03_2022_Stadtanzeiger_Olten

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Olten, Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3 | 90. Jahrgang | Auflage 34 383 | Post CH AG

Daniel Kissling

Ja zum Weggli! Nein zur Schaukel!

Daniel Kissling, Kulturschaffender und Barkeeper. (Bild: M. Isler)

D Joel Löpfe, der neue Kommandant der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten, hat sein Büro im 5. Stock des Oltner Stadthauses längst bezogen, arbeitet derzeit aber auch oft im Home Office. (Bild: Achim Günter)

Captain sein, nicht Chef JOEL LÖPFE Seit Anfang November ist Joel Löpfe oberster Zivilschützer der Region Olten. Obwohl kein unmittelbarer Handlungsbedarf bestehe, werde es nicht an Herausforderungen mangeln. ACHIM GÜNTER

NEIN ZUM OLTNER

BUDGET 2022

Komitee für solide Stadtfinanzen NEIN ZUM BUDGET 2022

13.2.

E

inst wollte Joel Löpfe Astronaut oder Eishockeyprofi werden. Es erging diesen Bubenträumen jedoch wie den meisten: Sie erfüllten sich nicht. Nun, mit 32 Jahren, ist Löpfe Kommandant der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten (RZSO), der oberste Zivilschützer der Region Olten also. Er bekleidet das Amt in einem 80-Prozent-Pensum. Daneben bringt der Trimbacher sein vor Jahren angefangenes Studium in Angewandter Psychologie zu Ende. Den Masterabschluss wird er voraussichtlich 2024 ablegen können. Er strebt den Studienabschluss auf jeden Fall an, auch und gerade wegen seiner im November begonnenen Arbeit als Zivilschutzkommandant. «Ich habe im Studium schon bisher viel gelernt, was mir für diese Funktion hilft.» Den Zivilschutz kennt Löpfe von der Pike auf. In die Armee einrücken musste er aus gesundheitlichen Gründen nicht. Stattdessen wurde er mit knapp 20 Jahren Mitglied des Zivilschutzes, als Betreuer. Damals, vor mehr als zehn Jahren, lag eine berufliche Zukunft beim Zivilschutz noch in weiter Ferne. Der Weg dorthin hielt für Löpfe noch ein paar Umwege bereit.

Kleiderverkäufer, Student, Instruktor

Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er eine Lehre im Detailhandel. Als Kleiderverkäufer bei Bernheim Mode wurde er vorerst glücklich. Im Oltner Zivilschutz absolvierte Löpfe derweil seine Wiederholungskurse und kam innerhalb der Organisation voran. Parallel

zu seiner Tätigkeit im Kleidergeschäft machte Löpfe die Berufsmatura. Bald lockte ein Studium in Angewandter Psychologie an der Fachhochschule in Olten. Den Bachelor-Abschluss hatte er rasch in der Tasche. «Dabei wurde für mich das Thema Erwachsenenbildung enorm spannend. Und just in jener Zeit sandte mir Franco Giori ein Stelleninserat des Kantons zu.» Giori, der den Zivilschutz in Olten während mehr als zwei Jahrzehnten geprägt hat und dieser Tage offiziell pensioniert wird, sah die Zukunft seines Zöglings offenbar schon damals im Zivilschutz. Das Anforderungsprofil als Zivilschutzinstruktor behagte Löpfe bestens. Er war sich sicher, persönliche Stärken und im Studium erworbene Fähigkeiten mit den verlangten Skills in Einklang bringen zu können – und mit vielen spannenden Menschen zusammenzuarbeiten. Löpfe wechselte nach Balsthal. Im vergangenen Frühling dann wurde bekannt, dass Löpfe ab November 2021 Franco Giori als Kommandanten der Regionalen Zivilschutzorganisation Olten und als Stabschef des Regionalen Führungsstabs Olten ablösen wird. Der lange Schatten Gioris bereite ihm überhaupt keine Sorgen. «Er hinterlässt sehr grosse Fussspuren. Ich versuche nun aber, meine eigenen Fussspuren zu hinterlassen. Ich kann davon profitieren, dass sehr vieles schon sehr gut funktioniert. Dadurch fällt es mir leichter, meinen eigenen Weg zu gehen», so Löpfe. Die Organisation sei in einem guten Zustand, dringende Änderungen brauche es nicht. «Ich möchte das Bestehende weiterführen, beobachten, meine Schlüsse ziehen und dann vielleicht an einzelnen Rädern drehen», beschreibt Löpfe seine Herangehensweise. Durch eine Gesetzesänderung 2021 stehen dem Zivilschutz weniger Personen zur Verfügung als zuvor. «Bei uns sind das rund 20 Prozent weniger», erklärt Löpfe. Ihm unterstehen aus den zwölf Mitgliedergemeinden rund um Olten derzeit etwa 400 Zivilschutzleistende. Um die definierten Leistungsauf-

träge erfüllen zu können, müssten es eigentlich um die 500 sein. Nach der Gesetzesänderung, gemäss der man als einfacher Zivilschutzsoldat nach 14 Dienstjahren oder spätestens nach Ablauf des 36. Altersjahres entlassen wird, klafft eine Lücke im Bestand. Löpfe sagt es so: «Ist und Soll ist momentan nicht gleich.» Nun gelte es zu überprüfen, ob die Leistungsaufträge zu breit seien, ob man diese anpassen oder allenfalls die Leistungsfähigkeit der bestehenden Personen erhöht werden könne.

Viele Ideen, viele Herausforderungen

Löpfe hat sich vorgenommen, gegenüber dem Kader einen «sehr offenen und konstruktiven Führungsstil zu prägen». Eine flache Hierarchie mit viel gegenseitigem Austausch seien ihm wichtig. Er sehe sich eher als Captain einer Sportmannschaft denn als Steuermann eines Schiffes, also quasi als Primus inter Pares. Diese Analogie wählt Löpfe kaum zufällig: In der Freizeit spielt er seit kurzem bei den Senioren des SC Altstadt Olten Eishockey. Gut zweieinhalb Monate nach Amtsantritt umtreiben den jungen RZSOKommandanten viele Ideen. Beispielsweise schwebt ihm vor, künftig vielleicht einen «polyvalenten Zivilschützer» auszubilden, also die Truppenzugehörigkeit etwas aufzuweichen und das Wissen der einzelnen Soldaten zu verbreitern. An Herausforderungen wird es Löpfe ohnehin nicht mangeln. Er selber glaubt: «Die Gefahren werden nicht weniger, sondern eher mehr. Gleichzeitig stehen weniger Leute zur Verfügung.» Er werde auch versuchen, immer ein wenig über den Tellerrand seiner Kernaufgabe hinauszublicken. «Als Kommandant einer Region ist man auch deren Augen und Ohren.» Joel Löpfe will sich aktiv einbringen bei der Weiterentwicklung des Zivilschutzes: «Man muss nicht immer nur Befehle von oben entgegennehmen, sondern darf auch mal Anregungen von unten nach oben geben.» w w w. z i v i l s c h u t z- o l te n . c h /d e /

aniel Kissling, warum ist dir das Gewerbe in Olten so egal?», fragt mich ein alteingesessener Gemeinderat auf Facebook. Olten streitet mal wieder über sein Budget, insbesondere die Steuererhöhungen für Unternehmen lassen die Wogen hochgehen. Ich setz mich für eine Annahme ein, das ist kein Geheimnis. Später am Tag dreh ich mit meiner Tochter eine Runde durch die Stadt. Beim Beck kauf ich ihr ein Weggli, geb in der Buchhandlung eine Bestellung auf, grüss den befreundeten Beizer auf seinem Mountainbike. Fahre ich diese Geschäfte tatsächlich an die Wand, wenn ich für eine Stadt kämpfe, die ihren Kindern (zugegeben auch meinem) ein modernes Schulhaus baut, den schönsten Platz an der Aare endlich aufwertet, den Klima-Wandel ernst nimmt? Und die Kosten dafür jetzt auf alle nach ihren jeweiligen Möglichkeiten verteilt, anstatt in die Zukunft zu schieben? «Vielleicht verstehen wir unter dem Begriff ‹Gewerbe› gar nicht dasselbe», grüble ich weiter, während meine Tochter vergnügt den Tauben zuschaut, «vielleicht meinen die Gegner damit gar nicht die Bäckerin und den Buchhändler, die in aller Regeln sowieso kaum Gewinn machen und dementsprechend wenig Steuern zahlen, sondern den Ableger des Grossunternehmens, die Immobilienfirma, das Finanzinstitut und deren Aktionäre?» «Steuern sind nicht alles», sage ich zu meiner Tochter, als wir im Stadtpark ankommen, «eine attraktive Stadt ist viel wichtiger, das ist belegt!», rufe ich aus, während ich versuche, sie in eine Schaukel zu setzen. «Nei!», erwidert meine Tochter laut. «Nei», das ist derzeit ihr Lieblingswort, und gegen ihren Dickkopf kommen auch meine besten Argumente nicht an. Ich bin froh, darf sie noch nicht abstimmen.


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Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3

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Sitzung des Gemeindeparlamentes der Stadt Olten Mittwoch, 26. Januar 2022, 19.00 Uhr und Donnerstag, 27. Januar 2022, 19.00 Uhr online Achtung: Interessierte können der Sitzung via Youtube zuhören. Den Link zur Sitzung finden Sie auf www.olten.ch. Traktandenliste: 1. Mitteilungen 2. Gemeindeparlament/Demission 3. Aufnahme und Vereidigung von zwei neuen Parlamentsmitgliedern 4. Finanzkommission/Demission und Ersatzwahl 5. Wahlbüro/Demission Ersatzmitglied und Ersatzwahl 6. Parlamentarische Vorstösse/Begründung, Beantwortung und Weiterbehandlung 6.1 Vorschlag gem. Art. 16 der GO, Stefan Hagmann und Yolanda Stampfli und Mitunterzeichnende betr. Schöngrundquartier: Mehr Sicherheit im Strassenverkehr – Schaffung von Begegnungszonen 6.2 Auftrag Florian Eberhard und Luc Nünlist (SP/JSP) betr. Tannwaldstrasse begrünen 6.3 Auftrag Florian Eberhard und Luc Nünlist (SP/JSP) betr. Kirchgasse begrünen 6.4 Überparteilicher Auftrag Myriam Frey Schär (GO) und MU betr. Erwerb der Winkelunterführung durch die Stadt 6.5 Auftrag Felix Wettstein (GO) und MU betr. städtische Liegenschaften baldmöglichst isolieren 6.6 Auftrag Luc Nünlist (SP/JSP) betr. Politische Berichterstattung für alle 6.7 Auftrag Christine von Arx und Eugen Kiener (SP/JSP) betr. Alternative für entgangene Altersausflüge in den Jahren 2019, 2020 und 2021 6.8 Interpellation Christine von Arx (SP) und Corina Bolliger (JSP) betr. Frauenanteil bei Vertretungen des Stadtrats in Kommissionen, Behörden und Institutionen 6.9 Auftrag Huguette Meyer Derungs (SP/JSP) betr. Überprüfung der Anzahl Lehrstellen und Praktikumsplätze in der Stadt Olten 6.10 Auftrag Christian Ginsig (CVP/EVP/glp) betr. Stadtseitenverbindung Olten über einen Velotunnel beim Bahnhof Olten 6.11 Auftrag Felix Wettstein (GO) und MU betr. Globalbudgets zur Führung des Gemeindehaushalts 6.12 Auftrag Bartolomeo Vinci (CVP/EVP/glp) betr. Lademöglichkeiten für Elektroautos erweitern 6.13 Auftrag Raphael Schär-Sommer (Fraktion Grüne) betr. Verband Schweizerische Gasindustrie (VSG) 6.14 Auftrag Martin Räber (Fraktion Grüne) Betr. Nachhaltige Beschaffung 6.15 Auftrag Martin Räber (Fraktion Grüne) betr. Keine zusätzlichen Anschlusskosten durch energetische oder umwelttechnische Sanierung 6.16 Interpellationen 1 – 3 Philippe Ruf (SVP) und Mitunterzeichnende betr. Kunstmuseum 6.17 Auftrag Christine von Arx (SP) betr. Vollständige Publikation Rechtssammlung 6.18 Überparteiliche Interpellation Marc Winistörfer (SVP), Urs Knapp (FDP) und Mitunterzeichnende betr. Notschlafstelle neben Frohheimschulhaus und Pauluskirche 6.19 Auftrag Manfred Schoger (CVP/EVP/glp) und Mitunterzeichnende betr. Abstimmung der Stundenpläne von Kindergarten und Primarschule 6.20 Auftrag Manfred Schoger (CVP/EVP/glp) und Mitunterzeichnende betr. Digitales Baugesuch 6.21 Auftrag Matthias Borner (SVP) betr. Abstimmungsversprechen einhalten, Nettokosten der Museen senken!

