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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 43 I 175. Jahrgang I Dienstag, 8. Juni 2021

Mehr Sold

Stallikon erhöht die Entschädigung für die Gemeinderäte und die Schulpfleger. > Seite 3

Sachlicher Austausch

Keine unbestrittene Traktanden, aber viel Informatives an der Kappeler Gemeindeversammlung. > Seite 5

Viel zu schnell

Das Bezirksgericht Affoltern verurteilt zwei Raser zu Gefängnis auf Bewährung. > Seite 6

Baustart im Sommer

Das neue Schulhaus der Sek Bonstetten soll im Dezember 2022 bezugsbereit sein. > Seite 7

Wird das Säuliamt zum «Haselamt»? In Dachlissen ist die grösste Haselnuss-Baumplantage der Schweiz entstanden Auf einer Fläche von 2,5 Hektaren hat Familie Gerber in DachlissenMettmenstetten 1600 Haselnussbäume gepflanzt – die grösste Anlage dieser Art in der Schweiz. Die erste Ernte ist in drei Jahren möglich, ein Vollertrag frühestens in zehn Jahren. von Werner Schneiter Auf dem Bio-Hof von Andreas Gauch in Niederwil AG hat sich Stefan Gerber das nötige Wissen um die Haselnuss angeeignet. Gauch hat dort im Jahr 2012 eine Baumschule für veredelte Haselnussund Kastanienbäume eingerichtet. Ein Markt ist vorhanden, weil Haselnüsse praktisch zu 100 Prozent importiert werden, jährlich um die 10 000 Tonnen – aus Italien, der Türkei und Spanien. Die Bäume, welche Stefan Gerber im März dieses Jahres südwestlich des Weilers Dachlissen gepflanzt hat, waren ursprünglich für Georgien bestimmt. Als dieser Export nicht zustande kam, packte Gerber diese einmalige Chance – und pflanzte im März innerhalb von drei Tagen auf 2,5 Hektaren 1600 Bäume. Dass diese perfekt ausgerichtet sind, ist dem Einsatz eines GPS-Traktors zu verdanken. In der ersten Reihe stehen aber Kastanienbäume, an denen später eine Bewässerungsanlage fixiert wird. «Über die Kulturführung von veredelten Haselnussbäumen ist noch wenig bekannt», erklärt Stefan Gerber. «Im Gegensatz zum traditionellen BuschAnbausystem dürfte eine maschinelle Bewirtschaftung längerfristig einfacher zu bewerkstelligen sein. Gewisse Probleme sind aber dieselben wie bei anderen Kulturen. In den ersten Jahren müssen die Baumscheiben freigehalten werden,

Stefan Gerber und sein Vater Hansruedi bei Arbeiten in der Haselnussbaum-Plantage in Dachlissen-Mettmenstetten. Die erste Ernte ist erst in drei Jahren zu erwarten. (Bild Werner Schneiter) damit die Bäume keine Unkraut-Konkurrenz erhalten. Auch Mäuse und Rehe verursachen an den Jungbäumen Schäden.» Die Bäume erreichen die Höhe eines Halbstamms von drei bis fünf Metern.

Ein bis drei Tonnen pro Hektare Sechs Hauptsorten und ein paar Nebensorten stehen da in Reih’ und Glied. Stefan Gerbers Ziel ist es, herauszufin-

den, welche Sorten für den Anbau an diesem Standort am besten geeignet sind. Welche Erträge erwartet er? «Schwierig zu sagen, weil dieses Gebiet noch zu wenig erforscht ist», sagt der Betreiber, der sich in Geduld üben muss. In drei Jahren ist die erste Ernte fällig, in frühestens zehn Jahren kann ein Vollertrag erwartet werden. Und auch da sind Mengen-Prognosen schwierig. «Die Hoffnung liegt auf einer bis drei Tonnen pro Hektare», hält Stefan Gerber fest.

Fragen der Wirtschaftlichkeit klammert er (noch) aus und spricht von einem interessanten Pilotprojekt, das er langfristig auf Bio umstellen will. Weil es bis zu einer vollen Ernte lange dauert und es in unseren Breitengraden noch kaum Erfahrung bezüglich Wirtschaftlichkeit und Kulturführung gibt, lassen Bauern die Finger davon. So wird die Schweiz wohl noch lange Haselnüsse importieren müssen – und das Säuliamt wird (vorerst noch) nicht zum «Haselamt».

Raum für die Natur

Serie «Gärten»: Pirmin Rohrer setzt auf Wildheit und eine Vielfalt an einheimischen Pflanzen. > Seite 9

Zürcher Branchen blicken positiv in die Zukunft Während die Arbeitslosenquote im Bezirk im Mai bei 2,5 Prozent verharrt ist, sank sie im Kanton Zürich erneut um 0,2 Punkte auf 3,1 Prozent. Ende Mai waren 789 Personen aus dem Knonauer Amt bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, neun mehr als im Vormonat. Die Bezirks-Arbeitslosenquote bleibt bei 2,5 Prozent. Im ganzen Kanton Zürich ist die Quote gar um weitere 0,2 Punkte zurückgegangen. Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit führt dies mehrheitlich auf saisonale Einflüsse zurück, und teilweise auf das konjunkturelle Umfeld. Massiv verbessert hat sich die Situation im Gastgewerbe. In dieser Branche ist die Arbeitslosenquote allerdings mit 10,1 Prozent immer noch doppelt so hoch wie vor der Krise. In den kommenden Monaten dürfte die Erholung weitergehen, als Folge der Öffnung der Innengastronomie seit dem 31. Mai. Erstmals seit Ausbruch der Krise blicken alle Zürcher Branchen positiv in die Zukunft. Die Geschäftslage hat sich im zweiten Quartal nochmals leicht verbessert. Die meisten Branchen rechnen damit, über die Sommermonate mehr Personal einzustellen. Dadurch dürfte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter entspannen. (tst.) ANZEIGEN

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Rahel Meier

Kritik an der Budgetpräzision

Sechs Neue für Mettmenstetten

Wieder Schweizer Meisterin

Trotz erfreulicher Zahlen musste sich der Gemeinderat in Knonau am letzten Donnerstag Kritik anhören. Gerügt wurden die Abweichungen im Vergleich zum Budget.

Ende März 2022 stehen die Neuwahlen der kommunalen Behörden an. In Mettmenstetten will von fünf Gemeinderäten und zwei Gemeinderätinnen nur einer wieder antreten.

An den Schweizer Meisterschaften im Bouldern hat sich Favoritin Petra Klingler aus Bonstetten durchgesetzt und ist ganz zuoberst aufs Podest geklettert.

Die Vorlagen der Sekundarschule, der Politischen Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde wurden in Knonau allesamt genehmigt. Zu Diskussionen führten an der Gemeindeversammlung die gegenüber des Budgets besseren Zahlen der politischen Gemeinde. Finanzvorstand Rico Roth begründete die Abweichung in der Jahresrechnung damit, dass Steuereinnahmen nur begrenzt planbar seien, Tiefbauvorstand Marcel Bosshart wies in seinen Erklärungen zur Bauabrechnung der Chamstrasse auf optimierte Abläufe in der Ausführung hin. (red.)

Gemeindepräsident René Kälin verzichtet auf eine Kandidatur für die nächste Legislatur, ebenso seine Ratskollegin Ursula Junker sowie die -kollegen Beat Bär, Peter Kessler und Edwin Ehrenbaum. Gemeinderätin und Primarschulpräsidentin Bea Gallati wurde aus gesundheitlichen Gründen bereits verabschiedet. Ihre Nachfolge soll am 26. September gewählt werden. Somit verbleibt der amtierende Hochbauvorstand Irfan Cantekin als einziger Gemeinderat, der 2022 wieder anzutreten gedenkt, wie kürzlich im «Mir Mättmistetter» kommuniziert wurde. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> «Hinter-Gründe» auf Seite 7

Zum vierten Mal in Folge Schweizer Meisterin im Bouldern: Petra Klingler aus Bonstetten. (Bild SAC/Joel Schweizer)

Mit fünf Tops ist Titelverteidigerin Petra Klingler aus Bonstetten am Samstag als Qualifikationssiegerin in den Meisterschaftswettkampf in Pratteln gestartet. Im Finale fiel die Entscheidung erst beim vierten und gleichzeitig letzten Boulder. Für den Sieg musste die Bonstetterin, die nach drei Boulders zwei Tops und drei Zonen auf dem Konto hatte, das vierte Problem zwingend lösen. Dies gelang ihr in vier Versuchen. Mit einer Differenz von einer Zone auf Andrea Kümin sicherte sich Petra Klingler damit zum vierten Mal in Folge den Schweizer Meistertitel in ihrer Paradedisziplin Bouldern. (red.)

> Bericht auf Seite 17

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Schweren Herzens, aber dankbar für die gemeinsame Zeit, müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Gotte, Schwägerin und Tante

Von dem Menschen, den wir lieben, wird immer etwas in unserem Herzen bleiben, etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe.

Elisabeth (Bethli) Frei S4/S10 Giesshübel – Uetliberg Böschungspflege Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend maschinelle Böschungsarbeiten am Schienennetz durch. Die Arbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 7./8. bis 11./12. Juni 2021 Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

4. September 1951 bis 1. Juni 2021

Sie ist am 1. Juni für immer friedlich eingeschlafen. Du wirst uns immer in bester Erinnerung bleiben.

Wir sind sehr traurig Manuela und Nino Lentini mit Noa, Lia und Zoe Hansruedi und Vreni Frei-Bösch Sandra Frei und Gabriele Gariglio mit Kindern Karin Frei und Beat Dreier mit Kindern Angehörige und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 18. Juni 2021, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Unendlich traurig, aber auch tief dankbar, mit dir einen so langen und schönen Weg gegangen sein zu dürfen.

Reto Rizzoli-Hauser

7. Juli 1942 – 28. Mai 2021

Eine lebensfrohe, tapfere, willensstarke und grossherzige Persönlichkeit ist am Freitag, 28. Mai 2021 friedlich eingeschlafen. Sein Tod hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Leben. Wir sind für alles dankbar, was wir mit ihm erleben und teilen durften und hoffen auf ein Wiedersehen.

Es vermissen dich: Marion Tretner-Stähli mit Loris und Alex Gregor Stähli mit Jannis, Nico und Marc Eileen Ryf Familienangehörige und Freunde

Traueradresse: Manuela Lentini, Schulrain 9, 8909 Zwillikon

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

S'Sünneli isch für eus uf Erde erlosche und lüchtet jetzt hell als Sternli im Himmel!

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 11. Juni 2021 um 15.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Traueradresse: Marion Tretner, Bruggenmattweg 47, 8906 Bonstetten

Sonja Hermann geb. Keller

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

* 23. 9. 1953

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2021

Geri Hermann Sara Hermann und Adi Spahn Serge Hermann und Liora Kleinman Hermann mit Kinder Verwandte und Freunde

Die Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2021 hat folgenden Beschluss gefasst: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 Die Broschüre der Jahresrechnung 2020 ist auf der Internetseite der Sekundarschule Bonstetten (www.sekbonstetten.ch) in der Rubrik Gemeindeversammlung einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

† 28. 5. 2021

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Ehefrau, Mami, Omi, Schwiegermami, Nichte, Cousine, Schwägerin, Nachbarin und Freundin

Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag 15. Juni 2021 um 14:00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden und Trauerkränzen gedenke man mit Vermerk Sonja Hermann: Verein Parenas Pfotenhilfe CH, Konto-Nr. 60-485232-1 oder Tier-Ferienheim Stolzboden, IBAN: CH59 8145 7000 0029 3527 7 Traueradresse: Gerhard Hermann, Mülibachweg 1, 8925 Ebertswil

Bonstetten, 8. Juni 2021 Sekundarsschulpflege Bonstetten

17. Juli 1935

31. Mai 2021

Ich habe ein gutes Leben gelebt! Umberto’s grosser Wunsch, bis zuletzt selbstbestimmt und gesund leben zu dürfen, ging in Erfüllung. Wir sind traurig. Manuela und Peter Strebel-Canonica Annina Strebel und Daniel Gilgen mit Maurin und Lara Simon Strebel Fabian Strebel und Sophia Müller Fabio und Vlasta Canonica Martina Canonica und Markus Eberle Dino Canonica Sandra Canonica Wälti und Stefan Wälti mit Lina Marguerite Burger Anna Mroczek

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

UMBERTO CANONICA-PIZZOLOTTO

DANKE! Ein extra Dankeschön dem Schützenverein Wettswil für den feierlichen Fahnengruss am Grab und der Teilnahme in der Kirche beim Abschied von

Hans-Rudolf Rosenberger

Die Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Wegen beschränkter Personenanzahl, werden die Einladungen separat verschickt. Anstelle von Blumen freuen wir uns über eine Spende zugunsten Stiftung Spital Affoltern a/A, Palliativzentrum Sonnenberg, Konto 85-391373-1 oder IBAN CH4409000000853913731, Vermerk: Umberto Canonica. Traueradresse: Manuela Strebel, Baumgartenstrasse 6d, 8910 Affoltern a/A

Herta Rosenberger-Schaufler

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 10. Juni 2021 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 / 764 19 77) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Psalm 107.1

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen tiefer Verbundenheit, die wir beim Abschied unseres lieben

Franz Leutert-Illi Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Werner Noth Sein Wunsch ist erfüllt worden. Er konnte seinen 90. Geburtstag erleben und kurz darauf in seinem Zuhause einschlafen.

Nun geht er auf seine letzte Reise und wir Abschied. nehmen in Stille Abs Danielle, Felix und Mirella

erfahren durften. Es ist uns Trost und Freude zu erfahren, wie vielen Menschen Franz in seinem Leben nahestand, welche Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde. Herzlichen Dank für Eure Anwesenheit, die wertschätzenden Karten, die schönen Blumen und Kränze sowie die Spenden an die Mission 21, die Palliaviva und die Spitex Knonaueramt. Besonders herzlich danken wir Pfarrer Werner Schneebeli für die aufrichtigen und ermutigenden Worte, dem Sopranisten Siddique Eggenberger und der Organistin Angela Bozzola für die musikalische Umrahmung sowie dem Filmteam und den vielen Helfern im Hintergrund. Alle haben dazu beigetragen, den Abschiedsgottesdienst einfühlsam und persönlich zu gestalten. Ein spezieller Dank geht an alle Fachkräfte, die Franz in seinem letzten Lebensabschnitt hilfreich zur Seite standen, insbesondere an Dr. Erich Villiger, der ihn jahrzehntelang warmherzig und einfühlsam betreute, an die Spitex Knonaueramt sowie an Olaf Schulz von der Palliaviva für die kompetente Pflege und Begleitung.

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Zum 95. Geburtstag Alles Gute zum 95. Geburtstag dürfen wir einer Jubilarin aus Affoltern wünschen. Heute Dienstag, 8. Juni, feiert Emma Wegmann. Wir hoffen, dass die Lebensfreude ebenso gross ist wie die Anzahl Jahre. Herzliche Gratulation!

Zum 90. Geburtstag Ein langes Leben enthält viele Geschichten und Erlebnisse. Gertrud Sulzer in Affoltern hätte bestimmt viel zu erzählen. Morgen Mittwoch, 9. Juni, feiert sie ihren hohen Runden, Wir wünschen einen sonnigen Tag und gute Laune zum Fest.

Zur eisernen Hochzeit 65 Jahre ein Ehepaar – das war eine wirklich gute Entscheidung, die Franca und Beat Kuoni in Affoltern vor so langer Zeit getroffen haben! Sie feiern deshalb morgen Mittwoch, 9. Juni, ihr eisernes Hochzeitsfest– herzliche Gratulation auch von unserer Seite!

Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 10. Juni, feiern Hanna und Heinz Rütti-Kaufmann in Hausen ihre goldene Hochzeit. Zum Festtag gratulieren wir herzlich, wünschen beiden gute Gesundheit, Glück und Freude auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Das Wahljahr 2022 bringt mindestens drei neue Gemeinderäte Die Gemeindeversammlung Stallikon stimmte allen Anträgen des Gemeinderats zu 31 Stimmberechtigte nahmen am vergangenen Mittwoch ihre demokratischen Rechte an der Gemeindeversammlung Stallikon wahr. Sie stimmten der Jahresrechnung, der Entschädigungsund der Personalverordnung einstimmig zu – weiter wurde über die Wahlen 2022 informiert. Von saloMon schneider Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Stallikon fiel rundum positiv aus. Sie schloss über 930 000 Franken besser ab als budgetiert. Finanzvorstand und Gemeindepräsident Werner Michel erläuterte: «Die Rechnung schliesst zum Glück wieder einmal besser ab als budgetiert. Die Auswirkungen der Coronakrise haben sich 2020 noch nicht in den Sozialkosten oder weniger Steuereinnahmen niedergeschlagen.» Die Erfolgsrechnung wies einen Aufwand von 18,64 Millionen Franken auf und einen Ertrag von 19,61 Millionen. Der gute Abschluss ist primär aufgrund von Minderaufwendungen in den Bereichen Pflegefinanzierung – aufgrund des Dahinscheidens mehrerer Personen mit hohem Pflegebedarf – höheren Einnahmen durch Grundstückgewinnsteuern sowie Mehreinnahmen durch den Finanz- und Lastenausgleich zustande gekommen. «Das Eigenkapital entwickelt sich positiv. Für das Jahr 2022 wissen wir jedoch sehr wenig, wie sich die CoronaKrise auswirken wird. Die Budgetierung wird deshalb besonders herausfordernd sein», schloss Werner Michel. Die Gemeindeversammlung stimmte der Jahresrechnung 2020 mit grosser Mehrheit zu.

