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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 39 I 168. Jahrgang I Dienstag, 20. Mai 2014

2 Jahre ins Gefängnis

Ennetgraben-Ausbau

Seidenteppiche gestohlen und auf einem Industrieareal in Affoltern gebunkert. > Seite 3

Ja der Stimmberechtigten in Affoltern – Marlyse Blatter neue Sek-Präsidentin. > Seite 5

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Kirchenbank reist Eine Aktion im Säuliamt im Rahmen der Diakoniekampagne «Hoffnungsstreifen». > Seite 7

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Umweltbildung Die Primarschule Mettmenstetten erhielt das Label «Umweltschule». > Seite 9

kommentar

Betrieb eröffnet Bei Senevita in Affoltern sind die ersten Bewohner eingezogen. > Seite 11

Gaby Noser Fanger neue Ottenbacher Gemeindepräsidentin

Austritte verhindern

Die aktuell einzige und allgemein erst die dritte Gemeindepräsidentin im Säuliamt heisst Gaby Noser Fanger. Die Geografin und verheiratete Mutter eines neunjährigen Sohnes betreut seit 2012 die Hochbauabteilung. Sie wurde mit einem Glanzresultat als Nachfolgerin von Kurt Weber gewählt. Mit der Wahl des Bankfachmannes Roger Hatzi wurde das Gremium des Gemeinderates Ottenbach nun vervollständigt. (mm)

von werner schneiter

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und 40 Personen bekundeten Interesse an einem Verwaltungsratsmandat, als es darum ging, das Spital Affoltern in eine Aktiengesellschaft zu überführen. Weil vier Gemeinden an der bezirksweiten Abstimmung gegen diese AG votierten, bleibt es nun beim Zweckverband. Dringend ist es nun, dem Spital im Rahmen der jetzigen Rechtsform die Möglichkeit zur eigenständigen Haushaltführung zu geben, was im September ein Ja der Stimmberechtigten zur Revision der Zweckverbandsstaturen erfordert. Und dass nun endlich wieder Ruhe einkehrt. Einhergehend mit der Tatsache, dass es nun beim Zweckverband bleibt, ist auch die Auswahl an Personen kleiner geworden, die für eine Mitgliedschaft in der Betriebskommission, wie ein VR die strategische Führungsebene, infrage kommen. Aufgrund dieser Ausgangslage liessen sich keine externen Fachleute aus dem Gesundheitswesen für ein Mittun in der BK gewinnen. Das hat wohl in erster Linie finanzielle Gründe, weil ein VR-Mandat besser dotiert ist. Dass sich im Bezirk auch kein Arzt oder Ärztin für die BK gewinnen liess, ist schade und liegt wohl in den Turbulenzen begründet, die rund ums Spital entstanden sind. Man meidet ein mögliches Minenfeld. Eine Vertretung dieser Berufsgattung hätte der BK gewiss gutgetan. So bleibt die Betriebskommission behörden- und politiklastig. Das ist angesichts der Tatsache, dass die Gemeinden nach Ablehnung der neuen Spitalrechtsform in der Pflicht bleiben, auch gar nicht so schlecht. Sie müssen nun klar kundtun, welche Leistungen erwartet werden und was sie dafür zu zahlen bereit sind. Ziel der Betriebskommission muss es sein, zu verhindern, dass sich einzelne Gemeinden des Bezirks aus dem Zweckverband verabschieden. Diese Gefahr ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Gerade das Bonstetter Abstimmungsergebnis über die neue Rechtsform deutet in diese Richtung – weg vom Zweckverband. Ein Austritt von Gemeinden würde das Spital ernsthaft gefährden.

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................................................... > Bericht und Interview auf Seite 5 anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren be-

Erneuerte Betriebskommission: Weg nun frei für eine gute Zukunft des Spitals Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

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Oberste Führung des Spitals wird erneuert

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Wahl von fünf neuen Mitgliedern der Betriebskommission Wieder Ruhe in den Betrieb bringen und Vertrauen zurückgewinnen: Das ist die vordringliche Aufgabe der stark erneuerten Betriebskommission (BK) des Spitals Affoltern. Die Findungskommission schlägt der Delegiertenversammlung fünf neue und zwei Bisherige vor – mit Walter Ess als neuem Präsidenten, der den nicht mehr kandidierenden Thomas Jucker ablösen soll. ................................................... von werner schneiter Die von der ausserordentlichen Delegiertenversammlung am 2. April eingesetzte Findungskommission hat ihre Arbeit abgeschlossen. Dabei galt es, neue BK-Mitglieder für die zurücktretenden Mitglieder Bertram Thurnherr, Agnes Rothenfluh, Kurt Weber und Bettina Tuor zu finden – dazu auch einen neuen Präsidenten. Thomas Jucker verzichtet nach eingehenden Gesprächen auf dieses Amt – nicht ganz freiwillig, wie durchgesickert ist. Er wird aber die kommende Delegiertenversammlung vom 5. Juni leiten, auch die Wahl der neuen Betriebskommission. Kandidatinnen und Kandidaten wurden zu Hearings eingeladen. «Die Findungskommission kam nach zahlreichen Interviews und Gesprächen mit am Spital interessierten Kreisen, den Trägergemeinden, Ärzten, dem

medizinischen Personal und vor allem den Kandidaten zum Schluss, dass nach der abgelehnten Spitalreform nur eine gezielte Erneuerung der BK die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Spitals schaffen kann», hält Frank Rutishauser von der Findungskommission fest. Wunden der Vergangenheit sollen heilen können, das Vertrauen der Bevölkerung, der Patienten und der Spital-Mitarbeitenden müsse mit oberster Priorität zurückgewonnen werden. Dies beginne damit, dass nach den Regeln des Zweckverbandes gespielt werde. Es gelte, die bestehenden Strukturen sowie die Organisationsform «kompromisslos und ohne Schielen auf die AG einzuhalten», heisst es in der Findungskommission weiter. Die erste Bewährungsprobe erfolgt im September 2014, wenn die Ämtler Stimmberechtigten über eine eigene Haushaltführung des Spitals abstimmen werden, der existenzielle Bedeutung zukommt.

Vertreter des Gemeindepräsidentenverbandes in der BK Nach der Ablehnung der Spitalreform bzw. nach dem Nein zur AG ist für die Findungskommission klar: Die Gemeinden stehen in der Pflicht. «Wir sind überzeugt, dass starke Vertreter aus dem Gemeindepräsidentenverband in der BK Einsitz nehmen müssen», betont sie. Vorgeschlagen sind aus diesem Grund der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch,

der Knonauer Gemeindepräsident Walter von Siebenthal (beide neu) und der ehemalige Stalliker Gemeindepräsident Walter Ess, der als bisheriges BK-Mitglied das Präsidium anstelle von Thomas Jucker übernehmen soll. Im Weiteren werden der Bisherige Stephan Breidenstein sowie die Neuen Angela Studer, ehemalige Hausemer Gemeinderätin, Urs Lendenmann aus Hedingen und Reto Camenisch aus Affoltern vorgeschlagen. Urs Lendenmann, Frühpensionist, war während 16 Jahren in die Investitions- und Projektplanung des Triemlispitals involviert. Mit Reto Camenisch, Unternehmer in Affoltern, soll auch eine AGkritische Kraft in die BK eingebunden werden. «Damit ist die Erwartung verbunden, dass die neue BK ihre Tätigkeit unbelastet von der Vergangenheit in Angriff nehmen kann. Es sei gerade diese Hoffnung, die Thomas Jucker dazu bewogen habe, den Neuanfang zu unterstützen und sein Amt zur Verfügung zu stellen, hält die Findungskommission fest. Leider fehlt in der erneuerten BK eine Vertretung der Ärzteschaft aus dem Bezirk. «Trotz grosser Anstrengungen liess sich niemand finden», bedauert Frank Rutishauser. Auch externe Fachleute aus dem Gesundheitswesen konnten nicht für diese Aufgabe gewonnen werden – wohl darum, weil es beim Zweckverband bleibt. ................................................... > Kommentar links – Weiterer Bericht auf Seite 3

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

Seidenteppiche für 1,3 Millionen Franken gestohlen Zürcher Obergericht: Urteil des Bezirksgerichts Affoltern bestätigt Eine serbische Bande hat Seidenteppiche für rund 1,3 Millionen Franken gestohlen und auf einem Industrieareal in Affoltern gebunkert. Nun wurde ein serbischer Jurist als Logistiker der professionellen Langfinger zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. ................................................... von attila szenogrady «Gerade als Jurist musste sich der Beschuldigte des Unrechts seiner Taten besonders bewusst gewesen sein», lastete bereits das Bezirksgericht Affoltern dem heute 31-jährigen Serben an. Am letzten Mittwoch stand er vor dem Zürcher Obergericht und wehrte sich gegen das Urteil aus Affoltern. So hatte er dort im Mai 2013 wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfrie-

densbruchs sowie Urkundenfälschung anklagegemäss eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren kassiert.

18 000 Franken an und transportierten 70 Seidenteppiche für rund 1,3 Millionen Franken ab.

Professioneller Millionencoup

«Kommissar Zufall» schlug zu

Die Anklageschrift schilderte, wie der Rechtsgelehrte, der heute im Kanton Zug bei der Post arbeitet, im Frühling 2011 massgeblich an einem professionellen Coup einer serbischen Diebesbande beteiligt war. Der Beschuldigte nahm dabei als Logistiker eine führende Rolle ein. So kundschaftete er ein Teppichgeschäft in Wettingen persönlich aus und mietete auf einen falschen Namen das spätere Tatfahrzeug. Zudem organisierte er auf einem Industrieareal in Affoltern einen Lagerraum, wo die Beute gebunkert werden sollte. Am 17. Juni 2011 war es so weit. Vier Angehörige der Bande brachen in das fragliche Geschäft ein. Sie richteten einen Sachschaden von

Der Plan des Beschuldigten lief zunächst wie geschmiert. So konnten die Täter die Beute auf dem SchmidlinAreal verstecken. Von dort aus wollten sie die wertvollen Teppiche nach Serbien verbringen. Am 22. Juni 2011 startete der Beschuldigte mit zwei Einbrechern den ersten Transport. Mit einem Personenwagen fuhren sie 21 Seidenteppiche in Richtung Ostschweiz. Doch dann schlug «Kommissar Zufall» zu. Die Thurgauer Kantonspolizei unterzog das Fahrzeug einer Routinekontrolle und stiess auf die als gestohlen gemeldeten Teppiche. Die verdächtigen Männer wurden sogleich verhaftet. Das Affoltemer Lager mit dem Gross-

24 Monate bestätigt

E-Biker in Hausen angefahren Bei einer Kollision zwischen einen Velofahrer und einem Personenwagen ist am Sonntagmorgen in Hausen der Zweiradlenker verletzt worden. Laut Angaben der Kantonspolizei fuhr um 9.40 Uhr ein 73-jähriger Mann mit seinem E-Bike vom Schweikhof in Richtung Ebertswilerstrasse. Beim Überqueren der Strasse kam es zur Kollision mit dem Auto einer 67-jährigen Lenkerin. Der Zweiradfahrer kam zu Fall und erlitt – trotz getragenem Helm – mittelschwere Verletzungen. Mit einer Ambulanz wurde er ins Spital gefahren. Die Fahrzeuge wurden beschädigt.

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag In der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern darf Liselotte SchneebeliMauthe am kommenden Donnerstag, 22. Mai, ihren 90. Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich.

Zum 85. Geburtstag In der Langzeitpflege Sonnenberg in Affoltern feiert Margret Kappes-Hanse aus Obfelden heute Dienstag, 20. Mai, den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

teil der Beute wurde ebenfalls entdeckt.

Auch vor Obergericht versuchte der einschlägig vorbestrafte Beschuldigte, seine Rolle kleinzureden. Er sei ja schliesslich nicht einmal dabei gewesen, erklärte er. Sein Verteidiger wollte dagegen aus prozessualen Gründen die Anklage zu Fall bringen. Allerdings ohne Erfolg. So stützten sich auch die Oberrichter auf die glaubhaften und belastenden Aussagen der inzwischen geständigen Mittäter ab und bestätigten das Urteil aus Affoltern umfassend. Somit auch die unbedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren. «Sie haben einen denkbar schlechten Eindruck hinterlassen», erklärte der Gerichtsvorsitzende Peter Marti zum Schluss dem uneinsichtigen Angeschuldigten.

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Verzicht auf Strategieund Finanzkommission am Spital Die Findungskommission wird den Delegierten des Spital-Zweckverbandes beantragen, die sogenannte Strategie- und Finanzkommission (StraFiKo) als Ausschuss der Delegierten aufzulösen. Die StraFiKo ist in den Zweckverbandsstatuten nicht vorgesehen. Sie greift in die Kompetenzen der Betriebskommission (BK) und der Spitalleitung ein. Das Bestreben der StraFiKo geht dahin, die BK mit Personen zu bestücken, die engagiert und als Team in der Lage sind, die Strategie des Spitals zu definieren und deren Umsetzung wirkungsvoll zu überwachen.

Mitglieder der Findungskommission Die von der Delegiertenversammlung eingesetzte Findungskommission besteht aus den drei Delegierten Margareta Wildhaber (Hedingen), Christoph Kobel (Obfelden) und Frank Rutishauser (Bonstetten). Im Weiteren haben im Gremium der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann sowie die BK-Mitglieder Agnes Rothenfluh, Ärztin in Knonau, und Stephan Breidenstein, Rechsanwalt aus Wettswil, mitgewirkt. (-ter.)

Roger Brändli ist neuer Leiter Schulhauswartung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau ................................................... von matthias ebnöther, gemeindeschreiber

Das Seleger Moor wird bald auch von Schülern bevölkert. (Bild -ter.)

Schule Rifferswil und Park Seleger Moor auf Entdeckungsreisen Der Park Seleger Moor positioniert sich neu als naturnahe Erholungslandschaft mit vielen Qualitäten für Familien und Kinder – und als Ausflugsziel für Schulklassen und Seminargruppen. Die Schule Rifferswil ist eine innovative Schule, welche die hohe Qualität der schulischen und ausserschulischen Angebote bewahrt und optimiert. An der Schule werden neue Lernformen ausprobiert und angestammte Lernräume verlassen. Mit dieser Ausgangslage trafen sich im Herbst 2013 Vertreterinnen und Vertreter der Schule Rifferswil und Vertretern des Parks Seleger Moor zum Austausch von Visionen und Chancen für zukünftiges gemeinsames Arbeiten. Bei dieser «kreativen Entdeckungsreise» füllte sich der Ideenkatalog schnell. Um das Feld noch zu erweitern, konnten eine Vertreterin der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Wädenswil, und der Spielträumer Toni Anderfuhren dazu gewonnen werden. Der Park Seleger Moore und die Schule Rifferswil legen damit den Grundstein für eine langfristige und strategische Partnerschaft. Der nächste Schritt – pädagogische Vermittlungskonzepte erarbeiten – soll bis Sommer 2014 angegangen werden. Und wer weiss, vielleicht können im Schuljahr 2014/15 erste Schulklassen durch das Moor streifen.

Schulpflege Rifferswil und Seleger Moor Stiftung

Der langjährige Leiter Schulhauswartung, Tony Voney, hat eine neue Herausforderung gefunden und seine Arbeitsstelle per 30. Juni 2014 gekündigt. Der Gemeinderat bedankt sich für die hervorragenden Leistungen, welche Tony Voney über all die Jahre erbracht hat, und wünscht ihm für die Zukunft viel Erfolg. Mit Roger Brändli konnte nun ein neuer Leiter Schulhauswartung angestellt werden. Brändli wird seine neue Arbeitsstelle bereits Anfang Juni 2014 antreten. Der Gemeinderat heisst Roger Brändli herzlich willkommen und wünscht ihm einen erfolgreichen Start.