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Stadt

Nr. 3 | Donnerstag, 20. Januar 2022

Zwischen Stammtisch und Eckbank GASTRO REGION OLTEN UND NIEDERAMT Die Gastrobranche befindet sich in einer bizarren Situation: Sie leidet gleichzeitig unter zu wenig Umsatz und zu wenig Personal. FRANZ BEIDLER

D

as müsse wohl das dreiundzwanzigste sein, mutmasst Bernadette Rickenbacher, Präsidentin von Gastro Region Olten und Niederamt. Zusammen mit Lebenspartner Peter Oesch führt sie die Suteria Olten. Ebendort steht sie neben dem Tresen und blättert in einem Ordner, den sie aus dem Wandregal hinter sich genommen hat. In diesem Ordner bewahrt sie das jeweils aktuelle Coronaschutzkonzept auf. Es ist nun tatsächlich schon das dreiundzwanzigste, das Gastronominnen und Gastronomen wie Rickenbacher umsetzen müssen. Im Schnitt ist das also rund eines pro Monat seit Beginn der Pandemie. Das bedeute immer etwa einen Tag zusätzlicher Arbeit, schätzt Rickenbacher. «Durchlesen, die Mitarbeitenden orientieren – die müssen das ja dann unterschreiben –, dann Plakate und Infotafeln beschriften und aufhängen», erklärt sie den Ablauf. Der schwierigste Teil ist aber die Umsetzung der Konzepte. «Wir wollen Gastgeber sein, nicht Polizisten», sagt Rickenbacher. Zertifikate zu kontrollieren brauche nicht nur Zeit. Allzu oft werden Mitarbeitende im Service zur Zielscheibe für den angestauten Frust der Bevölkerung. «Siebzig Prozent unserer Gäste sind freundlich und helfen uns, die Massnahmen umzusetzen», stellt die Verbandspräsidentin klar. Beim Rest komme es immer wieder zu Zwietracht. «Besonders, wenn ich Stammgäste wegschicken muss, weil sie kein Zertifikat oder keinen Ausweis dabei haben.» Betriebe auf dem Land, also mehr als die Hälfte der Mitglieder von Gastro Region Olten und Niederamt, treffe das besonders schwer. Das Amt für Wirtschaft des Kantons Solothurn, das die Einhaltung der Massnahmen regelmässig kontrolliert, bestätigte Rickenbacher auf Nachfrage, dass jeder Gast bei Eintritt kontrolliert werden

«Eine positive Einstellung ist auch ansteckend»: Bernadette Rickenbacher, Präsidentin von Gastro Region Olten und Niederamt und Inhaberin der Suteria Olten. (Bild: fb) müsse, auch wenn er am gleichen Tag mehrmals komme. Andernfalls spricht das Amt Verwarnungen und auch Bussen aus. «Das ist schon einigen Mitgliedern passiert», weiss Rickenbacher. Denn der Vorstand von Gastro Region Olten und Niederamt kommt regelmässig zusammen. Ausserdem tauschen sich die Mitglieder in einer Whatsapp-Gruppe aus. Als Verbandspräsidentin werde sie oft auch per Mail oder Telefon um Rat angegangen, erzählt Rickenbacher. «Wir tragen alle diese Massnahmen mit», stellt sie stellvertretend für die Branche klar. «Trotzdem werden wir immer als Ansteckungsherde gebrandmarkt.» Wenn sie dann noch sehe, wie lasch Ferienrückkehrer oder schon nur die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr gehandhabt werde, dann mache sie das schon wütend. «Das sind einfach zwei verschiedene Massstäbe.»

Gastrobranche in bizarrer Situation

Die Pandemie und die Massnahmen dagegen haben die Gastrobranche in einer bizarren Situation zurückgelassen: Einerseits fehlt es schlicht an Umsatz. Der

sei nach wie vor um rund die Hälfte eingebrochen. «Wenn die Leute im Home Office arbeiten, haben wir kein Mittagsgeschäft mehr», macht Rickenbacher ein Beispiel. Dazu kamen die langen Durststrecken mit Kurzarbeit, was wiederum zu Entlassungen führte. «Die Sozialleistungen müssen die grossen Betreibe auch während der Kurzarbeit bezahlen. Das kann sich ein Betrieb nicht lange leisten», erklärt die Präsidentin. Um die Betriebe finanziell zu unterstützen, lancierte Gastro Region Olten und Niederamt zu Beginn des letzten Jahres die Aktion «Spenderwii für d’Gastronomie!». Gäste konnten einem Betrieb ihrer Wahl Geld spenden und erhielten dafür pro hundert gespendeter Franken eine Flasche Weisswein. «Die Aktion war ein Erfolg», bilanziert Rickenbacher. «Bis zum Ende im letzten Sommer kamen insgesamt 35 000 Franken zusammen.» Weitere Aktionen dieser Art seien aber im Moment nicht geplant.

Personalmangel schon vor Corona

Auf der anderen Seite litt die Branche schon vor der Pandemie an Personal-

mangel. «Der hat sich nun nochmals massiv verschärft», sagt Rickenbacher. Nun sind es nicht mehr nur die unbeliebten Randarbeitszeiten und ein teils geringer Fixlohn, unter denen die Gastroberufe leiden. «In der Kurzarbeit fällt auch noch das Trinkgeld weg. Und die Unsicherheit und die gereizte Stimmung, die wir abbekommen, schlagen auf die Moral», erklärt Rickenbacher. In der Folge hätten sich viele gutausgebildete Fachkräfte umorientiert. «Die sind in jeder Branche beliebt, weil sie belastbar sind und gut mit Menschen umgehen können. Ausserdem sind sie es gewohnt, zu Stosszeiten mehr zu leisten.» Sie wisse von einem Oltner Restaurant, das inzwischen nicht mehr von den Coronamassnahmen gezwungen werde, weniger Tische aufzustellen, sondern weil das Personal fehle, diese zu bedienen. Um dem Personalmangel entgegenzuwirken, begann Gastro Region Olten und Niederamt schon 2019 damit, in Oberstufenklassen für die Berufe zu werben. «Wir haben mit den Schülerinnen und Schülern Tische gedeckt und gekocht. Abends kamen dann die Eltern zum Apéro», erinnert sich Rickenbacher. Mit der Pandemie seien solche Aktionen natürlich undenkbar.

«Wir wollen Gastgeber sein»

Trotz der schwierigen Gesamtsituation sagt Rickenbacher klar: «Wir wollen arbeiten und Gastgeber sein.» Sollten tatsächlich wieder Schliessungen nötig werden, dann müsste die Härtefallregelung schnell und unbürokratisch greifen. Als Riesenschritt bezeichnet sie, dass inzwischen dem Bundesrat nicht mehr die Ansteckungszahlen, sondern die Situation in den Spitälern als Entscheidungsgrundlage dient. «Dieses Umdenken kommt uns in der Gastrobranche sehr entgegen.» Als Einzelner könne man die Gastrobranche vor allem dadurch unterstützen, dass man sich wieder zu einem Besuch traue. «Unser grösster Wunsch ist, dass die Leute wieder unbeschwerter sind.» Und auch ein freundlicher Umgangston in den Lokalen selbst sei wichtig. Denn: «Eine positive Einstellung ist auch ansteckend.»

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TERMINE DONNERSTAG, 20. JANUAR Altpapiersammlung. Stadt Olten, linke Aareseite 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse

SAMSTAG, 22. JANUAR 07.00-11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse

MONTAG, 24. JANUAR Grünabfuhr. Stadt Olten

DIENSTAG, 25. JANUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten, linke Aareseite

MITTWOCH, 26. JANUAR Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten, rechte Aareseite 19.00 Parlamentssitzung. Digitale Sitzung.

DONNERSTAG, 27. JANUAR Altpapiersammlung. Stadt Olten, rechte Aareseite 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse 19.00 Parlamentssitzung. Digitale Sitzung.

GEBURTSTAGE Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 21.01. Gertrud Zuber-Tanner, 90 Jahre 21.01. Karolina Kyburz-Kreienbühl, 85 Jahre 24.01. Ludwig Kissling, 95 Jahre 24.01. Franz Grütter-Moll, 85 Jahre

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Nachhaltig in die Attraktivität investieren STADTRAT Die Stadt Olten will investieren – gleich in mehrfacher Hinsicht, wie der Stadtrat bei der Vorstellung seines Jahresprogramms 2022 am Montag vor den Medien ausführte: einerseits in seine Standortattraktivität, aber auch in seine nachhaltige Zukunft. Hier stehen unter anderem Umsetzungen in den Bereichen Klimastrategie, Energiestadt, frühe Förderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Weiterführung der Ortsplanrevision auf dem Programm.

Der Blick zurück zeigt, dass der Oltner Stadtrat im vergangenen Jahr auch während der Corona-Pandemie zusammen mit Verwaltung und Politik zahlreiche Ziele erreichen konnte. So genehmigte das Volk den Baukredit für das neue Schulhaus Kleinholz und eine Dreifachturnhalle. Mit Unterstützung des Parlaments wurden die Vorprojektphase Neuer Bahnhofplatz Olten und die Attraktivierung des Ländiwegs gestartet. Die SIP Olten (Sicherheit – Intervention – Prävention) nahm Anfang Jahr mit einem dreijährigen Pilotversuch ihre Arbeit auf. Die Sanierung der Aussenanlagen des Schulhauses Säli konnte ebenso wie die Neugestaltung der Innenstadt abgeschlossen und ein Parkleitsystem eingeweiht werden. Ferner wurden für die Stadtverwaltung eine Klimastrategie

Der Bau des Schulhauses Kleinholz beginnt im Frühling. (Bild: ZVG) 2040 und eine nachhaltige Beschaffungspraxis definiert. Im Stadtzentrum wurde der Architekturwettbewerb für die Erneuerung des Kunstmuseums und das benachbarte Wohn- und Geschäftshaus durchgeführt. Als erster Baustein der Ortsplanrevision wurde das räumliche Leitbild erarbeitet, zu dem gegen Ende Jahr eine öffentliche Mitwirkung durchgeführt wurde.

Pandemie und Budgetblockade

Diese und viele andere Projekte möchte der Stadtrat auch im kommenden Jahr fortsetzen – auch wenn sich erneut keine einfachen Zeiten anbahnen: Einerseits ist in Sachen Pandemie noch kein Ende in Sicht, was insbesondere im Bildungsbereich für grossen Mehraufwand sorgt. Weil das Parlament den Entscheid ans Volk delegiert hat, das am 13. Februar an der Urne entscheidet, verfügt die Stadt Olten andererseits zu Beginn des neuen Jahres erneut über kein Budget, was zu

Blockaden und Verzögerungen von Vorhaben führen wird. Davon nicht betroffen sein wird der Neubau der Schulanlagen Kleinholz, deren Baubeginn im Frühling erfolgen soll. Und auch für die laufende Vorprojektphase des Neuen Bahnhofplatzes Olten wie auch für die Attraktivierung des Ländiwegs und des Aareufers beim Pontonierhaus stehen die erforderlichen Mittel aufgrund von früheren Parlamentsentscheiden bereit. Das Gleiche gilt für die Ausarbeitung einer Parlamentsvorlage zum Projektierungskredit betreffend Erneuerung des Kunstmuseums und für den parallel dazu laufenden Investorenwettbewerb für die Liegenschaft Kirchgasse 8. Für die Fortsetzung der Ortsplanrevision braucht es hingegen neue Mittel, sobald das Gemeindeparlament im ersten Halbjahr über das räumliches Leitbild befunden hat. Auch für die Projektierung weiterer Schritte in der Schulraumplanung, der Stadtteilverbindung Hammer und der Sanierung des Kremationsofens oder für ein Betriebs- und Nutzungskonzept für die Dreifachturnhallen Stadthalle, Kleinholz und GiroudOlma sind die Ausgaben Teil des noch nicht genehmigten Budgets 2022, für das der Stadtrat angesichts der hohen anstehenden Investitionen eine Steuerfusserhöhung beantragt hatte. Vorläufig auch noch nicht ausgelöst werden können die Erarbeitung des geplanten Konzepts zur frühen Förderung der Kinder im Vorschulalter, die Ausschreibung einer neuen Geschäftsverwaltungssoftware für die Stadtverwaltung

und die geplante Umfrage beim städtischen Personal. Und auch für die Umsetzung allfälliger definitiver baulicher Massnahmen der Verkehrsberuhigung im Säliquartier, über die nach der aktuell laufenden qualitativen Umfrage in der Quartierbevölkerung im neuen Jahr entschieden werden soll, muss ein rechtskräftiges Budget abgewartet werden.

Neue Fachstelle nimmt Arbeit auf

Mitte Jahr wird die neue Fachstelle Energie, Klima und Umwelt ihre Tätigkeit aufnehmen, nachdem das Referendum gegen diesen Parlamentsentscheid nicht ergriffen wurde. Sie wird sich schwergewichtig mit der Umsetzung der Klimastrategie 2040 der Stadtverwaltung und mit der vom Parlament beschlossenen Zielsetzung Energiestadt Gold befassen und die Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen nachhaltigen Beschaffungspraxis begleiten. Im Sozialbereich ist im laufenden Jahr der Gang ans Parlament für das Projekt Cannabis-Abgabe vorgesehen, sollten die laufenden Abklärungen der ersten Phase des Vorprojekts grünes Licht bezüglich Umsetzungsmöglichkeit ergeben. Die Einsätze der SIP werden weitergeführt und weitere Massnahmen – im Bereich der Innenstadt, aber auch im Zusammenhang mit der Attraktivierung des Ländiwegs – geprüft. Und mit den Partnergemeinden fortgesetzt werden die Gespräche für einen neuen Vertrag der Sozialregion Olten. sko w w w. o l te n . c h

IN MEMORIAM VERENA LEUENBERGER-EGGER, Olten, gestorben am 10. Januar, 61-jährig. IRÈNE GUGGENBÜHL-NUSSBAUM, Olten, gestorben am 3. Januar, 84-jährig. ALBERT STUDER, Olten, gestorben am 15. Januar, 88-jährig. LILIANE HOLDEREGGER-SCHIBLER, Olten, gestorben am 15. Januar, 70-jährig. INSERATE

Melina Aletti Kantonsrätin Junge SP Region Olten

«Grosskonzerne und Finanzindustrie steuerlich noch mehr bevorteilen? Diese Entwicklung müssen wir stoppen.» ebr uar

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Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3

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Bitte den ausgefüllten Coupon jeweils mit Fr. 30.– bis Montagmorgen 10 Uhr einsenden an: CH Regionalmedien AG, STAO, Neumattstrasse 1, 5000 Aarau oder direkt vorbeibringen beim Stadtanzeiger Olten, Baslerstrasse 44, 4600 Olten

