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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 039 I 173. Jahrgang I Freitag, 17. Mai 2019

Experiment geglückt

Neue Abfahrtszeiten

Die Sekundarklasse A1b aus Bonstetten hat ein halbes Jahr nicht geraucht. > Seite 3

Zum Postautofahrplan sind in Aeugst mehrere Begehren eingegangen. > Seite 5

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Schlecht geschummelt Zwei Immobilienmakler erhalten für krumme Geschäfte bedingte Gefängnisstrafen. > Seite 6

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Schluss mit Handys An der Primarschule Obfelden sind Mobiltelefone seit Montag nicht mehr erlaubt. > Seite 7

Die Infrastruktur für das Regionalturnfest steht bereit Obfelden ist für die Turnerinnen und Turner und Festbesucher vorbereitet Am Regionalturnfest Albis, Zürichsee und Oberland (AZO) sowie am 77. Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest werden gegen 8000 Besucher erwartet. Die Festareale «Wolsen» und «Zendenfrei» sind bis auf einige Detailarbeiten bereit, um die rund 4000 Athletinnen und Athleten zu empfangen. ................................................... von martin mullis Die Aufwendungen für die umfangreichen Infrastrukturen waren gewaltig. Sie konnten lediglich dank der aussergewöhnlichen Anstrengungen des Organisationskomitees und durch den grossen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer bewältigt werden. An den beiden Wettkampfwochenenden wird es 193 Aufführungen von Aerobic, Gymnastik und Geräteturnen geben. Dabei werden insgesamt 430 Turngeräte, vom Barren bis zum Schaukelringgerüst benötigt. Im Rechnungsbüro sind gegen 1500 Notenblätter und rund 4000 Resultate zu verarbeiten. Die Bemühungen des Kern-OKs, der Organisatoren der verschiedenen Ressorts und einiger Hundert Helferinnen und Helfer aus den Turn- und an-

deren Dorfvereinen sowie des Zivilschutzes, haben sich gelohnt. Doch nicht nur die Anlagen für die Wettkämpfer stehen bereit, selbstverständlich soll das Turnfest auch ein gemütliches Fest sein. Sowohl Turnerinnen und Turner als auch die Besucher sol-

ÖV: Ausbau nach Zug erwünscht

Stallikon: Petition Mehr Wohnraum Von Bern eingereicht für Mettmenstetten ins Säuliamt

Die üblichen Traktanden waren an der Delegiertenversammlung der ZPK vom vergangenen Mittwoch schnell abgehakt: Die 13 anwesenden Delegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) genehmigten die Geschäfte ohne Gegenstimmen oder Diskussionen. Auch die Rechnung wurde gutgeheissen. Sie schliesst mit einem Gesamtaufwand von 184 000 Franken ab (budgetiert waren Ausgaben von 250 000 Franken). Mehr zu reden gaben die Verkehrsverbindungen in den Kanton Zug. Im Anschluss an die offizielle Versammlung präsentierte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser einen Werkstattbericht zum Gesamtverkehrskonzept Knonauer Amt. Der Pendlerverkehr in Richtung Zug nehme zu, so die Planerin. Hierzu entstand eine angeregte Diskussion. Gemeinderat Gregor Blattmann aus Hausen betonte, dass die schlechten Verbindungen Richtung Zug schon bemängelt worden seien, als der Richtplan vorlag. Man war sich mehrheitlich einig und wünschte, dass die Verbindungen für den Süden des Bezirks verbessert werden. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Stallikon ist eine der Gemeinden im Säuliamt, die am schnellsten wächst: In den letzten 25 Jahren nahm die Bevölkerungszahl um satte 68 Prozent zu. Umso mehr war man in der Vergangenheit mit der Frage konfrontiert, wie man für die rasant steigende Schülerzahl die passende Infrastruktur bereitstellt. Derzeit verteilen sich die 320 Primarschüler auf drei Schulanlagen: Pünten, Loomatt und Dorf. In allen drei Schulhäusern werden unterschiedliche Stufen unterrichtet. So lässt es sich nicht vermeiden, das Schulkinder, die in Sellenbüren wohnen, nach Stallikon in die Schule müssen und umgekehrt. Auch setzen sich die Klassenzüge – nur schon aus dem Zu- und Wegzug von Familien – immer mal wieder neu zusammen, und die Lehrpersonen wechseln. Eine Petition möchte das künftig unterbinden. Sie fordert kurze Schulwege, konstante Klassenverbände und das Überdenken des altersdurchmischen Lernens, das in Stallikon seit 2012 praktiziert wird. Nun lud die Schulpflege am Mittwochabend zum Elternabend ein. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Grosses Interesse 100 Personen nahmen am Anlass der LEK-Kommission zum Thema Biodiversität teil. > Seite 8

150 Jahre Wildnispark Es war im Jahr 1869, als Stadtforstmeister Carl Anton Ludwig von Orelli den Wildpark Langenberg gegründet hat – mit einigen Hirschen, Rehen und Gämsen. Nach dem Willen seines Gründers sollte der Tierpark «nur einheimische und einstmals heimisch gewesene Tierarten» aufnehmen. Dieser Grundsatz wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nicht konsequent eingehalten. Neben Zebras waren bis in die 1920er-Jahre auch Lamas, Antilopen, Wapitihirsche, Truten und Papageien im Langenberg zu sehen. Seither ist viel Zeit vergangen, und der Langenberg hat sich zu einem modernen, wissenschaftlich geführten Zoo weiterentwickelt. Die Tierhaltung orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Vordergrund stehen nicht mehr das Ausstellen und das Exotische, sondern das Wohl der Tiere und das persönliche Besuchererlebnis. Am Sonntag, 19. Mai, feiert der Wildnispark Langenberg nun sein 150-Jahre-Jubiläum – mit einem grossen Fest voller Attraktionen für die ganze Familie. ................................................... > Jubiläumsbericht auf Seite 15 anzeigen

Millimeterarbeit: Ein 130 Tonnen Kran stellte den oberen Teil des Turms auf die vorbereiteten Eisenpfähle. (Bild Martin Mullis) len in Obfelden eine sportliche und fröhliche Atmosphäre vorfinden. Dafür werden ein Frühschoppenkonzert, ein Fest-, Bar- und Weinzelt, zwei DJs und eine Partyband sowie eine grosse Halligalli-Party sorgen. Am Sonntag, 26. Mai, werden der Zürcher Regie-

Im «Grundfeld» in Mettmenstetten entsteht ein neues Wohnquartier. Geplant sind Reihenhäuser, Stockwerkeigentums- und Mietwohnungen, 44 Einheiten sind es insgesamt. In der Siedlung mit Freiräumen und energiesparendem Konzept, sollen dereinst 130 bis 150 Menschen Platz finden. Am vergangenen Mittwoch war Grundsteinlegung. ................................................... > Bericht auf Seite 9

rungsrat und Sportminister Mario Fehr sowie der OK-Präsident Mirco Kurt in der Festarena Wolsen Turner und Gäste mit einer Festansprache herzlich willkommen heissen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 13

Dutzende Bauernfamilien sind vor über 100 Jahren ins Säuliamt eingewandert. Mit wenig Hab und Gut und mit bescheidenen Geldmitteln wanderten vor allem Familien aus dem Voralpengebiet und dem Haslital aus. Was waren ihre Beweggründe? lohnte sich ihre Umsiedlung? Und welche Herausforderungen galt es zu meistern? Eine Spurensuche. ................................................... > Bericht auf Seite 14

Kino unter freiem Urs Huber: Himmel Zurück im Sattel Die Offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden lädt ab dem 25. Mai zum Kinoerlebnis ein. In Knonau, Mettmenstetten und Maschwanden präsentiert sie drei Filme in Freiluftatmosphäre für jeden Geschmack: Ein Coming-of-Age Skaterfilm und ein Animationsfilm werden gezeigt, aber auch eine Liebeskömödie darf nicht fehlen. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 26

Der Mettmenstetter Bikeprofi Urs Huber hat turbulente Wochen hinter sich: Vor einiger Zeit plagte ihn plötzlich ein stechender Schmerz am Schlüsselbein. Der Hausarzt identifizierte beim 33-jährigen Ausdauersportler das Gürtelrose-Virus, das ihn zu einer siebenwöchigen Pause zwang. Am vergangenen Sonntag erfolgte nun im deutschen Singen der Formtest. ................................................... > Bericht auf Seite 33

29. Juni 2019 Tickets:

www.hausen2019.ch


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 20. Juni 2019, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen:

A. Primarschulgemeinde 20.00 Uhr 1. Genehmigung der Abrechnung über die Anschaffung von Schulmobiliar 2. Antrag betreffend Genehmigung der Jahresrechnung der Primarschulgemeinde für das Jahr 2018 anschliessend

Schiessvereine

BSV Affoltern Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300/50/25 m Freitag, 17. Mai 2019 300 m: Schiessplatz: Hausen am Albis 17.30 – 20.00 Uhr Schiessplatz: Affoltern am Albis 17.00 – 20.00 Uhr Schiessplatz: Bonstetten 17.30 – 20.00 Uhr 50 / 25 m Schiessplatz: Hausen am Albis 18.00 – 20.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

Sperrung Spielplatz im Oetlistal beim Bauspielplatz Der Spielplatz im Oetlistal beim Bauspielplatz, Alte Jonentalstrasse 1 und 3, 8910 Affoltern am Albis, ist infolge Umbauarbeiten vom 3. Juni 2019 bis 14. Juli 2019 gesperrt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. 17. Mai 2019 Abteilung Immobilien

Die Kirchgemeindeversammlung vom 12. Mai 2019 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Rechnung 2018 wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 17. Mai 2019, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen und wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts oder wegen Unangemessenheit binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rechtsmittelinstanz und die Vorinstanz beizulegen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen ist kostenlos. Im Übrigen hat die unterliegende Partei die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Du bist nicht von uns gegangen, Du bist uns nur vorausgegangen. In unseren Herzen lebst Du weiter.

Gemeindeversammlungen Einladung zur KirchDie Stimmberechtigten der Gemeinde gemeindeversammlung

B. Politische Gemeinde 1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2018 des Politischen Gemeindegutes 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Festsetzung des Stellenetats der Politischen Gemeinde auf 8 Stellen bzw. 800 Stellenprozente infolge Reservenbildung und Verwendung als Verwaltungspool 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Umnutzung bzw. Neubau der Liegenschaft Dorfstrasse 37 der Politischen Gemeinde Aeugst am Albis im Gesamtbetrag von CHF 4 506 437.60 und für die Erstellung eines Gemeinschaftsplatzes im Gesamtbetrag von CHF 333 723.60 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Kreditabrechnung für die Beschaffung eines Öl-/Wasserwehrfahrzeuges (Ersatzbeschaffung) für die Feuerwehr Aeugst am Albis im Gesamtbetrag von CHF 132 585.15 Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Erhöhung der verbindlichen Bezugsoptionen 2020 – 2040 bei der Gruppenwasserversorgung Amt aufgrund der Erneuerung der Wasserlieferverträge anschliessend C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2018 des reformierten Kirchengutes Die detaillierten Unterlagen können ab Montag, 3. Juni 2019, auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder auf der Homepage www.aeugst-albis.ch heruntergeladen werden. Aeugst am Albis, 15. Mai 2019 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamts Bonstetten über Auffahrt: Mittwoch, 29. Mai 2019, 7.00 bis 13.00 Uhr Donnerstag, 30. Mai 2019, geschlossen

Sonntag, 19. Mai 2019, 10.30 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis Traktanden 1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 2. Informationen der Kirchenpflege – KirchgemeindePlus Nach der Versammlung laden wir alle Besucher zu einem Apéro ein. Detailliertere Unterlagen zu den Traktanden werden in der Gemeindeseite in der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 17. Mai 2019 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können im Kirchensekretariat ab dem 30. April 2019 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref-hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner liebsten Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Nani, Schwester, Tante und Gotte

Uschi Hausheer-Feuz 28. April 1944 – 13. Mai 2019

Wir sind froh und dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihr verbringen durften. In stiller Trauer Jack Hausheer Roland Hausheer und Alexandra Saxer mit Pascal, Melinda und Marisa Andrea, Rolf, Loris und Julian Maurer-Hausheer Geschwister und Verwandte Die Abdankung ist am Dienstag, 21. Mai 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir Sie, die Krebsliga Zürich zu unterstützen, Postkonto 80-868-5, IBAN CH77 0900 0000 8000 086 5, Vermerk: Ursula Hausheer-Feuz. Es werden in Ottenbach keine Leidzirkulare versendet.

Kommunale Abstimmungen

Traueradresse: Jack Hausheer, Pfaffächerstrasse 41, 8913 Ottenbach

Urnenabstimmungen vom 19. Mai 2019 Am 19. Mai 2019 kommen in der Gemeinde Hedingen neben den eidgenössischen Vorlagen, der Vorlage des Zweckverbandes Spital Affoltern und der kirchlichen Ersatzwahl folgende kommunale Geschäfte zur Abstimmung: • Gründung und Beitritt zur Interkommunalen Anstalt (IKA) Langzeitpflege Sonnenberg und • Zustimmung zur interkommunalen Vereinbarung (IKV) als Basis zur Gründung der gemeinnützigen AG Spital und Zeichnung entsprechender Aktienanteile Die detaillierten beleuchtenden Berichte werden mit den Abstimmungsunterlagen zugestellt und rechtzeitig auf der Webseite www.hedingen.ch publiziert. Die Vorberatung über diese beiden Geschäfte erfolgte an der Gemeindeversammlung vom 28. März 2019. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsfragen erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Einladung zu den Gemeindeversammlungen

Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr, im Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse, zur Gemeindeversammlung eingeladen.

Die Stimmberechtigten werden am Montag, 17. Juni 2019, 19.30 Uhr, in die Kirche Maschwanden, Kreuzrai 4, zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Politische Gemeinde Knonau 1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 B) Reformierte Kirchgemeinde Knonau 1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 2. Aussprache über das kirchliche Leben; Jahresbericht 2018 Alle Akten können ab Donnerstag, 30. Mai 2019, auf unserer Homepage www.knonau.ch heruntergeladen werden oder sie werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. Information zur Versammlung der Sekundarschule: Die Gemeindeversammlung der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten findet am Montag, 17. Juni 2019, 20.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Maschwanden statt.

Hedingen, 16. April 2019

13. Mai 2019

Gemeinderat Hedingen

Gemeinderat Knonau

Synodalwahlkreis Affoltern am Albis Reformierte Kirche Kanton Zürich

Wahlzettel

Freitag, 31. Mai 2019, geschlossen

Für die Erneuerungswahl von fünf Mitgliedern der

Bei einem Todesfall wenden Sie sich bitte an Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70.

evangelisch-reformierten

Wir danken für das Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Bonstetten

Kirchensynode für die Amtsdauer 2019 – 2023 Fünf Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchensynode

1. Urs Stetter, Kappel am Albis

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

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Urs Stettler für die Synode auf jeden Wahlzettel !

A) Sekundarschulgemeinde Bezüglich der Anträge sowie des beleuchtenden Berichts wird auf die separate Publikation der Sekundarschulpflege verwiesen. B) Politische Gemeinde 1. Erteilung Gemeindebürgerrecht an Victoria Rita Juliana Tortia 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht an Amanda Maria Danièle Tortia 3. Erteilung Gemeindebürgerrecht an Claus-Peter Bioly 4. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 5. Abstimmung über Initiative zur Änderung der Bau- und Zonenordnung bezüglich Dachlandschaft und Sendeanlagen 6. Genehmigung der totalrevidierten Abfallverordnung 7. Genehmigung der totalrevidierten Polizeiverordnung C) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 D) Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 Der beleuchtende Bericht (ohne Sekundarschulpflege) kann ab Freitag, 31. Mai 2019, auf der Homepage www.maschwanden.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Die Stimmberechtigten können über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse Anfragen gemäss § 17 des Gemeindegesetzes einreichen. Solche Anfragen sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich an den Gemeinderat zu richten. 17. Mai 2019 Gemeinderat Maschwanden


Bezirk Affoltern

Mehrheit für den Klima-Notstand In ihrem Postulat vom 25. Februar hatten drei Kantonsräte der Grünliberalen – unter ihnen auch der Ottenbacher Ronald Alder – gefordert, dass der Kanton Zürich den Klima-Notstand ausrufe und wirkungsvolle Massnahmen gegen den Klimawandel ergreife. Am 11. März hat der Kantonsrat das Postulat dann für dringlich erklärt. Mit seinen bestehenden und geplanten Aktivitäten zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen und zur Anpassung an den Klimawandel sei der Kanton bereits sehr aktiv und stehe auch im interkantonalen Vergleich gut da, befand der Regierungsrat am 10. April und empfahl, das Postulat abzulehnen. Ein Notstand im Sinne einer unmittelbaren Bedrohung der öffentlichen Sicherheit liege nicht vor, befand der Regierungsrat und warnte vor Symbol-Politik. Am Montag wurde nun das Postulat, inklusive Antwort der Regierung, im Kantonsrat ausgiebig besprochen. Und die neuen Mehrheitsverhältnisse zeigten Wirkung: Das Postulat wurde mit 89 zu 84 Stimmen angenommen. Die Regierung hat nun ein Jahr Zeit, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten, ehe der Kantonsrat definitiv entscheidet, ob nun der Notstand ausgerufen wird oder nicht. (tst.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Freitag, 17. Mai 2019

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Starkes Wachstum im Süden des Bezirks fordert bessere Verbindungen

Delegiertenversammlung der ZPK im Kasinosaal Affoltern Am vergangenen Mittwoch tagten die Gemeindedelegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK). Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser präsentierte anschliessend einen Werkstattbericht zum Gesamtverkehrskonzept. Zu reden gab die schlechte Anbindung an den Kanton Zug.

richtet sind. Sie gab zu bedenken, dass aufgrund der kantonalen Vorgaben nur eine Hauptrichtung festgelegt werden dürfe. Und sie stellte selber die Frage: «Ist das wohl die richtige Lösung?»

Realität entspricht nicht den Bedürfnissen

................................................... von marianne voss Die 13 anwesenden Delegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) genehmigten die üblichen Traktanden ohne Gegenstimmen oder Diskussionen. Auch die Rechnung wurde gutgeheissen. Sie schliesst mit einem Gesamtaufwand von 184 000 Franken ab (budgetiert waren Ausgaben von 250 000 Franken). Präsident Christian Gabathuler fasste in einem Rückblick auf den Workshop im März die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Das Ziel war, die regionale Entwicklung zu beurteilen und den Handlungsbedarf abzuklären. Am Workshop wurden vier Bereiche analysiert: der Lebensraum, das Wachstum, die Landschaft und der Verkehr. Die Ergebnisse dienen nun dem ZPK-Vorstand als Basis für die Ausarbeitung des Legislaturprogramms 2018 bis 2022. So ist nun eines der Legislaturziele die Förderung der Siedlungsqualität. Die Massnahme dafür sei die Weiterführung der Abendspaziergänge in verschiedenen Dörfern, die es nun bereits seit drei Jahren gebe, erklärte der Präsident. Weitere Legislaturziele sind zum Beispiel: Ermöglichen von Bodenverbesserung und Aushubdeponien, Verbesserung der Velowege, Verbesserung der ÖV-Qualität oder auch die Stärkung der Landschafts- und Naturräume als Lebens- und Erholungsraum. Mit letzterem setzt sich die

Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser und ZPK-Präsident Christian Gabathuler anlässlich der Delegiertenversammlung. (Bild Marianne Voss) neue Arbeitsgruppe «Naturnetz Knonaueramt» innerhalb der Standortförderung auseinander. Ein wichtiges Legislaturziel ist zudem die Auseinandersetzung mit der langfristigen Siedlungs- und Gesamtverkehrsentwicklung.

Starker Verkehr Richtung Zug Im Anschluss an die offizielle Versammlung präsentierte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser einen Werkstattbericht zum Gesamtverkehrskonzept Knonauer Amt. Sie zeigte auf, dass die Verkehrs- und die Siedlungsentwicklung stark zusammenhängen. Immer mehr Menschen, die im Kanton Zug arbeiten, ziehen ins anzeige

Nichtrauchen: Gewinnerklasse aus Bonstetten Im Schuljahr 2018/19 machten im Kanton Zürich 367 Schulklassen mit beim Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen». Knapp 70 Prozent haben sechs Monate nicht geraucht und damit erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Klassenwettbewerbs «Experiment Nichtrauchen» setzen sich Schülerinnen und Schüler während sechs Monaten im Unterricht intensiv mit dem Thema Rauchen auseinander. Zusätzlich verpflichten sie sich, während dieser Zeit keinen Tabak zu konsumieren. Geschafft haben dies 1588 von schweizweit 2308 teilnehmenden Schulklassen. Damit liegt die Erfolgsquote bei knapp 70 Prozent. Die erfolgreichen Klassen nahmen an der Verlosung von insgesamt 100 Reisegutscheinen der SBB teil. Im Kanton Zürich gehören 14 Klassen zu den glücklichen Gewinnern, unter ihnen auch die Klasse Sek A1b von Beat Haas aus dem Bonstetter Schulhaus Bruggen. Experiment Nichtrauchen findet auch im nächsten Schuljahr wieder statt und ermöglicht Schülerinnen und Schülern der 6. bis 9. Klasse, sich altersgerecht mit dem Rauchen auseinanderzusetzen. Anmelden können sich Klassen ab September online. (pd.) Infos unter www.experiment-nichtrauchen.ch.

Knonauer Amt. Der Pendlerverkehr Richtung Zug nehme zu, führte die Planerin aus. Interessant und aufschlussreich waren die Darstellungen mit der Anzahl der Verkehrswege. Von 260 000 Wegen (Motorisierter Individualverkehr und öV) im Bezirk Affoltern führen über 30 000 Richtung Zug und je 27 000 Richtung Zürich oder Aargau. 33 000 Bewegungen bleiben in der Region, die restlichen führen ins Limmattal oder über den Zimmerberg. Von Hausen aus gehen die meisten Verkehrsbewegungen Richtung Zug, von Stallikon aus Richtung Zürich. Bernadette Breitenmoser erläuterte das ÖV-Angebot gemäss dem Regionalen Richtplan, in welchem die Verbindungen aber nach Affoltern ausge-

Genau zu diesem Thema entstand dann auch eine angeregte Diskussion. Gemeinderat Gregor Blattmann aus Hausen betonte, dass die schlechten Verbindungen Richtung Zug schon bemängelt worden seien, als der Richtplan vorlag. Man war sich am vergangenen Mittwoch mehrheitlich einig, dass der Süden des Bezirks Affoltern Richtung Zug und Baar orientiert ist und daher auf diesen Achsen auch bessere Verbindungen erwünscht sind. Die südlichen Gemeinden entwickeln sich stark – stärker, als der Kanton das eigentlich plant oder möchte. Zurzeit müssen sich die Menschen wohl oder übel nach der Realität richten und zum Beispiel von Rifferswil über Affoltern nach Zug fahren, obwohl das gar nicht den Bedürfnissen entspricht. Die Regionalplanerin informierte auch über den geplanten Ausbau des Zimmerberg-Basistunnels und die S-Bahn 2G (zweite Generation). Das Regionale Gesamtverkehrskonzept solle bis Ende 2021 konsolidiert sein. «Doch was soll das Ganze?», stellte sie fragend in den Raum. «Werden wir dann ein Papier mehr haben?» Natürlich sei das nicht das Ziel. «Das Konzept soll eine breit abgestützte und fachlich fundierte Grundlage sein für die Erarbeitung und Beurteilung von Planungen, für die Überarbeitung der kommunalen Richtpläne Verkehr und die Initiierung von Massnahmen.» Die nächsten Abendspaziergänge der ZPK finden am 11. Juli in Hedingen und am 6. September in Stallikon statt. Dauer jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.


Todesfälle Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Stellenanzeiger

Am 14. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Schulgemeindeversamm- Gertrud Siegfried geb. Gugerli lung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Schulgemeindeversammlung am Montag, 17. Juni 2019 19.30 Uhr in der reformierte Kirche Maschwanden zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. Rechnung 2018 2. Schulanlage Wygarten Beschaffung ICT, Kreditabrechnung 3. Schulanlage Wygarten Ersatz Lüftung, Kreditabrechnung Der Beleuchtende Bericht steht ab Freitag, 31. Mai 2019, auf der Homepage der sek mättmi zum Download zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. www.sekmaettmi.ch -› Service -› Publikationen Die vollständigen Unterlagen können nach Voranmeldung in der Schulverwaltung der sek mättmi eingesehen werden. Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten Mettmenstetten, im Mai 2019

geboren am 13. September 1924, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Mittwoch, 22. Mai 2019, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 7. Mai 2019 ist in Bonstetten gestorben:

Piras, Bernhardt geboren am 28. Mai 1964 in Schwändi GL, von Hallau SH und Neunkirch SH, wohnhaft Dorfstrasse 51, Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Am 13. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hausheer-Feuz, Ursula geb. 28. April 1944, von Ottenbach ZH und Aristau AG, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Bestattung findet am Dienstag, 21. Mai 2019, statt. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach beginnt um 14.00 Uhr.

17. Mai 2019 Gemeinderat Stallikon

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der ev.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 23. Juni 2019 Zeit: 11.15 Uhr, nach dem Gottesdienst, der um 10.00 Uhr beginnt, anschliessend Apéro Ort: Kirche Stallikon Traktandum 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung. Die Jahresrechnung 2018 ist in der ChileZiitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 6 vom 31. Mai 2019 beigelegt ist. Die vollständige Rechnung liegt ab Mittwoch, 29. Mai 2019, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Kirchenpflege

HR Generalist 100 % (m/w) Ihr neuer Job Sie sind direkt dem Head of Human Resources unterstellt und verantwortlich für folgende Aufgaben: • Operative Abwicklung der HR-Prozesse (Ein- und Austritte, Kinder- und Ausbildungszulagen, Dossierführung, Vorbereitung von Arbeitsverträgen, Pflege der Personaldaten mittels SAP, Jubiläen, Erstellen von Arbeitszeugnissen, Betreuung der Sozialversicherungen, Schlüsselmanagement etc.) • Betreuung des Zeiterfassungssystems EXOS inkl. Zeitabschluss • Erstellung diverser HR-Statistiken • Stellvertretung für die monatliche Lohnabwicklung inkl. Abrechnung und Administration • Betreuung eines/-r Lernenden in der Abteilung HR (Praxisbildner/-in) • Mitarbeit in kleineren HR oder bereichsübergreifenden Projekten Ihr Wissen, Ihr Können, Ihre Erfahrung • Ausbildung HR Assistent/-in, Personalsachbearbeiter/-in oder ähnlich • Mehrjährige Erfahrungen in einer vergleichbaren Position • Sehr gute SAP-Kenntnisse • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift • Hands-on-Mentalität, Bodenständigkeit und Offenheit für Neues • Strukturierte, exakte Arbeitsweise Unser Angebot • Eine herausfordernde, vielseitige und eigenverantwortliche Tätigkeit in einem international stark wachsenden Unternehmen • Eine professionelle, eingespielte Organisation mit offenem und kreativem Arbeitsklima • Gestalterische Freiräume • Persönliche und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten • Attraktive Anstellungsbedingungen (z.B. fast 6 Wochen freie Tage pro Jahr, ab 45 Jahren mehr)

Einbürgerungen

• Petra Riga, 1970, Staatsangehörige von Deutschland

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Ottenbach

Die Friedhofvorsteherin

Mit Beschluss vom 13. Mai 2019 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

KLK Kolb ist mit rund 480 Mitarbeitenden einer der führenden Alkoxylierer Europas und bietet eine breite Palette an Tensiden, sowie weitere chemische Spezialitäten, Papierprozesschemikalien und kundenspezifische Fertigungen für verschiedene Industriesparten. KLK Kolb gehört zur globalen KLK OLEO Gruppe. Unsere Produkte vertreiben wir weltweit und produzieren zurzeit an drei Standorten im Zentrum Europas (Hedingen/CH, Moerdijk/NL und Delden/NL).

