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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 39 I 169. Jahrgang I Mittwoch, 18. Mai 2016

Zum Wohle Ottenbachs Gesang in der Natur Der Gemeinderat zog sich zu einer Klausurtagung auf den Üetliberg zurück. > Seite 3

Das Eltern-Kind-Singen in Knonau ist ein in der Region einzigartiges Angebot. > Seite 5

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«Schwarze Spinne» Gotthelfs Erzählung hat Hugo Kaspar zu einem «Literatur-Comic» inspiriert. > Seite 6

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Nachtbusse rentieren ZVV-Linien im Säuliamt: Grosse Unterschiede beim Kostendeckungsgrad. > Seite 7

Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern wird ausgebaut Neuer Therapiekubus und ein Ganglabor, das von der Forschung genutzt werden kann Das Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern stösst an Kapazitätsgrenzen und wird nun ausgebaut – ohne Steuergelder in Anspruch nehmen zu müssen. Die Kosten von rund 5 Millionen Franken werden von der privaten Mäxi-Stiftung getragen.

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Manege frei Vom 24. Mai bis 4. Juni gastiert die Zirkus-Roadshow im Coopark in Affoltern. > Seite 11

Rossau entdecken Im Rahmen des Jubiläumsjahrs «Mättmi 900» feiert auch der Weiler Rossau mit und lädt kommenden Samstag, 21. Mai, zum «Tag der offenen Türen» mit Rundgang. Ein Kutschen-Shuttle chauffiert die Besucher von und nach Mettmenstetten, am «Dorfmärt» stehen Produkte «Made in Rossau» zum Verkauf, eine Zeitreise durch die Geschichte des Weilers bringt manch Überraschendes zutage und für neugierige Kinder finden Seifenkisten-Schnupperfahrten statt. ................................................... > Bericht auf Seite 13

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................................................... von werner schneiter «Wir stossen an unsere Kapazitätsgrenzen», halten Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung, sowie Andreas Meyer, leitender Arzt, fest. So nehmen die heutigen medizinischen Geräte mehr Platz in Anspruch. Die heutigen Therapieräume haben zum Teil kein Tageslicht. Dazu genügen auch die acht ElternKind-Zimmer, die keine Nasszellen haben, den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Und die Platzprobleme haben sich auch durch die höhere Zahl an Beschäftigten akzentuiert. Nicht zuletzt wegen der gestiegenen Zahl an Privatpatienten steht das Reha-Zentrum unter Druck, die Infrastruktur verbessern zu müssen. «Wir müssen gute Zahlen liefern und sind deshalb auf Privatpatienten angewiesen», fügt Ruth Meierhofer bei. Diese kommen aus aller Welt nach Affoltern.

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Hier, auf der südöstlichen Seite des Reha-Zentrums, entsteht ein neuer Therapie-Kubus. (Bild Werner Schneiter) Die Pläne für einen Ausbau stehen, das Baugesuch ist eingereicht. Mit der Realisierung der Erweiterung kann voraussichtlich gegen Ende Jahr begonnen werden. Kernstück ist ein

neuer, lichtdurchfluteter Therapiekubus auf der südöstlichen Seite des Reha-Zentrums. Die Kosten von 5 Mio. Franken trägt die private Mäxi-Stifung, benannt nach dem Kater einer

begüterten Damen aus dem industriellen Bereich. Der neue Trakt trägt darum den Namen «Mäxi-Kubus Süd». ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Von Bodybuilding über Yoga bis Luftakrobatik Sports-Group-Festival: eine Plattform für Sportler und Spektakel fürs Publikum Erstmals lud der neue Bonstetter Verein Sports Group vergangenes Wochenende zu seinem Festival. Rund 3000 Besucher nutzten die Chance, Sport zu treiben und mit Profis ins Gespräch zu kommen.

«Masse ist von Vorteil. Technik spielt nicht so eine Rolle», verrät Mehmet Akaj über seine Sportart. Die Rede ist von «Bubble-Soccer». «Zuerst auf den Gegner, dann auf den Ball», lautet die Devise bei dieser spassigen Spielart von Fussball, bei der alle Spieler in

eine schützende Luftpolster-Kugel gepackt werden.

«Eidgenosse» im Sägemehlring «Bubble-Soccer» war nur eine von diversen Sportarten, welche die Platt-

Haben mit ihrem Sports-Group-Festival einen Nerv getroffen: Patrick Wälti (links) und Ruben Goedhart. (Bild Thomas Stöckli)

form nutzten, die der Verein Sports Group ihnen vergangenes Wochenende in Bonstetten bot. Im Zentrum der Schachenhalle stand der grosse Sägemehlring, in dem sich auch «Eidgenosse» Stefan Burkhalter zeigte. In der Bodybuilder-Ecke zog Jay Fuchs staunende Blicke auf sich und in der ersten Halle bot sich den Besuchern Gelegenheit, Yoga, Zumba oder eines von zahlreichen weiteren Workouts zu praktizieren. Im Abendprogramm verzauberten die Artistinnen von Ars Volandi mit ihrer Darbietung an den Vertikutaltüchern. Rund 1000 Besucher am Samstag, doppelt so viele am Sonntag, durfte Co-Projektleiter Ruben Goedhart nach dem Anlass vermelden. Die ersten Feedbacks seien gut und die Vorbereitungen für den nächsten Event laufen bereits, so Goedhart weiter. Unter anderem wollen die Sports-Group-Initianten im Sinne der Nachwuchsförderung mit ihren Profi-Athleten auch die Schulen angehen. Man darf gespannt sein. (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht in der Freitagausgabe

300 20 9 771661 391004


Todesfälle

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen am Dienstag, 14. Juni 2016, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Es liegen folgende Traktanden vor: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Bauabrechnung über den Ausbau und die Sanierung der Friedhofanlage Bodenfeld B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 Die Akten liegen ab Dienstag, 31. Mai 2016, in der Abteilung Präsidiales (Gemeindehaus, Am Rainli 2) zur Einsicht auf. Zusätzlich können Unterlagen auf der Website der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch–›Bereich Politik/Gemeindeversammlungen). Anfragen im Sinne von § 51 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung schriftlich und vom Fragesteller unterzeichnet dem Gemeinderat einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 17. Mai 2016 Abteilung Präsidiales

Aeugst am Albis

Bonstetten

Beerdigung am Mittwoch, 25. Mai 2016, von

In Bonstetten ist gestorben:

Hutmacher geb. Bühler, Ruth geboren am 2. September 1927, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, Chalofenweg 14, verstorben am 7. Mai 2016. Abdankung: 11.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 10.30 Uhr Besammlung beim Friedhofsgebäude.

Von Planta Arien geboren 23. Juni 1930, von Chur, Zuoz, Zernez und Valsot GR, wohnhaft gewesen Friedmattstrasse 25, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 11. Mai 2016. Bestattungsamt Bonstetten

Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 11. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gizella Oggenfuss geb. Nagy geb. 28. November 1943, Ehefrau des Eugen Oggenfuss, von Weiningen ZH und Rudolfstetten-Friedlisberg AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Büelstrasse 7. Trauergottesdienst am Freitag, 20. Mai 2016, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Bestattung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 11. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lina Schneebeli-Suter geb. 11. Mai 1925, Ehefrau des Hans Schneebeli, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Sandacherstrasse 5.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

BSV Affoltern

Affoltern am Albis

Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300/50/25 m Freitag, 20. Mai 2016

Am 13. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

300 m: Schiessplatz: Mettmenstetten 18.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz: Ottenbach 18.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz: Aeugst 17.00 bis 20.00 Uhr 50/25 m: Schiessplatz: Mettmenstetten 18.00 bis 20.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

Paula Koller geb. 31. August 1930, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jes. 43, 1

Meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Tante, Schwägerin, Schwiegermutter, ist heute Abend an ihrem 91. Geburtstag friedlich heimgegangen.

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Lina Schneebeli-Suter 11. Mai 1925 – 11. Mai 2016

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Liebes Lini, liebes Muetti, wir danken dir für deine Fürsorge, Liebe und Hingabe an die ganze Familie, mit welcher du uns umgeben hast. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von dir. Du darfst nun bei deinem Erlöser Jesus Christus sein. Deine Familie Hans Schneebeli-Suter Hans und Renate Schneebeli-Marti mit Simon, Isabel, Tamara und Jonas Nastasja und Carmelo Rizzo-Schneebeli mit Kindern Esther und Hans Lüthi-Schneebeli Andrea und Markus Gehret-Lüthi mit Kindern Christa und Simon Karpf-Lüthi mit Kindern Marianne und Gerhard Barth-Schneebeli mit Lorena (D) Urs und Ruth Schneebeli-Sommer Die Abdankung findet auf Wunsch von Lini im Familienkreis statt. Traueradresse: Hans Schneebeli, Sandacherstrasse 5, 8909 Zwillikon

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In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, meiner lieben Mutter, Grossmutter und Schwester

Gizella Oggenfuss-Nagy 28. November 1943 – 11. Mai 2016

Trotz Deinem starken Willen und all Deinen durch Hoffnung getragenen Plänen hast Du den langjährigen Kampf verloren und bist friedlich in unseren Armen eingeschlafen. Wir sind unbeschreiblich dankbar für die unvergesslichen Momente und die unzähligen schönen Erinnerungen, die in uns weiterleben. Wir vermissen Dich und werden Dich nie vergessen. In Liebe Eugen Oggenfuss Michael Oggenfuss und Nadine mit Finn Vidor Nagy Verwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Freitag, 20. Mai 2016, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Die anschliessende Urnenbeisetzung findet auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man – der Stiftung Spital Affoltern, Postkonto 85-391 373-1, oder – der Schweizer Krebsliga, Postkonto 30-4843-9, jeweils mit Vermerk: «Gizella Oggenfuss».

Affoltern am Albis

Die Bestattung findet im Familienkreis statt.

Schiessvereine

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Traueradresse: Eugen Oggenfuss, Büelstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Stallikerstrasse in Uitikon wird vollständig gesperrt Die Strassenbauarbeiten an der Stallikerstrasse in Uitikon neigen sich dem Ende zu. Jetzt folgen Fräs- und Belagsarbeiten, für welche die Stallikerstrasse von der Ringliker- bis zur Langwiesstrasse aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit in zwei Etappen gesperrt werden muss. Die Vollsperrung erfolgt etappenweise ab Dienstag, 17. Mai, 5 Uhr, und dauert voraussichtlich bis am Sonntag, 5. Juni, 5 Uhr. Die erste Etappe dauert vom 17. bis 22. Mai, die zweite Etappe vom 23. Mai bis 5. Juni 2016. Da die Belagsarbeiten trockenes Wetter voraussetzen, können sich die Termine witterungsbedingt verschieben. Die Trottoirs bleiben während den Bauarbeiten begehbar. Über die Möglichkeiten der Zu- und Wegfahrten zu den Liegenschaften werden die Direktbetroffenen rechtzeitig durch die örtliche Bauleitung informiert. Während der ersten Etappe kann die Baustelle im Quartier über die Ringliker- und Langwiesstrasse umfahren werden. Der Durchgangsverkehr wird über Landikon umgeleitet. Während der zweiten Etappe ist die Einmündung Langwiesstrasse gesperrt. Dadurch sind keine Fahrten von Uitikon in Richtung Stallikon zu den Schrebergärten und von Stallikon zum Schülerheim in Ringlikon möglich. Die Verkehrsumleitung erfolgt über Landikon.

Mittwoch, 18. Mai 2016

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Arbeit im Kollegium im Zentrum Klausur des Gemeinderates Ottenbach Mit Umsicht und Weitsicht will der Gemeinderat Ottenbach die Zukunft der Gemeinde während der nächsten Jahre gestalten. Dafür hat er sich auf den Üetliberg zu einer Klausurtagung zurückgezogen. Ein personeller Umbruch im Gemeinderat, mehrere Gemeindeschreiberwechsel und im vergangenen Herbst interne Unruhen im Gemeinderat haben der Legislatur des Gemeinderats Ottenbach in den vergangenen Jahren ihren Stempel aufgedrückt. Die Klausur Ende April stand deshalb im Zeichen der Teamfindung. «Wir haben eine turbulente Zeit hinter uns. Durch offene, direkte Kommunikation und die gemeinsame Arbeit im Rat und speziell an der Zentrumsgestaltung, haben wir jedoch zu einem Team zusammengefunden. Die zuverlässige Arbeit unserer Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen verleiht uns zudem administrativ die nötige Sicherheit und hält uns den Rücken frei», ist sich der Ottenbacher Gemeinderat einig. An der Klausur hat der Gesamtgemeinderat in einem kurzen Rückblick die bisherige Zusammenarbeit analysiert und auf den Ist-Zustand aufbauend, Strategien zur weiteren, effizienten und lustvollen Zusammenarbeit

Der Ottenbacher Gemeinderat ist anlässlich der Klausur noch näher zusammengerückt, von links: Ronald Alder, Salomon Schneider, Gemeindepräsidentin Gabriela Noser Fanger, Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen, Roger Hatzi und Peter Weis. (Bild zvg.) entwickelt. Nach acht Stunden intensiver Zusammenarbeit in der Teamentwicklung stand das gemeinsame Abendessen mit den Lebenspartnern auf dem Programm. «Was sich schon seit Monaten abgezeichnet hat, wurde durch diese Klausur noch verstärkt.

Der Gemeinderat tritt als Kollegium auf und hat wieder sichtlich Spass an der gemeinsamen Arbeit zum Wohle Ottenbachs», freut sich die Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen. Neben der Zentrumsgestaltung und der Umfahrung stehen zahlreiche weitere, für

die Gemeinde wichtige Geschäfte an. Der Gesamtgemeinderat wird diese Geschäfte motiviert, mit Umsicht und Weitsicht vorantreiben und neue in Angriff nehmen. (pd.)

