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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 042 I 173. Jahrgang I Mittwoch, 29. Mai 2019

Erhaltenswürdig

«Sunefäscht»

Die Gemeinde Kappel erarbeitet ein kommunales Inventar der Denkmalschutzobjekte. > Seite 6

Auf dem Weisbrod-Areal in Hausen zeigte sich die Nachhaltigkeit in ihren vielen Facetten. > Seite 7

Gesunde Finanzlage

Obfelden hat einen sechsten Dorfteil

Die Gemeinde Mettmenstetten steht finanziell gut da. Die Rechnung 2018 der Politischen Gemeinde weist einen Ertragsüberschuss von 1,016 Millionen Franken aus. Auch die Primarschulgemeinde, die im vergangenen Sommer mit der Politischen Gemeinde vereinigt worden ist, weist einen kleinen Überschuss auf. So wurden denn an der Gemeindeversammlung vom Montag beide Rechnungen ohne Gegenstimme genehmigt. Im Anschluss daran wurden Hannah Pfalzgraf und Martin Haab geehrt, die beide im Frühling den Wiedereinzug in den Kantonsrat geschafft haben. Haab rutscht nächste Woche in den Nationalrat nach für die als Regierungsrätin gewählte Natalie Rickli. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Mitglieder gewinnen Die GGA will langfristig soziale und kulturelle Projekte im Bezirk unterstützen. > Seite 12

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Effizienter Schutz Der Sicherheitszweckverband Albis schloss 2018 um 42 000 Franken besser ab als budgetiert. > Seite 13

Erfolgreicher Start: Erstes Wochenende des Regionalturnfests AZO

Flankiert von Ehrendamen: Regierungsrat Mario Fehr hob in seiner Grussbotschaft die Bedeutung von Vereinen hervor. Nach seinen Worten sind Turner und Schwinger ideale Partner für das, was der Regierungsrat als Ziel benennt: dass sich die Bevölkerung möglichst viel bewegt. (Bild Werner Schneiter)

Einzelwettkämpfe und das kantonale Nachwuchsschwingfest prägten das erste Wochenende des Regionalturnfests Obfelden. Mit gegen 5000 Teilnehmenden avanciert die Gemeinde nicht nur zur Turnhauptstadt, sondern hat mit dem grossen Festgelände bis nächsten Sonntag auch einen sechsten Dorfteil. Das Säuliamt ist reich an sportlichen Höhepunkten mit nationaler und kantonaler Ausstrahlung. Die Tour de Suisse gastierte mehrmals im Bezirkshauptort, der seinen Ruf als Radsporthochburg dank der Schweizer Meister-

«Abe mit em CO2» Gruppenhäuser Seit Monaten gehen weltweit jeden sind saniert

Freitag tausende Menschen unter dem Motto «Fridays for Future» auf die Strasse, um für effizienteren Klimaschutz zu protestieren. Die KlimaBewegung hatte im August 2018 ihren Anfang genommen, als sich die damals 15-jährige Greta Thunberg mit einem Protestschild vor das Parlamentsgebäude in Stockholm setzte, um auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam zu machen. Seither sind tausende Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene ihrem Beispiel gefolgt. Auch in der Schweiz. Seit der ersten Demo am 14. Dezember 2018 wurden mehrere regionale und nationale Streiks organisiert. Am vergangenen Freitag fand nun der zweite weltweite Klimastreiktag statt. Auch in Zürich wurde am Nachmittag demonstriert. Unter den Streikenden: eine Gruppe Jugendliche aus dem Säuliamt. (lhä) ................................................... > Reportage auf Seite 9

«Gut altern» Zum neuen Buch über Menschen über Neunzig schrieb Roland Kunz das Vorwort. > Seite 15

Wettswiler Primarschüler ausgezeichnet «Kinder helfen Kindern». Unter diesem Motto wurden am Samstag im Zürcher Schauspielhaus zum 15. Mal die Sternenwoche Awards verliehen. In der Kategorie Schulen hat die Wettswiler Primarschulklasse «KlAr 4» von Regula Klingler und Daniela Arnold gewonnen. Passend zum Spendenzweck – Sauberes Wasser und hygienische Toiletten für Bolivien – haben die Wettswiler Kinder in der Schule und zu Hause WCs geputzt. Zusätzlich organisierten sie einen Sponsorenlauf. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Zeitzeugen der Industriegeschichte

Spitex-Austritt nimmt Form an Im Rahmen der Generalversammlung hat die Spitex Knonaueramt auch über die Auswirkungen des Austritts von Affoltern informiert. Die Verhandlungen seien jederzeit wohlwollend gewesen und gut verlaufen. So soll die neue Spitex Seewadel nicht nur die Räumlichkeiten übernehmen, sondern auch 25 Mitarbeitende. Die Stadt Affoltern wird zukünftig die Leistungen der psychiatrischen Spitex in Anspruch nehmen und sich auch am Entlastungsdienst beteiligen. Unterschrieben sei allerdings noch nichts. Für die Einwohnerinnen und Einwohner der anderen 13 Bezirksgemeinden wird die Mitgliedschaft beim Verein Spitex Knonaueramt unverändert mit allen statutarischen Rechten aufrechterhalten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Vom Frühling 2016 bis Dezember 2018 hat die Stiftung Albisbrunn ihre fünf Wohngruppenhäuser saniert – für rund 5,5 Millionen Franken. Nun wurde der erfolgreiche Abschluss des Umbaus gefeiert. Die Gruppenhäuser präsentieren sich nicht nur heller und offener, sie wurden von der Raumaufteilung her auch an gegenwärtige und künftige Bedürfnisse der Sozialpädagogik angepasst. Und natürlich spielten bei der Sanierung auch energetische Faktoren eine Rolle. Am Freitag wurde die gelungene Sanierung mit einem Mittagessen und einer Besichtigung der Wohngruppe «Am Rebberg» gefeiert. Dabei war auch die Finanzierung Thema: In acht Monaten sei das Spendenziel bereits übertroffen worden, berichtete Toni Schönbächler, der schon seine vierte Crowdfunding-Kampagne leitete. ................................................... > Bericht auf Seite 15

schaft 2017 weiter zementierte. Und auch das Kantonalschützenfest von 1997 ist in bester Erinnerung geblieben, genauso wie das letzte grosse Turnfest in Obfelden im Jahr 1971 mit dem Auftritt des Sängers Bill Ramsey. Aber das, was nun an zwei Wochenenden über die Bühne geht, ist beispiellos: 250 Einzelturnerinnen, 500 Geräteturner und 350 Jungschwinger stellten sich am letzten Wochenende den Kampfrichtern. Am kommenden Wochenende werden zu den Vereinswettkämpfen 3800 Aktive erwartet. Mit der Präsenz dieser Gäste wird Obfeldens Einwohnerzahl temporär annähernd verdoppelt, und die Gemeinde erhält dank des grossen Fest-

areals in Wolsen vorübergehend einen sechsten Dorfteil. In seiner sonntäglichen Festrede bezeichnete OK-Präsident Mirco Kurt die beiden am ersten Wochenende praktizierten Nationalsportarten Turnen und Schwingen als ideale Symbiose, durch die eine einmalige Stimmung entstanden ist. Dafür sorgte natürlich auch ein Grossaufmarsch des Publikums. Unter den Gästen auch Regierungsrat Mario Fehr: Sein Dank galt allen, die Sport treiben, sich in Vereinen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung einsetzen – zum Wohle der Gesellschaft. (-ter.) ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 31

Open-Air in der Begegnungszone

WB verpasst die Krönung

Am Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, wird die Obere Bahnhofstrasse in Affoltern einmal mehr zur Festmeile. Am Freitag rocken die regionalen Musikgrössen «Wilcox» und «The Chucks», «7tCover» und «Big Clyde». Am Samstagnachmittag gehört die Bühne den lokalen «Young Talents», den Schülerbands aus der Gitarrenund Schlagzeugschule von Nino Lentini und Roli Elmer. «Patrick Harbor», der in Obfelden aufgewachsene Singer-Songwriter, sorgt mit seinen Balladen für die Einstimmung in den Samstagabend. Auf ihn folgen die «Swissters», zur «Prime Time» darf sich das Publikum dann auf Stars von Weltformat freuen: «Boney M feat. Liz Mitchell» lassen mit ihren bekannten Songs wie «Daddy Cool», «Ma Baker» oder «Rivers of Babylon» Erinnerungen aufleben. ................................................... > Veranstaltungshinweis Seiten 25/27

Vor der Schlussrunde lauerte der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) auf Rang vier. Um noch unter die ersten drei vorzustossen und die Aufstiegsspiele zu erreichen, stand er unter Siegzwang. Gleichzeitig durften die Mitkonkurrenten nicht reüssieren. Die Chance schien real, da Eschen gegen Leader Baden gewinnen musste. WB empfing St. Gallen und kehrte nach frühem Rückstand das Skore verdient zum 3:1. Unerklärlicherweise gab er das Heft aus der Hand und kassierte in der Nachspielzeit den Ausgleich. Dies blieb jedoch ohne Folgen, weil die Mitstreiter Tuggen und überraschend auch Eschen ihre Partien gewannen und sich aus eigener Kraft die Aufstiegsspiele verdienten. Der viertplatzierte FCWB blickt mit 51 Punkten (26 Spiele) dennoch auf eine sehr gelungene Saison zurück. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 33

Am Schweizer Mühlentag präsentieren sich 152 historische Mühlen in der ganzen Schweiz der Öffentlichkeit. In der Aumüli, Stallikon, lässt sich altes Brauchtum wie Glockenriemen sticken erleben. Eine Festwirtschaft, der Verkauf eigener Produkte, ein Jodelchor und Alphornklänge runden das Programm ab. Das historische Kleinkraftwerk Ottenbach können Interessierte von 9 bis 17.30 Uhr frei besichtigen. Führungen finden um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr statt. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 23 anzeigen


Einstellung des Konkurses Über die Bauforama GmbH, mit Sitz in Wettswil am Albis, CHE461.402.826, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 2. Mai 2019 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 23. Mai 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. Juni 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

WIR DANKEN

DANKSAGUNG

Paul Klemenz Dober-Keiser

Trudi Siegfried-Gugerli 13. September 1924 – 14. Mai 2019

Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme auf so vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen. Erna Siegfried und Armin Keller Esther und Hans Bachmann mit Familie

Unsere Schalter schliessen am Mittwoch, 29. Mai 2019, um 11.30 Uhr. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag, 31. Mai 2019, von 8.00 bis 10.00 Uhr unter der Nummer 079 527 10 11. Ab Montag, 3. Juni 2019 sind wir gerne wieder für Sie da. 28. Mai 2019

Die vielen Zeichen des Mitgefühls, die Umarmungen, die liebevollen, tröstenden Worte und Karten, die schönen Blumen sowie die grosszügigen Spenden haben uns sehr berührt. Ein herzlicher Dank geht auch an Pfarrer Angelo Saporiti für die einfühlsame und persönliche Abschiedsfeier. Und besonders dankbar sind wir allen, die uns in der Zeit von Pauls Krankheit unterstützt und begleitet und ihn behutsam gepflegt haben.

Dreissigster: Sonntag, 2. Juni 2019, 9.30 Uhr, kath. Kirche in Mettmenstetten

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache. Hermann Hesse

Fassungslos und voller Trauer müssen wir begreifen, dass

Elisabeth Sidler-Humbel 4. März 1926 bis 22. Mai 2019

In Liebe und Dankbarkeit, mit vielen Erinnerungen hat sich ihr Lebenskreis heute Mittag friedlich geschlossen. Die letzten 2½ Jahre durfte sie bei guter Betreuung in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern a. A. verbringen. Solange es möglich war, nahm sie an den vielen Aktivitäten teil. Mit Trauer im Herzen und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester.

Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Peter und Anita Sidler-Trepp Hansueli Sidler und Rita Stoffel Daniel Sidler und Jill Lucas Brigitte und Andreas Rickli mit Kindern Franziska Sidler Elsbeth Krauer-Sidler Leny Stehli-Humbel

Die Abteilung Sicherheit verfügt: Wegen der Durchführung eines Strassenfestes der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (VOBA) bleibt die ganze Obere Bahnhofstrasse, ab Zürichstrasse bis Höhe Parkplatz ZKB/Post, von Freitag, 31. Mai 2019, 11.00 Uhr, bis Sonntag, 2. Juni 2019, 12.00 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt.

von allen Verwandten, Freunden, Freundinnen, Nachbarn und Bekannten erfahren durften.

Die Trauerfamilie

Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Die Stadtverwaltung bleibt am Donnerstag, 30. Mai 2019 (Auffahrt), und am Freitag, 31. Mai 2019, geschlossen.

12. September 1946 – 5. Mai 2019

In unseren Erinnerungen lebt Paul weiter.

Schlieren, 29. Mai 2019

Öffnungszeiten Affoltern am Albis

für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof, mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis, findet am Freitag, 31. Mai 2019, um 13.30 Uhr statt. Für allfällige Spenden im Sinne der Verstorbenen unterstütze man bitte: Stiftung Kinderspital, Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner, 8008 Zürich. (Beatocello) Postkonto 80-60699-1, IBAN CH98 0900 0000 8006 0699 1.

Andreas Baer 25. Oktober 1967 – 21. Mai 2019

uns allzu früh für immer verlassen hat. Auf seinem geliebten Maiensäss hat sein Herz einfach aufgehört zu schlagen. Sein plötzlicher Tod erschüttert uns. Die Lücke, die du hinterlässt, ist riesig – wir vermissen dich Cornelia Patzen Christian und Melanie Baer Trudy und Ruedi Baer Gabriela, Rolf und Manuel Baer Berliat Ruth und Reto Patzen Karin, Ruedi, Maurus und Nina Staubli-Patzen Gian Marc Patzen Verwandte und Freunde Wir verabschieden uns von Andreas am Freitag, 7. Juni 2019, in der reformierten Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Beisetzung am Gemeinschaftsgrab, 14.00 Uhr Abschiedsfeier in der Kirche. Im Sinne von Andreas bitten wir auf Trauerkleidung zu verzichten. Anstelle von Blumen unterstütze man bitte die Solvita Stiftung Götschihof, Aeugstertal/Urdorf: IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0, Vermerk: Spende Götschihof. Online-Gedenkportal: www.bestattungen-wilhelm.ch Traueradresse: Cornelia Patzen, Oberdorfstrasse 20, 8914 Aeugst am Albis

Traueradresse: Hansueli Sidler, Grindlen 2a, 8915 Hausen a. A.

Affoltern am Albis, 29. Mai 2019 Abteilung Sicherheit

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 30.06.2019, 10.30 Uhr im Pfarrhauskeller (anschliessend an den Gottesdienst) Traktanden 1. Abnahme der Rechnung 2018 2. Ersatzwahlen Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsperiode Rohner Walter, 1948, Landwirt, Allenwinden, Kappel, bisher Mörgeli Monika, 1964, Bäuerin, Weid, Uerzlikon, bisher 3. Informationen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Kirchenpflege Kappel am Albis, 25. Mai 2019

Gemeinde Aeugst am Albis

TO D E S A N Z E I G E Mit grossem Bedauern mussten wir vom völlig unerwarteten Ableben unseres Feuerwehrkameraden und Freundes

Andreas Baer 1967 – 2019

Kenntnis nehmen. Andreas gehörte unglaubliche 32 Jahre der Feuerwehr an und hat sich so uneigennützig in den Dienst von uns allen gestellt. Sein langes und starkes Engagement zum Wohle der Gemeinde Aeugst am Albis verdanken wir mit Hochachtung und Respekt. Mit Andreas verlieren wir einen Kameraden, der im Einsatzfall sehr verlässlich war und auch die geselligen Stunden bereichert hat. Andreas wird nun fehlen. Wir werden ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit. Gemeinderat und Feuerwehr Aeugst am Albis

Tief bewegt geben wir bekannt, dass unser Feuerwehrkamerad

Andreas Baer uns plötzlich und unerwartet verlassen hat. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Deine Kameraden des Feuerwehrvereins Aeugst /-Tal


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern darf am Freitag, 31. Mai, Hans Rieder in Affoltern auf 85 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ihm zum Geburtstag und wünschen viel Gfreuts und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 30. Mai, feiern Edgar und Ruth Riegler ihr 50-Jahre-Hochzeitsjubiläum. Zusammen mit der Pro Senectute Knonau gratulieren wir dem rüstigen Paar herzlich, wünschen ein fröhliches Fest am goldenen Tag und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Mittwoch, 29. Mai 2019

Rechnungen genehmigt, Politiker gewürdigt Speditive Gemeindeversammlung in Mettmenstetten In einer rekordverdächtig kurzen Gemeindeversammlung hat Mettmenstetten die Rechnungen der Primarschulgemeinde und der Politischen Gemeinde gutgeheissen. Danach wurden Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf und Bald-Nationalrat Martin Haab gewürdigt. ................................................... von stefan schneiter Gerade mal 40 Minuten dauerte am Montagabend die Gemeindeversammlung in Mettmenstetten. 60 Stimmberechtigte hatten sich in der Mehrzweckhalle Wygarten eingefunden, wo sie finanzpolitisch durchwegs Erfreuliches präsentiert erhielten. Zunächst von Martina Hartmann, in der Primarschulgemeinde für die Finanzen zuständig. Die von ihr vorgelegten Zahlen zeigen, dass die Jahresrechnung 2018 bei einem Aufwand von 9,304 Millionen und einem Ertrag von 9,328 Millionen mit einem Überschuss von 24 000 Franken abschliesst. Ohne Debatte wurde die Rechnung mit 60:0 Stimmen gutgeheissen. Ebenfalls zu keinen Diskussionen Anlass gab die Rechnung 2018 der Politischen Gemeinde. Bei einem Ertrag von 14,392 und einem Aufwand von 13,375 Millionen Franken resultiert ein Überschuss von 1,016 Millionen Franken. Dieser fällt um 754 000 Franken besser aus als budgetiert.

Das Eigenkapital der Politischen Gemeinde ist nun auf 35,2 Millionen Franken angestiegen. Finanzvorstand Beat Bär sprach denn auch davon, dass Mettmenstetten in einem kantonsweiten Vergleich als «finanziell ganz ausserordentlich gesunde Gemeinde» dastehe. Zu debattieren gab es daher aus Sicht der anwesenden Gemeindebewohner nichts, so dass auch diese Rechnung mit einem glatten 60:0 gutge- Bunte Gummibärchen als symbolische Geschenke, überreichte Gemeindepräsient René Kälin (links) heissen wurde. Hannah Pfalzgraf, Honig dem künftigen Nationalrat Martin Haab. (Bild Stefan Schneiter)

Politiker mit klaren Profilen Im Anschluss folgte eine kleine Würdigungsfeier für die Kantonsratsmitglieder Hannah Pfalzgraf (SP) und Martin Haab (SVP). Die SP-Politikerin und der SVP-Politiker wurden im März souverän wiedergewählt, in Mettmenstetten erzielten sie nahezu gleichviel Stimmen (Haab 476, Pfalzgraf 474). Gemeindepräsident René Kälin hob Pfalzgrafs «engagierte Politik mit klarem Profil» hervor und überreichte ihr als

Präsent ein Glas bunter Gummibärchen, symbolisch zu verstehen als Zeichen ihre breiten Themenpalette. Schwerpunkte setzt sie in der Klimapolitik, der Gleichstellungs- und Familienpolitik, beim Service public sowie der Förderung des öffentlichen Verkehrs in ländlichen Regionen. Martin Haab ist zwar als Kantonsrat gewählt, doch am 3. Juni wird er in den Nationalrat einziehen, in den er nachrutscht für die in den Regierungsrat gewählte Natalie Rickli. Da könne

Erstkommunion im Unteramt

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

Jetzt dürfen die 29 Unterämtler Erstkommunikanten in voller Gemeinschaft am Gottesdienst teilnehmen. (Bild zvg.) 29 Kinder aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil haben am Sonntag, 19. Mai, in der katholischen Kirche Sankt Mauritius die Erst-

kommunion empfangen. Ab jetzt dürfen sie in voller Gemeinschaft am Gottesdienst teilnehmen und die Kommunion empfangen, die nach

katholischem Glauben Christi darstellt.

sich der Landwirt, so Kälin, noch stärker für die Anliegen der Landwirtschaft einsetzen. Er freue sich auf diese Aufgabe, sagte Haab, denn es sei tatsächlich so: «Agrarpolitik wird in Bern gemacht.» Mit einem Glas Honig erinnerte Kälin Haab daran, dass «ohne Bienen irgendwann auch keine Milch mehr fliesst.» Nach der kurzen Gemeindeversammlung stand genug Zeit für alle zur Verfügung, den bereitgestellten Apéro mit Gemüserisotto zu geniessen.

Mehrere Fahrzeuge aufgebrochen

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Ein Produkt der

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den

Michal Niezborala, Pastoralassistent

Leib

Von Sonntag auf Montag haben Unbekannte in Knonau mehrere Fahrzeuge aufgebrochen und Sachschaden von einigen tausend Franken hinterlassen. Die Deliktsumme ist noch Gegenstand von Ermittlungen, wie die Kantonspolizei in Affoltern meldet. Ebenfalls mehrere tausend Franken Schaden sind bei zwei Einbrüchen vom 23. auf den 24. Mai in Geschäftsliegenschaften in Affoltern entstanden. Die Täterschaft bediente sich Schaufeln und Metallstangen, um die Türen aufzubrechen. Auch in diesem Fall sind in Sachen Deliktgut polizeiliche Abklärungen im Gang. Über das vergangene Wochenende haben Vandalen Wände des Schulhauses Semper in Affoltern mit Graffiti überzogen. Die Reinigung verursacht Kosten von ungefähr 500 Franken. (-ter.)


Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Pfingsten: Pfingstmontag, 10. Juni 2019, geschlossen Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70. Wir wünschen Ihnen ein erholsames Pfingstwochenende. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Öffnungszeiten Auffahrt (Korrigendum) Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt am Donnerstag, 30. Mai 2019 (Auffahrt), und Freitag, 31. Mai 2019, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt ist bei Todesfällen am Freitag von 9.00 bis 11.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 776 63 90 erreichbar. Gerne sind wir ab Montag, 3. Juni 2019, wieder für Sie da. Gemeinde Kappel am Albis

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten aufgenommen: • Dette Elmar (m), 1969, von Deutschland • Domdey Kirsten (w), 1965, von Deutschland • Egorova Marguglio Natalia (w), 1970, von Russland • König Stefan (m), 1988, aus der Schweiz

Dienstag, 4. Juni 2019, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1.9.2003.

Einbürgerungsausschuss

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Politischen Gemeinde 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Primarschulgemeinde 3. Genehmigung eines Kredites von CHF 565 000.00 (inkl. MwSt.) für die Ausschreibung, den Ersatz und die Erweiterung der IT-Infrastruktur der Primarschule im Jahre 2020

Obfelden, 3. Mai 2019 Die Gemeindevorsteherschaft

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Qualität aus Freude am Beruf

Erteilung Gemeindebürgerrecht

Dreyfus, Sarah, weiblich, Schweizer Staatsangehörige geb. 1967 Ottenbach, 29. Mai 2019 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Freitag, 31. Mai 2019, geschlossen (Brücke)

Öffnungszeiten über Auffahrt

Für die Anmeldung von Todesfällen ist die Bossardt Bestattungen AG unter der Nummer 044 710 99 70 erreichbar.

Am Donnerstag, 30. Mai 2019, sowie am Freitag, 31. Mai 2019, bleibt die Gemeindeverwaltung über Auffahrt geschlossen.

Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Mittwoch, 29. Mai 2019, wie gewohnt geöffnet.

Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben.

Gemeindeverwaltung Hedingen

Gemeindeverwaltung Ottenbach

entgegengebracht wurden, möchten wir im Namen der Familienangehörigen und der langjährigen Freundin von Els unseren tiefen Dank aussprechen. Ein besonderer Dank gebührt den einfühlsamen Worten von Diakon Matthias-Kühle-Lemanski, dem stimmungsvollen Klavierspiel der Organistin Anette Bodenhöfer sowie allen im Zusammenhang mit der Bestattung beteiligten Personen. Herzlich verdankt seien auch die zahlreichen Geldspenden zugunsten des «Wohnhuus Meilihof» Ebertswil: Spendenkonto Postkonto 87-85201-8. Die Trauerfamilien mit Magdalena Sommerauer

Eine Stimme, die uns vertraut war – schweigt. Ein liebevoller Mensch der immer für uns da war, ist nicht mehr da – er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Vreni Lutz 10. November 1955 – 18. Mai 2019

Wir vermissen dich Stephan und Cécile Lutz mit Senja Cyril Lutz und Melani Villiger Verwandte Freunde und Wegbegleiter / Innen Im engsten Familienkreis haben wir Abschied genommen. Traueradresse: Stephan Lutz, Zwillikerstrasse 17, 8908 Hedingen Cyril Lutz, Alte Zwillikerstrasse 1, 8908 Hedingen

Todesfälle Affoltern am Albis

geboren am 10. November 1955, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 22. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Sidler geb. Humbel, Elisabetha geb. 4. März 1926, von Hausen am Albis, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Mittwoch, 29. Mai 2019, 8.00 – 14.00 Uhr

5. April 1935 – 4. Mai 2019

Dein riesengrosses Kämpferherz, dein wacher Geist und deine Liebe zu allen Mitmenschen haben dich ausgezeichnet bis zum Schluss. Wir sind dankbar für die letzten Tage mir dir und lassen dich nun in Liebe los.

Verena Maria Lutz geb. Schlegel

Mit Beschluss Nr. 111 vom 20. Mai 2019 hat der Gemeinderat Ottenbach das Gemeindebürgerrecht der Gemeinde Ottenbach erteilt an:

Donnerstag, 30. Mai 2019, geschlossen (Auffahrt)

Gesuchsteller: Besnik Dervisi, Hüttenweg 1B, 8909 Zwillikon Bauprojekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus, Zwillikerstrasse 58, Kat.-Nr. 404, Zone W1.6

Am 18. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ab Montag, 3. Juni 2019, sind wir gerne wieder für Sie da.

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hedingen haben über Auffahrt folgende Öffnungszeiten:

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während der Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden.

Bei Todesfällen gibt Telefon 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst.

Öffnungszeiten über Auffahrt

Elsa Trinkler

Hedingen

Bonstetten, 29. Mai 2019

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

Politische Gemeinde

Hausen am Albis, 24. Mai 2019

Für all die Zeichen von Anteilnahme, die uns von Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freundinnen mit dem Hinschied von

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Anträge:

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungsamtes (zuständig für die Gemeinden Aeugst a.A., Hausen a.A., Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind vor Auffahrt am Mittwoch, 29. Mai 2019, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Die Büros bleiben am Freitag, 31. Mai 2019, geschlossen.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Einladung zur Gemeindeversammlung

• Theile Uwe (m), 1962 und Degen Sandra (w), 1968, von Deutschland

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt

Bauprojekte

DANKSAGUNG

Wasser-Sport-Club Albis

I N L I E B E VO L L E M A N D E N K E N Der Wassersportclub Albis ( WSCA) trauert um

Vreni Lutz Vreni hat als langjähriges Vereinsmitglied, Trainerin und Vorstandsmitglied unseren Verein geprägt und wertvolle Spuren hinterlassen. Wir danken Vreni von Herzen für ihr grosses Engagement für unseren Verein. Vorstand Trainerkollegen Schwimmer und Schwimmerinnen des WSCA

Bestattung am Freitag, 31. Mai 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Knonau

Wir trauern um unsere Freundin

Am Sonntag, 26. Mai 2019, ist in Mettmenstetten gestorben:

Vreni Lutz

Kugler, Erich Ernst

10. November 1955 – 18. Mai 2019

geboren am 19. Dezember 1944 von Egnach TG, wohnhaft gewesen in Knonau, Uttenbergstrasse 6.

Du hast den Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren und hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Damen-Joggingtreff.

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Samstag, 1. Juni 2019, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Wir vermissen Dich und werden Dich in liebevoller Erinnerung behalten. Beatrice, Claudia, Eliane, Friederike, Marianne, Ursula


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 29. Mai 2019

10-Millionen-Marke durchbrochen Ordentliche Generalversammlung der Spitex Knonaueramt Die Generalversammlung der Spitex Knonaueramt bejahte am vergangenen Freitag im Kasinosaal Affoltern den Jahresbericht sowie die Jahresrechnung 2018 und erfuhr Näheres über die Auswirkungen des Austritts von Affoltern.

Musikalisch gefühlvoll eingestimmt vom Duo Larkin aus Rifferswil mit Stefanie (Harfe) und Roman Haller (irische Flöten und Dudelsack), durfte Präsidentin Mechtild Willi Studer über 200 Angemeldete – so viele wie noch nie – zur GV der Spitex Knonaueramt begrüssen. Die anschliessende Behandlung der statutarischen Geschäfte ging zügig und mit jeweiliger Zustimmung der Stimmberechtigten über die Bühne. Etwas mehr Zeit nahm später das Traktandum «Auswirkungen Kündigung Stadt Affoltern» in Anspruch.

Stunden entsprechende Auswirkungen darauf hatte: «Sowohl Einnahmen als auch Ausgaben fielen höher aus als budgetiert, womit die Jahresrechnung erstmals in der Vereinsgeschichte die 10-Millionen-Marke durchbrochen hat.» Die Betriebsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 10,4 Millionen Franken (+7.1 % zum Budget) sowie Erträgen, die sich je etwa hälftig aus erbrachten Leistungen und Materialien-Einnahmen sowie aus Beiträgen der Vertragsgemeinden und Mitgliederbeiträgen (97 365 Franken) zusammensetzen. Der durch die Gemeinden zu deckende Restfinanzierungsbetrag beläuft sich auf 564 465 Franken. «Die in unseren Spendenfonds eingegangenen freiwilligen Zuwendungen betrugen 2018 beachtliche 140 125 Franken. Sie bestätigen die Verbundenheit der Bevölkerung mit unserem Verein», durfte Kappeler zusätzlich positiv anmerken. Auch zur Jahresrechnung gaben die Mitglieder ihre uneingeschränkte Zustimmung.

