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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 41 I 169. Jahrgang I Mittwoch, 27. Mai 2015

Vandalismus und Lärm Postauto-Streit Leidiges Thema an der GV des Türlerseeschutzverbandes in Türlen. > Seite 3

Die Regionale Verkehrskonferenz stimmte viermal gegen die Empfehlung des ZVV. > Seite 5

Keine Kanti Knonauer Amt dank Verwaltung? Eine Analyse des Neins zur Kantonsschule Anfang Jahr hat sich der Regierungsrat für den Ausbau der Kantonsschule Limmattal entschieden und gegen den Bau einer Kantonsschule Knonauer Amt. Die Rolle der Bildungsdirektion bei diesem Entscheid wirft Fragen auf. Das Gabler Wirtschaftslexikon sieht bei der Bürokratie folgende Schwierigkeit: Da Zwecke und Ziele der Bürokratie aus individuell-subjektiver Perspektive oft schwer überschaubar und verständlich sind, resultiert ein Unbehagen gegenüber der Bürokratie. Im Fall des Entscheides gegen eine Kantonsschule Knonauer Amt rührt dieses Unbehagen daher, dass die Vorteile des Kantonsschulstandorts Affoltern von der Bildungsdirektion weniger stark gewichtet worden sind, als die Nachteile.

Fragwürdige Gewichtung Wolfgang Annighöfer, Leiter Finanzen und Bauten der Zürcher Bildungsdirektion erklärt, weshalb der Entscheid für den Ausbau der Kantonsschule

Limmattal gefallen ist: «Einer der wichtigsten Punkte, welcher für die Erweiterung der Kantonsschule Limmattal in Urdorf und den momentanen Verzicht eines Neubaus einer Kantonsschule in Affoltern sprach, war die Umsetzung nur eines Bauprojektes anstelle von zwei Bauprojekten in der Region und die raschere Realisierung einer Erweiterung der bestehenden Kantonsschule anstelle einer Neugründung und Aufbau einer neuen Schule von Grund auf. Weiter ist festzuhalten, dass eine spätere Überprüfung einer Kantonsschule in Affoltern wieder aufgenommen werden kann.» Die Umkehrung der Pendlerströme und der Grundsatz der Dezentralisierung der Bildungsstandorte wurden andererseits nicht in die Analyse einbezogen. «Dass Affoltern im kantonalen Richtplan möglicher Kantonsschulstandort bleibt, soll wohl die Gemüter hier beruhigen, damit sich die Region und vor allem die Gemeinde Affoltern nicht stärker für eine Kanti Knonauer Amt einsetzen», argwöhnt Kantonsrat und Bildungspolitiker Moritz Spillmann. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Vollsperrung Die Strassenbauarbeiten an der Isenbachstrasse in Bonstetten neigen sich dem Ende zu. > Seite 7

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Standort bleibt Der Seewadel-Neubau soll am bestehenden Standort realisiert werden. > Seite 9

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Tisch ist gedeckt Kunstprojekt von Carmen Cabert in der Galerie Märtplatz, Affoltern. > Seite 14

Richtplan: Kopfschütteln in Ämtler Gemeinden Delegiertenversammlung Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Die richtungsweisenden Ergebnisse der Vorprüfung des regionalen Richtplanes durch die kantonalen Fachstellen stiessen an der DV der ZPK bei den Gemeindevertretern auf Unverständnis. Die Jahresrechnung 2014 und der Voranschlag 2016 wurden einstimmig verabschiedet. ................................................... von urs e. kneubühl Kappels Gemeindepräsident brachte es auf den Punkt: «Der Vorprüfbericht des Kantons zum regionalen Richtplan verdeutlicht einmal mehr die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Was der Kanton für den Bezirk Affoltern will, ist schlicht nicht realisierbar», gab Kurt Bär seiner Enttäuschung Ausdruck. Die anderen Gemeindedelegierten bekundeten ihr Einverständnis mit Applaus. Die anlässlich der DV der Zürcher Planungsgruppe ZPK vom vergange-

nen Donnerstagabend im Kasinosaal, Affoltern, von ZPK-Planerin Bernadette Breitenmoser erläuterten Anträge der kantonalen Fachstellen stiessen durchweg auf Unverständnis. Bei der Besiedlung etwa, wo der Vorprüfungsbericht die Bevölkerungsprognose der ZPK anficht und festhält: «Sie widerspricht den Zielen und Festlegungen des kantonalen Richtplans».

Konzentration auf Affoltern und Hedingen Die dabei geforderte Konzentration der Entwicklung auf die beiden urbanen Wohnlandschaften Affoltern und Hedingen quittierten die Vertreter der beiden Gemeinden allerdings mit Kopfschütteln. «Die vom Kanton festgesetzten 80 Prozent des regionalen Wachstums in Affoltern und Hedingen sind schlicht nicht machbar», resümierten Affoltern Gemeindepräsident Clemens Grötsch und ebenso der Delegierte Hedingens, Gemeinderat Claude Hafner.

Für Bernadette Breitenmoser und den ZPK-Vorstand ist daher klar, dass die endgültige Fassung des regionalen Richtplans noch eine Weile auf sich warten lassen wird. Vorerst nehme jetzt die Bereinigung durch den Vorstand in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Zeit in Anspruch, zudem seien Bereinigungsgespräche mit den kantonalen Fachstellen sowie eine zweite Vorprüfung nötig. Die Verabschiedung durch die Delegiertenversammlung und der Antrag an den Regierungsrat werden demnach um ein Jahr, auf 2017 verschoben. Keine Diskussionen gab es dann bei den weiteren DV-Traktanden. Sowohl der Jahresbericht 2014 wie die Jahresrechnung 2014, die mit einem Aufwandüberschuss zulasten der Verbandsgemeinden von 281 536 Franken (Voranschlag: 267 500 Franken) abschliesst, als auch der Voranschlag 2016 mit einem Aufwandüberschuss von 278 000 Franken und das Arbeitsprogramm 2015 wurden einstimmig genehmigt. anzeigen

Ein langlebiger Jahrgang

Dem Ziel schon etwas näher Spendenaktion zur Kirchturmsanierung erfolgreich angelaufen

91-jährig sind sie, die drei Teilnehmerinnen und vier Teilnehmer, die sich zur Klassenzusammenkunft vom Donnerstag in Hausen angemeldet haben. Zwei weitere des langlebigen Jahrgangs 1924 sind Hanny aus Ontario, Kanada, und die halbblinde Elsy aus Horgen, die beide begreiflicherweise nicht teilnehmen können. (hw)

Die reformierte Kirchenpflege in Hausen ist ihrem Ziel, die Hälfte des Betrages von 740 000 Franken für die Kirchturmsanierung aus Spendengeldern zu finanzieren, bereits ein Stück näher gekommen.

Rudern: Silbermedaille an der Junioren-EM Der kurzfristig neu formierte Schweizer Juniorinnen-Doppelvierer mit Neo-Bugfrau Katharina Strahl aus Hedingen musste an der JuniorenEuropameisterschaft in Racice, Prag, nur das Team aus Rumänien ziehen lassen. ................................................... > Bericht auf Seite 20

1300 sportliche Jugendliche in Obfelden Am 30. und 31. Mai führt der TV Obfelden auf dem Sportplatz Zendenfrei nach sechs Jahren wieder den kantonalen Jugendsporttag durch. Am Morgen finden Einzelwettkämpfe statt, am Nachmittag Spiele und Stafetten. Den Zuschauern wird einiges geboten. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Die Spendenkommission samt Barometer vor dem zu sanierenden Kirchturm der reformierten Kirche Hausen: Leiterin Sonja Kilchmann (links), Roland Sutter, Pfarrerin Irene Girardet Fischer, Kirchenpflege-Präsident Jürg Billeter und Pfarrer Matthias Fischer. Es fehlt Ute Dotti. (Bild Martin Platter)

Zum jährlichen Begegnungsfest der reformierten Kirchgemeinde Hausen, das am Pfingstsamstag stattgefunden hatte, kamen die Menschen in Scharen. Viele begrüssten das proaktive Vorgehen der Behörde und genossen das vielseitige Programm, das mit Konzerten bis in die Nacht andauerte. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche boten der Musikverein Maschwanden und die Harmonie Hausen, verstärkt durch ein Streicher-Ensemble und die Kirchenorgel, beste musikalische Unterhaltung. Am Schluss der Veranstaltung stand das Spendenbarometer bei fast 80 000 Franken. Kirchenpflegepräsident Jürg Billeter ist sich bewusst, dass die Spendenaktion ambitioniert ist. Gleichwohl ist er überzeugt, dass es klappen wird. Als Vorbild diente der Behörde der Turnhallenneubau der Stiftung Albisbrunn, der ebenfalls fast zur Hälfte durch Spendengelder finanziert werden konnte. (map.)

300 22 ................................................... > Bericht auf Seite 9

9 771661 391004


Delegiertenversammlung Donnerstag, 25. Juni 2015, 19.00 Uhr, Mehrzweckgebäude Gerbi an der Dorfstrasse 24, 8933 Maschwanden A. Statutarische Geschäfte 1. Begrüssung, Wahl der Stimmenzähler 2. Kenntnisnahme des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 13. November 2014 3. Abnahme der Verbandsrechnung 2014 4. Genehmigung des Geschäftsberichts 2014 des Verbandsvorstandes 5. Abschluss des statutarischen Teils B. Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Die Unterlagen liegen ab 11. Juni 2015, beim Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41b (3. Stock), 8910 Affoltern am Albis, während den Büroöffnungszeiten zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 26. Mai 2015 Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern Margareta Wildhaber, Präsidentin

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Dienstag, 2. Juni 2015, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Nachtragskredit im Betrage von Fr. 186 941.65 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrag von Fr. 1 586 941.65 für den Neubau Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli 3. Genehmigung Nachtragskredit im Betrag von Fr. 19 343.55 und Genehmigung der Bauabrechnung im Betrage von Fr. 477 243.55 für die Umnutzung Schulküche zu Klassenzimmer und Umbau Altes Sekundarschulhaus sowie neuer Serverraum 4. Schulraumplanung: Information des Gemeinderates (keine Beschlussfassung) Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 12. Mai 2015, zur Einsicht auf. Hausen am Albis, 28. April 2015

Wenn ihr an mich denkt, denkt an die Stunde, in der ihr mich am liebsten hattet. R. M. Rilke

In stiller Trauer verabschieden wir uns von

Myrta Schmid-Greutert 20. Juli 1927 – 20. Mai 2015

Nach einem reich erfüllten Leben bist du auf einem deiner geliebten Spaziergänge gestürzt und nach einem kurzen Spitalaufenthalt für immer eingeschlafen. Wir sind dankbar für alles, was du für uns getan hast, und behalten dich in liebevoller Erinnerung. Ursula und Jean-Marie Court Zoé Court und Eric Jolidon Stéphane Court und Fiona Novotny Marianne Schmid und Hans-Peter Lussmann Irene und Albert Widmer Katrin und Carlos Widmer Vazquez Flores mit Kaira und Jaron Susanne Widmer und Florian Altorfer Franziska Widmer Margrit Achermann Rosmarie Lucht und Verwandte Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Traueradresse: Marianne Schmid, Hohensaxstrasse 2, 8610 Uster

Gemeinderat Hausen am Albis

Geschäftsreglement des Gemeinderates Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 18. Mai 2015 das Geschäftsreglement des Gemeinderates einer Teilrevision unterzogen. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 27. Mai 2015

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung mit SV Affoltern Feldstich Donnerstag, den 28. Mai von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Bestattungen Stallikon Am Samstag, 16. Mai 2015, ist in Männedorf gestorben:

Helbling Kurt Alfons geboren am 22. Mai 1930, von Stallikon ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Rhynerstrasse 6, 8712 Stäfa. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Stallikon

Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeinde Stallikon

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres geschätzten Mitbürgers

Kurt Alfons Helbling 1930 – 2015

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am Samstag, 16. Mai 2015, in Männedorf. Kurt Helbling war von 1967 bis 1999 in unserer Gemeinde wohnhaft und engagierte sich in den Jahren 1978 bis 1982 mit grossem Engagement und Pflichtbewusstsein als Mitglied des Gemeinderates. Den Angehörigen von Kurt Helbling und den Menschen, die ihm nahestanden, entbieten wir unser herzliches Beileid und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit. Gemeinderat Stallikon Werner Michel, Gemeindepräsident Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

WIR DANKEN VON GANZEM HERZEN

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Zeichen liebevoller Anteilnahme und Verbundenheit beim Abschied von unserem lieben Vater und Schwiegervater

Hans Jakob Berli-Barras 7. Oktober 1918 – 6. Mai 2015

Besonders danken wir: – den Freunden und Kollegen des Schützenvereins Affoltern a. A. – Pfarrerin Frau Bettina Bartels für die schönen Gespräche – Dr. Jürg Schwegler für die ärztliche Betreuung – allen Fischerkollegen für die schönen Stunden – dem FC Affoltern Affoltern am Albis, im Mai 2015

Die Trauerfamilie

WIR DANKEN VO N H E R Z E N Es gibt uns Trost, zu wissen, dass so viele Menschen

Jacqueline Andres-Salzmann gern hatten. Deshalb möchten wir uns hiermit bedanken für die tröstenden Worte, geschrieben oder gesprochen, für die musikalischen Einlagen im Gottesdienst, für die Blumen zur Grabgestaltung und besonders auch für die zahlreichen Spenden für späteren Blumenschmuck. Ein herzliches Dankeschön auch den Ärzten und dem Pflegepersonal vom Spital Affoltern sowie Dr. Köhler und seinem Team. Ebenfalls danken wir allen, die Jacqueline auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Im Mai 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 27. Mai 2015

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Seit 81 Jahren für den Türlersee und Umgebung Generalversammlung des Türlerseeschutzverbandes Die Generalversammlung des Türlerseeschutzverbandes fand im noch in Renovation befindlichen Eventlokal Gasser in Türlen statt. Der Verband konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, hat aber Probleme mit Vandalen. ................................................... von salomon schneider Hans-Ulrich Bigler. (Archivbild)

H. U. Bigler auf Listenplatz sechs Die FDP Kanton Zürich hat ihre Nationalratsliste verabschiedet. An ihrer ordentlichen Delegiertenversammlung hat die FDP Kanton Zürich die Nationalratsliste verabschiedet. Angeführt wird sie – wie zu erwarten war – von den vier Bisherigen Ruedi Noser, Doris Fiala, Hans-Peter Portmann und Beat Walti. Etwas überraschend taucht der Name Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, wohnhaft in Affoltern, erst hinter Regine Sauter an sechster Stelle auf – immer noch eine aussichtsreiche Position. Eine Listenverbindung geht die Zürcher FDP übrigens ausschliesslich mit den Jungfreisinnigen ein. Zudem haben die Delegierten entschieden, die RTVG-Revision abzulehnen und die Unterschriftensammlung zur No-Billag-Initiative zu unterstützen. (tst.)

Der Türlerseeschutzverband ist ein Verein mit langer Tradition, der immer noch Mitglieder gewinnt. Gesamthaft sind 501 Personen, Gemeinden und Institutionen Mitglied im Verein, der sein 81-jähriges Bestehen feiern konnte. Präsident Marco Strebel verlas den Jahresbericht: «Wir können auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken und den Service stärker ausbauen. Beispielsweise gibt es jetzt an fast allen Feuerstellen Holzunterstände, bei denen wir das Holz aus den Verbandswäldern regelmässig verteilen. Noch wird aber zu viel Holz auf einmal verbrannt, wenn wir die Unterstände komplett füllen.» Hier sei gezielte Information und das Mitdenken der Nutzer gefragt. Zudem sei auch Vandalismus an den Holzstegen immer wieder ein Problem.

Vandalismus und laute Musik Auf dieses Votum meldeten sich mehrere Mitglieder, die sich über Vandalismus oder laute Musik von Jugendlichen aufregten und forderten, dass hart durchgegriffen werde. Es gebe

Am Türlersee wird Erholung und Naturschutz verbunden, wie hier im Strandbad. (Bild Salomon Schneider) auch immer wieder Menschen, die in der freien Natur ihr Geschäft verrichteten. Gleichzeitig beklagte die Aktuarin Magdalena Suter, dass der Altersdurchschnitt der Mitglieder immer höher werde. Die Wege um den Türlersee seien in gutem Zustand fuhr Marco Strebel fort, müssten aber stetig unterhalten werden. Zudem seien Badegäste in den Schutzzonen immer noch ein Pro-

blem, dem man nur in Zusammenarbeit mit dem Kanton Herr werden könne. Die aktive Mitgliederwerbung habe sich gelohnt. Der Verein konnte im Vergleich zum Vorjahr 14 Mitglieder gewinnen.

Anonym 5000 Franken gespendet Um Papier zu sparen, war das Protokoll der 2014er GV nicht an alle Mit-

glieder versendet worden, sondern wurde vor der GV aufgelegt. Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und Voranschlag 2016 wurden einstimmig angenommen. Die Jahresrechnung schloss mit den höchsten Einnahmen der Vereinsgeschichte, hatte aber auch einige unvorhergesehene Ausgaben zu tragen. Ausgeglichen war sie nur dank 6500 Franken Spenden, 5000 Franken allein von einem anonymen Mitglied.

Nächste Tranche an Material für den Zivilschutz Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands Albis in Affoltern Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die Vertreter der Ämtler Gemeinden hiessen an der Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands vom vergangenen Mittwoch alle Geschäfte einstimmig gut.

202 000 Franken, darunter etwa Materialanhänger, Schmutzwasserpumpen, Druckschläuche und Notstromaggregate.

