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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 42 I 171. Jahrgang I Freitag, 2. Juni 2017

Reorganisation

Aufwand steigt

Die Gemeindeverwaltung Stallikon reagiert auf die Auslagerungen in die neue IKA Sodu. > Seite 3

Die Fälle in den Ämtler Betreibungskreisen werden immer komplexer. > Seite 6

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Viel zu schnell Das Bezirksgericht Affoltern hat zwei Raser zu bedingten Strafen und Bussen verurteilt. > Seite 7

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«Loomatt» feiert Das «Haus- und Gartenfest» steht im Zeichen des 20-JahreJubiläums. > Seite 8

Vier Poststellen werden ersetzt Bis 2020 sind Bonstetten, Obfelden, Ottenbach und Wettswil betroffen Die Post überprüft 26 Standorte im Kanton Zürich – vier davon im Knonauer Amt. Diese Überprüfung bedeutet, dass Alternativlösungen gesucht werden, wahrscheinlich Post-Agenturen in Dorfläden. Ob die Postfächer bleiben, hängt von den kommenden Gemeindegesprächen ab.

Neben Affoltern (im Bild) wird nur die Poststelle Mettmenstetten wie bisher weitergeführt. (Bild Salomon Schneider) ziert die Post nicht. Markus Werner: «Wir wissen, dass für einige Kunden die Poststelle im Dorf sehr emotional und positiv besetzt ist. Wir stellen aber auch fest, dass die Agenturlösungen im Dorfladen oft schlussendlich sehr gut ankommen.» Überraschend ist, dass sowohl in Bonstetten als auch in Wettswil Agenturlösungen im Vordergrund stehen. «Ursprünglich war geplant, die Poststellen in Bahnhofsnähe zusammenzuführen. Leider konnten wir dafür keine geeignete Liegenschaft finden», erklärt Markus Werner.

zung der Gemeinden abholen und auch unsere Sicht darlegen. Wenn beispielsweise Postfächer weiter gewünscht sind, kann oft in den Agenturen oder an anderen Standorten eine Lösung gefunden werden.» In Bonstetten und Wettswil haben diese Gespräche aufgrund der geplanten Zusammenlegung der Poststellen bereits begonnen.

Infoveranstaltung zur Zukunft der Poststellen Bonstetten und Wettswil

Mettmenstetten. Markus Werner erläutert: «Bei der Überprüfung eines Standorts ist für die Post nicht primär die Einwohnerzahl der Standortgemeinde massgebend, sondern Faktoren wie die effektive Nutzung, die Entwicklung der Kundenströme, die Wirtschaftlichkeit und die Lage sowie der Zustand der Infrastruktur. In Mettmenstetten sind wir der Ansicht, dass die aktuellen Kundenzahlen weiterhin eine eigenständige Poststelle rechtfertigen. Die Erfahrung zeigt, dass die Nutzungszahlen nur bedingt abhängig sind von der Grösse einer Gemeinde. Beispielsweise die Poststelle Ebmatingen in der Gemeinde Maur, die knapp 10 000 Einwohner hat, wird aufgrund unbefriedigender Kundenzahlen überprüft.» Profitieren von den Postagenturen werden sicherlich die Volg-Läden, die durch die Agenturen grössere Kundenfrequenzen erhalten.

Genaue Zahlen zu den Umsatzentwicklungen der verschiedenen Poststellen oder auch Zahlen zur prozentualen Umsatzentwicklung kommuni-

Als Nächstes stehen in den zu überprüfenden Gemeinden Gemeindegespräche an, erklärt Markus Werner: «Wir wollen offene Gespräche mit den Gemeinden führen und die Einschät-

Für die Gemeinden Bonstetten und Wettswil wird die Post deshalb am 3. Juli, um 19.30 Uhr, eine Informationsveranstaltung über die Zukunft der Poststellen durchführen, im Gemeindesaal Bonstetten. Dass nicht die Gemeindegrösse, sondern die Kundenfrequenzen für die Erhaltung einer Poststelle verantwortlich sind, zeigt die Poststelle in

Keine Fusionen im Oberamt

Der «Adler» wird abgerissen

Artenvielfalt am Wegrand fördern

Luxusleben statt Schuldentilgung

Das Oberamt als eine einzige Gemeinde – immer wieder verleitete das Thema zu Visionen und Spekulationen. Dem schieben die Gemeindepräsidenten von Aeugst, Hausen, Kappel und Rifferswil in einer gemeinsamen Mitteilung nun den Riegel vor – zumindest für den Moment: Eine Gemeindefusion sei im Oberamt zurzeit kein Thema. Mit Ausnahme von Rifferswil dränge sich in keiner Gemeinde die Frage nach einer Fusion zur Entlastung der Gemeindefinanzen auf. Statt auf einen Zusammenschluss wollen die vier Oberämtler Gemeinden auf eine verstärkte Zusammenarbeit in einzelnen Bereichen setzen. Ziel ist es, die stetig steigenden Anforderungen an Behörden und Verwaltungen teilweise gemeinsam zu bewältigen. Die Projektleitung liegt in den Händen der vier Gemeindepräsidenten und der Gemeindeschreiber. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Während das Baurekursgericht des Kantons Zürich die Unterschutzstellung des ehemaligen Gasthofs Adler in Knonau bestätigt hat, entschied sich das Verwaltungsgericht den Schutz aufzuheben. Das Gebäude sei zwar schützenswert, da für Entscheide aber Rechtssicherheit gelten müsse, sei eine Unterschutzstellung zwei Jahre nach der Aufhebung des Schutzstatus nicht gerechtfertigt. Neue Forschungen hatten ergeben, dass das Gebäude 1575 erbaut worden und über Jahrhunderte ein bedeutender Gasthof auf der Reiseroute vom deutschen Sprachraum über den Gotthard nach Italien gewesen war. Die Baudirektion des Kantons Zürich wollte den «Adler» deshalb ins kantonale Inventar der Denkmalpflege aufnehmen. Nun darf das Gebäude abgerissen und mit einem vergleichbaren Bau ersetzt werden. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt lud am vergangenen Dienstag zu einem Informationsabend ins «LaMarotte». Der Ökologe Thomas Winter ging in seinem Vortrag auf die vernachlässigten Naturoasen am Strassen- und Wegrand ein. Gemeinderäte aus Affoltern, Wettswil, Kappel und Mettmenstetten erklärten anschliessend, wie mit den Grünflächen in ihren Gemeinden umgegangen wird. In der Schweiz mag man es grundsätzlich sauber. Das gilt auch für Strassen- und Wegränder. Was ausser dem Angepflanzten wild wächst, stört das Bild. Der Referent plädierte für ein gezieltes Jäten und Schneiden mit Verstand und Sachkenntnis. Wenn Pflanzen vor dem Versamen gemäht werden, können sie auch nicht weiterbestehen. Nicht nur Pflanzen, sondern auch Tierarten, verschwinden so nach und nach. (abo) ................................................... > Bericht Seite 5

Er hat die Geschäftsbücher seiner Einzelfirma nicht ordnungsgemäss geführt, darüber hinaus dem Betreibungsamt ein zu tiefes Einkommen angegeben und die Differenz statt zur Tilgung seiner hohen Schulden für ein luxuriöses Leben verwendet. Das Bezirksgericht Affoltern hat einen 59-jährigen Schweizer aus dem Säuliamt wegen mehrfachen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 16 Monaten und einer Busse von 3000 Franken verurteilt. «Ich habe Fehler gemacht», zeigte sich der nicht vorbestrafte Mann vor Bezirksgericht einsichtig. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe hat er anerkannt, weshalb es im abgekürzten Verfahren zum Urteil kam. Inzwischen zahlt der 59-Jährige seine Schulden ab und kauft Verlustscheine zurück. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Die Mehrheit der Kundschaft wählt Online-Dienste

Brennender Auftrag Gedanken zu Pfingsten von Luis Perez, Pastoralassistent in Affoltern. > Seite 9

Zwei Fachärzte für Urologie Das Spital Affoltern ist um ein weiteres Angebot reicher: An zwei Tagen pro Woche sind die Fachärzte für Urologie Dr. med. Astrid Bagot oder Dr. med. Alexander Pohle für Sprechstunden und Operationen im Haus. «Mit dem Ausbau des Urologieangebots können wir eine wichtige Lücke schliessen», erklärt Michael Buik, Direktor des Spitals Affoltern. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Viele Medaillen erturnt

................................................... von salomon schneider Ab 2020 wird es im Bezirk Affoltern wahrscheinlich nur noch zwei herkömmliche Poststellen geben, in Affoltern und in Mettmenstetten. Alle vier weiteren noch bestehenden Poststellen werden überprüft. Markus Werner von der Post erläutert, was diese Überprüfung bedeutet: «Bei der Post sehen wir Handlungsbedarf bezüglich einiger Poststellen. Im Klartext heisst das, dass die zu überprüfenden Poststellen nicht mehr im heutigen Rahmen eigenständig betrieben werden.» Als wichtigsten Grund für den grossen Umbruch im Schaltergeschäft nennt die Post das veränderte Kundenverhalten. «Die Leute machen E-Banking, schreiben E-Mail anstatt Briefe und führen schlicht und einfach weniger Transaktionen am Schalter aus. Deshalb rechnet sich der Weiterbetrieb zahlreicher Poststellen einfach nicht mehr», erklärt Markus Werner.

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Gemeinden können bei Bedarf Postfächer erhalten

An der Turnmeisterschaft der Regionen Albis, Zürichsee und Oberland (AZO) zeigten sich die Obfelder am vergangenen Wochenende in Bestform. Melanie Niederhäuser turnte sich bei den Damen auf den 3. Rang. Im Einzelgeräteturnen K4 gelang es den Obfeldern sogar, alle drei Medaillen zu gewinnen. Im Vereinsturnen verteidigten die Obfelderinnen den Regionenmeister-Titel am Schulstufenbarren. An den Schaukelringen reichte es zum erstmaligen Titelgewinn, und in der Gerätekombination resultierte überraschend Silber. ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

500 22 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 7. Juni 2017, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung der folgenden Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Baugebührenverordnung 3. Projekt «Erschliessung Schonau 1» (Baumschule Reichenbach): Zustimmung zum Projekt und Bewilligung des Kredits von Fr. 495 000.– (inkl. MwSt.) 4. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Huebersberg BS 1–2», mit Gesamtkosten von Fr. 215 217.55 5. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Radweg Türlen – Ersatz WL + KS» mit Gesamtkosten von Fr. 517 407.50 6. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Albisbrunnweg/ Ersatz Wasserleitung» mit Gesamtkosten von Fr. 133 059.60 7. Schulraumplanung: Information der Primarschulpflege und des Gemeinderates (keine Beschlussfassung) Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 9. Mai 2017, zur Einsicht auf. Die Anträge sind überdies auf der Website abrufbar: www.hausen.ch. Die Stimmberechtigten können die detaillierten Einladungsbroschüren bestellen, indem sie sich für den Versand bei der Gemeindekanzlei, Telefon 044 764 80 20, oder E-Mail: danja.gfeller@hausen.zh.ch einmalig anmelden. Hausen am Albis, 3. Mai 2017 Der Gemeinderat

Todesfälle Affoltern am Albis Am 29. Mai 2017 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Friederike Fontana-Rusterholz geb. 13. Mai 1927, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Mittwoch, 7. Juni 2017, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon

Öffentliche Planauflage

Bauprojekte

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

S-061640.4 Unterwerk Obfelden (EKZ-Teil) – Ersatz der 16-kV-Anlage und der 110/16-kV-Transformation, inklusive Schutz und Steuerung Koordinaten: 675380/236080 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat das Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ), Überlandstr. 2, 8953 Dietikon im Namen der Elektritzitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), Dreikönigstrasse 18, Postfach 2254, 8022 Zürich, das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen werden vom 2. Juni bis 3. Juli 2017 in der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Baudirektion KT ZH Generalsekretariat Leitstelle für Baubewilligungen

Katholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 29. Mai 2017 Folgendes Geschäft wurde behandelt und genehmigt: Abnahme der Rechnung 2016 Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und – im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab 8.Juni 2017 im katholischen Pfarreisekretariat zur Einsicht auf und wird gleichzeitig auf unsere HP (www.kath.ch/bonstetten) aufgeschaltet.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Attraktiv Immobilien AG, Sonnenbergstrasse 4, 6423 Seewen SZ Projektverfasser: FüchslinArchitektur GmbH, Schwanenstrasse 38, 8840 Einsiedeln Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1119, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 3007, Hasenbühlstrasse 7, Wohnzone W2b

Bonstetten Bauherrschaft: Glättli Walter, Grundstrasse 20, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau Vordach bei bestehendem Ökonomiegebäude, Vers.Nr. 79, Grundstrasse 20, Kat.-Nr. 390, Zone Landwirtschaft

Bauherrschaft: Tobias Haas und Vanessa Rey, Gamlikon 38, 8143 Stallikon, Vertreten durch: Jean F. Weber AG Architektur + Planung, Dorfstrasse 6, 8102 Oberengstringen Projektverfasser/in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Abbruch Werkstatt und Neubau Einfamilienhaus (Anbau an Wohnhaus Gamlikon 38), Gamlikon 40, Kat.-Nr. 2318, Kernzone Weiler Gamlikon

Hedingen Gesuchsteller: Gasperini Susanne, Gehrstrasse 16, 8908 Hedingen Bauprojekt: Anbau gedeckter Sitzplatz, Gehrstrasse 16, Kat.-Nr. 1332, Vers.-Nr. 307; Wohnzone 2.0

Hedingen Gesuchsteller: Huwyler Herbert, Lettenackerstrasse 35D, 8908 Hedingen Projektverfasser: Brügger Partner Architekten AG, Püntstrasse 22, 8047 Zürich Bauprojekt: Ersatzneubau Mehrfamilienhaus mit Werkstatt, Rainstr. 37, Kat.-Nr. 1795, Wohn- und Gewerbezone 2.9

Mettmenstetten Bauherrschaft: René Kälin, Grundrebenstrasse 23, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 936, Neubau Zweifamilienhaus mit Carport und Atelier im Untergeschoss, Kat.-Nr. 1962, Ottenloostrasse 26 (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Halter AG, Hardturmstrasse 134, 8005 Zürich Bauvorhaben: Wärmeaustauscher für Erdsondenregeneration bei der südlichen Garageneinfahrt der Wohnüberbauung auf Kat.-Nr. 3422, Ettenbergstrasse 7 bis 13 (Kernzone)

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Bauherrschaft: Robert Theiler und Claudia Schneebeli, Gamlikon 38, 8143 Stallikon, Vertreten durch: Jean F. Weber AG Architektur + Planung, Dorfstrasse 6, 8102 Oberengstringen Projektverfasser/in: Vertretung der Bauherrschaft Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus, Gamlikon 38, Kat.-Nr. 2318, Kernzone Weiler Gamlikon

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Tiefbauprojekte/ Publikation Bauherrschaft: Kanton Zürich Baudirektion Tiefbauamt Bauprojekt: Hausen am Albis, Albisund Ebertswilerstrasse, Rifferswilerstrasse, Zugerstrasse Projekt ausgesteckt bzw. markiert: Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche zur Einsicht auf. Ort der Einsichtnahme und Einreichung Einsprachen: Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 08.00 bis 11.30/14.00 bis 16.30 Uhr Dienstag 08.00 bis 11.30 Uhr/ Nachmittag geschlossen Donnerstag 08.00 bis 11.30/14.00 bis 18.00 Uhr Freitag 07.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) Einsprachen: Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG) Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung und Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Die Pläne liegen 30 Tage ab Ausschreibedatum beim Bauamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Gemeinde Hausen am Albis Tiefbauamt

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Schulen und Kurse Aquafit, Wassergymnastik Neue Kurse in Obfelden Ab Dienstag, 29. August 2017, 15.30 bis 16.15, 16.15 bis 17.00, 17.00 bis 17.45 Uhr Kurse sind Krankenkassen anerkannt. Mach mit, bleib fit! Info, Anmeldung: M. Frei, 056 634 40 53, margrit.frei@bluewin.ch

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Pfingstmontag, 5. Juni 2017 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

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Bezirk Affoltern

Rifferswil legt Leitbild Energie und Umwelt fest Seit 2016 ist Rifferswil Mitglied im Trägerverein Energiestadt und hat im Zusammenhang mit dem diesbezüglichen Beitritt eine energiepolitische Bestandsaufnahme durchgeführt. In diesem Kontext ist das Leitbild Energie und Umwelt entstanden. Das von der Energiekommission Rifferswil ausgearbeitete und vom Gemeinderat Rifferswil am 16. Mai festgelegte kommunale Leitbild Energie und Umwelt bietet Orientierung und umfasst Zielsetzungen, die in die kurz-, mittel- und langfristigen Entscheidungen der Gemeinde Rifferswil einfliessen sollen. So werden energieund umweltpolitische Aspekte in die Gemeindeverordnungen und -reglemente integriert, ebenso wie in operative Entscheidungen – soweit dies mit anderen Rahmenbedingungen vereinbar ist. Die Gemeinde bietet der Bevölkerung Zugang zu sachdienlichen lnformationen und Beratungsangeboten zu Energie- und Umweltfragen. Weiter legt der Gemeinderat konkrete Zielsetzungen in Energie- und Umweltfragen für die jeweilige Legislatur fest. Er informiert jährlich über den Fortschritt der Umsetzung und ist bestrebt, eine Vorbildfunktion wahrzunehmen. (pd.)

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Heute Freitag, 2. Juni, feiert Heiri Hegetschweiler von Ottenbach in Affoltern seinen 96. Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute im neuen Lebensjahr und gratulieren herzlich.

Zum 85. Geburtstag Ebenfalls heute Freitag, 2. Juni, feiert Emma Krieg-Schnyder in Affoltern den 85. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen einen schönen Festtag.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Freitag, 2. Juni 2017

Zusammenarbeit im Oberamt Gemeinsames Projekt von Aeugst, Hausen, Kappel und Rifferswil gestartet An der Rifferswiler Zukunftswerkstatt im Herbst 2016 wurden Ideen und Lösungsansätze zur Entlastung der finanziellen Situation erarbeitet. So wurde etwa eine verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden angeregt. Jetzt ist ein erster Schritt in diese Richtung erfolgt. Finanziell stehen die vier Gemeinden ganz unterschiedlich da und mit Ausnahme von Rifferswil drängt sich in keiner Gemeinde die Frage nach einer Fusion zur Entlastung der Gemeindefinanzen auf. Eine Gemeindefusion ist deshalb zurzeit kein Thema, eine verstärk-

te regionale Zusammenarbeit in einzelnen Bereichen wollen die vier Gemeinden jedoch prüfen. «Bereit sein für die Zukunft» ist für alle Gemeinden die Motivation, sich im gemeinsamen Projekt zu beteiligen. Bereit sein heisst für die Gemeinden im Oberamt, sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen auseinanderzusetzen, die Entwicklung aktiv zu verfolgen und Lösungen zu erarbeiten, damit Behörden und Verwaltung auch in Zukunft professionell, bürgernah und effizient arbeiten können.

Projektorganisation bestimmt In einem ersten Schritt legten die Gemeinden die Projektorganisation fest.

Die Projektleitung liegt in den Händen der vier Gemeindepräsidenten und der Gemeindeschreiber. Die Gemeinderäte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen werden punktuell in den Prozess einbezogen, sodass alle Aspekte aus Politik und Praxis bedacht werden können. Mit Blick auf die Behördenwahlen im kommenden Jahr sollen bis Ende 2017 erste konkrete Vorschläge und Umsetzungsideen ausgearbeitet sein. Im Vordergrund stehen nicht kurzfristige Verbesserungen. Ziel ist vielmehr eine mittel- und langfristige Strategie, die den Gemeinden Chancen eröffnet, die stetig steigenden Anforderungen an Behörden und Verwaltungen teil-

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weise gemeinsam zu bewältigen. Denkbar sind beispielsweise eine Konzentration von Verwaltungsaufgaben, sodass Stellvertretungsfunktionen besser gewährleistet werden können und weniger externe Dienste beansprucht werden müssen oder der Aufbau einer gemeinsamen Lehrlingsausbildung, um den Berufsnachwuchs zu fördern. Und nicht zuletzt geht es auch darum, die finanziellen und politischen Handlungsspielräume der beteiligten Gemeinden zu verbessern. Ruedi Müller, Gemeindepräsident Aeugst Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen Kurt Bär, Gemeindepräsident Kappel Marcel Fuchs, Gemeindepräsident Rifferswil

Reorganisation in der Gemeindeverwaltung Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Stallikon Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls «CAS Public Management» an der ZHAW im Herbst 2016 wird Tiefbausekretär Cyrill Kaiser ab August 2017 das Modul «CAS Öffentliches Planungs- und Bauwesen» besuchen. Der Gemeinderat hat mit dem Mitarbeiter die Vereinbarung über die Weiterbildungskosten auf Grundlage des Weiterbildungsreglements für das Gemeindepersonal abgeschlossen. Infolge der Auslagerung der Sozialabteilung und der regionalen Durchführungsstelle Zusatzleistungen zur AHV/IV in die neue Interkommunale Anstalt Sozialdienst Unteramt (IKA Sodu) ab 1. Oktober 2017 findet eine Reorganisation in der Gemeindeverwaltung statt. Durch den Wechsel von Peter Müller und Barbara Hammer in die IKA SDO sowie den Abgang von Sabrina Kindschi im 3./4. Quartal 2017 müssen zwei Teilzeitstellen neu besetzt werden. Aus den vielen Bewerbungen hat der Gemeinderat Alisha Imhof aus Zürich als Verwaltungsangestellte Einwohnerkontrolle / Gemeindekanzlei (70 %) sowie Patrick Jetter aus Birmensdorf als Verwaltungsangestellter mbA Einwohnerkontrolle/Gemeindekanzlei (80 %) angestellt. Alisha Imhof hat die Verwaltungslehre auf der Gemeindeverwaltung im Bezirkshauptort abgeschlossen. Anschliessend war sie in der Gemeindekanzlei tätig und arbeitet zurzeit als Sachbearbeiterin im Einwohneramt. Patrick Jetter hat 2007 auf der Stalliker Gemeindeverwaltung die Verwaltungslehre abge-

schlossen. Nach der Rekrutenschule war er auf diversen Zürcher Gemeindeverwaltungen in verschiedenen Arbeitsbereichen tätig, zuletzt in der Einwohnerkontrolle einer Nachbargemeinde. Er hat in der Zwischenzeit diverse Zertifikatslehrgänge auf der ZHAW absolviert und schliesst im Laufe des Jahres den Diplomlehrgang zum Gemeindeschreiber IVM ab. Nun kehrt er wieder nach Stallikon zurück. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal heissen die neuen Mitarbeitenden auf den 1. September 2017 herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Einstieg und viel Freude bei der Arbeit. Hingegen können diverse Arbeitsgebiete des austretenden Personals (z. B. Einbürgerungen, Gesundheitsund Abfallwesen sowie Gesellschaft) intern umverteilt werden: Patrick Wüthrich übernimmt die Bereiche Einbürgerungen, Gesundheit und Gesellschaft, Cyrill Kaiser das Abfallwesen und die Feuerungskontrolle. Im August wird Patricia Volic aus Affoltern am Albis ihre Lehrstelle als Kauffrau EFZ (M-Profil) auf der Gemeindeverwaltung antreten. Wir heissen die Jugendliche herzlich willkommen und wünschen ihr eine spannende und lernreiche Lehrzeit.

Schutzplätze – 5. Überarbeitung Ausgleichsgebiete AGB+ Der Gemeinderat hat letztmals 2012 den Auftrag für die Überarbeitung des

Verfahrens Ausgleichsgebiete erteilt. Das Verfahren Ausgleichsgebiete im Bereich des baulichen Zivilschutzes ist eine wesentliche Grundlage für den Personenschutz. Gemäss Weisung des Amtes für Zivilschutz ist die Dokumentation alle fünf Jahre zu überarbeiten. Die ewp AG, Affoltern a. A. (Kontrollorgan baulicher Zivilschutz) ist mit der Überarbeitung der Grundlagen beauftragt worden. Der Aufwand von 9000 Franken kann mit Ermächtigung des kantonalen Amtes für Militär und Zivilschutz dem Ersatzabgabekonto belastet werden, sodass der Finanzhaushalt der Gemeinde nicht belastet wird.