Charles Adrian Mikschl ▪ Geburtsdatum: 02.01.2022


Stadt

Nr. 3 | Donnerstag, 20. Januar 2022

Die Polleranlage an der Mühlegasse geht in Betrieb INBETRIEBNAHME Die neue Polleranlage an der Mühlegasse ist seit Montag in Betrieb. Ab 11.30 Uhr bleiben die Polleranlagen geschlossen. Am Montag wurden die Poller an der sanierten Mühlegasse in Olten in Betrieb genommen. Die neue Polleranlage wird in das System der zwei bestehenden Anlagen in der Kirchgasse und Baslerstrasse sowie in das Verkehrs- und Parkierungsregime Altstadt/Innenstadt integriert. Das vorgesehene Regime soll gewährleisten, dass Umwegfahrten aus der Altstadt zu den Parkplätzen Schützenmatte (via Römerstrasse – Konradstrasse – Leberngasse) sowie Lieferfahrten durch die Innenstadt vermieden respektive minimiert werden. Gemäss Reglement über das Verkehrsund Parkierungsregime Altstadt/Innenstadt sind die Anlieferzeiten auf 7 bis 11.30 Uhr beschränkt; der Stadtrat hat sie im Falle der Mühlegasse aus Rücksicht auf das anliegende Gewerbe im Rahmen eines Versuchs vorläufig auf 5 bis 11.30 Uhr ausgedehnt. Schriftenpolizeilich gemeldete Anwohner und Gewerbebetriebe erhalten auf Gesuch und gegen eine Jahresgebühr eine Zufahrtsbewilligung für den ganztägigen Güterumschlag. Ab 11.30 Uhr werden alle Polleranlagen geschlossen. Im Unterschied zur Baslerstrasse und Kirchgasse soll aber die Wegfahrt via Mühlegasse

NEWS KOMITEE

Linke Parteien setzen sich für Budget 22 ein Die SP Olten, Olten jetzt!, Grüne Olten, die Junge SP Region Olten und die Jungen Grünen Region Olten kämpfen für die Annahme des Oltner Budgets 2022. Um die anstehenden Projekte langfristig stemmen zu können, sei die geplante Steueranpassung unumgänglich. Ein Ja zum Budget 2022 sichere nicht nur das reibungslose Funktionieren Oltens, sondern auch die bisherigen städtischen Angebote vom Eissport über Spielplätze bis zu den Museen. Zudem könnten nur so längst überfällige Projekte wie sichere Velowege, zeitgemässe Tagesstrukturen oder eine belebtere Innenstadt endlich angepackt werden. Das Budget 2022 mache Olten als Wohn-, Arbeits- und Freizeitort noch attraktiver. sar

(Bild: ZVG)

dank Öffnung via Bodensensoren wie bisher möglich sein.

zu Durchfahrten in der Langsamverkehrszone. Um die Zufahrt via Klosterplatz nicht einseitig zu belasten und um Umwegfahrten für die Anwohnenden zu verhindern, wird der Stadtrat dem Parlament beantragen, die beiden Bereiche in einer Zone zusammenzuführen. sko

Unterschied Altstadt und Innenstadt

Das Reglement unterscheidet zwischen Altstadt (Hauptgasse, Ildefonsplatz, Graben, Marktgasse, etc.) und Innenstadt (Baslerstrasse, Kirchgasse). Die Einfahrtsbewilligungen berechtigen derzeit nicht

w w w. o l te n . c h

ROCHADE

PARTEIVERSAMMLUNG

Personeller Wechsel in der FDP-Fraktion

Die SP Olten beschloss an der Parteiversammlung vom 13. Januar mit 17:2 Stimmen die Ja-Parole zum vorgeschlagenen Budget 22. Stadtpräsident Thomas Marbet und Luisa Segessenmann, Gemeindeparlamentarierin und Mitglied der Finanzkommission, argumentierten in ihren Plädoyers für die Annahme. Vorgestellt wurden auch das Mediengesetz, das Stempelsteuerreferendum und die kantonale Vorlage für Spitalzuschüsse. mgt

Zum Ende des vergangenen Jahres ist Sandra Siegrist als Mitglied des Oltner Gemeindeparlaments zurückgetreten. Die HR-Fachfrau und Personalleiterin nahm während knapp zwei Jahren Einsitz in der freisinnigen Fraktion und musste ihre politische Tätigkeit nun aus persönlichen Gründen früher als vorgesehen beenden. Ihren Platz in der Fraktion nimmt neu Simon Bloch (Bild) ein. Der selbständige Rechtsanwalt mit Kanzlei in Olten wird am 26. Januar als Gemeinderat vereidigt werden. Simon Bloch ist 33-jährig und engagiert sich neben der Politik auch im Handball-Verein Olten mgt und in der Brass-Band Wisen.

Die SP Olten sagt Ja zum Budget 2022 Die neue Polleranlage an der Mühlegasse.

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LESERBRIEFE

Kein Eigentor durch Steuererhöhung Das Oltner Gemeindeparlament hat entgegen der Empfehlung seiner Finanzkommission spontan eine Steuererhöhung für Unternehmen von massiven 10 Prozent ins Budget 22 geschrieben. Der Industrie- und Handelsverein Region Olten IHVO warnt vor einem solch unüberlegten Schritt, der sich zu einem klassischen Eigentor entwickeln wird. Bloss 5 Prozent der Unternehmen bezahlen 80 Prozent der Unternehmenssteuern – kehren nur einzelne davon Olten den Rücken, steht Olten mit leeren Händen da und stürzt in eine Abwärtsspirale von immer höheren Steuern und stetig sinkender Attraktivität. Darüber hinaus ist gar nicht erwiesen, dass eine Steuererhöhung, die mit zusätzlichen 2 Prozent auch die natürlichen Personen mit knapp einer Million Franken mehr belastet, überhaupt notwendig ist. Die effektiven Abschlüsse der Stadt liegen regelmässig deutlich über den pessimistischen Voraussagen. Stoppen wir diese schädliche Entwicklung mit einem Nein zum Oltner Budget 2022 und der Steuererhöhung auf Vorrat. Urs Nussbaum, Präsident Industrie- und Handelsverein Region Olten (IHVO), Olten

Gegen voreilige Steuererhöhungen Geneigte Leserinnen und Leser, Olten steht in Sachen Steuererhöhung-Budgetabstimmung vor einer Weggabelung. Welchen Weg gilt es nun einzuschlagen? Den mit der Steuererhöhung oder den ohne Steuererhöhung? Welches ist der Königsweg, welches der Holzweg? Ein Blick in die Kristallkugel offenbart, dass es um Oltens Finanzen und Zukunft gar nicht so schlecht steht. Oltens Rechnung 2021 schliesst mit grossem Überschuss ab, Gewerbe und Wirtschaft fangen trotz aller Widrigkeiten langsam wieder an zu brummen, und die Attraktivität von Olten für juristische und natürliche Personen ist sowohl wirtschaftlich als auch in Sachen Lebensqualität durchaus akzeptabel. Die Finanzen sind bei genauem Hinsehen, und auch im

Wissen um die grossen anstehenden Bauprojekte, vom Stadtrat gut geplant, und alles lässt sich auch mit Fremdgeld, sprich verkraftbarer Schuldenerhöhung, wie geplant realisieren. Auch die geschürte Angst, dass die gnädigen Damen und Herren zu Solothurn auf Grund zu hoher Schulden die Stadt Olten wie im Mittelalter bestrafen und ächten werden, ist vollständig unbegründet. Olten hat seine Finanzen im Griff und ist immerhin die wirtschaftlich wichtigste und bevölkerungsmässig grösste Gemeinde in unserem kleinen Kanton. In Anlehnung an die Mär von «Peter und der Wolf» beziehungsweise «Olten und die Steuererhöhung oder der Wolf holt Euch!» wird leider Oltens Bevölkerung von den Steuererhöhungsbefürwortern gebetsmühlenartig bearbeitet. Cool bleiben, überlegen, einmal durchschnaufen und dann den Weg mit den aktuellen Steuersätzen einschlagen. In einem Jahr sehen wir, wo der Wolf steht beziehungsweise wo die Finanzen stehen. Darum Nein zu einer voreiligen und nicht notwendigen Steuererhöhung 2022 in Olten! Heinz Eng, Gemeinderat FDP.Die Liberalen, Olten

Nein zur «Salamitaktik» des Stadtrats Die Befürworter des Oltner Budgets 2022 argumentieren, dass die Steuererhöhungen zwingend notwendig seien. Ansonsten – so die Argumentation – wäre Olten nicht in der Lage, die geplanten Investitionen (rund 110 Mio. Franken) zu tätigen, worunter wiederum die Attraktivität der Stadt leiden würde. Betrachtet man das Budget 2022 hingegen genau, wird man relativ rasch feststellen, dass nur ein Bruchteil der Ausgaben dafür aufgewendet wird. Der Grossteil dieser Investitionen (Bahnhofplatz, Kunstmuseum etc.) wird ausserdem aktuell gar noch nicht ausgelöst. Die Steuern sollen jedoch schon 2022 ein erstes Mal erhöht werden. Die Betonung liegt dabei auf «erstes Mal». Der Stadtrat hat bereits durchblicken lassen, dass weitere Steuererhöhungen folgen werden. Statt die Steuern auf einmal zu erhöhen, wenn wirklich Bedarf besteht, sollen die Steuern Schritt für Schritt anstei-

gen. Die Steuerlast wird in der Folge weiter zunehmen – nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die natürlichen Personen. Wer dieser «Salamitaktik» des Stadtrats einen Riegel schieben will, muss am 13. Februar Nein zum Budget 2022 stimmen. Marc Winistörfer, Gemeinderat SVP, Olten

Ich stimme Nein zum Oltner Budget 2022 Konrad Adenauer (1876 – 1967), erster deutscher Bundeskanzler, hat einmal gesagt: «Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.» Eine Anhäufung von Steuergeldern erweckt immer neue Begehrlichkeiten. Wunschdenken ersetzt den Blick der Realität. Der Fokus für die Priorisierung von Projekten geht verloren. Ich stimme am 13. Februar Nein zum Oltner Budget. Andreas Schibli, Alt-Gemeinderat und Alt-Kantonsrat FDP.Die Liberalen, Olten

Moderate Steuererhöhung ist angebracht Für die einen ist es der neue Bahnhofplatz, für andere das Schulhaus im Kleinholz oder der vergrösserte Ländiweg: wichtige Zukunftsprojekte in der Stadt Olten. Dass dies ein paar Jahre mehr kostet und das Budget der Kleinstadt belastet, wird schnell klar. Eine sehr moderate Steuererhöhung ist deshalb angebracht. Vor allem auch, weil wir nach der Alpiq-Krise vor zehn Jahren schwierige Zeiten an der Verschuldungsgrenze durchlebten. Freuen wir uns darum über die neue Aufbruchsstimmung und gewähren wir dafür die nötigen Mittel! Michael Neuenschwander, Olten

Drei Argumente gegen das Budget unter der Lupe Gebetsmühlenartig wiederholen die Gegner des Oltner Budgets drei Vorwürfe. Hierzu ein paar Fakten: 1. Die Steuererhöhung sei massiv, vor allem für Unternehmen. Eine natürliche Person mit 60 000 Franken steuerbarem Einkommen zahlt bei 2 Prozent Erhöhung 85 Franken mehr.

Eine Firma, die nach allen Rechnungen noch 60 000 Franken übrig hat, muss bei einer Erhöhung um 10 Punkte effektiv auch nur 2 Prozent mehr Steuern zahlen, das entspricht 188 Franken. Dank STAF im Vergleich zu 2021 übrigens immer noch 100 Franken weniger. 2. Die Steuererhöhung sei auf Vorrat. Olten hat aktuell eine Pro-Kopf-Verschuldung. Dazu kommen geplante Investitionen von über 110 Millionen in den nächsten sechs Jahren. Auch mit der Steuererhöhung kann Olten diese Schulden nicht aus eigener Tasche zahlen, sondern wird sich in den nächsten Jahren weiter verschulden müssen. 3. Für die geplanten Investitionen sei die Steuererhöhung gar nicht nötig. Ja, die geplanten Investitionen können auch ohne Steuererhöhung umgesetzt werden. Die Stadt müsste sich dann aber viel höher verschulden. Diese Verschuldung könnte wegen der niedrigeren Steuereinnahmen, wenn überhaupt, nur ganz langsam abgebaut werden. Olten wäre erneut für Jahre finanziell am Anschlag. Mit einem minimal höheren Beitrag in die Stadtkasse ermöglichen wir das neue Schulhaus, einen einladenden Bahnhofplatz oder ein attraktives Aareufer, vor allem aber sichern wir Oltens finanzielle Zukunft. Darum am 13. Februar Ja zum Budget! Benjamin Mühleisen, Olten

Achtung, es ist ein fauler PR-Trick Die Gegner der Budgetabstimmung der Stadt Olten sind im Moment in Leserbriefen in allen Medien präsent.

Darin repetieren sie ihr Mantra der Millionengewinne der Stadt. Doch auch nach stetigem Wiederholen widerspricht die Aussage den Fakten und gehört in die Ecke der faulen PR-Tricks. Fakt ist, dass der erwähnte letztjährige Gewinn zum grössten Teil ein sogenannter Buchgewinn ist, der durch eine Neueinschätzung der städtischen Immobilien entstand. Dies ist rein virtuelles Geld und kann nicht für Investitionen verwendet werden. Richtig ist aber, dass Olten über die letzten Jahre dank einschneidender Sparmassnahmen und Immobilienverkäufen (Privatinvestoren mögen sich die Hände gerieben haben) kurzfristig Gewinn gemacht hat und dadurch die Pro-Kopf-Verschuldung von über 4000 auf rund 1500 Franken senken konnte. Heute stehen nun dringende Investitionen an, zum Beispiel der Schulhausbau im Kleinholz, die Attraktivierung des Ländiwegs und der neue Bahnhofplatz. Ohne Steuererhöhung würde sich die Stadt innert Kürze wieder zur Handlungsunfähigkeit verschulden. Das Budget 2022, über das demnächst abgestimmt wird, sieht eine moderate Steuererhöhung vor, um diese notwendigen Investitionen zu stemmen. So ergibt sich für Privatpersonen mit einem steuerbaren Einkommen von 60 000 Franken eine Erhöhung von 80 Franken pro Jahr, für ein KMU mit 50 000 Franken Gewinn eine Erhöhung von 150 Franken. Im Gegenzug profitieren alle von einem attraktiven, lebenswerten Olten. Ein «Ja» zum Budget ist wichtig, um nicht unüberlegt Schaden anzurichten. Yael Schindler Wildhaber, Gemeinderätin Grüne, Olten

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Kanton / Gewerbe

Nr. 3 | Donnerstag, 20. Januar 2022

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Der Fachmarkt A1 stopft das Januarloch OFTRINGEN Das Januarloch ist nicht nur ein Mythos. Darum lanciert der Fachmarkt A1 vom 17. bis 31. Januar einen Wettbewerb, bei dem Kundinnen und Kunden Geschenkkarten im Gesamtwert von 5000 Franken gewinnen können.