Von einem «sehr interessanten Halbjahr» berichtete Christoph Schönbächler, Stabschef der RFO Albis. An einer ersten Übung hat die Führungs-

................................................... von thomas stöckli «Wir haben zwölf Prozent weniger gebraucht als im Voranschlag», fasst Daniel Schneider, in der Sicherheitskommission (Siko) für die Finanzen zuständig, die Rechnung 2014 zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Kostenanteil der Gemeinden von 575 000 auf 584 000 Franken. Die zuvor von verschiedenen Delegierten gerügte Kostensteigerung der letzten Jahre konnte somit deutlich abgebremst werden. Schwierig zu budgetieren seien insbesondere die Kosten der neu aufgestellten regionalen Führungsorganisation (RFO) gewesen, so Schneider. Ebenso einstimmig wie die Rechnung hiessen die Delegierten auch die Beschaffung der zweiten Tranche an Zivilschutzmaterial gut. Den Prozess angestossen hat das kantonale Amt für Militär und Zivilschutz mit dem Beschluss, dass die zweckgebundenen Ersatzabgaben für Schutzbauten zum Teil auch für Zivilschutzmaterial verwendet werden können. Im Säuliamt stehen dazu 779 917 Franken zur Verfügung. Eine erste Tranche im Umfang von 410 0000 Franken wurde bereits vor zweieinhalb Jahren bewilligt. Die zweite Tranche umfasst nun Bekleidung im Wert von rund 63 000 Franken und diverses Material für knapp

Seit Anfang Mai Materialwart der ZSO Albis: Christian Aprile (links) mit Kommandant Fredi Haab. (Bild Thomas Stöckli)

ZSO Albis hat ihren Materialwart

organisation im April Erfahrung gesammelt. Die Übungsannahme hatte es mit Hochwasser, einem Bahnunfall in Bonstetten, einem Erdrutsch in Affoltern und verseuchtem Trinkwasser in Rifferswil in sich. Schwerpunkte lagen dabei unter anderem bei der Alarmierung und der Vernetzung mit den Einsatzkräften. Bereits im März wurde der Zivilschutz vom Kanton beübt (im «Anzeiger»). «Aus Sicht des Kommandos wurde gut und strukturiert gearbeitet», so Fredi Haab, Kommandant der ZSO Albis. «Erfüllt» hiess es auch in einem ersten Feedback der Übungsleitung. Das schriftliche Gutachten steht allerdings noch aus. Er hege die Hoffnung auf ein «gut», verriet Haab. Für elf der 14 Ämtler Gemeinden (Ausnahme: Unteramt) erledigt Haab auch die periodische Schutzraum-Kontrolle. Dieses Jahr beginnt die zweite Runde, des Sechs-Jahre-Turnus’. So sind nun wieder Zwillikon und Aeugst an der Reihe. Erleichterung liefert hierbei die Datenbank-Synchronisation mit dem Kanton. anzeige

Christian Aprile hat Anfang Mai sein 80-Prozent-Pensum bei der Zivilschutzorganisation (ZSO) Albis angetreten. Vor drei Monaten haben die Delegierten der Ämtler Gemeinden dem Zivilschutz eine 80-Prozent-Stelle bewilligt. Zwei dutzend Kandidaten hatten sich auf die entsprechende Stellenausschreibung beworben, verrät Ruedi Fornaro, Präsident der Sicherheitskommission. Das Rennen machte schliesslich Christian Aprile,

der in Maschwanden wohnt. «Es war ein einstimmiger Entscheid», so Fornaro. Als gelernter Maschinenmechaniker – sein Lehrbetrieb war kein geringerer als die Pilatus Flugzeugwerke – kann Aprile Reparaturen am Material weitgehend selber erledigen. Der neue Materialwart hat seine Stelle per Anfang Mai angetreten. «Die Arbeit wird mir nicht ausgehen», meint er zuversichtlich. Begeistert zeigt er sich insbesondere vom Teamgeist bei der ZSO Albis. (tst.)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 27. Mai 2015

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Umkämpfte Fahrplanbegehren im Säuliamt Regionale Verkehrskonferenz stimmt bei 4 von 57 Wünschen gegen die Empfehlung des ZVV Wer für die Verkehrsanliegen in seiner Gemeinde kämpft, erhält vielleicht Recht. Unter diesem Motto stand die diesjährige Verkehrskonferenz am Mittwochabend im Kasinosaal Affoltern. Gegen vier Empfehlungen des Zürcher Verkehrsverbundes regte sich Widerstand – mit ungewissem Ausgang. ................................................... von martin platter 57 Fahrplanänderungsbegehren sind während der 30-tägigen Auflagefrist im März bei den Gemeindeverwaltungen im Säuliamt eingegangen, etliche davon bekräftigt durch Unterschriftensammlungen. In Hausen ist das Komitee sogar so weit gegangen, dass die Unterschriftensammlung für die Beibehaltung des bisherigen Fahrplans der Postautolinie 235 als Petition an die Gemeinde eingereicht wurde und nicht als Begehren. Damit wurde die Gemeinde formal in die Pflicht genommen, sich für das Anliegen einzusetzen – was für Gemeindepräsident Stefan Gyseler aber ohnehin selbstverständlich gewesen wäre in Anbetracht des grossen öffentlichen Interesses von 675 Unterschriften und 140 weiterer Begehren, die auf der Gemeindeverwaltung eingingen. Anlässlich der Verkehrskonferenz ging es am Mittwochabend im Kasinosaal nun darum, über die 57 Begehren aus dem ganzen Berzirk und dem angrenzenden Kanton Aargau abzustimmen. Die Anträge wurden zuvor von den entsprechenden Gemeinderäten beraten und an den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) eingereicht. Dort wurden sie dem marktverantwortlichen Unternehmen (MVU) zur Beurteilung vorgelegt. Das MVU formuliert seinen Antrag zu jedem Begehren zuhanden

Wie es mit der Postauto-Linie 235 im kommenden Jahr weitergeht, entscheidet sich morgen Donnerstag bei einer Sitzung in Hausen. Im Bild die Petitions-Übergabe für die Beibehaltung des bisherigen Fahrplans an den Hausemer Gemeindepräsidenten Stefan Gyseler (rechts). (Bild Martin Platter) der Verkehrskonferenz: annehmen, annehmen zur Prüfung, zurückstellen oder ablehnen. Bei 53 Wünschen folgten die Gemeindedelegierten der Empfehlung des MVU. Über fünf wurde abgestimmt: bei vier stellte sich das Quorum gegen den Antrag des MVU. Die Gemeinde Bonstetten wollte einen zusätzlichen Kurs der Linie 210 montags bis freitags, um 6.05 Uhr ab Bonstetten, Chrüzacher nach Bonstetten-Wettswil, Bahnhof; zurückkehrende Kurse von Zürich Enge von Isenbach bis Bonstetten-Wettswil, Bahnhof weiterführen; einsetzende Kurse am Nachmittag bereits ab BonstettenWettswil, Bahnhof statt Chrüzacher verkehren lassen; zusätzlicher Kurs um 20.03 Uhr nach Chrüzacher. Das MVU beantragte die Zurückstellung des Begehrens und begründete dies mit Mehrkosten für zusätzliche notwendige Zeit und Kilometer, die im Fahrplanverfahren nicht eingestellt

worden waren. Die gewünschten Anpassungen seien im Rahmen der kommenden Fahrplanverfahren zu prüfen. Auf Intervention des Bonstetter Gemeinderates Claude Wuillemin wurde der Antrag jedoch nicht zurückgestellt.

Fahrplan oder Schulzeit ändern? Ebenso bei der Linie 220, deren Fahrplan wie bisher erhalten bleiben soll. Das MVU begründete seine ablehnende Haltung wie folgt: Die Linie 220 verkehre heute in der Hauptverkehrszeit bis zu fünf Mal pro Stunde. Die Nachfrage in dieser Zeit sei gut. Die Effizienz kann durch ein besser gebündeltes Angebot aber noch gesteigert werden. In der Nebenverkehrszeit wird die Linie nämlich nur schwach genutzt. Zudem habe die Nachfrage seit der Einführung der Linie 200 in den letzten fünf Jahren markant abge-

nommen. Die nachfragestarken Zeiten würden mit dem neuen Fahrplan der Linie 220 abgedeckt. In den übrigen Zeiten bestehen mit den Linien 227, 228 und 229 gute Anschlüsse zu den Bahnknoten Bonstetten-Wettswil und Birmensdorf. Die Delegierten folgten jedoch den Ausführungen der Wettswiler Gemeinderätin Katrin Röthlisberger und stimmten gegen die Ablehnung. Uneinig war man sich jedoch, ob man künftig die Fahrplanzeiten ändert oder den Schulbeginn am Gymnasium Wiedikon anpasst, damit die Schülerinnen und Schüler keinen Stress haben. Ein Gespräch mit dem Rektor der Schule soll die Lösung bringen. Die Gemeinde Stallikon beantragte die Ausdehnung der 227er-Linienführung in der Nebenverkehrszeit bis zur Wendeschlaufe «Aegerten». Der MVU empfahl dies aus technischen Gründen zur Ablehnung, da die Ver-

längerung der Linie bis StallikonAegerten aufgrund der Fahrzeit nicht zuverlässig realisiert werden kann. Die zusätzlichen drei Minuten pro Richtung würden den Anschluss in Bonstetten-Wettswil verunmöglichen, was nicht im Sinne der Fahrgäste sei. Die Delegierten votierten mit 7:8 Stimmen dennoch dafür, dies nochmals zu überprüfen. Ebenso beim Antrag, der von der Gemeinde Stallikon die Aufhebung der Durchbindung der Linien 205 und 227 forderte, um die Linie 227 ganztägig via Bonstetten, Sunnenberg und Stallikon, Aumüli führen zu können. Die Begründung dagegen: Mit der Durchbindung der beiden Linien in der Nebenverkehrszeit können die zwei Linien kostengünstig gefahren werden. Eine Aufhebung würde den Kostendeckungsgrad beider Linien stark verschlechtern und sei nicht finanzierbar. Einzig der Antrag Affolterns unterlag in der Abstimmung. Gemeinderat Hans Finsler regte an, dass die Anpassung der Linienführung von Bus 223 zu prüfen sei. Der Fahrweg soll via Industriestrasse geführt und eine Haltestelle an der Industrie- oder Lindenmoosstrasse bedient werden. Der MVU plädierte für Zurückstellen und begründete: Die Einführung der neuen Linienführung ist mit einigen Unbekannten behaftet. Die geplante Streckenführung ohne Halt zwischen Affoltern, Bahnhof und Mettmenstetten ermöglicht den schnellsten Fahrweg. Zeigt sich nach Einführung der Linie, dass der Fahrplan über Reserven verfügt, kann die Anpassung der Streckenführung inklusive einer neuen Haltestelle vorgesehen werden. Dieser Meinung schloss sich auch das Gros der Gemeindevertreter an. Wobei Mark Stutz, Angebotsplaner bei Postauto Zürich, anschliessend relativierte, dass die Linienführung auch gegen das Abstimmungsresultat vom ZVV noch geändert werden könne.

«Mit derart vielen Unterschriftensammlungen wie im Säuliamt haben wir nicht gerechnet» Interview mit Philip Dijkstra, Verkehrsplaner des Zürcher Verkehrsverbundes Der bevorstehende Fahrplanwechsel 2016/2017 wirft so hohe Wellen wie nie zuvor. Im Interview mit dem «Anzeiger» gibt Philip Dijkstra, Verkehrsplaner des Zürcher Verkehrsverbundes, Auskunft über das aufwändige Verfahren des komplexen Vorgangs. «Anzeiger»: Philip Dijkstra, wie geht ein Fahrplanwechsel vor sich? Philip Dijkstra: Grosse Fahrplanwechsel werden im Zweijahresrhythmus vorgenommen und deren Abfolge sind als ein rollender Prozess zu verstehen. Basis für das jeweilige Fahrplanverfahren sind der finanzielle Rahmen sowie die ZVV-Strategie, welche beide vom Kantonsrat festgelegt werden. Auf dieser Basis erarbeitet der ZVV die Ziele und Stossrichtungen des jeweiligen Fahrplanverfahrens. Ein aktuelles Ziel ist, das Angebot von Postauto auf die veränderten Abfahrtszeiten der S-Bahn abzustimmen. Und natürlich das Beheben von Kapazitätsengpässen. Gestützt auf diese Ziele und Stossrichtungen erarbeiten die Verkehrsunternehmen unter Mitwirkung der Gemeinden die Konzepte und darauf aufbauend die Entwürfe der Fahrpläne. Danach gehen die Fahrplanentwürfe in die Vernehmlassung an die Gemein-

den und öV-Nutzer. Deren Begehren werden von den Gemeinden beurteilt und an den regionalen Verkehrskonferenzen besprochen. Über diese Begehren stimmen die Gemeindevertreter in den regionalen Verkehrskonferenzen ab. Daraufhin erarbeiten die Verkehrsunternehmen die definitiven Konzepte und Fahrpläne und reichen diese dem ZVV ein. Das letzte Wort hat danach der Verkehrsrat. Die Gemeinden können zusätzliche Angebote aber auch selber bestellen und finanzieren. ...............................................................

«Die Gemeinden können zusätzliche Angebote selber bestellen» ............................................................... Sie führen innerhalb des Gebietes des Zürcher Verkehrsverbundes zwölf regionale Verkehrskonferenzen durch. Gibt es auch in anderen Regionen so viele Änderungsbegehren wie im Säuliamt? Auch in anderen Regionen wurden ähnlich viele Fahrplanbegehren gestellt wie im Säuliamt. Im Unterschied zu den anderen Regionen wurden im Säuliamt aber auch konzeptionelle Dinge infrage gestellt. Diese Begehren nehmen wir ernst und überprüfen mit den Gemeinden nochmals die Fahrplanentwürfe.

Worauf führen Sie das zurück? Wir wussten zum Vornherein, dass diese umfangreiche Fahrplanänderungen grössere Reaktionen auslösen würden. Mit derart vielen Unterschriftensammlungen wie im Säuliamt haben wir aber nicht gerechnet. Wie konstituiert sich eigentlich der Verkehrsrat, der über die Fahrplan-Änderungsbegehren bestimmt? Der neunköpfige Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbundes setzt sich aus Vertretern des Kantons, der Städte Zürich und Winterthur, der Gemeinden, der SBB und des Bundes zusammen. Derzeit wird der Verkehrsrat präsidiert von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Weitere Mitglieder sind Hansruedi Bachmann als Vertreter des Kantons, der Zürcher Stadtrat Raphael Golta, die Winterthurer Stadträtin Barbara GünthardMaier, die Gemeindepräsidenten Martin Farner (Oberstammheim), Victor Gähwiler (Uitikon), Wilfried Ott (Fehraltorf), sowie Petra Breuer als Vertreterin des Bundesamtes für Verkehr und Nicolas Germanier als Vertreter der SBB. Wie wird dieses Gremium bestimmt? Die Zusammensetzung des Verkehrsrats ist im Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr (§14) definiert. (Der Bund und die Schweizeri-

schen Bundesbahnen ordnen ihre Vertreter ab. Der Regierungsrat wählt auf seine Amtsdauer die Vertreter des Kantons und auf Vorschlag der Gemeinden deren Vertreter. Anm. d. Red.) Weitere Details sind im Geschäftsreglement des Verkehrsverbundes des Kantons Zürich zu finden.

Philip Dijkstra, Verkehrsplaner des ZVV.

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(Bild Martin Platter)

2,2 Mio. Franken stehen fürs zusätzliche Fahrplanangebot zur Verfügung.

meindebeiträge zahlen, weil diese beiden urbanen Zentren die höchste öVDichte aufweisen. Interview: Martin Platter anzeige

............................................................... Wie gross ist das Gesamtbudget im Knonauer Amt? Für das zusätzliche Fahrplanangebot ab kommendem Dezember stehen alleine für PostAuto im Knonauer Amt jährlich 2,2 Millionen Franken zur Verfügung. Dadurch werden rund 10 Prozent mehr in das Angebot investiert. Wie finanzieren sich die Leistungen des ZVV? Der ZVV erzielt einen Kostendeckungsgrad von rund 65 Prozent, der sich aus den Billeteinnahmen und weiteren Einnahmen zusammensetzt. Den Rest steuern zur Hälfte der Kanton, zur anderen Hälfte die Gemeinden bei. Wobei die Städte Zürich und Winterthur den Löwenanteil der Ge-


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Mittwoch, 27. Mai 2015

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Hat die kantonale Verwaltung die Kanti Knonauer Amt abgeschossen? Der Entscheid für den Ausbau der Kantonsschule Limmattal wirft Fragen auf Bildung ist nicht nur die wichtigste strategische Ressource der Schweiz, Bildungsinstitutionen schaffen auch Standortvorteile. Der «Anzeiger» hat nachgehakt, weshalb die Kantonsschule Knonauer Amt nie ernsthaft infrage kam: ein Nachruf. ................................................... von salomon schneider 133 Schülerinnen und Schüler aus dem Bezirk Affoltern treten im kommenden Sommer in ein Kurz- oder Langzeitgymnasium ein. Gesamthaft besuchen 700 Jugendliche aus dem Knonauer Amt eine Kantonsschule, rund 300 davon die Kantonsschule Limmattal. Das Beratungsunternehmen Wüest & Partner hat in einer Studie im Auftrag der Bildungsdirektion errechnet, dass etwa gleich viele Jugendliche auch die Kantonsschule Knonauer Amt besuchen würden.

Schwierig nachvollziehbare Berechnungen Weshalb beispielsweise nur 20 Prozent der Aeugster Kantonsschüler die Kantonsschule Knonauer Amt besuchen würden, obwohl sie bereits zur Sekundarschule nach Affoltern gehen, erklärt Patrik Schmid von Wüest & Partner wie folgt: «Im Schnitt besuchen zehn Prozent aller Aeugster Gymnasiasten die Kantonsschule in Urdorf. Alle anderen besuchen andere Mittelschulen in der Stadt Zürich. Es ist nun anzunehmen, dass ein Teil in eine Mittelschule in Affoltern gehen würde, andere würden aber weiterhin nach Zürich gehen. Wir gehen davon aus, dass es hier zu einer Verdoppelung kommen würde – die zehn Prozent von Urdorf plus weitere zehn Prozent aus anderen Schulen.» Bis ins Jahr 2040 rechnen Wüest & Partner nicht mit einer merklichen Er-

Dieses Areal in Affoltern hätte sich für eine Kantonsschule geeignet, dem Regierungsrat wurde es jedoch als ungeeignet präsentiert. (Bild Salomon Schneider) höhung der Schülerzahlen; sie rechnen mit 330 Schülern. Dies, obwohl die Gemeinden im Bezirk Affoltern allein bis 2030 mit einem Bevölkerungswachstum von über 20 Prozent rechnen. Kantonsrat Moritz Spillmann kann viele Berechnungen von Wüest & Partner nicht nachvollziehen: «Ich kann beispielsweise nicht verstehen, weshalb mit dem Start der Limmattalbahn 93 Prozent der Urdorfer die Kanti Limmattal besuchen würden, jedoch nur 70 Prozent der Affoltemer die Kantonsschule Knonauer Amt.»

