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Forum

Freitag, 1. Juni 2012

Für den Gemeinderat in Mettmenstetten: Jean-Pierre Feuz

Die SP empfiehlt Jean-Pierre Feuz

Mettmenstetter Stimmberechtigte wählen Engagement, Kreativität, Humor, Unabhängigkeit, Lebenserfahrung, Fachwissen, Umweltbewusstsein, soziale Verantwortung, Behördenerfahrung – mit Jean-Pierre Feuz als Gemeinderat.

Am 17. Juni bewerben sich zwei Kandidaten als Nachfolger für den zurückgetretenen Finanzvorstand Stefan Vierling. Die SP Mettmenstetten empfiehlt JeanPierre Feuz zur Wahl in den Gemeinderat.

Jean Pierre-Feuz stellt sich vor: «Im Sinne einer ausgewogenen Information der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Mettmenstetten möchte ich mich ihnen hier näher vorstellen. Ich bin in Saicourt, Berner Jura geboren am 2. Juli 1941. Bald 48 Jahre bin ich verheiratet mit Heidi, geborene Gerster. Wir haben drei erwachsene Kinder und sechs Enkel. Seit 34 Jahren wohnen wir in Mettmenstetten. Parteiunabhängig stehe ich ein für soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Toleranz gegenüber Anderen, Schutz und Pflege der Umwelt, Nachhaltigkeit von Zukunftsprojekten. Meine Hobbys sind Malen, Gestalten, Skifahren, Velofahren, Bergwandern. In meinem Berufsleben war ich insgesamt 33 Jahre im Alusuisse-Konzern tätig, zuerst als Metallbauzeichner-Lehrling, dann als Konstrukteur im Werk Wallis, später als technischer Verkaufsberater delegiert zu Davum

SA, Paris, später Divisional Manager Building Components bei Alumaco Ltd, Lagos Nigeria, dazwischen Tätigkeiten in der Konzernzentrale in Zürich, zum Beispiel als Leiter einer Konzern-Consultingabteilung. Zuletzt war ich Vize- Jean-Pierre Feuz. direktor im Verkauf bei der Allega AG in Zürich. Mit 54 machte ich mich selbstständig und gründete die Contraco AG. Nach 10 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Unternehmensberater und Bauexperte, schloss ich die Firma und ging in Pension. Durch meine beruflichen Tätigkeiten habe ich praktische Erfahrung in Betriebsführung und Betriebswirtschaft in Grossunternehmen und KMU. Die spezielle Rechnungslegung von Gemeindefinanzen habe ich als Präsident der Primarschulpflege sehr eingehend kennen gelernt. In den 34 Jahren in Mettmenstetten konnte ich mir durch verschiedene gemeinnützige Tätigkeiten ein kleines überparteiliches Netzwerk im Bezirk aufbauen. Diese Tätigkeiten waren:

– Gemeindevertreter Sonderschule Bezirk – Mitglied Jugendkeller-Kommission – Mitglied Steuerkommission – Mitglied Bezirksschulpflege – Vorstand Kulturverein Bi eus Mitglied Arbeitsgruppe LA 21 – Präsident Trägerverein Info-Dräschiibe – Präsident Stiftungsrat Sonderschule Tägerst – Präsident Primarschulpflege Meine Ziele für die Tätigkeit im Gemeinderat sind eine schnelle Einarbeitung in die Aufgaben des Gemeinderats, eine offene, transparente Information der Bevölkerung, Einbezug möglichst frühzeitig der Bevölkerung bei wichtigen Projekten, nachhaltige Entwicklung des Dorfes im Rahmen des Projekts «Energiestadt», gesunde Gemeindefinanzen mit einem attraktiven Steuerfuss auch für nächste Generationen. Ich hoffe, dass Sie mich nun ein wenig besser kennen und mir zutrauen, dass ich die Aufgaben im Gemeinderat zum Wohl des Dorfes und der ganzen Bevölkerung mit Elan anpacken werde. Ich danke für Ihre Unterstützung.» Jean-Pierre Feuz, Telefon 044 767 13 66, E-Mail: jh.feuz@bluewin.ch.