Veräusserung des Grundstückes Bleikistrasse 22/24 Die Gemeindeversammlung hat am 16. April 2014 den Gemeinderat beauftragt, das Grundstück Bleikistrasse 22/24, mit ca. 1221 m² Gebäudefläche und Umschwung zu den bestmöglichen Konditionen zu verkaufen. Aufgrund der Publikationen im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, auf www.stallikon.ch sowie in den diversen Immobilien-Webseiten haben sich mehrere Personen konkret um das Objekt beworben. In einem klar strukturierten Selektionsverfahren ist im Rahmen der Vorgaben in der Zwischenzeit eine Käuferschaft ermittelt worden. Der Gemeinderat hat sich für zwei Fami-

lien aus Zürich entschieden. Der Verkaufspreis beträgt 1,457 Mio. Franken-. Mit den bisherigen Mieterinnen der Bleikistrasse 22 konnte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die öffentliche Beurkundung erfolgte Ende März.

Erneuerungswahlen Gemeindebehörden Der 1. Wahlgang der Erneuerungswahlen der Stalliker Gemeindebehörden (Amtsdauer 2018 bis 2022) findet am Sonntag, 15. April 2018, statt.

1. August-Feier Die 1. August-Feier findet im gewohnten Rahmen am Dienstag, 1. August 2017, beim Werk- und Feuerwehrgebäude statt. Das Programm ist in der Juli-Ausgabe von «blickpunktstallikon» abgedruckt und wird auf www.stallikon.ch veröffentlicht. Auf die separate Postzustellung eines Flyers wird inskünftig verzichtet.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 13. Juli 2017. Der Redaktionsschluss ist am Mittwoch, 21. Juni. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber anzeige

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

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Waldhütten-Sprayer erwischt Ereignisreiche Woche für die Polizei im Knonauer Amt Eine Gruppe von Sprayern, die in Mettmenstetten eine Waldhütte mit Graffiti überzog, konnte am 26. Mai um zirka 21 Uhr aufgrund von Beobachtungen in flagranti gestellt werden. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen. Die Schadensumme ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Graffiti waren auch bei einem Einbruch in eine Wohnbaracke in Zwillikon im Spiel. Die Täterschaft schlug zwischen 5. und 25. Mai diverse Fenster ein und beschädigte eine Türe. Sie versprayte Aussen- und Innenwände. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf gegen 15 000 Franken. Bei einem Einbruchsversuch in ein Gartencenter in Bonstetten entstand Sachschaden von gegen 3000 Franken. Durch Aufbrechen einer Türe drang die Täterschaft in der Nacht vom 27. auf den 28. Mai ein. Gestohlen wurde offenbar nichts.

Nicht bekannt ist, aus welchen Gründen am 26. Mai Stroh in einem Knonauer Garten in Brand geriet. Diverse Pflanzen im Wert von zirka 170 Franken wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Feuer in Küche und auf Miststock Wegen eines elektrotechnischen Defekts geriet am 25. Mai um 14.30 Uhr im MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern ein Kochherd in Brand. Die Feuerwehr rückte aus. Laut Kantonspolizei beträgt der Schaden rund 2000 Franken. In Mettmenstetten rückte die Feuerwehr ebenfalls aus, weil auf einem Bauernbetrieb am 25. Mai gegen 15 Uhr ein Miststock in Brand geriet – vermutlich wegen einer weggeworfenen Zigarette, wie von der Kantonspolizei zu erfahren war.

Was von Nachbarn als Feuer wahrgenommen wurde, entpuppte sich beim Eintreffen der Polizei am 25. Mai, um 23 Uhr, in Affoltern als private Grillparty von jungen Personen. Mehrmals rückten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen aus. So am 25. Mai, um 20.45 Uhr in Affoltern. Die Feststellung von Anwohnern, dass Junge auch Betäubungsmittel konsumierten, erwies sich anlässlich der polizeilichen Kontrolle als nicht stichhaltig. Lärm auf dem Sportplatz Moos in Affoltern (26. Mai, 1.45 Uhr), Techno-Lärm am Strassenfest in Affoltern (28. Mai, nach 2 Uhr) hielten die Kommunalpolizei ebenfalls auf Trab. Und in Bonstetten musste eine Person ermahnt werden, die am Sonntag, 28. Mai, um 14 Uhr den Vorplatz mittels lärmigem Kärcher reinigte. (-ter.)


Du warst im Leben so bescheiden, so schlicht und einfach lebtest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, schlafe sanft in stiller Ruh’.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante, Cousine und Gotte

Friederike (Rickli) FontanaRusterholz 13. Mai 1927 – 29. Mai 2017

Nach kurzer schwerer Krankheit durftest Du friedlich einschlafen. Du bleibst in unseren Herzen. In Liebe, Deine Familie: Otto Fontana-Rusterholz Rolf Fontana Arthur Fontana und Rita Gallmann Margrit und Roland Sigrist-Fontana Fabienne Fontana Nadine und Paul Calder-Fontana mit Emily Verwandte und Bekannte Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis: Mittwoch, 7. Juni 2017, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Rolf Fontana, Jonerstrasse 22, 8909 Zwillikon

Sparcassa 1816 Genossenschaft

TO D E S A N Z E I G E Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser langjähriger Genossenschafter und Mitglied des Verwaltungsrates

Hans Armin Ritschard am 22. Mai 2017 nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Der Verstorbene trat 1993 als Genossenschafter bei der Sparcassa 1816 ein und war von 1995 bis 2014 Mitglied unseres Verwaltungsrates. Nicht nur während seiner aktiven Zeit hat er zur positiven Entwicklung der Sparcassa 1816 beigetragen und sich mit Erfolg für das Wohlergehen unserer Bank eingesetzt. Auch nach seinem Rücktritt aus dem Verwaltungsrat war er unserem Institut stets herzlich zugetan. Dazu sind wir ihm zu grossem Dank verpflichtet. In diesen schweren Stunden der Trauer gilt unsere aufrichtige Anteilnahme seiner geliebten Ehefrau und seiner Familie. Wädenswil/Affoltern a.A., im Mai 2017 Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Sparcassa 1816 Genossenschaft Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 2. Juni 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt. Anschliessend erfolgt die Trauerfeier in der reformierten Kirche.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, wer so lebendig diesen Herzen innewohnt, bekommt ein zweites Leben in der Erinnerung. Thorsten Wernicke

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Heimgang von

Arthur H. Bohrer mit uns betrauern. Die einfühlsame Feier von Frau Pfarrerin Susanne Sauder und die Musik-Begleitung werden uns unvergesslich bleiben. Die grosse Anteilnahme war und ist uns ein Trost. Ein grosser Dank geht auch an die Belegschaft der Palliativ-Station in der Villa Sonnenberg. Im Juni 2017

Elfi Bohrer und Angehörige


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Juni 2017

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Rechtssicherheit vor Denkmalschutz Der «Adler» in Knonau kann abgerissen werden – ein 1575 erbautes, als schützenswert eingestuftes Gebäude Gesetze können nicht alle Eventualfälle regeln. Gerichte müssen deshalb immer wieder verschiedene Rechtsansprüche gegeneinander abwägen. Im Fall des Adlers in Knonau hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass das Gebäude zwar schützenswert ist, aber trotzdem abgerissen werden darf.

nun die Unterschutzstellung rückgängig gemacht, da die Unterschutzstellung durch die Baudirektion erst zwei Jahre nach dem Entscheid der Gemeinde erfolgt war. Die Rechtssicherheit der neuen Besitzer der Liegenschaft wurde also stärker gewichtet als die Ansprüche des Heimatschutzes.

Wer den «Adler» retten will, muss sich beeilen

................................................... von salomon schneider In der modernen Gerichtspraxis geht es um mehr als das Gewähren von Gerechtigkeit. Es geht auch darum, ein für das Gemeinwohl förderliches Urteil zu fällen und Rechtssicherheit zu gewährleisten. Die moderne Gerichtspraxis ist eine Errungenschaft des demokratischen Bundesstaats. Der Grundstein für die moderne Rechtsprechung wurde in der Schweiz 1798 gelegt, mit der Gründung der helvetischen Republik. In der alten Eidgenossenschaft war die Rechtsprechung ein herrschaftliches Privileg. In der helvetischen Republik – die im Zuge der Aufklärung und der Französischen Revolution ausgerufen wurde – wurde wenigstens theoretisch die Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative eingeführt und die Gerichte wurden auf vier Ebenen organisiert. Die helvetische Verfassung wurde der Schweiz allerdings von Napoleon aufgezwungen und nach dessen Rückzug erfolgte ein Rückfall in vorherige Verhältnisse. Erst mit der Gründung des Schweizerischen Bundesstaats 1848 kann von einer modernen Demokratie mit Gewaltenteilung gesprochen werden.

Der 1575 erbaute Gasthof Adler (links) in Knonau, mit dem 1910 angebauten Tanzsaal, darf abgerissen werden. (Bild Salomon Schneider) Die Gesetze wurden auf Bundesebene vereinheitlicht und als oberste Instanz das Bundesgericht gegründet.

nicht rückwirkend verändert oder neu beurteilt werden, ausser aufgrund veränderter Verhältnisse) gegeben sein.

Was bedeutet Rechtssicherheit?

Das Gasthof Adler in Knonau

Da sich die Kantons- und Bezirksgerichte in ihrer Rechtsprechung auf das Bundesgericht bezogen, war die Basis für Rechtssicherheit gelegt. Damit ein Staat als rechtssicher bezeichnet werden kann, müssen Rechtsklarheit (Gesetze dürfen sich nicht widersprechen), Orientierungssicherheit (Gesetzestexte und Verordnungen müssen öffentlich sein und Betroffene müssen informiert werden, dass ihnen etwas zur Last gelegt wird), Rechtsbestimmtheit (generelle Regelungen sind weniger bestimmt formuliert als Detailparagrafen), Rechtsmittelklarheit (mit der Rechtsprechung muss immer auch die Rekursinstanz bekanntgegeben werden) und Rechtsbeständigkeit (getroffene Entscheidungen dürfen

Im Fall des ehemaligen Gasthauses Adler in Knonau hat die Gemeinde 2011 aufgrund eines Denkmalpflegegutachtens und eines Zustandsberichts zur Gebäudestruktur entschieden, dass der «Adler» abgerissen und mit einem vergleichbaren Neubau ersetzt werden kann. Im Anschluss wurde das Gebäude vom Besitzer verkauft. 2013 beauftragte die Zürcher Baudirektion aufgrund einer Einzelinitiative die Denkmalpflegekommission mit einer Neubeurteilung des «Adlers». Die Kommission stufte den 1575 erbauten und mehrfach ausgebauten «Adler» als wichtigen historischen und baukünstlerischen Zeugen von überkommunaler Bedeutung ein und stellte das Gebäude 2015 definitiv unter

Schutz. Gegen diese Unterschutzstellung haben die neuen Besitzer des «Adlers», die ihn aufgrund der Neubeurteilung durch die Gemeinde gekauft hatten, Rekurs eingelegt.

Divergierende Interessen abwägen Das Baurekursgericht wies den Rekurs in erster Instanz grösstenteils ab, weshalb die Eigentümer den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterzogen. Das Verwaltungsgericht hiess den Rekurs nun gut, da «zwar auch nach Fristablauf eine Unterschutzstellung in Verfügungsform möglich ist, hierfür sich aber die Verhältnisse wesentlich geändert haben müssen.» Die Neubeurteilung von 2013 hatte ergeben, dass der «Adler» viel älter war als ursprünglich angenommen. Während das Baurekursgericht diese Erkenntnis höher gewichtet hatte als den vorhergehenden Entscheid der Gemeinde, hat das Verwaltungsgericht

Die Baudirektion des Kantons Zürich, bei welcher der Heimatschutz angegliedert ist, wird den Entscheid nicht ans Bundesgericht weiterziehen. Markus Pfanner von der Baudirektion erklärt: «Aufgrund von Präzedenzfällen macht ein Weiterzug vor Bundesgericht keinen Sinn.» Nicht zum Gerichtsentscheid äussern wollten sich die Plüer und Partner AG, welche Beratung und Verkauf der neuen Überbauung beim Adler übernehmen wird, die zuständigen Architekten der R. Fuchs und Partner AG und die im Hintergrund stehenden Investoren. Die R. Fuchs und Partner AG kann nach Ablauf der Einsprachefrist eine Baubewilligung einreichen, das historische Gebäude abreissen und einen volumenmässig vergleichbaren Ersatzbau erstellen – ausser es findet sich jemand, der das renovationsbedürftige Gebäude erwirbt und renoviert. Ohne Schutzstatus könnte ein innovativer Bauherr viel schneller und mit weniger administrativem Aufwand dem altehrwürdigen Gasthof Adler von 1575 neues Leben einhauchen. Ob die im Hintergrund stehenden Investoren Hand für einen Verkauf und Erhalt des «Adlers» bieten würden, liess sich auf Anfrage des «Anzeigers» nicht in Erfahrung bringen. Entschieden werde nach Ablauf der Einsprachefrist.

Grössere Artenvielfalt am Strassenrand Eine Informationsveranstaltung von Pro Amt im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern Der Verein Pro Amt lud am vergangenen Dienstagabend zu einer Informationsveranstaltung ins «LaMarotte». Ökologe Thomas Winter referierte zum Thema blühende Wegränder – vernachlässigte Naturoasen. Gemeinderäte aus dem Amt informierten über die Situation in ihren Gemeinden. ................................................... von andrea bolliger Die Veranstaltung zog so viele Leute an, dass kein Platz im «LaMarotte» frei blieb. Gespannt hörten sie den Ausführungen des Ökologen Thomas Winter zu. Er ist Dozent an verschiedenen Hochschulen und seit Jahren für die Stiftung Wirtschaft und Ökologie im Bereich Raumplanung, Projektrealisierung und Umweltbildung tätig. In der Schweiz gebe es am meisten Weg pro Kopf begann er. Er selber in Dübendorf wohnhaft, erklärte anhand von Beispielbildern aus Volketswil, wie man Wegränder oder Kreisel gestalten kann, damit eine grössere Biodiversität entstehen kann. Das heisst, es blühen dort wieder Schlüsselblumen, Orchideen, Margeriten und andere seltene Pflanzen. Folglich würden diese Wegränder wieder von den verschiedensten Tieren belebt. Viele wie einzelne Schmetterlings-Arten sind sogar auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und könnten ohne diese nicht überleben. Es brauche Artenkenntnis und Sachverständnis, eine Hecke oder einen Grünstreifen mager zu sanieren,

Thomas Winter referierte mit viel Enthusiasmus zum Thema Wegrandpflege. (Bild Andrea Bolliger) damit wieder viele Arten vorkommen. Das Fliessgewässernetz in der Schweiz ist ganze 61 000 Kilometer lang. Über 50 Prozent davon sind stark beeinträchtig, naturfremd oder eingedohlt. Dabei könnten Uferwege entlang von Bächen wahre Erlebnispfade sein, wenn sie nährstoff- und pflegefrei gestaltet würden und Flora und Fauna eine Chance bekämen. Auch bei dieser Wegrandpflege sei eine gezielte Jätkontrolle drei- bis viermal jährlich notwendig. Doch es kann auch viel Geld kosten, wenn Pflanzen unkontrolliert wuchern. Etwa die Robinien, die sich durch simples Abmähen im Schotter entlang von Bahngeleisen vermehrt haben und nun mit viel Aufwand entfernt werden müssen. Nicht nur sogenannte Neophyten, sondern auch einheimische Pflanzen können unkontrolliert wuchern, etwa der rote Hartriegel. Mit Wucherarten muss

man leben, doch sollten sie in Schach gehalten werden. Bei der Wegrandpflege soll gezielt gejätet oder geschnitten, statt mechanisch gemäht werden, am besten mit der Sense. «Die Geräte müssen wieder weg», plädiert Thomas Winter.

kann dann die Kehrmaschine nicht wirksam arbeiten oder der Wasserlauf kann behindert sein. Auf Friedhöfen herrsche gar Nulltoleranz, was das gedeihen von Pflanzen an Durchgängen und Wegrändern betreffe, weiss der Referent.

Auf den Zeitpunkt kommt es an

Sauber gepflegtes Ortsbild gewünscht?

Thomas Winters Mahd-Schema sieht einfach aus, verlangt viel Sachkenntnis und ist aufwändiger als einfach ganze Flächen zu mähen. Das Schema unterscheidet Flächen, die ganzjährige Rückzugsinseln sind und nie gemäht werden, Frühblüherzonen, welche zwei bis drei Schnitte pro Jahr ertragen, Spätblüherzonen mit spätem Schnitt und Wucherzonen, die intensiv geschnitten werden sollen, bis die Wucherpflanzen dezimiert sind. Würde früher als im August die gesamte Fläche einer Wiese oder eines Grünstreifens gemäht, könnten sich einzelne Pflanzenarten nicht versamen. Thomas Winter schlägt vor, falls man früher mähen wolle, kleine Zonen ungemäht stehen gelassen werden sollten. So hätten auch seltene und sensible Pflanzen wieder Chancen sich auszubreiten. Andererseits sollten Wucherpflanzen noch vor der Versamung gemäht werden und zwar bis zu fünfmal im Jahr. So liesse sich ihre Ausbreitung verhindern. Thomas Winter ist klar, dass die Gemeinden am Anschlag stehen und Werkarbeiter unter Druck, die Wegränder sauber zu halten. Schliesslich erledigen sie die Arbeit, die ihnen auferlegt wurde. Überwucherte Randstreifen würden in der Schweiz nicht toleriert. Teilweise

Es sei wichtig, dass jede Gemeinde etwas mache und es dafür einen Verantwortlichen mit der nötigen Sachkenntnis gebe, sagt Thomas Winter. Im Anschluss an Thomas Winters Vortrag erläuterten vier Gemeinderäte die Situation in ihren Gemeinden. Markus Gasser, Gemeinderat in Affoltern, berichtet von einem Wegrand-Projekt in der 30er-Zone in Affoltern. Bei den Hindernissen wurden Bäumchen gepflanzt und auf den Flächen sollen seltenere Pflanzen wachsen. Das Grün gibt der Strasse ein freundliches Ansehen, wie ein Bild beweist. Thomas Winter fällt auf, dass der Baum auf Humus steht. Er empfiehlt, beim nächsten Mal Kies als Grundlage zu verwenden, denn dann bleibe der Baum klein und leicht zu pflegen. Wettswil sei flächenmässig die kleinste Gemeinde im Bezirk, sagt Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. Dennoch habe es drei Naturschutzgebiete. Die Verkehrssicherheit sei nicht zu vernachlässigen, deshalb müsse für die bessere Sicht schon einmal früher gemäht werden, erklärt er. Die Gemeinde Kappel hat keinen Werkhof, die Arbeiten werden im Milizsystem erledigt. Der Schulhausabwart beispielsweise mähe die Grünfläche

beim Gemeindehaus erst dann, wenn die Margeriten versamt seien, erzählt Gemeinderat Hans Arnold. An einem Öffentlichkeitstag vor sechs Jahren habe man die Leute für das Thema der Hecken sensibilisieren können, so Hans Arnold. Mettmenstettens Gemeinderat Martin Schnorf, sagt: «Wir sind dran» und gibt zu bedenken, dass der Werkdienst relativ wenig Wege in der Gemeinde bewirtschafte. Mit externer Hilfe seien Pflegepläne erstellt worden. Er bemängelt aber auch die fehlenden Kenntnisse oder den Willen von Privaten, wenn es um die Bepflanzung der Gärten mit einheimischen Arten gehe. Thomas Winter findet die Beratung in den Gartencentern ungenügend. Mettmenstetten hat vor wenigen Jahren Beratungsgutscheine angeboten. Das Echo sei schlecht gewesen, sagt Martin K. Schnorf. In der anschliessenden Diskussionsrunde bemerkte auch Robert Sidler, Gemeinderat aus Stallikon, dass es der Normalbürger gerne sauber habe. Er wies ausserdem darauf hin, dass Streusalz die Vegetation am Strassenrand zerstöre. Auch Hans Läubli, Grüne, Affoltern fällt auf, dass man es sauber haben will. Es würden Veilchen und Stiefmütterchen in die Rabatten gepflanzt – das koste doch auch Geld, sagt er. Auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung tauschten sich die Anwesenden aus. Etwa darüber, ob der Bürger wirklich so viel Wert auf die sauber gemähten Strassenränder lege. Eine Zuhörerin ist interessiert noch mehr zu erfahren und regt Kursabende zum Thema an. Präsentation des Vortrag unter www.pro-amt.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Juni 2017

Pensionierung in Sicht Infoabend rund um die dritte Lebensphase in Obfelden Die Kommission für Altersfragen Obfelden lud die Dorfbewohner im Alter zwischen 60 und 67 Jahren am vergangenen Dienstag zum Informationsabend in die «Brunnmatt» ein. Die Präsentationen der verschiedenen Ortsgruppierungen wurden von Poetry-Slammer Simon Chen kabarettistisch umrahmt.

von der reformierten Kirche organisierte Projekt «Ämtler Tandem» warb Gabriela Bregenzer. Im Tandem bekommen Asylsuchende eine Freiwillige zur Seite gestellt, die sie in der Alltagsbewältigung unterstützt. Heiri Hinners erzählte, dass sich die Wandergruppe alle 14 Tage für eine leichte Wanderung trifft. Silvia Egli motivierte die Anwesenden, sich im Begleitdienst und in der Nachbarschaftshilfe zu engagieren. Davide Anderegg informierte kurz über die Angebote des Turnvereins – speziell für Senioren.

................................................... von regula zellweger Rund hundert Personen folgten der Einladung der Kommission für Altersfragen zum Informationsabend in der Brunnmatt. Der Abend wurde vom Poetry-Slammer Simon Chen eröffnet. Mit Jahrgang 1972 war er klar der Jüngste im Saal. Kurz umfasste er, was die Generation im Saal miterlebt hat. Wenn man darüber nachdenkt, muss man sagen: eine privilegierte Generation. Keine kriegerischen Auseinandersetzung im Land und in den Nachbarländern, wirtschaftlicher Aufschwung, gute Möglichkeiten für die Erwerbstätigkeit, konstante medizinische Fortschritte und gute Sozialleistungen. Eine Generation, die unendlich viele Möglichkeiten hatte – und hat, das Leben eigenständig und nach den eigenen Werten sinnvoll zu gestalten.

Hohe Lebenserwartung Franziska Marty, Präsidentin der Alterskommission, begrüsste die Anwe-

Vernetzen und geniessen Silvia Egli, Iris Ott, Dorothee Spörri, Franziska Marty, Heiri Hinners, Gabriela Bregenzer und Käthi Stutz (v.l.n.r.) präsentierten verschiedene Möglichkeiten von Tätigkeiten im Pensionsalter. (Bild Regula Zellweger) senden und zitierte Ursula A. Kolbe: «Auf dem Höhepunkt der Reife angekommen. Das hört sich hochtrabend an, aber fest steht doch: Auf dem Höhepunkt der Reife angekommen, heisst auch, sich einer neuen Herausforderung zu stellen: Die 3. Lebensphase, was eigentlich nichts anderes als den Ausstieg aus dem Berufsleben heisst – und dann vor allem die Zeit danach. Und die Frage dann, wie sie gestalten, was nun tun.» Die meisten Pensionierten schaffen es sehr gut, ihr Leben aktiv zu gestalten. In diesem Alter ist die Lebenszufriedenheit statistisch am höchsten. Die Leute 60plus sind durchschnittlich viel gesünder als die Generationen vorher und blicken auf rund 20 weitere zu erwartende Lebensjahre.

Altersspezifische Angebote Umfragen haben ergeben, dass Menschen in den Sechzigern lieber nicht altersspezifische Angebote annehmen, sondern lieber in altersdurchmischten Gruppen aktiv sind. Das subjektiv wahrgenommene Alter bestimmt die Präferenzen. Trotzdem ist es sinnvoll, zu wissen, welche Möglichkeiten für Senioren bestehen. Iris Ott vom Dienstleistungscenter Limmattal und Knonaueramt der Pro Senectute zeigte auf, welche Möglichkeiten in den Bereichen Soziales und Beratung, Finanzielles, Pflege und Betreuung sowie Sport und Bildung bestehen. Sie empfahl den Zuhörern das Buch «Wir werden älter. Vielen Dank. Aber wozu?» von Peter Gross.

Dorothee Spörri warb mit Begeisterung für den von Angela Bozzola geleiteten KnObf-Chor der Gemeinden Knonau und Obfelden.

