Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 40 I 169. Jahrgang I Freitag, 22. Mai 2015

Einstimmigkeit

Grünes Licht

Die Gemeindeversammlung Mettmenstetten hiess am Montag alle Geschäfte gut. > Seite 3

Kirchgemeindeversammlung in Hausen genehmigt die Turm-Sanierung. > Seite 5

-

Neu überdenken Was Zeit für einen Abt, einen Wirtschaftsführer und eine Psychologin bedeutet. > Seite 7

-

Gottes Geist zulassen Gedanken zu Pfingsten von Pfarrer Bernhard Herzog aus Bonstetten. > Seite 9

Umstrittenes Prozedere bei der Postauto-Fahrplanumstellung Regionale Verkehrskonferenz Knonauer Amt mit 57 Fahrplan-Änderungsbegehren Drei Stunden feilschten die Gemeindedelegierten aus dem Säuliamt und dem angrenzenden Kanton Aargau am Mittwochabend mit Vertretern von Postauto Schweiz und dem Zürcher Verkehrsverbund über Fahrplanbegehren aus der Bevölkerung. ................................................... von martin platter Mit der Inbetriebnahme der Zürcher Durchmesserlinie 2016 steht der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) vor der grössten Fahrplanumstellung seit der Einführung der S-Bahn. Geht es nach den Verkehrsplanern, hat das auch umfassende Auswirkungen auf den Postautofahrplan im Säuliamt und im angrenzenden Kanton Aargau. Ziel der Strategen ist es, dass die Postautos hauptsächlich als Zubringer für die SBahn verkehren. Während auf diesen Linien der Takt tendenziell erhöht würde, hätten die öV-Nutzer an der Peripherie des Verkehrsverbundes jedoch teils empfindliche Angebotskürzungen in Kauf zu nehmen. Die geplanten Fahrplanänderungen haben denn auch eine Flut von Begehren aus der Bevölkerung ausgelöst. Vielerorts manifestierte sich der Wunsch nach Beibehaltung von be-

Mark Stutz, Angebotsplaner von PostAuto Zürich, präsentiert alternative Postautolinien im Oberamt. Die Begeisterung der Gemeindedelegierten hielt sich in Grenzen. (Bild Martin Platter)

liebten Verbindungen in Unterschriftensammlungen. Diese Begehren wurden von den Gemeinderäten unterstützt und an den ZVV überwiesen. An der regionalen Verkehrskonferenz am Mittwochabend im Kasinosaal mussten die Gemeindedelegierten basierend auf den Empfehlungen des ZVV darüber abstimmen, welche der Begehren nun angenommen, abgelehnt oder zurückgestellt werden. Als zusätzliches Erschwernis kam hinzu, dass fürs Oberamt und die Region Obfelden/Ottenbach auch noch alternative Linienführungen präsentiert wurden, über die die Gemeindevertreter ebenfalls zu befinden hatten – obschon sie von der Planauflage abwichen. Dieses Prozedere, wie auch die Tatsache, dass dabei aus finanziellen Gründen die verschiedenen Regionen gegeneinander ausgespielt werden, lösten Unmut aus. Am 28. Mai wird es in Hausen deshalb nochmals zu einer Sitzung kommen, bei der vor allem die alternativen Linien im Oberamt – und deren Auswirkungen auf Obfelden/Ottenbach – in kleinerem Rahmen zur Sprache kommen. Ab 13. August beginnt dann die letzte 30-tägige Rekursfrist, in der Einsprache gegen die revidierten Fahrpläne erhoben werden kann. ................................................... > Weiterer Bericht kommende Woche

-

Gourmet-Krimis Martin Walker las in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. > Seite 11

GGA mit neuem Präsidenten Die Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) wählte in Hausen, mit Georges Köpfli, Hausen, und Stefan Scheidegger, Aeugst, zwei neue Vorstandsmitglieder. Köpfli ersetzt als Präsident den zurücktretenden Eduard Waldesbühl, während Scheidegger vom ebenfalls demissionierenden Giorgio Schmidt das Amt des Kassiers übernimmt. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedete sich Marianne Voss, die aber für die GGA weiterhin die Neujahrsblatt-Kommission leiten wird. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 10 anzeigen

Das Haus zum Seewadel in Affoltern soll neu gebaut werden Betrieb bleibt kommunal – Sanierung mit unverhältnismässigen Kosten verbunden Das Haus zum Seewadel wurde vor 40 Jahren als Altersheim konzipiert und gebaut. Es entspricht heute nicht mehr den betrieblichen Anforderungen und ist sanierungsbedürftig. Die umfangreichen Abklärungen haben ergeben, dass eine Sanierung unverhältnismässige Kosten verursacht und dass die Anforderungen an eine kantonale Betriebsbewilligung nicht mehr erfüllt werden können. Gleichzeitig wurden der effektive Pflegeplatzbedarf in den kommenden Jahren berechnet und mögliche Finanzierungsvarianten geprüft. Im Jahr 2012 hatten die Stimmberechtigten an der Urne die Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG zur Sicherstellung von Pflegeplätzen abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hatte zuvor der Vereinbarung noch zugestimmt. Mit diesem Urnenentscheid wurde der Gemeinderat beauftragt, eine neue Lösung zur Sicherstellung von Pflegeplätzen zu suchen. Nach Gesprächen mit dem zweiten öffentlich-

rechtlichen Anbieter von Pflegeplätzen auf dem Gemeindegebiet Affoltern am Albis, dem Zweckverband Spital Affoltern, stand fest, dass eine eigene Nachfolgelösung für das Haus zum Seewadel gefunden werden muss.

zunimmt, soll der Neubau durch einen Dritten erstellt werden. Denkbar ist beispielsweise die Zusammenarbeit mit einer Pensionskasse. Das Land soll im Baurecht zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinde mietet dann das Gebäude vom Ersteller. Ge-

mäss den umfassenden Berechnungen vermag das Haus zum Seewadel die entsprechenden Mietzinsen mit den erwirtschafteten Beträgen zu bezahlen. Bei diesen Berechnungen ging man von den derzeitigen Aufwendungen und Erträgen aus. (tro)

Keine konkreten Zusagen von anderen Gemeinden Gespräche mit den Gemeinden im Bezirk haben zudem ergeben, dass diese zwar an einem öffentlich-rechtlichen Pflegeheim interessiert sind, aber keine konkreten Zusagen gemacht werden können. Vielmehr sollen beispielsweise betreute Wohngruppen in den eigenen Gemeinden gefördert werden. Aufgrund dessen hat sich der Gemeinderat entschieden, das Haus zum Seewadel mit einem Neubau zu ersetzen, welcher 60 Plätze umfasst. Diese Anzahl an Pflegeplätzen entspricht dem ausgewiesenen Bedarf von Affoltern am Albis. Damit die bereits hohe Verschuldung nicht weiter

500 21 Das Haus zum Seewadel soll durch einen Neubau ersetzt werden. (Bild tst.)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkursamtliche Grundstücksteigerung Im Konkurs über Ivan Ole Keusch, geb. 13. Mai 1969, von HermetswilStaffeln, AG, Rickenbach 2, 8913 Ottenbach, wird nachfolgendes Grundstück versteigert: In der Gemeinde Ottenbach: Grundregister Blatt 145 Alleineigentum an Grundregister Blatt 145, Liegenschaft, Kataster-Nr. 1426, Chloster

Öffentliche Planauflage für • Niederspannungsverteilnetz ab Transformatorenstation Götschihof – Verkabelung ab Götschihof nach Scheller (L-223513.1) des Elektrizitätswerkes des Kantons Zürich Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 23. Mai bis 24. Juni 2015 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen.

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 4. Mai 2015 die Anpassung der Taxordnung 2015, Einführung einer Vorauszahlung für Neueintritte, per 1. Juli 2015 für das Haus zum Seewadel genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist am Empfang im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Konkursamtliche Schätzung: Fr. 620 000.– Datum der Steigerung: Dienstag, 23. Juni 2015, 14.00 Uhr Ort der Steigerung: Restaurant Post, Dorfplatz 5, 8913 Ottenbach

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Taxordnung

Die Steigerungsbedingungen liegen vom 22. Mai bis 1. Juni 2015 beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern a. A., zur Einsicht auf. Das Lastenverzeichnis lag den Gläubigern vom 13. März 2015 bis 2. April 2015 zur Einsicht auf. Es ist inzwischen rechtskräftig. Besichtigung des Steigerungsobjektes: Mittwoch, 10. Juni 2015, 16.00 bis 19.00 Uhr Anzahlung: Der Ersteigerer hat unmittelbar vor dem Zuschlag auf Anrechnung an den Zuschlagspreis eine unverzinsliche Anzahlung von zwanzig Prozent der jeweiligen konkursamtlichen Schätzung durch einen von einer Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Konkursamtes Affoltern ausgestellten Bankcheck (keine Privatchecks) in diesem Betrag oder bar zu leisten. Hinweise: a) Wir weisen auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) vom 16. Dezember 1983, auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) vom 1. Oktober 1984 (mit seitherigen Änderungen) sowie auf die entsprechenden Bestimmungen in den Steigerungsbedingungen hin. b) Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft mit Original-Dokumenten auszuweisen. Vertreter von Vereinen oder Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnisse mit Original-Dokumenten auszuweisen. Vollmachten müssen im Original vorliegen und die Unterschriften beglaubigt sein. c) Im Übrigen verweisen wir auf die Steigerungsbedingungen. Fragen zum Steigerungsablauf beantwortet die Mobile Equipe des Notariatsinspektorates des Kantons Zürich, Telefon 044 256 17 30. Fragen zum Steigerungsobjekt werden ausschliesslich am Besichtigungstermin (10. Juni 2015, 16.00 bis 19.00 Uhr) beantwortet. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 15. Mai 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 30. Mai 2015, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling.

Affoltern am Albis, 22. Mai 2015 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Affoltern am Albis. Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss Nr. 115 vom 22. April 2014 den Quartierplan Sonnenberg festgesetzt. Ein gegen den Festsetzungsbeschluss erhobener Rekurs wurde mit Entscheid des Baurekursgerichts vom 21. Oktober 2014 abgewiesen. Gestützt auf § 159a PBG hat die Baudirektion des Kantons Zürich mit Verfügung Nr. 0760/14 vom 6. Mai 2015 den Quartierplan genehmigt.

Nutzungsplanung Privater Gestaltungsplan «Lärmschutz Sonnenberg» Genehmigung Affoltern am Albis. Die kantonale Baudirektion hat mit Verfügung Nr. 0761/14 vom 28. April 2015 den privaten Gestaltungsplan «Lärmschutz Sonnenberg», welchem der Gemeinderat Affoltern am Albis mit Beschluss vom 22. April 2014 zugestimmt hat, genehmigt. Der private Gestaltungsplan «Lärmschutz Sonnenberg» tritt mit dieser öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 23. Mai bis 24. Juni 2015 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Traktanden:

Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 25. Mai 2015, aufgrund des Pfingstmontags geschlossen.

Neue Wechselausstellung: Kühe, Glocken, Schellen

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung.

Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Ab Dienstag, 26. Mai 2015, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen einen schönen Pfingstmontag und danken für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Affoltern a. A., Bonstetten, Hedingen, Islisberg, Kappel a. A., und Rifferswil

Einbürgerungen

Infolge der Pfingsten finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Montag bedienten Gemeinden wie folgt statt: Haus, Gewerbe und Industrie Montag 25. Mai 2015 keine Abfuhr Dienstag 26. Mai 2015 Bonstetten, Hedingen, Islisberg, Kappel a. A., Rifferswil (inkl. Herferswil) keine Abfuhr Affoltern a. A. Ost

Die Dileca wünscht Ihnen schöne und erholsame Pfingsten. Affoltern a. A., 22. Mai 2015

1. Genehmigung der Rechnung 2014 2. Genehmigung Entschädigungsreglement 3. Informationen 4. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz) Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf.

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Pfingstmontag

Grüngut Montag 25. Mai 2015 Mittwoch 27. Mai 2015

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 21. Juni 2015, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus

geöffnet 14 bis 17 Uhr

Genehmigung

für • Transformatorenstation Wesenmatt (S-168025.1) (Parzelle Nr. 1073, Koordinaten 685830/230461) • 16-kV-Kabelleitung zur Transformatorenstation Wesenmatt ab Abzweigmuffe der Leitung L-192132 (L-223514.1) der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Telefon 078 683 13 56 (ab 12 Uhr)

Pfingstmontag, 25. Mai 2015 Quartierplan Sonnenberg

Öffentliche Planauflage

Sammelverein: Pfadi Säuliamt

Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Nutzungsplanung

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Dileca

Mit Beschluss vom 1. April 2015 hat der Gemeinderat Ottenbach, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – LINDNER, Isabelle Susanne, weiblich, deutsche Staatsangehörige, 1994 – LINDNER, Ann-Christine, weiblich, deutsche Staatsangehörige, 1996 Ottenbach, 22. April 2015 Gemeinderat Ottenbach

Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

3

Gutes Resultat heizt Forderung nach Steuersenkung an Die Gemeindeversammlung Mettmenstetten hiess am Montag alle Geschäfte gut Die politische Gemeinde und die Primarschulgemeinde haben 2014 massiv besser abgeschnitten als budgetiert. Weiter wird die Besoldung für Behörden- und Kommissionstätigkeit angepasst. Kostenpunkt: rund 66 500 Franken jährlich. ................................................... von thomas stöckli Über 100 Stühle standen bereit, am vergangenen Montagmorgen in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten. Rund die Hälfte davon blieb leer – zu unumstritten waren die vier traktandierten Geschäfte. Die Teilrevisionen der beiden Besoldungsverordnungen (politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) wurden einstimmig gutgeheissen. Schliesslich handelte es sich nur um eine Angleichung an den Mittelwert der Bezirksgemeinden, welcher deutlich unter dem kantonalen Median liegt. «Wir reden nicht von einer Luxus-

Besoldung», betonte Rita Röllin, die in der Primarschulpflege fürs Ressort Finanzen zuständig ist. Die Anpassungen der Ansätze seien wichtig, damit auch weiterhin ausgewiesene und beruflich engagierte Personen gewonnen werden können, hielt auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) fest. Die Mitglieder der Primarschulpflege erhalten somit ab 2016 eine Jahrespauschale von 12 500 Franken (Bisher: 10 000), Sitzungen werden mit 45 Franken (bisher: 30, zusätzlich Teuerung) pro Stunde entschädigt. Die Jahrespauschale der Präsidentin steigt von bisher 17 500 auf neu 22 500 Franken. Neu werden auch Kurstage vergütet. Insgesamt dürften bei der Primarschulgemeinde somit jährlich Mehraufwendungen von rund 16 500 Franken anfallen. Mit 50 000 Franken Mehrkosten rechnet die politische Gemeinde. Hier steigt die Jahrespauschale für einen Gemeinderat von 13 500 auf 17 000 Franken an. Der Präsident erhält künftig 30 000 statt 24 000 Franken. 25 % mehr gibt es für die Sozialbehörde,

die Arbeit der RPK wird künftig mit je 500 Franken mehr entschädigt.

«Ausserordentliches Rechnungsjahr» In der Rechnung der Primarschulgemeinde halten sich Einnahmen und Ausgaben mit je 7,6 Mio. Franken die Waage. Budgetiert war ein Minus von 430 000 Franken. Die politische Gemeinde rechnete mit einem Rückschlag von 246 000 Franken, schrieb aber ein Plus von fast 1,6 Mio. Franken. In der Investitionsrechnung fallen die Teilbeiträge für den Bau Albiszentrum (4,3 Mio.) und die Renovation Alterssiedlung (1,3 Mio.) auf, deren Gesamtabrechnung für die nächste Gemeindeversammlung traktandiert werden dürften. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 8,3 Mio. Franken investiert. Dass beide Gemeindegüter 2014 deutlich besser abschnitten als budgetiert, dafür sind unter anderem die Steuererträge verantwortlich. Insbesondere die Steuern der Vorjahre fielen massiv höher aus als erwartet – im

Fall der politischen Gemeinde um rund 412 000 Franken. Deutlich unter den Erwartungen blieben zudem die Aufwendungen in den Bereichen Gesundheit, soziale Wohlfahrt und Verkehr.

SVP fordert Steuersenkung «Wir werden im Dezember wieder einen Antrag stellen auf eine Steuerfuss-Reduzierung», kündete Louis Hafner von der SVP-Ortspartei an. Seine Schlussfolgerung aus dem positiven Rechnungsabschluss: Die politische Gemeinde hätte gut auf die drei Prozent verzichten können, welche die Primarschule an der letzten Gemeindeversammlung zusätzlich beantragt und bewilligt bekommen hatte. So hätte der Gesamtsteuerfuss auf 99 % belassen werden können. Es sei der SVP ein grosses Anliegen, dass die Bürger nicht mit zu viel Steuern belastet werden, hielt Hafner fest. «2014 war ein ausserordentliches Jahr», hielt Finanz- und Liegenschaftenvorstand Beat Bär entgegen, «die

wir gratulieren

Bei Einbruch ins Spital-Café Esswaren gestohlen

Zur eisernen Hochzeit Am kommenden Montag, 25. Mai, dürfen Lina und Hans Schneebeli-Suter in Zwillikon das Fest der eisernen Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund – ein eher seltenes Ereignis – gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag und weitere gemeinsame Jahre.

Zum 90. Geburtstag In Obfelden feiert Irma VollenweiderWeber am Dienstag, 26. Mai, ihren 90. Geburtstag bei bester Gesundheit. Herzliche Gratulation zu diesem besonderen Ereignis. Wir wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Zahlen lassen sich nicht übertragen auf die kommenden Jahre.» Weiter werde die Gemeinde aufgrund der aktuellen Steuerkraft 2016 erheblich weniger vom Finanzausgleich profitieren – laut Gemeindepräsident René Kälin dürfte der Beitrag um 1,5 Mio. Franken zurückgehen: «Zudem stehen Investitionen an.» Schliesslich wurden alle Geschäfte einstimmig gutgeheissen. In der abschliessenden Fragerunde sprach sich ein Votant für die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei aus. Schliesslich sei diese nachts, wenn Probleme auftauchen, kaum präsent. Mit dem Kommandowechsel Anfang Jahr sei die Patrouillentätigkeit in Mettmenstetten intensiviert worden und werde laufend an die Brennpunkte angepasst, verriet Sicherheitsvorstand Marino Marchetto. Mit einem Dank für die Mitwirkung an der direkten Demokratie konnte Gemeindepräsident René Kälin die 55 Versammlungsbesucher nach gut 70 Minuten bereits wieder verabschieden.

Ein EKZ Fachmonteur installiert zwei Smart-Meter. (Bild pd.)

Smart Metering: EKZ knacken die 50 000er-Marke Auch im Säuliamt messen Stromzähler «smart» Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) messen den Stromverbrauch ihrer Kunden vermehrt intelligent. Ende April installierte das Unternehmen den 50 000. Smart-Meter. Die flächendeckende Einführung von Smart Metering im Kanton Zürich läuft damit nach Plan. Intelligente Stromzähler in Neubauten gehören bei den EKZ bereits zum Standard. In bestehenden Liegenschaften ersetzt das Unternehmen seit zwei Jahren jene Zähler, die altersbedingt ausgetauscht werden müssen. 50 000 der rund 350 000 EKZ Stromzähler –

die meisten in Ballungsgebieten wie den Bezirken Horgen, Dietikon, Bülach und Affoltern – sind bereit, um «smart» zu messen. Bei rund 4 000 Zählern nutzen die EKZ heute die volle Funktionalität – eine Verdopplung innert Jahresfrist. Die EKZ schalten die Zähler «smart», sobald in einem Quartier genügend Smart-Meter installiert sind. Einmal aktiviert, übermittelt ein Smart-Meter den Stromverbrauch automatisch an den Netzbetreiber, so dass die Stromablesung beim Kunden entfällt. EKZKunden mit freigeschaltetem SmartMeter können ihren täglichen Stromverbrauch online auf dem myEKZ-Kundenportal einsehen und Zeitperioden miteinander vergleichen. Die Visuali-

sierung hilft, dank einer Verhaltensanpassung den Stromverbrauch und damit die Kosten zu senken. Als einer der ersten Schweizer Stromversorger entschieden sich die EKZ im Jahr 2013, in ihrem Netzgebiet bis in voraussichtlich gut 15 Jahren flächendeckend intelligent zu messen. Mit den modernen Zählern bereiten sie sich auf künftige Anforderungen der Strommarktliberalisierung vor und optimieren ihre Geschäftsprozesse. Konform mit dem Datenschutzgesetz des Kantons Zürich lesen die EKZ nur betrieblich notwendige Daten einmal täglich aus und übertragen diese ausschliesslich pseudonymisiert. (pd.)

Im Café des Spitals Affoltern ist vom 18. auf den 19. Mai der Esswarenautomat geknackt worden. Diebe, die auf unbekannte Art eingedrungen sind, haben Lebensmittel im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Laut Angaben der Kantonspolizei ist der Sachschaden gering. In Wettswil misslang der Versuch, zwischen 12. und 18. Mai ins Schützenhaus einzudringen. Der Sachschaden beträgt rund 500 Franken. Auf der Wettswiler Tennisanlage wurde zwischen 13. und 16. Mai ins Clubhaus eingebrochen. Die Täterschaft wuchtete die Eingangstüre auf. Entwendet wurde nichts; der Sachschaden beläuft sich auf rund 800 Franken. Vom 17. auf den 18. Mai wurde an der Moosbachstrasse in Affoltern in ein Auto eingebrochen – mittels Einschlagen einer Scheibe. Die Diebe entwendeten ein Portemonnaie, das gut 300 Franken enthielt. Ebenso gross ist der Sachschaden. Die Scheibe eines PWs wurde am Sonntagnachmittag zwischen 15 und 15.30 Uhr zertrümmert. Die Diebe wurden aber nicht fündig. Sachschaden: rund 500 Franken. Mehrmals mussten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen wegen nächtlicher Lärmbelästigungen ausrücken: In Affoltern, Stallikon, Wettswil, Mettmenstetten und Hedingen. Oft waren Privatpartys im Gang. (-ter.)

anzeige


Maschwanden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Schweizerische Nationalspende, Effingerstrasse 55, 3008 Bern Projektverfasser: Krieger AG Planung und Stalleinrichtung, Rütmattstr. 6, 6017 Ruswil Bauvorhaben: Neubau Rindviehmaststall mit Hochsilo und Neubau Remisen, Abbruch bestehende Scheune, Reppischtalstrasse, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1867, GV Nr. 229, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)

Bauherrschaft: Hutmacher Hansruedi und Hanni, Ausserdorfstrasse 9, 8933 Maschwanden Projektverfasserin: Strebel Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 9, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung am bestehenden Wohnhaus Vers.-Nr. 3, auf dem Grundstück Kat.Nr. 693, Ausserdorfstrasse 9, Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Kita Purlimunter GmbH, Albisstrasse 58, 6312 Steinhausen Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Nutzungsänderung bestehender Wohnhausteil in Kinderhort, Vers.-Nr. 1101, Kat.-Nr. 2995, Rossauerstrasse 12 (Kernzone KA)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: AS Aufzüge AG, Friedgrabenstrasse 15, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: 2 Leuchtreklameanlagen beim Gewerbegebäude Vers.-Nr. 689 auf Kat.-Nr. 2730 an der Friedgrabenstrasse 15/17 (Gewerbezone)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Primarschulgemeinde Aeugst am Albis, Spitzenstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Stierli Bernhard + Scheiwiller August, Alte Dorfstr. 22, 8910 Affoltern Bauvorhaben: Sanierung Turnhalle (Gebäudehülle dämmen und Dach erneuern), neue Fenster, Türen, Hallenboden, neue Lüftung und Beleuchtung und PV-Anlage auf Pultdach, Spitzenstrasse 16, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 358, GV-Nr. 944, Zone OeBa

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Andrew und Sonja Sayle, Titlisstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Dacherhöhung mit Ausbau Dachgeschoss, Einbau Dachgaube und Dachflächenfenstern sowie Balkonanbau, Vers.-Nr. 1935, Kat.-Nr. 1738, Titlisstrasse 5, Wohnzone W2c

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Hornbach Baumarkt Schweiz AG, Schellenrain 9, 6210 Sursee Bauvorhaben: Rückbau Gebäude Vers.-Nrn. 1592 und 1597, Altlast- und Asbestsanierung, Kat.-Nr. 5901, Obfelderstrasse 35 und 37, Industriezone

Hedingen Gesuchsteller: Garcia José und Monika, Birchstrasse 21, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Aquino Davide, Schäppiweg 8, 8006 Zürich Bauprojekt: Abbruch bestehende Scheune (Ökonomieteil) und Neubau Mehrfamilienhaus, Affolternstrasse 1, Kat.-Nr. 2200, Vers.-Nr. 832; Kernzone äusserer Bereich KII

Kappel am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis; Bauprojekt: Energetische Sanierung und Erweiterung Primarschulhaus, Assek.-Nr. 626, Kat.-Nr. 830, Tömlimatt 11, Kappel am Albis (Zone für öffentliche Bauten)

Einladung zur Gemeindeversammlung auf Montag, 22. Juni 2015, in die Kirche Maschwanden 19.30 Uhr: GV der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten anschliessend ab 20.00 Uhr: GV der – politischen Gemeinde – Primarschulgemeinde – reformierten Kirchgemeinde Traktanden A. Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten Anträge der Sekundarschulpflege gemäss separater Publikation B. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Kreditabrechnung Projektierung Schwimmbad 3. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Schwimmbad C. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung Verpflichtungskredit Sanierung Pausenplatz D. Kirchgemeinde Anträge der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Wahlvorschlag der Pfarrwahlkommission für die Pfarrstelle Maschwanden Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 5. Juni 2015, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeinedeverwaltung Maschwanden

Primarschule Affoltern am Albis Einladung Eröffnung Kindergarten Tägerstein Der Ersatzneubau Kindergarten Tägerstein ist fertiggestellt. Die Primarschulpflege freut sich, den neuen Kindergarten der Bevölkerung vorzustellen: Freitag, 29. Mai 2015, ab 17 Uhr Tägerstein 8, 8910 Affoltern am Albis Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

www.psa.ch

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 18. Mai 2015 A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2014 – Genehmigung 2. Besoldungsverordnung, Teilrevision – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2014 – Genehmigung 2. Besoldungsverordnung, Teilrevision – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 26. Mai 2015 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 22. Mai 2015 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Montag, 22. Juni 2015, 19.30 Uhr, reformierte Kirche, Maschwanden, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Rechnung 2014 1. Besoldungsverordnung, Teilrevision Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 8. Juni 2015 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch -›Politik -› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung. Mettmenstetten, 22. Mai 2015 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Römischkatholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 18. Mai 2015 Folgendes Geschäft wurde behandelt und genehmigt: Abnahme der Rechnung 2014 Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und – im übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Donnerstag, 18. Mai 2015, im katholischen Pfarreisekretariat (Provisorium Heumoos), zur Einsicht auf. Bonstetten, 19. Mai 2015 Kirchenpflege St. Mauritius Bonstetten Möchten Sie Ihre

Briefmarkensammlung verkaufen? Zur Ergänzung meiner Sammlung suche ich von Privat alte Briefe, Briefmarken und Ansichtskarten. Wenn Sie für Ihre Briefmarken einen guten Preis erhalten möchten, dann telefonieren Sie Ernst Spillmann, Bonstetten Telefon 079 472 73 88 Bitte keine Händler.