Öffentlicher Verkehr/Busbetrieb Die Haltestellen «Langwis» der Postauto-Linien 201 und 235 können während dieser Zeit nicht bedient werden. Die Haltestellen «Katholische Kirche» werden nur von der Linie 201 bedient. Die Linie 235 fährt diese Haltestellen nicht an. Bitte dazu die Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Postautos beachten. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Einzelinitiative «Kunststoffsammlung – praktisch und umweltschonend im Dorf» Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Hans Wiesner hat mit Eingabe vom 4. Mai eine Einzelinitiative im Sinne von § 50 des kantonalen Gemeindegesetzes dem Gemeinderat eingereicht. Die Initiative verlangt, dass die Sammlung von Kunststoffen fest in der geltenden Abfallverordnung verankert werden soll. Der Gemeinderat prüfte im ersten Schritt, ob die Einreichung der Einzelinitiative den Formvorschriften gemäss kantonalem Recht entspricht. In einem nächsten Schritt wird der Gemeinderat nun materiell (inhaltlich) Stellung beziehen. Die Gemeindeversammlung wird am 13. Dezember über die Initiative und den Antrag des Gemeinderates entscheiden können.

Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden erteilt:

– Triple Seven Holding AG, c/o Beve Management AG, Baarerstrasse 141, Zug: Baugesuch Nr. 2016-0003, Neubau Mehrfamilienhaus nach Abbruch Einfamilienhaus auf Kat-Nrn. 1173, 2836, Stallikerstrasse 18, Bonstetten.

Bevölkerung recht herzlich für den langjährigen grossartigen Einsatz und wünschen ihr bereits heute alles Gute und viel Freude an der neugewonnenen Freizeit und dem nächsten Lebensabschnitt.

Personelles aus dem Gemeindehaus

Im Weiteren hat der Gemeinderat ...

Die Leiterin der Einwohnerdienste, Annemarie Theodorou, hat sich nach über 35 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde Bonstetten entschieden, per Ende 2016 frühzeitig in den Ruhestand zu treten. Selbstverständlich hat der Gemeinderat diesem Wunsch entsprochen. Die Stelle wird in den nächsten Wochen öffentlich zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal danken Annemarie Theodorou im Namen der Bonstetter

– den Revisionsbericht der BalmerEtienne AG, Zürich zur Jahresrechnung 2015 genehmigt und die sehr gute Arbeit des Bereichs Finanzen verdankt; – entschieden, dass die Gemeindeverwaltung und das Betreibungsamt über Weihnachten/Neujahr 2016/2017 vom Freitag, 23. Dezember 2016, bis und mit Montag, 2. Januar 2017, geschlossen bleiben; – das Personal zweier Betriebe,

welche wiederholt gegen die Jugendschutzbestimmungen zum Alkoholverkauf an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahre verstossen haben, verpflichtet, entsprechende Schulungen bei der Supad Suchtprävention zu absolvieren; – die Bauabrechnung für die Umlegung Wolfenbach in der Höhe von Fr. 110 865.45 mit Minderkosten von Fr. 35 334.55, genehmigt; – die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2015 des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) genehmigt und dem Verwaltungsrat die Entlastung erteilt; – für das Jubiläumsturnier des Red Sox Hockeyclubs am 29. Oktober 2016 die entsprechenden Bewilligungen (befristetes Festwirtschaftspatent, Verlängerung der Polizeistunde, Anlassdurchführung) erteilt. (dn.) anzeige

Wohnungsdichte per Mausklick feststellen Räumliche Entwicklung detaillierter am Computer verfolgen Die räumliche Entwicklung des Kantons Zürich lässt sich immer detaillierter am Computer verfolgen. Neu finden Interessierte im geografischen Informationssystem (GIS) des Kantons Zürich auch Daten zu Beschäftigung und Wohnungsdichte in einzelnen Quartieren. Die neu verfügbaren Online-Karten ermöglichen es, mit wenigen Klicks einen Überblick über den Kanton, eine Region oder einzelne Gemeinden zu erhalten. Sie beantworten Fragen wie die folgenden: Wo befinden sich in einer Gemeinde die Arbeitsplatz-

gebiete? Welche Gemeindeteile sind besonders locker besiedelt? Stimmt diese Information mit der Wohnungsdichte überein? Neben der Rastervisualisierung von Einwohner-, Beschäftigungs- und Wohnungsdichte für einen beliebigen Kartenausschnitt lässt sich auch jedes Rasterquadrat einzeln anklicken, um weitere Detailinformationen über die jeweilige Quartierstruktur zu erhalten. Wie alt ist die Bevölkerung im betreffenden Rasterquadrat? Welche Branchen sind in der Gegend besonders stark vertreten? Wie gross ist die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung? Wem die Rasterdaten zu ungenau sind, der hat die Möglichkeit, mit

dem Umkreistool oder dem Polygontool ein individuelles Untersuchungsgebiet zu markieren. Damit lassen sich räumlich spezifische Abfragen auf einfache Art und Weise umsetzen. Applikationen finden sich unter: www.maps.zh.ch/Bevölkerungsstatistik

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Donnerstag, 19. Mai, feiert Kurt Fredy Lorenz in Affoltern den 80. Geburtstag. Zum «Runden» gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.


Liegenschaften Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

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Rainer Maria Rilke

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater

Fritz Blattmann-Staub 17. Oktober 1926 – 13. Mai 2016

Seine Liebe und Fürsorge für die Familie, sein Humor und seine Freude an der Natur werden uns in schöner Erinnerung bleiben. In stiller Trauer Anna Blattmann-Staub Ursula Blattmann Ruedi Blattmann Peter und Patricia Blattmann Andreas und Bernice Blattmann Christian und Edmée Blattmann Ernst Schädeli Ernst und Elsi Blattmann Ida und Emil Riesler Enkel und Urenkel Die Abschiedsfeier findet am Montag, 23. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Ottenbach statt. Die Asche wird auf Wunsch des Verstorbenen zu einem späteren Zeitpunkt der Natur übergeben. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1 (Vermerk: Fritz Blattmann). Traueradresse: Anna Blattmann, Salzrain 6, 8913 Ottenbach

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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 18. Mai 2016

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«Der Ausbau ist nötig, um den Standort Affoltern zu erhalten» Rehabilitationszentrum des Kinderspitals in Affoltern erhält neuen Therapietrakt – verbesserte Infrastruktur Nach einer Aufstockung im Jahr 2010 erfolgt nun am Rehabilitationszentrum des Kinderspitals in Affoltern ein weiterer Ausbauschritt – eine Verbesserung der Infrastruktur. «Der Ausbau ist nötig, um den Standort Affoltern zu erhalten», sagt Andreas Meyer, der leitende Arzt.

ken, die wir jetzt erhalten, können wir den gesamten Ausbau finanzieren. Die Steuerzahlenden kostet das nichts», sagt Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung. Die MäxiStiftung ist nach dem Kater einer vermögenden Dame aus dem industriellen Bereich benannt. Er ist sozusagen «Erbe»; das Geld wurde in eine Stiftung überführt, die nun den Namen des Katers trägt.

................................................... von werner schneiter Im Zentrum steht dabei ein neuer Therapiekubus auf der südöstlichen Seite des Reha-Zentrums. «Wir können in lichtdurchfluteten Räumen sämtliche Therapien zusammenführen», freut sich Andreas Meyer, der ärztliche Leiter. Dieser Neubau beinhaltet auch ein multifunktionales Ganglabor, das der Forschung dient. Ist dieses realisiert, müssen Kinder nicht mehr nach Winterthur. Die Ganganalyse, die vor einer Operation notwendig ist, kann dann vor Ort gemacht werden. Neu geplant ist ausserdem ein 80 Quadratmeter grosser Gymnastikraum, der gegen den Sportplatz gerichtet ist und von Gruppen genutzt werden kann. In einem Glasüberbau, der als Verbindung zwischen neuem Therapiekubus und Haupthaus genutzt wird, entsteht eine Indoor-Kletterwand.

Auf Privatpatienten angewiesen Durch den Neubau des Therapiekubus werden im Altbau Räume frei, die zu Eltern-Kind-Zimmern umgebaut und

Grösstmögliche Selbstständigkeit Aus dem Leitbild des Reha-Zentrums.

Neue Therapieräume nötig: Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie und Verwaltung, und Andreas Meyer, ärztlicher Leiter. (Bild Werner Schneiter)

mit Nasszellen und Balkon ausgerüstet werden. Eine Erhöhung des Komforts steht dabei auch im Zusammenhang mit der höheren Zahl an privat versicherten Kindern, die in Affoltern behandelt werden und aus allen Kontinenten stammen. Auf diese Privatpatienten – 7 der insgesamt 47 Kinder, die in Behandlung sind – ist das RehaZentrum angewiesen, weil natürlich nicht nur die hohe Qualität der medi-

zinisch-therapeutischen Behandlung, sondern auch Wirtschaftlichkeit Bedeutung hat. Klar ist aber: Ob privat oder allgemein versichert – alle geniessen in Affoltern die gleiche Behandlung und Betreuung.

Kater als «Erbe» Die Mäxi-Stiftung ist dem Reha-Zentrum in Affoltern sehr verbunden. Sie

hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Millionen Franken zur Verfügung gestellt – in erster Linie für den 2005 erfolgten Aufbau einer Forschungs- und Entwicklungsgruppe, die heute 20 Personen beschäftigt. Alle konnten sie über diese Drittmittel angestellt werden. Nicht zuletzt dadurch kennt man das Reha-Zentrum in Affoltern in aller Welt. «Mit den fünf Millionen Fran-

Der neue Therapietrakt wird auf der südöstlichen Seite des Reha-Zentrums realisiert. (Visualisierung Complan Architektur Planung Beratung, Zürich)

Im Rehabilitationszentrum Affoltern werden Kinder behandelt und betreut, die an den Folgen von angeborenen oder erworbenen Krankheiten oder Verletzungen leiden. Die pädiatrische Rehabilitation erfolgt in Zusammenarbeit von Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Pflege, Therapien, Heilpädagogik und Pädagogik. Der Einbezug der Eltern ist Bestandteil des Behandlungs- und Betreuungskonzeptes, daher arbeitet das Rehabilitationsteam eng mit ihnen zusammen. Das Rehabilitationszentrum Affoltern gehört zum Kinderspital Zürich, dessen Dienste und Fachpersonal dem Zentrum zur Verfügung stehen. Ziel des Aufenthaltes ist es, den betroffenen Kindern und Jugendlichen zu grösstmöglicher Selbstständigkeit zu verhelfen und dadurch die Lebensqualität der ganzen Familie zu verbessern. Die Kinder und Jugendlichen leben in familienähnlichen, ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen angepassten Wohngruppen. Sie besuchen die Kleinklassen der spitalinternen Schule und werden nach einem individuellen Therapie- und Tagesplan behandelt und betreut.

«Guten Morgen in diesem Wald», singen Kinder und Eltern Seit diesem Frühling besteht das Angebot Eltern-Kind-Singen in der Natur in Knonau Der Knonauer Wald strahlt idyllische Ruhe aus. In der Ferne ist leise der Lärm der Autobahn zu vernehmen. Mitten im Wald singen die Vögel, es raschelt im Dickicht, hie und da huscht ein Eichhörnchen durch das Gehölz. Doch im Gegensatz zu üblichen Singsälen ist der Singwaldplatz nicht fein säuberlich herausgeputzt. Äste liegen wild herum, und zwischen den Bäumen gibt es eine Feuerstelle. Eine Frau reitet mit ihrem Pferd vorbei, und Hunde der Spaziergänger schnuppern den Waldboden ab. «Guten Morgen in diesem Wald», singen Kinder und Eltern am Montagmorgen zur Begrüssung. Dann folgt das Frühlingslied, in dem es um Blätter, Tiere und den Wind geht, der die Drachen steigen lässt.

Die Wälder wären sehr still ... Ganz nach dem Motto «Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel singen» sind auch Anfänge-

rinnen und Anfänger herzlich willkommen. Für Eltern und Kinder sind Tische und Bänke aufgebaut worden. Ein Buffet mit Rohkost, Salaten und Kuchen wartet. «Die Kinder geniessen die Reizarmut und die Stille, die der Wald ausstrahlt», sagt Naturpädagogin Karin-Maria Kränzlin und fügt hinzu: «Der Wald ist der beste Ort, an dem Kinder singen, lernen und spielen können und die Natur bietet Lernund Erfahrungsmöglichkeiten, die im Rhythmus der Jahreszeiten wechseln.»

Einzgartiges Angebot Man spürt die Frische des Regens, man riecht ihn, und man hört das Rauschen des Windes. In einem ausführlichen pädagogischen Konzept heisst es: «Unsere Kinder sind von Natur aus neugierig und entdeckungsfreudig». «Wald, Felder und Wiesen bieten ihnen auf natürliche Weise ein anregendes und ganzheitliches Lernumfeld, ein Erleben von Körper, Seele

und Geist», fügt Kränzlin an. Seit diesem Frühling besteht das Angebot Eltern-Kind-Singen in der Natur in Knonau. «Das Angebot ist einzigartig in seiner Art im Säuliamt», sagt Kränzlin. Die Gruppe der Zwei- bis Dreijährigen wird von zwei Fachpersonen betreut. Begleitet werden die Kinder von erwachsenen Bezugspersonen. Claudia Bruckner Achermann Informationen unter www.puravidanatur.ch

Die Naturpädagoginnen Suanne Müller (links) und Karin-Maria Kränzlin. (Bild Claudia Brucker Achermann)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mit rentabee.ch vermitteln regionale Imker Glücksmomente Der Hedinger Biologe und Imker Christian Bacher lässt sich über die Schulter schauen Biologe Christian Bacher aus Hedingen ist einer der 100 rentabee-Imker im ganzen Land, die sich in den kommenden Monaten gerne über die Schulter schauen lassen. Sein Berner Imkerkollege Thomas Eberhard bringt mit der gemeinnützigen Interessensgemeinschaft rentabee.ch interessierte BienenPaten, Imker und die Honigbienen zusammen. Schweizer Bienenvölker bekamen so letztes Jahr 132 Gotten und Göttis auf Zeit. Für Christian Bacher war der Fall sofort klar. Er betreut aktuell rund 20 eigene Bienenvölker und hat dem Berner Kollegen Thomas Eberhard sofort zugesagt. Biologe Bacher sieht es durchaus als Aufgabe und Chance der Imkerschaft, ihr Wissen offen an andere weiterzugeben und sich nicht in den Bienenhäusern zu verkriechen: «Wir dürfen zeigen, was wir machen und was wir können. Ich staune immer wieder, wie wenig die Leute trotz Bienen-Boom in den Medien und «More than Honey»-Film im Kino und Fernsehen vom Leben der Bienen, der Honigproduktion und den Arbeiten der Imker wissen und verstehen. Schnell entscheiden sie sich aus Sorge und Fürsorge für das Halten von Bienen, als wärs ein weiteres cooles Hobby wie Surfen, Biken, Gleitschirmfliegen, Golfen oder Schnorcheln. Dabei ist ihnen die Tragweite ihrer Entscheidung oft nicht bewusst; Bienen bedürfen konstanter Betreuung.»

