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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 41 I 171. Jahrgang I Dienstag, 30. Mai 2017

Schatzsuche im Wald

Ins Dorf integrieren

Die Spielgruppe Kinderatelier Bonstetten lud zum zwanzigsten Spielgruppenfest. > Seite 3

Die Gemeinde Ottenbach bietet einen Einsatzplatz für Asylbewerber an. > Seite 5

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«Euses Säuliamt» Die am Projekt beteiligten Jugendlichen haben ihre Kurzfilme vorgeführt. > Seite 6

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Mehr als Reden Forum Kirche und Wirtschaft über die Pferdefüsse in der Kommunikation. > Seite 8

«Reissverschluss» fürs Schulareal in Mettmenstetten Erweiterung der Schulanlage: Projekt «riri» machte das Rennen im Architekturwettbewerb Eine neue Doppelturnhalle, ein zusätzliches Primarschulhaus, Räume für die Tagesstrukturen und ein Begegnungsort – das alles umfasst die Erweiterung der Schulanlage in Mettmenstetten. Am Mittwoch wurden die Resultate des Projektwettbewerbs präsentiert. ................................................... von thomas stöckli «Für Mettmenstetten ist das ein grosser Meilenstein», sagte Beat Bär, Liegenschaftenvorstand der politischen Gemeinde. Im Kreise der Hauptbeteiligten wurde am Mittwoch, 24. Mai, die Wettbewerbsausstellung in der Alten Sennerei eröffnet. «Es war ein qualitativ hochwertiger Wettbewerb», so Bär. «Wir sind von den Leistungen beeindruckt.» 67 Teams hatten sich um die Teilnahme am Architekturwettbewerb beworben, zwölf wurden ausgewählt und zehn haben schliesslich auch ein Projekt eingereicht. «Es gab kontroverse Diskussionen», so der Juryvorsitzende Adrian Streich zum Bewertungsprozess, der Entscheid sei dann allerdings einstimmig gefallen.

Architekt Philipp Esch stellt sein Projekt «riri» vor. Im Hintergrund: Primarschulpräsidentin Beatrix Gallati. (Bild Thomas Stöckli) Das Rennen gemacht hat das Projekt «riri» von Esch Sintzel Architekten, Zürich. «Riri» stehe für Reissverschluss, verriet Architekt Philipp Esch. Gemeint sei, dass sich die länglichen neuen Baukörper von Doppelturnhalle und Primarschulhaus wie

Zähne eines Reissverschlusses an die bestehenden Bauten einfügen.

Bezug für 2021 angestrebt Ihn habe vor allem die Mischung der Nutzungen mit Schule, Bibliothek und

Hort angesprochen, so Esch. Ein weiterer spannender Aspekt im Planungsperimeter sei der reichlich vorhandene Raum gewesen: «In dichter Umgebung denkt man von der Baumasse her, hier konnten wir die Sicht umkehren auf den Freiraum.» Entsprechend hatte er das Bild eines Campus vor Augen: Eine Grünanlage, in der die Häuser Platz finden. So habe man beim Setzen der Turnhalle darauf geachtet, dass der Baumbestand möglichst unangetastet bleibt. Bereits begonnen hat der Beurteilungsprozess durch die Nutzergruppen. Sie prüfen das Projekt darauf, ob ihre Ansprüche erfüllt sind, und was sich noch optimieren liesse. Noch nicht befriedigend gelöst ist etwa die Anlieferung der Holzschnitzel für die geplante Heizung. Am 28. August findet dann eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, ehe die Mettmenstetter am 24. September an der Urne über einen Projektierungskredit von nach heutiger Schätzung rund 2,5 Mio. Franken entscheiden. Der Baukredit soll dann im September 2018 vors Volk. Ziel ist eine Eröffnung 2021. Das Gesamtprojekt dürfte mindestens 25 Mio. Franken kosten. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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34 Monate Gefängnis Einem 32-Jährigen konnten nur 11 von 16 Einbrüchen nachgewiesen werden. > Seite 9

WB verpasst Aufstiegschance Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) hätte seine letzte Partie gewinnen müssen, um sich die Chance auf Promotionsspiele zu wahren. Im Fernduell spielte Mitaspirant FC Lancy gegen Stade-Lausanne-Ouchy um den letzten Aufstiegsspielplatz. Die nervösen Ämtler schienen blockiert und auch ein bisschen müde, jedenfalls gab das U21-Team Winterthurs den Ton an. Die Eulachstädter kreierten viele Torchancen, vergaben sogar einen Elfmeter und siegten verdient 2:1. Nichtsdestotrotz darf WB auf eine gelungene Saison zurückblicken – mit dem Erreichen des ausgezeichneten vierten Schlussrangs. Vor der Partie wurden die scheidenden Trainer Dosch und Assistent Gasic ehrenvoll verabschiedet. Dosch erzielte in seiner zehnjährigen Amtszeit grossartige Erfolge; er führte WB von der regionalen 2. Liga in die 1. Liga Classic und verpasste 2015 nur knapp den dritten Aufstieg. Was macht er nun? «Interessante Anfragen hätte ich bereits, aber jetzt gönne ich mir zuerst einmal eine schöne Pause», verriet der sympathische Erfolgstrainer. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

Wenn die Begegnungszone zur Festmeile wird Hunderte genossen die Atmosphäre am «Fäscht uf de Strass» in Affoltern Als OK-Chef Alfi Calabrese bei der Eröffnung am Freitagabend etwas nach 19 Uhr von der Bühne «Hipp, hipp» ins Publikum rief, kam das «Hurra» nur zaghaft zurück. Fünf Stunden später hätte ihn die Resonanz wahrscheinlich umgehauen. Dabei herrschte auf der Festmeile bereits am frühen Abend Hochbetrieb. Die Gäste genossen den milden Abend und die kulinarische Vielfalt, sassen zusammen und tauschten sich aus. Wie ein Klassentreffen bot der Anlass Gelegenheit, alte Bekanntschaften aufzufrischen, darüber hinaus aber auch, neue zu schliessen. Gegen Mitternacht hin verlagerte sich das Geschehen dann immer mehr zur grossen Hauptbühne hin, wo «The Chucks» mit ihren rockigen Coversongs den musikalischen Schlusspunkt des Abends setzten. Am heissen Samstagnachmittag waren dann Schattenplätze gefragt. Wer das Strassenfest einem Badibesuch vorgezogen hatte, brauchte diesen Entscheid sicher nicht zu bereuen: Es wurde auch am zweiten Abend «Fäscht uf de Strass» wieder einiges geboten. (tst.) ................................................... > Impressionen auf Seite 7

200 22 «The Chucks» setzten am Freitag den rockigen Schlusspunkt des Abends. (Bild Thomas Stöckli)

9 771661 391004


Die Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis bleibt am Montag, 5. Juni 2017, aufgrund des Pfingstmontags geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag von 08.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Dienstag, 6. Juni 2017, sind wir gerne wieder für Sie da. Ihre Gemeindeverwaltung

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Donnerstag, 1. Juni 2017, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites vom 5. Juni 2013 in der Höhe von Fr. 200 000.– 3. Genehmigung der Abrechnung des Planungskredites vom 11. Juni 2015 in der Höhe von Fr. 375 000.– (Hinweis: Antrag zurückgezogen; wird mit Baukredit abgerechnet) B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung im Betrag von Fr. 227 577.30 (inkl. MwSt.) für die Wasserleitungen vom Reservoir Gjuch zu den Brunnen Schulhaus Schlossächer, Kreuzstrasse, Bibliothek sowie für einen neuen Brunnen an der Bachstrasse 17/19, inkl. Notwasserentnahmestellen beim Schulhaus Schlossächer, an der Bachstrasse 17/19 und der Bibliothek

Bauprojekte

Gemeindereferendum

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Der Gemeinderat Obfelden hat mit Beschluss vom 29. Mai 2017 entschieden, das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 3. April 2017 betreffend:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ottenbach Bauherrschaft: Gessner Immobilien AG, Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil Projektverfasser: Hotz Partner AG SIA, Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil Bauvorhaben: Umbau Fenster zu Eingang mit Vordach bei der Liegenschaft Vers.-Nr. 225, kantonales Schutzobjekt (Verfügung 0269/2016) + Gemeinde-Inventarblatt 57, Haas Areal, Muristrasse 31, Kat.-Nr. 170, Gewerbezone

Schiessvereine

BSV Affoltern Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300/50/25 m Freitag, 2. Juni 2017 300 m: Schiessplatz: Kappel am Albis 17.30 bis 20.00 Uhr Schiessplatz: Affoltern am Albis 18.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz: Hedingen 18.00 bis 20.00 Uhr 50/25 m: Schiessplatz: Affoltern am Albis 18.00 bis 20.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

Änderung des Sozialhilfegesetzes; Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene

TO D E S A N Z E I G E

zu unterstützen und es wird verlangt, dass der Beschluss des Kantonsrates dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird.

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Grossvater und Pflegevater, Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Der Beschluss des Gemeinderates liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Hans Armin Ritschard

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Obfelden, 30. Mai 2017 Gemeinderat Obfelden

Todesfälle Bonstetten Ritschard Hans Armin geboren am 12. April 1943, von Bonstetten, wohnhaft an der Chapfstr. 47 in Bonstetten. Er verstarb am 22. Mai 2017 in Bonstetten. Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten am Freitag, 2. Juni 2017, um 14.00 Uhr.

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 30. Mai 2017

12. April 1943 – 22. Mai 2017

Liebevoll umsorgt verstarb er im Kreise seiner über alles geliebten Familie, kurz nach seinem 74. Geburtstag. Er hat seine lange, schwere Krankheit bis zuletzt mit Mut und bewundernswerter Tapferkeit ertragen. Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen; die Erinnerung an all das Schöne wird stets in uns lebendig bleiben. In liebevoller Erinnerung: Therese Ritschard Dino Brajanac Fränzi Ritschard Daniel Ritschard mit Familie Peter und Ursi Ritschard Stefan und Diana Ritschard mit Jessica Bernhard Ritschard und Nina Strugalla mit Anton und Lina Rolf und Dorothea Ritschard Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 2. Juni 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt. Anschliessend erfolgt die Trauerfeier in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Zürich, IBAN-Nr. CH77 0900 0000 8000 0868 5, Vermerk: Hans Armin Ritschard. Traueradresse: Therese Ritschard, Chapfstrasse 47, 8906 Bonstetten

Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten am Freitag, 2. Juni 2017, um 14.30 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Wettswil am Albis Am 21. Mai 2017 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Betts, Antonio Demetrius geboren 26. April 1973, Bürger von den Vereinigten Staaten von Amerika, Ehemann der Damaris Kofmehl Betts, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 103. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 31. Mai 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung der Abrechnung für den Umbau des Schulhauses D für die Nutzung der Primarschule, den Umbau des ehemaligen Lehrerzimmers E in einen Werkraum und Anpassungsarbeiten im Schulhaus A

Du hast umsorgt, du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft. Wie schmerzlich wars vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Das Schicksal setzte hart Dir zu, nun bist Du gegangen zur ewigen Ruh. Erlöst bist Du von allen Schmerzen, nun lebst Du weiter in unseren Herzen.

Wettswil am Albis Am 23. Mai 2017 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Die Nachricht vom Tod unseres ehemaligen Kirchenpflegers

Hans Ritschard hat uns sehr traurig gemacht. Hans war Mitglied unseres Kirchenpflegeteams von 2004 bis 2011. Er war dabei stets zuständig für die kirchlichen Liegenschaften. Ausserdem hatte er auch das Amt des Vizepräsidenten inne. Danke, Hans, dass Du uns Deine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt und uns unterstützt hast. Der Trauerfamilie entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme und wünschen ihr Trost und Zuversicht für die kommende Zeit ohne Hans. Reformierte Kirchenpflege Bonstetten und kirchliche Mitarbeitende

Amatucci, Emma geboren 27. Juli 2011, italienische Staatsangehörige, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A., Ettenbergstr. 12b. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 31. Mai 2017, 15.00 Uhr, in der kath. Kirche Bonstetten statt. Der Friedhofvorsteher

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitgliedes und ehemaligen Präsidenten

Die Gemeindevorsteherschaften

Hermann Betschart

Fahrzeuge

in Kenntnis zu setzen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Gemischter Chor Affoltern a. A.

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Die Abdankung findet am Mittwoch, 31. Mai 2017, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt.


Bezirk Affoltern

10 Jahre Kampf gegen Littering Als Littering um die Jahrtausendwende frappant zunahm, fühlten sich Gemeinden hilflos. Erst nach und nach wurden die Ursachen grundlegend untersucht und Abwehrstrategien entwickelt. Die IG saubere Umwelt (Igsu) hat erheblichen Anteil an diesem Lernprozess. Als Schweizerisches Kompetenzzentrum gegen Littering unterstützt sie seit 2007 Städte, Gemeinden und Schulen. Durch die tägliche Arbeit hat sich die Igsu in den zehn Jahren ein umfassendes Know-how im Bereich Littering und Recycling angeeignet. Dieses stellt sie Gemeinden und Schulen kostenlos zur Verfügung. Charakteristisch für die Igsu ist, dass sie in ihren eigenen vielfältigen und kreativen Aktionen voll und ganz auf Sensibilisierung und die Verhaltensänderung der Menschen setzt. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch anzeige

Dienstag, 30. Mai 2017

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Anregende Lernumgebung schaffen Schulraumplanung Mettmenstetten: Projekt «riri» legt Wert auf die Aussenräume Das Projekt «riri» plant die neue Doppelturnhalle und das neue Primarschulhaus beidseitig vom und parallel zum bestehenden Schulhaus Gramatt. So entsteht zum alten Schulhaus Dorf ein grosszügiger Platz. ................................................... von thomas stöckli Lang und schmal, so präsentieren sich die neuen Baukörper auf dem Plan der Esch Sintzel Architekten. Um dieses Bild zu erreichen sind für die Doppelturnhalle die Nebenräume stirnseitig platziert. Die teilweise eingegrabene Turnhalle in Massivbauweise soll in der Nordecke des freigegebenen Hochbauperimeters an den Sportplatz anschliessen. Im Obergeschoss ist in Holz-Elementbauweise mehr als ausreichend Raum für die die Tagesstrukturen eingeplant. Auf der anderen Seite des Schulhauses Gramatt ist das neue zweigeschossige Primarschulhaus vorgesehen. Dank eines Shed-Dachs mit Oberlichtern soll das Tageslicht hier auch in die nach Norden ausgerichteten Zimmer im Obergeschoss gelangen.

Alte Sennerei als Treffpunkt Grosses Gewicht haben die Planer dem Aussenraum gegeben. Die Gebäude werden mit einem feinmaschigen Wegnetz verbunden. Eine besondere, identitätsstiftende Aufgabe fällt der

So könnte das Primarschulareal künftig aussehen. Blick von der Kreuzung Albis- (links) und Niederfeldstrasse nach Nordwesten auf die drei langen Baukörper, von links: neues Schulhaus, Schulhaus Gramatt, neue Turnhalle. (Bild Thomas Stöckli) Alten Sennerei zu. Hier soll die Mediothek untergebracht werden. Das Projekt sieht einen verglasten Anbau nach Nordwesten zur Schule hin vor. Ob – und falls ja, in welcher Form – das aus denkmalpflegerischer Sicht

möglich sein wird, muss sich allerdings noch zeigen. Weiter soll gegen die Schulanlage hin ein öffentlicher Spielplatz entstehen. Gut 25 Mio. Franken dürften die geplanten Massnahmen insgesamt

kosten. Noch heute Dienstag und morgen Mittwoch können sich Interessierte selber ein Bild machen von «riri» und den neun anderen Projekten. Die Ausstellung in der Alten Sennerei ist von 17 bis 19 Uhr zugänglich.

wir gratulieren

Spannende Schatzsuche im Wald 20 Jahre Verein Spielgruppe Kinderatelier Bonstetten Zum zwanzigsten Mal hat die Spielgruppe Kinderatelier Bonstetten am Samstag, 20. Mai, bei der Waldhütte Bonstetten das Spielgruppenfest im Freien gefeiert. Alle Spielgruppenkinder und ihre Familien wurden mit einer feinen Waldmeisterbowle und einem leckeren Apéro herzlich begrüsst. Vor genau 20 Jahren wurde der Verein Spielgruppe Kinderatelier gegründet. Um dies gebührend zu feiern, durften die Kinder im Wald auf eine spannende Schatzsuche gehen. Der Schatz wurde nach intensivem Suchen gefunden und

strahlende Kinder kamen stolz und glücklich zurück. Dann durften die Kinder mit ihren Eltern ihr Grillgut auf dem offenen Feuer bräteln. Beim Essen wurde das gemütliche Beisammensein genossen und die Kinder erforschten anschliessend weiterhin mit viel Freude den Wald. Als letzten Höhepunkt konnten die Kinder bunte Luftballons in den Himmel steigen lassen. Für alle Teilnehmer ein gelungener Anlass mit perfektem Waldfest-Wetter.

gruppe, und jeweils am Donnerstagmorgen eine Waldspielgruppe an. Die neuen Räumlichkeiten im St. Mauritiuspark mit Innenhof haben sich bestens bewährt. Trotz des Standorts innerhalb der katholischen Kirche ist das Kinderatelier ein unabhängiger Verein. Für das kommende Schuljahr hat es noch wenige freie Plätze in der Spielgruppe. Anmeldungen nimmt das Kinderatelier über seine Homepage entgegen. Weiter kann der Raum nachmittags sowie an Wochenenden für private Feiern gemietet werden.

Innen- und Waldspielgruppe

Rahel Reich und Mirjam Bieri, Vorstand

Der Verein Spielgruppe Kinderatelier bietet an fünf Morgen eine Innenspiel-

Infos unter www.kinderatelier-bonstetten.ch.