Erfolgreiches 2013 der Wasserversorgung Knonau Der Brunnenmeister, Heiri Grimmer, hat den Jahresbericht 2013 der Was-

serversorgung Knonau dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt. Es durfte wiederum festgestellt werden, dass die Bevölkerung auch im Jahr 2013 jederzeit mit Wasser von bester Qualität versorgt werden konnte. Ausserordentlich im Jahr 2013 war der Knonauer Wassertag, an welchem die Bevölkerung umfassend zum Thema Wasser informiert wurde. Der Gemeinderat bedankt sich beim Team rund um den Brunnenmeister, Heiri Grimmer, für die tolle Arbeit.

Homepage www.knonau.ch Seit dem 1. Januar 2014 ist die Gemeinde Knonau als Einheitsgemeinde organisiert. Aus diesem Grund soll die vorhandene Homepage der Primarschulgemeinde (www.schule-knonau.ch) in die Homepage der politischen Gemeinde (www.knonau.ch) integriert werden. Nach Abschluss der Integrierungsarbeiten können sich die Newsletter-Abonnenten auch über wichtige Mitteilungen der Primarschu-

le schnell und gezielt informieren lassen. Aktuell sind rund 200 interessierte Personen für den Newsletter www.knonau.ch angemeldet.

Betriebs- und Gestaltungskonzept Uttenberg-/Dorfstrasse Die Baudirektion des Kantons Zürich beabsichtigt die Sanierung der Uttenberg-/Dorfstrasse im Jahr 2017. Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang schon diverse Gespräche mit dem Amt für Verkehr geführt und sich darauf geeinigt, dass die Gemeinde zusammen mit dem Kanton ein Betriebsund Gestaltungskonzept in Auftrag gibt. Die Kosten für dieses Konzept werden dann zu je 50% durch den Kanton und die Gemeinde getragen. Der Gemeinderat hat nun einen Kredit von 25 000 Franken genehmigt (50% der Gesamtkosten) und den Auftrag zur Erarbeitung eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts für die Uttenberg- und die Dorfstrasse an das Ingenieurbüro gpw, Affoltern, erteilt.

Ein Konzept für die Sanierung der Uttenberg-/Dorfstrasse im Jahr 2017. (Bild Werner Schneiter)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

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Klares Ja zum Ennetgraben-Ausbau Wahlen der Sekundarschule Affoltern/Aeugst: Marlyse Blatter Burger Präsidentin, Doris Brodmann Mitglied Mit 3204 Ja- gegen 817 Nein-Stimmen haben die Stimmberechtigten von Affoltern und Aeugst dem Bruttokredit von 2,5 Mio. Franken für die Schulhauserweiterung und die Aufwertung von Aula und Foyer im Sekundarschulhaus Ennetgraben klar zugestimmt. Knapp ging der zweite Wahlgang um das Präsidium der Sekundarschulpflege aus. ................................................... von urs e. kneubühl Schulpräsident Andreas Spinner bringt es auf den Punkt: «Unsere Schulhauserweiterung und die Aufwertung von Aula und Foyer im Sekundarschulhaus Ennetgraben sind

sehr gut abgestützt in der Bevölkerung.» Hoch erfreut nimmt er entsprechend zur Kenntnis, dass «einerseits mit über fünfzig Prozent die Stimmbeteiligung erfreulich hoch war und andererseits davon rund achtzig Prozent ein Ja eingelegt haben». Damit kann der «Brocken», wie Andreas Spinner die unumgängliche Gesamtsanierung sowie die Erweiterung und Aufwertung nennt, denen die Stimmberechtigten jetzt klar zugestimmt haben, jetzt angepackt werden. Dabei stützt man sich auf die gute und solide Substanz der bestehenden Anlage, um nach der Gesamtsanierung und mit den Erweiterungen wieder eine Schulanlage mit entsprechend langer Lebensdauer zu haben. Die Baueingabe wird umgehend erfolgen, ebenso die Ausschreibungen und Vergaben. Realisiert wird das umfas-

sende Vorhaben ab Juli 2015 und bis August 2016.

Präsidium: 54 Stimmen mehr für Marlyse Blatter Burger Ebenso deutlich wie die Zustimmung zum Bruttokredit fiel auch der zweite Wahlgang der Erneuerungswahl eines fünften Mitgliedes für die Sekundarschulpflege aus. Mit 1608 Stimmen wurde Doris Brodmann vom Forum Aeugst klar für die Amtsdauer von 2014 bis 2018 gewählt. Die Ausmarchung um das Präsidium der Sekundarschulpflege dagegen wurde äusserst knapp entschieden: Mit 989 Stimmen schwang Marlyse Blatter Burger, Aeugst (FDP), obenaus; Sonja Humbel, Affoltern (von der EVP portiert), vereinigte 935 Stimmen auf sich. Markant an diesem zweiten

Wahlgang war, dass nicht weniger als 649 Stimmzettel leer eingelegt wurden, 575 davon alleine im Bezirkshauptort. Dies nimmt die knapp unterlegene Sonja Humbel mit Bedauern zur Kenntnis, trägt den Wahlausgang aber mit Fassung. Die neu gewählte Präsidentin Marlyse Blatter zeigt sich primär froh darüber, dass der Bruttokredit eine solch hohe Zustimmung erhalten hat, äussert sich aber ebenso glücklich über ihre Wahl zur Präsidentin: «Ich freue mich sehr über meine Wahl, die mit einer grossen Verantwortung verbunden ist, die ich gerne annehme. Ich werde die Interessen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Affoltern und Aeugst nach bestem Wissen und Gewissen vertreten. Ich weiss, dass mir dabei ein gut qualifiziertes Gremium zur Seite stehen wird.»

Marlyse Blatter: Neue Präsidentin. (zvg)

Zentrale Fragen und Projekte für Ottenbach Interview mit der neuen Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger.

Gratulation in der «Güggelbar»: Die neue Gemeindepräsidentin (3. von links) feierte mit Bekannten. (Bilder Martin Mullis)

Ottenbach wählt eine Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger erzielte ein Glanzresultat Das Gemeindepräsidium wird in Ottenbach neu durch eine Frau besetzt. Mit einem ausgezeichneten Resultat beauftragt der Ottenbacher Souverän Gaby Noser Fanger als Präsidentin. Sie amtet dadurch seit Beginn des Frauenstimmrechtes erst als dritte Frau im Säuliamt als Gemeindepräsidentin. Ein gutes Ergebnis erzielte auch Roger Hatzi als neuer Gemeinderat.

Durch ihre ruhige, kompetente und integrierende Art geniesst sie in grossen Kreisen der Bevölkerung und vor allem auch parteiübergreifend Achtung und Unterstützung.

Erst die dritte Gemeindepräsidentin im Säuliamt Mit der Wahl zur Präsidentin des Gemeinderates amtet die bisherige Hoch-

................................................... von martin mullis Nach der Nichtannahme beziehungsweise Nichtwahl von Kurt Weber und Bruno Ruh und dem Rücktritt von Fritz Schumacher wurde eine Ergänzungswahl für einen Gemeinderat und des Gemeindepräsidiums notwendig. Mit einem absoluten Glanzresultat von 626 Stimmen und einer Stimmbeteiligung von fast 59 Prozent wählten nun die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Ottenbach als eigentliches Novum eine Frau als Gemeindepräsidentin. Gaby Noser Fanger wurde in einer Ersatzwahl im November 2012 als Gemeinderätin gewählt. Die diplomierte Geografin betreute bis anhin im Gemeinderat die Hochbauabteilung.

Freut sich auf die kommenden Aufgaben: Roger Hatzi, neuer Gemeinderat von Ottenbach.

bauvorsteherin aktuell als einzige und nach Irene Enderli (Affoltern) und Marlis Bopp (Wettswil) als erst dritte Gemeindepräsidentin überhaupt im Säuliamt. Gaby Noser Fanger freut sich sehr über das Vertrauen der Stimmbürger und dankt allen Wählerinnen und Wählern, welche sie unterstützt haben, herzlich. Sie betont, dass sie vor den kommenden Aufgaben zwar Respekt habe, aber sich für gute Lösungen zielstrebig einsetzen werde. Mit Ehemann Ruedi, Freunden und vielen Fans wurde am Sonntag in der «Güggelbar» noch auf das glänzende Wahlergebnis angestossen. Roger Hatzi zeigte sich mit dem Wahlresultat von 507 Stimmen ebenfalls sehr zufrieden. Er freut sich auf die neue Aufgabe als Gemeinderat. Der Bankfachmann hält aber auch sofort dezidiert fest, dass der Wahlkampf nun vorbei sei und endlich mit der Arbeit im Gemeinderat begonnen werden könne. Bei der Erneuerungswahl eines Mitgliedes der RPK kam es zu einer Ausmarchung zwischen dem Verkaufsleiter Hansruedi Good und dem Elektroingenieur ETH, Urs Wirth. Gewählt wurde, mit 336 Stimmen und einem Stimmenvorsprung von 80 Stimmen Hansruedi Good. Mit 242 Stimmen wurde Hans Peter Stutz als Präsident der evangelisch-reformierten Kirchenpflege gewählt.

Anzeiger: Davon ausgehend, dass Sie sich über die Wahl freuen: Wird das Amt jedoch auch Ihre Freizeit einschränken oder gar Ihr Leben verändern? Gaby Noser Fanger: Das gute Wahlergebnis freut mich sehr und motiviert mich für das, was jetzt ansteht. Obwohl ich das Hochbau-Ressort bereits als zeitintensiv empfand, gehe ich davon aus mit dem Präsidium noch mehr eingebunden zu sein. Ich will aber bewusst darauf achten, mein neues Amt sowie mein Privatund Familienleben so zu organisieren, dass nichts zu kurz kommt. Mein Leben wird sich sicher in verschiedener Hinsicht verändern: Ich habe eine andere Rolle mit neuen Aufgaben und werde anders wahrgenommen. Der Gemeinderat Ottenbach wurde ziemlich verjüngt. Sehen Sie darin infolge der vielleicht fehlenden Erfahrung auch Nachteile? Klar sind dem Gremium langjährige und wertvolle Erfahrungen verlorengegangen. Auf der anderen Seite bringen die künftigen Behördenmitglieder auch Fachwissen aus unterschiedlichen Berufsfeldern und vielseitige Lebenserfahrung mit. Sehr positiv erachte ich zudem die altersmässige Durchmischung. Können Sie die drei Ihrer Meinung nach wichtigsten und dringlichsten Ziele für die Gemeinde in den nächsten vier Jahren konkret formulieren? Wir müssen die Chance packen, welche sich durch den Autobahnzubringer ergibt, das Dorfzentrum verkehrsberuhigt und neu gestalten. Gleichzeitig ist ein Werkhof zu bauen und ein Gesundheitszentrum sowie Alterswohnungen zu planen. Daneben bedarf es weiterhin guter Rahmenbedingungen, damit das kulturelle, gesellige und politische Dorfleben lebendig bleibt. Das haben wir erreicht, wenn auch in vier Jahren viele aktiv in den Behörden und Vereinen mittun und Dorfanlässe gut besucht sind. In Ihrem Wahl-Flyer sprechen Sie von Investition der Steuergelder in zukunftsweisende Projekte. Können Sie einige konkrete Beispiele nennen? Hier sehe ich zuallererst die oben genannten Planungs- und Bauprojekte. Im Weiteren ist es mir ein Anliegen, dass sich der Gemeinderat grundsätzliche Gedanken macht, wie sich unsere Gemeinde künftig entwickeln

soll. Ob und wie die Kulturlandinitiative umgesetzt wird, ist beispielsweise eine zentrale Frage für unser Dorf und unsere Region. Ist mit Ihrer Wahl zur Gemeindepräsidentin und der Wahl von drei neuen Gemeinderäten der Gemeinderat nun für die verschiedenen Ressorts optimal positioniert? Wie ich vorhin erwähnt habe: mit dem beruflichen Mix ist der neue Gemeinderat gut gerüstet. Es sind Experten aus den Bereichen Bauwesen, Finanzen, Gesundheit und Gewerbe, Kommunikation sowie Raumplanung vertreten. Eine gesunde Mischung von Jung und Alt sowie Frau und Mann ist auch gegeben. Auf dieser Basis werden wir gemeinsam eine sinnvolle Verteilung der Ressorts anstreben. Welche sichtbaren Veränderungen sehen Sie in Ottenbach im Jahre 2020? Die Bauten im Dorfzentrum und am Autobahnzubringer sind in vollem Gange und im besten Falle bereits abgeschlossen. Sie sind momentan die einzige Frau im Säuliamt, die das Amt einer Gemeindepräsidentin ausübt. Dazu kommt, dass Sie seit der Einführung des Frauenstimmrechts nach Irene Enderli (Affoltern) und Marlis Bopp (Wettswil) erst die dritte Gemeindepräsidentin im Bezirk Affoltern überhaupt sind. Ist das politische Säuliamt frauenfeindlich? Was raten Sie anderen politisch interessierten Frauen? Ich glaube nicht, dass das Säuliamt frauenfeindlich ist. Meine Wahl sehe ich nicht als typische FrauenWahl. Entscheidend war meiner Meinung nach, dass ich als Bisherige Einblicke in Behörde und Verwaltung hatte und ich mich in unserem Dorf seit meiner Kindheit bewege und engagiere. Ich möchte aber nicht verheimlichen, dass ich es sehr begrüsse, wenn sich Frauen vermehrt in den Gemeindebehörden engagieren und sich dort auch für die traditionell «männlichen» Domänen wie Hoch- und Tiefbau oder das Präsidium bewerben. Ich glaube, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Gerade Familienfrauen eignen sich für Teilzeitpensen in kommunalen Behörden: Es besteht die Möglichkeit interessante und verantwortungsvolle Arbeit mit dem Familienleben zu kombinieren. Zudem ist der Arbeitsort im Dorf oder zu Hause. Interessierten Frauen kann ich nur raten, etwas mutiger zu sein und sich in ihrem Umfeld die notwendige Unterstützung zu organisieren – denn die braucht es definitiv. Interview: Martin Mullis


Fahrzeuge


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

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Eine Kirchenbank geht auf Reisen Eine Aktion im Säuliamt im Rahmen der Diakoniekampagne «Hoffnungsstreifen» Im Rahmen der schweizweiten Diakoniekampagne, der reformierten Landeskirche verlässt am kommenden Wochenende eine Mettmenstetter Kirchenbank ihren angestammten Platz und geht auf Reisen im Säuliamt. Ziel der Aktion ist es, an verschiedenen belebten Orten mit Menschen ins Gespräch zu kommen und über die vielen diakonischen Angebote der Kirche(n) zu informieren. Getreu dem Leitsatz: Tue Gutes und spricht darüber…! Wenn Sie also am Wochenende irgendwo Kirchenbankern begegnen, lassen Sie sich ansprechen. Beim Kirchenbanking gibt es keine Verlierer und auch keine faulen Produkte…! Standorte der Kirchenbank: 23. Mai, ab 16 Uhr: Bahnhof Mettmenstetten. 24. Mai, Vormittag: Wochenmarkt in Affoltern. 24. Mai, Nachmittag: Obfelden, Dorfmärt. 29. Mai: Kirchgarten Bonstetten mit Pfr. Ernst Sieber.

gne mit dem Titel «Hoffnungsstreifen». Sie soll zu persönlichem Engagement ermuntern und zeigen, was die Kirchen im Sozialbereich leisten. Geplant sind eine Plakatkampagne und Aktionen in den Kirchgemeinden. Die Sujets der Kampagne unter dem Motto «Hoffnungsstreifen» stellten Menschen in prekärer Lage in einer Alltagssituation dar. Die Sujets sollen zu niederschwelligem, bewusstem diakonischen Handeln bewegen und auch freiwillige Mitarbeitende für die Kirchgemeinden gewinnen. Finanziert werde die Kampagne durch die Stiftung «fondia» zur Förderung der Gemeindediakonie des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK.

