstetten zur Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege. Anlässlich der Ersatzwahl für den aus gesundheitlichen Gründen zurücktretenden Andreas Ochsenbein, hat die Ortssektion der SVP Bonstetten sämtliche Kandidaturen geprüft. Bei den Hearings zeigten sich alle Kandidierenden als souverän und kompetent. Bei der anschliessenden Beratung beschloss der Vorstand einstimmig, Frau Claudia Chinello zu unterstützen. Die junge FDP-Frau überzeugte durch ein äusserst kompetentes Auftreten und ein solides politisches Grundwissen, welches ihr das Rüstzeug für das Amt in der Sekundarschulpflege geben. Sie gibt einem klar zu verstehen, dass die

Bildung für sie ein wichtiges Gut darstellt und deren Qualität klar im Vordergrund zu stehen hat. Trotzdem bekräftigt sie sich darauf, dass mit den finanziellen Ressourcen sorgfältig umzuge- Claudia Chinello. hen ist und diese im grösstmöglichen Sinne der Bildung investiert werden müssen.

Liberale Powerfrau Beim Hearing mit Frau Chinello erlebten wir eine Powerfrau mit klaren Vorstellungen und Zielen, die sich auch

über die Materie schon einige Gedanken gemacht hat. Sie verfügt auch über ein beachtliches Wissen im Bereich Finanzen, welches Sie optimal in der Schulpflege einbringen kann. Beruflich gesehen, kann Frau Chinello als junge Frau schon auf eine erfolgreiche und lange Zeit als Unternehmerin zurückblicken. Ein sehr hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein und Einsatzwillen zeichnet sich auch daher ab. Durch ihre beruflichen, politischen und privaten Erfahrungen, kann sie in der Schulpflege sehr viel einbringen. Auch als Teamplayerin ist sie für dieses Amt bestens geeignet. Die SVP ruft alle Stimmberechtigten auf, ihre Stimme am 17. Juni 2012 Frau Claudia Chinello zu geben. SVP Bonstetten

Der jüngere Beat Bär überzeugt Gemeindewahlen vom 17. Juni in Mettmenstetten. Der Zeitgeist mit Anspruchshaltung, aber Verweigerung der Übernahme von Aufgaben für das Gemeinwohl bringt immer mehr Gemeinden in Schwierigkeiten bei der Kandidatensuche für Behördenämter. In Mettmenstetten scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Hier bewerben sich zwei Kandidaten für das freistehende Amt als Gemeinderat. Nur gibt es auch Mitbürger, die es nicht lassen können, Ämterkumulation aus offensichtlich persönlichen Interessen zu betreiben, was dem Gemeinwohl sicher nicht dienen kann. – Beim 71-jährigen Kan-

didaten Jean-Pierre Feuz scheint dies der Fall zu sein. Nachdem Feuz als Präsident der Primarschulpflege aus Altersgründen (...) nach nur einer Amtsperiode zurückgetreten war, kann er es nicht lassen, seine Freizeit ohne Machteinfluss zu gestalten und kandidiert überraschenderweise als neuer Gemeinderat. Mit seinem Rücktritt und erneuter Kandidatur macht er sich damit völlig unglaubwürdig. Demgegenüber ist der wesentlich jüngere 58-jährige Beat Bär eine echte Alternative. Eine liberale Einstellung bedeutet nicht per se, dass jemand keine sozialen Kompetenzen hat. Mit gesunden Gemeindefinanzen wird mit Steuergeldern verantwortungsvoll um-

gegangen, was eine nachhaltige Bewältigung der Aufgaben für die Bevölkerung bedeutet. Beat Bär wird sich für den Einbezug von sozialen und ökologischen Aspekten einsetzen und dank seiner Führungserfahrung das Amt als Gemeinderat mit gesundem Menschenverstand führen. Seine Motivation ist nicht von persönlichen Ambitionen geprägt, sondern vom (früheren) liberalen Geist der FDP, für den Staat bzw. Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen und der Bevölkerung zu dienen mit möglichst sorgfältigem Umgang der Finanzen. Deshalb wählen wir am 17. Juni Beat Bär. Armin Diebold, Mettmenstetten

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Keine weiteren Steuergeschenke! Steuergesetz: Änderung vom 12. Juli 2010; Nachvollzug des Unternehmenssteuerreformgesetzes II des Bundes. Die demokratische Legitimation der Unternehmenssteuerreform II des Bundes muss infrage gestellt werden. Fehlende Informationen im Abstimmungskampf haben das Volk über die Folgen der Reform in die Irre geführt. Im Kanton Zürich soll das Steuergesetz an die Reform angepasst und dahingehend ergänzt werden, dass juristische Personen zusätzlich entlastet werden. Weitere Steuerausfälle, die auf dem Buckel der Allgemeinheit ausgetragen werden, müssen verhindert werden. – Kapitalsteuer wird faktisch abgeschafft. Schon mit der Steuergesetz-Revision 2005 wurde die Kapitalsteuer von 1,5 Promille auf 0,75 Promille halbiert. Berechnungen zeigen, dass mit der neuen Revision bereits eine Rendite von nur 0,94% auf dem steuerbaren Kapital genügt, damit die Kapitalsteuer vollständig entfällt. Von der Massnahme würden also praktisch alle juristischen Personen profitieren, die Gewinne erzielen. – Steuerausfälle von mindestens 120 Millionen Franken. Die Regierung beziffert die Steuerausfälle für den Kanton aktuell auf 57 Millionen Franken. Dazu kommen nochmals 65 bis 70 Millionen für die Gemeinden. – Ausfälle, die sich der Kanton gar

nicht leisten kann. Weil Zürich ein guter Standort, die Finanzlage des Kantons aber schlecht sei, wollte sogar die Regierung ursprünglich auf den Abbau der Kapitalsteuer verzichten. – Hauptleidtragende ist die Stadt Zürich: Drei Viertel aller Kapitalsteuern zahlen Firmen in der Stadt Zürich. Die Stadt würde 45 bis 50 Millionen Franken oder 3 Steuerprozente verlieren. – Hauptprofiteure sind Banken, Versicherungen und Grossfirmen. Befürworter verkaufen die Reform als KMU-Entlastung. Tatsache ist, dass die Kapitalsteuer sehr niedrig ist: auf 100 000 Franken Kapital berappt eine Firma gerade mal 164 Franken Steuern. Profiteure sind in erster Linie kapital- und ertragsstarke Firmen. In der Stadt Zürich erzielen 618 oder gut 2% aller juristischen Personen einen Gewinn von mindestens 1 Million Franken: sie würden rund 90 Prozent der Entlastung einheimsen! – Keine Steuergeschenke: Regierung und Kantonsrat kürzen die Prämienverbilligung für KleinverdienerHaushalte. Handkehrum sollen Steuergeschenke an Banken und Einkommensmillionäre verteilt werden. Die Gewerkschaften stellen sich klar gegen diese Vorlage. Sagen sie Nein zur Vorlage am 17. Juni. Felix Keller, Hedingen, Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich GBKZ

Mitmachen könnte sinnvoll sein Vor einer Woche nahm ich an einer SP-Veranstaltung in Wettswil teil. In der Podiumsdiskussion ging es um die Frage, ob dort eine weitere Kinderkrippe nötig wäre. Eine der Teilnehmerinnen, die offensichtlich bald Mutter wird, aber berufstätig bleiben möchte, nahm an der Diskussion vom Publikum aus teil. Sie hat vernommen, dass gerade für Babys und Kleinkinder in Wettswil und Umgebung eine lange Warteliste besteht. Dies veranlasste sie zur Aussage, dass es in der Wirtschaft viel schneller gehe, als in der Politik. In der Wirtschaft werde ein Problem erkannt, und dann werde sofort gehandelt. Wer inhaltlich eine Aussage macht, sagt mit seiner Aussage eben immer auch etwas über sich selber aus. Und in ihren Voten und derjenigen ihres Mannes kam eine deutliche Anspruchshaltung an den Tag. Klar, diese Veranstaltung wurde offenbar gemacht, um die InteressentInnen zu vereinen, um vor dem einzigen Gemeinderat, der sich an diese Veranstaltung wagte, klar zu sagen, was Sache ist, denn das Jugendhilfegesetz verlangt solche Einrichtungen. Die Votantin vermittelte aber nicht den Eindruck, dass sie selber nun aktiv werden möchte. Und hier liegt der Punkt. Dieses Erlebnis hat mich veranlasst, darüber nachzudenken, wo der oder die Einzelne in unseren Gemeinwesen politisch aktiv werden könnten. Wir leben zum Glück in einer recht gut funktio-

nierenden Demokratie. Da bestehen Mitwirkungsrechte: Es kann die Gemeinde-Versammlung mehrmals jährlich besucht werden, man kann mitreden, Ideen und Gedanken platzieren und Gleichgesinnte finden. Man kann jährlich an vier Abstimmungsdaten zu vielen Sachfragen seine Stimme abgeben. Man kann anstatt über das letzte Autorennen in Monza, die Beerdigung von Kurt Felix und das Wetter über unser Zusammenleben reden und wie wir es anderes gestalten möchten. Das ist Politik: über unsere Situation und ihre Gestaltung sich Gedanken machen und sich mitteilen. In der Vereinigung, im Zusammensein, in der Solidarität liegt unsere Stärke. Nur dann, wenn wir uns einfinden zu solchen Gesprächsrunden, vermag Neues geschaffen zu werden, denn da lassen sich Gleichgesinnte finden. Das würde bedeuten: wiederum vermehrt mitzumachen in Vereinen, in politischen Gruppierungen. Und das bedeutet auch, als gutausgebildeter Mitbewohner oder Mitbewohnerin sich für Ämter zur Verfügung zu stellen. Wer an einer Gemeindeversammlung ein halbwegs kluges Votum abgibt, hat grosse Chancen, vor den nächsten Wahlen als KandidatIn angefragt zu werden. Dort, wo sich Menschen zusammentun und eine klug operierende Interessengrupe bilden, vermögen sie etwas zu bewegen. Hans Roggwiler, Zwillikon

