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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 042 I 172. Jahrgang I Freitag, 1. Juni 2018

Wilde Deponie

Grosser Andrang

In Ottenbach wurde letzte Woche ein zehn Meter langer Holzzaun illegal entsorgt. > Seite 3

Hunderte kamen an den Tag der offenen Tür in die Langzeitpflege des Spitals Affoltern. > Seite 5

Bessere PostautoVerbindungen

Ämtler Gemeinden im finanziellen Hoch

Am vergangenen Mittwoch fand im Kasinosaal in Affoltern die Generalversammlung der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) Knonauer Amt statt. Dabei referierten Vertreter von SBB, ZVV und PostAuto Schweiz darüber, wie die künftige Verkehrsplanung aussehen soll. Bei der S-Bahn sind trotz der hohen Auslastung momentan keine neuen Verbindungen vorgesehen, hingegen fliessen für den Bereich Postautoverbindungen rund 1,6 Millionen Franken ins Knonauer Amt. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 15

Hausemer TanzStars live erleben Morgen Samstag veranstaltet der Tanzsport Club Tscz seinen traditionellen «Cup» im Gemeindesaal in Hausen. Dabei tanzen die besten Tanzpaare aus der Schweiz und dem nahen Ausland in Lateinamerikanischen und Standard-Tänzen. Ebenfalls mit dabei: das äusserst erfolgreiche Hausemer Tanzpaar Davide Corrodi und Maja Kucharczyk. Die beiden sind amtierende Schweizer Meister im 10-Tanz und konnten an der diesjährigen U21-Weltmeisterschaft den 17. Rang holen. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 33

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Pfingstlager Die Jubla und die Pfadi Säuliamt boten Naturerlebnisse und «Action». > Seite 12

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Projekt «Mitenand» Freiwillige unterstützen Familien in belasteten Situationen. > Seite 14

Erfolgsrechnungen liegen teilweise massiv über dem Budget Mettmenstetten hat am Montagabend den Reigen der Ämtler Rechnungs-Gemeindeversammlungen eröffnet – mit erfreulichen Zahlen. Mit positiven Rechnungsabschlüssen wird auch andernorts aufgefahren. ................................................... von thomas stöckli Der Mettmenstetter Finanzvorstand Beat Bär sprach von einer undankbaren Aufgabe. Nicht dass die Rechnung, die er präsentieren sollte, unerfreulich gewesen wäre, nein im Gegenteil: «Ich bin der Dritte, der mit hervorragenden Zahlen kommt.» So schliesst die letzte Jahresrechnung vor der Einheitsgemeinde bei 11,65 Mio. Aufwand und 13,45 Mio. Ertrag mit einem deutlichen Plus von 1,80 Mio. Franken. Den grössten Teil der 1,67 Mio. Franken Differenz zum Budget machen die Steuereinnahmen aus – unter den zahlreichen Zuzügern scheinen gute Steuerzahler zu sein –, einen wesentlichen Einfluss hat auch die

Auflösung der Rückstellungen für die Sanierung der Pensionskasse BVK. Dies nachdem die Kasse per 31. Dezember 2017 einen Deckungsgrad von 100 % erreicht hat. Einen Ertragsüberschuss von 853 000 Franken hatte zuvor bereits Walter Rüttener bei seinem letzten Auftritt für die Sekundarschulgemeinde Mettmenstetten-KnonauMaschwanden vermelden dürfen. Einer Punktlandung beim Aufwand (6,16 Mio. Franken) steht ein Ertrag gegenüber, der mit 7,01 Mio. Franken um mehr als eine Mio. Franken höher ausfiel als erwartet. Ohne die letztjährige Steuerfuss-Senkung hätte der Ertragsüberschuss gar die Millionengrenze geknackt. Nur um gut 50 000 Franken ist die Primarschulgemeinde Mettmenstetten an dieser Hürde gescheitert. Einem Aufwand von 8,48 Mio. Franken steht hier ein Ertrag von 9,42 Mio. Franken gegenüber: Anstelle des geplanten Minus von 509 000 Franken resultierte ein Plus von 947 000 Franken. Dabei ist es der Primarschule in der letzten eigenständigen Rechnung gelungen,

die Ausgaben in fast allen Bereichen zu senken. Eine Ausnahme bildet der Kindergarten, wo eine zusätzliche sechste Klasse geführt werden musste.

Positive Abweichung Auf erfreuliche Rechnungen darf sich die Bevölkerung auch in anderen Ämtler Gemeinden freuen. In Kappel wird der Gemeindeversammlung heute Freitag ein Ergebnis präsentiert, das um 1,03 Mio. Franken besser ausgefallen ist als veranschlagt. Affoltern hat mit einem Plus von 1,11 Mio. um 1,86 Mio. Franken besser abgeschlossen als budgetiert. In Stallikon beträgt die positive Abweichung gar 2,44 Mio., in Hedingen und Wettswil je 2,32 Mio., in Hausen 1,56 Mio. und in Obfelden 1,15 Mio. Franken. Und auch der Kanton Zürich hat 2017 einen fetten Ertragsüberschuss erwirtschaftet. Ein Plus von 367 Millionen Franken, das ist um rund 381 Millionen Franken besser als erwartet. ................................................... > Weiterer Bericht zur Gemeindeversammlung Mettmenstetten auf Seite 3

Ist die Digitalisierung unsere neue Religion? Spannende Debatte im Forum Kirche und Wirtschaft in Kappel Was, wenn das Internet Gott wäre? Um diese Frage drehte sich die jüngste Folge der Vortragsreihe Wirtschaft und Werte des Forums Kirche und Wirtschaft. Fest steht: Die Digitalisierung ist dabei, unsere Gefühls-, Lebens- und Arbeitswelt radikal zu verändern. ................................................... von martin platter Das Internet bestimmt zunehmend unser Leben. Der Mensch verliert dadurch an Selbstbestimmung, wird Teil von Algorithmen, der Sprache der Computer. Die Digitalisierung dringt dabei immer tiefer in alle Lebensbereiche des Menschen vor und scheint Eigenschaften zu vereinen, die eigentlich Gott zugesprochen werden: Allmacht, Allwissenheit, Allgegenwärtigkeit, Heil. Da stellt sich die Frage: Was, wenn das Internet Gott wäre? Welches Heil versprechen wir uns davon? Ist die Digitalisierung unsere neue Religion? Wer sind die neuen Götter der vielzitierten Cloud, von Social Media, Google, Apple, Microsoft und anderer digitaler Serviceanbieter? Die jüngste Folge der Vortragsreihe Wirtschaft und Werte des Forums Kirche und Wirtschaft bot am Diens-

Moderator Yves Bossart, links, Simone Frömming von Microsoft Schweiz, Dr. rer. pol. Peter Seele, Dr. oec. HSG Joël Luc Cachelin und Fachstellenleiter Christoph Balmer referierten in Kappel zum Spannungsfeld Internet und Gott. (Bild Martin Platter) tagabend im Kappeler Gemeindesaal einen interessanten Einblick in die Funktionsweise digitaler Technologien und wie sie die Menschen manipuliert. Es referierten Joël Luc Cachelin, digitaler Vordenker, Gründer und Geschäftsführer der Wissensfabrik, Dulliken; Peter Seele, Professor für Wirtschaftsethik an der Università della

Svizzera Italiana, und Simone Frömming, Leiterin des Grosskundengeschäfts und Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Schweiz.

Kontroverse Diskussion Das anschliessende Podiumsgespräch führte Yves Bossart, Redaktor und

Moderator «Sternstunde Philosophie» des Schweizer Fernsehen. Im Austausch mit dem Publikum wurde das Verhältnis der Digitalisierung als neue Gottheit allerdings kontrovers kommentiert.

................................................... > Bericht auf Seite 7

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Mehr Pfändungen Die Ämtler Gemeindeammänner und Betreibungsbeamte haben in Hedingen getagt. > Seite 15

Fremd in der eigenen Heimat Es ist in den frühen 90er-Jahren, als Gjevat mit seiner Familie aus dem Kosovo in die Schweiz zieht, um ein neues Leben zu beginnen. In Dietwil (AG) findet Gjevat neue Freunde, spielt im FC Rotkreuz und lernt Deutsch. Vor allem jedoch lernt er die schweizerische Kultur kennen und lieben. Er findet eine neue Heimat. Nach der obligatorischen Schulzeit lässt er sich bei Coop zum Detailhandelsassistenten ausbilden, wird bald Rayon-Leiter, und schliesslich zum Stellvertretenden Geschäftsführer zweier Filialen. Gjevat – ein Paradebeispiel geglückter Integration. Nun muss er die Schweiz verlassen. Am 7. Mai 2019 wird er ausreisen und nicht zurückkehren können. So will es das Gesetz. Ob es für Gjevat eine Heimkehr in die alte Heimat wird? Wohl kaum. Die gelungene Integration hat ihren Preis und Gjevat bezahlt ihn jetzt besonders bitter. Der Kosovo ist ihm fremd geworden. (lhä) ................................................... > Reportage auf Seite 13 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

Bau- und Zonenordnung (BZO) / Zonenplan, Teilrevision – Römisch-katholische Bekanntmachung der Kirchgemeinde kommunalen Festsetzung Hausen-Mettmenstetten

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Ergebnisse der Kirchgemeindeversammlung vom 27. Mai 2018

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses

Strecke S10 Selnau – Uetliberg

Über die Gescht GmbH, mit Sitz in Wettswil am Albis, c/o Beer-Treuhand GmbH, Kirchgasse 17, 8907 Wettswil a.A., UID: CHE-113.741.721, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 12.04.2018 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 23.05.2018 mangels Aktiven eingestellt worden.

Unterhaltsarbeiten

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11.06.2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten an den Anlagen durch. Die Bauarbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 4./5. bis 22./23. Juni 2018

(ohne Sa./So./Mo.)

Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG Abteilung Bau www.szu.ch

Schlieren, 01.06.2018 KONKURSAMT SCHLIEREN Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Primarschulgemeinde Affoltern am Albis

Korrektur Im «Anzeiger» Affoltern vom 29. Mai 2018 wurden neue Reglemente der Primarschule Affoltern am Albis publiziert. Bei dieser Publikation wurde durch den «Anzeiger» aus Versehen das Logo der Oberstufe Ennetgraben verwendet. Es handelt sich jedoch nur um Reglemente der Primarschule. Primarschulpflege Affoltern am Albis

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den Gemeindeversammlungen von Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.00 Uhr, im Schachensaal Geschäfte Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.00 Uhr) - Jahresrechnung 2017. Abnahme - Sanierung/Umbau Pfarrhaus Hedingen, Bewilligung Projektierungskredit - Wahl der Mitglieder und des Präsidenten der Reformierten Rechnungsprüfungskommission (RPK) Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) - Jahresrechnung 2017. Genehmigung - Neubewertung des Verwaltungsvermögens - Abgabe des Grundstücks am Schachenweg an die Baugenossenschaft Süd-Ost in Baurecht - Elektronische Publikationen. Genehmigung jährlich wiederkehrende Kosten - Kompetenzdelegation Sozialdienst. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung Das angekündigte Traktandum «Beitritt zur gemeinsamen Anstalt ARA Reuss Obfelden, Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung» hat der Gemeinderat zurückgezogen und wird nicht an der Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 besprochen bzw. vorberaten. Hedingen, 01. Juni 2018 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

Gesucht: Wahlbüro-Mitglieder Möchten Sie einen Beitrag an unser Milizsystem leisten und daneben auch einen Einblick in einen wichtigen Teil unserer Demokratie, die Wahlen und Abstimmungen, gewinnen? Eine gute Möglichkeit dazu bietet sich Ihnen, wenn Sie Mitglied unseres Wahlbüros werden. Die einzige Bedingung, die Sie für diese interessante Tätigkeit erfüllen müssen, ist in Hedingen wahlund stimmberechtigt zu sein. Wahlbüro-Mitglieder werden pro Jahr ungefähr 2- bis 3-mal aufgeboten (Urnenwache und Auszähldienst am Sonntag, etwa 2 bis 4 Stunden Einsatzdauer). Der Entschädigungsansatz beträgt zurzeit 44.48 Franken pro Stunde. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bitte bis spätestens 30. Juni 2018, bei der Gemeinderatskanzlei (044 762 25 55 oder gemeinderatskanzlei@hedingen.ch). Hedingen, 1. Juni 2018 Gemeinderatskanzlei Hedingen

Erlass und Inkraftsetzung Gebührentarif Auf Grundlage der Gebührenverordnung vom 1. Januar 2018 hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 29. Mai 2018 den Gebührentarif erlassen und auf den 1. Juli 2018 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Der Gemeinderatsbeschluss und der Gebührentarif liegen während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, während der Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Gemeinderat Maschwanden

1) Als Stimmenzähler wurde Herr Carlos Sarsanedas gewählt. 2) Die Jahresrechnung 2017 der Kirchgemeinde wurde einstimmig angenommen. 3) Die Bauabrechnung für die Sanierung der Heizung im Pfarreizentrum Hausen am Albis (SanierungsEtappe II) wurde einstimmig angenommen. 4) Die anwesenden Personen wurden über die Wahl des Pfarrers informiert. 5) Die anwesenden Personen wurden über die Wahl des Mitgliedes der Synode informiert. 6) Wahlen a) Der Pfarreibeauftragte der Pfarrei Herz Jesu, Hausen am Albis, Herr Matthias Kühle-Lemanski, wurde im Amt bestätigt. b) Die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2018−2022 wurden gewählt. c) Der Präsident der Rechnungsprüfungskommission wurde gewählt. d) Die Mitglieder der Kirchenpflege für die Amtsdauer 2018−2022 wurden gewählt. e) Der Präsident der Kirchenpflege wurde gewählt. Folgende Personen wurden in die Rechnungsprüfungskommission für die Amtszeit 2018−2022 gewählt: - André Arnold , Ebertswil, neu - Franz Baumgartner, Knonau (auch als Präsident), bisher - Bruno Rüdisüli, Hausen am Albis, bisher Folgende Personen wurden in die Kirchenpflege für die Amtszeit 2018−2022 gewählt: - Massimo De Salvador, Mettmenstetten, bisher - Caroline Heini, Herferswil, bisher - Patrick Muff, Kappel am Albis (auch als Präsident), bisher - Sabrina Muster, Kappel am Albis, neu - Mischa Schedler, Mettmenstetten, bisher - Carmen Schuster, Mettmenstetten, neu - Katharina Stirnimann, Mettmenstetten, neu 7) Die Kirchenpflege informierte über diverse Geschäfte. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 01. Juni 2018 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden. Zudem wird der Bericht auf der Homepage aufgeschaltet. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hausen am Albis-Mettmenstetten, 28.05. 2018 Katholische Kirchenpflege HausenMettmenstetten

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten haben an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2018 folgenden Beschluss gefasst: 1. Gestützt auf die §§ 45 und 88 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) und in Anwendung von Art. 12 der Gemeindeordnung wird den folgenden Änderungen der Nutzungsplanung zugestimmt: • Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vom 21. Mai 2007 • Teilrevision des Zonenplanes Massstab 1 : 5000 vom 9. Februar 1998 (mit Neuerlass von Kernzonenplänen Massstab 1 : 2000) 2. Der Bericht zu den aus dem öffentlichen Planauflageverfahren eingegangenen Einwendungen wird genehmigt. 3. Der Baudirektion des Kantons Zürich wird gestützt auf § 89 PBG beantragt, die vorgenannten Änderungen der Nutzungsplanung zu genehmigen. 4. Der Gemeinderat wird ermächtigt, allfällige aus dem Genehmigungsund Rechtsmittelverfahren zwingend notwendige Änderungen in eigener Kompetenz vorzunehmen. Solche Beschlüsse sind öffentlich bekannt zu machen. Rechtsmittel Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a VGR). Der Rekurs gegen die Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung setzt voraus, dass diese in der Versammlung von irgendeiner stimmberechtigten Person gerügt worden ist. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen vor Bezirksrat ist grundsätzlich kostenlos, sofern das erhobene Rechtsmittel nicht offensichtlich aussichtlos ist. Information Ein Rekurs gemäss §§ 329 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG) ist erst möglich, wenn der Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung zusammen mit dem Genehmigungsentscheid der Baudirektion veröffentlich und aufgelegt worden ist (§ 5 Abs. 3 PBG). Die Veröffentlichung erfolgt gleichzeitig im kantonalen Amtsblatt und im Publikationsorgan der Gemeinde (§ 6 Abs. 1 lit. a PBG). Mettmenstetten, 1. Juni 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Primarschulgemeinde Politische Gemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 5. Juni 2018, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1.9.2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung des Verzichtes auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung eines Baukredits über CHF 260 000 für Umbauten und Renovation des Kindergartens Bächler C. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung einer Neubewertung des gesamten Verwaltungsvermögens (Restatement) auf den 1. Januar 2019 gemäss § 179 Abs. 1 lit. c GG 3. Genehmigung der Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 4. Genehmigung der Totalrevision des Wasserversorgungs-Reglements und der Tarifordnung Apéro Im Anschluss an die Gemeindeversammlung lädt Sie der Gemeinderat zum Abschluss der Legislatur gerne zu einem Apéro ein. Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. Mai 2018 Die Gemeindevorsteherschaften


Bezirk Affoltern

Eier an der Fassade Vandalen, Lärm und Einbruch beschäftigten die Kantonsund Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen. Unbekannte bewarfen am Donnerstag, 24. Mai, zwischen 20 und 23 Uhr die Fassade eines Einfamilienhauses in Mettmenstetten mit Eiern. Die Reinigungskosten belaufen sich auf rund 1500 Franken. Vom 25. auf den 26. Mai überzogen Vandalen die Wände des Obfelder Schützenhauses mit Schmierereien, die inzwischen wieder entfernt sind. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Kantonspolizei noch nicht mitteilen. Sachdienliche Hinweise sind erbeten an die Kapo Affoltern: 044 762 16 30. Graffiti auch beim Schulhaus Butzen in Affoltern: Zwischen 26. und 28. Mai kam es zu einem «Farbanschlag», der Kosten von rund 500 Franken nach sich zieht. Im Zentrum von Affoltern wurde am 27. Mai, in der Früh der Seitenspiegel eines Motorrades weggerissen. Für den Halter resultieren Kosten von etwa 200 Franken.

Lärm und ein Einbruchdiebstahl Auch Lärm beschäftigte die Polizei. Arbeiter störten in Affoltern auf einer Baustelle am 26. Mai nach 12 Uhr die Mittagsruhe der Anwohner. Die Kommunalpolizei beliess es bei einer Ermahnung. Nachbarn störten sich am 27. Mai über die Mittagszeit an Kinderlärm auf dem Bauspielplatz in Affoltern, wo eine Familie grillierte. Die Kapo betätigte sich als «Vermittlerin». In einer Tiefgarage brachen Diebe am 27. Mai zwischen 20.25 und 20.35 Uhr im Zentrum von Affoltern eine Parkierungskasse auf und stahlen zirka 350 Franken. Sachschaden: 300 Franken. (-ter.)

Freitag, 1. Juni 2018

Zustimmung auf der ganzen Linie Die Gemeindeversammlung Mettmenstetten hat alle Geschäfte gutgeheissen Während gut zwei Stunden wurde am Montagabend in der Mehrzweckhalle Wygarten fast ausschliesslich präsentiert und kaum diskutiert. Alle Anträge erhielten breite Zustimmung. ................................................... von thomas stöckli Nach dem Auszählen der 70 Stimmberechtigten hatten die Stimmenzähler nichts mehr zu tun. Die Geschäfte waren alle unumstritten. Als neunte Bezirksgemeinde hat Mettmenstetten der Neuorganisation des Publikationsorgans zugestimmt. Nach dem neuen Gemeindegesetz sind die Gemeinden im Kanton Zürich seit Anfang Jahr nicht mehr verpflichtet, ihre amtlichen Publikationen in gedruckter Form erscheinen zu lassen. Die Weiss Medien arbeiten gemeinsam mit der az Medien AG an einer elektronischen Publikations-Plattform. Anstelle der bisherigen Vergütung von Postspesen und Publikationen (nach MillimeterTarif) sieht der neue Vertrag mit den Gemeinden eine Pauschale von 11 Franken pro Einwohner vor – für die Nutzung dieser Plattform, parallel dazu die amtlichen Publikationen im «Anzeiger» und als Medienunterstützung. Der Gemeindepräsidentenverband erachtet das Nebeneinander von online und gedruckt als notwendig, verriet Gemeindepräsident René Kälin. «Der ‹Anzeiger› trägt viel zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Gemeinden bei und ist

Gemeindepräsident René Kälin (rechts) verabschiedet die abtretenden Ratskollegen mit je einem Glas Honig. Von links: Alex Birchler (16 Jahre Gemeinderat), Marino Marchetto (4 Jahre) und Martin Schnorf (8 Jahre). (Bild Thomas Stöckli) für die ganze Region wichtig», so Kälin weiter. Die neue Finanzierungsbasis des «Anzeigers» wurde ebenso diskussionslos und eindeutig gutgeheissen wie anschliessend die Leistungsvereinbarung mit dem Verein für Jugend und Freizeit (vjf) aus Wohlen zum Betrieb der offenen Jugendarbeit der Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Weil Knonau, Maschwanden und die Sek Mättmi der Leistungsvereinbarung bereits zugestimmt haben, kann vjf im August den Betrieb aufnehmen.

Bau- und Zonenordnung teilrevidiert Speditiv ging auch das letzte Traktandum, die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung, über die Bühne. Dabei hatte einer seinen letzten Auftritt, der

die Gemeinde Mettmenstetten seit Jahrzehnten begleitet: Ortsplaner Hugo Wandeler. Er zeigte der Versammlung anhand des Zonenplans von 1969 die Entwicklung des Dorfes in den vergangenen 50 Jahre auf. Erstaunlicherweise sind die Zonengrenzen heute noch weitgehend identisch. Was die Anzahl Häuser betrifft, hat sich allerdings viel getan. Eine Analyse des bestehendesn Zonenplans zeigte, dass auf eine Gesamtrevision verzichtet werden konnte. Eine markante Änderung betrifft die «schutzwürdigen Objekte». Diese wurden von 275 auf rund 200 reduziert. Stattdessen wurden fürs Ortsbild wichtige Bauten definiert, die in Grösse, Form und Ausrichtung erhalten bleiben sollen. Viel liberaler wird zudem das Bauen von Fotovoltaikanlagen und Balkonen gehandhabt.

Wer kennt den weissen Zierzaun?

Wilde Deponie bei der Ruhebank am Mülibach, Ottenbach Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Hansjörg Funk, Regiearbeiter beim Werkhof in Ottenbach, staunte nicht schlecht, als er am Freitagmorgen, 25. Mai, nahe bei der Gemeindegrenze beim «Chriesibrägel» in Ottenbach das Ärgernis vorfand. Neben der beschaulichen Ruhebank am Mülibach wurde vermutlich in der Nacht zuvor ein niedriger, gut zehn Meter langer Holzzaun deponiert. Die weiss lackierten Teile des Zierzaunes lagen samt Betonfundamenten wild durcheinander am Wegrand. Regiearbeiter Funk musste sich schon öfter mit wilden Deponien herumschlagen. Abfallsäcke, Pneus oder kleinere Haushaltgeräte finden sich immer wieder an ganz bestimmten Orten, welche meist mit Fahrzeugen gut erreichbar sind. Der lange Lattenzaun aus Holz nimmt allerdings eine doch ungewohnt grosse Dimension ein. Bei grösseren Abfalldeponien wie in diesem Fall, orientiert die Gemeinde stets die Polizei. Die Täter auch wirklich zur Rechenschaft ziehen zu

können, zeigt sich jedoch meist als überaus schwierig. Der weisse und noch gar nicht so alte Zierzaun darf als derart auffällig bezeichnet werden, dass vielleicht Per-

sonen in der Region wissen könnten, in welchem Garten er früher stand. Meldungen bitte an die Kantonspolizei Affoltern, Telefon 044 762 16 30. (mm)

Der Bedroher wurde verhaftet

Für Tempo 30 auf Kantonsstrassen

Luftqualität steigt nur langsam

Die Schalter der Gemeindeverwaltung Knonau sind seit Montag wieder geöffnet.

Der Kanton soll bei der Gestaltung von Kantonsstrassen in Dorf- und Stadtzentren besser auf die Anliegen der Gemeinden eingehen. Das forderten der Ottenbacher glp-Kantonsrat Ronald Alder – auch im Hinblick auf die Planung des eigenen Dorfzentrums – und zwei Parteikollegen am Montag im Kantonsrat. Weiter rügten sie in ihrem Postulat, dass der Kanton in seiner Planung kaum Rücksicht darauf nehme, dass Strassen nicht nur Träger des Verkehrs, sondern auch Einkaufsstrassen und Treffpunkte sind. (tst.)

Die erwartete Verbesserung der Luftqualität für Zürich und die Ostschweiz verzögert sich. Als Gründe dafür nennt die Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein (Ostluft) die zu hohen Stickoxidwerte der Dieselabgase sowie zu viel Russ aus Holzfeuerungen privater Haushalte. Dass die Region die erwartete Einhaltung der vom Bund festgelegten Luftqualitätsziele für Stickstoffdioxid (NO2) in städtischen Gebieten und entlang von Hauptverkehrstrassen verpasst, sei eine direkte Folge des Dieselskandals. (tst.)

Aufatmen in Knonau: Die Polizei hat den Mann, der offenbar ernstzunehmende Drohungen ausgesprochen hatte, bereits am Freitag verhaftet. Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind seit Montagmorgen wieder geöffnet. Der jüngsten Eskalation geht ein langer Streit voraus. Der Mann sammelte auf seinem Grundstück mitten in Knonau tonnenweise Gegenstände, Material, Schrott und Müll. (tst.)

Hugo Wandeler wurde mit einem Mettmenstetter Spezialitätenkorb verabschiedet. Verdankt wurde auch das Engagement der abtretenden Gemeinderäte und Schulpfleger, sowie von Sek-Schulleiter Urs Bregenzer. Letzterer übernimmt nun das Präsidium der Sekundarschulgemeinde Aeugst und Affoltern. Nebst den Jahresrechnungen (siehe Seite 1) präsentierte Beat Bär auch eine Zusammenstellung von politischer Gemeinde und Primarschule. So beträgt das gemeinsame Eigen- kapital knapp 40 Mio. Franken, davon 16 Mio. liquide Mittel. «Wir werden nicht über Steuersatz-Senkungen diskutieren können», stellte er angesichts von 40 Mio. Franken Investitions bedarf klar, «aber wir werden auch nicht über eine Erhöhung diskutieren müssen.»

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Ganze 60 Ehejahre dürfen am Montag, 4. Juni, in Affoltern Silvia Hedwig und Werner Sidler-Kleiner zusammen feiern! Wir gratulieren von Herzen und wünschen ein schönes Fest.

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 1. Juni, feiern in Affoltern Brigitte Hildegard und Nicolo Restivo-Rambusch goldene Hochzeit. Wir wünschen dem Jubelpaar viel Freude und eine tolle Feier.

Zum 97. Geburtstag Morgen, Samstag, 2. Juni, darf Heiri Hegetschweiler von Ottenbach mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern seinen 97. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren ganz herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Immer Ärger mit wilden Abfalldeponien: Regiearbeiter Hansjörg Funk räumt auf. (Bild Martin Mullis)

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Monika Landis als Kirchenpflege-Präsidentin Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2018 A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2017 – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2017 – Genehmigung 2. Publikationsorgan, Neuorganisation – Zustimmung 3. Offene Jugendarbeit, Abschluss Leistungsvereinbarung / Bewilligung wiederkehrender Kredit – Zustimmung 4. Bau- und Zonenordnung (BZO) / Zonenplan, Teilrevision (siehe separate Publikation) Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 1. Juni 2018 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2018 1. Rechnung 2017 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 1. Juni 2018 Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Die Primarschulpflege Stallikon hat an ihrer Sitzung vom 28. Mai 2018 folgende Reglemente genehmigt und per Schuljahr 2018/19 (1. August 2018) in Kraft gesetzt: – Reglement für die Subventionierung der familienergänzenden Kinderbetreuung (Tagesstrukturen TaSS) – Reglement für die Gewährung von Reduktionen auf Elternbeiträge an die Musikschule Knonauer Amt, Klassenlager sowie Ski-/Snowboardlager – Reglement über die Schulzahnpflege Die Erlasse liegen während der Rekursfrist während der ordentlichen Öffnungszeiten in der Schulverwaltung, Massholderenstrasse 3, 8143 Stallikon, zur Einsicht auf. Gegen diese Erlasse kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 31. Mai 2018 Primarschulpflege Stallikon

Erneuerungswahl Wahlbüromitglieder Gestützt auf § 14 des Gesetzes über die politischen Rechte sowie Art. 22 Ziff. 2 und Art. 38 der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 28. Mai 2018 18 Stimmberechtigte als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018−2022 gewählt. Der Wahlbeschluss liegt während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8907 Wettswil a.A., 1. Juni 2018 Gemeinderat Wettswil a.A.

Es ist Zeit, dass wieder Ruhe und Frieden in die Pfarrei St. Mauritius einkehrt. Es braucht jemanden, der gut vernetzt ist und die Gräben schliessen kann. Ich möchte aktiv dazu beitragen, die Gemeinschaft in unserer Pfarrei wertvoll, lebendig und ausgewogen zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass ich konsensfähig und ausgleichend einen wichtigen Beitrag leisten kann, damit in der Kirchenpflege die Teamarbeit, die Fairness und auch der Respekt wieder gelebt werden.Bitte kommen Sie am 4. Juni 2018, 20:15 Uhr in die kath. Kirche, Stallikerstrasse 2, Bonstetten wählen Sie mit, helfen Sie mit, unsere Pfarrei in eine gute Zukunft zu führen. Herzlichen Dank!

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Frieda Koch Partsch, Dolderstrasse 63, 8032 Zürich Bauvorhaben: Umnutzung Werkstatt-/Lagerraum in 1-Zimmer-Wohnung, Vers.-Nr. 1004, Kat.-Nr. 1262, Im Welschland 18, Wohnzone W4 (bereits erstellt)

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Marcel und Anja Tischer-Schwendimann, Melchior-Hirzel-Weg 23, 8910 Affoltern am Albis und Urs Eiholzer und Corina Maron, Melchior-Hirzel-Weg 25, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Böschungssicherung mit Winkelplatten auf der Westseite und Neubau Steinkorbmauer auf der Nordseite, Kat.-Nrn. 5719 und 5720, Melchior-Hirzel-Weg 23 und 25, Wohnzone W2c

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Philipp Stähly, Rinderweidstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau unbeheizter Wintergarten (bereits erstellt), Vers.Nr. 2824, Kat.-Nr. 4855, Rinderweidstrasse 10, Wohnzone W2a

Knonau Bauherrschaft: Zwicky Rico und Krucker Zwicky Daniela, Unterdorfstrasse 13, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Bauherr Bauvorhaben: Ausbau Schleppgaube mit Fenster, Unterdorfstrasse 13, Knonau, Kat.-Nr. 1383, Zone Kernzone Dorf, kommunales Inventar Nr. VIII/106

Mettmenstetten Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Mettmenstetten, Schulhausstrasse 4, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Aufstellen Schulraumprovisorium (Container) für max. 3 Jahre auf Kat.-Nr. 4338, Schulhausstrasse 14a (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ref. Kirchgemeinde, Albisstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen Spielplatzgerät auf Kat.-Nr. 1759, Albisstrasse bei 10 (Kernzone KA)

Stallikon Bauherrschaft: Werner Schönenberger, Diebis 15, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Umbau Lagerhalle und Wohnung, Diebis, Kat.-Nr. 2265, Zone WG 2/35

Bonstetten Am 29. Mai 2018 ist in Affoltern a.A. gestorben

Schneider Jürg geboren am 26. April 1935, von Zürich ZH und Pieterlen BE, wohnhaft Bruggenmattweg 8 in 8906 Bonstetten. Andacht: Friedhof in Bonstetten, am Montag, 4. Juni 2018 um 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Wettswil Am 28. Mai 2018 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Plüss geb. Fritschi, Marianne Beatrice geboren 12. Mai 1927, Bürgerin von Murgenthal AG und Zürich, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Wiesengrund 24.

De Plättlileger

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 11. Juni 2018, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis statt. Anschliessend um 14.30 Uhr Abdankungsgottesdienst in der Ref. Kirche Wettswil am Albis.

