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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 40 I 169. Jahrgang I Freitag, 20. Mai 2016

Frühjahrssammlung

Vom Duett zum Solo

Stiftung Spital Affoltern im Dienst der Palliativstation in der Villa Sonnenberg. > Seite 3

Veränderungen im reformierten Pfarramt in Hausen. > Seite 7

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Mittelaltermarkt «Mättmi 900»: Schulen beteiligen sich mit einer Projektwoche am Gemeinde-Jubiläum. > Seite 9

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SichtBar Projekt der Jugendarbeit Affoltern auf Kurs: Startschuss auf dem Kronenplatz. > Seite 9

«Die Nachfolge des Seewadels wird massiv kleiner werden» Im Bezirk Affoltern findet ein Umdenken im Pflegebereich statt Alle drei Langzeitpflegeeinrichtungen des Säuliamts befinden sich in Affoltern. Der «Anzeiger» hat beim Affoltemer Gemeindepräsidenten und neuen Betriebskommissionspräsidenten des Spitals Affoltern nachgefragt, welche Entwicklungen er im Pflegebereich im Bezirkshauptort und im Säuliamt sieht.

Hart, aber fair Der zurücktretende FDP-Präsident Olivier Hofmann über Auseinandersetzungen. > Seite 13

Johannes Weiss: Tüftler und professioneller Forscher In der KommBox, dem Ausstellungsraum im Aeugster Gemeindehaus, erfährt man derzeit Interessantes über die Forschungsarbeit von Johannes Weiss rund um die römische Keramik. Er hat deren Technik «entschlüsselt» und hat dazu gegen 30 Jahre geforscht. Eine der grössten Herausforderungen bestand darin, in einem mit Holz geheizten Ofen 1000 Grad zu erreichen und zu halten. Immer wieder musste Johannes Weiss Rückschläge in Kauf nehmen.

................................................... > Bericht auf Seite 7

Klassenerhalt sichern Mit einem Sieg morgen Samstag gegen das letztplatzierte Kosova kann sich der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Die Chancen stehen gut, hat doch das Team von Martin Dosch sieben Spiele ohne Niederlage hinter sich.

................................................... von salomon schneider 2014 hat die Gemeinde Affoltern eine Umfrage bei allen Bezirksgemeinden durchgeführt, ob sie sich an einem Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel beteiligen würden. Dabei hat sich herausgestellt, dass alle Gemeinden entweder an eigenen Projekten für Alterswohnformen dran sind oder keinen zusätzlichen Bedarf ausmachen konnten. 2015 lud die Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt zu einer Dialogveranstaltung ein, an der unter der Leitung von Clemens Grötsch sieben Säuliämtler Gesundheitsvorstände über Alterswohnformen nachdachten. Es kam heraus, dass die Langzeitpflege Sonnenberg für intensive Pflege gestärkt werden, leichte Pflege zu Hause erfolgen und mittlere Pflege in betreuten Wohnformen Platz finden soll. Den Anwesenden war aber auch bewusst, dass dies Optimalvorstellungen sind und die Wünsche der Seniorinnen und Senioren an oberster Stelle stehen. Fakt ist, dass sich die Dauer der Pflegeaufenthalte im Säuliamt in den letzten sechs Jahren halbiert hat – auf 18 Monate. Zudem wollen ältere Menschen immer länger zu Hause bleiben, was durch die Spitex-Dienste ermöglicht wird. Das Altersheim wird deshalb immer mehr von anderen Wohnformen abgelöst.

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................................................... > Vorschau auf Seite 25

Jeden Mittwoch nach dem Gottesdienst trifft sich diese Gruppe aus Affoltern zum Kaffee im Seewadel. (Bild sals) Bedürfniswandel seit den 1970er-Jahren «Die Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern ist ein gemeinsames Projekt der Säuliämtler Gemeinden, das momentan nicht einmal voll ausgelastet ist. Im Senevita Obstgarten sind noch Plätze frei und auch der Seewadel hat keine Warteliste mehr. Die Gemeinde Affoltern arbeitet deshalb an einem Ersatzneubau des Seewadels, der primär den Eigenbedarf decken soll, mit rund 60 Pflegebetten», erläutert Clemens Grötsch, der Affoltemer Gemeindepräsident und neue Betriebskommisionpräsident des Spitals Affoltern. Das Haus zum Seewadel wurde in den 1970er-Jahren als Altersheim gebaut. Dies war damals modern und ältere Menschen liessen sich auf eine Warteliste setzen, um einen Platz zu erhalten, sobald sie den Haushalt

im Eigenheim oder der Mietwohnung nicht mehr selbstständig bewerkstelligen könnten. Dies hat sich grundsätzlich geändert. Die Spitex geniesst immer noch sehr grosse Wachstumszahlen und der Grossteil der Säuliämtler mit kleinem und mittlerem Pflegebedarf bleibt zu Hause und setzt auf Spitexdienstleistungen und privat organisierte Pflege, beispielsweise auch durch Familienmitglieder.

Akutspital und Langzeitpflege an einem Standort ist als Glücksfall «Für die höchsten Pflegestufen eignet sich weder der Seewadel noch die Senevita, da Pflege möglich ist, aber keine tägliche ärztliche Betreuung. Deshalb sind die Synergien zwischen dem Akutspital und der Langzeitpflege Sonnenberg besonders wichtig. Da im Spital immer Ärzte vor Ort sind, kön-

anzeigen

nen sie auch die Patienten der Langzeitpflege täglich besucht werden», erläutert Clemens Grötsch und ergänzt: «In den nächsten Monaten wird die Zukunft des Akutspitals einer genauen Analyse unterzogen und die neu fokussierte Unternehmensstrategie formuliert.» Da die Langzeitpflege Aufgabe der Gemeinden ist und alle Langzeitpflegeeinrichtungen des Bezirks sich in Affoltern befinden, scheint die Langzeitpflege Sonnenberg auf jeden Fall unbestritten. Und auch das Akutspital scheint gute Chancen zu haben, meint der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger: «Unter den Gemeindepräsidenten sind wir uns einig, dass es das Spital braucht und – obwohl Fehler gemacht worden sind – endlich Ruhe einkehren soll.» ................................................... > Interview auf Seite 5

Miteinbezug der Bevölkerung bei der regionalen Richtplanung Ab heute Freitag kann während 60 Tagen zum Entwurf Stellung bezogen werden Die regionale Richtplanung entscheidet namentlich bezüglich Entwicklung der Infrastruktur – beispielsweise des öffentlichen Verkehrs – über die Zukunft der Region Knonauer Amt. Nachdem die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) in zähem Ringen mit dem Kanton einen Entwurf vorgelegt hat, kann nun die Bevölkerung während der nächsten 60 Tage die Unterlagen einsehen und dazu Stellung beziehen.

Zwei Vorgaben des Kantons lösen grundsätzliche Konflikte aus: Erstens die Konzentration der Entwicklung auf urbane Wohnlandschaften, konkret auf Affoltern am Albis und Hedingen, zweitens das Prinzip, die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr auf diese urbane Wohnlandschaft zu beschränken. Die Konsequenz aus diesem zweiten Punkt wäre ein Verzicht auf den Viertelstundentakt zwischen Affoltern und Zug nebst

einem erhöhten Druck auf einen Abbau der Postautoverbindungen zu den anderen Gemeinden.

21 Prozent Wachstum bis 2030 An der letzten Delegiertenversammlung der ZPK wurden die Prognosen des Kantons als realitätsfern kritisiert: Gemeinden und ZPK rechnen aufgrund der gültigen Zonenpläne mit einem Wachstum bis 2030 um 21 Pro-

zent, der Kanton um lediglich 12 Prozent. Der Kanton wünscht 80 Prozent des regionalen Wachstums in Affoltern und Hedingen, aufgrund der Zonenpläne der Gemeinden wird nur ein Viertel des Wachstums dort stattfinden. – Der «Anzeiger» begleitet die Auflage des Regionalen Richtplans mit einer kleinen Serie. (bs.)

500 20 ................................................... > Der erste Teil auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 28. Mai 2016, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling.

Regionalplanungen

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Öffentliche Auflage

Teilrevision 2016 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Rifferswil

Der Vorstand der ZPK hat am 10. Mai 2016 die Gesamtrevision Regionaler Richtplan mit folgenden Unterlagen zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich (PBG) verabschiedet:

Mit Beschluss vom 10. Mai 2016 hat der Gemeinderat Rifferswil die Teilrevision 2016 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Rifferswil zuhanden der Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet.

– Richtplantext – Richtplankarte Siedlung und Landschaft, 1:25 000 – Richtplankarte Verkehr, 1:25 000 – Richtplankarte Versorgung, Entsorgung, Öffentliche Bauten und Anlagen, 1:25 000 – Erläuterungsbericht

Die öffentliche Auflage findet während 60 Tagen vom 20. Mai 2016 bis 19. Juli 2016 statt. Die Unterlagen können während dieser Frist in der Gemeindeverwaltung Rifferswil Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingesehen werden.

Gesamtrevision Regionaler Richtplan

Die Unterlagen liegen ab Freitag, 20. Mai 2016, während 60 Tagen auf den Gemeindeverwaltungen aller Verbandsgemeinden zur öffentlichen Einsichtnahme auf und können dort während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden.

Vom 20. Mai bis 19. Juli 2016 kann sich jedermann zur Teilrevision 2016 der BZO der Gemeinde Rifferswil äussern. Einwendungen sind bis am 19. Juli 2016 schriftlich an den Gemeinderat Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung der Teilrevision 2016 der BZO der Gemeinde Rifferswil entschieden.

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 654 60 50 (ab 12 Uhr)

Während der Auflagefrist kann jedermann Einwendungen zum Inhalt der Vorlage erheben. Einwendungen müssen in schriftlicher Form erfolgen und haben wenigstens einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten; sie sind bis spätestens 18. Juli 2016 an das Sekretariat ZPK, c/o Hochbauabteilung Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, zu richten.

Affoltern am Albis, 20. Mai 2016

Affoltern am Albis, 20. Mai 2016

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt

Öffentliche Planauflage

Sammelverein: EMK Jungschar

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 22. Mai 2016, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung der Rechnung 2015 2. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz) Anschliessend • Informationen (u. a. Vorprojekt KirchGemeindePlus Bezirk Affoltern) • Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

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Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 20. Juni 2016, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 6. Juni 2016, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Kreditabrechnung für den Ersatzneubau des Kindergartens Tägerstein, Tägerstein 8 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 6. Juni 2016, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Totalrevision und Neuerlass der Marktverordnung 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 6. Juni 2016, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 20. Mai 2016 Der Gemeinderat

Mit Beschluss vom 10. Mai 2016 hat der Gemeinderat Rifferswil den privaten Gestaltungsplan Park Seleger Moor für den gleichnamigen Park Seleger Moor und die angrenzende temporäre Parkierungsfläche zuhanden der Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet. Diese findet während 60 Tagen vom 20. Mai 2016 bis 19. Juli 2016 statt. Sämtliche Unterlagen im oben erwähnten Zusammenhang können während dieser Frist in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingesehen werden. Vom 20. Mai bis 19. Juni 2016 kann sich jedermann zum privaten GP Park Seleger Moor äussern. Einwendungen sind bis am 19. Juli 2016 schriftlich an den Gemeinderat Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung des privaten GP Park Seleger Moor entschieden.

Rifferswil, 20. Mai 2016 Gemeinderat Rifferswil

Rifferswil, 20. Mai 2016 Gemeinderat Rifferswil

Todesfälle

Knonau.

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Privater Gestaltungsplan Park Seleger Moor

Das Projekt befindet sich ausserhalb der Bauzone S-169145.1 Transformatorenstation Knonau, Büelweid – Neubau auf Parzelle Nr. 203

Aeugst am Albis Beerdigung am Freitag, 27. Mai 2016, von

Meyer geb. Bloch, Roswitha geboren am 3. April 1944, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Oberdorfstrasse 11, verstorben am 9. Mai 2016. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Koordinaten: 677567/231717

Der Friedhofvorsteher

L-224950.1 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Büelweid und Boggsmatten – Einführung in die neue Transformatorenstation Büelweid

Affoltern am Albis

L-106052.4 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Weiden und Büelweid – Einführung in die neue Transformatorenstation Büelweid der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen liegen vom 20. Mai bis 20. Juni 2016 in der Gemeindeverwaltung, während den Bürozeiten öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 4244 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Baudirektion KT ZH Generalsekretariat Leitstelle für Baubewilligungen

Am 14. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Dora Gemperle geb. 5. April 1936, Ehefrau des René Max Gemperle, von Zürich ZH und Degersheim SG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Betpurstr. 5. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 6. Mai 2016 gestorben:

Gmür, Dora Erna geboren am 8. Oktober 1931, von Zürich ZH und Quarten-Murg SG, ledig, wohnhaft gewesen in Hedingen, Rainstrasse 25, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis. Abschiedsgottesdienst und Beisetzung in Hedingen am Dienstag, 31. Mai 2016, 14.00 Uhr.

Mettmenstetten Am Montag, 23. Mai 2016,11.00 Uhr, findet auf dem Friedhof, die Abdankung und Beisetzung für

Elisabeth Huber-Hegglin

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Keskic Sefket, geb. 26. Juli 1951, von Bosnien und Herzegowina, gest. 7. Januar 2015, mit Aufenthalt im Heim Langzeitpflege Sonnenberg, MelchiorHirzel-Weg 40, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 20. Mai 2016, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 20. Mai 2016 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Wahlankündigung Ersatzwahl eines Mitglieds und Präsidium der Primarschulpflege Der Bezirksrat Affoltern hat den Rücktritt von Sandra Bellis als Präsidentin und Mitglied der Primarschulpflege aus gesundheitlichen Gründen auf den 15. Juli 2016 bewilligt. Dies löst die Ersatzwahl von einem Mitglied und des Präsidiums dieses Gremiums für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 aus. In Anwendung von Art. 15 der Gemeindeordnung sowie §§ 48 ff des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Mittwoch, 29. Juni 2016, Wahlvorschläge beim Gemeinderat Stallikon einzureichen. Gemäss Art. 8 Abs. 1 Gemeindeordnung ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Stallikon hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angaben von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) erhältlich. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird eine Urnenwahl am 25. September 2016 mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.

Niederfeldstrasse 19, statt. Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 13. Mai 2016 ist in Zürich gestorben:

Blattmann, Fritz geb. 17. Oktober 1926, von Ottenbach ZH und Richterswil ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abdankungsfeier findet am Montag, 23. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Stallikon, 20. Mai 2016 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2016

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Hier wird über die Zukunft des Säuliamts entschieden Die öffentliche Auflage des regionalen Richtplans (1) Seit 2014 steht im kantonalen Richtplan, dass 80 Prozent des Wachstums in städtischen Gebieten stattfinden muss. Die einschneidende Bedeutung dieser neuen Vorgabe wurde erst bei der regionalen Richtplanung erkannt, denn die kantonale Verwaltung will diese Regel in jeder einzelnen Region umsetzen. Bis am 18. Juli kann die Bevölkerung zum Richtplan Stellung beziehen. ................................................... von bernhard schneider Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hat die Gesamtrevision des Richtplans vor mehr als fünf Jahren mit dem regionalen Raumordnungskonzept (Regio-ROK) gestartet. Dazu der Präsident der ZPK, Kurt Weber: «Beschäftigt hat uns vor allem die Frage, wie es gelingt, den besonderen Qualitäten der Region Sorge zu tragen. Trotz Siedlungsdruck ist das Knonauer Amt bis jetzt überschaubar und fassbar geblieben. Als Lebensraum besonders attraktiv und beliebt ist es nicht zuletzt wegen seines ländlichen Charakters mit den wertvollen Ortsbildern, Landschafts- und Naturräumen.»

Ausgebaute Verkehrsinfrastruktur Die ZPK legte ihren Überlegungen die grundlegenden Veränderungen in der Verkehrsinfrastruktur zugrunde, denn mit der Eröffnung der S-Bahn 1990 und der nachfolgenden Einführung des Viertelstundentaktes sowie des Üetlibergtunnels und der A4 2009 «ist die einstmals beschauliche Region am Rande der Agglomeration Zürich wesentlich mehr ins Zentrum gerückt», wie es Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser ausdrückt. Zwischen den Wirtschaftsräumen Zürich und

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Zug besteht von beiden Seiten her ein erheblicher Bevölkerungsdruck: «Entsprechend wachsen Bevölkerungszahl und Verkehrsaufkommen. Für die Zukunft gilt es, die entstandene Entwicklungsdynamik zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen, die auf den speziellen Qualitäten aufbaut.» Im regionalen Richtplan legen Kanton und Region fest, wie und mit welchen Massnahmen die Entwicklung in die gewünschten Bahnen gelenkt werden kann. Der Richtplan ist ein für die Behörden verbindliches Steuerungsinstrument. Bei Erarbeitung und Genehmigung von Planungen jeglicher Art müssen sich Gemeinden und Kanton daran halten.

Ländliche Zukunft zwischen Zentren Das regionale Raumordnungskonzept Regio-ROK präzisiert dasjenige des kantonalen Richtplans. Es zeigt, wie sich das Knonauer Amt in das übergeordnete räumliche Umfeld einbettet und legt fest, an welchen Werten, Leitlinien und Zielen sich die räumliche Entwicklung orientieren soll. Gemäss Regio-ROK wird das Knonauer Amt im Jahr 2030, verglichen mit der Stadt Zürich, dem Limmatund dem Glattal noch immer relativ dünn besiedelt sein. Es soll mitten im Metropolitanraum Zürich ein Wohnen

Wie sollen die Ämtler Gemeinden trotz Autobahn und S-Bahn gemäss den kantonalen Vorgaben dem Siedlungsdruck der Zentren Zürich und Zug standhalten? (Bild Erika Schmid) in einem ländlichen, familienfreundlichen Umfeld ermöglichen, Erholungs-

Öffentliche Auflage Vom 20. Mai bis 18. Juli 2016 liegt der regionale Richtplan auf den Gemeindeverwaltungen der Verbandsgemeinden zur öffentlichen Einsichtnahme auf und kann dort während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Alle Unterlagen stehen auch auf www.zpk-amt.ch zum Download zur Verfügung. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt vom

8. Juni 2016, 19.30 Uhr, im Kasinosaal Affoltern stellt Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser den Delegierten und der interessierten Öffentlichkeit die wichtigsten Inhalte vor. Der «Anzeiger» widmet dem Regionalen Richtplan eine kleine Serie. Themen der weiteren Folgen sind Siedlungsentwicklung, Verkehr, Langsamverkehr, Landschaft und Erholungsgebiete. (bs.)

und Naturraum bieten und mit einer aktiven Landwirtschaft Produktionsraum von Nahrungsmitteln bleiben. Die urbanen Räume – die Stadt Zürich, das Limmattal, die Region Zug – mit ihren vielfältigen Angeboten an Arbeitsplätzen, Bildung, Versorgung und Kultur sind über die Autobahn und mit S-Bahn- und Busverbindungen schnell erreichbar. In der Region Knonauer Amt soll Affoltern als Regionalzentrum bezüglich Arbeitsplätzen, Versorgung und Bildung weiter an Bedeutung gewinnen. In den Arbeitsplatzgebieten Wettswil, Hedingen, Mettmenstetten und Knonau sollen sich die ansässigen Gewerbebetriebe weiterentwickeln und in moderatem Mass neue Betriebe

Frühjahrssammlung der Stiftung Spital Affoltern Im Jahr 2015 feierte die Palliativstation in der Villa Sonnenberg ihr fünfjähriges Bestehen. Im Zyklus «Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens» fanden regelmässig Veranstaltungen statt, gemeinsam organisiert vom Spital Affoltern, der reformierten und der katholischen Kirche. Unzählige Menschen, jung und alt, haben daran teilgenommen und sich vertieft mit dem Thema Lebensende auseinandergesetzt. Palliativmedizin, lange Zeit ein Fremdwort und eher ein Tabuthema, hat damit Eingang gefunden in viele Diskussionen und wird in Zukunft noch vermehrt an Bedeutung gewinnen. Die laufende Berichterstattung in vielen Medien trägt ebenfalls zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. Die Stiftung Spital Affoltern setzt sich weiterhin für ihr Hauptprojekt Palliativstation ein. Nachdem in den vergangenen Jahren die Stiftungsflyers die Arbeit der Pflege, der Ärzte und der Psychotherapie der Palliativstation beleuchteten, widmet sich nun der neue Flyer weiteren wichtigen Diensten: Physiotherapie, Hauswirtschaft, Seelsorge, Sozialdienst und Ernährungsberatung. Die Mitarbeitenden all dieser Bereiche leisten im Team Palliativmedizin ihren engagierten Beitrag in der interdisziplinären Betreuung

Zeichnung eines Patienten. (Bild zvg.) und Begleitung unheilbar Kranker und ihrer Angehörigen. Die Villa Sonnenberg mit ihrem Palliativteam unter der Leitung von Dr. Roland Kunz, dem national und international hochgeachteten Palliativmediziner, gilt als beispielhafte Institution und wird

auch immer wieder von namhaften Fachleuten besucht. Dank vieler Spenden konnte 2015 die seinerzeit für den Umbau der Villa aufgenommene Darlehensschuld beträchtlich abgebaut werden, beträgt per Ende 2015 aber immer noch 700 000 Franken. Der Stiftungsrat bittet mit dem neuen Flyer, der dem heutigen «Anzeiger» beiliegt, um weitere Unterstützung. Alle Spenden helfen mit, die Palliativstation von finanziellen Sorgen weiter zu entlasten. Die Stiftung Spital Affoltern dankt herzlich für jegliche finanzielle Zuwendung auf das PostFinance-Konto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Irene Enderli, Stiftungsratspräsidentin

mit qualifizierten Arbeitsplätzen ansiedeln. Die übrigen Gemeinden sollen nur sehr beschränkt weiter wachsen.