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Andrew und Sonja Sayle, Titlisstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstellen einer Holzsichtschutzwand, Titlisstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 837 und 1738, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2c

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Gerardo und Duela Di Giacomo, Haldenweg 1b, 5628 BirriAristau Projektverfasser: Burlet & Partner AG Architekturbüro, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projekt: Rückbau bestehende Parkplatzanlage, Neubau Mehrfamilienhaus mit Gewerbeanteil und Tiefgarage sowie einer Photovoltaikanlage Betpurstrasse, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1066, Zone: dreigeschossige Zentrumszone Z3

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Hausen am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Ringger Architektur GmbH, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Projekt: Umzug Schulraumprovisorium von Ebertswil nach Hausen. Lage: Wiese vor Schulpavillon/Schulverwaltung, Schulhausstrasse 18, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3613, Zone: Oe

Mettmenstetten Bauherrschaft: Sandro und Nadine Jörg, Rütiweid 14, 6330 Cham Vertreter: Starhaus AG, Eisenbahnstrasse 41, 9400 Rorschach Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus (Projektänderung Satteldach) mit Doppelgarage, Kat.-Nr. 3157, Brüelstrasse 18 (Wohnzone W2a)

Ottenbach Bauherrschaft: Serica AG, Weingartenstrasse 5, 8803 Rüschlikon Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Abbruch der bestehenden Gebäude Vers.-Nr. 230, 824 (Wohnhaus Alte Mühle Vers.-Nr. 231 bereits bewilligt), Neubau MFH mit Tiefgarage und Velounterstand, Muristrasse 28, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1574, Zone: Kernzone

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2019

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Verzwickte Situation in Stallikon Eltern stemmen sich gegen altersdurchmischtes Lernen in der Primarschule Stallikons Primarschule kämpft mit den typischen Symptomen anderer rasch wachsender Gemeinden. Und damit, dass die Eltern kein Pardon kennen, wenn es um die eigenen Kinder geht. Eine Petition machte dem Unmut Luft.

knapp einstündigen Vortrag der beiden Schulleiterinnen Edith Blum und Monika Marti über die Vorteile des altersdurchmischen Lernens, der sich ändernden Gesellschaftsstruktur und des Schweizer Bildungssystems zu lauschen. Dass nicht an allen drei Standorten alle Klassen unterrichtet werden, sagten die Schulleiterinnen aber nicht. Das erfuhr der Schreibende erst im Nachhinein auf Nachfrage beim Schulpräsidenten, der bedauerte, dass sich die Eltern nicht direkt bei der Schulpflege gemeldet haben.

................................................... von martin platter Die Situation ist kompliziert. Stallikon, eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden an der Peripherie des Säuliamtes, hatte in der vergangenen Zeit nicht immer die glücklichste Hand, wenn es darum ging, die Infrastruktur für die rasant steigende Schülerzahl bereitzustellen. In den letzten 25 Jahren wuchs die Bevölkerungszahl um satte 68 Prozent. Dazu kommt, dass die Gemeinde entlang der Reppisch ziemlich in die Länge gezogen ist. Keine guten Voraussetzungen für kurze Schulwege, zumal sich die 320 Primarschüler auf drei Schulanlagen verteilen: Pünten, Loomatt und Dorf. Noch komplizierter macht es die Tatsache, dass in den drei Schulhäusern nicht sechs Klassenzüge samt Kindergarten beschult werden. Pünten an der gleichnamigen Strasse in Stallikon führt Kindergarten, erste, zweite, fünfte und sechste Klasse; Loomatt in

Ergebnisse vor den Sommerferien

Grosses Interesse am Elternabend der Primarschule Stallikon am Mittwochabend. (Bild Martin Platter) Sellenbüren Kindergarten, erste, zweite, dritte und vierte Klasse plus eine Tagesstruktur; das reaktivierte Schulhaus Dorf in Stallikon wiederum Kindergarten, einen halben Klassenzug Erstklässler und ebenfalls Tagesstrukturen, die es Kindern erlaubt, über Mittag, vor und nach der Schulschluss betreut in der Schule zu weilen.

Petition eingereicht Gemäss Google Maps liegen die beiden am weitesten entfernten Schulhäuser

Pünten und Loomatt 1,6 Kilometer auseinander. Die (gemütliche) Fahrt mit dem Fahrrad auf dem separierten Radweg dauert acht Minuten. Ausserdem verkehren auf der Strecke die Postautokurse 235, 227, 236 und ein Schulbus. Dennoch lässt es sich bei dieser Ausgangslage nicht vermeiden, dass Schulkinder, die in Sellenbüren wohnen, nach Stallikon in die Schule müssen und umgekehrt. Dass sich Klassenzüge – nur schon aus dem Zuund Wegzug von Familien – immer mal wieder neu zusammensetzen und

die Lehrpersonen wechseln. Eine Petition möchte das jedoch unterbinden und fordert kurze Schulwege, konstante Klassenverbände und das Überdenken des altersdurchmischen Lernens, das in Stallikon seit 2012 praktiziert wird. Am Mittwochabend lud die Schulpflege unter dem Vorsitz von Schulpräsident Fernando Treyer zum Elternabend in die Turnhalle des Schulanlage Loomatt. Rund 200 Erziehungsberechtigte fanden sich ein – und hatten zuerst einem nicht sehr prickelnden,

Nach dem Informationsteil hatten die Anwesenden in 13 Gruppen workshopartig ihre Fragen und Anliegen zu formulieren und anschliessend im Plenum zu präsentieren. Das Wichtigste: Durchs Band wurden die guten und engagierten Lehrkräfte gelobt, und, dass die Kinder gerne zur Schule gingen. Von Seite Schule wünscht man sich aber eine offenere Diskussion und Rücksprache, wenn es um die Klassenzuteilungen geht. Treyer versprach, die Inputs im Schulteam zu besprechen. Eines der Legislaturziele sei ohnehin, das Schulmodell in Stallikon zu überprüfen. Noch vor den Sommerferien will die Schulpflege über die Ergebnisse und Erkenntnisse informieren.

Postautolinie 200 als Sorgenkind Mehrere Begehren zum Postauto-Fahrplan Regionale Verkehrskonferenz Knonauer Amt Mitteilungen aus dem Gemeinderat Aeugst Der Fahrplan für die öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) für die Fahrplanjahre 2020 und 2021 lag vom 11. bis 29. März öffentlich auf und Änderungswünsche, Eingaben etc. konnten bis spätestens am 29. März bei der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Beim Gemeinderat sind mehrere Begehren eingetroffen, die meisten davon betreffen die Linie 235 (Aeugst – Wiedikon) während der Hauptverkehrszeit, die Verbindungen Affoltern – Aeugst nach Betriebsschluss S14 und den Wochenendfahrplan Linie 225. Auch die Primarschulpflege Aeugst und die Schulleitung Affoltern sind nicht glücklich mit diversen Änderungen. Die neuen Abfahrtszeiten Linie 235 während den Hauptverkehrszeiten sind für Aeugst alles andere als attraktiv (Unterrichtsbeginn Kantonsschule Wiedikon, Anschluss an Fernverkehr im HB Zürich). Der Gemeinderat ist gemeinsam mit der Gemeinde Hausen mit PostAuto AG in Kontakt, um bis zum Fahrplanwechsel 2020/21 eine bessere Lösung zu finden. Gemeinsam mit der Stadt Affoltern versucht der Gemeinderat Aeugst zudem, den neuen Fahrplan besser auf die Bedürfnisse von Primar- und Oberstufe abzustimmen. Kurzfristig wenig Hoffnungen gibt es bezüglich der Verbindungen nach Betriebsschluss S14 und des Wochenendfahrplans Linie 235. Die Probleme sind aber vonseiten PostAuto AG erkannt und können allenfalls im nächsten Fahrplanverfahren angegangen werden.

Biodiversität Eines der Legislaturziele des Gemeinderates ist die Förderung der Biodiversität. Um die Kräfte für diese Förderung zu bündeln und zielgerichtet einzusetzen, werden für diverse Lebens-

räume die bis 2022 zu erreichenden Ziele definiert. Der Gemeinderat hat auf Empfehlung der Naturschutzkommission das Leitbild «Ziele Biodiversität 2018– 2022» und den Massnahmenplan dazu genehmigt. Das konzeptionelle Vorgehen basiert in der Aufteilung in Grünflächen – Wald – Gewässer – Gebäude und Plätze – Strassen und Wege. Leitbild und Massnahmenplan können sowohl auf der Homepage der Gemeinde Aeugst als auch auf der Einwohnerkontrolle eingesehen werden. Auf der Homepage wird ab Ende 2019 jährlich rapportiert, was erreicht werden konnte.

Anlass zu Fotovoltaik-Anlagen Die Einwohnerinnen und Einwohner von Aeugst wurden mit einem Flyer auf die von EnergieSchweiz unterstützte Veranstaltung vom Mittwoch, 22. Mai, 19.30 Uhr, im Kulturraum der Primarschule Aeugst im Gallenbüel aufmerksam gemacht. Der Gemeinderat würde sich sehr freuen, wenn sich eine grosse Anzahl von Personen aus erster Hand informieren lässt.

Behördensprechstunde Die Behördensprechstunde wird von der Bevölkerung nach wie vor rege genutzt. Die nächste Möglichkeit dazu ist am Montag, 20. Mai, von 17.15 bis 18.15 Uhr. Dazu stehen Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer und Gisèle Stoller Laubi (Ressort Soziales) zur Verfügung. Weitere Termine sind der 26. August mit Nadia Hausheer und Matthias Ramer (Ressort Gesundheit und Sicherheit) sowie der 18. November mit der Gemeindepräsidentin und Marlyse Blatter Burger (Ressort Finanzen und Kultur). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Peter Trachsel, Gemeindeschreiber

An der Regionalen Verkehrskonferenz in Affoltern wurde über die Verkehrsplanung informiert. Im Knonauer Amt ist vorerst kein Ausbau der Verbindungen in Aussicht.

................................................... von stefan schneiter Insgesamt sind 63 Begehren seitens der Gemeinden und von Pro Bahn eingegangen. Als eines der wichtigen Anliegen hat die Gemeinde Knonau an der Regionalen Verkehrskonferenz beim S-Bahn-Betrieb das Begehren gestellt, die S14 von Affoltern bis Knonau zu verlängern. Die SBB hält dazu fest, das dies nicht möglich sei, aufgrund des Einspurabschnittes zwischen Affoltern und Knonau. Eine Verlängerung der S14 würde zu Konflikten mit dem Fahrbetrieb der S5 füh-

ren. Ein Ausbau auf Doppelspur ist frühestens auf den Ausbauschritt per 2035 möglich. Alexander Häne, Leiter Planung Nord bei PostAutoSchweiz, informierte über den Postautobetrieb. Die Pünktlichkeit im Knonauer Amt sei hoch. Einzig bei zwei Postautolinien lasse sie zu wünschen übrig. Bei der Linie 200 (Zürich Enge–Bonstetten– Affoltern) – «ein schwieriges Kind», wie es Häne nannte – tut sie dies wegen der Barriere in Wettswil. Und bei der Linie 221 (Bonstetten-Wettswil Rundkurs) wegen ausgereizter Fahrzeit. Auch seien die Anschlüsse an die Bahn teilweise immer noch knapp. Auch hinsichtlich Kapazitätsengpässen ist die Linie 200 das grösste Sorgenkind. Hier sind oft stehende Passagiere in den Stosszeiten zu verzeichnen. Diesen Engpass gehe man im nächsten Fahrplanverfahren «mit Hochdruck» an», versprach Häne.

Gewisse Verbesserungen in den Hauptverkehrszeiten stehen auch auf den Linien 236, 236 und 215 und 245 im Fokus der Planung.

Verbesserungen von/nach Zug zurückgestellt Der Bau des Autobahnzubringers Obfelden ab 2020 erfordert schon ab Dezember 2019 Fahrplananpassungen. Betroffen davon werden die Linien 215, 214, 212 und 217 sein. Eine Reihe von Begehren, von Jonen, Obfelden und Ottenbach ging hinsichtlich verbesserter Bahnanschlüsse von und nach Zug ein. Das Problem stellen hier die Abfahrtszeiten der S5 und S14 in Affoltern dar. Die Anschlüsse von/nach Zürich sind nach wie vor prioritär gegenüber jenen nach Zug. Vor einem Ausbau des S-Bahn-Fahrplans sei hier wenig zu machen, beschied Häne.

Geburtstagsfeier in der Senevita Eine fröhliche Geburtstagsfeier gab es am Mittwoch in der Senevita Obstgarten zu feiern. Vor fünf Jahren wurde das Pflegeheim im Zentrum Affolterns eröffnet. Damals erfolgte der Start mit wenigen Mitarbeitenden und Bewohnenden, wie Geschäftsführerin Sandra Hetzler Truffer in einer kurzen Ansprache erklärte. Heute ist das Haus voll belegt, leben 52 Pensionäre in 48 Wohnungen sowie 118 Bewohnende in Einzelzimmern auf den vier Wohnbereichen. An der beschwingten Feier spielte Kabarettist und Pianist Christoph Maurer auf. Mit seinem breiten Musikrepertoire an Volksliedern, Schlagern und klassischen Stücken sorgte er für tolle Stimmung. Manch einer der Seniorinnen und Senioren wippte zu Schlagern wie «Marina, Marina» mit, schwelgte in Gedanken «An der schönen blauen Donau» oder sang – auch wenn es Mittwoch war – kräftig bei «Guete Sunntig mitenand» mit. Kulina-

Eine feine Torte gabs zum 5-jährigen Bestehen der Senevita. (Bild Stefan Schneiter) risch wurden die Pensionärinnen und Pensionäre mit einem feinen Stück

von der prächtigen Birnen-Schokolade Geburtstagstorte verwöhnt. (sts)


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Bezirk Affoltern

Nach sechs Minuten fuhr schon das TLF vor

Alarmübung für die Feuerwehr Hedingen

Freitag, 17. Mai 2019

Dank «Gefälligkeitsrechnungen» Steuern gespart

Bedingte Gefängnisstrafen für zwei Immobilienmakler Der eine Makler vermittelt eine Immobilie. Der andere, der mit diesem Geschäft nichts am Hut hat, stellt ihm eine Rechnung für fiktive Provisionen aus – und gibt den per Bankanweisung erhaltenen Betrag ohne Quittung in bar zurück. Illegal nicht versteuerter Betrag: 675 000 Franken. ................................................... von werner schneiter

Personenrettung und Löschangriff: Die Feuerwehr Hedingen hatte die Situation an der Alarmübung bald im Griff. (Bild zvg.)

«Brand im EFH Rainackerstrasse 8 8908 Hedingen» – mit dieser Pagermeldung startete die Feuerwehr Hedingen am letzten Freitagabend, um 18.28 Uhr, ins Wochenende. Als Kommandant Peter Wenk erfuhr, dass die Liegenschaft Rainackerstrasse 8 bald abgerissen werden soll, war für ihn klar: Das ist ein geeignetes Objekt für eine Alarmübung der Feuerwehr Hedingen. Schnell wurden Figuranten gefunden, Holz für das Einfeuern des Cheminées organisiert und ein kantonaler Feuerwehrinstruktor aufgeboten, für die Übungskritik. Nur sechs Minuten nach Alarmierung fuhr das Tanklöschfahrzeug am

Schadenort vor. Gemäss «ständigem Auftrag» der Feuerwehr war der erste Befehl des Einsatzleiters an seine Mannschaft, die Personenrettung im Obergeschoss auszuführen. Mit dem Einrücken der weiteren Mannschaft am Schadenplatz konnten weitere Befehle erteilt werden. Es wurden verschiedene Löschleitungen erstellt und schon nach kurzer Zeit konnten die Rettungen als erledigt und die beiden Brandherde im Haus als gelöscht gemeldet werden – einer davon das besagte Cheminée. Nach dem Reinigen der Ausrüstung, wurde die Feuerwehr Hedingen durch den Hausbesitzer mit Getränken und feinen Sachen vom Grill für die gelungene Alarmübung grosszügig belohnt. (pd.)

In den beiden Anklageschriften der Staatsanwaltschaft geht es um sechs Liegenschaftenvermittlungen in den Jahren 2008 bis 2012. Der Vermittler dieser Immobilien, Inhaber des Zürcher Notarpatents, stellte den Vertragspartnern nach Abschluss des Immobiliengeschäfts jeweils eine Provision für seine Vermittlertätigkeit in Rechnung. Im Anschluss informierte er seinen Kollegen, ebenfalls Immobilienmakler und damals in finanzieller Schieflage, getätigte über das Geschäft. Er wies ihn jeweils an, ihm direkt eine «Gefälligkeitsrechnung» zu stellen für die vermeintliche Mitwirkung am Geschäft – und zwar in der Höhe von 50 Prozent der gesamten Provision. In einer E-Mail heisst es nach einem getätigten Geschäft vielsagend: «Perfekt … sofort zur Post mit der Rechnung. Darauf deinen gediegenen Briefkopf. Herzlich …» Worauf ihm der Kollege den Betrag überwies. Der Empfänger hob das Geld ab, steckte es in einen Briefumschlag und übergab es seinem Kollegen in einem

Couvert bar – oft bei einem Mittagessen in einem Restaurant. Ohne Quittung, versteht sich. Auf diese Weise war es dem Immobilienmakler möglich, in seiner Buchhaltung jeweils nur die Hälfte der Vermittlerprovision als steuerbaren Gewinn auszuweisen. Sein Kollege, der die «Gefälligkeitsrechnungen» ausstellte, kassierte eine «Dienstleistungskommission» von gesamthaft knapp 89 000 Franken. Diese verbuchte der Makler in seiner Buchhaltung.

Mindestens 217 000 Franken an Steuern entgangen Sechs Fälle listet die Staatsanwaltschaft in ihren Anklageschriften auf und weist nach, dass der Makler, der die Immobilien vermittelte, in der Steuererklärung insgesamt 675 000 nicht angegeben hat, derweil sein Kollege «Dienstleistungskommissionen» bezog. Die Staatsanwaltschaft hat ausserdem errechnet, dass Bund, Kanton und Gemeinde mit diesem täuschenden Vorgehen Steuern im Betrag von mindestens 217 000 Franken entgangen sind. Vor Gericht gaben beide im Pensionsalter stehenden Beschuldigten an, nicht mehr im Immobiliengeschäft tätig zu sein. Jener, der den Kollegen anwies, ihm eine «Gefälligkeitsrechnung» über 50 Prozent der Provision zu stellen, sagte dem Gerichtsvorsitzenden, er bereue seine «unbedarften Ideen» zutiefst. Der andere machte mit, weil sich sein Geschäft gemäss eigenen Angaben damals in Liquidation befand, er folglich in einem finanziellen Engpass.

Wegen mehrfacher Urkundenfälschung, mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung und wegen mehrfachen Steuerbetrugs fordert die Staatsanwaltschaft für den Immobilienhändler eine bedingte Gefängnisstrafe von 17 Monaten sowie eine Busse von 5000 Franken – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Für den Gehilfen, der für seine «Gefälligkeitsrechnungen» «Dienstleistungskommissionen» kassierte, wird wegen mehrfacher Urkundenfälschung, mehrfachen Vergehens gegen das Steuergesetz und mehrfacher Gehilfenschaft zum Steuerbetrug eine 13-monatige Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie eine Busse von 3000 Franken gefordert – auch in diesem Fall bei einer Bewährungsfrist von zwei Jahren. Vor Bezirksgericht Affoltern kam es Anfang dieser Woche zum abgekürzten Verfahren, weil die Beschuldigten das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmass akzeptieren. Das Gericht ist diesen Anträgen vollumfänglich gefolgt, weil es bezüglich Sachverhalt und rechtlicher Würdigung zu gleichen Schlüssen kommt wie die Anklagebehörde. Beide Beschuldigten müssen auch für die Verfahrenskosten von mehreren tausend Franken aufkommen. Der die «Gefälligkeitsrechnungen» einfordernde Makler versucht nun, seine Steuerschulden in monatlichen Raten «abzustottern», was angesichts der Höhe dieser Schulden und aufgrund seines heute geringen Einkommens (nur AHV) wohl kaum vollumfänglich gelingen wird.

Effiziente Kombination produziert Wärme und Strom maettmi50plus lädt am 25. Mai zur Besichtigung ein Ein interessantes Beispiel effizienter Energieproduktion: Anlässlich der Tage der Sonne Knonauer Amt führt die Siedlung maettmi50plus die Herstellung von Wärme und Strom mit einer intelligenten Kombination von Wärmepumpen mit Erdsonden, thermischen Kollektoren, Fotovoltaik und Speichern vor. ................................................... von bernhard schneider Die Siedlung der Genossenschaft maettmi50plus in der Pfruendmatt im Zentrum von Mettmenstetten bietet in drei Mehrfamilienhäusern 23 komfortable Mietwohnungen für Menschen in der 3. und 4. Lebensphase an. Das Konzept ist erfolgreich, die Fluktuation gering, die Wohnungen sind zurzeit alle vermietet.

Mehrwert dank eigener erneuerbarer Energie «Wir bieten einen Mehrwert für die Mieterinnen und Mieter, indem wir anzeige

Genossenschaftspräsident Ruedi Werder erläutert in der Verteilanlage das Zusammenspiel der verschiedenen thermischen und fotovoltaischen Systeme. (Bild bs) CO2-freie Energie mit Sonnen- und Erdwärme selbst herstellen», erläutert Manfred Lorch, der im Vorstand der Genossenschaft für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Präsident Ruedi

Werder ergänzt, dass sich die Energieproduktion auf die drei Säulen Strom, Wärme und Regeneration abstützt: Das von den thermischen Kollektoren erwärmte Wasser wird in die Erdson-

den gepumpt, um dem Erdreich die im Winter benötigte Wärme zurück zu geben. Zudem wird überschüssiger Solarstrom gespeichert. Bereits beim Bau der Siedlung in den Jahren 2014 und 2015 wurden Wärmepumpen, Erdsonden und thermische Kollektoren eingebaut. Die Regeneration der Erdwärme war damals ein Pilotprojekt. Im letzten Jahr wurden nach Osten ausgerichtete Fotovoltaik-Zellen und Speicherbatterien nachgerüstet. Diese Kombination ermöglicht, möglichst viel Strom, der in der Siedlung verbraucht wird, selbst herzustellen. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation: Die Mieterinnen und Mieter bezahlen für den Solarstrom weniger, als wenn sie ihn vom EKZ beziehen würden, und dennoch kann die Genossenschaft Investitionen und Betrieb aus dem Verkauf des Stroms innerhalb der Siedlung finanzieren.

Informeller Augenschein Weshalb lädt die Genossenschaft die Öffentlichkeit am 25. März zu einem Tag der offenen Tür ein? Ruedi Werder: «Wenn man die Möglichkeit

hat, mit klugen, wirtschaftlichen Investitionen CO2 einzusparen, muss man dies tun. Wir wollen unsere Erfahrungen weitergeben, denn die Zukunft der Wärme- und Stromproduktion für die Haushaltungen liegt in intelligenten Systemen.» Auf eine Zusammenarbeit mit Herstellern einzelner Komponenten wird bewusst verzichtet, damit Interessentinnen und Interessenten das System unverbindlich und informell bei einem Nutzer erkunden können. Das Gespräch mit Ruedi Werder und Manfred Lorch findet im Pavillon der Siedlung statt. «Dieser Raum ist für das soziale Leben in der Siedlung bestimmt. Wir haben ein Team, das hier Aktivitäten plant, vom täglichen Morgenkaffee über die wöchentliche Happy Hour bis zur Nähgruppe und philosophischen Gesprächen. Die Mieterinnen und Mieter können den Pavillon zudem auch für private Anlässe buchen», erläutert Manfred Lorch. Alle Angaben zum Tag der offenen Tür am 25. Mai von 14 bis 17 Uhr in der Pfruendmatt in Mettmenstetten und zu allen anderen Veranstaltungen im Rahmen der Tage der Sonne finden sich unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch.


Bezirk Affoltern

Fahrzeuge im Fokus von Einbrechern

Freitag, 17. Mai 2019

Handys sind an der Primarschule Obfelden seit Montag verboten

Aktentasche, Elektrogeräte und Bargeld weg

Mobbing-Chat in der Mittelstufe – Elternabend geplant

Vier Fahrzeugeinbrüche, ein Versuch sowie ein Einbruch in eine Getränkehandelsfirma mit anschliessender Verhaftung hielten die Beamten der Kantonspolizei in den vergangenen Tagen auf Trab.

Obfelder Primarschüler haben in einem Chat systematisch gemobbt und Pornografie verbreitet. Die Schulpflege reagierte mit einem Handyverbot – und hofft nun auf die Unterstützung der Eltern.

Unbekannte drangen vom 9. auf den 10. Mai in Affoltern in ein Parkhaus ein, brachen dort die Türe eines PWs auf und entwendeten einen Laptop sowie ein Portemonnaie mit Bargeld. Die Deliktsumme beläuft sich auf rund 1000 Franken, der Sachschaden auf etwa 800 Franken. Aktentasche samt Laptop fielen möglicherweise denselben Tätern bei einem Fahrzeugeinbruch am 10. Mai in Affoltern in die Hände, festgestellt in den Morgenstunden. Über den Wert des Diebesgutes ist nichts bekannt. Den angerichteten Schaden beziffert die Kapo auf mehrere hundert Franken. Aus einer Tiefgarage in Affoltern wurden vom 9. auf den 10. Mai die Fahrzeugschlüssel aus einem unverschlossenen PW gestohlen. Der Schaden in diesem Fall: zirka 400 Franken. In der gleichen Nacht kam es auf einem Parkplatz in Affoltern abermals zu einem Fahrzeugeinbruch: Die Täter zertrümmerten die Seitenscheibe, brachen die Türe auf, klauten ein Navigationsgerät und wenig Bargeld. Der Schaden beläuft sich auf gut 200 Franken. Diebe gelangen nicht immer ans Ziel. So auch in Ebertswil, wo vom 12. auf den 13. Mai der Versuch scheiterte, ein Auto zu knacken. Eine beschä-

digte Gummidichtung an der Seitenscheibe zieht Kosten von etwa 50 Franken nach sich. Bei einem Einbruch in das Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Hedingen wurde am 13. Mai um 19.30 Uhr offenbar nichts gestohlen. Die Reparatur des beschädigten Lattenzauns kostet rund 100 Franken.

Wo ist mein Auto? Am 11. Mai um 9 Uhr meldete ein Fahrzeuglenker, sein Auto sei auf der Raststätte in Affoltern gestohlen worden. Er habe beide Autobahnseiten abgesucht. Offenbar zu wenig genau. Denn sein Fahrzeug befand sich genau dort, wo er es vor seinem Besuch im Shop abgestellt hatte …

Zwei Schweizer verhaftet Am 10. Mai sind zwei Schweizer im Alter von 20 und 22 Jahren in den frühen Morgenstunden in Affoltern in eine Getränkehandelsfirma eingestiegen und haben sich mit Alkoholika eingedeckt. Sie konnten aufgrund des Signalements wenig später von der Polizei verhaftet werden. «Jugendliche machen Feuer bei der Kirche», wurde der Kapo am 10. Mai kurz nach 22 Uhr in Bonstetten gemeldet. Diese rückte aus und fand Personen beim Grillieren vor. Völlig legal. Laute Musik war am 11. Mai um 22.45 Uhr der Grund für Reklamationen in Obfelden. Sie stammte von einem Anlass beim Schulhaus Chilefeld. Die Veranstalter mussten auf Geheiss der Polizei die Dezibel reduzieren. (-ter.)