Vielfältige Angebote Gabriela Bregenzer ist es ein grosses Anliegen, den Kontakt zwischen Flüchtlingsfamilien und Dorfbewohnern zu fördern. Sie lud zum Obfelder Dorftreff ein. Jeweils mittwochs verbringen Flüchtlinge und Einheimische gemeinsame Zeit mit Plaudern, Spielen, Essen und Trinken. Sie erzählte, dass Gemeindepräsident Thomas Amman oft teilnehme und mit den Kindern spiele. Für die Kinder sei es besonders spassig, mal mit einem «Präsidenten» herumzutollen. Auch für das

Franziska Marty rundete die Informationssequenzen mit der Empfehlung der Broschüre «Generation 60+, Lebensqualität in der Gemeinde» ab. In dieser Publikation der Kommission für Altersfragen findet man Infos zu den am Abend vorgestellten Angeboten und vieles mehr. Simon Chen brachte das Publikum noch einmal zu herzlichem Lachen, aber auch zum Nachdenken, als er die Ehe mit dem Bergsteigen verglich und über das Klischee sinnierte, dass Pensionierte zu Zugfahrenden werden und wie alle anderen Schweizer fragen: «Ist da noch frei?» Anschliessend lud die Kommission für Alterfragen zu einem Apéro riche ein, wobei rege alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft wurden. Wer den Abend verpasst hat: Informationen und Adressen zu allen präsentierten Angeboten findet man auf der offiziellen Webseite der Gemeinde Obfelden.

Die Fälle werden immer komplexer Urologie: Spital Affoltern Mehr Zahlungsbefehle, weniger Pfändungen im Knonauer Amt baut Angebot aus Sprechstunden und Operationen im Haus

Die Mitglieder des Verbandes zusammen mit dem Gemeindepräsidenten von Rifferswil, Marcel Fuchs (3. von links), und Betreibungsinspektor Markus Zopfi (4. von links). (Bild zvg.)

Der Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirks Affoltern hielt seine Jahresversammlung in Rifferswil ab. Die Präsidentin des Verbandes der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamtinnen und -beamten des Bezirkes Affoltern, Vreni Moroff, konnte am 18. Mai eine stattliche Zahl an aktiven Mitgliedern aus den drei Amtskreisen sowie Gäste und Ehemalige im Restaurant Schwiizer Pöschtli in Rifferswil zur ordentlichen Jahresversammlung begrüssen. Speziell willkommen hiess sie den Gemeindepräsidenten von Rifferswil, Marcel Fuchs, sowie vonseiten der Fachaufsicht Betreibungsinspektor Markus Zopfi. Der Gemeindepräsident der gastgebenden Gemeinde, Marcel Fuchs, stellte Rifferswil mit spannenden Worten vor. So machte er einen kurzen Abstecher in die Geschichte und wies darauf hin, dass seine Gemeinde bald das 1000-jährige Bestehen feiern könne. Zudem berichtete Marcel Fuchs davon, dass Rifferswil bei der Ausmarchung zur schönsten Gemeinde der Schweiz dabei sei. Der Gemeindepräsident dankte den Mitarbeitenden der Betreibungsämter des Bezirks Affol-

tern für die anspruchsvolle tägliche Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit.

Hohe Arbeitsbelastung Verbandspräsidentin Vreni Moroff erläuterte in ihrem Jahresbericht die Statistik. So wurde festgestellt, dass im Jahr 2016 im Bezirk Affoltern insgesamt 9747 Zahlungsbefehle ausgestellt worden sind. Das ist gegenüber dem Jahr 2015 mit 9410 Zahlungsbefehlen eine Zunahme von 337 Fällen beziehungsweise 3,58 %. Die vollzogenen Pfändungen haben im Jahr 2016 im Bezirk Affoltern insgesamt leicht abgenommen, das heisst von 4095 vollzogenen Pfändungen im Jahr 2015 auf 4002 Vollzüge im Jahr 2016 (- 2,27 %). Die Entwicklung in den einzelnen Betreibungskreisen ist diesbezüglich unterschiedlich stark. Allgemein werden in den Betreibungskreisen jedoch immer komplexer werdende Fälle beobachtet, die von den zuständigen Mitarbeitern des Betreibungsamtes ein besonderes Fingerspitzengefühl erfordern. Die bezirksweit auf hohem Niveau bleibenden Betreibungszahlen und die sehr arbeitsintensiven Pfändungen haben bewirkt, dass auch im Jahr 2016 die Arbeitsbelastung in den drei Betreibungskreisen des Bezirks Affoltern sehr hoch war

und von den Amtsleitungen zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr grosses Engagement und viel Einsatz erforderte.

Begehren und Anfragen vermehrt auf elektronischem Weg Die Präsidentin wies im Jahresbericht zudem auf den enormen Anstieg von Begehren, die über die elektronische Plattform eSchKG des Bundesamtes für Justiz eingereicht werden, hin. Von den im Jahr 2016 ausgestellten 9747 Zahlungsbefehlen wurden bereits 25 % der Begehren via eSchKG eingereicht. Ebenfalls zugenommen haben die elektronischen Anfragen und Meldungen bezüglich Auskunfts-, Fortsetzungs- und Verwertungsbegehren. Die von Kassierin Nathalie Frei (BA Affoltern am Albis) vorgestellte Jahresrechnung wurde, nach Verlesen des Berichtes der Revisorinnen Andrea Büeler und Marlies Huber, von den Mitgliedern einstimmig abgenommen. Betreibungsinspektor Markus Zopfi blickte in seinem Grusswort auf das Jahr 2016 zurück und berichtete dabei über die Projekte, die derzeit rund um das Betreibungswesen verfolgt werden. Er dankte allen drei Betreibungsämtern des Bezirks Affoltern für die gute Arbeit. (gür)

Das Spital Affoltern ist um ein weiteres Angebot reicher: Per 1. Juni 2017 deckt die Uroviva das ambulante und stationäre Spektrum der Urologie ab. An zwei Tagen pro Woche sind die Spezialisten Dr. med. Astrid Bagot oder Dr. med. Alexander Pohle für Sprechstunden und Operationen im Haus. Seit gestern Donnerstag, 1. Juni, praktizieren zwei Ärzte der Uroviva in den Räumlichkeiten des Spitals Affoltern. Die Fachärzte für Urologie betreuen die Patienten, wenn es um die Funktionen und Krankheiten der Organe des Harntraktes bei Frau und Mann geht. Ebenso umfasst das Angebot die Erkennung und Therapie von Erkrankungen, Fehlbildungen des männlichen Genitales. «Mit dem Ausbau des Urologieangebots können wir eine wichtige Lücke schliessen», erklärt Michael Buik, Direktor des Spitals Affoltern und ergänzt: «Urologische Probleme bei Frauen und Männer sind weit verbreitet und können sehr unterschiedlich sein. Mit der Uroviva haben wir äusserst kompetente Spezialisten im Haus.»

Mehr Zeit für Patienten Für Patientinnen und Patienten sind urologische Krankheitsbilder und Behandlungen oft mit Unsicherheiten und Schamgefühlen verbunden. «Genügend Zeit, aktives Zuhören sowie die sorgfältige Aufklärung sind für uns selbstverständlich», erklärt Astrid Bagot. Vom Arzt ist daher nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch

Astrid BagotSundermann.

Alexander Pohle. (Bilder zvg.)

hohe Sensibilität gefordert. «Erkrankungen der Prostata, Erektionsstörungen und vorzeitiger Samenerguss sind nicht seltene Themen bei meinen Patienten», führt Alexander Pohle an. «Aber auch Blut im Urin und immer wiederkehrende Blaseninfekte sind bei meinen Patientinnen häufig», ergänzt die Urologin.

Gesamtes ambulantes und stationäres Behandlungsspektrum der Urologie Uroviva steht für ein Ärztenetzwerk, welches dank Spezialisierung im Kerngebiet der Urologie medizinische Kompetenz und Behandlungsqualität auf höchstem Niveau gewährleistet. Uroviva bietet das gesamte ambulante und stationäre Behandlungsspektrum der Urologie für alle Versicherungsklassen an. Eine Untersuchung ist entweder durch die Überweisung via Hausarzt oder durch direkte Anmeldung möglich. (pd.) Kontakt: Tel. 044 714 28 28, affoltern@uroviva.ch. Weitere Infos unter www.spitalaffoltern.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Juni 2017

Aus Unachtsamkeit Rotlicht überfahren und Kollision verursacht Kein Vorsatz: Bezirksgericht Affoltern reduziert Strafe für PW-Lenker Dass der PW-Lenker auf dem Autobahnzubringer in Affoltern ein Rotlicht überfahren und eine Kollision verursacht hat, ist für das Bezirksgericht Affoltern ein «unglückliches Missgeschick». Der Mann kommt mit einer Busse davon. ................................................... von werner schneiter Der 51-jährige Elektro-Ingenieur fuhr Ende April 2016 mit seinem Porsche Cayenne um 5.15 Uhr von Zürich herkommend auf der Autobahnüberführung Richtung Mettmenstetten. Dabei missachtete er ein seit 4,6 Sekunden auf «Rot» stehendes Lichtsignal und kollidierte mit einer die Kreuzung korrekt befahrenden Lenkerin. Es entstand zwar nur Schaden an den Fahrzeugen, aber die Staatsanwaltschaft sah darin «eine pflichtwidrige Unvorsichtigkeit» mit erheblicher Gefährdung. Nach ihrer Auffassung hat sich der Ingenieur in dieser frühen Morgenstunde der groben Verletzung von Verkehrsregeln schuldig gemacht. Die

Anklage forderte eine bedingte Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 330 Franken und eine Busse von 800 Franken. Dies bei zwei Jahren Probezeit. Vor Gericht gewährte der Beschuldigte einen Blick in seine Vergangenheit, die eine Vorstrafe wegen Fahrens in nichtfahrfähigem Zustand sowie ein Verstoss gegen Auflagen zeigte. Er war früher alkoholabhängig, ist aber seit sechs Jahren trocken, lässt sich regelmässig kontrollieren und lebt gesund. Er sei an diesem Morgen Richtung Österreich gefahren. Diese Kreuzung passiere er wöchentlich zwei bis drei Mal. Am besagten Morgen habe er – bei geringem Verkehrsaufkommen – dieses Rotlicht einfach nicht realisiert. «Ich hatte eine Art Blackout und kann mir das nicht erklären. Ich habe mich fit gefühlt und war auch nicht am Handy. Es tut mir sehr leid», hielt er fest und bezeichnete sich als «umsichtigen Autofahrer».

Für das Gericht «ein Grenzfall» Das Bezirksgericht verurteilte den Mann wegen einfacher Verletzung von Verkehrsregeln und brummte ihm

regeln halte und keine einschlägigen Strafen mehr aufweise. Sie sprach zwar bei diesen vielen Lichtsignalen auf dem Autobahnanschluss von erforderlicher erhöhter Aufmerksamkeit, bezeichnete den Vorfall aber als «unglückliches Missgeschick». Die Kein Vorsatz: Der Elektro-Ingenieur missachtete auf der erAutobahnüberführung Affoltern das Rotlicht und kollidierte Verurteilung folgte wegen einfamit einem anderen Auto. (Bild Werner Schneiter) cher Verletzung eine Busse von 7000 Franken auf. von Verkehrsregeln. Damit handelte Auch die Gerichtsgebühren muss der sie ganz im Sinne von Verteidigerin Gutverdienende berappen. Auf die Marianne Schaerer, die auf ein Bunvom Staatsanwalt geforderte bedingte desgerichtsurteil aufmerksam machte. Geldstrafe wird verzichtet. Für Ver- Die höchste Instanz hob im vergangehandlungsleiterin Margrit Meuter ist nen Jahr ein Urteil auf und kam zum es ein «Grenzfall». Die Staatsanwalt- Schluss, dass ein Raser das Tempo schaft liege mit der Bezeichnung «gro- nicht aus Vorsatz, sondern wegen Unbe Verletzung» nicht falsch. In objekti- achtsamkeit überschritten hatte – eine ver Hinsicht sei das gewiss so. Aber neue Praxis, die laut der Verteidigerin der Beschuldigte habe glaubhaft darle- von Gerichten noch zu wenig angegen können, dass er sich an Verkehrs- wendet wird.

Dem Betreibungsamt Vermögenswerte verschwiegen und luxuriöses Leben geführt Bezirksgericht Affoltern: 16 Monate Gefängnis bedingt für Webmaster Weil er dem Betreibungsamt Vermögenswerte verheimlichte, wurde ein 59-jähriger Schweizer aus dem Säuliamt wegen mehrfachen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs zu Gefängnis bedingt verurteilt. Inzwischen zahlt er Schulden ab. ................................................... von werner schneiter In den Jahren 2010 bis 2015 flatterten dem seit 2007 als selbstständig tätiger Webmaster über 80 Betreibungen ins Haus. 30-mal kam es zu Pfändungen. Steuer- und Versicherungsschulden beliefen sich auf mehr als 180 000 Franken, die ausgestellten Verlustscheine auf insgesamt 85 000 Franken. Gegenüber dem Betreibungsamt gab der mittels Lohnpfändung auf ein Existenzminimum gesetzte Mann ab Mai 2011 trotz steigender Einkünfte anzeige

stets ein tieferes Einkommen an; insgesamt 75 000 Franken zu wenig. Am Schluss türmte sich die gesamte Restschuld auf satte 220 000 Franken auf.

236 000 Franken in bar bezogen Obwohl er im von ihm unterzeichneten Pfändungsprotokoll über die strafrechtlichen Folgen bei eigenmächtiger Verfügung über gepfändete Vermögenswerte aufmerksam gemacht wurde, verwendete der Mann das Geld «für ein luxuriöses Leben», hält der Staatsanwalt fest. Laut Anklageschrift gab er im Zeitraum von fünf Jahren allein in der Migros und im Coop fast 118 000 Franken aus. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, im selben Zeitraum 236 000 Franken in bar bezogen zu haben, um die Verwendung seiner Einkünfte zu verschleiern. Statt die Gläubiger zu bedienen, verwendete er die das Existenzminimum übersteigenden Einkünfte voll-

umfänglich für persönliche Bedürfnisse. Das Geld hätte ausgereicht, um die Forderungen vollumfänglich zu begleichen. Dem Inhaber einer Einzelfirma wird ausserdem eine ordnungswidrige Führung der Geschäftsbücher vorgeworfen bzw. im strafrechtlich relevanten Zeitraum nicht Buch geführt zu haben.

Abgekürztes Verfahren Am Bezirksgericht Affoltern kam es Anfang dieser Woche zum abgekürzten Verfahren. Das kann angewendet werden, wenn der Beschuldigte die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe anerkennt – ein «Deal», der im vorliegenden Fall auch vom Bezirksgericht akzeptiert wurde. Dieses verurteilte den nicht vorbestraften Mann wegen mehrfachen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs, wegen mehrfacher Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte und

wegen vorsätzlicher ordnungswidriger Führung von Geschäftsbüchern. 16 Monate Gefängnis bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren und einer Busse von 3000 Franken, lautet das Verdikt. Mit Ausnahme der Kosten für die amtliche Verteidigung muss er auch die Gerichtskosten übernehmen. Vor Bezirksgericht zeigte sich der Mann einsichtig. Er betonte seinen Willen, auch die noch ausstehenden Forderungen mit Zahlungsvereinbarungen zu begleichen und weitere Verlustscheine zurückzukaufen. Das sollte in absehbarer Zeit möglich sein, hat er doch knapp 50 000 Franken geerbt. Zudem verfügt er über ein monatliches Einkommen von netto 10 000 Franken. «Ich habe Fehler gemacht und weiss, dass ich nur erfolgreich sein kann, wenn auch die Buchhaltung stimmt», sagte er dem Gerichtspräsidenten Peter Frey. Ein neues Buchhaltungsprogramm wird ihm ab dem 1. Juli helfen.

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Zweimal viel zu schnell unterwegs Das Bezirksgericht Affoltern hat zwei Raser wegen qualifizierter grober Verletzung von Verkehrsregeln zu bedingten Strafen und Bussen verurteilt. «Ich bin an einem sonnigen Tag über den Albispass nach Hausen und dann Richtung Kappel gefahren und habe meinen Töff auf einer geraden Strecke aufgedreht, um das Gefühl der Steuerung zu bekommen und dabei nicht auf den Tacho geschaut», hielt der 21jährige, derzeit Arbeit suchende und jetzt die RS beendende Mann vor Gericht fest. Und dieser Tacho zeigte eine Geschwindigkeit von 149 km/h an – bei erlaubten 80 km/h. «Ich bereue das. Es war dumm von mir und werde die Verkehrsregeln künftig genau befolgen», beteuerte er. Im abgekürzten Verfahren (wenn sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf ein Strafmass einigen) schloss sich das Bezirksgericht dem Verdikt an. Wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln kassierte der Mann 14 Monate Gefängnis bedingt und eine Busse von 1000 Franken. Die Probezeit wurde auf zwei Jahre festgesetzt. Mit Ausnahme der amtlichen Verteidigung muss er zudem die Gerichtskosten übernehmen. Ebenfalls im abgekürzten Verfahren wurde ein 62-jähriger Mann wegen qualifizierter grober Verletzung von Verkehrsregeln verurteilt. Der Architekt aus Zürich wurde auf der Rossauerstrasse in Mettmenstetten mit einer Geschwindigkeit von 101 km/h erwischt – dies in einer 50er-Zone. Wie üblich hiess es auch hier: vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln, hohes Risiko und Inkaufnahme von Schwerverletzten oder Todesopfern. Der Mann kassierte ein Jahr Gefängnis bedingt – bei einer Probezeit von ebenfalls zwei Jahren. Auch er hat die Gerichtskosten zu tragen, kommt aber ohne Busse davon. (-ter.)

«Facebook-Like» reicht für Verurteilung Wer ehrverletzende Beiträge auf Facebook durch «liken» weiterverbreitet, macht sich strafbar. Das hat das Bezirksgericht Zürich festgehalten und einen Mann wegen mehrfacher übler Nachrede verurteilt (noch nicht rechtskräftig). Auch wenn die beanstandeten Beiträge nicht vom Beschuldigten stammten: Mit dem Anklicken des «gefällt mir»-Buttons befürwortete dieser die ehrverletzenden Inhalte klar und machte sie sich damit zu eigen, argumentiert das Gericht. Die Äusserungen wurden auf Facebook weiterverbreitet, also einer Vielzahl von Personen zugänglich gemacht.


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Freitag, 2. Juni 2017

Das Wohnheim Loomatt wird 20 Jahre alt Das diesjährige «Haus- und Gartenfest» steht im Zeichen des Jubiläums 2017 feiert das Wohnheim Loomatt einen runden Geburtstag. Vor gut 20 Jahren hatte die Stiftung RgZ zehn Millionen Franken investiert, um für Menschen mit Behinderung ein Zuhause zu schaffen. Ein grosser Schritt, auch für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner. ................................................... von cornelia königslehner Im Juli 1993 erteilte die Stiftung RgZ an sechs Architekturbüros Projektierungsaufträge zur Erlangung von Entwürfen für die Erstellung eines neuen Wohnheimes in Stallikon. Aus den Entwürfen wurde das Projekt «Comunitas» vom Atelier WW, Wäschle und Wüst, Zürich, ausgewählt und in enger Zusammenarbeit mit Behördenmitgliedern von Bund, Kanton und Gemeinde realisiert. Am 30. Mai 1995 war Spatenstich, Ende 1996 wurde das Wohnheim fertig gestellt und im Januar 1997 zogen 21 Bewohnerinnen und Bewohner, 8 Frauen und 13 Männer, in die Loomatt ein.

Integration und Partizipation von Menschen mit Behinderung im Fokus Auf 500 Quadratmetern Land war in einem grünen, familienfreundlichen Quartier ein modernes, helles Wohnheim für fünf Wohngruppen für Menschen mit Behinderung entstanden. anzeige

Das grosszügig angelegte Gebäude verfügt ausserdem über mehrere Therapie- und Gemeinschaftsräume sowie viel Aussenraum für Spiel und Beschäftigung. Klientinnen und Klienten, die sich auf ein selbstständiges Wohnen vorbereiten möchten, wird in einer Wohnung der Loomatt eine Trainingsmöglichkeit zum selbstständigen Wohnen angeboten. Zur Förderung des Austausches zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und der Dorfgemeinschaft gehört zum Heim eine Cafeteria. Diese kann für Vereins-Anlässe und Ähnliches gemietet werden. Durchschnittlich 70 Schülern des nahegelegenen Schulhauses Loomatt bietet das Wohnheim täglich einen Mittagstisch an.

Wohnen und Arbeiten Die meisten der ersten Loomatt-Bewohnerinnen und Bewohner hatten zuvor im Elternhaus gelebt. Gerade für sie war es wichtig, für die Zukunft ein sicheres Zuhause in einem geschützten Umfeld zu finden. Die Gewöhnung an die neuen Lebensumstände fiel jedoch nicht allen leicht. «Am Anfang habe ich grosse Schwierigkeiten gehabt, aber mittlerweile habe ich mich an mein neues Zuhause gewöhnt» erzählte im Oktober 1997 der damals 49-jährige Felix Aeberhard der «Züri Woche». Die ersten Monate waren auch für die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Herausforderung.

Das Wohnheim Loomatt bietet Menschen mit Behinderung ein sicheres Zuhause in einem geschützten Umfeld. (Bild zvg.) Anfänglich mussten Strukturen und Abläufe aufgebaut und laufend angepasst werden, bis ein geregelter Alltag Einzug halten konnte. Der Heim-Alltag brachte es mit sich, dass einige Bewohnerinnen und Bewohner in der Küche, in der Lingerie oder in der Hauswartung einen geschützten Arbeitsplatz fanden. Andere führten in der damaligen Werkstätte Manegg, die 1993 in die von der RgZ Stiftung neu erbaute Werkstätte Rauti integriert wurde, Kundenaufträge aus. Wieder andere, für die die Einbindung in den Arbeitsprozess zu schwierig war, fanden in der 1998 in der Loomatt eingerichteten Tagesstätte eine Tagesstruktur mit sinnvoller Beschäftigung ohne Leistungsdruck.

«Wir setzen alles daran, dass sich unsere Bewohner wohl fühlen» Seit 2016 bietet die Stiftung RgZ als neue Wohnform und Ergänzung zum Wohnheim Loomatt zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern, die selbstständig wohnen möchten, sechs, in unmittelbarer Nähe zur Werkstätte Rauti gelegene, sozialpädagogisch betreute Wohnungen in Zürich Albisrieden an. Das Wohnangebot im Wohnheim Loomatt nutzen heute rund 28 Menschen mit Behinderung. Bettina Kemper, Leiterin des Ressorts Wohnen und des Wohnheims Loomatt bei der Stiftung RgZ, ist stolz auf das Erreichte, gibt aber gleichzeitig zu bedenken: «Die Auflagen durch die Behörden ver-

ändern sich stets, was auch uns vor immer neue Herausforderungen stellt. Dabei setzen wir alles daran, dass sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner bei der Stiftung RgZ immerzu wohl und zu Hause fühlen.» Das diesjährige «Haus- und Gartenfest» im Wohnheim Loomatt steht im Zeichen des 20-Jahre-Jubiläums. Die Besucher dürfen sich auf ein Unterhaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene und Tombola freuen. Weiter gibt es eine Festwirtschaft und die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Wohnheims zu besichtigen. «Haus- und Gartenfest» am Samstag, 10. Juni, von 12 bis 20 Uhr, Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon.


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Freitag, 2. Juni 2017

Der brennende Auftrag

Hilfe für fremdsprachige Mütter

Gedanken zu Pfingsten von Pastoralassistent Luis Perez

Femmes-Tische vom Zürcher Roten Kreuz

Der Petersdom in Rom: Macht und Einfluss haben Einfachheit und Feuer der frühen Christen abgelöst. (Bild zvg.) Ich war vor kurzem für vier Tage in Rom. Meine Kollegin und ich begleiteten eine kleine Gruppe von Jugendlichen auf ihrer Firmreise. Ich erzählte meiner Kollegin von diesem Artikel zum Thema Pfingsten und von der Tatsache, dass ich ihn in diesen Tagen schreiben sollte. «Du wirst aber nicht viel vom Heiligen Geist in Rom sehen», kommentierte sie mein Vorhaben mit einem Schmunzeln. Sie gab mir im Flugzeug eine Geschichte zum Lesen. Sie meinte, es passt zu diesem Thema. Es ist die Geschichte eines Mannes, der lernte, aus trockenem Laub, Steinen und zwei Holzstäbchen Feuer zu machen. Er ging zu einem Volk, wo er es anderen lehrte, damit niemand frieren musste. Doch die Priester waren eifersüchtig und brachten ihn um. Noch mehr, sie erfanden einen Kult, um ihn nach dem Tod zu verehren. Sie legten auch fest, wie dieser Kult genau aussehen musste. Nur die Kunst, Feuer zu machen, ging verloren. Vergeblich versuchten die Priester mit goldenem Laub, kostbaren Steinen und Zweigen aus feinem Silber das Feuer neu zu entfachen. Die Geschichte erinnerte mich an das Buch «Kirche: Charisma und anzeige

Macht». Denn dort, wo der Kult verabsolutiert wird, erstickt die Kunst, das Feuer zu entfachen. Es ist bestimmt ehrwürdig, alten Ritualen beizuwohnen. Die eine Frage sollte dennoch zulässig sein: Ist das alles noch im Sinne Jesu, des Feuerbringers?

