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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 43 I 171. Jahrgang I Mittwoch, 7. Juni 2017

Erfreuliche Zahlen

Bienen-Patenschaft

Die Gemeindeversammlung in Obfelden genehmigte alle Vorlagen. > Seite 3

«Rentabee» lässt teilhaben an der Arbeit von Imkern aus der Region. > Seite 5

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Asyl-Integration Die freiwillig Engagierten der Gemeinde Hausen durften zum Nachtessen. > Seite 6

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Spass und Erlebnis Die reformierte Kirche Hausen lud zum traditionellen Begegnungsfest mit Musik. > Seite 7

Die Kirche soll auf jeden Fall im Dorf bleiben KG+: wegweisende Kirchgemeindeversammlungen in der nächsten Woche Die Mehrheit der Kirchenpflegen ist für eine einzige reformierte Kirchgemeinde im Bezirk, unter den Pfarrpersonen halten sich Pro und Kontra die Waage. Vom 13. bis 18. Juni entscheidet die Bevölkerung, ob Verhandlungen aufgenommen werden sollen. ................................................... von thomas stöckli Kommt es zum grossen Zusammenschluss der reformierten Kirchgemeinden im Knonauer Amt? Falls Ja, wird dieser Entscheid frühestens in zwei Jahren fallen. Vorerst müssen die 13 Kirchgemeinden Stellung beziehen, ob sie überhaupt darüber verhandeln wollen. Die entsprechenden Versammlungen finden in neun Kirchgemeinden am Dienstag, 13. Juni, statt, in

Rifferswil am Mittwoch, 14., in Knonau und Stallikon/Wettswil am 15. und in Obfelden am Sonntag, 18. Juni. Die Ausgangslage ist klar: Die Mitgliederzahlen nehmen seit Längerem ab, der Kostendruck steigt damit. Gleichzeitig wird es schwieriger, ausreichend Freiwillige zu finden, die bereit sind, sich in der Behörden oder in anderen Funktionen zu engagieren. Der Zusammenschluss sei eine Chance, ein vielfältigeres Angebot bieten und somit auch kleinere Bevölkerungsgruppen abholen zu können, so Markus Rosenberger, Kirchgemeindepräsident in Knonau und Leiter des Lenkungsausschusses KG+ Bezirk Affoltern. Dabei soll die «örtliche kirchliche Heimat» erhalten bleiben. Zehn der 13 reformierten Kirchenpflegen können sich eine einzige Bezirkskirchgemeinde vorstellen, für sieben wäre das gar die erste Wahl. Elf

Kirchenpflegen haben sich auf eine einheitliche Vorlage geeinigt. Obfelden und Stallikon/Wettswil werden diese den Stimmbürgern zwar als Variante ebenfalls präsentieren, machen sich allerdings für eine massgeschneiderte Lösung stark. «Wir sind nicht gegen eine Zusammenarbeit», stellt Werner Schneiter, Kirchenpflegepräsident in Obfelden, klar, aber man wolle einen gemeindeeigenen Entwicklungsprozess anstossen mit den Mitgliedern vor Ort. Denkbar sei etwa eine Ausdehnung der Zusammenarbeit mit Ottenbach auf weitere Bereiche.

Verhandlungsbeginn im Herbst? Ähnlich tönt es aus Stallikon/Wettswil. Hier schlägt die Kirchenpflege Zusammenschlussverhandlungen mit Bonstetten und allenfalls auch mit Hedingen vor. Die einzige Kirch-

gemeinde im Bezirk mit Fusionserfahrung warnt bei grösseren Gebilden vor der Anonymisierung und dem Verlust von Gemeindeautonomie. Weit auseinander gehen derweil die Meinungen bei den Pfarrpersonen: Rund die Hälfte sei für einen Zusammenschluss, die andere Hälfte dagegen, verrät Dekan Werner Schneebeli. Mit einem Ja verpflichten sich die Kirchgemeinden nur zur Mitwirkung an den Verhandlungen und Beteiligung an den Projektkosten, wobei da auch die Landeskirche Beiträge in Aussicht stellt. Bei ausreichender Zustimmung sollen die Verhandlungen noch diesen Herbst starten und gut zwei Jahre dauern. Für die Kirchgemeinden, welche den gemeinsamen Antrag ablehnen, ist die Tür nicht definitiv zu. Denkbar ist, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt den laufenden Verhandlungen anschliessen können.

Baustart am Kappeler Schulhaus Tömlimatt Sanierung, Um- und Ausbau werden bei laufendem Schulbetrieb vorgenommen Im inoffiziellen Teil der Kappeler Gemeindeversammlung hat Präsident Kurt Bär über Sanierung und Ausbau des Schulhauses Tömlimatt berichtet. Nach zwei Rekursen haben die Bauarbeiten im Mai begonnen. In einem Jahr soll alles fertig sein.

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Lebensbild Das neue Buch von HU. Amacher ist nicht nur für Ottenbacher Babyboomer spannend. > Seite 9

Spitaldirektor: Zwischenbilanz nach einem Jahr Seit einem Jahr ist Michael Buik Direktor des Spitals Affoltern. Im Interview spricht er über anstehende Projekte und Herausforderungen. Ein erklärtes Ziel ist es, neue Kooperationspartner zu finden, um das Angebot noch attraktiver werden zu lassen. Das Spital Affoltern solle auch in Zukunft ein Angebot aufweisen, das für die Menschen im Säuliamt einen klaren Mehrwert darstelle, so der Spitaldirektor. ................................................... > Interview auf Seite 5

Krebspest wütet Die Mitte Mai im Knonauer Wattbach und im Steinhauser Weiher gefundenen toten Krebse sind der Krebspest erlegen. Die Tiere wurden in der nationalen Fischuntersuchungsstelle in Bern untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sie von der Krebspest befallen waren. Gegen diese Krankheit gibt es kein Mittel. Sie wird von amerikanischen Krebsen verbreitet, welche selber nicht daran erkranken. Für einheimische Arten jedoch ist sie tödlich. Es kommen verschiedene Szenarien infrage, wie die gefährlichen Erreger in die Gewässer gelangten. Diesbezüglich laufen Untersuchungen. ................................................... > Bericht Seite 7 anzeigen

................................................... von martin platter Wird nun endlich gut, was lange gewährt hat? Gleich zwei Rekurse hatte die Gemeinde Kappel zu gewärtigen, nachdem das Stimmvolk dem 4,9-Millionen-Franken-Baukredit Mitte April 2015 an der Urne mit deutlichem Mehr von 88 Prozent gutgeheissen hatte. Kurt Bär zeigte sich entsprechend erleichtert, dass die Bauarbeiten nun endlich beginnen können. Seit 2005 ist die Bevölkerung in Kappel um einen Viertel auf 1100 Personen angewachsen. Im gleichen Zeitraum sind auch die Schülerzahlen im selben Umfang auf weit über 100 gestiegen. Das hat nicht nur zur Folge, dass der Schulraum in Kappel knapp geworden ist. Die Aussenhülle und die technischen Anlagen des 1972 erbauten und 1989 erweiterten Schulhauses bedürfen augenscheinlich einer dringenden Sanierung.

Kompetenz des Generalunternehmers angezweifelt Man habe sich für die Arinova AG (Horgen) als Generalunternehmen ent-

Die Bauabschrankungen deuten darauf hin, dass die Ausbau- und Sanierungsarbeiten am Kappeler Schulhaus Tömlimatt begonnen haben. (Bild Martin Platter) schieden, erklärte Bär. Kurz kam er nochmals auf den zweiten Rekurs zu sprechen, der sich nicht etwa wie der erste gegen die Vergabepraxis der Gemeinde gerichtet war. Die Kläger hätten vor dem Richter die Kompetenz der Arinova in Zweifel gezogen, seien mit ihrem Anliegen aber nicht durchgedrungen. Für die Gemeinde sei das ein schwacher Trost, weil durch das Verfahren erneut viel Zeit verloren gegangen sei. Nun könne es aber endlich losgehen. Das Projekt ist in drei Bauphasen unterteilt, wie einer Dokumentation auf der Schulhomepage zu entneh-

men ist. Phase 1 beinhaltet den Neubau eines Mehrzweckraums und drei Gruppenräumen im Hauptgeschoss. Zugleich findet im Untergeschoss der Umbau des Werk- und des Handarbeitsraums sowie des benachbarten Lagerraums statt. Bis Ende Oktober sollen diese Arbeiten fertig sein. Phase 2 läuft parallel zu Phase 1 und beinhaltet sämtliche offenen Arbeiten im Hauptgeschoss, wo die fünf Klassen- und das Lehrerzimmer liegen. Bär sagte, deshalb werde den Sommerferien je eine Projektwoche ausserhalb der Schule vor- und nachgelagert, damit während sieben Wochen an den

Zimmern gearbeitet werden könne. Für die 1. Klasse wird das Schuljahr regulär in einem Pavillon auf dem Hauptplatz vor dem Schulhaus beginnen. Dieser steht für die Überbrückung von Raumnot während des gesamten Umbaus zur Verfügung. Bauphase 3 schliesslich beinhaltet die Räume für Tagesbetreuung, sechstes Schulzimmer, Bibliothek, Schulsekretariat, Treppenhaus sowie den unteren Pausenplatz und soll von Mitte November bis Ende Mai 2018 dauern. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2017 folgende Beschlüsse: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites vom 5. Juni 2013 in der Höhe von Fr. 200 000.– B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung im Betrag von Fr. 227 577.30 (inkl. MwSt.) für die Wasserleitungen vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19, inkl. Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung für den Umbau des Schulhauses D für die Nutzung der Primarschule, den Umbau des ehemaligen Lehrerzimmers E in einen Werkraum und Anpassungsarbeiten im Schulhaus A Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz; und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Öffnungszeiten Personalausflug Am Freitag, 9. Juni 2017, bleibt die Gemeindeverwaltung infolge Personalausflug geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Ottenbach, 7. Juni 2017 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Schiessvereine

BSV Affoltern Hauptschiessen Eidg. Feldschiessen 300/50/25 m

300 m: Schiessplatz: Kappel am Albis Freitag, 9. Juni 2017 17.30 bis 20.00 Uhr Samstag, 10. Juni 2017 9.00 bis 12.00/13.30 bis 16.00 Uhr Sonntag, 11. Juni 2017 10.00 bis 12.00 Uhr Schiessplatz: Affoltern am Albis Freitag, 9. Juni 2017 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 10. Juni 2017 9.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 11. Juni 2017 9.00 bis 11.30 Uhr Schiessplatz: Hedingen Freitag, 9. Juni 2017 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 10. Juni 2017 8.30 bis 11.30 Uhr Sonntag, 11. Juni 2017 8.30 bis 11.30 Uhr 50/25 m: Schiessplatz: Affoltern am Albis Freitag, 9. Juni 2017 18.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 10. Juni 2017 10.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 11. Juni 2017 10.00 bis 12.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 29. Mai 2017 Die Jahresrechnung 2016 wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 6. Juni 2017, in den Sekretariaten der katholischen Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Bei der Rekurskommission der kath. Kirche im Kanton Zürich, Hirschengraben 72, 8001 Zürich, können von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich, mit Antrag und Begründung, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 30 Tagen Beschwerde gegen den gefassten Beschluss. – Innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls.

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 72, 8001 Zürich, – eegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und – im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis

Der Eintritt ist gratis und es wird pro Gast ein Gratisgetränk abgegeben. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

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Gemeinde Ottenbach

Jakob Gabathuler Sidonia und Marco Bär-Gabathuler mit Nino, Emma und Anna Sereina Gabathuler mit Jovin Flavia Gabathuler Anina Gabathuler Maria Bick-Häne Hans und Dora Gabathuler Die Abdankung findet am Dienstag, 13. Juni 2017, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Anstelle von Kranz- und Blumenspenden, bitten wir Sie um Unterstützung für die Spitex Postkonto 87-267156-1/ IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1. Vermerk: Prisca Gabathuler.

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TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Prisca Gabathuler-Häne Nach schwerer Krankheit durfte sie ruhig einschlafen. In den Jahren von 2000 bis 2014 führte sie mit viel Wissen und Engagement das Aktuariat. Wir sprechen der Trauerfamilie unser Mitgefühl aus und werden Prisca in ehrenvoller Erinnerung gedenken. Der Vorstand

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN

Marie (Miggi) Vollenweider-Habegger erfahren durften. DANKE Herrn Pfarrer Christof Menzi und den Musikern für die eindrücklich gestaltete Trauerfeier. DANKE für die vielen tröstenden Karten, die einfühlsamen Worte und die grosszügigen Spenden. DANKE an alle Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn, die Miggi in ihrem Leben begleitet und Freud und Leid mit ihr geteilt haben. Hauptikon, im Juni 2017

Der Gemeinderat Ottenbach hat mit Beschluss vom 15. Mai 2017 die Gebühren der Feuerungskontrollen per sofort wie folgt festgesetzt: Abnahme-, periodische, Nach- und Klagekontrollen für Öl-/Gasfeuerungen 1-stufige Anlage 2-stufige Anlage

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Fr. 82.– Fr. 97.–

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Abnahme-, periodische, Nach- und Klagekontrollen für Holzfeuerungen CO/Kohlenmonoxid-Messung (inkl. visuelle Kontrolle); nach Aufwand

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Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

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Ottenbach, 7. Juni 2017

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Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserem lieben Mami, meiner Schwester, unserem Nani, Schwägerin und Freundin

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Wir laden Sie herzlich ein, unser frisch renoviertes Freibad am

TO D E S A N Z E I G E

Auf unserer Internetseite www.kath-affoltern.ch wird das Protokoll ebenfalls publiziert.

Obfelden, 7. Juni 2017 Die Gemeindevorsteherschaften

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Der Gemeinderat

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

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Rechnungsabschlüsse über dem Budget Gemeindeversammlung Obfelden begrüsst die erfreulichen Zahlen Auch gute Zahlen bedürfen der Begründung. Die Obfelder Behörden haben an einer informativen Gemeindeversammlung die positiven Abschlüsse detailliert dargelegt und dabei keine Fragen offen gelassen. Alle Geschäfte wurden einhellig verabschiedet. ................................................... von bernhard schneider Die 46 Stimmberechtigten genehmigten alle Vorlagen der Behörden diskussions- und oppositionslos. Dies ist in der Reusstalgemeinde keineswegs selbstverständlich. Die letzte Gemeindeversammlung dauerte am 7. Dezember 2016 dreieinhalb Stunden – am vergangenen Donnerstag reichten 59 Minuten für die Behandlung der Geschäfte, allerdings ohne die Gemeindeversammlung der Kirche, die am 18. Juni unter anderem über die Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden und über die Zusammensetzung der Pfarrwahlkommission befindet.

Realität und Rechnungslegung Die Rechnung der politischen Gemeinde Obfelden schloss bei Ausgaben von 24.5 Millionen Franken mit einem Überschuss von 2.2 Millionen ab. Budgetiert war ein Defizit von gut 100 000 Franken. Finanzvorstand Christoph Kobel wies darauf hin, dass der Grossteil des positiven Resultats auf der Seite Steuern verbucht wurde und nicht vollumfänglich der Realität entspricht: Die Gemeinde Obfelden hat die Beteiligung am Spital Affoltern abgeschrieben, um nur den Betrag, der im Fall eines Austritts aus dem Zweck-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Anders als bei der umstrittenen Dezember-Gemeindeversammlung zur Gemeindepolizei hatte die Stimmenzählerin diesmal nur eine Aufgabe: die Anzahl Stimmberechtigter ermitteln. Alle Entscheide fielen einstimmig. (Bild Bernhard Schneider) verband zu erwarten wäre, als Aktivposten zu führen. Der Bezirksrat war damit nicht einverstanden und hat eine Aufwertung dieses Postens um 0.9 Millionen verlangt. Das so bewertete Eigenkapital betrug per Ende 2016 gut 22 Millionen Franken. Der reale Überschuss, der vor allem dank höheren Steuererträgen zustande kam, beträgt somit 1.3 Millionen – der restliche «Gewinn» ist eine Folge der Rechnungslegung, wie Christoph Kobel einleuchtend darlegte.

Abstimmung Einheitsgemeinde im September Die 2015 bewilligte Erneuerung von Wasserleitungen ab dem Reservoir Gjuch konnte für gut 200 000 Franken realisiert werden. Dank einem problemlosen Verlauf der Bauarbeiten wurde der Kredit um 5.2 Prozent unterschritten. Zum Thema Einheitsgemeinde erläuterte Gemeindepräsident Thomas Ammann, dass die Vorlage rechtzeitig

für die Urnenabstimmung vom 24. September verabschiedet wird. Gleichzeitig wird über Anpassungen der Gemeindeordnung abgestimmt, die vom neuen Gemeindegesetz ausgelöst worden sind.

