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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 40 I 174. Jahrgang I Dienstag, 26. Mai 2020

«Stopp 5G»

Wettswil hat sich intensiv mit den Anliegen der Petition auseinandergesetzt. > Seite 3

Fairness bei den Auftragsvergaben In Obfelden hat das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 einen Kredit über 1,7 Millionen bewilligt. Damit soll neben dem Primarschulhaus A, im hinteren Bereich des heutigen Spielplatzes, ein zweistöckiger Pavillon für die Tagesstrukturen «ZickZack» gebaut werden. Die Volksschulverordnung verpflichtet die Gemeinden zu einem entsprechenden Angebot. In Obfelden wurde im Sommer 2007 der Mittagstisch vom Verein Mittagstisch übernommen, seither wird dieser durch die Schule organisiert. Seit Sommer 2010 werden an der Primar Obfelden zusätzlich die vorgeschriebenen Tagesstrukturen, also auch Morgen- und Nachmittagsbetreuung angeboten. Bis heute ist das «ZickZack» in der ehemaligen Hauswartswohnung und im ehemaligen Kindergartenraum im Schulhaus Chilefeld untergebracht. Allerdings wurden die Platzverhältnisse in den vergangenen Jahren immer knapper. Nicht nur die Einwohner- und Schülerzahlen seien in Obfelden stark angestiegen, sondern auch die Nachfrage nach Betreuungsplätzen habe stark zugenommen, schrieb der Gemeinderat in der Weisung zur Gemeindeversammlung vom 5. Dezember. Nach der Kreditbewilligung ist im Januar die Baueingabe erfolgt, demnächst werden die Aufträge erteilt. Wer kommt zum Zug, wer nicht – und erfährt das die Öffentlichkeit? Hochbauund Liegenschaftenvorstand Stephan Hinners erklärt im Interview, was die Gemeinde Obfelden tut, um faire Vergaben zu gewährleisten. (lhä)

> Bericht auf Seite 5

Haus in Flammen

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Ottenbach wurde der Bewohner verletzt. > Seite 5

Weitere Infos unter:

Bewegung ermöglicht

Die Sek Bonstetten hat ihre Sportanlagen geöffnet – mit anerkanntem Schutzkonzept. > Seite 6

www.mueller-obfelden.ch

Selbstunfall

Bei der «alten Waldegg» überschlug sich letzte Woche ein Auto und landete im Wald. > Seite 7

33 Leute konferierten per Telefon und Internet Aktionärsversammlung der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern Die Aktionärsversammlung zum zweiten Betriebsjahr der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern wurde vergangenen Mittwoch – der Corona-Situation geschuldet – per Telefonkonferenz abgehalten. von Urs E. KnEUbühl Aussergewöhnliche Lagen wie Covid-19 verlangen aussergewöhnliche Lösungen: Die Aktionärsversammlung der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern vom vergangenen Mittwoch wurde deshalb nicht als Präsenzveranstaltung, sondern als elektronisches Meeting abgehalten. Sämtliche acht Trägergemeinden – Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach – waren per Telefon mit dabei und konnten die Ausführungen verbal und gleichzeitig die Folienpräsentationen via Internet mitverfolgen. Im Anschluss an jedes Traktandum erhielten die Vertreter der Trägergemeinden zudem Gelegenheit, Fragen zu stellen und Bemerkungen anzubringen. Als Informationsveranstaltung des Verwaltungsrates dient die Aktionärsversammlung der IKA zur Vorbereitung der Abnahmebeschlüsse, die zu Jahresrechnung und Geschäftsbericht in den

Trägergemeinden bis am 22. Juni erfolgen werden.

Rechnung 2019 besser als budgetiert Bertram Thurnherr, Präsident des Verwaltungsrates, führt durch die Konferenz. In seiner Einleitung merkt er an, dass die Konsolidierung und der Ausbau der Transparenz als wesentliche Resultate des Geschäftsjahres 2019 erreicht und im Bereich der Wirtschaftlichen Sozialhilfe WSH die Betreuung der Gemeinden direkter und effektiver gestaltet werden konnten. Die Details dazu folgen im Verlauf der Konferenz, in welcher Erwin Schleiss, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, mit der Präsentation der Jahresrechnung 2019, die den Trägergemeinden Anfang Mai zugestellt wurde, und seinen Erläuterungen dazu den Auftakt macht. Bei einem Aufwand von 12,69 Millionen Franken fällt diese im Ergebnis um 115 408 Franken besser aus als budgetiert. Das positive Rechnungsergebnis liess zu, das im ersten Betriebsjahr 2018 verminderte Dotationskapital wieder auf 982 771 Franken aufzustocken. Über neun Millionen Franken wurden im Berichtsjahr an Klientenleistungen für die Bereiche Wirtschaftliche Sozialhilfe WSH – gemäss Beschluss der Gemeinden – und Asyl- und Migrations-

wesen ausgerichtet. Positiv zu Buche stehende Ergebnisabweichungen gab es im Klienten-Center Suchtberatung, bei der WSH und der Persönlichen Hilfe sowie im Wohnheim Central, während sich im Center Berufsbeistandschaft ausserordentliche Rückstellungen aufgrund von Rückforderungen und tieferen Beiträgen der Gemeinden das Ergebnis negativ ausfallen liessen. Der Verwaltungsrat hat die Jahresrechnung 2019 einstimmig gutgeheissen und beantragt den Vorsteherschaften der Trägergemeinden, diese zu genehmigen. Geschäftsführer Ivo Lötscher setzt die Konferenz anschliessend darüber in Kenntnis, dass Erwin Schleiss eine Anstellung als Leiter Finanz- und Rechnungswesen in der näheren Umgebung seines Wohnortes angenommen hat und den Sozialdienst Bezirk Affoltern auf Ende Juli verlassen wird. Sein Nachfolger, Jörg Zwyssig, konnte rasch gefunden werden; seinen Arbeitsvertrag mit dem SD Bezirk Affoltern hat er am Morgen des Konferenztages unterschrieben. Der zukünftige Leiter Finanz- und Rechnungswesen bringt einen sehr gut gefüllten Rucksack an Erfahrung und Kenntnissen in Finanzen und Controlling mit, wird im Juni von Schleiss eingearbeitet werden und ab 1. Juli die Leitung formell übernehmen.

Naturnetz online

Das Kick-Off zum Naturnetz Knonauer Amt findet erst im Januar 2021 statt. > Seite 9

Tempo 30 auf Kantonsstrassen? Bisher war Tempo 30 auf Kantonsstrassen unüblich. Das will der Hedinger Kantonsrat Thomas Schweizer, Grüne, mit seinen Vorstössen nun ändern. Auf der Liste möglicher Strecken stehen die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern ebenso wie der Maschwander Ortskern. Der Regierungsrat erklärt, dass auf diesen beiden Abschnitten Tempo 30 ohne bauliche Massnahmen umgesetzt werden und die Umsignalisierung sofort an die Hand genommen werden könnte.

> Bericht auf Seite 4

Ämtler halten sich an Corona-Regeln Die Corona-Krise war für die Polizei genauso neu wie für die gesamte Bevölkerung. «Covid-19 ist unsichtbar und viele Menschen hielten die Anstiege der Infektionen nicht für bedenklich», blickt Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Kapo, auf den Beginn des Shutdowns zurück. Vor allem an Wochenenden gehen viele Meldungen über Verstösse gegen das Versammlungsverbot ein. Bussen mussten im Säuliamt allerdings nur gegen wenige Unverbesserliche ausgesprochen werden.

> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

> Weiterer Bericht auf Seite 6

Ämtler Beizen empfangen wieder Gäste Trotz erschwerter Bedingungen und Mehraufwand durften die Säuliämtler Wirtinnen und Wirte bei der Wiedereröffnung in den letzten zwei Wochen einige erstaunliche, aber sehr erfreuliche Komplimente von ihren Gästen entgegennehmen. Ein Grossteil der Bevölkerung sieht in den Wirtshäusern weit mehr als reine Verpflegungsorte. Vielmehr werden sie als Begegnungspunkte und als eigentliche Institutionen wahrgenommen. Neben der Essensqualität werden die besonderen Spezialitäten, die Bedienung, die gesamte Atmosphäre des Lokals und natürlich ganz besonders die Kompetenz der Wirtin oder des Wirtes geschätzt. Viele der ersten Gäste und natürlich vor allem auch die Stammkunden äusserten sich in diesem Sinne. Für die Gastwirte waren diese Feststellungen auch ein kleiner Trost für den Unbill, welche die Verfügungen des BAG verursachten. Eine kleine Umfrage bei den Gastwirten zeigt aber deutlich, dass die Gastwirte nicht jammerten, sondern ganz einfach die Ärmel hochkrempelten und sich kreativ und zum Wohle ihrer Gäste wieder an die Arbeit machten, um diese so gut wie möglich zu verwöhnen. (mm)

> Bericht auf Seite 11

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In der Woche 23 erscheint der Anzeiger am

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Mittwoch, 3. Juni und Freitag, 5. Juni Inserateannahmeschluss: Für Mittwoch am Dienstag um 8 Uhr Für Freitag am Mittwoch um 16 Uhr Todesanzeigen: Jeweils am Vortag um 11 Uhr

Esther Kaufmann-Kaufmann Wir trauern um unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Omi

Marianne Auth-Schreiner 5. Dezember 1932 – 17. Mai 2020

Sie hatte ein reich erfülltes Leben und bis zu ihrem plötzlichen Ableben einen wachen Geist. Nach unzähligen Reisen rund um die Welt hat sie nun ihre letzte Reise angetreten.

Beatrix und Franco Bucciaglia-Auth mit Deborah und Marina Ingrid und Rolf Kluser-Auth mit Julia und Florian Wolfgang und Gabi Auth-Kramer mit Dominik und Maurice

Absage Delegiertenversammlung vom 25. Juni 2020 Aus aktuellem Anlass (COVID-19) und auch weil über kein dringliches Sachgeschäft zu befinden ist, hat sich die Verbandsschulpflege entschieden, auf die Durchführung der Delegiertenversammlung vom 25. Juni 2020 zu verzichten.

Die Urnenbeisetzung findet aufgrund der aktuellen Lage im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen unterstütze man das Sorgentelefon für Kinder, IBAN CH68 0900 0000 8079 4402 9 oder eine andere wohltätige Institution. Traueradresse: Wolfgang Auth, Rainstrasse 44, 8800 Thalwil

Die Jahresrechnung und deren Abnahme wird von der Aufsichtsbehörde als nicht dringendes Geschäft eingestuft und kann mit der nächsten Delegiertenversammlung verabschiedet werden.

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2020 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am:

Du bleibst uns in liebevoller Erinnerung: Kurt Kaufmann René und Vera Kaufmann Patrik Kaufmann und Larissa Weiss Oliver Kaufmann Susanna Kaufmann Marianne und Hans Eichenberger Kaufmann Thomas und Doris Kaufmann Städeli Fabian Kaufmann Andrea und Nick Disch Kaufmann mit Charlie und Billie Beatrix Kaufmann Stephan Kaufmann und Monika Erni Kaufmann Marius Kaufmann Reinhard Kaufmann und Katharina Hintermeier Kevin Kaufmann Verwandte, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 29. Mai 2020, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Traueradresse: René Kaufmann, Obere Halde 8, 8908 Hedingen

Für die grossi Ateilnahm i allne erdänkliche Forme danked mir eu allne vo ganzem Herze. Mir sind tüüf berühert, wie vill Lüüt euse Schmerz über de schweri Verluscht vo eusem liebe Schatz

Die nächste Delegiertenversammlung findet am 19. November 2020 in Affoltern am Albis statt. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

15. Mai 1933 – 19. Mai 2020

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung Affoltern am Albis bleibt am Pfingstmontag, 1. Juni 2020 geschlossen.

Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag, 1. Juni 2020, von 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Dienstag, 2. Juni 2020 sind wir gerne wieder für Sie da. 26. Mai 2020 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Entsorgung Pfingsten 2020 Die Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet am Pfingstmontag wie folgt statt: Grüngut Östlich der Bahnlinie: anstatt Montag, 1. Juni 2020 am Mittwoch, 3. Juni 2020 Für das Entsorgungszentrum ÖKIHOF gelten folgende Annahmezeiten: Pfingstmontag, 1. Juni 2020: ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt der übliche Fahrplan.

Patrick Berglas hälfed träge, eus tröschted und Muet mached, zum euse Wäg chöne wiitergah. Euse liebi Patrick isch ganz fescht i eusem Herze. Mir liebed dich und vermissed dich so sehr dini Maja, Jessica und Sabrina Berglas

26. Mai 2020 Stadtrat Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Dienstag, 23. Juni 2020, um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal

Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall wo wir sind.

eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 26. November 2019 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2019 3. Genehmigung der Totalrevision der Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Mittwoch, 3. Juni 2020 auf der Webseite www.bonstetten.ch (Politik & Verwaltung / Gemeindeversammlungen) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare kostenlos am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste zur kostenlosen Zustellung des Beleuchtenden Berichts können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@bonstetten.ch) gerichtet werden.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Die Gemeindeversammlung findet unter der Voraussetzung statt, dass der Bundesrat das Versammlungsverbot aufgrund der Coronakrise für eine angemessene Anzahl Personen aufhebt. Sollte dies nicht der Fall sein, behält sich der Gemeinderat vor, die Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2020 zu verschieben. Bonstetten, 26. Mai 2020 Gemeinderat Bonstetten

Wir danken allen, die sich in der Trauer mit uns verbunden fühlten und die Anteilnahme auf so vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten.

Ersatzwahl Mitglied der Kirchenpflege Für die aus der Kirchenpflege zurückgetretene Eva Coray ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 20182020 zu wählen. In Anwendung von Artikel 5 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 6. Juli 2020 Wahlvorschläge bei der Reformierten Kirchenpflege, Schulhausstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Hausen unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist von 40 Tagen veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die reformierte Kirchenpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Schulhausstrasse 1, 8915 Hausen (sekretariat@ ref-hausen.ch) erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 22. Mai 2020 Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Danke für eine stille Umarmung; für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben; für einen Händedruck, wenn Worte fehlten; für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft sowie für die Blumengrüsse und grosszügigen Spenden, die wir beim Abschied von

Anna Meier – Ledergerber von Euch erfahren durften. Ein spezieller Dank gehört: - dem langjährigen Hausarzt Dr. med. Dölf Berli - der Hausärztin Dr. med Ellen Dür - der Oberärztin Onkologie Dr. med. Tina Ernst des Kantonspitals Zug - dem Ärzteteam der Privatmedizin des Kantonsspitals Zug - dem Pflegefachteam der Privatmedizin des Kantonsspitals Zug - dem Notfallzentrum des Kantonsspitals Zug - der dipl. Pflegefachfrau FH, Fachbereich Palliativ Care, Rosmarie Strahberger von SPITEX Kanton Zug Ebenso ein grosses Dankeschön an Angela Villiger, life festival gmbh für die Unterstützung, die einfühlsamen Worte und den sehr persönlich gestalteten Abschied auf dem Friedhof und im Albishaus. Dem Team vom Albishaus für die herzliche Gastfreundschaft im engsten Familienkreis. Baar, im Mai 2020

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Kantonspolizei fährt mit Wasserstoff Die Kantonspolizei Zürich startete diesen Montag eine Testphase mit einem wasserstoffbetriebenen Patrouillenfahrzeug. Die 2003 begonnene Strategie der Nachhaltigkeit der Fahrzeugflotte erreicht damit eine weitere Phase. Schon jetzt sind rund 18 Prozent der Personenwagen mit einem alternativen Antrieb im Dienst. (pd.)

WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag In Obfelden wird heute Dienstag, 26. Mai, Irma Vollenweider-Grob gefeiert. Sie darf auf stolze 95 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren herzlich.

Zum 85. Geburtstag Ebenfalls heute Dienstag, 26. Mai, feiert Verena Wiesmann-Landis in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 28. Mai, feiert Ernst Mollet in Sellenbüren seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

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Petition «Stopp 5G» beantwortet Mitteilung aus dem Gemeinderat Wettswil Behörde und Verwaltung haben sich intensiv mit den Anliegen der Petition «Stopp 5G» auseinandergesetzt und Lösungsvarianten geprüft. Der Forderung, Baugesuche für 5G-Mobilfunkantennen grundsätzlich abzulehnen, kann nicht nachgekommen werden. Ein solches Vorgehen entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben. Am 2. Dezember 2019 hat der Verein «Stopp 5G in Wettswil a.A.» die Petition «Stopp 5G» mit rund 1140 Unterschriften eingereicht und diese am 6. Februar 2020 mit weiteren 135 Unterschriften ergänzt. Mit der Petition wird gefordert, dass auf dem Gemeindegebiet von Wettswil keine Baubewilligungen für 5G-Mobilfunkantennen erteilt werden. Ausserdem wird verlangt, dass die Bauund Zonenordnung mit dem sogenannten Kaskadenmodell ergänzt wird. Der Gemeinderat hat die Petition vorschriftsgemäss geprüft und sich intensiv mit den Forderungen auseinandergesetzt. Er nimmt dabei die Sorgen der Initianten sehr ernst, ist aber den gesetzlichen Vorschriften und Vorgaben verpflichtet und kann diese nicht eigenmächtig abändern. Die Petition wurde dem Verein «Stopp 5G in Wettswil» am 25. Mai entsprechend negativ beantwortet. Dabei wurde dem Vereinsvorstand ausführlich erläutert, weshalb der Gemeinderat den Forderungen der Petition nicht nachkommen kann und überzeugt ist, dass er mit dem Dialogmodell über ein wirkungsvolles und konstruktives Planungsinstrument verfügt. Dieses ermöglicht der Gemeinde im direkten Einvernehmen mit den Mobilfunkbetreibern die bestmögliche Einflussnahme bei der Standortwahl von neuen 5G-Mobilfunkantennen.