Qualität aus Freude am Beruf

Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter Schmid, Haselhof 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Remise sowie Abbruch Holzunterstand, Kat.-Nr. 2323, Haselhof 3 (Landwirtschaftszone)

Todesfälle

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

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Riesiges Interesse an der Langzeitpflege Hunderte kamen an den Tag der offenen Tür ins Spital Affoltern Interessierte sollten einen Eindruck bekommen, was in der Langzeitpflege tagtäglich geleistet wird – darum ging es letzten Samstag am Tag der offenen Tür. Das Interesse war so gross, dass die Spitalleitung im Herbst und Ende Jahr nochmals Führungen anbieten wird. ................................................... von thomas stöckli «Lasst uns eng zusammenrücken, der nächste Winter kommt bestimmt» – unter diesem Motto begrüsste Spitalpräsident Michael Buik die nicht weniger als 150 Interessierten, welche am Samstagmorgen ins Restaurant Panorama gefunden haben. Neben den Plätzen an den Tischen waren auch die Fensterbänke belegt, sodass einige Besucher tatsächlich dicht gedrängt im Eingangsbereich stehen mussten. «Ich bin überwältigt vom Interesse», so Buik. Der Anlass vom 26. Mai hätte der Auftakt sein sollen für die Abstimmungen über die Spital-Zukunft vom 10. Juni, verriet Clemens Grötsch, Präsident der Spital-Betriebskommission. Der Abstimmungstermin musste bekanntlich verschoben werden. Am Festtag hielt man trotzdem fest. «Hier im Haus haben wir 115 Pflegeplätze», wusste Grötsch den Besuchern zu berichten. Erst im letzten Jahr waren deren 11 geschlossen worden – weil die Nachfrage fehlt und das Haus Rigi neu konzipiert werden muss. Aktuell kommt die Langzeitpflege Sonnenberg auf eine Auslastung von 91 %. «Das ist zu wenig», so der BK-Präsident, «wir hätten gerne 95 %.»

«80 Plätze fehlen mit Sicherheit» Mit den 85 Betten im Seewadel und den 120 Betten im Senevita kommt das Knonauer Amt aktuell auf 320 Pflegebetten. Prognosen gehen in zehn Jahren von einem Bedarf von über 500 Betten aus. Die Hochrechnungen seien allerdings mit Vorsicht zu geniessen, basieren sie doch auf zwei Annahmen, die überholt sind. So dürfte das Durchschnittsalter beim Heim-Eintritt künftig deutlich höher liegen. Die Verweildauer im Heim ist mit durchschnittlich 14 bis 18 Monaten zudem schon heute nur noch halb so lang wie die 28 bis 36 Monate, die 2010 noch galten. Realistischer dürften die Prognose mit gut 400 Plätzen sein, die Pflegewissenschaftler Dr. Stefan Knoth kürzanzeige

Pflegedienstleiter Edwin Meier führte durchs Haus.

Einblick in ein individuell möbliertes Einzelzimmer der Langzeitpflege Sonnenberg. (Bilder Thomas Stöckli)

Skulpturen und Bank vom Lukas Senn empfangen vor dem Haus Pilatus. (Bild zvg.)

Begehrter Gesprächspartner: Gemeinde- und Spitalpräsident Clemens Grötsch.

lich im Haus zum Seewadel vorgestellt hat. «80 Plätze fehlen mit Sicherheit», so Clemens Grötsch, «und die müssen gebaut werden.» Es ist Auftrag der Gemeinden, diese Plätze zur Verfügung zu stellen. In den letzten Jahren habe er deshalb wiederholt mit den anderen Bezirksgemeinden Kontakt gesucht, um gemeinsam zu planen, verriet Grötsch – bisher vergeblich. «Ich werde mich einsetzen für eine regionale Bettenplanung», versprach er. Als Gemeindepräsident von Affoltern äusserte sich Clemens Grötsch auch noch zum Seewadel. Hier geht am 10. Juni der Projektierungskredit für den Neubau an die Urne. Nach 45 Jahren sei das Seewadel schon zweimal abgeschrieben, es sei verbraucht und abgewohnt. «Wir brauchen das

und Bewohner nach einer «Selbstversorgungskrise» wieder Fuss fassen und in ihre häusliche Umgebung zurückkehren können, verriet Michael Buik. Nicht nur die Ansprachen stiessen auf reges Interesse, auch den Rundgang durchs Haus wollte sich niemand entgehen lassen. So fanden sich zu einigen der Führungen über 50 Interessierte ein. Kurzfristig mussten zusätzliche Leiter organisiert und einige Besucher auf später vertröstet werden. Spannend zu sehen war die bauliche Entwicklung. So waren im Haus Rigi – gleich alt wie das Seewadel – damals noch Viererzimmer nur mit Lavabo Standard. Was für ein Unterschied zum weitgehend individuell möblierbaren Einzelzimmer. Gross war das Interesse auch an den Führungen durch

Spital, wir brauchen die Langzeitpflege, wir brauchen das Seewadel – und wir brauchen ein weiteres Gebäude.» Letzteres müsse allerdings nicht zwingend in Affoltern stehen.

Die Aufenthaltsdauer variiert von einem Tag bis zu 28 Jahren Die Langzeitpflege zählt aktuell 107 Bewohner, davon 2/3 Frauen, 1/3 Männer. Das Durchschnittsalter liegt bei 82 Jahren, der Pflegebedarf über dem kantonalen Durchschnitt. Jährlich werden 120 Eintritte verzeichnet, die Aufenthaltsdauer variiert von einem Tag bis zu 28 Jahren. Die Langzeitpflege bedeute heute auch nicht mehr in jedem Fall «Endstation». So komme es vermehrt vor, dass Bewohnerinnen

die geschlossene Demenzstation. Im Erdgeschoss bot sich zudem an diversen Informationsständen Gelegenheit, interne und externe Angebote aus dem Bereich Alter und Pflege kennen zu lernen. Daneben wurde den Besuchern auch eine spektakuläre Überraschung geboten: Aus Holz-Rohlingen arbeitete Motorsägen-Künstler Lukas Senn vor Ort eine Bank und zwei Skulpturen heraus. Der Andrang hat den Spital-Verantwortlichen aufgezeigt, dass das Interesse der Bevölkerung an ihrer Langzeitpflege gross ist. «Im September und Anfang Dezember werden wir nochmals Führungen anbieten», versprach Pflegedienstleiter Edwin Meier und betonte: «Wir wollen offen sein, ein Haus der Begegnung.»


Alles hat seine Stunde und allen Dingen ist ein Tag bestimmt. Es gibt eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen, eine Zeit der Klage und eine Zeit der Freude. Kohelet 3,1.4

Feldschützenverein Rifferswil

TO D E S A N Z E I G E

In Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Ehrenmitgliedes

Marianne Plüss-Fritschi

Karl Orell

12. Mai 1927 – 28. Mai 2018

in Kenntnis zu setzen.

Müde und erfüllt von schönen Erinnerungen an ein vielfältig beschenktes Leben ist sie zuhause für immer eingeschlafen. Bis zuletzt waren ihr Herz und ihre Gedanken bei ihrem Ehemann Willy Plüss, der ihr 2013 vorangegangen ist, und bei ihrem Sohn Felix, den sie um mehr als dreissig Jahre überlebt hat. In stiller Trauer Verwandte, Freundinnen und Freunde Annemarie und Fritz Armbruster, Wettswil Mirjam Tschopp und Roberto Fabbroni, Wettswil Ursula und Markus Ries, Rain Für die Beisetzung finden wir uns ein am Montag, 11. Juni 2018 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Heissächer in Wettswil. Anschliessend feiern wir um 14.30 Uhr den Abschiedsgottesdienst in der reformierten Kirche Wettswil. Traueradresse: Markus Ries, Wolfacherweg 5, 6026 Rain

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. J. von Eichendorff

Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand

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ABSCHIED UND DANK In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Bruder. Wir tragen die Erinnerungen in unseren Herzen weiter.

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Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele. Pablo Picasso (und Leitspruch von Charlotte)

Die herzliche Anteilnahme so vieler Menschen beim Abschied von unserer geliebten

Charlotte (Lotti) Liedtke-Burgdorfer hat uns sehr berührt und erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit. Ganz herzlichen Dank – allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die Charlotte in ihrem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. – allen, die Charlotte betreut, gepflegt, menschlich unterstützt und auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Wir fühlen uns mitgetragen durch das herzliche Mitgefühl und die vielen Briefe, durch jede Umarmung, jeden Händedruck und jedes Gespräch. Im Mai 2018

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

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Kontroverse um den Machtanspruch der Digitalisierung Forum Kirche und Wirtschaft in Kappel zur Frage, «Was, wenn das Internet Gott wäre?» Es war eine ketzerische Frage, unter der die jüngste Folge der Vortragsreihe Wirtschaft und Werte des Forums Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug am Dienstagabend im Kappeler Gemeindesaal lief. Erst im Austausch mit dem Publikum wurde das Verhältnis der Digitalisierung als neue Gottheit kontrovers kommentiert. ................................................... von martin platter «Ich sehe den Zusammenhang zwischen Gott und diesen Digitalisierungsreferaten nicht», eröffnete ein Votant die Diskussion mit dem Publikum. Dieses hatte zuvor geduldig während 90 Minuten der abstrakten Materie der rauschenden Digitalisierung zugehört. Das Impulsreferat hielt Joël Luc Cachelin, trotz seines jungen Alters von erst 37 Jahren bereits Doktor der Ökonomie und Gründer der Wissensfabrik Dulliken, Swisscom-Beirat Digitalisierung und dreifacher Buchautor u. a. des Werkes «Internetgott – Die Religion des Silicon Valley.» Er vertrat die Meinung, dass es in unserer moralischen Verpflichtung liegt, eine Gewichtung der Kriterien vorzunehmen, was das Internet in Zukunft tun und lassen soll. Nicht alles sei böse, was die neue Technologie bringe. «Ist die digitale Technologie nicht auch ein Schutzengel, der dank ausgeklügelter Algorithmen und umfangreicher Nutzerdaten Zeichen des Unheils frühzeitig errechnen kann, lange bevor es der Mensch selber erkennt?», fragte er in den Saal.

Der Mammon steht im Vordergrund Wirtschaftsethiker Peter Seele gab in seinen Ausführungen zu bedenken, dass wir das digitale Zeitalter noch gar nicht erreicht haben. Denn dazu müsste das analoge Zeitalter zuerst abgeschlossen werden. Mit Beispielen aus der neuen Wirtschaftswelt und der Sharing Economy zeigte er aber auf, wie die Digitalisierung unsere Gefühls-, Lebens- und Arbeitswelt radikal am Verändern ist. Das Anbandeln der Liebe findet man nicht mehr nur am Dorffest, sondern zunehmend auf Dating-Plattformen wie Parship, Tinder und weiteren statt. Auf der Strasse ruft man nicht mehr nach einem Taxi,

Joël Luc Cachelin: «Wir haben es mit unserem Verhalten in der Hand, was Internet in Zukunft darf und was nicht.» sondern über die Smartphone-App Uber. Die Menschen geben dafür ihre Nutzerdaten preis. Als Gegenwert erhalten sie eine Dienstleistung, machten sich so aber auch anfällig für Manipulationen. Beispielsweise für Wahlmanipulation, wie der FacebookSkandal mit den Datenanalysten von Cambridge Analytica während des USWahlkampfes gezeigt hat. Dann sagte Seele etwas sehr Bezeichnendes: «Soziale Netzwerke und die Sharing Economy stellen nicht den Menschen und das Kollektiv, sondern das Kommerzielle in den Vordergrund.» Deshalb halte das Monopol Gott noch, wenn es um die zentralen Fragen der Schöpfung gehe. Die Algorithmen, die beispielsweise bei Uber hinterlegt sind, berechnen den Fahrpreis anhand der Nachfrage und des Akkustandes. Ist die Nachfrage hoch oder der Akku des Smartphones bald leer, steigen die Preise. Das schaffe in der Gesellschaft Klassenunterschiede und Misstrauen. Dazu komme, dass Regierungen, Geheimund Nachrichtendienste beim digitalen Datenverkehr ebenso mithörten, wie die kommerziellen Dienstleistungsanbieter Google, Apple, Facebook, Microsoft, Amazon usw. Das Problem sei, dass man nicht genau wisse, wer was und zu welchem Zweck mithöre und welche Daten gesammelt werden. Denn: «Wenn ich

Lichtperformance von Jonas Sagelsdorff zum Stück Menschmaschine der deutschen Band «Kraftwerk». Im Hintergrund eine Szene aus dem Science-Fiction-Stummfilm Metropolis von 1927. (Bilder Martin Platter)

weiss, dass ich überwacht werde, verhalte ich mich anders», schloss Seele.

Abstrakte Materie Moderator Yves Bossart, der die anschliessende Fragerunde moderierte, brachte es auf den Punkt: «Die Digitalisierung ist ein sehr abstraktes Thema.» Er fragte Seele, weshalb wir Anbieter nutzen, obwohl wir genau wissen, dass sie uns ausspionieren? «In meinem Fall ist es reine Bequemlichkeit», gab Seele zu. Welche Daten sammelt Microsoft?, wollte Bossard von Simone Frömming, der Leiterin des Grosskundengeschäfts bei Microsoft, wissen, die ebenfalls auf dem Podium Platz genommen hatte. «Bezüglich Datenschutz müssen wir uns an unsere Geschäftsbedingungen und die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung halten, welche seit 25. Mai gilt», so Frömming. Seele ergänzte: «Die Datenschutz-Grundverordnung ist erst der Anfang. Weitere werden zum Schutz der Internetnutzer folgen müssen.» Bossart stellte fest, dass die Jugendlichen einen sorgloseren Umgang mit ihren Daten pflegten als die ältere Generation. «Es ist wichtig, dass man die Leute über die Folgen ihres digitalen Tuns aufklärt», mahnte Seele. Cachelin ergänzte: «Ich kaufe aus Prinzip keinen Alkohol mit der Kreditkarte. Krankenkassen wollen wissen, ob

wir gesund leben. Kreditkarten hinterlassen digitale Spuren.» Frömming: «Chancen und Risiken der Digitalisierung sind eine Frage der Perspektive, im Positiven wie im Negativen.» Sie plädierte dafür, sich mit den Technologien zu befassen, das nehme die Angst. Auf die Frage, ob es irgendwann eine Maschine gebe, die sich selber wahrnehmen kann, gaben sich die Podiumsteilnehmer ahnungslos. Man könne nicht vorhersehen, was die Folgen der Digitalisierung sein werden. Bossart: «Wissen ist Macht und kann zu Machtmissbrauch führen, wie aktuelle Beispiele gezeigt haben. Cachelin: «Es ist zu einfach, dass Google und Facebook a priori böse sind. Es wird weiterhin einen Wettkampf der Ideen und Technologien geben. Wir sind alle Kunden und können mit unserem Verhalten selber steuern, was okay ist und was nicht.»

Kein Link zu Gott Aus den Wortmeldungen der anschliessenden Publikumsdiskussion war eine gewisse Ratlosigkeit und auch Irritation herauszuhören. Vermisst wurde der Bogen zum Fundamentalen, Theologischen und zu Gott. Seele nannte es eine Herausforderung für die Kirchen, die Digitalisierung auch religiös in die Neuzeit zu überführen und die Schöpfungsgeschichte

weiterzuentwickeln. Darauf entgegnete ein Mann: Die Kirchenleitungen seien mit der Thematik überfordert. Er könne keinen Zusammenhang herstellen zwischen Gott und dem Internet. Ein Mann, der in Silicon Valley gelebt hat, erwähnte das chinesische Regime, das schon zwei Schritte weiter ist wie die übrige Welt und die Bevölkerung anhand ihrer digitalen Daten bereits systematisch in gut und böse kategorisiert, was tiefgreifende Folgen für die Betroffenen haben könne. Er sagte: «Im Silicon Valley waren die Kirchen im Gegensatz zu hier voll.» Er vermisse hier, dass die Kirchen keinen moralischen Kompass zu aktuellen Fragen böten. Cachelin vertrat die Meinung, dass wir in erster Linie mehr Selbstreflexion bräuchten und nicht unbedingt eine starke Kirche. Hat ein einzelnes Land überhaupt noch die Macht, um Grosskonzerne wie Google, Apple oder Facebook in die Knie zu zwingen? Seele: «Was sich bewährt hat, ist die Macht auf viele Schultern zu verteilen, so, wie es in Demokratien üblich ist.» Die Digitalisierung sei wie ein Goldrausch. Nun folge ein Regulierungsprozess. «Wir haben es in der Hand, diesen Prozess mitzugestalten.» Frömming: «Die Digitalisierung ist auch ein gesellschaftlicher Wandel.» Cachelin: «Ich glaube an die positive Wirkung der Transformation.»

Gut schweizerische Verantwortung für Konzerne Erste reguläre GV des Vereins «Knonaueramt solidarisch» Das Säuliamt und Glencore – eine lange Geschichte. Aufmerksame Menschen hatten immer die Augen offen für die Ausbeutung der dritten Welt durch Firmen, die in der Schweiz ansässig sind. Die Nähe zu Baar und der seinerzeitige «Steuersegen» durch den Börsengang von Glencore bewog viele, hier anzusetzen. Doch das ist eigentlich nicht das Ende der Geschichte: Es geht auch um andere multinational tätige Firmen, nicht nur im Rohstoffgeschäft, auch die Ausbeutung in der Herstellung oder Verschmutzung der Ressourcen, alles Geschäftgebaren, welches in der Schweiz nicht tolerierbar wäre und dank Abhängigkeiten, fehlender Kontrolle oder wegen korrupter Partner in ärmeren Weltgegenden ungestraft bleibt. Darum die Initiative, welche Konzerne verantwort-

lich machen will, und daher der Verein, welcher gegenwärtig dieser Initiative zum Erfolg verhelfen will. Der Verein «Knonaueramt solidarisch» hielt am Montag in Obfelden seine erste reguläre Generalversammlung ab. Als Gastredner war Jo Lang, alt Nationalrat der Grünen, eingeladen. Der Wunsch: Er solle «Gschichte vo Zug» erzählen, natürlich mit den multinationalen Gesellschaften im Zentrum. Der Publizist und Historiker Jo Lang wies auf die lange Geschichte der Thematik in der Zuger Politik hin. Bereits in den 1910er-Jahren wurde diskutiert über den Zuzug grosser Firmen und die Sonderbehandlung bei deren Besteuerung; damals habe noch die FDP gewarnt, dass solche Firmen eigennützig und nicht zum Wohl der Öffentlichkeit geschäfteten.

Lang erzählte von seinen teils unglaublichen Begegnungen und Erfahrungen im Kampf gegen korrupte Geschäfte von «Briefkastenfirmen» und für Gleichbehandlung. Die Verflechtungen zur Marc-Rich-Zeit gingen weit: Selbst der Staatsanwalt, der ihn wegen seiner Aktivitäten verurteilte – und vor Bundesgericht eine peinliche Niederlage eingefahren habe – sei Verwaltungsrat der Marc Rich gewesen. Diese Firma ist bekanntlich direkte Vorläuferin von Glencore, welche in einem New-Branding-Akt, um das kriminelle Image abzuschütteln, umgetauft wurde. Einer, der den Sieg der Stahlarbeiter in den USA gegen Marc Rich hautnah mitverfolgte, hat auch seine Theorien zur politischen Entwicklung. Die Begnadigung Richs durch Clinton, an dessen letztem Ar-

Präsident Franz Schüle (links) und Referent Jo Lang an der Generalversammlung des Vereins Knonaueramt solidarisch in Obfelden. (Bild zvg.) beitstag als US-Präsident, habe diese Tausenden von Gewerkschaftern derart empört, dass sie nie Hilary Clinton, sondern wohl zum grossen Teil deswegen Trump gewählt hätten.

Der Verein freut sich über eine munter wachsende Zahl an Mitgliedern und lädt ein, sich anzuschliessen. Pia Holenstein


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

Woche im Zeichen der Bewegung Sportwoche der Sekundarschule Bonstetten

Zur Überbrückung des Raumbedarfs bis 2021 hat die Primarschulpflege Mettmenstetten einem Provisorium auf der Schulwiese vor dem Pavillon zugestimmt.

Ohne Hemmungen tanzen und die Musik im Herzen fühlen. (Bilder zvg.)

Die angenehmen Wetterverhältnisse luden dazu ein, sich draussen zu bewegen.

Yoga, Golf oder Breakdance – in der Sportwoche der Sekundarschule Bonstetten vom 22. bis 24. Mai konnten die 320 Schüler und Schülerinnen zwischen 30 verschiedenen Kursen auswählen und sich bei angenehmen Wetterverhältnissen draussen und drinnen bewegen.

wurde von zwei Profitänzern geleitet, welche den Schülerinnen die grundlegenden Bewegungen beibrachten. Die aktuellen Hits inspirierten die Mädchen natürlich zusätzlich zum Tanzen. Die Leiter hielten die Schülerinnen dazu an, ohne Hemmungen zu tanzen und die Musik im Herzen zu fühlen. Einen eleganteren Tanz durfte man im Salsa-Kurs bestaunen. Dabei wurden den Teilnehmerinnen die Basics des lateinamerikanischen Tanzes beigebracht. Die Jugendlichen hatten Freude daran, einzelne Tanzschritte zu erlernen und sich zu der südamerikanischen Musik zu bewegen. Im Sporternährungskurs wurden verschiedene Müsliriegel gebacken und erfrischende Sportshakes mit leckeren Erdbeeren und Bananen gemacht. Zudem wurde besprochen, welche Nahrungsmittel sich vor, wäh-

Die Planung der Sportwoche begann bereits im Winter. Trainer mussten gesucht, Angebote evaluiert und das Programm gestaltet werden. Vor den Sportferien konnten die Jugendlichen online ihre acht Prioritäten angeben. In einer ausgetüftelten Zuteilung ging es darum, dass jeder Schüler und jede Schülerin möglichst die höchsten Prioritäten erfüllt bekam. Das Zuteilungsprozedere war besonders aufwendig,

weil es Halbtages-, Ganztages- und durchgehende Kurse gab. Ob Streethockey, Krafttraining, Selbstverteidigung, Skaten oder Reiten, ob beim Faustball, Schwingen oder beim Tischtennis, überall haben sich die Jugendlichen engagiert und waren motiviert und schwitzend bei der Sache. Während die Radbegeisterten durch die Bonstetter «Berge» bikten, lernten andere die beiden amerikanischen Sportarten Football und Baseball kennen. Es war eindrücklich, das Engagement der Trainer und das Mitziehen der Jugendlichen zu erleben. Von vielen auswärtigen Kursleitern gab es positives Feedback für die Bonstetter Schulkultur.

Hiphop und Salsa, Ernährung und Yoga Der Hiphop-Kurs war der beliebteste aller Kurse unter den Mädchen. Er

Prävention vor sexueller Ausbeutung

Über 800 Kinder am Parcours in Hedingen «Mein Körper gehört mir!», die Ausstellung zur Prävention sexueller Gewalt gegen Kinder, macht vom 1. bis 25. Juni Halt in Hedingen. Über 800 Kinder aus dem Bezirk besuchen den interaktiven Parcours. Prävention vor sexueller Gewalt als Schulthema – muss das sein? Angesichts der Tatsache, dass jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zehnte bis zwölfte Junge im Laufe der Kindheit sexuelle Übergriffe oder Gewalt erlebt, fanden die Verantwortlichen von sieben Primarschulen im Bezirk: Ja, es muss sein! Sexuelle Gewalt an Kindern hat viele Formen. Sie kann von erzwungener Nähe und Nacktheit, dem Konsum von Kinderpornografie oder intimen Berührungen der Geschlechtsteile bis hin zur Vergewaltigung führen. Nur selten ist es der böse Unbekannte mit dem lockenden Bonbon, der Kindern sexuelle Gewalt antut. In etwa drei Viertel der Fälle ist die ausbeutende Person dem Kind bekannt und kommt aus dem nahen sozialen oder gar familiären Umfeld des betroffenen Kindes. Deswegen reichen Ermahnungen wie «Geh nicht allein durch den Park!» oder «Nimm keine Süssigkeiten von Fremden an!» nicht aus, um die eigenen Kinder zu schützen. Im Gegenteil: Warnungen machen Angst. Informationen aber klären auf. Gut informierte und selbstbewusste Kinder sind sicherer vor sexueller Gewalt. Beim Besuch des Kinderparcours lernen die Kinder, dass sie das Recht haben, Nein zu sagen. Sie erfahren, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt und schlechte Geheimnisse weitererzählt werden sollen. Sie ler-

Die interaktive Ausstellung kommt nach Hedingen. (Bild Iwan Raschle) nen die Telefonnummer 147 (www.projuventute.ch) kennen und wissen, dass sie dort Tag und Nacht kostenlos Hilfe erhalten. Anhand von verschiedenen Aufgaben werden im Parcours auf spielerische Art und Weise das Selbstbewusstsein und die Abwehrstrategien der Kinder gestärkt. Begleitet von Fachpersonen setten sich die Schülerinnen und Schüler an sechs verschiedenen Stationen mit dem eigenen Körper und Themen wie «angenehme und komische Berührungen», «Geheimnisse», «Gefühle» und «Hilfe holen» auseinander. Die flächendeckende Information und Schulung von Kindern, Eltern und Lehrpersonen soll helfen, Übergriffe und Straftaten früher erkennen oder gar verhindern zu können. Wenn Kinder eine Sprache haben, mit der sie über intime Berührungen oder sexuelle Handlungen reden können, wenn sie ihre Rechte kennen und wenn sie ein Umfeld haben, in dem sie Ansprechpartner finden, dann wird die Anzahl der Gelegenheiten für Täterinnen und Täter geringer. (pd.) Weitere Infos unter www.kinderparcours.ch oder www.limita-zh.ch.

SchulraumProvisorium in Mettmenstetten

rend und nach dem Sport besonders eignen. Neu im Angebot war die YogaWoche mit Power-Yoga, Entspannung und Meditation, welche von 18 Schülerinnen besucht wurde. In den Pausen sassen die Schüler gemeinsam im Freien und genossen das sonnige Wetter und die warmen Temperaturen. Sie erholten sich von den Aktivitäten und tauschten sich in angeregten Diskussionen aus. Man sah viele zufriedene Gesichter und auf Nachfrage gab es durchgängig positive Rückmeldungen. So darf man sich schon auf die nächste Sportwoche in drei Jahren freuen. Möglich machen es die externen Kursleiter. Ohne die zahlreichen Fronstunden, welche von den Vereinen aus der Region geleistet wurden, wäre die Organisation der Sportwoche unmöglich gewesen. (pd.)

Die mittel- und langfristige Schulraumplanung in Mettmenstetten umfasst einen Doppelkindergarten per Sommer 2019 (siehe Artikel unten) sowie einen Schulhausneubau und eine Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen per Sommer 2021. Zur aktuellen Situation: Aufgrund schnell wachsender Schülerzahlen hat das Volksschulamt der Primarschule zusätzliche Klassen bewilligt, was kurzfristig zwei weitere Klassenzimmer notwendig macht. Der auf diesen Sommer geplante Doppelkindergarten Ecke Sportplatz Gramatt steht aufgrund eines Rekurses von Anwohnern noch nicht bereit. Die Räume der Primarschule sind vollständig belegt und die weiteren Möglichkeiten für Schulraum (z.B. Miete) sind ausgeschöpft. Die Schulpflege hat darum einem Provisorium auf der Schulwiese vor dem Pavillon zugestimmt. Dieses wird spätestens nach Bezug der Schulhausneubauten im Sommer 2021 rückgebaut. So kann der aktuelle, dringende Raumbedarf abgedeckt und die notwendige Flexibilität bis zur Fertigstellung des geplanten, dauerhaften Schulraums erhöht werden. Primarschulpflege Mettmenstetten Bea Gallati, Ressort Präsidiales und Öffentlichkeit; Fredy Kurmann, Ressort Liegenschaften und Infrastruktur

Der Bedarf ist unbestritten

Primarschule Mettmenstetten zum Projekt Doppelkindergarten Der in Mettmenstetten geplante Doppelkindergarten ist Teil des Projekts «Erweiterung Schulanlage Mettmenstetten». In diesem planen Gemeinderat und Primarschulpflege einen Schulhausneubau, eine Doppelturnhalle mit Tagesstrukturen und einen Begegnungsort mit Bibliothek. Die öffentliche Diskussion zeigt deutlich: Alle Beteiligten sind sich einig, dass in Anbetracht der aktuellen und künftigen Bautätigkeit weitere Familien mit schulpflichtigen Kindern zuziehen werden; dies macht zusätzlichen Schulraum nötig. Seit 36 Jahren wurde nicht mehr in dauerhaften Schulraum investiert. Schülerzahlen bewegen sich in der Regel wellenförmig, die Spitzen sind bestmöglich mit temporärem Raum zu überbrücken. Dies ergibt einen dauerhaften Bedarf von sechs Kindergärten und zusätzlich ein bis zwei temporären Kindergärten. Von einem Kindergarten mit drei Einheiten hat die Primarschulpflege abgesehen. Ein zweistöckiges Gebäude kann nicht behutsam in die Umgebung eingebettet werden, wäre mit zusätzlichen Risiken bezüglich Einsprachen belastet und würde hohe Kosten für die behindertengerechte Erschliessung des zweiten Stocks generieren. Ein einstöckiges, erweitertes Gebäude würde den angrenzenden Sportplatz zu stark tangieren und müsste aufwändig in Hanglage gebaut werden. Ein 6. Kindergarten kann auf dem zentralen Schulhausareal in bestehenden Bauten (z.B. Schulhausstrasse 4) kostengünstiger realisiert werden.

Sportplatz Gramatt steht weiterhin vollumfänglich zur Verfügung Im Herbst 2016 hat die Schulpflege den planerischen Standortwechsel

vom Rennweg an den Rand des Sportplatzes Gramatt kommuniziert. Somit liegt der Doppelkindergarten (DKG) im erweiterten Schulareal und ist besser als Teil der Schule wahrnehmbar. Für den Kindergarten-Betrieb ist die autonome Lage ideal und die Tagesstrukturen und die Turnhallen sind gut erreichbar. Der geäusserte Vorwurf, dass der Sportplatz inklusive «Schlittelhügel» nicht mehr genutzt werden kann, ist falsch – er steht der Bevölkerung von Mettmenstetten weiterhin zur Verfügung. Auch der ursprünglich angedachte Standort, Sportplatz Rennweg, kann in Zukunft wie bisher vollumfänglich genutzt werden.

Projektkosten und Erschliessung 1,89 Mio. Franken für den Bau eines Doppelkindergartens muten manchen privaten Bauherrn als hoch an. Öffentliche Bauten haben verschiedensten Anforderungen zu genügen. Vergleichbare Bauten im Knonauer Amt zeigen, dass die Kosten für den DKG gut vertretbar sind, auch weil das Projekt mit Erdsonde und Fotovoltaikanlage einen hohen Energiestandard mit niedrigen betrieblichen Folgekosten ausweist. Höhere Kosten fallen für die Erstellung mittels Fusswegs an (nicht aber für die weitere Erschliessung von Wasser, Kanalisation etc.) und werden teilweise durch die niedrigeren Umgebungskosten kompensiert, weil die bestehende natürliche Umgebung genutzt werden kann. Der Fussweg zum Niederfeld (der gleichzeitig als Notzufahrt dient) ist von dieser Betrachtung ausgenommen, denn er ist sanierungsbedürftig. Der Kindergarten ist, abgesehen von einer Notzufahrt, ausschliesslich zu Fuss erreichbar. Die Primarschulpflege und das Projektteam werden sich mit aller Kraft dafür einsetzen, das Projekt innerhalb der beantragten Kosten umzusetzen.

Raumprogramm gemäss den Empfehlungen Der geplante DKG sei kein «normaler» Kindergarten gemäss den kantonalen Empfehlungen, gar der Vorwurf des «Luxus-Doppelkindergarten» besteht. Korrekt ist: Das Projekt richtet sich nach den Empfehlungen für Schulhausbauten und Kindergartenraum – die Raumgrössen sind gesamthaft eingehalten. Wir haben den im Vergleich zu den kantonalen Empfehlungen grösseren Hauptraum gemäss den Richtlinien für Kindergärten gewählt – dafür z.B. den Gruppenraum kleiner gehalten. Auch das Raumprogramm und die Umsetzung für alle geplanten, zukünftigen Schulhausbauten richtet sich nach dem Bedarf und den Empfehlungen aus – eine Grundhaltung, die der Bauausschuss des Projekts «Erweiterung Schulanlage Mettmenstetten» konsequent vertritt.