Baugespann für Schulhauserweiterung steht Positiv und besser als budgetiert schloss auch die Rechnung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach ab, bei einem Aufwand von 6.2 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von 466 000 Franken. Finanzvorsteherin Bettina Bucher bezeichnete das auf knapp 3.2 Mio. erhöhte Eigenkapital als gute Grundlage für die anstehenden Baubedürfnisse der Sekundarschule. Wesentliche Gründe für das gute Ergebnis waren auch hier Mehreinnahmen beim Finanzausgleich und höhere Steuereinnahmen sowie weniger Ausgaben als vorgesehen für Sonderschulungen. Kostengünstiger als budgetiert schloss zudem die gemeinsam mit der

Primarschule erfolgte Projektierung der Schulraumerweiterungen Schlossächer und Chilefeld ab. Statt der vorgesehenen 400 000 Franken wurden nur 282 000 benötigt. Die Kosten werden je hälftig aufgeteilt zwischen Primar- und Sekundarschule. Schulpfleger Roger Dällenbach orientierte die Gemeindeversammlung über den Stand der Bauvorhaben: Das Baugespann für die Schulhauserweiterung steht, der Spatenstich ist für September vorgesehen. Im Idealfall kann das neue Schulhaus im Sommer 2019 bezogen werden.

Ausbau der Tagesstruktur ZickZack Den Abschluss der Gemeindeversammlung machte die Primarschule. Auch hier verlief alles in Minne. Bei einem Aufwand von erstmals in der Geschichte der Primarschule Obfelden knapp über 10 Millionen Franken betrug der Fehlbetrag knapp eine halbe Million und damit 80 000 Franken weniger als budgetiert.

Schulpfleger Markus Gysel stellte als Beispiel der Tätigkeit der Primarschule die Tagesstruktur ZickZack vor, die seit 2010 während der Schulwochen von 7 bis 18 Uhr angeboten wird. Sieben Teilzeitmitarbeitende im Chilefeld und Schlossächer betreuen etwa 70 Kinder aus 60 Familien. Das Gesetz schreibt nicht profitorientierte Tagesstrukturen vor. Das Defizit von 268 000 zulasten der Primarschule sollte mit einer besseren Auslastung des Standorts Schlossächer künftig ohne Erhöhung der Elternbeiträge sinken. Schulpräsident Werner Kurt äusserte sich abschliessend zum Kindergarten Räsch, der am 2. Mai bezogen werden konnte. Abgenommen wird die Bauabrechnung in der DezemberGemeindeversammlung. Der Bezirksrat hat den Rücktritt von Schulpfleger Martin Birrer gutgeheissen. Werner Kurt bedankte sich bei seinem Kollegen für die Arbeit im Gremium. Der Baukommission wird er erhalten bleiben.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

858 000 Franken Ertragsüberschuss Kappeler Rechnungsgemeindeversammlung: erfreuliches Ergebnis Immerhin 38 Stimmberechtigte lockte die Kappeler Gemeindeversammlung am Freitagabend vor Pfingsten. Gemeindepräsident Kurt Bär hatte leichtes Spiel mit der Rechnung 2016, die bei einem Total von 6,8 Mio. Franken mehr als 1,5 Mio. Franken besser abschloss als budgetiert.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

................................................... von martin platter Ein Schuft, wer glaubt, dass die Gemeinde Kappel ihre Gemeindeversammlung extra am Freitag vor dem langen Pfingstwochenende angesetzt hat. Dennoch kamen 38 Stimmberechtigte, um über die Rechnung 2016 abzustimmen. Eine Rechnung, die weit besser als budgetiert abgeschlossen hat. Gemeindepräsident Kurt Bär führte den guten Abschluss vor allem auf höhere Steuereinnahmen und tiefere Abschreibungen zurück. Während in der Primarschule die Kosten sanken, stiegen sie im Bereich Gesundheit und Fürsorge. So wurde aus dem budgetierten Defizit von 653 000 Franken ein Gewinn von

858 400 Franken. Bär merkte jedoch an: «Ohne die zusätzlichen Rückvergütungen aus den Steuern früherer Jahre hätten wir mit einem Plus von 143 000 Franken beinahe eine Punktlandung erreicht.» Zusammen mit der Neubewertung des Eigenkapitals um 662 000 Franken steigen damit die Eigenmittel auf 10,055 Millionen Franken. Dagegen hatte niemand etwas einzuwenden. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen. Auch gegen die zweite Vorlage, zur Einführung des harmonisierten Rechnungsmodells 2 per 1. Januar 2019 auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens zu verzichten, erwuchs keine Opposition. Auf die Frage einer Votantin, ob das denn so gehe, entgegnete Bär, die meisten Gemeinden empfehlen es ihren Stimmbürgern so. Er stellte in Aussicht, die Abschreibungen so voranzutreiben, dass in der Eingangsbilanz 2019 kein Verwaltungsvermögen mehr ausgewiesen werde – mit Ausnahme der Beteiligung am Spital Affoltern. Er sehe keinen Grund, bereits vorgenommene Abschreibungen nochmals zu reaktivieren, um sie dann erneut abzuschreiben, begründete Bär. Dagegen

gab es keine Einwände, worauf die Vorlage einstimmig angenommen wurde.

Reformierte Kirchgemeinde will Beratung aufnehmen Im inoffiziellen Teil der Versammlung rief Kirchenpflegepräsident Ueli Buri die versammelten Reformierten auf, am 13. Juni die Kirchgemeindeversammlung, um 19.30 Uhr in der Kirche Kappel zu besuchen. Dort geht es ebenfalls um die Rechnung 2016. Noch mehr liegt Buri jedoch am Herzen, dass die Kirchgemeindemitglieder der Pflege bewilligen, dass diese die Verhandlungen für den Zusammenschluss der Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) aufnehmen können. «Die Gemeinden im Oberamt wollen nicht fusionieren, es ist auch kein erster Schritt zur Fusion», kommentierte Bär eine gemeinsame Verlautbarung, die im «Anzeiger» vom 2. Juni publiziert wurde und von den Gemeindepräsidenten Aeugsts, Hausens, Rifferswils und Kappels gezeichnet war. «Aber es sollen gewisse Verwaltungsabläufe unter den vier Gemeinden optimiert werden», fuhr Bär fort.

Es gehe auch um gemeinsame Infrastruktur-Optimierungen. «Jetzt geht es uns gut. Deshalb wollen wir vorsorgen, um auch für die Zukunft fit zu sein.» Demnächst stehe beispielsweise die Sanierung der Kläranlage an. Als vorbildliches Beispiel der guten Zusammenarbeit nannte Bär die Zusammenarbeit der Feuerwehr Oberamt. «Wir sind die Ersten im Kanton, die einen derartigen Schritt einleiten», schloss Bär. Sicherheitsvorsteherin Heidi Hui machte bei der Gelegenheit noch auf den Feuerwehr-Tag aufmerksam, der am Freitag, 30. Juni, stattfindet. anzeige


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

Aussichten, Ansichten und Höhepunkte im Säuliamt Das Knonauer Amt als Ferienparadies aus verschiedenen Blickwinkeln Das Säuliamt ist mehr als nur ein attraktives Naherholungsgebiet. Neben romantischen Wanderwegen und malerischen Weilern bieten Aussichtspunkte atemraubende Panoramen. Wenig bekannte Stellen und lauschige Plätze überraschen selbst alteingesessene Einwohner. ................................................... von martin mullis Wer den Überblick behalten will, muss in die Höhe steigen, behauptet ein kluger Leitspruch. Im Knonauer Amt ist ein solches Vorhaben auf vielfältige Art und Weise möglich, verlangt jedoch immer auch ein bisschen körperliche Anstrengung und vor allem auch eine Portion Fantasie. Das Säuliamt überrascht nicht nur mit seinen Grenzen, welche die Umrisse eines Schmetterlings bilden, der Bezirk verblüfft auch mit einer Vielfalt an unerwarteten Sehenswürdigkeiten. Eine kleine und natürlich nicht repräsentative Umfrage ergab, dass ein Dutzend Personen auf die Frage nach der bekanntesten Sehenswürdigkeit des Säuliamtes allesamt unterschiedliche Antworten gaben. Bezeichnend jedoch, dass niemand lange nachdenken musste, um die Frage zu beantworten. Der Albis-Pass, die Reuss, das SemperSchulhaus und die keltischen Menhire und Megalithen wurden genannt.

Der Stalliker Hausberg: Auch von unten betrachtet imposant.

Blick vom Tal aus auf den Üetliberg Seltsamerweise wurde der auf dem Gemeindegebiet Stallikon liegende Üetliberg schlicht vergessen. Grund für diese «Unterlassung» dürfte wohl die schiere Unbescheidenheit der Stadt Zürich sein, welche den Üetliberg als ihren Hausberg reklamiert. Die herrliche Aussicht vom Uto Kulm (870 m. ü. M.) und der 75 Meter hohe Turm lassen das Herz jedes Säuliämtler-Fans schneller klopfen. Der Stalliker Hausberg bietet jedoch auch vom Reppischtal aus betrachtet einen imposanten Anblick. Nur ganz knapp neben der Bezirksgrenze steht der Aussichtsturm Albis-Hochwacht. Er wurde im Jahre 1978 erstellt, ermöglicht ebenfalls eine herrliche Rundumsicht auf den Zuger- und den Zürichsee und ist mit ei-

Knapp neben der Bezirksgrenze: Der Turm auf der Hochwacht. nem Fussmarsch von gut 30 Minuten von der Passhöhe Albis aus erreichbar. Die verschiedenen Kirchtürme im Knonauer Amt bieten zwar etwas weniger spektakuläre Aussichten, werden aber ebenfalls immer wieder einmal von Besuchern bestiegen. So besuchen regelmässig Schulklassen und Einzelpersonen auf Anmeldung den Kirchturm im Bezirkshauptort und auch das Kirchensekretariat von Ottenbach weiss, dass mindestens einmal im Jahr Lehrpersonen mit ihrer Klasse den Turm besuchen. Nur eine sehr beschränkte Aussicht und eine weitaus gefährlichere

Oberhalb Ottenbach auf dem Isenberg: atemberaubende Bergkulisse. (Bilder Martin Mullis)

Besteigung als die genannten Aussichtstürme, lassen einige andere turmartige und meist nur schwierig zugängliche Bauwerke zu. So steht irgendwo am Rande, auf einer im Dezember 1999 vom Sturm Lothar geschaffenen Waldlichtung oberhalb Bonstetten, ein stattlicher Hochsitz der Jagdgesellschaft. Dieser bietet zwar keine Panoramaaussicht, dafür aber je nach Tageszeit einmalige Wildbeobachtungen. Allerdings wird Privatpersonen dringend vom Besteigen solcher Hochsitze abgeraten. Interessierte Naturfreunde können sich aber bei den Jägern melden, um nach Ab-

sprache mit einem erfahrenen Jäger einige meist frühmorgendliche Stunden auf einem Jagd-Hochstand verbringen zu können.

Hunderte von grossartigen Aussichtspunkten Ohne jede Anmeldung und auch ohne jedes Wagnis bietet das Säuliamt jedoch zahlreiche grossartige Aussichtspunkte. Bereits ein kurzer Fussmarsch vom Dorfzentrum Affoltern aus auf dem Panoramaweg, ermöglicht einen grossartigen Anblick auf den Bezirkshauptort. Oberhalb Hedingen auf der

Höhe Ismatt präsentiert sich das Dorf von seiner schönsten Seite und auf dem Isenberg bei Ottenbach ist ein prächtiger Ausblick samt imposanter Bergkulisse garantiert, um hier nur einige der vielen markanten Ausblicke zu nennen. Ob die fantastischen Panoramen auf Täler, Hügel und Dörfer in unserem schönen Bezirk tatsächlich auch die Anschauungen der Einwohner beeinflussen, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Die Hoffnung, dass Ausblicke und Aussichten die Einstellung und die Denkweise der Menschen positiv zu verändern vermögen, ist immerhin vorhanden.

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

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ratgeber

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Empfehlungen an den Bundesrat zur Steuervorlage 17 Das Steuerungsorgan traf sich in den Monaten März bis Mai zu insgesamt fünf Sitzungen. Zu einer dieser Sitzungen wurden zusätzlich Vertreter der Städte und Gemeinden eingeladen. Für die Erarbeitung der Steuervorlage 17 wurden zudem Anhörungen mit Parteien sowie den Wirtschafts- und Arbeitnehmer-Verbänden durchgeführt. Alle Seiten begrüssten die Stossrichtung der Steuervorlage 17, wonach die Sicherung der Standortattraktivität, die internationale Akzeptanz und Ergiebigkeit der Steuererträge sichergestellt werden soll. Folgendes empfiehlt das Steuerungsorgan dem Bundesrat: • Patentbox: Einführung einer obligatorischen Patentbox gemäss Oecd-Standard auf kantonaler Ebene. • Abzüge für Forschung und Entwicklung: Der zusätzliche Abzug für die F&E-Kosten darf maximal 50 % über den eigentlichen Kosten liegen. Die Abzüge sollen sich zur Hauptsache auf den Personalaufwand fokussieren. • Maximalentlastung: Die steuerliche Entlastung des Gewinns durch die zwei oben genannten Instrumente darf maximal 70% erreichen. Damit wird der EntlastungsSpielraum gegenüber der Unternehmenssteuerreform III eingeschränkt. • Teilbesteuerung der Dividenden: Die Teilbesteuerung der Dividenden aus qualifizierten Beteiligungen (mindestens 10 % des Kapitals) soll auf Stufe Bund 70 % betragen, auf Ebene Kantone und Gemeinden mindestens 70 %. • Vertikaler Ausgleich: Der Bund zahlt den Kantonen neu 21.2 % aus dem Ertrag der Direkten Bundessteuer statt 17 %. • Klausel zur Berücksichtigung der Gemeinden im Zusammenhang mit der Erhöhung des Kantonsanteils an der Direkten Bundessteuer. • Kinderzulagen: Die Mindesthöhe der Kinder- und Ausbildungszulagen soll um 30 Franken erhöht werden. Die Kinderzulagen werden damit auf mindestens 230 Franken steigen. Die Ausbildungszulage soll neu mindestens 280 Franken betragen. Über die Eckwerte wird der Bundesrat im Laufe des Monats Juni befinden. Danach wird das Eidgenössische Finanzdepartement eine Vernehmlassungsvorlage erarbeiten. Die Vernehmlassung soll bis Dezember 2017 abgeschlossen sein. Die Verabschiedung der Botschaft zuhanden des Parlaments ist im Frühjahr 2018 vorgesehen.