Dialogmodell ermöglicht Einflussnahme bei der Standortwahl Die Gemeinde Wettswil hat sich dem freiwilligen Dialogmodell angeschlos-

sen. Dieses ermöglicht den Gemeinden eine aktive, lenkende Einflussnahme auf zukünftige Standorte für Mobilfunksendeanlagen – was im Rahmen des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens nicht möglich ist. Die Vereinbarung verpflichtet die Mobilfunkbetreiberinnen, angeschlossene Gemeinden jährlich über den aktuellen Stand der langfristigen Netzplanung sowie frühzeitig über kurzfristige Planungsänderungen zu orientieren. Die möglichen Standorte für neue Mobilfunksendeanlagen werden entsprechend im aktiven Dialog erarbeitet und die Behörde verfügt damit über eine maximale Einflussnahme auf den Standort der Mobilfunkanlagen. Die Mobilfunkbetreiberinnen haben somit ihrer Verpflichtung nachzukommen und orientieren die Behörde jährlich über ihre Netzplanung und allfällige neue vorgesehene Standorte in Wettswil. Die Mobilfunkbetreiberin Swisscom sowie auch Salt planen in Wettswil keine neuen Mobilfunkstandorte. Die Sunrise Communications AG hat für einen Ersatzstandort für die rückgebaute Mobilfunkantenne an der Langächerstrasse angefragt. Eine mögliche Anlage könnte in der Industriezone neben dem Bahngleis erstellt werden. Dieser Standort berücksichtigt eine möglichst grosse Entfernung zu den Wohnquartieren. Ein entsprechendes Baugesuch der Sunrise Communications AG liegt bislang jedoch nicht vor.

Baugesuche sistieren oder ablehnen ohne gesetzliche Grundlagen Aufgrund fundierter juristischer Abklärungen und Rücksprache mit den kantonalen Behörden, bestehen weder für die Sistierung von Baugesuchen noch für eine allfällige Ablehnung rechtliche Grundlagen. Ein solches Vorgehen entbehrt sogar jeglicher gesetzlichen Grundlage. Dies bestätigt auch die Ablehnung des Baugesuches an der Langächerstrasse. Gegen den ablehnenden Entscheid wurde das Rechtsmittel ergriffen. Mit Baurekursgerichtsent-

scheid vom 5. Juli 2011 und Verwaltungsgerichtsentscheid vom 25. Januar 2012 wurde der Rekurs gutgeheissen. Das Verwaltungsgericht hat die Behörden angewiesen, die Baubewilligung für die Erstellung einer Mobilfunkantenne an der Langächerstrasse zu erteilen. Das damalige Urteil des Verwaltungsgerichtes wird durch einen jüngsten Baurekursgerichtsentscheid vom 7. Februar 2020 bestätigt. Die rechtlichen Grundlagen haben sich seither nicht verändert. Vor Gericht würde weder eine Sistierung noch eine Ablehnung standhalten. Die Vorgaben zu den Strahlengrenzwerten werden vom Bund erlassen. Demnach müssen die neuen 5G-Mobilfunkantennen die Strahlenwerte der konventionellen Antennen einhalten. Die kommunale Baubehörde verfügt dabei über keinen Handlungsspielraum. Diese Werte sind ausschliesslich durch die kantonalen Behörden aufgrund der bundesrechtlichen Vorgaben zu prüfen. Bis die Vollzugshilfen zur neuen Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (Nisv) in Kraft treten, behandelt die kantonale Fachstelle die adaptiven Antennen in Bezug auf die Strahlengrenzwerte analog der konventionellen Antennen. Allfällige Baugesuche für Mobilfunkantennen werden durch die kommunale Baubewilligungsbehörde und die kantonale Fachstelle geprüft. Das Baugesuch wird nach der sogenannten Vorprüfung und vor Erteilung einer Baubewilligung im amtlichen Publikationsorgan, dem Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, veröffentlicht und die Gesuchsakten während 20 Tagen aufgelegt. Während der Auflagefrist eines Baugesuches kann dieses von der Bevölkerung eingesehen und ein baurechtlicher Entscheid verlangt werden. Dieser berechtigt, gegen eine erteilte Baubewilligung den Rechtsweg zu beschreiten, wobei sich die Beschwerdelegitimation aus der Gesetzgebung ergibt. Sofern sämtliche Vorschriften eingehalten sind, ist eine Baubewilligung – gegebenenfalls unter Auflagen – zu erteilen.

Kaskadenmodell regelt Standort nicht, aber die Strahlenbelastung Mit dem Kaskadenmodell haben die Gemeinden die Möglichkeit, in ihrer Bau- und Zonenordnung gewisse Regeln zu Mobilfunkantennen aufzustellen. Diese Regelungen beziehen sich jedoch ausschliesslich auf die räumliche Einordnung von Mobilfunkanlagen auf dem Gemeindegebiet. Es werden in der Bauund Zonenordnung Gebiete ausgeschieden, in welchen Mobilfunkantennen platziert werden dürfen. In der Landwirtschaftszone und im Wald sind Mobilfunkantennen aufgrund der Bestimmungen in den übergeordneten Raumplanungsgesetzen ohnehin nicht zulässig. Entsprechend kommen für die gemeindeeigene Regulierung nur das Baugebiet, bestehend aus Industriezonen, Gewerbezonen, gemischten Wohn-/Gewerbezonen und reinen Wohnzonen in Frage. Das Kaskadenmodell regelt somit ausschliesslich den Standort der Mobilfunkantennen, jedoch nicht die Strahlenbelastung. Im Bundesgesetz ist das Thema Strahlenbelastung abschliessend geregelt. Die Einteilung des Gemeindegebietes in mögliche Zonen für Mobilfunkstandorte kommt einer Einteilung der Wohnbevölkerung nach Prioritäten gleich. Ein solches Vorgehen ist nicht im Sinne der Rechtsgleichheit, wird als nicht zielführend und somit als nicht geeignet für Wettswil erachtet. Die Zuständigkeiten und der Handlungsspielraum der kommunalen und kantonalen Behörden sind im Baubewilligungsverfahren für Mobilfunkanlagen klar geregelt. Die Vorgaben zu den Strahlengrenzwerten sind bundesrechtlich festzulegen. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass er mit dem bestehenden Dialogmodell den grösstmöglichen Einfluss auf die Verbreitung und die Positionierung von Mobilfunkanlagen nehmen kann. Dies im Interesse und zum Wohl aller Wettswilerinnen und Wettswiler. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

Gemeindeversammlung um zwei Wochen verschoben Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Die Gemeindeversammlung Aeugst, die auf den 18. Juni geplant war, wird um zwei Wochen verschoben. Neu soll sie am 30. Juni 2020 stattfinden. Ursprünglich war die Gemeindeversammlung auf den 18. Juni 2020 geplant. Aufgrund der Covid-19-Massnahmen besteht bis 8. Juni 2020 ein Versammlungs- und Veranstaltungs-verbot. Ob diese Verbote aufgehoben werden, entscheidet der Bundesrat am 27. Mai 2020. Dann wird auch bekannt sein, welche Hygienevorschriften und Social-Distancing-Massnahmen einzuhalten sein werden. Um die Gemeindeversammlung mit genügend Vorlauf und unter Berücksichtigung der Covid-19-Massnahmen planen zu können, hat der Gemeinderat beschlossen, die Gemeindeversammlung um zwei Wochen auf den 30. Juni 2020 zu verschieben. Vorbehalten bleiben die Entscheide des Bundesrates.

Neue Carbonleiter für die Feuerwehr

Baustart Hof 2 Herbst 2020

Dienstag, 26. Mai 2020

Die Handschiebeleiter der Feuerwehr ist mittlerweile 27-jährig und muss dringend ersetzt werden. Der Gemeinderat hat deshalb den Ersatz der Handschiebeleiter bewilligt und dem Kauf einer

Carbonleiter in der Höhe von 25 848 Franken zugestimmt.

Weiher am Gemeinschaftsplatz wird aufgehoben Der Unterhalt und die Pflege des kleinen Weihers auf dem Gemeinschaftsplatz an der Dorfstrasse 37 hat sich als sehr aufwändig herausgestellt. Er veralgt und verschlammt sehr schnell. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, den Weiher aufzuheben und durch eine Grünfläche zu ersetzen, bei der der Biodiversität gebührend Rechnung getragen wird.

Schlussrechnung Friedhof An der Friedhofsanlage wurden in den letzten Monaten verschiedene Sanierungsarbeiten vorgenommen. So wurden verschiedene Gehwege erneuert und abgesenkte Flächen ausgeglichen. Die Schlussabrechnung liegt nun vor. Mit Fr. 64 395.35 konnten die Sanierungen deutlich unter den budgetierten 70 000 Franken durchgeführt werden.

Nachtragskredit GEP Der Gemeinderat hat einen Nachtragskredit für den Gemeinde-Entwässerungsplan (GEP) in der Höhe von 7410

Franken genehmigt. Der Nachtragskredit wurde notwendig, weil für die Fertigstellung des GEP noch verschiedene zusätzliche Planerarbeiten durchgeführt werden müssen. Namentlich handelt es sich um Ergänzungen beim Entwässerungskonzept und beim Anlagenkataster.

Mehrwertausgleich Mit dem Mehrwertausgleichsgesetz, das im Kanton Zürich auf den 1. Januar 2021 eingeführt wird, soll bei Ein-, Um- und Aufzonungen der entstandene Mehrwert durch eine Abgabe ausgeglichen werden. Den Gemeinden wird dabei offen gelassen, auf welchen Zeitpunkt und in welcher Höhe sie einen Mehrwertausgleich einführen. Der Gemeinderat hat entschieden, auf die Einführung der Mehrwertabgabe vorerst zu verzichten. Sobald die kommunale Bau- und Zonenordnung aufgrund der Umsetzung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (Ivhb) angepasst werden muss, soll gleichzeitig auch die Frage des Mehrwertausgleichs geklärt werden.

Wiedereröffnung Villa Rosa Aufgrund der Covid-19-Massnahmen ist die Villa Rosa, der Treffpunkt für die

Aeugster Jugendlichen, derzeit geschlossen. Die Villa Rosa öffnet ihre Türen, abhängig von den Beschlüssen des Bundesrats am 27. Mai 2020, voraussichtlich wieder am 12. Juni 2020.

Baurechtliche Bewilligungen Der Gemeinderat hat im ordentlichen Verfahren unter Bedingungen und Auflagen folgende Baubewilligungen erteilt: Bauherrschaft: Matti Weinberg und Annick Tonti, Burain 11, 8803 Rüschlikon; Projektverfasser: Arge Stefan Zwicky & Judith Raeber, Zweierstrasse 35, 8004 Zürich; Bauvorhaben: Ersatzneubau Wochenendhaus mit Atelier, Weid 4, Kat.-Nr. 844 (ausserhalb Bauzone); Bauherrschaft: Nadia und Markus Hausheer, Unterdorfstrasse 11, Aeugst; Projektverfasser: Projekt Holz GmbH, Im Moos 1, 8966 Oberwil-Lieli; Bauvorhaben: Aufstockung und Umbau bestehendes Einfamilienhaus, Unterdorfstrasse 1, Kat.Nr. 432, Wohnzone WB. Sowie eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung an: Bauherrschaft: Zoltan und Krisztina Gyenge, Unterdorf 9, Aeugst; Projektverfasser: Roger Schwaninger, Baumgarten 3, 6374 Buochs; Bauvorhaben: Einfamilienhaus mit Carport, Breitenstrasse 17, Aeugst, Kat.-Nr. 1431, Wohnzone WA. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Mai 2020

Tempo 30 für die Untere Bahnhofstrasse? Vorstösse für Verkehrsberuhigungen auf Kantonsstrassen betreffen auch Affoltern und Maschwanden Tempo 30 auf Kantonsstrassen wurde bisher ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur kaum umgesetzt. Die Vorstösse vom Hedinger Kantonsrat Thomas Schweizer sollen das ändern. Auf der Liste möglicher Strecken stehen die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern ebenso wie der Ortskern von Maschwanden.

eine Ausschreibung für die Strassenabschnitte anstreben. «Der Umsetzung würde dann nichts im Weg stehen, sie wäre völlig unabhängig vom Ausgang der beiden Vorstösse.» Stadtrat Markus Gasser, Bauvorstand von Affoltern, würde eine Temporeduktion auf der Unteren Bahnhofstrasse begrüssen. Dies entspreche auch dem regionalen Verkehrsrichtplan, welcher eine Reduktion des Durchgangsverkehrs und eine Verkehrsberuhigung am Bahnhofplatz vorsehe. Bisher sei man immer davon ausgegangen, dass eine Temporeduktion eine Strassenumgestaltung nötig mache. «Ich bin nun gespannt, wie sich die Sache entwickelt und werde diesbezüglich Abklärungen beim Kanton vornehmen.»

Von Marianne Voss Bisher war Tempo 30 auf Kantonsstrassen unüblich. In den letzten Jahren wurde nur auf einem einzigen Abschnitt Tempo 30 auf einer Staatsstrasse ausserhalb Zürichs bewilligt. Das könnte sich nun ändern. Im Januar dieses Jahres reichte der Hedinger Kantonsrat Thomas Schweizer (Grüne Partei) zusammen mit anderen Unterzeichnenden aus der SP, CVP und GLP ein Postulat sowie eine Motion beim Regierungsrat ein. Er forderte im Postulat, dass für alle Strassenabschnitte, wo die Lärmgrenzwerte überschritten werden, eine Temporeduktion zur Lärmreduktion geprüft werde. Begründet wird dieses Anliegen mit der veränderten Rechtssprechung des Bundesgerichtes, welches Massnahmen an der Quelle, zu denen auch Temporeduktionen gehören, fordert. Im zweiten Vorstoss geht es um einen Rahmenkredit von fünf Millionen Franken für bauliche Massnahmen für die Tempoanpassungen auf 20 Streckenabschnitten. Diese 20 Streckenabschnitte hat der Regierungsrat 2015 in einem Bericht zur Erhöhung der Verkehrssicherheit aufgelistet. Die Antworten des Regierungsrates liegen nun vor und zeigen einen Kurs-

Auch in Maschwanden

Hier könnte Tempo 30 eingeführt werden. Kantonsrat Thomas Schweizer an der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Marianne Voss)

wechsel beim Thema Tempo 30 auf Kantonsstrassen. «Es sind neue Töne zu vernehmen», erklärt Thomas Schweizer. Der Regierungsrat beziehe sich auf eine Studie des Astra, welche Vorteile von Tempo 30 bezüglich Sicherheit und Lärmschutz nachgewiesen habe, und er weise darauf hin, dass Temporeduktion auch ohne bauliche Massnahmen umgesetzt werden könnten. Der Regierungsrat habe zwar beide Vorstösse zur Ablehnung empfohlen, sei aber von der grundlegenden Ablehnung von Tempo

30 umgeschwenkt auf eine zurückhaltende Unterstützung. «Das ist ein Kurswechsel. Man spürt hier die Handschrift des grünen Baudirektors Martin Neukom.» Die Vorstösse seien breit abgestützt. Sie dürften trotz ablehnender Haltung des Regierungsrates überwiesen werden.

Ohne Strassenumgestaltung möglich Auf der Liste der 20 Streckenabschnitte sind zwei aus dem Säuliamt aufgeführt:

der Ortskern von Maschwanden und die Untere Bahnhofstrasse in Affoltern zwischen Unterführung Zwillikerstrasse und Bahnhofplatz. Der Regierungsrat erklärt, dass auf diesen Abschnitten Tempo 30 ohne bauliche Massnahmen umgesetzt werden und die Umsignalisierung sofort an die Hand genommen werden könnte. Die Gemeinden hätten die Möglichkeit, ein Gesuch zu stellen. Kantonsrat Thomas Schweizer hofft nun, dass die Gemeinden die positive Grundhaltung des Kantons nutzen und

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Totalrevision der Gemeindeordnung; Inkraftsetzung per 1. Juli 2020 Am 9. Februar 2020 fand die gemeindliche Urnenabstimmung über die neue Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten statt. Die Vorlage wurde von 45% der Stimmberechtigten mit 1'384 zu 141 Stimmen gutgeheissen. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist von 30 Tagen wurde der Entwurf im Sinne von § 4 des Gemeindegesetzes dem Regierungsrat des Kantons Zürich zur Genehmigung unterbreitet. Mit Beschluss vom 6. Mai 2020 hat der Regierungsrat die von den Stimmberechtigten beschlossene Gemeindeordnung genehmigt. Gegen den Beschluss des Regierungsrats besteht keine Rekursmöglichkeit (vgl. § 19 Abs. 2 lit. a VRG). Gemäss Art. 54 der neuen Gemeindeordnung bestimmt der Gemeinderat nach der Genehmigung des Regierungsrates den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gemeindeordnung. Der Gemeinderat setzte mit Beschluss vom 19. Mai 2020 den Zeitpunkt für das Inkrafttreten der neuen Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten auf den 1. Juli 2020 fest. Gestützt auf Art. 56 müssen die Ausführungsbestimmungen (Erlasse) spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten der Gemeindeordnung, also bis zum 30. Juni 2021, in Kraft gesetzt werden. Diejenigen Artikel der neuen Gemeindeordnung, wo festgehalten ist, dass der Gemeinderat Ausführungsbestimmungen erlässt, treten erst in Kraft, sobald die Ausführungsbestimmungen verabschiedet sind (wie z. B. Bau- und Werkkommission als eigenständige Kommission). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet, schriftlich und in dreifacher Ausfertigung beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. Rekurs erhoben werden. Die Rekursschritt muss einen Antrag, sowie dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die aufgerufenen Beweise sind, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Bonstetten, 26. Mai 2020 Gemeinderat Bonstetten