Der Geist der frühen Christen Am ersten Tag besuchten wir am Stadtrand die Katakomben. Wir hörten Anekdoten über das Leben der ersten Christen. Die Hoffnung auf die Auferstehung spendete in jenen harten Zeiten Trost und Zuversicht. Die ersten Christen hielten vor allem jene Menschen in Erinnerung, die sich durch ihr Beispiel hervortaten. Ja, Menschen, die noch die Kunst beherrschten, durch ihr Leben das Feuer zu entfachen. Beim Besuch der Lateran Basilika war es anders. Der Prunk dort spricht für sich. Es war nicht mehr die Einfachheit und das Beispiel, das die Christen bewegte. Nun war es Macht und Einfluss, die das Gesicht des Christentums bestimmten. Auch der Besuch des Petersdoms und der Paulus Basilika bestätigen diesen Eindruck.

Der Zeitgeist Die Anzahl der Besucher, die die wichtigsten Kirchen in Rom besuchen, ist bestimmt grösser als die Anzahl der Menschen, die dort einen Gottesdienst besuchen oder dort beten. Wie ist es hier bei uns? Hier haben wir nicht so prächtige Kirchen. Unsere normalen Kirchen werden vor allem bei Hochfesten wie Weihnachten und vielleicht Ostern besucht. Pfingsten verbinden wir nicht mehr mit einem Kirchenbesuch, sondern mit Ferien, obwohl Pfingsten das drittgrösste Fest im katholischen Kalender ist. Das Pfingstfest sagt uns heute nicht mehr viel. Können wir dieser Tatsache trotzdem etwas Positives abgewinnen? Vielleicht will uns diese Tatsache darauf hinweisen, dass der Geist Gottes wieder draussen unter den Menschen unterwegs ist, um ihnen die Kunst des Feuermachens beizubringen. Für uns Christen könnte das bedeuten, wieder etwas neu zu lernen, was wir teilweise verlernt haben: Es geht immer darum vorzuleben, was wir anderen predigen. So lässt sich bestimmt das Feuer neu entfachen. Luis Perez, Pastoralassistent in Affoltern

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Maria Amparo de Leon kommt aus Spanien, lebt seit bald 20 Jahren in der Schweiz und engagiert sich im Rahmen von Femmes-Tische des Zürcher Roten Kreuzes für fremdsprachige Frauen im Bezirk Affoltern.

men der Integrationsgruppe des Elternteams, in der sie damals ebenfalls ehrenamtlich engagiert war. FemmesTische hat das Ziel, soziale Kontakte zu fördern und gleichzeitig die ElternKind-Beziehung zu stärken.

................................................... von anita ruchti

«Die spanisch sprechenden Mütter sind sehr an den Inhalten zum Thema Schule interessiert», meint sie. «Die Mütter möchten zum Beispiel wissen, wie das Schulsystem hier funktioniert.» In Gruppen mit Asylsuchenden hingegen überwiege der soziale Aspekt. Diese Runden werden in Deutsch moderiert, und die Teilnehmenden kommen aus den verschiedensten Ländern wie Syrien, Irak, Iran, Marokko, Afghanistan. Oft kennen sie noch wenig andere Mütter und suchen Kontakt und Freundschaften. Auch ganz alltägliche Fragen beschäftigen: Wo gibt es was, wo kauft man dies? Besonders eindrücklich fand die Moderatorin, als sich eine Mutter getraute, in einer Frauenrunde von Femmes-Tische ihre traurige persönliche Geschichte zu erzählen. Die anwesenden Frauen waren alle sehr berührt und weinten gemeinsam. «Es sind oft unglaubliche Geschichten, die ich höre.»

Die Muttersprache von Maria Amparo de Leon ist Spanisch. Sie lebt seit bald 20 Jahren in der Schweiz und seit 2004 im Säuliamt. Mittlerweile ist sie Schweizerin und spricht sehr gut Deutsch. Sie ist Mutter zweier Kinder im jugendlichen Alter und weiss, was es heisst, wenn einem die Landessprache noch fremd ist. Dies alles kommt dem Angebot Femmes-Tische des Zürcher Roten Kreuzes zugute: Die engagierte Obfelderin ist seit bald vier Jahren Femmes-Tische-Moderatorin im Bezirk Affoltern. Sie organisiert und leitet Gesprächsrunden für fremdsprachige Mütter zu Erziehungs- und Gesundheitsthemen und dies auf Spanisch, Italienisch und Deutsch. «Als Moderatorin rege ich die Diskussion in den Frauenrunden mit thematischen Unterlagen oder einem Film an. Themen können zum Beispiel der Kindergarten oder die Schule sein, der Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag oder die Pubertät», erzählt sie.

Interesse an anderen Kulturen Maria Amparo de Leon hat Soziologie und internationale Politik studiert, weil sie der multikulturelle Aspekt und das Miteinander von Menschen interessiert. «Fremde Kulturen faszinieren mich», sagt sie, «dies ist auch meine Motivation für Femmes-Tische.» Die engagierte Mutter war und ist in Obfelden auch in der Anlassgruppe der katholischen Kirche, als Personalverantwortliche in der Kirchenpflege und im wöchentlichen Dorftreff, der von der Gemeinde und der reformierten Kirche unterstützt wird, als Freiwillige dabei. Von Femmes-Tische das erste Mal gehört hat sie vor rund vier Jahren in einer Weiterbildung im Rah-

Schule und Alltag sind Themen

Frauen gesucht, die Farsi oder Arabisch sprechen Die Gesprächsrunden von Femmes-Tische unter Müttern in ihrer Herkunftssprache erreichen Frauen, die – unter anderem wegen der fehlenden Sprachkenntnisse – über konventionelle Elternbildungsangebote kaum angesprochen werden können. Seit längerem sucht das Zürcher Rote Kreuz deshalb im Bezirk Affoltern Frauen, die Arabisch oder Farsi sprechen und Gesprächsrunden in der jeweiligen Sprache organisieren und leiten möchten. Wer Farsi oder Arabisch spricht und sich beim Zürcher Roten Kreuz für Femmes-Tische als freiwillige Moderatorin engagieren möchte, melde sich bei Standortleiterin Ana Pellegrino-Jiménez, Tel. 044 360 28 70, ana.pellegrino@srk-zuerich.ch. Mehr Infos: www.srk-zuerich.ch/femmestische.

Femmes-Tische fördern soziale Kontakte und stärken die Eltern-Kind-Beziehung. (Bild zvg.)


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Freitag, 2. Juni 2017

Konzert vor Picasso und Tinguely Francesca Buri taufte ihre CD in der Open Art Galerie in Obfelden Die Open Art Galerie in Obfelden öffnete für drei Tage ihre Türen. Am Samstagabend trafen sich gegen 50 Freunde und Familienangehörige zur CD-Taufe mit Konzert in der Galerie. ................................................... von andrea bolliger Das Künstlerpaar Katrin Zusàkovà und Luigi a Marca stellt in der umgebauten Schreinerei in Bickwil selber Kunst her und solche von namhaften Künstlern aus. Auch nach den drei offenen Tagen vom vergangenen Wochenende, sind Besucher jederzeit eingeladen vorbeizuschauen. Beide Künstler haben ihre eigenen Ateliers im Gebäude. Im Erdgeschoss schweisst Luigi a Marca metallene Skulpturen, das Obergeschoss ist Katrin Zusàkovàs Reich. Hier entstehen Skulpturen aus Holz und Bilder, die sich in den Farben und Motiven immer wieder ähnlich und trotzdem verschieden sind. In den Ausstellungsräumen sind neben eigenen Werken des Künstlerpaares, Bilder und Skulpturen von so berühmten Künstlern wie Grassi, Picasso und Tinguely zu bestaunen. An diesem sommerlich warmen Abend zog es die Besucher aber immer wieder nach draussen in den lauschigen Garten zwischen Palmen und Zitronenbäumchen. Schliesslich war die Kunst auch nicht der Hauptgrund weshalb sie so zahlreich mit Kind und Kegel gekommen waren.

Erstlingswerk Francesca Buri, eine Freundin von Katrin Zusàkovà taufte ihre erste CD und gab ein Konzert. Die Singer-Song-

Das Haus schützen Mit der Informationskampagne «Schützen Sie Ihr Haus» macht die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) auf das Gefahrenpotenzial von Gewittern aufmerksam. Oft werden Gewitter begleitet von intensiven Regenfällen und starken, sich drehenden Sturmböen, die ungeahnte Kräfte entwickeln. Bei starken Gewittern ist auch Hagelschlag mit Hagelkörnern bis zu drei Zentimetern Durchmesser keine Seltenheit. Die Folgen davon: zerschlagene Storen, überschwemmte Keller und beschädigte Fassaden. Auch von Blitzeinschlägen droht Gefahr, wenn das Gebäude über keine Blitzschutzanlage verfügt. Mit der Kampagne «Schützen Sie Ihr Haus» will die GVZ auf den Gewitterschutz von Gebäuden aufmerksam machen. Auf der speziell gestalteten Website wird umfassend informiert über Gefahrenelemente von Gewittern, Möglichkeiten des präventiven Schutzes von Gebäuden sowie zum richtigen Verhalten bei akuter Gewittergefahr. Praktischen Nutzen bieten Checklisten, die nach individuellen Voraussetzungen zusammengestellt werden können. Zu den wirkungsvollsten Massnahmen zählen regelmässiger Unterhalt und Kontrollen von Dach, Fassade, Fenster- und Türdichtungen, Abläufen, Entwässerungssystemen usw. Kündigt sich ein Gewitter an, trägt das richtige Verhalten wesentlich zur Schadensverminderung bei: das Ein- respektive Aufziehen von Storen, die Sicherung von losen Gegenständen ausserhalb des Hauses und das Schliessen aller Fenster und Aussentüren. (pd.) Infos unter www.schuetzen-sie-ihr-haus.ch.

Francesca Buri taufte ihre CD mit einem Konzert. (Bilder Andrea Bolliger) writerin ist im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie nach Ottenbach gezogen. Heute lebt sie in Hedingen und doziert Zeichnen und Malen an der Schule für Kunst und Design in Zürich. In ihrer musikbegeisterten Familie gehörte das Musizieren und Singen zum Tagesablauf. Die Stimme sei ihr Instrument, sagt sie. Die Gitarre sei ein Hilfsmittel beim Songschreiben. Die Bandbreite an im Hause Buri vermittelten Musikstilen reichte von Mani Matter und Reinhard Mey über Beatles zu Schweizer Urgesteinliedern wie dem «Vreneli abem Guggisbärg». Ihre Musik lässt sich denn auch keiner bestimmten Stilrichtung zuordnen. Ethno-Singer-Songwriter-Pop – damit könnte man die Lieder auf der CD mit dem Titel «Win back yourself» umschreiben. Schon immer war sie mit

den verschiedensten Musik-Genres unterwegs, etwa mit klassischem Sologesang, mit dem «FeMale Funk Project», mit einer Coverband und in wilderen Zeiten sogar mit einer Frauenband, die sich dem Punkrock verschrieben hatte. Mit dem bekannten Schweizer Countrysänger Heinz Flückiger stand sie unter anderem als Vorband von Marty Stuart auf der Bühne. Bei einem längeren Aufenthalt in einem Yogaashram in Neuseeland entdeckte sie die Kraft des Mantrasingens. Zwei Jahre lang habe sie nur noch Mantras gesungen, erzählt sie.

Im Herzen berühren Einige ihrer Songs sind schon mehrere Jahre alt. Sie musste fast überredet werden, sie auf einer eigenen CD zu

Die Gastgeber Katrin Zusàkovà und Luigi a Marca. veröffentlichen. Mit Damian Benedetti hat sie einen Produzenten gefunden, mit dem sie das Heu auf der gleichen Bühne hat. Es sei keine MainstreamMusik die sie mache, sagt Francesa Buri. Doch möchte sie auch nicht solche produzieren. Viel lieber will sie die Menschen im Herzen berühren. Einzelne ihrer Songs entstünden innerhalb einer Stunde, andere – solche in denen sie etwas verarbeitet – brauchen länger. Francesca Buri liess sich von Musikern am Piano, an der akustischen und an der E-Gitarre begleiten. Als sie einen kurzen Soundcheck machen, beginnt sich der Saal zu füllen. Wer sich noch keinen Sitzplatz ergattert hatte, stand zwischen den Bildern und Skulpturen, die vielen Kinder setzten sich vorne auf den Boden. Die Livemusik kommt auch bei den

Kleinsten an. Begeistert beginnt ein Mädchen im Rhythmus des Songs zu klatschen. Die Erwachsenen sparen sich den Applaus bis zum Ende der Lieder. Umso kräftiger fällt er dann aus. Die Songs haben etwas Meditatives und Beruhigendes. Die Künstlerin erreicht ihr Ziel und berührt – erst recht live. Zu ihrer feinen klaren Stimme lässt sie immer wieder Flöten, ein Metallofon oder ein Harmonium erklingen. So schnell wird man Francesca Buri nicht wieder im Säuliamt hören können. Ihre nächsten Auftritte sind in Fischenthal und am Pachamama Festival in Märstetten. Die CD «Win back yourself» kann auf der Homepage der Künstlerin www.francescaburi.ch bestellt werden.

Der Pöstler holt den Altkleidersack ab

Die Natur bietet das Spielmaterial

Texaid-Sammlung für Samariterverband

Neue Gartenspielgruppe in Bonstetten

Im Juni 2017 findet die Altkleidersammlung von Texaid im Kanton Zürich (ohne Stadt) erstmals in Zusammenarbeit mit der Post statt. Während des ganzen Monats kann die Bevölkerung den Sammelsack von Montag bis Freitag beim Hausbriefkasten deponieren.

Am 9. März hat in Bonstetten die erste Gartenspielgruppe im Dorf den Betrieb aufgenommen. Am 13. Juli, von 9 bis 11 Uhr ist Schnuppermorgen.

Aus ökologischen Gründen finden die Sammlungen in ländlichen und stadtnahen Gebieten neu in Zusammenarbeit mit der Post statt. Da die Postboten die Abholung der Kleidersäcke beim Hausbriefkasten mit der Zustellung der Briefpost verbinden, werden die Synergien optimal genutzt – es

Wichtige Infos zur Abgabe: • Sammelsäcke immer gut verschliessen • Schuhe paarweise zusammenbinden • stark verschmutzte und beschädigte Textilien aus Kunstfasern sowie aus beschichteten Materialien gehören in den Hauskehricht • Sammelsäcke nur bei trockener Witterung oder witterungsgeschützt bereitstellen • Falls bereits zu viel Sammelgut vorhanden ist, nimmt der Pöstler den Sack am folgenden Werktag mit.

Die Pöstlerin holt den Kleidersack beim Hausbriefkasten ab. (Bild zvg.) entstehen keine Leerfahrten. Texaid holt die Alttextilien ab, transportiert diese nach Schattdorf und sorgt für eine ökologische und professionelle Weiterverwertung. Ob wieder getragen oder zu Putzlappen und Dämmstoffen verarbeitet – Altkleider erhalten bei Texaid im textilen Kreislauf ein neues Leben. Damit können wertvolle Ressourcen geschont und die Umweltbelastung deutlich reduziert werden.

Karitative Vergütung: Kantonaler Samariterverband Zürich Seit Jahren sind die regionalen Samaritervereine wichtige Partner für Texaid. Aufgrund dieses Engagements hat sich Texaid entschieden, die kantonalen Samariterverbände mit den Sammlungen zu unterstützen. Der Samariterverband Zürich erhält die finanzielle Vergütung aus der Sammlung im Kanton Zürich und kann diese für seine wertvolle gemeinnützige Arbeit einsetzen. (pd.)

to: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider!» Ziel ist es, den Garten durch die Jahreszeiten zu begleiten und den Znüni mit frischen Früchten und Gemüse zu bereichern. Zudem entdecken die Kinder die Tier- und Pflanzenwelt, welche im Garten direkt sichtbar ist. Es werden aber auch Lieder, Spiele und Geschichten den Morgen begleiten. (pd.)

Die Gartenspielgruppe Paradiesli befindet sich an der Masstrasse im Gebiet Geeren und ist offen für Kinder ab 2½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Sie wird geführt von Patricia Rüedi, welche seit 2009 in Bonstetten Spielgruppe Paradiesli jeden Donnerstag, wohnt. Patricia Rüedi ist verheiratet von 8.30 bis 11.30 Uhr. Treffpunkt ist die Masstrasse und hat zwei Töchter und einen Sohn. direkt nach dem Bahnübergang. Schnuppermorgen Sie betreut seit einigen Jahren mehre- am 13. Juli von 9 bis 11 Uhr. Anmeldungen re Kinder als Tagesmutter und hat bei Patricia Rüedi, Tel. 044 820 22 16 oder 2015 die Ausbildung als Spielgruppen- 079 818 52 16; info@paradiesli-bonstetten.ch; leiterin abgeschlossen. weitere Infos unter www.paradiesli-bonstetten.ch. Wie es der Name sagt, findet die Gartenspielgruppe im Freien statt. Die Natur bietet unstrukturiertes Spielmaterial in Hülle und Fülle, regt die Fantasie sowie die Kreativität an. Als Bastelmaterial dienen vorwiegend Naturmaterialien. Die Kinder lernen beim lustvollen Spiel, Wind und Wetter zu trotzen und die motorischen Fähigkeiten zu fördern. Es gilt Patricia Rüedi empfängt in der neuen Bonstetter das bekannte Mot- Gartenspielgruppe Paradiesli. (Bild zvg.)


Forum

Eine grossartige Chance Das deutliche Ja der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger freut uns riesig und gibt uns allen Chancen, da jetzt die Rahmenbedingungen für Investitionen wieder geklärt sind. Die Energiestrategie bedeutet Reduktion des Energieverbrauchs, effizienter Energieeinsatz und erneuerbare Energien. Fassaden, Holz/Metall-Systeme und Fenster und Türen können die neuen Energiestandards und Förderprogramme nutzen. Mit den Paketboxen reduzieren unsere Kunden den Energieverbrauch durch den Verkehr. Und Fassaden und Sonnenenergie-Systeme können mit PV-Fassaden und PV-Produkten für die Stromproduktion und Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung neue Lösungen realisieren. Auch hier helfen die Förderprogramme, beispielsweise die KEV. Seit 40 Jahren haben wir KnowHow in Energieeffizienz und Sonnenenergienutzung aufgebaut. Jetzt haben auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ja gesagt. Einen herzlichen Dank an alle. Hans Ruedi Schweizer, Vorsitz der Unternehmensleitung, Ernst Schweizer AG, Hedingen

Durchblick II

Freitag, 2. Juni 2017

SP Hausen beschliesst Stimmfreigabe

Kappelerhof: die einfache Stall-Lösung

Zum umstrittenen Geschäft der Gemeindeversammlung Hausen.

Überarbeitetes LandwirtschaftsProjekt beim Kloster Kappel, «Anzeiger» vom 24. Mai.

Über sechs Anträge können die Stimmberechtigten von Hausen an der kommenden Gemeindeversammlung vom 7. Juni entscheiden. An der vorbereitenden Sitzung der SP Hausen hat insbesondere das Projekt «Erschliessung Schonau 1» unter den Anwesenden zu engagierten Diskussionen und unterschiedlichen Einschätzungen geführt. Der zuständige Gemeinderat Christoph Tandler erläuterte die Vorlage des Gemeinderates. Die Notwendigkeit eines Ausbaus der Zufahrtsstrasse zur Baumschule Reichenbach wurde von niemandem grundsätzlich infrage gestellt. Beim Ausbaustandard und dem Kostenverteiler zwischen der öffentlichen Hand und dem Grundeigentümer der Baumschule gingen die Meinungen auseinander. Auf der einen Seite wurden Fragen nach der rechtsgleichen Behandlung und die Tatsache, dass der Ausbau der Zufahrtsstrasse im vorgesehenen Umfang vor allem dem Baumschulbetrieb dient und kaum von öffentlichem Nutzen ist, in die Diskussion eingebracht. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte, die auch im Rückweisungsantrag der RPK zum Ausdruck kommen, müsste der Grundeigentümer einen deutlich höheren Anteil der Ausbau-

kosten finanzieren. Unklar war auch, was den Gemeinderat bewogen hat, bei der Erstellung einer Erschliessungsstrasse von der bisherigen Praxis der Kostenaufteilung abzuweichen.

Befürworter und Gegner hielten sich die Waage Auf der andern Seite wurden die Bedürfnisse der Baumschule in die Diskussion eingebracht. Ein moderater Ausbau zeuge von Innovation und sei für die langfristige Weiterführung des Betriebs wichtig und zukunftsweisend. Eine Rückweisung hätte zur Folge, dass die Baufreigabe des Erweiterungsprojekts bis zur Genehmigung eines überarbeiteten Antrages blockiert wäre. Bei der parteiinternen Abstimmung hielten sich Befürworter der Gemeinderatsvorlage und jene, welche den Rückweisungsantrag der RPK unterstützen, die Waage. Die Anwesenden beschlossen deshalb im Hinblick auf die Gemeindeversammlung «Stimmfreigabe» und verzichten auf eine Empfehlung. Die SP-Mitglieder sind gespannt auf die Argumente an der Gemeindeversammlung, welche letztlich ausschlaggebend sein werden für die Stimmabgabe. SP Hausen am Albis

Gedichtli mit Anklang ans Reformationsjubiläum. Nun lässts der Durchblick wieder krachen. Noch selten konnt’ ich so laut lachen. Wer darf in seinen alten Tagen immer noch zu hoffen wagen, dass er auf dieser Erde zu einem Syndrom-Träger werde? Syndrom für journalistische Vertuscher, als auch für die Behördenpfuscher, für die Schleimer und Charakterlosen. Kurz für all die Durchblickslosen. Man müsste manches revidieren, tät man ein wenig recherchieren. Doch hat nicht jeder dies geübt, was den Durchblick eher trübt. Wie sagte doch der Reformator? Der Mensch ist simul justus et peccator: Ein jeder Mensch ist nicht ganz dicht und steht trotzdem bei Gott in gutem Licht. Urs Boller, Affoltern am Albis

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. anzeige

FDP Hausen empfiehlt Ja zu allen Geschäften Zur Gemeindeversammlung Hausen vom 7. Juni. Am Montagabend haben sich die Mitglieder der FDP Hausen und Umgebung im Restaurant Löwen in Hausen zur Generalversammlung eingefunden und dabei auch die anstehenden Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 7. Juni beratet. Das Wichtigste vornweg: Die FDP beschliesst die Ja-Parolen für alle anstehenden Geschäfte. Die Entwicklung der Jahresrechnung ist erfreulich. Das sehr gute Resultat im 2016 entsteht dank höheren Steuereinnahmen und eine hohen Ausgabendisziplin, konnte doch der budgetierte Aufwand um 1 Mio. Franken unterschritten werden (ohne einmalige Effekte der Abschreibung der Liegenschaftenaufwertungen). Hausen weist kein strukturelles Defizit auf und erwirtschaftet genügend Cash-Flow, um die anstehenden Investitionen zu finanzieren. Die neue Baugebührenverordnung findet eine breite Zustimmung. Mit der neuen Struktur wird eine faire

Gebührenerhebung auch für grosse Projekte erlangt. Der Grundsatz, dass der Gesamtertrag den Gesamtaufwand deckt, wird begrüsst.