«Das Spital Affoltern ist ein ungeschliffener Diamant» Direktor Michael Buik zieht nach einem Jahr Bilanz Seit einem Jahr hat Michael Buik als Direktor die Zügel des Spitals Affoltern fest in den Händen. Er sieht grosses Potenzial für den grössten Arbeitgeber der Region. Im Interview blickt er auf sein bewegtes erstes Jahr zurück und spricht über anstehende Projekte und Herausforderungen. Michael Buik, Sie sind seit einem Jahr Direktor im Spital Affoltern. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Michael Buik: Das Spital mit der Langzeitpflege übernimmt in der Region eine sehr wichtige Rolle, steht aber, wie viele Gesundheitsinstitutionen, vor grossen Herausforderungen. Wir verfügen über ein interessantes Leistungsspektrum haben aber in der Organisation einiges Potenzial, das wir noch besser ausschöpfen können. Darum bezeichne ich das Spital Affoltern gerne als einen ungeschliffenen Diamanten. Mir ist aber auch schnell aufgefallen, dass im Spital Affoltern motivierte Mitarbeitende in einer sehr familiären Atmosphäre arbeiten. Die Zusammenarbeit ist offen und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Mitarbeitenden engagieren sich für unsere Patienten und Bewohner, deren Zufriedenheit bei über 95 % liegt. Was haben Sie im ersten Jahr umsetzen können? Wir haben die Organisationsstruktur angepasst und die innere Führungsstruktur gestärkt. So haben wir beispielsweise die Spitalleitung auf acht Personen reduziert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die interne Kommunikation, die wir forciert haben und weiter professionalisieren werden. Daneben wurde das Prozessmanagement verbessert und ein Vorschlagswesen

te beruht oft auf Unwahrheiten und sachlichen Unkenntnissen und hat wohl zum Ziel, unserem Spital zu schaden. Welche Themen werden Sie als nächstes anpacken und welche Schwerpunkte setzen? Gemeinsam werden wir in Zusammenarbeit mit der Betriebskommission den Weg in eine erfolgreiche Zukunft beschreiten. Dabei fokussieren wir weiterhin auf die Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation. Wir werden neue Kooperationspartner suchen und finden, um unser Angebot noch attraktiver zu Michael Buik, Direktor Spital Affoltern. (Bild zvg.) machen. Zudem eingeführt. Damit können Mitarbei- möchten wir uns als attraktiven tende leicht Ideen einbringen. Die Effi- Arbeitgeber positionieren. zienzsteigerung mit Kostensenkungen ............................................................... wirkt sich zudem direkt auf unsere Finanzzahlen aus. Persönlich freut es «Neue Kooperationspartner mich, dass wir auch neue Leistungsersollen das Angebot noch bringer gewinnen konnten. Sei es mit der Uroviva AG, die auf die Urologie attraktiver machen.» spezialisiert ist oder neuen Belegärzten mit ausgewiesenen Referenzen. ............................................................... Die Strategie ist schon länger ein Thema. Gibt es auch negative Erlebnisse? Wie ist der aktuelle Stand? Mich beschäftigen die persönliWir befinden uns in der Phase der chen Angriffe gegen meine Mitarbei- Konkretisierung. Mit der aktuellen tenden von aussen. Auch hat mich die Diskussion zur Rechtsformänderung Polemik zur Beschreibung unserer und der Neupositionierung von AkutKernaufgabe sehr erstaunt. Die Debat- spital und Langzeitpflege muss auch

Hochstehende Versorgung Mit rund 700 Mitarbeitenden stellt das Spital Affoltern die erweiterte Grundversorgung für die Bevölkerung im Säuliamt mit seinen rund 55 000 Einwohnern und weitere Kreise sicher. Neben Akutspital, Langzeitpflege und Psychiatriestützpunkt verfügt das Spital Affoltern mit speziellen Angeboten wie der Palliative Care über einen überregionalen Leistungsauftrag. Zu weiteren Angeboten zählt die Mutter- und Kindbetreuung bei psychischen Problemen. Das Spital Affoltern bietet seinen Patienten, Bewohnern und auch Gästen der Tagesheime eine qualitativ hochstehende medizinische und pflegerische Versorgung und Betreuung. Ein wichtiger Pfeiler dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der spitalinternen Bereiche, wie auch die Vernetzung mit den Ärzten der Region, den Spitex-Organisationen und weiteren Fachkreisen. (pd.) Mehr unter www.spitalaffoltern.ch.

die strategische Ausgestaltung vorliegen. Wir arbeiten intensiv daran. Wo sehen Sie das Spital in den kommenden fünf Jahren? Als grösster und für die Bevölkerung unentbehrlicher Arbeitgeber im Bezirk Affoltern. Als eine Organisation, die ihren Platz im regionalen und überregionalen Gesundheitsmarkt gefunden hat und ein Angebot aufweist, das für die Menschen im Säuliamt einen klaren Mehrwert darstellt. Interview: Barbara Rohrer, Spital Affoltern

Erntezeit im Bienenhaus «Rentabee» lässt an der Arbeit von Imkern aus der Region teilhaben Urs Sigg aus Affoltern hat bei Rentabee eine BienenvolkPatenschaft übernommen. Er schildert, wie es funktioniert und was er bei Imker Rolf Hämmerli in Litzi erleben durfte. ................................................... von urs sigg

Quelle: Medienmitteilung des Bundesrates vom 1. Juni 2017

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Zu Besuch im Bienenhaus von Imker Rolf Hämmerli in Litzi. (Bild Urs Sigg)

2008 häuften sich die Nachrichten über Bienensterben, Bienenkrankheiten und Imker, welche ihr geliebtes Hobby aufgaben. Schlagzeilen, die den Berner Thomas Eberhard veranlassten, etwas zu unternehmen, hinzusehen und das Bestäuben der Pflanzen durch die Bienen nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Aus diesen Schlagzeilen heraus entstand die Idee, Bienen etwas Gutes zu tun und sie dem Konsumenten näherzubringen, Wissen über Bienen zu vermitteln und Einsicht in die Arbeit der Imker und Imkerin zu bieten. Rentabee vermittelt Patenschaften und direkten Kontakt zu Imkern, welche sich der Vereinigung angeschlossen haben. Wer solch eine Jahres-Patenschaft für ein Bienenvolk eingeht, erfährt und lernt viel über Bienen und das Arbeiten mit Bienen, angefangen damit, dass das Wort Imker eine Wortzusammensetzung aus dem niederdeutschen Begriff «Immer» für «Biene» und dem mittelniederdeutschen Wort «Kar» für «Korb, Gefäss» darstellt.

Am Erntetag wird man stichfest eingekleidet Rentabee vermittelt allen Interessenten als Götti oder Gotte eine einjährige Patenschaft zu einem Bienenvolk, welches durch erfahrene Imker und Imkerinnen für sie gehegt und gepflegt wird. Meine Patenschaft führte mich zum Bienenhaus von Rolf Hämmerli, welches 14 Völker beheimatet und in Litzi steht. Der Weg von Affoltern her zu meinem Volk war somit nicht weit. Sobald das Bienenvolk, welches man unterstützt, seine Arbeit beendet hat, vereinbaren der Imker oder die Imkerin mit dem Götti, der Gotte den Ernte-Termin. Am Ernte-Tag wird man dann stichfest eingekleidet, damit das Arbeiten bei den Bienen ohne Risiko und Bienenstiche erfolgen kann.

Erntedankfest mit Honig-Verkostung Für Gross und Klein, welche die Bienen nur aus dem Fernseher oder aus dem Garten kennen, ist das Ernten, das Verarbeiten und das Abfüllen der eigenen 4 kg Honig ein schönes Erlebnis. Meine Ernte konnte ich, mit viel Freude und Stolz, am 26. Mai einbringen. Wie bei jeder Ernte wird auch bei dieser ein kleines Erntedankfest mit Brot und einer Honig-Verkostung durchgeführt. Mehr Infos zur Patenschaft unter www.rentabee.ch.


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

Asyl-Integration mit grossem Engagement Hausen: Gemeinderat wertschätzt Tandem- und Asylantenbetreuer Am Montagabend, 29. Mai, lud die Gemeinde Hausen die freiwillig in der AsylantenIntegration Engagierten zum Nachtessen.

Tandem- und Asylantenbetreuer waren der Einladung gefolgt und genossen das Beisammensein sowie die Anerkennung durch den Gemeinderat.

Tandem, Kafiträff und Mülidinner ................................................... von urs e. kneubühl Die Aktivitäten, welche in Hausen von Freiwilligen im Rahmen der Integration der Asylanten in der Gemeinde geleistet werden, sind vielfältig und zahlreich: Tandem, Kafiträff, Mülidinner, gemeinsames Nähen, Gärtnern, Männertreff und diverse Arbeitsprojekte. «Wir schätzen uns glücklich, dass sich so viele Hausemer aktiv und uneigennützig für die Integration einsetzen», hält Gemeinderat Peter Reichmuth entsprechend stolz fest und fügt umgehend an: «Der Dank des gesamten Gemeinderates geht an diese Leute für ihren tollen Einsatz, welchen sie täglich leisten, um den Asylanten die Integration und ihr tägliches Leben zu erleichtern und tatkräftig mitzuhelfen, dass sie den Alltag besser gestalten können.» Am vergangenen Montagabend lud die Gemeinde Hausen deshalb alle sich freiwillig Engagierenden als Wertschätzung für deren Einsatz und die mannigfaltigen Aktivitäten zu einem Nachtessen ins Restaurant Erpel am Türlersee ein. Zwanzig Freiwillige der

Einsetzen tun sich diese in etlichen Integrationsprojekten, wie beispielsweise dem Tandem. Hierbei steht jeweils eine Freiwillige, ein Freiwilliger als Vertrauensperson einer Familie oder Wohngemeinschaft zur Seite. Das geschieht mit Besuchen – rund einmal pro Woche – und der Unterstützung bei Themen wie Schule und Kind, bei Arztbesuchen, Wohnungs- oder Stellensuche sowie bei alltäglichen Problemen. Der Erfahrungsaustausch untereinander und die Weiterbildung der Freiwilligen wird von der reformierten Kirche, in Koordination mit dem Sozialdienst Affoltern, für den ganzen Bezirk organisiert. Der Kafiträff im reformierten Pfarrhaus jeden Mittwoch, von 14 bis 16 Uhr, ist eine weitere Aktivität zur Integration, an welcher viele Freiwillige regelmässig mithelfen. Er ist Treffpunkt für alle Frauen und Kinder im Oberamt, wobei Deutschaufgaben gemacht, der Austausch zwischen den Kulturen gepflegt sowie Themen aufgegriffen und behandelt werden, wie beispielsweise das Entsorgen von Abfällen oder auch das Sozialsystem der Schweiz und anderes. Für die Kinder

gibt es zeitweise ein Kinderprogramm: Malen, Spielen, aber auch gemeinsame Ausflüge und Anlässe werden aufgegleist. Ganz speziell und integrativ ist auch das Mülidinner in der Mülimatt, bei dem Frauen aus Eritrea, Afghanistan und Syrien Gerichte ihres Landes zubereiten. «Das sind speziell tolle und beliebte Anlässe», resümiert Peter Reichmuth, «wobei hier Freiwillige für die Finanzen und das Drumherum besorgt sind.» Der Hausemer Gemeinderat blickt aber auch schon in die Zukunft und fügt bei: «Im Herbst werden die Frauen dann speziell für die Kirche und die Tandemtreffs des Säuliamtes kochen.»

Nähen, Gärtnern, ein Männertreff und diverse Arbeitsprojekte Um Handwerkliches geht es einerseits beim Nähen in der Zwinglistube der reformierten Kirche, bei welchem Asylantinnen mit Unterstützung alle 14 Tage gemeinsam nähen – von Hand, aber auch mit ausgeliehenen Nähmaschinen. Die Arbeiten machen sie für sich persönlich oder eben auch für den Weihnachtsmarkt; das meiste Material wurde geschenkt. Handwerk verlangt auch das neu gestartete Gartenprojekt, in welchem, dank einer Privatperson, interessierte Asylsuchende Gartenbeete samt Werkzeug bekommen haben. Angeleitet werden sie

Das freiwillige Engagement wird mit einem Essen honoriert. (Bild zvg.) dabei regelmässig von Freiwilligen, die bezüglich Anpflanzen, richtigem Wässern oder der Vorbeugung von Schneckenfrass Aufklärung geben. Unspektakulärer, aber dennoch unterstützend ist der Männertreff in der katholischen Kirche. Hier trifft man sich alle zwei Wochen im Untergeschoss, wobei jeweils zwischen vier bis gegen zehn Flüchtlingsmänner aus Afghanistan, Syrien und Etritrea mit dabei sind. Der Austausch mit den je rund vier anwesenden Freiwilligen dreht sich um allgemeine Themen, aber genauso oft um solche, die sich aus speziellen Ereignissen ergeben: Weihnachten, Ostern, Fasnacht, Jahreszeiten etc. Zuweilen wird auch gerne über die Erlebnisse der Männer gesprochen, zum Beispiel bei ihrer Arbeit im Seleger Moor, und gleichsam binden sie sich auch gerne im Sinne der Dorfgemeinschaft ein, wie etwa Anfang Mai, als sie bei der Vorberei-

tung wie beim Abräumen des Raumes für das Theater von Kultur im Dorf aktiv mitgeholfen haben. Auch die diversen Arbeitsprojekte in der Gemeinde finden aktive Unterstützung von Freiwilligen. Männer und auch Frauen werden von diesen in die Ausübung von einfachen, gemeinnützigen Arbeiten eingeführt. Darunter sind die bereits genannten Gartenarbeiten im Seleger Moor, welche von Asylanten seit April mindestens einmal pro Woche ausgeführt werden, ebenso kommt die regelmässige Mithilfe bei der Entsorgungsstelle der Gemeinde und der Abwartung der Primarschule dazu. «Zudem sind weitere Arbeiten im Regiebetrieb der Gemeinde geplant», ergänzt Peter Reichmuth. Kontaktadresse Freiwilligenarbeit für Einwohner der Gemeinde Hausen: Katrin Hottinger, Telefon 044 764 05 61, katrin.hottinger@bluewin.ch.

Raum für Begegnung und Austausch zwischen Kulturen

Drei freiwillige Helferinnen geehrt

Obfelder Dorftreff: klar positive Bilanz nach vier Monaten

«Tischlein deck dich» – Abgabestelle Affoltern Am 19. Mai fand in Einsiedeln die Generalversammlung des Vereins «Tischlein deck dich» statt. 650 der 2900 freiwilligen Helfenden schweizweit haben an der Versammlung teilgenommen. Darunter auch acht Helferinnen und ein Helfer aus Affoltern. Im letzten Jahr profitierten 17 600 armutsbetroffene Menschen in der Schweiz von «Tischlein deck dich». Die seit 1999 bestehende, spendenfinanzierte Organisation rettete letztes Jahr 3753 Tonnen einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung und verteilte diese an Menschen, die am oder unter dem Existenzminimum leben. Gleichzeitig leistete sie auch einen bedeutenden Beitrag zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln.

18 Freiwillige engagieren sich in Affoltern «Tischlein deck dich» hat über die Schweiz verteilt 120 Abgabestellen. Die Abgabestelle Affoltern besteht seit 2006. Zurzeit stehen 18 Personen abwechslungsweise als freiwillige Helfer für die wöchentliche Lebensmittelverteilung im Einsatz. Die reformierte Kirche Affoltern stellt für die Abgabe jeweils den Ulmensaal zur Verfügung. Drei der freiwilligen Helferinnen, darunter auch die Co-Leiterin der Abgabestelle, sind seit zehn Jahren für «Tischlein deck dich» in Affoltern im Einsatz und wurden für diese langjährige und wertvolle, ehrenamtliche Tätigkeit anlässlich der diesjährigen Generalversammlung geehrt. Daniela Brotschi

Die Mitglieder der Obfelder Integrationsgruppe beim Erfahrungsaustausch Ende Mai. (Bild zvg.)

Die Mitglieder der Obfelder Integrationsgruppe trafen sich Ende Mai in gemütlicher Runde zu einem Apéro mit Erfahrungsaustausch. In der gewohnten Umgebung des Reformierten Kirchengemeindehauses zogen die rund 20 Teilnehmenden eine klar positive Bilanz. Der Obfelder Dorftreff ist seit seinem Start im Januar 2017 zu einem festen Bestandteil des Dorflebens geworden und bietet Raum für Begegnung und Austausch zwischen Menschen ganz verschiedener Kulturen. Auch Gemeindepräsident Thomas Ammann – selbst regelmässiger Gast am Mittwochnachmittag – lobte das ehrenamtliche Engagement und dankte den Anwesenden für ihren Einsatz, der von der Gemeinde sehr geschätzt wird.

Die Initiantinnen des Dorftreffs, Jana Weiss und Heike Isselhorst, fungierten an diesem Abend als Gastgeberinnen: «Wir wollten unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unseren Dank aussprechen. Ohne sie wäre der Dorftreff überhaupt nicht zustande gekommen. Und vor allem wäre er heute längst kein so lebendiger und abwechslungsreicher Treff.»

Helferinnen und Helfer gesucht Tatsächlich bietet der offene Treffpunkt heute mehr als nur Raum für ein Zusammensein. «Wir haben seit einiger Zeit ein paar regelmässige Angebote. Einmal im Monat trifft sich die Nähgruppe im Untergeschoss des Gemeindehauses und auch der regelmässige Bastelnachmittag hat sich etabliert», bestätigt Heike Isselhorst. Und für die Zukunft gibt es weitere Pläne:

«Wir würden die bestehenden Angebote am Mittwochnachmittag gerne ausbauen oder um weitere Handarbeiten wie Stricken oder Häkeln ergänzen.» Jetzt in der warmen Jahreszeit wäre es ausserdem toll, einmal einen Ausflug in die nähere Umgebung oder ein Picknick anbieten zu können. «Das Interesse unserer Besucherinnen und Besucher ist gross und gute Ideen hat es genug. Was uns jetzt noch fehlt, sind weitere Helferinnen und Helfer, die uns bei solchen Aktivitäten unterstützen», so Heike Isselhorst. Der Obfelder Dorftreff steht allen Interessierten offen, eine vorgängige Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Obfelder Dorftreff jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr (Sommerpause vom 2. bis 16. August) im reformierten Kirchgemeindehaus in Obfelden. Weitere Infos zur Mitwirkung bei Heike Isselhorst, heike.isselhorst@gmx.de.