Die Gemeindeverwaltung und das Betreibungsamt Bonstetten haben über Pfingsten folgende Öffnungszeiten: Pfingstmontag, 1. Juni 2020 geschlossen Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen, Tel. 044 710 99 70 Wir wünschen Ihnen schöne Pfingsten. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der ev.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur Kirchgemeindeversammlung: Datum: Sonntag, 28. Juni 2020 Zeit: 11.00 Uhr Ort: Kirchgemeindesaal Wettswil Traktandum 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2019 Der Voranschlag wird in der ChileZiitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 6 vom 29. Mai 2020 beigelegt ist. Die vollständige Rechnung liegt ab Donnerstag, 28. Mai 2020, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Primarschulpflege Kappel am Albis Die Primarschulpflege hat folgendes Reglement erlassen resp. angepasst: Teilrevision Reglement Tagesstrukturen Das Reglement ist während einer Frist von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, auf der Homepage der Primarschule einsehbar, www.schule-kappel-aa.ch, Betreuung oder kann auf der Schulverwaltung nach Terminvereinbarung eingesehen werden. Während dieser Frist kann beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, mit schriftlich begründeter Eingabe Rekurs gegen das Reglement erhoben werden. Primarschulpflege Kappel am Albis

Sollte der Bund die Verordnung betreffend Versammlungsverbot bis zum Zeitpunkt der Kirchgemeindeversammlung nicht aufheben, wird diese im Anzeiger des Bezirks Affoltern per Inserat abgesagt. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Kirchenpflege

In Maschwanden ist Tempo 30 seit 2014 beschlossen (der «Anzeiger» hat berichtet), sowohl auf der Kantons- wie auch auf Gemeindestrassen. Gegen die Umgestaltung und Umsignalisierung wurden aber Rechtsmittel ergriffen, was zu Verzögerungen geführt hat. Ein Entscheid wird demnächst erwartet. Gemeindepräsident Christian Gabathuler erklärt auf Anfrage, er hoffe, dass Tempo 30 bald umgesetzt werden und neu dann auch auf die Dorfeinfahrten ausgedehnt werden könne. Für die Behandlung der Vorstösse beim Regierungsrat sei Geduld nötig, erklärt Thomas Schweizer. Frühestens in einem halben Jahr könnten sie im Kantonsrat behandelt werden. Es sei aber damit zu rechnen, dass das Postulat im Rat eine Mehrheit finden könnte. «Dann muss der Regierungsrat die geforderte Prüfung der Lärmreduktionen ausführen.»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Mai 2020

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«Rückblickend würde die Vergabe unseren neuen Richtlinien nicht mehr standhalten» Hochbau- und Liegenschaftenvorstand Stephan Hinners nimmt Stellung zur Planung des Pavillons der Tagesstrukturen In Obfelden entsteht in den nächsten Monaten ein neuer Pavillon für die Tagesstrukturen «ZickZack». Derzeit werden Offerten für die Bauarbeiten eingeholt. Im Interview erklärt Stephan Hinners, weshalb seine Arbeitgeberin den Zuschlag für das Vorprojekt erhalten hat und wie der Gemeinderat bei Auftragsvergaben vorgeht. An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 hat die Obfelder Stimmbevölkerung den Kredit über 1,7 Millionen für den Bau eines neuen Pavillons gutgeheissen. Worum geht es bei diesem Projekt? Mit dem Pavillon soll auf das Schuljahr 2021/2022 hin ein Gebäude erbaut werden, das den Tagesstrukturen «Zickzack» zur Verfügung steht. Diese sind aktuell in verschiedenen Räumen im Schulhaus Chilefeld untergebracht. Weil allerdings die Schülerzahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, wurden die Platzverhältnisse immer knapper. Aktuell sind die Tagesstrukturen auf 165 Quadratmetern einquartiert. Der Pavillon bietet mit 369 Quadratmetern fast doppelt so viel Platz. Genau; das Gebäude ist darauf ausgelegt, dass wir für die kommenden Jahre genügend Kapazität haben – selbst wenn die Schülerzahlen weiter ansteigen. Der zweistöckige Bau wird mit der Möglichkeit gebaut, ihn bei Bedarf aufzustocken. Wann war für den Gemeinderat klar, dass Handlungsbedarf besteht? 2018 haben wir zur Schulraumplanung eine Auslegeordnung gemacht und eruiert, welche Räume in welcher Art genutzt werden. Dabei haben wir festgestellt, dass durch den Bau eines neuen Gebäudes viel Raum frei würde, der wiederum von der Schule anderweitig genutzt werden könnte. Ursprünglich war geplant, das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung im Dezember 2018 über den Kredit abstimmen zu lassen. Schlussendlich haben wir das Projekt in der Planung nochmals zurück-

Nach welchen Kriterien wählt der Gemeinderat aus? Es ist stets ein Abwägen: Richtet man den Blick rein auf die Wirtschaftlichkeit und nimmt immer nur den Günstigsten, oder berücksichtigt man auch das Gewerbe im Dorf ?

Hochbau- und Liegenschaftsvorstand Stephan Hinners auf dem heutigen Spielplatz und Areal, auf dem der Pavillon gebaut wird. (Bild Livia Häberling) gestellt und zunächst einmal ein Vorprojekt ausarbeiten lassen. Diesen Auftrag hat der Gemeinderat im November 2018 an die Stöckli & Partner Baumanagement AG in Merenschwand vergeben – Ihre Arbeitgeberin. Genau. Wurden damals weitere Offerten eingeholt? Nein, das war die einzige Offerte. Warum hat Ihre Arbeitgeberin den Zuschlag erhalten? Dafür gab es mehrere Gründe. Zunächst einmal war die Stöckli & Partner Baumanagement AG ein geeigneter, kompetenter Anbieter, der in der Lage war, den Auftrag sehr kurzfristig zu übernehmen. Ausserdem ist es bei Aufträgen dieser Art oft schwierig, einen geeigneten Partner zu finden. Viele Büros möchten lieber auf Planungsarbeiten verzichten, weil das meistens bedeutet, anschliessend nicht an der Umsetzung des Projekts mitarbeiten zu können. Für den Gemeinderat war klar, dass die Stöckli & Partner Bau Management AG in die Realisierung nicht involviert wird, somit war dieses Angebot ideal. Gab es Synergien dadurch, dass Sie selber in diesem Unternehmen tätig sind? Ich wusste, dass wir dort ein Ergebnis erhalten, das unseren Vorstellungen entspricht. Ich selber habe am betreffenden Projekt nicht mitgearbeitet, doch wenn Fragen auf kamen, konnte ich

diese auf beiden Seiten schnell beantworten. So waren wir in der Lage, das Projekt in kurzer Zeit auf die Beine zu stellen. Die Auftragssumme betrug 36 000 Franken. Die Bevölkerung wurde über diese Vergabe erst ein Jahr später, im November 2019, informiert. Da stand das Projekt bereits. Warum gab es vorab keine Information? Das wüsste ich jetzt nicht, ob die Vergabe in einer Mitteilung aus dem Gemeinderat erwähnt wurde. Sie wurde nicht erwähnt. Das war mir nicht bewusst. Gerade bei einem Auftrag an eigene Gemeinderatsmitglieder oder an deren Umfeld wäre es wichtig, Transparenz zu schaffen. Absolut! Durch solche Vergaben könnte der Eindruck entstehen, dass Mitglieder des Gemeinderats begünstigt werden. Wie beugt der Gemeinderat Obfelden diesem Verdacht vor? Wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben zur Submission und haben diese per Anfang 2020 intern sogar noch «verschärft». Zum Beispiel wäre es erlaubt, Aufträge im Dienstleistungsbereich unter 150 000 Franken freihändig zu vergeben. Wir jedoch holen nun auch bei tieferen Beträgen mindestens zwei Offerten ein, um einen Preisvergleich zu haben. Ausserdem hat der Gemeinderat entschieden hat, dass Stöckli & Partner Baumanagement AG für das Hauptprojekt nicht an der Ausschreibung teilnehmen wird (Anm. d. Red.: Also keine Offerte einreichen wird). Damit ist eine faire Vergabe sichergestellt. Ab welchem Betrag sind bei Ihnen neu mehrere Offerten zwingend? Ab 20 000 Franken. Rückblickend würde die Vergabe des Vorprojekts unseren neuen, internen Richtlinien nicht mehr standhalten. Damals haben wir keine zweite Offerte eingeholt, weil wir der Meinung waren, dass uns ein ideales Angebot vorlag.

Wie machen Sie es? Wenn der Preis stimmt – also wenn die Differenz vertretbar ist –, vergeben wir die Aufträge auch an das lokale Gewerbe. Vorausgesetzt, dass Qualifikation und Kompetenz stimmen. Es muss nicht in jedem Fall zwingend der Günstigste berücksichtigt werden. Uns ist es sehr wichtig, die Geschäfte im Dorf zu unterstützen. Deshalb wollten wir uns mit den neuen Richtlinien auch nicht allzu sehr einschränken. Inwiefern? Wenn wir uns darauf festlegen, immer den Günstigsten zu berücksichtigen, dann könnte es passieren, dass grosse Aufträge nicht an das einheimische Gewerbe vergeben werden können – vielleicht wegen 1000 Franken. Das wäre schade. Welche Vorteile ergeben sich für die Gemeinde, wenn lokale Gewerbetreibende zum Zug kommen? Die Wertschöpfung bleibt im Dorf, ausserdem sind die Entscheidungswege kürzer, die Kommunikation ist normalerweise viel effizienter. Und wenn mal etwas besprochen oder besichtigt werden muss, sind die Geschäftspartner schnell vor Ort.

«Es ist stets ein Abwägen: Richtet man den Blick rein auf die Wirtschaftlichkeit und nimmt immer nur den Günstigsten, oder berücksichtigt man auch das Gewerbe im Dorf?»

Wenn das Gesamtprojekt über 1,7 Millionen an eine Generalunternehmung vergeben worden wäre, hätte man es öffentlich ausschreiben müssen – eine Chance für mehr Transparenz. Der Gemeinderat Obfelden vergibt die Aufträge einzeln. Weshalb? Das hängt mit den negativen Erfahrungen zusammen, die man beim Bau der Badi gemacht hat. (Anm. d. Red.: Das Generalunternehmen machte zunächst Mehrleistungen geltend, engagierte Handwerker und setzte sich schliesslich ins Ausland ab. Die Unternehmen blieben auf Rechnungen im Wert von rund einer halben Million Franken sitzen.) Damals hat der Gemeinderat entschieden, Aufträge – sofern möglich – selber zu vergeben.

Derzeit werden Offerten für die Bauarbeiten am Pavillon eingeholt. Wie geht es danach weiter? Die Baueingabe wurde im Januar gemacht, ausserdem wurden die Pläne an die kantonale Behindertenkonferenz geschickt. Inzwischen haben wir deren Bericht erhalten, sodass wir voraussichtlich im Herbst mit dem Bau starten können. Ursprünglich war der Baustart auf April geplant. Das wäre das Ziel gewesen. Durch die Corona-Krise hatten wir jedoch plötzlich ganz andere Prioritäten, deshalb haben wir das Projekt ein bisschen zurückgestellt. Sind Sie zuversichtlich, dass der Bau bis nach den Sommerferien 2021 steht? Ja. Wir rechnen mit zirka sechs bis acht Monaten Bauzeit. Ideal wäre es, wenn wir noch in diesem Jahr starten könnten. Interview: Livia Häberling

Öffentliche Vergaben Kantonale und kommunale Behörden müssen sich bei der Auftragsvergabe an die Submissionsverordnung halten. Darin ist das Prozedere bezüglich der Ausschreibung von Aufträgen geregelt. Unterschieden werden vier Arten: das offene, das selektive, das Einladungs- und das freihändige Verfahren. Der Auftragswert im freihändigen Verfahren, bei dem die Auftragsvergabe ohne Ausschreibung erfolgen darf, beträgt maximal 100 000 Franken bei Lieferungen, bis 150 000 bei Dienstleistungen und Bauarbeiten des Baunebengewerbes und maximal 300 000 Franken bei Bauarbeiten des Bauhauptgebäudes. Liegt die Summe über diesen Schwellen, kommt das Einladungsverfahren zur Anwendung, wie vorliegend auch in Obfelden. Mehrere Anbieter werden – ebenfalls ohne Ausschreibung – direkt aufgefordert zu offerieren. Jedoch ist die Einladung nicht wie bei der freihändigen Vergabe formlos, sondern muss exakt definierte Leistungsanfragen enthalten, damit diese vergleichbar sind. Übersteigt der Vergabebetrag den Wert von 250 000 Franken bei Lieferungen, Dienstleistungen und Arbeiten im Baunebengewerbe, bzw. 500 000 Franken im Bauhauptgewerbe, ist ein offenes oder ein selektives Verfahren durchzuführen. Bei Ersterem wird der Auftrag öffentlich ausgeschrieben und jeder Anbieter kann eine Offerte einreichen, während beim selektiven Verfahren interessierte Anbieter ihre Teilnahme beantragen können. Wer vom Auftraggeber ausgewählt wurde, kann anschliessend eine Offerte einreichen. (lhä)

Der zweistöckige Pavillon entsteht auf dem hinteren Teil des Spielplatzes, zwischen dem Primarschulhaus A und den Velounterständen. (Visualisierung zvg.)

Nun werden auch bei tieferen Auftragssummen mehrere Angebote eingeholt.

IPK unterstützt Stephan Hinners

Einfamilienhaus brannte – Bewohner verletzt

Die Interparteiliche Konferenz in Obfelden (IPK), in der CVP, EVP, FDP, SP und SVP vertreten sind, unterstützt Stephan Hinners als Gemeindepräsidenten.

Beim Brand eines Einfamilienhauses ist am Donnerstagabend, 21. Mai, in Ottenbach ein Mann mittelschwer verletzt worden. Der Sachschaden beträgt über eine halbe Million Franken.

Der Hochbau- und Liegenschaftenvorstand Stephan Hinners soll Nachfolger von Thomas Ammann werden, der per 1. August 2020 Rektor des Berufs- und Weiterbildungszentrums Uri (bwz uri) wird und Obfelden verlässt. Mit dem

IPK-Entscheid rückt eine stille Präsidiumswahl in den Vordergrund – nicht jedoch bei der Gemeinderats-Ersatzwahl. Nach den Worten von Mirjam Heinemann von der FDP, die derzeit den IPK-Vorsitz innehat, gibt es bis dato zwei Personen, die sich für das Amt interessieren. Auch bei der Ersatzwahl in die Primarschulpflege, die nach dem angekündigten Rücktritt von Marcel Tillmann nötig wird, ist eine Urnenwahl möglich. (-ter.)

Kurz vor 19.30 Uhr meldete der einzige Bewohner und zugleich Besitzer eines Bauernhauses, dass bei ihm ein Brand ausgebrochen sei. Aufgrund der verwinkelten Bauweise des Hauses erwiesen

sich die Löscharbeiten für die Feuerwehren als sehr anspruchsvoll. Trotzdem gelang es den Löschkräften, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Der 63-jährige Hausbesitzer erlitt durch den Brand mittelschwere Verletzungen. Er musste nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren werden. Der am Haus entstandene Sachschaden wird auf über eine halbe Million Franken geschätzt. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Sie

wird durch Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich untersucht. Wegen des Brandes musste die Affolternstrasse im Bereich der Schürmattstrasse für den Privatverkehr gesperrt werden. Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Affoltern, die Feuerwehr Ottenbach, je ein Rettungswagen des Spitals Affoltern und von Schutz & Rettung Zürich, ein Notarzt, ein Statiker sowie Behördenmitglieder von Ottenbach im Einsatz. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Mai 2020

Corona fordert erheblich Die totalrevidierte Gemeindeordnung heraus – auch 2021 noch tritt per 1. Juli 2020 in Kraft Aktionärsversammlung der IKA Sozialdienst Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

Wegen Corona wurden die Vertreter der acht Trägergemeinden der IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern per Telefonkonferenz über den Geschäftsgang 2019 sowie den Ausblick 2020/2021 informiert. Die geplante Privatisierung des Wohnhauses Central musste sistiert werden. von Urs E. KnEUbühl Geschäftsführer Ivo Lötscher informiert, dass der Geschäftsbericht 2019 den Trägergemeinden des Sozialdienstes Bezirk Affoltern (SD) Anfang Mai zugestellt wurde und dass dieser nicht gedruckt, aber nach Genehmigung durch die Vorsteherschaften auf der Homepage www.sozialdienst-affoltern.ch aufgeschaltet wird. Der Verwaltungsrat beantragt den Vorsteherschaften der Trägergemeinden einstimmig, den Geschäftsbericht 2019 zu genehmigen. In seinen anschliessenden aktuellen Informationen hält der Geschäftsführer zur Wirtschaftlichen Sozialhilfe fest, dass der Stand der Bearbeitungsfristen sehr gut ist, sowohl im Intake als auch bei der Fallführung. «Dies», so Lötscher weiter, «weil wir ein super Team haben. Die Prozesse werden laufend verbessert und aus Fehlern konnte gelernt werden.» Im Asyl- und Migrationswesen weist er darauf hin, dass mit den acht Träger- sowie den drei Anschlussgemeinden eine «Kompetenzvereinbarung» ausgearbeitet wurde, worüber in jeder Gemeinde eine Urnenabstimmung befinden wird. Ebenso gibt er Kenntnis davon, dass die nach Taxpunktwerten geleisteten monatlichen Akontobeträge der Gemeinden im vergangenen Jahr zu einem besseren Rechnungsabschluss als budgetiert geführt haben und daher den Gemeinden Fr. 9.50 pro Einwohner Ende dieses Monats zurückerstattet werden.