Mehr Sicherheit für die Velofahrenden zwischen Knonau und Mettmenstetten Mit einem separaten Veloweg entlang der Zürichstrasse will der Kanton für 3,22 Mio. Franken die Sicherheit für Velofahrende zwischen Mettmenstetten und Knonau erhöhen. Nun hat der Regierungsrat das Projekt festgesetzt. Heute benutzen die Velofahrenden zwischen Knonau und Mettmenstetten die Zürichstrasse oder die etwas abanzeige

Spital Am 24.11.13 stimmten folgende Gemeinden mehrheitlich gegen die Spital-AG: Mettmenstetten 58 %, Affoltern 56 %, Ottenbach 52 %, Obfelden 51 %. Inzwischen hat sich an der Argumentation gegen eine Spital-AG nichts geändert. Aber mit einer Eventfirma mit Luftballons und Klebern wollen die Behörden für 150 000 Franken dieses Mal den Match gewinnen. In schwierigen Zeiten grosser Entscheide sollen Stimmberechtigte nicht ausgeschaltet werden. So braucht es den revidierten Zweckverband.

Deshalb 3 x Nein Auch um den 42 geldorientierten Gemeinderäten, die unser Spital kaltschnäuzig auslöschen möchten, eine Lektion zu erteilen. Merke: Gemeinderäte kann man ersetzen, das Spital nicht. www.verein-zweckverband.ch

seits zur Zürichstrasse gelegene Maschwanden- und Vorderuttenbergstrasse als Arbeits- oder Schulweg. Doch beide Verbindungswege weisen bezüglich der Verkehrssicherheit Mängel auf. Der Regierungsrat will nun gemäss kantonalem Radwegkonzept und regionalem Richtplan diese Lücke im Radwegnetz schliessen. Im Einvernehmen mit Knonau und Mettmenstetten hat der Kanton ein Projekt für einen separaten Veloweg entlang der Zürichstrasse ausgearbeitet. Dieses sieht den Bau eines durch einen begrünten Streifen von der Fahrbahn abgetrennten Rad-/Gehwegs vor, der 2,5 m breit ist und eine Länge von 1,75 km aufweist. Aufgrund der gegebenen Topografie müssen die neu entstehenden Böschungen gegenüber dem Kulturland teilweise grossflächig ausgeebnet werden, damit die uneingeschränkte Bewirtschaftung durch die Landwirtschaft sichergestellt ist. Auch die bestehenden Durchlässe des Hasel- und des Unterdorfbachs müssen aufgrund der Rad-/Gehwegüberführung angepasst werden. Für den Anschluss an das innerörtliche Verkehrsnetz von Mettmenstetten braucht es weiter einen behindertengerechten Fussgängerübergang mit entsprechender Beleuchtung und eine Querungsstelle für die Velofahrenden. Zudem wird die Strassenentwässerung der neuen Situation angepasst. Während der öffentlichen Auflage vom 5. Februar bis 5. März 2016 waren vier Projekteinsprachen eingegangen. Drei wurden in der Zwischenzeit zurückgezogen. Die vierte Einsprache hat der Regierungsrat teilweise gutgeheissen. Wenn gegen den Regierungsratsbeschluss innert der 30-tägigen Rekursfrist keine Beschwerde eingeht, sollen die Bauarbeiten im Frühling 2020 beginnen. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr. (ki)

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................................................... von thomas stöckli Seit Montag und bis auf Weiteres gilt an der Primarschule Obfelden während der Schulzeiten ein striktes Handyverbot. Bei Missachtung werde das Handy eingezogen. Das schreibt die Primarschule Obfelden in einem Brief an sämtliche Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler. «Mit dieser Massnahme bewegen wir uns im rechtlichen Graubereich», ist sich Schulpräsident Werni Kurt bewusst. Angesichts der aktuellen Situation sei das Handyverbot allerdings gerechtfertigt. Grund für das strikte Verbot waren nämlich Chats auf WhatsApp, in denen einige Mittelstufenschüler offenbar systematisch gemobbt wurden. Weiter wurden auch pornografische Inhalte verschickt. Ein Vater hat solch einen Chat vor knapp zwei Wochen auf dem Handy seines Kindes entdeckt und daraufhin die Schulpflege informiert. Diese reagierte prompt: Per Präsidialentscheid verfügte Werni Kurt das Handyverbot und nahm Kontakt auf mit der Kantonspolizei. Mittlerweile hat die Primarschulpflege anzeige

dieses Vorgehen ihres Präsidenten abgestützt. Die Nutzung von Handys während der Schulzeit (inklusive Pausen) war an der Primarschule Obfelden schon vorher untersagt. Trotzdem wurden gewisse Mitteilungen in den «Mobbing-Chats» während der Schulzeit verfasst. «In den Thek verbannen bringt also nichts», rechtfertigt Werni Kurt das strikte Verbot. «Es hat mich sehr erschreckt, was in dem Alter schon alles läuft, was für Druck ausgeübt wird», sagt er. Über die Inhalte oder die Anzahl der betroffenen Schüler will er allerdings keine Auskunft geben. Schlimm findet Kurt insbesondere, dass diese Form des Mobbings für nicht Eingeweihte unsichtbar bleibe. Darum sei es wichtig, dass Betroffene oder Zeugen den Mut aufbringen, damit zu ihren Eltern oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson zu gehen.

Hinschauen, was die Kinder tun Mobbing ist an der Primarschule Obfelden – wie überall sonst auch – natürlich kein neues Thema. Entsprechend werden die Schüler immer wieder darauf sensibilisiert. Und auch zum Umgang mit Neuen Medien gibts regelmässig Inputs – in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, auch schon mit Medienpädagogen des Vereins zischtig.ch oder dem «Aebi-Hus». Aktuell läuft gerade ein Theater-Workshop zum Thema Medienkompetenz.

Verlagern sich mit dem Handyverbot die Chats nun einfach auf die Freizeit? Darauf könne die Schule keinen Einfluss nehmen, weiss Werni Kurt. Entsprechend seien die Eltern gefordert. Sie sollen denn auch darauf sensibilisiert werden, mit welchen Gefahren ihre Kinder im Internet konfrontiert sind. Ist es ein Eingriff in die Privatsphäre des Kindes wenn man als Elternteil dessen Handy kontrolliert oder nimmt man die elterliche Verantwortung nicht wahr, wenn man darauf verzichtet? Werni Kurt appelliert jedenfalls an die Verantwortung der Eltern, sich darüber zu informieren, was ihre Kinder in sozialen Netzwerken oder in Chat-Diensten treiben. Schliesslich sei der aktuelle Fall nur deshalb herausgekommen, weil ein Vater das Handy seines Kindes kontrolliert habe. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei findet demnächst ein Elternabend zum Thema statt. Dort stehen Prävention und Information im Vordergrund. Wo sind Gefahren und Stolpersteine, wenn junge Menschen erste Erfahrungen in der virtuellen Welt machen? So dürfte vielen Eltern gar nicht bewusst sein, dass in den Lieblingsgames ihrer Kinder auch eigene Chats integriert sein können. Weiter geht es um strafrechtliche Aspekte zu Cyber-Mobbing und dem Weiterleiten von illegalen Inhalten. «Schauen Sie hin, was Ihre Kinder machen», rät auch Kapo-Bezirkschef Adrian Peterhans.


Bezirk Affoltern

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Freitag, 17. Mai 2019

Rocky Rock findet den Tag

Lesung und Zeichen-Workshop in der Bibliothek Mettmenstetten Tom Künzler begeisterte am letzten Samstag eine grosse Schar Kinder und Erwachsene mit seinem Bilderbuch «Rocky Rock sucht den Tag» in der Bibliothek Mettmenstetten.

Michel d’Hollosy erklärt den Unterschied zwischen Mager -und Fettwiese. (zvg.)

Grosses Interesse an Biodiversität in Knonau Die LEK-Kommission lud nach Baaregg Knapp 100 Personen liessen sich vom Regenwetter nicht abhalten und nahmen am Samstagmorgen, 11. Mai, am Anlass der Kommission Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) Knonau in Baaregg teil. Das Thema Biodiversität scheint zu mobilisieren und interessiert eine breite Bevölkerungsschicht. Nach der Begrüssung von Gemeinderat Nathanaël Wenger blieb ein Teil in der gemütlichen Scheune von Landwirt Markus Gut und hörte sich den Vortrag von Daniel Winter über Biodiversität an. Die zweite Gruppe machte sich auf einen Rundgang mit Michel d’Hollosy durch die Landschaft der Baaregg. Daniel Winter legte mit seinen Ausführungen die Grundlagen für das Warum von Biodiversität: Alle sind Teil der Natur und nicht zuletzt die Tourismusindustrie ist auf intakte Lebensräume angewiesen. Die Landwirtschaft ist in der Pflicht, aber auch die ganze Wirtschaft ist gefordert. Biodiversität ist nicht eine romantische Vorstellung von ein paar grünen Enthusiasten, sondern eine wichtige Aufgabe von uns allen – etwa punkto Einkaufsverhalten und Ernährung. Natürlich ist auch die Politik gefordert, griffige Massnahmen an die Hand zu nehmen. Gerade in der Schweiz gibt es lange rote Listen von Pflanzenarten, Insekten und Tieren, die von dem Aussterben bedroht sind. Laut dem ersten Weltbiodiversitätsbericht, der diesen Monat erschienen ist, sind weltweit 1 Million Arten in Gefahr. Bei der Biodiversität geht es darum, Lebensräume zu schaffen, die eine breite Artenvielfalt ermöglichen. Nahrungskreisläufe zu kreieren, die ein möglichst breites Leben ermöglicht. Hierfür braucht es nicht zwingend grosse Landflächen. Kleinere Areale sollten aber idealerweise mit anderen vernetzt sein, damit mobile Tiere und Insekten gefahrlos umziehen und Pflanzen in die nächsten geeigneten Areale versamen und keimen können. Durch diese Trittsteine wird die genetische Vielfalt erhalten. Gerade im Siedlungsgebiet gibt es noch viel

Potenzial zur Verbesserung. Gärten und Wiesen sind zu monoton und bieten den Insekten und Bienen nicht genügend Lebensräume. Blumenwiesen sind nicht nur fürs Auge schön, sie sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Kleintiere. Magerwiesen kann man gut auf sandigen oder kiesigen Böden realisieren. Bei der Bepflanzung sollten einheimische Arten berücksichtigt werden. Laut Daniel Winter gibt es viele gute Ansätze im Bezirk, der nächste Schritt wäre wohl diese noch besser miteinander zu vernetzen.

Trockenmauer für Reptilien Auf dem Spaziergang mit Michel d’Hollosy konnte man anhand konkreter Beispiele sehen, wie verschiedene Massnahmen zur Förderung von Biodiversität umgesetzt worden sind. Etwa eine Trockenmauer, die noch ein Überbleibsel aus vergangener Zeit ist, als auf der Baaregg Wein angebaut wurde. Diese Trockenmauer ist ein wichtiger Rückzugsort für Reptilien, wie zum Beispiel die Zauneidechse. In der Nacht geben die Steine die am Tag aufgenommene Wärme wieder ab und schaffen so ein ideales Mikroklima. In der Baaregg gibt es über 360 Hochstämme, meist Apfelbäume. Diese müssen in bestimmtem Abstand zueinander stehen, damit eine Vernetzung zwischen den Baumgruppen entsteht. Auf die Mischung zwischen alten und jungen Baumbeständen wird geachtet, auch tote Bäume werden stehen gelassen, da sie für bestimmte Insektengruppen eine wichtige Grundlage bilden, diese wiederum für Vögel eine wichtige Nahrungsquelle sind. Auf das Zusammenspiel von Bäumen, Boden und Wald wird geachtet, damit Tiere und Insekten einen möglichst intakten Lebensraum vorfinden. Nach gut zwei Stunden konnte sich die Gruppe am Feuerring mit einer Bratwurst, offeriert von der Gemeinde Knonau, stärken. Manche verweilten bis weit in den Nachmittag in der Scheune der Familie Gut. Gesprächsstoff gab es nach diesem informativen Vormittag genug. (wen)

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Spital Andere merken es: Tages-Anzeiger vom 14.5.19: «Die Überführung des Zweckverbandes in eine gemeinnützige AG jetzt abzulehnen, wäre vorschnell.»

Also 2 x Nein. Juristin vom Gemeindeamt «Der Einfluss der StimmbürgerInnen auf die Geschicke der Spital-AG ist klein». Bezirkspräsi der FDP «…die Katze würde im Sack gekauft».

Weltbienentag Über den massiven Verlust an Biodiversität in den letzten Jahren sind Fachleute wie auch breite Massen in der Bevölkerung besorgt. Die Bienen sind einerseits direkt betroffen, spielen aber auch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Biodiversität zu erhalten. Sie sind ein wichtiger Teil von ihr: Der Fortbestand der Wildund Honigbienen ist zentral, um die Bestäubung sicherzustellen. Der Weltbienentag vom kommenden Montag, 20. Mai, versteht sich deshalb als Aufruf zum Schutz der Biodiversität. (pd.)

www.verein-zweckverband.ch Weitere Infos unter www.bienen.ch.

Der Singsaal neben der Bibliothek Mettmenstetten ist zum Bersten voll, als die Autorenlesung mit dem Mettmenstetter Kinderbuchautor Tom Künzler beginnt. Da die Tische längst ausgegangen sind, werden zusätzliche Bänke mit Yoga-Matten davor für die Kinder bereitgestellt, damit alle einen Platz zum Zeichnen finden. Denn Tom Künzler will den Kindern nicht «nur» seine Geschichte vorlesen, sondern sie dazu animieren, selber zu zeichnen. «Für die meisten ist das bestimmt der erste Besuch einer Autorenlesung», begrüsst die Bibliotheksleiterin Brigitte Eugster die über 80 Besucher im Raum, um dann das Wort gleich an Tom Künzler zu übergeben. «Wer von euch kann schon zeichnen?», ist seine erste Frage. Sofort schiessen etliche Hände in die Höhe. Bei den kleineren Kindern sieht man ein Zögern, ob sie da jetzt aufstrecken sollen oder nicht. «Zeichnen macht Spass, denn da kann man nichts falsch machen, das kann jeder», ermuntert der Künstler alle, und zeichnet eine quadratische Blume neben die Rakete Rocky Rock auf dem Flip Chart. «Wenn man findet, dass eine Blume viereckig ist, dann zeichnet man die eben so.»

«Zeichnen macht Spass, denn da kann man nichts falsch machen, das kann jeder», machte Tom Künzler den Kindern Mut. (Bilder zvg.)

Tolle eigene Kunstwerke In kurzen Etappen führt der Autor nun durch seine Geschichte und macht bei jedem der fremdartigen Wesen, denen die Rakete Rocky Rock auf ihrer Reise begegnet, einen Zwischenhalt zum Zeichnen. Mit einfachen Strichen zeichnet er die Figuren vor und lässt den Kindern Zeit, sie Schritt für Schritt nachzuzeichnen. So gelingt es auch den Kleinsten, Rocky

Den Kindern gelingt es, die Rakete Rocky Rock und deren Freunde erstaunlich genau wiederzugeben. Rock und ihre Freunde erstaunlich genau wiederzugeben. Nach gut anderthalb Stunden Workshop kann Rocky Rock den gesuchten Erfolg vermelden: der Tag ist gefunden worden, und die zufriedenen Kinder dürfen nach Hause, berei-

chert durch einen tollen Anlass und die eigenen Kunstwerke, die auf der Reise mit Tom Künzler entstanden sind. Die Original-Vorlagen von Tom Künzler sind während der nächsten Wochen in der Bibliothek Mettmenstetten ausgestellt. (bepdm)

Nicht nur für Mütter

«Full House» in der Brunnmatt: Der Muttertagsbrunch der Damenriege Obfelden ist gut angekommen. (Bild zvg.)

Der Muttertagsbrunch in der Brunnmatt war wieder ein erfreulicher Erfolg für die Damenriege Obfelden. Schon bevor der Muttertagsbrunch eröffnet wurde, standen die ersten Besucher und Besucherinnen vor der Türe und konnten es kaum erwarten, das Buffet zu erobern. Dort wurden die Gäste mit verschiedenen Broten, Fleisch- und Käseplatten, sowie Rührei und Rösti verwöhnt und kamen ausserdem zum ersten Mal in den Genuss eines vom Küchenteam frisch zubereiteten Bratspecks. Das Dessertbuffet durfte ebenso nicht fehlen und die Gäste fanden diverse selbst gebackene Kuchen, leckere Muffins und Donuts vor.

Eine Etage höher konnten die Kinder verschiedene Spiele machen oder auch Bastelwerke anfertigen. Das OKTeam war stolz auf den gelungenen Brunch und freut sich auf die nächste anzeige

Durchführung am Muttertag 2020. Doch nun kommt erst mal die Wettkampfsaison! Eröffnet wird diese mit dem eigenen Turnfest in Obfelden in zwei Wochen. (NaNi)


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Freitag, 17. Mai 2019

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Mettmenstetten wächst weiter Im «Grundfeld» entstehen Reihenhäuser, Stockwerkeigentums- und Mietwohnungen – insgesamt 44 Einheiten Im «Grundfeld» in Mettmenstetten entsteht ein neues Wohnquartier mit Reihenhäusern, Stockwerkeigentums- und Mietwohnungen – eine Siedlung mit Freiräumen und energiesparendem Konzept, in der 130 bis 150 Menschen Platz finden. Am Mittwoch war Grundsteinlegung. ................................................... von werner schneiter Das 12 000 Quadratmeter grosse Areal «Grundfeld» liegt an Südwest-Hanglage zwischen Grundreben- und Grossholzerstrasse in Mettmenstetten. Die Baureal AG, Wettswil, erwarb es 2016 von der Familie Grau. Das Überbauungsprojekt fusst auf einem Studienwettbewerb, aus dem das renommierte Zürcher Architekturbüro HLS Architekten gemeinsam mit asp Landschaftsarchitekten als Sieger hervorgingen. Dies nach einem Urteil einer professionellen Jury, die das Vorhaben einer Siedlung hier am besten umgesetzt sieht, auch in Bezug auf die Durchmischung und die hohe Identifikation mit dem Dorf. Sie spricht von klarer und strenger Architektur sowie von einem prägend wirkenden Säulen- und einem attraktiven Freiraumkonzept. Auch in Sachen Energie hat das Siegerprojekt die Nase vorne. anzeige

Eine Metallkiste mit Plänen und anderen Dokumenten, die nach der Grundsteinlegung auf dem «Grundfeld»-Areal versenkt wird. Abgefüllt von Daniel Huber, Inhaber und Geschäftsführer der Baureal AG (rechts), und Matthias Hauenstein von HLS Architekten, die den Wettbewerb gewonnen haben. (Bild Werner Schneiter) Keine Einsprachen Die Entwicklung des Projektes erfolgte zwischen Juli 2017 und Juli 2018, worauf die Baueingabe erfolgte. Dass die Baubewilligung der Gemeinde bereits im November 2018 eintraf, fusst nach

den Worten von Daniel Huber, Inhaber und Geschäftsführer der Baureal AG, auf dem sehr guten Einvernehmen mit den Behörden – und auf dem Umstand, dass gegen das Vorhaben keine Einsprache behandelt werden musste. «Wir haben mit kritischen

Anstössern ausführlich gesprochen und sie letztlich überzeugen können», sagte Daniel Huber anlässlich der Grundsteinlegung. Der Baustart erfolgte im April. Bis im Frühsommer 2021 entstehen nun im «Grundfeld» 19 Reihenhäuser, 15

Wohnungen im Stockwerkeigentum und 10 Mietwohnungen – insgesamt 44 Einheiten, womit in der stark gewachsenen Gemeinde Mettmenstetten Platz geschaffen wird für weitere 130 bis 150 Einwohner. Mit Ausnahme von vier Wohnungen ist alles verkauft – auch das spricht für Projekt und Konzept. Interessierte konnten übrigens per Konfigurator, wie bei einem Autokauf, in eigener Regie ihre passenden Typen auswählen, Familie, Loft oder Studio – selbst konfigurieren und auswählen, auch das eine Novität. Zeitgerechten Ansprüchen genügt auch das Energiekonzept: Die Dachflächen der Reihenhäuser werden durch eine gesamthaft 500 Quadratmeter grosse Fotovolatikanlage mit Energie versorgt, die Mehrfamilienhäuser mit 300-Quadratmeter-Hybridkollektoren, womit Strom und Warmwasser produziert werden kann. Die Anlagen decken zwei Drittel des Energieverbrauchs; Erdwärmesonden werden vollständig regeneriert. Mit überschüssiger Energie lässt sich in Sommermonaten die Erdsonden-Wärmepumpe zur Kühlung der Wohnungen nutzen, zum sogenannten «Free Cooling». Innerhalb der Siedlung rechnen Bewohner die Energiekosten unter sich ab. Ausserdem wird das «Grundfeld» über ein eigenes Mobility-Elektrofahrzeug verfügen. Wer will, kann sich auf dem eigenen Parkplatz eine E-Ladestation installieren lassen.


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«Sidechöpfli»

Freitag, 17. Mai 2019

«Morgen ein besserer Mensch»

Ausstellung in der Galerie Märtplatz

Nicolai Burchartz begeisterte mit seinen lustig-poetischen Liedern

KulturAffoltern zeigt in der Galerie Märtplatz an der Oberen Bahnhofstrasse Werke von Inez van Deelen Sigg und Lotta Gysi.

«Morgen werde ich ein besserer Mensch.» Das versprach der Wuppertaler Liedermacher Nicolai Burchartz am vergangenen Freitag bei seinem Konzert in der Kafimüli in Stallikon auf musikalische Art und Weise. Ausserdem verriet er in einem anderen Lied «Ich wär so gern ’ne Kuh». In gemütlicher Atmosphäre bei Wein und Wähen, die vom Familienclub Stallikon aufgetischt wurden, lauschten kleine und grosse Zuhörer den lustigpoetischen Texten des Songwriters. Mit von der Partie war die kleine Schäferhundmix-Hündin Frida, die nicht nur die Herzen der anwesenden Kinder im Sturm eroberte. Mit mehr als einem Augenzwinkern besang Nicolai dann auch sein Leben als «Herrchen». Am Ende des Abends wurde das Duo mit herzlichem Applaus

Die beiden Künstlerinnen stellen nicht zum ersten Mal gemeinsam aus. Die grossformatigen Portraits der Malerin Inez van Deelen aus Mettmenstetten, welche nun in Holland lebt, berühren auf ganz eigene Weise, da der Blick der auf Leinwand Portraitierten einen direkt anschauen – ja, manchmal richtiggehend fixieren und festhalten. Die Papiermaché-Werke der Künstlerin und einstigen Schülerin der Malerin, Lotta Gysi aus Mettmenstetten, sind witzig, frech und ebensolche Persönlichkeiten, nur animalischer. Inez van Deelen wohnte 27 Jahre in Mettmenstetten mit einem grossen Atelier, wo sie Kinder und Erwachsene unterrichtete. Sie absolvierte ihre dreijährige Ausbildung in Stuttgart an der FKS. Danach belegte sie Kurse, u.a. der Schule für Gestaltung Zürich und gründete 2002 den Verein Kunstausleih. 2017 kehrte sie nach Holland zurück, wo sie regelmässig ausstellt und unterrichtet. Van Deelens wichtigste Arbeiten sind seit einigen Jahren grossformatige Portraits. Inspiriert durch Fotos in Zeitschriften, Internet oder selbst geschossene Fotos sind die gewählten Sujets oft Frauen, welche durch ihre Ausstrahlung faszinieren und das Interesse der Künstlerin wecken. Dabei geht es ihr nicht darum, irgendeine aktuelle Form von Schönheit zu reproduzieren, sondern das Unsichtbare, Geistige oder vielleicht sogar die Seele in diesen Personen zu ergründen und zu erfassen. So inspiriert jedes Gesicht die Künstlerin zu einer anderen Technik. Sie entscheidet über Grösse von Tuch oder Papier, sucht neue Farbtöne, hält andere Intensitäten fest. Sie malt frei, bei Auftragsarbeiten schlüpft sie meist in die Rolle der Fotografin und lässt bei Material und Grösse mitreden. Die Galerie Märtplatz zeigt exklusiv einige neue Werke, welche in Holland entstanden sind, sowie Arbeiten aus dem Bestand. Die Galeristinnen von KulturAffoltern schätzen sich

Die Portraits von Inez van Deelen berühren auf ganz eigene Weise. glücklich, der Künstlerin in der Heimat die Plattform einer dreiwöchigen Ausstellung zu bieten. Vom 14. bis 16. Juni werden weitere Werke durch kunstausleih.ch in der Altstadthalle Zug gezeigt.

Vermenschlichung des Tiers Lotta Gysi wohnt seit 25 Jahren mit Familie und Kooikerhondje Yang im Säuliamt. Es ist schon eine ganze Weile her, dass sie in einer Galerie eine grosse stehende Maus in einem Trenchcoat sah. Die Vermenschlichung des Tiers faszinierte sie damals wie heute in gleichem Masse. Im Material Papiermache fand die Künstlerin das Material, womit für sie nahezu keine Grenzen der Gestaltung bestehen. Sie erschafft fortan Figuren, die aus vielen Schichten Papier gefertigt und somit sehr stabil sind. Dies ist z.B. gerade bei einem Tisch sehr wichtig und von Vorteil. Lotta Gysi war eine Schülerin von Inez van Deelen, bevor diese nach Holland ausgewandert ist. Die tierischen Papiermaché-Arbeiten im Raum bilden auf jeden Fall eine lustige Ergänzung zu den Portraits an den Wänden. Doch woher stammt der eigenwillige Ausstellungs-Titel «Sidechöpfli? Es sei hier verraten: Ein Schreiner, der im Hause von Lotta Gysi arbeitete, nannte deren Hund Yang «Sidechöpfli», weil dieser so ein seidenweiches Fell auf dem Kopf habe ... Irma Gerber, KulturAffoltern Ausstellung Sidechöpfli, Vernissage am Freitag, 24. Mai, 19 bis 21 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Ausstellung bis Sonntag, 9. Juni, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr und sonntags

Lotta Gysi erschafft Figuren aus vielen Schichten Papier. (Bilder zvg.) anzeige

11 bis 14 Uhr. An Auffahrt und am Fäscht uf dä Strass ist die Galerie geöffnet. Weitere Infos: www.kunst-inez.nl und www.lottagysi.ch.

Nicolai Burchartz in der Kafimüli Stallikon. (Bild zvg.) und dem Wunsch nach einer Wiederholung verabschiedet. Wer dieses Konzert verpasst hat, hat morgen Samstag, 18. Mai, um 20 Uhr eine weitere Gelegenheit, Nicolai und Frida kennenzulernen. Der Verein

für behinderte Hunde hat die beiden für ein Konzert in die Stanzerei Baden eingeladen. (kec) Infos unter www.nicolai-burchartz.de oder www.behinderte-hunde.ch.

buch-tipp

Das Alter, das einem blüht ................................................... von irene scheurer, regionalbibliothek affoltern Im literarischen Essay «Eine Frau wird älter. Ein Aufbruch» setzt sich die deutsche Autorin Ulrike Draesner mit dem Thema Älterwerden auseinander. Sie erkundet dem eigenen Leben und Irene Scheurer. dem anderer Frauen entlang, wie sich ihr Frausein verändert und welche Herausforderungen das sechste Lebensjahrzehnt mit sich bringt. Das Buch unternimmt eine Reise. Es denkt nach und erzählt.