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 19. Mai 2015 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 Die Jahresrechnung 2014 und die Sonderrechnung 2014 der reformierten Kirchgemeinde Hausen am Albis wurden genehmigt. 2 Projekt- und Kreditbewilligung: Sanierung Kirchturm reformierte Kirche Hausen Folgenden Anträgen wurde zugestimmt: • Genehmigung Projekt «Sanierung Kirchturm reformierte Kirche Hausen» • Bewilligung Bruttokredit von Fr. 740 000.– (inkl. Mehrwertsteuer). • Aufnahme von Fremdkapital von max. Fr. 600 000.–. 3 Auflösung Fürsorgefonds Folgenden Anträgen wurde zugestimmt: • Der Fürsorgefonds der reformierten Kirchgemeinde Hausen wird rückwirkend per 1. Januar 2015 aufgelöst. • Mit dem einbezahlten Startkapital von Fr. 3000.– wird eine kirchliche Institution unterstützt, welche von der Kirchenpflege ausgewählt wird. • Das restliche freiwerdende Fremdkapital von rund Fr. 98 761.– wird in Eigenkapital umgewandelt. • Dieses zusätzliche Eigenkapital wird als Sonderabschreibung im 2015 für die Investitionen in die kirchlichen Gebäude genutzt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 9. Juni 2015, im Kirchensekretariat zur Einsicht auf. Bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis können, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: • innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung • innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss §54 Gemeindegesetz) • innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss §151 Gemeindegesetz) Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis, 19. Mai 2015


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

Hausen: Grünes Licht für die Kirchturm-Sanierung Kirchgemeindeversammlung genehmigt 740 000-Franken-Kredit Ohne Wenn und Aber bejahte die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Hausen das Projekt zur Sanierung des Kirchturms und den dazu erforderlichen Bruttokredit von 740 000 Franken. Die Auflösung des Fürsorgefonds und die Jahresrechnung 2014 wurden ebenfalls gutgeheissen. ................................................... von urs e. kneubühl

Mit Engagement, vielen Ideen, Aktionen und Anlässen packe man die Mittelbeschaffung zur Finanzierung der dringend notwendigen Sanierung des Turmes der reformierten Kirche Hausen an, versicherten am vergangenen Dienstagabend Sonja Kilchmann und Jürg Billeter anlässlich der reformierten Kirchgemeindeversammlung in Hausen. Aus gutem Grund, denn eine Projektgruppe ist längst aktiv, mit dem Ziel, mindestens die Hälfte der für die Turmsanierung nötigen 740 000 Franken an Spenden zu gene-

rieren (siehe Kasten). Und ... die ersten 70 000 Franken sind bereits erreicht.

Schäden an intakter Holzkonstruktion verhindern Vorab informierten Architekt Willi Rähle, Hausen, und der Gebäudehüllen-Experte Andreas Bergamini, Lausen BL, mit fundierten Argumenten und unterstützenden Fotoaufnahmen über Notwendigkeit und Dringlichkeit der Kirchturmsanierung. Die Turmeindeckung muss erneuert werden, um zu verhindern, dass durch das verwitterte Schieferdach Wasser eindringen und Schäden, unter anderem an der intakten Holzkonstruktion des Turmdaches, verursachen kann. Ebenso nötig sind die teilweise Erneuerung des Fassadenputzes, des Aussenanstriches am Turm sowie die Beschichtung der Turmuhr-Zifferblätter und der Wetterfahne auf dem Dach. Schliesslich kommt die Instandsetzung des Blitzschutzes dazu, welcher den aktuellen gesetzlichen Vorschriften nicht mehr entspricht. Die Ausführungen zum Zustand des Hausemer Kirchturmes sowie der Optimismus und die Leiden-

12 000 Ziegel zu je 20 Franken Aufruf zu einer Spendenaktion Zur Finanzierung der Kirchturmsanierung mit Kosten von insgesamt 740 000 Franken schöpft die reformierte Kirchgemeinde Hausen alle Möglichkeiten aus. Eine Projektgruppe wird mit allerlei Aktivitäten, Aktionen und Events versuchen, finanzielle Mittel zu generieren. Bereits am Begegnungsfest von morgen Pfingstsamstag, ab 14 Uhr und bis Mitternacht, startet um 17 Uhr das Fundraising-Projekt für die Kirchturmsanierung. Dazu gibt es einen «Ziegelverkauf», bei welchem mit 20 Franken symbolisch ein Dachziegel beigetragen werden kann. Jeder Ziegelkäufer wird namentlich auf einer Liste eingetragen, die in der Kugel an der Kirchturmspitze für die Nachwelt aufbewahrt wird. Insgesamt stehen 12 000 symboli-

anzeige

sche Ziegel zum Erwerb bereit. Unterstützt von einem Patronatskomitee werden auch gezielt Stiftungen und Institutionen um Unterstützung angegangen.

«Es darf gespendet werden!» «Es darf gespendet werden!», heisst die Devise. Dazu wird auf der Homepage www.ref.ch/hausen auch ein Spendenbarometer eingerichtet sowie eine Spenderliste veröffentlicht. Bei den Steuern abzugsberechtigte Geldspenden an die reformierte Kirchgemeinde Hausen sind zudem auf Konto 80-151-4 der Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich, IBAN: CH21 0070 0352 1700 6986 5, und unter der Zweckangabe «Spende Kirchturm» möglich.

schaft der Kirchenpflege überzeugten die Versammlung; sie stimmte dem beantragten Projekt zu und bewilligte für dessen Ausführung einen Bruttokredit von 740 000 Franken, wozu Fremdkapital von max. 600 000 Franken mit einer Amortisationszeit von 20 Jahre aufgenommen werden muss.

Auflösung Fürsorgefonds und Jahresrechnung 2014 Die Abschreibung der gesamten für die Turmsanierung nötigen Investitionssumme über die nächsten 20 Jahre wird während sieben Jahren in der Rechnung der reformierten Kirchgemeinde Hausen zu einem Fehlbetrag zwischen 24 000 bis 41 000 Franken führen, kalkuliert die Kirchenpflege und ergänzt: «Ab der Rechnung 2022 sollte wieder ein Rechnungsüberschuss resultieren, da bis dann die letzte Tranche der Abschreibung für die Pfarrhaussanierung erfolgt ist.» Weitere Entlastung bringen würde auch die an der Versammlung beantragte Auflösung des seit langen Jahren nicht mehr genutzten Fürsorgefonds, der notabene gemäss Gemeindegesetz auch nicht mehr zulässig ist. Bei einem bejahenden Entscheid der Kirchgemeindeversammlung würde das Fürsorgefonds-Vermögen von 101 761 Franken, nach Abzug des ursprünglichen Startkapitals von 3000 Franken, welche als Spende einer kirchlichen Institution zufliessen, im 2015 als Sonderabschreibung für die Investitionen in die kirchlichen Gebäude (Pfarrhaus) genutzt. Die Kirchgemeindemitglieder stimmten dem Antrag der Kirchenpflege ohne Gegenstimme zu; der Fürsorgefonds wird entsprechend rückwirkend per 1. Januar 2015 aufgelöst. Ebenso einstimmig genehmigte die Versammlung schliesslich auch die Jahresrechnung 2014, die in der laufenden Rechnung mit einem massgeblich auf fehlende Steuererträge zurückzuführenden Aufwandüberschuss von 19 909 Franken abschliesst. Der Sachaufwand liegt um 3600 Franken über dem Voranschlag, konnte aber gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Weitere Minderausgaben im Bereich der einzelnen kirchlichen Handlungsfelder halfen, dass der Aufwand in der laufenden Rechnung 2014 für das kirchliche Leben genau auf dem Voranschlag zu liegen kam.

5

«Meine Wahlchancen sind intakt» SVP-Nationalratsliste: M. Haab auf Platz 12 «Meine Wahlchancen sind intakt», sagt SVP-Kantonsrat Martin Haab, nachdem ihn die Parteileitung auf der Nationalratsliste auf Platz 12 gesetzt hat. ................................................... von werner schneiter Im Vorfeld der Nominierung wucherten die Spekulationen. Nachdem der Zürcher Bauernverband Martin Haab zum Spitzenkandidaten gekürt hatte, sahen bäuerliche Kreise den Mettmenstetter auch auf einem absoluten Spitzenplatz auf der SVP-Nationalratsliste – sogar inmitten von Bisherigen. Dies schon aufgrund eines «Gewohnheitsrechts», wonach dem Bauernverband ein solcher Spitzenplatz zusteht. Und delikaterweise zog der Bauernverband bei seiner Nomination Haab dem bisherigen Nationalrat Ernst Schibli vor. Und dieser ist nun auf Platz 8 zu finden, weil allen Bisherigen die vorderen Plätze zugestanden wurden – auch Hans Fehr, der die erforderliche Zweidrittelmehrheit auf die Stimme genau erreichte.

Medialem Wirbel ausweichen Martin Haab hat auch mit einer besseren Platzierung spekuliert, ist nun aber gemäss eigenen Aussagen «keineswegs vergrämt» über den Entscheid des Kantonalvorstands, der ja noch von der Delegiertenversammlung abgesegnet werden muss (und wohl auch wird). «Eigentlich ist es mir wohler, unmittelbar hinter den Bisherigen klassiert zu sein», sagt er mit Blick auf den medialen Wirbel, dem die an der Spitze platzierten Kandida-

tinnen und Kandidaten ausgesetzt sind. «Sonst wird womöglich noch nach meinen Parkbussen gesucht», scherzt Haab. Und er glaubt auch, das Stimmenpotenzial zu besitzen, das ihn auf der Liste bei den Wahlen nach vorne brin- Martin Haab: Vom gen kann. Die Zu- Kantonsrat in den versicht liefert ihm Nationalrat? sein Abschneiden bei den Kantonsratswahlen, als er innerhalb seiner Partei zum Panaschierkönig mutierte. Es hat auf der Liste zudem vor Haab Klassierte, die bei den vergangenen Wahlen nach hinten gerutscht sind, zum Beispiel der Otelfinger Bauer Ernst Schibli. Und es figurieren auch hinter ihm klassierte Leute wie Bruno Walliser, Claudio Zanetti und Mauro Tuena, die bei den letzten Wahlen ebenfalls Terrain eingebüsst haben. Auch die unmittelbar vor Haab platzierte Barbara Steinemann ist parteiintern nicht unumstritten. Dass Roger Köppel erst auf Platz 17 folgt, ist für Martin Haab keine Überraschung. Dass Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt nur Platz 10 bekommen hat, erstaunt den Mettmenstetter Landwirt jedoch schon. Seine Wahlchancen taxiert Martin Haab also als intakt – auch mit Blick auf die Möglichkeit, dass die SVP einen 12. oder sogar 13. Sitz holen kann, auch deshalb, weil der Kanton Zürich neu 35 Nationalratssitze hat (+1). Da könnte also sein 12. Listenplatz reichen, um ab Herbst vom Rathaus an der Limmat ins Berner Parlament zu wechseln.

Vollsperrung von der Chräbsgasse bis zur Allmendstrasse Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst. Für den Einbau des Deckbelages ist vorgesehen, dass die Vorbereitungsarbeiten am 27. Mai durchgeführt werden und der Deckbelag am Donnerstag, 28. Mai, eingebaut wird. Daher wird dieser Abschnitt der Allmendstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt von: Donnerstag, 28. Mai, 6 Uhr, bis Freitag, 29. Mai, 6 Uhr. Bei nasser Witterung können die Belagsarbeiten

nicht ausgeführt werden und verschieben sich auf die nachfolgenden Tage. Allen Anwohnern, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, wird empfohlen, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge auf dem Parkplatz des Gemeindehauses zu parkieren. Bei Fragen stehen Herr Bleuler, Bauführer der Firma Erne, Telefon 061 836 43 06, und Herr Rösch, Bauleiter vom Ingenieurbüro gpw, Telefon 043 322 77 22, gerne zur Verfügung.


Einbürgerung Mit Beschluss vom 12. Mai 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: – Claeys, Gabrielle Anna Pamela weiblich, geb. 2000 Staatsangehörigkeit Niederlande Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung werden diese Einbürgerungen hiermit zur Kenntnis gebracht. Gemeinderat Hausen am Albis

Bestattungen

TO D E S A N Z E I G E

Wer ernten will muss zuerst säen.

ABSCHIED UND DANK

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, lieben Schwester, Schwägerin, Schwiegermutter, Tante, Grossmutter und Freundin

Walter Vollenweider-Hofstetter

Hedwig Kälin-Betschart

12. August 1928 – 8. Mai 2015 (alt Landwirt und Jagdaufseher)

3. Februar 1922 – 13. Mai 2015

Nach einem Sturz hat er sich nicht mehr erholt. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar, dass mein Mann, unser Vater, Schwiegervater, Grossvati und Urgrossvati nicht mehr leiden muss.

Sie durfte ruhig und friedlich zuhause einschlafen. Wir werden ihre verständnisvolle und aufgeschlossene Wesensart in liebevoller Erinnerung behalten.

Auf Wunsch des Verstorbenen nahmen wir im engsten Familienkreis Abschied. Die Urne ist auf dem Friedhof Affoltern am Albis beigesetzt. Klär Vollenweider-Hofstetter Edith und Paul von Gunten-Vollenweider Sylvia Bachmann mit Familie Cornelia Scherrer Karin von Gunten Anita von Gunten Vreni Vollenweider Schmidiger Sonja Niederhauser mit Familie Margrit Müller mit Michel Fredy Müller mit Familie Denise Stäuble Vollenweider

Aeugst am Albis Beerdigung am Mittwoch, 27. Mai 2015, von

Luther geb. Eckhart, Agnes Ida geboren am 26. Juli 1930, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Boletstrasse 6, verstorben am 18. Mai 2015. Abdankung: 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Anton Kälin Xaver und Edith Kälin-Honold mit Marina und Nico Brigitte Kälin mit Jazz Verwandte und Freunde

Herzlichen Dank allen, die Walti ein Stück seines Lebensweges begleiteten.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 5. Juni 2015, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt. Anschliessend katholischer Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten. Allfällige Blumen bitte beim Friedhof abgeben. Für wohltätige Zuwendungen gedenke man bitte der Stiftung «Denk an mich», Brunnenhofstrasse 2, Postfach, 8042 Zürich, Postkonto 40-1855-4. Traueradresse: Xaver Kälin, Mühliweg 9, 5082 Kaisten

Allfällige Spenden bitte an die «Schweizer Berghilfe», Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443 2, IBAN CH44 0900 8003 2443 2, Vermerk: Walter Vollenweider. Traueradresse: Klär Vollenweider-Hofstetter, Alte Obfelderstrasse 27, 8910 Affoltern a. A.

Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis

ABSCHIED

Am 16. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Peter Eisenring geb. 17. März 1946, Ehemann der Dora Eisenring geb. Häberling, von Winterthur ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Loorenfeldstrasse 12. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon

26. Juli 1930 – 18. Mai 2015

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ältesten Schützenkameraden

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Walter Vollenweider Affoltern am Albis

bekannt zu geben.

Am 8. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

Walter hat sehr lange und bis ins hohe Alter aktiv am Geschehen der Feldschützen-Gesellschaft teilgenommen. Schiessen war eines seiner Hobbys, welches ihm dank seines Einsatzes und Trainings einige Trophäen bescherte. Er war immer mit dabei, wenns ums Schiessen oder Mithelfen ging. Wir trauern um einen langjährigen Schützenkameraden, den wir in bester Erinnerung behalten werden. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus.

Walter, Vollenweider geb. geb. 12. August 1928, Ehemann der Klär, Vollenweider geb. Hofstetter, von Hedingen ZH, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Stampfenmattstrasse 15 Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon Wie von Walter gewünscht, hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden.

Bonstetten Kälin geb. Betschart, Hedwig Theresia Louise geboren 3. Februar 1922, von Zürich ZH und Schwyz SZ, verwitwet, wohnhaft gewesen Bodenfeldstrasse 7, Bonstetten. Sie starb in Bonstetten am 13. Mai 2015. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld Bonstetten, am Freitag, 5. Juni 2015, um 11.00 Uhr. Katholische Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 5. Juni 2015 um 11.30 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Agnes Ida Luther-Eckhart

Armbrustschützenverein Affoltern und Umgebung

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser Gründungs-, Ehren- und Aktivmitglied

Walter Vollenweider 12. August 1928 – 8. Mai 2015

Während vieler Jahre hat sich Walter mit viel Einsatz und Hilfsbereitschaft für unser Vereinsleben eingesetzt. Nun hat er leise seine letzte Reise angetreten. Wir werden Walter in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Der Vorstand und die Vereinskameradinnen und -kameraden

Wir vermissen Deine Herzlichkeit und Heiterkeit. Du wirst uns immer fehlen. Die Trauerfamilie Angehörige und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 27. Mai 2015, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof in Aeugst am Albis statt. Um 14.00 Uhr beginnt die Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Kindernothilfe Schweiz, Laurenzenvorstadt 89, 5000 Aarau, Spendenpostkonto 01-63349-1. Traueradresse: Stefan Luther, Haldenstrasse 44, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

7

«Gönn dir Zeit!» in Kappel Vortragsreihe Wirtschaft und Werte des Zuger Forums Kirche und Wirtschaft zum Thema Zeit Permanente Zeitknappkeit, Stress, Burnout – Begriffe, die uns täglich begegnen. «Gönn dir Zeit!» klingt da schon fast wie eine Provokation. Was Zeit für einen Benediktiner-Abt, einen Wirtschaftsführer und eine Psychologin bedeutet, war am Dienstagabend im Kappeler Gemeindesaal zu erfahren.

«Gönn dir Zeit. Es ist dein Leben» eingehend mit der Thematik befasst hat. Schliesslich müssten wir leisten. Dabei sei uns die Zeit geschenkt. Mit dem afrikanischen Sprichwort, «Bei der Schöpfung gab Gott den Afrikanern die Zeit und den Europäern die Uhr», lockerte der Benediktiner-Abt das ernste Thema abermals mit Heiterkeit auf.

................................................... von martin platter

Abtprimas Notker plädierte für mehr Mitsorge anstelle von Fürsorge und weniger Bürokratie dafür mehr persönliche Seelsorge von Mensch zu Mensch. Er amüsierte sich darüber, wie viel Zeit die Menschen für die Eitelkeit aufwenden. Er sieht im Selbstmitleid den Hauptauslöser für Stress und fragt: Sind wir nicht selber schuld? Er fordert zur Aktivität auf, denn «Müssiggang ist der Feind der Seele». Man müsse sich jedoch bewusst sein, was man vom Leben erwarte. Dann könne man seinem Leben die entsprechende Struktur geben. Dabei solle man nichts zu ernst nehmen, am wenigsten sich selber. Notker ist der Meinung, dass es anstatt Burnouts mehr Burnins brauche. Personen, die mit ihrer Begeisterung andere anstecken und mitreissen. Möglichst nach pestalozzianischem Prinzip: Mit Hand, Herz und Verstand. Diese Begeisterung vermisse er leider oft in der katholischen Kirche. Er sei deshalb bestrebt, seinen Glaubensbrüdern und Schwestern hin und wieder «Pfeffer in den Arsch zu streuen», sie zu einer durchaus kontroversen, gesunden Streitkultur anzustiften. So, wie Papst Franziskus, der ebenfalls vieles in der katholischen Kirche hinterfrage.

«Meist braucht es einen extremen Vorfall, damit man sich Zeit nimmt, um eine Situation von Grund auf neu zu überdenken», eröffnete Moderator Christoph Balmer den Abend im Kappeler Gemeindesaal. Der Fachstellenleiter des Forums Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug hatte ein interessantes Trio für den Abend gewinnen können. Unter dem Titel «Gönn dir Zeit!» referierten Abtprimas Notker Wolf, Bossard-Verwaltungsratspräsident Thomas Schmuckli und die Psychologin Franziska Bischof. Mit dem 75-jährigen Abtprimas Notker, Oberhaupt des BenediktinerOrdens mit 800 Klöstern, stach innerhalb der Vortragsreihe nicht zum ersten Mal ein Geistlicher mit Schalk und Wortwitz heraus: «Das passt, wenn Abt mit Bischof auf der Bühne steht.» Mit seinem trockenen Humor löste Abtprimas Notker auf Anhieb Gelächter aus. Er wolle keine Rezepte geben, denn er spreche als einer, der eigentlich nie Zeit habe, sich jedoch Zeit nehme. Denn Zeit nehmen sei Zeit schenken. Aber geht denn das in der heutigen Zeit überhaupt noch?, fragte Wolf rhetorisch, der sich als Autor des Buches

Mehr Mitsorge anstelle von Fürsorge

Die Referenten zum Thema Zeit: Bossard-VR-Präsident Thomas Schmuckli (links), Abtprimas Notker Wolf, Psychologin Franziska Bischof und Moderator Christoph Balmer. (Bild Martin Platter) Thomas Schmuckli machte rasch klar, wo in der Wirtschaft der Schuh drückt. Er sprach sich für längere Wochenarbeitszeiten aus, denn das sei derzeit der einzige Weg, um international konkurrenzfähig zu bleiben. «Lieber Arbeit in der Schweiz als keine Arbeit», so das Credo des Verwaltungsratspräsidenten der Bossard-Gruppe. Gleichwohl habe er Verständnis für Angestellte, die weniger arbeiten wollen und entsprechend Abstriche beim Lohn und der Altersvorsorge in Kauf

nähmen. Wichtig sei für ihn, dass die Freizeit tatsächlich frei sei – und nicht erneut von einem vollen Terminkalender geprägt.