Besser als der Kursbesuch Christian Bacher betreut für den lokalen Bienenzüchterverein Affoltern am Albis die Ausbildung interessierter Jungimker. Natürlich sprengen seit «More than Honey» auch hier wie überall in der Schweiz die Anmeldungen zu Imkerkursen das machbare und sinnvolle Mass: «Unter den Anmeldungen gibt es viele Hintergründe, vom Manager bis zur Lehrerin, die

zu unseren Bienen schauen, um frühzeitig mögliche Krankheiten zu vermeiden oder früh zu erkennen. Ich halte übrigens auch nichts vom Leben der Honigbienen ohne Imkerei – so schön ich diesen Gedanken als Biologe auch finde.»

Ohne Imker verloren Die europäische Honigbiene sei vom Menschen während Tausenden von Jahren domestiziert worden: «Sie kann ohne Imker nicht mehr überleben. Zusätzlich setzen die Varroa-Milbe sowie die stark intensivierte Landwirtschaft mit Monokulturen und Pflanzenschutzmitteln den Bienen zu. Genau hier kann der Imker mit einer nachhaltigen und bienennahen Betriebsweise einen wesentlichen Beitrag leisten – Honigertrag steht für mich nicht an erster Stelle. Eine saubere Betriebsführung ist wichtig, denn jeder Imker, der sich nicht genug um seine Völker kümmert, gefährdet die Arbeit der anderen und die oft dicht an dicht umliegenden Standorte.»

Christian Bacher (rechts) und der Berner Kollege Thomas Eberhard: «Wir dürfen zeigen, was wir machen und was wir können. (Bild zvg.) sich zum Wohl der Bienen möglichst rasch ein oder zwei Kistchen mit Bienen auf das Hochhausdach stellen möchten. Zum Leidwesen der Bienen scheitern sie früher oder später. Ich versuche den Kursteilnehmern schon vorab klarzumachen, welcher Aufwand mit einem Volk von rund 40 000 Bienen pro Kiste verbunden ist.» So rate er eben allen, die ans Imkern denken «oder sich einfach für ein paar Stunden gemeinsam mit uns vom Leben der Bienen faszinieren lassen wollen, Gotte oder Götti eines rentabeeVolkes zu werden.»

«Gwunder» stillen und Gutes tun rentabee.ch ist als Interessengemeinschaft nicht profitorientiert. Im Pilotjahr 2008 hat rentabee.ch insgesamt 12 Bienenpatenschaften vermittelt, 2015 Jahr waren es schon 132. Thomas Eberhard, im Brotberuf Kommunikati-

onsberater: «Die meisten Gotten oder Göttis wollen selbst nicht imkern, es nimmt sie aber einfach praktisch wunder, was bei den Bienen wie und warum passiert. Es sind Familien, Einzelpersonen, Pensionierte und auffallend viele 20- bis 40-Jährige, welche die Patenschaft für sich selbst buchen, an andere verschenken oder von anderen geschenkt bekommen.»

4 kg Honig der Paten-Bienen Die Patenschaft heisst für die Gotten und Göttis ganz konkret: Ein Bienenvolk wird am Kasten oder Magazin mit ihrem Namen angeschrieben. Es steht ihnen mindestens ein Besuch des Bienenvolks zu. Mit der Patenschaft kaufen die Paten zudem 4 Kilogramm Honig. Dazu bekommen sie persönliche Etiketten zugeschickt, die dann auf die 500-g-Gläser mit dem Honig des eigenen Volkes geklebt werden. Kos-

tenpunkt einer Patenschaft: pauschal 220 Franken. Davon gehen 160 Franken für seinen Aufwand und den Honig an den Imker bzw. die Imkerin.

Glück und Verantwortung Auch darin sind sich rentabee-Initiant Eberhard und Christian Bacher einig: Ihr Umgang mit den Bienen macht sie glücklich. Sie lieben dieses Gefühl der Entschleunigung, dieses Kribbeln, wenn sie ihre Kisten nach einem langen Winter zum ersten Mal öffnen und es darin krabbeln sehen und summen hören. Dafür lohne sich der grosse Aufwand tausendfach. Christian Bacher: «Ohne die Bedrohung der Bienen durch die VarroaMilbe und die damit verbundenen Viren-Krankheiten haben unsere Grossväter noch einfacher imkern können. Heute müssen wir fast täglich

Honigschlecken per Mail Jetzt freuen sich Thomas Eberhard und seine rentabee-Imker auf neue Zaungäste. Das aktuelle E-Mail von rentabee-Götti Rolf aus der Zentralschweiz wird noch vor dem ersten Honigschleudern 2016 zum Honigschlecken: «Gestern haben wir Imker Toni am Waldrand über dem See bei seinen Bienenstöcken getroffen. Er hat mich «meinem» Bienenvolk vorgestellt. Die zahlreichen «Rössli 7 lang»-Stümpen haben für eine angemessene Distanz zu den Bienen gesorgt. Unseren vielen Fragen hat sich Toni kompetent und mit viel Geduld umfassend angenommen. Ein unvergessliches Erlebnis! Von eurer Idee und der Organisation rentabee.ch bin ich begeistert. Mit grossem Enthusiasmus und Stolz erzähle ich gerne all meinen Freunden, Bekannten und Verwandten von meiner Erfahrung und den guten Gefühlen.» (pd.) Weitere Informationen: www.rentabee.ch

Volkstümlicher Horror – schön illustriert von Hugo Kaspar «Die schwarze Spinne» des Aeugster Illustrators ist als Bilderbuch erschienen Die 1843 von Jeremias Gotthelf erschienene Erzählung «Die schwarze Spinne», ein Meisterwerk stilvoller Schauerliteratur, hat den Aeugster Grafiker und Illustrator zu einem «Literatur-Comic» inspiriert. ................................................... von urs e. kneubühl Mit dem Internet hat sie sich in zahlreichen Varianten verbreitet, die urbane Legende jener jungen Frau, die während ihres Urlaubs in den Tropen von einer Spinne in die Wange gebissen wurde. Wieder zu Hause angekommen, schwoll die Bissstelle zu einer Beule an, die durch keinerlei Salben zum Abschwellen gebracht werden konnte. Und als Frau schliesslich die Beule vorsichtig aufzudrücken begann, platzte diese plötzlich auf und hunderte winzige Spinnen krochen daraus hervor . . . Eine gruselige Geschichte, die bereits 1843 Jeremias Gotthelf in seiner Erzählung «Die schwarze Spinne» zur

Veranschaulichung des Gleichnisses über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse diente. Der Aeugster Grafiker und Illustrator Hugo Kaspar hat die berühmteste Novelle des Emmentalers, ein Meisterwerk der Erzählliteratur des Biedermeier, nun mit seinen farbigen Zeichnungen in ein – im wahrsten Sinne der Worte – schaurigschönes Heft als «Graphic novel», einen Literatur-Comic, umgewandelt.

Illustrative Kraft Die illustrative Kraft von Kaspars Zeichnungen, bestens bekannt aus den Bilderbüchern «Guten Tag, kleiner Vogel» oder «Die Zauberflöte», ebenso wie aus dem Biografie-Comic über das Leben Giuseppe Verdis, steckt desgleichen in den farbigen Darstellungen seines aktuellen Werks. Durchaus gespenstisch, aber zu keiner Zeit beunruhigend schreckensvoll, hat er die lebendige und packende Erzählung Gotthelfs in ausdrucksstarke und entsprechend eindrückliche Bilder umgesetzt. Dabei hält er sich weitgehend an die Erzählstruktur Gotthelfs: Eingebet-

tet in die Rahmengeschichte um einen im Laufe eines Tauffestes entdeckten alten Fensterpfosten sind die beiden vom Grossvater erzählten Binnengeschichten, die vom zweimaligen Auftreten einer teuflischen schwarzen Spinne berichten. Beide Geschichten basieren auf dem Pakt der örtlichen Bauernschaft mit dem Teufel, der um seinen Lohn, ein ungetauftes Kind, betrogen, sich schauerlich in Gestalt einer todbringenden schwarzen Spinne rächt. Das von Gotthelf meisterhaft beherrschte erzählerische Verweben von geheimnisvollem Volksaberglauben mit Gedankengut der christlichen Lehre und realistischer Beschreibung der bäuerlichen Welt hat der Illustrator ebenso glänzend in seine Bilder verpackt. «Die schwarze Spinne» von Hugo Kaspar ist ein Bilderbuch für Jung und Alt. «Die schwarze Spinne» – Bilderbuch von Hugo Kaspar, nach der Erzählung von Jeremias Gotthelf. 28 Seiten, A4 broschiert. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Illustrator Hugo Kaspar. (Archivbild)

«Die schwarze Spinne». (Bild kb.)


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 18. Mai 2016

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Keine grossen Veränderungen im Säuliamt Der ZVV informierte über die Verkehrsverbundsstrategie 2018 bis 2021

Die Wettswiler Hochbauvorsteherin Katrin Röthlisberger diskutiert das Angebot des ZVV anlässlich der Informationsveranstaltung des ZVV mit den Gemeindepräsidenten von Stallikon und Wettswil, Werner Michel (links) und Hanspeter Eichenberger.

Am vergangenen Donnerstag informierte der ZVV über die Strategie des Zürcher Verkehrsverbunds 2018 bis 2021. Sparmassnahmen sollen durch einen geringeren Pendlerabzug bei den Steuern, Leistungseinschränkungen und Preiserhöhungen kompensiert werden. ................................................... von salomon schneider Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker-Späh begrüsste die anwesenden Gemeindevertreter an der Informationsveranstaltung zur Strategie 2018 bis 2021 des Zürcher Verkehrsverbundes und blickte auf ihr erstes Jahr als Regierungsrätin zurück. Geschäfte des ZVV hätten sie bereits im Kantonsrat beschäftigt. Im Regierungsrat habe sie aber noch viel intensiver mit dem öffentlichen Verkehr zu tun, jedoch auch einen Rollenwechsel mitgemacht: «Grundsätzlich ist die Bevölkerung mit dem ZVV sehr zufrieden. Und auch politisch ist der ZVV von links bis rechts absolut mehrheitsfähig.»

Die Bekanntmachung des Regierungsrats, die Leistungen des ZVV einer Leistungsüberprüfung zu unter-

Der Bahnhof Affoltern soll auch in Zukunft der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Säuliamts bleiben. Der ZVV will das bisherige Angebot beibehalten, jedoch in den kommenden Jahren im Bezirk Affoltern nicht mehr weiter ausbauen. (Bilder Salomon Schneider)

ziehen, habe im vergangenen Herbst zu viel Unruhe geführt. «Der öV war immer kostenbewusst und wird es

So hoch ist der Kostendeckungsgrad der ZVV-Linien im Säuliamt Die Leistungsüberprüfung hat den Kostendeckungsgrad der ZVV-Linien im Jahr 2013 analysiert. Zuglinien hatten bei der Überprüfung des Kostendeckungsgrades einen besonders schweren Stand. Die damaligen beiden Säuliämtler Linien S9 und S15 schnitten vergleichsweise gut ab, mit einem Kostendeckungsgrad von 69,4 respektive 64,9 Prozent. Am besten schnitten bei der Leistungsüberprüfung die Nachtbusse ab, da für die Benutzung der Nachtangebote ein Zuschlag von fünf Franken pro Fahrt erhoben wird. Der Nachtbus von Birmensdorf über Ottenbach und Obfelden nach

Maschwanden hatte einen Kostendeckungsgrad von 125,4 Prozent. Den tiefsten Kostendeckungsgrad im Bezirk wies die mittlerweile eingestellte Linie Mettmenstetten – Rifferswil – Mettmenstetten aus, mit 15,8 Prozent.

Auch Strassen sind hochgradig defizitär In den Jahren 2012 bis 2014 gaben die Zürcher Gemeinden durchschnittlich 474 Millionen Franken jährlich für Strassen aus. Da die Mineralölsteuer in die Bundeskasse fliesst, kann für die Zürcher Gemeindestrassen von einem nicht existenten Kostendeckungsgrad gesprochen werden. (sals)

auch weiterhin sein.» Anfang Jahr hatte der Kantonsrat knapp, mit 90 zu 82 Stimmen, für ein Sparpaket des ZVV gestimmt, der in Zukunft 134 Millionen sparen muss. Carmen WalkerSpäh erläuterte, dass eine Reduktion des gut genutzten Angebotes für den Regierungsrat nicht infrage komme. Deshalb sei die Idee entstanden, den Pendlerabzug bei den Steuern um 3000 Franken zu reduzieren. «Die daraus generierten Mehreinnahmen der Gemeinden werden dem öffentlichen Verkehr zugutekommen», erläuterte Carmen Walker-Späh. Der ZVV könne dadurch aber nicht das gesamte Defizit decken. Es würden auch intern 12 Millionen gespart. Zudem seien weitere Preiserhöhungen bei den Tickets geplant.

Die Infrastruktur wird nur noch punktuell ausgebaut Franz Kagerbauer, der Direktor des Zürcher Verkehrsverbundes, erläuterte seine Sicht der Leistungsüberprüfung des ZVV durch den Kanton: «Wir hatten im vergangenen Herbst den grössten Leistungsausbau des ZVV umgesetzt, mit dem neuen Fahrplan-

wechsel. Als fast gleichzeitig die Nachricht kam, dass wir 144 Millionen sparen müssen, hat dies für viel Unruhe gesorgt.» Es sei klar, dass der öffentliche Verkehr nicht kostendeckend sein könne, trotzdem sei Kosteneffizienz das höchste Gebot des ZVV. Da die Nutzerzahl aber immer noch steige, müsse auch weiterhin der Ausbau des ZVV geplant werden, was gerade bei der Bahn viel Vorlaufzeit brauche. «Leider ist der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur neu Sache des Bundes, weshalb wir nur einer von zahlreichen Bittstellern sind. Die Ausbaugeschwindigkeit bei der Infrastruktur wird sich also stark verlangsamen», schloss Franz Kagerbauer. Während bei den Zug- und Postautolinien die Frequenzen im Säuliamt in den kommenden Jahren vergleichbar bleiben sollen, überprüft der ZVV momentan die Schliessung von Schaltern – auch im Säuliamt. In Zukunft sollen 90 Prozent der Bevölkerung innerhalb von 20 Minuten Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln einen Schalter erreichen können. Für das Säuliamt könnte dies heissen, dass nur noch der Bahnschalter in Affoltern erhalten bleibt.