Ein (wenig) umweltgerechteres Verkehrsabgabengesetz – endlich Der Hubraum als einzige Bemessungsgrösse für die Motorfahrzeugsteuer ist völlig veraltet, sagt sie doch denkbar wenig über Leistung, Verbrauch und Umweltbelastung eines Fahrzeugs aus. Neu auch das Gewicht als zusätzliche Grösse einzubeziehen ist ein (kleiner) Schritt in die richtige Richtung, belastet doch ein Zweitönner die Strassen und Umwelt deutlich mehr als ein 900 kg leichtes Fahrzeug. Peinlich ist das Inserat der Automobilverbände, die

sich doch sonst für verantwortungsbewusste Mobilität einzusetzen vorgeben: «Strafsteuer, die Familien und Senioren benachteiligt!» Ich kenne verschiedene Familien, die kostenbewusst und gesund auf Velo, ÖV und Mobility setzen und Senioren, die auf einen praktischen Kleinwagen wechseln. Wo ist da eine Benachteiligung? Logischerweise gehört zusätzlich zum Fahrzeuggewicht auch der CO2-Ausstoss als anerkannter Gradmesser für

Ja zu Managed Care – Ja zum Hausarzt Die Gesundheitsgesetzgebung ist kompliziert und verworren. Da noch etwas zu revidieren, ist fast unmöglich. In jahrelanger zäher Arbeit haben die Eidgenössischen Räte es diesmal geschafft, und präsentieren eine Vorlage, die einen ausgewogenen Kompromiss darstellt. Der Hausarzt erhält die Möglichkeit, im System der integrierten Versorgung die Behandlungspfade qualitativ optimal zu steuern, für diejenigen Versicherten, die dies auch wollen. Die Versicherten sind frei, in diesem System mitzutun, und werden für ihre Mitarbeit belohnt. Oder können in der bisherigen Versicherungsform tun und lassen, was sie wollen. Die Krankenkassen erhalten mit dieser Gesetzesreform klare Bezeichnungen ihrer Kompetenzen, und auch ihrer Grenzen. Es würde zu weit führen, die einzelnen Punkte dieser Reform auszudiskutieren. Wenn man Befürworter und Gegner ansieht, lässt sich unschwer ein Muster erkennen: Diejenigen, die dieses System bereits kennen, und in Netzwerken qualitativ hochstehende Arbeit leisten, sind klar für die Reform. Diejenigen, die sich bisher nicht um diese Organisationsformen gekümmert haben, sind nach dem Motto (die Bauern mögen es mir verzeihen) «was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht» dagegen. Diejenigen, die die Zusammenarbeit mit dem Patienten in

unserem Gesundheitswesen in den Vordergrund stellen, mit dem Blick fürs Ganze, unterstützen die Reform. Veränderungen sind sehr häufig von Ängsten begleitet, aber integrierte Versorgung ist nicht neu, sondern hat sich in den letzten Jahren bewährt.

Bewährtes Netzwerk Im Bezirk Affoltern besteht seit 2004 ein Netzwerk. Unter dem Namen DocNet Säuliamt haben sich 41 Hausärztinnen und Hausärzte, Spezialistinnen und Spezialisten zusammengefunden, um eben diese integrierte Versorgung zu leben. Dies mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung qualitativ zu optimieren, und den Versicherten im Säuliamt die Möglichkeit zu geben, in einem solchen Netz Prämien und Kosten zu sparen. Das Ärztenetzwerk hat die Gesetzesreform diskutiert, und stellt sich klar hinter diese Vorlage, wie dies «Hausärzte Schweiz» und «Hausärzte Zürich» auch tun. Mit einem Ja zu Managed Care unterstützen die Stimmberechtigten die Möglichkeit, integrierte Versorgung weiter zu fördern, in frei verhandelbaren Verträgen. Die Hausärztinnen und Hausärzte stehen dazu. Dr. med. Philippe Luchsinger, Geschäftsführer DocNet Säuliamt, Affoltern

die Umweltbelastung in eine verursachergerechte Besteuerung, doch dafür fand man im Kantonsrat leider noch keine Mehrheit. Dann würden vielleicht auch diejenigen, die bei Frühlingswetter mit schweren Allradfahrzeugen und laufendem Motor am Bahnhof Zigaretten holen, durch die Motorfahrzeugsteuer etwas zum Denken angeregt. Hans Wiesner, glp-Kantonsrat

