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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 42 I 170. Jahrgang I Freitag, 27. Mai 2016

Fachstelle Gesellschaft

Interimistisch

Der Gemeinderat Affoltern hat das Konzept und die Strategie verabschiedet. > Seite 3

Nach dem Weggang von Urs Petermann leitet Verena Feller das Haus zum Seewadel. > Seite 3

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Sportlich eingeweiht Primarschule Aeugst hat erneuerte Turnhalle und neuen Spielplatz vorgestellt. > Seite 7

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Unverzichtbar «Keiner macht mehr für das Gemeinwohl als die Spitex», hiess es an der GV. > Seite 8

«Alle Kräfte sollen am selben Strick ziehen» EnergieRegion Knonauer Amt übergibt Forum Energie-Umwelt «Burestübli» in Sellenbüren. (Bild -ter.)

Auch im Säuliamt nicht einfach, Dorfrestaurants zu erhalten Restaurants verschwinden. Restaurants werden geschlossen und wiedereröffnet. Auch im Säuliamt. Die klassische Dorfbeiz jedenfalls ist gefährdet. Maschwanden (seit längerer Zeit) und Knonau sind restaurantfrei. Die schon auf einen früheren Termin angekündigte und letztmals für den 13. Mai geplante Wiedereröffnung des Gasthauses Kreuz in Maschwanden ist geplatzt. Vermieter und Mieterin sind sich nicht einig und erheben gegenseitige Vorwürfe. – Nach dem Wegzug des Wirts im Restaurant Freihof, dem einzig verbliebenen in der Gemeinde Knonau, sucht der Vermieter noch immer nach einer Nachfolge. Er ist aber guter Dinge, dass das bald einmal geregelt werden kann. In Sellenbüren ist hingegen der Termin für die Wiederöffnung des Traditionsrestaurants Burestübli klar: am 1. Juli. Nach eineinhalb Jahren. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 9

Der Verein EnergieRegion Knonauer Amt hat am Montag beschlossen, sich im Anschluss an die 3. Elektromobilitätstage vom 10./11. Juni aufzulösen, damit sich das neu konstituierte Forum Energie-Umwelt der Standortförderung die EnergieRegion weiter entwickeln kann. Die Mehrheit des Vorstands wirkt in diesem Forum mit. Im Rahmen seines Jahresberichts an der Generalversammlung des Vereins EnergieRegion Knonauer Amt blickte Präsident Olivier Hofmann zurück: Die Idee einer EnergieRegion Knonauer Amt entstand 2008 im Rahmen einer FDP-Arbeitsgruppe und wurde ab 2010 von der Standortförderung Knonauer Amt zusammen mit der parteipolitisch neutralen Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt vorangetrieben.

Leuchtturmprojekt mit ehrgeizigen Zielen Im Frühjahr 2014 entwickelte Olivier Hofmann die Idee, im Knonauer Amt ein Leuchtturmprojekt zu realisieren, mit dem bis 2025 bewiesen werden

soll, dass die Energiewende in einer typischen Schweizer Region mit rund 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern erfolgreich realisiert werden kann. Um herauszufinden, welche Massnahmen dazu notwendig sind, führte er unter anderem drei ganztägige Workshops und zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, einer Fachhochschule und einer Umweltorganisation durch und erarbeitete dabei einen Katalog mit über 80 möglichen Massnahmen. Gespräche über potenzielle Partnerschaften und die Suche nach finanzieller Unterstützung zeigten ein grosses Interesse am Projekt. Gleichzeitig wurde immer wieder erwähnt, dass ein solches Leuchtturmprojekt eine klare geregelte, breit abgestützte Trägerschaft erfordert. Aus diesem Grund hat Olivier Hofmann, zusammen mit verschiedenen Energiefachleuten, im Herbst 2014 den Verein EnergieRegion gegründet, mit dem Ziel, die Idee eines Leuchtturmprojektes im Knonauer Amt umzusetzen und dieses zu einer Modellregion für die ganze Schweiz zu entwickeln. Inzwischen hat sich die Standortförderung Knonauer Amt neu organisiert und bietet die geforderte breite Abstützung. Das neu geschaffene Fo-

rum Energie-Umwelt soll die Arbeiten im Zusammenhang mit der EnergieRegion Knonauer Amt übernehmen. Dazu wurden auch die Mitglieder des Vereins eingeladen, was bei vielen auf positives Echo stiess. An der Generalversammlung des Vereins EnergieRegion Knonauer Amt erhielt der Antrag, den Verein zugunsten eines einheitlichen Auftritts im Rahmen des Forums Energie-Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt aufzulösen, die dazu erforderliche Zweidrittelmehrheit. Somit geht der Massnahmenkatalog, den Olivier Hofmann erarbeitet hat, an das Forum Energie-Umwelt, um sie zu sichten, zu priorisieren und die Umsetzung voranzubringen.

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Gemeinnützigkeit Die Gemeinnützige Gesellschaft feiert ihr 190-Jahre-Jubiläum im Festzelt. > Seite 10

Mettmenstetten: Gemeindeversammlung heisst alle Anträge gut Rund 200 Stimmberechtigte, die über sechs Geschäfte von drei Gemeindegütern zu bestimmen hatten – die Spannung vor der Gemeindeversammlung in Mettmenstetten war spürbar. Der zu erwartende Verhandlungsmarathon blieb allerdings aus, nach hundertundeiner Minute konnte Gemeindepräsident René Kälin die Stimmberechtigten verabschieden. Die Rechnungsabschlüsse gaben zu keiner Diskussion Anlass, die Sanierung des alten Amtsschulhauses ebenso. Etwas Widerstand formierte sich einzig gegen das geplante neue Schliesssystem der Sekundarschulanlage Wygarten und den privaten Gestaltungsplan Neugut. Letzterer soll die Rahmenbedingungen festlegen, um den bestehenden Schweinezuchtbetrieb von 200 auf 655 Mastschweinplätze zu erweitern. (tst.)

................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5 anzeigen

3. Elektromobilitätstage als Schlussbouquet Der Verein verabschiedet sich mit einem grösseren Projekt: Die 3. Elektromobilitätstage vom 10./11. Juni 2016 in Hedingen (siehe Kästchen) werden, wie bereits im Vorjahr, von ihm verantwortet. Für die kommenden Jahre legt der Verein auch diese Aktivität in die Hände des Forums Energie-Umwelt. (bs) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11

Vom FC Hausen in die Premier League Der Hausemer Shani Tarashaj spielt in der kommenden Saison für den FC Everton Der FC Hausen ist bei Kindern und Jugendlichen beliebter denn je. Der erfolgreichste Fussballer, der dort mit dem Sport begonnen hat, ist Shani Tarashaj, der im vergangenen Winter von den Grasshoppers zum FC Everton transferiert worden ist. ................................................... von salomon schneider Seine Anfänge im Fussball machte Shani Tarashaj als sechsjähriger F-Junior beim FC Hausen. Der damalige Präsident des FC Hausen, Karl Hartmann, erinnert sich an den kleinen Shani und vor allem seinen Vater Ymri: «Shani Tarashaj war auf der Warteliste für den FC, und sein Vater kam zu uns und setzte sich sehr hartnäckig dafür ein, dass Shani nicht warten musste, bis er eigentlich dran gewesen wäre. Er durfte dann einmal zum Probetraining kommen, und als wir sahen, was er kann, haben wir ihn natürlich sofort behalten. Wir haben von Anfang an gesehen, dass es ihm bis ganz nach oben reichen könnte.

Shani Tarashaj verabschiedet sich am Empfang des GC-Campus von Petra Braunwalder. (Bild Salomon Schneider) Sein Vater Ymri, der immer noch in der Gemeinde arbeitet, hat ihn aber auch vorbildlich unterstützt. Er hat ihn immer gefördert und bedingungslos unterstützt. Er war auch ein super Fussballer, hat ihn überall hin gebracht und gleichzeitig geschaut, dass

er auf dem Boden bleibt. Shani hat ihm sehr viel zu verdanken.» Fünf Jahre lang hat Shani Tarashaj beim FC Hausen gespielt, bis er über den FC Red Star zu den Grasshoppers gewechselt hat. Nach nur zwei Spielzeiten in der ersten Mannschaft wurde

er von den Grasshoppers für vier Millionen Euro zum FC Everton transferiert, der ihn jedoch noch für den Rest der Saison den Grasshoppers zurück auslieh. ................................................... > Interview auf Seite 23

500 21 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Deona Bau-GmbH in Liquidation, Merkurstrasse 5, 8910 Affoltern a. A., UID CHE-115.535.167. Datum der Konkurseröffnung: 4. Juni 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Mai 2016. Affoltern am Albis Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einbürgerungen

Wahlanordnung

Mit Beschluss vom 17. Mai 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2014/2018

– BEHLULI Lindita, 1986, sowie die Kinder BEHLULI Ledion, 2008, und BELUHLI Noan, 2014, kosovarische Staatsangehörige – BRECHBÜHL Xochitl Maria, 1978, mexikanische Staatsangehörige – FAYAZ Muhammad, 1973, pakistanischer Staatsangehöriger – KOSTADINOVIC Danka, 1991, kosovarische Staatsangehörige – MELIS Fabiola, 1994, italienische Staatsangehörige Affoltern am Albis, 27. Mai 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Römischkatholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 Folgendes Geschäft wurde behandelt und genehmigt: Abnahme der Rechnung 2015

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 17. Mai 2016 folgende Reglemente genehmigt und in Kraft gesetzt: – Geschäftsordnung der Gesellschaftsund Gesundheitskommission per 1. Juni 2016 – Teilrevision Geschäftsreglement des Gemeinderates per 1. Juli 2016 Die Beschlüsse liegen während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen die Beschlüsse des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und – im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Für die aus der Kirchenpflege zurücktretende Frau Maya Schmit ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) können bis zum 7. Juli 2016 (40 Tage nach Publikation der Wahlanordnung) Wahlvorschläge (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Konfession, Beruf, Adresse und Heimatort) eingereicht werden (§ 49 ff GPR). Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der ref. Kirchgemeinde Hedingen (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Ein entsprechendes Formular ist auf unserer homepage unter www.kirchehedingen.ch/gemeinde/ gemeinde-aktuell aufgeschaltet. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Die Wahlvorschläge sind schriftlich an den Präsidenten der Kirchenpflege, Herrn P. Ott, Frohmoosstrasse 34 a, 8910 Hedingen, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird am Wochenende vom 24./25. September 2016 eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt.

1. Die Rechnung 2015 wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 27. Juni 2016, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Gemeindeversammlung der – politischen Gemeinde – Primarschulgemeinde – reformierten Kirchgemeinde Traktanden A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Einbürgerung von Martine Graber (französische Staatsangehörige) 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 B. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Antrag der Primarschulpflege betreffend: Genehmigung der Bauabrechnung Sanierung Schulhausplatz und Turnhalleneingang C. Kirchgemeinde Anträge der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung Kreditbewilligung über Fr. 22 000.– für den Einbau einer neuen Akustikanlage Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 10. Juni 2016, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörden: Gemeindeverwaltung Maschwanden

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 Gemeindeversammlung 1. Rechnung 2015 – Genehmigung 2. Schulanlage Wygarten: Erneuerung Schliesssystem, Investitionskredit – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 30. Mai 2016 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 27. Mai 2016 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Kirchenpflege Hedingen

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Donnerstag, 2. Juni 2016, im katholischen Pfarreisekretariat zur Einsicht auf. Bonstetten, 24. Mai 2016

Gemeindeammannamt Hausen am Albis

Kirchgemeinderat St. Mauritius Bonstetten

Gerichtliches Verbot

Stille Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 – Wahl von Larcher-Sauvain, Jacqueline

Die Kirchgemeindeversammlung vom 22. Mai 2016 fasste folgenden Beschluss:

Montag, 27. Juni 2016, 20.00 Uhr Ort: Kirche Maschwanden

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

27. Mai 2016

Affoltern am Albis, 27. Mai 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung

Auf die Ausschreibung vom 13. Mai 2016 ist dem Gemeinderat (wahlleitende Behörde) Larcher-Sauvain, Jacqueline, als gültige Kandidatin vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser Wahlvorschlag definitiv vor. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat (wahlleitende Behörde) beschliesst: 1. Als neues Mitglied der Primarschulpflege Knonau wird für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt: 2. Larcher-Sauvain, Jacqueline, 1962, Geschäftsleitungsmitglied Schulbehörde Stadt Zürich, Grundstrasse 14, 8934 Knonau 3. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Gemeinderat Knonau

Denkmalschutz Entlassung aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 17. Mai 2016, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG) beschlossen, dass das Wohnhaus, Vers.-Nr. 300, Kat.-Nr. 2761, Rennweg 16, 8932 Mettmenstetten, kein Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 27. Mai 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

Der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 2. Mai 2016 nach Einsicht in das Gesuch von Hanna Schär-Steinmann, Ottenloostrasse 4, 8932 Mettmenstetten, in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft, Kat.-Nr. 3175, Steiggiweid, 8932 Mettmenstetten, und der Liegenschaft, Kat.-Nr. 3998, Jösli, 8932 Mettmenstetten, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von bis zu Fr. 200.– bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO) Hausen am Albis, 27. Mai 2016 Gemeindeammannamt Hausen a. A. V. Moroff, Gemeindeammann Fröhliche, zuverlässige Schweizerin, 50, NR, bietet ihre

Mithilfe an bei: Kochen, Betreuung, Gesellschaft. Kontakt unter: vita65@gmx.ch oder Telefon 056 664 78 33

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden, welcher in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht wird: Marion Suter, 1983, Geschäftsleitungsassistentin, Langfurenstrasse 16, 8143 Stallikon Innert einer Frist von 7 Tagen (bis Freitag, 3. Juni 2016) kann der Wahlvorschlag geändert oder zurückgezogen werden. Es können der reformierten Kirchgemeinde, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil, auch neue, von 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde eigenhändig unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Liegt nach Ablauf dieser Frist nur ein Wahlvorschlag vor, wird der oder die Vorgeschlagene durch die reformierte Kirchenpflege als gewählt erklärt (stille Wahl). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Wettswil, 27. Mai 2016 Evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon Wettswil Die Kirchenpflege


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

Fachstelle Gesellschaft Affoltern am Albis aktiv Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Seit Anfang 2016 gibt es in der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis eine Fachstelle Gesellschaft. Nun hat der Gemeinderat das Konzept und die Strategie der Fachstelle verabschiedet. Dies ist ein weiterer Schritt beim Ausbau der Gemeindeverwaltung zum umfassenden Kompetenzzentrum für die Bevölkerung. Die Fachstelle Gesellschaft unterstützt den Gemeinderat bei der Umsetzung einer gesellschaftsfreundlichen und nachhaltigen Gemeindeentwicklung. Sie bietet Beratung, Unterstützung und Vernetzung bei Projektideen, Initiativen und Anliegen der Bevölkerung. Die Einwohner von Affoltern am Albis sollen ihre Zukunft aktiv mitgestalten und sich mit ihrer Gemeinde identifizieren können, was erheblich zur Lebensqualität beiträgt. Als Anlaufstelle für alle, die sich in irgendei-

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Emma und Alois Lukas-Michel feiern heute Freitag, 27. Mai, in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Den 50-jährigen Ehebund feiern gleichtags auch Susanne und Herbert Strahm-Wydler in Zwillikon. Den Ehepaaren gratulieren wir herzlich zum Jubiläum und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, 27. Mai, feiert in der Vollenweid in Hausen Margaretha Weingart ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen ihr ein schönes Fest im Kreise ihrer Familie und weiterhin Gesundheit und Wohlergehen. Zum 90. Geburtstag dürfen wir auch Dora Lüthi in der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern gratulieren. Sie feiert morgen Samstag, 28. Mai. Wir wünschen alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Heute Freitag feiert Werner Noth aus Stallikon seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

ner Form in der Gemeinde engagieren oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken wollen, nutzt und fördert die Fachstelle Information, Vernetzung und Mitwirkung. Dabei ist sie auch Kontaktadresse für die Themenbereiche der Bevölkerung von Affoltern am Albis, welche bisher von der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen der Pro Senectute bearbeitet wurden.

Vernetzung Die Fachstelle Gesellschaft bringt Menschen und Organisationen zusammen, die ähnliche oder gleiche Interessen haben. Bildlich gesprochen hält sie die Fäden in verschiedene Richtungen gespannt, mit dem Ziel, diese bei Bedarf individuell zu verknüpfen. Dabei sollen Ressourcen und Fähigkeiten aus der Bevölkerung zum Nutzen der Gesellschaft gebündelt werden.

Information Die Fachstelle Gesellschaft bereitet Informationen über Angebote und Organisationen aus den Themenbereichen Soziales und Gesundheit auf und stellt sie der Bevölkerung zur Verfügung. Ob beim Stöbern in der Infothek im zweiten Stock der Gemeindeverwaltung oder bei einem persönlichen Gespräch – die Fachstelle Gesellschaft ist Informationsdrehscheibe und nimmt sich Anliegen gerne an.

Mitwirkung Die Fachstelle Gesellschaft fördert die Mitwirkung der Bevölkerung im Gemeinwesen. Sie unterstützt Menschen und Organisationen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte zum Thema Lebensqualität und Zusammenhalt in der Gemeinde. Es geht im Wesentlichen darum, Engagement zu fördern und nicht für, sondern mit Zielgruppen zu arbeiten. (tro)

Der Stelleninhaber Fabio Bieri lebt mit seiner Familie in Luzern. Er hat an der Hochschule Luzern berufsbegleitend Soziale Arbeit mit Vertiefung in Soziokultur studiert. Die letzten sieben Jahre arbeitete er in der offenen Jugendarbeit und hat diverse, auf das Gemeinwesen ausgerich- Fabio Bieri vor der Infothek. (Bild zvg.) tete Projekte, lanciert und begleitet. Die Arbeit in ver- Kontakt treten, Anliegen und Ideen schiedenen Projekten rund um das einbringen oder in der Infothek InThema des gesellschaftlichen Zusam- formationsbroschüren zu verschiemenlebens fasziniert ihn. Er freut denen Gesellschafts- und Gesundsich, die Aufbauarbeit der fort- heitsthemen beziehen. Fabio Bieri ist jeweils mittwochs schrittlichen Stelle in Affoltern am Albis übernehmen zu dürfen und ist abwesend. Die Infothek ist während gespannt auf die verschiedenen Kon- den Öffnungszeiten der Gemeindetakte mit Organisationen und Men- verwaltung zugänglich. schen in und um Affoltern am Albis. Das Büro der Fachstelle Gesell- Gemeinde Affoltern am Albis, Sozialabteilung schaft befindet sich im zweiten (2. Stock), Fachstelle Gesellschaft, Fabio Bieri. Stock der Gemeindeverwaltung in E-Mail: fabio.bieri@affoltern-am-albis.ch, der Sozialabteilung. Dort kann man Telefon 044 762 56 74. Weitere Infos unter unverbindlich mit Fabio Bieri in www.affoltern-am-albis.ch.

Neue Personalverordnung geht im Herbst an die Urne Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Am 25. September 2016 wird über die neue Personalverordnung an der Urne abgestimmt. Im Rahmen der zwei Monate dauernden externen Vernehmlassung durfte der Gemeinderat eine grosse Zustimmung zur Vorlage feststellen. Einerseits gingen von den Parteien nur sehr wenige Anregungen ein, welche teilweise berücksichtigt werden konnten, andererseits wurden aus Bevölkerungskreisen keine Bemerkungen zur neuen Verordnung eingereicht. Personalvertretung und Verena Feller, Seewadel-Geschäftsleiterin ad interim. (zvg.) Gemeinderat freuen sich, den Stimmberechtigten eine ragende abteilungsübergreifende Vorausgewogene Vorlage unterbreiten zu gehensweise und die Prüfung verschiekönnen. dener Varianten zu einer durchdachten und kostengünstigen Lösung.

Umbau Gemeindezentrum massiv günstiger als angenommen Die Gemeindeversammlung hatte 2013 den Teilaustritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern beschlossen. Die Sozialabteilung wurde daraufhin reorganisiert und die Büroräumlichkeiten und Sitzungszimmer im Gemeindehaus und im Kopfbau wurden umgenutzt. Anlässlich der Gemeindeversammlung rechnete man dafür mit einmaligen Kosten von rund 300 000 Franken. Für eine allfällige Fremdmiete wurden 70 000 Franken pro Jahr veranschlagt. Die nun vorliegende Kreditabrechnung zeigt, dass der gesamte Umbau mit Kosten von Fr. 179 411.90 weit unter der Kostenschätzung realisiert werden konnte. Eine Fremdmiete fällt zudem nicht an. Hauptgrund dafür ist einerseits die optimale Nutzung der guten Infrastruktur in den bestehenden Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung. Andererseits führte eine hervor-

Neuer Ressortvorstand für das Haus zum Seewadel Der Gemeinderat hat entschieden, das Haus zum Seewadel ab 1. Juli 2016 dem Immobilienvorstand, Hermann Brütsch, zu unterstellen. Das Haus zum Seewadel wurde bei der Reorganisation 2014 bewusst nicht der Immobilienabteilung unterstellt, weil Immobilie und Betrieb eng verbunden sind. Der Betrieb wurde höher gewichtet und deshalb verblieb das Haus zum Seewadel bei der Sozialabteilung. Zwischenzeitlich hat sich aber gezeigt, dass ein geordneter Betrieb ohne entsprechende Infrastruktur (Immobilie) nicht möglich ist und somit das Thema Immobilie höher zu gewichten ist. Insbesondere auch deshalb, weil für den derzeitigen Betrieb allenfalls notwendige Investitionen vorgenommen werden müssen. In der Praxis hat sich weiter gezeigt, dass die Strategie für die Alters-

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planung und die Strategieplanung für das Haus zum Seewadel unterschiedlich sein können. Dies führt zu Zielkonflikten und kann Lösungen blockieren oder verlängern. Das Haus zum Seewadel hat sich in einem teilregulierten Markt zu behaupten. Dies auch gegen privatwirtschaftliche Konkurrenz. Gleichzeitig kann der Sozialvorstand entlastet und eine ausgewogenere Arbeitsverteilung innerhalb der Ressorts erreicht werden. Durch die Anpassung wird die Organisation der Gemeindeverwaltung aber nicht tangiert. Der eigenständige Bereich Haus zum Seewadel wird lediglich politisch neu zugeordnet.

Vandalen unterwegs In Hausen, Obfelden und Affoltern haben in den vergangenen Tagen Vandalen gewütet.

Der bisherige Geschäftsleiter Haus zum Seewadel, Urs Petermann, hat per Ende August seinen Rücktritt bekannt gegeben. Dies insbesondere deshalb, weil weiterhin mit Verzögerungen bei einem Ersatzbau zu rechnen ist und noch kein konkreter Entscheid (Urnenabstimmung) vorliegt. Damit zukünftigen Geschäftsleitern eine klare Perspektive geboten werden kann, hat der Gemeinderat entschieden, bis zum Vorliegen eines definitiven Entscheides mit einer Interimslösung zu arbeiten. Damit sollen häufige Stellenwechsel bei der Leitungsperson vermieden werden. Der Gemeinderat hat als Geschäftsleiterin ad interim per 1. September 2016 Verena Feller gewählt. Verena Feller war bereits 2011/2012 im Haus zum Seewadel für die Reorganisation der Hotellerie zuständig und hat das heutige Gastronomieangebot mitgeprägt. Zudem leitete sie 2012/2013 interimistisch während rund acht Monaten die Affoltemer Sozialabteilung.

Sachschaden in der Höhe von rund 5000 Franken entstand auf der Schulanlage in Hausen. Unbekannte haben dort vom 20. auf den 21. Mai Wände mit Graffiti verunstaltet und eine Scheibe eingeschlagen. Zwei Tage später haben die Vandalen auf den gleichen Areal nochmals zugeschlagen und eine Scheibe zertrümmert. Schaden: zirka 1500 Franken. Auch in Obfelden wurde die Mehrzweckhalle Zendenfrei mittels Farbe attackiert. Der am 19. Mai durch Graffiti hervorgerufene Schaden beläuft sich gemäss Kantonspolizei auf 1000 Franken. Im Quartier Hasenbühl in Affoltern sind Gartenpflanzen ausgerissen worden. Der Schaden beträgt rund 300 Franken. Die Polizei musste sich auch mit anderen Delikten befassen: Im Aeugstertal scheiterte ein Einbruch. Unbekannte versuchten vom 19. auf den 20. Mai, via Türe in ein Mehrfamilienhaus einzudringen. Sachschaden: ein paar 100 Franken. Ob der Durst zu einem Einbruch in eine Jagdhütte in Hausen animiert hat? Unbekannte drangen in der Zeit vom 17. bis 22. Mai ein und klauten Getränke im Wert von 200 Franken. Den angerichteten Schaden beziffert die Kantonspolizei auf gegen 500 Franken. Bei einem Fahrzeugeinbruch wurden in Affoltern elektronische Geräte im Wert von mehreren 1000 Franken gestohlen. Die Tat ereignete sich am 23. Mai in der Nähe des Schulhauses Ennetgraben. Der Schaden beläuft sich auf gegen 500 Franken. Kantons- und Kommunalpolizei rückten auch wegen Lärmimmissionen aus. In einem Wiederholungsfall wurde in Hausen gebüsst. (-ter.)