Covid-19-Notunterstützung «Die seit letztem November im Einsatz stehende neue Informations- und Kommunikationstechnologie in den Services hat grossen Mehrwert», stellt der SD-Geschäftsführer ausserdem fest und ergänzt: «Während des Lockdowns hatten damit alle ins Homeoffice befohlenen Mitarbeitenden jederzeit Zugriff auf alle relevanten Daten. Gleichzeitig hat uns Corona aber auch aufgezeigt, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.» Lötscher schliesst mit den Informationen bezüglich ausserordentlicher Corona-Notunterstützung für Selbstständigerwerbende an: «Die ausserordentliche Situation hat etliche Menschen überrumpelt und verunsichert, weshalb wir bezüglich spezifischer Auskünfte zahlreich per Telefon und am Schalter um Rat gebeten wurden. Festgestellt haben wir auch, dass die Massnahmen, wie Kurzarbeit und Erwerbsersatz, sehr gut wirken und weit rationeller abgehandelt werden können, als wenn ein Gesuch um Wirtschaftliche Sozialhilfe geprüft und bearbeitet werden muss.»

Status Wohnheim Central Verwaltungsrat Rico Roth, Knonau, berichtet über den Status des Sozialtherapeutischen Wohnheims Central, das 2018 ein Defizit von 116 245 Franken aufgewiesen hatte. Neben den in der Folge getroffenen und umgesetzten Massnahmen haben Rückzahlungen 2019 zu einem positivem Ergebnis (+11 553 Franken) geführt. Dazu kommen weitere Massnahmen wie drei zusätzliche Wohnheimplätze, die ab diesem Jahr wirken werden. Die ins Auge gefasste und in die Wege geleitete Übergabe an eine private Trägerschaft musste allerdings wegen Corona sistiert werden.

Transparentes Leistungs- und Kennzahlenreporting Der Blick von Verwaltungsratspräsident Bertram Thurnherr auf den Status Quo bringt vorab einige Fakten und Daten zum Q1-Abschluss 2020, bevor er anschliessend zur Jahresvorschau übergeht: «Im Gegensatz zum früheren Zweckverband hat die IKA keine Delegiertenversammlung mehr, wobei aber die Aufsicht über die IKA – ähnlich wie bei der IKA Kesb oder der IKA Pflegezentrum Sonnenberg – nach wie vor bei den Trägergemeinden ist. Wir sind der Meinung, dass diese Aufsicht ein bereits eingeführtes Leistungs- und neu auch ein Kennzahlenreporting erfordert. Selbstverständlich setzen wir uns dabei etwas unter Druck, aber dies entspricht nach kontinuierlicher Verbesserung unserer Absicht.» «Das den Gemeinden monatlich zur Verfügung gestellte Leistungsreporting mit Taxpunkten, Fallzahlen, KL-Leistungen etc. ist seit Frühjahr 2019 etabliert und wird nach Bedarf weiter ausgebaut», so Thurnherr weiter. «Neu, ab dem ersten Quartal 2020, kommt ein Kennzahlenreporting mit Debitoren, Durchlaufzeiten, Jahresfluktuation usw. dazu, das als Mass der Leistungsfähigkeit unserer Organisation dient. Dieses wird dem VR und damit den Trägergemeinden quartalsweise mit dem Quartalsabschluss verteilt und ebenso nach Bedarf weiter ausgebaut.»

Ausblick 2021: Corona-«Nachwehen» und mehr Kosten erwartet Geschäftsführer Ivo Lötscher seinerseits erinnert in seinem Ausblick daran, dass die Information zur Integrationsagenda 2020 im Asyl- und Migrationswesen sowie die Präsentation der SD-Planungsvereinbarung 2021 am 2. Juli stattfinden werden. Danach nimmt er 2021 ins Visier: In den Bereichen Wirtschaftliche Sozialhilfe und Persönliche Hilfe werden nächstes Jahr Veränderungen des finanziellen Aufwandes erwartet, die vor allem auch durch Corona bedingt sind. Gemäss Prognosen der Skos wird es zum Anstieg der Fallzahlen und der Kosten der Sozialhilfe kommen. Einerseits wird aufgrund von Neuzugängen mit einer Zunahme an Fällen gerechnet, gleichzeitig wird zudem von weniger «Ablösungen» ausgegangen, da die Zahl der offenen Stellen wegen Corona vermindert sein wird. Das heisst, es bleiben mehr Personen länger «im System». Lötscher weiter: «Dies alles wird gleichzeitig direkte Auswirkungen auf unseren Support sowohl bei der WSH als auch bei der Persönlichen Hilfe haben. Bei Letzterer vermuten wir zudem – ebenfalls aufgrund von Corona – eine mittel- und langfristig steigende Nachfrage, weil die zunehmend angespannte finanzielle Situation die meist komplexen Probleme verstärkt.» Veränderungen des finanziellen Aufwandes werden 2021 auch im Asylund Migrationswesen erwartet, aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben hinsichtlich schnellerer und nachhaltigerer Integration, durch zusätzliche Aufgaben, deren Umsetzung inklusive Reporting an den Kanton im Asyl- und Migrationsbereich und bei der WSH zu beträchtlichem Mehraufwand führen werden.

Mit grossem Einsatz sehr gute Arbeit geleistet Nach fast eineinhalb Stunden schliesst Bertram Thurnherr die von den Teilnehmern als sehr gut befundene Telefonkonferenz – auch mit dem Dank an die Mitarbeitenden des SD Bezirk Affoltern und in den Gemeinden, die sowohl im abgelaufenen Geschäftsjahr als auch in den erschwerenden Covid-19-Monaten mit grossem Einsatz sehr gute Arbeit geleistet haben.

Anlässlich der Klausurtagung vom 26./27. März 2019 fand die erste Lesung des Entwurfs zur neuen Gemeindeordnung statt. Dabei wurden die 58 Artikel je einzeln behandelt und die entsprechenden Grundsatzentscheide gefällt. Anschliessend fanden diverse Vernehmlassungen bei Schulpflege, Rechnungsprüfungskommission, Ortsparteien und Bevölkerung statt. Am 22. Oktober 2019 verabschiedete der Gemeinderat den definitiven Entwurf in vierter Lesung zu Handen der Stimmberechtigten. Am 9. Februar 2020 fand die gemeindliche Urnenabstimmung über die neue Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten statt. Die Vorlage wurde von 45 % der Stimmberechtigten mit 1384 zu 141 Stimmen gutgeheissen. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist von 30 Tagen wurde der Entwurf im Sinne von § 4 des Gemeindegesetzes dem Regierungsrat des Kantons Zürich zur Genehmigung unterbreitet. Mit Beschluss vom 6. Mai hat der Regierungsrat die von den Stimmberechtigten beschlossene Gemeindeordnung genehmigt. Gegen den Beschluss des Regierungsrats besteht keine Rekursmöglichkeit (vgl. § 19 Abs. 2 lit. a VRG). Gemäss Artikel 54 der neuen Gemeindeordnung bestimmt der Gemein-

derat nach der Genehmigung des Regierungsrates den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gemeindeordnung. Der Gemeinderat setzt den Zeitpunkt für das Inkrafttreten der neuen Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten auf den 1. Juli 2020 fest. Diejenigen Aritikel, bei welchen der Gemeinderat noch Ausführungsbestimmungen zu erlassen hat, treten erst in Kraft, wenn diese vorliegen (z.B. eigenständige Bauund Werkkommission).

Schulzimmermobiliar wird ersetzt Im Schulhaus 1 Zimmer 14 ist zurzeit immer noch relativ altes und nicht mehr gebrauchstaugliches Schulmobiliar im Einsatz. Dieses soll im Rahmen der laufenden Erneuerungen in anderen Schulhäusern im gleichen Stil ersetzt werden. Für die Ersatzbeschaffung wurden 33 000 Franken ins Budget der Investitionsrechnung 2020 eingestellt. Für den Ersatz der Tische und Stühle sowie für die Entsorgung der alten Möbel wurden zwei Offerten eingeholt. Der Gemeinderat entschied sich, den Ersatz der Möblierung Zimmer 14 im Betrag von Fr. 31 694.70 und die Entsorgung der alten Möbel im Betrag von Fr. 823.90 der Firma Embru Werke AG zu vergeben.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Mitarbeiter- und Fördergespräche 2020 für das gemeindliche Personal genehmigt; • ein Gesuch um Erlass des Mietzinses während der Coronazeit abgelehnt; • die Behebung der Geruchsemissionen (Sanierung des Bodens) im Schulzimmer 1.14 des Schulhauses 4 im Betrag von 250 000 Franken als gebundene Ausgabe genehmigt. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

«Musig im Dorf» abgesagt Aufgrund der Coronakrise hat das OK-Team von «Musig im Dorf» die beiden Anlässe vom 27. Juni und 15. August 2020 auf dem Dorfplatz in Bonstetten abgesagt. Zum Zeitpunkt der Entscheidung sei die Planungsunsicherheit zu gross gewesen, um zwei Anlässe in diesem Ausmass durchzuführen, liess das OK verlauten. Fulminant wird sich «Musig im Dorf» im nächsten Jahr mit Claudia Masika & Band (Juni) und The Pint (August) wieder zurückmelden. (KSch)

Die Gemeindeversammlung vom 4. Juni ist abgesagt

Aus den Verhandlungen der Sekundarschulpflege Bonstetten Aufgrund der aktuellen Situation betreffend Coronavirus ist davon auszugehen, dass das vom Bundesrat verfügte Versammlungsverbot noch einige Zeit gilt. Somit ist die Durchführung der auf den 4. Juni 2020 geplanten Schulgemeindeversammlung mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht möglich. Deshalb hat die Schulpflege die Gemeindeversammlung vom 4. Juni ersatzlos abgesagt. Die vorgesehenen Traktanden «Genehmigung der Jahresrechnung 2019» und «Genehmigung der Gebührenverordnung» erlauben einen Aufschub und werden für die ordentliche Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 traktandiert. Das Ergebnis der Jahresrechnung 2019 wird Ende Mai auf der Webseite der Sekundarschule publiziert.

Schulhausneubau Trakt E: Urnenabstimmung am 27. September Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verhinderten die Durchführung der auf Samstag, 14. März, geplanten Informationsveranstaltung sowie die Urnenabstimmung vom 17. Mai 2020 zur Baukreditgenehmigung. Der Bezug des neuen Schulhaustraktes ist weiterhin auf Schuljahresbeginn August 2022 geplant. Die Urnenabstimmung für die Genehmigung des Baukredits von 13.4 Mio. Franken durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wurde von der Schulpflege neu auf den 27. September 2020 festgelegt. Vor der Urnenabstimmung findet am Samstag, 29. August, 10 Uhr, eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Bevölkerung statt.

Neue Gemeindeordnung: Urnenabstimmung am 27. September Im März 2019 wurde der Entwurf der totalrevidierten Gemeindeordnung (GO) dem Gemeindeamt zur Vorprüfung eingereicht. Die Empfehlungen im Vorprüfungsbericht des Gemeindeamts vom Juni 2019 wurden bei der weiteren Überarbeitung der neuen Gemeindeordnung berücksichtigt.

Am 9. Januar 2020 fand eine Informationsveranstaltung für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Kreisschulgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil statt. Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung vom 12. Mai die Urnenabstimmung für die Genehmigung der Totalrevision der Gemeindeordnung auf den Abstimmungssonntag, 27. September 2020, festgelegt.

lassen. Alle plausibilisierten Konzepte werden auf der Website von Swiss Olympic veröffentlicht. Weitere Informationen sind der Website der Sekundarschule zu entnehmen. Erste Schutzkonzepte wurden von den Vereinen bereits eingereicht und die Trainings konnten aufgenommen werden. Es ist klar ersichtlich, dass auch hier alles getan wird, um die Vorgaben einzuhalten.

Legislaturziele 2018 – 2022

Schuljahresplanung 2020-21

Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung vom 12. Mai die Legislaturziele und die umgesetzten Massnahmen überprüft. Die weitere Planung und Meilensteindefinition ist an der Klausurtagung vom September 2020 vorgesehen. Die Legislaturziele sind auf der Webseite der Sekundarschule einsehbar.

Präsenzunterricht in Halbklassen

Die Schulpflege hat die von der Schulleitung beantragten Jahreslektionen für Wahlfächer, Freifächer und Kursangebote für das kommende Schuljahr genehmigt. Ebenso wurden der Ferienplan 2020/21 und 2021/22 festgesetzt sowie die unterrichtsfreien Tage inklusive Weiterbildungstage der Lehrpersonen genehmigt.

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in Halbklassen gemäss den Vorgaben des Bundes und des Volksschulamtes ist am 11. Mai gut gestartet. Das vom Krisenstab genehmigte Schutzkonzept der Sekundarschule Bonstetten gibt die Leitplanken zum Schulbetrieb als auch die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln vor. Es gab kaum Rückmeldungen und Fragen von Eltern. Das Vermeiden der Vermischung der Halbklassen funktioniert im Schulalltag recht gut.

Auf das kommende Schuljahr genehmigte die Schulpflege die Anstellungen von sechs neuen Klassen- und Fachlehrpersonen. Ebenfalls bewilligt wurde der Einsatz eines neuen Zivildienstleistenden für die Dauer Mai 2020 bis April 2021. Zwei Lehrpersonen dürfen im Juli 2020 ihr 10-Jahre-Dienstjubiläum feiern. Die Schulpflege freut sich mit den Jubilierenden und dankt für deren langjährigen Einsatz an der Sekundarschule.

Sportanlagen teilweise geöffnet

Bauliche Massnahmen

Die Sportanlagen sind für die Vereine unter Berücksichtigung der geltenden Vorgaben des Bundes seit dem 11. Mai wieder teilweise geöffnet. Die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler sowie der Schulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter stehen an erster Stelle. Darum sind Schutzkonzepte und deren Einhaltung die Grundlage für die Nutzung der Anlagen. Ein Anrecht auf die Nutzung einer Sportanlage besteht nur dann, wenn der jeweilige übergeordnete Verband ein plausibilisiertes Schutzkonzept erstellt hat. Er muss dieses vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Bundesamt für Sport (Baspo) plausibilisieren

Die Schulpflege hat an ihrer Sitzung vom 12. Mai 2020 die Ausführung der folgenden Arbeiten vergeben: Dachaufgang beim Sportzentrum Schachen: Die Suva-Richtlinien und das Eidgenössische Starkstrominspektorat (Esti) verlangen einen sicheren Aufstieg auf die Dächer des Sportzentrums Schachen, um Wartungsarbeiten ausführen zu können. Erneuerung Boden in der Sporthalle S2: Der Hallenboden in S2 ist ausgetreten, die Hülsen ausgeleiert und die Spielfeldmarkierungen sind teilweise stark abgenützt.

Personelles

Sekundarschulpflege Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Mai 2020

Nur vereinzelt Bussen verteilt Säuliämtler halten sich immer noch überdurchschnittlich diszipliniert an Corona-Regeln Während des Corona-Lockdowns sind vor allem an Wochenenden viele Meldungen über Verstösse gegen das Versammlungsverbot und die Abstandsregeln eingegangen. Auch wenn vor allem bei Jugendlichen eine disziplinarische Ermüdung feststellbar ist, ist die Kantonspolizei mit der Umsetzung der Lockerungen zufrieden.

Zuerst Verständnis aufbauen Die Corona-Krise war für die gesamte Bevölkerung so neu wie für die Polizei. Martin Litscher: «Zu Beginn des Shutdowns mussten wir vor allem Verständnis aufbauen. Covid-19 ist unsichtbar und viele Menschen hielten die Anstiege der Infektionen nicht für bedenklich. Die Polizeiarbeit drehte sich in dieser Phase stark um Erklärungen, da es sich um eine ungewöhnliche Lage handelt. Es war nicht immer einfach, den Leuten

Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Zürcher Kantonspolizei, ist während der Pandemie vermehrt auf Streifeneinsatz. (Bild Salomon Schneider) verständlich zu machen, weshalb die Regeln einzuhalten sind. Die meisten zeigten sich einsichtig. Bei wenigen Unverbesserlichen mussten jedoch auch im Bezirk Affoltern Bussen ausgesprochen werden.»

Kein Anstieg der häuslichen Gewalt Einer der nicht vorhergesehenen Effekte des Shutdowns war, dass es viel mehr Rasermeldungen gab. Vor allem im Aeugstertal, auf dem Albis, über die Buchenegg, von auf der Geraden von Zwillikon nach Ottenbach sowie zwischen Rifferswil und Hausen wurden deshalb vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Entgegen der Befürchtungen musste die Kapo auch im Bezirk Affoltern nicht öfter als im Alltag wegen häuslicher Gewalt ausrücken. Martin Litscher: «Wir erklären das so, dass beim von der Regierung gewählten Shutdown immer noch alle nicht in Quarantäne befindlichen Personen die Wohnung verlassen durften. So konnten bei Konflikten eine oder beide Parteien die Wohnung verlassen.» Seiner Ansicht nach hat die Schweiz in der Coronakrise einen Weg gewählt, der es für die Polizei einfach macht, der

Digitales Ordnungsbussenverfahren Die Kantonspolizei hat das Ordnungsbussenverfahren digitalisiert. Anstatt wie bisher mit einem Block, werden Ordnungsbussen direkt per App erfasst. Die Ordnungsbussen, beispielsweise für Falschparkieren, enthalten deshalb keinen Einzahlungsschein

mehr, sondern einen QR-Code. Über diesen Code können Bussen eingesehen und per Bankzahlung oder Twint beglichen werden. Wer die Busse nicht digital zahlen will, erhält nach 30 Tagen eine Zahlungserinnerung per Post. (sals)

Bevölkerung die Güterabwägung zwischen Schutz und Freiheit zu erläutern.