65 Jahre – Sek Bonstetten wird «pensioniert!» Dies bedeutet nicht, dass die Schule im Sommer die Tore schliesst – im Gegenteil: Sie öffnet ihre Türen und lädt zu einem besonderen Besuchstag ein. Eine Woche vor den Sommerferien, am Samstag, 9. Juli, treffen sich Eltern, Ehemalige, Freundinnen und Freunde der Schule, um in die Geschichte unserer Schule einzutauchen. Am Montag, 9. Mai, fand der Kickoff für ein aussergewöhnliches Projekt statt. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitung und Schulpflege bereiten sich auf ein grosses Fest vor. Jeder macht mit, alle packen an und kreieren einen Tag, an dem Schule mal anders erlebt wird, wie vor 65 Jahren – oder auch wie in 65 Jahren. Die Schülerinnen und Schüler bereiten im Rahmen von drei Projekttagen verschiedene Workshops und Ausstellungen vor: Musikstile aus den vergangenen Jahrzehnten, Erziehungsmethoden aus den 50er-Jahren, eine Fotoausstellung, ein Musterzimmer, eine Sportlektion wie früher und anderes mehr sind zu bestaunen und laden zum Mitmachen ein. Verpflegungsstände, eine Kaffeestube und eine Bar im Stil der 50er-Jahre laden zum Verweilen ein. Für diejenigen, die etwas genauer wissen wollen, was in den letzten 65

Schülerinnen und Schüler formieren sich zur Zahl 65. Die Sekundarschule Bonstetten ist im «Pensionsalter», aber die Türen bleiben offen ... (Bild zvg.) Jahren an der Schule passiert ist, wurde eine Chronik verfasst, die am An-

lass käuflich erworben werden kann. Sie wurde geschrieben von Urs Gsell,

welcher seit 1979 bis zum vergangenen Sommer als Oberstufenlehrer

an der Sekundarschule in Bonstetten gewirkt hat.


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Forum

Mittwoch, 18. Mai 2016

Ja zu Profi-Richterinnen und Profi-Richtern

Nichtjuristen schaden dem Gericht nicht

Am 5. Juni 2016 können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Zürich darüber entscheiden, ob künftig ausschliesslich Juristen als Richterinnen und Richter tätig sein sollen oder ob es noch zulässig sein soll, dass Laien an den Bezirksgerichten wirken können (Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess). Wir sagen Ja zu den Profis und dies aus guten Gründen.

Als ehemaliger Bezirksrichter ohne Jurastudium möchte ich gerne Stellung nehmen zur kommenden kantonalen Volksabstimmung. Ich finde die Begrenzung des Richtergremiums ausschliesslich auf Personen mit Jurastudium überflüssig. Warum kann man die heutige Regelung nicht einfach belassen und dem mündigen Stimmbürger die Wahl lassen, eine juristische Person oder eine Person seines Vertrauens in diese Behörde wählen zu wollen? Das bisherige System hat sich bewährt und es sind keine Beschwerden oder Mängel aufgetreten. Es wird immer wieder argumentiert, die heutige Rechtsprechung sei zu kompliziert für einen Laien. Tatsache ist, dass in jedem Gericht zwei Drittel aller Zivilfälle nicht juristisch kompliziert sind, sondern Fingerspitzengefühl, Lebenserfahrung und Verhandlungsgeschick verlangen, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Denken wir an die vielen Scheidungen und Trennungen, die zu mehr als 95 Prozent mit einem Vergleich abgeschlossen werden, ohne Paragrafen und Begründungen. Es gibt viele weitere sogenannt einfache Fälle, die am Gericht behandelt werden müssen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die versierten Juristinnen und Juristen lieber anspruchsvolle Fälle übernehmen möchten als solche «einfachen» Fälle. Für Parteien, die angespannt vor dem Richterpult sitzen, ist ihr Anliegen das Einzige und Wichtigste und sie haben den Anspruch, dass ihr Problem von einem motivierten Richter behandelt wird, der die Sprache der Parteien spricht und dessen Ausführungen sie folgen können. Dieser Vorgabe haben Laienrichter an unseren Gerichten gerecht werden können. Das neue Gesetz wird auch damit begründet, dass Laienrichter eine lange Einführung brauchen und daher höhere Kosten anfallen. Auch ein Jurastudium macht eine Person nicht automatisch zum perfekten Richter, auch sie brauchen Einführung. Gewählte Richterinnen und Richter sind in der Regel mindestens 12 Jahre im Amt und da sind drei

Fachwissen ist heute unerlässlich Unser Rechtssystem ist auch in scheinbar einfachen Fällen durch die Gesetzgebung derart kompliziert geworden, dass besondere Rechtskenntnisse nötig sind, um den richtigen Weg durch den Gesetzes-Dschungel zu finden. Die Zeit der einfachen Lösungen ist vorbei, die Komplexität der Arbeit an den Gerichten hat zugenommen. Um einen fairen Prozess zu garantieren, braucht es klare Regeln, nach denen das Recht auszulegen und anzuwenden ist. Und es sind Richter oder Richterinnen erforderlich, die diese Regeln kennen, mit ihnen umgehen können und in der Lage sind, ihre Entscheidbegründungen zu formulieren. Dazu ist ein fundiertes juristisches Fachwissen notwendig. Blosse Lebenserfahrung, Verhandlungsgeschick und Einfühlungsvermögen, alles wertvolle Eigenschaften, genügen hier nicht. Ganz abgesehen davon, dass auch Juristen darüber verfügen. Dies trifft ebenso auf den viel zitierten «gesunden Menschenverstand» zu, der oft als Argument für das Laienrichtertum angeführt wird. Diesen verlieren die Juristen nicht durch das Studium der Rechtswissenschaften. Sie sind wie wir in unserer Gesellschaft aufgewachsen, haben unsere Schulen besucht; sie stehen mitten im Leben, haben vielleicht eine Familie, sind Mitglieder in unseren Vereinen, müssen sich ebenfalls um ihren Haushalt kümmern und täglich ihren Arbeitsweg zurücklegen. Sie haben mit ihrem Studienabschluss nichts verloren, sondern Fachkennt-

nisse dazu erworben, von denen wir profitieren können. Wenn argumentiert wird, dass Laienrichter ihren gesunden Menschenverstand gerade bei Familiensachen einsetzen könnten und das juristische Wissen im Hintergrund stehe, dann ist das falsch. Auch wenn sich die Parteien in einer Scheidungskonvention über alle Punkte einig sind, braucht es zur Prüfung der Vereinbarung fundierte juristische Kenntnisse. Und wenn sich die Parteien nicht einig sind, dann wäre es fahrlässig, mit nur rudimentären Rechtskenntnissen einen Fall entscheiden zu wollen, denn es geht für die Parteien oft um existenzielle Themen. Leider hilft den Laien bei der Bewältigung der juristischen Fragestellungen eine anderweitige Ausbildung nichts oder nur wenig. Deshalb haben auch schon Laienrichter das Amt – vernünftigerweise – aufgegeben, denn sie haben sich überfordert gefühlt. Umgekehrt versuchen Juristen ja auch nicht, sich in anderen Berufen zu bewähren, auch wenn sie über teilweise Kenntnisse verfügen. So wird ein Jurist wohl durchaus den einen oder anderen Nagel einschlagen können, aber nicht selber ein Haus bauen, das wird er den Profis überlassen. Und eine Juristin wird bei einer Erkrankung das eine oder andere Hausmittel anwenden können, aber keine Operation durchführen, dazu wird sie Profis zu Hilfe nehmen.

Volkswahl bleibt Oft wird zur Unterstützung des Laienrichtertums das Argument vorgebracht, die Bevölkerung müsse bei der Wahl zwischen ausgebildeten Juristen und Laien auswählen können. Ein Gedanke, der in einem demokratischen Staat nicht einfach falsch ist. Nur: Wenn dann dieser Bürger einen Richter in Anspruch nehmen will oder muss, dann hat er keine Wahl mehr zwischen Laie und Profi. Er ist dem Laienrichter ausgeliefert. Und dieser wiederum hat in einem Prozess nicht nur die Parteien vor sich, sondern

auch deren Rechtsanwälte und in Straffällen die Staatsanwälte. Sie alle verfügen über eine juristische Ausbildung. Der Richter muss sich mit deren Argumenten auseinandersetzen und sich ein eigenes Urteil bilden können. Da kann es doch nicht sein, dass ausgerechnet diejenige Person, die entscheidet, am wenigsten von der Sache versteht und sich bei seiner Entscheidfindung von einem Gerichtsschreiber, der oft über wenig Berufserfahrung verfügt, helfen lassen muss. Hier erfordert unser Rechtsstaat, dass uns Richter zur Verfügung stehen, die Prozesse mit hoher Kompetenz beurteilen und entscheiden können. Hier lohnt es sich, auf ein wenig Wahlfreiheit zu verzichten und dafür eine professionelle Rechtsprechung zu haben.

Ein «alter Zopf» Beim Laienrichtertum mag es sich um eine Tradition handeln, an der man festhalten möchte. Es gibt aber Traditionen, von denen man sich verabschieden sollte, weil sie nicht mehr funktionieren, nicht zeitgemäss und zu teuer geworden sind. Die Laienrichter müssen heute meistens als Einzelrichter entscheiden und können im Gegensatz zu früher nicht mehr in 3-er Gremien durch Juristen-Richter aufgefangen werden. Und es ist zu teuer, an den Bezirksgerichten Richter zu haben, die nur die einfacheren Prozesse behandeln können und sobald es etwas schwieriger wird, auf zusätzliche Gerichtsschreiber-Kapazitäten angewiesen sind.

Recht auf einen fairen Prozess Wenn Sie die Hilfe eines Gerichts in Anspruch nehmen wollen oder vor ein Gericht gerufen werden, erwarten Sie einen fachkundigen, gut ausgebildeten Richter. Dieses Recht steht Ihnen zu. Sagen Sie deshalb Ja zur Gesetzesrevision, Ja zu Profis! Vorstand der FDP Bonstetten-StallikonWettswil

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Monate Einführung kein Hindernis. Kostenmässig wird das ausgeglichen, dass Nichtjuristen zum vornherein tiefer eingestuft sind als Juristen. Ausserdem führen die Laienrichter alljährlich eigene Fortbildungskurse mit anerkannten Referenten durch, die sie über Neuerungen und massgebende Bundesgerichtsurteile schulen. Es ist erst gut 50 Jahre her, da bestand das ganze Richtergremium am Bezirksgericht Affoltern aus Laien und der Gerichtspräsident war Tierarzt. Offenbar haben diese Richter alles falsch gemacht, dass man heute dieses System total eliminieren will. Eine gesunde Mischung von Juristen und Laien stärkt das Gericht. Stimmen Sie daher Nein zur Gerichtsvorlage des Kantons. Bruno Grob, ehemaliger Bezirksrichter ......................................................................... Nein zur Vorlage Wählbarkeitsvoraussetzung für Bezirksrichterinnen und Bezirksrichter: Nicht jeder fühlt sich berufen, Richter oder Richterin zu werden. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Aber in allen Ämtern sind geeignete und kompetente Persönlichkeiten gefragt. Dazu gehören auch unsere Bezirksgerichte. Der Einsatz von Laienrichtern in erstinstanzlichen zivil- und strafrechtlichen Prozessen hat sich bis heute bewährt. Es soll auch in Zukunft so bleiben. Genauso wie Politiker auf allen Ebenen unseres Staatswesens ohne juristische Ausbildung erfolgreich tätig sein können, soll es auch an unseren Bezirksgerichten weiterhin möglich sein. Es ist grundsätzlich keine gute Entwicklung, wenn man den Stimmberechtigten vorschreibt, welche Berufsgruppe man für welches Amt noch wählen darf. Wehret den Anfängen! Es besteht kein Notstand an unseren Bezirksgerichten, und elitäres Gehabe von Juristen ist fehl am Platz. Darum Nein zum kantonalen Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Gibt es auch christliche Den betroffenen Paaren Solidarität? Leid ersparen Im Jahr 2010 berichtete in dieser Zeitung eine sogenannte «Menschenrechtsbeobachterin» namens Hildegard Koch, die mit finanzieller Beteiligung des Hilfswerks der Evangelischen Kirchen (Heks) nach Israel geschickt wurde, in einer jeweils ganzseitigen, vierteiligen Serie von ihren Erfahrungen. Ihr Bericht war eine einzige Anklage gegen Israel, zuweilen ging die Autorin sogar so weit, mit der Verwendung von Begriffen wie «Konzentrationslager» die Gräuel des Holocaust zu relativieren. Im Jahr 2014 sah sich der «Anzeiger» erneut in der Pflicht, einer dieser «Menschenrechtsbeobachterinnen», diesmal der SP-Politikerin Pia Holenstein, in gleichem Umfang Platz zu gewähren. Auch ihr Bericht war derart einseitig, dass selbst die Zensurbehörde der im Gazastreifen regierenden radikal-islamischen Hamas nichts auszusetzen gehabt hätte. Freilich störte sich Pia Holenstein in keiner Weise an den Menschenrechtsverletzungen, die von Palästinensern gegen Palästinenser verübt wurden, zum Beispiel an Gewalttaten der palästinensischen Islamisten gegen Homosexuelle, Frauen und Christen. Nein, nur wenn der vermeintliche Täter ein Jude war, wurde «beobachtet» und «berichtet». Juden zu verdächtigen, Juden die Schuld zu geben, Juden zu stigmatisieren: darum geht es der Heks, darum geht es den «Menschenrechtsbeobach-

terinnen», darum geht es in diesem Jahr auch der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Affoltern. Denn sie übergibt ihre Räumlichkeiten den Organisatoren einer Ausstellung, die nichts Geringeres zum Ziel haben, als den Staat Israel zu delegitimieren und zu verteufeln. Ausgerechnet Israel, die einzige rechtsstaatliche Demokratie im Nahen Osten und dort das einzige Land, in dem auch Christen unbehelligt und frei ihre Religion ausüben können, während sie in den Nachbarländern bereits allesamt vertrieben wurden oder als Menschen zweiter Klasse ihr Dasein fristen müssen. Sicher fragen Sie sich nun, ob mit Ihrer Kirchensteuer solche Projekte finanziert werden sollen. Sie fragen sich das, weil sie nicht jenem kleinen, aber lauten Teil der Reformierten angehören, der in seiner Fixiertheit auf die Juden, dem Verlangen, ihnen Böses zu unterstellen, gefangen ist. Sie meinen auch, dass es doch einer christlichen Kirchgemeinde und einem christlichen Hilfswerk Heks gut anstünde, auch einmal etwas für die verfolgten Christen im Nahen Osten zu tun, statt genau jenem Land zu schaden, das die Rechte der Christen hochhält? Richten Sie Ihre Bedenken und Ihre Fragen doch an Ihre Pfarrerin Bettina Bartels, zum Beispiel am 18. Mai um 18.30 Uhr im Chilehuus. Michael von Arx, Hausen

