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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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RENÉHÄCHLEROBFELDEN aus dem bezirk affoltern I Nr. 43 I 166. Jahrgang I Dienstag, 4. Juni 2013

Lehrreich

Ausgerastet

Wohlbefinden im Fokus der Ausstellung zum Gesundheitstag in Ottenbach. > Seite 3

Krankenschwester wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt. > Seite 3

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Dorfstrasse 46 • 8912 Obfelden Telefon 044 762 60 80 • info@garage-haechler.ch

Gegen Kreditantrag Ausbau und Sanierung des Schulhauses Tömlimatt, Kappel: Nein der RPK. > Seite 5

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Gefrässige Raupe Der Buchsbaumzünsler frisst auch im Säuliamt Hecken kahl. > Seite 5

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Lohnender Kraftakt 1. GV des Spitex-Vereins Knonaueramt nach dem Zusammenschluss . > Seite 6

Teure Fehler bei der Beschaffung des Computertomografen Gravierende Kostenüberschreitung – Spitaldelegierte sagten dennoch Ja zur Abrechnung Bei der Beschaffung eines Computertomografen am Spital Affoltern sind der Kommission gravierende Fehler unterlaufen. Die Folge: eine Kostenüberschreitung von mehr als 450 000 Franken. Die Spital-Delegiertenversammlung schluckte die «Kröte» und sagte Ja zur Kostenabrechnung. ................................................... von werner schneiter Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand daran geglaubt, dass das Kleinspital Affoltern einen Computertomografen (CT) benötigt. Im Rahmen des neuen Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes zeichnete sich 2010 aber ab, dass die CT-Beschaffung unumgänglich wird, um den Leistungsauftrag für die Grundversorgung zu erhalten. Unter grossem Zeitdruck erarbeiteten die Verantwortlichen, die heute nicht mehr am Spital tätig sind, den Antrag an die Delegiertenversammlung – mit einem Kostendach von 1,4 Mio. Franken. Dieser Betrag war vorgesehen für die CT-Beschaf-

fung (1 Mio. Franken, inklusiv bauliche Anpassungen) und für die Neuorganisation der Radiologie mit EDV-Systemen. Der Kredit von 1,4 Mio. wurde von der DV genehmigt.

«Lässig bis grobfahrlässig gehandelt» Die effektiven Kosten belaufen sich nun auf 1,853 Mio. Franken, was eine Kostenüberschreitung von 453 000 Franken ergibt. Spital-Vizepräsident Walter Ess, der den ferienabwesenden Präsidenten Thomas Jucker vertrat, sparte an der Delegiertenversammlung nicht mit kritischen Bemerkungen. Er sprach von einem Riesenfrust, von einem Versagen bei dieser komplexen Beschaffung und von fehlendem professionellen Projektmanagement, die Rechnungsprüfungskommission von groben Fehlern bei der Budgetierung. «Die Beschaffungskommission hat lässig bis grobfahrlässig gehandelt», sagte Ess. Das Projektmanagement musste schliesslich extern vergeben werden. Das führte zu zusätzlichen Kosten in der Höhe von 63 000 Franken. Der gravierendste Fehler: Die Beschaffer haben die not-

wendige Einbindung in die bestehende Informatik-Infrastruktur und Applikationslandschaft nicht berücksichtigt. Allein das verursachte Kosten in der Höhe von 104 000 Franken.

Delegiertenversammlung hätte entscheiden müssen Ein weiterer Fehler: Die Mehrkosten hätten der Delegiertenversammlung unterbreitet werden müssen. «Wäre seinerzeit alles berücksichtigt worden, so hätten sich die heutigen Kosten von 1,8 Mio. Franken ergeben», fügte Walter Ess bei. Er nannte drei Punkte, die bei künftigen Beschaffungen berücksichtigt werden müssen: Es bedarf eines professionellen Managements, einer Ausführungsbegleitung sowie einer exakten Kostenevaluation und eines laufenden Kostenreporting. Zu- oder Nachtragskredite müssen der Delegiertenversammlung unterbreitet werden. «Gleiches darf sich nicht wiederholen, unbewilligtes Geldausgeben schon gar nicht», sagte Christoph Kobel aus Obfelden im Namen der Delegierten. Diese schluckten die «Kröte»

murrend und segneten die Kostenabrechnung einstimmig ab.

Beim Pontonierhaus in Ottenbach. Und eine «Punktlandung»

(Bild Thomas Stöckli)

Als kleiner Trost sozusagen konnte die Delegiertenversammlung bei der Kostenabrechnung für bauliche Massnahmen zur Entlastung des Diagnosetrakts eine «Punktlandung» zur Kenntnis nehmen: Der Kreditantrag von 500 000 Franken wurde um 65 Franken unterschritten ...

«Land unter» auch im Säuliamt

BVK-Aufwand beeinflusste Jahresrechnung Die Spitalrechnung 2012 schliesst mit einem Gewinn von 1,32 Mio. Franken ab. Die Sanierung der kantonalen BVK kippte das von Spitaldirektor Fredy Furrer ausführlich dargelegte Ergebnis ins Negative: Das Spital musste den einmaligen Aufwand von gut 2,5 Mio. Franken in die Rechnung nehmen, die schliesslich einen Verlust von 1,221 Mio. Franken ausweist. Dieser Betrag geht zulasten der Gemeinden. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 6

Die heftigen, bis Samstagnacht andauernden Regengüsse zeigten auch im Bezirk Affoltern Folgen: Überflutete, bereits angesäte Äcker, Wiesen und Keller. In Ottenbach musste der Campingplatz an der Reuss bereits am Freitag geräumt werden. Die Reuss verliess ihr Bett und setzte beispielsweise das Festzelt der Pontoniere in Ottenbach unter Wasser. Die Maschwander Allmend diente als eine Art «Hochwasserrückhaltebecken». Die Situation war aber nicht so dramatisch wie im August 2005. Am Sonntag beruhigte sich die Lage. (-ter.) ................................................... > Bericht/Bilder auf den Seiten 8/9 anzeigen

Gewerbe im Wetterpech – und doch kam an der Ausstellung in Affoltern Stimmung auf «S’Gwärb uf de Strass» in der Begegnungszone setzt Massstäbe Das Gewerbe aus der Region hat sich von Donnerstag bis Sonntag in der Affoltemer Begegnungszone von der besten Seite präsentiert. Getrübt wurde das Volksfest einzig vom schlechten Wetter. Spiele und Genuss, Informationen und Vorführungen: Die Aussteller der Gewerbeschau im Bezirkshauptort hatten sich einiges einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Der verdiente Lohn: Trotz Dauerregens am Freitag und Samstag kamen die Besucher in Scharen. «S’Gwärb uf de Strass» setzte auch im Bereich Kultur Massstäbe: Vierzehn verschiedene Attraktionen – einige davon mehrfach aufgeführt – begeisterten das Publikum. Die drei Berner Guerilla-Troubadouros Tobi, Matze und Obi – zusammen Tomazobi – etwa rockten den Kasinosaal ordentlich. Für die Modeschau schlüpften einige der Aussteller gleich selber in die Gewänder von Rey und Hermathin, um diese dann auf dem Laufsteg im Kasinosaal gekonnt und mit Stil zu präsentieren. (tst.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 12 und 13

200 23 Beliebte Attraktion am Stand der Raiffeisenbank: Es galt, die Schaumgummi-Zylinder zu fangen. (Bild Thomas Stöckli)

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Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken!

Gemeindeabstimmung vom Sonntag, 9. Juni 2013 In Hausen am Albis findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen folgende Abstimmung statt: Teilrevision der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde (Gemeindeversammlungsbeschluss vom 19. März 2013)

TODESANZEIGE In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Vater, Schwiegervater, unserem Grospapi und Urgrospapi

Max Althaus

Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Weitere Informationen können dem Bezirksinserat über die Abstimmung vom 9. Juni 2013 entnommen werden.

2. Juni 1928 – 29. Mai 2013

Der Gemeinderat

Die Beisetzung findet am Freitag, 7. Juni 2013, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt; anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Er ist friedlich eingeschlafen und von seinen Altersleiden erlöst worden. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Maja und Rolf Bisang Olivia und Remo Meng mit Nevio Tamara und Adrian Bisang mit Leo und Gian Verwandte und Freunde

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis

TODESANZEIGE Tief bewegt müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied und ehemaligen Oberturner

Max Althaus 2. Juni 1928 – 29. Mai 2013

Ein Turnerherz, das dem Verein viele Jahre widmete, schlägt nicht mehr. Durch seine Treue und Zuverlässigkeit trauert der Turnverband um ein wertvolles Mitglied. Seine Verdienste für unser Vereinsleben bleiben uns allen in bester Erinnerung. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Wir bitten euch, dem Verstorbenen für sein Wirken die letzte Ehre zu erweisen. Die Vereinsführungen des Männerturnvereins, der Kant. sowie Eidg. Turnveteranen Die Beisetzung findet am Freitag, 7. Juni 2013, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Es werden keine Leidzirkulare versandt. Aufhebung und Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat mit den folgenden Verfügungen Verkehrsbaulinien aufgehoben und neu festgesetzt: Nr. 5089 an der Arni-/Maibrunnenstrasse (Route 652), Abschnitt Litzistrasse bis SBB-Unterführung Nr. 5090 an der Zürcher-/Affolternstrasse (Route 382), Abschnitt Grenze Bonstetten bis Grenze Affoltern a.A. Nr. 5091 an der Zwilliker-/Alte Zwillikerstrasse (Route 299), Abschnitt Grenze Affoltern a. A. bis Lindenplatz. Die Pläne liegen von Montag, 3. Juni 2013, bis Dienstag, 2. Juli 2013, in der Abteilung Hochbau und Umwelt der Gemeindeverwaltung, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst in ihren Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Gemeinde Hedingen

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Obligatorische Bundesübung Mittwoch, 5. Juni 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Dienstag, 11. Juni 2013 18.00 bis 20.00 Uhr Freiwillige Übung und Jungschützenkurs Mittwoch, 26. Juni 2013 18.00 bis 20.00 Uhr

Traueradresse: Maja und Rolf Bisang, Grossholzerstrasse 9, 8932 Mettmenstetten

WIR DANKEN

Bestattungen

allen herzlich, die

Affoltern am Albis Am 29. Mai 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Arthur Widmer geboren 25. Januar 1930, Witwer von Elisabeth Widmer, von Affoltern am Albis ZH und Gränichen AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Äussere Grundstrasse 26. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

im

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 06. Juni 2013, um 14.30 Uhr in der neuapostolischen Kirche Affoltern am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 29. Mai 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Max Althaus geboren 02. Juni 1928, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern a. A. ZH, Semperweg 6. Die Beisetzung findet am Freitag, 07. Juni 2013, 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 29. Mai 2013 ist in Visp VS gestorben:

Reutimann-Siegwart, Rolf, geb. 06. April 1942, von Waltalingen ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Haltenstrasse 31; Ehemann der Reutimann-Siegwart, Margrit. Abdankung in der ref. Kirche in Obfelden am Freitag, 14. Juni 2013, 14.00 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Meret Weiss-Zimmermann im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft geschenkt haben. Danken möchten wir auch denjenigen, die in den letzten Monaten zur Verbesserung der Lebensqualität von Meret Weiss beigetragen haben. Die vielen Zeichen der Anteilnahme haben uns sehr berührt. Besonders danken wir: – der Spitex – dem Personal des Altersheims Seewadel, Affoltern a.A. – Frau Pfarrer Bettina Stephan – Organist Christian Stuckert – für die vielen Karten, Briefe, Blumen und Spenden Aeugst a. A, 30. Mai 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Juni 2013

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Wohlbefinden im Fokus der Ausstellung Lehrreicher und vielfältiger Gesundheitstag 2013 in Ottenbach Rund um die Gesundheit, welche als wertvollstes Gut des Menschen gilt, organisierte die Abteilung Gesundheit und Soziales der Gemeinde Ottenbach auch dieses Jahr den bereits mehrmals durchgeführten Gesundheitstag. In einer Reihe von Ausstellungen, Vorführungen und Informationen konnten sich die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren testen. ................................................... von martin mullis Gemeinderätin und Vorsteherin der Abteilung Gesundheit und Soziales, Rita Ackermann und ihre Helfer, organisierten auch dieses Jahr wieder eine umfassende vielfältige und äusserst interessante Ausstellung rund um das Wohlbefinden der Bevölkerung. Fast 20 Stationen orientierten mittels spielerischen Tests, Vorträgen und Vorführungen über die vielfältigen Möglichkeiten und Massnahmen zur Förderung der Gesundheit. Neben einer ganzen Reihe von Organisationen, Vereinen und Fachgeschäften stellte sich der Rettungsdienst des Spitals Affoltern, die Dorfpraxis von Ottenbach, die Spitex und der Samariterverein den zahlreichen Besuchern vor. In der mobilen Ausstellung rund um das Gehirn, im sogenannten Brain

Die mobile Ausstellung im Brain Bus rund ums Hirn fand in Ottenbach ein grosses Interesse. (Bilder Martin Mullis)

Bus zeigten Fachpersonen die Funktionen des Gehirns. Dabei kamen verschiedene Störungen des Hirns wie Burnout, Depressionen, Parkinson und Alzheimer zur Sprache. Eingelegt in Formalin fand ein echtes menschliches Hirn ganz besondere Aufmerksamkeit. Mit den verschiedenen Broschüren sowie den Ausstellungs- und Infotafeln war es das Ziel des Experten Dr. Vincent Tchang, den Besuchern eine Plattform über die Funktion und Störungen des Hirns sowie der ver-

schiedenen menschlichen Sinne zu bieten.

Wann macht Stress krank? Der Brainbus versuchte die Fragen, «Wie entsteht Schmerz», «Wann macht Stress krank» und «Was passiert im Gehirn bei Sucht» mit verständlichen Erklärungen zu beantworten. Die Kommission für Natur- und Landschaftsschutz thematisierte die Probleme rund um invasive Pflanzen,

welche Allergien und Asthma erzeugen können. Die Dorfärzte Dr. Eveline Breidenstein und Dr. Erich Villiger referierten über das Thema «Patientenverfügung» und beantworteten eine ganze Reihe Fragen der zahlreich erschienenen und interessierten Einwohnern. Der Gesundheitstag in Ottenbach fand nicht nur bei der Dorfbevölkerung grosses Interesse, auch aus den umliegenden Gemeinden fanden einige Personen den Weg nach Ottenbach.

Grosses Engagement: Rita Ackermann, Tom Keller, Annemarie Heinrich. (v.l.) So durfte die Gesundheitsvorsteherin Rita Ackermann mehrere ihrer Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbargemeinden als Gäste begrüssen. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Gesundheitstages in Ottenbach leisteten mit dieser informativen und umfassenden Ausstellung hervorragende Arbeit. Sie wurden trotz der misslichen Wetterverhältnisse für ihr riesiges Engagement durch einen beachtlichen Aufmarsch der Bevölkerung belohnt.

Krankenschwester rastete an Geburtstag aus Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Pflegeassistentin aus dem Amt wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt Ausgerechnet an ihrem Geburtstag ist eine Krankenschwester ausgerastet und hat in einer Discothek einer anderen Frau ein Cocktailglas gegen den Kopf geschlagen. Am Donnerstag wurde die geständige Frau wegen versuchter schwerer Körperverletzung anklagegemäss zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt. ................................................... von attila szenogrady

Eigentlich sollten Krankenschwestern verletzten und kranken Patienten helfen und nicht irgendwelche Personen spitalreif prügeln. Es war in der Nacht auf den 15. Januar 2012, als eine über

30-jährige Krankenschwester aus dem Bezirk Affoltern in der Zürcher Discothek Zodiac zusammen mit Freunden und Bekannten ihren Geburtstag feierte. Die Pflegeassistentin stiess dabei immer wieder auf ihre Gesundheit an. So lange bis sie gemäss ihrem Verteidiger Valentin Landmann kurz nach Mitternacht hagelvoll war.

schied. So schlug sie ein Cocktailglas gegen den Kopf ihrer Gegnerin, die zu Boden ging. Durch die Glassplitter hatte die Geschädigte drei Rissquetschwunden an der linken Schläfe, am Oberlid sowie an der linken Augenbraue erlitten. Dort sollen heute noch feine bleibende Narben zu sehen sein.

Einmaliger Ausraster Kampf auf der Tanzfläche Trotz ihren hohen Stöckelschuhen wagte sich das Geburtstagskind auf die dicht bevölkerte Tanzfläche. Dort verlor sie schon bald das Gleichgewicht und fiel gegen eine italienische Besucherin, die sich sogleich über die unerwünschte Berührung lauthals beschwerte. Zuerst gab ein Wort das andere. Dann folgte auf der Tanzfläche der offene Kampf, den die Krankenschwester schon bald für sich ent-

Am Donnerstag musste sich die Schweizerin albanischer Abstammung wegen versuchter schwerer Körperverletzung verantworten. Die Beschuldigte rang sich zu einem Geständnis durch, erklärte aber, dass sie nicht mit voller Wucht zugeschlagen habe. Während Staatsanwalt Matthias Stammbach eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten forderte, setzte sich Verteidiger Landmann im Hauptantrag für eine bedingte Geldstrafe

Mehr als die Hälfte der Schüler fuhr verbotenerweise auf dem Trottoir Polizeikontrolle auf den Schulwegen in Bonstetten Am Donnerstagmorgen, 30. Mai, hat die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei Affoltern am Albis auf den Schulwegen in Bonstetten eine Fahrradkontrolle vorgenommen. Es resultierten zahlreiche Bussen. Dabei wurden insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler kontrolliert. Mehr als die Hälfte der Schülerschaft fuhr mit dem Fahrrad verbotenerweise auf dem Trottoir und musste daher gebüsst, bzw. mit entsprechendem Schülerrapport dem örtlichen Verkehrsinstruktor

zur Nachschulung gemeldet werden. Kinder unter zehn Jahren, die ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs waren, wurden an Ort und Stelle belehrt und deren Eltern telefonisch über das Fehlverhalten des Kindes orientiert. Gerne ruft die Kantonspolizei Zürich wieder einmal in Erinnerung: – Art. 19 Abs. 1 SVG: Kinder dürfen vor dem vollendeten sechsten Altersjahr auf Hauptstrassen nur unter Aufsicht einer mindestens 16 Jahre alten Person Rad fahren. – Art. 42 Abs. 1 VRV: Kinder dürfen ein Fahrrad nur benützen, wenn sie die Pedale sitzend treten können. – Art. 43 Abs. 2 SVG: Das Trottoir

ist den Fussgängern, der Radweg den Radfahrern vorbehalten.

Vermittlung der Verkehrsregeln im Elternhaus Da die Eltern für den Schulweg ihrer Kinder die Verantwortung tragen, rät die Polizei, den Kindern das sichere Radfahren und die korrekte Einhaltung der Verkehrsregeln im Elternhaus zu vermitteln und damit ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit ihres Kindes zu leisten. Kantonspolizei Zürich, Verkehrsinstruktion

von 300 Tagessätzen zu 30 Franken ein. Ankläger Stammbach verwies immerhin darauf, dass die Beschuldigte anfänglich noch ein Unfallgeschehen geltend gemacht habe. Landmann ging von einem einmaligen Ausraster einer erheblich angetrunkenen Frau aus. Nach dem Vorfall sei ein Katzenjammer kosmischen Ausmasses gefolgt.

Keine Strafsenkung Das Gericht ging zum Schluss von einer Impulshandlung der Beschuldigten aus. Dennoch kam es nicht zu einer Strafsenkung. «Es hätte ganz anders ausgehen können», erklärte dazu der Gerichtsvorsitzende Weber. So wurde die Pflegeassistentin antragsgemäss wegen versuchter schwerer Körperverletzung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt.

