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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 39 I 166. Jahrgang I Freitag, 18. Mai 2012

Schulsozialarbeit

Zusammenschluss

Ja oder Nein? Drei Ämtler Schulgemeinden stehen vor der Entscheidung. > Seite 3

Die drei Spitex-Vereine im Bezirk begeben sich unter ein gemeinsames Dach. > Seite 7

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Gilgamesch-Epos Die ausgezeichnete Maturarbeit von Christian Schneebeli führt in tiefe Vergangenheit. > Seite 9

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«Klassen-Grossvater» Martin Gossweiler engagiert sich in der Schule für die Pro Senectute Kanton Zürich. > Seite 10

Neue Sporthalle Albisbrunn: Die Finanzierung ist auf Kurs Knapp 1,4 Mio. Franken wurden für den Neubau bereits gespendet Vergangenen Montag fuhr auf dem Albisbrunn der Bagger auf: Die alte Turnhalle wird abgerissen. An den geplanten Neubau leisten auch die meisten Ämtler Gemeinden einen Beitrag.

Die alte Turnhalle muss weichen Am Montag ist auf dem Albisbrunn nun der Bagger aufgefahren. Die alte

Moderne Bankräume Am 18. Juni ist Neueröffnung der Zürcher Kantonalbank Filiale Hausen. > Seite 15

63 Fahrzeuge überprüft Die Kantonspolizei Zürich hat im Verlauf des Dienstags, 15. Mai, im Bezirk Affoltern eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrolle durchgeführt. Während der mehrstündigen Aktion wurden auf verschiedenen Kontrollplätzen insgesamt 63 Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Ein Lenker war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. 27 Lenker wurden wegen diverser Übertretungen gebüsst. Eine Person wurde wegen eines Verstosses gegen das Ausländergesetz verzeigt.

Tipi für die Schule

................................................... von thomas stöckli Die bestehende Turnhalle hat nach 40 Jahren die beste Zeit längst hinter sich. Die südöstliche Fassade hatte sich abgesenkt, sodass sich die Fenster nicht mehr öffnen liessen, der Boden begann durchzubrechen und energetisch sei die Halle «eine Katastrophe» gewesen, so Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans. Um statt einer Sanierung eine neue Halle nach modernen Anforderungen bauen zu können, ist das Albisbrunn auf Spenden angewiesen. 3,89 Mio. Franken soll die neue Halle nämlich kosten. 1,2 Mio. Franken übernimmt die Stiftung selber, 840 000 Franken steuern Bund und Kanton bei, auf rund 100 000 Franken wird die Eigenleistung der Jungs im Albisbrunn beziffert. Also bleibt eine Finanzierungslücke von rund 1,75 Mio. Franken. 1,4 Mio. sind bereits zusammengekommen. Unter den Geldgebern sind auch neun der 14 Ämtler Gemeinden. 135 000 Franken haben sie insgesamt gespendet, 70 000 allein Hausen als Standortgemeinde. «Das war ein Aufsteller», so Ruedi Jans.

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Gross war kürzlich die Freude unter den jungen «Indianern» der Primarschule Zwillikon, als diese ihr neues Tipi auf dem Pausenplatz einweihen durften. Das Geld für den Kauf stammt aus dem Nachlass von Schule und Elternhaus Sektion Affoltern. Der Verein hat sich am 7. März aufgelöst. ................................................... > Bericht auf Seite 8

anzeigen

Blicken zuversichtlich in die Zukunft – auch, was die neue Turnhalle betrifft: Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans (links) und Toni Schönbächler, der für die Spendenkampagne verantwortlich ist. (Bild Thomas Stöckli) Turnhalle muss weichen, die neue soll an gleicher Stelle errichtet werden, wird allerdings deutlich grösser – auch um die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Meisterschaftsbetrieb nicht zu verbauen. Allerdings wird sie auf die Höhe des angrenzenden Rasenplatzes abgesenkt und ist somit niedriger als ihre Vorgängerin.

Weshalb wurde denn nicht eine gemeinsame Lösung mit der (Schul-) Gemeinde gesucht? Einerseits, weil dann die Beiträge von Bund und Kanton weggefallen wären, erklärt Toni Schönbächler, der für die Spendenkampagne verantwortlich ist, andererseits legt das Albisbrunn auch Wert darauf, Belegungshoheit und Wartung

in der eigenen Hand zu behalten. Eine gemeinsame Halle würde zudem wohl einiges an Konfliktpotenzial beinhalten. So weit will man es gar nicht kommen lassen: «Wir sind auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde angewiesen», betont Ruedi Jans. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Vorbildliche individuelle Förderung

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Bildungsdirektion beurteilte HPS Affoltern

Ultra-Sportler Adrian Brennwald mit Aeugster Schülern. (Bild Thomas Stöckli)

Schüler rennen mit dem Weltmeister Der Elternrat Aeugst lud kürzlich alle Dritt- bis Sechstklässler zum LaufEvent um den Türlersee mit Adrian Brennwald. Der Aeugster Ultra-Sport-

ler eroberte die Sympathien im «Gallenbühl» im Nu. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 25

«In der von Wertschätzung geprägten Schulgemeinschaft stehen das Kind und der Jugendliche mit ihren individuellen Bedürfnissen im Zentrum», heisst es unter anderem im Evaluationsbericht über die Heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern. Und weiter: «Das Schulteam gestaltet die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler vorbildlich.» An der Tagesschule der HPS werden in vier Klassen knapp 30 Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe unterrichtet. Die Kinder und Jugendlichen kommen sowohl aus Affoltern selber als auch mit dem Schulbus aus den umliegenden Gemeinden des Bezirks. In der «Dezen-

tralen Schulung» werden zurzeit total 17 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 17 Regelklassen in verschiedenen Schulgemeinden des Bezirkes integriert geschult, davon sechs Kinder in Kindergärten. Die Schülerinnen und Schüler der HPS Affoltern gehen gerne zur Schule und fühlen sich in der überschaubaren Schulgemeinschaft wohl und sicher. Das bestätigten alle Eltern, verschiedene weitere Schulbeteiligte sowie auch die Schüler, welche von der Fachstelle für Schulbeurteilung schriftlich und mündlich befragt wurden. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Ibrahim Ramadani, geb. 21. Mai 1968, Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro, wohnhaft c/o Hotel Löwen, Bahnhofplatz, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 16. Dezember 2011 Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 19. Juni 2012. Konkursamt Affoltern am Albis Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/Aeugst am Albis

Einstellung des Konkurses Über den Nachlass von Christian BRUNNER, geb. 1. Dezember 1961, von Wald ZH und Zürich, gest. 13.02.2012, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern a. A. vom 30. März 2012 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 3. Mai 2012 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 28. Mai 2012 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 3500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 18. Mai 2012 Konkursamt Schlieren 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Reto Hürlimann, geb. 26. Oktober 1973, von Walchwil ZG, wohnhaft an der Affolternstrasse 11, 8908 Hedingen

Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Bewilligung eines Projektierungskredites von Fr. 1,315 Mio. für die Schulhaussanierung sowie Schulhauserweiterung der Schulanlage Ennetgraben 3. Bekanntmachungen Die Akten zu den Beschlussesgeschäften liegen ab Montag, 4. Juni 2012, in der Schulverwaltung der Sekundarschulpflege, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Bekanntmachungen Die Akten zum Beschlussesgeschäft liegen ab Montag, 4. Juni 2012, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2011 sowie des Globalkredites der Regionalbibliothek 2. Totalrevision der Polizeiverordnung (PV) der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis Einheitliche Verordnung für die Gemeinden Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis, Hedingen, Mettmenstetten und Obfelden 3. Bewilligung eines Objektkredites von Fr. 477 000.– für den Bau einer Solarthermie- und Photovoltaikanlage auf den Gebäudedächern des Schwimmbades Stigeli 4. Bekanntmachungen Die Akten zu den Beschlussesgeschäften liegen ab Montag, 4. Juni 2012, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 18. Mai 2012 Die Gemeindevorsteherschaften

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Mai 2012

Sonntag, 20. Mai 2012, 10.30 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis

Die Rechnung 2011 wurde einstimmig angenommen.

Traktanden: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2011 2. Informationen der Kirchenpflege Nach der Versammlung wird ein Apéro offeriert. Eine Übersicht über die Jahresrechnung 2011 wird in der Gemeindeseite, der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 11. Mai 2012, publiziert. Die detaillierten Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung und im Kirchensekretariat ab dem 4. Mai 2012 eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 21. Mai 2012, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern a. A., Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern a. A., und Bachstr. 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 19. Juni 2012. Konkursamt Affoltern Postfach 574 Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Gesuchsteller: Glättli Ruedi, Im Sol 11, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Planungsbüro P. Steinauer, Schwandenrain 2b, 8910 Affoltern a. A. Bauvorhaben: Neubau Wohnhaus mit separatem Carport auf Grundstück-Nr. 1370, Im Sol (Landwirtschaftszone)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Meinrad Kissling & Ramona Bartosch, Albishorn 1, Hausen am Albis Projektverfasser: Oikos & Partner GmbH, Gotthardstrasse 47, Thalwil Bauprojekt: Albishorn, Aussensanierung, Erweiterung, Einbau Wohnung auf Kat.Nr. 3013, Albishorn, Hausen am Albis (LW)

Knonau Bauherrschaft: Christoph und Marzena Kuprianowicz, Langmattstrasse 2b, 6343 Rotkreuz; Projektverfasser: Kobelt AG, Pilgerstrasse 1, 5405 Dättwil Bauvorhaben: Neubau Doppelhaus mit Garage, auf Parzelle Kat.-Nr. 1015, Vorderuttenberg (Kernzone Weiler)

Rifferswil Bauherrschaft: Urs Guldener, Sennengasse 5, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Geb. Vers.-Nr. 8, Grundst. Kat.-Nr. 1583, Fenstervergrösserung, Einbau von Dachflächenfenster, Anbau Terrasse

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt Die Büros der Gemeindeverwaltung Hedingen bleiben von Mittwoch, 16. Mai 2012, 11.30 Uhr, bis und mit Sonntag, 20. Mai 2012, geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt am Freitag, 18. Mai 2012, zwischen 10.00 und 11.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet, unter www.hedingen.ch/Bestattungen Die Sammelstelle Vordere Zelglistrasse ist am Mittwoch, 16. Mai 2012, und am Samstag, 19. Mai 2012, wie gewohnt geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Evang.-ref.Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Kirchgemeindeversammlung Datum: Zeit:

Ort:

Sonntag, 17. Juni 11.00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst (der um 10 Uhr beginnt) Kirche Stallikon anschliessend Apéro

Traktandum: Genehmigung der Jahresrechnung 2011 Die Jahresrechnung 2011 ist in der ChileZiitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 6 vom 25. Mai beigelegt ist. Die Akten mit den vollständigen Rechnungen liegen ab Montag, 29. Mai 2012, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Kirchenpflege

Bestattungen Maschwanden Am Mittwoch, 23. Mai 2012, um 14.15 Uhr wird in Maschwanden beerdigt:

Funk-Käppeli Elsa Hedwig geboren am 28. Juni 1923, von Maschwanden, verwitwet von Funk Alfred Emil, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, gestorben am 14. Mai 2012 in Affoltern am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Gemeindeabstimmung vom 17. Juni 2012 Am 17. Juni 2012 kommt in Stallikon – neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen – folgende kommunale Angelegenheit zur Urnenabstimmung: – Antrag des Gemeinderates zur Kreditbewilligung für den Neubau einer Kinderkrippe von Fr. 4 483 000.– sowie Übertrag des Landanteils von Fr. 249 000.– vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen (Buchwert).

Bei der Rekurskommission der kath. Kirche im Kanton Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, können von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich, mit Antrag und Begründung, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 30 Tagen Beschwerde gegen den gefassten Beschluss. – Innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls.

Die Weisung zum Kreditantrag wird mit den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsunterlagen allen Stimmberechtigten zugestellt. Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimmzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (15. Juni 2012) mitteilen.

Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis

Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt.

Datum der Konkurseröffnung: 22. Dezember 2011

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 18. Juni 2012, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Einladung zur

Gemeindeversammlung auf Montag, 18. Juni 2012, um 20.00 Uhr, in die Kirche Maschwanden Traktanden A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Einbürgerung Familie Kovac (Kovac Karl Trevor, Kovac geb. Bean Alison Mae, Kovac Kalli Sage, Kovac Thomas George, Kovac Stephanie Kate, Kovac Sara Mae, Kovac Laura Lynne und Kovac Samuel James; alle: amerikanische Staatsangehörige) 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 3. Genehmigung Kreditabrechnung Küchensanierung Alterswohnungen 4. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Wolserstrasse 5. Nachtragskredit Projektierung Sanierung Schwimmbad 6. Genehmigung Bruttokredit Ersatz Wasserleitung Dorfstrasse (Teilstück vom Pumpwerk bis zur Unterdorfstrasse) 7. Genehmigung Projektierungskredit für ganzheitliche Verkehrsplanung B. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Teilrevision der Entschädigungs- und Besoldungsverordnung der Primarschulgemeinde Maschwanden 3. Einführung der Schulsozialarbeit C. Kirchgemeinde Anträge der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2011 2. Genehmigung Kreditabrechnung Umbau Pfarrhaus und Auflösung der Planungskommission Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 1. Juni 2012, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden

Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stallikon, 18. Mai 2012 Gemeinderat Stallikon

Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Sonntag, 27. Mai 2012 3. Gutmadinger Kramerfest ID erforderlich Fr. 40.– 08.00 Uhr Donnerstag, 7. Juni 2012 Biel–Benken–Passwang 09.00 Uhr

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Mai 2012

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Hervorragendes Zeugnis für die Heilpädagogische Schule Affoltern Die Bildungsdirektion attestiert grosse Professionalität sowie einen hohen Qualitätsstandard Die HPS Affoltern wurde zum ersten und offiziell auch zum letzten Mal von der Fachstelle für Schulentwicklung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich beurteilt. Just als die Evaluation der HPS abgeschlossen war, wurde der Entschluss des Volksschulamtes publik gemacht, dass die heilpädagogischen Schulen aus Kostengründen nicht mehr evaluiert werden. Dieser Entscheid ist bedauerlich, denn die Beurteilung bietet den Schulen und den Behörden eine fachliche Aussensicht, welche für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung nützlich ist. Aufgrund dieses Beschlusses ist die HPS Affoltern somit zum ersten und offiziell auch zum letzten Mal von der Fachstelle für Schulentwicklung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich beurteilt worden und der Schulzweckverband und alle Mitarbeitenden können auf das Ergebnis stolz sein. Während dreier Tage wurden Unterrichtsstunden so-

wie Therapielektionen besucht und auch das Geschehen während der Pausen in der Tagesschule im Schulhaus Stigeli beobachtet. Ebenso wurden jene Klassen des Bezirks Affoltern in die Beurteilung einbezogen, in welchen Schülerinnen und Schüler in ihren Wohngemeinden integriert geschult werden. Das Team der Fachstelle für Schulentwicklung wurde durch eine Fachfrau der Hochschule für Heilpädagogik ergänzt, um dem speziellen Auftrag der Heilpädagogischen Schule Rechnung zu tragen.

Schüler liessen sich nicht stören Die Lehrpersonen waren positiv überrascht, wie gut sich die «Prüfenden» in den Schulalltag einfügten. Die Schülerinnen und Schüler liessen sich durch die Besucherinnen nicht stören und der Unterricht konnte wie gewohnt abgehalten werden. Ergänzend wurden standardisierte Fragebögen an Eltern und Mitarbeitende abgegeben und ausgewertet und bei den Interviews wurden auch die

Schülerinnen und Schüler einbezogen. Obwohl die Kinder und Jugendlichen auf die «Fremden» vorbereitet wurden, schauten die Fachpersonen der HPS den mündlichen Befragungen mit Skepsis entgegen. Dank der grossen Professionalität der Evaluatorinnen und ihrem Feingefühl kehrten die Kinder und Jugendlichen begeistert aus den Befragungen zurück. Sie fühlten sich ernst genommen und ihre Rückmeldungen konnten entsprechend ausgewertet werden. Die Bildungsdirektion stellt der Heilpädagogischen Schule Affoltern ein sehr gutes Zeugnis aus und die Schulleitung freut sich, dass die Professionalität der HPS durch eine Aussenbeurteilung bestätigt wird. Empfohlene Entwicklungsziele sind bereits in die Planung aufgenommen worden. Thematisch beinhaltet der Bericht das Qualitätsprofil, welches einen Überblick über wesentliche Aspekte aus den Bereichen «Lebenswelt Schule», «Lehren und Lernen» sowie «Schulführung und Zusammenarbeit» gibt. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass

Lesen und Rechnen im Kochunterricht. (Bild zvg.) die HPS praktisch ausschliesslich mit sehr gut und hervorragend beurteilt wurde. Die Ergebnisse der Evaluation sind in einem umfassenden Bericht festgehalten und die Auswertung der schriftlichen Befragungen ist in dessen Anhang aufgeführt. Interessierte

finden diesen Bericht unter www. hps-affoltern-am-albis.ch, Downloads/ Evaluationsbericht VSA vom Dezember 2011. Esti Karst, Ressortvorstand HPS des Schulzweckverbandes Affoltern

Schulsozialarbeit: drei Ämtler Schulgemeinden vor der Entscheidung Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Erfolgreiche SSA an den Oberstufen – Einführung auch für die Unter- und Mittelstufe? Die Schulpflegen der Primarschulen Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau wollen die Schulsozialarbeit auch für die Unter- und Mittelstufe einführen. Das Konzept steht und wird den Schulgemeindeversammlungen demnächst zur Abnahme vorgestellt – in Mettmenstetten am Montag, 21. Mai. ................................................... von urs e. kneubühl Mettmenstetten entscheidet am kommenden Montag, 21. Mai 2012, als erste der drei Gemeinden: Schulsozialarbeit (SSA) auch für die Unter- und Mittelstufe – in Mettmenstetten mit 60 Stellenprozenten, in Knonau mit 30 % und in Maschwanden mit 10 %. Damit stellen die drei Ämtler Schulgemeinden die Weichen, um aufzuspringen auf einen Zug, der rasch an Fahrt zugelegt hat. Kein Wunder, denn selten habe eine Neuerung im sozialen Bereich in diesem Tempo ihren Nutzen bewiesen, resümiert auch Christine Luchsinger, stellvertretende Chefin des Amtes für Jugend und Berufsberatung AJB, die Entwicklung der Schulsozialarbeit im Kanton Zürich. Mit dem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz wird die SSA nun auch gesetzlich verankert und in die Verantwortung der Gemeinden gestellt. «Das lässt Spielraum, zumal das

AJB einzig eine Empfehlung für ein Minimum formulieren kann», hält Ady Baur-Lichter, Fachleiter SSA im AJB der Bezirke Affoltern, Dietikon und Horgen, dazu fest. «Heuer liegt dieses Minimum bei einer Vollzeitstelle auf 600 bis 900 Schulkinder und einer Präsenz in maximal drei Schulhäusern pro Sozialarbeitende. Je stärker aber eine Gemeinde präventiv arbeiten will, desto höher sind die Stellenprozente anzusetzen.»