Wie stark kann man sich auf Modellrechnungen abstützen? 2009 beauftragte das Mittelschul- und Berufsbildungsamt – in Absprache mit dem Immobilienamt und dem Amt für Raumentwicklung – Ernst Basler + Partner (EBP), eine Analyse der bestehenden Mittelschul- und Berufsfach-

schulbauten im Kantons Zürich durchzuführen. Aufgrund dieser Studie setzte der Regierungsrat im April 2013 die Strategie Schulrauminfrastruktur Sekundarstufe II fest. Pikant: EBP errechneten allein bis 2030 im Knonauer Amt ein Plus von 120 Kantonsschülern und im Limmattal ein Plus von 60 Schülern. Inzwischen wurden die Bevölkerungswachstumsprognosen im Bezirk Affoltern von den Gemeinden aufgrund der verfügbaren Baulandreserven nach oben korrigiert. Möglicherweise wäre die Studie zu anderen Resultaten gekommen, wenn EBP sie durchgeführt hätte. Sowohl Wüest & Partner als auch Ernst Basler + Partner sind renommierte Unternehmen, die seit Jahren Studien für private und öffentliche Auftraggeber durchführen. Bei komplexen volkswirtschaftlichen Berechnungen können sich zwar immer wieder Fehler einschleichen, es ist aber unwahr-

scheinlich, dass sich eine dieser Firmen komplett verrechnet hat. Es ist plausibler, dass sich zwischen 2009 und 2013 die Aufgabenstellung verändert hat. Der «Anzeiger» fragte bei der Bildungsdirektion an, ob Einsicht in die Aufgabenstellung für die Studie von Wüest & Partner möglich ist. Wolfgang Annighöfer, Leiter Finanzen und Bauten der Zürcher Bildungsdirektion, lehnte dies ab: «Da dieser Auftrag dem wirtschaftlichen Wettbewerb unterliegt, ist er nicht öffentlich.»

Die Rolle der Verwaltung Die kantonale Verwaltung, in diesem Fall die Bildungsdirektion, bereitet die Geschäfte für den Regierungsrat vor. Die Studie von Wüest & Partner wurde als Entscheidungsgrundlage zusammengefasst. Der Abschnitt über die Abklärung weiterer Standorte wurde wie folgt wiedergegeben: «Es wurden

zwei mögliche Standorte im kantonalen Besitz geprüft. Es handelt sich dabei um ein Grundstück in Birmensdorf und ein Grundstück in Affoltern am Albis. Die Analyse zeigte, dass zurzeit kein Areal zur Verfügung steht, das den Anforderungen entspricht.» Wüest & Partner äusserten sich im Bericht über den Standort Affoltern jedoch wie folgt: «Das Areal mit einer Fläche von ca. 48 000 m² liegt rund fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Das Areal hätte sich allenfalls für eine Mittelschule im Knonauer Amt geeignet.» «Ich habe das Gefühl, dass die Verwaltung den Entscheid für Urdorf von Anfang an wollte. Der Antrag wurde deshalb so formuliert, dass der Regierungsrat sich faktisch nur für diesen Standort entscheiden konnte», meint Moritz Spillmann und ergänzt: «Da in den Verwaltungen alle Informationen zusammenlaufen, haben sie sehr viel Macht.»

zwischen-ruf

Als Fuchs zum Klassentreffen Ich war also chic gekleidet fürs Klassentreffen. Jetzt kam noch der letzte Schliff mit Eyeliner und so. Meine Mutter, bei der ich übernachten würde, rief: «Ute, was hast du mit den Augen gemacht?» «Geschminkt.» «Huch, du siehst aus wie ein Fuchs!» Es kam nur ein Lehrer, unser uralter Englisch-Lehrer, und der gab bei der Begrüssung vor, mich gerade an meinen Augen erkannt zu haben! Das glaubt ja kein Mensch. Und seine Ansprache war eine letzte, eine allerletzte Unterrichtsstunde – «Die MünsterKunstgeschichte muss neu geschrieben werden …», uaah! Das war nett, Peter, dass du für mich vom Nachbartisch einfach einen Stuhl und ein Gedeck weggenommen und neben dich hingestellt hast. Ute, Namenskollegin, ich hab dich gar nicht an die Schwimmstafette erinnert, als wir beide gegeneinander antreten mussten, du doppelt so gross wie ich. Schon nach dem Startsprung warst du zwei Längen voraus. Die Schüler am Beckenrand schrieen: «Ute! Ute!» Ich glaubte natürlich, dass das dir gegolten hatte.

Dieter, dass du die Schwedin geheiratet hast, die damals mit vierzehn in unsere Klasse gekommen ist! Ich weiss noch, wie wir Mädchen sauer auf diese superblonde Schwedin waren – alle Buben hatten nur noch Augen für sie!! Und Wolfgang, ehemaliger Tanzstundenpartner, stell dir vor, ich habe fünfzehn Jahre lang jeden Freitagabend in Zürich Rock’n’Roll getanzt. Das würde mir gefallen, ein letzter Rock’n’Roll mir dir. A propos Tanzen, Herbert, dass du dich noch an jeden, nein, an jenen Tanz erinnerst… Peinlich, Claus, was du von mir als Schülerin berichtest: Ich war zu spät dran. Der Lateinlehrer überholte mich, ging voraus ins Klassenzimmer und schimpfte mit mir, als ich hineinkam. Ich hätte erwidert: «Wenn Sie mir die Tür aufgehalten hätten, wäre ich vor Ihnen hier gewesen.» Und noch was: Eigentlich gut, dass mein Deutschlehrer das nicht erleben musste: Dass ich Autorin geworden bin. Ute Ruf

Isenbachstrasse in Bonstetten: Keine Durchfahrt am Wochenende Vollsperrung kommenden Samstagabend bis Montagmorgen Die Strassenbauarbeiten im zweiten Abschnitt der Isenbachstrasse in Bonstetten neigen sich dem Ende zu. Für die abschliessenden Belagsarbeiten im Abschnitt Schachen- bis Bucheneggstrasse ist von Samstag, 30. Mai, 20 Uhr, bis Montag, 1. Juni, 5 Uhr eine Vollsperrung notwendig. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen über die Aumüli/Dorf- und Alte Stationstrasse umgeleitet (vgl. Plan). Allen direkt betroffenen Anwohnenden, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird empfohlen, die benötigten Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren, da die Zu-/Wegfahrt über die Isenbachstrasse nicht möglich ist. Die Rad- und Gehwege im Baustellenbereich sind jedoch benützbar. Für die Dauer der Vollsperrung werden zusätzliche temporäre Parkmöglichkeiten auf gekennzeichneten Strassen und Parkplätzen signalisiert (vgl. Plan). Die Haltestellen «Lärchenhof» und «Isenbach» der PostAuto-Linie 220 können während der Vollsperrung nicht bedient werden. Es gilt daher, die ent-

Die Isenbachstrasse in Bonstetten wird am Wochenende gesperrt. (Plan zvg.) sprechenden Fahrgast-Informationen an den Haltestellen bzw. in den Bussen zu beachten. Bei schlechter Witte-

rung (Nässe) verschiebt sich der Belagseinbau auf das nachfolgende Wochenende.


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 27. Mai 2015

Vom Eco-Mobil zum Auto ohne Fahrer EnergieRegion Knonauer Amt und Eco-mobil on Tour (5): Effiziente Fahrzeuge Verschiedene Faktoren führen dazu, dass der Druck, effizientere Fahrzeuge herzustellen, zunimmt. Gleichzeitig werden neue Verkehrssysteme entwickelt, die nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch den Raumbedarf senken und die Sicherheit steigern. Die Fahrt in die Verkehrszukunft ist rasant.

Strategien gegen Verkehrskollaps

................................................... von bernhard schneider Vor fünf Jahren galt ein Fahrzeug mit einem CO2-Ausstoss von 135 Gramm pro Kilometer als vorbildlich – heute liegt dieser Wert für Verbrennungsmotoren bei 95 Gramm. Vor allem der wirtschaftliche Druck auf die Automobilkonzerne zwingt sie, den Wirkungsgrad der Motoren zu erhöhen und alternative Konzepte zu entwickeln, denn Importeure, deren Autos überdurchschnittlich hohe Emissionen verursachen, werden empfindlich zur Kasse gebeten. Am Eco-Mobil on Tour Anlass vom kommenden Freitag und Samstag in Hedingen werden – neben Zwei- und Dreirädern – Personenwagen für unverbindliche Testfahrten ausgestellt, die maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen und der Effizienzkategorie A angehören.

Vom Kleinmotorfahrzeug zum Hybrid-System Das Angebot an reinen Elektrofahrzeugen ist in kurzer Zeit stark gewachsen. Die Palette, die in Hedingen zur Verfügung steht, beginnt beim Renault Twizy. Dieser gehört der Zulassungskategorie Kleinmotorfahrzeuge an, die Vierräder mit maximal 400 Kilogramm Leergewicht (ohne Batterie) und einer Motorleistung bis zu 15 Kilowatt umfasst. Das Angebot an Elektroautos enthält Kleinwagen wie Citroën Zero oder Nissan Leaf, Gewerbefahrzeuge wie Renault Kangoo und Mittelklassewa-

Zweiräder mit Elektroantrieb sind in Peking beliebt als schnelle, kostengünstige Fahrzeuge ohne direkte Schadstoffemissionen. Für den anspruchsvollen Schweizer Markt genügen aber die meisten dieser Fahrzeuge nicht. (Bild Isabelle Tschugmall) gen wie BMW i3 und VW e-Golf. Am Samstag fahren zudem private Elektro-Oberklassewagen der Marke Tesla zum Brunch in Mettmenstetten (Besammlung 9.30 Uhr Hedingen). Die nächste Kategorie betrifft Elektrofahrzeuge mit Range Extender. Diese verfügen ergänzend über einen kleinen Verbrennungsmotor, der als Stromgenerator eingesetzt werden kann, um die Reichweite des Fahrzeugs bei Bedarf zu verlängern. Dazu zählt beispielsweise der Opel Ampera. Beim Plug-in-Hybrid dagegen treiben zwei Systeme die Räder an, je ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor. Plug-in bedeutet, dass die Batterie am Netz aufgeladen werden kann, was die Reichweite des Elektromotors deutlich erhöht. Getestet werden können in Hedingen der Toyota Prius Plug-in und der VW Golf GTE. Bei den Hybriden ohne die Möglichkeit, direkt Strom zu laden – etwa Toyota Auris oder Lexus CT200h – verschiebt sich die Hierarchie vom Elektro- zum Verbrennungsmotor. Jedes dieser Systeme hat Vor- und Nachteile. Die Idee von Eco-Mobil on Tour ist daher, unverbindliche und kostenlose

Probefahrten mit neutraler Beratung anzubieten, damit sich alle Interessierten ein Bild machen können, welcher Typ Fahrzeug den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht.

leichtere und dennoch sicherere Karosserien – wobei die Sicherheit nicht nur die Insassen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer betrifft.

Zweiräder als Teil des Systems Fortschrittliche Verbrennungsmotoren Einerseits sind Verbrennungsmotoren zurzeit absolut dominant im Markt, anderseits lassen sie sich für grosse Distanzen vorderhand noch kaum ersetzen. Die Entwicklung zu sparsamen Motoren ist indes bemerkenswert, sowohl bei den Erdgas- als auch bei den Diesel- und, zumindest teilweise, auch den Benzinantrieben. Zum Test stehen in Hedingen der Erdgas-Golf TGI zur Verfügung sowie die sparsamen Diesel-Nissan Note und Pulsar. Technologisch sind weitere Entwicklungen in allen Bereichen im Gang. Die Brennstoffzelle arbeitet mit der Knallgasexplosion, bei der aus Wasserstoff und Sauerstoff Wasser entsteht. Zur Rekuperation von Bremsenergie lassen sich nicht nur Elektromotoren einsetzen, sondern auch Druckluftaggregate, die den Turbo aufladen. Verbundwerkstoffe schaffen

Für Fahrten innerorts und in der Agglomeration, auch für kleinräumige Transporte, sind Zwei- und Dreiräder nicht nur mit Blick auf den Energieverbrauch, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht vorteilhaft. Neben verschiedenen E-Bikes können in Hedingen Transporträder von Kyburz, die Mittelklasse-Scooters Etrix und vRone sowie, im High-End-Bereich, Brammo, Johammer und vesp@verdeE getestet werden. Die Antriebs-Technologien und Fahrzeugkonzepte werden immer vielfältiger. Dies führt dazu, dass für immer weniger Menschen ein einziges Fahrzeug alle Bedürfnisse abdecken kann. Deshalb gewinnen Mietangebote wie Mobility an Bedeutung, die je nach aktuellem Bedarf verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung stellen, während das Zweirad zu Hause oder im Büro für kleinere Distanzen ideal ist.

100 000 Franken gespart und Stromverbrauch um 250 000 kWh gesenkt Hausbesitzer und Gewerbe profitieren gleichermassen vom Stromeffizienzprogramm Im Oktober 2014 startete die Standortförderung Knonauer Amt mit dem Stromeffizienzprogramm des Kantons Zürich in der EnergieRegion Knonauer Amt. Die Bilanz nach 6 Monaten: Der Ersatz von rund 75 ins Alter gekommenen Elektroboilern und 120 Umwälzpumpen löste ein Investitionsvolumen von total rund 500 000 Franken aus. Davon gehen 20 % bzw. 100 000 Franken an die Hausbesitzer zurück, welche in der Folge jedes Jahr erst noch deutlich über 30 000 Franken an Stromkosten sparen. Es lohnt sich also an dieser Aktion mitzumachen. Diese dauert so lange, bis der Fördertopf leer ist, maximal bis 2017. In anderen Kantonen waren die Fördermittel innert ein bis zwei Jahren aufgebraucht. Wer also Elektroboiler oder Umwälzpumpen hat, die in nächster Zeit ersetzt werden müssen, oder die einen hohen Strombedarf haben, tut gut daran, sich die Aktion anzuschauen. Stromeinsparungen bis zu 70% rechnen sich über die Jahre. Das Stromeffizienzprogramm leistet Beiträge an Investitionen zur Verminderung des Stromverbrauchs. Es gilt für Bauten im gesamten Gebiet des Kantons Zürich und für den Ersatz von Ge-

räten und Anlagen, die vor dem 31.12.2010 eingebaut wurden.

Boiler und Umwälzpumpen: bisher 15 % des Potenzials umgesetzt Energiefachleute haben berechnet, wie gross der Ersatzbedarf im Knonauer Amt ist. Demnach sind im ersten Halbjahr 15% dieses Bedarfs realisiert worden. Das entspricht immerhin einer Stromeinsparung von satten 250›000 kWh pro Jahr, dem Jahresverbrauch von 60-70 Haushaltungen. Das ist ein guter Anfang, aber ein siebenmal höheres Potenzial lässt doch auf eine Steigerung der Nachfrage hoffen. Gerade weil sich das Programm auf den ganzen Kanton bezieht, sollten die Immobilienbesitzer im Knonauer Amt die Gelegenheit nutzen. Sind die Fördermittel erst aufgebraucht, ist es zu spät. Förderbeiträge gibt es auch für den Ersatz von bestehenden Beleuchtungsanlagen in Nicht-Wohnbauten. Gewerbebetriebe, Bürobauten, Schulen, Sporthallen und Verwaltungsbauten mit einer maximal zulässigen Energiebezugsfläche von 2000 m² werden unterstützt, falls eine jährliche

schaltgeräte hat in den letzten Jahren eine Entwicklung zu besseren, effizienteren Geräten stattgefunden. Mit einer intelligenten Steuerung wird nur dort zusätzlich künstliches Licht erzeugt, wo es auch gebraucht wird, und wenn möglich durch Tageslicht Heizungsumwälzpumpen helfen Energie sparen. (Bild zvg.) ergänzt. Werden Einsparung von mindestens die Leuchten in sinnvolle Schaltgrup17 kWh/m² erzielt wird. pen zusammengefasst, können diese Etwa 15 % des Gesamtstromver- einzeln geregelt werden und somit auf brauchs der Schweiz entfallen auf die die unterschiedlichen Gegebenheiten Beleuchtung, zwei Drittel davon im im Raum individuell angepasst werDienstleistungssektor. Dort besteht den. (pd.) durch die nutzungsbedingte hohe Dichte von Leuchtmitteln ein grosses Infos unter www.EnergieRegion-KnonauerAmt.ch/ Stromsparpotenzial. Unterschiedliche www.energie.zh.ch/subventionen. Gesuchseingabe Massnahmen können bei gleicher Be- unter: www.effiwatt.ch. leuchtungsstärke erhebliche Strom- Stromeffizienz-Installateure im Bezirk: Affoltern: einsparungen erwirken. Neue Leuch- SHS Haustechnik AG, Timatrade GmbH; Obfelden: ten und Leuchtmittel nutzen den Berger Boiler-Service AG; Ottenbach: Ritschard Strom viel effizienter als die älteren Haustechnik AG; Wettswil: Berger AG und Bernhard Modelle. Auch im Bereich der Vor- W.R. AG.