Und übrigens ...

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Neue Leitung im Haus zum Seewadel

... wurde für den Ersatz der zwei Patrouillenfahrzeuge der Kommunalpolizei ein Kredit von 184 000 Franken bewilligt. Im Betrag enthalten sind auch der vollständige polizeispezifische Ausbau der beiden Fahrzeuge sowie das notwendig mitzuführende Material. (tro)

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Obfelden

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2015 – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2015 – Genehmigung 2. Wohnhaus, Obere Fischbachstrasse 16, Sanierung, Bauprojekt/-kredit – Genehmigung 3. Reichmuth Armin und Werner, Neugut, Privater Gestaltungsplan Neugut – Festsetzung Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 30. Mai 2016 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen (ohne Geschäft B 3) gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Zu Geschäft Nr. B 3 ist eine Beschwerde gemäss § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes bzw. ein Rekurs gemäss § 338 a des PBG ist erst möglich, wenn der Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung zusammen mit dem Genehmigungsentscheid der Baudirektion veröffentlich und aufgelegt worden ist (§ 5 Abs. 3 PBG). Die Veröffentlichung erfolgt gleichzeitig im kantonalen Amtsblatt und im Publikationsorgan der Gemeinde (§ 6 Abs. 1 lit. a PBG). Mettmenstetten, 27. Mai 2016 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Munz Walter und Claudia, Büelstrasse 27, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss zu einem Vollgeschoss, Büelstrasse 27, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 436, GV-Nr. 573, Zone: WB

Auf die Ausschreibung vom 13. Mai 2016 ist der wahlleitenden Behörde keine weitere Kandidatur eingereicht worden. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung Rifferswil und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Regula Jans Meili, Jg. 73, Primarlehrerin, wohnhaft Engelgasse 12, 8911 Rifferswil, von Ballwil LU, ist vom Gemeinderat Rifferswil am 24. Mai 2016 in die Primarschulpflege Rifferswil für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 gewählt worden. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Rifferswil, 27. Mai 2016 Gemeinderat Rifferswil

Stallikon Bauherrschaft: Thomas Wagner und Annika Fauck, Massholderenstr. 48, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Div. Umbauten, Fassadenisolation und Neubau Kamin, Massholderenstrasse 48, Kat.-Nr. 391, Quartiererhaltungszone QB

Wettswil am Albis Bauherrschaft: TOPos Immobilien AG, vertr. durch Daniel Eugster, Im Schürli 12, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: INTUS AG, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern auf Kat.-Nr. 2589 an der Kirchgasse/Im Haldenächer (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Olga Schwegler, Im Gjuch 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Hans Nussbaumer, Elementbau + Architekturbüro AG, Schwandstrasse 15, 6315 Alosen Bauprojekt: Abbruch/Neubau Holzschopf Nordseite, Erweiterung Wohnraum auf Terrasse Südseite und Einbau Veloschopf in Carport auf Ostseite beim bestehenden Wohnhaus, Vers.Nr. 967, Kat.-Nr. 1551, Im Gjuch 2/2a/ 2b (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Stockwerkeigentümerschaft Röschmatt, c/o Ruedi Kessler, Hombergweg 19, 8932 Mettmenstetten Vertreter: ifgh, Institut für Gebäudehülle AG, Alte Landstrasse 3, 5643 Sins Bauprojekt: Neubau Carport auf best. Parkplatz, Kataster-Nummer 3265, Hombergweg 19a (Kernzone KB)

Charlotte Menzi-Donzé liebevoll begleitet haben und ihre tröstenden und aufmunternden Worte vor Ort oder in all den wunderbaren Trauerkarten kundtaten. Ebenso herzlichen Dank all den Wegbegleitern von Charlotte, welche ihr in ihrem Leben Liebes und Gutes getan haben!

Affoltern am Albis, im Mai 2016

Am 9. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

In Bonstetten ist gestorben

Gesuchsteller: Meng Iris und Lorenz, Gäudernstrasse 10, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau offener Carport, Gäudernstrasse 10, Kat.-Nr. 398, Wohnzone W1.6

bei allen, welche uns beim Abschied von

geb. 3. Mai 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Affoltern am Albis

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: René und Sandra De Luigi, Rinderweidstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: J. F. Jost Bau AG, Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Bauvorhaben: Anbau mit 4 neuen Wohnungen, Balkon- und Terassenerweiterung, Erweiterung Parkplätze und Abbruch Garagenboxen, Vers.-Nr. 2455, Kat.-Nr. 2116, Bungert 3, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Thomas Wiss-Matzinger, Evelin Matzinger Wiss, Sennweidstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Thomas Wiss-Matzinger, Evelin Matzinger Wiss, Sennweidstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erstellung eines Longierzirkels, Kat.-Nr. 6431, Sennweidstrasse 4, Landwirtschaftszone

W I R B E D A N K E N U N S VO N H E R Z E N

Werner Schärli

Todesfälle

Bonstetten

Affoltern am Albis

Wir dachten, alles längst von dir gelernt zu haben, was einem die eigene Mutter geben kann. Doch wie du dein Schicksal in deinen letzten Monaten, Wochen und Tagen gradlinig und dankbar, in Ehre, Würde und voller Selbstbestimmung gegangen bist, wird uns bis ans Ende unserer Tage immer ein strahlendes Vorbild sein!

Besonders bedanken möchten wir uns bei: – All den lieben Nachbarn in der Alterssiedlung Alte Landstrasse, Obfelden, welche Charlotte immer so viel Wertschätzung entgegenbrachten und mit ihr unzählig viel Freud und Leid teilten. – Dem kompetenten und aufopfernden Ärzte- und Pflegeteam des Spitals Affoltern, welches alles, in seiner Macht Mögliche, leistete und uns alle in wichtige Entscheidungen und Informationen mit einbezog. – Dem unbeschreiblichen Pflegeteam im Haus Pilatus der Langzeitpflege Sonnenberg. Uns fehlen die Worte für so viel Liebe, Herzlichkeit und Hingabe mitten in diesem belastenden Beruf und dem heute allgegenwärtigen wirtschaftlichen Druck. – «Unserem» lieben Pfarrer (und lebenslangen Begleiter) Hansruedi Pfister, für den wundervollen gemeinschaftlichst gestalteten Abdankungsgottesdienst.

Affoltern am Albis

Hedingen

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Rifferswil für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 / Stille Wahl

Gesuchsteller: Mehr Simon und Heidi, Rüchligstrasse 19, 8912 Obfelden Vertreten durch: Realplan AG, Schaffhauserstrasse 473, 8052 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Terrainauffüllung auf Kat.-Nr. 3176 an der Rüchligstrasse 19, Zone W2

Schmid, Oskar Max geboren 26. Februar 1948, von Zürich ZH, Ehemann der Schmid geb. Kircher, Ursula, wohnhaft Herenholzweg 25, Bonstetten. Er starb in Bonstetten am 20. Mai 2016. Die Urnenbeisetzung findet im Kreise der Familie statt. Bestattungsamt Bonstetten

Im Namen aller Angehörigen: Sonja von Wyl Rolf Menzi


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

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Anti-Amok-Zylinder und Schweinezucht gaben zu reden Gemeindeversammlung Mettmenstetten: Alle Geschäfte wurden deutlich gutgeheissen Der Aufmarsch war gross: Rund 200 Stimmberechtigte fanden sich vergangenen Montag zur Versammlung der politischen Gemeinde sowie beider Schulgemeinden in der Mehrzweckhalle Wygarten ein. Polarisiert haben das Sek.-Schliesssystem und der private Gestaltungsplan Neugut. ................................................... von thomas stöckli Über 20 Jahre alt ist es mittlerweile, das Schliesssystem der Schulanlage Wygarten. Zwar wurden 2003 diverse Türen auf elektronische Ersatzzylinder umgerüstet, trotzdem ist das System in die Jahre gekommen. Es ist technisch überholt und zunehmend teurer im Unterhalt. Daran äusserte an der Gemeindeversammlung niemand Zweifel. Hinterfragt wurde einzig die Aufrüstung mit Anti-Amok-Zylindern, die auf Knopfdruck den Zugang von aussen verunmöglichen. Es sei weltfremd, mit einem Schliesssystem

Amokläufe verhindern zu vollen, meinte ein Votant und verlangte vom Gemeinderat eine Variante ohne AntiAmok-Zylinder. Sein Rückweisungsantrag kam allerdings gerade mal auf zwölf Stimmen. Die Anti-Amok-Zylinder machen weniger als 20 % der Kosten aus, hatte Liegenschaftenvorstand Markus Ruggiero den 205 anwesenden Stimmberechtigten aus den Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden zuvor versichert. Das neue System biete eine Komplettlösung über das ganze Areal und sei auch künftig erweiterbar. Mit grossem Mehr hiessen die Stimmberechtigten die Investition von 140 000 Franken schliesslich gut. Das neue Schliesssystem soll nach Möglichkeit bereits in den Sommerferien, spätestens aber in den Herbstferien installiert werden.

Sanierung Amtsschulhaus klar, Gestaltungsplan mit Gegenstimmen Ohne Widerspruch hiess die klare Mehrheit der 193 Stimmberechtigten

Gut bis sehr gut abgeschnitten Informationen aus den Schulpflegen Die Schulpräsidentinnen nutzten die Gelegenheit zwischen den offiziellen Versammlungen zu einem gemeinsamen Informationsteil. Céline Lingua machte den Anfang und rief in Erinnerung, dass die Sek. Mättmi dieses Jahr ihr 190-jähriges Bestehen feiert. Zu diesem Anlass und zum 900-Jahre Jubiläum der Gemeinde läuft aktuell eine Projektwoche. Ein Teil der Resultate ist heute Freitag ab 15 Uhr im Singsaal zu sehen. Die Primarschule lädt ebenfalls heute Freitag zum Mittelaltermarkt. Weiter ging es um die ausserschulische Kinderbetreuung: «Wie Sie vielleicht schon gehört haben, konnte bisher das ‹Domino› aus Platzgründen nicht alle Anmeldungen berücksichtigen», so Céline Lingua. Diese Situation wollten die Schulen gemeinsam verbessern. Die Sek. verfügt über genügend Raumkapazität und stellt deshalb der

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Primarschule als Übergangslösung Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch im Bereich des Hausdiensts arbeiten die beiden Schulen neu zusammen, verriet Bea Gallati von der Primarschule. So habe man die gemeinsamen Aufgaben in einer Leitung Hausdienst gebündelt. «Wir können so die Abläufe optimieren und auch die Stellvertretung besser regeln.» Diesen Frühling wurden beide Schulen in einer sogenannten Evaluation beurteilt – ein Prozess, den Schulen im Kanton Zürich im Vierjahres-Rhythmus durchlaufen. «Wir freuen uns, dass beide Schulen gut bis sehr gut abgeschnitten haben», so Bea Gallati. Schliesslich nutzte die Primarschulpräsidentin die Gelegenheit, Schulverwalterin Lucia Hugener zu würdigen, die sich nach 17 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet. (tst.)

Die Schulanlage Wygarten bekommt ein neues, elektronisches Schliesssystem. (Bild Thomas Stöckli) in der Versammlung der politischen Gemeinde die Sanierung des alten Amtsschulhauses für 1,595 Mio. Franken gut. Die Immobilie an der Oberen Fischbachstrasse 16 steht schon länger auf der Pendenzenliste des Gemeinderats. 1828 erstellt, wurde sie als erstes öffentliches Sekundarschulhaus im Knonauer Amt genutzt. Bereits vor Jahrzehnten wurde aus dem Schul- ein Wohnhaus mit vier Wohnungen. «So viel, wie nötig – so wenig, wie möglich», verriet Gemeindepräsident René Kälin das bauliche Ziel des Gemeinderats. Will heissen: eine Gesamtsanierung mit Ausnahme der drei Wohnungen in den Obergeschossen. Nebst energetischen Massnahmen (zusätzliche Wärmedämmung, neue Fenster, Pellet- statt Ölheizung) sind eine Sanierung der Fassade sowie Erneuerung von Fensterläden und Vorplatz geplant. Die Umgebung soll naturnah umgestaltet werden, zudem werden die Kellernutzung optimiert und die Schmutz- und Meteorwasserleitungen instandgestellt respektive erneuert. Die grosse Erdgeschoss-Wohnung (1964 letztmals renoviert) wird ebenfalls erneuert und in zwei Wohneinheiten unterteilt. Emotionaler diskutiert wurde dann der private Gestaltungsplan Neugut. Konkret geht es darum, den bestehenden Schweinezuchtbetrieb zwischen Zürich- und Dachlisserstrasse

von 200 auf 655 Mastschweinplätze ausbauen zu können. Das beeinträchtige des Landschaftsbild, fand eine Votantin. Weiter störe sie, dass Anbaufläche für eine «Tierfabrik» geopfert würde, und zudem stellte sie die tiergerechte Haltung infrage. Auch die FDP empfahl, den privaten Gestaltungsplan abzulehnen. Christian Kupferschmied begründete dies insbesondere mit den zu erwartenden Immissionen in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnquartier. «Die Geruchs- und Lärmimmissionen würden mit dem Neubau eher abnehmen», hielt Hochbauvorstand Alex Birchler dagegen. Mit 129 zu 44 Stimmen wurde der private Gestaltungsplan schliesslich deutlich gutgeheissen.

Erfreuliche Zahlen Dass die politische Gemeinde Mettmenstetten 2015 mit einem satten Plus von 2,02 Mio. Franken abgeschlossen hat, war bereits vor einem Monat im «Anzeiger» zu lesen. Während ausgabenseitig im Vergleich mit dem Budget eine Punktlandung verzeichnet werden konnte, macht die Einnahmenseite die Differenz aus. Allein an Gemeindesteuern fielen 757 000 Franken mehr an als erwartet. Dazu kommen 1,17 Mio. Franken Buchgewinne vom Spital Affoltern,

dies weil der Zweckverband nicht wie per 2015 budgetiert in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Das Eigenkapital stieg mit dem Plus auf 33,7 Mio. Franken an. Die guten Resultate der Jahre 2014 und 2015 wirken sich nun allerdings auf den Finanzausgleich aus. So seien 2016 aus diesem Topf zwei Mio. weniger zu erwarten, kündete Finanzvorstand Beat Bär an. Das Plus an Steuereinnahmen spürten auch die Schulgemeinden. So durfte Walter Rüttener, Finanzvorstand der Sek. Mättmi, eine Rechnung präsentieren, die um 827 000 Franken besser abschnitt, als geplant: Bei einem Aufwand von 5,78 Mio. und Ertrag von 6,55 Mio. fliessen hier 770 000 Franken dem Eigenkapital zu. Weiterhin steigend sind die Ausgaben für Sonderschulung. Und auch die Schülerzahlen dürften nach einer Delle wieder zunehmen. Die Primarschule konnte vergangenes Jahr bei einem Aufwand von 7,82 Mio. und Erträgen von 9,43 Mio. sogar 1,61 Mio. Franken auf die hohe Kante legen. Zur Erinnerung: Budgetiert war ein Minus von 305 800 Franken. Möglich gemacht haben dies der ausserordentliche Buchgewinn aus dem Verkauf des Schulhauses Rossau und der Finanzausgleich, relativierte Finanzvorsteherin Anja Kemmler – Und erinnerte an bevorstehende Investitionen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

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Sanierte Turnhalle sportlich eingeweiht Die Primarschule Aeugst hat ihre aufgefrischte Turnhalle und den neuen Spielplatz vorgestellt

Die neuen Spielgeräte vor der Halle wurden am Einweihungstag rege genutzt.

Sichtlich mit Spass bei der Sache: Monica Volume und die Teilnehmerinnen beim Zumba für Kinder. (Bilder Thomas Stöckli)

Ihre frisch sanierte Turnhalle bereitet den Aeugstern sichtlich Freude. Zur Einweihung wurde ihnen vergangenen Samstag ein vielseitiges Fitnessprogramm geboten.

Bevölkerung etwas zurückgeben durften», so Sibylle Ziltener.

................................................... von thomas stöckli Wie feiert man die Wiedereröffnung einer sanierten Turnhalle? Diese Frage stellte sich auch Sibylle Ziltener. Mit einem Grillstand wollte sich die Lie-

genschaftenverantwortliche in der Schulpflege Aeugst nicht begnügen und stellte stattdessen vergangenen Samstag ein ganzes Fitnessprogramm für die Bevölkerung auf die Beine. Die Fitness-Fachleute dazu fand Sibylle Ziltener, die selber Zumba macht, vorwiegend im eigenen Dorf. Sabina Schülin (Bodytoning) ist ebenso Aeugsterin wie Valérie Fröhlich (Pilates) und Monica Volume (Zumba für Kinder). Dazu kamen Zumba-Tänzer Andy Lee, der in Affoltern tätig ist, und die Breakdance-Profis von Mave Velo aus Zug. «Ich finde es toll, dass wir der

Sonnenstrom übertrifft den Eigenbedarf im Sommer 1,55 Mio. Franken hatte die Gemeindeversammlung für den Umbau der Halle bewilligt. Der Bedarf war unumstritten: Dach und Fenster waren undicht, die Fassade hatte in den vergangenen 40 Jahren ebenso gelitten wie der Hallenboden. Immerhin waren die Garderoben vor fünf Jahren bereits erneuert worden.

Schon optisch präsentiert sich die Turnhalle nun in neuem Glanz, sei es die Aussenansicht, wo das Rot der Fensterrumrahmungen einen Kontrast zur aufgehellten Fassade setzt, der offene Eingangsbereich oder die frischen Grüntöne im Innern. Auffällig ist die neue Lüftung, die Geräte sind in die Hallenwand zurückversetzt, und auch die Musikanlage hat ihre Feuertaufe bestanden. Wie viel Strom die kleine Fotovoltaikanlage auf der Dachschräge abwirft, das lässt sich auf einem Bildschirm beim Eingang zum Schulhaus

«Fit & Ferien» für spannende und bewegte Herbstferien Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aus dem Säuliamt Contact, die bezirksweite Jugendförderung, will in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Bezirksvereinen die erste Herbstferienwoche für Kinder und Jugendliche im Bezirk spannend und sportlich gestalten. ................................................... von urs e. kneubühl «Wir wollen mit Unterstützung der Vereine im Bezirk Affoltern vom 10. bis 16. Oktober für die Kinder und Jugendlichen eine möglichst tolle erste Herbstferienwoche mit vielen Sportaktivitäten und Überraschungen gestalten», beschreibt Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, das Projekt Fit & Ferien. Und dieser Tage hat der Jugendbeauftragte rund 100 Vereine sowie Institutionen der offenen und Verbands-Jugendarbeit zum Mitmachen am Projekt eingeladen.

Kein Mehraufwand für Vereine Die bezirksweite Jugendförderung will mit «Fit & Ferien» den mitmachenden Vereinen ermöglichen, Kindern und Jugendlichen im Dorf das Vereinsangebot näherzubringen, wie Matias Dabbene festhält: «Kinder und Jugendliche sollen damit eine Chance bekommen, in verschiedenen Vereinen zu schnuppern und dabei auch gleich aktiv mitmachen und Spass haben zu können.» Dazu sollen die Vereine – ohne grossen Mehraufwand – lediglich während dieser ersten Herbstferienwoche vom 10. bis 16. Oktober die wö-

Gallenbühl 1 ablesen. «Im Sommer ist es mehr, als wir selber brauchen», versichert Sibylle Ziltener. Und bei Bedarf lässt sich die Kollektorenfläche noch erweitern. In der grossen Pause bietet sich den 130 Aeugster Primarschülern auf dem neuen Spielplatz eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich zu bewegen. Die robusten Spielgeräte sind vorwiegend aus Holz gefertigt und von allen Seiten bespielbar. Bei schönem Wetter wurde das am Samstag von den zahlreichen Kindern natürlich ausgiebig getestet.

in kürze

Fast 20 000 Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Badewasserproben untersucht. Das Kantonale Labor Zürich hat im vergangenen Jahr an die 20 000 Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Badewasserproben chemisch, mikrobiologisch oder physikalisch untersucht. Von den rund 14 000 amtlich erhobenen Proben wichen 10 Prozent von den gesetzlichen Vorgaben ab. Mit den Untersuchungen, die risikobasiert erfolgen, steigert das kantonale Labor die Lebensmittelhygiene und -sicherheit und trägt damit massgeblich zur guten Gesundheit der Bevölkerung bei. (ki.)

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Der Jugendbeauftragte Bezirk Affoltern, Matias Dabbene, hofft, dass am Herbstferien-Projekt «Fit & Ferien» viele Sportvereine und Kinder wie Jugendliche mitmachen. (Bild Urs E. Kneubühl) chentlichen Vereinstrainings durchführen und dazu die Türen für interessierte Kinder und Jugendliche öffnen. Konkret: Die Jugi des Turnvereins oder Damenturnvereins führt ihr übliches wöchentliches Training diesmal für das Projekt «Fit & Ferien» nicht am Montagabend, sondern beispielsweise am Dienstagvormittag durch. Gleiches macht der Fussballclub an einem anderen Tag, ebenso der Ju-Jitsu-Club, der Bodenschützenverein, der Tennisclub oder auch der Reitverein usw.

Matias Dabbene hofft selbstredend, dass möglichst viele Vereine im Bezirk im Rahmen von «Fit & Ferien» ihre Trainingsangebote öffentlich präsentieren und dass gleichermassen viele Kinder und Jugendliche die gebotenen Schnupper-Möglichkeiten nutzen. «Wer weiss, vielleicht entdeckt die Eine oder der Andere so seinen neuen Lieblingssport, lernt nette Kameraden kennen und macht zukünftig aktiv im Verein mit», beschreibt der Jugendbeauftragte des Bezirks,

welcher das gesamte Projekt koordiniert, die erhoffte Win-win-Situation. Die Ämtler Sportvereine können ihr «Fit & Ferien»-Trainingsangebot bis spätestens am 15. Juni an Matias Dabbene einsenden. Projekt «Fit & Ferien»: vom 10. bis 16. Oktober. Informationen und Anmeldung für Vereine: Matias Dabbene, Contact Jugendförderung Bezirk Affoltern, Im Winkel 2, Affoltern am Albis. E-Mail: matias.dabbene@ajb.zh.ch


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

«Keiner macht mehr für das Gemeinwohl als die Spitex» 97 Stimmberechtigte nahmen an der Generalversammlung der Spitex Knonaueramt teil Dank zwei spannenden Inputreferaten, einer speditiven Durchführung der GV und einem offerierten Abendessen wurde die Spitex-Generalversammlung zu einem spannenden und geselligen Anlass. Der Jahresbericht zeigte, dass die Spitex im Jahr 2015 auch mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. ................................................... von salomon schneider Lieni Grimmer, der Präsident des Vereins Spitex Knonaueramt, stieg mit dem von der Hochschule St. Gallen (HSG) erhobenen Gemeinwohlatlas in die Generalversammlung der Spitex ein: «Die Spitex steht auf dem hervorragenden ersten Platz, noch vor der Rega, dem Schweizerischen Roten Kreuz und der Suva. Gerade in den Bereichen Lebenskraft und Moral liegt die Spitex weit in Führung. Eine solche Bewertung ist natürlich schön, gleichzeitig aber auch eine Herausforderung, da die Spitex natürlich an der Spitze bleiben möchte.» Die Spitex habe im vergangenen Jahr 102 230 Einsätze geleistet. Das seien 280 Einsätze pro Tag, die durch die fünf Zentren in Affoltern, Bonstetten, Hausen, Mettmenstetten und Obfelden geleistet werden. Lieni Grimmer stellte den Spitex-Mitarbeitenden ein hervorragendes Zeugnis aus: «Unsere 170 Mitarbeitenden in 83 Vollzeitpensen leisten tagtäglich Grosses, sind oft sehr spontan und stellen trotz Zeitdruck die Menschlichkeit an erste Stelle».