Weitere Kampagne im Oktober 2014 Im Oktober 2014 läuft eine weitere Kampagne mit Plakataktionen und Begleitveranstaltungen an, getragen von der Pro Senectute und einigen reformierten Kirchen: «Alles hat seine Zeit. Das hohe Alter in unserer Gesellschaft».

Diakoniekampagne 2014 Die reformierten Kirchen der Deutschschweiz lancieren 2014 eine Kampa-

Eine Kirchenbank geht auf Reisen ... (Bild zvg.)

So stimmten die Ämtler Gemeinden Bahnlinie feiert 150Jahre-Jubiläum Zürich–Zug–Luzern: Fest in Affoltern Die Bahnstrecke Zürich–Zug– Luzern feiert am 1. Juni ihr 150-jähriges Bestehen. Die SBB und der Bezirk Affoltern begehen das Jubiläum mit einem offiziellen Festakt im Bahnhof Affoltern. Zu den Feierlichkeiten ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Die Bahnstrecke Zürich-Zug-Luzern wurde am 1. Juni 1864 eröffnet, betrieben von der Zürich-Zug-Luzern-Bahn. Bis 1897 war die Strecke ein wichtiger Gotthardzubringer. Mit der Eröffnung der Strecke Thalwil-Arth-Goldau verlor die Strecke Zürich-Zug diese wichtige Funktion, 1990 wurde sie mit der Einführung der Zürcher S-Bahn wieder attraktiver: Ein besserer Fahrplan sorgte wieder für mehr Passagiere. Mit Festaktivitäten feiern die SBB und der Bezirk Affoltern das 150-jähri-

ge Jubiläum der Bahnstrecke ZürichZug-Luzern mit Fest. Im Bahnhof Affoltern am Albis werden anlässlich des Jubiläums zwei Züge getauft.

Fahrt im Extrazug Ab dem Bahnhof Zürich HB und ab Luzern verkehrt am 1. Juni 2014 je ein Extrazug nach Affoltern am Albis. Die Jubiläumsfeier dauert von 11.30 bis 12.45 Uhr. Für die Fahrt im Extrazug sind Gratisbillette bei den einzelnen Gemeindeverwaltungen erhältlich. Die Bevölkerung ist ganz herzlich zu diesem Fest eingeladen. Eine Formation der Jumba begleitet den Anlass musikalisch und für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. Weitere Informationen sowie die Fahrzeiten der Extrazüge sind unter www.sbb.ch/streckenjubilaeum zu finden. Telefonische Auskünfte erteilt der RailService via Telefon 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz).


Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 26. Juni 2014, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr 1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2013 des reformierten Kirchengutes. 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis für die Amtsdauer 2014/2018. B Primarschulgemeinde anschliessend 1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2013 des Primarschulgutes. 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Defizitgarantie für die Tagesstruktur Villa Kunterbunt. 3. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites für das Schulhaus Gallenbüel 1 und das Abwarthaus aus dem Jahre 2010. 4. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites für die Turnhallensanierung. C. Politische Gemeinde anschliessend 1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2013 des Politischen Gemeindegutes. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Flachdaches mit bestehendem Glasoberlicht und Erstellung einer Photovoltaikanlage bei der Liegenschaft Fabrik, Aeugstertal, im Gesamtbetrag von Fr. 239 757.65 (inkl. MwSt.). 3. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend des aktuellen Standes der Statutenänderung des Zweckverbandes Spital Affoltern (ohne Beschlussfassung). 4. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend des aktuellen Standes der Liegenschaft Dorfstrasse 37 der Politischen Gemeinde Aeugst am Albis (ohne Beschlussfassung). 5. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend des aktuellen Standes der Teilrevision Richtund Nutzungsplanung Aeugst am Albis (ohne Beschlussfassung). Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Mittwoch, 11. Juni 2014, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen.

Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Zusätzliche Traktanden für die Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2014: 2. Teilrevision der Kirchgemeindeordnung 1989, Artikel 19: Reduktion der Kirchenpflege von sieben auf fünf Mitglieder. 3. Wahl der Rechnungsprüfungskommission sowie deren Präsidenten für die Amtsperiode 2014 bis 2018. Bonstetten, 20. Mai 2014 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Gesucht: Wahlbüro-Mitglieder Möchten Sie einen Beitrag an unser Milizsystem leisten und daneben auch einen Einblick in einen wichtigen Teil unserer Demokratie, die Wahlen und Abstimmungen, gewinnen? Eine gute Möglichkeit dazu bietet sich Ihnen, wenn Sie Mitglied unseres Wahlbüros werden. Die einzige Bedingung, die Sie für diese interessante Tätigkeit erfüllen müssen, ist in Hedingen wahlund stimmberechtigt zu sein. Wahlbüro-Mitglieder werden pro Jahr ungefähr 2- bis 3-mal aufgeboten (Urnenwache und Auszähldienst am Sonntag, etwa 2 bis 4 Stunden Einsatzdauer). Der Entschädigungsansatz beträgt zurzeit 44.26 Franken pro Stunde. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bitte bis spätestens Freitag, 30. Mai 2014, bei der Gemeinderatskanzlei (Tel. 044 762 25 55 oder wahlbüro@hedingen.ch). Hedingen, 20. Mai 2014 Gemeinderatskanzlei Hedingen

Freibad, Reglement, Ergänzung Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 3. Mai 2014 eine Ergänzung des Schwimmbad-Reglementes, Aufsicht vorgenommen. Der entsprechende Beschluss liegt in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten während der ordentlichen Büroöffnungszeiten auf. Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rechtsmittelinstanzen sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Gemeinderat Mettmenstetten

Wegen Strassenbau-Arbeiten bleibt die Entsorgungs-Sammelstelle Püntenstrasse am Mittwoch, 21. Mai 2014, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Wer sich für diese Tätigkeit interessiert oder zur Verfügung stellen möchte, wird gebeten, sich bei der Gemeindekanzlei (Telefon 044 763 40 52/ info@ottenbach.ch) bis am 1. Juli 2014 zu melden. Im Anschluss wird der Gemeinderat die Wahl der Urnenbüromitglieder für die Legislaturperiode 2014 bis 2018 vornehmen. Die Wahlbüroeinsätze beschränken sich in der Regel auf 2 bis 3 Abstimmungen bzw. Wahlen pro Jahr. Diese finden jeweils am Vorabend (Urnenbüro) von und an Abstimmungs- und Wahlsonntagen (Urnenbüro und Auszählung) statt. Die Einteilung wird durch die Gemeindekanzlei vorgenommen und den Wahlbüromitgliedern mittels Aufgebot frühzeitig angekündigt. Die Einsätze werden vergütet.

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

TODESANZEIGE Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, unserer Tochter und geliebten Schwester, Gotte und Tante

Daniela Paiano 5. April 1974 – 16. Mai 2014

Wir danken innig für ihre Liebe und Hingabe. In unseren Herzen wird sie immer bei uns sein. Wir vermissen dich sehr: Levin und Ruben Paiano Mami und Papi Paiano Betty mit Luigi, Sergio und Naïke Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 22. Mai 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis statt. Besammlung ist um 13.30 Uhr auf dem Friedhof. Anstelle von Blumen sammeln wir mit einer Spende für einen guten Zweck. Traueradresse: Fam. Paiano, Mitteldorfweg 29, 8915 Hausen am Albis

Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir würden uns freuen, Sie in kommender Zeit im Wahlbüro-Team begrüssen zu dürfen. Gemeinderat Ottenbach

Bonstetten, Mai, 2014

Einladung zu den am Mittwoch, 18. Juni 2014, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim!

Gemeindeversammlungen

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

20.00 Uhr Politische Gemeinde 1. Abnahme Bauabrechnung Teilsanierung Mehrzweckgebäude (Turnhalle Primarschule) 2. Abnahme Abrechnung Wettbewerb Neubau Schulhaus und Sanierung sowie Umbau Gebäudebestand Primarschule 3. Genehmigung Jahresrechnung 2013

Charles Krucker * 15. 8. 1930 Zürich

Affoltern a.A.

Wir danken dir von Herzen für alles was du uns gegeben hast. Daniela und Roger Derungs-Krucker mit Jessica und Larissa Caroline und Martin Hofer-Krucker mit Jasmin und Gian Ruth Krucker Ursula Krucker

20.30 Uhr Evang.-ref. Kirchgemeinde Genehmigung Jahresrechnung 2013 Hinweise Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab dem 4. Juni 2014 in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

ï 18. 5. 2014

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich statt.

Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 23 an den Gemeinderat oder an die evangelisch-reformierte Kirchenpflege schriftlich einzureichen. Rifferswil, 20. Mai 2014

WIR DANKEN HERZLICH

Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil

allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

Bestattungen Bonstetten Krucker, Charles Jean

Bestattungen Am 16. Mai 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Ausserordentliche Schliessung

Aufgrund von Wegzügen und Rücktritten von bisherigen Angehörigen des Wahlbüros werden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 neue Mitglieder gesucht.

20. Mai 2014

Hausen am Albis

Sammelstelle Püntenstrasse

La morte é la porta che porta alla luce alla fine di un faticoso cammino.

Wahlbüromitglieder gesucht

Paiano Daniela geb. 5. April 1974, von Hausen am Albis und Unterramsern SO, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Stallikon, 16. Mai 2014

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 22. Mai 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt.

Gesundheitsbehörde Stallikon

Bestattungsamt Hausen am Albis

geboren 15. August 1930, von Zürich ZH, Niederhelfenschwil SG, Hohentannen TG und Basel BS, verwitwet, wohnhaft gewesen Herenholzweg 18, Bonstetten. Er starb in Affoltern am Albis am 18. Mai 2014. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

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Emil Stucker-Schmid erfahren durften. Ganz besonders danken wir: • Dem Team des Alterswohnheims Seewadel Affoltern, für die überaus liebevolle Pflege und Betreuung • Frau Pfarrerin Bettina Gerber für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes und die tröstenden Abschiedsworte • Dem Turnverein Obfelden für die Fahnendelegation • Für die grosszügigen Spenden an das «Wohnhuus Meilihof» • Für die vielen Beileidsbezeugungen mit lieben Worten, tröstenden Karten und stillen Umarmungen • Allen, die Emil in seinem Leben mit Freundschaft und Liebe begegnet sind und ihn auf dem letzten Weg begleitet haben. Obfelden, im Mai 2014

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

Diese Baumstamm-Kletterlandschaft aus Eschen ist ein natürlicher Bestandteil des Pausenplatzes. (Bilder zvg.)

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Die Heilpädagogin Anja Steinbrück hat das Projekt Schulgarten ins Leben gerufen, an dem mehrere Klassen beteiligt sind.

Umweltbildung für die Kleinen Die Primarschule Mettmenstetten erhielt das Label «Umweltschule» Seit einem guten Jahrzehnt unterrichten Lehrer der Primarschule Mettmenstetten regelmässig in der Natur. Vergangene Woche wurde die Schule für ihr Engagement in der Umweltbildung mit dem UmweltschuleLabel ausgezeichnet. ................................................... von salomon schneider 2011 rief der Kanton Zürich das Projekt Umweltschulen ins Leben. Ziel

publireportage

des Projekts ist es, Schulen dazu zu bewegen, Umweltbildung im Leitbild und im Schulprogramm zu verankern. Das funktioniert so, dass traditioneller Schulunterricht in der Natur abgehalten wird, im Klassenzimmer Umweltthemen betrachtet werden, Projektwochen zu Umweltthemen durchgeführt werden und vieles mehr. In der Primarschule Mettmentstetten wurde das Projekt von Kati Naef ins Leben gerufen. «Das Projekt wurde von der Schulleitung, der Schulpflege, dem Lehrkollegium und den Eltern sehr positiv aufgenommen. Deshalb konnten wir

sehr schnell viele Ideen umsetzen», erklärt Kati Naef.

Vorgaben problemlos erfüllt Angefangen hat das Projekt Umweltschule damit, dass Lehrer mit ihren Klassen in den Wald gingen, um zu unterrichten. «Sprachen, Allgemeinbildung, Singen und vieles mehr funktioniert wunderbar in der Natur», hält Kati Naef fest. Da diese Art Unterricht bei allen Seiten auf positives Echo stiess, wurde Umweltbildung im Schulprogramm verankert. «Der na-

turbezogene Unterricht hat auch zu viel Selbstreflektion und fruchtbaren Auseinandersetzungen im Lehrerteam geführt», erzählt Kati Naef. Es sei darüber diskutiert worden, ob Lehrer an einer Umweltschule weiterhin mit dem Auto zur Schule fahren dürfen und wie viel Fleischkonsum im Lehrerzimmer erwünscht sei. «Es ist weiterhin erlaubt, mit dem Auto zu kommen und Fleisch zu essen. Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema wird einfach bewusster mit dem Auto gekommen oder Fleisch und Waren aus Übersee konsumiert», meint Kati

Naef. Als der Kanton das Projekt Umweltschulen 2012 lancierte, hatte die Schule Mettmenstetten die meisten Punkte für Auszeichnung als Umweltschule bereits erfüllt. Deshalb hat die Schule das Label so schnell erhalten. In den nächsten drei Jahren wird nun ein reger Austausch zwischen der Primarschule Mettmenstetten und anderen Umweltschulen stattfinden. Nun kann die Schule Mettmenstetten auch von finanziellen Anreizen des Projekts profitieren. Umweltschulen erhalten zweckgebundene und freie Förderungsgelder.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

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Die ersten Bewohner sind eingezogen Senevita hat in Affoltern Betrieb eröffnet Senevita, führende Anbieterin für betreutes Wohnen und Pflege, eröffnet ihr Haus Obstgarten in Affoltern. Gestern sind erste Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen. Noch hat es freie Plätze. Am Donnerstag sind die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in die Senevita Obstgarten eingezogen. Das Leitungsteam und die Geschäftsführerin Andrea Wanner hiessen ihre ersten Gäste in den neuen Räumlichkeiten willkommen. Die Senevita Obstgarten umfasst 48 hochwertige und seniorengerecht konzipierte 1- und 2-ZimmerWohnungen sowie 120 Pflegezimmer. Alle Wohnungen sind unmöbliert, mit modernster Haustechnik ausgestattet und verfügen über ein 24-StundenNotruf-System. Das Angebot der Senevita Obstgarten zeichnet sich durch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis aus: Eine 2Zimmer-Wohnung mit Verpflegung und Dienstleistungen gibt es ab 107 Franken pro Tag. Darin inbegriffen sind nicht nur alle Nebenkosten, eine Hauptmahlzeit und eine Wochenreinigung, sondern auch die 24-StundenBereitschaft und die Teilnahme an sämtlichen Anlässen und Angeboten des Hauses.

Noch freie Plätze Noch hat es freie Plätze: Die Anmeldung für die Pflegezimmer und die

Wohnungen können direkt über Senevita Obstgarten gemacht werden, Telefon 043 322 69 69. Auch Führungen für Interessierte sind möglich (Anmeldung erforderlich unter Telefon 043 322 69 69). Ab dem 19. Mai ist das Restaurant der Senevita Obstgarten von 9 bis 18 Uhr auch für auswärtige Gäste geöffnet. (pd.)