Traum von der ewigen Jugend «Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden», sagte Jonathan Swift vor rund 300 Jahren. Diese Aussage ist aktueller denn je. Unsere Gesellschaft altert, aber gleichzeitig lebt sie den Traum von der ewigen Jugend. Ulrike Draesner macht mit ihrem Buch Mut, sich mit dem eigenen Altern auseinanderzusetzen und die vielen verschiedenen Aspekte davon zu sehen. Sie tut das durchaus doppelbödig und vielschichtig und lässt dem Alter, das uns blüht, seine zahlreichen gesellschaftlichen und körperlichen Facetten. Sie möchte über das Altern als Frau nicht im Modus des Defizits – wie es in unserer Gesellschaft üblich ist – sprechen und auch nicht als Neutrum wahrgenommen werden.

Ulrike Draesner plädiert dafür, das Alter nicht in erster Linie als Zumutung, sondern als Herausforderung und als Geschenk zu sehen. Es bietet die Möglichkeit, sein eigenes Bild zu vervollständigen. Die Menschheits-geschichte zeigt, dass dieser Weg nicht selbstverständlich ist. «Wer altern darf, kann sich in einem anhaltenden Prozess bis zu seinem Ende hin verändern.» Wir haben die Möglichkeit, den Lebensweg zu Ende zu führen und immer mehrschichtiger zu werden.

Wechseljahre als Metamorphose So fasst sie auch den Wechseljahrprozess als Reise, als Übergang in das letzte Lebensdrittel auf. Sie lehnt den Begriff Menopause ab und weigert sich, auf Pause gestellt zu sein wie ein alter Kassettenrecorder, den man irgendwann – oder auch nicht – wieder in Betrieb nimmt. Vielmehr sieht sie in den Wechseljahren eine Zeit der Metamorphose. Sie beleuchtet die körperlichen Aspekte, die sich über einige Jahre erstrecken und nicht sehr angenehm sind, und bezeichnet die Wechseljahre als zweite Pubertät: «Was aufgebaut wurde, wird abgebaut, was kam, wandert aus und produziert dabei noch einmal Symptomatiken von einst.» Mit dem Unterschied, dass die beiden Prozesse in unterschiedliche Lebenszustände münden und der zweite Hormonwandel zum Glück ohne die pubertäre Hirnauflösung stattfindet. Ulrike Draesner ermuntert insbesondere Frauen, über die Gestaltung des letzten Lebensdrittels nachzudenken und sich nicht von Erwartungen und Konventionen beeinflussen zu las-

sen: «Man ist nicht nur so alt, wie man sich fühlt, sondern auch so alt, wie man sich machen lässt.» Nicht mehr unter dem gleichen Leistungs-, Verantwortungs- und Entscheidungsdruck zu stehen wie in jungen Jahren, ist ein angenehmer Aspekt des Alters. Ulrike Draesners Buch ist scharfsinnig, klug, mehrschichtig und pointiert geschrieben und lässt einen trotz der anspruchsvollen Perspektiven zuversichtlich in die Zukunft blicken. Es stiftet an, sich selbst auszumalen, wie und wer man sein möchte, gerade jetzt und im Alter – und lässt einen die eigenen Falten wohlwollend als Vertiefung im wörtlichen sowie im übertragenen Sinn sehen.

«Eine Frau wird älter. Ein Aufbruch» von Ulrike Draesner. Penguin Verlag, München 2018. ISBN 978-3-32860002-2. (Bilder zvg.)


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Freitag, 17. Mai 2019

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Obfelden wird während vier Tagen zur Turnerstadt der Schweiz Regional-Turnfest Obfelden an den Wochenenden vom 25. und 26. Mai sowie 1. und 2. Juni Mit neun Haupt-OK-Mitgliedern und Hunderten von freiwilligen Helferinnen und Helfern stemmt der Turnverein Obfelden das riesige regionale Turnfest. Auf den Arealen im Dorfteil Wolsen und Zendenfrei werden um die 4000 Turnerinnen und Turner sowie gegen 8000 Besucher erwartet. ................................................... von martin mullis Das Regionalturnfest Albis, Zürichsee und Oberland (AZO) sowie das 77. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest in Obfelden stehen vor der Tür. Das neunköpfige Organisationskomitee mit Präsident Mirco Kurt, bewältigte während drei Jahren generalstabsmässige Vorbereitungsarbeiten. Mit bisher knapp 100 Sitzungen des KernOKs und der verschiedenen Ressorts wurde die ambitiöse Planung umgesetzt. Allein für den Aufbau der Bauten auf dem Festplatz werden drei Wochen benötigt. Auf den zwei Fest-plätzen «Wolsen» und «Zendenfrei» werden zwei riesige Festzelte für 2000, resp. 2700 Personen, sowie ein Gerätezelt, ein Wein- und ein Barzelt, welche Platz für je 600 Personen bieten, aufgestellt. Der «Anzeiger» hat die Aufbauarbeiten der verschiedenen Bauten während mehrerer Tage begleitet. Täglich trafen sich die Verantwortlichen des Aufbaus in den frühen Morgenstunden im Helferzelt. In der von Erika Gut betriebenen «ChrampferStube» gibt es zum morgendlichen Briefing mit dem Bauchef Stefan Hinners, einen Kaffee.

Manneskraft ist angesagt: Die Plane wird über das Zeltgestänge gezogen. (Bilder Martin Mullis)

Ein 130 Tonnen-Kran im Einsatz Unzählige Helfer, darunter auch rund 30 Zivilschützer waren in den einzelnen Bauphasen anzutreffen. Ein Highlight war natürlich der riesige Baukran, welcher am 9. Mai den Festturm aufrichtete. Bei ziemlich heftigem Wind war es eine Millimeterarbeit, den vorbereiteten oberen Teil des Festturmes auf die bereits erstellte erste Plattform zu heben.

Fröhliche Gesichter auch noch an der 27. Sitzung mit dem Kern- und Büro-OK.

Kein Werkplatz eines Dachdeckers: Das Bretterlager für die Abdeckung des Festgeländes. anzeige

Beeindruckend sind auch die Zahlen, die der Wirtschaftschef Marcel Tillmann auflistet: Mit rund 4000 Portionen Hörnli und Ghackets, Bratwürste und Pommes frites sowie einer ganzen Palette an Getränkesorten sollen die rund 4000 Turnerinnen und Turner und die erwarteten 8000 Besucher verköstigt werden. Der Wirtschaftschef wird deshalb mindestens 20 000 Flaschen Bier und ebenso viele Flaschen Mineralwasser in den Kühlschränken bereithalten. Zur Veranschaulichung der immensen Mengen werden bei einer angenommenen Zahl von rund 6800 Portionen Hörnli und Ghackets sage und schreibe 1 327 360 einzelne Hörnli verdrückt. Es ist zu hoffen, dass die imponierende Zusammenarbeit und die grossartigen Leistungen der unzähligen Helferinnen und Helfer, deren Herkunft die Vereins- oder Dorfgrenzen weit überschreitet, mit sonnigem Festwetter belohnt werden.

Nur ein kleiner Teil des Materiallagers: Noch gut zwei Wochen vor dem Fest sah es noch so aus.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2019

Die Wechselwirtschaft als Erfolgsrezept Vor 100 Jahren: Dutzende Berner Bauernfamilien wandern ins Knonauer Amt ein Dutzende Berner Bauernfamilien sind vor 100 Jahren ins Knonauer Amt eingewandert. Dahinter stecken spannende Geschichten. ................................................... von martin elmiger Was waren die Gründe für die Einwanderungswelle aus dem Bernischen? In einer kinderreichen Bauernfamilie des Emmentals (als Beispiel) hatten die älteren Söhne kaum Aussicht darauf, einen eigenen Hof zu führen. Wenn möglich, arbeiteten sie als Knechte, erlernten vielleicht das Käser- oder das Schmiedehandwerk und gingen dann auf Wanderschaft. Mit etwas Glück bot sich die Gelegenheit, einen Hof zu pachten oder zu kaufen. War auf dem elterlichen Hof schliesslich der jüngste Sohn herangewachsen, übernahm dieser den Betrieb, und die Eltern zogen sich ins «Stöckli» zurück. Die Berner Auswanderer siedelten sich vor allem in den reformierten Gegenden des Schweizer Mittellandes an, vom Genfersee bis zum Bodensee und im Jura. Sie versuchten ihr Glück aber auch im Entlebuch, im Zugerland, im Freiamt und im Knonauer Amt. Mit wenig Hab und Gut und mit bescheidenen Geldmitteln wanderten vor allem die Bauernfamilien aus dem Voralpengebiet und dem Haslital aus. Sie kauften mit Vorliebe vernachlässigte und dadurch günstig zu erwerbende Höfe und hofften, diese mit Fleiss und Tüchtigkeit wieder auf Vordermann zu bringen.

Bei der Arbeit packt die ganze Familie mit an. Heuen im «Vorder Holz». (Fotodoku Emmental: Hans Minder)

Mehr Arbeit, dafür rentabler Verschiedene Umstände trugen zum Erfolg der Berner Bauern bei. Zunächst bearbeiteten sie den Boden nach andern Grundsätzen als die meisten Einheimischen. Zürcher und Ostschweizer Bauern neigen zum System der Dauerwiesen. Wiesland bleibt Wiesland, angeblich vor hundert Jahren mit Rücksicht auf die vielen Obstbäume, die das Umpflügen erschwerten oder vom Pflug beschädigt würden. Bei den Bernern dagegen ist es Tradition, das Wiesland in einem bestimmten Wechsel umzupflügen. Es folgt der Anbau von Kartoffeln und Getreide. Dann wird der Boden neu angeblümt, und nach drei- bis sechsjährigem Ertrag kommt die Wiese von Neuem unter den Pflug. Die Wechselwirtschaft erfordert zwar viel mehr Arbeit, sichert dem Landwirt aber auch eine grössere Rentabilität.

Sog der Industrie Das bäuerliche Selbstbewusstsein war im Kanton Bern in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts besonders stark ausgeprägt. Städte und Industrie mussten sich damals nach den Bedürfnissen der Landwirtschaft und ihrer Bevölkerung ausrichten. Ganz anders war es im Kanton Zürich und in der Ostschweiz: Hier wuchs die Bedeutung der Industrie, während die Landwirtschaft in den Hintergrund rückte. Die Bauern in der Nähe der Industrieorte hofften auf einen Arbeitsplatz in der Fabrik und brachten für die Feldarbeit nur noch den halben Eifer auf. Ihre Söhne zogen in die Stadt und erlernten andere Berufe. Bald fehlten der Landwirtschaft die Arbeitskräfte, zumal landwirtschaftliche Maschinen vor hundert Jahren kaum vorhanden waren. Viele Säuliämtler blieben zwar im Nebenerwerb noch Bauern, aber die Zeit fehlte, um der Landwirtschaft genügend Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Die Berner Einwanderer hingegen wollten vollwertige Bauern sein und ihre Arbeitskraft nicht mit Nebenbeschäftigungen verzetteln.

Familie Rüfenacht vor dem Haus in Wissenbach, Mettmenstetten. (Familienarchiv)

Heuernte im «Fankhauser-Dorf» Trachselwald. (Fotodoku Emmental: Hans Minder)

Geschichten von Berner Bauern im Knonauer Amt Ein Beispiel initiativer Berner: Familie Wissler Rudolf Wissler war ein genialer Erfindertyp und ein mutiger Unternehmer. Wem käme es schon in den Sinn, sämtliches Sturmholz aufzukaufen, das nach einem orkanartigen Unwetter 1918 im Chalofenholz (Gemeinde Kappel) wirr durcheinander lag? Rudolf Wissler hatte den Mut dazu, denn er benötigte günstiges Bauholz, um seine geplante Scheune zu errichten. Waren die Stämme auf den Hof geschafft, mussten sie zu Brettern gesägt werden. Hier kam der Erfindergeist von Rudolf Wissler zum Tragen: Er errichtete ein Sägeund Werkstattgebäude am Mülibach in Ebertswil und kaufte eine PeltonTurbine. Zu jener Zeit war die öffentliche Wasserversorgung bereits in Betrieb, und wer angeschlossen war, konnte ohne Beschränkung Wasser brauchen, und sei es eben, um mit einer Turbine eine Säge anzutreiben. Wissler konstruierte das Sägewerk mit allem Zubehör selber und konnte ferner mittels Transmissionsriemen eine Fräse, eine Drehbank, eine Schleifmaschine, eine Obstmühle und anderes in Betrieb setzen. Natürlich musste auch während der Bauphasen Geld verdient werden. Es war Rudolfs Bruder Johannes, der dem Milchwirtschaftsbetrieb vorstand. ......................................................................

De «Herdöpfel-Puur» vom Oberalbis Der ursprüngliche Berner Bauer Jakob Robert Nyfeler übernahm 1917 einen Hof im Oberalbis, Gemeinde Hausen a. A. Er begann bald, nach alter Berner Gewohnheit, Äcker anzulegen und wurde von den Nachbarn zunächst tüchtig ausgelacht. «Reut eu die schön Wise nöd?» Der längste Acker war etwa dreihundert Meter lang! Die angebauten Feldfrüchte, vor allem Kartoffeln, warfen auf der noch unverbrauchten Erde einen grossen Ertrag ab und machten die Sache während Jahren lohnend. Der arbeitsintensive Kartoffelanbau war nur dank Knechten möglich. Sprach man im Oberalbis vom «Herdöpfel-Puur», so war natürlich der Berner Nyfeler gemeint. .........................................................................

Hoffnungen und Enttäuschungen Fritz Wüthrich aus Trub im Emmental konnte nur zu Fuss auf einem schmalen Weg seinen Hof erreichen. Bei einem guten Freund, der schon nach Knonau ausgewandert war, machte er einen Besuch und staunte über die guten Strassenverhältnisse und über die vielen ebenen Wies- und Ackerflächen im Züribiet. Der Freund machte ihn auf einen zum Verkauf stehenden Hof in Uerzlikon aufmerksam. Wüthrich verkaufte 1921 seine Liegenschaft im Emmental samt Vieh und Fahrhabe und erwarb in Uerzli-

kon einen Hof mit zehn Hektaren Wies- und Ackerland. Im Kaufvertrag waren nebst den Gebäuden aufgeführt: eine einfache Dreschmaschine, Wagen und Schubkarren, Pflüge, Sensen, Gabeln, Rechen und vielerlei Werkzeug. Tiere: 11 Kühe, 2 Rinder, 1 Stier, 2 Pferde, 1 kleines Schwein und 5 Hühner. Der Käufer bereute bald, dass er nicht sein eigenes Vieh aus dem Bernbiet mitgenommen hatte. Die gekauften Kühe litten nämlich unter Rindertuberkulose, einer bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts häufigen Infektionskrankheit (Fruchtbarkeit und Milchleistung sind beeinträchtigt), was manchen Bauernbetrieb zur Aufgabe zwang. Gereist war die ganze Familie per Bahn ab Trubschachen über Luzern nach Knonau. Die Kinder liess man noch ein paar Tage in Knonau bei den Freunden, bis Haus und Hof in Uerzlikon richtig bezugsbereit waren. .........................................................................

Hornussen, ein Heimweh-Sport für Emmentaler? Lange Zeit wurde das Hornussen nur im Emmental betrieben. Aber die zahlreichen ausgewanderten Bauernsöhne begannen in der neuen Heimat, sich am Sonntag mit andern Heimweh-Emmentalern zu treffen, um das traditionelle Spiel weiter zu pflegen. Mit der Zeit wurden auch Nicht-Emmentaler vom Hornusser-Virus angesteckt, und das Spiel wurde im ganzen Mittelland

populär. Im Knonauer Amt wurde 1969 in Obfelden eine Hornusser-Gesellschaft gegründet. Heute gehören ihr neunzehn aktive Mitglieder an, die von April bis Juli für diesen Sport trainieren. Anschliessend finden die Wettkämpfe und Hornusserfeste statt. In der Obfelder Nachbarschaft, in Dachlissen, hat die Gesellschaft Land gepachtet, auf dem gespielt wird, das sogenannte Ries. ......................................................................

Mund-zu Mund-Propaganda Wie die auswanderungswilligen Bauern von den frei werdenden Zürcher Höfen erfuhren, wissen wir nicht im Detail. Meist in Gesprächen mit Verwandten oder Bekannten wurde auf eine gute Gelegenheit hingewiesen. So zog der junge Zimmermann und Viehhändler Melchior Bircher aus Gadmen BE bereits 1908 nach Rifferswil. Seine Mutter, Witwe Katharina Bircher-Jaggi, erwarb fünf Jahre später einen Hof in der Schonau, Rifferswil. Mit Frau Bircher kamen auch Melchiors Geschwister Johann, Friedrich, Simon und Margaretha. Als Leiter der Erziehungsanstalt in Uitikon (heute Massnahmenzentrum für straffällige Jugendliche) mit angegliedertem Landwirtschaftsbetrieb waren lange Zeit tüchtige Berner angestellt. Diese kannten die Verhältnisse in der Umgebung und haben oft als Vermittler gewirkt. (Elm)


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Freitag, 17. Mai 2019

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150 Jahre Wildnispark Langenberg Der älteste und grösste Tierpark der Schweiz feiert Jubiläum – mit einem Blick zurück und in die Zukunft 1869, vor 150 Jahren gründete Stadtforstmeister Carl Anton Ludwig von Orelli den Wildpark Langenberg – mit einigen Hirschen, Rehen und Gämsen. Heute zieht der Wildnispark jährlich 350 000 Besucher an. ................................................... von stefan schneiter «Von der Ueberzeugung beseelt, dass meine Mitbürger damit einverstanden sind, dass unsere Waldungen durch angemessenen Wildstand belebt an intensivem Werth gewinnen müssen, wünsche ich ... eine längst gehegte Lieblingsidee durch Bevölkerung des unvergleichlich schönen Stadtwalddistriktes Langenberg mit passendem Gewild ins Leben treten zu lassen.» So umschrieb Carl Anton Ludwig von Orelli in der Stiftungsurkunde 1869 seinen Leitgedanken bei der Gründung des Wildparks Langenberg. Als amtierender Stadtforstmeister wollte er der Bevölkerung der Stadt Zürich und Umgebung eine «bleibende Stätte des Genusses» vermachen und der Jugend Gelegenheit geben, «einen schönen und belebten Wald kennen und schätzen» zu lernen. In jener Zeit war der Tierbestand in den Wäldern des Kantons Zürich auf einen Tiefststand gesunken. Die Wälder waren überjagt, Wilderer trieben ihr Unwesen, Wildtiere waren kaum mehr anzutreffen. Im September 1869 überraschte von Orelli den Stadtrat mit einem Stiftungsakt, in dem er 20 000 Franken aus eigener Tasche einsetzte zum «Zweck des Unterhalts eines anzulegenden Wildgartens» im Langenberg. Im Folgejahr wurde der erste Wildzaun errichtet, hinter dem Rehe, Rotund Damwild sowie Gämsen lebten.

Exotische Tierarten Der Tierpark sollte nach dem Willen seines Gründers von Orelli «nur einheimische und einstmals heimisch gewesene Tierarten» aufnehmen. Dieser Grundsatz wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nicht konsequent eingehalten. Neben Zebras waren bis in die 1920er-Jahre auch Lamas, Antilopen, Wapitihirsche, Truten und Papageien im Langenberg zu sehen. Von 1914 bis 1959 bekamen die Besucher die Bären in einem klassischen Bärgengraben zu sehen. Heutigen Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung entsprechen solche Anlagen, die den Tieren keinerlei Rückzugsmöglichkeiten boten, allerdings in keiner Weise. 1974 wurden erstmals Bärenvierlinge im Langenberg geboren: Georges, Gusti, Göpf und Gret. Der

Auftritt der putzigen Gesellen war für das zahlreich erschienene Publikum wie auch für die prominente Gäste jener Zeit ein grosses Gaudi. Mit insgesamt neun Bären war damals ein Höchstbestand erreicht. Eine Besonderheit des Wildparks stellt die Przewalski-Zucht dar: 1969 war dieses Urwildpferd in freier Wildbahn ausgestorben. Nur in europäischen Zoos und Wildparks hatten rund fünfzig Tiere überlebt. Der Langenberg hält seit 1987 Przewalskipferde und ist seit 1996 an einem Wiederansiedlungsprojekt in der Wüste Gobi in der Mongolei mitbeteiligt. Mit seiner Zucht der von den Mongolen Takhi («heilig») genannten Pferde und der lange Zeit von ihm organisierten Transporte in die Mongolei trägt der Langenberg wesentlich zum Überleben dieser Tierart bei.

Park von nationaler Bedeutung 2009 erfolgt der operative Start der Stiftung Wildnispark Zürich, zu der der Wildpark Langenberg und der Sihlwald gehören. Zum Eröffnungsfest im September erschienen rund 20 000 Besuchende im Park. Eingeweiht wurde die markante Holzbrücke, welche in einem eleganten Bogen Langenberg Ost mit Langenberg West verbindet. Zum selben Zeitpunkt verlieh der Bund dem Park als erstem das offizielle Label «Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung» Im Verlauf der 150 Jahre hat sich der Langenberg von der «Lieblingsidee» des Stadtforstmeisters von Orelli zu einem modernen, wissenschaftlich geführten Zoo weiterentwickelt. Die Tierhaltung im Langenberg orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Vordergrund stehen nicht mehr das Ausstellen und das Exotische, sondern das Wohl der Tiere und das persönliche Besuchererlebnis. In den kommenden Jahren sollen im Langenberg nun vier Lebensräume der Schweiz im Parkgelände thematisiert und umgesetzt werden. Als Erlebniswelt geplant ist eine Wasserwelt für Fischotter, Wasseramsel und Fische; eine Waldwelt, in der sich Wolf, Braunbär und Luchs begegnen; eine Wiesenwelt mit grossen Herden und Grenzgängern zwischen Waldrand und offenen Weiden sowie eine Alpenwelt mit Kletterkünstlern, Langschläfern und toller Fernsicht in die nahen Alpen. Nun kann der älteste und mit einer Fläche von rund 80 Hektaren grösste Tierpark der Schweiz sein 150-jähriges Bestehen feiern. Jedes Jahr zieht das beliebte Ausflugsziel in der Agglomeration Zürich 350 000 Besucherinnen und Besucher an. Besonders viele werden es wohl an diesem Wochenende sein,

Grosses Fest für die ganze Familie Zum 150. Geburtstag findet am Sonntag, 19. Mai, ein grosses Fest voller Attraktionen für die ganze Familie statt. Das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen des ältesten Tierparks der Schweiz findet im Wildnispark Zürich Langenberg und auf dem benachbarten Areal Schwerzi statt. Zwischen 11 und 16.30 Uhr stehen unzählige Attraktionen für Gross und Klein auf dem Programm. Als eines der grossen Highlights wird die Jubiläumsausstellung «Wild und wir» eröffnet. In der begehbaren markanten Holzkonstruktion zwischen alter Bärenanlage und Steinwildanlage werden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Langenbergs lebendig. Historische und zeit-

2014 eröffneten «Müsli-Hüsli» sind die Hausmäuse, Wanderratten und Siebenschläfer nur schwer zu entdecken, da sie sich in einer alten Küche, einem Keller und einer Garage gut verstecken können. (Bilder Stiftung Wildnispark Zürich)

genössische Bilder illustrieren die Entwicklung des Tierparks von seinen Anfängen als «Wildgarten» bis in die Gegenwart als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo. . Auf dem Festprogramm stehen Führungen und Informationen zu den Wildtieren, Kinderkonzerte mit Linard Bardill, eine Greifvogel-Show (nur bei trockenem Wetter). Für Kinder und Jugendliche steht eine Kletterwand bereit. Sackhüpfen und Kinderspiele aus Orellis Zeiten werden angeboten, auch Gesichterschminken und Tier-Tattoos. Eintritt und Angebote am Jubiläumsfest sind gratis. Wegen der begrenzten Anzahl kostenpflichtiger Parkplätze (10 Franken) empfiehlt sich die Anreise per Bahn und Gratis-Shuttle ab den Bahnhöfen Adliswil und Langnau-Gattikon. (pd.)

Ein kleines Eingangstor markierte im Jahr der Gründung, 1869, den Eingang zum Tierpark Langenberg.

Carl Anton Ludwig von Orelli gründete 1869 den Wildpark Langenberg als «Stätte des Genusses».

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren im Langenberg auch exotische Tierarten wie Zebras, Lamas, Antilopen, und Papageien zu sehen.

Öffentlich zur Schau gestellt wurden die Bären zwischen 1914 und 1959 in einem klassischen Bärengraben, in einer nicht eben tierfreundlichen Anlage.

Przewalski-Pferde gelten bei den Mongolen als heilig.

Die beiden Herren lassen sich ihr Bier schmecken. Ob sie dem gwundrigen Bär wohl auch einen Schluck anboten?

Wer mustert da wen? Treffen, um 1920 herum, zwischen Lama und Dame.

2009 erfolgte der operative Start der Stiftung Wildnispark Zürich, zu der der Wildpark Langenberg und der Sihlwald gehören. Am Eröffnungsfest wurde die elegante Holzbrücke eingeweiht.


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Forum

Freitag, 17. Mai 2019

Die Existenzgrundlage zerstört Gerichtsverhandlung in Sachen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, «Anzeiger» vom 3. und 10. Mai. Der erste Artikel erschien vor der Verhandlung. Es gelte wie immer «natürlich die Unschuldsvermutung» steht da geschrieben. Titel und Untertitel «Den Gemeindepräsidenten mit dem Tod bedroht» und «Gefängnis für Messie, der sich gegen die Zwangsräumung wehrte» sind aber reisserisch und eine Vorverurteilung. Es wird für den Leser erst in Lead und Text klar, dass es sich lediglich um die Forderung des Staatsanwaltes handelt. Ausserdem wird ausschliesslich die Anklageschrift rapportiert. Dies ist im zweiten Artikel, erschienen nach der Gerichtsverhandlung, dann glücklicherweise besser. Der «Anzeiger» berichtet, dass der Verteidiger klar aufzeigt, dass der Beschuldigte in seelischer Not oder psychischer Notwehr gedroht hat und handgreiflich geworden ist. Wie soll ein Mensch denn reagieren, dem mit einer Zwangsräumung die Existenzgrundlage zerstört wird? Leider ist im zweiten Artikel auch von einer «Droh-Mail» die Rede. Wenn nicht falsch, ist das so doch missverständlich: Die inkriminierte Drohung hat er nicht öffentlich und direkt an die Bedrohten gemacht, sondern im privaten und vertraulichen Rahmen. Es ist zu bedauern, dass das Gericht vollumfänglich der Anklage folgte. Zieht der Beschuldigte das Urteil nicht weiter, muss er nach sechs Monaten Untersuchungshaft vielleicht nochmals zwei Monate ins Gefängnis: keine günstige Voraussetanzeige

zung für einen Erfolg der angeordneten «therapeutischen Massnahme». In der ganzen Tragik ist inzwischen immerhin klar, dass ein Dritter das Haus des Beschuldigten angezündet haben muss. Das sagte der Anwalt des Beschuldigten deutlich vor Gericht – und das ist auch das Fazit der offiziellen Brandermittlung, wie Recherchen der Internetzeitung «Republik» zeigen. Die Wut im Dorf gegen den Beschuldigten und sein Chaos sei gross gewesen. Der Kreis der potenziellen Brandstifter ist also relativ klein. Wie gut schläft ein Brandstifter im malerischen Dorf ? Thomas Stricker, Rifferswil .........................................................................