Zeit mit Sinnvollem verbringen «Die Sinnhaftigkeit der Zeit ist entscheidend. Und, dass man für seine Arbeit oder Leistung Anerkennung erhalte», ist Franziska Bischof überzeugt. Knoten lösten sich manchmal nur, wenn man sich die Zeit nehme, einen

Schritt zurückzugehen, um die Situation neu zu beurteilen. Anhand eines Teebeutels erklärte sie anschaulich die Vorgehensweise, wie sie Menschen aus Burnouts führt. Es gehe darum, verborgene Ressourcen an die Oberfläche zu bringen und die Menschen in ihrem Selbstwert zu bekräftigen. In einem Punkt waren sich schliesslich alle drei Referenten einig: Zeit, in der man echtes Interesse für sein Gegenüber zeigt, ist die am besten investierte Zeit – und auch die beste Burnout-Prävention.

Innovationen und ewige Werte EnergieRegion Knonauer Amt und Eco-Mobil on Tour (4): Das Veranstaltungsprogramm Das Programm von Eco-Mobil on Tour vom 29. und 30. Mai auf dem Areal der Ernst Schweizer AG in Hedingen könnte nicht vielfältiger sein. Es reicht von der Fachtagung über eine Elektroauto-Brunchfahrt zu Testfahrten und einem Konzert des Gesangvereins Hedingen. «Eco-Mobil on Tour» heisst die Ausstellungsserie, mit der EnergieSchweiz gemeinsam mit regionalen Partnern und Fachleuten vom Verband e’mobile, gasmobil und NewRide der Schweizer Bevölkerung energieeffiziente zweibis vierrädrige Fahrzeuge näherbringen will, indem kostenlose Testfahrten mit neutraler, fachkundiger Beratung angeboten werden. Regionaler Partner des Anlasses in Hedingen ist der Verein EnergieRegion Knonauer Amt. Der von Kantonsrat Olivier Hofmann initiierte und präsidierte Verein EnergieRegion Knonauer Amt arbeitet

eng mit der Standortförderung zusammen, welche die Idee der EnergieRegion entwickelt hat. Das ehrgeizige Ziel des Vereins besteht darin, die vom Bund formulierten Ziele für 2050 bereits 2025 zu erreichen, wodurch das Knonauer Amt zu einer Vorbildregion für die ganze Schweiz würde. Der Verein will ein Netzwerk schaffen, das Knowhow austauscht, konkrete Projekte erarbeitet, damit das «Wir-Gefühl» der Einwohnerinnen und Einwohner stärkt und einen Beitrag leistet, um neue regionale Arbeitsplätze im Cleantech-Sektor zu schaffen.

Fachinformationen und Testfahrten Der Anlass Eco-Mobil on Tour passt ideal zu dieser Zielsetzung. An der Fachtagung «Professional Day» diskutieren Leute aus der Fahrzeug- und Energiebranche, Behördenmitglieder und Flottenbetreiber über den Einsatz energieeffizienter Fahrzeuge und die Frage, wie und mit welchen Folgen sich die Vorgabe, den Kohlendioxid-

ausstoss bis 2020 auf durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer zu senken, erreichen lässt. Alle Angaben dazu finden sich auf www.eco-mobil-ontour.ch. Last-minute-Anmeldungen sind zurzeit noch möglich. Eco-Mobil on Tour bietet die Möglichkeit, energieeffiziente Zwei- und Vierräder verschiedener Anbieter zu testen und sich dabei von neutralen Fachleuten beraten zu lassen, welches Fahrzeug sich für welche Zwecke am besten eignet. Testfahrten sind am Freitag von 12 bis 20 Uhr möglich, am Samstag von 9 bis 17 Uhr. Der Anlass wird von verschiedenen Sponsoren sowie den Gemeinden Aesch, Aeugst, Affoltern, Aristau, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach, Rifferswil und Stallikon unterstützt.

Brunchfahrt und Filmmusik Unterstützt wird der Anlass auch von der eGroup Knonauer Amt, die am Samstag, 30. Mai, ab dem Festgelände

Attraktiver Abschluss eines interessanten Anlasses: Am Samstagabend singt der Gesangverein Hedingen in der Fabrikhalle der Ernst Schweizer AG Lieder aus bekannten Filmen. Das Bild stammt von einer Probe für den Liederabend. (Bild bs.)

auf dem Parkplatz der Ernst Schweizer AG in Hedingen eine ElektroautoBrunchfahrt anbietet. Rund 20 Fahrerinnen und Fahrer warten bei der Besammlung um 9.30 Uhr auf Fahrgäste, um sie ins Paradies in Mettmenstetten zum Brunch führen zu können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Elektroauto-Fahrt ist gratis, der Brunch kostet 25 Franken pro Person. Die Rückfahrt nach Hedingen findet ab 12 Uhr statt. Was Hedingen von allen anderen Eco-Mobil on Tour Anlässen unteranzeige

scheidet, ist der abschliessende Leckerbissen vom Samstagabend. In der Fabrikhalle Werk 2 der Ernst Schweizer AG präsentiert der Gesangverein Hedingen unter dem Titel «Diamonds are forever» Lieder zum Thema Filmmusik in der Fabrik. Cüplibar und Abendkasse öffnen um 18.30 Uhr, das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Tickets gibt es unter www.gesangverein.ch. (bs.) Bisher erschienen in der Artikelserie zum Anlass: Der Solarkataster, 30. April; Geschichte der Energie, 12. Mai; Zweiräder, 19. Mai.


ABSCHIED Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass uns

Peter Eisenring-Häberling 17. März 1946 – 16. Mai 2015

nach längerer Krankheit für immer verlassen hat. Wir sind dankbar für die gemeinsamen schönen Jahre. Seine ruhige Art und Hilfsbereitschaft bleiben unvergesslich. Im Sinne des lieben Verstorbenen haben wir in aller Stille im Familienkreis Abschied genommen. Die Trauerfamilien

Sonntag, 31. Mai 2015: K I N D E R - Ponytag! T A G der O F F E N E N Türe! 9.00 bis 16.00 Uhr Blinkmatt, 6340 BAAR Morgen: hofinternes Geschicklichkeitsreiten Nachmittag: ab 12.00 Ponyreiten, Spiele, Bio-Hofladenprodukte, Verpflegung, Kindervorführungen. Parkplätze markiert oder Bus 280 Hausen–Baar, Bachtalerhöhe. Info/Wegbeschrieb:078 866 16 42 oder www.kitihof.ch

Traueradresse: Dora Eisenring, Loorenfeldstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis

HERZLICHEN DANK Wir danken allen, die unseren Schmerz beim Heimgang unseres lieben

Alfred Hurter geteilt haben. Alle Zeichen der Liebe, Freundschaft und Wertschätzung, die wir empfangen durften, sind uns Trost und Hilfe in den Stunden des Abschieds und werden uns weiterhin begleiten. Von Herzen danken wir allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleiteten.

Die Trauerfamilien

Obfelden, im Mai 2015

Liegenschaften Vermietungen Verkäufe

Transporte AG

Umzüge

Tag der offenen Tür 7-Zimmer-Einfamilienhaus auf drei Etagen mit viel Platz, in 5643 Sins, Höhenweg 1 BESICHTIGUNG NACH VORANMELDUNG: Samstag, 30. Mai 2015 von 11.00 bis 14.00 Uhr Mittwoch, 3. Juni 2015 von 17.00 bis 20.00 Uhr Samstag, 6. Juni 2015 von 11.00 bis 14.00 Uhr

Zu vermieten

6½-ZimmerMaisonette-Wohnung (ca. 185 m²) mit Garten an sonniger Lage in Wettswil am Albis per 1. September 2015 (oder nach Vereinbarung) Mietpreis: ca. Fr. 2950.– (NK Fr. 250.–). Weitere Infos: Tel. 041 710 09 49

Zu vermieten per 1. August 2015 oder nach Vereinbarung in Mühlau heimelige

5½-Zimmer-Wohnung im 1. OG – im Grünen, Nähe Bahnhof – mit grossem, gedeckten Balkon – Wohnküche mit Geschirrspüler und Glaskeramik – Warmluft-Cheminée im Wohnzimmer – Laminat- und Plattenböden – Autogarage und Abstellplatz – Keine Haustiere – Mietzins inkl. NK Fr. 1650.Weitere Auskünfte unter Telefon 056 668 16 78 *** Besichtigungstermin ab 8. Juni 2015 ***

Wohnen in Stadtnähe – ruhig – steuergünstig – sehr guter öV-Anschluss Per 1. Juli 2015 oder nach Vereinbarung vermieten wir folgende luxuriöse Neubau-Wohnungen (Erstvermietung), Langächerstrasse 3, 8907 Wettswil am Albis – 4½-Zimmer-Wohnung im 1. OG, 119 m² Fr. 2500.– exkl. Nebenkosten – 5½-Zimmer-Wohnung im 1. OG, 140 m² Fr. 2900.– exkl. Nebenkosten – 5½-Maisonette-Zimmer-Wohnung mit Galerie, 192 m² Fr. 3700.– exkl. Nebenkosten Tiefgarage: Doppelparkplatz Fr. 200.– Verschaffen Sie sich bei der Besichtigung Ihren persönlichen Eindruck von der Wohnung. Rufen Sie uns für einen Termin an. Berger AG, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil am Albis Telefon 044 700 02 72 oder 044 700 09 48

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: Hegglin Group AG Telefon +41 41 755 00 01 Baarerstrasse 112, 6300 Zug info@hegglingroup.ch www.hegglingroup.ch

Büro-/Gewerbe Zu vermieten in Muri AG

COIFFURE-Geschäft Neue 4½-Zimmer-Wohnung in Jonen zu vermieten. OG mit grossem Balkon/Loggia, 106 m². Moderne Küche mit Steamer, GS, Kochinsel usw. Eigene WM/Tu im eigenen Kellerraum. Mietzins Fr. 1980.–/NK Fr. 180.–, Garage Fr. 130.–. JB Immobilientreuhand GmbH, Muri, Telefon 056 664 41 03 info@jb-immotreuhand.ch

mit 5 Plätzen an guter Lage. Miete: Fr. 1500.–. Auskunft: Telefon 079 300 17 91

Mietgesuche Suche Abstellraum für 3 bis 5 Oldtimerautos (trocken und gesichert!) im Raum ZH, ZG, LU. Telefon 079 634 64 15


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

9

Gottes Geist muss zugelassen werden Pfarrer Bernhard Herzog aus Bonstetten zu Pfingsten 2015

D

as Christentum hat seine Wurzeln im Alten Testament und damit eine über 4000 Jahre alte und reiche Erfahrungsbasis. Es ist die Geschichte Gottes mit den Menschen. «Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.» (Gen 1,31a). Damit beginnt die wunderbare Geschichte. Gott legt die Schöpfungsordnung fest, in der der Mensch handelt. Das Tun der Menschen bleibt indessen bei allem guten Willen Stückwerk. Stets sind Irrtum, Irrweg, Eigensinn, auch Bosheit und viel Dummheit mit dabei. Gott aber schreibt auch auf krummen Linien gerade, weiss deshalb das Sprichwort. Immer also handeln Menschen, doch Gottes Plan setzt sich durch. Das ist die grosse Linie im Alten Testament. Gott hat die Welt erschaffen, er lenkt und behütet sie. Der Geist Gottes schwebte über den Wassern, vermerkt die Genesis lapidar (Gen 1,2b). Das gab dem jüdischen Volk Vertrauen, Halt und Zuversicht in der gesamten Geschichte. Das beeindruckt mich stets neu und immer mehr. Schöpfer und Schöpfung zu achten ehrt den Menschen und schafft das Grundvertrauen, das Leben mit Freude anzunehmen. Vom Menschen aus gesehen gab es immer auch Zeiten der Gottesferne. Kriege und bittere Not machten sie erfahrbar. Im persönlichen Leben ist sie uns bekannt, wenn nichts gelingt und keine Aussicht und Hoffnung auf Besserung sich ausmachen lässt. Zweifel und Hoffnungslosigkeit lassen uns selbst an Gott irrewerden. Dass es aber auch für eine Gemeinde, ja für Staatswesen eine Gottesferne gibt, erscheint eher als vermessene Aussage. Der Psalm 73 sinniert denn über den scheinbaren Erfolg der Frevler und das Elend des Frommen. Der Psalm erinnert stark an moderne Kritik an der ungerechten Verteilung der Güter der Erde. Unrecht bringt den Frommen in

die Gottesferne. Die Bibel verschweigt solche Erfahrungen nicht. Psalmen und Prophetentexte benennen diese Gottferne. Ja, die Bibel schämt sich nicht, diese zu schildern und weiss doch dabei um das Getragen sein durch Gott Jahwe. Bitter waren für Israel die Zeiten, wenn keine Propheten mehr da waren, die Recht und Gerechtigkeit im Namen und Auftrag Gottes verkündeten. «Sie sehen Quelle: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon. kaum aus den Au- (Bild zvg.) gen vor Fett, ihr kaputt. Da aber kann Gottes Geist Herz läuft über von bösen Plänen. Sie nicht sein. Der Psalm sieht die Realihöhnen, und was sie sagen ist schlecht, sie sind falsch und reden von tät: Das Glück der Frevler ist kurz. «Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund, oben herab.» (Ps 73,7-8). So manches du stürzt sie in Täuschung und Trug.» in den Medien, in der kleinen Politik (Ps 73,18). Rücksichtslos regiert das der Dörfer, in der grossen Politik der Geld. Die Unmenschlichkeit, die darStaaten und in der Wirtschaft läuft aus resultiert, ist die Folge. Es ist das nach diesen Mustern ab. Ihr Gott ist Elend in der Welt, das dieses System der Bauch, ihre Nahrung der Profit. anklagt. Es ist Finsternis, wenn die «Wahrhaftig so sind die Frevler: ImWelt nur wenigen gehört. Die Schöpmer im Glück, häufen sie Reichtum fungsordnung ist so verraten. auf Reichtum.» (Ps 73,12). Das ist GotGottes Geist aber ist da. «Gott ist tesferne. Der Psalm erinnert mich an der Fels meines Herzens und mein Andie Wirtschaftsmoral unserer Breiten. teil auf ewig.» (Ps 73, 26b). Zuversicht Und damit meine ich nicht die da und Gottvertrauen kehren im Verfasoben, sondern dich und mich. Wir ser des Psalms zurück. kaufen was wir wollen, aber es müsEs ist Gottes Geist, wenn Gutes besen die schönsten Äpfel und das beste wirkt wird. Jesus hat zu seiner Zeit seiGemüse sein. Und die ganze Welt muss für uns arbeiten. Das Wie der Ar- ne Landsleute durch sein Tun das Geheimnis Gottes erahnen lassen. Er hat beit interessiert kaum. Jederzeit muss getröstet und geheilt, den glimmenalles zu kaufen sein, das ist unsere Lebenshaltung und diese macht die Welt den Docht hat er zum Leuchten ge-

bracht, er hat ermutigt und befreit. Seine Anhänger haben im Laufe von 2000 Jahren seine Art weitergetragen. Zwei Beispiele möchte ich anführen. Das Christentum hat als einzige Religion ein beeindruckendes Kranken- und Armenwesen aufgebaut. Viele religiöse Gemeinschaften haben bis herab in unsere Zeit unglaubliches Engagement gezeigt. Nichtchristliche Staaten der 3. Welt kennen das bis heute weitgehend nicht. Der «Rote Halbmond» ist z.B. sehr spät auf den Plan getreten. Das zweite Beispiel ist das Bildungswesen. Fundierte Bildungen haben im Mittelalter die Klöster geleistet und damit Kultur, Kunst und wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig gefördert. Es sind keine Erfindungen unserer Zeit, sind doch die Volksschulen sehr spät eingerichtet worden. Die in weiten Bereichen oberflächliche Bildung unserer Tage war nicht die Art der Klöster. Das Neue Testament schildert die Auferstehung Jesu und die Geistsendung mit Erzählungen im Stile der Zeit. Die Jünger Jesu waren überwältigt zur Erkenntnis gekommen, was es mit Leben und Werk Jesu auf sich hat. Menschen haben Gottes Geist zugelassen. Das ist zunächst kein äusseres Spektakel, es vollzieht sich vielmehr im Innern des Menschen. Das ist Pfingstereignis! Gottes Geist hat sie dazu befähigt und ermutigt. Wie das geschehen ist, stammeln sie mit ihren Erzählungen heraus. Wie sollen sie auch darüber sprechen? Ich möchte es mit dem Verliebtsein vergleichen. Man muss es erleben, erzählen kann man es kaum. Es ist das eigentliche Wunder von Pfingsten, dass Menschen sich auf Gottes Geist total einlassen, lieben doch die Menschen die Finsternis (Gottferne) mehr als Licht. Das hat damals der Evangelist Johannes leidvoll erfahren und es benannt. (Vgl. Joh 1,4-10). Hier denken

Menschen um, ändern ihre Blickrichtung und finden die Sprache, die die Welt braucht, ihr aufhilft. Die Sprache des anderen verstehen, heisst doch zu merken, was der andere braucht, wo Hilfe erforderlich ist. Die Jünger haben dann angefangen, über Jesu Leben und Werk zu predigen, sie haben spüren lassen, dass Gottes Geist besonders mit ihm und in ihm war. Fortan haben sie ihr Leben ganz in Jesu Dienst gestellt und der Sache Jesu gedient. Und fürwahr, sie haben die Welt verändert. Gottes Geist weht, wo er will. In den reichen Ländern ist Gottes Geist, um in der Sprache des Psalms zu bleiben, wohl gewichen. Gottes Geist kann nur wirken, wo man ihn zulässt. Dazu lässt Gott die Freiheit, das ist seine Grösse. Der Mensch erkennt vieles zu spät und muss dann mit Mühe nachbessern. Handeln im Widerspruch zur besseren Einsicht hat die Tradition nicht zu Unrecht als Sünde wider dem Heiligen Geist empfunden, die nicht vergeben werden kann. Jeder Mensch ist sein Geheimnis. Wenn ein Partner sich nicht auf das Geheimnis seines Partners einlässt, bleibt er stets draussen und lebt getrennt, auch wenn er bleibt. Die Erzählungen der Bibel wollen einladen, wie Jesus zu denken und zu handeln. Gottes Geist ist da, denn Gott ist treu. Gottesferne bekommt dem Menschen schlecht, leidet er doch selbst unter seinen Entscheidungen. Man hat es also in der Hand. Wenn vieles, privat und öffentlich, schief läuft, die Probleme Oberhand nehmen, ist Rückbesinnung, Religion, dringlich. Der Psalmist hat eine gute Wahl getan und offenbar nicht unrecht. – Ich wünsche Ihnen frohe, gesegnete Pfingsten, möge Gottes Geist zugelassen sein! Bernhard Herzog, katholischer Pfarrer St. Mauritius Bonstetten

Panorama-Restaurant wird eröffnet 30. Mai: Tag der offenen Tür im Spital Affoltern Das neue Verpflegungs- und Energiezentrum des Spitals Affoltern ist fertig gebaut und steht ab dem 2. Juni den Mitarbeitenden wie auch der Bevölkerung offen. Das Restaurant wurde auf den Namen Panorama getauft und wird am 30. Mai, von 10 bis 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür feierlich eingeweiht.

Einst «Notkirche», 2011 neu gestaltet: Kirche St. Antonius in Obfelden. (Bild zvg.)

50 Jahre Kirche St. Antonius Obfelden Ein Festgottesdienst am 14. Juni Einst als «Notkirche» aufgestellt, ist die heimelige Kirche von Obfelden nicht mehr wegzudenken. Nach Prüfung der Substanz, mit positivem Ergebnis, wurde der Innenraum der Kirche 2011 neu gestaltet in einen hellen, lichtdurchfluteten Raum. Zum Jubiläum ist nun auch die Umgebung dem «Schmuckstück» angepasst und saniert worden. So ist jetzt der Innenraum

mit der Umgebung im Einklang. Seit 50 Jahren steht sie nun da, die geliebte Antoniuskirche. Zeit, dieses Ereignis zu feiern und danke zu sagen! Zum Festgottesdienst, zu Ehren des Kirchenpatrons – dem heiligen Antonius – und dem anschliessenden Pfarreifest möchte die katholische Kirche alle ganz herzlich einladen. Er findet am 14. Juni statt. (pd.)

zum passenden Namen Panorama. Dieses ist natürlich auch von der einladenden Terrasse aus zu bewundern, die an sonnigen Tagen nach draussen lockt. Das «Panorama» ist hell und modern eingerichtet mit grossen Deckenlampen und einem frischen lindgrünen Boden. Der Selbstbedienungsteil ist geräumig, es gibt ein Speiseverteilband und einen Live-Cooking-Teil mit Wok. Das neue Restaurant Panorama öffnet seine Tore für die gesamte Bevölkerung am 30. Mai. Auf einem ausgeschilderten Rundgang kann ein Blick in die Grossküche geworfen wer-

den und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Spitalküche offeriert Älplermagronen zum Selbstkostenpreis von 5 Franken, die Getränke (Alkohol ausgenommen) sind kostenlos und ein feines Kuchenbuffet erwartet die Besucher. Am Glücksrad locken schöne Preise. Offiziell nimmt das Panorama am 2. Juni seinen regulären Betrieb auf. Mit dem neuen Restaurant werden auch neue Öffnungszeiten eingeführt: Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr, durchgehend. Samstag und Sonntag von 11.30 bis 16.30 Uhr. Warme Gerichte sind von 11.30 bis 13.15 Uhr erhältlich. (pd.)

Die Stimmberechtigten haben dem Neubau eines Energie- und Verpflegungszentrums mit überwältigender Mehrheit im November 2012 zugestimmt. So konnte der Bau in Angriff genommen werden und ist nun termingerecht fertig geworden. Zwischen dem Akutspital und dem Haus Rigi (Langzeitpflege) steht perfekt eingefügt der Neubau, als wäre er schon immer dagewesen. Der Restaurantteil verfügt über eine grosse Fensterfront, die einen schönen Blick auf die Alpen gewährt. Dies inspirierte die Wettbewerbsgewinner – es gab eine interne Ausschreibung zur Namensfindung – Bietet auch eine schöne Aussicht: Das neue Restaurant Panorama am Spital Affoltern. (Bild zvg.)


10

Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks: Zwei neue Vorstandsmitglieder Georges Köpfli als Präsident und Stefan Scheidegger in Hausen als Kassier gewählt

Ohne Gegenstimmen und mit Applaus gewählt: Georges Köpfli (links) als Präsident und Stefan Scheidegger als Kassier. (Bild Urs E. Kneubühl)

Mit Akklamation und Dank aus dem Vorstand verabschiedet: Präsident Eduard Waldesbühl (rechts), Marianne Voss und Giorgio Schmidt. (Bild zvg.)

Die Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern GGA wählte am Montagabend zwei neue Vorstandsmitglieder. Dazu wurden die Jahresrechnung 2014 und das Budget 2015 einstimmig verabschiedet.

ausgeglichene wie integre und zielbewusste Zusammenarbeit attestiert, der 2003 in den Vorstand gewählte Giorgio Schmidt, als einsatzfreudiger, höchst umsichtiger und fachmännisch prädestinierter Kassier gelobt. Die 2006 in den Vorstand gewählte Marianne Voss erhielt Anerkennung und Dank für ihr Engagement im Bereich Öffentlichkeitsarbeit; sie wird für die GGA, wie seit 2009, weiterhin die Neujahrsblatt-Kommission leiten. Ebenso wie die Leistungen der drei zurücktretenden Vorstandsmitglieder beklatschte die Versammlung sowohl die Jahresberichte 2014 des Präsidenten und der Kommissionen als auch die mit einem Ertragsüberschuss von 5 720 Franken abschliessende Jahresrechnung 2014 – budgetiert war ein Aufwandüberschuss in ähnlicher Höhe.