Die Parkbussen werden künftig per Smartphone beglichen. (Bild: ZVG)

Umstellung auf digitales System für Ordnungsbussen KANTON Im Rahmen der Digitalisierung führt die Kantonspolizei Solothurn ein neues System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen ein. Bussenzettel enthalten neu einen QR-Code; die Busse lässt sich über ein Online-Portal direkt begleichen. Die Umstellung erfolgt seit 17. Januar zunächst in Olten und ab Mitte März im gesamten Kanton. Die Kantonspolizei Solothurn stellt, zunächst in Olten, auf ein neues System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen um. Neu wird die Busse in einem Online-System erfasst und ein Bussenzettel ausgestellt, auf dem sich neben einer fortlaufenden Nummer ein QR-Code befindet. Der Einzahlungs-

schein entfällt. Wer den QR-Code scannt, gelangt auf ein abgesichertes Portal, auf dem alle Details zur ausgestellten Busse anonym ersichtlich sind. Die Busse lässt sich dort auch direkt mittels Kreditkarte oder Twint begleichen. Auf das Portal gelangt man auch über die Website. Mit den Neuerungen reduziert sich zum einen der administrative Aufwand, zum anderen werden die Abläufe und die Bezahlung vereinfacht. So kann man online etwa den verantwortlichen Lenker angeben oder einen Einzahlungsschein bestellen. Die Informationen sind in vier Sprachen verfügbar. Wer auf die Busse nicht reagiert, erhält sie in Form einer Übertretungsanzeige nach 30 Tagen per Post inklusive Einzahlungsschein zugestellt.

Umstellung in zwei Etappen

Das digitale System ist seit 2020 in der

Schweiz im Einsatz und wird bereits in vielen Kantonen und Gemeinden verwendet. Die Kantonspolizei Solothurn benutzt die dafür notwendigen mobilen Applikationen bereits in der Region Olten. Daher führt sie das neue System in zwei Etappen ein: Seit dem 17. Januar zunächst im Raum Olten, ab Mitte März dann im ganzen Kanton. Für die Städte Grenchen und Solothurn sind die jeweiligen Stadtpolizeien zuständig. Pro Jahr stellt die Kantonspolizei Solothurn rund 20 000 Ordnungsbussen vor Ort aus, meistens handelt es sich um Parkbussen. Bei Geschwindigkeitsübertretungen erfolgt weiterhin ein Bescheid per Post inklusive QR-Einzahlungsschein. Das Ordnungsbussenverfahren ist anonym; persönliche Daten werden nicht gespeichert. pd b u s s e n . s o. c h

Schutzmassnahmen an den Volksschulen weiter ausgebaut KANTON Die Omikron-Welle führt auch bei Primarschulkindern zu hohen Fallzahlen. Zur Sicherstellung des Schulbetriebs und zum Schutz der Schulkinder sowie der Lehrpersonen verstärkt der Kanton Solothurn seine Schutzmassnahmen deutlich. Unter anderem gilt die Maskenpflicht neu auch für Erst- und Zweitklässler. Ausserdem wird ein Testobligatorium eingeführt. Die Schulen sind nach den Weihnachten am 3. beziehungsweise 10. Januar mit Sicherheitswochen gestartet. Die neuen Schutzmassnahmen sollen den Schulbetrieb und den Schutz der Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen sicherstellen. Mit der neuen Omikron-Variante wird der Impfschutz noch wichtiger. Aufgrund des fehlenden Impfschutzes gehören Kinder bis zwölf Jahre zu jenem Bevölkerungsteil mit dem niedrigsten Immunitätsgrad und dem grössten Ansteckungsrisiko. Um die Kinder adäquat vor einer Infektion zu schützen – aber auch zum Schutz der Lehrpersonen und der übrigen an der Schule tätigen Personen sowie einer möglichen Virusverschleppung von der Schule in die Familie – werden die allgemeinen Schutzmassnahmen an den Volksschulen erhöht. Eine temporäre Maskenpflicht wird

für sämtliche Kinder der Volksschule eingeführt. Eingeschlossen wird neu auch die Unterstufe (erste und zweite Primarschule). Diese Massnahme ist seit dem 17. Januar und bis Ende Februar 2022 gültig. Auf diese Weise soll künftig weitgehend auf Quarantäneanordnungen verzichtet werden, um einen entspannten Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Testintervalle bei den repetitiven Tests (zweimal pro Woche) werden für die Primarschulen ab dem 24. Januar erhöht, soweit es die Testkapazitäten erlauben. Die Testteilnahme ist neu für alle Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonen und Schulpersonal seit dem 17. Januar obligatorisch. Eine Dispensationsmöglichkeit aus persönlichen Gründen soll möglich sein.

Testkapazitäten werden für die Schulen bereitgestellt

Auch wenn die Laborkapazitäten stetig ausgebaut werden, kann es bei ausserordentlich schnell steigenden Fallzahlen zu einer Kontingentierung der Tests kommen. Sollten die zugeteilten Kapazitäten für das präventive repetitive Testen in den Primar- und Sekundarschulen der Volksschule nicht mehr ausreichen, wird das Testangebot beziehungsweise die Testpflicht gemäss den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) angepasst: Dabei würde diejenige Bevölkerungsgruppe mit dem niedrigsten

Immunitätsgrad gegen das Sars-Cov2Virus und dem höchsten Ansteckungsrisiko in Bezug auf die Omikron-Variante bevorzugt getestet werden. Dies bedeutet, dass das präventive repetitive Testen prioritär bei Kindern bis zwölf Jahre aufrechterhalten wird.

Obligatorische Testteilnahme schafft mehr Sicherheit

Die Ansteckungsfähigkeit einer infizierten, asymptomatischen Person ist in den ersten Tagen jeweils schwächer. Bei regelmässigem Testen in kurzen Intervallen und sehr hoher Beteiligung kann auf Quarantänemassnahmen grösstenteils verzichtet werden. Insbesondere kann so bei positiven Pools von Quarantänen bis zur Poolauflösung abgesehen, der Schulbetrieb entspannter aufrechterhalten und die Absenzen der Schülerinnen und Schüler vom Schulbetrieb reduziert werden. Dank des Testobligatoriums können alle Schülerinnen und Schüler von den Quarantäneerleichterungen profitieren. Die für die ersten zwei Wochen nach Schulbeginn auf die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Primarklassen erweiterte Maskenpflicht wird fortgesetzt und auf die erste Klasse ausgedehnt. Die Schulen setzen den Unterricht im Rahmen der ordentlichen Unterrichtszeiten fort, allenfalls mit einem Sonderprogramm. pd s o. c h

Gefeiert, fein getafelt, grosszügig Geschenke gemacht? Nach den Festtagen und dem Jahreswechsel folgt im Januar oft gähnende Leere im eigenen Portemonnaie, Ebbe macht sich breit auf dem Bankkonto: Das Januarloch lässt grüssen und ist trist und grau. In diesem Jahr kann aber alles anders sein, denn der Fachmarkt A1 macht seinen Kundinnen und Kunden eine spezielle Freude und nimmt sich vor, möglichst viele Januarlöcher zu stopfen. Wer noch bis Ende Januar beim Einkaufen im Fachmarkt A1 etwas Schönes und Überraschendes entdeckt, kann sich diesen Wunsch mit etwas Glück vielleicht schon bald erfüllen und sich so selber

grosszügig beschenken und dem Januarloch den Garaus machen. Mit einem grossen Online-Wettbewerb erfüllt der Fachmarkt A1 grosszügig Wünsche. Wer beim Einkaufen im Fachmarkt A1 in einem der Geschäfte etwas Tolles entdeckt und entsprechend auf www.a-eins.ch festhält, nimmt automatisch an der grossen Verlosung von Geschenkkarten im Gesamtwert von 5000 Franken teil. mgt w w w. a - e i n s . c h

Mit etwas Glück macht man seinem Januarloch den Garaus. (Bild: ZVG)

Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss KANTON Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben am vergangenen Wochenende im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit elf Männer und eine Frau angehalten, die entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug gelenkt haben. Die Fehlbaren mussten ihren Führerausweis abgeben und werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn zwischen Freitagabend und Samstagmorgen, 14. und 15. Januar, insgesamt zwölf Verkehrsteilnehmende angehalten, die entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Auto (11) oder einen Lieferwagen (1) gelenkt haben. Acht Fahrzeuglenker waren alkoholisiert unterwegs, vier unter Drogeneinfluss. Die Polizei wird die Fehlbaren bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn anzeigen und nahm ihnen den Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde ab. Immer wieder ereignen sich Verkehrsunfälle, die durch alkoholisierte oder

Die Kantonspolizei musste zwölf Führerausweise abnehmen. (Bild: ZVG) unter Drogeneinfluss stehende Verkehrsteilnehmer verursacht werden – dies zeigt die jährliche Verkehrsstatistik. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug lenkt, gefährdet nicht nur sich selber, sondern auch Dritte. Zudem müssen Fehlbare mit happigen strafrechtlichen und administrativen Konsequenzen rechnen. Daher gilt: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert hat, setzt sich nicht ans Lenkrad, sondern nutzt öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi, um nach Hause zu kommen. Oder er bestimmt rechtzeitig eine Person, deren Fahrfähigkeit nicht beeinträchtigt ist. pd p o l i z e i . s o. c h

Härtefallmassnahmen neu für alle Branchen möglich KANTON Der Regierungsrat hat weitere Härtefallmassnahmen beschlossen. Gestützt auf die Verlängerung der nationalen Rechtsgrundlagen können erneut Gesuche für Umsatzeinbussen aus den Jahren 2020/2021 eingereicht werden. Das eidgenössische Parlament hat die Rechtsgrundlagen für die Härtefallmassnahmen bis Ende 2022 verlängert. Als Sofortmassnahme hat der Bundesrat die bestehende Härtefallverordnung angepasst, um den Übergang vom alten zum neuen System sicherzustellen. Der Solothurner Regierungsrat begrüsst dieses Vorgehen. So können neu von allen Branchen Gesuche für Umsatzeinbussen aus den Jahren 2020 und 2021 (inklusive 2. Halbjahr) eingereicht werden.

Die Frist dafür läuft vom 1. bis 31. März 2022, eingereicht werden können die Gesuche beim Sekretariat des Volkswirtschaftsdepartementes. Informationen dazu werden zeitnah unter corona. so.ch/wirtschaft kommuniziert werden. Der Regierungsrat begrüsst weiter, dass sich der Entwurf der Covid-19-Härtefallverordnung 2022 bezüglich Begrifflichkeit, Auflagen und System stark an der Covid-19-Härtefallverordnung vom November 2020 orientiert und zumindest ein Teil des vom Kanton im Jahr 2021 aufgebauten Vollzugssystems übernommen werden kann. Jedoch erscheint ihm das gewählte Vorgehen in mehreren Punkten als zu kompliziert und aufwändig: Das primäre Ziel einer raschen Auszahlung und einer rechtsgleichen Behandlung der Unternehmen könne so nicht erreicht werden. pd s o. c h


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Kino

Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3

Premieren vom 20. bis 26. Januar

Die Generation der Möglichkeiten KINO LICHTSPIELE OLTEN «The Worst Person in the World»: 20. Januar, 20 Uhr

Julie ist 30 und weiss nicht, was sie vom Leben will. Ein Medizinstudium hat sie abgebrochen, soll’s nun Psychologie sein – oder doch eher Fotografie? Die Beziehung zu einem älteren ComicZeichner bringt eine gewisse Stabilität. Aber die Aussicht auf Ehe und Familie lässt sie einmal mehr ausbüchsen. Der Norweger Joachim Trier führt in zwölf Episoden durch das Leben eines typischen Millenials, und seine Hauptdarstellerin (Renate Reinsve) bringt das manchmal flirrende, manchmal traurige Spiel mit Möglichkeiten so überzeugend rüber, dass sie in Cannes 2021 den Darstellerpreis gewonnen hat.

deshalb ziehen sie weiter nach Arkansas. Der Vater träumt von einer eigenen Farm, auf der er Gemüse für Landsleute anbauen kann. Doch das Projekt will nicht recht in Gang kommen, die Familie lebt in einem Wohnwagen und hat in der ländlichen Gegend Mühe, Anschluss zu finden. Die Grossmutter, die zur Unterstützung aus der Heimat anreist, sorgt für zusätzliche Turbulenzen – aber sie hat ein Kraut im Gepäck, das die Wende bedeuten könnte. Lee Isaac Chung ist selbst auf einer Farm in Arkansas aufgewachsen; eindrücklich schildert er das

Bemühen von Migranten, in der Fremde Wurzeln zu schlagen.