Gutes Zeugnis für Ämtler Bevölkerung Martin Litscher stellt der Säuliämtler Bevölkerung gesamthaft ein hervorragendes Zeugnis aus: «Die Mehrheit der Bevölkerung hielt sich an die Massnahmen und nur vereinzelt mussten Parkplätze gesperrt werden, wenn Naherholungsgebiete übermässig genutzt wurden. Beispielsweise im Bezirk Dietikon war die Durchsetzung der Corona-Richtlinien viel schwieriger.» Die Lockerung der Massnahmen und damit einhergehend die Rückkehr zu einer Corona-konformen Version des Alltags stellte für die Kapo eine besondere Herausforderung dar. Zum Schulanfang zeigte die Polizei beispielsweise vermehrt Präsenz, um die Verkehrsteilnehmenden darauf aufmerksam zu machen, dass ab jetzt wieder vermehrt Kinder unterwegs sind. «Wir wollten als verständnisvolle, bürgernahe Polizei wahrgenommen werden, die unterstützt und nur in den nötigsten Fällen repressiv agiert. Das war und ist eine Gratwanderung. Seit die Primarschulen wieder offen sind, bemerken wir vor allem bei Sekundarschülern eine Ermüdung. Es ist nicht einfach zu kommunizieren, weshalb die jüngeren Geschwister mit 14 Gleichaltrigen im Klassenzimmer sein dürfen und die Sekundarschüler sich immer noch nicht mit mehr als vier Kollegen treffen dürfen.

Weniger Grippeabsenzen Die Kantonspolizei führt jeweils eine Statistik über Grippeabsenzen. Bei den diesjährigen Influenza-Absenzen zeigte sich, dass Social-Distancing sich positiv

auf die Ansteckungsraten der normalen Grippe ausgewirkt hat. Die Kapo verzeichnete eine Halbierung der Grippeabsenzen. Dies war möglich, da sich auch die Polizei an die Abstandsregeln hält und mit Schutzmaterial ausgestattet ist. Zudem gehören Hygienemassnahmen grundsätzlich zur Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei stellt sich momentan darauf ein, voraussichtlich noch bis Ende Juni vermehrt auf Patrouille zu sein, um sicherzustellen, dass die Disziplin in der Bevölkerung weiterhin anhält. «Wir hoffen, dass wir so entscheidend zur Verhinderung einer zweiten Infektionswelle beitragen können», erklärt Martin Litscher.

Falsche Polizisten konstant aktiv Im Säuliamt und der gesamten Schweiz war die Kriminalität während des Shutdowns rückläufig. Einzig falsche Polizisten sind weiterhin sehr aktiv. Sie melden sich telefonisch und warnen vor Einbrechern und bieten sich an, die Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Allein aus Stallikon haben vergangene Woche an einem Tag fünf Personen solche Anrufe gemeldet. Martin Litscher macht sich diesbezüglich grosse Sorgen: «Die Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher liegen, und viele Personen, die auf die Trickdiebe hereingefallen sind, schämen sich und sehen von einer Anzeige ab. Um diesen Verbrechern das Handwerk zu legen, ist es jedoch wichtig, dass Angerufene sich bei der Polizei melden und sich Details wie Rufnummern aufschreiben. Bei erfolgreichen Trickdieben ist es zudem wichtig, dass die Polizei weiss, was genau ausgehändigt wurde. So kann zum Verkauf angebotenes Diebesgut zu den Tätern zurückverfolgt werden.»

Unfreiwilliger Ausflug in den Wald

Klarstellung der Baudirektion des Kantons Zug zum geplanten Kiesabbau Hatwil-Hubletzen.

Am Dienstagabend, 19. Mai, kam es bei der «alten Waldegg» zu einem spektakulären Selbstunfall. Dabei kam ein Auto von der Strasse ab, überschlug sich und kam im angrenzenden Wald auf dem Dach liegend zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.

Der Abschleppdienst barg das Auto aus dem Wald mittels Kran. (Bild StaPo ZH)

Weitere Infos zu diesem Vorhaben unter https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/2063.

Verschwörungstheorien einordnen können Zur Corona-Pandemie werden zahlreiche Fake News und Verschwörungstheorien verbreitet. Die Fehlinformationen erreichen auch Heranwachsende. Implantierung von Mikrochips, Impfzwang für alle, Geheimbunde übernehmen die Macht – seit Wochen kursieren im Zusammenhang mit dem Coronavirus verschiedenste Verschwörungstheorien und Falschnachrichten. Entsprechende Aussagen, Videos und Artikel werden über soziale Netzwerke und Messenger immer weiter verbreitet. Auch Influencer mit grosser Reichweite verweisen auf solche Inhalte. Gerade auf Jugendliche können Verschwörungstheorien einen besonderen Reiz ausüben. «Heranwachsende müssen lernen, Social-Media-Posts und YouTube-Videos zu hinterfragen – auch wenn sie vom favorisierten Streamer oder der beliebten Instagramerin kommen», sagt Mediencoach Kristin Langer. Eine Verschwörung kann als Gedankenexperiment durchaus spannend oder interessant sein, darf aber nicht ungefiltert als Wahrheit übernommen und auf keinen Fall weiterverbreitet werden. «Von ihren Eltern brauchen die Jugendlichen Unterstützung, um verlässliche Quellen zu erkennen und die vermeintlichen Fakten auch selbstständig zu überprüfen», rät Langer. Das klappt am besten, wenn in der Familie über seriöse Informationsquellen gesprochen wird und auch die Erwachsenen verbreitete Theorien sachlich thematisieren.

Jüngere aufklären und ernst nehmen

Unfallauto musste mit dem Kran geborgen werden

Kurz vor 19 Uhr fuhr eine Fahrzeuglenkerin von Uitikon herkommend auf der Albisriederstrasse («alte Waldegg») in Richtung Albisrieden. Höhe der ersten Linkskurve verlor sie aus noch unbekannten Gründen die Herrschaft

Keine Inertstoffe

Am 12. Mai hat der «Anzeiger» über die geplante Richtplananpassung betreffend das Kiesabbaugebiet Hatwil-Hubletzen berichtet. In diesem Zeitungsbericht wird auch der Kommunikationsbeauftrage der Baudirektion zitiert, wonach die Kiesgrube mit Inertstoffen wieder aufgefüllt werde und sich der Widerstand auf die Standortgemeinde beschränke. Die Baudirektion des Kantons Zug stellt klar, dass die Kiesgrube mit sauberem Aushubmaterial aufgefüllt würde, das keine Gefährdung des Grund- und Trinkwassers darstellt. Im Weiteren liegt es der Baudirektion fern, Aussagen über mögliche Gegnerschaften der Richtplananpassung zu nennen und damit in den politischen Meinungsbildungsprozess einzugreifen. Die Beurteilung und Beschlussfassung, ob im Richtplan ein Kiesabbaugebiet «Hatwil-Hubletzen» festgesetzt werden soll, liegt allein in der Zuständigkeit des Kantonsrats. Baudirektion des Kantons Zug

Von Salomon Schneider Der Polizei kam bei der Umsetzung der Massnahmen während des Shutdowns eine zentrale Rolle zu. Dabei musste die Kantonspolizei (Kapo) ihre Arbeitsweise als auch ihre Organisation in zentralen Punkten anpassen. Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal-Albis der Kapo, musste die Umsetzung der Massnahmen in seinem Korps organisieren: «Als kommuniziert wurde, dass der Shutdown kommt, sind im Stundentakt neue Richtlinien auf die Polizei eingeprasselt. Es war hochkomplex, die Mannschaft konstant im Einsatz und auf dem neusten Stand zu halten. Dank eingeübter Abläufe konnte unser flexibles Korps aber schnell alle neuen Richtlinien umsetzen.» Grundsätzlich arbeiten die Mannschaften der Bezirke Affoltern und Dietikon im Nachtdienst zusammen, vom Verkehrsposten Urdorf aus. Diese Zusammenarbeit musste entflochten werden, damit nicht Mannschaften von zwei Bezirken gleichzeitig krank werden konnten. Zudem wurde für die Kontrolle der Corona-Massnahmen mehr Personal benötigt. Für Affoltern wurden am Wochenende vier zusätzliche Einsatzkräfte bereitgestellt, vom Flughafen und von anderen Diensten, die momentan weniger belastet werden.

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über ihr Fahrzeug, kam von der Strasse ab und fuhr eine Waldböschung hinunter. Das Fahrzeug überschlug sich in der Folge und kam schlussendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die 31-jährige Lenkerin, die alleine im Fahrzeug unterwegs war, konnte sich selber aus dem Fahrzeug befreien und wurde beim Vorfall nicht verletzt. Der Unfallhergang wird durch den Unfalltechnischen Dienst der Stadtpolizei Zürich abgeklärt. Das Auto musste durch einen Abschleppdienst mit einem Kran aus dem Wald geborgen werden. (pd.)

Verschwörungstheorien beziehen sich oft auf komplexe Sachverhalte und sind gerade für Jüngere auf den ersten Blick nicht leicht zu durchschauen. Wenn Kinder das Gefühl bekommen, für sie oder ihre Familie würde eine Gefahr bestehen, können sie sogar Angst machen. «Die Eltern sind in solchen Situationen wichtige Ansprechpersonen», sagt Mediencoach Kristin Langer. «Kinder müssen sich deshalb ernst genommen fühlen, wenn sie sich mit ihren Bedenken und Ängsten an ihre Eltern wenden.» Gemeinsam in der Familie können dann die bedrohlich wirkenden Aspekte mit altersgerechten Informationen entkräftet werden. «In jedem Falle gilt der Grundsatz», so Mediencoach Langer, «eine Information mehrmals zu überprüfen, ob sie richtig oder falsch sein kann.» (pd.)


Zeit für eine neue Küche Jetzt den Küchenumbau planen und im Sommer mit der Umsetzung beginnen Für die Erneuerung der Küche ist die Schreinerei Girardi der ideale Partner. Erfahrene Berater gehen auf die Kundenwünsche ein und zeigen in der Ausstellung aktuelle Produkte und Materialien. Irgendwann ist es soweit, die Küche braucht eine Erneuerung. Die Fronten sind in die Jahre gekommen und weisen deutliche Gebrauchsspuren auf, Schubladen und Türen schliessen nicht mehr richtig oder nur mit lauten Geräuschen, Apparate funktionieren nicht mehr zufriedenstellend und verbrauchen im Vergleich zu modernen zu viel Strom. Rechtzeitig planen Ein Küchenumbau findet normalerweise im bewohnten Zuhause statt. Die Arbeiten beanspruchen in der Regel je nach Umfang zwischen einer und drei Wochen. Wer frühzeitig mit der Planung beginnt, kann den Umbau in die warme Jahreszeit verlegen, wo sich der Grill im Garten oder auf dem Balkon als Alternative zum Restaurant oder Pizzalieferdienst anbietet. Wie vorgehen? Die Entwicklungen im Küchenbau sind rasant. Ständig kommen neue Produkte auf den Markt. Für den Endverbraucher ist es fast unmöglich, den Überblick zu behalten. Da lohnt sich der Besuch beim Küchenplaner aus der Region. Die Schreinerei Girardi in Hedingen ist dank jahrzehntelanger Erfahrung

im Küchenbau der ideale Partner. Kompetente Berater erklären, worauf man achten sollte, um ein möglichst optimales Gleichgewicht zwischen Design und Komfort zu finden. Produkte-Demonstration in der Küchenausstellung Die Hersteller von Küchengeräten überbieten sich gegenseitig mit technologischen Innovationen und Produktneuheiten. Um sich selbst ein Bild verschaffen zu können, welche Funktionalitäten sinnvollerweise in die eigene Küche Einzug halten sollen, ist eine Produktevorführung hilfreich. In der grossen Küchenausstellung an der Maienbru run nn nenstrasse 5 in Hedingen zeigt die Schreinerei Girardi frische Küchen-Ideen mit einer Auswahl aktueller Geräte führender Hersteller. So kann man sich einen unmittelbaren Eindruck verschaffen, wie diese verarbeitet sind und wie sie sich bedienen lassen. Individuelle Küche nach Mass Ein Umbau bietet die ideale Gelegenheit, die Küche neu zu gestalten und Arbeitsabläufe zu optimieren. Für manche Räume braucht es individuelle Lösungen, um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Im modernen Betrieb der Schreinerei Girardi können auch ganz spezielle Möbel nach Mass anfertigt werden. Somit steht den Wünschen der Kunden (fast) nichts im Wege.

Apparate-Austausch Nicht immer muss eine Küche komplett erneuert werden. Es können auch einzelne Apparate ersetzt werden. So stehen die neusten Funktionalitäten in der gewohnten Umgebung zur Verfügung. Die Schreinerei Girardi tauscht sämtliche Einbaugeräte aus, entsorgt fällige Andie alten und führt allfä passungen an Fronten und Türen fachgerecht aus. Inspiration Auf der Website www.girardi.ch zeigt die Schreinerei Girardi unter der Rubrik «Referenzen» einige Beispiele von gelungen Küchen, die den Kundinnen und Kunden als Inspirationsquelle dienen. Für die Planung ist es hilfreich, wenn sich jene bereits ein Bild verschafft haben, was gefä fällt und was nicht. Die Schreinerei Girardi rund 30 Mitarbeitenden ist die Mit ru rthur Girardi AG eine der grösseArt hreinereien im Säuliamt. Das ren Schr Angebot umfasst alles – von der kleinsten Reparatu tur bis zzu um Grossauftrag. Komplette Umbauten von Küche, Bad und Wohn hnraum oder hreinerarbeiten, die allgemeine Schr hreinerei Girardi verfü fügt über das Schr Kn now-How um von der Planötige K ur Umsetzu zung allen Kunnung bis zzu wünschen gerecht zzu u werden. denwü Weitere Infos: www.girardi.ch Für Beratungen ist eine Voranmeldung erforderlich: Tel. 043 322 66 99 oder info@girardi.ch

Neue Küchengeräte von Miele Kompetente Beratung in der Küchenausstellung der Schreinerei Girardi Die technologischen Entwicklungen im Küchenbau gehen mit grossem Tempo voran. Modernste Apparate vereinfachen die Küchenarbeit und fügen sich zudem nahtlos ins Küchendesign ein. Im vergangenen Jahr hat Miele ein komplett neues Produktprogramm an Kücheneinbaugeräten auf den Markt gebracht. Von Backöfen und Kochfeldern über Dampfgarer und Kaffeevollautomaten bis zu Geschirrspülern sind das gegen 3000 neue Modellvarianten. Wer die Wahl hat, hat die Qual Doch welche dieser Modelle sind für welchen Kunden geeignet? Eine ausführliche und kompetente Beratung ist unumgänglich, um die optimale Gerätekombination für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Welche Geräte passen zu welchen Kochgewohnheiten? Sollen Backofen und Dampfgarer als zwei separate Geräte eingebaut werden oder doch besser ein Combi-Gerät? Die Berater der Arthur Girardi AG helfen mit ihrer

Weltneuheit: Der Dialoggarer Der Dialoggarer ist nicht nur eine Weltpremiere, sondern ein Kochgerät, das neue Massstäbe setzt, für mehr Genuss schon beim Kochen, höheren Komfort im Alltag und ganz besondere Momente.

grossen Erfahrung bei solchen und vielen anderen Fragen weiter. Besuch in der grossen Küchenausstellung Um sich einen unmittelbaren Eindruck von den neuen Apparaten verschaffen zu können, ist ein Besuch in der Küchenausstellung hilfreich. Im Showroom an der Maienbrunnenstrasse 5 zeigt die Schreinerei Girardi eine Auswahl von aktuellen Miele-Geräten und berät die Kundinnen und Kunden ausführlich. Unterstützende Technik ausprobieren Dank smarten Technologien unterstützen die neuen Geräte den Benutzer mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit. Dazu haben sie clevere Assistenten an Bord, etwa eine Kamera im Backofen oder einen Helfer, der aufpasst, dass der Braten nicht zu trocken gerät. Einige Geräte ahnen sogar voraus, was der Nutzer als nächstes tun möchte. Es gibt auch Backöfen,

Ab sofort können Sie kochen, was noch keiner kochen konnte. Ganz neue Speisen, die erst durch die revolutionäre Kochmethode des Miele Dialoggarers möglich werden. Einen Fisch im Eisblock oder ein Kalbsfilet in Bienenwachs garen, ohne das Eis bzw. das Wachs zu schmelzen; garen ohne zu bräunen; unterschiedliche Lebens-

die sich selber reinigen und vieles mehr. Wie aber lässt sich das Ganze handhaben? Auch hier ist die Erfahrung aus eigener Anschauung von grossem Vorteil. Das Ausprobieren von einzelnen Funktionen hilft bei der Kaufentscheidung. Küchenbauer aus der Region Wer sich für die neuen MieleGeräte interessiert, ist bei der Schreinerei Girardi in Hedingen an der richtigen Adresse. Sei es eine komplette Küchensanierung oder bloss der Austausch einzelner Apparate, die Arthur Girardi AG ist der kompetente Partner. Seit mehr als 95 Jahren im Geschäft blickt sie in allen Belangen auf grosse Erfahrung zurück.

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mittel in einem Gang zubereiten, anspruchsvolle Speisen perfekt servieren – immer auf höchstem Niveau. Dabei steht das Gerät im konstanten Dialog mit dem Lebensmittel. So wird das Gargut in seinem gesamten Volumen bis zum gewünschten Ergebnis gegart bzw. zubereitet.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Mai 2020

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Ein fliegender Helfer rettet Bambi das Leben Vor dem ersten Schnitt findet die Rehkitzrettung mit der Drohne statt Mitte Mai sind die Rehkitze in einer ungemähten Wiese in Lebensgefahr. Sie sind noch nicht fluchtfähig und im tiefen Gras für den Landwirt praktisch unsichtbar. In dieser Situation kommt die Drohne mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz.

herum navigieren kann. Für die Bauern ist es sehr wichtig, dass sie ihre Wiesen sorgenlos mähen können. Ein so junges Rehkitz mit dem Mähbalken zu zerstückeln ist für sie ein richtig schreckliches Unglück, versicherten mehrere Bauern dem «Anzeiger».

von Martin Mullis

Etwas einfacher gestaltet sich die Kitzrettung einige Wochen später beim Schnitt der Ökoflächen, welche ab 16. Juni gemäht werden dürfen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Rehkitze etwas älter und bereits fluchtfähig. Noch liegen sie im hohen Gras, sind aber, wenn Gefahr droht, sofort in der Lage, mit ihrer Mutter zu flüchten. Die Drohne kann aber auch hier helfen Kitze aufzuspüren und sie allenfalls mit Hundegebell zu vertreiben. Einige Landwirte fahren auch vor dem Schnitt mit einer am Traktor montierten Drucksirene mit gut 120 Dezibel an den Wiesenrändern entlang und vertreiben so das Rotwild. Hauswart und Jagdaufseher Ebnöther hat mit seiner Drohne in den letzten drei Jahren schon einige junge Rehe vor dem Mähtod bewahrt. Gezählt habe er sie nie, jedoch würde er sich jedes Mal sehr freuen, so ein junges Tierleben gerettet zu haben. Es bereichert ihn, sein Hobby als Drohnenpilot für eine wunderbare und sinnvolle Tätigkeit einzusetzen, sagt er, streichelt Amy, seinen Jagdhund der Rasse Brandlbracke und verschwindet zum nächsten Bauernhof. Er hat dieser Tage viel zu tun, der Himmel ist fast wolkenlos und es herrscht bestes Heuwetter.