Jean-Pierre Feuz hat mit vielen Engagements für die Gemeinde eindrücklich gezeigt, dass ihm das Gemeinwohl und die Entwicklung von Mettmenstetten am Herzen liegen. Persönliches Prestige war nie seine Motivation, denn als Mitglied und Präsident der Jugendkeller-Kommission gab es keine Lorbeeren zu holen, ebenso wenig wie als Mitglied der früheren Steuerkommission. Seine Arbeit im Vorstand des Kulturvereins Bi Eus und im Verein DräSchiibe war ehrenamtliches Engagement aus Überzeugung für ein lebendiges Dorfleben. Wer Jean-Pierre Feuz im Jahr 2003 erlebt hat an den Workshops im Prozess «Mättmi hüt – für morn», weiss, mit wieviel Elan und Ideen er sich einsetzt für eine soziale Gesellschaft, die mit Menschen, Gemeineigentum und Umwelt sorgfältig umgeht. Dass Jean-Pierre Feuz auch den anspruchsvollen Anforderungen eines Behördenamtes gewachsen ist, hat er bewiesen: In seiner vierjährigen Amtsdauer als Präsident der Primarschulpflege musste er zahlreiche Neuerungen umsetzen, die das neue Volksschulgesetz mit sich brachte. Er musste vieles im Schul- und Behördenalltag umkrempeln und Neues wie die Tagesbetreuung im Domino oder den Um- und Ausbau der Schulhausstrasse 4 realisieren. Das ist ihm zusammen mit der ganzen Behörde gelungen. Ein Gemeinderatskandidat also, der bereits bewiesen hat, dass er mitgestalten und Verantwortung übernehmen möchte und auch, dass er es kann. Und sich als Parteiunabhängiger für Werte einsetzt, die uns SP-Menschen wichtig sind. An der Mitgliederversammlung vom 15. Mai wurde seine Kandidatur diskutiert. Nicht auf Anhieb verständlich ist ja, dass JeanPierre Feuz nach vier Jahren das Pri-

marschulpräsidium abgab und sich jetzt zwei Jahre später für ein Gemeinderatsmandat bewirbt. Jean-Pierre Feuz hat öffentlich darauf geantwortet: Er habe gemerkt, dass ihn der Ruhestand allein nicht ausfülle. Das ist glaubhaft. Diskutieren Sie mit JeanPierre Feuz über unsere Gesellschaft und unsere Gemeinde und Sie werden schnell merken, wie lebhaft und innovativ der 71-Jährige aktuelle Entwicklungen verfolgt und passende Lösungen und Antworten sucht. Auch die SP hätte gern einen Gemeinderat, der mindestens sechs Jahre im Amt bleibt. Nur – auch Jüngere können nicht garantieren, dass sie mehr als eine Amtsdauer im Amt bleiben; auch sie können sich plötzlich aus gesundheitlichen, familiären oder beruflichen Gründen gezwungen sehen, vorzeitig ein Amt abzugeben. Überaltert ist unser Gemeinderat in seiner jetzigen Zusammensetzung ja nicht. Dass ein Pensionierter stellvertretend für die vielen älteren Menschen im Gemeinderat mitredet, ist durchaus erwünscht. Ebenso, dass der zukünftige Finanzvorstand viel Zeit für sein Amt zur Verfügung hat. Denn der Neu- und Umbau der Gemeindeliegenschaft an der Albisstrasse 12–16 verlangt einen grossen Einsatz. Dabei werden JeanPierre Feuz seine Kenntnisse der Gemeindefinanzen aus der Zeit in der Schulbehörde und seine Erfahrungen mit Bauprojekten von grossem Nutzen sein. Die SP Mettmenstetten freut sich, dass Jean-Pierre Feuz kandidiert. Sie wünscht sich einen Gemeinderat, der Ecken und Kanten und eine eigene Meinung hat und eine Vision von einer idealen Gesellschaft, der aber weiss, dass der Weg dahin über das Gespräch führt: mit der Bevölkerung und mit den Kollegen und Kolleginnen im Gemeinderat und den anderen Behörden. Geben Sie ihm am 17. Juni Ihre Stimme! Ein vielfältig zusammengesetzter Gemeinderat nützt ganz Mettmenstetten. Franziska Sykora, Präsidentin SP Mettmenstetten