Senevita: 15 Betriebe, über 1100 Betreute Senevita mit Sitz in Muri bei Bern betreut über 1100 Bewohnerinnen und Bewohner und beschäftigt rund 900 Mitarbeitende. Das Unternehmen unter der Leitung von Hannes Wittwer führt, projektiert und berät Alterswohneinrichtungen in der ganzen Schweiz. Die Betriebsführung von Residenzen und Alterszentren erfolgt im Management, in Miete oder mit öffentlichem Leistungsauftrag. Zurzeit führt Senevita schweizweit fünfzehn Betriebe. Weitere Projekte sind in Planung. Die Senevita als Fach- und Unternehmensberatung entwickelt auch Strategien und Konzepte, erstellt Analysen und übernimmt Sanierungs- und Coachingaufträge in öffentlichen und privaten Alterseinrichtungen. www.senevita.ch

Schon lange gesucht: Der Mitarbeiter des Regiebetriebs bei der Übergabe eines Gestells. (Bilder Werner Schneiter)

Den Haushalt entrümpeln und etwas Passendes finden Bring- und Hol-Aktion der Gemeinde Affoltern – ein Erfolg

D

er Mitarbeitende des Regiebetriebes Affoltern, der am Samstag am Tisch agierte, hat möglicherweise Muskelkater. Beim traditionellen Bring- und Hol-Tag wurden ihm phasenweise im 30-Sekunden-Takt Gegenstände überbracht. Viele fanden nur Augenblicke später einen Abnehmer. Ja, die Gelegenheit, den Haushalt zu entrümpeln, wurde rege genutzt. Ein reicher Fundus präsentierte sich da jenen, die etwas Bestimmtes suchten oder einfach nur von der Sammellust gepackt wurden. Vom Möbelstück zur Schallplatte, vom Koffer zum Werkzeug, von Besteck und Geschirr zu Kinderspielsachen – es fehlte buchstäblich nichts an diesen strahlenden Samstagmorgen. Derweil die einen froh sind über den neu geschaffenen Platz in der Wohnung, freuen sich nun andere an der schönen Vase oder an der schon lange gesuchten CD. Als Magnet wirkte auch die Tatsache, dass alles kostenlos zu haben war. Bringen und abholen, so die Devise. Die Gelegenheit nutzten natürlich auch «Profis», also jene, die sich Gegenstände

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Erste Bewohner ziehen in die Senevita Obstgarten ein. Antonio Ruggiero mit Andrea Wanner, Geschäftsführerin Senevita Obstgarten.

besorgten, um sie später auf Flohmärkten für Bares zu verkaufen – mit 100 Prozent Gewinn ... «Affoltere ruumt au im 2014 uf!», lautete die Devise der Bring- und HolAktion, die jeweils vom Regiebetrieb

der Gemeinde Affoltern organisiert und am 13. September 2014 erneut durchgeführt wird. Unterstützt wurde der Regiebetrieb durch einige Jugendliche des MNA-Zentrums Lilienberg in Affoltern. (-ter.)

Fündig geworden? Stöbern bei den Büchern.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 20. Mai 2014

«Der Seele Raum geben» «Frauezmorge Stallikon Wettswil»: Einblicke in Bahnhofkirche Die Bahnhofkirche im Zürcher HB ist für alle da, jene die Zuwendung benötigen, aber auch jene, die einfach eine kurze Einkehr, einen Ort der Stille suchen. Bahnhof-Seelsorgerin Rita Inderbitzin verstand es, mit Offenheit und Takt über Erlebnisse und Einblicke aus ihrer Arbeit in dieser interreligiösen Institution zu berichten. ................................................... von annemarie stüssi

Das Bild einer Patientin widerspiegelt Höhen und Tiefen des eigenen Lebens.

Frühjahrssammlung der Stiftung Spital Starke Gefühle prägen das Bild der Patientin auf der Titelseite des neuen Flyers der Stiftung Spital Affoltern, der für Spenden wirbt. Es lässt den Betrachter nicht los, obwohl oder vielleicht gerade weil neben lichten auch die dunklen Seiten des menschlichen Lebens darin zum Ausdruck kommen und es Höhen und Tiefen des eigenen Lebens widerspiegelt. Dieses Jahr ist der Flyer der Stiftung Spital der anspruchsvollen Arbeit der Ärzte gewidmet, die in der Palliativstation des Spitals tätig sind. Dr. Roland Kunz, ärztlicher Leiter, schildert im Interview eindrücklich, wie wichtig ihm und dem Team die interdisziplinäre und individuelle Betreuung der Patienten unter Einbezug ihrer Angehörigen sind. Das Ärzteteam Geriatrie und Palliative Care handelt ganz im Sinne von Cicely Saunders, Begründerin der Palliative Care: «Wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.» Diese überzeugende Haltung wird auch immer wieder von Angehörigen Verstorbener bestätigt und bewundert. Die Palliativstation Villa Sonnenberg geniesst weit über

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unsere Bezirksgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Viele Patienten kommen aus dem Kanton Zug. Dort ist die Palliativstation auf der Spitalliste aufgeführt und wird wie im Knonauer Amt hoch geachtet. In der Zukunftsplanung des Spitals wurde sie auch nie infrage gestellt, sie ist unverzichtbar für unsere Bevölkerung. Das prioritäre Ziel der Stiftung Spital Affoltern ist und bleibt deshalb die Unterstützung der Palliativstation. Und es bleibt noch viel zu tun. Für den seinerzeitigen kostspieligen Umbau der Villa Sonnenberg waren Darlehen Privater nötig. Trotz bereits ansehnlicher Amortisation durch die Stiftung bleibt Mitte 2014 immer noch eine Restschuld von 1,2 Mio. Franken zu verzinsen und abzutragen. Mit dem neuen Flyer, der dem heutigen «Anzeiger» beiliegt, bittet der Stiftungsrat um weitere Spenden auf das Postkonto 85-391373-1. Sie sind im steuergesetzlichen Rahmen abzugsberechtigt. Der Stiftungsrat dankt schon heute herzlich für jede finanzielle Unterstützung zugunsten der Palliativstation. Irene Enderli, Stiftungsratspräsidentin

Die Sympathie und gemeindeübergreifende Aufmerksamkeit, welche der ökumenisch orientierte «Frauezmorge» der Kirchgemeinde Stallikon Wettswil geniesst, liegt wohl nicht zuletzt in der Vielzahl der zur Sprache kommenden und immer wieder überraschenden Themen begründet. Die Zürcher Bahnhofkirche gehört zu den unbekannten Bekannten in der breit gefächerten Angebots-Palette des stark frequentierten Hauptbahnhofs. Zu finden ist der kleine, geschmackvoll schlichte Raum im Zwischenstock der Rolltreppe mit Zugang direkt unter Niki de Saint Phalles nachgerade berühmten Engelsfigur.

Die fünf Weltreligionen «Wer kennt die Völker, nennt die Namen», möchte man mit Friedrich Schiller im Hinblick auf die Besucherschaft der Bahnhofkirche ausrufen, sind doch alle fünf Weltreligionen angesprochen und willkommen. Und doch: «Hauptsächlich ist von meinen Sprachkenntnissen das Schweizerdeutsche gefragt», erklärt Referentin Rita Inderbitzin. Also sind es Menschen, die zwar durchaus in ihrer lokalen Kirchgemeinde ein Gespräch, einen Rat oder zwischenmenschliche Zuwendung finden könnten, doch der Grundsatz der Bahnhofkirche «anonym, ohne Anmeldung, unentgeltlich» scheint für manche attraktiver zu sein als die etablierten Einrichtungen. Trotz sorgfältiger

Erika Müller, Stallikon, Initiantin und Leiterin des Frauezmorge (links) und Rita Inderbitzin, Seelsorgerin. (Bild Hansruedi Huber) Statistik ist die religiöse beziehungsweise konfessionelle Zugehörigkeit bewusst ausgeklammert, da ja gerade der Grundsatz für alle da zu sein, zum Wesen der Bahnhofkirche gehört. Neben den grosszügigen Öffnungszeiten und der durchgehenden Gesprächsbereitschaft der seelsorgerlich ausgebildeten Mitarbeitenden gehören ein morgendliches Weg-Wort und ein kurzes Abendgebet zum Ritual dieser besinnlichen Stätte.

Sprechen wir von Zahlen 300 bis 500 Personen besuchen täglich die schlichte Kapelle, 40 % davon sind Männer, ein markanter Gegensatz zur «Frauenlastigkeit» der etablierten Institutionen. Längst nicht alle Besucher und Besucherinnen suchen eine seelsorgerliche Betreuung beziehungsweise ein diakonisches Gespräch. Viele suchen und finden von alleine Antwort in der beseelten Stille des Raumes. Trägerschaft und Finanzierung dieser Einrichtung erfolgen durch die evangelisch-reformierte Landeskirche und die römisch-katholische Kirche Kanton Zürich sowie den Verband der entsprechenden Kirchgemeinden.

Welches sind die Probleme, die einer Lösung harren? Die Probleme sind vielfältig, reichen von Beziehungs- und Sexualproblemen über berufliche, gesundheitliche und zwischenmenschliche Schwierig-

keiten bis zu eigentlichen Glaubensfragen. Bei der Betreuung geht es nicht immer darum, fertige Lösungen anzubieten. Oftmals genügt ein offenes Gespräch, um den Ratsuchenden einen gangbaren Weg aufzuzeigen. Wichtig ist in manchen Fällen auch die Weiterleitung an eine entsprechende Fachstelle, wobei nicht einfach Adressen angegeben, sondern meistens auch Termine und entsprechende Einführungen vermittelt werden. Bargeld wird auch in Notfällen nie abgegeben, sondern es begleiten freiwillige Hilfspersonen Menschen in einer finanziellen Notlage zu dringend notwendigen kleineren Einkäufen oder Dienstleistungen. Zum Stichwort «Freiwilligenarbeit» ist zu bemerken, dass diese neben der professionellen seelsorgerlichen Tätigkeit einen wichtigen Pfeiler im Wirken der Bahnhofkirche bildet.

Ausschau Wie immer bedeutet der Hinweis auf die nächste Veranstaltung der «Frauezmorge»-Aktivitäten den Abschluss des Anlasses. Nämlich: am 4.7.2014 findet der letztes Jahr ins Leben gerufene «Fraueznacht» unter Mitwirkung der Stiftung «Theodora» statt. Jene Clowns, die schwerkranke Kinder zum befreienden Lachen bringen, werden auch den Frauen viel Freude bereiten. Anmeldung unter 044 777 99 72 oder erikarene.mueller@bluewin.ch.


Forum

Dienstag, 20. Mai 2014

Kantonsrat Olivier Hofmann am FDP-Monatstreff in Stallikon

Keine Finanzkrisen mehr dank Vollgeld?

Am öffentlichen Monatstreff vom Mai berichtete Olivier Hofmann von einigen der Geschäfte, die kürzlich im Rat an der Limmat behandelt wurden oder demnächst behandelt werden. Themen waren der kantonale Richtplan, die Kulturlandinitiative, das ZKB-Gesetz sowie eine Motion mit dem Titel «Fischzucht in der Landwirtschaftszone».

Informationsveranstaltung der SP am 27. Mai in Affoltern.

Olivier Hofmann. (Bild zvg.)

«Mit dem kantonalen Richtplan kann erreicht werden, dass das Knonauer Amt weiterhin eine attraktive Wohnregion in einem ländlich geprägten Raum, mit viel Natur, hohem Erholungswert und gepflegter Landschaft bleibt». Mit diesen Worten fasste Olivier Hofmann die Bedeutung des kantonalen Richtplans für den Bezirk Affoltern zusammen. Dieser wurde im April an insgesamt 10 Ratssitzungen während 33 intensiven Stunden diskutiert. Dabei wurden auch 222 Abstimmungen durchgeführt! In den letzten 20 Jahren gab es im Kantonsrat wahrscheinlich kein so umfangreiches Geschäft und wird es vermutlich auch in den nächsten 20 Jahren nicht mehr geben. In Hinblick auf die für die Sitzung am 19. Mai im Kantonsrat traktandierte Kulturlandinitiative sagte Hofmann: «Faktisch wurde mit dem kantonalen Richtplan die Kulturlandinitiative bereits umgesetzt.» Als Mitglied der ZKB-Spezialkommission brachte Olivier Hofmann auch seine Einschätzung zu der noch nicht beendeten Diskussion zum ZKBGesetz ein. «Die Mitarbeitenden der ZKB haben in den letzten Jahren eine

ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die ZKB steht in einem hervorragenden Zustand da und darf zuversichtlich in die Zukunft blicken. Für den Kanton Zürich ist die Zürcher Kantonalbank jedoch nicht nur ein sehr grosser Vermögenswert, sondern auch ein Risikofaktor. Sollte – was zurzeit unwahrscheinlich ist, aber nie ausgeschlossen werden kann – die ZKB je in eine Schieflage kommen, hätten Zürcher Staatskasse und Steuerzahler aufgrund der umfassenden Staatsgarantie für sämtliche Schulden der Bank aufzukommen, egal wie hoch diese wären. Im heutigen ZKB-Gesetz steht im §4: «Das Grundkapital besteht aus dem Dotations- und dem Partizipationskapital». Mit der Vorlage der ZKB sollten die Bestimmungen im Gesetz so konkretisiert werden, dass Partizipationsscheine (PS) ausgegeben werden können. Eine unheilige Allianz aus SVP und SP führte aus unterschiedlichen Gründen dazu, dass in der ersten Lesung im Kantonsrat die PS-Artikel aus dem Gesetz gestrichen wurden. Dagegen wehrt sich die FDP entschieden. PS sind eine Möglichkeit, zusätzliches Haftungssubstrat zu

Politische Forderung eines Finanzausgleichs für Gemeinden mit sehr hohen Sozialkosten

Spitalführung in Affoltern – oder wie man die Bevölkerung täuscht

Ein entsprechendes und sehr begrüssenswertes Postulat wurde vor Kurzem beim Regierungsrat von zwei Kantonsräten eingereicht. Der Regierungsrat wird darin eingeladen insbesondere zu prüfen, ob ein neuer Ausgleichstopf geschaffen werden kann, der Gemeinden mit hohen Sozialausgaben zugutekommt. Bekanntlich klaffen die Sozialausgaben der einzelnen Gemeinden immer stärker auseinander, insbesondere Affoltern ist davon auch sehr stark betroffen. Diese Ausgaben können von Affoltern praktisch nicht beeinflusst werden, wirken sich aber auf den Steuerfuss sehr stark aus. Um Ausgaben zu nivellieren, welche von den Gemeinden nicht beeinflusst werden können, hat man damals im Finanzausgleichsgesetz entsprechende Ausgleichszahlungen statuiert. Zwischenzeitlich haben Zentrumsgemeinden sehr hohe Soziallasten zu tragen, welche mittels dieser Ausgleichszahlungen nicht genügend kompensiert werden können. Dieser Entwicklung muss künftig mit einem angepassten Finanzausgleichsgesetz unbedingt Rechnung getragen werden. Es ist deshalb nicht einzusehen, weshalb Gemeinden unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin Sonderlastenausgleich erhalten, aber keinen Ausgleich bei sehr hohen Sozialkosten, wie es in Affoltern der Fall ist. Es ist sehr zu hoffen, dass der Regierungsrat dieses Anliegen unterstützt und dann der Kantonsrat das Finanzausgleichgesetz entsprechend anpassen wird.