Zur eisernen Hochzeit In Affoltern dürfen Erika und Elie Ernest Clerc-Küng morgen Mittwoch, 31. Mai, die eiserne Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Taibe Isufi feiert am kommenden Donnerstag, 1. Juni, in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. anzeige


Stellenanzeiger Primarschule Bonstetten Auf Beginn des Schuljahres 2017/18 suchen wir

Seniorinnen und Senioren

Wir sind eine Logistikorganisation der Buch- und MedienBranche. Wir suchen per sofort:

Generationen im Klassenzimmer/Kindergarten

Aushilfen Rüster/Rüsterin

Die Idee, aktive ältere Leute im Schulbetrieb mitarbeiten zu lassen, wird seit einigen Jahren an unserer Schule umgesetzt. Die Unterstützung im Schulbetrieb wird von allen Beteiligten – Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Seniorinnen und Senioren – als grosse Bereicherung angesehen.

Sie arbeiten in unserem Lager im Bereich Warenausgang. Hauptaufgaben sind das Kommissionieren und Verpacken teils komplizierter Kundenbestellungen. Die Arbeitszeit ist im Normalfall von 15.30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr. Die Anzahl möglicher Arbeitseinsätze pro Woche schwankt je nach Saison und Arbeitsmenge. In der Regel sind die Arbeitseinsätze ca. eine Woche im Voraus bekannt. Es gibt aber auch kurzfristige Möglichkeiten.

Die Schulleitung der Primarschule Bonstetten sucht für diese sinnvolle und abwechslungsreiche Aufgabe pensionierte Frauen und Männer. Es ist keine pädagogische Ausbildung erforderlich. Sie arbeiten als Seniorin und Senior unentgeltlich mit einer Lehrperson zusammen, durch die Sie je nach Fähigkeiten und Wissen im Schulunterricht für 2 bis 4 Stunden pro Woche eingesetzt werden. Sie sind auf allen Stufen und in allen Fächern sehr willkommen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unsere Schulleiterin N. Bühlmann, Telefon 044 700 43 60 (schulverwaltung@primarschule-bonstetten.ch) oder schreiben Sie uns: Primarschule Bonstetten, Schulverwaltung, Schachenstrasse 85, 8906 Bonstetten. Informationen zu unserer Schule finden Sie unter: www.primarschule-bonstetten.ch

Voraussetzungen für diese Stelle sind: • Sehr gutes Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift • Körperliche Fitness • Exakte, systematische, selbstständige und konzentrierte Arbeitsweise • Von Vorteil ist das Interesse für Bücher und Erfahrung im Umgang mit diesem speziellen Produkt Wir bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bitte per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Mathias Huber Stv. Leiter Warenausgang Centralweg 16 8910 Affoltern a. Albis m.huber@ava.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Mai 2017

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Mit gemeinnütziger Arbeit ins Dorfleben integrieren Ottenbach bietet Einsatzplatz für Asylbewerber an Seit Anfang Jahr bietet der Regiebetrieb der Gemeinde Ottenbach einen gemeinnützigen Einsatzplatz für Asylbewerber an. Die bisherigen Erfahrungen sind sehr gut. Die Schule hat bereits nachgezogen. ................................................... von thomas stöckli «Es geht mir nicht um die Migrationspolitik», stellt Ronald Alder, Gesundheits- und Sozialvorsteher von Ottenbach, vorneweg klar. «Mumtaz und andere sind hier und nun geht es darum, wie wir mit der Situation am besten umgehen.» Mumtaz Azizi, wie genannter Mann mit vollem Namen heisst, sitzt ihm schräg gegenüber im Konferenzraum der Gemeindeverwaltung. Der 24-Jährige kommt aus Afghanistan und lebt mit sechs jungen Landsleuten, vier Männern und zwei Frauen, in Ottenbach. Auf sein Asylgesuch hat er noch keine Antwort erhalten. Während bei Familien mit Kindern die Integration über die Schule stattfindet, hängen junge Männer und Frauen weitgehend in der Luft. Abgesehen von zweimal anderthalb Stunden Deutschkurs pro Woche haben sie kaum eine Tagesstruktur und können sich auch nicht über eine Aufgabe Selbstwertgefühl erarbeiten. Hier set-

Der 24-jährige Afghane Mumtaz Azizi sorgt mit seinem Handwagen für Ordnung im Dorfzentrum Ottenbach. (Bild zvg.) zen die gemeinnützigen Arbeitsplätze an. Sie bieten Beschäftigungsmöglichkeiten, ohne den Arbeitsmarkt zu konkurrenzieren. «Wir haben diese Möglichkeit für Ottenbach im Gemeinderat und mit dem Sozialdienst

diskutiert», so Ronald Alder. Eine zentrale Rolle kam aber dem Leiter des Regiebetriebs zu: «Markus Bättig war offen für die Idee, das hat das Projekt erst ins Rollen gebracht.» Am 5. Januar hat Mumtaz Azizi seinen ge-

meinnützigen Einsatzplatz in Ottenbach angetreten. Ein weiterer junger Mann aus seiner Wohngemeinschaft wird von der Primarschule beschäftigt. «Solche Projekte soll man nach Möglichkeit unterstützen», findet Mar-

kus Bättig und verrät: «Wir hatten vor einigen Jahren schon einen Asylbewerber und auch schon einen IV-Rentner.» Nicht zuletzt leistet die Integration ins Dorf einen Beitrag, künftige Sozialfälle zu vermeiden. «Die Flüchtlinge sollen möglichst schnell auf eigenen finanziellen Beinen stehen», nennt Alder als Ziel. Mumtaz Azizi freut sich über die Aufgabe, den Austausch mit den Mitarbeitenden des Regiebetriebs und den kleinen finanziellen Zustupf. Mit einem für seine Bedürfnisse umgebauten Handwagen sorgt er selbstständig für Ordnung um die Liegenschaften im Dorfzentrum, dazu hilft er bei Bedarf auch bei grösseren Projekten aus. «Er ist sehr flexibel», lobt Bättig. Auch wenn die gemeinnützigen Einsätze auf maximal 40 Stunden im Monat beschränkt sind: Arbeitsbeginn ist wie für die anderen auch um 7 Uhr. Die gemeinsame Znüni-Pause bietet dem 24-Jährigen dann Gelegenheit, seine Deutschkenntnisse aufzupolieren. «Die Sprache stellt eine Hemmschwelle dar», ist Alder überzeugt. In Afghanistan habe er Teppiche geknüpft und auch als Schneider gearbeitet, erzählt Mumtaz Azizi. Ins Teppichhandwerk würde er gerne zurückgehen. Vorerst ist er allerdings zufrieden mit seinem Einsatzplatz in Ottenbach. Und sein jetziges Engagement dürfte ihm auch bei einer künftigen Jobsuche von Vorteil sein.

Neuer Stiftungsratspräsident fürs Albisbrunn

Spass haben und das Körpergefühl verbessern

Thomas Müller trat die Nachfolge von Jean-Jacques Bertschi an

Einführung in den Bauchtanz im Unteramt Am letzten Donnerstag, 18. Mai, organisierte die Offene Jugendarbeit Jugendplus (zuständig für die Ortschaften Bonstetten, Wettswil, Islisberg und Stallikon) eine Einführung in den orientalischen Bauchtanz. ................................................... von jaelle hurschler*

Der scheidende Stiftungsratspräsident Jean-Jacques Bertschi, Ruedi Jans (Gesamtleiter) und der neue Stiftungsratspräsident Thomas Müller (von links). (Bild zvg.)

Am 10. Mai trat Jean-Jacques Bertschi als Stiftungsratspräsident Albisbrunn zurück. Sein Nachfolger Thomas Müller ist ebenfalls bestens vernetzt. Jean-Jacques Bertschi präsidierte den Stiftungsrat von Mai 2002 bis Mai 2017. Als er das Amt übernahm, war er als Kantonsrat und Bildungspolitiker, sowie als selbstständiger Unternehmer der richtige Mann am richtigen Ort. Seine gute Verankerung im Kanton Zürich, sowie seine Kenntnisse der Bildungslandschaft, waren für die Stiftung Albisbrunn wichtig. Ebenso entscheidend war sein Verständnis, welches er als Inhaber der Bertschi Consulting, den oft vielfältigen Personalfragen in Albisbrunn entgegenbrachte. Von seinen Erfahrungen

nicht nur im fachlichen, sondern auch im menschlichen Bereich konnte Albisbrunn oft profitieren. Jean-Jacques Bertschi wusste es ausserordentlich zu schätzen, welch grosse Leistung Alfred Reinhart, der Gründer der Stiftung Albisbrunn, erbrachte und was dieser damit der Jugendhilfe und somit auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Ein wichtiges Anliegen war ihm darum der Ausgleich zwischen den privaten Anbietern und den Leistungen, welche der Kanton oder der Bund erbrachten. Ein kooperatives Miteinander und das gegenseitige Anerkennen der erbrachten Leistungen waren ihm darum wichtig. Er unterstützte auch alle grossen baulichen Investitionen der letzten Jahre und half mit, Albisbrunn zu modernisieren.

Richter am Bezirksgericht Mit der Stiftungsratssitzung vom 10. Mai 2017 übernimmt Thomas Müller das Präsidium des Stiftungsrats Albisbrunn. Thomas Müller bringt für dieses Amt wichtige Behördenerfahrung mit und ist im Knonauer Amt wie auch im Kanton Zürich bestens vernetzt. Als Richter am Bezirksgericht sind ihm auch die Schicksale der jungen Menschen, die sich in Albisbrunn aufhalten, nicht fremd. Die Anteilnahme an den Jugendlichen, aber auch das Wissen um die Bedeutung von Albisbrunn als Institution in der Jugendhilfe haben ihn bewogen, das Amt als Stiftungsratspräsident anzunehmen. Ruedi Jans, Gesamtleiter Albisbrunn

Der orientalische Tanz, auch Raqs Sharqi genannt, gehört zu den ältesten Tänzen der Welt. Ursprünglich stammt die Tanzrichtung aus dem alten Ägypten, später entwickelte er sich in verschiedenen Regionen, wie z.B. in Ägypten, Marokko, Syrien und im Irak. Ende des 19. Jh. wurde der Bauchtanz erstmals in Amerika aufgeführt. Berühmt wurde der Tanz in Amerika und Europa jedoch erst in den 60er- und 70er-Jahren. Anders als bei uns im westlichen Teil der Welt, gelten die Tänzerinnen in den arabischen Ländern als unseriös und haben einen schlechten Ruf. Dies aufgrund ihrer bauchfreien Kostüme. Zwischen 17 und 19.30 Uhr stehen die Türen des Jugendtreffs den Mädchen ab der sechsten Klasse offen. Neben der Jugendarbeiterin ist auch Lara Elia, eine erfahrene Bauchtänzerin anwesend. Vor Beginn des Workshops, können sich die Mädchen an einem Buffet mit Snacks stärken und sie dürfen sich eines der Hüfttücher aussuchen. Die Tanzlehrerin zeigt den Mädchen einige Grundbewegungen und bringt ihnen dann eine kurze Choreografie bei. Die Mädchen und die Leiterinnen haben sichtlich Spass. Ziele des Workshops sind, dass die Mädchen Spass haben, sie etwas aus einer anderen Kultur lernen, ihr Körpergefühl

Bauchtanz im Jugendtreff. (Bild jh) verbessern und sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Während einer kurzen Pause erzählen zwei Mädchen, dass sie durch Werbung auf dem Pausenplatz auf den Workshop aufmerksam wurden. Für die Teilnahme motiviert hat sie die Lust, etwas Neues auszuprobieren. Bei der Rückmelderunde gegen Ende des Workshops sind sich die Teilnehmerinnen einig: Das Highlight war die Choreografie von Lara Elia. Ausserdem schätzten sie die kleine Gruppe; so hatten sie mehr Platz und Raum. Das Bauchtanz-Angebot war nicht das erste dieser Art. Eine Woche zuvor konnten Mädchen aus den vier Ortschaften an einem Cupcake-Backen teilnehmen. Organisiert werden diese Anlässe von Praktikantin Aileen Pilgrim. Jugendliche, die gerne an einem Event von Jugendplus mitmachen möchten, können sich den 1. und 22. Juni für eine Akro-Yoga-Session freihalten. Der Workshop findet auf dem Spiel- und Begegnungsplatz in Bonstetten statt und zwar jeweils von 17 bis 19.30 Uhr. * Die Autorin besucht die 3. Sek. in Affoltern und schreibt für ihr Abschlussprojekt einige Artikel.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Mai 2017

Säuliämtler Jugendfilm-Festival Gemeinschaftsprojekt «Euses Säuliamt» der Standort- und Jugendförderung Filmschaffende, Regisseure und viele kritische Zuschauer in Affoltern an einem ganz besonderen Filmfestival: Die von der Standort- und Jugendförderung initiierten Filme von Jugendlichen zum Projekt «Euses Säuliamt» wurden vorgeführt. ................................................... von martin mullis Vor den Räumlichkeiten der Jugendförderung Bezirk Affoltern, «Contact», lag zwar weder ein roter Teppich, noch zeigten sich Glamour-Stars und auch ein Blitzlichtgewitter der Paparazzi war nicht auszumachen. Wer jedoch die zehn Kurzfilme über die Lieblingsplätze der Jugendlichen in ihren Gemeinden gesehen hatte, bedauerte fast ein wenig, dass der grosse Rummel ausgeblieben war. Im Rahmen des Projektes «Euses Säuliamt» der Standort- und Jugend-

förderung des Bezirkes, erstellten insgesamt 30 Jugendliche im Alter zwischen 9 und 17 Jahren Kurzfilme von ein bis zwei Minuten über ihre Lieblingsplätze in ihrer Wohngemeinde. Vorgestellt wurden zehn Filme aus neun Gemeinden. Die Aufgabe war klar definiert und das Motto hiess: «Die Jugend zeigt sich und ihre Region». Die gefilmten Lieblingsorte der Jugendlichen sollen die Standortattraktivität und den Tourismus erhöhen und fördern. Bei der Vorführung am Samstagnachmittag vor den Eltern und den Jugendbeauftragten wurde jedoch schnell klar, dass das ambitionierte Ziel mehr als erreicht worden war.

Rasante Szenen aus der schönsten Gemeinde der Welt Die Kurzfilme zeigten sich überaus fantasievoll und voller Lebensfreude. Mit witzigen, romantischen, stimmungsvollen und sportlichen Szenen

wurde das Säuliamt plötzlich zu einer, vor allem für die Jugend, interessanten und attraktiven Ferienregion. So beschrieb der 9jährige Tiberio, während er sich die Fussballschuhe schnürte, augenzwinkernd seinen Wohnort Mettmenstetten, als «die schönste Ge- Der Jugendbeauftragte Matias Dabbene (ganz rechts) und seine jungen Filmemacher. (Bild Martin Mullis) meinde der Welt» um nachher rasante und sportliche gendlichen sozusagen als Sahnehäub- Eltern oder Freunde der Jungfilmer – Szenen seines Alltags zu zeigen. Wie- chen noch ein kurzes «Making Of» mit waren jedoch mehr als überrascht von der andere, vielleicht zukünftige Film- komischen Pannen und genialen Ein- der Qualität und der fantasievollen regisseure beschrieben bildlich den fällen und ernteten einen riesigen und Kreativität der jungen Filmer. Die Hedinger Weiher, den Uttenberg in berechtigten Applaus. Kurzfilme werden nun in einer zweiKnonau, den Skater-Park in BonstetDas schiere Kaleidoskop des Säuli- ten Phase des Projektes mittels einer ten, das Seleger Moor sowie die Ziegel- amtes dürfte problemlos als ein her- Podiumsdiskussion nochmals offiziell weiher in Bonstetten. Zum Schluss der vorragender Werbespot für das Kno- vorgestellt und sollen dann auch auf überaus spannenden und vergnügli- nauer Amt verkauft werden. Die leider den Internetseiten der entsprechenchen Vorführungen zeigten die Ju- doch eher spärlichen Zuschauer – alles den Gemeinden aufgeschaltet werden.

Sprung, Wurf, Spurt

Digitalisierte Schule

Sporttag der Primarschule und der HPS Affoltern am Albis

Swisscom ermöglicht neue Lernformen

Am 17. Mai, einem sonnigen Mittwochmorgen, trafen alle Schüler und Schülerinnen der Schuleinheit Chilefeld/Stigeli der Primarschule und HPS Affoltern frühmorgens bei der Sportanlage Moos ein. Der alljährliche Sporttag stand auf dem Programm.

rannten los, so schnell sie konnten. Die Klassenkameraden jubelten und feuerten die rennenden Kinder an. Als alle im Ziel waren, wurden auch schon die schnellsten drei Klassen bekannt gegeben. Nach einigen Schlussworten gingen die Kinder müde aber mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause. Foto und Text von Agnesa, Annika, Joël, Lynn, Mario, Sabrina, Seraina

In Zusammenarbeit mit Schulen erweitert Swisscom ihr Angebot «Schulen ans Internet» massiv – und ermöglicht ganz neue Formen des Lernens.

Nachdem alle Kinder sich auf den Sitzstufen platziert hatten, begrüsste das Organisationskomitee die erwartungsvolle Menge zum Sporttag 2017. Dabei zeigte die HPS-Schulleiterin, dass man für die bevorstehenden Stunden Kraft und Mut braucht und dabei Spass haben soll. Zum sportlichen Auftakt wärmten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem schwungvollen, lustigen Tanz ein. Danach gingen alle mit guter Laune und gutem Mut zu ihren ersten Posten.

Rangliste Dreikampf: Knaben: 1. Klasse: 1. Laurin

Spieldisziplinen Folgende Leichtathletikdisziplinen standen auf dem Programm: Weitwurf, Weitsprung und Sprint. Zwei Schüler spurteten den 60-Meter-Sprint in weniger als 9 Sekunden. Im Weitwurf schoss ein Schüler den Ball über 50 Meter weit und im Weitsprung anzeige

Maggitti und Michael Baumann, 3. Ruben Oesch; 2. Klasse: Kadri Krasniqi, 2. Crispin Senne, 3. Nicolas Bennefeld; 3. Klasse: 1. Diego Poloni, 2. Marvin

Stabsübergabe an der finalen Klassen-Staffette. (Bild zvg.)