................................................... von urs e. kneubühl Viel Applaus gab es am Montagabend im Atelier l’Air du Sud im WeisbrodAreal 4, Hausen. Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern, kurz GGA, hatte das schmucke Verkaufsgeschäft zum Versammlungsraum umfunktioniert und dort ihre diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten. Und an ebendieser sorgte

die Verabschiedung mehrerer Traktanden für anerkennende Akklamationen. Belobigenden wie dankenden Beifall gab es einerseits für Präsident Eduard Waldesbühl, Kassier Giorgio Schmidt und Marianne Voss, welche sich mit durchwegs guten Leistungsausweisen aus dem Vorstand verabschiedeten, andererseits für die beiden neu gewählten Vorstandsmitglieder Georges Köpfli, Hausen, der das Präsidium übernimmt, und dem neuen Kassenwart Stefan Scheidegger, Aeugst.

Gute Arbeit gewürdigt In kurzen Laudationes wurde die gute, solide Arbeit der zurücktretenden Vorstandsmitglieder gewürdigt. Präsident Eduard Waldesbühl, 2002 gewählt, wurde eine äusserst kollegiale und

Referat von Georges Köpfli: Wie viel Hilfe ist sozial? Schliesslich verabschiedete die Versammlung auch einstimmig das Budget 2015, das mit einem Aufwandüberschuss von 11 950 Franken abschliesst, und bestätigte ebenso die Beibehaltung der Mitgliederbeiträge von 40, 60 und 120 Franken. Das traditionelle Fachreferat nach den traktandarischen Geschäften bestritt Georges Köpfli – nicht als neu gewählter Präsident, sondern als profunder Kenner der Sozialhilfe aus verschiedenen Blickwinkeln. Köpfli, lange Jahre Dozent an der Zürcher Fachhochschule für Soziale Arbeit und 16 Jahre als Gemeinderat und Sozialvorstand der Gemeinde Hausen tätig, würdigte in seinem mit «Sozialhilfe: Wie viel Hilfe ist sozial?» übertitelten Vortrag das Zu-

sammenspiel der Sozialhilfe mit den übrigen Einrichtungen des Sozialstaats, wie den Sozialversicherungen. Die Sozialhilfe ist dabei das letzte Auffangnetz für Menschen, denen es an hinreichenden Mitteln für den Lebensunterhalt mangelt. Ein Grossteil der Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger, erklärte Köpfli, seien Kinder; grundsätzlich allerdings könne es aber jeden und jede treffen. Die Risiken sind entsprechend breit gefächert. Häufig gehe aber auch vergessen, dass ein gewichtiger Teil der Menschen, die Sozialhilfe beziehen, arbeitet. Die soziale Wirklichkeit, schloss Köpfli, dürfe genauso wenig ausgeblendet werden, wie das Faktum, was es bedeutet, mit dem Existenzminimum zu leben und einschneidende Eingriffe ins Privatleben in Kauf zu nehmen.

Obfelden: Friedensrichter-Wahl zum Zweiten Martin Heusser und Reto Aschwanden am 14. Juni als Kandidaten Am Wochenende vom 14. Juni geht in Obfelden die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2015 bis 2021 in den zweiten Wahlgang. Es entscheidet das relative Mehr. 120 leere Stimmzettel fanden sich in Obfelden anlässlich des ersten Wahlganges um das Amt des Friedensrichters vom 8. März in den Urnen. Dies, obwohl – oder womöglich gerade weil (?) – Obfelderinnen und Obfelder die Wahl zwischen drei Kandidierenden hatten, den beiden Einheimischen Martin Heusser und Reto Aschwanden sowie dem von der SVP Obfelden portierten Zwilliker Rechtsanwalt Hans Finsler. Mit 95 Stimmen fiel Letzterer dabei deutlich ab, worauf die SVP Obfelden ihren Kandidaten vom zweiten Wahlgang zurückzog. Das absolute Mehr erreichte in diesem ersten Wahlgang auch keiner der beiden Obfelder Kandidaten: 319 Stimmen vereinigte Martin Heusser im ersten Wahlgang auf sich, 285 Stimmen erhielt Reto Aschwanden. Sie stellen sich nun am Wochenende vom 14. Juni zum zwei-

Freude und Zuversicht in die zweite Ausmarchung.»

Reto Aschwanden: Gewähr für zweite Amtsdauer

Martin Heusser.

Reto Aschwanden. (Bilder zvg.)

ten Wahlgang, in welchem das relative Mehr entscheiden wird.

bringt viel Berufs- und Lebenserfahrung mit, was ihn für eine erfolgreiche Tätigkeit als Friedensrichter prädestiniert.» Heusser, der im Dorf verwurzelt ist und von 2006 bis 2014 als Gemeinderat amtete, gibt als Motivation für seine Kandidatur primär an: «Dort, wo ich wohne und zu Hause bin, will ich auch aktiv etwas zur Gemeinschaft beitragen.» Dies sei ihm auch in seinem Engagement im Gemeinderat stets eine wichtige Triebfeder gewesen. «Ich bedanke mich nochmals herzlich für die Stimmen, welche ich im ersten Wahlgang erhalten habe, und gehe entsprechend mit

Martin Heusser: Etwas tun für die Gemeinschaft Der von der SP Obfelden und einem breiten überparteilichen Komitee unterstützte, 1955 geborene Martin Heusser hat als Berater und Projektleiter «viel Erfahrung im Zuhören und Vermitteln bei Konflikten gesammelt», die seine Unterstützer festhalten. «Er ist vertrauenswürdig, belastbar und vertritt eine klare Haltung. Er ist frei von Interessenverbindungen und

Sein Konkurrent, der FDP-Mann Reto Aschwanden, ist – 1981 geboren – einiges jünger. Gerade darin sieht der in Obfelden Aufgewachsene ein zusätzliches Plus für seine Wahl: «Als mit Abstand jüngerer Kandidat biete ich Gewähr für eine zweite Amtsdauer, wenn man mich denn in sechs Jahren wieder wählen würde.» Vorab allerdings wirft er seine Qualifikationen als Rechtsanwalt – Zitat: «Ich weiss, um was es in diesem Amt geht» – und als ausgebildeter Mediator in die Waagschale: «Ich könnte bei meiner Wahl folglich umgehend meine Arbeit als Friedensrichter aufnehmen.» Der FDP-Kandidat wird von seiner Partei als «fachlich und sozial kompetent, vertrauenswürdig, geduldig und belastbar, bodenständig, authentisch und unabhängig sowie verschwiegen» charakterisiert. Aschwandens Kandidatur wird zudem von SVP, CVP und EVP unterstützt.

Am 14. Juni haben Obfelderinnen und Obfelder die Wahl zwischen Heusser und Aschwanden. Es ist zu hoffen, dass in diesem zweiten Wahlgang die Stimmbeteiligung höher liegt als bei den mageren 27,32 Prozent des ersten Wahlganges. (kb.) anzeige


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

11

Gourmet-Krimis – genossen über alle Sinne Martin Walker las in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Eine Buchhandlung kann mehr sein als eine Buchhandlung, sie kann einen Lebensstil vermitteln und Sehnsüchte wecken. Dies gelang der Crew der Buchhandlung Scheidegger, Ursula und Martin Grob, dem Schauspieler Samuel Vetsch – und ganz besonders dem begnadeten Gourmet und Krimiautor Martin Walker. ................................................... von regula zellweger «Benoît Courrèges, Chef de Police des kleinen französischen Ortes Saint Denis und dort allen bekannt als Bruno, hatte in seinem Leben schon allzu viel Gewalt und Tod gesehen. Nach zwölf Jahren bei der französischen Armee und elf Jahren als Polizist im Périgord kannte er die verheerenden Verletzungen, die Artilleriegeschütze und Maschinengewehre hervorriefen, ebenso wie die Folgen schwerer Verkehrsunfälle», so beginnt der siebte Krimi um Commissaire Bruno, der zu einem zu Tode gefolterten Mann gerufen wird. Und all dies in der unglaublich idyllischen Umgebung des kleinen Dörfchens St. Denis im malerischen Périgord. Grausamkeit, Idylle, Tod, gute Weine, Verbrechen und lukullische Genüsse – als dies bringt der schottische Krimiautor Martin Walker elegant unter einen Hut – oder eher unter einen Kochtopfdeckel.

Hühnerhof eines Polit-Journalisten Der Hahn im Garten der Familie Walker ist beeindruckend. Er trägt den Namen «Sarko» – wer nun an einen französischen Präsidenten denkt, liegt richtig. Die erste, schöne Henne heisst logischerweise Carla Bruni. Die zweite, kluge, Hilary Clinton, die dritte, tyrannische, Margaret Thatcher und die vierte, die am meisten Eier legt, Angela Merkel. Ja, und nun ist Sarko nicht mehr Präsident. Deswegen hat er aber nicht als Coq au Vin enden müssen. Martin Walker ist sehr stolz, dass jetzt neun «Kinder» von «Sarko» und «Angela Merkel» durch seinen Garten rennen.

anzeige

Schauspieler Samuel Vetsch, Martin Walker und Martin Grob (von links nach rechts) boten spannende Unterhaltung, Fachwissen und Genuss. (Bilder Regula Zellweger) Schlemmen mit Commissaire Bruno Sehnsucht nach dem kleinen Ort St. Denis überkam die rund hundert Besucher des literarischen Gourmetabends bereits bei der Einführung durch Martin und Ursula Grob. Die beiden hatten Martin Walker und seine Familie im Périgord besucht und waren nicht mit leeren Händen zurückgekommen. Schon vor der eigentlichen Lesung gab es auserlesene Weine aus dem Périgord und war das reiche Buffet war eröffnet: unter anderem verschiedene Brotsorten, Käsestangen, kalte Gemüsesuppe nach Bruno-Art, Fois gras du Périgord, verschiedene Wurstwaren, Spargelmimosa und verschiedene französische Käsesorten.

Preisgekrönter Journalist Auf das Schlemmen folgte der literarische Genuss: Martin Walker erzählte

zuerst über die Entstehung von Bruno, den es als Vorlage gibt, aber doch nicht in der reinen Form des Bruno, frei abgewandelt als einziger Polizist, Gourmet, Hobbykoch, Rugbytrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis. Der echte «Bruno» habe Familie und sei ziemlich rundlich. Walker erzählte auch von sich selbst, wie er mit nach dem Studium von Geschichte, Wirtschaft und Internationale Beziehungen in Oxford und Harvard 25 Jahre als preisgekrönter politischer Journalist bei der Londoner Tageszeitung «The Guardian» gearbeitet, und deren Büroleiter er in Moskau und Washington war.

unterhielt. Hatte er bis 2008 ausschliesslich politische Sachbücher veröffentlicht, wollte Walker Neues ausprobieren – und da die Hauptperson der Dorfpolizist sein sollte, musste es ein Krimi werden. Der erste Bruno-Krimi erschien 2008. Zur Lesung kam der siebte Krimi «Provokateure». Martin Walker las auf Englisch, der Schauspieler Samuel Vetsch auf Deutsch – übersetzt wurden die Krimis in elf Sprachen. Der Wechsel der Sprecher und die ausgelesenen Ausschnitte bewirkten einen Gedanken: Diesen Krimi muss man lesen!

Kochbuch aus dem Périgord In elf Sprachen Amüsiert folgte das Publikum seinen Ausführungen darüber, wie seine Frau Julia Watson 1999 das Traumhaus in Le Bugue im Périgord fand, während er sich mit Bill Clinton in Washington

Und wieder wollte Walker etwas ausprobieren: Weil Commissaire Bruno ein Geniesser wie Marcel Proust ist – nur nicht ganz so episch wie dieser mit seinen Madeleines, folgte ganz logisch ein Kochbuch, das Walker mit

seiner Frau Julia zusammen «erkochte» und schrieb und das der bekannte Lebensmittelfotograf Klaus-Maria Einwanger während einer Woche im Heim der Walkers optisch stimmungsvoll und authentisch in Szene setzte. Das halbe Dorf soll sich danach an den gekochten Menüs sattgegessen haben. Trüffeln, Pâté, Käse, guter Wein und schöne, geschichtsträchtige Landschaft: Der Hobbykoch aus dem Périgord spricht alle Sinne an. Das Buch bedeutet Augenund Gaumenschmaus, ist ein kulinarischer Reiseführer und eine grosse Liebeserklärung an das Périgord! Wer bis jetzt noch keine Reisepläne fürs Périgord geschmiedet hatte, begann spätestens jetzt damit. Informationen zur Bruno-Krimi Reihe: www.brunochiefofpolice.com. Nächster Anlass in der Buchhandlung Scheidegger: Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr: Lukas Hartmann liest aus seinem neuen Buch «Auf beiden Seiten».


12

Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

Bewegte Momente im Schulhaus Stigeli Primarschule Affoltern und Heilpädagogische Schule mit gemeinsamen Projekttagen Die sechs Primar- und die vier Klassen der Heilpädagogischen Schule im Schulhaus Stigeli führten gemeinsame Projekttage mit verschiedenen Workshops durch. Das Motto: «Bewegte Momente». Planung und Durchführung solch gemeinsamer Erlebnisse sind für alle Beteiligten herausfordernd – und eine grosse Bereicherung. Im Schulhaus Stigeli der Primarschule Affoltern wurden vom 11. bis 13. Mai für einmal keine Dreisätze gelöst oder Deutsch gebüffelt. Stattdessen führten die Dritt- bis Sechstklässler der Primarschule zusammen mit den vier Klassen der Heilpädagogischen Schule HPS drei gemeinsame Projekttage durch. «Die HPS ist seit 45 Jahren im Stigeli-Schulhaus integriert. Es ist beiden Schulen wichtig, solche Gefässe zu schaffen, um gemeinsam etwas zu gestalten und zu erleben», erklärt die HPS-Schulleiterin Jrène Dubs diese Initiative, die auch ganz im Sinne des offiziellen Bildungsauftrages sei. Bereits in den Jahren 2000 und 2004 organisierten die beiden Schulen gemeinsame Projekttage. Vor elf Jahren kamen durch den Verkauf von Bastelarbeiten und selbstgebackenen Kuchen von Schülerinnen und Schülern 7000 Franken für die Sunshine School in Nepal zusammen. Die diesjährige Ausgabe stand unter dem Motto «Bewegte Momente». Die rund 130 Primarschul- und 24 HPS-Kinder gingen in sechs frei wählbaren Kursangeboten der Frage nach, ob sich etwas bewegen lässt oder sie emotional bewegt werden. Oder aber sie bewegten sich selbst. Zum Beispiel auf Expediti-

Filzen macht Spass. (Bilder zvg.)

Eine Gipsmaske herstellen. onen ins Unbekannte oder bei sportlichen Spielen und Plauschwettkämpfen in der Sporthalle Stigeli, wo sich alle Kinder jeweils am Morgen zum gemeinsamen Singen versammelten, bevor sie sich auf die Workshops aufteilten.

Kinder mit Behinderung und aus den Regelklassen im selben Kurs Aus einem Schulzimmer riecht es leicht brenzlig. Dafür verantwortlich sind Heissleimpistolen, die auf ihren Einsatz warten. Hier werden Schwimmobjekte aus Recyclingmaterial hergestellt. Handarbeitslehrerin Lilian Klaus gibt Tipps und Tricks, bevor die rund zehn Kinder ans Werk gehen. Am Nachmittag kommt der bange Moment: Dann testen sie ihren «Untersatz» auf dem Weiher des Bauspielplat-

zes. Schwimmt er, geht er unter? In einem anderen Zimmer reibt Primarlehrerin Ilona Spörri einem Jungen das Gesicht mit Fettcreme ein. Dann tunkt sie einen Gipsstreifen ins Wasser, appliziert ihn auf dessen Stirn und macht die zuschauenden Kinder, welche jeweils zu zweit Gipsmasken herstellen werden, darauf aufmerksam, Augen- und Nasenlöcher auszusparen. Derweil vermittelt in der Schulküche der HPS die Heilpädagogin Christin Scherer etwas Theorie zur Filztechnik, bevor es an die praktische Arbeit geht. Wolle wird mit heisser Seifenlauge besprüht, dann gerollt und geknetet. Entstanden sind Halsketten aus Filzkugeln und andere kreative Objekte. In jeder Gruppe machen auch Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Beeinträchtigun-

gen der Heilpädagogischen Schule aktiv mit. «Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, setzen wir für einzelne Kinder unterstützend pädagogische Mitarbeiterinnen ein», erklärt Jrène Dubs. So sei es auch diesen Kindern und Jugendlichen möglich, sich in solchen für sie ungewohnten Situationen zurechtzufinden.

Kinder müssen sich in heterogener Gruppe neu orientieren Für den zweitägigen Kurs «Modellauto mit Motor» bei den Lehrpersonen Bruno und Esther Lässer hat sich ein HPS-Schüler eingeschrieben. Eine knifflige Aufgabe, die Ansprüche an genaues Arbeiten, Feinmotorik und Geduld stellt. Der Jugendliche ist mit grossem Eifer vertieft bei der Sache – schneidet, falzt, leimt, verdrahtet, und

dies weitgehend selbstständig. Auch die Jüngsten des Kurses, Drittklässler der Primarschule, halten mit. «Diese Projekttage ermöglichen es allen Kindern, sich in einer heterogenen Gruppe neu zu orientieren», sagt Jrène Dubs. Für die Lehrpersonen sei es eine besondere Erfahrung, sich auf eine Schülergruppe einzulassen, deren Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein könnten. «Dies ist eine bereichernde Erfahrung für alle», bestätigt denn auch Esther Lässer. Zum Abschluss der Projekttage versuchten sich in der Turnhalle alle im Hip-Hop- und Breakdance und kamen noch einmal so richtig in Bewegung, während das Zauberduo Domenico einen bewegenden Schlusspunkt setzte. Claudia Merki

anzeige

Kappel und Hedingen ausgezeichnet «Umweltschulen – Lernen und Handeln» Das Netzwerk «Umweltschulen – Lernen und Handeln» wächst. Elf Zürcher Schulen wurden am 20. Mai für ihr Engagement als Umweltschulen ausgezeichnet, darunter Kappel und Hedingen. Mit der Umwelt so umzugehen, dass sie uns und künftigen Generationen erhalten bleibt, gehört zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Der Umweltbildung kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Kinder und Jugendliche erwerben Umweltwissen, hinterfragen eigene und fremde Werte und lernen, verantwortungsvoll zu handeln. Genau hier setzt das Projekt «Umweltschulen – Lernen und Handeln» an. Es wird von der Stiftung Mercator Schweiz und der Stiftung éducation21 getragen. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich unterstützt das Projekt. Die elf Umweltschulen wurden im Rahmen einer Feier am Mittwoch, 20. Mai, im neuen Zentrum für Pflanzen und Bildung der Stadtgärtnerei Zürich ausgezeichnet und im Netzwerk der Umweltschulen willkommen geheissen. «Entscheidend sind nicht grosse, neue Projekte, sondern der Wille und die Offenheit sich als ganze Schule langfristig mit dem Thema Umwelt auseinanderzusetzen», betont Beatrix Winistörfer, Leiterin der Beratungsstelle Umweltschulen und Mitarbeiterin der Stiftung éducation21. Die Anerkennungsurkunden wurden von Seta Thakur, Geschäftsleiterin Öbu (Netzwerk nachhaltiges Wirtschaften) und Thomas Bucheli, Redaktionsleiter SRF Meteo, im Beisein von 100 Gästen

überreicht. Hazel Brugger, Slam-Poetin und drittes Patronatsmitglied des Projekts, würdigte die Schulen mit gekonnten «Sprachspielen». Die Gäste hatten an der Auszeichnungsfeier nicht nur die Gelegenheit, das Projekt «Umweltschulen – Lernen und Handeln» näher kennenzulernen und mehr über die ausgezeichneten Schulen zu erfahren. Sie konnten im Vorprogramm auch an verschiedenen Workshops zum Thema «Ernährung und Umwelt: Global denken – lokal essen» teilnehmen. Ebenfalls dabei war Maurice Maggi, Guerillagärtner und Koch, mit Impressionen zu seinem Kochbuch «Essbare Stadt». Die Auszeichnungsfeier 2015 wurde durch Coop über den Coop Fonds für Nachhaltigkeit und Energie 360° mitfinanziert.

Schulumgebung als Lernlandschaft Womit beschäftigen sich die elf neuen Umweltschulen? Für einige steht die eigene Schulumgebung im Fokus wie bei der Primarschule Hedingen. Dort werden Schulgärten, Biotope oder Pflanzenlehrpfade wo nötig ausgebessert, zusammen mit den Kindern zum Beispiel mit Palett- und Forschergärten erweitert und gezielt als Lern- aber auch Verweillandschaften genutzt. Im künftigen schulinternen Umweltteam der Primarschule Kappel sollen auch Kinder Einsitz nehmen, mitreden und mitgestalten können. Alle Umweltschulen erhalten im Netzwerk und durch die Beratungsstelle Unterstützung, Austausch- und Weiterbildungsmöglichkeiten. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Mai 2015

Dominikanische Kinder und Jugendliche musizieren auf gespendeten und vom Verein «Musik übers Meer» verschickten Instrumenten aus der Schweiz. (Bilder zvg.)

13

Beat Bucher ist der neue Vereinspräsident von «Musik übers Meer» – Cornelia Diethelm arbeitet künftig als Geschäftsleiterin.

Karibische Musik auf Schweizer Instrumenten Der Hedinger Verein «Musik übers Meer» erhält eine Geschäftsleitung Der Hedinger Verein «Musik übers Meer» schickt seit 2008 Musikinstrumente aus der Schweiz in die Dominikanische Republik – und wird nun selber beschenkt. 13 Musikschulen, 18 Jugendorchester, 1 Nationalorchester. Über tausend Kinder und Jugendliche profitieren in der Dominikanischen Republik von Instrumenten aus der Schweiz. Der Musikunterricht gibt ihnen eine Alltagsstruktur und hält sie von Gefahren der Strasse wie Kriminalität, Drogen, Prostitution fern. Vor einem Jahr erfüllte sich ein Traum von Lisandra, Rubelis, José Manuel und Martín: Die dominikanischen Jugendlichen reisten in die Schweiz und traten an einem Konzert in der Kirche Hedingen auf – und zu-

anzeige

sammen mit Pepe Lienhard und der Jugendmusik Frauenfeld im Casino Frauenfeld. Samanta Olivero, die Projektpartnerin von «Musik übers Meer» in der Dominikanischen Republik, betonte damals: «Ein Kind, dem man ein Instrument gibt, hat keine Hand mehr frei für eine Waffe.»