Danke, liebe Säuligugger! Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ihr am «Fäscht auf der Strasse» in Affoltern so oft gespielt habt. Euer suuuper Sound reisst mich immer wieder mit und ich muss mittanzen! Ihr seid eine echte Bereicherung für unser Dorfleben. Ohne die Säuligugger wäre Affoltern am Albis «arm dran». Ihr strahlt so eine natürliche

Fröhlichkeit und gute Laune aus, dass ich mich gerne von euch anstecken lasse. Ich habe mir schon das Datum (15. Februar 2013) für die Säuliguggernacht in Ottenbach notiert und freue mich auf weitere Auftritte. Sheena Bacher, Obfelden


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Sichere Anlage in die Zukunft – Informationsabend in Bonstetten. > Seite 15

Aargauischer Musiktag in Merenschwand mit Ämtler Vereinen. > Seite 17

Dienstag, 5. Juni 2012

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Ohne Punktverlust FC Wettswil-Bonstetten siegt weiter – Pech in der Schlussminute für den FC Affoltern. > Seite 18

Franco Marvulli tritt gegen Helikopter an Der Radstar im Coopark in Affoltern Murmeln anstatt Velofahren: Der Zürcher Radstar Franco Marvulli tritt am Mittwoch, 13. Juni, in einer etwas anderen Disziplin an. Bei der Qualifikation zum Schweizer Murmelmeister im Coopark Affoltern kämpft der Sixday-Nights-Sieger unter dem Motto «Mensch gegen Maschine» gegen einen Modell-Helikopter.

Kundenstammübernahme besiegelt: Robert Schnyder (Rüwo-Mitinhaber), Markus Oberli (Leiter Weiss Druck), Barbara Roth (Weiss-Geschäftsführerin), Werner Schneiter (Chefredaktor «Anzeiger») Elsbeth und Josef Rüttimann (Rüwo-Mitinhaber, von links) in den Räumen von Weiss Druck in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Weiss Druck in Affoltern übernimmt die Rüwo AG in Zwillikon Die Geschäftsaufgabe erfolgt aus Altersgründen Die Druckerei der Weiss Medien AG in Affoltern übernimmt die Rüwo AG in Zwillikon, deren Inhaber das Geschäft aus Altersgründen aufgeben. Josef Rüttimann und Ernst Wolf, zwei ehemalige Mitarbeiter der Buch- und Offsetdruckerei W. Weiss AG, haben die Rüwo AG in Zwillikon im Jahr 1994 gegründet. Ernst Wolf schied Ende 2004 altershalber aus, jetzt auch Josef Rüttimann. «Wir haben trotz inten-

siver Suche keinen Nachfolger/Käufer gefunden», sagt der Druckfachmann. So hat man entschieden, den ansehnlichen, überregionalen Kundenstamm der Weiss Medien AG zu veräussern. Robert Schnyder, Mitinhaber der Rüwo AG und inzwischen ebenfalls im Pensionsalter, betreut seine ihm vertraute Kundschaft in den Räumen der Weiss Medien AG – eine Übergangslösung, die Geschäftsführerin Barbara Roth als ideal bezeichnet. «Robert Schnyder ist ein ausgewiesener, kom-

petenter Fachmann, der nun für einen reibungslosen Übergang sorgt. Und zudem passen die neuen Aufträge gut auf unsere Druckmaschinen.» Weiss Druck an der Oberen Bahnhofstrasse 5 bietet im Kundendruckbereich eine breite Palette an Dienstleistungen an – möglich geworden auch durch gezielte Investitionen in Vorstufe und Druck. «Damit werden wir den Anforderungen einer wachsenden Zahl an Kunden gerecht», so Barbara Roth. (-ter.)

Während beim Sechstagerennen vor Murmelspass für jedermann allem Ausdauer, Schnelligkeit und Aber auch die weniger begabten TeilDurchhaltewillen gefragt sind, steht nehmer haben die Chance, nicht leer beim Murmeln Fingerspitzengefühl auszugehen. Am nationalen Wettbeim Mittelpunkt. Dieses muss am Mitt- werb gibt es nämlich einen Chevrolet woch, 13. Juni, auch Franco Marvulli Aveo 1600 LTZ im Wert von rund beweisen. Der Sieger der Sixday- 23 000 Franken zu gewinnen. Zudem Nights 2011 tritt bei der Qualifikation werden eine Woche Sommerferien für zum Schweizer Murmelmeister im Co- die ganze Familie, ein 3-tägiger Wellopark in Affoltern am Albis gegen ei- ness-Aufenthalt sowie eine exklusive nen Modell-Helikopter an. Unter dem Caterpillar-Uhr und eine CaterpillarMotto «Mensch gegen Maschine» mur- Reisetasche verlost. (pd.) melt der Zürcher Velostar auf Sand und muss seine Murmel schneller ins Eröffnungsevent mit Franco Marvulli: Mittwoch, 13. Ziel bringen können als der fernge- Juni 2012, 12.30 Uhr in Einkaufszentrum Coopark steuerte Helikopter, der seine Murmel Affoltern, Büelstrasse 15, Affoltern. unter der erfahrenen Hand des Piloten Patrick Thür von modellhelischule.ch durch den Parcours zieht. «Ich bin in jeder Sportart sehr ehrgeizig», so Marvulli siegessicher. Der Spitzenkampf im Sand findet um 12.30 Uhr in der Mall des Cooparks statt. – Wer eben- Franco Marvulli steigt im Coopark vom Rad und versucht falls sein Murmel- sich in einer ungewohnten Disziplin. (Bild zvg.)

Grosszügiges Terrassenhaus mit Alpenblick Spatenstich an der Sonnenbergstrasse/Grossholzerstrasse in Mettmenstetten Burlet & Partner AG realisiert an der Sonnenbergstrasse/Grossholzerstrasse drei grosszügige Eigentumswohnungen, die den Blick freigeben auf die Alpen. Vor wenigen Tagen signalisierte der Spatenstich den Baubeginn. Geplant sind drei grosszügige Eigentumswoh-

nungen, allesamt integriert in einem Terrassenhaus. Dazu zählen auch Garagengeschoss, acht Abstellplätze, Keller und Technikräume. Stefano Ardagna, Mitinhaber von Burlet & Partner AG: «Wir bauen in zertifiziertem Minergie-Standard mit Erdsonde und Sonnenkollektoren für Warmwasser und Enthärtungsanlage.» Unter anderem mit einer Liftanlage und behinderten-

Spatenstich – der Start für den Bau des Terrassenhauses. (Bild zvg.)

gerechten Zugängen zu den Terrassen wird der Bau rollstuhlgängig. Eine grosszügige Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnung ist noch zu verkaufen. «Wir können noch individuelle Käuferwünsche berücksichtigen», sagt Architekt Ardagna. Die Rohbauvollendung erfolgt im Herbst/Winter 2012, der Bezug im Frühsommer 2013. Die Planung für ei-

glück versuchen will, kann dies bis zum Samstag, 23. Juni, versuchen – der grosse Murmelparcours steht jedermann offen. Der beste Murmler darf sich auf eine neue Herausforderung freuen: Er nimmt an der nationalen Ausscheidung zum Schweizer Murmelmeister teil und vertritt bei einem Sieg sein Land an der Weltmeisterschaft in Frankreich.

ne zweite Etappe im unteren Landanteil wird demnächst in Angriff genommen. Die «Arbeitsgemeinschaft Terrassenhaus Sonnenberg» besteht aus Burlet & Partner AG, Mettmenstetten, und Wobau GmbH Baumanagement, Küssnacht a.R., die für Bauleitung und Verkauf zuständig ist. (pd./-ter.)

So präsentiert sich die Neubaute. (Visualisierung zvg.)

in kürze

Abstimmungsparolen KGV: Nein zu Verkehrsabgabengesetz und Kulturlandinitiative. Die Verbandsleitung des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich KGV hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 17. Juni gefasst. Der Verband lehnt das gewerbefeindliche Verkehrsabgabengesetz sowie die schädliche Kulturlandinitiative klar ab. Die Initiative für freie Ladenöffnungszeiten sowie die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform II empfiehlt der KGV seinen Mitgliedern dagegen zur Annahme. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 5. Juni 2012

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ODE – ein «bewegendes» Unternehmen «Open Day» am Freitag, 1. Juni, im Hinteruttenberg, Knonau Mit ihrem «Open Day» lud die im Hinteruttenberg domizilierte ODE GmbH für gesamtheitliche Beratung in der Geschäfts- und Persönlichkeitsentwicklung zum informativen und gemütlichen Miteinander. «Wir bewegen Menschen und Unternehmen», sagt Marcel Strebel überzeugend. Der Geschäftsführer der Knonauer ODE Gmbh für gesamtheitliche Beratung in der Geschäfts- und Persönlichkeitsentwicklung führt dann auch gleich durch das breite und reichhaltige Tätigkeitsfeld der Firma. Dieses geht vom Seminar für Menschenkenntnis, über Verkaufstraining mit Körpersprache und Mentaltraining, Time-Management sowie Karriereplanung bis hin zu Nahrung für Körper, Seele und Geist sowie Feng-Shui im Business und Shiatsu. «Wir wollen, dass Menschen ihre Visionen mit Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Kraft und Zuversicht in die Tat umsetzen können. Deshalb ist uns auch dieser ‹Open Day› wichtig als Gelegenheit, sich physisch zu treffen und auszutauschen.»