Die Geehrten von links: Sibylla Asper (Co-Leiterin Abgabestelle Affoltern), Vreni Braunwalder und Brigitte Brunner. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

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«Musik ist Begegnung»

Einsatz ist nicht selbstverständlich

Traditionelles Begegnungsfest der reformierten Kirche Hausen

Seniorenreise Obfelden: zum zehnten Mal organisiert durch René Perisset.

«Musik ist Begegnung» lautete das Thema des 14. Begegnungsfestes der reformierten Kirche am Pfingstsamstag in Hausen. Durch den Auftritt des katholischen Kirchenchors bekam es auch eine ökumenische Note. «Bei uns lebt die Kirche», sagte Mitorganisatorin Sonja Kilchmann von der reformierten Kirchenpflege. Und dass sie auch ausserhalb der Kirche lebt, zeigte das traditionelle Begegnungsfest – mit Attraktionen, die sich nicht nur an ein jüngeres Publikum richteten: Töggelikasten, Kegelbahn, ein Schachfeld, Basteln, Spassmobile und eine Hüpfkirche, ein Eltern-KinderSingen, Märlistunde und am Abend ein Konzert mit dem katholischen Kirchenchor von Hausen sowie Laura Hess und Dino Christen. Was vor 13 Jahren mit einem Konzert am Abend begann, hat sich inzwischen zu einem veritablen Fest mit einem Kinderprogramm ausgeweitet – auch dank der sogenannten «Familienkirche», einer aktiven Gruppe von Frauen. Sie zeigt, dass Kirche nicht nur aus Gottesdiensten besteht, sondern auch auf andere Weise erlebt werden kann. Kinder, darunter auch Konfirmanden, werden durch diese «Familienkirche» integriert und motiviert, auch andere zum Mitmachen zu animieren. Und zwar über die Konfir-

Mitorganisatorinnen des Hausemer Begegnungsfestes aus reformierter Kirchenpflege und Pfarramt vor der Hüpfkirche, von links: Sonja Kilchmann, Pfarrerin Irene Girardet Fischer, Katrin Hottinger und Ruth Gaisser-Meili. (Bild Werner Schneiter) mationszeit hinaus. Dass das in Hausen besser gelingt als anderswo, ist den sehr engagierten Personen in der «Familienkirche» und den Kirchenpflege-Mitgliedern zu verdanken.

Tatsächlich lebt die Kirche in Hausen auch ausserhalb des Begegnungsfestes dank einer ganzen Reihe von Aktivitäten. Einmal pro Monat heisst es unter anderem «Zäme Zmittag» und

Kino für Kinder und Erwachsene, auch wird zu einem Gemeindewochenende eingeladen. Dazu bietet der Arbeitskreis Senioren ein riesiges Programm. (-ter.)

Wer weiss, wo Salenstein liegt? Es ist schon Tradition, dass Obfeldens Senioren im Frühling eine Fahrt ins Blaue machen dürfen. Organisiert und gespendet von den beiden Kirchgemeinden und der politischen Gemeinde. Begleitet werden sie von den Samaritern, was ein gutes Gefühl vermittelt. Als alle 150 Personen samt Begleitung in den Cars Platz genommen hatten, gings los. Erster Halt war bei Oberglatt, wo man landende Flugzeuge beobachten konnte. In Schaffhausen, direkt am Rhein, gab es ein feines Mittagessen. Ein kurzer Spaziergang, dann ging es weiter über Feuerthalen, Stein am Rhein in Richtung Kreuzlingen. Am Untersee angelangt bot sich ein schöner Ausblick auf See und Dörfer, da das Wetter gnädig war. Jetzt ist klar, wo die schönen Kalenderbilder aufgenommen werden. Von Salenstein aus ging es steil den Berg hinauf zum NapoleonMuseum Schloss Arenberg. Dort genoss die Gruppe einen Zvieri und die Aussicht im schönen Park. Bei der Heimreise kam aus, dass René Perisset zum zehnten Mal eine solche Reise für die Senioren organisiert hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand sich so fürs Gemeinwohl einsetzt. Möge all das Gute auf ihn zurückfallen. Verena Häberling, Obfelden

Amerikanische Einwanderer töteten einheimische Krebse

Die Energiekosten deutlich senken

Pilzerkrankung liess Population im Knonauer Wattbach verenden

Projekt «Energie-Effizienz im Unternehmen»

Jetzt ist die Ursache für das Sterben von Krebsen im Knonauer Wattbach und im Steinhauser Weiher bekannt. Die Krebspest raffte die Tiere dahin. Wie es dazu kommen konnte, wird noch untersucht.

Kleiner Einsatz bringt bis zu 75 % tiefere Stromkosten im Betrieb – Die EnergieRegion Knonauer Amt startet das Projekt «EnergieEffizienz im Unternehmen».

................................................... von andrea bolliger Die Nationale Fischuntersuchungsstelle in Bern hat die im Steinhauser Weiher und im Knonauer Wattbach veren-

deten Krebstiere (im «Anzeiger» vom 24. Mai) untersucht und festgestellt, dass sie von der Krebspest befallen worden waren. Wie die Krebspest in den Steinhauser Weiher gelangen konnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Es könnten amerikanische Krebse illegal eingesetzt worden sein, die aus einem, bereits mit «Amerikanern» besiedelten Gewässer oder aus Aquarium-Haltung stammen. Auch ausgesetzte Aquarienfische, die zusammen mit amerikanischen Krebsen gehalten wurden oder aus einem Gewässer mit Amerikanern stammen kommen in Frage. Schon ein einziges Tier könnte die Krebspest ausgelöst haben. Aber auch Wasservögel könnten die Erreger aus einem Gewässer mit amerikanischen Krebsen eingeschleppt haben, denn die Erreger überleben den Flug im feuchten Gefieder.

Die Träger der Krankheit sind immun

Ein von der Krebspest befallenes Exemplar. (Bild Kapo ZH)

Die Krebspest ist eine Pilzkrankheit, die mit amerikanischen Krebsen in Europa im vorletzten Jahrhundert eingeschleppt wurde. Die amerikanischen Flusskrebse (KamberSignalund roter Sumpfkrebs) sind Träger der Krankheit, aber selber immun. Kommen ein-

heimische Krebse mit dem Erreger in Kontakt, sterben sie innerhalb einer Woche an der Infektion. Der Pilz durchwächst den ganzen Krebs, bis dieser schliesslich verendet. Erkrankte Tiere lassen die Scheren hängen, wenn man sie aus dem Wasser nimmt. Es kommt zu Zerfallserscheinungen, dunkle Flecken übersähen den Panzer und häufig fehlen ganze Gliedmassen oder Teile davon. Bei einheimischen Krebsen sterben meistens alle der erkrankten Tiere. Der Pilz setzt Unmengen von Sporen ins Wasser ab, welche bis zu fünf Tage überleben können und dann wiederum Krebse befallen.

Das Aus für einheimische Krebsarten Die Krebspest lässt sich nicht bekämpfen und irgendwann könnten durch sie alle einheimischen Krebsarten ausgerottet werden, befürchtet Fischereiaufseher Robert Geuggis. Der Mensch kann einen kleinen Teil zur Eindämmung der Krebspest und anderer Krankheiten leisten. Es ist nämlich nicht nur verboten, Tiere auszusetzen, sondern auch, welche aus Gewässern zu entfernen. Robert Geuggis macht darauf aufmerksam, dass im Wasser lebende Tiere – und dazu zählen auch Fische, Frösche und Molche – nicht zwischen Gewässern hin und her transportiert werden dürfen. Auch Wassersportler können – ohne Wissen oder Absicht – Krankheiten transportieren. Deshalb sollte man Wassersport- und Badegeräte sowie Badeschuhe mehrere Tage an der Sonne trocknen lassen, bevor man sie in einem anderen Gewässer wieder benutzt. Durch das UV-Licht lassen sich Keime und Bakterien abtöten. Durch gut gemeintes Abwaschen jedoch, könnten sich solche noch verbreiten und beispielsweise durch Meteorleitungen in andere Gewässer gelangen, erklärt Robert Geuggis.

Durch optimieren der Heizungsanlage, effizientere Umwälzpumpen und bedarfsabhängige Regulierung hat die Albis Bettwarenfabrik in Affoltern am Albis die Stromkosten um fast 20 000 kWh pro Jahr senken können. Das bringt 73 % tiefere Stromkosten für das Unternehmen und spart gleichzeitig Strom für fast fünf Haushalte. Dies ist eines von vielen Beispielen für Energie-Effizienz in Unternehmen. Das soll nun verstärkt umgesetzt werden. Die Standortförderung Knonauer Amt hat deshalb das Projekt «EnergieEffizienz im Unternehmen» lanciert. Sie wird dabei vom Bundesamt für Energie (BfE) unterstützt. Mit gezielten Massnahmen die Energiekosten in den Betrieben deutlich senken, sodass die dafür nötigen Investitionen in rund drei bis fünf Jahren zurückbezahlt sind, das will das Projekt «Energie-Effizienz im Unternehmen» der EnergieRegion Knonauer Amt. Gerade auch für kleinere Betriebe kommt das Projekt infrage. So, wie bei der Konditorei Fleischli in Niederglatt. Dank optimierter Beleuchtung sparte sie 75 % der Stromkosten ein. Die Investitionen bezahlten sich in 5,4 Jahren zurück – mit dem EKZ-Förderbeitrag gar nach 3,1 Jahren. Es lohnt sich also, beim Projekt «Energie-Effizienz im Unternehmen» mitzumachen. Der Einsatz ist sehr gering, die Chance, dass es sich lohnt, sehr gross. 50 Franken und knapp zwei Stunden Zeit – das genügt für die ersten Massnahmen-Tipps. Danach weiss man, wie man Energie und Geld sparen kann – und ab wann die dafür nötigen Investitionen zurückbezahlt sind und man zusätzliches Geld verdienen kann. Einer der erfahrenen Energiebe-

Durch gezielte Massnahmen lässt sich der Energieverbrauch senken. (Bild zvg.) rater der Region kommt in den Betrieb und zeigt auf, mit welchen Massnahmen wie viel Energie und Geld gespart werden kann. Erste Massnahmen sind bereits nach diesem Besuch umsetzbar. Je nach Art des Unternehmens und Vielschichtigkeit des Energieeinsatzes empfiehlt sich möglicherweise daraufhin eine vertiefte Analyse. Aber auch in diesem Fall gilt die Faustregel, dass ein Payback der Investitionskosten in etwa fünf Jahren möglich ist. Forum Energie-Umwelt Standortförderung Knonauer Amt Infos und Anmeldeformular unter knonauer-amt.ch (›Energie-Umwelt ›aktuelle Projekte) oder Telefon 043 333 55 66.

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 7. Juni 2017

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Das Leben in einem Ämtler Dorf der 60er «Kopfnüsse, Töffli und lange Haare» von Hansueli Amacher 1957 geboren, bezeichnet er sich im Kontext seines neuen Buchs als «Ulkhansi Krachmacher» und beschreibt seine Kindheit und Jugend in Ottenbach mit humorvoll-scharfsinnigem Blick auf das Dorf. Hansueli Amachers Lebensbild auf 216 Seiten ist nicht nur für Ottenbacher Babyboomer spannend. ................................................... von bernhard schneider «Tschokke will uns (in der Mittelstufe) in die gehobene Literatur einführen. Wir dürfen anspruchsvolle Werke mitbringen. Ich bringe einen Asterix&Obelix-Band und werde abgekanzelt. Dieser niveaulose Schund habe hier nichts verloren. Ich bin auf so etwas vorbereitet und erlaube mir, Pädagoge Tschokke nach der Bedeutung einiger lateinischer Begriffe, die ich in dem Band gefunden habe, zu fragen. Er kann mir aber keine Antwort geben.» Wer damals in Ottenbach zur Schule ging, zweifelt keinen Moment, um welchen Lehrer es sich bei «Tschokke» handelt – für alle anderen Leserinnen und Leser ist die Frage nicht relevant, denn es geht dem Autor nicht um eine Abrechnung, sondern um eine Milieuschilderung. Selbstironisch hält er fest, der Lehrer habe seine «tiefe Verachtung gegenüber Kultur, die älter als drei Jahre alt ist, voll zu spüren» bekommen.

«Die Schweiz am Abgrund – das Frauenstimmrecht wird angenommen», titelt Hansueli Amacher augenzwinkernd zum Jahr 1971. Die Schweiz hat es überlebt.

gewehr und pirsche mich robbend durch die Weiden an harmlose Milchkühe heran um sie heroisch in die Flucht zu schlagen. Einmal bemerke ich in meinem wilden Angriffsgeist einen satten Kuhfladen erst, als ich mich schon mitteldrin wälze. Mutter schruppt ihren Krieger und seine Uniform dann kräftig zu einem friedliebenden Pazifisten. Danach muss ich mich auch noch beim Bauern entschuldigen.» Amacher beobachtet, beschreibt – und lässt die Leserin, den Leser urteilen. Nach der Verwüstung des Mobiliars beim legendären Konzert der Rolling Stones vom 14. April 1967 im Hallenstadion werden ein Jahr später bei Jimi Hendrix vorsorglich keine Klappstühle mehr aufgestellt. Erste Scharmützel zwischen Jugendlichen und der Polizei brechen aus, bevor es richtig losgeht: «Im sogenannten GlobusProvisorium wird die Autonomie der Jugend verkündet. Die Gemüter erhitzen sich noch mehr und können auch nicht durch die Wasserwerfer der Polizei abgekühlt werden. Die Situation eskaliert endgültig und im Keller der Polizeiwache werden einige Jungrevoluzzer von frustrierten Polizisten vermöbelt. Die Schilderungen der Begebenheiten gehen auch heute noch, je nach damaligem Standpunkt, weit auseinander.»

(Bild Bernhard Schneider)

«Zum Pazifisten geschrubbt» Wie hat der 10-Jährige den Sechstageund den Vietnamkrieg erlebt? Ama-

cher erzählt die Weltpolitik aus der Optik des Kindes, das er damals war: «Ich verschmiere mein Gesicht mit Dreck, bewaffne mich mit einem Holz-

Tschechoslowakei und Körperstrafen Vater Amacher will dem «Saupack» die Haare schneiden lassen und sie mit Einwegbillet nach Sibirien senden.

Der Sohn hört am Radio von den Unruhen, kann sie aber nicht einordnen. Beim Einmarsch sowjetischer Truppen in der Tschechoslowakei dagegen will der Fünftklässler die UdSSR durch Fernbleiben vom Unterricht bestrafen, doch «die Aktion gelingt mir nicht, die Kamerädlein lassen sich nicht zum Protest hinreissen.» Vielleicht gehorchen die Kamerädlein nicht besser, weil sie bessere Menschen, sondern weil «körperliche Strafen wie Ohrfeigen und Kopfnüsse gang und gäbe, die Musik gesittet und die Haare kurz» waren. Wer etwas tat, was den Eltern, Lehrern oder anderen erwachsenen Personen nicht passte, war schon bald auf der Flucht: «Zu Fuss, mit dem Velo, durch den Fluss schwimmend oder auf dem Töffli. Dass abhauen meistens die beste Lösung ist, entdecke ich schon bald nachdem ich laufen gelernt habe.»

Bioweber-Hoffest am Wochenende Später klauen die Jungen in den Dorfläden der Nachbargemeinden. Lehrer Schwarz bemerkt dies zwar, kann aber nichts nachweisen und irrt sich mit der Prophezeiung, Ulkhansi Krachmacher werde einmal ein Verbrecher. Schlimmer: Er schreibt ein Buch. Dieses ist für 20 Franken am Wochenende erhältlich am Hoffest von Bioweber in Ottenbach oder kann bestellt werden auf der Homepage von HU. Amacher. Weitere Infos unter www.mogamo.ch oder www.bioweber.ch.