Liest man den «Anzeiger», stellt man einen Reichtum an kulturellen Veranstaltungen fest, Theater landauf auflandab, bunteste Veranstaltungen, Musikkonzerte, Sportveranstaltungen und vieles Wohlgesittete mehr. Und man sieht schöne Landschaftsbilder, alte renovierte Häuser, und viele Fotos mit Behörden, die sich irgendwo aus irgendwelchem Kleinanlass selber feiern. Man könnte meinen, wir lebten in einem Bezirk, wo alles rund läuft und eitel Freude und Friede herrsche. Aber es sind auch hier Verteil- und Richtungskämpfe im Gange, Ausländer zuhauf, die schlecht entlöhnt werden und Arbeitsplätze von 50- bis 60Jährigen vernichten, nachbarschaftliche Zwistigkeiten, Streit unter Stockwerkeigentümern, krankmachendes Wachstumsdenken und demzufolge

Hans Ulrich Meuter, FDP Co-Präsident , Ortspartei Affoltern

schaffen, bevor die Staatsgarantie zum Tragen kommt. Der ZKB muss diese Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung zur Verfügung stehen – umso mehr, als sie nach der Einstufung als «too big to fail» («systemrelevant») durch die Schweizerische Nationalbank für die Finma (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) ein wirksames Notfalldispositiv entwickeln muss. Für Bevölkerung und Investoren könnten PS auch attraktive Anlagemöglichkeiten sein. Hofmann hofft, dass der für die zweite Lesung eingereichte Rückkommensantrag erfolgreich sein wird und die PSFrage nochmals diskutiert werden kann. Dass sich der Kantonsrat mit den verschiedensten Themen auseinandersetzt, illustrierte Olivier Hofmann mit der Motion «Fischzucht in der Landwirtschaftszone». Mit dieser soll der Regierungsrat beauftragt werden, eine gesetzliche Grundlage für die Haltung des Fisches als Nutztier und dessen Zonenkonformität zu erarbeiten. Damit soll ermöglicht werden, dass InnenFischzuchtanlagen in der Landwirtschaftszone möglich werden. Der intensive Dialog mit den zahlreichen Teilnehmenden zeigte, wie gross das Interesse an politischen Entscheidprozessen ist, von denen wir alle in irgendeiner Form betroffen sind. Die informellen öffentlichen Monatstreffs der FDP finden in der Regel jeden Monat am zweiten Mittwoch statt, abwechselnd in Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Aktuelle Infos finden sich auf www.fdp-stallikon.ch, www.fdp-bonstetten.ch, www.fdpwettswil.ch. Mark Itin, Co-Präsident, FDP.Die Liberalen, Stallikon

fragwürdige Arbeitsbedingungen und vieles mehr. Und auf politischer Ebene, was unser Spital anbelangt? Dazu einige Vergleiche: Beispiele aus der Tagespresse. 17.3.14: Spital Zollikerberg, Umsatz 132 Mio., Gewinn 5 Mio./ 29.3.14: Spital Bülach: Gewinn 7 Mio./ 28.4.14: Limmattalspital. Gewinn 13 Mio./ 16.5.14: Spital Wetzikon: Umsatz 90 Mio. Gewinn 4,7 Mio. Und im Spital Affoltern? Wenn man die Buchhaltung verlangt, werden einem per 2012 drei verschiedene Abschlüsse vorgelegt. Im Gesundheitsbericht vom Kanton steht, dass es nicht klar sei, ob betriebsfremde Faktoren das Ergebnis der Spitalrechnung in Affoltern beeinflussen. Es finden Krisensitzungen statt, sogar der Statthalter hat sich eingeschaltet – freilich

Im Juni startet die Unterschriftensammlung für die Vollgeld-Initiative. Mit dieser Initiative soll es den Banken verboten werden, elektronisches Geld aus dem Nichts zu erzeugen. Damit könnte die Schweiz vor Finanzkrisen geschützt und Staatsschulden abgebaut werden, sagen die Initianten. An der Informationsveranstaltung der SP erklärt Prof. em. Dr. iur. Werner Kallenberger (ehemaliger Dozent an der ZHAW Winterthur und Vizepräsident des Vereins für monetäre Modernisierung) wie das heutige Geldsystem funktioniert und was die Vollgeld-Initiative daran ändern möchte.

Das Problem Die Nationalbank erzeugt und kontrolliert heute nur noch 10 Prozent des Geldes, nur die Münzen und Banknoten. 90 Prozent ist elektronisches Geld auf den Bankkonten. Das erzeugen die Banken selbst. So entsteht viel zu viel Geld für Spekulationen, denen dann Wirtschaft und Staat ausgeliefert sind.

Die vorgeschlagene Lösung In Zukunft soll allein die Nationalbank elektronisches Geld erzeugen können. Dann können Banken kein eigenes Geld mehr schaffen, sondern nur noch Geld verleihen, das sie zur Verfügung gestellt bekommen haben (so wie viele meinen, dass es heute schon sei). Die Finanzbranche soll damit in den Dienst der Realwirtschaft und der Gesellschaft gestellt werden. Wie die

ohne die Bevölkerung zu informieren, denn das schätzt dieser Herr gar nicht. Kaum jemand scheint zu wissen, was Sache ist. Inzwischen hat sich einer der drei Protagonisten zum FDP-Gemeindepräsidenten wegbefördern lassen und von den anderen zwei kann man nur hoffen, dass sie so viel Respekt aufbringen, nun auch Platz zu machen für Leute, die der Aufgabe wirklich gewachsen sind (strategisch wie operativ, notabene).

Und der Abschluss per 2013? Weit entfernt, aber seit Monaten nun überfällig. Sind hierzulande besondere Seuchen oder andere schwierige Krankheiten epidemieartig aufgetreten, oder liegt es eher daran, dass die 14 delegierten Gemeinderäte am 6. Ju-

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Stimmbürger vor 100 Jahren der Nationalbank das Banknotenmonopol übergaben, so sollte heute das gleiche mit dem elektronischen Geld geschehen. Vermögensverwaltung, Zahlungsverkehr und Kreditvergabe bleiben auch mit Vollgeld bei den Banken. Wenn nötig, bekommen sie von der Nationalbank weiterhin Darlehen.

Die Vorteile der Initiative Finanzblasen werden verhindert, weil die Banken Finanzblasen und Spekulationen nicht mehr mit selbst erzeugtem Geld aufblähen können. Damit werden die Finanzmärkte stabiler und so auch die Realwirtschaft. Zudem müssen keine Banken mehr durch Steuergelder gerettet werden. Wenn Banken in Konkurs gehen, dann gehen die Franken auf den Privatkonten nicht mehr verloren, da sie ausserhalb der Bankbilanz geführt werden. Sie gehören nun dem Geldbesitzer wie das Bargeld im Portemonnaie oder Tresor. Wenn die Wirtschaft zusätzliches Geld benötigt, wird dieses durch die Nationalbank in Umlauf gebracht. Dadurch kommt die Gelderzeugung den Bürgerinnen und Bürgern zugute. Staatsschulden könnten abgebaut oder Steuern gesenkt werden. Und schliesslich wird der Wachstumsdruck reduziert, da die Geldmenge nicht mehr unkontrolliert wächst. Mensch und Natur werden geschont. Informationsveranstaltung zur Vollgeld-Initiative: Dienstag, 27. Mai 2014, 20 Uhr, Ulmensaal der reformierten Kirche Affoltern, Zürichstrasse 94, Affoltern. Die Veranstaltung ist öffentlich. Es sind alle willkommen! Weitere Informationen: www.vollgeld-initiative.ch.

ni bei den anstehenden Wahlen der Betriebskommission (Spitalvorstand) mutige Schritte bzw. Abwahlen zu vollziehen hätten? Was lernen wir aus dieser Situation? Wir, das Stimmvolk, haben uns einzumischen, ultimativ Informationen zu verlangen. Die wir allerdings trotz Öffentlichkeitsgesetz auf höfliche Anfrage hin nicht bekommen. Diese Spitalbehörden respektieren kein Referendum, 1000 Unterschriften sind für sie rein gar nichts. Arrogant und zynisch führen sie die Stimmberechtigten durch ihr machtbewusstes Stillschweigen schamlos an der Nase herum. Mehr darüber in unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch Hans Roggwiler, Zwillikon

zwischen-ruf

An einer anderen Veranstaltung?

Inge weiss nichts davon

Offenbar war der Journalist des «Anzeigers» am 13. Mai an einer anderen Veranstaltung als ich im Kasinosaal Affoltern zum Thema Demenz. So wie ich es aus dem Mund von Dr. med. Albert Wettstein gehört habe, ist Demenz, bzw. Alzheimer, die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz (hinter Krebs und Herz-KreislaufKrankheiten) und nicht die häufigste wie das der «Anzeiger»-Berichterstatter in seinem Artikel schreibt. Und: Der Vizepräsident der Alzheimervereinigung des Kantons Zürich heisst mit Vorname Albert und nicht Thomas, wie im Artikel zweimal fälschlicherweise geschrieben.

Ich holte eine Freundin vom Bahnhof ab. Sie würde ein paar Tage bei mir wohnen. Aber nur, wenn sie ihre Essgewohnheiten beibehalten könne. Sie sei am Abnehmen. «Ich mache mit», versprach ich. Sie wollte direkt in den Aldi. Dort beluden wir den Wagen mit 5 Bund Radiesli, Eisberg- und Kopfsalaten, Gurken, Pilzen und Tomaten, Broccoli und Peperoni, Schinken, Lachs, Käse und – ich erschrak – 5 Eimerchen Joghurt. «Inge, welches Brot?» Sie zog mich weiter. Am Abend gab es, wie sie es nannte, «Frühlingsmix». Am nächsten Morgen machte ich mir zwei weiche Eier. Inge hatte ein Eimerchen Joghurt vor sich und meinte bei jedem Löffel: «Wunderbar.»

René von Euw, Obfelden

Zum Mittagessen zauberte sie eine «Vegetarische Fisch-Kreation». Dessert: Joghurt, ich mit Trauben, Inge ohne. Abendessen: «Käse-Dekoration». Am Morgen danach biss ich vor dem offiziellen Frühstück noch schnell einem alten Biskuithasen den Kopf ab. Zum Mittagessen gab es Broccoli mit Lachs. So wurde unser Gemüse-Salatvorrat immer weniger und wir beide immer schlanker, hm. Als ich Inge wieder zum Bahnhof brachte, fiel mir auf dem Rückweg ein Brauch ein, den ich letztes Jahr ins Leben gerufen und dieses Jahr fast vergessen hätte: Täglich ein Stück Erdbeerkuchen. Es ist total einfach (Biskuitboden, Schlagrahm aus der Dose, Früchte darauf),

gesund (Obst) und macht gute Laune. Und – nicht wahr – Brauchtum soll man pflegen. Psst ... Inge weiss nichts davon. Ute Ruf


Gewerbe/Dienstleistungen

Schnuppertag

Strassenfest

Das Naturistengelände des Sonnenbads Schönhalde in Aeugst öffnet seine Tore. > Seite 17

Am 24. Mai ertönt in der Begegnungszone Affoltern «Musig uf de Strass». > Seite 18

Dienstag, 20. Mai 2014

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Unentschieden Trotz optischer Überlegenheit und mehr Spielanteilen spielte der FCWB «nur» 1:1. > Seite 23

Obersaxer zu Gast im Lärche-Märt «Püraladali» von Roman und Claudia Janka am Samstag in Bonstetten

Wettbewerbsgewinner mit Check, von links: Claudia Meo, Geschäftsstellenleiter Claudio Albasini, Manuel Kaufmann, Kundenberaterin Cornelia Schlegel und Roland Bulliard. (Bild Werner Schneiter)

Mit richtigen Bildern Sackgeld aufgebessert

Kaum in Obersaxen Meierhof aus dem Postauto gestiegen, weist einem schon eine bunte Holztafel den Weg: «Püraladali» steht da geschrieben, es geht Richtung «Gemeindshüs», dann weiter Richtung Markal, und kurz bevor man meint, man müsse den richtigen Ort verpasst haben, erspäht man die nächste Tafel, welche einen direkt zum kleinen Laden führt. Rechts gehts ins «Püraladali», links zieht aus dem Kasten mit schwarzem Rohr ein sanftes Räuchlein gen Himmel, das nach Tannenreisig und Wachholdersträuchern duftet. Vor 23 Jahren hat Roman Janka den Hof von seinen Eltern übernommen. Vor fünfzehn Jahren hat er sich entschieden mit der Leistungszucht aufzuhören und sich gemeinsam mit seiner Frau auf das Herstellen und Vermarkten eigener Hofprodukte konzentriert.

Wettbewerb der Raiffeisen an der Expo

Traditionelle Köstlichkeiten mit regionalen Zutaten

Es war nicht schwer, beim sogenannten Buzzer-Spiel von neun «springenden» Bildern die drei gleichen zu treffen. Gegen 600 Besucherinnen und Besucher haben am Wettbewerb der Obfelder Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden an der Expo 2014 teilgenommen, die vom 2. bis 4. Mai in und um die Mehrzweck-

Einen kleinen Laden führten Jankas schon seit 1998 neben ihrem Wohnhaus; da galt es, diese Nische gezielt auszubauen. Und das ist ihnen gelungen: Wer heute das «Püraladali» betritt, sieht sich einer überraschend reichen Auswahl an Produkten gegenüber. Käse vor allem ab der Vorderalp, Bienenhonig, Konfitüren, Liköre, Si-

halle Zendenfrei in Obfelden über die Bühne ging. Die drei glücklichen Gewinner konnten am Freitag in der Schalterhalle von Geschäftsstellen-Leiter Claudio Albasini den überdimensionierten Check entgegennehmen – drei grosszügige Bargeldpreise in der Höhe von 500, 400 und 300 Franken. (-ter.)

Roman Janka, Claudia Janka an ihrem Verkaufsstand im Lärche-Märt 2012. (zvg.) rup, in Öl eingemachtes Gemüse, Nusstorten und Nussstängeli, Dörrobst, Ringelblumensalbe – und natürlich Fleisch. Getrocknet oder geräuchert, frisch, tiefgekühlt oder verwurstet. Alle Produkte stammen aus eigener Produktion, die Rohstoffe – zum Beispiel einen Teil des Fleisches – kauft Janka, falls nötig, bei einheimischen Bio-Landwirten zu, und auch das eine oder andere Alpschwein erwirbt er. Draussen vor dem «Püraladali» riecht es immer noch verführerisch nach Reisig und Wachholder. Ein kurzer Blick in den Trocknungsraum, wo

Bündnerfleisch, Coppa und andere Köstlichkeiten unter kontrollierten Bedingungen der Reife harren, dann lüftet Janka das Geheimnis des Duftes: Er entströmt einer kleinen Rauchkammer, in der bereits ein paar schöne Speckseiten hängen. Sie werden bald einmal zum Verkauf stehen. Ein weiterer Grund, am Samstag, 24. Mai, im Lärche-Märt in Bonstetten die Jankas und ihre feinen Produkte kennen zu lernen. Lärche-Märt, Migros-Partner, Schachenstrasse 115, Bonstetten. Samstag, 8 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet, Telefon 044/777 90 95.

Eltern werden – Eltern sein

Partner für Hausbesuche

Praxisgemeinschaft ewes feierte den 3. Geburtstag

Neueröffnung Tierarzt Limmattal

Am 8. Mai durfte das Team der Praxisgemeinschaft ewes im Rahmen eines Frühstücksbrunch mit zahlreich erschienen Eltern und ihren Babys ihr dreijähriges Bestehen feiern.

Die erste mobile Tierarztpraxis im Limmattal betreut Kleintiere zu Hause und bietet zusätzlich Chiropraktik für Hunde und Pferde an. Patienten werden auch im Säuliamt und im angrenzenden Aargau liebevoll behandelt.

Das «ewes» ist innerhalb der letzten drei Jahre zu einem beliebten Ort für interessante Begegnungen zwischen werdenden und gestandenen Eltern geworden. Der regelmässig stattfindende Frühstückstreff wurde deshalb zum Anlass genommen den Geburtstag der Praxis gebührend zu feiern.