Nahrung für Körper und Sinne Vielfalt ist Programm bei ODE, was übrigens für Oase der Emotionen steht. Diese Definition wiederum klingt mit dem ODE-Domizil – Hinteruttenberg 54, Knonau – zusammen: Das schmucke Bauernhaus steht in einer kleinen Idylle, ist also idealer Ort für die «Nahrung für Körper, Seele und Geist», welche ODE vielfältig bietet. Da ist auch dieser Open Day keine Ausnahme. Informationen gibt es rundum und jederzeit, gefragt oder ungefragt, dazu auch Unterhaltung und, last but not least, Verpflegung. Es ist ein gemütliches, entspanntes und informatives Miteinander von ODE-Team mit Marcel Strebel, Maja Lang-Schwarz und Hans Gehrig sowie Gästen, Kunden und Partnern. Begleitet von musikalischen Leckerbissen: Sepp Steffen, spielt bekannte Lieder, wobei er dazu – ganz nach ODE-Motto – bewegt vom Alphorn zum Büchel und von diesem zur Trompete und wieder zurück wechselt. Die bekannte Sängerin, Moderatorin und Schauspielerin Isabel Florido ihrerseits legte am E-Piano, begleitet von Michael Dol-

metsch, mit gefühlvoll wie leidenschaftlich und interessant interpretiertem Contemporary Pop-Jazz beredtes Zeugnis über ihr Können ab.

Der Haifisch-Kübel Die ODE Gmbh, die seit fünf Jahren im Hinteruttenberg domiziliert ist, sieht ihre Angebote im ODE-Haus als Quelle der Begeisterung, denn «Begeisterung reisst mit und überzeugt Menschen, Motivation ist der Treibstoff für ein aktives und erfolgreiches Leben.» Mit Seminaren und individuell angepassten Programmen unterstützen Marcel Strebel, der seit zwanzig Jahren im Uttenberg beheimatet ist, und sein ODE-Team ihre Kunden – egal ob einzelne Menschen oder ganze Unternehmen – mit Coaching und Schulung. Dabei geht es darum, Menschen zu verstehen oder um die Freude am Verkaufen, das Bewegen von Unternehmen oder auch um die Harmonie der Persönlichkeit. Die ODE GmbH ist Strebels zweites Standbein. Mit seiner Brüco Swiss AG, die ihre Büros ebenfalls im ODEHaus in Knonau hat, stellt er in Rüm-

Beste Stimmung am Open Day der ODE GmbH im Hinteruttenberg, das zeigen hier das ODE-Team und die Band mit v. l. Hans Gehrig, Isabel Florido, Marcel Strebel, Maja Lang und Michael Dolmetsch. (Bild Urs E. Kneubühl) lang Produkte für die verschiedensten Branchen her: Von Serverschränken über Banksysteme für den öffentlichen Raum, bis zu der bestbekannten Leuchteule und dem Abfallhai. Diesen robusten Abfallkübel mit den Hai-

fischzähnen findet man bekanntlich auch in Affoltern. (kb.) ODE GmbH, Hinteruttenberg 54, Knonau, Telefon 044 315 85 85, www.ode.ch.

veranstaltungen

Concerto Poetico in Affoltern Das Zürcher Barockorchester konzertiert 9. Juni, 19.30 Uhr: Mit der renommierten Sopranistin Monika Mauch in der reformierten Kirche Affoltern.

Maite aus Kuba rollt mit geschickten Fingern und viel Feingefühl Nicaragua-Zigarren, die zu einem Glas Portwein verkostet werden konnten. (Bild Urs E. Kneubühl)

Nicaragua-Zigarren und Portwein Peter und Mü: Eine Degustation in Affoltern, die begeisterte Peter Tabakwaren und Mü’s Vinothek luden vergangenen Donnerstagabend zur Degustation von Nicaragua-Zigarren und Portwein. Aficionadas, Aficionados und Connaisseurs waren begeistert.

Wenn Roman Peter von Peter Tabakwaren in Affoltern zur Degustation lädt, wird sein Ruf jeweils von einer beachtlichen Schar Geniesserinnen und Geniessern gehört. So ist denn auch Mü’s Vinothek, in welcher die kombinierte Verkostung von Nicaragua-Zigarren und Portwein stattfindet, ganz ordentlich gefüllt. Kunststück, den Aficionadas – die Damen sind beachtlich gut vertreten (!) – Aficionados und Connaisseurs wird auch einiges geboten.

«Perdomo» aus Nicaragua und Maite aus Kuba Da ist Maite aus Kuba, die mit flinken Fingern, Können und Feingefühl in Windeseile aus Tabakblättern schöne Robustos rollt. Einlage- und Umblätter dieser Puros stammen aus Nicaragua,

aus der Plantage der Familie Perdomo. Beda Gmür von der Firma Wellauer erläutert dazu kurz die Geschichte des einstigen Kuba-Auswanderers Perdomo und gibt Feinheiten zu dessen Premiumzigarren Perdomo Lot 23 und Perdomo 10 Year Anniversary Connecticut Champagne. Die Blätter für die mittelkräftige Lot-23-Zigarre werden 1 Jahr fermentiert und dann mindestens 3 Jahre reifegelagert, bevor sie verarbeitet werden. Die milde Connecticut Champagne dagegen ist aus einem Nicaragua-Filler, gezogen von kubanischem Saatgut und ausschliesslich von der Familie Perdomo angebaut, sowie einem sechs Jahre reifegelagerten Connecticut-Deckblatt gerollt.

Ruby- und Tawny-Port von Niepoort Ein kraftvoller 2010 Motto Piane Soave DOC eröffnet den Abend für Zigarren und Port. Zu Letzterem weiss logischerweise Ruedi Müller von Mü’s Vinothek viel Interessantes und Erläuterndes zu erzählen. Sie zählen zu den Wein-Klassikern, die aus einem genau definierten Herkunftsgebiet im nordportugiesischen Douro-Tal kommenden Portweine, die durch einen langen, kostenintensiven und aufwändi-

gen Ausbau und anschliessende Flaschenlagerung ein unverwechselbares Aroma und Vielschichtigkeit entwickeln. Zur Degustation stehen drei Ports aus dem bekannten, über 160 Jahre alten Traditionshaus Niepoort: Der weiche, elegante und geschmeidige Tawny Fabelhaft «Moritz», dessen Reichhaltigkeit und junge Frische charmant ausbalanciert sind. Der jugendlich frische und fruchtige Ruby Fabelhaft «Max», ein expressiver Port mit eigenständigem Charakter, von dunkelroter Farbe und mit erfrischendem Duft nach dunklen Früchten. Und schliesslich der Tawny 10 Years, ein Blend von prächtiger Farbe, vielfältiger fruchtiger Aromatik, konsistentem Bouquet, sehr weicher Textur und ausgesprochener Feinheit. Übrigens: Die Luftreinigungsgeräte, die Roman Peter und Ruedi Müller jeweils einsetzen, um in Mü’s Vinothek den Zigarrenrauch zu neutralisieren, wären am Donnerstagabend gar nicht erst nötig gewesen. Die lauschigen Frühsommertemperaturen lockten die Zigarrengeniesser vor die Tür, wo dann aber genauso wie drinnen der Fachsimpelei keine Grenzen gesetzt waren. (kb.)

Im neuen Programm des Zürcher Barockorchesters Concerto Poetico und seinem künstlerischen Leiter Urs Haenggli ist italienische Barockmusik deutscher Komponisten zu hören. Als Schäferin Clori singt die bekannte Sopranistin Monika Mauch. Wie viele seiner Zeitgenossen ist auch der junge Händel nach Rom gekommen, um den Schreibstil italienischer Opern zu erlernen. Da dort aber gerade Opernaufführungen verboten waren, verlegte er sich aufs Komponieren von nichtszenischer dramatischer Musik wie Oratorien und Kantaten. Die Kantate «Delirio Amoroso» erzählt die berührende Geschichte der Schäferin Clori, die, vom Schäfer Tirsi zurückgewiesen, sich nach dessen Tod eine Reise in die Unterwelt ausmalt, um ihn schliesslich von dort ins Paradies zu führen.

Eingerahmt wird das Werk von zwei Concerti Grossi: der Sonata Nr.5 aus dem 1680 in Rom entstanden Zyklus «Armonico tributo» von Georg Muffat, der nach Vorbildern seines Gastgebers Corelli entstanden ist, sowie dem 1741 in Darmstadt komponierten Concerto Grosso Nr. 47 von Christoph Graupner. Der damals sehr berühmte Komponist wäre 1722 bei der Wahl des Thomaskantors sogar J.S. Bach vorgezogen wurden, hätte ihn sein Brotherr gehen lassen! Das Zürcher Barockorchester Concerto Poetico versammelt hervorragende Spezialisten für Alte Musik und spielt auf Originalinstrumenten. Wie das damals üblich war, wird die Aufführung von der Konzertmeisterin Monika Baer geleitet. Samstag, 9. Juni, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, Kirchfeld, Affoltern. Gleiches Konzert: Sonntag, 10. Juni, 17 Uhr, Kirche Veltheim Winterthur, Felsenhofstrasse, Winterthur. Montag, 11. Juni, 19:30 Uhr, Französische Kirche Zürich, Schanzengasse 25, Zürich.

zwischen-ruf

Die Farbe Blau Bei einem Ausflug an den Bodensee schlug meine kulturbeflissene Mutter vor: «Könnten wir nicht noch einen Abstecher ins Kloster Birnau machen?» «Aber das kennen wir doch.» «Es ist mindestens zehn Jahre her, seit wir zuletzt da waren.» «Also ich habs noch genau im Kopf», meinte ich, «diesen üppigen Barock, alles in Hellblau, Weiss und Gold.» «Hellblau? Nein, es ist Rosé, Weiss und Gold.» «Niemals, ich seh das Blau direkt vor mir.» «Und ich das Rosé.»