Erste zweisprachige Lesung mit Tessiner Apéro Der Tessiner Autor Alberto Nessi las in der Bibliothek Rifferswil Rund 70 Personen waren vor Wochenfrist der Einladung des Rifferswiler Bibliotheksteams gefolgt. Alberto Nessi rezitierte Gedichte und aus seinen beiden Werken «Miló» und «Die Wohnwagenfrau». Bibliotheksleiterin Maria Cristina Schmid las auf Deutsch, übersetzte und kommentierte. ................................................... von regula zellweger

2016 dem Schweizer Grand Prix Literatur für sein Lebenswerk. Alberto Nessi lebt in Bruzella im Muggiotal. Der Limmatverlag verlegt immer wieder Bücher von Tessiner Autoren auf Deutsch – ein Glück für die Deutschschweizer Leser. Denn Literatur verbindet. Oder wie Alberto Nessi es ausdrückt: «Der Welt geht es nicht so gut. Mit Literatur kann man Hoffnung erhalten. Das heisst nicht, sich in eine heile Welt zurückzuziehen. Aber die wichtigsten Dinge geschehen in uns drin.»

Miló Spontan, offen und herzlich – so war der Auftritt von Alberto Nessi und Maria Cristina Schmid. Die ausserordentlich vielen Besuchern der kleinen Bibliothek Rifferswil genossen das Sprachfeuerwerk von Alberto Nessi. Er liest nicht nur, er lebt seine Texte mit sonorer Stimme, mit Gestik und Mimik. Auch wer des Italienischen nicht mächtig war, konnte dank der Simultanübersetzung und den Kommentaren von Bibliotheksleiterin Maria Cristina Schmid den Geschichten folgen, Gedichte verstehen und Zusammenhänge herstellen.

Tessiner Charme Maria Cristina Schmid und Alberto Nessi sind beide Tessiner und dass sich die beiden bestens verstehen und unkompliziert und spontan miteinander umgehen, waren wichtige Faktoren für den grossen Erfolg des Abends. Alberto Nessi, heute 77-jährig, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Er unterrichtete italienische Literatur in Mendrisio, schrieb für Zeitungen und verfasste Hörspiele. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet,

ein Denkmal – «Denk-mal» für alle Leser, die sich unweigerlich für die Resistance im Aostatal und anderswo zu interessieren beginnen. «Es gibt ein Museum der Résistance im Aostatal», erzählt Nessi. Er hat intensiv vor Ort recherchiert. Im Erzählband «Miló» kommt auch der Fotograf Roberto Donetta, 1865 bis 1932, aus dem Aostatal, zu Wort. Ein Bildband mit seiner Lebensgeschichte und seinen Fotos aus dem Bleniotal vermitteln ein eindrückliches Bild des Lebens in den Bergtälern in der Grenzregion Schweiz-Italien, erschienen auch im Limmatverlag.

Die Wohnwagenfrau Tosca stirbt. Alle scheinen sie zu kennen – aber alle ganz anders. Wer war diese Frau wirklich? Nessi geht in «Die Wohnwagenfrau» dieser Frage nach. Wiederum gelesen im Wechsel ist es ein Hörgenuss. Gegen Ende machten Gedichte die Zuhörerschaft sehr betroffen – zum Glück hatte das Bibliotheksteam Kopien in Deutsch und Italienisch abgegeben. Solche malerischen Sprachkonzentrate verlangen Zeit. Bibliotheksleiterin Maria Cristina Schmid wurde ihrer Rolle als Gastge-

berin und Mitwirkende optimal gerecht. Zum Schluss erzählte sie eine Anekdote zu Hermann Hesse, der auch im Tessin lebte: Ein Fan stahl ihm seinen Schreibstift – um damit anzugeben. Lachend überreichte die Bibliotheksleiterin dem Gast ein edles Schreibwerkzeug, mit dem Hinweis, dass er als preisgekrönter Schriftsteller und Dichter bestohlen werden könnte. Gern genossen die Besucher noch lange Gespräche und den liebevoll vom Rifferswiler Bibliotheksteam offerierten Apéro mit Käse und Wein aus dem Muggiotal.

Im Wechsel lasen Alberto Nessi Italienisch und Maria Cristina Schmid Deutsch aus den 2016 erschienenen Erzählungen «Miló». Der Erzählband beinhaltet Geschichten aus dem Grenzraum Schweiz-Italien. Miló steht für die Freiheitskämpfer, die im Kampf gegen den Faschismus ihr Leben verloren. Wie in der Realität beispielsweise Émilie Chanoux, der in Aosta lebte und als Partisan zu Tode gefoltert wurde. Zu Beginn der Erzählung «Miló» steht das Zitat von René Char: «Résistance n’est qu’éspérances.» Milós Mutter Joséphine arbeitete in der Zigarrenfabrik, sie rollte 1000 Zigarren pro Tag, Tageslohn etwas über zwei Franken. Auch Alberto Nessis Mutter war eine Zigarrenfabrikarbeiterin. Im Prosa-Text dann immer wieder «Roll, Joséphine, verlier keine Zeit.» Wie ein Refrain in einem Gedicht. Nessi versteht es, mit Sprache zu malen und zu komponieren.

Grenztäler Schweiz-Italien Mit seinen Geschichten aus dem Aostatal setzt er Freiheitskämpfern

Bibliotheksleiterin Maria Cristina Schmid überreicht dem Tessiner Autor Alberto Nessi ein edles Schreibwerkzeug und verweist lachend auf eine Anekdote um Hermann Hesse. (Bild Regula Zellweger)


forum

400 Arbeitsplätze in Hedingen sichern Zum privaten Gestaltungsplan der Ernst Schweizer AG, Hedingen. An der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2017 stimmen die Hedingerinnen und Hedinger ab über den privaten Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau». Seit 1957 ist unser Unternehmen in Hedingen ansässig und konnte sich über die Jahrzehnte entwickeln. Dabei haben wir uns an der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit orientiert. Nach der Aufhebung des Mindestwechselkurses Franken-Euro sind wir wirtschaftlich herausgefordert. Wir müssen unsere Produktionsstätten effizienter gestalten können, um wettbewerbsfähig zu bleiben und so die 400 Arbeitsplätze am Standort Hedingen zu sichern. Innerhalb der Vorgaben der geltenden Bau- und Zonenordnung (BZO) ist dies leider nicht möglich. Mit dem Gestaltungsplan können wir diese Modernisierung überwiegend innerhalb der bereits überbauten Fläche vornehmen, da er die Nutzungsmöglichkeiten auf ein gängiges Mass – verglichen mit Industriezonen anderer Gemeinden – erhöht. Der Gestaltungsplan verpflichtet uns zudem, unsere Stärken auf dem Areal auch künftig zu nutzen: Er schreibt die Nut-

zung der Sonnenenergie vor, verlangt bei Neubauten, dass mindestens der Minergie-Standard eingehalten wird, und stellt ästhetische Anforderungen auf, die über die BZO hinausgehen. Wir sind überzeugt, dass der private Gestaltungsplan auch für die Gemeinde und die Bewohnerinnen und Bewohner wichtige Vorteile mit sich bringt. Insbesondere die Fussgängerüberführung Breitenweg, in welche wir ungefähr 1,5 Millionen Franken investieren, um den Fussgänger- vom Werkverkehr zu entflechten. Zudem haben wir dem Wunsch der Gemeinde entsprochen, dass im Bereich der Hinteren Bahnhofstrasse bei einer künftigen Überbauung eine mehrheitliche Wohnnutzung stattfinden muss. Und die Option einer Nordzufahrt auf unser Gelände wird für den Fall abgesichert, dass die Gemeinde beschliesst, unser Areal künftig von Norden her entlang der Bahnlinie zu erschliessen. Mit Ihrer Zustimmung an der Gemeindeversammlung ermöglichen Sie uns, zeitnah die baulichen Anpassungen vorzunehmen, die für die Zukunft unseres Unternehmens wichtig sind und Sie sichern so auch die Arbeitsplätze am Standort Hedingen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen. Hans Ruedi und Samuel Schweizer Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen

SVP Hausen unterstützt Erschliessung Zur Gemeindeversammlung Hausen vom Mittwoch, 7. Juni. Um die Haupterschliessung der Baumschule Reichenbach ab Albisstrasse über die kommunale bestehende Gemeindestrasse zu erschliessen, beantragt der Gemeinderat dem Stimmbürger einen Kredit von 495 000 Franken. Für die Mehrkosten Ausbau der Strasse Fahrzeuge bis 40 Tonnen und Sicherstellung der Haupterschliessung übernehmen die Baumschulen Reichenbach einen Anteil von 25 % der Gesamtkosten von 125 000 Franken. Mit dem Ausbau der Haupterschliessung (kürzere, sichere LKW Erschlies-

sung) wird eine massive Entlastung der Zubringerstrecke Seebrigstrasse (und angrenzende Wohnquartiere) gewährleistet. Die übrigen Geschäfte der anstehenden Gemeindeversammlung unter anderem auch die neue Baugebührenverordnung wurden an der vergangenen Parteiversammlung einstimmig verabschiedet. Wir rufen unsere Mitglieder und alle Stimmberechtigten dazu auf, ihr Stimmrecht an der Gemeindeversammlung wahrzunehmen, den Anträgen des Gemeinderates zu folgen und sämtliche Geschäfte mit einem entschiedenen Ja gutzuheissen. SVP Hausen a. A., Kurt Gaisser

KGplus - Alternativen möglich? Mit einer Grossfusion ist ein Sparprogramm für alle Kirchgemeinden angesagt, doch die Kantonalkirche ist Teil des Problems: Eine aufgeblähte Verwaltung und unzeitgemässe Kirchengesetze erzeugen grosse Kosten. Im Budget von 100 Mio. Franken verbrauchen die gesamtkirchlichen Dienste 20 Millionen. Vor 500 Jahren steckte Zwingli in Geldnöten und reduzierte die Anzahl Chorherren zu Gunsten der Diakonie/Ausbildung. Den Gemeinden gewährte er das Wahlrecht und reduzierte teilweise die Steuern: Dienen war angesagt. Die Kantonalkirche stellt jetzt Sparforderungen an die Gemeinden, während sie selbst neue ProjektManager einstellt und sich beim Entwurf der neuen Kirchenordnung mehr Macht verschafft. Das Projekt KirchGemeindePlus fokussiert nur auf die Buchhaltung der Kirchgemeinden, die Bedürfnisse der Menschen bleiben auf der Strecke. Leitungsgremien verstehen sich nicht mehr als Diener der Gemeinden. Petrus schrieb dazu (1. Petrus,5, 2 - 3): «Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, Gott gemäss, auch nicht aus schändlicher Gewinnsucht, sondern bereitwillig, nicht als die, die über ihren Bereich herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde werdet.» Die Grossfusion in der Abstimmungsweisung wird nur positiv dargestellt, die Risiken sind ausgeblendet: Die Mitbestimmung der Gemeindeglieder in Projekten, Budgethoheit und Wahlberechtigungen gehen verloren. Es braucht auch ohne Kirchen-

pflege Leute vor Ort, die zum Rechten schauen, sie haben aber keine Kompetenzen. Das Modell benötigt im oberen Leitungsbereich teure Profis, inklusive zusätzliche Behördenstufen. Das Stimmrecht wird stark eingeschränkt. Ergebnis ausser-kantonaler Grossfusionen: Verlust von Behörden/Freiwilligen/Mitgliedern, Gemeinden treten wieder aus. Alternative: Die Kirchgemeinden und Kantonalkirche sind «von unten nach oben» zu entwickeln: Sie richten sich nach den Bedürfnissen der Glaubens-/Wertegemeinschaft der Basis aus. Die Kompetenzen der Kirchgemeinde werden gestärkt: Sie hat erste Priorität und erhält zur Förderung der Kreativität mehr Autonomie und Verantwortung – sie wird «mündig», wird nicht durch die Kantonalkirche behindert. Die finanziellen Ressourcen verbleiben in der Gemeinde. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird gemäss Bedürfnissen der Basis vor Ort selbst organisiert, Budgethoheit und Wahlberechtigung gehören dazu. Fusionen sind ggf. nur bei sehr kleinen Kirchgemeinden nötig, sie suchen die Zusammenarbeit je nach Inhalt/Fall individuell. Die Kantonalkirche passt sich den Gemeinden dienend mit einfachen Strukturen an: Die gesamtkirchlichen Dienste und Synode werden verkleinert, auf die Bezirkskirchenpflege wird verzichtet. Die neue Kirchenordnung lehnt sich am Gemeindegesetz des Kantons Zürich an, Zielgrösse 20 statt 60 Seiten. Heinrich Eggenberger, Obfelden (Mitarbeit in Arbeitsgruppe KGplus)


Gewerbe/Dienstleistungen

Mittwoch, 7. Juni 2017

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«Summer of Love»

Krimi-Abend

Der Verein Lokalkult Hausen lädt zum «Flower Power Open Air» auf den Karlihof. > Seite 13

Die Psychiaterin und Autorin Esther Pauchard liest in der Bibliothek Hedingen. > Seite 15

Von Krebs bis Delfin Ferien-Schwimmkurse im «Stigeli», Affoltern Wie jedes Jahr werden im Freibad Stigeli auch diesen Sommer Kinderschwimmkurse angeboten. Die erfahrenen Schwimmlehrerinnen und -lehrer der Schwimmschule Röteli sind in der ersten und letzten Schulferienwoche jeweils vormittags im Einsatz. Für Kinder ab vier Jahren werden die bekannten Schwimmkurse mit den Testabzeichen von Krebs bis Delfin angeboten – bei jeder Witterung. Damit sicher niemand frieren muss, vermietet die Schwimmschule Neopren-Anzüge. «Grossen Anklang findet der Meerjungfrauen-Schwimmkurs», bemerkt Nelly Röthlisberger, Geschäftsführterin der Schwimmschule. Für die grösseren Kinder ist neu ein Turmspringkurs im Angebot – ebenfalls mit Abzeichen. «Zurzeit hat es in allen Kursen noch freie Plätze», verrät Nelly Röthlisberger. (pd.) Infos / Anmelden: www.schwuemschuel-roeteli.ch.

Nelly Röthlisberger, Stephanie Sidler und Chiara Di Pretto (von oben). (Bild Thomas Stöckli)

gen im Ultrabereich. Das Training wird von den Krankenkassen anerkannt. (pd.) Weitere Infos und Anmeldung: Nüesch Fitness GmbH, Telefon 056 664 69 42, www.nueschfitness.ch, info@nueschfitness.ch. Obfelden: Montag, 12.15 Uhr (Rheuma); Dienstag, 12.15, 18, 18.50, 19.45

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Der Allrounder mit dem Blick fürs Detail

Eine Kernkompetenz ist sicher die Reinigung, dazu gehören Rasenmähen und Winterdienst. Je nach Kundenwunsch ist er allerdings bereit, noch viel mehr zu leisten. Vom Einkauf über die Gesamtbetreuung im und ums Haus bis zur Abfallentsorgung ist alles möglich. «Ich hole Kundschaft auch vom Flughafen ab», so Vinko Filipovic. Nichts wird dem Zufall überlassen. Filipovic spürt heraus, was der Kundschaft wichtig ist, er registriert, wenn irgendwo eine Tür quietscht oder eine Glühbirne ersetzt werden muss und erledigt das auch sogleich. Bei der Gartenpflege ist er sich nicht zu schade, auf Knien zu jäten. «Der Privatgarten soll aussehen wie ein Park», so sein Anspruch an sich selber. Perfektion ist das Ziel – und Vinko Filipovic tut alles dafür, dieses zu erreichen. Auch wenn das bedeutet, dass er Badezimmerfugen mit dem Wattestäbchen zu Leibe rückt. «Das Endresultat gibt mir Recht.» Mit seiner Dienstleistung hat sich Vinko Filipovic innert zweier Jahre bereits einen ansehnlichen Kunden-

Das Vinko-Team hat alles im Griff. Von links: Vinko Filipovic, Heller Alvarado und Andrea Filipovic (es fehlt: Hekuran Elshani). (Bild Thomas Stöckli) stamm aufgebaut. Auf die Geschäftsidee brachte ihn ein enger Bekannter der Familie. Für diesen habe er das erstmals gemacht, verrät er. Das öffnete ihm die Augen für eine Marktlücke und eine Klientel, die sich Initiative und Perfektion sowie Diskretion gerne etwas kosten lässt – zumal bei ihm alles aus einer Hand kommt. So verhandelt er bei Bedarf auch mit Handwerkern. «Man muss ihm gar nichts sagen, es ist einfach gemacht», so eine

zufriedene Kundin. Will heissen: Bei der Wohnungs-Endreinigung werden in der Küche bei Bedarf auch die Scharnierschrauben nachgezogen und die Glühbirne des Dampfabzugs ausgetauscht, um bei der Wohnungsübergabe teure Überraschungen zu vermeiden. (tst.) VF Allrounder GmbH, Vinko Filipovic, Mühlebergstrasse 2A, Affoltern a. A., Telefon 078 795 15 16, www.vf-allrounder.ch.

und 20.40 Uhr; Donnerstag, 12.15 Uhr, Freitag 12.15 Uhr; Samstag, 8 Uhr. Mettmenstetten: Donnerstag, 18 Uhr; Langnau: Montag, 18, 18.50, 19.45 Uhr; Mittwoch, 12.15 Uhr; Donnerstag, 17, 17.50 Uhr, Freitag, 13 Uhr.