Jahresbericht 2018: «Spitex Knonaueramt ist gut aufgestellt»…

Auswirkungen Kündigung Stadt Affoltern: 25 Mitarbeitende wechseln

Das Vereinsjahr 2018 der Spitex Knonaueramt, das arbeitsintensiv schon im Zeichen der Zukunftsstrategie stand, endete bekannterweise mit einem Paukenschlag: Im November kündigte die Stadt Affoltern 2018 überraschend den Leistungsvertrag mit der Spitex Knonaueramt per Ende 2019. Affoltern wird für die PflegeDienstleistungen eine neue, städtische Spitex aufbauen und aus der Organisation des Pflegeheims «Haus zum Seewadel» anbieten. Für die zur GV im Kasinosaal erschienenen 152 stimmberechtigten Mitglieder – darunter etliche aus der Stadt Affoltern – gab es diesbezüglich noch Informationsbedarf. Folglich kamen weder der Ende 2018 zurückgetretene Präsident Leonhard Grimmer im schriftlichen Jahresbericht 2018, noch Präsidentin Mechtild Willi Studer und der Vereinsvorstand, die an der GV den Grimmerschen Bericht präsentierten, um dieses Thema herum. Grimmer notiert im Jahresbericht dazu: «Gerne hätte ich das Präsidium meiner Nachfolgerin ohne die Kündigung der Leistungsvereinbarung durch die Stadt Affoltern übergeben ... Der Entscheid des Stadtrats bleibt für mich unverständlich.» Grimmer resümiert darin weiter, dass die Spitex Knonaueramt gut aufgestellt ist und entsprechend mit Zuversicht in die Zukunft gehen könne (siehe auch Kasten). Der komplette Jahresbericht 2018, von der Versamm-

Die Auswirkungen der überraschenden Kündigung der Leistungsvereinbarung durch die Stadt Affoltern habe die Spitex, neben Tagesgeschäft und Strategie-Entwicklung, 2018 zusätzlich kräftig gefordert, erläuterte die Präsidentin und fügte an, es sei keine einfache Sache gewesen. «Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet und sind Schritt um Schritt vorangegangen. Die Verhandlungen mit den Stadtvertretern sind jederzeit wohlwollend gewesen und gut verlaufen, aber gleichzeitig doch nicht so rasch, wie wir das gerne gehabt hätten.» Verena Bieri ihrerseits hielt fest, dass man über die ganze Zeit die regelmässige, offene und transparente Information der Mitarbeitenden als besonders wichtig eingestuft habe. Da mit der Affoltemer Kündigung rund ein Viertel der Leistungen wegfallen, werden 25 Mitarbeitende der Spitex Knonaueramt in die neue Spitex Seewadel wechseln. Letztere übernimmt auch die entsprechenden Räumlichkeiten. Die Stadt Affoltern wird zukünftig die Leistungen der psychiatrischen Spitex in Anspruch nehmen und sich auch am Entlastungsdienst beteiligen. Unterschrieben ist allerdings zurzeit noch nichts. Für die Einwohnenden der 13 Bezirksgemeinden (ohne Affoltern) wird die Mitgliedschaft beim Verein Spitex Knonaueramt unverändert mit allen statuarischen Rechten aufrechterhal-

................................................... von urs e. kneubühl

Die wichtigsten Trends mit Auswirkungen auf die Organisationen der Spitex Knonaueramt sind im Zielbild der Strategie 2018 – 2023+ verankert. (Illustration zvg.) lung bejahend zur Kenntnis genommen, kann auf der Homepage spitexka.ch, unter Verein/GV 2019 eingesehen werden.

… und Strategie 2018–2023+ Geschäftsleiterin Verena Bieri, hielt fest, dass 2018 wiederum eine Steigerung der krankenkassenpflichtigen Leistungen (um gut 7.5 Prozent), vor allem auch im Bereich der psychiatrischen Spitex, zu verzeichnen gewesen sei. Es sei dennoch stets gelungen, dass die vorhandenen Personalressourcen Schritt zu halten vermochten. Bieri informierte zudem über den Entwicklungsprozess und die wichtigen Eckpunkte der Strategie 2018–2023+. Diese beschäftigte das 17 Personen umfassende Projektteam im vergangenen Jahr während mehrerer Workshops und Feedbackrunden. Fragen, wie: «Wie soll unsere Spitex aufgestellt sein? Welche Leistungen in welchem Umfeld und zu welchen Kosten

soll sie in Zukunft erbringen?», seien dabei im Zentrum gestanden, hielt die Geschäftsleiterin fest. Deshalb sei man auch besonders glücklich gewesen, dass im Projektteam genauso die Gemeinden, das Spital Affoltern, die Bezirksärztegesellschaft sowie Betroffene, welche selbst oder in ihrem nächsten Umfeld Spitex-Leistungen beansprucht haben, vertreten waren. So habe man schliesslich die Strategie 2018–2023 am 31. Oktober 2018 im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern einem breiten, interessierten Publikum vorstellen können. Alle Jahresberichte wurden einstimmig verabschiedet.

Jahresrechnung 2018: 10-MillionenGrenze durchbrochen Der für die Finanzen verantwortliche Erich Kappeler führte zur Jahresrechnung 2018 aus, dass der 2018 anhaltende Aufwärtstrend der geleisteten und verrechneten kassenpflichtigen anzeige

Eine Anlaufstelle für Senioren

Information und Beratung zu Altersfragen Die Anlaufstelle für Senioren der Stadt Affoltern bietet seit Anfang 2016 individuelle, unentgeltliche Beratung und Information zu den Themenbereichen des Alters. Die Anlaufstelle richtet sich an Seniorinnen und Senioren aus Affoltern und Zwillikon, an deren Angehörige und Bezugspersonen sowie an Fachstellen. Mögliche Themengebiete sind Fragen zur ambulanten und stationären Betreuung und Pflege, zur Unterstützung im Haushalt, über die Gesundheit im Alter oder allgemeine Informationen zu den Themen Mobilität und Sicherheit. Die Anlaufstelle bietet ebenfalls eine breite Palette an Informationen zu den verschiedenen Angeboten und Dienstleistungen der Stadt

Affoltern, zu Fachstellen, Vereinen und anderen Stellen, die sich für Senioren engagieren. In der Beratung wird immer auf die jeweilige Situation der ratsuchenden Person eingegangen. Die persönliche Lebensqualität steht im Zentrum der Beratung. Wichtige Faktoren dabei sind die soziale Teilhabe, die persönliche Autonomie und die Gesundheit. Eine Beratung kann persönlich stattfinden, via Telefon oder per E-Mail. Die Anlaufstelle für Senioren befindet sich im 2. Stock der Stadtverwaltung. Der Zugang ist barrierefrei. (tro) Stadt Affoltern, Abteilung Soziales und Gesellschaft, Marktplatz 1, Affoltern am Albis, 044 762 56 53, gesellschaft@stadtaffoltern.ch, www.stadtaffoltern.ch.

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Spitex: Niedrigste Nettoaufwendungen Die Spitex, hält der langjähre Präsident Leonhard Grimmer in seinem letzten Jahresbericht fest, werde nach wie vor stark von der alternden Bevölkerung beeinflusst. «Dementsprechend erbringt die Spitex immer mehr Leistungen für Senioren in Einpersonenhaushalten und mit immer anspruchsvolleren Pflege- und Betreuungseinsätzen. Ausserdem steigt in der Bevölkerung der Bedarf an psychosozialen Hilfestellungen im praktischen Alltag. Oft sind junge Menschen und Familien in komplexen Situationen auf Spitex-Leistungen durch das Psychiatrie-Team angewiesen.» Die Spitex leiste für die Gesellschaft entsprechend hervorragende Dienste, während ihr Kostenanteil gleichzeitig weniger als 3 Prozent der gesamten Gesundheitskosten betrage. Weiter geht Grimmer im Jahresbericht 2018, der auf der Homepage spitexka.ch, unter Verein/GV 2019, vollumfänglich eingesehen werden kann, auf die mit dem Zusammenschluss und der Strategie 2018 bis 2023 positive Entwicklung der Spitex Knonaueramt ein und bekräftigt das «Gesundheitsnetzwerk Knonaueramt», das – im Vergleich mit den anderen Bezirken des Kantons Zürich – während der letzten Jahre die niedrigsten Nettoaufwendungen für die Gesundheit pro Einwohner verzeichnet. Er wertet die Unterzeichnung der neuen Leistungsvereinbarung durch 13 Bezirksgemeinden als Vertrauensbeweis, blickt mit Zuversicht in die Zukunft und verabschiedet sich mit grossem Dank. (kb.)

ten. Und, so stellte Mechtild Willi Studer klar, auch für die Einwohnenden der Stadt Affoltern sei eine Mitgliedschaft beim Verein Spitex Knonaueramt weiterhin möglich. «Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns damit Ihre Solidarität bekunden. Sie behalten die statutarischen Rechte, der Leistungsrabatt allerdings entfällt, weil wir ab 2020 auf dem Gebiet der Stadt Affoltern keine Spitex-Leistungen mehr anbieten dürfen.» Auf die entsprechende Nachfrage eines Affoltemer Mitglieds, erläuterte die anwesende Vertreterin der Stadt Affoltern unter Vorbehalt: Es werde sicher kein Spitex-Verein gegründet, aber man sei darum bemüht, dass Affoltemer Bezügern von Leistungen der neuen Spitex Seewadel bezüglich Leistungsrabatt keine Nachteile entstehen sollen. Die Versammlung schloss mit dem gemeinsamen Essen und bilateralen Gesprächen, untermalt von musikalischer Begleitung des Duos Larkin.


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Mittwoch, 29. Mai 2019

Denkmalschutzobjekte: Rekord-Tunnel und Dampfschiff Kommunales Inventar Ämtler Gemeindeschreiber reisten in die Innerschweiz Aus dem Gemeinderat Kappel Nebst den als Fürsorgebehörde sowie im Steuerwesen zu behandelnden Geschäften, die einem besonders strengen Amts- bzw. Steuergeheimnis unterliegen, befasste sich der Gemeinderat an seinen Sitzungen im Wesentlichen mit folgenden Traktanden:

Bauplanung, Natur- und Heimatschutz Gemäss Planungs- und Baugesetz Kanton Zürich (PBG) haben die Gemeinden über ihre Schutzobjekte Inventare zu erstellen. Schutzobjekte sind «Ortskerne, Quartiere, Strassen und Plätze, Gebäudegruppen, Gebäude und Teile sowie Zugehör von solchen, die als wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen und baukünstlerischen Epoche erhaltenswürdig sind oder die Landschaften oder Siedlungen wesentlich mitprägen, samt der für ihre Wirkung wesentlichen Umgebung» (§ 203 Abs. 1 lit. c PBG). Die Gemeinde Kappel verfügt noch nicht über ein solches Inventar der Denkmalschutzobjekte. Der Gemeinderat hat nun der Erarbeitung eines kommunalen Inventars der Denkmalschutzobjekte zugestimmt. Mit der Erarbeitung dieses Inventars wurde die Firma Suter von Känel Wild AG beauftragt. Der Gemeinderat genehmigte hierfür einen Kredit in der Höhe von 55 000 Franken.

Baurechtliche Bewilligungen Ordentliches Verfahren: Bauherrschaft (Gesuchsteller) und Grundeigentümer: Annette und Markus Barili, Im Feld 2a, Kappel; Bauvorhaben: Erstellung Saunahaus, Velohaus und Parkplatz, Kat.-Nr. 1383, Im Feld 2a, Kappel (Wohnzone 2). Anzeigeverfahren: Bauherrschaft (Gesuchstellerin): Familie Ringger, c/o Daniel Ringger, Kappelerhof 1, Kappel; Grundeigentümer: Otto Ringger, Allenwinden 10, Kappel; Bauvorhaben: Neubau drei Doppeleinfamilienhäuser, diverse Änderungen als Projektänderung, Kat.-Nrn. 1629–1637, Obstgarten, Kappel (Wohnzone 2). Bauherrschaft (Gesuchsteller) und Grundeigentümer: Ronnie Oehrli, Hausmatte 3, Uerzlikon; Bauvorhaben: Projektänderung neues Vordach über dem Sitzplatz bei Assek.-Nr. 771, Kat.Nr. 1463, Hausmatte, Uerzlikon (Kernzone B). Bauherrschaft (Gesuchsteller) und Grundeigentümer: Jakob Müller, Alte Kappelerstrasse 12, Uerzlikon; Bauvorhaben: Einbau von drei Dachfenstern,

Kat.-Nr. 1530, Alte Kappelerstrasse 12, Uerzlikon (Kernzone B).

Finanzen Der Gemeinderat bewilligte u.a. folgende Kredite: Rund 10 000 Franken für das Redesign der Gemeindehomepage; rund 9000 Franken für die Entwicklung eines gemeinsamen Erscheinungsbildes bzw. Logos der Einheitsgemeinde; 25 000 Franken für den Ersatz der Hauptzugangs- sowie der Verbindungstür zwischen Publikums- und Verwaltungszone in der Gemeindeverwaltung; 26 000 Franken für das Abfangen von Oberflächenwasser auf der Aemmetweidstrasse als Objektschutzmassnahme (Randabschluss mit Rinne). Dem Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern wurde ein Förderbeitrag in der Höhe von 200 Franken zugesichert. Dem Beitragsgesuch des Singkreises Bezirk Affoltern wurde mit einem Betrag von 200 Franken entsprochen. Vom Revisionsbericht der Verwaltungsrevisionen AG über die vorgenommene Sachbereichsrevision Geldverkehr hat der Gemeinderat in zustimmendem Sinne Kenntnis genommen. Es wurden keinerlei Hinweise oder Empfehlungen aufgeführt. Weiter genehmigte der Gemeinderat diverse Kreditabrechnungen.

Gewerbe, Industrie und Handel Die Gemeinden im Kanton Zürich können für das gesamte Gemeindegebiet maximal vier Sonntage pro Jahr bezeichnen, an denen in Verkaufsgeschäften eine bewilligungsfreie Beschäftigung von Arbeitnehmenden möglich ist. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Verkaufsgeschäfte auf dem Gemeindegebiet Kappel an den Sonntagen, 27. Oktober und 22. Dezember 2019, zwischen 10 und 17 Uhr, geöffnet sein dürfen.

Polizei – Samuel Berweger wurden die polizeiliche und die gastgewerblichen Bewilligungen für eine Chilbi mit Festwirtschaft in Uerzlikon am Samstag, 26. Oktober (9 bis 2 Uhr), und am Sonntag, 27. Oktober 2019 (9 bis 20 Uhr), erteilt. – Dem Verein Punktuell wurden die polizeiliche und die gastgewerbliche Bewilligung für die Silvesternacht 2019 im Gemeindesaal am Dienstag, 31. Dezember 2019 (18 bis 6 Uhr), erteilt. (sd)

Katzen, nur schwer erziehbar

Die Reisegruppe vom Ämtler Gemeindeschreiber-Verein in Erstfeld. Die gelben Wagen für den Unterhalt im GotthardBasistunnel lassen sich je nach anstehenden Arbeiten kombinieren. (Bild Thomas Stöckli)

Die jährliche Vereinsreise führte die Ämtler Gemeindeschreiber und -schreiberinnen diesmal in die Innerschweiz. Am Morgen gings ins Erhaltungs- und Interventionszentrum der SBB in Erstfeld, am Nachmittag aufs Vierwaldstättersee-Dampfschiff. Das grösste Problem sind beim Schienenverkehr durch den Gotthard-Basistunnel nicht allfällige chemische Gefahrengüter, sondern der Kies. Dies war eine der verblüffenden Erkenntnisse für die 17 Teilnehmenden auf dem jährlichen Ausflug des Ämtler Gemeindeschreiber-Vereins. Am heikelsten im Betrieb des längsten Eisenbahntunnels der Welt ist nämlich primär die Elektronik. Und die ist nun mal empfindlich auf Staub. Auch der rasante Anstieg der Temperaturen – in zehn Minuten vom Frost draussen bis auf 40 ° Celsius in

ein temporäres Comeback gibt. Gleichzeitig wurde Büchi für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt. Auf 30 Jahre bringt es Bruno Hänni, Rifferswil, 35 Jahre sind es bei Edy Gamma, Mettmenstetten und gar 45 Jahre bei alt Statthalter Hansruedi Maag. Sie durften als Letzte einen Geschenkkorb für ihr Jubiläum entgegennehmen. Künftig wird auf die Gabe, nicht aber auf die Erwähnung verzichtet, wie die Vereinsversammlung beschloss. Noch unklar ist, ob man sich an der Imagekampagne des kantonalen Vereins beteiligen will. Verschiedene sahen keinen Bedarf, andere erzählten von den guten Erfahrungen, die sie mit ähnlichen Aktionen gemacht hätten. Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee von Flüelen nach Gersau bot reichlich Gelegenheit zum Austausch – über den erlebnisreichen Ausflug, aber auch Herausforderungen im Arbeitsalltag. Pünktlich um 18 Uhr war der Reisebus zurück in Affoltern. (tst.)

Unterstützung für den Ämtlerweg

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Der Ämtlerweg wurde als Geschenk zum 175-jährigen Bestehen der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) im Jahr 2000 an die Bevölkerung realisiert. Der Wanderweg führt entlang aller 14 Gemeinden im Knonauer Amt und enthält auf seinem gesamten Wegnetz viele Erläuterungen zu Kulturdenkmälern sowie wirtschaftlich und geschichtlich bedeutenden Orten und Ereignissen. Seit Bestehen des Ämtlerweges ist die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) für den Unterhalt verantwortlich. Um die weiteren Projekte und laufenden Aktivitäten zu unterstützen, stellt die GGA bei allen Gemeinden im Bezirk Affoltern den Antrag, sich finanziell während vier Jahren anteilsmässig an den Unterhaltskosten für den Ämtlerweg zu beteiligen. Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die Gemeinde Bonstetten erstmals ab dem Jahr 2019 den Betrag von 600 Franken leistet. Die Kostengutsprache soll während der Zeitspanne vom Jahr 2019 bis 2022 Anwendung finden. Der Gemeinderat befürwortet die finanzielle Unterstützung dieses einzigartigen Wanderwegs.

Ersatz Leckortungssystem

Katzen, das weiss jeder Katzenbesitzer, sind nur schwer erziehbar. Auch an Verkehrsregeln wie etwa die Beachtung des Vortrittsrechts, wollen sie sich nicht halten. Autofahrer sind daher gehalten, Vorsicht walten zu lassen, wenn sie den Weiler Aumüli in Stallikon durchfahren. (Bild Stefan Schneiter)

der Mitte – setzt der Elektronik der Züge zu. Aus technischen Gründen seien deshalb seit der Eröffnung vor drei Jahren rund 25 Züge abgeschleppt worden, verriet Max Giseler, der die Gäste aus dem Knonauer Amt am Freitagmorgen durch das Erhaltungs- und Interventionszentrum der SBB in Erstfeld führte. Dort ist nicht nur die 90 Kopf starke Truppe für den Tunnel-Unterhalt stationiert, sondern auch die Besatzung des imposanten Löschzugs. Ihrer Vereinsreise hängen die aktiven und pensionierten Ämtler Gemeindeschreiber um Vereinspräsident Stefan Trottmann, Affoltern, jeweils auch ihre Vereinsversammlung an. Und diese wählte den Bonstetter Schreiber Christof Wicky zum neuen Kassier – und damit zum Nachfolger von Daniel Keibach, der sich inzwischen von Hedingen nach Erlenbach verabschiedet hat. Zum Freimitglied ernannt wurde Samuel Büchi, der pensioniert ist, aber aktuell in Hedingen

Die Wasserversorgung Bonstetten wird für die Verminderung von Trinkwasserverlusten im Leitungsnetz durch ein digitales Leckortungssystem unterstützt. Das Leckortungssystem überwacht und kontrolliert das Trinkwasserleitungsnetz mittels Sensorik, Elektronik, Datenübermittlung und Software. Durch das frühzeitige Erkennen von Lecks werden Infrastrukturschäden verhindert, Wasserverluste vermindert, Baumassnahmen und Investitionsentscheidungen frühzeitig

geplant und koordiniert, sowie unbefugte Wasserentnahmen reduziert. Die Firma Wagamet entwickelte im Jahr 2009 ein neues Transmittersystem im Bereich der Datenübertragung, welches die Daten direkt in die Leitzentrale sendete. Dieses System Ortomat MT ist bis heute im Einsatz und leistet gute Dienste. Gemäss dem Systemhersteller ist im Jahre 2020 ein grösseres System-Update vorzunehmen. Die bisherige Datenübertragungstechnik wird durch eine neue Technik abgelöst und die Betreuung des alten Produktes ist nur noch bedingt zu bewerkstelligen. Von den evaluierten Leckortungssystemen ist das von der Werkkommission empfohlene System Ortomat MTC, Serduct, der Firma vonRoll hydro services AG, als zweckmässiges und wirtschaftliches Leckortungssystem in der Form einer Gerätemiete zu beschaffen. Die jährlich wiederkehrenden Mietkosten von 25 000 Franken (inkl. MwSt.) sind in die Budgetierung 2020 aufzunehmen. Die Ersatzbeschaffung erfolgt vorbehältlich der Annahme des Budgets 2020 durch die Gemeindeversammlung.

Baulandparzelle Heumoos: Verlängerung temporäre Holzlagerung Im Juni 2018 gelangte die Holzkorporation Bonstetten an den Gemeinderat und teilte mit, dass die Wälder stark mit dem Borkenkäfer befallen sind. Deshalb musste viel Holz geschlagen werden. Die Korporation suchte nach Lagerflächen und fragte die Gemeinde an, ob die Heumoos-Parzelle dazu temporär beansprucht werden kann. Mit Beschluss Nr. 909 vom 19. Juni 2018 erklärte sich der Gemeinderat dazu bereit, der Holzkorporation Bonstetten einen Teil der Parzelle Heumoos (Kat. Nr. 2933; Masstrasse) für die Lagerung von Holz bis 31. Mai 2019 zur Verfügung zu stellen. Weil auch in die-

sem Jahr mit einer hohen Borkenkäferinvasion zu rechnen ist, ist es für den Wald die beste Lösung, wenn das Schadholz sofort aus dem Wald gebracht werden kann, um das weitere Anstecken gesunder Bäume einzudämmen. Weil die Sägereien nicht das ganze Holz annehmen können, ist die Holzkorporation weiterhin gezwungen, das Holz ausserhalb des Waldes zwischenzulagern. Die letzten 12 Monate haben gezeigt, dass die Parzelle Heumoos an der Masstrasse ein idealer Standort ist. Dies, weil eine Distanz von 650 Metern zum Wald besteht, da der Borkenkäfer nicht weiter als 500 Meter fliegt. Die Verantwortlichen ersuchten den Gemeinderat um eine weitere Lagerungsfrist bis Ende Mai 2020. Der Gemeinderat stimmte dem Gesuch zu.

Baubewilligungen Es wurde folgende Baubewilligung erteilt: Hans Rudolf Gamma, Chrüzacherweg 3, Bonstetten, Anbau Aufzugsanlage mit Vordach bei Mehrfamilienhaus Chrüzacherweg 3, Baugesuch-Nr. 2018-0002; Grundstück Nr. 2305.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Abgrenzung des Ressourcenausgleichs i.S. Finanzausgleich festgelegt; • die finanzpolitischen Ziele der Gemeinde Bonstetten im Rahmen einer Finanzstrategie definiert; • die Bauabrechnung betreffend den Ersatz der Trinkwasserleitung Im Schachenhof z.H. der Gemeindeversammlung verabschiedet; • die Arbeitszeit für das Gemeindepersonal am Jahreswechsel 2019/2020 festgelegt; • die Jahresrechnung 2018 des Zweckverbands Feuerwehr Unteramt genehmigt.


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Mittwoch, 29. Mai 2019

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Spass und Respekt im Umgang mit Menschen und der Natur Sunefäscht im Weisbrodareal: Nachhaltigkeit hat viele Facetten Dass der Regen mehr Präsenzzeit genoss als die Sonne, tat dem Sunefäscht kaum Abbruch. Besonders viel Publikum lockten die Kindervorführung «Liecht» und die Orientierung über die geplante Fernheizung in Hausen an. ................................................... von bernhard schneider Das Forstrevier Oberamt zählt 400 private Waldeigentümer. Wie der Wald zu bewirtschaften ist, regelt seit 143 Jahren das Waldgesetz, das eine nachhaltige Waldbewirtschaftung vorgibt. Revierförster Robi Püntener erklärte in der Infoveranstaltung zur Fernwärmeversorgung die Grundsätze der Forstpflege: Der Waldentwicklungsplan des Kantons Zürich regelt die Waldnutzung. Er unterscheidet zwischen Gebieten, bei welchen der Schutz vor Naturgefahren den Vorrang geniesst, während in anderen Waldabschnitten die Holznutzung, die biologische Vielfalt oder die Erholung im Vordergrund steht. Ausserdem gibt es Bereiche, die verschiedene Funktionen gleichermassen zu erfüllen haben. Je nach Funktion ist der Wald unterschiedlich zu nutzen. Im Interesse der biologischen Vielfalt werden beispielsweise grossflächige, starke Auflichtungen im Wald ausgeführt, wie kürzlich oberhalb des Hausemer Weilers Tüfenbach. Finanziert wird die Waldpflege durch den Verkauf von Holz. Dazu sind regional weitere Holzschnitzelheizungen erforderlich, denn das gefällte Holz besteht nicht nur aus Filetstücken, die sich für Schreinerund Zimmerarbeiten eignen. Der Hausemer Förster Robi Püntener hat die ursprüngliche Idee von Kari Burkard, eine Fernheizung mit Holzschnitzeln im südlichen Dorfteil von Hausen zu erstellen, aufgegriffen und zusammen mit Gemeinderat Gregor Blattmann weiterentwickelt.

Beweglichkeit, Kraft und volle Konzentration: Die Kindervorführung «Liecht» begeisterte am Sunefäscht zweihundert Zuschauerinnen und Zuschauer. Auslöser war der anstehende Ersatz einer Ölheizung in einer grossen Überbauung. Die Familie Weisbrod bot Hand, indem sie den Anschluss des Fabrikareals und Raum für die Heizanlage in Aussicht stellte. «Ohne das grosse Engagement von Sabine und Oliver Weisbrod hätte die Machbarkeitsstudie, die wir im letzten Halbjahr erstellt haben, keinen Sinn gehabt», stellt Gregor Blattmann fest. Die Machbarkeitsstudie wurde je hälftig von den Waldbesitzern und der Gemeinde Hausen finanziert. Nun wird ein Projektkredit angestrebt, damit den Hauseigentümern eine konkrete Offerte für den Anschluss an die Holzschnitzelheizung unterbreitet werden kann. Im Idealfall spendet die Anlage ab dem Winter 2021/22 Wärme.

Kleinräumige Strukturen stärken Während im Dachgeschoss die Orientierung über das Fernwärmeprojekt stattfand, stellte Armin Vollenweider im Kaffeeshop Diamant das Projekt Dezalé vor: Kaffee von kolumbianischen Kleinbauern wird direkt importiert. Von jedem Sack sind Produzent und Lage bekannt. Täglich wird in Hausen frischer Kaffee geröstet. «Wir Kleinröstereien bieten all jenen eine Alternative, die nicht Kaffee von

Sonnenenergie intelligent genutzt Gut 40 Besucher liessen sich anlässlich der Tage der Sonne bei maettmi50plus durch Walter Rimensberger und Ruedi Werder aufklären über das komplexe Zusammenspiel von Kollektoren, Wärmepumpen und Regeneration des Erdreichs, die im Sommer stattfindet. Dazu wurde auch die Rolle der Batterien beleuchtet, die helfen, die anfallende Sonnenenergie in die Nacht zu retten. So werden die Häuser CO2-neutral und ohne Schadstoffabgabe an die Luft mit Erdsonden-Wärmepumpen beheizt. Zusätzlich wurde mit der Einrichtung der Eigenverbrauchsgemeinschaft erreicht, dass jeder Haushalt von der Sonnenstromproduktion profitiert. Der Vorteil: man bezieht Sonnenstrom und der Strom ist billiger als vom Netz bezogen. Abgerechnet wird über die Nebenkosten. Die jährlichen Heizkosten sind mit rund 200

Franken pro Wohnung günstig. Es leuchtet ein, dass Innovation, eine Portion Pioniergeist und Unternehmertum in der Kombination, wie die Besucher sie hier vorfanden, in die Zukunft weist. Die Genossenschaft maettmi50plus ist bestrebt, einen Beitrag an die Ziele der Energiestrategie 2050 zu leisten. Mit diesen Massnahmen unterstützt sie auch Forderungen der Klimastreikenden. Der «Tag der Sonne» endete mit Schauern, dazwischen lag ein schönes Sonnenloch, sodass die Messdaten in die Höhe schnellten. Bei gespeicherter Sonnenenergie in Form von Wein und Bowle konnten sich die Besucherinnen und Besucher zum Schluss beim Pavillon niederlassen. Fragen wurden gestellt, die Grafiken studiert. Auch ergaben sich noch angeregte Gespräche zum Thema. (ML)

Interessiertes Publikum an der Führung bei maettmi50plus. (Bild zvg.)

Grosskonzernen beziehen wollen», erläuterte Armin Vollenweider, «haben Sie beispielsweise gewusst, dass Lavazza mittlerweile Coca-Cola gehört?» Das Projekt Dezalé ermöglicht Kleinbauern, von der Arbeit auf ihrem angestammten Grundbesitz zu leben. Damit wäre der Seidenfaden gesponnen zum Hausemer Fernwärmeprojekt, das Schweizer Forsteigentümern einen Absatz ihres Holzes in der Region ermöglicht. Weiter führt der Seidenfaden zum Stand des WeisbrodShops, der zusammen mit dem Verein Swiss Silk zeigte, wie aus biologisch gezüchteten Schweizer Seidenraupen nicht nur Krawatten, Hemden und Gilets, sondern beispielsweise auch Schirme und – aus Abfallprodukten – Seife entstehen. Einige Stände weiter auf dem Weisbrodareal verkauft die Familie Weber Bioprodukte aus Ottenbach. Sie weisen auf einen weiteren Vorteil naturnaher Produktion von Selbstbewirtschaftern hin: die Biodiversität braucht vielfältige Kleinstrukturen mit Blumen, Tieren, Bäumen, verschiedenen Gartenpflanzen und Ackerfrüchten. Dieser Faden führt anzeige

Von der Seidenraupe aus der Schweiz zum fertigen Bioprodukt: Standortförderer Johannes Bartels, flankiert von Sabine und Oliver Weisbrod. (Bilder Erika Schmid) weiter zum benachbarten Stand von Weinbau Eberhard aus der Vollenweid. Der «biologisch angebaute Wein vom höchstgelegenen Weinberg des Kantons Zürich» heisst «Milvus», denn so lautet der lateinische Gattungsbegriff für Milane: «Seit der Pflanzung im Jahr 2011 streift der Rotmilan Milvus milvus über unsere Köpfe und schaut uns bei der Arbeit zu. Er hat uns dazu bewogen, unseren Wein nach ihm zu benennen. Der Rote Milan ist auf eine ausreichende Biodiversität angewiesen. Vielfältige Strukturen wie Magerwiesen, Hecken, Steinmauern, Steinlinsen und besondere Saatmischungen in den Rebgassen ermöglichen den unterschiedlichsten Tieren ein Leben in unserem Rebberg.»