Die von Bundesrat und Parlament vorgeschlagene moderate Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes, welche am 5. Juni zur Abstimmung kommt, bringt wichtige Verbesserungen für die betroffenen Paare. Meistens wird dabei über die Präimplantationsdiagnostik (PID) gesprochen. Ebenso wichtig sind aber die Reduktion der Behandlungsbelastung von Tausenden von Kinderwunschpaaren und die Abnahme von risikoreichen Mehrlingsschwangerschaften. Für die Abnahme der Behandlungsbelastung von Kinderwunschpaaren ist in erster Linie der Wechsel von der 3er- zur 12er-Regel verantwortlich. Das gültige Fortpflanzungsmedizingesetz erlaubt, dass nach der Befruchtung am Tag 1 nur drei dieser Eizellen weiterentwickelt werden dürfen (3erRegel). Diese obligate 3er-Regel kennt weltweit nur die Schweiz. Die 3er-Regel soll nun in eine 12er-Regel umgewandelt werden. Um die 12er-Regel richtig zu verstehen, muss man wissen, dass nach der Befruchtung am Tag eins bis zum Tag fünf natürlicherweise über 50 % der befruchteten Eizellen absterben. Je länger somit dieser natürliche Vorgang beobachtet werden kann und je grösser die Zahl der befruchteten Eizellen ist, umso grösser ist die Chance, eine entwicklungsfähige Eizelle zu finden, die zu einer Schwangerschaft führt. Damit kann die Zahl von Übertragungen, so-

genannten Embryotransfers, reduziert werden. Die Behandlung, die sich nicht selten über Jahre hinzieht, wird verkürzt, die Behandlungskosten, die immer vom Paar selbst getragen werden müssen, werden gesenkt. Die längere Beobachtungszeit hat zudem den günstigen Effekt, dass die Zahl der überzähligen entwickelten Eizellen in der Schweiz von heute gut 16 000 auf weniger als 5000 pro Jahr sinken wird. Ein weiterer Vorteil der 12er-Regel: Am Tag 5 kann viel einfacher diejenige entwickelte Eizelle mit dem grössten Entwicklungspotenzial bestimmt werden als bisher mit unklaren Kriterien am Tag eins. Diese Optimierung ermöglicht es, dass am Tag fünf nur noch eine entwicklungsfähige Eizelle in die Gebärmutter übertragen werden muss – gegenüber bisher zwei am Tag zwei – bei vergleichbarer Schwangerschaftschance, aber massiv tieferem Mehrlingsrisiko. Ein solches Vorgehen wird schon seit vielen Jahren in Schweden, Finnland oder auch Belgien praktiziert. Es reduzierte in Schweden die Zahl der Mehrlinge nach einer Kinderwunschbehandlung innert weniger Jahre um 80 %. Das können wir in der Schweiz auch erreichen! Methoden, wie sie mit dem neuen Fortpflanzungsmedizingesetz auch in der Schweiz gestattet sein sollen, sind in den meisten europäischen Ländern schon lange zugelassen, in Dänemark,

Belgien, Holland oder England schon seit Jahrzehnten. Missbräuche oder ein erhöhter Druck auf Paare oder Behinderte sind nicht bekannt. Die moderate Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes ermöglicht somit Kinderwunschpaaren und Paaren, die ihre schwerste genetische Krankheit nicht auf ihre Kinder übertragen wollen, auch in der Schweiz eine zeitgemässe Behandlung. Prof. Dr. med. Bruno Imthurn, Leiter des Kinderwunsch-Zentrums und Direktor der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Universitätsspital Zürich, Aeugst


Generalversammlung Am Donnerstag, 19. Mai 2016, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 31. ord. GV vom 21. Mai 2015 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2015 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budget 2016 9. Info Ausbau Glasfasernetz 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Swissragtimers»

Renn-Enten

Die beiden Säuliämtler Felix Fürer und Martin Jäger starten musikalisch durch. > Seite 12

«LaMarotte bi de Lüt» organisiert das dritte Entenrennen auf dem Jonenbach. > Seite 13

Mittwoch, 18. Mai 2016

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Remis gegen GC Der abstiegsbedrohte FCWB begeisterte einmal mehr als Kollektiv. > Seite 17

Magisches Talent und attraktive Preise

Der Schmerz als Freund und Helfer

Zirkus-Roadshow im Coopark Affoltern

Christian Gut ist ausgebildeter LNB-Schmerztherapeut und stellt Interessierten die bewährte Methode nach Liebscher und Bracht in einem Vortrag vor.

Vom 24. Mai bis am 4. Juni gastiert die Zirkus-Roadshow im Coopark in Affoltern. Mit Preisen im Wert von über 143 000 Franken, festlichem Zirkus-Ambiente und einem Act als Highlight, ist für jeden etwas dabei. Ab dem 24. Mai heisst es im Coopark Affolten am Albis: Manege frei für die Zirkus-Roadshow! Während zwei Wochen können die Kundinnen und Kunden Preise im Wert von über 143 000 Franken gewinnen. Ebenfalls hält die Zirkus-Roadshow spannende Attraktionen für Gross und Klein bereit. So verzaubert am 25. Mai um 14 Uhr der Magier Pad Alexander, bekannt aus der Sendung «Die grössten Schweizer Talente», das Publikum im Coopark Affoltern.

fortpreise der Geschäfte des Cooparks und der Partner der Zirkus-Roadshow gewonnen werden. Neben den grosszügigen Sofortpreisen an den Slot-Maschinen lockt auch ein exklusiver Wettbewerb die Besucher in den Coopark Affoltern: Als Hauptpreis wartet ein schnittiger Fiat 500 S4 Pop Star der Garage M. Reichlin im Wert von 15 800 Franken. Weitere Wettbewerbspreise sind fünf Reisegutscheine, zweimal ein Wellness Lean für zwei Personen vom Swiss Holiday Park, fünfmal ein Helikopterflug für fünf Personen sowie einmal einen Lieblingsfilm auf Grossleinwand schauen in einem Kinosaal des Pathé Dietlikon mit 150 Personen. Die Verlosung findet am Ende der Zirkus-Roadshow im September statt. (pd.) Das Programm: Kinderbasteln: Schlüsselanhänger pixeln: Mittwoch, 25. Mai, 13.30 bis 17.30 Uhr;

Spiel und Spass für Gross und Klein Bis zum 4. Juni stehen zwei Slot-Maschinen für die Besucher des Centers zur Verfügung. An den beliebten Gamble-Säulen können attraktive So-

Tattoo brushen am Samstag, 28. Mai, 11 bis 16 Uhr; Kinderzirkus HiKiZi am Mittwoch, 31. Mai, 15/16

Samstag, 4. Juni. Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. www.coopcenter.ch/coopark.

Kurze Zeit ohne Hubraum-Untergrenze Der Bundesrat hat am 18. Dezember 2015 die Leistung bei der MotorradKategorie «A beschränkt» von 25 auf 35 Kilowatt erhöht. Dabei hat er minimale Hubraumgrössen bei den Prüfungsfahrzeugen für die Kategorien «A beschränkt» (400 ccm) und «A unbeschränkt» (600 ccm) festgelegt. Die Vorschriften traten am 1. April 2016 in Kraft.

Ein neues Schmerzverständnis macht Betroffenen Hoffnung

In der Schweiz gibt es über eine Million Schmerzpatienten. Durch Arztbesuche, teure Behandlungen und schmerzbedingte Arbeitsausfälle entstehen gemäss der «Schweizerischen Ärztezeitung» jährlich volkswirtschaftliche Kosten von bis zu 5,8 Milliarden Franken. Dabei könnten wir Menschen 80 Prozent der Schmerzen mit einer einfachen, alternativen Methode selbst in den Griff kommen – sagt Roland Liebscher-Bracht, der die LNBSchmerztherapie entwickelt hat. Was ist dran, an der LNB-Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht? Schmerzen in Schulter, Nacken und Rücken, Hüften und Knie, Tennisarm oder Joggerschienbein: Verschiedenste Formen von Schmerz belasten viele Menschen und hindern sie im Alltag, zum Teil seit Jahren. Die innovative LNB-Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht verspricht Hilfe.

Uhr; Ballonkünstlerin am Samstag, 4. Juni, 10 bis 16 Uhr; Überraschungsshow mit Schlangentänzerin:

Damit die aktuellen Motorrad-Modelle nun nicht zu Ladenhütern werden, gilt seit 16. Mai eine Übergangsregelung: Wer bis 31. Dezember 2016 den Lernfahrausweis für die Motorradkategorien «A» oder «A beschränkt» beantragt, kann die Prüfung mit einem Motorrad ohne gesetzlich festgelegte Hubraum-Untergrenze absolvieren. (pd.)

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Innovative Behandlungsmethode Seit über 25 Jahren forschen Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht zum Thema Schmerz, dessen Ursachen und Behandlung. Sie haben gemeinsam die LNB-Schmerztherapie entwickelt. LNB geht davon aus, dass die meisten Schmerzen, unter denen Menschen heute leiden, «Alarmsignale» sind. Sie werden vom Gehirn auf Grund zu hoher muskulär-faszialer Spannungen «geschaltet», um den Körper zu schützen. Der Schmerz ist demnach nicht unser Feind, sondern ein Freund, der uns von Bewegungen abhält, die zu einer Verletzung führen würden.

Den Schmerz wegdrücken Dem akuten Schmerz begegnet die LNB Schmerztherapie mit der von Liebscher und Bracht entwickelten Osteopressur: Dabei werden die Knochen behandelt, an denen die sogenannten Rezeptoren sitzen. Das sind Nervenenden, die den Alarmschmerz auslösen. Indem der Therapeut gezielt auf bestimmte Punkte drückt, wird die Hochspannung gelöst. Christian Gut, der in seinem Gesundheitszentrum GUT auch die LNB Schmerztherapie anbietet, erklärt: «Bei Nackenschmerzen würde ich am Schulterblatt, Brust- und Schlüsselbein auf bestimmte Schmerzrezeptoren pressen und so die Fehlspannung der Muskeln und Faszien lösen.» Mit dieser manuellen Therapie könne der Schmerz, der im Gehirn gespeichert ist, gelöscht werden – oft innerhalb weniger Minuten – ganz ohne Medikamente. Ganz ohne Mittun des Patienten geht es natürlich nicht. Nach der manuellen LNB-Therapie stellt ihm der Therapeut ein spezielles Programm mit gezielten, sogenannten Engpassdehnungen zusammen. Diese Dehnungen sind fester Bestandteil der Therapie, verstärken durch aktive und passive Dehnreize den Effekt der Schmerzpunkt-Pressur und sorgen dafür, dass die Schmerzfreiheit erhalten bleibt.

LNB Motion als Prävention «Wir bewegen uns heute zu einseitig, sitzen zu viel, trainieren oft falsch nur die Kraft und nicht die Beweglichkeit der Muskeln», gibt Christian Gut zu bedenken und fügt hinzu: «LNB Motion, das spezielle Bewegungs-Training nach Liebscher und Bracht, orientiert sich mit gezielten Körperhaltungen, Positionen und Bewegungen an den natürlichen Bedürfnissen des mensch-

Mit LNB zu neuer Lebensfreude. (Bild zvg.) lichen Bewegungsapparats. Die Übungen führen zu maximaler Beweglichkeit, entspannen Körper und Geist, schützen und schonen die Gelenke.» Mit einer manuellen LNB-Therapie bei akuten Schmerzen und den danach gezielt, regelmässig und dauerhaft durchgeführten Engpassdehnungen könnte nach der Überzeugung von Liebscher und Bracht den meisten Schmerzpatienten geholfen werden. Und mit dem Bewegungs-Training LNB Motion können Jung und Alt, Trainierte und Untrainierte vielen Schmerzen gezielt vorbeugen. Roland LiebscherBracht bringt es auf den Punkt: «Es ist so leicht, sich selbst zu helfen!» (pd.) Neue Lebensfreude dank LNB-Schmerztherapie und LNB Motion, Vortrag am Samstag, 21. Mai, 10 bis ca. 11.30 Uhr, Gesundheitszentrum Gut, Erspachstrasse 5, Mettmenstetten. Anmelden: Tel. 044 768 30 15 oder info@gut-tut-gut.ch.

ratgeber

Sauer macht lustig? Das gilt nicht für die Zähne! Nicht nur Süsses, sondern auch Saures schadet auf Dauer den Zähnen. Neben sauren Getränken wie Limonade, Fruchtsaft, Wein oder Sekt können auch gesunde Lebensmittel wie bestimmtes Obst oder Salate mit EssigÖl-Dressing, vor allem aber Zitronensäure bei häufigem Konsum schaden. Ein paar kleine Tricks minimieren das Risiko für Zahnerosionen bei vollem Genuss gesunder Speisen. Unter Zahnerosion versteht man das langsame Auflösen von Zahnhartsubstanz aufgrund von direkter Säureeinwirkung. Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke sind meist sehr säurehaltig. Diese Säuren erweichen oberflächlich den Zahnschmelz. Mineralien werden ausgeschwemmt und der Zahnschmelz verliert an Dicke.