Viele Ausfälle beim Personal In ihrem Jahresbericht blickte die Geschäftsführerin der Spitex, Verena Bieri, auf ein herausforderndes Jahr zurück: «Wir hatten mit zahlreichen Ausfällen beim Personal zu kämpfen, aufgrund von Krankheiten und Unfällen. Das erforderte sehr viel Flexibilität, sowohl von den Mitarbeitenden als auch von der Kundschaft. Wir werden ab diesem Sommer deshalb ein betriebliches Gesundheitsmanagement einführen.» Die Jahresrechnung 2015 sowie die Jahresberichte wurden von der Generalversammlung einstimmig genehmigt. Themenabend der Spitex über Demenz: 16. September, um 18.30 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern.

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Lieni Grimmer (stehend), der Präsident des Vereins Spitex Knonaueramt führte speditiv und mit viel Humor durch die Generalversammlung. (Bilder Salomon Schneider)

Ursula Jarvis sprach über das Entlastungsangebot für Pflegende.

«Lebensqualität kommt für Demenzerkrankte an erster Stelle»

«Fähigkeiten sollen möglichst lange erhalten bleiben»

Der Chefarzt Geriatrie des Spitals Affoltern sprach an der Generalversammlung der Spitex Affoltern zum Thema Lebensqualität und Demenzerkrankungen: «Demenz ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist, fortschreitet und sehr lange dauern kann. Ziel der palliativen Betreuung ist deshalb möglichst hohe Lebensqualität, trotz Demenz.» Durch die Demenzerkrankung nehme die Selbstständigkeit der Patienten immer stärker ab, was vielen Demenzerkrankten sehr unangenehm sei. «Sie merken, dass sie nicht mehr den Ansprüchen an sich selber gerecht werden können. Das Wichtigste in einer solchen Situation ist, dass

Im zweiten Inputreferat des Abends stellte die Sozialdiakonin Ursula Jarvis das Gipfel-Treffen vor, die Aktivierungs- und Gesprächsgruppe für Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten im Säuliamt. Jeden Donnerstag trifft sich eine Gruppe Demenzerkrankter um 11.30 Uhr beim Bahnhof Affoltern, um gemeinsam mit Betreuern im Seewadel das Mittagessen einzunehmen, im Märtkafi Kaffee zu trinken und anschliessend im reformierten Kirchgemeindehaus in Affoltern den Nachmittag mit Bewegung, Musik, Kochen und Kunstschaffen zu verbringen. «Die Idee hinter dem Gipfeltreffen ist es, Tagesstrukturen im öffentlichen Raum

an den Ansprüchen gearbeitet wird. Wenn die Ansprüche an Demenzerkrankte von den Erkrankten und der Umwelt heruntergeschraubt werden, jedoch trotzdem noch fordernd bleiben, geht es allen Involvierten besser», betonte Roland Kunz. Angehörige und Betreuende müssten dafür möglichst genau wissen, was die demente Person noch kann. Es gebe aber auch Menschen, denen gehe es trotz Demenz super. «Da alles vergessen wird, werden auch Sorgen und schwierige Zeiten vergessen. Das kann zu einem sehr positiven Lebensherbst führen», schloss Roland Kunz seinen Vortrag versöhnlich ab. (sals)

anzubieten und Angehörige und Betreuende zu entlasten. Sie haben damit regelmässig einen Nachmittag für sich. Durch das gemeinsame Erleben und gezielte Übungen wird zudem dem Abbau von Fähigkeiten der dementen Menschen entgegengewirkt», erklärte Ursula Jarvis. Der Nachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus sei dafür essenziell. Beim gemeinsamen Singen, Tanzen und Kunstschaffen könne sich jeder anhand seiner Fähigkeiten ausdrücken, was bei allen zu hervorragender Stimmung führe. Das Gipfeltreffen kostet 50 Franken pro Person und Nachmittag, zuzüglich 14 Franken für das Mittagessen. (sals)


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

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Maschwanden und Knonau nach wie vor ohne Restaurants Am 1. Juli ist Wiedereröffnung des Restaurants Burestübli in Sellenbüren

Markanter Bau: Das Restaurant Kreuz in Maschwanden.

Im Maschwander «Kreuz» und im Knonauer «Freihof», den letzten verbliebenen Restaurants in den Gemeinden, fehlen nach wie vor Betreiber. Erfreuliche Kunde aus Sellenbüren, wo das «Burestübli» die Türen am 1. Juli nach eineinhalb Jahren wieder öffnet. ................................................... von werner schneiter Rund zwei Jahre lang suchten Cécile und Hansueli Born, langjährige Wirtsleute im Maschwander «Kreuz», eine Nachfolge – vergeblich. Schliesslich veräusserten sie das markante Gebäude mit den Riegeln an den Thalwiler

Baumeister Massaro. So wurde die traditionsreiche Gaststätte, der Treffpunkt der Fischliebhaber, zur Arbeiterunterkunft. Inzwischen wurden Teile der Liegenschaft umfassend saniert – auch mit dem Ziel, das Restaurant nach einer sechsjährigen Durststrecke wieder zu eröffnen. Doch diese Pläne haben sich vorerst zerschlagen: Bruna Bortoluzzi, langjährige Wirtin im Obfelder «Hirschen», welcher einer Überbauung weichen muss, verzichtet auf eine Übernahme des «Kreuz». Ihr Vertreter spricht von einem «Knebelvertrag», von Hinhalten und Versprechungen des Liegenschaftenbesitzers, die nicht eingehalten wurden. Dieser bestreitet die Vorwürfe vehement und hält nun nach einem neuen Wirt Aus-

Suche nach einem Wirt läuft: Das Restaurant Freihof in Knonau. (Bilder Werner Schneiter) schau, derweil Bruna Bortoluzzi Anfang Juni das Restaurant Bünzbrücke im aargauischen Waltenschwil übernimmt. So bleibt Maschwanden nach der Schliessung von «Hörnli» und «Linde» weiterhin ohne Restaurant. Und auch in Knonau ist noch kein Wirt in Sicht. Nachdem Peter Biberger den «Freihof» verlassen hat, bemüht sich Besitzer Mario Vanoli um eine Nachfolge für das einzige Restaurant im Dorf. Er ist aber optimistisch, weil sich unter den vielen Interessenten auch Interessante finden – unter anderem ein Wirt, der anderswo noch einen laufenden Vertrag erfüllen muss. Vanoli glaubt nicht, dass der Wiederaufbau eines während Monaten verwaisten Restau-

rants schwierig ist. «Wenn das Konzept stimmt, dann geht es schnell. Und in Knonau ist man froh, wenn wieder ein Restaurant geöffnet ist», hält der Besitzer fest. Seine Absicht: ein Lokal für alle Schichten mit gutbürgerlicher Küche – oder besser: mit sehr gutbürgerlicher Küche …

Wiederöffnung des Restaurants Burestübli in Sellenbüren Frohe Kunde hingegen aus dem Reppischtal: Nachdem Trudi und Fredi Steck vor rund eineinhalb Jahren ihre Wirtetätigkeit aufgegeben haben, wird das Restaurant Burestübli in Sellenbüren per 1. Juli wiedereröffnet. Ein Einwohner aus Stallikon hat die

Arbeiten an der Reppischtalstrasse beginnen am kommenden Montag Hausen: Reppischtalstrasse von der Riedmatt bis Türlen betroffen

Deutlich mehr Postautofahrgäste im Säuliamt Mit 9,4 % weist der Bezirk Affoltern die höchste Zuwachsrate auf den Postautolinien auf.

Damit auch in Zukunft eine sichere und leistungsfähige Infrastruktur genutzt werden kann, erneuert das kantonale Tiefbauamt an der Reppischtalstrasse auf dem Teilstück Riedmatt bis Türlen den Fahrbahnbelag, die Randabschlüsse sowie Teile der Entwässerungsleitung. Weiter wird die Bushaltestelle «Türlersee» behindertengerecht ausgebaut. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 30. Mai, und dauern bis Mitte Oktober 2016. Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Innerhalb der verschiedenen Etappen ist die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften mit wenigen Ausnahmen jederzeit möglich.

Mit dem Fahrplanwechsel vom letzten Dezember wurde das Zürcher Bahnund Busnetz stark um- und ausgebaut. Bei PostAuto handelte es sich um den grössten Fahrplanwechsel seit Gründung des ZVV. Die vielen Änderungen und Ausbauten bewähren sich. Die PostAuto-Region Zürich hat die Gelegenheit genutzt und vielerorts das Netz von Grund auf erneuert. Ein wichtiges Ziel der Anpassungen war die Verbesserung der Pünktlichkeit. Die erste Bilanz fällt sehr positiv aus.

Linie durch Üetlibergtunnel boomt

Öffentlicher Verkehr/PostAuto-Betrieb Die Haltestelle «Türlersee» wird während des Umbaus temporär verschoben. Man beachte dazu auch die Fahrgastinformationen in den Fahrzeugen und an den Haltestellen. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die Strecke zwischen Riedmatt und Türlen während rund fünf Tagen für den Verkehr gesperrt werden. Diese Vollsperrung

Liegenschaft erworben und nun einen Wirt verpflichten können. «Eine lange Geschichte mit vielen Gesprächen. Immer wieder habe ich festgestellt, dass die Beiz im Dorf für viele wichtiger ist als die Kirche im Dorf», sagt er und ist nun willens, das Traditionsrestaurant so weiterzuführen, wie das die Familie Steck über viele Jahre getan hat. Alles soll belassen werden – sogar der Wandbehang. Auch die Küche der Stecks (Spezialität: Poulets im Chörbli) und die Kegelbahn werden weiterbestehen. Gerade Kegelbahnen sind in den letzten Jahren verschwunden. «Kleine Änderungen nehmen wir fliessend vor. Und über der Kegelbahn planen wir den Bau von drei bis vier Alterswohnungen», fügt der Besitzer bei.

Auf diesem Abschnitt Richtung Türlersee werden Fahrbahnbelag, Randabschlüsse und Teile der Entwässerungsleitung erneuert. Zudem wird die Postautohaltestelle «Türlersee» behindertengerecht ausgebaut. (Bild Werner Schneiter) findet aufgrund der intensiven Nutzung des Erholungsgebietes Türlersee erst nach den Sommerferien, zirka

Mitte September 2016, statt. Während der Vollsperrung wird der motorisierte Verkehr in beiden Fahrtrichtungen

über Aeugst umgeleitet. Der Rad-/Gehweg ist von der Vollsperrung nicht betroffen. (pd,)

Im Knonauer Amt stand vor allem der Ausbau aller wichtigen Bus-Achsen zum Halbstundentakt an. Besonders das erhöhte Angebot durch den Üetliberg-Strassentunnel in Richtung Zürich Enge ist hier sehr erfolgreich. Die ausgebauten Linien 200 (ab Affoltern) und 210 (ab Bonstetten) transportieren gegenüber dem Vorjahr bereits 70 % mehr Fahrgäste durch den Tunnel. Das im Gegenzug leicht reduzierte Angebot über die WaldeggAchse (Linie 220) hat zwar zu Kritik geführt. Die Fahrgastzunahme in dieser Region von insgesamt über 9 % zeigt aber, dass die Weichen richtig gestellt wurden. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Mai 2016

Gemeinnützigkeit seit 190 Jahren Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern feiert ihre Jubiläums-Generalversammlung im Festzelt Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) wird 190 Jahre alt und feiert dies mit verschiedenen Aktivitäten sowie einer ganz besonderen Generalversammlung im Festzelt in Mettmenstetten. ................................................... von marianne voss Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) ist kein Einzelfall. Im 19. Jahrhundert wurden durch engagierte, wohlhabende Bürger in der ganzen Schweiz zahlreiche Gemeinnützige Gesellschaften gegründet. Sie hatten und haben zum Ziel, das kulturelle Leben, soziale Projekte und Benachteiligte zu unterstützen. Die GGA ist auch Mitglied bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich (GGKZ) und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG). Das Logo der GGA ein eben angestossener roter Dominostein, der auf die nachfolgenden Steine eine grosse Wirkung haben wird sagt das Wesentliche über die Tätigkeit aus: Sie gibt den Anstoss zu einem Projekt, das sich weiterentwickeln wird. Das ist seit 190 Jahren so und soll auch in Zukunft so sein. Im Dezember 1825 gründete der erst 32-jährige liberal denkende Jurist Conrad Melchior Hirzel, seit zwei Jahren Oberamtmann im Schloss Knonau, die Gemeinnützige Gesellschaft des Knonauer Amts, die heutige GGA. Er erkannte rasch, was im rückständigen Säuliamt Not tat und handelte. 1826 setzte er bereits die ersten Projekte um und gründete die Amtsschule in Mettmenstetten und die erste Er-

Das GGA-Logo.

Die Arbeitsgruppen der GGA setzen sich für das kulturelle und soziale Leben ein. Hier die Neujahrsblattgruppe während einer Sitzung zur Erstellung des kommenden Heftes. (Bild zvg.) sparniskasse des Bezirks. Es folgten die Armen- und Waisenanstalt in Kappel, der Bezirksfrauenverein und das Bezirkskrankenasyl, das heutige Spital Affoltern.

Die GGA heute Die Projekte der GGA haben sich im Verlaufe der letzten 190 Jahre etwas verändert, doch sie sind nach wie vor auf das Wohl der Allgemeinheit, also auf die Gemeinnützigkeit ausgerichtet. Viele Frauen und Männer setzen sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen (Neujahrsblätter, Volkshochschule, Kunstausstellungen, «Ämtlerwäg», kultureller Ausflug, junge Kul-

tur) für das kulturelle und soziale Leben im Bezirk ein. Zudem unterstützt die GGA projektbezogen ab und zu einzelne gemeinnützige Aktivitäten. Die finanziellen Mittel der GGA setzen sich aus Mitgliederbeiträgen, Spenden, Fonds und Legaten zusammen. Zum 190. Geburtstag (1826 begann die aktive Tätigkeit der GGA) sind nun verschiedene Aktivitäten im Gang: geführte Wanderungen auf dem «Ämtlerweg» (Informationen dazu auf der Website), eine ganz besondere Generalversammlung, ein kultureller Ausflug und die Kunstausstellungen. Auch die Sekundarschule Mettmenstetten feiert mit, denn die Amtsschule wurde ja eben 1826 von der GGA gegründet.

Während dieser Woche setzten sich die Sekundarschülerinnen und -schüler mit Themen aus dem «Hier und Jetzt» auseinander und senden auf radio mättmi (Frequenz 98.5 MHz) aktuelle Beiträge. Ein Teil der Arbeitsresultate wird heute Nachmittag im Singsaal Wygarten I zu sehen sein.

Generalversammlung am 1. Juni im Festzelt Die Jubiläums-Generalversammlung der GGA findet am 1. Juni in Mettmenstetten im Festzelt statt. Sie ist eingebettet in die Anlässe von 900 Jahre Mättmi. Der Historiker Dr. Sebastian Brändli beleuchtet in einem

Referat das gesellschaftliche Umfeld und die Bedeutung der GGA in den Gründerjahren. Der zweite Gastredner, Lukas Niederberger, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft SGG, äussert seine Gedanken zur Gemeinnützigkeit in der heutigen Zeit. Die Gruppe «AmarOn» wird den Abend mit lebensfroher Musik umrahmen. Die Mitglieder der GGA und alle weiteren Interessierten sind herzlich zu diesem Festabend eingeladen. Generalversammlung am 1. Juni, Beginn 19 Uhr im Festzelt bei der Sennhütte in Mettmenstetten. Weitere Informationen zur GGA und zum Jubiläum unter www.ggaffoltern.ch.

Was machen Sonne und Mond, wenn sie schlafen? Eine Geschichte für Kinder von Tom Künzler mit Illustrationen der Beschäftigungsgruppe des Götschihofs Zusammen mit seinen Betreuten aus der Beschäftigungsgruppe hat Tom Künzler ein Kinderbuch geschaffen. Buchtaufe ist am 4. Juni in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern.

mig. Alle Zeichnerinnen und Zeichner sind auf bestimmte Dinge spezialisiert oder fixiert, aber der Teamgedanke ist vorhanden», sagt Tom Künzler. Er hat nun all die Zeichnungen «zusammengeklebt», mit entsprechenden Texten versehen und das Buch gestaltet. Er hält sich hier im Hintergrund und sagt: «Die Arbeiten der Betreuten sind in diesem Buch wichtiger als die meinen. Sie bilden die Grundlage».

Die Idee zur Gestaltung eines Kinderbuchs lieferten Betreute aus der Beschäftigungsgruppe des Götschihofs im Aeugstertal. Mit einem zu Papier gebrachten Vogel, der ebenso ein Hase sein könnte. Und mit der schlafenden Sonne einer Mitarbeiterin. Tom Künzler, seit eineinhalb Jahren Gruppenleiter «Papier und Karten» in der Beschäftigung der Behinderteninstitution im Aeugstertal, ist angetan von dem, was seine Mitarbeitenden auf Papier bringen, mit welcher Sorgfalt, Kreativität und Fantasie sie ans Werk gehen – und Zeichnungen realisieren, die gewöhnlich für Götschihof-Karten verwendet werden.

«Wir schlafen nie» Nun liegt das Buch in einer Auflage von 200 Exemplaren vor; deren 100 sind bereits weg. Es eignet sich für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren. Hase und Vogel fragen andere Wesen, was denn ist, wenn Sonne und Mond schlafen. Am Schluss folgt die Auflösung mit der Antwort der Direktbetroffenen: «Wir schlafen nie». «Es wird auch ein Teil des Universums erklärt», fügt Tom Künzler bei. Am Samstag, 4. Juni, 16 Uhr, sind Buchtaufe und Märlistunde in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Monika Gartmann erzählt aus dem Kinderbuch. Illustratorinnen und Illustratoren sind – zusammen mit Tom Künzler – bereits ab 9 Uhr an einem Stand vor der Buchhandlung präsent.

Stimmige Werke Nun wurde aus diesen Arbeiten ein Buch. Hundertfach haben die Betreuten Gegenstände gezeichnet, immer wieder Tiere, Blumen, Bäume und anderes gezeichnet. Nicht perfekt, nicht geometrisch, sondern bisweilen schief. «Ihre unbefangene Sichtweise ist gut, die höchst unterschiedlichen, verschiedenfarbigen Werke sind stim-

Kreativität und Fantasie: Tom Künzler mit zwei Frauen aus der Beschäftigung am Zeichnungstisch. (Bild Werner Schneiter)

(-ter.)


Bezirk Affoltern

Die dritten Elektromobilitätstage Knonauer Amt Kostenlose Probefahrten von zwei-, drei- und vierrädrigen Elektrofahrzeugen: 11. Juni 2016 von 8 bis 16 Uhr, Areal der Ernst Schweizer AG, Metallbau, Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen, direkt beim S-Bahnhof Hedingen. Kostenloser Elektrotaxi-Zubringerdienst: Anmeldung bis 8. Juni auf www.egroup-knonauer-amt.ch Tagung: 10. Juni von 09.30 bis 15.45 Uhr, Ernst Schwiezer AG, Hedingen. Vormittag: Einsatz von ElektroZwei- und -dreirädern in KMU und Verwaltungen Nachmittag: Branchentreff Elektromobilität Tagungsbeitrag: Halber Tag 120 Franken; ganzer Tag 180 Franken. Anmeldung: Kommunikation NewRide, c/o Schneider Communications AG, Postfach 77, 8913 Ottenbach, Telefon 044 776 21 30, kommunikation@newride.ch Detailangaben: www.energieverstehen.ch/elektromobilitaetstage-2016

Freitag, 27. Mai 2016

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«Elektromobile sind perfekt für die Auslieferung» Die Landi Albis in Mettmenstetten testet den Elektro-Renault Im Vorfeld der dritten Elektromobilitätstage vom 10./11. Juni in Hedingen stellen die BKW Energie AG und Renault der Landi-Albis-Bäckerei einen Elektro-Kangoo, der speziell für Auslieferungsbedürfnisse von Bäckereien konfiguriert worden ist, zu Testzwecken zur Verfügung. Die Tagung vom 10. Juni in Hedingen (Details: www.energie-verstehen.ch/ mobilitaetstag.php) befasst sich schwergewichtig mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen in Betrieben. Die Palette an Möglichkeiten wächst zusehends. Die Post stellt im Bereich Zulieferung vollständig auf Elektro um, insbesondere auf die Dreiräder von Kyburz, die wesentlich zur Kostensenkung beitragen sowie Zeit und Kraft sparen, da der Einsatz eines Ständers bei den Stopps überflüssig ist. Gute Erfahrungen gemacht hat auch Domino, die grösste Kette von Pizza-Kurieren in der Schweiz, die ihre Auslieferungsflotte auf Elektroscooters von Etrix umgestellt hat. Besonders positiv ins Gewicht fällt hier die mit einem Handgriff austauschbare Batterie, was zeitaufwendige Fahrten zu einer Tankstelle erübrigt.

Elektrofahrzeuge sind sehr effizient. Bei regelmässigem Einsatz wiegen die geringeren Betriebskosten für Energie und Unterhalt die höheren Beschaffungskosten bei Weitem auf. Viele Elektrofahrzeuge gewinnen beim Bremsen Energie zurück, was nicht nur den Verbrauch mindert, sondern auch die Bremsen schont. Im Weitern entfällt auch der korrosionsanfällige Auspuff. NewRide, das Übergabe des Elektro-Kangoo in Mettmenstetten. Von links nach rechts: Geschäftsführer Armin Heller Schweizer Kompe- und der Produktionsleiter der Bäckerei, Tobias Maag, von der Landi Albis, Olivier Hofmann, Projekttenzzentrum für leiter 3. Elektromobilitätstage Knonauer Amt und Olivier Barthe, Branchen Manager BKW. Im HinterElektrozweiräder, grund der Volg-Laden mit der neuen Fotovoltaik-Anlage. (Bild Bernhard Schneider) hat im Rahmen eines Projektes festgestellt, dass sich zu schaffen. Hier setzen BKW und Re- Fahrten beim Ausliefern zu überzeuinsbesondere leichte Elektrofahrzeuge nault an: Sie stellen den Elektro-Kan- gen. «Elektromobile sind perfekt für für vielfältige Einsatzmöglichkeiten in goo verschiedenen Bäckereien jeweils die Auslieferung, denn saubere BackKMU und Gemeinden eignen. Wichtig für einige Wochen zur Verfügung, um waren wollen sauber transportiert ist es, Testmöglichkeiten anzubieten, sie von den Vorteilen des Elektroan- werden», begründet Olivier Barthe von um Vertrauen in die neue Technologie triebs besonders für Stopp-and-go- BKW die Aktion. (bs)

Die Fallfrüchtchen auf Ottenbachs Spazierwegen

Kurzanalysen zum Kanton Zürich

Mit weissen Pfosten und witzigen Texten orientieren die Landwirte am Wegrand

Wie sportlich sind die Zürcherinnen und Zürcher? Wie haben sich die Ausgaben der Zürcher Gemeinden entwickelt? Wie setzt sich die Autoflotte im Kanton Zürich zusammen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen», die das Statistische Amt und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam herausgeben. Seit Kurzem liegt die Ausgabe 2016 vor. Interessierte können sie kostenlos in den Filialen der Zürcher Kantonalbank beziehen. Die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen» richtet sich an ein breites Publikum und präsentiert eine Reihe von Kurzanalysen zum Kanton Zürich. In der Ausgabe 2016 geht es unter anderem um die Sportgewohnheiten der Zürcherinnen und Zürcher und die Entwicklung der kommunalen Ausgaben. Weiter zeigt die aktuelle Ausgabe auf, wie sich die Flüchtlingssituation auf den Kanton Zürich auswirkt, wie viel Wohnraum die Zürcherinnen und Zürcher beanspruchen, wie gross die Autoflotte ist und wie viele Beschäftigte in Cleantech-Branchen tätig sind. Wie jedes Jahr beleuchtet die Broschüre aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. (ki.)

Mit originellen und lehrreichen Texten informieren die Bauern Spaziergänger und Interessierte mittels weisser Pfosten über das Geschehen auf den umliegenden Feldern. Wer die reizvollen Spazierwege benützt, erhält viele Informationen über die Arbeit und die Kulturen der Landwirte.

feldgrossen Bienenweide sind die Lockpfosten mit «Jugendschwarm», «Bienenfleiss» und «Klebepelzchen» betitelt und informieren die aufmerksamen und interessierten Spaziergänger, wie sich Bienenvölker ständig erneuern, Bienen unsere Ernährung sichern und dass die fleissigen Insekten blütenstetig sind.

Charmante und clevere Öffentlichkeitsarbeit

................................................... von martin mullis

Die leuchtend weissen Lockpfosten mit den Thementiteln wurden vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst in Bern realisiert und stehen in der Schweiz an mehr als 70 Standorten. So haben in Ottenbach der Landwirt Roger Hegetschweiler an der Bachdolenstrasse und beim Eisweiher sowie auch Landwirt Thomas Weber an der Meiholzstrasse Lockpfosten gesetzt.