Akahomen, 3. Rafael Maron; 4. Klasse: 1. Luan Alili, 2. Dimitrji Kirov, 3. Edonit Nexhipi; 5. Klasse: 1. Lorik Ramadani, 2. Anuksan Rajamohan, 3. Lorent

schafften es vier Kids vier Meter und weiter zu springen. Neben den traditionellen Leichtathletik-Disziplinen brachten Spiele Abwechslung in den Sporttag. So konnten sich die Parallelklassen messen: Mattenlauf, «ab durchs Rohr», Crosslauf und Memorylauf. Ausserdem hatten die Kinder an einem Posten die Möglichkeit, ein Spiel frei zu wählen. Nachdem viele Schweisstropfen vergossen worden waren und alle ihr Bestes gegeben hatten, kam es zur finalen Klassen-Stafette. Alle Klassen nahmen die Plätze am Start ein und Frau Bleuler gab das Startzeichen. Alle

Ramadani; 6. Klasse: 1. Edis Tanusaj, 2. Resul Mehmeti, 3. Nikolas Wilhelmus; HPS US/MS: 1. Simon Bruggisser, 2. Loris Bickel, 3. Florian Huser; HPS OS: 1. Sasha Egli, 2. Joel Zimmermann, 3. Eric Stauffacher. Mädchen: 1. Klasse: 1.Elea Alili, 2. Nastasija Sucur, 3. Charlotte Naef; 2. Klasse: 1. Norah Bosshard, 2. Nina Schatzmann, 3. Anouk Aquino; 3. Klasse: 1. Djamilatou Bah, 2. Nadia Gonçalves, 3. Maria Wyczulkowska; 4. Klasse: 1. Krizia Calabrese, 2. Dorentina Krasniqi, 3. Anna Lara Bennefeld; 5. Klasse: 1.Chatrina Maron, 2. Ylenia Tsianakas, 3. Ajlina Hasani; 6. Klasse: 1. Sabrina Rüegg, 2. Tracy Zimmermann, 3. Happyness Ougishwa; HPS US/MS: 1. Alishia Landolt, 2. Ilaria Bach, 3. Maya Nagel; HPS OS: 1. Salado Ahmed, 2. Tabea Böhler, 3. Julia Flüeler.

Vor 15 Jahren lancierte Swisscom «Schulen ans Internet»: Bis heute profitieren damit fast sämtliche Schweizer Schulhäuser von einem kostenlosen und sicheren Internetzugang. Er garantiert, dass Schülerinnen und Schüler sich, von Cyber-Kriminalität und verstörenden Inhalten geschützt, im Netz bewegen können. Nun stehen die Schulen vor neuen Herausforderungen. Das Internet dient immer häufiger auch als Arbeitsfeld. Ganze Unterrichtsmodule sind nur noch digital verfügbar. Schüler und Lehrer nutzen zudem das Netz zur Recherche, zur Kommunikation und zur Ablage von Dokumenten. Alles das geschieht uneinheitlich. So werden heute Zeugnisse und andere vertrauliche Daten häufig bei Anbietern gehalten, die ihre Server in den USA betreiben. Swisscom bietet ab sofort den Schulen alles an, damit sie ihren Unterricht, ihre Kommunikation, so wie die Datenhaltung vollständig digitalisieren und sicher betreiben können. Ebenfalls gratis zur Verfügung gestellt wird eine Lizenz für Video Con-

ferencing im Klassenzimmer: Damit können beispielsweise Kinder in Spitalpflege dem Unterricht weiterhin via Skype folgen. Auch ermöglicht es das einfache Zuschalten von Experten in den Unterricht. Weiter stellt Swisscom den Schulen gratis eine Grundversion von «Helloclass» mit Datenhaltung in der Schweiz zur Verfügung. Helloclass digitalisiert das Aufgabenbüchlein, den Wochenplan und die Schreiben an die Eltern und ist eine sichere und sehr simpel zu bedienende Plattform für die Kommunikation und die Planung. Darüber hinaus bietet Swisscom den Schulen auch eine vergünstigte Cloud zur Datenaufbewahrung in der Schweiz – etwa von Zeugnissen, Schülerberichten oder Proben. «Informatik ist heute meist kein eigenes Fach mehr, sondern ein natürlicher Bestandteil des Unterrichtes – genau so wie Informatik heute auch ein natürlicher Teil der Berufswelt ist», erklärt Michael In Albon, Leiter von «Schulen ans Internet». Auch das Medienkompetenz-Angebot «Medienstark» wird laufend ausgebaut. Es schult nicht nur Schüler, sondern parallel auch Lehrer und Eltern. Seit diesem Jahr ist es als kompatible Variante zum Lehrplan 21 buchbar und fügt sich so auch strukturell in die neuen Anforderungen ein. (pd.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Mai 2017

Begegnungen, Show und viel Musik Das «Fäscht uf de Strass» im Bezirkshauptort lockte einmal mehr die Massen an Nach einem Jahr Unterbruch hat die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) ihre Festserie eindrücklich fortgesetzt. Hunderte liessen sich den Anlass im Bezirkshauptort nicht entgehen. Begegnungen ermöglichen – darum geht es den Organisatoren des «Fäscht uf de Strass» primär. Und dieses Ziel haben sie mit der jüngsten Ausgabe vom vergangenen Freitag und Samstag einmal mehr erreicht. Dabei habe er wegen der Terminwahl am AuffahrtsWochenende noch etwas Bedenken gehabt, verrät OK-Chef Alfi Calabrese. Das tolle Wetter dürfte dann allerdings seinen Teil dazu beigetragen haben, dass viele nicht in den Süden verreist sind, sondern den Frühsommer in hiesigen Gefilden genossen haben – und eben auch am Strassenfest. Kein Wunder also, dass in den Gesichtern der Beteiligten Freude zu sehen war. Der Funke sprang von den Standbetreibern und Musikern zu den Festbesuchern über. Bei den Kindern und Jugendlichen kam der Funpark gut an, über alle Generationengrenzen hinweg faszinierten die Darbietungen vom athletischen Löwentanz bis zur pompösen Modeschau. Spätestens mit dem Eindunkeln verlagerte sich der Festbetrieb dann ganz zu Musik und Tanz auf die grosse «Piazza». (tst.)

Hunderte von Festbesuchern genossen die tolle Atmosphäre in den Abendstunden. (Bilder Thomas Stöckli / Barbara Roth / Susanne Crimi)

Thomas Ackermann (li.) und Sid Robben von «The Chucks».

Nino Lentini versteht es, Stimmung zu machen.

Tänzerinnen heizen den Festbesuchern zusätzlich ein.

Kulinarische Köstlichkeiten, hier von Andi Häberling.

Pompöse Modeschau.

Beliebter Funpark.

Ästhetik pur auf der Alfilo-Bühne.

Faszination Kampfkunst

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Mai 2017

Der Mensch hört, was er hören will Forum Kirche und Wirtschaft über die Pferdefüsse in der Kommunikation Alle kennen es aus Paarbeziehungen: Was sie sagt, kommt nicht in ihrem Sinn bei ihm an – und umgekehrt. Weil Zuneigung die Kommunikation schwierig macht. Nicht die einzige Quintessenz des Themenabends mit illustren Rednern aus Wirtschaft, Sport, Kunst und Kirche. ................................................... von martin platter «Bei meiner seelsorgerischen Tätigkeit komme ich mir oft vor wie ein Konkursverwalter und Folkloreassistent.» Schallendes Gelächter am letzten Dienstagabend im vollen Kappeler Gemeindesaal. Hermann-Josef Zoche zeigte mit seinem Eingangsreferat, wie man die Aufmerksamkeit des Publikums mit überraschender, effektreicher Kommunikation gewinnt. Mit viel Witz, Selbstironie, Schlagfertigkeit, aber auch mit leisen, nachdenklichen Anmerkungen, referierte der Theologe und Philosoph rhetorisch gekonnt über seine Alltagserfahrungen mit dem Thema «Führen und Kommunizieren in den Spannungsfeldern von Konflikt und Emotionen». Eingeladen hatte Christoph Balmer, Fachstellenleiter des Forums Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug. Mit TschümperlinGeschäftsführerin Carla Tschümperlin, dem früheren Eishockey-Spieler, -nachwuchstrainer und heutigen CEO des Eishockey-Vereins Zug (EVZ) Patrick Lengwiler, Dirigent Howard Griffiths und Pater Zoche hat es Balmer erneut geschafft, eine hochkarätige Runde auf die Bühne zu bringen. Moderiert von Publizistin Esther Girsberger entstand eine kurzweilige, informative und facettenreiche Gesprächsrunde mit Aspekten aus Wirtschaft, Sport, Kunst und Religion.

Mit viel Witz und Selbstironie Zoche pries die Kirche als ältestes Unternehmen an, das in einem kleinen Stall begonnen hatte und löste damit abermals Erheiterung aus. Dann

Nicht rauchen und gewinnen Beim Rauchstoppwettbewerb. locken Geldpreise für Raucher und Raucherinnen, die den Juni rauchfrei überstehen. Rauchen verursacht in der Schweiz jedes Jahr gesellschaftliche Kosten in Milliardenhöhe. Allein die direkten Kosten für die Behandlung von rauchbedingten Krankheiten belaufen sich auf 1,73 Milliarden Franken pro Jahr. Die indirekten Kosten durch Produktionsausfälle liegen bei über 3,9 Milliarden Franken. Angebote zur Rauchentwöhnung liefern einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung dieser Kosten. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz hat eine Evaluation in Auftrag gegeben, um den Nutzen des Rauchstoppwettbewerbs 2016 für die Gesellschaft und die Wirtschaft zu beziffern. Die Teilnehmenden, die dank dem letztjährigen Rauchstoppwettbewerb mit dem Rauchen aufgehört haben, gewinnen im Schnitt drei Lebensjahre. Durchschnittlich verbringen sie noch 42 rauchfreie Lebensjahre. Für jeden investierten Franken ergibt sich ein Nutzen von bis zu 9,5 Franken. Durch den Wettbewerb werden Kosten von insgesamt fast 4,7 Millionen Franken eingespart. (pd.) Weitere Infos unter www.rauchstopp.ch.

Unter der Leitung von Esther Girsberger, 3. v. l., und Geschäftsstellenleiter Christoph Balmer, links, referierten EVZ-CEO Patrick Lengwiler, 2. v. l., Tschümperlin-CEO Carla Tschümperlin, 4. v. l., Dirigent Howard Griffiths und Theologe Hermann-Josef Zoche, rechts, im Kappeler Gemeindesaal zum Thema Kommunikation. (Bild Martin Platter)

wurde er wieder ernst und sagte: «Kommunikation ist mehr als Sprache und Reden. Sie ist ein gesamtmenschliches Ereignis.» Als Beispiel zitierte er den Lyriker Eugen Roth: «Ein Mensch, der beinah mit Gewalt, auf ein sehr hübsches Mädchen prallt, ist ganz verwirrt, er stottert, stutzt, und lässt den Glücksfall ungenutzt. Was frommt der der Geist, der aufgespart, löst ihn nicht Geistesgegenwart? Der Mensch übt nachts sich noch im Bette, wie strahlend er gelächelt hätte.» Für Zoche ist aber auch klar: Jeder Mensch kommuniziert auch mit dem, was er nicht sagt. Gelungene Kommunikation sei eine Herausforderung, weil in jedem Satz vier Aussageebenen mitschwingten: Selbstaussage, Appellebene, Beziehungsebene und die Sachebene. Je nach Beziehung, Tonalität der Ansage und der Stimmung von

Absender und Gegenüber kann die Nachricht leicht auf die falsche Ebene geraten. Je mehr man sich mag, desto schwieriger werde das Ganze. «Gelungene Kommunikation lässt zuerst ins Gegenüber hineinhören», nannte Zoche den prinzipiellen Ansatz der gewaltfreien Kommunikation. Vollendete Kommunikation sei auch ein Einswerden mit der Kommunikation Gottes. Wer Kommunikation lernen wolle, müsse aber zuerst die Stille lernen.

Ruhe und Schweigen als Schlüssel «Stille ist ein Schlüssel», hakte Carla Tschümperlin ein und Howard Griffiths pflichtete ihr bei. «Bevor ich jedoch meine Mitarbeiter von dem überzeugen kann, was ich will, muss ich mir darüber im Klaren sein, was ich selber will», führte Tschümperlin

aus. Wie essenziell die eigene Haltung in der nonverbalen Kommunikation ist, demonstrierte Dirigent Griffiths anhand eines eindrücklichen Geburtstagsständchens, das er das Publikum spontan für ein Geburtstagskind singen liess. Entsprechend seiner Mimik und Gestik variierten die Leute im Chor automatisch ihren Gesang: lauter, leiser, schneller, langsamer – ohne zuvor geübt zu haben. «Man muss die Leute von seinen Ideen überzeugen», erklärte Griffiths seine Arbeitsweise. Die Zeiten, wo man Musiker vor versammeltem Orchester blossstellte, wie das seinerzeit noch Arturo Toscanini praktiziert hatte, seien vorbei. Patrick Lengwiler gab sich keinen falschen Illusionen hin: «Wo geballte Emotion im Spiel ist, kann die gewünschte Kommunikation unmöglich werden». Es gebe immer Leute,

die nicht verstehen wollen. Manchmal sei es aber tatsächlich gescheiter, man kommuniziere nicht umgehend, sondern lasse die Gemüter zuerst abkühlen. Tschümperlin ergänzte: «Man muss erkennen, was das Gegenüber verstanden hat. Das braucht mehr Zeit. Entscheidungen können sich deshalb verzögern.» Zoche: «Man kann jeder und jedem alles sagen, wenn der Moment, die Art und die Absicht stimmen.» Lengwiler merkte selbstkritisch an: «In unserem Sportbetrieb fehlt leider oft die Ruhe.» Zoche relativierte mit einem Sprichwort: «Kein Omlett ohne Eier.» Und folgert: «Es gibt auch konstruktive Konflikte, die aus der Kommunikation entstehen.» Tschümperlin pflichtete ihm bei: «Konflikte sind immer auch eine Chance. Krisensituationen prägen Menschen mehr, wie Zeiten des Friedens.»

Abbruchfest für den Bau einer Wohlfühloase Anstelle des legendären «Hirschen» in Obfelden entsteht ein Mehrfamilienhaus Längere Zeit nach der Schliessung des Restaurants Hirschen in Obfelden wird das Gebäude nun abgebrochen. Auf dem Areal entsteht ein Mehrfamilienhaus mit sechs Eigentumswohnungen. Der Neubau soll als Andenken an das beliebte Restaurant ebenfalls den Namen «Hirschen» tragen.

Obwohl die Autobahneinfahrt nur wenige hundert Meter entfernt erreichbar ist, wird die A4 auch während der Nacht nicht bemerkt.

Sämtliche Eigentumswohnungen sind noch im Angebot Im Weiteren befindet sich eine Bushaltestelle in Gehdistanz und die S-Bahn im nahen Bezirkshauptort verkehrt praktisch viertelstündlich nach Zürich und Zug. Dazu kommt, dass ebenfalls in nur wenigen Gehminuten Wald und Wiesen als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen. Der Verkaufspreis der sechs Eigentumswohnungen mit Nettowohnflächen zwischen 80 und 128 Quadratmetern, bewegt sich zwischen 745 000 und 895 000 Franken. Sämtliche Wohneinheiten sind noch verfügbar. Das Abbruchfest am letzten Mittwochabend besuchten einige Anwohner und natürlich Kaufinteressenten. Symbolisch fuhr bereits der Abbruchbagger der Firma Peter Schmid Baudienstleistungen auf und der Chef selbst am Schalthebel nagte mit dem Baggerzahn der Baumaschine probeweise am Dach der Kegelbahn.

................................................... von martin mullis An der verwitterten Eingangstüre des abbruchreifen «Hirschen» hat jemand mit Klebestreifen eine alte Luftaufnahme des legendären Restaurants befestigt. Mit Kugelschreiber notierte der Nostalgiker die Worte «Für immer Adieu – Auf Wiedersehen.» Der Wunsch des vermutlich treuen Heimweh-Gastes wird mindestens mit dem Namen des geplanten Neubaus in Erfüllung gehen. Das Mehrfamilienhaus auf dem 1550 Quadratmeter grossen Areal mit sechs Eigentumswohnungen, wird den Namen «Hirschen» tragen. Dies versichert Charlotte Imhof von der Imhof Generalbau GmbH aus Aadorf. Die Lage der neuen Überbauung an der Dorfstrasse in Obfelden darf als exzellent bezeichnet werden.

In den nächsten Tagen fällt der «Hirschen» dem Baggerzahn zum Opfer: Charlotte Imhof (li.) und Immobilienvermarkterin Sybille Rutz. (Bild Martin Mullis)

Realisierung und Verkauf, Imhof Generalbau GmbH, 8355 Aadorf, www.imim.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 30. Mai 2017

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Nur elf Einbrüche lassen sich nachweisen Bezirksgericht Affoltern: 34 Monate Gefängnis für einen Albaner Weil einem 32-jährigen Albaner nur 11 der 16 zur Last gelegten Einbrüche nachgewiesen werden können, hat das Bezirksgericht das von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafmass von 42 auf 34 Monate reduziert. 17 Monate davon muss er ins Gefängnis. ................................................... von werner schneiter Dem illegal in die Schweiz eingereisten Albaner wurde vorgeworfen, zusammen mit einem Landsmann innerhalb von 16 Tagen 16 Einbrüche begangen zu haben (vgl. «Anzeiger» vom 19. Mai). Der «Einbruchs-Giro», bei dem in der Regel einfaches Flachwerk-

zeug benutzt wurde, führte gemäss Anklageschrift durch sechs Kantone. Laut Staatanwaltschaft beläuft sich der gesamte Deliktsbetrag auf knapp 60 000 Franken. Der Start der Diebestour soll in Bonstetten erfolgt sein, wo Einbrechern Schmuck und Bargeld im Wert von fast 13 000 Franken in die Hände fiel. An der Verhandlung sprach der Staatanwalt von erheblichem Verschulden und von hoher krimineller Energie der beiden Täter (der eine muss sich einem separaten Verfahren stellen). DNA, Fingerabdrücke und Handyortung sind für die Staatanwaltschaft eindeutige Beweise und 42 Monate Gefängnis angemessen. Den Umstand, dass der Beschuldigte in 6 von 16 Fällen nicht geständig ist, bezeich-

nete die Anklage als «reine Schutzbehauptung». Für den Pflichtverteidiger hingegen bestehen bei den bestrittenen Fällen erhebliche Zweifel an der Schuld. Es fehlten Beweise, wonach der Mann sich an den Tatorten aufgehalten habe; das Handy hätte auch von anderen benutzt werden können, führte er anlässlich der Verhandlung aus und beantragte 30 Monate Gefängnis, wovon 15 Monate bedingt.