Gemeinsam realisieren Bis Ende Juni 2018 ist die Schulgemeinde noch eine eigenständige Gemeinde und beantragt den Kredit. Der Gemeinderat, der in der Einheitsgemeinde ab 1. Juli 2018 für die Realisierung von Schulhausbauten zuständig ist, hat das Projekt begleitet und geprüft und empfiehlt die Annahme. Gemeinsam realisieren heisst nun auch, dass wir am 10. Juni auf Ihre Stimme an der Urne zählen. Unterstützen Sie dieses erste Teilprojekt der Raumplanung mit einem deutlichen Ja und ermöglichen Sie dringend benötigten Kindergartenraum für die Jüngsten an unserer Schule. Danke! Primarschulpflege Mettmenstetten, Bea Gallati und Fredy Kurmann Weitere Infos und die Abstimmungsweisung auf der Webseite der Schule und der Gemeinde.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

Drei Tage lebenslänglich Die Jubla Säuliamt im Pfingstlager

32 Kinder und 20 Leiter erlebten im Pfingstlager zahlreiche Abenteuer und tobten sich in der Natur aus. (Bilder zvg.) «Häftling Nummer 1032, antreten bitte», hiess es am Samstagmorgen des Pfingstwochenendes bei der Jungwacht und Blauring (Jubla) Säuliamt, und der letzte Häftling trat vor, um das Gesicht und das Seitenprofil fotografieren zu lassen. Das Hausschwein von Miss Piggens wurde nämlich, samt diamantenbesetztem Halsband vermisst und die Schar aus dem Säuliamt, aufgrund ihrer Liebe zu Schweinchen aller Art verdächtigt, es gestohlen zu haben. Also traten 32 Kinder und 20

Leiter und Leiterinnen die Haft im Hochsicherheitsgefängnis Hühnerbein bei Dachlissen an.

Ein misslungener Gefängnisausbruch Trotz niedrigem Komfortstandard des Gefängnisses, geschlafen wurde in Zelten, hatten die Jublaner die gesamten drei Tage in Haft viel Spass zusammen. Bei Geländespielen wurde untereinander gekämpft und Bündnisse geschlossen, und am Abend, während

dem Singen um das Lagerfeuer, Ausbruchspläne geschmiedet. In der Nacht auf Montag war es dann so weit: Ein lauter Knall, das Signal für den Ausbruch aus dem Gefängnis, weckte die Jublaner aus ihrem Schlaf. Nach vielen Hindernissen, welche von der Schar überwunden werden mussten, standen sie schliesslich vor der Gefängnismauer. Nach erfolgreicher Sprengung dieser Mauer tauchte dahinter eine zweite Mauer auf, und die Wärter warteten nur darauf, die

Die Jublaner hatten beim Singen ums Feuer viel Spass. Flüchtenden wieder in ihre Zelte zu bringen. Am nächsten Morgen wurden die Jublaner dann von Miss Piggens besucht, die ihnen mitteilte, dass ihr Hausschwein wieder aufgetaucht sei. Es wollte einen Guinness-Weltrekord aufstellen, in dem es in jedem BurgerRestaurant der Welt einen Hamburger ass. Somit wurde die Anklage gegen die Jublaner fallengelassen und sie wurden wieder aus ihrer Haft entlassen. Nach einer schönen Heimwande-

rung durch das Grossholz bleiben nun viele schöne Erinnerungen an das Lager und die Vorfreude auf das nächste grosse Abenteuer der Jubla Säuliamt. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien, wird die Schar im Sommerlager (Sola) mit Piraten die Gegend um den Bodensee unsicher machen. Jasmin Frey Mehr Infos dazu unter www.jublasaeuliamt.ch oder an der Solavorschau am 14. Juni, um 19.15 Uhr, im Pfarreisaal der katholischen Kirche Obfelden.

Bauen und basteln, kochen und singen ums Feuer

Die Natur hautnah erlebt im Pfingstlager der Pfadi Säuliamt Über Pfingsten organisierten die Meitli- und Buebepfadi Säuliamt je zwei Pfingstlager für insgesamt knapp 200 Kinder und Jugendliche. Die Lager fanden an verschiedenen Orten im Säuliamt statt. Während die Meitlipfadi ihre Lager altersgetrennt durchführt, teilt sich die Buebepfadi in ihre beiden alters-

durchmischten Stämme Nord- und Süddakota auf. Die Pfadis des Stamms Süddakota besammelten sich am Freitagabend bei der Badi in Mettmenstetten. Kurz nach dem Antreten wurde der berühmte Schriftsteller Friedrich Schiller auf einer Sänfte herangetragen. Er erzählte den Pfadis, dass er sich gerade damit beschäftige, eine Geschichte über einen Schweizer Nationalhelden zu verfassen. Es habe ihm

Wilhelm Tell im Lager des Stamms Süddakota. anzeige

jedoch in der letzten Nacht seine Notizen aus seiner Schreibstube gewindet und diese seien nun in der ganzen Region verteilt. Die Pfadis machten sich sofort auf den Weg, um diese Notizen wieder einzusammeln. Am Ende dieser Wanderung kamen sie auf dem Lagerplatz an. In den folgenden Tagen fanden sich die Kinder mitten in der Geschichte von Wilhelm Tell wieder. So musste dieser als Erstes aus dem Ge-

Die Gruppenzelte der Kinder. (Bilder zvg.)

fängnis der Habsburger befreit werden. Bei einem Geländespiel konnten diverse kulinarische Spezialitäten der Schweiz erspielt werden. Mit diesen kochten die Pfadis selbstständig eine Mahlzeit. Frisch gestärkt konnten nun die Habsburger angegriffen und besiegt werden. Um Gessler und seine Leute endgültig zu vertreiben, musste Tell letztendlich noch mit einem spektakulären Apfelschuss seinen Mut beweisen.

Neben den Aktivitäten zum Thema bestand das Programm für die Kinder aus bauen und basteln, kochen, singen ums Feuer und die Natur hautnah erleben. Am Nachmittag des Pfingstmontags machten sich die Teilnehmer des Lagers müde aber mit vielen neuen Erlebnissen im Gepäck auf den Heimweg. Lorenz Gasser v/o Fefer Infos und Kontakt: www.pfadi-sa.ch, info@pfadi-sa.ch.


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Freitag, 1. Juni 2018

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Gjevat muss gehen Am 7. Mai 2019 wird er die Schweiz verlassen und nicht zurückkehren können Ein Junge zieht mit seiner Familie in die Schweiz und wird zum Musterbeispiel gelungener Integration. Nun, 26 Jahre später, muss er zurück in den Kosovo, die Justiz hat genug von ihm. Was ist passiert? ................................................... von livia häberling Ein Raumparfüm hüllt die verlebte Luft in einen frischen Mantel. Das Bett ist gemacht, darauf ein drahtiger Mann, 35, schiefe Nase, schwarzes Haar, Luzerner Dialekt. Da sitzt er, an einem regnerischen Donnerstag, im Schneidersitz, leicht geduckt und mit dem Rücken zur Wand. Gjevat soll ausgeschafft werden. Jetzt, nach über zwei Jahrzehnten in der Schweiz. So will es das Gesetz. «Gjevat, hast du Angst?» «Ob ich Angst habe?» Er holt Luft, stützt die Ellbogen auf die Kniescheiben, sucht die Leere im Raum und dreht an seinem Ehering, den er seit Donnerstag, 22. Februar 2018, am Finger trägt. Es ist Sommer in Koriša, Jugoslawien. Draussen liefern sich Aufständische Strassenschlachten mit der Polizei, drinnen hat der achtjährige Gjevat Serbischunterricht. «Zeichnen, irgendetwas! Und herzeigen!» Gjevat tritt vor. Ein albanischer Doppeladler. «Was glaubst du eigentlich?», ruft die Lehrerin und schlägt zu. Die Finger brennen vor Schmerz. «Was glaubst du eigentlich», denkt sich auch Gjevat, und schlägt zurück. Es ist die Liebe zu den eigenen Wurzeln, die ihm in den frühen 90erJahren den Schulverweis einbringt. Und ein neues Leben in der Schweiz. Die Ankunft in Zürich, der Zug nach Root, der Bus nach Dietwil im Aargau, diese Pünktlichkeit! Eine Reise wie aus einem Guss. Die riesige Wohnung neben der Post, fünf Zimmer, Parkett, das Schulhaus nicht weit. Asphalt statt Schotterpisten, gefegte Strassen statt Müllberge. Aber auch Schweizerdeutsch statt Albanisch. «Wie war er, dein erster Schultag als Fremder?» «Schwierig», Gjevat zieht die Achseln hoch, «dieses Schweizerdeutsch». Zwei Sätze lernt der Vater mit den Kindern auswendig. «Ich heisse Gjevat. Ich bin acht Jahre alt.» Zwei Sätze, acht Wörter, damit sie sich wenigstens anständig vorstellen können. «Wir sind so herzlich aufgenommen worden. Und doch waren wir Gäste in einem fremden Land, das war uns klar. Und dem Vater am meisten.» «Redet Deutsch!», mahnt er, wenn er die Kinder beim Albanisch sprechen erwischt. Schnell hat Gjevat Schweizer Kumpels, spielt Fussball beim FC Rotkreuz, bewundert Alain Sutter und Stéphane Chapuisat, findet einen besten Freund. Die Mutter von Daniel gibt den Geschwistern Deutschunterricht. Gute Schulnoten sind dem Vater lieb, aber hervorragende Noten sind ihm lieber. Gjevat lernt und lernt, schnell wird die Sprache flüssiger, das «ch» tönt besser, schön kratzig, schön schweizerisch. Mathe, Französisch, Deutsch, der Vater sieht bald lauter Sechser, was darunter liegt, zeigt Gjevat nicht her. Und immer, wenn er nach einem Fehler nach vorne gebeten wird, ist er verwundert, dass er statt Prügeln Erklärungen erhält. Einfach nur Erklärungen. «Heimweh?» «Heimweh nach was? Nach den politischen Unruhen? Den Schlägen? Nach dem Chaos in den Städten und

dem Dreck auf den Strassen?» Jahr für Jahr fliegt die Familie im Sommer heim nach Koriša, zu den Verwandten, zurück in jenes Haus, das die Mutter mit den Kindern bewohnt hatte, während der Vater in der Schweiz das Geld verdiente. Brüder und Vater finanzieren es inzwischen gemeinsam, legen Ende des Jahres das Ersparte zusammen, kaufen neues Bauland. Nur Gjevat hat kein Interesse an einer Ferienwohnung. Und kein Geld. Hätte er welches, er würde es in der Schweiz investieren. «Wars ein Heimkommen?» «Eine Rückkehr, ja, das bestimmt. Aber eine Heimkehr?» «Meine Damen und Herren, wir landen in Kloten.» Erst ein paar Wochen später, wenn der Captain beim Anflug auf Zürich diese Worte spricht, kommt auch Gjevat zuhause an. Vieles befremdet ihn inzwischen an der eigenen Kultur. Dass man den Gästen Coca Cola serviert, um wohlhabend zu wirken. Dass das Geld für einen BMW reicht, aber kaum für das Benzin. Dass nicht das eigene Herz den Ehepartner auswählt, sondern der elterliche Verstand. Dass die Frauen Tee servieren, während die Männer gemütlich plaudern. Und dass man als Mann niemals in Tränen ausbricht, selbst wenn es einem richtig elend geht. Das hatte ihm der Vater beigebracht, damals, mit 15 Jahren, als er weinend bei ihm Trost gesucht hatte. Ein Mann muss stark sein, so will es die albanische Kultur. «Warum», ruft Gjevat, und verwirft die Hände, «warum muss ich ein Bild von mir zeigen, das nicht der Wahrheit entspricht?» 1998 beginnt er die Lehre bei Coop. Manchmal lachen die Kinder jetzt über den Vater. Über sein Baustellen-Deutsch, den Akzent. Sie korrigieren ihn, wenn er die Verben vertauscht, die Präpositionen vergisst. «Redet Albanisch!», flucht der Vater, und die Kinder ignorieren ihn. Er merkt, wie ihnen das Sprechen immer schwerer fällt, wie sie die Worte nicht mehr finden in der eigenen Muttersprache. Der Vater wird nervös, organisiert einen Lehrer. Für eine Weile lernt Gjevat samstags Albanisch. Schreiben und Lesen und Hören und Sprechen. Aber denken und träumen, das tut Gjevat längst auf Schweizerdeutsch. Dann wagen die vier Geschwister den Schritt. «Vater, wir wollen Schweizer werden.» Entsetzen. «Wie wollt ihr später im Kosovo leben mit einem Schweizer Pass? Nein, ihr seid Kosovaren. Und ihr bleibt es. Auch auf dem Papier.» Im Sommer 2000 schliesst Gjevat die Lehre als Detailhandelsassistent ab. Als Zweitbester des Jahrgangs, mit Note 5.4 und Ehrenmeldung. Der Vater ist stolz, und Gjevat ärgert sich, dass er nicht der Beste war. Der Name der Frau, die ihn auf den zweiten Platz verwiesen hat, er weiss ihn noch heute. Jetzt steht Gjevat vom Bett auf, schreitet zum Pult. «Musterlehrling», grinst er, und klaubt ein Blatt Papier aus einem Sichtmäppchen hervor. «Musterlehrling haben sie mich genannt. «Schau hier, mein Arbeitszeugnis von Coop.» Lehrling, Verkäufer, Rayon-Leiter, Stellvertretender Geschäftsführer zweier Filialen. Ein beruflicher Aufstieg wie im Bilderbuch. Dann setzt sich Gjevat, der Musterknabe, zurück in den Schneidersitz. Auf sein Bett in einem Zimmer des Ulmenhofs in Ottenbach. Seit Juli letzten Jahres ist es sein Zimmer. «Gjevat, was ist passiert?» Es war nach der Jahrtausendwende. Sie, eine Serbin, war seine erste Liebe. Und auf Serben, das weiss Gjevat, seit er als kleiner Junge in

Gjevat wohnt im Ulmenhof in Ottenbach. Der Preis für seine gelungene Integration ist hoch: Seine einstige Heimat, den Kosovo, kennt er nur noch von Wikipedia und vom Radio, sie ist ihm fremd geworden. (Bild Livia Häberling) Koriša den Doppeladler geübt hat, auf Serben sind Albaner schlecht zu sprechen. Und umgekehrt. Sechs Jahre hält das Glück, bis es am Streit der Familien zerbricht. Gjevat ist verletzt, möchte heulen, aber er denkt an die Worte seines Vaters. Stattdessen feiert er die Nächte durch, trinkt und raucht, trifft eine Frau nach der anderen, lässt sich auf sie ein und distanziert sich, sobald etwas Ernstes daraus zu entstehen droht. Gjevat versucht zu verdrängen, nur vergessen kann er nicht. Immer dann, wenn er alleine in seiner Wohnung sitzt, trifft ihn der Schmerz mit voller Wucht. Dann bricht Gjevat in Tränen aus und weint um jene Frau, die er immer noch liebt. Ganz im Stillen, ganz für sich. «Der Vater, die Mutter, die Geschwister, jemand musste doch verstehen?» Gjevat winkt ab. «Wir finden dir eine Bessere! Vergiss die!» Ein paar Jahre später, Sommer 2009. Gjevat verbringt die Ferien in Koriša. Es wird das letzte Mal sein. «Schau!», der Vater zückt ein Foto, «das ist Lume. Sie will dich heiraten, noch diesen Sommer.» Gjevat ist fassungslos. Er will sich verlieben und dann heiraten, nicht andersrum. Die Kultur, die Mentalität, «uns trennen Welten», denkt Gjevat. Er sitzt das Kennenlernen ab, passiv und stumm. Seine Gedanken kreisen längst um eine andere Frage. Wo soll er hier, in diesem elenden Hinterland, das Heroin für seinen nächsten Trip auftreiben?

«Willst du mal probieren?» Passiert ist es in einer der unzähligen Partynächte. Seine Geliebte holt aus der Handtasche ein Säcklein mit weissem Pulver hervor. «Willst du mal probieren?» «Ich habe gezögert, Drogen machten mir Angst. Wobei... Wenn eine Frau sich nicht fürchtet, warum sollte ich?» Und vor seiner Bekanntschaft als Weichei dastehen, das ist das Letzte, was er will. Plötzlich ist die Furcht weg, und Gjevat zieht zum ersten Mal in seinem Leben eine Linie. Jetzt fühlt er sich göttlich, unbesiegbar, spürt nur noch

das, was er auch spüren will. Die Trauer, die Enttäuschung, die Wut, all diese bedrückenden Gefühle sind wie weggeblasen. Freitag, Samstag, Freitag, Samstag. Linie um Linie, Linie um Linie. Zuerst kokst Gjevat nur am Wochenende, bald reicht ihm das nicht mehr. Er will jeden Tag unbeschwert sein. Das Glück ist so nah, nur ein Atemzug entfernt. Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag. Sein Konsum nimmt zu. Bald sind es zwei Gramm täglich, bis die Nase blutet. Das Gift hat sich durch die Nasenscheidewand gefressen, mit jedem Zug ein bisschen mehr. «Sie müssen damit aufhören!», mahnt der Arzt, und Gjevat hört auf. Er raucht jetzt Crack. Inzwischen wohnt er in Luzern. Wenn er nicht die beiden Coop-Filialen schmeisst, hockt Gjevat mit Süchtigen auf der Gasse herum. Zwei Gramm reichen längst nicht mehr, für die Crack-Pfeife braucht er fünf. Was nun? Zum Glück helfen die anderen aus. «Willst du mal probieren?» Bald raucht Gjevat zum ersten Mal Heroin. Es ist 2011, und Gjevat ein verurteilter Straftäter. Seine Stelle bei Coop hat er gekündigt. Restaurants, Weinhandlungen, Industriebetriebe, mit Kumpels bricht er ein, rennt dem Geld für den nächsten Trip nach. Und wird jedes Mal erwischt. Dann folgen Betonmauern, eine Stunde Spazieren im Hof und Subutex gegen die Entzugserscheinungen. Solange, bis ihn der Staatsanwalt im abgekürzten Verfahren verurteilt hat. Dann beginnt das Spiel von vorn. Über 25 Strafbefehle und -urteile werden es schlussendlich sein. Freundin Jasmin, seit 2011 mit ihm zusammen, wartet zuhause auf ihn, aber Gjevat kauft statt Windeln und Milch seinen nächsten Trip. Sohn Loris, geboren im September 2012, macht seine ersten Schritte, aber Gjevat sitzt hinter bewachten Mauern. 2014 hat er genug. All die Lügen, das Leiden seiner Jasmin, die ihn an der Hand nimmt, ihn beim Kampf gegen die Sucht unterstützt, ihm Hoffnung gibt, und die er jedes Mal aufs

Neue enttäuscht. Das Leben für die Drogen, Gjevat hält es nicht mehr aus. Auf der Flucht stürzt er von einer Eisenbahnbrücke fünf Meter in die Tiefe. «Das wars», glaubt er, und es ist ihm egal. Er überlebt den Sturz, seine Ferse ist mehrmals gebrochen. «Bitte», fleht er den Haftrichter an, «lassen Sie mich nicht mehr raus.» Raub, räuberischer Diebstahl, mehrfacher Diebstahl, Sachbeschädigung, mehrfache Hehlerei, mehrfacher Hausfriedensbruch, mehrfache Widerhandlung gegen das Waffengesetz, mehrfache Tätlichkeiten, geringfügiger Diebstahl und geringfügige Sachbeschädigung. Am 26. März 2015 verurteilt ihn das Kriminalgericht Luzern zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 8 Monaten, der Strafvollzug wird aufgeschoben, zugunsten einer stationären Massnahme. Gjevat beginnt eine Suchttherapie in Solothurn. Und in Luzern wird das Amt für Migration auf ihn aufmerksam. Dieses widerruft seine Niederlassungsbewilligung und weist ihn aus der Schweiz weg. Im März 2017, als das Kantonsgericht Luzern das Urteil bestätigt, zieht es Gjevat den Boden unter den Füssen weg. Er konsumiert ein letztes Mal, seit Juni 2017 ist er clean. Seit Juli wohnt er im Ulmenhof in Ottenbach in einer betreuten Wohngruppe und führt seine Therapie fort. Am Donnerstag, 22. Februar 2018, heiratet er seine grosse Liebe Jasmin und nimmt ihren Namen an. Anfang Mai kommt Post aus Lausanne: Das Bundesgericht weist Gjevats Beschwerde ab. Bleiben darf er noch bis zum Ende der gerichtlich angeordneten Therapie. In Luzern wartet das Amt für Migration nun darauf, dass er das Flugticket nach Pristina vorlegt. Und die Schweiz bis spätestens am 7. Mai 2019 verlässt. Als letzte Hoffnung bleibt Gjevat der Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Ob er das Urteil weiterzieht, steht momentan noch offen.

Fremd in der eigenen Heimat Und nun, da du gehen musst? «Es ist hart. Die Schweiz ist meine Heimat. Die Heimat meiner Frau, meines Sohnes, der beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben. Aber ich muss für meine Taten geradestehen.» Jeden Sonntagabend verlässt Gjevat seine Familie in Richtung Ottenbach, Ulmenhof. Und Loris weint. «Papi, wie viele Male muss ich schlafen, bis du wieder da bist?» Vier Mal, beruhigt ihn Gjevat dann, und fürchtet sich schon heute davor, was er Loris wird antworten müssen, im Mai 2019. «Ich bin nicht Schweizer, auf dem Papier bin ich es nicht. Im Herzen aber bin ich es, und darauf bin ich stolz. Aber der Kosovo, der Kosovo ist für mich ein Land wie jedes andere. Ein Land, das ich von Radio, Fernsehen und Wikipedia kenne, ein fremdes Land.» «Ob ich also Angst habe», fragt Gjevat, immer noch auf seinem Bett in Ottenbach sitzend, im Schneidersitz, leicht geduckt, und mit dem Rücken zur Wand. «Angst, in ein Land auszureisen, in dem ich seit neun Jahren nicht mehr war? Dessen Sprache ich nicht spreche? Dessen Kultur mir fremd ist? Ob ich Angst davor habe, mit meinem zertrümmerten Fuss keine Arbeit zu finden? Ob ich Angst habe, nicht zu wissen, wohin ich gehen werde, weil mich Vater und Brüder kaum in ihren Häusern werden wohnen lassen? Ob ich Angst habe vor einer Zukunft im Kosovo?» Gjevat dreht an seinem Ehering, holt tief Luft. «Ich habe rüdige Angst.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

«Mitenand» – niederschwellig und effektiv Besuch bei einer Familie mit Unterstützung durch eine freiwillige Familiengotte Letztes Jahr wurde das Projekt Mitenand von der reformierten Kirche des Bezirks Affoltern lanciert. Sozialdiakonin Gabriela Bregenzer vermittelt Freiwillige zur Unterstützung von Familien in belasteten Situationen. Der «Anzeiger» durfte eine dieser Familien besuchen.

und bekam vor allem Ratschläge, die sie eher verunsicherten. Ihr Selbstvertrauen als Mutter war noch schwach, sie wollte alles gut machen für das Kind und verausgabte sich dabei übermässig, da sie sich selbst vernachlässigte und immer wieder an die Grenze der Erschöpfung geriet. Als alle in der Familie krank wurden, konnte sie es nicht mehr schaffen.

................................................... von denise bohnert

Mit Vertrauen Skepsis abgebaut

Das kleine Haus mit Garten ist gemütlich eingerichtet. Gabriela Bregenzer, Sozialdiakonin der reformierten Kirche Affoltern, die Freiwillige Jeannette und die junge Mutter Sophie (Namen geändert) begrüssen die Schreibende herzlich an diesem Morgen. Auch die kleine Leandra ist dabei. Schnell ist klar, dass es für alle am lockersten ist, wenn unser Gespräch im Kinderzimmer stattfindet. So kann Leandra spielen und dabei sein. Es ist spürbar, dass zwischen Jeannette und Sophie eine sehr herzliche Beziehung besteht, sie wirken vertraut und entspannt miteinander. Für Sophie ist das nicht selbstverständlich. Sie hatte seit der Geburt ihrer Tochter Kontakt mit diversen Anlauf- und Beratungsstellen. Nirgends aber konnte sie sich vertrauensvoll öffnen, sie wollte Unterstützung

«Mitenand» sucht Freiwillige Freiwillige erhalten sorgfältige Einführung, Beratung, Erfahrungsaustausch, Weiterbildungen, Spesenentschädigung und Haftpflichtversicherung. Interessierte Freiwillige und Familien nehmen Kontakt auf mit Gabriela Bregenzer, Sozialdiakonin, ref. Kirche Affoltern, Telefon 044 552 01 88 oder E-Mail gabriela.bregenzer@zh.ref.ch.

Jeannette besucht sie nun einmal die Woche bei ihr zu Hause und bleibt drei Stunden mit ihr. Die Freiwillige hat selber Kinder grossgezogen und verfügt über viel Erfahrung. Sie strahlt Ruhe aus und eine gelassene Fröhlichkeit, die ansteckend ist. Sie sieht sich als eine Art Gotte der Familie. Die beiden Frauen sind sich in den Monaten, seit sie sich kennen, freundschaftlich nähergekommen. Die junge Mutter ist glücklich, die reifere Frau als Gesprächspartnerin zu haben. Was sie vor allem gelernt hat, ist trotz Kleinkind zu sich selber zu schauen, zu merken, dass ihre Tochter ruhig mal alleine spielen kann oder warten, wenn sie gerade am Kochen ist. Auch die ersten Trotzausbrüche, die altersgemäss nun ab und zu vorkommen, haben die beiden gut überstanden. Ihre Ruhe überträgt sich ganz natürlich auch auf die Kleine und so ist vieles sehr viel entspannter geworden. Sophie war zu Anfang skeptisch und hatte aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen Angst. Die Vermittlung der Freiwilligen bei «Mitenand» wird jedoch sehr sorgfältig ausgeführt. Zunächst versucht Gabriela Bregenzer auszuloten, welche Familie und Freiwillige zusammenpassen könnten. Bei beider Einverständnis wird ein Kontakt hergestellt, man lernt sich etwas kennen. Ist eine gewisse Harmonie vorhanden, starten die «Mitenand»Partner mit einer dreimonatigen Probezeit. Zeiten und Häufigkeit sowie Inhalte der Besuche werden gemeinsam festgelegt. Jederzeit dürfen beide Partner sich wieder zurückziehen, falls es

«Mitenand» vermittelt Freiwillige zur Unterstützung von Familien. (Bild zvg.) nicht passt. Es besteht keine Hierarchie, es ist eine ganz und gar nichtbehördliche Angelegenheit, die Freiwillige ist weder eine Gratisbabysitterin noch Haushälterin. Sie ist eher wie eine Freundin, eine Nachbarin, Bezugsperson, Ersatzgrosi oder eben eine Familiengotte.

Nähe mit gesunder Distanz und Rückhalt Jeannette spürt die Wertschätzung, die ihr Sophie entgegenbringt. «Jeannette ist das Beste was mir passieren konnte», betont die junge Mutter immer wieder. Sie könne sich zurzeit kaum vorstellen ohne sie zu sein, aber sie könne sich vorstellen später einmal dasselbe für jemand anderes zu tun. Sie habe bald gemerkt, dass Jeannette eine ähnliche Einstellung zu Kindern hat wie sie sie pflegen möchte. Die beiden Frauen scheinen eine gute Vertrauensbasis aufgebaut zu haben, immerhin wird die Familienprivatsphäre geteilt. Über ihre Schwächen zu sprechen, empfindet Sophie als sehr intim: «Jeannette war die Erste, die zu mir sagte ‹du bisch au öpper›, sie zeigt mir auf liebevolle Art,

zwischen-ruf

Wenn ich einen Vater gehabt hätte ... Einer, der mich nachts von jeder Party abgeholt hätte. Einer, der mich neckte. Einer, der mir erklärte, wie das Licht in die Glühbirne kommt und die Musik aus dem Radio. Einer, der unsere Sachen geschleppt hätte. Einer, der Eindruck gemacht hätte bei meinen Lehrern, Schulkollegen und Freundinnen. Einer, der mit mir eine Runde auf der Aschenbahn gerannt wäre. Einer, der unseren Nachbarn geholfen hätte. Einer, für den ich alles gewesen wäre ... Ute Ruf Am Sonntag, 3. Juni, ist Vatertag.

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Drei Rosenpflanzen zum Kirchen-Jubiläum

Ökumenisches Pfingstfest in Mettmenstetten Das ökumenische Pfingstfest am 20. Mai war ein wunderschöner Tag, an dem die einzige Sprache der Geschwisterlichkeit und der Gemeinschaft gesprochen wurde. Am Pfingsten entstand die christliche Gemeinde als «Kirche Jesu». Deshalb war es eine zusätzliche Freude, das 50-Jahre-Jubiläum der Pfarrkirche St. Burkard Mettmenstetten am Pfingstfest als katholische und reformierte Christinnen und Christen – eben als einzige Gemeinde Jesu – gemeinsam zu feiern. Zusammen mit Pfarrer Angelo Saporiti, Diakon Matthias KühleLemanski, Pfarrerin Claudia Mehl, Pfarrer Andreas Fritz, Pfarrer Thomas Mauer und Vikar Balthasar Bächtold haben viele Menschen am feierlichen Gottesdienst teilgenommen. Die bereichernde Predigt der Theologin Katja Wissmiller und die lebendige musikalische Begleitung von Band Brassissimo mit Angela Bozzola haben allen Begeisterung und Freude geschenkt. Als geschwisterliches Geschenk der reformierten Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden durften drei Rosenpflanzen entgegengenommen werden, die als Erinnerung an das Jubiläum der Pfarrkirche

Eine von drei Rosenpflanzen, die im Pfarrgarten gepflanzt werden. (Bild zvg.) St. Burkard im Pfarrgarten eingepflanzt werden. Carlos Sarsanedas

wie ich mir selber schauen kann und doch eine gute Mutter bin.» Jeannette betont: «Es berührt mich, dass ich ein Teil der Familie werden darf, eine Nähe mit gesunder Distanz. Ich bin einfach da, mache nicht unbedingt etwas Bestimmtes, helfe aber gern, wenn ich gefragt werde. Ich begleite die Familie, bin ein Rückhalt und erhalte selber Rückhalt von der Projektleiterin, ich fühle mich eingebunden in der Organisation, die mich stützt.» Alle zwei Monate findet ein Erfahrungsaustausch unter den Freiwilligen statt, Weiterbildungen werden organisiert, auch individuell angepasst. Die Freiwilligen und das «Matching» mit

den Familien werden sehr sorgfältig eingeführt. Die Probezeit ist gegenseitig, die Beziehungssituation kann passen oder eben nicht. Nach weiteren drei Monaten findet ein Gespräch mit allen Beteiligten und der Organisation statt. «Mitenand» nennt sich ein Beziehungsprojekt, kein Hilfsprojekt. Manche Mütter sind psychisch belastet, andere vielleicht fremd in der Gegend, sind allein oder haben keine Kontakte. Als Freiwillige muss man kein Profi sein, man sollte Kinder gerne haben, verlässlich sein, sich selber reflektieren, eine gewisse Stabilität und Sicherheit vermitteln. Die Familie steht im Fokus. Religion oder Konfession sind für beide Seiten kein Kriterium, eine gewisse Lebensreife, Offenheit und Zeit sind wichtig. Bis jetzt laufen zehn solche Kontakte; es besteht aber weiterer Bedarf an Freiwilligen, vordringlich zurzeit in Hausen und in Knonau.

Innert kurzer Zeit viel Gutes bewirkt Der Eindruck, den der Besuch hinterliess, war äusserst positiv, alle schienen glücklich darüber, dass sich mit diesem niederschwelligen Projekt in wenigen Monaten so viel Gutes entwickeln konnte. Sophie fühlt sich stark genug, ihre Tochter aufzuziehen, sie lernt auf sich selber zu hören und auch für ihr eigenes Wohl zu sorgen. So können sie und ihr Mann das gemütliche Häuschen pflegen und es mit Hilfe von Jeannette zu einem wohltuenden Daheim für alle machen.

publireportage

Schneiter & Frei & Partner AG wird neu unter dem Namen excent AG geführt Die Firma Schneiter & Frei & Partner AG (SFAG) ist seit über 30 Jahren kompetenter Ansprechpartner im Bereich Treuhanddienstleistungen. Die SFAG zählt lokale und nationale Gesellschaften sowie Privatpersonen zu ihrem Kundenkreis. Seit 2010 ist die in der Grossregion Zürich tätige SFAG eine Tochtergesellschaft der renommierten MAF Zurich Consulting Group AG (MAF). Damit konnte die MAF ihr Dienstleistungsportfolio erheblich erweitern. Mittlerweile unterstützt und berät die MAF europaweit Kunden und Geschäftspartner in den Bereichen Strategie, Recht und Finanzen. Zu den Erfolgsfaktoren des Unternehmens gehören Qualität, Professionalität, Nachhaltigkeit und ein vielseitiges Dienstleistungsangebot. Als eine der massgebenden und führenden Firmen im Bereich Treuhand, machen die SFAG und die MAF gemeinsam einen Schritt in Richtung Zukunft. Am 1. Juni 2018 firmieren die beiden Unter-

nehmen unter excent AG. Damit einher geht ein modern gestalteter Onlineauftritt des Unternehmens. Das umfassende Angebot in den Bereichen Treuhand, Steuer- und Rechtsberatung sowie Versicherungs- und Vermögensberatung bietet die excent AG ab dem 1. Juli auch online unter excent.ch an. Mit einem Angebot an webbasierten Treuhandprogrammen und einer innovativen File-Sharing-Plattform nutzt das Unternehmen die Errungenschaften der Digitalisierung gewinnbringend und bedarfsorientiert. Die kundenorientierte und überzeugende Firmenpräsentation auf dem neuen Onlineportal soll die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kunden und Geschäftspartnern erleichtern sowie Prozesse einfacher und effizienter gestalten. Somit steht die Tochtergesellschaft SFAG ihren Klienten ab dem 1. Juni 2018 unter neuem Namen und an altem Standort, in Affoltern am Albis, beratend zur Seite.