Am Wegrand zweier schmaler Strassen, welche sich geradezu ideal für Spaziergänge eignen, stehen einige, schon von Weitem sichtbare, weisse, sogenannte Lockpfosten. Wer auf einfache, kreative und sogar witzige Art mehr über die Arbeit der Bauern und die ökologische Landwirtschaft wissen will, kann sich entlang der Bachdolenund der Meiholzstrasse in Ottenbach bestens informieren. Die vom Schweizerischen Bauernverband in Brugg entwickelten schmalen Informationstafeln sollen unmittelbar bei den Ökoflächen, Kulturen und Ställen für Goodwill sorgen und Wissen rund um die Landwirtschaft vermitteln.

Amüsante Titel: «Teufelsabriss», «Grüngold» ...

«Gwundrige» werden aufgefordert, nachzumessen Unmittelbar am Rand eines Maisfeldes mit erst fünf bis sieben Zentimeter grossen Pflanzen behauptet der InfoText unter dem Titel «Powergras», dass dieses im Monat Juli täglich bis zu zehn Zentimeter in die Höhe schiesse. In drei Monaten erreichen die Maisstauden dann eine Höhe von fast drei Metern. Die «gwundrigen» Leser werden aufgefordert, nachzumessen. Weitere Pfosten sind mit «Nagelprobe», «Hackordnung», «Schnittspiel» oder «Fallfrüchtchen» beschriftet. In Sichtweite eines Bienenhauses und einer fussball-

Clevere Werbung für die Landwirtschaft: Roger Hegetschweiler aus Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Das charmante aber auch clevere Instrument zur Öffentlichkeitsarbeit der Bauern dürfte bei der Bevölkerung nicht nur auf Interesse stossen, sondern auch die Sympathie und das Verständnis für die Arbeit der Landwirte fördern. Die insgesamt 34 Lockpfostenthemen vermitteln viel Wissen über die Aufgaben, welche auf einem Landwirtschaftsbetrieb anfallen. Auf den Wanderungen entlang der Wiesen und Felder in Ottenbach werden Spaziergänger immer wieder auch ein Aha-Erlebnis haben. Aber Achtung: Die erfinderischen und amüsanten Titel über den instruktiven Texten dürften manchen Spaziergang zeitlich länger machen als geplant. Wen es neugierig macht, worum es sich bei den Überschriften wie «Teufelsabbiss» «Grüngold», «Genbank» oder «Vehfreude» handelt, der muss sich Zeit für einen vergnüglichen wie auch lehrreichen Spaziergang nehmen.

Kanton Zürich in Zahlen 2016. Kostenlos erhältlich in allen Filialen der Zürcher Kantonalbank oder beim Statistischen Amt des Kantons Zürich, Schöntalstrasse 5, 8090 Zürich, Tel. 043 259 75 00, E-Mail: bestellung@statistik.ji.zh.ch. Online verfügbar unter www.zkb.ch oder unter www.statistik.zh.ch/zhiz.

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Forum

oberamtmann hirzel

Christliche Solidarität

Rifferswil und die Panama Papers Was hat denn die Gemeinde Rifferswil mit dem Finanzplatz Panama zu tun? Das wird sich der Leser dieser Aussage fragen. Direkt natürlich eher nichts, aber indirekt gibt es eben doch eine gewisse Beziehung. Da hat doch die Gemeindeversammlung der Oberämtler Gemeinde vor einigen Wochen den Steuerfuss auf satte 134 Prozent erhöht. Allerdings erst im zweiten Anlauf. Der neue Finanzausgleich im Kanton Zürich bringt das schöne Dorf an der Jonen und ihre Steuerzahler in eine ungemütliche Lage. Weil Rifferswil laut Statistik mit der Stadt Zürich zusammen im Kanton zu den politisch am weitesten links abstimmenden Gemeinden gehört, erstaunt diese Entwicklung nicht besonders. Die gemessen an der Bevölkerung überdurchschnittliche Zahl von Pädagogen und Pädagoginnen sowie Vertreterinnen und Vertreter sozialer Berufe dürften diese Entwicklung mit Fassung tragen. Andere gut verdienende Steuerzahler allerdings sind sicher weniger begeistert. Da kommen wir dem Bezug zum Finanzplatz Panama schon näher. Panama kennt ein liberales Bankengesetz und bietet konkurrenzlos tiefe Steuern an. Ein verlockendes Angebot für Vermögende. Offshore-Geschäfte sind damit vorprogrammiert. Das bedeutet nichts anderes als dass damit der ferne Finanzplatz gemeint ist, an dem man seine Geschäfte unter einem hohen Mass an Vertraulichkeit

und Geheimhaltung abwickeln kann. Der wichtige Standortvorteil sind niedrige oder gar keine Steuern, aber trotz einer liberalen Gesetzgebung weitgehende Rechtssicherheit und politische Stabilität. Es entstehen sogenannte Briefkastenfirmen ohne eigentliche Aktivität. Eine ungenügende Aufsicht schliesst in diesem Umfeld auch Geldwäscherei nicht aus. Es sind aber nicht nur Firmen, sondern auch Privatpersonen, die ganz legal in Offshore-Finanzplätzen Vermögen verwalten lassen, mit dem Ziel, die hohen Steuern in ihrem Heimatland zu umgehen. Wenn nun Berufsempörte mit gestohlenen Daten, den sogenannten Panama-Papers, Stimmung machen, muss man auch der Ursache des Verhaltens dieser an den Pranger gestellten Leute gerecht werden. Der Zusammenhang mit hohen Steuern und Abgaben ist offensichtlich. Man mag das Verhalten vermögender Personen, sich in legale OffshoreGeschäfte zu begeben unmoralisch finden, und ich nehme nicht an, dass sich nun aufgrund der Steuererhöhung reihenweise Rifferswilerinnen und Rifferswiler am Finanzplatz Panama orientieren, aber es ist ebenso der Eigenverantwortung und der gelebten Solidarität abträglich, mit überbordenden Steuern und Abgaben belastet zu werden. Ihr Oberamtmann

Beznau stilllegen – jetzt! Die Grünen Bezirk Affoltern an der nationalen Kundgebung Menschenstrom gegen Atom 2016, Sonntag 19. Juni. Sie findet zum vierten Mal statt. Voraussichtlich noch in diesem Jahr, kommt die eidgenössische Volksinitiative der Grünen «für einen geordneten Atomausstieg» zur Abstimmung. So nehmen die Grünen Bezirk und Gemeinde Affoltern selbstverständlich auch am diesjährigen «Menschenstrom gegen Atom» teil. Wir laden Sie ein, mitzukommen und uns zu begleiten. Die Kundgebungsroute ist speziell auch für Familien mit und ohne Kinderwagen geeignet. Die diesjährige nationale Kundgebung «Menschenstrom gegen Atom» findet am Sonntag, 19. Juni, zum vierten Mal in der Aargauer Region um das Atomkraftwerk Beznau statt. Bereits rufen über 20 atomkritische Umwelt- und Friedensorganisationen, medizinische und kirchliche Kreise sowie Parteien zu dieser friedlichen, familienfreundlichen Demonstration auf. Im Mittelpunkt der Forderungen des Menschenstroms steht die sofortige, definitive Ausserbetriebnahme des ältesten Atomkraftwerks der Welt, der zwei Reaktoren in Beznau. In ihrem sicherheitstechnischen Herzstück – in den Wänden des Reaktordruckbehälters – wurden bei Beznau I 925 Schwachstellen und bei Beznau II 77 Schwachstellen eruiert. Beznau II ging bereits an Weihnachten 2015 wieder ans Netz. Trotz ungeklärter Ursachen und laufender Untersuchungen beabsichtigt die Betreiberin Axpo auch den Reaktor Beznau I diesen Sommer wieder in Betrieb zu nehmen.

Mühleberg. Atomausstieg fixieren: 40 Jahre sind genug! – Erneuerbare Energien und Energieeffizienz fördern: Die Zukunft ist 100 % erneuerbar. Eine Atomkatastrophe wie jene in Fukushima wäre für das Schweizer Mittelland verheerend. Allein in der 30-km-Zone rund um das AKW Beznau leben über eine Million Menschen. Im 50-km-Bereich liegen auch Basel, Zürich, Winterthur und Schaffhausen; Affoltern am Albis – Beznau: 35 km. Die radioaktive Verseuchung nach einem Atomunfall in der Schweiz würde sogar die umliegenden Länder erreichen. Die Belastung von Flüssen und Seen (zum Beispiel Bieler-, Vierwaldstätter-, Zürich-, Bodensee) würde zur jahrzehnte- oder jahrhundertelangen Hypothek.

Die Politik hat bisher versagt Sie spielt auf Zeit und Risiko, ohne vorausschauende Festlegung maximal zulässiger AKW-Laufzeiten. Deshalb gilt es die Energiewende durch eine rechtzeitig festgelegte, etappierte AKW-Ausserbetriebnahme zu stärken. Dieses Anliegen vertritt die «Volksinitiative für einen geordneten Atomausstieg» der Grünen, die vom Ständerat noch behandelt werden muss. Sie sieht auch für die AKWs Gösgen und Leibstadt eine Maximallaufzeit vor und bewirkt eine Beendigung der Atomkraftnutzung in der Schweiz per Ende 2029. Mit ihr wird ein gut geplanter, sicherer Atomausstieg für die ganze Schweiz ermöglicht. Grüne, Bezirk und Gemeinde Affoltern Abfahrt Bahnhof Affoltern: 10.23 Uhr/S5; Rückkehr individuell Genauere Infos siehe Inserat in dieser

Die Kundgebungsforderungen: – Sofortige und definitive Stilllegung der Reaktoren Beznau I und II sowie

Freitag, 27. Mai 2016

Ausgabe. Weitere Infos siehe auch http://www.menschenstrom.ch und http://gruene-zh.ch/gruene-bezirkund-gemeinde-affoltern.

Gibt es auch christliche Solidarität? Leserbrief im «Anzeiger» vom 18. Mai. Unter dem Titel «Gibt es auch christliche Solidarität?» Hat Michael von Arx im Anzeiger vom 18. Mai einmal mehr einen einseitigen und verletzenden Text geschrieben. Angeklagt werden zwei Frauen, die als freiwillige Mitarbeiterinnen drei Monate die Geschehnisse an den israelischen Checkpoints im besetzten Westjordanien beobachtet und über ihre Erfahrungen berichtet hatten. Von Arx stellt deren präzisen und belegten Berichten pauschale Urteile entgegen. Noch schärfer geht der Schreiber mit Heks, dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz, ins Gericht – und in Kollektivhaftung auch mit der reformierten Kirchgemeinde Affoltern. Es gehe nur darum, «Juden zu verdächtigen, Juden die Schuld zu geben ...». Für alle jene, welche die Arbeit von Heks kennen, ist dieser Vorwurf schlicht unverständlich. Richtig ist: Es geht Heks in vielen verschiedenen Ländern um Landrechte der Landlosen, um Zugang zu Land

für Entrechtete. In Palästina sind es Bauern, die für die Bearbeitung ihrer Felder Checkpoints mit teils stundenlangem Warten passieren müssen. Rhetorisch fragt der Autor, warum Heks nicht den Christen im Nahen Osten helfe. Dazu eine doppelte Antwort, die ich aus erster Hand geben kann. Ich leitete Heks zehn Jahre, zur Zeit als das Beobachtungsprogramm der Kirchen in Palästina begann. Wie ist es zu diesem gekommen? Christen und Kirchen aus der besetzten Westbank baten in ihrer Not den Ökumenischen Rat der Kirchen, man möge doch Zeugen an die israelischen Checkpoints (Hunderte an der Zahl) schicken. Das könnte vielleicht Situationen entschärfen. Die Kirchen haben auf den Aufruf geantwortet und das Beobachtungsprogramm gestartet. In der Schweiz wurde Heks damit beauftragt, Menschen für diese Aufgabe auszuwählen, auszubilden und zu entsenden, immer für drei Monate, seit nun über zehn Jahren. Das Programm ist also gerade ein Zeichen christlicher Solidarität, eine Antwort auf einen Notruf von bedrängten Christen.

Zweitens: Heks hilft Menschen in Not, unabhängig von deren Rasse, Geschlecht oder Religion. Auch dazu gibt es gute Gründe. Hilfe an Menschen der eigenen Religion hat in der schweizerischen Geschichte einen traurigen Erfahrungshintergrund. Vor und während des Zweiten Weltkrieges mussten die Juden der Schweiz für alle jüdische Flüchtlinge sorgen, aufkommen, nach dem Motto «Jeder für die Seinen». Gegen diese Ungerechtigkeit haben sich gerade jene Leute der Kirche vehement gewehrt, die 1945 das Heks gründeten. Hilfe für Notleidende und nicht einfach nur für die «Eigenen» galt ihnen damals und gilt Heks heute als Grundsatz. Bedenklich ist der Abschluss des Textes. Man solle Pfarrerin Bettina Bartels mit Bedenken und Fragen konfrontieren. Dass es gerade nicht um Fragen, sondern um Angriff geht, macht der ganze Text von Herrn von Arx überdeutlich. Ein Glück, dass er für seinen Aufruf zum Halali eine falsche Zeitangabe machte. Franz Schüle, Hausen

Was dient dem Frieden? In seinem Leserbrief vom 18. Mai reagiert der Autor, Michael von Arx, sehr heftig auf die «Zaungäste»- Ausstellung des Heks, die den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen bildete, in denen sich die Reformierte Erwachsenenbildung im Säuliamt mit der Israel-Palästina-Thematik befasst. Da der Leserbrief weder auf die Ausstellung noch auf die Vernissage konkret Bezug nimmt, bleibt offen, ob der Autor die Ausstellung überhaupt kennt und bei der Vernissage anwesend war, und es ist mir ein Anliegen, Folgendes richtigzustellen: Weder bei der Ausstellung noch bei der Vernissage ging es darum «Juden zu verdächtigen, Juden die Schuld zu geben, Juden zu stigmatisieren». Es wurden auch keinerlei Äusserungen gemacht, die in diese Richtung hätten (miss-)verstanden werden können; von «den Juden» war überhaupt nicht die Rede, «jüdisch» kam zur Spezifizierung von bestimmten Gruppen hingegen vor: jüdische Siedler, jüdische Israelis (im Unterschied zu arabischen), jüdische Friedensaktivisten usw. Auch wurde der Staat Israel in keiner Weise «delegitimiert», geschweige denn «verteufelt». Im Gegenteil: Heks-Direktor Andreas Kressler hat wiederholt darauf hingewiesen, dass das Existenzrecht Israels in keiner Weise zur Disposition steht und dass Israel vom Heks (in Übereinstimmung mit dem EDA und allen anderen westlichen Staaten) in den

Grenzen von 1967 selbstverständlich anerkannt wird. Leitfrage für das Heks ist nicht «wer hat Schuld?» in diesem Konflikt, sondern «was dient dem Frieden?». Diese Frage hat viele Aspekte. Viele, da gebe ich den Kritikern gerne Recht, kommen in der Heks-Ausstellung nicht vor. Sie fokussiert auf die Sperranlagen als Teil der aktuellen israelischen Sicherheitspolitik, auf ihre Auswirkungen auf die palästinensische Zivilbevölkerung und den Einsatz der Eappi-Freiwilligen. Dabei thematisiert sie durchaus auch den Terror gegen die jüdische Zivilbevölkerung in Wort und Bild. Ihr Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz steht ausser Frage. Aber es muss die Frage gestellt werden dürfen, ob die aktuelle Sicherheitspolitik dem Frieden dient oder nur zur weiteren Verhärtung der Fronten führt. Allein dies schon in die Nähe des Antisemitismus zu rücken, wäre schon insofern absurd, als viele Juden und Jüdinnen sowie jüdische Organisationen in Israel und weltweit sich diese Frage auch stellen und gegen diese Politik opponieren. Vielleicht sind wir ja auch ihnen unsere christliche Solidarität, die im Leserbrief angemahnt wird, schuldig? Aus Liebe zu Israel? – Die Reihe ist gerade erst angelaufen. Der Abend mit Sumaya Farhat Naser, einer christlichen Palästinenserin und Friedensaktivistin liegt bereits hinter uns, ein Abend mit

Evi Guggenheim Shbeta vom jüdischpalästinensischen Friedensdorf Neve Shalom – Wahat al-Salam steht bevor. Es gibt Abende über die Geschichte Israels bis zum Jahre Null und solche zur Zeitgeschichte – einmal aus der Sicht eines jüdischen Historikers, einmal aus der Sicht einer Islamwissenschafterin – und vieles mehr. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. So viel durfte ich aber schon lernen: Der Israel-Palästina Konflikt wird weltweit geführt – und zwar als PropagandaKrieg. Behauptungen stehen gegen Behauptungen. Es wird viel diffamiert. Bleiben wir kritisch und bleiben wir dran und vor allem differenziert. Schwarz-Weiss-Malerei – hier die Guten, da die Bösen, hier die Opfer, da die Täter – wird weder der komplexen Realität gerecht, noch hilft sie irgendwie weiter – weder den Menschen in Israel-Palästina noch uns, die wir uns hierzulande und im europäischen Kontext ja auch immer wieder diese Frage stellen müssen: Was dient dem Frieden? Pfarrerin Bettina Bartels, Affoltern P.S. für alle, die sich ein eigenes Bild machen wollen: Unser ganzes Programm ist unter www.refsaeuliamt.ch abrufbar. Die Ausstellung «Zaungäste» ist vom 28. Mai bis 20. Juni im Rahmen des Parcours Humain im Tramdepot Bugernziel zu sehen und vom 24. bis 26. Juni in Kreuzlingen (Bodensee-Kirchentag). Weitere Informationen: www.heks.ch.

Eine Lanze für die Laienrichter Am 5. Juni sind die Stimmberechtigten des Kantons Zürich dazu aufgerufen über die «Wählbarkeit von Bezirksrichterinnen und Bezirksrichter» abzustimmen. In dieser Vorlage geht es darum, ob die Stimmberechtigten wie bisher frei entscheiden können, wen sie als Richterin oder Richter an ihrem Bezirksgericht haben möchten. Neu sollen die Stimmberechtigten nicht mehr eine ihnen bekannte und fähige Person wählen können, sondern ausschliesslich eine Juristin oder einen Juristen. Diese Einschränkung ist ein massiver Eingriff in die Wahlfreiheit der Stimmberechtigen. Eine Einschränkung und ein neues Gesetz, dass absolut unnötig ist. Linke, Mitteparteien (inklusive FDP), Juristinnen und Juristen unterschätzen das Gespür und das Rechtsempfinden der Bürgerinnen und Bürger in grobem Mass. In der Vergangenheit wussten die Stimmberechtigten immer, wen sie an die Bezirksgerichte

wählen wollten. Sie entschieden sich für anerkannte Persönlichkeiten, oft Juristen, immer wieder aber auch für Laien. Bei den Wahlen 2008 standen am Bezirksgericht Affoltern je ein Laie und eine Juristin zur Wahl. Die Stimmberechtigten haben damals klar entschieden, einen Laien zu wählen. Anfang 2016 standen in Bülach und Dielsdorf Ersatzwahlen von Laienrichtern an die jeweiligen Bezirksgerichte an. Die Stimmberechtigten wählten in Bülach eine Juristin, in Dielsdorf schaffte der Laienrichter mit grossem Vorsprung die Wahl. Diese Beispiele zeigen, dass sich das bisherige Wahlsystem bewährt hat und zur vollen Zufriedenheit der Stimmberechtigten funktioniert. Es sollte nicht ohne Not geändert und eingeschränkt werden. Das Argument der Professionalität sticht hier nicht: Die Bezirksgerichte stehen kaum je in der Kritik. Dies im Unterschied zu höheren Gerichten, wo ausschliesslich

Juristen wirken. Diese sind fachlich zweifellos kompetent, fällen bisweilen aber nur schwer nachvollziehbare Urteile, weil ihnen der Bezug zur Realität abhanden gekommen ist. Ich empfehle Ihnen, die Vorlage abzulehnen und am 5. Juni ein Nein in die Urne zu legen. Paul Waldburger, Zwillikon

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Freitag, 27. Mai 2016

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Bedingungsloses Grundeinkommen Nationalrätin Jacqueline Badran zu Gast bei der SP in Affoltern

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Weniger Stau am Gotthard Über Pfingsten erreichte der Stau wieder einmal eine Länge von 19 Kilometern, und die Autofahrer brauchten mehr als vier Stunden durchs Urnerland. Die zweite einspurige GotthardRöhre kann daran wenig ändern, wohl aber die Neat, die nächste Woche eröffnet wird. Wie das? Wenn der Personen- und der Güterverkehr ab Dezember im Basis-Tunnel verkehren, nutzen noch zwei Regionalzüge pro Stunde den alten zweispurigen Gotthard-Tunnel. Es hat Platz für einen leistungsfähigen Autoverlad wie am Lötschberg, wo bis 14 000 Autos am Tag auf Autozügen durch den alten Tunnel transportiert werden. Die Verladeanlagen in Göschenen und Airolo sind noch vorhanden und das Wagenmaterial kann wohl aus Deutschland bezogen werden, wo die Autozüge ab Ende Jahr eingestellt werden sollen. Was kostet das? Damit die Autofahrer aus dem Stau auf diese Variante um-

steigen: Nichts. Zur Finanzierung schlage ich einen «Gotthard-Fünfliber» auf die Autobahnvignette vor – so tragen alle Autofahrer diese StauabbauMassnahme solidarisch. Die vielgeplagten und ebenso vieljammernden Urner und Tessiner werden nicht wie bei einer Tunnelgebühr übermässig zur Kasse gebeten. Das wäre für alle Beteiligten vertretbar und die «Gotthard-Pauschale» von 5 Franken pro Jahr im Vergleich zu den Tunnelgebühren am Arlberg und Grossen Sankt Bernhard immer noch marginal. Mit etwas gutem Willen und Volldampf bei den Verantwortlichen könnte das auf Ostern 2017 bereits klappen – nicht erst 2030! PS. Dieselben Parteien, die am 5. Juni für den Strassenverkehr weitere 1,5 Milliarden aus der Staatskasse abzweigen möchten, sind gegen Steuererhöhungen und wehrten sich vehement gegen die längst fällige Anpassung der Autobahnvignette. Alles andere als fair und umweltbewusst.