An der Rechnungsversammlung in Stallikon blieben dieses Jahr ausnahmsweise viele Plätze leer. (Bild Salomon Schneider) Moderate Erhöhung der Behördenentschädigungen Als nächstes Traktandum wurde die neue Entschädigungsverordnung besprochen: «Die bestehende Besoldungsverordnung stammt aus dem Jahr 1999 und wird neu in eine Entschädigungsverordnung und eine Personalverordnung unterteilt. Die Entschädigungsverordnung zielt darauf ab, dass geeignete Menschen sich für ein Behördenamt entscheiden, auch wenn dies eine Reduktion der Berufstätigkeit bedeutet», erläuterte Werner Michel. Neu wird das Gemeindepräsidium mit 31 000 Franken (+6100 Franken) entschädigt, Gemeinderatsmitglieder erhalten 22 000 Franken (+5200 Franken), das Schulpräsidium erhält 30 000 Franken (+8100 Franken), Mitglieder der Schulpflege erhalten 20 000 Franken (+5400 Franken). Die Rechnungsprüfungskommission befürwortete die neue Entschädigungsverordnung. Die Entschädigungsverordnung wurde diskussionslos und einstimmig angenommen.

«Die Personalverordnung muss angepasst werden, da die Anstellungsverhältnisse der Gemeinde öffentlich-rechtlich sind. Die neue Personalverordnung basiert auf der bisherigen Besoldungsverordnung. Wir haben jedoch beispielsweise die Kündigungsfristen vereinfacht und angepasst. In den meisten Bereichen wird das kantonale Recht nachvollzogen», erklärte Werner Michel. Die Rechnungsprüfungskommission empfahl die neue Personalverordnung zur Annahme. Auch die Personalverordnung wurde diskussionslos und einstimmig angenommen.

Drei Männer verabschieden sich Zum Abschluss der Verhandlungen informierte Werner Michel die Anwesenden über Aktuelles im Gemeinderat: «Auch in Stallikon werden 2022 die Behörden neu gewählt und auch hier brauchen wir Interessierte aus der Bevölkerung, die sich für ein Amt im Gemeinderat, der Schulpflege, der Rechnungsprüfungskommission oder der

Baukommission engagieren. Es ist wichtig, dass sich Interessierte bei bisherigen Behördenmitgliedern informieren und sich vorstellen können, mindestens vier Jahre im Amt zu bleiben – besser jedoch 8 oder 12. Überlegen Sie es sich gut und melden Sie sich.» Die Stalliker Gemeinderäte haben bereits entschieden, ob sie sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen. Sozialvorsteherin Monika Rohr, Schulpräsidentin Ingrid Spiess sowie Polizei- und Gesundheitsvorsteherin Valerie Battiston stehen für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Gemeindepräsident Werner Michel, Hochbauvorsteher Remo Hablützel sowie Tiefbau- und Werkvorsteher Robert Siedler stellen sich nicht mehr zur Wahl.

Den Grosskindern Solarenergie schenken Die Gemeinde Stallikon plant die gemeindeeigenen Dächer mit Fotovoltaikanlagen aufzurüsten. Werner Michel: «Wir hoffen, dass wir zahlreiche Kleininvestorinnen und -investoren finden, die in dieses Projekt investieren. Die Firma Solarify organisiert den Verkauf und die Installation der Fotovoltaikanlagen. Pro Solarpanel rechnet Solarify mit einem Gewinn von 300 Franken, über die Laufzeit von 34 Jahren. Diese Panels können nicht nur für sich gekauft werden, sondern auch an Kinder und Grosskinder verschenkt werden. Ein Panel kostet 719 Franken, inklusive Installation und Wartung. Pro Jahr wird mit einer durchschnittlichen Rückzahlung von 30 Franken gerechnet. Die Anlage besteht aus 318 Panels.» Solarpanels können online reserviert werden, unter solarify.ch/produkt/loomatt-stallikon. Die nächste Gemeindeversammlung in Stallikon findet am 1. Dezember statt.

Sämtliche Rechnungen einstimmig genehmigt

Kritik an der Budgetpräzision an den Gemeindeversammlungen in Knonau Letzten Donnerstag genehmigten die Stimmberechtigten in Knonau die Vorlagen der Sekundarschule, der Politischen Gemeinde und der reformierten Kirchgemeinde. Sämtliche Rechnungen wiesen ein erfreuliches Ergebnis aus.

wurden und Zustimmung erhielten. Die Rechnung der Sekundarschulgemeinde Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten weist einen Aufwand von 6,4 Millionen und einen Ertragsüberschuss von 490 000 Franken aus. Auch die reformierte Kirchgemeinde Knonau konnte den Stimmberechtigten eine positive Rechnung vorlegen mit einem Ertragsüberschuss von 41 455 Franken.

Von Marianne Voss Eigentlich nimmt man an, dass ein Rechnungsabschluss mit Ertragsüberschuss oder Kreditunterschreitung ein Anlass für Lob und nicht für Rüge wäre. In Knonau war das am vergangenen Donnerstag an der Gemeindeversammlung in der Stampfi anders. Ein Stimmbürger kritisierte zuerst die positive Jahresrechnung 2020, die deutlich besser abschloss als budgetiert. Der Ertragsüberschuss liegt bei knapp 300 000 Franken, budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 463 800 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt 12,7 Millionen, das Eigenkapital 11,6 Millionen Franken. Der Finanzvorstand, Rico Roth, erklärte einige Gründe für die grossen – positiven – Abweichungen. Zum Beispiel seien die Steuereinnahmen nur begrenzt planbar. Sie machten einen grossen Teil der Mehrerträge aus. Eine ebenfalls nicht vorhersehbare grosse Ausgabe sei die Wertbereinigung der Ergänzungsleistungen. Der kritische Stimmbürger wollte es nochmals genau wissen und betonte: «Ich will die Art und Weise der Verwaltung unserer Steuergelder zur Diskussion stellen.» Nach einem längerem Dialog zwischen Gemeinderat und dem Votanten genehmigten die 51 anwesenden Stimmberechtigten die Jahres-

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Der zweite Modulbau beim Primarschulhaus Knonau konnte letztes Jahr in Betrieb genommen werden. (Bild Marianne Voss) rechnung 2020 der politischen Gemeinde einstimmig.

Wesentliche Kreditunterschreitung Der Diskussionen nicht genug: Auch die Bauabrechnung der Chamstrasse – mit einer optischen Umgestaltung, sowie dem Neu- und Umbau der Strassenentwässerung und Kanalisation – schloss viel günstiger ab. Der Kredit betrug fast zwei Millionen Franken, die Kreditunterschreitung liegt bei 732 000 Franken. Hierzu erläuterte der Tiefbauvorstand, Marcel Bosshart: «Die Chamstrasse hat Knonau in den letzten Jahren emotional begleitet.» Die wesentliche Kreditunterschreitung sei auf die Optimierung der Abläufe während des Baus zurückzuführen. Zudem habe man die Kanalisation nur saniert, wo es auch wirklich nötig war. Derselbe Stimmbürger beanstandete erneut die schlechte Budget-

präzision. Hier schaltete sich Peter Pfiffner von der RPK ein und lobte ausdrücklich die gute Arbeit des Gemeinderats. Auch dieses Geschäft wurde schliesslich einstimmig genehmigt. Keine Wortmeldungen gab es zur Bauabrechnung für die Schulraumerweiterung, die ebenfalls mit einer Kreditunterschreitung abschloss. Wegen der steigenden Schülerzahlen musste letztes Jahr in Knonau ein zweiter Modulbau erstellt werden. Die Abrechnung wurde von den Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen, und Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser konnte die Versammlung schliessen.

Sekundarschule und Kirche Am selben Abend fanden auch die Versammlungen der Sek Mättmi und der reformierten Kirchgemeinde statt, wo die Jahresrechnungen 2020 präsentiert

« Weil eine regionale Lebensmittelversorgung wichtig ist.» extreme-agrarinitiativen-nein.ch

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Dienstag, 8. Juni 2021

den extremen 2x NEIN zuAgrar-Initiativen Mogelpackungen «Trinkwasser» & «Pestizidfrei»


Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 1. Jahresrechnung 2020 – Genehmigung 2. Zusatzkredit für den Ersatzneubau Betriebsgebäude Camping Türlen – Genehmigung 3. Abrechnung Individualsportanlage – Genehmigung 4. Abrechnung Tanklöschfahrzeug – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hausen am Albis, 8. Juni 2021 Der Gemeinderat

Beschluss der Schulgemeindeversammlung vom 3. Juni 2021 1. Jahresrechnung 2020 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Gegen den Beschluss der Schulgemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

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Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. 8. Juni 2021 Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2021 Die Gemeindeversammlung hat folgenden Beschluss gefasst: – Genehmigung der Jahresrechnung 2020 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

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Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2021 A) Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Familie Parra Jara, Uerzlikon 3. Kreditbewilligung Ergänzungsgestaltung Friedhof Kappel B) Evang.-Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15. 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf.

Kappel am Albis, 8. Juni 2021

Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Gemeinderat Kappel am Albis

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung vom 3. Juni 2021 Die von 19 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Knonau fasste folgenden Beschluss:

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Servicemitarbeiter/in 80–100 % Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 der politischen Gemeinde 2. Erlass einer Entschädigungsverordnung der politischen Gemeinde 3. Erlass einer Personalverordnung der politischen Gemeinde Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 8. Juni 2021 Gemeinderat Stallikon

•Genehmigung Jahresrechnung 2020 Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich von der Veröffentlichung an gerechnet, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Beschwerde gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Mittwoch, 9. Juni 2021 im Sekretariat des Pfarrhauses zur Einsicht auf. Knonau, 4. Juni 2021 Reformierte Kirchenpflege Knonau

Hausen am Albis Am 28. Mai 2021 ist in Ebertswil gestorben:

Sonja Hermann geb. Keller geboren am 23. September 1953, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 15. Juni 2021 in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis willkommen heissen. Ihr Bewerbungsdossier senden Sie bitte per Mail an: jobs@ospena.ch oder kommen Sie direkt bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Sie!


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Juni 2021

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Die Gemeindeversammlung als Gesprächsplattform Informationen und Diskussionen an der Kappeler Rechnungsgemeindeversammlung Auf der Traktandenliste befanden sich drei unbestrittene Geschäfte. Dass die Kappeler Gemeindeversammlung dennoch mehr als zwei Stunden dauerte, lag daran, dass der Gemeinderat ausführlich informierte und zur Diskussion einlud. So entstand auch zu kontroversen Themen ein sachlicher Austausch.

Albis wiedereröffnet. «Wir sind sehr froh, dass der Laden dank dieser Lösung weiterbestehen kann. Nun sind wir alle aufgerufen, auch einkaufen zu gehen», stellte Gemeindepräsident Müller fest. Aus der Bevölkerung wurde die Frage aufgeworfen, was man gegen Drohnen unternehmen könne. Jakob Müller erläuterte, dass nicht alle Drohnenflüge sinnlos seien. So liessen sich mit einer Wärmebildkamera Rehe im hohen Gras orten, damit sie vor den Mähmaschinen gerettet werden können.

von Bernhard Schneider 2020 war ein besonderes Jahr, erläuterte Finanzvorstand Martin Hunkeler, nicht nur wegen Corona. Der Aufwand lag rund 400 000 Franken über dem Budget, der Ertrag 300 000 darunter, was zu einem um 100 000 verminderten Gewinn führte. Bei den Ausgaben schlugen die Neustrukturierung der Gemeindeverwaltung und Mehrausgaben bei der Bildung zu Buche. Bei den Einnahmen lagen die Gemeindesteuererträge über 600 000 Franken über dem Budget, während die Grundstückgewinnsteuer 400 000 geringer als angenommen ausfiel. Das Finanzvermögen stieg auf stattliche 13,4 Millionen Franken, das Verwaltungsvermögen blieb bei 2,2 Millionen. Auf die Frage nach der Budgetüberschreitung bei den Bildungsausgaben antwortete Schulpräsidentin Marion Ackermann, die Ursachen seien vielfältig. So seien die Aufwände für Logopädie, Aufgabenhilfe, Begabtenförderung und weitere Sonderschulungsmassnahmen schwierig vorherzusehen: «Eine zeitgemässe Schule wird komplizierter durch die vielfältigen Fördermassnahmen.» Ein weiterer Kostenfaktor sei die Anpassung der Informatik-Ausrüstung an den heutigen Stand. Alles in allem seien die Personalkosten der entscheidende Faktor für die Höhe der Ausgaben. «Wir streben keinen Luxus an, aber wir wollen eine moderne Schule sein.»

Mehr- und Minderausgaben halten sich bei der Sek die Waage

Ruhige und sichere Gesprächsführung: An der Gemeindeversammlung Kappel wird viel gefragt und diskutiert, aber nicht gestritten. (Bild Bernhard Schneider) Martin Hunkeler ergänzte, Kappel habe pro Kind lange Zeit unterdurchschnittliche Ausgaben ausgewiesen. Der Nachholbedarf habe dazu geführt, dass Kappel nun leicht über dem Mittel der Gemeinden liege. «Es liegt nicht in unserer Hand, die Zahl der Kinder Zuziehender zu beeinflussen. Wir sind eine attraktive Gemeinde für Familien.» Eine Tatsache, die sich auch im Anstieg der Steuereinnahmen spiegelt. Für die kommenden Jahre erwartet Martin Hunkeler keine markanten direkten Auswirkungen der Corona-Pandemie, doch könne die vergleichsweise günstige Situation künftig zu einer Mehrbelastung beim Finanzausgleich führen. RPK-Präsident Sacha Marienberg wies darauf hin, dass zur Zeit der Budgetierung 2020 der Begriff Corona noch nicht einmal bekannt war. Die Rechnungsprüfungskommission habe zwar auch keine Freude am Ausgabenwachstum der Schule, aber sie habe die Zahlen exakt studiert und sei auf keine Unstimmigkeiten gestossen. Im Einklang mit Gemeinderat und RPK genehmigten die Stimmberechtigten die Rechnung 2020 ohne Gegenstimme.

Naturnaher Friedhof Gemeinderätin Carolina Hauser stellte den Kreditantrag von 110 000 Franken für die Ergänzungsgestaltung des Friedhofs Kappel vor. Die Bepflanzung solle Schutz bieten, Ruhe ausstrahlen und naturnah die Biodiversität fördern. Umgesetzt werden soll das Projekt vom Uerzliker Unternehmen natUrban. Dessen Geschäftsleiter Pirmin Rohrer erläuterte das Konzept, das die bestehende Vegetation mit einheimischen Pflanzen sanft ergänzt und weiterentwickelt, im Detail. Aus der Versammlung erhielt der Gemeinderat Lob sowohl für den respektvollen Umgang mit dem Thema Tod als auch für das naturnahe Gestaltungskonzept. Mit einer Gegenstimme wurde der Kredit gutgeheissen.

«Das Beste ist, weniger Güsel zu produzieren» Im Informationsteil informierte Gemeindepräsident Jakob Müller unter anderem über geplante Änderungen in der Abfallverordnung, über die an der Urne abgestimmt werden muss. Ziel ist,

den Kehricht in Unterflurcontainern und Kunststoff separat zu sammeln. Der Gehweg zu den Unterflurcontainern soll maximal 250 Meter betragen. Sie werden beispielsweise bei den Läden platziert sein, damit sich der Weg zum Container mit dem Einkauf kombinieren lässt. Aufgrund eines gesetzlichen Auftrags wird künftig auch die Grüngutabfuhr gebührenpflichtig, mit dem Ziel, die Lastwagenfahrten zu reduzieren. Ein weiterer kantonaler Auftrag betrifft den Kunststoff, der bisher nicht gesammelt wurde. Bisher wird Kunststoff-Sammelgut ins Ausland transportiert. Nun wollen Bund und Kanton Lösungen suchen, um Kunststoff sauber in der Schweiz zu verwerten, wozu aber Mindestmengen erforderlich sind. Aus der Information entwickelte sich eine rege Diskussion über verschiedene Aspekte der Abfallentsorgung. Jakob Müller bilanzierte: «Das Beste ist, wenn wir nicht zu viel Güsel produzieren.» Die Gemeinde Kappel hat bei der Bevölkerung eine Umfrage zum Dorfladen Uerzlikon durchgeführt. Dieser wird nun am 20. August von der Landi

Vor der Versammlung der politischen Gemeinde wurden die Jahresrechnungen der Sekundarschule Hausen-KappelRifferswil und der Kirchgemeinde Kappel genehmigt. Die Sekundarschule schliesst bei einem Aufwand von gut 5,3 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 5,6 mit einem Ertragsüberschuss von 274 000 Franken. Finanzvorsteherin Eva Huwiler erläuterte: «Natürlich brachte die Corona-Krise auch für die Sek Hausen einige Turbulenzen in die Jahresrechnung. Einerseits konnten Lager, Exkursionen oder klassenübergreifende Projekte und Anlässe nicht stattfinden. Andererseits ergaben sich unvorhergesehene Aufwände zur Umsetzung der Hygiene- und Schutzmassnahmen. Die Mehraufwände bei Medizin und Bildung konnten durch Einsparungen in anderen Bereichen, beispielsweise durch tiefere Zinsauslagen, abgefedert werden.» Der Aufwand der reformierten Kirchgemeinde unterschritt das Budget von 230 000 Franken um satte 50 000, während die Ertragsseite mit 228 000 eine Punktlandung darstellte. Kirchenpflege-Präsidentin Elisabeth Ender orientierte sodann über das Projekt «Lebendige Kirchgemeinde»: Mit einem Fragebogen sollen einerseits die Bedürfnisse, anderseits die Bereitschaft der Reformierten zur Mitgestaltung der Kirche abgeholt werden.