Das 80-20-Prinzip Eine zentrale Grundlage dieser Planungsvorgaben ist das 80-20-Prinzip: 80 Prozent des künftigen Wachstums sollen in den sogenannten Stadt- und urbanen Wohnlandschaften erfolgen, nur 20 Prozent in allen übrigen Gebieten – und dies auch innerhalb der einzelnen Planungsregionen. Dies bedeutet, dass im Bezirk Affoltern 80 Prozent des Wachstums in Affoltern und Hedingen erfolgen muss, eine Vorgabe, die kaum vereinbar ist mit den gültigen Bau- und Zonenordnungen.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Doris und Martial Frêne heute Freitag, 20. Mai, das Fest der goldenen Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich.

Zum 85. Geburtstag Richard Urech, Affoltern, feiert morgen Samstag, 21. Mai, den 85. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilaren einen frohen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am Sonntag, 22. Mai, feiert Robert Näf-Arrigoni in Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

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Einladung

Wie ein Blatt vom Baume fällt, so fällt ein Mensch aus seiner Welt. Die Vögel singen weiter.

zur Informationsveranstaltung der Baudirektion Kanton Zürich «Hochwasserschutz Haselbach» vom Donnerstag, 23. Juni 2016, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi, Knonau Im Namen der Baudirektion Kanton Zürich (AWEL) sowie des Gemeinderates Knonau werden alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Knonau zu einer Informationsveranstaltung bezüglich der geplanten Hochwasserschutzmassnahmen am Haselbach eingeladen.

Matthias Claudius

Alain Markus Frey-Maly

Wir nehmen Abschied von

4. Mai 1969 –16. Mai 2016

Lisbeth Bregenzer-Schraner Nach einem aktiven Leben mit Reisen durch die ganze Welt bist du zu deiner letzten und grössten Reise aufgebrochen. Unsere Gedanken begleiten dich.

Gabriela Bregenzer Jürg und Marianne Bregenzer Heidi Schraner Enkel und Urenkel Verwandte und Bekannte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hedingen Gesuchsteller: Ernst Schweizer AG, Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen Projektverfasser: Axess Architekten AG, Industriestrasse 8, 6300 Zug Bauprojekt: Büroneubau auf bestehendem Vordach von Werk 1, Bahnhofplatz 11, Kat.-Nr. 684, Vers.-Nr. 251; Wohn- und Gewerbezone WG 2.9

Obfelden Gesuchsteller: Primarschule Obfelden, Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden Projektverfasser: Melk Nigg Architects AG, Zugerbergstrasse 20, 6300 Zug Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 806 und Neubau Kindergarten, Kat.-Nrn. 2517/2518, Räschstrasse 15, Zone für öffentliche Bauten (Oe)

Wir können nur hoffen, dass Du nun Deinen Frieden gefunden hast.

1. April 1930 – 13. Mai 2016

Affoltern am Albis, im Mai 2016

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Unser Sohn, Bruder, Onkel und Enkel hat sich entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Wir sind untröstlich, können es einfach nicht fassen.

TO D E S A N Z E I G E

Gemeinderat Knonau, 20. Mai 2016

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

ABSCHIED

Heinz und Hana Frey-Zahorova Jeannine Frey mit Davide und Luca Blanche Frey-Dubuis Die Abdankung findet statt am Mittwoch, 25. Mai 2016, um 16.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Die Beisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt. Allfällige Spenden bitte an die Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 80-23029-6. Traueradresse: Heinz und Hana Frey-Zahorova, Baumgarten 17a, 8905 Arni

Die Abdankung findet am Freitag, 3. Juni 2016, um 10.45 Uhr in der Abdankungshalle Friedental in Luzern statt. Statt Blumen bitten wir um Spenden an BirdLife Schweiz, Postkonto 80-69351-6.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.

Traueradresse: Gabriela Bregenzer, Bergacherstrasse 21, 8912 Obfelden

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante, Grosstante, Gotte und Freundin Gemeinde Ottenbach

Dora Gmür (Dorli)

TO D E S A N Z E I G E

In Liebe: Nichten Neffen Verwandte alle Freunde und Bekannten

Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes

Fritz Blattmann

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 31. Mai 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hedingen statt. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche.

1926 – 2016

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 13. Mai 2016 in Zürich. Fritz Blattmann war während zweier Amtsdauern von 1966 bis 1974 Mitglied des Gemeinderates und setzte sich gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde ein. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und der Trauerfamilie sprechen wir unser Beileid aus.

Anstelle von Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: «LZP Sonnenberg». Traueradresse: Rosemary Gmür Jaggi, Mühlebergstrasse 77, 8910 Affoltern am Albis

Gemeinderat Ottenbach Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

Die Abdankung findet am Montag, 23. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt.

Maxim Gorki

DANKSAGUNG Unsere liebe Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hang zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um mich und sprach: Komm heim!

WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Beweise der Verbundenheit und Freundschaft sowie allen, welche mit uns Abschied genommen haben von

Lilly-Hedwig Schürmann Danke für die vielen liebevollen Karten, Briefe, tröstenden Worte und herzlichen Umarmungen. Die wunderschönen Blumen und Blumenschalen, Geldspenden, heiligen Messen sowie die Spenden an die Krebsforschung Schweiz haben uns zutiefst berührt. Besonders danken wir Herrn Diakon Matthias Kühle, der die Beerdigung und Abdankungsfeier so einfühlsam gestaltet hat. Grossen Dank an die Onkologie Triemli, an die Ärzte und an das Pflegepersonal A1 vom Spital Affoltern für die liebevolle Pflege. Herzlich danken wir dem Bestattungsinstitut Koch in Wohlen für den wunderschönen Altarschmuck sowie Sigristin Frau Ruth Marbot und dem Organisten Daniel Rüegg für die berührende musikalische Umrahmung an der Orgel. Wir danken allen, die der Verstorbenen Gutes getan haben; sie wird für immer in unseren Herzen weiterleben. Lilly, wir vermissen dich! Rifferswil, im Mai 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster am Sonntag, 29. Mai 2016, um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis.

Verena Eichenberger-Schneiter war auf beeindruckende Weise bereit, ins Licht zu gehen. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstlich, so viel Anteilnahme zu erfahren. Danke allen, die ihre Verbundenheit und Trauer auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten und die Verena auf ihrem Weg begleiteten. Ein Dank gilt dem Personal der Palliativ Station Affoltern am Albis für die kurze liebevolle Betreuung. Ein spezieller Dank geht an Iren Omlin und Eva Stückelberger für die spirituelle Begleitung sowie die Vorbereitung und Durchführung der Abdankungsfeier. Hauptikon, im Mai 2016

Ulrich Eichenberger Hanna und David Eichenberger


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2016

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«Wir haben einen Überschuss an Pflegebetten im Bezirk Affoltern» Interview mit Roland Kunz zum Pflegeplatzbedarf bis ins Jahr 2035 Anfang April wurde die Studie Statistische Grundlagen der Pflegeheimplanung 2013 bis 2035 von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich veröffentlicht (siehe «Anzeiger» vom 8. April). Sie prognostizierte bis 2035 mehr als eine Verdoppelung der benötigten Pflegeplätze. Die in der Studie publizierten Prognosen scheinen für den Bezirk Affoltern jedoch fraglich, wie ein Gespräch des «Anzeigers» mit dem Chefarzt Geriatrie des Spitals Affoltern und ärztlicher Leiter der Langzeitpflege Sonnenberg, Roland Kunz, zeigt. «Anzeiger»: Das statistische Amt des Kantons Zürich geht für 2035 von einem Bedarf von 480 Pflegeplätzen mit mittlerer und hoher Betreuungsstufe im Bezirk Affoltern aus – im Vergleich zu 218 im Jahr 2014. Deckt sich Ihre Einschätzung mit jener des statistischen Amtes? Roland Kunz: Die 218 Plätze aus dem Jahr 2014 sind unbestritten. Der Bedarf an Pflegeplätzen im Bezirk Affoltern wird jedoch in den nächsten Jahren weiterhin unter den statistischen Erwartungen bleiben. In 15 bis 20 Jahren ist jedoch eine überdurchschnittliche Zunahme des Bedarfes zu erwarten, wenn die heute 65- bis 69Jährigen und Jüngeren ins Alter der Pflegebedürftigkeit kommen. ...............................................................

«Pflegeplatzbedarf wird unter den statistischen Erwartungen bleiben» ............................................................... Worauf stützen Sie die Prognose, dass der Pflegeplatzbedarf in den nächsten Jahren unterdurchschnittlich wachsen wird? Im Bezirk Affoltern sind momentan 3,2 Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre alt, im Vergleich zu 4,6 Prozent im kantonalen Durchschnitt. Bei den 70-Jährigen liegt das Knonauer Amt im kantonalen Durchschnitt und bei den 60-Jährigen leicht über dem kantonalen Durchschnitt. Der Bedarf wird im Bezirk somit erst später steigen als im übrigen Kanton. Aber 2035 sind doch genau die heute über 60-Jährigen die über 80-Jährigen.

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der Eintritt in eine Langzeitpflegeeinrichtung immer später erfolgt, wird die durchschnittliche Aufenthaltsdauer weiterhin abnehmen und damit die Anzahl benötigter Betten im Langzeitpflegebereich viel langsamer zunehmen als die Anzahl pflegebedürftiger Menschen gesamthaft. Können Sie konkrete Prognosen machen? Anfang 2013 habe ich bis 2015 einen Bedarfszuwachs von je plus zehn Betten in den Bereichen Demenz, Überbrückungspflege und betreutes Wohnen prognostiziert. Ende 2015 lebten 236 Menschen in den drei Langzeitpflegeeinrichtungen im Bezirk – dem Haus zum Seewadel, der Senevita Obstgarten und der Langzeitpflege Sonnenberg. Bis 2020 rechne ich mit je plus zehn weiteren Betten in den Bereichen Demenz und betreutes Wohnen. Von 2020 bis 2035 rechne ich mit einem weiteren Bettenbedarf von plus 75 Betten in der Langzeitpflege. ...............................................................

«Dank gutem Spitex-Angebot können Senioren viel länger zu Hause bleiben» Roland Kunz ist Chefarzt Geriatrie des Spitals Affoltern und ärztlicher Leiter der Langzeitpflege Sonnenberg. (Bild zvg.) Das ist richtig. Trotzdem wird der Bedarf an Pflegeplätzen nicht entsprechend ansteigen. Das Spital Affoltern betreibt seit 2012 eine Abteilung für Akutgeriatrie, die für betagte Patienten nach akuten Ereignissen, wie chirurgischen Eingriffen oder Erkrankungen, eine frührehabilitative Komplexbehandlung anbietet. Ziel dieser Behandlung ist die Vorbereitung auf die Rückkehr nach Hause. Bei rund zwei Dritteln der Patienten kann dieses Ziel erreicht werden. Zahlreiche dieser Akutgeriatriepatienten waren vor dem Bestehen dieser Abteilung vom Akutspital in die Langzeitpflege verlegt worden. Zudem leben in den Langzeitinstitutionen des Bezirks weiterhin eine relativ grosse Anzahl Bewohnerinnen und Bewohner, die keine oder minimale Pflege benötigen. Bei einer Erhebung 2011 waren 47 Bewohnende in der Pflegestufe 1. Sie sind im Allgemeinen nicht auf eine Pflege rund um die Uhr angewiesen und somit nicht auf die Ressourcen einer Langzeitpfle-

geinstitution. Könnten diese Menschen adäquat in Angeboten von betreutem Wohnen leben, werden viele Pflegeplätze frei. ...............................................................

............................................................... Von heute bis 2035 macht dies einen Anstieg um 85 Betten. Wie kann diesem begegnet werden? Bereits heute verfügt der Bezirk Affoltern über 342 Langzeitpflegebetten, in der Langzeitpflege Sonnenberg des Spitals Affoltern, dem Haus zum

Seewadel und der Senevita Obstgarten, allesamt in Affoltern. Wenn in den weiteren Bezirksgemeinden noch betreute Alterswohngruppen entstehen, kann der Bedarf mehr als gedeckt werden. Es geht sogar eher darum, den Bettenbedarf in der Langzeitpflege gestaffelt zu planen. Heute haben wir ein Überangebot an Pflegebetten im Bezirk, was zu Mehrkosten führt. Im Sonnenberg haben wir im vergangenen Jahr mehrere Pflegebetten geschlossen, die natürlich jederzeit wieder reaktiviert werden können. Bei einem Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel wäre auch eine Redimensionierung denkbar, wenn in den weiteren Bezirksgemeinden gestaffelt neue Pflege- und Betreuungsangebote geplant werden. Bis 2035 kann vieles passieren, weshalb Zukunftsprognosen immer mit Vorsicht zu geniessen sind. Welche Unsicherheitsfaktoren gilt es speziell im Auge zu behalten? Zu den erwähnten Faktoren der Bevölkerungsentwicklung kommen als wichtiges Element Forschungserfolge dazu. Momentan besteht beispielsweise ein Mangel an Plätzen für Demenzpatienten im Bezirk Affoltern und Demenzerkrankungen nehmen mit steigender Lebenserwartung der Bevölkerung zu. Sollte die Forschung jedoch im Demenzbereich vergleichbare Erfolge erzielen wie bei der Behandlung von HIV in den 1990er-Jahren, könnte sich ein Platzmangel innerhalb weniger Jahre in ein Überangebot wandeln. Interview: Salomon Schneider

«Betreute Wohnformen werden die Langzeitpflege markant entlasten» ............................................................... Wie wirken sich diese Faktoren auf den Pflegeplatzbedarf im Säuliamt aus? Momentan sind im Bezirk Affoltern verschiedene Projekte für betreute Wohnformen in Planung und der gesamte Alterswohnbereich ist im Umbruch begriffen. Ältere Menschen leben immer länger zu Hause und nutzen die Angebote der Spitex. Dadurch ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Langzeitpflegeeinrichtungen massiv gesunken. Im Bezirk Affoltern sind es 551 Tage, im Vergleich zu 663 Tagen im kantonalen Durchschnitt. Da

Dank der räumlichen Nähe zum Akutbereich des Spitals Affoltern können in der Langzeitpflege Sonnenberg zahlreiche Synergien genutzt werden. (Bild sals)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2016

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Das Geheimnis der Terra Sigillata Johannes Weiss und seine Forschungsarbeit rund um römische Keramik Der kleine Ausstellungsraum im Aeugster Gemeindehaus, die KommBox, wurde einmal mehr durch raffinierte Ausstellungstechnik zu einem Ort, wo Kultur mit Bild und Wort kommuniziert wird. Auf den wenigen Quadratmetern erfährt man Erstaunliches über das Schaffen des Grabungstechnikers Johannes Weiss.

sen auch ohne akademischen Grad einen Namen als Experte gemacht. Das Tüfteln geht weiter: Johannes Weiss erforscht die Techniken der Griechen, die noch raffinierter als die der Römer mit Ton arbeiteten. Zudem reizt ihn das Geheimnis der marmorierten römischen Terra Sigillata.

Begabte Kuratorinnen

................................................... von regula zellweger Archäologie war schon von Kindheit an das Hobby von Johannes Weiss. Er bildete sich vom Möbelschreiner zum eidg. dipl. Grabungstechniker weiter. Damit machte er sein Hobby zum Beruf – und musste ein neues Hobby suchen. Bei seiner Arbeit in Vindonissa machte er Erfahrungen mit römischer, wasserfester Keramik. Wie es die Römer geschafft hatten, sie zu fertigen, war ein Geheimnis. Jetzt nicht mehr. Mit begeisterter Tüftelarbeit und professioneller Forschung gelang es Johannes Weiss, die Schritte des Verfahrens herauszufinden. Bis er so weit war, investierte er viele Stunden seiner Freizeit. Rund 20 bis 30 Jahre hat er getüftelt, bis das Geheimnis der «Terra Sigillata» gelüftet war.

Komplexes Verfahren Am vergangenen Donnerstag anlässlich Vernissage der Ausstellung «Of.Levci – Werkstatt des Johannes

Johannes Weiss erzählte von seiner Forschung. (Bild Regula Zellweger) Weiss» in der KommBox in Aeugst erzählte Johannes Weiss von seinen Forschungsarbeiten, vom Bau der vier Öfen, von seiner Sammlung und von seiner Arbeit mit Studierenden der Universität Zürich. Eine der Herausforderungen bestand darin, in dem mit Holz geheizten Ofen 1000 Grad Hitze zu erreichen und zu halten. Es gab immer wieder Rückschläge. So verflüssigte sich beispielsweise der Kamin. Johannes Weiss holte sich Rat bei Wissenschaftlern im In- und Ausland. Auch die Herstellung der Masse aus Ton, die vor dem Brand auf die Objekte gepinselt wird, wie eine Glasur wirkt, aber keine ist, benötigt viele Arbeitsschritte. Johannes Weiss hat sich in internationalen Wissenschaftskrei-

Betritt man das Gemeindehaus in Aeugst, scheint die kleine KommBox gewachsen zu sein. Erstaunlich, was die Ausstellungsmacherinnen Inez Zindel und Ruth Zimmermann aus dem kleinen Raum herausgeholt haben. Vor dem Fenster hängt ein halbtransparentes Plakat mit einem lebensgrossen Foto von Johannes Weiss in seiner Werkstatt. Die Regale mit Gefässen im Vordergrund sowie die Transparenz geben dem ganzen Raum Tiefe. Professionell wurde mit Licht gearbeitet, perfekt gerichtete Spots bringen die rotbraunen Gefässe in den Vitrinen zum Glänzen und die reliefartigen Muster gewinnen durch den Schattenwurf. Auch der Umgang mit Farben ist professionell. Die rotbraunen Objekte kontrastieren zu strahlendem Blau. Johannes Weiss beschreibt mit kurzen Texten zu den Fotos und Ausstellungsstücken das komplexe Verfahren leicht verständlich. Alte Tonscherben – keine Spur von langweilig, sondern hochspannend, vor allem was Johannes Weiss daraus entwickelt und wie die Ausstellungsmacherinnen das Thema präsentiert haben.

Der Aeugster lässt nicht locker, bis das Geheimnis gelüftet ist. (Archivbild) Ausstellung «Of.Levci – Werkstatt des Johannes

Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr;

Weiss» in der KommBox in Aeugst, Gemeindehaus,

Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr, 14 bis 16.30 Uhr;

Dorfstrasse 22, Aeugst am Albis, bis 25. August.

Donnerstag, 8 bis 11.30 Uhr.

Montag: 8 bis 11.30 Uhr, 16 bis 18.15 Uhr;

www.aeugst-am-albis.ch/kommbox.

So garstig war es noch nie … Begegnungsfest bei der reformierten Kirche Hausen

B Irene Girardet Fischer.

Matthias Fischer. (Bilder zvg.)