«Apenas El Sol»: 25. Januar, 20 Uhr

Mateo Sobode Chiquena gehört dem Stamm der Ayoreo an, der in Paraguay in den Siebzigern zwangsweise umgesiedelt wurde. Mit einem alten Kassettenrecorder bereist er seine ursprüngliche Heimat, um kulturelle Zeugnisse seines Volks zu bewahren. Die Regisseurin Arami Ullon ist dem Indigenen mit der Kamera gefolgt und hat seine Suche nach den Wurzeln auf poetische Weise dokumentiert. www.lichtspiele-olten.ch

«Rifkin’s Festival»: 22. Januar, 20 Uhr

In «Nightmare Alley» versucht der charismatische Stanton Carlisle die wohlhabende Elite der New Yorker Gesellschaft der 40er-Jahre zu betrügen. (Bild: Searchlight Pictures)

Olten / Oftringen / Aarau Nightmare Alley Ein Film von Guillermo Del Toro Als der charismatische, aber vom Pech verfolgte Stanton Carlisle (Bradley Cooper) auf einem Jahrmarkt die Hellseherin Zeena (Toni Collette) und ihren Mann und Mentalisten Pete (David Strathairn) kennenlernt, wittert er seine Chance. Er nutzt die Gelegenheit, lernt von ihnen, was er nur kann, und nutzt sein neu erworbenes Wissen, um die wohlhabende Elite der New Yorker Gesellschaft der 40er-Jahre auszunehmen. Mit der ihm treu ergebenen Molly (Rooney Mara), plant Stanton den gefährlichen Tycoon Ezra

Grindle (Richard Jenkins) zu betrügen. Eine mysteriöse Psychiaterin (Cate Blanchett) soll ihm dabei helfen. Doch ausgerechnet sie könnte sich als seine bisher gefährlichste Gegnerin erweisen.

Aarau Licorice Pizza Ein Film von Paul Thomas Anderson Ausnahmeregisseur Paul Thomas Anderson kehrt endlich auf die grosse Leinwand zurück. Mit der turbulentungewöhnlichen Romanze «Licorice Pizza» widmet er sich diesmal dem Erwachsenwerden, der Liebe und dem Lebensgefühl der Siebziger. Quelle: www.movies.ch

Mort Rifkin, ein pensionierter Filmdozent aus New York, besucht mit seiner Frau Sue das Filmfestival von San Sebastian. Er hat Sorgen, befürchtet, dass Sue eine Affäre haben könnte, und bekommt deswegen Herzbeschwerden. Der Besuch bei einer verständnisvollen Ärztin lässt jedoch neue Liebe aufblühen. Mort geht in sich und lässt sein nicht durchwegs geglücktes Leben Revue passieren. Eingebettet in diese Träumereien sind viele Anspielungen an Szenen aus bekannten Klassikern. Sie machen Woody Allens Film zu einer Hommage ans europäische Kino.

«Minari»: 24. Januar, 20 Uhr

Auf der Suche nach einem besseren Leben sind die Yis aus Südkorea in die Staaten ausgewandert. In Kalifornien finden sie ihr Glück nicht,

«The Worst Person in the World» erzählt das typische Leben eines Millenials nach. Hauptdarstellerin Renate Reinsve gewann für die Rolle den Darstellerpreis am Filmfestival in Cannes 2021. (Bild: ZVG)

KINOPROGR AMM 20:00 (nur Do) / CH

OLTEN Olten Capitol

Nightmare Alley

20:00 / Edf 14J.

Nightmare Alley

Aarauerstrasse 51 14:20 (nur Sa+So, Mi) / D 8/0J. 0900 246 362 (0.90/ Sing – Die Show deines Lebens Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 1

17:00 (nur Sa+So, Mi) / D 16J.

The King’s Man: The Beginning

Agentenabenteuer über die Vorgeschichte

Aarauerstrasse 51 des regierungsunabhängigen Kingsman0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Geheimdienstes.

Olten KinoKoni 2

20:40 / D 16J.

The King’s Man: The Beginning

Agentenabenteuer über die Vorgeschichte des

Aarauerstrasse 51 regierungsunabhängigen Kingsman-Geheim0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) dienstes.

Olten KinoKoni 2

Aarauerstrasse 51 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 3

14:00 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Spider-Man: No Way Home 17:20 (nur Sa+So, Mi) / D 14J.

Nightmare Alley

19:40 (ausser Di) / D 14/12J.

House of Gucci

Die Geschichte über die Beziehung von

Aarauerstrasse 51 Patrizia und Maurizio und dessen Auswirkung 0900 246 362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) auf die Marke Gucci.

Olten KinoKoni 3

14:10 (nur Sa+So, Mi) / D 6J.

Der Wolf und der Löwe

Aarauerstrasse 51 16:50 (nur Sa+So, Mi), 0900 246 362 (0.90/ 20:00 (nur Di) Frauenkino / D 12J. Anruf, Festnetztarif) Spencer

Olten KinoKoni 4

20:20 / D 14/12J. 17:00 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J. 3D

Spider-Man: No Way Home

Aarauerstrasse 51 0900 246 362 (0.90/ 13:40 (nur Sa+So, Mi) / D 14J. Anruf, Festnetztarif) Nightmare Alley

20:00 (nur Do) / Edf 16J.

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

The Worst Person in the World

Die 30-jährige sprunghafte Julie lernt kurz nach ihrer Trennung einen neuen Mann kennen. 20:00 (nur Sa) / Odf 14/0J.

Olten Lichtspiele Klosterplatz 20

Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ 17:10 (nur Fr-So, Mi), 20:10 (ausser Do) / D 16J. Anruf, Festnetztarif) The King’s Man: The Beginning

20:00 (nur Fr+Sa), 18:20 (nur So) / Edf 14J.

15:30 (nur So) / Edf 12J. Ringstr. 9 0900 246362 (0.90/ Spencer Anruf, Festnetztarif)

Olten KinoKoni 1

Oftringen Ab die Post – youcinema 1 Komödie mit Beat Schlatter

Rifkin’s Festival

20:00 (nur Di) / Odf 12/0J.

Apenas el sol

18:00 (nur Do) / D 8/0J.

Oftringen Sing – Die Show deines Lebens youcinema 5 Moon und seine Freunde müssen Rockstar

Zürichstr. 52 Clay Calloway überreden, an der Eröffnung 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) einer neuen Show teilzunehmen.

20:40 (nur Do-So, Mi), 20:20 (nur Mo+Di) / D 14J.

OFTRINGEN 23:10 (nur Fr+Sa) / D 16J.

Oftringen Scream youcinema 1

14:30 (nur Sa+So, Mi), 11:50 (nur So) / D 8/0J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Sing – Die Show deines Lebens Anruf, Festnetztarif)

Oftringen Nightmare Alley youcinema 5

17:20 (nur Fr-So, Mi) / D 14J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ The Matrix Resurrections Anruf, Festnetztarif) 13:50 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Oftringen Spider-Man: No Way Home youcinema 5 Nach seiner Enttarnung öffnet Peter Parker

Zürichstr. 52 aka Spider-Man ungewollt das Tor zu anderen 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Dimensionen.

20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 16J.

Aarau 20:00 (nur Fr, Di), 20:15 (nur Sa+So) / D 16J. Center Ideal 1 The King’s Man: The Beginning

14:30 (nur Sa+So), 15:30 (nur Mi) / D 8/0J.

Aarau Sing – Die Show deines Lebens Center Ideal 1 Moon und seine Freunde müssen Rockstar

Kasinostr. 13 Clay Calloway überreden, an der Eröffnung 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) einer neuen Show teilzunehmen.

17:15 (nur Sa+So) / D 14/12J.

Aarau Licorice Pizza Center Ideal 1 Eine Liebesgeschichte der 70er-Jahre in

Kasinostr. 13 sonnigen San Fernando Valley 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

AARAU

22:40 (nur Do, Sa), 14:00 (nur Sa+So, Mi) / D 14J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Nightmare Alley Anruf, Festnetztarif)

14:00 (nur Di) / D 12J.

Aarau Spencer Center Ideal 1 Lady Di alias Diana Spencer fasst an den

Zürichstr. 52 Clay Calloway überreden, an der Eröffnung 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) einer neuen Show teilzunehmen.

Kasinostr. 13 Weihnachtsfeiertagen 1991 eine 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) weittragende Entscheidung

20:20 (nur Do-So, Mi), 20:00 (nur Mo+Di) / D 14/12J.

19:30 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 14/12J.

Oftringen Spider-Man: No Way Home youcinema 3 Nach seiner Enttarnung öffnet Peter Parker

Aarau 19:30 (nur Fr, Di), 16:45 (nur Sa+So), Center Ideal 2 20:00 (nur Sa+So), 15:00 (nur Mi) / D 14/12J. Kasinostr. 13 Spider-Man: No Way Home

Zürichstr. 52 aka Spider-Man ungewollt das Tor zu anderen 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Dimensionen.

17:00 (nur Fr-So, Mi) / D 3D

Oftringen Harry Potter und der Stein der Weisen youcinema 3 Die Geschichte um den Zauberlehrling Harry

Zürichstr. 52 erobert die Herzen der Zuschauer. 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

14:20 (nur Sa+So, Mi) / D 8/0J.

Oftringen Encanto youcinema 3

11:50 (nur So) / D 6J. Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Der Wolf und der Löwe Anruf, Festnetztarif) 20:10 (nur Do) / D 16J.

Oftringen The King’s Man: The Beginning youcinema 4 Agentenabenteuer über die Vorgeschichte des

Zürichstr. 52 regierungsunabhängigen Kingsman-Geheim0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) dienstes.

17:10 (nur Fr-So, Mi), 20:30 (nur Fr-So, Mi), 19:50 (nur Mo+Di) / D 14/12J. 3D

Oftringen youcinema 4 Spider-Man: No Way Home

Zürichstr. 52 Nach seiner Enttarnung öffnet Peter Parker 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) aka Spider-Man ungewollt das Tor zu anderen

Dimensionen.

14:40 (nur Sa+So, Mi), 12:10 (nur So) / D 6/0J.

Oftringen Clifford der grosse rote Hund youcinema 4 Clifford wird von einer Familie adoptiert.

Zürichstr. 52 Plötzlich wird er riesig und weckt die 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Aufmerksamkeit vieler Menschen.

0901 56 30 56 (0.64/ Nach seiner Enttarnung öffnet Spider-Man Min., Festnetztarif)

Telefon: 062 748 50 00 Mail: info@youcinema.ch 20:10 / D 16J.

Oftringen The 355 youcinema 6 Agentinnen verschiedener Geheimdienste

Zürichstr. 52 bündeln auf der Jagd nach einem 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) Hightech-Tool ihre Kräfte.

ungewollt das Tor zu anderen Dimensionen. 14:15 (nur Sa+So) / D 6/0J.

Aarau Clifford der grosse rote Hund Center Ideal 2 Clifford wird von einer Familie adoptiert.

Kasinostr. 13 Plötzlich wird er riesig und weckt die 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Aufmerksamkeit vieler Menschen.

20:15 (nur Do) / Edf 12J. 20:15 (nur Di) / D 12J.

Aarau Center Ideal 3 Spencer

Kasinostr. 13 Lady Di alias Diana Spencer fasst an den 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Weihnachtsfeiertagen 1991 eine

weittragende Entscheidung

23:00 (nur Fr+Sa) / D 16J.

20:15 (nur Fr, Mo), 20:30 (nur Sa+So) / D 16J.

Oftringen Aarau The King’s Man: The Beginning Scream youcinema 6 Agentenabenteuer über die Vorgeschichte des Center Ideal 3

Zürichstr. 52 regierungsunabhängigen Kingsman-Geheim0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) dienstes.

14:00 (nur Sa+So) / D 12J.

Oftringen Spencer youcinema 6 Lady Di alias Diana Spencer fasst an den

Zürichstr. 52 Weihnachtsfeiertagen 1991 eine 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif) weittragende Entscheidung

16:40 (nur Sa+So, Mi) / D 14/12J.

Oftringen House of Gucci youcinema 6

Zürichstr. 52 0900 246362 (0.90/ Anruf, Festnetztarif)

14:10 (nur Mi) / D 6J.

Der Wolf und der Löwe

20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 14/12J.

Aarau 20:00 (nur Fr, Di), 20:15 (nur Sa+So) / D 14/12J. Center Ideal 4 Licorice Pizza

dienstes.

20:00 (nur Do-So, Mi), 20:40 (nur Mo+Di) / D 16J.

17:20 (nur Fr-So, Mi), 18:00 (nur Mo+Di) / D 8/0J.

Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

Kasinostr. 13 Kasinostr. 13 Agentenabenteuer über die Vorgeschichte des Eine Liebesgeschichte der 70er-Jahre in 0901 56 30 56 (0.64/ 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) regierungsunabhängigen Kingsman-GeheimMin., Festnetztarif) sonnigen San Fernando Valley

Oftringen Scream youcinema 2

Oftringen Sing – Die Show deines Lebens youcinema 2 Moon und seine Freunde müssen Rockstar

Do, 20. Januar bis Mi, 26. Januar 2022

14:15 (nur Sa+So) / D 14/12J. Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Spider-Man: No Way Home Min., Festnetztarif) 17:45 (nur Sa+So) / D 8/0J.

Aarau Sing – Die Show deines Lebens Center Ideal 3 Moon und seine Freunde müssen Rockstar

Kasinostr. 13 Clay Calloway überreden, an der Eröffnung 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) einer neuen Show teilzunehmen.

15:00 (nur Mi) / D 6/0J.

Aarau Clifford der grosse rote Hund Center Ideal 3

Kasinostr. 13 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

20:15 (nur Mi) / O

Stummfilm Live

14:45 (nur Sa+So), 15:30 (nur Mi) / D 8/0J.

Aarau Encanto Center Ideal 4 Mirabel begeht sich auf eine wichtige Reise,

Kasinostr. 13 um die Magie ihrer Familie zu retten. 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif)

17:30 (nur Sa+So) / D 12J.

Aarau Spencer Center Ideal 4 Lady Di alias Diana Spencer fasst an den

Kasinostr. 13 Weihnachtsfeiertagen 1991 eine 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) weittragende Entscheidung

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Freier Film

Laurenzvorstadt 85 062 824 81 16

Aarau Schloss 1

20:30 (nur Do, Mo) / Edf 18J.

Pleasure

20:30 (nur Fr) / Od 16/14J.

Drive My Car

20:30 (nur Sa), 18:00 (nur Mi) / Odf 16J.

The Worst Person in the World

Die 30-jährige sprunghafte Julie lernt kurz nach ihrer Trennung einen neuen Mann kennen. 19:30 (nur So) / Ed 12J.

The Last Bus

20:30 (nur Di) / CH 8J.