Konfirmation in Rifferswil Jugendliche demonstrierten Taktgefühl

Sechs Jugendliche wurden eingesegnet

Sommerkonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba)

Eine Schar Jugendlicher unter der Leitung von Tobias Loew zog durch die Stadt Affoltern und bot auf zwei Plätzen schmissige Musik. Es gelang ihnen mit ihren Klängen mühelos, ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zu zaubern. Es war der erste öffentliche Auftritt der Jumba seit 18 Monaten. von Martin MulliS

Am Sonntag, 30. Mai, wurden in der reformierten Kirche in Rifferswil sechs junge Konfirmanden und Konfirmandinnen durch Pfarrer Christian Wermbter eingesegnet. Von links: Marco Frehner, Aaron Bergmann, Andres Baer, Laura Covucci, Anna Nell, Raphaela Ziegler, Pfarrer Christian Wermbter. (Bild zvg.)

Auf den zwei markanten Plätzen vor der Migros und vor dem Stadthaus in der Stadt Affoltern, verursachten 30 Jugendliche am letzten Samstagmorgen mit ihrer Demo ziemliches Aufsehen. Allerdings warfen sie weder Steine noch schwenkten sie Protestplakate. Ihre Ausrüstung bestand aus Querflöten, Trommeln, Klarinetten und Blechinstrumenten. Ihr Anführer, Tobias Loew, war als Dirigent mit einem kleinen Stock ausgerüstet. Die normalerweise emsig durch die Strassen eilenden Menschen verloren augenblicklich ihren Stress und blieben trotz des regnerischen und kühlen Wetters stehen. Ihre Mimik und die wippenden Schuhe bewiesen, dass die Jugendlichen den Ton trafen. Fröhliche Gesichter gehörten in den letzten Monaten schliesslich nicht unbedingt zum Alltagsbild und wenn, dann waren sie

Nach vielen Monaten endlich wieder einmal ein Auftritt: Die Jumba auf dem Märtplatz vor dem Kasinosaal in Affoltern. (Bild Martin Mullis) hinter den Schutzmasken verborgen. Das traditionelle Sommerkonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) erweckte also dieses Jahr nicht nur Vorfreude auf einen schönen Sommer, sondern auch Zuversicht auf bessere Zeiten. Spielten die jungen Musikanten doch seit langer Zeit das erste Mal wieder an einem öffentlichen Anlass.

Erster Auftritt seit anderthalb Jahren Die spielfreudigen jungen Musikanten wurden von den Passanten mit Begeisterung begrüsst und beklatscht. Vor der Migros lauschten zeitweise mindestens 40 und auf dem Kasinoplatz eine Stunde

später erhielten die Musiker von den fast 100 anwesenden Personen begeisterten Applaus. Die schmissigen Stücke mit Titeln wie «My Name Is Nobody», «Glee Showstoppers» und «We’re all in this together» verwandelten den Kasinoplatz in eine Freiluftbühne. Dem Präsidenten der Jumba, Peter Feuz, stand die Freude über den langersehnten öffentlichen Auftritt seiner Gruppe ins Gesicht geschrieben. Und ganz besonders freute sich Dirigent Tobias Loew, der sein Amt zwar schon seit mehr als einem Jahr ausübt, seine jungen Musiker an diesem Samstag allerdings erstmals vor Publikum leiten durfte.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Juni 2021

«Sie fahren besser, als ihr Ruf ihnen nachsagt»

Wenn die Rückmeldung «negativ» erfreut

Zehn Frauen und Männer setzten sich kürzlich im Restaurant Löwen in Hausen in die Schulbank und repetierten die Verkehrsregeln. Der zweite Teil des Kurses ist eine Fahrstunde mit dem Fahrberater. Die TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt bietet diesen Check-up für Senioren und Seniorinnen regelmässig an.

Seit den Frühlingsferien werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen und Mitarbeitende der Sekundarschule Bonstetten wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Erfreulicherweise ist die Beteiligung an dieser freiwilligen, vom Volksschulamt empfohlenen, Massentestung mit 92 % hoch. Die ersten Testungen verliefen in organisatorischer Hinsicht reibungslos und die Resultate waren bisher allesamt negativ. Die Schulpflege bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und freut sich, in diesem besonderen Fall, weiterhin auf negative Rückmeldungen. Daraus resultiert nun, dass Klassenlager wieder möglich sind; ohne Zusatzaufwand für die Familien, da die Schule das Testen übernimmt. Auch die Maskenpflicht im Aussenraum bzw. auf dem Pausenplatz fällt weg. Die allgemeinen Regelungen hinsichtlich Distanzhaltung und Maskenpflicht gelten nach wie vor – es werden also weiterhin Masken im Innenbereich getragen und die Pausenaufsicht hilft den Schülerinnen und Schülern weiterhin achtsam zu bleiben und die Distanzregeln zu befolgen.

TCS bietet Check-up an mit Theorie und Fahrstunde

Von Marianne Voss Sie waren zwischen 65 und 83 Jahre alt und sie drückten bei schönem Frühsommerwetter im «Löwen» Hausen die Schulbank – ganz freiwillig und zudem sehr motiviert und interessiert. Matthias Klunker – Fahrlehrer und Fahrberater – repetierte mit den Kursteilnehmenden die Verkehrsregeln. Nur drei Gesichter waren für ihn neu. Die anderen besuchten den Check-up des TCS nicht zum ersten Mal. Beim kleinen Theorietest zeigte er anhand von Bildern verschiedene Verkehrssituationen auf, die für Verwirrung sorgen können. «Sind wir auf einer Hauptstrasse oder einer Nebenstrasse? Wer hat Vortritt?» Ehrlich gesagt, da musste auch die Journalistin manchmal scharf nachdenken. Der Check-up für Seniorinnen und Senioren ist beliebt und wird von der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt regelmässig angeboten. Er besteht aus einem Theorieteil und einem Fahrtest mit dem eigenen Auto. Der Check-up kann auch von Nicht-Mitgliedern besucht werden, die Kosten sind dann etwas höher. Wer

Fahrlehrer und Fahrberater Matthias Klunker repetiert mit den Seniorinnen und Senioren die Verkehrsregeln. (Bild Marianne Voss) den gesamten Kurs besucht, erhält am Schluss 50 Franken vom Fonds für Verkehrssicherheit zurückerstattet. Nach dem Theorie-Nachmittag werden die Teilnehmenden jeweils mit einem Zvieriplättli belohnt.

In der Regel einsichtig Beim Check-up geht es in erster Linie um die Verkehrssicherheit. Weder der Theorieteil noch die Fahrstunde haben einen direkten Zusammenhang mit dem Führerschein. «Der Kurs ist eine persönliche Standortbestimmung. Ich kann danach nur Empfehlungen abgeben», erklärt der Fahrberater. Aber er

betont humorvoll: «Die Seniorinnen und Senioren fahren besser, als ihr Ruf ihnen nachsagt.» In der Regel seien sie sehr fit und umsichtig unterwegs auf der Strasse. «Die häufigsten Herausforderungen sind die dauernd zunehmende Verkehrsdynamik, die Vortrittsregeln und das Tempo.» Klar, ab und zu müsse er das aussprechen, was sich niemand wünsche, nämlich: «Das geht eigentlich nicht mehr.» In der Regel seien seine Kursteilnehmenden dann einsichtig. Was er Seniorinnen und Senioren rät: «Wenn ihr euch in der dritten Lebenshälfte den Traum eines Wohnmobils erfüllen wollt, besucht zuerst einen Check-up!»

Mit 209 Kilometern pro Stunde durch den Islisbergtunnel

Bezirksgericht Affoltern: Bedingte Gefängnisstrafen für zwei Raser Der eine bretterte mit 209 km/h durch den Islisbergtunnel, der andere – ein Töfffahrer – mit 143 km/h über die Albisstrasse bei Rifferswil. Dafür kassierten die beiden Schweizer mit italienischen Wurzeln vom Bezirksgericht 16 beziehungsweise 12 Monate Gefängnis auf Bewährung. Von Werner schneiter «Ich dachte, dass ich höchstens mit 100 km/h unterwegs bin; ich spürte die Geschwindigkeit gar nicht», sagte der 23-Jährige aus dem Zürcher Oberland, der mit seinem Alfa Romeo im Islisbergtunnel mit 209 km/h geblitzt wurde. Er nahm seine Dächlikappe auch vor den Richtern nicht vom Kopf und liess die ANZEIGE

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Verhandlung sichtbar locker über sich ergehen. Offenbar nimmt er es auch im Leben ausserhalb seines Fahrzeugs nicht so ernst: Logistik-Lehre abgebrochen, jetzt Arbeit als Bodenleger und ein Schuldenberg von rund 120 000 Franken, der sich vor allem während seines dreijährigen Italien-Aufenthalts türmte. «Ich habe nun den Privatkonkurs eingeleitet», sagte er dem Gericht. Auch das hielt ihn nicht ab vor wiederholten Schnellfahrten. Bevor er im September 2018 im Islisbergtunnel erwischt wurde, drückte er drei Minuten zuvor schon auf der Autobahn A3 Richtung Bern/Basel/Luzern das Gaspedal durch und überschritt dort die Limite um 37 km/h. Überdies hielt er auch den notwendigen Abstand nicht ein. Dazu gesellt sich eine einschlägige Vorstrafe aus dem Frühjahr 2018, als er wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 30 Franken und einer Busse von 100 Franken verurteilt worden war.

Zweifel an der Einsicht Weil der junge Mann den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft akzeptierte, fand die Verhandlung im abgekürzten Verfahren statt. Das Gericht folgte dem Antrag der Anklage und verurteilte den Raser wegen qualifiziert grober und mehrfach grober Verletzung von Verkehrsregeln zu 16 Monaten Gefängnis auf Bewährung – dies bei einer Probezeit von drei Jahren. Dazu kassiert er eine unbedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 70 Franken. Die einschlägige Vorstrafe wird widerrufen und vollzogen. Auch für die Verfahrenskosten – rund 4600 Franken – muss er auf kommen. «Wir glauben Ihnen nicht, dass Sie diese massive Geschwindigkeitsüber-

schreitung nicht realisiert haben. Ihr Verhalten war rücksichtslos und gefährlich», sagte Gerichtspräsident Peter Frey, der auch an der Einsicht des Schnellfahrers zweifelt und von einer schwierigen Prognose spricht. Er appellierte an seine Verantwortung als Familienvater. «Sollte während der Probezeit nochmals ein Delikt dazukommen, so müssen Sie ins Gefängnis.»

40 Jahre und 4 Sekunden … Während 40 Jahren sei er deliktfrei und ohne Unfall Motorrad gefahren – und jetzt habe er während 4 Sekunden nicht aufgepasst, sagte der 63-jährige Mann aus dem Kanton Luzern. Im April 2020 beschleunigte er seine Maschine auf der Albisstrasse Richtung Rifferswil – und wurde just dort geblitzt, wo es immer wieder blitzt: auf der Höhe des Schützenhauses, auf einer schnurgeraden Strecke, die viele zum Schnellfahren verleitet. Der Töfffahrer wurde auf dieser 80er-Strecke mit 143 km/h gemessen, als er seine neu erworbene 1200er-Maschine im Sportmodus laufen liess und nach eigenem Bekunden die Geschwindigkeit «nicht gespürt» hat. «Ja klar, ich habe einen Blödsinn gemacht. Dass ich so alt werden musste, um so etwas zu erleben. Ich bitte um Entschuldigung», zeigte sich der gelernte Elektromonteur vor Gericht reuig. Auch in diesem Fall kam es zum abgekürzten Verfahren. Der nicht vorbestrafte Mann wurde wegen qualifizierter grober Verletzung von Verkehrsregeln zur Mindeststrafe von 12 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt – auch hier exakt so, wie von der Staatsanwaltschaft beantragt. Auch bei der Probezeit das Mindestmass: zwei Jahre. Dazu kassiert er eine Busse von 500 Franken, und auch er muss die Verfahrenskosten (3500 Franken) übernehmen.

Infos aus der Sekundarschulpflege Bonstetten

Neubesetzung der Schulverwaltung Für die aktuell durch einen temporären Springereinsatz besetzte Stellenvakanz in der Schulverwaltung konnte eine Nachfolgelösung gefunden werden. Ab 1. August 2021 wird Herr Vijayan Mohan als Co-Leiter Schulverwaltung schwerpunktmässig für die Bereiche Schulpflege, Finanzen und Infrastruktur verantwortlich sein. Er verfügt über langjährige berufliche Erfahrung im Bildungsbereich und die Schulpflege freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Projekt Gestaltung Aussen- und Pausenraum Anlässlich einer Klausur im vergangenen September hat die Schulpflege verschiedene Projekte initiiert – im Zusammenhang mit dem Abriss der Turnhalle S1 und dem Rückbau des Trakts C das Projekt Gestaltung Aussen- und Pausenraum. Insbesondere im Aussenbereich der unteren Pausenplatzebene möchte die Bauherrschaft unter Einbezug von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen eigene Ideen und Gestaltungsvorschläge realisieren. Dabei sollen insbesondere Schule und Lernen im Aussenraum sowie ökologische Aspekte und Biodiversität berücksichtigt werden.

Projekt Arbeitsplatzberechnung, Bereich Hausdienst Die Schulpflege hat von einer dafür qualifizierten Firma eine detaillierte Arbeitsplatzberechnung erstellen lassen, in der das gesamte Schulareal und alle Gebäude festgehalten wurden. Der daraus resultierende Aufwand für Reinigung, Unterhalt und Instandhaltung inklusive Führungsaufgaben und Weiterentwicklung wurde daraufhin nach neuestem Standard berechnet. Dem Leiter Hausdienst und der Schulpflege ist wichtig, dass ein Vergleich zwischen den aktuell geleisteten Aufwänden und

den professionell neu berechneten besteht. Gerade auch im Hinblick auf den Neubau des Trakts E mit der neuen Aussenplatzgestaltung können so frühzeitig Massnahmen geplant werden, um weiterhin ressourcenorientiert zu wirtschaften. Die Resultate zeigen, dass die aktuellen Aufwände gesamthaft fast genau im errechneten Bereich liegen und lediglich die Schwerpunkte an unserer Schule etwas unterschiedlich gesetzt werden. So wird im laufenden Betrieb (Schulalltag) mehr und während den Schulferien etwas weniger gereinigt. Die Schulpflege bedankt sich an dieser Stelle bei Harry Grötzmeier, dem Leiter Hausdienst, für seine umsichtige Arbeitseinteilung und kann diesen professionellen Abgleich wärmstens empfehlen.

Schülerinnen und Schüler an den Kunst- und Sportschulen Sport und Bewegung ist uns wichtig! Wir freuen uns, dass einige Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Kreisschulgemeinden an die Kunst- und Sportschulen aufgenommen wurden. Wer weiss – vielleicht wird von ihren Erfolgen schon bald in der Zeitung zu lesen sein.

Belegung Sporthalle 2 Auch im kommenden Schuljahr kann der Sportunterricht für Schulkinder der Primarschulen Bonstetten und Stallikon wiederum in der Sporthalle 2 der Sekundarschule durchgeführt werden. Während die Primarschule Stallikon die Turnhalle lediglich für zwei Lektionen pro Woche benutzt, steht sie der Primarschule Bonstetten ausgiebig für 26 wöchentliche Lektionen zur Verfügung.

Überblick Integrierte Sonderschulung Seit Schuljahr 2014/15 haben 21 Schülerinnen und Schüler die Sekundarschule im Rahmen Integrierte Sonderschulung (ISR) besucht. Die Schulleitung Sonderpädagogik hat die weitere Schul- und Ausbildungskarriere dieser Schülerinnen und Schüler angeschaut. Einige Jugendliche haben in eine Privat- oder Sonderschule gewechselt, während andere unterschiedlichste Anschlusslösungen erfolgreich begonnen und teilweise bereits abgeschlossen haben. Darunter sind Ausbildungen zur Bäckerin EBA, Büroassistentin EBA, Logistiker EFZ, Sanitär EFZ, sowie prA (praktische Ausbildung) nach Insos in den Bereichen Hauswirtschaft, Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung.