Softdrinks und Wasser mit Zusätzen Sogenannte Softdrinks wie Limonaden und Sportgetränke enthalten häufig nicht nur viel Zucker, sondern sind ebenso sauer. Selbst die Lightvarian-

ten vieler Limonaden weisen einen sehr tiefen pH-Wert (also einen hohen Säuregrad) auf. Ein häufiger Konsum dieser Getränke kann also nicht nur Karies, sondern auch Zahnerosion verursachen. Die Trinkgewohnheiten tragen ebenso zum Risiko bei. Dieses steigt, wenn das saure Getränk, wie zum Beispiel bei einer Weinverkostung länger im Mund bleibt oder durch die Zähne gezogen wird. Trinkt man alle fünf bis zehn Minuten einige Schlucke einer sauren Limonade, schafft es der Speichel in dieser Zeit nicht, die Säuren vollständig zu neutralisieren. Der Zahnschmelz wird ständig vom sauren Milieu angegriffen, denn der pH-Wert bleibt dauerhaft im sauren Bereich. Besser wäre es also, wenn es überhaupt Limonade sein muss – alles auf einmal zu trinken. In der Folge neutralisiert der Speichel die Säuren.

Auch wer «gesund» lebt, ist gefährdet Menschen, die viel Obst oder mit Essig angemachte Salate verzehren, haben

ein höheres Risiko für Zahnerosionen. Zu diesen Obstsorten gehören vor allem Zitrusfrüchte wie Zitronen, Kiwi, Orangen und Grapefruit – aber auch saure Beeren, wie zum Beispiel Johannisbeeren. Gerade Vegetarier oder Veganer nehmen viel von diesen eigentlich gesunden Lebensmitteln zu sich. Wer das Risiko für Erosionen diesbezüglich reduzieren möchte, sollte zu oder nach dem Obst Kalzium zu sich nehmen, zum Beispiel in Form eines Früchtequarks. Auch ein Glas Milch reichert den Speichel mit Kalzium an. Die ausgeschwemmten Schmelzmineralien werden zumindest zum Teil wieder ersetzt. Bei zu vielen sauren Mahlzeiten über einen längeren Zeitraum hinweg sind die Pufferwirkung des Speichels und sein Remineralisationsvermögen für den Zahnschmelz jedoch erschöpft. Damit schreitet der Abbau von Zahnhartsubstanz voran. Mit der Zeit reduziert sich die Zahnschmelzdicke. Höckerspitzen flachen ab, bis hin zu kleinen Mulden, an Glättflächen schimmert schliesslich das gelbliche Zahnbein, das Dentin

durch. Der Zahn verändert also seine Form und Erscheinung. Ist schliesslich die schützende Schmelzschicht verschwunden, greifen die Säuren auf das Dentin über und neben Zahnhartsubstanzverlust machen Betroffenen vor allem die erhöhte Temperaturempfindlichkeit der Zähne zu schaffen.

Vor dem Essen Zähne putzen! Der Satz «Nach dem Essen Zähne putzen» gilt nicht immer – gerade bei Verzehr säurehaltiger Speisen. Vielmehr schadet das Zähneputzen direkt nach dem Essen von zum Beispiel Orangen, denn der Zahnschmelz ist oberflächlich erweicht und lässt sich demnach eher wegputzen. Wer also zum Frühstück gerne säurehaltiges Obst oder Säfte zu sich nimmt, sollte schon besser vor dem Essen Zähne putzen. Alternativ sollte man auch eine halbe bis eine Stunde nach dem Essen mit dem Putzen warten. Nach dieser Zeit besteht die Gefahr nicht mehr, erweichten Zahn-

schmelz wegzuputzen, da dieser durch die genannten Remineralisationsprozesse seine ursprüngliche Festigkeit wiedererhalten hat. Wer nicht so lange warten will, sollte nach dem Obst zumindest etwas Kalziumhaltiges essen, wie zum Beispiel Jogurt oder Käse, oder eben das besagte Glas Milch trinken. Die Kalziumionen gleichen die von der Säure ausgelösten Mineralverluste im Schmelz wenigstens teilweise wieder aus. Auch der Konsum eines zuckerfreien Kaugummis fördert die Remineralisation durch Anregung des Speichelflusses, welcher als Hauptakteur dazu beiträgt, den Mund-pH-Wert wieder in den optimalen Bereich zu bewegen. Wie immer gilt jedoch, dass weniger manchmal mehr ist. Und eine bewusste Ernährung kann, neben der richtigen Mundhygiene, die Gesundheit von Zähnen, Parodont und Mundschleimhaut nachhaltig sichern. Dipl. med. dent. Thomas Steinbrück, Zahnarztpraxis Herzog


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Veranstaltungen

Mittwoch, 18. Mai 2016

Singen mit Menschen aus aller Welt Projekt «Sing mit» lädt zum interkulturellen Singen ein – im reformierten Chilehuus Affoltern a.A. Musik verbindet – auch verschiedene Kulturen. Das Projekt «Sing mit» bringt singfreudige Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern zusammen.

Sommer (Gitarre) und Elsbeth Schweizer (Akkordeon). Die beiden Frauen kennen sich aus der Zeit, da sie in Mettmenstetten als Primarlehrerinnen tätig waren. Sie freuen sich auf das neue Musikprojekt, das sie zusammen realisieren und sind gespannt, was daraus werden wird. Beim «Sing mit» ist jede ältere oder jüngere Stimme herzlich willkommen; dies ganz egal aus welchem Land sie kommt und ob sie erst seit Kurzem, seit Längerem oder schon immer im Bezirk Affoltern wohnt. Die Teilnahme ist auch möglich, wenn man nicht bei allen Daten dabei sein kann; eine Anmeldung ist nicht nötig

Am vorletzten Fest der Kulturen fand erstmals ein offenes Singen mit Liedern aus verschiedenen Kulturen statt. Das stiess auf grossen Anklang und wurde zu einem eindrücklichen Erlebnis. Es wurde erlebt, wie Musik Menschen verbinden kann unabhängig von Herkunft und Sprache. Bei dieser guten Erfahrung vom Fest der Kulturen knüpft nun das neue Projekt an: «Sing mit» möchte singfreudige Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern zusammenbringen.

Fest der Kulturen neu im Zweijahres-Takt

Akkordeon, Gitarre, Gesang und Rhythmus

Sie leiten «Sing mit»: Christine Sommer (links) und Elsbeth Schweizer. (Bild zvg.)

Da bei diesen Treffen nun mehr Zeit zur Verfügung steht, werden die Lie-

der aus aller Welt zum Teil auch mehrstimmig gelernt, mit Rhythmus

kombiniert, Neues wird ausprobiert. Geleitet wird «Sing mit» von Christine

Ragtime – Made in Switzerland Felix Fürer und Martin Jäger starten musikalisch durch Am 20. Mai treten Felix Fürer, Affoltern, und Martin Jäger, Stallikon, im «LaMarotte» in Affoltern auf, am 28. Mai im Restaurant Falcone in ZürichWiedikon. Nach längerer Zeit ohne grössere Auftritte wollen die «Swissragtimers» ihre Konzerttätigkeit intensivieren. ................................................... von regula zellweger Felix Fürer ist in der Ämtler Musiklandschaft ein bekannter Name. Gern erinnert man sich an die Zeit, als Affoltern noch ein eigenes Musikgeschäft, Furioso, hatte. Mehr als eine Generation Ämtler Kinder genoss Musikunterricht bei dem Schlagzeuger und Waschbrettspieler. Heute ist Felix Fürer neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Schulleiter in Zürich tätig. Martin Jäger arbeitete als Arzt am Spital Affoltern. Ans Medizinstudium hängte er ein Musikstudium an. Er trat als Solist und als Begleiter in verschiedenen Konzerten in der Schweiz, Deutschland und den USA auf. Mit Ragtime und Gershwin-Songs wurde er zweimal Finalist in Klavierwettbewerben. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtet Martin Jäger an der Kantonsschule Enge in Zürich. «Anzeiger»: In den alten Kinos brachten je ein Mann am Piano und an der Stehgeige Emotionen in die Filme. Kombination von Klavier und Schlagzeug – was meint dazu der Fachmann? Felix Fürer: Die ersten Begleitinstrumente von Stummfilmen waren Musikautomaten, meist Klaviere mit elektrischem Lochkartenmechanismus, die ungeachtet des Filminhalts eine akustische Stimmungskulisse lieferten. Wenn es sich ein Kinobetreiber leisten konnte, sass ein Stummfilmbegleiter am Klavier, der mit Improvisation auf die Szenen eingehen konnte. Später hielt die Kinoorgel Einzug, die orchestrale Klänge produzierte. Sie hat ein eigenes Register, mit welchem man Kicks und Geräusche produzieren konnte. Die Kombination von Klavier und Schlagzeug war früher nicht üblich, ergibt sich aber aus der Verbindung des ursprünglichen Klaviers und dem perkussiven Register der Kinoorgel. Ragtime – hat das etwas mit «zerrissen» zu tun? Welche Faktoren zeichnen diese Musik als «Ragtime» aus?

«Ragtime» kommt von «ragged time» und bedeutet «zerrissener Puls». Das heisst, dass über einer konventionellen Marschbegleitung eine synkopierte, rhythmisch verschobene Melodie erklingt, was damals als gewagt und frech galt, sich aber schnell grosser Beliebtheit erfreute. Ragtime verbindet zwei Kulturen zu einer neuen – wie sehen Sie das? Passt Ragtime in unsere Zeit? Ragtime stammt zwar aus der Jahrhundertwende um 1900 und dauerte bis kurz vor 1920, ist aber ein zeitloser Stil. Immer wieder erscheint Ragtimemusik im Rampenlicht, oft mit einem nostalgischen Nebeneffekt. In jüngerer Zeit wird Ragtime für Trickfilme wie Tom & Jerry verwendet. Seinen Höhepunkt hatte Ragtime also zwischen Ende des vorletzten Jahrhunderts bis in die «goldenen» Zwanzigerjahre. Diese Zeit beinhaltet den ersten Weltkrieg. Welches Lebensgefühl vermittelt die Musik? Ragtime ist hauptsächlich fröhliche Unterhaltungsmusik, zu der früher getanzt wurde. Durch die ursprünglich neuartige Rhythmik der Melodie wurde Ragtime als willkommene Alternative zur konventionellen klassischen Salonmusik empfunden. Es gibt auch die ruhigeren und melancholischen Rags, welche die damalige Stimmung der schwarzen Bevölkerung widerspiegeln. Wie hoch ist der Grad der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten? Woran würde ich beim Zuhören am Radio erkennen, dass da Felix Fürer und Martin Jäger «am Werk» sind? Mit anderen Worten, was macht Ihre Musik einzigartig? Der Klang der Swiss Ragtimers lehnt sich an den Stil von Winifred Atwell der 50er-Jahre an. Das Klavier ist aber weniger verstimmt und das Schlagzeug abwechslungsreicher. Dies ergibt einen unverwechselbaren Klang. Zusätzlich sind da die zahlreichen Eigenkompositionen – Ragtime mit Schweizer «Akzent», wie es einst ein amerikanischer Ragtimespezialist formulierte.

Am Fest der Kulturen in Affoltern – früher «Begegnungstag» genannt – präsentieren jeweils Menschen aus etwa 16 Nationen mit Spezialitäten, Musik

«Sing mit», samstags, 21. und 28. Mai sowie 4. Juni: 9.30 bis 11 Uhr und freitags, 10. und 17. Juni: 19.30 bis 21 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Teilnahme auch möglich, wenn man nicht an allen Daten dabei sein kann.

Kunstvolle Kugeln aus Glas und aus Beton Ausstellung bei Schneiters in Affoltern

«Swissragtimers»: Felix Fürer (rechts) und Martin Jäger. (Bild zvg.) nen als Bereicherung des modernen Ragtime-Repertoires. Sie unterscheiden sich von den gängigen Rags durch eine europäische Färbung unter Miteinbezug von Motiven und Themen klassischer Komponisten. Die Schweizer Zuhörer schätzen das originale amerikanische Repertoire. Sonst aber ist der Stil überall gleichermassen beliebt. Stummfilme und Ragtime gehören zusammen. Die Filmklassiker der Stummfilmzeit erfreuen sich grosser Beliebtheit – über Generationen. Sie spielen dazu die passende Kinoorgel- und Pianomusik und erzählen die Lebensgeschichte der «Filmhelden». Wie muss man sich einen solchen Kinoabend vorstellen? Früher wurde in einem Kino oder an einem Jahrmarkt durchgehend Film um Film gezeigt, wobei man den Saal verliess, wenn man genug hatte. Einzelne Stummfilme erreichten eine beachtliche Länge von über einer Stunde. Heute spielen wir in der Regel zu zwei verschiedenen Stummfilmen von etwa 25 Minuten Spieldauer und umrahmen die Darbietungen mit kommentierten Solostücken aus der Ragtime-Zeit bis zur Gegenwart. Dies im Rahmen eines eigenständigen Konzertes oder zusammen mit einem Essen.

Zweimal im Jahr präsentiert Glaskünstlerin Martina Schneiter ihre Kreationen der Öffentlichkeit im Obergeschoss der familieneigenen Scheune. Ganz neu sind diesmal die Glaskugeln mit matter Oberfläche. Möglich macht es ein Chemiebad, in dem die Kunsthandwerkerin ihren Kreationen einen Pastell-Effekt verleiht, passend zum Trend-Thema Ein neues Glasjuwel nimmt Gestalt an. (Bild zvg.) «Shabby Chic». Besonders angesagt sind aktuell Diesmal fiel die Wahl auf Patricia feine Schmuckstücke. Dem trägt Huber aus Merenschwand. Ihre SpeziaMartina Schneiter selbstredend Rech- lität sind Beton-Figuren, etwa aufgenung. Kombiniert mit Silber, Seide brochene Kugeln mit passender Beund Rindsleder bringt sie ihre Glasju- grünung darin. welen effektvoll zur Geltung. Und die Zudem wird auch wieder Handgeallerfeinsten der Glaskügelchen verar- drechseltes von Bruno Schneiter zu beitet Ursula Aeppli zu noch filigrane- bestaunen und erwerben sein. (tst.) rem Schmuck. Zu den Ausstellungen in Schnei- Ausstellung 19. bis 22. Mai, Mühlebergstrasse 8, ters Scheune ist jeweils auch ein krea- Affoltern. Donnerstag und Freitag 18 bis 21.30 Uhr, tiver Gast aus der Region eingeladen. Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr.

«Stark wie Pippi, mutig wie Wickie» Vortrag im Familienzentrum Bezirk Affoltern Zusammen mit der Suchtpräventionsstelle Bezirke Affoltern und Dietikon veranstaltet das Familienzentrum Affoltern den informativen Vortrag zum Thema «Stark wie Pippi, mutig wie Wickie».