Energie und Respekt Respekt im Umgang mit der Natur – Respekt im Umgang mit Menschen. Chantal Mattes betreibt auf dem Weisbrodareal das Kampfkunst- und Bewegungszentrum SilatPlus, wo sie Perisai Diri, eine indonesische Kampfkunstart, unterrichtet. Übersetzt heisst

Perisai Diri «dein eigener Schutzschild». Ziel ist, mit Selbstbeherrschung, Kraft und Respekt einen Schutzschild zu bauen, der vor Angriffen schützt. Gekämpft wird nur im Training oder wenn es tatsächlich zu einem körperlichen Übergriff kommen sollte. Die Räumlichkeiten werden auch für Trainings anderer Anbieter genutzt, beispielsweise «Zirkusluft» von Dominique Schneider: «Für mich gibt es nichts Schöneres, als miterleben zu dürfen, wie durch den Erfolg mit dem eigenen Körper das Selbstvertrauen wächst und die Freude ins Unermessliche katapultiert wird! Für mich ist Zirkus eine Schule fürs Leben.» Ein Höhepunkt des Sunefäschts war die gemeinsame Kindervorführung «Liecht» von SilatPlus und «Zirkusluft». Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal sprühten die Kinder nur so vor Energie, Lebensfreude, Kraft und Konzentration. Chantal Mattes nimmt den Seidenfaden des Festes auf: «Wir nehmen unsere Mitmenschen wahr, respektieren sie und bauen auf dieser Basis nachhaltige Beziehungen auf.»


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Mittwoch, 29. Mai 2019

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«Wir wollen ein Zeichen setzen» «Fridays for Future»: Auch am zweiten weltweiten Klimastreiktag waren Jugendliche aus dem Säuliamt dabei Am letzten Freitag, 24. Mai, fand der zweite weltweite Klimastreik statt. Mit dabei: der Bonstetter York Schwieger und die Affoltemerin Xenja Waser von der Kantonsschule Limmattal. ................................................... von livia häberling Kurz vor 14 Uhr beugen sich auf dem Münsterhof drei junge Männer über einen Handybildschirm. Aus den Boxen erklingt die Melodie von «Bella Ciao». Im Zweiten Weltkrieg haben italienische Partisanen das Lied im Kampf gegen Hitler, Mussolini und Co. gesungen, heute singen es Streikende im Kampf gegen den Klimawandel – in Englisch und mit zurechtgerücktem Text. «(…) We need to build – a better future – and we need to start right now (…)», so steht es auf dem Handybildschirm, und so singen es die drei Gymnasiasten an diesem Freitag, dem zweiten weltweiten Klimastreiktag. Auch York Schwieger, Hornbrille, Freitagtasche, Zahnspange, hat beim Songtext soeben noch spicken müssen. Er nimmt zum ersten Mal an einer Klimademo teil. «Wir, die noch nicht abstimmen dürfen, wollen ein Zeichen setzen», sagt der 17-Jährige. Deshalb ist er zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der Kantonsschule Limmattal nach Zürich gekommen. Sie alle befinden sich im vorletzten Gymi-Jahr, engagieren sich in der Klimagruppe der Schule und streiken nun gemeinsam. York Schwieger tut das in seiner Freizeit – er hat an diesem Freitagnachmittag

keinen Unterricht. Andere werden fürs Fernbleiben eine unentschuldigte Absenz kassieren. Für die meisten ist es nicht ihre erste Klima-Demo, sie kennen die Sanktionen bereits – und nehmen sie in Kauf.

Auch in der Schweiz wird seit Dezember regelmässig gestreikt Seit Monaten gehen weltweit jeden Freitag tausende Menschen unter dem Motto «Fridays for Future» auf die Strasse, um für effizienteren Klimaschutz zu protestieren. Die Bewegung geht auf die Schwedin Greta Thunberg zurück. Die 16-jährige Aktivistin hatte sich am 20. August 2018 erstmals mit einem Protestschild vor das Parlamentsgebäude in Stockholm gesetzt, um auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam zu machen. Die Schülerin fordert von der EU ehrgeizigere Klimaziele. Von ihrem Heimatland Schweden fordert sie unter anderem, dass die CO2-Emissionen jährlich um 15 Prozent reduziert werden. Die Klimabewegung hat Ende Jahr auch die Schweiz erreicht: Am 14. Dezember 2018 demonstrierten in Zürich erstmals Menschen im Rahmen der «Fridays for Future»-Bewegung. Seither fanden regionale, nationale und auch internationale Streiktage statt. Während sich die Demoteilnehmenden vom Münsterhof aus in Bewegung setzen, erzählt York Schwieger, wie er zur Klimagruppe kam: «Ein Schulkolleg hat mich gefragt, ob ich mitmache», sagt er. Seit ihrer Gründung Anfang April ist sie auf 30 Mitglieder gewachsen. In der Gruppe werden Ideen gesammelt und diskutiert, um schulintern einen Beitrag zu

Einige Demonstrierende waren bei der Gestaltung ihrer Botschaften durchaus kreativ. (Bilder Livia Häberling)

York Schwieger (hintere Reihe, 5.v.l.), Xenja Waser (vordere Reihe, 2.v.l.) und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie zwei Ehemalige der Kantonsschule Limmattal streikten am Freitag gemeinsam für effizienteren Klimaschutz. weniger Treibhausgas-Emissionen zu leisten. Die Gruppe sei auch der Grund, weshalb er heute hier sei: «Alleine hätte ich an der Demo nicht teilgenommen», sagt der Jugendliche.

an die Kollegen weiter und meint schliesslich, – um es in seinen Worten zu sagen – Greta Thunberg sei «jetzt nicht so voll der Messias» in seinem Kollegenkreis.

«Kein Messias»

Kein Fleisch mehr – aus Rücksicht auf das Klima

Yorks Gruppe marschiert den anderen Demonstrierenden hinterher. «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut», rufen sie, essen Pizzastücke aus Tupperwares und trinken aus Thermosflaschen. Unterstützt werden die Jugendlichen bei ihren Rufen von der Stimme einer jungen Frau, die ein paar Schritte weiter vorne aus Boxen dröhnt: «Wem sini Zuekunft? Eusi Zukunft! Wem sini Strasse? Eusi Strasse!», oder: «Abe mit em CO2, ufe mit em Klimaziel. Abe mit em CO2, ufe mit em Klimaziel», bis auch sie vor lauter Slogans kurz den Faden verliert: «Ähhmm», kichert sie. Gelächter. Manchmal, sagt York Schwieger, sei ihm das Verhalten einiger Teilnehmenden ein bisschen zu extrem. «Auch Plakate sind noch nicht ganz unser Level», sagt er. Der grosse Bruder eines Kollegen hat als Einziger eines gebastelt. Wie denkt York Schwieger über Greta Thunberg? Ist die junge Aktivistin ein Vorbild für ihn? «Das ist diese Schwedin, oder?» fragt er, spielt

Seinen Lebensstil habe er zwar nicht komplett umgekrempelt, aber bewusster lebe er schon. Als man in der Klasse über die Maturareise abgestimmt habe, habe er für Budapest gestimmt, damit man nicht fliegen müsse. Zwar lehne er Flugreisen nicht komplett ab, versuche sie jedoch zu vermeiden. Auch Xenja Waser möchte in Zukunft möglichst auf das Fliegen verzichten, auch wenn das nicht ganz einfach sei: «Ich mache bald ein Austauschjahr in Kanada», erklärt sie, fast ein bisschen entschuldigend, meint aber auch: «Der Klimawandel betrifft uns alle. Wir können zwar so tun, als wäre nichts, doch unser Leben wird von diesem Wandel geprägt.» Seit drei Monaten ernähre sie sich aus Umweltgründen vegetarisch. Kürzlich habe sie mit ihrer Familie ein Experiment durchgeführt und dabei auf möglichst viel Plastik verzichtet. Um die Gewässer zu schonen, verwende sie Haarseifen auf Pflanzenbasis, statt herkömmliche Shampoos, die teilweise Mikroplastik enthalten.

Die Klimadebatte Die Jugendbewegung Klimastreik Zürich hatte am 10. Januar vom Stadtrat gefordert, für die Stadt Zürich den Klimanotstand auszurufen, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 auf «Netto-Null» zu reduzieren und die Bevölkerung über die Ursachen und Folgen der Klimaerwärmung zu informieren. Am 22. Mai teilte der Stadtrat mit, dass er die Ausrufung des Klimanotstands als Symbolpolitik betrachte. Hingegen soll die Stadt ihre Klimapolitik neu ausrichten: Bis 2030 soll «Netto-Null CO2Emissionen» gelten. Eine entsprechende Motion wurde letzte Woche vom Parlament an den Stadtrat überwiesen. Der Kantonsrat Zürich wiederum hat den Klimanotstand anerkannt. Am 13. Mai hat das Parlament zwei entsprechende Vorstösse an den Regierungsrat zur Behandlung überwiesen. Dieser hat nun ein Jahr Zeit, um eine entsprechende Vorlage ausarbeiten. Diese wird dem Kantonsrat vorgelegt, erst dann entscheiden die Parlamentarierinnen und Parlamentarier definitiv, ob sie den Notstand ausrufen wollen oder nicht.

Fotos und Gedanken zu einer unglaublichen Leistung «Weitwanderung als Auszeit», so heisst die aktuelle Ausstellung in der KommBox, Aeugst. Ultrasportler Adrian Brennwald bietet darin Einblick in seine AlpenTour durch acht Länder. ................................................... von thomas stöckli Eigentlich habe er eine Auszeit vom Sport gesucht, sagte Adrian Brennwald über die Motivation zu seiner Weitwanderung. Damit erntete er an der Vernissage vom vergangenen Donnerstagabend gleich zu Beginn einen Lacher. Denn es sollte anders kommen: Die eigentlich 162 Tagesetappen der Via Alpina von Triest bis Monaco hat er im Sommer 2018 in 64 Tagen bewältigt. Leistung pur statt lockerem Genuss. Die Herausforderung sei vor allem mentaler Natur gewesen, blickt Adrian

Brennwald zurück. Immer allein unterwegs, alle Entscheidungen allein treffen. Schöne Momente nicht teilen können. Demgegenüber stehen aufbauende Spontan-Begegnungen unterwegs – und natürlich die einzigartigen Eindrücke. Etwa vom Biwak mit Ausblick über den Aletschgletscher: «Mitten in der Nacht bin ich von einem Krachen erwacht», so Brennwald: «ein Gletscher-Abbruch.» Unvergessen ist auch die Ziegen- und Schafherde, die ihn auf einem Grat mal eine Stunde eskortiert hat, angezogen wohl durch die Salzrückstände auf dem Rucksack und den Kleidern. Die gefühlsmässige Berg- und Talfahrt bekam zu Hause in Aeugst natürlich auch Partnerin Andrea mit. Auch wenn sich der Kontakt weitgehend auf Kurznachrichten und Telefonate beschränken musste, hat sie versucht, ihn zu unterstützen und auch mal zu bremsen: «Lass dir Zeit», «setz dich hin», oder «trink doch mal einen

Grossandrang an der Vernissage in Aeugst. Adrian Brennwald mit (von links) Gemeinderätin Marlyse Blatter Burger sowie den KommBox-Leiterinnen Inez Zindel Meier und Ruth Zimmermann. (Bild Thomas Stöckli) Kaffee.» Im Nachhinein sei sie mega stolz auf ihn – auch wenn sie ihm gewünscht hätte, dass er sich mehr Zeit genommen hätte.

Mit atemberaubenden Fotos, nach Reisetag nummeriert, kurzen Texten und einer eindrücklichen Visualisierung des Wegprofils auf einem zwei

Meter langen Holzbrett lässt der Ausdauersportler das Publikum in der KommBox an seinem Abenteuer teilhaben. So können Interessierte lesen, dass er «nur» in den ersten drei Wochen unter Blasen litt und sich auch mal seinen 20 kg schweren Rucksack umschnallen. Passend für die Ausstellung haben Inez Zindel Meier und Ruth Zimmermann die KommBox mit einem Alpenpanorama-Anstrich versehen sowie mit einem Fotodruck-Vorhang, auf dem die eindrücklichen Zahlen der Weitwanderung verewigt sind. Die schönsten Orte in Slowenien wird Adrian Brennwald demnächst mit seiner Partnerin noch einmal gemütlich anfahren, so etwa die Höhlenburg Predjama. Und wenn es die körperliche Fitness zulässt, will er die Reise mit einem 100-km-Lauf verbinden. Weitwanderung als Auszeit, Ausstellung über Adrian Brennwald und die Via Alpina noch bis 12. September in der KommBox, Dorfstrasse 22, Aeugst.


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Bezirk Affoltern

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«Unsere Mitglieder ermöglichen die Leistungen der GGA»

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Streit als Sackgasse Wie verbreitet ist das Fremdgehen, auch hier auf dem Land im Säuliamt? Viktor Arheit: Mehr als man vielleicht denkt. Fremdgehen hat immer schon eine ordentliche Rolle gespielt – in der Stadt wie auf dem Land. Der einmalige Seitensprung ist wohl nicht vergleichbar mit der langjährigen, geheimen Fremdbeziehung? Ja, das sind zwei sehr unterschiedliche Situationen. Die länger dauernde Fremdbeziehung wird früher oder später problematisch. Das einmalige Fremdgehen hingegen kann sehr unterschiedliche Folgen haben. Ist das nicht ein Scheidungsgrund? Kann es sein, muss es aber nicht. Aus der Sicht des Paarberaters kann es sogar auch eine Chance sein. Häufig ist es nämlich so, dass «der Fremdgänger/die Fremdgängerin» selber erschrickt, dass das passiert ist. Wenn es sich um einen Einzelfall ohne tiefe emotionale Bindung handelt, gibt es Wege der Wiedergutmachung. Sie sprachen von einer Chance. Wie ist das zu verstehen? Fremdgehen in einer Partnerschaft ist immer auch ein Signal. Das Unbewusste suchte sich etwas, das fehlte. Wenn das Paar hinsehen und das Signal deuten kann und wenn beide bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, kann das eben eine Chance sein für die Beziehung. Wir müssen lernen, dass der/die andere Fehler machen kann. Aber verletzend ist es doch fürs Opfer? Natürlich. Die Vorstellung, dass der Mensch, den ich liebe und mit dem ich intim bin, mit jemand anderem Sex hatte, das tut weh. Für die Verletzung muss der Täter die Verantwortung übernehmen. Er muss mithelfen, dass die Erfahrung gemeinsam zurückgelassen werden kann. Es gibt da zum Beispiel die Möglichkeit einer Wiedergutmachung, das kann ein Versprechen oder eine Abmachung sein. Wie hat sich der Stellenwert eines Seitensprungs in den letzten 50 Jahren verändert? Natürlich ist der Umgang mit Sexualität heute viel entspannter. Dennoch stelle ich fest, dass für die allermeisten Menschen – übrigens auch für junge Frauen und Männer – Sex auch heute noch in eine verbindliche Beziehung gehört. Mann und Frau wünschen sich das Liebevolle und nicht nur den Akt. Zusammen Sex haben soll auch der Ausdruck einer inneren Geborgenheit, Zufriedenheit und Verbindlichkeit sein. anzeige

Mittwoch, 29. Mai 2019

Gut besuchte Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) führte am Donnerstag ihre ordentliche Mitgliederversammlung durch. Das Rahmenprogramm galt zwei Institutionen, die seit Jahren von der GGA unterstützt werden: dem Familienzentrum und der Orchestergesellschaft Affoltern, die mit Barock-Stücken für den musikalischen Rahmen sorgte. ................................................... von bernhard schneider Präsident Georges Köpfli begrüsste eine grosse Zahl von Mitgliedern, die sich «trotz des ersten Sommerabends dieses Jahres für den Besuch der GV entschieden hatten.» Die GGA bewirkt dank viel ehrenamtlicher Arbeit weit mehr, als die Budgetzahlen vermuten liessen: Unter anderem unterhält sie den Ämtlerweg, legt jährlich ein Neujahrsblatt vor, führt die Volkshochschule, unterstützt Projekte und Organisationen. Dank einer grossen Spende und dem ausserordentlich erfolgreichen Volkshochschulprogramm schloss die Rechnung 2018 entgegen dem Budget mit einem Gewinn. Die finanzielle Stütze der GGA sind die 700 Mitglieder, da die Zinsen zu keinen nennenswerten Einnahmen mehr führen. Deshalb investiert die Gesellschaft im laufenden Jahr in die Mitgliederwerbung, um auch langfristig soziale und kulturelle Projekte im Bezirk unterstützen zu können. «Wir verabschieden den Herrn Ämtlerweg», leitete Aktuar Urs

Der Vorstand wird während des Apéros im Anschluss an die Mitgliederversammlung zum Fototermin gebeten. Von links: Urs Bregenzer, Ruedi Wegmann, Rolf Oberhänsli, Sandra Claus, Präsident Georges Köpfli, Iris Geissbühler, Paul Leuthold und Seraina Mohr. (Bild bs) Bregenzer die Verabschiedung von Hans Jenni ein, der den Vorsitz der Kommission Ämtlerweg abgibt. Diesen Weg hat die GGA der Bevölkerung zu ihrem 175-Jahre-Jubiläum im Jahr 2000 geschenkt. Neu in den Vorstand wählte die GV einstimmig Iris Geissbühler, ehemalige Schulpräsidentin und Gemeinderätin von Stallikon. Sie ersetzt Stefan Scheidegger, der in die Zentralschweiz gezogen ist.

Familienzentrum Präsident Thomas Artho bezeichnete das Familienzentrum Affoltern als Ort der Begegnung. Fokussiert werden Familien mit Kindern im Vorschulal-

ter, doch der Begegnungsort für den ganzen Bezirk schliesst niemanden aus. Das Zentrum beim Kronenplatz zählt 40 engagierte Mitarbeiterinnen und wird von einem Verein mit 200 Mitgliedern getragen. Michèle Hasler ist eine der beiden Betriebsleiterinnen des Familienzentrums, zuständig für alles, was mit Kindern zu tun hat, sowie für die Eventplanung und die Vermietung der Räumlichkeiten: «Die Arbeit beim Familienzentrum macht mir nach vier Jahren noch immer gleich viel Spass wie zu Beginn. Bei uns ist es immer laut, die Kinder spielen, die Leute reden miteinander. Das gefällt mir.» Im Vordergrund stehen drei Ziele: Frühförderung, Integration und

Prävention. Zu den Angeboten zählen die Kinderhüeti, die Spielgruppe sowie ein Mittagstisch. Sie ermöglichen, dass Kinder unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft und ihre Eltern miteinander Beziehungen aufbauen können. Deutschkurse werden ebenso angeboten wie eine Mütter- und Väterberatung. Am Tag des Kindes vom 5. Juni führt das Familienzentrum Affoltern auf dem Schulhausplatz und in der Turnhalle Güpf Hedingen eine Olympiade für Kinder ab zweieinhalb Jahren durch. Informationen zur Organisation und ihren Aktivitäten sind unter www.familienzentrum-bezirkaffoltern.ch erhältlich.

Der Meilihof vernetzt Menschen Tag der öffenen Tür im Wohnhuus der Stiftung WfjB in Ebertswil Just als Hausleiter Matthias Gretler das Wort zur Begrüssung der Gäste am Tag der offenen Tür im Meilihof ergriff, begann es wie aus Kübeln zu regnen. Seine einzige Sorge betraf das Mikrofon, das dem Wasser aber standhielt. Die Wetterfestigkeit des Hausherrn war Teil einer gelungenen Show von Bewohnenden und Mitarbeitenden des Meilihofs. ................................................... von bernhard schneider Der Meilihof habe entschieden, das letztjährige Thema, «vernetzen», weiterzuziehen und zu differenzieren, begann Matthias Gretler seine Ansprache an die Gäste. Das aktuelle Jahresmotto lautet: «Der Meilihof als Gesamtbetrieb stärkt aktiv sein Netzwerk auf allen Ebenen, pflegt weiter wertschätzende Beziehungen nach innen zu allen Mitarbeitenden und Bewohnenden und nach aussen zu allen Partnern.» Zu diesen Partnern gehörte am diesjährigen Tag der offenen Tür der Stiftung Wohnraum für junge Behinderte (WfjB) wie immer, der Lions Club Knonaueramt, derfür das leibliche Wohl der Gäste des Meilihofs zuständig ist. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die «Lindenörgeler» aus Mettmenstetten.

Umgang mit Aphasie Als Partnerorganisation stellte sich aphasie suisse im Meilihof vor. Unter

Meilihof-Hausleiter Matthias Gretler rappte zum Thema «Augenblicke».

Bewohnende und Mitarbeitende des Meilihofs zeigen in wechselnden Kostümen Choreografien zu unterschiedlichsten Musikstilen. Im Bild: Rockmusik. (Bilder bs)

Aphasie versteht man den ganzen oder teilweisen Verlust des Sprechvermögens infolge eines Unfalls oder einer Krankheit. Als Fachgesellschaft vernetzt aphasie suisse Fachpersonen, Betroffene und deren Angehörige; sie erschliesst das wissenschaftliche Knowhow und die klinischen Erfahrungen im Zusammenhang mit Aphasiepatientinnen und -patienten. Als Betroffenenorganisation unterstützt sie Betroffene und ihre Angehörigen. Am Tag der offenen Tür orientierte die Organisation über ihr Wirken, begleitet vom Aphasiechor «RehaClinic Baden», der den nachmittäglichen Show Act mit Komiker Bruno einleitete. Kaum ein freier Platz fand sich angesichts der feucht-kühlen Witterung im Innern des Hofkafis. Dieses dient

ebenso der Vernetzung mit der Umgebung wie die Veranstaltungen, die der Meilihof organisiert, beispielsweise kürzlich mit einer Mundmalerin aus Israel. Zur Vernetzung tragen auch die vielen Freiwilligen bei, die Bewohnerinnen und Bewohnern besondere Erlebnisse ermöglichen, vom Ausflug mit dem Spezial-E-Bike bis zum Besuch eines Eishockeyspiels. Spenden und der Erlös aus dem Verkauf von Meilihofprodukten werden für Aktivitäten und Veranstaltungen für die Bewohnenden eingesetzt.

Wildwest im Meilihof Während der Regen stärker wurde, setzte sich Matthias Gretler ein

Rapper Cap und eine Sonnenbrille auf, um mit einem Rap zum Thema «Augenblicke» die Stimmung für die Show der Bewohnenden und Mitarbeitenden anzuheizen. Mit viel Kreativität bot die Show Choreografien zu verschiedensten Musikstücken: von Tschaikowskis Schwanensee zu Despacito, von Schlager bis Rock. Zu einem Westernstück spielte Matthias Gretler den tragischen Westernhelden, der erschossen eine gefühlte Ewigkeit lang auf dem Platz im Regen liegen musste, bevor eine Loveparade ihn wieder auferstehen liess. Die spannungsvolle Inszenierung erntete lang anhaltenden Applaus. Infos zum Meilihof und zur Stiftung WfjB, der er angehört, unter www.wfjb.ch.


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 29. Mai 2019

Zusammenarbeit für den Schutz der Bevölkerung 31. Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands Albis

Vorbereitungen zum Schutz der Bevölkerung. Von links: Zivilschutz-Kommandant Alfred Haab, Ruedi Fornaro, Präsident, Markus Meier, Vizepräsident und Heidi Hui, Mitglied der Sicherheitskommission. (Bild Martin Mullis)

Die Delegierten des Sicherheitszweckverbandes Albis stellten an der ordentlichen Delegiertenversammlung fest, dass das breite Aufgabenfeld zugunsten des Bevölkerungsschutzes bestens funktioniert und umgesetzt wird. ................................................... von martin mullis Die knapp 20 Personen, welche letzten Mittwoch im Führungsraum an der Industriestrasse in Affoltern zusammensassen, könnten durchaus zu einer Zusammenkunft eines sportlichen oder kulturellen Dorfvereins gehören. Der Ton bei der Begrüssung ist kameradschaftlich freundlich, man ist per Du und die meisten kennen einander seit langer Zeit. Wer jedoch genau hinschaute, bemerkte bald, dass der Anlass einem ernsteren und auch wichtigeren Hintergrund galt. Immerhin sassen drei Gemeindepräsidenten und einige Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aus dem ganzen Bezirk am Tisch. Bei der 31. Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands

Albis (Szva,) fanden sich zwar keine sehr brisanten Geschäfte auf der Traktandenliste, trotzdem unterstrichen die Geschäfte die Bedeutung der verschiedenen Organisationen, welche dem Zweckverband angehören. Der Szva setzt sich zusammen aus der Zivilschutzorganisation Albis (ZSO), der periodischen Schutzraumkontrolle (PSK), sowie der regionalen Führungsorganisation Albis (RFO). Präsident Ruedi Fornaro, Gemeindepräsident in Hedingen, durfte nach der Begrüssung die ersten zwei Traktanden routinegemäss abhaken.

Ziel ist, die Kosten konstant zu optimieren Sowohl das Protokoll der letzten Delegiertenversammlung als auch die Jahresrechnung 2018 fanden einstimmige Genehmigung. Immerhin durfte der für die Kasse verantwortliche Rico Roth festhalten, dass die Rechnung einen Minderaufwand von rund 42 000 Franken aufweist. Kassier Roth hielt fest, dass das Ziel, die Kosten konstant zu optimieren, weiterhin gilt. Er dankte allen Beteiligten und insbesondere Gabriela Bolleter vom Sekretariat für das Aufarbeiten der Grundlagen.

Es wurde im Weiteren festgehalten, dass die Sicherheitskommission jährlich einen Bericht über die von ihr und den Kommissionen behandelten Geschäfte verfasst. Dieser Bericht wird der Delegierten-Versammlung zur Abnahme vorgelegt.

Zivilschutz-Einsatz fürs Turnfest Anschliessend orientierte der Kommandant der ZSO Albis, Major Alfred Haab, über einige vom Bund und Kanton bewilligte ausserordentliche Einsätze. So wurden Einsätze für das Regionalturnfest in Obfelden für den Aufbau und anschliessend für den Abbau von insgesamt 150 Tagen genehmigt. Der Chef RFO, Primus Kaiser, informierte über die Aktivitäten in seinem Bereich. Er erwähnte, dass mit Markus Wohlwend aus Mettmenstetten die Position des Stabschefs wieder besetzt werden konnte. Ausserdem fanden Workshops sowie Übungen für verschiedene Ernstfall-Szenarien statt. Die Organisation funktioniere sehr gut, hielt zum Schluss der Präsident der Siko, Ruedi Fornaro, mit Befriedigung fest. Dies, so Fornaro, sei auch anlässlich einer Visitation des Statthalters festgestellt worden.

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Sternenwoche-Award kommt nach Wettswil «Kinder helfen Kindern». Unter diesem Motto fand am Samstag im Zürcher Schauspielhaus zum 15. Mal die Sternenwoche Award Ceremony statt. In der Kategorie Schulen hat die Wettswiler Primarschulklasse «KlAr 4» von Regula Klingler und Daniela Arnold gewonnen. Fast 700 Gäste, darunter viele Kinder und diverse prominente Gäste, nahmen an der Preisverleihung im Schauspielhaus Zürich teil. Annina Frey und Julie Arlin moderierten den Anlass. Die Komiker-Duo Full House sowie Kinderliedermacherin Caroline Graf unterhielten die Kinder mit Spass und Musik. Als Höhepunkt der Veranstaltung überreichten die Laudatoren Rob Spence, Charles Nguela, Stéphanie Berger und das Duo Full House den Gewinnerinnen und Gewinnern die Sternen-Trophäen. Eingespielte Filmausschnitte zeigten engagierte und kreative Kinder beim Spendensammeln. Insgesamt kamen bei der vergangenen Sternenwoche 400 000 Franken an Spenden zusammen; 6400 Kinder haben bei der Aktion mitgemacht.

Für sauberes Wasser und hygienische Toiletten in Bolivien In ihrer 15. Ausgabe unterstützt die Sternenwoche bolivianische Schüle-

rinnen und Schüler in der Millionenstadt El Alto mit Zugang zu sauberem Wasser und besseren sanitären Einrichtungen. Mehr als ein Viertel der Schulen in der höchstgelegenen Grossstadt der Welt ist nicht oder nur eingeschränkt in der Lage, sauberes Trinkwasser und funktionierende Toiletten bereitzustellen. Fehlende Hygiene begünstigt Durchfall- und andere Infektionskrankheiten und hält dadurch die Kinder vom Unterricht fern. Unicef sorgt deshalb auch dafür, dass die Schulkinder lernen, grundlegende Hygieneregeln wie regelmässiges Händewaschen mit Seife zu befolgen. Marcelo Ber, Leiter Partnerships von Unicef Bolivien und Sondergast der Sternenwoche, richtete sich mit seinen Worten direkt an die Kinder im Saal: «Dank eurer Hilfe werden die Schulkinder in El Alto weniger krank, können mehr lernen und müssen sich weniger Gedanken machen, wann und wo sie aufs WC gehen.» In der Kategorie Schulen holt sich die Klasse «KlAr 4» von Regula Klingler und Daniela Arnold, Primarschule Wettswil, den begehrten Award. Passend zum Thema der Sternenwoche haben die Kinder in der Schule und zu Hause WCs geputzt. Vom Hausdienst der Schule hatten sie zunächst eine Einführung in die professionelle Toilettenreinigung erhalten. Zusätzlich organisierten die Schulkinder einen Sponsorenlauf. (pd.)

Siegerklasse an der Sternenwoche: «KlAr 4» aus Wettswil. (Bild zvg.)

Von Amphibien, Pflanzen und einem Vernetzungsprojekt Ein interessanter Spaziergang mit der Naturschutzkommission Hedingen Auf einem Rundgang im Weiler Frohmoos oberhalb der Gemeinde Hedingen, orientierten an vier Posten vier Koryphäen über die Themen Amphibien, Neophyten, Wald und ein Vernetzungsprojekt. ................................................... von martin mullis Die Naturschutzkommission Hedingen liess sich nicht lumpen und bot für den Inforundgang erstklassige Fachleute auf. Sie organisierte für die überaus interessante Veranstaltung einige Experten und Fachleute, welche auf dem Rundgang an vier verschiedenen Posten über die Themenbereiche, «Gerhauweiher / Amphibien», «Wald», «Vernetzungsprojekt» und «Neophyten» orientierten. Umweltvorsteherin und Gemeinderätin Christine Erni durfte im Weiler Frohmoos eine ganze Reihe prominenter Fachleute und interessierter Besucher herzlich willkommen heissen. Die Biologin und Dozentin Naturlehre an der Pädagogischen Hochschule Luzern, Regula Schmidt, stellte den Abschlussbericht 2019 des Amphibienprojektes «Gerhauweiher» vor. Am Posten «Wald» wusste Förster Ueli

Müller interessante Details aus seinem Bereich an die Frau und den Mann zu bringen. Einen Posten mit viel wissenswerten Angaben über das «Vernetzungsprojekt» betreute der bekannte Fachberater Umwelt, Daniel Winter, Inhaber der Firma von Aqua Terra. Der Posten, welcher die Problempflanzen «Neophyten» als Thema führte, wurde von der Biologin Renata Schneiter betreut. An den vier Informationsposten beantwortete sie den anwesenden rund 50 naturinteressierten Besuchern natürlich auch Fragen. Am Rundgang nahmen auch Franz Wipfli von der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt, sowie Gemeindepräsident Ruedi Fornaro teil.

und am Weiher lebenden Amphibien gelten zu 80 Prozent als bedroht. Das Vernetzungsprojekt Frohmoos ermöglicht und fördert eine Vielzahl von nützlichen Umständen für Flora und Fauna. Daniel Winter erwähnte dabei auch die sehr willkommene Beteiligung der Landwirte, welche einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, Landschafts- und Erholungswerte schaffen. Der Stellenwert der

Vernetzung der verschiedenen Naturflächen sorgt für eine möglichst grenzen- und hürdenfreie Benützung des Lebensraums für sehr viele Tiere. Am Posten «Wald» bewies Förster Ueli Müller mit seinen Erklärungen, dass er über den Wald einen hervorragenden Überblick besitzt, denn für ihn besteht der Wald nicht nur aus Bäumen. Zum Thema der eher unerwünschten und fremden Neophyten gab Renata

Schneiter nützliche Ratschläge. Von den in unserem Gebiet vorkommenden rund 3000 Blüten- und Farnpflanzen gelten 305 Arten als neophyt und davon 45 als invasiv, das heisst auch als extrem konkurrenzstark. Der Rundgang rund um den Weiler Frohmoos kann übrigens auch als wunderschöner Spaziergang, in einer attraktiven Umgebung, auch ohne Fachexperten wärmstens empfohlen werden.