Schuljahresplanung 2021-22 Die Schulpflege hat die von der Schulleitung beantragten Jahreslektionen für Wahlfächer, Freifächer und Kursangebote im kommenden Schuljahr genehmigt. Ebenso wurden die Ferienpläne 2021/22 und 2022/23 festgesetzt sowie die unterrichtsfreien Tage inklusive Weiterbildungstage der Lehrpersonen genehmigt. Sekundarschulpflege Bonstetten

Strassenmarkierung in Obfelden Im August beginnen in Bickwil die Bauarbeiten für die Unterführung des Autobahnzubringers. Im Hinblick darauf stehen morgen Mittwoch an der Kreuzung beim Restaurant Kreuzstrasse in Obfelden Markierungsarbeiten an. Der Fussgängerstreifen auf der Dorfstrasse in Richtung A4 und Affoltern wird demarkiert und jener auf der Mettmenstetterstrasse um rund 50 Meter in Richtung Mettmenstetten verschoben. So solle bei der zukünftigen

Verkehrsführung für die Baustelle in Bickwil der Verkehrsfluss gewährleistet werden können, teilt das Tiefbauamt mit. Während der Markierungsarbeiten wird der Verkehr morgen Mittwoch durch einen Verkehrsdienst über die Kreuzung geführt. Es ist mit entsprechenden Wartezeiten zu rechnen. (red.) Mehr Infos unter www.zh.ch/strassenprojekteobfelden-ottenbach.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Juni 2021

Die Steuersenkung macht sich bemerkbar

HINTER-GRÜNDE

«Ämtler Löwinnen» vor

Die Jahresrechnung 2020 der Sekundarschule Bonstetten wurde einstimmig genehmigt An der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Bonstetten gelangte am Donnerstagabend ein Geschäft zur Abstimmung. Weiter gab es Informationen zum Schulhausneubau «Trakt E» und aus dem Schulbetrieb. von livia häberling Die Präsidentin der Schulpflege, Tamara Fakhreddine, begrüsste die 17 anwesenden Stimmberechtigten zur Versammlung. Für sie gab es wenig zu tun – lediglich zu einem Geschäft hatten sie an diesem Abend ihr Votum abzugeben: zur Jahresrechnung 2020. Finanzvorsteherin Claudia Chinello führte durch die Zahlen. Bei einem Gesamtaufwand von 10 520 861 Franken und einem Gesamtertrag von 10 441 197 Franken ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 79 663 Franken. Ursprünglich war ein Aufwandüberschuss von 345 000 Franken budgetiert worden – die Rechnung der Schulgemeinde schliesst demnach deutlich besser ab als erwartet. Und dies, obwohl man im Jahr 2019 den Steuerfuss um 1 % gesenkt habe und mit den steigenden Schülerzahlen erneut auch die Kosten zugenommen hätten, wie Claudia Chinello erläuterte. Gesunken seien die Kosten über die letzten Jahre insbesondere im Bereich der Sonderschule, während die Auslagen für Liegenschaften stabil geblieben und auf der Schulverwaltung leicht gestiegen seien. Wegen der Senkung des Steuerfusses sind die Steuereinnahmen zwischen 2018 und 2020 um rund 500 000 Franken zurückgegangen. Die Investitionsrechnung zeigt Ausgaben im Verwaltungsvermögen von 760 654 Franken. Damit wurden 443 654 Franken mehr ausgegeben als zu-

Das «Jupa» ist zurück im Rathaus Die nächste Sitzung des Jugendparlaments Zürich findet am Samstag, 10. Juli, wieder im Rathaus statt. Die Coronakrise hat viel Geduld gekostet. Auch das Jugendparlament Kanton Zürich musste eine Sitzung online abhalten und eine weitere verschieben. Inzwischen nimmt die Zahl der Geimpften zu, die Fallzahlen sinken. Entsprechend kann das Jugendparlament Kanton Zürich ab Samstag, 10. Juli, in altbewährter Form im Rathaus Zürich stattfinden. Eingeladen sind alle Jugendlichen, wohnhaft im Kanton Zürich, welche zwischen 12 und 21 Jahre alt sind. Das Jugendparlament ist die ideale Gelegenheit, um erste Politikluft zu schnuppern, sich mit anderen politikbegeisterten Jugendlichen auszutauschen und seine eigene Meinung in die Politiklandschaft des Kanton Zürichs einzubringen. An der Sitzung werden die Themen Bildung, Verkehr, Klima, Altersvorsorge, Kinder und Jugendrechte, Digitale Privatsphäre und auch neue Initiativen thematisiert. Die Jugendlichen können sich für eines dieser Themen entscheiden, zu welchem sie morgens gemeinsam mit den anderen Jugendlichen eine Forderung ausarbeiten, die nachmittags vors Plenum getragen und diskutiert wird. Bei Annahme wird die Forderung an den Kantonsrat übergeben. Jugendparlament Zürich Anmelden bis 30. Juni auf www.jupa-zh.ch.

Der geplante Schulhausneubau «Trakt E». (Visualisierung zvg.) nächst budgetiert. Angefallen waren die Auslagen unter anderem für Malerarbeiten oder für einen neuen Hallenboden. Derzeit ist die Schulgemeinde schuldenfrei, allerdings wird das Nettovermögen durch den Bau des neuen Schulhauses vollständig abgebaut und weicht einer Nettoschuld von 7,5 Millionen Franken. In den Folgejahren nach dem Bau können die Schulden voraussichtlich um jährlich 0,5 bis 1 Million Franken abgebaut werden. Die Stimmberechtigten hiessen die Jahresrechnung 2020 der Schulpflege einstimmig gut.

Die Sonnenuhr muss weichen Im Anschluss folgten zweierlei Informationen. Den Anfang machte Liegen-

schaftsvorsteher Lutz Eichelkraut, der über den Schulhausneubau «Trakt E» berichtete. Am 25. Mai habe die Gemeinde die Baubewilligung erteilt, zum Baurechtsentscheid seien bisher drei Begehren eingegangen. Ab dem 19. Juli wird die alte Sporthalle abgerissen, sodass ab dem 16. August mit dem Bau des neuen Gebäudes gestartet werden kann. Leider, so Lutz Eichelkraut, werde man die Sonnenuhr abreissen müssen. Man habe verschiedene Varianten geprüft, um sie zu erhalten. Diese hätten sich allerdings allesamt als zu teuer oder als nicht langfristige Lösung erwiesen. Sollte der Bau planmässig über die Bühne gehen, wird man im Februar 2022 mit dem Innenausbau starten und das Gebäude am 16. Dezember 2022 offiziell in Betrieb nehmen.

Anschliessend informierte Schulpflegepräsidentin Tamara Fakhreddine zu einigen Tagesthemen. Den Schulbetrieb im vergangenen Jahr aufrechtzuerhalten und dabei alle Beteiligten bestmöglich zu schützen, habe viel Engagement gefordert. Nun hoffe sie, dass das Schuljahr mit etwas mehr Normalität seinen Abschluss finde. Zum Schluss gab sie noch einen Überblick über die Zahlen der Schülerinnen und Schüler: Rund 350 sind es, verteilt auf 19 Klassen. «Übrigens», ergänzte sie, «haben im Frühling derart viele Schülerinnen und Schüler aus Stallikon, Bonstetten und Wettswil die Gymiprüfung bestanden, dass es ab dem kommenden Schuljahr in Bonstetten eine Sekundarschulklasse weniger geben wird.»

Vorläufig keine Masken mehr an den Primarschulen

Verwaltungsgericht hebt Maskenpflicht vorläufig auf Seit Ende Januar mussten in Rifferswil bereits Drittklässlerinnen und Drittklässler im Unterricht eine Maske tragen. Nun entfällt die Maskenpflicht auf Primarschulstufe vorläufig. Jan Bettler, Mitglied des Elternrats, ist erleichtert. Per Montag, 25. Januar 2021, hat die Bildungsdirektion in den Zürcher Primarschulen eine Maskenpflicht eingeführt. Diese galt für Kinder ab der vierten Klasse. In Rifferswil traf diese Vorgabe allerdings auch Drittklässlerinnen und Drittklässler, weil die Klassen altersdurchmischt sind. Auch die Tochter von Jan Bettler war betroffen. Er, selbst Mitglied im Elternrat, plante daraufhin, gegen diese Massnahme bei der Schulleitung ein Wort einzulegen. Wenigstens die Pausen und die Turnstunden, sagte er damals, müssten die Kinder doch ohne Maske verbringen dürfen. Der Winter ging, der Frühling kam. Die Maskenpflicht blieb. Für seine Tochter und die anderen Schülerinnen und Schüler änderte sich nichts. Nun aber ändert sich etwas: Am vergangenen Donnerstag hat das Zürcher Verwaltungsgericht die geltende Maskentragpflicht an den Zürcher Primarschulen aufgehoben. Das Gericht hat einem Rekurs gegen die Maskenpflicht die aufschiebende Wirkung wieder zugesprochen, die der Regierungsrat zunächst nicht hatte wieder herstellen wollen.

Die neue Regelung gilt, bis das Verwaltungsgericht einen endgültigen Entscheid darüber fällt, ob die Maskenpflicht angezeigt ist oder nicht.

Viel Diskussionsbedarf rund um die Maske Für Jan Bettler ist der Entscheid «ein Schritt in die richtige Richtung». Zwar hat der Elternrat in Rifferswil letztlich davon abgesehen, das Gespräch mit der Schulleitung zu suchen, dennoch hatte Bettler seine Meinung in einer schweizweiten Online-Petition kundgetan. Umso erleichterter zeigt er sich nun über die Lockerungen. Es habe rund um die Maske zu Hause viel Diskussionsbedarf gegeben. Auch er und seine Frau hätten sich zunächst überlegt, für ihre Tochter einen Maskendispens zu erwirken, weil diese über Kopfschmerzen geklagt und mit dem Atmen Mühe bekundet habe. Letztlich hätten sie jedoch davon abgesehen und versucht, sich mit dünneren Masken Abhilfe zu verschaffen. Ein Maskendispens hätte auch bedeutet, dass ihre Tochter im Unterricht von den anderen Kindern separiert worden wäre, was sie nicht wollte. Wie das Ende der Maskenpflicht in der Primarschule kommuniziert würde, war am Freitag noch unklar. Er sei gespannt, wie die Schulleitung die plötzliche, zwangsweise Lockerung erkläre, nachdem man sich in den vergangenen Monaten derart strikt an die

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Vorgaben der Bildungsdirektion gehalten habe. Diese hatte die Maskenpflicht damals eigenhändig angeordnet. Das Verwaltungsgericht teilte in seinem Entscheid jedoch mit, dass die Bildungsdirektion gar nicht zuständig gewesen sein dürfte. Stattdessen hätte es einen Entscheid des Gesamtregierungsrats gebraucht. (lhä)

Verschiedene Bezirksgemeinden haben den Termin für die Erneuerungswahl der Gemeindebehörden im nächsten Jahr bereits publiziert, es ist der 27. März 2022. Meine Wohngemeinde Mettmenstetten hat in der jüngsten Ausgabe ihrer Dorfzeitung schon aufgelistet, wer nicht mehr antreten will. Kaum zu glauben, aber im siebenköpfigen Gemeinderat will es nur Irfan Cantekin nochmals wissen, alle anderen hören auf. Ist er als einziger Verbleibender bereits für das Präsidium in Lauerstellung? Wirft man einen Blick auf die heutige Zusammensetzung der Gemeinderäte im Bezirk, stellt man fest, dass die holde Weiblichkeit trotz des seit 50 Jahren geltenden Frauenstimmrechts massiv untervertreten ist. Bei den Gemeindepräsidien zeigt sich gar, dass nur gerade in vier Kommunen eine Frau ganz oben steht und somit die Männer in zehn Gemeinden das Sagen haben. Auch bei den Gemeinderäten ist noch Aufholbedarf vorhanden. Nur Aeugst und Rifferswil haben eine Frauenmehrheit. Nachdem in den Gemeinderegierungen über den ganzen Kanton gesehen nur knapp 25 % Frauen sind, klopfte dies Regierungsrätin Jaqueline Fehr vor einigen Wochen aus dem Busch. Sie hat die Kampagne «Züri-Löwinnen» gestartet. Der Frauenanteil in den Behörden soll massiv erhöht werden. Nun sind die Parteien, weitere Organisationen sowie Einzelpersonen, insbesondere natürlich «Ämtler-Löwinnen», aufgerufen, sich eine Kandidatur für die nächsten Gemeindewahlen zu überlegen. Als Mitglied einer Behörde ist man bekanntlich am Hebel der Macht und kann vieles mitbestimmen. Alles darf man zwar nicht auf den Kopf stellen, denn manches ist gesetzlich vorgegeben. Sogar der Schreibende wurde in diesen Tagen von (s)einer Kantonalpartei angeschrieben. Jetzt Mitglied werden und für Gemeinderat oder Schulpflege kandidieren, stand auf dem persönlich adressieren Brief. Nichts für mich, denn erstens bin ich bereits seit Jahrzehnten Mitglied der SVP und zweitens heisse ich weder Trump noch Biden. Ich wäre also vom Alter her wohl nur in den USA noch jung genug für ein politisches Amt. Und nicht vergessen: Anno 2023, finden die Kantonsrats-, National- und Ständeratswahlen statt. Wer nach einer vielleicht auch gescheiterten Kandidatur bei den Gemeindewahlen dort antreten will, hat mindestens die Chance, aufgrund von Inseraten im «Anzeiger» bei der Wählerschaft des ganzen Bezirks bereits einen guten Bekanntheitsgrad zu haben. Erich Rüfenacht

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Valery For ste r Lehrerin

Mieten verteuern? «Beruflich bin ich auf das Auto

angewiesen. Als Mieterin wohne ich in einem Haus aus den 70er-Jahren, das mit einer Ölheizung ausgestattet ist. Wegen des missratenen CO2-Gesetzes sollen jetzt Benzin und Heizöl teurer werden. Ich muss heute schon aufs Geld achten. Deshalb sage ich Nein zu diesem ungerechten Gesetz.

»

Teuer. Nutzlos. Ungerecht.

Missratenes CO2-Gesetz

Nein

Unterstützen Sie unsere Kampagne! Video anschauen:

linktr.ee/neinco2gesetz


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Bezirk Affoltern

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Ronald Alder, GLP, Ottenbach

Das Spitalgesetz auf der Zielgeraden Das angepasste Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz (Spfg) bildet die Basis für die Spitalplanung 2023. Es legt die Kriterien fest, wonach sich die Spitäler im kommenden Sommer auf die Leistungsaufträge bewerben. Das Gesetz wurde in der zuständigen Kommission und wird nun im Kantonsrat bis zu den Sommerferien intensiv beraten. Der erste Revisionsvorschlag des damaligen FDP-Regierungsrates Thomas Heiniger hatte 2019 Schiffbruch erlitten. Die neue Vorlage wollte den Spitälern noch mehr Auflagen machen, was sich negativ auf die Qualität und Wirtschaftlichkeit ausgewirkt hätte. Die 2020 überarbeitete Version der neu gewählten Regierungsrätin Natalie Rickli setzt vielmehr auf Weiterentwicklung des bestehenden Gesetzes. Als Grundprinzip gilt, dass die Leistungserbringer (Spitäler, Ärzte), sich in einem Wettbewerb mit klaren Rahmenbedingungen befinden. So wird sichergestellt, dass durch die Wahlfreiheit der Patienten die Qualität hochgehalten wird und die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Wie zu erwarten war, bietet die Debatte eine Gelegenheit für die verschiedenen Parteien, ihre grundsätzliche Sichtweise des Gesundheitswesens darzulegen. Auf der einen Seite wird eine Liberalisierung gefordert, auf der anderen eine Verstaatlichung. Was die Auswüchse sind, sieht man in anderen Ländern. Die Schweiz und der Kanton Zürich sind gut beraten, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, denn unser Gesundheitssystem gehört zu den besten der Welt. Dies hat insbesondere auch die Corona-Pandemie gezeigt, die dank ausserordentlichem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der dezentralen Spitallandschaft bewältigt werden konnte.

Dank der GLP konnte das Spitalgesetz bisher auf Kurs gehalten werden. So wurden verschiedene Änderungsanträge, die eine Verschlechterung der Situation bedeutet hätten, abgelehnt. Dazu zählen z.B.: Änderungsantrag der SVP, dass «gut zugänglich» bei der Spitallandschaft gestrichen werden soll. Dies hätte insbesondere bei der Grundversorgung für die ältere Bevölkerung erhebliche Nachteile. Oder Anträge von SP, Grünen, CVP und EVP, wonach eine Quotenregelung für allgemeinversicherte Patientinnen und Patienten oder Höchstfallzahlen festgelegt werden sollten. Dies hätte eine Rationierung und Zweiklassenmedizin zur Folge. Ein weiterer Antrag dieser Parteien, wonach die Erträge aus Zusatzversicherungen durch den Kanton abgeschöpft werden sollen, würde die finanzielle Situation der Spitäler weiter verschlechtern und den Druck auf das Personal infolge Sparmassnahmen zusätzlich erhöhen. Das neue Gesetz ist sicherlich nicht perfekt. Denn es trägt der rasanten medizinischen Entwicklung zu wenig Rechnung. So ist es nicht möglich, einen Leistungsauftrag in Zusammenarbeit zu erbringen. Die Kooperation unter den Spitälern und gemeinsame Leistungserbringung dürfte nicht untersagt, sondern müsste gefördert werden. Dies würde auch der angestrebten verbesserten integrierten Versorgung dienen, in der die Spitäler eine wichtige koordinative Rolle übernehmen. Das Spitalgesetz wird also auch in Zukunft angepasst werden müssen. Aber zunächst gilt es nun, die vorliegende Version durchs Ziel zu bringen, damit für die Spitäler die rechtlichen Grundlagen für die neuen Leistungsaufträge vorliegen.