Telefon Telefax E-Mail Internet

044 787 15 50 044 787 15 51 info@excent.ch www.excent.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Juni 2018

Immer komplexere Fälle erfordern besonderes Fingerspitzengefühl Ämtler Gemeindeammänner und Betreibungsbeamte tagten in Hedingen Der Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirks Affoltern (Vgba) hielt seine Jahresversammlung in Hedingen ab.

Vreni Moroff erläuterte in ihrem Jahresbericht die Statistik. So wurde festgestellt, dass im Jahr 2017 im Bezirk Affoltern insgesamt 10 193 Zahlungsbefehle ausgestellt worden sind. Das entspricht gegenüber dem Jahr 2016 mit 9747 Zahlungsbefehlen einer Zunahme von 446 Fällen bzw. 4,57 %. Die vollzogenen Pfändungen sind im Jahr 2017 im Bezirk Affoltern insgesamt relativ stark angestiegen, das heisst von 4002 im Jahr 2016 vollzogenen Pfändungen auf 4459 Vollzüge im Jahr 2017 (+ 11,42 %). Die Entwicklung in den einzelnen Betreibungskreisen ist diesbezüglich unterschiedlich stark. Allgemein werden in den Betreibungskreisen jedoch immer komplexer werdende Fälle beobachtet, die von den zuständigen Mitarbeitenden der Betreibungsämter ein besonderes Fingerspitzengefühl erfordern. Die be-

Kurzanalysen zum Kanton Zürich Wie viele Kilometer legt die Bevölkerung des Kantons Zürich im Schnitt pro Tag zurück? Verliert die klassische Rollenteilung an Bedeutung? Wie entwickelt sich der Zürcher Energiebedarf ? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen 2018». Die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen», die das Statistische Amt und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam herausgeben, richtet sich an ein breites Publikum und präsentiert eine Reihe von Kurzanalysen zum Kanton Zürich. Die Ausgabe 2018 liegt druckfrisch vor. Interessierte können sie kostenlos in den Filialen der Zürcher Kantonalbank beziehen.

Die Präsidentin des Verbandes der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamtinnen und -beamten des Bezirkes Affoltern, Vreni Moroff, konnte am 17. Mai eine stattliche Zahl an aktiven Mitgliedern aus den drei Amtskreisen sowie Gäste und Ehemalige zur ordentlichen Jahresversammlung im Restaurant Il Giardino in Hedingen begrüssen. Speziell willkommen hiess sie vonseiten der Aufsichtsbehörde den Präsidenten des Bezirksgerichtes, Peter Frey sowie den neuen Präsidenten des Verbandes der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Kantons Zürich, Thomas Winkler.

Deutlich mehr Pfändungen und elektronische Einreichungen

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Zwei Drittel der Zuwandernden sind 18 bis 39 Jahre alt

Von links: Thomas Winkler, Präsident Kantonalverband; Vreni Moroff (Präsidentin Vgba) Nathalie Frei (Kassierin), die Neumitglieder Philippe Luchsinger und Nadine Fischer sowie Peter Frey, Präsident Bezirksgericht Affoltern. (Bild zvg.) zirksweit auf hohem Niveau bleibenden Betreibungszahlen und die sehr arbeitsintensiven Pfändungen haben bewirkt, dass auch im Jahr 2017 die Arbeitsbelastung der drei Ämter des Bezirks Affoltern sehr hoch war und von den Amtsleitungen zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr grosses Engagement und viel Einsatz erforderte. Die Präsidentin wies im Jahresbericht zudem auf den enormen Anstieg von Begehren hin, die über die elektronische Plattform eSchKG des Bundesamtes für Justiz eingereicht werden. Im Jahr 2017 waren dies 3418 Betreibungsbegehren, was gegenüber dem Vorjahr mit 2436 Begehren einer Zunahme von 40,3 % entspricht. Von den 10 193 im Jahr 2017 ausgestellten Zahlungsbefehlen wurden somit 33,5 % der Begehren via eSchKG einge-

reicht. Ebenfalls zugenommen haben die elektronischen Anfragen und Meldungen bezüglich Auskunfts-, Fortsetzungs- und Verwertungsbegehren.

Zwei neue Verbandsmitglieder Tanja Michel Burri, die bisherige Amtsleiterin des Betreibungskreises Bonstetten, führt neu das Gemeindeammann- und Betreibungsamt Thalwil im Bezirk Horgen und wurde mit einem Blumenstrauss und mit bestem Dank der Präsidentin für die geleistete Arbeit aus dem Vorstand verabschiedet. Sie wird dem Verband als Passivmitglied erhalten bleiben. Als neue Verbandsmitglieder aufgenommen wurden der neue Gemeindeammann und Betreibungsbeamte des Kreises Bonstetten, Philippe Luchsinger, und Nadine Fischer, Sachbearbeiterin und

Pfändungsbeamtin des Betreibungsamtes Hausen am Albis. Die von Kassierin Nathalie Frei (BA Affoltern am Albis) vorgestellte Jahresrechnung wurde, nach Verlesen des Berichtes der Revisorinnen, Andrea Büeler und Marlies Huber, von den Mitgliedern einstimmig abgenommen. Der Bezirksgerichtspräsident, Peter Frey, dankte den Mitarbeitenden der Betreibungsämter des Bezirks Affoltern für die anspruchsvolle tägliche Arbeit im Dienste der Rechtspflege und für die gute Zusammenarbeit. Thomas Winkler, Präsident des Kantonalverbandes, blickte in seinem Grusswort auf das Jahr 2017 zurück und berichtete dabei über die Projekte, die derzeit rund um das Betreibungswesen verfolgt werden sowie die Herausforderungen, welche die Zukunft bereithält. (gür)

Die Publikation enthält ausgewählte Hintergrundinformationen zum Kanton und seinen Regionen. Sie zeigt beispielsweise, dass zwei Drittel der Zuwandernden in den Kanton Zürich 18 bis 39 Jahre alt sind und dass sie vor allem in die Stadt Zürich ziehen, dass der durchschnittliche jährliche Energiebedarf der Zürcherinnen und Zürcher in den vergangenen Jahren leicht abgenommen hat, dass die Bevölkerung des Kantons Zürich im Schnitt rund 35 Kilometer pro Tag zurücklegt, dass von den zehn Schweizer Bahnhöfen mit dem höchsten täglichen Passagieraufkommen vier im Kanton Zürich liegen oder dass in der Region Zürich 45 000 Personen aktiv in einem Fussballverein spielen, davon 8000 Frauen und Mädchen. Neben den jeweils zweiseitigen Textbeiträgen enthält die Publikation eine Tabelle mit den wichtigsten Kantons-, Bezirks-, Regions- und Gemeindedaten. (pd.) Kanton Zürich in Zahlen 2018 – Broschüre kostenlos in allen Filialen der Zürcher Kantonalbank oder beim Statistischen Amt des Kantons Zürich, Schöntalstrasse 5, 8090 Zürich, Telefon 043 259 75 00, bestellung@statistik.ji.zh.ch, unter www.zkb.ch oder unter www.statistik.zh.ch/zhiz.

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Postautoverbindungen werden ausgebaut Generalversammlung der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) Knonauer Amt An der RVK informierten SBB, ZVV und PostAuto Schweiz über die Verkehrsplanung. Während bei der S-Bahn keine neuen Verbindungen vorgesehen sind, plant PostAuto für 2020/21 einige Anpassungen und Ausbauten. ................................................... von salomon schneider Philip Dijkstra vom Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) informierte, dass auf den Fahrplanwechsel im Dezember keine grösseren Veränderungen im Knonauer Amt geplant sind: «Ein dichterer S-Bahn-Fahrplan ist momentan nicht möglich, solange die Infrastruktur nicht ausgebaut wird. Dies hängt davon ab, welche Verkehrsstrategie der Bundesrat für die Jahre 2030 bis 2035 festlegt. Bis dann können keine dichteren Fahrpläne umgesetzt werden. Im Rahmen des Fahrplanverfahrens 2020/21 fliessen jedoch zusätzliche 1,6 Millionen Franken ins Knonauer Amt, im Bereich der Postautoverbindungen.» Zudem liege es an den Gemeinden, die Postautohaltestellen behindertengerecht auszubauen: «Die Gemeinden haben dafür bis 2023 Zeit.» Dafür müssen die Haltekanten 22 cm hoch sein und die Haltestellen gerade anfahrbar. Wenn dies nicht

möglich sei, könne auch ein erhöhtes «Kissen» auf der Höhe der zweiten Türe angebracht werden.

Billette werden vermehrt online gekauft Urs Arpagaus, Regionenmanager der SBB, informierte über die Planung der Bahn: «Das Netz und die Schlüsselinfrastrukturen im ganzen Kanton sind so gut ausgelastet, dass keine neuen Zugverbindungen mehr möglich sind. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass der Bundesrat diesen Herbst für die Strategie 2030 auch für Zürich Ausbauschritte beschliesst.» Die Auslastung der S-Bahnen sei sehr gut. Die S14, welche über den Zürcher HB nach Oerlikon fährt, habe jedoch noch öfter freie Kapazitäten, gerade während der Nebenverkehrszeiten. Über den gesamten Sommer werden Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durchgeführt. Deshalb ist an Abenden und am Wochenende im Knonauer Amt teilweise mit Bahnersatzbussen zu rechnen. Es empfiehlt sich, den Online-Fahrplan zu konsultieren. Tickets werden nur noch zu 14 Prozent am Schalter gekauft, zu 50 Prozent am Billettautomaten und zu 26 Prozent online. Zudem gibt es automatische Erneuerungen, beispielsweise beim Swisspass. «Wobei der OnlineAnteil kontinuierlich wächst. Deshalb

werden wir je nach Auslastung in Zukunft die Anzahl Billettautomaten auf den Bahnhöfen leicht reduzieren», schloss Urs Arpagaus.

Baustelle des Autobahnzubringers soll nicht zu Verspätungen führen Mark Stutz, Angebotsplaner Region Zürich von PostAuto Schweiz, informierte über die Vorgänge beim Busbetrieb: «Die Pünktlichkeit war bei fast allen Linien, die nach Zürich hineinfahren, hervorragend. Das heisst, dass rund 90 Prozent der Postautos pünktlich unterwegs waren. Einzig die Linie 200 fällt mit 73 Prozent etwas ab. Das Knonauer Amt ist trotzdem leider die Region, in welcher die Postautos am wenigsten pünktlich sind. Wir werden aber intensiv daran arbeiten. Die Auslastung ist zudem bei fast allen Postautos am Morgen so stark, dass es oft eng wird.» Bezüglich Fahrgästen nahm die Nutzung vor allem bei den Linien 200 und 210 stark zu (86% seit 2015). Mit den 1,6 Millionen, die Postauto ab 2020/21 neu zur Verfügung stehen, werden verschiedene Linien ausgebaut: «Einerseits werden wir intensiv daran arbeiten, dass beim Bau des Autobahnzubringers Obfelden-Ottenbach die Postautolinien nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Problem ist, dass die Linien 212 und 213 von einander ab-

hängig sind. Zudem werden wir die Fahrzeiten für die Linie 215 verlängern, damit sie pünktlicher wird.

Kapazitätsausbau im Reppischtal Im Raum Bonstetten-Wettswil will Postauto Schweiz die Linienführung der Linie 210 anpassen, dass sie von Zürich kommend über Bonstetten nach Wettswil und von dort zurück auf die Autobahn fährt. «So könnten beide Gemeinden mit einem direkten Bus nach Zürich Enge bedient werden. Zudem können wir so die Linie 221 entlasten. Zudem können wir die Abfahrtszeiten der Linie 220 anpassen, damit Wettswil einen Viertelstundentakt erhält», erläuterte Mark Stutz. Auch im Reppischtal haben die Fahrgastzahlen zugenommen (40 % seit 2015), gerade in den Hauptverkehrszeiten. «Deshalb planen wir, in den Hauptverkehrszeiten die Kapazitäten zu erhöhen und damit einen Viertelstundentakt durchs ganze Reppischtal anzubieten. Gerade Aeugst wird davon profitieren, da die Hauptverkehrszeiten verlängert werden.» Zudem will Postauto Schweiz die Linienführung der Linie 232 verändern: nicht mehr als Rundkurs, sondern als Hin-und-zurück-Linie, von Mettmenstetten, über Rossau und Hauptikon nach Kappel und zurück.

Spital

Zur Besinnung kommen Wir bitten die neu gewählten Gemeindepräsidenten und Gemeinderäte, dafür zu sorgen, dass dieses Mal die richtigen Leute in die BK gewählt werden. Mit der Immobilienspekulation und dem Finanzunwesen Verbündete lehnen wir ab. Auch Leute aus Adliswil scheinen uns ungeeignet. Noch gehört das wertvolle Spitalland den Gemeinden vom Bezirk. Wir bitten darum, die Statuten des Zweckverbandes zügig zu revidieren, und von der teuren Spitalabstimmung mit der unsinnigem AG-Umwandlung, die sie ohnehin verlieren würden, abzusehen. Wir wollen ein gesundes Spital, keinen Abbruch guter Häuser im Millionenwert und keinen generellen Neubau für 120 Patienten, die sie nie finden würden, und wir benötigen ab sofort keine massiv zu hoch bezahlten 6 Chefärzte für 54 Patienten. Da sind Ihre Sofortmassnahmen nötig. Die Selbstbedienung an unserem Spital muss gestoppt werden. Wir danken dem guten Spitalpersonal, das diesen Behörden, die seit 2012 kein tragfähiges Konzept zustande bringen, nun seit Jahren ausgesetzt ist. www.verein-zweckverband.ch


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Forum

Freitag, 1. Juni 2018

Ja ohne Begeisterung

Grünliberale sagen viermal Nein

Projektierungskredit Seewadel, Abstimmung vom 10. Juni.

Abstimmungen vom 10. Juni.

Die Ortspartei der EVP empfiehlt, den Projektierungskredit anzunehmen. Für die EVP ist unbestritten, dass es für unsere Bevölkerung auch in Zukunft Pflegeplätze brauchen wird. Auch die desolate Substanz des bestehenden Altersheims Seewadel fordert von der Politik ein entschlossenes Handeln. Gleichzeitig bedauert die Partei, dass die Vorbehalte, welche im Rahmen der Gemeindeversammlung geäussert wurden, vom Gemeinderat nicht aufgegriffen wurden. Eine Einbettung in eine Gesundheits- und Altersstrategie ist weiterhin nicht erkennbar. Wir erwarten, dass der künftige Stadtrat diesen Missstand beseitigt und im Rahmen der Projektierung seinen Spielraum weitmöglichst ausschöpft, um ein zukunftsträchtiges und zeitgerechtes Projekt zu ermöglichen. Das Ziel des zukünftigen Altersheimes soll doch sein, dass die Menschen ihre letzten Jahre an einem Ort verbringen können, welche die grösst-

mögliche Lebensqualität bringt und Ihre Bedürfnisse berücksichtigt. Der Seewadel wird sich auch in Zukunft in einem Markt behaupten müssen, der von verschiedenen Akteuren bestimmt wird. Die EVP erwartet, dass die Mittel der Projektierung in diesem Sinne bestmöglich verwendet werden. Im Rahmen einer überparteilichen Informationsveranstaltung lädt die EVP zusammen mit der SP und den Grünen am 5. Juli ein, mit Fachpersonen über zukunftsweisende Ideen der Alterspolitik zu diskutieren. Zwei kantonale Vorlagen werden dem Volk ebenfalls am 10. Juni vorgelegt. Wir sind stolz auf unseren ÖV im Kanton Zürich. Durch die anstehende Gesetzesänderung ist die ÖV-Finanzierung gefährdet. Deshalb sagen wir klar Nein zum Vekehrsfonds-Pfusch. Die Vorlage über die Verrechnung von Geschäftsverlusten mit der Grundstückgewinnsteuer lehnen wir ebenfalls ab. Sie macht mehrheitlich Steuergeschenke an Grossfirmen, welche dann wieder durch die Allgemeinheit aufzubringen sind. EVP Affoltern a. A.

Das Seewadel-Projekt ähnelt dem Spital-Fiasko Abstimmung vom 10. Juni. In der Spitalfrage hat es sich gezeigt, dass sich die Behörden am Spitalgut bereichert und eigenmächtig Sitzungsgelder erhöht haben, dass sie Aufträge ohne Konkurrenzofferten vergeben haben, und: Sie haben innerhalb von sechs Jahren kein ausgereiftes, zukunfttaugliches Spitalkonzept aufgestellt. Deshalb wird Regierungsrat Heiniger per 2022 unser Spital letztendlich schliessen. So ist es nur logisch, dass – wie vorgesehen – in der künftigen Spitalbehörde ab Juli 2018 gerade mal zwei Immobilien-Spekulations-Freunde sitzen werden. Verteilungskämpfe von Gemeindegut mit Privatgewinnen Einzelner sind also vorprogrammiert. Und so läuft es auch in der Seewadelfrage, über die nun in Affoltern abgestimmt werden muss. Es sollen wiederum die Leute der Baubranche beglückt werden, für ein Projekt, das zur Unzeit kommt. Derzeit kann wirklich nicht entschieden werden, ob ein Neubau nötig sei, denn es wird wahrscheinlich sein, dass im Spital nach 2022 viele Räume leer stehen werden. Bis das klar definiert ist, soll anzeige

also zugewartet werden mit teuren Projektierungen. Und: Der SeewadelBauförderer im Stadtrat wurde am 15. April abgewählt. Ausserdem halten wir es für völlig verfehlt, ein Heim für 60 Bewohner zu planen. Das mag zwar idyllisch erscheinen, kann aber niemals effizient betrieben werden. Die Zeiten der Heime sind übrigens weitgehend vorbei. Sinnvoll wäre eine bezirksweite Lösung im Satellitensystem, indem mehrere Wohneinheiten, verteilt auf alle 14 Dörfer im ganzen Bezirk von einer Zentrale – vom neu konzipierten «Spital» aus – betrieben werden. So könnten künftig auch vom Spital aus die Hausarztpraxen, die wegen betagter Hausärzte alsbald verwaisen, betrieben werden. Es gäbe viele kostensparende und menschlich naheliegendere Ideen, man müsste sich nur umhören. Gegenwärtig müssen wir den Behörden punkto Seewadel und Spital jedes Mal kräftig «Nein» sagen. Mit einem «Nein» können wir auf der richtigen Seite sein. Hans Roggwiler, Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern, Zwillikon

Nein zum Geldspielgesetz (Nationale Vorlage): Mit dem Geldspielgesetz sollen künftig ausländische Spielerseiten im Internet gesperrt werden (Netzsperre), was einer Zensur und somit einer Verletzung der Informationsfreiheit gleichkäme. Zudem stellt diese Massnahme einen starken BranchenProtektionismus dar, den die Grünliberalen aus wirtschaftsliberalen Überlegungen klar ablehnen. Die Grünliberalen befürchten ausserdem, dass die Anbieter im Falle einer Sperrung in den Schwarzmarkt abwandern würden. Dies würde Steuereinnahmen kosten und die Suchtprävention erschweren. Die Grünliberalen lehnen diese Vorlage klar ab. Nein zur Vollgeldinitiative (Nationale Vorlage): Die Vollgeldinitiative fordert, dass die Schweizer Banken kein Buchgeld mehr schaffen dürfen, um Kredite zu vergeben. Ein riskantes

Experiment, welches die Grünliberalen zusammen mit allen anderen Parteien ablehnen. Die Initiative löst nach Ansicht der Grünliberalen keine Probleme. Denn auch Vollgeld hätte die Finanzkrisen der Vergangenheit nicht verhindert. Es gibt keinen Grund, das Risiko eines Experimentes dieser Grössenordnung ohne einen entsprechend grossen nachvollziehbaren Nutzen einzugehen. Nein zum Steuergesetz (Kantonale Vorlage): Mit der Annahme dieser Vorlage könnten juristische Personen im Kanton Zürich bei der Steuererklärung Grundstückgewinnersteuern mit allfälligen Geschäftsverlusten verrechnen. Dadurch würden die Einnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer sinken, dafür Mehreinnahmen bei der allgemeinen Gemeindesteuer entstehen. Dennoch zeigen Berechnungen, dass die Gemeinden und insbesondere die grösseren Städte insgesamt wohl mit Steuerverlusten zu rechnen hät-

ten. Aus diesem Grund lehnen die Grünliberalen diese Vorlage ab. Nein zum Gesetz über den Personenverkehr (Kantonale Vorlage): Der rechtsbürgerlich dominierte Kantonsrat will mit dieser Gesetzesänderung die Staatsrechnung beschönigen. Er will die Einlagen in den Verkehrsfonds stark reduzieren und gefährdet so die nachhaltige Finanzierung der ÖV-Infrastruktur. Schon gebaute Projekte müssen refinanziert und beschlossene Projekte zuverlässig finanziert werden – wer das verhindert, betreibt Zechprellerei. Diese als Sparmassnahmen getarnten Reduktionen sind einzig eine Verschiebung notwendiger Ausgaben auf kommende Generationen. Die Grünliberalen wehren sich gegen einen Pfusch mit dem Verkehrsfonds und lehnen diese Gesetzesänderung deshalb ab. Vorstand der Grünliberalen Knonaueramt, Dr. Thomas Beck, Aeugst

Doppelkindergarten ist kein Luxus Nein zum Luxus-Kindergarten, Leserbrief vom 25. Mai. Walter Heuberger ist der Überzeugung, dass in Mettmenstetten ein Luxus-Kindergarten geplant wird. Dass dem nicht so ist, hat er zwar bemerkt anhand der Kosten von 1,89 Mio. Franken, die veranschlagt werden. Statt die Arbeit der Schulpflege und der Planungsbehörden zu loben, dass für den Preis eines besseren Baracken-Providuriums ein solider Doppelkindergarten erstellt werden kann, desavouiert er die Involvierten. Er unterstellt ihnen, dass sie nicht planen könnten und darum ein Nachkredit nötig sein werde. An der Info-Veranstaltung vom 14. Mai konnte die Schulgemeindepräsidentin klar zeigen, dass dies nicht zutrifft. Der geplante Doppelkindergarten ist ca. 14 % kleiner als der obere Richtwert für solche Anlagen beziehungsweise 11 % über dem Minimum, also genau richtig. Im Anschluss an die Info-Veranstaltung sagte mir ein

Mettmenstetter Bauer: «Bei jedem Schweinestall sind wir stolz, wenn wir die Minimumvorgaben um einige Prozent übertreffen – es ist ja unglaublich, dass das bei Kindergärtlern als Luxus bezeichnet wird». Zwei Fragen hat Herr Heuberger noch offen, die er gerne beantwortet haben möchte. Erstens: Der Präsident der Politischen Gemeinde, der sich zur Schulraumerweiterung geäussert hat, wird erst ab 1. Juli etwas zu sagen haben in Sachen Planung des Doppelkindergartens. Bis dahin ist das Projekt Doppelkindergarten ein Projekt der Primarschulgemeinde, nicht der Politischen Gemeinde, und die Präsidentin ist Beatrix Gallati. Die Frage darf man also nach dem 2. Juli durchaus stellen, wenn die beiden Gemeinden zur Einheitsgemeinde fusioniert haben. Allerdings ist das ohnehin belanglos, denn der Bedarf für mindestens einen Doppelkindergarten ist klar ausgewiesen. Die zweite Frage betrifft die Fledermäuse. Eine kurze Rückfrage bei der

Fledermausexpertin unserer Gemeinde bestätigte, dass dies kleine Mausohren sind, die in der Dämmerung auf die Jagd gehen, aber nicht in diesen Bäumen brüten, sondern ihre Brutstätte typischerweise in Nischen der umliegenden Gebäude haben. Von diesen Nischen gibt es leider immer weniger, und es wäre ein grosser Gewinn, wenn am neuen Doppelkindergarten Fledermaus-Brutnischen oder -Brutkästen angebracht werden könnten. Dafür werde ich mich gerne einsetzen. Die Primarschulgemeinde hat übrigens vor einem Jahr die Biodiversitätskommission über das Projekt informiert, und es wurde auch klar erwähnt an der Info-Veranstaltung, dass das Projekt die Vorgaben der Biodiversität umsetzen will. Dazu gehören nebst den Fledermäusen der Ersatz der zu fällenden Bäume an passendem Standort und die naturnahe Umgebungsgestaltung mit einheimischen Pflanzen. Werner Eugster, Mettmenstetten

Für Kontinuität, aber auch Neubeginn Im Seewadel – bei den Leuten! Neuwahlen der katholischen

Kirchgemeinde St. Mauritius (Bonstetten, Stallikon, Wettswil) am 4. Juni.

Ergänzend zu den publizierten Traktanden werden Neuwahlen in die Kirchenpflege und in die RPK gehalten. Nach 16 Jahren Präsidium Kirchgemeinde treten Toni Gasser und das Mitglied Josef Konrad zurück. Finanzvorstand Hermann Fischer sowie Liegenschaftenverwalter Roland Gächter stellen sich nebst dem Mitglied Marina Maio erneut zur Verfügung. Eine Wahlvorbereitungsgruppe aus Vertretern der Kirchenpflege, des Pfarramtes, des Kirchenchores, des Pfarreirates sowie der Katechese hat sich damit auseinandergesetzt. Als wichtige Eigenschaften für ein Amt in der Kirchenpflege wurden definiert: Interesse am kirchlichen Leben und Glauben; Beziehung zur katholischen Kirche; Offenheit für Ökumene; neutral und diplomatisch; belastbar und ausgewogen; konsensfähig und ausgleichend; konstruktiv, vertrauenerweckend; Verständnis für den Begriff Kollegialbehörde. Mit verschiedenen Personen wurden Gespräche geführt und zwei haben sich für die Wahl zur Verfügung gestellt. Als Präsident Sebastian Mundo, Bonstetten und als Mitglied Gerhard Schmid, Wettswil. Schmid, Jahrgang 1975, geboren und aufgewachsen im Wallis, ist promovierter Biochemiker und wohnt seit drei Jahren in Wettswil. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, welche die 1. und 3. Klasse besuchen. Seine Hobbys sind Sport allgemein, Chorgesang, Haus und Garten. «Es sind die

Abstimmung vom 10. Juni.

Sebastian Mundo.

Gerhard Schmid.

Menschen, die Mitglieder unserer Kirchgemeinde, die unsere Kirche ausmachen», sagt Schmid. «Ich will mich dafür einsetzen, dass in unserer Kirchgemeinde ein Klima herrscht, welches zum Mitmachen und Mitgestalten einlädt.» Sebastian Mundo, geboren 1976 in Berlin, wohnt in Bonstetten. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, geboren 2010 und 2015. Mundo ist Kaufmann (FH) und Marketingassistent, seine Hobbys sind Motorradfahren und Volleyball. «Mir geht es darum, stabile Strukturen zu fördern und Raum für zukunftsweisende Entwicklungen zu schaffen» , sagt Mundo. «Vor allem mit Blick auf unsere Kinder wünsche ich mir weiterhin einen Raum für eine lebendige und aktive Gemeinschaft.» Nachträglich hat Monika Landis, Bonstetten, brieflich mitgeteilt, dass sie als Präsidentin kandidieren will. Die Wahlvorbereitungsgruppe ist überzeugt, dass mit der neu zu wählenden Kirchenpflege Kontinuität, aber auch Neubeginn – zusammen mit dem neuen Pfarrer Antonio Lee – ermöglicht wird. Wahlvorbereitungsgruppe Pfarrei St. Mauritius

Wann der Zeitpunkt kommt, wo der eigene Haushalt mir zu viel und die Wohnung zu gross wird, weiss ich nicht. Was ich aber weiss, ist, dass ich mir dann einen Ort wünsche, wo man sich wohl fühlt! Einen Ort mit Privatsphäre – übersichtlich und ein wenig familiär – wo man sich gegenseitig kennt und mit Namen begrüsst. Eben – einen Ort wie den Seewadel. Weil ich gerne «bei den Leuten» bin, und weil Buchhandlung und Post auch mit dem Rollator zu erreichen sind. Vielleicht könnte ich am Bahnhof einen Besuch abholen oder sogar mit dem Postauto einmal ins Grüne fahren. Ich denke, dass das vom neuen Seewadel aus möglich sein wird. Darum stimme ich am 10. Juni Ja zum Planungskredit für den neuen Seewadel. Urs Kirchhofer, regelmässiger Gast im Kafi Seewadel, Affoltern

Diskussion endet am 5. Juni Zu den Wahlen und Abstimmungen vom 10. Juni werden in der Ausgabe vom Dienstag, 5. Juni, letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis heute Freitagmittag, 1. Juni, erreichen. (Red.)


Forum

Sabine Schnorf in die Schulpflege Zweiter Wahlgang SekundarSchulpflege Bonstetten. Ich empfehle, Sabine Schnorf-Pfann am 10. Juni in die Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten zu wählen. Sabine Schnorf sind die Kernpunkte der Sekundarschule Bonstetten bestens bekannt, amtet sie doch seit drei Jahren als Elternratsdelegierte der A-Sekundarklasse für die Klasse von Herrn Schai. Da ihre Töchter die Sekundarschule nach den Sommerferien nun verlassen werden, bringt Sabine Schnorf die nötige Distanz, aber gleichzeitig auch das aktuelle Wissen über die Schule mit. Ich kenne Sabine Schnorf schon seit unserer gemeinsamen Schulzeit, ebenfalls in WettswilBonstetten, und ich schätze ihre offene und kommunikative Art. Für das Amt der Schulpflege bringt sie das nötige Engagement und Herzblut mit. Sabine ist in einem Teilzeitpensum als Zollfachfrau beruflich immer aktiv geblieben. In Ihrer beruflichen Laufbahn war Sabine während zehn Jahren für die Lehrlingsbetreuung zuständig und hat auch das Fachgebiet Zoll an der Handelsschule KV unterrichtet. Somit kennt sie beide Seiten: diejenige der Lehrperson und diejenige der Eltern! Das macht sie zur wertvollen Kandidatin. Sabine hat sich erst spät dazu entschieden, als parteilose Kandidatin für die Sekundarschulpflege zu kandidieren. Daher figuriert sie nicht auf der offiziellen Wahlempfehlung. Umso mehr zählt sie auf Ihre Stimme! Marion Künzli, Wettswil a. A.