FDP Affoltern sagt Ja Gemeindeversammlung in Affoltern vom 20. Juni. Mit Blick auf die Gemeindeversammlung vom 20. Juni informierten am 23. Mai der Sicherheitsvorstand Markus Meier, die Finanzvorständin und Kantonsrätin Susanne Leuenberger sowie der Gemeindepräsident die Vertreter der verschiedenen politischen Parteien über die Totalrevision und den Neuerlass der Marktverordnung und die Jahresrechnung 2015 der politischen Gemeinde Affoltern. Der Vorstand der FDP-Ortspartei Affoltern ist überzeugt, dass die Anpassung der Marktverordnung sachge-

recht ist und stimmt dieser zu. Auch die Jahresrechnung 2015 ist gut nachvollziehbar und ausgeglichen, weil der Gemeinderat insbesondere grosse Sparanstrengungen vorgenommen hat. Der Vorstand der FDP-Ortspartei Affoltern empfiehlt daher den Stimmbürgern die Genehmigung der Jahresrechnung 2015. Zum Schluss sei den Gemeinderäten herzlich gedankt für ihre kompetenten Präsentationen und die Antworten auf die Fragen der anwesenden Vertreter der politischen Parteien. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDPOrtspartei Affoltern

In einem vollen Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern am Albis durfte die SP am 19. Mai Nationalrätin Jacqueline Badran als Referentin begrüssen. Thema des Abends war die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, über die am 5. Juni abgestimmt wird, und die auch innerhalb der SP Schweiz umstritten ist. Nach einer kurzen filmischen Einführung begann Badran frei von der Leber weg zu sprechen, analysierte die wirtschaftliche und politische Situation und klärte über Vor- und Nachteile des bedingungslosen Grundeinkommens in diesem Zusammenhang auf. Das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit habe sich in den letzten Jahren massiv verändert, analysierte Badran. Während in der Nachkriegszeit noch ein kaufkräftiger Mittelstand vorhanden gewesen sei, werde dieser nun immer kleiner. Gleichzeitig sei in der globalisierten Welt das Kapital immer mobiler geworden – so entstand ein massiver Wettbewerb zwischen den Nationalstaaten. Dieser Konkurrenzkampf führte auch in der Schweiz zu Steuersenkungen und diese zu Ausfällen im Etat von Bund, Kantonen und Gemeinden – eine massive Belastung für den Mittelstand, denn dieser kommt in der Praxis direkt oder indirekt (bspw. durch höhere Gebühren) für diese Ausfälle auf. In dieser politischen Landschaft ist die Idee eines Grundeinkommens revolutionär und steht trotzdem schräg darin. Badran bezeichnet das bedingungslose Grundeinkommen als Realutopie, also als eine Utopie, die sich tatsächlich verwirklichen liesse. Trotzdem haben die Delegierten der SP Schweiz die Nein-Parole zur Initiative gefasst. Für Badran, welche schon in der nationalrätlichen Debatte Ja gestimmt hatte, erklärt sich diese Ablehnung mit dem von Gewerkschaften geprägten Wertesystem, welches stark an die Erwerbsarbeit angedockt sei. Arbeit bedeute nicht nur Lohn, sondern Ansehen und Integration in die Gesellschaft. Man identifiziere sich oftmals stark mit seinem Beruf und auch die Sozialwerke seien auf ein

Jacqueline Badran im Gespräch mit Teilnehmenden der Veranstaltung. (zvg.) System ausgelegt, in dem Erwerbsarbeit die Norm ist. Das Grundeinkommen breche aber mit der Vorstellung, dass jeder und jede ein Recht auf Arbeit habe, für welches die SP schon lange kämpft. Dieses Ideal wird laut Badran in der Zukunft sowieso nur noch bedingt umsetzbar sein – viele Arbeitsplätze seien von der Digitalisierung bedroht. Als Beispiel für diese «Wegrationalisierung» von Jobs nennt Badran die Kassiererinnen und Kassierer im Detailhandel, welche durch Selfscanning-Maschinen ersetzt werden. Eine Entwicklung, von der vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren – sie sparen Lohnkosten ein. Hier setzt das Grundeinkommen an: Nicht jeder wird in Zukunft arbeiten können und nicht jeder soll arbeiten müssen. Das Grundeinkommen würde jedem und jeder das Existenzminimum sichern und die Wertschöpfung in der Schweiz gerechter verteilen. Viele Gegner des Grundeinkommens argumentieren, dass diese Umverteilung ungerecht sei. Badran ent-

kräftet dies mit der Feststellung, dass die «Leistungsgesellschaft» schon heute eine Fiktion sei. Wenn ein Manager Millionen verdiene, dann nicht weil er ein Vielfaches von anderen leiste, sondern weil er ungerechtfertigt einen grossen Teil der Wertschöpfung ebendieser absahne. Und nicht zuletzt ist Leistung zum Beispiel auch freiwillige Care-Arbeit, welche heute noch nicht vergütet wird. Hier könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen laut Badran ein bisschen mehr Gerechtigkeit schaffen. Nach dem kurzen Referat kam es zu einer angeregten Diskussion. Die Zuhörenden stellten Badran einige Fragen (zum Beispiel zu einer möglichen Umsetzung der Initiative bei einer Annahme), welche diese stets mit einer klaren, durchdachten Meinung zu beantworten wusste. Auch am Apéro, den die SP Knonauer Amt nach der Veranstaltung offerierte, waren die Zuhörerinnen und Zuhörer Badran noch ganz Ohr. Mit neuen Denkanstössen verliessen die Besucher dann am späten Abend schliesslich den Ulmensaal. Samuel Haitz, Ottenbach

Das Heks hat die Kirche und Heks gegen einseitig-anklagende ausgewogene Israel – oder das Berichterstattung erfunden andere Erbe Luthers Die Anklage richtet sich gegen Israel, nicht gegen Juden, Leserbrief im «Anzeiger» vom 24. Mai. Souraya Hamad aus Aeugst schreibt, dass die Ausstellung «Zaungäste» ausgewogen sei und sich die Anklage gegen Israel richte. Wie geht das zusammen? Wie kann eine Ausstellung angeblich ausgewogen über den Nahostkonflikt informieren und gleichzeitig einseitig Israel anklagen? Natürlich geht so etwas nicht. Und es steht fest, dass Israel bei diesem Heks-Theater auf der Anklagebank sitzt und die sogenannten «Menschenrechtsbeobachterinnen» Anklägerinnen und Richterinnen in einer Person darstellen. Daher sollte abgeklärt werden, ob es sich bei der Ausstellung und den Berichten der «Menschenrechtsbeobachterinnen» um legitime Kritik an Israel oder um illegitime antisemitische Propaganda handelt. Dazu bietet sich der 3D-Test an: Wird Israel in den Berichten dämonisiert, zum Beispiel durch masslose Übertreibungen oder durch Vergleiche mit den Nazis? Die Antwort ist: Ja. Ist eine

Doppelmoral erkennbar, zum Beispiel weil nur Israel für angebliche Handlungen verurteilt wird, während andere politische Gruppen (Hamas, Fatah) oder Länder unerwähnt bleiben? Die Antwort ist: Ja. Wird der Staat Israel delegitimiert, ihm also das Existenzrecht abgesprochen? Die Antwort ist: teilweise ja. Gemäss gängiger Definition ist Kritik an Israel antisemitisch, wenn eines oder mehrere der drei Ds erfüllt sind. Jeder möge selber beurteilen, ob das Heks während der letzten Jahre die Dutzenden Millionen Franken Spendengelder und Kirchensteuer mit seiner Präsenz im Westjordanland inklusive Anbiederung an radikal-islamische Regimes und Wegschauen bei Christen-Verfolgungen richtig einsetzt. Jeder möge darüber nachdenken, ob es die Aufgabe einer evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Affoltern am Albis ist, seine Räumlichkeiten den tendenziös antisemitischen Organisatoren einer Nahost-Ausstellung zu überlassen. Viele reformierte Kirchenmitglieder – Pfarrer, Kirchenräte, aber auch einfache Gläubige – sind wie der bekannte emeritierte

Theologieprofessor Ekkehard Stegemann empört und fragen sich, ob das Heks noch als seriöse Verwalterin der ihr anvertrauten Steuer- und Spendengelder gelten kann. Michael von Arx, Hausen am Albis

Nicht identisch Wenn Herr Michael von Arx befürwortet, dass die Israelische Armee (nicht «die Juden») illegal Land besetzt, illegale Siedlungen baut, illegale Mauern errichtet und Israels Armee täglich tausende von Menschen, Kinder, Frauen, Männer menschenverachtend schikaniert, so muss er das selber verantworten. Ich möchte aber festhalten, dass ich mit dem Leserbriefschreiber Michael von Arx, der im Telefonbuch nicht zu finden ist, nicht identisch bin. Beat von Arx, Hausen am Albis

Michael von Arx’ kompetenter Meinung wurde widersprochen, sehr vehement, dafür wenig überzeugend. Mag sein, dass die Arbeit des Heks andernorts gut ist, doch bezüglich Israel vergisst es jegliche Unparteilichkeit. So unterstützt es ausländische Organisationen, die Israel gezielt dämonisieren und zum Boykott aufrufen. Bereits thematisiert wurden die einseitig berichtenden «Menschenrechtsbeobachter», die Israels Meinung ebenso ignorieren wie die Hetze und den Terror seitens Fatah und Hamas, deren Ziel die Vernichtung Israels ist (www.palwatch.org). Pia Holensteins verwirrliche Argumente sowie ihr abfälliger Ton gegenüber kritischen Stimmen tragen nicht zu ihrer Glaubwürdigkeit bei. Dasselbe auch, wenn sie die berechtigte Kritik an zweifelhaften Aussagen der Referentin Farhat-Naser eine Verteufelung der Hilfe an «Palästina» nennt. Schade, dass die Veranstaltungsreihe derart einseitig ist. S. Hamad irrt sich. Juden und ihr Staat Israel sind eins. Der palästinensische Terror richtet sich denn auch gegen beides, vor allem gegen Zivilpersonen. Das «West-

jordanland» heisst eigentlich Judäa/Samaria und war gemäss Völkerbundmandat von 1922 Teil des jüdischen Mandatsgebiets. Jordanien hielt es 1948-67 besetzt. Die sog. «Grenze von 1967» gibt es rechtlich nicht, nur die Waffenstillstandslinie (green line) von 1949, die gemäss Vertrag keine Grenze präjudizieren darf. Besetzung? Sie ist nicht illegal, dauert aber so lange, bis sichere Grenzen ausgehandelt sind. Abbas verfolgt jedoch ein anderes Ziel wenn er ganz Israel «besetztes Palästina» nennt! Hanspeter Büchi, Stäfa

Einsendeschluss für den Urnengang vom 5. Juni Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 5. Juni in der Ausgabe vom Dienstag, 31. Mai, ab. Zuschriften mit Adresse müssen die Redaktion bis Samstag, 28. Mai, 12 Uhr, erreichen. redaktion@affolteranzeiger.ch.


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Sensationelle Livebilder aus der Scheune der Familie Locher in Bonstetten. > Seite 19

Das Kellertheater «LaMarotte» veranstaltet ein Konzert in der Kirche Aeugst. > Seite 21

Freitag, 27. Mai 2016

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Zweitliga-Meister Erfolg für die neu formierte zweite Mannschaft des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil. > Seite 24

«3D-Metalldruck ist eine Revolution» Kyburz Feinmechanik in Wettswil hat ihre Palette um eine Fertigungsart erweitert

Die Stabilität des gedruckten Zapfens wird mittels Hammer ermittelt.

Bis Anfang dieses Jahres konnte Kyburz Feinmechanik fräsen, drehen, bohren und schleifen. Auf dieses Jahr wurde die AM Kyburz AG gegründet, wobei AM für Additive Manufacturing steht. In enger Zusammenarbeit mit dem Mutterhaus will AM Kyburz durch 3D-Metalldruck den Feinmechanik-Markt aufmischen. Seit der Jahrtausendwende hat sich die additive Herstellung von Werkstücken, bekannt als 3D-Druck, in der Industrie immer mehr durchgesetzt.

Martin Hofer (2.v.l.) erläutert den leistungsfähigen 3D-Drucker im Hintergrund. Er gehört zu den grössten und schnellsten auf dem Markt. Zuerst im Kunststoffbereich eingesetzt, kommen 3D-Drucker immer öfter auch in der Metallbranche zum Einsatz. «Wir stellen qualitativ hochwertigste Werkstücke her, meistens in Kleinserien, die immer aus einem Stück gefertigt sind, da diese viel stabiler sind als gelötete und verschweisste Werkstücke. Der 3D-Druck bietet uns eine fast unendliche Zahl neuer Möglichkeiten und ist zudem sehr materialsparend», erläutert Adrian Gallmann, der Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Kyburz Feinmechanik AG und ergänzt: «Wir haben uns deshalb entschieden, eine Sparte 3D-Metalldruck aufzubau-

en und haben mit Martin Hofer die AM Kyburz AG gegründet.»

In der Schweiz steckt 3D-Metalldruck noch in den Kinderschuhen Kyburz Feinmechanik hat sich bisher auf abtragende Metallbearbeitungsverfahren spezialisiert. Dank eines modernen Maschinenparks konnten sie bisher fast alle Kundenbedürfnisse befriedigen und alle möglichen Metalle verarbeiten. «3D-Metalldruck ist vor allem in den USA und Deutschland ein unglaublich schnell wachsender Markt. In der Schweiz steckt er jedoch noch in den Kinderschuhen. Wir sind das erste Unternehmen in der

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Neu auch Internet und TV im Grundanschluss der WWZ enthalten Neu enthält die Grundanschlussgebühr der Wasserwerke Zug auch ein Basis-Internet- und ein Basis-Telefonie-Angebot ohne zusätzliche Abogebühren – das Modem dafür erhalten Kunden kostenlos. Einfach einstecken: Quickline Basic kann an jeder aktiven Kabeldose im WWZ-Telekomgebiet empfangen werden. Dieses Basisangebot, das in der Grundanschlussgebühr enthalten ist, umfasst Basic TV, Basic Internet und Basic Phone. Basic TV bietet auf 130 Sendern digitalen Fernsehgenuss, 240 Radiosender sowie 7-Tage-Replay auf anzeige

dem Desktop, Laptop oder Mobilgeräten dank der Quickline-Mobile-TVApp. Mit Basic Internet surfen Kunden mit 2 Mbit/s kostenlos im Internet – ideal für Einsteiger und Gelegenheitssurfer. Basic Phone bietet Festnetztelefonie ohne monatliche Grundgebühr zu günstigen Telefontarifen. Mit dem neuen Kabelnetz-Grundangebot Quickline Basic lohnt sich die Kündigung des alten Telefonanschlusses erst recht. Ab 1. Juli werden für den Kabelnetz-Grundanschluss monatlich neu 29.90 Franken verrechnet – inklusive Mehrwertsteuer, gesetzliche Urheberrechtsgebühr und Quickline Basic. (pd.)

Adrian Gallmann (links) zeigt ein komplexes aus Titan gefrästes Werkstück. (Bilder Salomon Schneider)

Schweiz, das mit einer Multilaser-Maschine produziert, welche doppelt so schnell drucken kann wie herkömmliche Geräte», erläutert Martin Hofer. 3D-Metalldruck funktioniert genau umgekehrt wie fräsen – anstatt Metall Schicht für Schicht abzutragen und so aus einem Metallstück ein Werkstück zu formen, wird Metallpulver aufgetragen und durch die beiden Laser verschmolzen. So entstehen Schicht für Schicht Werkstücke, die so fest sind wie gefräste Teile, aber auch Hohlräume und bewegliche Teile beinhalten können. Werkstücke von bis zu 30 Zentimeter Höhe und einer Länge von 80 cm sind jedoch bereits möglich.

Diese Technologie hat noch riesiges Potenzial «Die Technologie ist unglaublich spannend und wird noch eine riesige Entwicklung durchmachen. Momentan wird beispielsweise noch an der glatten Oberflächenstruktur gefeilt, denn durch die Schmelzung des Metalls können die Werkstücke noch nicht ganz glatt produziert werden», erklärt Martin Hofer. Für die industrielle Fertigung sind bereits einige Aufträge für kleine Serien bis zu 200 Stück eingegangen und die Nachfrage ist spürbar zunehmend. Auch Firmengeschenke und Prototypen für Messen sind sehr beliebt. (sals)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 27. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Leon Häne und Benjamin Kappeler Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag 2. Juni Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.40 Dorf Aeugst am Albis Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 29. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Markus Sahli 17.15 Musik und Wort mit dem Jodlerklub Alpenrösli Münsingen «Vo Härze singe» unter der Leitung von Stephan Haldemann; Jürg Wenger, Schwyzerörgeli und Orgel Eintritt frei, Kollekte Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Keine Anmeldung nötig. Mittwoch, 1. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 2. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Mai 9.30 «Sing mit!» Singen mit Menschen und Liedern aus aller Welt mit Chr. Sommer und E. Schweizer 10.00 Ökumenische Trauergruppe im katholischen Pfarreizentrum, U. Jarvis Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst mit Konfirmation von 12 Jugendlichen Ein Motto fürs Leben Pfr. W. Schneebeli mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Mai 10.00 Konfirmations-Gottesdienst mit der 2. Gruppe und Pfrn. Susanne Sauder Ueli Eichenberger, Posaune, und Ursula Hauser, Orgel/Piano Anschliessend Ständli des Musikvereins Bonstetten zum Apéro auf dem Kirchenvorplatz

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst zum Thema «We are the World» mit Pfarrerin Irene Girardet und den Konfirmandinnen und Konfirmanden Lukas Frank, Schlagzeug, Andreas Alff und Adrian Imholz, E-Gitarren Anschliessend Apéro Montag, 30. Mai 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 31. Mai 16.00 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche Freitag, 3. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Rafael Lanzendörfer und Nicola Rohrer (Ochsner) 17.00 Konzert des Gesangvereins in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 29. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Dienstag, 31. Mai 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 29. Mai Erster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Konfirmation Pfr. Maurer, Pfr. Mehl und Vikarin Albrecht Motoko Matushita und Alina Nikitina, Musik Anschliessend Apéro Türöffnung um 9.50 Uhr Dienstag, 31. Mai Seniorenfahrt nach Amden Donnerstag, 2. Juni 18.00 MännerSache Bei Firma Zweifel Chips in Spreitenbach: eingeladen zu Führung und Apéro sind alle Männer

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst in Knonau mit Pfr. T. Maurer, Pfrn. C. Mehl, Vikarin R. Albrecht Montag, 30. Mai 20.00 Informationsabend mit Frau Ursula Jarvis im Pfarrhaus Maschwanden. Sie wollen Flüchtlingen helfen? Vorstellung des Ämtler-Tandems

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe von Andrea Stephanie Suter Orgel: Oliver Pierson www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 27. Mai 19.00 Concerto piccolo mit Debra Fesslmeier (Mandoline), Sarah Frei (Gitarre), reformierte Kirche Samstag, 28. Mai 9.00 Mannespaziergang mit Mannezmorge Sonntag, 29. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs Kornél Radics (Orgel) reformierte Kirche Mittwoch, 1. Juni 9.30 Fahrt ins Blaue Seniorenreise Donnerstag, 2. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Alpha reformiertes Kirchgemeindehaus 20.00 Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an die Gemeindeversammlung Singsaal Chilefeld www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 29 Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Marco Borghi Veronica Nulty, Orgel

Samstag, 28. Mai 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana im Provisorium Bonstetten Sonntag, 29. Mai 10.15 HGU-Schlussfeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Anschliessend Apéro Dienstag, 31. Mai 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 1. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 2. Juni 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 3. Juni 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten

Voranzeige Sonntag, 5. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Marco Borghi Mira Luttikhuis, Geige Veronica Nulty, Orgel Konfirmiert werden: Nino Amstutz, Silvan Bänziger Fabian Bertschinger Kim Hegetschwiler, Simon Gmeiner, Timo Hirschi Janine Horisberger, Corinne Leutert, Lynn Müller Nico Niederer, Matteo Wyss Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. Mai 9.30 Gottesdienst Markus 4, 3–9: «In der Hoffnungslosigkeit an der Hoffnung festhalten» Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 27. Mai 20.00 Kirche Wettswil: Konzert Don & Giovannis Türöffnung: 19.15 Uhr Abendkasse: Fr. 10.– Samstag, 28. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Fiire mit de Chliine Sonntag, 29. Mai 17.00 Kirche Stallikon: Heartbeat Familien-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Maja Roessler, Kindergärtnerin in Stallikon und Liedermacherin ist zu Gast und singt mit Kindergartenkindern und dem Chor Changing Times Weitere Musiker: Nathalie Suter und Casey Crosby Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 28. Mai Telefon 044 2700 5 69 Dienstag, 31. Mai 19.00 bis 19.30 Uhr Stille in der Kirche Wettswil Leitung Rita Kaelin-Rota Wädenswil, Meditations- und Kreistanzlehrerin 19.45 bis 20.45 Uhr Anschliessend aus der gesammelten Stille in den gemeinsamen Kreistanz im Kirchgemeindesaal Mittwoch, 1. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 3. Juni 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Halima, eine Frauenfreundschaft zwischen der Schweiz und Jordanien 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. Mai 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 29. Mai 10.30 Dankgottesdienst der Erstkommunikanten dt./it. Anschliessend Chilekafi Freitag, 3. Juni 18.00 HGU-Abschlussgottesdienst

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. Mai 9.45 Stationengottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. Mai 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. Mai 17.00 Wortgottesfeier der Pfarrei mit der 2. Klasse Mariengottesdienst Sonntag 29. Mai 11.00 Wortgottesfeier mit Taufe von Elisa Müller Dienstag, 31. Mai 16.00 Fiire mit de Chline Donnerstag, 2. Juni 8.15 Eucharistiefeier

Sonntag, 29. Mai 10.15 Pfahlkonferenz im «Thurgauerhof», Weinfelden Kein Gottesdienst in Bonstetten Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 28. Mai 17.30 Segensfeier «Vater-unser-Häuser» mit Pfr. Saporiti und B. Broch Speziell für die 2.-Klässler und ihre Familien Sonntag, 29. Mai 9.30 «Sunntigsfiir» für alle Kinder bis 7-jährig im Pfarreisaal 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Moritz Steinmann

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Mai 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Dienstag, 31. Mai 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 27. Mai 18.45 Ehe-Kurs Samstag, 28. Mai 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst «Entweder - Oder», Andreas Halbleib, Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 30. Mai 12.00 Mittagstisch Dienstag, 31. Mai 19.30 MyFriends Training Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 27. Mai Ab 16.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Juni-Programm 2016 Dienstag, 7./14./21./28. Juni SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 1./8./15./22./29. Juni FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 2. Juni 2016 WANDERUNG Egerkingen–Holderbank Wanderzeit: ca. 3½ Std. 1. Teil steil aufwärts, 430 m 6.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Florian Püntener 044 761 39 19 Donnerstag, 9. Juni 2016 SENIORENTREFF Heiratsgeschichten Pfr. H. W. Huppenbauer erzählt 14.00 Uhr Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 16. Juni 2016 BERGWANDERUNG Malleray–Champoz–Moutier Wanderzeit: ca. 4½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 16. Juni 2016 SPAZIERGRUPPE Raten–Gottschalkenberg–Raten Spazieren: 1½ Std. 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Marcel Ineichen 044 760 44 02 (Anm. erforderlich) Donnerstag, 23. Juni 2016 EXKURSION Stadtrundgang in Zug Führung: ca. 1½ Std. 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Donnerstag, 30. Juni 2016 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.–. An-/Abmeldung: Regina Helfer 044 761 03 91 oder 079 775 97 81 Organisation: Pro Senectute


Gewerbe

Freitag, 27. Mai 2016

Filme, Bilder und Texte stellen die gemeinnützigen Projekte vor Yamin.ch verbindet im Säuliamt Gemeinnützigkeit, Regionales und Genuss Ein Erste-Hilfe- und Fahrkurs für das Tixi-Taxi, Ferien für die Bewohner des «Meilihofs» in Ebertswil: Dies sind zwei von vier Projekten, die yamin.ch unterstützt. Die Kundschaft kauft vom regionalen Gewerbe vergünstigte Gutscheine, ein fester Teil des Betrags kommt einem regionalen gemeinnützigen Projekt zugute. Die Idee für yamin.ch ist Roland Oehler gekommen, als er eine Plattform gesucht hat, auf der er gebrauchte Möbel verkaufen kann und der Gewinn einer sozialen Institution zukommt. «Da es so etwas nicht gab, habe ich mit meinem Sohn Philipp während einer Wanderung die Idee für yamin.ch entwickelt», erläutert Geschäftsführer Roland Oehler. Mit dem Ziel «Menschen, Gewerbe und gemeinnützige Organisationen in der Region miteinander zu vernetzen», begannen sie mit dem Aufbau der Online-Plattform. «Wir wollten eine verbindende Plattform schaffen und bewusst nicht uns ins Zentrum stellen. Deshalb gehen die gesamten Spenden an die gemeinnützigen Institutionen. Wir finanzieren uns durch Gebühren für die Inserate», betont Philipp Oehler, der mit yamin.ch den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt hat.

Gewerbe kann Online-Markt erschliessen Auf yamin.ch inserieren Gewerbebetriebe aus den Bereichen Fitness, Wellness, Gastronomie, Hotellerie, Ge-

sundheit, Event, Musik, Sport, Nahrung und bieten vergünstigte Produkte oder Dienstleistungen an, die sie vermehrt verkaufen wollen. «Gerade für Betriebe, die noch nicht oder wenig Online-Präsenz haben, ist dies eine günstige Möglichkeit, sich neue Kundensegmente zu erschliessen und neue Angebote bekannt zu machen», erklärt Philipp Oehler. Die Vergünstigungen machen die Angebote für die Kundschaft at- «Von yamin.ch werden alle profitieren», sind sich Philipp Oehler (von links), Roland Oehler traktiv. Ein defi- und der Tixi-Fahrer Rolf Sauter sicher. (Bild Salomon Schneider) nierter Teil des schiedenen Regionen der ganzen Preises geht zudem direkt an eine ge- Von der Region für die Region Schweiz Projekte aufzubauen und dameinnützige Organisation aus dem Säuliamt. Momentan wird für vier Pro- «Wir sind nicht profitorientiert und mit Spenden von der Region für die jekte gesammelt. Das Familienangebot unsere Fahrer sind allesamt ehrenamt- Region zu sammeln. Als Säuliämtler der «Alternative» in Ottenbach, soll lich unterwegs, trotzdem müssen wir haben wir natürlich in unserer dank Spendengeldern überarbeitet sehr auf das Geld schauen», freut sich Heimat angefangen.» Um mehr Projekte von gemeinnütwerden. Die Bewohnerinnen und Be- der Präsident der Stiftung Tixi Säuliwohner des Wohnhauses Meilihof in amt und Affoltemer Gemeinderat, zigen Institutionen fördern zu könEbertswil sollen in die Ferien fahren Hermann Brütsch, über das Angebot nen, ist yamin.ch auf mehr Gewerbekönnen. Im Stalliker Wohnheim Loo- von yamin.ch. «Gerade kleine Non-Pro- betriebe aus dem Knonauer Amt angematt soll das Abkühlungs-Schwimm- fit-Organisationen haben oft Schwie- wiesen, die «für Mitmenschen aber becken rollstuhlgängig werden und rigkeiten an Spenden, neue Mitglieder auch das eigene Geschäft etwas Gutes die freiwilligen Fahrer der Stiftung und mehr Bekanntheit zu gelangen. tun wollen.» (sals) Tixi Säuliamt sollen einen Erste-Hilfe- Genau dort setzt yamin.ch den Hebel Kurs besuchen und behindertenge- an», hält Roland Oehler fest und er- Yamin.ch, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. Telefon rechtes Fahren erlernen. gänzt: «Ziel von yamin.ch ist es, in ver- 043 817 16 62, philipp.oehler@yamin.ch.