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am kommenden Donnerstag, 6. Juni, dürfen Elisabeth und Alfred HurterMeier in Obfelden das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich. anzeige


Liegenschaften Affoltern am Albis, 30. Mai 2013

Eines bestehet, nimmer vergehet, was du liebend getan!

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Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Arthur Widmer-Gleich 25. Januar 1930 - 29. Mai 2013

Geduldig, tapfer und mit starkem Willen hat er seine Krankheit getragen und durfte nun von seinen Beschwerden erlöst werden. Wir sind dankbar für seine Liebe, Fürsorge und Güte, die er uns in reichem Masse geschenkt hat. In stiller Trauer: Markus und Manuela Widmer-Isenring Brigitte und Urs Frei-Widmer Cédric und Delphine Widmer-Müriset mit Alicia Sven Widmer Yannick Widmer und Aline Kohler Mirjam und Michael Rudolf-Frei Simon Frei Verwandte und Freunde

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Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 6. Juni 2013 um 14.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a, in Affoltern am Albis statt.

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Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis.

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Wir beabsichtigen, auf das Schuljahr 2013/2014 unseren Standort in den Bezirk Affoltern zu verlegen. Dazu suchen wir auf den Herbst 2013 geeignete Räumlichkeiten.

Der Lebenskreis meiner lieben Schwägerin und unserer Tante

Ida Mischler-Gilli 4. Oktober 1914 – 28. Mai 2013

hat sich geschlossen. Nach einem langen, erfüllten Leben bist du von deinen Altersbeschwerden erlöst worden und friedlich eingeschlafen. Die vielen gemütlichen Stunden, die wir mit dir verbringen durften, werden dich unvergessen machen.

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Für die liebevolle Pflege des Teams vom Haus zum Seewadel (3. Stock) sowie die ärztliche Begleitung von Dr. med. Ph. Luchsinger, möchte ich ganz herzlich danken. Goldermattenstrasse 36, 6312 Steinhausen In stiller Trauer: Emma Gilli-Burkard, Steinhausen Yvonne Gilli Stocker mit Familie, Wil Cornelia Kapp-Gilli, Basel Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Niemals verliert man die, die man in jenem liebt, den man nicht verlieren kann.

Walter Signer WIR DANKEN – von Herzen für die Worte, die Kraft und die Wärme allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten – für die liebevollen Schreiben – dem Stadtspital Triemli, dem Spital Affoltern, Dr. Villiger und Dr. Glenck – der Villa Sonnenberg für die herzliche Betreuung, auch der Familie – Herrn Pfarrer Ebert ganz besonders für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst – für die Spenden an die Kinder-Spitex Ottenbach, im Mai 2013

Die Trauerfamilie

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 4. Juni 2013

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Kappeler RPK stellt Rückweisungsantrag Erneute Verzögerung von Sanierung und Ausbau des Schulhauses Tömlimatt? Die Kappeler RPK empfiehlt dem Stimmvolk, den 130 000-Franken-Projektkreditantrag fürs Schulhaus Tömlimatt an der Gemeindeversammlung von kommendem Freitag, 7. Juni, zurückzuweisen. Mangelnde fachliche und zeitliche Ressourcen von Gemeinderat und Verwaltung sowie hemdsärmlige Auftragsvergabe werden als Gründe angegeben. ................................................... von martin platter Prinzipiell unterstütze man den Willen des Kappeler Gemeinderates, die Schulhauserweiterung und -erneuerung zu forcieren, schreibt die Rechnungsprüfungskommission (RPK) einleitend in ihrem Abschied zuhanden der Gemeindeversammlung von kommendem Freitag. Sie bemängelt jedoch die freihändige Vergabe des Architekturauftrages (an Roos Architekten), was nach Meinung der RPK ein Verstoss gegen das Submissionsgesetz sei. Zudem sei die professionelle Überwachung der technischen und finanziellen Risiken, die das Projekt nach sich ziehe, ohne externe Unterstützung nicht sichergestellt. Die RPK empfiehlt dem Stimmvolk deshalb, den Projektierungskredit zur nochmaligen Überarbeitung an den Gemeinderat zurückzuweisen. Ihre Vorsicht begründet die RPK mit der finanziellen Dimension, die die Planung auslösen wird. Rund fünf Millionen Franken wird die Sanierung und Erweiterung des Primarschulhauses Tömlimatt voraussichtlich kosten. Der Betrag werde die Gemeindekasse über die kommenden Jahrzehnte spürbar belasten. Das erfordere von Beginn weg eine sorgfältige Risiko- und Kostenkontrolle, ist die RPK überzeugt. Sie zweifelt an, dass der Gemeinderat und die Verwaltung die dazu nötigen, fachlichen und zeitlichen Ressourcen

Dieses sieht vor, dass Dienstleistungsaufträge bis zu einer Höhe von 150 000 Franken freihändig vergeben werden dürfen», begründet Zürcher die Haltung des Gemeinderats.

Der Gemeinderat würde einlenken Er räumt aber ein: «Wir sind bereit, bezüglich Bauherrenbegleiter im Sinne der RPK einzulenken. Gespräche mit möglichen Kandidaten haben bereits stattgefunden. An der nächsDie Rechnungsprüfungskommission empfiehlt einen Rückweisungsantrag für den Planungskredit für ten Gemeindeversammlung wollen die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Tömlimatt. (Martin Platter) wir jedoch einen aufbringen können. Deshalb fordern worden. «Allerdings fehlten da noch Kredit für die Planung. Dafür benötidie Rechnungsprüfer einen unabhän- die Zahlen und auch der Abschied des gen wir den Kredit von 130 000 Frangigen Bauherrenberater zu engagie- Gemeinderates lag noch nicht vor. Die ken. Für die fachliche Unterstützung ren, der Ausschreibung, Projektierung kompletten Unterlagen samt Weisung, ist bei unserem Kreditantrag bereits und Kontrolle des Vorhabens beglei- die auch ans Stimmvolk ging, wurden ein Betrag von 10 000 Franken einkaltet. schliesslich rechtzeitig an die RPK kuliert. Die intensive Begleitung übergeben», erklärt Zürcher. durch einen Bauherrenberater ist aber Ackermann habe ihn dann über vor allem wichtig, wenn der definitive RPK kompromissbereit den Rückweisungsentscheid infor- Baukredit, die Vergaben und schliessLiegenschaftenvorstand Hans Zürcher, miert. Die RPK habe jedoch angebo- lich der Bau anstehen.» Weshalb man ohne KonkurrenzofVorsitzender der Baukommission und ten, bei Erfüllung ihrer Bedingungen früher selber während sieben Jahren bezüglich Bauherrenbegleitung und ferte an Roos festhalte, begründet ZürMitglied der RPK, zeigt ein gewisses Einholung von Konkurrenzofferten cher so: «Roos hat alle Bedingungen Verständnis für den Entscheid: «Der den Rückweisungsantrag zurückzuzie- und die von uns gestellten QualitätsJob der Rechnungsprüfungskommissi- hen. Im Gemeinderat wollte man so kriterien einwandfrei erfüllt. Er hat taon ist, ihre Bedenken zu äussern. Das kurzfristig aber nicht auf das Angebot dellose Referenzen im Schulhausbau, habe sie getan.» Bereits im Februar ha- eingehen und beschloss, das Projekt- unter anderem in den Nachbargebe er RPK-Präsident Christoph Acker- kreditbegehren dennoch an der kom- meinden. Noch wichtiger für uns ist mann vorinformiert, da Zürcher ver- menden Gemeindeversammlung zu jedoch, dass wir bereits mit Roos zumutete, dass die Zeit für den Kreditan- bringen. «Wir wollten nicht nochmals sammengearbeitet haben und nicht trag bis zur Gemeindeversammlung ein halbes Jahr verlieren. Gemäss un- enttäuscht wurden. Terminlich, finanam 7. Juni knapp werden könnte. Als serer Auffassung stellt die Auftragsver- ziell, bezüglich Einfallsreichtum und das Vorprojekt fertig war, sei es zu- gabe an Roos Architekten keinen Ver- persönlich hat das bisher sehr gut gedem der gesamten RPK vorgestellt stoss gegen das Submissionsgesetz dar. passt. Überdies ist das Honorarange-

bot gemäss SIA-Norm 102 mit einem Stundenansatz von 110 Franken fair.»

Submissionsgesetz als Stolperstein Christoph Ackermann, Präsident der Kappeler RPK, ist skeptisch, ob der Markt mit diesem Vorgehen spielen kann. «Im Gremium ist uns bekannt, dass die freihändige Vergabe von Dienstleistungsaufträgen bis 150 000 Franken möglich ist. Isoliert betrachtet, sind wir tatsächlich deutlich unter diesem Grenzbetrag. Wir erachten jedoch die Stückelung des Architekturauftrages als problematisch. Erhält Roos nämlich den Zuschlag, erlangt er bei der detaillierten Ausarbeitung des Projektes einen derart grossen Wissensvorsprung, dass es wenig sinnvoll erscheint, danach den Architekten nochmals zu wechseln. Das gesamte Architekturhonorar wird am Ende aber zirka 0,5 Millionen Franken betragen. Gemäss Submissionsgesetz, das eine Stückelung der Aufträge untersagt, hätte unseres Erachtens deshalb zuerst die gesamte Architekturleistung ausgeschrieben werden sollen – und erst dann das Kreditbegehren gestellt werden.» Die öffentliche Ausschreibung bedeute ja nicht, dass Roos den Auftrag a priori nicht erhalte. Woher weiss die RPK, dass die Gemeinde das Projekt nicht alleine stemmen kann? «Wir sind zu dieser Überzeugung gekommen, als es in der Sitzung mit dem Gemeinderat um besagte Ausschreibung ging. Das Submissionsgesetz ist eine sehr komplexe Materie, die eine gewisse Erfahrung erfordert. Ein Bauherrenbegleiter kann das bieten und ist im Idealfall eine unabhängige Instanz, die die Interessen der Gemeinde wahrt – auch gegenüber dem Architekten. Zudem stehen bald Neuwahlen an. Ein Bauherrenberater kann eine gewisse Kontinuität sicherstellen», ist Ackermann überzeugt. Das letzte Wort hat aber das Stimmvolk am kommenden Freitagabend im kleinen Mühlesaal.

Gefrässige Raupe wütet im Säuliamt Buchsbaumzünsler frisst Hecken kahl – ein Ende ist nicht absehbar «Immergrün» war früher: Innert zwei bis drei Wochen kann eine Buchsbaum-Hecke kahl sein. Der Schaden, den Buchsbaumzünsler in Massen anrichten, variiert zwar von Jahr zu Jahr, aber ein Ende ist nicht absehbar. ................................................... von thomas stöckli Langsam wachsend und immergrün, widerstandsfähig und winterhart prägt der Buchsbaum schon seit Jahrhunderten hiesige Privatgärten, Parks und Friedhöfe. «Wie lange noch?», muss man sich heute fragen, denn ein unscheinbarer asiatischer Falter droht das Erscheinungsbild der Grünflächen nachhaltig zu verändern. Die Rede ist vom Buchsbaumzünsler und problematisch ist nicht primär der Falter, sondern seine Larve: Die Raupen sind gelb-grün mit einer dunklen bis schwarzen Kopfkapsel, werden bis zu fünf Zentimeter lang – und fallen erst über die Blätter, dann auch noch über die grüne Rinde der jüngeren BuchsZweige her. Nach vierwöchigem Raupenstadium verpuppen sie sich, eine weitere Woche später schlüpft der Falter, welcher zu neuen Buchsbäumen in der Nähe fliegt und dort seine Eier auf der Blattunterseite ablegt. Jahr für

Jahr breitet sich der Schädling so um einige Kilometer aus.

Drei- bis viermal im Jahr spritzen Daniel Mäder von Mäder Gärten in Mettmenstetten kam vor vier Jahren am rechten Zürichseeufer erstmals mit dem Schädling in Kontakt. Besonders einschneidend hat er den Befall letztes Jahr in Hedingen erlebt. Aktuell seien Knonau und das Oberdorf in Mettmenstetten stark betroffen. Bei schwachem Befall und kleineren Pflanzen wird geraten, die Raupen regelmässig abzusammeln. Auch stark befallene Pflanzen lassen sich wieder aufpäppeln. Das heisst aber, dass die Pflanzen teilweise drei- bis viermal im Jahr gespritzt werden müssen. Und da der Buchsbaumzünsler keine natürlichen Feinde hat, ist ein Ende dieser Bekämpfung nicht absehbar. So verwundert es nicht, dass kaum noch jemand darüber nachdenkt, Buchsbaum zu pflanzen. «Ich denke, dass der Verkauf um 90 Prozent einbrechen wird», vermutet Daniel Mäder. Gerade mal ein Kunde habe vergangenes Jahr eine Buchs-Hecke gewünscht, verrät er. Immer mehr entscheiden sich dafür, Einzelpflanzen oder gleich ganze Hecken zu ersetzen – insbesondere wenn in unmittelbarer Nähe Küchenkräuter, Obst oder Ge-

Die Raupen sind gelb bis dunkelgrün, haben Längsstreifen, schwarze Punkte und eine dunkle bis schwarze Kopfkapsel. (Bild Martin Mullis)

Der unscheinbare Falter des Buchsbaumzünslers. (Bild zvg.)

müse kultiviert wird, das nicht dem Insektengift ausgesetzt werden soll.

Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) in seiner Einwohnerinformation zum Buchsbaumzünsler. Andere Fachleute sehen es weniger streng: Auch ins Grüngut sei eine gute Variante. Bevor das Grüngut in die Vergärung oder Boxenkompostierung kommt, wird es nämlich gründlich geschreddert. Schon das dürfte die Raupe nicht überleben. Spätestens die folgende Erhitzung macht dem Schädling dann den Garaus.

Nicht verbrennen oder auf den Kompost Doch was macht man mit befallenen Pflanzen? Eine Ämtlerin hat dem «Anzeiger» von einem Nachbarn berichtet, der die Überreste seines von Raupen zerfressenen Buchsbusches im Gartencheminée verbrannte – den Gestank

kann man sich vorstellen. «Grünes Material verbrennen, das macht keinen Sinn und verursacht ungerechtfertigte Emissionen», betont Georg Feichtinger von der kantonalen Fachstelle Pflanzenschutz. Ebenso wenig zu empfehlen ist das Aufhäufen oder selber kompostieren im eigenen Garten, können sich doch so die Schädlinge weiter entwickeln. Das Schnittgut gehöre in einen Abfallsack verpackt und in den Kehricht, das empfiehlt das Amt für


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Streifzug durch die Spitex-Standorte Im Rahmen des Fusionsprozesses wurde entschieden, die fünf Spitex-Standorte zu erhalten. «Das Tagesgeschäft, die Kernleistungen bei den Menschen zu Hause, sind uns nach wie vor der zentralste und wichtigste Teil unserer Arbeit», sagte Geschäftsleiterin Verena Bieri einleitend. Vorstand und Geschäftsleitung des Vereins Spitex Knonaueramt, von links: Verena Bieri (Geschäftsleiterin), Leonhard Grimmer, Silvia Kamm, Marcel Eicher (Präsident), Erich Kappeler, Christoph Kobel und Barbara Steiner. (Bild -ter.)

Kraftakt hat sich gelohnt Erste Spitex-Generalversammlung nach dem Zusammenschluss Unter grossem Aufwand haben sich die Spitex-Vereine im Bezirk Affoltern auf Anfang Jahr zum Verein Spitex Knonaueramt zusammengeschlossen. Der Kraftakt hat sich gelohnt, wie Präsident Marcel Eicher an der ersten Generalversammlung betonte. ................................................... von werner schneiter Die Zusammenführung der Spitex-Vereine Affoltern, Aeugst und Hedingen, Spitex Knonaueramt Nord-West und Spitex Oberamt per 31. Dezember 2012 bildete den Kernpunkt der Ausführungen von Marcel Eicher an der Generalversammlung im Ulmensaal der reformierten Kirchgemeinde in Affoltern. Er sparte dabei nicht mit lobenden Worten. Das Zusammenführen von drei Vereinen mit unterschiedlichen Kulturen sei sehr einvernehmlich und produktiv über die Bühne gegangen – und von den jeweiligen Generalversammlungen jeweils ohne Gegenstimmen befürwortet worden. Eicher führt den reibungslosen Zusammenschluss auf die gute, konstruktive Vorbereitungsarbeit und auf das gute Klima zwischen Projektverantwortlichen und Vertragsgemeinden zurück. «Wir haben zudem sehr engagierte Mitarbeitende. Alle haben am gleichen Strick gezogen und dazu beigetragen, dass die vereinigte Spitex den Kundinnen und Kunden nach wie vor eine hohe Qualität bieten kann. Rückmeldungen hätten das bestätigt.

150 Mitarbeitende Geschäftsleiterin Verena Bieri hob das Engagement und das Herzblut der Mitarbeitenden hervor, die gute interne und externe Unterstützung, die den

Start im neuen Zentrum an der Werkstrasse 1 in Affoltern erleichtert haben. Alle Bereiche sind jetzt unter einer Telefonnummer erreichbar: 044 762 50 40. Geschäftsleitung mit den zentralen Diensten, der Entlastungsund Mahlzeitendienst, die Personalfachstelle und Bildung, das Spitex-Psychiatrieteam sowie die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen des Bezirks befinden sich nun unter einem Dach. Mit insgesamt rund 150 Mitarbeitenden gehört die Spitex zu den grösseren Arbeitgebern im Bezirk Affoltern. Grosser Wert wird auf die Ausbildung gelegt; es besteht auch ein Ausbildungsverbund mit dem Spital Affoltern. Der Verein zählt inzwischen rund 2500 Mitglieder und erzielt gemäss Budget 2013 einen Umsatz von rund 7 Mio. Franken. Die fünf Spitex-Zentren im Säuliamt bleiben bestehen. Die Einsatzgebiete wurden teilweise angepasst, damit die Effizienz bei der Betreuung aufrechterhalten werden kann. In Bonstetten erfolgte ein Umbau, in Affoltern, Hausen und Mettmenstetten waren kleinere Anpassungen nötig. Ein weiteres Zentrum befindet sich in Obfelden (vgl. Artikel rechts). An der GV streifte Verena Bieri auch Punkte, die 2014 umgesetzt werden: den neuen Administrativ-Vertrag mit neuen Berechnungsmodellen und direkter Verrechnung zulasten der Gemeinden. Die Lieferung von Material ist für die Spitex ein Defizitgeschäft. Künftig sollen Kundinnen und Kunden direkt von Anbietern beziehen können. «Wir werden aber das Nötigste an Lager haben», so Verena Bieri. Im Übrigen erwähnte sie auch, dass eine engere Zusammenarbeit mit Seewadel und Spital «in Prüfung» ist. An der GV verabschiedete die Geschäftsleiterin im Weiteren Elisabeth Bigler, während rund zehn Jahren Leiterin des Entlastungsdienstes. Sie wur-

de als sehr engagierte und kompetente Frau bezeichnet. Ihre Nachfolgerin ist Daniela Baumgartner.

Es bleibt bei der Einzelmitgliedschaft An der von 74 Stimmberechtigten besuchten GV musste über zwei Varianten von Mitgliederbeiträgen abgestimmt werden. Nach längerer Diskussion entschieden die Stimmberechtigten bei drei Gegenstimmen, es bei der Variante 1 zu belassen. Diese sieht einen Jahresbeitrag von 35 Franken für die Einzelmitgliedschaft vor. Variante 2 – Einzelmitgliedschaft 35 Franken, bei Paar- oder Hausmitgliedschaft 60 Franken – ist nach Aussagen des Vorstandes mit administrativem Mehraufwand verbunden. Und die administrative Belastung wächst bei der Spitex ohnehin. Zudem halten sich beide Varianten im Bereich der finanziellen Auswirkung etwa die Waage. Wichtig ist letztlich die Solidarität mit der Spitex. Ja sagte die Generalversammlung zu den Rechnungen der Spitex Knonaueramt-Nordwest, Oberamt sowie Affoltern, Aeugst und Hedingen. Sie wurden vom Finanzchef Erich Kappeler präsentiert.