Weltweit wird der Verkehr immer dichter. Strategien gegen den Verkehrskollaps werden vor allem in drei Bereichen entwickelt: Erstens schaffen S-Bahn-Systeme sehr hohe Transportkapazitäten. Ein wichtiger Forschungsbereich sind dabei Steuerungen, die Züge in dichterer Folge über die Gleise bringen. Zweitens entlasten gut ausgebaute Zweiradwege die Strassen, denn jedes Zweirad, das anstelle eines Autos fährt, verkürzt den Stau. Als Drittes ist die Entwicklung von Assistenzsystemen bereits weit fortgeschritten. Schon heute sind Autos erhältlich, die automatisch den minimalen Abstand zum nächsten Fahrzeug einhalten; in den USA verkehren seit Kurzem Autos ohne Fahrer. Wenn – als längerfristige Perspektive – alle Verkehrsteilnehmer ihr Ziel im GPS-System eingeben, errechnet das Leitsystem laufend, wie die Fahrzeuge im ganzen Netz insgesamt am schnellsten zu ihren Bestimmungsorten geführt werden. Sind in einem Engpass sehr viele Fahrzeuge unterwegs, wird die Geschwindigkeit so reduziert, dass Staus vermieden werden, wodurch erheblich Zeit gespart werden kann. Diese Entwicklung führt zu einer Verwischung der Grenzen zwischen Industrie und Dienstleistungsbereich. Bei der Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme ganz vorne mit dabei ist Google, denn der Informatikkonzern kennt die Profile der Benutzer ebenso detailliert wie die Strassensysteme. Ein Teil der Zukunftsfahrzeuge wird bereits heute in Hedingen gezeigt. Die Entwicklung eines effizienteren Verkehrs steht aber erst am Anfang – und geht in rasantem Tempo weiter.

Eco-mobil on Tour am 29./30. Mai in Hedingen «Eco-Mobil on Tour» heisst die Ausstellungsserie, mit der EnergieSchweiz gemeinsam mit regionalen Partnern und Fachleuten vom Verband e’mobile, gasmobil und NewRide der Schweizer Bevölkerung energieeffiziente zwei- bis vierrädrige Fahrzeuge näherbringen will, indem kostenlose Testfahrten mit neutraler, fachkundiger Beratung angeboten werden. Infos unter www.eco-mobil-on-tour.ch. Bisher erschienen in der Artikelserie zum Anlass: Der Solarkataster, 30. April; Geschichte der Energie, 12. Mai; Zweiräder, 19. Mai; Veranstaltungsprogramm, 22. Mai.

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Mittwoch, 27. Mai 2015

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Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es Hausemer Begegnungsfest im Zeichen der Kirchturmsanierung Vier Tage nachdem die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Hausen der Kirchturm-Sanierung und damit einem Kredit von 740 000 Franken zugestimmt hatte, stand das jährliche «Fest der Begegnung» im Zeichen des Spendens. ................................................... von martin platter

Turmbau der anderen Art: Das Getränkekistenstapeln erfreute sich bei Jung und Alt grosser Beliebtheit. (Bild Martin Platter)

Seewadel: Der Betrieb bleibt bei der Gemeinde Das Haus zum Seewadel soll neu gebaut werden – Fortsetzung des Berichts im «Anzeiger» vom 22. Mai. Der Betrieb bleibt weiterhin ein Teil der Gemeindeverwaltung und wird nicht in eine andere Rechtsform ausgelagert. Obwohl damit das unternehmerische Risiko bei der Gemeinde und somit beim Steuerzahler bleibt, sieht der Gemeinderat aufgrund der damaligen Urnenabstimmung keine andere

Möglichkeit. Die Gemeinde wird sich dem Wettbewerb mit den privaten Anbietern stellen müssen. Da ein Neubau am Standort des bestehenden Gebäudes erstellt werden soll, muss während der Bauphase der ganze Betrieb ausgelagert werden. Standort und Zeitdauer eines Provisoriums wird die Projektierungsphase zeigen. Über das geplante Vorgehen werden die Stimmberechtigten voraussichtlich im Jahr 2016 an der Urne entscheiden können. (tro)

«Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.» Das Zitat von Erich Kästner dient dem Führungsgremium der reformierten Kirche Hausen offenbar als Inspirationsquelle. Aber nicht nur: «Die knapper werdenden Mittel liessen uns früh über alternative Geldbeschaffungsmodelle nachdenken, um den Investitionsaufwand von 740 000 Franken für die Sanierung des Kirchturms zu decken», erklärt Jürg Billeter. Dem Präsidenten der reformierten Kirchgemeinde Hausen war nicht entgangen, dass in jüngerer Zeit immer mehr Sanierungsprojekte von Kirchenbauten wegen Geldmangels redimensioniert oder sogar zurückgestellt werden mussten. Dennoch wollte die Kirchenpflege an seinem langfristigen Konzept festhalten, das dem Stimmvolk bereits an der Gemeindeversammlung Ende 2011 in groben Zügen vorgelegt wurde. Nach der Sanierung des Pfarrhauses sollte auch die Kirche, insbesondere deren Turm, instandgestellt werden. Der Zahn der Zeit machte sich bereits mit lecken Stellen im Kirchturmdach bemerkbar …

Turnhalle Albisbrunn als Vorbild

370 000 Franken sind das Ziel

Vor allem die Finanzierung des Turnhallen-Neubaus im Albisbrunn, die fast zur Hälfte aus Spenden generiert werden konnte, imponierte der Hausemer Kirchenpflege. «Diesbezügliche Gespräche mit Toni Schönbächler, dem Ausbildungsleiter im Albisbrunn, waren sehr wertvoll», sagt Billeter. Schönbächler hatte 2012 eine Masterarbeit über Fund Raising von der Theorie in die Praxis übertragen und liess die Kirchenpflege an seinen Erfahrungen teilhaben. Im letzten September wurde unter der Leitung von Kirchenpflegerin Sonja Kilchmann eine vierköpfige Spendenkommission ins Leben gerufen, der Roland Sutter, Ute Dotti und Pfarrerin Irene Girardet Fischer angehören. Neben diversen Aktivitäten, deren Erlös der Kirchturmsanierung zugute kommt, sollen nun gezielt auch Stiftungen angegangen werden. Dazu wurde ein breit abgestütztes Patronatskomitee mit namhaften Mitgliedern wie Ronald Weisbrod, Martin Diethelm, Andreas Müller, Edi Waldesbühl, Vreni Spoerry, Edi Class, Olivier Hofmann, Franz Schüle, Franz Leutert, Christoph Tandler, Reto Brönnimann, Georges Köpfli, Peter Schweizer und Silvia Marthaler gegründet. Für die Bevölkerung wird ein symbolischer Ziegelverkauf veranstaltet. 20 Franken kostet einer der 12 000 (Tirggel-)Ziegel, die verkauft werden sollen. Sämtliche Spender werden auf einer Urkunde aufgelistet, die in der goldenen Turmkugel an der Spitze des Kirchturms für zukünftige Generationen aufbewahrt werden wird.

Ziel der Spendenaktion ist es, die Hälfte der Investitionssumme (370 000 Franken) zu sammeln. Damit wird nicht nur die Rechnung der Kirchgemeinde entlastet. Der Stock dient auch als Sicherheit für potenzielle Kreditgeber. Billeter ist sich bewusst, dass das Vorhaben ambitioniert ist. Dennoch glaubt er ans Gelingen. Nicht zuletzt auch wegen des historischen Werts des Baus: «Bereits Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche Hausen erstmals urkundlich erwähnt. Sogar Heinrich Bullinger, der Nachfolger von Reformator Huldrych Zwingli, hat in der Kirche regelmässig gepredigt.» Ein derartiges Gotteshaus könne man doch nicht einfach vergammeln lassen. Dass diese Überzeugung nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigte sich am Begegnungsfest. In Scharen kamen die Menschen aller Generationen und genossen das Zusammensein bei Spielen, Konzerten, Essen und Trinken oder einfach in Gesprächen. «Brass trifft Sinfonie» war das Motto der Abendunterhaltung. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche boten der Musikverein Maschwanden und die Harmonie Hausen, verstärkt durch ein Streicher-Ensemble und die Kirchenorgel, beste Unterhaltung bis tief in die Nacht. Das Spendenbarometer stand am Schluss bereits bei rund 75 000 Franken. Der aktuelle Stand des Spendenbarometers sowie weitere Informationen zu Projekt und Spendemöglichkeiten sind online unter ref.ch/hausen abrufbar.

«Bei uns dürfen Kinder einfach spielen» Spielgruppe Zwillikon feiert am 30. Mai ihr 25-jähriges Bestehen In den 25 Jahren des Bestehens der Spielgruppe Zwillikon hat sich in der Pädagogik viel verändert. Dank innovativen Herangehensweisen ist die Spielgruppe am Puls der Zeit geblieben und plant für eine langjährige Zukunft.

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................................................... von salomon schneider Das Ziel von Spielgruppen ist es, dass Kinder spielerisch lernen unter Gleichaltrigen zu sein, sich in der Gruppe zu integrieren und soziale Verhaltensweisen zu erfahren. In der Spielgruppe Zwillikon haben die Kinder viermal pro Woche die Chance, unter ihresgleichen zu sein und sich auch auszutoben. Die Spielgruppe findet montags, dienstags, mittwochs und freitags, jeweils am Morgen statt. Die Präsidentin des Spielgruppenvereins, Hanni Stutz, erklärt ihre Philosophie: «Wir nehmen alle Kinder wie sie sind. Kinder, die aktiv sein wollen, können den ganzen Tag ihren Tatendrang ausleben, auch im grossen Aussenbereich mit Spielplatz. Ruhigere Kinder finden natürlich auch ihren Platz.» Oft hätten Kinder vor der Spielgruppe nur sehr beschränkt Kontakt zu Gleichaltrigen. In diesen Kontakten werde aber schon sehr viel für zukünftige Verhaltensweisen vorgespurt. «Es ist wichtig, dass kleinere, manchmal sogar handgreifliche Streitereien zum Alltag gehören. Gerade Kinder, die in der Familie selten mit Streit konfrontiert waren, lernen Stopp zu sagen und sich zur Wehr zu setzen», erläutert Hanni Stutz. Um den Lernwert zu gewährleisten, seien für die rund zehn

Den Kindern in der Spielgruppe Zwillikon sieht man den Spass am Spielen an. (Bild Salomon Schneider)

Kinder immer zwei Betreuungspersonen anwesend.

Waldspielgruppe fördert Kreativität Um möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen bieten zu können, findet die Spielgruppe zweimal wöchentlich am Looweg statt und zweimal als Waldspielgruppe. «Gerade die wilden Kinder finden in der Waldspielgruppe

ihre innere Ruhe. Sie gefällt aber allen Kindern», erklärt Hanni Stutz. Spannend sei, dass viele Eltern Angst um ihre Kinder hätten, wegen Zecken und Unfällen. Für die Kinder biete die Waldspielgruppe aber viel mehr Abenteuer und Möglichkeit, kreativ zu spielen. 25-Jahre-Jubiläum Spielgruppe Zwillikon, 30. Mai. 11 Uhr, Eröffnungsapéro; 11.30 Uhr Grill- und Salatbuffet, Kaffee und Kuchen; 15 Uhr Schluss.


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Forum

SVP Bonstetten empfiehlt fünfmal Ja

Gott spielen oder Leid mindern?

Infolge sehr wichtiger und grosser Geschäfte der Gemeinde Bonstetten, hat die Bonstetter SVP am 21. Mai zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Der Bonstetter SVPGemeinderat Claude Wuillemin stellte sich verdankenswerterweise zur Verfügung, um über die Geschäfte zu informieren. Doch im Vorfeld referierte Martin Haab, als Vizepräsident der Zürcher SVP, Kantonsrat und Nationalratskandidat, über die Sicht der Partei zu den Kantonsratswahlen den Rochaden im Regierungsrat und zum Stand der Dinge bei der Listengestaltung der Nationalratswahlen. Mit Listenplatz 12 hat Haab intakte Chancen, der nächste Säuliämtler in Bern zu sein. Die Sektion wünscht Martin Haab alles Gute für den Wahlkampf.

Einstimmig oder mit vereinzelten Gegenstimmen Nach kritischer Durchleuchtung der Geschäfte wurde jeweils die Parole gefasst. Die fünf Geschäfte: Rechnung 2014, Schaffung einer Kaderstelle, Landerwerb Heumoos, Sanierung des Gemeindehauses und Sanierung «Chilestrasse» wurden einstimmig bzw. mit vereinzelten Gegenstimmen und Enthaltungen zur Annahme empfohlen. Zum Schluss der Versammlung informiert Thomas Wassmer über die Vorlagen, über die am 14. Juni 2015 an der Urne abgestimmt wird und über die Parolen der Zürcher SVP. Claude Wuillemin orientierte noch über die geplante Einweihung des Friedhofs und den aus Bonstetter Sicht geglückten neuen Fahrplan. Wir freuen uns, dass wir nun bestens informiert die Gemeindeversammlung begehen können und blicken nun auf unseren traditionellen Wahlapéro am 14. Juni, wo wir den Präsidenten der Zürcher SVP, NR Alfred Heer begrüssen können. SVP Bonstetten

Am 14. Juni 2015 muss das Schweizer Volk seine Meinung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Bundesverfassung abgeben. Was für eine Herausforderung für die direkte Demokratie! Vielleicht liegt der Wert solcher Abstimmungen aber auch in der Diskussion, im besseren Verständnis von elementaren Grundsatzfragen. Seit über 20 Jahren engagiere ich mich bei insieme als «Nichtbetroffener» für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Es beeindruckt mich immer wieder, wie sehr sich die Eltern – weit über ihr eigenes Schicksal hinaus – in Freiwilligenarbeit rund um die Uhr für diese Kinder und Erwachsenen einsetzen. Aber auch die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel erreicht: Die Stiftung Solvita hat im Amt und im Limmattal eine hervorragende Stellung. Die Gründung von 25 Gemeinden «gehört einfach dazu». Natürlich ist die Arbeit nie gemacht: Schulische Integration, ausreichende Grundbildung, Einsatz in der Arbeitswelt und Leben im Alter sind einige unserer Kernthemen. Und nun soll der Bürger eine Frage entscheiden, bei der sich nicht einmal die Behindertenorganisationen einig sind!

Sicht der betroffenen Eltern «Mein» Verband insieme Schweiz hat die Nein-Parole ausgegeben. Demokra-

Mittwoch, 27. Mai 2015

tisch erarbeitet und legitimiert. Viele Eltern befürchten nämlich, dass durch jede Verstärkung der Selektion (selbst auf der Stufe von Embryos) negative Rückwirkungen auf die Akzeptanz der «überlebenden» Menschen mit einer Beeinträchtigung entstehen. Dazu eine leider wahre Begebenheit: Eine Mutter mit drei Kindern schafft es nicht, den Doppelkinderwagen und das Kind mit Trisonomie 21 gleichzeitig in den Bus zu heben. Statt zu helfen, schnauzt sie ein Fahrgast an: «Das haben sie jetzt davon! Dieses Kind hätten sie ja nicht haben müssen.» Müssen Eltern behinderter Menschen in naher Zukunft die Öffentlichkeit meiden und ihre Kinder verstecken? Bei uns nicht!

Problematisches Screening Ängste verbinden sich auch mit dem heutigen Trend, alles und jedes durchzuchecken, zu «screenen». So unbedenklich, wie man auf den ersten Blick glauben könnte, sind dessen Auswirkungen nicht: Müsste sich nicht jede Familie vorher genau überlegen (und sich entscheiden), wie sie mit dem Resultat umgehen will. Achtung: Es gibt Fehldiagnosen. Achtung: Auch eine richtige Diagnose Trisonomie 21 sagt nichts aus über das Ausmass der Beeinträchtigung. Natürlich stimmen wir nicht über diese Ängste

ab. Aber für viele Betroffene sind sie real. Sie wollen ja nicht «der Gesellschaft zur Last fallen.»

Lebensunwertes Leben? Spielen wir Gott – oder zumindest Herr über Leben und Tod? Wiederum eine äusserst komplexe Frage. In unserer Region hat es Familien, deren Kinder wegen unheilbarer Erbkrankheiten ihr junges Leben in wenigen Jahren verlieren. Dabei machtlos zusehen zu müssen, ist für alle Beteiligten und ihr ganzes Umfeld eine schreckliche Erfahrung. Auch insieme Schweiz anerkennt den Nutzen der PID in solchen Fällen und möchte daher einen neuen, engen Verfassungsartikel. Darüber stimmen wir jedoch nicht ab. Es gibt keine Rubrik «Ja, aber» auf dem Stimmzettel. Und ein befreundeter, verantwortungsvoller Biologe (Vater von vier Kindern) sagt mir warnend: «Wenn ich als Fachmann sehe, wie locker die Natur selber mit Millionen von Embryonen umspringt, habe ich grosse Mühe mit ausgeklügelten menschlichen Verboten.» Trotzdem bleibt die Trennung von lebenswertem und nicht lebenswertem Leben eine tiefe gesellschaftliche Grundsatzfrage: Wo beginnen wir auszusortieren und wo hören wir auf ? Soll man alles erlauben, nur «weil es sowieso gemacht wird?» Wer setzt die

Als Vertreter eines typischen KMU bereitet mir die Erbschaftssteuer grosse Sorgen. Anders als die Initianten behaupten, sind die KMUs und Familienunternehmen durchaus von der Initiative betroffen. Die von den Initianten für Unternehmen in Aussicht gestellten Freibeträge – mittlerweile sind wir bei 50 Millionen angekommen – sind völlig aus der Luft gegriffen. Zudem sind die Ermässigungen an realitätsfremde und unsichere Bedingungen geknüpft. So muss der Erbe das Unter-

nehmen zehn Jahre weiterführen, um überhaupt in den Genuss der Erleichterungen zu kommen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es praktisch unmöglich ist, über solch lange Zeiträume zu planen. Da das Vermögen der meisten KMU im Unternehmen gebunden ist, fehlen die Mittel für die Bezahlung der Steuer. Will ein Unternehmer die Nachfolge antreten, muss er sich entweder verschulden oder mit einem Teilverkauf des Unternehmens die

Neue Erbschaftssteuer bringt Hausund Grundeigentümer zur Kasse! sich die direkten Nachkommen ganz einfach nicht leisten konnten, das Elternhaus zu behalten und die Erbschaftssteuer zu bezahlen. Hauseigentümer zahlen schon heute etliche Steuern und Abgaben. Neben der Besteuerung des Eigenmietwertes sowie nach der Einkommensund der Vermögenssteuer bestehen in bestimmten Kantonen auch noch die Liegenschaftssteuer sowie die Handänderungssteuer. Hinzu kommen die Grundstückgewinnsteuern sowie die stetig steigenden Gebühren. Dasselbe Vermögen wurde also schon mehrfach besteuert. Getreu dem Motto «das Huhn, das goldene Eier legt, soll auch nach dem Tod noch Eier produzieren» genau dieses Steuersubstrat bei einer Übergabe der Lie-

genschaft im Rahmen einer Erbteilung oder Schenkung nochmals mit einer neuen Erbschaftssteuer – zum horrenden Satz von 20 Prozent – zu belasten, wäre nicht fair. Haus- und Grundeigentümer leisten bereits heute einen überdurchschnittlichen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und zum sozialen Ausgleich. Mit der reklamierten Steuergerechtigkeit hat die Vorlage deshalb gar nichts zu tun. Einmal mehr würde der Mittelstand bestraft. Als Haus- bzw. Grundeigentümer gibt es daher nur eine Antwort am 14. Juni: Nein zur unfairen Erbschaftssteuerreform. André Villiger, Vorstandsmitglied HEV-Albis

Friedensrichterwahl Obfelden: Jede Stimme zählt! Friedensrichter-Wahl zum Zweiten, «Anzeiger» vom 22. Mai. Am 8. März hat Martin Heusser am meisten Stimmen als Friedensrichter in Obfelden bekommen. Viele Wählerinnen und Wähler haben unserem ehemaligen Gemeinderat damit bereits ihr Vertrauen ausgesprochen.