Vom Duett zum Solo Veränderungen im Pfarramt Hausen Seit dem 1. August 2012 führt das Ehepaar Matthias Fischer und Irene Girardet Fischer als Pfarrer-Duo das Pfarramt der reformierten Kirche Hausen. Nicht nur beim Kirchengesang setzen sie seither, mit ihren unterschiedlichen Stimmlagen, ihre eigenen Akzente, sondern auch in der Ausübung ihrer Aufgaben. Ende der laufenden Amtsperiode Ende Juli 2016 wird nun aus dem Duett ein Solo. Matthias Fischer gibt sein Amt in Hausen auf, um sich ganz seinem zweiten Standbein als Seelsorger in einem Pflegeheim und der Palliativseelsorge zu widmen. Die Kirchenpflege bedauert seinen Abgang sehr und dankt ihm herzlich für sein Engagement als Pfarrer. Mit seiner ruhigen, besonnenen und emphatischen Art, seinen gehaltvollen Predigten (inklusive kritischen Bezügen zum Zeitgeschehen), aber auch mit den Tönen seiner Klangschale und seines Alphorns brachte er einen neuen Stil nach Hausen, bei dem immer das Wohl der Menschen und Kirchgemeindemitglieder im Zentrum seines Wirkens stand. Irene Girardet Fischer bleibt der Kirchgemeinde erhalten und wird als

Solistin den Ton angeben im Pfarramt. Als ehemalige Kirchen-Organistin und versierte Musikerin auf verschiedenen Instrumenten, wird sie alle Register ziehen, damit ihre Solostimme in einem tragenden Orchester eingebettet sein wird. Sie wird sich engagieren, damit das kirchliche Leben vielfältig, aktuell und fortschrittlich orchestriert wird. Die Musik, welche daraus entstehen wird, ist abhängig von jedem einzelnen Kirchgemeindemitglied. Eine lebendige Kirchgemeinde zeichnet sich aus durch Harmonie, den richtigen Takt, aber auch durch schräge Töne und selbst mit Misstönen versucht man konstruktiv umzugehen. Der Neuanfang von Irene Girardet Fischer, die äusserliche Renovation des Kirchturms und die übergeordneten Umwälzungen im Rahmen des Projekts «Kirchgemeinde Plus» (siehe www.ref.ch/hausen) sind ein guter Zeitpunkt, um sich in der Kirchgemeinde zu engagieren und die Musik mitzugestalten. Um den Abschied von Pfarrer Matthias Fischer und den Neuanfang von Pfarrerin Irene Girardet Fischer gebührend zu feiern, lädt die Kirchenpflege zum Gottesdienst vom Sonntag, 22. Mai, 9.30 Uhr in die reformierte Kirche Hausen ein.

ei diesem Wetter zogen es vermutlich viele der ansonsten hartgesottenen Stauabstinenzler vor, den Weg nach Süden unter die Räder zu nehmen statt das Begegnungsfest zu besuchen. Jedenfalls fanden sich am Nachmittag die Besucher nur spärlich ein und es wollte lange keine rechte Feststimmung aufkommen. Die Attraktionen für die Kinder mussten dezentral unter Dach gebracht werden und die Festwirtschaft füllte sich erst am späteren Nachmittag. Dann aber entstand eine gesellige und entspannte Atmosphäre mit dem typischen Stimmengewirr, Gelächter und Grill-Pommes-Risotto-Duftgemisch in der Luft. Untermalt wurde das Ganze durch Melodien aus Susanne und Walter Buchers Drehorgel. Zahlreiche Helferinnen und Helfer trugen das ihre zum heiteren Anlass bei und liessen sich durch das we-

niger heitere Wetter nicht beirren. Es zeigte sich einmal mehr, dass das alljährliche Fest quer durch alle Generationen Anklang findet. Um 17 Uhr sollte wie angekündigt das Geheimnis der Turmspitze gelüftet werden. Daraus wurde leider nichts, weil die Kugel nicht rechtzeitig demontiert werden konnte und nach wie vor auf der Spitze thront. Dafür war der alte Güggel zu bestaunen und Pfarrerin Irene Girardet präsentierte Bilder, Ereignisse und Fakten aus der langen Geschichte des Kirchengebäudes. Besucherinnen und Besucher, welche diese Präsentation nicht sehen konnten, haben die Gelegenheit, diese nach der nächsten Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 5. Juni, zu sehen. Zu bestaunen war auch, wie Bernhard Jäggi mit unglaublich präziser kalligrafischer Handschrift die Na-

men der Spenderinnen und Spender zugunsten der Kirchturmsanierung auf die Liste schrieb. Diese Liste wird, wie während der Sammelaktion angekündigt, nach der Sanierung in der goldenen Kugel auf der Kirchturmspitze aufbewahrt. Auf der Homepage www.ref.ch/hausen sind weitere Informationen zur Kirchturmsanierung zu finden. Das Abendprogramm erfüllte alle Erwartungen, welche schon im Vorfeld geweckt worden waren, durch das angekündigte Konzert der Steelband Loca Coquitos und der Harfenistin Camille Bertossa unter dem Motto «Karibischer Saitensprung». Das Publikum zeigte sich begeistert von der aussergewöhnlichen Begegnung so verschiedener Instrumente. So wurde das Begegnungsfest trotz Anfangsschwierigkeiten am Schluss zu einem gelungenen Anlass. (pd.)

«Karibischer Saitensprung»: Das Publikum zeigte sich begeistert von der aussergewöhnlichen Begegnung von Steelband und Harfe. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Einbrüche, Lärm und Sachbeschädigung Zwischen 12. und 14. Mai sind Einbrecher auf unbekannte Art in ein Einfamilienhaus in Stallikon eingedrungen. Die Höhe des Sachschadens und das Deliktsgut sind noch nicht bekannt. 700 Franken Schaden angerichtet haben Unbekannte vom 14. auf den 15. Mai bei einem Einbruch in ein Affoltemer Geschäft. Die Beute ist noch Gegenstand polizeiliche Abklärungen. Wegen Lärm in einem Mehrfamilienhaus in Stallikon musste die Kantonspolizei am 15. Mai zu nächtlicher Stunde ausrücken. Die Verursacher wurden ermahnt. Bei einem Geschäft in Bonstetten wurde zwischen 14. und 16. Mai eine Scheibe zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. (-ter.)

Massnahmen gegen E-Bike-Unfälle Die unlängst veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2015 hat gezeigt, dass die Anzahl der E-Bike Unfälle erneut stark zugenommen hat. Überdurchschnittlich häufig verletzen sich bei diesen Unfällen Personen über 65 Jahre schwer. Die Verkäufe von E-Bikes haben in den letzten Jahren gerade im Vergleich zu Fahrrädern stark zugenommen. Parallel zu diesem Trend haben auch Unfälle mit E-Bikes stark zugenommen. Von den schwer verunfallten E-Bike-Lenkenden sind 55 Prozent über 65 Jahre alt. Die Kantonspolizei Zürich ergreift nun verschiedene Massnahmen im Rahmen ihrer Kampagne «Weniger Seniorenunfälle». Insbesondere sollen mit Kursen E-Bike-Lenkende auf die Besonderheiten der Elektro-Velos aufmerksam gemacht sowie in ihrer Fahrtechnik geschult werden. Zudem soll mittels Plakaten das Gefahrenbewusstsein bei allen Verkehrsteilnehmern geschärft werden. Ziel der mehrjährigen Kampagne ist die Reduktion der E-Bike-Unfälle mit beteiligten Senioren. Weitere nützliche Informationen: www.weniger-senioren-unfälle.ch

Freitag, 20. Mai 2016

Mittelaltermarkt und ein eigener Radiosender «Mättmi 900»: Schulen beteiligen sich mit einer Projektwoche am Gemeinde-Jubiläum Nächste Woche steht in den Mettmenstetter Schulen eine Projektwoche auf dem Stundenplan. Während sich die Primarstufe ins Thema Mittelalter vertieft, richtet die Sekundarschule den Blick in die Zukunft. ................................................... von thomas stöckli Ein eigenes Radioprogramm für Mettmenstetten? Vom 23. bis 27. Mai wird das Realität. Als eigentlicher Höhepunkt der Projektwoche der Sekundarschule sendet «Radio Mättmi» die ganze nächste Woche auf 98,5 MHz. Fürs Programm mitverantwortlich sind sämtliche Erst- und die Hälfte der Drittklässler. Das Equipment und das Know-how habe man vom Kinderdorf Pestalozzi in Trogen, verrät SekundarSchulleiter Urs Bregenzer. Die Reichweite des Senders beträgt rund zehn Kilo-meter.

190 Jahre Sek. Mättmi In weiteren Projekten beschäftigen sich die Oberstufenschüler mit einer Foxtrail-Schatzsuche, verfilmen oder vertonen eigene Geschichten, gestalten eine Wand oder stellen sich sportlichen Herausforderungen rund um die Zahlen 900 und 190. Nebst der Gemeinde (900 Jahre) feiert nämlich auch die Sek. Mättmi Geburtstag: 190 Jahre ist es her, seit Conrad Melchior Hirzel, als Oberamtmann im Schloss Knonau eingesetzt, nicht nur die Gemeinnützige Gesellschaft (GGA), sondern auch eine Amtsschule für das ganze Säuliamt in Mettmenstetten gründete. Im Radiocafé bei der Turnhalle können Interessierte die Fortschritte der Projekte täglich verfolgen. Hier

Schule wie zu Grossvaters Zeiten in Mettmenstetten. Die Schulleiter Hanspeter Amstein (links, Primarschule) und Urs Bregenzer (Sekundarschule) haben in den alten Bänken Platz genommen. (Bild Thomas Stöckli) packen auch Schulpfleger und Mitglieder des Elternrats tatkräftig an. Am Mittwoch, 25. Mai, ist zudem ein Risottoabend geplant.

Primarschule zelebriert die Ritterzeit Die Primarschüler arbeiten derweil auf ein gemeinsames Ziel hin: den Mittelaltermarkt vom Freitag, 27. Mai, um 17 Uhr. In 27 altersdurchmischten Gruppen stellen die Kinder dafür Produkte wie Schmuck, Salben oder Flechtwerke her und üben Unterhaltendes wie Gauklerei, Kampfkunst und mittelalterliche Musik ein. Als Kulisse dient unter anderem eine drei

Meter hohe Burg mit Falltür und Wassergraben. Im Festkomitee wird Schulleiter Hanspeter Amstein von initiativen Eltern tatkräftig unterstützt. Generell habe er eher bremsen als motivieren müssen, so Amstein. Am Freitag rechnet er mit 1500 Besuchern. Der Markt beginnt mit dem Umzug der Zünfte – dafür stellt jede Projektgruppe eine eigene Zunfts-Fahne her – sowie mit mittelalterlicher Musik. Dass Kinder und Lehrer sich mottogerecht kleiden werden, versteht sich von selbst. Und auch die Besucher dürfen sich gerne in mittelalterliche Kleider und Lumpen hüllen.

Über verschiedenen Feuerstellen auf dem Schulareal wird Gejagtes und Geerntetes zubereitet. Sogar ein Spanferkel wird nicht fehlen. «Wir haben noch überlegt, ob das für die Schüler zumutbar sei», verrät Hanspeter Amstein. Schliesslich habe man sich dafür entschieden: «Die Kinder sollen sehen, woher ihr Fleisch kommt.» Projektwoche vom 23. bis 27. Mai: Sekundarschule

Mettmenstetten,

Knonau,

bei der Turnhalle täglich von 9 bis 13 und 15 bis 19 Uhr, Risottoabend am Mittwoch, 25. Mai, ab 17 Uhr. Primarschule: Mittelaltermarkt am Freitag, 27. Mai, 17 bis 21 Uhr, Festbetrieb bis 23 Uhr.

ZVV wird teurer

Projekt SichtBar der Jugendarbeit Affoltern auf Kurs

Preise steigen im Schnitt um 3 Prozent Der ZVV plant, seine Preise im Dezember um durchschnittlich 3 Prozent zu erhöhen. Angebotsausbau, erhöhte Trassenpreise und das Sparprogramm des Kantons Zürich machen diese Anpassung erforderlich. Gemeinden, Verkehrsunternehmen und regionale Verkehrskonferenzen sind bis Mitte Juni zur Vernehmlassung eingeladen.

Die jungen Pizzabäcker versorgten die Kundschaft am vergangenen Mittwoch schnell und gut. (Bild Salomon Schneider)

................................................... von salomon schneider Alessio steht hinter dem Tisch, kassiert die an der Theke im Container

verkauften Pizza-Bons ein, wallt flink einen Teig aus, giesst eine Kelle Tomatensugo auf den Teig und verteilt sie im selben Bewegungsablauf auf dem Teig, eine Handvoll Mozzarella dazu und fertig ist die Pizza. «Ich mache diese Arbeit sehr gerne. Meine Mutter hat mir das beigebracht», erzählt Alessio stolz. Er ist oft im Jugendtreff, in der Hirtschür und wollte auch beim Projekt SichtBar, auf dem Kronenplatz, unbedingt mitmachen.

Noch bis zum 13. Juli wird die Jugendarbeit Affoltern von Mittwoch bis Samstag auf dem Kronenplatz anwesend sein und Projekte mit Jugendlichen für Jugendliche umsetzen. «Alle sind zum Mitmachen eingeladen», betont Bettina Gessler von der Jugendarbeit Affoltern. Der Startschuss am Mittwoch, mit dem Pizzaplausch, war sicherlich ein Erfolg – auch weil so viele Erwachsene vorbeigekommen sind.

Im letzten Jahr verzichtete der ZVV trotz des umfangreichsten Angebotsausbaus in der Geschichte des ZVV auf eine Tarifanpassung. In diesem Jahr erfordern mehrere Gründe eine massvolle Steigerung der Tarife. Das Angebot und die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich wurden in letzter Zeit markant ausgebaut. Die Einnahmen durch zusätzliche Fahrgäste können die entstehenden Mehrkosten nicht alleine decken. Insgesamt beträgt die geplante Tarifanpassung 3 Prozent. Die Tariferhöhung im nationalen direkten Verkehr sieht denselben Wert vor. Einzelbillette und Multikarten der Tarifstufen Lokalnetz und Kurzstrecke wurden in den beiden letzten Tarifanpassungen geschont. Die Preise werden deshalb dieses Mal angehoben. Bei den Jahresabonnementen und 9-Uhr-Pässen reduziert sich der Rabatt im Vergleich zum Preis von zwölf Monatsabonnementen geringfügig. Ganz aufgehoben werden

Ma-

schwanden: Radio Mättmi auf 98,5 MHz; Radiocafé

Startschuss auf dem Kronenplatz

Mit dem Projekt SichtBar will die Jugendarbeit Affoltern bekannter werden. Am vergangenen Mittwoch fand das Eröffnungsfest statt.

9

soll der Rabatt, den Junioren im ZVV auf Mehrfahrtenkarten und Tageswahlkarten erhalten. Die Preise für Monatsabonnemente werden hingegen nur leicht angehoben und beim 9-Uhr-Tagespass erfolgt überhaupt keine Preisanpassung. Für alle Kurse der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) Limmat ist ein neuer Zuschlag vorgesehen. (pd.) anzeige


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Mai 2016

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«wabe knonaueramt»: wachen und begleiten Kranker und Sterbender Gründungsversammlung des Vereins «wabe knonaueramt» am 31. Mai 2016 Aus dem «Begleitdienst Knonauer Amt», der über vier Jahre unter dem Dach Besuchsdienst Affoltern am Albis und Zwillikon tätig war, wird ein eigener Verein. Die Gründungsversammlung ist öffentlich. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie, Spital Affoltern, spricht zum Thema «Palliative Care Netz – nicht nur für Profis». ................................................... von regula zellweger Herr A. pflegt seine Frau liebevoll. Über Monate. Er ist müde, erschöpft. Seine Frau kommt für ein paar Tage auf die Palliativstation, damit er sich erholen kann. Er befürchtet, dass sie zeitlich nicht gleich intensiv betreut werden kann, wie sie es gewohnt ist. Bei seinem Besuch erzählt sie begeistert, sie habe einen unterhaltsamen Abend mit einer «Freiwilligen» erlebt: «Sie hatte ganz einfach Zeit für mich.» Herr B. wusste um seine Situation. Die Krankheit konnte nicht aufgehalten werden. Er hat von seiner Familie Abschied genommen, will mit Würde gehen können. Er liegt auf der Palliativstation. Schlaf- und Schmerzmittel lassen ihn tief schlafen. Er ist bereit für den Übergang in eine andere Welt. Eine «Freiwillige» sitzt an seinem Bett. Es ist ruhig, friedlich. Das Leben nimmt seinen Lauf.

Sinnvolle Tätigkeit Zum Älterwerden gehören die Auseinandersetzung mit dem Tod, und die Generativität, das Bedürfnis, etwas Sinnvolles zu tun. Einsätze als «Freiwillige» machen Sinn und man ist nah an den Fragen des Lebens. Sie ergänzen als Laien den Kreis der professionellen Fachleute in der Palliative Care. Sie übernehmen keine pflegerischen Aufgaben. Sie entlasten zudem pflegende Angehörige zu Hause. Damit diese Freiwilligenarbeit funktioniert, ist zentrale professionelle Organisation und Koordination unabdingbar. Wer sich für den Dienst auf der Palliativstation oder bei Patienten zu Hause interessiert, füllt ein Formular aus und wird zu einem Informationsgespräch und zum gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Gelernt wird bei Einsätzen in der Villa Sonnenberg, man besucht eine Ausbildung und immer mal wieder eine Weiterbildungsveranstaltung. Wichtig ist der Austausch untereinander, eine Intervision mit Freiwilligen und je nach Thema mit fachlicher Begleitung.

Gründungsversammlung Der Verein «wabe knonaueramt» ist eingebettet in ein Netzwerk von Institutionen im ganzen Knonauer Amt. Die Gründungsversammlung am 31. Mai ist öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen. Mit einem Mit-

Vernetzen und Informieren sind neben der Organisation der Freiwilligenarbeit zugunsten von Patienten die Hauptziele des neuen Vereins «wabe knonaueramt – wachen und begleiten Kranker und Sterbender». (Bild Regula Zellweger) gliedbeitrag oder aktiver Mitarbeit kann man die Ziele von «wabe knonaueramt» unterstützen. Teil der Gründungsversammlung, die um

19.00 Uhr beginnt, ist ein öffentliches Referat von Dr. med. Roland Kunz zum Thema «Palliative Care Netz – nicht nur von Profis» um 20.00 Uhr.

Gründungsversammlung: «wabe knonaueramt» – wachen und begleiten Kranker und Sterbender. 31. Mai, 19 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern.

Zeittausch erfreut sich wachsender Beliebtheit give&get feiert das fünfjährige Bestehen – mehr als 350 Mitglieder auf der Internet-Tausch-Plattform dabei give&get, das Zeittauschnetz für die Region Zürich feiert sein fünfjähriges Bestehen. Bis heute haben sich mehr als 350 Mitglieder auf der Internet-Tausch-Plattform für Fähigkeiten, Wissen und Können www.giveandget.ch registriert. 2015 wurden rund 1000 Stunden getauscht. Der Begriff «Share Economy» besagt im Kern, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, je mehr unter den Menschen Besitz und Wissen geteilt wird. In der jüngeren Vergangenheit gewann das Konzept insbesondere in Verbindung mit dem Internet als Informationsdrehscheibe an Bedeutung. Fähigkeiten und Güter können unkompliziert geteilt sowie für andere zugänglich gemacht werden. Dazu kommt: In einem von Unsicherheit geprägten wirtschaftlichen und sozialen Umfeld stehen vom Geld abgekoppelte Geschäftsmodelle wieder vermehrt im Fokus. give&get verbindet die Erkenntnisse der Share

Economy mit dem alternativen Währungssystem «Zeit» als Zahlungsmittel. Das am 30. Mai 2011 durch private Initianten lancierte «Zeittauschnetz für die Region Zürich» erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dies manifestiert sich in steigenden Mitgliederzahlen und wachsenden Tauschstunden. «2015 wurden durch die aktuell 250 Aktivmitglieder aus allen Regionen des Kantons Zürich über die InternetTausch-Plattform www.giveandget.ch rund 1000 Stunden getauscht», so Stefan Staub, Präsident des Tauschnetzes.

Wie funktionierts? Das Prinzip ist einfach: Mitglieder von give&get können etwas, das sie gut und gerne tun, gegen etwas eintauschen, das ihnen weniger liegt. So unterstützt zum Beispiel Peter Eva handwerklich beim Einrichten der neuen Wohnung. Eva installiert dafür für Lisa die neue Software auf ihrem PC. Diese wiederum gibt Alfredo Deutschunterricht. Dafür hilft Alfredo Nadine

im Garten usw. Alle Tätigkeiten sind gleichwertig. Und das Beste: Das Ganze funktioniert, ohne dass Geld fliesst. Denn die Währung von give&get ist die Zeit. Jedes Mitglied hat dazu ein persönliches elektronisches Zeitkonto.

Vielfältiger Marktplatz Das Angebot auf dem give&get-Marktplatz ist bunt. Es umfasst nicht nur die aus der klassischen Nachbarschaftshilfe bekannten Felder wie Fahr- und Transportdienste, Einkaufshilfen oder Betreuungs- und Begleitdienste für Senioren. Bei give&get finden sich auch Angebote für handwerkliche und technische Unterstützung wie zum Beispiel Gartenhilfe, PC-Support und vieles mehr. Weiter werden Talente in den Bereichen Gesundheit, Kreativität sowie Wissen und Können in Interessenfeldern geteilt und getauscht.

Die Tauschplattform give&get-Mitglieder haben die Möglichkeit, Angebots- oder Gesuchsanzei-

gen kostenlos direkt auf der TauschPlattform zu veröffentlichen. Auch die Abrechnung der «Tauschgeschäfte» erfolgt online, direkt zwischen den Beteiligten. Eine laufend aktualisierte Online-Marktzeitung und verschiedene Tools wie zum Beispiel ein Inseratenbeobachter oder Mitgliederreferenzen sorgen für Transparenz im Bereich der Gesuche und Angebote.

Vernetzung ist wichtig Naturgemäss finden die meisten Tauschgeschäfte zwischen den Menschen der gleichen Wohnregion statt. Auch beim Netzwerk give&get gilt also die Devise «All business is local». Dementsprechend hat give&get fünf Regionalgruppen gebildet, so auch im Knonauer Amt mit der Regionalgruppe «Ämtler Tauschnetz». Regelmässige Treffen ermöglichen den Mitgliedern, persönliche Kontakte zu pflegen, Wissen zu teilen und neue Tauschgeschäfte anzubahnen. Zudem ist give&get mit verschiedenen Zeittauschsystemen in der Schweiz und

im deutschsprachigen Ausland vernetzt. Dies ermöglicht den Zugang zu einem erweiterten, attraktiven Marktplatz.

Jubiläumsaktivitäten give&get feiert sein Jubiläum mit verschiedenen Mitgliederanlässen. Zudem möchte give&get den Zeittausch in breiten Kreisen der Bevölkerung im Kanton Zürich bekannt machen. Geplant sind zu diesem Zweck unter anderem Info-Spots im Regional-TV TeleZüri.

Wer kann mitmachen? Bei give&get mitmachen können Personen ab 16 Jahren mit Wohnsitz im Kanton Zürich, die Lust haben, ihre Talente und Fähigkeiten gegen Zeit mit Gleichgesinnten zu tauschen und die offen für neue soziale Kontakte sind. Weitere Informationen: www.giveandget.ch


Vermischtes

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Heiliges Land – zerrissenes Land Veranstaltungsreihe in Affoltern Die Veranstaltungsreihe der reformierten Kirche Affoltern unter diesem Titel ist geleitet von Pfarrerin Bettina Bartels. Sie interessiert sich seit vielen Jahren für die Menschen und die Geschichten im Land der Bibel und stellt sie ins Zentrum dieser Begegnungen. Vom 12. Mai bis zum Abschluss am 22. November, wo das Kinderspital Bethlehem sich in der katholischen Kirche vorstellt. Die Ballone steigen. (Bild zvg.)