Der Gerhauweiher: Laichgebiet von nationaler Bedeutung Die hoch spannenden Ausführungen zu den Massnahmen und Projekten rund um den Schutz der Natur liessen den Spaziergang zu einer schieren Unterrichtstunde in freier Natur werden. Die Ergebnisse des Amphibienjahres 2019, über die Regula Schmidt ausführlich informierte, liess die Naturfreunde staunen. Der Gerhauweiher gilt im Bundesinventar als Laichgebiet von nationaler Bedeutung und die im

Unerwünscht und konkurrenzstark: Renata Schneiter bekämpft die Neophyten auch im eigenen Garten. (Bild Martin Mullis)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 29. Mai 2019

90plus – ein neues Buch und ein Thema für unseren Bezirk Vorwort von Roland Kunz zum Buch und Freude zum Abstimmungsergebnis Im Limmatverlag erschien dieser Tage das Buch «90plus – mit Gelassenheit und Lebensfreude». Porträtiert werden Menschen über Neunzig, die ihr Alter so gestaltet haben, dass sie Zuversicht und Lebensfreude beibehalten konnten. Das Vorwort schrieb Roland Kunz, der zehn Jahre im Spital Affoltern die Angebote für ältere Menschen und palliative Patienten geprägt hat.

Interview mit Roland Kunz zum Altern und zum Spital Affoltern

................................................... von regula zellweger Der bekannte Geriater, Palliativmediziner und ehemalige ärztliche Leiter am Spital Affoltern Roland Kunz hat das Vorwort zum eben erschienenen Buch mit Porträts von hochaltrigen Menschen geschrieben. Im Buch wird er als Experte auch immer wieder zitiert. Porträtiert werden sieben Frauen, ein Mann und ein Paar aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Gegenden der Schweiz. Gemeinsam ist diesen Menschen, dass sie trotz Gebrechen und Schicksalsschlägen zufrieden sind mit ihrem Leben, in grösstmöglicher Autonomie leben, die vorwärtsschauen, Verantwortung für ihre Befindlichkeit selbst übernehmen und vieles gelassener nehmen.

das Leben und vor allem die Gestaltung des Lebensabends über 90 Jahre mit viel Einfühlungsvermögen zu erfragen und in Worte zu fassen. Sie selbst hatte eine hochaltrige Tante Verena, die ihr ein Vorbild für lustund würdevolles Altern war. Die heute über 90-Jährigen hatten noch nicht so viele Vorbilder für das gelungene Altern – umso besser, wenn solche Menschengeschichten publiziert werden und motivieren, das Defizitmodell des Alterns über Bord zu werfen und mit Zuversicht auf das Alter zuzugehen.

Menschenleben in Text und Bild

Fotos und Zitate

Statt über das Alter zu schreiben, hochaltrige Menschen zu Wort kommen zu lassen, ist eine gute Möglichkeit, auf das Image der über «90-Jährigen» glaubhaft und auch emotional positiv einzuwirken. Der Autorin Marianne Pletscher ist es gelungen,

Die Fotos von Marc Bachmann beweisen: «Bilder sagen oft mehr, als es Worte können.» Es sind nicht einfach schöne Porträtfotos, sondern festgehaltene Momente, die ein Geschichte erzählen. Beispiele: Alte Hände falten eine Landkarte zusammen. Eine Frau

Älter werden hat auch mit Weitergeben zu tun. Roland Kunz weiss seine Projekte am Spital Affoltern bei Markus Minder und seinem Team in guten Händen. (Bild Regula Zellweger)

Sportclub Aeugst auf dem Bauernhof

spaziert mit dem Rollator, hinter ihr Kinder mit Dreirad und Tretauto. Ein Mann klettert auf einen Stuhl, um ein Buch aus einem Regal zu holen. Eine Frau spricht gestikulierend vor einer Wand voller selbst gemalter Bilder. Ein Schlafzimmer mit einem Doppelbett, wobei nur eines bezogen ist. Kernige Aussagen der Porträtierten bringen vieles auf den Punkt: «Wenn ich mal keine Wünsche mehr habe, bin ich tot.» «Ich möchte nochmals jung sein, aber mit dem Wissen von heute.» «Ich bin nicht lebensmüde, aber ich wäre auch bereit zu sterben.» «Oft wird man in meinem Alter nicht mehr für voll genommen, das ist das Schlimmste für mich.» «Wir reden oft über das Sterben, wir wissen, was wir wollen.» 90plus - mit Gelassenheit und Lebensfreude, Marianne Pletscher, Marc Bachmann,

«Anzeiger»: Wozu ist es wichtig, dass solche Bücher geschrieben und Bilder von hochaltrigen Menschen mit positiver Ausstrahlung publiziert werden? Roland Kunz: Hochaltrigkeit ist in unserer Gesellschaft stark mit negativen Vorzeichen besetzt. Hohes Alter wird mit steigenden Gesundheitskosten, Pflegebedürftigkeit und Abhängigkeit verbunden. Und das macht vielen Menschen Angst vor dem Altwerden. Es ist deshalb höchste Zeit, dass dieses Bild korrigiert wird, dass mit positiven Geschichten gezeigt wird, was auch im hohen Alter an Lebensqualität möglich ist. Ob man «gut altert» hat mit dem persönlichen Bild des Alters zu tun. Wie kann man einem «Defizitmodell des Alterns» entgegenwirken – und gleichzeitig darauf vorbereiten, dass es Veränderungen gibt, die sich eigentlich niemand wünscht? Einerseits ist es wichtig aufzuzeigen, dass wir vieles in den eigenen Händen haben und dem Abbau nicht einfach ausgeliefert sind. Sich körperlich regelmässig zu betätigen erhält die Selbstständigkeit und beugt Stürzen mit möglicher nachfolgender Pflegebedürftigkeit vor. Auseinandersetzung mit Neuem, die Pflege von sozialen Kontakten und das Verfolgen persönlicher Ziele motivieren und beugen dem geistigen Abbau vor. Andererseits müssen wir uns aber damit auseinandersetzen und vorausplanen, welche Behandlungen wir bei einer ernsthaften Krankheit

wünschen und wo wir Grenzen setzen und das natürliche Ende akzeptieren wollen. Dazu gehört das Erstellen eines Vorsorgeauftrages und einer Patientenverfügung. Wie geht es Ihnen heute mit Ihrer Arbeit am Stadtspital Waid, und wie denken Sie, wenn Sie an Affoltern zurückdenken? Auch am Stadtspital Waid gibt es viele spannende Herausforderungen, ich konnte mit meinem Team bereits verschiedene Projekte umsetzen. So konnten wir letztes Jahr unter anderem neu eine Palliativstation eröffnen. Dabei profitiere ich von den Erfahrungen, die ich in Affoltern machen konnte. Ich fühle mich mit dem Spital Affoltern und den Menschen, die dort arbeiten, immer noch sehr verbunden und denke gerne an diese zehn Jahre zurück. Einige Gedanken zur aktuellen Situation des Spitals Affoltern: Ich habe im Vorfeld der Abstimmung mit Sorge verfolgt, wie die Zukunft des Spitals infrage gestellt wurde. Insbesondere der Gedanke, dass auch meine mit viel Herzblut aufgebauten Projekte Akutgeriatrie und Villa Sonnenberg geschlossen werden könnten, machte mich traurig. Umso erleichterter bin ich über das klare Abstimmungsergebnis mit dem starken Votum der Bevölkerung für das Weiterbestehen des Spitals. Interview: Regula Zellweger

Limmatverlag, 2019.

Stargäste: Buddy der Hund und Xenia die Katze

Gelungener Brunch-Anlass

Schweizer Vorlesetag vom 22. Mai in der Bibliothek Wettswil

Das Wetter meinte es dieses Jahr gut für den Bauernhof-Brunch, des Sportclubs Aeugst. Den ersten trockenen und einigermassen sonnigen Sonntag im Mai nutzten die 70 Teilnehmenden, um einen ausgiebigen Brunch und geselliges Beisammensein zu geniessen. Es war bereits die vierte Ausgabe dieses Anlasses auf dem Hof von Vereinsmitglied Rolf Hofmann. Nicht nur für die Erwachsenen, sondern vor allem auch für die Kinder ist es jeweils ein gelungener Event. Können sich die Kinder doch grösstenteils frei auf dem Gelände bewegen und Spiel und Spass nachgehen. Der Sportclub Aeugst ist seit seiner Gründung vor nunmehr vier Jahren kontinuierlich gewachsen. Momentan besteht er aus 25 Aktivund drei Passivmitgliedern. Nebst den

Eva Hauri mit der Katze Xenia.

wöchentlichen sportlichen Aktivitäten, jeweils am Donnerstagabend von 20 bis 22 Uhr, runden auch einige andere Vereinsanlässe das Jahresprogramm farbig ab. 2019 wird ein «strenges» Jahr für den Sportclub. Sind doch einerseits drei Vorstandsmitglieder im ChilbiOK, die Ende August stattfinden wird. Zudem wird der Sportclub während der Chilbi, wie schon vor drei Jahren, für den Barbetrieb zuständig sein. Die Vorbereitungen hierfür sind im vollen Gange. Neumitglieder oder Interessierte sind immer herzlich willkommen und dürfen gerne mal an einem Donnerstag reinschauen. Eine kurze Voranmeldung wäre wünschenswert. Romeo Geissberger, Präsident SC Aeugst

Über 40 Kinder lauschten am Vorlesetag in der Bibliothek Wettswil gespannt der Geschichte von Leonard und Loulou, die von der Autorin Esther Bürki vorgelesen wurde.

Gute Laune am Bauernhof-Brunch des Sportclubs Aeugst. (Bild zvg.)

Leonard geht nicht gerne in die Schule. Die Katze Loulou hilft ihm, seine Ängste zu überwinden. Esther Bürki schrieb die Geschichte ursprünglich für ihren Sohn, der auch nicht gerne zur Schule ging. Es gelang der Autorin sehr gut, die Kinder durch Fragen

Esther Bürki liest ihre Geschichte vor. (Bilder zvg.) in die Geschichte einzubeziehen. Die Kinder waren sehr interessiert und stellten Fragen zur Geschichte. Ganz besonders interessierte, ob Leonard und Loulou im Bilderbuch so aussehen wie in Wirklichkeit. Esther Bürki hatte dann auch ein Fotobuch zur Hand, das sich die Kinder anschauen konnten. Nach der Lesung ging das Programm mit verschiedenen Aktivitäten in der Bibliothek weiter. Es gab Tierspuren, denen man folgen konnte, um etwas über die entsprechenden Tiere zu erfahren, und eine Malstation mit Tierbildern zum Ausmalen. Die Kinder

konnten ein Bild ihres Lieblingstieres mitbringen und auf ein grosses Plakat kleben. Diese werden in der Bibliothek ausgestellt. Und die tierische Überraschung? Hund Buddy und Katze Xenia, die sich in aller Ruhe von den Kindern streicheln liessen, obwohl der Andrang sehr gross war! Zum Abschluss durften alle Kinder ein Buchzeichen des Vorlesetages mitnehmen. Das Buchzeichen kann daheim an die Zimmertür gehängt werden mit der Bitte: «Liest du mir vor?» Fabienne Maurer


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 29. Mai 2019

Strahlen im Albisbrunn

Das Albisbrunn in Zahlen

Sanierung der fünf Wohngruppenhäuser erfolgreich abgeschlossen

Die private Stiftung des Schul- und Bildungsheims Albisbrunn in Hausen bietet Schul-, Lebens- und Berufsbildung, Arbeit, Kost und Logis für derzeit 56 Jugendliche und vier Tagesaufenthalter, aufgeteilt in zehn strafrechtlich und 46 zivilrechtlich Eingewiesene. «Die Anzahl strafrechtlich Eingewiesener hat in den letzten Jahren markant abgenommen», erklärt Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung. «Das ist der Grund, weshalb auch das Bundesamt für Justiz Interesse an unserer Institution und Arbeit hat, die auf Integration, Ausbildung und Förderung der Selbstverantwortung und Persönlichkeitsentwicklung bei den Jugendlichen setzt», erklärt Schönbächler. Die Betreuung sei zwar aufwändig und kostenintensiv. Dafür habe man in der Schweiz die weltweit wohl tiefste Jugendkriminalitätsrate.

Die Leitung der Stiftung Albisbrunn hatte am Freitagmittag das richtige Zeitfenster ausgewählt, um die fünf komplett sanierten Wohngruppenhäuser einzuweihen. Die Sonne strahlte mit der neuen Bausubstanz und Spendern, Bauleuten, Beamten und der Trägerschaft um die Wette. ................................................... von martin platter Vom Frühling 2016 bis Dezember 2018 hatte die Umbauzeit der fünf Wohngruppenhäuser gedauert. Das Investitionsvolumen beläuft sich gemäss Kostenvoranschlag auf rund 5,5 Millionen Franken. «Zu viel für die Stiftung Albisbrunn alleine», stellte Stiftungsratspräsident Thomas Müller in seiner Ansprache fest. Die Gespräche mit den zuständigen Stellen bei Bund und Kanton seien jedoch sowohl in konzeptioneller als auch in finanzieller Hinsicht fruchtbar gewesen. Je 1,3 Millionen Franken seien gesprochen worden. Eine Million habe die Stiftung eingeschossen. Dazu seien mehrere 10 000 Franken Eigenleistung von den Jugendlichen erbracht worden. Die Finanzierungslücke von rund 1,5 Millionen Franken habe schliesslich die Crowdfunding-Aktion unter der Leitung von Toni Schönbächler schliessen können.

Die Ansprüche haben sich geändert 1924 habe Stiftungsgründer Alfred Reinhard die Vision gehabt, aus dem früheren Kurhaus eine der damals fortschrittlichsten Jugendhilfe-Institutionen zu gründen. Er tat dies nicht nur, sondern stattete die Stiftung auch noch mit grosszügigen Mitteln aus. In den vergangenen hundert Jahren haben sich die organisatorischen und pädagogischen Anforderungen an die Betreuung der Jugendlichen jedoch

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Voll- und teilbetreut Einweihung der fünf totalsanierten Wohngruppenhäuser im Albisbrunn. Von links: Hannes Wunderlich, Hochbauamt des Kantons Zürich, Toni Schönbächler, Leiter Fundraising, Christina Kofler, Volksschulamt, Thomas Müller, Stiftungsratspräsident, Jean-Marc Meier, Bundesamt für Justiz, Ruedi Jans, Gesamtleiter Albisbrunn bei Baubeginn, und sein Nachfolger Philipp Eder beim Haus Rebberg. (Bild Martin Platter) markant verändert. Der Raumbedarf für Schule und Verwaltung sei laufend gewachsen. Die Platzverhältnisse im Haupthaus wurden immer beengter. Ende der 1960er-Jahre habe zudem das familienzentrierte Modell als Betreuungsform an Bedeutung gewonnen. Deshalb wurden 1972 die fünf dezentralen Wohngruppenhäuser gebaut. In jedem wohnte in einem Anbau ein Leiterehepaar – er Sozialpädagoge, sie für den Haushalt zuständig – die für die Jugendlichen zuständig waren. Mit der Sanierung der Wohngruppenhäuser habe man den sich verändernden Gewohnheiten bezüglich Raumbedarf, sanitäre Anlagen, Gruppenräume und Küche Rechnung getragen und die Bausubstanz auch energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Dafür dankte Müller den Anwesenden, die mit ihrem Engagement dazu beige-

tragen haben, dass das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Dem Dank schloss sich Philipp Eder an, der im August 2018 die Albisbrunn-Gesamtleitung von Ruedi Jans übernommen hat. Eder lobte: «Aus der Not ist etwas Traumhaftes entstanden.» Ihm habe das Projekt extrem viel Freude bereitet. «Es wurde mehr Raum und Transparenz geschaffen im vorübergehenden Zuhause der Jugendlichen.» Diese Jugendlichen hätten das verdient, selbst wenn der Eine oder Andere in der Vergangenheit «Seich» gemacht habe. «Zu etwas Schönem trage man lieber Sorge als zu etwas Schmuddeligem», schloss Eder.

«…fast zu perfekt.» Auch einer der erwähnten Jugendlichen, durfte das Wort an die Anwesen-

den richten. Er ist teilbetreut, absolviert derzeit im Albisbrunn eine Schreinerlehre und hat an der Sanierung mitgewirkt. Poinitert sagte er: «Vor dem Umbau lebte man in den Häusern nicht schlecht, aber es gab Verbesserungspotenzial. Nun ist es für mich fast zu perfekt. Das zeigt aber das Vertrauen, das uns die Leiter entgegenbringen.» Zum Schluss gab Toni Schönbächler einen Einblick in sein Wirken. Der Leiter Berufsbildung im Albisbrunn hat nun schon die vierte Crowdfunding-Kampagne geleitet. «Das war bisher die schnellste. In acht Monaten war sogar mehr Geld zusammen, als wir es uns zum Ziel gesetzt hatten. 1,5 Millionen waren angestrebt, 1,58 sind es schliesslich geworden», bilanzierte Schönbächler. Als bewegendsten Moment bezeichnete er den Kontakt

Pro Wohngruppe sind neun Jugendliche rund um die Uhr vollbetreut und drei teilbetreut von sechs Sozialpädagogen, die sich 530 Stellenprozente teilen. Wobei sich zwei der Leiter in Ausbildung befinden. Zudem wohnen bis zu vier Jugendliche in Studios im Status «begleitetes Wohnen». Finanziert wird die Stiftung aus den Taggeldern der einweisenden Stellen, durch Subventionen von Bund und Kanton, durch die IV, aus den Erlösen der Produktions- und Ausbildungsbetriebe, sowie aus Spenden. (map.) zum Vater eines ehemaligen Schützlings, der das Tor zur Julius-Bär-Stiftung geöffnet habe, die einen namhaften Betrag gespendet habe. Allerdings sei diese Zuwendung an die Bedingung geknüpft gewesen, dass ein Teil des Betrages in Bildungsprojekte fliessen müsse. Dies wird mit neuer IT-Infrastruktur und der Kreation eines Kochbuchs erreicht. Ein gutes Stichwort, denn danach gings zu Tisch.

Wenn Oberstufenschüler mit Lego «spielen» «Mindstorms»: In der Turnhalle Hedingen standen programmierbare Legosteine im Fokus Die Natur- und Techniktage der Sekundarschule Hedingen boten eine Fülle interessanter Kurse und Exkursionen. Im Rahmen dieser Projektwoche programmieren 33 Schülerinnen und Schüler im Kurs Robotik LegoRoboterautos. Das Kernstück der Produktserie «Lego Mindstorms» ist ein technisches Spielzeug und kann als Lehrmittel eingesetzt werden.

Ein Lego-Roboterauto auf eine ganz bestimmte Fahrroute programmieren

................................................... von martin mullis Wer hätte in früheren Zeiten als Schüler nicht gerne mal eine Stunde mit Lego gespielt? Dieser Traum wird in der Sekundarschule Hedingen wahr, wenn auch die Legosteine schon etwas anders aussehen und das Hantieren mit ihnen kann auch nicht als Spiel bezeichnet werden. Im Gegenteil, die hochtechnischen Roboterautos werden im Unterricht genutzt, indem sie mit einem elektromechanischen Mikrocontroller mit Teilen und Sensoren programmiert werden. Mit diesen eingebetteten Systemen können vielfältige mechanische Anlagen, vom Lift bis hin zu Robotern, nachgebaut werden. Der «Anzeiger» besuchte einen Kurs der Sek. 1 im Sekundarschulhaus

Das Roboter-Fahrzeug fest im Griff: Célia Audigé (links) und Dhani Aroro vor dem Laptop. (Bild Martin Mullis) Hedingen. Die 33 Schülerinnen und Schüler werden neben dem Projektleiter Andreas Fischer von fünf Fachexperten betreut. Das Equipment wie Laptops, Roboter und Bauteile sowie die fachkundigen Betreuer werden von der Credit Suisse zur Verfügung gestellt. Systemingenieur Dario Lüthi

und seine vier Kollegen arbeiten bei der Bank und leiten solche Kurse jährlich fünf bis sechs Mal. Die Sekundarschüler in der Turnhalle Hedingen konzentrierten sich an ihren Laptops und ihre Gedankenstürme verursachte zahlreiche Fragen an die Helfer. So starrten auch die zwei 13-jährigen

Sek-Schülerinnen Dhani Aroro und Célia Audigé zeitweise etwas ratlos auf die Bildschirme. Während Dhani plant, einen Pflegeberuf zu erlernen, hat ihre Kollegin Célia sichtlich mehr Spass an der Programmierarbeit, will sie doch ziemlich sicher Informatik studieren.

Einer der Fachleute bezeichnete die beiden Knaben Noa und Armen, welche recht lässig die Tastatur ihres Computers bearbeiteten, zwar nicht gerade als Nerds, aber als doch ziemlich PC-affin. Die Aufgabe, ein Lego-Roboterauto auf eine ganz bestimmte Fahrroute zu programmieren, glauben die beiden sicher zu erfüllen. Der eigentliche Höhepunkt des Kurstages war dann natürlich die Präsentation der programmierten Roboterautos, welche dann beweisen musste, dass die «Lego-Spieler» eben nicht gespielt, sondern richtig programmiert hatten. Die Natur- und Techniktage 2019 der ersten Sekundarstufe bieten für die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Programm und eine spannende Auswahl. Neben dem Kurs Robotik mit Lego Mindstorms wurden auch ein Exkursionstag im Neeracherried mit einer Vorbereitung und Erkundung am Hedinger Weiher angeboten. Weitere Themen hiessen Energieeffizienz und Stromproduktion sowie eine Exkursion im BirdLife-Naturzentrum im Neeracherried und zum Stromhaus Burenwisen. Der konzentrierte Lerneifer in der Turnhalle bewies eindeutig die grosse Beliebtheit der Kursteilnehmer an der Informatik.


Forum

Mittwoch, 29. Mai 2019

Klimanotstand versus Erklärungsnotstand

Weitere Lesermeinungen zu den Spital-Abstimmungen

Symbolpolitik ohne Nutzen, Leserbrief vom 17. Mai.

Die Betriebskommission bedankt sich, auch im Namen aller Mitarbeitenden, bei der Bevölkerung des Säuliamts herzlich für das Vertrauen. Ein besonderer Dank gilt allen, die sich für dreimal Ja eingesetzt haben, insbesondere dem Verein «Ja zum Spital Bezirk Affoltern». Es hat uns berührt, wie viele Leute – Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten, Angehörige, die Bevölkerung im Allgemeinen – für unser Spital Leserbriefe geschrieben und an Veranstaltungen mitdiskutiert haben oder sogar auf die Strasse gegangen sind. Wir haben am 19. Mai einen Auftrag und eine Chance erhalten. Die Stimmberechtigten wollen weiterhin von den Gemeinden getragene Gesundheitseinrichtungen. Sie haben uns den Vertrauensvorschuss gegeben, uns in neuen, besser geeigneten Rechtsformen für die Zukunft aufstellen und uns insbesondere um die Leistungsaufträge des Kantons bewerben zu dürfen. Wir arbeiten bereits intensiv an den nächsten Schritten und werden die Gemeinden und die Öffentlichkeit regelmässig über den Stand der Entwicklung informieren. Der Abstimmungskampf hat die breite Verankerung unseres Spitals ans Licht gebracht, aber die Bevölkerung teilweise gespalten. Wir bedanken uns auch bei unseren Gegnern für ihren Beitrag zu dieser politischen Auseinandersetzung. Die Demokratie lebt vom Wettbewerb der Ideen und vom Austausch der Argumente. Wir laden alle – unabhängig davon, was sie am 19. Mai abgestimmt haben – dazu ein, sich mit uns zusammen für eine erfolgreiche Zukunft unseres Spitals einzusetzen – damit wir gemeinsam den Wunsch der Bevölkerung erfüllen können, dass das Säuliamt weiterhin ein spezialisiertes Akutspital und Pflegeeinrichtungen auf Bezirksebene hat.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass sich Herr Schwald in seinem jugendlichen Übermut in der Wortwahl vergriffen hat, wenn er von «populistischer Symbolpolitik» spricht und einen meiner Kantonsratskollegen persönlich angreift. Was der Leserbrief jedoch deutlich zeigt, ist der Erklärungsnotstand der FDP. Während andere Parteien, wie die GLP, auf kantonaler Ebene in der Klimapolitik vorwärtsmachen, begnügt sich die FDP damit, dass sie den Regierungsrat unterstützt und dass dies genüge. Dem ist leider nicht so. Der Regierungsrat hat es in den letzten Jahren verpasst, griffige Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen. Und die FDP-Fraktion hat im Kantonsrat geschlossen gegen sämtliche Umweltvorlagen gestimmt – egal ob es um

Sonnenkollektoren auf öffentlichen Gebäuden, Foodwaste oder Kunststoffabfälle ging. Mit den neuen Mehrheiten im Kantonsrat wird sich dies nun endlich ändern. Wie das Ausrufen des Klimanotstandes beweist. Damit wird der Regierungsrat beauftragt, jene Geschäfte prioritär zu behandeln, die den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen. Es geht also um eine grundsätzliche Neuausrichtung im Interesse von Umwelt und Wirtschaft. Den Worten sollen nun endlich Taten folgen. Nun bin ich gespannt auf den Zeitpunkt, an dem die FDP nicht nur heisse Luft verbreitet, sondern erstmals einen wirksamen kantonalen umweltpolitischen Vorstoss unterstützt. Ronald Alder, Ottenbach Kantonsrat Grünliberale

Stallikon: Schulweg gibt weiter zu reden Verzwickte Situation in Stallikon, «Anzeiger» vom 17. Mai. Verzwickte Situation?! Das grenzt eher an Zumutung, was sich in Stallikon, anscheinend auch in anderen Orten der Schweiz (gemäss Medien und Petitionen), abspielt. Was gibt es für Gründe, ein Kind in ein entferntes Schulhaus zu schicken, wenn es eine Schule vor der Haustüre hat? Ein weiter Schulweg heisst ganz klar weniger Sicherheit und Freizeit. Im Fall von Stallikon müssen die Kinder an der Bushaltestelle, welche nicht in der Nähe der Schule ist, die viel befahrene Hauptstrasse überqueren und mittags eine halbe Stunde auf das Postauto warten. Da wären sie schon längst daheim vom Schulhaus nebenan. Zudem sind zwar die beiden Schulhäuser nur 1.6 km auseinander, jedoch haben ein paar Kinder mehr als 2 km zu dem ihnen zugeteilten Schulhaus. Dieser Schulweg ist nicht zumutbar für 6-jährige Kinder. Warum ist die Durchmischung vom Dorf in der Unterstufe so wichtig? Die Kinder sollen im Quartier ihre Klassengspänli haben und nicht im anderen Teil des Dorfs, wo sie mit dem Postauto hinfahren müssten, um einander zu besuchen und miteinander zu spielen in der wenigen Freizeit. Allem Anschein nach «verhebt» das altersdurchmischte Lernen nicht in Stallikon, warum also kann man nicht einfach zurück zu den Regelklassen gehen. Vorher funktionierte es auch! Stallikon war eine renommierte Primarschule! Ob in einer Unterstufenklasse die Geschlechterverteilung leicht einseitig ist, spielt keine Rolle. Simple Lösung: Beide Schulhäuser könnten 1. bis 4. Regelklassen haben und ggf. gemischte Klassen (Nichtaufgehen der Anzahl Kinder) diese müssten aber entsprechend professionell unterrichtet werden. 5. und 6. Klassen könnten in einem Schulhaus sein, dann sind die Kinder alt genug, um sicher mit Velo oder Postauto zur Schule zu gehen. Das umzusetzen bedarf keiner Hexerei. In anderen Gemeinden, wie Thalwil und Zumikon

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)

ist das Projekt «AdL» auch gescheitert. Ein im Vorfeld befürchteter dramatischer Qualitätsverlust der betroffenen Schuleinheit wurde zur traurigen Realität. Doris Wachter, Stallikon ......................................................................... Es wurde nicht explizit erwähnt, dass die Kinder am Mittag, wenn sie um 11.40 Uhr Schule aus haben, auf den Bus bei der Hauptstrasse warten müssen, der erst um 12.09 Uhr kommt. Kinder, vor allem die jüngeren, wir reden hier zum Teil von 6-Jährigen, haben noch kein richtiges Zeitgefühl. Für sie ist jede Minute schon ewig lang. So kommt es halt auch dann vor, das die Kinder gelangweilt sind und gelangweilte Kinder an einer Hauptstrasse sind nicht immer verantwortungsvoll. Die Kinder könnten auch an der Schule warten, es wurde ein Gong eingerichtet der ihnen signalisieren soll, wann sie zur Bushaltestelle laufen müssen, die Kinder spielen schnell mal auf dem Spielplatz, weil es halt doch eine Zeit geht und es kann passieren, dass sie diesen Gong überhören. Es wird eigentlich erwartet von den Kleinsten, dass sie brav und ruhig sitzen und warten. Sind wir ehrlich, das ist für Kinder nicht einfach. Vor allem, wenn sie vorher schon die ganze Zeit ruhig und anständig in der Schule sein mussten. Das Gleiche ist das Problem am Nachmittag, dort ist die Wartezeit auch sehr lang. Die Busverbindungen sind einfach nicht ideal. Ein weiteres Problem besteht darin, dass um 12.11 Uhr ein weiterer Bus kommt, mit dem die Kinder jedoch nicht fahren dürfen, da dieser nicht überall hält und weiter fährt nach Bonstetten. Es ist schon vorgekommen, dass dieser Bus zuerst kommt, da der andere Verspätung hat. Die Anforderungen, die heutzutage an die Kinder gestellt werden, sind gross. Und man kann natürlich immer wieder sagen: wir mussten früher noch viel weiter laufen. Das stimmt ja, die Infrastruktur fehlte auch, was heute nicht mehr der Fall ist. Wenn ein Kind an der Strasse angefahren wird, wer ist dann schuld? Die Eltern, weil sie nur das Beste wollten, aber nicht die Möglichkeit hatten, ihr Kind immer von der Schule abzuholen und sie das auch nicht als sinnvoll erachteten? Die Schule wird nicht schuldig sein, sie erklärt ganz klar, dass der Schulweg Sache der Eltern ist. «Wer einen Regenbogen haben will, muss den Regen akzeptieren.» (Dolly Parton) Nadine Rother, Stallikon

Betriebskommission Spital Affoltern .........................................................................