Konzert am 20. Mai, 20.15 Uhr, im «LaMarotte»,

Martin Jäger komponiert Ragtime-Musik. Er bekam für seinen «Arabian Rag» in den USA den 2. Preis im Scott Joplin Ragtime Kompositionswettbewerb. Sie treten zusammen auch in den USA auf. Was unterscheidet die amerikanischen von den Schweizer Zuhörern? Für die amerikanischen Zuhörer gelten Martin Jägers Eigenkompositio-

und Tänzen ihr Heimatland. Dies ist immer wieder ein frohes und vielfältiges Fest, bei dem sich Menschen verschiedenster Herkunft in gegenseitigem Respekt begegnen. Neu wird dieser ökumenisch organisierte Anlass nur noch alle zwei Jahre stattfinden. Die reformierte Kirche nutzt nun den freien Raum mit zwei neuen Veranstaltungen: Nebst dem Projekt «Sing mit», das nächsten Samstag beginnt, findet am Flüchtlingstag vom Samstag, 18. Juni, der Anlass «Festliche Begegnung mit Syrien» statt, der gemeinsam mit Jugendlichen vom Zentrum Lilienberg gestaltet wird. Nähere Informationen dazu folgen zu einem späteren Zeitpunkt. (pd.)

Centralweg 10, Affoltern am Albis, Reservieren: www.lamarotte.ch oder www.swissragtimers.com; am 28. Mai, 21 bis 23 Uhr, «Falcone», Birmensdorferstrasse 150, Zürich Wiedikon, Karten: www.swissragtimers.com. Die beiden Musiker kann man für Anlässe buchen. Die CD «Ragtime Feeling» ist über die Webseite und iTunes erhältlich. Infos: www.swissragtimers.com und www.facebook.com/swissragtimers).

Kinder sollten stark, selbstbewusst und eigenständig sein und sich in schwierigen Situationen zu helfen wissen. Sie sollten möglichst gute Freunde haben und integriert sein. Aber wie können Eltern ihr Kind unterstützen und den Familienalltag so gestalten, dass sich ein Kind stark fühlt? Genau hier setzt die Suchtprä-

vention an – bei der Stärkung des Kindes im frühen Alter. Mit Anregungen aus der Fachwelt und durch Austausch unter den Eltern wird in diesem Workshop die konkrete Umsetzung in der Familie vertieft. Cathy Caviezel, von der Suchtpräventionsstelle Bezirke Affoltern und Dietikon, leitet diesen Abend. Der Vortrag findet am Mittwoch, 25. Mai, um 19.30 bis 21.30 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern statt und richtet sich an Eltern von Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren. (ks) Infos und anmelden bis 18. Mai, Tel. 044 760 12 77, mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Mittwoch, 18. Mai 2016

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Rossau auf verschiedenste Art und Weise entdecken Auf nach Rossau und rundherum – «Tag der offenen Türen» mit Weiler-Rundgang am 21. Mai Mettmenstetten feiert sein 900-jähriges Bestehen. Dies ist ein guter Anlass, um die dazugehörigen Aussenweiler genauer zu betrachten. Rossau, den meisten nur bekannt vom Durchfahren, WWW oder Güetli, ist einer dieser Weiler. Rossau verfügt tatsächlich über mehr als nur eine Kantonsstrasse und eine Bushaltestelle. Wem ist etwa bekannt, dass Rossau urkundlich nachweisbar ähnlich alt wie Mettmenstetten ist? Oder, dass die Rossauer eine Kapelle gegen den klösterlichen Willen durchsetzten? Oder dass eine neue Sennhütte mit fast 13 000 Stunden freiwilliger Arbeit aufgebaut wurde? Solche und viele andere spannende Geschichten wird Marcel Kunz erzählen, wenn man sich mit ihm am kommenden Samstag, 21. Mai, auf eine kleine historische Zeitreise durch das Dorf begibt. Auf einem Rundgang durch den Ort kann man an diesem «Tag der offenen Türen» in die ansässigen Gewerbebetriebe und Institutionen schauen. So stellt die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid einen Überblick über die soziale Arbeit und die Betriebsabläufe vor. Im Güetli erfährt man mehr über das Leben und Arbeiten in der Gemeinschaft. Bei Innenausbau-Masskuechen.ch erhält man einen Einblick in den Traditionsbetrieb, welcher seit sechs Generationen geführt wird. Auch das Malergeschäft Künzli feiert Jubiläum – 25 Jahre – und bringt viel Farbe in den Alltag. Im Keramikatelier im Rank entdeckt man kreative Arbeiten, Formen und Strukturen in Ton.

Auch wenn es kaum einer weiss: Rossau hat viel mehr zu bieten als nur eine Kantonsstrasse und eine Bushaltestelle. (Bilder zvg.) Alles «Made in Rossau» am Dorfmärt

Ausfahrt im Marmon T68. Im Wohlum kann man in entspannter Atmosphäre an einem Tee-Workshop teilnehmen. Bei «Bodycare» schnuppert man in erste Pilates-Übungen.

Mit Musikverein und Steelband Solch eine Entdeckungsreise macht Hunger und Durst, welcher im Alphütten-Beizli gestillt werden kann. Im

Die Broschüre über die Entwicklung von Rossau gibt es am Festtag für sechs Franken, später kostet sie neun Franken. Weid-Kafi gibt es Kaffee und leckeren Kuchen, und ein feines Glacé im Güetli. Musikalisch umrahmt wird das Dorffest vom Musikverein und der Steelband aus Mettmenstetten. Für neugierige Kinder finden Seifenkisten-Schnupperfahrten statt oder man begibt sich mit der ganzen Familie auf GeoCache-Suche. Die Schatzsuche ist an diesem Tag mit einem Ge-

winnspiel verbunden – bitte vorher am Infostand anmelden. Das Pferdegestüt Ott lädt zu einem Schaureiten ein. Hans-Ruedi Knecht gibt für Interessierte einen Einblick in den Schweizer Tunnelbau und zeigt dazu Modelle von Tunnelbaumaschinen. Als Überraschung besucht Sabina Altermatt, die Autorin des Kriminalromans «Bergwasser», diesen Vortrag.

Wer es lieber ganz gemütlich nehmen möchte, kann über den kleinen Dorfmärt bummeln. Alles «Made in Rossau» – von Produkten vom Bauernhof, selbstgesiedeter Seife, Genähtem, Gestricktem bis hin zu duftenden Tees und Tinkturen, Produkten aus Heilpflanzen oder Getöpfertem. Rossau lernt man aus einer anderen Perspektive kennen, indem man sich noch für eine Oldtimerfahrt bewirbt. Einige letzte Plätze sind noch frei, um mit einem Marmon T68 oder einem Abarth 850TC über Säuliämtler Strassen zu knattern. Damit alle Gäste gut nach Rossau kommen, wird ein Kutschen-Shuttle eingerichtet. Ab 9.45 Uhr stehen vier Kutschen zur Verfügung, welche zirka alle 20 Minuten in die «Ross Au» und zurück nach «Mättmi» fahren. Fahrradparkplätze wird es am Dorfplatz geben. Wer mit dem Auto kommt, findet beim WWW einen Parkplatz. Weitere Infos unter www.rossau.jimdo.com.

Renn-Enten schwärmen wieder aus Eine Begegnung Entenrennen 2016 auf dem Jonenbach in Affoltern der besonderen Art «LaMarotte bi de Lüt» organisiert am Samstag, 11. Juni, das dritte Entenrennen auf dem Jonenbach in Affoltern. Rennstart ist um 16 Uhr. Nach den grossen Publikumserfolgen in den letzten beiden Sommern benützt das Kellertheater LaMarotte den Jonenbach in Affoltern wiederum als Piste für das Entenrennen Nummer drei. Punkt 16 Uhr startet zum Gaudi von Gross und Klein ein RiesenSchwarm kentersicherer Renn-Enten auf dem Fussgängerbrücklein beim rosaroten Haus von Büchi Optik Affoltern (BOA). Die gelben Athletinnen schwimmen durch das Dorf und erreichen kurz vor der Bahnbarriere im Moos eine gut durchdachte Zielanlage, welche die Gold-, Silber- und Bronzesiegerinnen einwandfrei ermitteln kann. Auf der ganzen Strecke können die Enten beobachtet werden. Besonders gefragt sein wird dabei der kleine öffentliche Park unterhalb des Hauses BOA als Zuschauertribüne.

Preisverteilung und kleine Festwirtschaft beim Boa-Brüggli Nach der wettkampfbedingten nervlichen Anspannung beginnt gleich nach Zielankunft der letzten Ente der gemütliche Teil des Abends: Am Startort beim BOA-Brüggli gibt es in der KochSchmitte nach der Preisverteilung für angemeldete Entenbesitzer feine Felchenknusperli aus der Region, Gschwellti und hausgemachte Sauce

Schnupper-Workshop mit Pferd und Tanz Pferde eignen sich nicht nur als Freund oder Sportspartner, sondern auch als Therapeuten. Das zeigt der Schnupper-Workshop vom 4. Juni in Ottenbach.

Viel Interesse am Entenrennen auf dem Jonenbach. (Bild Marcello Rosenberger) Remoulade zum Preis von 15 Franken (Kinder 10 Franken).

Jetzt schon anmelden Folgende vier Geschäfte in Affoltern nehmen schon jetzt Anmeldungen gegen Bezahlung von 10 Franken pro Ente entgegen: BOA Büchi Optik, Alte Dorfstrasse 21; Chäs Stöckli, Zürichstrasse 112; Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31; Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A. Und natürlich kann man sich auch an jedem Anlass im Kellertheater «LaMarotte» einschreiben. Wer seine «Startlizenz» bequem über die «LaMarotte»-Homepage einlösen will, füllt das Reservationsformular mit seinen Personalien (auch An-

zahl Essen) aus und notiert zusätzlich unter «Bemerkungen», wie viele Enten er starten lassen will. Selbstverständlich kann auch wie üblich das Reservierungstelefon 044 760 52 62 benützt werden. Wer sich über Homepage oder Telefon anmeldet, erhält seine Startnummer am Renntag gegen Bezahlung ab 15 Uhr in der «Koch-Schmitte» gegenüber dem BOA-Haus. Spontane Anmeldungen sind auch am Startort noch möglich. Mit der Teilnahme an diesem dritten Entenrennen unterstützt man die Bemühungen von «LaMarotte» für ein kulturell reichhaltiges Jahresprogramm. (pz) Entenrennen am Samstag, 11. Juni, Start: 16 Uhr auf dem BOA-Brüggli. Infos: www.lamarotte.ch.

Pferde reagieren wie ein Seismograf auf die Körpersprache, die Stimmung, das Befinden und die Ausstrahlung des Gegenübers und sie geben unmittelbares, ehrliches Feedback – unvoreingenommen und wertfrei. Ideale Voraussetzungen also, Pferde als Unterstützung zur individuellen Persönlichkeitsentfaltung einzusetzen. Jeder Mensch besitzt die Energien zur Selbstheilung und inneren Harmonie. Es gilt, diese wieder zu entdecken und in der Begegnung mit dem Pferd und im Tanz zu entfalten. Der Coach begleitet die Begegnung und «übersetzt» die Sprache der Pferde. So lernt der Teilnehmer, eigene Verhaltensweisen wahrzunehmen, zu verstehen, wertzuschätzen und seiner inneren Führung wieder zu vertrauen. Die Pferde sind dabei mit ihrem direkten und klaren Wesen eine grosse Unterstützung. Das «freie Tanzen mit Herz» erlaubt nach den Erfahrungen aus der Pferdebegegnung ein weiteres Einsinken in die ureigenen Themen – denn Tanzen bewegt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Die Teilnehmenden tragen eine Augenbinde und bewegen sich zur Musik frei nach ihrem Gefühl. So erleben sie, wie sich die Sinne erweitern und der Zugang

Das Pferd als Seelen-Spiegel. (Bild zvg.) zur inneren Welt geschaffen wird. Der «Blick nach innen» unterstützt Kreativität und Intuition und wirkt heilsam auf Körper, Geist und Seele. Während eines halben Tages können die Teilnehmer des SchnupperWorkshops diese spezielle Art von Persönlichkeitsentfaltung in der direkten Begegnung mit Pferden und beim Erleben des «freien Tanzens mit Herz» kennenlernen. Kenntnisse im Umgang mit Pferden sind nicht erforderlich. (pd.) Schnupper-Workshop mit Pferd und Tanz am Samstag, 4. Juni, - Sonnenpferd, Freiraum für Persönlichkeitsentfaltung, Untermättli 10, Ottenbach. Infos und Anmelden: simone.landolt@sonnenpferd und www.sonnenpferd.ch.


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veranstaltungen

Wertvolle Ried- und Auenlandschaft. (Bild R. Temperli)

Naturerlebnisse im Maschwander Ried Festival der Natur mit dem Nvba Ein bunter Strauss an Naturerlebnissen – am Wochenende des internationalen Tags der Biodiversität vom 20. bis 22. Mai findet schweizweit das Festival der Natur statt. Auch der Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) macht mit. Sie hat einen ornithologischen Schwerpunkt, die öffentliche Exkursion vom Sonntag, 22. Mai, ins Maschwander Ried. Zur Exkursion, welche von erfahrenen Ornithologen geleitet wird, trifft man sich am Sonntagmorgen um 6 Uhr im Vereinslokal des Nvba an der Giessenstrasse 18 in Affoltern zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Die Exkursion im Feld dauert rund drei Stunden. Nach der Rückkehr um 10 Uhr bietet sich im Vereinslokal Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.

Ein Drittel der Arten sind bedroht Die Exkursion wird realisiert im Rahmen des Festivals der Natur und des Wochenendes zum internationalen Tag der Biodiversität. Rund 500 Veranstaltungen finden während diesen Tagen in allen Landesteilen der Schweiz statt. Sämtliche Veranstaltungen des Festivals sind kostenfrei. Hintergrund des Tags der Biodiversität ist die auch in der Schweiz bedrohte Artenvielfalt. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten sind bedroht. Zerstörung, Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Lebensräume sind die massgeblichen Ursachen des Rückgangs. Aber auch die Klimaveränderung und die Verdrängung einheimischer Arten durch invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen zu. (pd.) Infos: www.nvba.ch / www.festivaldernatur.ch.