Qualitätskriterium Prävention Der Fachleiter SSA, der die Schulsozialarbeit hierzulande von Anfang an mit aufgebaut hat, weiss denn auch, dass «die Schule sich heute mit unterschiedlichen Problemlagen konfrontiert sieht. Deren Ursachen können beim Individuum selbst, in dessen Familiensystem oder im Schulsystem liegen und zeigen sich als Störungen im Schulunterricht oder durch Abwesenheit vom Unterricht. Um diesen Situationen begegnen zu können, entsteht insbesondere bei Lehrpersonen und Schulleitungen das Bedürfnis nach Unterstützung. Aber auch Kinder und Jugendliche, deren Eltern oder Bezugspersonen sind auf Unterstützung und Hilfe angewiesen.» Das SSA-Angebot, präzisiert Ady Baur-Lichter, umfasst jedoch nicht «nur» das Eingreifen und Intervenieren in akuten Situationen durch Beratung und Triage, sondern vielmehr

Grundsätzliches zur Schulsozialarbeit Die Schulsozialarbeit (SSA) unterstützt die Schule bei der Früherkennung und bei der Bearbeitung von sozialen Problemstellungen, welche das Wohlbefinden der Kinder oder Jugendlichen gefährden und damit auch Schul- und Lernklima belasten. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bieten Beratung und Interventionen für einzelne Schüler, aber auch für Gruppen, ganze Klassen sowie Eltern und Lehrper-

sonen und engagieren sich in der Präventionsarbeit. Dadurch entlasten sie Lehrpersonen, Schulleitungen, damit sich diese ihrer Hauptaufgabe widmen können. Die SSA dient als Unterstützung aller Beteiligten und übernimmt die Koordination und Durchführung der Interventionen. Es handelt sich um ein kommunales Angebot und wird somit durch die Schulgemeinden finanziert.

auch das präventive Arbeiten im Sinne von Vorbeugen und Schaffen von günstigeren Bedingungen für die Lebensbewältigung der Kinder und Jugendlichen. Allgemein gesehen meint Prävention alle Massnahmen, die das Ziel haben, zukünftige negative Ereignisse zu verhindern oder bereits herrschende abzubauen. Und gerade hier, in der Prävention mit Früherkennung und Frühintervention, sehen die Fachleute ein hohes Qualitätskriterium der SSA. Verschiedene Untersuchungen zeigen entsprechend, dass SSA-Modelle, die ein niederschwelliges Beratungsangebot, hohe schulhausbezogene Präsenz und schulinterne Integration aufweisen, einen präventiven Charakter haben.

Ein gut genutztes Angebot Die Primarschulen Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden planen nun die Schulsozialarbeit auch für die Unter- und Mittelstufe einzuführen. Gemeinsam mit der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten soll sie umgesetzt werden. Das Konzept steht und die Zielsetzungen sind formuliert: Die SSA, die einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung des Auftrags der öffentlichen Volksschule leisten soll, wird Ansprech- und Vertrauensstelle für Schülerschaft, Lehrpersonen, Schulleitungen, Eltern und Schulpflege sein und Kinder sowie Jugendliche bei der Bewältigung schwieriger Situationen unterstützen und begleiten. Ihr Beitrag zum Wohlbefinden und dadurch zur Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen wird dabei ebenso erwartet, wie die Zusammenarbeit mit und die Entlastung der Lehrpersonen und der Schulleitung. Projekte wie beispielsweise Gewaltoder Suchtprävention sollen von der SSA angeregt und mitgetragen werden. Neu ist dies nicht. Die Schulsozialarbeit ist an zahlreichen Schulen im Bezirk bereits eingeführt und das Fazit des Fachleiters AJB für die SSA im Bezirk Affoltern, Ady Baur-Lichter, ist erfreulich: «In den meisten Schulen ist

die SSA ein gut genutztes Angebot.» Und auch das Plädoyer von Anja Sijka, Schulsozialarbeiterin der Schulen Hedingen, fällt deutlich zu Gunsten der SSA an den Schulen aus: «Klar, ist es früher auch ohne Schulsozialarbeit gegangen, denn ‹gehen› tut es immer… irgendwie. Die Frage ist allerdings: auf wessen Kosten? Die Schulen verstehen sich heute als Orte, wo auf vielfältigere Art und Weise gelernt wird als früher. Die ganze Gesellschaft hat sich verändert und es sind weitere zusätzliche Anforderungen an die Schule, an Schülerinnen und Schüler sowie weitere Problematiken und Themen entstanden, die den Druck auf Lehrpersonen, Eltern und Jugendliche verstärken. Familiensituationen sind vielseitiger geworden, Mobbingfälle nehmen zu oder werden schneller erkannt, verschiedenste Einflüsse und Versuchungen prasseln auf die Schüler ein – Präventionsarbeit wird immer wichtiger. Dadurch werden alle Beteiligten mehr gefordert und in der Schule sind weitere Ressourcen nötig, wie z.B. Psychomotorik, Schulleitung und eben auch Schulsozialarbeit, welche sich mit dem Fokus auf das Wohl des Kindes einbringt.»

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Freitag, 18. Mai 2012

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Ferienzuhause auf Zeit für Kinder

Die alte Halle muss weichen. Albisbrunn-Gesamtleiter Ruedi Jans (links) und Toni Schönbächler, verantwortlich für die Spendenkampagne. (Bild Thomas Stöckli)

Minergie-Halle mit Photovoltaik Rückbau der alten Albisbrunn-Turnhalle hat begonnen Normmasse und ein Aufenthaltsbereich, Kraftraum und Kletterwand, zeitgemässe sanitäre Anlagen und Minergie-Standard – einiges spricht für den Neubau der Albisbrunn-Sporthalle. Im Sommer 2013 soll diese bezugsbereit sein. ................................................... von thomas stöckli Sanierung oder Neubau? Vor dieser Frage stand die Stiftung Albisbrunn. Dass Investitionen nötig werden, steht bereits seit sechs Jahren fest: Die Fens-

ter-Fassade hat sich abgesenkt, der Hallenboden ist schadhaft und die sanitären Anlagen nicht mehr zeitgemäss, um nur die grössten Mängel zu nennen. Statt einer Renovation der 40 Jahre alten Halle für 1,6 Mio. hat man sich nun für einen Neubau entschieden. So entsteht an gleicher Stelle eine Minergie-Halle aus Stahl und Beton. Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage Strom erzeugen.

Sportliche Aktivitäten nun vorwiegend im Freien «Sport bietet die Möglichkeit, soziales Lernen zu üben», sagt Albisbrunn-Ge-

samtleiter Ruedi Jans. Die Halle ist für Schule und Sozialpädagogik wichtig, aber auch für die Freizeitgestaltung der Jugendlichen. So verfügt sie zusätzlich zum Standard einer modernen Sporthalle über einen Fitnessraum und eine Kletterwand. Dazu wird der Baukörper an der Stirnseite um sechs Meter verlängert. Die Halle selber entspricht der Magglinger Norm, so hält man sich die Möglichkeit offen, künftig mit einem Team Albisbrunn etwa an einem UnihockeyMeisterschaftsbetrieb teilnehmen zu können. Ein Aufenthaltsbereich mit Blick in die Halle im Obergeschoss gewährleistet, dass auch an einem Tur-

nier die ganze Spielfläche genutzt werden kann. Vergangenen Montag ist der Bagger aufgefahren, um das alte Turnhallengebäude abzureissen. Der Spatenstich für den Neubau erfolgt am 4. Juni – bis im Sommer hofft man auch das Spendenziel von 1,75 Mio. Franken erreicht zu haben – und pünktlich aufs Schuljahr 2013/2014 soll die neue Halle betriebsbereit sein. Bis auf Weiteres finden die sportlichen Aktivitäten im Albisbrunn vorwiegend im Freien aber auch extern statt. Im Winter bietet die Primarschule Kappel dann die Möglichkeit, ihre Turnhalle zu nutzen.

KiTi-Hof lädt ein Am Sonntag, 20. Mai, 10 bis 16 Uhr, findet auf dem KiTi-Hof in Baar-Blickensdorf ein Tag der offenen Tür statt. Neben Reitvorführungen gibt es musikalische Unterhaltung. Und auf die grossen und kleinen Gäste warten an diesem Tag viele Ponys zum Reiten, ein Streichelzoo, Büchsenwerfen und vieles mehr. Weitere Informationen, auch zu Anlässen und Ferienangeboten, unter www.kitihof.ch oder Telefon 078 866 16 42.

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Pony-Nachwuchs.

Feststimmung auf dem KiTi-Hof. (Bilder zvg.)

Eine vierwöchige Ferienaktion steht jährlich im Mittelpunkt des Vereins Schweizer Gasteltern. Dabei werden ostdeutsche Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen in Schweizer Gastfamilien untergebracht, was für die Kleinen Erlebnis, Erholung, Stabilität und Geborgenheit bedeutet. Auch für die Ferienaktion 2012, welche vom 21. Juli bis zum 18. August dauert, werden Gasteltern gesucht. Bereits seit über 20 Jahren besteht der Verein Schweizer Gasteltern (VSG), der in dieser Zeit bei vielen Gastkindern aus dem ehemaligen Ostdeutschland – aber auch bei den Gasteltern – für Freude, Erfahrungen und unvergessliche Momente gesorgt hat. Die Vision des VSG fängt aber bei der Ferienvermittlung erst an. Der Verein mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern und Gasteltern will den Kindern aus dem ehemaligen Ostdeutschland – die in der Regel zwischen sechs und zwölf Jahre alt sind – vielmehr neue Perspektiven aufzeigen. (Infos: www.gasteltern.ch)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Angela Stutz-Christen feiert am Sonntag, 20. Mai, in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Frieda Salzmann-Bingesser, wohnhaft in Maschwanden, feiert am 19. Mai ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen noch viele schöne Stunden im geliebten Garten.


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Freitag, 18. Mai 2012

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Eine Spitex-Organisation fürs ganze Säuliamt Die drei Spitex-Vereine im Bezirk begeben sich unter ein gemeinsames Dach Die drei Spitex-Vereine Oberamt, Affoltern/Aeugst/Hedingen und Knonaueramt Nord-West beschlossen letzte Woche anlässlich ihrer Generalversammlungen oppositionslos, sich zu einer einzigen Organisation im Säuliamt zusammenzuschliessen.

Leana Müller-Schmidt und Daniela Baumgartner wurden für ihre 15 bzw. 5 Dienstjahre geehrt. Alt Gemeindepräsidentin Irene Enderli dankte im Anschluss an die Abstimmung für die durch die Fusion gestärkte Gesundheitsversorgung im Bezirk.

Bedeutender Schritt für die Gesundheit in der Region

................................................... von martin mullis Die erste Generalversammlung der Spitex Oberamt am letzten Dienstag im Gemeindesaal in Hausen verlief unter der Leitung der Präsidentin Renate Weisbrod ruhig und speditiv. Die knapp 40 anwesenden Mitglieder stimmten allen Traktandenpunkten zu. Insbesondere zeigte sich die Versammlung mit dem Beschluss zur Fusion einverstanden. Präsidentin Renate Weisbrod betonte ihre Freude, dass am Ende ihrer 20-jährigen präsidialen Führung das Weiterbestehen der Spitex-Organisation mit diesem zukunftsgerichteten Entscheid gesichert sei. Ursula Brun wurde nach 29 Jahren Spitexdienst pensioniert und mit grossem Dank für ihren ausserordentlichen Einsatz verabschiedet.

Einstimmige Zustimmung zur Fusion Nur einen Tag später lud der SpitexVerein Affoltern/Aeugst/Hedingen seine Mitglieder ebenfalls zur Generalversammlung ein. Wie auch in Hausen orientierte der externe Projektleiter anzeige

Freuen sich über die Zustimmung zur Fusion: Die Projektbegleiterin Verena Bieri (2.v.r.), die bisherige Präsidentin Renate Weisbrod und die Präsidenten Leonhard Grimmer (links) und Marcel Eicher. (Bild Martin Mullis) Jürg Brändli über das Haupttraktandum der Vereinsfusion. Präsident Leonard Grimmer durfte mit der einstimmigen Zustimmung zum Zusammen-

schluss der Spitex-Vereine im Knonauer Amt feststellen, dass es den Verantwortlichen offensichtlich gelungen ist, die Zusammenführung als eine Chan-

ce für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft darzustellen. Sämtliche übrigen Traktandenpunkte passierten ebenfalls diskussionslos.

Die Generalversammlung des Spitexvereins Knonaueramt Nord-West am Freitag im Kirchgemeindehaus in Bonstetten behandelte die ordentlichen Traktanden rasch und ohne Opposition. Geschäftsleiterin Verena Bieri orientierte über zahlreiche Projekte, die zusätzlich zum Tagesgeschäft alle Beteiligten gefordert hätten. Auch im vergangenen Jahr wurde der Betrieb von der Firma Qualitool zertifiziert. Die Versammlung folgte dann mit dem einstimmigen Beschluss zur Fusion den beiden vorangegangenen Versammlungen. Damit wurde im Säuliamt ein bedeutender Schritt Richtung einer zukunftsorientierten und integrierten Gesundheitsregion vollzogen. Als nächste Massnahmen für die endgültige Zusammenführung stehen nun die Arbeiten für den Abschluss von neuen Leistungsvereinbarungen mit allen 14 Gemeinden im Vordergrund. Ab dem 1. Januar 2013 dürfte dann der Verein Spitex Knonaueramt dem ganzen Bezirk seine wichtigen und durchaus auch sehr begehrten Leistungen anbieten.


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Freitag, 18. Mai 2012

Ein Tipi auf dem Pausenplatz In der Primarschule Zwillikon funktioniert die Mitwirkung von Eltern und Schülern ................................................... von thomas stöckli «Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage – jeder Tag ist gut, weil du am Leben bist», so eine alte Weisheit. Entsprechend gross war kürzlich die Freude unter den jungen Zwilliker Indianern, als sie auf dem Pausenplatz ihr Tipi einweihen durften. Um das grosse Zelt betreten zu dürfen, mussten die Primarschüler und Kindergärtler allerdings zuerst ein Rätsel lösen und sich schminken lassen. Im Tipi erhielt dann jedes Kind einen indianischen Namen. «Ich heisse ‹Grauer Wolf›», verrät ein Kindergärtler ganz stolz.

Elternrat zog den Schülerrat hinzu Das Geld für das neue Zelt kommt ursprünglich von Schule und Elternhaus Sektion Affoltern. Der Verein hat sich an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 7. März aufgelöst und einen beachtlichen Betrag aus der Vereinskasse an die Elternratspräsidentinnen der drei Schuleinheiten Affolterns und Zwillikons übergeben. Der Elternrat Zwillikon hat darauf den Schülerrat beauftragt, eine Ideenliste zu erstellen, was man mit dem Geld anstellen könnte. So kam man gemeinsam auf die Idee, ein Tipi zu erwerben. Das Tipi bleibt bis auf Weiteres auf dem Pausenplatz zwischen Kindergarten und Turnhalle stehen. Die Schule stellt den Platz zur Verfügung, um Pflege und Unterhalt kümmert sich der Elternrat.

Kindergärtler präsentieren stolz ihren neuen indianischen Namen. (Bilder Irene Scheurer/Thomas Stöckli)

Kinder des Schülerrates (links) mit Claudia Ruoss und Fredy Früh vom Elternrat.

Zwilliker Indianer und Squaws.

Die Schulkinder freuen sich, ihr neues Tipi einweihen zu können.