In der Not nicht alleine lassen Der Bericht vom 10. Mai hat mich zutiefst erschüttert. Ich kenne diesen Mann (X) seit vielen Jahren und weiss Bescheid über seine Krankheit, nicht nur aus beruflicher Erfahrung als Sozialarbeiterin, sondern auch aus ganz persönlicher Betroffenheit. Meine Tante väterlicherseits litt unter demselben Zwang, Dinge zu horten. Im Gegensatz zu X sammelte sie jedoch nutzlose Dinge in rauen Mengen. X hingegen hat viele seiner Sammelstücke weiter verwertet. Schweizweit war er in der Kunst- und Theaterszene bekannt. Suchte man einen ausgefallenen Gegenstand, fragte man bei X nach und dies meist erfolgreich. Kürzlich habe ich X an einer Theateraufführung getroffen, als ich an der Bar bediente. Er stand so verloren zwei Meter von mir entfernt, ein ge-

brochener Mann, geknickt, ungepflegt und das Lachen in seinem Gesicht war verschwunden. Ich habe ihn begrüsst und ihm ein Getränk und ein Sandwich spendiert. Ich schäme mich heute dafür, dass ich nicht zu ihm hingegangen bin und ihn umarmt habe. X ist durch die Maschen unseres sozialen Netzes gefallen. Wäre er z.B. an Krebs erkrankt, hätte er ein grosses Angebot an fachlicher Hilfe nutzen können. Ein Messie hat in unserer Wegwerfgesellschaft keinen Platz und wenig bis kein Verständnis. Vielleicht gerade darum, weil er unser schlechtes Gewissen im Umgang mit unserer Umwelt weckt. Das Tragische bei dieser Krankheit ist, dass die Betroffenen jedes Mass und jede Übersicht verlieren. Ordnung in ihr Chaos zu bringen ist unmöglich. Verständlich, dass dies Ärger macht und aus feuerpolizeilichen Gründen äusserst gefährlich ist – wie sich ja leider gezeigt hat. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, eine friedliche Lösung zu finden war eine Zwangsräumung unumgänglich. Die Vorgehensweise ist diffizil, aber es gibt durchaus Lösungen, welche die Betroffenen in ihrer Not nicht alleine lassen. Kognitive Verhaltenstherapie hat nach meiner Erfahrung die grösste Chance, die Krankheit einzudämmen. Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich. Hat X ein für ihn adäquates Angebot erhalten oder wird es ihm in Aussicht gestellt? Erniedrigend empfinde ich die horrenden Geldstrafen, die X bestimmt nie wird begleichen können. Ist unser Staat nicht reich genug, um in solchen Fällen Gnade über Recht walten zu lassen? Auch dafür schäme ich mich. Margrit Gut, Hausen a. A.

Symbolpolitik ohne Nutzen Am Montag hat der Zürcher Kantonsrat den Klimanotstand beschlossen. Doch mehr als ein Bericht muss der Regierungsrat deswegen nicht schreiben. Man kann es nicht anders sagen: Dies ist populistische Symbolpolitik in Reinkultur. An vorderster Front dabei bei diesem sinnlosen Unterfangen die drei Säuliämtler Ronald Alder, Hannah Pfalzgraf und Daniel Sommer. Dabei spricht Ronald Alder dauernd davon, dass «den Worten endlich Taten folgen müssen». Wenn dies die Taten sind, mit denen wir den Klimawandel bekämpfen wollen, ja dann gute Nacht! Im Übrigen definiert die Zürcher Verfassung ziemlich genau, was ein Notstand ist: «Öffentliche Sicherheit schwerwiegend gestört oder unmittelbar bedroht». Dass dies hier nicht erfüllt ist, ist nur allzu offensichtlich. Daniel Sommer meinte dazu: «Der Einwand von bürgerlicher Seite, es herrsche kein Notstand im Sinne der Ver-

fassung, ist eine beschämende und peinliche Rationalisierung.» Die Verfassung ist ihm also mehr oder minder egal und rationale Politik beschämend und peinlich. Ich meine: Es ist keineswegs peinlich und beschämend, sich an die Verfassung zu halten und rationale Politik zu betreiben. Die FDP steht hinter den KlimaZielen von Paris und will diese erreichen. Wir unterstützen den Regierungsrat in seiner Arbeit und werden dies auch weiter tun. So setzen wir uns z.B. für eine Verschärfung des Energiegesetzes ein, um den CO2-Ausstoss im Kanton Zürich weiter zu senken. Wir haben diverse Vorstösse zum Klima- und Naturschutz eingereicht und arbeiten weiter an zielführenden Lösungen. Und auf kommunaler Ebene sind wir sehr aktiv, wie das Beispiel EnergieRegion Knonaueramt zeigt. Alain Schwald, Wettswil, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Hündeler übernehmt Verantwortung Seit ein paar Monaten bin ich auch Hundebesitzer. Was mich aber vorher nicht gross interessiert hat, ist jetzt ein grosses Ärgernis für mich, weil am Schluss a l l e Hündeler in einen Topf geworfen werden. Überall hat es Hundekot, weil einige Besitzer zu faul sind, den Kot aufzunehmen. Ich bin der Meinung, dass immer ein Robidog-Säckli auf Mann/Frau sein muss. Es kann mir niemand sagen, dass man auf dem Trottoir oder einer asphaltierten Strasse das nicht sieht. Kürzlich gesehen auf dem Sportplatz Moos in Wettswil während eines

1.-Liga-Fussballspiels: Zwei kleine Hunde am Spielen auf dem NaturrasenTrainingsplatz, beide machen ihre «grossen» Geschäfte in den Rasen, die junge Besitzerin schaut zu, aber der Kot wird nicht aufgenommen. Alle Bauern und Spaziergänger werden euch dankbar sein, wenn ihr Wiesen und Wege wieder sauber hinterlasst. Wenn man schon einen Hund hat, sollte man auch Verantwortung übernehmen. Der Hund kann nichts dafür, sondern der Halter. Daniel Noth, Bonstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

Kulinarik und Kultur

Reformationsmusik

Urs Peter und Yvon Evéquoz wirten seit 30 Jahren als Pächter im Obfelder «Löwen». > Seite 21

Der reformierte Kirchenchor Affoltern und der Ottenbacher Chor laden zum Konzert. > Seite 25

Glasperlen und mehr

Freitag, 17. Mai 2019

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Kein Exploit Vom Zürcher Kantonalschwingfest in Fehraltorf kehrten die Ämtler ohne Kranz zurück. > Seite 31

Spezialnähkurse für Jugendliche

20. Ausstellung von Martina Schneiter mit Gästen

Neues Nähatelier von Weisbrod

Seit über 13 Jahren stellt Martina Schneiter, Glas-Künstlerin aus Affoltern, Schmuck aus ihren handgefertigten Glaskugeln her, teils auch kombiniert mit Sterlingsilber, Leder und Seide. An der heissen Flamme wird buntes Glas zu Kugeln oder dieses Jahr auch zu Flachperlen gedreht. An der Ausstellung vom 23. bis 26. Mai wird sie ihre Arbeit Interessierten am Samstag und Sonntag vorführen. Diesen Frühling darf die Trendfarbe Gelb natürlich nicht fehlen, ob als Fussketteli, Armband, Collier, Anhänger oder Ohrhänger. Kugeln mit Blumenmuster kreiert die Glas-Künstlerin im Frühling auch immer gerne. Trendige, feine Langketten in diversen Längen in Silber und vergoldet mit ganz kleinen Glaskügelianhängern sowie markante Halsketten gehören ebenfalls zur Sommerkollektion. Kürzlich konnte Martina Schneiter im Regenwald Frösche in knalligem Rot, Giftgrün und Gelb beobachten. Diese sind nun in Glas – ebenfalls auf Glaskugeln sitzend – an der Ausstellung zu finden. «Da dies bereits meine 20. Ausstellung ist, habe ich jeden Ausstellungstag einen speziellen Gast eingeladen, seine Produkte vorzustellen», verrät Martina Schneiter. Am Donnerstag, 23. Mai, präsentiert Lara Cea als selbstständige Ringana-Frischepartnerin einzigartige Naturkosmetik. Alle Wirkstoffe sind rein natürlich, frisch und ohne jegliche chemischen Zusätze. Die

Die Standard-Nähkurse im renovierten historischen Altbau der Weisbrod-Zürrer AG sind bereits ein Geheimtipp. Aber Kurse zu speziellen Themen und Kurse für Kinder und Jugendliche standen bisher nicht im Angebot. Dabei steigt das Bedürfnis gerade bei den jungen Menschen wieder an, etwas selbst herzustellen. Auch die Wegwerfmentalität, die dank extrem billiger Stangenware angeheizt wird, stösst immer häufiger auf Abneigung. Deshalb bietet die Weisbrod-Zürrer AG neu zwei Spezialnähkurse zu aktuellen Themen und Ferienkurse zum Thema Upcycling einer Jeans oder Jeansjacke an. Trends stehen im Vordergrund. Weg vom klassischen Nähen, hin zum eigenen Style. Dabei werden bekannte Nähtechniken angewandt und Neues dazugelernt. Pro Juventute bietet Ferienplausch-Kurse an. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren erhalten die Möglichkeit, während eines Tages ihre alte Jeans oder Jeansjacke mit Details wie Pailletten, Perlen, Glitzersteinen, Nieten, Stickereien etc. zu ergänzen und ein eigenes, trendiges Designerstück entstehen zu lassen. Der Kreativität sind dabei kaum

Drei engagierte Affoltemerinnen: Barbara Wohlfart, Martina Schneiter, Lara Cea (von links nach rechts). (Bild zvg.) Produkte sind vegan und tierversuchsfrei. Am Freitag, 24. Mai, sind viele ganz bunte, handgefertigte Sommertaschen in allen Grössen zu tollen Preisen zu sehen. So kann frau Farbe ins Leben bringen!

Inspiration aus Jordanien Am Samstag, 25. Mai, wird den Besuchern Jordanien vorgestellt, das Land, aus dem die tollen Inspirationen für die Meerkollektion der Glas-Künstlerin herkommen. Es gibt feine jordanische Häppchen zu probieren und

weitere Reisetipps von der erfahrenen Expertin, Barbara Wohlfart von «Reiserezept.ch». Am Sonntag, 26. Mai, wird dann feines Bier der lokalen Brauerei «Bachweg Brewery» degustiert – diverse Sorten von hell bis dunkel, von leicht bis würzig. Hier findet jede Person ihr Bier! Und Drechselarbeiten von Bruno Schneiter sind natürlich an allen Ausstellungstagen auch zu sehen. Glasperlen-Ausstellung von Martina Schneiter, 23. bis 26. Mai, Scheune an der Mühlebergstrasse 8, Affoltern. www.glasjuwelen.ch.

Mitte finden in der Oase der Stille

Mangalam Yoga & Ayurveda in Affoltern Jeder Mensch verspürt in sich das Verlangen nach Gesundheit, Ordnung und Ruhe. Dies kann über Kleider aussortieren, Dachboden räumen, Liegengebliebenes einordnen – die Liste ist unendlich – ausgelebt werden. Kurz gesagt Altes entsorgen und Raum für Neues schaffen. Ein Prozess, der richtig gut tut. Doch wie sieht es mit unserem körperlichen und geistigen Aufräumen aus? Sind wir auch bereit in diesem Bereich zu entrümpeln, loszulassen und Raum für Neues zu schaffen? Ein Prozess, der Energie, Willenskraft, Geduld und innere Ruhe braucht. Das «Mangalam Yoga und Ayurveda» im OVA-Areal in Affoltern ist eine Oase der Stille und bietet jedem, ob jung oder alt, gesund oder eingeschränkt, die Möglichkeit, über das jahrtausendealte Wissen des Yoga und Ayurveda genau diese fehlende Energie zu steigern und zurück in seine Mitte zu finden. Mit einem grossen Angebot an verschiedenen Yogakursen, Ayurveda-Massagen und Workshops mit international bekannten Referenten, wird dem Besucher die Möglichkeit geboten, das Gesundheitspotential von Yoga und Ayurveda fundiert kennen und umsetzen zu lernen. Das Hauptangebot ist auf drei Bereiche ausgerichtet. Yoga, ayurvedische Massagen und ayurvedische Ernährung. Auf dem Yogastundenplan sind Titel wie Mama Yoga, Teens Yoga,

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Jeans-Upcycling im neuen Nähatelier von Weisbrod. (Bild zvg.) Grenzen gesetzt. Durchführungen: Mittwoch, 7., Donnerstag, 8., und Freitag, 9. August, je 9 bis 16 Uhr. Auch Spezialkurse zu den Themen Sommerkleid, Baby- oder Kleinkinderkleider werden angeboten. Unter Anleitung einer professionellen Schneiderin werden die Teilnehmenden bei ihrem Nähprojekt, sei es bei der richtigen Modellwahl, der Wahl des Stoffes und Schnittes und der Verarbeitung unterstützt. In einer kleinen Gruppe nähen sie im grosszügig eingerichteten Kursraum. (pd.) Weisbrod-Areal 3, Hausen, www.weisbrod.ch.

Ein Säuliämtler wagt sich in die «Höhle der Löwen» Der Ottenbacher Unternehmer Roland Brüniger präsentiert im Fernsehen seine «chili-feet»Hightech-Wärmesohle. Der TV Sender TV24 sucht für die Sendung «Die Höhle der Löwen» Jungunternehmer, Startups und ganz generell Kandidaten, welche ihre genialen Geschäftsideen oder Produkte im TV Investoren vorstellen dürfen. Mit der Präsentation der Produkte in der Sendung will der «TV24» Vermarktungs- und Vertriebsunterstützung leisten und innovative Vorhaben stärken. Ziel der «Höhle der Löwen» ist nämlich, einen Investor und Mentor für Startups mit aussergewöhnlichen Produkten zu finden. Allerdings müssen sich die Bewerber vorgängig einem Qualifikationsverfahren und einer Testpräsentation unterziehen.

Der Ottenbacher Roland Brüniger bewarb sich Ende 2018 für diese Sendung. Brüniger ist der Erfinder der Schweizer Hightech-Wärmesohle «chili-feet». Er wagt sich damit mutig in «Die Höhle der Löwen», und mit seinen «chili-feet»-Sohlen war er sich immerhin ganz sicher, dass er dabei keine kalten Füsse bekommt. Die selbstwärmenden Sohlen, die für die Wärmeerzeugung weder chemische Mittel noch Batterien oder Akkus benötigen, waren selbstverständlich prädestiniert, die Forderungen des TVSenders nach einer genialen, nachhaltigen und innovativen Erfindung zu erfüllen. Immerhin heissen auch die Botschafter der «chili-feet»-Sohlen Evelyne Binsack, Simone Niggli Luder und Renzo Blumenthal. Brüniger tritt in der ersten Staffel am 21. Mai im TV24 auf. (mm)

Yoga und Ayurveda haben ein enormes Gesundheitspotenzial. (Bild zvg.) Yoga 60 plus und Hatha Yoga zu finden, für alle Altersstufen und Konditionierungen.

Raus aus der Komfort-Zone Geführt von Thomas, Sabine und Anita Würmli, hat sich das Mangalam zu einem Familienunternehmen entwickelt. Neu erweitert Tochter Malin das Team. Sie bietet jeden Mittwoch um 20 Uhr die Lektion «Hatha Yoga Intensive» an. Eine eher fliessende, fordernde Yogalektion, die den Teilnehmenden erlaubt, erste Wagnisse fern ihrer Komfort-Zone zu erproben. Ziel ist es, neben dem Wachstum von

geistigem und körperlichem Wohlbefinden, Frischluft zu schnuppern und langsam anspruchsvollere Übungen zu probieren. Am Sonntag, 19. Mai, findet im Mangalam um 9 Uhr «Meditation & Ayurvedischer Brunch» statt. Eine ideale Möglichkeit, um die Räume und das Team bei einem gemütlichen Brunch kennen zu lernen. Ab 6. Juni um 20 Uhr leitet Thomas den nächsten Yoga-Beginner-Kurs. Darin wird gezielt in die verschiedenen Körper-, Atem- und Entspannungsübungen des Yoga eingeführt. (pd.) www.mangalam.ch.

Keine kalten Füsse: Roland Brüniger in der «Höhle der Löwen». (Bild Martin Mullis)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Freitag, 17. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube Samstag, 18. Mai «Ökumenische Vollmondwanderung» 17.00 Treffpunkt Haltestelle «Aeugst, Dorf» Fahrt nach Kappel am Albis Singen, Gebet und essbare Stärkung mit den umliegenden Gemeinden, danach ökumenische Vollmondwanderung von Kappel mit Zwischenhalten nach Aeugst Spontane Anmeldung noch möglich an Hanno Schmidheiny 043 333 96 20 Sonntag, 19. Mai Kein Gottesdienst wegen Vollmondwanderung 17.00 Konzert mit Sebastian Bohren (Violine). Er spielt Werke von J.S. Bach und E. Ysaÿe. Eintritt frei/Kollekte

Samstag, 18. Mai 16.50 Treffpunkt Bahnhof Hedingen für Vollmondwanderung Kappel–Hedingen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. M. Ruff, Wettswil Sonntag, 19. Mai 9.40 Fahrdienst vor der Kirche 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon Pfr. Th. Müller 11.15 Im Anschluss an den Gottesdienst: Frühlings-Matinée mit A. Nardone (Flügel) und A. Sohn-Raaflaub (Violine)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 19. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Wettswil mit Pfr. M. Ruff

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 19. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer 10.30 Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 23. Mai 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 24. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 19. Mai 9.30 Konfirmation mit Nadine Urmi, Gesang und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Apéro

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung «Entfaltungen» Bilder von Verena Flückiger Sonntag, 19. Mai 9.30 Konfirmation mit Nadine Urmi, Gesang und Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: L. Steinmann Mittwoch, 22. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 23. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. Mai Sonntag Kantate 10.00 Gottesdienst mit a. Pfr. Hansruedi Spichiger Predigt in berndeutschem Idiom Synodalwahlen

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 19. Mai 10.00 Gottesdienst zur Gewerbeausstellung im Festzelt mit Pfrn. C. Mehl und dem Maschwander Musikverein

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 17. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Samstag, 18. Mai 16.00 Ökumenische Vollmondwanderung Treffpunkt reformierte Kirche Mettmenstetten Anschliessend gemeinsamer Gottesdienst in Kappel Dienstag, 21. Mai 19.00 Vortrag im Pfarrhauskeller Ethische Fragen im Umgang mit Demenz Referent Dr. Heinz Rüegger Mittwoch, 22. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine Kinderfeier in der katholischen Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 18. Mai 9.00 3. Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus 16.30 Ökumenische Vollmondwanderung Abfahrt nach Kappel (Postbus 16.38 ab Unterlunnern) Singen, Gebet, Milchsuppe-Essen im Kloster, Wanderung von Kappel zur katholischen Kirche nach Affoltern (bei jedem Wetter) Sonntag, 19. Mai 10.00 Konfirmationsgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Bosshard-Band und Erich Eder Anschliessend Apéro Montag, 20. Mai 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 21. Mai 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum, Alte Landstr. 33 Donnerstag, 23. Mai 12.00 Club 4 Gruppen Alpha und Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 18. Mai Regionale Vollmondwanderung mit Andacht Pfarrerin Sonja Weisenhorn Vollmondsingen Details auf www.kircheottenbach.ch www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 18. Mai Bezirksweite ökumenische Vollmondwanderung 16.45 Treffpunkt vor der Kirche Rifferswil 18.00 Beginn in der Kirche Kappel Sonntag, 19. Mai kein Gottesdienst

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 19. Mai 10.00 Kirche Wettswil Regionalgottesdienst mit Abendmahl, Taufe von Nino Bochsler, Wettswil Pfr. Matthias Ruff 18.30 Taizé-Singkreis im Kirchgemeindesaal Wettswil Soloinstrumente sind ebenfalls willkommen Montag, 20. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 21. Mai 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 22. Mai 14.00 Kirche Stallikon «Die Märchenorgel – ein Kinderkonzert» mit Anna Ruff Nadja Wunderli und Judith Fries (Geschichte), Florian Engelhardt (Orgelmusik) Donnerstag, 23. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen

Freitag, 17. Mai 19.00 Versöhnungsfeier der Erstkommunionkinder Samstag, 18. Mai 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 19. Mai 9.30 Die Harmonie Musik Hausen spielt 10.00 Erstkommunion Donnerstag, 23. Mai 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Mai 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 19. Mai 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Mai 10.00 Erstkommunionfeier Dienstag, 21. Mai 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 22. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 23. Mai 9.00 Heilige Messe 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. Mai 10.00 Trauungsgottesdienst von Saskriya Ravichandran und Siva Sutha Pfarrer: A. Saporiti Orgel: A. Bozzola 18.30 Santa Messa mit dem Missionar Sonntag, 19. Mai 9.30 Keine Eucharistiefeier in Mettmenstetten 10.00 Erstkommunion mit Eucharistiefeier in der Pfarrei Herz Jesu Hausen a. Albis mit Pfr. A. Saporiti und Diakon M. Kühle-Lemanski Mittwoch, 22. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine in unserer katholischen Pfarrkirche Donnerstag, 23. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Mai 10.30 Erstkommunionfeier

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 19. Mai 9.45 Gottesdienst (Ueli Baltensperger) Kinderprogramm Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Mai 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 17. Mai 19.30 Sternstund Samstag, 18. Mai 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 19. Mai 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 20. Mai 12.00 Mittagstisch Dienstag, 21. Mai 19.30 Homosexualität verstehen Vortrag von Rolf Rietmann Mittwoch, 22. Mai 14.15 Bibeltreff Donnerstag, 23. Mai 19.00 Gebets-Abend Pray19 Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 19. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag, 20. Mai 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 23. Mai 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. Mai kein Gottesdienst (Gemeindewochenende) Donnerstag, 23. Mai 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 19. Mai 10.15 bis 12.15 Uhr Pfahlkonferenz im «Thurgauerhof», Weinfelden Kein Gottesdienst in Bonstetten


Gewerbe

Freitag, 17. Mai 2019

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Wo Kulinarik und Kultur die Hauptrollen spielen Urs Peter und Yvon Evéquoz seit 30 Jahren im Obfelder «Löwen» – als Pächter, was nicht alltäglich ist Yvon Evéquoz und Urs Peter wirten als Pächter seit 30 Jahren im Obfelder «Löwen», das ist ein aussergewöhnliches Jubliäum. Ende Jahr, spätestens aber im Frühjahr 2020, ziehen sich die beiden aus Altersgründen zurück, womit im Dorf wahrscheinlich wieder ein Traditionsrestaurant verschwindet.

auch der Obfelder Tenor Siddique Eggenberger mitspielt.

Zahlreiche Stammgäste, aber …

................................................... von werner schneiter Die Familie Kummer hat den «Löwen» im Jahr 1930 übernommen. Sie betreibt in der gleichen Liegenschaft noch immer eine Metzgerei, hat aber das Restaurant Anfang der 80er-Jahre verpachtet. Es folgten einige Restaurateure. Sie verabschiedeten sich aber zum Teil nach kurzer Zeit – die einen mit, die anderen ohne Erfolg. Aber alle wirteten sie in einem Gasthaus mit reicher Geschichte und viel Leben, für das auch immer wieder Vereine sorgten. Im Januar 1989 begann eine Ära, die bis heute dauert und als aussergewöhnlich bezeichnet werden darf, weil Yvon und Urs, wie sie allseits genannt werden, nicht als Besitzer, sondern als Pächter agieren. Sie übernahmen das Restaurant, nachdem es zuvor während sieben Monaten geschlossen war; zur Hauptsache wirkte aber anfänglich Yvon, weil Urs Peter noch zu 100 Prozent auf einer anderen beruflichen Ebene tätig war, aber an Abenden und am Wochenende Präsenz markierte. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 12. Mai 1989 mit musikalischer Unterstützung der Kapelle Kälin-Föllmi. Yvon, zuvor während viereinhalb Jahren Küchenchef im Affoltemer «Weingarten», bevorzugte die klassische französische Küche. Als Walliser setzte er erst rund zehn Jahre später auf Köstlichkeiten aus seinem Heimatkanton. Auf ihren Reisen liessen sie sich aber immer wieder kulinarisch inspirieren, so auch, als sie in Singapur rund um den Swimmingpool Gästen beim gemütlichen Bräteln auf dem «Tatarenhut» zuschauten. Mitte der 90er-Jahre fanden die beiden Wirte diesen holzkohlebefeu-

Urs Peter (links) und Yvon Evéquoz («Monsieur Yvon»), seit 30 Jahren «Löwen»-Pächter, im «Sideweberstübli». (Bild Werner Schneiter)

erten «Tatarenhut» auch in der Schweiz und installierten ihn im «Löwen»-Saal, wo ihre Gäste nun auch ihr Fleisch individuell garen lassen können. Den gibts heute noch, aber nur noch auf Vorbestellung. Auch setzte man auf Saisonales, seien es Muscheln, Spargeln, Rösti, auf in der Küche von Hand gehacktes und vor dem Gast zubereitetes «Beefsteak à la tartare» – und auf ein spezielles Cordon bleu, das original mit Walliser Raclettekäse und Walliser Rohschinken in Kalbfleisch gefüllt und paniert zubereitet wird. Oder auf das, was von vielen als Hit bezeichnet wird: das Walliser Caquelon, ein Fleischfondue im Rotweinsud.

Kulturelle Stätte – Auftritte von Maria Becker Urs und Yvon sind zwei kulturell sehr interessierte Menschen mit einem Flair für klassische Musik und Oper. Und das fliesst auch immer wieder in ihre Wirtetätigkeit mit ein. Ihre Veranstaltungsreihe «Dîner spéctacle» startete anlässlich der zweiten Auflage der damals von der Gemeinnützigen Gesellschaft durchgeführten Ämtler Kulturwochen im Jahr 2004. Und das mit einem veritablen Spektakel:

Die «Löwen»-Wirte mit der unvergessenen Theater- und Filmschauspielerin Maria Becker, die beim «Dîner spéctacle» 2004 erstmals in Obfelden auftrat. Sie verstarb 2012. (Archivbild Urs Peter) Auftritt der unvergessenen deutschschweizerischen Theater- und Filmschauspielerin Maria Becker! «Wir haben sie 1999 auf einer Indonesien-Reise kennengelernt. Sie kam danach ein paar Mal zum Essen zu uns ins Restaurant, auch mit dem damaligen Direktor des Zürcher Schauspielhauses. Wir haben sie für einen Auftritt angefragt

– und sie hat spontan zugesagt», freut sich Urs Peter noch heute. 2007 trat sie ein zweites Mal im «Löwen» auf, erneut vor sehr viel Publikum Am 18. Mai 2019 folgt mit der 20. die letzte Auflage dieses Dîner spéctacle» – diese Derniere unter dem Motto «Rita und ihre zwei Ehemänner», eine komische Oper in einem Akt, in der

Klassische Musik, ja klar. Aber nicht nur. Während etwa drei Jahren war dort auch Schweizer Volksmusik zu hören, vier- bis fünfmal jährlich – im Rahmen einer von Bernadette Schneiter und Peter Bonetti lancierten «Stubete». Sie fand ihr Ende, weil am Schluss die Zahl der Musiker jene der Zuhörenden überstieg … Urs Peter und Yvon Evéquoz erleben, was landauf, landab immer wieder beklagt wird: Rauchverbot und die Senkung der Promillegrenze halten heute so manchen Gast vom Restaurantbesuch ab, vor allem jene, die im «Löwen» jeweils abends ab 17 Uhr den Stammtisch bevölkert haben, aber auch Geschäftsleute, die es sich aus fahrtechnischen Gründen nicht mehr leisten können, beim Mittagessen gemütlich eine Flasche Wein zu trinken. Vereine lassen sich aber noch blicken. Während vieler Jahre waren die Frequenzen hoch, aber Urs Peter sagt: «Es funktioniert immer noch – auch dank der zahlreichen Stammgäste.» Beide Wirte schauen auf eine schöne Zeit zurück – auch mit Blick auf die inzwischen aufgelöste Vereinigung Gastro Affoltern, wo Urs Peter als einer der wenigen Pächter (nicht Restaurantbesitzer) als Sekretär gut zehn Jahre im Vorstand sass und vieles im Ämtler Gastgewerbe mitgestalten konnte. Zu den zusätzlichen Events zählte auch der über die Region hinaus beachtete Diskussions-Samstag über die Besenbeizen. In Erinnerung geblieben sind ausserdem Urs Peters musikalische und visuelle Einschübe im Rahmen der Generalversammlungen von GastroAffoltern. Ende Jahr oder spätestens im Frühjahr 2020 hören die beiden aus Altersgründen auf. Womit dann wahrscheinlich ein weiteres Traditionsrestaurant aus dem Dorfbild verschwindet. Die Lokalität müsste bei einem Wirtewechsel vollständig umgebaut bzw. erneuert werden. Die Besitzerfamilie Kummer lässt noch offen, was nach dem Auszug der beiden erfolgreichen Wirte mit den Räumen passiert. Weitere Infos unter www.yvon-loewen.ch.