Das Gespür für die Jugend Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Seit über einem Jahr ist Gemeinderat Claude Wuillemin Leiter der Jugendkommission. Wir durften ihn als lösungsorientierte Person kennenlernen. Beim ersten Kontakt hat er das Team mit Fragen durchleuchtet, um sich ein Bild zu machen wie Jugendplus funktioniert. Er ist stets offen für unsere Anliegen. Ob es um die Infrastruktur, neue Konzepte oder Gespräche mit den Nachbarn geht, er steht da und unterstützt uns. Die Jugend bedeutet ihm auch sonst sehr viel. Unser Team nimmt sein Engagement für die Junioren des FCWB, für die Cevi, die Pfadi oder bei Ehrungen von Jungen im Dorf wahr. Liebe Eltern, mit gutem Gewissen können wir die Kandidatur von Claude Wuillemin unterstützen. Der Jugend zuliebe, bestätigen Sie ihn als Gemeinderat am 10. Juni 2018. Besten Dank. Mischa Rosenberger, Team Jugend Plus

Erfahrung ist unbezahlbar Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Bei Namen Claude Wuillemin fällt mir spontan engagiert, teamfähig, vereinsnah und lösungsorientiert ein. Seit Jahren kenne ich ihn persönlich und konnte miterleben wie er sich für die Allgemeinheit einsetzt. Im Ressort Sport und Kultur hat er für alle Vereine optimale Bedingungen geschaffen. Gemeinderat Claude Wuillemin hat während vier Jahren seine Ressorts sehr gut geführt. Mit den Rücktritten im Gemeinderat geht viel Wissen verloren. Umso wichtiger ist für mich, dass wir weiterhin auf die Erfahrung von Claude Wuillemin zählen können. Aus diesen Gründen empfehle ich ihn zur Wiederwahl. Markus Fischer, Bonstetten

Freitag, 1. Juni 2018

Ja-Parole zu allen Anträgen Informative Mitgliederversammlung der SVP Wettswil. An der traditionellen Mitgliederversammlung der SVP Wettswil, welche am vergangenen Montag im Restaurant Hirschen stattgefunden hat, erhielten die interessierten Teilnehmer einmal mehr umfassende Hintergrundinformationen zu den anstehenden Geschäften der kommenden Gemeindeversammlungen. Besonders gespannt durfte man auf das Kurzreferat der Vereinsleitung des FCWB sein, welche sehr anschaulich und verständlich erläuterten, dass es vernünftig wäre, das zu sanierende Fussballfeld neu mit Kunstrasen auszustatten. Markus Fischer (Präsident FCWB) und Martin Dietrich (Vorstandsmitglied) konnten anhand diverser, gut aufbereiteter Folien klar machen, weshalb diese doch relativ hohen Investitionen Sinn machen und die Anpassungen langfristig für alle ein Gewinn sind. Danach wurden auch die übrigen Geschäfte der Primarschule, der politi-

Lieber Eduardo, ein direktes und offenes Gespräch mit mir – wie ich es pflege – wäre in diesem Fall klärend und für Dich wahrscheinlich hilfreich gewesen. Das Gemeindepräsidium ist eine wichtige Aufgabe, die ich mit Engagement und Überzeugung übernehmen möchte. Damit ich die Anforderungen an den Gemeindepräsiden-

Von links: Martin Dietrich (Vorstandsmitglied FCWB), Marc Bochsler (Präsident SVP Wettswil) und Markus Fischer (Präsident FCWB). (Bild zvg.) schen Gemeinde sowie der Sekundarschule ausführlich analysiert und diskutiert. Um es kurz zu machen: Die anwesenden Mitglieder haben zu allen anstehenden Anträgen die Ja-Parole beschlossen und freuen sich, am

7. Juni bei der Sekundarschule, sowie am 11. Juni bei der Primarschule und der politischen Gemeinde, auf eine interessante, sachbezogene Gemeindeversammlung. Vorstand SVP Wettswil

ten erfüllen kann, bedeutet dies auch, dass es Veränderungen in meinem beruflichen Umfeld geben wird. So werde ich unter anderem auf Beginn der neuen Legislaturperiode des Gemeinderates Knonau als Präsident des kaufmännischen Verbandes Zürich demissionieren sowie nachfolgend auch das Präsidium der Controller Akademie abgeben. Ich bin überzeugt, mit den getroffenen Massnahmen die nötigen Voraussetzungen und Ressourcen für eine professionelle Arbeitsweise als

Gemeindepräsident geschaffen zu haben. Über weitere anstehende Veränderungen kann ich Dich bei Interesse und im Sinne der Transparenz jederzeit bei einem persönlichen Gespräch orientieren. Selbstverständlich stehe ich bei Fragen oder Unklarheiten allen Personen gerne mit Auskunft zur Verfügung (E-Mail rico.roth@gemeindeknonau.ch). Besten Dank. Rico Roth, Gemeinderat Knonau

Esther Breitenmoser als Gemeindepräsidentin Zweiter Wahlgang in Knonau. In Knonau stehen grosse Aufgaben vor der Tür: die Umgestaltung der Chamstrasse, der Entscheid über das weitere Vorgehen in Sachen ARA, der Hochwasserschutz am Haselbach, die Spitalfrage und anderes mehr. Mit Esther Breitenmoser kandidiert eine erfahrene Sachpolitikerin für die Wahl zur Gemeindepräsidentin. Die gelernte Hochbauzeichnerin und Bibliotheksleiterin engagiert sich seit 2004 im

Knonauer Gemeinderat. An der Erneuerungswahl des Gemeinderates 20182022 erzielte sie das beste Resultat. Sie amtete schon als Finanzvorstand, Liegenschaftsvorstand, Hochbauvorstand und Präsidentin der Kulturkommission. Damit bringt sie viel Erfahrung und wertvolle Dossierskenntnisse für das Präsidium mit. Und sie hat bewiesen, dass sie vielseitig, führungsstark und belastbar ist. Ich habe Esther Breitenmoser als offene, positiv eingestellte und kom-

Ein fähiger Gemeinderat Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Was ist ein fähiger Gemeinderat? Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen ein paar Mal gestellt. Was für mich zählt, ist, dass jemand die Dinge anpackt und Veränderungen bewirken kann. Der zuhören, aber auch argumentieren kann. Er muss nicht immer gleicher Meinung sein wie ich, seine Ausführungen müssen aber stimmig sein. Ich denke, dass wir auf so einen Gemeinderat bereits zählen könnten, er braucht nur noch unsere Stimme. Im 2015 war ich Teil einer Verkehrskommission für Bonstetten für den Fahrplanwechsel 2015/2016. Die Kommission hat Claude Wuillemin geleitet und er hat dabei Meinungen der einzelnen Quartiere eingeholt und sich deren Argumente angehört. Aus einer langen Liste von Interessen musste mit einer Kostenabwägung eine tragbare Lösung für die Eingaben der Gemeinde an den ZVV gemacht werden. Ich sehe das Erarbeitete als einen guten Kompromiss an, der mehrere Bedürfnisse und die Kosten

Das ominöse Traktandum 10 Zur Gemeindeversammlung Ottenbach am 7. Juni.

Mit Engagement und Überzeugung Persönliche Interessen, Leserbrief vom 29. Mai zum zweiten Wahlgang in Knonau.

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berücksichtigt hat. Im Weitern setzt sich Claude Wuillemin auch sehr für die Vereine ein. Er hat da ein offenes Ohr für die Bedürfnisse. Das finde ich sehr gut, denn die Vereine beleben das Dorf und fördern so die Attraktivität und den Zusammenhalt unseres Dorfes. Wenn immer ich im Dorf bin und Firmen oder Gewerbe bei der Arbeit sehe, die Aufträge für die Gemeinde ausführen, sind das ortsansässige Betriebe. Auch das hilft, Arbeitsplätze zu schützen, und deren Steuerzahler, von denen viele auch Einwohner von Bonstetten sind. Aus diesen Gründen kann aus meiner Sicht Claude Wuillemin somit sehr gut den Nachweis erbringen, dass er fähig ist, dieses Amt zu führen. Einem vollständig neuen Gemeinderat würde die Erfahrung fehlen. Deshalb gebe ich Claude Wuillemin am 10. Juni 2018 meine Stimme, ich hoffe dass Sie das auch tun werden. Beat Landis, Bonstetten

munikative Person kennengelernt, die gut zuhören kann. Sie ist in Knonau aufgewachsen, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Sie kennt und versteht uns Knonauerinnen und Knonauer. Ich bin überzeugt, dass sie sich als Gemeindepräsidentin mit Sachverstand und Herzblut für die Gesamtanliegen unserer Gemeinde einsetzen wird. Am 10. Juni 2018 zählt jede Stimme. Esther Breitenmoser erfüllt alle Anforderungen für dieses anspruchsvolle Amt. Ruth Ofner, Knonau

Gewinn fürs Dorf Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Seit vier Jahren ist Claude Wuillemin Gemeinderat in Bonstetten. Sein Leistungsausweis ist bemerkenswert. Reorganisation des OeV, Wertschätzungen gegenüber jungen Leuten (Ehrungen für gute Leistungen), Ehrung von Petra Klingler, Bonstetten kocht und nicht zuletzt sein Engagement für die Vereine. Speziell möchte ich aber seinen Einsatz während des Aufenthaltes von über 70 Asylanten in der Militärunterkunft erwähnen. Ich wohne mitten im Dorf und habe ihn mehrmals beobachtet, wie er abends noch vorbeiging. Dadurch bewies er sein soziales Engagement. Seine Arbeit hat er während der letzten Legislaturperiode sehr gut gelöst. Ich habe nie etwas Negatives gehört oder gelesen. Diese Kriterien sind für mich eminent wichtig für ein Amt als Gemeinderat. Leider bin ich nur Steuerzahler und nicht stimmberechtigt. Darum meine Bitte an euch Wähler und Wählerinnen: notiert Claude Wuillemin auf dem Wahlzettel für den 10. Juni. Besten Dank. Marc Enskat, Bonstetten

In der Einladung zur GV vom 7. Juni in Ottenbach, die jüngst in den Briefkästen zu finden war, figuriert neben Abnahme der Jahresrechnung 2017 und Ähnlichem auch ein Traktandum, das mit «Ablehnung des Gesuchs zur Übernahme der Privatstrasse am Tobelbach» betitelt ist. Das birgt wahrscheinlich einigen Zündstoff und wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch zur Mobilisation – mindestens der Initianten des Antrages – sorgen. Es geht anscheinend darum, dass die Anwohner der Privatstrasse «Am Tobelbach» bei der Gemeinde vorstellig wurden um diese Privatstrasse in das Gemeindestrasseninventar zu überführen. Damit soll die Gemeinde offiziell Eigentümerin der Strasse werden und in Zukunft für alle finanziellen Aufwendungen aufkommen, die mit deren Unterhalt etc. im Zusammenhang stehen. Eine Übernahme dieser privaten Erschliessungsstrasse würde wohl auch ein Präjudiz bedeuten und wird sicher noch entsprechend andere Begehrlichkeiten wecken. Auch wenn diese Strasse heute in einem guten Zustand ist, fallen alle entstehenden Kosten künftig bei der Gemeinde an; beispielsweise auch für eventuelle neue Ansprüche an eine Strassenbeleuchtung. Auch für den Fall, dass z.B. ein Trottoir erstellt werden müsste, hätte die Gemeinde dann die dankbare Aufgabe mit den jeweiligen Eigentümern (und Vorbesitzern der Strasse) über entsprechende Landabtretungen zu verhandeln, was wiederum ein Kostenrisiko birgt. Da die Strasse ausschliesslich dem Zubringerverkehr der angrenzenden Liegenschaften dient, kann die Gemeinde Ottenbach von dieser Strasse nichts profitieren. Weil die Gemeindebehörden das offensichtlich auch so sehen lautet der Text zum Traktandum 10 in der Einladung entsprechend auch auf «Ablehnung». Ich unterstütze das voll und ganz und bitte Sie als Stimmbürgerin und Stimmbürger die Rechte der direkten Demokratie wahrzunehmen und am 7. Juni an die Gemeindeversammlung zu kommen – hier ist ein Geschäft mit einiger Tragweite zu behandeln. Hansruedi Good, Ottenbach

Was spricht gegen die Wiederwahl? Zweiter Wahlgang in Bonstetten. Ich wohne seit über 40 Jahren in Bonstetten und habe die Kampagne zum zweiten Wahlgang genau verfolgt. Ich wurde im Geschäft darauf angesprochen; an Veranstaltungen waren die Wahlen ein Thema und im Restaurant wurde viel darüber diskutiert. Die Leserbriefe im «Anzeiger» senden ein eindeutiges Signal aus: Kollegialität, Teamfähigkeit, lösungsorientierte Politik sprechen für den Kandidaten Wuillemin. Aktuelle Gemeinderäte und ehemalige Personen, die sehr nahe am Geschehen waren und eng mit Claude Wuillemin gearbeitet haben, können ein Urteil aus der Praxis abgegeben und nicht aus Vermutungen oder vom Hörensagen. Auch Gegner attestieren ihm ausgezeichnete Arbeit für die Gemeinde. Es geht immer nur um Ruhe und Kollegialität im Rat. Ruhe ist seit dem Rücktritt des Gemeindepräsidenten eingekehrt. Als Mitglied der RPK stelle ich dank Kontakten zu den Gemeinderäten und Verwaltung fest, dass die Stimmung wieder gut und das Vertrauen wieder zurückgekehrt ist. Da werden Allianzen geschmiedet, nur um die Bestätigung eines engagierten und kompetenten Gemeinderates zu verhindern. Es spricht definitiv nichts gegen eine Wiederwahl von Claude Wuillemin. Edi Boxler, Bonstetten


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Dorffest und Schßlertreffen Zwillikon Sonntag, 26. August 2018 Wir suchen Namen und Adressen von Schßler/-innen der Jahrgänge ab 1949 bis 1998, die in Zwillikon wohnten und hier die Primarschule besuchten. Wir hoffen auf Mithilfe der Eltern, AngehÜrigen und Kameraden. Vielen Dank fßr Ihre Hilfe und Hinweise. Rßckantwort an: Werner Baur, Am Hofibach 2, 8909 Zwillikon per E-Mail baur.werner@bluewin.ch Tel. 044 761 60 61, Fax 044 761 60 60 Ernst Sidler, Ferenbacherstrasse 21, 8909 Zwillikon per E-Mail ernst.sidler@ quickline.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Aktion «Lesebank»

Langstreckenläuferin

Ämtler Bibliotheken stellen Bücher und Zeitschriften zur Verfügung. > Seite 23

Susanne Rüegger hat die Limite für die Marathon-EM in Berlin geknackt. > Seite 31

Sabine Sidlers Praxis ist umgezogen

Praxis für Körpertherapie lädt zum Besuch Vor dem Eingang zum Praxisraum hängt ein Bild, das einen Baum darstellt. Der Stamm ist schwarz, die Blätter sind in Fuchsia gehalten. Das Logo von Sabine Sidlers Körpertherapie-Praxis besteht aus dem doppelten, kraftvollen schwarz-pink-farbenen Buchstaben «S» und erinnert an das Ying und Yang- Zeichen aus der chinesischen Philosophie. Dieses steht bekanntlich für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte. Auf Farben und Form angesprochen, erscheint in Sabine Sidlers Gesicht ein fröhliches Lächeln. «Das sind eben genau meine Farben, finde ich», sagt sie. «Ich bin viel zu laut für zarte Pastell-töne, bei mir wird manchmal während der Behandlungen auch laut gelacht – ich bin keine «Gspürschmi-Therapeutin», fügt sie fröhlich hinzu. Und doch sind die Therapie-Formen, die sie anbietet, sanft und werden mit viel Gefühl und Gespür ausgeübt. Wie passend ist doch das chinesische Symbol hier gewählt worden – eine starke und lebensfrohe Person therapiert mit sanftem Druck körperliche Schwächen. Die Praxis für Körpertherapie bietet diverse Körpertherapie-Formen an. Ein wichtiges Standbein ist die Craniosacraltherapie. Dies ist eine sanfte manuelle Form der Körperarbeit, die bei Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen, Schleudertrauma, Kopfschmerzen und vielem mehr eingesetzt wird. Auch Fussreflexzonenmassage, die Dorn-Breuss-Therapie, Schröpfen und Myofasziales Taping sind wirksame Anwendungen, die Sabine Sidler oft braucht, sei es zur

Sabine Sidler – eine erfahrende Therapeutin informiert gerne über ihre Therapie-Angebote. (Bild sci) anzeige

Unterstützung oder als alleinige Behandlung. «Jeder Mensch ist einzigartig, und so sind auch seine Bedürfnisse. Am Anfang eines Sitzungszyklus erstelle ich zusammen mit dem Kunden eine Anamnese. So kann ich entscheiden, was das Beste ist für den Menschen, der sich in meine Hände begibt.» Seit mehr als 21 Jahren übt Sabine Sidler ihren Beruf aus. Im letzten Sommer hat sie sich dazu entschlossen, aus der Gemeinschaftspraxis, in der sie lange tätig war, auszusteigen. «Es war an der Zeit, mich neu zu orientieren und endlich mal eine Auszeit zu nehmen», erzählt sie. «Ich habe eine lange Reise durch die USA gemacht und mich mit dem Cowboy-Mythos auseinandergesetzt, der mich schon lange fasziniert hat. So hab ich Land und Leute kennengelernt und bin an typische Cowboy-Feste wie Rodeos gegangen», führt sie weiter aus. «Zurück in der Schweiz wurde ich auf den Raum, der jetzt meine Praxis ist, aufmerksam gemacht, und nun bin ich seit dem 1. Januar hier an der Alten Obfelderstrasse 50 in Affoltern». Eher zufällig ist sie auch zur Mannschaftstherapeutin des 1.-LigaClubs des FC Luzern im Frauenfussball geworden. Sowohl in den Matches und Trainingslagern als auch bei spezifischen Trainings sei sie jeweils dabei und freue sich über das Engagement der jungen Frauen und auch über die besondere Form der Betreuung. So könne sie sich auch immer wieder neu orientieren und lernen, weil diese Art der Therapie sich so sehr von denen in der Praxis unterscheiden würden. Sabine Sidler ist von Montag bis Samstag für ihre Kunden da. Natürlich muss ein Behandlungstermin vorher vereinbart werden, immerhin sind pro Tag bis zu acht Personen in ihrem Praxis-Kalender eingetragen. Am Samstag, 9. Juni, findet ein Tag der offenen Tür in der Praxis für Körpertherapie von Sabine Sidler an der Alten Obfelderstrasse 50 statt. Von 9 bis 17 Uhr empfängt Sabine Sidler an diesem Tag ihre Besucher. So können sich Interessierte direkt bei ihr informieren, nachfragen und auch die anfängliche Schwellenangst überwinden. «Ich freue mich auf bekannte und neue Gesichter. Gerne bin ich auch für Fragen da und kann über Behandlungsabläufe detailliert berichten» erwähnt die erfahrene Therapeutin. (sci) Tag der offenen Tür in der Praxis Sidler für Körpertherapien an der Alten Obfelderstrasse 50 in Affoltern, von 9 bis 17 Uhr. www.praxis.sidler.ch.

Freitag, 1. Juni 2018

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«Hund Zwilch Girly» Die Pfarrer Susanne Sauder und Werner Schneebeli werben fürs Reformationsjubiläum. > Seite 35

Gemeinsame Sache zum Wohl der Kunden In Ottenbach spannen die Bäckerei Rimann und Volg zusammen Seit Mai gelten in der Bäckerei Rimann neue Öffnungszeiten. Anfang Woche, von Montag bis Mittwoch, bleibt das Geschäft geschlossen. Um der treuen Kundschaft das Brot weiterhin täglich anbieten zu können, wird eine Auswahl aus ihrem Brot-Sortiment im nahe gelegenen Volg-Laden in Ottenbach angeboten. Nicole Zumstein, Filialleiterin Volg Ottenbach, und Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, welche den Volg-Laden in Ottenbach betreibt, haben sich Gedanken gemacht, wie die treuen Kunden weiterhin im Dorf Ottenbach ihren täglichen Einkauf tätigen können. Dies insbesondere auch, weil die Bäckerei Rimann seit Mai ihre Ladenöffnungszeiten reduziert hat und somit die Einkaufsmöglichkeiten in Ottenbach begrenzter sind.

Die Lösung bleibt im Dorf Die Idee von Armin Heller, das Rimann-Brot im Volg-Laden zu verkaufen, kam dem Bäckerpaar Beatrice und Rolf Rimann gelegen. Denn die Kundinnen und Kunden können sich somit weiterhin täglich auf das Brot aus der Rimann-Backstube freuen. anzeigen

Rolf Rimann (von rechts), Beatrice Rimann, Nicole Zumstein, Filialleiterin Volg Ottenbach und Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis. (Bild zvg.) Ab 4. Juni sind die bedeutendsten Rimann-Brote jeweils von Montag bis Mittwoch im Verkaufsregal des VolgLadens in Ottenbach unter dem Label «Fein’s vom Dorf», verpackt in Rimann-Brotsäcken zu finden. Das Vollsortiment kann wie gewohnt an den Tagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntagmorgen in der Bäckerei Rimann gekauft werden.

Bequemes Einkaufen in Ottenbach Armin Heller und Rolf und Beatrice Rimann sind sich einig: «Gemeinsam erreichen wir unser Ziel, den einheimischen Kunden weiterhin ein attraktives und bequemes Einkaufen im Dorf zu bieten». Die beiden Partner freuen sich auf die Zusammenarbeit. (pd.)


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 3. Juni 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Käthy Bättig, Kirchenpflege Nina Höhn, Klarinette Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 2. Juni 10.00 Fiire mit de Chline zum Thema «Anderssein» 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Juni 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 6. Juni 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 8. Juni 18.00 HGU-Abschlussgottesdienst 20.00 Taizéfeier in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 3. Juni 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Jürgen Schultz Sonntag, 3. Juni 17.00 Uhr Serenadenkonzert mit dem Gemischen Chor Affoltern Mittwoch, 6. Juni 17.00 Uhr Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal

Sonntag, 3. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. Juni 10.00 Familien-Morgen: Beginn im Chilehuus Anschliessend Mösli-Wochenende 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller. Es singt der Kirchenchor. Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller. Es singt der Kirchenchor. Freitag, 8. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren in der katholischen Kirche Bonstetten Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 3. Juni 19.00 Abendgottesdienst Wir feiern die Liebe in unseren Beziehungen Worte: Pfrn. S. Sauder Musik: Dorothée Hauser, Gesang, und Marina Wehrli, Piano/Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Juni 10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden, der Band «Green Panda» und Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Apéro Montag, 4. Juni 19 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 8. Juni 6.00 Uhr Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Knonau Sonntag 3. Juni Erster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Konfirmation Thema «Make Komfis great again!», alle Pfarrer Steelband Pan Dreams Türöffnung 9.50 Uhr Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer Pfrn. Mehl, Vikar Bächtold

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 2. Juni 19.30 Benefizkonzert für unsere Partnergemeinde in Siebenbürgen Peter Lehel / Peter Schindler (Saxofon und Orgel) Reformierte Kirche Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Musik Peter Lehel, Sax, und Partnerin Anna Toro, Querflöte, Orgel Daniel Rüegg Eröffnung neue Ausstellung mit Imola Jakab aus Siebenbürgen Apéro www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 3. Juni 10.00 Kirche Wettswil Konfirmation Pfr. Matthias Ruff Musik: Petra Wydler (Gesang) und Florian Engelhardt (Keyboard und Orgel) Anschliessend Apéro Freitag, 1. Juni 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli Montag, 4. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 7. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 8. Juni 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Anmeldung bis 6. Juni Tel. 044 777 99 72

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 2. Juni 9.00 3. Klass-Unti, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) Anschliessend Kirchgemeindeversammlung zum Rechnungsabschluss 2017 und Wahl der Rechnungsprüfungskommission Dienstag, 5. Juni 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauentreff

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Samstag, 2. Juni 14.30 Firmgottesdienst mit Bischof Vitus Huonder Kein Gottesdienst um 17.00 Uhr Sonntag, 3. Juni 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 7. Juni 8.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Juni Ab 9.15 Sunntigsfiir für die Kinder bis 7 Jahren 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dreissigster von Franz Dörflinger

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. Juni 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 3. Juni 10.00 bis 12.00 Uhr Sonderkonferenz im Kirchgemeindehaus Winterthur Tösstalstrasse 215 Winterthur Kein Gottesdienst in Bonstetten Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

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Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 3. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 6. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey Samstag, 9. Juni 13.30 Öffentliche Führung durch die Ausstellung «Abbild des Herzens» mit Frau Suishu T. Klopfenstein–Arii, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Sonntag, 3. Juni 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

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G

Kloster Kappel a. A.

Wiesenstrasse 10

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 3. Juni 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Walter Hauser und die Konfirmandenklasse Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Apéro Donnerstag, 7. Juni 19.00 Kirchgemeindeversammlung im Schachensaal

Samstag, 2. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 3. Juni 10.00 HGU-Abschlussgottesdienst Montag, 4. Juni 19.30 Monatsandacht Dienstag, 5. Juni 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 6. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 7. Juni 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Obfelden

Heilsarmee Affoltern a. A., Sonntag, 3. Juni 10.00 WELLNESS-Gottesdienst KingsKids, anschliessend Korpsforum Donnerstag, 7. Juni 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Samstag, 2. Juni 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 3. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Das Geschenk des Singleseins David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 4. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 6. Juni 14.15 60plus Bibeltreff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

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Ref. Kirche Aeugst a. A.

Freitag, 1. Juni 18.30 Jugend-Chile Samstag, 2. Juni 16.00 Fiire mit de Chline Anschliessend Bräteln Sonntag, 3. Juni 19.30 Abendgottesdienst Matthäus 22,1–14 «Ein Traum von Hochzeit» Pfr. Kurt Liengme Mittwoch, 6. Juni Kirchgemeindeversammlung

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Gewerbe

Gewerbeverein Oberamt auf Abwegen

Motorrad-Ausflug ins Entlebuch

Freitag, 1. Juni 2018

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Für einen attraktiveren Kundenbereich

Die Garage Graf in Mettmenstetten baut um Bald 20 Jahre ist es her, seit die Karl Graf Automobile AG ihren Garagen-Neubau mit Tankstellenshop in Mettmenstetten bezogen hat. Ab Ende Juni bis Mitte September werden Kundenbereich und Shop erneuert.

Die Teilnehmenden genossen das Panorama auf der Lüderenalp. (Bild zvg.)

Am Freitag, 25. Mai, machte sich eine bunt gemischte Truppe des Gewerbevereins Oberamt auf, um mit ihren Zweirädern die Zentralschweiz zu erkunden. Beim Neujahrsapéro entstand die Idee eines gemeinsamen, geselligen Ausflugs auf dem Bike. «Nicht lange fackeln», hiess die Devise – und schon wurde Anfang Mai ein Doodle mit drei Terminen auf die Reise geschickt. Für den 25. Mai entschlossen sich 20 Teilnehmer und 2 Teilnehmerinnen. Am Freitagmorgen sank der Lärmpegel bei der Arbeit etwas in den Keller, dafür stieg der Verkehrslärm entsprechend an. Freitagmorgen um 8 Uhr traf man sich bei Traumwetter vor dem Restaurant Löwen. Eine echt farbige Truppe: Drucker, Schlosser, Banker, eine Floristin und viele mehr auf ebenso gemischten Biketypen. Von einer alten 200 ccm Vespa über eine 40-jährige Honda, BMW, Guzzis, Triumph, Harley, Viktori bis hin zu anderen Zweirädern war ein tolles Spektrum der Bikezunft anwesend. Die Gruppe wurde nun anständig gebrieft. Der Leader erklärte die Fahrweise in dieser grossen Gruppe. Er wollte mit zwei «Blockern» arbeiten. Sehr skeptisch schauten sich die routinierten Fahrer in der Gruppe an. Mal überraschen lassen. Und schon gings los. Nach ersten Schwierigkeiten mit

den «Blockern» ging es immer besser. Die Blocker fahren jeweils hinter dem Leader her und werden von diesem aufgefordert, Kreisel oder Kreuzung für andere Fahrzeuge zu blockieren, sodass der ganze lange Konvoi zügig durch die Kreisel und Stoppstrassen fahren kann. Danach müssen sich die beiden wieder an den Kollegen vorbei nach vorne «schleichen». Mit Routine und Verständnis ging es recht zügig Richtung Entlebuch. Dank modernem Navigationssystem wurde das Entlebuch auf beiden Talseiten ergiebig ergründet. Auf schmalen Wegen, zwischen Traktoren und Kühen vorbei, donnerte die Gruppe auf den Schallenberg. Deftiges Mittagessen, Kaffee und ein paar entsprechende Sprüche, bevor es weiter in Richtung Lüderenalp bei Sumiswald ging. Oben, auf der Lüderenalp in der Gartenwirtschaft, gab es dann als Belohnung das Panorama der Berner Alpen. Eine Stunde Pause, und weiter ging es in Richtung Freiamt zur Alpwirtschaft Horben. Die letzte Etappe führte dann wieder zurück nach Hausen. Verschwitzt und nicht mehr ganz frisch konnte ein weiteres Mal der Durst gelöscht werden. Es war echt eine tolle Tour. Die Eckdaten: 240 km in knapp fünf Fahrstunden. Ein gerissenes Kabel war erfreulicherweise der einzige kleine Zwischenfall. (RG)

Elf Tonnen auf 75 Aren

Reiche Erdbeer-Ernte in Mettmenstetten Auf dem Sunnehof der Familie Stübi in Mettmenstetten ist die Erdbeer-Ernte in vollem Gang. Hunderte «entern» auch in den nächsten Wochen das 75 Aren grosse Feld und pflücken die süssen Früchte selber. Daniela Stübi findet kaum Zeit, sich mit dem Chronisten zu unterhalten. Unablässig treffen Frauen, Männer und Kinder ein. Sie lassen ihre noch leeren Behältnisse wägen und begeben sich hernach aufs Feld. Zum letzten Mal wird dieses Jahr auf dem 75 Aren grossen Areal geerntet. «Nach drei Jahren wechseln wir jeweils den Standort. Aber jedes Jahr setzen wir neue Pflanzen», sagt die Bäuerin. Grund zur Freude hat sie allemal, denn die diesjährige Ernte ist – ganz im Gegensatz zum Vorjahr, als wegen Frost rund 50 Prozent Ausfall zu beklagen war – sehr gut. So gut, dass die drei Sorten ihre Reife zur gleichen Zeit erlangten. Wegen des üppigen Wachstums sind die Früchte etwas kleiner, sehr aromatisch, verführe-

Daniela Stübi freut sich über eine gute Erdbeer-Ernte. (Bild Werner Schneiter)

risch süss. Und seit einiger Zeit unverändert im Preis: 5.20 Franken kostet das Kilo.

Auch aus dem Tessin reisen sie an Der frostfreie Frühling und andere ideale Witterungsbedingungen sorgen für eine ertragreiche Ernte, zu der in diesem Jahr einige Tage früher gestartet werden konnte – am 24. Mai. Der Kundenkreis der Familie Stübi erstreckt sich weit über die Region hinaus. Sogar aus dem Tessin kommen Erdbeerfans regelmässig nach Mettmenstetten. Und wer mit dem Car das Seleger Moor bei Rifferswil besucht, hängt oft noch eine Pflückrunde auf dem Sunnehof an. Die Ernte dauert noch rund drei Wochen. Inzwischen haben auch Kefen und Rhabarbern grösseren Stellenwert erlangt. Die Kirschen, in knapp zwei Wochen pflückbar, sind auf dem Sunnehof schon längst bekannt. Mit dem Setzen der Pflanzen im August wird das Fundament für die Erdbeer-Ernte gelegt. Im Oktober werden die Ranken zurückgeschnitten und gleichzeitig Unkraut entfernt. Im März folgt der «Winterputz», das aufwändige Entfernen der brauen Blätter. Später folgen Wässerung, Düngung (Spritzen gemäss Richtlinien) und eventuell Flies legen. Eine Woche vor Erntebeginn muss das Stroh eingebracht werden. «Für diese Arbeiten können wir auf Unterstützung von Frauen aus dem Dorf zählen», fügt Daniela Stübi bei. (-ter.) www.fruechtefluecken.ch / Infoband: 044 776 86 03.

«Wir machen nicht nur eine PinselRenovation», stellt Robi Graf klar, auch wenn die neue Farbgebung im Braunton der Marke Hyundai sicher ein Auslöser für die Umgestaltung war. Aber eben nicht nur: Nach bald 20 Jahren sei es Zeit gewesen, das Konzept zu überdenken und Abläufe zu optimieren, verrät der Mitinhaber der Garage Graf. So werden Kundendienst und Verkaufsbereich abgetrennt. Mehr Raum erhält die beliebte Café-Bar. Deren Treffpunkt-Funktion soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Dem grossen Andrang am Morgen trägt der Tankstellenshop mit einer zweiten Kaffeemaschine Rechnung. So gibt es den «Coffee to go» künftig auch in Selbstbedienung.

Beat (links) und Robi Graf zeigen ihre Umbaupläne. (Bild Thomas Stöckli)

Werkstatt und Waschanlage immer zugänglich Für den Umbau ist die Zeit von Ende Juni bis Mitte September vorgesehen. Die Werkstatt-Annahme verlagert sich in dieser Zeit auf die Seite beim Reifenhotel Obere Fischbachstrasse. Der Tankstellenshop wird vorübergehend in einem Provisorium untergebracht – Café-Bar inklusive! Einzig für diese «Züglete» und die Installation der neuen Tanksäulen bleiben Shop und Tankstelle am 25. und 26. Juni geschlossen. Werkstatt und Waschanlage sind während des ganzen Umbaus zugänglich. In den Terminplan passt, dass das Smart-Center von Kenny’s Ende Juni seine Türen schliesst. Hierhin wird die Garage Graf vom 1. Juli bis Mitte Sep-

Das heutige «Kenny’s» wird zum zusätzlichen Standort. (Bildmontage zvg.) tember den Verkauf der Personenwagen und leichten Nutzfahrzeuge auslagern. Den zusätzlichen Standort will der Familienbetrieb auch nach dem Umbau erhalten. Während die Neuwagen Mitte September wieder an die Zürichstrasse 30 zurückkehren, bleibt der Occasions-Verkauf an der Zürichstrasse 1. Diesen Standort wird die Garage Graf in Zukunft zusätzlich als markenunabhängiges Pneu- und Servicecenter betreiben. Dabei bietet sie auch die Einlagerung von Reifen und Rädern an. «Herzlich willkommen

sind natürlich auch alle Smart-Besitzer, welche ihre Räder bereits heute dort eingelagert haben», so Robi Graf. Den Umbau nutzt die Garage Graf gleichzeitig, um den Energieverbrauch zu senken. «Vor drei Wochen haben wir einen Energiecheck gemacht», verrät Mitinhaber Beat Graf. Mit LED-Beleuchtung und neuen Elektrogeräten wird der Betrieb einiges an Energiekosten einsparen können. (tst.) Karl Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, Mettmenstetten. Tel. 043 466 70 00, www.grafauto.ch.