Vorstand wiedergewählt Die fünf Vorstandsmitglieder des Vereins Spitex Knonaueramt wurden einzeln und allesamt einstimmig wiedergewählt: Marcel Eicher (Präsident), Leonhard Grimmer (Projekte/Gemeinden), Silvia Kamm (Personalressort/Protokoll), Erich Kappeler (Vizepräsident/Finanzen), Christoph Kobel (Informatik/Mobilien/Immobilien) und Barbara Steiner (Projekte/Fachfragen). – Zwei Vorstandsmitglieder sind ausgetreten: Beatrice Rutishauser (Ärztekontakt/rechtliche Fragen) und Maren Gerlach (Fachfragen).

Das Zentrum Bonstetten an der Dorfstrasse 1, im letzten halben Jahr umgebaut und erweitert, wird von Annadora Müller zusammen mit ihrer Stellvertreterin Petra Dunkel geleitet. Sie habe in den vergangenen sechs Jahren erlebt, wie die Strategie «ambulant vor stationär» den Arbeitsalltag verändert habe, sagte die Leiterin, die ihre Arbeit an der GV ausführlich schilderte. Bonstetten hat 28 Mitarbeiterinnen, die in Bonstetten, Stallikon und Wettswil insgesamt 113 Kundinnen und Kunden betreuen. Mehr solche, die von der Spitex nur wenige Einsätze brauchen, weil sie wieder selbstständig sind, in eine stationäre Einrichtung wechseln oder weil sie zum Sterben wieder nach Hause wollen. Hilfreich sei auch die Nähe der Palliativstation in Affoltern. Mehr Zeit als die Unterstützung im Haushalt beansprucht der Beratungs- und Betreuungsaufwand am Telefon. Annadora Müller sprach von einem komplexen Einsatzplan und von verschiedenen Interessen, die diesen Plan bestimmen. Für den Einsatz ist die richtige Tageszeit wichtig, vor allem bei Dementen. Der Einsatzplan wird auch von Arzt-, Physiotherapieoder Coiffeurtermin bestimmt. Oft kommt es zu kurzfristigen Änderungen. «Nicht immer können wir unsere Kundschaft zufriedenstellen», betonte Frau Müller. Wichtig sei, dass jede Kundin und jeder Kunde eine Bezugsperson habe, die mit der Fallführung betraut sei. Allerdings sei es unumgänglich, mehrere Mitarbeiterinnen zur Kundin zu schicken, weil viele in Teilzeit beschäftigt sind. Frau Müller schilderte die SpitexArbeit als bereichernd, obschon es Kundensituationen gebe, die schwierig auszuhalten seien. «Oft erhalten wir aber viel Anerkennung. Viele Kundinnen und Kunden freuen sich, dass verschiedene Mitarbeiterinnen im Einsatz sind und sie so viel Abwechslung haben.» Grösstes Zentrum ist Affoltern (Obere Seewadelstrasse 10a). 25 Mitarbeiterinnen betreuen im Bezirkshauptort und in Hedingen insgesamt 130 Kundinnen und Kunden. Es wird von Regula Bitterlin geleitet; Heidi Coray ist Stellvertreterin. «Es ist das grösste Zentrum, bleibt aber trotzdem überschaubar», heisst es dort. An der Oberen Fischbachstrasse 8 in Mettmenstetten steht das kleinste

Spitex-Zentrum. Das Team zählt 13 Mitarbeitende, die in Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau 51 Kundinnen und Kunden betreuen. Geleitet wird das Zentrum von Regula Hassler; die Stellvertretung hat Michaela Meier-Buri inne. Wie in Mettmenstetten wurden auch in Hausen an der Bifangstrasse 1 Anpassungen vorgenommen werden. Das Zentrum ist zuständig für Hausen, Rifferswil und Kappel und beschäftigt 20 Mitarbeitende, die sich um 81 Kundinnen und Kunden kümmern. In Obfelden, wo das Spitex-Zentrum in der Brunnmatt domiziliert ist, sind es 21 Mitarbeiterinnen, die in Obfelden und Ottenbach 61 Klienten betreuen. Das Zentrum wird von Christina Hausherr geleitet; die Stellvertretung hat Dora Küpper.

Vielfältige Aufgabe – gigantischer Administrativ-Aufwand Die psychiatrische Spitex ist zuständig für das ganze Knonauer Amt und ist gefragt: Der Bedarf an sozialpsychiatrischer Begleitung vor Ort steigt, weil Klinikaufenthalte immer kürzer ausfallen, führte Leiter Maja Brühlmann Taverna aus und betonte gleichzeitig, dass die Nachbetreuung deshalb immer wichtiger wird. Nach Aufnahme der Arbeit im Januar werden von einem dreiköpfigen Fachteam bereits mehr als 30 Kunden und Kundinnen betreut. Ihre Situation ist sehr unterschiedlich: Es gibt junge und alte Menschen – solche, die wegen einer Depression keinen Antrieb und keine Energie mehr haben, um einen Haushalt zu führen. Es gibt Menschen mit Ängsten und Zwängen, die das Haus nicht mehr verlassen, Suchtmittelkonsumierende und Leute, die unter Wahnvorstellungen leiden. Vermehrt aber auch ausgebrannte Eltern, die mit der Kinderbetreuung überfordert sind. Es gibt Personen, die ihren Tag strukturieren oder den sicheren Umgang mit Medikamenten wieder erlangen wollen. Die psychiatrische Spitex arbeitet unter dem Motto «Hilfe zur Selbsthilfe». Maja Brühlmann Taverna betont, es sei wichtig, die Situation zu verstehen, zuzuhören und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Die Arbeit bezeichnet die Leiterin als vielseitig, und es ist möglich, individuell auf die Situationen einzugehen. Sie reicht vom gemeinsamen Suchen nach Bewältigungsstrategien über das Besprechen von Tages- und Wochenplänen über gemeinsames Einkaufen bis zum Haushalttraining. Wo nötig, vernetzt man sich mit einem Helfernetz, mit Psychiater oder Psychiaterin. «Aber der administrative Aufwand ist gigantisch, viel grösser als ich mir das vorgestellt habe», fügte Maja Brühlmann Taverna bei. (-ter.)

Niemand will eine Beteiligung von Dritten Vernehmlassung zur neuen Rechtsform für das Spital Affoltern – ein erstes Fazit Niemand will eine Beteiligung von Dritten am Spital Affoltern. Es soll weiterhin den Gemeinden des Bezirks gehören. Das geht aus der breiten Vernehmlassung hervor. ................................................... von werner schneiter Wie Projektleiter Bertram Thurnherr an der Spital-Delegiertenversammlung ausführte, ergab die Vernehmlassung zur neuen Spital-Rechtsform zahlreiche Rückmeldungen. Neben den 14 Ämtler Gemeinden haben sich sechs politische Parteien, die Ärztegesell-

schaft des Bezirks, die Stiftung Spital, der Spitex-Verein, der Vpod und Private zur neuen Rechtsform geäussert (vgl. auch «Anzeiger» vom 22. Mai). So befürworten alle Gemeinden die Bildung einer gemeinnützigen Träger-AG und einer Betriebs-AG, wogegen einzelne Parteien Einwände erheben bzw. andere Meinungen vertreten. Insgesamt werden die Umsetzung von neuen Rechtsgrundlagen, das Spital als wirtschaftliche Einheit, die finanzielle Beteiligung der Gemeinden als Verpflichtung, die Verknüpfung des neuen Bettenhauses mit der Rechtsform und spezifische Verwaltungsräte beider Gesellschaften als positiv bewertet.

Demokratischen Einfluss erhalten Dem stehen auch kritische Voten gegenüber, namentlich der fehlende demokratische Einfluss («die Stimmberechtigten haben nichts mehr zu sagen»). Bedenken werden auch wegen der hohen Komplexität geäussert, angesichts der Bildung von zwei Firmen wird auch vor Intransparenz gewarnt. Sodann schwingt die Befürchtung mit, dass sich Grosskonzerne am Spital Affoltern beteiligen könnten. Unisono wird deshalb die Beteiligung von Dritten ausgeschlossen. Das Spital Affoltern soll vollumfänglich in der Hand der Gemeinden bleiben. Und sollten Statuten oder Aktionärsbindungsver-

trag geändert werden, soll künftig auch die Bevölkerung der Trägergemeinden darüber entscheiden können. «Wir empfehlen den Gemeinden, diesbezüglich ihre Gemeindeordnungen anzupassen», sagte Bertram Thurnherr. Generelle Änderungen erfordern zwei Drittel Beteiligungsstimmen der Gemeinden. «Wir empfehlen aber auch, in den ersten fünf Jahren nach Bildung der neuen Rechtsform nichts zu ändern. Es braucht erst einmal Stabilität», so Thurnherr, der nun die vorgebrachten kritisierten Punkte mit seinem Projektteam ausmerzen will. Dazu gehören auch Aussagen zu Entschädigungen für die Verwaltungsräte. «Wir wollen am Schluss die

Chancen für die bezirksweite Abstimmung vom 24. November 2013 erhöhen», fügte der Projektleiter bei.

Vorlage am 4. Juli verabschieden Am 12. Juni sind nun alle, die sich an der Vernehmlassung beteiligt haben, zu einer Sitzung am Spital eingeladen. Sie können dort ihre Einwände nochmals einbringen. An der Delegiertenversammlung vom 4. Juli wird dann die Vorlage zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet. Die Auseinandersetzung mit arbeitsvertraglichen Bestimmungen für das Spitalpersonal nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Diese werden im August verabschiedet.


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«Neue Mitarbeiter immer willkommen!» Unterhaltsames 175-Jahre-Jubiläum der Holzkorporation Ober-Mettmenstetten Holzbestandteile im Aspirin und im Joghurt? Nicht das Einzige, das am Samstag auf dem Holzlehr-Postenlauf anlässlich der 175-Jahre-Feierlichkeiten der Holzkorporation Ober-Mettmenstetten überraschte. Mehr als 100 Personen folgten trotz garstigem Wetter der Einladung. ................................................... von martin platter Es waren lehrreiche Stunden am Samstag im Wald am Homberg, der zu den 72 Hektaren Wald der Ober-Mettmenstetter Holzkorporation gehört. In seiner Begrüssungsrede betonte Präsident Fredi Keller die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes einst und jetzt und rief die Meilensteine der Korporation in Erinnerung: Der Bau der Waldhütte im Jungholz 1912 sowie die grossen Stürme 1967 und 1968. Anlässlich der 100-Jahre-Jubiläumsfeier der Waldhütte, die vor allem für die 26 Korporationsmitglieder ausgerichtet wurde, war die Idee entstanden, für den 175-jährigen Geburtstag der Körperschaft etwas Grösseres für die gesamte Bevölkerung zu machen. Das ist der Korporation gelungen. Kreisförster Theo Hegetschweiler, Revierförster Flurin Farrér, Jäger Ralph Hort, Umwelt- und Naturwissenschaftlerin Andrea Funk, OL-Läufer Werner Eugster, Förster sowie Holzverarbeiter Ueli Müller zusammen mit dem Hausemer Holzschnitzelerzeuger Kari Burkard und Baumvelofahrer Peter Suter betrieben sieben Posten um die Waldhütte im Jungholz, an denen dem Publikum aus verschiedensten Perspektiven Bedeutung und Nutzen des Waldes näher gebracht wurden.

Schlagfertiger Holzkorporationspräsident Zunächst aber überbrachte die Mettmenstetter Land- und Forstwirtschaftsvorsteherin Ursula Junker nicht nur die besten Grüsse des Gemeinderates. Sie kredenzte eine mannshohe Holzskulptur des Kettensägen-Holzschnitz-

Schweizer Meisters Toni Flückiger alias «Flugo», die einen Holzer darstellt. «Einen zusätzlichen Mitarbeiter können wir immer gebrauchen», bedankte sich Fredi Keller schlagfertig und löste mit seinem trockenen Humor grosses Gelächter im Publikum aus. Dann machten sich die zahlreichen Waldinteressierten auf den Rundgang, der die Vielseitigkeit der heutigen Waldnutzung eindrücklich aufzeigte. Und die Schwierigkeit, es in der heutigen Zeit allen recht zu machen. Mit insgesamt 220 ha bedeckt der Wald 18 Prozent der Gemeindefläche Mettmenstettens. Das entspreche rund 1700 Quadratmeter pro Einwohner oder etwa drei Mal mehr als im Kantonsmittel, rechnete Hegetschweiler an seinem Posten vor. Ausführlich referierte er über Waldpflege und Artenerhaltung. Besondere Freude zeigte der Kantonsförster des Forstkreises 1 an einer etwa 230 Jahre alten Eiche, die er «Miss Mettmenstetten» nannte. Anhand einer Schätzfrage stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, das Holzvolumen eines 28 Meter hohen Baumes korrekt zu berechnen.

Artengleichgewicht angestrebt Naturwissenschaftlerin und Ornithologin Andrea Funk plädierte dafür, mehr Totholz im Wald stehen und liegen zu lassen, um die Biodiversität zu fördern: «Rund 20 000 verschiedene Arten leben im Wald. Das ist rund ein Drittel aller in der Schweiz lebender Tierarten.» Von Jäger Ralph Hort wiederum war zu vernehmen, dass nur ein gesundes Gleichgewicht zwischen den einzelnen Gattungen den Fortbestand aller ansässigen Pflanzen und Tiere sichert. OL-Läufer Werner Eugster referierte über die Bemühungen des Schweizerischen Orientierungslaufverbandes, mit klaren Regeln die Wettkämpfe im Wald möglichst Wildtier- und Naturschutzverträglich zu gestalten, um Nutzungskonflikte gar nicht erst aufkommen zu lassen. Flurin Farrér eröffnete seinen Vortrag mit einem Zitat von Bundesrätin Doris Leuthard: «Eine Schweiz ohne Wald ist undenkbar ...». Danach erläuterte der

Naturwissenschaftlerin und Ornithologin Andrea Funk referiert über die Eigenheiten des Spechts. Revierförster «Knonaueramt Süd» die verschiedenen Funktionen, die der Wald heute besitzt, vom Lebens- und Erholungsraum, Energielieferant, über den Schutz von Alpentälern bis hin zum Arbeitsplatz und – Heimat! Das habe eine breit angelegte Umfrage unter Waldnutzern ergeben. Viele Leute wüssten nicht, wie vielseitig Holz und seine Folgeprodukte seien. Oder hätten sie gewusst, dass Aspirin und Joghurt Substanzen enthält, die von Holz stammen?, fragte Farrér rhetorisch. An den letzten beiden Posten stand dann vor allem Holz als ökologischer, da nachwachsender und CO2bindender Bau- und Brennstoff im Vordergrund. Ueli Müller demonstrierte mit einem sogenannten «Vollernter», wie rationell die Waldbewirtschaftung heute vonstattengeht. Der «Scherkopf» der Baumfällmaschine ergreift den Stamm, schneidet ihn ab, entästet und zersägt ihn sekundenschnell in einem Arbeitsgang in abtransportierbare und weiterverarbeitbare Stücke. So wird offensichtlich, wie sich die einst gefährliche Holzgewinnung in den letzten Jahrzehnten von drei auf jährlich zehn Kubikmeter Holz pro Hektare erhöhen liess.

Ursula Junker liess Korporationspräsident Fredi Keller zum Jubiläum imNamen des Mettmenstetter Gemeinderates eine Holzskulptur überreichen.

Kreisförster Theo Hegetschweiler neben seiner «Miss Mettmenstetten», eine zirka 230 Jahre alte Eiche. (Bilder Martin Platter)

«Bau dein Haus auf ein stabiles Fundament» Das Lego-Land zu Gast in Hausen am Albis Vom vergangenen Freitag bis zum Sonntag verwandelte sich die reformierte Kirche in Hausen in ein LEGO-Land. Das Projekt Lego-Stadt vom Bibellesebund wurde von der Familienkirche Hausen ins Oberamt gebracht. Das Ziel: die Kirche anders erleben. Bauarbeiter in blauen Overalls turnen auf einer Baustelle herum, daneben geniessen einige Bewohner ihre Freizeit im Stadtpark beim Grillieren und Bootfahren. Andere wiederum suchen Ruhe auf dem Friedhof neben der Kirche. Dies waren nur drei kleine Szenen, welche es in der grossen LegoStadt zu entdecken gab. An der über dreizehn Meter langen Hauptallee der Lukas-Strasse, reihten sich Häuser an Häuser. Bahnhof und Flughafen fehlten ebenso wenig wie die imposante Kirche und mehrere Fachwerkhäuser. Dazu gab es einen Finanzdistrikt mit modernen Hochhäusern, aber auch das Stadtschloss aus früheren Zeiten hatte seinen Platz. Am Freitagabend und Samstagnachmittag waren 90 Baumeister vom Kindergartenkind bis zum Oberstufenschüler im Einsatz und erstellten un-

ter kundiger Leitung vom Bibellesebund, unterstützt durch rund 30 erwachsene und jugendliche Helfer aus der Gemeinde, die weitverzweigte Lego-Stadt. Für einmal war das bekannte Problem aus dem Kinderzimmer von ausgehenden Lego-Steinen kein Thema. Zu Tausenden waren sie in allen Formen und Farben verfügbar. «Bau dein Haus auf ein stabiles Fundament.» Dies war das Motto des Projekts. In den Znünipausen hörten die Kinder Geschichten mit Bezug zu den geschaffenen Gebäuden und Szenen. Im Gottesdienst am Sonntagmorgen wurde der Kreis von Pfarrerin Irene Girardet und der Projektleiterin geschlossen. Im Anschluss konnten die Baumeister die vielen Details ihrer Stadt den Angehörigen zeigen. Und zum Schluss folgte das grosse Aufräumen. Mit der Hilfe von Gross und Klein wurde die während acht Stunden in mühsamer Kleinarbeit aufgebaute Stadt, wieder in ihre Einzelteile zerlegt. Nach rund zwei Stunden war alles sortiert, am richtigen Ort verpackt und es kehrte wieder Ruhe in der reformierten Kirche ein. Nein, nicht für lange, denn am nächsten Sonntag wird Konfirmation gefeiert.

Gemeinsam geht es besser: Die Lego-Stadt entsteht. (Bild Jürg Billeter)

(JB)


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Das Wasser suchte sich den Weg in eigener Regie Die heftigen Regengüsse führten auch im Säuliamt zu Überschwemmungen – nicht so stark wie 2005

Die überflutete Maschwander Allmend – eine Art Hochwasserrückhaltebecken. Ab Maschwanden empfahl sich bis Mühlau das Boot. (Bild Werner Schneiter)

Eine Reuss, die ihr Bett temporär erweitert hat, überflutete Felder, Äcker, Strassen und Keller, ein evakuierter Campingplatz in Ottenbach – Überschwemmungen auch im Säuliamt. Aber die Situation war weniger dramatisch als im August 2005. ................................................... von werner schneiter, marianne voss und martin mullis Die Folgen der heftigen Regengüsse, die bis Samstagnacht andauerten, riefen auch die Feuerwehren im Bezirk auf den Plan. So musste beispielsweise in Maschwanden die Richtung Bützen führende Strasse gesperrt werden. Reuss und Lorze verliessen ihre Betten und überschwemmten grosse Landstriche. Die auf Zuger Boden liegende Maschwander Allmend verwandelte sich in einen grossen See und diente – nicht zu ersten Mal – als eine Art Rückhaltebecken. Ab Lorzebrücke hätte man das aargauische Mühlau wohl mit einem Boot erreichen können; sämtliche Wanderwege waren überflutet, genauso das wertvolle Naturschutzgebiet, in welchem die Boden-

brüter wegen der andauernden Regengüsse keine Chance hatten. Am Rüssspitz, wo Reuss und Lorze zusammenfliessen, waren Ruhebänke nicht mehr sichtbar.