Aktivem und wachsendem Gewerbe die notwendige Unterstützung geben Beim Projekt zur Erschliessung der Schonau (Baumschulen Reichenbach) unterstützt die FDP den Antrag des Gemeinderates. Die FDP Hausen erachtet es als richtig und wichtig, dem aktiven und wachsenden Gewerbe der Gemeinde die notwendige Unterstützung zu geben. Die verkehrstechnischen Vorteile (Entlastung Zubringer Heisch) nützen auch der Gemeinde. Die Genehmigung der vorliegenden Bauabrechnungen verläuft schliesslich diskussionslos. An der FDP interessierte Personen der Gemeinden Hausen, Rifferswil und Kappel dürfen sich gerne direkt beim Präsidenten melden. FDP Hausen und Umgebung Martin Kägi, Präsident

Zum erwähnten Landwirtschaftsprojekt des Vereins Kappelerhof wäre zu ergänzen, dass der Verein «Ja zum Kloster Kappel!» seit mittlerweile vier Jahren ganz entscheidende Impulse gegeben hat, damit endlich eine sinnvolle, das Landschaftsbild «KlosterWestabhang» schonende Lösung gefunden werden konnte. Jetzt wurde das riesige zusätzliche Gebäudevolumen grundsätzlich und markant reduziert, und die Leichtbauweise für den Rinderstall schafft keine neuen Zwänge, die die Entwicklung und Entscheide in etwa 30 Jahren beeinträchtigen würden. Wir sind sehr stolz, nicht nur aktiv und kreativ mitgeholfen zu haben, eine nicht nur westabhangverträgliche, sondern auch eine betriebswirtschaftlich verantwortbare Lösung un-

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terstützt zu haben. Das Baurecht für das Pächterehepaar Lucia und Ernst Galliker haben wir schon vor 3½ Jahren in Vorschlag gebracht, um die Finanzlage des Vereins Kappelerhof zu verbessern. Das Endergebnis, resultierend aus unseren naheliegenden Vorschlägen (Februar 2016), wird nun offenbar auch in der Baudirektion «Gnade» finden. Denn nicht nur dem Vorstand des Vereins Kappelerhof haben wir unsere Unterstützung mitgeteilt. Auch die verschiedenen Ämter der Zürcher Baudirektion kannten unsere verbindliche Unterstützung des abgespeckten Bauernhof-Projekts. Das unrealistische Wettbewerbs-Siegerprojekt von 2013 für die Vergrösserung der bestehenden Rindviehscheune war ohnehin nicht umsetzbar und daher schon längst aufgegeben worden. Verein «Ja zum Kloster Kappel!», H. R. Haegi, Aktuar

Warum fehlen 40 % der Stimmzettel? Zur Initiative Ombudsmann in Maschwanden. Meine Initiative zum Anschluss an den kantonalen Ombudsmann wurde mit 55 Ja zu 83 Nein abgelehnt. Auf den ersten Blick ein klares Resultat. Analysiert man die Zahlen aller Abstimmungen vom 21. Mai in Maschwanden, stellt man Erstaunliches fest: Es sind 230 gültige Stimmrechtsausweise eingegangen. Warum fehlen 92 Stimmzettel oder 40 %? Bei der eidg. Abstimmung fehlten nur vier Stimmzettel, im Schnitt aller fünf regionalen, kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen waren es 16,4 oder 7,1 %. Warum fehlen also bei der Ombudsmann-Abstimmung mehr als 5½-mal mehr Stimmzettel? Gegen die Vermutung, diese Abstimmung hätte die Stimmberechtigten nicht interessiert oder sie wussten nicht, wie sie sich entscheiden sollten, spricht die Tatsache, dass bei der eidg. Abstimmung, für die mit Abstand der intensivste Abstimmungskampf geführt wurde, nur vier Stimmzettel fehlten. Bei der Abstimmung über den Ombudsmann wurde ein Flugblatt in alle Haushaltungen verteilt und zwei Leserbriefe im «Anzeiger» veröffentlicht. Das ist für Maschwanden ein sehr intensiver Abstimmungskampf. Gegen obige Vermutung spricht auch die Tatsache, dass es bei der Ombudsmann-Abstimmung keine leeren Stimmzettel gab, während es bei den

anderen fünf Abstimmungen im Schnitt 8,4 leere Stimmzettel waren. Überträgt man das durchschnittliche Verhältnis von fehlenden Stimmzetteln zu den Leeren auf die Ombudsmann-Abstimmung, dann müssten dort bei 92 fehlenden Stimmzetteln 47 leere eingelegt worden sein. Es gab aber keinen einzigen. Ich sehe nur zwei mögliche Ursachen für das Fehlen von so vielen Stimmzetteln: 1. 40 % der Stimmenden haben keinen Stimmzettel erhalten. 2. Wegen den einseitigen Abstimmungsunterlagen haben die Stimmberechtigten ein Nein auf den Stimmzettel geschrieben. Die zusätzlichen Informationen des Flugblattes und der Leserbriefe, die zwangsläufig später kamen, haben zu einem Meinungsumschwung geführt. Diejenigen, die ihre Stimmcouverts noch nicht abgeschickt hatten, konnten nur noch den schon falsch ausgefüllten Stimmzettel heraus nehmen. Das Fehlen von leeren Stimmzetteln stützt diese These. Wenn jemand die eine oder andere Möglichkeit bestätigen kann oder eine andere Erklärung für das Fehlen von 92 Stimmzetteln hat, bin ich für entsprechende Mitteilungen dankbar. So oder so, wenn 40 % der Stimmzettel fehlen, sind die Stimmbürger in der freien und objektiven Meinungsäusserung behindert worden und die Abstimmung ist zu wiederholen. Paul Leuthold, Maschwanden


Veranstaltungen

Jubiläums-Ausstellung bis 18. Juni Pfingstmontag ebenfalls geöffnet 13–17 Uhr

Charlotte Liedtke Nadette Bamert Kissling Bilder und Skulpturen Apéros jeden Sonntag Offen:

13–17 Uhr

Do + Fr, 14–18 Uhr, Sa + So 13–17 Uhr

Am 6. Juli ziehe in von meinem Atelier in Zwillikon um und eröffne ab dem 21. August meinen

Töpferkeller am Chrüzacherweg 20, 8906 Bonstetten Alltagshilfe leisten und empfangen ohne dass Geld fliesst. give&get, das attraktive Zeittauschnetz und seine Regionalgruppe Ämtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Sind Sie auch dabei? Jetzt informieren und anmelden auf www.giveandget.ch

Weil ich an meinem neuen Ort nicht soviel Platz habe, reduziere ich das ganze Sortiment um bis zu 70 %! z. B. Gartenkeramik und Stelen Silber und Halbedelsteine handgefertigter Glasperlenschmuck Ich freue mich über Ihren Besuch, Ihre Claudia Vogel Töpferatelier Tonchratte Ottenbacherstrasse 34, 8909 Zwillikon tonchratte.ch oder mail an info@tonchratte.ch

GEMEINDE

Hedingen Einladung zum Round-Table zur Sekundarschule Hedingen Die Schulpflege lädt die Eltern der Sekundarschüler, der 5.- und 6.-Klässler und alle interessierten Hedinger Bürger und Bürgerinnen ein, ihre Gedanken und Anliegen zur Situation der Sek in die Diskussion einzubringen. Der Round-Table findet unter externer Moderation in Form eines World Cafe statt. Lehrpersonen und Schulpfleger begleiten und unterstützen Sie an acht Ständen: am Donnerstag 8. Juni 2017, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Schachen Wir freuen uns auf rege Beteiligung! Im Namen der Schulpflege: Hermann Bättig Präsident der Schulpflege Schule Hedingen Schachenstrasse 7 8908 Hedingen Tel. 044 762 25 85 schulverwaltung@hedingen.ch www.schulehedingen.ch

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt in Luino 7. Juni/5. Juli/13. September/ 4. Oktober 2017 Carfahrt Fr. 45.– Basel-Tattoo Freitag, 21. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 3 Preis Fr. 154.– Samstag, 22. Juli 2017 Frühvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 140.– Sonntag, 23. Juli 2017 Nachtvorstellung Kat. 2 Preis Fr. 164.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 55.– Blumeninsel Mainau Dienstag, 5. September 2017 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Helene Fischer im Hallenstadion Mittwoch, 25. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 165.– Samstag, 28. Oktober 2017 Sitzplatz Kat. 4 Preis Fr. 125.– Sie haben bereits ein Ticket? Stressfrei Reisen mit Strickler Carfahrt Fr. 35.– Crazy Ladies Shopping Day Freiburg im Breisgau: Sa, 4. Nov. 17 Carfahrt Fr. 62.– 7 Tage Cham im Bayerischen Wald Sonntag, 27. August, bis Samstag, 2. September 2017 Preis ab Fr. 1280.– 3 Tage Cannstatter Wasen Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Oktober 2017 Preis ab Fr. 375.– 4 Tage Traubenfest in Meran Freitag, 13., bis Montag, 16. Oktober 2017 Preis ab Fr. 490.– 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– Helene-Fischer-Stadion-Tour 2018 in Basel! Sichern Sie sich schon heute ein Ticket für Dienstag, 26. Juni 2018, Sitzplatz Kat. 1 Preis Fr. 220.– Sitzplatz Kat. 2 Preis Fr. 185.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Grenzen»

3787 Höhenmeter

Die Junge Ämtler Bühne bietet eine ergreifende und energiegeladene Theaterperformance. > Seite 17

Der Rundkurs für die Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern ist selektiv. > Seite 20

Freitag, 2. Juni 2017

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Förster ausgezeichnet Ueli Müller pflegt «seinen» Wald mit viel Herzblut und Wissen. > Seite 22

«Der Frauen-Power-Tag In familiärer Atmosphäre Disziplin mit ätherischen Ölen» und Konzentration lernen Sonntag-Workshop in Affoltern

Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis hat neue Räumlichkeiten

Am Sonntag, 11. Juni, von 10 bis 16 Uhr, veranstaltet Michèle Brüllhardt in der Flügelwerkstatt in Affoltern einen Frauen-Workshop.

Am 10. Juni weiht das Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis an der Zwillikerstrasse 2 seine neuen Räumlichkeiten ein.

Ätherische Öle sind ein einzigartiges Geschenk der Natur – aufbauend, schützend, beruhigend und regenerierend. Der Gebrauch von ätherischen Ölen ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ätherische Öle Heilungsprozesse unterstützen können. Ebenso hat sich das Bild der Frauen in den letzten Jahren gewaltig gewandelt. Längst sind sie nicht mehr «nur» Hausfrauen, sondern leiten, wie die Werbung es nennt, kleine Familienunternehmen und sind meistens noch Teilzeit angestellt. Das führt zu Doppelbelastung, denn noch immer bleibt der Umgang mit dem Nachwuchs, das Kochen und Putzen und das durch die Berufstätigkeit von Mann und Frau komplizierter gewordene Organisieren des Familienlebens überwiegend Frauensache. «Nicht zu schaffen, das gibt es nicht, aber wo bleibt die Frau in dem ganzen System stehen.» Diese Frage an

einem Workshop von Michèle Brüllhardt hat sie dazu veranlasst einen Frauen-Power-Tag zu organisieren. «Die ätherischen Öle können die Frau im Alltag gut unterstützen», meint Michèle Michèle Brüllhardt, «ob ein Brüllhardt. Öl für die Ruhe, (Bild zvg.) oder für eine Erkältung oder ein harmonisierender Raumduft, nichts ist unmöglich». Der Frauen-Power-Tag vermittelt Wissen für erfolgreiche Behandlung von Alltagsbeschwerden bis hin zu spezifischen Frauenkrankheiten mit ätherischen Ölen. Vorkenntnisse sind für diesen Kurs nicht erforderlich. In der Kursgebühr von 160 Franken sind das Skript sowie die Materialkosten für einen Rosenbalsam, ein Salzbad und einen Raumduft enthalten. (pd.) Sonntag, 11. Juni, von 10 bis 16 Uhr, in der Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, Affoltern. Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 079 634 13 94 oder per Mail: administration@urmi-natur.ch.

Ab 2018 wird übers Internet telefoniert Quickline/WWZ informierte Senioren Im kommenden Jahr stellt die Swisscom das analoge Telefonnetz und ISDN ab. WWZ/Quickline führte am Dienstag im Kasinosaal in Affoltern einen Informationsanlass für Senioren durch. Rund 130 interessierte Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung der WWZ. Philipp Lustenberger von Radio Central moderierte mit Humor den rund einstündigen Vortrag und die anschliessende Fragerunde. Stefan Nieland als Telekom Produkt Manager der WWZ erzählte Wissenswertes über die WWZ und deren Produkte. Früher reichte eine Dose für das Kabelfernsehen, heute müssen auch Modems und Set-top-Boxen für das Fernsehen angehängt werden. Ab 2018 stellt die Swisscom ihr analoges Telefonnetz sowie das ISDN ab. Bis dann müssen festnetztelefonierende Swisscom-Kunden ihr Telefon mit dem Internet verbinden. Über die All-in-OneKabeldose der WWZ könnten Telefon, Fernseher und das Internet angeschlossen werden, erklärte Stefan Nieland. Die Telefondose der Swisscom funktioniere natürlich auch, ergänzte er.

Mehr Leistung gegen Aufpreis Quickline bietet ein Basic-Paket an, in welchen der Empfang von 130 Fernsehsendern und 240 Radiosendern ein «Basic Internet» mit 2Mbits und die

2010 gegründet, war das Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis bisher in der Schule Obfelden eingemietet und unter dem Namen Goju-Ryu Karate-Do Obfelden bekannt. Seit der Sensei und Gründer Jure Batur von einem beruflichen Aufenthalt in den USA zurückgekehrt ist, hat er Ausbaupläne gehegt, die er jetzt umgesetzt hat. Der grosse, hohe Raum an der Zwillikerstrasse 2 in Affoltern diente früher als Werkhalle. Entsprechend wirkt vor allem die Decke grosszügig und bietet Raum zur konzentrierten Entfaltung von Körper und Geist, die im Karate so wichtig ist. «Wir wollten ausbauen und unsere Räumlichkeiten nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Wir haben geschlechtergetrennte Umkleidekabinen und eine Dusche eingebaut sowie einen gemütlichen Raum für Shiatsu», erklärt Jure Batur, der Gründer der Karateschule.

Stefan Nieland, Telekom Produkt Manager, und Philipp Lustenberger, Moderator von Radio Central. (Bild Andrea Bolliger) Festnetztelefonie zu günstigen Tarifen enthalten sind. Wer mehr Leistung fürs Internet oder eine Flatrate für die Telefonie möchte, findet entsprechende Angebote gegen Aufpreis. Es waren viele individuelle Fragen und Probleme, denen sich Stefan Nieland in der anschliessenden Fragerunde stellen musste. Die meisten liessen sich individuell klären. Der älteren Generation fällt es oft nicht leicht, sich dem digitalen Angebot immer wieder anzupassen. Einer Dame ist es verleidet – sie überlegt sich gar, das Festnetztelefon aufzugeben. Auch wenn Stefan Nieland an die Zukunft der neuen Technologie glaubt, kann auch er nicht ausschliessen, dass in einigen Jahren erneute Anpassungen der Heiminstallationen anstehen. (abo)

Finanzchef in Pharmakonzern und Leiter der Karateschule In der Karateschule unterrichten Jure Batur und Thomas Leu, mit Unterstützung von Hakki Güldür, welcher als Präsident der Swiss Karatedo Union amtet. Sie bieten Karate-Unterricht für alle Altersstufen, Geschlechter und Fähigkeitsgrade an. Auch Interessierte mit gewissen körperlichen Einschränkungen können den Sport innerhalb ihrer Möglichkeiten ausüben. «Wir sind eine sehr familiäre Karate-Schule. Wir fördern und fordern Sportlerinnen und Sportler aller Altersstufen und zwar im Breitensport sowie bei professionellen Ambitionen. Da Karate für uns ein Hobby ist, können wir zudem sehr attraktive Mitgliederbeiträge anbieten», erklärt Jure Batur, der hauptberuflich als Finanzchef bei einem Pharmaunternehmen tätig ist. Auch der Name der Karateschule verdeutlicht, wie wichtig den Betreibern die familiäre Kultur ist. Die Schule

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Für Jure Batur war Karate neben der Schule die optimale Grundlage für seine Erfolge im Berufsleben. (Bild Salomon Schneider) heisst Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis. Jure Batur erklärt: «Im Japanischen haben Wörter viele Bedeutungen. Bei uns steht «Ken» für Faust und Herz, «Wa» für friedlich beziehungsweise Frieden und «Kai» für Familie und zugleich Schule.

Shiatsu und Qigong als Zusatzangebote Da die Räumlichkeiten an der Zwillikerstrasse 2, direkt hinter dem Schulhaus Ennetgraben, von der Karateschule nicht ganztägig genutzt werden, konnte sich Andrea Müller, eidgenössisch diplomierte Physiotherapeutin einmieten: «Ich biete Shiatsu (Japanische Fingerdruck-Massage) an, in dem ich einen ganzheitlichen Ansatz verfolge. Shiatsu ist eine Methode der Komplementärmedizin. Es wird gezielt und individuell mit der Lebensenergie (Qi), die in unserem Körper fliesst, gearbeitet. Der Mensch wird als Ganzheit gesehen und auf allen Ebenen (Körper, Geist und Seele) wahrgenommen. Mittels sanftem, tiefer liegendem Druck wird die Energie wieder zum Fliessen angeregt. Krankheit entsteht nur dann, wenn etwas ins Stocken gerät oder gar blockiert wird.

Zudem möchte ich zusätzlich eine Qigong-Gruppe aufbauen.» Um die Räumlichkeiten optimal nutzen zu können, ist das Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis auch an weiteren Partnern interessiert. Sie stellen sich beispielsweise Tai-Chi, Yoga oder Schulen für Pilates vor, sind aber auch offen für weitere Ideen.

Tag der offenen Tür Am Samstag 10. Juni, von 13 bis 18 Uhr, führt das Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis einen Tag der offenen Tür durch. Interessierte können dabei das Team kennenlernen und sich über die verschiedenen Angebote informieren. Für Schnellentschlossene bietet die Karateschule am Eröffnungstag 20 Prozent Rabatt auf Mitgliedschaften an. Andrea Müller bietet 20 Prozent Rabatt auf die erste Behandlung, welche am Tag der offenen Tür gebucht wird. Zur Entscheidungsfindung sind auch kostenlose Probetrainings möglich. (sals) Eröffnung Ken Wa Kai Goju-Ryu Karate-Do Albis, Zwillikerstrasse 2, Affoltern. 10. Juni, von 13 bis 18 Uhr. Informationen: www.kenwakai.ch oder Telefon 079 272 64 80.


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Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 4. Juni, Pfingsten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Mitwirkung eines Flötenensembles Pfarrerin Renate Hauser Organistin Susanna Baltensperger

Sonntag, 4. Juni 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in der katholischen Kirche im Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 4. Juni, Pfingstsonntag 10.00 Kirche Stallikon Familien-Gottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl Leitung: Pfr. Otto Kuttler und Jugendarbeiter Ralph Baumgartner Musik: Thierry Kuster, Saxofon Florian Engelhardt, Orgel und Klavier Konfirmanden, Gesang Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 3. Juni, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 7. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 bis 21.00 Uhr KG+ Info-Abend Informationen und Erklärungen zum Antrag der Kirchenpflege Leitung: Pfr. Matthias Ruff Donnerstag, 8. Juni 9.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 9. Juni 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Sozialhunde mit Monika Schaer Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Ref. Kirche Obfelden Kloster Kappel a. A. Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 4. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Konfirmiert werden: Marco Studer, Nicole Keller, Arno Fröhlich, Noelle Laubi, Jamen Leuthold, Sophie Bartels, Elia von Salis, Michelle Naef, Marvin Ehrensperger, Moana Weiss, Tim Bieri, Tristan Angst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. Juni 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten findet nicht statt! 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 4. Juni 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Th. Müller Dienstag, 6. Juni 9.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 8. Juni 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Heitere Christenlehre» Augenzwinkernde Gedanken und Lieder über Gott und die Welt von Pfr. U. Boller begleitet von A. Hausheers Flötengruppe Freitag, 9. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 4. Juni 10.00 Gottesdienst zum «rot-feurigen» Pfingstfest mit Abendmahl Liturgie: Pfrn. S. Sauder Musik: Casey Crosby

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 3. Juni Ab 14 Uhr Begegnungsfest rund um die Kirche 19.30 «Musik ist Begegnung» Konzert mit dem katholischen Kirchenchor Hausen am Albis und Laura Hess mit Dino Christen Sonntag, 4. Juni 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Nadine Urmi, Gesang (Gospel) Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet Montag, 5. Juni 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend Freitag, 9. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet 19.00 bis 24 Uhr Ökumenische VollmondWanderung zum Gubel Info und Anmeldung beim kath. Sekretariat: 044 764 00 11 (Mo, Di, Do, Fr, 8.30–11.30 Uhr)

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Pfingstsonntag, 4. Juni 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche Collegium Vocale Grossmünster Collegium Musicum Grossmünster Leitung: Kantor Daniel Schmid Lesungen: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny «Alles nur nach Gottes Willen» Mittwoch, 7. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 8. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Yvonne Schönholzer

Sonntag, 4. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Alexandra Polin (Violonlo) Anna Zita Toth (Querflöte) Kornél Radics (Querflöte) Anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus Dienstag, 6. Juni 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstsrasse 33 Donnerstag, 8. Juni 12.00 Club 4 Reformiertes Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 4. Juni 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 7. Juni 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Knonau Pfingstsonntag, 4. Juni 11.00 Ökumenischer Gottesdienst in Mettmenstten bei katholischer Kirche Chor, Pfarrschaft Anschliessend Mittagessen bei jedem Wetter Mittwoch, 7. Juni 18 30 Ausflug der Konfirmanden ins Jonenthal Donnerstag, 8. Juni 20.00 Pfarrhaus, Diskussions- und Informationsabend der Kirchenpflege zur bevorstehenden Gemeindeversammlung mit zwei Traktanden: Übernahme des Pfarrhauses vom Kanton ZH an ref. Kirchgemeinde Knonau Fusionsverhandlungen der Kirchgemeinden, alle Knonauer Einwohner sind willkommen

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 4. Juni 11.00 Ökumenisches Pfingstfest im Rüteli, Mettmenstetten mit Pfr. A. Saporiti Pfr. A. Fritz, Pfrn. C. Mehl Musik: Kirchenchor Hausen unter der Leitung von Markus Etterlin, Solistin: Laura Hess Mittwoch, 7. Juni Ausflug mit den Konfirmanden ins Jonenthal Donnerstag, 8. Juni Seniorenausflug ins Musikmuseum in Seewen SO mit Paul Leuthold, Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti

Sonntag, 4. Juni 10.00 Pfingstgottesdienst mit Installation von Pfarrerin Sonja Weisenhorn Pfarrerin Elisabeth Armingeon, Dekan Werner Schneebeli, Ottenbacher Chor und Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro riche Freitag, 9. Juni Vollmondsingen in der Kapelle Jonental 18.00 Treffen bei der Waldhütte in Jonen Würste bröteln (mitbringen) Getränke sind offeriert 20.30 Singen in der Kapelle Jonental Bei sehr zweifelhafter Witterung ist ab 11 Uhr auf www.kircheottenbach.ch ersichtlich, ob das Bröteln stattfindet Das Singen findet bei jeder Witterung statt Voranzeigen: Sonntag, 11. Juni 10.00 Familiengottesdienst mit Taufe auf dem Bauernhof Pfarrerin Sonja Weisenhorn Musikverein Ottenbach Dienstag, 13. Juni 20.00 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach Traktanden: – Jahresrechung 2016 – Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 4. Juni 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und jazzigen Klängen «Abba, Vater – oder: Vom Geist der Kindschaft» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. Juni 17.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion Pfingstsonntag, 4. Juni 9.00 Chinderchilä zum Thema «Dreifaltigkeit» im Pfarreizentrum 10.00 Feierliche Pfingstmesse/ Eucharistie mit Generalvikar Dr. Josef Annen Musik: Konstantin Saltykov, Orgel Ilona Naumova, Violine 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 9. Juni 18.00 HGU-Abschlussgottesdienst 20.00 Taizéfeier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 3. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 4. Juni 10.00 Eucharistiefeier zu Pfingsten mit dem MauritiusChor Montag, 5. Juni 10.00 Eucharistiefeier zum Pfingstmontag Mittwoch, 7. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 8. Juni 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 3. Juni 17.00 Eucharistiefeier zum Abschluss des Versöhnungswegs Sonntag, 4. Juni 11.00 Wortgottesfeier Montag, 5. Juni 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 8. Juni 8.15 Wortgottesfeier Freitag, 9. Juni 19.00 Vollmondwanderung auf den Gubel

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 3. Juni 11.00 Taufe von Lina und Noé Ochsner Sonntag, 4. Juni 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit Pfr. Saporiti, Pfarrerin Mehl und Pfr. Fritz Musik: Kirchenchor Hausen Anschliessend Mittagessen

Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 4. Juni 9.00 Gottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 2. Juni 18.45 Ehekurs Sonntag, 4. Juni 8.30 Tschägg-Point Day 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Lebendiges Wasser» Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Mittwoch, 7. Juni 14.15 Senioren-Treff mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 4. Juni 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 2. Juni 10.00 MuKi-Treff Sonntag, 4. Juni 10.00 Zeugnis-Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 4. Juni 10.30 Gottesdienst, Kinderhort, Sonntagsschulen Sammelklasse Donnerstag, 8. Juni 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 2. Juni 2017

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Begeisterung für neue Schiebewelten Erfolg für Hawa Sliding Solutions AG an der Interzum 2017 Die Interzum 2017 machte ihrem Namen als internationaler Hotspot der Möbelzubehörbranche mit neuen Rekordzahlen alle Ehre. Davon profitierte die Hawa Sliding Solutions AG in besonderem Masse. «Wir können mit Genugtuung feststellen, dass die Interzum auch ein globaler Hotspot zum Thema Schieben geworden ist. Hawa war dabei ein gefragter Marktplatz für den Austausch innovativer Ideen zu diesem Trendthema, der von der Branche erfreulich gut genutzt wurde. So viele Gäste und Kontakte wie diesmal hatten wir noch nie», resümierten die zwei Geschäftsleiter Gregor und Heinz Haab begeistert zum Abschluss der Messe. Zur Interzum 2017 präsentiert das Unternehmen einen selbstbewussten Auftritt an einem völlig neu konzipierten Messestand. In vier Schiebewelten erlebte die Branche eine Fülle von innovativen und inspirierenden Ideen, garniert mit Produkt-Neuheiten, einem Interzum Award Gewinner und

Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

cleveren Weiterentwicklungen zum Thema Schieben.