Ultraschnelles Internet ab Spätsommer 2018 Swisscom baut Glasfasertechnologien aus Bereits im kommenden Winter beginnt Swisscom mit dem Ausbau von Glasfasertechnologien in Affoltern. Swisscom löst damit auch in Affoltern ihr Versprechen ein, in jeder Schweizer Gemeinde bis Ende 2021 Glasfasertechnologien auszubauen.

Daniela Nüesch unterrichtet Aqua-Fit. (Bild zvg.)

Trotz Frost: erste Schweizer Kirschen Die eisige Kälte Ende April machte den Obstproduzenten massiv zu schaffen. Die Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt verursachten grosse Schäden an den Kulturen. Besonders betroffen sind die Kirschen, wie die Ernteschätzung des Schweizer Obstverbandes (SOV) zeigt. Einen Monat nach den verheerenden Frostnächten können die Schäden an den Kulturen abgeschätzt werden. Bei den Kirschen sind die Zahlen ernüchternd. Schlimm betroffen sind bei den Steinfrüchten ebenfalls die

Martin Dosch, Erfolgstrainer des FCWB, blickt zurück – und in die Zukunft. > Seite 17

Obfelden, Langnau, Mettmenstetten

Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Perfektion – darauf legt Vinko Filipovic viel Wert. Als «Allrounder» hat er sich selbstständig gemacht, denn für seine umfassende Dienstleistung gibt es schlicht noch keine Bezeichnung.

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Abschieds-Polonaise

Vinko Filipovic bietet komplettes Reinigungs- und Unterhalt-Paket

Nüesch Fitness bewegt Nüesch Fitness bietet im Bezirk Aqua-Fit-Lektionen an fünf Tagen der Woche und zu verschiedenen Zeiten an.

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Aprikosen und Zwetschgen. Die fehlenden Mengen bedeuten eine Herausforderung für die gesamte Branche. Die Haupternte erwarten die Produzenten ab Ende Juni. Gemäss der ersten Ernteschätzung von Ende Mai rechnet der SOV mit einer katastrophalen Kirschenernte von rund 809 t, das entspricht 25 Prozent einer guten Ernte. Bei den Äpfeln und Birnen rechnet der SOV mit einem Ertragsausfall von rund 35, bei den Aprikosen dürften es gar 50, an Hanglagen gar 80 bis 100 Prozent. (pd.)

Der Anschluss an die digitale Welt ist für einen Grossteil der Bevölkerung schlicht unverzichtbar. Videos in HDQualität anschauen, Bilder ins Internet hochladen oder von zu Hause aus arbeiten, gehören heute zum Alltag und sind Gründe, warum sowohl Private wie auch Unternehmen immer höhere Bandbreiten benötigen – auch in Affoltern. Um diesem stetig wachsenden Bedürfnis nachzukommen, baut Swisscom Affoltern – ausgenommen ist der Weiler Zwillikon – mit Glasfasertechnologien aus.

Leistungsstarke und nachhaltige Glasfasertechnologien Der Ausbau ermöglicht ultraschnelles Internet von bis zu 100 Mbit/s – damit ist ein HD-Kinofilm in 16 Sekunden

oder ein komplettes Musikalbum in 0.4 Sekunden heruntergeladen. Die Glasfasertechnologien sind zudem modular aufgebaut und ausbaufähig. Bei wachsendem Bedarf in Zukunft, kann die bereits vorhandene Glasfaser rasch ausgebaut, und die Leistung damit gesteigert werden. Die Bauarbeiten werden von Axians Broger AG, einem Netzbaupartner von Swisscom, durchgeführt und beginnen im ersten Quartal 2018. Die Arbeiten dauern mehrere Monate und werden voraussichtlich im Spätsommer 2018 abgeschlossen sein. Swisscom-Kundinnen und -Kunden werden direkt informiert, sobald der Ausbau abgeschlossen ist. Auf www.swisscom.ch/checker können Einwohner ihre Telefonnummer oder Adresse eingeben und prüfen, welche Leistungen und Produkte an ihrem Standort verfügbar sind. Ebenfalls können sie sich für eine automatische Benachrichtigung für ihren Standort eintragen. Swisscom wird die Interessenten dann informieren, sobald an ihrer Wohnadresse neue Informationen zum Ausbau vorliegen. Weitere Infos unter www.swisscom.ch/netz.

Die Jugendlichen durften für Erinnerungsfotos posieren. (Bild zvg.)

Kino-Event der Mobiliar Affoltern Jack Sparrow, gute Laune und Film ab – der Kino-Event der Mobiliar Affoltern am Albis Ende Mai war ein voller Erfolg. Zahlreiche Jugendliche waren mit dabei, als «Pirates of the Caribbean – Salazars Rache im Arena Cinema über die Leinwand flimmerte. Zur Schweizer Vorpremiere im Sihlcity bot die Mobiliar ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Erinnerungsfotos im Piraten-Look und der obligaten Film-Verpflegung: Popcorn. Und natürlich durfte auch der rote Teppich nicht fehlen – ein Hauch von Hollywood in der Zürcher City. Ein rundum gelungener Abend – die Mobiliar Affoltern freut sich bereits auf den nächsten Event. (pd.)


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Nächstes Erscheinungsdatum dieser Spezialseite 7. Juli 2017

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Mittwoch, 7. Juni 2017

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Flower Power Open Air «Stiftigsfäscht» zum Jubiläum Hausen feiert 50 Jahre «Summer of Love»

Die Pestalozzistiftung Knonau feiert ihr 150-jähriges Bestehen 150 Jahre Zürcherische Pestalozzistiftung – das muss gefeiert werden. In diesem Jahr wird das traditionelle «Stiftigsfäscht» genutzt, um das Jubiläum gebührend zu feiern.

«The Lost Keys» mit Gastsängerin Miriam Heinzer. Von links: Timo Homberger, Michi Ineichen, Miriam Heinzer und Martin Gaisser. (Bild zvg.)

«Love and Peace» wurden 1967 von San Francisco aus in die ganze Welt getragen. Das Jubiläum wird am 10. Juni auf dem Karlihof in Hausen gefeiert. Tausende von jungen Leuten der ganzen USA strömten Anfang 1967 zum «Human Be-In» nach San Francisco. Den kulturellen Höhepunkt erreichte der «Summer of Love» am «Monterey International Pop Festival» vom 16. bis 18. Juni 1967 – und natürlich wogte die Hippie-Welle um die ganze Welt und auch in die Schweiz. Zürichs Blumenkinder etwa trafen sich auf der Allmend zum «Love-in». Zum Einstieg in ihr im Sommer 1967 veröffentlichten Album «Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band» singen die Beatles: «It was 20 years ago today / Sgt. Pepper taught the band to play». Auf dem Hausemer Karlihof werden diese Zeilen auch erklingen. Beim Auftritt der Lost Keys wird es dann jedoch heissen: «It was 50 years ago» – 50 Jahre «Summer Of Love».

Drei Bands sind zu hören Der Hausemer Verein Lokalkult präsentiert auf dem idyllischen Karlihof, dem Bauernhof von Karl Burkard, in Hausen am Albis, am Samstag, 10. Juni, ein einmaliges Flower-PowerOpen-Air, welches das 50-Jahre-Jubiläum des «Summer Of Love» zelebriert. Zu hören sind die drei Bands «WuaWua» (Experimental Jam Rock), «The Lost Keys» (Flower Power Hits) und

«Asep Stone Experience» (Jimi Hendrix Tribute), sowie DJ Dani The Tiger. «WuaWua» aus Solothurn konnten das Ämtler Publikum schon mehrmals begeistern. Sie holen sich ihre Inspiraton hauptsächlich bei den grossen Jam-Bands der 60er- und 70er-Jahre und bieten einen bunten Mix zwischen spontanen Jams und abwechslungsreichen Eigenkompositionen.

Die grossen Flower-Power-Hits Die Hausemer Coverband «The Lost Keys», mit Martin Gaisser, Timo Homberger, Simon Plüss und Michi Ineichen, ist bekannt für die gute Stimmung, die sie von der Bühne aus verbreitet. Am «Summer Of Love» konzentriert sich die Band auf die grossen Flower-Power-Hits der Beatles, von Janis Joplin, Simon & Garfunkel, Jefferson Airplane und vielen mehr. Dabei werden die Jungs durch Gastsängerin Miriam Heinzer unterstützt. Für die Wiederbelebung von Jimi Hendrix, Wunder-Gitarrist und einer der Protagonisten des «Summer Of Love 1967», sorgt die Zürcher Band «Asep Stone». Sie bringt die HendrixSongs extrem authentisch rüber, nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ist eine Zeitreise nach 1967 garantiert. Zwischen und nach den Konzerten wird DJ Dani The Tiger mit dem passenden Sixties-Sound einheizen. (pd./tst.) Lokalkult Hausen zelebriert den «Summer Of Love» am Samstag, 10. Juni, ab 19 Uhr auf dem Karlihof, Im Graben 1, Hausen. Mit Festwirtschaft. Eintritt frei, Kollekte. www.lokalkult.ch.

Im Zentrum des Festes steht der Spass. Neben einer Hüpfburg und einem grossen Sandkasten mit Spielecke für die Kleinen steht ein Spielparcours für Gross und Klein zur Verfügung. Mit der Reitpädagogin Liliane Etter können die heimeigenen Pferde beritten werden und im Säulirennen wird das schnellste Schwein erkoren. Sportlichen Gästen steht ein Bikeparcours und eine Kletterwand zur Verfügung. Eine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl. Der Kaffee und die delikate, hausgemachte Schwarzwäldertorte kann in «Charlys Heimküche» eingenommen werden.

Bewegungsfreudige kommen am «Stiftigsfäscht» auf ihre Kosten. (Archivbild) Die Band «Round of Sound» sorgt für die musikalische Stimmung Die Zürcherische Pestalozzistiftung freut sich, wenn viele Besucher und Besucherinnen den Weg in ihr Schulheim finden. Auch bei schlechtem

Wetter stehen die Gäste nicht im Regen. Ein Festzelt sorgt dafür, dass alle trocken bleiben. Signalisierte Parkplätze stehen zur Verfügung. (pd.) Weitere Infos und die genaue Adresse sind auf der Website: www.pestalozzistiftung.ch ersichtlich.

Das Entenrennen im Jonenbach ist jedes Mal ein Gaudi So beendet das Kellertheater LaMarotte seine Spielzeit 2016/17 Zum vierten Mal führt das Kellertheater «LaMarotte» das beliebte Entenrennen im Jonenbach durch. Treffpunkt ist die kleine Festwirtschaft «Koch-Schmitte» beim rosaroten Haus von Büchi Optik Affoltern BOA. Punkt 16 Uhr startet, zum Gaudi von Gross und Klein, auf dem Fussgängerbrüggli nebenan ein Riesen-Schwarm kentersicherer Renn-Enten. Die gelben Athletinnen schwimmen im Jonenbach durch das Dorf, je nach Wasserstand gemächlich oder rasant. Kurz vor der Bahnbarriere im Moos erreichen sie das Ziel, wo in einer ausgeklügelten Anlage die Siegerinnen einwandfrei ermittelt werden. Gleich nach Zielankunft der letzten Ente erfolgt dann am Startort beim BOA-Brüggli die Preisverteilung, und anschliessend gibt es für angemeldete Entenbesitzer in der «KochSchmitte» nebenan feine Fischknusperli aus der Region, Gschwellti und hausgemachte Sauce Remoulade zum

Das Entenrennen stösst bei Gross und Klein auf viel Interesse. (Bild zvg.) Preis von 15 Franken (Kinder 10 Franken). In folgenden vier Geschäften in Affoltern kann man sich noch diese Woche gegen Bezahlung von 10 Franken für das vierte Entenrennen auf dem Jonenbach einschreiben: Bei BOA Büchi Optik, Chäs Stöckli, Buchhandlung Scheidegger und Blumen Schneebeli. Letzte spontane Anmeldungen sind

aber auch noch am Renntag ab 15 Uhr am Startort bei der «Koch-Schmitte» möglich. Mit der Teilnahme an diesem vierten Entenrennen unterstützt man die Bemühungen von «LaMarotte» für ein kulturell reichhaltiges Jahresprogramm. (pz) Samstag, 10. Juni, Start: 16 Uhr auf dem BOABrüggli, Affoltern.

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Veranstaltungen

Mittwoch, 7. Juni 2017

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Singkreis Bezirk Affoltern singt Haydn

Beschwingt in den Sonntagabend mit Acappella-Songs

Konzerte in Zürich und Kappel

«Blue Marlou» eröffnet Sonntagabend-Konzerte auf dem Märtplatz

Die Schöpfung von Joseph Haydn ist ein farbenprächtiges, heiteres Werk. Der Singkreis des Bezirks Affoltern und «Voci Appassionate» sowie namhafte Solistinnen und Soliten führen das Werk in Zürich und Kappel auf.

Am Sonntag, 11. Juni, erklingt um 17 Uhr in Affoltern die erste etwa einstündige Abendmusik im Rahmen von «Kultur am Platz – Musig us em Amt».

Die Schöpfung von Joseph Haydn ist ein farbenprächtiges, heiteres Werk. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, diese hoffnungsfrohe und heilsame Musik erklingen zu lassen. Wie schon vor zwei Jahren hat sich der Singkreis Bezirk Affoltern mit

dem Basler Projektchor «Voci Appassionate» zusammengeschlossen. Beide Chöre werden von Brunetto d’Arco geleitet. Namhafte Solistinnen und Solisten singen die Solopartien: Maria C. Schmid (Sopran), Martin Zysset (Tenor), Michael Jäger (Bass) und Susanne Wessel (Sopran II). Begleitet werden Chor und Solisten von der «Camerata Fanny Mendelssohn». Die Leitung hat Brunetto d’Arco. (pd.) Freitag, 9. Juni, 20 Uhr, St. Peter Zürich. Sonntag, 11. Juni, 15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Tickets unter www.singkreisaffoltern.ch.

Krimi-Abend mit Esther Pauchard Lesung in der Bibliothek Hedingen Die erfolgreiche Autorin Esther Pauchard ist aus der Schweizer Krimiszene nicht mehr wegzudenken. Am Mittwoch, 14. Juni, liest die sympathische Autorin in der Bibliothek Hedingen aus ihrem neuen Kriminalroman und gewährt einen Einblick in die Entstehung des Buches. Die Thuner Psychiaterin und Schriftstellerin bringt in ihrem vierten Kriminalroman «Tödliche Praxis» eine neue Hauptfigur ins Spiel. Die medizinische Praxisassistentin Melissa Braun wird nach dem Mord an ihrem Chef, einem streitbaren Hausarzt, unweigerlich in den Fall hineingezogen. Als Ermittlerin wider Willen geht sie auf Verbrecherjagd quer durch die Stadt Bern, an den Thunersee und in die Landschaft des Berner Oberlands.

Esther Pauchard. (Bild Peter Hauser) Esther Pauchard ist erneut ein unterhaltsamer, spannender Krimi mit vielschichtigen Charakteren und wunderschönen Schauplätzen gelungen. (pd.) Mittwoch, 14. Juni, 20 Uhr, Bibliothek Hedingen.

Auch dieses Jahr werden die farbigen Stühle unter dem schützenden Kasinodach vier Mal zum unkomplizierten Treffpunkt auf dem Märtplatz einladen und einen musikalischen Ausklang des Wochenendes ermöglichen. Schon 18 Konzerte verschiedenster Stilrichtungen haben während den letzten fünf Jahren in diesem Rahmen stattgefunden. Was mit einem Experiment der Kulturkommission Affoltern begann, hat seinen festen Platz im Affoltemer Kulturkalender gefunden und kommt bei Jung und Alt gut an.