Dienstag, 8. Juni 2021

Rotary Club spendet ans Wasserspiel Ersatz für den ausgefallenen Spielnachmittag

Übergabe des Gutscheins und des feinen Zvieris für alle Kinder. Von links: Roland Beer, Ruth Meierhofer und Stephan Jöhl. (Bild Marianne Voss)

Der traditionelle Spielnachmittag in der Kinder-Reha Schweiz in Affoltern konnte wegen Corona auch diesen Mai nicht durchgeführt werden. Als Ersatz spendet der Rotary Club Zürich-Knonaueramt 1000 Franken an ein neues Wasserspiel. Für die Kinder gabs eine Überraschung mit Kuchen und Guezli. von Marianne voss Sie fuhren vor der Kinder-Reha in Affoltern vor und zauberten aus dem Kofferraum unzählige Kuchen, bunt dekorierte Torten, Cakes und Guezli – alles selber gebacken von Mitgliedern des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt. Präsident Roland Beer und Stephan Jöhl, Jugendverantwortlicher des Rotary Clubs, wa-

ren gekommen, um den 47 Kindern einen Ersatz für den ausgefallenen Spielnachmittag zu überbringen. Schon letztes Jahr konnte der beliebte traditionelle Anlass wegen Corona nicht durchgeführt werden. Ein Verlust für die Kinder und auch für die Mitglieder des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt. Seit vielen Jahren setzen sie sich jeweils an einem Mai-Nachmittag mit viel Freude und Herzblut für die Kinder ein und verbringen mit ihnen zusammen fröhliche Stunden. Der süsse Zvieri ist ein kleiner Trost für den abgesagten Event. Zudem überbrachten die beiden Gäste auch eine Spende von 1000 Franken – auch das war ein Ersatz.

Lokales Projekt unterstützen Den Gutschein konnte Ruth MeierhoferLuzi, Leiterin Ökonomie und Verwaltung, entgegennehmen. Sie freute sich

sehr und erklärte, dass auf dem Spielplatz ein neues Wasserspiel installiert werden solle. Das alte sei nicht mehr benutzbar. «Für die Kinder ist das Wasser ein wichtiges Element. Sie können sich am Wasser erfrischen und auch spielen.» Der gespendete Betrag des Rotary Clubs werde für dieses Wasserspiel eingesetzt. Sie berichtet, dass die Corona-Vorschriften immer noch sehr streng seien in der Kinder-Reha, was für die Kinder, die Familien und auch die Pflegenden und Betreuenden anspruchsvoll sei. Roland Beer und Stephan Jöhl erklärten, es bedeute dem Rotary Club viel, ein lokales Projekt, ein Projekt mit Herz zu unterstützen. «Der Spielnachmittag ist ein Anlass, der uns persönlich bereichert und uns auch innerhalb des Clubs einen starken Zusammenhalt gibt. Wir hoffen fest, dass wir ihn nächstes Jahr wieder durchführen können.»

Stadtführung in Murten und Besichtigung des Weingebietes Vully

Theater mit Konzert auf dem Bauspielplatz

Bei schönem Frühlingswetter konnte die Ü60er-Truppe endlich wieder auf Reise gehen. Nach diversen Absagen von Anlässen im letzten und aktuellen Corona-Jahr ist das Bedürfnis gross, Freiheit und Kollegialität zu pflegen.

Zum Abschluss von «AffolternBewegt» waren auf dem Bauspielplatz Mädchenstimmen zu hören. Die vorgetragenen Lieder passten hervorragend zur Freilichtbühne.

Ü60er des Ski Clubs Bonstetten erlebten einen spannenden Ausflug

Mit dem Zug fuhren die Ü60er via Fribourg nach Morat-Murten. Am Bahnhof wurden sie von zwei Reiseführern erwartet. Diese führten sie in zwei Gruppen durch die schöne geschichtsträchtige Altstadt. Im Jahr 2002 wurde Murten als Standort einer der fünf Arteplages der Schweizerischen Landesausstellung Expo 02 bekannt. Murten-Morat ist deutsch- und französischsprachig. Die Stadt besitzt eine malerische mittelalterliche Altstadt mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung. Besonders die Hauptgasse zeichnet sich durch die charakteristischen Laubengänge aus. Die Bausubstanz der Altstadt-Häuser stammt grösstenteils aus der Barockzeit des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Ringmauer gehört zu den am besten erhaltenen Befestigungsbauwerken der Schweiz. Die Altstadt besticht durch die neun Meter hohe Ringmauer rund um die Stadt aus dem 12. Jahrhundert mit dem Wehrgang und dem Berntor. Imposant ist auch der Schlossturm aus dem 13. Jahrhundert, in welchem sich auch der Kerker befand. Da die Schiffsrundfahrt auf dem Murtensee neu nur noch am Wochenende durchgeführt wird, mussten die Seeüberquerung kurzfristig umdisponiert werden. Mit Bus und Zug verscho-

Zwischen den Reben: Die Ü60er des Skiclubs Bonstetten. (Bild zvg.) ben sich die motivierten Ü60er nach Praz im bekannten Rebberggebiet des Vully, eingebettet wie eine Perle zwischen dem Murten-, Neuenburger- und Bielersee. Ziel der Ü60er war ein 1931 gegründetes Familien-Weingut, welches heute in der 4. Generation geführt wird, und sich auf Bio-Wein spezialisiert hat.

Verkostung direkt auf dem Weingut Nach einem kurzen Spaziergang kam man am historisch-idyllischen Dorf Praz am Fusse des Mont Vully an. Hier ist der Weinkeller, wo die erste hölzerne Traubenpresse des Urgrossvaters ihren verdienten Ruhestand geniesst. Cédric, junger Bio-Weinbauer und Gemeinderat, begrüsste die interessierten Bonstetterinnen und Bonstetter im alten Weinkeller zwischen rustikalen Eichenfässern und geschichtsträchtigen Weinbauer-Utensilien. Auf keine andere Art und Weise kann man Weine besser verstehen

als bei einer Weinverkostung zusammen mit dem Weinproduzenten direkt auf dem Weingut. Bio Wein, ein Trend mit Zukunft? Was bedeutet Bio im Weinbau? Wie funktionierte der Umstieg? Wie werden die Reben neu gepflegt? Wie wird die Zertifizierung weltweit gehandhabt? Wo steht der Bio-Bauer in zehn Jahren? Diese spannenden Fragen wurden intensiv mit dem Vizepräsidenten von Bio Schweiz und Vigneron Cédric diskutiert. Voller Eindrücke und mit einer gewissen Müdigkeit nahm die Truppe den wunderschönen Spazierweg dem Murtensee entlang bis nach Sugiez unter die Füsse. Via Bern ging es mit dem Zug zurück nach Bonstetten. Alle freuen sich schon jetzt auf den nächsten interessanten Ausflug, auf den 3000er Titlis. Walter Mätzler

«AffolternBewegt» auch Kinder und Jugend

Der Mai 2021 war nicht der viel gepriesene Wonnemonat. Für «AffolternBewegt» war das etwas viel Wasser, was Petrus bescherte. Zu guter Letzt besann er sich und es kam bei schönstem Sonnenschein zum versöhnlichen Abschluss mit Gesang von sieben Mädchen aus dem ohoo! Kinder- und Jugendtheater, unter der Leitung von Raffaele Cavallaro und Adrian Stricker (Gitarre). Die zahlreich angereisten Zuhörenden genossen die Lieder, welche die

Mädchen vortrugen, sichtlich. «Olivia» oder «Uf zur Rätselreis» passten sehr gut zur Freilichtbühne auf dem Bauspielplatz. Mit viel Applaus und Zugaben schlossen die Mädchen ihr Konzert und «AffolternBewegt» 2021 ab. Die nächsten Theater-Aufführungen des Kinder- und Jugendtheaters ohoo! werden am 5. Juni in der Aula des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern und am 6. Juni im Gemeindesaal Weid in Hausen vorgetragen. In «Schatzsuche» spielen die Kleinsten, die Theatergruppe U8, zwei Stücke mit viel Musik und Gesang. Urs Sigg Weitere Infos unter www.ohoo.ch.

Weitere Infos, Jahresprogramm und Fotos unter ue60-scbonstetten.ch.

Gesang auf der «Freilichtbühne» Bauspielplatz Affoltern. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 8. Juni 2021

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Ideengarten in Uerzlikon Serie «Gärten»: Pirmin Rohrer lässt sich überraschen Wer keine Erwartungen an die Natur hat, lässt sich überraschen, empfindet sie als Geschenk. Weder im Kontrollieren noch im Programmieren, sondern im Initiieren und kreativen Begleiten sieht dieser Gärtner seine Aufgabe. Von Regula ZellwegeR Die Berner Julia und Fritz Wegmüller sind mit dem Camper hier. Touristen mit dem Reiseziel Uerzlikon sind rar. Wegmüllers wissen, was sie sehen wollen: Den Ideengarten von Pirmin Rohrer – und sie sind begeistert. Ihnen gefallen die Wildheit des Gartens, die Wasserläufe und -becken und die Vielfalt der meist einheimischen Pflanzen. «Nid gschläcket», meinen sie, und als grösstes Lob: «So haben wir es auch zu Hause.» Pirmin Rohrer hört den beiden ruhig zu und schmunzelt auf seine typische Art. Die Leute kommen, um seinen Ideengarten zu sehen – und sprechen dabei laufend von ihren eigenen Gärten. Wasser plätschert quer durch den Garten, durch ein offenes und geschlossenes Röhrensystem, konstruiert wie eine raffinierte Kugelbahn. Das physikalische Prinzip der kommunizierenden Röhren, der Pythagoreischen Becher, macht, dass das Wasser den Weg unterquert und am Rand wieder aufsteigt, um munter weiterzuplätschern. «Im Fliessenden verbinden sich lauschig die Gestaltungsimpressionen unseres Ideengartens», so Pirmin Rohrer.

Öffentlich und privat Der Ideengarten steht Besuchern offen. Abends und sonntags ist er aber Privatgarten. Pirmin Rohrer wohnt hier und

hat seine Lieblingsplätze für verschiedene Tageszeiten und Bedürfnisse. Abends geniesst er den Feierabend mit einem Glas Wein auf seinem gemütlichen Sitzplatz auf einer Holzbühne im hintersten Winkel des Gartens, wohin die Abendsonne ihre letzten Strahlen schickt. Rund 2500 Quadratmeter umfasst der Garten. Die Parkplätze sind mitgerechnet, denn Parkplätze sind nach Pirmin Rohrer auch Vegetation: «Jedes Blatt, das Wasser verdunstet, ist willkommen, denn es kühlt den Boden.» Und schon bekommt man eine Lektion: «Pflanzen streben das Gleichgewicht in der Natur an. Sie nehmen Wasser aus dem Boden auf und geben es in die Luft weiter. Sie bilden Sauerstoff und binden CO2. Sie kühlen den Boden, im Kompost produzieren sie Wärme, was Gelegen von Blindschleichen und Ringelnattern Brutwärme verschafft. Rosengärten als brutal gejätete Monokulturen mag er beispielsweise nicht. Auch Rosen lieben die Biodiversität. Rosen haben bis zu drei Meter lange Wurzeln. Bodenbedecker sind gut fürs Mikroklima.

Naturnaher Gartenbau Pirmin Rohrer lernte Landschaftsgärtner und im Laufe seiner Berufserfahrung sammelte er viel Wissen. «Ich arbeitete in einem grossen Betrieb in verschiedenen Funktionen. Die Kunden – selbst oft gut informiert – stellten mir Fragen, die mich herausforderten und mich zwangen, in Fachbüchern nachzuschlagen, zu googeln und kompetente Antworten zu geben. So lernte ich viel on the job.» Und er verwirklichte auch andere Berufsträume – wenigstens zum Teil. Denn die Natur zurechtbiegen wollte er nicht mehr. Er schrieb, malte, spielte Theater. Er ist begabt im Umgang

Pirmin Rohrer realisiert viele kreative Ideen in seinem naturnahen Garten, der zu bestimmten Zeiten auch öffentlich zugänglich ist. (Bilder Regula Zellweger) mit der deutschen Sprache, dies beweist sein «Verbarium» auf seiner Webseite naturban.ch. Hier ein paar Beispiele: «Wer das Leben kontrollieren will, zensuriert sich selbst.» «Pflanzen wir uns selbst. In unseren Ideen und Perspektiven.» «Unkraut verdirbt nicht, dafür ist es spontaner.» «Der Stein der Weisheit darf ins Rollen kommen, jener der Dummheit sitzt fest.» Sein beruflicher Stein kam mit dem Absolvieren des Lehrgangs «Naturnaher Garten- und Landschaftsbau» an der Fachhochschule Wädenswil ins Rollen. So konnte er sich den Gärtnerberuf wieder vorstellen. 1991 machte er sich mit seinem Unternehmen natUrban selbstständig.

30-Jahre-Jubiläum

Sinfonie in Blau: im Moment blühen viele einheimische Blumen in Blautönen.

Heute kann Pirmin Rohrer auf 30 Jahre erfolgreiches Arbeiten als naturnaher Gärtner zurückblicken. In dieser Zeit überlebte er eine lebensbedrohende Krankheit. «Wenn ich morgen lebe, darf ich dankbar sein; mit dem Heute war ich zu wenig liebevoll.» Deshalb ist für ihn das tägliche Werden und Vergehen im Garten eine Metapher für das Leben. «Ein Käfer auf dem Rücken strampelt, solang er kann, auch wenn er Flügel hat.» Respektvoll bietet der Naturgartengartenspezialist in seinem Ideengarten auch Tieren einen Lebensraum. In Nistkästen und in der Scheune ziehen Vögel wie Stare, Meisen und Rotschwänzchen

ihre Jungen gross. Es gibt Haufen mit Steinen und mit verrottendem Holz für Amphibien und Insekten – leider lebt im Moment kein Igel im Garten. Um das Insektenhotel schwirren Wildbienen. In den Wasserelementen des Gartens quaken Frösche und man kann Molche, Wasserläufer und Wasserschnecken beobachten. Diese Wasserbecken und Bächlein sind keine 18 Zentimeter tief – sie sollen keine Gefahr für kleine Kinder darstellen. Verschiedene Bodenbeläge von Kies über Kopfsteinpflaster bis zu Katzenkopfpflästerung gehen fliessend in Beete und Wege über. Katzenkopfstein besteht aus halbierten Flusssteinen, die mit der flachen Oberfläche in den Untergrund eingepflästert werden. Fugen jäten findet Pirmin Rohrer Unfug. «Moos ist im Winter wunderschön anzuschauen.»

Gemüse und Blumen Im Moment wachsen im Ideengarten wunderschöne Blumen. Blauer Lattich, Schwertlilien, Akelei, Skabiosen, Pyrenäen-Storchschnabel und Steppenlilien bilden eine Sinfonie in Blau. Pfingstrosen lassen die schweren Köpfe hängen, Rosen wachsen inmitten anderer Pflanzen. Eine Passionsblume rankt sich an der Scheunenwand hoch, daneben sind Fruchtstände von Karden wie Sterne an die Wand genagelt. Es gibt Trauben, Quitten, Birnen, Nüsse, Aprikosen und Gemüse aller Art. Stachelbeeren in drei Farben sind besonders beliebt. «Die ver-

schwinden nicht wegen der Vögel, sondern wegen der Mitarbeitenden», lacht Pirmin Rohrer. «Viele Leute wissen gar nicht, was man mit einem Garten alles machen kann – ausser samstags den Rasenmäher vor sich herzuschieben.» Kreativ soll man im Garten sein, nicht in Mustern denken und sich überraschen lassen. Das Fest zum Jubiläum steht unter dem Begriffspaar «verwegen – sanft». «Verwegen» steht für den verspielten Mut auszuprobieren, sich nicht Konventionen zu beugen, lustvoll keinen Erwartungen zu entsprechen – und «sanft» meint voller Respekt, Staunen, Toleranz und Dankbarkeit geschehen lassen. Infos und obligatorische Anmeldung zum Jubiläum am 12./13. Juni 2021: www.naturban.ch.

SERIE «GÄRTEN» Der «Anzeiger» besucht in dieser Serie Gärten und ihre Menschen und erzählt deren Geschichte. Tipps zu besonders sehenswerten Gärten im Bezirk sind an redaktion@affolteranzeiger.ch willkommen. (red.) Bereits erschienen: Marlise und Hans Gebhard, Obfelden; Susi Fischli, Ebertswil; Robert Lüchinger, Hedingen; Martin Romer, Knonau.