BeGeisterung am Pfingstfest Fröhlicher Anlass in Mettmenstetten Die meisten der fast zweihundert Besucherinnen und Besucher sind dem Ruf, etwas Rotes zu tragen, nachgekommen. So wurde das ökumenische Pfingstfest in der katholischen Kirche Mettmenstetten zu einem «roten», fröhlichen Anlass. In einer lockeren Atmosphäre berichteten Pfarrer Angelo Saporiti (kath. Pfarrer), Pfarrerin Claudia Mehl (ref. Pfarrerin Maschwanden) und Pfarrer Andreas Fritz (reformierter Pfarrer Mettmenstetten) im ökumenischen

Gottesdienst, was sie persönlich beGeistert. Musikalisch wurde die Feier durch die mitreissenden Lieder des Gemeinschaftschors, dirigiert von Angela Bozzola, bereichert. Das anschliessende Ballonsteigen und das gemütliche Mittagessen, offeriert von den Kirchgemeinden, waren für alle ein voller Erfolg. Herzlichen Dank allen fleissigen freiwilligen Helferinnen und Helfern von Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden, die zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Luzia Züger

Den Beginn markierte eine fein orchestrierte Vernissage am 12. Mai im Ulmensaal des reformierten Kirchgemeindehauses Affoltern. Dort und auch in der Kirche selber gibt die Ausstellung «Zaungäste» Auskunft über das ökumenische Begleitprogramm Eappi in den besetzten palästinensischen Gebieten, zusammengestellt aus Berichten von schweizerischen Einsatzleistenden. Zur Eröffnung sprach der Direktor des Heks (Hilfswerk der evangelischen Kirchen) Andreas Kressler persönlich und erklärte die Gründe und das Wesen der Friedensmission Eappi deutlich. Es ist eine unparteiische, nur dem Frieden und den Menschenrechten dienende Einrichtung. Freiwillige aus verschiedensten Ländern verbringen drei Monate im Westjordanland, versuchen dort der Bevölkerung zu helfen bei der Bewältigung ihres schwierigen Alltags: Kinder auf dem Weg zur Schule, Arbeitende an Checkpoints, Bauern beim Zugang zu ihren Feldern. Zur Aufgabe der «EAs» gehört

auch, dass sie nach der Rückkehr informieren über die Schwierigkeiten, die sie dort gesehen haben. Das Heks leitet auch ähnliche Hilfsprogramme in zahlreichen andern Ländern, Kressler nannte als Beispiel die Philippinen. Doch ist die Situation rund um Palästina politisch aufgeheizt, was sich zum Beispiel darin zeigte, dass vor dem Eingang Hetzblätter gegen das Heks verteilt wurden. Zwei «EA»-Freiwillige erzählten, wie sie zu dieser Mission ge- Pfarrerin Bettina Bartels. (Bild zvg.) kommen waren und was sie im Rückblick besonders gebotenen Führungen teilnehmen. Zueindrücklich fanden. Der ehemalige dem liegen an den Stationen die Texte Pfarrer Hansruedi Guyer war 2003 als auf, sodass man sie auch zuhause erster Schweizer im Einsatz und die nachlesen kann. junge Barbara Kieser schilderte die SiSchliesslich spielte der grossartige tuation acht Jahre später, 2011. Musiker Tony Majdalani – gebürtiger Es gab Zeit für einen Aperitiv und Palästinenser aus Haifa in Israel – auf einen Rundgang durch die Ausstel- mehreren seiner aussergewöhnlichen, lung: Authentische Berichte von aus verschiedenen Kulturen stammenschweizerischen Augenzeugen aus den den Instrumente, bis die Zeit für das gegenwärtig sieben Einsatzorten im letzte Glas und den Heimweg kam. Westjordanland. Da sind aufsehenerreDieser Auftakt verspricht eine reigende Fotos, spannende Hörstationen che, intensive Auseinandersetzung – und zahlreiche Texte. Wer nicht so mit der Situation in dem von den viel lesen mag, kann an einer der an- Christen genannten «Heiligen Land».

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– eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem lebendigen Arbeitsumfeld – engagierte und unterstützende Teamkolleginnen und -kollegen – entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten – attraktive Anstellungsbedingungen mit guten Sozialleistungen – einen modernen Arbeitsplatz Haben wir mit unserem Stellenangebot Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich – jetzt! Zur Beantwortung von Fragen stehen Ihnen der Leiter Gesamtverwaltung, Gemeindeschreiber Daniel Nehmer, Telefon 044 701 95 00, und die bisherige Leiterin Einwohnerdienste Annemarie Theodorou, Telefon 044 701 95 15, gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung (keine Online-Bewerbung) mit Foto und den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 3. Juni 2016 an Gemeindeschreiber Daniel Nehmer, c/o Gemeindeverwaltung Bonstetten, Am Rainli 2, Postfach 88, 8906 Bonstetten. Mehr über unsere Gemeinde erfahren Sie über www.bonstetten.ch


Forum

Freitag, 20. Mai 2016

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«Ich wünsche mir harte, aber faire und sachliche Auseinandersetzungen» Rücktritt von Olivier Hofmann als Präsident der FDP-Bezirkspartei Nach acht Jahren hat der Präsident der FDP-Bezirkspartei, Kantonsrat Olivier Hofmann, gestern Abend seinen Rücktritt angekündigt. Er bleibt längstens ein Jahr lang Interimspräsident, um der Partei Zeit zu geben für die Evaluation seiner Nachfolge.

50 000 Einwohnerinnen und Einwohner, aber 14 politische Gemeinden sowie zahlreiche Zweckverbände und Schulgemeinden. Mittelfristig werden wir um Gemeindefusionen nicht herumkommen.

«Anzeiger»: Weshalb haben Sie Ihre Nachfolge nicht vor ihrem Rücktritt geregelt? Olivier Hofmann: Das hätte ich falsch gefunden. Nicht der abtretende Präsident, sondern die Partei soll entscheiden, wer mit welchem Verfahren gewählt wird.

............................................................... Wie hat sich die FDP in dieser Zeit verändert? Sie ist selbstbewusster geworden. Wir haben in den letzten acht Jahren sehr viel geleistet, haben intensiv an Inhalten gearbeitet, nicht nur an unseren traditionellen Themen wie Wirtschaft und Bildung, sondern auch in den Bereichen Energie, Umwelt und Infrastruktur. Die Bezirkspartei hat sich gut positioniert, hat gegenüber den Ortssektionen an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung ist auch bei den Wahlen honoriert worden.

Was hat sich seit 2008, als Sie das Parteipräsidium angetreten haben, politisch verändert? Dazu möchte ich drei Phasen unterscheiden: Erstens die Finanz- und Bankenkrise von 2007, die weit mehr als die Regulierung der Banken verändert hat, zweitens die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011, die zu einem Umdenken in der Energiepolitik geführt hat, und drittens die Probleme des Wirtschaftsstandorts Schweiz infolge der knappen Zustimmung zur «Masseneinwanderungsinitiative» 2014 und der Aufhebung des Euro Mindestkurses 2015 ... ...............................................................

Von der Autobahn zur Energiepolitik ............................................................... ... 2015 haben auch Wahlen stattgefunden. Genau, das gehört zur dritten Phase: Die erwähnten Risiken für die Wirtschaft werden – so hoffe ich – aufgewogen durch die Erfolge der FDP bei den kantonalen und nationalen Wahlen 2015. Die stärkere Position gibt der FDP Verhandlungsspielraum zugunsten unserer Wirtschaft: Sie kann zusammen mit der SVP eine restriktivere, wirtschaftsfreundliche Finanzpolitik durchsetzen und gleichzeitig zusammen mit Mitte-Links das für unsere Wirtschaft enorm wichtige

...............................................................

Selbstbewusstere FDP

Olivier Hofmann tritt nach acht Jahren als Präsident der FDP-Bezirkspartei zurück, damit sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin die Arbeit rechtzeitig vor den nächsten Wahlen aufnehmen kann. (Bild Bernhard Schneider) Verhältnis zur EU auf der Basis der bilateralen Verträge weiterführen. Wenn wir den Fokus auf unsere Region richten: Was hat sich im Bezirk Affoltern in diesen acht Jahren verändert? Das prägende Ereignis war sicher die Eröffnung der Autobahn A4 im Jahr 2011. Die Auseinandersetzung um die Nationalstrasse hat nicht nur die ganze Region, sondern auch verschiedene Parteien, darunter die FDP, gespalten. Ehemalige Befürworter und Gegner der Strasse sind sich aber einig: Noch nie wurde eine Hochleistungsstrasse so landschaftsschonend gebaut und die flankierenden Massnahmen haben zweifellos dazu beigetragen, dass die Entlastungswirkung für das regionale Strassennetz tatsächlich eingetreten ist. Welche Themen sind an die Stelle der

Auseinandersetzung um die Autobahn getreten? Von den eingangs erwähnten nationalen Themen ist sicher die Energiepolitik auch regional von grosser Bedeutung. Weitere Themen sind die Gemeindestrukturen und das Spital Affoltern. Leider ist die Abstimmung über die neue Rechtsform, die dem Spital nicht nur eine bessere Führungsstruktur, sondern auch Investitionskapital für ein neues Bettenhaus gegeben hätte, trotz Stimmenmehrheit am Einstimmigkeitsgebot der Verbandsgemeinden gescheitert. Dass die Gegenkampagne, die einen grossen Kreis derer, die sich für das Spital engagieren, unter der Gürtellinie attackiert, weitergeführt wird, schwächt das Spital zusätzlich. Im Rückblick muss ich selbstkritisch festhalten, dass sich die FDP

viel vehementer für die neue Rechtsform des Spitals hätte einsetzen müssen. Nun ist eine strategische Neupositionierung des Spitals erforderlich – entweder nimmt man einen neuen Anlauf für eine Rechtsform, welche die heutige Vielfalt der Leistungen des Spitals beizubehalten ermöglicht, oder man bleibt beim Zweckverband mit der Konsequenz, dass es mittelfristig zu einer Fokussierung auf die Langzeitpflege kommen wird. Stichwort Gemeindestrukturen: Der Kanton setzt vor allem kleinere Gemeinden finanziell unter Druck. Der Kanton verordnet keine Gemeindefusionen, er unterstützt diese jedoch finanziell. Die Strukturen in unserem Bezirk erachte ich tatsächlich als nicht optimal: Wir zählen nur

FDP-Wahlempfehlung zur Mettmenstetter Gemeindeversammlung Nach der Prüfung der Geschäfte zur Gemeindeversammlung hat die FDP Mettmenstetten ihre Wahlempfehlung für die Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2016 beschlossen.

neuerung des Schliesssystems Wygarten wurde einstimmig gutgeheissen.

Primarschulpflege: Rechnung 2015

Die Rechnung für das Jahr 2015 der Sekundarschulgemeinde wurde vom Finanzvorstand Walter Rüttener vorgestellt. Dank unerwartet hohen Mehreinnahmen aus Gemeindesteuern und geringerem Aufwand und Darlehnszins konnte ein erfreulicher Ertragsüberschuss von 770 305 Franken verbucht werden. Die Eigenmittel bei der Sekundarschulgemeinde betragen 4 646 148 Franken. Die Rechnung 2015 wurde einstimmig gutgeheissen.

Die Rechnung für das Jahr 2015 der Primarschulgemeinde Mettmenstetten wurde vom PS Finanzvorstand Annja Kemmler vorgestellt. Im Voranschlag wurde von einem Aufwandüberschuss von 305 800 Franken ausgegangen. Dank unvorhergesehenen höheren Steuereinnahmen und dem Verkauf des ehemaligen Schulhauses in Rossau schliesst die Rechnung mit 1 914 565.49 Franken besser ab als erwartet. Es sollte der Schulpflege und der Bevölkerung bewusst sein, dass die Finanzlage der Primarschulpflege trotz dieses Ergebnisses nicht gut ist. Die Rechnung 2015 wurde einstimmig gutgeheissen.

Schulanlage Wygarten: Erneuerung Schliesssystem, Investitionskredit

Politische Gemeinde: Rechnung 2015

Wir gehen davon aus, dass bei dem geplanten Schliesssystem zu einem späteren Zeitpunkt noch ergänzt werden kann. Der Investitionskredit zur Er-

Auch bei der Politischen Gemeinde war der Abschluss der Jahresrechnung 2015 im Vergleich zum Voranschlag besser ausgefallen. Grössere Steuerein-

Sekundarschulgemeinde: Rechnung 2015

nahmen, tiefere Abschreibungen und der Buchgewinn aus der Beteiligung Spital Affoltern trugen zu diesem guten Resultat bei. Die Rechnung der Politischen Gemeinde wurde einstimmig gutgeheissen.

Wohnhaus, Obere Fischbachstrasse 16: Sanierung Bauprojekt/-kredit Erstaunlich ist das bei einer Gemeindeliegenschaft in der Erdgeschosswohnung während eines 50-jährigen Mietverhältnisses keinerlei Renovationsmassnahmen durchgeführt wurden. Das Wohnhaus wird auch nach der Sanierung kein Rendite-Bau für die Gemeinde. Wir gehen davon aus, dass der Gemeinderat aus den verschiedenen Bauprojekten der letzten Jahre gelernt hat und den Baukredit bei der Sanierung der Liegenschaft einhält. Der Baukredit wurde mehrheitlich genehmigt.

Nein zum Gestaltungsplan Neugut Der Gestaltungsplan wurde diskutiert, und es wurde festgehalten, dass es bei diesem um eine Erweiterung eines be-

stehenden Betriebes geht. Die Schweinezucht soll von 200 auf 655 Mastschweine ausgebaut werden. Die Vorlage benötigt noch die Zustimmung durch die Gemeindeversammlung. Obwohl die Auflagen für den Betrieb der geplanten Schweinemast eingehalten werden, wird dem Betrieb für die Produktion der Futtermittel nicht mehr Land zur Verfügung stehen. Damit basiert die Schweinemast weitgehend auf Futtermittelimporte. Auch wenn vom Gesetz her nicht so klassiert, stellt sich hier grundsätzlich die Frage, ob ein derartiger, landunabhängiger Betrieb nicht eher als Gewerbe zu klassieren wäre. Mit den geplanten Erweiterungsbauten gehen dem Betrieb sogar 26 Aren bestes Kulturland/Fruchtfolgefläche verloren. Im Weiteren kommt der MastschweineBetrieb angrenzend an bestehende Wohnhäuser zu stehen, und es ist wohl mit beträchtlichen Emissionen zu rechnen. Aus diesen und weiteren Aspekten wurde mehrheitlich beschlossen, den beantragten Beschluss zum Traktandum 3 Armin Werner Reichmuth, Neugut, privater Gestaltungsplan Neugut, abzulehnen. (C.K.)

Wie profiliert darf ein Parteipräsident sein? Es ist klar: Ein Präsident muss die Meinung der Partei vertreten. Im Parlament ist dies aber ziemlich ähnlich, man engagiert sich intern mit der persönlichen Meinung und trägt anschliessend die Mehrheitsmeinung nach aussen. Das ist in allen Parteien so und dient dem Profil der Parteien. Ich bedaure es deshalb auch, wenn ein Nationalrat mit persönlichen Inseraten die Position der Partei bekämpft, wie man dies im Moment beispielsweise bei der «Milchkuh»-Initiative feststellen kann, welche die FDP mit guten Gründen ablehnt. Was wünschen Sie Ihrer Nachfolgerin, Ihrem Nachfolger? Ich wünsche, dass er oder sie die FDP weiterhin auf Erfolgskurs hält und die Partei mit Freude und Zufriedenheit führt. Dem ganzen Bezirk wünsche ich harte, aber faire und sachliche Auseinandersetzungen um Themen, ohne Schmutzkampagnen. Interview: Bernhard Schneider

Einsendeschluss für den Urnengang vom 5. Juni Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 5. Juni in der Ausgabe vom Dienstag, 31. Mai, ab. Zuschriften müssen die Redaktion bis Samstag, 28. Mai, 12 Uhr, erreichen. redaktion@affolteranzeiger.ch.

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«Stil und Moral»

Albisbrunn mit gelungenem Auftritt an der Oberämtler Gewerbeschau. > Seite 17

Autor Lukas Bärfuss liest am 26. Mai in der Regionalbibliothek in Affoltern. > Seite 18

Begehrte Make-upund Duftkollektion Beratungstage bei Pfister in Affoltern Estée-LauderBeratungstage vom 23. Mai bis 4. Juni in der Apotheke Drogerie Pfister in Affoltern. Gibt es etwas Verführerisches als diesen warmen Schimmer auf der Haut, mit dem man wie von der «Bronze Goddesse» zaubert Sommer auf die Haut. (Bild zvg.) Sonne geküsst ausWeitere Highlights der Kollektion sieht? In den letzten Monaten hat unsere Haut nun lange genug keinen sind die Summer-Glow-Multi-Palette, Sonnenstrahl mehr gesehen. Und jetzt der Liquid Bronzer und der Bronzing steht der Sommer schon fast vor der Puder. Sie verleihen dem Teint im Tür, aber der Teint sieht noch nach Handumdrehen einen Hauch von FriWinter aus? Kein Grund zur Verzweif- sche und den begehrten Glow. Gute lung, denn die neue Bronze-Goddess Nachrichten für alle Fans des beliebLinie von Estée Lauder versetzt mit testen Bronze-Goddess-Duftes aller Zeizarten Bronzeschattierungen sofort in ten: Jetzt ist der originale Bronze GodSommerlaune und bringt zum Träu- dess Eau Fraiche Skinscent für kurze men von heissen Tagen und schwülen Zeit wieder zu haben. Die Kopfnote Nächten an traumhaften Destinatio- des leichten Duftes ist geprägt von sinnlichem Amber. Die Noten von Konen … Mit der Bronze Goddess Summer kosnussmilch, Sandelholz und Vanille Collection kann der Sommer 2016 so- verleihen zusätzliche Wärme. Das fort beginnen! Die limitierte Kollekti- Dufterlebnis wird durch die drei Bronon verführt auch dieses Jahr wieder ze-Goddess-Body-Produkte Body Oil mit den schönsten Makeup- und Duft- Spray, die Body Creme und ein leicht highlights, die uns durch den ganzen exfolierendes Duschgel perfekt. Alle drei duften nach der Original-MiSommer begleiten werden. Die Augen stehen wieder im Fokus schung des Eau Fraiche Skinscents. und werden durch Summer-Glow- (pd.) Eyeshadow-Palette zum absoluten Blickfang. Perfekt zum Augenmakeup Estée-Lauder-Beratungstage vom 23. Mai bis 4. Juni passen verführerisch glänzende Lip- in der Apotheke Drogerie Pfister, Affoltern. Es wartet pen und ein Hauch Farbe auf den beim Kauf von Estée-Lauder-Produkten im Wert von Wangen. Das drei-in-eins Multitalent 89 Franken ein sommerliches Nécessaire im schicken Lip and Cheek Summer Glow zaubert Kroko-Design, darüber hinaus die persönlichen Pflesofort rosige Frische und ein glossiges ge-Highlights und den Lieblings-Lippenstift in einer Schimmern. der beiden Bestseller-Nuancen.

Kräutersalz in allen Geschmacksrichtungen

Die Sparcassa 1816 feiert ihr 200-Jahre-Jubiläum und lädt zum Feiern ein – mit Unterhaltung, Musik und gutem Essen. Vom 26. bis 28. Mai tourt der Sparcassa-Wagen durch das Amt. 200 Jahre – das ist ein Grund zum Feiern! Immerhin gibt es nur wenige Unternehmen, die vor 200 Jahren gegründet wurden und noch heute existieren. Und die Sparcassa 1816 Genossenschaft gehört dazu. Unter dem Titel «1 Jahr Zauber und Spektakel» hat die Sparcassa verschiedene Attraktionen für Gross und Klein geplant. Vom 26. bis 28. Mai tourt der Sparcassa-Wagen durch das Knonauer Amt. Der Auftakt geht am Donnerstagabend, 26. Mai, in Wettswil über die Bühne. Ein Clown und Zauberer sorgt für Lachen und Staunen, eine Airbrush-Künstlerin verziert Taschen und

Wochenmarkt jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in der Begegnungszone,

Peter Wittwer bringt Kräutersalz auf den Wochenmarkt. (zvg.)

Affoltern.