Politisch-taktisches Pingpong Die PID-Vorlage ist so komplex wie kontrovers. Ich bin aber überzeugt, dass sie das Verständnis für die damit berührten Fragen erhöhen wird. Und das ist langfristig ein Gewinn. So oder so. Es ist zu weiten Teilen Ansichtssache, ob «Wehret den Anfängen!» eine erfolgreichere Strategie ist als eine präzise und verantwortungsbewusste Ausgestaltung des nachfolgendes Gesetzes. Damit habe ich es Ihnen nicht leichter gemacht (genau das war meine Absicht). Was ich aber mit Sicherheit kenne, das sind die glücklichen Gesichter in der ganzen Bevölkerung, wenn unsere Menschen mit Behinderung gemeinsam mit uns an Arbeit, Sport, Musik und Festen teilhaben können. Daran wird diese Abstimmung im Limmattal und im Amt nichts ändern. Jean-Jacques Bertschi, Präsident insieme Dachverband Kanton Zürich

Erbschaftssteuer-Initiative trifft KMUs Mittel beschaffen. Sorgt ein Unternehmer aber vor und legt entsprechende Reserven an, fehlen diese Mittel für dringende Investitionen. Gerade an unserem Standort in Ottenbach, Haas Shopping, stehen in den kommenden Jahren grosse Investitionen an. Mit dem Bau des Autobahnzubringers über unser Grundstück werden wir in neue Verkaufsflächen und Parkplätze investieren müssen, wenn wir das Geschäft nicht schliessen wollen. Zudem verschärft anzeige

Viele Hauseigentümer haben ein Leben lang gespart, um ihren Traum vom eigenen Heim zu realisieren. Die Erbschaftssteuer-Initiative bittet nun genau jene Bürgerinnen und Bürger wieder zur Kasse. Sparen heisst: Geld auf die Seite legen und verzichten. Ist es richtig, jene Leute zu bestrafen, welche sparsam leben? Zwar ist es bei oberflächlicher Betrachtung tatsächlich eine Minderheit, welche die Zeche bezahlen soll. Ein Vermögen von 2 Mio. Franken ist aber rasch erreicht – sowohl beim Hauseigentümer, wie beim Unternehmer und Gewerbler, der Haus- und Grundeigentum besitzt. Frankreich lässt grüssen: Zahlreiche Liegenschaften in der Provence sind in das Eigentum von Ausländern übergegangen, weil es

Messlatte: Betrachtet man schliesslich Angestellte über 50 als nutzlos? Und Menschen über 65 als Schmarotzer? Ist eigentlich jedem von uns bewusst, wie schnell, zufällig und unverschuldet wir selber auf Hilfe angewiesen sein können?

Martin Heusser stellt sich auch für den zweiten Wahlgang vom 14. Juni zur Verfügung. Ich engagiere mich in seinem Unterstützungskomitee aus Überzeugung. Martin Heusser bringt alle notwendigen Qualifikationen für das Friedensrichteramt mit. Nebst seiner beruflichen Erfahrung sind es vor allem seine Persönlichkeit und seine

reiche Lebenserfahrung, welche ihn für die anspruchsvolle Aufgabe auszeichnen. Weitere Informationen findet man auf www.martin-heusser.ch. Schreiben Sie den Namen von Martin Heusser auf Ihren Wahlzettel und schenken Sie ihm Ihr Vertrauen. Alexandra Neuhaus, Obfelden

die geplante Sanierung der Kantonsstrasse mit ihrer zeitweiligen Sperrung die Situation für den Standort zusätzlich. Mit ähnlichen Herausforderungen sind viele KMU konfrontiert. Wird Substanz aus den Unternehmen abgezogen, werden diese Herausforderungen für viele unüberwindbar. Deshalb Nein am 14. Juni. Damian Isler, Geschäftsführer Créasphère


Gewerbe/Dienstleistungen

Verstärkung erwünscht «Heimat uf de Strass» Für sein Kirchenkonzert sucht der Jodlerklub Affoltern Chorsänger in allen Stimmlagen. > Seite 15

Das Strassenfest in Affoltern geht in die nächste Runde – am Freitag und Samstag. > Seite 17

Mittwoch, 27. Mai 2015

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Serie beendet 17 Mal in Folge hat der FCWB gepunktet – bis zur Niederlage gegen Balzers. > Seite 21

Das Zentrum Heumoos Bonstetten gibt es bereits seit 20 Jahren. Am 29. und 30. Mai wird Jubiläum gefeiert. (Bild zvg.)

Jung und engagiert: Andrea Seiler, Geschäftsführerin Möbelzentrum.

20 Jahre Heumoos in Bonstetten

(Bild zvg.)

Die Geschäfte des Zentrums verwöhnen mit Attraktionen und Rabatten Am 29. und 30. Mai feiern alle Geschäfte den runden Geburtstag des Zentrums Heumoos und laden die Bevölkerung zu Aktionen und Aktivitäten ein. Seit 1995 und bis heute sind die Apotheke, die The Look Boutique und natürlich der Coop im Zentrum beheimatet. Andere, neue Geschäfte kamen dazu und einige verschwanden auch wieder. So bunt die Mischung scheinen mag, eines ist allen gemeinsam: Beratung, Service und Kundennähe stehen seit 20 Jahren an erster Stelle. Und dies wird natürlich auch am Jubiläums-Wochenende so sein: die Türen sind weit geöffnet, man freut sich auf interessierte und neugierige Passanten, ein attraktives Programm wird ge-

boten und alle wünschen sich viele fröhliche Festbesucher.

Degustationen und Müsterchen Die Apotheke Drogerie Heumoos bietet allen Kunden zwei Tage lang 10 % auf das gesamte freiverkäufliche Sortiment. Dazu leckere Degustationen, viele verschiedene Produkte-Müsterchen und natürlich ein Wettbewerb mit schönen Kosmetik-Preisen. Gross und Klein können sich kleine Preise erwürfeln. Und neben allen Fest-Aktivitäten ist die Apotheke mit gewohnter Beratungskompetenz und aufgestellten Mitarbeiterinnen für die Kunden da. The Look Boutique ist seit 20 Jahren stark in Mode und Beratung – und seit 20 Jahren immer sechs Tage in der

Woche für die Kunden da! Darum wird am Jubiläums-Wochenende auf das ganze Sortiment 20 % gewährt und jede 20. Kundin erhält einen 20-Franken-Gutschein für den nächsten Einkauf. Und beim gemütlichen Apéro wird einfach mal ein bisschen gefeiert.

Clown und Kinderschminken Der Coop bietet am Freitag 10 % auf das gesamte Sortiment, am Samstag ein Geschenk bei jedem Einkauf und Produkteangebote zum Spezialpreis. Für die Kinder wird wie immer viel geboten: Ein Kinder-Clown sorgt für Unterhaltung und aus kleinen Gesichtern werden lustige Tiere, zauberhafte Feen, kleine Teufelchen und gefährliche Piraten geschminkt.

Bei Coiffure Azzurro werden 10 % auf Nail-Design angeboten, ebenfalls für die beliebten OPI-Nagellacke. Alle Kinder werden gratis mit bunten Haarsträhnchen geschmückt und die Erwachsenen geniessen den offerierten Apéro. Spezielle Schuheinlegesohlen für die ganze Körperstatik und orthopädische Schuheinlagen gibt es bei amove Züger. Hier bietet sich Gelegenheit für einen kostenlosen Fuss-Scan mit Beratung und 10 % auf alle Damenund Herrenschuhe. Wer am Anfang, in der Mitte oder am Schluss von all den Festivitäten hungrig geworden ist, setzt sich am besten bei der Chiringuito Bar ins Café/Bistro: Jede Pizza ist für den Jubiläumspreis von sieben Franken und mit Offengetränk dazu für zehn Franken zu haben. (pd.)

Kluges System für gesunde Behaglichkeit im Bett Bequem, schnell und exakt lassen sich an der Zürichstrasse 130 in Affoltern, Matratze und Unterfederung individuell auf jeden Menschen anpassen. Finetra, das Fachgeschäft für Schlafkomfort, hat dazu neu das spezielle Körpermesssystem Smartflex Control im Einsatz. «Wie man sich bettet, so liegt man bekanntlich», sagt Besim Bulica. Aus gutem Grund. Der Finetra-Geschäftsführer, dem Schlafkomfort für seine Kunden seit jeher am Herzen liegt, hat mit Smartflex Control neu ein System zum berührungslosen und diskreten Ausmessen von Schulter-, Taille- und Hüftbreite angeschafft. Mit diesem Körpermesssystem lassen sich Matratze und Unterfederung ganz bequem, schnell und exakt individuell auf jeden Menschen anpassen. Besim Bulica: «Uns ist sehr wichtig, dass die Kunden hundertprozentig zufrieden sind. Deshalb streben wir in allem, was wir tun, nach Perfektion. Das gilt für unser grosses Bettensortiment an Markenprodukten wie auch für die individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie unse-

ren dynamischen Service und die direkte und schnelle Lieferung. Smartflex Control ist in diesem Konsens eine logische Neuerung.»

Unterfederung individuell und perfekt anpassen Die beste Matratze wird noch besser mit der richtigen Unterfederung, halten Schlafkomfort-Fachleute fest. Damit meinen sie in der Fachsprache den von Laien «Lattenrost» genannten Teil des Bettinhaltes. Mit einer Unterfederung, die über vielfältige Einstellmechanismen verfügt, kann die individuelle Anpassungsfähigkeit an verschiedene Schlafgewohnheiten unterstützt werden. Smartflex, die Federleiste für Unterfederungen aus einem patentierten, speziell entwickelten Fiberglasverbundstoff, bietet diese optimalen biomechanischen Eigenschaften. Jede Federleiste mit ihren vier verschiedenen Elastizitätsstufen kann sich entsprechend der jeweiligen Matratze und des individuellen Schläfers gezielt absenken oder unterstützend wirken. Und genau da hilft das Körpermesssystem Smartflex Control, diese Feinheiten für die optimale Einstel-

Das Finetra-Team kalibriert das Körper-Messsystem Smartflex-Control. (Bild zvg.) lung der Federleisten rasch und unkompliziert zu finden – vor Ort, bei Finetra in unmittelbarer Nähe des Kronenplatzes. «Ob jemand grösser oder kleiner, schwerer oder leichter ist – alles das können wir jetzt punkto Schlafkomfort berücksichtigen», erklärt Besim Bulica. «Dazu wird mit dem neuen Messsystem die Unterfederung anatomisch genau auf die jeweilige Person eingestellt und die Matratze darauf abgestimmt. Der Zeitbedarf

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beläuft sich auf rund eine Stunde für zwei Personen.» Das sei genauso, wie bei einem Massanzug, meint der Finetra-Geschäftsführer schmunzelnd: «Diesen kauft man ja auch in der passenden Grösse und nicht zwei Nummern grösser oder kleiner.» (kb.) Liegeanalyse mit Smartflex-Körpermesssystem.

Möbelzentrum macht eine Verjüngungskur «Sehnsüchte können sehr unterschiedlich sein. Aber eine haben wir alle gemeinsam: Zeit, in der wir uns zu Hause wohlfühlen können.» Das sagt Andrea Seiler, ausgebildete Architektin und Geschäftsführerin der MZ Möbelzentrum AG, Volketswil. Sie ist jung, engagiert und spiegelt in ihrer Erscheinung wider, was ihr am Herzen liegt: echte Natürlichkeit. «Mein Vater Christoph Seiler hat das Möbelzentrum Volketswil übernommen, so bot sich für mich die Stelle der Geschäftsführung an», sagt die 28-Jährige. Nach dem Architektur-Studium an der ETH Zürich mit dem abgeschlossenen Master und den Erfahrungen, die sie in einem Zürcher Architekturbüro gewinnen konnte, machte sie ihr Faible für Einrichtung und Innenarchitektur zum Beruf.

Hochwertiges Mobiliar und kompetente Fachberatung Das Möbelzentrum besteht bereits seit 1967 und zeichnet sich durch ein Möbelhaus aus, das auf hochwertiges Mobiliar setzt und kompetente Fachberatung. Die neue Chefin baut auf dieser Qualität auf und ergänzt sie zeitgemäss mit neuen Inspirationen und Ideen. «Die Natur zeigt uns, wie man kreativ mit Farben umgehen und mit ungewöhnlichen Kombinationen Effekte erzielen kann». Das Möbelzentrum verjüngt sich und wird aufgefrischt, setzt aber weiterhin ganz bewusst auf Qualität und Handwerkstradition. Auch spielt bei der Wahl von Lieferanten der Aspekt Nachhaltigkeit und Ökologie eine entscheidende Rolle. So gehört beispielsweise Team 7 mit seinen Möbeln zum absoluten Spezialisten in Sachen deklarierter und zertifizierter Holzproduktion. Abgerundet wird das Thema Lifestyle rund ums Wohnen neu auch mit Ausstellungen mit Werken von Künstlern und einer Selektion auserwählter Wohn-- Accessoires. «Die kleinen Dinge, ausgewählte Lieblingsstücke, das besondere Bild an der Wand zaubern schlussendlich die persönliche Atmosphäre und das individuelle Zuhause», sagt die passionierte Chefin. (pd.)

Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 und 14 bis 18.30 Uhr,

Möbelzentrum MZ AG, Brunnenstrasse 14, Volketswil.

Samstag 9 bis 16 Uhr. Telefon 043 322 88 44.

Telefon 044 908 42 42, www.moebelzentrum.ch.


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Vermischtes

Mittwoch, 27. Mai 2015

Der Tisch ist gedeckt Kunstprojekt von Carmen Cabert in der Galerie Märtplatz Carmen Cabert ist nicht nur Gast in der Galerie Märtplatz in Affoltern. Sie hat auch klare Vorstellungen, was auf den Teller zu kommen hat. Wie viel und Was und dazu eine eigenwillige komponierte Geschichte als Supplement und Appetitanreger.

Inez van Deelen zeigt nebst abstrakten Bildern auch neue Porträts. (Bild zvg.)

Der KunstAusleih in der Altstadthalle Inez van Deelen Sigg stellt in Zug aus Es ist schon Tradition: Die Mettmenstetter Künstlerin Inez van Deelen Sigg zeigt ihre neusten Arbeiten an der jährlich stattfindenden Ausstellung, in der Zuger Altstadthalle, zusammen mit drei Kolleginnen vom KunstAusleih. Die Idee, Kunst auszuleihen, das heisst mieten anstelle von kaufen, ist nicht neu, wird aber immer beliebter. Auch der «KunstAusleih» besteht jetzt schon 13 Jahre und erfreut sich einer wachsenden Kundschaft. Die Möglichkeit, regelmässig und doch freibleibend die Wohn oder auch Arbeits-Umgebung, zu einem günstigen Preis neu zu gestalten, findet immer mehr Anklang bei Kunstliebhabern im privaten Bereich und auch bei (Klein-)Firmen. Van Deelen, Mitbegründerin und seither aktives Mitglied der KA, und ihre Künstlerkollegen, vermieten ausschliesslich eigene Kunstwerke und unterscheiden sich damit von der regulären Kunstvermarktung via Gale-

rien und Internet. Wichtig für die Künstler ist die Begegnung mit dem Kunden. Darum betreuen die Künstler die Ausstellungen selbst und sind während dieser Tage anwesend. Es gibt also reichlich Gelegenheit sich an der Zuger Ausstellung mit den Künstlern und deren Ideen und Gedanken auszutauschen und vom weit gefächerten Miet-Angebot Gebrauch zu machen. Vielleicht ist dies ein Anstoss, um mal etwas Neues auszuprobieren? Neben Inez van Deelen mit neuen Porträts und abstrakten Bildern, präsentieren in Zug drei weitere Künstlerinnen vom KunstAusleih ihre neuen Werke: Rita Cedraschi zeigt Landschaftsimpressionen, Annemarie Graf grosse abstrakte Gemälde und Ira van der Merwe grossformatige Tiere, gezeichnet mit Kohle auf Papier. (pd.) Ausstellung in der Zuger Altstadthalle, Freitag, 29. Mai, 17 bis 21 Uhr (Vernissage), Samstag, 30. Mai, 14 bis 20 Uhr und Sonntag, 31. Mai, 11 bis 17 Uhr. Weitere Infos unter www.kunstausleih.ch oder direkt bei Inez van Deelen, via kunst-inez.ch.