Das Spital Affoltern. (Archivbild sts) führen, um zu schauen, ob der Regierungsrat sich umstimmen lässt (nichts ist unmöglich, namentlich nicht bei einer rechtspopulistischen Regierungsrätin). Wer aber, wie Herr Ludwig, verlangt, dass sich die Abstimmungsempfehlungen des Gemeinderates nach dem richten müssen, was gerade der Turnverein oder die Feuerwehr oder selbsternannte Gesundheitsexperten empfehlen, der will eigentlich gar keine Exekutive mehr, die wirklich führt. Der Gemeinderat von Hedingen hat sich zum Beispiel gegen das Spital entschieden. Er hat aber, wozu er nicht verpflichtet war, eine konsultative Gemeindeversammlung durchgeführt, die eine Pro-Parole ausgab. Damit hat er den Volkswillen mehr als berücksichtigt und regiert nicht am Volk vorbei. Billigste populistische Kritik gegen «die da oben» führt einfach dazu, dass eines Tages niemand bei Verstand mehr ein solches Amt annehmen wird. Sollte der Regierungsrat den Leistungsauftrag an das Spital Affoltern nicht erneuern, werden wir nächstes Jahr sicher weitere hundert Leserbriefe lesen können, dass der Regierungsrat am Volk vorbei regiert, da das Volk nur aus dem Spitalverein Affoltern besteht. Hans Hegetschweiler, Hedingen .........................................................................

Volkswillen mehr als berücksichtigt Herr Ludwig behauptet, die Abstimmung über das Spital sei eine schallende Ohrfeige für die selbstherrlich regierenden Gemeindebehörden. Diese Haltung ist typisch für den heute grassierenden Populismus. Man stellt sich selber nicht für ein Amt zur Verfügung, greift aber diejenigen, die das finanziell nicht besonders attraktive Amt eines Gemeinderates ausüben, auf der persönlichen Ebene an. Es gab und gibt sehr gute Gründe, ein Spital, dessen Überlebenschancen auch nach der Volksabstimmung relativ gering sind, baldmöglichst zu schliessen, nachdem die stationäre Versorgung im Süden des Kantons Zürich hervorragend ist. Es gab auch rationale Argumente, um das Spital bis zur Erneuerung der Leistungsaufträge weiterzu-

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Noch ein weiter und steiniger Weg Ein langer und intensiver Abstimmungskampf über die Zukunft von Langzeitpflege und Spital in unserem Bezirk ist zu Ende gegangen. In den letzten Monaten durfte ich an den diversen Info-Veranstaltungen in den Ämtler Gemeinden viele neue Personen kennenlernen und konnte erfahren, welche grosse Unterstützung das Spital bei Ihnen besitzt. Stets wurde ich von unzähligen anwesenden Menschen unterstützt, die ihre Sympathie für unser Spital bekundeten. Dies hat sich letztendlich auch in dem eindeutigen Abstimmungsresultat widergespiegelt. Von ganzem Herzen möchte ich Ihnen allen danken für Ihre Unterstüt-

zung und Ihr Vertrauen, dass Sie unserer Langzeitpflege und unserem Spital entgegenbringen. Wir haben noch einen weiten und steinigen Weg vor uns. Im Namen des gesamten Personals, der Spitalleitung und der Betriebskommission kann ich Ihnen versichern, dass wir all unsere Energie investieren werden, damit wir auch die kommenden Hürden erfolgreich meistern. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es gemeinsam, unser Spital und unsere Langzeitpflege in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Stefan Gyseler, Präsident Betriebskommission Spital Affoltern .........................................................................

Der schlechte Verlierer Wahlbeteiligung und Ergebnis für das Spital Affoltern sind beeindruckend. Nun sollte man meinen, dass die Gegner wenigstens für eine Zeit verstummen und dem Wunsch vieler, wie beispielsweise jenem von Irene Enderli, nachkommen: «Ich hoffe sehr, dass diese Kritiker das demokratische Abstimmungsresultat akzeptieren und jetzt still sind.» Für den umtriebigen Bertram Thurnherr aus Hedingen gilt dies offensichtlich nicht, obwohl er dem «Anzeiger» am Abstimmungssonntag zu Protokoll gab: «Das Resultat ist zu respektieren.» Tut er aber nicht. Vielmehr reklamiert er alle Sachargumente für sich und seinesgleichen und bezichtigt in seinem Leserbrief vom 24. Mai jene Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die mit ihren Ja-Stimmen dem Spital im Säuliamt eine Chance ermöglichen wollen, als emotionale, schizophrene und verantwortungslose Spitalfantasten. Wahrlich respektlos und undemokratisch ist das, Herr Dr. Thurnherr. Damit respektieren Sie den Volkswillen in keiner Weise, ja Sie verunglimpfen Menschen, die anders als Sie gestimmt haben, auf übelste Weise und entlarven sich als schlechter Verlierer. Ihre Glaubwürdigkeit ist dahin, seien Sie doch bitte endlich still. Aschi Rutz, Hausen a. A.

Doppelter Kredit für die Notzufahrt zum neuen Doppelkindergarten Als Stimmbürger kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. An der Urnenabstimmung vom 10. Juni 2018 haben die Stimmbürger einen Kredit von 1 890 000 Franken für den Bau des Doppelkindergartens Wygarten in Mettmenstetten genehmigt. Darin sind für die Umgebungsarbeiten 100 000 Franken enthalten. Aus der Weisung zur Abstimmung und der Baubewilligung vom 3.4.2018 ist klar ersichtlich, dass die Notzufahrt und die Instandstellung des bestehenden Fussweges zum Niederfeld Teil des beantragten Kredites sind. Diese sind im Katasterauszug zur Weisung rot, wie

auch das Gebäude, eingetragen und damit Teil des Kreditantrages. Dies ist auch aus dem Text zu den Rahmenbedingungen so festgehalten. Im «Anzeiger» vom 21.5.2019 wird dem Stimmbürger nun mitgeteilt, dass der Gemeinderat einen Kredit von 69 400 Franken für diese Notzufahrt und die Sanierung des Fussweges in eigener Kompetenz bewilligt hat. Der doppelt gesprochene Kredit für diese Notzufahrt ist entweder ein Nachtragskredit, der dem Stimmbürger zur Genehmigung vorzulegen ist, oder es wird versucht, auf die Schnelle eine inkompetente Kostenplanung zu

kaschieren, die dann wahrscheinlich noch weitere Kreditnachträge zur Folge haben wird. Bereits im «Anzeiger» vom 23. und 25.5.2018 wurde die Kostenplanung für das luxuriöse Projekt angezweifelt und auf zu erwartende Kostenüberschreitungen hingewiesen. Es wird nun erwartet, dass die Rechnungsprüfungskommission und auch der Bezirksrat ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen und nötige Korrekturen einleiten. Walter Heuberger, Peter Walde, Mettmenstetten


Affoltern am Albis

s’FÄSCHT

2019

Freitag, 31. Mai, 18 bis 2 Uhr Samstag, 1. Juni, 12 bis 2 Uhr

uf de Strass

Rocknacht am Freitag, 31. Mai, 18.00 – 2.00 Uhr Big Clyde: sie leben Rock’n’Roll mit jeder Faser live aus Wilcox: ehrliche Songs, gerade Linien ohne jeglichen Firlefanz 7tCover: lässt die Siebziger-Jahre hier und jetzt wieder aufleben! The Chucks: Party Rock Cover Band, from AC/DC to ZZ Top! DJ DREAMNIGHT

Young Talents am Samstag, 1. Juni, 14.00 – 18.00 Uhr Gitarrenschule Sound am Albis von Nino Lentini und der Schlagzeugschule Roli Elmer (Strix) Trio Perez (Raul & Tamara Pérez)

Popnacht Samstag, 18.00 – 2.00 Uhr Patrick Harbor: ist ein leidenschaftlicher Singer-Songwriter Swissters: moderne, richtig fette Beats und intelligente Lyrics DJ Xandl aus Ischgl DJ THREE EYES

Piazza Tai-Chi-Workshop, Salsa-Tanzkurs, Löwentanz-Show

Funpark4Kids

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Gewerbe/Dienstleistungen

Zwei Brüder – eine Druckerei – für Sie. Stephan & Daniel Käser, Inhaber 044 700 18 30 8143 Stallikon – Ihre Druckerei im Amt

kæser.ch DIE DRUCKER

Leben und Sterben

Bänz Friedli

Autor Martin Schuppli berichtet über sein Verhältnis zu Gevatter Tod. > Seite 23

Der Kabarettist philosophiert und sinniert, imitiert, beobachtet und parodiert in Ottenbach. > Seite 27

Mittwoch, 29. Mai 2019

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Fünf Auszeichnungen Der Nachwuchs des Schwingklubs am Albis am Kantonalen in Obfelden. > Seite 30

«Eigentlich keine Berg-, sondern eine Talbahn»

Generalversammlung der Felseneggbahn

Zu Gast im «Columbus»: Spitzenkoch Ciambriello (Mitte), flankiert von Geschäftsführer Adi (links) und Küchenchef Marc. (Bild Kaspar Köchli)

Mit viel Schwung zurück Mediterrane Wochen im Hedinger «Columbus» Nach einem kurzzeitigen Konzeptwechsel ist im Restaurant Columbus vor allem wieder Altbewährtes Trumpf. Unter neuer Führung wurde Ende 2018 aus dem Hedinger «Il Giardino» das Restaurant Columbus. Ausser dem Namen, der beibehalten wird, ist jetzt alles wieder beim Alten. Das ehemalige Team ist mit viel Elan und neuen Ideen zurückgekehrt. «Nebst frischen saisonalen Produkten und Eigenkreationen bieten wir auch Spezialitäten wie beispielsweise flambierte Spiesse oder Fleisch auf heissem Stein an», gibt Geschäftsführer Adi Rushiti Auskunft. Und von der neu etwas schmäler gehaltenen Speisekarte lockt Altbewährtes wie Antipasti, Zuppe, Pasta, Pizza und Risotto. Preiswerte Mittagsmenüs stehen ebenso zur Auswahl wie vegetarische oder laktose- und glutenfreie Gerichte. Die edle Dessert- und vielfältige Weinkarte runden das Ganze harmonisch ab.

Spitzenkoch zu Gast Der energiegeladene Adi plant auch immer wieder Spezielles. So stehen in den nächsten Wochen mediterrane Köstlichkeiten im Vordergrund. Als Attraktion ist jeweils am Freitag- und Samstagabend der neapolitanische Spitzenkoch Vincenzo Ciambriello im «Columbus» und verwöhnt die Gäste mit viel Herz und Seele. «Genial, was der aus der Küche zaubert», schwärmt Adi. Im Sinn des Profitierens möchte er zusammen mit seinen Köchen dem italienischen Gourmet möglichst permanent über dessen breite Schultern schauen. Das «Columbus» hat seine Öffnungszeiten erweitert und ist neu von Dienstag bis Freitag durchgehend von 11 bis 23 Uhr sowie am Samstag von 17.30 bis 23 Uhr für seine Gäste da. Geruht wird am Sonntag und Montag. (kakö) Restaurant Columbus, Affolternstrasse 5, Hedingen, Tel. 044 761 20 20, columbushedingen@gmail.com.

Sonnenschutz? Ultrawichtig!

Sonnenpflegeprodukte: jetzt vorsorgen Die Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie Naturkind in Affoltern bietet für jede Outdoor-Aktivität den passenden Sonnenschutz. An einem sonnigen Tag geht es einem gleich besser. Die Sonne ist unsere Freundin, sie tut der Seele gut – sie hat aber eine klare Schattenseite. Die Haut erträgt nur ein gewisses Mass an Sonnenstrahlen. Bekommt sie mehr davon, wird sie dauerhaft und unumkehrbar geschädigt. Die lichtbedingte Hautalterung ist dabei nur eine Auswirkung von einer zu langen Sonnenexposition. Wer seine Haut immer wieder ungeschützt der Sonne aussetzt, riskiert Hautkrebs. Ein guter Sonnenschutz ist daher Pflicht. Viele Leute zweifeln das auch gar nicht an, sie machen jedoch den Fehler, dass sie Sonnenschutzprodukte nur für die Ferien kaufen. Dabei vergessen sie die eine Stunde Mittagspause, die sie im Gartenrestaurant draussen verbracht haben und sich über die warmen Strahlen auf ihrer Haut ge-

Jetzt vorsorgen: der Haut und Gesundheit zuliebe. (Bild zvg.) freut haben. Natürlich ist die Sonne in der Karibik viel intensiver, aber auch in der Schweiz kann sie Schäden anrichten. Es geht nicht darum, die Sonne zu verteufeln, sondern einen Sonnengenuss ohne Reue zu propagieren. Die Teams der Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie Naturkind beraten gerne, um aus einem breiten Angebot der Sonnenpflege jenes Produkt zu finden, das am besten passt. (pd.)

280 000 Menschen, so viele wie noch nie, benutzten 2018 die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF). An der Generalversammlung vom 23. Mai wurden zwei Verwaltungsratsmitglieder neu gewählt und der Wechsel der Geschäftsführung bekannt gegeben. ................................................... von stefan schneiter Verwaltungsratspräsident Werner Michel, Gemeindepräsident von Stallikon, begrüsste 66 Aktionärinnen und Aktionäre zur Generalversammlung der LAF in Adliswil. Ohne Gegenstimme genehmigt wurden der Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2018, die mit einem Bilanzgewinn von 13 415 Franken abschloss. Neu in den fünfköpfigen Verwaltungsrat wurden Farid Zeroual, Stadtpräsident von Adliswil, sowie Stadträtin Susy Senn gewählt. Sie ersetzen die beiden im letzten Jahr zurückgetretenen Harald Huber und Patrick Stutz. Werner Michel konnte für das Jahr 2018 einen neuen Fahrgastrekord vermelden, zum dritten Mal hintereinander. 280 000 Menschen waren es im letzten Jahr, welche sich von der Seilbahn zwischen Adliswil und Felsenegg transportieren liessen. «Da sieht man,

die LAF brauchts. Die Leute nutzen rege die Bahn und schätzen sie.» 800 sind es durchschnittlich jeden Tag. Im Oktober 2018 war der insgesamt zwölfmillionste Fahrgast seit Beginn der LAF im Jahr 1954 zu verzeichnen.

«…sonst müssten sie ins Spital Affoltern»

Verantwortlich für die Geschicke der LAF: Verwaltungsratspräsident Werner Michel (Mitte), eingerahmt vom abtretenden Geschäftsführer Armin Hehli (links) dem im Juli Marco Lüthi nachfolgt. (Bild Stefan Schneiter)

Speziell an der LAF –- die einzige eidgenössisch konzessionierte Luftseilbahn im Kanton Zürich – ist, dass mit ihr mehr Leute runter- als hochfahren. 43 Prozent fuhren im letzten Jahr hinauf, 57 Prozent runter. «Die LAF ist eigentlich keine Bergbahn, sondern eine Talbahn», sagte Geschäftsführer Armin Hehli. Wieso mehr Leute runter- als hochfahren, dazu hat er seine Vermutung. «Sonst hätten alle nach dem Runtersteigen des steilen Hangs den Knieschnapperi. Sie müssten dann ins Spital Affoltern eingewiesen werden, damit es dort wieder einige Patienten mehr hätte», meinte er verschmitzt und sorgte damit für einige Lacher unter

den Aktionärinnen und Aktionären. Armin Hehli wurde an der GV offiziell verabschiedet. Er tritt Mitte Jahr in den Ruhestand. 2013 war er als Direktor der SZU und damit zugleich zum Geschäftsführer der LAF gewählt worden. Seine Nachfolge ab 1. Juli tritt Marco Lüthi an. Seit 2018 ist der 41-Jährige Bereichsleiter Infrastruktur bei der SZU. Lüthi freut sich auf seine Aufgabe bei der LAF. Die LAF wecke Emotionen. Im Gegensatz zur SZU, welche die meisten Passagiere für den Arbeitsweg benutzten, hätten die LAFFahrgäste immer ein Strahlen auf dem Gesicht, da sie die Seilbahn in ihrer Freizeit für Ausflüge benutzten.

Familienplausch auf dem Bauernhof

Mit dem HEV und der Zurich Versicherung auf der Stöckweid Zusammen mit der Zurich Versicherung veranstaltet der Hauseigentümerverband Albis (HEV) auf dem Event-Bauernhof Stöckweid der Familie Duperrex am 22. Juni einen vergnüglichen Sommeranlass für die ganze Familie. Ein Interview mit René Homberger, Präsident des HEV Albis, und Oliver Bachmann, Kundenberater bei der «Zurich». «Anzeiger»: René Homberger, Wie kommt der HEV dazu, seine Kunden zusammen mit der Zurich Versicherung zu einem Plauschanlass auf einem Bauernhof einzuladen? René Homberger: Der HEV Albis zählt 3200 Mitglieder. Die Sektion Albis ist identisch mit dem Bezirk Affoltern. Da das Durchschnittsalter unserer Mitglieder relativ hoch ist, suchen wir neue Mitglieder, vor allem auch bei jüngeren Familien. Zu unserem Familienplauschanlass heissen der HEV und die Zurich Versicherung deshalb nicht nur unsere Mitglieder oder Kunden, sondern auch alle Interessenten herzlich willkommen. Oliver Bachmann: Die Frage, warum wir mitmachen, ist einfach zu beantworten. Einerseits sorgen wir genau wie der HEV für eine gewisse Sicherheit der Hausbesitzer. Andererseits besteht zwischen dem HEV und der Zurich Versicherung seit mehr als 20 Jahren eine Kooperation. Zurich bietet dem HEV-Mitglied massgeschneiderte Versicherungslösungen

rund ums Eigenheim. HEV-Mitglieder profitieren bei unserer Versicherung zudem von einigen überaus günstigen Sonderkonditionen. Warum findet der Anlass auf dem Bauernhof statt und was dürfen die Besucher erwarten? Homberger: Der Anlass auf der Stöckweid soll sich bewusst abgrenzen von den gewohnten HEV-Anlässen. Für einmal wollen wir den Beginn des Sommers mit Spass für die ganze Familie geniessen. Es gibt gluschtige Würste und natürlich auch etwas zu trinken. Die Kinder dürfen sich auf der Hüpfburg, mit Ponyreiten, auf der Bobby-Car-Anlage und mit Kinderschminken vergnügen, oder sogar das Kuhmelken ausprobieren. Mehr will ich hier nicht verraten, nur so viel: wir haben noch andere Überraschungen geplant. Wir wollen aber vor

allem einfach ein heiteres, fröhliches Fest veranstalten. Der Event wird übrigens bei jedem Wetter durchgeführt, auf der Stöckweid kann man durchaus auch unter Dach feiern. Und was, Oliver Bachmann, bietet die Zurich Versicherung? Bachmann: Zusammen mit dem HEV werden wir einen Stand unterhalten. Da können sich die Besucher unverbindlich über unsere Produkte informieren. Ganz besonders Hausbesitzer haben stets Fragen zu speziellen Versicherungsleistungen. Für Infos rund um das Grundeigentum stehen natürlich auch die Vorstandsmitglieder des HEV zur Verfügung. (mm) Öffentlicher Anlass am Samstag, 22. Juni, 11 bis 16 Uhr, Stöckweid, Familie Duperrex. Anmeldung auf der HEV-Homepage: www.hev-albis.ch. Anmeldeschluss: 31. Mai.

Plausch auf dem Bauernhof: Oliver Bachmann, «Zurich» (links) und René Homberger, HEV, freuen sich auf zahlreichen Besuch. (Bild Martin Mullis)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Donnerstag, 30. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 5. Juni 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Donnerstag, 30. Mai 09.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Vivan Kassandra Wurm Sonntag, 2. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann Montag, 3. Juni 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 4. Juni 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 30. Mai Auffahrt 8.00 Besammlung vor der Kirche für die Wanderung ins Jonental 8.30 Apéro in Zwillikon (Verzweigung Weidstrasse/Sandacherstrasse) 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche (Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche statt Tel. 044 761 30 40 gibt ab 7.00 Uhr Auskunft) 10.15 Taufgottesdienst vor der Jonentalkapelle Pfr. Th. Müller, getauft werden Chiara Luna Dettwiler und Cedric Andrin Matter Samstag, 1. Juni 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfr. Th. Müller 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 2. Juni 10.00 Konfirmation «Das Leben ist ein Labyrinth, doch mit Hoffnung und Vertrauen findest du den Weg» Pfr. W. Schneebeli mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

Ref. Kirche Bonstetten Donnerstag, 30. Mai 10.00 Gottesdienst zu Auffahrt mit Pfr. Jörg Leuthold, Oberlunkhofen Sonntag, 2. Juni 19.00 Sommerlicher Abendgottesdienst – bei schönem Wetter im Chilegarte – mit Pfrn. S. Sauder Orgel/Piano Casey Crosby.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. Juni 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christoph Hürlimann Montag, 3. Juni 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 7. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 1. Juni 14.00 Trauung in der reformierten Kirche Zürich-Enge Angelo Nieto und Silvia Solombrino, Kaltackerstrasse 11 Sonntag, 2. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfarrer Jürgen Schultz. Fahrdienst auf Anfrage bei F. Frei, Tel. 044 761 00 05

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung «Entfaltungen» Bilder von Verena Flückiger Sonntag, 2. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Chiletaxi: H. Schneebeli Mittwoch, 5. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Ref. Kirche Knonau Donnerstag, 30. Mai Auffahrt 10.00 Regionalgottesdienst zu Himmelfahrt in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz Sonntag, 2. Juni Sonntag Exaudi 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmensttetten mit Pfr. A. Fritz (Pfrn. Mehl und Pfr. Maurer im Komflager in Wien) Dienstag, 4. Juni Seniorenfahrt in den Schwarzwald

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz Mittwoch, 5. Juni Seniorenreise mit Paul Leuthold Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 31. Mai 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: Mein erstes selbstverdientes Geld Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser Taufe von Ryan Cedric Brunner Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Apéro Montag, 3. Juni 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 7. Juni Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Donnerstag, 30. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst Bickwiler Höhe mit Pfrn. Eva Eiderbrant Musikverein Obfelden Anschliessend Apéro Bei schlechtem Wetter in der reformierten Kirche Obfelden (Auskunft ab 7 Uhr Tel.-Nr. 1600 Mündliche Spracheingabe: › Zürich › Kirchen) Montag, 3. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 4. Juni 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 6. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei

Sonntag, 2. Juni 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal mit S. Hanke und Team 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dreissigster von Paul Dober Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi Samstag, 8. Juni 18.30 Santa Messa mit dem Missionar

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Donnerstag, 30. Mai Auffahrt 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchgemeinden Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe Musik: Musikverein Obfelden Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Pfarrerin Eva Eiderbrant Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen Wer nicht so weit laufen mag, ist herzlich gebeten, den Fahrdienst mit Käthi Kurtz zu nutzen (Telefon 044 761 23 47) Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Obfelden statt Auskunft gibt Telefon 1600 Sonntag, 2. Juni 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Donnerstag, 30. Mai 9.30 Gottesdienst mit einer Taufe in Kappel Pfr. Christof Menzi Und: 9.30 Treffpunkt bei der reformierten Kirche Hausen zwecks Fahrgemeinschaften Zirka 10.00 Uhr Gottesdienst in der Ölbergkappelle auf dem Gubel Pfrn. Irene Girardet Fischer Flötenensemble Fiori Musicali Sonntag, 2. Juni 16.00 Gottesdienst zum Abschluss des Frühlingsfestes 1000 Jahre Rifferswil «Spar din Wii nöd uf…» Pfrn. Yvonne Schönholzer Vocalensemble «bügelfrei» Mittwoch, 5. Juni Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Donnerstag, 30. Mai 10.00 Kirche Wettswil Auffahrtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Freitag, 31. Mai 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Buurestübli Sonntag, 2. Juni 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro 18.30 Taizé-Singkreis im Kirchgemeindesaal Wettswil Montag, 3. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 4. Juni 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 5. Juni 14.00 Cocktail-Kurs für Jugendliche im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 6. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 30. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier auf dem Bauernhof von Thomas Arnold, Moosegg in Affoltern mit Musik Anschliessend Imbiss Samstag, 1. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 2. Juni 10.30 Gottesdienst entfällt 11.15 Festgottesdienst/Eucharistie mit Diakon Franz-Xaver Herger und dem Seelsorgeteam im Kloster Frauenthal Musik: Jodlerklub Affoltern Anschlessend Imbiss 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Montag, 3. Juni 20.00 Kirchgemeindeversammlung mit anschliessender Pfarreiversammlung im Pfarreizentrum Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 30. Mai 10.00 Heilige Messe zu Christi Himmelfahrt Samstag, 1. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 2. Juni 10.00 Heilige Messe mit Einsetzung der neuen Ministranten Montag, 3. Juni 19.30 Monatsandacht Dienstag, 4. Juni 19.30 Heilige Messe Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 5. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 6. Juni 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. Juni 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 30. Mai 11.00 Wortgottesfeier mit dem Bläserensemble der Harmonie Musik Hausen Freitag, 31. Mai 17.15 Segensfeier zum 1000-Jahr-Jubiläum Rifferswil Samstag, 1. Juni 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 2. Juni 8.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 6. Juni 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Donnerstag, 30. Mai Christi Himmelfahrt 9.00 Gottesdienst entfällt 10.00 Eucharistiefeier auf dem Bauernhof von Thomas Arnold, Moosegg in Affoltern mit Musik Anschliessend Imbiss Sonntag, 2. Juni 9.00 Gottesdienst entfällt 11.15 Festgottesdienst/Eucharistie mit Diakon Franz-Xaver Herger und dem Seelsorgeteam im Kloster Frauenthal Musik: Jodlerklub Affoltern Anschliessend Imbiss Montag, 3. Juni 20.00 Kirchgemeindeversammlung mit anschliessender Pfarreiversammlung im Pfarreizentrum Affoltern Anschliessend Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Donnerstag, 30. Mai 11.00 Auffahrtstreffen Weidhof, Uerzlikon mit Grillieren und Gottesdienst Montag, 3. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 5. Juni 14.15 60plus Spielen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 2. Juni 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Anschliessend Gemeindegespräch Kinderprogramm Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst mit Predigt von Manuel Fuhrer Hüeti und KingsKids Anschliessend Kanadisches Buffet Donnerstag, 6. Juni 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Donnerstag, 30. Mai 20.00 Auffahrtsgottesdienst Sonntag, 2. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Vorbilder des Glaubens Hebräerbrief 11, 1–40 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Mittwoch, 29. Mai 2019

21

20 Millionen mehr auf der Bank Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden mit gutem Geschäftsjahr 2018 Für die Generalversammlung lud die Raiffeisen MerenschwandObfelden vergangenen Freitag ins grosse Festzelt des Regionalturnfests in Obfelden ein. Der Abend begann mit einem selbstkritischen Rückblick auf das vergangene Jahr und mündete in einem ausgelassenen Fest. ................................................... von salomon schneider Die Raiffeisenbank MerenschwandObfelden ist in ihren Heimatgemeinden die kundenstärkste Bank und besteht bereits seit 99 Jahren. Im Gründungsjahr wurde in den USA das Frauenrecht eingeführt und der Vertrag von Versailles trat in Kraft. Die Schweiz trat dem Völkerbund bei, eine Volksinitiative für ein Verbot von Casinos wurde angenommen. 1920 war auch die Schweiz in der Krise und aufgrund des Mangels an solventen Kreditinstituten wurde an vielen Orten im deutschen Sprachraum das Konzept des Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen aufgenommen. Am 20. Januar 1920 trafen sich 50 Interessierte im Restaurant Schwanen in Maschwanden; 37 von ihnen wurden die ersten Genossenschafter.

Erfolgreich trotz Gegenwind Zur Begrüssung äusserte sich André Kissling, der Verwaltungsratspräsident der Raiffeisen Merenschwand-Obfelden, positiv über den Geschäftsgang und betonte, dass dies nicht selbstverständlich sei: «Sie haben unterschieden, zwischen der Raiffeisenbank Schweiz und der Raiffeisen Merenschwand-Obfelden. Die Raiffeisen Schweiz hatte im vergangenen Jahr mit zahlreichen Versäumnissen zu

Das Team der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden flankiert die beiden Unterhaltungsgäste der Generalversammlung, den Comedy-Zauberer Marc Haller und die Schlagersängerin Linda Fäh. (Bild Salomon Schneider) kämpfen. Sowohl der Pierin Vincenz als auch der Verwaltungsrat der Verbundsorganisation haben sich Versäumnisse zuschulden kommen lassen. Unsere Genossenschaft konnte trotz des medial aufgeheizten Klimas Neukunden und -kundinnen gewinnen. Dies haben wir hauptsächlich unserem engagierten Team zu verdanken, das trotz Gegenwind kundennah, freundlich und kompetent auftrat.» Dann motivierte André Kissling die anwesenden Genossenschafter zur energetischen Sanierung des Eigenheims: «Es werden immer noch 40 Prozent aller verbrauchten Energie in der Schweiz in unseren Häusern verbraucht. Fast jedes Haus bietet diesbezüglich noch viel Potenzial.» Die Raiffeisen helfe gerne, Liegenschaften energetisch zu sanieren und damit nachhaltig, wertsteigernd und damit zukunftsorientiert zu agieren.

Neue Gartenmöbel eingeweiht

Gewerbeverein zu Gast im «Rosengarten» Das Restaurant Rosengarten in Affoltern hat neue Gartenmöbel, geliefert von der Finetra Gartenmöbel AG. Die Zusammenarbeit dieser beiden Unternehmen hat der Gewerbeverein Affoltern am vergangenen Freitag zum Anlass genommen, seine Mitglieder ins Restaurant Rosengarten einzuladen. Gastgeber waren Roland Schoch und Franco Onorati von Schoch Gastro sowie Besim Bulica von der Finetra Gartenmöbel AG. Nachdem sowohl die Gastgeber als auch der Präsident des

Gewerbevereins, René Ammann, ein paar Worte gesprochen hatten, blieb genügend Zeit, um etwas zu netzwerken. Das Ausprobieren der neuen Gartenmöbel, verbunden mit einem ausgiebigen Apéro riche bei herrlichem Abend-Wetter führte zu einer ausgelassenen Stimmung, die zum Verweilen einlud. (bro) Nächster Anlass des Gewerbevereins Affoltern: Freitag, 14. Juni, Ausflug, Kaltbach-Höhlen, Luzern. Es hat noch Plätze frei.