Hochwertige Gong- und KlangInstrumente

Eröffnung des Paiste-Gong-Centers in Affoltern Am Samstag, 2. Juni, eröffnet an der Werkstrasse 8 in Affoltern das erste Klang Kompetenz Center der Schweiz. Los geht es um 13.30 Uhr. Das Klang Kompetenz Center bietet eine grosse Vielfalt an Gongs, Klangschalen, Stimmgabeln und weiteren Klang-, Melodie- und Rhythmusinstrumenten. Neben der feierlichen Überreichung des Paiste Gong Center Zertifikats erklingt stündlich eine kurze Gong-Meditation. Besucher können nach einer spannenden Einführung ins Gong-Spiel ein berührendes GongKlang-Konzert geniessen. Weitere Informationen finden sich unter: gongtempel.ch. Paiste Gongs sind weltweit die Nummer Eins und Messlatte für beste Gongs. Die Preise bewegen sich je nach Hersteller zwischen 70 und 27 000 Franken. Der Gong ist eines der ältesten, zugänglichsten und ausdrucksvollsten Klanginstrumente. Seine Geschichte reicht über die griechische Antike zurück bis in die vorchristliche chinesische Kultur. Jeder kann einen Gong ohne vorherige Ausbildung anspielen. Geübte Gongspieler entlocken dem Gong ein riesiges Spektrum an Obertönen und erzeugen ein unvergleichliches Klangerlebnis. Gongklang spricht unsere natürlichen Instinkte durch fühlbare Energie an. Er schaltet vom Kopf beherrschtes

Der Gong ist eines der ältesten, zugänglichsten und ausdrucksvollsten Klanginstrumente. (Bild zvg.) Denken aus. Energie fliesst direkt zum Herzen. Deshalb werden erste Begegnungen mit dem Gongklang als «erstaunlich», «tiefgründig», «bedeutungsvoll» oder «mächtig» empfunden. Heute leiden immer mehr Menschen unter stressbedingten Erkrankungen und Beschwerden. Natürliche und alternative Entspannungs- und Heilmethoden erwachen zu neuer Blüte. Der Gong schenkt tiefe Entspannung, Gesundheit, Verjüngung. Er entfaltet seine Kraft in verschiedenen Anwendungsgebieten: medizinisches, natürliches und alternatives Heilen, Spiritualität und Esoterik, Yoga, Meditation, Wellness, in zeremoniellen und kultu-

rellen Anwendungen – oder einfach zur eigenen Freude und Regeneration. «Gong Tempel ist die Antwort auf eine sich stark verändernde Gesellschaft. Naturklänge bereicherten und transformierten unser Leben. Wir möchten möglichst viele Menschen an unseren Erfahrungen teilhaben lassen und die innere Kraft, die wir durch Klänge, Kundalini-Yoga und Meditation erfahren haben, weitergeben. Mit uns zusammen kann man die Faszination des Gongs erleben, etwa bei einer der regelmässigen Gong-Klang-Meditationen, Gong-Klang-Konzerten oder beim Gong-Yoga.» Ivan Hochstrasser leitet den Gong Tempel und die Amrit-Yoga-Akademie. Madeleine Gasmi arbeitet als Sozialpädagogin und unterrichtet diverse Yogastile. Bei Bedarf bietet sie Klangbehandlungen und -coachings an. Auf Wunsch werden diese durch australische Buschblüten-Mischungen unterstützt – gegen negative Zustände, für positive Wirkungen. «Wir sind auf unserem Weg GongGrossmeistern begegnet und haben von ihnen lernen dürfen: Jens Zygar, Don Conreaux, Marc Swan und Christof Bernhard. Wir spielten in Einsiedeln, Wollerau, Wädenswil, Pfäffikon SZ und Zürich sowie im Seebad Richterswil. Ab Juni 2018 auch in Affoltern und an weiteren Standorten.» Eröffnung des Paiste-Gong-Centers am Samstag, 2. Juni, Werkstrasse 8, Affoltern. 13.30 bis 17 Uhr.


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Vermischtes

Freitag, 1. Juni 2018

Griechische Impressionen im «Spycher» Bilder-Ausstellung zum Gedenken an Jorges Georg Enz in Mettmenstetten Im Dezember 2017 verstarb Georg «Jorges» Enz im Alter von 69 Jahren. Malen war seine Leidenschaft, das ganze Leben lang. Plakatmaler musste er aber in jungen Jahren lernen, eigentlich wäre er gern gleich Kunstmaler geworden. In seinen letzten zehn Lebensjahren erst konnte er sich voll der Malerei widmen.

verschiedenen griechischen Vorspeisen. Vom 8. Juni bis am 15. Juli kommt man aber auch in den «Spycher», weil man die Bilder von Jorges Georg Enz sehen möchte. Enz ist in der Innerschweiz aufgewachsen. Schon früh zeigte sich seine Kreativität und die Freude am Malen und Zeichnen. Auf drei Jahre Kunstgewerbeschule in Luzern folgten Studienaufenthalte in Paris und London. Die Eltern hielten nichts von einer Künstlerkarriere und bestanden auf einem Beruf, der den Lebensunterhalt sichert. So wurde Enz Plakatmaler. Diesen Beruf gibt es längst nicht mehr. Enz betätigte sich auch als Schriftenmaler und Dekorationsgrafiker und nahm daneben laufend Kurse an der Kunstgewerbeschule Zürich.

................................................... von regula zellweger Was haben der Maler Jorges Georg Enz und das Restaurant Spycher in Mettmenstetten gemeinsam? Die Liebe zu Griechenland! Als Monika von Mentlen Enz im Restaurant den Slogan «The Taste oft the Greek Spirit» entdeckte, reagierte sie blitzschnell und schlug Wirt Silvio Kämpf eine Ausstellung mit Bildern ihres Mannes vor. Der Wirt hat mehrere Jahre in Griechenland als Chefkoch gearbeitet, seine Frau Agi ist Griechin. Seit dreieinhalb Jahren sind Agi und Silvio Kämpf auf griechische

Endlich malen Monika von Mentlen Enz und Silvio Kämpf freuen sich auf viele Besucher der Ausstellung «Griechische Impressionen – zum Gedenken an Jorges Georg Enz» im Spycher in Mettmenstetten. (Bild Regula Zellweger) Küche spezialisiert. In den «Spycher» kommt man, wenn man Moussaka oder Souvlaki essen will. Oder wenn

Jugendverschuldung thematisiert

man, wie früher im Mövenpick, «Tatar vom Wagen» serviert bekommen möchte. Ein Geheimtipp sind aber die

Erst nach langen Arbeitsjahren für bekannte Warenhausketten liess sich Enz mit 60 frühpensionieren, um sich ganz der Malerei widmen zu können. Während er früher mit Zeichenstift und Aquarellmalkasten unterwegs war, fand er nach längerem Experi-

mentieren mit verschiedenen Techniken sein Ausdrucksmittel: Acrylfarben. «Nur noch für mich und meine Bilder zu arbeiten, verwirklichte ich im Herbst 2008, und seitdem bin ich freischaffender Künstler.» Leider blieben ihm keine zehn Jahre vergönnt, um seiner Leidenschaft, dem Malen, voll und ganz zu frönen. Jorges Georg Enz war ein lebensfroher Mensch, der auch Musik machte. Er nahm 2013 an der Jurierten Ausstellung Aemtler Künstler teil. Auch in der Galerie «Kunst im Stall» konnte er 2011 seine Bilder zeigen. Monika von Mentlen Enz freut sich sehr, dass nun rund zehn seiner Bilder im Spycher zu sehen sein werden. Sie wünscht sich, dass ihr Mann und seine Kunst nicht in Vergessenheit geraten. Seine realistischen Bilder mit Landschaften, Dörfern und Meer aus Griechenland und der Apéro am 8. Juni werden bei den Besuchern bestimmt Ferienstimmung wecken. Griechische Impressionen – zum Gedenken an Jorges Georg Enz, 8. Juni bis 15. Juli im Restaurant Spycher in Mettmenstetten, www.im-spycher.ch. Vernissage: Freitag, 8. Juni, 16.30 bis 19 Uhr, Finissage: Sonntag, 15. Juli, 16.30 bis 19 Uhr.

Medizinbuddha im Kloster Kappel

Mönche aus Nepal kreierten ein Sandmandala im Kirchenchor

Raiffeisenbank informierte Sekschüler Der Umgang mit dem Geld und die Gefahr einer Jugendverschuldung war letzte Woche das Thema an der Sekundarschule in Mettmenstetten, referiert wurde von der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen. Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen engagiert sich schon seit vielen Jahren gegen die Jugendverschuldung. So halten Mitarbeiter in den Oberstufen in Cham und Mettmenstetten und Hausen a.A. Referate zu diesem wichtigen Thema. Dass 25 Prozent aller Jugendlichen mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen, regte die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an. Zudem waren sie überrascht, dass 80 Prozent aller Jugendlichen ihre ersten Schulden vor dem 25. Geburtstag machen. Damit die Jugendlichen nach ihrer obligatorischen Schulzeit nicht in eine

Schuldenfalle tappen, ist eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Geld und Konsum unabdingbar. Die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, die ebenfalls im Säuliamt aktiv ist, vermittelte den Schülerinnen und Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Zusammen mit den Referenten erarbeiteten sie ein Budget für die bevorstehende Lehrzeit. Vielen wurde erst dann richtig bewusst, welche Ausgaben auf sie zukommen würden und wie wichtig dementsprechend eine Planung ist. Auch die Folgen von finanziellen Sorgen oder Verschuldung wurden den Jugendlichen vor Augen geführt. Ein Wettbewerb und das Znüni mit «5er und Weggli», offeriert von der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen, sorgten für eine willkommene Abwechslung. Die Schülerrückmeldungen zeigten, wie sehr solche Themen den Schulalltag bereichern und eine lehrreiche Lektion fürs Leben sind. (pd.)

Der Umgang mit Geld will gelernt sein. David Biedermann (Privatkundenberater) und Lena Wismer (Lernende) referierten in der Sek Mättmi. (Bild zvg.)

Kurz-Tanzfilm: Premiere «River» Die junge Generation des Moira Tanztheaters hat in eigener Regie einen Film gedreht und geschnitten. Sie haben die Choreografie zusammengestellt und draussen selber getanzt. Das bedeutet: Vier mal Frauenpower von Regisseurin Jorina Wachter

und den Tanzenden Derya Hintermann, Elena Lüthi, Kristina Bruder. (UG) Der Film wird am Samstag, 2. Juni, 19 Uhr, im Tanzraum, Alte Obfelderstrasse 68, in Affoltern gezeigt. Im Anschluss findet ein kleiner Apéro statt.

Viel Publikum reiste an, um das Kunstwerk zu sehen und das Ritual seiner Auflösung zu erleben. (Bilder Andreas M. Schwager) ................................................... von denise bohnert Gerade Pfingsten ist der christliche Feiertag, an dem es um Verständigung über die eigene Kulturgrenze hinausgeht, ein «universales Fest», wie es Markus Sahli, abtretender Theologischer Leiter des Klosters Kappel ausdrückt. Unter dem Leitmotiv «Fenster in andere spirituelle Traditionen», insbesondere den Buddhismus, wurden Khenpo Ngawang Jigme und Lama Ngawang Kunga Bista aus Mustang, Nepal, eingeladen, zum ersten Mal in einer Kirche ein traditionelles Mandala aus farbigem Sand zu streuen. Mit Hingabe und Konzentration arbeiteten die beiden tibetischen Mönche eine Woche lang an diesem Kunstwerk, das unter dem Programmtitel «Heilsamkeit» dem Medizinbuddha gewidmet, nach bestimmten Kriterien den Kosmos der Welt und des Menschen darstellend, als Meditationsvorlage dient. Ein Vortrag von Martin Brauen, Fachexperte aus Zürich und New York, ermöglichte tiefere Einsichten. Viele Interessierte kamen, um am 19. Mai mitzuerleben, wie das Mandala gesegnet, der Sand zusammengewischt und in den Teich des Klosters gestreut wurde – die Vergänglichkeit und das Loslassen symbolisierend.

Während einer Woche in konzentrierter Feinstarbeit von Hand hergestellt ...

... wird das Sandmandala im Zeichen der Vergänglichkeit zusammengewischt.


Veranstaltungen

Freitag, 1. Juni 2018

Ämtler Bibliotheken im Juni bot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Donnerstag, 21. Juni, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff. Freitag, 22. Juni, 17.30 bis 18 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 30. Juni, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten

Samstag, 9. Juni, 10.30 Uhr: Lesung mit Martin Gut: «Dylan und ich.» Unter diesem Motto erzählt Martin Gut vergnügliche und erstaunliche Erlebnisse mit seinem Hund Dylan. Begleitet wird er von Peter Müller auf der Gitarre.

Mittwoch, 6. Juni, 19.30 Uhr: Die Buchhändlerin Daniela Binder präsentiert Belletristik-Neuheiten in der Bibliothek. Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Mittwoch, 20. Juni, 9.30 bis ca. 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1 ½ bis 4 Jahre in Begleitung.

Regionalbibliothek Affoltern

Bibliothek Hausen

Dienstag, 5. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Freitag, 8. Juni, 17.30 bis 18 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Mittwoch, 13. Juni, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Der wiedergefundene Freund» von Fred Uhlman diskutiert. Montag, 18. Juni, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Ange-

Die Hausemer Lesebänke befinden sich am Waldrand oberhalb vom Friedhof und am Schulweg zwischen Hausen und Ebertswil. Montag, 18. Juni, 14 bis 16 Uhr: Die Bibliothek ist an diesem Nachmittag zusätzlich offen.

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Hedingen Montag, 4. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Abendbücherkafi «Sommerlektüre». Das Bibliotheksteam präsentiert Lesetipps für den anstehenden Lesesommer. Samstag, 9. Juni, 10 bis 11 Uhr: Hedingen persönlich mit Kurt Hofmann,

Filmemacher und Dorfchronist aus Hedingen. Mittwoch, 13. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Bibliothek Mettmenstetten Von Juni bis Ende August steht in der Badi eine Bücherkiste mit einer Auswahl an Büchern und Zeitschriften zur Verfügung.

Bibliothek Obfelden Freitag, 8. Juni, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Donnerstag, 14. Juni: Die Bibliothek bleibt wegen eines Betriebsausflugs den ganzen Tag geschlossen. Freitag, 29. Juni, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 12. und 26. Juni, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 29. Juni, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen.

Bibliothek Rifferswil Montag, 25. Juni, 19.30 bis 21 Uhr: «Sternenklare Nächte und sonnenhelle

Tage» – Märchenabend für Erwachsene mit Brigitta Troller. Musik: Anette Bodenhöfer. In der Bibliothek. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Apéro. Drei Sitzbänke in der Gemeinde Rifferswil werden von Mitte Juni bis Mitte September mit Lesestoff ausgestattet sein.

Bibliothek Stallikon Samstag, 23. Juni, 10 bis 12 Uhr: Bücherapéro. Während der Öffnungszeiten der Bibliothek liegen Buchneuheiten für Erwachsene und Kinder auf. Die Bibliothekarinnen laden ein zum ungezwungenen Stöbern und Blättern in Lese- und Sachbüchern und verwöhnen Gross und Klein mit Zopf, Kaffee, Cüpli und Orangensaft. Alle sind herzlich willkommen! Mittwoch, 27. Juni, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Buchstartanimatorin Cornelia Ramming. Alle Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 1 bis 3 ½ Jahren sind herzlich eingeladen.

Bibliothek Wettswil Freitag, 8. Juni, 19 bis 20.30 Uhr: Gehörlos – Was bedeutet das? Lesung und Diskussion mit Corine Parrat, 1. Miss Handicap, anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Mittwoch, 27. Juni, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 27. Juni, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Samstag, 30. Juni, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe. (I.S.)

Warum wird Stein heiss?

Besuch im Felslabor der Nagra Um zu erfahren, warum Stein heiss wird, jedoch keinen Sonnenbrand bekommt, lädt der Aeugster Verein HB9QQ, Physik verstehen, am Samstag, 16. Juni, von 13 bis 15 Uhr ins Felslabor im Grimselgebiet.

Im neusten Dokumentarfilm spricht Gregor Frei (Mitte) mit seinem Vater und dessen Nachbar und Freund über den Tod. (Bild zvg.)

Das Leben vor dem Tod Aktuell im Cinepol in Sins Der Schweizer Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann Gregor Frei zeigt seinen neuesten Dokumentarfilm im Kino Cinepol in Sins. «70 ist genug!», sagt Armin und nimmt Leben und Tod in die eigene Hand. Mit dieser Ansage bringt er die Freundschaft zu Nachbar Goffredo ins Wanken. Goffredo, der kunstsinnige Praktiker, fordert Armin heraus, dieser kontert messerscharf. Zwei Welten und zwei Lebensmodelle prallen aufeinander. Ein herzhafter Streit entbrennt, in dem die beiden ExilDeutschschweizer immer mehr Ähnlichkeiten offenbaren. Eine Geschichte von Abneigung und Liebe, von Verständnis und Sturheit. Und ein Film über das Filmemachen. Auch der Regisseur, Goffredos Sohn, wird zum Protagonisten: Ob Jung oder Alt, der Tod betrifft uns alle. Ein einzigartiges, dokumentarisches Kammerspiel in einem kleinen Tessiner Bergdorf. Wie reagiert man, wenn der Nachbar den festen Vorsatz hat, mit 70 Jahren zu sterben? Ist die Präsenz

eines Leichenwagens in einem ausgestorbenen Dorf eine Provokation? Unter welchen Voraussetzungen dürfen wir über unseren Tod selber bestimmen? Wie schafft man es, trotz latenter Konflikte Freunde zu bleiben? «Gemeinsam mit Armin und meinem Vater Goffredo bin ich diesen Fragen während dreier Jahre auf den Grund gegangen und habe die Chronik unserer Freund- und Feindschaft filmisch festgehalten. Das Entscheidende sind dabei nicht die Antworten, sondern die Freude am Austausch, die Lichtblicke, die dabei entstehen, Humor, Zuneigung und Verständnis. Ich suche und finde meinen Vater, indem wir über seinen Nachbarn und den Tod sprechen. Durch Reibung entsteht Wärme – es gibt keinen anderen Weg, als uns gegenseitig zu verstehen.»

Wenn wir der Sonne zu lange ausgesetzt sind, bekommen wir einen Sonnenbrand. Wie sieht das mit Stein, einer angeblich toten Materie aus? Dass die Sonne auch Stein heiss macht, das können wir aktuell feststellen, wenn wir auf einer Bergtour, in der Badi oder am Abend im Garten sind. Wir stellen fest, dass der Stein, den die Sonne den ganzen Tag aufgewärmt hat, noch warm ist. Auch Stein wird also in Schwingung versetzt und wird warm oder heiss. Dies geschieht auch, wenn ein Brennelement eines Atomkraftwerkes nicht sachgemäss in ein tiefes Loch im Felsen deponiert wird. Die Nagra hat unter anderen die Aufgabe, geeignete Endlagerstandorte zu finden, in denen diese Brennstäbe sachgerecht deponiert werden. Dr. Sager wird den Teilnehmenden am kommenden Samstag,

16. Juni, genau erklären, wie das funktioniert.

Physikalische Reaktion Mit Uran angereicherte Brennstäbe eines Kernkraftwerkes haben in etwa dieselbe physikalische Funktion wie die Sonne. Sie geben die Energie in Form von Schwingungen weiter und erwärmen das Wasser in einem AKW. Dieses Wasser wird dann in Dampf umgewandelt, und dieser wiederum treibt Dampfturbinen an. Die Sonne strahlt verschiedene Strahlen (Frequenzen) auf unsere Erde. Diese sind in Spektralfarben aufgeteilt. Die besonders kurzen, die UVStrahlen (Ultraviolett) bringen unsere Haut, aber eben auch Stein in Schwingung, was wir wiederum als Wärme wahrnehmen. Die Haut und die Augen müssen deshalb geschützt werden. (pd.)

werden. Eine telefonische Reservation ist während

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Zelt- und Campingferien sorglos geniessen Eine Spritzfahrt mit dem neu ausgebauten VW-Bus, zelten auf dem Campingplatz oder am nächsten Festival: Der Sommer lockt nach Draussen. Mit unseren Tipps sind Sie auch für die Zeit unter freiem Himmel bestens vorbereitet. Keine Flipflops am Steuer Trotz Sommerfeeling und Hitze ist vom Fahren mit Flipflops abzuraten. Zwar sind gemäss Strassenverkehrsgesetz bequeme Schuhe nicht verboten, im Schadenfall kann es je nach Fehlverhalten aber zu Leistungskürzungen kommen. Beispielsweise wenn Sie vom Pedal abrutschen und nicht ausreichend bremsen können. Ein Unfall ist schnell passiert – auch wenn Sie nichts dafür können. Werden Sie in einen Unfall verwickelt oder gar verklagt? Dann ist es hilfreich, neben der normalen Autoversicherung Zusatzdeckungen aus der Reiseversicherung eingeschlossen zu haben – besonders im Ausland. Im Notfall bietet diese internationale Pannenhilfe rund um die Uhr oder kümmert sich um Streitigkeiten als Folge des Verkehrsunfalls. Wohin mit den Wertsachen? Nur schnell mit der nächsten Band abrocken oder eine Runde im nahe gelegenen See schwimmen: Lassen Sie auf keinen Fall Ihre Wertsachen unbeaufsichtigt im Zelt liegen. Hinterlegen Sie Schmuck, Ausweise und sonstige Wertsachen gegen einen Beleg an der Rezeption Ihres Campingplatzes oder in die dafür vorgesehenen Schliessfächer auf dem Festivalgelände. Sollte dennoch etwas abhanden kommen, hilft Ihnen die Hausratversicherung weiter. Über die Zusatzdeckung «einfacher Diebstahl auswärts» sind Gegenstände wie Smartphones, Portemonnaie oder Sonnenbrillen bis zur vereinbarten Versicherungssumme gedeckt. Möchten Sie in den Ferien auch auf Ihre liebgewonnenen Erbstücke nicht verzichten, macht je nach Betrag eine Wertsachenversicherung Sinn. Damit ist dann auch die kostbare Uhr des Grossvaters versichert, sollte sie verloren gehen. Wohnmobil-Intérieur richtig versichern Das Wohnmobil ist für viele wie ein zweites Zuhause und entsprechend ausgestattet. Wer viel Zeit und Geld in den Ausbau investiert hat, sollte auch den Versicherungsschutz gut prüfen. Sogenannte «mitgeführte Sachen», die dauernd im Wohnmobil sind, wie Campingmöbel, Bettdecken und Grill können in eine Motorfahrzeugversicherung eingeschlossen werden. Für alle weiteren Sachen kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Achten Sie darauf, hier den Zusatz «einfacher Diebstahl auswärts» einzuschliessen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

organisiert, die Besucherplätze sind beschränkt. Anmeldungen gerne an marco@hb9qq.ch. Weitere Infos unter http://hb9qq.ch/2018/05/03/ warum-wird-stein-heiss/.

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

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Die Tickets können online unter www.cinepol.ch

den Kinoöffnungszeiten ebenfalls möglich.

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Die Hin- und Rückfahrt wird nach Anmeldungen

Gregor Frei

reserviert oder direkt an der Kinokasse bezogen

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Im Felslabor der Nagra im Grimselgebiet erfahren die Teilnehmenden mehr über die Wirkung der Sonne auf Stein. (Bild zvg.)

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Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden von Mitte Juni bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen, die zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die Bibliotheken von Aeugst, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil.

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Stellenanzeiger Der Götschihof im Aeugstertal ist ein Zweigbetrieb der Stiftung Solvita und betreut und fördert 62 erwachsene Menschen mit einer leichten oder schweren geistigen und körperlichen Beeinträchtigung. Unsere Betreuten sollen die Möglichkeit haben, sich zu entfalten, sich wohl, geborgen und angenommen zu fühlen. Für die Mitarbeit auf unseren Wohngruppen mit Menschen mit mittleren bis schweren körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine

Aushilfe in der Betreuung (auf Stundenbasis)

Wir freuen uns über eine engagierte, humorvolle, belastbare und selbstständige Persönlichkeit, welche ihre Fähigkeit in der Betreuung einbringen kann und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Ihre Aufgaben liegen in der Pflege, Begleitung, Organisation und Unterstützung der Betreuten bei Fragen des Wohnens, der Arbeit und der Freizeit. Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit und ein motiviertes Team. Die Personalund Anstellungsbedingungen sind zeitgemäss und orientieren sich nach dem kantonalen Reglement. Ein engagiertes Team unterstützt und führt Sie kompetent ein. Auskunft erteilt Ihnen gerne Frau Cristgina Renggli, agogische Leiterin Tel. 044 735 58 00 Bewerbung: Wir freuen uns über Ihre vollständige und schriftliche Bewerbung mit Foto an: Stiftung Solvita, Götschihof, z. H. Frau C. Renggli, Riedstr. 14, 8914 Aeugstertal

Die Gemeinde Bonstetten führt jährlich in den Schulferien die Grundreinigungen in Schulhäusern und Kindergartengebäuden durch. Die Reinigungsarbeiten finden vom 16. Juli – 17. August 2018, jeweils in der 1. und 4. Ferienwoche statt. Zur Bewältigung dieser Arbeiten suchen wir deshalb für diesen Zeitraum:

Reinigungsmitarbeiter/-innen Sie verfügen über • eine gute körperliche Verfassung • sind handwerklich geschickt und fühlen sich in der Lage körperliche Arbeit zu leisten • Erfahrungen im Reinigungsdienst von Vorteil • die Fähigkeit sich in der deutschen Sprache zu unterhalten • ein dienstleistungsorientiertes Auftreten mit guten Umgangsformen • ein Alter von mindestens 16 Jahren Wir bieten Ihnen • eine vielseitige Tätigkeit in einem lebendigen Arbeitsumfeld • eine Besoldung von CHF 29.10 pro Stunde (Brutto, inkl. Ferienanteil) Der Einsatz erfolgt in der Regel während 3 bis 5 Arbeitstagen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich – jetzt! Zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen der Leiter Hausdienste, Daniel Leuenberger, Tel 044 701 95 91 gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto richten Sie bitte an daniel.leuenberger@bonstetten.ch.

Pensionär 66 Jahre Mech-, Elektr-, Reinigung usw. sucht ca. 40 % Arbeit. Bin mobil und flexibel. Gerne beantworte ich Anfragen unter Tel. 079 727 30 27 Ich freue mich auf Ihre Anrufe.

Postauto-Fahrer Kat. D 1 Vollzeitstelle, Teilzeit möglich. Eintritt nach Vereinbarung. Ihr Arbeitsgebiet werden das Freiamt und das Säuliamt sein. Haben Sie gute Umgangsformen, sind zuverlässig und belastbar? Ist die Laune von Natur und Mensch für Sie eine interessante Herausforderungund neue vielleicht ungewohnte Arbeitszeiten kein Hindernis, dann senden Sie die üblichen Unterlagen an: A. & R. Kuhn AG Benzenschwilerstrasse 3 5634 Merenschwand oder per E-Mail an postautokuhn@gmx.ch

Schulen und Kurse Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungs- und Therapiestelle Heilpädagogische Früherziehung – wenn die Hürden höher sind, sind wir da! Wir therapieren und fördern 0- bis 4-jährige Kinder mit speziellem Förderbedarf Wir beraten und unterstützen deren Eltern in Erziehungsfragen Wir bewirken interdisziplinär optimale Entwicklungschancen

Per August 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir eine / einen

Heilpädagogin / Heilpädagogen (40 % – 100 %) Ihr Profil • Sie sind begeistert von der Arbeit mit entwicklungsauffälligen Kleinkindern. • Sie denken systemisch. • Sie haben einen Studienabschluss in Heilpädagogik oder Sonderpädagogik. Unser Angebot • Eine vielseitige, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit • Austausch und Unterstützung im Team, Fachberatung, Supervision • Attraktive Anstellungsbedingungen • Das Pensum ist frei wählbar, die Stelle kann auf zwei Personen aufgeteilt werden Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Claudia Laimer, Stellenleitung Heilpädagogische und Logopädische Frühberatungs- und Therapiestelle Breitenstrasse 20, 8910 Affoltern am Albis Tel. 043 333 98 35, claudia.laimer@fbsaffoltern.ch, www.fbsaffoltern.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 1. Juni 2018

25

Hoffentlich spielt das Wetter mit Das Kellertheater LaMarotte Affoltern beschliesst seine Spielzeit 2017/18 mit zwei Veranstaltungen im Freien Solarkino auf der «Piazza Oberdorf» Vom 25. Mai bis 3. Juni findet unter dem Motto «Tage der Sonne Knonauer Amt» eine Leistungsschau für Energie und Umwelt mit über zwei Dutzend Events in unserem Bezirk statt. Gemeinden, regionale Unternehmen, Vereinigungen und Einzelpersonen zeigen gemeinsam, welche Möglichkeiten schon heute zur Verfügung stehen, um einheimische erneuerbare Energie zu nutzen. In diesem Rahmen veranstaltet der Verein LaMarotte eine Filmvorführung im Freien, bei welcher der Projektor mit eingefangener und gespeicherter Sonnenenergie betrieben wird.

Bald sieht die Bevölkerung in jedem Verdächtigen den Kindsmörder. Die Nervosität der Polizei steigert sich von Tag zu Tag, das organisierte Verbrechen kann wegen der häufigen Razzien seinen Geschäften nicht mehr nachgehen. Kurzerhand begibt sich die Unterwelt selbst auf die Suche nach dem Mörder. Samstag, 2. Juni, Bar und Kasse ab 17.30 Uhr auf der Piazza Oberdorf. Essen ab 18 Uhr (Südfranzösischer Eintopf) 20 Franken, Anmeldung erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Beginn Film: 21.15 Uhr, Eintritt 15/10 Franken. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Wichtig für alle Besucherinnen und Besucher: Stühle selber mitbringen!

«M – Eine Stadt sucht einen Mörder» (1931), von Fritz Lang

Fünftes Entenrennen im Jonenbach

Das Entenrennen stiess in den vergangenen Jahren jeweils bei Gross und Klein auf viel Interesse. (Bild Marcello Rosenberger)

Fritz Langs erster Tonfilm ist ein Meisterwerk des deutschen Vorkriegskinos. Ganz Berlin steht im Bann der bestialischen Untaten eines Triebverbrechers.

Mit dem Entenrennen beendet das Kellertheater LaMarotte am übernächsten Wochenende seine Spielzeit 2017/18. Treffpunkt ist der Platz vor der Kochschmitte beim rosaroten

Haus von Büchi Optik Affoltern (BOA). Um 16 Uhr startet zum Gaudi von Gross und Klein auf dem Fussgängerbrüggli nebenan ein Riesen-Schwarm kentersicherer Enten. Die gelben Plas-

«Zorba The Greek»

Am Freitag, 8. Juni, in Stallikon Zum Sommerauftakt präsentiert das Zentrum Kafimüli einen der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte. «Zorba The Greek» ist die Geschichte von Basil (Alan Bates), einem englischen Schriftsteller, der in Kreta ein stillgelegtes Bergwerk seiner Familie wieder in Betrieb nehmen will. Im Hafen von Piräus trifft er den Makedonier Alexis Sorbas, den er spontan als Vorarbeiter engagiert. Die beiden quartieren sich zunächst in der Pension von Madame Hortense, einer alternden Kurtisane, ein, mit der Sorbas gleich anbandelt. Dann begegnen Sorbas und Basil der jungen Witwe Surmelina (Irene Papas), die von fast allen Männern im Dorf begehrt wird. Es folgen wilde und dramatische Ereignisse im abgelegenen Dorf auf

Kreta, griechische Lebensfreude, Liebe, Freundschaft und vielleicht auch die Rettung des Bergwerkes? Der Film besticht mit einem brillanten Anthony Quinn und kraftvoller Musik von Theodorakis. Und auch der Sirtaki wird von den beiden Männern zum Schluss wunderbar vorgeführt. Der Tanz war notabene eigens für diesen Film «erfunden» worden, um die komplizierten Schrittfolgen traditioneller griechischer Tänze für Anthony Quinn zu vereinfachen. Der Schwarzweissfilm von Michael Cacoyannis entstand 1964 und wurde unter anderem mit drei Oscars ausgezeichnet. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis. Dieser wiederum basiert auf teils wahren Gegebenheiten. (pd.) «Zorba The Greek», Freitag, 8. Juni, Türöffnung: 19.30 Uhr, Filmbeginn 20.15 Uhr (E/F, Dauer ca. 120 Minuten), mit Anthony Quinn, Alan Bates und Irene Papas. Musik: Mikis Theodorakis. Eintritt gratis, Kollekte zur Deckung der Unkosten. Verkauf von Getränken, Snacks, Leonardo Gelati. Keine Platzreservation, beschränkte Platzzahl. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb

Anthony Quinn und Alan Bates tanzen den Sirtaki. (Bild zvg.)