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Forum

Dienstag, 8. Juni 2021

Letzte Runde zu den Vorlagen vom 13. Juni Trinkwasserversorgung gefährdet Unser Land hat das Privileg, dass es nicht aus dem Abwasser anderer Länder Trinkwasser filtern muss und darum über eine hohe Trinkwasserqualität verfügt. Dieses Geschenk der Natur wird jedoch zunehmend zerstört. Dem Jahresbericht 2020 der WasserversorgungsGenossenschaft Hedingen kann entnommen werden, dass einige Quellen in Hedingen erhöhte Gehalte an Abbauprodukten des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil enthalten und darum das Wasser dieser Quellen verworfen werden muss, damit es nicht ins Trinkwassernetz gelangt. Das Fazit dieses Berichts fällt beunruhigend deutlich aus: «Durch Pestizid-Eintrag ins Trinkwasser sind wir stark abhängig von Fremdwasserbezügen und die Trinkwasserkosten steigen massiv stark.» Obwohl im Mittelland immer mehr Trinkwasserversorgungen in Bedrängnis geraten, glauben viele Politiker dieses Problem nicht ernst nehmen zu müssen. Der vom Parlament vorgesehene Pestizidabsenkungspfad ist weder kontrollier- noch durchsetzbar. Die Agrarlobby, bestehend aus der Agrochemie, den Saatgutverkäufern, den konventionellen Bauern und den Lebensmittelverarbeitern, profitiert vom heutigen System. Keiner in diesem mit staatlichen Geldern unterstützten Wirtschaftszweig möchte finanzielle Einbussen hinnehmen. Dass die Natur infolge der landwirtschaftlichen Übernutzung immer mehr Schaden nimmt, wird kleingeredet. Eine Landwirtschaft kann jedoch auch ohne Pestizide funktionieren, wie dies 7300 biologisch geführte Betriebe in der Schweiz zeigen. Wenn wir auch in Zukunft noch Trinkwasser von unseren Wasserversorgungen beziehen möchten, müssen wir mit konsequenten Massnahmen verhindern, dass weiterhin schädliche Stoffe in unsere Quellen gelangen. Als Genossenschafter der WasserversorgungsGenossenschaft Hedingen empfehle ich darum die Trinkwasserinitiative und Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide anzunehmen. Mauritius Bollier, Hedingen

Damit sich überhaupt etwas bewegt Mit einem Ja zur Pestizid- und Trinkwasser-Initiative sagen wir «Stopp – so kann es mit unseren Böden und Gewässern nicht weitergehen». Es ist ein Signal. Volksinitiativen gehen nach der Annahme in den parlamentarischen Prozess und die vorgeschlagenen Massnahmen werden dort noch tüchtig weichgeknetet. Was dann herauskommt, werden (verwässerte) Massnahmen sein, um die Ziele teilweise zu erreichen. Damit so wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung möglich wird, brauchen beide Initiativen dringend ein Ja. Lisette Müller-Jaag, Knonau

Ich sage Ja zum CO2-Gesetz, ... ... weil es nicht fair ist, wenn unsere Kinder die von uns angerichteten Klimaschäden ausbaden müssen. Das ist besonders störend, weil die technischen, klimafreundlichen Lösungen bereits zur Hand sind, um unseren Lebensstandard ähnlich fortzuführen und gleichzeitig das Klima und die kommenden Generationen nicht zu belasten. Weil das Gesetz in grossen Teilen eine Weiterführung des nun auslaufenden CO2-Gesetzes ist, weil es lenkt und kein einziges Verbot enthält. Kluges Verhalten wird mit Anreizen gefördert. Auch beim Klimaschutz ist es vernünftig, frühzeitig zu handeln. Das schafft Planungssicherheit und lässt Zeit für die Umstellung auf eine Welt ohne fossile Energien. Weil mir Kostenwahrheit und das Verursacherprinzip auch beim Klimaschutz ein grosses Anliegen sind. Genau darauf stützt sich auch das neue CO2-Gesetz,

das die FDP im Parlament stark mitgeprägt hat. Ja, weil die Lenkungsabgaben zur Hälfte an die Bevölkerung zurückverteilt werden. Darum werden nur Vielflieger und fossil Heizende mit sehr grossem Verbrauch unter dem Strich mehr bezahlen. Wer umweltbewusst heizt und reist, wird finanziell belohnt, weil der Klimafonds klimafreundliche Innovationen fördert. Das ist auch aus wirtschaftlicher Sicht höchst interessant, denn so entstehen Arbeitsplätze bei uns, statt dass wir jährlich 8 Milliarden an Erdölproduzenten im Ausland bezahlen. Weil mehr als die Hälfte der Einnahmen aus den neuen Lenkungsabgaben im Flugverkehr direkt wieder für Innovationen im Klimabereich investiert werden und somit einen langfristigen Beitrag für einen CO2-freien Flugverkehr leisten. Andere Beispiele sind die Planung und Finanzierung von Fernwärmenetzen als wichtigen Beitrag an die Dekarbonisierung des Wärmesektors oder den Aufbau von Ladestationen für Elektroautos als zentraler Hebel für eine rasche Elektrifizierung der Mobilität. Nutzen auch Sie diese Chance für die Zukunft, die sich am 13. Juni bietet und sagen Ja zum neuen CO2-Gesetz. Arianne Moser, Kantonsrätin FDP, Bonstetten

CO2-Gesetz: teuer und nutzlos Benzin und Diesel um 12 Rappen verteuern, Öl- und Gasheizungen praktisch verbieten. Dem Mittelstand, den Menschen mit bescheidenen Einkommen das Leben verteuern! Wofür? Um eine neue staatliche Umverteilungsverwaltung einzurichten und der Willkür zum Geldverteilen neue Türen zu öffnen. Ein nutzloses Gesetz, weil unser Land und unsere Bevölkerung auch weiterhin ohne neue Bürokratie eine von Verantwortung geprägte nachhaltige und klimaschonende Lebensweise pflegen. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern

Das CO2-Gesetz ist positiv für das Klima und die Wirtschaft Das vom Parlament verabschiedete CO2Gesetz ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunft des Klimas und damit für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Es löst die Verpflichtung ein, die wir mit der Unterschrift unter das Klimaabkommen von Paris eingegangen sind. Dabei stützt sich das CO2-Gesetz auf Mechanismen in der Energiepolitik, die sich in den letzten Jahrzehnten grundsätzlich bewährt haben. Es führt Programme fort und setzt Ziele und Massnahmen konsequenter um, damit wir die Erderwärmung stoppen können. Das Gesetz arbeitet mit Zielen und Anreizen, orientiert sich an Massnahmen mit Lenkungswirkung und sorgt damit für Investitionen und Arbeitsplätze in der Schweiz. Als Ziel gilt, dass wir bis 2030 die Treibhausgasemissionen halbieren. Dabei spielt der Gebäudebereich eine wesentliche Rolle. Als Unternehmer habe ich über 40 Jahre daran gearbeitet, die Energieeffizienz von Fenstern und Fassaden zu verbessern und Produkte zur solaren Nutzung zu entwickeln. Das Unternehmen selbst ist gewachsen, ohne dass der Energieverbrauch gestiegen ist. Diese Praxis zeigt, dass die Technik und Lösungen vorhanden sind, um den Öl- und Gasverbrauch wesentlich zu senken. Damit diese Massnahmen breit umgesetzt werden, brauchen Konsumenten, Unternehmungen und Hausbesitzer vom Staat klare Rahmenbedingungen betreffend Zielen, Vorschriften, Informationen, Lenkungsabgaben und Förderung, damit sie Sicherheit für ihre Investitionen haben. Das Gesetz ist ausgewogen, auch was die Lenkungsabgaben auf fossilen Energien anbelangt. Zwei Drittel dieser Abgaben werden an die Bevölkerung zurückgegeben, ein Drittel geht in einen Klimafonds, mit

dem Energiesparmassnahmen, erneuerbare Energien und Innovationen gefördert werden. Deshalb stimme ich Ja zum CO2-Gesetz. Hans Ruedi Schweizer Hedingen

Wollen wir wirklich, dass die Mieten weiter steigen? Bereits heute sind die Mietkosten in der Schweiz und besonders in den grösseren Städten wie Zürich extrem hoch. Eine Annahme des trügerischen CO2-Gesetzes würde die Mieten zusätzlich erhöhen. Das belegt eine Studie des Bundesamtes für Energie, die davon ausgeht, dass für eine 100m²-Wohnung zirka 140 Franken mehr im Monat bezahlt werden müssten. Was sind die Gründe für diese Erhöhung? Weil das CO2-Gesetz die CO2Grenzwerte viel zu weit senken will, müssten Hausbesitzer übertrieben teure Sanierungsmassnahmen vornehmen. Sie müssten etwa das Gebäude neu isolieren oder die gesamte Heizung austauschen – oder andernfalls die höheren Kosten für Heizöl und Gas bezahlen. In jedem Fall wird ein Teil der Kosten auf die Mieter abgewälzt. Das missratene CO2-Gesetz trifft deshalb nicht nur die Wohneigentümer, sondern auch die Mieter hart. Im schlimmsten Fall kann es gar zu Zwangskündigungen kommen, weil das Gebäude komplett saniert werden muss. Wer das verhindern will, der stimmt am 13. Juni Nein zum CO2-Gesetz. Dominique Lipp, Ottenbach ZH, Hauseigentümerverband Albis

Konsequente Fortsetzung der Massnahmen zum Klimaschutz Es ist wohl müssig, sich darüber aufzuhalten, ob es Massnahmen braucht, um das Klima auf unserem Planeten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aus liberaler Sicht mag man mit dem vorliegenden CO2-Gesetz nicht vollumfänglich glücklich sein, aber es repräsentiert einen guten Kompromiss, hinter dem die grossen Mehrheit des Parlaments steht. Die jetzige Gesetzesvorlage abzulehnen, in der Hoffnung dass in der Folge ein «besseres» Massnahmenpaket eine Mehrheit findet, erachte ich als äusserst unwahrscheinlich. Das CO2-Gesetz setzt die richtigen Akzente für die kommenden Jahre, basiert auf dem Verursacherprinzip und verdient deshalb unsere Unterstützung. Die Schweiz mag im globalen Kontext ein kleines Mosaiksteinchen sein, was den Anteil an den CO2-Emissionen betrifft – aber wir haben uns verpflichtet, im Rahmen des Pariser Klimaabkommens unseren Beitrag zu leisten. Es würde unseren Werten widersprechen, sich zurückzulehnen mit dem Verweis darauf dass es ohnehin nichts nützt und wir uns deshalb nicht um Verbesserungen in unserem Einflussbereich bemühen müssten. David Reindl, Bonstetten, Präsident FDP Knonauer Amt

Alte Fassung Wussten Sie, dass die im Abstimmungsheft abgedruckte Fassung des Covid19-Gesetzes nicht aktuell ist? Seit das Gesetz letzten September in Kraft getreten ist (im Abstimmungsheft findet sich diese alte Fassung), wurde es aber mehrfach verschärft. Personen, welche sich bei ihrer Entscheidungsfindung nun massgeblich auf die im Abstimmungsheft abgedruckten Informationen verlassen, könnten somit die Sachlage und Tragweite anders interpretieren, als sie tatsächlich ist. Ein Beispiel (von vielen) ist Artikel 6a. Er findet sich in der derzeit gültigen Fassung vom 1. April 2021, aber nicht in der alten Fassung. In diesem Artikel ist das «Covid-Zertifikat» geregelt. Der Nachweis also, welcher dazu genutzt

Der Raucher hatte den Genuss – doch Nikotin kann für Bachbewohner tödlich sein. Dieser Sack mit den Zigaretten-Abfällen wurde am Freitag im Haselbach in Maschwanden angeschwemmt. Wer macht so etwas? Der Sack ist nun aus dem Bach entfernt und wird legal entsorgt. (Leserbild Ruth Wey) werden soll, den geimpften, genesenen oder getesteten Personen Teile ihrer Grundrechte nicht länger zu entziehen. Dadurch werden jedoch im Umkehrschluss Personen diskriminiert, die nicht an einem weltweiten Labor-Test teilnehmen wollen. An einem Test mit Impfstoffen, die in einem beschleunigten Verfahren provisorisch zugelassen wurden. Mit Impfstoffen, deren wichtige Studien Ende 2022, Anfang 2023 abgeschlossen sein werden. Mit Impfstoffen, für die es keine Langzeitbeobachtungen gibt und die – wie jetzt in vielen Ländern erfahren wird – nicht zu einem wirksamen Schutz vor dem Covid-19-Virus und dessen Weitergabe führen. Es werden Personen diskriminiert, welche Massentests deshalb ablehnen, weil sie über den Unsinn dieser Tests bei asymptomatischen Personen und niedriger Prävalenz Bescheid wissen (Stichwort: Falsch-Positive). Aus diesen und anderen Gründen: Nein zum Covid-19-Gesetz.

Weiter werden auch die Sozialhilfeausgaben der Gemeinden verringert. Wie relativ bescheiden sich die Erhöhung für die Betriebe auswirkt, zeigt das nachfolgende Beispiel: Wenn für einen Elektriker, der Fr. 6000 pro Monat verdient, Fr. 143 pro Stunde verrechnet werden, sind die Mehrkosten von 30 Franken/Monat sicherlich nicht ruinös. Das Gejammer der Gegner ist wirklich unverständlich. Die Regierung und die Gegner scheinen vergessen zu haben, dass gesunde Familien die Grundlage des Staates sind und dass die Kinder für die AHV der heute erwerbstätigen Generation aufkommen werden. Die Frage der Finanzierung ist im Übrigen dem Gesetzgeber überlassen und nicht in der Initiative festgehalten.

Isabella Horvath, Affoltern

Bei den kommenden eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen zeigt sich, dass die SP eine Partei ist, welche die aktuellen Probleme sieht, anpackt und mit ihren Verbündeten nach guten, nachhaltigen Lösungen sucht. So ist das CO2-Gesetz ein wichtige Weichenstellung, um die Klimakatastrophe mindestens abzuschwächen. Wer nicht viel Auto fährt und in der Welt herumfliegt und/oder nicht so viel Geld im Sack hat, wird wegen des Gesetzes sogar mehr Geld im eigenen Portmonee haben. Auch bei den Agrarinitiativen geht es darum, Wege ohne die schädlichen Pestizide zu gehen und eine weitere Überdüngung der Böden zu vermeiden. Viele Bauernhöfe werden heute schon ohne Pestizide bewirtschaftet und zeigen so, dass es ganz gut ohne geht. Natürlich geht es für die Bauern und Bäuerinnen nicht ohne Anpassungen. Wenn sie sich darauf einlassen und offen die Chancen nutzen, die sich bieten, werden die Konsumenten und Konsumentinnen dankbar ihre gesunden Produkte kaufen. Selbstverständlich ist weiter dem Covid-Gesetz zuzustimmen. Den Kern des Gesetzes bilden wirtschaftliche Abfederungsmassnahmen für alle betroffenen Branchen, von der Gastronomie über die Kultur bis zu den Medien. Im Kanton Zürich zeigen wir, dass wir bereit sind, die Familien wegen der immer teureren Krankenkassenprämien zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die Kinderzulagen erhöht werden. Darum empfehlen wir die Annahme der beiden Initiativen «Raus aus der Prämienfalle» und «Mehr Geld für Familien». Beim Geldspielgesetz empfehlen wir genauso ein Ja, denn es zeigt einen pragmatischen Umgang mit den Geldspielautomaten und der Gefahr der Spielsucht auf. Einzig zum Anti-Terror-Gesetz sagt die SP Nein, denn das Gesetz schiesst über das Ziel hinaus. Es verletzt die Menschenrechte und würde es ermöglichen, sogar schon Kindern die Freiheit zu entziehen. Vielen Dank, dass Sie noch abstimmen gehen. Jede Stimme zählt! SP Bezirk Affoltern

Weitere Verschärfung ist überflüssig Das zur Abstimmung anstehende Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) sollte unbedingt abgelehnt werden. Die Definition, was ein Terrorist ist oder eine terroristische Gruppe, ist absolut schwammig. Diese weitere Verschärfung ist absolut überflüssig. Es reicht, wenn die Strafbehörden konsequenter und nachhaltiger die bereits bestehenden Gesetze anwendet und konsequent umsetzt. Das von der Justizministerin zur Vorlage gebrachte Gesetzesanpassung hebelt durch die Hintertür unsere demokratischen Rechte aus und kann jegliche Gruppierung, wenn diese gerade politisch der Machtelite nicht ins Konzept passt, missbräuchlich angewendet werden. Wenn nicht wir eines Tages Verhältnisse wie in Hongkong, Russland, Belarus, etc. haben wollen, dann muss man diese Gesetzesvorlage ablehnen. Urs Preisig, Mettmenstetten

Mehr Geld für die Familie Laut einer Studie der UBS geben Eltern im Kanton Zürich zwischen 1300 und 1800 Franken im Monat pro Kind aus. Davon betroffen sind rund 400 000 Kinder. Mit der Initiative der EDU «Mehr Geld für die Familie» sollen die Familienzulagen von 200 auf 300 respektive von 250 auf 375 Franken angehoben werden. Nach Annahme dieser Initiative ist der reiche Kanton Zürich nicht mehr am Schwanz der Schweizer Kantone! Mit den zusätzlichen 340 Mio. Franken wird die Wirtschaft angekurbelt, denn die Familien werden das zusätzliche Geld ausgeben. Diese 340 Mio. haben auch höhere Steuererträge zur Folge, aber davon sagt die Regierung im Abstimmungsbüchlein nichts und jammert zudem über die zusätzliche Belastung der öffentlichen Haushalte.