Hunderte von Instrumenten gesammelt Die Bilanz des in Hedingen beheimateten Vereins ist eindrücklich. Seit 2007 hat «Musik übers Meer» im Säuliamt und in der ganzen Schweiz hunderte von Instrumenten gesammelt, die von ihren Besitzerinnen und Besitzern nicht mehr benutzt wurden, und schickte sie auf die Karibikinsel. Damit die Instrumente über Jahre und Jahrzehnte spielbar bleiben, bilden

Geigenbau- und Blasinstrumentenfachleute für «Musik übers Meer» in der Dominikanischen Republik junge Menschen aus, Reparaturen an den gespendeten Instrumenten selber auszuführen. Darüber hinaus ist der Verein immer wieder Mitorganisator von Festivals, unterstützt den Kulturaustausch, verleiht Stipendien, vermittelt

«Musik übers Meer» freut sich über ... – Instrumentenspenden – einen Lagerraum für Instrumente – finanzielle Unterstützung – freiwillige Mitarbeit – Mitgliedschaft im Verein www.musikuebersmeer.ch

Master Classes. Die Arbeit für «Musik übers Meer» wurde bisher ehrenamtlich geleistet. Doch das Ausmass der Aufgaben überstieg allmählich die Möglichkeiten der Freiwilligkeit und rief nach einer professionellen Geschäftsleitung. Genau dies macht nun ein Gönner möglich: Er finanziert dem gemeinnützigen Verein für die nächsten Jahre die Geschäftsleitung. Dieses grosszügige Geschenk erlaubt es der Hedingerin Cornelia Diethelm, als Präsidentin zurückzutreten und neu als Geschäftsleiterin zu wirken. Als Präsident konnte Beat Bucher gewonnen werden. Der Luzerner hat selber Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und berät seit 20 Jahren mit seiner «Rat und Text GmbH» Führungspersonen sowie Organisationen in vielfältiger Weise. Neu im Vorstand

ist zudem der Kommunikationsfachmann Matthias Diener, auch er aus Luzern. «Musik übers Meer» wird noch kraftvoller als bisher mithelfen, in der Dominikanischen Republik – und in anderen Ländern – Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, ein Musikinstrument spielen zu lernen.. Die Leidenschaft und Konzentration, mit der die jungen Menschen gemeinsam proben und auftreten, sind ansteckend. Der neue Vereins-Präsident Beat Bucher sagt dazu: «Ich wirke ausserordentlich gerne bei ‹Musik übers Meer› mit. Denn die Kraft der Musik ist schon diesseits des Meeres spürbar – der Verein, der Musikinstrumente sammelt und versendet, ist ja sozusagen selber auch ein Instrument, das Musik erzeugt. So Resonanz zu erzeugen, ist natürlich sehr befriedigend.» (cd)


14

Forum

Freitag, 22. Mai 2015

Obfelden: Reto Aschwanden als Friedensrichter

Bravo Leuthard, bravo Hauskäufer!

Am 14. Juni 2015 dürfen die Wählerinnen und Wähler von Obfelden zum zweiten Mal in diesem Jahr entscheiden, wer ihr neuer Friedensrichter werden soll. Das Gesetz schreibt für die meisten zivilrechtlichen Streitigkeiten vor, dass vor Einreichung einer Klage zwischen den Parteien ein obligatorischer Schlichtungsversuch durchgeführt werden muss. Jede Gemeinde im Kanton Zürich hat zu diesem Zweck ein eigenes Friedensrichteramt. Egal ob es zum Streit mit dem Arbeitgeber, dem Nachbarn oder einem Handwerker kommt: Der Friedensrichter ist stets die erste Anlaufstelle. Die Aufgabe des Friedensrichters ist es, sich in einer Schlichtungsverhandlung die Positionen der Parteien anzuhören, um mit ihnen dann einen Vergleich auszuarbeiten oder bei Nichteinigung die sogenannte Klage-

Sie produzieren mehr als sie verbrauchen. Dieser Titel steht stolz im «Anzeiger» vom 19. Mai über dem Bericht der neuen Siedlung Bergli in Knonau. Ja, stolz dürfen die Beteiligten sein. Dieter Greber von Leuthard Immobilien AG hat es zielgenau zusammengefasst: Gute Anbindung am ÖV, PlusEnergiehäuser, Erschliessung für Langsamverkehr, Fotovoltaikanlagen, die mehr Strom produzieren als die Siedlung verbraucht, und zwei Elektroautos, die gemeinsam genutzt werden. Das ist ein zukunftsweisendes Konzept, das wunderbar in die EnergieRegion Knonauer Amt passt. Wir wünschen einen unfallfreien Bau und freuen uns auf neue säuliämtler Einwohner, die energieeffizientes Wohnen und Leben gewählt haben.

bewilligung auszustellen. Ausnahmsweise kann der Friedensrichter bei Fällen mit geringem Streitwert selber einen Entscheid fällen oder den Parteien einen Urteilsvorschlag unterbreiten. Statistiken zeigen, dass mehr als zwei Drittel aller Streitigkeiten im Kanton Zürich gar nie vor Gericht landen bzw. bereits auf Stufe Friedensrichter erledigt werden können. Das Anforderungsprofil verlangt von einem Friedensrichter neben persönlichen Voraussetzungen wie Verschwiegenheit, Geduld, Empathie oder einer raschen Auffassungsgabe auch besondere Fähigkeiten in der Verhandlungs- und Gesprächsführung. Neben Kenntnissen von Kommunikationstechniken und vermittelnden Instrumenten ist juristisches Wissen von grossem Vorteil. Reto Aschwanden überzeugt schon aufgrund seiner Ausbildung

und Tätigkeit als Rechtsanwalt. Darüber hinaus hat er aber auch eine mehrjährige Ausbildung in der Streitschlichtung. Als ausgebildeter Mediator ist er darin geschult, zwischen den Positionen zweier zerstrittener Parteien zu vermitteln, die Sichtweise und Argumente der Kontrahenten nachzuvollziehen und schliesslich mit ihnen eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Er ist geduldig, verfügt über genügend Durchsetzungsvermögen und ist in der Lage, die administrativen Tätigkeiten eines Friedensrichters effizient zu organisieren und zu erledigen. Mehr über Reto Aschwanden ist unter www.reto-aschwanden.ch zu erfahren.

Neue Ausgangslage Da im ersten Wahlgang vom 8. März 2015 keiner der damals noch drei Kan-

didaten das absolute Mehr erreicht hatte und weil Hans Finsler nicht mehr antritt, ist die Ausgangslage für den 14. Juni eine völlig neue. Im zweiten Wahlgang wird Reto Aschwanden als Kandidat der FDP von der EVP sowie von der SVP und der CVP unterstützt, weil er nach deren Meinung das Anforderungsprofil eines Friedensrichters voll und ganz erfüllt. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Parteien ist aber auch, dass mit Reto Aschwanden ein junger und engagierter Obfelder zur Verfügung steht und damit gerechnet werden darf, dass er auch für mehr als eine Amtszeit zur Verfügung stehen wird. Aus diesen Gründen empfehlen FDP, SVP, EVP und CVP Obfelden, die Stimme am 14. Juni 2015 für Reto Aschwanden abzugeben. FDP, SVP, EVP und CVP Obfelden

Für EnergieRegion Knonauer Amt: Peter Ackermann, Hedingen

Einkommen entlasten – Die AHV stärken Normalverdienende werden durch Einkommenssteuern, Krankenkassenprämien und Konsumsteuern immer stärker belastet. Vermögen und Kapital werden dagegen entlastet. Der Reichtum ist zunehmend ungerecht verteilt. Die Erbschaftssteuer schafft einen Ausgleich: Weil die Einnahmen für die AHV und die Kantone bestimmt sind, werden Leute mit normalem Einkommen und das Gewerbe entlastet. Einkommen werden entlas-

tet: Mit der Reform der Erbschaftssteuer fliessen rund 3 Milliarden Franken in die Kassen der AHV und der Kantone. Das entlastet die Normalverdiener. Freibetrag von 4 Millionen Franken für Paare schützt das Einfamilienhaus: Pro Nachlass sind künftig 2 Millionen Franken steuerfrei. Ein Ehepaar kann so zum Beispiel das Einfamilienhaus bis zum Wert von 4 Millionen Franken steuerfrei vererben.

Unsere AHV wird gestärkt: Die Erbschaftssteuer bringt 2 Milliarden Franken in die Kasse der AHV. Eine Studie der Universität Lausanne geht gar von 4 Milliarden aus. Dies stärkt die AHV und senkt den Bedarf für andere Zusatzfinanzierungen, etwa über die Mehrwertsteuer. Die Erbschaftssteuer schützt KMU und Landwirtschaftsbetriebe: 99 Prozent aller KMU sind von der Erbschaftssteuer nicht betroffen. Famili-

enunternehmen und KMU sind bis zu einem hohen Freibetrag, zum Beispiel 50 Millionen Franken, steuerfrei. Landwirtschaftsbetriebe fallen gar nicht unter die Erbschaftssteuer. Abschaffung der ungerechten kantonalen Erbschaftssteuern: Heute werden in den Kantonen Erbschaften von Onkeln, Geschwistern, Gotte, Konkubinatspartnern oder Freunden mit bis zu 49 Prozent besteuert. Diese ungerechten Steuern werden abgeschafft.

Die Erbschaftssteuer verteilt den Reichtum der Schweiz gerechter: Wer Millionen oder gar Milliarden erbt, soll dafür Steuern zahlen. Es gibt keinen Grund, weshalb ausgerechnet Geld aus einer Millionen-Erbschaft steuerfrei sein soll. Kurz: Mit einem Ja zur Erbschaftssteuerreform am 14. Juni entlasten wir die Einkommen und KMU und stärken die AHV. Felix Keller, Hedingen

Zwei parteilose Frauen Auch Kinder und Enkel müssen bewerben sich bezahlen: Nein zur Erbschaftssteuer Primarschule Ottenbach: Ersatzwahl Für den durch den Rücktritt von Caroline Meister frei werdende Sitz in der Primarschulpflege Ottenbach bewerben sich zwei parteilose Frauen. Die Stimmbürger dürfen mit einer echten Wahl über eine Nachfolgerin entscheiden. Caroline Meister betreute in den letzten neun Jahren das Ressort Sonderpädagogik und Gesundheit. Da ihr Engagement für die Betreuung eines verwandten Kindes einen grossen zeitlichen Aufwand verlangt, sieht sie sich gezwungen ihr Amt vorzeitig zu beenden.

«Für Ottenbach – für die Schule» Mit dem Motto «Für Ottenbach – für die Schule» bewirbt sich Daniela Burkart. Die Techno-Polygrafin ist verheiratet, Mutter einer Tochter im Kindergartenalter und arbeitet als Teilzeitangestellte im Sekretariat der

evangelisch-reformierten Kirchgemeinde. Daniela Burkart engagierte sich bisher im Elternrat, bei der Kinderfasnacht und bei verschiedenen Vereins- und Dorfanlässen. Ihre Wahl wird unterstützt von den Ortsparteien der FDP und SVP und einer grossen Anzahl von Ottenbacherinnen und Ottenbachern.

Mit der Berufserfahrung einen aktiven Beitrag leisten Die zweite Bewerberin, Dominique Morf, ist Mutter einer neunjährigen Tochter und wohnt seit 2004 in Ottenbach. Als gelernte Reallehrerin arbeitet sie ausserkantonal als Schulleiterin und in der schulischen Heilpädagogik. Sie arbeitete früher in Teilzeit als Heilpädagogin für die Schule Ottenbach. Dominique Morf bezeichnet sich ebenfalls als parteilos und will mit ihrer Berufserfahrung einen aktiven Beitrag zugunsten der Schule leisten. Laut ihren Aussagen wird sie von zahlreichen Einwohnern unterstützt. (mm)

zwischen-ruf

Berliner-SäuliämterChic Manchmal meint man, dass man mit Schal schöner ist. Fürs Klassentreffen kaufte ich in Berlin ein schwarzes Top mit Spitze. Dazu fand ich in unserer Dorfboutique ein schwarzes Jäckchen, damit ich nicht so nackt wäre. Schwarz macht schlank, aber auch traurig. Im Affoltener Manor entdeckte ich einen hübschen Schal, weiss mit grau und rosa Punkten, passte perfekt zu Top und Jäckli. Nur, dass meine Mutter den Schal

zu wenig festlich fand. Probeweise wurde mein Hals nun mit älteren bewährten Modellen umschlungen, bis endlich eines gewann. Eine Woche später telefonierte Sybille aus Berlin und wollte wissen, wie mein Spitzen-Top gewirkt habe. Ich klagte: «Keiner hat mich gefragt nach meinem Designer.» Ute Ruf

Mit der Volksinitiative «Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV» soll auf Bundesebene eine neue Erbschafts- und Schenkungssteuer eingeführt werden. Betroffen sind Nachlässe über 2 Millionen Franken. Die Steuer von 20 Prozent müsste auch von direkten Nachkommen bezahlt werden. Dies ist heute anders: In den meisten Kantonen sind die direkten Nachkommen von der Erbschaftssteuer befreit. Einzige Ausnahme bilden die Kantone Appenzell Innerrhoden, Waadt und anzeige

Neuenburg. Dass mit der Initiative neu auch Kinder und Enkel Erbschaftssteuern bezahlen müssten, ist ungerecht und unsinnig. Die Steuer für direkte Nachkommen wurde in etlichen Kantonen mit gutem Grund – und notabene mit Volksentscheid – abgeschafft. Es liegt in der Souveränität der einzelnen Kantone, die Steuern festzulegen. Zudem gilt es anzumerken, dass die Probleme in der Altersvorsorge, so unter anderem in der AHV, nicht durch die Generierung von

zusätzlichen Einnahmen zu lösen ist, sondern es müssen grundsätzliche Reformen, wie mit der Altersreform 2020 leider nur teilweise angedacht, an die Hand genommen werden. Diese «Erbschaftssteuerreform» ist eine Mogelpackung für die nächste Generation. Daher gibt es nur eine Antwort am 14. Juni: Nein zur Erbschaftssteuerreform. Thomas Käser, Vorstandsmitglied HEV-Albis


Gewerbe/Dienstleistungen

Offene Türen

Bronze gewonnen

Der Meilihof in Ebertswil feiert sein fünfjähriges Bestehen. > Seite 19

Erfolg für Marija Shpakova an der Squash-Team-EM in Dänemark. > Seite 25

Freitag, 22. Mai 2015

-

15

Familienunternehmer Serie «Menschen im Säuliamt»: Oliver Egger ist sehr zufrieden mit seiner Aufgabe. > Seite 27

Ferrari-Ausstellung Vom 18. Mai bis 6. Juni im Emmen Center Der Mythos aus Maranello wird bis zum 6. Juni im Emmen Center zu Gast sein. Die legendären Boliden ziehen nicht nur Autoliebhaber in ihren Bann. Mehrere Modelle sowie ein Fahrsimulator lassen die Faszination hautnah erleben.

Elvis-Presley-Imitator (Peter Müller) läutete die Swiss Flipper Tour im Affoltemer Coopark ein. (Bild sals)

Nostalgie im Coopark

Ferrari – ein Wort, mit dem sich unzählige Assoziationen und Emotionen verbinden, mehr als an dieser Stelle genannt werden können. Exklusivität, Eleganz, Sportlichkeit und Design sind nur einige der Attribute, mit denen ein millionenfaches Publikum die Autos aus der italienischen Edelschmiede bezeichnet. Was vor über 60 Jahren in Maranello begann, wurde weltweit zum Mythos. Kaum eine Marke bereichert die Welt des Automobils mit der-

art abwechslungsreichem Design wie Ferrari. «Ein Auto muss man erst träumen». Dieser Satz von Enzo Ferrari zieht sich wie ein Leitmotiv durch das automobile Schaffen des «Commendatore», der sich nie als Erfinder sah, sondern als denjenigen, der Dinge bewegt und sie am Laufen hält. Im Emmen Center hat man vom 18. Mai bis 6. Juni die Gelegenheit, einige dieser Träume zu bewundern. Zudem lässt ein Fahrsimulator die Faszination hautnah erleben. Einmal in einem Formel-1-Rennwagensimulator, auf einer von 16 Grand-Prix-Strecken dieser Welt fahren, gegen die Besten im Rennen bestehen und eine FerrariFahrt am Ferrari-Treff in Sempach gewinnen. (pd.) Infos: Centermanagement Emmen Center, Stauffacherstrasse 1, 6020 Emmenbrücke 3, Tel. 041 260 61 12 oder per Mail an info@emmencenter.ch.

Die Swiss Flipper Tour macht in Affoltern Halt Bis zum 30. Mai findet im Coopark Affoltern die Swiss Flipper Tour statt, deren Gewinner an den Schweizer Flipper-Meisterschaften teilnimmt. Eingeläutet wurde der Event vom ElvisImitator Peter Müller.

Teilnahmeberechtigt sind alle ab 12 Jahren. Neben Warenpreisen winkt für den Sieger oder die Siegerin die Teilnahme an den Schweizer Flipper Meisterschaften in Volketswil. Die Anmeldung kann vor Ort vorgenommen werden.

Heute und am Freitag in einer Woche, von 18 bis 20 Uhr und morgen und am Samstag in einer Woche, von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr findet in der Eingangshalle des Coopparks in Affoltern die Swiss Flipper Tour statt.

Family Contest für Jüngere «Für alle unter 12 Jahren bietet sich zudem der Family Contest an», meint die Leiterin des Coop Centers Janine Voillat. Ein Erwachsener und ein Kind können am kommenden

Mittwoch, dem 27. Mai, am Family Contest teilnehmen. Die Swiss Flipper Tour wurde am vergangenen Mittwoch vom Elvis Imitator Peter Müller, eingeläutet, der mit einem Chopper in die Eingangshalle fuhr: «Flipperkästen und Elvis Presley haben zwei Sachen gemeinsam. Sie haben Nostalgiewert und sind gleichzeitig noch völlig lebendig.» Im Anschluss an die Begrüssung brachte er zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer zum Stehenbleiben, wobei einige mittanzten oder zumindest in die Hände klatschten. (sals) anzeige

Mit «Grill Mandli» in die Grillsaison «Grill Mandli», so nennt sich das saisonale Sommerbier für Grillexperten. Seit dieser Woche wird das Bier der Brauerei Baar zum besonderen Genuss während der Grillsaison angeboten. Ob zu Cervelat, Bratwurst, Steak oder Fisch und Gemüse – das «Grill Mandli» ist der perfekte Begleiter – und für je-

Das «Grill Mandli» aus Baar. (Bild zvg.) anzeige

den Grillmeister eine willkommene Abkühlung beim schweisstreibenden Handwerk. Parallel dazu läuft wieder ein attraktives Sammelspiel auf den entsprechenden Etiketten-Rückseiten: Wer 30 «Grill Mandli»-Etiketten plus zehn Franken einsendet, bekommt dafür die praktische Teleskop-Grillgabel und eine persönliche Einladung zur grossen Grill-Season-End-Party vom 18. September auf dem Areal der Brauerei Baar. Dort wird exzellent grilliert, bestes Bier getrunken (Gutschein für ein gratis Bier inklusive) und für die Ohren gibt es schwungvolle Live-Musik! Ausserdem findet an diesem Abend die Preisverlosung statt. Als Hauptgewinn winkt eine BBQ-Party mit Live-Musik für zehn Personen im Gesamtwert von 2999 Franken. (pd.)

Der F40 wurde als Letzter unter der Leitung von Enzo Ferrari entwickelt. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 24. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Anschliessend Chilekaffee Donnerstag, 28. Mai 14.00 Singen und Kurzgeschichten mit Pfarrerin Bettina Stephan und Singleiterin Eva Stückelberger für Menschen ab 60 +

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 24. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Elisabeth Germann, Gesang K. Müller, Orgel Sonntag, 24. Mai 17.15 In der Klosterkirche: Musik und Wort zu Pfingsten «Dazu ist erschienen der Sohn Gottes» mit dem Collegium Vocale Grossmünster und Collegium Musicum Grossmünster Leitung Kantor Daniel Schmid Dela Hüttner, Sopran Mirjam Blessing, Alt Felix Rienth, Tenor Yves Brühwiler, Bass Lesungen: Pfr. Markus Sahli Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.– inkl. 1 Getränk) Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 27. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 28. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. Mai 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 24. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Th. Müller Mittwoch, 27. Mai 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 28. Mai 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Mai 15.00 Hochzeit von Karin Bodenmann und Jörg Schuhmacher von Bonstetten in Kappel am Albis beim Klosternussbaum Sonntag, 24. Mai, Pfingsten 10.00 Gottesdienst zum Fest des heiligen Geistes mit Pfrn. Susanne Sauder Taufe von Alina Christina Murer von Bonstetten

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. Mai ab 14 Uhr Begegnungsfest bei der Kirche für Gross und Klein mit Spielparcours, Harassen-Stapeln, Basteln, Märchen-Hören, Pfingsttauben-Backen, Kaffeestube mit Live Musik des Ensembles Puszta-Pampa 17.00 Start zum Fundraisung-Projekt für die Sanierung des Kirchturms 19.30 «Brass & Sinfonie in Harmonie»: Konzert der Harmonie Hausen und des Musikvereins Maschwanden in der Kirche Sonntag, 24. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Irene Girardet Fischer Andrea Braun, Trompete und Vincent Dallèves, Orgel Dienstag, 26. Mai 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Freitag, 29. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Kosten: Fr. 10.–/Kinder von 2 bis 10 Jahren: Fr. 5.– Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Pfarramt: 044 764 02 15 19.00 bis 24 Uhr Ökumenische Nachtwanderung zum Gubel. Treffpunkt bei der katholischen Kirche Info und Anmeldung beim kath. Sekretariat: Tel. 044 764 00 11 (vormittags) oder mail: kathausen.sek@gmx.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 24. Mai, Pfingstsonntag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 24. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Elisabeth Germann, Sopran K. Müller, Orgel Mittwoch, 27. Mai 19.30 Elternabend für minichile bis Club4, Kleiner Mühlesaal

Ref. Kirche Knonau Samstag, 23. Mai 14.00 Trauung von Nadine und Sven Ziegler-Schär aus Widen Sonntag, 24. Mai, Pfingsten 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in Mettmenstetten bei kath. Kirche, alle Pfarrer, Kirchenchor Hausen, danach Mittagessen; bei jedem Wetter

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 24. Mai 11.00 Ökumenischer PfingstGottesdienst im Rüteli Mettmenstetten mit Pfr. Angelo Saporiti Pfr. Andreas Fritz Pfr. Thomas Maurer Vikarin Claudia Mehl Pfrn. Susanne Brüngger, Mitwirkung des Kirchenchors Hausen, anschliessend Mittagessen und gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen Samstag, 30. Mai 9.00 Konfunti im Pfarrhaus Maschwanden Sonntag, 31. Mai 10.00 Konfirmations-Gottesdienst in Maschwanden mit Pfr. Thomas Maurer Vikarin Claudia Mehl und KonfirmandInnen, anschliessend Apéro

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Mai, Pfingsten 11.00 Ökumenisches Pfingstfest im Rüteli Pfr. Andreas Fritz Pfr. Thomas Maurer Vikarin Claudia Mehl Pfrn. Susanne Brüngger und Pfr. Angelo Saporiti Mitwirkung Kirchenchor Hausen, anschl. Mitagessen, Kaffee und Kuchen Tragen Sie etwas Rotes! Dienstag, 26 . Mai 19.45 Öffentliche Probe Singkreis Bezirk Affoltern mit Einführung ins Werk durch Bruno Haueter, Chorleiter, in der Kirche Mittwoch, 27. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier in der kath. Kirche Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 22. Mai 19.00 Concerto piccolo Mirjam Künzli (Querflöte) Silvia Seipp (Piano), ref. Kirche Samstag, 23. Mai 9.00 Mannezmorge ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 24. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn.Bettina Ferrat Simone Guggisberg (Gesang) Benjamin Guggisberg (Sax) Erich Eder (am Flügel) reformierte Kirche anschliessend Jubiläums-Apéro Pfarrerin Bettina Ferrat Donnerstag, 28. Mai 12.00 Club 4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus

Samstag, 23. Mai 18.00 Vorabendmesse mit P. Thomas Kulangara im Provisorium Bonstetten Sonntag, 24. Mai 10.15 Eucharistiefeier mit P. Thomas Kulangara im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag, 25. Mai 10.00 Eucharistiefeier im Provisorium Bonstetten Dienstag, 26. Mai 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 27. Mai 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 28. Mai 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 24. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Thema: «Das fröhliche Fest mit Geist» Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» Voranzeige: Sonntag, 31. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Konfirmiert werden: Dominik Callura, Tim Keller, Nils Leutert, Nino Leutert, Sämi Meier, Gerardo Meo, Jonas Micros, Luca Niederer, Matthias Schneebeli, Sven Schnell, Lukas Streckeisen, Kai Wendel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 22. Mai 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 24. Mai 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und jazzigen Klängen: «Du gierst nicht nach dem Besitz deines Nächsten!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 24. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Thema: «Geist und Zukunft»/ mit Bildmeditation Musik: Casey Crosby, Klavier und Orgel Niculin Janett, Saxofon Kinderhütedienst Fahrdienst: Anmeldung, 23. Mai, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 27. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 28. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 29. Mai 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht 20.00 Kirche Wettswil: Konzert «Virtuos und heiter» Ursula Hauser, Orgel Laurent Tinguely, Trompete Eintritt frei, Kollekte zugunsten Orgelfonds Orgel Stallikon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. Mai 17.30 Eucharistiefeier Pfingstsonntag, 24. Mai 10.00 Feierliche Pfingstmesse/ Eucharistie dt./it. der Cäcilienverein singt die Messe in G-Dur für Chor und Orgel von Giovanni Battista Casali 10.00 Chinderchile im Pfarreizentrum Freitag, 29. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental (zum anschliessenden Imbiss bei der Waldhütte sind alle Wallfahrenden herzlich eingeladen)