Gemeindehaus) Stallikon. Die weiteren Kinoabende: 21. September: Mon Oncle, 30. November: Tanz der Vampire.

Interview mit Debbie aus dem Stück «Lottofieber» Liebe Debbie, ich habe dich nun schon ein paar Mal auf der Bühne gesehen im Rössli-Saal in Mettmenstetten. Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

Welche Figur gefällt dir am besten im Stück? Der Pfarrer (Vivian Naef), George mein Grossvater (Heini Grundmann) und Steven (mein Papa).

Wie alt bist du und in welche Klasse gehst du? Ich bin neun Jahre alt und gehe in Knonau in die dritte Klasse. Wie bist du zu dieser Rolle in einem Erwachsenen-Theater gekommen? Thomas Stricker hat beim Umschreiben des Stücks in Mundart immer an mich gedacht und das meinem Papa erzählt. Und dann haben sie mich gefragt, ob ich mitmachen möchte.

Hast du keine Hemmungen auf der Bühne zu stehen, wenn so viele Menschen zusehen? Nein, nur vor der Vorstellung habe ich jeweils etwas Bauchweh vor Lampenfieber.

Debbie philosophiert mit demPfarrer (Vivian Naef) in «Lottofieber», aktuelle Produktion der Aemtler Bühne.(Bild zvg.) denkliche Rolle eines Mädchens in meinem Alter ist.

Hast du lange proben müssen? Im Dezember waren die ersten Proben und gegen Ende waren es dann ganz viele!

Was war bei deiner Rolle das Schwierigste zum Erlernen? Nichts, es war ganz einfach.

Was gefällt dir an deiner Rolle als «Debbie» ganz besonders? Dass es eine lustige und nach-

Wie machst du das mit der Schule unter der Woche, wenn ihr Aufführungen habt? Wenn ich Aufführung habe, darf

mande unter Laurent Gay aufgetreten. Während des Gymnasiums begann sie ihr Klarinettenstudium bei Harald Strebel über den Smpv. Das Solistendiplom bei Thomas Friedli erlangte sie 2005 in Genf. Nina Höhn war Mitglied der Orchesterakademie des Opernhauses Zürich und wurde unterstützt durch die Friedl-Wald-Stiftung und den Migros-Genossenschafts-Bund/Kulturprozent. Ein Nachdiplom-Studium führte sie nach Helsinki an die Sibelius-Akademie zu den Professoren Kari Kriikku, Osmo Linkola und Harri Mäki. Seit 2006 ist Nina Höhn stellvertretende Soloklarinettistin und Bassklarinettistin am Opernhaus Zürich. Daneben spielt sie Kammermusik in verschiedenen Formationen. (pd.)

Nina Höhn. (Bild zvg.)

ich am anderen Morgen eine Stunde später in die Schule.

Wie heisst du im richtigen Leben? Nadia Somea.

Musikgottesdienst in der Kirche Ottenbach am 3. Juni

Mit acht Jahren begann Nina Höhn mit dem Klarinettenunterricht. Sie gewann den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb mit Auszeichnung und besuchte Meisterkurse bei Grössen wie Sabine Meyer, François Benda und Alfred Prinz. Sie ist solistisch mit verschiedenen Orchestern, wie dem Zürcher Kammerorchester unter H. Griffith, dem Trondheim Symphonieorchester unter Terje Boye Hansen und dem Orchestre de la Suisse Ro-

Samstag, 9. Juni, Start: 16 Uhr auf dem BOA-Brüggli.

«Vor der Vorstellung habe ich jeweils etwas Lampenfieber»

Nina Höhn zu Gast im Säuliamt

Im Gottesdienst am Sonntag, 3. Juni, um 19 Uhr, spielen Nina Höhn und Veronica Nulty bekannte Melodien. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Kirchenpflegerin Käthy Bättig.

tiktierchen schwimmen im Jonenbach durch das Dorf, je nach Wasserstand gemächlich oder rasant. Kurz vor der Bahnbarriere im Moos erreichen sie die Zielanlage, welche die Siegerinnen

einwandfrei ermittelt. Gleich nach Zielankunft findet am Startort bei der Kochschmitte die Preisverteilung statt. Dort steht auch ein grosser Grill bereit, auf dem Selbstmitgebrachtes zubereitet werden kann. Dazu offeriert «LaMarotte» ein reichhaltiges Salatbuffet. In folgenden vier Geschäften in Affoltern kann man sich noch die ganze nächste Woche gegen Bezahlung von 10 Franken für das diesjährige Entenrennen auf dem Jonenbach einschreiben: Bei Büchi Optik Affoltern (BOA), Chäs Stöckli, Buchhandlung Scheidegger und Blumen Schneebeli. Letzte spontane Anmeldungen sind aber auch noch am Renntag ab 15 Uhr am Startort bei der Kochschmitte möglich. Mit der Teilnahme an diesem fünften Entenrennen werden die Bemühungen von «LaMarotte» für ein kulturell reichhaltiges Jahresprogramm 2018/19 unterstützt. (pz)

Sonntag, 3. Juni, 19 Uhr, Kirche Ottenbach.

Wirst du nun weiterhin Theater spielen, oder ist das etwas Einmaliges für dich? Ich weiss es noch nicht. Ich habe auch noch andere Hobbys. Welche sind das? Reiten, spielen und TiereDanke für das aufschlussreiche Gespräch! Nun kann man dich ja noch einige Male sehen auf der Bühne. Toitoi-toi für die kommenden Aufführungen und weiterhin so viel Spielfreude! (pd.) Tickets gibt es unter www.aemtlerbuehne.ch.

Flohmarkt im Familienzentrum

Am Samstag, 9. Juni, von 9 bis 12 Uhr Das Familienzentrum Affoltern bietet eine Plattform, um nicht mehr gebrauchte Kleider und Spielsachen zu verkaufen und einem anderen Kind damit Freude zu bereiten. Am Samstag, 9. Juni, von 9 bis 12 Uhr, dürfen jeder Verkäufer und jede Verkäuferin auf dem zugewiesenen Tisch auftürmen, was das Zeug hält. Die Tischmiete beträgt 10 Franken. Der Erlös geht vollumfänglich an den Verkäufer. In einer gemütlichen Atmosphäre können Kinderkleider, Schuhe, Spielsachen und andere Gegenstände verkauft werden. Natürlich dürfen die Preise verhandelt werden. Für die Verpflegung wird gesorgt, denn das Kafi mit Spielzimmer ist

geöffnet und bietet Gelegenheit, zu einem fairen Preis ein warmes Getränk und ein feines Stück vom frisch gebackenen Kuchen zu konsumieren. (pd.) Für Tischmiete bitte 044 760 12 77 anrufen.

Verkauft wird, was anderen neue Freude bereitet. (Bild zvg.)


26 agenda

Freitag, 1. Juni Affoltern am Albis

15.00-21.00: Freestyle-Woche. Mobile Skateanlage mit gratis Verleihmaterial, Snack, Bar und Workshops. Eine Veranstaltung der JAAA unter dem Event affoltern.bewegt (Gemeindeduell). Kronenplatz.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «The Waffle Machine Orchestra» Swing-Sound vom Feinsten! Bei schönem Wetter im Freien. Verpflegung ab 18.30 Uhr. Besenbeiz zum Kuhstall. Ismatt.

Samstag, 2. Juni Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, italienische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-12.00: Freestyle-Woche. Mobile Skateanlage mit gratis Verleihmaterial, Snack, Bar und Workshops. Eine Veranstaltung der JAAA unter dem Event affoltern.bewegt (Gemeindeduell). Kronenplatz. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Sebass - Balkan Beats and Melodies» Konzert und Tanz. Eine Veranstaltung der Aktionswoche affoltern bewegt. Eintritt frei, Bar ab 19.30 Uhr. Kasinosaal. Marktpl. 1 21.15: Kellertheater LaMarotte und «Tage der Sonne Knonaueramt» präsentieren: Solarkino mit «M - eine Stadt sucht einen Mörder», Fritz Langs erster Tonfilm, 1931. Bar und Abendkasse ab 17.30 Uhr, Stühle mitbringen! Zentrum Oberdorf (Piazza). Centralweg.

Bonstetten

10.00-17.00: Karate Kantonalmeisterschaft, 25 Jahre Karate Albis. Eintritt frei. Sportzentrum Schachen.

Hausen am Albis

13.00-23.00: Tanz Sport Turnier des TSCZ. Mit Tombola, Kindertanz-Show und Festwirtschaft. Gemeindesaal.

Mettmenstetten

19.30: Benefiz-Konzert für die Partnergemeinde Simenfalva in Siebenbürgen. Peter Lehel und Peter Schindler spielen Saxofon und Orgel. Kostproben aus dem Format «Aria, Pipes & Phones». Ref. Kirche. 20.15: Aemtler Bühne: «Lottofieber» - Eine irische Komödie nach dem Film «Lang lebe Ned Devine». Online reservieren unter: www.aemtlerbuehne.ch. Bar und Kasse ab 19.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Veranstaltungen

Drei Mal Geschichte von Affoltern – an einem Tag

Zwei Dorfrundgänge am 2. Juni durch Affoltern Am Samstag, 2. Juni, um 10 und 14 Uhr, lassen Kommissionsmitglieder bei einem Dorfrundgang in Affoltern die Geschichte der Gemeinde lebendig werden. Diese Veranstaltungen werden im Rahmen von affoltern.bewegt durchgeführt.

tern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 3. Juni Aeugst am Albis

17.00: Serenaden-Konzert mit dem gemischten Chor Affoltern. «Du fragsch, was i möcht singe». Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis

10.30-12.30: Sonntagskonzert mit «Original Reusstal Musikanten» mit kleiner Festwirtschaft. Bei jeder Witterung. Kollekte. Marktplatz. 12.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen, sich unterhalten und spielen. Organisiert von der OV Pro Senectute Affoltern. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten

08.30-17.00: Junior Karate League Turnier, 25 Jahre Karate Albis. Eintritt frei. Sportzentrum Schachen.

Knonau

Rifferswil

Zwillikon

17.00: Aemtler Bühne: «Lottofieber» - Eine irische Komödie nach dem Film «Lang lebe Ned Devine». Bar und Kasse ab 16 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affol-

anzeige

Mettmenstetten

Hausen am Albis

20.30-21.45: Neuer Anfängerkurs Line Dance - für Jung und Alt, nicht nur Country-Liebhaber. Gut für Gleichgewicht, Fitness, kein Partner nötig. Anmelden: 079 321 29 12 oder www. rockydockylinedancers.ch. Weisbrod Areal (Silatplus). 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Museumsbesuch in Zwillikon Gleichzeitig ist das Museum in Zwillikon von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Dort können die Besucher in aller Ruhe anhand von Bildern, Dokumenten und Objekten in die Geschichte eintauchen und ihr Wissen vertiefen.

Nationalmuseum, Sammlungszentrum, Führung ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

Durch den Rundgang erhalten Häuser und Strassen ein Gesicht, zum Beispiel das alte Gerichtsgebäude am Kronenplatz. Der Treffpunkt für die Führungen ist jeweils bei der Schalterhalle des Bahnhofs Affoltern. Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten.

11.00-17.00: Stiftungsfest. Mit Festwirtschaft, Pumptrack-Bikeparcours, Bull-Riding, Hüpfburg, Spielspassparcours, Tombola, Kinderspielecke, Schminken, Streichelzoo. Bei jedem Wetter. Pestalozzistiftung.

13.00-17.00: Kleinode am Wegrand - Botanische Exkursion mit Adi Möhl mit Büchertisch. Anmeldung: 044 241 27 66 oder 079 678 21 78. Gärtnerei Blattgrün - Gärtnerei im Park. Allmendstrasse 1.

Freitag, 1. Juni 2018

Das alte Gerichtsgebäude beim Kronenplatz, um das Jahr 1900. (Bild zvg.) Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat

neben dem Volg. Besuche und Führungen mit

geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das nächste Mal hat es

Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich.

am Samstag 2. Juni, geöffnet. Das Museum befindet

Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder

sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich

044 761 77 42 (Ursula Grob). (UG)

Montag, 4. Juni Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmerinnen sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 5. Juni Affoltern am Albis

09.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Mittwoch, 6. Juni Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt anzeige

für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung, Kurz-Referat mit Cécile Trachsler: Vorstellung der Tagespflege. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.00-20.30: Kostenloses Pensionierungs-Seminar mit Bruno Dönni. Für Personen ab 50 und alle Interessierten. www.derfinanzbutler.ch. Gasthof Pizzeria Weingarten. Untere Bahnhofstrasse 8.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühn: «Lottofieber» - irische Komödie nach dem Film «Lang lebe Ned Devine». Reservieren: www.aemtlerbuehne.ch. Bar und Kasse 19.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Donnerstag, 7. Juni Affoltern am Albis

13.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Schweizerisches

08.50: OTTENBACH60plus: Fahrt mit S-Bahn bis Pfäffikon ZH und dem Postauto nach Wila. Wanderung der Töss entlang nach Turbenthal, ca. 1 Std. Mittagessen im Restaurant. Anschliessend mit S26 nach Rämismühle ZH. ½ Std. Kaffeehalt im Alterszentrum. Rückweg über Winterthur. Billette 9-Uhr Pass. Postautohaltestelle (Geeren).

Stallikon

13.00: Senioren Wandergruppe Stallikon: Gemeinsames Mittagessen und Gemütliche Wanderung am Türlersee. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Bildreportage von Philipp Gasser «Survivors – Überleben in Bangladesch». Fr, 17-20, Sa, 9-12 Uhr, So, 11-14 Uhr. Bis 10. Juni. Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Das Markus-Evangelium einmal anders. Gestaltet mit «Egli-Figuren» von Maria Strebel. Öffentliche Räume der Kirche St. Josef. Bis 24. Juni täglich. Eintritt frei.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Ausstellung zur Schriftkunst «Abbild des Herzens» mit Suishu T. Klopfenstein-Arii. Öffentlich zugängliche Räume (Café, Klosterkeller, Gänge). Bis 24. Juni.


Sport

Freitag, 1. Juni 2018

Die schnellste Marathonläuferin kommt aus Mettmenstetten

Susanne Rüegger an den Europameisterschaften in Berlin dabei Die Mettmenstetterin Susanne Rüegger hat sich in den letzten Jahren zu einer der schnellsten Langstreckenläuferinnen der Schweiz gemausert. Sie hat die Qualifikationslimite von 2:40 Stunden für die Europameisterschaften geschafft und letztes Wochenende wurde sie Schweizer Meisterin im Halbmarathon. ................................................... von salomon schneider Die studierte Bewegungswissenschaftlerin Susanne Rüegger ist seit ihrer Jugend gerne gejoggt. Nach dem Studium hat sie vor acht Jahren mit Leistungssport begonnen. «Das ETH-Studium hat mir sportphysiologisch und ernährungstechnisch sehr viel gebracht, dass ich mich schnell verbessern konnte. Ich habe aber auch gemerkt, dass es Grenzen gibt für das Coaching an sich selbst. Gerade bei motivationalen Aspekten hat mir meine Trainerin Margrit Rüesch sehr viel gebracht – vor allem, dass ich nicht zu schnell in die Wettkämpfe starte und mir Ruhezeiten gönne», erzählt Susanne Rüegger lachend.

Persönliche Bestzeit als Ziel

Susanne Rüegger beim Stralugano am 27. Mai 2018. (Bild fotopower.ch)

Im Rahmen des Berlin-Marathons hat sich Susanne Rüegger im vergangenen Herbst für die Europameisterschaften

qualifiziert, in 2:39.39 Stunden. Die Limite für die Qualifikation lag bei 2:40 Stunden. Swiss Athletics, der

Dachverband der Schweizer Leichtathletik-Vereine, nimmt für die Europameisterschaften ein Team von fünf Läuferinnen mit. Susanne Rüeggers Ziel für Berlin ist eine persönliche Bestzeit zu erreichen. Sie weiss aber auch, dass dafür alles stimmen muss – körperlich, mental und bezüglich Rahmenbedingungen. Am vergangenen Sonntag ist Susanne Rüegger auch noch Schweizer Meisterin im Halbmarathon geworden – und 8. im Gesamtklassement: «Bei prestigeträchtigen Langstreckenläufen sind meistens nur Nordostafrikaner auf dem Podest. Sie haben oft verhältnismässig lange Beine, sind schlank und kommen von höher gelegenen Orten. Daher ist es für mich als Mitteleuropäerin nicht einfach, mitzuhalten. Das Ziel ist es aber allemal.» Beim Halbmarathon in Lugano ist Susanne Rüegger sehr schnell in den Wettkampf gestartet und war vom Höhentraining der letzten Wochen die Hitze nicht gewohnt. Nach zehn Kilometern hatte sie eine Krise, konnte sich aber fangen und ihre Position halten: «Ich hatte im Frühling mit einer Verletzung zu kämpfen und mir die Europameisterschaften als Ziel vor Augen gehalten. Damit kam ich aus dem Tief heraus und die Kraft kam zurück.» Sie finishte in 1:17.36, damit hatte sie 8.50,9 Minuten Rückstand auf die Siegerin, die Kenianerin Diana Chemutai-Kipyokei.

TC Säuliamt: Fast alle Teams auf Erfolgskurs

Siege in der 2. und 3. Liga, eine Niederlage in der 1. Liga Die Senioren der 3. Liga konnten einen 5:2-Sieg erkämpfen, und die Herren in der 2. Liga errangen sogar ein 9:0, genauso wie die Damen der 2. Liga: Sie siegen in ihrem Heimspiel klar mit 6:0. Mehr Mühe hatten die Herren 45+ in der 1. Liga. Sie mussten sich mit 1:6 geschlagen geben. Ein Vorteil in der 3. Liga sind die kurzen Wege. In der wunderschönen Tennisanlage in Urdorf Weihermatt waren die Senioren der 3. Liga mit 5:2 Siegen erfolgreich. Nach Rekonvaleszenz mit vier neuen Spielern angetreten, liessen sie nicht viel anbrennen. Der Captain und Nummer-1-Spieler Marcel Bischoff gewann zum dritten Mal in Folge, ebenso die neu angetretenen Spieler Louis-Pierre Gagnaux,

Roland Jäggli und Hansueli Huster. Einzig der sonst so zuverlässige Urs Bächtiger musste nach einer 5:0-Führung im dritten Satz erfahren, dass der Gewinn des letzten Games das Schwierigste ist. Er verlor noch unglücklich mit 6:7. Am nächsten Samstag, 2. Juni, ab 9 Uhr, können Interessierte das Team im Heimspiel in Aktion sehen. Vielleicht animiert es die Zuschauerinnen und Zuschauer, ebenso mit dem Tennisspielen zu beginnen oder sogar bei diesem Team mit starkem Teamgeist mitzumachen.

Herren Aktive 2. Liga gewinnen mit klarem 9:0 In der dritten Runde trat das 2. LigaHerrenteam auswärts gegen Ybrig an. Obwohl in den ersten beiden Runden nur gerade fünf Punkte geholt werden

Hintere Reihe (von links): Marcel Bischoff (Captain), Heinz Graf, Adrian Matt, Daniele Bonandi, Roger Hofmann und Urs Bächtiger. Vordere Reihe: Louis-Pierre Gagnaux, Dani Küpfer, Roland Jäggli und Hansueli Huster. (Bild zvg.)

konnten, schaffte das Team von Captain Stefan Bonandi mit einer starken Leistung ein 9:0-Resultat gegen den Gastgeber, ohne auch nur einen einzigen Satz zu verlieren. Mit der Schlussbilanz von 14 Punkten aus den Gruppenspielen erreichte die Mannschaft mit etwas Glück sogar die Aufstiegsrunde, welche am kommenden Wochenende gespielt wird.

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Adrian Brennwald Sieger bei Traillauf in Österreich Am Samstag, 26. Mai, stand für Adrian Brennwald erstmals im österreichischen Tannheim ein Traillauf über 28 Kilometer mit 1200 Höhenmetern an. Den Drei-Seen-Lauf in Tannheim gibt es schon seit längerem, dieses Mal wurde er jedoch um einen weiteren Lauf ergänzt: den Traillauf. Adrian Brennwald wollte bei dieser Premiere mit dabei sein, und so startete er zusammen mit rund 180 weiteren Läufern um 15 Uhr. Für ihn war diese Länge eine eher ungewöhnliche Distanz: Normalerweise bestreitet er Strassenoder Bergläufe über 10 bis 15 Kilometer oder Ultratrailläufe über 50 Kilometer. Dennoch startete er recht zügig und konnte sich von Beginn weg an die Spitze setzen. Bei Kilometer zehn hatte er ungefähr 50 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten. Beim folgenden Anstieg wollte er unbedingt den Vorsprung vergrössern und steigerte das Tempo nochmals. So konnte er seinen

Adrian Brennwald konnte seinen Zeitvorsprung stetig ausbauen. (Bild zvg.) Vorsprung, beim höchsten Punkt der Strecke auf gut zwei Minuten ausbauen. Auf dem technischen Abstieg gab er nochmals Vollgas, und so betrug der Abstand zum Zweiten im Ziel rund drei Minuten. (pd.)

Erfolgreiche interkantonale Staffelmeisterschaft für den LV Albis Zürich Athletics, Ostschweiz Athletics und der kantonale Leichtathletikverband Graubünden führten die Staffelmeisterschaft in diesem Jahr gemeinsam durch. Teams aus der gesamten Ostschweiz und aus Lichtenstein trafen sich am 26. Mai auf der Sportanlage Sihlhölzli, um sich in diversen Staffeldisziplinen zu messen. Der LV Albis ging mit sechs Teams in der Altersklasse U12 und sechs Teams in der Altersklasse U14 an den Start. Von den insgesamt zwölf Teams erreichten zehn einen Podestplatz. Dies ist für den LV Albis einmal mehr eine hervorragende Teamleistung. Leider hatten die Kinder bei der Siegerehrung das Nachsehen, da die Veranstalter anstatt Medaillen eine Gladiole verteilten. (pd.)

6x Frei 400 Meter: U12 M: LV Albis 1: 1. Platz (Moret Timo 8/Hanselmann Nicolas 7/Van der Aar Lars 7/Kliese Linus 8/Müller Andrin 8/Erb Marvin 7). U12 W: LV Albis 1: 3. Platz (Schuster Joy 7/Binzegger Sara 7/Gallo Marzia 7/Wärdell Hanna 8/Baer Irina 7/Mangili Elena 8). 5x Frei 400 Meter: U14 M: LV Albis 1: 2. Platz (Stöckli Alan 5/Theiler Sven 5/Bergmann Aaron 5/Kaufmann Cyrill 5/Hauenstein Leandro 6). U14 W: LV Albis 1: 3. Platz (Pereira Nadira 6/De David Lisa 6/Wärdell Flurina 6/Domeisen Milla 6/Huber Nina 5). 3x 1000 Meter: U12 M: LV Albis 1: 1. Platz (Müller Andrin 8/Kliese Linus 8/Erb Marvin 7). U12 W: LV Albis 1: 2. Platz (Schuster Joy 7/Binzegger Sara 7/Wärdell Hanna 8). LV Albis 2: 3. Platz (Baer Irina 7/Müntener Katelynn 7/Gallo Marzia 7). U14 M: LV Albis 1: 1. Platz (Hauenstein Leandro 6/Stöckli Alan 5/Kaufmann Cyrill 5). U14 W: LV Albis 3: 1. Platz (Wärdell Flurina 6/Köthe Flurina 6/Richards Lucy 6). LV Albis 1: 3. Platz (Moser Yara 5/Deller Silja 6/Di Battista Valentina 5). Alle Resultate auf www.staffel-km-zh.ch.

Herren 45+ 1. Liga verlieren auswärts 1:6 gegen den TC Herisau Leider war auch in der letzten Runde dem TC Säuliamt das Glück nicht hold. Gregor Hauser, die Nr. 1 der Mannschaft, konnte wegen der nicht verheilten Zerrung nicht antreten. Stefan Schmidlin musste nach gewonnenem ersten Satz aufgeben, André Meier wegen einer Zerrung nach verlorenem ersten Satz. Captain Ernst Widmer kämpfte bravourös, musste aber nach über zweistündigem Kampf in der heissen Sonne mit 5:7, 6:7 als Verlierer vom Platz. Patrick Lerf war knapp dran und verlor 4:6 und 5:7. Einzig Bruno Schönbächler kämpfte über drei Sätze und musste sich dann im dritten Satz unglücklich mit 4:6 geschlagen geben. Lichtblick war das Doppel 2 Widmer/Lerf, die sich im Champions Tie-Break klar durchsetzten und die Ehre für die Säuliämtler retten konnten. Nun folgt am Samstag die Abstiegsrunde und die grösste Sorge des Captains wird es sein, fünf hundertprozentig gesunde Spieler aufbieten zu können. Erfolgreich waren die Damen der 2. Liga. Sie gewinnen im Heimspiel gegen den TC Einsiedeln 6:0 und können sich damit an der Tabellenspitze behaupten. André Meie und Marcel Bischof

Erfolgreiches Wochenende für den LV Albis: Zehn von zwölf Teams standen am Schluss auf dem Podest. (Bild zvg.)

Aerials-Athlet Mischa Gasser tritt zurück Mischa Gasser (26), A-KaderAthlet von Swiss-Ski, hat sich entschieden, per sofort seinen Rücktritt vom Spitzensport zu geben. Mischa Gasser war seit 2011 im Aerials-Kader von Swiss-Ski, und als solcher Stammgast im Jumpin, Mettmenstetten. Der Solothurner nahm an drei Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil (18. in Sotschi, 11. in PyeongChang). Er erreichte in seiner Weltcup-Karriere sechs Top-Ten-Plätze, seine Bestresultate waren zwei 6. Ränge im Weltcup in Moskau und in Minsk 2015. «Seit mehreren Jahren kämpfe ich immer wieder mit mentalen Schwierigkeiten und konnte mich nicht mehr zu 100 Prozent überwinden,

volles Risiko einzugehen», erklärt Mischa Gasser seinen Entscheid. «Zusätzlich kam im letzten Jahr auch immer mehr die Lust auf eine Neuorientierung und ein Studium hinzu. Ich bin nun zum Schluss gekommen, dass jetzt – nach gut 15 Jahren Spitzensport (Kunstturnen, Trampolin und Aerials) – der Zeitpunkt da ist, um einen wunderbaren und lehrreichen Lebensabschnitt zu beenden und einen hoffentlich ebenso guten zu beginnen.» Der Aerials-Cheftrainer Michel Roth wird die Saison 2018/19 mit neun Kader-Athletinnen und -athleten in Angriff nehmen. Neben Teamleader Dimitri Isler vertritt auch der Junioren-Weltmeister Noé Roth von der Mettmenstetter Freestyle Company Jumpin Swiss-Ski im A-Kader. (pd.)


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Sport

Freitag, 1. Juni 2018

Attraktiver Pferdesport in Birmensdorf Vierkampf- und Springturnier des Kavallerievereins Affoltern vom vergangenen Wochenende Bei strahlendem Sonnenschein führte der KV Affoltern nach zweijähriger Pause am letzten Maiwochenende in Birmensdorf bei bestem Wetter und wunderbarer Infrastruktur ein überaus gelungenes Spring- und Vierkampfturnier durch. Schon zu Beginn des zwei Tage dauernden Wettbewerbes verlangte die Laufstrecke, welche an der prallen Nachmittagssonne lag, den Sportlern der Kategorien Einsteiger, Junioren A und B und Aktive einiges ab. Umso erfreulicher war, dass sich bei den Aktiven gleich sieben Läufer das Maximum von 1000 Punkten holten und somit die Konkurrenten im anschliessenden Schwimmen herausforderten. Parallel zu den Leichtathletikdisziplinen liefen die Springprüfungen auf der Reitanlage Vogelsang. Dies nötigte dem Kavallerieverein Affoltern am Albis als Gastgeber einiges an Organisation, Arbeit und Helfern ab. Die Siegerinnen der ersten beiden Prüfungen über 75/85/95 cm heissen Julia Anderegg mit Enya IV und Sarah Meier mit Shes Allthat. Patrick Hofstetter, Mitglied des Kavallerievereins Limmattal, konnte den Heimvorteil der Anlage nutzen und sich ebenfalls klassieren. In der ersten Prüfung erreichte er den 7. Schlussrang, in der zweiten Prüfung steigerte er sich auf den 5. Rang. Auch ein Mitglied des Reitvereins Birkenhof durfte sich über eine Klas-

In der Kategorie Einsteiger schnupperten die jungen Vierkämpfer erste Turnierluft. Auch bei ihnen waren die momentanen starken Teams aus dem Kanton Zug an der Spitze. Der VK Zug durfte den Sieg mit nach Hause nehmen, gefolgt von Team Lorze.

sierung freuen: Tamara Trost mit dem auch bereits schon 20-jährigen Wallach Wichtelprinz. Bei den lizenzierten Prüfungen am Nachmittag über 100 und 105 cm übertraf Kaja von Euw mit dem 2. Rang und dem anschliessenden Sieg alle Erwartungen. An diesem Tag konnte ihr nur Ernst Schnider, welcher die Prüfungen auf ganz hohem Niveau ausführte, den ersten Sieg streitig machen. Erfreulich für die Gastgeber war auch die Preisübergabe an das Vereinsmitglied des Kavallerievereins Affoltern, Michèle Wehrle. Sie durfte mit ihrer Stute Mhs Harlequin di Busted mit einem tollen 3. und 7. Platz nachhause kehren.

Abend- und Nachtarbeit für die fleissigen Helfer Hungrig vom Lauf- und Schwimmwettbewerb, trafen am Abend die Vierkämpfer auf der Reitanlage ein. Dort wurden sie mit einem feinen Essen in einer liebevoll gestalteten Festwirtschaft versorgt. Als ob dies nicht schon Grund genug gewesen wäre, um den Tag zufrieden abzuschliessen, bot die spannende Plauschprüfung mit einem Reiter und einem Quadfahrer tolle Unterhaltung für die Vierkämpfer und die Zuschauer. Hier durfte Alexandra Grossenbacher mit ihrem Teamkollegen Dario Amonini den Siegesstrauss entgegennehmen. Als die Vierkämpfer am Sonntagmorgen früh mit ihren Pferden auf der Reitanlage Vogelsang zum zweiten

Silber für das Gastgeber-Team

Die Plauschprüfung bot viel Spass: Daniela Kanthak beobachtet, wie Fahrer Markus Kanthak den Quad-Parcours meistert. (Bild Pascal Bazelli) Wettbewerbstag eintrafen, merkte man von den rund 260 Starts des Vortages nichts. Die Helfer des Kavallerievereins Affoltern hatten über Nacht emsig gearbeitet und die Anlage erstrahlte in neuem Glanz. Die Festwirtschaft bot schon am frühen Morgen ein reichhaltiges Morgenbuffet. Gut genährt stiegen die Vierkämpfer auf ihre Pferde, um noch einmal um die Podestplätze zu reiten. Die anhaltend warmen Temperaturen hielten die Vierkämpfer nicht ab, beste Leistungen, tolle Ritte und weiterhin fairen Sport zu zeigen. Nach vielen Schweissperlen warteten dann die Vierkämpfer gespannt

Die Aufstiegsspiele verpasst

Tennis: Die Damen des TC Hausen müssen in die Abstiegsrunde Die Jungseniorinnen 30+ konnten sich gegen Üetliberg nicht durchsetzen. Nun müssen sie am nächsten Samstag gegen Langnau um den Ligaerhalt kämpfen. Und auch für die Veteranen 55+ heisst die Devise in der nächsten Runde: «Verlieren verboten.» Im entscheidenden Spiel der Jungseniorinnen 30+ des TC Hausen mussten sich die Damen um Captain Marianne Fust gegen Üetliberg nach äusserst knappen Spielen und vergebenen Matchbällen mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. Dieses Resultat bedeutet, dass die Ämtlerinnen trotz gleicher Punktzahl mit dem Gruppenzweiten die Abstiegsrunde bestreiten müssen. Hier

kommt es am kommenden Samstag (ab 13 Uhr auf der TCH-Anlage) zum grossen Showdown gegen Langnau am Albis. Ebenfalls «verlieren verboten» heisst es in der nächsten Runde für die Veteranen 55+, die nach einer 2:4Niederlage eine letzte Chance haben, um den Ligaerhalt doch noch zu schaffen. Klare Niederlagen fuhren auch die Aktiven (0:9 gegen Lenggis) und die Jungsenioren 35+ (2:7 gegen Einsiedeln) ein. Etwas entspannter sieht die Situation bei den Senioren 45+ aus. Die knappe 3:4- Niederlage gegen Degenau bedeutet für das Team um Starkoch Reto Fust zwar die ersten Punktverluste, die Qualifikation für die Aufstiegsspiele war den Hausemern aber schon vor der Partie nicht mehr zu nehmen.