Weitere Streifzüge Die GGA lädt ein zur zweiten geführten Wanderung auf dem Ämtlerwäg. > Seite 19

die drei Musiker von «Round of Sound» unterhalten die Besucherinnen und Besucher mit Konzerten. Zudem gibt es eine Ballon-Station und eine Fotokiste für lustige SchnappClowns treten auf. schüsse. Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt: Bangkok Take Away bereitet Thai Food zu, zum Dessert gibt es Feines vom GlacéVelo oder etwas zum Knabbern für zwischendurch vom Popcornwagen.

nen und Besucher neben den erwähnten Attraktionen mit frisch zubereitetem «Ghackets mit Hörnli» verwöhnt. Musikalisch unterhält die Musikschule Knonauer Amt mit der Band «That’s it». Am Samstag, 28. Mai, feiert die Sparcassa zum Abschluss auf dem Rössliplatz in Mettmenstetten. Als zusätzliche Attraktionen können sich Kinder am Nachmittag schminken lassen, über die Tricks zweier Clowns staunen und selbst zum Zirkusartisten werden. Kulinarisch steht Pizza aus dem Holzofen auf dem Programm. Ab 17 Uhr spielt Saxofonist Philippe Chrétien auf. (pd.) Zu folgenden Zeiten ist der Sparcassa-Wagen anzu-

Musikschule und Saxofon Am Freitag, 27. Mai, macht der Sparcassa-Wagen samt Unterhaltungsprogramm auf dem Marktplatz in Affoltern Halt. Dort werden die Besucherin-

treffen: Donnerstag, 26. Mai, 17 bis 21 Uhr: Wettswil, Parkplatz Dorf. Freitag, 27. Mai, 17 bis 21 Uhr: Affoltern, Marktplatz. Samstag, 28. Mai, 14 bis 20 Uhr: Mettmenstetten, Rössliplatz. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der JubiläumsWebsite: www.200-jahre.ch

Flughafen Buttwil in Ämtler Hand Neueröffnung «Flugbeizli»: Judith Schärer ist Co-Geschäftsführerin Rolf Eichenberger, Leiter des Flugplatzes Buttwil, lebt schon seit Jahren in Affoltern. Mit Judith Schärer hat nun eine Säuliämtlerin die Co-Leitung des «Flugbeizli» übernommen. Am Wochenende ist Eröffnung. Am 21. Mai öffnet die ehemalige «Flug-Alp» unter neuer Leitung und mit dem neuen Namen «Flugbeizli» seine Türen mit einem zweitägigen Eröffnungsfest, das Grillspezialitäten, musikalische Unterhaltung und ein Spielprogramm für Kinder bietet. Das auf dem Flugplatz Buttwil gelegene Restaurant mit grosser Terrasse liegt direkt neben der Landepiste und bietet einen interessanten Einblick in den Flugbetrieb, der gerade am Wochenende viel Abwechslung bietet: An beiden Tagen fliegt die Segelfluggruppe Zürich und am Sonntag ab 10 Uhr landen die Mitglieder Fallschirm-Gruppe Freiamt. Ein Wettbewerb bietet die Chance, einen Rundflug mit einer Cessna zum Jungfrau-Massiv für drei

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Natursenf – von süss bis scharf – sowie nun auch noch Kräutersalz. Von India Curry über Chili, Pfeffer bis zu Lavendel reicht die Vielfalt an Geschmacksrichtungen, die der gelernte Topf- und Schnittblumengärtner mit Weiterbildung zum Florist und Berufserfahrung in verschiedenen Sparten an seinem Stand anbietet. Wer da noch vorbeigeht, ist selber schuld. (pd.)

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Sparcassa feiert drei Tage lang

Sunnäschür am Wochenmarkt Affoltern Mit seiner kreativen Floristik ist Peter Wittwer vom Wochenmarkt in Affoltern längst nicht mehr wegzudenken. Hinzu kamen seither ein Angebot an

Freitag, 20. Mai 2016

Carmen Meili und Ämtlerin Judith Schärer – die neuen Geschäftsführerinnen – freuen sich auf zahlreiche Besucher im «Flugbeizli». (Bild zvg.) Personen zu gewinnen – und weitere Preise wie zum Beispiel Gutscheine für den Sonntagsbrunch, der auch in Zukunft weiterhin angeboten wird. Neu wird das «Flugbeizli» wieder von Mittwoch bis Sonntag auch tags-

über geöffnet haben – ein Treffpunkt nicht nur für Aviatik-Fans, sondern auch Wanderer, Spaziergänger, Biker und Familien, die die sonnige Lage hoch über dem Freiamt mit Aussicht in die Alpen geniessen möchten. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 22. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Konfirmiert werden: Annika Aeberli, Jonas Lusti, Darren Myburgh, Lea Landolt, Delia Hausheer, Alina Küttel, Laura Daniel Die Kirchgemeinde ist ganz besonders herzlich dazu eingeladen, da in diesem Jahr aufgrund der kleineren Konf-Gruppe für einmal (!) an der Konfirmation Platz genug ist in der Kirche!!! Donnerstag, 26. Mai 14.00 Chilestube: Filmnachmittag für die Generation 60+: Es wird der Film «Alpsummer» gezeigt, der das Leben von vier Familien je auf einer Alp im Muotatal schildert Freitag, 3. Juni 12.00 Kolibri in der Chilestube

Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrerin Renate Hauser Getauft werden June Bodmer (Dubach), Buchs Vincent Herzog (Boller) Bachtalenstrasse 2 und Yanick Schöb (Ackermann) Haldenrebenstrasse 15 Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Mai 9.30 «Sing mit!» Singen mit Menschen und Liedern aus aller Welt mit Chr. Sommer und E. Schweizer 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Vikarin Y. Zimmermann Sonntag, 22. Mai 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Vikarin Y. Zimmermann 11.00 Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Ulmensaal Mittwoch, 25. Mai 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 26. Mai 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 28. Mai 9.30 «Sing mit!» Singen mit Menschen und Liedern aus aller Welt mit Chr. Sommer und E. Schweizer 10.00 Ökumenische Trauergruppe im katholischen Pfarreizentrum U. Jarvis

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 22. Mai 10.00 Konfirmations-Gottesdienst mit der 1. Gruppe und Pfrn. Susanne Sauder. Musik: Thierry Kuster, Saxofon und Ursula Hauser, Orgel/Piano Anschliessend Ständli des Musikvereins Bonstetten zum Apéro auf dem Chileplatz

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 22. Mai 9.30 Konfirmation mit Soraya Reichlin, Gitarre Minako Matsuura, Orgel und Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 24. Mai 19.00 Jugendgottesdienst Mittwoch, 25. Mai 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 22. Mai 9.30 Konfirmation mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 25. Mai 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 26. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 22. Mai, Sonntag Trinitatis 10.00 Konfirmation in Maschwanden mit Eva Wey, Violine Thema: Gemeinschaft Alle Pfarrer; anschliessend Apéro

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 21. Mai 9.30 Kolibri-Treff im Pfarrhaus Maschwanden Leitung: Marina Clerici Sonntag, 22. Mai 10.00 Konfirmation von Marika Syz und Roman Künzi in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Pfr. T. Maurer Vikarin R. Albrecht Violine: Eva Wey anschliessend Apèro

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 22. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz und Konfirmanden Orgel Motoko Matsuhita und Friends www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 22. Mai 9.30 Gottesdienst zum Abschied von Pfarrer Matthias Fischer und Neubeginn der Amtsperiode von Pfarrerin Irene Girardet Fischer Mit Patricia Oberle, Saxofon und Vincent Dallèves, Orgel Anschliessend Apéro Montag, 23. Mai 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend Freitag, 27. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Kosten: Fr. 10.–/ Kinder von 2 bis 10 Jahren: Fr. 5.– Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: Tel. 044 764 02 15

Sonntag, 22. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) Reformierte Kirche Montag, 23. Mai 16.00 Kolibri Reformiertes Kirchgemeindehaus Donnerstag, 26. Mai 12.00 Club 4, Gruppe Omega Reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei Freitag, 27. Mai 19.00 Concerto piccolo mit Debra Fesslmeier (Mandoline) Sarah Frei (Gitarre) Reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 21. Mai 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner Sonntag, 22. Mai 10.00 Familiengottesdienst mit Frühlingsfest Die Gottesdienstfeier wird als Abschluss vom kirchlichen Unti von den 2.-, 3.- und 4.-Klässlern und der Katechetin Jren Omlin mitgestaltet Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend ist der Clown «Traumdoktor» in der Kirche im Garten Ballonstart und auch laden wir zu Bratwurst und Vegispiesse im Garten und zu Kaffee und Kuchen im Wöschhüsli ein www.kircheottenbach.ch

Samstag, 21. Mai 14.30 Festgottesdienst zur Firmung Sonntag, 22. Mai 11.00 Wortgottesfeier der Kirchenchor singt Marienlieder 12.30 Taufe Gian Sieber Donnerstag, 26. Mai 19.30 Eucharistiefeier zu Fronleichnam Freitag, 27. Mai 19.30 Maiandacht in der Deibüelkapelle

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 20. Mai 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 22. Mai 9.30 Gottesdienst mit der Taufe von Colin Landolt Psalm 84: «Glücklich, wer bi Gott es Dihei findt!» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Samstag, 21. Mai 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 22. Mai 9.30 Pfarreifest und Segnung der renovierten Kirche Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti, Dekan Peter Camenzind, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und dem Pfarreiteam Musikalische Umrahmung: «Brassissimo», Orgel: Angela Bozzola Kinderhüte während des Gottesdienstes, anschliessend Apéro, Musik, Rundgang, Grill und Kaffeestube

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 22. Mai 10.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Bibelübergabe an 4.-KlassUntikinder Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 21. Mai, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 25. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Fahrdienst: Helmut Wulz Telefon 044 737 27 50 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe in der Kirche Stallikon Donnerstag 26. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 27. Mai 20.00 Kirche Wettswil: Konzert Don & Giovannis Türöffnung: 19.15 Uhr Abendkasse: Fr. 10.– Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Sonntag, 22. Mai 10.30 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Mai 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Mitgestaltet von Hör- und Sehbehinderten anschliessend Apéro Sonntag, 22. Mai 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Mai 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 22. Mai 10.15 Gottesdienst Kommunionfeier/2. OST im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil, anschliessend Apéro Dienstag, 24. Mai 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 25. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 26. Mai 19.30 Eucharistiefeier zu Fronleichnam im Provisorium Bonstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 20. Mai 19.30 Feuerabend Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst «Wachsen in der Jüngerschaft» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 23. Mai 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 25. Mai 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 22. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brassband, Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 22. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 22. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 22. Mai 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 26. Mai 20.00 Bibelabend, Thema: 30 Jahre ETG Mettmenstetten – ein Rückblick www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 20. Mai 2016

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Albisbrunn baut Brücken Gelungener Auftritt an der Gewerbeschau Oberamt Wenn der Gewerbeverein Oberamt alle fünf Jahre seine Gewerbeschau durchführt, dürfen natürlich auch die Albisbrunn-Betriebe in Hausen nicht fehlen. Am Wochenende vom 29. April bis 1. Mai war es wieder so weit.

Abschiedsfest in der Hedinger «Krone», von links: Daniel und Gaby Müller, Guido Keller, Eliane Heinzer und Franz Liebhart (Dileca AG). (Bild Werner Schneiter)

«Unbezahlbar, was du geleistet hast»

«Aussergewöhnlich – persönlich», so lautete das Motto der Gewerbeschau. Das Konzept Albisbrunn sah vor, die aussergewöhnliche Vielfalt der Berufsausbildung im Albisbrunn persönlich durch die Jugendlichen der Bevölkerung vorzustellen. Thomas Kathriner, Leiter Albisbrunn Metallbau, war der «spiritus rector» des Ausstellungskonzepts Albisbrunn 2016. Seine Idee war es, durch die Lernenden der Albisbrunn-Betriebe eine Brücke planen und bauen zu lassen und diese nach der Gewerbeschau – im Sinne der

Nachhaltigkeit – als Ersatz für die marode Brücke über den Jonenbach zu verwenden.

Brücken bauen in eine persönliche und berufliche Zukunft Die Brücke diente an der Ausstellung als vielfältiges Symbol. So war sie «die Brücke zu den Besuchern», «die Brücke vom Albisbrunn zum Dorf Hausen» und sie symbolisierte, dass alle Mitarbeitenden im Albisbrunn für die ihnen anvertrauten Jugendlichen Brücken bauen in eine persönliche und berufliche Zukunft. Grosse und kleine Besucher versuchten sich von der Brücke aus als Fischer. Wer einen Fisch mit einem roten Punkt am Bauch fischte, erhielt einen leckeren Apfelkuchen, wer einen Fischbauch mit gelbem Punkt vorweisen konnte, durfte sich aus einer endlosen Vielfalt von Teilen

einen individuellen Zündholzhalter basteln. Dieses Präsent war der Renner und es sprach sich rasch herum an der Ausstellung, dass im Zelt vom Albisbrunn ein echtes Designstück zu gewinnen sei. Zeitweise hatte es so viele Leute – natürlich war meist auch eine grosse Kinderschar dabei – dass auf der Brücke kein Durchkommen war. Alle Lernenden der AlbisbrunnBetriebe leisteten eine zusätzliche Arbeitsschicht und zeigten sich beim Zusammenbau der Zündholzhalter als freundliche, hilfsbereite und stolze Berufsleute. Die Besucher waren erstaunt über die Vielzahl der Ausbildungen, die Albisbrunn anbietet. Mitarbeitende und Lernende konnten viele Kontakte knüpfen und Albisbrunn mit seinen sechs Produktionsbetrieben «ein Gesicht geben». Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung

Guido Keller bei K. Müller AG pensioniert Mit einer kleinen Feier in der Hedinger «Krone» wurde Guido Keller, Equipenchef bei der K. Müller AG, in den Ruhestand verabschiedet. Tausende von Tonnen Abfall haben er und seine Belader vom Säuliamt in die Verbrennungsanlage nach Dietikon gefahren. Am Lenkrad, am Jasstisch und – trotz aktueller Misere – beim FCZ, da fühlt sich Guido Keller wohl. Schon zu jenen Zeiten, als er während 30 Jahren für die OVA in Affoltern tätig war. Ans Lenkrad wird sich der Affoltemer künftig nur noch privat setzen. Als Equipenchef und Chauffeur eines Kehrichtwagens geht er nun zwei Jahre vor dem ordentlichen Termin in den Ruhestand – nach tausenden von Kilometern, die er bei den Sammeltouren im Säuliamt zurückgelegt hat. Tausende Tonnen haben seine Belader seit Anfang 2003, als die K. Müller AG den Sammeldienst übernommen hat, ins Fahrzeug gehievt.

Mit grosser Routine und ebenso grosser Zuverlässigkeit erledigen die Männer ihre nicht immer einfache Arbeit, die oft durch Wind und Wetter erschwert wird. «Unbezahlbar, was du in all den Jahren geleistet hat», würdigte Firmenchef Daniel Müller den «Neu-Ruheständler». Wie zufrieden er mit seiner Equipe im Säuliamt sein kann, zeigt auch der Umstand, dass am Firmensitz in Wallisellen nur ganz selten Reklamationen aus der Bevölkerung eintreffen – und selbst diese sind nicht immer gerechtfertigt. «Guido Keller, den ich seit vielen Jahren kenne, identifiziert sich mit der K. Müller AG», sagt Franz Liebhart, Geschäftsführer der Dileca AG, der Auftraggeberin der K. Müller AG. Die K. Müller AG ist im Säuliamt und in angrenzenden Gebieten mit vier Fahrzeugen unterwegs. Im Gebiet fallen gesamthaft jährlich rund 12 000 Tonnen Kehricht und Grüngut an. Der Kehricht wird im Verbrennungsofen der Limeco in Dietikon den Flammen übergeben. Der verfügt über eine Verbrennungskapazität von jährlich 80 000 Tonnen. (-ter.)

Fischen von der neuen Albisbrunn-Brücke. (Bild zvg.)

Ein neues Bijou am Bauspielplatz in Affoltern «Bistro Frosch» punktet mit Ambiente und besonderem Angebot Kommenden Samstagmittag, 21. Mai, ist Eröffnungsapéro im neu konzipierten «Bistro Frosch» des Bauspielplatzes Affoltern. Was macht ein kleines Café, wenn durch ein Missverständnis der Behörden die Bewilligung entzogen wird? Klar weitermachen. Genauso geschehen beim Café Gemeinschaftszentrum / Bauspielplatz Affoltern. Das Café war zwar attraktiv für die Besucher vom Spielplatz, aber der Betrieb lohnte sich fast nicht, da die Gästezahl unter den Erwartungen blieb. Um jedoch den Umsatz zu erhöhen, braucht es

einfach mehr Gäste. Daher ging der Vorstand über die Bücher, bildet eine Projektgruppe und erstellte ein neues Konzept. Das Ergebnis der Projektgruppe war: Es muss etwas Besonderes sein. Etwas anderes, aber nichts Exklusives. Etwas Familienfreundliches, aber kein Spielplatz. Etwas Günstiges, aber nicht Billiges. Darum präsentiert sich neu auf dem Platz vom Gemeinschaftszentrum ein Bistro. «Bistro Frosch» heisst es, und bietet ein unvergleichliches Ambiente. Ein hell gestrichenes, im Landhausstil eingerichtetes Bijou. Das Angebot ist ebenfalls speziell.

Handverlesener und handgerösteter Kaffee vom Spezialisten. Offener Tee im Glas oder Kännchen. Eine eigene, für das Bistro kreierte Teemischung – der Froschtee. Dazu Crêpes (mittwochs), frisch zubereitete Salate und

Sandwiches. Jeden Freitag- und Samstagmittag ist St.Galler Bratwurst vom Grill im Angebot. Daniela Ganz, die neue Gerantin, lädt am Samstag, 21. Mai, ab 13 Uhr zum Eröffnungsapéro ein. Café, Tee

Weitere Infos unter www.bauspielplatz.ch.

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eine Therapie, die in die Tiefe geht Corinne Bär behandelt mit der Therapieform Shiatsu und grossem Einfühlungsvermögen ihre 4-beinigen Kunden und überzeugt damit auch deren Besitzer. «Nur ein vitales, gesundes Tier kann uns ein glücklicher Partner sein.» Wichtig ist es Corinne Bär, dass sie ihre 4-Beiner während der Konsultationstermine beobachten und energetisch beurteilen kann, beispielsweise: Wie bewegt sich das Pferd, der Hund? Wo sind Bewegungsabläufe nicht rund und ungleichmässig? Durch das anschliessende Palpieren (Abtasten) erhält sie weitere Informationen, wo genau die Schwachstellen sind und was mit welcher Technik therapiert werden muss. Informationen seitens Besitzer sind sehr wichtig und ergänzen das Bild. Die ganzheitliche Behandlung kann beginnen. Durch verschiedene Reaktionen des Tieres stellt sie fest, wie die Energie zu fliessen beginnt. «Während der Behandlung versuche ich eine Verbindung zum Tier aufzubauen. So ist es oft notwendig, während der Therapiezeit, die Bindung Tier/Besitzer kurz zu unterbrechen und alleine mit dem Tier zu arbeiten. So konzentriert es sich intensiv auf die Behandlung und auf das, was in seinem Körper passiert. Nicht selten geniessen meine Kunden den Ablauf im sogenannten «Shiatsu-Koma» was nichts anderes bedeutet als intensiver Döse-Zustand. So kann die Selbstheilung beginnen. «Der Kopf eines Pferdes kann dann plötzlich ziemlich schwer werden», meint Bär und lacht.

«Bistro Frosch»: Gerantin Daniela Ganz empfängt zur Eröffnung. (Bild zvg.)

und Sirup sind gratis. Am Eröffnungstag werden Crêpes und bretonische Galettes (Crêpes aus Buchweizenmehl) angeboten. (pd.)

«Auch skeptische Tierbesitzer kann ich immer wieder für diese Behandlungsmethode begeistern» und sie betont: «Vieles kann von uns abgeleitet werden. Sind wir muskulär verspannt; benötigen Unterstützung im Heilungsprozess nach Operationen oder Unfällen; sind wir Allergiegeplagt oder wollen einfach im Alter fit bleiben nutzen wir das Angebot diverser Therapieformen. Unsere Fellnasen haben uns gegenüber jedoch einen grossen Vorteil, sie sind unvoreingenommen und reagieren deshalb rasch auf die Behandlungsform. Je nach Disharmonie, benötigt es dennoch

mehrere Konsultationen. Einmal ist keinmal und bringt nichts zur Beurteilung des Wirkungsspektrums und um eine Nachhaltigkeit zu erzielen.» KS: «Wir hatten verschiedene Baustellen: Sturz, Knochenhautentzündung im Ellbogen, Inkontinenz durch Operation. Daher war unser Huskymädchen über längere Zeit deine Patientin. Dank deinen Behandlungen und deiner grossen Kompetenz (auch vom Tierarzt bestätigt!) hat unsere Anuk ihre Sprungkraft und Vitalität zurückerhalten und damit auch wieder ihre grosse Lebensfreude. Um diese Vitalität zu erhalten, werde ich Anuk mit Freuden regelmässig in deine heilenden Hände geben. Vielen Dank! JK: «Deine Behandlung hat erneut gewirkt. Robin war danach recht entspannt und locker, auch am Anbindeplatz. Bei der Arbeit auf dem Platz hat er aufmerksam mitgemacht und sein Bewegungsablauf ist viel geschmeidiger. Er wirkte im gesamten zufriedener und sein Blick ist wieder voller Neugier. Vielen Dank!» UN: «Mein 13-jähriger Senior, ein Border-Collie-Mischling profitiert deutlich von den Shiatsu-Behandlungen. Die von einem Sturz herrührenden Schulterschmerzen konnten rasch behoben werden und dank Shiatsu bleibt Miro trotz alter Rückenthemen agil und fröhlich. Oft vergisst er sein Alter und spielt «junger Hund». Danke, Corinne, für die einfühlsamen Behandlungen, die wir auch zur Erhaltung weiterführen werden! Ursula Neurauter Bär: «Shiatsu manipuliert nicht, sondern aktiviert die in jedem Lebewesen vorhandenen Selbstheilungskräfte. Die Kräuter aus dem VitaPet Angebot, unterstützen von innen und können eine wirkungsvolle Ergänzung sein. Lieber frühzeitig beginnen die Vitalität zu erhalten, als warten bis sich ein Defekt im Körper manifestiert – auch bei jungen oder sportlich sehr aktiven 4-Beinern. An dieser Stelle einen grossen Dank an meine Kunden für Ihre Treue und das mir geschenkte Vertrauen.