Christian Ebnöther ist für seinen Auftrag bestens gerüstet. Allerdings wäre er für eine Rettungsaktion längst zu spät. Denn als er am späteren Vormittag am Waldrand seine Drohne auspackt, kann die Wärmebildkamera auf dem Feld keinen relevanten Unterschied mehr feststellen. Doch für eine Vorführung seiner Rettungsdienste für den «Anzeiger» eignet sich die idyllische Waldwiese mit dem hohen Gras ausgezeichnet. Drohnenpilot Ebnöther startet seine Dienstleistung normalerweise in aller Hergottsfrühe. In der Regel erhält er vom Landwirt bereits einen Tag zuvor die Meldung, dass der erste Schnitt geplant ist. Der Jagdaufseher der Reviere Dietikon und Urdorf beginnt mit seiner Kitzsuche meistens bereits im Morgengrauen. Nur so erkennt die Wärmebildkamera den Temperaturunterschied zwischen dem Rehkitz und dem Boden. Sobald die Sonne scheint, wird die Wiese wärmer und überstrahlt die Temperatur des Tieres, welche zwischen 16 und 18 Grad beträgt. Die Wildrettung mit der Drohne «DJI Enterprise», die rund 3000 Franken kostet, setzt sowohl einige techni-

Ab Juni Sirenen und Hundegebell

Die prächtige Lichtung zwischen zwei Wäldern ist für Rehkitze wie geschaffen: Christian Ebnöther mit seiner Wärmebilddrohne. (Bild Martin Mullis) sche als auch jagdliche Fachkenntnisse voraus. Die Wiese wird, soweit möglich, bereits vor dem Mähtag mit Kontrollflügen überflogen. Am frühen Morgen, bevor der Bauer mit seiner Mähmaschine erscheint, wird dann das Feld systematisch kontrolliert. Bei grossen Wiesen sind meistens mehrere Personen beteiligt. Allerdings muss der Jagdaufseher darauf achten, dass er mit seiner Drohne nicht allzu tief fliegt.

Die jungen Rehkitze werden von der Geiss mit Heldenmut beschützt Die Rehkitze sind im Mai noch nicht fluchtfähig und werden von der Rehmutter (Geiss), welche den summenden Kleinhelikopter als Bedrohung wahrnimmt, mit Heldenmut beschützt. Ebnöther erzählt schmunzelnd, dass eine Rehgeiss durchaus meterhohe Sprünge ausführen und so die tieffliegende Drohne beschädigen könnte.

Wenn die Wärmebildkamera ein Kitz aufgespürt hat und mehrere Personen anwesend sind lässt der Steuermann die Drohne über der Stelle kreisen, damit das kleine Tier geborgen werden kann. Helfer transportieren das Kitz mit Handschuhen und Grasbündeln aus der Gefahrenzone. Falls der Drohnenhelfer alleine sucht und ein Kitz aufspürt, stülpt er einen Harass darüber und markiert die Stelle mit einer kleinen Fahne, damit der Landwirt darum

Naturnetz Knonauer Amt startet – vorerst vor allem online Das Projekt der Standortförderung ist auf Facebook und Youtube angelaufen Der Kick-Off-Workshop des Naturnetzes Knonauer Amt wird Corona-bedingt auf den 28. Januar 2021 verlegt. Die Verantwortlichen erarbeiten deshalb zunächst Inhalte für die Website der Standortförderung, einen YoutubeKanal, eine Facebook-Seite und führen eine gezielte Umfrage bei Interessengruppen durch. von bernhard schneider «Wir wollen zusammen mit verschiedenen Anspruchsgruppen herausfinden, welche Massnahmen zur Förderung der Biodiversität mit welchem Aufwand verbunden sind, damit wir mit den verfügbaren Mitteln eine optimale Wirkung erzielen», erläutert Standortförderer Johannes Bartels den strategischen Ansatz beim Aufbau des Naturnetzes Knonauer Amt.

Die Gemeinden als Basis Der Knonauer Gemeinderat Nathanaël Wenger leitet die Projektgruppe Naturnetz Knonauer Amt in enger Zusammenarbeit mit der Standortförderung. Damit die Arbeit trotz Corona starten kann, werden nun die anvisierten Interessengruppen gebeten, bis zum Sommer einen Fragebogen zu ihren Bedürfnissen und ihrer Vernetzung auszufüllen. Es handelt sich dabei um die Landwirte, die Werkdienste, die Förster, Jäger und Fischer, Umweltschutzvereine sowie die Behörden. Das Naturnetz-Team ist bereits gut abgestützt mit der Präsidentin des Gemeindepräsidentenverbands des Bezirks, Gaby Noser, gleichzeitig Vor-

standsmitglied der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt, sowie Stadtrat Markus Gasser und den Gemeinderäten Gregor Blattmann und Bruno Fuchs. «Je nach Entwicklung der Situation können die Interessengruppen im Herbst auf der Basis der Ergebnisse unserer Umfrage eine konsolidierte Position erarbeiten», fährt Johannes Bartels fort, «so dass wir beim Workshop bereits eine gewisse Verbindlichkeit erreichen können.»

Arbeit mit Social Media Die Website der Standortförderung orientiert über das Projekt. Nathanaël Wenger hat bereits einen Youtube-Kanal und eine Facebook-Seite «Naturnetz Knonauer Amt» aufgebaut, um die inhaltliche Vernetzung des Naturnetzes anzustossen. Neben dem inhaltlichen Konzept des Naturnetzes greift Wenger konkrete Anliegen auf: «Unsere Landschaft wird von zwei grossen Verkehrssträngen durchtrennt, der Bahnlinie und der Autobahn. Insgesamt sind dies riesige Flächen, deren Bewirtschaftung idealerweise im Rahmen einer gemeinsamen Strategie bezüglich invasiver Neophyten und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfolgen sollte.» Er plant nun zusammen mit den anderen Gemeinden an den beiden Verkehrswegen, die Kontakte mit den Verantwortlichen beim Bundesamt für Strassen und den SBB in diese Richtung zu nutzen.

Vernetzung nach innen und aussen Das Naturnetz Knonauer Amt steht bereits in einem intensiven Austausch mit dem Naturnetz Pfannenstil, das von den Gemeinden des Bezirks Meilen getragen wird, sowie der Regionalplanung Zürich und Umgebung. Das Bundesamt für Um-

welt möchte zusammen mit der Stiftung Pusch anhand des Aufbaus des Naturnetzes Knonauer Amt eine praktische Anleitung erstellen, wie ein solches Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. «Jedes Ökosystem ist vernetzt», stellt Johannes Bartels fest, «und genauso vernetzt nach innen und aussen gehen wir vor, zusammen mit den Gemeinden, mit allen, die Feld, Wald, Wiesen und Gewässer pflegen, mit Bundesämtern und den Bundesbahnen.» Die Idee des Naturnetzes ist im Forum Energie-Umwelt der Standortförderung entstanden, «denn es ist von zentraler Bedeutung, bei der Nutzung von Energieträgern an die Natur zu denken – und gleichzeitig bei der Pflege der Natur die Reduktion von Treibhausgasen im Auge zu behalten.» Nathanaël Wenger plant deshalb bereits weitere Vernetzungen, beispielsweise mit Universitäten, um bei Forschungsprojekten etwa im Bereich natürlicher CO2-Speicher zusammenzuarbeiten. «Besonders interessiert uns das Know-how innovativer Landwirte, die Energieproduktion und natürliche Vernetzung miteinander kombinieren. Hier besteht ein riesiges Potenzial.» Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch/naturnetz.

Naturidylle: Standortförderer Johannes Bartels (oben) und Nathanaël Wenger, Leiter des Naturnetzes Knonauer Amt, an einer Böschung oberhalb des Knonauer Weilers Baaregg mit einer Steinmauer, die vielen Kleinlebewesen einen Lebensraum bietet. (Bild Bernhard Schneider)

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Neueröffnung in Baar an der Dorfstrasse 13 Praxis für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Wir sind für Sie da und begleiten Sie bei Depression, Angsterkrankungen und Erschöpfung /Burnout. Therapien sind auf Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Russisch möglich. Alle Informationen finden Sie unter www.ameos-stadtpraxen.ch. Terminvereinbarungen, auch kurzfristig, unter T 041 228 88 20 oder zug@ameos-stadtpraxen.ch.



Gewerbe

Auch ohne Anlass

Der Mühlentag fand nicht statt – trotzdem lohnt sich ein Augenschein vor Ort. > Seite 13

Dienstag, 26. Mai 2020

Oberämtler Autorin

In ihrem neuen Roman ermutigt Nepita Santiago, das Leben selber in die Hand zu nehmen. > Seite 16

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Kein Volleyball

Covid-19 hat auch den Trainingsbetrieb von Volley S9 zum Erliegen gebracht. > Seite 17

Seit zwei Wochen sind die Restaurants wieder geöffnet Die Gastwirte starteten kreativ, achtsam und etwas besorgt Die Wirte im Säuliamt freuen sich über die vor zwei Wochen erfolgten Lockerungen. Auch wenn sie grosse Einbussen in Kauf nehmen mussten, starteten die meisten Gastwirte zuversichtlich in die wohl schwierige Zukunft. Einige erlebten völlig unerwartet eine Überraschung. von martin mullis Ein überraschender Effekt der Covid-19-Pandemie zeigte sich in der Erkenntnis, dass die «Löwen», «Sonnen» und «Rössli» für die Bevölkerung weit mehr bedeuten, als reine Verpflegungsstätten. Dies bestätigt eine kleine Umfrage des «Anzeigers» unter den Wirten im Säuliamt. Neben besorgten Blicken in die Zukunft zeigten sich auch ganz erfreuliche und überraschende Tatsachen. Die Öffnung der Restaurants wurde nicht nur von den Gastronomen, sondern auch von einem Grossteil der Bevölkerung sehnlichst erwartet. Trotz einiger skeptischer Äusserungen waren Worte wie «zu viel, um zu sterben und zu wenig, um zu leben» oder «total unrentabel» nicht zu hören. Ganz allgemein wurde festgestellt, dass die Anzahl Gäste pro Tisch, die vorgeschriebenen Abstände und weitere Vorschriften und Regeln vorschriftsgemäss eingehalten wurden. Els Imhof, Wirtin im Restaurant Central in der Stadtmitte von Affoltern, muss eine happige Platzeinbusse in Kauf nehmen und stellt bei den Mittagessen einen Rückgang von gegen 70 Prozent fest. Eine Reduktion des Personals ist jedoch nicht möglich, da der Service

blick auf die jetzt fehlenden Gäste bei Festen, Gesellschaften und Vereinsanlässen.

komplizierter und infolge der Abstandsund Hygieneregeln auch viel aufwendiger geworden ist. Els Imhof freut sich hingegen über die total aufgestellten Gäste, welche endlich wieder einmal das «Central» besuchen können. Sie schmunzelt und erzählt, dass lediglich einige Minuten, nachdem Bundesrat Berset die Lockerungen bekannt gab, ihr Telefon zu klingeln begann und sie in kurzer Zeit ein halbes Dutzend Reservierungen notieren durfte.

Hoffen auf den ganz normalen Alltag

Ein Empfangszelt für die Gäste Ähnliche Angaben machten auch Anita und Andreas Häberling vom Restaurant Weingarten. Auch sie setzten die vorgeschriebenen Einschränkungen peinlichst genau um. Um ihre Gäste registrieren und ihnen die richtigen Plätze zuweisen zu können, haben sie ein eigentliches Empfangszelt aufgestellt. Der Situation angepasst, haben sie die Öffnungszeiten etwas gekürzt. Ohne die Besuche von Vereinen und Gesellschaften stellten sie sowohl im Restaurant als auch im Hotelbereich eine Einbusse von mindestens 50 Prozent fest. Aber auch Anita und Andreas Häberling durften einige positive Begebenheiten in der schwierigen Situation erleben. Sie spürten, dass ihre «Beiz» ganz besonders von den Stammgästen sehr geschätzt wird und die Gastlichkeit einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt. Viele ihrer Kunden verpflegten sich nicht, sie zelebrierten ihr Nachtessen geradezu, hielt sie fest. Auch ganz privat erlebte das Ehepaar willkommene Erlebnisse während der belastenden Lockdown-Zeit. Sie verbrachten viel mehr Zeit zusammen und fühlten sich manchmal fast wie in den Ferien. So fanden sie Gelegenheit, auch wieder einmal miteinander zu jog-

Erwartungsvoll und bereit für eine baldige Bewirtung ohne Einschränkungen: Wirtepaar Anita und Andreas Häberling vom «Weingarten». (Bild Martin Mullis) gen und nahmen den darauffolgenden Muskelkater gerne in Kauf.

Umsatzrückgang bei den Mittagessen Klaus Imhof, Chef des Restaurants Reussbrücke in Ottenbach, stellt nach einer Woche ebenfalls eine Einbusse von mindestens 30 Prozent fest. Dank dem mehrheitlich schönen Wetter und seinem grossen Garten darf er doch einige Ausflügler willkommen heissen. Leider muss er besonders am Mittag aber einen Umsatzrückgang hinnehmen. Erfreulich jedoch nennt er die während der Lockdown-Zeit erfolgten Telefonanrufe von besorgten Gästen, welche sich nach seinem Befinden erkundigten und der Freude Ausdruck gaben, so bald als mög-

lich die «Reussbrücke» wieder aufsuchen zu können. Auch ganz ähnlich erlebte Vreni Spinner vom Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten die Lockerungen in der Corona-Krise. Der Start ab Montag, 11. Mai, verlief erfreulich. Die Vorschriften verlangten zwar einige Anpassungen, doch das Gästeaufkommen war fast wie eh und je. Dabei stellten sowohl die Chefin als auch ihre Mitarbeiterin Monika Jankovjc eine Veränderung fest: Sie spürten sehr deutlich die grosse Wertschätzung und die Dankbarkeit ihrer Gäste, indem sie sich sehr viel fröhlicher und netter als gewöhnlich zeigten. Vreni Spinner hofft nun auf weitere Lockerungen, ganz besonders im Hin-

Mehmet Polat, Chef vom Restaurant Löwen in Affoltern findet erst kurz vor acht Uhr abends Zeit für ein Gespräch mit dem «Anzeiger». Allerdings muss auch er eine Einbusse des Umsatzes in seiner Gaststube hinnehmen. Seine Stammkunden seien zwar wieder anwesend, leider betreffen diese allerhöchsten 40 Prozent seiner sonstigen Einnahmen. Ausflügler, Wanderer oder wartende SBB-Kunden würden ebenfalls bei ihm einkehren. Vor allem fehlen ihm aber die Gäste über Mittag. Etwas mehr als ein Dutzend Mittagessen seien im «Löwen» in den Tagen nach der Wiedereröffnung nicht verkauft worden. Er hofft sehr, dass im Juni endlich sämtliche Einschränkungen wegfallen und der normale Alltag wieder eintritt. Ganz anders sehen das die Mitarbeitenden im Restaurant Stella, wo bei einem kurzen Augenschein offensichtlich die jüngeren Gäste verkehren und viele Speisen über die Gasse bestellt werden. Der Chef ist nicht zu sprechen, und sein Stellvertreter sieht sich wegen der Bestellmenge und des Kundenaufkommens ausser Stande am Telefon die Fragen des «Anzeigers» zu beantworten. Ein Fazit über die derzeitige Situation der Gastronomie im Säuliamt zu ziehen, fällt nicht allzu schwer. Die Gastwirte sind mehrheitlich zufrieden und geben sich Mühe, sowohl den Vorschriften des Bundes als auch den Wünschen ihrer Kunden gerecht zu werden. Alle jedoch wünschen sich, möglichst bald zu einem ganz normalen Alltag zurückkehren zu können.

Das Gymfit hat eine neue Leitung Susanne Theofanidis übernimmt Clubführung und Stellvertretung Das Gymfit in Affoltern durfte am Montag, 11. Mai, nach genau 55 Tagen Corona-Pause den Betrieb mit einem bewilligten Schutzkonzept wieder öffnen – mit einigen Neuerungen. Gleichzeitig zur Wiedereröffnung ist nach einem Jahr Auszeit die beliebte Mitarbeiterin Susanne Theofanidis zurückgekehrt und hat die Clubführung und Stellvertretung von Inhaber Sonny Schönbächler übernommen. Susanne Theofanidis war zuvor schon während 20 Jahren als Groupfitnessleiterin, Ausbildnerin und Trainerin mit Spezialgebieten Yoga, Pilates, Biokinematik und medizinischer Trainingstherapie im Gymfit tätig. Nach zwei Wochen darf nun bilanziert werden: Der Start ist geglückt!! Mit der Umstellung der Einrichtung aller Geräte ist der nach Schutzkonzept nötige Abstand überall gewährleistet. Wartezeiten gibt es keine und

Besucherinnen, Besucher und Trainierende fühlen sich sichtlich wohl.