Openair-Auftritte für Formationen aus dem Amt Eines der Hauptanliegen von «Kultur am Platz – Musig us em Amt» ist es, einheimischen Kulturellschaffenden eine niederschwellige Auftrittsplattform zu bieten. Gerade auch für jüngere Bands aus der Region kann dies eine Chance für einen öffentlichen Auftritt werden und auch «Tanz us em Amt» würde in diesem Rahmen nichts im Wege stehen. Genauere Angaben zu den Bedingungen finden interessierte Musik- oder Tanzformationen aus dem Amt unter www.kulturaffoltern.ch.

«Blue Marlou» mit Acappella-Gesang zum Geniessen Die achtköpfige Acappella-Formation «Blue Marlou» hat sich dem Singen von schönen, eingängigen und fetzigen Rhythmen verschrieben. Sie unterhalten sowohl mit klassischen als auch mit modern arrangierten Acappella-Stücken aus der Chanson-, Pop-

Sommerausflug ins Seleger Moor Veranstaltung von «Treffpunkt Begegnung»

«Blue Marlou» treten am Sonntag, 11. Juni, auf dem Märtplatz auf. (Bild zvg.) oder Jazzsparte, bis hin zu einem heimatlichen Jodel; dies alles ohne Noten und Instrumente. Die meisten Stücke werden vom musikalischen Leiter Claude Bertschinger und seiner Stellvertreterin Regula Däniker selbst arrangiert. Man kann sich überraschen und mitreissen lassen und vor und nach dem Konzert im Märtkafi erfrischen, plaudern und verweilen. Die Hutkollekte, die am Schluss

gesammelt wird, kommt wie immer voll und ganz den Musikern zu gute. (pd.) Sonntag, 11. Juni, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern, unter dem Kasino-Vordach. Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi mit Bar offen ab 16.15 Uhr. Weitere Infos: www.bluemarlou.ch. Weitere ‹Kultur am Platz –Konzerte› in diesem Jahr: 2. Juli: AOBA, 10. September: TREDICI, 24. September: Jonas Gross und Nino Lentini. www.kulturaffoltern.ch

Wanderung zur Storchensiedlung Von Solothurn nach Grenchen Auf dieser Wanderung kann man die unzähligen wertvollen Schätze vom Naherholungsgebiet an der Aare, zu dessen berühmtesten Bewohnern der Weissstorch und der Feldhase gehören, entdecken.

Prächtige Pflanzenwelt im Seleger Moor. (Bild zvg.)

Das Vorbereitungsteam der ökumenischen Gruppe Obfelden-Ottenbach lädt am Sonntag, 11. Juni zum nächsten «Treffpunkt Begegnung» ins Seleger Moor ein. Alleinstehende und Alleinerziehende sind mit ihren Kindern herzlich zu einem unbeschwerten Sonntag eingeladen. An einer Führung erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Rhododendren, Strauchpfingstrosen, Seerosen und mehr. Die Mystik und das Ambiente machen einen Besuch im Seleger Moor zum unvergesslichen

Erlebnis. Die Ruhe und Abgeschiedenheit sowie die beeindruckende Pflanzenpracht ist unvergleichlich. Die Farbenvielfalt und die gewaltigen Rhododendren sind einzigartig. Im Juni sind zudem viele Seerosen in Blüte, die Blätter der Seerosen mitunter für manchen Frosch ein gediegener Liegeplatz fürs Sonnenbad.

unter kundiger Leitung. Kindern wird die Gelegenheit geboten, am Froschtag teilzunehmen. Anschliessend gibt es Kaffee und Kuchen. Besucher und Besucherinnen erwartet ein vergnügliches Sonntagsprogramm. Eingeladen sind Alleinstehende aus Obfelden und Nachbargemeinden. (pl) Sonntag, 11. Juni, Treffpunkt Begegnung, Ökumene

Gemütliches Beisammensein Der Sommerausflug startet um 13 Uhr beim Parkplatz der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden. Um 13.30 Uhr erfolgt eine Führung durch den Park

Obfelden–Ottenbach, 13 bis 16 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Mehrzweckhalle Zendenfrei Obfelden, Ecke Schmittenstrasse/Dorfstrasse (Fahrt mit Privatautos), Kosten: Kaffee und Kuchen; Anmeldung bis 7. Juni an Uschi Schneebeli, Weid 1, Obfelden, Telefon 044 761 69 22, E-Mail: u.schnee@datazug.

Mit der Bahn geht es über Zürich nach Solothurn, Ausgangspunkt der vierstündigen Wanderung. Vom Bahnhof führt der Weg mitten durch die Stadt zur Aare und flussaufwärts am Ufer entlang. Beim Naturschutzgebiet Witi verlässt man den Uferweg und erreicht über Felder und Wiesen den Muttenhof. Nun folgt man wieder der Aare bis nach Altreu zur Storchensiedlung. Sie befindet sich inmitten der wunderschönen kantonalen Landwirtschafts- und Schutzzone Witi. Im Jahre 1948 startete Max Bloesch das Wiederansiedlungsprojekt für den Weissstorch. Dank diesem Projekt brütet der Storch wieder in der Schweiz. Heute leben in der Schweiz rund 200 Storchenpaare, viele davon in oder um Altreu, wo sich über 30 Storchennester befinden. Der Verein «Für üsi Witi» betreibt auf diesem Areal ein Infozentrum. Im Restaurant bei der Storchensiedlung gibt es ein Mittagessen. Anschliessend bleibt genügend Zeit, um die Ausstellung zu besichtigen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Sonderaus-

Bei der Storchensiedlung von Altreu – Storchennest mit Storch und Nachwuchs. (Bild zvg.) stellung 2017, Wiesenwelten – kleine Verstecke – grosse Entdeckungen. Auf dem attraktiven Rundgang mit Wettbewerb und Bastelmöglichkeit werden die unschätzbaren Werte von artenreichen Blumenwiesen auf vielseitige Art und Weise vermittelt. Anschliessend führt der Weg über Felder und nahe am Ufer der Aare entlang bis zum Mattenhof. Auf diesem Abschnitt sind immer wieder Flugzeuge zu beobachten, die auf dem Flugplatz in Grenchen starten und landen. Die Wanderung endet in Grenchen am Bahnhof Süd, wo es mit der Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag, 17. Juni. Anmeldung bis 14. Juni per Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.


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Sport

Mittwoch, 7. Juni 2017

Alter Hase gegen «Duracell»-Häschen Generationenübergreifende Donnerstagabend-Radrennen

Marco Nägeli (oben) wirft seinen Gegner schwungvoll zu Boden. (Bild Anja Bernhard)

Kranz für Obfelder Glarner-Bündner Kantonalschwingfest Am Pfingstmontag wurde in Niederurnen das GlarnerBündner Kantonalschwingfest durchgeführt. Mit drei gewonnenen, zwei gestellten und einem verloren Gang konnte sich Marco Nägeli (Obfelden) einen weiteren Kranz erkämpfen, er platzierte sich auf dem sechsten Rang mit 56.50 Punkten. Beat Reichmuth (Mettmen-

stetten) konnte zwei Gänge gewinnen und verlor vier, mit 54.25 Punkte gelangte er auf den 15. Rang. Michi Odermatt (Hausen) kam knapp nicht in den Ausstich, er platzierte sich mit 34.50 Punkten auf dem 27. Rang. Der Schlussgang wurde von Samuel Giger und Tobias Krähenbühl bestritten, Giger konnte nach knapp zwei Minuten seinen Gegner mit Kurz bezwingen. Anja Bernhard

Königin der Armbrustschützen Pfingstsamstags-Endschiessen in Zwillikon Das Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon, mit zehn Schüssen auf die Zehnerscheibe, konnte bei schönstem Wetter bestritten werden. Dabei wurde die Schützenkönigin auserkoren. Die Wettkampfbedingungen waren für die sieben Armbrustschützinnen und zehn Armbrustschützen ideal. Die Kursteilnehmer waren sehr motiviert und haben alle ihr Bestes gegeben. Die Vorfreude war gross und der Ehrgeiz von jedem Einzelnen geweckt, lockte doch der Gabentisch mit vielen tollen Preisen, der dank Spenden aus der Bevölkerung und Geschäften von Zwillikon reich bestückt war. Auch waren alle gespannt, wer das «Goldvreneli», gesponsert von Clientis Sparcassa 1816, als Schützenkönig gewinnen würde. Nachdem die Kursteilnehmenden geschossen hatten, konnten die Erwachsenen ihr Können im «Apfelschiessen» unter Beweis stellen. Dies wurde rege genutzt und es war schön

die konzentrierten und lachenden Gesichter zu beobachten. Marcel Schneebeli erzielte dabei gute 51 Punkte von 60.

Schützenkönigin Rania Ounalli mit 88 von 100 Punkten Um 16.30 Uhr fand das Absenden statt. Zuerst wurde die Rangliste des Kursschiessens verkündet und jeder Schütze durfte sich etwas vom Gabentisch aussuchen. Dann waren alle gespannt, wer Schützenkönig oder Schützenkönigin 2017 wird. Mit 88 von 100 möglichen Punkten wurde Rania Ounalli Schützenkönigin, gefolgt von Florian Schneebeli mit 84 und Mirjam Hinterberger mit 82 Punkten. Für das Leiterteam, Priska Gebhardt

Rangliste Kursschiessen:

Die elf Läufe umfassende Kriteriumserie des Radrennclubs Amt bietet Velofahrern, Bikern und Triathleten die perfekte Möglichkeit, um intensive Trainingsreize zu setzen. Sie zeigt aber auch schonungslos, wer nicht mithalten kann, was für die Betroffenen weniger reizvoll ist. Ein Selbstversuch. ................................................... von martin platter «Kannst du nicht wieder mal etwas über die Donnerstagabendrennen für den ‹Anzeiger› schreiben?» Ich bin René Graf, dem langjährigen Präsidenten des Radrennclubs Amt, dankbar, dass er sich mit der Frage nach Rennende ein paar Minuten Zeit lässt. Noch immer pocht mein Herz mit erhöhter Frequenz bis in die Ohren, sind meine Sinne von der Anstrengung leicht getrübt. Der bei Ausdauersportarten vielgepriesene Flow wollte sich während des Rennens auch diesmal nicht einstellen. Es war eine verrückte Idee, nach x Jahren Rennabstinenz wieder selber Abendrennen zu fahren. Früher – also vor 27 Jahren – konnte ich in der Affoltemer Industrie für eine Saison lang sogar bei der Elite mithalten. Ich musste mich dazu allerdings im Windschatten des Feldes verstecken, um dem horrenden Tempo standzuhalten und keine Runde zu kassieren. In der Hobbykategorie fühlte ich mich wohler und fuhr dort noch einige Jahre mehr. Bis irgendwann die Regeländerung kam, die auch die Hobbyfahrer in die höchste Kategorie zwang, was für mich das Ende der Abendrennfahrerkarriere bedeutete. Für die Ü50, die nun im ersten Feld zusammen mit den Radsportschülern (U11 bis U15) und dem Frauennachwuchs (U17, U19 und FB) fahren mussten, war ich noch zu jung. Und vielleicht auch ein wenig zu stolz.

Schmale Windschatten, saure Beine Das hat sich geändert. Den Ausschlag, selber wieder mitzufahren, gab mein neunjähriger Sohn, der inzwischen mit Begeisterung bei den U11 mitkurbelt. Wir fahren im gleichen Feld, er aber nur die halbe Distanz. Als Zuschauer an der Strecke erhält man nicht den Eindruck, die Kids seien be-

Abendrennen-Leader Nico Huter, vorne, und Francesco Caruso, dahinter, bestimmen das Tempo, während sich der Chronist, rechts, um Windschatten bemüht. (Bild John Faber) sonders schnell unterwegs. Rund 35 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit weist jeweils das Resultateblatt aus. Sitzt man jedoch selber im Sattel, muss man sich ranhalten, um den Kontakt zu den Spitzenreitern nicht zu verlieren. 20 Runden, exakt 17,7 Kilometer, gilt es die Pace zu halten. In die Beine gehen die leicht ansteigende Zielgerade und der Rennmodus: Nach jeder Runde kann man Punkte ersprinten, was zusammen mit der tückischen Strecke über zahlreiche Bahngeleise zu unruhigem Tempo führt. Hart machen das Rennen aber vor allem meine Mitstreiter. Keiner älter als 13! Mindestens 40 Jahre Altersunterschied! Es ist immer das gleiche Spiel: Sofort nach dem Startpfiff hetzt Nico Huter (13) zusammen mit Francesco Caruso (12) am Hinterrad davon. Man tut gut daran, die beiden nicht wegfahren zu lassen. Ich sprinte in den Windschatten, denn auf der windigen Runde lässt sich so entscheidend Kraft sparen. Nico ist für sein Alter grossgewachsen, bereits ca. 1,7 Meter, was den Leistungsunterschied zumindest optisch nicht allzu arg aussehen lässt. Francesco, der diesjährige GP-Osterhas-Sieger, ist jedoch fast einen Kopf kleiner. Den Vogel aber schiesst Elia Felsberger ab, der nochmals einen halben Kopf kleiner ist wie Francesco und der Benjamin des Trios,

das jeweils an der Spitze das Tempo bestimmt.

Wirbeln wie ein «Duracell»-Häschen Wie das nimmermüde «Duracell»-Häschen aus der Batterie-Werbung strampelt Elia sein Pensum ab. Gewiss: Er und Francesco gehören national zu den stärksten U13-Fahrern, wechseln sich jeweils in der Führung des Schweizer Radsportschüler-Cups ab. Für mich ist das während des Rennens eine Warnung. Ja nicht überdrehen, denn die Kids haben mehr Reserven als ich. Diese Erfahrung sammelte ich bei meinen ersten beiden Einsätzen, bei denen ich beinahe überrundet worden wäre. Beim dritten Mal konnte ich mithalten, wurde hinter Huter, Caruso und Felsberger Vierter. In der Hauptkategorie ist übrigens Marathon-Profi Urs Huber das Mass der Dinge, regelmässig vor Andreas Caruso, dem Vater von Francesco. Wer die Rundenjagd selber mal ausprobieren möchte: An den kommenden fünf Donnerstagabenden gibts weitere Gelegenheiten. Die Kids und Ü50 starten um 18.30 Uhr, alle anderen eine Stunde später. Es empfiehlt sich allerdings, vorher ein bisschen zu trainieren. Fürs leibliche Wohl der Teilnehmenden und Zuschauer wird jedenfalls gesorgt. Weitere Infos unter rrc-amt.ch.

Gruppe A: 1. Rania Ounalli (413), 2. Juri Gebhardt (403), 3. Nico Bise (367). Gruppe B: 1. Florian Schneebeli (402), 2. Silas Büchler (368), 3. Kai Bauer (364).

Volksfest mit Tradition Eidgenössisches Feldschiessen dieses Jahr mit viel Prominenz Vom 9. bis 11. Juni heisst es in der ganzen Schweiz «Feuer frei!». Über 130 000 Männer und Frauen werden an der grössten Sportveranstaltung in der Schweiz und dem grössten Schützenfest der Welt erwartet. Die Inspektions-Rundfahrt der Prominenz führt nach Affoltern.

Gruppenfoto alle Schützen - Schützenkönigin Rania Ounalli mit der Fahne. (Bild zvg.)

Das Eidgenössische Feldschiessen verfügt über eine sehr lange Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. 1872 fand das erste Feldsektionswettschiessen statt, 1919 wurde das Pistolenfeldschiessen eingeführt, seit 1926 nehmen alle Kantone teil und seit 1940 wird das Feldschiessen alljährlich durchgeführt. Während lange Zeit mehr der militärische und patriotische Gedanke im

Vordergrund stand, hat das weltweit einmalige Schützentreffen, bei dem heute neben den Aktivschützen auch Männer, Frauen und Jugendliche, die unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem Schützenverein teilnehmen können, mehr breitensportlichen Charakter. Wie eh und je ist die Teilnahme kostenlos, sowohl Gewehre und Pistolen, als auch die Munition werden zur Verfügung gestellt.