«Püraladali» kennt den Weg nach Bonstetten Morgen Samstag zu Gast im Lärche-Märt

«Fashion Dreams»: Karin Schlatter lädt in ihre Modeboutique. (Bild tst.)

Modetrends aus Italien in Affoltern «Fashion Dreams» mit Apéro und Rabatten Zu «Fashion Dreams» begleiten Männer ihre Frau gerne: «Bei mir gibts ein feines ‹Käfeli›», verrät Karin Schlatter und lächelt. Ein Jahr ist es her, seit sie sich in Affoltern den Traum einer eigenen Modeboutique erfüllt hat. Mit ihrem speziellen Sortiment an italienischer Mode hat sie sich bereits einen Namen gemacht. Was bei der Stammkundschaft besonders gut ankommt: Das Angebot wird laufend an die aktuellen Trends und Kundenwünsche an-

gepasst. Für das Vertrauen möchte sich Karin Schlatter nun mit einem Apéro bedanken. Dazu empfängt sie am Samstag, 4. Juni, von 9.30 bis 16 Uhr – und gewährt nicht nur 10 % Ermässigung aufs gesamte Sortiment, sondern zusätzliche Rabatte auf ausgewählte Artikel. (tst.) Apéro bei Fashion Dreams, Karin Schlatter, Zürichstrasse 55, Affoltern, am Samstag, 4. Juni, 9.30 bis 16 Uhr.

Mit vollgepacktem Auto starten Roman und Claudia Janka um 4 Uhr vor dem «Püraladali» in Obersaxen und fahren auf den noch leeren Strasse nach Bonstetten zu ihren langjährigen Freunden Simone und Felix Müller, welche mit viel Engagement den Lärche-Märt führen. Frühmorgens vor dem Laden angekommen, tragen sie ihre Köstlichkeiten in den Laden an die bereitgestellte Verkaufstheke. Geschwind richten sie sich ein und jeder Artikel findet seinen richtigen Platz. Auf der mitgebrachten Fleischmaschine werden verschiedene im «Püraladali» veredelte Rohprodukte – Bündnerfleisch, Rohschinken, Coppa Schweinsnierstück, Speck und Bündnersalsiz – geschnitten und auf Holzplatten zur Degustation den Kunden angeboten. Natürlich fehlt auch der feine Obersaxer Alpkäse nicht.

Kuhstall zum Käsekeller ausgebaut Für einen guten Alpkäse ist die richtige Lagerung das A und O. Er braucht einen weder zu trockenen noch zu feuchten Keller. Die Pflege des Alpkäses ist daher von grosser Bedeutung. Um das Beste herauszuholen, bauten Jankas während des letzten Sommers ihren alten, nicht mehr für Vieh genutzten Stall auf dem Maiensäss zu einem gut funktionierenden Käsekeller um. Nach der Alpzeit, zirka Anfang September, dürfen sie «das Molcha» (Alpbutter und Käse) auf der Vorderalp und der Alp Sezner in den dunklen Käsekeller mit Naturboden einkellern.

Roman und Claudia Janka vom «Püraladali» in Obersaxen. (Bild zvg.) Der Alpkäse wird in Holzschränken und auf Brettergestellen gelagert. Zuerst braucht der Käse regelmässige Pflege, das heisst, er wird mit feuchten Lappen und wenn nötig noch etwas Salz eingerieben. Im Winter wird der Alpkäse dann im Rucksack mit den Skis hinunter zum «Püraladali» und zu den hungrigen Gästen in den Schneebars auf den Skipisten, wie «Meinrads Hütte» und «Waschchrütbar», transportiert. Auch mit feinem Trockenfleisch werden die beiden Skibars beliefert und die Gäste dürfen köstliche Fleischplättli geniessen. Das «Püraladali» mit all seinen selbstgemachten Produkten wird am Samstag, 28. Mai, im Lärche-Märt mit einem Verkaufstand vor Ort sein. (pd.)

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Berühren und berührt werden Einen Abend lang in der Gruppe schreiben und dabei lernen, auf den Zusammenhang von Psyche und Körper zu achten, das ist das Ziel der Intensivschreibwerkstatt «Berühren und berührt werden», zu welcher Berufsmasseurin Andrina Ernst Kursleiterin Lisa Ladner nach Obfelden einlädt. Seit Anfang Jahr führt Andrina Ernst eine Massagepraxis in Obfelden, im Dorfteil Bickwil. Nebst klassischer Massage bietet sie auch manuelle Lymphdrainage und Fussreflexzonen-Massage an. In den letzten Jahren hat sich die Andrina Ernst. Mutter zweier er- (Bild zvg.) wachsener Söhne kontinuierlich in den unterschiedlichen Bereichen der Massagetechniken und manueller Lymphdrainage ausund weitergebildet. Die Massagepraxis befindet sich an der Langweidstrasse 4a in einem 150-jährigen Riegelhaus. Der Eingang ist direkt von der Strasse zugängig. Die Praxis ist heimelig und warm eingerichtet und von der Bushaltestelle Bickwil aus in drei Gehminuten erreichbar. Parkplätze sind beim nahen Reuss-Center vorhanden. Kurz vor den Sommerferien (die Praxis bleibt vom 1. bis 14. August geschlossen) lädt Andrina Ernst zu einem besonderen Anlass in den Praxisraum: «Berühren und berührt werden – Einführung ins kreative und therapeutische Schreiben», lautet der Titel der Werkstatt, die am Freitag, 17. Juni, von 19 bis 22 Uhr dauert und 45 Franken kostet. Kursleiterin Lisa Ladner bringt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Unterschied und die Gemeinsamkeiten kreativen und therapeutischen Schreibens näher, stellt Konzepte, Methoden und Techniken vor und taucht mit den Anwesenden mittels 5- bis 15-minütiger Übungen in die Schreibpraxis ein. Ziel ist, das auf Papier zu bringen, was geschrieben werden will, das, was aus dem Unterbewusstsein aufsteigt. Unzensiert schreiben ist eine Möglichkeit, Unbewusstes bewusst werden zu lassen, aus der Distanz zu betrachten, übers Schreiben Klarheit zu gewinnen. Die dabei entstandenen Texte werden wahlweise ganz oder gar nicht mit der Gruppe geteilt. Es steht jedem frei, nur Auszüge vorzulesen, zusammenzufassen, oder nur über die Erfahrung beim Schreiben zu reden. Die hochintensive dreistündige Schreibwerkstatt richtet sich an Erwachsene jeden Alters. Grammatik und Schreiberfahrung spielen keine Rolle. Gearbeitet wird von Hand: Kugelschreiber und Schreibblock oder -heft mitnehmen! Unterrichtssprache ist Schweizerdeutsch, geschrieben werden kann in der jeweiligen Muttersprache. «Berühren und berührt werden» ist nicht zufällig der Titel der Veranstaltung, zu welcher Andrina Ernst in die Praxis lädt. Denn die Behandlungen berühren sowohl Körper wie Psyche. Mit welchen Sinnen nehmen wir uns und unsere Umgebung wahr, wie fühlen sich Berührungen unterschiedlicher Absichten und Intensitäten an, an was erinnert sich unser Körper? Am 17. Juni stellt sich die Gruppe unter kundiger Leitung von Lisa Ladner schreibend diesen Fragen. (pd.) Berühren und berührt werden – Einführung ins kreative und therapeutische Schreiben, Werkstatt am Freitag, 17. Juni, 19 bis 22 Uhr Massagepraxis Andrina Ernst, Langweidstrasse 4a, Obfelden. Kosten: 45 Franken (Pausenverpflegung inkl.). Infos und anmelden: info@andrina-ernst.ch

Lärche-Märt, Schachenstrasse 115, Bonstetten

oder Tel. 079 525 28 24, www.andrina-ernst.ch

www.foodline.ch.

Kursleiterin: Lisa Ladner, www.lisaladner.com.


Veranstaltungen

Freitag, 27. Mai 2016

Junge Schleiereulen in Bonstetten

Der Meilihof bewegt

Sensationelle Livebilder aus der Scheune

Tag der offenen Tür im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil

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Am Samstag, 28. Mai, öffnet das Wohnhuus Meilihof in Ebertswil die Türen. Auf dem Flohmarkt gibt es sicher vieles zu entdecken und die Heiri-Singers aus Hünenberg sorgen für die musikalische Unterhaltung.

Junge Schleiereulen. (Bild Peter Kern) Anfang Mai teilte die Vogelwarte Sempach mit, dass dieses Jahr fast keine Schleiereulenbeobachtungen mehr gemacht werden. Sie forderte die Bevölkerung via Presse auf, Beobachtungen zu melden. Die Bonstetter Familie Locher konnte ein brütendes Schleiereulenpärchen melden, welches in der Scheune an der Islisbergstrasse 8 in Bonstetten gerade Junge aufzieht. Wie in den vergangenen Jahren, hat das Weibchen auch dieses Jahr Ende März das erste Ei gelegt. Im Abstand von zwei Tagen kam immer wieder ein neues Ei dazu. Zuletzt waren es acht Stück. Nach 32 Tagen schlüpfte der

erste Jungvogel. Nun ist das Eulenmännchen gefordert. Jede Nacht muss es zehn bis zwanzig Mäuse fangen! Im Eulenkasten sind Kameras eingebaut. Wie schon in den vergangenen Jahren können auch dieses Jahr wieder auf den Monitoren in der Scheune sensationelle Livebilder aus einer sonst verborgenen Welt bestaunt werden. Familie Locher öffnet den Eulentreff für alle Interessierten an den nächsten drei Wochenenden, 28. und 29. Mai, 4. und 5. sowie 11. und 12. Juni jeweils von 14 bis 16 Uhr. Der Eingang in die Scheune ist mit einer Tafel gekennzeichnet.

Faszinierende Welt der Bienen Ausstellung und Fachvorträge in Muri Der Bienenzüchter-Verein Muri und Umgebung wird dieses Jahr 125 Jahre alt – und lädt am 4. und 5. Juni zu Bienentagen nach Muri. Bienen sind wichtig für alle, denn die Arbeit, die sie leisten, ist einzigartig und nicht so einfach zu ersetzen: sei es in der Natur bei Blüten und Sträuchern, im Garten für Gemüse und Beeren oder in der Landwirtschaft im Obst-, Wein-, Acker- und Gemüsebau. An zwei Bienentagen im Roos in Muri bringt der Bienenzüchter-Verein Interessierten die faszinierende Welt der Bienen näher. So bietet sich Gelegenheit, eine Ausstellung zu besuchen, in der von A wie Anfänger bis Z wie Zucht eine Vielzahl von Themen beleuchtet werden. Die Imkerinnen

Hoffest und Open-Air-Hofkino Im Juni hat der Bauernhof Bioweber in Ottenbach zwei Veranstaltungen geplant. Am Sonntag, 5. Juni, öffnet er die Türen am zweiten Hoffest, zum europäischen Tag der offenen Hof- und Stalltüre. Zum Programm gehören ein Informationsparcours und eine Vorführung Schafscheren, Trampitraktorrennen und Kinderecke, Festwirtschaft und ein Wettbewerb. Für musikalische Unterhaltung sorgen um 14 Uhr die Tuba-Örgeler. Zum 1. Open-Air Hofkino vom Freitag, 24. Juni, laden Thomas und Fabienne Weber ein weiteres Mal Gäste auf ihren Hof. Mit dem «Wanderkino» zeigen sie den Western «Open Range» von und mit Kevin Costner ab der 35-mm-Filmrolle. Beide Anlässe finden bei jeder Witterung statt. (pd.) Hoffest am Sonntag, 5. Juni, 10 bis 17 Uhr. Freiluft-Hofkino am Freitag, 24. Juni, Essen und Bar ab 19 Uhr, Filmstart beim Eindunkeln. Vorverkauf 15, Abendkasse 17 Franken. Bauernhof Bioweber, Jonenstrasse 21, Ottenbach. Infos: www.bioweber.ch.

und Imker geben gerne Auskunft über die Imkerei, das Gewinnen von Honig, die Organisation des Bienenvolks, die Rolle der Biene in der Medizin (Apitherapie) und vieles mehr. Neben der Ausstellung für alle, die sich für Bienen interessieren, sind auch Imkerkolleginnen und -kollegen ins Roos eingeladen. Für sie werden in diversen Fachvorträgen neuste Erkenntnisse vorgestellt und diskutiert. Am Sonntag, 5. Juni, lässt sich der Ausstellungsbesuch mit dem Genuss eines wunderbaren Imker-Brunchs kombinieren. An beiden Tagen verwöhnt die Festwirtschaft mit Bienenkaffee, Bienenkuchen oder einem warmen Menü. (pd.) Bienentage am 4. und 5. Juni im Roos, Muri. Weitere Infos unter www.bienentage-muri.ch.

Das Wohnhuus Meilihof bietet 22 Menschen, die aufgrund einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung nicht mehr selbstständig wohnen können, ein neues Zuhause. Sowohl die Architektur als auch das Betreuungsund Beschäftigungskonzept setzen auf soziale Integration und lokale Verankerung. Am Tag der offenen Tür haben die Besucher von 11 bis 17 Uhr die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Wohnhauses zu werfen und sowohl den Wohn- als auch den Ökonomiebereich zu besuchen. Der Rundgang führt unter anderem durch die grosszügigen, lichtdurchfluteten Räume der Beschäftigung, wo die Geschenkartikel entstehen, die am Verkaufsstand angeboten werden. Neben den informativen Hausführungen

Persönliche Kontakte bereichern den Meilihof-Alltag. (Bild zvg.) können kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche genossen werden. Zudem ist ein Flohmarkt, ein Stand der Multiple Sklerose Gesellschaft und ein Selbsterfahrungsposten der Physiound Ergo-Therapie mit auf dem Programm. Persönliche Kontakte mit Menschen aus der Umgebung bereichern

Tag der offenen Tür im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil am 28. Mai ab 11 Uhr. www.meilihof.ch.

«Wilhelm Tell» in Affoltern Abschlusstheater der 3. Oberstufe Schule Tägerst Die 3. Oberstufenklasse der Schule Tägerst bearbeitete als Jahresprojekt eine eigene Fassung von Friedrich Schillers «Wilhelm Tell». Vorgeführt wird das Stück am 3. und 4. Juni. Nach intensiver Probenarbeit, teilweise in einer Lagerwoche am Ursprungsort von Wilhelm Tell im Schächental, bringen nun sieben Schüler und eine Schülerin der Abschlussklasse sowie ein Mittelstufenschüler eine lebendige Geschichte des Nationalhelden auf die Bühne. Dabei spielen die jugendlichen Schauspieler auf überzeugende Art zum Teil mehrere Rollen. Regie führt Klassenlehrer Patrik Gisler, unterstützt von der Theaterfachfrau Esther Tobler, Anette Bodenhöfer begleitet das Stück musikalisch. Das eindrückliche Kulissenbild und die passenden Kostüme entstanden während dem kunsthandwerklichen Epochenunterricht bei Urs Moser und Ursula Ecoffey. In der geforderten

Die Klasse 03 beim Besuch der Tellspiele in Interlaken im August 2015. (Bild zvg.) Teamarbeit wird natürlich auch der Durchhaltewille jedes einzelnen auf die Probe gestellt, und die Theaterarbeit ist so gleichzeitig Training für die in Kürze beginnende Lehrzeit.

Sinne anregen, Erfahrungen sammeln Kleinkinderkurse für Eltern mit Kindern von 1 bis 3 Jahren Der Bedarf von Eltern mit Kindern zwischen ein und drei Jahren an Begleitung, Austausch und gemeinsamen Anregungen ist enorm gross. Deshalb startet im Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri ab dem 3. Juni von 9.30 bis 11 Uhr ein sechsteiliger Kurs, in dem Kinder von einem bis drei Jahren vielfältige Erfahrungen machen. Sie dürfen spielen, sich bewegen, entdecken, kreativ sein, und vieles mehr. Durch den Kontakt mit anderen Kleinkindern können sie sich in ersten sozialen Beziehungen erleben. Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleitet das Kind dabei und entdeckt im gezielten Beobachten, wie das Kleinkind lernt und was es für seine individuelle Entwicklung benötigt. Die Sinnes- und Spielanregungen im Kurs sollen auch das Repertoire für zu Hause erweitern. Die Ottenbacher Kursleiterin, Jutta Albers, bietet neben den Kleinkinderkursen auch gemeinsam mit Gianina

den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner und sind gleichzeitig die beste Basis für die lokale Verankerung des Wohnhauses. In diesem Sinne freut man sich im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil auf zahlreiche Besucher.

an. Auch diese Kurse sind für Eltern mit Kleinkindern gedacht (2 bis 4 Jahre). Gerade für diese Altersgruppe ist es ihr ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. «Das Kind bestimmt das Tempo der Entwicklung». Im Kleinkinderkurs gibt sie kompetente Inputs in Entwicklungs- und Erziehungsthemen und fördert den Austausch der Eltern und Bezugspersonen untereinander. So erleben sich die Eltern gestärkt in Alltagsfragen und für eine positive Erziehung. Ein kleiner Znüni rundet den Morgen gemütlich ab. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleider, Ersatzwindel und Rutschsocken. (pd.)

Jutta Albers, zertifizierte Eltern-KindKursleiterin. (Bild zvg.)

Freitag, 3./10./17./24. Juni, 1./8. Juli, 9.30 bis 11 Uhr, Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri,

Zu sehen ist «Wilhelm Tell» am Freitag, 3. Juni, und am Samstag, 4. Juni, je um 19.30 Uhr im Saal der Schule Tägerst an der Lagerstrasse/Chalchofenstrasse in Affoltern.

Flip Flops selbst machen Workshop mit Maya Langhi am Mittwoch, 15. Juni, im Familienzentrum Affoltern. Wer verspürt Lust, selbst seine eigenen und originellen Flip Flops für diesen Sommer herzustellen? Am Mittwoch, 15. Juni, kommt Maya Langhi, Inhaberin des Ateliers Langhi in Hausen am Albis, ins Familienzentrum Bezirk Affoltern und teilt mit allen Teilnehmern ihre Tipps und Tricks. Aus Schuhmachersohlen, Moosgummi und mit vielen schönen Bändern können unter ihrer Anleitung massgeschneiderte und eigenen Wünschen und Fantasie entsprechende Flip Flops geschustert werden. Absolut einmalig und bestimmt ein Hingucker in dieser Saison. Der Workshop für Kinder und Jugendliche (ab 3. Klasse) findet von 13.30 bis 17 Uhr, der, für Erwachsene von 19 bis 22.30 Uhr statt. (KS)

Aarauerstrasse 26, 5630 Muri. Kosten: 6 x 90 Min.

Caviezel (ebenfalls aus Ottenbach) die zweiteiligen Kurse aus der Reihe «Wundertüte Bilderbuch» in Obfelden

170 Franken pro Eltern-Kind-Paar (inkl. Znüni).

Weitere Infos und anmelden bis Mittwoch,

Anmelden: Jutta Albers, Tel. 043 322 87 50

1. Juni, unter Tel. 044 760 12 77 oder

oder jutta.albers@yahoo.de.

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 27. Mai 2016

agenda

Freitag, 27. Mai

Mandoline und Gitarre in Obfelden

Affoltern am Albis

Concerto piccolo Nummer 6

17.00-21.00: 200 Jahre Clientis. Drei Tage Spektakel im Amt. Bar, Konzert «Musikschule Säuliamt», Glacé-Velo, Thai-Food, Airbrush und vieles mehr. Marktplatz.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Simon Bächinger & Jonas Vischi, Piano/Djembe und Violoncello in Concert. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstr. 1.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo numero sei mit Debra Fesslmeier (Mandoline)und Sarah Frei (Gitarre). Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach 21.00: Funky Rare Groove Night Finest Funkysoul-Jazz-Blues-AfroLatin mit DJs Peter Wermelinger und Hegi. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Am heutigen Frühabendkonzert präsentieren Debra Fesslmeier (Mandoline) und die Gitarristin Sarah Frei romantische Musik. Wie stets in der Reihe «Concerto piccolo» um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Nachdem Debra Fesslmeier bereits vor zwei Jahren in der Kurzkonzertreihe aufgetreten ist, spielt sie diesmal zusammen mit Sarah Frei. Auf zwei verschiedenen Saiteninstrumenten mit fein differenzierten Klangbildern sind heute Kompositionen aus dem südlichen Europa zu hören, nämlich: Canzone Andalusa; Spleen (Romanza) von Amadeo Amadei (1866-1935), Carnevale di Venezia von Carlo Munier (18591911), Soirée de Printemps (Nocturne) von Raffaele Calace (1863-1934) sowie Souvenir de Sicile von Salvator Léonardi (1872-1938). Diese romantischen Stücke präsentiert das Duo heute Abend wäh-

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Saftige Lügen» Betrachtungen eines Hausarztes für ein Leben ohne Medikamente. Lesung und Vortrag von Dr. med. Hansruedi Fischer, Aeugst. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

rend einer halben Stunde. Die Konzertbesucherinnen können also auf ein vielseitiges Frühsommerprogramm gespannt sein. Die Veranstaltung steht unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden und wird wie gewohnt von Angela Bozzola moderiert. Hoffentlich werden die südlichen Klänge dieses musikalischen Apéros den Sommer definitiv einläuten. (pl)

Bonstetten 06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Welschenrohr-Sollmatt-Wolfschlucht-Obere Tannmatt-Brandberg-Welschenrohr. Wanderzeit: ca. 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Mittwoch, 1. Juni Affoltern am Albis

Concerto piccolo heute Freitag, 27. Mai, 19 Uhr, ref. Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte.

Die Musikerinnen Debra Fesslmeier und Sarah Frei. (Bild zvg.)

Samstag, 28. Mai Aeugst am Albis 10.00-12.00: Gratis Schnuppertag in idyllischem Gelände, viel Grün und Natur, bekleidete Führungen vormittags, nachmittags textilfrei. Sonnenbad Schönhalde. Wängibad.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 10.00-17.00: 20 Jahre Familienzentrum. Jubiläumsfest mit vielen Attraktionen für Eltern und Kinder, alle Angebote mit Ausnahme der Festwirtschaft sind kostenlos. Mehr unter: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Kronenplatz. 20.00: «Mamma Mia!»-Das AbbaMusical präsentiert vom VocalCord Bonstetten. Leitung Alois Heer, Regie Georgina Bachmann und Carola Berendts. Eintritt frei /Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00: Konzert des Gesangsvereins Hedingen «Don Quichotte...und andere Helden». Eintritt frei/Kollekte, Türöffnung und Cüplibar ab 19 Uhr. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Mettmenstetten

11-13 Uhr. Festwirtschaft mit Getränken. Sommerflor und Setzlinge. Bierfestival. Landimärt. Muristr. 2.

09.00-16.00: Grosse Modelleisenbahn von Ottenbach (55m²) im Massstab 1:45 in Betrieb. Tag der offenen Türe im Klublokal der Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA). Affolternstrasse 11.

Uerzlikon 10.00: Tag der offenen Tür «Aufgeben oder Weitermachen?». Besichtigung des neuen Laufstalls, Festwirtschaft, Abendunterhaltung mit Ländlertrio «Lindägruess» und Bar. Hof der Familie Mörgeli. Weid 3. 18.00: 8. Spanferkelessen mit «Jauk-Power». Freier Eintritt, Musik und Tanz, ab 18 Uhr Spanferkel. Besucher gerne in Dirndl, Lederhosen, Seppelhut etc. Schneebeli Schür.

Wettswil 13.00: Biologe Andreas Müller führt zu Wildbienenstandorten. Die Pirsch führt über die Filderen, Dauer ca. 3 Std. Ein Anlass für alle Interessierten und bei jedem Wetter. Sportplatz Moos. 20.00: Old Time Jazz «New Orleans Jazz Quartett», Abendessen ab 18.30, Reservieren: Telefon 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

14.00-20.00: 200 Jahre Clientis. Drei Tage Spektakel im Amt. Röhrli-Bar, Clown, Glacé-Velo, ThaiFood, Airbrush und mehr. Zentrum Mettmenstetten. Rössliplatz. 20.00-23.59: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Für 1.-3. Sek Mättmi. Bar, Music, Dance. Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik (Join In). Rossauerstrasse 31.