In Hedingen steht die Welt still Die Primarschule Hedingen im Projektwochenfieber

1000 Leute verfolgten auf dem Innenhof die Anfangs- und Schlussszene. (Bilder zvg.)

Man stelle sich vor, die Welt bliebe plötzlich stehen, nichts ginge mehr und auch die gescheitesten Wissenschaftler wären ratlos, was zu tun ist. Dies ist die dramatische Ausgangslage der Geschichte, in welche die ganze Primarschule Hedingen während ihrer Projektwoche vom 4. bis 10. Mai eingetaucht ist. Um die Welt wieder in Gang zu bringen, muss das uralte Wissen der Elemente wieder gefunden werden, welches an geheimen Orten schlummert. In einundzwanzig altersdurchmischten Projektgruppen machten sich die Kinder auf die Reise und stellten diese Suche auf sehr vielfältige und kreative Weise dar. So entstanden Schattenspiele, Theater, Tänze, Filme, Geschichten, Miniaturwelten, Erlebniswege und noch viele andere Darstellungsformen, in welchen immer ein Stück des verlorenen Elementes gefunden wurde. Schliesslich konnte die riesige Erdkugel auf dem Schulhausdach wieder in Gang gebracht werden.

Abschlussfest als Höhepunkt

Suche nach dem uralten Wissen der Elemente.

Die verschiedenen Tanzvorführungen waren poetische und kreative Höhepunkte.

Höhepunkt der Projektwoche war dann natürlich das grosse Abschlussfest, an dem die Eltern und andere Interessierte die verschiedenen Projekte besuchen konnten und auch kulinarisch verwöhnt wurden. Eine Klasse der Sekundarstufe und die Elternmitwirkung organisierten diverse Festbetriebe und trugen mit grossem Engagement ihrerseits zum Gelingen des Festes bei. So endete eine tolle Projektwoche und gar mancher wird in Zukunft vielleicht hin und wieder denken: «Man stelle sich vor, die Welt bliebe plötzlich stehen…»


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Freitag, 18. Mai 2012

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Faszinierende Reise in tiefe Vergangenheit Licht ins Dunkel des Gilgamesch-Epos – Christian Schneebeli macht es möglich Christian Schneebeli aus Affoltern tauchte ein in die Welt der Epen und Mythen, wie sie vor rund 4000 Jahren niedergeschrieben worden waren. Dabei gelang es ihm, die zweite Tafel des zur Weltliteratur gehörenden Gilgamesch-Epos zu ergänzen. Impuls Mittelschule zeichnete ihn dafür aus. ................................................... von daniel wagner Auch dieses Jahr erstaunt die Vielfalt der geschriebenen Maturitätsarbeiten. Die 50 besten des Kantons sind bis zum 25. Mai im Stadthaus Zürich zu sehen. Nicht nur Niklaus Messerlis Arbeit «Head-up-Display» trägt junges Forschen aus dem Knonauer Amt hinaus in die Zürcher Metropole (im «Anzeiger» vom 11. Mai). Zu den vor Wochenfrist prämierten Arbeiten gehört auch jene von Christian Schneebeli aus Affoltern. Sie trägt den Titel «Ergänzung der zweiten Tafel des Gilgamesch-Epos». Verfasst hatte der 22-Jährige seine Arbeit an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene (KME), wo er nach seiner Informatiker-Lehre die Matur auf dem zweiten Bildungsweg nachholte.

Ein schwieriges Unterfangen Worum geht es beim Gilgamesch-Epos und den insgesamt zwölf Tafeln? Der Maturand nimmt Interessierte mit auf eine Zeitreise, 4000 Jahre zurück in die tiefe Vergangenheit: «Das Gilgamesch-Epos ist eine uralte Sage, die bereits 2100 Jahre vor Christus in Form von Hofgesängen bekannt war und die heute zweifellos zur Weltliteratur zu zählen ist.» Christian Schneebeli kaufte das Werk vor zwei Jahren mehr zufällig. «Nach dem Verschlingen der spannenden Lektüre trieb mich ein Drang zur Recherche, der wochenlang anhielt. Dabei erkannte ich die Bedeutung des Werks», führt er einleitend in seiner 48 Seiten umfassenden Dokumentation aus. In seiner

Maturitätsarbeit befasste er sich nicht nur mit der Untersuchung des über hundert Seiten dicken Gesamtwerks. Vielmehr wagte er das schwierige Unterfangen, die zweite Tafel zu komplettieren. Christian Schneebelis Schilderungen bringen seine Begeisterung für diese nicht alltägliche Herausforderung zum Ausdruck. «Das GilgameschEpos stammt aus einer Kultur, die lange vor unserer Zeit bereits verschiedene literarische Werke in Tontafeln drückte. Dieses bemerkenswerte Volk waren die Sumerer, die Erfinder der Keilschrift. Es ist unglaublich faszinierend, dass sie zu Zeiten, als die Menschheit entwicklungstechnisch noch in den Kinderschuhen war, ein Epos mit Versmass und solcher Vielschichtigkeit verfassen konnten, in dem sich ein einst tyrannischer Herrscher durch psychologische Krisen, Erfahrung und schliesslich durch Einsicht zu einem tugendhaften und weisen König von Uruk/Mesopotamien entwickelt.» Die Stadt Uruk wurde seinerzeit am Fluss Euphrat auf dem heutigen Staatsgebiet des Irak gebaut. Die gut erhaltene Ruinenstätte zeugt noch heute von der Heimat des legendären Herrschers.

Hohe Ansprüche gesetzt Der Jungforscher analysierte die ninivitische Fassung des Gilgamesch-Epos sprachlich und inhaltlich. Dadurch konnte er die fehlenden Textabschnitte der zweiten Tafel des Werkes ergänzen. Er stellte hohe Ansprüche an seine Umsetzung: «Die Handlungen sollten einen verständlichen und sinnvollen Verlauf nehmen und die Art der Sprache beibehalten werden.» Dies machte tiefgründige Recherchen notwendig. Auf der anderen Seite waren auch kreatives Denken und Fantasie gefragt, um die Texte der zerbrochenen und nicht kompletten zweiten Tafel ergänzen zu können. Einleitend zu einer der insgesamt sechs gefüllten Lücken fasst Christian Schneebeli den Inhalt der erhaltenen Fragmente wie folgt zusammen: «In

Rückblick auf vier Jahrtausende: Christian Schneebeli ergründete das zur Weltliteratur zählende Gilgamesch-Epos. (Bild Daniel Wagner)

diesem Abschnitt kämpft Gilgamesch mit Enkidu. Wie aus den nachfolgenden Versen ersichtlich ist, bleibt der Kampf unentschieden und sie werden Freunde. Die Lücke endet mit einer Rede von Gilgamesch an Ninsun. Er hat Enkidu also zu seiner Mutter gebracht und stellt ihn ihr vor.»

Geschichte hat ein Happyend Nach seiner akribischen Analyse schildert der Maturand das Happyend nach dem unentschiedenen Kampf zwischen den beiden Widersachern wie folgt: «Ich möchte dein Freund und Ratgeber sein, dein Freund und Ratgeber sein, das will ich. Ich bin dein Ge-

fährte, die Axt an deiner Seite, aus schlimmer Schlacht werde ich dich retten, immer wieder. Durch die Wildnis werde ich dich führen, dich ermutigen und dir im Kampfe beistehen!» Geduld und eine gewisse Hartnäckigkeit seien unerlässlich gewesen, um den fehlenden Passagen auf den Grund zu gehen. Dabei kam dem künftigen Mathematik-Studenten das Flair für analytisches Denken zugute: «Ich stellte unter anderem fest, dass sich gewisse wichtige Passagen mehrmals wiederholen, um sie damals für den Leser einprägsamer zu machen. An derartigen Regelmässigkeiten konnte ich mich unter anderem orientieren.»

Betreuerin Anne Broger attestiert die eindrückliche Leistung des Maturanden: «Ein solches Unterfangen setzt eine grosse Vertrautheit mit dem Inhalt und der komplizierten Überlieferungsgeschichte des Gilgamesch-Epos voraus. Erforderlich ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Erzählstruktur, Sprache, Form und dem Stil.» Als unerlässlich bezeichnet die Expertin das vertiefte Verständnis für die notwendige Aufarbeitung des historischen und kulturellen Kontextes. «Bock auf Wissen – Matur pur». Ausstellung der von Impuls Mittelschule ausgezeichneten Maturitätsarbeiten, bis zum 25. Mai im Stadthaus Zürich. Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr, www.maturitätsarbeit.ch.

Betreibungszahlen bleiben bezirksweit auf hohem Niveau Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirks Affoltern tagte in Bonstetten Die Präsidentin des Verbandes der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamtinnen und -beamten des Bezirkes Affoltern, Vreni Moroff, konnte eine grosse Zahl an aktiven Mitgliedern aus den drei Amtskreisen sowie Gäste und Ehemalige im Restaurant Oktogon in Bonstetten zur ordentlichen Jahresversammlung begrüssen. Speziell willkommen hiess sie den Jahresversammlung im «Oktogon». (Bild zvg.) Vertreter der Fachaufsicht Betreibungsinspektor-Stellver- Burri, Aktuarin (BA Bonstetten). Vertreter Ivan Vagnato. Die Präsidentin bandspräsidentin Moroff erläuterte in informierte über die Ämterverteilung ihrem Jahresbericht unter anderem innerhalb des Vorstandes, welche die die Statistik. So wurde festgestellt, Gewählten nach der letztjährigen Ver- dass im Jahr 2011 im Bezirk Affoltern sammlung vorgenommen haben: Vre- insgesamt 8873 Zahlungsbefehle ausni Moroff, Präsidentin (BA Hausen, an gestellt worden sind. Das ist gegender Jahresversammlung 2011 ge- über dem Jahr 2010 mit 8978 Zahwählt), Renato Günthardt, Vizepräsi- lungsbefehlen eine leichte Abnahme dent (BA Affoltern), Nathalie Frei, Kas- von 1,17 %. Die vollzogenen Pfändunsierin (BA Affoltern) und Tanja Michel gen haben im Jahr 2011 im Bezirk Af-

foltern zugenommen, das heisst von 3827 vollzogenen Pfändungen im Jahr 2010 auf 3952 Vollzüge im Jahr 2011 (+ 3,27 %). Die bezirksweit auf hohem Niveau bleibenden Betreibungszahlen und der Anstieg bei den arbeitsintensiven Pfändungen haben bewirkt, dass auch im Jahr 2011 die Arbeitsbelastung in den drei Betreibungskreisen des Bezirks Affoltern sehr hoch war und von den Amtsleitungen zusam-

men mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr grosses Engagement und viel Einsatz erforderte. Vreni Moroff kam in ihrem Jahresbericht auch auf die Reorganisation des Betreibungswesens im Bezirk Affoltern zu sprechen. Die drei gebildeten Betreibungskreise mit den Ämtern Affoltern, Bonstetten und Hausen bestehen nun schon seit mehr als anderthalb Jahren und haben sich in dieser Zeit bewährt und gefestigt. Die Einarbeitungsphase bei den drei Ämtern verlief zufriedenstellend und alle Ämter funktionieren gut. Als neues Aktivmitglied wurde Martina Pfeiffer (BA Hausen) einstimmig aufgenommen. Der Mitgliederbestand des neu strukturierten Verbandes besteht derzeit aus elf Aktivmitgliedern, sechs Ehrenmitgliedern und sieben Passivmitgliedern. Die von Kassierin Nathalie Frei vorgestellte Jahresrechnung wurde, nach Verlesen des Berichtes der Revisorinnen Brigitte Vetrella und Andrea Laubacher, von den Mitgliedern einstimmig abgenommen. Betreibungsinspektor-Stellvertreter Ivan Vagnato blickte in seinem Grusswort auf das Jahr 2011 zurück und erwähnte dabei vor allem die vielen Veränderungen im Gesetzesbe-

reich aber auch die vielen neuen Projekte, wie zum Beispiel E-SchKG. Im Namen des Verbandes der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Bezirks Affoltern: Renato Günthardt

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Freitag, 18. Mai 2012

Wertschätzung über Generationengrenzen hinweg Senior im Klassenzimmer: Martin Gossweiler engagiert sich für die Pro Senectute Kanton Zürich Pro Senectute Kanton Zürich vermittelt Seniorinnen und Senioren als Freiwillige in Schulen, Horte und Kindergärten. Der pensionierte Primarlehrer Martin Gossweiler engagiert sich seit sechs Jahren in der Primarschule Mettmenstetten. ................................................... von thomas stöckli Immer wieder hat er gesehen, wie die Schulkinder vor seinem Haus vorbeilaufen, sich gefragt, was sie wohl erlebt haben und mit etwas Wehmut an die eigene Schulzeit zurückgedacht. Als nach dem Tod seiner Frau eine Schulpflegerin Martin Gossweiler vorschlug, bei «Generationen im Klassenzimmer» mitzuwirken, war der pensionierte Primarlehrer deshalb gerne dabei. «Jetzt kann ich wieder Anteil nehmen am Erleben der Kinder in der heutigen Schule – das freut und belebt mich» so Gossweiler.

Zwei Lektionen pro Woche Mit einem kleinen Grüppchen sitzt der 73-Jährige in einem Arbeitszimmer im Schulhaus Gramatt. Gemeinsam repetieren sie, wie sich Brüche ins Dezimalsystem umrechnen lassen. Dabei stellt der Senior auch immer wieder Bezug zur Realität her: Wie viel bringt die Serviertochter, wenn man im «Rössli» einen Drittel Liter Mineralwasser bestellt? Wie viele Stellen hinter dem Komma muss man beachten, wenn es darum geht, zwei Drittel Kilometer Strasse neu zu teeren? Und wie steht es bei einem Tunnel? Die vier Schüler sind voll dabei, sie rechnen, überlegen und argumentieren. Zwei Lektionen pro Woche ist Martin Gossweiler bei den Sechstkläss-

lern von Philipp Zumbühl an der Primarschule Mettmenstetten. Dazu begleitet er sie auf Schulreisen und Exkursionen, hilft bei der Planung und Durchführung von Schulanlässen. Eine «unglaubliche Bereicherung» sei der Senior, sagt der Klassenlehrer: «Die Klassen haben sich immer gefreut, wenn er gekommen ist.» Er selber schätzt an der Zusammenarbeit die Gelassenheit, die ältere Menschen oft mitbringen und die zusätzliche Perspektive. Die Zusammenarbeit könne allerdings nur klappen, wenn auch die Beziehung stimmt, sind sich beide einig.

Ein «Klassen-Grossvater» «Kinder sind das Wichtigste für die Zukunft», sagt Martin Gossweiler. Als er vor sechs Jahren begann, sich für «Generationen im Klassenzimmer» zu engagieren, hat er selber noch Lektionen gegeben. Die Spannkraft, die es dazu braucht, kann er nun nicht mehr aufbringen. Lieber arbeitet er mit Schülern in Einzelförderung oder kleinen Gruppen. Er unterstützt beim Üben, beim Vorbereiten von Vorträgen und hilft, wenn etwas unklar ist. Gemeinsam mit Zumbühl hält er regelmässig Rückschau, um die Form der Zusammenarbeit fliessend neu zu planen. «Mein Kollege ist sehr offen für alle Anpassungen», sagt Gossweiler. Seine Aufgabe sieht der pensionierte Primarlehrer nicht mehr darin, Kinder zu unterrichten, sondern, ihnen Wertschätzung entgegenzubringen – etwas, worin er den Lehrer auf ideale Weise unterstützen kann. «Ich bin ein Klassen-Grossvater», sagt der 73-Jährige über sich selber. Und als solcher lernt er auch selber viel von den Kindern, etwa über Comics wie die Simpsons. Ein Schüler war es auch, der den Hobby-Imker auf die

Martin Gossweiler arbeitet mit Schülern in kleinen Gruppen. (Bild Thomas Stöckli) Idee gebracht hat, sich auf dem Rücken unter die «Anflugschneise» des Bienenhauses zu legen. «Jetzt ist mir ganz friedlich zumute», sagte der Schüler, nachdem er dem Bienenflug von unten eine Weile zugesehen und dem harmonisierenden Summen gelauscht hatte.

Jeder Tag ist eine Chance Sein Engagement für «Generationen im Klassenzimmer» zeigt auch über die Schule hinaus Wirkung. «Ich erlebe immer wieder Überraschungen», verrät Martin Gossweiler. So haben

Zum Abschluss ein Kindertanzen Gelungener Nachmittag der offenen Tür im Familienzentrum Obwohl die Eisheiligen am vergangenen Samstag teilweise die Strassen leerfegten, besuchten über 60 Mütter und Väter mit ihren Kindern das Ämtler Familienzentrum am Kronenplatz in Affoltern. Eltern stöberten in der Infothek oder unterhielten sich im Müze-Kafi während ihre Kinder die Räume der Spielgruppe erkundeten, in die einige von ihnen bald eintreten werden. Aber auch die Kleiderbörse mit ihrem grossen Sortiment und das Basteln eines Muttertagsgeschenks in der Kinderhüeti erhielten regen Zulauf. Eine Frau, kürzlich aus Basel zugezogen und dort regelmässig Gast in einem Familienzentrum, freute sich, am neuen Wohnort wiederum ein Familienzentrum anzutreffen. Sie nahm sich viel Zeit, das Haus und seine Angebote zusammen mit ihren drei Kindern kennen zu lernen. Auch wenn die einen oder andern Kinder noch etwas warten müssen, bis sie an den Angeboten des Sommerferienplausches teilnehmen können, ist es gut zu wissen, dass es das gibt. Die Besucher schätzten die Anwesenheit der Mütterberaterin, der Krippen- und Spielgruppenleiterin, das zeigte sich in den vielen angeregten Gesprächen zwischen Angebotsleiterinnen und Eltern. Einzelne Mütter interessierten sich auch für eine Mitar-

ihn Kinder schon im Garten wirken sehen und spontan gefragt, ob sie ihm helfen könnten. Im Dorf rufen ihm die Schüler schon mal quer über die Strasse im Chor «Grüezi Herr Gossweiler!» zu und auch die Eltern kennen ihn namentlich. «Es tut gut, in der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden», sagt der Rentner, der sich für die Pro Senectute Kanton Zürich übrigens auch im Besuchsdienst engagiert und im Fahrdienst für Senioren, die nicht mehr mobil sind. «Die wechselnden menschlichen Kontakte sind etwas vom Schönsten am Rentner-Alter», sagt er. Im Besuchsdienst ist er näm-

lich oft der Jüngere – und erlebt Dankbarkeit für die Aufmerksamkeit, die er bei seinen Besuchen schenkt. Bei allem, was er tut, hält sich Gossweiler immer die Endlichkeit des Lebens vor Augen. «Abschiedlich leben» nennt er das und betont: «Das bedeutet nicht, dass ich lebensmüde bin – im Gegenteil: Jeder Tag soll eine Bedeutung haben. Jeder Tag ist eine Chance, etwas Positives zu sehen und einen Schritt zu machen – alleine oder mit jemandem zusammen.» Infos: zh.pro-senectute.ch (unter «Ihr Engagement», «Generationen im Klassenzimmer»).