Fehlende DNA Ähnlich sieht es nun auch das Bezirksgericht. Es sprach den Einbrecher in fünf Fällen frei; es handelt sich dabei um drei Einbrüche und zwei Einbruchsversuche – darunter auch der Einbruch in Bonstetten. «Es gibt keine

Beweise, dass der Mann dort einen Einbruch verübt hat», sagt Gerichtspräsident Peter Frey. Auch bei anderen Einbrüchen fehlen DNA-Spuren sowie Handy-Identifikation. In einem Fall liegen die Einbruchsorte nahe beieinander. Im einen Fall wurde nur die DNA seines Kumpels gefunden. Dennoch liegt es auf der Hand, dass der Beschuldigte auch dort aktiv gewesen ist. Bei drei weiteren Einbrüchen fehlen eindeutige Beweise. Diese Orte liegen nahe bei Eiken. «Auch wenn dort Handyortung möglich war, ist es denkbar, dort einfach vorbeizufahren ohne einen Einbruch zu verüben – zu wenig für eine Verurteilung», stellt der Gerichtspräsident fest. Und in einem Fall, in der Stadt Luzern, wurde ebenfalls keine DNA gefunden. Dort wurde

der Türzylinder einer Wohnung aufgebrochen – nicht typisch für das Einbruchs-Duo, das in allen anderen Fällen Flachwerkzeug verwendet hat.

In knapp vier Monaten wieder draussen Der Mann hat denn auch nur jene Fälle zugegeben, die ihm eindeutig nachgewiesen werden können. Wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls sowie wegen Fälschens von Ausweisen (in diesem Punkt geständig) kassierte der Mann 34 Monate Gefängnis, 17 Monate davon auf Bewährung. Fast 400 Tage hat er bereits durch Haft erstanden, sodass der Mann das Gefängnis in knapp vier Monaten verlassen kann.

forum

Familienfest mit Hühnern Güggeln und Kaninchen Grossaufmarsch zu der Kleintierschau an der Reuss in Ottenbach Der Jahresevent des Vereins Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern (KTF) war bei strahlendem Sommerwetter auch in diesem Jahr ein beliebter Sonntagsausflug für zahlreiche Familien mit Kindern. ................................................... von martin mullis Die traditionelle Kleintierschau am Auffahrtstag an der Reuss in Ottenbach ist der grösste und schönste Anlass vom Verein Kleintierfreunde des Bezirks Affoltern (KTF). Bei strahlendem Sommerwetter zeigten die Mitglieder des KTF mindestens fünf unterschiedliche Rassen Geflügel, ein halbes Dutzend verschiedene Gattungen von Kaninchen, Tauben und Enten. Sogar einige griechische Landschildkröten waren zu bestaunen. Der kleine Zoo am Ufer der Reuss in Ottenbach ist jedes Jahr Ziel für einen überaus beliebten Familienausflug. Ganz besonders die kleinen Kinder sind fasziniert von den niedlichen Tieren, welche aus allernächster Nähe zu beobachten sind.

Spannender und lehrreicher Familienausflug

Kleintierfreunde 1: Ein kleiner Familienzoo am Ufer der Reuss: Der stolze Güggel hatte es Mia ganz besonders angetan. (Bild Martin Mullis)

Im schattigen Festzelt durften die Erwachsenen bei Wurst, Brot und Kuchen über die Freuden und Sorgen der Kleintierhaltung fachsimpeln, während ihre Kinder sich vor allem an den Jungtieren erfreuten. So erlebte auch die vierjährige Mia den sonntäglichen Familienausflug als spannend und

lehrreich, durfte sie doch die ganz kleinen Küken, die Tauben und jungen Kaninchen aus nächster Nähe betrachten. Der Präsident der KTF, Ueli Hug, freute sich nicht nur über den Grossaufmarsch der Besucher, sondern auch über den durch die Auflösung des Vereins der Kleintierfreunde

Bonstetten, erfolgte MitgliederZuwachs. Der Präsident fordert alle Freunde der Kleintierhaltung gleich welcher Art und Rasse auf, mit dem KTF unverbindlich Kontakt aufzunehmen, um am gesellschaftlichen und fachlichen Vereinsleben teilzunehmen.

zwischen-ruf

«Isch liäbi di» Tutto giorno oder tutti i giorni? Mittwochs lernen wir Italienisch, Greta und ich. Mit einem Computerprogramm. Um halb zwei läute ich bei ihr. Sie öffnet die Tür, und nächstes Mal nehm ich meinen Fotoapparat mit. Sie ist jedesmal ein Hingucker! Blonde Haare, dezent geschminkt und das Outfit todchic: Leggings und ein flottes Oberteil. Greta präzisiert: Skinny-Hosen mit Tunikabluse. Ich muss Italienisch lernen, um meinen Quasi-Schwiegersohn zu verstehen. Aber er wird auch ab und zu mit Schwyzerdütsch konfrontiert. Neulich, als er, wie es schien, etwas

ziellos in der Wohnung umherlief, fragte ich: «Isch es dir langwiilig?» Er schaute verständnislos. Meine Tochter übersetzte und bat ihn gleichzeitig, die Frage zu wiederholen. «Isch - es dir - lang - wii - lig?» Gianni war überfordert und verkürzte auf «Isch es dir». «Bene», lobte sie ihn, und nun sagte ich ihm den Satz noch einmal ganz langsam vor, und er sprach ihn solala nach. Eine Stunde später der Test: «Gianni, weisst du die Frage noch?» Da brachte er nur ein «Sisch it wiilig» zustande. Weil ihm aber doch eventuell langweilig war – auf seine Antwort

hatten wir nie gewartet – holte Isabelle das Uno-Spiel, teilte die Karten aus und zwinkerte Gianni zu. Der bekannte, ohne dass es ihm vorgesagt werden musste: «Isch liäbi di», und meine Tochter strahlte. Etwas später: «Gianni, du bisch draa mit Mischlä.» «Cosa?» «Du - bisch - draa - mit - Misch - lä, sag das mal.» «Du isch mimi.» «Denk an Mischelin-Reifen, probier es nochmal: Du - bisch - draa - mit Misch - lä.» Ein deutscher Satz von Gianni, und wir halten uns die Bäuche vor Lachen. Ute Ruf

Eine echte Wahl bieten Zur Kirchgemeindeversammlung KG+ Stallikon-Wettswil. In den allermeisten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern am Albis wird Mitte Juni darüber abgestimmt, ob Zusammenschluss-Verhandlungen aufgenommen werden sollen in Hinblick auf eine neue Kirchgemeinde. Diese «Kirchgemeinde Knonaueramt» trägt bislang aber noch keinen Namen, noch kein Gesicht und eine konkret fassbare Form hat sie auch noch nicht. Man weiss von dieser angestrebten, riesigen Kirchgemeinde nur, dass sie alle Kirchen, Kirchgemeinde- und Pfarrhäuser im Amt in sich aufnehmen wird. Alles andere ist offen. Die «Kirchgemeinde Knonaueramt» hätte um die 18 000 Mitglieder, wobei es durch diesen Zusammenschluss eventuell auch zu Austritten kommen könnte. Für den Anfang würden alle bisherigen Stellen der kirchlichen Mitarbeiter erhalten bleiben, so jedenfalls das Versprechen des Kirchenrates. Dass es später aber zu Stellenkürzungen zum Beispiel auch bei den Pfarrstellen kommen wird, damit muss gerechnet werden. Die Kirchgemeinde StallikonWettswil wurde in den vergangenen Monaten, in denen viel über das Thema KG+ diskutiert wurde im Amt, immer wieder erwähnt. Zum einen als die einzige Kirchgemeinde im Bezirk, die bereits über viele Jahre Erfahrung mitbringt, wie es sich lebt und arbeitet in einer fusionierten Kirchgemeinde, die versucht, zwei Kirchen und zwei Dörfer zu vereinen und gleichzeitig das kirchliche Leben in beiden Dörfern zu ermöglichen. Gerade zu Beginn des Prozesses war die Hoffnung gross, dass die Erfahrung aus Stallikon-Wettswil mithelfen würde, den Weg hin zu einer Kirchgemeinde im Bezirk leichter gehen zu können. Doch aus der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil kamen auch kritische Stimmen, die davon sprachen, wie schwierig es auch sei, die Mitglieder aus den beiden Dörfern zusammen zu bringen. Auch die zweite Erfahrung war eher entmutigend für die KG+-Optimisten, denn die vorhandenen Ressourcen aufzuteilen zwischen Stallikon und Wettswil erweist sich bis heute als eine schwierige Aufgabe. Die Kirchenpflege ist immer wieder gefordert, beiden Orten gerecht zu werden. Sie weiss, dass beide Orte und beide Kirchen ein grosses Potenzial haben und dass das kirchliche Angebot an beiden Orten immer noch ausgebaut werden könnte. Auch beim Unterhalt haben beide Kirchen und beide Pfarrhäuser ihre je eigenen Bedürfnisse. Doch auch die Mittel selbst einer finanziell gut dastehenden Kirchgemeinde wie Stallikon-Wettswil sind nicht unbegrenzt. Da braucht es viel

Geduld und Verständnis zwischen den beiden Dörfern und ihren Kirchen. Diese Erfahrungen liess die Kirchenpflege und die Pfarrer in Stallikon-Wettswil zögern, in die KG+-Begeisterung einzustimmen. Würde sich das was ohnehin schwierig ist nur schon bei zwei Kirchgemeinden nicht um ein Vielfaches steigern, wenn gleich so viele Kirchgemeinden sich zusammenschliessen? Und das führte mit der Zeit dazu, dass StallikonWettswil den Ruf erhielt, regelrechte Fusions-Muffel zu sein. Doch ganz so einfach ist es nicht: Stallikon-Wettswil ist Fusionsverhandlungen gegenüber nicht grundsätzlich abgeneigt, sieht aber im Modell einer einzigen Grossgemeinde im Bezirk grosse Nachteile, die v.a. mit zunehmender Anonymisierung und dem Verlust von Gemeindeautonomie zu tun haben. Deshalb wird die Kirchenpflege an der Kirchgemeindeversammlung vom 15. Juni nicht nur darüber abstimmen lassen, ob Verhandlung in Hinblick auf eine Kirchgemeinde aufgenommen werden sollen, wie in den meisten anderen Kirchgemeindeversammlungen im Amt auch, sondern wichtig erscheint der Kirchenpflege, dass die Mitglieder eine echte Wahl haben. Es gibt zwischen «keine Verhandlungen aufnehmen» und «Verhandlungen aufnehmen für eine bezirksweite Kirchgemeinde» noch viele andere, denkbare Zwischen-Lösungen. Dass zum Beispiel nicht gleich mit allen anderen Kirchgemeinden ZusammenschlussGespräche geführt werden, sondern nur mit den Nachbargemeinden, wo es Sinn macht und überschaubar bleibt. So wird an der Kirchgemeindeversammlung in Stallikon-Wettswil auch darüber abgestimmt werden, ob mit der Kirchgemeinde Bonstetten Verhandlungen geführt werden sollen für einen Zusammenschluss. Als eine weitere Möglichkeit wird ebenfalls darüber abgestimmt werden, ob die Verhandlungen auch mit Hedingen aufgenommen werden sollen. Erst als letzte Option kommt dann die bezirksweite Zusammenschluss-Verhandlung zur Abstimmung. Ob die Kirchgemeinden Bonstetten und Hedingen dann zu Gesprächen mit StallikonWettswil bereit sein werden, das wird sich dann natürlich zeigen. Doch vielleicht ist für die Kirchgemeinde Bonstetten ein Zusammenschluss mit Stallikon-Wettswil ebenfalls vorteilhafter als Teil einer grossen «Kirchgemeinde Knonaueramt» zu werden. Matthias Ruff, Pfarrer Wettswil am Albis Kirchenpflege und Pfarrer in Stallikon-Wettswil laden zu all diesen Themen im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung herzlich ein zu zwei Info-Abenden: Am 7. Juni, 19.30 Uhr im Kirchgemeindesaal Wettswil; am 12. Juni, 19.30 Uhr in der Kirche Stallikon.


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Kritik nicht verstummt Kritik am Mauerbau ist verstummt, «Anzeiger» vom 24. Mai. Die neue Kappeler Mauer darf nicht gebaut werden, weil sie nicht dorthin gehört! Und im Gegensatz zur Berichterstattung im «Anzeiger», vom 24. ds., ist auch die Kritik am Mauerbau keineswegs verstummt, im Gegenteil! Offenbar hatte der «Anzeiger»-Berichterstatter lediglich die seinerzeit schüchtern vorgetragene Kritik einzelner Kappelerhof-Delegierten gemeint. Es sind diejenigen, die etwas sagen dürfen und die Meinung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihrer Kirchgemeinden weitertragen und engagiert einbringen sollten. Leider gibt es aber auch jene Delegierten, die von «Amtes» wegen nichts sagen dürfen, obwohl sich deren begründete Meinung ganz klar gegen diesen unzeitgemässen Mauerbau richtet. Es ist ja geradezu peinlich, diese quer in der Landschafft stehende Kappeler-Mauer neuerdings als Chance für die geschützte Klosteranlage verkaufen zu wollen. Zudem müsste sie mittels Geld aus dem Kantonalen Lotteriefonds finanziert werden! Die Reformierte Zürcher Landeskirche soll sich endlich von dieser bittenden, ja, beinahe fordernden Haltung des Geldbettelns distanzieren und verabschieden. Zudem hätten die 13 reformierten Ämtler Kirchgemeinden, denen die Klosterdomäne Kappel eigentumsmässig gehört, vermutlich heute genug eigene liquide finanzielle Mittel, um

der «Erneuerung und Entwicklung» des Kleinods Kappel Genüge zu tun. Unmittelbar nach den oben erwähnten Artikeln im «Anzeiger», fragten besorgte Bürger, ob wir denn schwach geworden seien. Dem ist beileibe nicht so! Der Verein «Ja zum Kloster Kappel!» hat sich in den letzten drei Jahren öffentlich – und gegenüber den Verantwortlichen der Klosterdomäne Kappel speziell –, klar, deutlich und unmissverständlich gegen die geplante Mauer ausgesprochen. Die Widersprüche dieser Kappeler-Barriere bleiben in allen Teilen bestehen. Deshalb wird sich der Verein «Ja zum Kloster Kappel!» weiterhin mit allen legalen Mitteln gegen die Umsetzung dieser Pläne und die unangebrachte Lotterie-Fremdfinanzierung wehren. Die 26 Delegierten der 13 reformierten Kirchgemeinden sollten sich gut überlegen, ob sie Ende Juni nächsthin einer Mauer-Vorlage zustimmen wollen. Dies im Wissen, dass das Kappeler-Mauer-Projekt nicht nur von den Aemtler Reformierten abgelehnt wird, sondern über öffentliche Diskussionen, Rekurse und Beschwerden (allenfalls auch Petitionen oder Initiativen) zu weiteren Verzögerungen führen könnte. Verein «Ja zum Kloster Kappel!», H. R. Haegi, Aktuar Die Fortsetzung zum Thema «Lösung für den Stallneubau» folgt in einer nächsten Ausgabe.

Bedauern über den Rückzug Zu den Gemeinderatswahlen in Bonstetten Für die Ersatzwahl des aus Bonstetten wegziehenden Gemeinderats Patrick Vogel nominierte die FDP-Mitgliederversammlung vom 10. April Peter Ehrler, den Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission (der «Anzeiger» berichtete am 19. April). Vor Ablauf der Nachmeldefrist informierte

Peter Ehrler den Vorstand der FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil, dass er aus persönlichen Gründen seinen Wahlvorschlag zurückgezogen habe. Der Vorstand nimmt diesen Entscheid mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Über das weitere Vorgehen wird der Vorstand später entscheiden und informieren. Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

«De Föifer und s’Weggli» Wissen Sie, was auf der Rückseite des Fünfräpplers abgebildet ist? Nein, es ist weder Wilhelm Tell, noch die Helvetia. Lustigerweise ist es die Libertas, was so viel wie Freiheit heisst. Lustig, weil uns die Redensart «De Föifer und s’Weggli ha welle» eher daran erinnert, dass wir im Leben eben nicht immer so frei sind und Kompromisse machen müssen. Ob uns dies gefällt oder nicht. Das ist in der Politik natürlich genau so, wie das Gezerre um die Höhe der Pendlerabzüge in der Steuerrechnung zeigt. Einig ist man sich im Zürcher Kantonsrat eigentlich nur, dass die bisherige Praxis geändert werden soll. Zumal bei der Bundessteuer seit Anfang 2016 nur noch der Maximalbetrag von 3000 Franken für den Arbeitsweg abgezogen werden darf. Was tun? Diesen Steilpass des Bundes aufnehmen oder sich in der Verteidigung alter Privilegien verdribbeln? Soll man mit einem zu tiefen Ansatz diejenigen bestrafen, die wegen gesundheitlichen Einschränkungen, Schichtarbeit oder vom öffentlichen Verkehr kaum erschlossenen Wohnorten auf ein Auto angewiesen sind? Müssen die von der SVP vorgeschlagenen 9000 Franken nicht als Belohnung für diejenigen eingestuft werden, die ihre Luxuszelte ohne Not in den entferntesten Ecken des Kantons aufschlagen? Oder soll die gefundene Lösung dazu beitragen, dass Wohnen, Arbeiten und Freizeit wieder näher zusammenrücken?