Hans Peter Häring, alt Kantonsrat EDU, Wettswil

Die SP empfiehlt 7x Ja und ein Nein


Gewerbe

Dienstag, 8. Juni 2021

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JA zum

CO2-Gesetz

Südstaaten in der Badi Fussball-Fieber

Die vier Französinnen von «Banan’N Jug» bringen den wilden Süden nach Obfelden. > Seite 13

In der «Hirtschür» werden für Jugendliche mehrere EM-Spiele live übertragen. > Seite 15

Schweizer Meisterin

Emma Pooley aus Hausen holt Gold an den nationalen Titelkämpfen im Trailrunning. > Seite 17

Bikes nach Mass in Handarbeit Transalpes fertigt in Zwillikon Mountainbikes nach Kundenwünschen Im zweiten Stock der alten Fabrik am Weiher in Zwillikon kreiert und fertigt ein Team von Enthusiasten Mountainbikes nach Kundenwünschen. Lieferprobleme kennt Transalpes nicht, obwohl der Verkaufserfolg stetig ansteigt. Am Anfang und ganz oben steht die Leidenschaft: Das Team der Zwilliker Bike-Manufaktur Transalpes hat sie von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh in sich. Sie klingt in jedem Wort mit, das Mitinhaber Michel Juhasz, Geschäftsführer Markus Geiger und das gesamte Team sagen. Kunststück, seit 19 Jahren gehört Transalpes zu jenen Bike-Manufakturen – in der Schweiz gibt es nur noch ganz wenige davon –, welche ihre Mountainbikes noch von A bis Z «in house» aufbauen. Dies ermöglicht es Transalpes, die Bikes als Unikate nach Mass und ganz nach den Anbauteile-Wünschen ihrer Kundschaft zu fertigen: Laufwerk, Federgabeln, Dämpfer, Bremsen, Pedalen, Naben, Kassette und Kette, Lenker, Handgriffe etc. In (fast) jeder Farbe bis hin zum Flip-Flop-Lack und zur OilslickOptik. Dies und die Leidenschaft für Spitzenqualität machen Transalpes geradezu einzigartig.

Weltweit bekannt und ein Drittel Kunden aus dem Bezirk Affoltern Transalpes ist weltweit bekannt, nur in der Region kennt man die Zwilliker Bike-Manufaktur noch kaum. Und dennoch, weiss Michel Juhasz zu widerlegen, «kommt etwa ein Drittel unserer Kundschaft aus dem Bezirk Affoltern und Umgebung.» Immerhin: Die quali-

Das Team der mit Leidenschaft kreierenden und fertigenden Mountainbike-Manufaktur Transalpes in Zwillikon hat sich in 19 Jahren weltweit einen sehr guten Ruf erarbeitet. (Bild zvg.) tativ hochstehenden, individuellen Bikes von Transalpes, die – notabene – auch im durchaus erschwinglichen Rahmen zu erstehen sind, werden auch hier anerkannt. «Die Beratung ist so professionell, kompetent und freundlich, das habe ich ganz besonders geschätzt», erklärt eine Kundin dazu, derweil ein Kunde herausschält: «Der Konfigurator auf der Transalpes-Homepage, mit dem ich mein Bike nach eigenem Gusto zusammenstellen konnte, hat mich absolut begeistert. Genauso, dass ich vorab ein TransalpesBike auch noch testfahren konnte.»

Damit die Kunden aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland für Testfahrten nicht ausschliesslich nach Zwillikon kommen müssen, hat Transalpes nun auch Testcenters in Davos und Saanen.

In zwei Wochen fertig Und für Kunden selbstredend gerade jetzt wichtig, wo im Fahrrad-Handel weitherum Lieferengpässe sind: Transalpes kennt – trotz stetig steigender Verkaufszahlen – keine Lieferprobleme. Michel Juhasz: «Wir verfügen stets über

ausreichend Rahmen und Anbauteile, womit wir innerhalb von zwei Wochen das Wunsch-Mountainbike unserer Kunden herstellen können.» Ja, Leidenschaft vermag einiges. Hinsichtlich der Passion des TransalpesTeams sowie dessen anhaltende Innovation wäre man keinesfalls erstaunt, wenn die Zwilliker Bike-Manufaktur im kommenden Herbst ein eigenes E-Mountainbike bringen würde. Wetten? (kb.) Transalpes, Bike Manufaktur, Alte Affolterstrasse 1,

senkt Heizkosten für Eigentümer und Mieter Peter Ackermann Hedingen

Berufseinstieg bleibt schwierig Der Lehrstellenpuls zeigt bei fast allen Indikatoren Verbesserungen gegenüber dem Vormonat und auch gegenüber der Situation vor einem Jahr. Einzig für die Lernenden im letzten Lehrjahr sind die Aussichten für den Arbeitsmarkteinstieg etwas schlechter als im letzten Sommer. Im LehrstellenPuls erhebt die Professur für Bildungssysteme der ETH Zürich in Kooperation mit der Lehrstellenplattform Yousty monatlich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die berufliche Grundbildung in der Schweiz. Im Mai berichteten 77 % (76 % im April) der Betriebe, dass sie gleich viele oder mehr Lehrstellen für den Lehrstart 2021 anbieten als im Vergleich zum Vorjahr. Dabei blieben beide Anteile – sowohl der Anteil derjenigen, die mehr Lehrstellen anbieten (10 %; 9 % im April), als auch der Anteil derjenigen, die gleich viele Lehrstellen anbieten (67 %; gleich im April) – ziemlich konstant. Lernende in einer Berufslehre waren im Mai 2021 weiterhin stark betroffen von der Pandemie, auch wenn 91 % (88 % im April) der Lernenden wieder regulär im Betrieb arbeiteten. Die Aussichten für Berufseinsteigende werden von den Betrieben jedoch nach wie vor als schwierig eingeschätzt und dabei sind sie noch etwas pessimistischer als im Juni 2020. 55 % der Lehrbetriebe sind im Mai 2021 der Ansicht, dass die Stellensuche in diesem Jahr schwieriger ist, während 29 % die Situation vergleichbar finden. 2 % der Betriebe prognostizieren einen einfacheren Einstieg in den Arbeitsmarkt. Lehrstellenpuls

Zwillikon, Telefon 044 500 56 00, E-Mail: kontakt@transalpes.com, Web: www.transalpes.ch.

Weitere Infos unter www.Lehrstellenpuls.ch.

Volg stellt auf Wiesenmilch um Wer in einem der rund 600 Volg-Läden der Deutschschweiz und Westschweiz Frischmilch kauft, geniesst garantiert nachhaltige Schweizer Milch. Der Detailhändler hat das Frischmilch-Standardsortiment auf IP-Suisse umgestellt. Bei der «Agri Natura»-Wiesenmilch, die als Vollmilch und Milchdrink neu in

allen Volg-Läden das Frischmilch-Standardsortiment bildet, ist der Name Programm: Die Kühe nehmen ihr Futter während der Vegetationszeit grösstenteils dort auf, wie es ihrer natürlichen Ernährungsform entspricht – beim Weiden auf der Wiese. Die Milchproduktion erfolgt vollumfänglich in der Schweiz, im Einklang mit der Natur, respektiert hohe Tierwohlstandards und garantiert den Milchbauern eine faire Bezahlung. «IP-Suisse und Volg pflegen eine lang-

Die Milch bei Volg kommt von Kühen, die auf den Wiesen weiden. (Bild zvg.)

jährige Partnerschaft, die von gegenseitigem Verständnis und Herzblut für die Schweizer Landwirtschaft geprägt ist. Auf dieser Basis und aus Überzeugung baut Volg sein IP-Suisse-Sortiment kontinuierlich aus. Mit der Umstellung des Frischmilch-Standardsortiments auf IPSuisse folgt ein weiterer wichtiger Schritt bei einem wichtigen Schweizer Produkt», sagt Philipp Zgraggen, Vorsitzender der Volg Geschäftsleitung. Besonders im Fleisch- und Brotbereich führt Volg seit Jahren ein grosses Sortiment an IP-Suisse-Produkten. Auch bei Frischprodukten wie Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln setzt Volg seit einigen Monaten auf IP-Suisse Produkte. «Wir sind hoch erfreut und stolz, dass unser wichtiger Partner Volg das IP-Suisse-Angebot erweitert und nun auch auf die nachhaltige Wiesenmilch setzt – ein mutiger Schritt, für den wir dankbar sind», ergänzt Fritz Rothen, Geschäftsführer IP-Suisse. Die Wiesenmilch aus dem Volg ist am roten IP-Suisse «Marienkäfer» erkennbar und erweitert die «Agri Natura»-Linie. «Agri Natura»-Produkte sind exklusiv in den Läden der Volg-Gruppe erhältlich. Es war bei der Lancierung vor über 30 Jahren das erste Tierwohl-Label der Schweiz und wird seit jeher nach Richtlinien von IP-Suisse produziert. Volg

Bergwandern - ein Erlebnis. (Bild Jens Howoldt)

Bergwandern mit Jens Howoldt Jens Howoldt führt sicher durch die Bergwelt auf wenig begangenen Pfaden. Angesprochen sind Firmen mit ihren Teams und Private wie Einzelpersonen, Paare, Familien, Freundinnenkreise, Senioren und Vereine für Ausflugsziele. Als berufsausgebildeter «Wanderleiter SWW» der Schweizer Wanderwege plant, organisiert und leitet er Wanderungen im Sommer und Winter in der deutschsprachigen Schweiz. Er bietet einfache Wanderungen bis anspruchsvolle Bergtouren als Tages- und Mehrtagestouren an, wählbar an sieben Tagen der Woche. Nebst persönlichen Zielwünschen kann er auf über 100 Tourenvorschläge und 11 Jahre Wanderleitererfahrung zurückgreifen. Dabei etwas über Geologie, Flora und Fauna zu

erfahren, hört sich interessant an – und ist es sicher auch. Die Knie schmerzen beim Abwärtswandern – nicht mehr lange. Die korrekte Gehtechnik in den Bergen ist eine Spezialität von ihm, bald können seine Kunden mit den Gämsen mithalten. Die Fotografie ist seine zweite Leidenschaft. Die Bilder der gemeinsamen Wanderungen schenkt Jens Howoldt seinen Kunden. Wer Lust hat, kann sich einen bildgewaltigen Vortrag über seine Abenteuer im Himalaya und den Anden präsentieren lassen! Jens Howoldt Jens Howoldt, Privat- und Business Wandern, Zürcherstrasse 18, Hedingen, 077 417 08 41, www.hmbt.ch/wandern.


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Alphorn und Stepptanz Am Freitag, 11. Juni, um 20.15 Uhr, spielen Enrico Lenzin und Andi Pupato auf dem Hof Ismatt in Hedingen ein Konzert. Von Ländler bis Techno, von Zäuerlis bis Miles Davis: der Rheintaler Enrico Lenzin und der Zürcher Andi Pupato, präsentieren ihr erstes gemeinsames Konzertprogramm und damit das ganze Spektrum ihres Könnens. Lenzin spielt Alphorn und scratcht auf dessen Hals einen Beat. Es wird fröhlich geloopt, sei es das exotisch anmutende «Hang» mit ungewohnten KlangExperimenten, das virtuose Alphornspiel oder die ausgefallenen Rhythmuskaskaden von Andi Pupato an der Perkussion mit seinen atemberaubenden Trommelwirbelstürmen. Die beiden Soundtüftler begeistern das Publikum mit ihrem einzigartigen Mix aus Tradition und Moderne! Das Konzert findet bei jedem Wetter in der überdachten, längsseitig offenen Remise des Hofs der Familie Suter in der Ismatt statt. Zurzeit ist es wegen der Coronamassnahmen des Bundes nicht erlaubt, Getränke und Esswaren auszu-

Enrico Lenzin und Andi Pupato spielen in Hedingen. (Bild zvg.) geben. Es gilt Maskentragpflicht während des ganzen Konzerts und auf dem ganzen Areal des Hofs Ismatt. Freitag, 11. Juni, 20.15 Uhr, Hof Ismatt, Besenbeiz mit Kuhstall, Litzistrasse 6, Hedingen. Aktuelle Infos immer auf www.gemeindevereinhedingen.ch.

Steine mit Mandalas verzieren «Banan‘N Jug» bringen den musikalischen Geist der US-Südstaaten nach Obfelden. (Bild zvg.)

Der wilde Süden in der Fröschli-Badi Live-Konzert am Freitag, 11. Juni, in Obfelden Banan’N Jug? Das sind vier Französinnen, die den Sound der US-Südstaaten zelebrieren – diesen Freitag in der Badi Obfelden. Den Eintritt offeriert die Gemeinde – jetzt Tickets reservieren. Jug-Bands entwickelten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Süden der Vereinigten Staaten. Sie bestanden aus Musikern, die auf der Strasse auftraten und den Klang von klassischen Instru-

menten mit dem Sound von Alltagsgegenständen mischten – von Tonkrügen zum Beispiel. Genau für die steht der Slangausdruck «Jug», der dem Stil seinen Namen gab. Die vier Sängerinnen von Banan’N Jug mixen in ihrem Street Blues ebenfalls, was das Zeug hält: Banjo, Waschbrett, Kontrabass und Kazoo legen die Basis. Schlaginstrumente, Glockenspiel, Ukulele, Spielzeugklavier, Töpfe, Käseraspeln kommen dazu. Das Ergebnis: Herzerwärmende Songs, die den Dirty

Blues, Calypso Swing und die Spirituals der Südstaaten aufleben lassen. Warm, staubig und widerspenstig.

Am Dienstag, 15. Juni, findet im Familienzentrum von 16 bis 18.30 Uhr ein MandalaStein-Malkurs statt. Zurzeit sieht man sie überall – die wundervoll bemalten Steine. Besonders trendy sind schon seit Längerem die Mandala-Steine, die mit einem symmetrischen und harmonisch farblich zusammengestellten Muster ein faszinierendes Bild ergeben. Mandalas sind meditative Instrumente, die in buddhistischen und anderen religiösen Gesellschaften als

Kultur Obfelden Badi Obfelden, Freitag, 11. Juni, 20.30 Uhr. Der Eintritt ist offeriert von der Gemeinde. Reservierung auf kulturobfelden.ch; bei ganz schlechtem Wetter wird das Konzert

Tradition gepflegt werden. Laut C.G. Jung sind in den Bildern archetypische Wahrheiten verschlüsselt. Manche behaupten sogar, dass die Mandala-Bilder mystisch und magisch seien und schreiben ihnen heilende Eigenschaften zu. Im Kurs taucht die diplomierte Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner mit den Teilnehmenden in diese entspannende Form von Kunst ein und entmystifiziert Schritt für Schritt diese einzigartige Tupftechnik. Diese Art der Malerei ist nicht schwierig zu erlernen, erfordert jedoch Konzentration. Neben der wichtigen Tatsache, dass dies die Psyche beruhigt und die Konzentration stärkt, sind die bemalten Steine eine hervorragende Geschenkidee. Der Kurs eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Der Kurs kostet für Mitglieder 40 Franken und für NichtMitglieder 45 Franken. Im Preis inbegriffen sind Steine, Werk- und Malzeug, Farben und Vorlagen.

in den Singsaal Chilefeld verlegt – mit deutlich

Familienzentrum Affoltern

weniger Publikum. Informationen sind zu finden auf kulturobfelden.ch.

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136,

Wer die «Jazz am Donnerstag»Abende liebt, pilgert nach Hausen

Der Schweizer Jazz-Pianist Christoph Stiefel spielt im «Löwen»-Saal Jazz am Donnerstag mit Christoph Stiefel, Piano Solo

Die Jazzpianoplatte «Sofienberg Spirits» ist ein kleines Juwel und steht für ein neues Konzertprogramm mit Eigenkompositionen, freien Improvisationen und speziell adaptierten Jazz-Standards. Überraschende rhythmische und melodische Überlagerungen entführen in einen eigenen Klangkosmos. In den letzten Jahren wurde Christoph Stiefel mit seinem Soloprogramm an verschiedene renommierte Jazzfestivals eingeladen, so zum Beispiel an das «European Jazztival» auf Schloss Elmau, das «Steinway-Festival» London oder an das «International Festival for Jazz Piano» in Prag. Peter Zürcher, «LaMarotte» Donnerstag, 10. Juni, «Löwen»-Saal, Hausen. Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Platzreservierung über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch Ab 18 Uhr Menü à la carte. Reservierung Essen direkt bei Restaurant Löwen Telefon 044 764 00 06.

Wie eine Frischluftdusche wirken die Solo-Abende des Schweizer Jazz Pianisten Christoph Stiefel. (Bild zvg.)

Die Mandala-Maltechnik erfordert Konzentration. (Bild zvg.)

Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ho’oponopono - ein Vergebungsritual Am Donnerstag, 24. Juni, lernen die Teilnehmenden von 19 bis 21.30 Uhr in einer kleinen Gruppe eine Möglichkeit kennen, Konflikte aller Art wieder ins Lot zu bringen. Es ist Zeit zum Aufräumen! Hass, Wut, Enttäuschung oder Zorn auf Situationen, Begebenheiten, andere Menschen oder auf sich selbst – es ist Zeit, diese belastenden Emotionen und Beziehungen zu bereinigen und Frieden schliessen, damit sich ein leichtes, fried- und freudvolles Leben in dieser besonders herausfordernden Zeit einstellen kann. «Ho’oponopono» ist eine alte, hawaiianische Tradition der Konfliktlösung und wird heute in moderner Form als kraftvolles Werkzeug angewendet, um das Zusammenleben in Familie, im Freundeskreis und Beruf zu verbessern und zu harmonisieren. Es ist sozusagen eine intuitive Methode zur Lösung zwischenmenschlicher Konflikte und konflikthafter Situationen. Indem man das «Problem» bei sich selber löst, wirkt man befreiend auf die Situation ein. Ho’o heisst «machen, tun, stellen» und pono bedeutet «richtig» oder auch ganz einfach «in Ordnung bringen». Es basiert

Dinge wieder ins Lot zu bringen, kann befreiend sein. (Bild zvg.) auf Aussöhnung und Vergebung und dient dazu, die inneren und äusseren Räume zu reinigen, zu heilen und wieder in energetischen Fluss zu bringen. Dabei geht es nicht darum, sich bei jemandem zu entschuldigen, sondern sich selbst zu vergeben. Die diplomierte Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner gibt einen Einblick in die Prinzipien des «Ho’oponopono» und stellt den Teilnehmenden Methoden der Anwendung für den Alltag vor. Die Kosten für Mitglieder betragen 55 Franken und für Nicht-Mitglieder 60 Franken. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Ein bewegtes Leben auf der Coaz-Hütte Irene Wirthlin liest in Affoltern Am Donnerstag, 17. Juni, liest Irene Wirthlin in der Affoltemer Buchhandlung Scheidegger aus ihrem Buch. Dieses porträtiert das Leben der ehemaligen Hüttenwartin Irma Clavadetscher. «Ich hatte alles, was ich wollte», sagt die heute achtzigjährige Irma Clavadetscher. Als eine der ersten Hüttenwartinnen der Schweiz verbrachte sie fast ihr halbes Leben auf 2610 Metern über Meer, zuhinterst im Engadiner Val Roseg. Autorin Irene Wirthlin, die ursprünglich aus Mettmenstetten

stammt, schildert auf lebendige Weise am 17. Juni an einer Lesung in der Buchhandlung Scheidegger vier Jahrzehnte Leben und Arbeiten in den Bergen. Irma Clavadetscher wuchs behütet am Zürichsee auf. Das Wasser war ihr Element. Ihre Liebe zu Bergführer Christian Clavadetscher brachte sie 1963 auf die Chamanna Coaz ins Engadiner Val Roseg. Während beinahe 40 Jahren lebte die Familie mit zwei Kindern jeden Sommer auf 2610 Metern über Meer und im Winter in Samedan. Der Alltag der Familie auf der Hütte war geprägt von harter Arbeit, grossartigen Naturerlebnissen und vielfältigen Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Die sehr einprägsamen und eindrücklichen Schilderungen von Irene Wirthlin bringen uns dieses berührende Leben Irma Clavadetschers nahe. Im Buch werden die Erzählungen Wirthlins mit grossartigen Schwarzweiss-Fotos von Christian Clavadetscher ergänzt. Er hatte den Hüttenalltag mit seiner Familie fotografisch dokumentiert; rund 30 Fotos sind im Buch enthalten. Eine kleine Zeitreise und ein unterhaltsamer Abend in der Buchhandlung Scheidegger erwartet die Interessierten. Irene Wirthlin hat Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich studiert und sich in Individualpsychologie weitergebildet. Bis zu ihrer Pensionierung war sie Gymnasiallehrerin an einer Zürcher Mittelschule. Lesung Irene Wirthlin: «2610 m ü. M. – Irma

Das Thema Fussball wird im Jugendtreff in vielfältiger Form aufgegriffen. (Bild zvg.)

Fussball-Fieber im Jugendtreff

Mehrere Spiele werden in der «Hirtschür» live übertragen Bald schon wird das erste Spiel der EM 2021 angepfiffen. Es heisst wieder: Matches schauen, anfeuern und mitfiebern. Die Jugendarbeit Affoltern bietet Jugendlichen den Raum, um genau das in ihrem Freundeskreis zu tun. Die Jugendarbeit wird einige fix festgelegte Matches im Jugendtreff Hirtschür übertragen. Diese werden als EM-Special-Treffs für Jugendliche angeboten. Neben dem Zeigen des jeweiligen Spiels wird es gleichzeitig auch andere Aktivitäten zum Thema EM geben, wie zum Beispiel Micro-Soccer, Tischfussball, Apéro aus den jeweiligen Ländern oder

eine kleine Tippspiel-Tombola. Diese Aktivitäten werden teilweise auch gemeinsam mit Jugendlichen erarbeitet. Das Thema Fussballmeisterschaft wird auch in einige andere Angebote der Jugendarbeit fliessen. Es findet zum Beispiel pünktlich zum Anpfiff des Eröffnungsspiels am 11. Juni eine Mittelstufendisco mit dem Motto «EM Special» statt. Im Rahmen dieses Angebots gibt es auch eine Panini-Tauschbörse, bei der die Mittelstufenschülerinnen und -schüler ihre noch fehlenden FussballHelden tauschen können. Auch der «Girls Only!»-Treff am 17. Juni wird im Zeichen der EM stehen. Ausserdem stellt die Jugendarbeit ihre Räumlichkeiten und Ressourcen zur Verfügung, damit die Jugendlichen

selber die Übertragung eines Spiels für sich und ihren Freundeskreis organisieren können. Selbstverständlich finden alle Angebote mit einem Corona-Schutzkonzept statt. Jugendarbeit Affoltern EM-Specials im Jugendtreff: 17. Juni, 14.45 bis 17 Uhr: Ukraine – N. Mazedonien; 19. Juni, 14.45 bis 20 Uhr: Ungarn – Frankreich und Portugal – Deutschland; 20. Juni, 17.45 bis 20 Uhr: Türkei – Schweiz; 23. Juni, 18 bis 20 Uhr: Slowakei – Spanien. Weitere Infos auf www.ja-aaa.ch oder bei Valentin Geissmann.Instagram: jugendarbeit affolternamalbis. Facebook: Jugendarbeit Affolternamalbis, Telefon Valentin: 079 134 62 17.

Clavadetscher. Ein Leben auf der Coaz-Hütte», Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern. Donnerstag, 17. Juni, 19.30 Uhr.

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Der Eintritt kostet 25 Franken. Die Lesung ist

Autorin Irene Wirthlin. (Bild zvg.)

limitiert auf 40 Gäste.

«Es ist Zeit, dass du an dich denkst!»

Eva-Maria Janutin liest am 11. Juni in Knonau

Autorin Eva-Maria Janutin steigt mit ihrem zweiten Buch «aufblühen – ein weiser Egoist sein» in der ersten Woche in die Schweizer Bestsellerliste ein. Am Freitag liest sie in Knonau. Sich selber ernst nehmen, auf eine gesunde Art egoistisch sein – dazu möchte Eva-Maria Janutin mit ihrem zweiten Buch «aufblühen» animieren. Leicht und in verständlicher Sprache führt die Autorin durch Themen wie Ungerechtigkeit, Trauer und Selbstzweifel, baut Brücken zum Leben und lässt Tipps unauffällig zurück. Nach dem Erscheinen am 4. Mai ist das Buch direkt in die Bestseller-Liste (6) eingestiegen. Eva-Maria Janutin (1962) wirkt seit 2013 in eigener Praxis als Gesprächstherapeutin, Lehrtrainerin und Hypnose-Expertin in Cham, Kanton Zug. Wie schon mit ihrem ersten Bestseller «Ungewollt und doch da» (2018) über das Schicksal, ein fehlgeschlagener Abtreibungsversuch zu sein, berührt die Autorin Themen und Bedürfnisse, die hochaktuell sind. (LIV Verlag/red.)

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Eva-Maria Janutin mit ihrem Buch «aufblühen» an der Lorze. (Bild zvg.) Lesung am 11. Juni, 19.30 Uhr, Stampfi Knonau, Stampfistrasse 8. Anmelden: 044 767 12 39, bibliothek.knonau@datazug.ch.

Livestream zur Unterführung Bickwil Fand der Grossteil der Autobahnzubringer-Bauarbeiten bisher auf der grünen Wiese statt, geht es nach den Sommerferien mit dem Herzstück los, dem Bau der Unterführung Bickwil. Weil dies ein massiver Eingriff quasi am offenen Herzen sei und zu Verkehrseinschränkungen führe, informiert das kantonale Tiefbauamt mit einer Online-Informationsveranstaltung über die Auswirkun-

ekz-zugerland.ch

gen der Baustelle. Der Livestream findet am Donnerstag, 1. Juli, um 20 Uhr statt. Für alle Fussball Fans: An diesem Abend sind keine Spiele der Fussball-EM angesetzt. Der Link zu diesem YoutubeLivestream wird rechtzeitig auf der Webseite zh.ch/strassenprojekte-obfeldenottenbach aufgeschaltet. Baudirektion

Treffen Sie das Goal? Versuchen Sie Ihr Glück beim virtuellen Penalty-Schiessen und gewinnen Sie Geschenkkarten im Gesamtwert von 6000 Franken. Spielzeiten Donnerstag, 10 – 19 Uhr Freitag, 10 – 21 Uhr Samstag, 9 – 17 Uhr Auf der oberen Verkaufsebene (OVE).


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Sport

Gold für Pooley im Trailrunning An den Schweizer Meisterschaften im Trailrunning in Couvet (NE) gingen die Titel an Emma Pooley (Hausen) und an Tobias Baggenstos. Sie setzten sich im Rennen über 52,2 km im Rahmen des Swiss Canyon Trails durch.

Dienstag, 8. Juni 2021

Boulder-Meistertitel für Petra Klingler Sieg an den Schweizer Meisterschaft in Pratteln Erfolg für die Bonstetterin Petra Klingler. An den Schweizer Boulder-Meisterschaften gelang ihr die Titelverteidigung.

Die Schweizer Meisterschaften waren insbesondere für diejenigen Läuferinnen und Läufer ein wichtiger Anlass, die sich eine Teilnahme an der WM Mitte November in Chiang Mai (Thailand) zum Ziel gesetzt haben. Die attraktive, 2320 Höhenmeter aufweisende Strecke im Val de Travers forderte ihnen einiges ab. Bei den Frauen feierte die zweifache britische Olympiateilnehmerin Emma Pooley, die seit dem letzten Jahr den Schweizer Pass hat, einen souveränen Solosieg. Die Hausemerin siegte in 4:16:20. Silber und Bronze gewannen Sara Escobar Carron (4:32:37) und Ariane Wilhem (4:33:20). Im Rennen der Männer wurden die beiden Spitzenläufer Tobias Baggenstos und Pascal Egli nach etwas mehr als 30 Kilometern falsch geleitet und absolvierten ohne eigenes Verschulden nicht die komplette Strecke. Weil alle Läufer auf den ersten fünf Plätzen einverstanden waren, wurde die Reihenfolge zum Zeitpunkt der Fehlleitung für das SM-Podest berücksichtigt. Baggenstos siegte vor Egli, Bronze sicherte sich Ramon Manetsch. (red)

Einmal nonstop ums Säuliamt René Nüesch, der Obfelder Ausdauersportler, läuft morgen Mittwoch seinen eigenen Ultralauf = einmal rund ums Säuliamt. Er wird morgens zirka 4 Uhr auf dem Parkplatz Kappel die Säuliamt-Umrundung starten. Rund 75 Kilometer und 1800 Höhenmeter sind dabei zurückzulegen. Die Idee, seinen eigenen Ultralauf zu organisieren, kam Nüesch, da infolge der Pandemie nach wie vor ein Grossteil sowohl der nationalen als auch der internationalen Veranstaltungen abgesagt sind. Den Anfang machten seine Trainings am Nachmittag oder am Abend. Immer die gleiche Runde wurde Nüesch ziemlich schnell langweilig. Also kam ihm die Idee, jede einzelne Ämtler Gemeinde ein Mal zu umrunden. Zum Glück gibt es auf dem Handy hervorragende Karten und Apps. So konnte er sehr gut den Gemeindegrenzen folgen, unter der Voraussetzung, dass richtige Wege vorhanden sind, also kein Laufen quer durch Wälder, Wiesen oder Ackerland. Nicht immer einfach, es kamen dabei auch viele Kilometer Umwege zusammen. So trainiert, nimmt er nun morgen den Plan in Angriff, das ganze wunderschöne Säuliamt nonstop zu umrunden. René Nüesch

René Nüesch. (Bild zvg.)

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Petra Klingler konnte in Pratteln ihren Schweizer Bouldermeistertitel in einem hochstehenden Kampf erneut verteidigen. (Bild Martin Rahn)

Im Rahmen des zweiten SportXX-Swiss Climbing Cups fanden die Schweizer Boulder-Meisterschaften statt. Die Kategorien Elite und U18 starteten zeitlich versetzt und der Wettkampf musste ohne Zuschauer stattfinden. Trotzdem war die Stimmung gut und es wurde auf hohem Niveau geklettert. In der Qualifikation zeigte die Olympiateilnehmerin Petra Klingler (Bonstetten) vom Regionalzentrum eindrücklich, dass sie ihren Meistertitel vom Vorjahr verteidigen möchte. Als einzige Teilnehmerin toppte sie alle fünf Boulderprobleme. Der Final wurde dann ein Kopf-anKopf-Rennen zwischen Klingler, Andrea Kümin (Winkel) und Sofya Yokoyama (Rolle). Die ersten zwei Finalboulder toppten alle drei flash, das heisst beim ersten Versuch. Beim dritten Boulder patzte Kümin, Klingler und Yokoyama erreichten aber immerhin die Zone und konnten sich so minim absetzen. So fiel der Entscheid erst beim letzten Boulder. Kümin legte mit einem Top in vier Versuchen vor. Yokoyama patzte und so musste Klingler für die Titelverteidigung den Boulder toppen. Dies gelang ihr im vierten Versuch, womit sie vor Kümin und Yokoyama erneut Schweizer Boulder-Meisterin wurde. Bei den Herren wurde Dimitri Vogt (Wabern BE) Schweizer Meister. Er konnte sich als Fünfter für den Final qualifizieren, toppte dann im Final zwei Boulder und erreichte zudem alle vier Zonen. Damit verwies er Dylan Chuat (Vernayaz) und Nino Grünenfelder (Baar) auf die Plätze. Bester Athlet des Regionalzentrums Zürich wurde Kevin Huser (Widern) der auf Rang neun boulderte. Martin Rahn

Sieg in St.Gallen: Elin Ott. (Bild zvg.)

Sieg für Ott am Csio in St.Gallen Grossartiger Doppelsieg für zwei junge Schweizerinnen: Im Preis der Bemer und Epona siegt Elin Ott mit Remix vor Aurelia Loser mit Anaba Haize. Die beiden überragten in der Prüfung über 145 cm elf weitere Paare, die das Stechen erreicht hatten. Erstmals hat Elin Ott (Mettmenstetten) an einem 5-Sterne Csio teilgenommen. Und gleich einen Sieg geholt im Springen über 1,45 Meter. Die Mettmenstetterin auf Remix verwies im Springen über 1,45 Meter die Walliserin Aurelia Loser auf Anaba Haize mit knapp drei Zehntel Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde der Ägypter Karim el Zoghby mit Gallos. Im 2-Phasen-Springen 145 cm belegte Elin Ott mit Nanu den 3. Schlussrang, sowie im Longines Ranking (Weltcup) Springen 150 cm den 6. Rang. Mit Remix konnte sie sogar ein Longines Ranking Springen mit Stechen gewinnen. 13 Paare traten für das Stechen an, Sie verwies die gesamte Weltelite auf die hinteren Plätze. Des Weiteren belegte sie mit Remix im grossen Jagdspringen Csio St. Gallen den ausgezeichneten 9. Schlussrang. (red.)

Target-Sprint-Wettkampf mit internationaler Beteiligung 22 Teilnehmende gingen am 5. Juni in Zwillikon an den Start, um sich in der noch jungen Sportart Target Sprint zu messen. In vier Ablösungen starteten jeweils sechs Athleten mit einem Massenstart auf die Laufstrecke von 400 Metern. In der 10-m-Luftgewehranlage mit Biathlonklappscheiben mussten fünf Klappscheiben getroffen werden. Dann gings zum zweiten Mal auf die Laufstrecke und zu einer anschliessenden Schiesseinlage. Zum Abschluss musste die Laufstrecke nochmals absolviert werden. Die Jüngsten durften die Schiesseinlage liegend absolvieren, die Älteren mussten die Scheiben im Stehend-Anschlag treffen. Ob liegend oder stehend, nach einem 400-m-Sprint war dies kein leichtes Unterfangen. Jeder Treffer wurde mit einem Applaus vom Publikum begleitet und spornte die Schützen an. Die Zuschauer feuerten die Athleten mit Zurufen und Händeklatschen an und man konnte die Begeisterung der Fans für die junge Sportart richtig spüren. Mit der Teilnahme von zwei Athleten aus Deutschland wurde der Nationale Target-Sprint-Wettkampf einiges attraktiver. Sven Müller (24 Jahre) ist seit sechs Jahren Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und seine Erfolge sind: vier Mal Deutscher Meister und drei Mal Weltmeister Target Sprint. Tessa Dietrich (14 Jahre) ist in diesem

Jahr Mitglied der deutschen Nationalmannschaft geworden und ihr grösster Erfolg ist der dritte Platz an der Target Sprint World Tour Italien. Die jungen Schweizer Athleten waren stolz, mit einem Weltmeister zusammen am gleichen Wettkampf teilzunehmen. Vor allem die Junioren, welche in der Gruppe mit den Gästen aus

Deutschland zusammen starteten, waren hoch motiviert. Von allen Startenden erreichte Lukas Wyss von Obfelden hinter Sven Müller, welcher die Tagesbestzeit setzte, die zweitbeste Zeit und war somit schneller als Tessa Dietrich. Der sportliche Ehrgeiz und die Freude an der Bewegung und am Schiesssport waren gleichermassen wichtig. Die

Target Sprint ist eine noch junge Sportart. (Bild Urs Sigg)

faszinierende Sportart Target Sprint vermag vor allem junge Menschen zu begeistern. Der Wettkampf kann aus Sicht der Teilnehmenden – aber auch aus Sicht der Organisatoren – als voller Erfolg gewertet werden. Albert Suter Weitere Informationen sowie die Ranglisten und Fotos unter https://www.zwillikon-fsg.ch


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