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. Mai 14.00 Firmung Festgottesdesdienst mit Domprobst Christoph Casetti Apéro 17.00 Kein Gottesdienst Sonntag, 24. Mai 11.00 Eucharistiefeier 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst in Mettmenstetten, Kirchenchor

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Mai 11.00 Ökum. Pfingstgottesdienst im Rüteli mit den Pfrn. S.Brüngger, Vikarin C. Mehl, Pfr. A. Saporiti, Pfr. A. Fritz, Pfr. Th. Maurer Musikalische Umrahmung: Kirchenchor Leitung: Anette Bodenhöfer mit Gospelliedern Anschliessend Mittagessen und gemütliches Zusammensitzen Mittwoch, 27. Mai 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der katholischen Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 28. Mai 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der ref. Kirche Knonau Freitag, 29. Mai 19.30 Maiandacht mit Nadja und Thomas Rohner Pfr. Angelo Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 24. Mai 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 29. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental (zum anschliessenden Imbiss bei der Waldhütte sind alle Wallfahrenden herzlich eingeladen)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 22. Mai 18.45 Ehe-Kurs Sonntag, 24. Mai 9.45 Pfingst-Gottesdienst «Unabhängig oder erfüllt?» Andi Wolf Kinderhüeti Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 24. Mai 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 22. Mai 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 24. Mai 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. Mai 9.45 Pfingstgottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. Mai 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 28. Mai 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Gartenservice vom Chef persönlich M. Peter eidg. dipl. Gärtnermeister Fixpreisgarantie Tel. 079 701 43 03 www.geronimogartenbau.ch

Fit für die Schule Mit Kinesiologie die Gehirnfunktionen aktiv unterstützen, hilft beim Lernen und der Aufmerksamkeit. Wenn das Lernen nicht so geht wie erwünscht, entsteht Stress nicht nur im Gehirn. Mit verschiedenen Möglichkeiten über den Körper, wie Akupressur, Blütenessenzen oder Klang kann eine Verbesserung der Leistung aktiviert werden. Praxis für Kinesiologie Maja Probst Engelgasse 1, 8911 Rifferswil E-Mail: info@majaprobst.ch Telefon 044 764 34 13


Vermischtes

Freitag, 22. Mai 2015

17

Fortschreitende Medizintechnik versus Menschlichkeit? Annina und Christian Hess von der Akademie Menschenmedizin: Drittes Symposium im Kunsthaus Zürich «Technik – Mensch – Heilkunst»: So lautet das Thema des dritten Symposiums der Akademie Menschenmedizin – organisiert durch den Vorstand unter der Leitung vom Ehepaar Annina und Christian Hess, die bis 2013 am Spital Affoltern tätig waren. Die dritte Auflage des prominent besetzten Symposiums findet am Freitag, 12. Juni, 9 bis 17.15 Uhr im Vortragssaal des Kunsthauses in Zürich statt – und dürfte, wie die Veranstaltungen zuvor, auf grosses Interesse stossen. So lockte das letztjährige Thema «Zeit – Mensch – Medizin» über 200 Interessierte an. «Technik – Mensch – Heilkunst» lautet das diesjährige Thema. Die Akademie Menschenmedizin, die einen breit abgestützten Beirat hat, möchte damit die zuvor lancierte Inhaltsdiskussion zu wichtigen Fragen in einem sich stark verändernden Gesundheitswesen weiterführen. Der Fokus liegt dabei auf dem Begriff «Interdisziplinär»; Themen sollen in aller Breite erörtert werden. Dieses Mal geht es unter anderem um die Frage, wie sich der Fortschritt der Technik in der Medizin mit der Heilkunst verträgt, ob sie «menschengerecht» ist und ob sie die für die Heilung wichtige Verbin-

dung zwischen Ärzteschaft/Pflegenden/Therapeuten und Patienten zunehmend kappt. Kommt hinzu, dass der am letzten Symposium behandelte Faktor Zeit eine immer stärkere Rolle spielt und die Ökonomisierung weiter fortschreitet. «Es geht um die Erhaltung einer Balance, um ein sinnvolles Einsetzen von Technik. Das ist aus dem Gleichgewicht geraten», halten Annina und Christian Hess fest, die zum Thema «Für Veranstalten im Kunsthaus Zürich zum dritten Mal ein Symposium: Das Ehepaar Annina und Christian eine kluge Heil- Hess, wohnhaft in Ebertswil. (Bild Werner Schneiter) kunst» schon 2006 ein Buch herausgegeben haben (Suhr- che verdrängt. «Wo retten wir das Hu- sen Finanzen abgesogen, die dann für kamp, medizinHuman). mane inmitten der prägenden Tech- Betreuung und Pflege fehlen? «TechSo viel Gutes dem technischen nik? Wo bleibt Zeit für die zu Betreu- nik – Mensch – Heilkunst»: Über dieFortschritt zuschreibbar ist, so sehr enden angesichts der stets grösser ses Spannungsfeld wird am Freitag, keimt damit aber die Gefahr, dass die- werdenden Beanspruchung im admi- 12. Juni, im Kunsthaus Zürich diskuser in der Heilkunst im Widerspruch nistrativen (IT-)Bereich?», lauten unter tiert. «Es ist nicht einfach eine Fachtazur wichtigen Beziehung zwischen anderem Fragen. Eine andere Bedro- gung, sondern für alle interessant. Medizinern, Behandelnden und Pa- hung: Technische Hochrüstung ist teu- Denn alle sind wir ja Teil dieser Enttientinnen steht – und das Menschli- er. Werden damit im Gesundheitswe- wicklung», so das Ehepaar Hess. (-ter.)

«Erlebnisse» anzeige

Auf der Sonnenterrasse über dem Walensee «Erlebnisse» am Sonntag, 31. Mai.

landschaften und durch schmucke Dörfer fahren. In Uster, am Greifensee Von Stein SG (Toggenburg) auf die Vor- ist ein erster Halt geplant, bevor es derhöchi und über den Höhenweg um dem Greifensee entlang weitergeht bis den Gulmen nach Amden – ein wah- wir dann in Schwamendingen auf das rer Genuss für alle Wanderfreunde. Gebiet der Stadt Zürich kommen – ob Spezialpreis wegen des Gratistages auf wir dort Harry Hasler treffen, ist noch dem ZVV-Netz. Mehr dazu auf der offen! Nach der Mittagsrast geht der RadHomepage. Anmeldung für diese «Erlebnisse«- Veranstaltungen bis zum 26. weg in Richtung Rümlang und OberMai 2015 an: «Erlebnisse», Otto Stein- glatt. Die Gruppe wird der Glatt folgen mann, Postfach 265, 8910 Affoltern und dabei immer wieder mal ein Flugoder Telefon 079 318 80 08. E-Mail: zeug starten oder landen sehen. Das otto@erlebnisse.ch oder über die ganze Treiben des Flughafens kann man dann noch besser verfolgen, Homepage www.erlebnisse.ch. wenn am nördlichen Ende der grossen Piste ein kurzer Halt erfolgt. Velo-/E-Bike-Tour durchs Zürcher Der Schluss der Tour führt dann Oberland, Sonntag, 14. Juni über die alte Panzerpiste zum FlughaVon Bubikon an den Greifensee und fen Zürich Kloten. Dort werden die via Schwamendingen rund um den Zweiräder wieder auf den SpezialFlughafen Zürich – eine abwechs- transporter verladen; die Radelnden lungsreiche Route durch eine sehr kehren mit der SBB zurück nach Affoltern. Die Route ist als leicht einzustuschöne Region. Nach der Anreise mit der S15 wer- fen und ist ca. 60 km lang. Da es, wie den in Bubikon die Zweiräder bereits jedes Jahr, E-Bikes und normale Velos bereitstehen. Ernst und Edith fahren dabei hat, wird das Tempo den normadiese wie gewohnt an den Ausgangs- lem Velos angepasst. Unterwegs wird punkt der Route. In Bubikon, der Ge- für den Notfall ein Reparaturdienst meinde mit dem Ritterhaus beginnt der Firma Velo Walo Rüegg angeboten. Anmeldung für diese «Erlebnisse»die Route, die Glatttalroute von ca. 60 km. Die Teilnehmenden werden dabei Veranstaltungen bis zum 3. Juni an: ersten Teil, bis zum Mittagshalt durch «Erlebnisse», Otto Steinmann, Postfach eine sehr schöne Landschaft mit ein- 265, 8910 Affoltern oder Telefon 079 zelnen Bauernhöfen, vorbei an Sumpf- 318 80 08. E-Mail-Adresse: otto@erlebnisse.ch oder über die Homepage www.erlebnisse.ch. Nächster Anlass: Vollmond-Wanderung: Hausen – Albishorn – Albispass – Affoltern vom Freitag, 31. Juli. Anmeldetermin: 10. Juli 2015. Informationen auf der Die Organisatoren, von links: Andreas, Otto und Hansruedi Homepage www. erlebnisse.ch. Steinmann. (Bild zvg.)

Das Programm 9.15 Uhr: Beherrscht in Zukunft die Technik den Menschen. Stellungnahme eines Futuristen (Gerd Heonhard). 9.55 Uhr: Spannungsfeld Technik – Mensch – Heilkunst in der Pflege: Herausforderung und Chance (Rebecca Spirig, Direktorin USZ). 11.15 Uhr: Fortschritt der Technik – Bedrohung der Beziehungsmedizin für Hausärztinnen und Hausärzte? (Louis Litschgi). 11.55 Uhr: Raum und Atmosphäre; Technik als Veredelung (Gion A. Caminada). 13.30 Uhr: Spannungsfeld Technik – Mensch – Heilkunst in der Hightechnmedizin (Thierry Carrel). 14.10 Uhr: Mensch und Maschine (Anton Gunzinger). 15.45 Uhr: Technik – Mensch – Heilkunst gestern, heute und in der Zukunft (Schwester Lilian Juchli, Verfasserin eines Standardwerks zur «Pflege»). Künstlerische und musikalische Begleitung der Veranstaltung durch Chantal Michel und André Desponds. Anmeldeformular für das dritte Symposium unter www.menschenmedizin.ch, Telefon 079 279 81 21.


Metzgerei

Küchen

Dieser Platz ist frei für Ihre Werbung Kontaktieren Sie Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Wohnmobile / Camping

Schlafen

WILLY’S WOHNMOBILE AG 8910 Affoltern am Albis Ihr Ferien- und Freizeitpartner an der Unteren Bahnhofstr. 39 in Affoltern a.A. Reparaturen aller Marken Vermietung / Verkauf Propana Gas-Depot Alles zum Thema „Ferien mit dem Wohnmobil“ im einzigartigen Camping-Zubehör-Shop

Telefon 044 761 14 21 · Fax 044 776 24 31 · www.willys-womo.ch

Kanalunterhalt

Dieser Werbeplatz ist frei! Präsentieren Sie hier zweimonatlich Ihr Unternehmen

Kurt Haas, Mediaberatung Tel. 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Beleuchtungen

Brillen

Autoservice

Bau

Mahler Automobile AG Kompetenzzentrum für Fahrzeug-Elekronik Muristrasse 4 8912 Obfelden Telefon 044 761 70 54

Hier

werden Kunden auf Sie aufmerksam

Kontaktieren Sie bitte

Kurt Haas Mediaberatung Tel. 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch


Veranstaltungen

Freitag, 22. Mai 2015

19

Meilihof bietet Einblick hinter die Kulissen Fünf Jahre Wohnhuus Meilihof in Ebertswil – Tag der offenen Tür am 30. Mai Am Samstag, 30. Mai, feiert der Meilihof in Ebertswil sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Peter Honegger verzaubert die Gäste mit seinem Charme und die Steelband Aruba aus Affoltern sorgt für die Musik. Daneben gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt. Das Wohnhuus Meilihof bietet 22 Menschen, die auf Grund einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung nicht mehr selbstständig wohnen können, ein neues Zuhause. Sowohl die Architektur als auch das Betreuungsund Beschäftigungskonzept setzen auf soziale Integration und lokale Verankerung. Am Tag der offenen Tür haben Besucher von 11 bis 17 Uhr die einmali-

ge Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Wohnhauses zu werfen und sowohl den Wohn- als auch den Ökonomiebereich zu besuchen. Der Rundgang führt unter anderem durch die grosszügigen, lichtdurchfluteten Räume der Beschäftigung, wo die Geschenkartikel entstehen, die am Verkaufsstand angeboten werden. Neben informativen Hausführungen und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Küche ist ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Jahrmarktständen für Jung und Alt auf dem Programm. Persönliche Kontakte mit Menschen aus der Umgebung bereichern den Alltag der Bewohner und sind gleichzeitig die beste Basis für die lokale Verankerung des Wohnhauses. In diesem Sinne freuen sich alle auf zahlreiche Besucher im Wohnhuus Meilihof. (pd.)

Begegnung ermöglichen: Der Meilihof in Ebertswil lädt zum Tag der offenen Tür. (Bild zvg.)

Fasnacht am Strassenfest Affoltern

Ausstellungen

Die Säuligugger machen mit bei «Heimat uf de Strass»

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Jahrhundertealte Technik. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Bis 20. August.

Am letzten Mai-Wochenende findet unter dem Motto «Heimat uf de Strass» das alljährliche Strassenfest in Affoltern statt. Wie jedes Jahr steuern die Säuligugger sowohl etwas fürs leibliche Wohl als auch fürs Ohr bei. Das Strassenfest in Affoltern zieht jedes Jahr viele Leute aus Affoltern und Umgebung an und begeistert sie mit Musik, Spass, Essen und Trinken. Als Verein aus Affoltern sind natürlich auch die Säuligugger wieder mit dabei, wenn es am 29. und 30. Mai auf der Oberen Bahnhofstrasse «Heimat uf de Strass» heisst. Beim Säuliguggerzelt wird es darum ausschliesslich Produkte aus der Schweiz geben. Bei Regen im Zelt und bei Sonne unter freiem Himmel, bei den Säuliguggern schaut man nicht nur kurz vorbei, man lässt sich nieder und geniesst ein feines Raclette, einen traditionellen Cervelat oder zünftigen Schüblig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dazu ein kühles Bier oder ein heisser Kafi Luz, je nach Bedürfnis nach Abkühlung oder Aufwärmen. Schliesslich gehört zur Schweizer Heimat auch das unbeständige Wetter.

Aeugst am Albis

Sich fühlen wie ein Säuligugger zur Fasnachtszeit Natürlich soll auch der Spielspass nicht zu kurz kommen: So können sich die Kleinen mit Airbrush schminken lassen und sich so einmal wie ein Säuligugger zur Fasnachtszeit fühlen. Beim Trommel-Contest für jedes Alter kommt es auf die Geschwindigkeit an: Wer schafft am meisten Schläge in 20 Sekunden? Es gibt tolle Preise zu ge-

winnen und wer weiss, vielleicht findet sich ja ein zukünftiges RhythmusMitglied für die Säuligugger. Das Strassenfest in Affoltern bietet den Besuchern auch immer viel Musik. Selbstverständlich dürfen da die Säuligugger nicht fehlen. Gleich mehrmals treten sie an diesem Wochenende auf, sodass jeder die Möglichkeit hat, sie zu sehen und zu hören: Am Freitag um 18.45 und 20.40 Uhr, am Samstag um 12.30 und um 18 Uhr. (pd.)

Mettmenstetten

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, -Kirchen, -Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr.

Pflanzcenter & Baumschule Schönenberger Söhne AG, Wissenbach 28: «So wie man heute gerne wohnt» Florales und Interiors im Glashaus mit Produkten der Stiftung Gärtnerhaus und PTMD Holland. Fr, 22. Mai, ab 17 Uhr mit Apéro, Sa, 23.,-Di, 26. Mai, 10-18 Uhr, Mi, 27. Mai 10-18 Uhr mit Finissage.

Affoltern am Albis

Rifferswil

Chilehuus im Park, Zürichstr. 94: Seidenmalerei von Christine Würmli, Brigitte Graf, Diana Riedel, Lilian Stöckli und Marianne Schmid. Bürozeiten. Bis Juni. Galerie 100, Zürichstrasse 100: Verkauf aus Privatbesitz: 200 Gemälde von 1860-1965. Originale zu sensationellen Preisen. Do/Fr 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. Mai.

Park Seleger Moor: Das Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz! Aktuell über 400 Pfingstrosen, ausserdem Seerosen und Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Aeugstertal

Die Säuligugger machen Stimmung in der Affoltemer Begenungszone. (Bild zvg.)

Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 7. Juni. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Über Pfingsten zu.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Do/Fr, 14-18,

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo, 15-19, Di 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. (Während den Schulferien Di, 15-20 Uhr.) Bis 27. Juni.

anzeige

«Heimat uf de Strass» mit der Jugendarbeit Streetsoccer in der Begegnungszone Die Jugendarbeit Affoltern nimmt dieses Jahr wieder am «Fäscht uf de Strass» teil. Mit dem Angebot der Jugendarbeiter soll der Austausch der unterschiedlichen Generationen und Kulturen passend zum Thema Heimat angeregt werden. Zu diesem Zweck hat die Ju- Die Streetsoccer-Anlage steht am Samstag Jung und Alt zur gendarbeit eigens freien Verfügung. (Bild zvg.) eine StreetsoccerAnlage organisiert, mit dem Ziel, eine können spontan durchgeführt werStreetsoccer-Meisterschaft mit Jugend- den. Wir sind vor Ort und koordinielichen und Anwohnern durchzufüh- ren den Ablauf. Getränke, Snacks, Muren. Aufgrund der ungenügenden An- sikanlage und ein Jugendmobil stehen meldungen wird nun umdisponiert. für alle Teilnehmer bereit. Dem TagesDie Streetsoccer-Anlage steht am sieger blüht ein gebührender Preis! Samstag Jung und Alt zur freien Verfügung. Plausch, Spiele und Turniere Patrik Biber, Jugendarbeiter

Vom Schweizer Mittelalter zur Wiener Klassik Zwölf Stunden Alte Musik als Beitrag zum cantars Kirchenklangfest – am Samstag, 30. Mai, in der Klosterkirche Muri. Wer meint, zwölf Stunden Alte Musik am Stück wären eine eher einseitige Angelegenheit, dem sei der Besuch des cantars-Tags in der Klosterkirche Muri am Samstag, 30. Mai, ganz besonders empfohlen: Mit einer spannenden Reise durch sechs Jahrhunderte Kirchenmusik werden die über 60 daran beteiligten Musikerinnen und Musiker mühelos den Gegenbeweis antreten – und das in einem der schönsten Klangräume der Schweiz. Für zwischendurch bietet sich ein Besuch im sehenswerten neuen Museum Kloster Muri oder ein Spaziergang durch die Klostergärten an. (pd.) Detailprogramme und cantars-Tagespass (Zutritt zu allen zwölf Konzerten) im Vorkauf vergünstigt zu 45 Franken unter www.murikultur.ch. Abendkasse: Tagespass 50, Einzelkonzert 15 Franken.


Stellenanzeiger GESUCHT für fachmännische

Gartenunterhaltsarbeiten während der Sommersaison und für den Schneedienst im Winter zuverlässige, initiative Person (gerne auch fitte Rentner) auf Stundenlohnbasis. Voraussetzungen sind körperliche Belastbarkeit, gartenpflegerische Kenntnisse, geübter Umgang mit Maschinen und zeitliche Verfügbarkeit. Sind Sie Schweizer Bürger und haben Sie Interesse an dieser Aufgabe, so melden Sie sich bitte unter Chiffre 4343, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Für unseren kleinen Dorfladen (Lebensmittelladen mit Volg-Sortiment) im Zentrum von Bonstetten ZH suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung Sie als

selbstständige/-n Verkaufsmitarbeiter/-in 40 bis 60 % Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre eines Dorfladens schätzen und Sie den Betrieb aktiv mitgestalten möchten, dann sind Sie bei uns richtig. Ihr Aufgabengebiet: • Bedienen und betreuen unserer Kundschaft • Warenbewirtschaftung und Bestellung des Verkaufs- und Aktionswarensortiments • Einhalten der vorgeschriebenen Ordnung und Sauberkeit • Kassenbedienung und -abrechnung Ihr Profil: • Abgeschlossene Lehre im Detailhandel und mehrjährige Erfahrung im Lebensmittelverkauf • Freude am Umgang mit Kunden • Flexibel in Bezug auf Arbeitseinsätze (Samstageinsätze sowie Frühund Spätdienste) • Überzeugende Persönlichkeit mit hoher Kundenorientierung und Teamfähigkeit • Selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon 044 701 90 11 zur Verfügung. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Mail an: verwaltung@landibonstetten.ch oder per Post an: Landi Bonstetten Genossenschaft Burgwies 1–3 8906 Bonstetten

Mein Mandant ist ein sehr erfolgreiches KMU im Industriebereich, mit Standort Knonauer Amt. Flexibilität und Innovationskraft wird dabei ganz gross geschrieben. Für diese anspruchsvolle Aufgabe, suchen wir eine

Assistentin des Betriebsleiters (80 bis 100 %) Ihre Hauptaufgaben  Unterstützung des Betriebsleiters in verschiedensten Aufgaben  Administrative und organisatorische Aufgaben im allgemeinen  Personaladministration  Finanzcontrolling Ihr Profil        

Kaufmännische Grundausbildung Gute Kenntnisse in HR-Aufgaben Erfahrung in Buchhaltungsaufgaben Den Umgang mit einem ERP-System sind Sie gewohnt Muttersprache Deutsch Französisch von Vorteil Gute MS-Office-Kenntnisse Flexibilität und gute Organisationsfähigkeit

Ihr Gewinn  Eine umfassende Einführung  Anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabenspektrum  Leistungsgerechte Entlöhnung  Hohes Mass an Eigenverantwortung Packen Sie Ihre Chance mit einem Neuanfang in einem motivierten Team mit offenen Menschen. Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an: Jung Management Consulting, Webereistrasse 1, 5704 Egliswil oder jung.beat@bluewin.ch, Telefon 076 362 20 12

Wir sind ein bekanntes Automobilunternehmen, das an fünf Standorten überregional tätig ist. Mit rund 160 Mitarbeitenden erzielen wir einen Umsatz von ca. 100 Millionen Franken. Seit 80 Jahren vertreten wir in allen Betrieben mit Erfolg die Marke Peugeot, zudem in Zürich und Wettswil am Albis Mazda, in Glarus Subaru und in Winterthur Volvo. Für unseren Betrieb in Wettswil am Albis suchen wir mit Eintritt per sofort oder nach Vereinbarung eine kundenfreundliche Persönlichkeit als

Mitarbeiterin Empfang/Telefonzentrale 100 % Ihre Aufgaben – Empfang von Kunden und Bedienung der Telefonzentrale – Erledigung der anfallenden Korrespondenz – Unterstützung des Verkaufsteams – Fahrzeugerfassung und Kontrolle aller Fahrzeuge, inkl. Insertionen im Web – Pflege des Fahrzeugparkes – Unterstützung bei der Planung von Ablieferungen, Fahrzeugeinlösungen etc. – Mithilfe bei der Erstellung von Verkaufsdossiers für die Disposition – Erstellen von Garantieverträgen für Neuwagen und Occasionen – Verantwortlich für Dekoration, Sauberkeit und Ordnung im Bereich Kundenzone – Administrative Betreuung der Waschstrasse (inkl. Abrechnung) – Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Ausstellungen Ihr Profil – Kaufmännische Grundausbildung – Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion oder in der Automobilbranche von Vorteil – Kundenorientierte, positive Einstellung und Teamgeist – Gute Auffassungsgabe und exakte Arbeitsweise – Natürliche und gepflegte Erscheinung – Gute Anwenderkenntnisse der MS-Office-Palette – Stilsicheres Deutsch, Fremdsprachen (Französisch und/oder Englisch) von Vorteil – 35 bis 50 Jahre jung (Wiedereinsteigerin willkommen) – Fahrzeugausweis Kat. B Unser Angebot – Selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeit – Engagiertes und motiviertes Team – Zeitgemässe Entlöhnung, gute Sozialleistungen, 5 Wochen Ferien Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive Foto, an unsere Leiterin der Personaladministration: Frau Suzana Sudar FRANZ AG Badenerstrasse 329, Postfach 320 8040 Zürich Direktwahl 044 498 12 42 suzana.sudar@franz.ch


Veranstaltungen

Freitag, 22. Mai 2015

21

agenda

Freitag, 22. Mai

Musik-Leckerbissen zu Pfingsten

Affoltern am Albis

Niculin Janett spielt in der Kirche Stallikon

20.15: «Don & Giovannis» Klassik trifft Swing, Tango, Klezmer und Canzoni italiane. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Knonau 19.30-22.00: «Musig im Dorf» Countrymusic mit den «Bluegrass Beans». Feuerwehrverein und Männerriege servieren Pizzas und diverse Getränke. Festwirtschaft 19 bis 24 Uhr, Eintritt frei. Oberdorf.