Sonntag, 29. Mai

Obfelden

13.00-17.00: Finissage: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschun-

08.00-16.00: LandiTag mit Konzert der Ohrestüber-Musikanten von

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gen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hedingen Ottenbach

17.00: Konzert des Gesangsvereins Hedingen «Don Quichotte... und andere Helden». Eintritt frei/Kollekte, anschliessend Kafistube im Chilehuus. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: «Vo Härze singe» Jodlerklub Alpenrösli Münsingen. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 11.30-15.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Temporäres Dorfmuseum mit Fotos, Gegenständen und Dorfansichten. Im Festzelt hinter dem Museum Familientag und Risottoplausch vom Männerchor. Mit Kinderkino. Öffentliche Parkplätze nutzen. Alte Sennhütte. Albisstrasse. 14.00-19.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Mittelalterfest - für Primarschüler von Mettmenstetten mit Ritterschmaus, Gumpiburg, verkleidet erscheinen. Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik. Rossauerstrasse 31.

Ottenbach 13.05: 2. GGA-Wanderung auf dem «Ämtlerwäg» von Rickenbach über Bickwil, Zwillikon nach Hedingen. Bei schönem Wetter Halt bei Feuer-

Affoltern am Albis 19.00: «Mamma Mia!»-Das AbbaMusical präsentiert vom VocalCord Bonstetten. Leitung Alois Heer. Eintritt frei /Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

Dienstag, 31. Mai

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stelle im Wald auf dem Isenberg. Vortrag über Interessantes vom Wald. Kleiner Wettbewerb. Bei schlechtem Wetter sind Vortrag und Wettbewerb in der Besenbeiz «Kuhstall» in der Ismatt. Treffpunkt vis-à-vis Postautohaltestelle Rickenbach.

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 30. Mai Donnerstag, 2. Juni Hausen am Albis 07.30: Seniorenwanderung, Bergwanderung sportlich. Mit PW nach Euthal. Euthal-Sagenweid-Alp Wildegg Chli Aubrig-ChräwäldliBüel-Ruestel-Euthal. Wanderzeit: ca. 5½ Std. Auf- und Abstieg je 1000 m. Auskunft/Anmeldung bis Freitagabend: Vreny Zürcher, Telefon 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Hedingen 20.00-21.30: Abend-Bücherkafi. Das Bibliotheksteam präsentiert in gemütlicher Runde Lesetipps für einen anregenden Sommer. Bibliothek. Trottenweg.

Ottenbach 07.25: OTTENBACH60plus: Tagesausflug mit öV. Fahrt und kleine Wanderung zu den Narzissenwiesen oberhalb Seewis GR. Preis für Gruppenbillet ca. Fr. 45.- pro Person mit Halbtax-Abo. Anmelden bei Trudi Streule bis Sa. 28. Mai, Telefon 044 761 26 50. Postautohaltestelle (Engelwiese).

Affoltern am Albis 06.55: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung EgerkingenHolderbank. Wanderzeit ca- 3½ Std. Erster Teil steil aufwärts 430 m. Leitung Hans Bründler. Anmeldung Florian Püntener 044 761 39 19. Bahnhof.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.00: OTTENBACH60plus: Fahrt von Affoltern mit S-Bahn über Stadelhofen nach Winterthur, weiter in das romantische Tösstal bis Rämismühle-Zell. Wanderung entlang der Töss nach Rikon (ca. 50 Min.), Mittagessen im Restaurant, anschliessend weiter dem Uferweg. entlang bis Kollbrunn (ca. 1 Std.) oder mit dem Zug nach Kollbrunn. Billette 9 Uhr Pass. Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

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Cellorausch in der Kirche Das Kellertheater «LaMarotte» veranstaltet ein Konzert in Aeugst Der Jodlerklub «Alpenrösli» Münsingen. (Bild zvg.) Bühne und Zuhörerraum des Kellertheaters LaMarotte wären zu klein, um alle Cellistinnen und Cellisten des Ensembles «Saltocello» und die zu erwartenden Zuhörer aufzunehmen. Da waren die Veranstalter erfreut, dass ihnen die Kirchgemeinde Aeugst Gastrecht gewährte. Dieses Kirchlein, hoch über dem Säuliamt gelegen, bietet mit seiner wunderbaren Akustik den idealen Rahmen für das Cello-Ensemble «Saltocello», welches hier sein Schlusskonzert einer kleinen Tournee spielen wird. «Saltocello» steht unter der Leitung von Thomas Grossenbacher, dem Solocellisten des Tonhalle-Orchesters Zürich. Die acht Ensemblemitglieder sind hochbegabte Studierende aus seiner Celloklasse an der Zürcher Hochschule der Künste. Der Name «Saltocello» ist zugleich Programm: Das Repertoire reicht von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Werken. Ziel des Ensembles ist es, Kammermusik auf höchstem Niveau zu präsentieren. Da dem Originalrepertoire für diese Besetzung enge Grenzen gesetzt sind, wagt es sich mit viel Mut zum Risiko und ohne Berührungsängste an Bearbeitungen berühmter oder auch weniger bekannter

«Vo Härze singe» «Musik und Wort» im Kloster Kappel Am Sonntag, 29. Mai, singt der Jodlerklub Alpenrösli Münsingen unter der Leitung des bekannten Jodler–Pfarrers von Signau, Stephan Haldemann, gefühlvolle, von Herzen dargebotene Jodellieder in der Reihe «Musik und Wort» des Klosters Kappel.

Das Ensemble «Saltocello» bietet einen Klangrausch in der Kirche Aeugst. (Bild zvg.) Orchester- und Kammermusikwerke für Celloensemble. In Aeugst zu hören sind – neben einer Transkription von Edward Elgars Cellokonzert – Originalkompositionen der Studentin Isabel Gehweiler, von Jacques Offenbach und Giovanni Sollima für zwei bis acht Cel-

li. Ein attraktives Programm, das auch Musik unserer Zeit bringt. (pz) Sonntag, 5. Juni, Türöffnung 16.30, Konzertbeginn 17 Uhr, Kirche Aeugst. Eintritt 25 Franken. Platzreservierung unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Im Jahre 1920 wurde der Jodlerklub «Alpenrösli» Münsingen von sechs sangesfreudigen Männern gegründet. Die zarte und doch auch widerstandsfähige Alpenblume ziert noch heute den Sammet-Mutz der Jodler. Den Dirigenten-Persönlichkeiten, welche in all den Jahren die musikalischen Geschicke des Klubs geleitet haben, ist es zu verdanken, dass die Münsinger Jodler heute gesanglich auf einem hohen Niveau stehen. Seit 1990 singt der Klub unter der Leitung des bekannten Signauer Pfarrers, Jodlers und Komponisten Stephan Haldemann, seines Zei-

chens seit 2013 Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerverbandes. Geprägt einerseits durch die tiefe Freude am Jodelgesang, andererseits durch seinen Beruf als Pfarrer ist es Stephan Haldemann ein wichtiges Anliegen, seinen Kompositionen «neuere» Texte zu unterlegen, damit daraus Lieder entstehen dürfen, welche als Botschaft von Mensch zu Mensch, oder noch eher «von Herz zu Herz», zu verstehen sind. Begleitet werden die Jodler von Jürg Wenger am Schwyzerörgeli und an der Orgel. Jürg Wenger hat an rund 40 Jodlerfesten weit über 100 Auftritte absolviert. Zudem ist er seit 2007 Jurymitglied Jodelgesang des eidgenössischen Jodlerverbandes. «Musik und Wort» am Sonntag, 29. Mai, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum gemeinsamen Imbiss. Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

«MännerSache» lädt zu Zweifel Chips

Testlauf für das «Eidgenössische»

Einmal mehr lädt MännerSache Knonauer Amt die Männer inkl. Söhne und Göttibuben (ab 11 Jahren) ein. Diesmal zu einer Betriebsbesichtigung der Firma Zweifel Chips AG in Spreitenbach. Besammlung ist am Donnerstag, 2. Juni, um 18 Uhr direkt am Firmengelände. Mit dem öffentlichen Verkehr erreicht man die Firma über die Haltestelle Fegistrasse in Spreitenbach. Es wird eine interessante Füh-

Konzert der Musikvereine Hedingen und Langnau am Albis

rung geboten, gefolgt von Apéro und Degustation der «Zweifel»-Produkte. So mancher wird staunen, was aus einer Kartoffel alles werden kann. Es gelten für die Führung einige Vorschriften hygienischer Art: keine kurzen Hosen, keine Hunde, geschlossene Schuhe, leider nicht rollstuhlgängig. Anmelden bei thomas.maurer@zh.ref.ch; Telefon 044 767 07 32. Unkostenbeitrag 15 Franken, in bar.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der die Römer ihr Tafelgeschirr herstellten. Mo, 811.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Alchemie-Natur-Gemälde» Bilder von Jeanine Haeberli. www.galerie100.ch. Fr, 14-18, Sa, 11-15 Uhr. Bis 28. Mai. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Renato Balsiger zeigt: Landschaftsfotografien aus dem Säuliamt, von Asien und Afrika und Makrofotografien von Tieren. Fr, 17-20 Uhr, Verlängerung durch Künstler 14-17 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, Verlängerung 12-19 Uhr, So, 15-18 Uhr , Verlängerung durch Künstler 12-15 Uhr. Bis 5. Juni.

Überraschungen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 29.Mai. Schaufenster Kunstlager So, 14-17 Uhr oder nach Absprache.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) täglich von 8- 22 Uhr. Bis 6. Juni.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele

Das Selbstwahlstück hat der Musikverein Hedingen bereits über viele Wochen hinweg geprobt. Am Jahreskonzert Ende Januar konnte das Publikum einen ersten Eindruck gewinnen. Nebst dem Selbstwahlstück muss am Eidgenössischen allerdings auch das vorgegebene Aufgabestück vorgetragen werden. Das Werk wird eigens für das Eidgenössische komponiert; die Vereine erhalten die Noten erst zehn Wochen vor dem Fest-Wochenende. Die Herausforderung liegt also darin,

Der Musikverein Hedingen lädt zum Konzert in den Schachensaal. (Bild zvg.) dass den Musikvereinen nur eine kurze Zeit zum Einstudieren zur Verfügung steht. Um den Ernstfall zu üben, wird der Musikverein Hedingen zusammen mit dem Musikverein Langnau ein Vorbereitungskonzert durchführen. Beide Vereine führen ihr Wettspielpro-

gramm vor Publikum auf und lassen es durch einen Experten bewerten. Dem Publikum wird die Chance geboten, ein bisschen Wettspiel-Atmosphäre zu erhaschen. Vorbereitungskonzert am Mittwoch, 1. Juni, um 19.30 Uhr im Schachensaal Hedingen.

Bunter Strauss an Mariengesängen

Mettmenstetten Alte Sennhütte, Albisstrasse: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Temporäres Dorfmuseum mit Fotos, Gegenständen, Ansichten zur Dorfentwicklung, Weilern, Brauchtum, Verkehr und vieles mehr. Beizli, Kino, Wettbewerb. Mi, 17-20, Sa, 14-18, So, 11-16 Uhr. Bis 24. Juni. öffentliche Parkplätze benutzen. Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farben, Formen und Figuren» Frühlingsausstellung von Bernadette Galli. Mi, 9-12/ Do, 9-12/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 14. Juli. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.

Rifferswil Bonstetten

Der Musikverein Hedingen nimmt am Wochenende vom 17./18. Juni am eidgenössischen Musikfest Montreux teil. Zur Vorbereitung führt er das Wettspielprogramm am Mittwoch, 1. Juni, vor.

Park Seleger Moor: «Unter freiem Himmel» Bilderausstellung von Markus Uebelhart im Park. Fr, 27. bis So, 29. Mai 9-17 Uhr. Weitere Infos: www.selegermoor.ch.

Konzert mit der Bonstetter Musikerin Anna Buczek Merz «Ave Maria» ist ein Musiktitel, der beinahe allen bekannt ist, auch jenen, die klassische Musik selten hören. Vom Mittelalter bis zum heutigen Tag entstanden ständig neue Vertonungen des Engelsgrusses – Ave Maria, gratia plena. Einige davon wurden zum Schlager aller Zeiten wie diejenige von Caccini, Bach-Gounod oder Schubert. Andere Vertonungen, etwa jene von C. Franck, C. Saint-Saëns oder das Duett von Ch. Gounod, blieben jedoch im Schatten der berühmten Bearbeitungen. Die Idee des Konzerts, das Anna Buczek kreiert hat, ist, die verschiedensten Mariengesänge, die durch den Marienkult inspiriert wurden, zu einem bunten Straus zu binden. So beinhaltet das Programm acht verschieden «Ave Maria» und einige Orgelstücke, die gleich inspiriert worden sind. Natürlich schöpfen die acht AveMaria-Kompositionen, die im Konzert aufgeführt werden, die Anzahl der Vertonungen von Erzengel Gabriels Gruss nicht aus. Vielmehr schien es interessant zu sein, in diesem Konzert

Anna Buczek Merz. (Bild zvg.) einen Querschnitt durch die Musikgeschichte zu präsentieren und andere Mariengesänge zu berücksichtigen. Dazu gehören ein Canticum Mariae (Mariengesang): Magnificat, das Lied

von Hildegard von Bingen O frondens Virga, der älteste polnische National Hymnus Bogurodzica (Gottesgebärerin), Musik aus der Barockzeit, der Romantik und Filmmusik (Ave Maria von M. Lorenc, Film Provocateur, 1995). In der protestantischen Tradition der Barockzeit entstanden verschiedene Orgelvertonungen des Magnificats. Eine davon, von Dietrich Buxtehude, wird das Konzert eröffnen. Sie hat eine geschlossene Form und virtuosen Charakter, wie das für den Stylus Phantasticus üblich war. Zum Schluss hingegen ertönt eine Magnificat-Bearbeitung, die für die katholische Tradition typisch ist. Es sind sechs Orgelverse, die sich mit Versen aus dem Gregorianischen Choral abwechseln. Eine Magnificat-Komposition von G. Dyson vertritt die anglikanische Tradition aus dem 20 Jahrhundert. Im Konzert wirken zwei Opernhaus-Sängerinen, Sylwia Feherpataky und Martha Villegas, mit. (pd.) Konzert am 29. Mai, 19.15 Uhr, Kirche St. Josef, Röntgenstrasse 80, Zürich. Eintritt frei, Kollekte.


vermischtes

Liegenschaften Verkäufe

Vermietungen

Ballone mit den geschriebenen Wünschen der Kinder steigen in den Himmel. (Bild Ulrich Dürr)

Strahlende Gesichter und gute Gespräche Familiengottesdienst mit Fest in Ottenbach Am 22. Mai fand in der Kirche Ottenbach der Familiengottesdienst mit anschliessendem Frühlingsfest statt. Zahlreich erschienen die Kinder aus dem Zweit-, Dritt- und und ViertklassUnterricht mit ihren Familien. Durch die herzliche Begrüssung von Pfarrerin Elisabeth Armingeon wurden alle auf einen herrlichen Gottesdienst mit anschliessendem Fest eingestimmt. Katechetin Jren Omlin erzählte die Geschichte von Abraham und Sarah und übertrug die Gedanken und Situationen aus der bekannten Geschichte in die heutige Zeit: Ungewissheit und Ängste aushalten, Geduld und Vertrauen sind Themen, die damals wie heute beschäftigen. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle herzlich zu Bratwurst vom Grill, Hot Dog für die Kinder sowie Kaffee und Kuchen eingeladen. Bei

strahlendem Sonnenschein wurde an den schön dekorierten Tischen im Garten und vor dem Wöschhüsli gegessen, geredet und Zeit miteinander verbracht. Unter Anleitung von Jren Omlin durften alle Kinder eine Stofftasche bemalen, und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Marianne Lang, ebenfalls Katechetin, zeigte mittels einer Diashow, was die Kinder alles im vergangenen Jahr im Unterricht erleben konnten. Um 12.30 Uhr brachte «Clowndoktor Kiko» von der Theodora-Stiftung Klein und Gross zum Lachen. Zum Abschluss des Festes bekamen alle einen Luftballon mit Karte angehängt, worauf jeder seine Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Bitten und oder Freuden aufschreiben durfte, um sie danach zum Himmel aufsteigen zu lassen. Es war ein gelungenes Frühlingsfest, ein Fest zur Freude aller, Jung und Alt. Käthy Bättig

Kaufgesuche

Streiche trotz Regen Pfingstlager der Jubla Säuliamt Am Samstagmorgen des Pfingstwochenendes traf sich die Jubla Säuliamt, um in das Pfingstlager zu starten. Trotz dem regnerischen Wetter waren sie bei guter Laune. Leider hatten Max und Moritz die Bus-Billette vernichtet und so schlug man den Weg Richtung Lagerplatz zu Fuss ein. Gerade eben angekommen, begann es zu regnen, doch zum Glück standen die Zelte bereits. Trotzdem gab es keine lange Pause und es folgte ein Game auf der Lagerwiese. Nach kurzer Zeit wurde das Game jedoch zur Nebensache und artete in eine Schlammschlacht aus. Um sich danach von dem gröbsten Dreck zu säubern, hielten die mutigsten sogar ihren Kopf in den kalten Tobelbach. Nach einem leckeren Abendessen, durften die Kinder in ihre Zelte. Die Leiter kamen in Gruppen vorbei und liessen die Lagerteilnehmer von ihren eigenen Streichen erzählen, führten Zaubertricks vor und lösten mit ihnen ein Bilderrätsel. Es gab anschliessend noch ein Dessert und dann gingen die Kinder schlafen. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück gab es ein sportliches Morgenprogramm, bei welchem man dem Dorfpfarrer half, seine Messegegenstände wieder zurückzuerobern, die in der Nacht von Max und Moriz geklaut worden waren. Alle Ge-

genstände konnten zurückerobert werden und der Pfarrer war überglücklich. So lud er die Jublaner am Abend an einen gemütlichen SingSong ums Lagerfeuer ein, der mit feinen Schoggi-Bananen ausklang. Mitten in der Nacht, wurden die Kinder von den Leitern geweckt, da die Leiter von Max und Moritz «gepflökelt» worden waren, das heisst, dass sie bei den Zelten die Heringe herausgerissen hatten. In einem Game sammelten die Jublaner fleissig Knicklichter, um dann die Heringe mit diesen zurückzukaufen. Erneut ging der Streich von Max und Moritz nicht auf und sie wurden besiegt. Am Montagmorgen war bereits wieder Aufräumen angesagt. Nach dem letzten Streich von Max und Moritz, bei welchem sie von den Jublanern in Frösche verwandelt wurden, machten sich alle auf den Nachhauseweg. Das Lager war trotz schlechten Wetters ein voller Erfolg, und um die schönsten Momente Revue passieren zu lassen, gibt es einen Fotorückblick, welcher am Mittwochabend, 8. Juni, um 19.15 Uhr in den Räumlichkeiten der katholischen Kirche Affoltern stattfinden wird. Anschliessend gibts Infos zum Sommerlager der Jubla Säuliamt. Simona Häberling

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«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber dipl. Masseurin (ärztl. geprüft) Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Die Jubla Säuliamt nach einer Schlammschlacht. (Bild zvg.)

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Sport

Freitag, 27. Mai 2016

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«Träume, Träume dürfen nie aufhören» Interview Shani Tarashaj, der seine Fussballkarriere beim FC Hausen lanciert hat Zwischen 2001 und 2006 spielte der Neu-Nationalspieler Shani Tarashaj beim FC Hausen. Der «Anzeiger» hat ihn vor seinem letzten Spiel für die Grasshoppers getroffen und sich mit ihm über seine Kindheit im Säuliamt und seine Aussichten in der englischen Premier League unterhalten. «Anzeiger»: Shani Tarashaj, Sie sind in Hausen geboren und aufgewachsen. Was ist ihre früheste Erinnerung ans Säuliamt? Shani Tarashaj: Ich habe am Mitteldorfweg, in einer Mehrfamilienhaussiedlung mitten im Dorf gewohnt. Bei uns im Quartier war immer viel los. Ich war oft mit Freunden aus der Nachbarschaft unterwegs oder habe mit meinem Vater Fussball gespielt. Hausen ist ein tolles kleines Dorf, in dem ich eine super Kindheit verbracht habe. Wie sind Sie zum Fussball gekommen? Schon als Kleinkind habe ich oft Fussball gespielt – auf der Strasse im Quartier. Als ich sechs Jahre alt war, bin ich zum FC Hausen gekommen. Das war eine lustige Geschichte. Eigentlich hätte ich mich wie alle gedulden müssen, bis ich auf der Warteliste dran war, doch mein Vater ist mit mir einfach zum Training erschienen. Der Trainer meinte, ich müsse mich wie alle anderen auf der Warteliste gedulden und warten, bis ich dran sei, wenn ich mitspielen wolle. Als ich deshalb traurig war und anfing zu weinen, meinte er, dass ich heute ausnahmsweise mitspielen könne. Ich trainierte mit und spielte allen die Beine schwindlig – obwohl ich mit Abstand der Kleinste und Jüngste im Team war. Nach dem Training wollte sich mein Vater mit mir auf den Weg machen, doch der Trainer hielt uns zurück und sagte, dass er von mir beeindruckt sei und ich ab jetzt zur Mannschaft gehöre und fleissig zu trainieren habe. ...............................................................

«Ich spielte bereits im ersten Training allen die Beine schwindlig» ............................................................... Wie sind Sie zu GC gekommen? Als ich elf Jahre alt war, sind meine Eltern mit uns von Hausen nach Adliswil gezogen, wo wir bis heute leben. Ich wollte eigentlich beim FC Hausen bleiben, da ich dort mit meinen Freunden spielen konnte, es war jedoch niemand da, der mich hätte fah-

Shani Tarashaj (links) zeigte im Interview mit dem «Anzeiger» auf, wie er sehr früh erwachsen werden musste. (Bild Soraya da Fonseca) ren können und mein Vater wollte nicht, dass ich die Reise mit dem Postauto alleine mache. Ich bin deshalb zum FC Red Star aus Zürich gegangen. Mit Red Star haben wir gegen den Nachwuchs der grossen Stadtklubs gewonnen und sind Meister geworden. Auch gegen GC habe ich einige Tore geschossen. Schlussendlich wurde ich zum Probetraining eingeladen und wechselte zu GC, in die U14-Mannschaft. Welche Verbindung haben Sie noch zu Hausen? Mein Vater arbeitet immer noch in Ebertswil. Nach Hausen komme ich aber fast nicht mehr. Meine Tage sind meistens ziemlich voll. Wenn ich es aber trotzdem wieder einmal schaffe, merke ich, wie gut mich die Leute auf der Strasse noch kennen und sich freuen mich zu sehen. Sie haben mitten in der Pubertät, praktisch über Nacht, nationale Bekanntheit erlangt. Wie gehen Sie damit um? Gerade am Anfang war das ziemlich schwierig – und gleichzeitig auch sehr schön. Ich habe bald gelernt, die Bekanntheit auch zu geniessen. Es ging aber alles sehr schnell. Der kleine Junge vom Dorf war plötzlich bei GC und dann auch schon im Rampenlicht. Das hat mich natürlich auch unvorbereitet getroffen und war sehr schwierig. Ich habe konstant an mir gearbeitet und

probiert auf dem Boden zu bleiben, was mir sicher auch dank meiner tollen Familie und meinen Freunden gelungen ist. Im vergangenen Winter haben Sie beim Liverpooler Club Everton unterschrieben. Was war dein erster Gedanke, als du vom Interesse dieses Premier League Clubs gehört hast? Ich habe mich riesig gefreut. Nach der ersten Kontaktaufnahme ging alles sehr schnell und ich habe gemerkt, dass der Club mich unbedingt will. Bereits als kleiner Junge hatte ich den Traum einmal in der Premier League zu spielen – für mich ist er jetzt wahr geworden. ...............................................................

«Alle freuen sich, wenn ich wieder einmal in Hausen vorbeischaue» ............................................................... Für Sie ist die Familie sehr zentral in ihrem Leben. Wird Sie die Familie nach England begleiten? Meine drei älteren Schwestern sind bereits verheiratet, meine jüngere Schwester und ich wohnen noch bei unseren Eltern zu Hause. Eltern und Schwester werden mindestens am Anfang aber sicher mitkommen. Wie sich die Wohnsituation dann entwickelt, weiss ich noch nicht. Sie werden

Kursrichtung stimmt wieder Schach, Schweizer Meisterschaft, 1. Liga: Wettswil – Glarus 6:2 Nach seiner Niederlage gegen Chur hat Wettswil stark reagiert und in Runde drei Glarus hoch besiegt. Die zweitplatzierten Ämtler sind damit wieder auf Kurs Richtung Spitze. Der Schachclub Wettswil war erpicht, seinen letzten Kampf vergessen zu machen – vor Monatsfrist verlor er überraschend gegen das über sich hinauswachsende Chur. In der dritten Runde gastierte Glarus im Wettswiler Türmlihaus. Die Heimischen mussten zwar auf ihren Lokalmatador Daniel Christen verzichten, vermochten aber dennoch ein starkes Team zu stellen und klar der Favoritenrolle gerecht zu werden.