Logisch, dass wir den Abstecher ins Kloster Birnau machten. Und meine Mutter hatte Recht. Keine Spur von Hellblau und ich hatte das doch so deutlich vor Augen gehabt! Wie konnte mich mein Gedächtnis so täuschen! An diesem Abend wollte ich Lydia besuchen, die gegenüber von meinem ehemaligen Elternhaus wohnt. Meine Mutter hatte es vor vielen Jahren verkauft und war in einen anderen Stadtteil gezogen. Ich fuhr also hin und parkte gegenüber dem Haus, in dem ich zwanzig Jahre gelebt hatte. Und was soll ich sagen? Es war frisch gestrichen. Hellblau! Ute Ruf


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Veranstaltungen

Dienstag, 5. Juni 2012

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Solarstromproduktion in Bonstetten: Eine sichere Anlage in die Zukunft Ein Informationsabend am 11. Juni im Gemeindehaus Das Geld gewinnbringend anlegen? Mit einem zu 2% verzinsten Darlehen an «solarbonstetten». Diese baut diese zusammen mit den Profis von «Solarspar» Schweiz und der Gemeinde als Partner Solaranlagen auf geeignete Dächer im Dorf. Wer ein solches Dach hat und zur Verfügung stellt, erhält dafür eine Entschädigung und leistet einen Beitrag in die nachhaltige Energiezukunft. Am Informations-Abend vom 11. Juni 2012 im Gemeindehaus Bonstetten, erfährt man alle Details – wer sind die Partner, wie sieht das Modell aus und wie können sich Interessierte einbringen? Die Idee kommt aus der Bevölkerung. Sie kam erstmals im Rahmen einer Veranstaltung des Klimajahres an der Schule Bonstetten zur Sprache. Im

Folgenden wurde sie in verschiedensten Gruppierungen diskutiert und konkretisiert: Der Verein «solarbonstetten» (www.solarbonstetten.ch) wurde im Oktober 2011 gegründet, ein professioneller Partner gesucht, der die juristischen Fragen (Verträge) und die administrative Abwicklung (Solarstrom-Abrechnungen, Verzinsungen, Darlehensverwaltung usw.) bestens beherrscht und das Zusammenwirken mit der Gemeinde definiert. Mit «Solarspar» Schweiz wurden die Profis gefunden. Der Verein «Solarspar» verwaltet zurzeit über 40 Solaranlagen und ist finanziell sehr gut aufgestellt. Die Zielvorgabe wird wie folgt formuliert: – Bonstetterinnen und Bonstetter bauen in Bonstetten Solaranlagen

zur Produktion von Strom und kaufen ihn gleich selbst. – Die wirtschaftliche Basis bilden einerseits Darlehen mit einer Verzinsung von 2%, anderseits der Verkauf des im Dorf erzeugten Sonnenstroms zu einem günstigen Preis.

Wie läuft ein Anlage-Projekt ab?

In Bonstetten hat es viele «sonnenhungrige» Dächer. (Bild zvg.)

Was bisher geschah, wie der heutige Stand aussieht, wie das Modell im Detail funktioniert und wie ein AnlagenProjekt abläuft – das können alle Interessierten am Montagabend, 11. Juni 2012, 20.15 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten erfahren. Die beteiligten Partner stellen sich gerne vor und freuen sich auf einen regen Besuch. (Ch.H.)

Wenige Schritte zum Schmetterlingsgarten

3. Landschaftstag in Stallikon

9. Juni: Exkursion der Naturschutzgruppe Mettmenstetten

Samstag, 9. Juni, 10 bis 15 Uhr

In einem Gemüsegarten wird Gemüse angepflanzt; in einem Kräutergarten natürlich Kräuter. Und in einem Schmetterlingsgarten? Hier wirds schon schwieriger, denn Schmetterlinge lassen sich nicht einfach anpflanzen. Jedes Kind kennt die Raupe Nimmersatt, die sich quer durchs Sortiment im Garten frisst und dann trotz Bauchschmerzen zum entzückenden Schmetterling mutiert. Die Realität sieht aber etwas komplizierter aus: viele Schmetterlingsraupen sind auf ganz bestimmte Futterpflanzen angewiesen, und der geschlüpfte Schmetterling vielleicht auf ganz bestimmte Blüten. Mit etwas

Fachwissen lässt sich aber in einem Garten beides erreichen: ein gutes Futterangebot für die Raupen und ein farbenprächtiges und duftendes Blütenund Nektar-Sortiment für die erwachsenen Schmetterlinge. Auf der rund zwei- bis dreistündigen Exkursion ins Oberdorf von Mettmenstetten wird der Fachmann Hansruedi Schudel vom Verein Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich die Teilnehmer in die Vielfältigkeit der Schmetterlingsgärten in Mettmenstetten einführen. Gezielt werden einige gute und auch verbesserungsfähige Beispiele vor Ort angeschaut. In drei Gärten wird Hansruedi Schudel zu-

sammen mit den Exkursionsteilnehmern und Gartenbesitzern zeigen, welche wertvollen Schmetterlingspflanzen bereits gedeihen, und welche sinnvollen Aufwertungsmassnahmen möglich wären, um die Attraktivität für Schmetterlinge – und deren Betrachter – zu steigern. Besammlung ist um 13.30 Uhr auf dem Rössliplatz. Die Teilnahme ist für jedermann kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Werner Eugster

Interessierte sind am 9. Juni in den Naturraum Albis einladen, nach Stallikon. Auf den Hof der Familie Baumann. Man nutze die Gelegenheit, einem Schweizer Bauer über die Schulter zu schauen. Viel Interessantes ist zu erfahren über das bäuerliche Handwerk und über das Spannungsfeld zwischen Milchproduktion und die Erhaltung der Biodiversität.

Bei Fragen gibt die Präsidentin, Sonja Keller (Telefon

Auf dem Erlihof wachsen die zukünftigen Milchkühe heran. Gerne zeigt René Baumann den Aufzuchtsbereich seines Milchwirtschaftbetriebes. Wie werden die Jungtiere gehalten? Welche Infrastruktur und was für Abläufe braucht es auf dem Betrieb? Ein Infostand ist dem Thema Futterbau gewidmet. Dort werden die wichtigsten landwirtschaftlich genutzten Wiesen vorgestellt. Von der nahrhaften Kunstwiese bis zur artenreichen Blumenwiese. Einerseits optimaler Futterwert, andererseits die Produktion von Biodiversität. Wie sieht das entsprechende Wiesenmanagement aus?

044 767 01 47; sonkel@bluewin.ch; www.nsgmettmenstetten.ch) gerne Auskunft.

Selbst gebastelte Autos «Pinewood Derby Säuliamt» in Bonstetten Am 23. Juni findet in Bonstetten ein Autorennen der besonderen Art statt. Vor dem ersten «Pinewood Derby Säuliamt» bietet sich am 7. und 14. Juni Gelegenheit, unter Anleitung ein eigenes Fahrzeug zu bauen. Die Idee stammt von amerikanischen Pfadfindern. «Unsere Kirche ist ziemlich verbandelt mit Amerika», verrät Christian Gräub, Öffentlichkeitsbeauftragter der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT) in Bonstetten. So nahm die HLT-Gemeinde in Zürich Nord die Idee Ende der 80erJahre auf. «Ich fand das schon immer eine gute Idee», verrät Gräub. Deshalb stand fest: Sobald die Gemeinde ihr eigenes Gebäude hat, will man diese Tradition auch im Säuliamt einführen. Die Voraussetzungen sind am «Pinewood Derby» für alle gleich: Zum Selbstkostenpreis von acht Franken gibt es einen Bausatz, bestehend aus einem Holzklotz fürs Chassis, vier Rädern, vier Achsen und einer Bauanleitung. Andere Materialien dürfen nur zur Gestaltung verwendet werden. Im Cup-System fahren die Autos dann auf einer 20 Meter langen Holzbahn mit abnehmendem Gefälle gegeneinander. Pro Teilnehmer sind mehrere Fahrten garantiert. Gekürt wird allerdings nicht nur das schnellste, sondern auch das schönste und das originellste Fahr-

Spannende Rennen beim «Pinewood Derby Säuliamt». (Bild zvg.) zeug. «Die Kirche legt Wert darauf, dass die Familie etwas gemeinsam unternimmt», sagt Christian Gräub. Die Teilnahme steht denn auch allen offen, die Freude daran haben. «Wir wollen uns nicht abschotten», sagt Gräub und erhofft sich vom Anlass einen Volksfest-Charakter. Für die Startgebühr von fünf Franken bekommt je-

der Teilnehmer eine Wurst mit Brot und Getränk. Doch auch wer am Rennen selber nicht mitmacht, ist willkommen. Weil dies das erste «Pinewood Derby» in der Region ist, gibts Hilfeleistung beim Bau der Autos: An den Donnerstagabenden, am 7. und 14. Juni können die Autos ab 19 Uhr unter Anleitung von handwerklich begabten und Pinewood-erfahrenen Helfern im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh in Wettswil hergestellt werden. Christian Gräub empfiehlt, beide Abende zu nutzen: «An einem Abend schafft man es fast nicht.» Gerne dürfen auch Grossväter mit ihren Enkeln kommen. «Wenn Götti, Onkel oder Grosseltern mithelfen, dann können schon die Kleinsten mitmachen», so Gräub. Das eigentliche Derby findet dann am Samstag, 23. Juni, ab 14 Uhr statt. Bereits um 13 Uhr kann man sich einschreiben und Testfahrten machen. Das «Pinewood Derby Säuliamt» ist nur ein Höhepunkt einer ganzen Festwoche (vom 22. bis 28. Juni) rund um die neue HLT-Kirche in Bonstetten. Am Sonntag, 24. Juni, wird das Gebäude in einer feierlichen Andacht geweiht. (tst.)

Natur bim Puur, zwischen Melkroboter und Blumenwiesenheuet

Mähtechnik und Artenvielfalt in den Wiesen Die Schlagkraft der heutigen Mechanisierung ist hoch. Grosse Wiesenflächen können innert kurzer Zeit geerntet werden. Was sind die Auswirkungen auf die Fauna? Bauernkollegen

stellen die verschiedenen Mähtechniken vor. Die Bestrebungen der Stalliker Landwirte zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt in den Wiesen wird auch mit dem Einsatz schonender Mäh- und Erntetechnik unterstützt. René Baumann und das Team «Natur bim Puur» freuen sich auf regen Besuch und garantieren einen interessanten Tag. Für das leibliche Wohl sorgt eine Festwirtschaft mit Raclette, Spezialitäten vom Grill, Milchbar und Kuchenbuffet. «Natur bim Puur»: Samstag, 9. Juni, 10 bis15 Uhr auf dem Bauernhof der Familie Baumann, Erli, Stallikon. Parkplätze signalisiert. Auch zwei Trockenwiesen-Exkursionen führen zum Erlihof. Infos: www.stallikon.ch. Gemeinderat, Stalliker Landwirte, Verein Naturnetz Unteramt

Vernetzungsprojekt Stallikon – seit 2003 Seit dem Frühjahr 2003 setzt die Gemeinde Stallikon, zusammen mit den Landwirten, ein Vernetzungsprojekt um mit dem Ziel, die Vielfalt an Lebensräumen zu erhalten und zu fördern. Aktuell werden rund 100 ha oder 20% der landwirtschaftlich genutzten Kulturlandfläche in Stallikon durch Landwirte naturnah bewirtschaftet.