Frühlingssammlung der Stiftung Spital Affoltern Der Stiftungsrat dankt für alle Spenden Die Frühlingssammlung der Stiftung Spital Affoltern startet ab sofort. Speziell unterstützt wird die Palliativstation in der Villa Sonnenberg.

Fröhliches Kindertanzen im Bezirks-Familienzentrum. (Bild zvg.) beit in der Kinderhüeti oder im Kafi, was die Müze-Betriebsleiterin Sandra Forno gerne aufnahm, denn der Verein Mütterzentrum lebt vom Engagement der Mütter und Väter und freut sich über neue Mitglieder.

Lebhaftes Kommen und Gehen Auch die Mitarbeitenden und die freiwillig Engagierten des Familienzentrums Affoltern nahmen die Gelegenheit wahr, sich gegenseitig zu besuchen oder sich zu einem Schwatz zu treffen. Denn meist bleibt während der Arbeit im Haus wenig Zeit für den Austausch untereinander. Das bunte und lebhafte Kommen und Gehen auf allen vier Stockwerken

zeigte, dass sich die Kinder im Haus wohlfühlten. «Mami, wänn gömmer wieder dahii?», tönte es von einem kleinen Jungen, der vom kindgerecht gestalteten Nachmittag offensichtlich angetan war! Der Anlass fand einen würdigen Abschluss mit einem fröhlichen Kindertanzen, das von Alevtina Roost, der Leiterin Spielerisches Tanzen, liebevoll und kompetent angeleitet wurde. Übrigens ist der Verein Müttezentrum noch auf der Suche nach Verstärkung und sucht zwei Vorstandsmitglieder für die Ressorts Aktuariat und Finanzen. Infos bei Eliane Studer Kilchenmann, Telefon 044 761 27 21.

Das Spital Affoltern darf auf starken Rückhalt in der Bevölkerung des Bezirks Affoltern zählen. Der neu geltende Leistungsauftrag des Kantons deckt die Gesundheits-Grundversorgung ab, angefangen bei der Frauenklinik mit jährlich hunderten von Geburten bis hin zur Möglichkeit, in der Palliativstation während der letzten Tage des Lebens mit einfühlsamer Pflege ernst genommen zu werden. Das Modell Affoltern, das auch in Zukunft wegweisend in der Behandlung von Patienten sein soll, hat dazu wesentlich beigetragen. Ein wichtiges Ziel der Stiftung Spital Affoltern ist die Weiterentwicklung des Spitals und des Modells Affoltern. Der Stiftungsrat legt sein Augenmerk darauf und ist der Ansicht, dass neben der Altersversorgung ebenso stark auch die gesamtheitliche internmedizinische, chirurgische, gynäkologisch-geburtshilfliche und psychiatrische Grundversorgung aller Altersgruppen von der Geburt bis zum Tod wie bisher zum Wohl der gesamten Bezirksbevölkerung weiter gepflegt werden soll.

Speziell aber unterstützt die Stiftung Spital Affoltern die Palliativstation in der Villa Sonnenberg. Diese ist nun seit gut zwei Jahren in Betrieb und geniesst einen hervorragenden Ruf, auch in angrenzenden Bezirken und Kantonen. Mit der Aufnahme auf der Spitalliste des Kantons Zug ab 1. Januar 2012 hat sie Verstärkung erfahren. Im neuen Flyer der Stiftung können die wichtigsten Fakten nachgelesen werden. Das Titelbild, gemalt von einer Patientin, symbolisiert, was das Spital Affoltern ausmacht und was so wichtig für sein Fortbestehen, aber auch für die Palliativstation ist. Das starke Herz mit seinen aussagekräftigen Farben, spricht alle an, Bevölkerung, Patienten, im Spital Tätige und auch Spenderinnen und Spender. So soll es auch in Zukunft bleiben, unser Spital mit seiner vernetzten Gesundheitsversorgung für und mit uns allen. Die Frühlingssammlung der Stiftung Spital Affoltern startet in der heutigen Ausgabe des «Anzeigers» mit der Beilage des neuen Flyers mit Einzahlungsschein. Der Stiftungsrat dankt herzlich für alle Spenden auf das Postkonto 85-391373-1, die dazu beitragen, unser Spital und im Speziellen die Palliativstation zu unterstützen. Irene Enderli, Stiftungsratspräsidentin


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Hohe Dichte an homöopathischen Ärzten im Knonauer Amt erhalten 25 Jahre Homöopathische Arztpraxis Heinrich Suter in Bickwil-Obfelden ................................................... von peter leemann

V

or Kurzem feierte Dr. med. Heini Suter das 25-jährige Jubiläum seiner Praxis zusammen mit Freunden, Kollegen und Gästen in Obfelden-Bickwil. In seinen Begrüssungsworten fasste der Homöopath einige Stationen seines Wirkens im vergangenen Vierteljahrhundert zusammen. Dass heute am Brunnenweg 8 über ein Dutzend verschiedene ärztliche und nichtärztliche Therapeutinnen und Therapeuten ihren Patienten zur Verfügung stehen, ist ein wesentlicher Meilenstein seines vielfältigen Engagements.

Architekt, der vom Kurhäuschen träumt Bereits am Anfang seiner Berufsausbildung begann sich ein ungewöhnlicher Weg abzuzeichnen. Nach erfolgreichem Architekturstudium an der ETH Zürich war Heini Suter mit seinen Visionen noch lange nicht am Ziel. Mehr und mehr begann sich der in Wiedikon aufgewachsene Städter für die Komplementärmedizin zu interessieren. Schon bald entschloss er sich, eine Heilpraktikerschule zu absolvieren und seinem ursprünglichen Traum, nämlich dem Betrieb eines Kurhäuschens, zur Wirklichkeit zu verhelfen. Seine Ausbildung verdichtete er mit einem Medizinstudium und erlangte 1984 sein Arztdiplom. Zu seiner Ausbildung zählten notabene interessante Assistenz- und Unterassistenzzeiten in den Abteilungen Chirurgie und Medizin im Spital Affoltern, das damals von den Chefärzten Peider Mohr und Martin Christen geleitet wurde. Nach einer Praxisvertretung in Obfelden wollte der Stadtzürcher Heini Suter aber nichts mehr vom gesunden Landleben wissen, und es zog ihn wieder in urbane Verhältnisse.

aus dem Spital Affoltern und verlegte seine Praxis zunächst nach Affoltern. Offensichtlich war die Landluft des Säuliamtes doch nicht ganz so unattraktiv. Elisabeth und Heini Suter liessen sich vorerst in Maschwanden nieder. Die ausgezeichnete Vernetzung unter Ärzten, Therapeuten und dem Bezirksspital beeindruckte Heini Suter besonders. Waren das nun genug der Veränderungen, kehrte jetzt Ruhe in sein Schaffen ein? Keineswegs, wenn sich auch der Traum vom Kurhäuschen aus praktischen Gründen langsam verflüchtigte, lockten bereits wieder neue Projekte.

Kandidatur als Regierungsrat Als Kämpfer für die Alternativmedizin und mit Blick auf die drohende Verpolitisierung des Gesundheitswesens erkannte er rasch, dass die grösste Hebelwirkung in der Kantonsregierung lag und bewarb sich 1993 trotz geringer Wahlchancen als parteiloser möglicher Nachfolger von Regierungsrat Wiederkehr. Mit einem Stimmenanteil von 17% erzielte er immerhin einen Achtungserfolg, musste jedoch dem Wirbelwind Buschor das Feld überlassen. Dieser forcierte danach die Ökonomisierung des Gesundheitswesens massiv. Dennoch engagierte sich Heini Suter auch künftig gegen Krankenversicherungsgesetze, die zum Nachteil der Alternativmedizin oder zum Schaden von Patienten ohne Zusatzversicherung geschmiedet wurden. Als früherer Vorsitzender der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit vom Schweizerischen Verein homöopathischer Ärztinnen und Ärzte SVHA freut ihn, dass seit dem 1. Januar 2012 homöopathische Behandlungen wieder durch die Grundversicherung (KGV) gedeckt werden. Der SVHA setzte sich damals an vorderster Front für den Einschluss der Komplementärmedizin in die Grundversicherung ein.

Ab nach Zürich – zurück aufs Land 1987 eröffnete Heini Suter zusammen mit einem auf chinesische Medizin spezialisierten Arzt und zwei Psychotherapeutinnen eine Gemeinschaftspraxis an der Wilfriedstrasse in Zürich. Nachdem sich im Bezirk Affoltern ein Bedürfnis nach einer homöopathischen Praxis zeigte, folgte er 1990 einer Anfrage von Christian Hess

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Kriegsgeschädigte Bosnierinnen und Bosnier Der Jugoslawienkrieg hinterliess in den 90er-Jahren Tausende von traumatisierten Menschen. Von den vielen Flüchtlingen, die unter anderem auch im Zentrum Lilienberg Aufnahme fanden, wurden zahlreiche Bosnierinnen und Bosnier aus dem ganzen Kantons-

gebiet durch die Arztpraxis betreut. Zusammen mit einem Psychotherapeuten und einer Kinesiologin wurde mit homöopathischer Unterstützung versucht, einfach und unkompliziert bestmöglich Hilfe zu leisten. Es folgten Reisen in das Krisengebiet, wo Geschädigte vor Ort behandelt wurden. Von jenen, die nicht in den Balkan zurückkehrten, gehören vereinzelte heute noch zu seinen Praxispatienten.

Praxiseröffung Brunnenweg in Bickwil-Obfelden Auf der Suche nach erweiterten Praxisräumen schlug das Herz des Homöopathen sofort höher, als er die alten landwirtschaftlichen Ökonomiegebäude am Brunnenweg 8 in Obfelden besichtigte. Die Gebäulichkeiten boten im Geiste des studierten Architekten so viel Potenzial, dass es genau der richtige Ort für eine neue Herausforderung war. Nachdem nun Regierungsratswahlen kein Thema mehr waren, war wieder Freiraum für Neues vorhanden! 1995 folgte die Praxisverlegung. Das Gebäude umfasst heute zwei Wohnungen, und es finden darin mehr als ein Dutzend Therapeutinnen und Therapeuten Platz (siehe Therapeutenliste). Es erstaunt wohl niemanden, dass die zahlreichen Projekte Heini Suter viel Kraft kosteten, was 1996 zu einer gesundheitlichen Krise führte, die sich vorab in starken und spontan auftretenden Schwindelanfällen äusserten. Er war gezwungen, seine ärztliche Tätigkeit während Monaten stark zu reduzieren und die Beschwerden ebbten erst über Jahre nach und nach ab.

1998 Gründung Bickwiler Forum Bekanntlich lässt sich ein Mensch, der seinen Visionen folgt, nicht so schnell unterkriegen. Denn bereits zwei Jahre später gründete er mit ein paar Mitstreitern das Bickwiler Forum, das jährlich rund zehn Veranstaltungen zu einem breiten Themenspektrum durchführt. Am bekanntesten sind die traditionelle Weihnachtsmatinée und das Frühlingskonzert. Mitunter wurden beispielsweise auch Themen um Geld und Zins oder das Demokratieverständnis aufgegriffen. Das Bickwiler Forum bietet im Praxisfoyer auch eine Lesegruppe und Diskussionsgruppen Raum.

Heini Suter: Vielfältiges Engagement. (Bild zvg.) Die eigene Seele finden Schon seit jungen Jahren begleiteten den Arzt religiöse Fragen und die Suche nach dem eigenen spirituellen Weg. Den Kontakt zur eigenen Seele zu finden, war das Grundthema. Vielfältige Erfahrung in verschiedenen Kulturkreisen prägten Heini Suter auf seinem Weg. Die innere Freiheit des Menschen zu finden erkannte er als wesentlich für die seelische Gesundheit, die auch das Nichteinmischen in das Leben anderer bedinge. Dazu hat ihn der Leitsatz von Paracelsus «Keinem anderen gehöre an, wer sich selbst angehören kann» besonders beeindruckt. Die Delegation von Psychotherapie in seiner Praxis fügt sich wie selbstverständlich in den Rahmen seiner Praxistätigkeit. Über die Jahre ist in der homöopathischen Praxis doch eine ruhigere Gangart eingekehrt, und mit seiner Praxispartnerin Katharina Menzi kann Heini Suter zudem auf berufliche Unterstützung zählen. Nach dem jetzt gefeierten Praxisjubiläum wird Heini Suter in den kommenden Jahren um eine längerfristige Nachfolgeregelung bemüht sein. Es ist ihm ein Anliegen, die hohe Dichte an homöopathischen Ärzten im Knonauer Amt weiterhin zu erhalten. Im beruflichen Rückblick meint er, dass im Vergleich zur Architektur die kreativen Möglichkeiten im medizinischen Bereich schon geringer seien und von einem Arzt ein hohes Mass an Konstanz, Anpassung und Erreichbarkeit gefordert werde. Betrach-

tet man das Wirken von Heini Suter während der letzten 25 Jahre, kommt wohl kaum einer auf die Idee, das kreative Wirken sei da viel zu kurz gekommen. Nur zum KurhäuschenTraum hat es nicht ganz gereicht. Die Vermutung liegt nahe, dass ihm ein Kurhäuschen-Betrieb während 25 Jahren wohl viel zu langweilig gewesen wäre.

Praxis Brunnenweg Rafael Alvarez, Dr. med. Psychiatrie und Psychotherapie FMH Richard Blau – Body Arts, Praxis für Körperarbeit und Massage Rahel Dudli, Craniosacrale Osteopathie/-Therapie, Psychomotorik Heidi Häner, Dr. med. Psychiatrie und Psychotherapie FMH/SFDP Manja U. Jansch-Muser, Craniosacrale Osteopathie/Therapie Dorothee Keller, M.Sc., Psychotherapeutin ASP Vreni Krähenbühl-Keller, Dipl. Atemtherapeutin SBAM Katharina Menzi, med. pract., klassische Homöopathie Rudolf Merkel, med. pract. Craniosacrale Osteopathie/Therapie Doris Nydegger, Psychotherapeutin ASP Maja Rüegg, Psychotherapeutin ASP


Stellenanzeiger

Fernsehgenossenschaft Affoltern a. A.

Einladung an die Genossenschafter zur 36. ordentlichen Generalversammlung Mittwoch, 23. Mai 2012, 19.00 Uhr Restaurant Löwen, Affoltern am Albis Der Vorstand

Ausstellung «Chercher la femme» 6. Mai bis 3. Juni 2012

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Veranstaltungen Musikverein Ottenbach

Frühlingskonzert Samstag, 19. Mai 2012, 20.00 Uhr Festwirtschaft/Nachtessen ab 18.30 Uhr Gemeindesaal Ottenbach ! Alpstübli ◆ Tombola ! Eintritt frei, Kollekte


Forum

Freitag, 18. Mai 2012

Eine nachhaltige und ökologische Sache?

Oase Bibelaas? Was mit dem Flachmoor wirklich geschah

Eine Photovoltaikanlage für das Feuerwehr- und Werkgebäude?, im «Anzeiger» vom 15. Mai.

Oase Bibelaas in einer sehr speziellen Reusslandschaft, Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. Mai.

Der Gemeinderat Mettmenstetten beantragt einen Kredit von 355 000 Franken für die Erstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehr-/Werkgebäudes. Auf der gegen die Rossauerstrasse gerichteten Dachseite sollen 404 Solarmodule installiert werden. Solaranlagen sind im Trend – besonders seit man in Bern den Ausstieg aus der Kernenergie erzwingen will, koste es, was es wolle. Was sind denn eigentlich Solarzellen? Der Hauptbestandteil ist Silizium, das zweithäufigste Element unserer Erde. Wafer aus reinem Silizium können aber lediglich 0,1 kW/m² liefern. Deshalb legiert oder dotiert man die SiliziumWafer z. B. mit dem hochgiftigen Galliumarsenid oder Schwermetallen wie Cadmium oder Indium. Die Leistung steigt dann bis auf das Vierfache, also 0,4 kW/m².