Obfelder Bevölkerung geht mit der Zeit Reto Hübscher, der Vorsitzende der Bankleitung der Raiffeisen Merenschwand-Obfelden, stellte den Jahresbericht 2018 vor: «Wir konnten unsere Wachstumsstrategie erfolgreich weiterführen und eine Bilanzsumme von über 500 Millionen erreichen. Dies liegt einerseits an gesteigerten Einlagen, andererseits sind auch Hypotheken immer noch sehr gefragt. Gerade in Obfelden konnten wir erneut stark wachsende Kundschaftszahlen vorweisen.» Gesamthaft wurden mehr als 20 Millionen Franken Neueinlagen bei der Raiffeisen Maschwanden-Obfelden deponiert. Die Bank sei hervorragend aufgestellt. Mit der höheren Bilanzsumme konnten auch mehr Rückstellungen (+ 1,3 Millionen) gemacht und mehr Reingewinn erzielt werden – der Ge-

Bis in die frühen Morgenstunden Die Genossenschafter und Genossenschafterinnen der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden nahmen die Jahresrechnung 2018 einstimmig an und

auch die Verzinsung der Anteilscheine mit 2,75 Prozent führte nicht zu Diskussionen. Da der Jahresabschluss Grund zu feiern gab, wurden alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur Feier des 99-jährigen Bestehens der Bank zum Abendessen und kostenlosen Getränken an der Bar eingeladen. Für Stimmung sorgte der Wettswiler Comedy-Zauberer Marc Haller – alias Erwin aus der Schweiz – und die Schlagersängerin und ehemalige Miss Schweiz Linda Fäh. Dem Programm entsprechend dauerte der Abend bis in die frühen Morgenstunden. Die Organisatoren des Regionalturnfests in Obfelden hatten zentralen Anteil am Gelingen der Generalversammlung. Sie sorgen nicht nur für Verpflegung und Service, sondern auch für die Sicherheit und die Organisation der Parkierung.

Graben aus Leidenschaft

20 Jahre Ernst Beeler Tief- und Zaunbau Es gibt viele Tiefbauunternehmen. Aber nur wenige stehen so offen dazu, auch Leute mit einer Lernschwäche zu beschäftigen, wie Ernst Beeler. In diesem Jahr feiert der Zwilliker mit seiner Tiefund Zaunbaufirma das 20-jährige Bestehen. In der Schule sind Lese- und Rechenschwächen zuweilen echte Handicaps, die zu Ausgrenzung und Benachteiligung im Berufsleben führen können. Obschon diese wenig bis nichts über die Eignung einer Person aussagen, die einen handwerklichen Beruf ausüben möchte. Diese Erfahrung hat zumindest Ernst Beeler mit seinen Angestellten gemacht. Der frühere Landwirt hat sich nach einer «Schnuppertour» durch zahlreiche Disziplinen des Bauwesens, unter anderem drei Jahre als Schlosser und Monteur bei einer Zaunbaufirma, 1999 selbstständig gemacht. Zuerst als Holzer – deshalb auch der Baustrunk mit Axt auf seinem Logo – später immer mehr als Garten-, Tief- und Zaunbauer. Heute holzt der Zwilliker nur noch für den Eigenbedarf, denn es läuft gut im Tiefbau. Zwei Angestellte und ein Teilzeitmitarbeiter zählen mittlerweile zu seinem Team.

Den Menschen eine Chance geben

Es sitzt sich gut auf den neuen Gartenstühlen der Finetra AG und bewirtet von der Schoch Gastro im «Rosengarten». (Bild Barbara Roth)

winn wurde um 17 000 Franken gesteigert, auf 437 000 Franken. In einer Hinsicht sei die Raiffeisen Merenschwand-Obfelden jedoch die absolute Nummer Eins, verkündete Hübscher: «Bei keiner Raiffeisenbank nutzen prozentual mehr Kunden und Kundinnen Twint. Nicht, dass ich das Bargeld abschaffen möchte, ganz im Gegenteil. Ich stelle einfach fest, dass unsere Kundschaft mit der Zeit geht und sich für praktische Innovationen offen zeigt.» Für die Raiffeisen-Kundschaft kommt 2020 die nächste grosse Neuerung. Dann werden Einzahlungsscheine mit QR-Code eingeführt.

Derzeit ist Beeler mit den Grabarbeiten in der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern beschäftigt. «Mit Rolf Maurer hatte ich einen ausgezeichneten Lehr-

Ernst Beeler bei Grabarbeiten in der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Martin Platter)

meister, der mir den Tiefbau beigebracht hat», sagt Beeler, der selbst schon einen Lehrling ausbildet. Einer, der in der Primarschule und Oberstufe kein Musterschüler gewesen war. «Ich war in der Regelschule auch nicht der Beste. Dennoch habe ich es zu etwas gebracht», erklärt der 49-jährige Familienvater mit zwei erwachsenen Töchtern und lächelt verschmitzt. Das Datum für die 20-Jahre-Feier seines Baugeschäfts hat er zwar noch nicht festgelegt. Aber es könnte eine ziem-

lich wilde Feier werden. Beeler war nämlich bis vor drei Jahren während einem Dutzend Jahren Präsident des Sportclubs Zwillikon, dem Organisator des Zwilliker Maskenballs. Noch heute arbeitet er mit Leidenschaft am Säuliämtler Fasnachtsabschlussball mit. Weil er es mag, zusammen mit guten Leuten etwas zu erreichen – wie mit seiner Familie, mit seinem Geschäft und im Sportclub. (map.) Weitere Infos auf beeler-zaun-tiefbau.ch.


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Veranstaltungen

Mittwoch, 29. Mai 2019

Eine alte Tradition live erleben Führungen im Kleinkraftwerk Ottenbach am Schweizer Mühlentag am 1. Juni Alle Bestandteile, die zu einer Wasserkraftanlage gehören, können am Schweizer Mühlentag, Samstag, 1. Juni, bei Führungen im historischen Kleinkraftwerk Ottenbach kennengelernt werden. Alle Wasserkraftanlagen, seien es nun Flusskraftwerke im Mittelland oder Hochdruckkraftwerke in den Alpen, verfügen über Wasserbauten, Maschinen und elektrische Einrichtungen, die in den verschiedenen Anlagen die selben Funktionen haben. Genau so in Ottenbach, wenn auch nicht gigantisch, sondern klein, aber fein. Das Triebwasser wird mit dem längs der Flussrichtung angeordneten Streichwehr der Reuss entnommen. Überschüssiges Wasser fliesst über die Wehrkanten wieder in den Fluss zurück. Die durch den Fluss mitgeführten Feststoffe wie Sand, Steine und Schwemmholz werden im Stauraum – dem Streichwehrkanal – zurückbehalten. Damit wird verhindert, dass sich der Oberwasserkanal mit Sediment langsam auffüllt. Die Stauraumverlandung ist ein grosses Problem im Kraftwerkbau und erfordert als Gegenmassnahme vielerorts kostspielige Ausbaggerungen oder Umleitstollen. Eine dritte Möglichkeit, die auch in Ottenbach zum Zuge kommt, ist das Wegspülen des Sediments. Dazu dient die Geschiebeschwemmfalle, die

Fabrikanlage mit Oberwasserkanal und Turbinengebäude. (Bild Denkmalpflege Kanton Zürich)

periodisch während einiger Tage im Jahr geöffnet wird. Diese ins Auge springende Einrichtung dient also nicht nur den Badelustigen als nicht ganz ungefährlicher Sprungturm, sondern erfüllt eine wichtige wasserbauliche Funktion. Der 700 Meter lange Oberwasserkanal leitet das Wasser entlang dem Naturschutzgebiet Bibellas zum Turbineneinlauf, wo das Geschwemmsel durch einen Rechen zurückbehalten wird. Die Francisturbinenanlage aus dem Jahr 1920 besteht aus den drei Teilen Turbinenrad, Leitapparat und Regulator. An einem Schulmodell kann das Zusammenspiel dieser drei Geräte erläutert werden. Der Regula-

tor sorgt dafür, dass der über Zahnradgetriebe und lange Transmissionsriemen betriebene Wechselstromgenerator mit konstanter Drehzahl läuft und elektrischen Strom mit der erforderlichen Frequenz erzeugen kann.

Eines der ältesten Kleinkraftwerke der Welt Unterhalt und Führungen dieser Anlage werden durch den Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach im Auftrag der Denkmalpflege Kanton Zürich durchgeführt. Während der Besucherführungen werden alle Anlageteile besichtigt und ihre Aufgabe wird verständlich erklärt. Der Blick

wird auch auf die Vergangenheit gerichtet, die mit der Errichtung eines Wasserrades im Jahre 1838 und mit zwei Vorgänger-Turbinen einsetzte. Die technische Entwicklung von der direkten Nutzung der reinen Wasserkraft bis zur Stromerzeugung durch Dynamo und Generator lässt sich in Ottenbach beispielhaft verfolgen. Mit bald hundertjähriger Turbine und ebenso altem Generator mit Stromeinspeisung ins übergeordnete Versorgungsnetz dürfte dieses funktionsfähige Kleinkraftwerk zu den weltweit ältesten seiner Art zählen. Die Wasserkraft diente in Ottenbach nur kurz zum Mahlen von Getreide. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts diente sie dem Antrieb von Seidenwebstühlen. Als einziges verbliebenes funktionierendes Denkmal zeugt es exemplarisch für die Antriebskraft der Webstühle, die bekanntlich die Seidenindustrie des Kantons Zürich zur Weltgeltung geführt haben. In Ottenbach ist dieser Abschnitt der Industriegeschichte mit den Namen Bodmer&Hürlimann und Haas verbunden, im Knonauer Amt mit Stehli, Weisbrod-Zürrer und Näf. Heinz Geiger

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«Muslime in der Schweiz» Forumsveranstaltung am Mittwoch, 12. Juni, in Kappel. Etwa 450 000 Musliminnen und Muslime leben in der Schweiz. Dank guter Integration gibt es wenige Anzeichen für Parallelgesellschaften. Trotzdem stellen sich Fragen zum Selbstverständnis: Wie viel müssen wir beitragen und wie viel dürfen wir erwarten? Wie leben wir unsere islamische Religiosität? Für die Christinnen und Christen: Wie vertragen sich die verschiedenartigen Wertesysteme? Wie steht es mit dem interreligiösen Dialog? Diesen und anderen Fragen stellen sich Prof. Dr. Amir Dziri, Direktor am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg, Tit. Prof. Dr. Samuel M. Behloul, Fachleiter Christentum am Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Jasmin El Sonbati, Gymnasiallehrerin und Autorin, Gründerin «Offene Moschee Schweiz», und Dr. Eliane Ursula Ettmüller, Islam- und Politikwissenschaftlerin an der Universität Heidelberg. Moderiert wird der Anlass von Amira Hafner-Al Jabaji, Redaktorin und Moderatorin «Sternstunde Religion» SRF. Für die besinnliche Einstimmung sorgen Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel, und Hüseyin Doymaz, Tanbur und Gesang, kurdischer Türke, Luzern. (pd.)

Anlässlich des 19. Schweizer Mühlentags sind die Türen zum Turbinengebäude für Besucherinnen und

«Muslime in der Schweiz», Forum Kirche und

Besucher von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet. Die 1½-

Wirtschaft, 12. Juni, 18.30 bis zirka 23 Uhr,

stündigen Führungen beginnen um 9.30, 11, 13.30

Kloster/Gemeindesaal Kappel. Unkostenbeitrag,

und 15 Uhr. Einritt frei, mit unserer Hilfe rollstuhl-

inklusive Apéro riche: 45 Franken. Anmelden bis 5.

gängig und auch für Jugendliche geeignet.

Juni unter www.forum-kirchewirtschaft.ch.

Wie viel Energie liefert ein Mensch? «Es ist immer zu früh, Velo-Kino am 1. Juni im LaMarotte bis es zu spät ist» Zuerst wird ein Maghreb-Eintopf als Nachtessen serviert. Er liefert die erforderlichen Kalorien, um anschliessend auf zehn Velos den Strom für die Kinovorführung zu generieren: Ein spannendes Projekt, das zeigt, wie viel ein Mensch zu leisten im Stande ist. Das Velo-Kino im Kulturkeller LaMarotte schliesst am nächsten Samstag die diesjährigen Tage der Sonne Knonaueramt ab.

Fantoche, das internationale Filmfestival für Animationsfilme, das jährlich in Baden stattfindet, hat für das VeloKino im LaMarotte «animierte Kultfilme und trickreiche Filmperlen ausgewählt, die zum Radeln anspornen.» Der Verein Solare Zukunft aus Freiburg im Breisgau liefert die Einrichtung, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer die Filme mit Körperkraft zum Tönen und Leuchten bringen. Die Infrastruktur des Velo-Kinos besteht aus Beamer, Soundanlage und Laptop, die zusammen 470 Watt für den Betrieb benötigen. Zehn Fahrradrollen, auf die je ein Velo gespannt werden kann, liefern die Tretenergie über eine Batterie, die dafür sorgt, dass die Geräte gleichmässig mit Strom versorgt werden, da ihnen starke Schwankungen nicht behagen.

Wer kann das? Obwohl Watt die offizielle Masseinheit ist, liess sich die PS so wenig wie die Kalorie aus der Alltagssprache verdrängen. Ein Auto mit einer Maximalleistung von 100 PS leistet 75 Kilowatt oder 75 000 Watt. Zum Vergleich: Fabian Cancellara leistete in seinen besten Tagen während eines einstündigen Zeitfahrens im Durchschnitt etwa 400 Watt. Top-Sprinter unter den Radfahrern schaffen es während einiger Sekunden auf bis gegen 2000 Watt. Diese Werte sind allerdings weit weg von dem, was Menschen im Durchschnitt zustande bringen. Referenzwerte für eine Frau

von durchschnittlicher Grösse und durchschnittlichem Gewicht liegen im Alter von 30 Jahren bei 120 Watt Höchstleistung, mit 60 Jahren bei 100 Watt. Bei Männern betragen diese Werte 200 beziehungsweise 150 Watt. Die Ausdauerleistung beträgt etwa die Hälfte davon. Je nach Art des Fahrrads erreicht man auf einer flachen Strecke mit 100 Watt eine Geschwindigkeit von 20 bis 27 Kilometern pro Stunde, mit 200 Watt eine solche von 26 bis 36. Fazit dieser Berechnungen: Wer LaMarotte-Geschäftsführerin Isabelle Schätti auf dem Velo einigermassen fit vor dem Affoltemer Kulturkeller. (Bild Bernhard Schneider) ist, kann während längerer Zeit 50 Watt leisten, und das Nahrung zu sich nehmen muss. Um reicht aus, wenn zehn Personen eine Stunde lang 50 Watt zu leisten, gleichzeitig in die Pedalen treten, um sind etwa 180 Kilokalorien oder – die Energie für das Kino zu liefern. in der offiziellen Einheit – gut 750 KiWechsel sind zudem jederzeit mög- lojoule erforderlich. Wer sich 70 oder lich, was die Sache noch einfacher 80 zusätzliche Gramm vom Eintopfgemacht. richt gönnt, das vor der Kinovorführung im LaMarotte serviert wird, hat den Bedarf für diese Leistung geWoher stammt die Energie deckt. Als Säugetier benötigt der Mensch Sauerstoff, um Kohlehydrate zu verbrennen. Dadurch entsteht zu etwa 22 Velos von Halle 44 Prozent Leistung und zu 78 Prozent Damit die Gäste nicht zwingend Wärme. Dies ist denn auch der Grund mit dem Velo kommen müssen, stellt des Schwitzens während der sportli- Halle 44 in Baar die Zweiräder zur chen Betätigung: Das Wasser benötigt Verfügung. Halle 44, ehemals WerkWärmeenergie, um zu verdunsten, platz Zug, gehört zum Verein für und kühlt dadurch den Körper. Dies Arbeitsmarktmassnahmen (VAM), der bedeutet auch, dass ein Mensch – oder im Auftrag des Kantons Zug arbeitet. auch ein Pferd oder irgendein Säuge- Angesichts der beschränkten Platztier – den vier- bis fünffachen Energie- zahl ist eine Reservation auf gehalt der Leistung in Form von www.lamarotte.ch empfehlenswert.

Gespräch über Leben und Sterben

Martin Schuppli, Autor und Heimweh-Säuliämter, berichtet nach der Generalversammlung von wabe-knonaueramt.ch über sein Verhältnis zu Gevatter Tod sowie über seine Freude, mit Menschen über ihre letzte Lebensphase zu sprechen – und darüber, Blog-Beiträge zu schreiben. Markus Minder, Palliativmediziner, Geriater im Spital Affoltern und Carmen Kissling, Stationsleiterin Villa Sonnenberg, beide im Wabe-Vorstand, kennen den Journalisten seit einigen Jahren. Sein Interesse an Geschichten rund um Leben und Sterben hat wohl im Spital Affoltern ihren Anfang genommen. Ende November 2009 starb Schupplis Vater Peter. Die Villa gabs noch nicht. Aber den Willen gabs, Patienten, Patientinnen einen würdevollen, schmerzlosen, angstfreien Tod zu ermöglichen. «Mein Vater starb zufrieden und ohne Schmerzen, ohne Angst», sagt Martin Schuppli. «Das hatten wir Dr. Roland Kunz und seinem Team zu verdanken.» Eine Woche ungefähr dauerte das friedliche Sterben des 88-Jährigen. Er wollte nichts mehr essen, nichts mehr trinken, nicht mehr viel reden. Er wollte einfach gehen. Damals wurde dem erfahrenen Journalisten klar,

um einen schmerzvollen und angstfreien Tod erleben zu können, muss niemand einer Sterbehilfeorganisation beitreten. Die palliative Behandlung in einem Kompetenzzentrum garantiert in der Regel ein «anständiges» Stillwerden.

Tausche Kaffee gegen Gespräch Martin Schuppli schreibt seit über drei Jahren praktisch jede Woche einen Blogbeitrag zum Thema Leben und Sterben. «Ich spreche mit vielen, vielen Menschen über die letzte selbstbestimmte Lebensphase. Sie erzählen von Trauer und Wut. Von Liebe und Leid. Hingabe und Abschied. Von Angst und Glückseligkeit. Es entstehen emotionale Gespräche», sagt Martin Schuppli. «Die gehen zuerst mir, später vielen Leserinnen, Lesern nah.» Das von ihm mit aufgebaute Onlineportal DeinAdieu.ch entstand im Herbst 2016 unter dem Arbeitstitel «Digitales Sterben». Die Menschen würden befreiter über das Leben reden, über ihre Werte, über Tod und Sterben. Über die Selbstbestimmung zum Lebensende. Dabei tauchen viele Fragen auf. Ein Netzwerk tut not. Das bietet Martin Schuppli in seinem neueröffnetem Schreib- und Schwatzgeschäft in Walenstadt an. «Dort arbeite ich hinterm Schaufenster, schreibe, telefoniere, recherchiere und tausche Kaffee gegen Gespräch», sagt er und lacht. (AMB) Mehr über Leben und Sterben gibt es im Anschluss an die Generalversammlung wabe-knonaueramt.ch, Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr, Haus zum Seewadel, Mehrzweck-

Martin Schuppli schenkte sich zum Geburtstag einen nachgebildeten Totenschädel. (Bild zvg.)

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11.06.2019 / 13.06.2019 19.06.2019 / 22.06.2019


Veranstaltungen agenda

Mittwoch, 29. Mai Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil

10.00-10.30: Buchstarttreff: Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 30. Mai Affoltern am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch, Fr. 17.- An/Abmeldung: Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00. Restaurant Rosengarten.

Hausen am Albis

20.30: Gitarrenklänge. Beruli mit Luca Bermúdez und Jean-David Jamet. Barbetrieb ab 20 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kappelerhof 5.

Ottenbach

09.00-17.00: Kleintierschau, Festwirtschaft, Kuchenbuffet. Eintritt frei. Pontonierhaus an der Reuss.

Freitag, 31. Mai Affoltern am Albis

18.00: «Fäscht uf de Strass 2019» mit Bar- und Streetfoodmeile, Funpark 4 Kids und Live-Konzerten. «Big Clide», «Wilcox», «7tCover» und «The Chucks» auf der Bühne 1 vor Kasino-Kopfbau, Bühne 2 bei Säulibrunnen DJ Dreamnight. Bis 02 Uhr. Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse. 20.15: Szenische Lesung und Musik: «Mel Bonis». Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 1. Juni Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 12.00-02.00: «Fäscht uf de Strass 2019» mit Bar- und Streetfoodmeile, Funpark 4 Kids und LiveKonzerten. Bühne 1 vor KasinoKopfbau: 14-18 Uhr «Young Talents» diverse Nachwuchskünstler aus den Schulen von Nino Lentini und Roli Elmer. Ab 18 Uhr Popnacht mit «Patrick Harbor», «Swissters», «DJ Xandl aus Ischgl» und den anzeige

Mittwoch, 29. Mai 2019

Grosses Pfingstkonzert in der Klosterkirche Am Pfingstsonntag, 9. Juni, findet in der Klosterkirche Kappel in der Reihe «Musik und Wort» das alljährliche Pfingstkonzert mit dem Collegium Vocale und dem Collegium Musicum Grossmünster statt. Es ist bereits eine schöne Tradition, dass am Pfingstsonntag die Chormitglieder und die Musikerinnen und Musiker des Grossmünsters Zürich einen Abstecher nach Kappel machen. Unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid werden dieses Jahr Werke von Johann Sebastian Bach und Heinrich Schütz unter dem Titel «Also hat Gott die Welt geliebt» aufgeführt. Mit den «Lutherischen Messen» knüpft J. S. Bach zum einen an die

originalen «Boney M». Bühne 2 beim Säulibrunnen ab 19 Uhr: DJ Three Eyes, ab zirka 22 Uhr «Wille & the Bandits» (UK). Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse. 21.15: Kellertheater LaMarotte und «Tage der Sonne Knonaueramt» präsentieren: Velokino mit spannenden und witzigen Kurzfilmen. Zehn fix montierte Velos, die getreten werden müssen, erzeugen Strom für Beamer, Laptop und Musikanlage. Bar und Abendkasse ab 17.30 Uhr, Stühle mitbringen! Zentrum Oberdorf (Piazza). Centralweg.

Hausen am Albis

13.00-23.00: Internationales Tanzturnier Standard und Latein, Jugend- und Hauptkategorien. Festwirtschaft, Tombola, Shows. Info www.tanzsportclubzug.ch. Gemeindesaal Weid.

Obfelden

08.00: Regionalturnfest. Vereinswettkämpfe, Grosse Festwirtschaft, ab 11 Uhr Unterhaltung im Weinzelt mit «Örgeli-Chutze Freiamt», «Alois dr’Äntlibuecher» und «Erica Arnold», überall Eintritt frei. Ab 18 Uhr Party-Nacht mit DJ Nic Dee und Partyband «Albfetza» im Festzelt, Barbetrieb ab 20 Uhr mit DJ Fix&Fertig im Barzelt. Wolsen, Turnfest-Areal. 17.00: Roger Köppel spricht zum Thema: Stopp der Plünderung des Mittelstands. Organisation: SVP. Mit Fragerunde und Diskussion. Schützenhaus.

Ottenbach

09.00-17.30: Tag der offenen Türen. Führungen um 9.30, 11, 13.30, 15 Uhr. Geschichte und Technik erklären lassen, das tiefe Rumpeln der laufenden Turbinenanlage erleben. Eintritt frei. Info auf www.historisches.kleinkraftwerk.ottenbach.ch. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

Rifferswil 14.00-16.00: Gestalten mit

Gegenständen aus dem Park,

fachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Rifferswil 14.00-16.00: Familienanlass:

erklingt, dieses Jahr die «Lutherische Messe A-Dur» BWV 234. Sie gibt den strukturellen Rahmen vor, in welchen die Evangelienmotette von Heinrich Schütz und die Pfingst«Musik und Wort» im Klosterkeller. (Bild Daniel Lienhard) Kantate «Also hat protestantische Tradition an, vorzugs- Gott die Welt geliebt» BWV 68 eingeweise Kyrie und Gloria zu vertonen. bettet sind. Texte, ausgewählt und Zum anderen bringt der Name zum gelesen von Pfarrerin Regula Eschle Ausdruck, dass Bach seine lateini- Wyler begleiten die Musik. (pd.) schen Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipierte «Musik und Wort» am Pfingstsonntag, 9. Juni, und für hohe kirchliche Feiertage um 17.15 Uhr in der Klosterkirche Kappel. komponierte. So liegt es nahe, dass in Eintritt frei (Kollekte). der Reihe «Musik und Wort zu Pfings- Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, ten» jeweils eine dieser Figuralmessen info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

ergänzt mit Deko-Materialien. Mit Gaby Stamm. Park Seleger Moor. 20.15: Tanzparty mit Live-Konzert «Help! A Beatles Tribute» Coverband. Reservieren: crazyheart.production@gmx.ch. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 2. Juni Obfelden

12.30: Regionalturnfest. Grosse Schlussvorführung mit turnerischen Darbeitungen und Gastrednern. Wolsen, Turnfest-Areal. Ottenbach 13.00-17.00: Künstler-Apéro Gastausstellung: 75 Jahre Franz-Josef Kissling, Gastkünstlerin Betty Hanns. Mit Ausdruckstanz von Renée Lelin und poetische Improvisation von César Berardi ab 14 Uhr. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

Montag, 3. Juni Affoltern am Albis

19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser,

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Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. OG). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 4. Juni Bonstetten

08.45: Leichte Wandergruppe: Von Giswil nach Sarnen. Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Kerstin Louis, kerstinlouis68@gmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

Mittwoch, 5. Juni Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat von Annadora Müller, Leitung Zentrum Bonstetten, Spitex Knonaueramt, zum Thema «Das zerrt an den Nerven-wie kann ich diese Situation entspannen?». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ein-

Blütenausbrechen im Park. Mit Janine Gräulich. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 6. Juni Stallikon

12.30: Senioren Wandergruppe Stallikon: gemütliche Wanderung von Hausen nach Kappel. Gemeinsames Mittagessen und Treffpunkt Restaurant Burestübli. Sellenbüren 81.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Weitwanderung als Auszeit». Adrian Brennwald - in 64 Tagen über die Route Via Alpina von Triest nach Monaco. Fotoausstellung. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 12. September.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Sidechöpfli». Inez van Deelen, Portraits, Lotta Gysi, Papiermaché-Figuren. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 9. Juni.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Entfaltungen». Bilder von Verena Flückiger. Öffentliche Räume. Bis 12. Juni.

Ottenbach

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Gastausstellung: 75 Jahre Franz-Josef Kissling, Gastkünstlerin Betty Hanns. Fr 14-18, Sa und So 13-17 Uhr, Auffahrt und Pfingstsonntag 13-17 Uhr. Bis 10. Juni.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Seelensprache» Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.


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Veranstaltungen

Mit heiterer Musik in den Sonntag starten

Sonntagskonzert von Edi’s Blasmusikanten

Mittwoch, 29. Mai 2019

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Rock- und Popnacht auf der «Bühne 1» «Fäscht uf de Strass»: Zwei Tage Musik für jeden Geschmack Zum vierköpfigen Organisationskomitee gehört seit vielen Jahren auch Serge Gabathuler, der Inhaber der «Spyre Bar». Auch dieses Jahr hat er sich für seine Barfläche am Strassenfest einiges einfallen lassen.

Edi’s Blasmusikanten spielen am 2. Juni zum Konzert auf. (Bild zvg.)

Das zur Tradition gewordene Frühschoppenkonzert von Edi’s Blasmusikanten findet dieses Jahr am Sonntag 2. Juni, von 10.30 bis 12.30 Uhr beim Kasino Affoltern statt. Nebst unterhaltsamer Musik werden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Getränk und Wurstwaren vom Grill verwöhnt. Die «Oldboys» aus dem Säuliamt freuen sich, ihre Gäste an diesem Vormittag zwei Stunden aus dem

Alltag reissen zu können. Dazu bieten sie ein breites Repertoire mit Musik, die fröhlich und glücklich macht. Und natürlich darf bei dieser Gelegenheit auch ein Kaffee oder ein Schluck Bier oder Wein nicht fehlen. Der Eintritt ist gratis. Für die Unkosten kann etwas in den Kollektentopf geworfen werden. Hugo Lang Frühschoppenkonzert von Edi’s Blasmusikanten, Sonntag, 2. Juni, 10.30 bis 12.30 Uhr, beim Kasino Affoltern. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt.

Näherin statt Komponistin

Dieses Wochenende im LaMarotte, Affoltern Mel Bonis» erst verspottet – dann verehrt Szenische Lesung und Musik mit Graziella Rossi: Erzählerin | Helmut Vogel: Chronist | Andrea Wiesli: Klavier Ein melodramatisches Portrait von Armin Brunner mit Musik von Mel Bonis (1858 - 1937) und Brahms. Eigentlich hätte Mel Bonis Näherin werden sollen, aber dank ihrer Begabung und der Fürsprache eines César Franck schafft sie es ans Pariser Konservatorium. Um zu verhindern, dass Mélanie einen Studienkollegen heiratet, verbieten ihr die Eltern das Weiterstudium und verheiraten sie an einen 22 Jahre älteren, verwitweten Fabrikanten. Zu den drei ehelichen Kinder bringt sie mit 41 Jahren noch eine Tochter zur Welt, deren Vater Mels Jugfendfreund ist. Von 1900 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs widmet sich Mel Bonis endlich wieder ganz der Musik. Ihre zahlreichen Klavier-, Vokal- und Kammermusikwerke brauchen den Vergleich mit jenen bekannter Komponisten ihrer Epoche nicht zu fürchten.