Vier Schiessplätze im Knonauer Amt Das Feldschiessen ist heute zudem auch ein Volksfest. Nach dem Schiessen sitzt man gemütlich in der Schützenstube oder einer provisorisch eingerichteten «Zeltbeiz» zusammen, trinkt und isst etwas und tauscht sich über die Schiessresultate aus. Das trägt wesentlich dazu bei, dass jedes Jahr so viele Leute, darunter auch vie-

le Frauen und immer mehr Jugendliche, mitmachen. Im Bezirk Affoltern werden vier Schiessplätze bereitgestellt, Affoltern (Zwillikon), Hedingen und Kappel für die Gewehr- und das Chueweidhölzli, ebenfalls Affoltern, für die Pistolenschützen. Traditionsgemäss gehört im Zürcher Schiesssportverband (Zhsv) am Samstagmorgen die Inspektionsrundfahrt mit Gästen aus Militär, Politik und Verbänden zum Ablauf des Eidgenössischen Feldschiessens. Die Tour führt in diesem Jahr auf verschiedene Schiessplätze in den Bezirken Affoltern, Horgen und ZürichDietikon. Der abschliessende Rapport findet im Schützenhaus «Chüeweidhölzli» in Affoltern statt. (wht.) Schiessplätze im Knonauer Amt, mit Schiessmöglichkeit auch am Freitag: Gewehr 300 m: Affoltern, Hedingen, Kappel. Pistole 25-50 m: Affoltern.


Sport

Mittwoch, 7. Juni 2017

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Abschieds-Polonaise für den Erfolgstrainer FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) verabschiedete seinen langjährigen Trainer – Interview mit Martin Dosch Anfang Februar 2017 gab WB an seiner Generalversammlung bekannt, den Vertrag mit Trainer Dosch nicht mehr zu verlängern. «Nach zehn Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit war der Entschluss alles andere als einfach. Es ist kein Entscheid gegen den Trainer, sondern einer, um Neues zu bewegen», so Präsident Fischer seinerzeit. Unbeirrt führte Dosch darauf sein Team vom zehnten auf den vierten Schlussrang und verpasste die Aufstiegsspiele nur knapp – ein Zeugnis seiner professionellen, seriösen Arbeit. «Anzeiger»: Wie haben Sie die Entwicklung in den letzten zehn Jahren erlebt? Martin Dosch: Zuallererst (2007) versuchte ich Struktur reinzubringen und eine gewisse Professionalität zu schaffen. Mein Bestreben war, aus den Spielern das Maximum herauszuholen. Die Mannschaft entwickelte sich sehr gut, die Leistungen wurden konstant. In der Saison 2009/2010 gewannen wir den Zürcher Regionalcup und stiegen zudem in die 2. Liga interregional auf. Bereits zwei Jahre danach realisierten wir grandios den Aufstieg in die 1. Liga Classic. ...............................................................

«Lob, Respekt und Vertrauen sind Basis, um etwas zu erreichen.» ............................................................... Wie gestaltete sich Ihre Zusammenarbeit mit dem Verein? Zu Beginn konnte ich meine Vorstellungen und Ideen in konstruktiven Gesprächen mit Sportchef Zollinger anbringen. So verbesserten wir uns laufend. Die gute Zusammenarbeit über all die Jahre führte zum heutigen Erfolg. Ende Saison gab es oftmals grosse Kadermutationen, weshalb? Ja, das stimmt. Abgänge ergaben sich aus privaten Gründen, altershal-

ber oder mangels Qualität. Die Aufstiege erforderten höheres Niveau und höheren Rhythmus. Wer den Aufwand scheute, verliess den Verein ebenfalls. Und lukrative Angebote anderer Klubs war ein weiterer Grund. ...............................................................

«Fussball hatte für mich schon immer mit Emotionen zu tun.» ............................................................... Das Integrieren neuer Spieler war jeweils sicher nicht «ohne»? Mit neuen Spielern zu arbeiten und das Team neu zusammenzuschweissen, war immer eine grosse Aufgabe. In der Fussballbranche hat man kaum Zeit zu improvisieren. Man muss die Neuen rasch einbauen und formen. Das gelang jeweils recht gut. Sie gelten als akribischer Trainer, aber auch als Motivator, das Positive sehend. Der Schlüssel zum Erfolg? Als Spieler war ich selbst sehr zielorientiert, Fussball hatte für mich schon immer mit Emotionen zu tun. Um Erfolg haben zu können, braucht es meines Erachtens nebst fussballerischen Qualitäten Disziplin, Ehrgeiz und Charakter. Wichtig sind auch die positiven Gedanken, die ich versuchte vorzuleben. Lob, Respekt und Vertrauen sind Basis, um etwas zu erreichen. Die Spieler spürten stets meine Unterstützung, auch wenn es sich nicht um fussballerische Anliegen handelte. Wo spielten Sie früher? Mein Stammverein ist Wiedikon. Später spielte ich vier Jahre bei GC bis in die U21, dann bei Baden (Nat. B) und am Schluss bei YF-Juventus und Altstetten (1. Liga). 28-jährig, musste ich wegen Knorpelschaden meine Karriere beenden. Ich machte meine Trainerdiplome und los gings. Haben Sie einen Trainer als Vorbild? Während meiner Zeit als Spieler konnte ich von einigen Trainern profi-

Nach dem letzten Spiel vollführten im Wettswiler Moos Dutzende von Leuten eine Abschiedspolonaise für Trainer Martin Dosch (vorne). (Bild Kaspar Köchli) tieren, geprägt hat mich aber sicherlich Urs Meier. Er gab immer Gas, versprühte Emotionen, war motivierend und methodisch gut. Bei den «Grossen» imponiert mir Zidane, wie er es schafft, bei Real Madrid seine Stars zu führen. Wie war es für Sie, mit Spielern aus verschiedenen Ländern und Kulturen zu arbeiten? Eine Herausforderung, klar, aber das ist heutzutage ja völlig normal. Integration ist wichtig. Toll war, wie ich dadurch Positives erleben durfte. Ihr persönlicher Höhepunkt bei WB? Da gab es einige. Schön waren der Gewinn des Zürcher Regionalcups sowie die Auszeichnung an den Säuliämtler Sports Awards zum besten Team. Als am Wertvollsten bezeichne ich die zwei Aufstiege, als Lohn für die Konstanz während der Saison. Und nicht zu vergessen natürlich die grossen Cupspiele, bei denen der gesamte Verein auf den Beinen stand, mithalf und mitfeierte. Gegen Servette und Young Boys war es schon spitze, die

Steigerung folgte noch im Achtelfinal gegen Thun, wo wir beim 1:2 an der Sensation schnupperten. Ebenfalls ein Highlight war, dass ich Mitte April gegen den FC Zürich ein Testspiel organisieren durfte. Beim letzten Spiel wurden Sie ehrenvoll verabschiedet, danach gabs ein tolles Fest. Wie waren Ihre Gefühle? Es war für mich ein sehr emotionaler Moment. Ich war gerührt über die grosse Wertschätzung. Eine wundervolle Zeit mit vielen unvergesslichen Erlebnissen nimmt ein Ende, ich lernte tolle Leute kennen. Und die Überraschungsparty gleich nach dem Spiel war schlicht grossartig! (Anm. des Schreibenden: Für Helene- Fischer-Fan Dosch trug ein bekanntes deutsches Double Hits der Schlagersängerin vor.) ...............................................................

«Die Pause gönne ich mir.» ............................................................... Sie hatten sicherlich bereits Anfragen, wie sieht Ihre Zukunft aus? Ist das die letzte Frage? (lacht) Dann

möchte ich zuerst noch allen danken, die mich unterstützten. Auch in der schweren Phase, als nicht alles nach Plan lief, spürte ich den starken Rückhalt und das Vertrauen. Danke dem Vorstand mit Präsident Markus Fischer und Sportchef Stephan Zollinger, Noldi Ackermann, dem Staff, der Supportervereinigung mit Präsident Oddo Kyburz, der Juniorenabteilung für das Entgegenkommen bei der Koordinierung von Trainingszeiten sowie dem gesamten Umfeld mit Claude Wuillemin. Nicht zuletzt auch ein riesiges Dankeschön an meine Familie, die mich stets stark unterstützte. Und um auf die Frage zurückzukommen (lacht): Es gab Anfragen. Jedoch hatte ich mich bereits entschieden – auch weil es eine geschäftliche Veränderung gab – bis Ende Jahr im Fussball auszusetzen. Die Pause gönne ich mir. Ich freue mich auf mehr Spielraum für andere Dinge und Aufgaben. Mit Interesse werde ich den «Fussballmarkt» beobachten und mir entspannt die Spiele anschauen – natürlich weiterhin auch im Moos. Interview: Kaspar Köchli

Schwache Doppelleistungen

FC Affoltern sichert sich Ligaerhalt

Interclub des TC Säuliamt: Senioren

Nach vier sieglosen Spielen hat der FC Affoltern am Donnerstagabend gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten der ZweitligaGruppe 1 letztendlich klar gewonnen. Mit diesem Erfolg wurde zwei Runden vor Schluss auch der Ligaerhalt gesichert.

Die Senioren der 1. Liga verloren ihr Aufstiegsspiel gegen Affoltern knapp mit 3:4. Die Senioren der 2. Liga verloren ebenfalls und steigen ab. Im Aufstiegsspiel zu Hause mussten die Affoltemer ohne ihren stärksten Spieler Gregor Hauser (R5) gegen den stark besetzten TC Wiesendangen (vier R5-Spieler) antreten. Markus Meier (R6), kurzfristig als Ersatz für den verletzten Jürg Schmidlin eingesprungen und André Meier (R6) konnten je in zwei klar gewonnenen Sätzen (6:3/6:1 und 6:0/6:3), gegen R5Spieler die ersten beiden Punkte sicherstellen. Bruno Schönbächler (R6) zog einen schlechten Tag ein und war gegen den besten und dritten R5-Spieler chancenlos. Thomas Naef (R6) wurde als Überraschung für die Gegner als Setznummer 1 gesetzt und machte gegen einen schnell spielenden R5-Gegner eine gute Figur. Ihm liegt es besser, wenn der Gegner auch Druck macht, er konnte leider im zweiten Satz einen Satzball nicht verwerten und verlor dann im Tie-Break. Captain Ernst Widmer (R6), mit seiner Sicherheit auf der Vorhand kämpfend und deshalb zumeist mit zu kurzen Bällen, zeigte wieder einmal

unermüdlichen Kampfgeist und kämpfte seinen R8-Gegner in zwei Sätzen nieder (6:2, 6:3). Im Doppel zeigte sich einmal mehr, dass die Affoltemer hier noch am meisten Verbesserungspotenzial haben: Meier/Schönbächler verloren im Champions Tie-Break 5:10 da ihre Fehlerquote zu hoch und der Killerinstinkt beim Volleyabschluss am Netz zu wenig ausgeprägt ist. Doppel 2 Widmer/Naef kämpfte sich im zweiten Satz nach 0:5 Rückstand nochmals auf 4:5 heran, aber 2 Doppelfehler von Naef waren dann das i-Tüpfelchen für den verlorenen Match.

Senioren 2. Liga des TC Säuliamt verlieren und steigen in die 3. Liga ab Bei den Senioren 2. Liga kam es im Kampf um den Ligaerhalt zum Lokalderby gegen den TC Wettswil. Die Partie war äusserst spannend, der TC Säuliamt führte nach den Einzeln mit 3:2 Siegen dank Louis-Pierre Gagnaux, Roland Jäggli und Heinz Graf. Leider gingen dann beide Doppel verloren, das entscheidende ganz knapp trotz 4:1-Führung im Champions-Tiebreak. Wenig hätte gefehlt. Wegen einiger Absenzen fehlte der Mannschaft am Schluss das nötige Quäntchen. (pd.)

2. Liga: FC Zürich-Affoltern – FC Affoltern am Albis 1:5 (1:1)

Der FC Affoltern musste gegen den Namensvetter aus Zürich-Nord unbedingt gewinnen, um im Meisterschaftsendspurt nicht in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Trainer Filipovic standen für diese wichtige Partie aus verschiedenen Gründen mehrere Spieler nicht zur Verfügung. So musste der Ende Vorrunde zurückgetretene Shkelqim Bala nochmals als Ersatzspieler aushelfen. In der ersten Halbzeit wurde spielerisch wenig geboten, beide Mannschaften agierten zu fehlerhaft. Die Partie war von Beginn von vielen, teilweise robust geführten Zweikämpfen geprägt. Die Einheimischen gingen in der 9. Minute nach einem unglücklich abgelenkten Schuss in Führung. Stäger gelang nur zwei Minuten später mit einem Prachtschuss aus 30 Metern der schnelle Ausgleich. Die Säuliämtler waren fortan leicht feldüberlegen, vielversprechende Angriffe verpufften aber meistens am ungenauen letzten Zuspiel auf die Sturmspitzen. Kurz vor

Die Partie war von Beginn weg von vielen Zweikämpfen geprägt. (Bild Walter Zech)

Halbzeit scheiterte Bilic mit seinem Flachschuss am gut reagierenden Torhüter.

Vier Treffer in den letzten 20 Minuten Das Spiel wurde nach der Pause vorerst nicht besser. Ab Mitte der zweiten Hälfte bestimmte der FCA das Spielgeschehen und kam nun auch zu Torchancen. Vorerst traf M. Rako nur den Pfosten, dann erlief C. Antenen in der 72. Minute einen Rückpass und erzielte den erlösenden 2:1-Führungstreffer. Nun war der Widerstand der Stadtzürcher gebrochen. Wiederum C. Antenen luchste dem einheimischen Torhüter ausserhalb des Straf-

raums den Ball ab und seinen Querpass musste Ismajlaj nur noch im leeren Tor unterbringen. Kurz vor Schluss zeigte Bala bei seinem Kurzeinsatz seine immer noch vorhandene Klasse. Aus 22 Metern zirkelte er den Ball gekonnt zum 4:1 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte der omnipräsente Ismajlaj mit seinem zweiten persönlichen Treffer nach guter Vorarbeit von S. Antenen. Fazit von Captain Ismajlaj: «In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Ab Mitte der zweiten Halbzeit haben wir dann den Ball laufen lassen und sind so zu Torchancen gekommen, die auch konsequent ausgenützt wurden.» Der FC Affoltern am Albis hat gegen einen bescheidenen Gegner nicht brilliert, nach einer Leistungssteigerung letztendlich aber den zum Ligaerhalt benötigten Sieg geholt. Nur das zählte an diesem Abend. In den letzten beiden Runden gegen YF Juventus II und Unterstrass, die wohl den dritten Absteiger unter sich ausmachen, kann man nun unbeschwert aufspielen. Walter Zech Fronwald, Zürich-Affoltern; 60 Zuschauer. Tore: 9. 1:0, 11. Stäger 1:1, 72. C. Antenen 1:2, 76. Ismajlaj 1:3, 88. Bala 1:4, 90. Ismajlaj 1:5. FCA: Steiner, Premananthan, Mühlemann, Ammann, Stäger, S. Antenen, Ismajlaj, Bilic (Kaufmann), Steigmeier, C. Antenen (Bala), Stähli (M. Rako).


Veranstaltungen

Neues Angebot ab sofort im Restaurant Jeder Kebab mit Getränk Jede Pizza mit Salat + Getränk Jede Pasta mit Salat + Getränk

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Durchgehend von 11.30 bis 22.00 Uhr

Foodpoint Fulmine Zürichstrasse 57, 8910 Affoltern Telefon 044 760 18 00

Stellenanzeiger Primarschule Wettswil a. A. Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 oder nach Absprache suchen wir zur Ergänzung unseres Teams:

Badwachen Sie sind verantwortlich für den geregelten Badebetrieb und die Sicherheit der Badegäste während den öffentlichen Betriebszeiten im Hallenschwimmbad Wolfetsloh, Hirsächersteig 15 in Wettswil. Voraussetzung: gültiges Rettungsschwimmerzertifikat (SLRG Brevet Pro Pool) Ideal auch als Nebenjob. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an: Primarschule Wettswil, Schulverwaltung Postfach 265, 8907 Wettswil oder per E-Mail an verwaltung@schulewettswil.ch. Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Leu Peter (Telefon 043 466 20 30).

Per sofort oder nach Vereinbarung suche ich eine

Nailstylistin zur Verstärkung in meinem Beauty-Studio. Hast du eine Ausbildung als Nailstylistin und bereits ein paar Jahre Erfahrung? Ich biete eine Anstellung mit einem Anfangspensum von 20 % das später ausgebaut werden kann. Interessiert? Beauty and Nails, Genny Sperduto Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 817 19 10 oder info@beautyandnails.ch

Ottenbach ist eine attraktive Gemeinde im Bezirk Affoltern am Albis mit rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Für das Steueramt mit rund 1600 steuerpflichtigen Personen suchen wir per 1. September 2017 oder nach Vereinbarung einen/eine

Leiter/-in Steueramt, 80 bis 100 % Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das ausführliche Stelleninserat mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Gemeinde Ottenbach finden Sie unter: www.ottenbach.ch

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043 2017  

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