Obfelden 19.00-19.30: «Concerto-piccolo no. 4». Mirjam Künzli, Querflöte, und Silvia Seipp, Klavier. Musik von Mancini, Devienne, Rust, Mike Wilsh und Albert Hammond. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 23. Mai Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz.

Am Pfingstgottesdienst vom 24. Mai wird Niculin Janett mit seinem Saxofon in der Kirche Stallikon zu Gast sein. Der 26-jährige Jazz-Musiker aus Sulgen (TG) studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christoph Grab, Chris Wiesendanger und Reto Suhner. Immer wieder bildete er sich in New York City bei Saxofonisten wie Rich Perry, Miguel Zenon, Will Vinson, Vincent Herring, Loren Stillman sowie Weltklassedrummer Adam Cruz weiter. Janett tritt mit verschiedenen Formationen auf. Seine Fähigkeiten, mit den verschiedensten Instrumenten, Sax, Flöte, Klarinette, Stimme gleichzeitig zu agieren, verschaffte ihm aber auch Engagements u. a. mit: Zurich Jazz Orchestra, Lucerne Jazz Orchestra, David Regan Orchestra, Andy Scherrer, Simon Nabatov, Russ Johnson, Ohad Talmor, Julian Argüelles, Chris Wiesendanger. Am Pfingstsonntag kommt Niculin Janett nach Stallikon und gibt eine Kostprobe seines Könnens zum Besten. Sein Repertoire ist äusserst vielseitig. Man darf gespannt sein, womit er die Gottesdienstbesucher überraschen wird.

10.00-10.30: Buchstart «Reim und Vers», für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.

Donnerstag, 28. Mai Affoltern am Albis

Niculin Janett gibt in Stallikon eine Kostprobe seines Könnens. (Bild zvg.) Niculin Janett war schon mehrfach als Musiker zu Gast in Gottesdiensten in Stallikon und Wettswil. Im September 2013 trat er zusammen mit seiner Band in der Kirche Stallikon auf und begeisterte das Publikum mit

einem feinen Jazz-Konzert. Am Pfingstgottesdienst spielt er zusammen mit Casey Crosby (Klavier). Vielversprechende Voraussetzungen für einen musikalisch herausragenden Gottesdienst zu Pfingsten. Roger Schmutz

Hausen am Albis 14.00-23.59: Fest der Begegnung mit Attraktionen für Kinder und Erwachsene. 19.30 Uhr: Konzert mit der Harmonie Hausen und dem Musikverein Maschwanden. Eintritt frei - Kollekte. Reformierte Kirche.

Wettswil

Morgengeschichten am Abend Guy Krneta und Michael Pfeuti zu Gast in der Regionalbibliothek

11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, Fr. 17.An/Abmeldung: Susanne Schmid 044 761 34 42. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 14.30-16.00: Seewadel Info-Nachmittag. Geschäftsführer und Leitungsteam stellen die Werte des Hauses vor und geben Infos zu Anmeldung und Eintritt. Kaffee, Kuchen und musikalische Klänge. www.seewadel.info. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Infos unter www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Dobler & Solimine» Happy marriage mit Gitarre und Vibrafon. Bar ab 18.30. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.30: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: OerlingenBenken ZH-Schaffhausen. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung/ Auskunft: Chapi Boller 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Wettswil 20.00: Jazz-Abend: «Happy Lakers». Reservieren: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 24. Mai Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort zu Pfingsten: «Dazu ist erschienen der Sohn Gottes» mit dem Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Möglichkeit zum Imbiss. Keine Anmeldung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Am Mittwochabend, 27. Mai, lädt die Regionalbibliothek Affoltern Literatur- und Musikbegeisterte zu einer musikalischen Lesung. ................................................... von ulla schiesser Wo Sprache und Musik zusammentreffen, wird es spannend. Der Schriftsteller Guy Krneta und der Musiker Michael Pfeuti arbeiten seit langer Zeit und in verschiedenen Projekten zusammen. Guy Krneta ist Autor, Dramaturg, Kulturpolitiker, Geschichtenerzähler und Mitglied der wunderbaren Formation «Bern ist überall». Auch Krneta ist überall: mit seinen Morgengeschich-

ten am Radio, seinem neuen Roman «Unger üs» auf Lesereise, als bekannte Stimme der Schweizer Spoken-WordSzene auf verschiedenen Bühnen, in wechselnden Formationen mit Musikern und Schriftstellerkolleginnen und -kollegen.

«Nid nume gmüetlech» Die Geschichten kommen in schönstem Berndeutsch daher, sind aber nicht von behäbiger Gemütlichkeit. Kauzige Protagonisten, alltägliche Szenen, erlauscht auf der Strasse oder im Bus, Dialoge zwischen ganz normalen Menschen verweisen ab- und hintergründig auf existenzielle Fragen.

Montag, 25. Mai Maschwanden 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Kühe, Glocken und Schellen». Von der kleinsten Glocke mit einem Zentimeter Durchmesser bis zur wuchtigen Treichel. Parallel auch Spielzeugsammlungen aus dem Appenzellischen, Hirtenspielzeug aus Graubünden und dem Wallis. Dorfmuseum.

Dienstag, 26. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

anzeige

Michael Pfeuti am Bassetto. (Bilder zvg.)

Bonstetten 06.40: Anspruchsvolle Wanderung: Glashütte Bramboden-GeissbodeSchwesternegg-Romoos-Habschwanden-Entlebuch. Wanderzeit 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt)

Autor Guy Krneta – das Gesicht zu den Morgengeschichten am Radio.

Mittwoch, 27. Mai Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Lesung mit Guy Krneta, Michel Pfeuti, Bassetto. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Erzählt mit Humor und Wärme sind sie aber nicht besserwisserisch, sondern anregend und geben Raum für eigene Gedanken und deren Überprüfung. Virtuos begleitet und ergänzt werden die Geschichten von Michael Pfeuti am Bassetto, einem etwas kleineren Kontrabass mit grossem Klang. Im Anschluss an die Lesung sind alle zu einem Apéro eingeladen. Geschichten mit Guy Krneta und Michael Pfeuti am Mittwoch, 27. Mai, 19.30 Uhr. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. Eintritt 15 Franken.

anzeige

21.00: «Juicy Jazz» singen Jazz a capella mit Mona Jabri, Sopran, Barbara Fuchs, Mezzo, Inga Lichtenberger, Alt, David Labhart, Tenor, Christof Ehrismann, Bass. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

Freitag, 22. Mai 2015

23

Mit Mirjam Künzli und Silvia Seipp Concerto piccolo Nummer vier in Obfelden Unter dem Titel «My heart will go on» spielen heute Abend die beiden Musikerinnen Mirjam Künzli und Silvia Seipp Stücke aus der Bearbeitung für Flöte und Klavier von A. Himmer. Lucas Niggli (Schlagzeug), Barry Guy (Bass) und Jürg Wickihalder, Saxofon (von links). (Bild Sandro Bettinaglio)

Drei Höhenflüge zum Saisonschluss Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Die Spielzeit 2014/15 im «LaMarotte» geht dem Ende entgegen. Heute und nächste Woche füllen aber noch dreimal Musikklänge der besonderen Art den Keller: Faszination pur! Zwar organisiert das «LaMarotte»-Team am Samstag, 13. Juni, noch das Entenrennen auf dem Jonenbach, doch das ist dann eben ein Freiluftanlass. Im Kellertheater geht es nur noch die nächsten acht Tage zur Sache. Dann ist die Spielzeit 2014/15 zu Ende.

«Crossover oder Klassik Plus?» mit dem Quintett «Don & Giovannis» Die Frage, in welche Sparte die Musik des Quintetts «Don & Giovannis» gehört, erübrigt sich. Sie ist einfach hinreissend, denn Klassik trifft Swing, Tango, Klezmer und Canzoni italiane. Und deshalb werden sich sowohl Opernverrückte, Tangoenthusiasten und Liebhaber der italienischen Canzoni als auch Swingfans im Marotte einfinden. Egal von welchem musikalischen Background man kommt, begeistern die Musiker durch ihre grenzüberschreitende Virtuosität. Heute Freitag, 22. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit Thomas Dobler und Dani Solimine Vibrafon-Legende Peter Appleyard nennt die Zusammenarbeit von Gitarre und Vibrafon «A happy marriage» – recht hat er! Thomas Dobler studierte an den Musikhochschulen in Zürich, Strassburg und Paris. Er ist international als Jazzmusiker u.a. in Projekten mit Kenny Drew Jr., Daniel Schnyder, Andy Scherrer sowie auch als Solist mit Sinfonieorchestern und KammermusikEnsembles tätig. Thomas Dobler ist Gewinner des Swiss Jazz Award 2009. Daniel Solimine interessiert sich hauptsächlich für Jazz, Latin, Rhythm and Blues – liebt aber auch Ausflüge in den Volksmusikbereich. Obwohl er gerne musikalische Verantwortung übernimmt, versteht er sich als Sideman, der Solisten mit solider und kreativer Begleitarbeit unterstützt. Er betrachtet sein Instrument denn auch als Mini-Orchester, das gleichzeitig mehrere Stimmen spielt.

Improvisatoren Jürg Wickihalder, Barry Guy und Lucas Niggli bestreiten den letzten im Kellertheater LaMarotte stattfindenden Anlass der Spielzeit 2014/15. Der jüngste im Trio, Saxofonist Jürg Wickihalder, übernimmt den «Lead». Er ist, wie ein britischer Journalist schrieb, ein «Master of Melody». Seine Kompositionen – farbig, klangtrunken und kantig zugleich – sind Ausgangspunkte für abenteuerliche musikalische Zwiegespräche. Bassist Barry Guy ist Pionier des europäischen musikalischen Eigensinns, der zwischen klassischer Musik und Improvisation pendelt. Er spielte bei Eliot Gardiner und Christopher Hogwoods Academy of Ancient Music und gründete in den Siebzigerjahren das London Jazz Composers Orchestra. Lucas Niggli ist Rhythmuskünstler der jüngeren europäischen Generation zwischen Jazz, Sounds, Noise und Ethno. Sein Schlagzeugspiel ist impulsiv und sensibel, klangorientiert und rockig. (pz) Freitag, 29. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15,

Donnerstag, 28. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Reservierung für alle Anlässe unbedingt empfohlen

«Wicki – Guy – Niggli» Die drei Klangkünstler, virtuosen Instrumentalisten und atemberaubenden

unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62. «Startlizenz» fürs Entenrennen lösen unter www.lamarotte.ch.

sene Menschen, die ein Instrument spielen oder singen, selten aber dazu kommen, eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch der Kurzkonzertreihe unterstützen Konzertbesucher diese Idee und kommen in den Genuss eines musikalischen Apéros zum Feierabend. Wiederum eine schöne Gelegenheit also, sich während 30 Minuten musikalisch verwöhnen zu lassen und den gestressten Alltag zu vergessen. Wie gewohnt findet die Kurzkonzertreihe unter dem Patronat der reformierten Kirche in Obfelden statt.

Spannend an diesem Konzert wird sicher der weitgespannte musikalische Bogen, z. B. von der Sonate II in F-Dur von François Devienne bis hin zu «Rock around the clock» von Max Freedman. Mirjam Künzli und Silvia Seipp stehen das erste Mal als Duo vor dem Publikum der Concerto-piccoloFreunde. Die in Ottenbach wohnhafte Mirjam Künzli unterrichtet als diplo- Concerto piccolo, heute Freitag, 19 Uhr, mierte Querflötenlehrerin seit 13 Jah- ref. Kirche Obfelden, Eintritt frei, ren Querflötenschüler und -schülerin- Kollekte zur Deckung der Unkosten. nen, neben ihrem Beruf als Heilpädagogin, an der Musikschule Kelleramt. Bereits zeigte sie im vergangenen September ihr Können an einem Concerto piccolo. Silvia Seipp ist als ausgebildete Organistin in zwei Gemeinden tätig, seit 2006 auch in Maschwanden. Sie absolvierte die Ausbildung für Kirchenmusik an der Hochschule Luzern. Seit Kurzem lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Romanshorn. An einem Concerto piccolo wird Musikern Gelegenheit geboten in der Öffentlichkeit zu spielen. Es gibt auch viele erwach- Mirjam Künzli (links) und Silvia Seipp. (Bild zvg.)

«Moses» von Max Bruch Jubiläumsanlass mit Märchen Der Singkreis Bezirk Affoltern wagt sich an ein kaum bekanntes Oratorium. Musik erzählt Geschichten. Eine der grössten Geschichten aus der Bibel erzählt der Komponist Max Bruch (1838-1920) in seinem grossartigen Oratorium Moses. Das Werk ist in der Schweiz vermutlich noch nie aufgeführt worden. Da man den Komponisten irrtümlicherweise für einen Juden hielt, wurden seine Werke in der nationalsozialistischen Zeit aus den Konzerthäusern verbannt. So ist der Name Max Bruch bis heute fast gänzlich unbekannt geblieben und die Kompositionen werden kaum je aufgeführt. Der

Singkreis Bezirk Affoltern hat sich an die Einstudierung des Oratoriums Moses, einem komplexen Werk für Chor, Solisten und Orchester gewagt. Der Chor lädt am Dienstag, 26. Mai, um 19.45 Uhr zu einer offenen Probe in der reformierten Kirche Mettmenstetten ein. Musikliebhaber und interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, einen Einblick in die Arbeit des Singkreises und einen ersten Eindruck von diesem grossen Werk zu gewinnen. In der Werkeinführung durch den Dirigenten Brunetto d’Arco erfahren die Besucherinnen und Besucher Interessantes über den Hintergrund des Oratoriums. (pd.)

Pfingst-Messe in G von G. B. Casali Der Cäcilienverein Affoltern singt an Pfingsten um 10 Uhr im katholischen Gottesdienst die geschmeidige Missa in G von Giovanni Battista Casali. Der Komponist wurde um 1715 in Rom geboren und starb dort 1792. Er war somit ein italienischer Zeitgenosse von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Obschon er hauptsächlich als Kapellmeister an Hauptkirchen in Rom tätig war, strahlte er seinen Einfluss bis nach Bologna und Mailand aus. Er komponierte vor allem Kirchenmusik. Neben zahlreichen liturgischen Werken schrieb er Oratorien und Kantaten, schuf aber auch

Opern und Intermezzi. Er komponierte zum Teil noch im strengen polyfonen Stil seines grossen Vorbildes und Hauptvertreters der römischen HochRenaissance, Giovanni Perluigi da Palestrina. Daneben verwendete Casali jedoch auch den modernen homofonen Satz seiner Zeitgenossen. In vielen seiner Werke stehen sich diese beiden Kompositionsstile gegenüber. So in der Missa in G, die der Cäcilienverein an Pfingsten zusammen mit der Organistin Rosemarie Ott aufführen wird. Die abwechslungsreiche und doch homogene Musik fügt sich bescheiden in die Pfingstliturgie ein und verleiht ihr eine abgerundete schöne FeierStimmung. Alois Heer

50 Jahre Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon Über das ganze 2015 verteilt feiert die Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon ihr 50-jähriges Bestehen mit verschiedenen Anlässen. Am Samstag, 30. Mai, steigt die Jubiläumsveranstaltung mit Ansprache und Brunch. ................................................... von ayoma pfister thurnherr Märchenerzählerin Rahel Roth wird an der Jubiläumsveranstaltung drei Mal je eine halbe Stunde Märchen und Geschichten erzählen, die sowohl Kinder wie Erwachsene verzaubern werden. Zum Auftakt kommt allerdings Gemeinderätin Iris Geissbühler zu Wort und dann wartet ein feines Brunchbuffet. Die Bibliothek ist in den 50 Jahren ihres Bestehens stetig gewachsen, sowohl an Medien wie an Kunden. Kontinuierlich waren Neuerungen möglich wie zum Beispiel eine ständige Ausweitung der Medienarten, so zuletzt im Frühjahr 2014 mit der Einführung digitaler Medien. Die ebenfalls im letzten Jahr eingeführten neuen Öffnungszeiten führten zu beachtlicher Steigerung der Besucherzahl und erhöhter Medienausleihe – keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Bibliothekslandschaft. Das Bibliotheksteam ist mit Freude stolz auf ihre «Bibi» und möchte dies nun anhand des Jubiläumsanlasses mit der Bevölkerung feiern. Die

Das Bibliotheksteam von links: Michaela Temperli, Ayoma Pfister Thurnherr, Edith Ochsenbein, Silvia Bürgisser und Ariane Buffat Biele. (Bild zvg.) Ausleihtheke ist während des ganzen Anlasses von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

/ Sellenbüren. 10 Uhr Türöffnung, 11 Uhr Ansprache Gemeinderätin Iris Geissbühler, anschliessend Eröffnung des Brunchbuffets, 10.30 Uhr, 11.45 Uhr

Jubiläumsveranstaltung am Samstag, 30. Mai, 10 bis

und 13 Uhr Märchenzeit für Gross und Klein mit

14 Uhr, Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon,

Rahel Roth. Infos: www.bibliothek-stallikon.ch,

Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1, Stallikon

Telefon 044 700 13 26.


24

Sport

Freitag, 22. Mai 2015

Yvette Zaugg und August Grüniger durften sich als Doppelsieger feiern lassen Säuliämtler Erfolge am Vorarlberger OL-Weekend

Alois Zemp. (Bild zvg.)

Alois Zemp bester Schütze Am Gasterländer Frühlingsschiessen in Rufi-Maseltrangen bei Schänis wurde Alois Zemp, vom Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten Sieger in der Kategorie B. Er hat mit dem Sturmgewehr 57, in originaler Ausführung, sehr gute 94 Punkte geschossen. Am Absenden vom 15. Mai konnte er als Preis eine Glocke in Empfang nehmen. (sid.)

Am Wochenende vom 16./17. Mai fanden in Vorarlberg zwei OLWettkämpfe für Schweizer und Österreicher statt. Am Samstag ein Mitteldistanzlauf im voralpinen Wald bei Innerlaterns und am Sonntag die beiden nationalen Sprintmeisterschaften im Stadtzentrum von Dornbirn. An beiden Tagen konnten einige Säuliämtler Erfolge feiern.

standorten, zum Teil auch Waldschneisen von Abfahrtspisten kreuzend. Von den Resultaten der 21 Säuliämtler und Säuliämtlerinnen sei der Sieg von Stefanie Steinemann in der schwersten Kategorie nach der Elite DAL herausgestrichen. Weitere Erfolgsmeldungen gab es in den Kategorien D65 (1. Yvette Zaugg, 5. Lucia Hasler), D75 (4. Margrit Bickel) und H80 (1. August Grüniger, 2. Walter Bickel).

................................................... von martin kehrer

Hohes Lauftempo mit ständigen Richtungswechseln

Am Lauf vom Samstag wurden die Läufer und Läuferinnen mit der Sesselbahn an den Start im Skigebiet von Gapfohl transportiert. Entsprechend viele Höhenmeter waren beim Lauf bis zum Ziel bei der Talstation wieder zu vernichten, was speziell den älteren Teilnehmern ganz ordentlich in die Knie gehen konnte. Der Lauf führte aber durch schönen, voralpinen und recht rauen, vom Regen durchnässten Wald mit tückischen Posten-

Am Sonntag wechselte das Laufgebiet für die nationalen Sprintmeisterschaften radikal. Statt Bachtobel, Dickichte oder Sumpfwiesen erschwerten Gartenzäune, Privatgebiete und Mauern die Routenwahl im Stadtbereich von Dornbirn. Dem Bahnleger gelang es recht gut, die lokalen Verhältnisse durch geschickte Postenstandorte auszunützen und die Läufer bei hohem Lauftempo mit ständigen Richtungswechseln orienierungstechnisch zu fordern. Ein Streckenteil führte sogar

Zieleinlauf: Yvette Zaugg hat am Sprint den letzten Posten gestempelt. (Bild zvg.) durch eine Tiefgarage und erlaubte so die Querung der stark befahrenen Hauptstrasse im Zentrum der Stadt! Yvette Zaugg (D65) und August Grüniger (H80) gewannen erneut in ihren Laufkategorien. Im Weiteren erreichten Walter Bickel (H80) und Lukas Müller (H35) als Dritte einen Po-

destrang, während Stefanie Steinemann als Vierte bei DAL knapp am Podest vorbeilief. Unter den ersten zehn ihrer Kategorien konnten sich auch Lucia Hasler (10. D65) und Raffael Huber, als Achter bei der Herren-Elite, inmitten von Weltklasseathleten des Schweizer Nationalteams, klassieren.

Tai Chi, Fussball, Golf oder Salsa? Sporttage der Sekundarschule Bonstetten mit vielen Kursen Von Crossfit bis Schwingen, von Sportschiessen bis Fit mit Duft – die Auffahrtswoche stand an der Sekundarschule Bonstetten ganz im Zeichen des Sports.

Gut dirigiert ist halb gewonnen! Das Wettswiler Moos wurde am vergangenen Auffahrtsdonnerstag zum Fussballmekka. (Bild Kaspar Köchli)

Virus namens Fussball FCWB-Juniorenturnier mit 2500 Zuschauern Bei seiner 29. Auflage erfuhr der traditionelle Tury-Cup einen Teilnahmerekord; dementsprechend riesig war der Publikumsandrang. Über den ganzen Tag gesehen wohnten dem Auffahrtsturnier des FC Wettswil-Bonstetten gegen 2500 Zuschauer bei. Sie kamen in den Genuss von tollem Juniorenfussball. «Das Wetter war perfekt und der Zuschaueraufmarsch genial», bilanzierte Patrik Schönbächler, Leiter der WB-Junioren und fügte beeindruckt hinzu: «Mehr und besser geht kaum.» Zum einen meinte er die 68 teilnehmenden Teams (mit etwa 800 Fussball Spielenden), die gesamthaft 170 Spiele bestritten, zum anderen das von den idealen Temperaturen begünstigte gute Gelingen. Gespielt wurde in den Kategorien G (die Jüngsten, Jahrgang 2008/2009), F, E und D. Zahlreiche Angehörige der

Junioren – dem Wetter sei Dank – reisten bereits am frühen Morgen an. Sie durften sich den Tag hindurch, neben dem Anspornen ihrer Teams, an den reichhaltigen Verpflegungsstationen verwöhnen lassen. Die Jungen ihrerseits waren durch die imposante Zuschauerkulisse noch motivierter, ihr Bestes zu geben. Auch alt FCWB-Präsident Tury Rombach, der «Vater» der populären Veranstaltung, zeigte sich begeistert über die Organisation und die jetzige Grösse seines einst kleinen «Kindes». In den 170 Spielen konnten übrigens gesamthaft 743 Tore bejubelt werden. Und das Erfreulichste: Es gab keine gravierenden Verletzungen zu beklagen. Mit Sicherheit fiebern viele bereits jetzt dem Tury Cup 2016 entgegen. (kakö) Kategoriensieger: Jun. G: SV Seebach. Jun. Fa: FC Wiedikon. Jun. Fb: FC Urdorf. Jun. Fc/d: FCWB. Jun. Ea: FCWB. Jun. Eb: FC Wiedikon. Jun. Da: FC Wiedikon. Jun. Db: FC Affoltern.