Kubikmeter, im Normalfall sind es 200. Von Freitag auf Samstag stieg der Pegel um rund 2 Meter – der Damm geriet nie in Gefahr. Am Sonntag entspannte sich die Situation.

Viele Schaulustige

Hochwasser in Ottenbach: Mit einem blauen Auge davongekommen

In Obfelden und Ottenbach fanden sich viele Schaulustige ein. So war der Parkplatz bei der Obfelder Reussbrücke so voll besetzt wie an schönen Sommertagen; viele machten sich auf, um mit ihrer Handykamera Bilder vom Naturschauspiel einzufangen. Die reissende, braun daherfliessende Reuss und das geflutete «Gasi-Ried» waren nur durch den Damm getrennt – ein nicht alltägliches Bild.

Reuss: 680 m³ Wasser pro Sekunde Allerdings: Im Vergleich zu den Überschwemmungen vom August 2005 präsentierte sich die Situation am Wochenende weniger extrem, was sich an nackten Zahlen ablesen lässt. Vor knapp acht Jahren führte die Reuss pro Sekunde 850 Kubikmeter Wasser, am vergangenen Samstag waren es gemäss kantonalem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) «nur» 680

Der Spülwagen solls richten. (Bild Marianne Voss)

Der Wasserpegel der Reuss stieg bis am Samstagabend bedrohlich. Die mobilen Wohnwagen auf dem Campingplatz in Ottenbach wurden viele Stunden zuvor vorsorglich evakuiert. Das Restaurant Reussbrücke sah sich wegen einer überfluteten Pumpe gezwungen, den Betrieb einzustellen. Der Wasserbezug wurde abgestellt, und die Toiletten waren nicht mehr benutzbar. Feuerwehrkommandant Markus De Pretto aus Ottenbach konnte am frühen Sonntagmorgen aber Entwarnung geben. Judith Buchser vom Campingplatz ist ebenfalls erleichtert, wenn nun auch noch einige Aufräumungsarbeiten auf sie warten.

Im Oberamt vor allem Uerzlikon betroffen Der Regen zwischen zwei und drei Uhr in der Nacht auf Samstag ging im

südlichen Teil vom Oberamt ganz besonders intensiv nieder. So waren Uerzlikon – und das angrenzende Baar im Kanton Zug – stärker betroffen als Hausen oder Rifferswil. Ein Augenschein am Tag danach zeigte, dass sich natürlich auch in letzteren Dörfern viele Felder und Wiesen in Seen verwandelt hatten und frisch angesäte Äcker ausgeschwemmt waren. Die Bäche hatten bedrohliche Ausmasse angenommen – und die Windhunde hätten auf der Rennbahn gut einen Schwimmwettbewerb machen können. Die Feuerwehren in Hausen und Rifferswil mussten jedoch nicht ausrücken. Der Rifferswiler Kommandant, Martin Frehner, war zwar in der Nacht unterwegs, um die neuralgischen, gefährlichen Stellen zu kontrollieren. «Der Dorfbach stieg sehr hoch an, überflutete aber die Brücken nicht.» Ein Teil der Kappeler Feuerwehr hingegen war während der ganzen Nacht im Einsatz. Bereits um Mitternacht ging bei Kommandant Thomas Göggel der Alarm ein. Betroffen waren Keller und Tiefgaragen, überlastete Schächte und überquellende Bäche. «An verschiedenen Stellen spritzte es hoch aus den Dolen heraus und Schachtdeckel wurden von der Wucht

des Wassers weggeschwemmt.» Am meisten Arbeit gab es in Uerzlikon, wo nebst Kellern und dem durchs Dorf fliessenden Bach eine Baustelle Probleme verursachte. Die ganz frisch ausgehobene Baugrube wurde zum See, der sich in eine danebenliegende Tiefgarage entleerte. Die Feuerwehrleute baggerten in der Nacht einen Wall und pumpten die Garage aus. Auch die Kollegen im angrenzenden Baar hatten viel Arbeit und mussten in der Nacht die Bachtalen und die Strasse nach Uerzlikon sperren. Am Samstag konnten sich Thomas Göggel und seine Truppe aber nicht ausruhen. Der sonst unscheinbare Arbach im Wald zwischen Kappel und Uerzlikon hatte sich zu einem Fluss entwickelt, der die Röhre unter der Strasse mit Geschiebe verstopfte. Der Schacht auf der Strasse quoll über, und der Fluss suchte sich einen Weg aus dem Wald über die Wiese und auf die Hauptstrasse. Mit Bagger, Schaufel und Spülwagen waren die Männer noch nach der Mittagszeit am Werk. Am Samstagabend regnete es nochmals so stark, dass der Arbach auch im Dorf erneut einen Teil seines Wassers statt durch die Röhre über Plätze und Strassen ergoss.

Überfluteter Bereich beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach: Flucht aufs Bänkli ... (Bild Thomas Stöckli)


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Hochwasser im Säuliamt

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Bonstetter Schüler brauchen Platz!

Bereits am Freitag wurde der Campingplatz in Ottenbach geräumt. (Bild Martin Mullis)

In Bonstetten soll ein viertes Schulhaus gebaut werden. Der Kredit dazu wird an der Urne am nächsten Wochenende gesprochen – oder nicht. Ich bin seit über 30 Jahren Lehrer an der Schule Bonstetten und habe viele Veränderungen innerhalb der Schule miterlebt. Ich bin überzeugt, dass das neue Schulhaus dringend benötigt wird. Die Entwicklungen in der Volksschule in den letzten Jahren fordern eine Anpassung der Infrastruktur: Individualisierung des Unterrichts, Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen, ausserschulische Angebote wie Hort und Mittagstisch, spezielle Förder- und Stützmassnahmen sind nur einige Beispiele. Sicher: Guter Unterricht hängt nicht in erster Linie mit der Infrastruktur zusammen, da sind Lehrpersonen und die Schulhauskultur entscheidender. Aber die Infrastruktur wird immer wichtiger. Wir haben bereits heute die Kapazitätsgrenzen der Schulhäuser überschritten. So mussten zum Beispiel 4

Klassen in provisorischen Baracken untergebracht werden. Und es wird noch prekärer: Eine externe Fachstelle prognostiziert, dass zu den aktuell knapp 530 Schulkindern in den nächsten 8 Jahren noch rund 100 dazukommen. Wird der Kredit nicht bewilligt, müssen weitere Baracken aufgestellt werden: Schulzimmer und voraussichtlich Küche, Aufenthalts- und Essräume für den Hort. Der dringend benötigte Mehrzwecksaal würde weiterhin fehlen. Baracken sind Platzverschwendung, weder finanziell noch ökologisch nachhaltig und unserer Gemeinde unwürdig. Das Schulhaus 4 wird uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einiges kosten. Ich bin aber überzeugt, dass das Projekt eine durchdachte Lösung ohne Luxus ist und eine gute, nachhaltige Investition in unsere Zukunft. Die junge Generation soll genug Platz haben für ihre Bildung. Ich lege ein überzeugtes Ja in die Urne. Peter Bärtschi, Bonstetten

Schönes Fest, aber ... Marcel Amstad (Vizepräsident Windhundrennverein) mit Whippet Gilroy in der Zielgeraden. (Bild Marianne Voss)

Auf dem Wasser gehen? Tristesse am Türlersee. (Bild Schönbächler)

Es war viel los an der Gewerbeausstellung in Affoltern Unmöglich, den Überblick zu haben. Für mein Empfinden fehlte ein Konzept und eine einheitliche Planung. Zum Beispiel: Die Installationen am Postplatz – eine Katastrophe, überhaupt nicht einladend, und das war ja der Eingang vom Bahnhof her. Was mich sehr störte: die Omnipräsenz von Leuthard. Überall stehen Fahnen, Wegweiser und gelbe Plakate. Dies hätte verhindert werden sollen. Sogar auf der Bühne sind zwei gelbe Fahnen. Die grossen Zelte waren genau richtig, es fehlte am Eingang je-

doch ein «Inhaltsverzeichnis». Zudem hatten diese Zelte Nummern (wurden durch den Speaker ausgerufen), dies habe ich aber am Zelt nirgends entdeckt. Gut und einheitlich waren die Stände in den Zelten organisiert. Im Internet gab es ein Programm (pdf) herunterzuladen, dies hätte als Plakat gute Dienste geleistet. Fazit: Ein gelungenes Fest mit Potenzial für Verbesserungen. Ich will ja nicht nur meckern, aber etwas Kritik kann nur verbessern. Peter Güttinger, Zwillikon

Der Lokführer und die Superreichen

Erfüllte den Zweck: Hochwasserrückhaltebecken in Affoltern. (Bild Peer Messerli)

Zwei Flüsse? Links die Reuss, rechts das überflutete «Gasi-Ried» in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Offensichtlich gibt es immer noch Leute, die das Märchen glauben, dass die Abzocker ein Segen für unsere Wirtschaft seien. Das will uns auch Hans-Peter Schwald in seinem Leserbrief vom letzten Freitag glauben machen. Gemäss seiner Analogie zu den Lokführern früherer Zeiten sind sie es, die den Motor am Laufen halten. In Tat und Wahrheit sind es aber die Heizer, welche die Kohle schippen. Die Erfolgsgeschichte der Menschheit liegt in der Arbeitsteilung begründet. Und um diese Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können, muss die Arbeit erstens fair verteilt sein und zweitens anständig entlöhnt werden. Wenn alle nur Lokführer sein wollen und keiner die Schaufel in die Hand nimmt, fährt kein Zug. Und alle sollen von ihrer Hände Arbeit leben können. Vielleicht mag es sogar gerechtfertigt sein, dass der Lokführer, der den Druck im Kessel reguliert, einen höheren Lohn bekommt als der Heizer. Es gibt aber Grenzen, oberhalb derer der Lohnunterschied nicht mehr begründet werden kann. Jeder soll seinen Anteil leisten und entsprechend bezahlt werden. Die exorbitanten Löhne der Abzocker sind aber erst die Hälfte der Geschichte – die ungleiche Verteilung der Vermögen die andere. «Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten» hiess einst ein Werbespruch für Geldanlagen. Nur: Geld kann gar nicht arbeiten. Das können nur Menschen. Die Gewinne, die auf den Finanzmärkten erzielt werden, müssen irgendwo auf dieser Welt erarbeitet werden. Und das be-

deutet nichts anderes, als dass irgendwo jemand weniger bekommt, als ihm zustehen würde. Die Vermögenssteuer ist ein Instrument, um hier korrigierend einzuwirken und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Sie führt dazu, dass mehr Geld dort ankommt, wo es erarbeitet wird, statt in die Finanzmärkte zu fliessen. Schliesslich ist es auch im Interesse aller, wenn die Einkommen und Vermögen einigermassen gleichmässig verteilt sind. Denn dem Bäcker, Metzger oder Schreiner bringt es gar nichts, wenn einige Superreiche ihr Geld in die Finanzmärkte pumpen und so der Blasen- und Krisenbildung Vorschub leisten. Die Superreichen essen nicht mehr Brot als Normalverdiener. Dem Gewerbe nützt es am meisten, wenn die breite Bevölkerung über mehr Kaufkraft verfügt. Das hält den Wirtschaftsmotor am Laufen. Darum braucht es am 9. Juni ein Ja zur Initiative «Gegen Steuergeschenke für Superreiche; für einen starken Kanton Zürich». Roger Schmutz, Wettswil

Abstimmung vom 9. Juni: Diskussion beendet In der heutigen Ausgabe schliesst der «Anzeiger» die Diskussion zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Juni ab. Zuschriften zu anderen Themen sind willkommen. (Red.)


Forum

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Dienstag, 4. Juni 2013

ämtler nationalräte meinen

Hans Kaufmann (SVP, Wettswil)

Stempel- und Umsatzabgaben abschaffen! Die Besteuerung von Transaktionen im Finanzbereich verteuert die Kapitalbeschaffung für Unternehmen und die öffentliche Hand, aber auch die Anpassung der Portefeuilles von Anlegern an veränderte Rahmenbedingungen. Obwohl jedermann weiss, dass heute 70% der bei Schweizer Banken in der Schweiz deponierten Wertschriften von in- und ausländischen Institutionen gehalten werden, glauben die Staaten, es sei zweckmässig diese Altersvorsorge- und Versicherungsinstitute mit zusätzlichen Abgaben zu belasten. Politische Naivlinge behaupten sogar, dass die Einführung einer Finanztransaktionssteuer die Volatilität der Märkte eindämmen würden. Dabei hat ja gerade die Schweiz, wo solche Steuern bestehen, vorde-

monstriert, dass sie weder Markteinbrüche noch Bankenprobleme verhindern konnten. Dennoch planen 10 EU-Länder solche Umsatzabgaben. Für Schweizer Anleger können sich daraus Mehrfachbelastungen ergeben, die Wertschriftenengagements in solchen Ländern enorm verteuern. Wenn ein Round-Trip ohne Bankkommissionen bereits ein bis zwei Prozent kostet, weil sowohl im Ausland als auch im Inland Umsatzabgaben anfallen, dann lässt es sich für Vermögensverwalter gegenüber ihrer Kundschaft kaum mehr verantworten, solche Transaktionen zu tätigen. Einige Anleger werden wohl nicht darum herumkommen, ihr Anlageuniversum einzuschränken, was sich in der Folge auch auf die Asset Allokation auswirken

wird. Die Indices, die keine Börsenund Transaktionsspesen bezahlen müssen, werden kaum mehr zu schlagen sein, und indexierte Portefeuilles werden hinter den Vergleichsindices herhinken.

auf noch 2.1 Milliarden eingebrochen und sie werden weiter sinken. Die Ausfälle werden wesentlich geringer ausfallen als befürchtet, denn die Prognosen des Bundes basieren noch auf Zahlen der fetten früheren Jahre.

Die Schweiz hätte nun eine einmalige Gelegenheit gegen den Strom zu schwimmen und sämtliche Emissionsund Umsatzabgaben abzuschaffen, um damit den stark angeschlagenen Finanzplatz Schweiz zu stärken. Das Zusatzgeschäft, das dadurch generiert werden könnte, müsste einen Grossteil der vorhersehbaren Einnahmenausfälle kompensieren. Die Bruttoerträge aus der Stempelabgabe sind seit 2001 bereits um 38 Prozent beziehungsweise 1,3 Milliarden Franken

Die volkswirtschaftlich wohl dümmste Besteuerung sind die Emissionsabgaben. Investoren werden dafür bestraft, dass sie der Wirtschaft Risiko- oder Fremdkapital zur Verfügung stellen, mit dem Arbeitsplätze geschaffen und Steuereinnahmen generiert werden. Das Parlament hat diesen Missstand erkannt und diese Abgaben abgeschafft. Emissionsabgaben auf Anleihen waren vor allem auch deshalb ein Unsinn, weil sie primär die öffentlichrechtlichen Schuldner trafen. Die Bör-

senkapitalisierung der inländischen Anleihen besteht zu 80% aus Anleihen der öffentlichen Hand, der meist staatlichen Stromversorger, des gemeinnützigen Wohnungsbaus, der Pfandbriefzentralen und Banken, vorab Kantonalbanken. Der Ausfall von Bundeseinnahmen wird somit weitgehend durch Einsparungen auf den unteren Staatsebenen kompensiert. Es sind aber nicht nur die Umsatzabgaben auf Wertschriftentransaktionen, sondern auch die Abgaben im Sach- und Lebensversicherungsgeschäft, die unsere Wirtschaft jährlich mit gegen 700 Mio. Franken ohne Gegenleistung des Staates belastet. Die administrativen Umtriebe sind volkswirtschaftlicher Leerlauf. Auch diese gilt es speditiv abzuschaffen.

Claude Wuillemin – eine Persönlichkeit als Bereicherung in den Bonstetter Gemeinderat Am kommenden Sonntag, 9. Juni, wählen die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten anlässlich der Gemeinderats-Ersatzwahl ein neues Mitglied für das fünfköpfige Gremium. Mit Claude Wuillemin stellt sich dabei ein Kandidat zur Verfügung, welcher seit 20 Jahren in der Gemeinde Bonstetten lebt und sehr aktiv am Dorfleben teilnimmt. Seine Stärken beim Erarbeiten von konsensfähigen Lösungen wie beispielsweise Kundenzufriedenheit, Personalinteressen und finanzielle Machbarkeit unter einen Hut zu bringen, beweist er in seiner täglichen Arbeit als Leiter der Paketzustellung der schweizerischen Post in Urdorf. Ebenfalls eine grosse Herausforderung bei dieser Tätigkeit war und ist die Integration von Mitarbeitern/-innen verschiedenster Herkunft, wie etwa zahlreicher Personen aus Ex-Jugoslawien

Claude Wuillemin: keine leeren Versprechungen Die Bevölkerung von Bonstetten durfte in letzter Zeit einiges über beide Kandidaten mittels Flyer oder Inserat erfahren. Uns ist es ein Anliegen den Wählern mitzuteilen, dass Claude Wuillemin schon jetzt seine Ideen umsetzt. Er hat uns bei der Integration im Dorf mittels Wohnraum und beruflich voll unterstützt. Heute fühlen wir uns sehr wohl. Wir erleben zudem hautnah, dass er keine Berührungsängste mit Ausländern verschiedener Herkunft hat. Also liebe Bonstetterinnen und Bonstetter mit Claude Wuillemin wählen Sie keine Katze im Sack! Kipili Mulele, Peixoto Carlos, Pechoucek Vaclav, Aksic Srdjan, Bonstetten

Fehlende Fairness Unfairer Bonstetter Gemeinderat? Leserbrief im «Anzeiger» vom 28. Mai. Diese subtilen Zeilen von Erwin Leuenberger sind ganz einfach unfair! Vom Titel bis zum Schluss wird Claude Wuillemin zwischen den Zeilen unterstellt, dass er sich nicht an Regeln hält. Egal von welcher Stelle, Minderjährige werden immer direkt angeschrieben. In diesem Schreiben lautete die Anschrift so: Liebe Mitglieder des FCWB, liebe Junioreneltern ... Wer so etwas benützt, um den Gegner seines Favoriten in Lächerliche zu ziehen, hat scheinbar keine andere Argumente. Schade. Thomas Huber, Bonstetten

nach dem Balkankrieg und auch in der heutigen Zeit, welche Wuillemin hervorragend meistert.

Sehr engagiert und volksnah

Claude Wuillemin. (Bild Kaspar Köchli)

Als Präsident der in Bonstetten beheimateten Wohnbaugenossenschaft «Lueg is Land» setzt er sich für günstigen Wohnraum in Bonstetten, zum Beispiel für junge Leute aus Bonstetten oder sozial Schwächere in Zusammenarbeit mit der Gemeindebehörde, ein. Grossartig auch sein soziales Engagement, wo er sich als Wunschbegleiter bei der Kinderhilfe Sternschnuppe intensiv auch für benachteiligte Kinder einsetzt. Nachdem seine Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben und er sich dann nach 40 Dienstjahren bei der Schweizer Post in drei Jahren pensionieren lassen will,

verfügt Wuillemin zudem über ausreichende zeitliche Ressourcen um zumindest zwei volle Amtsperioden bis zur Erreichung seines 65. Lebensjahres mit vollstem Engagement zu bestreiten. All diese Attribute sind es, welche einen erfolgreichen Gemeinderat auszeichnen und welche er in dieses Gremium einbringen soll. Ein sehr sorgsamer Umgang mit jedem Steuerfranken ist für Wuillemin zudem ebenso ein wichtiges Anliegen wie der Kontakt zur Bevölkerung, welchen er unter anderem durch seine aktive Vereinstätigkeit im Fussball oder Unihockey schon seit 20 Jahren pflegt. Wer Claude Wuillemin seine Stimme gibt, weiss worauf er sich verlassen kann und welche Erfahrungen und Fähigkeiten er mitbringt und in dieses Amt einbringen wird. Andreas Wyniger, Bonstetten

Heutige Schutzverordnung Sihlwald schützt die Natur Nachdem in den Ausgaben vom 3. und 14. Mai in zwei grossen Artikeln nur die Kritiker der Schutzverordnung Sihlwald bzw. die Vertreter der IG «Sihlwald für alle» zu Wort kamen, nahm im Artikel vom 24. Mai «Schutzverordnung Sihlwald: Dichtung und Wahrheit» Chr. Stauffer, Geschäftsführer der Stiftung Wildnispark Zürich, Stellung. Demnach gibt es nebst den Wanderwegen im Sihlwald bereits jetzt schon ein grosses Netz an Velound Reitwegen. Auch entspricht die Darstellung der Bussenpraxis, der CO2Abgabe der gefällten Bäume und der

unrechtmässige Ablauf des Verfahrens der Schutzverordnung nicht den Tatsachen.