Erdbeben – auch bei uns ein ernstzunehmendes Risiko

Ein starker Auftritt für das Leistungsspektrum Der starke Auftritt am 190 m²-Stand stellte das gesamte Leistungsspektrum von Hawa Sliding Solutions in den Mittelpunkt. In vier Inspirationszonen konnte der Fachbesucher Ideen und Anregungen für clevere Schiebelösungen am Möbel und am Bau zu den Themen Küche, Wohnen, Corporateund Home-Office live erleben und sich vor Ort aus erster Hand informieren und beraten lassen. Heinz Haab: «Wir haben damit ein weiteres Mal unseren guten Ruf als Impulsgeber und Trendsetter mit innovativen und überlegenen Lösungen für Architekten, Designer, Verarbeiter und Handelspartner am Markt unterstrichen.»

Die wichtigsten Neuheiten und Weiterentwicklungen Was geballte Kompetenz und Ideenreichtum unter einem Dach zu bewe-

Die Erde kann auch in der Schweiz jederzeit beben und existenzgefährdende Schäden anrichten. Deshalb macht es Sinn, sich gegen finanzielle Folgen abzusichern.

Eine Erlebniswelt für Schiebetürfans. Der Hawa Sliding Solutions-Messestand bei der Interzum 2017 in Köln verzeichnete einen Besucherrekord. (Bild zvg.) gen in der Lage ist, war am Messestand erlebbar. Diesmal überzeugten EKU-Frontino 20 für Designmöbel, einem flächenbündigen Schiebetürbeschlag mit optimierter Lauftechnik und Interzum Award Gewinner 2017. Hawa-Junior 80 B Pocket ist ein neuer Schiebebeschlag mit minimaler Einbauhöhe, Hawa-Concepta und HawaFolding Concepta sind für seitlich einschiebbare Möbelfronten. Weltweit erfolgreich ist EKU-Clipo in allen Varian-

ten, für einfachste, werkzeuglose Montage von Schiebetürbeschlägen im Schreiner- und Industrieeinsatz. Unter dem Namen «Cabrio Systems by Hawa» erschliessen die Produkte, passend zum Zeitgeist, zusätzliche Funktionen in Räumen und machen Wohnen multifunktional und variabel. (pd.) Weitere Infos: info@hawa.com, www.hawa.com.

Mobiliar-Bienen für die Zukunft Ein Engagement der Generalagentur Affoltern Nach dem Einzug von Bienenvölkern bei der Mobiliar Direktion in Bern im letzten Jahr expandiert das Projekt nun in die ganze Schweiz: Auch die Generalagentur Affoltern sponsert in Knonau ein Bienenmagazin und ein Bienenvolk. Mit ihrem Engagement möchte die Mobiliar die Zukunft aktiv mitgestalten, denn Bienen haben einen grossen Einfluss auf das Leben der Menschen. Durch das Bestäuben von Pflanzen tragen sie einen grossen Teil zum Erhalt der Artenvielfalt und damit zur Ernährung bei. Seit 2016 gibt es darum die «MoBees», die besonderen «Mitarbeiter» der Mobiliar, die das Bewusstsein dafür schärfen sollen, wie wichtig die Bienen sind. Thomas Naef, Generalagent der Affoltemer Generalagentur, war es ein Anliegen, auch im Säuliamt ein Bienenmagazin samt Bienenvolk zu sponsern und so einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Gestaltung der Zukunft aller zu leisten. Voraussetzung war, dass man erfahrene Bienenzüchter dafür findet. Mit der Imkerei

Imkerin Manuela Gasser und Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar Agentur Affoltern, präsentieren das neue Bienenmagazin. (Bild Andrea Bolliger) am Wattbach in Knonau von Manuela und Matthias Gasser wurden zwei kompetente Imker gefunden. Sie besitzen rund 30 Bienenvölker und blicken auf eine elfjährige Tätigkeit als Imker zurück.

Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar

Kein Interesse an der Nahrung der Menschen Imkerin Manuela Gasser freut sich, dass die Mobiliar in die Natur investiert. Seit Kurzem steht neben Gassers

weiteren Bienenmagazinen jetzt auch ein knallroter Bienenkasten mit der Aufschrift «die Mobiliar». Die Farbe des Bienenkastens interessiert die Bienen nicht, sie orientieren sich an hell und dunkel sowie an Formen. Die Farbe von Bienenkästen oder Flugbrettern am Bienenhaus diene nur der Orientierung des Menschen, sagt Manuela Gasser schmunzelnd. Das Bienenvolk im Mobiliar-Bienenmagazin zählt zurzeit 15 000 bis 20 000 Bienen. Das Volk entwickle sich noch. Bis im August, schätzt Manuela Gasser, könnten es 50 000 Bienen sein. Das wäre dann ein ganzes Bienenvolk, mit rund 40 000 weiblichen Arbeiterbienen und 10 000 männlichen Drohnen. Dass die Bienen mitten im Wohnquartier leben und ausfliegen, stelle kein Problem dar, sagt Manuela Gasser. Die Honigbienen (in der Unterscheidung zu amerikanischen Killerbienen) sind, im Gegensatz zu Wespen, keine aggressiven Insekten. Sie schwirren auch zu blühenden Pflanzen auf Balkonen oder Gartensitzplätzen. Für die Nahrung oder Getränke der Menschen interessieren sie sich weniger. abo

Starke Erdbeben sind in der Schweiz zwar selten, haben aber auch hier ein grosses Zerstörungspotenzial. Haus und Hab und Gut können durch eine Zusatzdeckung in die Haushaltversicherung eingeschlossen werden, auch getrennt voneinander. Gut zu wissen: Die Versicherung springt bei einem Schaden wegen Erdbeben in jedem Fall ein – egal wie stark es ist. Gebäude: Basisdeckung Nach einem Erdbeben sind Mauern beschädigt oder das Dach ist kaputt und muss repariert werden. Die Basisdeckung springt ein, damit Sie Geld für Notreparaturen haben. Der Betrag geht bis zur in der Police vereinbarten Versicherungssumme – das Gebäude ist nur zu einem Teil versichert. Gebäude: erweiterte Deckung Wer für sein Gebäude eine Vollwertdeckung abschliessen will, kann den gesamten Wert des Gebäudes versichern. Das macht vor allem dann Sinn, wenn das Eigenheim fremdfinanziert ist. Denn die Hypothekarschuld bleibt bestehen – auch wenn das Erdbeben das Haus zerstört hat. Hausrat: Basis- und erweiterte Deckung Auch bei der Basisdeckung für den Hausrat entscheiden Sie sich für eine fix vereinbarte Summe. Bis zu diesem Betrag kommt die Versicherung für die dringendsten Bedürfnisse wie neue Kleider, ein Smartphone oder eine Unterkunft im Hotel auf. Als Erweiterung der Hausrat Basisdeckung können Hab und Gut auch zum Vollwert versichert werden. Das ist sonst noch versichert Neben Zerstörung und Beschädigung von Gebäude und Hausrat ist auch der Ersatz von Gegenständen versichert, die aufgrund des Erdbebens plötzlich fehlen. Zum Beispiel, wenn Ihr Haus geplündert wird oder einzelne Gegenstände nicht mehr auffindbar sind. Zudem sind Kosten für Aufräumungsund Entsorgungsarbeiten bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme mitversichert.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobi.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Gewinner haben ihre Preise erhalten Wettbewerb am Strassenfest, Affoltern

Sie wollten für bestehende und neue Kunden eine Plattform schaffen, wo bei Risotto, einem guten Tropfen und Bratwürsten aus «Toni’s Wurststand» einfach mal geplaudert werden konnte. Ob Geschäftliches oder Privates ausgetauscht oder einfach das Gemütliche Beisammensein gepflegt wurde, war zweitrangig. Ein sympathischer Wettbewerb, bei dem Fragen zu den Geschäften beantwortet werden mussten, rundete den Auftritt ab. Die erfreuten Gewinner durften ihre Preise am letzten Dienstag entgegennehmen. Esther Bachmann aus

Affoltern gewann das Grundig Micro Music-System von Expert Senn, Paul von Gunten, ebenfalls aus Affoltern, das Telefon (Basisstation und Funkapparat) von WWZ Quickline. Ein Badetuch von Christian Lacroix von Seematters personal home concepts darf Maria Bolliger aus Affoltern ihr Eigen nennen und Wilfried Pesch aus Arni freut sich über den Magnum Ripasso Bure Alto von der Weinhandlung Maurer. Von links nach rechts: Thomas Hunziker, Ruth Seematter, Paul von Gunten, Wilfried Pesch, (sci) Esther Maurer, Esther Bachmann und Werner Senn. (Bild zvg.)

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

160603A07GA

Expert Senn, Maurer Weinhandlung, Seematters personal home concepts und WWZ Telekom AG, die an der Oberen Bahnhofstrasse beheimatet sind, haben sich aktiv am «Fäscht uf de Strass» beteiligt.


Verkäufe

Stellenanzeiger • Umzug und Transporte • Wohnungsreinigung • Entsorgung • Einlagerungen aller Art • Lieferwagenvermietung

www.th-freitransporte.ch 044 761 30 13

Vermietungen

Primarschule Bonstetten Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 suchen wir eine/einen

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Veranstaltungen

Freitag, 2. Juni 2017

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Einblick in die Seele und die Welt «Grenzen»: Eine Eigenproduktion der Jungen Ämtler Bühne im «Rössli Mettmenstetten» Ab dem 16. Juni präsentiert die Junge Ämtler Bühne eine Eigenproduktion mit dem Titel «Grenzen» auf der Bühne des Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten.

Gynt» so – ein kreatives Experimentierfeld und einen Denkraum voller Phantasie geschaffen und sich davon zum diskursiven und performativen Austausch auffordern lassen. Diese Spielräume haben die Schauspieler mit feinem Gespür und mit Akribie durchschritten und erforscht, um sie schliesslich gemeinsam erlebbar zu gestalten und für das Auditorium künstlerisch spürbar zu machen. Das ist gelungen! «Grenzen» ist bestes begeisterndes Theater, ist greifbare, lebendige Kommunikation, und die Magie dieser Situation ist die dabei entstehende Gemeinsamkeit zwischen Bühne und Saal, fernab irgendwelcher kulturellen, wirtschaftlichen, politischen, sozialen oder sonstigen Grenzen, die ohnehin und vor allem im Kopf sind.

................................................... von urs e. kneubuehl Mit der Premiere in zwei Wochen startet die Junge Ämtler Bühne mit ihrer ergreifenden, energiegeladenen und gleichzeitig einfühlsam gespielten Theaterperformance «Grenzen». Da kommt viel zusammen, wenn die Junge Ämtler Bühne, unterstützt von Regisseurin und Theaterpädagogin Claudia Odin Anderegg, ein Theaterstück mit dem Titel «Grenzen» plant, gemeinsam entwickelt, szenisch gestaltet und ab dem 16. Juni im Rössli Mettmenstetten aufführt: Erwachsenwerden, Traditionen, Flucht, Überlebenswille und vor allem Gefühle. Im Zentrum stehen Grenzen, Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen. Die Thematik schliesst gleichsam die transgressiven Prozesse ein, wie sie insbesondere auch dem Theater eigen sind: Das Über-Grenzen-Gehen und die Überschreitung zum Inhalt eines Stücks machen. Innerhalb der aktuellen «Grenzen» der Jungen Ämtler Bühne sprudeln Ideen, wirken Texte und Bilder, zünden szenische Einfälle. Sie sind das glänzende Resultat eines anspruchsvollen Weges, auf welchem ausprobiert und verworfen, neu entwickelt und immer wieder improvisiert wurde; die Mitwirkenden selbst haben dazu ihre Erfahrungen, ihre Ängste, ihre Hoffnungen eingebracht und eine bestechende Performance entwickelt.

Wiederum grandioses Theater zeigt die Junge Ämtler Bühne ab dem 16. Juni in sieben Aufführungen ihrer Eigenproduktion «Grenzen». Die selbst entwickelte Performance der Akteure wird mit Musik, Live-Cam- und Videoeinspielungen bereichert. (Bild Urs E. Kneubuehl) Das Feld zur tieferen Perspektive öffnen Seit November 2016 hat sich das Ensemble mit der grenzenlosen Thematik intensiv auseinandergesetzt: Nachdenken, Nachfühlen, Einbringen, Umsetzen… und daraus ein Stück, reich an Vielschichtigkeit, schöpferischem und kreativem Lebensgefühl geschaffen – jenseits der flachen Polemik. Das zahlt sich aus, wie der Probenbesuch zeigt – für die Theatergruppe wie für das Publikum. Es ist kraft- und wirkungsvoll geworden. Texte, Bewegungsabläufe und Bilder sind entstan-

den, die harmonisch in gestaltete Szenen mit bemerkenswertem Spannungsbogen fliessen. Erdachtes und Erlebtes ist, unterstützt vom gleichsam reduzierten wie vielfältig einsetzbaren Bühnenbild, von Musik, Videound Live-Cam-Einspielungen, in eindrückliche, energiegeladene, leidenschaftliche und einfühlsame Bilder übergegangen. Das Stück gewinnt so stetig anschwellend an Wirksamkeit, dabei dem Auditorium das Feld zu einer tieferen Perspektive eröffnend. So kann man sich – man hat die Wahl – von einzelnen Szenen einfach umhauen lassen oder auch das Gesagte

und Gespielte zu einem grossen Bild zusammenzusetzen, zu einem Porträt dieser unserer Gesellschaft. Die Junge Ämtler Bühne hält da mit «Grenzen» ganz ungeniert den Spiegel vor.

Spielräume, Horizonte und Grenzen «Grenzen» ist facettenreiches, spannendes, dichtes Theater – und das von einer Güte, die mehr überzeugt, als überrascht. Die jungen Akteure haben sich, gemeinsam mit der Regie, mit ihrer neuen Eigenproduktion wiederum – dies war vor Jahresfrist bereits bei der Adaption von Henrik Ibsens «Peer

Vorverkauf und Spieldaten Seit gestern Donnerstag läuft der Vorverkauf; die Online-Ticket-Reservierung auf der Homepage www.aemtlerbuehne.ch ist offen. Eintrittspreise: 25 Franken; für Jugendliche bis 25 Jahre oder mit Legi 15 Franken; Gönner 50 Franken. Gespielt wird «Grenzen» an folgenden Daten: Freitag/Samstag, 16./17. Juni, jeweils 20.15 Uhr, Sonntag, 18. Juni, 17 Uhr, Dienstag/Mittwoch, 20./21. Juni, sowie Freitag/Samstag, 23./24. Juni, jeweils 20.15 Uhr. Kasse und Theaterbar öffnen jeweils eine Stunde vor Theaterbeginn.

Besuch im Asylzentrum Juch in Zürich-Altstetten

Spass und Bewegung am Dienstagvormittag

Die Reformierte Erwachsenenbildung lädt nach Zürich ein

Im Familienzentrum Bezirk Affoltern

Am Freitagabend, 16. Juni, lädt die Reformierte Erwachsenenbildung im Bezirk Affoltern zusammen mit der AOZ zu einem Besuch im Asylzentrum Juch ein.

Aufgrund der Nachfrage organisiert das Familienzentrum Bezirk Affoltern zusätzlich zum bereits ausgebuchten Kurs am Donnerstag neu auch einen sechsteiligen «minimuki gym-Kurs» jeweils am Dienstagvormittag.

Wie sieht ein Asylzentrum von innen aus? Wie verbringen viele Asylsuchende ihre ersten Tage, Wochen und Monate in der Schweiz? Woher kommen sie? Wie läuft ein Asylverfahren genau ab? Fragen zum Asylwesen gibt es viele. Antworten gibt es am Freitag, dem 16. Juni. Im Zentrum Juch in ZürichAltstetten betreut die Asylorganisation Zürich (AOZ) im Auftrag des Staatssekretariats für Migration zirka. 300 Asylsuchende, die sich im sogenannten «beschleunigten Testverfahren» befinden, das heisst, über deren Asylantrag innerhalb von maximal 140 Tagen rechtskräftig entschieden werden soll.

Der beliebte Kurs richtet sich an Eltern mit ihren Kindern ab Laufalter bis zirka drei Jahren. Das Thema des Kurses orientiert sich jeweils nach der Jahreszeit. Zusammen mit den Eltern oder Bezugspersonen singen und bewegen sich die Kinder mit oder ohne Musik und lernen einfache Lieder, Versli und Fingerspiele. Passend zu den jeweiligen Themen beschäftigt sich die Gruppe mit diversen Gegenständen wie Ballonen, Tüchern, Bändern, Rasseln, Reifen und dergleichen. Zudem werden verschiedene Rituale

«minimuki gym-Kurs». (Bild zvg.) eingeführt, die stets zum jeweiligen Kursthema passen. (ks) Der Kurs findet am Dienstag, 6., 13., 20. und 27. Juni, am 4. und 11. Juli, von 9 bis 9.45 oder 10 bis 10.45 Uhr statt. Das Familienzentrum nimmt Anmeldungen unter Tel. 044 760 21 13 oder via E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Das Asylzentrum Juch in Zürich-Altstetten kann am 16. Juni besichtigt werden. Information und Besichtigung

(Bild AOZ)

Am Abend des 16. Juni erhalten die Teilnehmenden neben Fakten und Zahlen Einblick in den Betriebsalltag und die Räumlichkeiten der Asylunterkunft. Die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner bleibt dabei selbstverständlich gewahrt. Für alle, die mögen, bietet die AOZ auch einen Znacht an.

Bregenzer begleitet: Die neue Sozialdiakonische Mitarbeiterin der reformierten Kirchgemeinde Affoltern hat bis vor kurzem das Thema Migration bei der Zürcher Landeskirche betreut und ist nach wie vor in der Flüchtlingsarbeit sehr engagiert. Der Besuch im Juch steht allen Interessierten offen, auch Angehörigen anderer Konfessionen oder Religionen sowie Konfessionslosen. Das Zentrum Juch ist vom Bahnhof Altstetten in etwa 12 Gehminuten bequem zu erreichen. Treffpunkt beim Juch ist um 18 Uhr. Nähere Informationen, auch betreffend der

Kompetente Begleitung Die Veranstaltung wird von einer Fachperson der AOZ durchgeführt. Zudem wird die Gruppe von Gabriela

Anreise vom Säuliamt, erhalten die Teilnehmenden bei Pfarrerin Bettina Bartels. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich (ebenfalls bei Pfarrerin Bettina Bartels). Der Unkostenbeitrag für Informationsteil und Führung beträgt 15 Franken. Für den Znacht bittet die AOZ um eine freiwillige Spende. (pd.) Freitag, 16. Juni, 18 Uhr, Asylzentrum Juch in Zürich-Altstetten. Anmeldung bei Pfrn. Bettina Bartels, Telefon 044 761 60 15 oder per Mail an bettina.bartels@zh.ref.ch. Unkostenbeitrag 15 Franken. Weitere Infos: www.ref-saeuliamt.ch.

Geschichtenkoffer geht wieder auf Reisen Der Geschichtenkoffer geht wieder auf Reisen und kommt mit zahlreichen Geschichten in die Bibliothek Stallikon. Alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren sind am Mittwoch, 7. Juni, 14.30 bis 15 Uhr, herzlich in die Bibliothek Stallikon eingeladen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein kleines Zvieri. (pd.)

Der Geschichtenkoffer macht Halt in der Bibliothek Stallikon. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 2. Juni 2017

agenda

Freitag, 2. Juni Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. 18.00-22.00: Open Air Kino (FSK 6, Titel noch offen) mit kleinem Barbetrieb für alle Jugendlichen. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Marktplatz.

Gründer des Museums. Auswahl aus seiner privaten Spielzeugsammlung. Dorfmuseum.

Dienstag, 6. Juni Affoltern am Albis 09.00-09.45: «Minimuki Gym» Eltern mit Kindern ab Laufalter bis 3 Jahre, bewegen, singen, Rituale lernen. Zweite Zeit 10 bis 10.45 Uhr. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten Hedingen 20.15: «Plissé mit Kalberei» Kabarettischtisches Musiktheater, eine Veranstaltung des Gemeindeverein Hedingen. Eintritt frei/ Kollekte, Türöffnung 19.30 Uhr. Werkgebäude (Saal). Zwillikerstrasse 26.

Samstag, 3. Juni Affoltern am Albis

09.15: Leichte Wanderung: Albispass-Felsenegg-Baldern-Aegerten-Bonstetten. Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof.

Mittwoch, 7. Juni

Hoffest bei Webers Ottenbacher Biohof lädt ein Am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Juni, sorgt ein Programm auf dem Biohof von Fabienne und Thomas Weber in Ottenbach für beste Unterhaltung. Letztes Jahr präsentierte sich der Biohof von Fabienne und Thomas Weber in Ottenbach am europäischen Tag der offenen Stalltüren und wenig später auch mit dem Freiluft-Hofkino. Ermutigt durch den Erfolg der beiden letztjährigen Veranstaltungen wird der Rahmen dieses Jahr noch erweitert. Der Samstag startet um 15 Uhr mit dem als Kassensturz-Moderator vom Schweizer Fernsehen bestens bekannten Ueli Schmezer, begleitet vom TopGitarristen Remo Kessler, mit seinem Programm «Chinderland». Ein Spektakel für Kinder, Eltern, grosse Kinder und Junggebliebene. Im Hofkino wird um 21 Uhr der Schweizer Kinohit «Mein Name ist Eugen», von Regisseur Michael Steiner, nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Klaus Schädelin, gezeigt. Der Sonntag startet besinnlich mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Ab 11.30 Uhr erfreut der Musikverein Ottenbach mit einem Frühschoppenkonzert. Musikliebhaber kommen auch ab 13.30 Uhr bei der fetzigen Stubete auf ihre Rechnung. In der Festwirtschaft werden die

Ueli Schmezer wird bei Webers auftreten. (Bild zvg.) Gäste am Samstag ab 16 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr verwöhnt. Dank den Dorfvereinen MVO Musikverein (Grill), GVO Gewerbeverein (Risotto), MTVO Männerturnverein (Fisch) und FTVO Frauenturnverein (Kuchen) ist der Anlass in dieser Grössenordnung durchführbar. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte. Marktplatz. 11.00: Obstgartenfest: «Humor & Lebensfreude» mit Aperitif, Spiel und Spass mit Clowns, feines Mittagsmenü, musikalische Unterhaltung mit Örgeligruppe Räbhöckler und Ballonwettbewerb. Senevita Obstgarten. Obstgartenstrasse 9.