«Pinewood Derby Säuliamt» am 23. Juni, 13 Uhr, in der neuen HLT-Kirche Bonstetten. Bausätze gibts für acht Franken bei «Rockzwergä», Im Heumoos 11 (beim Coop), Bonstetten.

In idyllischer Umgebung: Der Erlihof in Stallikon. (Bild zvg.)


veranstaltungen

«AmarOn», von link: Gerold Lotmar, Elsbeth Schweizer, Rosa Hess und Werner Broger. (Bild zvg.)

«Kultur am Platz» mit «AmarOn» Erfrischende Musik aus Ost, Süd und West Am Sonntag, 10. Juni, 17 Uhr, lädt das zweite Kultur am PlatzKonzert auf dem Märtplatz in Affoltern zum beschwingten Ausklang des Wochenendes ein. Nach dem Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe von «Kultur in Affoltern» mit «Edi’s Blasmusikanten» belebt nun schon die zweite Formation aus dem Amt mit ihren Klängen den Märtplatz. «AmarOn» entführt mit ihrer Musik in verschiedene Kulturen und Stimmungen: Roma-, Klezmerund Balkanmusik, Tarantellen oder Musettes; mal fröhlich, feurig, bewegt – dann wieder innig, sehnsüchtig, melancholisch. «AmarOn» besteht aus vier Musikbegeisterten, von denen die meisten neben ihren Berufen die Musik mit viel Leidenschaft als Hobby pflegen. Sie alle haben schon in verschiedensten Bands mitgewirkt und spielen seit kürzerer Zeit zusammen als «AmarOn»: Elsbeth Schweizer (Akkordeon und Stimme), ist in Zwillikon wohnhaft und als Primarlehrerin tätig. Sie spielte viele Jahre in den Musikgruppen «Tremozioni» und «Dezi Belle», trat mit freien Stimm-Improvisationen auf und begleitete mehrere Tanztheater am Akkordeon. Zurzeit leitet sie das «Einfach singen» in Affoltern mit. Rosa Hess (Klarinette, Flöten und Stimme), ist Musikpädagogin und Fa-

milienfrau. Neben ihrer kammermusikalischen Tätigkeit und ihren Projekten «Märchen und Musik» war sie viele Jahre mit der Musikgruppe «Tremozioni» unterwegs und lange Zeit im Knonauer Amt zu Hause. Gerold Lotmar, Gitarre und Perkussion, arbeitet als Psychotherapeut. Er spielte jahrelang Steeldrum in verschiedenen Bands und in letzter Zeit Gitarre bei «Dezi Belle». Am Klavier arrangiert und begleitet er südamerikanische und kubanische Lieder. Werner Broger, Kontrabass, erteilt Unterricht für Kontra- und Elektrobass. Er spielt in verschiedenen Klezmer- und Jazzbands – aktuell in der «Tonic Easy Apero Jazz Band» – und als Zuzüger in klassischen Orchestern. Sie alle werden mit ihren Instrumenten und Stimmen den Märtplatz erfüllen und hoffen zusammen mit «Kultur in Affoltern» auf viel mitbelebendes Publikum. Das Märtkafi öffnet seine Bar schon ab 16 Uhr und lädt zu Kaffee, Apéro und kleinen Snacks ein. Eine schöne Gelegenheit, sich schon vor dem Konzert zu treffen um zu plaudern und ab 17 Uhr den Sonntagabend mit herzerfrischender Musik von «AmarOn» ausklingen zu lassen. Sonntag, 10. Juni, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Märtkafi mit Bar offen ab 16 Uhr. Das Konzert findet bei schlechtem Wetter unter dem Vordach des Gemeindehauses statt.

Ein Bilddate Duo Luna-Tic in Hedingen Vier Hände, zwei Stimmen, ein rollendes Klavier: Das sind Mademoiselle Olli (w, 168 cm, Paris – sucht nicht, wird gefunden) und Fräulein Claire (w, 159 cm, Berlin -– liebt Hunde, Schokomüsli und Boxen). Zwei Frauen, die verschiedener nicht sein können, spielen sich durch ein Klavierakrobatikliederkabarett. Heute Abend ist alles anders. Heute sucht Olli für die Singlefrau Claire einen Mann. Mit ihrer direkten Art kommt Claire nicht weit: Der Mann, den sie im Publikum findet, scheint nicht der «Richtige» zu sein. Olli ist raffinierter. Sie legt das Handy aufs Klavier und schon kann es losgehen, das Publikum darf eine SMS schreiben. Von der Internetanzeige über die Universumsbestellung bis zum schlichten Warten auf «das, was kommen könnte», versucht sie ihre Freundin mit allen möglichen und unmöglichen Strategien auf die berühmte Wolke 7 zu befördern. Doch damit ist es nicht getan. Ein Abend voller Überraschungen wartet auf das Publikum. Und das Klavier rollt mit. So lustvoll kann Partnersuche sein. Obladiblada ist eine hinreissende Musikrevue, eine tour d’horizon durch die Welt des Chansons. Parodien, Persiflagen und Variationen mit Rhyth-

Olli. (Bilder zvg.)

Claire.

mus-, Tonart- und Genrewechseln führen vor, wie Musik Stimmungen entstehen lässt und weiterträgt... vom Weinen über das Schwelgen zum Lachen... witzig, hitzig, akrobatisch und virtuos. Judith Bach und Stéfanie Lang beweisen ihre komödiantischen Fähigkeiten; ihre musikalische Virtuosität am Klavier und im Singen stellt aber sicher, dass der Abend nie zum Klamauk verkommt. Hinreissend, wie Gestik und Musik ineinanderfliessen, wie mit Stimmen und Stimmungen gespielt wird. Und wie befreiend lustvoll und witzig die Partnersuche sein kann. Regie Tom Ryser. Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein zu diesem rasanten weiblichen Klavierakrobatikliederkabarett am Freitag, 8. Juni, 20.15 Uhr im Chilehuus in Hedingen. (BG)


Veranstaltungen

Dienstag, 5. Juni 2012

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Wiegenlied und Welttheater in der Freiluftgalerie Open-Air-Vernissage des Bildhauers Nicholas Micros in Ottenbach Der international anerkannte Bildhauer mit Ateliers in New York und Ottenbach zeigt auf freiem Feld im Hinterdorf von Ottenbach fünf seiner voluminösen Kunstwerke. Die Vernissage findet am Samstag, 9. Juni, statt. ................................................... von martin mullis Die fünf zum Teil mächtigen Kunstwerke finden auf einer Wiese in etwas erhöhter Lage Platz und so gelingt es die ganze schöpferische Dynamik des künstlerischen Schaffens zur Geltung zu bringen. Die Gruppe der fast monumentalen Werke trägt den Obertitel «Lullaby» (Wiegen- oder Schlaflied) und stellt ein Familienporträt dar, das als eigentliches Welttheater verstanden werden will. Die Skulpturen dieser einmaligen Freilichtausstellung verlangen dem Betrachter einiges ab. Die wuchtigen Arbeiten fordern eine Annäherung von verschiedenen Richtungen und obwohl figürliche Bezüge durchaus vorhanden sind, besitzen sie keine bestimmte Vorder- oder Rückansicht. Die diversen möglichen Blickrichtungen in der wunderschönen Umgebung von alten, ja sogar historischen Gebäuden und einer eindrucksvollen Fernsicht lassen völlig unterschiedliche Assoziationen zu.

Poesie spielt mit Rätselhaftem Die dann bei einer näheren Betrachtung ersichtlichen Details lassen den

Beobachter in ein faszinierendes Erlebnis eintauchen. Obwohl sich die Werke bezüglich Material, Form und Eigenart total unterscheiden, findet sich dennoch Elemente, die alle fünf Arbeiten verbinden. So weist jede der Plastiken nämlich eine mit Goldfarbe behaftete Stelle auf und auch eine runde Komponente kann bei allen Kunstwerken ausgemacht werden. Von den Skulpturen angedeutet oder ausgeführt werden nicht nur grundsätzliche Bedingungen des menschlichen Lebens wie Schicksal, Freiheit, Begierde oder Verführung, sondern auch weitergehende Vorstellungen von Tradition bis hin zum Verfall oder Wurzellosigkeit.

Formbewusst Nicholas Micros ist ein sinnlicher aber auch formbewusster Künstler der mit bildhauerischen Werkstoffen und Techniken arbeitet. Metall, Betonguss, Sandstein und Marmor verraten Poesie und spielen mit Trug und Wirklichkeit, Rätselhaftem und gewollter Zufälligkeit. Der Besuch der Ottenbacher Freilichtausstellung fordert vom Besucher etwas Zeit und Musse, um die Kunstwerke mitten in der üppigen Natur auf sich wirken zu lassen und um die unzähligen Geschichten, welche die Werke von Nicholas Micros erzählen, auch wirklich aufzunehmen und zu verstehen. Vernissage: Samstag 9. Juni, Bauernhof Hegetschweiler, Auf dem Rain 1, 8913 Ottenbach (PP beim Gemeindesaal Ottenbach). Weitere Infos: www.stoneyard.ch/ausstellung2012.html

Freiluftgalerie in Ottenbach: Skulpturen in der freien Natur. (Bild Martin Mullis)

Festbetrieb jenseits der Reuss

Ein aktiver Verein!