Biokinematik-Personaltrainings wieder möglich Auch unter neuer Leitung wird auf altbewährte Werte gesetzt. Die Kundschaft mit ihren individuellen Zielen und Bedürfnissen und allfälligen Beschwerden steht bei der Beratung und Betreuung im Vordergrund. Bereits können auch wieder Biokinematik-Personaltrainings bei Manuela Schönbächer-Valetti gebucht werden. Das Muskellängentraining ist eine Spezialität des Gymfit und konnte schon vielen Kundinnen und Kunden verschiedene Beschwerden lindern und sogar Operationen ersparen. Auch die im Hause SomaSana integrierte Physiotherapie mit fünf Therapeuten profitiert von einer einzigartigen Zusammenarbeit mit dem Fitnesscenter. Beschwerden können aber individuell auch mit vielen anderen Trainingsarten

in verschiedenen Trainingsbereichen im Gymfit gelindert werden. Neben den therapeutischen Ansätzen unterstützt das Gymfit-Team mit seinen über 50 Mitarbeitenden vom Hobby- bis zum Leistungssportler alle Kundenbedürfnisse.

Gruppenlektionen finden weiterhin online statt Die Gruppenlektionen finden zurzeit noch online statt. Mit über 40 Stunden pro Woche im Angebot finden alle Trainierenden die passende Stunde für zu Hause. Das Gymfit konnte durch dieses Online-Live-Angebot schon ab dem 5. Tag des Lockdowns seine Kundschaft weiterhin begleiten und mit viel Motivation und Herzblut in dieser aussergewöhnlichen Zeit fithalten. Pro Lektion nehmen regelmässig zwischen 40 und 80 Personen teil – also doppelt so viele wie im Gymfit Gruppenraum während normalen Öffnungszeiten.

Das Gymfit als führendes Fitnesscenter in der Region bietet auch automatisiertes Kraft- und Ausdauertraining mit eGym und Milon an. Der einzigartige Freihantelraum im zweiten Obergeschoss, Koodinations- und Balancetraining mit zwei SensoPro-Geräten, Muskelllängentrainings-Ecke, Slack-Line und ein grosszügiger Life-Fitness-Bereich runden das grosse Angebot ab. Nach dem Training können sich die Mitglieder im Wellnessbereich erholen. Sanarium (nur für Frauen), Sauna, Dampfbad, Kaltwasserbecken, eine Ruhezone in- und outdoor sind weitere beliebte Angebote (mit Corona-Abstand) im Gymfit. Das Gymfit ist an 365 Tagen im Jahr von frühmorgens bis abends geöffnet. Auch der Kinderhort ist normalerweise täglich geöffnet, zurzeit wegen Corona aber noch geschlossen. (pd.) Weitere Infos auf www.gymfit-affoltern.ch oder Telefon 044 761 77 74, das Gymfit-Team freut sich auf Anrufe oder Besuche.

Inhaber Sonny Schönbächler und die neue Stellvertreterin Susanne Theofanidis. (Bild zvg.)


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Dienstag, 26. Mai 2020

Zeugen der Industriegeschichte 20 Jahre Engagement für die Schweizer Mühlen – auch ohne Anlass lohnt sich ein Ausflug Die noch erhaltenen historischen Mühlen der Öffentlichkeit zugänglich machen – dazu organisiert die Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde alljährlich am Samstag nach Auffahrt den Mühlentag. Diesmal musste der Anlass Corona-bedingt abgesagt werden. «Mit viel Freude und grossem Stolz blicken wir auf 20 Jahre Schweizer Mühlentag zurück», sagt Adrian Schürch, Präsident der Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde. «Was in Deutschland und in den Niederlanden begann, konnte ab 2001 – nur ein halbes Jahr nach der Gründung der Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde (VSM) – auch in der Schweiz realisiert werden.» Von den ehemals über 7000 Mühlen sind uns bis heute noch gut 300 Anlagen erhalten geblieben, darunter auch das historische Kleinkraftwerk an der Reuss in Ottenbach, mit dem längsten historischen

Ein Hingucker im Turbinenhaus des historischen Kleinkraftwerks Ottenbach: Die Jugendstil-Schalttafel. (Archivbild Thomas Stöckli)

Das in einen Kanal abgeleitete Wasser der Reppisch treibt in der Aumüli die Mühle (Hauptgebäude rechts) und die Sägerei im Holzschopf (li.) an. (Bild zvg.)

Streichwehr im Kanton Zürich und der eindrücklichen Jugendstil-Schaltwand, sowie die Aumüli Stallikon, wo das Reppischwasser nicht nur einen Mühlstein, sondern auch eine zweistelzige Einfachgattersäge antreibt. Diese historischen Kulturgüter und Zeitzeugen des täglichen Schaffens gilt es zu schützen, zu erhalten und zu pflegen. Diese meist mit Wasserkraft angetriebenen Gewerbebetriebe wie Sägereien, Getreidemühlen, Ölmühlen oder Stampfen prägten unsere Landschaft. Besonders heute sind diese Kulturgüter ein beliebtes Ausflugsziel oder Fotosujet.

Dörfer spielen um den Volg-Fussballpokal Das grosse Volg-Dorfturnier geht 2020 bereits in die vierte Runde. Dabei spielen Deutschschweizer Dörfer um den Sieg auf dem Fussballplatz. Fussballbegeisterte Mädchen und Knaben von 7 bis 12 Jahren, Trainer und Team-Coaches können sich noch bis zum 31. Mai für ihr Dorf anmelden. Abstoss, Passspiel, Goal! Am grossen Volg-Dorfturnier wird im Spätsommer wieder gekickt. Am 23. August ist in Eschenbach LU Anpfiff zum ersten Qualifikationsturnier, drei weitere folgen an den kommenden Wochenenden in Bäretswil ZH, Konolfingen BE und Kirch-

berg SG, bevor am Sonntag, 20. September, in Eich LU das grosse Finalturnier stattfindet. Aktivitäten neben dem Spielfeldrand an jedem Turniertag machen den Anlass auch für Zuschauer und Fans zum Erlebnis. Erneut wird in zwei Alterskategorien gespielt: 7 bis 9 Jahre (Jg. 2011 bis 2013) und 10 bis 12 Jahre (Jg. 2008 bis 2010). Ein Dorf-Team besteht aus 7 bis 10 Spielenden inkl. Goalie, Trainerin und Team-Coach (ab 16 Jahren). Anmeldeschluss ist der 31. Mai. Die Anmeldeformulare können direkt in den Volg-Dorfläden abgegeben werden. (pd.) Weitere Informationen: www.volg-dorfturnier.ch oder im Flyer, erhältlich in jedem Volg in der Deutschschweiz.

Vollen Einsatz zeigen die Junioren beim Volg-Dorfturnier. (Bild zvg.)

Mit dem Schweizer Mühlenführer versucht die VSM die historischen Mühlen besser zugänglich zu machen. Ebenso konnte das Bewusstsein für den Erhalt der Mühlen in der Bevölkerung gestärkt werden. «Der Mühlenführer bildet heute das Aushängeschild unserer Vereinigung und hat einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. In diesem Jahr beleuchten wir das Thema der alten Getreidesorten, insbesondere Dinkel, und der Röllmühlen», berichtet Vize-Präsident der VSM, Christoph Hagmann. Corona-bedingt haben die meisten Mühlenanlagen dieses Jahr am Mühlen-

tag zwar keine Besucher empfangen, ein Besuch – zumindest für einen Augenschein von aussen – lohnt sich aber jederzeit. Die Vereinigung Schweizer Mühlenfreunde hat die wichtigsten Angaben zu den teilnehmenden Mühlen in der Jubiläumsausgabe des neuen Mühlenführers gesammelt, der elektronisch und in gedruckter Form verfügbar ist. Für alle kleinen und grossen Kinder gibt es einen Bastelbogen in der gedruckten Fassung samt Wettbewerb. (pd./tst.)

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ZWISCHEN-RUF

«Ruhig bleiben!» Im Triemli wurde ein MRI bei mir gemacht. Obwohl zwanzig Minuten mit dem Kopf in einer Röhre inmitten von Geratter und Gepiepse – ich war ruhig und dachte: Es geht vorbei. Jetzt für genauere Abklärung noch eines im Unispital. Panik? «Nein, danke, ich brauche kein Beruhigungsmittel. Bin mit dem Auto da.» Ohrenstöpsel plus aufgeblasene Ohrenschützer gegen den Lärm und eine Pumpe in die Hand. Wenn ich sie drücke, würde ein Alarm ertönen und ich würde befreit. Dauer: vierzig Minuten. Was?! So lang?? Nun – ich liege in der Röhre, Glasdeckel über meinen Kopf und werde nervös. Vierzig Minuten hier drin? Eingesperrt! An was Schönes denken? Da fällt mir im Moment nichts ein. Keine fünf Minuten sind vergangen, da pumpe ich schon. Werde herausgefahren. «Was ist?» «Könnte ich bitte ein Beruhigungsmittel haben?» Bekomme je drei Tropfen ins linke und ins rechte Nasenloch und dann zurück in den Apparat. Fühle mich weder schläfrig, noch belämmert, bin aber ruhiger. Nach langen Stunden, pardon, Minuten werde ich mit der Schiene herausgeschoben. «Gott sei Dank!» «Nein, es geht weiter. Ich spritze Ihnen ein Kontrastmittel, dann gehts nochmal rein, es sind aber nur noch zwölf Minuten.» Zwölf sehr lange Minuten. Mich in der Umkleidekabine anziehen und raus aus dem Spital. Aber jetzt? Mit dem Beruhigungsmittel darf man nicht Auto fahren. Mein Wagen ist aber auf einem Einstünderparkplatz. Ich lasse ihn quasi links liegen und marschiere zur Tramstation. Irgendwann bin ich zu Hause im Säuliamt. Und rufe Hossi an. «Du, mein Auto steht in Zürich in der Nähe vom Unispital.» Er weiss Rat. Fährt mit seiner Frau und seinem Sohn dorthin und übernimmt meinen Wagen, der nach fünf Stunden keinen Bussenzettel hat. Mit zwei Autos fahren sie nach Hause. Problem gelöst. Vielen Dank!

Weitere Infos unter www.muehlenfreunde.ch, hkkotld.cyon.link oder www.aumueli.ch.

Ute Ruf

Frauen in jeder Lebensphase begleiten Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe unter neuer Leitung

Die Frauensprechstunden im Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe Spital Affoltern werden neu von den beiden Fachärztinnen, Dr. med. Nina Viktorin und in Vertretung durch Dr. med. Patricia Furrer, angeboten. «Der weibliche Körper durchläuft in seinem Leben enorme Veränderungen», erklären Dr. med. Nina Viktorin und Dr. med. Patricia Furrer. «Wir freuen uns, mit unserem neuen Angebot Frauen in jeder Lebensphase und auf ihrem ganz persönlichen Weg begleiten zu können – während der Pubertät, Schwangerschaft oder bei Beschwerden in den Wechseljahren.» Die beiden Fachärztinnen des Affoltemer Kooperationspartners, dem Stadtspital Waid und Triemli, stehen den Patientinnen sowohl bei gynäkologischen Fragen und Untersuchungen als auch bei Fragen rund um das Thema Geburtshilfe kompetent und mit grossem Einfühlungsvermögen zur Seite. Die Sprechstunden finden im Ambulatorium des Spitals Affoltern durch Dr. med. Nina Viktorin statt, bei Abwesenheit übernimmt Dr. med. Patricia Furrer jeweils die Vertretung. Auch ambulante chirurgische Eingriffe im Bereich Gynäkologie werden im Spital Affoltern durchgeführt. Das Angebot des Ambulatoriums im Spital Affoltern umfasst im Bereich Gynäkologie Vorsorgeuntersuchung und gynäkologische Jahreskontrollen sowie

Dr. med. Nina Viktorin (rechts) und Dr. med. Patricia Furrer, Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe. (Bild zvg.) Spezialkontrollen bei auffälligem Krebsabstrich (PAP), Verhütung und Familienplanung. Weiter werden Beratung, Abklärung und Therapie angeboten bei: Brustproblemen, Menstruationsbeschwerden, Unterbauchschmerzen, Hautveränderungen am äusseren Genitale, bei gynäkologischen Infektionen, Wechseljahrbeschwerden sowie Basisabklärung bei Harninkontinenz. Ebenso im Angebot: Abklärung, Behandlung und Nachsorge bei gynäkologischen Krebserkrankungen und Ultraschalluntersuchungen (Brust und inneres Genitale). Zum Geburtshilfe-Angebot gehören Schwangerschaftsberatung und

-kontrollen, inklusive Ersttrimestertest mit Nackenfaltenmessung, Fehlbildungsdiagnostik und Organscreening, Dopplersonografie. Weiter auch die Beratung bezüglich Pränataldiagnostik. Sollten spezielle Abklärungen oder Operationen nötig sein, werden diese in der Frauenklinik der Stadtspitäler Waid und Triemli durchgeführt. Nicole Keller, Spital Affoltern Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe Spital Affoltern, Sonnenbergstrasse 21, Affoltern. Telefon 044 714 31 21, E-Mail: gynaekologie@spitalaffoltern.ch.


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Veranstaltungen

Kunstvoll schreiben

Samstag, 13. Juni, 10 bis 15 Uhr in Affoltern Am 13. Juni lehrt die Kursleiterin Karin Villiger aus dem Atelier «Weisse Düne» im Familienzentrum in Affoltern die Kunst des schönen Schreibens und was man aus der eigenen Handschrift alles zaubern kann. Hübsch gestaltete Kreidetafeln im Café oder Restaurant und aufwändig gestaltete Glückwunschkarten sind voll im Trend. Es ist eine schöne Verbindung zwischen Schreiben und Malen – eine Kunstform, in welcher der Raum zwischen den Wörtern mit verschiedenen kreativen Elementen oder sogar kleinen Bildern gefüllt wird. Also kurzum; das Zeichnen, Malen und Gestalten von schöner Schrift. Die Teilnehmenden schreiben mit verschiedenen Schriftzügen und Schreibwerkzeugen, bekommen wertvolle Tipps und lernen verschiedene Materialien kennen, die das weitere Um-

Handlettering: eine Mischung von Malen und Schreiben. (Bild zvg.) setzen der Arbeiten ermöglichen. Dieser Kurs ist eine perfekte Grundlage, um danach einen eigenen Schreibstil zu entwickeln. Während der einstündigen Mittagspause ist das Kafi geöffnet, wo ein feines Mittagessen auf Vorbestellung eingenommen werden kann. (pd.) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ab 10. Juni im Familienzentrum Affoltern In diesem Kurs für Kinder ab sechs Jahren, der am 10. Juni startet und jeweils von 16 bis 17 Uhr stattfindet, kombiniert der Capoeira-Trainer Mestre Moreno Elemente von Tanz, Akrobatik und Musik und verhilft den Praktizierenden zum eigenen, persönlichen Gleichgewicht.

Capoeira beinhaltet auch Elemente von Tanz und Akrobatik. (Bild zvg.) beinhaltet den spielerischen Umgang mit den Instrumenten, sowie einen vereinfachten Einstieg ins Capoeira. Es soll die Kinder in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Selbstbewusstsein stärken. (pd.) Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Wieder Gottesdienste ab Samstag Per 28. Mai dürfen wieder Gottesdienste mit anwesenden Gläubigen gefeiert werden. Das freut die Pfarrei-Mitarbeitenden und Seelsorger der katholischen Pfarrei St. Josef und St. Antonius sehr. Die ersten Gottesdienste der katholischen Pfarrei St. Josef und St. Antonius finden demzufolge in Affoltern am Samstagabend, 29. Mai, um 17.30 Uhr und am Pfingstsonntag um 9 Uhr statt.

In Obfelden wiederum erstmals am Pfingstsonntag, um 10.30 Uhr. Diese festlichen Gottesdienste werden musikalisch umrahmt. Die Wochentags-Gottesdienste vom Donnerstag, 27. Mai, 9 Uhr, in Obfelden und Freitag, 28. Mai, 9 Uhr, in Affoltern entfallen. In beiden Kirchen sind Schutzkonzepte erstellt worden. Die Gottesdienstbesuchenden werden gebeten, sich an die Massnahmen zu halten. Sämtliche Gottesdienste, die stattfinden, werden jeweils auf der Seite der kirchlichen Anzeigen in der Freitagsausgabe publiziert. (pd.)