Fedier – Urner Farbenvirtuose 20:00 (nur Do, Mo, Mi) / Edf 14J. 20:00 (nur Fr-So, Di), 16:45 (nur Sa+So) / D 14J.

Nightmare Alley

Schlossplatz 3 Der Schausteller Stanton Carlisle will mit der 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Hilfe einer mysteriösen Psychiaterin den

gefährlichen Tycoon Ezra Grindle betrügen.

Aarau Schloss 1

14:30 (nur Sa+So) / D

Lauras Stern

Ein magischer Stern hilft einem kleinen

Schlossplatz 3 Mädchen den Frust über den Umzug seiner 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Familie zu meistern.

Aarau Schloss 2

19:30 (nur Do) / Edf 14J. 19:45 (nur So), 19:30 (nur Di) / D 14J.

The Matrix Resurrections

Schlossplatz 3 Nach mehreren Jahren in Therapie begegnet 0901 56 30 56 (0.64/ Neo der Welt von Matrix und dieses Mal will Min., Festnetztarif)

er die Wahrheit finden.

Aarau Schloss 2

19:30 (nur Fr), 19:45 (nur Sa) / D 14/12J. 19:30 (nur Mo, Mi) / Edf 14/12J.

House of Gucci

Schlossplatz 3 Die Geschichte über die Beziehung von 0901 56 30 56 (0.64/ Min., Festnetztarif) Patrizia und Maurizio und dessen Auswirkung

auf die Marke Gucci.

Aarau Schloss 2

14:15 (nur Sa+So) / D 6J.

Der Wolf und der Löwe

16:45 (nur Sa+So) / D 16J. Schlossplatz 3 0901 56 30 56 (0.64/ The 355 Min., Festnetztarif)


Veranstaltungen

Nr. 3 | Donnerstag, 20. Januar 2022

Verknüpfung literarischer und musikalischer Legenden

ROCKMUSICAL Morgen Freitag erklingt Shakespeares «Hamlet» als Rockmusical im Stadttheater Olten. Der Vater ermordet, die Mutter übereilt wiederverheiratet und mittendrin der junge Hamlet. Shakespeares Klassiker trifft modernste Musik und verwandelt sich an diesem Abend tanzend, singend und spielend zu einem Stück, das aktueller nicht sein könnte.

E

twas ist faul im Staate Dänemark. Hamlets Vater ist gestorben und kurz darauf heiratet seine Mutter Claudius, den Bruder des verstorbenen Königs. Als Hamlet erfährt, dass Claudius seinen Vater ermordet hat, sinnt er auf Rache. Gefangen in gesellschaftlichen Konventionen, gebunden durch seine Liebe zu Ophelia und im Zweifel, ob es richtig ist, Gleiches mit Gleichem zu vergelten oder gar allem zu entfliehen und dem eigenen Le-

ben ein Ende zu setzen, nimmt die Tragödie ihren Lauf... Verwirrungen, Spionage und Misstrauen durchziehen den narrativen Verlauf des «Hamlets». Aber ungewisse gesellschaftliche Verhältnisse und bröckelnde politische Strukturen zeigen sich auch heutzutage, was Hamlet wieder zu einem hochaktuellen Stück macht. In der morgigen Inszenierung im Stadttheater Olten treffen klassische Shakespeare-Texte auf modernste Musik und ein klares zeitgemässes Bühnendekor auf aufwendige historische Kostüme. Alle präsentierten Songs – darunter Musik von Adele, Billy Joel, Kate Bush und Robbie Williams – werden live von einer Rockband gespielt und mit der klassischen Fassung von «Hamlet» verflochten. Nebst dieser Verbindung von klassischem Text und Rockmusik verbindet auch die Choreografie von Lara Diez die Bewegungssprache von Hip-Hop, Disco, Rap und Rock’n’Roll mit dem historischen Konzept des Höfischen Tanzes. pd Rock me Hamlet Freitag, 21. Januar, 19.30 Uhr Stadttheater Olten Tickets unter www.stadttheater-olten.ch, www.kulturticket.ch oder Tel. 062 289 70 00

Mozarts Sinfonien integral I

Verwirrungen, Spionage und Misstrauen durchziehen den narrativen Verlauf des Stücks, das heute wieder hochaktuell ist. (Bild: ZVG)

DONNERSTAG, 20. JANUAR

SAMSTAG, 22. JANUAR

SONNTAG, 23. JANUAR

MITTWOCH, 26. JANUAR

MUSIK

BÜHNE

FÜHRUNGEN

FREIZEIT

OLTEN

OLTEN

OLTEN

OLTEN

FREIZEIT OLTEN

14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» – Pro Senectute. Zu Musik aus aller Welt verschiedene Tänze kennen lernen.

FREITAG, 21. JANUAR BÜHNE OLTEN

19.30–22.30, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: «Rock me Hamlet». Das rockige Shakespeare-Musical. 20.15, Theater Studio Olten, Dornacherstrasse 5: Graziella Rossi u.a.: «Maria Callas – Meisterklasse». «Meisterklasse» ist ein faszinierender, musikalischer Theaterabend für eine Schauspielerin, Sopran, Tenor und Piano und eine Hommage an die unvergessliche Göttin der Opernwelt – mit der souveränen Graziella Rossi als gebrochene, egozentrische Diva. www.theaterstudio.ch

20.00, Schwager Theater, Industriestrasse 78: «Alles aber besser». LiederKabarett von Weniger Egli. www.schwager.ch 20.15, Theater Studio Olten, Dornacherstrasse 5: Graziella Rossi u.a.: «Maria Callas – Meisterklasse». «Meisterklasse» ist ein faszinierender, musikalischer Theaterabend für eine Schauspielerin, Sopran, Tenor und Piano und eine Hommage an die unvergessliche Göttin der Opernwelt – mit der souveränen Graziella Rossi als gebrochene, egozentrische Diva. www.theaterstudio.ch

MUSIK OLTEN

19.30–20.30, Konzertsaal des Stadttheaters: Konzertabend. Konzert für drei Violoncelli und Klavier. Leana und Jonas Krummenacher, Michèle und Alfred Scherer spielen Werke von Popper, Debussy, Haydn, Schostakowitsch und Piazzolla. Beginn: 19.30 Uhr. Kollekte zur Deckung der Unkosten.

OLTEN

20.00–22.00, Lichtspiele, Klosterplatz 20: Konzert von «ChaChaMania». www.lichtspiele-olten.ch

MUSIK OLTEN

14.00–16.30, Restaurant Löwen, Bahnhofstrasse 47: «Niederämter Jassturnier 60+» – Pro Senectute. Einfacher Schieber – «Obenabe und Undeufe». Spielleiter: Franz Willi: 062 298 17 47. Anmeldung bis 15 Min vor Spielbeginn.

MONTAG, 24. JANUAR

DONNERSTAG, 27. JANUAR

FREIZEIT

MUSIK

OLTEN

OLTEN

FREIZEIT OLTEN

Am Samstag, 22. Januar, ist das Duo Weniger Egli mit seinen Kabarett-Liedern im Oltner Schwager Theater zu Gast. (Bild: ZVG)

09.00–11.00, Bloomell Coffeehouse, Autorenstrasse 5: Sprachencafé Englisch. Sich regelmässig treffen und ohne Druck Englisch sprechen. www.bloomell.ch 09.00–10.00, Kursraum QiArt, Jurastrasse 17: «Qi Gong 60+» – Pro Senectute. Ein Weg zur inneren Harmonie. 09.30–11.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» – Pro Senectute. Zu Musik aus aller Welt verschiedene Tänze kennen lernen.

17.00–18.00, Pauluskirche, Grundstrasse 18: «Meisterwerke» für Violine und Klavier. Die Solothurner Pianistin Marlis Walter und die Violinistien Anaïs Chen bieten dem Abendmusik-Publikum in der Oltner Pauluskirche ein Programm mit klassischen Meisterwerken von Mozart, Beethoven und Schubert an, gespielt im historisch authentischen Klang mit Hammerflügel. (Veranstaltung mit 2G).

DIENSTAG, 25. JANUAR

AARBURG

19.30–23.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: «MGM – Müller,Gerber,Meier». «MGM – Müller,Gerber,Meier», drei Freunde, drei Gitarren, drei Stimmen. Covid-Bestimmungen: 2G, Sitzanlass nach Gastrokonzept keine Maskenpflicht am Tisch. Kollekte Konzert. Reservierungen unter www.tinyurl.com/mgm-musigburg-2021. www.musigburg.ch

13.30–14.30, Alte Holzbrücke, rechte Aareseite: Öffentliche Führung «Historische Altstadt» – Englisch. Flanieren im Rahmen einer öffentlichen Altstadtführung mit einem erfahrenen Guide durch die Gassen von Olten. Historische Erzählungen zu einzelnen Gebäuden runden den stündigen Rundgang ab.

13.30–15.00, Online via Zoom: «Englisch – Anwenden im Alltag 60+» – Pro Senectute. Den Wortschatz erweitern und im Alltag anwenden. Onlinekurs. Anmeldung: 062 287 10 20, kurseolten@ so.prosenectute.ch. 14.00–15.00, Christkatholisches Kirchgemeindehaus, Kirchgasse 15: «Café Balance 60+» – Pro Senectute. Mit rhythmischen Bewegungsabfolgen aus Balance- und Kraftübungen fördert man die körperliche und geistige Mobilität im Alter und beugt Stürze vor.

MUSIK

IN KÜRZE

VORTRAG

TERMINE

19.30–22.00, Stadttheater Olten, Frohburgstrasse 1: Mnozil Brass – «Gold». Jubiläumskonzert zum 28. Geburtstag. Einlass mit Covid-Zertifikat und amtlichem Ausweis.

9

14.15–15.45, Online via Zoom: «Spanisch Einsteigerkurs 60+» – Pro Senectute. Keine oder nur wenig Vorkenntnisse. Die ersten Grundlagen erwerben, um sich mündlich und schriftlich im Alltag auszudrücken. Onlinekurs. Anmeldung: 062 287 10 20, kurseolten@so.prosenectute.ch.

DULLIKEN

19.00–20.15, Christkatholische Stadtkirche: Musik in der Stadtkirche. Nadia Bacchetta (org), und Fabian Bloch(euph, Wunderhorn und alp).

FREIZEIT OLTEN

14.30–16.00, Christkatholischer Kirchgemeindesaal, Kirchgasse: «Internationale Tänze 60+» – Pro Senectute. Zu Musik aus aller Welt verschiedene Tänze kennen lernen.

Wie viele Sinfonien hat Mozart geschrieben? Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, da sich im Verlaufe von Mozarts Leben die musikalische Form der «Sinfonie» veränderte: vom unterhaltsamen Divertimento und der italienischen Opern-Sinfonia hin zum umfassenden Orchesterwerk, wie man es seit Beethoven, Brahms und Bruckner im Konzertsaal antrifft. An dieser Entwicklung war Mozart wesentlich mitbeteiligt, und es ist faszinierend, den künstlerischen Weg von seiner Es-Dur-Sinfonie KV 16, die er mit acht Jahren in London komponierte, zur finalen E-Dur-Sinfonie KV 543 aus dem Jahre 1788 zu verfolgen. Im ersten Teil seiner Auseinandersetzung mit Mozarts Sinfonien bringt am Montag, 7. Februar, der Musikwissenschaftler und Dirigent Dr. Alois Koch (Bild) dem Publikum in Aarburg die wenig bekannten Werke bis hin zur sogenannten «Pariser Sinfonie» näher, in einem zweiten Schritt wird er sich im Herbst dann mit Mozarts «grossen» Sinfonien auseinandersetzen. Der Vortrag im Rahmen von «Verweilen am Mozartweg» findet am 7. Februar von 18 bis 19.15 Uhr im Museum im Städtli 35 in Aarburg statt. mgt

KURS

Date Nights für die Beziehung Egal ob frisch verheiratet oder seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs, ob himmelhochjauchzend oder eher bemüht: Es lohnt sich immer, in die eigene Ehe zu investieren. Die Reformierte Kirche Olten-Stadt und die Katholische Kirche Olten bieten gemeinsam einen Ehe-Kurs an, der auf christlichen Prinzipien aufgebaut ist, ohne einen christlichen Hintergrund bei den Gästen vorauszusetzen. Der Ehe-Kurs besteht aus sieben Treffen und startet am Freitagabend, 25. Februar. Dieser Kurs kann Paaren helfen, in ihre Beziehung zu investieren und eine starke Ehe aufzubauen. Dabei geht es um die folgenden Themen: Beziehung stärken, Kunst der Kommunikation, Konflikte lösen, Kraft der Vergebung, Einfluss der Familie, Guter Sex, Liebe in Aktion. Drei Abende (25.2., 8.4. und 24.5.) finden im Saal der St. Marienkirche in Olten statt und starten mit einem stimmungsvollen Essen. Spannende Inputs geben Impulse für den Alltag und Anregungen zu Gesprächen zu zweit. Vier Kursabende (11.3., 25.3., 29.4., 13.5.) finden online statt, bei welchen die Paare von zu Hause aus teilnehmen können. Weitere Informationen bei Alexandra Kämpf (Tel. 079 536 97 57, ar.kaempf@bluewin.ch) oder Mario Hübscher (Tel. 079 934 35 31). Anmeldung mgt an sekretariat@katholten.ch.

KONZERT

Chachamania ist im «Lichtspiele» zu Gast Im Rahmen von «JazzinOlten» ist am Freitag, 21. Januar, um 20 Uhr im Kino Lichtspiele die Band Chachamania zu Besuch. Cha-Cha heisst die Insel. Und die Reise geht los. Die vier Maniacs bedienen sich am liebsten bei Grooves, welche bezüglich ihrer Herkunft in Äquatornähe anzusiedeln sind. Chachamania versteht sich selbst als Schmelztiegel, in welchem lustvoll verschiedenste Einflüsse etlicher Kulturen und musikalischer Szenen verwoben werden. Die wendigen und quirligen Musiker spielen frisch wie die Kokosnuss – unverkrampft und spielerisch mgt zwischen Tradition und Neuem.