Eine saubere, umweltschonende Energie? Der Gemeinderat setzt sich für den Bau einer Photovoltaikanlage auch deswegen ein, weil das Vorhaben ein Beitrag für eine umweltschonende Energieversorgung sein soll. Wenn man allerdings hört, dass bei der Herstellung von Photovoltaik-Modulen sehr erhebliche Mengen an Chemieabfall entstehen, kann man dieses Argument keinesfalls gelten lassen. Je Kilogramm Reinst-Silizium entstehen sagenhafte 19 kg an Chemieabfällen! Warum wohl wurde die einstige Wafer-Produktion von Philips in Zürich geschlossen? Die Herstellung der Panels ist also alles andere als sauber oder ökologisch. Es ist deshalb unehrlich, wenn die sog. SwisscleantechLobby den Solarstrom als grün und sauber bezeichnet und dafür die Chinesen und Koreaner die Drecksarbeit für uns machen lässt. Wie Letztere mit Chemieabfällen umgehen, dürfte hinreichend bekannt sein. Für uns global

denkende Schweizer lautet die Konsequenz, dass damit für die Umwelt rein gar nichts gewonnen ist, im Gegenteil. Was in der Diskussion um den Solarstrom gerne unterschlagen wird: Auch Solarzellen leben nicht ewig. Der Gemeinderat geht von einer Lebensdauer von 25 Jahren aus, dann müssen die Panels entsorgt werden. Die Entsorgung der Solarzellen ist jedoch keineswegs gelöst. Die bei der Dotierung verwendeten Stoffe (Arsen, Cadmium, Gallium, Telluride etc.) sind schwere Umweltgifte.

Gefährdung der Bevölkerung Was passiert übrigens mit den Solarpanels bei einem Brand? Die Solarzellen kann man nicht abschalten und diese werden das Löschwasser zu Knallgas elektrolysieren, mit der Folge einer Wasserstoffexplosion wie in Fukushima. Weiter werden die oben erwähnten Schwermetalle freigesetzt, die als weisser Rauch in die Atmosphäre aufsteigen und das Löschwasser kontaminieren. Die Argumente des Gemeinderates hinsichtlich Wirtschaftlichkeit sind leider ebensowenig überzeugend. Die in der Weisung des Gemeinderates angenommenen Werte für die Einspeisevergütung sind lediglich Annahmen. Erst bei der Einreichung eines detaillierten Projektes entscheidet sich, welche Einspeisevergütung – wenn überhaupt – für das vorliegende Projekt erhältlich ist. Es gelten die dannzumaligen Ansätze. Es ist aber durchaus möglich, dass die Gemeinde gar keine Einspeisevergütung erhält, dann wäre das Vorhaben auch aus finanziellen Überlegungen nicht tragbar. Somit bestehen meines Erachtens erhebliche Zweifel daran, ob die Erstellung eines Solardaches auf dem Feuerwehr-/Werkgebäude wirklich ein so tolles Projekt ist. Wer einen sorgfältigen Umgang mit öffentlichen Geldern befürwortet und wem die Umwelt am Herzen liegt, der muss wohl sagen «Solarstrom – nein danke!» Louis Hafner, Mettmenstetten

Obfelden: Kein weiterer Grossverteiler Kein weiterer Grossverteiler in der Region, «Anzeiger» vom 5. April. Laut Artikel beurteilen über 80 % der Befragten die Einkaufsmöglichkeiten im Knonauer Amt als gut bis sehr gut. Wie sehen die Umfrageergebnisse in Obfelden aus? Von den 37 Antwortenden aus Obfelden sagen 29 sie bekämen alle Produkte für den täglichen Bedarf in ihrer Gemeinde und sogar 34 kreuzen an: Ich brauche kein weiteres Center mehr in der Region. Immerhin 25 der Antwortenden gaben an, in der Migros einzukaufen, 1 Mal wöchentlich oder in etwas grösserem anzeige

Abstand. Von diesen kaufen 16 in der Region, also Affoltern und 9 ausserhalb, vermutlich Steinhausen. Von allen 37 Antwortenden, also inklusive der Migros-Kunden, empfinden 35 die Einkaufsmöglichkeiten in Obfelden als gut bis sehr gut. In dieser Situation, angesichts von grossmehrheitlich zufriedenen Kunden, noch einen weiteren Laden zu bauen, können sich nur unsere beiden orangen Grossverteiler leisten, finanziert durch ihre Kundinnen. Die hauptsächliche Konkurrenzierung eines Migros-Supermarktes in Obfelden würde vermutlich Migros-intern in Affoltern oder in Steinhausen stattfinden. Aber das nimmt man in Kauf. Der unsägliche Verdrängungswettkampf im Detailhandel mittels Bauen von neuen Läden kennt keine Grenzen. Die jeweils ausgewiesenen Umsatzsteigerungen werden ja nur noch dank mehr Ladenfläche erreicht und nicht mittels mehr Umsatz pro Quadratmeter Verkaufsfläche, was wesentlich rentabler wäre. Würde an der Kreuzstrasse die Migros einen Supermarkt (900m²) erstellen, bedeutet das für Obfelden eine unnötige und unzumutbare Zunahme des Verkehrs durch das Dorf. Darum ein Ja zur Initiative, für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals in Obfelden. Für das Initiativkomitee: Heiri Achermann, Obfelden

Die schwärmerische Darstellung über den Zustand im Flachmoor «Bibelaas» von Regula Ochsner ist gar rosig ausgefallen. Legitim ist schon, dass sie keinen Autobahnzubringer 150 m vor ihrem EFH in der Aussicht auf das Reusstal haben will. Aber rund 450 Anwohner der Muri- und Affolternstrasse in Ottenbach haben seit Jahrzehnten den Verkehr direkt vor der Haustüre. Dass im Flachmoor «Bibelaas» noch zwei Halme von aufkommenden Lilien gefunden wurden, ist schon ein Wunder. Auch, dass ein Laubfrosch und eine Sumpfgrille gefunden wurden, ist erstaunlich, falls sie nicht aus der «Gemeindmatt» zur Demonstration importiert wurden. Was ein Flachmoor ist, erklärt die Fachstelle Naturschutz wie folgt: Ein Flachmoor, auch Ried genannt, ist Grünland, welches aufgrund von Wasserüberschuss eine auf Feuchtigkeit angewiesene Pflanzendecke aufweist. Historisch entstanden Riedwiesen, weil die Bauern früher den Wald rodeten und die hervorgegangenen Riedwiesen jährlich schnitten, um Streu für den Stall zu gewinnen. Aber, ohne Pflege würden die Riedwiesen in kurzer Zeit verbuschen und ohne Wasserzufuhr trocknen sie aus. In beiden Fällen verschwinden angepasste Tierund Pflanzenarten und andere Arten nehmen ihren Platz ein. Entwässerung, Wasserentzug, beeinträchtigt das gebietstypische Leben im Ried. Wie steht es um das Flachmoor «Bibelaas» in Ottenbach? Sein Abster-

ben wurde bereits 1836 eingeleitet, als der Fabrikkanal zur Energiegewinnung für die Textilproduktion (Seidenweberei Bodmer Hürlimann, später Haas) erstellt wurde. Mit der Erneuerung der Turbinenanlage um 1910 und dem Ausbau des Fabrikkanals wurde dem Flachmoor «Bibelaas» endgültig der Todesstoss zum Abserbeln versetzt. Der östlich des Flachmoores liegende Fabrikkanal drainiert seither sämtliches Hangwasser ab, so dass dem Ried der Zufluss für den genügenden Wasserhaushalt fehlt. Der Regen und die einzelnen Hochwasser der Reuss und der schwankende Grundwasserspiegel reichten – wenn ich die letzten 50 Jahre beurteile – offensichtlich nicht aus, das Ried mit genügend Wasser zu versorgen. Ganz im Gegensatz zum nördlich der Muristrasse gelegenen Ried in der «Gemeindmatt», das immer durch ober- und unterirdischen Hangwasserzufluss versorgt wurde, weil der Fabrikkanal westlich des Naturschutzgebiets liegt (siehe Ausschnitt der Wildkarte von ca. 1850) und dieses nicht ständig entwässert. Dort leben die Laubfrösche bis heute ihr munteres Dasein.

Der Wasserhaushalt ist längst aus dem Gleichgewicht Das Schizophrene der alles bewahren wollenden Natur- und Denkmalschützer. Was wollen Sie? Erhaltung von Flachmoor und Turbinenanlage sind offensichtlich nicht zu haben. Die denkmalpflegerisch geschützte Turbinenanlage zerstörte durch die Drainagewirkung des Fabrikkanals das Flachmoor «Bibelaas». Der Wasserhaushalt

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ist längst aus dem Gleichgewicht und der künftige Autobahnzubringer hat absolut keinen Einfluss darauf. Das Flachmoor ist zudem unter 30 bis 50 cm Sand aus etlichen Hochwasserereignissen, insbesondere von 1999 und 2005, begraben. Es müssten also etwa 2000 bis 2500 m³ Sand weggebaggert werden. Weiter müsste der Zufluss von Hangwasser durch die Aufhebung des Fabrikkanals wieder hergestellt werden. Und zusätzlich müsste ein rund 650 m langer Damm von rund 1 bis 1.5 m Höhe entlang der Reuss gegen Hochwasser erstellt werden, damit Überflutungen mit massiven Sandablagerungen künftig ausbleiben. Will man diesen Aufwand betreiben und eine neue künstliche Situation herstellen? Oder will man die Turbinenanlage, das sanierte Streichwehr und den reparierten Fabrikkanal aufheben und zurückbauen, nachdem man sie kürzlich für Millionen instand stellte? Wohl kaum. Man hätte für den Flachmoorschutz (und die Staatsfinanzen) diese Anlage besser längst aufgehoben, statt zu sanieren. Die als schützenswert bezeichneten Anlageteile, als Dokumentation der Industriealisierung und technischen Entwicklung, hätten sehr gut ins Technorama gepasst. Fazit: Nun kann nur noch die Turbinenanlage besser geschützt werden, indem man ihr mehr Raum gibt gegenüber dem Autobahnzubringer. Das Flachmoor «Bibelaas» kann von der Umfahrungstasse Ottenbach, als Bestandteil des Autobahnzubringers, nicht mehr beeinträchtigt werden. Hans Häusermann, Ottenbach

Etwas gar schönfärberisch ... Oase Bibelaas in einer sehr speziellen Reusslandschaft, Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. Mai. Etwas gar schönfärberisch schildert Regula Ochsner den Zustand des Flachmoors «Bibelaas» in ihrem Leserbrief. Dies im Gegensatz zum Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) zum A4Zubringer. Im UVB (Seite 97) wird ausgeführt: «Der Grund- und Moorwasserspiegel schwankt im Flachmoor in enger Korrelation mit den Reussständen, überwiegend in einer Tiefe zwischen etwa -4 m und -2,5 m unter OK Terrain.» Und weiter: «Ein mooreigener, vom Grundwasser einigermassen unabhängiger oberflächennaher Wasserhaushalt konnte im Moor anhand von Messungen nur vorübergehend in der topografischen Senke im Nordosten des Moores in verdunstungsarmen winterlichen Perioden festgestellt werden. Im übrigen Flachmoor und in den übrigen Jahreszeiten sind direkt einfallende Niederschläge in oberflächennahe moorinterne Wasserumlagerungen von geringer bis vernachlässigbarer Bedeutung.» Das heisst, der für ein lebendiges Flachmoor nötige Wasserhaushalt ist ernsthaft gestört. Es besteht die Gefahr, dass das «Bibelaas» austrocknet, weil der Nachschub an Feuchtigkeit aus Niederschlägen nicht ausreicht.

Der Verkehr soll dort bleiben, wo er ist Um dieser Gefahr zu begegnen sind im Projekt zum A4-Zubringer aufwändige Aufwertungsmassnahmen vorgesehen. So sollen zwischen Reussdamm und der Fabrik Haas die Aufschüttungen abgetragen und Amphibienweiher, sowie wechselfeuchte Riedmulden in der Kernzone des Flachmoors angelegt werden. Weitere Aufwertungseffekte werden erreicht, indem die Parkplätze entfernt und darunter

liegende Ablagerungen abgetragen werden. Diese kostspieligen Massnahmen (gegen 2 Mio. Franken) sind integrierender Bestandteil des Projektes für den A4-Zubringer und würden, bei einer Ablehnung des Kredites nicht zur Ausführung kommen. In der Gesamtbeurteilung kommt der UVB zum Schluss, dass die Auswirkungen des A4-Zubringers auf das Flachmoor «Bibelaas» nur gering sind und durch die vorgesehenen Aufwertungsmassnahmen mehr als wettgemacht werden. All diese Tatsachen vermögen offenbar Frau Ochsner nicht zu beeindrucken. Dies ist weiter auch nicht verwunderlich, sind doch bei ihrem Kampf gegen den Zubringer auch

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handfeste Partikularinteressen mit im Spiel. Wer wünscht sich schon in einer so bevorzugten Wohnlage, dass in zirka 200 Meter Entfernung eine neue Strasse gebaut wird? Der Verkehr soll dort bleiben, wo er ist, sehr nahe bei den Bewohnern entlang den Dorfstrassen. Der Begriff Solidarität scheint für sie und ihre Mitstreiter aus dem Gebiet Lanzenstrasse/Landhusweg in diesem Fall nicht zu zählen. Solidarität mit den vom ständig zunehmenden Verkehrslärm geplagten Anwohnern von Muri- und Affolternstrasse. «Aber, mir wänd nöd grüble, es mänschelet halt überall!» Fridolin Egger, Ottenbach


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Im Dorfzentrum Burgwies CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 5. Mai bis 3. Juni 2012

CLAIRE GUANELLA REBECCA MAEDER SOFIE SIEGMANN Malerei, Objekte in Ton Apéro: Finissage:

Sonntag, 20. Mai 2012, Sonntag, 3. Juni 2012,

13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

gsund und zwäg gmbh – Vision gesundes Herz

-lich willkommen Möchten Sie mehr Lebensfreude und Wohlbefinden? Wir unterstützen Sie! • Herz – Funktionstüchtigkeit bestimmen! • Beratung – was ist zu tun? • Gewichtsreduzierung leicht gemacht!

Am Mittwoch, 23. Mai 2012, um 19 Uhr erfahren sie bei uns, wie sie dies erreichen können. Vortrag mit Simona Wenger und Marianne Schumacher an der Zeughausstrasse 13 in Affoltern am Albis tel. Anmeldung erwünscht 044 761 31 63 www.gsundundzwaeg.ch


Gewerbe

Freitag, 18. Mai 2012

Luftverkehr

Treschhütte

Die Schmidlin AG lud zur Hausmesse und bot spannende Einblicke. > Seite 17

Die Arbeiten im Urner Fellital beginnen mit zwei Wochen Verspätung. > Seite 18

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Zwei Podestplätze Saisonstart der Ottenbacher Pontoniere beim Einzelwettfahren in Aarau. > Seite 23

Moderne Bankräume in Hausen Zürcher Kantonalbank Filiale Hausen: Am 18. Juni ist Neueröffnung

Zweiter Start für Otto’s im ReussCenter. (Archivbild)

Zweite Eröffnung in Obfelden Der Schaden ist behoben, der neue Laden an der Ottenbacherstrasse 23 wieder bezugsbereit. Nächsten Mittwoch, 23. Mai, findet im Reuss-Center in Obfelden die zweite Eröffnung von Otto’s statt. Die Kunden dürfen sich darauf gleich mehrfach freuen. Bis Samstag gewährt Otto’s nämlich 20 Prozent Rabatt auf alle Textilien. Zudem erhält jeder Kunde einen Gutschein für ein Süssgebäck oder einen Kaffee, einlösbar in der Bäckerei Pfyl im Reuss-Center. Bereits am 1. März hatte Otto’s die neue Filiale erstmals bezogen. Die Freude währte damals aber nur drei Tage: Aufgrund eines Wasserschadens musste der Betrieb vorübergehend an den alten Standort zurückverlegt werden. (pd.)

Gut ein Jahr lang plante und baute die Zürcher Kantonalbank an ihrer neuen Filiale in Hausen am Albis. Am Montag, 18. Juni, wird die neue und moderne Geschäftsstelle an der Ebertswilerstrasse 1 eröffnet. Seit 141 Jahren gibt es die Zürcher Kantonalbank in Hausen. Der letzte Umbau der in die Jahre gekommenen Filiale liegt bereits 28 Jahre zurück. Eine Erneuerung der Infrastruktur nach heutigem Standard war dringend nötig. Zudem macht die aktuelle Entwicklung des Bankgeschäfts hin zu mehr Beratungsleistung die Neugestaltung insbesondere der Innenräume unausweichlich. Eine sehr gute Gelegenheit bot sich der Zürcher Kantonalbank im Erdgeschoss an der Ebertswilerstrasse 1 an. Dank dem neuen Standort wird die Filiale auch behinderten-, betagten- und kinderwagengerecht sein. Am Montag, 18. Juni, wird nun die neue Geschäftsstelle in Betrieb genommen. Die modernen Bankräume erlauben eine noch persönlichere Be-

Das Team der ZKB Hausen, von links: Maya Burkhard, René Hess, Maja Gähwiler, Tonja Müller (es fehlt Karin Zec). (Bild zvg.) ratung und Betreuung. Die Besprechungszimmer sind einladend, hell und lassen ruhige und diskrete Kundengespräche zu.

Ausbau persönliche Betreuung Für die persönliche Beziehung zwischen den Kunden und der Zürcher

Kantonalbank steht auf den Zeitpunkt der Neueröffnung hin neu neben René Hess auch Maya Burkhard für Beratungsgespräche zur Verfügung. Sie ist eine waschechte Säuliämtlerin und wohnt in Mettmenstetten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bankgeschäft – zuletzt war sie in Zürich als Teamleiterin Privatkunden im Einsatz

– ergänzt sie das Team in Hausen optimal. Ob Sparen, Anlegen, Finanzieren, Vorsorge, Nachfolge oder Steuern, sie wird die Kunden individuell und auf ihre Lebenssituation zugeschnitten beraten. Am Schalter werden die Kunden weiterhin kompetent von Maja Gähwiler und ihrem Team Tonja Müller und Karin Zec bedient. (pd.)