Frischer Wind im «Löwen» Bonstetten Seit Anfang Mai wird das Restaurant Löwen in Bonstetten von neuen Wirten geführt. Nach einer intensiven Suche nach passenden Pächtern, wurde die Besitzerfamilie Kündig, welche das Restaurant bis vor einigen Jahren in vierter Generation führte, fündig. Jörg Waldthaler und Tomas Kovacs sind junge Zürcher Gastro-Unternehmer, welche in der Stadt ein Restaurant betreiben und nun die Möglichkeit ergreifen, ihr Können im Knonauer Amt unter Beweis zu stellen. Das denkmalgeschützte Haus im Dorfkern von Bonstetten ist ein idealer Ort, um die Gemütlichkeit der historischen Gaststuben mit einem zeitgenössischen Angebot zu kombinieren. Die Wirte möchten an die alte Tradition der Familie Kündig anknüpfen und das Restaurant wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Familien und Geniesser machen.

Von Dienstag bis Samstag Das Angebot umfasst das Znüni, für welches der «Löwen» stets bekannt war, einen unkomplizierten Mittagstisch sowie Abendessen in gemütlicher Atmosphäre. Tomas Kovacs’ Küchenstil kann als modern-europäisch beschrieben werden, das Speiseangebot bietet nebst Fisch und Fleisch auch Alternativen für Veganer und Vegetarier. Für die Gastlichkeit und ein spannendes Bierund Weinangebot sorgt der gebürtige Südtiroler Jörg Waldthaler. Mit insgesamt 80 Sitzplätzen, verteilt auf zwei Gaststuben, bietet das Restaurant genügend Platz für Bankette, Firmenanlässe, Taufen, Geburtstagsfeste oder Vereinsfeiern. Geöffnet ist das Restaurant von Dienstag bis Samstag, auf Anfrage auch am Sonntag oder Montag. Restaurant Löwen, Dorfstrasse 41, Bonstetten.

Die neuen Gastgeber im Löwen: Jörg Waldthaler, Tomas Kovacs, Katja Dähne. (Bild zvg.)

www.loewen-bonstetten.ch. Tel. 044 700 01 64, 078 616 85 59, info@loewen-bonstetten.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2019

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Vierhändiges, Hauseigenes und Argentinisches Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Klassik Der Schweizer Komponist Mischa Käser hat eigens für das Duo Petra Ronner und Thomas Bächli einen Zyklus von elf Bagatellen geschrieben. Auch an die Tradition, Opern und Orchesterwerke für vierhändiges Klavier zu arrangieren, wird angeknüpft. Erik Saties Uraufführung des Balletts «Parade» war 1917 ein grosser Skandal. Saties vierhändige Version ist auf andere Weise radikal. Dazu gibt Tomas Bächli eine Kurzlesung aus seinem Buch «Ich heisse Erik Satie wie alle anderen auch». Als Kontrast zum Skandalballett von Satie folgt der 2. Akt der Erfolgsoper «La Bohème» von Giacomo Puccini. Ohrwürmer ziehen durch die Markt- und Kaffeehausszenen im winterlichen Paris. Heute Freitag, 17. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Der Drummer Thomas Gütermann schreibt zu diesem Jazzabend: «Wir spielen mit zwei Gastmusikern nach dem Motto «alles neu macht der Mai». Swing vom Feinsten und mehrere Premieren sind angesagt. Unterstützt werden wir vom bekannten Profi-Posaunisten John Service, der es meisterlich versteht, sich in unseren Groove einzufügen, um dann Überraschendes

Donnerstag, 23. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei / Kollekte. Nachtessen 18 Franken.

Musica Popular Argentina In Buenos Aires geboren und dort ausgebildet, verbindet Sängerin Marcela Arroyo die Die Stimme der argentinischen Sängerin Marcela Arroyo geht unter die Haut. Musik ihres Hei- Und ihre Bühnenpräsenz ist atemberaubend. (Bild zvg.) matlandes Argentinien mit europäischen Klangelemen- Piano und Seba Noya am Kontrabass me von Marcela Arroyo noch mehr ten und schafft so eine unverwechsel- haucht die Vokalistin mit schönen strahlt. bare Mischung aus Folklore, Tango Harmonien und emotionaler Phrasieund Jazz. Eine Reise durch faszinieren- rung der Folklore und eigenen Liedern Freitag, 24. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, de Rhythmen und musikalische frisches Leben ein. In ihrer intimen Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, Landschaften mit improvisatorischer Instrumentierung erreichen die drei mit Kulturlegi 20 Franken. Freude und subtilen Arrangements. ein sehr intensives, seelenvolles Spiel, Platzreservierungen für alle Anlässe über Gemeinsam mit Roger Helou am in welchem die beeindruckende Stim- www.lamaratte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Die Kafimüli beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion «Tage der Sonne» und lädt am 29. Mai nach Stallikon ein.

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Wochenende für Frauen

möglich zu machen. Des Weiteren wird uns erstmals Hans Peter Hotz mit seiner Gitarre begleiten. Er ist ein versierter Begleit- und Soloinstrumentalist, der seit Langem schon mit John Service zusammen bei ‹New Riverside› Jazz spielt.»

Tage der Sonne in der Kafimüli Stallikon

Auf die grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher wartet ein buntes Programm mit viel Wissenswertem, bei dem die Sonne natürlich ganz im Mittelpunkt steht. So wird man spielerisch viel Neues zur Sonnenenergie erfahren. Im Solarspielhaus, mit Sonnenkocher, Solarkataster und erlebnisreichen Informationen lässt sich ein spannender Nachmittag verbringen. Kinder ab 8 Jahren haben die Möglichkeit, in einem Workshop ein Solarauto zu bauen und am Schluss am kleinen Wettrennen teilzunehmen. Im Solar-Experimentierhaus wird gezeigt, wie der Solarstrom gewandelt, gespeichert und mittels Kleincomputer genutzt werden kann. Bei einem Vortrag ist zu erfahren, wie Energie in Zukunft in der Bildung Platz finden könnte. Besucherinnen und Besucher können gemeinsam mit den Organisatoren und Fachleuten über Fragen zu aktuellen Themen diskutieren und Gedanken austauschen. Etwa zu Fragen

Die Swarowski-Kristallwelten. (Bild zvg.)

Pfarrerin Claudia Mehl, Kirchgemeinde Maschwanden, bietet für Frauen aus dem Knonauer Amt eine Reise ins Nachbarland Österreich nach Mils bei Innsbruck an. Übernachtet wird im 4Sterne­Hotel «Der Reschenhof» in Mils (mit grosszügigem Wellnessbereich). Geplant ist unter anderem ein Ausflug zu den «Swarovski Kristallwelten Wattens» und eine Besichtigung der Sprungschanze «Bergisel» mit Überblick auf ganz Innsbruck und eventuell Kaffee und Kuchen im Bergisel­ Restaurant. Genügend freie Zeit ist eingeplant, um die idyllische und geschichtsträchtige Altstadt Innsbrucks mit ihrem Dom, dem goldenen Dacherl oder dem Helbinghaus auf eigene Faust zu ergründen, die Tiroler Küche zu geniessen und/oder einfach shoppen zu gehen. Am Sonntag ist ein evangelischer Gottesdienst in der Christuskirche in Innsbruck auf dem Programm – eine Besonderheit in einem Land, in dem die evangelische Kirche mit nur ca. 4 % gegenüber 74 % der vertretenen römisch­katholischen Kirche eine Minderheit darstellt. (pd.) Anmeldungen bis 30. Juni an: Reformierte Kirche Maschwanden, Dorfstrasse 46, 8933 Maschwanden. Telefon: 044 767 09 78, claudia.mehl@zh.ref.ch, www.kirche-maschwanden.ch. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Der Kampf gegen den Klimawandel – was können wir tun?

Veranstaltung von solarbonstetten in Bonstetten Nach dem heissen EndlosSommer 2018 sind viele in Sorge: Ist der Klimawandel noch aufzuhalten?

Schon mal Parabol-Sonnen-Tee probiert? Schmeckt herrlich. (Bild zvg.) wie: Wie kann man ökologisch Energie speichern? Wie sieht die Mobilität und Wohnen von morgen aus? Wie geht es weiter im Klimastreik der Kinder? Wie findet die Bildung der nachhaltigen Entwicklung in der Schule statt? Die Gelateria und ein Festgrill laden zusätzlich zum gemütlichen Verweilen an der Sonne ein. (pd.) 29. Mai, ab 13.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon, www.kafimueli.com.

Was bedeutet die Klimaveränderung für uns? Wie viel ist menschgemacht? Welchen Beitrag muss jetzt die Politik leisten, und was kann die Wirtschaft und jeder Einzelne tun, um das Klima zu schützen? Die von «solarbonstetten» organisierte Startveranstaltung zu den Tagen der Sonne im Bonstetter Gemeindesaal will einen Beitrag zur Diskussion leisten und Wege aufzeigen.

ses von Industrie, Verkehr und durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat hierzu 2018 ein spannendes Projekt gestartet: «Klimaneutral leben in Berlin». Hundert Haushalte nehmen über ein ganzes Jahr an einem «Real-Labor» teil. Sie stellen ihr Leben um und bekommen über eine App Feedback über ihren CO2-Fussabdruck. Der Film begleitet zwei Haushalte bei der Herausforderung, klimaneutral zu leben: einen Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie.

Was kann jeder Einzelne beitragen?

Fakten zur Klimakrise und mögliche Auswege

Der Abend startet mit einem ZDF-Dokumentarfilm: Viele fragen sich nach dem Jahrhundert-Sommer 2018, was sie ganz persönlich dazu beitragen können, damit die Klimaveränderungen nicht so dramatisch ausfallen wie befürchtet. Und ob ein kleiner Beitrag überhaupt zählt – angesichts des gewaltigen CO2-Ausstos-

In seinem Referat rekapituliert Georg Klinger von Greenpeace die wichtigsten Fakten der Klimakrise und skizziert einen möglichen Ausweg. Als Umweltwissenschaftler wird er auch darstellen, warum er im Nachhaltigkeitsbereich mehr auf die Schweizer als auf die globale Politik setzt.

Damit stösst er im Knonauer Amt auf offene Ohren. Die Region hat sich ja 2003 in ihrem Leitbild das Ziel gesetzt, «Das Knonauer Amt nachhaltig fördern und sichern». Seit dem Jahr 2010 ist sie ausserdem mit dem Schwerpunktprojekt «EnergieRegion Knonauer Amt» unterwegs und kann schon einige Erfolge verbuchen.

Diskussion mit dem Publikum Für die nachfolgende Diskussion mit dem Publikum sind dann neben Georg Klingler der Gemeindepräsident von Bonstetten, Erwin Leuenberger und Hans Ruedi Schweizer, Ernst Schweizer AG mit auf dem Podium. Die Moderation übernimmt Charles Höhn, der auch die Belange der Region sehr gut kennt. Ab zirka 21.15 Uhr können die Gäste bei einem Apéro den Gedankenaustausch pflegen. (pd.) Freitag, 24. Mai, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Der Eintritt ist frei.


24 agenda

Freitag, 17. Mai Affoltern am Albis

13.00-15.00: «Streetsoccer-Event». MNA-Zentrum Lilienberg. Mühlebergstrasse 100. 20.15: «Parade» - vierhändige Klaviermusik. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «Swimming with Men». Spielfilm von Oliver Parker, GB 2018, 96 Min., E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hausen am Albis

20.15: Theater Cooltour spielt: «Absurda Comica oder Herr Peter Squenz» von Andreas Gryphius. Regie Noëmi Franchini. Eintritt frei/Kollekte, keine Platzreservierung nötig. Bar ab 19.15 Uhr Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

20.15: Junge Ämtler Bühne mit Eigenproduktion: «Dissonanz der Liebe». Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 19.15 Uhr. OnlineTickets www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierung zum Essen: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Theatersaal).

Wettswil

15.00-21.30: Frühlingserwachen in der Bibliothek: 15-17 Uhr Basteltisch für Kinder ab Kindergarten, 2021.30 Uhr Bücher im Gespräch. Kurzvortag über Kräuter mit Gast Anita Baur, Blumen Kreativ, Wettswil. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Samstag, 18. Mai Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, persische und italienische Köstlichkeiten und frische Ravioli, exotische Früchte. Marktplatz. 18.00: Konzert und CD-Taufe von Mariam Renno-Boccali «Reflexions Napolitaines». Eintritt frei, Kollekte. Musikschule Knonauer Amt (Saal). Obstgartenstrasse 1.

Hausen am Albis

20.15: Theater Cooltour spielt: «Absurda Comica oder Herr Peter Squenz» von Andreas Gryphius. Regie Noëmi Franchini. Eintritt frei/Kollekte, keine Platzreservierung nötig. Bar ab 19.15 Uhr Gemeindesaal Weid.

Maschwanden

Veranstaltungen

Gotthard-Züge auf der Bergstrecke

Modelleisenbahn-Anlage in Ottenbach Am Samstag, 25. Mai, öffnen die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) von 9 bis 16 Uhr ihr Klublokal am Alten Postweg 2 (neue Adresse am alten Ort; früher Affolternstrasse 11) in Ottenbach für jedermann. Die diesjährige Vorführung steht unter dem Motto «Gotthard-Bergstrecke vor Eröffnung des GotthardBasistunnels (GBT)». Bis vor drei Jahren fuhren alle Züge, also internationale Güterzüge, Schnellzüge, TEE- und Regionalzüge, über die berühmteste Schweizer Eisenbahnstrecke, die Gotthardlinie mit ihren Kehrtunnels und Brücken. Wer kennt nicht die Kirche Wassen aus drei Perspektiven? Die REA lassen am Tag der offenen Türe Gotthard-Zugskompositionen aus allen Epochen über ihre grosse Modelleisenbahn laufen. Die Kirche Wassen fehlt zwar im Modell, die Streckenführung könnte aber das Vorbild am Gotthard haben.

Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6.

Obfelden

19.00: 20. Diner-Spectacle mit der komischen Oper von G. Donizetti «Rita und ihre zwei Ehemänner». Anmelden: 044 761 08 04. Restaurant zum Löwen. Dorfstrasse 90.

Ottenbach

14.00: «Biodiversität im Siedlungsraum». Vortrag und Begehung mit Dr. Manuela di Giulio, Expertin Biodiversität. Mit Apéro und Wildpflanzenmarkt. Gemeindesaal. 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil

09.45: Anlässlich 1000 Jahre Rifferswil: «1000 Yoga-Grüsse» mit Christin Kehrli. Treffpunkt Parkeingang Seleger Moor.

Sonntag, 19. Mai Hedingen

11.00: Brunchkonzert des Musikvereins Hedingen mit Partnerverein Rötenbach e.V. Anmeldung für Brunch: www.mvhedingen.ch, Brunch ab 9 Uhr. Schachensaal.

Maschwanden

12.00-17.00: Gewerbe- und Handwerks-Ausstellung mit vielen Attraktionen für Gross und Klein Bauernzelt, Helikopterrundflüge Bücherturm, Festwirtschaft und Bar. 11.15: «Perlen jiddischer Musik» Matinée Klezmer-Musik mit Anna Sohn-Raaflaub (Violine) und Antonia Nardone (Piano). Eintritt frei, Kollekte. Schulhaus (Singsaal).

Mettmenstetten

Montag, 20. Mai

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Aeugst am Albis

19.00: Roger Köppel spricht zum Thema: Stopp der Plünderung des

gemächliche Gruppe: ButtwilBettwil-Seengen. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Eine SBB-Cargo-Lokomotive zieht einen schweren Güterzug über die «Gotthard»-Bergstrecke auf der Klubanlage der REA in Ottenbach. (Bild zvg.) Gegenwärtig werden auf der 50 m² grossen Spur-0-Anlage filigrane Fahrleitungen gelötet, Landschaften begrast, Bäume gebaut und gepflanzt. Zudem wird ein komplexer Antrieb für einen Lift von den Bahnperrons zur Überführung entwickelt.

Mittelstands. Organisation: SVP. Mit Fragerunde und Diskussion. Restaurant Eichhörnli. Sonnenbergstrasse 1.

Affoltern am Albis

19.30: «Menu surprise - Der elfte Fall für Bruno Chef de police». Lesung mit Martin Walker. Vorverkauf oder Abendkasse nutzen. Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a.

Dienstag, 21. Mai Affoltern am Albis

20.00: «Begegnungsraum Strasse, städtebauliche Überlegungen zum öffentlichen Raum». Referat von Claude Schelling, Architekt und Siedlungsplaner. Mit anschliessender Diskussion. Eintritt frei. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a.

Mittwoch, 22. Mai Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

14.00: Märchenkonzert mit Orgel zum Zuhören, Mitsingen und Mittanzen. Anschliessend Zvieri. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Zwillikon

11.00-20.00: Gewerbe- und Handwerks-Ausstellung mit vielen Attraktionen für Gross und Klein Bauernzelt, Helikopterrundflüge Bücherturm, Festwirtschaft und Bar. Dorf. 16.30-20.00: Finissage «In memory of Jorges - Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Kunst im Stall -

Freitag, 17. Mai 2019

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Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Franken. Kinder dürfen gratis die Anlage besichtigen. Eine kleine Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. (pd.) www.reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch.

Wettswil

14.30-16.00: Schweizer Vorlesetag zum Thema Tiere. Für Kinder ab Kindergartenalter. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 23. Mai Aeugst am Albis

19.30: «Klangraum» mit Simone Thara Müller und Francine Koegel, Stimme und Vast Drum. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00: Mitgliederversammlung GGA: Rahmenprogramm mit Einblick in das Schaffen des Familienzentrums und Musik mit einem Ensemble der Orchestergesellschaft. Reformierte Kirche (Chilehuus). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

08.35: Mittelschwere Wanderung,

08.00: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Gisliflue. Dauer 4 Std. Mittagessen aus dem Rucksack, Billette werden besorgt. Anmeldung/Auskunft bis Mittwoch, 22. Mai, bei René Moser, 044 761 22 91 oder moser.rene@bluewin.ch. Postautohaltestelle Zentrum.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Martina und Bruno Schneiter, Mühlebergstrasse 8: Ausstellung Glasjuwelen: handgefertigte Glaskugeln und Schmuck, Spezialgäste täglich wechselnd (Beautyprodukte, Sommertaschen, Ferientipps Jordanien, Lokales Bier) Mehr unter www.glasjuwelen.ch. Do, Fr 18-21, Sa 13-19, So 13-17 Uhr. Von 23. bis 26. Mai.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Entfaltungen». Bilder von Verena Flückiger. Öffentliche Räume. Bis 12. Juni.

Mettmenstetten

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «In memory of Jorges - Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Finissage Sa, 18. Mai, 16.30-20 Uhr.

Stallikon

Kunstforum Stallikon Schulhaus Loomatt «Seelensprache». Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller aus Pfäffikon SZ. Mo-Fr, 15-19 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 12. Juli.


Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2019

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Jam Session mit Spitzenmusikern

Zwingli, Calvin, Luther – sie prägten die Kirchenmusik ihrer Zeit. (Bild zvg.)

Die Reformation und die Musik Chorkonzert am 24. Mai in Affoltern Ein gemeinsames Konzert des reformierten Kirchenchors Affoltern und des Ottenbacher Chors mit Fussnoten von Pfarrerin Bettina Bartels findet am Freitag, 24. Mai, in der reformierten Kirche in Affoltern statt. Ob Luther, Zwingli, Calvin oder die Gegenreformatoren – sie alle prägten auf ihre Weise auch die Kirchenmusik und das Liedgut ihrer Konfession. Viele berühmte Komponistinnen und Komponisten haben ihren Glauben in ihren Werken ausgedrückt und damit die Musik in den Kirchen der Reformation geprägt. Der reformierte Kirchenchor Affoltern am Albis und der Otten-

bacher Chor haben unter der Leitung von Rico Zela und Anette Bodenhöfer in einem Gemeinschaftsprojekt Lieder und Chorwerke aus fünf Jahrhunderten einstudiert. In kurzen Fussnoten wird Pfarrerin Bettina Bartels die Werke reformationsgeschichtlich verorten und ihren Bezug zu reformatorischer Theologie und Frömmigkeit beleuchten.

Musik sprengt konfessionelle Fesseln Ausgehend von den Reformatoren Zwingli, Luther und Calvin und ihrem Liedgut führt die musikalische Zeitreise zunächst durch die Zeit des Frühund Hochbarock. Es erklingen Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebasti-

an Bach und Georg Friedrich Händel sowie Lieder von Paul Gerhardt, dessen Lieder bis heute zum Kernbestand des reformierten Gesangbuchs gehören und, zumindest teilweise, mittlerweile auch den Weg ins katholische Liedgut gefunden haben: Musik kann konfessionelle Grenzen eben auch sprengen! Nach einem Sprung in die Romantik, die mit Chorälen von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms aufwartet, führt die musikalische Reise weiter ins 20. und 21. Jahrhundert und zu Werken von Josef Michel und Colin Mawby und schliesst mit einer Vertonung des «Vater Unser» von Nikolai Kedrov und damit mit dem Gebet, das Christen und Christin-

nen in aller Welt und durch alle Zeiten vereint. Die beiden Chöre und ihre Leiter, Anette Bodenhöfer und Rico Zela, sowie Pfarrerin Bettina Bartels freuen sich, zu diesem aussergewöhnlichen Konzert einzuladen. Teile aus diesem Programm werden auch in zwei Gottesdiensten am Pfingstwochenende in Ottenbach und Hedingen zu hören sein. (pd.)

Chorkonzert «Die Reformation und die Musik»: Freitag, 24. Mai, 20 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Reformation und Musik im Pfingstgottesdienst: Samstag, 8. Juni, 7 Uhr, ref. Kirche Ottenbach; Sonntag, 9 Juni, 19 Uhr, ref. Kirche Hedingen.

Das grösste Schützenfest der Welt Eidgenössisches Feldschiessen vom 24. bis 26. Mai Das Eidgenössische Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt. Für ein ganzes Wochenende wird eine der ältesten Schiesstraditionen mit Geselligkeit & Sportlichkeit auf nationaler Ebene zelebriert. Ein Fest für Schützen und solche, die gerne schiessen oder es probieren möchten. Die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen ist gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot der Sicherheit sowie auch für die Unterstützung von weniger geübten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Schützen ab 10 Jahren herz-

Schiesszeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen sind im Internet beim Bezirks-Schützenverein unter www.bsva.ch zu finden oder zu gegebener Zeit im «Anzeiger».

Geselligkeit in der Festwirtschaft

Jährlich nehmen 130 000 Schützinnen und Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen teil. (Bild zvg) lichst willkommen, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Nach dem Vorschiessen vom Freitag,

17. Mai, folgt am Wochenende vom Freitag, 24. Mai, bis am Sonntag, 26. Mai, das Hauptschiessen. Die

Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es, um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Die Teilnahme am Feldschiessen, an welchem jährlich rund 130 000 Schützinnen und Schützen dabei sind, birgt nicht nur eine lange Tradition hinter sich, sondern demonstriert auch in der heutigen Zeit Verbundenheit zur Tradition und der Schweiz, aber auch zum sportlichen Schiessen. Michael Spahr, Feldchef Bsva

Hommage an Stan Laurel und Oliver Hardy Filmprogramm des Kino Mansarde in Muri «Stan&Ollie» befinden sich 1953 auf einer Tour durch Grossbritannien. Ihre besten Jahre als die «Könige der Hollywoodkomödie» haben sie hinter sich. Zu Beginn ihrer Tour sind die Zuschauerräume leer. Doch durch ihr Talent, sich immer wieder gegenseitig zum Lachen zu bringen, springt der Funke auf ihr Publikum über. Die Tour wird zu einem Riesenerfolg. Doch die Gespenster ihrer Vergangenheit holen sie ein und stellen Stans und Ollies Freundschaft auf eine Bewährungsprobe Der Film ist eine wundervolle Hommage ans Duo «Laurel & Hardy».

Tänzer, der dies nicht sein wollte «Yuli» erzählt die Geschichte vom beschwerlichen Weg eines legendären Tänzers, der ursprünglich gar keiner sein wollte. Der Film ist inspiriert vom Leben des weltbekannten Ballettstars

Carlos Acosta und dessen Autobiografie «No way home». In «What they had» erkrankt Mutter Ruth an Alzheimer. Als sie barfuss und im Nachthemd nachts mitten in einen Schneesturm hineinspaziert, reist ihre Tochter Bridget auf der Stelle nach Chicago zu ihren Eltern. Sie will ihren Vater Bert überzeugen, Ruth in eine professionelle Einrichtung zu geben. Doch dieser möchte seine geliebte Frau niemandem anvertrauen. Und auch Bridgets Bruder Nick hat ein Wörtchen mitzureden. Schon bald kommen Dinge aus der Vergangenheit an die Oberfläche, welche die gesamte Familie auf eine harte Probe stellen. (pd.) «Stan&Ollie» 23. Mai, 18 Uhr, und 24.Mai, 20.30

Jazz ist eine lebendige Musik. Jazz wird wenig mit Noten geschrieben, die Musiker nehmen sich einer Melodie an, hören aufeinander und spielen frei zusammen. So entstehen einmalige Interpretationen. Treffen sich gute (Jazz)musiker zu einem freien Zusammenspiel, dann nennt sich das Jam Session. Ein Erlebnis mit musikalischen Überraschungen für Zuhörer. Am Samstag, den 25. Mai, findet im «Hirschen» Wettswil eine Jam Session statt. Der Veranstalter der Jazzkonzerte im «Hirschen» Wettswil hat Spitzenmusiker aus verschiedenen Bands zu diesem Anlass eingeladen. Zu ihnen gehört Max Hegi, Trompete. Er spielt in mehreren Bands und ist bekannt für die Interpretation von Musikstücken von Louis Armstrong und Muggsy Spanier. Kniri Knaus, Posaune, braucht man eigentlich nicht vorzustellen, sein Name ist aus Zeiten von «Pfuri, Gorps und Kniri» bekannt, als er mit Peter, Sue and Marc am Eurovision Contest teilnahm. Er spielt in mehreren Bands und seine solistischen Einlagen haben Stil und Klasse. Jörg Uttinger, Klarinette, ist mit der Band «Keep Swinging» schon im «Hirschen» Wettswil aufgetreten und hat sich mit begeisternden Soli für diese Jam Session qualifiziert. Peter Gutzwiller ist Arzt mit Praxis in Glattbrugg und wohnt im Raum Basel. Banjo ist das Instrument, mit dem er sich ausleben kann. Als Mitglied mehrerer Bands im Raum Basel ist er in der Jazzszene ein vielgefragter Musiker. Ondi Locher, Tuba, ist bei fast jedem Konzert im «Hirschen» dabei und macht Tonaufnahmen. Seine Begeisterung für den Jazz und seine Tuba erfüllen sein ganzes Leben. Seine Suche nach Tonqualität und Sicherheit in Harmonien machen ihn zum wertvollen Bassisten. Sepp Bachmann, Organisator der Jazzkonzerte im «Hirschen», wirkt als Pianist bei den New Orleans Stompers mit sowie auch in anderen Formationen.