Telefon +41 79 823 88 53, www.vitapet.ch


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Vermischtes

Lesung mit Lukas Bärfuss

Die Gewinner sind ...

Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss liest am Donnerstag, 26. Mai, um 20 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern aus seinem Essayband «Stil und Moral». In seinen literarischen, scharfsinnigen Texten bezieht der Autor Stellung zu Politik und unserer Mitverantwortung an der Schieflage der Welt. Er fragt, mischt sich ein und formuliert Lukas Bärfuss. brillant, was er zu (Bild Frederic Meyer). sagen hat. Seine Essays sind trotzdem nicht abgehoben, denn er ist ein Erzähler, der aus der eigenen Erfahrungswelt berichtet und man erahnt beim Lesen immer wieder Möglichkeiten, Dinge zu verändern. Der Autor erzählt von seiner nicht eben erfreulichen Zeit als Schüler, dem perspektivenlosen Aufwachsen in einer miefigen Kleinstadt und dem beklemmenden Gefühl, schon früh in der Kategorie der Trostpreise festzustecken. Aber auch von den «kleinen Rettungen» durch leidenschaftliche, grossmütige Lehrer zum Beispiel oder durch den Buchhändler, der ihm eine Chance gab, obwohl er einer der Schwierigen war. Er beschreibt, wie die Entdeckung der Literatur Einfluss auf sein Leben nahm, auf seine Identität und wie er durch Lektüre zu Bildung und Sprache kam. Fein formuliert und gedacht, manchmal politisch harsch, laden die Texte zum Denken ein und vielleicht auch zum Gespräch mit einem der interessantesten, zeitgenössischen Schweizer Schriftsteller. Im Anschluss an die Lesung sind alle zum Apéro eingeladen. Kein Vorverkauf, aber Sitzplätze können schriftlich oder telefonisch reserviert werden. Ulla Schiesser Lesung am Donnerstag, 26. Mai, um 20 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt 15 Franken.

Freitag, 20. Mai 2016

Wettbewerb zum 40-jährigen Bestehen von Elektro Jack Schneebeli aufgelöst

Vreni Berli und ihre drei Kinder freuen sich schon auf die frischen Bricelets, die sich mit dem Gewinn von Köbi Schneebelis (rechts) Jubiläumswettbewerb herstellen lassen.

Anlässlich der Oberämtler Gewerbeschau hat das Hauptiker Elektrofachgeschäft zum 40-Jahre-Jubiläum einen Wettbewerb durchgeführt. Die drei glücklichen Gewinner, bzw. deren Vertretungen, konnten die Preise in Empfang nehmen.

Gar nicht so einfach waren die Wettbewerbsaufgaben. Köbi Schneebeli, seit 2008 Geschäftsinhaber und Sohn von Firmengründer Jack Schneebeli, stellte Fragen zu seinem Betrieb, zu Elektrogeräten und deren Standards. Man musste die Firmenbroschüre und den Stand an der Oberämtler Gewerbeschau in Hausen schon sehr genau studieren, um alle Punkte richtig beantworten zu können. Dabei erfuhr man, dass nicht nur die Firma selber, sondern auch drei Angestellte in diesem Jahr hohe Jubiläen feiern. Firmengründer Jack Schneebeli arbeitet logischerweise bereits seit 40 Jahren im Betrieb; bei Mitarbeiter

Peter Hegnauer sind es beachtliche 30 Jahre und bei Herbert Lüthi auch schon 20. Das ist äusserst wertvoll, bekommt man doch immer wieder zu hören, dass erfahrene Mitarbeiter das grösste Kapital einer Firma sind. 15 Angestellte arbeiten im Elektrofachgeschäft Jack Schneebeli mit.

Kerngeschäft Elektroinstallationen Kerngeschäft sind nach wie vor Elektroinstallationen an Alt- und Neubauten, deren Planung und die Beratung. Weiteres wichtiges Standbein sind Reparaturen und Verkauf von Haushaltgeräten und Kaffeemaschinen aller

Janine Leuthold hat den dritten Preis des Elektro-Schneebeli-Jubiläumswettbewerbs gewonnen, einen LED-Akku-Scheinwerfer, plus Jasskarten. (Bilder zvg.)

Grössen und Marken – auf Wunsch auch zu Hause bei der Kundschaft. Als Quickline-Partner hat Schneebeli zudem grosse Erfahrung mit TV-, Internet- und Telefoninstallationen. Klar, dass ein KMU von dieser Grösse sein Jubiläum auch intern gebührend feiert. Am 2. Juni ist ein Unterhaltungsabend angesetzt. Köbi Schneebeli freut sich schon. Zuerst galt es aber, die Wettbewerbspreise auszuhändigen. Therese Balmer, die Gewinnerin des Hauptpreises, liess sich den Panasonic-Flachbildfernseher (Modell TX49DSW504) gleich fachgerecht installieren. Gross war die Freude auch bei der Familie von Stefan Berli aus Ebertswil, die den zweiten Preis, ein Brezeleisen der Marke Jura gewann. Seine Frau Vreni nahm das Gerät zusammen mit ihren drei Kindern entgegen. Der 3. Preis, ein LEDAkku-Scheinwerfer, fand mit Janine Leuthold aus Ebertswil eine dankbare Abnehmerin. Da freut man sich schon aufs 50–Jahre-Jubiläum. (map.) Weitere Infos: www.jack-schneebeli.ch

Zum letzten Mal: Conrad Steinmann

Pfadilager im Zeichen des Schlamms

Finissage im Affoltemer Dorfmuseum

Säuliämtler Pfadis bei misslichem Wetter auf «Nasa-Mission»

Die Sonderausstellung des Kunstmalers und Fotografen Conrad Steinmann im Ortsmuseum Affoltern (Zwillikon) ist am Sonntag, 22. Mai, 14 bis 17 Uhr, letztmals zu sehen.

Petrus war wohl selbst kein Pfadfinder – so werden die diesjährigen Pfingstlager der Pfadi Säuliamt vor allem als verregnete, kalte und vor allem schlammige Lager in Erinnerung bleiben. Dennoch machten sich am Freitagabend viele Säuliämtler Pfadis in eines der vier Lager auf. Hier ein Einblick in zwei davon. In Hausen versammelten sich 65 ältere Pfadis für eine «Nasa-Mission»: Gemeinsam Die Ausserirdischen besammeln sich . . . (Bild zvg.) sollten sie einen gecrashten Kometen reparieren. Auf Versuche sabotierten. In einer nächtlidem Weg ins Weltall trafen sie überra- chen Aktion wurden die Aliens jedoch schenderweise auf den Kleinen Prin- überwältigt und schliesslich konnte zen, welcher mit seiner Rakete abge- auch die Reparatur vollzogen werden. stürzt war. Zusammen reisten sie auf Während die Ältesten im Weltall seinen Planeten und stellten dort ihre gegen Aliens kämpften, reisten die Nachtlager auf. Im Verlaufe des Wo- jüngeren Pfadis in ihrem Pfingstlager chenendes stellte sich heraus, dass Ali- nach «Schweden», um Findus und ens für den Crash im Weltraum ver- Petterson zu besuchen. Dabei halfen antwortlich waren und die Reparatur- sie Findus seine fabelhaften unsichtba-

Dazu wird Kaffee und Kuchen serviert. Zum Abschluss der Ausstellung bietet sich zudem die Gelegenheit, den Ort des Entstehens vieler Bilder von Steinmann zu besuchen. Für die Besichtigungen des Künstlerhauses und Gartens sind noch einige Plätze frei. Die Zum Internationalen Museumstag öff- Führungen finden am Mittwoch, 25., net auch das Affoltemer Museum in und am Donnerstag, 26. Mai, statt; jeZwillikon seine Tür und lädt ein, ne- weils um 15 und 17 Uhr. Besammlung ben der Finissage der Sonderausstel- ist jeweils vor der Galerie am Märtlung Conrad Steinmann auch die vie- platz an der Oberen Bahnhofstrasse in len Schätze aus der Geschichte und Affoltern. Dauer zirka eine Stunde. dem Alltag von Affoltern zu erkunden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter 044 761 77 42 oder 079 313 73 17 (Ursula Grob) oder museumaffoltern@ bluewin.ch. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 Ein Frühwerk von Conrad Steinmann: Neftenbach vor 1900. (Ursula Grob).

ren Haustiere, die Mucklas, wiederzufinden. Nach Rätseln und Abenteuern gelang dies und Findus und seine Haustiere wurden wieder vereint. Und so blieben am Montagabend vor allem zwei Sachen übrig: Viele gute Erinnerungen und ein Haufen schlammverschmierter Kleider. Wie ein richtiges Pfingstlager eben sein sollte.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Mai 2016

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Die GGA lädt zu weiteren Streifzügen ein Zweite geführte Wanderung auf dem Ämtlerwäg Anlässlich des 190-JahreJubiläums lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) zu geführten Ausflügen auf dem Ämtlerwäg ein. Die nächste Wanderung findet am Sonntag, 29. Mai, statt. ................................................... von marianne voss Der Ämtlerwäg ist bekannt und beliebt. Er ist ein Projekt der GGA und wurde im Mai 2001 eröffnet. Auf bestehenden Wanderwegen führt er rund um das Säuliamt. Zum 190. Geburtstag der GGA finden dieses Jahr gesamthaft sechs geführte Wanderungen auf eben diesem populären Ämtlerwäg statt. Am 1. Mai genoss eine kleine Gruppe Unentwegter trotz Regenwetter die erste Etappe. Es waren Leute verschiedenen Alters, die wussten, dass die Natur auch bei schlechtem Wetter stattfindet und geschichtliche oder geografische Zusammenhänge wetterunabhängig sind. Die Wanderung führte von Knonau über Maschwanden an die Reussbrücke bei Obfelden. Wanderleiter Paul Leuthold berichtete unterwegs über den Hochwasserschutz, die Entwässerung der Autobahn mittels eines Stollens, die Geschichte des Städtchens Maschwanden und die Käsereigenossenschaft.

Die neue Ämtlerwäg-Wanderkarte.

Neue Karte Zum GGA-Jubiläum gibt es eine neue aktualisierte Wanderkarte für den Ämtlerwäg. Für den Neudruck wurden der Verlauf des gesamten Ämtlerwägs, die relevanten Postautohaltestellen sowie die erklärenden Texte überprüft und wo nötig angepasst. Das Bundesamt für Landestopografie hat zu Beginn dieses Jahres die Karte Albis im Massstab 1:25 000 neu herausgegeben. Dort wird die Eisenbahn rot dargestellt. Der Ämtlerwäg ist auf der neuen GGA-Karte nun blau eingezeichnet. Die Karte ist kostenlos, Bezugsorte findet man unter www.ggaffoltern.ch, Rubrik Ämtlerwäg. (mvm)

Die Wandergruppe vor der zweitältesten von insgesamt vier ehemaligen Maschwander Käsereien. (Bild zvg.) Und zur Stärkung stand auf halbem Weg für die Wandervögel ein feiner Imbiss bereit.

Am 29. Mai von Rickenbach bis Hedingen Die nächste geführte Wanderung findet am Sonntag, 29. Mai, statt und führt auf bequemen Wegen von Rickenbach bei Ottenbach über Bick-

wil und Zwillikon nach Hedingen. Im Zentrum steht das Thema Wald. Der Start ist um 13.05 Uhr bei der Bushaltestelle Rickenbach. Die Wanderzeit beträgt zirka zweieinhalb Stunden. Alle, ob jung oder alt, sind herzlich zu diesen Streifzügen durch das schöne Knonauer Amt eingeladen. Die Wanderung ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist erwünscht bis Samstagmittag, 28. Mai,

auf www.ggaffoltern.ch oder bei Paul Leuthold, Telefon 044 767 05 50.

Wanderungen auf dem Ämtlerwäg Sonntag, 26. Juni: Hedingen – Bonstetten Sonntag, 24. Juli : Bonstetten – Aeugst Sonntag, 28. August: Aeugst – Hausen – Kappel Sonntag, 18. September: Kappel – Rifferswil – Knonau. Start zirka 13 Uhr, der Treffpunkt wird jeweils im «Anzeiger» und unter www.ggaffoltern.ch publiziert.

Schnuppertag im Naturistengelände Das Sonnenbad Schönhalde in Aeugst lädt ein

Die Landschaft der REA zeugt von hoher Modellbaukompetenz. (Bild zvg.)

In Ottenbach fährt die grosse Modelleisenbahn Eisenbahnamateure öffnen ihr Klublokal Am Samstag, 28. Mai, öffnen die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) von 9 bis 16 Uhr ihr Klublokal an der Affolternstrasse 11 in Ottenbach an der Reuss für jedermann. Gegenwärtig finden auf der Anlage verschiedene «Verschönerungsaktionen» statt. So entstand etwa hinter der markanten Stahlträgerbrücke ein Waldstück, in welchem sich die

hohe Modellbaukompetenz der REA abbildet. Ein Blickpunkt ist auch der Rundschuppen mit Drehscheibe und im Bahnhof laufen die Elektrifizierungsarbeiten. Der Eintritt beträgt für Erwachsene fünf Franken. Eine kleine Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. (pd.) Infos: www.reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch.

Am Samstag, 28. Mai, sind Interessierte zu einer unverbindlichen Führung eingeladen. Von 10 bis 12 Uhr dürfen sie das idyllische Gelände des Sonnenbads Schönhalde in Kleidern entdecken. Wer Lust hat und ein grosses Badetuch und Picknick mitnimmt, kann das Gelände und dessen Einrichtungen ab 12 Uhr unbekleidet geniessen: Schwimmbad, Grill, Pétanqueplatz, Tischtennis-, Liege- und Sitzplätze etc. Neu ist ein Platz für Gartenschach, Dame- und Mühlespiel. Den Gästen wird im «FreiluftBistro» Kaffee oder ein anderes Getränk offeriert. Es gibt im Übrigen im Verein keine Ess- und Trinkvorschriften, aber Rauchen ist untersagt. Der Verein Sonnenbad Schönhalde (Mitglied der SNU Schweizer Naturisten Union und der INF International Naturist Federation) besitzt im Weiler Wängibad seit 1960 das wunderschöne Gelände mit herrlicher Sicht ins Grüne und mit Fernblick in die Alpen, sehr erholsam und fern jeder Hektik.

Zu beachten ist, dass wegen der Hanglage sich für Gehbehinderte leider oft Schwierigkeiten ergeben. Der Weg zum Schnuppertag: Hauptstrasse von Affoltern am Albis nach Aeugst, beim Wegweiser «Sonnenbad Schönhalde» in südlicher Richtung auf den Fahrweg Hinterlegg abbiegen und an der Fahrverbotstafel vorbei zum Parkplatz fahren Neu: der Platz für Gartenschach, Dame- und Mühlespiel. (für Mitglieder und (Bild zvg.) Gäste ist die Durchfahrt gestattet). Die Parkplätze gehen bis zum Einfahrtstor des Gelänsind gratis und befinden sich ca. 50 m des. Dort die Glocke betätigen. (pd.) nach der Fahrverbotstafel. Vom Parkplatz noch etwa 50 m zu Fuss weiter- Weitere Infos: www.sonnenbad-schoenhalde.ch.

Eine literarische Duftreise

Drama, Komödie und ein Kriminalfall

«Sommernachtstraum» in der Bibliothek Hausen

Das Kino Mansarde in Muri zeigt am 26. und 27. Mai drei ganz unterschiedliche Filme aus drei verschiedenen Kulturen.

Geschichten und Lyrik, Musik und natürliche Düfte – die Bibliothek Hausen lädt am 27. Mai zu einem sinnlichen Anlass. Wer letzten Advent den Abend mit Claudio Rütimann miterlebte, erinnert sich gerne an die stimmungsvolle Atmosphäre. Wie sanfte Hypnose wirken die sonore Stimme, die Magie der Geschichten, der Duft der verschiedenen Aromen – blumig, würzig, klangvoll und nachhaltig. Erneut ist der beliebte Drogist und Aromatherapeut zu Gast in der Bibliothek, um gemeinsam mit den Bibliothekarinnen schlummernde Sommersehnsüchte heraufzubeschwören. Zum Thema «Sommernachtstraum» werden

wiederum ausgesuchte Geschichten erzählt und mit natürlichen Düften umhüllt. Musikalisch begleitet wird der sinnliche Anlass durch «Duftnoten» der Flötistin Annerose Heinrich. Für lyrische Momente sind die Bibliothekarinnen besorgt. Sie lesen Gedichte, bekannte, fremde oder gar überraschende. Wer möchte, kann sein Lieblingsgedicht mitbringen, es vorlesen lassen oder es selber vortragen. Hauptsache, der Text wirkt sommerwarm und vertreibt die letzten Nachwehen der Kalten Sophie! (sfb) Freitag, 27. Mai, 19 Uhr, Bibliothek Hausen a.A., freier Eintritt (Kollekte), Apéro. Anmelden erwünscht: bibliothek@hausen.zh.ch oder Tel. 044 764 21 73 (Öffnungszeiten).

Sonore Stimme und natürliche Düfte: Claudio Rütimann. (Bild Lourdes Kreidler)

Die erfahrene Polizistin Laurel Hesters (Julianne Moore) verliebt sich in die jüngere Automechanikerin Stacie Andree (Ellen Page). Der Spielfilm «Freeheld» basiert auf dem gleichnamigen, Oscar-prämierten Dokumentarkurzfilm über ein lesbisches Paar, das 2005 in New Jersey für seine Rechte kämpfte. Schon die Grundkonstellation der Komödie «Une famille à louer – Familie zu vermieten» ist interessant: Hier der griesgrämige Millionär und Perfektionist Paul-André (Benoît Poelvoorde), dort die lebenslustig-temperamentvolle Single-Mutter Violette (Virginie Efira). Sie braucht Geld, er sieht die Zeit gekommen, eine Familie zu grün-

den. Jedoch möchte der Pedant erst seine Familientauglichkeit überprüfen. «El Clan» schliesslich spielt in den frühen 1980er-Jahren in Buenos Aires: Nach aussen wirken die Puccios wie eine normale, gutbürgerliche Familie, doch Patriarch Arquimedes (Guillermo Francella) betreibt ein grausames Geschäft: Unter dem Deckmantel der Militärjunta entführt er mit seinen Handlangern wohlhabende Bürger, kassiert ein Lösegeld und räumt die Opfer anschliessend aus dem Weg. In Argentinien sprengte das monströse Familienporträt alle Kinorekorde. (yh) «Freeheld»: Donnerstag, 26. Mai, 18 Uhr (E/d/f, 103 Min., ab 12/14 J.); «Une famille à louer»: Donnerstag, 26. Mai, 20.30 Uhr und Freitag, 27. Mai, 18 Uhr (F/d, 97 Min., ab 8/10 J.); «El Clan»: Freitag, 27. Mai, 20.30 Uhr (Ov/d/f, 110 Min., ab 16 J.). Reservieren: www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Mai 2016

Freitag, 20. Mai

Mediterrane Lieder

Affoltern am Albis

Konzerte des BezirzChors Amt

«Schweizer Komponisten»

22 agenda

17.00-20.00: Vernissage: «Alchemie-Natur-Gemälde» Bilder von Jeanine Haeberli. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 18.00: Spitex Knonaueramt: Öffentliche Referate zu «Lebensqualität und Demenz» von Dr. med. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie Spital Affoltern, und «Gipfeltreffen», Bericht aus der Praxis von Sozialdiakonin Usula Jarvis. Anschliessend Generalversammlung. Informationen: isabel.rigoni@spitexka.ch oder 044 762 50 40. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.00-21.00: Vernissage. Renato Balsiger zeigt: Landschaftsfotografien aus dem Säuliamt, von Asien und Afrika sowie Makrofotografien von Tieren. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 19.00-22.00: Mittelstufendisco für Kinder von der 4.-6. Klasse. Eintritt Fr. 5.- inkl. 1 Getränk. www. familienclubaffoltern.ch. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstr. 3. 20.15: Toggenburger Klangquartett - «Eine Klangreise». Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Hedingen 18.00-22.00: «Musik verrückt». Es spielen die Studenten Nuron Mukumiy und Sven Bauer aus der Meisterklasse von Professor Lev Natochenny, Kalaidos Musikhochschule. Klavierkonzert in der Fabrik. Werke von Beethoven, Liszt, Schumann und Prokofjew. Barbetrieb mit Drinks und Snacks, Eintritt frei, Kollekte. Ernst Schweizer AG (Bahnhofplatz).

Samstag, 21. Mai Aeugst am Albis 13.30: Turnhalle-Eröffnungsfest mit sportlichem Programm, Zumba, Bodytoning, Pilates, Breakdance und Tanzshow. Schule.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Es verspricht viel Abwechslung, das aktuelle Konzertprogramm des BezirzChors Amt. Gesungen werden Lieder aus Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Zypern und Israel – mal tänzerisch-heiter, mal besinnlich, dann erzählend, klagend, triumphierend. Die Musik aus fünf Jahrhunderten begeistert durch einen faszinierenden Reichtum an Rhythmen, an Sprachbildern; erstaunt aber auch mit einem variantenreichen Umgang mit Mehrstimmigkeit. Begleitet wird der BezirzChor diesmal durch die toll aufspielenden Musiker: Alexej Wirth (Violine, Akkordeon), Linda Wolf (Viola, Violine), Olaf Krüger (Cello) und Natan Garcia (Kontrabass). (pd.)