Bei all diesen Überlegungen spielt auch die sogenannte Leistungsprüfung 2016 eine Rolle. Denn mit den durch diese Sparübung erzielten Mehreinnahmen verpflichtet sich der Kanton Zürich, jährlich 120 Millionen in den neuen Bahninfrastrukturfonds des Bundes einzuzahlen. Setzen wir die Limite also allzu hoch an, schneiden wir uns mit weniger Steuereinnahmen ins eigene Fleisch. Was die vollen Züge und Strassen im Bezirk Affoltern bereits erahnen lassen, belegt auch die Statistik. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung pendelt zum Arbeitsplatz. Und das ist einer der Gründe, weshalb wir als EVP den Kompromissvorschlag von 5000 Franken unterstützen. Denn auch wenn wir der Meinung sind, dass dem neuen Nomadentum langfristig Grenzen gesetzt werden müssen, möchten wir den realen Verhältnissen Rechnung tragen. Ideologisch zustande gekommene Vorschläge überlassen wir lieber anderen Parteien. Ob der vom Kantonsrat beschlossene Kompromissvorschlag bei der Bevölkerung auf Verständnis stösst, wird sich im September zeigen, wenn die notwendige Volksabstimmung stattfindet. «De Föifer und s’Weggli ha welle», bleibt ein Wunschtraum. Aber wir haben in unserem Land immerhin die Freiheit, Ja oder Nein zu gefundenen Kompromissen zu sagen. Und das ist vielleicht sogar noch mehr wert.


Gewerbe/Dienstleistungen

Geschichte erleben

Neuartiges Dorffest

Die Aumüli in Stallikon war, ist und bleibt ein regionaler Treffpunkt. > Seite 15

Die «Platzete» richtet sich an alle Bevölkerungsschichten in Ottenbach. > Seite 17

Dienstag, 30. Mai 2017

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«Highway to Sky» Drei Obfelder haben am Einzelzeitfahren auf den Susten teilgenommen. > Seite 20

Aquafit ist im Trend Margrit Frei gibt neue Kurse in Obfelden Wer einen sportlichen Ausgleich zum Alltag sucht oder seine körperliche Fitness verbessern möchte – für den ist Aquafit das Richtige.

Vorteile, es ist auch eine Sportart, die für viele Leute geeignet ist. Von den körperschonenden Methoden können schwangere Frauen, ältere Personen, Übergewichtige und Leistungssportler gleichermassen profitieren. Die Kurse finden in Gruppen statt, gemeinsam wird im warmen Wasser zu motivierender Musik trainiert. (pd.)

Neue Normen bei Kindersitzen

Beim Aquafit werden Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit zugleich trainiert. Dieser Sport ist effektiv und fördert die Fitness auf eine sanfte Art. Weil das Training im Wasser stattfindet, wird man durch den Wasserauftrieb unterstützt. Somit werden die Gelenke und Bänder, sowie die Wirbelsäule geschont. Durch den Wasserdruck wird die Durchblutung des Körpers verbessert und die Vitalität gesteigert. Aquafit hat nicht nur viele

Jedes zweite Kind fährt falsch und jedes 14. Kind gar nicht gesichert im Auto mit – das darf nicht sein. Der Agvs-Garagist kann helfen, den richtigen Sitz für Kind und Auto zu finden.

Herausfinden, worum es im Leben geht

Kinder unter 12 Jahren oder mit weniger als 150 cm Körpergrösse müssen in der Schweiz von Gesetzes wegen in einem Kindersitz transportiert werden. (Bild TCS)

Kindersicherheit ist kein Kinderspiel

Eine von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in Zusammenarbeit mit dem Touring Club der Schweiz (TCS) durchgeführte Untersuchung bringt erschreckende Zahlen an den Tag. Gemäss der Studie wird jedes zweite Kind durch den verwendeten Kindersitz nicht richtig gesichert, sieben Prozent der Kinder fahren sogar ohne Kindersitz im Auto mit. Wer seine Kinder nicht in geeigneten Rückhaltesystemen befördert, verstösst nicht nur gegen das Gesetz, sondern riskiert auch ihr Leben. Markus Peter, Leiter Technik und Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (Agvs): «Kinder bis 12 Jahre oder mit weniger als 150 cm Körpergrösse müssen zwingend im Kindersitz mitfahren.»

Neu ist die Grösse entscheidend Wichtig ist beim Kauf eines Sitzes, dass dieser die gültigen UN-ECENormen erfüllt. Die Vorgaben aus der

bisherigen Zulassungsvorschrift ECE R44 wurden vom Gesetzgeber überarbeitet und in der neuen Norm ECE R129, auch bekannt unter dem Namen «i-Size», verankert. Die wesentlichen Neuerungen sind, dass die Produkte nun einen Seitenaufprallschutztest bestehen müssen und die Einteilung der Sitze in Klassen entfällt. «Konkret müssen Kindersitze nicht mehr aufgrund des Gewichtes des Kindes gewählt werden, sondern aufgrund der Körpergrösse. Kinder bis 15 Monate müssen in nach der neuen Norm geprüften Sitzen zwingend gegen die Fahrtrichtung transportiert werden. Die bestehende Norm ECE R44 wird aber bis auf weiteres ihre Gültigkeit behalten. Diese Kindersitze sind so noch während Jahren kauf- und einsetzbar. Bei der Orientierung vor dem Kauf sind auch die TCS-Testurteile sehr hilfreich. Erst kürzlich hat der Touring Club die Ergebnisse des Kindersitztestes 2017 veröffentlicht. Dabei wurden 39 Produkte auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie, Schadstoffgehalt sowie Reinigung und Verarbeitung geprüft und bewertet. Insgesamt 32 Modelle schnitten mit dem Gesamturteil «empfehlenswert» oder besser ab. (pd.)

Weitere Info und Anmeldung: Margrit Frei, Telefon 056 634 40 53 oder margrit.frei@bluewin.ch. www.aqua-fit-frei.ch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse werden von Krankenkassen anerkannt. Neue Kurse beginnen in Obfelden ab Dienstag, 29.

Margrit Frei unterrichtet Aquafit in Obfelden. (Bild zvg.)

August, 15.30 bis 16.15, 16.15 bis 17 und 17 bis 17.45 Uhr. Die Kurse enden am 19. Dezember.

Handanalyse bei Yvonne Glogg in Affoltern Eine Handanalyse zeigt Stärken und Konstellationen auf. Zur Vertiefung eignen sich Coaching und Körpertherapie. Innert kürzester Zeit kann bei einer Handanalyse erkannt werden, worum es im Leben geht. Ob man vertiefte Erkenntnisse über sich selber sucht, einen Sinnfragen quälen oder man vor Entscheidungen oder einer Neuorientierungen steht. Handanalyse ist ein seriöses Handwerk, das wie eine Sprache gelernt werden kann. Lebenslänglich unveränderliche Fingerabdrücke verraten, welches Potenzial in einem Menschen angelegt ist und welche Herausforderungen ihn ein Leben lang begleiten werden. Innert kurzer Zeit können darüber aussagekräftige Informationen gemacht werden. Die veränderlichen Zeichen in der Hand geben

milie und im Körper ist. Ob der Denkstil eher schwarz-weiss und kurzentschlossen ist oder ob man möglichst viele Aspekte berücksichtigt, bevor man Entscheide fällt. Es werden auch Fragen darüber beantwortet, was man in einer Beziehung braucht oder wie man sich Mitmenschen gegenüber verhält. Handanalysen sind auch ein Geschenk für einen lieben Menschen. Im Anschluss an die Handanalyse kann diese, falls gewünscht, mit Coaching oder Körpertherapien vertieft werden. Die Praxis befindet sich an der Zürichstrasse 76 in Affoltern. Yvonne Glogg ist Handanalytikerin und Körpertherapeutin (kassenanerkannt). (pd.)

Yvonne Glogg. (Bild zvg.) Weitere Infos: www.handanalyse-glogg.ch und

Informationen zur Persönlichkeit. Wie verwurzelt man im Leben, in der Fa-

www.cranio-and-more.ch. Termine (Affoltern, Dietikon, Thalwil, Rigi Kaltbad), Telefon 079 394 66 03.

Wenn Fliegen nicht die grenzenlose Über zweihundert Velos Freiheit über den Wolken ist für Afrika gespendet Auflösung von Flugangst mittels Hypnose Etwa ein Drittel aller Menschen leidet unter Unbehagen oder Angst beim Fliegen. Doch Flugangst lässt sich wirkungsvoll behandeln. Reto Blaschitz, Hypnosetherapeut und Mentalcoach, befreit Angstgeplagte von ihrem unnötigen Leiden in seiner Praxis MindSpirit in Rifferswil. Ferienzeit bedeutet Reisezeit. Für viele Menschen heisst das, ab in den Flieger, in die grenzenlosen Lüfte abheben und den langersehnten Urlaub geniessen. Für einige jedoch, ist das Fliegen ein echter Albtraum. Flugangst, auch Aviophobie genannt, kommt beispielsweise auf, wenn das Vertrauen in die Sicherheit des Flugzeugs und das Fliegen nicht vorhanden ist oder, weil es im Flugzeug eng ist und es während des Fluges keine Fluchtmöglichkeiten

gibt. Die negativen Gedanken und Gefühle der Flugangst-Betroffenen führen oft zu Panikattacken. Einige steigen gar nicht erst in ein Flugzeug. Flugangst ist keine unheilbare Krankheit, sondern einfach nur eine unglückliche EinReto Blaschitz. stellung im Ge(Bild zvg.) hirn, die auf einfache Art und Weise korrigiert werden kann.

Gefangen in einer Erfahrungsschleife Die Angst ist lediglich die Wirkung der Ursache. Im Moment der Wirkung zeigt sich sozusagen eine Erfahrungs-

Charity-Veranstaltung war ein Erfolg schleife der vergangenen Ursache, in der der Betroffene quasi hängen geblieben ist. Viele Betroffene kennen den Ursprung ihrer Angst nicht, sie erfahren lediglich dessen Wirkung und versuchen diese rational einzuordnen, zu verstehen und sie so gut es geht, in Schach zu halten. Eine Ursache kann zum Beispiel auch nur ein banales Erlebnis in früher Kindheit sein. Mit moderner Hypnosetherapie können Flugangst und andere Ängste effizient und nachhaltig, oft schon in nur einer Sitzung, aufgelöst werden. So können Angstgeplagte in kurzer Zeit unbeschwert in alle Himmelsrichtungen fliegen und sich am Leben und der Welt mit neuer Weitsicht und guten Gefühlen erfreuen. (pd.) MindSpirit Coaching, Reto Blaschitz, Jonentalstrasse 3, Rifferswil. Telefon: 079 668 09 18. Weitere Infos: www.mindspirit.ch.

Die Velo-Sammelaktion von Bike Adventure Tours und dem Schweizer Hilfswerk Velafrica vom Sonntag, 21. Mai in Affoltern war ein grosser Erfolg. «Wir sind richtiggehend überrannt worden», sagt Andi Schnelli von Bike Adventure Tours. Über 200 alte Velos, darunter zirka 40 Kindervelos und sogar ein Tandem, wurden gespendet. «Die Abgabe war oft mit persönlichen Geschichten zum Fahrrad verbunden und löste auch Emotionen aus. So sind passionierte Velofahrer noch eine letzte Runde auf ihrem alten und doch bewährten Rennrad gefahren, bevor sie es Velafrica übergaben». Mats Gurtner, Leiter Velosammlungen von Velafrica, ist ebenfalls von der grossen Zahl gespendeter Velos überwältigt: «Das ist ja Wahnsinn, was Ihr da erreicht habt! Ein aussergewöhnlicher Erfolg!» Das

Über 200 Velos und sogar ein Tandem wurden abgegeben. (Bild zvg.) Hilfswerk bringt die Fahrräder nun in die zentrale Sammelstelle, wo sie instand gestellt und für den Transport nach Afrika in Container verpackt werden. In etwa zwei Monaten werden die Velos in Afrika eintreffen, wo neue Besitzer sich an ihnen erfreuen. (pd.) Weitere Infos: www.velafrica.ch.


Vermischtes

Dienstag, 30. Mai 2017

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Mehr Betrieb als vor zweihundert Jahren Schweizerischer Mühletag in der Aumüli Stallikon Mühlen waren in früheren Jahrhunderten ein Treffpunkt der regionalen Bevölkerung. Die sorgfältig sanierte Aumüli in Stallikon ist es auch heute noch. Am Mühletag vom Samstag fanden sich bei prächtigem Wetter während des ganzen Tages Interessierte ein. ................................................... von bernhard schneider Das Wasserrad der Aumüli lieferte genügend Energie, um neben der Mühle auch eine Sägerei zu betreiben. Am Samstag konnte der Antriebsmechanismus, der sorgfältig instand gesetzt worden ist, von nahe betrachtet werden. Gleichzeitig zeigten verschiedene Kunsthandwerker ihre Arbeit, um nachvollziehbar zu machen, wie früher gewirtschaftet wurde: Glockenriemer-Sticker, Klöpplerinnen, Weberinnen, Schmiede. Der heutige Bewohner der Aumüli, Fredi Hofmann, freute sich, dass nicht weniger als 72 freiwillige Helferinnen und Helfer dafür sorgten, dass die Besucherinnen und Besucher auch kulinarisch auf ihre Kosten kamen. Der Ertrag kommt der Aumüli als einem Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung zugute, denn nach der Sanierung braucht eine Anlage Unterhalt, um instand gehalten zu werden. Fredi Hofmann stellte fest, dass das Interesse an Handarbeit auch in der jüngsten Generation gross ist: «Mir fällt auch auf, dass immer mehr Knaben das Waschen von Hand mit dem Waschbrett ausprobieren.»

Tausendjährige Geschichte Die Reihe der namentlich erfassten Besitzer der Aumüli beginnt 1544. Die Mühle an der Reppisch ist allerdings wesentlich älter. Erstmals wurde sie urkundlich 1328 erwähnt. Tatsächlich stammt sie aber aus dem Hoch-, möglicherweise gar aus dem Frühmittelalter. Dass viele Mühlen erst im 14. Jahrhundert erstmals in Urkunden auftauchen, hängt damit zusammen, dass in dieser Zeit das Bedürfnis zunahm, Abgaben schriftlich zu dokumentieren. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts besassen die meisten Haushaltungen ein kleines Äckerchen, auch wenn zu dieser Zeit der Broterwerb der Mehrheit der Bevölkerung im Knonauer Amt zu einem grösseren oder kleineren Teil aus der textilen Heimarbeit stammte. Das Getreide musste möglichst zeitnah vor dem Verzehr gemahlen werden, was den regelmässigen Gang zu einer Mühle erforderte. Nicht nur aus Stallikon und Aeugst kamen die Leute zur Aumüli, auch viele Affoltemer kamen mit ihrem Getreide hierher, meist zu Fuss. Der Name Müliberg des kleinen Passes zwischen Affoltern und dem Reppischtal stammt denn auch zweifellos davon, dass die Anhöhe auf dem Weg zur Mühle zweimal überwunden werden musste.

Technologische und wirtschaftliche Änderungen Die Liberalisierung der Wirtschaft im 19. Jahrhundert führte dazu, dass zahlreiche wirtschaftliche Beschränkungen aufgehoben wurden. So wurde es möglich, neue Mühlen – näher bei den

Zwei Knaben wollen entdecken, wie man früher von Hand gewaschen hat. (Bild Erika Schmid) Konsumentinnen und Konsumenten – zu errichten. Gleichzeitig mussten viele Haushaltungen ihre Äckerchen aus wirtschaftlicher Not verkaufen und als Fabrikarbeiter den Lebensunterhalt notdürftig verdienen. Ohne eigenes Getreide war es naheliegend, das Brot von da an bei einem Bäcker zu kaufen. Der unternehmerisch denkende Aumüller Ulrich Weyermann passte die Struktur des Betriebs im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts den neuen Bedürfnissen an. Er richtete eine

Bäckerei mit Verkaufslokal ein, belieferte als Fuhrhalter Kunden mit Holz aus der Sägerei, engagierte sich im Getreide- und Pferdehandel.

Regionaler Treffpunkt Dank der Energie des Wassers aus dem kleinen Kanal neben der Reppisch war die Aumüli seit dem Mittelalter ein Treffpunkt für die Bevölkerung aus der ganzen Region. Mit dem jährlichen Mühletag wird diese Tradi-

tion aufrechterhalten – und gleichzeitig leistet der Anlass einen Beitrag, dass die Mühle als Kulturdenkmal erhalten werden kann. Das grosse Interesse an handwerklicher Arbeit trug ebenso dazu bei wie das strahlende Sommerwetter, dass die Aumüli am vergangenen Samstag wohl noch stärker bevölkert war als an einem Sommertag vor zwei- oder dreihundert Jahren. Weitere Infos unter www.aumueli.ch.

Sechs verschiedene Frühlingsweine

Barrieren sinnlich überwinden

«MännerSache» in der Weinhandlung

Wie fühlt es sich an, im Rollstuhl einen schmalen Weg zu befahren? Dies zu erfahren war eines der Angebote am Tag der offenen Tür im Ebertswiler Meilihof. Einen Höhepunkt stellte das Konzert von Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen mit dem Oberämtler Chor dar.

Tag der offenen Tür im Meilihof eröffnet neue Perspektiven

................................................... von bernhard schneider

Mann geniesst die Weindegustation in Knonau. (Bild zvg.)

Am 18. Mai trafen sich zwölf Männer aus dem Knonauer Amt zur Weindegustation in der Weinhandlung Uva-Eva Schiess in Knonau. Es sollte ein gemütlicher und auch interessanter Abend werden. Nach dem Begrüssungs-Apéro wurden sechs verschiedene Frühlingsweine anzeige

probiert. Die Vielfalt der Geschmacksrichtungen sowohl bei den weissen als auch bei den roten Weinen hat überrascht. Neben vielen Informationen von Eva Schiess gab es zwischendurch Brot, Käse und Schinken. Eva Schiess erzählte über die Schritte der Weinherstellung für die verschiedenen Weinsorten, die Kriterien für die Weine, Weinanbaugebiete, Einzelwinzer und Winzergenossenschaften, neue Winzermethoden, neue «Winzerstars» und vieles mehr. Der sehr gelungene Abend endete mit einigen Weinen als Zugabe, bevor alle den Heimweg antraten. (mw) Nächste Veranstaltungen: 1. Juni, 19.30 Uhr: Vortrag Georg Schmid in der Stampfi: «Fundamentalismus – was ist das?»; 7. und 9. September, 17 Uhr: Distillerie Etter Zug, Besichtigung mit Imbiss. Weitere Infos bei MaennerSacheKnonau@gmx.ch und unter www.facebook.com/MaennerSacheKnonau/.