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

14.30-15.00: «Der Geschichtenkoffer kommt». Spannende Geschichten für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren, Eintritt frei. Eltern und Bezugspersonen der Kinder sind willkommen. Bibliothek Schulhaus Loomatt.

«Tango Korrupti»: eine kriminelle Bagatelle

Donnerstag, 8. Juni

Der Gesangverein Hedingen konzertiert am 10. und 11. Juni im Werkgebäude Hedingen.

14.00-20.00: «Fest der Begegnungen» mit Attraktionen für Jung und Alt, Festwirtschaft, Kaffee und Kuchen. Konzert des katholischen Kirchenchors mit Laura Hess und Dino Christen ab 19.30 Uhr. Eintritt frei Kollekte. Reformierte Kirche.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 4. Juni Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche, Collegium Vocale & Collegium Musicale Grossmünster. Leitung: Kantor Daniel Schmid, Lesungen: Pfr. Elisabeth Wyss-Jenni.

Montag, 5. Juni Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Maschwanden 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Im Gedenken an H. U. Steger», anzeige

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Buchpräsentation Hansueli Amacher Einen Steinwurf vom Festgelände entfernt aufgewachsen, präsentiert der heute in der Region Schaffhausen lebende Hansueli Amacher im Rahmen des Hoffests an einem Stand sein

neues Buch «Kopfnüsse, Töffli und lange Haare». Als sogenannter Babyboomer mit Jahrgang 1957 erinnert er sich an seine Jugend- und Schulzeit in Ottenbach und dem Säuliamt. Humorvoll blickt er in Episoden auf eine Zeit zurück, als vieles im Umbruch war. Der Autor wird am Samstag zwischen dem Auftritt von Ueli Schmezer und der Filmvorführung und am Sonntag während der Stubete persönlich anwesend sein. (pd.) Samstag, 10., und Sonntag, 11. Juni, Jonenstrasse 21, Ottenbach. Telefon 044 761 21 21. E-Mail: bioweber@bluewin.ch. www.bioweber.ch.

Stallikon

Aeugst am Albis 18.30: Vernissage: «Unter dem Hammer...» ...wird auf dem Amboss glühend heiss das Eisen geschmiedet. Beat Steudler und Sohn Roman zeigen das Handwerk des Schmieds heute. Es entstehen wie nebenbei auch Kunst- und Gebrauchsgegenstände. Live an der Vernissage: Roman Steudler demonstriert das Beschlagen eines Pferdes. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Affoltern am Albis 14.00: Seniorentreff «Heitere Christenlehre» mit Urs Boller und Anita Hausheer. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet.

Hedingen 19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4 Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Konzerte des Gesangvereins Hedingen

Eigentlich möchten sie mit diesem ganzen kriminellen Sumpf nichts am Hut haben! Und trotzdem locken diese Blicke in menschliche Abgründe. So sehr, dass sie im Dutzend Krimis konsumieren oder zumindest die Möglichkeit dazu hätten. Auch der Gesangsverein Hedingen hat sich anstecken lassen von dieser kriminellen Energie. Sängerinnen und Sänger des Vereins klauen, schiessen, stechen und gifteln sich durch die einschlägige Literatur der zwielichtigen Moritaten. Da machen sich Bartträger am Bundeshaus zu schaffen, Seeräuber Jenny frohlockt mit ihren Mordfantasien und Mackie messert durchs Programm. Ein Anfängerkurs für Bankräuber und eine Anleitung zum anzeige

fröhlichen Umgang mit Zyankali oder Herbstzeitlos sind genauso dabei, wie die Suche nach den üblichen Verdächtigen. Auf alle Fälle sind die Gäste nach diesem Programm bestens vorbereitet für den anschliessenden Fernsehkrimi. Serviert wird eine musikalische Krimisuppe nach Rezepten von Kreisler, Ramsey, EAV, Fendrich, Matter, Mey und anderen. Damit die Besucher nicht auf dem Trockenen sitzen, werden sie am Samstagabendkonzert und am Sonntag vor und nach den Darbietungen an der Bar verköstigt. Türöffnung ist jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Eintritt frei - Kollekte. (pd.) Samstag, 10. Juni, 14 Uhr, öffentliche Hauptprobe, Samstag, 10. Juni, 20 Uhr. Sonntag, 11. Juni, 17 Uhr Werkgebäude Hedingen. Eintritt frei - Kollekte. Dirigentin: Hannah Lindner Burkhard, Akkordeon: Sven Angelo Mindeci, Kontrabass: Peter Gossweiler.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Mettmenstetten Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: Ideen und Umsetzungen von A, BG, G, H, M, N, und S. Die Künstlerinnen sind anwesend an Apéro 10. Juni, und Finnisage 1. Juli. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 1. Juli.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstr. 6: Jubiläumsausstellung mit attraktiven Preisen, Charlotte Liedtke und Nadette Bamert Kissling, Bilder und Skulpturen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 18. Juni.


Veranstaltungen

Freitag, 2. Juni 2017

Kubaki im Dorfmuseum Maschwanden

«Bäume sind Leben»

Ausstellung am Pfingstmontag offen

Unter dem Motto «Bäume sind Leben» fand am Samstag, 13. Mai, in der Aula Bruggen in Bonstetten ein Benefizkonzert statt.

Benefizkonzert bringt 1390 Franken ein

Das Dorfmuseum Maschwanden ist am Pfingstmontag, 5. Juni, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Neben der Dauerausstellung wird die Wechselausstellung mit der Spielzeugsammlung von H. U. Steger gezeigt.

Hans Ulrich Steger, der im vergangenen Juni verstorben ist, hat bereits in jungen Jahren mit dem Sammeln von altem Spielzeug begonnen. Eine Sammlung von alten Blechautos in der Ausstellung zeugt davon. In seinen beiden bekannten Kinderbilderbüchern geht es ebenfalls um Spielzeug. Das Buch «Reise nach Tripiti» handelt vom Teddybären Theodor, der ein Auge und ein Ohr verloren hat und daher auf dem Müll landet. Theodor träumt von einem kleinen Fischerdörfchen namens Tripiti, wo alle Kinder mit ihm spielen möchten. Er macht sich auf die grosse Reise mit Kaspar, einem alten hinkenden Holzpferdchen. Bald gesellen sich noch weitere Spielzeuggefährten dazu, die manches Abenteuer erleben, bis sie auf Tripiti ankommen. Das Buch erschien 1967 im Diogenes-Verlag und wurde seither immer wieder aufgelegt und in verschiedene Sprachen übersetzt – sogar ins Japanische. Das wunderschön illus-

Kubaki, das merkwürdige Pferd. (Bild zvg.) trierte Buch gegen die Wegwerfgesellschaft hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Im letzten Jahr wurde Stegers Geschichte von Fabian Künzli und Pamela Dürr vertont und am Theater Winterthur als Familienoper uraufgeführt. Der Teddybär Theodor und seine Weggefährten sind im Dorfmuseum ausgestellt. «Wenn Kubaki kommt» heisst das zweite, prachtvoll und detailreich illustrierte Kinderbilderbuch von Steger, das 1976 erschienen ist. Kubaki, ein merkwürdiges Pferd, nimmt die beiden Kinder Nick

und Anni auf eine phantastische Weltreise in 18 Länder mit. Mit von der Partie ist auch ein Enterich. Start und Ziel der Reise ist ein Garten vor einer Scheune – dem Atelier von Steger in Maschwanden. Das hölzerne Pferd Kubaki wurde von Steger nicht nur gezeichnet, sondern auch in Lebensgrösse gebaut. Dieser Original-Kubaki kann in der Ausstellung im Dorfmuseum besucht werden und der Enterich, der auf jeder Doppelseite des Bilderbuches erscheint, hat sich ebenfalls im Museum versteckt! (pd.)

Auf Initiative der Gitarrenlehrerin Violeta Ramos spielten Kinder und Jugendliche der Musikschule Knonauer Amt zur Unterstützung der Schwyzerörgeli am Benefizkonzert. (Bild zvg.) Organisation «newTree». Nach dem Konzert konnte sich stellen.» Ein anderer möglicher Eindas Publikum bei einem afrikanischen satz ist die Ausbildung von Familien Apéro über die Projekte in Burkina Fa- in Boden-Regenerations-Massnahmen, um Äcker wieder fruchtbar zu maso informieren. chen und diese mit nachhaltig biologischer Agro-Forstwirtschaft zu bewirtWeg aus der Armutsspirale schaften. So könnten gut 4 ha AckerDas eindrückliche Resultat der Kollek- land regeneriert werden und weitere te belief sich auf 1390 Franken. «Da- Familien überzeugt werden. «Das sind ganz wertvolle Elemente mit können wir beispielsweise in Burkina Faso die Frauen eines ganzen in unseren Projekten, die BauernfamiDorfes im Bau von energieeffizienten lien dabei unterstützen, den Weg aus Kochstellen ausbilden», so Geschäfts- der Armutsspirale zu schaffen, bessere leiterin Christina Waldmeier, «das er- Lebensbedingungen und damit Zugibt etwa 375 Kochstellen, wovon jede kunftsperspektiven vor Ort zu bewireinzelne 60 % weniger Holz benötigt ken», erklärt Christina Waldmeier. als die traditionellen offenen Feuer- (pd.)

Zum Kraftort Gubel

«Früeligsfäscht» im Dorfzentrum

Ökumenische Wanderung bei Vollmond

Am 10. Juni wird in Knonau gefeiert

Am Freitag, 9. Juni, findet eine ökumenische Wanderung statt. Es geht darum, bei Vollmond die Ruhe der Nacht und die stillen Momente zu geniessen und Impulse zu empfangen.

Besinnung. Bei der Klosterkirche Gubel findet um 23.30 Uhr eine Andacht statt. Um 24 Uhr erfolgt die organisierte Rückfahrt. Unterwegs stärkt man sich aus dem eigenen Rucksack. (pd.)

Begegnung, Spiele, Gaumenfreude und Geselligkeit sind angesagt, am Samstag, 10. Juni, ab 14 Uhr, im Dorfzentrum von Knonau.

Anmeldung unter Telefon 044 764 00 11

Das diesjährige Knonauer «Früeligsfäscht» wartet wieder auf mit einem vielseitigen Programm. Es reicht von Spielen für Gross und Klein über künstlerisches Schaffen, Literatur, Musik, Tanz, Kleinode im Dorf bis hin zum internationalen Abendbuffet mit Köstlichkeiten aus aller Welt, gekocht von Menschen, die in Knonau wohnhaft geworden sind. Ein Malevent der Farbschmiede Knonau wartet mit Druckerfarben in der Stampfi auf Interessierte, die (mit oder ohne Anleitung) ihre eigenen Kunstwerke gestalten. Beim Anta Swiss Abfall-Parcours lassen sich unter Anleitung von vier Lernenden Geschicklichkeit und Entsorgungskenntnisse kombinieren. Und mitten auf dem Dorfplatz werden die Kinder wieder mit originellen Fahrgeräten ihre Kurven ziehen. Auch der

oder an kathausen.sek@gmx.ch.

Die Wanderung beginnt um 19 Uhr bei der katholischen Kirche in Hausen. Um 21 Uhr wird die Bartholomäus-Kapelle erreicht und es folgt eine kurze

Wenn die Wanderung witterungsbedingt nicht durchgeführt werden kann, erfolgt Benachrichtigung telefonisch oder via E-Mail.

Wandern bei Vollmond. (Bild Lorenz Curt)

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diesjährige Spielbus ist voller Spielgeräte für Gross und Klein und lädt zum Jonglieren, Balancieren, Rutschen und Bauen und zu verschiedensten Tischspielen, Jassen und bewährten Sommer-Spielen ein. Das Dorf besser kennenlernen, lässt sich beim Wettbewerb «Wer kennt Knonau?» oder bei der Besichtigung der Heizzentrale des Holzschnitzel-Wärmeverbunds und der Führung in der bald 500-jährigen Kirche mit Kirchturmbesteigung. Mit der BuchVernissage von «Das Lied der Glasvögel» können Interessierte die Knonauer Autorin Anna Fischer-Thomke persönlich treffen und beim anschliessenden Apéro vielen Menschen aus unserem Dorf begegnen. Um 18.15 Uhr öffnet das internationale Abendbuffet in der Stampfi, wo man köstliche Speisen aus 15 verschiedenen Ländern kennenlernen und degustieren kann – der kulinarische Reichtum von Knonau. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, eine Speise aus ihrem Hei-

matland zu kochen und um 18 Uhr in die Stampfi zu bringen, oder einen Beitrag für das Salat- oder Dessertbuffet beizusteuern. Heimat ist da, wo ich mitmachen darf. Und für die Organisierenden ist jeder Beitrag hilfreich. Ab 19.30 Uhr wird die beliebte Musikgruppe «Amarôn» mit ihrer fröhlichen Volksmusik aufspielen. Mit einem Repertoire, das für jeden Geschmack etwas bereithält, laden sie zum Tanz, zum Zuhören und Verweilen oder sogar zum Mitsingen ein. Dabei haben auch Kreistänze Platz und werden durch eine erfahrene Tanzanimatorin angeleitet. Dank Clientis Sparcassa 1816, als Hauptsponsorin und zahlreichen Geldund Naturalspenden verschiedener Sponsoren und Knonauer Gewerbetreibenden kann der organisierende Verein freien Eintritt gewähren und die Konsumationspreise moderat halten. 20 Jahre Forum Weltoffenes Knonau – es wird zum Jubiläumsfest eingeladen! Forum Weltoffenes Knonau, der Vorstand

Auf dem Rundgang am Kronenplatz Besuch im Bundeshaus Mit Lisette Müller und Daniel Sommer beim alten Gerichtsgebäude Dorfrundgang mit dem Ortsmuseum Zwillikon Immer am ersten Samstag im Monat öffnet das Dorfmuseum in Zwillikon seine Türen. Die Rundgänge durch Affoltern sollen auf Anfrage weiterhin durchgeführt werden. Im Rahmen von affoltern.bewegt bot die Kommission Dorfgeschichte einen kleinen Rundgang durch das Dorf an, an Orte, die in der Gemeinde Geschichte schrieben oder zu Geschichten Anlass gaben. Der grosse Erfolg veranlasst das Dorfmuseum, diese Rundgänge auf Anfrage weiterhin durchzuführen. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei acht Personen.

Strassen und Plätze werden lebendig, und vieles zur Geschichte von Affoltern lässt sich zu Fuss entdecken. Im Museum kann das Erlebte anhand von Objekten, Büchern und Bildern vertieft werden. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch am Samstag, 3. Juni. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79, in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

Dorfrundgang anlässlich von «affoltern.bewegt». (Bild zvg.)

Anmeldungen: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob)

Unterwegs mit Lisette Müller und Daniel Sommer: Am 14. Juni lädt die EVP des Bezirks Affoltern zu einem Ausflug nach Bern ein. Am Mittwoch, 14. Juni, geht es am frühen Morgen in die Bundeshauptstadt. Dort besucht die Gruppe das Bundeshaus und kann von der Tribüne aus die Nationalratsdebatte beobachten. Wenn möglich, wird auch der Ständerat besucht. Im Anschluss wird die EVP-Nationalrätin Maja Ingold die Besuchenden empfangen und persönliche Fragen zum Ratsbetrieb und aktuellen Geschäften beantwortet. Inbegriffen ist auch eine Führung durch das imposante Gebäude, das vor gut 100 Jahren mit Baumaterialien aus

verschiedenen Kantonen echt föderalistisch aufgebaut worden ist. Nach dieser staatspolitischen Weiterbildung geniesst man einen gemeinsamen Zmittag und begibt sich unter kundiger Führung auf einen Bummel durch die Altstadt. Ein «alter Fuchs» reist mit: der frühere EVP-Nationalrat Hans Oester wird den Ratsbetrieb und auch die Altstadt von Bern, verbunden mit heiteren Anekdoten, erschliessen. Zu diesem bestimmt spannenden Ausflug sind alle Interessierten herzlich eingeladen. (lm) Besammlung: 7:53 Uhr ab Affoltern auf der S5 im hintersten Wagen. Anmeldung bis 10. Juni mit allen Angaben fürs Kollektivbillet an: lisette.mueller@bluewin.ch oder Telefon 078 628 75 47.


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Sport

Freitag, 2. Juni 2017

Die Elite bewältigt 3787 Höhenmeter Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern auf selektivem Rundkurs Der Titelgewinn bei der Schweizer Rad-Strassenmeisterschaft in Affoltern wird viel Schweiss erfordern: Die Elite fährt fast 206 km und bewältigt dabei insgesamt 3787 Höhenmeter. Lässt sich über Favoriten nach der Tour de Suisse (10. bis 18. Juni) mehr sagen? ................................................... von werner schneiter Vom 23. bis 25. Juni weilt die Elite des Schweizer Radsports zu Gast in Affoltern am Albis. Mit der erstmaligen Austragung einer nationalen Meisterschaft wird im Bezirkshauptort – mehrmals Austragungsort von Tourde-Suisse-Etappen – die Tradition bedeutender Radsportanlässe fortgesetzt. Ein Blick auf die Streckenprofile der Rundkurse zeigt: Der Kampf um die Titel ist Schwerstarbeit. Die Organisatoren haben sehr selektive Strecken gewählt. So bestreitet die Elite am Sonntag, 25. Juni, zuerst eine 29 km lange Startrunde, die einer kleinen «Tour de Säuliamt» gleichkommt. Nach dem Start an der Aeugster-/Butzenstrasse steht in Aeugst gleich ein Bergpreis an. Hernach geht es hinunter bis zur Schonau/Rifferswil und wei-

ter nach Hausen, von dort via Vollenweid, Türlen durchs Reppischtal und über Bonstetten und Hedingen zurück nach Affoltern. Diese grosse Einführungsrunde umfasst fast 500 Höhenmeter. Danach fährt die Elite 14 Runden auf der 12,6 km langen Hauptstrecke, die ab Affoltern wieder in die Schonau nach Herferswil ins Jonental bis Hodel und zurück zum Start/Ziel nach Affoltern führt. Pro Runde müssen hier jeweils 235 Höhenmeter bewältigt werden.

Albasini, Reichenbach oder …? «Das ist ganz klar eine Strecke für Michael Albasini», sagt ein OK-Mitglied nach der letzten Sitzung klipp und klar, derweil ein anderer meint: «Sébastien Reichenbach kann hier auch gewinnen.» Gewiss gehören beide zum Favoritenkreis, denn beide haben in dieser noch jungen Saison bereits überzeugt: Albasini mit durchwegs guten Frühjahrsresultaten in den belgisch-holländischen Klassikern, mit Etappensiegen an der Vuelta und an der Tour de Romandie – Reichenbach mit einem guten 15. Rang im Gesamtklassement am Giro d’Italia. Die Mehrheit der Radsport-affinen OK-Mitglieder sieht in diesem Fall Jungtalent Stefan Küng nicht als Favoriten, auch nicht unbedingt Matthias Frank oder

An der Schweizer Radmeisterschaft geht es bergauf nach Aeugst, wo ein Bergpreis winkt. (Bild Werner Schneiter) den Zuger Martin Elmiger, der in Affoltern seine letzte Meisterschaft fährt. Ein Überraschungssieger, wie Jonathan Fumeaux 2016 in Martigny, ist in Affoltern dank selektiver Strecke

weniger wahrscheinlich. Vielleicht schälen sich im Rahmen der am 10. Juni beginnenden Tour de Suisse weitere Favoriten für den Schweizer Meistertitel heraus. Die am Freitag

und Samstag startenden Kategorien starten am gleichen Ort wie die Elite, fahren dann ins Wängibad, Hübscheren, hinunter ins Jonental über den Hodel zurück zum Start/Ziel.

Turnverein/Damenriege Obfelden mit zahlreichen Medaillen Meisterschaften der Turnenden der Regionen Albis, Zürichsee und Oberland mit Obfelder Bestleistungen 26 Vereine und rund 600 Turner und Turnerinnen kämpften an den AZO Regio-Meisterschaften um Medaillen. Der Turnverein/ Damenriege Obfelden erturnte sich in Team- und Einzelwettkämpfen zahlreiche Medaillen.

Schulstufenbarren wurde hingegen im Bereich Synchronität sowie bei den Einzelausführungen noch an Qualität zugelegt. Die Note 9,50 war der verdiente Lohn für die tolle Vorführung. Auch im Team-Aerobic konnte man sich um 0,07 Punkte verbessern. Am Barren und in der Gerätekombination wurden die Leistungen vom Morgen mit einem guten Auftritt bestätigt.

Am vergangenen Wochenende fanden in Schönenberg die AZO-RegionenMeisterschaften statt. Die teilnehmenden Vereine stammten aus den Regionen Albis, Zürichsee und dem Zürcher Oberland (AZO). Am Samstag kämpften 26 Vereine und knapp 600 Turner und Turnerinnen um Gold, Silber und Bronze im Vereinsgeräteturnen, Team-Aerobic, Gymnastik sowie Fachtest. Dabei wurde in jeder Disziplin einmal am Morgen und einmal am Nachmittag gestartet. Die Summe der beiden Bewertungen entschied am Ende über Sieg oder Niederlage.

In fünf Kategorien am Start Der Turnverein/Damenriege (TV/DR) Obfelden war dieses Jahr mit dem Aerobic-Team und seinen Gerätesektionen Schulstufenbarren, Schaukelringe, Barren und in der Kategorie Gerätekombination am Start. Die Turnerinnen der Schulstufenbarren-Gruppe waren mit einer klaren Mission nach Schönenberg gereist; sie wollten den 2014 gewonnen Titel erfolgreich verteidigen. Bei Wettkampfhälfte – alle Vereine hatten ihre Vorführungen den Wertungsrichtern zu diesem Zeitpunkt einmal präsentiert – stand der TV/DR mit 0,3 Punkten Vorsprung an der Spitze. Auch bei den Schaukelringen grüssten die Turner und Turnerinnen aus Obfelden von der Spitze. Mit der neu zusammengestellten Gerätekombination – einer Vorführung bei der an Barren und Schulstufenbarren gleichzeitig geturnt wurde – belegte man den zweiten Rang. Die Nachmittagsrunde wurde an den Schaukelringen eröffnet. Mit einer Note von 9,15 erreichte die Darbietung nicht mehr ganz das Niveau vom Vormittag. Am

Zweimal Regionalmeister 2017

Das Schulstufenbarren-Team konnte den Titel Regionenmeister 2017 erfolgreich verteidigen. (Bild Nathalie Niederhäuser)

Der Titel Regionenmeister 2017 konnte zur Freude aller am Schulstufenbarren erfolgreich verteidigt werden. An den Schaukelringen reichte es zum erstmaligen Gewinn des Titels, und die Turnerinnen und Turner der Gerätekombination erturnten sich zur Überraschung aller die Silbermedaille. Mit der Barrensektion wurde das Podest nur ganz knapp verpasst. Mit 0,07 Punkten Rückstand platzierten sich die Obfelder Turner auf dem undankbaren vierten Rang. Die Frauen des Team-Aerobics erreichten in der Schlussrangliste den fünften Rang.

Alle Medaillen in einer Kategorie gehen nach Obfelden

Das Schaukelring-Team, Regionenmeister 2017. (Bild Romaine Niederhäuser)

Am Sonntag fanden die Turnwettbewerbe im Einzelgeräteturnen statt. Der Obfelder Nachwuchs startete in den Kategorien K1 bis K4. Mit einer überzeugenden Leistung konnten die Turner im K4 alle drei Medaillen gewinnen. Gold gab es für Berin Demiri, Aaron Meister erturnte sich Silber und Zion Nafz gewann Bronze. Eine weitere Medaille gab es bei den Aktivkategorien. Melanie Niederhäuser turnte sich bei den Damen auf den 3. Rang. Mit den zwei Regionen-Meistertiteln und einem Vizetitel ist dem TV/DR Obfelden der Start in die diesjährige Turnfestsaison geglückt. Der nächste Auftritt der Sektion wird am Regionalturnfest in Matzendorf sein, bevor mit dem Kantonalturnfest im Tösstal Ende Juni das Highlight dieser Saison auf dem Programm steht. (pd.)


Sport

Freitag, 2. Juni 2017

Zusammenschluss im Osten

Undankbarer vierter Platz, trotz toller Mannschaftsleistung

Zwei Punkte für die Affoltemer Faustballer

Finalturnier der Junioren C des SHC Bonstetten-Wettswil

In der letzten Heimrunde dieser Saison traf Affoltern 1 auf die zweite Mannschaft aus ElggEttenhausen.