10.00-16.00: Tag der offenen Tür mit Führungen, Workshops, Festwirtschaft, Wettbewerb und Informationen zur Schreinerlehre. KDS Kreativ Design & Schreinerei. Hasentalstrasse 14.

Mettmenstetten 09.00-16.00: Frühlingsausstellung mit Festwirtschaft. Pflanzcenter & Baumschule Schönenberger Söhne AG. Wissenbach 28. 10.00-16.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Der Aussenweiler Rossau stellt sich vor. Mehrere Stationen rund um Rossau mit Festwirtschaften, Showreiten, Kutschenfahrten, Markt und vieles mehr. Dorfplatz Rossau.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix mit Funk, Funk und nochmals Funk. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 22. Mai Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer». Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.

Hausen am Albis 19.00: 10 Jahre «Kultur im Dorf»: «Pierre Favre an his Drummers». Ausnahmsweise ohne Kulturbar. Reformierte Kirche.

Knonau 10.00-16.00: Frühlingsmärt mit Flohmi, Würste vom Grill und Kuchenbuffet. Caro’s Stallkafi. Schützenhausstrasse. anzeige

Der BezirzChor Amt erfreut diesmal mit Musik aus dem Mittelmeerraum. (Bild zvg.) Frühlingskonzert am Freitag, 27. Mai, 20 Uhr Konzert am Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, Zentrum

(mit anschliessendem Barbetrieb); Sonntag, 29. Mai,

im Mehrzweckgebäude Stampfi, Knonau. Essen

Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich, Kollekte,

17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, Kollekte.

ab 18 Uhr. Weitere Infos unter www.jumba.ch.

platz. Eine Aktion der Naturschutzgruppe Mettmenstetten. Bahnhof (Treffpunkt).

Kommission für Altersfragen, Tel. 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

Montag, 23. Mai

Mittwoch, 25. Mai

Stallikon

Affoltern am Albis

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.00: Live-Reise in die Anders-Welt zu den Naturwesen, unter der Leitung von Ingrid Zinnel, Homöopatin, Symbolon Schweiz. Ab 18 Uhr geöffnet: «Alchemie-Natur-Gemälde» Bilder von Jeanine Haeberli, bitte Klappstühle, dicke Decken oder Sitzkissen mitnehmen, Eintritt frei. Galerie 100. Zürichstr. 100.

Dienstag, 24. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.15-16.00: «Geschwister haben sich zum Streiten gern». Info-Kafi, Vortrag von Simone Gruen, Psychologin und Erziehungsberaterin. Kinderhüeti während Veranstaltung. Eine Zusammenarbeit vom Familienzentrum und dem KJZ Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstr. 136.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Probleme mit Smartphones oder Handy? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen im Rahmen eines generationenübergreifenden Projektes. Keine Anmeldung nötig, einfach Smartphone/Handy bringen und sich beraten lassen. Auskunft: anzeige

Hedingen 09.00-16.00: Tag der offenen Tür mit diversen Vorführungen. Schreinerei Arthur Girardi AG. Maienbrunnenstrasse 5.

Die Jugendmusik Bezirk Affoltern Jumba lädt kommenden Freitagabend, 27. Mai, zum traditionellen Frühlingskonzert nach Knonau. Die drei Musikformationen Aspirantenspiel, Blasorchester und Drummer Factory haben unter dem Titel «Schweizer Komponisten» ein abwechslungsreiches Programm eingeübt. Gespielt werden unter anderem Stücke von Christoph Walter und Polo Hofer. Konzertbeginn ist um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude Stampfi in Knonau. Alle, die sich gerne vor Ort verpflegen möchten, dürfen dies sehr gerne tun: die Türen öffnen bereits um 18 Uhr. Es gibt Hot Dogs und ein grosses Kuchenbuffet. Der Eintritt ist wie immer frei. Nicole Frech

Der BezirzChor Amt unter der Leitung von Martin Schmid erfreut am 28. und 29. Mai mit Musik aus dem Mittelmeerraum.

Mettmenstetten 09.15-14.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Exkursion Haselbach, Nationalstrasse A4, Apéro Gemeinde-

dienste: Mittagstisch, Fr. 17.- An-/ Abmeldung: Regina Helfer Tel. 044 761 03 91. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.00: Lesung und Gespräch mit Lukas Bärfuss «Stil und Moral - Essays». Apéro. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr offen. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Dulliken Schönenwerd - Aarau. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis

Kappel am Albis

21.00: «Musik trifft Geschichte». Miriam und Lars Heinzer, John Klingelhoffer: «And the sparkling two» sowie Bernhard Schneider mit historischen Geschichten aus dem Säuliamt. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Kappel am Albis

Donnerstag, 26. Mai

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 08.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seleger Moor, Führung ca. 1¼ Std. Leitung/Anm.: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof (Treffpt). 11.15: Arbeitsgruppe für Senioren-

Wettswil 17.00-21.00: 200 Jahre Clientis: Drei Tage Spektakel im Amt. Bar, Konzert «Round of Sound», Glacé-Velo, Thai Food, Airbrush u. a. Parkplatz Dorf.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Mai 2016

Ein Feuerwerk an Unterhaltung

Gourmet-Musik für Feinschmecker

Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach

Auch im Kellertheater LaMarotte geht die Spielzeit 2015/16 langsam zu Ende. Heute Abend und am nächsten Donnerstag finden noch zwei interessante Veranstaltungen statt, die wirklich im «Stammlokal» am Centralweg über die Bühne gehen. Und dann im Juni spielen sich zwei LaMarotte-Anlässe, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auswärts ab: Am Sonntag, 5. Juni gastieren um 17 Uhr zehn Cellistinnen und Cellisten mit Klassik in der Kirche Aeugst, und am darauffolgenden Samstag, 11. Juni startet um 16 Uhr ein Riesenschwarm gelber Wasservögel zum dritten Entenrennen auf dem Jonenbach!

Passend zum «Jubiläum» 135 Jahre Musikverein Ottenbach steht das diesjährige Konzert ganz im Zeichen von «Kunterbunter Nostalgie». Am Samstag, 28. Mai, im Gemeindesaal. Um 19.45 Uhr wagen sich erstmals die Musikanten der Jungbläsergruppe vor grosses Publikum und präsentieren, was sie unter der Leitung von Jan Müller seit Anfang Jahr einstudiert haben. Lampenfieber ist programmiert und den einen oder anderen «schrägen» Ton mag man ihnen verzeihen. Anschliessend geht es Schlag auf Schlag, beginnend mit einem Marsch, komponiert anlässlich der Landesausstellung 1939. Dann erwartet die Konzertbesucher ein Feuerwerk an Unterhaltung, Show und solistischen Glanzleistungen mit dem Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Ivo Raimann. Das Programm wird moderiert vom ehemaligen MVO-Musiker, Ruedi Fanger. So sind die «adligen Katzen», ein «verliebter Dieselflitzer» sowie «Laurel

und Hardy» auf der Bühne des Ottenbacher Gemeindesaals zu hören und zu sehen….! Mit «Mogli & Co.» begibt sich der MVO in den Dschungel und bei den «Oldies» aus den 70er-Jahren werden Erinnerungen wach. Zu «Singing in the Rain» sind hoffentlich die Schirme aufgespannt und wenn die «klingenden Schüsseln» ertönen, wähnt man sich im Appenzellerland. Es gibt viele Möglichkeiten, um fleissig mitzusingen und/oder mitzuklatschen und es ist für Jung und Alt etwas dabei. Eine reichhaltige Tombola mit einem tollen Haupttreffer und ein feines Festmenü gehören selbstverständlich dazu. Auch die Ottenbacher Geburtstagsjubilaren sind wieder eingeladen worden, als Ehrengäste dürfen sie sich auf einen musikalischen Abend freuen. Nach dem Konzert öffnet das beliebte «Alpstübli» die Türen, damit sich jeder vor dem Heimweg nochmals stärken kann . . . (sha) Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach am Samstag, 28. Mai, um 19.45 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach. Türöffnung um 18.15 Uhr.

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Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte

Die «Swissragtimers» machen Musik zu Stummfilmen Martin Jäger am Piano und Felix Fürer, Schlagzeug und Perkussion, begleiten Stummfilme von Charlie Chaplin mit originalen Ragtime-Kompositionen aus der Anfangszeit der StummfilmÄra. Mit Kompositionen von Martin Jäger wie dem «Swiss Rag», dem «China Rag» und anderen, sorgten die «Swissragtimers» an den verschiedensten Ragtime-Festivals in den USA für grosses Aufsehen. Heute Freitag, 20. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

Zwei Dinge haben das Kellertheater und sein Swingtett gemeinsam: gutes Programm und ein tolles Publikum. (Bild zvg.) Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Den letzten «Jazz am Donnerstag»-Anlass vor der Sommerpause bestreitet sympathischerweise das hauseigene Sextett mit den Musikern Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann, Arno Calonder, Dani Solimine und Enrico Buzzi. Bandmitglied Thomas Gütermann wirbt gleich selber: «Für Donnerstag, den 26. Mai, wollen wir euch einen Abend mit dem Swingtett schmackhaft machen. Dafür halten wir einen guten Köder bereit: ‹Good Bait› lautet unser Motto. Und an

diesem einmaligen und speziellen Anlass wird es drei Premieren geben! Ein Stomp, ein Big-Band-Stück und sogar etwas Bebop werden vom Swingtett für anspruchsvolle Ohren zum ersten Mal präsentiert. Diese Leckerbissen im bewährten Gourmet-Swing und Bekanntes – neu in Szene gesetzt – dürft ihr, da kalorienarm, einfach lustvoll geniessen.» (pz) Donnerstag, 26. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservierung für beide Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Don Quichotte – und andere Helden Der Gesangverein Hedingen im Land der Legenden

«Kunterbunter Nostalgie» mit dem MV Ottenbach. (Bild zvg.)

Pop, Klassik und Musical Offenes Singen im Kronensaal Hedingen Für alle, die schon immer mal in einem Chor singen wollten, bietet Maja Fluri jetzt eine unverbindliche Möglichkeit an: Am 7. Juni um 19 Uhr findet in der Krone Hedingen, Zürcherstrasse 26, eine öffentliche Schnupperprobe für jedermann statt. Der Eintritt ist frei. Gesungen werden Stücke aus dem Pop-, Klassik- und Musicalbereich sowie auch internationales Liedgut. Der Chor, der normalerweise am Dienstagabend von 19.15 bis 20.30 Uhr in der Kafimüli Stallikon probt, freut sich darauf, gemeinsam einen unvergesslichen, fröhlichen Abend zu erleben. Wer möchte, kann die Gruppe nach

dem Singen bei einem Glas Wein oder beim Essen auch noch persönlich kennenlernen. Maja Fluri gibt ausserdem Gesangs- und Klavierunterricht für Kinder und Erwachsene und veranstaltet eigene Konzerte. Zu hören ist sie am 27. Mai, um19.30 Uhr, im Jecklin-Forum Zürich mit ihrem Liederabend «Geschwister- und Liebespaare» sowie am 5. Juni, 17 Uhr, in der ref. Kirche in Affoltern mit Mendelssohn. (pd.) Weitere Infos siehe www.majafluri.com. Kontakt: post@majafluri.com oder 076 220 80 55. Reservieren fürs Essen bei Esther Buchegger, Tel. 044 761 62 98.

Cervantes, Banchieri, Händel, Rossini und fast alle anderen, deren Schöpfungen nacherzählt oder besungen werden, sind tot. Aber ihre Geschichten leben und ihre Musik berauscht noch immer – und wie! Cervantes lässt seinen Ritter von der traurigen Gestalt durch Raum und Zeit irren, gegen eingebildete Feinde wie Windmühlen und dergleichen kämpfen. Was hat diese zeitlos skurrile Geschichte mit dem Projekt des Gesangvereins zu tun? Chorsängerinnen und Sänger kämpfen normalerweise nicht gegen Windmühlen, wie das unser Titelheld tut. Stattdessen haben sie andere Hindernisse zu meistern: Rhythmen, Intonation, Artikulation, Sprache . . . So geistern die Sängerinnen und Sänger gewissermassen heldenhaft durch die Chorliteratur. Dabei gilt es manche Hürde zu meistern bis ein Konzert steht.

Lieder aus fünf Jahrhunderten in sechs verschiedenen Sprachen Don Quichotte, das ist der Chor. Verwegen und ein wenig verrückt. Wie sonst wagte man sich an Lieder aus fünf Jahrhunderten in sechs verschiedenen Sprachen und fast ebenso vielen Stilrichtungen? Sancho Pansa ist die Dirigentin, sie weiss, was geht und was nicht und behält die Übersicht. Rosinante ist die Pianistin, sie trägt sicher durch schwierige Passagen . . . und Dulcinea schliesslich – die ersehnte grosse Liebe – die angestrebte, nie erreichte Vollkommenheit. Jetzt ist der Gesangverein am Ziel und bereit, die Früchte seiner Proben zu präsentieren. Man darf ihm ins Land der Legenden und vermeintlichen Helden folgen und einen Abend mit Musik von Händel über Brahms bis Simon&Garfunkel geniessen. Und damit die Zuhörenden nicht auf dem Trockenen sitzen, werden sie am Samstag vor und nach den Darbietungen an der Bar verwöhnt. (pd.) Konzerte am Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, kath. Kirche Affoltern, Türöffnung 19 Uhr; Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr, ref. Kirche Hedingen.

Der Chor von Maja Fluri. (Bild zvg.)

Eintritt frei, Kollekte.

Der Gesangverein Hedingen entführt ins Land der Legenden. (Bild zvg.)

Ausstellungen Aeugst am Albis

Bonstetten

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus dem die Römer ihr Tafelgeschirr herstellten. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaufenster Kunstlager So, 14-17 Uhr oder nach Absprache. Bis 29.Mai.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Alchemie-Natur-Gemälde» Bilder von Jeanine Haeberli. www.galerie100.ch. Fr, 14-18, Sa, 11-15 Uhr. Bis 28. Mai. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Renato Balsiger: Landschaftsfotografien aus dem Säuliamt, von Asien und Afrika sowie Makrofotografien von Tieren. Fr, 14-17 Uhr (Verlängerung durch Künstler), 17-20 Uhr; Sa, 9-12 Uhr, Verlängerung durch Künstler: 12-19 Uhr; So, 15-18 Uhr, Verlängerung durch Künstler: 12-15 Uhr. Bis 5 Juni.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) täglich von 8- 22 Uhr. Bis 6. Juni.

Mettmenstetten Alte Sennhütte, Albisstrasse: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Temporäres Dorfmuseum. Beizli, Kino, Wettbewerb. Mi, 17-20, Sa, 14-18, So, 11-16 Uhr. Bis 24. Juni. Bitte öffentliche Parkplätze benutzen. Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farben, Formen und Figuren» Frühlingsausstellung von Bernadette Galli. Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 14. Juli. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.


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Sport

Freitag, 20. Mai 2016

Profisportler hautnah erleben Das erste Sports-Group-Festival in Bonstetten kam bei Athleten, Sponsoren und Besuchern gut an Was haben der Spitzenschwinger, die Bodybuilderin und der Nachwuchs-Stuntfahrer gemeinsam? Alle haben sich vergangenes Wochenende in Bonstetten der Öffentlichkeit präsentiert. ................................................... von thomas stöckli Sie sind in der hintersten Ecke der grossen Turnhalle und ziehen doch die Blicke auf sich, die Bodybuilder um Weltklasse-Athletin Jay Fuchs. Ihr Ziel: den eigenen Körper so formen, wie sie ihn wollen: härter und stärker. Das beginnt bei der Ernährung, führt über das richtige Training zum passenden Zeitpunkt bis hin zur wichtigen Erholung. Schwierig für die ehrgeizigen und detailversessenen Sportler: In der Winterpause gilt es einige Kilogramm an Fett zuzulegen. Das füllt nicht nur die dringend benötigten Energiespeicher, sondern hilft, insbesondere den Frauen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Im Frühling beginnt die Diät: Die Kohlehydrate werden reduziert, sodass der Körper mehr Kalorien verbrennt als ihm zugeführt werden. Gegen Sommer werden Kohlehydrate praktisch aus dem Speiseplan verbannt, der Tagesablauf strukturiert und die Trainingsintensität erhöht. Nun werden die Muskeln durch die Haut gut sichtbar. Unmittelbar vor einem Wettkampf soll der Körper dann alles hergeben, was er nicht braucht. Das führt so weit, dass der Bodybuilder die letzten Tage sogar die Wasserzufuhr reduziert. «Den Körper bis ans Letzte bringen – das geht nur ein bis zwei Mal pro Jahr», verrät Jay Fuchs, die in der höchsten Liga der Welt aktiv ist. Das Paradox beim Bodybuilding: Der Athlet muss dann seine Bestleistung abrufen, wenn er dem Körper schon alles entzogen hat.

In der ersten Halle durften die Besucher mitmachen. Hier beim Yoga mit Sonja Kuriger. (Bild zvg.) Keine «Lämpe» auf dem Schwingplatz Fairness und Kameradschaft – das fasziniert Schwinger Stefan Burkhalter an seinem Sport. «Man gibt einander vor und nach dem Kampf die Hand», erklärt der älteste noch aktive «Eidgenosse», also Kranzgewinner am Eidgenössischen Schwingfest. Das wirkt sich bis auf die Publikumsränge aus: «Auf dem Schwingplatz hat man keine ‹Lämpe›.» Angetan hat es ihm auch das Bodenständige seiner Sportart – und nicht nur ihm: «Der Schwingsport boomt zurzeit», hat er erkannt. Eigentlich hätte Burkhalter am vergangenen Wochenende am Oberaargauer in die Zwilchhosen steigen wollen. Nach seinem Adduktoren-Anriss vom 3. April sei er allerdings noch nicht so weit. Dafür stellte er sich gemeinsam mit Sohn Thomas Burkhalter den Besuchern am Sports-Group-Festival zur Verfügung. Den Weg zum Profi hat Alessandro Soriano zwar noch vor sich, mit seinen Mountainbike-Tricks begeisterte der 15-jährige Zürcher das Publikum allerdings jetzt schon.

An den Vertikutaltüchern: Andrea Häberle von Ars Volandi.

Starke Frau: Weltklasse-Bodybuilderin Jay Fuchs.

Im Kickbox-Ring fliegen die Fäuste. (Bilder Thomas Stöckli)

Schwinger Stefan Burkhalter kam mit Sohn Thomas.

Regen- statt Sonnenstube Der Monte Brè empfing die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten Die gegen 30 Personen umfassende Truppe der Ü60er reiste auf ihrem monatlichen Ausflug in die «Sonnenstube» Tessin.

Die Armbrustschützen um Sieger Juri Gebhardt (mit Fahne). (Bild zvg.)

Schützenkönig gekürt Armbrustschützen: Finale in Zwillikon Endschiessen vom Pfingstsamstag in Zwillikon: Juri Gebhardt siegte mit 83 Punkten. Zehn Armbrustschützinnen und neun Armbrustschützen trotzten am Pfingstsamstag beim Schulhaus Zwillikon Wind und Regen und schossen das Endschissen der AS Zwillikon mit zehn Schüssen auf die Zehnerscheibe. Dabei wurde der Schützenkönig auserkoren. Die Kursteilnehmer waren sehr motiviert und haben alle ihr Bestes gegeben. Die Vorfreude war gross und der Ehrgeiz von jedem Einzelnen geweckt, lockte doch der Gabentisch, der dank Spenden aus der Bevölkerung und von Geschäften in Zwillikon reich bestückt war. Auch waren alle gespannt, wer das «Goldvreneli» als Schützenkönig gewinnen würde.

Nachdem die Kursteilnehmenden geschossen hatten, konnten die Erwachsenen ihr Können im «Apfelschiessen» unter Beweis stellen. Diese Gelegenheit wurde rege genutzt und es war schön, die konzentrierten und lachenden Gesichter zu beobachten. Marcel Schneebeli erzielte dabei gute 51 Punkte von 60. Um 16.45 Uhr war es dann so weit, und der Schützenkönig wurde verkündet: Es ist Juri Gebhardt, welcher 83 Punkte geschossen hatte, gefolgt von Meriem Ounalli mit 80 Punkten und Dani Bienz mit 77 Punkten.

Um 7.15 Uhr, bei schönstem Frühlingswetter starteten die aufgestellten Ü60er voller Erwartungen gemütlich wie immer mit dem öV. Zuerst mit der S5 nach Zug. Nach dem erstmaligen erfolgreichen Umsteigen ging es mit dem IC weiter durch die schöne Innerschweiz via San Gottardo die Leventina hinunter nach Lugano. Dies war für die meisten die letzte «Nostalgiefahrt» durch den über hundertjährigen Gotthard-Tunnel. Der neue Basistunnel wird bereits im Juni eingeweiht. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten sie die Busstation. Der Bus führte sie nach Cassarate. Jetzt wurde es span-

nend, denn die Fortsetzung erfolgte mit der alten Funicolare-Standseilbahn, Jahrgang 1912, auf den Monte Brè (933 M.ü.M.). Aus der Vogelperspektive konnten sie auf den Luganer See und die Stadt hinunterschauen. Am Ziel endete die Bahn auf der Spitze des Berges in 925 Metern Höhe.