Iris, Knabenkraut und Binsen Die Stiftung Reusstal lädt zur Exkursion Die Stiftung Reusstal führt am Samstag, 21. Mai, eine öffentliche Exkursion durch. Sie trägt das Motto: «Iris, Knabenkraut und Binsen.» Auf einem botanischen Rundgang in den nationalen Ried- und Auenwald-Biotopen der Reussebene bringt Biologe Josef Fischer den Teilnehmenden faszinierende Pflanzen wie die Iris sibirica, verschiedene Orchideen- und Binsenarten näher. (pd.) Öffentliche Exkursion am 21. Mai, 9.30 bis zirka 11.30 Uhr, Treffpunkt beim Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen (westseitig). Kosten: zehn Franken für Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre gratis. www.stiftung-reusstal.ch.

Orchis purpurea. (Bild zvg.)

Kunsthandwerk und Schnäppchen Am Samstag, 21. Mai, findet zum zweiten Mal der «Frühlingsmärt mit Flohmi» beim Stallkafi an der Schützenhausstrasse in Knonau statt. Er beginnt um 10 Uhr und dauert bis 16 Uhr. Es gibt etwas für Gross und Klein sowie für Herz und Magen. Man darf sich auf regionales und kreatives Kunsthandwerk freuen, dazu tolle

Flohmarktschnäppchen sowie selbstgemachte Köstlichkeiten. Martin Röthlisberger erwartet am Grill mit hauseigenen Würsten und Caro Röthlisberger im Stallkafi mit süssen Überraschungen. Inmitten der idyllischen Umgebung bietet sich Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen. (pd.) Frühlingsmärt mit Flohmi, Samstag, 21. Mai, 10 bis 16 Uhr, Stallkafi, Schützenhausstrasse in Knonau.

Caro Röthlisberger (links) lädt wieder zum «Frühlingsmärt mit Flohmi». (Bild zvg.)


Sport

Mittwoch, 18. Mai 2016

17

Drei Minuten fehlten zum Glanzstück Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – Grasshoppers II 1:1 (0:0) Starke Gegner behagen dem FCWB, dafür lieferte er gegen den Tabellenführer einen weiteren Beweis. Die abstiegsbedrohten Ämtler begeisterten wiederum als Kollektiv und luchsten den Grasshoppers aus Zürich verdient einen Punkt ab. ................................................... von kaspar köchli Knapp 200 Zuschauer trotzten am Pfingstsamstag dem regnerischen Wetter; sie kamen in den Genuss einer spannenden Partie. In der Tabelle trennten satte 19 Punkte die Blauweissen von den Rotschwarzen, augenscheinlich war das nicht. Aufsässig störte WB die Aktionen des jungen und spielstarken GC schon weit in dessen Hälfte. Damit bekundete der Leader Mühe, er kam vorerst nicht richtig in die Gänge. Dem wiedererstarkten WB gelang es, auch im sechsten Spiel in Folge zu punkten.

WB betreibt Forechecking Die Startminuten waren geprägt durch Abtasten und «Schnuppern», dann setzte der Heimklub erste Akzente. Allerdings bedurfte es einer Heldentat von Bachmann, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Der WBKeeper lenkte ein Geschoss des agilen GC-Centers Wicht magistral über den Querbalken (13. Minute). Das Gesche-

hen wogte nun hin und her, wobei sich die Rotschwarzen die leicht besseren Möglichkeiten notieren lassen durften. Die günstigste offenbarte sich dem brandgefährlichen Machado, der von Badalli mustergültig bedient, einen Verteidiger anschoss. Inmitten seiner Druckperiode erfuhr WB eine Schrecksekunde, als bei einem zu kurz geratenen Rückpass der blauweisse Samardzic um Zentimeter die offene Torecke verfehlte (30.). Vor der Pause schnupperte WB nochmals an der Führung, der Abschlussversuch geriet jedoch deutlich zu hoch.

ball an Gästehüter Matic, ehe der Tabellenführer zur Schlussoffensive startete. Eine umstrittene Aktion führte schliesslich zum späten Ausgleich; eine Intervention von WB-Waser ahndete der Schiedsrichter als Notbremse. Fazliu liess sich die Chance vom Elfmeterpunkt aus nicht entgehen und glich zum alles in allem leistungsgerechten 1:1 aus (89.). Erstaunlicherweise spielte WB darauf nicht auf Resultathalten, sondern stürmte nochmals kühn nach vorn. Sein Mut wurde knapp nicht belohnt, tief in der Nachspielzeit vergab Machado den Matchball.

Traumtor von WB-Peter Nach Wiederanpfiff gelang dem unermüdlichen WB-Forward Peter ein Traumtor (51.). Für einmal suchte er nicht einen besser stehenden Kollegen, sondern schlenzte das Leder trocken und humorlos von der Strafraumecke aus in den hinteren Torwinkel zum 1:0. Die Reaktion der angestachelten Stadtzürcher fiel nicht aus, sie schalteten einen Gang höher. Drei Ausgleichschancen liessen sie ungenutzt, die glasklarste durch Alves, der den Ball freistehend über das Tor drosch. Demgegenüber setzten die Ämtler immer wieder Nadelstiche und strebten die Vorentscheidung an. Und als die gesamte WB-Gemeinde einen Elfmeter forderte, taxierte der Unparteiische ein Handspiel im GC-Strafraum als «angeschossen». Kurz darauf scheiterte Machado mit seinem Kopf-

Gewonnener Punkt «Vor dem Spiel wären wir mit der Punkteteilung zufrieden gewesen, nun wurmt es ein bisschen», meinte WBMasseur Wyrsch. Fazit: das Unentschieden entspricht dem Gezeigten. WBs Auftritt war schlicht grossartig, sein kraftraubendes Angriffspressing gegen den Ersten wurde belohnt. Nach wie vor kleben die hinteren Tabellenränge eng aneinander. Als Achter liegt WB nur drei Punkte vor einem Abstiegsplatz (13. Dietikon); ausstehend sind noch zwei Runden. Stadion Moos, 190 Zuschauer; WB – GC 1:1. Tore: 52. Peter 1:0, 89. Fazliu 1:1 (Pen.) FCWB: Bachmann; Bozhinov (69. Brahimi), Waser, Goljia, Badalli; Bozic (66. Pepperday), Schneebeli, Gouiffe à Goufan, Constancio; Peter (81. Kalyon), Machado.

Hektik im GC-Strafraum: WB-Machado (Nr. 11) stoppt den Ball mit der Brust und verfehlt darauf das Ziel. (Bild Kaspar Köchli)

Taktik, Spieltechnik und Kondition

Gerechte Punkteteilung

FCA-Junioren im spanischen Trainingslager

FCA – FC Oerlikon/Polizei 2:2 (1:1)

Am Samstagmorgen, 23. April, herrschte am Bahnhof Affoltern reger Betrieb. Bereits morgens um 6.30 Uhr versammelten sich die von Manfred Hauptmann und Günther Hutzler betreuten Junioren und machten sich per Zug auf den Weg zum Flughafen Zürich. Nach der Ankunft in Barcelona und einer weiteren Busfahrt von rund anderhalb Stunden wurden die Vierer-Bungalows in Cambrils Park Resort bezogen. Neben den B-Junioren nahmen auch vier C-Junioren am Trainingslager teil. Ein Teil der Gruppe fuhr am gleichen Tag zurück nach Barcelona, um das Spiel Barcelona – Gijon live zu erleben. Ca. 80 000 Zuschauer, tolle Stimmung und ein 6:0-Erfolg des FC Barcelona sorgten für einen unvergesslichen Abend. Am nächsten Morgen wurde dann zum ersten Mal auf der modernen Sportanlage trainiert. Die Trainingsbedingungen auf der Anlage waren ausgezeichnet. Alle Spieler waren mit grossem Eifer bei der Sache, neue Übungen, sowohl taktische als auch spieltechnische Einheiten wurden absolviert. Zusätzlich wurden Spielaufbau und Standardsituationen geübt, in welchen sich die Mannschaft merklich

verbesserte. Bei meist angenehmen Temperaturen wurden acht Trainingseinheiten und ein Freundschaftsspiel durchgeführt. Das Freundschaftsspiel fand am Abend des einzigen Schlechtwettertages statt und wurde begleitet von kräftigem Wind und dunklen Wolken. In der ersten Hälfte war der FCA klar überlegen, kam zu vielen Chancen und ging verdient durch ein wunderbar herausgespieltes Tor von Luca Pilliero mit einer 0:1-Führung in die Halbzeitpause. Nach der Halbzeit bekamen die mitgereisten C-Junioren ihre Chance, Spielpraxis zu sammeln. Durch die Wechsel geriet der Spielfluss kurzzeitig etwas ins Stocken. Der FCA wurde in die Defensive gedrängt und nach einer kurz ausgeführten Ecke und einem Schuss, der sich nur mithilfe des Windes perfekt in den Torwinkel drehte, kamen die Spanier zum Unentschieden. Danach wurde das Spiel ausgeglichener und es endete in einem freundschaftlichen 1:1.

Fortschritte und ausgezeichnete Stimmung Die Verpflegung im Lager war stets ausreichend und hielt für jeden etwas

Ein voller Erfolg: die FCA-Junioren im Trainingslager. (Bild zvg.)

bereit. Zwischen den Trainingseinheiten konnte sich die Mannschaft gut am Pool oder in den Bungalows erholen. Abends herrschte ausgelassene Stimmung in den Unterkünften. Anschauungsunterricht inkl. Getränke und Snacks nahmen Mannschaft und Betreuer bei den Profis während der Champions-League-Übertragung. Die Mannschaft lernte sich besser kennen und verstand die Laufwege, das Stellungsspiel, die Stärken und Schwächen der anderen Mitspieler besser als vorher. Die konditionellen und spieltechnischen Fähigkeiten haben sich weiterentwickelt und alle Beteiligten sind zuversichtlich, nach der Meisterschaftspause eine gute Leistung zu zeigen und den verbesserten FCA zu weiteren Siegen in den kommenden Spielen zu führen. Dank des Einsatzes und grossartiger Planung der Betreuer, gepaart mit ausgezeichneter Stimmung, war das Trainingslager ein voller Erfolg und fand hoffentlich nicht zum letzten Mal statt. Auf der FCA-Homepage werden dazu noch Tagesberichte aufgeschaltet. Paul Asam

Weil die Partie zwischen Zürich-Affoltern und Leader Blue Stars schon früh wegen unbespielbarem Terrain verschoben werden musste, war klar, dass der FCA bei einem Sieg gegen Oerlikon zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernehmen konnte. Die Ämtler gingen schon früh (9. Minute) in Führung und durften gut eine Stunde mit einem Mann mehr agieren, doch auch dies reichte nicht zu einem Vollerfolg. Zu vieles passte an diesem nassen Spieltag nicht zusammen. Letztendlich war die Punkteteilung gerecht, denn die Gäste versteckten sich in keiner Phase und hätten nach der Penaltyführung sogar den Sack zumachen können. Der FCA war von Anfang an gewillt, die Leistungen der vergangenen Wochen zu bestätigen und die Ungeschlagenheit zu wahren. Wie gewohnt setzten die Ämtler den Gegner früh unter Druck und versuchten Abspielfehler zu erzwingen. Ein erstes Mal klappte dies schon nach wenigen Minuten als Topskorer Antenen ein zu ungenaues Abspiel des Gästehüters einnicken konnte. Der Gast aus Oerlikon schien es gut zu meinen mit dem FCA. Nach dem Geschenk des Torhüters bestraften sich die Stadtzürcher gleich selber noch einmal. Ein wiederholtes Reklamieren konnte das gute Schiedsrichtertrio nur mit der roten Karte bestrafen. Der FCA versuchte aus diesem Vorteil zu profitieren und nachzulegen, allerdings gelangen die Abschlüsse von Bilic und A. Rako nicht wunschgemäss. Auch sonst wirkte das Aufbauspiel der Einheimischen in der Folge nicht überzeugend. Die Gäste, in Unterzahl agierend, konnten sich immer wieder gut sortieren, mehr und mehr in die Partie hineinkämpfen und sogar Nadelstiche setzen. Kurz vor der Halbzeit landete ein zu kurzer Befreiungsschlag erneut nur beim Gegner. Die exakte Hereingabe vollendete Borilovic herrlich per Kopf zum Ausgleich.

Torhüter im Brennpunkt Kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit setzten die Gäste sogar noch einen drauf. Für einen weiten Abschlag des Gästekeepers fühlte sich in der FCA-Verteidigung niemand verantwortlich, auch Steiner kam im Strafraum um einen Bruchteil zu spät an den Ball. Mit seinem bereits achten Saisontreffer gewann Cossa das Duell der Torhüter vom Elfmeterpunkt. Nur kurze Zeit später hätten die Oerlikoner den Sack eigentlich zumachen müssen! Einen mustergültig vorgetragenen Angriff konnte der Mittelstürmer völlig freistehend übernehmen, scheiterte jedoch kläglich an Steiner. Die Quittung folgte postwendend. Von A. Rako schön freigespielt zeigte Antenen warum er in der Topskorerliste der 2. Liga auf Platz drei steht. Mit einer Körpertäuschung liess er gleich zwei Verteidiger aussteigen und brauchte aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben – ein Klassetor! Leider wars das auch schon. Obwohl bemüht und immer noch mit einem Mann mehr, schaute in der letzten halben Stunde nichts Zählbares mehr heraus. Die Gäste waren immer auf Augenhöhe, nahmen den Kampf an und blieben stets gefährlich. Mit dem immer stärker werdenden Regen liess in der Folge auch die Genauigkeit zu wünschen übrig und irgendwie passte es zum Spiel, dass auch die Ämtler das Spiel nur zu zehnt beendeten. Schade, mit einem Vollerfolg hätten die Jungs zum ersten Mal die Spitze übernehmen und die Blausterne mächtig unter Druck setzen können. Dem ist jetzt leider nicht so, aber wer weiss, vielleicht passieren ja noch Wunder. HW Sportplatz Moos; 80 Zuschauer; Tore: 9. Antenen 1:0, 38. Borilovic 1:1, 52. Cossa (P) 1:2, 62. Antenen 2:2 FCA: Steiner, Salis, Sq. Bala, Luchsinger, Stäger, Konate, Ismajlaj, M. Rako (Good), Bilic, Antenen (Stähli), A. Rako.


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