Grosser Teil der Bevölkerung liebt den Sihlwald so wie er ist Dazu möchte ich die Meinung eines grossen Teils der Bevölkerung, die regelmässig in den Sihlwald geht und ihn liebt – so wie er ist – ausdrücken. Die jetzige Schutzverordnung des Sihlwalds wird begrüsst und unterstützt. Sie darf nicht zugunsten von Sonderinteressen von Velofahrern,

Hundehaltern, Reitern, Waldbesitzern etc. gelockert werden. Der Sihlwald und seine tierischen Bewohner müssen weiterhin in Ruhe gelassen und geschützt werden. Biker, Hundehalter und Reiter haben bereits jetzt viele Möglichkeiten sich auszuleben. Es gibt wenig Wälder, in denen der Schutz von Bäumen und Tieren Vorrang hat und sie sind deshalb – besonders in städtischer Nähe – auch für die Menschen ein geschätztes Juwel. Catherine Jeanneret, Hausen

«Bonzensteuer»: Der falsche Ansatz Gut gemeint aber schlecht geplant, es ist der falsche Ansatz! Nicht dass die Folgen für die Vermögenden nicht zu verkraften wären. So würde ihre Lebensqualität dadurch sicher in keiner Weise eingeschränkt. Hingegen werden die finanziellen Folgen für den Kanton – das eigentliche Ziel – kaum erreichbar sein, im Gegenteil. Die Initianten haben unseren extremen Steuerwettbewerb nicht berücksichtigt. Die Folgen würden sich kontraproduktiv auswirken und sich in einer Reduktion der Steuereinnahmen niederschlagen. Denn unsere Steuern für ho-

he Vermögen sind dann zehn Mal so hoch wie in unserem Nachbarkanton Schwyz. (Vergleich Affoltern mit Wollerau) Deshalb würde der Verlust von Steuerpflichtigen, mit hohem Vermögen an den Nachbarkanton, durch die höheren Steuern der Verbliebenen kaum kompensiert werden.

Besser eine hohe Erbschaftssteuer Besser und schmerzloser als eine hohe Vermögenssteuer wäre allerdings eine hohe Erbschaftssteuer auf Bundesebene. Allerdings sollten sich die Initian-

ten vorerst um die Verhinderung von Steuerbetrug/Hinterziehung kümmern (automatischer Informationsaustausch der steuerrelevanten Daten mit den Steuerbehörden), sowie um die Reduzierung des extremen Steuerwettbewerbs, der sich nur darauf konzentriert die potentesten Steuerpflichtigen den anderen Kantonen und Gemeinden abzujagen. Damit wäre eine Steuererhöhung überflüssig. Bevor man eine Initiative ergreift, sollte man die Fakten seriös analysieren! Peter Flubacher, Affoltern

Frank Rutishauser. (Bild zvg.)

Was spricht für Frank Rutishauser? – Er ist Familienvater und nimmt sich auch Zeit für seine vier Kinder (ein Tag pro Woche Hausmann) – Er ist gut verbunden mit der Schule und im Elternrat der Primarschule – Er ist sehr gut im Dorf verankert (Ski-Club, Fussball-Club) und sehr interessiert an der Dorf-Entwicklung – Er bringt Kern-Kompetenzen mit, die für Exekutivbehörden enorm wichtig sind: er kann strategisch und vorausschauend denken, Konzepte entwickeln und Ideen umsetzen. Er ist in Finanzfragen sehr kompetent, kann also viel Fachwissen in die Behörde einbringen. Er weiss auch komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen. Ich habe ihn als besonnenen Menschen kennen gelernt, der auch unangenehme Inhalte besonnen kommuniziert. Er kann gut auf Menschen zugehen und ist im Umgang sehr angenehm. Frank Rutishauser setzt auf Teamarbeit und wirkt gerne lösungsorientiert. Zudem ist er im besten Alter, hat wichtige Erfahrungen hinter sich und die Zukunft noch vor sich. Für mich ist er der richtige Mann, um unseren Gemeinderat zu verstärken und unser Dorf in eine lebenswerte Zukunft zu steuern. Charles Höhn, Bonstetten anzeige

Hochbauzeichner/in CSL Semrad Locher Architekten AG Pascal Locher, locher@csl.ch Baarerstrasse 133, 6300 Zug www.csl.ch


Gewerbe

Dienstag, 4. Juni 2013

Topmodel gestylt

Verdienter Erfolg

Hair Days im Hallenstadion: Grosser Auftritt für den Ämtler Martin Dürrenmatt. > Seite 15

FC Affoltern gewinnt Spitzenkampf gegen den FC Schwamendingen mit 3:1. > Seite 19

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Volksfeststimmung Dem Regen zum Trotz: Schützen liessen sich Freude am Feldschiessen nicht nehmen. > Seite 21

5300 Franken fürs Kispi-Rehazentrum «Krone»-Wirt Beat Reding lud zum Fest Anstelle von Geschenken wünschte er sich Spenden fürs Kinderspital-Rehabilitationszentrum. Beat Reding, Wirt im Restaurant Krone in Affoltern, lud zum runden Geburtstag und über 150 Personen kamen. 5190 Franken – das ist das stolze Resultat eines Geburtstagsfests. Gefeiert wurde Beat Reding. Der Wirt im Restaurant Krone in Affoltern wollte keine Geschenke auspacken, sondern lieber dem Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern etwas zukommen lassen. Als Geburtstagsschmaus tischte Reding im Festzelt Spanferkel auf, seine Lieferanten offerierten dazu Gratin (Hügli) und Salat (Welti Gemüse), Bier (Sonnenbräu) und Wein (Hammel), sodass die über 150 Gäste gratis konsumieren und umso grosszügiger spenden konnten. Die Feldschützen Zwilli-

kon warfen schliesslich sogar den Mietbetrag für ihr Festzelt ins Spendenkässeli. Dieses ging nach dem Fest direkt an Matthias Bär, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank in Affoltern. Den Spendenbetrag rundete Reding selber dann noch auf 5300 Franken auf. Am Donnerstagnachmittag überreichte der Wirt das Geld an Ruth Meierhofer, ökonomische Leiterin des Kispi-Rehabilitationszentrums. Das Geld werde für Futter, Pflege und Unterhalt der drei Islandpferde im Rehabilitationszentrum verwendet, verriet Ruth Meierhofer bei dieser Gelegenheit. Das Geburtstagsfest dürfte nicht nur bei Beat Reding noch lange in guter Erinnerung bleiben. Gross war die Freude insbesondere am Überraschungs-Auftritt der Säuligugger. Für sie ist die «Krone» das Stammlokal nach den Guggen-Proben am Freitagabend. (tst.)

In der neuen «Helmgasse»: Stefan Frey, Geschäftsführer Power-Bike. (Bild tst.)

Der Umzug ist geschafft Power-Bike lud zur Eröffnung an die Lindenmoosstrasse 10 Das bisherige Ladenlokal Ecke Poststrasse/Untere Bahnhofstrasse in Affoltern soll in absehbarer Zeit einem Neubau weichen. Nun hat die Power-Bike GmbH an der Lindenmoosstrasse 10, wo vorher die SRM ihre mechanischen Bauteile fertigte, ein neues Zuhause gefunden. Die Fläche ist zwar nur noch halb so gross wie am alten Standort. Geschäftsführer Stefan Frey sieht das allerdings sportlich: «Das ist auch eine Chance, sich von gewissen Sachen zu trennen.» Schon länger sei er etwa daran, den Wintersport-Teil enger zu halten. Sogar etwas grösser als zuvor prä-

sentiert sich der Ladenteil von PowerBike. «Das Ziel ist, möglichst viel zu präsentieren», erklärt Frey. Separat in einem hinteren Teil findet sich alles für den Offroad-Bereich. Die hohen Räume in der ehemaligen Fabrikhalle machen sich insbesondere im Warenlager bezahlt. In zwei Tagen wurde vor Monatsfrist der gesamte Laden gezügelt. «Wir gehen in drei Phasen vor», erklärt Frey. Bisher galt es, am neuen Standort arbeiten zu können und die alte Lokalität abzugeben, aktuell geht es um Gestaltungsdetails und das neue Aussenlager wird bezogen, die dritte Phase sieht dann bis Ende Jahr eine Optimierung vor – aufgrund der bis dahin gewonnenen Erkenntnisse.

Pflegemittel und Nahrungsergänzung Die Eröffnungstage vom 24. und 25. Mai nutzte Stefan Frey übrigens nicht nur, um sein neues Geschäfts-Domizil zu präsentieren. Er offerierte Interessierten gleichzeitig ein Körper-Scanning. Konkret geht es dabei um den Nachweis von Immunschutz in den Zellen. So lassen sich Änderungen des Lebensstils aber auch die Auswirkung von Nahrungsergänzung messen. Sobald er nach dem Umzug wieder etwas Luft hat, will Stefan Frey nämlich in einem Nebenraum auch Pflegemittel und Nahrungsergänzung von NuSkin anbieten. «Das hat aber nichts mit Power-Bike zu tun», betont er. (tst.)

Lustige Kobolde und ein offenes Ohr Astrologie und Schnitzkunst unter einem Dach in Uerzlikon Seit 33 Jahren wohnen sie in Uerzlikon. Immer mehr wurde das Oberamt in letzter Zeit auch zum geschäftlichen Zuhause. Margrit Ziswiler und Albin Meier vereinen in ihrem Shop Esoterik, Kunst und Lebensberatung.

«Krone»-Wirt Beat Reding überreicht die Geburtstags-Spenden an Ruth Meierhofer, ökonomische Leiterin des Kispi-Rehabilitationszentrums. (Bild Thomas Stöckli)

Überall grinsen sie von Wänden und Regalen, die Kobolde von Albin Meier. «Sie machen Spass im Haus», verrät der Schnitzkünstler und grinst selber auch. Schnell stellt er einige seiner lustigen Gesellen vor, etwa jenen, der sein Werkzeug im Auge behält. Zum Schnitzen brauche es primär Vorstellungsvermögen und gut geschliffenes Werkzeug, verrät er. In seinen Kursen vermittelt er unter anderem, wie man eine Arbeit beginnt, und er gibt Hinweise zur Anatomie. «Ich habe vielen das Schnitzen beigebracht – und einige kommen wieder vorbei, wenn sie nicht weiter wissen», so Meier. Auf Wunsch bringt er mit Schnitzmesser und Pinsel auch Häuser, Töffs und Autos aufs und ins Holz oder zeichnet Porträts. Bis vor zweieinhalb Jahren führte Margrit Ziswiler in Baar einen Blumen- und Esoterikladen. Einige Artikel fürs Wohl von Körper, Geist und Seele bietet sie auch heute noch an. Neu ist ein Therapie- und Kursraum dazugekommen. «Ich habe gern per-

Margrit Ziswiler und Albin Meier empfangen in Uerzlikon. (Bild Thomas Stöckli) sönlichen Kontakt mit den Leuten», verrät Margrit Ziswiler. Von Gesundheitsberatung bis Astrologie reicht ihr Angebot. «Ich habe vieles gelernt, am besten machen sich Interessierte selber ein Bild.» Hauptsächlich mit seelischen Problemen kommen die Leute zu ihr, etwa bei Krankheiten, deren Ursache niemand kennt. Sie begleitet Leute, die in Scheidung sind oder einen Todesfall verarbeiten müssen, Familien,

die den Draht zueinander verloren haben. «Wir haben ein offenes Ohr. Es kann auch jemand kommen, einen Kaffee trinken und wieder gehen – ohne etwas zu kaufen», sagt Margrit Ziswiler und betont: «Ich bin keine ‹Heilerin› in dem Sinn, sondern helfe den Leuten, zu sich selber zu finden.» (tst.) Holzschnitzerei und Astro MZ, Shop, Therapie- und Kursraum an der Kappelerstrasse 3, Uerzlikon. Infos: www.astromz.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 4. Juni 2013

Füllhorn an grossartiger Unterhaltung Vielfältiges und attraktives Programm an der «s’Gwärb uf de Strass» Was für vier tolle Tage für alle, die kulturelle Unterhaltung mögen! Die Gewerbeschau «S’Gwärb uf de Strass» setzte auch in diesem Sektor Massstäbe: Vierzehn verschiedene Attraktionen, einige davon mehrfach aufgeführt und allesamt von regionaler, aber ebenso von nationaler Güte. ................................................... von urs e. kneubühl Klar, das hoch abwechslungsreiche Kulturprogramm begann am Donnerstag mit dem Eröffnungsauftritt der Harmonie Affoltern und mit entsprechendem Schwung. Leichtfüssig und fantasievoll weiter ging es mit den Colors of String von Nino Lentini (Gitarrenschule «Sound am Albis») und Michele Siciliano, die mit Eleganz und Raffinesse Pop-, Rock- und Folkmelodien zum Besten gaben. Den Abschluss des gut besuchten Start-Tages machten Gigi Moto mit ihrer unvergleichlichen Stimme und der Gitarrist JeanPierre von Dach mit seiner subtil klangmalenden Musik. Sie legten beredtes Zeugnis für ihre mittlerweile 20 Jahre dauernde markante Präsenz in der Schweizer Musikszene ab.

Die Guerilla-Troubadouros von Tomazobi begeisterten am Samstagabend mit witzigen Arrangements und launigen Ansagen. (Bilder Urs E. Kneubühl)

Beatlesmania – zum Zungeschnalzen Den Freitagabend, ebenfalls ordentlich gut besucht, eröffneten die Affoltemer Lake-Wood-Dancers feurig mit ihren choreografisch fein aufgebauten Line Dances. Damit wussten sie auch am Samstagnachmittag nochmals gut zu gefallen. Spezielle Höhepunkte waren aber auch das Trio Stuberein, «Zuger Stadtmusikanten», die mit ihrer gedankenvollen und lustigen Mundartmusik viel Freude bereiteten, sowie The Weyers, das Rockduo der Brüder Adrian und Luke Weyermann, die es mit nonchalanten Charme erfrischend und beflügelnd krachen liessen. Samstagnachmittag – der Start ins heutige Unterhaltungsprogramm begann mit einem Leckerbissen zum Zungeschnalzen: Schüler der Affoltemer Schlagzeugschule von Roli Elmer und der Gitarren- und Bassschule «Sound am Albis» von Nino Lentini intonierten einige Ohrwürmer der Beatles fabelhaft. Unterstützt wurden sie dabei von Gastsängern wie Eddie Fiorito, Noëlle, Nevio Tebaldi und Michele Siciliano. Klar, dass auch beim zweiten Auftritt von «Beatlesmania» um 15 Uhr erneut heftig applaudiert wurde.

Gospel-Soul-Matinée: Der singende Affoltemer Pöstler Michael Williams.

Begeisternde Beatlesmania am Samstag mit Schülerinnen und Schülern der Schlagzeugschule Elmer und der Gitarrenschule «Sound am Albis».

Apple’s Paradise und Tomazobi

Dasselbe konnten auch Tomazobi, die erste Attraktion des Abends, unzweifelhaft für sich beanspruchen. Die drei Berner Guerilla-Troubadouros Tobi, Matze und Obi rockten den Kasinosaal ordentlich und forderten mit ihren witzigen Arrangements und launigen Ansagen so manchen Lacher vom begeisterten Publikum. Verstärkt durch ihr «musikalisches Büro», den Affoltemer Nick Werren (seines Zeichens mit Endorphin Entertainment für die Organisation des gesamten Unterhaltungsprogramms im Kasinosaal verantwortlich) am E-Bass, wurde Tomazobi somit zu Tomazobick!

Zumba Fitness zum Mitmachen hiess es danach. Das Duo Martina und Andy, die seit anderthalb Jahren in der Break Eventhall regelmässig unterrichten, brachten das Publikum im Kasinosaal zum Schwitzen. Den Abend startete die Apple’s Paradise Big Band unter der Leitung von Claudia Vollenweider. Die zwanzig Musikerinnen und Musiker in der klassischen Big-Band-Besetzung holten mit fetzigen Ausschnitten aus ihrem breiten Repertoire das Auditorium einmal mehr glänzend ab.

Den Schlusspunkt am Samstag setzten Sugar Five. Die fünf Musiker brachten mit ihren Zucchero-Covers eine gehörige Portion Italianità ins regnerische Affoltern.

Der singende Pöstler und Piano-Balladen Unterhaltung und Abwechslung bot das üppige Füllhorn am Sonntag bereits um die Mittagszeit. Zuerst – bei wiederum vollem Haus – mit einem bejubelten Heimspiel des singenden Affoltemer Pöstlers Michael Williams. Noch vor zwei Jahren trat Williams im

Bezirkshauptort vor gerade mal dreissig Leuten auf; jetzt, nachdem er kürzlich bei «The Voice of Switzerland» die Herzen im Sturm erobert hatte, drängte sich das Auditorium im Saal. Sein Gospel-Soul-Matinée-Konzert war «grosse Klasse», wie die begeisterten Besucher mit frenetischem Applaus bestätigten. Am frühen Nachmittag schloss das Unterhaltungsprogramm von «s’Gwärb uf de Strass» mit den gefühlvollen Balladen und dem sensiblen Pianospiel von Eliane Müller ab. Bekannt als triumphale Siegerin der TVShow «Das grösste Schweizer Talent» überzeugte die Luzernerin mit ihrem tiefschürfenden Gesang und der romantischen Performance. Die ganze Zeit über gab es aber auch Attraktives ausserhalb des Kasinosaals: Bei der LV Albis konnte man seine Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen, auf dem Geschicklichkeitsparcours des RRC Amt die Velofahrtechnik und bei der Pistolenschützen-Gesellschaft die Treffsicherheit mit der Luftpistole. Beim Trompeten-Blaswettbewerb der Säuligugger war Puste verlangt und beim Dorf-OL der OLG Säuliamt Kartenlesetechnik und Spürsinn. Dem feuchten Wetter bestens trotzen konnte man zudem mit TauchSchnuppergängen im Pool der Tauchschule Säuliamt.

Wenn die Gewerbler über den Laufsteg schreiten ... Modeschau einmal anders: An der Gewerbeausstellung in Affoltern schlüpften Aussteller in die Gewänder von Rey und Hermathin – und wussten diese souverän zu präsentieren. Wenn Markus Andres von Bienli.ch seine Maya schweben lässt, wenn Walo Rüegg gleich mit zwei Fahrradglocken klingelt, wenn Hanspeter Scheller sich in vollem Häuptlings-Ornat präsentiert und die Vitalis Apotheke mit Nachwuchsmodels punktet, dann ist Modeschau an der «s’Gwärb uf de Strass». In edlen Stoffen von Rey Herrenmode und vom Hermathin Store präsentierten sich rund 50 Gewerbler dem begeisterten Publikum im Kasinosaal. Dem einen oder anderen war die Nervosität verständlicherweise etwas anzumerken, doch schliesslich lösten alle die schwierige Aufgabe mit Bravour. Und so manche Gewerbler bewiesen, dass in ihnen durchaus auch ein Talent als Model oder Dressman schlummert ... (tst.)