Aargauischer Musiktag in Merenschwand mit Ämtler Vereinen

Neues von der Musik Stallikon

Die Musiker vom MV Ottenbach haben am Samstag, 9., jene von der MG Stallikon am Sonntag, 10. Juni, ihren grossen Auftritt am Aargauischen Musiktag in Merenschwand. Am Samstag hält Doris Leuthard die Festrede.

Ende Januar fanden die beiden Jahreskonzerte der Musik Stallikon unter der neuen musikalischen Leitung von Hans Ulrich Bühler statt. Als nächster musikalischer Schritt steht nun die Teilnahme am Regionalen Musiktag in Merenschwand von Sonntag, 10. Juni, an. Die Musik Stallikon wird dort mit dem Stück «Prochytas» in der 3. Stärkeklasse antreten. Der Komponist Lorenzo Pusceddu vertonte zum 20-Jahre-Jubiläum der Musikkapelle Procidas im Stück Prochytas seine Eindrücke der malerischen Inselgruppe, welche vor Neapel gelegen ist. Das Rauschen des Meeres, die Vitalität und Lebensfreude, welche auf der Insel vorliegen, die wunderschönen Sonnenuntergänge, dies alles wird musikalisch sehr ansprechend beschrieben. Die Musikanten würden sich freuen, bekannte Gesichter aus dem Säuliamt unter den Zuhörern am Musiktag anzutreffen.

Sommerkonzert für Jubilare

Kurzkonzerte in Zürich

Präsidentenwechsel

Am Samstag, 23. Juni, von 9.30 bis 11.45 Uhr wird die Musik Stallikon wiederum am Cityständli Zürich teilnehmen, welches vom Zürcher Blasmusikverband organisiert wird. An verschiedenen Standorten an der Bahnhofstrasse wird in Kurzkonzerten den Passanten Blasmusik schmackhaft gemacht. Für Musikantinnen und Musikanten ist dies jeweils ein sehr gelungener Anlass, erhalten sie doch beim Musizieren viele positive Rückmeldungen und können etwas Freude und Ruhe zum Innehalten in die eher gestresste Welt der Bahnhofstrasse bringen.

Auch musikintern gab es eine Neuerung: Per Generalversammlung 2012 ist der langjährige Präsident Markus Huber von seinem Amt zurückgetreten. Sein Nachfolger ist Beat Martin aus Stallikon, welcher seit vielen Jahren Schlagzeug in der MGS spielt. Interessenten, welche gerne mal in eine Musikprobe am Montagabend schnuppern kommen möchten, melden sich deshalb direkt bei ihm (079 349 29 07) oder beim Dirigenten Hans Ulrich Bühler (076 337 90 74). Die Musikgesellschaft Stallikon freut sich jederzeit über neue Gesichter in ihren Reihen! (kzi)

«So viele Schichten wie möglich auf den Platz bringen», nennt OK-Mitglied Markus Flühmann ein Ziel, dass sich die Organisatoren des Aargauischen Musiktags in Merenschwand gestellt haben. Um dieses Ziel zu erreichen,

bieten sie den Festbesuchern einiges. Vom Mittwoch, 6., bis Sonntag, 10. Juni, reiht sich Höhepunkt an Höhepunkt.

Flaniermeile mit Sommernachtstraum-Atmosphäre 2000 Sitzplätze bietet das ganze Festgelände und über 700 freiwillige Helfer kümmern sich über den ganzen Anlass gesehen um das Wohl der Besucher. Bereits vor zwei Jahren hat das OK mit der Planung begonnen. Dem Motto «Sommernachtstraum» entspre-

chend entsteht auf dem Areal beim Schulhaus eine richtige Flaniermeile mit Lunapark, fünf Bars und vier Verpflegungsstätten. Einen Vorgeschmack auf die künftige Gestaltung liefert das Café-Portal, das schon seit einigen Wochen an der Zürichstrasse in Merenschwand zu bestaunen ist. Zur SommernachtstraumAtmosphäre wird dann ein Brunnen mitten auf dem Festplatz seinen Teil beitragen.

Doris Leuthard kommt am Samstag Der Samstag und der Sonntag sind den Musikvereinen gewidmet. Die Ottenbacher haben ihren Konzert-Auftritt am Samstag um 13.04 Uhr, die Parade folgt dann um 16.05 Uhr. Am Sonntag sind dann die Stalliker am Zug. Sie konzertieren um 12.31 Uhr und schreiten um 16.05 Uhr zur Parade. Der Festbetrieb beginnt bereits am Mittwochabend ab 18 Uhr und mit Stimmungsmusik. Am Fronleichnams-Donnerstag steigt in der MusikArena ein Pfarreifest. Am Freitag geht es um 18 Uhr los und ab 20 Uhr sorgen Schlager, altbekanntes Liedgut und Fasnachtsmusik für Stimmung. Auf die Festrede von Bundesrätin Doris Leuthard um 17.30 Uhr und ab 21.30 Uhr die Partyband «Knutschfleck» aus Deutschland darf man sich am Samstag freuen. Während den Paraden wird die Zürichstrasse am Samstag und Sonntag von ca. 16 bis 17 Uhr gesperrt. Die Zufahrt zu den Parkplätzen (signalisiert) ist aber jederzeit gewährleistet. (tst.)

Die Partyband «Knutschfleck» aus Deutschland wird am Samstagabend für Stimmung garantieren. (Bild zvg.)

Infos: www.musiktag2012.ch.

Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder die Jubilaren der Monate März bis Juli der Gemeinde Stallikon zu einem Sommerkonzert eingeladen. Dieses findet dieses Jahr am Montag, 9. Juli, um 19 Uhr in der Schulanlage Loomatt statt. Gerne begrüssen wir zu diesem Anlass auch viele Zuhörer aus den Nachbargemeinden. Bei schönem Wetter wird vor dem Schulhauseingang musiziert, eine kleine Festwirtschaft mit Grilladen und Kuchenbuffet laden zum Verweilen ein. Bei schlechter Witterung findet der Anlass entsprechend im Foyer der Turnhalle statt. Die Zuhörer erwartet ein abwechslungsreiches Konzertprogramm vom schmissigen Marsch über die lüpfige Polka, Pop und Rock Klänge und auch südamerikanische Rhythmen werden vorgetragen.


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Sport

Dienstag, 5. Juni 2012

Alles riskiert, aber nur Erfahrung gewonnen Urs Huber wird Fünfter der Alpentour Trophy in Österreich Ein Reifendefekt relegierte Urs Huber auf der dritten von vier Etappen vom zweiten auf den vierten Zwischenrang. Das wollte der Stöckli-Teamfahrer nicht auf sich sitzen lassen. Der Grossangriff am Schlusstag brachte dem RRC-Amt-Fahrer jedoch eine weitere Zeiteinbusse. Er fiel im Schlussklassement auf den fünften Platz zurück. Urs Huber blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf seine Teilnahme an der von grossen Zeitrückständen geprägten Alpentour-Trophy zurück. Mit dem Ziel, einen Podestplatz im Schlussklassement zu erreichen, war er in Schladming angetreten. Bis zu seinem Reifendefekt auf der vorletzten Etappe behielt er das Ziel in Griffnähe. Hinter dem überraschenden Tschechen Kristian Hynek lag der Joner auf dem zweiten Platz. Ein Schnitt im Pneu machte sein Vorhaben jedoch zu-

nichte. Huber musste anhalten und einen Schlauch einlegen. Dabei verlor er so viel Zeit, dass er auf dem vierten Zwischenrang zurückfiel. Die Ausgangslage für die Schlussetappe am Sonntag war deshalb klar. 1.46 Minuten musste er auf den drittplatzierten Thomas Stoll herausfahren, um den Sprung zurück aufs Podest zu schaffen. 60 Kilometer blieben ihm für das Vorhaben. Huber wusste, dass er gleich zu Beginn angreifen musste, damit seine Absicht gelingt.

Anstatt den dritte Rang weitere Sekunden Das Tempo einer Dreiergruppe, die sich früh absetzte, konnte er zwar nicht halten, aber seine direkten Konkurrenten hatte er zu diesem Zeitpunkt noch im Griff. Nach halber Renndistanz galt es ernst: Der lange Aufstieg auf den Hausemer Kaibling mit 1200 Höhenmetern sollte die Entscheidung bringen. Huber fuhr gleich mit vollem Tempo in die Steigung.

Doch Stoll und dessen Teamkollege Buchli kämpften sich immer wieder heran. Nach etwa einem Drittel der Steigung musste Huber sein Vorhaben abbrechen und einen Gang zurückschalten. Buchli übernahm das Tempodiktat. Huber zollte für sein zu hohes Tempo Tribut und musste seine Begleiter alsbald ziehen lassen. Bis ins Ziel verlor der Bikemarathon-Schweizermeister weitere Zeit und damit auch seinen vierten Gesamtrang an den Tschechen Tomas Vokrouhlik. «Im Nachhinein kann ich mir nichts vorwerfen. Ohne den Defekt hätte ich heute meinen zweiten Gesamtrang ins Ziel gebracht. So aber musste ich alles auf eine Karte setzen. Diesmal hats nicht geklappt – aber vielleicht das nächste Mal.» Ansonsten zeigte sich Huber mit den vier Tagen in Schladming trotzdem zufrieden. Die Teilstücke seien sehr anspruchsvoll gewesen und das Teilnehmerfeld stark besetzt. «Ich bin mir sicher, dass mich diese Kombination nochmals etwas weitergebracht hat», ist Huber überzeugt. (map.)

1.-Liga-Senioren des TC Wettswil verlieren Abstiegsspiel.