Das vielfältige Angebot an Kursen, Beratungen und Therapien erstreckt sich von der Zeit der beginnenden Schwangerschaft bis zu Fragen zum Kleinkind am Familientisch. Seit diesem Frühling findet die Rückbildungsgymnastik in Form von orientalischem Tanz, durchgeführt von Christine Grünenfelder, in den Räumen der Praxis ewes statt. Die Kinder geniessen die rhythmischen Bewegungen und die klangvolle Musik während die Mütter ihren Beckenboden durch die effektiven Übungen stärken und durch die harmonischen Bewegungen Verkrampfungen im Körper lösen.

Hebamme Jacinta Solèr (links) und Claudia Züttel Kälin, Mütter- und Väterberaterin. (Bild zvg.)

Kompetente Beratung Den Fachfrauen Jacinta Solèr, Hebamme und Claudia Züttel Kälin, Mütterund Väterberaterin ist es ein grosses Anliegen fachlich fundiert zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft Informationen und Wissen weiterzugeben. Die vielen positiven Rückmeldungen der Eltern zeigen, dass gestärkte Eltern den anspruchsvollen Alltag mit dem Baby gelassener angehen und besser geniessen können. Neu bietet Jacinta Solèr haptonomische Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung an. Die Haptonomie (Lehre der Berührung) möchte werdende Eltern, insbesondere die Väter, darin unterstützen, ihre Fähigkeit zu schulen mit dem Kind in bewussten Kontakt zu treten und ihre Wahrnehmung für die Reaktionen ihres Kindes zu schärfen. Ein spezielles Angebot von Claudia Züttel Kälin ist die Tragetuchberatung für die schwangere Frau. Diese Wickeltechnik unterstützt bei schmerzhaft ziehenden Bändern den immer schwerer werdenden Bauch und entlastet gleichzeitig den Rücken. In einer Zeit in der Hautirritationen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten bereits beim Kleinkind gehäuft auftreten, ist die Hautpflegeund Ernährungsberatung durch die erfahrene Fachfrau eine wertvolle Unterstützung. Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, Affoltern, www.ewes.ch oder 079 280 88 90.

Tierärztin Natascha Rusch hat nach bestandenem Staatsexamen vor 10 Jahren in verschiedenen Tierarztpraxen in der Schweiz Erfahrungen gesammelt und im Frühjahr 2014 die Spezialisierung in Tier-Chiropraktik erfolgreich mit internationalem Diplom abgeschlossen. Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, in deren Zentrum die gestörte Funktion der Wirbelsäule und deren Auswirkungen auf das Nervensystem und den gesamten Organismus steht. Das Ziel der Chiropraktik ist die Wiederherstellung optimaler Nervenfunktion und vollständiger Beweglichkeit der Gelenke. Zusätzlich werden Selbstheilungskräfte angeregt. Chiropraktik eignet sich für verschiedenste Probleme, sei es zur Unterstützung bei starker Beanspruchung oder von geriatrischen Patienten, zur Rehabilitation nach Traumata oder Operationen, bei wiederkehrenden Ohren- oder Analdrüsenentzündungen und vieles mehr. Schulmedizinisch umfasst das Angebot alles, was keine stationäre Betreuung benötigt, insbesondere Impfungen/Entwurmungen, Gesundheitsund Alterschecks, Implantation von Mikrochips, allgemeine Beratung, Fell-

pflege und Krallenschneiden, Untersuchung und Behandlung bei Krankheit oder Unfall, Blutentnahmen, Euthanasie und vieles mehr. Auch die offizielle Vorsorgeuntersuchung auf Patellarluxation ist möglich. Kleinere chirurgische Eingriffe wie Kastrationen, Abszess- und Zahnbehandlungen usw. werden in den Räumlichkeiten in Urdorf durchgeführt. Selbstverständlich wird das Tier nach der Behandlung wieder nach Hause begleitet. Infos unter www.tierarzt-limmattal.ch oder www.tierchiropraxis.ch. Termin vereinbaren unter 076 540 97 73.

Tierärztin Natascha Rusch. (Bild zvg.)


vermischtes

Nackt an sonniger Südhanglage Schnuppertag auf Aeugster Naturistengelände Am 31. Mai kann man sich unverbindlich und kostenlos (in Kleidern) durch das idyllische Gelände des Sonnenbads Schönhalde führen lassen. Türöffnung ist um 10 Uhr. Der zweite Teil des Schnuppertages findet nur bei guter Witterung statt: Wer an einer Führung teilgenommen hat, dazu ein grosses Badetuch und eventuell Picknick mitnimmt, kann das Sonnenbad Schönhalde anschliessend ab 12 Uhr kostenlos nach den Regeln des Vereins benutzen, das heisst, ab Garderobe unbekleidet. Dazu gehören Schwimmbad, Grill, Pétanqueplatz, Tischtennis, Liege- und Sitzplätze. Es gibt keine Ess- und Trinkvorschriften. Rauchen ist untersagt. Der Verein Sonnenbad Schönhalde (Mitglied der SNU Schweizer Naturisten Union und der INF International Naturist Federation) besitzt im Weiler Wängibad seit 1960 dieses idyllische, grosse Gelände an sonniger Südhanglage mit Sicht ins Grüne und in die Alpen. Für den Unterhalt des Geländes sind die Vereinsmitglieder selbst besorgt. Als Naturisten und Naturistin-

nen leben sie in ihrem Gelände textilfrei, wenn immer es die Witterung erlaubt. Sie betrachten die Nacktheit als gesund und natürlich. Zusätzlich zum Schnuppern kann zum Preis von 30 Franken einmalig ein InteressentenAusweis für dreimaligen Eintritt in der laufenden Saison bezogen werden. Dieser Ausweis und Preis gilt für eine Einzelperson, ebenso für ein Paar oder eine Familie mit Kindern. Der Weg zum Naturistengelände: Hauptstrasse von Aeugst nach Affoltern. Auf etwa halbem Weg vor dem Wald beim Wegweiser «Sonnenbad Schönhalde» nach links auf den Fahrweg Hinterlegg abbiegen. An der Fahrverbotstafel vorbei zum Parkplatz fahren (für Mitglieder und Gäste ist die Durchfahrt frei). Die Parkplätze sind gratis und befinden sich ca. 50 m nach der Verbotstafel. Vom Parkplatz noch 50 m zu Fuss weitergehen bis zum Einfahrtstor. Dort die Glocke betätigen. Schnuppertag auf dem Naturistengelände, 31. Mai ab 10 Uhr. Infos: www.sonnenbad-schoenhalde.ch.

buch-tipp

Hab und Gier ................................................... von regula herrmann bibliothek obfelden Die geschiedene und kinderlose Bibliothekarin Karla lebt, seit sie sich mit 60 pensionieren liess, ein ruhiges und zurückgezogenes Leben. Mit ihrer kleinen Rente kommt sie zugrosse Regula Herrmann. recht, Sprünge kann sie (Bilder zvg.) sich jedoch nicht leisten. Ausser zu ihrer jüngeren Freundin Judith hat sie kaum noch Kontakt zu ihren ehemaligen Kollegen. Umso mehr überrascht es sie, als Wolfram, ein ehemaliger Arbeitskollege, sie zu einem «Gabelfrühstück» einlädt. Diese altmodische Variante des Sonntagsbrunchs kennt kaum noch jemand, aber Wolfram war schon immer ein kauziger, etwas altbackener Typ. «Ganz der alte Bücherwurm», denkt Karla und nimmt die Einladung an. Wolfram ist verwitwet, kinderlos und todkrank. Er leidet an einem inoperablen Tumor, der bereits Metastasen gebildet hat. Wolframs Einladung ist nicht ohne Absicht, er bittet seine alte Kollegin um Hilfe und macht ihr ein verlockendes Angebot: Wenn sie sich um seine Beerdigung kümmert, soll sie einen Viertel seines Vermögens erben. Wolfram möchte neben seiner Frau beerdigt werden. Die Inschrift auf seinem Grab soll lauten: Dein Feind ist nah. Erst die nebeneinander liegenden Granitplatten sollen das Motto dieser Ehe aufzeigen: Bleib, wo du bist! - Dein Feind ist nah! Karla, erleichtert, dass Wolfram weiter nichts wünscht, sagt zu. Sie zieht ihre Freundin Judith ins Vertrauen und gemeinsam versuchen sie, Wolframs Vermögen einzuschätzen. Wie viel mag die Villa, in der Wolfram lebt, mit Umschwung und in bester Wohnlage, wohl Wert sein? Sie nimmt sich vor, beim nächsten Besuch die Räume genauer unter die Lupe zu neh-

men. Doch es kommt noch besser. Wolfram macht ihr zwei weitere Angebote. Erste Entwürfe eines möglichen Testaments hat er bereits geschrieben. Wenn sie ihn bis zu seinem Tod pflegt und ihn vor dem Hospiz bewahrt, erbt sie die Hälfte seines Vermögens. Drittes Angebot: Sie erbt alles, falls sie ihm seinen Wunsch erfüllt und ihn umbringt. Zeitpunkt und Art des Todes werden noch festgelegt. Was nun? In der bis anhin braven Karla ringen Anstand und Moral mit der Aussicht auf ein beträchtliches Vermögen. Judith hat weniger Skrupel. Als «beste Freundin» wittert sie die Chance, auch etwas vom Kuchen abzubekommen. Als Cord, Judiths Exfreund, auch noch eingeweiht wird, ist das unfreiwillige Trio komplett. Eine rabenschwarze Komödie von der Grande Dame des deutschen Krimis. Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Alle ihre Krimis wurden sofort zu Bestsellern. «Die Häupter meiner Lieben» wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.

«Hab und Gier» von Ingrid Noll. Diogenes Verlag 2014, ISBN 978-3-257-06885-6.

korrigendum

Leihgabe, keine Schenkung Im «Anzeiger» vom vergangenen Freitag stand, dass Nicholas Micros die Skulptur «Purrer» der Gemeinde Ottenbach schenkt. Korrekt ist, dass er

die Skulptur der Gemeinde für zwei Jahre als Leihgabe zur Verfügung stellt. Die Skulptur wird ab dem 5. Juni bei der Bushaltestelle stehen. (sas)


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Veranstaltungen

Dienstag, 20. Mai 2014

Hilf mir, es selbst zu tun TaKiBo lädt zum Infoabend nach Bonstetten Am Dienstagabend, 27. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr zeigt die Tageskinderstätte Bonstetten (TaKiBo), an einem Infoabend für Eltern, wie Kinder selbstständig lernen.

Feststimmung bis in die Nacht und gutgelaunte Besucher am 24. Mai auf der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild bro)

«Musig uf de Strass» Ein weiteres Strassenfest im Bezirkshauptort Eigentlich fiel bei der ersten OKSitzung der Voba der Entscheid, dieses Jahr kein Fest durchzuführen. Am 24. Mai von 10 bis 23 Uhr gibt es nun doch ein «Musig uf de Strass» an der Oberen Bahnhofstrasse. Massgeblich dazu beigetragen hat VobaPräsidentin Barbara Roth. Die Veranstaltungen der vergangenen Jahre waren erfolgreich, aber die Organisation solcher Events forderten regelmässig viel Vorbereitung und Effort. Vor allem die letztjährige «Gwärb uf de Strass» sass noch in den Knochen der OK-Mitglieder, darum fiel zunächst der Negativ-Entscheid. Barbara Roth liess aber nicht locker, zog an den richtigen Fäden und vermittelte genug Ideen und Gründe, um der alljährlich stattfindenden Veranstaltung genügend Boden zu geben und die Crew um sich herum zu begeistern. Das Strassenfest «Musig uf de Strass» wird nun als 7. Strassenfest in Jahresfolge an der Oberen Bahnhofstrasse durchgeführt. Der Grundgedanke für das diesjährige Fest ist, so viel wie möglich auf örtliche Künstler zu setzen. Und in Begleitung dazu auch auf eine Audiound Technik-Crew aus dem Säuliamt. Nebst den hochkarätigen «Apple’s Paradis Big Band», «Round of Sound» und «Baracuda», werden auch die «Säuligugger» für Stimmung sorgen. «7t Cover» aus Zug bilden dann den Abschluss der Band-Highlights. Ein Mitglied des Oldtimer-VespaClubs wohnt in Rifferswil. Diesem glücklichen Umstand ist es zu verdan-

ken, dass ein Oldtimer-Vespa-Treffen der Clubs aus Zürich, Luzern und Sursee an der Oberen Bahnhofstrasse stattfinden wird. Bestimmt gibt es da viel zu sehen und wunderschöne Raritäten zu bestaunen. Das Motto des ganzen Festes ist diesem Umstand angepasst worden – darum werden auch vermehrt männliche und weibliche Outfits aus den 50er-, 60er- und 70erJahren zu sehen sein. Petticoats, Haartollen und hochgerollte enge Jeans gehören an diesem Tag zum Strassenbild. Mit zum Thema gehört eine Tanzvorführung der TanzschuleBaar, Cornelia Plaz. Die Tänzer lassen die lebendigen Rhythmen aus dieser Zeit mit Rockabilly, Rock ’n Roll etc. wieder aufleben.

Wein, Grilladen und Schnäppchen Die der Voba angehörenden Läden warten mit vielen Attraktionen auf. «Weinhandlung Maurer» betreibt eine Wein-Bar mit Degustation, «Expert Senn» organisiert einen SchnäppchenVerkauf, «Chiara Nails» bietet Permanent-Lack für Hände und Füsse, aufgetragen auf der Strasse, an. Bei «Boutique Calimba» und «Tiefenbacher Schuhe» gibt es 20% resp. 10% auf das Sortiment, Buchhandlung Scheidegger betreibt einen speziellen Büchertisch über Vespas und bei der «Amavita Apotheke» degustiert man ein Magnesium-Getränk. Die «Intus» wird eine Themen-Festwirtschaft betreiben und erzählt über ihre Projekte. Kulinarisch ist das Angebot ebenfalls kaum zu überbieten: Von der Wurst vom Grill, die bei keinem Fest fehlen darf, und die wieder gekonnt

von Toni und Irene Nussbaumer gluschtig an den Mann oder die Frau gebracht wird, wird wohl fast alles geboten, was Herz oder Magen begehren könnten. Thailändisch in der «Vageen’s Bar», Hot Dogs oder Softeis bei «Cafe Casino», die «Albis Lodge» wartet mit vielen Überraschungen auf und für den Durst gibt es an jeder Ecke Bars und Getränkestationen. Die «Säuligugger» sind ebenfalls mit einer Festwirtschaft vertreten, Langeweile hat also keinen Platz. Besucher, die ihre Festlaune noch etwas länger geniessen wollen, werden in der «Spyre Bar Lounge» erwartet. Zwei kleine Höhepunkte prägen den Nachmittag und den frühen Abend. Zwei Modeschau-Durchläufe, entstanden aus dem Zusammenschluss von 8 Läden aus Affoltern und Umgebung. Die Models, die dabei auf dem Catwalk auf der Strasse – wie übrigens alles andere auch – zu sehen sind, sind allesamt Laien, die sich für diesen Anlass zur Verfügung gestellt haben. Mit von der Partie sind Alfilo (Haare und Make-Up), Blueline (Damen- und Herrenmode), BOA Brillen, Chiara Nails (Naildesign), favorite things, (Damen- und Umstandsmode) Rey Herrenmode, Rockzwergä Bonstetten (Kindermode) und Tiefenbacher Schuhe. Privatpersonen, die erste und zweite Mannschaft vom FC Affoltern und die engagierten Mitglieder des Turnvereins Merenschwand zeigen aktuelle Sommermode, präsentieren Frisuren, künstlerische Fingernägel, Brillen und passende Schuhe. Selbst Kinder in verschiedensten Altersstufen werden die Kids-Outfits vorführen. (sci)

Am 1. September 1998 hat die Tageskinderstätte TaKiBo in einem ruhigen Wohnquartier in Bonstetten ihre Türen geöffnet. Seitdem bietet sie einer kleinen Gruppe von maximal 10 Kindern zwischen 2 ½ und 5 Jahren Gelegenheit, durch zeitgemässe Montessori-Pädagogik ihre Selbständigkeit in allen Bereichen zu erproben. Kinder möchten Spass beim Lernen haben und sich dabei aktiv betätigen können; die Räumlichkeiten des TaKiBo bietet ihnen eine Lernumgebung, in der dies möglich ist. Im Vordergrund steht das Montessori-Material, speziell konzipiertes Spielzeug und Lernmaterialien, welches sich auf Alltagsarbeiten, Mathematik, Lesen, Schreiben, Geographie, Zeichnen, Schneiden etc. bezieht. Die Kinder entscheiden selbstständig, womit sie wann arbeiten möchten. Es besteht also kein Lernzwang. Der Lernfortschritt gründet auf dem persönlichen Wunsch, Wissen durch das Material zu erwerben, mit dem sich das Kind zu spielen entschieden hat. Auf diese Weise kann sich jedes Kind individuell und seinen momentanen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend entwickeln.