Mit Unwahrheiten kommt die Migros nicht zum Ziel Es gibt Halbwahrheiten, mit denen kann ich noch leben, die sind fast lustig. Zum Beispiel dass Obfelden dringend ein Dorfzentrum brauche, und die Migros davon gehört hat und dem Gemeinderat und unserem Dorf fürsorglich unter die Arme greift und ein Dorfcenter ermöglichen will. Bei Unwahrheiten hört der Spass aber auf. Die Migros plant auf fremdem Land und will uns weismachen, es habe für alles Platz. Mindestens fünfzig altersgerechte Wohnungen könne man nebst dem Einkaufscenter noch bauen, wird behauptet. Die Wahrheit ist: Ein ganzes und ein halbes Haus ist auf Land gezeichnet, welches schlicht nicht verfügbar ist, weil die Besitzer

nicht verkaufen wollen (und dabei handelt es nicht um die böse Landi). Auf dem tatsächlich verfügbaren Land sind dann noch 30 bis 35 Wohnungen möglich, genau der zukünftige Bedarf an Alterswohnungen in Obfelden. Wir Initianten wollen aber kein Ghetto für die Alten im Dorf! Wir wollen Wohnungen für Alt und Jung. Einen Kinderspielplatz an Stelle einer verkehrsfreien Fläche für die Einkaufswagen. Ein weiteres Beispiel gefällig? Zum wiederholten Mal betet die Migros die Unwahrheit herunter, dass die Initiative aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden könne. Frau und Mann lese die Einladung zur Gemeindeversammlung. Dort steht auf Seite 21

oben: «...können aus heutiger Sicht betreffend Genehmigung einer allfälligen Änderung der BZO keinen positiven Antrag in Aussicht stellen.» Warum argumentiert die Migros mit Unwahrheiten? Gehen ihr die ehrlichen Argumente aus? Die Migros zeigt im Moment kein schönes Gesicht. Mit gewaltigem finanziellen Aufwand Abstimmungskampf zu betreiben ist eine Sache. Dabei zu lügen ist eine andere. Liebe Obfelderinnen und Obfelder: Kommen Sie an die Gemeindeversammlung und machen wir dem Treiben gemeinsam ein Ende. Hansjörg Schneebeli, Obfelden

Ja zur Kulturlandinitiative Abstimmungsvorlagen vom 17. Juni 2012. Parolen der Grünen Affoltern. Das Kulturland im Kanton Zürich ist bedroht! In den letzten 25 Jahren wurden im Kanton Zürich rund 6000 Hektaren Kulturland, Landwirtschaftsund Grünflächen zubetoniert. Dies entspricht sechs Mal der Fläche des Greifensees. Diese Entwicklung muss gestoppt werden – Stopp der Zersiede-

lung! Nein zur kantonalen Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse»: Die Initiative ist unbezahlbar, undurchführbar und unnötig. Die Volksschule darf nicht durch Konkurrenzkampf unter den Schulen und durch Schülertourismus geschwächt werden. Nein zur Initiative «Staatsverträge vors Volk»: Die Initiative ist unnötig, teuer und aufwändig und unklar formuliert. Nein zur Bausparinitiati-

ve: Die Initiative verfehlt das Ziel und begünstigt die Besserverdienenden und führt zu grossen Steuerausfällen. Stimmfreigabe zur Managed-CareVorlage. – Detaillierte Ausführungen zu den Abstimmungsvorlagen vom 17. Juni unter www.gruene-zh.ch/wahlenabstimmungen/abstimmungen/abstimmungen-2012/#c11336. Lilian Hurschler

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043_2012  

9 771661391004 Den Fokus auf sichere Schulwege gerichtet, hat die Interessenge- meinschaft für den A4-Zubringer im Hinblick auf die kantonal...

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