Das TCH-Team 30+ um Captain Marianne Fust. (Bild zvg.)

Chasper Weidli

auf die Endresultate. Bei den Junioren A gingen die Podestplätze ausschliesslich in den Kanton Zug. Das Siegerteam heisst VK Zug, gefolgt vom Team Lorze. Mit nur wenigen Punkten Abstand durfte das Team Mixed Lorze Baregg den dritten Platz auf dem Siegerpodest einnehmen. Das Team vom Birkenhof Affoltern hat leider den Podestplatz knapp verpasst, sie durften mit den Teilnehmern Audrenn Annei, Leonie Ayer, Luise Felner und Luc Kern, den vierten Schlussrang feiern. In der Kategorie der Junioren B ging der Sieg zum Team Egnach Mostindien, gefolgt vom Team aus Deutschland.

Ebenfalls waren zwei Teams aus der Region Affoltern am Start, das Team Topshots mit Alyssa Straub und Laura Sicuro. Für den Kavallerieverein Affoltern gingen Leona Streich und Rael Heini an den Start. Bei der Kategorie Aktive war es ein Kopf-an-Kopfrennen zwischen dem Heimteam des Kavallerievereins Limmattal (Brigitte Sennhauser, Kim Stein, Maya Grossenbacher, Carmen Dubs) und dem Gastgeberteam des Kavallerievereins Affoltern (Simone Suter, Carole Streich, Ursi Hegglin, Nathalie Oliveri). Schlussendlich musste sich der KVA den KVL-Ladies geschlagen geben. Erfreulich dabei sind auch die Resultate in der Einzelwertung. Den Sieg im Einzeln holte sich Kim Steiner (KVL), gefolgt von Simone Suter (KVA) und Brigitte Sennhauser (KVL). Nach zwei wundervollen und intensiven Pferdesporttagen freut sich der KV Affoltern, im kommenden Jahr den Konkurrenten wieder eine solch schöne Plattform bieten zu können. Alle detaillierten Resultate sind auf folgendem Link zu finden: www.kv-affoltern.ch/www.vierkampf.ch.

Springkonkurrenz in Merenschwand

Pferdesporttage vom 2. und 3. Juni Am kommenden Wochenende vom 2. und 3. Juni finden im idyllischen Weyhölzli oberhalb von Merenschwand die traditionellen Pferdesporttage des RV Muri-Bremgarten statt. Auch Ämtler sind wieder am Start. Der Eintritt ist gratis. Am Samstag laufen ab 8 Uhr Prüfungen für brevetierte (Jung-)Reiterinen und -reiter aus der Region, bevor dann zur Apérozeit rüstige Senioren aus der ganzen Schweiz in den Sattel steigen und sich im beliebten Wettkampf (100 bis 115 cm) messen. Ab 15 Uhr wird das sportliche Programm mit zwei Prüfungen mit Hindernissen bis 100 cm respektive 105 cm abgeschlos-

sen. Zuschauer und Reiter können dann den Tag in der Festwirtschaft gemütlich ausklingen lassen. Das Programm vom Sonntag beginnt um 7.30 Uhr mit den Freiberger- und Haflingerprüfungen, gefolgt von zwei Springprüfungen über 90 respektive 95 cm. Die regionale Elite misst sich am Nachmittag in je einem Springen (Wertung A) respektive mit Stechen über 110 cm und 115 cm. Die gut geführte Festwirtschaft bietet neben Speis und Trank auch dieses Jahr wieder die traditionell feinen Erdbeeren aus der Region zum Dessert an. Die kleinen Gäste können sich bei gutem Wetter derweil in der Hüpfburg vergnügen. (pd.) Weitere Infos unter www.rv-muri-bremgarten.ch.

270 junge Leichtathletinnen und -athleten am Start Nachwuchswettkampf der LV Albis in Affoltern Am Samstag, 2. Juni, organisiert die LV Albis auf der Sportanlage Moos in Affoltern einen kantonalen Nachwuchswettkampf. Erwartet werden rund 270 junge Leichtathletinnen und Leichtathleten aus dem ganzen Kanton. Insgesamt finden im Kanton Zürich acht sogenannte Q-Wettkämpfe statt, einer davon wird morgen Samstag in Affoltern über die Bühne gehen. Organisiert wird er von der LV Albis. Die Wettkämpfe sind als MannschaftsMehrkampfwettkämpfe ausgeschrieben. Die Teilnehmenden der Alters-

klassen U16, U14 und U12 bestreiten einen Mehrkampf, bestehend aus den Disziplinen Sprint und Hürden, Weitoder Hochsprung und Kugelstossen oder Ballwurf, bei den U16 kommt noch der Speerwurf hinzu. Diese Wettkämpfe dienen als Qualifikationswettkämpfe für die kantonalen Einkampfmeisterschaften, welche im Juli stattfinden werden. Zudem wird auch eine inoffizielle Mannschaftswertung erstellt. Neben den einheimischen Athletinnen und -athleten der LV Albis werden der Nachwuchs des LC Dübendorf, LC Regensdorf, LC Uster, der LV Winterthur, des LV Zürcher Oberland sowie von verschiedenen kleineren

Vereinen aus dem Kanton am Start sein. Die Wettkämpfe beginnen um 10 Uhr und dauern bis zirka 18.30 Uhr. Nach den Q-Wettkampfdisziplinen wird noch ein UBS-Kids-Cup-Ausscheidungswettkampf angeboten. Bei diesem Wettkampf handelt es sich ebenfalls um einen Mehrkampf, bestehend aus einem Sprint, dem Weitsprung und Ballwurf. Die Besten dieses Wettkampfs können sich für den Kantonalfinal qualifizieren. Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden am morgigen Samstag spannende Nachwuchsleichtathletik mitverfolgen können. Hanspeter Feller

Die jungen Sprinter beim Start. (Bild Mario Grond)


Sport

Freitag, 1. Juni 2018

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Dancing-Stars im Säuliamt Die Hausemer Schweizer Meister laden am Samstag zu Tanzsport auf hohem Niveau Am kommenden Samstag, 2. Juni, veranstaltet der Tanzsport Club Tscz seinen traditionellen «Cup» im Gemeindesaal in Hausen. Ab Mittag bis Mitternacht tanzen die besten Tanzpaare aus der Schweiz und dem nahen Ausland um Siege und Platzierungen in Lateinamerikanischen und Standard-Tänzen. Wer «Dancing Stars» live erleben will, sollte morgen, Samstag, im Hausemer Gemeindesaal vorbeischauen. Der jeweils im Frühsommer stattfindende «Tscz-Cup» gehört seit Jahren zu den beliebten Höhepunkten im Schweizer Tanzturnierkalender. Mehr als 90 Paare aus der gesamten Schweiz und dem benachbarten Ausland haben sich wieder für einen oder mehrere der insgesamt 16 Wettbewerbe angemeldet. Eine auserlesene Tombola und ein reichhaltiges Buffet mit Grillwürsten, Salaten und Kuchen sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Der Erlös des alljährlichen Anlasses

kommt der Nachwuchsförderung im Turniertanz zugute.

Ein Publikumsmagnet Das sympathische Hausemer Tanzpaar Davide Corrodi (18 Jahre) und Maja Kucharczyk (17 Jahre), die amtierenden Schweizer Meister im 10-Tanz und 17. an der diesjährigen U21-Weltmeisterschaft, sind zweifellos ein Publikumsmagnet. Das junge Paar muss sich in Hausen bei den Erwachsenen beweisen. Den ganzen Tag über von 12.30 bis um Mitternacht werden über 84 Paare, Gross und Klein, ihr Bestes geben. Viele Tänzer starten in beiden Kategorien: im Standard mit Englisch Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep. Und in der Kategorie Latein mit Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Sie messen sich in unterschiedlichen Altersklassen, von Schülern bis Senioren III und tanzen in den verschiedenen Stärkeklassen um Sieg und Pokal. Bei den Senioren stellt sich das Tscz-Paar Oswalt Zemp und Bea

Künzi der starken Konkurrenz vom In- und Ausland. Fünf Wertungsrichter werden die Leistungen beobachten und im Paarvergleich vor allem Taktgenauigkeit, Musikalität, Balancen bewerten. Dies besonders auch bei hohen Geschwindigkeiten und raumgreifendem Tanzen und den künstlerischen Ausdruck zu den verschiedenen Tanzarten.

Spitzensport auf Highheels Da werden nicht nur Kinderaugen staunen, wenn die Standard-Paare, die Damen und Mädchen, in märchenhaft funkelnden Kleidern und die Herren im Frack, mit Ausstattungen, welche sonst nur am Fernsehen zu bestaunen sind, an einem vorbeischweben. Und die Herzen werden höherschlagen, wenn die Lateiner auf hohen Absätzen schwindelerregende Pirouetten und wunderschöne Bein- und Armlinien zeigen. Und wenn sie den Zuschauern am Ende der temporeichen Schrittsequenzen zuzwinkern, mit einem beseelten Gesichtsausdruck,

Davide Corrodi und Maja Kucharzczyk am Paris Open. (Bild zvg.) der nichts von den Anstrengungen dieses Sports ahnen lässt. Um 17 Uhr zeigt die Hausemer Kindertanzgruppe eine Show. Die Teilnehmenden sind seit knapp einem Jahr beim Jugend-

und Sport-Kurs unter der Leitung von Jasmin Corrodi dabei. (pd.) Eintritt: 15 Franken, Kinder gratis. Weitere Infos: www.tanzsportclubzug.ch.

Erfolgreicher Jugendsporttag

Ein düsterer Sonntag trotz Sommerwetter

Am vergangenen Sonntag fanden im ganzen Kanton Zürich die Jugendsportveranstaltungen statt. Für die Jugendriege Stallikon ist dies der wichtigste Anlass im Jahr. So waren die Leiterinnen sehr erfreut, dass sie mit der Rekordbeteiligung von 47 Kindern nach Räterschen fahren durften.

Die erste Mannschaft des FC Knonau-Mettmenstetten (FC KMM) hat am 27. Mai auswärts gegen den achtplatzierten FC Mezopotamya (FCM) verloren.

Drei Medaillen für die Jugendriege Stallikon FC Mezopotamya – FCKMM 5:3 (4:0)

Für das Morgenprogramm können die Kinder aus zwölf Disziplinen, deren vier auswählen. Cosima Graf (08) setzte wieder auf die gleichen Disziplinen wie im Vorjahr und gewann auch heuer souverän. Vor allem die Steigerung im 60-Meter-Lauf, von 9.84 auf 9.03 Sekunden in diesem Jahr, sticht ins Auge. An diesem Tag war sie jedoch nicht die Einzige, die für Stallikon das Podest besteigen durfte. Bei den jüngsten Knaben waren gleich zwei erfolgreich. Ueli Winkler (10) gewann mit einem Total von 38.10 Punkten, knapp dahinter wurde Siro Thode (10) mit nur 0.10 Zählern Rückstand Dritter. Ueli legte den Grundstein zum Sieg mit der Höchstpunktzahl im Zielwurf mit 15 Treffern, und Siro erreichte im Steinheben mit 35-maligem Heben des 3-Kilo-Gerätes das Maximum von 10 Punkten. Nur zwei Plätze hinter ihnen klassierte sich Silvan Trachsel (10), Nico Müller (10) wurde 10. Silvan war ebenfalls im Steinheben erfolgreich. Nicos Stärken lagen im Weitsprung mit 3.06 Metern sowie im Kugelstossen mit 3.81 Metern.

Ueli Winkler (links) und Siro Thode (beide in Grün). Ebenfalls unter den ersten 10 klassieren konnte sich Anna Morosoli (10). Sie wurde grossartige Fünfte. Und auch Johanna Keysers (08) und Nick Raschle (06) erreichten den guten 8. Rang und 10. Rang. Anna überzeugte mit 9.55 Punkten im Fitnessparcours, Johanna bekam die Höchstnote dank 144 Umdrehungen im Seilspringen und Nick übersprang sehr gute 1.15 Meter im Hochweitsprung. (pd.) 11 weitere Stalliker Kinder durften sich über eine Auszeichnung erfreuen, die jeweils die ersten 40 Prozent der Klassierten erhalten:

Der FC KMM hat mit Verletzungen und Abwesenheiten zu kämpfen und reist deshalb mit einem knappen Kader nach Zürich auf die Sportanlage Juchhof 2, um bei heissem Frühsommerwetter das letzte Auswärtsspiel der Saison 2017/18 zu bestreiten. Die Ämtler drängen mit dem Anpfiff nach vorne und erkämpfen sich in der 15. Minute die erste nennenswerte Chance: B. Ismajlaj hämmert das runde Leder aus 20 Metern an die Querlatte. Nur vier Zeigerumdrehungen später kippt das Spiel jedoch zum Schock der Mettmenstetter, weil die Nummer 19 der Mezopotamyer sich auf der rechten Seite durchschlängelt und F. Sula zu spät reagieren kann. Die Folge: ein Penalty. Torhüter B. Jaha ahnt zwar die Ecke, doch der Schuss kommt zu präzis, und so geht der FC Mezopotamya mit 1:0 in Führung. Der FC KMM lässt sich jedoch nicht unterkriegen, kreiert weiterhin fleissig

Chancen, doch wie so oft in dieser Rückrunde fehlt es am Abschlussglück. In der 26. Spielminute kann H. Nemany den Ball aus aussichtsreicher Position nicht richtig kontrollieren, und der Schuss landet neben dem gegnerischen Tor. Daraufhin kommen die Zürcher zu einer zweiten Chance und verbuchen sogleich das 2:0. Trotz des erneuten Rückschlags lässt sich der FC KMM nicht beirren und spielt weiterhin verbissen um den Sieg. Der nächste Höhepunkt: Ein Freistoss von B. Ismajlaj landet punktgenau bei A. Mazza, der leider im dümmsten Moment ausrutscht und nicht abschliessen kann. In der 32. Minute dann der Paukenschlag der Zürcher: Erneut ist es der FCM-Mann mit der Nummer 19, der den Ball über den Hintermann des FC KMM zum 3:0 lobt. Es läuft die 42. Minute, als der Stürmer der Gastgeber alleine aufs Tor ziehen kann und zum 4:0-Pausenresultat einschiebt. Es folgen aufbauende Worte vom Trainergespann in der Pause. Nur gerade vier Minuten nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit sprintet B. Bolliger über die linke Seite, erkämpft sich das Leder und netzt wohlverdient den ers-

ten FC KMM-Treffer ein. Sogleich kehrt die Hoffnung zurück, verdünnisiert sich jedoch schon nach einigen Minuten, als in der 55. Minute die Zürcher zum 5:1 treffen. Die Ämtler wahren jedoch ihr Kämpferherz und belohnen sich in der 61. Minute selbst: A. Mazza trifft zum 5:2, jedoch zur doppelten Missgunst der Gastgeber. Der FCM-Torwart verletzt sich nämlich bei dieser Aktion und muss raus. In der 68. Minute erzielt M. Abdiaziz den dritten Treffer für den FC KMM, und nun lanciert das Säuliämtler Team erneut alle Kräfte und bemüht sich um intensiv um mehr. Leider will der Anschlusstreffer trotz einiger Chancen nicht mehr gelingen, und so gewinnt der FCM mit 5:3. Luca Vollenweider Aufstellung: B. Jaha, D. Lüscher, J. Steinemann, B. Bolliger, F. Sula, N. Ahmeti, B. Ismailaj, A. Kouadio, M. Ismajlaj (C), H. Nemany, A. Mazza, M. Abdiaziz. Bemerkungen: FC KMM ohne: F. Krasniqi (verletzt), M. Gjini (privat), B. Gjoshi (Militär), L. Sefedini (privat), L. Vollenweider (verletzt), J. Ewason (verletzt), G. Ismajlaj (gesperrt) L. Ismajlaj (gesperrt), K. Ismajlaj (Ferien).

Leah Sulamanova (05), Lisa Hinze (07), Madalina Lakatos (07), Lisa Pagnamenta (08), Lena Janser (08), Setareh Motavallizadeh (08), Sara Theiler (08), Salomé Ceballos (08), Anna Thimianakis (08), Lena Moisson (10), Yanic Fauck (10). Bei den Spielen am Nachmittag wurde die Riege aus Stallikon zweimal Gruppensieger und in der abschliessenden Stafette gewannen die jüngsten Mädchen.

Cosima Graf auf dem Siegerpodest. (Bilder zvg.)

Ein hart erkämpfter Sieg

Erfolgreiche Hornusser im Emmental Den Obfelder Hornussern wurde im emmentalischen Gohl von einem starken Gegner alles abverlangt. Am vergangenen Sonntag traten die Obfelder Hornusser ihre Reise ins emmentalische Gohl an. Gohl gilt in der 4. Liga beim Schlagen als eine der stärksten Mannschaften, Obfelden würde also eine optimale Leistung abrufen müssen, um den starken Gegner zu schlagen. Die Ämtler Hornusser begannen ihr Spiel im Ries. Mit leider nur 15 Mann standen die Zeichen für einen Sieg schon im Vorfeld schlecht, ihr Gegner stand ihnen mit 18 Mann gegenüber. Nach dem ersten Durchgang konnten die Obfelder mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein, alle

Hornusse waren sicher abgetan worden. Gohl zeigte wie erwartet eine sehr gute Schlagleistung. Nach dem Wechsel musste Obfelden den «Schaden» möglichst in Grenzen halten, um im Spiel zu bleiben. Ähnlich wie nach dem ersten Durchgang lag Obfelden nur 39 Punkte hinter seinem Gegner. Gohl hielt ihr Ries sauber. Der zweite Durchgang hätte spannender nicht sein können. Dann steigerte sich Gohl beim Schlagen nochmals, und Obfelden wusste, dass dieses Resultat nicht zu überbieten war. Jedoch zeigten die Obfelder Hornusser im Ries nochmals eine tadellose Leistung und konnten alle Hornusse sicher abfangen, somit hatten sie mindestens zwei Punkte auf sicher. Nach dem Wechsel konnte sich

Obfelden nur noch geringfügig steigern, es reichte bei Weitem nicht, um den Gegner zu überschlagen. Es kam dann allerdings doch noch zu einem guten Ende für die Obfelder: Gohl konnte einen Hornuss nicht abfangen und verlor das Spiel. Somit gewann Obfelden mit 0 Nummern und 749 geschlagenen Punkten gegen Gohl mit 1 Nummer und 879 geschlagenen Punkten. Obfelden darf vier weitere Meisterschaftspunkte verbuchen, ihr Gegner erhielt dank der höheren Schlagleistung einen Punkt. Nach fünf Runden belegt Obfelden den guten 3. Zwischenrang. Peter Frick Einzeln erzielten sehr gute Leistungen: Reto Binggeli, der mit 77 Punkten Tagessieger wurde. Hans Binggeli: 69 Punkte, Walter Müller: 66 Punkte.


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2. Liga, Gruppe 1 (30. Mai)

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1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

FC Adliswil 1 FC Red Star ZH 2 FC Regensdorf 1 FC Lachen/Altendorf 1 FC Wädenswil 1 FC Stäfa 1 FC Horgen 1 FC Urdorf 1 FC Männedorf 1 FC Schlieren 1 FC Seefeld ZH 1 FC Srbija ZH 1 FC Affoltern a.A. 1 FC Küsnacht 1

Spiele Pkt. 23 50 23 38 23 36 23 36 23 34 23 33 22 32 23 31 24 30 24 29 23 27 22 26 23 21 23 19

Die kommenden Heimspiele Freitag, 1. Juni 2018 20.15 Uhr FCA Senioren 30+ – FC Horgen

Die Defensive wird am Spieltag besonders gefordert sein.

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Diesen Samstag wird das «Eis» den Tabellenführer aus Adliswil empfangen. Dabei sind die Ausgangslagen sehr unterschiedlich. Mit 12 Punkten Vorsprung haben sich die Adliswiler den Aufstieg gesichert, während der FCA auf Schützenhilfe zählen muss, um überhaupt eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Nach der bitteren Niederlage gegen den FC Regensdorf müssen sich die Säuliamtler erneut sammeln, um eine gute Leistung gegen den FC Adliswil zu zeigen. Zwar stehen sie unter Druck Punkte zu sammeln, gleichzeitig können sie aber auch befreit aufspielen, da bereits ein Unentschieden als Erfolg gewertet

werden kann. Darum bleibt zu hoffen, dass der FCA wie üblich die besten Leistungen gegen starke Gegner zeigt. In kommenden Spiel wird vor allem die Verteidigung gefordert sein, da der FC Adliswil mit seiner Favoritenrolle wohl das Spiel kontrollieren und den FCA unter Druck setzen will. Dabei gilt es, Blerton Avdyli aus dem Spiel zu nehmen. Der Toptorschütze der Liga hat mit 26 Toren beinahe die Hälfte aller Tore des FC Adliswil (58) erzielt und wird auch im kommenden Spiel brandgefährlich sein. Solange gut verteidigt wird, werden sich Chancen eröffnen, welche es zu nutzen gilt, um das Bollwerk der Adliswiler

Verteidigung zu durchdringen. Nachdem vergangene Woche ein stark reduzierter Kader gegen den FC Regensdorf angetreten ist, bleibt zu hoffen, dass Filipovic am kommenden Wochenende mehr Alternativen bereitstehen, um dem FC Adliswil das Leben schwer zu machen. Denn beim FCA bekommt man keine Punkte geschenkt! Patrick Hutzler

Samstag, 2. Juni 2018 10.00 Uhr FCA Ec – FC Kilchberg-Rüschlikon c 10.00 Uhr FCA Eb – FC Richterswil c 10.00 Uhr FCA Db – FC Wiedikon ZH c 12.00 Uhr FCA De – FC Zürich-Affoltern e 13.00 Uhr FCA Ca – FC Schlieren a 13.00 Uhr FCA Juniorinnen D – FC Adliswil 14.00 Uhr FCA Da – FC Industrie Turicum a Sonntag, 3. Juni 2018 11.00 Uhr FCA 3 – FC Uitikon 1 15.00 Uhr FCA A+ – FC Kilchberg-Rüschlikon

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Adliswil 1 Samstag, 2. Juni 2018, 18.00 Uhr Ort: Im Moos

Noch 7 Tage

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63. FCA-Grümpelturnier am 29./30. Juni 2018

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Anmeldeschluss: 8. Juni 2018 Auf der FCA-Homepage www.fcaffoltern.ch/Turniere sind die Anmeldetalons «online» abrufbar.

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Eine weitere Attraktion:

1. Final-Cup für G/F/E-Junioren am 1. Juli 2018

Das Ca wird am Wochenende den FC Schlieren empfangen.

Informationen unter www.fcaffoltern.ch/Turniere

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Freitag, 1. Juni 2018

Botschafter der Reformation «Hund Zwilch Girly» – ein Kunstprojekt mit Beteiligung von Affoltemer Schülern Leitsätze von Huldrych Zwingli, piktografisch illustriert – mit ihren frisch folierten Autos ziehen die Bonstetter Pfarrerin Susanne Sauder und ihr Kollege Werner Schneebeli aus Affoltern die Blicke auf sich und machen aufs Reformationsjubiläum aufmerksam. ................................................... von thomas stöckli In Hausen hat Hanswalter Graf vor gut sechs Jahren gemeinsam mit Schülern dem Gemeindehaus eine Krone aufgesetzt, jetzt sorgt sein jüngstes Projekt zum Jubiläum 500 Jahre Zürcher Reformation auf den Strassen für Aufsehen. Inspiration fand der Künstler bei Huldrych Zwingli. Aus dessen Schrift «Die freie Wahl der Speisen» destillierte er zehn Kernsätze hinaus. Passend dazu anagrammierte er aus dem Namen des Reformators die drei Worte «Hund», «Zwilch» und «Girly», die einen Bezug zu dessen Leben herstellen: So proklamierte Zwingli, dass man alles essen dürfe, was in der Metzgerei verkauft wird. Warum also nicht auch Hund? Weiter starb Zwingli als Soldat im 2. Kappelerkrieg. Zwilch steht für den Stoff, aus dem damals die Hosen der Soldaten für dem Kampf gemacht wurden – und heute noch Schwingerhosen. Der Reformator lehnte sich zudem aktiv gegen das Zölibat auf, indem er sein «Girly» Anna Reinhard ehelichte.

Die Affoltemer Sek-Klasse BC2c lieferte die Inputs für die Gestaltung des Kia von Werner Schneebeli (links). Die Elemente auf dem Porsche von Susanne Sauder stammen von einer Klasse aus Horgen. (Bild Thomas Stöckli)

Leitsatz piktografisch umgesetzt Hanswalter Graf wählte einen Zugang übers Zeichnen. Das ist insofern gewagt, dass sich Zwingli dezidiert gegen Bilder in der Kirche gewehrt hatte. Unterstützung fand der für seine partizipativen Werke bekannte Künstler bei zehn Schulklassen aus dem ganzen Kanton, darunter auch die Sek-Klasse BC2c von Gabriella Rauber in Affoltern. Sie beschäftigte sich mit dem Zwingli-Leitsatz «Wer seine hohe Stellung und Würde missbraucht, muss abgesetzt werden.» Ein Satz der immer noch – und auch losgelöst vom kirchlichen Kontext – Gültigkeit hat. So philosophierte die Klasse etwa über die Machtposition einer Lehrperson: Was wäre, wenn diese einzelne Schüler bevorzugen, wenn sie gute Noten von Geschenken abhängig machen würde? Eine Lehrperson solle alle

wetter

Diese Schülerskizzen – entstanden unter Zeitdruck und teils erschwerten Bedingungen – dienten Künstler Hanswalter Graf als Grundlage. (Bild zvg.) gleich behandeln, befanden die Schüler, streng nach Leistung bewerten. Vier Lektionen haben die Schüler unter der Anleitung von Hanswalter Graf gezeichnet. Nicht wie gewohnt sorgfältig und für sich, sondern mit knappen Zeitvorgaben, mal als Gruppe, dann mit der schwächeren Hand oder geschlossenen Augen. Die so entstandenen Zeichnungen zu Machtmissbrauch, Würde und Glaubenskrieg dienten dem Künstler als Rohmaterial. Er arrangierte die Elemente neu für die piktografische Umsetzung des Leitsatzes. «Es wäre interessant gewesen, diesen kreativen Prozess zu begleiten», findet Gabriella Rauber. Stattdessen

wurde ihre Klasse erst wieder mit der fertigen Kreation konfrontiert: Der Affoltemer Pfarrer Werner Schneebeli fuhr mit seinem rundum folierten Auto auf dem Pausenplatz vor und es begann das Rätselraten, wer welche Elemente beigesteuert hat. Dass nicht alles zugeordnet werden konnte, sei durchaus im Sinn der Sache, so Projektleiterin Carola Berendts aus Bonstetten. So solle die Gemeinschaftsleistung der Klasse im Vordergrund stehen.

platz des Schulhauses Ennetgraben der Porsche der Bonstetter Pfarrerin Susanne Sauder, was allerdings mehr am Fahrzeug selber lag als an der ebenfalls frischen Folierung zum Leitsatz: «Wenn die Leute stark im Glauben geworden sind, verunsichert sie der Klerus und macht ihnen Angst.» In ihrem Fall stammen die Bilder von einer Klasse aus Horgen. Mindestens bis Oktober machen Susanne Sauder und Werner Schneebeli wie acht Kollegen aus dem ganzen Kanton nun mit ihren Autos aufs Reformationsjubiläum aufmerksam. Ein Wagnis, wussten sie doch vorher nicht, was auf ihr Auto kommen würde. Vom Resultat sind nun allerdings die meisten begeistert. «Der eine oder andere Pfarrer überlegt schon, ob er die Folierung länger dranlassen will», freut sich Carola Berendts. Und wie reagieren die Leute? «Die meisten schauen, angesprochen werde ich nur von Leuten, die ich kenne», sagt Schneebeli. So komme man ins Gespräch über die Reformation. Kritische Stimmen gibt es auch, allerdings weniger zur provokativen Botschaft «Hund Zwilch Girly», als aus Umwelt-Kreisen, wegen der Verwendung von Autos als Werbeträger. «Hund Zwilch Girly» ist ein Kunstprojekt von

Porsche sorgt für Furore Für mehr Furore als der Kia von Werner Schneebeli sorgte auf dem Pausen-

herkömmliches

Holocaust Der Begriff Holocaust ist hergeleitet und zusammengesetzt aus altgriechisch holos (= ganz) und kaustos (= verbrannt). Er bedeutet Ganzbrandopfer und bezieht sich ursprünglich auf das rituelle Verbrennen von Opfertieren, das in der antiken Welt weit verbreitet war. Das entsprechende Substantiv holokautoma, das erstmals vom Historiker Xenophon verwendet wurde, findet sich auch in der Bibel, wo das hebräische Wort für Brandopfer olah heisst und in der lateinischen Bibelausgabe mit holocaustum übersetzt wurde. Der Holocaust im heutigen Sinn als Bezeichnung der Judenvernichtung zur Zeit des Nationalsozialismus geht zurück auf den jüdischen Nobelpreisträger Elie Wiesel, der Auschwitz überlebt hat und den unbegreiflichen Völkermord in Verbindung brachte mit der ebenso rätselhaften Geschichte Abrahams, der auf Geheiss Gottes seinen Sohn Isaak als olah, als Brandopfer, darbringen sollte, aber im letzten Moment daran gehindert wurde. Im Holocaust scheint der unergründliche Gott nach Elie Wiesel das Opfer doch noch eingefordert zu haben, sodass er fragt: «Warum trägt Isaak, das Urbild unseres tragischen Schicksals einen so unpassenden Namen, einen Namen der Lachen bedeutet und Lachen auslöst? Dies ist der Grund: Als erster Überlebender lehrt er die Überlebenden der künftigen jüdischen Geschichte, dass es möglich ist, ein ganzes Leben lang zu leiden und zu verzweifeln und dennoch nicht auf die Kunst des Lachens zu verzichten.» (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Caio Luca, 21. Mai.

Hanswalter Graf in Kooperation mit dem Verein «500 Jahre Zürcher Reformation» und der Bildungsdirektion Kanton Zürich, «schule&kultur». Infos unter www.hundzwilchgirly.ch.

volg-rezept

Bunter Gemüse-Risotto Zutaten für 4 Personen 50 g Butter 1 Zwiebel, fein gehackt 250 g Royal-Gemüsemischung TK 500 g Risotto 1 dl Weisswein 1l Wasser 1 Bouillon-Würfel 1 EL Erdnussöl 150 g Schinken, gekocht, in Stückchen geschnitten 50 g Frischkäse Salz, Pfeffer

Bouillon-Würfel beigeben und unter Rühren köcheln lassen, bis der Risotto gar ist. Öl in Bratpfanne erhitzen; Schinkenstreifen darin anbraten. Frischkäse unter den Risotto ziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine Schüssel leeren; Schinkenstreifen darüber verteilen.

Linus, 23. Mai.

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Philine, 23. Mai. (Bilder Irene Magnin)

Zubereitung

bauernregel «Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras.»

Butter in Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und das Gemüse beigeben und glasig dünsten. Risotto dazugeben, kurz mitdünsten und mit Weisswein ablöschen. Wasser und

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leben . wohnen . lernen

Sonntag, 3. Juni 2018 von 11 –17 Uhr auf unserem Heimgelände e t b ei Spiel-Spass-Parcours ab 13.00 Uhr st find ser Fe rung statt. n U Wir freuen uns auf ein tolles Fest für Gross und Klein! itte der W Kommen Sie mit Ihrer Familie zu uns ans Fest und geniessen je Sie einen besonderen Tag auf dem Gelände der Pestalozzistiftung.  Festzelt mit Festwirtschaft (Grill / Salatbuffet)  Pumptrack- Bikeparcour  Grosse Tombola  Bull- Riding

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Besuchen Sie uns auf dem Internet und verfolgen Sie unsere Aktivitäten auf unserem Blog. Zürcherische Pestalozzistiftung, Schul- und Erziehungsheim, Langacher 2, 8934 Knonau 044 767 90 30, www.pestalozzistiftung.ch

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042 2018  
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