Einblick in den TaKiBo-Alltag Am Dienstagabend, 27. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr können interessierte Eltern die Räumlichkeiten der TaKiBo kennen lernen. TaKiBo-Leiterin Nancy Bergner lädt zu einem Infoabend ein. Im Vordergrund steht das Kennenlernen der Montessori-Lernumgebung: Wie wird das Material angeboten, wie gehen die Kinder damit um? Durch Vorstellen und Ausprobieren einzelner Lernspiele, erhalten die Eltern einen praktischen Einblick in die Grundphilosophie der Montessori-Pädagogik: Hilf mir es selbst zu tun! In der TaKiBo hat es jedoch auch Platz für konventionelles Spielzeug und Tagesstrukturen, wie zum Beispiel die Kreis- oder Gruppenzeit, wo die Kinder an Gruppenaktivitäten teilnehmen. Darüber informiert Frau Bergner im zweiten Teil des Abends. Die Eltern erhalten einen konkreten Einblick in den TaKiBo-Alltag und das Betreuungsangebot der Tageskinderstätte. Auch englischsprachige Eltern sind willkommen. Die Tageskinderstätte TaKiBo nach Maria Montessori bietet flexible, zweisprachige Halb- und Ganztagsbetreuung für Kinder ab 2½ Jahren, ohne Mindestbetreuungszeit. Infos während Öffnungszeiten bei Nancy Bergner, Tel. 044 701 12 11 oder unter www.takibo.ch.

Pfadi hautnah erleben Schnupperanlass der Pfadi Säuliamt Die Pfadi Säuliamt lädt am 24. Mai zum Vita-Parcours Affoltern. Draussen spielen, Hütten bauen, am Lagerfeuer sitzen. Wenn Erwachsene zurückdenken, war für viele der Wald ein wichtiger Ort ihrer Kindheit. Wenn man bei alldem auch noch etwas fürs Leben lernen kann, umso besser. Trotz diverser Modernisierungen ist die Pfadi ihren Grundsätzen treu geblieben und versucht Kindern und Jugendlichen spielerisch Werte fürs Leben mitzugeben. Eine gute Möglichkeit, sich das Ganze einmal selber anzuschauen, bietet der Schnupperanlass der Pfadi

Säuliamt am kommenden Samstag: Alle interessierten Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren sind am 24. Mai zum Vita-Parcours in Affoltern eingeladen. Die Meute Sioni der Buebepfadi und die Meute Weowa der Meitlipfadi öffnen ihre Türen und bieten einen Einblick ins Pfadi-Leben. Treffpunkt ist um 14 Uhr am VitaParcours, das Ende um 16.30 Uhr am gleichen Ort. Mit dabei sein sollte wettergerechte Kleidung, gutes Schuhwerk und selbstverständlich gute Laune! Übrigens: Schnuppern ist auch sonst bei jeder anderen Samstagnachmittagsaktivität möglich. Infos: www.pfadi-sa.ch oder info@pfadi-sa.ch.

Mit Orgel und Alphorn

«Girls on the Dancefloor»

Aemtler Jodlerfründe in der Klosterkirche

Das Tanzprojekt geht in die zweite Runde

Der Jodlerklub «Aemtler Jodlerfründe», die Organistin Ursula Hauser sowie Priska Walss am Alphorn gestalten am 25. Mai das nächste volkstümliche Konzert der Reihe Musik und Wort des Klosters Kappel.

Girls on the Dancefloor war 2013 ein echtes Highlight für die Jugendarbeiten von Mettmenstetten/Maschwanden/Knonau, Obfelden/Ottenbach, Hausen/Kappel/Rifferswil und Affoltern. Insbesondere die IntensivTanz-Woche und der Auftritt im Herbst blieben in Erinnerung.

Unter dem Titel «Liebi, Fründschaft, schöni Stunde» präsentieren die Jodler und die Musikerinnen ein vielfältiges

Programm. Der Jodlerklub «Aemtler Jodlerfründe» wird von Vreni Eichmann geleitet. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfr. Markus Sahli ergänzen die Musik. Das Konzert am Sonntag, 25. Mai, beginnt um 17.15 Uhr in der Klosterkirche. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Infos unter www.klosterkappel.ch, Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch.

Ämtler Kunsthandwerk Vom 24. bis 25. Mai zeigt die FormSzene in Erlenbach wieder modernes Kunsthandwerk. Bilder, Schmuck, Mode, Hüte, Parfum sowie Objekte aus Keramik, Glas, Leder, Textil, Metall, Stein und Holz werden in den vielfältigsten Ausdrucksformen präsentiert und verkauft. Die Ausstellung bietet einen persönlichen Rahmen, um sich mit den Kunstschaffenden auszutauschen und mehr über das Handwerk zu erfahren.

Unter den 28 Ausstellern sind auch Claudia Flade aus Kappel (Gästebücher mit Stil), Mauro Gorgi aus Hedingen (Objekte/Stelen – Persimon), Vreni Laederach aus Zwillikon (Töpfern am Hofibach) und Doris Rinderli aus Stallikon (Mandalas). Die Veranstaltung wird dieses Jahr neu von Trudi Rivière, Wettswil, mitorganisiert. Samstag, 24. Mai, 12 bis 18 Uhr; Sonntag, 25. Mai, 11 bis 17 Uhr; Erlengutstrasse 1a, 8703 Erlenbach. Der Eintritt ist kostenlos.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen von Vernetzungspartnern und Bevölkerung sowie der grossen Nachfrage und des Interesses der letztjährigen Teilnehmerinnen und ebenso weiteren Interessierten, wird es auch 2014 wieder ein «Girls on the Dancefloor» geben. Die Jugendarbeiten freuen sich, wieder mit der engagierten Tanzlehrerin, Sarah-Jane Rendina zusammenarbeiten zu dürfen, welche mit viel Engagement und Power den Tanzunterricht gestalten wird. Neben der Freude an der Bewegung und dem Angebot, welches sich ausschliesslich an Mädchen richtet, wird dieses Jahr der Fokus auf die Eigeninitiative der Mädels gelegt, welche eigene Choreografien einbringen und mit Gesang- und Musikelementen erweitern dürfen. Das

Teilnehmerinnen «Girl on the Dancefloor» 2013. (Bild Sarah-Jane Rendina) Projekt richtet sich an Schülerinnen der erwähnten Gemeinden ab der 6. Mittel- bis 3. Oberstufe. Das Projekt, welches vom GGA Affoltern, Kepap Plus, Contact und Supad unterstützt wird, startet dieses Jahr nach den Sommerferien. Es werden im Wochenrhythmus, bis zu den Herbstferien, Tanzlektionen von 17.30 bis 20 Uhr in Mettmenstetten angebo-

ten. In der zweiten Herbstferienwoche gibt es eine Intensiv-Tanz-Woche und am 1. November findet der Auftritt statt. Anmelden in den Jugendarbeiten oder auf www.facebook.com/Girlsonthe.dancefloor. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt. Infos: www.ja-aaa.ch, www.sputnik-mettmenstetten.ch, www.o2Jugend.ch, www.jugi-chratz.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 20. Mai 2014

19

Schweizer Traditionals auf dem Märtplatz Mit «Wey & Greuter» beginnt in Affoltern die dritte Saison mit «Musig us em Amt» Am Sonntag, 25. Mai, 17 Uhr eröffnen die Fiedlerin Eva Wey aus Knonau und der Multi-Zupfinstrumentalist Christoph Greuter, den diesjährigen Konzertreigen im Rahmen von «Kultur am Platz». Vor zwei Jahren startete die Kulturkommission Affoltern das Experiment «Kultur am Platz – Musig us em Amt» mit dem Anliegen, dem einheimischen kulturellen Schaffen eine Plattform zu bieten. Diese neue Idee ist gut angekommen und hat sich bewährt! Schon acht Konzerte verschiedenster Stilrichtungen sind seither auf dem Märtplatz durchgeführt und gut besucht worden. So werden auch dieses Jahr die farbigen Stühle unter dem schützenden Kasinodach vier Mal zum unkomplizierten Treffpunkt auf dem Märtplatz einladen und einen einstündigen, musikalischen Ausklang des Wochenendes ermöglichen.

«Füllhorn an Musikalität, Feeling und Temperament» Am kommenden Sonntagabend ist als Nächstes das Duo Wey & Greuter auf dem Märtplatz zu hören und zu sehen. Zusammen interpretieren sie in einer kaum gehörten Instrumentenkombination traditionelle Schweizer Tänze vom späten 18. Jahrhundert bis zur heutigen Ländlermusik in eigenständiger Art und Weise: Schweizer Traditionals, archaisch, gemütlich und energiegeladen zugleich – immer mit einem Hauch Bluegrass, Irish Folk und Blues. So schreibt der Journalist Jürg Kübli in der Solothurner Zeitung: «Im Zusammenspiel gelang es dem Duo, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu verzaubern. Es war ein Füllhorn an Musikalität, Feeling und Temperament, das über das Publikum ausgegossen wurde.» Eva Wey aus Knonau spielt seit ihrem achten Lebensjahr leidenschaftlich Geige und befindet sich nun im Berufsstudium am Winterthurer Insti-

Lyrik und Musik Musikgottesdienst in der Kirche Ottenbach Gemeindeleiter Pedro Guerrero und Pfarrerin Elisabeth Armingeon laden am Sonntag zum ökumenischen Musikgottesdienst in die reformierte Kirche in Ottenbach. «…Vielleicht ist alle auferlegte Last, das Sorgen, Lieben und das Meinen, nur eine von den tausend kleinen –, nur eine Muschel, die die Perle fasst.» (Sr. Deodata Katenkamp).

Eva Wey und Christoph Greuter. (Bild Dide Marfurt) tut für aktuelle Musik. Mit ihrem Instrument hat sie sich auf Improvisation, Jazz, Rock, Pop und Schweizer Volksmusik spezialisiert. Neben dem

Studium spielt sie als festes Bandmitglied oder als Gastmusikerin in diversen Bands. Auch erteilt sie auf privater Basis Einzelunterricht und Workshops

in herkömmlichem und unkonventionellem Geigenspielen für Jung und Alt, Einsteiger und Fortgeschrittene und unterrichtet an der Musikschule Würenlos AG. Christoph Greuter, ebenfalls akademisch ausgebildeter Gitarrist und Spezialist für historische Zupfinstrumente, spielt ein eindrückliches Arsenal an verschiedenen Steelstring-Gitarren, Resonator-Gitarren und diversen Schweizer Halszithern. Sein Markenzeichen dabei ist seine Bottleneck-, bzw. Slide-Gitarrentechnik. Als zupfender Sideman ist er mit diversen Formationen der neuen Schweizer Folkszene und viel solistisch unterwegs. Er gehört zu den ganz wenigen Gitarristen, die sich intensiv mit Schweizer Traditionals beschäftigen und dem «Hudigägeler» eine ganz neue Qualität abgewinnen. Sonntag, 25. Mai, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern, unter dem Kasino-Vordach. Eintritt frei, Hutkollekte. Märtkafi mit Bar ab 16 Uhr. www.evawey.ch/www.christophgreuter.ch.

Von der «Musik im Oberdorf» zur «Musik im Dorf»

Zeit für das Schöne. Zeit für das Tiefe. Zeit für den Augenblick. Zeit für Inspiration. Darum geht es im ökumenischen Gottesdienst mit Lyrik von Trudi von Fellenberg-Bitzi, Journalistin und Autorin aus Zug, sowie musikalischer Untermalung am Klavier von Sebastian Tortosa, Korrepetitor an der Zürcher Hochschule der Künste und Organist in Schwerzenbach.

Openair-Konzert mit Humor und Experimentierfreude in Knonau

«Hope and Piano», ökumenischer Gottesdienst am

14 Jahre ist es her, seit die Bibliothek Knonau mit der «Tishomingo Jazzband» den allerersten Musikabend «Musik im Oberdorf» organisiert hat. Auf der Oberdorfstrasse vor der Bibliothek wurde eine kleine Festwirtschaft aufgestellt und die Besucher konnten einen Abend lang den Klängen der Musik lauschen und nebenbei etwas Kleines essen. Diese Musikabende wurden dann während rund zehn Jahren mit einem wechselnden Musikprogramm, von

Sonntag, 25. Mai, 19 Uhr, ref. Kirche Ottenbach.

Die Kulturkommission Knonau lädt am Mittwoch, 28. Mai, zum Openair-Abend auf die Oberdorfstrasse. Bei unsicherer Witterung findet der Anlass in der Stampfi statt.

den Ssassa über die Flattopcats bis zu den Hujässlern jedes Jahr mit grossem Erfolg wiederholt. Dabei war der Wettergott (fast) immer gut gesinnt, abgesagt werden musste auf jeden Fall kein Anlass. Das 10-Jahre-Jubiläum wurde dann 2010 im grösseren Rahmen im Festzelt auf dem Chilbiplatz mit einer mitreissenden Rock’n’RollBand gefeiert. Im letzten Jahr gab die Bibliothek die Organisation des Anlasses weiter an die neugeschaffene Kulturkommission Knonau. Da dieser Anlass in Zukunft nicht ausschliesslich auf der Oberdorfstrasse stattfinden wird, wurde im selben Zug der Name leicht geändert von Musik im Oberdorf zu Musik im Dorf. Leider machte das Wetter dem ersten Anlass unter der neuen Führung

einen Strich durch die Rechnung: Anstelle eines lauschigen Maiabends war es so kalt und windig, dass der Anlass zum ersten Mal abgesagt werden musste! Dieses Jahr aber geht es weiter und die Kulturkommission freut sich, alle Musikinteressierten und alle die das gemütliche Zusammensitzen schätzen, auf Mittwoch, 28. Mai, erneut einzuladen. Aufspielen werden Huser&Erben, eine Combo die mit verspieltem Humor und grosser Experimentierfreudigkeit musiziert. Das breite musikalische Spektrum reicht von Tango, Bossa Nova und Chachacha über OldtimeJazz und Swing bis zu Klezmer und Tarantellas. Die Musik spielt ca. 19.15 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist frei. «Musik im Dorf» am 28. Mai, ab 19 Uhr, Knonau.

Vier Vereine und ein Konzert Hausemer kombinieren Blasmusik mit Gesang in Sins Als Vorbereitung zum Schwyzer Kantonalen Gesangs- und Musikfest geben die Musikgesellschaft Oberrüti mit dem AD-HOChdorf Chor und der Musikverein Harmonie Hausen mit dem kath. Kirchenchor Hausen am 24. Mai ein gemeinsames Konzert in Sins.

Eva Stählin (links), Renata Condrau und Wolfgang Reitz. (Bild zvg.)