Gottesdienste mit Schutzkonzept Der Bundesrat hat am 20. Mai beschlossen, dass ab dem 28. Mai Gottesdienste in Kirchen und religiösen Einrichtungen unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln wieder stattfinden können. Die Religionsgemeinschaften sind verpflichtet, dazu ein Schutzkonzept vorzulegen und die Nachverfolgung der Infektionsketten sicherzustellen. Die meisten Religionsgemeinschaften haben solche Konzepte bereits ausgearbeitet. «Der Kanton Zürich begrüsst diesen

Beschwerlicher Weg zurück ins Leben «Wenn Trottinette Flügel hätten» – neuer Roman von Nepita Santiago

Capoeira für Kinder

Der Ursprung von Capoeira geht auf die Befreiungsbewegung der afrikanischen Sklaven in Brasilien zurück. Diese Selbstverteidigungstaktik tarnten sie als rituellen Tanz, um sich zu schützen und letztlich unabhängig werden zu können. Heutzutage wird Capoeira in ganz Brasilien und in vielen Ländern Europas praktiziert. Capoeira hilft Kindern ein besseres Gefühl für den eigenen Körper zu erlangen und fördert ihre Musikalität. Während den fünf Lektionen können die Kinder ihre Bewegungswelt erkunden – kopfüber, rollen, drehen, auf einem oder zwei Beinen durch die Welt hüpfen und vieles mehr. Das Training

Dienstag, 26. Mai 2020

Schritt ausdrücklich. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich die besondere Bedeutung, die den Religionsgemeinschaften in einer pluralistischen Gesellschaft zukommt», schreibt die Direktion der Justiz und des Inneren in einer Mitteilung. Die Religionsgemeinschaften hätten im Kanton Zürich auch unter den erschwerten Bedingungen der Coronakrise wichtige Arbeit geleistet und täten dies weiterhin. So hätten sie sich um Menschen gekümmert, die gefährdet gewesen seien, durch die Maschen zu fallen. Ausserdem habe man mit digitalen Angeboten innovative Formen für Begegnungen geschaffen. (pd./lhä)

Nach dem Ratgeber «Schluss mit Secondhand-Sex» (2009) ist diesen Frühling das zweite Buch von Nepita Marlise Santiago erschienen. Im Roman «Wenn Trottinette Flügel hätten» ermutigt die «Anzeiger»Journalistin aus Ebertswil dazu, das Leben selber in die Hand nehmen. von thomas stöckli «Einst wurde ein weiser Mann gefragt, ob ein gebrochenes Herz wieder lieben kann. Der Weise antwortete: ‹Ja, das kann es!› Diese Antwort gefiel dem Fragenden nicht und er stellte höhnisch die nächste Frage: ‹Haben Sie jemals versucht, aus einem zerbrochenen Glas Wasser zu trinken?› Lächelnd antwortete der Weise: ‹Hast du je aufgehört, Wasser zu trinken, nur weil ein Glas zerbrochen ist?›» Diese Parabel schickt Nepita Santiago, Autorin aus Ebertswil ihrem neusten Buch voraus. Der Roman «Wenn Trottinette Flügel hätten» erzählt die Geschichte dreier Menschen, die in einem abgelegenen Schweizer Bergtal mehr oder weniger zufällig zusammenfinden. Alle drei haben sich vom Leben zurückgezogen und werden durch die schicksalhafte Begegnung aus der Reserve gelockt, angestossen, das eigene Leben endlich (wieder) selber in die Hand zu nehmen. «Geschichte und Figuren entspringen meiner Fantasie – sind jedoch beeinflusst von meinen Erfahrungen als Körper- und Sexualtherapeutin, sowie als selber Betroffene», verrät die Autorin, die seit einigen Jahren als freie Journalistin auch regelmäs-

Nach dem Ratgeber «Schluss mit Secondhand-Sex» (2009) ist diesen Frühling das zweite Buch von Nepita Marlise Santiago erschienen. (Bild zvg.) sig für den «Anzeiger» schreibt. Doch nun zur Geschichte: Als Postbotin nimmt es die 50-jährige Nina nicht so genau mit den Regeln. Sie liest die Briefe, bevor sie sie zustellt und kennt so die Sorgen, Freuden und Lügen ihrer Nachbarn. Selber kann sie sich anderen gegenüber allerdings nicht öffnen. Die Einlegerwohnung ihres Häuschens bleibt leer, die Gästezimmer ungenutzt. Den ebenso männlichen wie anmutigen Renzo, seit zwei Jahren ihr Nachbar, schmachtet sie aus der Distanz an. Er ist es, der in ihr das Sehnen nach körperlicher Nähe weckt. Doch was anfangen damit, wenn man Liebe und Sexualität nur mit Scheitern verbindet? Als sie aus einem Brief vom Missbrauch eines älteren Talbewohners an dessen Tochter erfährt, beginnt sich Nina mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Und plötzlich ist da die andere Frau in ihrem Haus. Karina,

eine Freundin von Renzo, die sie ihm zuliebe für ein paar Tage bei sich aufgenommen hat. Doch ist die Fremde tatsächlich die Konkurrentin, als die sie Nina wahrnimmt? Der Austausch zwischen den drei Menschen bringt auf jeden Fall einiges ins Rollen. «Wenn Trottinette Flügel hätten» ist eine Geschichte von sexuellem Missbrauch, von menschlichen Abgründen und Schicksalsschlägen. Aber es ist vor allem auch eine Geschichte von Hoffnung, Liebe und Zuversicht. Oder wie es auf dem Buchrücken heisst: «Berührend. Kathartisch. Selbstermächtigend.» Nepita Marlise Santiago: Wenn Trottinette Flügel hätten, 2020, Taschenbuch, 249 Seiten. Fr. 25.90, ISBN: 9783 749 437 160. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, www.scheidegger-buecher.ch oder direkt bei der Autorin: santiago@nepitasantiago.ch.

Drei Tage unterwegs auf dem Neckertaler Höhenweg

27. bis 29. Juli: vom Toggenburg ins Appenzellerland Die Wanderungen führen in drei Etappen von Mogelsberg durch typische Streusiedlungslandschaft mit schmucken Weilern und abgelegenen Bauernhöfen sowie über alle schönen Aussichtspunkte der Region und vorbei an einer ganzen Reihe von Naturund Kulturobjekten, bis nach Hemberg. Der Neckertaler Höhenweg verläuft im Vorgebirge des Alpsteins und hat eine Länge von rund 56 Kilometern oder 17 Stunden Wanderzeit. Die einzelnen Etappen sind so angelegt, dass Ausgangs- und Endpunkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreicht werden können. Die erste Etappe beginnt in Mogelsberg und führt durch Wiesen und Wälder und über mehrere Aussichtspunkte nach Schönengrund. Am zweiten Wandertag steigt man zum Hochhamm hinauf und erreicht über Alpweiden die Hochalp. Von hier gibt es eine grossartige Rundsicht auf das mächtige Säntismassiv und weit über den Bodensee hinaus. Nun wandert man auf dem Appenzeller Alpenweg in Richtung Schwägalp, mit schönen Ausblicken auf das Appenzellerland und das Obertoggenburg. Die letzte Etappe führt durch ein geschütztes Hochmoor und ausgedehnte Wälder mitten durch den Naturerlebnispark Schwägalp und das Waldreservat Kreisalpen hinauf zum Hinter-

Von der Schwägalp bietet sich eine eindrückliche Sicht auf das mächtige Säntismassiv. (Bild zvg.) fallenchopf, dem höchsten Punkt der Wanderung mit freier Sicht zu den Churfirsten. Dann geht es auf dem Höhenzug zwischen Thurtal und Neckertal über die weiten Chlosteralpen zur Gössigenhöchi und zum Bendel sowie über das Chellenmoor zur Riegelschwendi bis hinunter zum Zielort Hemberg.

Die Natur und Landschaft Das Neckertal liegt am Fusse des Säntis im Herzen der Ostschweiz und verbindet das Toggenburg mit dem Appenzellerland. Es gehört nicht zu den grossen touristischen Regionen der Schweiz und genau darin liegt der besondere Reiz. Hier wandert man nicht auf ausgetretenen Pfaden, sondern geniesst eine weit-

gehend intakte Landschaft mit einer kleinen sympathischen touristischen Infrastruktur. Der wildromantische Necker, der dem Tal seinen Namen gibt, durchfliesst es auf einer Länge von 31 Kilometer und plätschert an zahlreichen natürlichen, kulturellen und historischen Schätzen vorbei. Am Ursprung des Neckers liegen der «Grand Canyon der Ostschweiz» mit imposanten Nagelfluh-Formationen und unberührten Naturräumen. Besondere Sehenswürdigkeiten bilden die Schotterfläche des Auengebietes Ampferenboden und die Nagefluhhöhle Ofenloch sowie das Gebiet der Neckerquelle als markanter Talabschluss. Auf den Hausbergen Hochhamm, Wilkethöchi, Chrüz und Ruine Neutoggenburg überblickt man die ganze Region. Das Panorama über das Tal und der wunderschöne Blick von den Alpen bis zum Bodensee sind überwältigend. Für Pflanzenliebhaberinnen und Tierbeobachter bietet sich der Besuch in einem der zahlreichen Moore an. Zu den bedeutendsten gehört das Moorgebiet rund um den Salamonstempel und Chellen bei Hemberg. Im Naturschutzgebiet Jomertobel-Grüenholz bei Nassen kann man den seltenen Lungenenzian und den zierlichen Frauenschuh entdecken. Dölf Gabriel, Wanderleiter Drei Wandertage am 27. bis 29. Juli. Anmelden bis am 12. Juli per E-Mail miteinander.wandern@ bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Nähere Infos finden sich auf: www.miteinanderwandern.ch.


Sport

Dienstag, 26. Mai 2020

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Erste Trainings erfolgreich absolviert Der HSV Säuliamt ist wieder aktiv

Das Damenteam bei seinem letzten Spiel vom 9. März, das ihnen eigentlich den verdienten vierten Zürimeister-Titel bringen sollte. (Bild zvg.)

Volley S9: um den Titel gebracht

Auch der Volleyballbetrieb steht still – sehr zum Ärger der Damen Covid-19 hat nicht nur den Profisport zum Erliegen gebracht. Auch der Breiten- und Freizeitsport ist lahmgelegt. So musste auch Volley S9 den Trainingsbetrieb Mitte März einstellen. Der Schweizerische Volleyballverein vergibt in diesem Jahr keine Meistertitel. Auch Auf- und Absteiger wird es in den nationalen Ligen nicht geben. In der Region Zürich hingegen wurde entschieden, die Ranglisten beim Abbruch der Meisterschaft gleich als Schlussrangliste zu werten, jedoch ohne Auf- und Absteiger zuzulassen. Für Volley S9 hat dieser Entscheid keine Konsequenzen,

Der FCWB trainiert wieder Als einziger Fussballclub im Bezirk hat der FCWB am 11. Mai das Training wieder aufgenommen – aber nur eingeschränkt. In einer ersten Phase dürfen die Teams der Aktiven, Senioren und die Junioren der Kategorien A bis D pro Woche je ein Training besuchen. Nach einer Beobachtungsphase wird entschieden, ob auch für weitere Junioren-Mannschaften ein Trainingsbetrieb angeboten wird. Die entsprechenden Spieler werden von ihren Trainern aufgeboten. Für die Spieler ist die Teilnahme freiwillig. Eine grosse Herausforderung ist das Training, das in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit und dem Schutzkonzept des schweizerischen Fussballverbandes durchgeführt werden muss, für die Verantwortlichen des FCWB. Denn es darf nur in Fünfergruppen trainiert werden. Diese Gruppen dürfen sich nicht durchmischen. Die Spieler sind deshalb aufgefordert, das Training regelmässig zu besuchen. (map.) ANZEIGE

weil sich alle Teams bereits im Mittelfeld positioniert hatten und entsprechend in der kommenden Saison wieder in ihrer bisherigen Liga spielen werden. Wenig begeistert von diesem Saisonabbruch ist das Damenteam von Nadia Gurtner, das in der Zürimeisterschaft spielt, und uneinholbar an der Tabellenspitze lag, und sich jetzt nicht «offiziell» Zürimeister 2020 nennen darf. Seit 11. Mai wäre Volleyball spielen wieder erlaubt, allerdings nur unter sehr strengen Sicherheitsauflagen, sodass nicht daran zu denken ist, einen vernünftigen Trainingsbetrieb aufzunehmen. Wahrung des Mindestabstands von zwei Metern, trainieren in einer Gruppe von maximal fünf Personen

Nach langem Warten, Pause, Abstand halten und einander nicht sehen ging es vergangene Woche wieder los mit dem Handball. Die Junioren-Teams, die das Training wieder aufnahmen, waren froh und zufrieden, wieder in der Halle sein zu können. Wenn auch die Trainings eher speziell sind. Handballer sind es gewohnt, einander anzupacken, gegeneinander 1:1 zu gehen und den Körperkontakt nicht zu scheuen. Das ist im Moment leider nicht möglich, auch in den 5er-Gruppen, wo trainiert wird, heisst es Abstand halten und die Regeln des BAG einzuhalten. Nichtsdestotrotz haben es die Jungs und Mädchen sehr genossen, einander wieder zu sehen und mit dem Ball zu arbeiten. Die Spieler und Spielerinnen haben sich an die Regeln gehalten und

die Massnahmen des Schutzkonzeptes des HSV Säuliamtes eingehalten. Auch für die Trainer ist die Herausforderung gross. So darf man nicht direkt zeigen, wie man etwas richtig macht, sondern muss alles aus der Distanz kommunizieren. So müssen sich wenigstens auch die Trainerinnen und Trainer mal wieder bewegen. Nach dem Training waren alle Spieler und Spielerinnen und das Trainerteam überglücklich, dass man endlich wieder etwas im Handball machen kann. Der HSV hofft und wünscht sich, ab dem 8. Juni wieder richtig Handball spielen zu können. Dies bedingt aber, dass sich alle an die Regeln des BAG halten, nicht nur im Handball, sondern auch privat, bei der Arbeit oder in der Schule. (pd.)

ohne Körperkontakt entspricht nicht der Philosophie von Volleyball. Die Pandemie stellt die Welt auf den Kopf und verändert das Leben von allen. Volley S9 hat sämtliche Anlässe abgesagt, die vor den Sommerferien hätten stattfinden sollen: die Generalversammlung und auch das grosse Einladungsturnier im Juni. Die ganze Sportwelt hofft, dass das Virus nicht weiter unsere Gesundheit gefährdet und bald wieder Teamsport erlaubt sein wird. Hugo Lombriser Weitere Informationen zum Verein und zur Vereinstätigkeit in Zusammenhang mit dem

Coronavirus finden sich auf www.volley.s9.ch.

Handballtraining unter Einhaltung der Distanzregeln. (Bild zvg.)

Ein Sport, bei dem es immer rund läuft Serie «Vereinsleben»: Rhönrad-Verein Bonstetten Jacqueline Peter ist ausgebildete Turn- und Sportlehrerin, war 1997 Schweizer Meisterin im RhönradSport und hat vor acht Jahren den Rhönrad-Verein Bonstetten gegründet. Der «Anzeiger» hat sich mit der Präsidentin des Vereins «wo’s immer rund läuft», unterhalten.

nicht durchgeführt. So bleibt ihr zwölfjähriger Sohn, Timon, noch ein weiteres Jahr amtierender Schweizer Meister, schmunzelt die Mutter.

Raum für kreative Entwicklung Der hiesige Verein hat sich auf die Disziplin «Geradeturnen mit und ohne Musik» spezialisiert. Beim Geradeturnen rollt das Rhönrad auf seinen beiden Ringen und verschiedene Elemente und Übungen werden auf dem bewegten Rad aneinandergereiht. Weitere Wettkampfdisziplinen sind «Sprung» und «Spirale». Beim Sprung wird auf das rollende Rad aufgesprungen und mit Salti oder anderen Sprüngen wieder abgesprungen. Bei «Spirale» wird das Rad nur auf einem Reifen bewegt, so dass es sich wie ein Fünfliber beim Talerschwingen dreht. Weiter gibt es die Disziplin Paarturnen, dabei sind zwei Personen auf einem Rad. Die jüngste Entwicklung ist das Monowheel, ein Gerät, das nur aus einem Reifen besteht. Rhönradturnen ist somit eine Sportart, die noch Raum für kreative Entwicklung bietet, die Akrobatisches und Tänzerisches genauso umfasst wie Athletisches, und «die Freude ist jeweils riesig gross, wenn nach langem, langem Üben die gewünschte Perfektion endlich erreicht wird», weiss Jacqueline Peter aus eigener Erfahrung.

Von nepita Santiago Das Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen besteht, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind, und durch Verlagerung des Körperschwerpunktes bewegt wird. Viele kennen das Rhönrad von Shows oder aus dem Zirkus. Aber dass es auch den Rhönradsport gibt, ist eher unbekannt. In der Schweiz gibt es rund 20 Vereine, einige trainieren ausschliesslich für Shows, andere, wie der Rhönrad-Verein Bonstetten, haben sich dem Sport verschrieben und trainieren für Wettkämpfe. Die Gründerin und Präsidentin des Bonstetter Vereins, Jacqueline Peter, ist seit ihrer Jugend vom Rhönradturnen fasziniert. «Ich bin durch den Schulsport dazu gekommen und hängen geblieben. Es ist meine grosse Leidenschaft», erzählt sie. Vorher habe sie Geräteturnen gemacht, was eine ideale Voraussetzung für diesen Sport sei, sagt die ausgebildete Turn- und Sportlehrerin. «Rhönradturnen ist mega faszinierend, abwechslungsreich, elegant und auch nicht fertig entwickelt», erklärt sie ihre Leidenschaft. An Wettkämpfen gebe es immer wieder neue Elemente zu bewundern. Die 42-Jährige hat bis vor zwei Jahren selber noch aktiv geturnt, aber für das intensive Training, bleibt der dreifachen Mutter und Sportlehrerin zu wenig Zeit, zumal sie auch Hauptleiterin im Verein ist. Das Rhönradturnen ist kein Sport, der so nebenbei ausgeübt werden kann,

Jacqueline Peter, Präsidentin und Hauptleiterin des Rhönradvereins Bonstetten

Kontakt für nähere Infos: peter@informatrix.ch.

(Bild Nepita Santiago)

denn er stellt hohe Anforderungen an die Sportlerinnen und Sportler. Eine der Hauptherausforderungen sei es, dass das Rad, im Gegensatz zu den Geräten fürs Geräteturnen, ständig in Bewegung ist. «Es braucht ein hohes Rad- und Körpergefühl, denn wenn das Rad zu wenig Schwung hat, rollt es retour. Wenn es hingegen zu schnell wird, bleibt nicht genügend Zeit, um eine Figur zu turnen», so die leidenschaftliche Sportlerin.

«Rhönradturnerinnen und -turner benötigen zudem Ehrgeiz und Biss, und auch eine Portion Unzimperlichkeit, denn ganz ohne blaue Flecken geht es nicht», erläutert Jacqueline Peter, die 1997 den Schweizer Meistertitel gewann. «Dieses Jahr haben sich vier Kinder aus unserem Verein für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft qualifiziert», sagt Peter stolz. Aber leider wird diese nun aufgrund der Coronalage

Serie Vereinsleben Vereine sind ein Kitt der Gesellschaft. In nicht-Corona-Zeiten begegnen sich hier Menschen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorf- oder Stadtleben. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san)


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