Herausgeputzt: Wibis AG.

Die jüngsten Models laufen für die Vitalis Apotheke. (Bilder Thomas Stöckli)

Häuptling der Travel Staion.


Gewerbe

Dienstag, 4. Juni 2013

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Die Besucher kamen trotz Regen «S’Gwärb uf de Strass»: Gelungene Ausstellung in der Affoltemer Begegnungszone Innovativ, anpackend und kundennah – das Gewerbe aus Affoltern und Hedingen sowie der Region hat sich vom Donnerstag bis zum Sonntag von seiner besten Seite präsentiert. So wurde die Ausstellung «s’Gwärb uf de Strass» in Affoltern trotz Wetterpech zum Erfolg. ................................................... von thomas stöckli «Ich bin begeistert!», sagt Karsten Bergt von Vista Optic, «wenn alle vorbeikommen, die gesagt haben, dass sie kommen, dann habe ich in den nächsten zwei Jahren viel zu tun.» Ähnlich tönt es auch bei vielen anderen Ausstellern. Trotz Dauerregen kamen die Besucher nämlich in Scharen zur Gewerbeschau im Herzen von Affoltern. Es wurde ihnen auch einiges geboten. Besonders gut kam etwa das Bauschauzelt an. 14 Aussteller aus der Baubranche teilten sich hier nämlich die ganze Fläche. «Keine Konkurrenz, sondern Zusammenarbeit», bringt es Daniel Huber auf den Punkt. Unter anderem konnten die Besucher hier entdecken, wie sich moderne Fenster und Storen per Touchscreen steuern und auch programmieren lassen.

Während Osteopath Timo Siegert erklärt, lockt sein Gerippe weitere Besucher an. (Bilder Thomas Stöckli)

«Benissimo» und Chirurgie Im Stile von «Benissimo» lud die Raiffeisenbank dazu ein, verschiedenfarbene Schaumgummi-Zylinder aus einer Glaskiste mit Gebläse zu fangen. Wer zuerst alle vier Farben erwischte, durfte einen Schlüssel auswählen, der mit etwas Glück den Tresor öffnete und ein Geschenk preisgab. Am Stand des Spitals Affoltern konnten die Besucher ihre Anatomiekenntnisse am virtuellen Patient beweisen oder sich Blutdruck- und Zucker messen lassen. «Darf ich etwas anbieten?», fragte Getränkehändler Daniel Bill die Passanten vor seinem Stand. Die Weindegustation traf den Geschmack der Besucher: Viele verweilten einige Minuten am Tresen, um den einen oder anderen Tropfen zu verkosten. Als Western-Saloon präsentierte sich das Restaurant Weingarten – und servierte dazu Grilladen aus dem «BBQ-Smoker». Angenehm schien es auch bei TCM Furttal zu sein. Schliesslich erfuhr man hier nicht nur allerlei über die traditionelle Chinesische Medizin, sondern konnte sich gleich vor Ort massieren lassen.

Bagger-Feeling am Simulator der Leuthard-Gruppe.

Auf dem Parcours des RRC Amt.

Der Puls liefert dem TCM-Arzt wertvolle Informationen.

Speakerin: Denise Bohnert.

Schreiner Daniel Sommer (links) berät.

Bagger-Simulator und Feuerwehr-Regenschirm Die Aussteller hatten sich einiges einfallen lassen, um das Interesse des Publikums auf sich zu lenken. Osteopath Timo Siegert arrangierte ein Skelett mit Wollmütze an einem Stehtischchen, die Leuthard-Gruppe liess Interessierte an den Bagger-Simulator und die Mitarbeiterinnen der Vitalis-Apotheke stellten persönliche Nuggi-Ketten mit dem Namen des Babys zusammen. «Neu kann man bei uns auch «Nuschis» besticken lassen», verriet Cornelia Caplazi von Vitalis Naturkind. Wenn die Chefin da ist, gehe das in drei bis fünf Arbeitstagen. Unter dem Regenwetter zu leiden hatten insbesondere die Aussteller an den Aussenständen. Die Feuerwehr nutzte die Gelegenheit, ihre Schirme unter die Handvoll Leute zu bringen, die sich an die Merkurstrasse verirrten. An diesem Seitenarm der Ausstellung blieb es nämlich ziemlich ruhig. Der Rad Renn Club Amt lockte mit seinem Velo-Parcours zumindest die Kinder an. Bei allen Ausstellern gefragt waren warme Kleider – und vor allem bei den Frauen auch trockene Socken ...

Nützlich: der Feuerwehr-Schirm.

Der Nachwuchs repräsentiert den «Anzeiger». (Bild bro.)

Die Alfilo-Crew sorgt fürs passende Styling.

Besim Bulica (links) verbreitet bei Finetra gute Stimmung.

Naturnähe: Hans Peter Hediger (re.).


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Gewerbe

Dienstag, 4. Juni 2013

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Hausemer stylt Topmodel Nadine Strittmatter Hair Days im Hallenstadion: Martin Dürrenmatt auf grosser Bühne

W Von der Natur in Szene gesetzt: Die Kreationen von Vreni Laederach. (Bild tst.)

Kreativität und Handwerk vereint Vreni Laederach lädt in ihr Keramikatelier Töpfern am Hofibach in Zwillikon: Von Freitag bis Sonntag gewährt Vreni Laederach Einblick. Vögel und Fische, Kugeln und Samenkapseln, Stelen und Gartenzwerge zieren den Garten Am Hofibach 19 in Zwillikon. Hier wirkt und wohnt Keramik-Künstlerin Vreni Laederach. Immer mehr hat sie sich in jüngster Vergangenheit mit Gartenkeramik befasst. Das werden auch die Besucher am Tag der offenen Tür schnell merken. Ein Blick in die Stube und in den Keller lohnt sich aber ebenfalls. Dort fallen die ausdrucksstarken Köpfe auf, welche die Zwillikerin in den letzten zwei Jahren immer wieder modelliert hat. Besondere Holzstümpfe geben diesen Köpfen einen Körper. Holzstümpfe, die sie selber beim Spazieren im Wald entdeckt hat. Im Keller, wo Vreni Laederach wirkt, wenn das Wetter nicht in den Garten einlädt, offenbart sich die ganze Breite ihrer Schaffenskraft. «Es ist

alles möglich», sagt die KeramikKünstlerin selber und zeigt täuschend echt aussehende Handtaschen, filigrane Figuren mit Abdrücken von edler Spitze und ein ganzes Sortiment an Insekten. Besondere Hingucker sind auch der Leuchtturm und das Spukschloss mit effektvoller Beleuchtung. Bereits in ihrer Zeit als Primarlehrerin in Wettswil hat Vreni Laederach gerne getöpfert. Im «Töpferstübli» von Hanni Künzler in Affoltern wuchs die Begeisterung und mit dem Umzug in ihr Haus in Zwillikon entstand ihr eigenes Atelier, wo sie nun ihrerseits zum freien Arbeiten einlädt und ihre Begeisterung für die Keramikarbeit weitergibt: Zwei bis dreimal pro Woche lädt sie zu Kursen, dazu manchmal auch ganze Samstage ... (tst.) Töpfern am Hofibach, offene Türen / offener Garten am Freitag, 7. Juni, 17 bis 21 Uhr, Samstag, 8. Juni, 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 9. Juni, 10 bis 14 Uhr. Am Hofibach 19, Zwillikon, Telefon 044 761 50 57, vreni.töpfern@bluewin.ch.

as ist angesagt auf den Laufstegen und in den Modemagazinen in aller Welt? Das zeigten der Hausemer Figaros Martin Dürrenmatt und sein britischer Kollege Paul Merritt am Montag, 27. Mai, an den Hair Days im Hallenstadion Zürich – und zwar nicht an irgendeinem Kopf, sondern an jenem von Nadine Strittmatter, die schon für Chanel und Christian Dior, Karl Lagerfeld und John Galliano sowie Victoria’s Secrets über die Laufstege schritt. «Es ist spannend, so eine tolle Persönlichkeit kennen zu lernen, die man sonst nur aus den Medien und von grossen Kampagnen kennt», so der Jung-Figaro über die Zusammenarbeit mit dem Topmodel. ..........................................................

«Es ist spannend, so eine tolle Persönlichkeit kennen zu lernen!» .......................................................... Rund 5000 Interessierte verfolgten, wie die beiden Haarkünstler auf der Bühne ihre erfrischend modernen Looks kreierten. Von seinen Teilnahmen an Wettbewerben – Dürrenmatt ist unter anderem amtierender Weltmeister der Disziplin Trend Cut – ist der Hausemer es durchaus gewohnt, vor Publikum zu arbeiten. Doch die ungeteilte Aufmerksamkeit von 5000 Leuten war auch für ihn etwas Besonderes. Umso mehr freute er sich über die positiven Reaktionen. In anderthalb Wochen verabschiedet sich Martin Dürrenmatt nun für drei Monate nach New York. Danach ist er einmal mehr an den Zürcher Filmfestivals im Einsatz und schliesslich folgen bereits wieder die Europameisterschaften … (tst.)

Die Frisur sitzt. Martin Dürrenmatt und Topmodel Nadine Strittmatter auf der grossen Bühne im Hallenstadion. (Bild zvg.)

ratgeber

Bewerbungsdossier entstaubt – Kompetenzen aufpoliert – Potenziale abgeklärt? Der Frühling ist da – Zeit, das Bewerbungsdossier zu entstauben, bisher angeeignete Kompetenzen aufzupolieren und brachliegende Potenziale nutzbar zu machen. Der Zeitaufwand für die Aufbereitung oder Erstellung eines an- Sandra Pfaff. (zvg) sprechenden Bewerbungsdossiers und die Vorbereitung auf ein mögliches Vorstellungsgespräch wird meistens unterschätzt. Experten gehen von einer halbwegs angemessenen Vorbereitungszeit von zwei bis drei Tagen aus. Doch manchmal muss es schnell gehen und dann ist es einfacher, auf ein bereits aktualisiertes Bewerbungsdossier zurückgreifen zu können. Der weitere Aufwand minimiert sich damit enorm. Die Chance, Veränderungen in Angriff zu nehmen, sich neuen Erlebnissen und Herausforderungen zu stellen ist im Frühling gross, denn der Frühling lockt nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen zu neuen Aktivitäten. Aus dem Bereich des Sports ist dieses Phänomen weitläufig

bekannt, doch es trifft auch hier und da im Bereich des Berufs auf. Zeit, die aktuelle berufliche Tätigkeit und die bisherige berufliche Laufbahn zu überprüfen und vielleicht etwas Neues zu wagen.

Mustern behilflich zur Seite. Sie zeigen, wie in Kürze die verschiedenen Bausteine erstellt oder bereits vorhandene Unterlagen überarbeitet werden können.

Der erste Eindruck ist wichtig Gute Vorbereitung erleichtert Bewerbung oder Entschluss zur Bewerbung Damit das Bewerbungsdossier im Fall der Fälle rasch zur Verfügung steht, von potenziellen neuen Arbeitgebern angesehen wird und in die engere Wahl kommt, muss es formal korrekt, ansprechend gestaltet, aktuell und vollständig sein: ein Werbe- und Verkaufsprospekt mit einem interessanten Angebot – den persönlichen Kompetenzen und Potenzialen. Was gehört in das «moderne» Bewerbungsdossier? Wie werden mit den neuen technischen Möglichkeiten die verschiedenen Bausteine wie z.B. Anschreiben und Lebenslauf zeitgemäss erstellt? Wie kommt das Bewerbungsdossier zum potenziellen Arbeitgeber? Per E-Mail, per Post oder sogar durch ein Online-Bewerbungs-Tool im Internet? Unmengen von Bewerbungsratgebern, ob in Print- oder Onlineform, stehen hierfür mit Ratschlägen und

Zu einem fundierten Bewerbungsdossier gehört neben dem formalen Aufbau und der ansprechenden Gestaltung ebenso das Marketing in eigener Sache. Um das Bewerbungsdossier als Werbe- und Verkaufsprospekt nutzen zu können, ist es erforderlich, die eigenen Kompetenzen wie Fach-, Sozial, Selbst- und Methodenkompetenz gut zu kennen. Mithilfe einer Eignungsabklärung, können bisher angeeignete Kompetenzen und Potenziale bestärkt aber auch neue oder bisher verdeckte Kompetenzen und Potenziale aufgedeckt werden. Das Kennen der eigenen Kompetenzen und Potenziale ist sowohl für die Erstellung und Gestaltung des Bewerbungsdossiers relevant, als auch für die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch oder ein mögliches Assessment. Für eine fundierte und aussagekräftige Eignungsabklärung empfiehlt es sich, eine Fachperson zurate zu ziehen.

Marketing in eigener Sache basiert auf fundierter Eignungsabklärung Bei der Eignungsabklärung werden mit dem Einsatz von wissenschaftlich fundierten Methoden und Instrumenten Fähigkeiten und Merkmale erhoben, welche für die aktuelle oder eine zukünftige Tätigkeit vorhanden sind. Anschliessend werden diese Fähigkeiten und Merkmale mit den Kriterien und Anforderungen des gewünschten Berufs bzw. der gewünschten Tätigkeit abgeglichen, um eine Einschätzung betreffend Eignung abgeben zu können. Die Eignungsabklärung zeigt zusätzlich auf, ob Potenziale für eine Ausund/oder Weiterbildungsmassnahme vorhanden ist. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen über die persönlichen Stärken und Entwicklungsbereiche, kann dann eine zielgerichtete Marketingstrategie zur Erreichung des Berufs- oder Tätigkeitswunsches erarbeitet und umgesetzt werden. Sandra Pfaff, Executive Master Psychosocial Management (FH)

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Vermischtes

Dienstag, 4. Juni 2013

Energieströme in Mandalas Ausstellung und Demonstration von Doris Rinderli in der Bibliothek Stallikon Mandalas besitzen im Hinduismus und im Buddhismus eine magische oder religiöse Bedeutung. Sie sind stets auf einen Mittelpunkt orientiert. Das Malen von Mandalas ist meditativ und hat eine Wirkung auf die Psyche des Menschen. Dies hat Doris Rinderli vor einem Jahr für sich selbst entdeckt.

Bei Mandalas wird von der Mitte her gemalt. Ein Kreis und eine Einteilung in acht oder zwölf Sektoren werden mit Zirkel und Lineal fein vorgezeichnet. Sechs bis sieben Stunden malt Doris Rinderli, der Preis von 200 Franken für ein Bild ist äusserst moderat. Während sie die quadratische Leinwand immer wieder dreht, Farbe nimmt, den Pinsel minuziös führt, erzählt sie: «Ich freue mich, wenn ich mein Wissen weitergeben kann. Man kann bei mir auch einen halben Tag buchen, um auszuprobieren, ob einen das Malen von Mandalas gefällt. Bevor man das ganze Material kauft.» Das meditative Malen der sich wiederholenden Muster in einem eigenen

................................................... von regula zellweger Dienstagabend in der Bibliothek Stallikon: Am Tisch sitzt Doris Rinderli. Vor sich eine hellgelb grundierte Leinwand, 30 cm x 30 cm, Acrylfarben, einen kleinen, spitzen Spachtel und einen extrem feinen Kunsthaarpinsel. Um sie herum schauen drei Damen interessiert zu, wie sie sorgfältig weisse Farbe von der Palette tupft und gezielt mit dem feinen Pinsel auf die Leinwand aufträgt. Die Künstlerin erklärt, was sie tut, weshalb sie es so und nicht anders tut und flicht immer wieder Hintergrundinformationen über Mandalas ein. Das anfängliche Interesse der Frauen wandelt sich innert kürzester Zeit in Begeisterung.

In Ruhe entstehen lassen «Man sollte nicht malen, wenn man nicht gut drauf ist», rät Doris Rinderli. anzeigen

Rhythmus erinnert etwas an tibetische Gebetsmühlen. Es ist wirklich eine Art kreativer Meditation und man kann sich vorstellen, dass so Stunden im Flug vergehen. Gern malt Doris Rinderli individuelle, auf die Person abgestimmte Mandalas in den Lieblingsfarben und in der gewünschten Form, vom Kreis bis zum Stern. «Mandalas» – Bilder von Doris Rinderli, Bibliothek Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19 bis 20.30 Uhr, Dienstag, 9 bis 11 und 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch, 15.30 bis 17 Uhr, Donnerstag, 9 bis 11/15.30 bis 17 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr, Demonstration: Dienstag, 8. Juni um 19 Uhr, Informationen: www.funtaunas.ch.

anzeigen

Doris Rinderli vor einem ihrer zahlreichen, in der Bibliothek Stallikon gezeigten Mandalas. (Bild Regula Zellweger) Wenn man sich voll und ganz einlässt, spürt man die unterschiedlichen Energien. Das gelbe Mandala, an dem die Künstlerin in der Bibliothek malt, ist eine Auftragsarbeit. Es soll im Schlafzimmer einer Frau hängen, die über

Unruhezustände und Schlafprobleme geklagt hat. Das Mandala soll also Ruhe und eine heitere Stimmung ausstrahlen. Doris Rinderli weiss, welche Gefühle, welche Stimmung sie malen will, das Muster aber entsteht wie von selbst.

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Solveig Süss-Olsson, Querflöte und Johanna Baer, Harfe, präsentieren am 8. Juni in der Kirche Rifferswil ein leicht zugängliches Programm mit französischer Musik.

menten spannt sich der Bogen zu temperamentvollen und verspielten Klängen des französischen Impressionismus mit Werken von unter anderem Gabriel Fauré, Jacques Ibert, Claude Debussy. Es ist eine ausgewogene Mischung zwischen bekannten und selten gespielten Perlen des klassischen Repertoires. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Sommerkonzert mit Querflöte und Harfe am Samstagabend, 8. Juni, 18 Uhr in der Kirche Rifferswil.

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Auch an diesem Eidgenössischen Jugendmusikfest in Zug gilt es für die Drummer, die stets ausgezeichneten Platzierungen erneut zu bestätigen. Zum Abschluss bot sich der Drummerfactory die überraschende Gelegenheit an der Rangverkündigung eines grossen internationalen Jugendfussballturniers «Montafon Alpine Trophy» ihr Können zu zeigen. Der grosse Applaus der vielen Gäste lässt auf eine gute Platzierung am Eidgenössischen Jugendmusikfest hoffen. Trotz Dauerregen war es ein durchaus erfolgreiches Wochenende. (SF)

Französische Musik in der Kirche Rifferswil

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Traditionell verbringen die Tambouren und Perkussionisten der Jumba vor grossen Auftritten und Wettbewerben ein Probeweekend, um sich gut und seriös vorbereiten zu können. So auch am letzten Wochenende, diesmal im Montafon, Österreich. Als Vorbereitung für das Eidgenössische Jugendmusikfest in Zug vom 15./16. Juni verbrachten die Drummer diesmal ihr Vorbereitungswochenende im Vorarlberger Schulsport-Zentrum in Tschagguns, welches eine ausgezeichnete Infrastruktur bot. Selbstverständlich kam auch die Geselligkeit und Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz.