Velokino Ein «Sattel-Fest» im Kellertheater LaMarotte Im Rahmen von ‹Tage der Sonne Knonauer Amt› Kinofilme mit eigener Energie betreiben? Kein Problem: Das Velokino ist zu 100 % energieautark. Zehn fix montierte Velos laden das Publikum dazu ein, kräftig in die Pedalen zu treten und so den Strom für Beamer, Laptop und Musikanlage selber zu erzeugen. Speziell für das Velokino wurden animierte Kurzfilme und trickreiche Filmperlen ausgewählt, welche zum Radeln anspornen. Nach jedem Film bietet sich die Möglichkeit, die Energieerzeugung «frischen Waden» zu überlassen und sich ganz dem Filmgenuss zuzuwenden. Das Velokino bildet zugleich die Abschlussveranstaltung von «Tage der Sonne Knonauer Amt» in Partnerschaft mit ‹Standortförderung Knonauer Amt›. Man beachte den neu angesetzten Beginn des Velo-Film-Spektakels auf 20.15 Uhr! (pz) Samstag, 1. Juni, Bar und Abendkasse ab 17.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Freier Eintritt – Kollekte. 19 Uhr:

Freitag 31. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

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«Tag der offenen Hoftüren» Am Sonntag, 2. Juni, öffnen in der gesamten Schweiz 150 Bauernbetriebe der Öffentlichkeit ihre Hoftüren. Auch elf Betriebe aus dem Säuliamt sind mit dabei. Nachdem er sich in mehreren europäischen Ländern bereits etablierte, erobert er nun auch die Schweiz – der Tag der offenen Hoftüren. Rund 150 landwirtschaftliche Betriebe – darunter auch elf aus dem Knonauer Amt – öffnen am Sonntag, 2. Juni, erstmals Tür und Tor und laden zum Besuch ein. Bauernfamilien präsentieren an diesem Tag ihre faszinierende Arbeits-

welt rund um die Natur, Tiere, Pflanzen und Technik, mit dem Ziel, das Vertrauen in die einheimischen Produkte und die Menschen, die dahinterstecken, zu fördern. Mit Hofbesichtigungen, Degustationen, Verpflegungsangeboten, Streichelzoos und Spielecken bieten sie allerhand für Gross und Klein. Jede Gastgeberfamilie empfängt die Besucherinnen und Besucher dabei auf ihre individuelle Art und Weise, was den Tag für die ganze Familie zu einem einmaligen Erlebnis machen wird. (pd.)

Serge Gabathuler, Inhaber der SpyreBar in Affoltern, amtet schon seit Beginn der Open-Air-Strassenfeste in der Begegnungszone als einer der Organisatoren. Auch hat er, zusammen mit Alfi Calabrese, vor vier Jahren den Vorschlag gemacht, das «Fäscht uf de Strass» zweitägig zu machen, es aber dafür nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Seine Energie, ein so grosses Fest mitzuorganisieren, scheint ungebrochen. Auch in diesem Jahr hat er nichts unversucht gelassen, ein Programm auf die Beine zu stellen, in dem sich sowohl Musikbands aus dem Säuliamt präsentieren als auch internationalen Grössen der Musikszene aufwarten.

Freitags wird gerockt «Wilcox» und «The Chucks», sind Bands, die im Bezirk verankert und vielen bereits bekannt und vertraut sind. «7tCover» aus dem Nachbarkanton Zug und «Big Clyde», zurzeit in der ganzen Schweiz auf Tour, heizen den Besuchern am späteren Freitagabend ein. Von Rock’n’Roll mit der Energie einer Dampflokomotive ist die Rede, Heavy Metal, Country Rock aus den Siebzigerjahren bis hin zu Covers von AC/DC bis ZZ Top.

Vom Young Talent bis zum internationalen Star Immer wieder gerne bietet Serge Gabathuler auf seiner Bühne am Samstagnachmittag Platz für die «Young Talents», die Schülerbands, die sich aus der Gitarren- und Schlagzeugschule von Nino Lentini und Roli Elmer zusammensetzen. Die jungen Musiker und vielleicht angehenden Bandmitglieder nutzen die Chance, für einmal auf einer richtigen

Serge Gabathuler (ganz links) ist nebst Barbara Roth, Susanne Crimi und Alfi Calabrese einer der aktiven Organisatoren des «Fäscht uf de Strass». Dieses Bild entstand 2012. (Bild Archiv Anzeiger) Bühne mit professionellem Equipment und erwartungsvollem Publikum zu spielen. Am Abend und in der Nacht werden die Pop-Beats langsam aber sicher immer intensiver. «Patrick Harbor», Singer-Songwriter und aufgewachsen in Obfelden, sorgt mit seinen Balladen für die Einstimmung, gefolgt von «Swissters», die mit ihren Charakterstimmen weibliches «Made in Switzerland» zelebrieren, DJ Xantdl aus Ischgl wird dafür sorgen, dass die Party weitergeht, bis endlich die originalen «Boney M feat. Liz Mitchell» mit ihren Songs wie «Daddy Cool» über «Ma Baker» bis hin zu «Rivers of Babylon» das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen animieren.

Mit Herz und vollem Engagement für seine Gäste Für Serge Gabathuler sind die Strassenfeste und die Organisation seiner Barfläche immer eine Herzensangelegenheit, bei der er nichts dem Zufall überlässt. Für seine Stammgäste und Sponsoren baut er eine spezielle VIPLounge auf. Es ist möglich, Tische zu reservieren, er hat mit kreativen Köchen ein Verwöhnprogramm für den Gaumen am «Fäscht uf de Strass» zusammengestellt und die gesamte Fläche vor der Bühne 1 trägt unverkennbar seine Handschrift. «Ich muss dazu

jedes Mal einen Spagat machen. Als Mit-Organisator möchte ich helfen, das Fest als Ganzes attraktiv zu machen, und als aktiver Part mit Bühne und Restauration ist es mir ein Anliegen, dass sich die Besucher willkommen fühlen», erklärt er.

Bar- und Streetfood-Meile Die Partyzone erstreckt sich auf fast die gesamte Obere Bahnhofstrasse. Nebst einer Bar- und Streetfood-Meile wird auf den zwei Bühnen viel geboten. Eine kleine ebenerdige «Piazza», die sich im Bereich «Fressnapf» und Tierklinik befindet, bietet Workshops in Tai-Chi an, eine Tanzschule animiert die Besucher zu Salsa- und Latino-Crashkursen. Ein chinesischer Löwentanz und Kung-Fu-Vorführungen dürften das Publikum ebenfalls erfreuen. Ein Funpark für Kinder und ihre Begleiter sorgt zusätzlich dafür, dass auch die ganz Kleinen, Schulkinder und Jugendliche auf ihre Kosten kommen. «Und wer morgens um zwei noch nicht genug Party gehabt hat, der kann gerne in die ‹Spyre Bar› an die Afterparty dislozieren. An der Oberen Bahnhofstrasse wird nämlich, wie schon in den vergangenen Jahren, um Punkt zwei Uhr morgens Ruhe einkehren. Versprochen!», meint er lachend. (sci)

Was würde Elvis sagen?

Bänz Friedli im Gemeindesaal Ottenbach Bänz Friedli stellt sich einfach hin und erzählt. Darin besteht im Grunde sein ganzes Kabarett. Aber wie er das tut! Er sinniert und philosophiert, imitiert Slangs und Dialekte, beobachtet und parodiert, ist bald nachdenklich, bald saukomisch. Und es sprudelt im neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» nur so aus ihm heraus: Was ihn beglückt, was ihn aufregt. Er kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Politisches und Privates – und weshalb geht eigentlich jeder Schirm bei der ersten Benutzung kaputt?! «Requisiten braucht Friedli so gut wie keine, aber mit seiner Präsenz füllt er den Raum», so die NZZ am Sonntag. Da der Kabarettist stets auf die Aktualität und den jeweiligen Ort eingeht, wird jeder Abend zum Unikat. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock’n’Roll spendet in jeder Lebenslage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann? (pd.) Freitag, 7. Juni, 20 Uhr, Gemeindesaal Ottenbach,

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«Was würde Elvis sagen?», fragt Bänz Friedli in seinem neuen Programm.

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Sport

Mittwoch, 29. Mai 2019

Fünf Auszeichnungen für die Ämtler 77. Zürcher Kantonales Nachwuchsschwingfest in Obfelden

Yannick Binggeli (rechts) hebt seinen Gegner spielend in die Luft.

Am Sonntag, 26. Mai, fand in der RTF Arena Wolsen das Kantonale Nachwuchsschwingfest statt. Dabei holten die 15 angetretenen Ämtler Nachwuchsschwinger fünf Auszeichnungen. ................................................... von nico vollenweider Am Sonntagmorgen lag noch dicker Nebel über dem Turnfestareal in Obfelden, doch dieser legte sich, bis die ersten der 326 Nachwuchsschwinger um 8.15 Uhr in die Schwinghosen stiegen und den Wettkampf starteten. Bei angenehm warmen Temperaturen und Sonnenschwein verfolgten gegen 1000

Michel Erni am Europacup in Sofia Am Wochenende massen sich in Sofia (BUL) 258 Athletinnen und Athleten aus 27 Ländern am vierten BoulderJugend-Europacup der Saison. Michel Erni vom Regionalzentrum Zürich konnte sich in der Qualifikation sieben von acht Zonengriffe gutschreiben lassen und erreichte auch drei der acht Tops. Dies reichte leider nicht für eine Finalqualifikation und der Affoltemer musste sich dieses Mal mit Rang 33 begnügen. Am Auffahrts-Donnerstag finden im B2 in Pratteln nun die Schweizer Bouldermeisterschaften der Elite und der U18 statt. Auf der Startliste sind aktuell rund 70 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz. Für das Regionalzentrum starten auch Petra Klingler (Bonstetten, Damen Elite) und Michel Erni (Affoltern, Herren U18). (mrh) anzeige

Zuschauerinnen und Zuschauer die spannenden Zweikämpfe. Der organisierende Schwingklub am Albis startete mit 15 Nachwuchsschwingern, verteilt in allen fünf Kategorien, in den Wettkampf. Bei den ältesten Jahrgängen 2001/2002 war der Lokalmatador Janic Amstutz am Start, er verpasste den Zweig mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen. In dieser Kategorie ist es seit je her immer sehr hart, die Auszeichnung zu erreichen. Da diese Jahrgänge bereits bei den Aktiven starberechtigt sind, kommen nur noch die ambitioniertesten Schwinger an die Wettkämpfe. Bei den Jahrgängen 2003/2004 waren der Hedinger Jim Haller und der Maschwander Roman Brand am

Marvin Meyer (rechts) bei einem seiner vielen Angriffsversuche. (Bilder zvg.) Wettkampf mit dabei. Jim konnte sich mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage den Zweig im 6. Rang sichern. Da er im jüngeren Jahrgang 2004 geboren ist, darf seine Leistung noch stärker gewertet werden. Für Roman Brand reichte es leider nicht ganz für die Auszeichnung. In der Kategorie 2005/2006 kämpften drei Schwinger des Schwingklubs am Albis auf den Sägemehlringen. Marwin Meyer aus Uerzlikon mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage und Yannick Binggeli aus Mettmenstetten mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen durften am Abend mit dem Eichenzweig nach Hause reisen. Für Reto Heiniger aus Mettmenstetten reichte es um 0.50 Punkte ganz

knapp nicht für die begehrte Auszeichnung. Die vier anwesenden Nachwuchsschwinger bei den Jahrgängen 2007/ 2008 konnten zwei Zweige für sich gewinnen. Es waren dies Max Gmür aus Affoltern und Adrian Heiniger aus Mettmenstetten. Max startete mit zwei Niederlagen verhalten in den Wettkampf, er konnte sich danach aber deutlich steigern und siegte noch vier Mal in Serie, mit diesem Resultat konnte er sich auf dem guten sechsten Schlussrang klassieren. Adrian Heiniger erkämpfte sich den Zweig mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen. Für die beiden anderen Mettmenstetter, Jonas Müller und Robin Binggeli, reichten ihre Resultate nicht, um sich

im vorderen Teil der Rangliste zu platzieren. In der jüngsten Kategorie der Jahrgänge 2009/2010/2011 nahmen gleich fünf Säuliämtler Nachwuchsschwinger am Wettkampf teil. Leider konnte sich niemand von ihnen den Zweig sichern. Für Luca Müller aus Mettmenstetten und Silvan Meier aus Obfelden fehlten am Ende nur gerade 0.25 Punkte für die Auszeichnung. Bei Sascha Weibel, Ottenbach, Juri Röllin, Mettmenstetten, und Nicolai Lüthold, Affoltern, fehlte etwas mehr. Die Zusammenarbeit der Schwinger und Turner am Regionalturnfest Obfelden hat sich bewährt, und man darf auf ein friedliches und fröhliches Nachwuchsschwingfest zurückschauen.

Junioren C sind Schweizer Meister

Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil: Favoritenrolle erfüllt Am 25. Mai stand für die Junioren C des SHC BonstettenWettswil das Finalturnier der sechs besten Schweizer Teams an. Aufgrund der sogenannten «Regular Season» war die Ausgangslage relativ klar. Der SHC BW stand seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze und war der Favorit auf den Meistertitel. Nachdem die Viertelfinals ausgetragen waren, durfte der SHC BW um 11.30 Uhr als erstplatziertes Team direkt zum Halbfinale antreten. Halbfinalgegner war der SHC Belpa, welcher den letzten Direktvergleich noch knapp hatte für sich entscheiden können. Die Ämtler liessen jedoch von Anfang an keine Zweifel über ihre Favoritenrolle aufkommen und gingen schon nach gut vier Minuten mit 3:0 in Führung. Die ganze Mannschaft trat sehr konzentriert und fokussiert auf, agierte gefährlich im Sturm und überzeugte mit einer kompakten Defensivleistung. Offensichtlich wurden die Zürcher Junioren C von ihrem Trainergespann Reto Feuz, Noël Breguet und Dan-Kris Tschudin perfekt auf dieses erste Spiel eingestellt. So erstaunte es dann auch nicht, dass die Führung bis zum Ende des Spiels auf ein 6:0 ausgebaut werden konnte. Der Finaleinzug war geschafft und die Freude gross! Im Finale traf der SHC BonstettenWettswil dann auf die Oberwil Rebells, welche sich im Halbfinal erst nach Verlängerung hatten durchsetzen können. Ähnlich wie im ersten Spiel, waren die Zürcher Junioren C

von Beginn weg präsent und legten sogleich los. Der Liga-Topscorer und Captain der Ämtler Tobias, Holderegger-Perks, brachte das Team bereits nach 57 Sekunden mit 1:0 auf die Siegerstasse. Bereits nach 3 ½ Minuten stand es 3:0, und die Rebells aus Zug sahen sich gezwungen, ihr Timeout zu nehmen. Der SHC Bonstetten-Wettswil

zog seine Top-Leistung bis zum Ende des Spiels durch und beendete die Partie schliesslich mit einem klaren 10:0 – als neuer verdienter Schweizer Meister der Junioren C! Am Sonntag galt es dann auch für die Junioren B des SHC BW ernst. Nach einem wahren Steigerungslauf während der Saison konnten sie sich

am letzten Turnier für das Finalturnier qualifizieren. Im Viertelfinal verloren die Ämtler – nach harzigem Start und einer eindrücklichen Aufholjagd – denkbar unglücklich mit 5:4 Toren. Unbeirrt von dieser Niederlage konnten die Zürcher Junioren B das Spiel um den fünften Platz jedoch diskussionslos mit 5:2 gewinnen. (sb/mg)

Die C-Junioren des SHC Bonstetten-Wettswil wurden ihrer Favoritenrolle am Finalturnier gerecht. (Bild zvg.)


Sport

Mittwoch, 29. Mai 2019

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«Turner und Schwinger – starke Partner des Regierungsrates» Sicherheitsdirektor Mario Fehr am Regionalturnfest AZO in Obfelden Dass sich Zürcherinnen und Zürcher möglichst viel bewegen, sei das Ziel des Regierungsrates. Das könne nur mit starken Partnern wie Turnern und Schwingern erreicht werden, sagte Regierungsrat Mario Fehr in seiner kurzen Festansprache am Regionalturnfest in Obfelden und hob dabei die wertvolle Arbeit der Vereine hervor.

Unterstützung leistet», sagte er am Rande des Festes, derweil er Jugendlichen immer wieder den das Feld verlassende Ball elegant zurückspielte.

«Alles richtig gemacht»

................................................... von werner schneiter Dass der Sicherheitsdirektor am Sonntag locker gekleidet nach Obfelden kam, liegt einem Schlüsselerlebnis zugrunde. Als er 2002 am KilchbergSchwinget als Gast, damals noch Stadtrat von Adliswil, mit Krawatte das Festzelt betrat, wurde er verwundert gefragt: «Was bist denn du für einer?» Aber auch schon damals zählte Volksnähe zu den Merkmalen des SPRegierungsrats, dem der regelmässige Besuch von Schwing- und anderen Festen zur Herzensangelegenheit geworden ist – fasziniert von der tadellosen Organisation, vom kulinarischen und kulturellen Rahmenprogramm. Dass sich Turner und Schwinger auch für den Staat, die Politik und für die Gesellschaft engagieren, hob Fehr lobend hervor. Er bezeichnete sie als historische Wegbereiter der Schweizer Sportvereinskultur, die ihre Bedeutung auch in der heutigen Zeit behal-

OK-Präsident Mirco Kurt (rechts) und OK-Mitglied Karin Niederberger mit Regierungsrat Mario Fehr, der sich am Regionalturnfest in Obfelden sichtlich wohlfühlte. (Bild Werner Schneiter) ten. «Gerade solche Grossanlässe wie hier in Obfelden stellen das unter Beweis», sagte der Zürcher Sportminister. Er bezeichnete Turner und Schwinger als starke Partner des Zürcher Regierungsrates, die ihn beim Ziel, dass sich Zürcherinnen und Zürcher möglichst viel bewegen, vorbildlich unterstützen. «Und sie tragen

«So, Freunde ...»

In Wolsen wurde auch am Abend gefestet

S

o eine Party-Schlagerband, die bekommt es ja mit allerhand Leuten zu tun. Das Festzelt am Samstag in Wolsen war gross und gut gefüllt, die Nüchternen waren da und die Betrunkenen, die Jugendlichen und die Pensionieren, die Schlagerfans und die Schlagerverachter. Also eine ziemlich heterogene Schar. Doch der Bandleader des Trios «Wirbelwind» händelte das, wie das die Bandleader von Party-Schlagerbands meistens händeln: Er suchte einen Sammelbegriff und nannte den wilden Haufen fortan einfach «Freunde». Bei der Reduktion von Komplexität macht ihnen schliesslich so schnell keiner was vor. «So, Freunde», hiess es nun also meistens, wenn das Trio seinem Publikum etwas mitteilen wollte. Manchmal waren es Perlen der Weisheit («Es ist zu früh, um traurig zu sein»), manchmal aber auch etwas ganz Grundlegendes. Einmal, da hiess es: «Wo ist eure linke Hand?» Das Gute

war, dass das Publikum den rhetorischen Charakter erkannte und nicht antwortete. Weil die linke Hand, die ist zwar bei den meisten Menschen am linken Arm, aber je nach Partygruppe war sie halt woanders: Bei den Jugendlichen war sie am Handy – die Instagram-Story dreht sich nicht von selbst. Bei den Betrunkenen war sie an der Flasche – oder zwecks Stabilisierung an der Schulter des Kollegen. Und bei den Pensionierten war sie wild in der Luft – zusammen mit der rechten, jeden Tag ausschlafen, man möchte es nicht mehr anders haben. Das Trio «Wirbelwind» unterhielt sein Publikum jedenfalls bestens: Auf den Bänken wurde gesprungen und getanzt, es wurde «Grüeziwohl Frau Stirnimaa» geträllert, und ein paar Besucher waren während Stunden so wild und zappelig unterwegs, dass man ihnen an der Bar am liebsten ein Ritalin spendiert hätte. Tja, so läuft das an einem Turnfest, Freunde. (lhä)

dabei auch Ideale in die Gesellschaft hinein, auf die wir dringend angewiesen sind: gegenseitigen Respekt und Einsatz für den friedlichen Wettkampf.» Im Gespräch mit dem «Anzeiger» hob dann Fehr nach seinem Grusswort auch den wertvollen Einsatz von Vereinen in Sachen Integration von Men-

Lokalmatadoren mit Dreifach-Sieg

RTF Obfelden: erste Medaillen in den Einzel-Disziplinen vergeben Traditionell werden an einem Turnfest am ersten Wochenende die Einzel-Wettkämpfe durchgeführt. In den Sparten Geräteturnen, Leichtathletik, TeamAerobic und Gymnastik waren am Regionalturnfest Obfelden am 25. und 26. Mai über 800 Turnende am Start. Die Wettkämpfe am vergangenen Samstag und Sonntag zogen sowohl Turnerinnen und Turner als auch die Zuschauer in Scharen nach Obfelden. Dank des gleichzeitig stattfindenden Nachwuchsschwingfests kam es zum spannenden Austausch zwischen den Turn- und Schwing-Begeisterten.

Geräteturnen fest in Obfelder Hand Aus Sicht der Gastgeber stand besonders das Geräteturnen im Fokus. Die teilnehmenden Turnerinnen und Turner aus Obfelden zeigten teils hervorragende Leistungen und sicherten sich gleich mehrere Medaillen. In der höchsten Kategorie K7 sicherten sich Stefan Meier die Gold- und Martin Häberling die Silber-Medaille. Martin Häberling erreichte beim Sprung gar die Höchstnote 10! Die Lokalmatadoren trumpften auch eine Stufe tiefer in der Kategorie K6 auf, alle Podestplätze gingen an Obfelden: Sandro Anneler auf dem 1. Platz, Emanuel Foster auf dem 2. Platz und Cyril Accola auf dem 3. Platz waren die glücklichen Gewinner.

Leichtathletik: Bronze an Mettmenstetten Immer schön hüpfen – und aufpassen, dass man nicht von der Bank stürzt, ein Balanceakt, der den Turngeübten erstaunlich gut gelang. (Bild Livia Häberling)

schen aus anderen Ländern und Kulturen und die Jugendarbeit hervor. «Ich war während 16 Jahren Stadtrat in Adliswil und weiss, was Vereine leisten, wie sie mit ihrem breiten Angebot durchs Leben begleiten. «Sport macht, was die Politik nicht kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Politik hier mit finanziellen Beiträgen etc.

Für diese wertvolle Unterstützung des Kantons bedankte sich OK-Präsident Mirco Kurt beim regierungsrätlichen Gast. «Zusammen mit den Sponsoren der Kanton uns damit zum Erfolg verholfen», fügte er bei. Und von einem Erfolg kann man bereits nach diesem ersten Wettkampfwochenende sprechen: «Die Wettkampfleitung hat uns für die Anlagen ein Lob zukommen lassen; Nachbesserungen waren keine nötig, höchstens die Korrektur von Details – das zeigt: Wir haben bisher alles richtig gemacht», so Mirco Kurt, erleichtert auch darüber, dass bislang alles unfallfrei abgelaufen ist und die Resonanz aus der Bevölkerung durchwegs gut ist. Verblüfft hat ihn der grosse Ansturm am samstäglichen Partyabend im Festzelt. Erleichtert, aber auch etwas müde. Was nicht weiter verwundert. Ein solches Mammutfest stemmen, ist nur dank riesigem Aufwand und Engagement vieler möglich. Die ersten Vorbereitungen liegen vier Jahre zurück. 30-mal hat das sogenannte Kern-OK getagt, dazu kamen über 100 Ressortsitzungen. Für reibungslose Abläufe sorgen auch weit über 300 Helferinnen und Helfer, die zu 90 Prozent aktive oder ehemalige Mitglieder von Dorfvereinen sind.

In der Leichtathletik starteten die Athletinnen und Athleten im Vier-, Fünf-

Die stolzen Obfelder Medaillengewinnerinnen und -gewinner im Geräteturnen. (Bild Romaine Niederhäuser)

oder Sechskampf. Im herausfordernden Sechskampf mit den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen, Speer und 1000 Meter setzte sich der 27-jährige Jason Dändliker vom TV Hombrechtikon mit 4212 Punkten und damit fast 200 Punkten Vorsprung auf Platz 2 durch. Silber ging an Adrian Ulrich vom TV Schönenberg. Bester Turner aus dem Knonauer Amt war in dieser Kategorie Yannick Heiniger vom TV Mettmenstetten, der sich Bronze mit 3962 Punkten sicherte.

Turner sein Leben lang Insgesamt waren am RTF Obfelden am ersten Wettkampfwochenende mehr als 800 Turnende am Start. Der älteste

Turner war Bruno Guhl vom TV Seebach mit Jahrgang 1949. Im Turnwettkampf erreichte der 70-Jährige in der Kategorie 35+ den 11. Rang.

Fortsetzung folgt am 1. und 2. Juni Die Wettkämpfe und damit das RTF Obfelden finden am kommenden Wochenende ihre Fortsetzung. Dann werden die Vereine mit ihren Sektionswettkämpfen im Mittelpunkt stehen – mit dabei auch viele Vereine aus dem Knonauer Amt. Am Samstag, 1. Juni, stehen ab 8 Uhr die ersten Entscheidungen an. Geturnt wird in Obfelden auf den Arealen Zendenfrei und Wolsen. (dan) Detaillierte Ranglisten auf www.obfelden2019.ch.


32

Sport

Mittwoch, 29. Mai 2019

Streben nach Höherem Sechs Interclub-Teams des TC Wettswil spielen um den Aufstieg Die Interclub-Zwischenbilanz präsentiert sich für den Tennisclub-Wettswil in diesem Jahr hervorragend: Von 15 Teams spielen 6 um den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Ob es am Wintertraining in den Traglufthallen auf der Clubanlage im Ättenberg lag, wissen die Götter. Dass die Interclub-Teams auf demselben Belag weiterspielen konnten, auf dem sie im Winter trainiert hatten, war aber sicher kein Nachteil. Jedenfalls muss man in den Annalen lange zurückblättern, um einen ähnlich erfolgreichen Saisonstart des TC Wettswil zu finden – falls es ihn überhaupt je gab.

Glanzlichter des NLC-Teams Für die erhofften Highlights war insbesondere das «Aushängeschild» des TCW, die NLC-Mannschaft der Herren in der Kategorie Aktive, besorgt. Dem 5:4-Heimerfolg gegen Horgen liess das Team von Captain Guido Baumann einen 8:1-Auswärtssieg gegen den TC Waidberg folgen. Am vergangenen Wochenende bot sich somit den Wettswilern die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen Cureglia die Vorrunde als Gruppenerster zu beenden. Entsprechend motiviert – im Fall von Tom Cecchetto, der Wettswiler

Nummer 1, vielleicht sogar etwas übermotiviert – stieg das Heimteam in die Begegnung. Cecchetto (N4, 134) zeigte zwar spektakuläres Tennis und vermochte den 1. Satz mit 7:5 für sich zu entscheiden, musste sich dem Energiebündel Umberto Setter (N4, 92) aber schliesslich in drei Sätzen geschlagen geben. Einen Gala-Auftritt legte Dominique Gilli (R1) gegen den gleich klassierten Dilan Gianini hin. War der erste Satz resultatmässig noch umstritten (7:5 für Gilli), so spielte der Wettswiler seinen Gegner im zweiten Satz nahezu schwindlig und überliess ihm kein einziges Game. Dabei überzeugte er nicht nur mit seiner überragenden Vorhand, sondern begeisterte das Publikum auch immer wieder mit Rückhand-Winnern, die er insbesondere longline schlug. Ebenfalls eine sehr starke Leistung zeigte Adrian Schalbetter (R4), den sein Captain auf Position 3 spielen liess. Er verlangte seinem deutlich besser klassierten Gegner Daniel GarciaGordillo (R1) alles ab und verlor eine äusserst intensive und langdauernde Partie schliesslich mit 6:7 und 3:6. Der über eine spektakuläre, aber gleichzeitig ungemein solide Vorhand verfügende Daniel Sardu (R4) gewann seinen Match gegen einen höher klassierten Gegner ebenso in zwei Sätzen wie der in gewohnter Manier eine tech-

Im Einzel erfolgreich, im Doppel knapp unterlegen: Dominique Gilli (links) und Andy Sinn. nisch feine Klinge führende Andy Sinn (R4) und der wieselflinke Kevin Urech (R5). Da Cecchetto/Sardu auch ihr Doppel für sich entscheiden konnten, reich-

te es Wettswil schliesslich mit 5:4 zum dritten Erfolg in drei Begegnungen. Somit finden sich die Wettswiler, deren Ziel für die erste NLC-Saison der Klassenerhalt war, nach der Vorrunde unversehens an der Tabellenspitze wieder und spielen um den Aufstieg in die Nationalliga B. Ein grossartiger Erfolg für das junge Team – und die Reise ist noch nicht zu Ende …

Weitere Teams mit Aufstiegschancen

Grossartig gekämpft, aber schliesslich doch knapp verloren: Adrian Schalbetter. (Bilder zvg.)

Daniel Sardu (links) und Tom Cecchetto siegten im entscheidenden Doppel.

Wäre der Aufstieg der NLC-Mannschaft eine Sensation, ist dieses Szenario für andere TCW-Teams durchaus realistisch. Fast schon erwartet wird die Promotion von den Jungsenioren 2. Liga, die über ein sehr starkes Kader verfügen. Auch die in der 1. Liga spielenden Senioren 45+ dürfen sich berechtigte Aufstiegshoffnungen machen. Dasselbe gilt für die 2. Ligamannschaft der Aktiven, in der die Nachwuchstalente des TC Wettswil zum Einsatz kommen und die sich in der Vorrunde ausgezeichnet geschlagen hat. Für die übrigen qualifizierten Teams gilt dasselbe wie für die NLC-

Mannschaft: Ein Aufstieg käme äusserst überraschend. Abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss, aber dass die Saisonbilanz für den TCW positiv ausfallen wird, steht zu diesem Zeitpunkt bereits fest. (BK) TCW-Teams in der Aufstiegsrunde: NLC Herren, 1. Liga Damen, 2. Liga Herren, 2. Liga Herren 35+, 1. Liga Herren 45+, 1. Liga Herren 55+.

Sandplatztennis auch im Winter Dank der clubeigenen Traglufthallen kann im TCW auch von Oktober bis April auf Sand gespielt werden. Die Reservierung von Fixplätzen für die Hallensaison 2019/20 steht allen Interessierten offen. Wer sich seine Wunschzeit sichern möchte, ist gut beraten, frühzeitig zu reservieren. Die Buchung kann komfortabel online erfolgen. Näheres unter www.tcwettswil.ch, Stichwort Traglufthallen.

Auf den Spuren von Kambundji und Hussein Höchstleistungen beim UBS Kids Cup in Knonau Voller Motivation und mit ebenso grosser Begeisterung haben 94 Kinder und Jugendliche am vergangenen Samstag in Knonau am UBS Kids Cup mitgemacht. Laufen, Springen, Werfen: Die drei Basisbewegungsformen bilden in Form der Disziplinen 60-m-Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf den UBS Kids Cup. Über 140 000 Kinder machen in der ganzen Schweiz jeden Sommer mit. Die Besten qualifizieren sich via Kantonalfinal für den Schweizer Final in Zürich. Dort messen sich die grössten Nachwuchstalente des Landes am 1. September, zwei Tage nach dem legendären LeichtathletikMeeting Weltklasse Zürich, im Stadion Letzigrund. Ob es auch ein Teilnehmer bei der von vielen fleissigen Helfern bestens organisierten Ausscheidung in Knonau bis in den Schweizer Final schafft und später vielleicht sogar in die Fussstapfen einer Mujinga Kambundji oder eines Kariem Hussein tritt, steht noch nicht fest. Sicher ist hingegen, dass alle Teilnehmer voll motiviert und mit

Die Kindergärtlerinnen gaben im Finale alles. grossem Wetteifer den UBS Kids Cup absolviert haben und zahlreiche persönliche Rekorde erzielt wurden. Bei den Mädchen gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alicia Baumgartner und Lea Rezic. Während Alicia sich im 60-m-Lauf vom ehemaligen Knonauer Rekord bei den Mädchen von 9.03 Sek. auf sagenhafte 8.92 Sek. verbesserte, stellte Lea beim Weitsprung mit 4.37 m einen neuen Re-

Zum ersten Mal machten viele Kindergärtler mit. (Bilder zvg.)

kord auf. Bei den Jungs dominierte dieses Jahr Joel Wälti, der gar in allen drei Disziplinen einen neuen Rekord für Knonau aufstellte. Beim 60-m-Lauf verbesserte er sich von 9.05 Sek. auf fantastische 8.33 Sek., beim Weitsprung gar von 4.03 m auf 4.60 m. Auch bei den jüngeren Kindern von Kindergärtnern bis Sek-Schülern gab es tolle Resultate und persönliche Bestzeiten bzw. Bestweiten.