Romantik an der Schwelle zum 20. Jahrhundert Ein Lehrerkonzert der Musikschule Knonauer Amt im Kellertheater «La Marotte», Affoltern. Eva Stählin (Violine), Wolfgang Reitz (Violoncello) und Renata Condrau (Klavier) spielen am Samstagabend, 24. Mai, Werke von Astor Piazzolla, Michael Glinka, Gabriel Fauré und an-

deren. Die Musikschule Knonauer Amt präsentiert das Konzert im Rahmen des Jubiläumsjahres und freut sich auf ein interessiertes Publikum. Samstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder reservation@lamarotte.ch. Eintritt frei, Kollekte für die Musiker.

Am letzten Wochenende im Mai (30. Mai bis 1. Juni) findet das Schwyzer Kantonale Gesangs- und Musikfest 2014 in Küssnacht am Rigi statt. Musik und Gesang erfreuen jedes Herz und diese Verbindung wird nun auch darin zum Ausdruck gebracht, dass zum ersten Mal gleichzeitig das Schwyzer Kantonale Gesangsfest und das Schwyzer Kantonale Musikfest durchgeführt werden. Dadurch werden gemeinsame Auftritte und Wettvorträge von Chören und Blasmusikvereinen möglich. Diese grossartige Gelegenheit der Kombination von Gesang und Blasmusik, welche eine neue Interpretation von Blasmusikstücken ermöglicht, hat das Interesse der MG Oberrüti, des AD-HOChdorf Chors, des MVH Hausen und des kath. Kirchenchors Hausen geweckt und in intensiver Probenar-

Ammannsmatt in Sins bietet sich die einmalige Möglichkeit, beide Konzertprogramme am gleichen Abend zu hören. Die MG Oberrüti und der AD-HOChdorf Chor präsentieren diverse bekannte Stücke unter dem Motto «Musicals & Filme» wie zum Beispiel «Das Phantom der Oper». Die Hau semer spielen und singen unter dem Motto «Chor & Harmonie» Stücke aus Oper, Film und Popmusik. Der Eintritt ist frei, die Musikverein und kath. Kirchenchor Hausen. (Bild zvg.) Vereine freuen beit wurden zwei aussergewöhnliche sich aber über eine Kollekte. Die Hausemer nehmen am Konzertprogramme eingeübt. Schwyzer Kantonalen übrigens in der Kategorie Platzkonzerte teil und geMusical, Oper, Film und Popmusik ben ihren Konzertvortrag am Samstag, Am kommenden Samstag, 24. Mai, um 31. Mai, um 12.20 Uhr im Konzertsaal 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Küssnacht.


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Sport

Dienstag, 20. Mai 2014

Ein gerechtes Unentschieden Fussball 1. Liga Classic: FC Wettswil-Bonstetten – FC Muri 1:1 (1:1) Im Meisterschaftsspiel vom Samstagnachmittag trennten sich der FC Wettswil-Bonstetten und Muri 1:1 Unentschieden. Der FCWB war dabei wohl die optisch überlegenere Mannschaft mit mehr Spielanteilen, klare Torchancen hielten sich jedoch auf beiden Seiten die Waage. ................................................... von andreas wyniger Für beide Equipen ging es nicht mehr um Entscheidendes. Obwohl man sich aber beidseits trotzdem bemühte, fehlte der Partie die nötige Brisanz, die letzte Spannung. Nach einem gegenseitigen Abtasten, gelang Muri nach einer Viertelstunde die 0:1-Führung. Nach einem unnötigen Ballverlust konnten die «Murianer» eine weite Flanke in den Ämtler Strafraum schlagen. Dort ging Muris Ludäscher bei der WB Verteidigung vergessen und konnte den Ball in die Mitte legen, wo Marianovic goldrichtig stand und einnetzen konnte. Bereits im Gegenzug dann jedoch die Antwort Wettswil-Bonstettens. Constancio tankte sich auf die Grundlinie durch und bediente Benramdane mit einem

Rückpass, der zum 1:1 einschoss. Acht Zeigerumdrehungen später eine tolle Ballstaffette der Platzherren. Kalyon bediente mit einem Seitenwechsel Constancio. Der FCWB-Abwehrspieler lancierte sofort Gjergji in die Tiefe und dessen Flanke verfehlte Thaqais Kopf nur um Haaresbreite. Nach einer halben Stunde wurde es wieder gefährlich vor dem Ämtler Tor. Ein langer Ball Muris segelte über die WB-Abwehr, worauf Marianovic allein vor Goalie Merlo zum Abschluss kam. Mit einer Glanztat rettete der Ämtler Schlussmann. 120 Sekunden später dann wieder der FCWB. Gjergji wurde in die Tiefe lanciert und passte ins Zentrum, wo Acosta das Kunststück fertigbrachte, den Ball einen Meter vor dem Tor über dieses zu schiessen. Damit zum Schluss das 1:1 auch zur Pause Bestand hielt, brauchte es auf Seiten der Ämtler nochmals Merlo im Tor, welcher einen gefährlichen Freistoss parierte.

Matchtelegramm: FCWB - FC Muri 1:1 (1:1); Sportplatz Moos, Wettswil, 289 Zuschauer. Tore: 15. Marianovic 0:1, 16. Benramdane 1:1. FCWB: Merlo;

Muris Führung währte nur kurz, Farid Benramdane glich postwendend aus.

Buchmann, Lienhard, Balaj, Constancio; Thaqai (88.

(Bild Kaspar Köchli)

Gjergji (76. Sabanovic), Benramdane.

Günes), Kalyon, C. Yondhen (67. Mustafi), Acosta; Weitere Resultate: Morava - FCWB 2 2:1, Buttikon -

Zwei Lattentreffer nach dem Wechsel Wettswil-Bonstetten kam entschlossen aus der Kabine zurück, nahm das Heft in die Hand und trat nun überlegen auf. Nach 51 Minuten schlug Benramdane eine herrliche Flanke auf den

FCWB 3 2:6, Rapperswil-Jona - Veteranen 0:1, Jun. Db - Hausen 4:10, Jun. Ed - Hausen 8:5, Horgen Jun. Eb 2:9, Jun. Ee - Knonau-M’stetten 5:4, Jun. Ea - Dietikon 6:4, Jun. Dc - Horgen 4:5, Jun. Cb - Birmensdorf 1:2, Jun. Da - Einsiedeln 8:1, Jun. Ca (CCJL) - Wallisellen 4:1, Jun. B2 - Bassersdorf 4:2, Jun. B1 (CCJL) - Dietikon 3:0, Jun. A (CCJL) - United Zürich 5:3

FCA holt drei Punkte aus dem «Heerenschürli» Fussball 2. Liga: FC Schwamendingen – FC Affoltern 0:1 (0:0) Drei Punkte im Sack sind drei Punkte, die einem keiner mehr nehmen kann. Der FCA gewinnt im Heerenschürli gegen den FC Schwamendingen knapp, aber verdient. ................................................... von volkmar klutsch Bei herrlichem Sonnenbrandwetter gastierte das Fanionteam bei den Stadtzürchern, die aktuell auf dem unspektakulären 8. Tabellenplatz liegen. Etwa 120 Zuschauer erlebten einen Match mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitestgehend. Keiner der beiden Kontrahenten erspielte sich wirklich gute Chancen. Das Geschehen passierte überwiegend zwischen den beiden Strafräumen, ausser wenn der Goalie als letzter Mann angespielt wurde, um den Ball weit ins Spielfeld rauszuschlagen. Diese Spielweise haben die FCA-ler erstaunlich oft praktiziert. In noch keinem Spiel in der laufenden Saison durfte Steiner seine Schusskraft so oft unter Beweis stellen wie am vergangenen Sonntag.

Nach dem Pausentee wesentlich konzentrierter In der zweiten Halbzeit knüpfte der FCA an die Spielweise der Saison 2012/2013 an. Die Spieler kamen nach dem Pausentee wesentlich konzentrierter aus den Katakomben und konnten aktive Akzente nach vorne setzen. So geschehen in der 56. Minute, als Claudio Antenen auf der rechten Angriffsseite zunächst einen schwierigen Ball mustergültig annahm, einen Gegner austanzte, ja, austanzte und zum Flanken kam. Der artistische Flugkopfball von Konate, nur Millimeter am Leder vorbei, brachte nichts ausser einem heftigen Krampf in beiden Waden des Säuliämtlers. Der hinter ihm stehende Dushaj konnte den Ball, der nunmehr bei ihm landete, nicht sofort kontrol-

Ein schwarzes Wochenende für den TC Säuliamt Drei Niederlagen und ein Sieg.

guten Stunde schien dann die Führung für Wettswil-Bonstetten Tatsache. Thaqai traf nach einem Acosta Zuspiel, Schieds- und Linienrichter hatten jedoch eine Offsideposition gesehen und gaben den Treffer nicht. Nur 300 Sekunden später waren es Merlo und Buchmann gemeinsam, welche eine gefährliche Aktion Muris auf der Torlinie befreien konnten. 12 Minuten vor Schluss hatten dann auch die Gäste aus dem Aargau einen Lattentreffer zu beklagen. Marianovic war der Pechvogel, welcher einen Kopfball etwas zu hoch ansetzte. Dies war die letzte bemerkenswerte Szene, mit dem 1:1 Schlussresultat können wohl beide Equipen gut leben.

zweiten Pfosten, wo Acosta gut stand, seinen Kopfball jedoch neben das Gehäuse setzte. Nur fünf Minuten später dann ein Freistoss für die Rotschwarzen. Thaqai legte sich den Ball zurecht, traf mit seinem satten Schuss aber nur den Querbalken. Nach einer

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Nachdem die 3.-Liga-Mannschaft die letzte Interclubrunde noch knapp für sich entscheiden konnten, fuhr sie am Sonntag, 11. Mai, gegen den TC Stallikon eine klare Niederlage ein. Einzig Cédric Neuhaus konnte seinem Gegner dank seiner mentalen Überlegenheit einen Punkt abnehmen. Oliver Gfeller zeigte ein solides Spiel, verlor nach einem Rahmenbruch aber unglücklich. Stefan Bächtiger spielte drei starke Sätze, unterlag am Ende aber aufgrund von Rückenproblemen. Die restlichen Spieler verloren ihre Matches deutlich. Bei den Doppeln erspielten sich alle drei Teams gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Am Ende verloren sie ihr Heimspiel klar mit 1:8. Auch die Senioren-Interclubmannschaft, unter Captain Ernst Widmer, verlor ihre zweite Heimpartie 3:4 gegen Schwerzenbach. Jürg Schmidlin konnte am Ende einen intensiven Abnützungskampf für sich entscheiden. Thomas Näf steigerte sich nach verlorenem erstem Satz und gewann sein Match am Ende noch. André Meier musste zwei Sätze hoch konzentriert bleiben, um gegen einen Tennislehrer die Oberhand zu behalten. Der ehemalige N4-Spieler zeigte immer wieder unglaubliche Schläge, hatte schlussendlich aber zu wenig Kondition und Konstanz. Ernst Widmer und Bruno Schönbächler verloren klar in zwei Sätzen, wobei Bruno trotz Zerrung im Dienste der Mannschaft mitspielte. Im Doppel blieben Meier/Schönbächler chancenlos, da beide Gegner mit hoher Präzision und Druck spielten (2:6, 0:6). Auch Widmer/Naef verloren 2:6, 3:6. Auch die Jungsenioren konnten sich in ihrem Spiel gegen Herrliberg nicht durchsetzen. Die Säuliämtler verkauften sich klar unter ihrem Wert und vergaben vor allem im Doppel wichtige Chancen. Dazu kam noch Verletzungspech. Carsten Beck zog sich zu Beginn des Einzels eine Fussverletzung zu und Herve Brünisholz hatte im Doppel dasselbe Pech.

Damen erringen Sieg Somit war es an den Damen, die Ehre des TCS zu retten und sie meisterten diese Herausforderung mit Bravour: Klara Novak, Seline Wenzinger und Susan Rutschmann entschieden ihre Matches klar für sich. Einzig Reni Enderli musste sich nach drei intensiven Sätzen geschlagen geben. Auch in den Doppeln machten die Säuliämtlerinnen eine gute Figur. Zwar verlor Team «Wenderli» nach zwei knappen Sätzen, doch Susan und Klara sicherten der Mannschaft, mit einer hervorragenden Leistung schliesslich den 4:2 Sieg. (pd)

FCA-Veteranen siegen fulminant Hoch, höher, Good: J. Mühlemann und M. Good im Zweikampf mit einem Schwamendinger Spieler. Im Hintergrund Scicchitano, Shala, Rako, Bala I (von links). (Bild Volkmar Klutsch) lieren und wurde vom Verteidiger gestellt.

Das Aufatmen in der 76. Minute Das Aufatmen folgte in der 76. Minute mit dem 0:1. Ein Schwamendinger Spieler konnte den Ball nicht sauber dem eigenen Goalie zuspielen. Der FCA-ler Kristian Kovac, der nur zwei Minuten vorher eingewechselt worden war, ging in den Zweikampf mit dem Zürcher Goalie und erreichte, dass der Ball direkt vor Sandro Antenen in der Luft schwebte. Dieser, ebenfalls nur wenige Minuten vorher eingewech-

selt, vollierte den Ball mit voller Wucht in das verwaiste Tor der Schwamendinger. Die letzten 15 Minuten wurden hektisch. Hatten die Schwamendinger bereits das ganze Spiel über den guten alten englischen Fussballstil «Kickand-Rush» praktiziert, so intensivierten sie diese Spielweise erfolglos. Es wurden lange Bälle in die FCA-Hälfte geschlagen, wo sie am Bollwerk der Ämtler Abwehr abprallten. Das Spiel wurde noch ruppiger und ein Schwamendinger Spieler rempelte den FCATrainer Filipovic so stark an, dass dieser zu Fall kam. Es kam zur Rudelbildung, die sich nach beherztem Ein-

greifen der beiden Schiedsrichter schnell wieder auflöste. Kommentar von Filipovic nach dem Spiel: «Erstaunlich wie die Jungs kämpfen, spielen und den Sieg erzwingen. Und das, wenn man bedenkt, auf welchem Tabellenplatz wir uns befinden.» Aktuell ist der FCA auf Tabellenplatz 13. Nur noch acht Punkte weg vom rettenden viertletzten Platz. FCA: Steiner, Bala I., Scicchitano, Mühlemann, Dushaj (74 Kovac K.) , Kaufmann, Antenen C., Good, Shala, Konate (61. Antenen S), Rako (84. Ammann). Ersatz: Ammann, Antenen S., Kovac K., Vollenweider, Äschlimann.

Die Veteranen des FCA erzielten am vergangenen Freitag im heimischen Moos einen 4:1-Erfolg gegen den FC Glattfelden-Rafzerfeld. Trotz vier ernsthaft verletzter Spielern, die trotzdem auf dem Platz standen, Vier Tor e erzielt: konnten sich die Dani Müller. (zvg.) alten Herren des Vereins durchsetzen. Alle vier sehenswerten Tore erzielte der rechte Mittelfeldspieler Dani «Muller» Müller. Die Veteranen amtieren auf Platz 2 der Tabelle und haben Ambitionen auf die Tabellenspitze. (VK)


Veranstaltungen Ausstellung

Martina Schneiter-Lüchinger Mühlebergstrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Öffnungszeiten Donnerstag, 22. Mai 2014 18.00 bis 22.00 Uhr Freitag, 23. Mai 2014 18.00 bis 22.00 Uhr Samstag, 24. Mai 2014 11.00 bis 20.00 Uhr Sonntag, 25. Mai 2014 11.00 bis 16.00 Uhr Homepage: glasjuwelen.jimdo.com

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