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Spiele für Gross und Klein, Fotos im Studio oder Quiz, eine ARA-Besichtigung, ein internationales Festbuffet und lockere Begegnungen sind für das Knonauer Früeligsfäscht vom kommenden Samstag angesagt. Einwohnerinnen und Einwohner von Knonau mit fremdländischen Wurzeln werden Gerichte aus ihren ursprünglichen Heimatländern zubereiten und den Duft der weiten Welt nach Knonau bringen. Am Nachmittag steht der Spielbus auf dem Dorfplatz, sowie verschiedenartige Spiele für Gross und Klein. Während die einen sich mit dem Ball bei der Torwand üben, Cube, Solitär und Rush Hour spielen oder ihr Glück bei der Schaumkussschleuder und dem Säuliämtler Foto-Quiz versuchen, werden andere mit Kaffee bei gemütlichem Gespräch zuschauen oder jassen. Die Jugendgruppe von Knonau betreibt ein Fotostudio – die dabei entstehende Ausstellung sollte man sich nicht entgehen lassen: com.now! Und wer das Dorf einmal aus einer andern Perspektive erleben möchte, kann auf der Führung durch die Knonauer ARA

manches über Abwasserreinigung und Energieerzeugung lernen.

Exotische Speisen Der wunderschöne Einladungsflyer, gemalt von der Knonauer Grafikerin Ruth Andermatt, lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner von Knonau, wie auch Gäste und weitere Interessierte herzlich ein. Das Früeligsfäscht wird unterstützt durch die Sparcassa 1816 Clientis, Die Mobiliar und zahlreiche Gewerbetreibende aus Knonau. Ortsansässige Familien aus Schweden, Canada, Deutschland, Italien, Malta, Türkei, Libanon, Marokko, USA u.a. werden besondere Speisen aus ihrem Heimatland kochen, während alle anderen gerne Beiträge ans Dessert- und Salatbuffet beisteuern oder am Tag mithelfen können. Ein fröhliches Fest für Jung und Alt, das Begegnungen schafft und auch Neuzugezogenen den Zugang erleichtert. Die Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen. Forum Weltoffenes Knonau, Lisette Müller


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Sport

Dienstag, 4. Juni 2013

Erdrutsch und umgestürzte Bäume

Verdienter Erfolg im Spitzenkampf

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Fussball 2. Liga: FC Affoltern – FC Schwamendingen 3:1 (1:0) Mit einem starken Auftritt insbesondere in der ersten Halbzeit, verdiente sich der FC Affoltern den Sieg gegen den vor Spielbeginn punktgleichen FC Schwamendingen und kann damit den Anschluss an die Tabellenspitze in seiner Gruppe halten.

bitten und schob gekonnt zum 2:0Führungstreffer in die Maschen. 75 Minuten waren gespielt, da gelang Schwamendingen wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer: Avdyli zog aus 25 Metern ab und war wohl selbst überrascht, als er den Ball nach seinem scharfen Schuss via Innenpfosten im Netz zappeln sah. Der wenig geprüfte Torhüter Steiner konnte nicht verhindern, dass nochmals Spannung in die Partie kam.

................................................... von reto hürlimann Nur dank des Kunstrasens konnte nach Tagen strömenden Regens im Moos überhaupt Fussball gespielt werden. Die Verhältnisse waren dann aber überraschend gut und motivierten die beiden Teams offensichtlich zu einem unterhaltsamen Match. Und die Ausgangslage verhiess Spannung, denn mit nur 5 Punkten Rückstand auf Leader Horgen hatten die beiden Verfolger-Teams noch immer Aussichten weiterhin im Kampf um den Gruppensieg mitzureden. Die Einheimischen zeigten sich konzentriert und gut organisiert, liessen dem Gegner kaum Gelegenheit ins Spiel zu kommen. In der ersten Viertelstunde wurde fast ausschliesslich in der Platzhälfte der Schwamendinger gespielt, allerdings ohne dass der FCA zu zwingenden Chancen gekommen wäre. Eine Direktabnahme von Antenen war die einzige halbwegs torgefährliche Szene.

Bilic nur mit Fouls zu stoppen In der 17. Minute wurde Bilic von den Beinen geholt und es sollte im weiteren Spielverlauf nicht das letzte Mal sein, dass er nur mit Foul gebremst werden konnte. Beim anschliessenden Freistoss von Konate war Bilic dann allerdings bereits wieder auf seinem Posten und konnte per Kopf zu Antenen verlängern, welcher kaltblütig das verdiente 1:0 erzielte. In der Folge entwickelte sich das erwartet hart umkämpfte Spiel. Schwamendingen agierte nervös, kommentierte regelmässig Schiedsrichterentscheide, womit sie sich keinen Dienst erwiesen. Gut, dass sich die Filipovic-Schützlinge nicht ebenfalls darauf einliessen. Die einzig unschöne Szene in den Reihen des FCA war eine interne Angelegenheit. Einmal mehr kam es bei der Auswechslung von Rama in der 35. Minute zu Diskussionen mit dem Trainer – es hoffentlich zum letzten Mal. Beide Teams hatten vor der Pause noch Torchancen, insbesondere Good

Starker Auftritt der Mannschaft Schiedsrichter Hurni hatte weiterhin alle Hände voll zu tun, zückte in regelmässigen Abständen Karten und musste immer wieder umstrittene Entscheide fällen. Jener zum Elfmeterpfiff nach einer sehenswerten Kombination von Antenen über Bilic zu Da Silva, war dann jedoch eindeutig. Konate verwertete souverän und sorgte für das beruhigende, für den FCA siegbringende 3:1. Dank einem starken Auftritt der ganzen Mannschaft sind drei weitere Punkte auf dem Konto und der Druck auf die Erstplatzierten Mannschaften wurde erhöht. Im Fussball ist vieles möglich, deshalb tut der FCA gut daran bis zum Schluss an seine Chance zu glauben. Die Form stimmt, die Gegner werden sich noch gegenseitig Punkte abnehmen, also wieso nicht davon profitieren?

Der überragende Marco Bilic (links) war kaum vom Ball zu trennen. (Bild Volkmar Klutsch) profitierte seitens Affoltern aber nicht von einer herrlichen Vorlage und die vereinzelten Abschlussversuche des FCS konnten Goalie Steiner kaum beunruhigen. Dafür kassierten die Gäste nach zwei gelben noch eine rote Karte für Kral, der Bilic regelrecht umsäbelte.

Frische Kräfte für die Schluss-Halbstunde Es ist eine alte Fussballweisheit, dass ein Team in Überzahl nicht zwingend dominierend auftritt, und so kam auch der FCA nach dem Pausentee mit einem Spieler mehr auf dem Feld eher häufiger in Verlegenheit als zuvor. Das Spiel war weiterhin durch harte Zweikämpfe geprägt, Schwamendingen hatte nun aber mehr Ballbesitz und reklamierte nach einer Abwehr Kaufmanns gar einen Hands Penalty, welchen sie aber zu Recht nicht zugesprochen bekamen. Die Einwechslungen von Luchsinger und Oliveira Da Silva für die erschöpften Löliger respektive Kaufmann, halfen dem Heimteam dann das Spielgeschehen wieder etwas unter Kontrolle zu bringen. In der 67. Minute spielte der beste Mann auf dem Platz, Marco Bilic, perfekt Leo Ismajlaj frei. Dieser liess sich nicht zweimal

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Sportplatz Moos Affoltern, ca. 88 Zuschauer. FC Affoltern: Steiner, Kaufmann (ab 65’ Oliveira da Silva), Mühlemann, Bala I (C), Konate, L. Ismajlaj, Shala, C. Antenen, Löliger (ab 60’ Luchsinger), Rama (ab 35’ Good), Bilic. FC Schwamendingen: Caputo, Schacher, De Santo, Kqira, Nkome, Ramseier, Avdyli, Simeonivic, Kral (45’

Für viele hätte es der Saisonhöhepunkt werden sollen. Das Team Koach von Kurt Müller war mit einem Grossaufgebot in Rapperswil präsent. Bereits letzte Woche erfolgte die Absage des Schwimmens. Am Sonntag nun, als bereits die Hälfte der Athleten unterwegs war, zwang ein Erdrutsch die Organisatoren zur Absage des Rennens. Während die Profis und die jüngeren Männer der Altersgruppen den Ersatzlauf für das Schwimmen schon absolviert hatten und sich auf der ersten oder zweiten Radrunde befanden, warteten die Frauen, die älteren Männer und die Teams auf ihren Einsatz. Die Frauen wurden aufgerufen, nach mutmasslicher Laufzeit auf der Startrunde einzustehen und hätten in 50er-Gruppen losgeschickt werden sollen, als sie angesichts des unerwartet aufziehenden heftigen Regens zurück zu den warmen Kleidern beordert wurden. Coach Kurt Müller, der sein Team Koach Athleten auf der Radstrecke beobachtete, meldete den Wartenden bereits den Abbruch des Rennens, als in der Eishalle noch Durchhalteparolen verkündet wurden. Als die ersten durchnässten und fröstelnden Triathleten mit ihren Rädern in der Eishalle eintrafen, wurde die definitive Absage verkündet. Während bei den Wartenden im ersten Moment teilweise Unverständnis über den Entscheid herrschte, hielten jene, die das Unwetter auf dem Rad miterlebt hatten, die Absage für das einzig Richtige. Verschiedene meinten, sie seien dermassen durchfroren gewesen, Wasser, Steine und Baumstämme hätten den Parcours praktisch unbefahrbar gemacht, dass sie den Wettkampf andernfalls freiwillig aufgegeben hätten.

zu gefährlich gewesen. Glücklicherweise ist niemand unter einen umstürzenden Baum gekommen, doch auf der glitschigen Strasse ist beispielsweise Urs Müller in ein Wasserloch geraten und ausgerutscht. Abgesehen von einigen Schürfwunden blieb er unversetzt. Müller hätte sich gerne für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Las Vegas als Vorbereitung für die Ironman-WM in Hawaii qualifiziert – nun muss er ein anderes passendes Rennen über die halbe Distanz suchen, um das Ticket für Las Vegas zu erhalten. «Pech hat vor allem, wer viel investiert und eigens für den Wettkampf nach Zürich geflogen ist. Doch die Absage zeigt, dass jeder Outdoor-Sport nicht nur von der individuellen Vorbereitung, sondern auch vom Wetterglück abhängt», stellt Kurt Müller fest. Am kommenden Wochenende feiert der Triathlon Club Säuliamt mit dem Teamwettkampf «Chrüz und quer» und einem Fest am Samstag das 20-Jahre-Jubiläum. Am Sonntag ist am Zuger Zytturm Triathlon über die olympische Distanz wieder ein Grossauftritt des Teams Koach vorgesehen. Die Athleten hoffen ebenso wie das Publikum auf – endlich – sonniges und wärmeres Wetter. (bs.)

Platzverweis), Rodrigues, Segreto, Eingewechselt: Pinta, A.Maliqi. Torschützen: 18’ C. Antenen 1:0, 67’ L. Ismajlaj 2:0, 75’ Avdyli 2:1, 85’ Konate (Penalty) 3:1.

Zweitbeste Fussballer des Kantons Mettmenstetter 6.-Klässler am CSI-Cup Die Knaben der Klasse 6B aus Mettmenstetten erreichten am CSI-Cup den 2. Platz der Kategorie K6. Einzig das letzte Penaltyschiessen vom Finalturnier verunmöglichte den Einzug ins Schweizerfinale in Basel – und dies nur, weil das Reglement nachträglich geändert wurde! Dennoch haben die Jungs hervorragend gespielt und sich die Silbermedaille redlich verdient – ebenso wie ihre engagierte Begleiterin!

Teamwettkampf «Chrüz und quer» «Die Absage des Rennens ist bedauerlich, aber richtig», meint auch Kurt Müller, denn Nach der Absage des BMC-Ironman 70.3 in Rapperswil-Jodie Fortsetzung des na machen sich Markus Goldinger (links) und Urs Müller Radrennens wäre vom Team Koach auf den Heimweg. (Bild Erika Schmid)

Hornusser auf dem zweitletzten Platz Am Sonntag, 26. Mai, spielte Obfelden zu Hause gegen Aeschi B ihr viertes Meisterschaftsspiel. Bei stürmisch-kaltem Wetter mussten die Ämtler ihr Spiel mit Schlagen beginnen. Es war klar, dass es bei diesen stürmischen Verhältnissen keine langen Streiche geben würde. Bei 230 Metern – was 13 Punkten entspricht – war für die meisten Spieler die Leistungsgrenze erreicht, das macht pro Streich ca. 30 Meter aus.

Reto Binggeli mit 50 Punkten Das Silber-Team aus Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Auch beim Abtun bekundeten beide Mannschaften grosse Mühe, sich an

die äusseren Verhältnisse anzupassen. Trotz allem kam Aeschi B besser mit den Wetterkapriolen zurecht. Sie gewannen das Spiel mit zwei Nummern und 558 Punkten zu Obfelden mit vier Nummern und 572 Punkten. Einzeln erzielte Reto Binggeli mit 50 Punkten eine solide Schlagleistung. Da die Obfelder mehr geschlagene Punkte hatte, konnten sie einen wertvollen Meisterschaftspunkt dazugewinnen. Aeschi B bekam zwei Punkte. Ärgerlich ist, dass sich Aeschi B durch den Sieg in der Tabelle vor Obfelden klassiert. Somit ist Obfelden nach vier Runden auf dem zweitletzten Platz. Es bleiben noch fünf Runden, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. (PF)


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Sport

Dienstag, 4. Juni 2013

Glanzvolle Jubiläumsfeier, 50 Jahre «jung» Jahresversammlung der Eidgenössischen Turnveteranen (ETVV), Gruppe Albis im Schachensaal in Hedingen 72 Turnkameraden haben sich am 25. Mai zur 50. Jahresversammlung im Schachensaal in Hedingen eingefunden. Der Mitgliederbestand mit 113 konnte gehalten werden. Im Unterhaltungsteil riss Entertainer «Nöggi» die Veteranen förmlich von den Stühlen. ................................................... von hans jud «Es ist eine grosse Ehre für Hedingen, dass diese Jubiläumsfeier in unserer Gemeinde stattfindet». Mit diesen Worten eröffnete Gemeinderat Ruedi Fornaro (seines Zeichens auch Eidg. Turnveteran) seine Grussbotschaft. Und er doppelte gleich nach: «Kaffee und Dessert sind von der Gemeinde offeriert und zudem wird keine Saalmiete in Rechnung gestellt.» Auch wenn er noch «Jungveteran» ist, kann er bereits auf viele Erinnerungen in seiner Turnerlaufbahn zurückblicken. Er schmunzelte «Der TV Hedingen war und ist im Turnen stark, aber auch nach dem Aktivprogramm ...» Das heutige OK (Veteranen, Männerriege und Frauenturnverein) mit Chef Wal-

ter Widmer «alias Wäckerli» hat mustergültige Arbeit an den Tag resp. Abend gelegt. Was sind schon 50 Jahre; verschiedene archäologische Funde deuten darauf hin, dass das Gebiet der Gemeinde Hedingen seit dem 8. oder gar 7. Jahrhundert vor Christus zeitweise bewohnt wurde. Spuren einer Ansiedlung aus der Römerzeit fanden sich auf dem Kreuzrain. Bei der Kirche erhob sich im Mittelalter eine Burg. Im ausgehenden Mittelalter lebten die Hedinger hauptsächlich vom Getreide- und Weinbau. In der Folge konnten durch die starke Bevölkerungszunahme nicht mehr alle Einwohner in der Landwirtschaft tätig sein. So kam es zu einer kräftigen Auswanderung nach Osteuropa und Übersee. 1690 zog ein Viertel der damals rund 600 Hedinger miteinander nach Brandenburg.

Stabile, gesunde Verhältnisse Noch zusätzlich durch den Heimvorteil motiviert, hiess Obmann Ernst Jud die Veteranen und Gäste im mit Blumen geschmückten Schachensaal willkommen und eröffnete die Jubiläumsversammlung. Namentlich erwähnt wurden Nationalrat und Veteran Toni Bortoluzzi

Die neu aufgenommenen Kameraden und der älteste Albis-Veteran: Werner Hubschmid, Jacky Rutz, Thomas Graf (von links). (Bild Georg Grond) (Affoltern), Ehrenobmann Armin Bertschinger (Affoltern) sowie der älteste anwesende Veteran, Jacky Rutz, 1923 (Birmensdorf). Bei den Kant. Veteranen ist für Emil Höhener (Obfelden) der Hausemer Felix Baer als Vize-Obmann gewählt worden. Er übernimmt auch den Vorsitz bei den Gruppen-Obmännern im Säuliamt. Zudem ist er auch Nachfolger von Fredy Steinmann sen. als Obmann der Gruppe Hausen. Die Traktanden «Protokoll» und «Jahresrechnung» passierten problemlos, die Chargeninhaber Emil Gut (Mettmenstetten) und Rolf Bär

(Obfelden) mussten keine Einwendungen hinnehmen. Durch den Einnahmenüberschuss (vor allem durch Spenden) von Fr. 655.25 resultiert ein Vermögen von Fr. 11 465.60. Der Jahresbeitrag wurde unverändert mit 30 Franken gutgeheissen. Revisor Geni Gomringer (Obfelden) stellte der Buchführung ein gutes Zeugnis aus. Mit Dank und Applaus wurden Ernst Jud, Emil Gut, Rolf Bär und Geni Gomringer in ihren Ämtern für ein weiteres Jahr bestätigt. Im Rahmen der Personalpolitik wurden jedoch die vorgesehenen gestaffelten Rücktritte

bekannt gegeben: 2014 Kassier Rolf Bär, 2015 Aktuar Emil Gut, spätestens 2016 Obmann Ernst Jud (dann 80). Revisor Geni Gomringer («Jungveteran») wird noch einige Jahre zur Verfügung stehen. Mögliche Nachfolger können ab sofort ihre Bewerbung einreichen, der «Wahlkampf» ist lanciert. Zu den Höhepunkten gehören immer die Eidg. Tagungen. 2012 war Martigny der Festort, mehrheitlich sind positive Erinnerungen geblieben. Mit humorvollen Pointen gespickt hat Hansruedi «Güx» Wettstein (Affoltern) seinen Reisebericht zelebriert. Der Grundsatzentscheid betr. Aufnahme von Frauen wurde vorgenommen, es geht jetzt noch um Details (vorwiegend Statuten). Die eingesetzte Kommission ist an der Arbeit. So oder so bleibt es dann jeder Gruppe überlassen, ob sie Turnerinnen aufnehmen will. Die Obmannschaft und das Hedinger-OK haben den Veteranen und Gästen einen wunderbaren und fröhlichen Anlass geboten, der lange in bester Erinnerung bleiben wird. Der Auftritt des bekannten Sprüchemachers und Sängers «Nöggi (66) strapazierte die Lachmuskeln bis an die Grenzen, die Zugaben wollten nicht enden.

Wetter im Tief – Anlass im Hoch 93. Jahrestagung der Zürcher Turnveteranen in Marthalen

Beste Stimmung bei den Ausgezeichneten im Team der Jugi Wettswil. (Bild zvg.)