Eigentlich hätte es keiner Hindernisse bedurft. Allein schon das Geradeausfahren mit dem elektrischen Rollstuhl ist eine Herausforderung für Menschen, die es gewohnt sind, dass ihre Beine die Befehle des Hirns reibungslos umsetzen. Der «Anzeiger»-Berichterstatter jedenfalls schaffte längst nicht alle Kurven und warf drei Markierungen um, als er versuchte, den Rollstuhl mit dem Joystick – viel zu schnell – durch den Parcours zu navigieren. Plötzlich ist der Begriff «barrierefreier Zugang» sinnlich erfahrbar. Jedes Hindernis ist eines zu viel. Schwerpunktthema des diesjährigen Tages der offenen Tür im Meilihof waren denn auch Hilfsmittel, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern. Bewohnerinnen und Bewohner zeigten ihre Umweltkontrollgeräte, Mitarbeitende stellen Alltagshilfen vor. Ein Blick hinter die Kulissen bei einer Hausführung zeigte den Meilihof als Wohn- und Arbeitsort sowie das HofKafi als sozialen Treffpunkt für Bewohner, Anwohner und Besucher. Der Parcours mit Mobilitätshilfen war dazu angetan, Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen. Diesem Ziel diente auch das Konzert von Bewohnerinnen und Bewohnern des Meilihofs gemeinsam

Gemeinsames Konzert mit dem Oberämtler Chor am Tag der offenen Tür im Meilihof. mit dem Oberämtler Chor, das mit viel Applaus bedacht wurde.

Sprachcomputer erleichtert Kommunikation Im neusten HofBlatt, der Hauszeitung des Meilihofs, wird die erste Bewohnerin des 2010 eröffneten Hauses vorgestellt, die infolge eines Hirnschlags auf den Rollstuhl angewiesen ist: «Beatrice ist offen, humorvoll und trotz Spracheinschränkungen kommunikativ. Sie verständigt sich mit einem Sprachcomputer, manchmal auch nur mit Block und Stift. Ihre Aussagen sind kurz, aber treffend. Ein grosser Teil der Kommunikation geschieht ganz ohne Worte – durch Mimik und Gestik. Sie schaut ihr Gegenüber aufmerksam an und versichert sich, dass es sie richtig verstanden hat.» Das Hofblatt kann auf www.meilihof.ch heruntergeladen werden. Die Stiftung WfjB, Wohnraum für jüngere Behinderte, wurde 1991

gegründet. Sie initiiert und realisiert Ideen und Projekte moderner Wohnformen für Menschen mit einer Körperbehinderung, insbesondere mit einer Hirnverletzung oder Multipler Sklerose. Der Meilihof ist ihr jüngstes Wohnhaus. Die anderen beiden Häuser der Stiftung befinden sich in Oberrieden und Bülach.

Am Grill: Hausemer Gemeindepräsident Stefan Gyseler (re.) und Kantonsrat Olivier Hofmann. (Bilder B. Schneider)


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Veranstaltungen

Dienstag, 30. Mai 2017

«Velo Parcours Zwei Jubiläen, eine Uraufführung Erlebnistag» für Kinder und ein Gala-Abend Familienzentrum Bezirk Affoltern

Der Lions Club Knonaueramt und die Jumba feiern Geburtstag

An Samstagvormittag, 10. Juni, von 9.30 bis 12 Uhr können alle angemeldeten Kinder im Vitaparcours Affoltern sowohl ihre Geschicklichkeit, als auch Fahrtechnik auf dem Bike verbessern.

Mit einem exklusiven GalaKonzert feiern zwei bekannte Säuliämtler Institutionen Geburtstag. Am Samstag, 10. Juni, findet im Kasinosaal in Affoltern in festlichem Rahmen eine Uraufführung statt.

Mit coolen Übungen auf einem Hindernis-Parcours trainieren alle gemeinsam den sicheren Umgang mit dem Bike und profitieren dabei aus erster Hand von Tipps und Tricks zum sicheren Umgang mit dem Velo von Marco Rimensberger, Jugend-undSport-Leiter im Radrennclub. Dabei stehen Spiel und Spass stets im Vordergrund. Fahren ohne Stützräder, sowie ein Velo mit mindestens 20 Zoll Radgrösse werden vorausgesetzt. Der Anmeldeschluss ist am 31. Mai 2017. (pd.)

Am Velo-Parcours werden Tipps und Tricks an die Kinder weitergegeben. (Bild zvg.) Anmeldung unter Telefon 044 760 21 13, E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, weitere Informationen sowie die ganze Angebotspalette sind auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch zu finden.

Pfingsten – und wieder lockt Hausen Begegnungsfest bei der reformierten Kirche Bereits zum 14. Mal lädt die reformierte Kirche Hausen am Pfingstsamstag, von 14 Uhr bis Mitternacht, zum Begegnungsfest ein. Pfingsten – und wieder lockt der Süden. Das milde Klima jenseits der Alpen zu geniessen und sich zu entspannen ist zweifellos attraktiv. Der Erholungseffekt hat aber spätestens im Rückreisestress sein Ende. Wer sich ein geruhsames Wochenende mit nachhaltigerem Erholungseffekt wünscht, bleibt hier und besucht am Pfingstsamstag das traditionelle Begegnungsfest bei der reformierten Kirche Hausen. Attraktionen für Jung bis Alt laden ein zum ungezwungenen, lockeren und fröhlichen Zusammensein. Beim Spielen, Bewegen, Plaudern, Singen, Basteln, Musik und Märlihören,

Kaffee und Kuchen Schlemmen, Essen und Trinken werden alle Sinne angesprochen. Eine Schar freiwilliger Helferinnen und Helfer sorgen für das leibliche Wohl und eine gute Stimmung. (pd.)

mit Sandra, 15.45 Uhr, ElKi-Singen mit Sandra, 16.30 Uhr, Märli mit

Sandra, 19.30 Uhr Musik ist Begegnung, ein Konzert mit dem kath. Kirchenchor und Laura Hess mit Dino Christen, das ganz im Zeichen des Gesangs steht. Erwartet werden spannende Begegnungen unterschiedlicher Musikstile. Pfingstsonntag: Gottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr.

Im Kloster Kappel am Albis

Es ist bereits eine schöne Tradition, dass am Pfingstsonntag die Chormitglieder und die Musikerinnen und Musiker des Grossmünsters einen Abstecher nach Kappel machen. Unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid werden dieses Jahr Werke von Johann Sebastian Bach und Melchior Vulpius (um 1570–1615) unter dem Titel «Alles nur nach Gottes Willen» aufgeführt. Mit den «Lutherischen Messen» knüpft J. S. Bach zum einen an die protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Zum anderen bringt der Name zum Ausdruck, dass Bach seine lateinischen Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipierte und für hohe kirchliche Feiertage komponierte. So liegt es nahe, dass in der Reihe «Musik und Wort zu Pfingsten» jeweils eine dieser Figuralmessen erklingt, dieses Jahr die «Lutherische Messe g-Moll» BWV 235. Sie gibt den

Auch die Tambouren werden am Fest beteiligt sein und üben fleissig. (Bild Martin Mullis)

nern erstmals öffentlich spielen wird. Das musikalische Feuerwerk im Kasinosaal wird demzufolge sowohl für die Jumbaner als auch für die Gäste ein einmaliges Erlebnis werden. Einige wenige Plätze im Kasinosaal und auf der Galerie (ohne Dinner) sind

noch frei. Der Reinerlös geht vollumfänglich an die Jugendmusik Bezirk Affoltern. (mm) Samstag, 10. Juni, Kasinosaal Affoltern. Tickets bei: Peter Tabakwaren, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern oder E-Mail: lions@abadis.ch.

«D Schole - d’Erde wo mir druuf läbed» und was darunter liegt Ein Kunstprojekt der Rifferswilerin Shireen von Schulthess

Programm: 15 Uhr, Märli

Kirche Hausen lädt ein. (Bild zvg.)

Grosses Pfingstkonzert in der Klosterkirche Am Pfingstsonntag, 4. Juni, findet das alljährliche Pfingstkonzert mit dem Collegium Vocale und dem Collegium Musicum Grossmünster in der Reihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche Kappel statt.

Ausgangspunkt der grossen Feier ist der 100. Geburtstag des Lions Clubs International. Ebenfalls in diesem Jahr darf der Service-Club im Säuliamt sein 40-jähriges Bestehen feiern. Die Gründung der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) vor 50 Jahren ist der dritte Grund für ein rauschendes Fest mit einem Konzert mit Christoph Walter und seinem berühmten Orchester. Der Bandleader war in diesem Jahr mit seinem erfolgreichen CW Orchestra für die höchste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness, dem begehrten Prix Walo, nominiert. Im Kasinosaal wird den Gästen am Samstagabend, 10. Juni, neben einem festlichen Dinner mit der exklusiven Uraufführung eines Musikstückes auch ein musikalischer Leckerbissen serviert. Der weitherum bekannte Komponist und Arrangeur Christoph Walter komponierte eigens für den Geburtstag der Jumba ein Musikstück, welches er zusammen mit seinem Orchester und den Jumba-

strukturellen Rahmen vor und zeigt darüber hinaus Bachs Parodiekunst aufs Schönste auf: Der zweite Satz «Gloria in excelsis» der Messe wurde ursprünglich als erster Satz der Kantate «Alles nur nach Gottes Wille» (BWV 72) für den dritten Sonntag nach Epiphanias komponiert. So spannt sich ein musikalisch-theologischer Bogen über die nachweihnächtliche Zeit bis Pfingsten. Anschliessend erklingt Melchior Vulpius’ Evangelienmotette «Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehest» und Bachs Kantate «Alles nur nach Gottes Willen» BWV 72. Unterstützt wird das Collegium Vocale und das Collegium Musicum Grossmünster von den Solisten Seraina Perrenoud (Sopran), Jan Börner (Altus), Michael Mogl (Tenor) und Yves Brühwiler (Bass). Wie immer bei «Musik und Wort» begleiten Texte, gelesen und ausgewählt von Pfarrer Markus Sahli, die Musik. (pd.) «Musik und Wort» findet am Sonntag, 4. Juni, um 17.15 Uhr in der Klosterkirche des Klosters Kappel statt. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Die Scholle, dieses frisch duftende Stück Erde, das uns der Pflug an die Oberfläche gekehrt hat. Die Scholle ist Symbol für Heimat, steht für Verwurzelung, für Wohlgefühl. Ist das wirklich nur ein Stück ruhender, stiller Erde? Die Rifferswiler Künstlerin Shireen von Schulthess geht der Scholle auf den Grund und auch vielem, was unter der Scholle liegt. «D Schole – d Erde wo mir druuf läbed». Ein Kunstprojekt über Heimatboden, Identifikation und Integration ist der Titel der spannenden Idee, die bis im Herbst umgesetzt wird. Shireen von Schulthess möchte sich mit möglichst vielen Interessier-

ten austauschen über die Scholle und, im wahrsten Sinne des Wortes, auch in die Erde hineinlauschen und sich von diesen verborgenen Tönen faszinieren lassen, von Gurgeln, Knistern oder menschlichen Aktivitäten, auch wenn diese Kilometer weit entfernt sind. Von Ackerschollen werden Gipsabdrücke gefertigt, die in Harz gegossen zu leuchtenden Skulpturen transformieren. Die Audioskulpturen gelangen im November 2017 in Rifferswil zur Ausstellung. Bis dahin bietet das Projekt Menschen in der Region die Gelegenheit, sich über die Themen rund um die Scholle auszutauschen und selbst den Geräuschen im Boden zu lauschen.

In Workshops und Gesprächen geht Shireen von Schulthess den Fragen rund um die Scholle nach. Es ist ihr wichtig, die Kunst als ein Gefäss zu verwenden, in dem etwas wachsen und entstehen kann. Die Künstlerin wird unterstützt von der Kommission «Kunst & Kultur» der Genossenschaft Post Rifferswil sowie der Bibliothek Rifferswil. Für die Durchführung des spannenden Projekts und die Deckung der Materialkosten sucht Shireen von Schulthess Sponsoren zur Unterstützung. (mra) Kontakt: shireen.ch oder shireen@shireen.ch. Die nächsten Termine: Soundwalk, 11. Juni, 10 Uhr, Gesprächsabend am 22. Juni, 20 Uhr. Weitere Infos: auf shireen.ch.

Hoher christlicher Feiertag Pfingstfest in Mettmenstetten, um 11 Uhr Die Kirchgemeinden von Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden feiern Pfingsten mit einem gemeinsamen Pfingstfest, am 4. Juni, um 11 Uhr im Rüteli in Mettmenstetten. Pfingsten ist ein hoher christlicher Feiertag, bei dem der Geburtstunde des Christentums und dem Erscheinen des heiligen Geistes gedacht wird. Der traditionelle ökumenische Gottesdienst wird diesmal vom Kirchenchor Hausen mit stimmungsvollen Gospelliedern bereichert. Rot ist die Farbe dieses frohen Festes und die Organisatoren freuen sich, wenn die Teilnehmenden die Solidarität zum christlichen Glauben mit einem roten Kleidungsstück ausdrücken. Mit einem Ballonflug will man die Pfingstbotschaft in den Himmel senden und ist gespannt, wem der weiteste Flug glückt. Beim anschliessenden einfachen Mittagessen geniesst man den feierlichen Tag und das gemütliche

Mit den Ballonen soll die Pfingstbotschaft in den Himmel gesandt werden. (Bild zvg.)

Beisammensein. Der Anlass findet bei gutem Wetter im Freien statt, bei Re-

genwetter in der Kirche und im Saal der katholischen Kirchgemeinde. (pd.)


Veranstaltungen

Dienstag, 30. Mai 2017

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Die Chilbi ist tot – es lebe die «Platzete» Ein neuartiges Ottenbacher Dorffest für alle Bevölkerungsschichten Kleinkunst, Musik und Tanz, Begegnungs- und Familientag: Die «Platzete», das neue Ottenbacher Dorffest, beinhaltet ein hochkarätiges, vielfältiges Kulturangebot und reichhaltige Kulinarik. Im Mittelpunkt stehen Zirkus-, Bühnen- und Barwagen auf dem Schulhausplatz. Der Schlafforscher Hans-Günter Weess bringt Licht ins Dunkel der schlaflosen Nächte. (Bild zvg.)

Die schlaflose Gesellschaft Am Donnerstag, 1. Juni, um 19.30 Uhr hält der Schlafwissenschaftler Hans-Günter Weess in der Regionalbibliothek Affoltern einen Vortrag zum Thema Schlaf und den Veränderungen des Schlafverhaltens in der heutigen Zeit. Ausgeschlafen ist der Mensch leistungsfähiger und kreativer und dass der Schlaf gesundheitsfördernd ist, weiss jeder. Trotzdem schläft der Mensch heute pro Nacht rund eine Stunde weniger als vor 50 Jahren. Der Schlafforscher Hans-Günter Weess führt aus, welche körperlichen, ökonomischen und politischen Folgen dieser Schlafmangel mit sich bringen kann. Er ist Leiter einer deutschen Schlafklinik und Verfasser des Buches «Die schlaflose Gesellschaft. Wege zu erholsamem Schlaf und mehr Leistungsvermögen» – und er ist ein brillanter Redner. Er plädiert für ein besseres Image des Schlafs und gibt praktische Tipps, Schlafstörungen erfolgreich zu begegnen, damit die nächtliche Ruhe nicht zum Albtraum wird. Den Abend mit Hans-Günter Weess umrahmt die Regionalbibliothek mit Schlafwochen, während derer die Bibliotheksbesucher die Möglichkeit haben, auf bequemen Liegen in der Bibliothek ein schönes Nickerchen, respektive ein Powernap zu machen. Zudem sind Medien zum Thema Entspannung und Schlaf ausgestellt und ausleihbereit. (I.S.) 1. Juni, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Anschliessend Apéro. Eintritt 15 Franken. Anmeldung erwünscht: Telefon 044 761 44 09 / E-Mail: bibliothek@affoltern-amalbis.ch).

Motocross zu Pfingsten Das Pfingstcross in Muri steht vor der Tür. Die Zuschauer dürfen sich am Montag, 5. Juni, von 7.15 bis 17.20 Uhr auf packende Solo- und Seitenwagenrennen, auf dröhnende Motoren, aufgewirbelten Staub und spritzenden Schlamm freuen. Das Rahmenprogramm startet bereits am Samstag, 3. Juni, mit einer Party und Livemusik. Partyabend: Pfingstsamstag 3. Juni, Eintritt frei. Renntag: Pfingstmontag 5. Juni, Erwachsene 20 Franken, FMS Mitglieder 18, Schüler ab 7 bis 16 Jahre 7 Franken. www.mrsc-muri.ch.

Pfingstcross in Muri, AG. (Bild zvg.)

................................................... von werner schneiter Als die traditionsreiche Chilbi auf dem Sterbebett lag, entstand in Ottenbach innerhalb einer achtköpfigen Gruppe von Kunst- und Kulturschaffenden die Idee einer «Platzete» – ein Dorffest für alle Bevölkerungsschichten. Als Trägerschaft fungieren die Gemeinde und der Kulturverein Ottenbach. «Ottenbach braucht ein Dorffest, an dem sich die Menschen aller Art und Altersgruppen treffen, sich begegnen, sich austauschen, miteinander feiern, Kunst und Kreativität miteinander leben», sagt Mitorganisatorin Andrea Stucky Keller. Wie bei der allseits bekannten «Stubete» treffen sich bei der «Platzete» Menschen, teilweise in Adhoc-Formationen, und bereichern den Anlass mit Darbietungen – nicht nur mit musikalischen wie bei der «Stubete». Die gesamte Bevölkerung ist angesprochen, den dreitägigen Anlass in irgendeiner Form aktiv zu unterstützen: Kinder, Jugendliche, Familien, Kulturinteressierte und gesellige Menschen, denen ein intaktes Dorfleben am Herzen liegt. Und das ist auch ganz im Sinne der Gemeinde. «Schön, dass hier eine aktive Gruppe daran ist, ein neues Dorffest zu lancieren – mit einem Konzept, das auch über unsere Gemeindegrenze hinaus auf Interesse stossen kann», sagt Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger. Sie freut

sich auf das Programm. «Es ist sehr interessant und verspricht einiges.» Möglich geworden ist das, weil Firmen und Institutionen in und um Ottenbach grosszügige finanzielle Hilfe leisten und den Anlass auch mit Sachleistungen unterstützen: Die Zürcher Kantonalbank und Haas-Shopping Ottenbach haben sich mit dem Kauf eines «Gold-Eis» als Hauptsponsoren platziert. Weitere Firmen und der Gewerbeverein Ottenbach unterstützen die erste Auflage der «Platzete» grosszügig und sind auf der Webseite der Platzete einsehbar. Erwähnenswert ist, dass die Jugendarbeit O2 Jugend das Sponsoring für die Aktivitäten der Jugendlichen in eigener Regie aufgetrieben hat und somit ein tolles Programm bieten kann. Mit einem Festbändel, der freiwillig für ein bis drei Tage an der «Platzete» erworben werden kann, wird das breite Festangebot auch von den Festbesucherinnen und Besucher mitgetragen werden.