Pure Lebensfreude und ganz viel Bella-Italia-Flair

Zeitgenössische Kunst aus China

Drogerie Pfister zeigt neues Make-up-Highlight von Estée Lauder

Ausstellung im Emmen Center

Betörende Hitze, sinnliches Verlangen – zur ganz speziellen Stimmung im Sommer passt Bronze Goddess: Sonnige Farben und ein bezaubernd warmer Duft, die an die verführerische Schönheit von Capri erinnert und vom Sommer träumen lässt.

«Art from China», eine Organisation unabhängiger chinesischer Künstler, zeigt im Emmen Center vom 21. Mai bis 2. Juni Bilder und Skulpturen aus China.

Seit Jahren gehört Bronze Goddess von Estée Lauder fest zu den Must-Haves für den Sommer und jedes Jahr werden die neuen Produkte heiss ersehnt. 2012 präsentiert die Luxus-KosmetikMarke eine weitere, limitierte Kollektion: Bronze Goddess Capri. Elegant und sexy zugleich wird jede Frau mit den verführerischen Make-up-Highlights zur Sommergöttin. Sonnendurchflutete Schattierungen und golden glitzernde Metallic-Nuancen mit ganz einzigartigen Texturen für Wangen und Augen werden perfekt kombiniert mit raffiniertem Braun und Weiss. Die Bronze-Goddess-Capri-Kollektion sorgt im Handumdrehen für einen sonnengeküssten, schimmernden Teint, himmlisch leuchtende Augen und verführerisch glänzende Lippen. Ergänzt wird diese Kollektion durch zwei verlockende Düfte: Das Bronze Goddess Eau Fraiche besitzt bereits Kultstatus, Bronze Goddess Capri ist neu und limitiert.

So duftet Urlaub! Bronze Goddess Capri drückt die betörende und wilde Sinnlichkeit des Sommers auf ganz einzigartige Weise aus.

Mit verführerischem Make-up wird Frau zur Sommergöttin. (Bild zvg.) Inspiration für den neuen Sommerduft war die Insel Capri. Zuerst betört der Eau Fraiche Skinscent mit einer frischen Note aus Johannisbeere und Mandarine. Auszüge aus den Blättern des Zitronenbaums runden die Kopfnote von Bronze Goddes Capri gekonnt ab. Ein pures Sommervergnügen! Vom 21. Mai bis 2. Juni steht die Topwell Drogerie Pfister in Affoltern ganz im Zeichen von Estée Lauder. Es erwartet jede Kundin beim Kauf von Estée Lauder Produkten im Wert von 70 Franken ein schickes Necessaire im sommerlichen Design, das an das stahlende Blau des Sommerhimmels erinnert. Vom 21. bis 26. Mai gibt es zudem eine kostenlose Multifunktions-Hautanalyse. Das Team der Drogerie Pfister erstellt ein persönliches Hautprofil mit den Indikatoren Feuchtigkeits- und Fettgehalt, Elastizität sowie Melaningehalt. Man darf sich aus-

serdem auf wertvolle Proben von hochwirksamer Pflege und Make-upHighlights freuen.

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Die Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus China besteht aus Bildern, Skulpturen und skulpturalen Bildern, erstellt von diversen chinesischen Künstlern. Die Skulpturen, meist aus Metall, Polyresin und Holz wurden mit Farbe, Glas und Meeresmuscheln veredelt und bestechen durch ihre grenzenlose Kreativität sowie abstrakten Designs. Die bis anhin weniger bekannte Form der dekorativen Kunst, die skulpturalen Bilder, erinnern durch ihre schlichten Formen und den

komplexen Aufbau an die orientalische Kunst. Ein hoher Detailgrad und die präzise Ausführung zeichnen diese Bilder aus. Sie werden von Designer Michael Young, der sich jeweils von aktuellen, internationalen Trends inspirieren lässt, entworfen. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, im 1. OG vor dem Manor, während den Öffnungszeiten die einmaligen Kunstwerke aus China zu besichtigen. Fachkundige Beratung von der Vertriebsorganisation ist vor Ort. Weitere Informationen zu «Art from China» unter www.eastway-art.ch. Infos zu den Veranstaltungen im Emmen Center unter www.emmencenter.ch oder Telefon 041 260 61 12.


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 20. Mai 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Freitag, 19. Mai 19.30 Maiandacht in der kath. Kirche Sonntag, 20. Mai 9.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 20. Mai 9.30 Gottesdienst Pfr. Christof Menzi Montag, 21. Mai 15.45 Kolibri im «Engel»

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Samstag, 19. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 20. Mai 10.00 Regional-Gottesdienst Pfr. Th. Müller Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen Anschliessend Chilekafi Donnerstag, 24. Mai 18.00 Jugendgottesdienst für alle

Sonntag, 20. Mai 10.00 Besuch des Gottesdienstes in einer andern Gemeinde, (Die Pfarrerin ist im Konfirmandenlager) Fahrdienst: V. Bär, Tel. 044 7671136

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Mai 14.00 Trauung von Monika & Martin Holliger-Nussbaumer, Ebertswil Sonntag, 20. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme Joh 7, 37–39 «Vom Durst und vom Stillen des Durstes» anschliessend: Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 23. Mai 19.00 Krimi-Gottesdienst mit Pfr. Kurt Liengme

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst mit Jren Omlin Seelsorgerin Pfarrei Affoltern

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst, Predigt Pfarrerin Gudrun Schlenk-Niederbäumer Orgel Silvia Jenny Montag, 21. Mai 19.30 Neumdondsingen Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 19. Mai 9.00 Mannezmorge, Kirchgemeindehaus Leitung Christian Spörri Sonntag, 20. Mai 9.30 Gottesdienst Pfr.-Stellvertretung Orgel: Erich Eder Dienstag, 22. Mai 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alterswohnungen Mittwoch, 23. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Freitag, 25. Mai 13.00 Freitagstreff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Mai 17.30 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion (Hans Zürcher) Sonntag, 20. Mai 9.00 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion (Hans Zürcher) 10.00 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion (Jren Omlin) in Hedingen 10.30 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 19. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 20. Mai 10.00 Eucharistiefeier 17.00 Konzert anschliessend Apéro Dienstag, 22. Mai 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe 20.15 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 23.Mai 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 24. Mai 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Mai 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 20. Mai 11.00 Eucharistiefeier 14.30 Maiandacht im Jonental mit dem Kirchenchor

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. Mai 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 20.30 Gemeinsames Singen Montag, 21. Mai 13.30 Kolibri Mittwoch, 23. Mai 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

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Ref. Kirche Knonau Sonntag, 20. Mai – Exaudi 10.00 Gottesdienst mit alt Grossmünsterpfarrer Werner Gysel, Kilchberg Mittwoch, 23. Mai 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

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Sonntag, 20. Mai 10.30 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion (Hans Zürcher)

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 20. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: Der Blick für die Perlen und Schätze des Lebens Mitwirkung Kirchenchor Bonstetten Orgel: Magdalena Oliferko anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 19. Mai Telefon 044 700 09 82 11.15 Kirche Stallikon: Jugendgottesdienst Mittwoch, 23. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stalllikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Projektchor 500-Jahr-Feier Changing Times, 1. Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil keine Anmeldung erforderlich Donnerstag, 24. Mai 9.00 Senioren-Tagesausflug auf die Insel Reichenau 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 25. Mai 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 20. Mai 9.45 Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi Montag, 21. Mai 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 23. Mai 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech in der EMK 19.30 Beta-Kurs Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. Mai 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst zum Thema «Die 4 Elemente»: Luft Hort und KingsKids Donnerstag, 24. Mai 19.30 LiFe-Seminar: 1. Wie können wir glücklich werden? Rest. Weingarten, Seminarraum Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. Mai kein Gottesdienst wegen www.regiochurchcamp.ch Gemeindeinfos unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 20. Mai 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 24. Mai 20.00 Bibelabend

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Gewerbe

Freitag, 18. Mai 2012

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Spannende Einblicke Die Schmidlin AG lud zur Hausmesse «Alles für den Luftverkehr» hat sich die Schmidlin AG in Affoltern auf die Flagge gestickt. Vergangenen Samstag erhielt die Bevölkerung an der ersten Hausmesse einen Einblick in die Produktionsabteilungen. In der Blauen Halle beginnt der Rundgang durch die Produktionsabteilungen. Aus Blechbändern werden hier Rohre gedreht. 80 mm bis 2,2 Meter Durchmesser haben diese und sind bis zu 13 Meter lang. Weiter geht es zu den Wetterschutzgittern und Klappen. Ein Höhepunkt wartet auf der anderen Seite der Halle: Seit April verfügt die Schmidlin AG nämlich über eine Laser-Schneideanlage. Ob ein Blech verzinkt, aus Aluminium oder Chromstahl ist, spielt keine Rolle. Bedeutend schneller – aber halt auch

zehnmal teurer – als eine Plasma-Maschine sei die Laser-Anlage, erklärt Sigron Armin, Filialleiter der Schmidlin AG in Bösingen. Die Besucher sind sichtlich angetan und verfolgen durch das Sichtfenster, wie die Maschine Blechstücke für Kundengeschenke ausschneidet. «Schmidlin beschäftigt 195 Personen an vier Standorten», führt Sigron Armin zwischen Schlosserei und Spendlerei aus. Im vergangenen Jahr haben diese Mitarbeiter 4000 Tonnen Blech verarbeitet und daraus 195 000 Teile produziert. Reger Verkehr herrscht an der Kanalstrasse. Das Blech für Kanäle in Normlänge wird hier automatisch zugeschnitten, gestanzt und gefaltet. So entstehen durchschnittlich 400 bis 500 Normkanäle pro Tag. (tst.) Infos: www.schmidlinag.ch

Eine patentierte Kurvenschneidemaschine liefert das Blech für die Bögen. Links Schmidlin-Mitarbeiter Ernst Räber, daneben Sigron Armin, Filialleiter in Bösingen. (Bild Thomas Stöckli)

Mit einem neuen Ford ins Weinparadies Rückblick auf Mü’s Frühlingsausstellung Überglückliche Wettbewerbsgewinnerin der Mü’s Vinothek Frühlingsausstellung.

Liliane Da Rugna, Stephan Da Rugna, Daniela Da Rugna, Ruth Meierhofer und Markus Da Rugna (v.l.n.r.). (Bild Thomas Stöckli)

Eine Kuh fürs Kispi-Reha-Zentrum

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Wenn ein Auto vor der Mü’s Vinothek in der Luft hängt, geht die Post ab. Eine unter den vielen interessierten Besuchern hat das ganz grosse Los gezogen. Wettbewerbsgewinnerin Martina Brändli aus Affoltern fährt mit einem neuen Ford ins Weinparadies Piemont. Ein kurzer Rückblick: Huber Eisenwaren und Schliesstechnik Mettmenstetten offeriert feine, gluschtige Pizzas und Flammkuchen vom Outdoorchef Gasgrill. René Hächler AG, Ford- & SsangYong-Garage, Obfelden stellte unter anderem den neuen dreiZylinder-1.0-EcoBoost-Motor mit 125

PS und Energie-Effizienz A im neuen Ford Focus aus. Tresorcenter Säuliamt, Affoltern, der Sicherheitspartner mit 30-jähriger Tradition, präsentierte Tresore der neusten Generation und die travel station & gallery brachte mit ihrem Maledivenbild mit Sandstrand und blauem Meer Ferienstimmung in die Vinothek. Der eigene Garten ist ein Ort der Erholung. Bolzli Gartenbau, Gestaltung und Pflege schafft Lebensräume von der Planung bis zur Vollendung. Eine Wein-Leistungsschau in dieser Breite ist nicht alltäglich im Säuliamt. Besonders geschätzt wurde von den Besuchern die ungezwungene Art der Degustation. Vom feinen Alltagswein bis zu hochkarätigen Crus standen über 60 Weine zur Verkostung bereit.

Malen für den guten Zweck am «Träffpunkt bim Gwärb» Mit seiner Puzzle-Kuh war das Malergeschäft Da Rugna Söhne an der Hedinger Gewerbeschau «Träffpunkt bim Gwärb» ein veritabler Besucher-Magnet.

Messe-Besucher, doch dann packte sie oft der Ehrgeiz. Um dem grossen Interesse gerecht zu werden, wurde das Puzzle schliesslich sogar auf 50 Teile erweitert.

40 Puzzle-Stücke hatten die Maler vorbereitet. Für jedes bemalte Puzzle wollten sie 25 Franken ans Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern spenden. Erst zierten sich viele

Geld fürs Kleintier-Gehege

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Vor Wochenfrist wurde nun der Betrag von 1250 Franken symbolisch übergeben. Das Geld werde voraussichtlich ins Kleintier-Gehege investiert, verrät

Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie am Reha-Zentrum Affoltern. Auch die Kuh selber wird ab Anfang Juni auf dem Affoltemer Kispi-Areal zu stehen kommen, «wahrscheinlich beim Elefant auf dem Kleinkinder-Spielplatz», verrät Ruth Meierhofer. Erst muss die Kunststoff-Kuh allerdings noch lackiert werden. Der Verein «Fröid a Chind», wo Liliane Da Rugna im Vorstand amtet, wird dann für eine solide Verankerung sorgen. (tst.)

Die Aussteller und die Gewinnerin. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Freitag, 18. Mai 2012

Baustart mit zwei Wochen Verspätung Die Arbeiten an der Treschhütte im Urner Fellital beginnen in diesen Tagen Seit 89 Jahren betreibt die SAC Sektion Am Albis im Fellital eine Hütte. Investitionen von 645 000 Franken sollen diese nun komfortabler machen und auf aktuellste Anforderungen vorbereiten. Wegen des lang anhaltenden Winters und der grossen Schneemassen werden die Umbau-Arbeiten an der Treschhütte zwei Wochen später als ursprünglich geplant beginnen. Bei den Vorbereitungen und der Einrichtung der Baustelle, konnte die Sektion Am Albis auf die Unterstützung des Militärs zurückgreifen: In der vergangenen Woche flog ein Super-Puma zahlreiche Tonnen Material hinauf zur Treschhütte: neben Armierungseisen, Holz und Gerüstmaterial auch einen kleinen Bagger. (Der Zentralverband des SAC darf auf Kontingente von militärischen Übungsflügen zurückgreifen und «vergibt» diese weiter an die Untersektionen). In der ersten Etappe des «Anbau Nord» sind Baumeisterarbeiten vorgesehen. Dazu gehören vor allem der Aushub, das Betonieren des Fundaments sowie das Einrüsten der Hütte. In der zweiten Phase kommen Holzbauer und Spezialisten wie Spengler zum Einsatz. Der Umbau soll am 13. August abgeschlossen sein.

Mehr Platz für Familien Die Hütte wird aus zwei Gründen modernisiert. Zum einen müssen die kantonalen Gewässerschutzbestimmungen eingehalten werden. Mit den Umbaumassnahmen werden die sanitären Anlagen in die Hütte integriert und das Abwasser in einem Tanksystem gesammelt. Zum anderen sollen die Gäste, darunter insbesondere Familien, ein wenig mehr Platz und Komfort vorfinden. Es werden Duschen eingebaut und die bestehenden Schlafräume neu aufgeteilt für vier und acht Personen. Damit kommt man den Bedürfnissen von Familien entgegen. Knapp ein Viertel der Kosten für den Umbau trägt der Zentralverband des Schweizerischen Alpenclubs. Den übrigen Teil finanziert die Sektion Am Albis. Eine massgebliche Rolle bei der Finanzierung spielen Spenden, solche aus privater Hand wie auch von institutioneller Seite. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen noch rund 50 000 Franken. Letztlich wird es vom Zustrom der Spenden abhängen, ob die Hütte CO2-neutral betrieben und für die Warmwasseraufbereitung das Holz aus der Umgebung verwendet werden kann, um einen Warmwasserspeicher zu unterhalten. Einen zusätzlichen Beitrag würden Sonnenkollektoren anzeige

Bauen unter erschwerten Bedingungen: Der Helikopter macht den Materialtransport. (Bilder zvg.)

Das Bauholz kommt von oben ... leisten können. Kommt eine solche Lösung aus finanziellen Gründen nicht infrage, muss die Warmwasseraufbereitung über Durchlauferhitzer erfolgen, die mit Propangas betrieben werden. In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, welche Variante machbar ist. Ab Mitte August soll die

... und sogar ein Bagger wird eingeflogen. Treschhütte für Besucher wieder offen sein, eine feierliche Einweihung ist für das letzte Septemberwochenende vorgesehen.

Ab Mitte August wieder offen Von Gurtnellen oder auch vom Oberalp-Pass aus ist die Tresch-Hütte ein

beliebtes Wanderziel für Familien mit Kindern. Sie befindet sich auf einer Höhe von 1475 Metern und ist die am niedrigsten gelegene SAC-Hütte der Schweiz. Je nach Witterung kann die Sektion Am Albis jährlich zwischen 1000 und 1300 Übernachtungen verbuchen. Im Moment ist die Hütte wegen der

Umbauarbeiten aus Sicherheitsgründen geschlossen, die Wanderwege um die Hütte sind jedoch passierbar. Voraussichtlich ist die Treschhütte ab Mitte August wieder geöffnet. Für den 29. und 30. September ist dann die feierliche Wiedereröffnung geplant. Infos unter sac-albis.ch oder www.treschhütte.ch.