Es ging wie durch Zigerbutter Wettswil startete furios gegen die Gäste aus dem Zigerschlitz. Bereits nach hundert Minuten kristallisierten sich an fünf von acht Brettern klare Stellungsvorteile heraus und die ersten Siege wurden greifbar. Tatsächlich reüssierten in der Folge an den Spitzenbrettern Marcel Hug und Philipp Aeschbach. Auch Werner Aeschbach konnte sich in sehenswerter Manier den ganzen Punkt notieren lassen. Es lief wie geschmiert, die Ämtler lagen schon nach exakt drei Stunden Matchdauer uneinholbar 4.5:0.5 in Führung. So konnten die restlichen drei Akteure unbeschwert agieren, die Frage stellte sich nur noch nach der Höhe des Sieges. Wettswil hielt die

Konzentration hoch und landete einen komfortablen 6:2-Erfolg. Den sympathischen Glarnern glückte es immerhin, mittels «Ehrentreffer» ein noch grösseres Debakel abzuwenden. Die Ämtler kletterten in der Tabelle auf Rang zwei und sind in Tuchfühlung mit Leader Pfäffikon. Nächstes Treffen ist Mitte Juni in Wil SG, gegen dessen Verein mit dem unheilvoll klingenden Namen «Sprengschach». Kaspar Köchli Schach, Schweizer Meisterschaft, 1. Liga: Wettswil – Glarus 6:2. M. Hug (2287 Elo) – O. Bürgi (2165) 1:0. P. Aeschbach (2252) – D. Jenny (1643) 1:0. S. Georges (2222) – O. Kurapova (1954) 0.5. W. Aeschbach (2087) – M. Dürst (1968) 1:0. K. Köchli (2050) – S. Karisik (1858) 1:0. T. Heldner (2082) – J. Selinga (1929) 1:0. R. Enderli (1641) – D. Pinggera (1644) 0.5. D. Klee (1898) – P. Fuchs (2076) 0:1.

mich in Liverpool aber sicher oft besuchen. Welchen Eindruck hatten Sie von Everton bisher? Es ist ein grosser Klub mit einer langen Tradition, tollen Spielern, fähigem Staff und einem super Campus. Ich bin mir sicher, dass ich als junger Spieler dort nur profitieren kann. Alles ist extrem professionell und ich freue mich riesig auf diese Chance. ...............................................................

«Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge» ............................................................... Das Motto von Everton lautet «Das Beste ist nicht gut genug!», wie wollen Sie über sich hinauswachsen? Ich habe bereits Trainings und Spiele von Everton gesehen und sie scheinen wirklich immer alles zu geben. Ich werde mir diese Siegermentalität einimpfen lassen und alles geben. Der bisherige Everton-Trainer Roberto Martinez, der Sie geholt hat, wurde Mitte Mai entlassen. Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie davon gehört haben? Für mich ist das natürlich schade. Er wollte mich unbedingt, doch der Club wollte mich auch. Grundsätzlich spielt es aber keine Rolle, wer Trainer

ist. Ich bin in guten Händen bei diesem Klub und wenn ich zielgerichtet arbeite, werde ich meine Chance bekommen. Stichwort Chance: Diese erhalten Sie jetzt bei der Schweizer Nationalmannschaft. Weshalb haben Sie sich für die Schweiz entschieden? Ich habe albanische Wurzeln, bin jedoch hier geboren, habe mein ganzes Leben in der Schweiz verbracht und von hier aus meine Karriere gestartet. Deshalb wollte ich auch in der Schweizer Nationalmannschaft spielen. Momentan bin ich im erweiterten Kader und hoffe, dass ich die Nati an die Euro begleiten und mich zeigen kann. England-Transfer, Nationalmannschaftsaufgebot: Haben Sie noch weitere Träume? Träume, Träume dürfen nie aufhören (lacht). Ich habe immer noch zahlreiche Träume, die mich noch lange motivieren werden. Nach den Europameisterschaften werden Sie nach England reisen. Mit welchen Gefühlen verlassen Sie Ihre Heimat? Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist nicht einfach, zu gehen. Ich wünsche allen, die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben, nur das Beste und viel Erfolg. Interview Salomon Schneider

Tennisclub Hausen wahrt Chancen für Aufstiegsspiele Auch nach der 2:5-Niederlage gegen den Gruppenfavoriten Oberrieden haben die Senioren des TC Hausen weiterhin gute Chancen, die Aufstiegsspiele zur NLC zu erreichen. Das gegenüber der ersten Runde in unveränderter Formation angetretene Team um Routinier und Teamleader Markus Bangerter vermochte gegen die jungen, erfahrenen Seebuben besser mitzuhalten, als zu erwarten war. Andrey Bachev und Stefan Staubli waren zwar chancenlos und gewannen kaum ein Game, während René Truniger und Markus Bangerter aufopfernd kämpften, aber am Schluss ebenfalls untendurch mussten. Einmal mehr war dafür Verlass auf den formstarken Dani Cochard, der in einem

epischen Spiel seinen besser klassierten Gegner in drei Sätzen niederrang. Dadurch motiviert, konnte das Duo Bangerter/Cochard im abschliessenden Doppel ihre letzten Reserven mobilisieren und sich trotz verlorenem Startsatz souverän im Champions-Tiebreak durchsetzen. Das TCH-Team muss nun in der abschliessenden Heimpartie gegen Waidberg, von morgen Samstag, um 11 Uhr, auf der Anlage des TC Hausen möglichst viele Punkte erzielen, damit das auf Platz zwei liegende Schmerikon (spielt gegen Oberrieden) noch abgefangen werden kann. Für Spannung ist also gesorgt und mit der entsprechenden Unterstützung der Zuschauenden sollte das grosse Ziel Aufstiegsspiele im Bereich des Möglichen liegen. Chasper Weidli


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Sport

Freitag, 27. Mai 2016

Dieses Mal kein Kranz

Schweizer Meister in der 2. Liga

Marco Nägeli am Gerenschwinget

Erfolg für den Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil

Beim Gerenschwinget in Wädenswil kam es zu zahlreichen spannenden Kämpfen. Der Maschwander Marco Nägeli gewann eine Auszeichnung. Gut 600 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der 66 angetretenen Schwinger am Gerenschwinget in Wädenswil. Neben den Teilnehmern aus den Kantonen St. Gallen und Zürich bereicherten die Gäste der Schwingklubs Einsiedeln und MarchHöfe den Anlass. Die Gästeschwinger waren nicht nur eine Bereicherung, die Innerschweizer dominierten das Fest regelrecht. Die Einteilung kam nicht um zahlreiche Gästepaarungen herum. Schlussendlich war es auch nicht überraschend, dass sich Reto Nötzli aus Pfäffikon mit fünf Siegen als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld für den Schlussgang qualifizierte. Sein Gegner hiess Andreas Gwerder aus Hütten. Nachdem sich die beiden schon im ersten Gang gegenübergestanden hatten – mit besserem Ende für Nötzli – liess der 26-jährige Chauffeur auch im Kampf um den Tagessieg nichts anbrennen. In der zweiten

Minute kam der Favorit mit Wyberhaken und Überdrücken am Boden zum überlegenen Sieg. Hinter Nötzli platzierte sich Daniel Inderbitzin aus Schönenberg, gefolgt von Andreas Höfliger aus Feusisberg und Adrian Steinauer aus Willerzell. Die Überlegenheit der Gäste war erdrückend: Nur die beiden Zürcher Andreas Gwerder und Marco Nägeli aus Maschwanden vermochten in der Endabrechnung in die Spitzengruppe vorzustossen. Nägeli verlor im ersten Gang gegen Adrian Steinauer, danach konnte er drei Gänge gewinnen. Der 5. Gang gegen Remo Kälin wurde gestellt und im letzten Gang konnte Nägeli Daniel Wettstein besiegen. Am Schluss gab es für Marco Nägeli und Christian Schönenberger je eine Auszeichnung. Damian Furrer hatte den berühmten Viertel zu wenig. Bruno Auf der Maur Auszug aus der Schlussrangliste: 1 59.75 Reto Nötzli, Pfäffikon SZ; 5b 56.75 Marco Nägeli, Maschwanden; 8d 55.75 Christian Schönenberger, Mettmenstetten; 11a 55.00 Damian Furrer, Islisberg; 18c 52.75 Michi Odermatt, Hausen.

Marco Nägeli (rechts) gegen Remo Kälin im 5. Gang. (Bild Bruno Auf der Maur)

Ein funktionierender Mix aus jungen Wilden und alten Hasen: die zweite Manschaft des SHC Bonstetten-Wettswil. (zvg.)

Der SHC Bonstetten-Wettswil krönt seine dominante Saison 2015/16 mit dem verdienten Meistertitel. Vieles deutete schon während der Qualifikation auf diesen Erfolg hin, dass es jedoch so klar wurde, war selbst dem Favoriten etwas unheimlich. Bedingt durch einen Moduswechsel in der höchsten Streethockey-Liga der Schweiz NLA – neu wird fünf gegen fünf gespielt – war man beim Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil gezwungen, einige Spieler der zweiten Mannschaft in das Fanionteam zu integrieren. Dies hatte zur Folge, dass die zweite Mannschaft des SHC BonstettenWettswil mit jüngeren und älteren teils schon pensionierten Spielern aufgerüstet werden musste. Von der NLB in die 2. Liga, dies war die heftige Abstufung, für welche man sich beim SHC Bonstetten-Wettswil entschied, mit dem Ziel, die Freude und den Spass in den Vordergrund zu stellen, einen Wiederaufbau zu lancieren und neue Spieler zu gewinnen. Gespannt ging man in die neue Saison

und liess sich überraschen, wie man sich in der 2. Liga schlagen würde.

Super Mix aus jungen und routinierten Spielern Die zweite Mannschaft war gespickt mit vielen ehemaligen NLA-Spielern, jedoch hatte man in den eigenen Reihen auch viel junge, wilde und teils noch unerfahrene Spieler. Eines kann jedoch vorweg gesagt werden, der SHC Bonstetten-Wettswil war vom ersten bis zum letzten Spiel der Saison allen anderen Teams krass überlegen und die Mischung im Team passte perfekt. Schloss man die Qualifikation mit einem Torverhältnis von 228 zu 23 auf dem 1. Platz ab, war man gespannt, ob sich allenfalls in den Playoffs noch etwas daran ändern könnte. Dem war jedoch nicht so und nachdem in den Playoff-Halbfinals die Worblaufen Alligators deklassiert wurden, stand im Final die 1. Mannschaft des SHC Aegerten-Brügg als Gegner auf dem Feld.

Play-off-Final als Leckerbissen Auf dem heimischen Moos spielte man im ersten Spiel vor einer schönen

Kulisse bereits gross auf und gewann deutlich mit 15:3. Entsprechend zuversichtlich und fast schon etwas arrogant fuhr man mit dem Car und vielen mitgereisten Säuliämtler Fans ins bernerische Aegerten. Die Säuliämtler jedoch liessen auch im zweiten Finalspiel vom ersten Moment an keine Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. 4:12 war das Schlussresultat und die Party konnte beginnen. Wie sich zeigte, hatte man das Feiern noch nicht ganz verlernt.

In welcher Liga geht es weiter? Dem SHC Bonstetten-Wettswil als Schweizer Meister bleibt es nun offen, ob er sich für ein weiteres Aufbaujahr in der 2. Liga entscheidet oder allenfalls bereit ist für den nächsten Schritt, in der 1. Liga. Im Cupwettbewerb hat man diese Saison bereits eindrücklich aufgezeigt, dass man selbst NLB-Teams schlagen kann und auch gegen NLA-Teams nicht untergeht, was natürlich für einen nächsten Schritt sprechen würde. Die nächsten Monate werden Klarheit bringen. (pd.)

Wie ein lockeres Abendtraining

Rang zwei in Barcelona

Fussball, 2. Liga: FC Birmensdorf – FC Affoltern 2:8

Pfingstturnier der FCA-Junioren De

«Es war wie ein lockeres Abendtraining», kommentierte ein lachender, verschwitzter und gutgelaunter Zweifachtorschütze Claudio Antenen das Ergebnis nach dem Spiel. Kein Wunder, dass die Stimmung beim FCA sowie seinem Anhang prächtig war. In der laufenden Meisterschafts-Saison kam es noch kein einziges Mal vor, dass die FilipovicJungs acht Tore in einem Spiel erzielten. Und FCA-Präsident Gusmini forderte in einem Anflug von Übermut sogar das Stängeli. Das Besondere an den acht Toren war, laut Ernst Marti, dem Mannschaftsmanager, «dass es sieben verschiedene Torschützen waren, die die Tore erzielten». Und in der Tat, der lauf- und zweikampfstarke C. Antenen erzielte zwei sehenswerte Tore und die restlichen sechs gingen auf das Konto der erfahrenen Spieler Ismajlaj, Shala, A. Rako, Markanovic beziehungsweise der jungen Nachwuchstalente Stäger und Stähli. Es war aber nicht nur die Zahl der Tore, die den Match sehenswert machten. Wie Ernst Marti weiter kommentierte: «Die Ämtler haben eine souveräne Leistung abgeliefert. Sie gingen konzentriert ins Spiel und nutzten die Fehler der Birmensdorfer gnadenlos aus.»

Professionelles Spielverhalten Ein weiterer erfreulicher Aspekt war die Professionalität der Spieler. Da, wo es in der Vergangenheit etliche Gelbe Karten wegen Meckerns gab, gingen

die FCA-ler dieses Mal mit schwierigen Situationen lässig und sachlich um. Zwar erhielt Ismajlaj eine gelbe Karte; jedoch war das Foul am Gegenspieler eher ein Verstolperer, der schlimmer aussah als er tatsächlich war. Es war der Ismajlaj (links) setzt sich kraftvoll gegen zwei BirmensdorTrainer der Bir- fer durch. (Bild hrg) mensdorfer, der lautstark seinem Unmut Luft machte len die Säuliämtler morgen, Samstag, und der vom Schiedsrichter bereits in um 16 Uhr, im heimischen Moos, geder ersten Halbzeit von der Trainer- gen den FC Schwamendingen machen. bank verwiesen wurde. Volkmar Klutsch

Birmensdorf ohne Chance Die gegnerische Mannschaft hatte nie den Hauch einer Chance, das Spieldiktat zu übernehmen, geschweige denn, den Match für sich zu entscheiden. Das erste Tor der Birmensdorfer fiel in der 75. Minute, das zweite, ein unglücklicher Abpraller, kurz vor Schluss. Betrachtet man die Tabelle, so kann man nach dem gestrigen Spiel sagen: Es spielte der erste, der FC Affoltern, gegen den letzten, den FC Birmensdorf. Die Affoltemer robben sich immer mehr weiter vor Richtung Aufstieg. Zwar ist Affoltern mit drei Punkten Abstand Tabellenerster, die zweitplatzierten Blue Stars haben jedoch drei Spiele weniger ausgetragen. Einen weiteren Schritt vorwärts wol-

Mannschaft: Steiner, Bala I., Rako A., Rako M. (Stähli)., Luchsinger (Bala II), Scicchitano, Antenen C., Ismajlaj, Shala (Good), Stäger, Markanovic, Ersatz: Aegerter, Bilic, Salis, Bala II, Good, Stähli

in kürze

Schon Anfang Saison wurde der Mannschaft die Idee vorgeschlagen, an einem internationalen Jugendfussballturnier teilzunehmen. Spieler und Eltern waren begeistert. Die Wahl fiel auf den Copa Maresme in Tordera bei Barcelona. Die Reise startete am Donnerstagabend im Moos. Ein Bus brachte 52 Personen zum Flughafen Zürich. Nach der Ankunft in Barcelona und einer weiteren Busfahrt von gut einer Stunde kamen alle um Mitternacht im Hotel an. Am Freitag besuchten sie das Stadion Camp Nou in Barcelona, das leider wegen eines Konzertes nur beschränkt zugänglich war. Dennoch konnte man erahnen, welche Stimmung an einem Fussballmatch herrschen könnte. Am Samstag und Sonntag fand das Fussballturnier von Euro-Sportring statt. Der FCA trat in der Kategorie U11 mit zwei Mannschaften an. Nach drei Spielen am Samstag hatten beide Teams die Vorrunde erfolgreich überstanden und spielten am Sonntag weitere Spiele. Von der Eröffnungsfeier am Samstagabend waren alle begeistert. Die Fussballspiele waren geprägt

von Emotionen, Siegen, Niederlagen, Motivation, super Fans und bester Laune! Leider hatte der FCA auch einen verletzten Spieler zu beklagen, mit einem Schlüsselbeinbruch.

Mit Kampfgeist und Herz Während sich die eine Mannschaft immer weiter nach vorne kämpfte, spielte die Zweite um die mittleren Ränge. Das Halbfinal öffnete dem FCA wieder einmal die Augen, wie hart es im Fussball zu und her geht. Nach zwei roten Karten brachen die Gegner das Spiel ab. Der FCA stand im Final. Obwohl es ein internationales Turnier war, traf der FCA immer auf französische Mannschaften. Im Final verloren die De-Junioren des FCA mit 3:1. Mit dem 2. und 14. Platz von 24 Mannschaften wurde das Säuliamt würdig vertreten. Am Montag stand dann allen in Barcelona der Tag bis 17 Uhr zur freien Verfügung, bevor das Flugzeug um 20 Uhr wieder abhob. Der organisierte Bus brachte die Delegation des FCA dann glücklich und müde nach Hause. Monika Müller

Der Artikel über die eidgenössischen Turnveteranen in der Ausgabe vom Dienstag wurde im Einverständnis mit dem Verfasser gekürzt. Dadurch könnte der Eindruck entstanden sein, dass der Verfasser sich ins Zentrum rücken wollte, was nicht der Fall war. (red.) Die Delegation des FC Affoltern am Pfingstturnier in Barcelona. (Bild zvg.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Amanda, 11. Mai.

Emilija, 17. Mai.

Lian, 14. Mai.

Elisabeth Irene, 18. Mai.

Freitag, 27. Mai 2016

zwischen-ruf

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volg-rezept

Das schlimme Wort Wisst Ihr, was rattenscharf bedeutet? Nein? Das ist dasselbe wie affengeil. Und wird angewendet bei Frauen, die besonders viel Lust auf Sex haben bzw. die so aussehen, als ob sie viel Lust auf Sex hätten. Ich nahm teil an einem Schreibworkshop. Wir Frauen sassen in der Runde und machten ein Schreibspiel. Jede bekam fünf Zettelchen und musste darauf ein Wort notieren. Ich schrieb: vergessen, verlassen, Traumberuf und mucksmäuschenstill. Nun fehlte noch ein Wort. Das sollte etwas mehr Pep haben als die andern, und eventuell bin ich durch das mucksmäuschenstill darauf gekommen – jedenfalls kritzelte ich «rattenscharf» aufs Papier. Die Zettelchen wurden in einen Hut geworfen. Jede zog fünf und sollte dann einen kurzen Text schreiben, in dem diese Wörter vorkommen. Anschliessend musste man zuerst seine Wörter vorlesen, dann den Text. Und was soll ich sagen: Die einzige Nonne, die mitmachte, hatte mein rattenscharf gezogen. Alles lachte, als sie es aussprach und jemand rief: «Ute, das ist sicher von dir!» Nun warteten wir gespannt

darauf, wie die Nonne wohl das rattenscharf in ihren Text eingebettet hatte. So konzentriert haben wir noch keiner Lesung gelauscht. Jetzt aber! Die Nonne las: Das Essen war rattenscharf. Wir lachten schon wieder. Später kam sie zu mir. Ob ich ihr helfen könne, ihr einen Rat wisse, sie habe ein Problem. Ach du liebe Zeit! «Ja, erzähl mal.» Sie sagte: «Ich rede gerne. Und bin manchmal sehr ausführlich dabei. Schweife ab, erzähle dies und noch jenes und jetzt will ich von dir wissen: Soll ich die Leute, wenn ich so am Erzählen bin, direkt fragen, ob es sie langweilt oder nicht?» Mit allem hatte ich gerechnet, nur nicht mit diesem Problem. «Hm, nein, frag nicht, denn die sagen vielleicht aus Höflichkeit nicht die Wahrheit. Mein Rat ist: Wenn du merkst, du hast schon eine Zeitlang erzählt, dann hörst du einfach auf damit.» «Oh, gute Idee, danke, danke!» «Einfach aufhören, bevor es zu lang wird», doppelte ich nach und deshalb höre auch ich jetzt auf. Ute Ruf

Fusionsgelüste? Andreas Binder: «Mister Mettmenstetten»?

Forellen in Folie Zutaten für 4 Personen 4 Forellen, ganz 2 Limetten oder Zitronen Salz, Pfeffer aus der Mühle 8 Thymianzweige 400 g Frühkartoffeln 1 Knoblauchzehe 2 EL Sonnenblumenöl Alufolie, stark Zubereitung Forellen innen und aussen kalt abspülen und trockentupfen. Limetten heiss waschen, trocknen. Eine Limette in dünne Scheiben schneiden. Eine auspressen. Forellen innen und aussen mit Saft beträufeln und würzen. Thymian und Limettenscheiben in Bauch legen. Kartoffeln samt Schale in dünne Scheiben hobeln. Knoblauchzehe darüberpressen, würzen und mit Öl mischen. Kartoffeln auf vier Alufolien verteilen und auf dem Grill bei mittlerer Hitze zirka zehn Minuten grillieren. Forellen darauf legen, Folie verschliessen und 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze grillieren. In den letzten fünf Minuten Päckchen wenden. Zubereitung: zirka 15 Minuten und zirka 20 Minuten grillieren.

Laufen Henry, 19. Mai.

Laufen ist eine ideale Möglichkeit, um Körper und Geist fit zu halten. Das akute Unfallrisiko ist relativ klein. Trotzdem verletzen sich jährlich in der Schweiz über 12 000 Menschen beim Laufen, über die Hälfte in der Altersklasse der 26- bis 45-Jährigen. Viele Beschwerden werden durch Fehlbelastungen hervorgerufen. Das Risiko der Überlastungsschäden darf beim Laufen nicht unterschätzt werden. Daher ist auch für Hobbyläufer wichtig, sich Kenntnisse über die Trainingslehre sowie eine gute Ausrüstung zuzulegen.

Luisa, 20. Mai.

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Tipps – Steigern Sie die Belastungsintensität und -dauer progressiv – Tempo der Leistungsfähigkeit anpassen. Man sollte sich mit der Laufpartnerin oder dem Laufpartner unterhalten können. – Man lasse sich beim Kauf von Schuhen und wetterfester Kleidung von einer Fachperson beraten. – Bei Dämmerung und Dunkelheit Kleidung mit integrierten Reflektoren oder Leuchtbänder und eventuell eine Stirnlampe tragen. – auf den Verkehr achten und die Verkehrsregeln einhalten. (pd.)

Tobias, 20. Mai. (Bilder Irene Magnin)

wetter

Andi Binder an einem Fest in Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis)

bauernregel «Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.»

Bei einem privaten Fest war kürzlich Erstaunliches festzustellen. Die Gäste waren beim schönen und sonnigen Wetter mehrheitlich leger und luftig gekleidet. So trug auch der Gemeindepräsident von Maschwanden ein sportliches T-Shirt. Doch wer genau hinschaute, musste doch etwas Merkwürdiges, ja fast Sensationelles zur Kenntnis nehmen. Auf dem dunkelblauen Shirt prangte unter dem Wappen der Gemeinde Mettmenstetten die Bezeichnung «Mister Mettmenstetten». Zwar war das Wort Mister lediglich in der Ab-

kürzung MR aufgedruckt. Ob da vielleicht Annäherungsversuche oder gar Anbiederungsgelüste für einen Gemeindezusammenschluss vorhanden sind? Darauf angesprochen, dementierte der Maschwander Gemeindepräsident aber vehement. Das MR stünde hier für «Männerriege» behauptete Andreas Binder. Allerdings hielt er fest, dass kürzlich auch die Gemeinde Cham dem Säuliämtler Bauerndorf Maschwanden Avancen gemacht hätte. (mm)

Am Anfang nicht gleich der Spitzenathletin Emma Pooley aus Hausen nacheifern ... (Archivbild)


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042 2016  
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