10

Freizeit

Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3

REZEPT

Lauch-Schinken-Taler mit Gorgonzola mit Kokos-Choc-o-Schaum Lauch-Schinken-Taler mit Gorgonzola Zubereitung • Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Eine Mulde formen und Hefe hineingeben. Butter in einer Pfanne schmelzen, Milch dazu giessen und mit dem Mehl mischen. 10 Minuten kneten, bis ein weicher, glatter Teig entsteht. Zugedeckt rund 60 Minuten aufs Doppelte aufgehen lassen. Ofen auf 200 °C vorheizen. • Lauch rüsten und in Ringe schneiden. Butter in einem Topf erhitzen. Lauch und Schinken kräftig andünsten. In eine Schüssel geben und etwas auskühlen lassen. Gorgonzola klein schneiden und daruntermischen. Mit Pfeffer abschmecken. • Teig 2 cm dick auswallen, Lauchmischung darauf geben, satt einrollen und in 3 cm dicke Scheiben schneiden. Mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 15 bis 20 Minuten backen.

E I N K AU F S Z E T T E L Lauch-Schinken-Taler mit Gorgonzola für 16 Stück 500 g 1/2 EL 1 TL 1/2 50 g 3.5 dl 1 1 EL 100 g 100 g

Mehl Salz Zucker Hefewürfel Butter Milch Lauch Butter Vorderschinken, in Streifen geschnitten Gorgonzola Pfeffer

Zubereitung: rund 1¼ Stunden plus aufgehen plus rund 20 Minuten backen.

Kokos-Choc-o-Schaum für 4 Personen

Tipp: Lauch-Schinken-Taler in Alu-Formen backen, so fallen sie nicht auseinander.

1 Pack 1 Pack 1 Stück

Kokos-Choc-o-Schaum Zubereitung • Die Kokosflocken in eine tiefe Schale leeren. • Die Choc-o-Schäume auspacken und jeweils 5 Stück auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Für 10 bis 15 Sekunden in den 80 °C warmen Ofen stellen, bis sie zu

glänzen beginnen. Herausnehmen und sofort rundum in den Kokosflocken drehen. So weiter verfahren, bis alle Choc-o-Schäume einen Kokosmantel haben.

Familienpreis-Choc-o-Schaum Volg-Kokosflocken Backpapier

Weitere Rezepte finden sich auf www.volg.ch/rezepte

Zubereitung: 10 Minuten.

RÄTSELN, MITMACHEN UND GEWINNEN! GEWINNEN Sie einen Gutschein von ggsnet im Wert von CHF 50.So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Text: SAKREUZ (Abstand) und Lösungswort an 919 (CHF 1.50/SMS). Wählen Sie Telefon 0901 333 166 nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer (CHF 1.50/Anruf). Gratisteilnahme Postkarte an SAKREUZ, Postfach, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 26.01.2022. Der Gewinner wird auf www.smsplay.ch veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5

7 8 3 4 7 2 6 4 1 9 8 6 6 8 9 4 3 6 4 8 5 1 3 7 6 9

1 5 Es existieren nur die Ziffern 1 - 9. Die 0 gibt es nicht. Füllen Sie die 2 leeren Felder so aus, dass in jeder 6 Zeile, in jeder Spalte und jedem der 9 kleinen Quadrate alle Ziffern (nur ein Mal!) stehen.

comhouse.ch 153

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5 6 9

Problem

Samstag, 29.01.2022, 13.00 - 15.00 Uhr

Nr.10048

3

Autogrammstunde mit Lukas Lhotak vom EHC Olten

Gratis Nummer


Vereine

Nr. 3 | Donnerstag, 20. Januar 2022

Ein bisschen Japan in Däniken NAISETSU KARATEKLUB DÄNIKEN In der Bühlhalle in Däniken trainieren mehrmals pro Woche Jugendliche und Erwachsene die japanische Kampfkunst. Der Karateklub Naisetsu sorgt bei den Mitgliedern für Abwechslung im Alltag, aber auch für körperliche und mentale Fitness.

K

Rege Trainingsteilnahme ist wichtig

Der Verein besteht aus Jugendlichen und Erwachsenen, wobei Kinder ab acht Jahren mitmachen können. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. «Man ist in keinem Alter davor gewappnet, dass es einem nicht doch plötzlich den Ärmel reinzieht und man mit Karate anfängt»,

INSERATE

EHC OLTEN

Dominic Nyffeler und Victor Oejdemark ab Sommer zum EHCO Der EHC Olten hat zwei Verpflichtungen im Hinblick auf die Saison 2022/23 getätigt. Torhüter Dominic Nyffeler und Verteidiger Victor Oejdemark wechseln in die Dreitannenstadt. Für Dominic Nyffeler bedeutet der Wechsel zum EHCO eine Rückkehr ins Kleinholz. Der 29-jährige Zürcher hütete bereits in der Saison 2016/17 das Tor des EHC Olten. Anschliessend wechselte Nyffeler für zwei Jahre zum HC Ajoie. Seit drei Jahren steht der Torhüter beim EHC Kloten unter Vertrag. In den beiden letzten Saisons war Nyffeler jeweils der Keeper mit der besten Fangquote in der Swiss League. Derzeit ist Nyffeler bis Ende Januar mit einer B-Lizenz an Genf-Servette ausgeliehen und überzeugt auch in der National League mit starken Leistungen. Nyffeler hat beim EHC Olten einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben.

TAMARA BINDT

ontrollierte Bewegungen und Rufe auf Japanisch. Bereits beim Zusehen wirkt die Kampfsportart eindrücklich. Die Gesichter sind konzentriert und die Schläge sind gezielt, ohne das Gegenüber zu verletzen. Vor der eigentlichen Tätigkeit gibt es jeweils ein Begrüssungsritual, bei welchem nach anfänglichem Tumult unter den Kindern und Jugendlichen Stille eintritt. Ein Moment, um zu sich zu kommen und den Kopf freizubekommen, bevor sich die Mitglieder der Sportart widmen. Bei jedem abgeschlossenen Ritual oder bei einer neuen Übung begrüsst und bedankt man sich auf Japanisch mit «Oss!». Auch der Name Naisetsu kommt aus dieser Sprache und bedeutet wörtlich übersetzt «eingeschriebener Kreis». Es soll den Zusammenhalt und die Freundschaft unterstreichen, da dadurch der Verein entstanden ist. Sieben Personen gründeten den Karateverein Naisetsu im Jahr 2003, darunter befand sich auch Ben Waeber. Der 36-jährige ist der Dojo-Leiter, also der Vorsteher dieser Trainingshalle. Er selbst führt die Kampfsportart bereits seit 30 Jahren aus und wollte damals seine Begeisterung für diesen Sport noch mehr ausleben. «Wir waren fasziniert und wollten noch mehr aus unserem Hobby machen. Daraus ist die Idee entstanden, dass wir anderen Karate beibringen können», erzählt Waeber.

11

Jung, aber schon viel Erfahrung

Ben Waeber trainiert mit den jüngsten Mitgliedern des Vereins. (Bild: Tamara Bindt) lacht Waeber. Nebst ihm hat es auch einige andere Leiter, welche die Gruppen an unterschiedlichen Wochentagen unterrichten. Nicht alle von ihnen haben einen schwarzen Gürtel, doch dies sei für das Unterrichten auch nicht nötig. «Früher gab es keine Farben bei den Gürteln. Man hatte nur schwarz und weiss. Erst später wurden die Farben ergänzt, damit man mehrere Stufen hat

«Eine gute Entwicklung in diesen jungen Jahren ist wichtig. Es ist gut, wenn sie etwas aus sich machen und sich viel bewegen. Davon werden sie in Zukunft profitieren.» BEN WAEBER, LEITER DOJO

und sich somit besser einordnen kann», erklärt Ben Waeber. Die jüngeren Mitglieder mit wenigen Erfahrungen dürfen gemeinsam mit älteren unterrichten. So können sie ihre Kenntnisse erweitern und immer mehr an Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen, bis sie schliesslich auch selbstständig Gruppen leiten können. Die Prüfungen, welche es braucht, um eine neue Gurtfarbe und somit eine neue Stufe zu erhalten, werden etwa zwei Mal jährlich im Verein selbst durchgeführt.

«Im letzten Jahr haben zehn Schülerinnen und Schüler eine sehr gute Prüfung abgelegt und konnten in die nächste Stufe», freut sich der Küttiger. Bis zum braunen Gurt können die Leistungsnachweise im Karateklub Naisetsu abgelegt werden. Danach müssen diese von Personen mit einer höheren Gurtstufe, welche vom japanischen Dachverband anerkannt sind, abgenommen werden. Um gute Fortschritte erzielen zu können und somit das Ziel einer neuen Gurtstufe zu erreichen, empfiehlt der Verein, dass an mindestens zwei von drei Trainings pro Woche teilgenommen wird.

Selbstvertrauen vermitteln

Nebst der Ablegung von internen Prüfungen nehmen die Vereinsmitglieder auch an Wettkämpfen teil. Momentan finden diese aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr so regelmässig statt wie zuvor. Am zuletzt durchgeführten Turnier durften die jüngeren Vereinsmitglieder mitmachen. «Es war ein Turnier in einem geschützten Rahmen. Man führte also keinen Freikampf durch, bei welchen man mit ungesagten Techniken aufeinander losgeht, sondern es war alles strukturiert. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler ihre ersten Trainingserfahrungen sammeln», erläutert Waeber.

Die Motivationen zum Vereinsbeitritt und zum Erlernen dieser Kampfkunst sind vielfältig. Die meisten haben Lust darauf, etwas Neues zu lernen, möchten sich in einem Turnier messen können, wollen fit bleiben oder mit Freundinnen und Freunden gemeinsam eine Sportart ausüben. Ben Waeber ist es am wichtigsten, dass man dem Verein beitritt, weil man sich wohlfühlt. «Sie sollen sich nach der Lektion so fühlen, wie es mir ergeht. Karate gibt mir ein besonderes Gefühl», schildert er. «Ich wünsche mir auch, dass die Jugendlichen ein gewisses Selbstvertrauen erlangen und dass sie Freude daran haben, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.» Dies ist das Ziel des Vereins. «Eine gute Entwicklung in diesen jungen Jahren ist wichtig. Es ist gut, wenn sie etwas aus sich machen und sich viel bewegen. Davon werden sie in Zukunft profitieren. So etwas ist nicht selbstverständlich.» Damit diese Ziele erreicht werden, sorgt Ben Waeber in den Karatestunden für ein Gefühl von Gemeinschaft und freundschaftlichem Zusammensein. Das scheint ihm bisher zu gelingen. Die Kinder und Jugendlichen verlassen mit roten Köpfen und grossem Lächeln die Turnhalle und rufen: «Oss!». naisetsu.ch

Mit Victor Oejdemark wechselt ein offensivstarker Verteidiger nach Olten. Der 23-Jährige wurde in der Nachwuchsabteilung der ZSC Lions ausgebildet und machte seine ersten Schritte im ProfiEishockey beim EV Zug. Derzeit steht Oejdemark beim Lausanne HC unter Vertrag und wird mit einer B-Lizenz auch beim HC La Chaux-de-Fonds eingesetzt. Trotz seines jungen Alters bringt Oejdemark bereits die Erfahrung von 53 Spielen in der National League sowie 159 Partien in der Swiss League (75 Skorerpunkte) mit. Oejdemark hat beim EHC Olten einen Vertrag für die Saison 2022/23 unterzeichnet. pd

B E I T RÄG E W I L L KO M M E N Gibt es spannende Neuigkeiten von Ihrem Verein? Hat Ihr Verein etwas Interessantes unternommen oder vielleicht etwas Besonderes erreicht? Schreiben Sie darüber und schicken Sie uns den Beitrag auf redaktion@ stadtanzeiger-olten.ch. Der Artikel (am besten in einer Word-Datei) sollte maximal 2500 Zeichen inklusive Leerschläge umfassen und neutral abgefasst sein (keine «Wir»-Formulierungen). Gerne dürfen Sie auch Fotos mitschicken (mindestens 1 MB). sar


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Im Fokus

Donnerstag, 20. Januar 2022 | Nr. 3

75 Tage lang ganz allein auf hoher See UNVERGESSEN Gabi Schenkel, aufgewachsen in Olten und Däniken, hat geschafft, was bisher keine andere Schweizerin geschafft hat: eine Solo-Überfahrt des Atlantiks in einem Ruderboot. Nach zweieinhalb Monaten traf sie in Antigua ein. ACHIM GÜNTER

Die bald 45-jährige Gabi Schenkel wurde 1977 in Zürich geboren. Als Primarschülerin zog sie mit ihrer Familie nach Olten um, später nach Däniken. An der Kanti Olten besuchte sie das Gymnasium, das sie 1997 mit der Matura abschloss. Sie wuchs mit einer ein Jahr jüngeren Schwester auf. Mit Beginn des Studiums zog sie nach Lausanne; später wohnte sie meist in der Region Zürich, seit einem Jahr in Einsiedeln. Schenkel arbeitet als Osteopathin mit eigener Praxis in Zürich und Einsiedeln. Seit Jahrzehnten betreibt sie intensiv Sport: Als 17-Jährige bestritt sie das erste von nunmehr vielen Ultra-Marathon-Rennen, dazu liebt sie Langlaufen. Rudern indes konnte sie nicht – bis sie 2017 in einem Artikel über die Atlantic Challenge las und sich dann entschied, bald selber an dieser teilzunehmen.