GEWERBE GEWERBEVERBAND

Mai 2012

DES

FORUM

BEZIRKS

AFFOLTERN

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Service und Support – Verkauf von PCs, Notebooks, Bildschirmen und Druckern Zum Anlass des Jubiläums offeriert computerNussKnacker am 16. Juni ein Cüpli. Am 16. Juni feiert der computerNussKnacker sein 15-Jahre-Geschäftsjubiläum in Affoltern am Albis. 12 Jahre befand sich sein Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse, und seit mittlerweile 3 Jahren bietet er seine Dienste am Centralweg 8, beim Zentrum Oberdorf (Migros) an. An diesem Standort konzentriert sich der «Nussknacker» vorwiegend auf sein Hauptstandbein: Service und Support. In seiner bekannten Art kümmert er sich nun vermehrt um die defekten PCs, die täglichen Sorgen und Probleme der PC-Benutzer. Zu diesem Zweck ist der Werkstattbereich grosszügig ausgebaut worden, so dass nun genügend Raum zur Verfügung steht, um Reparaturen, Aufrüstungen und Umbauten vorzunehmen. Daneben verfügt «Nussknacker» über ein kleines Ladenlokal, in dem er ein grosses Sortiment an Druckerzubehör wie Tintenpatronen, Toner, Papier anbietet. PCs, Notebooks, Bildschirme und Drucker verkauft er jedoch nach wie vor. Im Unterschied zum früheren Laden verfügt er jedoch über kein Lager mehr, sondern bestellt die vom Kunden gewünschten Produkte nach Bedarf. Zu den Spezialitäten des Computer-Fachgeschäfts gehört, dass es die verkauften PCs bereitstellt, die Daten vom alten PC überspielt, die gewünschten Programme und Zusatzeinheiten einbaut sowie den PC nach Hause liefert, dort «schlüsselfertig» installiert und dem Kunden übergibt. Die Notebooks werden im Normalfall zwar nicht nach Hause geliefert, sondern in der Werkstatt vorbe-

reitet, die Daten werden übernommen, Programme eingespielt und dem Kunden mit dem «Support-Paket» (ein Jahr lang Gratis-Support und

Unterstützung im Ladenlokal) angeboten. Der computerNussknacker ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Toni Nussbaumer alias computerNussknacker in seinem Reich

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Mai 2012

FORUM

GEWERBEVERBAND DES BEZIRKS AFFOLTERN

Im Reich der Düfte herrscht Gelassenheit Treffpunkt für Geniesser von guten Zigarren, exklusiven Pfeifen und edlem Whisky Das Tabakgeschäft an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern geniesst unter Kennern den Ruf einer Oase der Düfte und Beschaulichkeit. Der Kauf von edlen Zigarren und exklusiven Pfeifen wird beim «Pipe Maker» Roman Peter eigentlich zelebriert. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Angestellten erlebt Eveline Caderas an ihrem Arbeitsplatz im Tabakgeschäft von Roman Peter an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern höchst selten Stress. Ihre Kunden kaufen überwiegend völlig entspannt ein und geniessen die ganz besondere Atmosphäre im gemütlichen Verkaufsgeschäft. Kein Wunder, denn wer den Tabakladen betritt, taucht in eine Welt von herrlichen Düften ein. Der Kauf von edlem Tabak und Zigarren, einer exklusiven Pfeife oder auserwähltem Whisky, gleicht in der Regel eher einer gewissen Zeremonie als einem profanen Handel von Konsumgütern. Geniesser haben eben Zeit, weiss Eveline Caderas und beteuert,

dass ihre Kunden allesamt als gemütliche und freundliche Menschen bezeichnet werden dürfen. Edle Zigarren oder eine Pfeife raucht man eben nicht mit hastigen oder gar süchtigen Zügen. Hier überwiegt der Genuss geprägt von einer Portion Lust und Sinnlichkeit. Im Tabakgeschäft Roman Peter wird die ganz spezielle Tabakmischung noch direkt vor den Augen des Kunden abgewogen und verpackt und selbst der Rabattstempel auf der Kundenkarte ist reine «Handarbeit». In diesem Sinne nennt Eveline Caderas ihre Tätigkeit im Tabakgeschäft Roman Peter einen Traumjob. Sie als Nichtraucherin wurde sowohl vom Ambiente der feinen Düfte als auch vom Handwerk des Pfeifenmachens von ihrem Chef Roman Peter regelrecht infiziert. Seine Pfeifen fertigt er ausschliesslich aus Bruyèreholz an ,welches aus Italien oder Griechenland stammt. In seiner Werkstatt werden aber auch ältere gebrauchte Pfeifen restauriert oder repariert. (mm)

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Kennt als Kunden nur gemütliche Geniesser: Eveline Caderas im Reich der Düfte. (Bild: Martin Mullis)

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GEWERBE

Mai 2012

FORUM

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Veranstaltungen

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Ökologie auf dem Bauernhof und in der Landschaft

Freitag, 18. Mai Aeugstertal 20.30: «Paul Millns» - Britain’s Blues and Soul Poet. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Freitag, 18. Mai 2012

Informationsveranstaltung unter dem Titel «Natur bim Puur»

Affoltern am Albis 20.00: Dublin-City-White-Party. Infos: www.DublinCity.ch. Dublin City - Original Irish Pub. Zürichstrasse 60.

Mettmenstetten 17.00-20.00: Vernissage der Ausstellung «Vielfältige Natur», Malerei in Öl, von Gisa Knüsli-Raselli, Birmensdorf. Mit Apéro. Die Ausstellung dauert bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 912/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr. Kunst im Stall. Untere Bahnhofstrasse 6.

Rifferswil 08.00-19.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Infos: www.selegermoor.ch. Geöffnet bis 31. Juli täglich von 8 bis 19 Uhr. Park Seleger Moor.

Samstag, 19. Mai

Blumenpracht auf einer Magerwiese in Ottenbach. (Bild Martin Mullis) Seit einigen Jahren fördert und unterstützt die Gemeinde Ottenbach die ökologische Bewirtschaftung der land-

wirtschaftlichen Nutzflächen im Rahmen eines Vernetzungsprojektes (VNP). Ziel dieser Projekte ist die Er-

haltung der natürlichen Artenvielfalt durch die Anlegung von ökologischen Ausgleichsflächen. Die Teilnahme am VNP ist für Landwirte freiwillig, eine Mehrheit der Landwirte beurteilte jedoch die erste Projektphase als positiv. In Ottenbach wurden insbesondere der Erhalt und die Förderung von Ried- und Feuchtwiesen, Hochstamm-Obstgärten, Hecken, dornenreichen Niederhecken, Gehölzen, Mager- und Extensivwiesen als Ziele des VNP angestrebt. Für die neue Projektphase 2011 bis 2012 haben 14 Landwirte Vereinbarungen mit der Trägerschaft abgeschlossen. Unter dem Titel «Natur bim Puur» findet am Samstag, 19. Mai, auf dem Bauernhof von Thomas Weber an der Jonenstrasse 21 in Ottenbach eine Informationsveranstaltung statt. In Zusammenarbeit mit Fachleuten stellen aktive Landwirte auf einem Rundgang praktische Beispiele vor. Alle Besucher sind anschliessend zu einem Zvieri eingeladen. (mm) Info-Veranstaltung «Natur bim Puur»: Samstag, 19. Mai, 14 Uhr, Jonenstrasse 21, Ottenbach.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. Marktplatz. 20.45: Live-Übertragung, Champions League: Chelsea - BayernMünchen. Infos unter: www.DublinCity.ch. Dublin City Original Irish Pub. Zürichstrasse 60.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Flohmarkt - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Sonntag, 20. Mai Uerzlikon 10.30: Sonntagsbrunch bei natUrban. www.naturban.ch. Kappelerstrasse 16.

Montag, 21. Mai Hausen am Albis 07.30: Orchideen Wanderung per Bahn nach Goldau. Über Bergsturz zum Gnipen 1567 m und zum Zugerberg. Wanderzeit 6 Std. Aufstieg 1000 m, Abstieg 600 m. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Zürcher, Telefon 044 764 07 62. Postplatz.

Dienstag, 22. Mai Bonstetten 20.00: Vortrag des Samaritervereins Bonstetten-Wettswil zum Thema «Pflanzliche Helfer im Alltag Wunschdenken oder Wirklichkeit». Referentin Susanne Kobel. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mittwoch, 23. Mai Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Bis 31. Oktober 2012. Offen: Mi-So, 11-18 Uhr.

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Ein tierisches Vergnügen» von André Gutknecht, Art By Bonvalet. Bis 20. Mai. Offen: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Claire Guanella, Rebecca Maeder und Sofie Siegmann, Malerei und Objekte in Ton. Bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17, Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13. So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Klosterkirche : «4 Schalen: Hoffnung, Frieden, Glück und Freiheit». Papierkunst von Mirjam Thomen-Lepek. Ausstellung dauert bis 18. Juni. Täglich geöffnet 8-22 Uhr.

Mettmenstetten Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: «Vielfältige Natur», Malerei in Öl, von Gisa Knüsli-Raselli, Birmensdorf. Bis 3. Juni. Offen: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 14-17 Uhr.

Die Kleinen im Mittelpunkt Kinderfest vom Verein ...Punktuell... beim Gemeindesaal Kappel.

Ottenbach Morgen Samstag stehen in Kappel ab 10 Uhr nur die Kinder im Mittelpunkt. «…Punktuell…», sonst eher für OpenAir-Kino und Oktoberfest bekannt, lädt zum grossen Kinderfest ein und bietet mit dem kunterbunten Programm für jede Altersklasse etwas. Mit dem Sky-Worker gehts zum Beispiel hoch in die Luft, auf dem Bauplatz kann ein richtiger Bagger gesteuert werden, an den Bastelständen entstehen Unikate, die Wasserspiele laden zum «Götschen» ein und natürlich fehlen auch die «Gumpi-Burg» und die Tierwelt nicht! Zusätzlich erfüllt eine feine Festwirtschaft die kulinarischen Wünsche der kleinen und grossen Gäste. Um 16 Uhr hat dann die bekannte Improvisations-Theatergruppe «Wir & Jetzt» ihren grossen Auftritt. Infos: www.facebook.com/VereinPunktuell.

«Jazz am Donnerstag» Das «Jürg Metzger Trio Plus» spielt nächste Woche im «LaMarotte». Das Jürg Metzger Jazz Trio Plus spielt Standards aus Swing, Latin und Eigenkompositionen, die in dieses Genre gehören. Alle fünf Musiker sind in vielen Bands und diversen Stilrichtungen gereifte Vollblutmusiker, die mit grosser Spielfreude auf ihr Publikum zugehen. Donnerstag, 24. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, kleines Essen 15 Franken. Reservierungen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder kultur@lamarotte.ch.

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Chercher la femme» - Giovanni Huber, Malerei/Collagen, Annette Etzel, Objekte. Ausstellung bis 3. Juni. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

Stallikon

Philipp Neukom ist Kirchenmusiker an der katholischen Kirche Bonstetten. (Bild zvg.)

Konzert beim Turm «Verrufen» in der kath. Kirche Bonstetten Unter dem Motto «Verrufen» erklingt in der kath. Kirche Bonstetten gesungene und gespielte Musik aus Barock und Gegenwart im Dialog. Vier kurze, klassisch-modern gesetzte Lieder des Komponisten Philipp Neukom (Leitung) wechseln sich ab mit barocken Arien und Instrumentalsätzen für Sopran (Eve Kopli), Flöte (Àgnes Vass, Andrea Schmutz), Fagott (Klàra Baszun) und Gitarre (Edmauro de Oliveira). Die verschiedenen Tonsprachen kommentieren, ergänzen und beleuchten sich gegenseitig in diesem abwechslungsreichen Programm. «Verrufen» bezieht sich auf den Text des ersten Liedes. Verrufen ist das Wort, das Wort Gottes, und wir sind dazu berufen, es auszurufen, es zu «verrufen», es immer wieder auszusprechen trotz seiner «Verrufenheit» in unserer Gegenwart. Zu hören ist die Schweizer

Erstaufführung von «Verrufen» einem Liedzyklus von Philipp Neukom nach Texten von Beat Rink Philipp Neukom studierte an der Musikhochschule Zürich Oboe bei Peter Fuchs sowie Theorie und Komposition bei Gerald Bennett und Daniel Glaus. Nach dem Abschluss im Jahre 2002 vertiefte er seine Kompositionsstudien in San Diego bei Chaya Czernowin. Heute ist Philipp Neukom freiberuflicher Komponist und Oboist, Kirchenmusiker an der katholischen Kirche Bonstetten und Musik- und Theorielehrer an der Musikschule Weinfelden. Komponieren, Interpretieren und Unterrichten nehmen für ihn den gleichen Stellenwert ein und befruchten einander gegenseitig.

Schulhaus Loomatt: «Was dazwischen ist...». Fotografie und Reliefobjekte von Priska Leutenegger. B?is 30. Juni. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr.

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Donnerstag, 24. Mai Affoltern am Albis

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13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus).

Ottenbach 07.48: Wanderung auf einem Hö-

henweg von Filzbach nach Murg. Dabei überwinden wir 200 Höhenmeter hinauf und 300 hinunter. Verpflegung aus dem Rucksack. Um Kollektivbillete zu organisieren, bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 23. Mai, 15 Uhr bei Karin. Telefon 044 761 21 68 oder per Mail: ottenbach60plus@gmail.com. Postautohaltestelle Engelwiese.

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Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 8. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Do/Fr/Sa/So 14.30 h, D gespr. DIE PIRATEN – Ab 6, in Begl. ab 3 J.

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DAS KLASSENTREFFEN Mit Jason Biggs, Seann William Scott uva. 4. Woche/3D-Projektion! So/Mo/Di/Mi 20.15 h THE AVENGERS D gespr., ab 12/9 J. Mit Robert Downey Jr., Scarlett Johansson uva.


Sport

Freitag, 18. Mai 2012

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Zwei Podestplätze und fünf Kranzränge Wettkampf-Saisonstart der Ottenbacher Pontoniere beim Einzelwettfahren in Aarau Bei Regenwetter und kühler Brise starteten 18 Fahrerpaare der Ottenbacher Pontoniere am letzten Samstagmorgen in die Wettkampfsaison 2012. Diese wird dann Ende Juni den Höhepunkt erreichen: das alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische Wettfahren. ................................................... von guido de pretto In der Kategorie I (10- bis 14-Jährige) holten sich Cedric Berli und Andrin Vögele den 15. Rang, und somit den letzten Kranzrang dieser Kategorie, als Doppelstarter aber ausser Konkurrenz. In der Kategorie II (15- bis 17-Jährige) fuhr Cedrics Bruder Denis Berli mit Thomas Leutert auf den 11. Rang und verpasste die Kranzlimite um nur einen Punkt. In der Kategorie III (18- bis 20-Jährige) durften Sandro Lehmann und Silvan Näf den guten 8. Platz von 44 gestarteten Paaren einnehmen, und waren damit mitten in den Kranzplatzierungen.

Siegreiche Frauen Die Kategorie F (erwachsene Frauen) dominierten Anita Stanger und Jessica Czerny. An die Höhepunkte der letzten Saison anknüpfend, fuhren sie punktgleich mit den Zweiten, bei einer Gesamtzeit von 5.46 Min. aber ganze 6 Sekunden schneller als die Folgenden, auf den 1. Platz.

Die bei der Rangverkündigung anwesenden Ottenbacher Podest- und Kranzgewinner von links: Leo Baschnagel, Michael Guthauser, Cedric Berli, Ernst Humbel, Andrin Vögele, Christian Schnopp, Sandro Lehmann, Martin Guthauser, Silvan Näf und Anita Stanger. (Bild zvg.) Leo Baschnagel und Ernst Humbel fuhren in der Kategorie D (Männer ab 43 Jahren) auf den 2. Platz, nur 0.2 Punkte hinter den Siegern. Martin Berli und Christian Kohler ergatterten sich in derselben Kategorie den 9. Rang und waren somit im vorderen Drittel der Kranzplatzierungen. Um nur 0.3 Punkte verpassten Peter Berli und Ueli Wittenwiller die Kranzränge, erzielten aber den sehr guten 22. von 52 Rängen.

Die Hauptkategorie C (Männer 20 bis 42 Jahre) ergab gleich 2 Kranzränge. Auf Platz 15 fuhren Martin Guthauser mit Christian Schnopp, sowie der Ottenbacher Fahrchef Michael Guthauser mit Christian Grütter auf Platz 19.

Morgen Samstag in Bremgarten Morgen Samstag, 19. Mai, bestreiten die Ottenbacher Pontoniere in zwei

Gruppen, um 16.30 und 18 Uhr beim Quasi-«Heimspiel» im nahegelegenen Bremgarten das Sektionsfahren. Dies ist im Gegensatz zum Einzelwettfahren eine Wettkampfart, in welcher der gesamte Verein gleichzeitig mit drei bis fünf Booten/Weidlingen startet, und die Übung in gleichmässigen Abständen, parallel und im selben Takt der Ruder- bzw Stachelschläge absolvieren muss. Bewertet wird die Gleichmässigkeit aller oben genannten Fak-

toren sowie auch Elemente aus den Zwischenfahrten, welche jedes Boot alleine absolviert. Interessierte Kinder wie Erwachsene können am Mittwoch, 23. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr das Pontonierhandwerk an der Reuss «erschnuppern». Benötigt wird nur gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung. Der Abend wird mit einem kleinen Imbiss abgerundet. Infos: www.pontoniereottenbach.ch.