Einmaliges Jazzfest Es wird ein einmaliges Jazzfest werden. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend leisten wollen (gut essen ab 18.15 Uhr, Oldtime Jazz geniessen ab 19.30 Uhr) gilt deshalb, sich im «Hirschen» Wettswil einen Platz reservieren zu lassen. Unter Telefon 044 700 01 28 nimmt Wirtin Brigitte Gubler Reservierungen entgegen. (pd.)

Jahresversammlung der GGA Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern verbindet die Mitgliederversammlung am kommenden Donnerstag, 23. Mai, mit einem vielseitigen Rahmenprogramm und öffnet ein Fenster in das Wirken von zwei Institutionen, welche von der GGA unterstützt werden. Thomas Artho, Präsident des Vereins Familienzentrum und Michèle Hasler, Betriebsleiterin, geben Einblick in das vielfältige Schaffen und die Ziele dieser Institution. Das Familienzentrum ist ein offener Begegnungsort für Familien aller sozialen Schichten im Bezirk und fördert auf vielseitige Weise die gesellschaftliche Integration. Ein Ensemble der Orchestergesellschaft Affoltern wird die Mitgliederversammlung musikalisch bereichern und dem Anlass ein festliches Gepräge geben. Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit, bei der GGA zu schnuppern und ihre Ziele und Aufgaben kennen zu lernen. Auch interessierte Nichtmitglieder sind zur Versammlung und/oder dem anschliessenden Rahmenprogramm herzlich eingeladen. (pd.)

Uhr. «Yuli», 23. Mai, 20.30 Uhr. «What they had», 24.Mai, 18 Uhr. Kino Mansarde, Seetalstrasse 6, Muri. Reservieren: www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.

Mitgliederversammlung GGA, Donnerstag, 23. Mai,

Unvergessliches Komikerduo: Stan Laurel und Oliver Hardy. (Bild zvg.)

19 Uhr, zirka 19.45 Uhr Musik und Information. Ref. Kirchgemeindehaus Affoltern, Zürichstrasse 94.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2019

Drei Filme an drei Standorten

Kinotour durch Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden Die OJA MKM lädt die Bevölkerung zum gemeinsamen Kinoerlebnis ein. Die Offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden (OJA MKM) freut sich über die Bekanntmachung ihrer 1. Open-Air-Kinotour durch die drei Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Während der Tour werden drei unterschiedliche Filme an drei verschiedenen Standorten gezeigt. Die Filme sind so unterschiedlich wie die Standorte, an denen sie aufgeführt werden. Der Coming-of-Age Skaterfilm «Mid90s», gefilmt im 16-mm4:3-Format, versetzt das Publikum durch den nostalgischen Look direkt in die 90er-Jahre von Los Angeles (Knonau). Weiter geht es mit «Wolkenbruch», einer Liebeskomödie um den jungen Juden Motti, der sich an der Uni in die «Schickse» Laura verliebt. Mottis Mutter passt das gar nicht, somit begibt sich Motti auf den Weg zur Selbstbestimmtheit (Mettmenstetten). Zum Abschluss wird der Animationsfilm «Alles steht Kopf» gezeigt. Die elfjährige Riley wird von ihren Emotionen Freude, Angst, Wut, Ekel und Trauer in einer schwierigen Lebenssituation beeinflusst. Die Emotionen sind sich dabei nicht immer einig, was das Beste für Riley ist (Maschwanden).

Sich mit Karten orientieren können

Anlass in der Schule Schachen in Hedingen Auch im Zeitalter von GPS sind Grundkenntnisse im Kartenlesen häufig hilfreich, um den besten Weg zu finden oder ein gesuchtes Ziel zu erreichen.

Patrick Biber von der OJA MKM weist auf die drei kommenden Filme. (Bild zvg.) Etwas für jeden Geschmack Die Filmauswahl reicht bewusst vom Jugend- bis zum Familienfilm. Somit ist für jeden Geschmack und jede Altersklasse eine Vorstellung zu finden. Alle Interessierten sind eingeladen und die Besuchenden werden gebeten, eigene Sitzmöglichkeiten und Decken mitzubringen. Picknick darf ebenso eingepackt werden. Natürlich wird Popcorn und Eistee, wie es sich für ein Kino gehört, vor Ort zu fami-

lienfreundlichen Preisen angeboten. Die Vorstellungen sind für alle kostenlos und finden bei schlechtem Wetter Indoor statt. (PB) «Mid90s», Samstag, 25. Mai, 21 Uhr, Parkplatz Schützenhaus, Knonau. Bei Regen im Stampfi. «Wolkenbruch», Freitag, 31. Mai, 21.15 Uhr. Primarschule Provisorium Mettmenstetten. Bei Regen im

Der schweizerische Orientierungslaufverband bietet in Zusammenarbeit und mit Hilfe von Mitgliedern des lokalen OL-Clubs «OLG Säuliamt», sowie gesponsert von Coop, unterschiedliche, spielerische Übungen an, mit denen das «sich mit Hilfe einer Karte Orientieren» geübt werden kann. Es sind dazu alle Interessierten herzlich eingeladen: von jung bis alt, von Anfängern bis zu Geübten, von Einzelgängern bis Gruppen oder Familien. Vorgängig ist keine Anmeldung nötig. Diese erfolgt vor Ort im Schulhof Schachen, Hedingen am Veranstaltungstag, 27. Mai, von 17 bis 19 Uhr. Auf dem Schulareal und in den benachbarten Wohngebieten können als Übung und ohne Zeitmessung auf unterschiedlichen Routen rund 25 einfache OL-Posten angelaufen werden. Zusätzlich gibt es Übungsmöglichkeiten

ohne oder mit minimalen Laufstrecken beim sogenannten «Postenfischen» mit dem elektronischen Postenquittierungs-Badge respektive in einem kleinen Irrgarten-OL. Es bestehen auch weitere Spielmöglichkeiten mit kleinen Preisen. Getränke und Riegel werden vom Sponsor Coop gratis abgegeben. Somit eignet sich der Vorabendanlass besonders auch für ganze Familien ausgezeichnet. Nähere Angaben zu diesem Event finden sich unter www.coopfamcool.ch. Der Anlass findet – wie bei der Outdoor-Sportart «OL» üblich – bei jeder Witterung statt. Parkplätze sind auf dem Platz südlich vom Schulhaus (vordere Zelglistrase), hinter dem Feuerwehr- und Werkgebäude Hedingen (Zwillikerstrasse) reichlich vorhanden. Die OLG Säuliamt freut sich auf zahlreiche, neugierige Besucher. Martin Kehrer Umgang mit Karten ohne Leistungsdruck kennenlernen, üben oder verbessern. Schulareal Schachen, Hedingen, 27. Mai, 17 bis 19.30 Uhr.

Sputnik. «Alles steht Kopf», Samstag, 15. Juni, 21.30 Uhr. Naturbad Maschwanden. Bei Regen im MZG Gerbi.

Stabiles Bilderbuch-Wetter

Zweiter Schweizer Vorlese-Tag – auch in Hausen Bereits wird in allen Kantonen der zweite Schweizerische Vorlese-Tag lanciert, dies nach grossem Erfolg des letztjährigen, erstmaligen Anlasses. Der Schweizerische Vorlese-Tag ist ein nationaler Aktionstag, der aufzeigen will, wie wichtig und zugleich lustvoll das Vorlesen doch sein kann. Es ist erwiesen, dass regelmässiges Vorlesen nicht nur besondere Nähe schafft, sondern Kinder in ihrer gesamtheitlichen Entwicklung unterstützt. Kinder, denen vorgelesen wird, verfügen über einen grösseren Wortschatz und lernen leichter lesen und schreiben. Sie erfahren vor allem aber Geborgenheit und Zuwendung, was in der digitalen, oft hektischen Zeit immer öfter zu kurz kommt. Vorlesen bedingt Zuhören. In der Erwachsenenwelt gilt dieses als wichtige persönliche und berufliche Sozialkompetenz. Waren es in der Hausemer Bibliothek letztes Jahr engagierte Grosseltern, die ihre wunderbaren Geschich-

Hier lässt sich das OL-Laufen üben: Links das Schulhaus Schachen, rechts im Hintergrund das Werkgebäude Hedingen und vor dem Salzsilo der Platz mit Parkmöglichkeit, Ansicht von Westen. (Bild zvg.)

Werden vorlesen (v.l.): Aline Bisa, Liel Fankhauser, Céline Morand, Vhatiswa Leu, Mona Oberhänsli, Mohadese Jafari und Noemi Kessler (nicht im Bild). (Bild zvg.) ten vorlasen – und diese zum Teil sogar musikalisch untermalten – sind es dieses Jahr begeisterungsfreudige 6.-Klässlerinnen und -Klässler, die den Kindern ihre Lieblings-Bilderbücher vorlesen möchten. Die Bilder werden zum besseren Verständnis auf Leinwand gebeamt, sodass alle kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer in den vollen

Genuss des Lauschens und Betrachtens kommen. In der Pause wird die Sirup-Bar bedient, bei schönem Wetter draussen im Gärtchen des Gemeindehauses.(pd.) Bibliothek Hausen, Mittwoch, 22. Mai, 16 bis zirka 17.30, Türöffnung 15.50 Uhr. Für Kinder ab 6 Jahren.

Pipistrello in Affoltern Bald ist es wieder so weit und der Kindermitspielzirkus Pipistrello schlägt seine Zelte in Affoltern auf. Seit Jahren gastiert er jedes zweite Jahr jeweils in der zweiten Herbstferienwoche, dieses Jahr vom 14. bis 18. Oktober, auf der

Butzenwiese. Primarschulkinder können in dieser Woche Zirkusluft schnuppern. Nicht nur als Akrobaten, Zauberer, Clowns, auch als Musiker oder gar Zirkusdirektor dürfen sie sich versuchen. Nebst dem Üben für

Beim Kinderzirkus Pipistrello können Kinder Zirkusluft schnuppern. (Bild zvg.)

die Vorführung lernen die Kinder den Alltag des Zirkus kennen. Sie helfen beim Zeltaufbau, dürfen Wohnwagen besichtigen, Kostüme anprobieren und werden die ganze Woche hin durch von einer Geschichte begleitet, welche die Pipistrelli in der Manege aufführen. An der Galashow am Freitagabend zeigen die Kinder ihren Eltern und Gästen, was sie alles gelernt haben. Unvergesslich und einzigartig! Die Pipistrelli selbst haben ebenfalls eine eigene tolle Show und führen diese als Derniere am Samstagabend auf. Alle sind herzlich eingeladen, mit den Pipistrelli ihr TourneeEnde zu feiern. In der Zirkuswoche können 100 Kinder aus Affoltern und Umgebung mitmachen, welche sich für den Zirkus begeistern. Der Familienclub Affoltern verteilt die Anmeldeflyer Anfang des neuen Schuljahres in Affoltern und den umliegenden Dörfern. (pd.) Weitere Infos: www.familienclubaffoltern.ch.

Tag des Kindes steht unter dem Motto «Olympiade» Die Olympischen Spiele wurden vor sehr langer Zeit (etwa 900 v. Chr.) das erste Mal in der griechischen Stadt Olympia ausgetragen. Daher haben sie auch ihren Namen. Die wichtigste Sportart zu dieser Zeit war der Fünfkampf. Dieser besteht aus Ringen, Weitsprung, Speerwurf, Diskuswurf und Stadionlauf. Zu den Sommersportarten zählen heute unter anderem Fechten, Fussball, Leichtathletik, Radsport, Reiten, Schwimmen und Turnen. Zu den beliebtesten Wintersportarten der Olympischen Spiele zählen wiederum Biathlon, Eislauf, Bobsport und Skisport.

Herausforderungen für Eltern und Kinder Der diesjährige Event zum Tag des Kindes am Mittwoch, 5. Juni, von 14 bis 17 Uhr, steht ganz unter dem Motto Olympiade. An verschiedenen Stationen werden die Eltern gemeinsam mit den Kindern vor (mehr oder weniger) sportliche Herausforderungen anzeige

gestellt. Sackhüpfen, Hindernisparcours, Bobby-Car-Rennen und mehr werden in verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Eine kleine Verpflegung und eine Medaille sind selbstverständlich in der Startgebühr von 20 Franken pro Eltern-Kind-Paar (Mitglieder 15 Franken) inbegriffen.

Der Weg ist das Ziel An diesem spassig-sportlichen Nachmittag auf dem Schulhausplatz und in der Turnhalle Güpf in Hedingen ist der Weg das Ziel und der Spass steht natürlich im Vordergrund. Die Teilnahme eignet sich für Kinder ab zirka 2½ Jahren. Anmeldungen sind noch bis am 27. Mai zu richten an die Betriebsleitung unter mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Informationen und das ganze Kursprogramm sind zu finden unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Das ganze Jahr über werden viele tolle Kurse und Anlässe für Gross und Klein angeboten. (pd.)


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17. Mai 2019 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Andri Oertli

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So haben wir nicht gewettet: Dreifache Mediensteuer-Abzocke Sie erinnern sich? Selten zuvor hatte ich mich im vergangenen Jahr so schwer getan mit einer Volksinitiative wie mit NoBillag, die die Abschaffung der Radiound Fernsehgebühren beabsichtigte und damit einen Frontalangriff auf die schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, SRG. Als Gewerbler, der sein Geld auf dem Bau im harten Konkurrenzkampf und unter grossem Margendruck verdienen muss, war es verlockend, die Zwangsgebühren abzuschaffen. Andererseits schaue ich gerne und oft Schweizer Fernsehen. Auch der Zusammenhalt unserer vier Sprachregionen liegt mir nach wie vor am Herzen. Deshalb war es nicht in meinem Interesse, der SRG aufs Geratewohl die wirtschaftliche Basis zu entziehen. Letztlich überwog bei mir die Ansicht, dass die NoBillag-Initiative abzulehnen ist. Zu wichtig erschien es mir, einigermassen neutrale Informationen zum nationalen und weltpolitischen Geschehen zu erhalten; dass auch die lateinische Schweiz weiterhin in Genuss von professionell aufbereiteten, hiesigen Inhalten und Formaten kommt. Das hat die SRG meiner Ansicht nach bisher recht gut erledigt.

Damals wie heute nerven mich einerseits die hohen Bezüge der SRF-Verantwortlichen. Andererseits, dass ich als Privatmann und nochmals mit meiner AG basierend auf der Höhe des Umsatzes zur Kasse gebeten werde – und das unter Umständen gleich nochmals doppelt. Hart trifft das all diejenigen Betriebe, die hohe Umsätze bei geringen Margen machen. Grössere Garagenbetriebe beispielsweise, die seit diesem Jahr plötzlich 25 Mal mehr Mediensteuer bezahlen müssen als bisher! Auch das Bauwesen trifft es, denn vorübergehende oder dauerhafte Firmengebilde werden ebenfalls doppelt besteuert! Konkret heisst das: Trete ich mit meiner Firma einer Arbeitsgemeinschaft bei oder gründe eine, wird auch auf diesen Umsatz die Mediensteuer erhoben! Obschon diese Arbeitsgemeinschaften oft mit demselben Personal und denselben Produktionsmitteln arbei-

ten. Für mich als Firmenbesitzer heisst das, ich bezahle die Mediensteuer sogar drei Mal: als Privatmann, als Firmeninhaber und als Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft! Dessen war ich mir vor der Abstimmung tatsächlich nicht bewusst und so wie mir ist es wohl vielen Gewerbetreibenden gegangen. Zusammen mit den Mitgliederverbänden wird der Schweizerische Gewerbeverband nun auf Bundesebene versuchen, diesen Missstand zu korrigieren. In der laufenden Frühjahrssession sollen Vorstösse eingereicht werden, die diese doppelt gezählten Umsätze von der Abgabepflicht befreien. Egal, ob es um vorübergehende oder dauerhafte Unternehmensgebilde handelt. Zudem sind die während des Abstimmungskampfes zur NoBillag-Initiative vor mehr als einem Jahr gemachten Versprechungen der SRG, den ServicePublic-Auftrag genauer zu definieren und einzuschränken und das Versprechen der SRG, Einsparungen vorzunehmen, endlich in die Tat umzusetzen.

fend mehr Einnahmen auf dem Buckel der KMU und damit letztlich auf dem Buckel von allen zahlenden Konsumenten zu generieren. Ein fauler Zauber, die Medienabgaben als «Abstimmungszückerli» für den einzelnen zu senken. Denn auf Umwegen kommen die massiv höheren Mediensteuern für Unternehmen auf Produkte und Dienstleistungen wieder zu den Kosumenten zurück. Das ist für mich nicht akzeptabel. Für den Gewerbeverband Andri Oertli

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Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch

Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Als Stimmbürger und Unternehmer bleibt ein schaler Nachgeschmack. Ich kann mich dem Gefühl nicht erwehren, bei der NoBillag-Abstimmung über den Tisch gezogen worden zu sein. Anstatt, dass die SRG spart, macht es auf mich den Eindruck, dass unser Staatssender versucht, lau-

Die Scharfmacher

71,6 Prozent des Schweizer Stimmvolkes waren gleicher Meinung und schickten die Vorlage bei hoher Stimmbeteiligung von 54 Prozent bachab. «SRG-Direktor

kündigte nach dem deutlichen Nein ein Reformpaket an. Die Diskussion über die Aufgaben der SRG und die Höhe der Gebühren ist mit der Abstimmung nicht beendet», steht seither auf der Homepage des Staatsfernsehsenders. Medienministerin Doris Leuthart, die «Schutzpatronin der SRG», ist inzwischen zurückgetreten. Ihr Departement hat Anfang Jahr Simonetta Sommaruga übernommen und damit einen Haufen ungelöster Probleme.

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Amerikaner aus Leidenschaft Das Corvette Sportcar Center an der Rütistrasse 22 und 24 in Bonstetten ist offizielle Verkaufs- und Servicestelle für Cadillac, Camaro und Corvette. Kompetenz und Leidenschaft für Amerikaner von Geschäftsführer Kurt Huber und seinem Team machen das Center zur überzeugenden Anlaufstelle für Beratung und Verkauf sowie fachkundigen Service. Nein, im Zentrum liegt das Bonstetter Corvette Sportcar Center nicht und auch nicht direkt «am Weg», wie man so treffend sagt. Wer dennoch treue Kundschaft hat, der muss folglich durch qualitative, professionelle Arbeit und hohe Dienstbereitschaft überzeugen. Das trifft auf den Betrieb von Kurt Huber zu. Hier findet man fachkundige Beratung im Verkauf – bei Neu- und Vorführwagen wie bei Occasionen –, eine leistungsfähige, modern eingerichtete Werkstätte für Service, Reparaturen oder Tuning sowie einen Merchandise Shop für alles, was das Herz von Liebhabern amerikanischer Autos höherschlagen lässt. Und, last but not least, eine Corvette C7 Stingray kann im Corvette Sportcar Center auch gemietet werden! 24. und 25. Mai: Corvette und Camaro Driving Days in Affoltern Apropos Corvette und Camaro anschauen und probefahren: Am Freitag/ Samstag, 24./25. Mai, finden in Affoltern, Industriestrasse 17, die Corvette und Camaro Driving Days des Corvette Sportcar Centers statt. Hier verfügt Kurt Hubers Bonstetter Kompetenzzentrum für Cadillac, Camaro und Corvette über

weitere Ausstellungsräumlichkeiten sowie ein Reifenhotel. Und ebenda gibt es am Freitag, 24. Mai, 14 bis 19 Uhr, und am Samstag, 25. Mai, 10 bis 17 Uhr, im Rahmen der Corvette und Camaro Driving Days die rassigen Amerikaner zu bestaunen, wobei sich zusätzlich die Möglichkeit bietet, den einen und anderen Flitzer Probe zu fahren oder zumindest in einem solchen mitzufahren. Zurück zum Hauptbetrieb des Corvette Sportcar Centers in Bonstetten: «Ich bin durch einen Bekannten auf Kurt Huber und sein Team aufmerksam geworden, ansonsten hätte ich die offizielle Verkaufs- und Servicestelle für Cadillac, Camaro und Corvette, die man über die Isenbachstrasse in Richtung Aumüli, vor Ausgang des Dorfes links abbiegend in die Buechenegg- und schliesslich in die Rütistrasse erreicht, nie gefunden. Die Freundlichkeit und Flexibilität sowie die hochwertige Qualität von Arbeit und Dienstleistungen, die da geboten werden, haben mich allerdings umgehend überzeugt», erklärt ein Kunde seine Treue. Ein schönes Kompliment! Verkauf, Service, Reparaturen und mehr Für Kurt Huber, der den 1955 gegründeten Familienbetrieb in zweiter Generation führt, gilt, was schon für den Vater gegolten hat: Ganz nah am Kunden, an der Region zu sein und dabei kompromisslos gute Qualität anzubieten. Da versteht es sich, dass das Corvette Sportcar Center – neben einer breiten Auswahl an Cadillacs, Corvettes und Camaros – selbstredend auch die aktuellen Fahrzeugmodelle anbietet, wie etwa die Corvette Grand Sport 3LT, Final Edi-

tion, ein Benziner mit V8-Motor und 6,2 Liter Hubraum. Genauso das neue, überarbeitete Kult-Mobil Camaro; ein Facelift beschert der US-Ikone eine neue Optik und zudem einige technische Neuerungen. Selbstverständlich führen Kurt Huber und sein Team von corvettetotal.ch am Standort in Bonstetten umfassende wie kompetente Dienstleistungen mit Service und Reparaturen aus. «Dank modernster Werkstatteinrichtung sind wir in der Lage praktisch alle Arbeiten bei uns im Hause ausführen zu können», sagt der sympathische Inhaber. Bestes Fachwissen, Seriosität und Termintreue sind für das Team des Corvette Sportcar Centers selbstverständlich, einwandfreie Reparatur, Service und Wartung schreibt man an der Rütistrasse 22 und 24 in Bonstetten entsprechend gross. Dazu kommen Umbauten, Zubehör und Ersatzteile sowie Tuning vom Feinsten. Ebenso Racetrack-Events – 28./29. Juni Corvette Euro Meet auf dem Circuit de Bresse (F) – oder, für die Center-Kunden, Fahrlehrgänge, wie jener vom 5. Juli auf demselben Rundkurs. Weitere Informationen dazu gibt es zeitnah auf der Homepage www.corvettecenter.ch. Corvette Sportcar Center AG Rütistrasse 22 und 24 Postfach 35 8906 Bonstetten Telefon 043 818 74 14 info@corvettecenter.ch www.corvettecenter.ch

Gasthof Pizzeria Weingarten Anita & Andreas Häberling Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 63 92 info@weingarten.ch www.weingarten.ch

Kurt Huber (ganz rechts) und sein Team des Corvette Sportcar Centers sowie Cölestin Frei, GL von corvettetotal.ch (3. v. l.), und dessen Team präsentieren die Corvette Grand Sport 3LT, Final Edition.

Geschäftsstellen in Ihrer Nähe: Affoltern am Albis 056 649 92 36

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Jede Raiffeisenbank ist selbst ein KMU. Deshalb verstehen wir Ihre Anliegen und sprechen Ihre Sprache. Gerne unterstützen wir Sie bei jeder unternehmerischen Herausforderung. raiffeisen.ch/kmu

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Jörg Markwalder CEO, Microdul AG

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Sport

Freitag, 17. Mai 2019

Kein Exploit der Ämtler Schwinger Zürcher Kantonalschwingfest am 12. Mai in Fehraltdorf Samir Leuppi kann nach dem Gibelschwinget bereits seinen zweiten Saisonsieg verbuchen, er konnte das Zürcher Kantonalschwingfest bereits zum zweiten Mal gewinnen.

konnten sich fünf Neukranzer das erste Eichenlaub aufsetzen lassen.

Aus Kranzrängen gefallen Für die sieben angetretenen Schwinger des Schwingklubs am Albis gab es leider keine Kränze. Am Morgen durfte man noch hoffen, dass einem die Überraschung gelingen könnte. So konnten Nik Junker aus Mettmenstetten und Michi Odermatt aus Hausen jeweils einen Kranzschwinger auf den Rücken legen. Jedoch konnten sie danach nicht mehr genügend Punkte auf ihr Notenblatt bringen und fielen aus den Kranzrängen. Am weitesten nach vorne reichte es Nik Junker mit drei Siegen und drei Niederlagen. Immerhin durften Jan Stähli, Michi Odermatt und Matthias Furrer, gleich wie Nik Junker, 6 Gänge bestreiten. Für Michael Kiser, Niklaus Biser und Damian Furrer reichte es leider nicht ganz für den Ausstich und sie mussten nach vier Gängen unter die Dusche.

................................................... Von Nico Vollenweider Nach 2017 ist es bereits der zweite Erfolg des Winterthurer Teilverbandskranzer Samir Leuppi an einem Zürcher Kantonalschwingfest. In Fehraltorf setzte er sich vor 4800 Zuschauern gegen den Überraschungsmann, Klubkameraden und Nichtkranzer Christian Lanter aus Kollbrunn durch. Leuppi brauchte im Schlussgang gerade einmal etwas mehr als eine Minute, um den körperlich unterlegenen Lanter in der Schere am Boden auf den Rücken zu drehen. Für Lanter war es dennoch ein erfolgreicher Tag, konnte er doch am Abend mit seinem verdienten ersten Kranz den Heimweg antreten. Für Leuppi war es in dieser Saison bereits der zweite Festsieg nach dem Erfolg am Gibelschwinget in Bonstetten. Man darf gespannt sein, was er in Zug am Eidgenössischen zeigen wird. Am 109. Zürcher Kantonalschwingfest waren total sieben Eidgenossen am Start, jedoch konnten sich davon nur vier den begehrten Kranz sichern. Die beiden Schwingsport-

Starkes Zugpferd gesucht

Michi Odermatt (links) bei einem Angriffsversuch mit Kurz. (Bild Nico Vollenweider) Urgesteine Arnold Forrer und Stefan Burkhalter, waren bereits in der Hälfte

des Wettkampfes mit drei Gestellten aus der Entscheidung gefallen. Dafür

Den Ämtler Schwingern fehlt derzeit ein starkes Zugpferd, mit Marco Nägeli ist der Stärkste im Team derzeit noch verletzt. Er hat aber vor wenigen Wochen wieder begonnen, im Sägemehl zu trainieren und man darf gespannt sein, wann man ihn wieder an einem Wettkampf sehen wird.