Urs Huber hat sein Ziel an der österreichischen Alpentour Trophy, einen Platz auf dem Podest, verpasst. (Bild Archiv Martin Platter)

Der FCWB bleibt ohne Punktverlust 2. Liga interregional: FC Subingen – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (0:1) Auch eine Woche nach dem realisierten Aufstieg in die 1. Liga classic gab sich die erste Mannschaft des FC Wettswil-Bonstetten keine Blösse und ging auch beim FC Subingen mit 2:1 als Sieger vom Platz. Zudem schaffte die zweite Mannschaft mit einem Auswärtssieg in Wollerau den wichtigen Klassenerhalt in der 3. Liga. ................................................... von marc enskat Die Gäste aus dem Säuliamt, welche ohne den gesperrten Kohler auskommen mussten, liessen aufgrund des bereits feststehenden Aufstiegs in einigen Phasen des Spiels die letzte Konzentration vermissen, waren aber über die gesamte Partie gesehen die bessere Mannschaft. Zu bescheiden waren die spielerischen Mittel des FC

Subingen, welcher sich trotz der Niederlage den Klassenerhalten an diesem Samstag sichern konnte. Vereinzelt liess die Dosch-Truppe ihre spielerische Klasse aufblitzen, was letztlich genügte, um die drei Punkte zurück ins Amt zu nehmen. In der 22. Minute schloss Peixoto eine herrliche Kombination mit der 1:0-Führung für den FCWB ab. Die Solothurner hatten in der ersten Halbzeit Pech mit zwei Pfostentreffern resultierend aus einer Standardsituation und einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gäste.

Rasche Entscheidung nach der Pause Wachgerüttelt durch die Worte von Trainer Dosch in der Pause gingen die Ämtler zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder konzentrierter ans Werk und kamen in der 54. Minute zur 2:0Führung durch Sorrentino, welcher nach einem Doppelpass mit Peixoto dem Torhüter des FC Subingen mit

seinem Abschluss in die weite Torecke keine Chance liess. In der 83. Minute kam das Heimteam noch ein wenig überraschend zum 2:1-Anschlusstreffer. Zu sorglos liess man den Angreifer gewähren, welcher Torhüter Maggiulli mit einem Abschluss in die nahe Torecke bezwingen konnte. Zu weiteren Möglichkeiten kam der FC Subingen jedoch nicht mehr. Der FCWB verpasste es in der Schlussphase, die vorhandenen Räume konsequent zu nutzen und das Resultat weiter zu erhöhen.

mit dem Punktemaximum abschliessen? Die zweite Mannschaft hat mit einem Auswärtssieg bei Wollerau den Klassenerhalt in der 3. Liga sichergestellt und kann somit am WB-Weekend zum Saisonabschluss locker aufspielen. Mit einem Besuchergrossaufmarsch darf gerechnet werden, bevor die Saison des Fanionteams mit einem rauschenden Aufstiegsfest abgeschlossen wird. Matchtelegramm: FCWB: Maggiulli, Buchmann, Bonnemain (70. Slajs),

Abschluss gegen letzten Bezwinger Gespannt sein darf man auf das letzte Spiel der Saison 2011/2012 am kommenden Samstag anlässlich des WBWeekends gegen den FC Kosova um 18 Uhr auf dem heimischen «Moos». Kosova war in der Vorrunde der letzte Gewinner gegen die Ämtler. Gelingt ein weiterer historischer Sieg und kann die Mannschaft die Rückrunde

Shehi, Illi, Peixoto (61. Hasanramay), Franyov, Y. Schlüchter, L. Schlüchter (61. Hasani), Sorrentino, Aksic. Weitere Resultate: Wollerau – FCWB 2 1:2, Sportclub M - Veteranen 1:6, Rapperswil-Jona – Senioren 6:1, Avellino Zurigo Jun. Ed 6:2, Jun. Cb – Uitikon 3:0, Langnau - Jun. Ea 1:8, Altstetten – Jun. Ec 9:5, Buttikon - Jun. Eb 10:5, Jun. Db – Langnau 3:0, Kilchberg/Rüschlikon – Jun. Da 1:4, Wiedikon - Jun. Dc 7:3, Altstetten – Jun. B 1:4, Kloten – Jun. Ca 4:6, Schwamendingen – Jun. A1 1:0, Jun. A2 – Wädenswil 0:12.

Alles verloren – dabei fing es so gut an 2. Liga regional: FC Schwamendingen – FC Affoltern 3:2 Es war ein bitterer Nachmittag für den FC Affoltern, der im Heerenschürli mit berechtigter Hoffnung zum drittletzten Spiel dieser insbesondere in der Rückrunde guten Saison startete. Auf einen fulminanten Auftakt folgend verlor das Team von Coach Filipovic am Ende nicht nur alle Punkte sondern auch Leo Ismajlai durch eine böse Verletzung. ................................................... von reto hürlimann Nach der ersten Rückrundenniederlage gegen Wiedikon konnte man gespannt sein wie die Mannschaft im «Duell auf Augenhöhe» gegen den Tabellennachbarn Schwamendingen eingestellt war. Pünktlich mit dem Anpfiff dess Schiedsrichters begann es zu regnen, und auf dem nassen Rasen ging es gleich von Beginn weg zur Sache! Kaum angespielt lancierten die Platzherren den ersten Angriff. Goalie Vol-

lenweider, welcher erstmals in dieser Saison anstelle von Stammkeeper Steiner zwischen den Pfosten stand, setzte sich allerdings bestens in Szene und blieb auch während des ganzen Matches fehlerfrei. Konzentriert, positiv und mit guter Absprache untereinander spielten in der Folge die Ämtler nach vorne. Auf Flanke von Good kam Markanovic erstmals zu einem Abschlussversuch. Es folgen weitere gute Kombinationen und in der 10. Minute folgerichtig bereits das 0:1 für den FC Affoltern. Einen von Kaufmann gefährlich getretenen Freistoss verwertete Antenen in der Manier einer abgeklärten Sturmspitze.

Nach 20 Minuten 0:2 Der Regen wurde nun so stark, dass sich die meisten Zuschauer in die gedeckte Zone begaben und prompt in der 20. Minute das 0:2 für Affoltern nicht mitbekamen. Eigentlich hätte Antenen den Ball schon fast selbst im Netz untergebracht, aber nach einer Abwehr in extremis eines Verteidigers

konnte schliesslich der aufgerückte Bilic per Kopf vollenden. Durch einen schnellen Angriff über ihre rechte Seite konnten die Schwamendinger aber nur kurz danach den Anschlusstreffer erzielen. Und wiederum nur wenige Minuten später, nach fast identisch vorgetragenem Angriff, konnte Kaufmann den gegnerischen Stürmer diesmal erst mittels Foul im Strafraum stoppen. Der Elfmeter in der 30. Minute führte zum 2:2-Ausgleich.

Das 3:2 in der 90. Minute Danach folgte das eingangs erwähnte ganz bittere Kapitel dieses Spiels. Es lief bereits die 45. Minute als Leo Ismajlai nochmals einen Angriffsversuch wagte und im Strafraum nach einem harmlosem Kontakt mit dem gegnerischen Torhüter höchst unglücklich zu Fall kam. Seine Reaktion liess alle auf den Rängen erstarren und die Blicke der Mitspieler zeigten auf, dass es eine sehr ernsthafte Verletzung sein musste. Der Anblick des gebrochenen Fussknochens war nichts für

Blut, Schweiss, Tränen

schwache Nerven und bis der Krankenwagen Leo ins Spital fahren konnte dauerte es gefühlte Stunden. Immerhin war er war im strömenden Regen 40 Minuten auf dem Platz liegend so gut betreut wie es nur ging. An dieser Stelle einen herzlichen Dank auch an die sofortige, wichtige Mithilfe der Schwamendinger Betreuer. Und vorallem natürlich gute und schnelle Besserung an Pechvogel Leo Ismajlai, der kaum von einem Wadenbeinbruch genesen wieder gut in Form war und nun erneut lange ausfallen wird. Der Rest ist schnell erzählt. Das Wetter blieb trostlos, und das Spiel passte sich an, war nervös, geprägt von Fehlpässen, und es kam wie es an einem solchen Tag kommen musste: In der 90. Spielminute gelang dem in Unterzahl spielenden Heimteam der Siegtreffer zum 3:2, und damit war die Stimmung beim FCA endgültig auf dem Tiefpunkt. Für den FCA im Einsatz: Vollenweider, Bala I ©, Spinner, Rako, Kaufmann (Bala II), Good (Helder), Ismajlai (Shala), Konate, Markanovic, Bilic, Antenen.

Es war nicht ihre Saison: Die Senioren 45+ des Tennisclubs Wettswil verloren trotz Heimvorteil das Abstiegsspiel gegen den TC Goldach 1:4 und steigen in die 2. Liga ab. Nicht besser erging es den Damen 30+, die sich aus der 2. in die 3. Liga verabschieden, während die ebenfalls in der 2. Liga spielenden Damen 40+ den Klassenerhalt schafften. Blut, Schweiss, Tränen: Für ein nicht eben weltbewegendes Ereignis wie ein Abstiegsspiel im Senioren-Tennis mag dieser Rückgriff auf die legendären Churchill-Worte etwas pathetisch anmuten – ganz aus der Luft gegriffen ist er indessen nicht. Blut floss zwar nicht in Strömen, aber doch als dünnes Rinnsal vom linken Knie Bruno Kesselis (R6), der im Spiel gegen Roger Mauchle (R6) in Extremis unkontrolliert ins Rutschen geriet und sich beim nachfolgenden Sturz zwei Schürfwunden zuzog. Den Punkt gewann er trotzdem, und in der Folge mit 6:0, 6:1 auch das Match gegen einen Gegner, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Schweiss vergossen sowohl die Wettswiler als auch ihre Gegner reichlich, insbesondere Werner Gilli (R5), der mit Peter Germann (R4) auf einen Gegner traf, der sein Brot einst als Fussballer in der Nationalliga A verdient hatte. Die beiden läuferisch starken und ballsicheren Kontrahenten lieferten sich einen hartnäckigen Abnützungskampf, den der etwas solidere Germann mit 6:3, 6:3 für sich entschied. Doch auch der Flüssigkeitsumsatz von Sergio Catellani (R6) und Pete Eggler (R7) konnte sich sehen lassen, gingen doch beide über die volle Distanz von drei Sätzen. Es darf als symptomatisch für die diesjährige Interclub-Saison der Wettswiler bezeichnet werden, dass sie die durchaus vorhandenen Chancen bei den «Big Points» nicht oder deutlich seltener zu nutzen verstanden als ihre Gegner, die somit das bessere Ende für sich behielten. Da auch Gerhard Schneider (R7) gegen Daniel Hanselmann (R6) erfolglos blieb, war die Begegnung nach den Einzeln bereits entschieden. Angesichts des nicht mehr aufzuholenden 1:4-Rückstands und der nahenden Gewitterfront kamen die Captains überein, auf die Austragung der bedeutungslosen Doppel zu verzichten. Tränen flossen wegen der Niederlage zwar nicht wie bei Roger Federer, aber immerhin symbolisch – kurz nach dem Ende der Begegnung öffnete der Himmel seine Schleusen. Für die Wettswiler ist der Abstieg in die 2. Liga insofern ernüchternd, als sie im letzten Jahr noch um den Aufstieg in die Nationalliga C spielten. Die Zielsetzung für die nächste Saison steht damit bereits: In Anbetracht des spielerischen Potentials der Mannschaft ist es nicht vermessen, den sofortigen Wiederaufstieg ins Auge zu fassen.