Schulhausplatz wird zum Dorfplatz Kern der Infrastruktur bilden grosse Wagen, die den Schulhausplatz in einen gemütlichen Dorfplatz verwandeln. «Das ist die Konstante des Fests. Darum herum können sich – je nach Lust und Ideen – weitere Wagen anschliessen. Das Fest erhält den Charakter durch das Bild der Infrastruktur», sagt Andrea Stucky, deren Organisation den Anlass auf zirka 300 Besucherinnen und Besucher ausrichtet. Auf dem Programm (siehe Kasten) stehen Kleinkunst in den Sparten Musik, Theater, Konzert für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – Open Stage (offene Bühne) für die Bevölkerung. Und natürlich erhält auch die Kulinarik breiten Raum: Barwagen und Getränkerestauration, von der Bevölkerung bereitgestellte Essensstände, an denen Spe-

Mit einem beschrifteten Wagen auf dem (noch leeren) Schulhausplatz wird für die «Platzete» geworben. (Bild zvg.)

zialitäten aus Quartieren, Altersgruppe, Vereinen und im Dorf vertretenen Nationalitäten zählen dazu. Geplant ist ausserdem ein Kinderflohmarkt. «O2 Jugend, die Jugendarbeit für Ottenbach und Obfelden, beteiligt sich mit einem eigenen Konzept aktiv an den Festvorbereitungen», freut sich Andrea Stucky. Aktionen wie Raketenbau, Klötzlihaufen und Spiele für die Kleinsten sind geplant. Mit einer Skateranlage, einem Graffiti-Workshop sowie einem DJ-Schnupperkurs und anderem soll die Jugend angesprochen werden. Auch «Die Alternative», die Bibliothek, die Schülergruppe «Ideefix» und die reformierte Kirche sind am Fest beteiligt. Weitere können sich natürlich melden und zu einem unvergesslichen Anlass beitragen, der einen alten, der Organisation zugetragenen Spruch zu einer Neuauflage verhilft: «Ottebach – das Lumpenäscht, macht das Jahr es Freudefäscht.» (pd.) Weitere und laufend aktualisierte Infos: www.platzete.ch.

Das Programm der «Platzete» Freitag, 1. September, Kleinkunstabend. Ab 18 Uhr Speis und Trank. 19.30 Uhr Eröffnung. 20.30 Uhr: Anet Corti spielt speziell für die Platzete «win-win». Samstag, 2. September, Musik und Tanz. Ab 11 Uhr: Kulinarik-Festival. Ab 13 Uhr: Workshops für Jugendliche und Kinder, Feststimmung auf dem Schulareal mit Ständen und Aktivitäten. 14 Uhr: Konzert von Bruno Hächler im Trio für Kinder und grosse Kleingebliebene. 17 Uhr: Tanz-Crash-Kurs Lindy Hop. 18 Uhr: Konzert Lindy Hop mit «Break a

Leg!». 20.30 Uhr: Hauptkonzert mit «Sebass»: Balkan Beats’n’Melodies. Anschliessend Ausklang mit Marbachs Tangomelodien zum Schunkeln und Geniessen. Abends: Disco für 12- bis 16-Jährige, spätabends: Disco für über 16-Jährige. Sonntag, 3. September, Begegnungs und Familientag. 10 Uhr: Familiengottesdienst. 11 Uhr: Brunch und Frühschoppen auf dem Platz. 13 Uhr: Offene Bühne. Kunst und Kultur der Bevölkerung – ein Höhepunkt. 15 Uhr: Abschluss und Ausklang.

Ämtler Bibliotheken im Juni Lesebank-Aktion Auch diesen Sommer führen verschiedene Bibliotheken des Bezirks die «Lesebank-Aktion» durch. Es werden von Mitte Juni bis Mitte September bei Ruhebänken und in Badeanstalten Behälter mit Büchern und Zeitschriften bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Verweilen einladen. Informationen zu den genauen Standorten geben die beteiligten Bibliotheken von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil.

Bibliothek Aeugst Montag, 19. Juni, 18 bis 20 Uhr: «Siedler von Catan»-Spielabend. Bibliothekarinnen erklären den Teilnehmenden die Grundzüge dieses spannenden Strategiespieles. Anmeldung bis Mittwoch, 14. Juni, unter Telefon 044 763 50 67 oder per E-Mail bibli.aeugst@bluewin.ch. Die Bibliothek ist normal geöffnet.

Regionalbibliothek Affoltern Donnerstag, 1. Juni, 19.30 Uhr: «Die schlaflose Gesellschaft» – Vortrag von Dr. Hans-Günter Weess. Der Schlafwissenschaftler führt Spannendes zum Thema Schlaf und den Veränderungen des Schlafverhaltens in der heutigen Zeit aus, die er im Buch «Die schlaflose Gesellschaft» beschrieben hat. Anschliessend Apéro. Eintritt 15 Franken. Anmeldung erwünscht (Telefon 044 761 44 09 oder E-Mail bibliothek@affoltern-am-albis.ch). Am Pfingstsamstag, 3. Juni, gelten die regulären Öffnungszeiten, am Pfingstmontag, 5. Juni, bleibt die

Bibliothek geschlossen. Dienstag, 6. Juni, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Montag, 12. Juni, 18 bis ca. 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 14. Juni, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Jakobs Ross» von Silvia Tschui diskutiert. Donnerstag, 15. Juni, 15.30 bis ca. 16 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Samstag, 24. Juni, 10 bis ca. 10.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 7. Juni, 19.30 Uhr: Bücherabend. Die Buchhändlerin Daniela Binder präsentiert Neuerscheinungen. Mittwoch, 21. Juni, 9.30 bis ca. 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung mit der Leseanimatorin (SIKJM) Cornelia Ramming.

Bibliothek Hausen Am Pfingstsamstag, 3. Juni, ist die Bibliothek zu den regulären Zeiten geöffnet.

Bibliothek Hedingen Am Samstag, 3. Juni, gelten die regulären Öffnungszeiten, am Pfingstmon-

tag, 5. Juni, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 14. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Zusammen mit dem Kind in die Welt der Verse eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Mittwoch, 14. Juni, 20 Uhr: KrimiAbend mit Esther Pauchard. Die erfolgreiche Schweizer Autorin liest aus ihrem neuen Kriminalroman «Tödliche Praxis».

Bibliothek Mettmenstetten Am Pfingstmontag, 5. Juni, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 9. Juni, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Freitag, 30. Juni, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Montag, 12. Juni, 20 Uhr: Präsentation von Buchneuheiten in der Bibliothek. Herr Matthias Engel, Filialleiter der Buchhandlung Balmer in Zug, wird verschiedene spannende Buchneuheiten vorstellen und Lesetipps geben.

Bibliothek Stallikon Am Pfingstmontag, 5. Juni, bleibt die Bibliothek geschlossen. Mittwoch, 7. Juni, 14.30 bis 15 Uhr: Der Geschichtenkoffer geht auf Reisen und mit ihm eine Menge Geschichten. Die Bibliothekarin Michaela Temperli erzählt eine spannende Geschichte und anschliessend gibt es ein kleines Zvieri. Für alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren und ihre Bezugspersonen. Montag, 26. Juni, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier-Gilgen (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen ca. 9 und 36 Monaten.

Bibliothek Wettswil Bibliothek Ottenbach Dienstag, 13. und 27. Juni, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 27. Juni, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt. Freitag, 30. Juni, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International»: Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit dem «Andern».

Bibliothek Rifferswil

Samstag, 24. Juni, 10 bis 11 Uhr: Information und Beratung zur Onleihe und Recherche. Mittwoch, 28. Juni, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 28. Juni, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit, Geschichte für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 28. Juni, 20 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Glückskind» von Steven Uhly besprochen. Leitung Karin Auf der Maur und Fabienne Maurer. (I.S.)


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Sport

Dienstag, 30. Mai 2017

Einzelzeitfahren auf den Susten Drei Obfelder haben am «Highway to Sky» teilgenommen Als Radonneur bestreitet der Obfelder Bela Takacs normalerweise Langstreckenbrevets bis 600 km. Am Samstag, 20. Mai, erwartete ihn am «Highway to Sky» eine andere Herausforderung.

Die Schnellsten werden ausgezeichnet. (Bild zvg.)

Die schnellsten Knonauer Kinder Interne Ausscheidung für den UBS Kids Cup Am Samstag, 20. Mai führte die Jugi Knonau zum dritten Mal eine interne Ausscheidung für den UBS Kids Cup und «De schnällscht Knonauer – di schnällscht Knonaueri» durch. In den letzten Jahren meldeten sich immer mehr Kinder für den UBS Kids Cup an und nach 66 Teilnehmern im Jahr 2016, nahmen in diesem Jahr 77 Kinder in den Kategorien M/W7 bis M/W 13 in den drei Disziplinen 60 Meter Lauf, Weitsprung und Ballweitwurf teil. Ein Blick auf die momentane Bestenliste des UBS Kids Cup zeigt, dass Valentina Casartelli momentan den dritten Platz in der Kategorie W09 belegt. In der Kategorie W07 belegt Jill Gebhardt ebenfalls den dritten Rang, dicht gefolgt von Emma Henzler, welche den vierten Rang im Kanton Zürich belegt. Je später der Nachmittag, je grösser wurde die Spannung. Die dritte Durchführung vom «De schnällscht Knonauer – di schnällscht Knonaueri» standen an. Qualifizieren konnten sich die Teilnehmenden mit ihrer jeweiligen Zeit vom 60-Meter Lauf im Rahmen des UBS Kids Cup. Die Mädchen und Knaben starteten in den zusammengelegten Kategorien um den Titel, welcher über die Strecke von 50-Metern ausgetragen wurde. Bei den Knaben siegte in der Kategorie M7 bis M9 Devin Albrecht, bei den Mädchen W7 bis W9 Valentina Casartelli. Bereits in der Kategorie W10 bis W12 stellte Lea Rezic mit ihrer Zeit von 7.75 Sek. eine super Zeit auf, bei den Knaben war es Nic Gebhardt, der mit der Zeit von 7.82 Sek. in seiner Kategorie siegte. Bei den Grössten im Teilnehmerfeld waren es die

Mädchen, die überraschten. In der Kategorie W13 errannte sich Anais Huber mit der Zeit von 7.73 den Gruppensieg. Bei den Knaben war es Joel Wälti, der eine Zeit von 7.61 Sek. aufstellte und so in der Kategorie M13 siegte. Anais Huber und Joel Wälti stellten mit ihren Läufen die Bestzeiten des Tages auf und holten sich somit beide den Titel des offiziellen «De schnällscht Knonauer – di schnällscht Knonaueri 2017». Im nächsten Jahr finden die beiden Wettkämpfe am 26. Mai 2018 statt. (pd.) Rangliste UBS Kids Cup 2017: Mädchen W07: 1. Jill Gebhardt 2. Emma Henzler 3. Anna Venuti 4. Léonie Schatt 5. Melissa Vogel 6. Romy Talavasek. W08: 1. Mia Rose Styger 2. Nina Moser 3. Moira Hergesell. 3. Leonie Winkler 4. Amanda Huber 5. Claudine Reichmuth 6. Emelie Gruica. W10: 1. Aline Kuoni 2. Lea Wälti 3. Norah Hochspach 4. Norina Mohni 5. Ronja Christen 6. Giulia Albin 7. Jessica Hofer. W11: 1. Lena Venuti 2. Saima Moosberger 3. Lara Mihajlovic 4. Julia Rezic 5. Ina Talavasek. W12: 1. Lea Rezic 2. Jana Röthlisberger 3. Anja Gwerder 4. Julia Wiederkehr. W13: 1. Anais Huber 2. Alicia Baum-

den starken vierten Platz. Und auch zwei weitere Obfelder haben die Herausforderung gemeistert: Dariusz Piegatowski wurde in derselben Kategorie 34., Alicija Piegatowska Sechste bei den Damen W40. Zu seinem 50. Geburtstag hat sich Bela Takacs ein neues Ziel gesteckt: Der legendäre Langstrecken-Klassiker Paris-Brest-Paris, der alle vier Jahre

ausgetragen wird, nächstes Mal 2019. Mit 1230 km und 12 000 Hm zählt das seit 1891 ausgetragene Nonstop-Langstrecken-Monument zu den ultimativen Herausforderungen der BrevetSzene. Um einen der begehrten 6000 Startplätze zu bekommen, muss man sich in diversen Qualifikationsveranstaltungen über 200, 400 und 600 km qualifizieren. (pd.)

Auftakt zum Eidgenössischen Feldschiessen 2017 Ab dem 2. Juni geht es in verschiedenen Gemeinden los Am Freitag, 2. Juni startet das beliebte Feldschiessen im Bezirk Affoltern mit dem Vorschiessen. Wie jedes Jahr kann auf drei 300m Schiessplätzen das Eidgenössische Feldschiessen absolviert werden.

gartner 3. Olivia Domeisen 4. Rania Chehadé. Knaben M07: 1. Nico Bucher 2. Robin Winkler 3. Luca Walter 4. Josh Huber 5. Ian Vögele. M08: 1. Colin Bucher 2. Justus Talavasek 3. Dario Rohner 4. Leandro Duany 5. Julian Pulis 6. Kai Mohni 7. Nando Christen. M09: 1. Jonas Gwerder 2. Devin Albrecht 3. Robin Alig 4. Tobias Hanke 5. Dominik Schatt 6. Marin Gisler 7. Raphael Müller 8. Lean Schüpfer 9. Oliver Schneebeli 10. Patrick Blattmann 11. Jonas Wenger 12. Manuel Studer 13. Robin Albin. M10: 1. Lars Vögele 2. Kurt Domancich 3. Calvin Kunz 4. Jonas Fischer 5. Philip Luis Böttiger. M11: 1. Samuel Zulauf 2. Diego Casartelli 3. Dario

Auf den Schiessanlagen Kappel, (mit Dachlissen-Mettmenstetten, Kappel, Rifferswil, Hausen und Knonau), Affoltern, (mit Zwillikon, Obfelden-Maschwanden, Ottenbach und Affoltern) und Hedingen, (mit Bonstetten, Aeugst, Hedingen und Wettswil) erfolgt der Auftakt zum diesjährigen Feldschiessen. Das Kurzdistanz-Schiessen (50/25m) findet für den ganzen Bezirk auf der Schiessanlage in Affoltern statt.

Blattmann 4. Nils Fischer 5. Ryan Albrecht. M12: 1. Nic Gebhardt 2. Tim Röthlisberger 3. Ian Pullis 3. Laurin Christen, M13: 1. Joel Wälti 2. Nico Maurer.

Armbrustschützen Zwillikon

Das Endschiessen ist der krönende Abschluss für die Armbrustschützen, welche zwischen Ostern und Pfingsten jeden Sonntag die Schiesskurse besucht haben, und es wird eine

Bela Takacs auf dem «Highway to Sky» in Richtung Susten-Passhöhe. (Bild zvg.)

W09: 1. Valentina Casartelli 2. Lena Mihajlovic

Schützenkönig gesucht Am Samstag, 3. Juni, ab 13 Uhr, findet beim Schulhaus Zwillikon das traditionelle Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon statt.

Das Rennen von Innertkirchen auf den Susten wird jeweils vor der Eröffnung für den Autoverkehr ausgetragen. Da am Freitag noch überraschend zehn Zentimeter Neuschnee gefallen waren, wurde die Strecke diesmal nur bis zum Himmelsrank (24,4 km, 1957 Hm) geführt. «Mitten im Frühling durch eine bizarre Schneelandschaft Richtung Gipfel zu stürmen, hatte durchaus seinen Reiz», so der Obfelder. Gegen Schluss sei aus dem «Highway to Sky» allerdings eher ein «Highway to Hell» geworden: «Ich hatte eine etwas zu hohe Pace angeschlagen und musste auf den letzten Kilometern dafür büssen.» Die grandiose Aussicht am Ziel und das herrliche, wenn auch kalte Wetter seien die Strapazen aber allemal wert gewesen, relativiert er. Bei den Männern M50 schaffte es Takacs mit knapp 80 Minuten auf

Schützenkönigin oder ein Schützenkönig erkoren. Im Anschluss an das Programm der jungen Armbrustschützen hat auch die Bevölkerung die Möglichkeit, sich im «Apfelschiessen» mit der Armbrust zu messen oder es einmal auszuprobieren. Der Anlass ist öffentlich und eine kleine Festwirtschaft ist eingerichtet. Die Armbrustschützen Zwillikon freuen sich auf viele Besucher. Priska Gebhardt

Vor dem Rang kommt die Teilnahme Die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen ist gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot der Sicherheit sowie auch für die Unterstützung von weniger geübten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Nach dem Vorschiessen vom Freitag, 2. Juni, folgt am Wochenende

vom Freitag, 9. Juni bis am Sonntag, 11. Juni das Hauptschiessen. Die Schiesszeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen finden sich auch im Internet beim Bezirks-Schützenverein unter ww.bsva.ch oder zu gegebener Zeit im Anzeiger.