Sieben Auszeichnungen und eine Goldmedaille Jugi Wettswil am Jugendsporttag Nach dem letztjährigen sehr nassen kantonalen Jugendsporttag in Birmensdorf, hofften alle auf viel Sonnenschein. Doch auch in diesem Jahr wollte Petrus nicht recht mithelfen. Die grosse Herausforderung am Samstag, 25. Mai, waren die nasskalten Temperaturen. Doch dies meisterten die 20 Athleten aus Wettswil grossartig. Mit viel Vorfreude und etwas Nervosität trotzten die Jungs der kühlen Witterung. Dick eingepackt mit Winterjacken, Thermowäsche und Mützen sowie mit heissem Tee ausgestattet, trafen sie sich bereits um 8 Uhr in Buchs ZH, dem diesjährigen Austragungsort. Am Vormittag bestritten die Jungs den Allround-Einzelwettkampf. Dabei konnten sie sich mit Jugendriegen aus dem ganzen Kanton Zürich in den Disziplinen Sprint, Hochweitsprung, Fitnessparcour, Springseilen, Weitsprung und Ballzielwurf messen. Kaum zu glauben, doch es zeigten sich sogar ein paar Sonnenstrahlen. Dies spornte unsere Athleten zusätzlich an und sie holten beim Rennen, Werfen, Springen und Springseilen alles aus sich heraus. Insgesamt nahmen an diesem Samstag über 700 Buben und Mädchen aus dem ganzen Kanton Zürich in Buchs teil. Die Organisation vom Turnverein Buchs war hervorragend. Nebst dem guten Zeitplan, welcher ohne Verzögerungen eingehalten wurde, standen für die Riegen in den

Schulhäusern trockene und warme Plätze zur Verfügung. Am Nachmittag bei den Spielen stand für die älteren Jungs Linienball und für die jüngeren Jägerball auf dem Programm. Trotz des einsetzenden Regens spielte die «Kleine Jugi» taktisch sehr gut und gewann drei von vier Spielen. Somit belegten sie mit drei anderen Riegen den hervorragenden 1. Gruppenrang. Auch die «Grosse Jugi» war erfolgreich und belegte den ausgezeichneten 2. Gruppenrang. Bei den abschliessenden Stafetten war Petrus wieder kurz nett und die Wettswiler Jungs rannten mit viel Freude und Kampfgeist. An der Rangverkündigung, welche wegen des nun heftigen Regens im Festzelt stattfand, durfte die Jugi laut jubeln: Bei den 9- und 10-jährigen Knaben holte sich Marc Signer die Goldmedaille. Seine hervorragenden 179-mal Springseilen in der Minute sowie die super Zeit im Fitnessparcours hatten ihm je die Höchstnote 10.00 eingebracht, diese verhalfen ihm zum super 1. Rang. Ebenfalls unter den ersten 10 rangierten Yanis Baumeler Rang 6, Silvan Hefti Rang 7, Cyrill Signer Rang 9 und Antonio Ragaz Rang 10. Weitere Auszeichnungen holten sich Mario Ragaz, Sven Theiler, und Jarno Dussin. Die Jugi Wettswil freut sich schon auf den nächsten Jugendsportag im 2014 – dann hoffentlich wirklich mit Sonnenschein.

Gegen 1300 Veteranen und Gäste erlebten am Samstag, 25. Mai, trotz kühler äusseren Bedingungen einen angenehmen Aufenthalt in Marthalen. Grosse Wertschätzung gegenüber dem Sport, insbesondere der Turnsache, bekundete Regierungsrat Mario Fehr. ................................................... von hans jud

Drei Obmänner der Gruppe Affoltern: Von links Walter Althaus (1980-1990), Armin Bertschinger (1990-2005), Ernst Hubschmid (seit 2005). (Bild zvg.)

Das Zürcher Weinland hat für die Turnveteranen eine besondere Anziehungskraft. Sehr oft treffen sich diese in dieser reizvollen Region zu ihren Anlässen. Für die diesjährige Tagung hat der Turnverein Marthalen mit OKPräsident Urs Wipf im Rahmen seines 100-Jahr-Jubiläums und der Regionalmeisterschaften Winterthur und Umgebung die Organisation übernommen. Bereits beim Empfangsapéro kamen die Ehrengäste in den Genuss der herzlichen Gastfreundschaft. Emil Höhener (Obfelden), Vize-Obmann der Kant. Vereinigung, durfte letztmals in dieser Funktion die Ehrengäste willkommen heissen, umrahmt von zwei charmanten Ehrendamen. Bei angeregten Gesprächen und dem Genuss von feinen Tropfen mit köstlichen Zutaten kam im Nu eine fröhliche Stimmung auf. Gut gelaunt und gestärkt, angeführt von Tambouren und Fahnenträgern, «zügelte» die Gästeschar ins Festzelt.

nen und insbesondere zusätzlich auch die sozialen Aspekte bei den Veteranen. «Ihr seid die Champions-League des Zürcher Sports», mit diesen Worten schloss Fehr seine Grussbotschaft. Die Festgemeinde applaudierte mit hohem Lärmpegel. Übrigens: Mario Fehr reiste dann von Marthalen nach London ins Wembley-Stadion zum Champions-League-Final. Aus der lokalen Politik hiess die Gemeindepräsidentin Barbara Nägeli die Veteranen und Gäste herzlich willkommen. Der neue Präsident des Zürcher Turnverbandes, Frank Günthardt (TV Ossingen), hat in einer launigen Ansprache die Grüsse des ZTV überbracht. Er befasste sich vor allem mit den traditionellen Werten, der Ehrenamtlichkeit, der Zusammengehörigkeit und der Wertschätzung. Alt und Jung sollen noch vermehrt die Bande knüpfen und die gegenseitigen Interessen wahrnehmen.

Neumitglieder willkommen Klare Worte des Sportministers Regierungsrat Mario Fehr überbrachte die Grüsse der Regierung und des Kantonsrates. Er unterstrich die Wichtigkeit und die Bedeutung des Sports ganz allgemein in unserer Gesellschaft. Ein gesunder Ehrgeiz im friedlichen Wettkampf muss das Rezept sein. Leider werde jedoch der Sport öfters arg missbraucht und Fehr kam auch auf die leidige «Hooligan-Entwicklung» zu sprechen. «Ich akzeptiere solche Gewalt nicht und ersuche, an der Abstimmung vom 9. Juni die entsprechende Antwort zu geben». Einmal mehr lobte er die Werte der Kameradschaft, Fairness, Geselligkeit und Verbundenheit bei den Turnverei-

Mit schmissigen Klängen setzte der Musikverein Helvetia Marthalen das Startzeichen für die Tagung. Mit grosser Freude hiess Kantonalobmann Hanspeter Frei (Embrach) die Gäste, Veteraninnen und Veteranen willkommen. Noch etwas zaghaft, aber doch in den Reihen sichtbar, waren die Veteraninnen anwesend. Die zurückgetretenen Mitglieder der Obmannschaft, Emil Höhener (Obfelden) und Werner Sandhofer (Lindau), wurden gebührend mit Dank und Präsenten verabschiedet. Die Nachfolger, Felix Baer (Hausen) und Kurt Hofmann (Seuzach), sind voller Tatendrang bereit. Zurzeit figurieren im Etat 143 Gruppen mit 6475 Mitgliedern. Trotz Neu-

eintritten hält der Rückgang an – vor allem durch Todesfälle. Acht Gruppen in der Region «Albis» weisen 461 Veteranen auf, (noch) keine Veteraninnen. So war dann der Aufruf von Hanspeter Frei und des Zentralschweizer Obmanns, Max Bucher, die logische Folge: Dringender Appell zur Mitgliederwerbung. Die solide Finanzlage ermöglichte wiederum, Vergabungen von 12 000 Franken vorzunehmen, davon 7500 zugunsten der Jugend. Den Abschluss des geschäftlichen Teils bildete eine grandiose musikalische Inszenierung. Mit Begleitung des Musikvereins sang der Festzeltchor das wohl bekannteste Turnerlied «Was ziehet so munter das Tal entlang ...».

100 plus und minus Ab dem 40. Altersjahr ist eine Mitgliedschaft bei den Veteranen möglich, nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Unter die Ehrenveteranen schafft man es ab dem 90. Geburtstag. 40 Kameraden erfreuten sich der speziellen Ehrung, darunter zwei Ämtler: Henri Gujer (21.09.1920), Bonstetten, und Karl Funk (01.07.1922), Mettmenstetten. Unter den 184 Kameraden, welche seit der Tagung 2012 verstorben sind, waren aus dem Amt: Helmuth Karsten, René Rüegger, Rolf Spörri (Affoltern), Jakob Hedinger, Andreas Kündig (Bonstetten), Arthur Girardi (Hedingen), Hans Schneider, (Langnau), Werner Hug (Ottenbach). Petrus ist kein Turnveteran, aber trotzdem sind die Festbesucher nach Mittagessen, Unterhaltungsprogramm und kameradschaftlichen Gesprächen froh gelaunt und mit Sonnenschein nach Hause zurückgekehrt. Marthalen hat sich von der besten Seite gezeigt.


Sport

Dienstag, 4. Juni 2013

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Volksfeststimmung am grössten Schützenfest der Welt Trotz Dauerregen liessen sich die Schützinnen und Schützen auch im Knonauer Amt die Freude am traditionellen Feldschiessen nicht nehmen. Mit mehr oder weniger guten Resultaten zielten sie auf die grauen Feldscheiben. Das Feldschiessen 2013 war gleichzeitig auch Startschuss der Kampagne gegen die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht. ................................................... von martin mullis Das grösste Schützenfest der Welt wird zur Plattform der Politik. Die Schützinnen und Schützen zeigen der Gesellschaft Schweiz ohne Armee (GSoA) die Nullerkelle, denn mit dem ersten Schuss zum Feldschiessen fällt auch der Startschuss zur Kampagne gegen die Wehrpflichtabschaffungs-Initiative der GSoA. Die Militärgegner wiederum bezeichnen das Engagement der Schiessvereine als Skandal, da der Bund das Feldschiessen mitfinanziert. Pro Teilnehmer kassieren die Schützenvereine nicht nur die Vergütung für die Munition, sondern auch knapp elf Franken pro Teilnehmer. In den Schiessständen des Säuliamts hingengen war die Initiative der

GSoA praktisch kein Thema. Auf dem Schiessplatz Affoltern in Zwillikon herrschte trotz des miserablen Wetters fröhliche Volksfeststimmung. Trotz oder vielleicht sogar wegen des miserablen Wetters ist bereits am Samstagvormittag schon viel los im Schützenhaus.

Unter Zeitdruck Das Schiessprogramm ist ein kommandiertes Hohe Konzentration und eine ruhige Hand: Teilnehmer am Feldschiessen. (Bilder Martin Mullis) «Feuer» und bei den Schützen wird neben der Zielgenauigkeit auch eini- zirk ist nicht nur einer der 130 000 Seit 1938 ohne Unterbruch dabei ges an Konzentration gefordert. Der Schützinnen und Schützen, welche Bratwurstduft vermischt sich mit dem schweizweit das Feldschiessen absol- Der 95-jährige Hans Berli, wohl ältesDunst des Gewehrfettes und erzeugte vieren, er ist gleichzeitig Feldchef des ter Schütze im Säuliamt welcher am so die traditionelle und einzigartige Bezirks-Schützenvereins Affoltern, wo diesjährigen Feldschiessen mit dabei Feldschiessen-Atmosphäre. auch dieses Jahr über 500 Beteiligte ist, braucht hingegen keine Hilfe, imDas Feldschiessen wird in Grup- versuchen, auf der feldgrauen Scheibe merhin absolviert er das Feldschiespen unter einem Kommando und un- möglichst gut zu punkten. Es schies- sen-Programm jedes Jahr ohne Unterter Zeitdruck geschossen. Im Säuliamt sen erstaunlich viele Frauen und Ju- bruch seit 1938. stehen dafür in Hedingen, Rifferswil gendliche. Beim Feldschiessen dürfen Später wird in der gemütlichen und Affoltern drei Schiessplätze zur Jugendliche ab zehn Jahren mitma- Schützenstube am runden Tisch noch Verfügung. Bruno Künzli, oberster chen, allerdings nur unter Betreuung zusammengesessen und gar manche Verantwortlicher des Anlasses im Be- eines erfahrenen Schützen. «Heldentat» in welcher Auszeichnun-

Auch mit 95 Jahren noch eine ruhige Hand: Hans Berli. gen, Medaillen und Kranzkarten eine Rolle spielen, kommt hier zur Sprache. Neben den jungen Schützinnen und Schützen können natürlich vor allem die Veteranen mit erstaunlichen Geschichten aufwarten.

Die wichtigsten Resultate: Die beste Dame: Alice Schenkel, FSV Knonau, 67 Punkte. Die ersten drei Herren: 1. Buchmann Roland, FSV Knonau, 69 Punkte; 2. Wetli Hans, SV Hedingen, 68 Punkte; 3. Brunner Roland, FSV Ottenbach, 68 Punkte.

Der Schachclub Wettswil setzt Gligoric matt Dezimierte Ämtler gewinnen haushoch 6:2 In der dritten Runde der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft gelang Wettswil wiederum ein Auswärtssieg. Dieser erstaunte im Zustandekommen und in seiner Höhe. ................................................... von kaspar köchli Vor Monatsfrist auswärts gegen Nimzowitsch, war mit Gligoric Ende Mai erneut ein Stadtzürcher Klub Wettswils Gegner. Der Wettkampf begann denkbar unglücklich. Sacha Georges war wegen einer üblen Grippe ausserstande, zu spielen. Weil innert nützlicher Frist kein Ersatz gefunden wurde, ging das erste Brett nach einer halben Stunde forfait verloren: 1:0 für Gligoric! Dies weckte das Wettswiler Septett. Es war sich bewusst, nur mit einer ausserordentlichen Teamleistung noch Zählbares holen zu können. Alle gingen äusserst konzentriert ans Werk.

Nach zwei Stunden überlistete Philipp Aeschbach seinen Gegner gekonnt und glich zum 1:1 aus; das Resultat hatte eineinhalb Stunden Bestand. Daraufhin herrschte im schmucken Spiellokal – dessen Wände mit stilvollen alten Fotografien ehemaliger Schachweltmeister geziert sind – Hochspannung. Einige Akteure hatten zu lange über einzelnen Züge gebrütet und kämpften nun gegen die drohende Niederlage wegen Zeitüberschreitung. Das rasche Spielen hatte logischerweise Ungenauigkeiten zur Folge, die Varianten konnten nicht mehr wunschgemäss tief berechnet werden. Nach vier Stunden fand die erste Zeitkontrolle statt – und es zeigte sich, dass Wettswil den Überblick behalten hatte. Es verwertete darauf die vorteilhaften Stellungen sicher zum uneinholbaren 5:2, im Gang war nur noch eine Partie. Die Freude bei den Ämtlern war riesig, die mit grossem Sie-

geshunger und grandiosem Teamgeist die Kohlen aus dem Feuer geholt hatten. Das Supplement folgte mit dem technisch einwandfrei realisierten Gewinn von Daniel Christen zum 6:2-Kantersieg. Die gastfreundlichen Gegner konnten einem nun fast ein wenig leidtun. Der Schachclub Wettswil addiert die zwei Punkte aber selbstverständlich gerne auf sein Konto und hofft, die Form für das Heimspiel gegen Olten (am 8. Juni im Gasthof Hirschen, Wettswil) konservieren zu können.

Resultate: Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 3. Runde, Gligoric Zürich - Wettswil 2:6: G. Bjelogrlic (2198 Elo) - S. Georges (2214) 1:0ff; M. Mikavica (2185) - D. Christen (2235) 0:1; D. Rasovic (2090) - T. Heldner (2090) remis; D. Mikavica (2046) - K. Köchli (2043) remis; S. Vasic (2033) - P. Aeschbach (2083) 0:1; S. Ristevski (2005) - U. Allenspach (1934) 0:1; Z. Rakazovic (1943) - H. Bieri (1962) 0:1; O. Tschumper (1900) - B. Lenzhofer (1792) 0:1.

Konzentrierte Spieler «bei der Arbeit», «beobachtet» von ehemaligen Schachweltmeistern ... (Bild Kaspar Köchli)

Nachtfinale im ausverkauften Jumpin. (Bilder zvg.)

Sprungvolle Action auf der Wasserschanze freestyle-night im Jumpin, Mettmenstetten In elf Tagen wird das Jumpin zum Mekka von Athleten, Besuchern und Ausstellern: Am 15. Juni findet wieder die alljährliche freestyle-night statt. Fahrer der Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski, Snowboard und Bike treten gegeneinander an und bieten den Besuchern Action pur.

chen und zusätzlich noch rund 150 Athleten am Contest teilnehmen. Es lohnt sich definitiv, das Ticket bereits im Vorverkauf zu bestellen – oder frühzeitig am Eventgelände einzutreffen. Im Vorverkauf wird nur eine limitierte Anzahl an Tickets verkauft. An der Tageskasse können dann noch weitere Tickets bezogen werden. Aufgrund der hohen Nachfrage der letzten Jahre lohnt es sich ganz bestimmt, sein Ticket frühzeitig zu beziehen um sicher dabei zu sein. Die Karten können an den offiziellen Vorverkaufsstellen bezogen werden.

Mit Fahrern aus der Region, der ganzen Schweiz und sogar aus dem Ausland wird die freestyle-night wieder zur alljährlichen Sensation. Damit das Publikum auch nach dem Final weiterfeiern kann, werden die DJs mit Musik Vorverkauf: 15 Franken, bis und mit Freitag, 14. Jubis in die frühen Morgenstunden das ni, («es hät solangs hät»): Avia Shop, Garage Graf; Publikum anheizen. Wie jedes Jahr Raiffeisenbank, Avec Shop, Bahnhof, Wasserschanze wird auch diese Party wieder legendär. Jumpin und Poststelle Mettmenstetten sowie Break Damit man während der langen Nacht Music Bar, Powerbike Shop, GymFit und Poststelle keinen Durst haben muss, versorgen Affoltern oder unter www.starticket.ch. die ehrenamtlichen Helfer die Party- Abendkasse: 20 Franken. Kinder bis und mit 12 Jahgäste mit kühlen Erfrischungen. Im ren, in Begleitung Erwachsener gratis. geschützten Partyzelt bleibt die Stimmung bis zum Schluss sensationell, egal ob es regnet oder schneit. Wie immer werden die Tickets heiss begehrt sein. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass durchschnittlich 2000 bis 2500 Besucher die Veranstaltung besu- Bike verloren – zum Glück ist die Landung im Wasser.


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Logistiker/Lagerist 100% Sie arbeiten in unserem Lager (53’000 verschiedene Artikel) im Team Wareneingang. Hauptaufgaben sind die Warenannahme ab Rampe, das Auspacken der Anlieferungen, die präzise Kontrolle der komplizierten Wareneingänge und das sorgfältige Einlagern in HandDoppel- und Palettenlager mittels Mobile Computing. Voraussetzungen für diese Stelle sind: - Erfahrung vorzugsweise in einem ähnlichen Grossistenlager und im Bereich Wareneingang/ Kontrolle oder Ausbildung als Logistikassistent/ Logistiker. - Kenntnisse der Lagersystematik - EDV-Anwenderkenntnisse - Fahrausweis Kat. B und Erfahrung im Fahren eines 3.5-Tonnen-Kleinlastwagens mit Hebebühne - Staplerausweis - Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift - Körperliche Robustheit - Exakte, systematische, selbständige und konzentrierte Arbeitsweise Wir bieten zeitgemässe Anstellungsbedingungen und die Arbeit mit interessanten und nützlichen Produkten. Der Arbeitsort liegt im Zentrum von Affoltern am Albis nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Bewerbungen bitte nur per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Stefan Schwerzmann Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis s.schwerzmann@ava.ch www.ava.ch

Fahrzeuge

Montag 8.00 bis 14.00 und ab 16.00 Uhr Dienstag bis Freitag 8.00 bis 14.00 und ab 18.00 Uhr Samstag ab 18.00 Uhr Sonntag Ruhetag Jeder dritte Samstag im Monat geschlossen.

Kaufe Autos

WICHTIG: Für Anlässe ab 10 Personen öffnen wir gerne nach Vereinbarung auch ausserhalb den regulären Öffnungszeiten.

Wir suchen Streichinstrumente Geigen, Cellos und Bratschen, auch in schlechtem Zustand. Barzahlung. Telefon 076 308 33 80

Unerwartetes Ende des Ausdrucks 365 Tage geöffnet Hier dreht sich fast alles um

Güggeli

- Spezialitäten Mistkratzerli, Poulet im Chörbli, Flügeli Zart, Knusprig und Würzig in Variationen

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Tel: 056 633 13 92 www.gueggeli.ch Durgehend warme Küche

NEU: auch Fumoir Restaurant Hirschen, Birmensdorferstr.54, 8966 Oberwil-Lieli

auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

043 2013  
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