Die schnellsten Knonauer Die schnellsten Läufer aus dem 60 mLauf des UBS Kids Cup qualifizierten sich für einen Finallauf über 50 m, um die schnellsten Knonauer pro Klasse zu eruieren. Von den Kindergärtnern bis zu den Sekundar-Schülern lieferten sich alle ein spannendes Rennen. Die schnellsten Knonauer in ihren entsprechenden Klassenstufen hiessen Ja-

mie Betschart, Jillyanne Bucher, Jay Howald, Anna Venuti, Joshua Stadler, Ylena Schäppi, Daniel Stadler, Saima Moosberger, Joel Wälti und Lea Rezic. Danach rannten die besten sechs Mädchen und Jungs jeweils um den Titel des allerschnellsten Knonauers. Bei den Knaben konnte Joel Wälti auch hier einen neuen Rekord aufstellen und verbesserte sich über 50 m von 7.61 auf sagenhafte 7.32 Sek. Auch Nic Gebhardt mit 7.52 Sek. und Diego Casartelli mit 7.77 Sek. erzielten fantastische Resultate und konnten die Silberund Bronzemedaille feiern. Bei den Mädchen konnte zwar der Bahnrekord vom letzten Jahr von 7.60 Sek. nicht ganz geknackt werden, doch gewann Lea Rezic mit einer Spitzenzeit von 7.63 Sek. vor Alicia Baumgartner mit 7.99 Sek. und Saima Mossberger mit 8.45 Sek. Neu in diesem Jahr konnten sich alle Teilnehmer bei einem Street Racket Turnier messen. Diese neue Aktivität war sehr beliebt und die Kinder lernten schnell die richte Koordination, Bewegung und Taktik, um viel Punkte zu gewinnen. (pd.)


Sport

Mittwoch, 29. Mai 2019

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FCWB beendet Saison als Vierter Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC St. Gallen II 3:3 (2:1) Die Ämtler spielen gegen den Ostschweizer Nachwuchs 3:3 und belegen den guten vierten Schlussrang mit stolzen 51 Punkten. Die Aufstiegsspiele verpassen sie damit nur knapp. ................................................... von marc enskat Vor dem letzten Spieltag der 1. Liga, Gruppe 3, durfte im Lager der RotSchwarzen von den Aufstiegsspielen in die 1. Liga-Promotion geträumt werden. Neben einem Heimsieg gegen St. Gallen II musste jedoch auch die Konstellation auf anderen Plätzen zugunsten der Ämtler ausfallen. Das 3:3-Unentschieden gegen die Ostschweizer bedeutete für das Fanionteam des FCWB das Saisonende. Da die beiden Konkurrenten um die Aufstiegsspiele ihre Partien erfolgreich gestalteten, wurde der Punkteteilung aber nur kurz nachgetrauert.

Pausenführung nach Fehlstart Das Spiel begann für die Gastgeber denkbar schlecht. Eine zu kurze Rückgabe zwang WB-Torhüter Baumgartner bereits in der siebten Minute zu einer Intervention, bei welcher er Ball und Gegenspieler traf. Nach einiger Überlegungszeit entschied der Unparteiische auf Penalty. Die Gäste aus der Olma-Stadt liessen sich nicht zweimal bitten. Souverän wurde der Strafstoss verwandelt. In der Folge dauerte es

Die Zuschauer durften sich am unterhaltsamen Spiel erwärmen, WBs Schneebeli erzielt von der Strafraumgrenze aus das 1:1. (Bild Kaspar Köchli) eine Weile, bis sich die Hausherren von diesem Schock erholen konnten. Mitte der ersten Halbzeit übernahm der FCWB das Spieldiktat und ging bis zur Pause durch Treffer von Schneebeli und Mittelfeldmotor Peter verdient mit 2:1 in Führung. Als Miljkovic, optimal freigespielt von seinen Mitspielern, rund zehn Minuten nach Wiederbeginn das 3:1 gelang, wähnten nicht wenige den benötigen Heimsieg bereits in trockenen Tüchern. Wie der FCWB in Halbzeit eins, kam nun das Nachwuchsteam des FC St. Gallen Mitte der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Nach dem An-

schlusstreffer in der 69. Minute wurden die Gäste aus der Ostschweiz in der Nachspielzeit gar noch mit dem 3:3-Ausgleich belohnt.

FCWB mit toller Saison Der FC Wettswil-Bonstetten beendet die Saison 2018/2019 mit ausgezeichneten 51 Punkten und nur drei Niederlagen auf dem guten vierten Tabellenrang. In den beiden anderen 1.-Liga-Gruppen hätte diese Punktzahl zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt, was die sehr starke Spitze in dieser Gruppe 3 bestätigt.

Guter Einsatz schlecht belohnt

FC Freienbach 2 – FC Affoltern 2:1 (1:1) Die Ämtler zeigten gegen die Akteure vom Zürichsee ein unterhaltendes und engagiertes 3. Liga-Spiel. Obwohl sie ihrem Gegner nicht unterlegen waren, mussten sie schlussendlich als Verlierer vom Feld. Bei Spielbeginn gaben die Gastgeber den Ton an. In der ersten Viertelstunde konnte Goalie Steiner mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Danach lobte Stähli die runde Kugel knapp über die Latte und Antenen traf auch noch nicht ans richtige Ort. Auch die Abschlüsse von Rama und Stähli gingen knapp am Gehäuse vorbei. Nach einer halben Stunde lancierte Freienbach einen schnellen Konter

über die rechte Seite, und Babic drosch den Ball zum 1:0 ins Netz. Nach dem Anstoss hätte Antenen den Ausgleich erzielen können. In der 35. Minute zog Stähli unwiderstehlich durch und wurde im Strafraum gefoult. Der gute Spielleiter zeigte unmissverständlich auf den Penaltypunkt und Rama glich kaltblütig zum 1:1 aus. Kurz vor dem Pausentee schoss Stähli knapp am leeren Gehäuse vorbei. In der Halbzeit wechselte das Trainerduo gleich vier Akteure aus. Der Spielfluss war danach etwas gehemmt. Nach 58 Minuten kombinierten sich die Einheimischen über mehrere Stationen durch. Pfyl nutzte die Möglichkeit und schoss mit einem klugen Heber über Aegerter das 2:1. Einen Frei-

stoss von Rama konnten die Gastgeber mit Glück zur Seite lenken. Vor allem Steigmeier kurbelte das Geschehen weiter an, aber die Blau-Weissen kamen trotz viel Druck und Einsatz nicht mehr zu vielen Torchancen. Einen letzten Freistoss von Markanovic konnte der Torwart zur Seite lenken. Und so musste der FCA wegen mangelnder Chancenauswertung den Platz als unglücklicher Verlierer verlassen. (we) Matchtelegramm: Sportanlage Chrummen, Freienbach, 50 Zuschauer. FCA: Steiner (Aegerter), Arsic, Scicchitano (Schmid), Tustonja, Luchsinger (Ramljak), Mühlemann, Oetterli (Markanovic), Steigmeier, Antenen, Stähli, Rama. 29. Babic 1:0, 35. Rama 1:1 und 58. Pfyl 2:1. Drei gelbe Karten an Freienbach, eine an den FCA.

Erfolgreicher erster Guggi-Cup

Sportplatz Moos, Wettswil, 105 Zuschauer. FCWB: Baumgartner, Studer, Todzi, Brüniger, Rüegger, Heini (84. Gashi), Peter, Miljkovic, Dzelili (67. Massaro), Schneebeli (90. Loosli), Marjanovic (59. Capone) 17. Mladenovic 0:1; 28. Schneebeli 1:1; 39. Peter 2:1; 56. Miljkovic 3:1; 68. Rexhepi 3:2; 92. Solimando 3:3. Weitere WB-Resultate: Seefeld 1 – FCWB 2 5:0, FCWB 3 – Wipkingen 3:0, Bauma – FCWB 4 2:3, Jun. A (CCJL) – Schwamendingen 4:1, Team Reg. Affoltern – Jun. Ba (CCJL) 2:4, Jun. Bb – Tuggen 3:0, Höngg – Jun. Ca 1:6, Knonau-Mettmenstetten – Jun. Cb 2:2, Rüti – Jun. Da 5:1, Jun. Db – KnonauMettmenstetten 5:1, Adliswil – Jun. Dc 12:1, Wallisellen – Sen. 30+ 0:3.

HG Obfelden: Ziel erreicht! In der fünften Meisterschaftsrunde konnte die Obfelder Hornussergesellschaft zuhause gegen Schoren B einen Vier-Punkte-Sieg verzeichnen. Am vergangenen Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden zuhause gegen Schoren B. Mit leider nur 15 Spielern musste Obfelden gegen den in Anzahl noch schwächer besetzten Gegner von Schoren B (11 Spieler) antreten – erlaubt wären 18 Spieler. Obfelden musste das Spiel mit Schlagen beginnen, es lief der Heimmannschaft gewohnt gut. Das Wetter war bewölkt, aber sehr grell, da die Sonne immer wieder durch die Wolken drückte. Das machte es teilweise recht schwierig, den Hornuss frühzeitig zu erkennen. Schoren B kassierte schon bald eine Nummer, und dabei blieb es beim ersten Durchgang. Nach dem Wechsel musste Obfelden unbedingt eine gute Leistung im Ries abrufen, es mussten vier Punkte erzielt werden. Alles lief gut für die Obfelder:

Jeder Hornuss konnte abgefangen werden. Schoren B vermochte nicht an die gute Schlagleistung ihres Gegners heranzukommen. Im zweiten Durchgang konnte sich Obfelden beim Schlagen merklich steigern, Schoren B kassierte hintereinander zwei Nummern. Nach dem Wechsel vermochte sich Schoren B beim Schlagen nicht mehr zu steigern, Obfelden zeigte im Ries nochmals eine tadellose Leistung. Somit gewann Obfelden das Spiel mit 0 Nummern und 754 geschlagenen Punkten gegen Schoren B mit drei Nummern und 570 geschlagenen Punkten. Obfelden bekam für seinen Sieg vier Punkte, machte in der Zwischenrangliste einen grossen Sprung nach vorne und belegt nach der Halbzeit der Meisterschaft den 4. Rang. Bis zur Spitze der Rangliste fehlen den Obfeldern fünf Punkte. (PF) Einzeln erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli, der zugleich die Tagesbestleistung von 74 Punkten auf dem Platz erreichte. Walti Müller, 66 Punkte; Hans Binggeli, 62 Punkte.

Wieder Punkte für Affoltemer Faustballer

Am Samstag, 18. Mai, hat in der Dreifachturnhalle in Bonstetten zum ersten Mal der Guggi-Cup stattgefunden. Der Guggi-Cup ist ein Badminton-Turnier der Schweizer Schüler-Meisterschaften (SSM), das seinen Namen zu Ehren seines Sponsors – dem Gartencenter Guggenbühl – trägt. Organisiert wurde der Wettkampftag von den Juniorentrainern des Badminton Clubs Affoltern (BCA). Siebzig junge Badmintonspielerinnen und -spieler aus Vereinen der ganzen Region Zürich haben in den Kategorien U11, U13, U15 und U17 im Einzel um die heissbegehrten Pokale gekämpft.

Tolles Buffet zwischen den Spielen Konkurrenzkampf – ja, aber nicht nur! Die Teilnehmenden haben sich gegenseitig angefeuert und das Zählen mit Täfeli abwechslungsweise übernommen. Zwischen den Spielen konnten sich die

Ein weiterer Grund für das Nichterreichen der ersten drei Plätze liegt daran, dass der FCWB die meisten Unentschieden zu verzeichnen hatte und dabei den einen oder anderen Sieg verpasste. Die Entwicklung der Mannschaft ist dennoch bemerkenswert, hatte sie doch in der vergangenen Saison noch mit 32 Punkten abgeschlossen und war bis zuletzt im Abstiegskampf. Den eingeschlagenen Weg möchte WB auch in der Saison 2019/2020 auf dem neuen Kunstrasenplatz und mit der Cup-Hauptrunde weiterverfolgen. Man darf gespannt sein.

Aufgestellte Stimmung herrschte am Guggi-Cup in Bonstetten. (Bild zvg.) Sportlerinnen und Zuschauer an einem tollen Buffet mit vielen leckeren, selbstgemachten Kuchen verpflegen.

Weitere Eindrücke sind in der Galerie auf der Webseite des BCA www.bcaffoltern.ch festgehalten. (pd)

Die vierte Runde fand auf dem Sportplatz beim Munot, in Schaffhausen, statt. Affoltern 1 traf in der ersten Partie auf Mitfavorit Schlieren 2. Mit dem 2. Satz konnte man vorübergehend ausgleichen, doch dann lief bei Affoltern nicht mehr viel zusammen und die Partie ging mit 1:3 an Schlieren. Affoltern 2 traf zuerst auf Embrach 1. Die umkämpfte Partie mit den Satzresultaten 10:12, 5:11 und 11:13 ging mit 0:3 verloren. Affoltern 1 traf im zweiten Spiel auf den Gastgeber Schaffhausen. Nach zwei verlorenen Sätzen wurde der dritte für sich entscheiden. Der vierte ging dann aber denkbar knapp mit 11:13 verloren und somit auch das Spiel 1:3.

Die zweite Mannschaft spielte in der zweiten Partie gegen Tabellenführer Jona 3. Die jungen Spieler vom Obersee hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle und gewannen daher klar mit 0:3. Somit gab es für beide Mannschaften wieder keine Punkte und das wirkte sich wie folgt auf die Tabelle aus: Affoltern 1 rutschte auf den 6. Rang zurück und Affoltern 2 auf den 7. Rang. Die Vorrunde ist somit abgeschlossen. Die nächste Runde findet am Donnerstagabend, 27. Juni, ab 19 Uhr im Moos in Affoltern statt. John Schoch Resultate, Ranglisten und Termine auf www.swissfaustball.ch


FC Affoltern a. A.

Es geht nie um nichts Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (27. Mai) Spiele Pkt. 1.

FC Wollishofen 1

20

52

2.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 20

44

3. 4.

FC Wollerau 1 FC Oetwil-Geroldswil 1

20 20

38 33

5.

FC Wädenswil 2

20

33

6. 7.

FC Affoltern a.A. 1 FC Freienbach 2

20 19

31 25

8.

FC Lachen/Altendorf 2

19

24

9.

SC Siebnen 1

19

23

10. 11.

FC Hausen a.A. 1 FC Buttikon 1

20 19

18 15

12.

FC Oberrieden 1

20

5

Der FC Affoltern am Albis (FCA) hat noch zwei Spiele in der ablaufenden 3. LigaMeisterschaft zu absolvieren. Als Nächstes geht es nochmals auswärts zum FC Lachen/ Altendorf, ein seit jeher bekannter unbequemer Gegner. Es gilt, nochmals alles in die Waagschale zu werfen, auch in einem Spiel, in dem Punkte nicht den höchsten Wert geniessen. Wenn es um nichts mehr geht, geht es um alles. Wie denn das? Erstens gilt es, Revanche zu nehmen für die bittere VorrundenNiederlage, welche am Anfang einer Baisse-Periode des FCAFanionteams stand, die schliesslich auch die Aufstiegsträume entschwinden liessen. Die Partie Ende Oktober letzten Jahres bleibt in unguter Erinnerung. Im heimischen Moos ging der FCA 1:2 sang- und klanglos unter. Ein verschossener Elfmeter, ein Ehrentreffer in der zweitletzten Minute durch Bilic, nicht mehr als Resultatkosmetik, keine Punkte das Verdikt dannzumal. Zweitens wird die Abschlusstabelle einen bleibenden Eindruck über die Saison hinaus haben. Es gilt, für die kommende 3. Liga-Meisterschaft bereits jetzt eine Duftmarke zu setzen, besonders gegen jene Gegner, die einem mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder gegenüberstehen werden. Drittens gilt es, bereits das Team der nächsten Saison zu kitten. Jene, die bislang weniger Einsatzminuten hatten, können sich bereits jetzt präsentieren und beweisen, dass mit ihnen im Sommer zu rechnen ist. Dem Team und dem

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Lachen / Altendorf 2 – FC Affoltern am Albis Spielbeginn: Sonntag, 2. Juni 2019, 15.30 Uhr Ort: Seefeld, Lachen

Das Tor muss angezielt werden, um einen Sieg gegen den FC Lachen/Altendorf zu holen.

Mannschafts-Spirit ist letztendlich in jeder Partie geschuldet, auch wenn die Punkte keinen materiellen Wert mehr für die Tabelle haben. Auf dem Platz (und auch daneben) besitzen Einsatz, Leidenschaft und Kollegialität mehr und lang anhaltenden Wert und sind drum immer ein anzustrebendes Ziel. Der Gegner des FCA hatte am vergangenen Wochenende bereits ein kräfteraubendes Spiel gegen den anderen Säuliämtler Kontrahenten Hausen absolviert. In einer intensiven Partie mit acht Toren teilten die beiden Teams am Schluss die Punkte. Der FCA wiederum ging gegen Freienbach erstmals seit Längerem wieder als Verlierer vom Platz. Den Märchlern bietet sich somit bei der Partie im heimischen Seefeld die Möglichkeit, vielleicht in der Tabelle die Säuliämtler nochmals einbzw. zu überholen. Das Restprogramm mit Buttikon (nach Redaktionsschluss) und Freienbach lässt zumindest bei einem

Punktemaximum davon träumen. Entsprechend motiviert dürften die von Trainer Gojani Nikson trainierten Lachener ans Werk gehen. Die Partie findet am 2. Juni 2019, etwas ungewohnt am Sonntagnachmittag statt. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Ideal doch für einen Sonntagsausflug. FCA-Anhänger also auf an den Zürichsee!

(Bild: zvg.)

Alles über den FCA auf:

www.fcaffoltern.ch

Michael Romer

Die kommenden Heimspiele Mittwoch, 29. Mai 2019 18.30 Uhr FCA Db – FC Adliswil b 20.00 Uhr FCA Ba – FC Schaffhausen a Samstag, 1. Juni 2019 10.00 Uhr FCA Ec – FC Einsiedeln d 10.00 Uhr FCA Ea – FC Adliswil a 10.00 Uhr FCA Db – FC Richterswil b 12.00 Uhr FCA Cb – FC Wettswil-Bonstetten b 14.00 Uhr FCA Ca – FC Red Star ZH a 16.00 Uhr FCA Bb – FC Adliswil Sonntag, 2. Juni 2019 13.00 Uhr FCA Frauen – FC Phönix Seen 1

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Extra zwischen-ruf

Hotelzimmer – mit Aussicht In den Frühlingsferien wellnessen in Oberstdorf, Bayern. Ines und Rosie im Doppelzimmer, ich hatte ein Einzelzimmer reserviert, eines bitte so nah wie möglich beim Zimmer meiner Kolleginnen. Wir kamen an, und Ines und Rosie strahlten. Ihr Zimmer war wunderschön mit Balkon und Blick hinab zum Teich und weit hinaus über grüne Wiesen bis zu einem Kranz hoher Schneeberge. Mein Zimmer lag ein Stockwerk tiefer am Ende eines langen Ganges, klein und dunkel. Nein! Ich bekam ein anderes zugeteilt, ein Doppelzimmer schräg gegenüber von Ines und Rosie, aber mit Blick auf eine Baustelle. Begeisterung sieht anders aus, doch ich sagte «okay» und richtete mich ein. Am Abend bei der Hauptspeise (Fisch-Saltimbocca, na ja) trat der Hotelier an unseren Tisch und fragte, ob wie zufrieden seien. Da klagte ich ihm mein Leid. Worauf er mir sein Leid klagte: Im Januar seien täglich hundert Anfragen mit Zimmerwünschen gekommen. Worauf ich Mitleid verspürte und meinte: «Schon gut, ich bleib im Baustellen-Zimmer.» Was ihn wiederum zu dem Versprechen veranlasste: «Morgen bekommen Sie ein schöneres.» «Sehr nett von Ihnen. Ich wünsch mit die Königssuite», lachte ich. Am nächsten Morgen führte mich der Rezeptionist in mein neues Zuhause. «Das ist die Juniorsuite», erklärte er ehrfürchtig. Der Blick auf Matten und Berge à la Matterhorn grandios. Aber wie? 60 Euro zusätzlich pro Tag? War mir das wert? Als in die Schweiz eingewanderte Süddeutsche konnte ich nur sagen: «Ist mir zu teuer, sorry.» Am Morgen darauf an der Rezeption die scheue Frage: «Haben Sie was für mich?» Jaa. Ein Stock tiefer direkt unter dem Doppelzimmer meiner Kolleginnen der exakt gleiche Raum, gemüüütlich und mit Aussicht! Dass sich in diesem Moment die Berge hinterm Nebel versteckten – was soll’s – ich war glücklich und zufrieden! «Also ich wär im Baustellen-Zimmer geblieben», meinte Ines. Rosie ebenfalls. Ute Ruf

gedankensprünge Gebrochen Versprechen halten ist nicht leicht Doch mir gelingt es fast bei allen Nur manchmal, wenn die Kraft nicht reicht Lass ich sie einfach lautlos fallen Martin Gut

Mittwoch, 29. Mai 2019

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«Ich wollte gerne in der Welt unterwegs sein» Menschen im Säuliamt: Werner Utz fährt schon seit jungen Jahren Car – mit Leidenschaft Nach seiner Lehre als Werkzeugmacher wechselte Werner Utz bald den Job und wurde Lastwagenchauffeur, später auch Carchauffeur. Heute ist er pensioniert und mit zahlreichen Hobbys und Engagements beschäftigt. Er wohnt seit seiner Kindheit im selben Haus in Bonstetten.

Geschichten erzählt oder mit ihnen Volkslieder wie ‹Hoch auf dem gelben Wagen› gesungen.» Er ergänzt schmunzelnd: «Meine Frau habe ich übrigens auch auf so einer Ausfahrt kennen gelernt. Sie war unter den Gästen, ich der Chauffeur.»

Lächeln ins Gesicht gezaubert

................................................... mit werner utz sprach marianne voss Rund ums Haus von Werner Utz in Bonstetten leben Hasen, weisse Enten, braune und schwarze Hühner mit einem stolzen Hahn. Den kleinen «Bauernhof» pflegt er zusammen mit seiner Frau Doris. Das ist nur eine von unzähligen Tätigkeiten des rüstigen Rentners. «Langeweile, das kenne ich nicht!», betont er im Gespräch. Da ist sein Oldtimer-Car (Jahrgang 1930), mit dem er immer noch ab und zu Fahrten mit Gruppen unternimmt. Dann ist meistens auch seine Drehorgel mit im Gepäck. «Die kaufte ich vor vielen Jahren in Lichtensteig, und sie kommt bei den Ausflügen zum Beispiel beim Apéro zum Einsatz. Das gibt immer gute Stimmung.» Zum sechsten Mal hilft er dieses Jahr mit, die Seniorenferien der Kirchen im Unteramt zu organisieren und zu leiten. Hierzu führt er aus: «Als Carchauffeur weiss ich, wie so eine Organisation funktioniert und habe auch immer Ideen für Ausflüge. Damit es die Gäste wirklich bequem haben, fahre ich dann aber mit einem gemieteten Büsli.» Weiter beschäftige er sich sehr gerne mit historischen Themen rund um Burgen, Klöster oder Schlösser. Er sei öfters unterwegs, um solche Bauwerke selber zu besichtigen. «Bei schönem Wetter pflege ich aber gerne noch ein anderes Hobby. Ich hole mein Oldtimer-Auto, meinen Royal Enfield Töff mit Jahrgang 1947 oder meinen Velosolex aus der Garage hervor und unternehme eine Ausfahrt.» Er sei auch bei der Reformierten Kirche engagiert, wo er mit seiner Frau jede Woche am Mittagstisch rund 30 Personen bewirte. «Ja, und ich bin

Werner Utz als Drehorgelmann. (Bild Marianne Voss) auch noch in verschiedenen Vereinen dabei, mehr oder weniger aktiv.»

Singen mit den Gästen Aufgewachsen ist Werner Utz in dem Haus in Bonstetten, das er heute noch bewohnt. «In die Schule ging ich zuerst zum legendären Fräulein Gloor», erinnert er sich. Nach der Oberstufe machte er die Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete in einer Firma, die Reissnägel, Reissverschlüsse und Druckmaschinen herstellte. «Diese umfassende Ausbildung kommt mir bis heute zugute.» Doch

bald zog es ihn in eine andere Richtung. «Ich wollte gerne in der Welt unterwegs sein. Daher absolvierte ich die Lastwagenprüfung und bald darauf die Carprüfung.» Er kaufte schon in jungen Jahren einen Oldtimer-Car. «Den machte ich zwäg und bot neben meiner Arbeit als Lastwagenchauffeur auch Ausflugsfahrten an.» Das Carfahren sei eine Leidenschaft von ihm. «Es macht mir einfach Freude. Das Abenteuer, der Kontakt zu den Leuten, das Unterwegssein und schliesslich das Feedback der Gäste.» Damals habe es noch keine CDs zum Abspielen gegeben. «Ich habe den Gästen

Eine weitere berufliche Station auf seinem Weg war die Fahrlehrerausbildung und die Tätigkeit als Fahrlehrer für PW, Lastwagen und Car. «Und dann wollte ich mich nochmals umfassender verändern und ging zu den Verkehrsbetrieben Zürich, wo ich über 20 Jahre als Buschauffeur arbeitete.» Werner Utz fuhr fast auf dem ganzen Zürcher Stadtnetz mit den verschiedenen Bussen der VBZ. War das nicht eher etwas anonym? «Oh nein, gar nicht! Ich kannte die Stammkunden und suchte den Kontakt zu den Fahrgästen.» Damals habe es noch keine automatischen Ansagen gegeben. «Ich konnte die Ansagen persönlich gestalten, die Gäste begrüssen oder auch mal einen humorvollen Spruch machen.» Nicht ohne Stolz holt er einen Ordner hervor mit zahlreichen Dankesschreiben von zufriedenen Fahrgästen. Da ist zum Beispiel zu lesen: «Der Chauffeur hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.» Besondere Höhepunkte bei diesem Job waren für ihn auch die herausfordernden Spezialfahrten mit Politikern oder Prominenten. Bis zur Pensionierung fuhr er für die VBZ, und zum Schluss erhielt er sogar eine Medaille für unfallfreies Fahren. «Das war aber nicht nur mein Verdienst, da gehört auch ein Stück Glück dazu. Denn passieren kann jedem etwas, auch ohne eigenes Verschulden.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Sicherheit an Grümpelturnieren Grümpelturniere locken jedes Jahr Scharen von Fussballerinnen und Fussballern auf den Rasen. Wer sich vor dem Spiel nicht aufwärmt oder keine richtige Fussballausrüstung trägt, riskiert eine Verletzung. Die Suva unterstützt die Grümpi-Organisatoren mit einem Präventionsset.

bauernregel «Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.»

Jedes Jahr registrieren die Unfallversicherungen rund 45 000 Fussballunfälle. Ein Viertel dieser Unfälle ereignet sich in den Monaten Mai und Juni. «Dies ist die Zeit, in denen die beliebten Grümpel- und Firmenfussballturniere stattfinden», sagt Samuel Huber, Kampagnenleiter Fussball bei der Suva. Rund 150 000 fussballbegeisterte Frauen und Männer ringen an einem der zahlreichen Grümpelturniere um das runde Leder. Einige sind aktive Spieler, andere Plausch-Kicker. Alle wollen ihren Spass haben unter Freunden und Kollegen. Damit das Turnier

nicht zum Verletzungsfrust wird, gilt es, einige Regeln zu befolgen.

Schuhwahl und Schienbeinschoner, Fairplay und Aufwärmen Gut ein Drittel der Verletzungen beim Fussballspielen betreffen den Unterschenkel und das Fussgelenk. Mit der richtigen Schuhwahl lässt sich das Verletzungsrisiko verringern: «Joggingschuhe und normale Freizeitschuhe eignen sich gar nicht zum Fussballspielen», stellt Huber klar. Weiter rät er, Schienbeinschoner auch an einem Grümpelturnier zu tragen – am besten jene mit Knöchelschutz. Die Stimmung an Grümpis ist im Vergleich zum Clubfussball deutlich entspannter. Trotzdem, Fouls sind auch hier verbreitet. «Auch mit Fairplay kommt man zum Sieg», so Huber. «Das Positive an Fairplay ist: weniger Risiko sich zu verletzen und dadurch länger auszufallen oder schlimmer, nie mehr Fussball spielen zu können.»

Mit dem «Fussballtest» auf der Website der Suva kann jeder Fussballer sein persönliches Risikoprofil erstellen. Um die Unfallzahlen zu senken, unterstützt die Suva jedes Jahr rund 200 Grümpel- und Firmenfussballturniere schweizweit mit einem Präventionsset. Die Organisatoren erhalten einerseits Plakate als Aufforderung zum Fairplay sowie Schienbeinschoner, Stulpen und Überzieher. Dank der Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) werden die Grümpelturniere zudem von offiziellen Schiedsrichtern geleitet, deren Erfahrung zu mehr Fairplay verhilft. Seit Beginn der Aktion «Sicherheit an Grümpelturnieren» im Jahre 1999 ist das Unfallrisiko an den unterstützten Turnieren markant gesunken, von 15 Unfällen pro 1000 GrümpelturnierTeilnehmer auf nur noch rund 3,5. Sinkende Unfallzahlen bedeuten auch weniger Arbeitsausfälle und Kosten. Dies kommt wiederum den versicherten Betrieben der Suva zugute. (pd.)


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Chäseren – Neckertal Donnerstag, 13. Juni 2019

Fr. 40.–

Seniorenschifffahrt/ Rundfahrt auf dem Rhein, Hafen Breisach Dienstag, 9. Juli 2019 inkl. Mittagessen

Fr. 78.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt

Ferienreisen 2019 Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

Klingender Advent 2019 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP mit Semino Rossi und Petra Frey 10. –13. Dez. 2019

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