Ein Tisch, 12 Gedecke. Voilà. Damit ist eine Tafel vollständig. Schwierigkeiten sind vorprogrammiert, sollte eine weitere Person auftauchen. Das gibt Zoff, das war schon bei Dornröschen so. Und damit gibt sich eine Künstlerin wie Carmen Cabert aus Bonstetten nicht zufrieden. Sie kreierte flugs eine Tafel mit 13 Tellern, platzierte darauf ihre Kunstwerke und Regula Zellweger liess sich dadurch zu ihrem Text vom Zornröschen verführen. Da war ein Anfang und ein Ausblick, fast schon ein Versprechen, was da vor fast vier Jahren in der Galerie Märtplatz in Affoltern gezeigt wurde. Tatsächlich, die Tische liessen Carmen Cabert nicht mehr los und sie hat das Projekt Mensa weiterentwickelt. Immer wieder verbindet sie Anregungen aus alltäglichen Gesprächen und Lebenszufälligkeiten zu ihren künstlerischen Einfällen. Ihre neueste Objektsammlung präsentiert sie einheitlich auf blendend weissen Keramiktellern auf schwarzem Tuch. Ihr Spektrum reicht von Aschebildern (Kohle gewordene Erinnerungen) über gehäkelte Videobänder (noch viel mehr Erinnerungen!) zu Lastenträgern (BH-Erinnerung?) und entfremdeten Bucheinbänden.

Das Kunstobjekt und die subjektive Wahrnehmung Aufsteigend sind Tisch eins mit einem Teller und einem Kunstwerk, Tisch zwei mit zwei Tellern und zwei Objekten etc. bis zum bereits gezeigten 13. Tisch nun vollzählig beieinander. Die Objekte repräsentieren einen Freundeskreis, der sich zu Tisch trifft. Zwölf weitere Autoren und Schriftstellerinnen liessen sich finden und mit der

Kunst häppchenweise angerichtet: der 13. Tisch. (Bild zvg.) Aufgabe konfrontieren, eine literarische Umsetzung des zugeteilten Tischs auf maximal einer A4-Seite festzuhalten. Die Autoren sind: Dr. Dathe Stefanie, Rahel Uster, Simon Chen, Serge Pinkus, Peter Killer, Simone Schaufelberger-Beguet, Ursina Marion Unholz, Peter Schaufelberger, Dr. Lothar A. Blum, Dr. Volker Schunk, Eveline Steiner, Nadja Schiller-Wolf. Alexander Steiner beschreibt die Arbeit seiner Mutter einfühlend: In diesem Projekt will die Künstlerin den Dialog von Kunstobjekt, hier «MensaTisch», und subjektiver Wahrnehmung thematisieren, indem sie verschiedene Autoren einlädt, in literarisch freier Form Stellung zu beziehen. Verspielt, analysierend, nachdenklich – dank dem lockeren Rahmen schweifen die entstandenen Wer-

ke in die verschiedensten Richtungen weiter. Damit zeigt das Projekt, wie Denkanstösse ihren Impuls über diverse Medien und Genres weitergeben können, um wieder neue, vielleicht ganz alltägliche Gespräche zu initiieren. Dies ist ganz im Sinne von Kultur Affoltern, welche als Veranstalterin herzlich zu dieser Ausstellung einlädt. Die Galerie Märtplatz ist deshalb am Fest «Heimat uf de Strass» am Freitag von 17 bis 20 Uhr, sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Sonntags von 15 bis 18 Uhr. Irma Gerber, Kultur Affoltern Ausstellung vom Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 14. Juni, Vernissage, moderiert von Simon Chen, am Sonntag, 31. Mai, von 13 bis 17 Uhr.

Raku-Skulpturen von Walter Altorfer in der KommBox Vom Jazz-Saxofonisten Peter Landis umrahmte Vernissage in Aeugst 16 Arbeiten des Aeugster Keramikkünstlers Walter Altorfer finden in der kleinen aber feinen KommBox in Aeugst Platz. Wer Lust hat auf mehr: Der Künstler zeigt nach Voranmeldung über hundert weitere Werke im Atelier an der Büelstrasse 1 in Aeugst.

Altorfer herausgegeben, beim Künstler.

Vertonter Ton

................................................... von regula zellweger Ein Erlebnis für alle Sinne sind die Raku-Skulpturen von Walter Altorfer. Wenn die Werke gebrannt werden, verbreitet sich ein nicht sonderlich angenehmer Duft über Aeugst. Sind die Werke fertig, kann man sie nicht nicht anfassen, die Oberflächenstruktur reizt zum haptischen Erleben. Nicht nur mit Geruch- und Tastsinn, auch optisch kommt der Betrachter auf die Rechnung. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, beispielsweise beim Märchenturm, wo eine verschlungene Treppe am Turm entlang und durch den Turm führt. Anlässlich der Vernissage vom vergangenen Donnerstagabend wurden zudem Gehör und Gaumen verwöhnt. Bei einem Glas Wein lauschte man fasziniert der Improvisation des Jazz-Saxofonisten Peter Landis.

erhältlich

Marianne Klug hielt die Rede zur Vernissage der Ausstellung. Gestalteter Ton – gleich zweifach: Raku-Tonskulpturen von Walter Altorfer und dazu improvisierte Töne von Peter Landis, Jazz-Saxofonist (rechts). (Bild Regula Zellweger) Einführung durch Marianne Klug Marianne Klug, Lebenspartnerin von Walter Altorfer, führte in Werk und Leben des Künstlers ein. Sie erzählte, dass der Begriff Raku im Japanischen unterschiedliche Bedeutungen habe: Leichtigkeit, Wohlbefinden und Freude. Diese Begriffe stimmen bestimmt auch mit der Arbeitshaltung von

Walter Altorfer überein. Er strahlt, wenn er davon erzählt, wie er voller Neugier auslotet, was alles mit Ton möglich wird. Er lässt seine Skulpturen im Kopf entstehen, gären. Dann skizziert er – um sie schliesslich zu formen, brennen und farblich zu gestalten. Für diesen Prozess nimmt er sich viel Zeit, geniesst es, als pensionierter Lehrer end-

lich genügend davon zu haben. Er treibt das Spiel mit der Statik auf die Spitze und probiert mit Glasuren und Acrylfarben Neues aus. Das Brennen ist immer wieder mit Nervenkitzel, aber auch mit Staunen verbunden. Marianne Klug meinte mit einem liebevollen Lächeln: «Er hätt scho immer gern zeuslet.» Sie hat ein Buch mit vielen Fotos zum Schaffen von Walter

Anlässlich der Vernissage am 21. Mai improvisierte Peter Landis mit dem Saxophon Ton-Bilder, die innere Bilder des Brennvorganges der Tonskulpturen, der flirrenden Hitzewellen, aber auch der Formen und Oberflächen der Werke evozierten. Altorfer formuliert so: «Meine Fegefeuer-Technik stammt aus Japan und heisst Raku: Tonobjekte werden im Ofen auf über 1000°C erhitzt, damit die Glasur schmilzt und ihre Farben sich entwickeln. Durch das Fegefeuer erhalten die Skulpturen also zur Dreidimensionalität ihrer Form eine vierte Dimension hinzu, nämlich die der Farbe. Dieser Vorgang lässt sich nur bedingt steuern, vieles bleibt dem Zufall überlassen. Manche Skulpturen bekommen aufgrund innerer Spannungen Risse oder zerspringen ganz. Diejenigen aber, die das Fegefeuer überstehen, offenbaren gerade durch die scheinbare Zufälligkeit des Vorgangs ihr wahres Wesen.» Raku-Skulpturen von Walter Altorfer, KommBox, Gemeindehaus Aeugst, bis 20. August, zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Aeugst.


Veranstaltungen

Mittwoch, 27. Mai 2015

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«Virtuos und heiter» Konzert von Laurent Tinguely und Ursula Hauser in Wettswil

1996 – Konzert des Cäcilienvereins, verstärkt durch Gastsänger und mit Solistin Christina Jaccard. (Bild zvg.)

Drei Chöre – ein gemeinsames Projekt «Gospel in Concert»: Gastsänger gesucht! Zusammen mit dem Vocal Cord Chor Knonauer Amt und dem Gospelchor Affoltern plant der Cäcilienverein Affoltern für den kommenden Herbst mehrere Gospelkonzerte. Obwohl die drei Chöre bereits eine stattliche Anzahl Sänger zusammenbringen, wünschen sich die Organisatoren zusätzliche Gastsänger und Gastsängerinnen. Vor allem sangesfreudige Männer sind eher knapp vorhanden, darum sind Männerstimmen in jeder Stimmlage sehr willkommen. Aber auch kurzentschlossene Frauen, die bereits Chorerfahrung mitbringen, tragen zur Bereicherung bei. Singen macht Freu(n)de – dies das Zitat aus der Webseite des Cäcilienvereins. Warum nicht sich ein Herz fassen und einmal pro Woche unter der geschulten Anleitung der Dirigenten Annette Bodenhöfer oder Alois Heer sich auf die herbstlichen drei Konzerte vorbereiten und vom Groove der Songs mitreissen lassen? Der Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer probt jeweils am Montagabend, am Dienstagabend in Bonstetten kann mit

dem Vocal Cord oder am Donnerstagabend mit dem Cäcilienverein mitgesungen werden, beide werden von Alois Heer dirigiert. Dieser feiert übrigens dieses Jahr sein 30-Jahre-Dirigenten-Jubiläum beim Cäcilienverein. Sein Wunsch war es, nach über 20 Jahren nochmals ein Gospelkonzert mit einem grossen Chor einstudieren zu dürfen.

Die Lady mit der schwärzesten Stimme Zürichs Als Solistin konnte die hierzulande bereits bekannte Christina Jaccard gewonnen werden, sie war bei den erfolgreichen und unvergesslichen Konzerten in den Jahren 1994/1996 dabei. Mit ihrer souligen Stimme versteht sie es ausgezeichnet, kraftvolle Tiefe in die einzelnen Songs zu legen und schlägt für den grossen Chor die Brücke zum Publikum. Den Titel «Die Lady mit der schwärzesten Stimme Zürichs» trägt sie zu Recht …

oder anette.bodenhoefer@telcbit.com oder info@vocalcord.ch.

18. Juni, 19.30 bis 21.45 Uhr, im Singsaal des Schulhauses in Zwillikon statt. (pd.) Infos bei Werner Haas, Präsident, Tel. 079 578 01 35 oder unter www.jodlerklubaffolternamalbis.ch.

Der Jodlerklub Affoltern freut sich auf viele neue Sänger. (Bild zvg.)

Filmmusik in der Fabrik

Das musikalische Spektrum des von Hannah Meret Burkhard dirigierten Liederabends reicht von First Youth aus Cinema Paradiso über Stücke aus Lord of the Rings, Breakfast at Tiffany’s, Titanic, The Godfather oder Sis-

Zur Aufführung gelangen Werke von André Fleury, Louis James Alfred Lefébure-Wely, Tomaso Albinoni, Alphonse Leduc, Rafael Méndez, Vittorio Monti und Peter Iljtsch Tschaikowsky. Es erklingt somit Musik aus Frankreich, Italien, Mexiko und Russland. Aus der Reihe der Kompositionen sollen einfach ein paar Beispiele genannt werden. Das Konzert wird eröffnet mit dem Stück Marche, welches von André Fleury 1980 komponiert wurde. Es blieb bis heute unveröffentlicht. André Fleury starb 1995. Der mexikanische Trompetenvirtuose Rafael Méndez wurde auch der «Heifetz der Trompete» genannt. Er ar-

an: claudio.lingenhag@caecilienverein-affoltern.ch

Proben im Juni in Zwillikon

Am Samstag, 30. Mai, präsentiert der Gesangverein Hedingen in der Fabrikhalle Werk 2 der Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen, unter dem Titel «Diamonds are forever» Lieder zum Thema Filmmusik in der Fabrik.

................................................... von matthias ruff

Anmeldung: www.caecilienverein-affoltern.ch oder

Der Jodlerklub Affoltern sucht Verstärkung Für sein Kirchenkonzert im November sucht der Jodlerklub Affoltern Chorsänger in allen Stimmlagen. Gesungen werden die Toggeburger Psalmen von Peter Roth. Die öffentlichen Proben finden an den Donnerstagen, 11. und

Am Freitag, 29. Mai, um 20 Uhr spielen Laurent Tinguely (Trompete) und Ursula Hauser (Orgel) in der Kirche Wettswil. Das Konzert ist der erste Anlass einer ganzen Reihe von SponsoringVeranstaltungen zur Finanzierung der neuen Orgel für die Kirche Stallikon.

ter Act bis zu einem Medley aus James Bond 007. Für die Arrangements zuständig ist Lukas Lanzendörfer. Begleitet wird der Gesangverein von Mathias Landtwing (Klarinette), Samuel Büttiker (Schlagzeug), Rafael Jerjen (Bass), Florian Mächler (Gitarre) und Tobias Rütti (Klavier). Durch den Abend führt das Komiker-Duo Notstrom. Cüplibar und Abendkasse öffnen um 18.30 Uhr, das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Tickets à 30 Franken sind an der Abendkasse erhältlich oder im auch Vorverkauf unter www.gesangverein.ch.

Ursula Hauser.

rangierte viele Solo-Konzerte der klassischen Literatur für die Trompete um. So spielte er zum Beispiel das berühmte ViolinKonzert von Mendelssohn in e-Moll, oder das virtuose Geigenstück «Moto Perpetuo» von Niccolò Paganini. Im Konzert er- Laurent Tinguely. (Bilder zvg.) klingt sein eigenes Stück «Intermezzo», ein eher ruhiges Tinguely heute seine Aktivitäten als und melancholisches Werk. Solist und Orchestermusiker weiter Von Peter Tschaikowsky stammt und unterrichtet als Dozent für Tromdas letzte Stück des Konzertabends, pete an der Zürcher Hochschule der der «Danse Napolitaine». Er ist Teil der Künste. Musik für das Ballett Schwanensee, welche Tschaikowsky in den Jahren 1875 bis 76 komponierte und das am Ursula Hauser, Orgel Moskauer Bolschoi-Theater 1877 zum Ursula Hauser erhielt ihre erste musiersten Mal aufgeführt wurde. Das Bal- kantische Ausbildung in der väterlilett Schwanensee ist heute das wohl chen Ländlerkapelle. In Zürich schloss populärste Ballett überhaupt und für sie ihre Studien u.a. mit dem Konzertviele zu einem Synonym für Ballett ge- Diplom für Orgel mit Auszeichnung worden. Der «Danse Napolitaine» wird ab. im Schwanensee im dritten Akt geIn stetem Dialog mit dem Phänospielt und getanzt. men Orgel hat sie diesem Instrument neue, erfrischende Aspekte abgewonnen. Die Musik der Romantik ist imLaurent Tinguely, Trompete mer wieder Thema ihrer von der KriDer gebürtige Freiburger Laurent Tin- tik sehr positiv bis begeistert besproguely erhielt seinen ersten Trompeten- chenen CD-Einspielungen. Unter andeunterricht im Alter von neun Jahren rem im St. Johann Schaffhausen: Felix bei seinem Vater. Bereits fünf Jahre Alexandre Guilmant (1837–1911); im später nahm er am Konservatorium Dom zu Schwerin: Felix Mendelssohn Freiburg sein Studium auf und besuch- (1809–1847); im Berliner Dom: Franzöte gleichzeitig das Gymnasium. Nach sische Romantik mit der Flötistin dem Abschluss des Lehrdiploms setzte Ursula Bosshardt. Während ihrer vieljährigen Tätiger sein Studium in der Klasse von Jean-François Michel fort. Mit 19 Jah- keit an der Grubenmann-Kirche ren, schon vor seinem Konzertreife- Wädenswil initiierte sie den Bau der Abschluss, wurde er in das Philharmo- neuen Orgel durch die Gründung des nia Orchestra der Oper Zürich enga- Vereins «Orgelfreunde Wädenswil». Unter dem Titel «Die leichte Muse giert. Zwei Jahre später folgte die Beförderung des jungen Orchestermit- und die Königin der Instrumente» glieds zum Solo-Trompeter. Nachdem spielte sie in der Tonhalle Zürich und er sich als Mitglied des bekannten und in der Grubenmann-Kirche Wädenswil erfolgreichen Ensembles Philharmo- eine Doppel-CD und im Schloss Tarasp nic Brass Luzern lange der Kammer- die zweite CD mit Salon- und Untermusik gewidmet hat, führt Laurent haltungsmusik ein.

Ab sofort wieder Live-Konzerte Musikabende im «Hirschen», Obfelden Bis Mitte September spielen am Freitag- und Samstagabend von 19 bis ca. 22 Uhr Bands unterschiedlicher Stilrichtungen live auf. Bruna Bortoluzzi, die langjährige Wirtin vom Restaurant Hirschen in Obfelden freut sich, auch dieses Jahr ihren Gästen besondere Musikabende anzubieten. Im eigens aufgebauten MusikZelt im Garten ihres bestbekannten Speiselokals spielen jeden Freitag und Samstag Bands unterschiedlicher Stilrichtungen live auf. Das vielfältige Programm umfasst volkstümliche Klänge, Blues, Rock, Jazz oder Oldies. Wer wann spielt, ist im Hirschen auf einem Plakat oder in den Veranstaltungsinseraten und in der «Agenda» im «Anzeiger» ersichtlich. Dieses Wochenende spielen «Die Entertainer» und die «Old House Jazz Band». Dank dem bewährten Musik-Zelt können die Anlässe witterungsunabhängig durchgeführt werden. So muss niemand überlegen, ob der Anlass durchgeführt wird oder nicht. Der Eintritt ist frei. Wer Bruna kennt, weiss, dass im Hirschen alle Besucher auf Wunsch bestens mit Speis und Trank versorgt werden. Die hausgemachten und saisonalen Speisen auf der vielfältigen Karte werden zudem monatlich mindestens einmal mit feinen Grilladen ergänzt.