Einzige Gäste auf dem Monte Brè Leider spielte das Wetter nicht mit. Anstelle der Sonnenstube herrschte «Regenstube-Ambiente». Normalerweise hätte man die atemberaubende Aussicht geniessen können. So bestaunten sie nur die tiefhängenden Tessiner Wolken. Im Ristorante Vetta, nahmen die Ü60er das bekömmliche Tessiner Mittagessen ein. Das nachmit-

tägliche Schönwetter-Programm konnten sie bei diesem Dauerregen auch nicht durchführen. Da sie die einzigen Gäste auf dem Monte Brè waren, verbrachten sie einen feucht-fröhlichen Nachmittag mit interessanten Gesprächen und spannenden Diskussionen in der trockenen Vetta-Stube. Um 16.30 Uhr führte die Funicolare mit einem letzten Blick durch die Regenwolken auf den Golf von Lugano talwärts. Die Standseilbahn ging wieder über zwei Sektionen, in Ruvigliana musste umgestiegen werden. Der letzte Abschnitt führte am Dorf Aldesago und dem Villenviertel von Lugano vorbei, zurück nach Cassarate. Anschliessend mit dem Stadtbus zum höher gelegenen Bahnhof Lugano, wo der IC die Gruppe via Zug zurück nach Bonstetten führte. Um 20.30 Uhr kamen alle Ü60er des Ski Clubs Bonstetten begeistert, wieder trocken, voller Eindrücke, zufrieden und mit einer gesunden Müdigkeit in Bonstetten an. Walti Mätzler

Für das Leiterteam, Priska Gebhardt

Nächsten Monat geht die Reise zur Königin

Rangliste Kursschiessen: Gruppe A: 1. Meriem Ounalli

der Berge, auf die Rigi.

(385), 2. Nico Bise (381), 3. Juri Gebhardt (351);

Link zum Jahrespro-

Gruppe B: 1. Florian Schneebeli (382), 2. Silas Büchler (374), 3. Joëlle Bise (341).

gramm, Infos und Fotos:

Genossen den Nachmittag mit interessanten Gesprächen: Ü60er des Ski Clubs Bonstetten. (Bild zvg.)

ue60.scbonstetten.ch/.


Sport

Freitag, 20. Mai 2016

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Klassenerhalt kann gesichert werden Der FCWB spielt am Samstag gegen das Schlusslicht Kosova

Ausgeglichene Bilanz

Am kommenden Samstag, um 16 Uhr, trifft das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten in der vorletzten Runde auf das letztplatzierte Kosova. Während Kosova unbedingt gewinnen muss, könnten die Ämtler mit einem Sieg den Klassenerhalt definitiv sichern.

Erste Spiele des Tennisclubs Säuliamt

................................................... von oliver hedinger

An Auffahrt fanden die ersten Interclub-Spiele der Tennissaison statt. Der TC Säuliamt weist nach der ersten Runde mit zwei Siegen und zwei Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz auf.

Aufstieg als Ziel gesetzt

Nach dem Aufstieg im letzten Jahr verloren die Jungsenioren des TC Säuliamt das erste Spiel in der 1. Liga auswärts gegen den TC Möchaltorf mit 4:5. Peter Zwicky, Hervé Brünisholz und René Bachmann gewannen ihre Spiele. Leider konnten Max Benz, Sasha Erbetta und Patrick Lerf ihre Partien aber nicht für sich entscheiden. Bei allen drei Doppelspielen musste das Champions-Tiebreak die Entscheidung bringen. Während Zwicky/Bachmann ihr Doppel gewonnen haben, mussten sich sowohl Lerf/Benz als auch Brünisholz/Erbetta geschlagen geben. Nachdem das 1. Seniorenteam des TCS in der letzten Saison in die 2. Liga abgestiegen ist, wird in dieser Saison der sofortige Wiederaufstieg angestrebt. Den ersten Grundstein dafür legte die Mannschaft gegen den TC Schwanden mit einem 7:0-Sieg. Gregor Hauser, Ernst Widmer, André Meier, Jürg Schmidlin und Thomas Näf gewannen alle Spiele, ohne einen einzigen Satz abzugeben. Der Ausflug ins

Die zweite Seniorenmannschaft startete die Saison verletzungsbedingt in Minimalbesetzung. Das Team musste gegen den TC Herrliberg eine 2:5-Niederlage einstecken. Lediglich Urs Bächtiger und Louis-Pierre Gagnaux konnten ihre Partien für sich entscheiden. Dennoch ist die Mannschaft entschlossen, sich in der 2. Liga zu behaupten. Der Teamgeist kommt nicht zuletzt in der schönen Tenuewahl zum Ausdruck. Das junge 3.-Liga-Team unter Stefan Bächtiger hat sich in dieser Saison den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Den ersten Schritt hat die Mannschaft mit dem 6:3-Sieg gegen den TC Rapperswil gemacht. Andrin Rütsche, Yann Braune, Stefan Bächtiger und Robin Bühler konnten ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen für sich entscheiden. Lediglich Ian Müller und Fabian Gfeller mussten sich geschlagen geben. In den Doppelspielen entschieden sowohl Hofer/ Memmishofer als auch Bächtiger/ Braune die Partien klar für sich. Das Juniorendoppel Müller/Rütsche unterlag hingegen in zwei Sätzen. (pd.)

Der frühere WB-Trainer Enver Osmani hat bei Kosova Mitte April das Traineramt an Hermann Kälin übergeben und Kosova hat auf neue Impulse gehofft. Osmani, selbst weiterhin als Sportchef mitverantwortlich, sah aber sehr wechselhafte Leistungen und Ergebnisse. Die meisten Partien gingen verloren, obwohl vor zwei Wochen überraschend das Top-Team Baden mit 2:0 bezwungen werden konnte. Kosova findet sich auf dem letzten Platz wieder und hat zwei Runden vor Schluss vier Punkte Rückstand auf den rettenden 12. Rang. Bei einer Niederlage gegen den FCWB wäre der Abstieg also bereits Tatsache. Entsprechend wird die Elf von der Buchlern alles daransetzen, diese letzte Chance zu nutzen, immerhin hatte man auf dem Wettswiler Moos in der Vorrunde ein gutes 1:1 erringen können.

Die zweite Seniorenmannschaft des Tennisclubs Säuliamt (von links): Daniele Bonandi, Roland Jäggli, Roger Hofmann, Urs Bächtiger, Marcel Bischoff (C), Louis-Pierre Gagnaux, Hansueli Huster. (Bild zvg.)

Glarnerland lohnte sich für die Mannschaft wegen der fairen Spiele, aber auch wegen der vorbildlichen Gastfreundschaft des Gegners.

FCWB will Serie fortsetzen Das Team um Martin Dosch will die Serie von nunmehr sieben Partien oh-

Wie zuletzt gegen GC möchten die Rotschwarzen hoch hinaus. (Bild Kaspar Köchli) ne Niederlage natürlich fortsetzen. Seit Anfang April sind die Rot-Schwarzen nun ungeschlagen, weshalb sie mittlerweile von Platz acht grüssen können. Die Tabellenlage trügt aber. Weiterhin liegt der FCWB nur drei Punkte vor einem Abstiegsplatz und bei einer Niederlage gegen Kosova könnte es in der letzten Runde nochmals eng werden. Mit einem Sieg dagegen wäre der Klassenerhalt geschafft. Während andere Teams gegen Ende Saison diverse Verletzte beklagen, sind diese beim FCWB wieder einsatzfähig. Kalyon und Bozhinov sind ja schon länger wieder fit und nun hofft auch Captain Buchmann auf ein Comeback am Samstag. Dagegen muss Dosch auf die gesperrten Goljica und

Waser verzichten. Sie werden beim Saisonfinale am WB-Weekend aber beide wieder spielberechtigt sein.

Samstag, 16 Uhr, Buchlern – nächste Woche WB-Weekend Wie üblich trägt Kosova seine Heimspiele auf der Stadtzürcher Anlage Buchlern aus. Anpfiff ist um 16 Uhr. Aufgrund der kurzen Anreise nach Zürich Altstetten werden viele WB-Fans erwartet. In einer Woche folgt dann mit dem Saisonabschluss das traditionelle WB-Weekend, wie gewohnt mit dem beliebten WB-Game. Anmeldung auf www.fcwb.ch/fcwb-weekend, vielen WB-Spielen, Barbetrieb, DJ und einem Top-Live-Act.

Eichenlaub für Marco Nägeli Auszeichnung am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest Vor imposanter Kulisse des Vorderglärnisch fand am vergangen Montag das Glarner-Bündner Kantonalschwingfest in Glarus statt. Die kühlen Bedingungen hielten die fast 130 Schwinger nicht davon ab, im Fridolinland fest anzupacken.

Die Delegation von «Silat Plus» mit ihren Pokalen. (Bild zvg.)

Zweimal Gold und einmal Silber Peresai-Diri-Schule Hausen erfolgreich Die alte indonesische Kampfkunst Peresai Diri kann im Säuliamt in Hausen erlernt werden. Die Schule Silat Plus nahm auch dieses Jahr erfolgreich am Open Beligum Championship Turnier teil. Auch am diesjährigen Open Belgium Championship-Turnier in Schloten, Belgien, nahm Silat Plus, die PerisaiDiri-Schule von Hausen am Albis teil. Ein achtköpfiges Team, angeführt von

den Trainern Chantal Mattes, Michael Wirth, Patrick Mattes und zusätzlich Ralph Irminger, gleichzeitig einer der Offiziellen des Turniers, reiste mit den jugendlichen Kämpfern Nina Frei, Enrico Lombardi, Daniel Repérant und Simon Föry nach Belgien. Die Bilanz konnte fast nicht besser sein: Mit zwei Goldpokalen für Daniel Repérant und Nina Frei und einem Silberpokal für Enrico Lombardi und vor allem mit einem starken Teamgeist kehrten alle stolz und unverletzt nach Hause. (SF)

Marco Nägeli startete im ersten Gang gegen Urs Giger. Der Appenzeller konnte diesen Gang für sich entscheiden. Im zweiten Gang war Nägeli stärker als sein Gegner Sandro Vollmeier. Er bezwang diesen und erhielt die volle Punktzahl. Der dritte Gang mit Martin Hersche wurde gestellt. Den vierten Gang gewann Marco Nägeli gegen Daniel Hersche. Nach kurzer Zeit konnte Nägeli auch den fünften Gang gegen Patrick Schmid für sich entscheiden. Auf dem Notenblatt wurde eine weitere 10 geschrieben. Im sechsten Gang gegen Christian Bernold ging es für Marco Nägeli nun wie beim Zürcher Kantonalen um den Kranz. Sein Gegner zeigte sich als starker Schwinger und machte es dem Ämtler nicht leicht. Der Kampfrichter auf dem Platz sagte bereits die letzte Minute an, da schaffte es Nägeli und brachte seinen Gegner zu Boden.

Nicht in den Ausstich gekommen Auch Christian Schönenberger war im Einsatz. Er schwang im ersten Gang gegen Roman Ackermann und konnte gewinnen. Im zweiten Gang gegen Ruedi Eugster verlor er. Auch im dritten und vierten Gang lief es für den Ämtler nicht rund. Da er nicht genügend Punkte erreichte, kam er nicht

Marco Nägeli (oben) gegen Urs Giger im ersten Gang. (Bild Anja Bernhard) in den Ausstich und konnte somit nur vier Gänge schwingen. Der Schlussgang wurde bestritten von Arnold Forrer und Armon Orlik. Je länger der Gang dauerte, desto spannender wurde es, die Zuschauer konnten einige Angriffe mitverfolgen. In der letzten Sekunde des 12 Minuten dauernden Gangs konnte Orlik einen Schlungg abfangen und gewinnen. Forrer platzierte sich auf der Schlussrangliste punktegleich mit dem Ämtler Marco Nägeli. Auszug aus der Schlussrangliste:

falls am Bruederschwinget in Bachenbülach. Der erfolgreichste unter ihnen, Matthias Furrer, konnte sich eine Auszeichnung erkämpfen. Er gewann drei Gänge und verlor drei. Bei zwei gewonnenen Gängen, gegen Roman Städler und Lukas Aeppli, schrieb Furrer beide Male die volle Punktzahl. Der Schlussgang wurde von Florian Gnägi und Alexander Vonlaufen bestritten, Gnägi konnte seinen Gegner nach weniger als zweieinhalb Minuten mit einem inneren Haken bezwingen. Anja Bernhard

1 58.75, Armon Orlik, Maienfeld; 4 57.25, Arnold Forrer, Stein SG und Marco Nägeli, Maschwanden, 27

Auszug aus der Schlussrangliste:

35.25 Christian Schönenberger, Mettmenstetten.

1 58.50 Florian Gnägi, Aarberg; 10 55.25 Matthias Furrer, Islisberg; 11 54.75 Daniel Meier, Mettmen-

Auszeichnung für Matthias Furrer Nicht nur im Glarnerland waren die Ämtler Schwinger im Einsatz, eben-

stetten; 13 54.25 Damian Furrer, Islisberg und Michi Odermatt, Hausen; 14 54.00 Michael Kiser, Wettswil; 21 36.75 Beat Reichmuth, Mettmenstetten; 22 28.25 Roman Nägeli, Schönenberg


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Lenja, 7. Mai.

Gwen Arya, 8. Mai.

Liam, 8. Mai.

Magdalena, 8. Mai.

Freitag, 20. Mai 2016

Einer, der für die grosse Liebe pendelt Früher galt es als «normal», dass ein Ehepaar nicht nur das Leben, sondern auch die Wohnung teilt. Dass es heute auch noch anders geht, beweisen der Affoltemer Immobilienmakler Tobias von Monkiewitsch und seine Verlobte, Dr. Jacqueline Schmelzer aus Winterthur. Sie müssen für die Liebe pendeln. Grund dafür ist der Beruf.

meinem Wissen noch nicht einmal einen Tanzkurs pro Woche, in Winterthur hingegen gleich mehrere pro Abend.» Aber dass er für diesen Standortvorteil auch gleich seine eigene Wohnung in Affoltern aufgeben würde, ist ausgeschlossen. Denn hin und wieder seien Arbeitszeiten so unregelmässig oder Termine so ungünstig gelegt, dass er dann doch für einmal nicht zu seiner Herzensdame pendeln könne. Ausserdem fühle er sich hier «sau-wohl» im schönen Affoltern am Albis. Also habe er seinen Hausrat auf zwei Wohnungen aufgeteilt, zwei Zahnbürsten, 2 Rasierer, 2 Kleiderschränke, und jeweils die Hälfte von allem in der anderen Wohnung. «So ist immer genügend Wäsche da, aber hin und wieder bin ich schon auch verzweifelt auf der Suche nach Dingen, zum Beispiel meiner Lieblingskrawatte», führt von Monkiewitsch mit einem schelmischen Lächeln hinzu.

Tobias von Monkiewitsch, seines Zeichens Immobilienmakler pendelt fast täglich zwischen Winterthur und Affoltern am Albis. Dies der grossen Liebe wegen, die er nun seit etwas mehr als einem Jahr kennt und der er sogar schon die alles entscheidende Gretchenfrage gestellt hat. Seit Januar 2015 sind er und die Winterthurer Zahnärztin Dr. Jacqueline Schmelzer nun ein Liebespaar. Sie sind beide geschieden und haben aus erster Ehe je zwei Kinder. Er die Buben und sie die Mädchen. Jedes zweite Wochenende sind sie eine grosse Patchwork-Familie mit sechs Personen. Von einem Umzug nach Winterthur träume er schon des Öfteren, er habe auch schon alle notwendigen Schritte durchgesprochen und geplant. «Denn die täglichen rund zweieinhalb Stunden fehlen mir in der aktiven Gestaltung meines Tagesablaufes, zum Beispiel bei Freizeitaktivitäten schon sehr», so von Monkiewitsch.

Arbeit im Zug Die Zeit im Zug könne Tobias von Monkiewitsch immer recht gut mit dem Lesen und Bearbeiten von E-Mails nutzen. Nur das Führen von Telefonaten sei eher hinderlich, denn er bespreche ungern die Finanzierung von Immobilien mit seinen Kunden am Telefon, wenn ein ganzes Zugsabteil dabei zuhöre. Der Kauf von Immobilien sei eine sehr persönliche Sache und die Finanzierung derselben so sensibel, dass sie niemanden externen etwas angehe. Aber da er seine Arbeit wenigstens teilweise auch im Zug erledigen könne, sei es klar, dass er das Pendeln auf sich nehme. Eine fahrende Zahnärztin wäre zwar mal wirklich etwas Neues, aber sicherlich nicht wirklich umsetzbar. Die Gretchenfrage sei übrigens mit einem klaren «Ja!» durch seine Lieblingszahnärztin beantwortet worden und die Hochzeitsglocken sollen noch in diesem Jahre erklingen.

Kein Umzug

Armanda, 11. Mai.

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Doch ein Umzug komme für keinen der beiden infrage. Für die Zahnärztin mit eigner Praxis in Winterthur nicht, und auch für den gut etablierten RE/MAX-Immobilienmakler im Knonauer Amt nicht. «Unsere Berufe sind dafür viel zu sehr auf einen hohen Bekanntheitsgrad und feste Stammkunden ausgelegt. Wir müssten nochmals ganz von vorn anfangen, würden wir zügeln!» Dies sagt von Monkiewitsch, obwohl ihn das Winterthurer RE/MAX-Büro nach eigenen Angaben sehr gerne als Makler aufnehmen würde. Jedoch ist von Monkiewitsch davon überzeugt, dass sein Bekanntheitsgrad in Affoltern am Albis zu hoch ist, um einfach alles aufzugeben und in Winterthur neu zu starten. Der Verkauf von Immobilien sei, so von Monkiewitsch, ein absolutes Vertrau-

wetter

Dr. Jacqueline Schmelzer und Tobias von Monkiewitsch. (Bild zvg.) ensgeschäft. «Die Menschen gehen zu den bekannten grossen Akteuren im Markt, nicht zu den Neulingen.»

Tango-Argentino, das gemeinsame Hobby Mindestens zweimal die Woche gehen beide dem gemeinsamen grossen Hob-

by, dem Tango-Argentino nach, einem Tanz der Königsklasse, den das Liebespaar in den letzten Monaten für sich entdeckt hat. «Winterthur bietet hierfür als echte Grossstadt mit vielseitigem Kulturprogramm einen massiven Vorteil, gegenüber der Kleinstadt Affoltern am Albis», sagt von Monkiewitsch. Hier in Affoltern gibt es nach

gedankensprünge Feucht Niemand braucht mir zu beweisen Dass der Himmel weint, wenn Engel reisen Kaum gingst du fort, ganz unvermutet War unser Keller überflutet Martin Gut

liebe elise

Grüsse vom heimischen Strand

bauernregel «Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu. Und: Auf nassen Mai folgt ein trockener Juni.»

Liebe Elise, nur schnell die Augen öffnen um dir von Ferientagen zu schreiben, danach – lieber noch zwischendurch – sie schnell wieder schliessen für alle Blau, jedes Türkis, Schaum und hellgrüne Durchsichtigkeit, für Sand und Sand und Sand. Fürs helle Beige des Milchkaffees im kleinen Glas und dieses satte Gelb jener runden Rahmküchlein, die täglich den Weg zu mir gefunden haben. Augen zu und Bühne frei fürs Sonnengesprenkel morgens auf der hellen Bettwäsche und den Mosaikboden in der fremden Küche, für diese Abenddämmerung überm Meer, welche sich keiner Farbe zuordnen will. Das Muster des Taubenschwarmes am Himmel. Und mit dem Schliessen der Augen kommen auch Geräusche und Gerüche zurück, Berührungen und Bewegungen, und ich höre diese weiche, mir nahezu unverständliche Sprache, die Möwen schreien wieder, leiser, sel-

tener als bei uns, der Sand knirscht in den Sohlen der Schuhe, abends, im steilen Treppenhaus. Du kennst mich ja, Elise, weggehen ist stets ziemlich schwierig, sozusakompliziert Antoinette Suter. gen und noch jedes Mal habe ich ein winzig kurzes Momentchen lang gedacht: «Ich will gar nicht weg» – zu viel noch zu erledigen, gerade eben jetzt zu versorgen, verbessern, verirgendwas... Heimreisen fällt auch nicht leichter, verbreitet diese Wehmut – sollten wir nicht noch länger bleiben? Vielleicht gar für immer? Könnte ich nicht eine andere sein, eine luftigleichte, unbeschwerte, stets ausgeschlafene Südländerin? Eine Frau ohne Prinzipi-

en, mit vielen Hunden, Katzen, einem Vogel und dem weltbesten Tomatensugo? Dabei – und diesmal hab ichs wirklich durchdacht, Elise, ist es sehr einfach: Entscheidend ist das richtige Mitbringsel, welches das Dort und Da verbindet, die Ferienfrau nach Hause verfrachten hilft und auch am Zoll keinerlei Aufruhr verursacht: Das Meer. Es hat seinen Platz hinterm Haus gefunden, bei Flut umspielt das Wasser die unteren zwei Stufen der Treppe. Mit dem Sand hapert es noch ein bisschen, aber der Apfelbaum hat freundlicherweise mit Blühen gewartet bis ich zurück – und das Meer platziert war. Die fallenden Blüten machen sich gut auf dem Wasser. Ich freue mich auf den ersten Schwumm morgen früh. Antoin


ALCHEMIE IM BILD JEANINE HAEBERLI zaubert Bilder durch alchemistische Prozesse. Vernissage Freitag, 20. Mai 17 – 20 Uhr 20. bis 28. Mai 2016

GALERIE 100 Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 13 – 18.30 Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Telefon 079 821 13 61

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Do + Fr 14 bis 18, Sa und So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.

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040 2016  

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