Es lockte eine Auswahl von 30 Workshops, in denen die 316 Schülerinnen und Schüler verschiedenste Sportarten kennenlernen oder vertiefen konnten. Einige unternahmen eine Velotour durch die Ostschweiz, während ihre Kolleginnen und Kollegen quer durch den Alpstein wanderten und auf 2000 Metern Höhe in der Zwinglipasshütte übernachteten. Andere wiederum setzten auf Vielfalt und absolvierten bis zu fünf verschiedene Programme. Die als Kursleiter amtierenden Lehrkräfte durften auf den Einsatz zahlreicher externer Instruktoren zählen, welche hoch motiviert und ehrenamtlich mitwirkten. Grosszügig unterstützt wurde die Schule auch von etlichen Sportvereinen, die ihre Anlagen und Trainer kostenlos zur Verfügung stellten. Sie alle und das Engagement des Elternrats trugen massgeblich zum Erfolg der Sportwoche bei. Wer keinen Sport treiben konnte, erhielt die Möglichkeit, in einem Journalismus-Workshop mitzuwirken. Diese Schülerinnen und Schüler begleiteten die Sporttage als Reporter. Im Folgenden werden einige ihrer Beiträge publiziert.

meinte: «Der Sport sieht einfach aus, ist aber ohne Übung sehr schwierig. Der ganze Körper ist bei einem Schwung in Bewegung.» Trotz der anfänglichen Mühe machte der Kurs schlussendlich allen Spass.

Antonio zu den Tücken des Reitens Wegen der zahlreichen Anmeldungen wurden dem Reitkurs nur jene Mädchen zugeteilt, die darauf allesamt die Höchstpriorität gesetzt hatten. Sie lernten, wie man Pferde pflegt, reitet und womit man sie füttern darf. Das einzige, was ihnen nicht gefiel, war das Aufnehmen des Pferdekots. Am wichtigsten ist aber, dass alle Mädchen überglücklich waren an diesem Kurs teilnehmen zu dürfen. «Und, dass es diese Sportwoche überhaupt gibt», hielt eine Teilnehmerin fest.

Franziska über Schwimmtechnik Schwimmen ist eine sehr gesunde Sportart, da zahlreiche Muskeln gleichzeitig trainiert werden. Da es bei Bewegungen im Wasser keine harten Schläge gibt, werden zudem die Gelenke und Sehnen entlastet. Im Kurs wurde die richtige Technik der verschiedenen Schwimmstile (Brustgleichschlag, Crawl und Rückencrawl) gelehrt und anschliessend umgesetzt.

«Mit einer guten Technik kommt man schneller voran und verbraucht weniger Energie», meinte der Trainer. Dazu wurden auch kleine Wettkampfübungen gemacht, zum Beispiel mit möglichst wenigen Schwimmzügen die 50-m-Beckenlänge zurückzulegen. Der Rekord lag bei 16 Schwimmzügen. Als Ergänzung zwischen den Schwimmeinheiten konnten die Teilnehmenden bei den Sprungtürmen einige beeindruckende Tricks vorführen.

Corina über Crossfit und Süssigkeiten Bei strahlendem Sonnenschein ging es beim Crossfit draussen los mit Aufwärmübungen, die bereits fordernd waren. Danach ging es im Kraftraum des Gym-Fit mit dem eigentlichen Crossfit weiter, wobei verschiedenste Übungen der Reihe nach, in einer Art Parcours, bewältigt wurden. Die Übungen dauerten jeweils nur 45 Sekunden, waren sehr abwechslungsreich und nahmen jeweils den ganzen Körper in Anspruch. Es wurde dabei fleissig gerannt, gehüpft und vor allem geschwitzt. Viele unbekannte Muskeln wurden entdeckt und das Durchhaltevermögen geprüft. Der Spassfaktor kam trotz aller Strapazen nicht zu kurz und ohne schlechtes Gewissen konnte danach eine Glace genossen werden.

Fiona auf der Driving Range Beim Golfspiel geht es hauptsächlich darum, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen in das Loch zu bringen. Für die meisten Teilnehmenden war der Kurs eine neue Erfahrung, da sie noch nie Golf gespielt hatten. Auf der Driving Range Wettswil versuchten sie sich drei Stunden lang an Abschlägen und kurzen Schlägen. Eine Schülerin Getreu dem aktuellen Trend, nahmen auch Schülerinnen am Training im Schwingkeller teil. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 22. Mai 2015

25

Balzers zum Dritten Der FCWB spielt erneut gegen ein Team aus dem «Ländle»

Marija Shpakova (rechts) aus Mettmenstetten mit Gaby Huber, Celine Walser und Fabienne Oppliger (von links). (Bild zvg.)

Bronze an der Team-EM im dänischen Herning Squash-Erfolg für Marija Shpakova Mit der Squash-Damennationalmannschaft gewinnt die Mettmen-stetterin Marija Shpakova in Herning die Bronzemedaille. Für den Wiederaufstieg in die erste Division reichte es jedoch nicht. In einem Round Robin kämpften die Schweizerinnen gegen die Teams aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Schweden und Niederlande. Die Hauptkonkurrentinnen um den Aufstieg in die Top-8-Gruppe waren wie erwartet das auf Nummer drei gesetzte Deutschland und die topgesetzten Niederlande, die letztes Jahr zusammen mit der Schweiz in die zweite Di-

vision abgestiegen sind, diesmal verstärkt mit Natalie Grinham, ehemalige Nummer zwei der Welt (2007). Die junge Debütantin Marija Shpakova durfte gegen die stärkste Konkurrenz auf der dritten Position antreten. Gleich am ersten Turniertag musste sie eine knappe Niederlage gegen die erfahrenere Frankfurterin Nicole Fries einstecken und am letzten Tag im entscheidenden Spiel unterlag sie Tessa Ter Sluis aus der Niederlande mit 6:11 7:11 9:11. In restlichen Begegnungen war die Schweiz deutlich überlegen, sodass die 17-Jährige im Spiel gegen Schweden sogar auf der zweiten Position einen 3:1-Sieg mit nach Hause nehmen konnte. (pd.)

Nachdem in der Vorrunde die Nebelpartie gegen Balzers abgebrochen und wiederholt werden musste, kommt es am Samstag zum dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Dabei will sich Balzers für die klare 0:3-Niederlage revanchieren. ................................................... von oliver hedinger Nach dem hart erkämpften Remis gegen Eschen/Mauren geht es also erneut gegen ein Team aus dem Ländle. Diesmal muss der FCWB auswärts gegen Balzers antreten. Das Team um den bekannten Spieler-Trainer Mario Frick startete schlecht in die Rückrunde, mit nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen mussten jegliche Aufstiegsambitionen früh begraben werden. Darauf folgten aber vier Siege in Folge und zuletzt ein 1:1-Unentschieden gegen Thalwil. Damit liegen die Liechtensteiner auf Platz acht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Ohne Captain Buchmann Trainer Martin Dosch muss auf die gelb-gesperrten Kalyon und Waser verzichten. Zudem fehlt auch Buchmann, der nach dem Notbremse-Foul vor Wochenfrist für eine Partie gesperrt bleibt. Der bisherige Verlauf der Rück-

Gegen Eschen flog Wasers Kopfball an die Lattenunterkante; in Balzers wollen die Rotschwarzen das Glück wieder auf ihre Seite zwingen. (Bild Kaspar Köchli) runde hat aber gezeigt, dass die RotSchwarzen über ein ausgeglichenes und leistungsstarkes Kader verfügen und mit Sicherheit eine schlagkräftige Truppe in Balzers antreten wird. Anpfiff auf dem Sportplatz Rheinau in Balzers ist am Samstag um 16 Uhr. Ein Ausflug ins Ländle bietet sich an, sollte doch auch das Wetter frühlingshaft schön sein.

das Fanionteam gegen Dietikon an. Viele Junioren-Teams und auch die zweite Mannschaft spielen am gleichen Tag und das WB-Game sorgt für Spannung bei den Teilnehmern. Ab sofort kann man sich online zum Spiel anmelden und die Chance auf tolle Preise wahrnehmen. Weitere WB-Spiele: Sa. 10.00: Horgen – Jun. Ec, Schlieren – Jun. Da, 11.30: Richterswil – Jun. Ee,

FCWB-Weekend am 30. Mai Auch dieses Jahr lädt der FCWB zum Vereinsweekend ein. Am letzten Spieltag der regulären Meisterschaft tritt

Jun. Dd – Dietikon, 14.00: Schaffhausen – Jun. A (CCJL), 14.30: Wollerau – Jun. Db, 15.00: Uitikon – Jun. Ed. Infos zum FCWB-Weekend unter www.fcwb.ch/fcwb-weekend.

Hoch und Tiefs für den TC Säuliamt In der Abstiegsrunde Rückblick über die dritte Interclubrunde

TCH-Senioren verlieren gegen Thalwil

Die Jungsenioren 2. Liga verloren knapp 4:5 gegen den TC Einsiedeln und stehen trotzdem als Gruppensieger in der Aufstiegsrunde. Die Senioren 1. Liga unterlagen derweil mit viel Pech 2:5 gegen den TC Amriswil und müssen in die Abstiegsrunde.

Die 1.-Liga-Senioren des TC Hausen müssen nach der 3:4Niederlage gegen Thalwil um den Ligaerhalt bangen und die Abstiegsrunde gegen Frauenfeld bestreiten.

................................................... von peter zwicky und andré meier Die dritte Runde spielten die Jungsenioren des TC Säuliamt am 17. Mai auswärts in Einsiedeln. Für den sicheren Gruppensieg hätte die Mannschaft noch fünf Punkte gebraucht, was man im Vorfeld als realistisch betrachtete. Hervé Brünisholz (R5) auf Position eins startete erfolgreich und liess seinem Gegner (R6) mit 6:1/6:1 keine Chance. Die anderen Einzelspiele wurden dann allerdings zur bösen Überraschung für die Säuliämtler: Peter Zwicky (R6) verlor den 1. Satz klar mit 3:6, führte im zweiten mit Break 6:5, musste dann aber ins Tiebreak und verlor dieses knapp mit 5:7. Christoph Schönbächler (R7) fand seine Form nicht und verlor mit 2:6/3:6. Patrick Lerf (R7) erwischte einen sehr starken Gegner und musste sich mit 0:6/2:6 geschlagen geben, während Sven Anders (R7) mit den hohen Bällen seines Gegners nicht klarkam und das Spiel mit 0:6/1:6 verlor. Sasha Erbetta (R9) gab einen harten und spannenden Kampf zum Besten, um dann doch mit 4:6/7:6/2:6 zu verlieren. Damit hatten die Säuliämtler nicht gerechnet; nach den Einzelspielen stand es 1:5, nun mussten alle Doppel gewonnen werden, um noch eine Chance auf den Gruppensieg zu haben. Die Säuliämtler liessen sich aber nicht beirren und zeigten im Doppel eine starke Leistung. Zwicky/Anders schlugen das erstgesetzte Doppel der Einsiedler mit 6:3/7:5; Brünisholz/Erbetta gewannen in einem spannenden Spiel 7:6/6:4; und Schönbächler/Met-

Die Jungsenioren von links: Christoph Schönbächler, Patrick Lerf, Sasha Erbetta, Christoph Metzger, Peter Zwicky, Sven Anders, Hervé Brünisholz (Captain). (zvg.) zer brachten das dritte Doppel ungefährdet mit 6:1/6:1 ins Trockene. Mit Begeisterung stellte das Säuliämtler Team schliesslich fest, dass es auch mit den geholten vier Punkten für den Gruppensieg reichte: Zwar hatte auch Wädenswil nach den drei Runden total 18 Punkte, aber die Bilanz der gewonnenen Sätze stand knapp zugunsten der Säuliämtler. Der Gruppensieg wurde gebührend gefeiert, und zwar mit feinem Einsiedlerbier, das die freundlichen Gastgeber nach den letzten Spielen auf dem Platz servierten. Am 30. oder 31. Mai wird nun die erste Aufstiegsrunde gespielt, zuhause gegen Neubüel Wädenswil 2.

Pech für die Senioren 1. Liga Im Auswärtsspiel auf der schönen Anlage des TC Amriswil hatten die Säuliämtler Senioren viel Pech. André Meier (R4) führte 6:4/4:2 gegen seinen R5 Gegner, erlitt eine Zerrung, versuchte weiterzuspielen musste aber anschliessend nach knapp verlorenem zweiten Satz forfait erklären. Jürg Schmidlin (R6) und Thomas Naef (R7) gewannen je den ersten Satz, verloren aber Satz 2 und 3 gegen Gegner die alle Bälle immer wieder zurückbrachten. Auch Captain Ernst Widmer (R6) spielte gegen einen sehr ballsicheren R6-Gegner und verlor 1:6/4:6. Einzig Bruno Schönbächler (R6) spielte auf der Höhe seines Könnens und konnte mit einer kämpferischen Leistung gegen seinen R6-klassierten Gegner nach verlorenem ersten Satz die Partie noch klar für sich entscheiden (1:6/6:3/6:2).

Nun wurde Kriegsrat gehalten, denn mit zwei gewonnenen Doppeln wäre die Aufstiegsrunde sicher erreicht worden. Deshalb wurde entschieden A. Meier trotz Zerrung nochmals einzusetzen und mit Marius Messerli (R8) als Doppel zwei aufzustellen. Dieser Schachzug war auch erfolgreich und die beiden konnten ihre R6-klassierten Gegner im Champions Tiebreak bezwingen (6:3/0:6/10:5). Parallel dazu spielten im Doppel eins Schönbächler/Schmidlin und versuchten gegen ihre R5- und R6-Gegner den zweiten Doppelsieg zu sichern. Leider klappte nach gewonnenem ersten Satz nicht mehr so viel, sodass trotz kämpferischer Leistung im Champions Tiebreak die Niederlage besiegelt war (6:3/0:6/4:10). Nun müssen die Säuliämtler in zwei Wochen auswärts gegen den TC Rapperswil gegen den Abstieg kämpfen. Hoffentlich dann mit mehr Wettkampfglück …

Restliche Resultate Die aktiven Damen 2. Liga gewannen im Heimspiel gegen den TC Herrliberg 5:1 und sind nun nach drei Runden an der Gruppenspitze. Noch stehen zwei Runden aus. Die Jungseniorinnen 2. Liga verloren in ihrem Heimspiel 2:4 gegen den TC Bülach und müssen in zwei Wochen in der Abstiegsrunde Auswärts gegen den TC Migros ZH antreten. Die Senioren 3. Liga gewannen derweil ihr Heimspiel gegen den TC Grünfeld 7:0 und sind nun nach drei Runden an der Gruppenspitze.

Die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen den TC Thalwil war klar. Nur ein deutlicher Sieg konnte den Gang in die Abstiegsrunde für das Team um Captain Adrian Flückiger noch verhindern. Leider wurden die Hoffnungen der Hausemer bereits nach den ersten Einzelpartien geknickt, erwiesen sich die Gäste doch als äusserst ausgeglichen und erfahren. Einzig der als Nummer 1 gesetzte Markus Bangerter (R6), der eine stark nach oben zeigende Formkurve aufweist, vermochte zu überzeugen und seine Partie in zwei Sätzen für sich zu entscheiden. Walter Klauser, Andrey Bachev, Adrian Flückiger (alle R6) und Stefan Staubli (R8) mussten teils arg unten durch und verloren ihre Spiele klar. Dass die Moral im Team trotzdem gut ist, zeigten dann die beiden Doppelpartien. Die

Der stark spielende Dani Cochard im Doppel. (Bild zvg.) erfahrenen Oldies Bangerter/Bachev siegten knapp im Entscheidungssatz, während das Duo Cochard/Flückiger auf überzeugende Art und Weise agierten und den starken Gegner in zwei Sätzen besiegten. Mit dem dritten Gruppenrang wurde das Saisonziel Aufstiegsspiele verpasst. Viel mehr gilt es nun, die verbleibenden zwei Wochen bis zum Abstiegsspiel gegen Frauenfeld für einen optimalen Formaufbau zu nutzen, damit der Verbleib in der 1. Liga gesichert werden kann. Chasper Weidli

Niederlage und Tabellen-Schlusslicht Am letzten Sonntag spielten die Obfelder Hornusser zuhause ihre vierte Meisterschaftsrunde. Gegner Obergerlafingen B musste seine Arbeit im Ries beginnen. Bei guten äusseren Bedingungen konnten die «Flugobjekte» gut erkannt und eingeschätzt werden. Dennoch musste sich Obergerlafingen B im ersten Durchgang eine Nummer schreiben lassen. Die Obfelder Hornusser zeigten im ersten Durchgang eine gute Schlagleistung, wieder einmal keimte Hoffnung auf einen Vierpunkte-Sieg auf. Leider ereilte die Ämtler das gleiche Schicksal – wieder einmal keine vier Punkte. Im zweiten Durchgang

liess auch noch die Schlagleistung nach, Obergerlafingen B konnte sich steigern und überschlug die Heimmannschaft klar. Die HG Obfelden musste zuhause eine bittere Niederlage einstecken und ging leer aus, der Gegner bekam zwei Punkte. Somit verlor Obfelden mit zwei Nummern und 696 Punkten zu Obergerlafingen B mit zwei Nummern und 732 Punkten. Einzen erzielten Reto Binggeli (61 Punkte), Peter Frick (60) sowie Hans Binggeli und Ueli Müller mit je 57 Punkten gute Leistungen. Mit dieser Niederlage rutscht Obfelden auf den letzten Tabellenrang ab. Kleiner Lichtblick: die drei letzten Teams sind alle punktegleich. (PF)


Veranstaltungen

Schulen und Kurse

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Dijar, 13. Mai. (Bilder Irene Magnin)

Freitag, 22. Mai 2015

27

menschen im säuliamt

«Ich gehe gerne auf die Wünsche meiner Kunden ein» Oliver Egger ist in Ottenbach aufgewachsen und heute Verkaufsleiter der Firma, die sein Grossvater gegründet hat. Seine Freizeit verbringt er vorwiegend mit seiner Familie auf Eishockey-Feldern. ................................................... mit oliver egger sprach marianne voss

Ean Dylan. 15. Mai.

Eliah und Felicia, 17. Mai.

Nina, 19. Mai.

gedankensprünge Feucht Niemand braucht mir zu beweisen Dass der Himmel weint, wenn Engel reisen Kaum gingst du fort, ganz unvermutet War unser Keller überflutet Martin Gut

«Mein Grossvater hat hier einmal angefangen mit einer Schlosserwerkstatt», berichtet Oliver Egger im Ausstellungsraum der Familienfirma Frego AG in Ottenbach. «Leider konnte ich ihn nie kennen lernen. Er starb bei einem Autounfall.» Der Grossvater sei sehr innovativ gewesen und habe früh begonnen, selber Gartenmöbel und Storen herzustellen. «Ein zusammenklappbarer X-Tisch war zum Beispiel ein Renner.» Der Vater und der Onkel von Oliver Egger, die Brüder Felix und Fridolin, haben das Geschäft weitergeführt. «Und ich bin hier gross geworden. Hier in Ottenbach und hier in dieser Firma.» Bei der Berufswahl war ihm klar, dass es für ihn in die handwerkliche Richtung gehen muss. Er absolvierte bei der Firma Schweizer in Hedingen die Lehre als Metallbauschlosser und machte sich danach mit einem Kollegen selbstständig. Das sei eine gute Erfahrung gewesen: Selber planen, Kundenkontakte pflegen, Arbeiten ausführen, Rechnungen schreiben. Und während dieser Jahre habe er auch noch die Werkstattleiterschulung abgeschlossen. Seit 1998 ist er nun im Familiengeschäft zurück und für die Verkaufsleitung der Firma Frego verantwortlich. «Ich gehe gerne auf die Kunden zu und auf ihre Wünsche ein», betont er. Die Kunden seien vorwiegend Private, die sich für ihr Eigenheim eine individuelle Lösung für ein Sonnendach, einen Storen oder eine Pergola wünschen. Aber: Was heisst eigentlich Frego? «Ganz einfach: Fridolin Egger Ottenbach.» Oliver Egger ist sehr zufrieden mit seiner Aufgabe, auch wenn es heute nicht einfach sei, eine solche Firma zu leiten. Er zählt verschiedene Faktoren auf wie den Zeit- und Termindruck, die günstigere Konkurrenz oder das Führen der Mitarbeiter. Das alles for-

Oliver Egger arbeitet gerne in der Familienfirma in Ottenbach. (Bild Marianne Voss) dere ihn heraus, vor allem, da er eben auch hohe Ansprüche an sich selber stelle und seine Aufgabe wirklich gut machen wolle. Am meisten Freude mache ihm, wenn er beim individuellen Beraten sein Fachwissen einbringen könne und spüre, dass der Kunde oder die Kundin vollumfänglich zufrieden sei.

Ausgefülltes Familienleben Es gibt für Oliver Egger aber auch ein Leben neben der Firma, nämlich das Familienleben mit seiner Frau und den zwei Kindern im Teenageralter. «Das ist manchmal anstrengend.» Er lacht. Die Familie wohnt in Muri und hat ein zeitfüllendes gemeinsames Hobby, das Eishockey. Beide Kinder spielen intensiv, die Tochter hat es in der letzten Saison sogar zu den U13 geschafft. «Im Winter, wenn im Ge-

schäft ein bisschen weniger los ist, sind wir in der ganzen Schweiz auf Eisfeldern anzutreffen. Und im Sommer finden die Trainings statt.» Dann seien seine Frau und er die Taxifahrer. Er habe selber den Plausch am Eishockey und gehe darum auch gerne mit zum einen oder andern Turnier. Politisch war er einmal kurze Zeit aktiv, in einer andern Wohngemeinde im Aargau als Gemeinderat und Schulvorsteher. Das sei eine gute Erfahrung gewesen, aber sehr zeitintensiv. Ein solches Engagement komme im Moment nicht in Frage. Er brauche genügend Zeit und Freiheit neben dem Geschäft. Zeit für sich und für die Familie. Im Gespräch mit Oliver Egger entsteht der Eindruck, dass er das Leben sehr von der positiven Seite nehmen kann und ihn nichts verärgert. Ob das so ist? «Ich kann mich sehr wohl är-

gern. Nämlich zum Beispiel dann, wenn man nicht miteinander redet und mangelndes Verständnis füreinander hat.» Und was stellt ihn ganz besonders auf ? «Wenn ich erlebe, dass meine Kinder zufrieden und glücklich sind. Und wenn ich für einen Kunden einen ganz ausgefallenen Auftrag ausführen kann.»

«Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Gespinstmotten verzaubern Baumstämme und Sträucher

E

bauernregel «Trockener Mai – Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei.»

ine märchenhaft anmutende Kulisse schufen Gespinstmotten in Ottenbach bei der Einmündung des Stampfenbächlis in den Weiher beim Eisfeld. Zwischen den Grundstücken «Gmeimatt» und «Hasenloch» nahe bei der Reuss in Ottenbach verzauberten Gespinstmotten ganze Baumstämme und grosse Sträucher Wie aus einem Märchenfilm haben die Gespinstmotten die Natur verhüllt. (Bild Martin Mullis) und überzogen sie mit weissen Schleiern. Wie mit Zuhohen Gewächse. Vermutlich handelt der Pfaffenhütchen- oder PflaumenGespinstmotte. (mm) ckerwatte verhüllt, wirken die meter- es sich hier um die bekannten Arten


Veranstaltungen

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Stein am Rhein Freitag, 5. Juni 2015 10.00 Uhr

Fr. 38.–

Furka-Dampfbahn Fr. 115.– inkl. Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 9. Juli 2015

Ferienreisen Serfaus DZ/HP Fr. 610.– 30. Juni bis 3. Juli 2015 Kärnten DZ/HP Fr. 780.– 24. bis 28. August 2015 Seefeld DZ/HP Fr. 880.– 21. bis 26. September 2015 Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

www.aemtler-car.ch

Profile for AZ-Anzeiger

040 2015  

040 2015