Duell Affoltern gegen Affoltern Nach dem Abstieg der ersten und dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in der vergangenen Saison spielen jetzt beide in der 1. Liga der Zone B Nordostschweiz. Affoltern 1 spielte in der ersten Partie gegen Oberwinterthur 2 und siegte nach einem harzigen Start 3:1. Im zweiten Spiel kam es dann bereits zur Begegnung zwischen den beiden Mannschaften aus Affoltern. Die hart umkämpfte Partie ging mit 3:0 an Affoltern 1. Affoltern 2 spielte dann seine zweite Partie ebenfalls gegen Oberwinterthur und gewann diese 3:1. Ein gelungener Start. Die zweite Runde wurde in Rapperswil-Jona durchgeführt. Bei nasskalten Bedingungen, die aber auf den Rasenplatz keine grossen Auswirkungen hatten, traf Affoltern 1 in der ersten Partie auf den Aufsteiger aus Töss. Trotz harter Gegenwehr gewann man das Spiel 3:1. In der zweiten Partie konnten gegen das erfahrene Team aus Embrach durch einen 3:1-Sieg weitere Punkte eingefahren werden. Affoltern 1 belegt mit dem Punktemaximum hinter Jona 3 den zweiten Platz. Auf Affoltern 2 wartete in der ersten Partie der Mitfavorit aus Schlieren. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung ging das Spiel über fünf Sätze knapp 2:3 verloren. Im zweiten Spiel gegen Dägerlen 1 konnten mit einem 3:1-Sieg weitere zwei Punkte gesammelt werden. Somit ist Affoltern 2 nach den ersten beiden Runden im Mittelfeld auf Rang vier klassiert. (pd) Resultate, Ranglisten und Termine auf www.swissfaustball.ch

FCWB am Samstag gegen Leader Baden

Startschuss zur Korbball-Sommermeisterschaft

Spannung pur im Kampf um die Aufstiegsrundenberechtigung in der Erstligagruppe 3. Und, der FCWB ist mittendrin statt nur dabei. Auch im Spiel vom Samstag bei der «Übermannschaft» und dem aktuellen Tabellenführer Baden wollen die Ämtler ein gewichtiges Wort mitreden.

Nach seriöser Vorbereitungszeit während der Wintermonate und im Trainingsweekend Mitte April in Bütschwil starteten am 12. Mai gleich zwei Hausemer-Teams in die Korbball-Sommersaison.

Abgesehen von einer kleinen Schwäche im letzten Herbst und der überraschenden Niederlage vor Wochenfrist bei Linth 04 hat Baden der Erstligagruppe 3 klar den Stempel aufgedrückt und auf eindrückliche Art und Weise Sieg an Sieg gereiht. Dass man nun stolzer Leader ist, hat man sich in der Casino-Stadt redlich verdient. Die Mannschaft verfügt über eine perfekte Mischung aus Routine und jungen Wilden, spielt einen gepflegten Fussball und ist in der Lage, jeden Gegner aus der Gruppe 3 zu dominieren. Aufgrund der letzten Resultate hat Baden einen Platz in der Aufstiegspoule schon fast auf sicher. Der Vorsprung auf den aktuellen Tabellenvierten Eschen/Mauren beträgt sechs Punkte, und aus der Gruppe 3 können zudem gar die ersten drei Vereine an der Aufstiegsrunde teilnehmen.

Gegener ist zu schlagen Kann der FCWB deshalb auf einen sich schonenden Gegner hoffen? Mitnichten, denn die Badener wollen den Gruppensieg und die hervorragende Heimbilanz weiterführen. Im schmucken Heimstadion Esp haben die Badener in dieser Spielzeit erst vier Punkte abgegeben, in der Rückrunde ist ihre Bilanz sogar makellos. Was da für den FCWB übrig bleibt? Da wäre das Wissen aus der Vorrunde, diesen Gegner schlagen zu können. Da ist die aktuell herausragende Form der ganzen WB-Mannschaft

Von Sommer war in Wetzikon leider keine Rede. Kühl und windig präsentierte sich der Sonntag, immerhin blieb es aber auf der trockenen Seite, was die befürchtete Schlammschlacht verhinderte.

Gibt es am Samstag für die Rotschwarzen Tore zu bejubeln? (Bild zvg.) und da ist Wille und Selbstvertrauen vorhanden, mit welchen sich bekanntlich Berge versetzen lassen. Also absolut kein Grund, mit Angst oder übermässigem Respekt an diese Aufgabe heranzugehen.

Rotschwarze Unterstützung wichtig Natürlich werden für das Spitzenspiel viele Zuschauer erwartet und die Anfahrt aus dem Unteramt ist sehr kurz. Zahlreiche und lautstarke Unterstützung des FCWB ist also durchaus zu erwarten. Wie alle andern Spiele der Gruppe 3 auch, erfolgt der Anpfiff am Samstag um 16 Uhr im Stadion Esp in Baden. Andreas Wyniger Die WB-Spiele vom Wochenende: Freitag, 20 Uhr: Wald – Sen. 40+, 21 Uhr: Sen. 30+ – Witikon-Neumünster; Samstag, 8.30 Uhr: Wollishofen – Jun. Ee, 10 Uhr Jun. Ec – Altstetten und Jun. Eb – Red Star, 11.30 Uhr: Jun. Da – Küsnacht, 12 Uhr Freienbach – Jun. Ca. 14 Uhr Industrie-Wipkingen – Jun. Bb, 14.30 Uhr: Jun. Cb – Dietikon, 15.30 Uhr: Horgen – Jun. Db, 16 Uhr: Siebnen – Jun. Dc und Baden – FCWB 1; Sonntag, 10 Uhr: Freienbach 3 – FCWB 3, 10.15 Uhr: FCWB 2 – Red Star 2, 12.30 Uhr: FCWB 4 – Witikon 3, 14.30 Uhr: Schaffhausen – Jun. A (CCJL), 15 Uhr Jun. Ba (CCJL) - Rüti.

Anknüpfen an gute letzte Saison Zuerst durfte das jüngere Team in der 2. Liga antreten. Erstmals in dieser Zusammensetzung, liegt der Fokus bei einer starken Verteidigung, aber vor allem auch beim Sammeln wichtiger Spielerfahrung. Für das 1.-Liga-Team galt es an die guten Spiele der vergangenen Saison anzuknüpfen und von Beginn weg wichtige Punkte zu sammeln. Für positive Stimmung ist in beiden Teams ohnehin schon gesorgt. Nach einer Startniederlage beider Teams gelangen in den darauffolgenden Spielen schöne Spielzüge. Gute Chancen konnten verwertet werden und die ersten Punkte in der 1. Liga durften schon bald notiert werden. Die Spielerinnen der 2. Liga wurden für ihren kämpferischen Einsatz (noch) nicht belohnt. Sie unterlagen in zwei Spielen mit nur einem Korb. Für ein weiteres sportliches Highlight im Korbballkalender dürfte schon bald gesorgt sein: Mitte Juni nehmen die Korbballerinnen am eidgenössischen Turnfest in Aarau teil, bevor dann die volle Aufmerksamkeit wieder auf die Meisterschaftsrunden gelegt wird. Am 18. August besteht eine gute Möglichkeit, beide Korbball-Teams an der Heimrunde in Hausen anzufeuern. Über den Aufmarsch vieler Fans freuen sich die Korbballerinnen jederzeit. (pd.)

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Das 1.-Liga-Team (von links): Karin, Vera, Brigitte, Iris, Barbara, Nadja, Alina, Caroline.

Das Team der 2. Liga: Varsha, Nadia, Lea, Janine, Leona, Vanessa, Selina mit Coach Lennard. (Bilder zvg.)


Sport

Freitag, 17. Mai 2019

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Nach der Krankheit wieder auferstanden Nach einer Gürtelrose erreicht Urs Huber den zweiten Platz am Bike-Marathon in Singen Urs Huber hat mit vielem gerechnet. Aber nicht damit, dass er an einer Gürtelrose erkrankt und zunächst nicht auf die Medikamente anspricht. Am letzten Sonntag erfolgte der Test, ob er die Krankheit überwunden hat. Der Mettmenstetter bestand. Und wurde Zweiter. ................................................... von martin platter «Hatte ich mir gar am Ende zu viel zugemutet, als ich zwei Wochen nach Abschluss des Cape Epic am wegen Regen und Kälte überaus anspruchsvollen Bike-Marathon im französischen Laissac teilnahm?» Diese Frage stellte sich Urs Huber in den letzten sieben Wochen, in denen er sich erholt und wiederaufgebaut hat, immer mal wieder. Bereits auf der stundenlangen Nachhausefahrt von Laissac hatte er sich immer schlechter gefühlt. Während sechs Tagen war er danach nicht in der Lage, zu trainieren. Er führte dies auf die harten Renneinsätze zurück und liess sich nicht verunsichern, sondern zog eine ohnehin geplante

Sieben Wochen nach seiner Gürtelrose-Erkrankung zeigt sich Urs Huber (Nr. 1) im deutschen Singen wieder an der Spitze eines Marathons, den er als Zweiter beendet. (Bild Erhard Goller) einwöchige Trainingspause vor. Doch selbst im Schongang erholte er sich nicht.

Notfallmässig ins Spital Als dann plötzlich auch noch ein stechender Schmerz am Schlüsselbein,

Schneebeli schafft das Flashback

das er letztes Jahr gebrochen hatte, dazukam – und zwar ohne dass er wieder darauf gefallen war – die Schmerzen immer unerträglicher wurden und sich ein Hautausschlag zeigte, ging er zum Arzt. Der stellte fest, dass beim 33-jährigen Ausdauersportler das Gürtelrose-Virus ausgebrochen ist. Zu

allem Übel war Huber auch noch resistent gegen das Medikament, das ihm verschrieben wurde. Statt dass eine Besserung eintrat, verbreitete sich das Virus munter weiter in seinem Körper und verursachte neben Gliederschmerzen mit der Zeit auch noch extrem starke Kopfschmerzen.

Tennisclub Säuliamt weiterhin erfolgreich

Erneuter Sieg für die Hauptikerin

Gute Resultate der verschiedenen Clubteams

Vor einem Jahr hat Jacqueline Schneebeli mit ihrem ersten Triumph am Proffix Swiss Bike Cup an den Bike Days in Solothurn den Grundstein für den Gesamtsieg und den Titelgewinn gelegt. Souverän wiederholte sie die Siegfahrt am letzten Samstag.

Nach dem Mannschaftstraining im Winter und einer verschobenen ersten Runde gingen die 1.-Liga-Damen des TC Säuliamt äusserst motiviert in die erste Begegnung. Die jungen Spielerinnen der gegnerischen Mannschaft, Girls RV Zürich, traten mit einem starken Kader an. In zwei Einzeln mussten sich die Säuliämtler klar geschlagen geben, die Partie von Nicole Eisler ging nur knapp verloren und Rosanna Fravi konnte ihr erstes IC-Spiel nach ihrem Auslandaufenthalt dank fokussierter und taktischer Spielweise mit 6:3, 6:1 klar für sich entscheiden. Infolge eines Regenunterbruchs konnten die Doppel erst gegen 18 Uhr starten und trotz feuchten, windigen und sehr kalten Bedingungen konnten Serena Bonandi und Karin Stadler das Doppel zu ihren Gunsten mit 7:5, 6:3 entscheiden. Ein gut aufeinander ab-gestimmtes Spiel sowie einige sensationell abgeschlossene

Was für eine Stimmung, was für eine Spannung: Trotz Aprilwetter pilgerten 22 000 Zuschauerinnen und Zuschauer auch in diesem Jahr übers letzte Wochenende an die Bike Days in Solothurn. Eine der Hauptattraktionen war am Samstag der dritte Lauf des Proffix Swiss Bike Cup, zu dem auch die Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter und Kate Courtney (USA), die Europameister Jolanda Neff und Lars Forster sowie die Cup-Leader Mathias Flückiger und Ramona Forchini starteten. Am Schluss standen tatsächlich die meistgenannten Favoriten auf dem Podium: Schurter gewann vor Flückiger und Forster; Courtney vor Neff und Forchini. Auch Jacqueline Schneebeli kam in den Genuss der Stimmung im Hexenkessel Schanzengraben, den während der Bike Days jeweils Tausende Zuschauer säumen. Die Schweizer Junio-

renmeisterin wurde fünf Minuten nach den Elite-Frauen ins Rennen geschickt und hatte vier Runden zu absolvieren. Sie sagt: «Das war für mich ein emotionaler Moment, nachdem ich hier letztes Jahr meinen ersten Sieg bei den Juniorinnen im Swiss Cup feiern konnte. Entsprechend motiviert war ich, diesen Sieg zu wiederholen.»

Emotionen, Routine, Emotionen Der Wettkampf selber lief dann aber fast routinemässig ab und erinnert an ihre ersten beiden Swiss-Cup-Siege in diesem Jahr. Kaum stieg der Parcours an, distanzierte die 18-jährige Säuliämtlerin ihre Mitstreiterinnen. Danach packte die Cup-Leaderin in jeder Runde nochmals 1:20 Minuten Vorsprung drauf und beendete den Wettkampf schliesslich 4:36 Minuten vor der zweitplatzierten Nicole Göldi. Morgen Samstag steht im deutschen Albstadt bereits der nächste Wettkampf auf dem Programm: der dritte Lauf der Juniors Worldseries. Am zweiten Lauf in Heubach, eine Woche vor Solothurn, wurde Schneebeli Vierte. In Albstadt hat sie sich vorgenommen, aufs Podium zu fahren. Martin Platter

Jacqueline Scheebeli, Mitte, konnte sich erneut als Siegerin des Proffix Swiss Bike Cup in Solothurn feiern lassen. (Bild Michael Suter)

Huber blieb nichts anderes übrig, als wieder notfallmässig ins Spital zu gehen, wo er dann im zweiten Anlauf ein wirksames Mittel verschrieben bekam. «Endlich klangen die unerträglichen Schmerzen ab und es ging mir von Tag zu Tag besser. Langsam zwar; aber ich war einfach froh, dass ich wusste, was mit mir ist und, dass die Arznei endlich wirkte», rekapituliert der Mettmenstetter. Erst nach Ostern nahm er behutsam das Training wieder auf. Am letzten Sonntag wagte er den Start am UCI-Bikemarathon in Singen. Allerdings war er nicht sicher, ob er schon wieder für ein vierstündiges Rennen gewappnet sein würde. Als Zweiter im Ziel hatte er diese Gewissheit. Huber sagt: «Am liebsten hätte ich die ganze Welt umarmt, was etwas heissen will. Normalerweise mag ich zweite Plätze nämlich nicht besonders. Nur vierte hasse ich noch mehr.» Gewiss: Das Wetter in Singen sei kalt und nass gewesen, was dazu führte, dass das Tempo in den ersten Rennstunden nie richtig hoch war. «Aber in der entscheidenden letzten Rennstunde hatte ich wieder die Kraft, um taktisch zu fahren. Das stimmt mich positiv für die nächsten Wettkämpfe.»

Punkte am Netz haben massgeblich zum Sieg beigetragen. Das zweite Doppel ging verloren. Die an der Grundlinie stark agierenden Gegnerinnen konnten in beiden Sätzen die Oberhand behalten. Obwohl die Säuliämtler die Partie mit 2:4 verloren, sind sie mit dem Resultat zufrieden und blicken zuversichtlich auf die kommende Runde.

Herren 35+ 2. Liga gewinnen 6:3 Auch in der zweiten Runde gewannen die Herrren mit starken Leistungen vier Einzel und zwei Doppel gegen den Gruppenzweiten TC Lenggis. Somit bleiben die Herren weiterhin Gruppenerster vor der letzten IC-Runde zu Hause gegen den neuen Gruppenzweiten TC Brugg am 25. Mai Ohne Probleme gewannen die Herren am Sonntag auswärts gegen den TC Engstringen, ohne einen Satz abzugeben. Die Wetterfee war den Affolte-

mern gut gesonnen, da trotz zeitweiser Regenprognose keine Regenschauer die Spiele unterbrachen. Besonders erwähnenswert waren die schöne Tennisanlage, die Gastfreundschaft der Heimmannschaft und das gute Essen beim TC Engstringen Im Heimspiel gegen den TC Uitikon gewannen die Herren zum zweiten Mal sehr klar und mussten nur zwei Sätze abgeben. Einzig Heinz Graf machte es spannend, indem er das Tie-Break gewann. Damit bleibt die Mannschaft weiterhin an der Tabellenspitze und hofft, dass am Ende der fünften Runde der Aufstieg Tatsache sein wird. André Meier Restliche Resultate: Aktive Herren 2. Liga: Verlieren auswärts gegen den TC Engematt. Nächste Heimspielrunde: Sonntag 19. Mai, 9.30 Uhr Herren 45+ 2. Liga gegen Herrliberg; 14 Uhr Damen Aktive 1. Liga gegen Seeblick Zürich.

Feuertaufe für Hausemer Tennisfrauen im Interclub Erstmals seit mehreren Jahren nimmt wieder ein Damen-Aktiv-Team des TC Hausen am Interclub teil. Die Feuertaufe bestritten die Ämtlerinnen um Captain Anne-Claire Pliska am vergangenen Wochenende in Wohlen. Dabei setzte es zwar in den Einzeln, wie auch in den Doppel durchwegs Zweisatz-Niederlagen ab. Unter Berücksichtigung der Umstände war dies nicht ganz überraschend. Das Team, bestehend aus Juniorinnen, IC-Novizinnen und zwei IC-erprobten Spielerinnen, zeigte gegen die routinierten Freiämtlerinnen trotzdem viel Freude und grosse Motivation. Am kommenden Sonntag, im Heimspiel gegen Dietikon wird nun das grosse Ziel sein, die ersten Punkte in dieser Meisterschaft zu gewinnen (9 Uhr, TCH Anlage). Chasper Weidli

Das TCH Damen-Aktiv-Team mit (hinten von links): Sabine Albrecht, Astrid Moser, Anne-Claire Pliska, Marie Pliska. Vorne: Karin de Ridder, Corinne Ehinger, Lea Mutti, Sara Berger. (Bild zvg.)


Veranstaltungen


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 17. Mai 2019

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«Wir repräsentieren den Zugerberg» Menschen im Säuliamt: Christoph Sidler ist für den Betrieb der Zugerbergbahn verantwortlich

Lunis, 6. Mai.

Er kennt «seine» Bähnli von innen, aussen, oben und unten. Christoph Sidler wohnt in Ebertswil und arbeitet als technischer Leiter der Zugerbergbahn. Er liebt seinen vielseitigen Job, pflegt daneben aber auch einige spannende Hobbys. ................................................... mit christoph sidler sprach marianne voss

Emmanuel Noah, 7. Mai.

Kiril, 8. Mai.

Lenni, 8. Mai.

Giulia Sandrine, 9. Mai.

Fionn, 9. Mai. (Bilder Irene Magnin)

Mit der Zugerbergbahn gehts hoch zum Büro von Christoph Sidler. Doch bevor er beim Kaffee aus seinem Leben erzählt, zeigt er der Besucherin das «Innenleben» des Betriebs. Die Schaltzentrale ist überschaubar: ein Touchbildschirm und ein paar farbige Knöpfe. Doch ein Stockwerk tiefer befinden sich der Motor und die beiden riesigen Räder, über welche die dicken Drahtseile laufen. Es ist sogar möglich, die Bahn von unten zu betrachten und dort den Verlauf der Drahtseile an ihrem «Bauch» zu sehen. Alles sehr beeindruckend! «170 Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen der internationalen Schule benutzen die Bahn täglich, zudem natürlich viele Wanderer und Spaziergänger und pro Jahr rund 25 000 Biker», erklärt er. Als Leiter Technik sei er für den ganzen Betrieb und die zehn Mitarbeitenden verantwortlich. Das umfasse natürlich verschiedene Arbeiten. «Das Bähnli fährt ja nicht nur rauf und runter.» Es brauche viel mehr rundherum, wie den Seilbahndienst mit dem Billetverkauf, die Reinigung, die Administration, die zahlreichen Sicherheitskontrollen, die Reparaturen, den Trasseeunterhalt, das Entfernen von Gras und Sträuchern oder im Winter die Schneeräumung sowie die Hauswartung der Liegenschaften. Zudem sei sein Team auch für den Unterhalt des neuen Zugiblubbi-Erlebniswegs zuständig. «Ich habe einen total spannenden Job und nebst all den umfangreichen mehrheitlich technischen Tätigkeiten auch Kontakt zu den Fahrgästen.» Die täglichen Stammgäste kenne er zum Teil sogar persönlich. «Für die Wanderer, Touristen oder Biker sind wir aber viel mehr als nur ein Bahnbetrieb. Wir sind auch Ansprechpersonen und Auskunftsstelle für alle möglichen und unmöglichen Fragen. Wir repräsentieren für die Fahrgäste den Zugerberg.»

Christoph Sidler im Technikraum der Zugerbergbahn. (Bild Marianne Voss) Auch ein bisschen «sein» Bähnli Christoph Sidler ist im Kanton Zug aufgewachsen und hat eine Lehre als Mechaniker in der Papierfabrik Cham absolviert. Nach der RS als Motorfahrer arbeitete er in verschiedenen Firmen. «Das war spannend. Ich habe die Arbeitsstelle immer mal wieder gewechselt und jeweils gekündet, bevor ich etwas Neues in Aussicht hatte.» Eine Bewerbung habe er nie geschrieben. Seinen ersten Kontakt zum Säuliamt hatte er 1986, als er eine kurze Zeit in Hausen in der Firma Weisbrod als Betriebsmechaniker tätig war. Danach arbeitete er viele Jahre bei den Verkehrsbetrieben Zürich, VBZ. Zuerst war er für den Service und die Reparaturen an den Trams zuständig. Später absolvierte er noch die Meisterschule mit eidg. Diplom und arbeitete dann in der Technik. Und schliesslich wechselte er die Abteilung und betreute eine Gruppe von Tramführern. Während dieser Zeit veränderte sich sein privates Leben. Er heiratete, und das Paar zog von Rotkreuz zuerst nach Affoltern, dann nach Hausen. «Im Jahr 2000 konnten wir in Ebertswil ein Haus bauen und sind seither dort zu Hause. Zu unserer Familie ge-

hören zwei Buben, die inzwischen natürlich erwachsene Männer sind.» Es seien nun bereits 15 Jahre, seit er bei der Zugerbergbahn die Anstellung bekommen habe. «Ich musste damals für meine Aufgaben noch die Seilbahn-Schule besuchen.» Ist nach so vielen Jahren das Zugerbegrbähnli ein bisschen zu «seinem Bähnli» geworden? Er schmunzelt. «Diese Frage müsste meine Frau beantworten.»

Musik, Bier und Tanz Nicht nur der Beruf von Christoph Sidler ist vielseitig, sondern auch seine Hobbys. Seit 15 Jahren wirkt er im OK vom Ebertswiler-Fest mit. «Dieses Jahr wird das Fest Anfang September zusammen mit der Kindergarten-Einweihung durchgeführt.» Danach werden aber die meisten vom OK aufhören. Ein weiteres Hobby von ihm ist die Musik. Vor drei Jahren hatte er die Idee, ein Instrument zu erlernen. Und heute spielt er im Musikverein Hausen als Saxofonist mit. «Das macht mir extrem Freude, ich wurde im Verein sehr gut aufgenommen.» Weitere Hobbys sind das Reisen zusammen mit seiner Frau Andrea und auch das Tanzen. «Sie unterrichtet

Nia, ein ganzheitliches Tanzkonzept, und da bin ich auf den Geschmack gekommen mitzutanzen.» Und er ergänzt: «Ich bin als Mann halt eher ein Exote in den Gruppen, aber mich stört das nicht.» Er berichtet zudem, dass seine Frau und er kürzlich noch einen Spanischkurs besucht haben, dass er ab und zu seinen Töff hervornehme und dass er sich mit dem Bierbrauen befasst habe. «Ich leite jetzt Besichtigungen in der Braui Baar.» Zusammenfassend meint er: «Ich habe den Eindruck, die Zeit im Leben rast dahin. Ich möchte daher das Leben geniessen, einfach so, wie es heute ist. Und ich empfehle allen, im Leben auch mal etwas zu tun, was man noch nie getan hat.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

wetter

Fallen für Wildtiere vermeiden Hauseigentümer, Architekten, Gemeindeangestellte oder Hauswarte sind sich meist nicht bewusst, wie viele Fallen und Hindernisse es im Siedlungsraum gibt, die eine Bedrohung für die Tierwelt darstellen.

bauernregeln «Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei. Im Mai zartes und duftiges Gras, gibt gute Milch ohn’ Unterlass »

Glasflächen verursachen jedes Jahr eine hohe Vogelmortalität. Insbesondere gläserne Balkongeländer, gläserne Windschutzwände und Fenster übers Eck sind für Vögel tödliche Fallen, da die Tiere Glas als solches nicht erkennen und voll hineinprallen. Oftmals spiegelt sich auch der umgebende Lebensraum im Glas und gaukelt so den Vögeln weitere Büsche und Bäume vor. Solche Fallen sollen bereits bei der Planung eines Baus vermieden werden. Bestehen gläserne Fallen schon, sind sie mit dichten Mustern zu bekleben. Dabei kann man der Fantasie Raum lassen. Wichtig ist einzig, dass Linien rund 1 cm

breit sind und nicht mehr als 10 bis 12 cm auseinanderliegen. Schwarze Vogelsilhouetten haben eine zu geringe Wirkung. Mauern und Zäune zerschneiden zunehmend den Lebensraum in den Gärten und hindern Kleintiere am Wandern. Zäune und Mauern sollten daher einen Bodenabstand von 15 bis 20 cm haben. Bei Lärmschutzwänden sind alle 10 bis 15 m Durchgänge von 20x20 cm einzuplanen. Am besten setzt man aber eine Hecke aus einheimischen Sträuchern anstelle von Zäunen und Mauern. Sie bietet Lebensraum, Nahrung und Durchgang in einem.

Rücksicht bei der Pflege Bei der Pflege von Gärten und Böschungen werden vielfach Kleintiere geschnetzelt oder angeschnitten. Rasenroboter sollten daher nie nachts laufen gelassen werden, die Fläche vorher auf Kleintiere kontrolliert wer-

den. Dasselbe Vorgehen ist auch beim Schnitt von Säumen bei Hecken wichtig, da sich oft Igel und Blindschleichen darin verstecken. Leider werden immer noch Böschungen und Wegränder im Mai und Juni gemulcht. Damit wird nicht nur das wichtige Blütenangebot für Wildbienen vernichtet, sondern zugleich fast alle Tiere in der Böschung. Böschungen sollten nur einmal im Herbst möglichst mit Balkenmähern gemäht werden. Ein Teil der Böschung kann als Überwinterungsplatz für Insekten auch stehen gelassen werden. In Schächte und Kellertreppen im Freien fallen oft Igel, Amphibien oder Blindschleichen. Schächte kann man mit einem sehr feinmaschigen Gitter abdecken. Ein raues Brett mit Querrillen am Rand der Treppe ermöglicht den Kleintieren den Ausstieg. Berücksichtigt man nur schon diese Punkte, kann der Tod von Hunderttausenden von Tieren vermieden werden. (BirdLife)


Veranstaltungen

Sa, 18. Mai 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

GARAGENFLOHMARKT

Samstag, 18.5.2019 Sunnemattstr. 45, 8908 Hedingen 8.30 – 15.30 Uhr

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Chäseren – Neckertal Donnerstag, 13. Juni 2019

Fr. 40.–

Seniorenschifffahrt/ Rundfahrt auf dem Rhein, Hafen Breisach Dienstag, 9. Juli 2019 inkl. Mittagessen

Fr. 78.–

Furka Dampfbahnfahrt Fr. 118.– Donnerstag, 18. Juli 2019 inkl. Mittagessen u. Dampfbahnfahrt

Ferienreisen 2019 Kärnten – Millstättersee 30. Juni – 6. Juli 2019

Fr. 1060.– DZ/HP

Ötztal – Oberinntal 16. Sept. – 20. Sept. 2019

Fr. 780.– DZ/HP

Klingender Advent 2019 in Seefeld mit Semino Rossi und Petra Frey 10. –13. Dez. 2019

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Begegnungsraum Strasse, städtebauliche Überlegungen zum öffentlichen Raum Öffentliche Veranstaltung Buchhandlung Scheidegger, Affoltern Dienstag, 21. Mai 2019 19.30 Apéro 20.00 Referat Claude Schelling Architekt und Siedlungsplaner Wie stellt sich Affoltern am Albis – neu zur Stadt avanciert – den Herausforderungen einer urbanen Mobilität? Claude Schelling wird über die Nutzung von Strassen und den öffentlichen Aussenraum referieren. Anschliessend Diskussion

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039_2019  

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