Präzision, Konzentration, Schiessen und Geselligkeit Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es, um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken, oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Die Teilnahme am Feldschiessen, an wel-

chem jährlich zirka 150 000 Schützinnen und Schützen teilnehmen, birgt nicht nur eine lange Tradition, sondern demonstriert auch in der heutigen Zeit Verbundenheit zur Tradition und der Schweiz, aber auch zum sportlichen Schiessen. Die Vorstandsmitglieder mit Ihren Helfern freuen sich, möglichst viele Schützinnen und Schützen am diesjährigen Feldschiessen begrüssen zu dürfen. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Schützen herzlichst willkommen, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen, oder den Festwirtschaften einen Besuch abzustatten. Feldchef BSVA, Michael Spahr

Glanzleistung der Ottenbacher Pontoniere: Sieg für die Geschwister Michèle und Irene Leutert Am Glanzenburg-Cup gingen 630 Wettkämpfer aus der ganzen Schweiz an den Start in Dietikon, unter den 42 Ottenbachern holten sich drei Podestplätze.

Armbrustschiessen, das ist Schiesssport ohne Lärm. (Bild zvg.)

Am Eidgenössichen Feldschiessen kann man die Treffsicherheit unter Beweis stellen. (Bild zvg.)

Bei herrlichem Wetter wurde das Wettkampfgelände (die Limmat) analysiert, sodass sich jedes Fahrerpaar sein eigenes Rezept für den perfekten Lauf zusammenstellen konnte. Schon bald ging es an die Übungsbesprechung, welche von einem renommierten Dietiker Pontonier durchgeführt wurde. Im Vorbereitungsraum wurden

die Boote bezogen und kontrolliert, ob der Strick für das Ruder sitzt, der Stachel den grossen Kräften standhält und das Schiff nach Reglement ausgerüstet ist. Der Parcours und das Gelände entsprachen den Ottenbachern, sodass nach dem Wettkampf viele mit zufriedenen Gesichtern aus den Booten stiegen. Sehr gut ging es den Zwillingen Michèle und Irene Leutert. Sie gewannen das Wettfahren in der Kategorie 1 (bis 14 Jahre) und holten ihren ersten Sieg in ihrer noch jungen Pontonierkarriere. Womöglich dürfen sie ihrem Bruder Thomas auch einen Dank aus-

sprechen, der die Jungpontoniere teilweise trainiert. Auch in der Kategorie 3 (bis 20 Jahre) fuhren Cedric Berli und Cornel Humbel auf das Podest. Sie erzielten den zweiten Rang. In der Kategorie Frauen wurden Anita Stanger mit Corinne Leutert strahlende Dritte. Die Leistung der ganzen Sektion war sensationell, was die Kranzausbeute von 68 Prozent unterstreicht. Der Verein versucht weiterhin auf dieser Erfolgswelle zu reiten. (pd.) Rangliste unter www.pontoniereottenbach.ch.


Sport

Dienstag, 30. Mai 2017

Müdes WB verpasst Aufstiegsspiele Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Winterthur II 1:2 (0:0) WB schliesst die Saison auf dem ausgezeichneten vierten Platz ab. Ein Sieg in der letzten Begegnung hätte den Ämtlern gar Aufstiegsspiele beschert, allerdings war der Auftritt im Ganzen gesehen zu fahrig und kraftlos.

Abschied von Trainer Dosch Mit stimmigen Worten dankte vor dem Anpfiff der souveräne Platz-Speaker Wyniger, im Namen des Vereins, dem scheidenden Trainer Martin Dosch für seine grossen Verdienste. Der erfolgreiche Trainer feierte in seiner zehnjährigen Amtszeit zwei Aufstiege und führte sein Team einmal in die Aufstiegsspiele, wo es in der zweiten Runde an Cham scheiterte. Unvergessen bleiben auch die Cup-Schlager auf dem Moos, als sich WB mit Servette Genf (2010), Young Boys Bern (2012) und Thun (2015) messen durfte. Dosch, wie auch dem ebenfalls abtretenden Assistenten Gasic, wurden auf dem Platz vom Vereinsvorstand Geschenke überreicht.

Starker Auftritt Winterthurs Die Geschichte des Spiels ist rasch erzählt. Auf der einen Seite die jungen, technisch versierten und angriffigen Eulachstädter, auf der anderen Seite die nervösen Ämtler, die sich zwar bemühten, aber kaum etwas Zwingendes zustande brachten. Es fehlte schlicht die Spritzigkeit – eine gewisse Müdigkeit war offensichtlich.

Während die Frauen am Sonntag mit ihrem Sieg gegen Wallisellen 1 den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht haben, dauert der Strichkampf der beiden Männer-Teams in der 3. und 4. Liga weiter an.

Die beste WB-Chance durch Jakupov vereitelte Winterthurs Keeper Zimmerli. (Bild Kaspar Köchli)

So gelangten die Gäste in regelmässigen Abständen zu Torchancen, vergaben diese aber ebenso regelmässig. Die einzige nennenswerte WB-Aktion bildete ein Freistoss Bozics, als sich sein Bogenball gefährlich senkte und das Gehäuse nur um Zentimeter verfehlte (30. Minute). Den Schlusspunkt in Hälfte eins setzte Winterthurs Tanzillo, der elegant durch die WB-Reihen tanzte, seinen Schuss aber zu ungenau abgab.

Abgeklärtes Winterthur mit Doppelschlag Auch im welschen Fernduell lautete das Pausenresultat 0:0, so war noch alles möglich. WB stürmte förmlich aus der Kabine, sofort setzte Le mit einer energischen Balleroberung im gegnerischen Strafraum ein starkes Ausrufezeichen. Der Willen der Platzherren war jetzt spürbar und sie stellten sich fortan besser den Zweikämpfen. Klare Torchancen blieben allerdings Mangelware. Und als Stürmer Jakupov mit einem wuchtigen Kopfball sein Glück versuchte, wehrte sich Torsteher Zimmerli mit einer starken Parade. Praktisch im Gegenstoss zeigte die U21 Winterthurs, wie es geht: Schlatter vollendete einen guten Angriff mit gezieltem Schuss in den Netzhimmel (64. Minute). WB war nun angezählt und die Beine wurden sichtlich schwerer. Mit dem Mut der Verzweiflung erfolgten die Angriffe. Dem

Ausgleich am nächsten kam Bozic, dessen Schuss aus spitzestem Winkel den Torpfosten touchierte. Winterthur nutzte geschickt seine Kontermöglichkeiten, überwand immer wieder die gelockerte WB-Abwehr und kam durch Bolli zum 2:0 (79. Minute).

Versöhnlicher Abschluss einer turbulenten Saison Die Ämtler konnten sich bei ihrem bärenstarken Keeper Thaler bedanken – als Höhepunkt entschärfte er einen Penalty –, dass sie nicht weitere Treffer kassierten. Kurz vor Abpfiff gelang Gouiffe à Goufan mittels schönem Kopfball der 1:2-Ehrentreffer – zu mehr reichte es nicht. «Natürlich bin ich enttäuscht, aber unsere Batterien waren einfach leer», erklärte Trainer Dosch nach seinem Abschiedsspiel und ergänzte: «Aber eigentlich überwiegt die Freude, dass wir auf dem ausgezeichneten vierten Platz abzuschliessen vermochten.» Auf die Frage, was er nun sportlich machen werde, meinte er lachend: «Interessante Anfragen habe ich zwar schon bekommen, aber vorerst mache ich einfach eine schöne Pause.» Moos, 225 Zuschauer, WB – Winterthur II 1:2 (0:0). Thaler; Badalli, Studer, Bozhinov, Hotnjani (54. Berisha), Bozic; Gouiffe à Goufan, Constancio (73. Riahi), Schneebeli (60. Machado), Le; Jakupov. 64. Schlatter 0:1, 79. Bolli 0:2, 90. Gouiffe à Goufan 1:2.

«Jetzt gehts erst richtig los» Schach Nationalliga B: Luzern II – Wettswil 4:4 Aufsteiger Schachclub Wettswil vermochte in der vierten Runde der Schweizer Meisterschaft erstmals zu punkten, er trotzte Luzern verdient ein 4:4 ab. Nachdem Wettswil in den ersten drei Wettkämpfen jeweils mit dem knappstmöglichen Resultat (3.5:4.5) verloren hatte, hiess es Ruhe zu bewahren und sich konzentriert auf den nächsten Match vorzubereiten. Mitte Mai reisten die Ämtler in Bestbesetzung nach Kriens, wo sie auf die zweite Mannschaft Luzerns trafen. Die Paarungen versprachen einen ausgeglichenen Kampf. In der Tat: nach mehrstündigem Ringen – einmal lagen die Ämtler, einmal die Zentralschweizer in Führung – endete die Begegnung unentschieden 4:4. Damit verbuchte Wettswil seinen ersten Zähler in der zweithöchsten Liga. Und sein ExSchweizer Meister Andreas Huss verkündete darauf optimistisch: «Endlich sind wir gelandet, jetzt gehts erst richtig los!». Zuvor musste er ein bisschen unglücklich kapitulieren, als er unter Opferung eines Bauern einen Angriff inszenierte, dem letztlich die Durchschlagskraft fehlte. Sein Gegner durch-

Hausemer Frauen überragend Strichkampf der Männer-Teams geht weiter

................................................... von kaspar köchli Während WB gewinnen wollte, um sich die Chance auf Promotionsspiele zu wahren, konnte Gegner Winterthur unbeschwert auftreten. Im Kampf um das letzte Aufstiegsspiel-Ticket musste WB auf Schützenhilfe hoffen. «Wir versuchen unsere Hausaufgaben zu machen und schauen dann weiter», meinte Trainer Dosch vor dem Match gelassen. Tatsächlich trennte sich im Fernduell Mitaspirant Lancy von Stade-Lausanne-Ouchy unentschieden, so wäre WB mit einem Sieg in den Aufstiegsspielen gestanden. Allerdings waren die Rotschwarzen meilenweit von einem Vollerfolg entfernt.

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Bereits am letzten Dienstag war die Nervosität des unter den Strich gefallenen, verletzungsgeplagten FC Hausen 1 gegen den FC Lachen-Altendorf 2 zu spüren gewesen. Bis zur 26. Minute führten die Gastgeber im Jonentäli mit 3:0. Doch schon kurz nach der Pause konnten die Gäste auf 3:2 verkürzen. Erst das 4:2 eine Viertelstunde vor Schluss – durch den erstmals in der 1. Mannschaft spielenden Ramon Vollenweider – besiegelte den Sieg. Auch der Captain der 2. Mannschaft Hausens, Denny Kritzmann, erwies sich als wertvolle Aushilfe und «Dauerbrandherd» im gegnerischen Strafraum mit einem Tor und zwei Assists. Es war ein wichtiger Sieg für die Hausemer, die damit wieder über den Strich gerutscht sind.

schaute die Absichten und holte seinerseits zum erfolgreichen Gegenschlag aus. Für das Wettkampf-Highlight sorgte Philipp Aeschbach. In seiner turbulenten Partie eroberte er für die Dame drei Leichtfiguren und setzte mit diesen sein Gegenüber tatsächlich matt.

wie auch Solothurn und Tribschen sind zusammen mit Wettswil in den unteren Tabellenrängen klassiert. So haben diese sogenannten Vierpunktespiele kapitale Bedeutung. (kakö) Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B: 4. Runde: Luzern II – Wettswil 4:4. Bodrozic (2314 Elo) – Hug (2320) 0:1. Rusev (2320) – Huss (2306) 1:0. Kovac

Bedeutende «Vierpunkte-Spiele» Bereits am 11. Juni trägt Wettswil in seinem Türmlihaus gegen Schwarzweiss Bern die fünfte Runde aus. Bern

(2289) – P. Aeschbach (2322) 0:1. D. Atlas (2196) – Georges (2208) 1/2:1/2. Kaufmann (2191) – Christen (2252) 1/2:1/2. Jashari (2173) – W. Aeschbach (2140) 1:0. Deuber (2108) – Bieri (2085) 1/2:1/2. Portmann (2109) – Köchli (2068) 1/2:1/2.

Strichkampf auch der 2. Mannschaft Unter dem Strich kämpft Hausen 2, das am Sonntag gegen Affoltern 3 im Einsatz stand. Ramon Vollenweider (in der 6. Minute) und Denny Kritzmann (18.) brachten die Hausemer zwar früh in Führung, doch die Affoltemer hielten in der 27. Minute durch Roberto Donnarummo wacker dagegen. Hausens Nicolas von Burg erhöhte zwei Minuten später auf 1:3. Doch noch vor der Pause erzielte Stefan Cardinale das 2:3. In der Nachspielzeit vereitelte Affolterns Kevin Meier mit dem 3:3 den für Hausen wichtigen Sieg. Die Oberämtler bleiben damit unter dem Strich. Anzumerken ist, dass die Hausemer Denny Kritzmann, Patrik Huber, Manuel Cona und Robin Tandler gleichentags und trotz grosser Hitze wegen Spielermangels in beiden Matches gekickt haben.

Knappe Niederlage gegen den SC Siebnen

Hausemer Frauen steigen auf

Am Sonntag, auswärts gegen den SC Siebnen war vom Spirit des Lachen-Altendorf-Matches nichts mehr zu spüren. Die Hausemer liessen die Gastgeber gewähren und kassierten in der 27. Minute das 1:0. Noch vor der Pause konnte der SC Siebnen 1 auf 2:0 erhöhen. Erst nach der Pause «erwachte» der FC Hausen, liess aber seine vie-

Die Hausemer Fussballerinnen konnten ihren überragenden Drive aus der Hinrunde mitnehmen und steigen in der kommenden Saison in die 3. Liga auf. Sie zeigten beim klaren 4:0-Auswärtssieg gegen den FC Wallisellen 1 eine abgeklärte Mannschaftsleistung und konnten damit ihren Aufstieg in die 3. Liga bereits besiegeln. (roh./map.)

Schwache Vorstellung FC Affoltern – FC Schwamendingen 0:4 (0:2) Der FC Affoltern kommt momentan nicht vom Fleck. Nach der 6:3-Niederlage der Vorwoche verloren die Blauweissen zu Hause gleich mit 0:4 gegen den Tabellennachbarn aus Zürich und müssen weiterhin um den Ligaerhalt bangen. Zwar verbuchen die Ämtler bei noch drei ausstehenden Partien sechs Zähler mehr als der YF Juventus, doch mit solchen Leistungen ist ein Punktezuwachs in den ausstehenden Begegnungen auch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte nur schwer realisierbar.

Verschossener Penalty

Kein Nickerchen, sondern hoch konzentriert: Philipp Aeschbach.Bild Kaspar Köchli)

len herausgespielten Chancen ungenutzt. Erst in der 85 Minute schaffte Michi Walti den Anschlusstreffer zum 2:1 Schlussstand. Damit bleibt Hausen 1 in der 3. Liga am Strich.

Bei heissen Temperaturen waren es die Gäste aus Schwamendingen, welche den besseren Start erwischten. Praktisch mit der ersten Gelegenheit konnten die Stadtzürcher einen schönen Angriff zu Ende spielen und der steil angespielte Kocayildiz liess Torhüter Steiner keine Abwehrchance. Nur wenige Minuten später hätte der FCA ausgleichen müssen! Ein schneller Konter über Rako landete bei Bilic, welcher nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden konnte. Bilic schnappte sich das runde Spielobjekt, scheiterte jedoch mit seinem schlecht platzierten Elfmeter am Gästekeeper. Der FCA hatte nach dem verpassten Ausgleich seine besten Momente und kam durch Ismajlaj und Premananthan zu guten Abschlüssen, leider fehlte die nötige Präzision. Auf der anderen Seite tanzte der sehr agile Borilovic die Ämtler Abwehr schwindlig, vorerst ohne zu reüssieren. Nach einem Foul von Rako kurz vor Ende der ersten Halbzeit nahm das Unheil für den FCA seinen Lauf. Den scharf

getretenen Freistoss lenkte ein Gästespieler unhaltbar in das Gehäuse von Steiner.

Keine Reaktion nach der Pause Auch nach der Pause waren es die Gäste, welche mit mehr Laufbereitschaft und Engagement den Einheimischen zeigten, dass es für die Ämtler im Monat Mai punktemässig wohl keinen Zuwachs mehr gibt. Praktisch auf jeder Position war der Zürcher Quartierverein besser besetzt und hatte mit Borilovic den herausragenden Spieler auf dem Platz. Kaum ein Angriff, bei welchem er nicht seine Füsse im Spiel hatte. Das 0:3 erzielte er nach einem Sololauf eiskalt selber und beim 0:4 musste sein Mannschaftskollege den Querpass nur noch einschieben. Die Filipovic-Boys kamen in der zweiten Halbzeit nur zwei harmlosen Abschlüssen.

Rote Karte wegen Unbeherrschtheit Der FCA hat kein gutes Bild abgegeben. Einige Spieler scheinen gedanklich bereits in der Sommerpause. Es passte zur schwachen Mannschaftsleistung, dass Scicchitano nach einer Unbeherrschtheit frühzeitig unter die Dusche musste und sich zudem einige Spieler noch einen gelben Karton abholten. Bereits am Donnerstag, 1. Juni, hat der FCA gegen den Absteiger Zürich-Affoltern die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Mit einem Sieg wäre die Ligazugehörigkeit vorzeitig gesichert. Anspiel ist um 20 Uhr auf der Sportanlage Fronwald. (pd.) Sportplatz Moos: 65 Zuschauer; SR Sanli, Uzunoglu, Al Abbadie. Tore: 7. 0:1, 40. 0:2, 64. 0:3, 86. 0:4. FCA: Steiner, Scicchitano, Luchsinger, Premananthan, Stäger, Steigmeier (S. Antenen), Mühlemann, Ismajlaj, Rako (Konate), Bilic (Stähli), C. Antenen.


Veranstaltungen

Neues Angebot ab sofort im Restaurant Jeder Kebab mit Getränk Jede Pizza mit Salat + Getränk Jede Pasta mit Salat + Getränk

Fr. 10.– Fr. 15.– Fr. 16.–

Durchgehend von 11.30 bis 22.00 Uhr

Foodpoint Fulmine Zürichstrasse 57, 8910 Affoltern Telefon 044 760 18 00

041 2017  
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