Wirtin Bruna Bortoluzzi empfängt im Musikzelt. (Archivbild) Bruna Bortoluzzi und ihr Team freuen sich auf viele Gäste und gesellige Abende im Musik-Zelt. Für die Daten vom 24. und 31. Juli sowie 14. August fehlen der Wirtin noch Musiker. Wer gerne selber im Musik-Zelt auftre-

ten möchte oder eine Band kennt, darf sich gerne bei der engagierten Wirtin melden. (pd.) Restaurant Hirschen, Bruna Bortoluzzi, Dorfstrasse 2, Obfelden, Telefon 044 761 42 06.


veranstaltungen

Dirndl, Lederhosen und Spanferkelzeit Fest in der Schneebeli-Scheune, Uerzlikon Bereits zum siebten Mal heisst es wieder «Spanferkelessen» in Uerzlikon. Das Fest findet am Samstag, 30. Mai, ab 18 Uhr in der Scheune von Ueli Schneebeli statt. Ein toller Abend mit Speis und Trank, umrahmt von «JaukPower». Traditionen soll man pflegen! Bereits findet das siebte Spanferkelessen in Uerzlikon statt, auch dieses Jahr organisiert und durchgeführt von Barbara Eder und Ueli Schneebeli. Hofbesitzer Ueli Schneebeli, mit Helfern, scheut auch dieses Jahr keinen Aufwand, damit er den Besuchern einen Partyraum mit speziellem Ambiente präsentieren kann. «Echt Urig Steirisch» heisst das Motto von Jauk-Power, die für die musikalische Unterhaltung sorgen werden. Warum dann in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Oder, warum nach München reisen wenn du alles in Uerzlikon haben kannst! «Es hät, solangs hät», heisst es dann ab 18 Uhr. Bereits am frühen Morgen wird eingeheizt, damit jedem hungrigen Festbesucher ein saftiges Stück vom Spanferkel mit einem knackigen Salat serviert werden kann. Diverse Grillspezialitäten warten auf Abnehmer, welche keine Lust auf Spanferkel haben. Für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen sorgt Barbara Eder mit ihrer Crew, bestehend hauptsächlich aus Mitgliedern vom Jauk-Power Fanclub. Das ServicePersonal, gekleidet in fesche Dirndl, sorgt sowohl für das leibliche Wohl, als auch für das Auge.

Stimmung mit «Jauk-Power» Für die richtige Stimmung und ordentlich Gaudi sorgen nach einer einjährigen Pause wiederum «Jauk-Power» und garantieren so für eine tolle Unterhaltung. Freier Eintritt, Musik und Tanz, wo wird das den Besuchern heute noch geboten? Natürlich in Uerzlikon.

Gastgeber: Ueli Schneebeli ...

... und Barbara Eder. (Bild zvg.) Der von Barbara Eder 2012 gegründete Jauk-Power-Fanclub mit gegen 100 Mitgliedern, verwöhnt die Gäste zusätzlich mit einem feinen Kuchenbuffet. Mit der Gelegenheit für einen «Zustupf» in ihre Vereinskasse sind die Mitglieder den Organisatoren dankbar. Jauk-Power versucht sich an der Schweizer Vorausscheidung im Juni in Reichenbach im Kandertal, für das Finale des Alpen Grand Prix vom Herbst in Meran zu qualifizieren. Dazu wünschen wir ihnen viel Glück. Auf möglichst viele Gäste, in Lederhosen, dem Seppelhut, oder im farbenfrohen Dirndl hoffen die beiden Organisatoren mit ihren Helfern. Walter Schweizer

Schnuppertag auf dem Naturistengelände Das Sonnenbad Schönhalde lädt ein Nach dem Erfolg des letzten Jahres führt der Naturistenverein Sonnenbad Schönhalde auch dieses Jahr, am 30. Mai, einen Schnuppertag durch. Die unverbindlichen Führungen (in Kleidern) durch das idyllische Gelände finden am Samstag, den 30. Mai, zwischen 10 und 12 Uhr statt – bei jeder Witterung. Der zweite Teil des Schnuppertages ist nur bei guter Witterung möglich. Wer am Vormittag an einer Führung teilgenommen und nun Lust hat, dazu ein grosses Badetuch und evtl. Picknick mitnimmt, kann das Sonnenbad Schönhalde anschliessend ab 12 Uhr kostenlos nach den Regeln des Vereins benutzen: Ab Garderobe unbekleidet. Inklusive sind die Benutzung des Schwimmbads, des Grills, des Pétanqueplatzes und der Tischtennis-, Liege- und Sitzplätze etc. Es gibt keine Ess- und Trinkvorschriften. Rauchen ist untersagt. Der Verein Sonnenbad Schönhalde (Mitglied der SNU Schweizer Naturisten Union und der INF International Naturist Federation) besitzt im Weiler Wängibad seit 1960 dieses idyllische, grosse Gelände an wunderschöner, sonniger Südhanglage mit herrlicher Sicht ins Grüne und mit Fernblick in die Alpen, sehr erholsam und fern jeder Hektik. Zu beachten ist, dass wegen der Hanglage sich für Gehbehinderte leider oft Schwierigkeiten erge-

Das Sonnenbad Schönhalde. (Bild zvg.) ben. Für den Unterhalt des Geländes sind die Mitglieder selbst besorgt. Ausserhalb des Geländes ist neu ein Teil des Vereinsbesitzes unter Naturschutz, resp. Waldschutz gestellt, betreut von der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich. Der Weg zum Schnuppertag: Von der Hauptstrasse zwischen Affoltern und Aeugst, geht es beim Wegweiser «Sonnenbad Schönhalde» in südlicher Richtung auf den Fahrweg Hinterlegg abbiegen und an der Fahrverbotstafel vorbei zum Parkplatz (für Mitglieder und Gäste ist die Durchfahrt gestattet). Von dort sind es noch etwa 50 m zu Fuss weiter bis zum Einfahrtstor des Geländes. Dort bitte die Glocke betätigen. Der Verein freut sich auf zahlreichen Besuch. (pd.) Weitere Infos: www.sonnenbad-schoenhalde.ch, E-Mail sbs@datazug.ch.


Veranstaltungen

Mittwoch, 27. Mai 2015

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«Heimat uf de Strass» Strassenfest in 6. Auflage – am Freitag und Samstag in der Begegnungszone, Affoltern

Flora Conte mit Blaesir. (Archivbild)

Reitshows und Plausch-Parcours Tag der offenen Tür auf dem KiTi-Hof bei Uerzlikon am Sonntag, 31. Mai. Der Tag der offenen Tür auf dem KiTiHof bei Uerzlikon bietet Gelegenheit, zusammenzukommen und die Reitvorführungen der Kinder zu bestaunen. Diesmal bereichert ein Ghymkana – ein Geschicklichkeitsparcours mit Pferd oder Pony – das Programm. «Jeder darf mitmachen», verspricht Flora Conte. Die kleinen Besucher kommen auch beim Büchsenwerfen, Eimerfischen oder auf geführten Ponyrunden auf ihre Kosten. Natürlich bietet der Tag der offenen Tür auch Gelegenheit, den KiTiHof und sein Angebot kennenzulernen. Aus aktuellem Anlass seien die Sommerferienkurse erwähnt. Nebst dem Bewährten ist neu eine Abendwanderung mit Ponys im Wald im Angebot – bräteln inklusive –, weiter ein Wander-Reit-Wochenende für Fortgeschrittene, Badeplausch mit Ponys im Zugersee und erstmals auch ein Kurs nur für Jungs. (tst.) Tag der offenen Tür auf dem KiTi-Hof, 31. Mai, ab 9 Uhr, Bauernhof Blinkmatt, Baar. www.kitihof.ch.

«Am liebsten hätte ich ein Schwingfest auf der Strasse!», verriet Barbara Roth, Präsidentin der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba), mehrfach anlässlich von diversen OK-Sitzungen. Das einzige leicht bittere Tröpfchen für sie wird sein, dass am kommenden Wochenende kein Sägemehl-Ring die Obere Bahnhofstrasse zieren wird. Schweizerische Traditionen sind aber stark vertreten – sowohl althergebrachte wie auch moderne.

Zweitägiges Strassenfest Ein Strassenfest auf die Beine zu stellen und ansprechend zu gestalten ist keine leichte und billige Aufgabe. Barbara Roth hat zusammen mit den engagierten OK-Mitgliedern wiederum viele Sponsoren gewinnen können. «So geht ein ganz grosser Dank auch an die Affoltemer Gemeindebehörde, die den diesjährigen Event grosszügig unterstützt», meint sie. «Ohne dies und die unbürokratischen Zuwendungen der örtlichen Gewerbebetriebe sind solche Festivitäten gar nicht möglich.» Eben weil der Aufwand alljährlich gross ist, haben die mitmachenden Restaurationsbetriebe «Roots», «Spyre» und «V.Oldies Bar» gewünscht, an zwei Tagen präsent sein zu dürfen. Damit beginnt «Heimat uf de Strass», das als diesjähriges Motto des Affoltemer Strassenfestes gilt, bereits am Freitagabend, dem 29. Mai um 18 Uhr.

Am Freitag Der Zürcher Bauernverband wird mit einer Roadshow zum Thema «Kuh, vom Gras zur Milch» auf der Höhe der Amavita Apotheke zugegen sein. So wird visuell und massstabsgetreu aufgezeigt, was eine Kuh tagtäglich zu sich nimmt, um die gewünschte

bis» von Nino Lentini und die Schlagzeugschule Roli Elmer bringen alljährlich erstaunliche Talente hervor. Dieses Jahr präsentieren sich die Musikschüler mit Coverversionen von Schweizer Interpreten wie Adrian Stern, Gölä, Züri West und DJ Bobo. Auch eine Modeschau mit Alfilo Hair Design zusammen mit Trachten, Rey HerrenStrassenfest im Herzen von Affoltern. Dieses Wochenende geht es weiter. (Archivbild) mode mit KundenMilchmenge zu produzieren, und wie bliebenen Schweiz. «Lovis» Popmusik models und Poco Bueno Collection aus der Schweiz mit weiblicher Front- sorgt für einen Augenschmaus. Mit diese anschliessend verarbeitet wird. Durch den Gaumen wird am Stand stimme erobert die Bühne, «KOP» die «Little Feather», «Fair» und dem Rapvon Hanspeter Hediger erfahrbar, was bekannte Ur-Säuliämter-Soul-Rock und per Cristian Archetti gehts mit Säuliaus den Erzeugnissen seiner Hoch- Bluesband werden das entfachte Feuer ämter- und Schweizer Bands Richtung stammanlagen produziert wird. Konfi- weiter anheizen und zum Ausklang Abend. Für Leute mit Fernweh gibts türen, getrocknetes Obst, Süssmost, lässt «Last Avenue», die vierköpfige für den Gaumen nicht nur die guten diverse aussergewöhnlichen Essigsor- Band aus Hausen am Albis und dem alten Bratwürste und Raclette, sonten wie auch der Apfel- und Birnen- Grossraum Zürich den Kasino-Vorplatz dern auch China-Food, Thai Curry, italienische Köstlichkeiten, Fackelspiesse schaumwein, erstaunlich viel und neu- rocken. und vieles mehr. Die Kleinsten werden gierig machendes «Hochprozentiges» am Bobby-Car-Parcours ihre Freude haerwarten den Besucher. ben und die Jugendarbeit Affoltern Poco Bueno Collection, das Sport- Am Samstag bekleidungsgeschäft an der Zürich- Von urchig bis rockig, für Kinder, Ju- stellt eine Street-Soccer-Anlage auf. Zum grossen Party-Ende wird Almstrasse 100, wird eine Modeschau der gendliche, Erwachsene, vom Jodel bis ungewöhnlichen Art zeigen. Nebst Er- zum Rap – das Festprogramm am klausi, «der Schwabe aus Mallorca» als wachsenen und Kindern, die die tren- Samstag bietet für jedermann High- einziger Nicht-Schweizer aufrufen. dige Kleidung vorführen, werden auch lights. Es lockt ein kleiner Bauern- Seid Victor Giaccobo’s Film «Der grosder stattliche Quarter-Hengst Bueno markt, im «Roots» kann ein Bauern- se Kanton» ist auch Deutschland von Geschäftsinhaberin Susanne brunch genossen werden, der Jodler- durchaus fast schon schweizerisch. Bassler und ihr Hund mit von der Par- klub, Edi’s Blasmusikanten und Alp- Mallorca ist auch keine Weltreise tie sein. Die sportlichen und trendigen hornbläser geben sich ein Stelldich- mehr und gilt schon fast als NachbarKleider mit tollen Farben und Schnit- ein, eine Volkstanzgruppe schwingt land. Auf seiner Webseite verspricht ten, aufwändigen und hochwertigen das Tanzbein zu heimatlichen Klän- er «springen, hüpfen, … feiern bis das Dach wegfliegt», gut gibts am StrasStickereien, werden in der Schweiz gen. konzipiert und vertrieben. Je fortgeschrittener der Tag, desto senfest kein Dach, das wegfliegen Die Musik am Abend streift den neuzeitlicher werden die Darbietun- kann, aber für ausgelassene StimAspekt der eher jungen oder jungge- gen. Die Gitarrenschule «Sound am Al- mung ist gesorgt! (sci)

Den eigenen Fussabdruck testen

Unbekannte Baumeister

Eco-Mobil on Tour mit Stand des WWF

Waldameisen spielen als Nützlinge im Wald, an Waldrändern und in angrenzenden Landwirtschaftsflächen eine wichtige Rolle. Sie vertilgen eine grosse Menge an Insekten, darunter eine Vielzahl verschiedener bedeutender Schädlinge. Ein starkes Waldameisenvolk mit etwa 1 Mio. Individuen kann bis zu 30 kg Insekten pro Jahr fressen. Daneben spielt Honigtau als Nahrungsquelle eine zentrale Rolle. Bis zu 200 l kann ein starkes Volk übers Jahr sammeln. Diesen ernten die emsigen Waldameisen Waldameisen und ihre Beute. (Bild zvg.) von Blattläusen. Ihre Blattlauskolonien verteidigen die Stand und sind vielerorts im RückWaldameisen auch gegen übrige Fress- gang begriffen: Vor allem im Mittelfeinde. Daneben stellen Waldameisen land befürchtet man einen fortlaufenselber wiederum für andere, oftmals de Abnahme. Über die Gründe und allbedrohte Tierarten eine wichtige Nah- fällige Massnahmen berichtet der rungsquelle dar. So ist beispielsweise Ameisen-Fachmann David Ricci, Ausder Grünspecht auf Waldameisen als bildungskoordinator Verband Schweizer Waldameisenschutz, im Rahmen Nahrungsquelle angewiesen. Diese wichtige Rolle in Wald und seines Vortrages. Die Veranstaltung ist Landschaft war der Grund, alle Wald- kostenlos. ameisenarten in der Schweiz ab 1966 unter Schutz zu stellen. Trotzdem ha- Vortrag am Freitag, 29. Mai, 20 Uhr, Giessenstr. 18, ben Waldameisen einen schweren Affoltern. Infos: www.nvba.ch und www.bzwlyss.ch.

Macht das Leben auf grossem Fuss glücklich? An der «EcoMobil on Tour» zeigt WWF den Besuchern an einem Stand auf, was deren «Footprint» ist. Mit dem I-Pad kann jeder und jede gleich selbst testen, wie nachhaltig sein oder ihr persönlicher Lebensstil ist. Der «Footprint», oder der «ökologische Fussabdruck», gibt an, wie viel Mal mehr Ressourcen man benötigt, als unser Planet langfristig bieten kann. Wir leben schon länger «auf Pump» von den nächsten Generationen und zehren von den stillen Reserven der Erde. Der grösste Teil der Umweltbelastungen entsteht übers Wohnen (32%) und die Ernährung (33%) und über die private Mobilität (13%).

Wenn alle Menschen auf der Erde so leben würden wie wir in der Schweiz, bräuchte es die Ressourcen von drei Planeten. Spitzenreiter ist Katar mit 6,6 Planeten, hart gefolgt von den USA, am Ende Afghanistan und Bangladesch mit unter 0,3 Planeten. Nachhaltiger leben kann sich lohnen: Das zeigt die Glücksforschung. Menschen sind glücklicher, wenn sie mehr auf innere Werte setzen, ihren Alltag bewusst erleben und sich Zeit für Freunde, Familie und Natur nehmen. Das zeigt auch das Land Costa Rica, welches auf der Rangliste des «Happy Planet Index» die höchste Zufriedenheit der Bevölkerung sowie eine lange Lebenserwartung aufweist, aber hochgerechnet trotzdem «nur» 1,4 Planeten verbraucht. (pd.)

Spielgruppe Chätzli: «Jetzt anmelden» In der Spielgruppe Chätzli im Familienzentrum Bezirk Affoltern werden auf Ende August wieder Plätze frei. Kinder ab 2½ Jahren bis zum Kindergarteneintritt sind eingeladen, in den grossen, hellen Räumen zu spielen, hüpfen, toben, basteln, Geschichten hören – einfach Spass zu haben. Doch nicht nur drinnen wird getobt, auch das Spiel im Freien ist zu einem wichtigen Bestandteil der Spielgruppenzeit geworden. Unter Gleichaltrigen lernen die Kinder einander zu helfen, sich in der Gruppe individuell zu behaupten

und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Spielgruppenzeiten sind jeweils am Montag und Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr und neu ab September am Freitagnachmittag von 14 bis 17 Uhr. Der Besuch einer Spielgruppe erleichtert dem Kind den Einstieg in unser Schulsystem. Auch ein Schnuppertermin ist möglich. Auskünfte: Co-Spielgruppenleiterin, Martina Rütimann unter 079 741 80 29 oder via E-Mail martina.ruetimann@bluewin.ch. Informationen unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

David Ricci referiert über Waldameisen

Exkursion in die Kiesgrube Tambrig Zusammen mit Amphibienspezialist Harald Cigler die nächtliche Welt der Frösche entdecken – diese Gelegenheit bietet sich an der «Nacht der Frösche» vom Samstag, 30. Mai, zwischen Obfelden und Maschwanden. Die Exkursion führt in die wunderschöne Landschaft oberhalb der Lorze und Reuss. Auf der Suche nach den nachtaktiven Amphibien erfahren die Teilnehmenden Spannendes über Aufwertungsmassnahmen für seltene Amphibienarten. Exkursionsleiter Harald Cigler ist Amphibienspezialist und wissenschaftlicher Zeichner. Treffpunkt ist am Samstag, 30. Mai, um 19.05 Uhr bei der Postautohaltestelle Gessnerstrasse, Obfelden. Wer mit dem Auto kommt, kann bei der Kiesgrube Tambrig parkieren. Die Exkursion dauert bis 22 Uhr. Sie findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel und Taschenlampe sind von Vorteil. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Amphibien sind für ihre Fortpflanzung auf Feuchtgebiete, Auen, Weiher oder Tümpel angewiesen. Der Mensch hat diese Habitate weitgehend zum Verschwinden gebracht. Vernässte Flächen wurden drainiert und Flüsse verbaut. So sind heute 70 Prozent der einheimischen Amphibienarten stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Exkursion am 30. Mai, um 19.05 Uhr ab PostautoHaltestelle Gessnerstrasse, Obfelden. Anmelden bei Pro Natura Zürich, Telefon 044 463 07 74, pronaturazh@pronatura.ch, www.pronatura-zh.ch.