Die Junioren C des SHC Bonstetten-Wettswil spielten eine tolle Saison und erreichten den dritten Qualifikationsplatz. Für das Finalturnier war alles offen und zurecht liebäugelten die Zürcher mit einem Platz auf dem Podest.

Ein verhaltener Beginn mit wenig Druck und Eigenfehlern führte zum Satzresultat von 4:11. Auch im zweiten Satz kamen die Einheimischen nicht auf Touren und nahmen, beim Spielstand von 4:8 ein Timeout. Auswechslungen und taktische Umstellungen auf den Positionen führten jedoch nicht zum Ziel und auch der zweite Satz ging mit 6:11 an den Gegner. Der dritte Satz begann denkbar schlecht und man lag schon bald 0:4 zurück. Die Mannschaft nahm weitere Wechsel vor und sie konnten Punkte gutmachen. Der dritte Satz ging trotzdem mit 9:11 an Elgg-Ettenhausen und somit auch die zwei Punkte. Nach einer kurzen Pause spielte Elgg-Ettenhausen gegen Waldkirch und gewann auch diese Partie mit 3:0 (11:7/11:9/11:5) und nahm vier Punkte mit nach Hause. Im dritten Spiel kam es dann zur Partie zwischen den beiden Verlierern. Der erste Satz verlief ausgeglichen, aber zum Schluss konnte sich Waldkirch mit 11:7 absetzen. Durch einen Wechsel im Anspiel konnte man den Gegner im zweiten Satz mehr unter Druck setzen und aus dem Spiel punkten. Affoltern gewann den Satz zum Ausgleich mit 11:7. Der dritte Satz verlief weiter wie der vorangegangene und man führte deutlich. Aus unerklärlichen Gründen gab es aber plötzlich einen Riss im Team und Waldkirch kam zum Ausgleich bei 6:6 und gewann den Satz sogar mit 11:7. Der vierte Satz verlief dann wie-

Benno Allenspach beim Anspiel. (Bild zvg.)

der zugunsten der Einheimischen und mit viel Geduld schaffte man den erneuten Ausgleich mit 11:6. So kam es, bei sommerlichen Temperaturen, zum entscheidenden fünften Satz, dem Affoltern den Stempel aufdrückte und das Momentum zum hart umkämpften, verdienten Sieg ausnützte. Somit kam es in der Nat. B Ostgruppe zu einem Zusammenschluss an der Spitze. Hinter dem Leader aus Oberwinterthur (12 Punkte) folgen mit je 10 Punkten Elgg-Ettenhausen 2, Wigoltingen 2, Rickenbach-Wilen, Affoltern und mit 8 Punkten Diepoldsau 2. Diese Ausgangslage verspricht eine spannende Rückrunde. Weiter geht es am 24. Juni, ab 16 Uhr in Wilen gegen Oberwinterthur und Rickenbach-Wilen. (pd.) Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.

Während der Qualifikationssieger Oberwil und der Qualizweite Grenchen direkt im Halbfinal standen, mussten die Junioren C des SHC Bonstetten-Wettswil erst noch ihre Viertelfinal-Partie gegen den sechstrangierten SHC Bettlach gewinnen. Das gelang den Schützlingen von Trainer Reto Feuz auch, mit einem souveränen 4:2-Sieg. Im Halbfinal standen die Säuliämtler dem SHC Grenchen gegenüber. Zwar ging Grenchen rasch in Führung, der SHC Bonstetten-Wettswil konnte aber schnell wieder ausgleichen.

Trotz engagierter Leistung fehlt das letzte Wuäntchen Glück Es blieb spannend und als der SHC Bonstetten-Wettswil schliesslich in Führung ging, rückte auch das Final in greifbare Nähe. Der SHC Grenchen ging nach zwei schnellen Toren nämlich erneut in Führung. Dank einer Druckphase und dem daraus resultierenden Ausgleich rettete sich der Streethockey Club Bonstetten-Wettswil in die Verlängerung, in welcher die Säuliämtler immer wieder am gut aufspielenden Grenchner Torhüter scheiterten. Im anschliessenden Penaltyschiessen lag das Glück ebenfalls nicht auf der Seite des SHC Bonstet-

Die C-Junioren des Streethockey Clubs Bonstetten-Wettswil mussten sich nach turbulenten Spielen zweimal im Penaltyschiessen geschlagen geben. (Bild zvg.) ten-Wettswil und so verlor er das Halbfinalspiel.

Spiel um den dritten Platz Die Enttäuschung war gross. Lange durfte diese allerdings nicht währen, denn es stand noch ein Spiel aus. Die Partie um den dritten und vierten Platz, gegen den SHC Kernenried. Die Niederlage aus dem Halbfinalspiel steckte noch in den Knochen der Säuliämtler. Der SHC Kernenried ging schnell 2:0 in Führung und erst nach der Pause gelang dem Säuliämtler Topskorer Tobias Holderegger-Perks auf Pass von Timea Schlapbach der Anschlusstreffer und kurz darauf auf

Pass von Eric Kündig der Ausgleich. Dieser Doppelschlag verlieh dem SHC Bonstetten-Wettswil Aufwind und ermöglichte ihm unter tosendem Applaus der mitgereisten Angehörigen den Führungstreffer zum 2:3. Die Medaille war wieder in Griffnähe. Aber es sollte nicht sein. Kurz vor Schluss kassierten die Junioren C erneut den Ausgleich und mussten wiederum ins Penaltyschiessen. Dieses hätte nicht bitterer sein können, da auch dieses Penaltyschiessen zugunsten des Gegners ausfiel. So mussten die Junioren C des SHC BonstettenWettswil mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. Das Glück war einfach nicht auf ihrer Seite. (pd.)

TC Hausen Senioren mit positiver Saisonbilanz

Aufstiegsspiele dank 5:2-Sieg

Trotz verlorenem Aufstiegsspiel gegen Sirnach

TC Säuliamt Senioren 1 Liga

Die Erstliga-Senioren des Tennisklubs Hausen haben am Wochenende ihre Saison mit dem klar verlorenen Aufstiegsspiel gegen den TC Sirnach abgeschlossen.

Im Nachtragsspiel auswärts gegen den TC St. Georgen musste Gregor Hauser (R5) gegen einen starken R4-Gegner sein ganzes Können mobilisieren um in zwei begeisternden Sätzen zu gewinnen (6:3/7:5).

Die Spieler um Teamleader Dani Cochard ziehen trotz verlorenem Aufstiegsspiel eine positive Saisonbilanz, wurde doch das definierte Saisonziel Ligaerhalt nach zwei deutlichen Auftaktsiegen gegen Kloten und Oetwil mit dem zweiten Gruppenrang problemlos erreicht. Ausschlaggebend für diesen Effort waren die Ausgeglichenheit im Team und der tolle Teamgeist. Dass es dann im Aufstiegsspiel gegen die starken Thurgauer nur noch zu ei-

nem Ehrenpunkt reichte, konnte die Freude im Team nicht mehr trüben.

Abstieg in die 3. Liga Ganz anders verlief die Saison der Jungsenioren 35+ in der 2. Liga. Ebenfalls mit dem Ziel Ligaerhalt gestartet, sah man sich im Team von Captain Thomas Köllmann plötzlich mit der Abstiegsrunde konfrontiert. Die während der ganzen Saison durch Verletzungen und Abwesenheiten dezimierte Mannschaft traf dort auf Einsiedeln, verlor die Partie mit 0:5 und muss daher den Gang in die 3. Liga auf sich nehmen. Ebenfalls die Saison bereits abgeschlossen hat das Damenteam 40+,

um Teamcaptain Ruth Ganz, in der 3. Liga. In einer ausgeglichenen Gruppe rangierte man trotz teils knappen Partien auf dem letzten Gruppenrang, war aber in den meisten Spielen den Gegnern ebenbürtig. Noch je eine Partie auszutragen haben das aktuell auf dem letzten Platz liegende HerrenTeam um Peter Weiss und Damen 30+, beide in der 3. Liga. Während das auf diese Saison neu gebildete HerrenTeam vor allem erste Interclub-Erfahrungen sammelt, haben die Frauen um Sonja Steinmann einige positive Ausrufezeichen setzen können. Mit einem klaren Heimsieg in der letzten Partie vom 10. Juni liegt sogar noch der zweite Gruppenrang im Bereich des Möglichen. Chasper Weidli

Gegen den Tabellenersten verloren Obfelder Hornusser spielten in Langnau Am vergangenen Sonntag spielte die HG Obfelden bei strahlend blauem Himmel auswärts gegen Langnau-Berge. Bereits ist die Hälfte der Meisterschaftssaison vorüber, Obfelden liegt auf dem 8. Zwischenrang, ein Sieg muss her, sonst geht es um den Abstieg. Langnau-Berge liegt an der Spitze der Tabelle und hat bis heute keine Nummer kassiert, auch beim Schlagen liegen sie weit vor allen anderen Gesellschaften, es wird also keine einfache Aufgabe für die Hornusser aus Obfelden. Wie gewohnt musste Obfelden als Gast ihre Arbeit im Ries beginnen.

Es lief gut, die Hornusse konnten auch einigermassen gut erkannt werden. Dann passierte es wieder, Obfelden konnte ein Hornuss, der nicht optimal abgeschlagen wurde, und ziemlich tief und rasant ins Ries flitzte, nicht abfangen. Langnau-Berge zeigte eine starke Leistung beim Schlagen, die Obfelden nie erreichen konnte. Nach dem Wechsel musste Obfelden alles geben, die Schlagleistung war für die Gastgesellschaft gut, reichte aber bei weitem nicht, sie zu überschlagen. Auch die Heimmannschaft konnte ein Hornuss nicht abfangen und kassierte die erste Nummer nach 5 Spielen. Der zweite Durchgang brachte keine we-

sentlichen Änderungen mehr, ausser, dass Obfelden nochmals eine Nummer schreiben lassen musste, Langnau-Berge konnte die restlichen Hornusse abfangen. Somit verlor Obfelden das Spiel mit 2 Nummern und 714 geschlagenen Punkten zu Langnau-Berge mit 1 Nummer und 855 geschlagenen Punkten. Obfelden ging leer aus und rutschte durch diese Niederlage auf Rang 9 zurück. Langnau-Berge bekam 2 Punkte und konnte die Spitze der Tabelle verteidigen. (pf ) Einzel erzielten gute Leistungen: Reto Binggeli 68 Punkte, Geri Wisler 62 Punkte, Walti Müller 61 Punkte.

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André Meier (R6) und Bruno Schönbächler (R6) gewannen ihre Einzel problemlos gegen gleichklassierte Gegner, wobei Bruno Schönbächlers Gegner in aussichtsloser Lage im zweiten Satz «Walk Over» (w.o.) gab. Ernst Widmer (R6) konnte wenig mit der unorthodoxen Spielweise seines R7Gegners anfangen und verlor prompt den ersten Satz (4:6). Erst nach hartem Kampf gegen den eigenen Fatalismus konnte er sich doch noch in drei Sätzen durchsetzen (6:2/6:2). Pech hatte Jürg Schmidlin, der sich beim Einspielen verletzte und w.o. geben musste. Thomas Naef und Bruno Schönbächler verloren im Champions-Tie-Break ihr Doppel 2 während Meier/Widmer das Doppel 1 wegen Verletzung eines Gegners w.o. gewannen.

Aufstiegsspiel gegen Wiesendangen Nun darf die Mannschaft am Pfingstmontag um 9 Uhr zu Hause im Moos das Aufstiegsspiel gegen den TC Wiesendangen bestreiten. Das wird eine ziemlich grosse Herausforderung, da die gegnerische Mannschaft in der Vorrunde zweimal mit vier R5 klassierten Spielern angetreten ist. Zuschauer sind herzlich willkommen und es wird ihnen empfohlen, einmal die Pizzas im Tennishaus zu probieren.

Jungsenioren steigen ab Das alles entscheidende Abstiegsspiel auswärts gegen den TC Ebnat-Kappel verloren die Säuliämtler bei strahlend schönem Wetter knapp mit 4:5. Die an Nummern 1 und 2 gesetzten Hervé Brünisholz (R5) und René Bachmann (R5) konnten ihre Einzel klar für sich entscheiden. Auch Peter Zwicky (R6) holte mit seinem geduldigen und überlegten Spiel klar einen weiteren Punkt für den TC Säuliamt. Patrick Lerf (R6) überzeugte mit einer kämpferischen Leistung, konnte er doch den ersten Satz nach einem 2:5-Rückstand noch 7:6 zu seinen Gunsten entscheiden. Den zweiten Satz gewann er ebenfalls im Tie-break. Somit stand es nach den Einzelspielen 4:2 zugunsten der Säuliämtler. Lediglich den Gewinn eines Doppels hätte zum Erreichen des Ligaerhalts gereicht. Allerdings mussten sich die Säuliämtler in allen drei Doppel geschlagen geben. Am nächsten am Erfolg war noch das Doppel Benz/Lerf, das sich im Champions-Tiebreak mit 10-7 geschlagen geben musste. Somit spielt die Jungsenioren-Mannschaft in der nächsten Saison in der 2. Liga.

Restliche Resultate Die Senioren Herren 2. Liga verloren ihr Nachtragsspiel gegen den TC Sonnenfeld knapp mit 3:4 und müssen am Pfingstsamstag als Gruppenletzte auswärts gegen den TC Wettswil gegen den Abstieg kämpfen. Das Damen Aktive 1. Liga verlor auswärts gegen den TC Yellow Bachenbülach 2:4 und muss in die zweite Liga absteigen. (pd.)


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Hände weg von Igelbabys Neugierige Tierfreunde können grosses Leid verursachen, wenn sie aus Freude am stacheligen Nachwuchs einen Blick darauf werfen möchten. Igelnester mit Nachwuchs kann man von Mitte Mai bis in den September hinein finden. Was tun, wenn sich unter dem Gartengrill eine Igelmama häuslich eingerichtet hat oder ein Igelbaby am Rand des Gebüschs liegt? Ruhe bewahren und beobachten. In den meisten Fällen holen die Muttertiere die Kleinen zurück ins Nest. Bevor man irgendwelche Massnahmen zur Rettung des Tieres ergreift, gibt die kostenlose Notfallnummer von Pro Igel (079 652 90 42) rund um die Uhr Auskunft zum richtigen Vorgehen, auch für den Fall, dass ein ungünstig gelegenes Igelnest evakuiert werden muss. Man kann Igelnester nämlich an den unmöglichsten Orten finden, sogar unter einem Rasenmäher. Das Nest und die Umgebung sollten nicht mit blossen Händen angefasst werden. Es gilt, das Nest möglichst ungestört zu lassen. Igel sind Wildtiere und sehr empfindlich, Igelmütter können im schlimmsten Fall in Panik geraten und ihre Jungen totbeissen. Die grösste Hilfe für Igelmütter und ihren Nachwuchs ist nach wie vor ein igelfreundlicher Garten. Wer Igel mag, verzichtet auf den Gebrauch von Schneckenkörnern und anderen Pestiziden und geht vorsichtig mit Motorsensen und Fadenmähern um, weil damit bevorzugt dort gearbeitet wird, wo sich die Igelnester befinden. Helfen kann man den nützlichen Stachelzwergen mit Wildwuchs, Dickicht und hochstehendem Gras! (pd.)

Extra

herkömmliches

«Mein Herz schlägt für den Wald» Revierförster Ueli Müller wurde ausgezeichnet Der Revierförster der Gemeinden Affoltern, Hedingen und Bonstetten hat die Försterprämie 2017 des Forstkreiszentrums 1 des Kantons Zürich erhalten. Ueli Müller ist stark verwurzelt in der Region und pflegt «seinen» Wald mit viel Herzblut und Wissen. ................................................... von brigitt hunziker kempf Seit wenigen Tagen hängt ein hölzernes Schmuckstück in den Räumlichkeiten des Werkhofes von Ueli Müller und seinem Team in Mettmenstetten. Eine schön präparierte Scheibe einer zirka 60-jährigen Esche. Darauf ist zu lesen: Försterprämie 2017 für Ueli Müller. Dieser Preis wird alljährlich vom Forstkreiszentrums 1 einer Forstperson verliehen, deren Arbeit, Einsatz und Bemühungen rund um den Wald auffällt. Ja, der Revierförster der Gemeinden Affoltern, Hedingen und Bonstetten ist dem verantwortlichen Kreisforstmeister, Jürg Altwegg, aufgefallen: «Ueli Müller hat ein ausserordentliches Interesse für den Waldbau. Er kennt versiert die Besonderheiten eines Wald-Bestandes und nutzt gekonnt die Flächen im Sinne der Menschen, der Natur und der Holzbewirtschaftung.»

gedankensprünge Konserviert Statt mit der Erbsenzählerei Sich mühevoll herumzuquälen Kann man ganz einfach eins-zwei-drei Statt den Erbsen nur die Dosen zählen Martin Gut anzeige

wetter

Freitag, 2. Juni 2017

Freier Unternehmer in Vertragsverhältnis Ueli Müller ist stolz, den Preis, die Anerkennung vom Forstkreis 1 des Kantons Zürich zu erhalten. «Mein Herz schlägt für den Wald. Und ich arbeite gerne mit und für ihn», erklärt der 43-jährige Fachmann. Er ist in Mettmenstetten auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat die Forstwartlehre absolviert. 2001 trat er die Försterstelle in Affoltern am Albis an. Und so wie sein Vorgänger bietet er seine Forst-Tätigkeit als freier Unternehmer im Vertragsverhältnis an. 2008 kamen dann die Gemeinden Hedingen und Bonstetten hinzu. Heute betreut er 700 Hektaren Wald. Der Wald ist zum Grossteil im Besitz der grossen Holzkorporationen Unter- und Oberaffol-

Pfingsten Pfingsten kommt von griechisch «pentecostes» und bedeutet der Fünfzigste. Gemeint ist der fünfzigste Tag nach Ostern, an dem die verzagte Jüngerschaft, die sich hinter verschlossenen Türen versteckt hielt, ihren Lebensmut wiedergefunden hat. Es sei wie Sturm und Feuer über sie gekommen, berichtet der Evangelist Lukas in der Apostelgeschichte (2,1-13). Erfüllt von Heiligem Geist seien sie in Ekstase geraten. Sie sind buchstäblich aus dem Häuschen geraten, hinausgerannt auf Gassen und Plätze, um von dem zu reden, was sie im Innersten bewegt und getroffen hat. Und diese Sprache sei bei den Leuten angekommen, sagt Lukas: «Ein jeder konnte sie in der eigenen Muttersprache reden hören.» Es ist nicht anzunehmen, dass die einfachen Fischer plötzlich lybisch, kretisch und pamphylisch sprechen konnten. Was sich an Pfingsten ereignet hat, ist kein Sprachwunder, sondern ein Verständigungswunder. Sie konnten einander trotz unterschiedlicher Herkunft verstehen, weil die Sprache der Liebe international ist. Der Heilige Geist weht bekanntlich wie und wo er will. Aber er hat eine klare Stossrichtung: Er zielt auf Verständnis und Verständigung und setzt sich über vermeintliche Hindernisse hinweg. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Kreisforstmeister Jürg Altwegg (links) mit Revierförster und Unternehmer Ueli Müller. (Bild zvg.) tern, Zwillikon, Bonstetten sowie Hedingen. Ueli Müller schätzt das Miteinander mit den Verantwortlichen der Korporationen sehr. «Meine Ansprechpersonen haben alle grosses Interesse am Wald und viel Verständnis für die Bewirtschaftung. Unsere Zusammenarbeit ist unkompliziert und transparent.» Nebst der hoheitlichen Funktion des Revierförsters ist er auch Geschäftsführer bei der Interessensgemeinschaft Energieholz (IGE) und als Unternehmer im Bereich Holzernte und Strassenunterhalt aktiv. «Diese Verknüpfung von verschiedenen Aufgabengebieten benötigt eine grosse Flexibilität und Offenheit. Dies auch gegenüber verschiedensten Menschen und Interessen», erklärt Jürg Altwegg. Und seiner Meinung nach besitzt Ueli Müller das gute Fingerspitzengefühl, allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Aktiver Hornusser und Schütze Der prämierte Forstmann ist in der Region stark verwurzelt. Er lebt heute in

Dachlissen und ist dort aktiv als «Hornusser» und Mitglied des Schützenvereins. «Ich liebe diese Gegend und kenne die Wälder und die Natur schon von Kindesbeinen an.» Ueli Müller pflegt die Wäldflächen zusammen mit seinen fünf Mitarbeitern und mehreren Teilzeit-Mitarbeitern im Sinne der Nachhaltigkeit. «Man weiss nie, was die Zukunft bringt. Wir pflegen und hegen den Wald, damit er für das Unbekannte gerüstet ist. Dies ist er am idealsten, wenn er gesund und vielfältig gedeiht.» In Bälde wird er mit den Verantwortlichen der Holzkorporationen in den Wäldern die kommende Holzhauerei planen. Dazu begehen sie gemeinsam die Waldflächen und besprechen das zu schlagende Holz und zeichnen dieses mit leuchtender Farbe an. Diese Streifzüge liebt Ueli Müller: «Wir unterstützen die Natur in ihrem Gedeihen und gestalten das Waldbild mit. Das ist für mich immer wieder eine wunderschöne Aufgabe.»

Im Spital Affoltern geboren

Kaon, 20. Mai. (Bilder Irene Magnin)

Margot Teresa, 20. Mai.

liebe elise

Nächtliches Geflüster

bauernregel «Gibt’s im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.»

Liebe Elise, ob du noch schläfst? Es ist früher Morgen, dämmert erst. Sehr wach sitze ich am Stubentisch, um dir vom nächtlichen Geheimnis aus unserer Küche zu erzählen. Du weisst ja, alte Häuser können nicht still sein. Immer ist irgendwo ein Geseufze, Geknurre, ein Sausen und Summen. Ein jedes Familienmitglied weiss genau, wo es hintreten darf, um im Schlafzimmer niemanden zu wecken durch knarzende Bodenbretter. Noch mehr verinnerlicht sind die lautlosen Wege zum Süssigkeitenschrank. Heute Nacht aber sind mir die Ohren bis an die Decke gewachsen und sie haben noch nicht wieder ihre Originalgrösse erlangt. Es geschah in der Küche. Unserer strahlend schönen neuen Küche, von der ich allen ungefragt und aufdringlich erzähle. Aufgewacht bin ich ob dem im Frühling üblichen Katzengeschrei irgendwo draussen, hinterm Haus. Warum ich plötzlich in der dunklen Küche stehe, habe

ich vergessen. Ich trinke ein Glas Wasser, als ich es höre: ein Flüstern, ein sehr vielstimmiges Flüstern, ein ganzes geflüstertes Gespräch sozusagen. Und es findet unter meinen FüsAntoinette Suter. sen statt. Kleine altmodische Ka(Bild zvg.) cheln flüstern mit grossen, modernen Kacheln, untenliegende mit obensitzenden, ältere fragen jüngere: «Wie gehts da oben? Schon an die Familienfüsse gewöhnt?» Eine grosse Graue zwitschert: «Sie tragen nie Schuhe, herrlich!» «Auf uns hat das Bübchen laufen gelernt», flüstert es aus der Ecke nahe beim Ofen. «Wir haben den Küchentisch getragen.» «Ich wurde ewigs geschrubbt und blieb doch immer fleckig.» «Wir haben heimlich den Platz getauscht und niemand hats gemerkt.» «Auf uns

ist stets am meisten Sauce getropft – auf uns hier hinten lag der Hund, und im Übrigen haben wir alles gehört, jedes Lachen, jedes Weinen, jeden Familienrat, jedes romantische Gewisper, jeden Streit und alle Geheimnisse, Pfannengeklapper und Teiggeklopfe, lautes Schmatzen und leeres Schlucken...» «Jetzt sind wir dran», flüstern die Jungen. «Sie haben uns geliebt», flüstert es zurück, und was ist eigentlich los mit diesen neuen Schubladen? Gleiten so langsam durch den Tag, lautlos, breit, deutlich hochnäsig... die alten waren ganz anders: schmal, laut und bockig.» Rückwärts und auf Zehen schleiche ich aus der Küche, auf dem Weg ins Bett vergesse ich alle gefährlichen Bodenbretter, hinter mir in der Küche flüstert es weiter. Ein halbausgetrunkenes Glas blinzelt mir am Morgen vom Küchentisch her zu. Wir teilen ein Geheimnis. Und was für eines! Antoin

042 2017  
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