Damen 40+ schaffen Ligaerhalt Erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen waren die Damen 40+, die um den Verbleib in der 2. Liga kämpften und dieses Ziel auf den Plätzen des TC Maur mit einem 5:2-Erfolg erreichten. Den Ligaerhalt nicht geschafft haben dagegen die Damen 30+. Sie verloren ihr Abstiegsspiel in Einsiedeln 1:6 und werden nächstes Jahr in der 3. Liga spielen. (B.K.)


Sport

Dienstag, 5. Juni 2012

19

Der Herr Regierungsrat an der Premiere Die 92. Tagung der kantonalen Turnveteranen in Obfelden erstmals mit Frauen – und mit Mario Fehr Regierungsräte sind an kantonalen Turnveteranentagungen seit jeher dabei – die Veteraninnen am Sonntag in Obfelden zum ersten Mal. Sicherheitsdirektor Mario Fehr zeigte sich beeindruckt von der Turnbewegung. ................................................... von werner schneiter 1300 strömten bei zeitweise strömendem Regen ins Festzelt bei der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden – viele noch aufrechten Ganges und strammen Schrittes. Vorne der Bannerträger der Sektion. Vereinzelte trugen das Band mit den Kreuzchen: Erinnerungen an Turnfeste und Auszeichnungen in einem langen Turnerleben. Veteranentagungen sind Rituale mit den oft gleichen Traktanden, aber gleichwohl sympathisch – ein Treffpunkt von ergrauten Gleichgesinnten, die sich in geselligen Runden viel zu erzählen haben. Man schwelgt in Erinnerungen an Turn- und andere Feste, gedenkt der Verstorbenen. Und singt zu Beginn der Versammlung unter der Leitung von Karl Bodmer das bekannte Turnerlied.

«Ihr seid eine starke Bewegung» Regierungsrat Mario Fehr, Kantonsratspräsident Bernhard Egg, Kantonsrätin Esther Guyer, Pfarrerin Bettina Gerber und Gemeindepräsident Thomas Ammann fühlten sich in dieser Atmosphäre sichtlich wohl. Sicherheitsdirektor Fehr zeigte sich beein-

druckt bei seiner Rückkehr in einen Kreis, den er vor 15 Jahren in seiner Wohngemeinde Adliswil als EhrenOK-Präsident eines Turnfestes erlebt hat. Er bezeichnete die Turner als Bewegung, die Wucht und Kraft hat. Der Kanton Zürich sei ein ausgesprochen sportlicher Kanton mit einem hohen Anteil an Sporttreibenden. Im Vergleich zu früher seien ältere Menschen vermehrt sportlich tätig. Wer sich die Frage stelle, woher das komme, stosse rasch auf die Turnbewegung. Im Gegensatz zu jenen, die sich im Dezember ein Fitnessabo erstehen und sich im Mai fragen, wo es wohl geblieben ist, sei die Turnbewegung eine lebenslängliche. Sie sei Ausdruck für eine Lebenshaltung, die neben Sport auch Kameradschaft und Geselligkeit beinhalte. «Ihr seid eine starke Bewegung, es braucht noch mehr von euch. Es ist ein Ehre für mich, hier Gast sei zu dürfen», schloss Regierungsrat Fehr unter grossem Applaus. Gemeindepräsident Thomas Ammann freute sich auch darüber, dass die 92. Turnveteranentagung in Obfelden auch gleich eine Premiere ist. Unter den 1300 Veteranen finden sich an diesem Sonntag auch 14 der kantonsweit rund 30 Turnveteraninnen, die zum ersten Mal eine Einladung erhalten haben. Ihr Anteil dürfte sich in den kommenden Jahren noch erhöhen. Bei der Vorstellung der Gemeinde Obfelden sprach Ammann von vielen Sonnenseiten, von der schönen Landschaft etwa. Aber er erwähnte auch einen «Schattenwurf»: die Verkehrsprobleme. «Stimmen Sie am 23. September

Beeindruckt von der Atmosphäre: Kantonsratspräsident Bernhard Egg, Pfarrerin Bettina Gerber, Gemeindepräsident Thomas Ammann (v.l.) und Mario Fehr (r.).

Regierungsrat Mario Fehr im Gespräch mit Veteranen-Obmann Hanspeter Frei. (Bilder Werner Schneiter) Ja zum Autobahnzubringerprojekt, dann ist in unserem Dorf auch die Restbewölkung weg!» Auch der Gemeindepräsident zeigte sich beeindruckt von der Zürcher Turnbewegung – namentlich von der Tatsache, dass deren Zahl jene der Einwohnerzahl in Obfelden um 1800 übersteigt. Er erinnerte daran, dass der Turnverein Obfelden 1970 in Fron-

arbeit den Sportplatz errichtete und diesen bis zur Durchführung des Albisverbandsturnfestes 1971 auch pflegte – fast zu 100 Prozent auf eigene Kosten. Immerhin spendierte die Gemeinde damals Benzin und Öl für die benötigten Geräte... Dass der finanzielle Aufwand den Ertrag an dieser Turnveteranenentagung übersteigt, ist wohl ausgeschlos-

Haben in Obfelden viel fürs Turnen getan: Der 91-jährige Emil Häberling mit dem ehemaligen Oberturner Hansueli Wydler (l.) und Ehrendame.

sen. Rund 120 Helferinnen und Helfer des organisierenden Turnvereins Obfelden leisteten unter OK-Präsident Werni Kurt hervorragende Arbeit – und sorgten für beste Rahmenbedingungen, was die Frequenzen der Festwirtschaft positiv beeinflusst hat. ................................................... > Ein weiterer Bericht folgt in der Freitagausgabe

Dieses Turnband zeugt von einer äusserst aktiven Zeit.

Aemtler Pferdesportler im Hoch: Siege und Klassierungen in verschiedenen Disziplinen Bei der Teilnahme an vielfältigen Pferdesportanlässen am Pfingstwochenende resultierten viele vordere Klassierungen. Am Military im NPZ in Bern in der Kategorie B3 startete Sabine Taxer mit ihrer Stute Candiela. Nach einer schönen Dressurvorführung belegte die Amazone, in einem vollen Feld von 50 Startenden den 4. Rang. Mit null Fehlern im Springen und einer ebenso makellosen Runde im Cross verbesserte sich Sabine Taxer mit ihrer Fuchsstute auf den dritten Rang.

Martina Hess siegte in Merenschwand An der Dressurprüfung in Merenschwand siegte Martina Hess mit Pieter in der ersten Prüfung Kategorie GA1, auf dem 5. Rang klassierte sich Martina Hess im GA3. Hier wurde die junge Saskia Aeschlimann mit Brandy

Sieg in Birmenstorf: Ariane Frommenwiler mit Partout du monde. (Bild zvg.)

gute 12. Auf dem Podest als Zweite Doris Bosshard mit Royal Ritchie in der Kategorie GA 5, dann gelang ihr der ebenfalls ansprechende vierte Platz in der zweiten Prüfung GA7. An der Zuger Springkonkurrenz starteten mehrere Juniorinnen und Junioren in der Kategorie B90 und B95. Auf dem Ehrenplatz klassierte sich Livia Lengen mit Zaphir und wurde auch noch 7. im zweiten Springen. Eine gute Klassierung erreichte Julie Müller mit Jump des Verpilliers; sie wurde Fünfte. Unter den ersten zehn als 8. Natalie Umbach mit Giacomo Casanova, 8. Tristan Wüthrich mit Lianero und 10. Kim Steiner mit Vainqueur de l’Hôta. An einem Springen der Kategorie R/N 100 Müslen/Birmenstorf siegte Ariane Frommenwiler mit Partout du monde, nach dem herrvorragenden 2. Rang am vorhergegangenen Wochenende in Würenlos.


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Einladung «Die 75 Jubiläums-Hochstammbäume werden zu einem Teil des Vernetzungsprojektes in Hausen am Albis» Am Samstag, 10. Juni 2012, informieren und zeigen die Fachleute Teile des Vernetzungsprojektes Hausen am Albis und des Projektteams 75 Hochstammbäume des Türlerseeschutzverbandes, was gemacht wurde und wie es weitergeht (Rundgang). Treffpunkt: 9.30 Uhr auf dem PP Türlen Verpflegung: Getränke werden gratis abgegeben, ein Grillplatz für mitgebrachts Grillgut wird eingerichtet Ende der Veranstaltung: ca. 12.30 Uhr Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!! Vernetzungsprojekt Hausen am Albis Türlerseeschutzverband, Projektteam

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044_2012  

Neuerung im Neubau des Hauses Pilatus am Spital Affoltern. > Seite 7 1300 an der 92. Tagung der Vete- ranenvereinigung des Zürcher Turnve...

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