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Sport

Mittwoch, 27. Mai 2015

Ein Sieg fürs Selbstvertrauen Urs Huber hat erneut den Ketterer Bike-Marathon in Bad Wildbad gewonnen Bei der Zieleinfahrt als 17. der Mountainbike Marathon-Europameisterschaft in Singen wäre Urs Huber aus Enttäuschung am liebsten im Boden versunken. Mit dem Sieg am Ketterer BikeMarathon konnte er eine Woche später wieder etwas Selbstvertrauen zurückgewinnen. ................................................... von martin platter Urs Huber ist nicht zu beneiden. Der Leistungsträger des Radrennclubs Amt ist ein astreiner Bikemarathon-Fahrer. Mit Olympiasieger Jaroslav Kulhavy dominiert derzeit jedoch ein überragender Allrounder die Langstreckenrennen, der auch im ungleich populäreren und spektakulären Crosscountry-Weltcup gewinnen kann. Selbst Nino Schurter beissst sich am tschechischen Riesen (1,87 Meter) immer wieder die Zähne aus – wenn sich dieser den Sieg vorgenommen hat. Zuletzt wieder am Pfingstmontag am Auftaktrennen der Weltserie in Nove Mesto. Zu Beginn der Saison hatte

Kulhavy hochüberlegen das Cape Epic für sich entschieden, das auch als Tour de France der Mountainbiker gilt. Vor zwei Wochen trat er in Singen zur Marathon-Europameisterschaft an und fuhr ebenfalls quasi im Alleingang alle seine Gegner buchstäblich in Grund und Boden. Besonders bitter für Huber war, dass man die frühe Flucht des 30Jährigen auf dem fahrtechnisch anspruchslosen Rundkurs früh erwartet hatte und Huber zunächst in der entscheidenden Fluchtgruppe dabei war. Doch als Weltmeister Kulhavy abermals antrat, musste ihn Huber ziehen lassen und fiel bald darauf auch noch aus der ersten Verfolgergruppe zurück. Der Sieg am Ketterer Bike-Marathon war deshalb wie Balsam für die Seele von Huber. Auch wenn er zugibt, dass die «Qualität des Feldes überschaubar war.» In Gedanken ist der RRC-Amt-Fahrer bereits an den Vorbereitungen für die Schweizer Bikemarathon-Meisterschaft, wo er als Titelverteidiger antritt. Sie findet am 20. Juni in Evolène statt. Nur sechs Tage später folgt bereits die Weltmeisterschaft im Grödnertal – mit Jaroslav Kulhavy als Titelverteidiger.

Die Donnerstagabendrennen in der Affoltemer Industrie gehören zu Urs Hubers Trainingsrennen für die bevorstehenden Titelkämpfe. (Bild Martin Platter)

Präzision, Konzentration und Geselligkeit Auftakt zum Eidgenössischen Feldschiessen Am Freitag, 29. Mai, startet das beliebte Feldschiessen im Bezirk Affoltern. Dieses Jahr kann das «Eidgenössische» auf drei 300-m-Schiessplätzen absolviert werden. ................................................... von michael spahr

Im letzten Streckenviertel drehten die Schweizerinnen nochmals auf – und liessen auch die Französinnen hinter sich.

Ins Silber-Boot nachgerückt EM-Medaille für Juniorin Katharina Strahl, Hedingen Für die Juniorinnen und Junioren des Schweizerischen Ruderverbandes (SRV) kam es am Pfingstwochenende zum ersten Saisonhöhepunkt mit den Junioren-Europameisterschaften im tschechischen Racice. 30 Nationen entsandten insgesamt 478 Sportlerinnen und Sportler an die Junioren-Europameisterschaften. Aus der Schweiz waren vier Boote am Start. Die Regattabahn in Racice war dieses Jahr Austragungsort dieser kontinentalen Titelwettkämpfe, welche seit 2011 ausgetragen werden. Es kamen 13 Bootsklassen zur Austragung. Auf die Juniorinnen und Junioren wartete ein straffes Programm. Am Samstag kamen die Vorläufe und Hoffnungsläufe zur Austragung. Am Sonntagvormittag fanden dann die Halbfinals statt, ehe am frühen Sonntagnachmittag die A-Finals starten.

Schweizer Juniorinnen-Doppelvierer rudert zur Silbermedaille Nur ein Rennen nach den Junioren startete das zweite Schweizer Finalboot zum Medaillenfinale. Der Juniorinnen-Doppelvierer in der Besetzung Debora Hofer (Seeclub Thun), Ella von der Schulenburg (Seeclub Küsnacht), Andrea Fürholz (Ruderclub Uster) und

Auf den Schiessanlagen Hausen, (mit Dachlissen-Mettmenstetten, Kappel, Rifferswil, Hausen und Knonau), Obfelden, (mit Zwillikon, ObfeldenMaschwanden Ottenbach und Affoltern) und Bonstetten, (mit Bonstetten, Aeugst, Hedingen und Wettswil) erfolgt der Auftakt zum diesjährigen Feldschiessen. Das KurzdistanzenSchiessen (50/25 m) findet für den ganzen Bezirk auf der Schiessanlage in Hausen statt. Die genauen Schiesszeiten sind in der Rubrik Schiessanzeigen in der nächsten Ausgabe des «Anzeigers» zu finden.

Teilnahme wichtiger als Rang Die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen ist gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot der Sicherheit sowie auch für die Unterstützung von weniger geübten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Nach

dem Vorschiessen vom 29. Mai folgt am Wochenende vom Freitag, 5. Juni, bis zum Sonntag, 7. Juni, das Hauptschiessen. Die Schiesszeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen werden auch im Internet publiziert, auf der Homepage des Bezirks-Schützenvereins.

Geselligkeit und Konzentration Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Die Teilnahme am Feldschiessen, an welchem jährlich zirka 150 000 Schützinnen und Schützen teilnehmen, birgt nicht nur eine lange Tradition hinter sich, sondern demonstriert auch in der heutigen Zeit Verbundenheit zur Tradition und der Schweiz aber auch zum sportlichen Schiessen. Die Vorstandsmitglieder und die Helferinnen und Helfer der durchführenden Vereine freuen sich, möglichst viele Schützinnen und Schützen am diesjährigen Feldschiessen begrüssen zu dürfen. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Nichtschützen herzlichst willkommen, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen oder den jeweiligen Festwirtschaften einen Besuch abzustatten. Infos: www.bsva.ch.

Der Juniorinnen-Doppelvierer mit Katharina Strahl (rechts). (Bilder zvg.) Neo-Bugfrau Katharina Strahl (Ruderclub Zürich) hatte keine einfache unmittelbare Vorbereitung auf die EM. Kurz vor der Abreise musste Stammmitglied Lara Eichenberger krankheitsbedingt Forfait erklären, womit Katharina Strahl ins Boot rückte. Das kurzfristig neu formierte Schweizer Juniorinnen-Quartett lieferte an diesem Wochenende in Racice konstant gute Rennen und kämpfte auch im Finale bis zum letzten Meter. Nach einem guten Start im Finale, wo die Schweizerinnen gut mithalten konnten, nahmen sie im Mittelteil der Strecke vorerst Position drei ein. Ru-

mänien übernahm mit kräftigen Schlägen souverän die Spitze und machte keinen Anschein, diese wieder preisgeben zu wollen. Frankreich ruderte auf dem zweiten Platz, die Schweizerinnen agierten aus einer Position mit einer halben Länge Rückstand. Im letzten Streckenviertel drehten die Schweizerinnen nochmals auf und wurden immer schneller. Zuerst schlossen sie zu Frankreich auf und dann überholten sie diese gleich auch noch und erreichten die Ziellinie eine halbe Sekunde vor Frankreich. Zur Belohnung gab es Silber. (pd.)

Auf dem Schiessstand wird konzentriert geschossen. (Bild zvg.)


Sport

Mittwoch, 27. Mai 2015

TC Säuliamt: alte Herren orientieren sich nach oben

Serie des FCWB gebrochen Fussball 1. Liga: FC Balzers – FC Wettswil-Bonstetten 4:1 (1:0) Der FC Wettswil-Bonstetten verliert gegen den FC Balzers mit 4:1. Damit geht eine unglaubliche Serie zu Ende, denn seit dem 20. September 2014 – auswärts gegen Seuzach – war der FCWB über 17 Partien in Folge ungeschlagen geblieben.

unmöglich. Immerhin gelang WB in der Nachspielzeit noch der Anschlusstreffer durch Rocha. Somit endete die Partie mit 4:1.

Stark dezimiert reiste der FCWB nach Balzers zum zweitletzten Saisonspiel. Der erste Platz und damit auch die Qualifikation für die Aufstiegsspiele hatte die Dosch-Elf bereits im Sack. Somit konnte man befreit aufspielen und die vielen gesperrten, verletzten und abwesenden Spieler verkraften. Auf der anderen Seite der FC Balzers, der gefestigt im Mittelfeld der Liga steckt und ebenfalls ohne Druck spielen konnte. Eine attraktive Partie durfte also erwartet werden.

FCWB-Weekend zum Abschluss

Offene Partie vor der Pause Das Spiel startete fulminant und die Ämtler versuchten sogleich das Zepter in die Hand zu nehmen. Die Angriffe der Dosch-Elf konnten aber von der gut stehenden Abwehr der Heimmannschaft abgefangen werden. Dann in der 15. Minute der Gegenschlag. Balzers kommt mit seiner ersten Möglichkeit auch gleich zum Führungstreffer durch Domuzeti. Der FCWB versuchte sofort zu antworten. Dukhnich setzte sich im gegnerischen Strafraum gegen zwei Gegner durch und scheiterte mit seinem Schuss nur knapp am Torwart. Wettswil-Bonstetten versuchte weiterhin das Tempo

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Nun gilt es aus den Fehlern des Spiels gegen Balzers zu lernen und sich wieder zu fangen. Sodass man das letzte Spiel der Hauptrunde gegen Dietikon am kommenden Samstag erfolgreich gestalten und mit viel Optimismus in die WB-Stürmer Oleg Dukhnich (hier gegen Muri) hatte einen schweren Stand. (Bild kakö) Aufstiegsspiele hochzuhalten und über die schnellen ner Torausbeute und konnte in der 53. starten kann. Mit dem Abschluss der Flügelspieler zum Erfolg zu kommen. Minute auf 2:0 erhöhen. Umgehend regulären Saison findet auch das Immer wieder war aber Endstation wollte man auf diesen Rückstand re- FCWB-Weekend statt mit dem spanbeim starken Torhüter der Heim- agieren und spielte noch offensiver. In nenden FCWB-Game. (LSt) mannschaft. Somit ging die erste Hälf- der Druckphase der Rot-Schwarzen te mit 1:0 für Balzers zu Ende. waren Dukhnich und Gjergji dem An- Matchtelegramm: Stadion Rheinau, Balzers, schlusstreffer am nächsten. Doch auch 160 Zuschauer. FCWB: Bachmann; Lienhard bei ihnen fehlte letztlich das nötige (68. Zimmermann), Rocha, Studer, Constancio; Erfolgreiches Konterspiel von Balzers Quäntchen Glück und sie verfehlten Gjergji (85. Lustenberger), Pesic, Gouiffe à Goufan, Zu Beginn der zweiten Hälfte versuch- das Tor knapp. Mitten in der besten Acosta, Peter (81. Sticher); Dukhnich. te der FCWB noch mehr, um zum Er- Phase des FCWB folgte der Genick- Tore: 15. Domuzeti 1:0, 53. Erne 2:0, 76. Yildiz 3:0, folg zu kommen. Doch fehlte heute schlag der Liechtensteiner. Durch zwei 84. Pizzi 4:0, 92. Rocha 4:1. aufgrund der vielen Abwesenden auch weitere Konter konnten die Gastgeber Weitere Resultate: Schlieren – Jun. Da 5:0, Jun. Dd – die Qualität im Spiel der Ämtler. Nun in der 76. (Yildiz) und 84. Minute (Piz- Dietikon 1:21, Schaffhausen – Jun. A (CCJL) 0:1, Wolkam es wie es kommen musste. Der zi) das Score auf 4:0 erhöhen. Die Par- lerau – Jun. Db 4:1. FC Balzers war enorm effizient in sei- tie noch zu drehen war schliesslich Infos FCWB-Weekend: www.fcwb.ch/fcwb-weekend.

Nach drei Runden steht die 3.-Liga-Seniorenmannschaft des TC Säuliamt an der Spitze. Der sofortige Wiederaufstieg scheint greifbar nahe. 18 von bisher 21 Matches hat die Mannschaft gewonnen. Zuletzt gab es zwei makellose 7:0-Siege. In der Startrunde mussten noch drei Partien verloren gegeben werden, doch seither zeigt der Trend nur noch nach oben. Sinnbild für Teamgeist und Leistungsbereitschaft war der Sieg von Daniele Bonandi und Werni Meyer im abschliessenden Doppel der Zweitrundenbegegnung gegen den TC Langnau. Ohne den Hauch einer Chance lag man im ersten Satz rasch 0:5 zurück. Mit einer grossen Willensleitung wurde Game um Game aufgeholt und der Satz schliesslich mit 7:5 gewonnen. Auch im zweiten Satz lag der Gegner 4:1 voraus, doch konnte die Partie im Tiebreak nach abgewehrten Satzbällen bei einbrechender Dunkelheit gewonnen werden. Das erste Heimspiel gegen den TC Grünfeld war eine klare Angelegenheit. Dank Konzentration und Konsequenz überliess man dem Gegner insgesamt nur wenige Games. Diese Eigenschaften sind auch in den beiden letzten Runden gefragt. Am 30. Mai steht die vorentscheidende Begegnung gegen den zweitplatzierten TC Niederurnen an. Mit einer guten Leistung will die Mannschaft da die Weichen stellen, damit sie am 6. Juni nach dem zweiten Heimspiel gegen den TC Leimbach den Wiederaufstieg feiern kann! (wm)

1300 sportliche Jugendliche werden erwartet Kantonaler Jugendsporttag dieses Wochenende in Obfelden Am 30. und 31. Mai wird in Obfelden der kantonale Jugendsporttag des Zürcher Turnverbandes durchgeführt. Organisiert wird dieser Breitensportanlass vom Turnverein Obfelden. Es werden gegen 1300 Jugendliche auf dem Sportplatz Zendenfrei willkommen geheissen. Der Jugendsporttag ist zweigeteilt. Am Morgen finden die Einzelwettkämpfe statt, am Nachmittag die Spiele und Stafetten. Im Einzel stehen Nationalturnen, Leichtathletik, Fitnessparcours, Geräteturnen, Gymnastik und Aerobic auf dem Programm. Bei den Spielen gibt es drei Möglichkeiten: Korbball, Linienball oder Jägerball. Es wird also ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder und die Zuschauer geboten.

Die Stafetten bilden jeweils den Abschluss des Jugendsporttages. Archivbild von 2009. (Bild Dominik Stierli) Letztmals vor sechs Jahren in Obfelden Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen arbeitet das zehnköpfige Organisationskomitee schon seit Oktober 2014 zusammen. Letztmals wurde der Anlass vor sechs Jahren in Obfelden durchgeführt. Am Anlass selbst sind zusätzlich Helfer der Damen-, Frauen- und Männerriege sowie der Feuerwehr Obfelden im Einsatz. An den beiden Wettkampftagen sorgt der Veranstalter für die Verpflegung der Jugendlichen, aber natürlich auch der Zuschauer; eine Festwirtschaft mit Grilladen und Getränken aller Art steht bereit. Die Wettkämpfe sind am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 17 Uhr. Der Turnverein Obfelden freut sich auf spannende Wettkämpfe und zahlreiche Zuschauer auf dem Sportplatz Zendenfrei in Obfelden. (dst)

Der Wettkampfplatz von 2009 aus der Vogelperspektive am Samstagmorgen. (Bild Urs Hutmacher)

Aufnahme von 2009. Die Jugendriegen Obfelden und Bachenbülach im Jägerball-Duell. (Bild Daniela Stierli)


Veranstaltungen Samstag, 30. Mai 2015 Gratis-Schnuppertag im www.sonnenbad-schoenhalde.ch Naturistenverein mit idyll. Gelände in Aeugst mit viel Grün und Natur. Bekleidete Führungen 10.00 bis 12.00 Uhr, nachmittags frei. E-Mail: sbs@datazug.ch

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Frühling – Hochzeitsmärsche und weitere Frohmacher Samstag, 30. Mai 2015, 19 Uhr Katholische Kirche Affoltern am Albis Seewadelstrasse 13 Miriam Moser, Oboe Rosemarie Ott, Orgel spielen Werke von Joh. Seb. Bach, G. Ph. Telemann Jos. Haydn, Joh. Gottfr. Walther, WJ. B. Loeillet

Hochzeitsmärsche

von Jos. Haydn, G. F. Haendel F. Mendelssohn, R. Wagner, Th. Dubois W. A. Mozart Zum anschliessenden Apéro sind Sie herzlich eingeladen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Waldameisen – die unbekannten Baumeister Vortrag von David Ricci

Freitag, 29. Mai 2015, 20 Uhr Der Rückgang von bekannten Arten wie Igel oder Vögel macht uns betroffen, der Rückgang der Ameisen verläuft dagegen unbemerkt. Umso mehr verdienen diese spannenden Tiere unsere Aufmerksamkeit: der Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern lädt zu einem Vortrag über das Leben und den Schutz der Waldameisen ein. Ort: Vereinslokal Giessenstrasse 18 Die Veranstaltung ist kostenlos. www.nvba.ch

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