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Ich fand das eine coole Sache und sagte mir: Rudern kann man ja lernen. Davor war ich noch nie in einem Ruderboot oder auf einem Ergometer gesessen. Im August 2018, 16 Monate vor Start der Atlantiküberquerung, belegte ich einen Anfängerkurs im Rudern. Ursprünglich wollte ich in einem Vierer-Team teilnehmen. Einen Tag bevor ich mein Anfängerruderdiplom erhielt, entschied ich mich, es alleine zu versuchen. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, was es alles an Vorbereitungsarbeit und Aufwand bedeuten würde. Im Vorbereitungsjahr arbeitete ich gefühlt 200 Prozent. Ich ging selten vor Mitternacht ins Bett und stand stets zwischen 4 und 6 Uhr auf fürs Training. Zuerst sieben Kilometer Aufwärmen auf dem Velo, dann zwei bis vier Stunden

U N V E RG E S S E N In unserer Rubrik «Unvergessen» berichten Personen aus der Region Olten in eigenen Worten über eine prägende Erinnerung oder eine markante Anekdote ihres Lebens. Kennen auch Sie eine interessante Begebenheit? Melden Sie sich auf der Redaktion des Stadtanzeigers: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch

Soloruderin Gabi Schenkel auf den letzten Metern ihrer total 5282 Kilometer langen Atlantik-Überfahrt. (Bild: Ted Martin/Atlantic Campaigns) rudern, nach Hause zum Duschen und danach in die Praxis. Nach der Arbeit kochte ich mir etwas, machte Krafttraining und erledigte Organisatorisches. Die Website, das ganze Marketing, die Sponsorensuche – das machte ich alles selber. Die Vorbereitung war eigentlich das Härteste am ganzen Projekt. Am 12. Dezember 2019 startete ich das Abenteuer auf der Kanareninsel La Gomera, am 25. Februar 2020 kam ich morgens um etwa 8.30 Uhr in Antigua an – nach 74 Tagen, 23 Stunden und 56 Minuten. Der Start war Hardcore. Es hatte enorm starke Winde und Wellen – innert zweier Stunden war ich seekrank, obwohl ich ein Pflaster dagegen verwendete. Und nach fünf Stunden brach in dieser unruhigen See bereits ein erstes Ruder. An den Wellengang gewöhnte ich mich in der Folge rasch. Allerdings wurde ich gleich zu Beginn krank: Erkältung, starker Husten, Taubheit auf einem Ohr, hohes Fieber, Halluzinationen. In den ersten Tagen schlief ich oftmals elf Stunden, hatte überhaupt keine Energie, konnte nicht rudern. Ich liess mich einfach treiben, die Richtung stimmte ja ungefähr. Zwei Wochen lang hatte ich sehr mit dieser Erkrankung zu kämpfen. Irgendwann überzeugten mich dann meine Ärzte, mit denen ich telefonisch verbunden war, Antibiotika einzunehmen. Danach wurde es langsam besser. In der Folge gewöhnte ich mich sehr gut an die Abläufe auf See. Auch das Reinigen der Unterseite des Bootes schaffte ich. Insgesamt viermal wagte ich mich ins Meer, um das Boot zu putzen. An diesem sammeln sich rasch Algen und folglich Mu-

scheln an, die dann wiederum kleine Fische und folglich grössere Fische anlocken. Ausserdem erhöhen die Muscheln den Wasserwiderstand deutlich und machen das Boot langsamer. Das Bootputzen war unangenehm. Ich vergewisserte mich jeweils mit einem Rundumblick unter Wasser, dass kein grösserer Fisch in der Nähe schwamm. Ausser ein paar kleineren Fischen bekam ich im Wasser jedoch nie Fische zu Gesicht. Vom Boot aus aber sah ich Wale, Doraden, Delfine, Mahi Mahi. Das war

«Mental am anspruchvollsten war das Alleinsein, die fehlende Möglichkeit, jemanden anfassen zu können.» schön! Es ist echt imposant, wenn zum Beispiel Wale unter dem Boot durchschwimmen. Haie sah ich nie. Kleider trug ich nur bei der Abfahrt und bei der Ankunft und wenn ich mich selber fotografierte oder filmte. Und ins Meer ging ich mit dem Bikini. Ansonsten war ich immer splitterfasernackt. Mitten im Meer sieht dich ja keiner. Und Kleider erzeugen Reibung – ohne ist angenehmer. Auch Sonnencrème lässt sich ohne Kleider leichter auftragen. Ich schützte mich immer mit Schutzfaktor 50 gegen tagtäglich zwölf Stunden Sonneneinstrahlung. Abends vor dem Gang in die Schlafkabine wusch ich die Sonnencrème ab. Mental am anspruchvollsten war das Alleinsein, die fehlende Möglichkeit, jemanden anfassen zu können. Irgendwann weiss man nicht mehr, wo man aufhört und wo das Wasser anfängt. Das

Aussehen wird einem völlig egal. Und wenn man so lange alleine ist, kommt alles Schlimme aus der Vergangenheit hoch: das Ausgegrenztsein in der Schule, die Schwierigkeiten in Beziehungen. Man kann sich diesen Gedanken nicht entziehen: Es gibt keinen Kühlschrank, kein Netflix, kein Shoppingcenter. Man wird gnadenlos mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Ich wusste, dass diese Vergangenheitsbewältigung vermutlich kommen würde. Aber mit dieser Intensität hätte ich nicht gerechnet. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich so vieles schöngeredet hatte, was mir widerfahren war. Trotz regelmässiger kleinerer Blessuren lief es nach der Krankheit gleich am Anfang rund. Bis zum 9. Januar, als es grosse Wellen gab. Zuerst fand ich das supercool, weil ich mich freute, dadurch schneller voranzukommen. Doch dann erfasste mich eine Monsterwelle parallel zum Boot, es drehte mich einmal um die Längsachse und schmiss mich von Bord. Über einen Klettergurt war ich zwar immer mit dem Boot verbunden, doch bei diesem Vorfall zerbrach ein zweites Ruder. Nun hatte ich kein Reserveruder mehr. Und auch eines der beiden Satellitentelefone gab nach dem Wasserbad den Geist auf. Das Boot verfügte über zwei Kabinen, die sich luftdicht verschliessen liessen. Jede Nacht schlief ich sechs bis acht Stunden. Teilweise wurde ich dabei nur vier Kilometer pro Stunde westwärts getrieben, zweimal sogar 17 Kilometer. Aber wirklich gut vorwärts kommt man, wenn man zusätzlich rudert. Ich ging nie mit einem schlechten Gefühl ins Bett – egal was tagsüber passiert war. Ich ach-

tete bewusst darauf, nicht traurig oder frustriert schlafen zu gehen, damit der Schlaf auch erholsam war. Morgens setzte ich mir jeweils Tagesziele, machte Rechenspiele und beschäftigte so den Kopf. Ich ass fast nur Gefriergetrocknetes aus dem Beutel, angerührt mit heissem Wasser. Das Wasser stammte aus einer Entsalzungsmaschine, war also Meerwasser, das mittels Solarantrieb in Süsswasser verwandelt worden war. Ich hatte jedoch lange Mühe mit Essen und ass eigentlich bis Ende Januar zu wenig. Nahm ich insbesondere mittags zu viel zu mir, rebellierte mein Magen regelmässig. Ich ruderte in La Gomera mit 60 Kilogramm Körpergewicht los und verlor bis zum Ende 6,4 Kilogramm. Ich hatte drei Eimer an Bord: einen für die Toilette, einen zum Waschen und einen als Ersatz. 300 Meilen vor Ankunft in Antigua geriet ich in eine Gegenströmung. Im Schlaf merkte ich das nicht. Ich wurde rund 30 Kilometer nach Süden abgetrieben und musste dann aus dieser Gegenströmung herausrudern. Ich wusste, ich würde es schaffen. Aber das war anstrengend. Und meine Begleiter an Land konnten nicht mehr mit mir reden, weil inzwischen beide Satellitentelefone kaputt waren. Sie mussten sich auf meine geschriebenen Worte verlassen. Als ich mich schliesslich Antigua näherte, sah ich nachts schon von weitem die Lichtverschmutzung über der Insel. Bei Sonnenaufgang war ich schon fast da. Eine grosse Gefühlsregung stellte sich nicht ein, als ich das Festland erblickte. Ich empfand es eher wie eine logische Folge. Bei der Zielankunft traten kurz zwei, drei Tränen in die Augen, Freude stieg hoch. Dann trat eine Leere ein. Zuerst verstand ich nichts. Ich war so lange alleine auf dem Atlantik gewesen, und in diesem Zielhafen hatte es unheimlich viele Menschen und Boote, viele hupten sehr laut. Das war zu viel, es war wie eine Überreizung der Sinne. Ich konnte es gar nicht geniessen, weil es einfach zu viel war.

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Gabi Schenkel arbeitete das Erlebte auf der Atlantik-Überfahrt und auch die schmerzhaften Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben in einem Buch auf. Das Werk mit dem Namen «Solo auf See» soll am 6. Mai erscheinen. Gelegentlich hält sie auch Vorträge. Schenkels damaliges Boot ist momentan wieder bei der Atlantic Challenge Gabi Schenkel. unterwegs – besetzt von zwei Frauen. Schenkel rudert nur noch selten. Im Sommerhalbjahr ist sie hin und wieder kurz auf dem Sihlsee unterwegs. «Ich geniesse die Ruhe auf dem Wasser», sagt sie.

Vorbereitet auf erhöhte Fallzahlen und Personalausfälle KANTON Die Corona-Fallzahlen steigen rasch. Um die damit verbundenen Hospitalisationen und Personalausfälle im Spitalbereich bewältigen zu können, hat das Departement des Innern sämtliche Spitäler im Kanton Solothurn angewiesen, ausreichend Betten und Fachpersonal zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der Omikron-Variante ist noch in diesem Monat mit einem weiteren starken Anstieg der Corona-Fallzahlen zu rechnen. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, hat der Kanton Massnahmen beschlossen. Mit einer Notfallplanung soll sichergestellt werden, dass zusätzliche Hospitalisationen oder Personalausfälle in der Pflege bewältigt werden können. Zudem wird die Solothurner Spitäler AG (soH) bei Bedarf personell unterstützt. Diese Notfallplanung ist in enger Zusammen-

arbeit mit den Spitälern und Kliniken ausgearbeitet worden.

3-Phasen-Modell für Pflegeplätze

Bisher wurde im Kanton Solothurn insbesondere das Vorgehen bei knappen Intensivpflegeplätzen geregelt. Neu gibt es auch ein 3-Phasen-Modell zur Schaffung von zusätzlichen Bettenkapazitäten auf den allgemeinen Abteilungen: • In der Normalphase (Phase 0) ist die soH verpflichtet, möglichst viele Betten und personelle Ressourcen für die Behandlung von Covid19-Patientinnen und -Patienten bereitzustellen. Dies erfolgt mittels interner Massnahmen und der Reduktion von elektiven Operationen. • Ab 60 Covid-19-Patienten beginnt die Phase 1: Die Privatklinik Obach ist verpflichtet, bis zu 20 Patienten aus dem Bürgerspital Solothurn aufzunehmen. Es handelt sich dabei um Patientinnen und Patienten, welche bis zu ihrem Austritt keine intensive Behandlung mehr benö-

tigen. Zudem wird die Pallas Kliniken AG verpflichtet, dem Kantonsspital Olten Gesundheitsfachpersonal zur Verfügung zu stellen. • Phase 2: Ab 90 Covid-19-Patienten stellen alle Spitäler den Betrieb – mit Ausnahme der Behandlung von Covid-19-Patienten und von Notfällen – ein. Die Privatklinik Obach steht dann gänzlich für die Verlegung von Patientinnen und Patienten aus der soH zur Verfügung (bis zu 60 Patienten) und die Pallas Kliniken AG stellt dem Kantonsspital Olten ihr Personal zur Verfügung. Die für das 3-Phasen-Modell notwendige Allgemeinverfügung trat am 18. Januar in Kraft und gilt längstens bis am 31. Dezember 2022. Sie ersetzt die bisherige Allgemeinverfügung vom 5. Juli 2021. Wenn diese Notfallmassnahmen ergriffen werden müssen, wird dies in allen Spitälern zu hohen unverschuldeten Ertragsausfällen und Mehraufwänden führen, welche abgegolten werden sollen. Der Zivilschutz hat im Kanton Solo-

thurn seit Beginn der Pandemie bereits über 20 000 Diensttage geleistet. Schwerpunkt war dabei die Unterstützung der Spitäler in der ersten Welle und anschliessend Aufbau und Betrieb der Impfzentren. Der Regierungsrat hat nun beschlossen, den Zivilschutz zur Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen im Kanton Solothurn, insbesondere zur Unterstützung der Spitäler sowie Altersund Pflegeheime, einzusetzen. Gemäss Notfallplanung würde in den Spitälern der Zivilschutz bei Bedarf ab der Phase 2 zum Einsatz kommen. Folgende Rahmenbedingungen müssen dabei gewährleistet sein: • Der Einsatz erfolgt subsidiär. Dies ist auch aus wirtschaftlicher Sicht sehr wichtig, denn jeder Zivilschützer, der eingesetzt wird, fehlt an seinem angestammten Arbeitsplatz. • Die Zivilschützerinnen und Zivilschützer müssen sinnvoll eingesetzt werden können. Wichtig ist daher auch eine möglichst langfristige und verlässliche Einsatzplanung.

Angehörige des Zivilschutzes, die im Gesundheitssektor sowie in den für die Landesversorgung wichtigen Betrieben arbeiten, sollen nicht eingesetzt werden. Der Zivilschutz des Kantons Solothurn verfügt über 2075 Zivilschützerinnen und Zivilschützer. Auch der Zivilschutz wird jedoch nicht vor Infektionen verschont bleiben. Aufgrund dessen werden pro Tag gesamthaft 90 Angehörige des Zivilschutzes in drei Schichten in den Spitälern, Alters- und Pflegeheimen eingesetzt werden können. Die erste Schicht ist innerhalb von 72 Stunden nach dem Aufgebot einsatzbereit. Die Angehörigen des Zivilschutzes können das bestehende Personal in den Bereichen Pflege, Logistik, Gastronomie und Administration während 24 Stunden pro Tag während 7 Tagen die Woche unterstützen. In gewissen Bereichen ist eine einsatzbezogene Ausbildung durch das Fachpersonal der Spitäler notwendig. pd s o. c h