Ämtler Vierer-Delegation ohne Auszeichnung nach Hause Arnold Forrer gewinnt das Zürcher Kantonalschwingfest Bei schön kaltem Wetter bestritten am Sonntag 147 Schwinger, aus dem ganzen Kanton Zürich und den Gästen aus St. Gallen, Glarus, Thurgau und dem unteren Seeland, die 102. Auflage des Zürcher Kantonalschwingfestes in Opfikon. ................................................... von anja bernhard Roman Nägeli (Schönenberg), erreichte als bester Ämtler 56.00 Punkte. Um einen Viertelpunkt schwang er knapp am Kranz vorbei. Die ersten zwei Gänge gewann der Sennenschwinger mit jeweils 10 Punkten. Danach lief es unter anderem mit dem Teilverbands-

kranzer Andreas Gwerder nicht so rund, zwei verlorene und ein gestellter Gang kamen hinzu, dafür gewann Nägeli den 6. Gang zum Abschluss. Nik Junker (Mettmenstetten), stellte den ersten und zweiten Gang, gewann Gang drei gegen den Oberländer Thomas Schweingruber mit 9.75 verlor gegen den Kranzer David Fäh und gewann nochmal die letzten zwei Gänge. Marco Nägeli (Mettmenstetten), gewann die ersten zwei Gänge gegen Simon Breitenmoser und Philip Drittli, im dritten und vierten Gang erhielt er zwei Kranzschwinger und verlor diese Gänge. Auch gegen Christoph Odermatt lag er auf dem Rücken und der letzte Gang gegen Stefan Wild wurde gestellt. Matthias Furrer (Islisberg) bestritt mit Kampfgeist vier Gän-

ge, jedoch reichte es dem jüngsten im Bunde nicht, um seine Gegner zu bezwingen. Die rund 3400 Zuschauer am Schwingfest schauten gespannt auf den Schlussgang zwischen dem Eidgenossen Arnold Forrer (Stein) und dem Teilverbandskranzer Mario Schneider (Friltschen). Forrer stellte den ersten Gang gegen den Kilchbergersieger Christian Stucki, danach gewann er alle vier weiteren Gänge. Schneider stellte ebenfalls den ersten Gang gegen Ruedi Eugster und gewann die nachfolgenden Gänge. Nach 6.4 Minuten gewann Forrer, mit einem Gammen Links, das Zürcher Kantonalschwingfest und jubelte der begeisterten Menge zu.

Starke Spielzüge: die Damen von Volley Obfelden. (Bild zvg.)

Damen haben Aufstieg knapp verpasst Saisonrückblick von Volley Obfelden Ziel des Frauenteams war der Wiederaufstieg in die 3. Liga. Das Team gewann jedes Spiel der Vorrunde ausser gegen VBC Rämi, welche letztes Jahr zusammen mit Volley Obfelden in die 4. Liga abgestiegen waren. Im darauffolgenden Spiel gegen VBC Einsiedeln fehlte der Schiedsrichter für das 4.-Liga-Spiel, Ersatz war ein Nati-B-Schiedsrichter. Dies war zwar eine Ehre, aber wohl auch der Genickbruch für das Obfelder Team. Der Schiedsrichter war eine bessere Technik gewohnt und hat sehr viele technische Fehler abgepfiffen. Obfelden verlor im 5. Satz 15:17 und genau das verhinderte den Aufstieg. Das Team ist nun auf dem 3. Schlussrang und wird nächstes Jahr wieder um den Aufstieg kämpfen.

Damen 2: Auf ein Neues

Die Ämtler Schwinger, von links: Matthias Furrer, Roman Nägeli, Marco Nägeli und Nik Junker. (Bild Anja Bernhard)

«Auf ein Neues!», dachte sich die zweite Damenmannschaft von Volley Obfelden bei Saisonbeginn. In alter Zusammensetzung, doch mit neuer Power kämpfte sie auf dem Feld um wohlverdiente Punkte. Kaum ein Spiel

war vor dem fünften Satz entschieden, sodass sie stets bis zum Schluss durchhalten mussten. Anders als im Vorjahr hat sich das Kämpfen gelohnt und die Damen durften feierlich auf einige Siege anstossen. Doch leider war der Siegeswillen – und vor allem der Erfolg – von relativ kurzer Dauer. Trotz weiterer starker Spielzüge reichte es nur noch vereinzelt für einen gewonnenen Satz. So blieb dennoch alles beim Alten und die Mannschaft trainiert fröhlich weiter, bis es wieder heisst: «Auf ein Neues!»

Herrenteam: Erster Sieg Das Herrenteam hat sich in dieser Saison gesteigert, sie haben ein Spiel gewonnen, so wie auch diverse einzelne Sätze. Gegen den Tabellenführer Wiedikon hat das Team zum Apéro eingeladen und sich so Fan-Unterstützung geholt. Es hat geklappt, das Herrenteam hat auch gegen die besten einen Satz gewonnen. Dies änderte zwar nichts an ihrem Schlussrang, aber dem Ego tat es sicher gut.


Sport

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Freitag, 18. Mai 2012

High Noon am Ettenberg Niederlage für die 1.-Liga-Jungsenioren des TC Wettswil Wetterbedingt war am vergangenen Wochenende nur eines der beiden 1.-Liga-Teams des Tennisclubs Wettswil im InterclubEinsatz. Die Jungsenioren mussten gegen die ausgeglichen besetzte Mannschaft des TC Rorschach auf eigenem Platz eine 3:6-Niederlage einstecken.

Ziel erreicht: René Ippel glänzte am 12-Stundenlauf in Basel. (Bild zvg.)

Am 12-Stundenlauf vorne dabei Bonstetter René Ippel holt Bronze in Basel Zum Schluss musste er noch mal beissen, doch schliesslich schaffte es René Ippel am 12-Stundenlauf in Basel aufs Podest. René Ippel war am Sonntag, 13. Mai, am 12-Stundenlauf in Basel. Los ging es um Mitternacht. Von Anfang an konnte der Bonstetter Ultra-Langstreckenläufer Vollgas geben, weil für ihn alles stimmte: das Wetter und die Temperatur waren perfekt», so der Bonstetter: «8 Grad in der Nacht und

13 Grad am Tag.» In der letzten halben Stunde wurde es für Ippel noch richtig spannend, weil der Viertplatzierte noch einmal aufdrehte. So musste auch der Bonstetter noch einmal alle Reserven anzapfen, um seinen dritten Platz zu verteidigen. Dies gelang ihm äusserst knapp, betrug doch nach 12 Stunden die Distanz zum Viertplatzierten nur gerade 300 Meter. Das Ergebnis von 117,958 km reichte René Ippel für den dritten Platz in der Gesamtrangliste.

Ein Hauch von Daviscup-Stimmung kam in der Schlussphase des Einzels zwischen den beiden Nummern 1 ihrer Teams, Thomas Bopp (R6) und seinem Rorschacher Kontrahenten Thomas Schoekle (R4) auf. Leider bekamen die beiden Protagonisten davon kaum etwas mit, hatte sich doch der Grossteil des (zu) spärlichen Publikums zu diesem Zeitpunkt angesichts der böig einfallenden, unerfreulich frischen Winde bereits hinter die schützenden (und schalldämmenden) Panoramafenster des Clubhauses am Ettenberg geflüchtet. Dort aber wurde mit dem hervorragend agierenden Wettswiler leidenschaftlich mitgefiebert, wurden Punkte frenetisch bejubelt, Fehler «bestöhnt». Der sehr solide spielende Bopp, der mit seiner schnellen, überrissenen Rückhand und gelegentlich am Netz wiederholt auch für spielerische Glanzpunkte besorgt war, setzte sich mit 6:4, 4:6, 6:2 letztlich verdient durch und bestätigte einmal mehr, dass seine aktuelle Einstufung nicht der realen Spielstärke entspricht. Für den zweiten Wettswiler Einzelsieg sorgte Marco Meili (R7), der mit René Puntigam (R5) ebenfalls auf

einen um zwei Stufen höher klassierten Gegner traf. Meili, bei dem Höhen und Tiefen insbesondere im verlorenen zweiten Satz in bunter Folge wechselten, wirkte in der Schlussphase konzentrierter und holte mit 6:3, 2:6, 6:3 den zweiten Punkt für die Einheimischen. Der erstmals für Wettswil angetretene, auf Position 2 spielende René Hürlimann (R7) musste sich dagegen vorerst mit guten Stilnoten begnügen. Resultatmässig lag die Ausbeute beim Debüt mit 2:6, 4:6 gegen Adrian Weber (R5) noch nicht im angestrebten Bereich. Ähnlich ging es den übrigen drei Wettswiler Einzelspielern. Serge Meili (R7) sah sich bei seiner 1:6, 1:6-Niederlage mit dem stark spielenden Marcus Graf (R5) konfrontiert, der seine R3Vergangenheit durchaus zu erkennen gab und seinem Gegner kaum Chancen zugestand. André Kaiser (R7) glänzte zwar mit Rückhand-Slices, die wie «an der Schnur gezogen» über das Netz segelten, und einigen schönen Punkten am Netz, musste mit 4:6, 1:6 letztlich aber vor der Solidität seines Gegners René Haltiner (R6) kapitulieren. Guten Unterhaltungswert bot auch die Partie von Thierry Bühler (R7) gegen Christoph Fabris (R5). Neben phasenweisem Top-oder-Flop-Tennis lag dies auch an den trockenen Kommentaren des Einheimischen Bühler, der nichtsdestotrotz mit 1:6, 3:6 den Kürzeren zog.

Spannung vor den Doppelpartien Vor den Doppeln präsentierte sich die Ausgangslage somit denkbar span-

Konzentriert zum Erfolg: Der Wettswiler Thomas Bopp. (Bild B. K.) nend: Mit drei Siegen hätten die Wettswiler den 2:4-Rückstand noch in einen 5:4-Sieg umwandeln können. Doch der High Noon am Ettenberg brachte aus Wettswiler Sicht kein Happy End. Einzig Serge Meili und Thierry Bühler konnten mit einem 6:2, 6:4 gegen Weber/Haltiner einen zusätzlichen Punkt erobern. Hürlimann/Marco Meili (3:6, 6:7 gegen Schoekle/Graf) und der nur im Doppel eingesetzte Christoph Lautenschlager (R7) an der Seite von André Kaiser (6:1, 4:6, 3:6 gegen Puntigam/Fabris) vermochten ihre Partien zwar einigermassen ausgeglichen zu gestalten, schafften es aber nicht, das Wettkampfglück entscheidend auf ihre Seite zu zwingen. (B. K.) Weiteres Interclub-Resultat des TC Wettswil: 2. Liga Herren, Gruppe 4: Rüschlikon-Wettswil 4:5.

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Sport

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FCWB muss auf dem Boden bleiben Am Samstag will man in Küsnacht punkten Noch vier Zähler fehlen dem FC Wettswil-Bonstetten im schlechtesten Fall, um die Sensation, nämlich den Aufstieg in die höchste Amateurklasse, die 1. Liga zu erreichen. ................................................... von andreas wyniger

Adrian Brennwald (vorne links) läuft für einmal nicht vorneweg: Beim Lauf um den Türlersee wählt der Aeugster das Tempo so, dass die meisten Schülerinnen und Schüler noch mitkommen. (Bild Thomas Stöckli)

Mit dem Weltmeister einmal rund um den Türlersee Elternrat Aeugst lud Schule zum Lauf-Event mit Adrian Brennwald Einmal pro Woche rennen Aeugster Mittelstufen-Schüler um den Türlersee. Am Donnerstagnachmittag, 10. Mai, erhielten sie prominente Unterstützung: Adrian Brennwald begleitete sie auf die Laufrunde. ................................................... von thomas stöckli «Unter Sportlern duzt man sich, ihr könnt mich ‹Adrian› nennen.» Der Aeugster Ultra-Sportler hat die Sympathien im «Gallenbühl» im Nu. Dritt-, Viert-, Fünft- und Sechstklässler sind

bereit, um mit dem Double- und Triple-Ironman-Weltmeister die Runde um den Türlersee zu laufen. Für die Drittklässler ist dies das erste Mal. Brennwald nimmt ihnen die Angst: An einem 24-Stunden-Lauf habe er schon das 58-fache der Türlersee-Umrundung zurückgelegt, «dann schafft ihr das sicher.» Der Lauf um den Türlersee hat in Aeugst Tradition. einmal pro Woche macht ihn jede Mittelstufen-Klasse. Damit es besser klappt, gibt Brennwald den Knaben und Mädchen einige Tipps. So rät er, die letzten zwei Stunden vor dem Lauf nichts mehr zu essen, aber reichlich zu trinken. Weiter gelte es, die Muskeln und Sehnen

langsam aufzuwärmen. Atmen sollen die Kinder möglichst normal – und falls sie nicht mehr nachkommen, dann zweimal einatmen. Auf den Laufstil geht der Ultrasportler noch nicht gross ein, er rät aber, den Fuss ganz abzurollen, mit den Armen nach vorne auszugreifen und wenn es bergauf geht, kleinere Schritte zu machen. Bereits letztes Jahr hatte die damalige Elternrätin Jacqueline Angehrn Müller mit der Planung für den LaufEvent begonnen. Brennwald musste einen ersten Termin dann kurzfristig absagen. Mittlerweile ist sie nun nicht mehr im Elternrat, den Lauf wollte sie aber trotzdem noch durchführen.

Man findet kaum mehr Superlative, um die eindrückliche Leistung des Fanionteams des FC Wettswil-Bonstetten in Worte zu fassen. Aus neun Spielen das Punktemaximum von 27 Zählern, ein Torverhältnis von 44:11 Toren, was einem Schnitt von 0.5 Gegentoren pro Spiel entspricht und zudem ist man auch in der Strafenstatistik in der Spitzengruppe aller 2.-Ligainterregio Teams. Kurzum sensationell, was Mannschaft und Staff in den letzten Monaten gezeigt haben. Aber Alles schön und gut. Gewonnen haben wir aber noch gar nichts. Noch brauchen wir vier Punkte und um diese zu holen, dürfen wir nicht abheben und müssen weiterhin höchst konzentrierte und engagierte Leistungen abrufen», weist Trainer Martin Dosch vorzeitige Gratulanten zurecht. «Natürlich sind wir top unterwegs und man darf sich zwar ob dem Gezeigten freuen, aber gleichzeitig das Ziel nie aus den Augen lassen und sich sofort auf die nächste Aufgabe einstellen», analysiert der Ämtler Erfolgscoach richtig.

Sieben der ersten acht Fahrer am Donnerstag-Abendrennen vom 10. Mai sind für den RRC-Amt unterwegs. Urs Huber gewann solo – eine beachtliche Leistung. Nur Alexander Mattmann als zweiter vom Team Tempo Sport konnte die komplette Dominanz der heimischen Fahrer verhindern. Dies ist eine eindeutige Reaktion auf die vergangene Woche, wo sämtliche RRC-Amt Fahrer den Anschluss an die Spitze verpassten.

40 Runden meist alleine unterwegs Ab der sechsten Runde konnten sich Urs Huber und Jürg Müller vom Feld absetzen. Nach zehn Runden konnte Jürg Müller das hohe Tempo von Urs Huber nicht mehr halten und musste sich ins Feld zurückfallen lassen. Huber fuhr von da an regelmässige Rundenzeiten die er immer zwischen 10 und 20 Sekunden vor dem Feld verteidigte. Nach 50 Runden war es geschafft. 40 Runden meist alleine mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von über 43 Km/h gegen das gesamte Feld zu bestehen, ist eine beachtliche Leistung. Es dürfen immer noch Renn-, wie auch Hobbyfahrer mitfahren, ob für Urs Huber als Unterstützung bei seiner Flucht oder auch als Helfer im Feld als Jäger auf die Ausgerissenen. Wer keine Ambitionen als Rennfahrer hat, darf sich natürlich auch bei der kleinen Festwirtschaft stärken.

11 Auszeichnungen und eine Silbermedaille Jugendsporttag: Wettswil wieder erfolgreich Gross war die Vorfreude und auch die Nervosität als am letzten Samstag, morgens um halb acht, sich die 28 Athleten der Jugi Wettswil in Birmensdorf für den kantonalen Jugendsporttag trafen. Zum ersten Mal nahm auch die im Herbst neu gegründete «Grosse Jugi», mit Viert- bis Sechstklässlern, teil. Der erste Teil des Allround-Einzelwettkampfes, welcher aus den Kategorien Nationalturnen, Leichtathletik, Fitness und Geräteturnen besteht, konnten die Jungs noch einigermassen trocken bestreiten. Danach kam der grosse Regen und die über 700 Buben und Mädchen aus dem Kanton Zürich, welche am Jugendsporttag in Birmensdorf teilnahmen, mussten zu-

Rutschige Wiesen machen die Aufgaben noch schwerer. (Bild zvg.)

sätzlich gegen das viele Wasser und die recht kühlen Temperaturen kämpfen. Glitschige Tartanbahnen, rutschige Hochweitsprungmatten sowie matschige Wiesen. Trotz dieser widrigen Bedingungen waren der Kampfgeist und der Einsatzwille der 28 Jungs aus Wettswil gross. Mit lautem Anfeuern unterstützten sie sich gegenseitig. Unsere Sportler holten beim Rennen, Werfen, Springen und Springseilen alles aus sich heraus. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen und mit keiner Aussicht auf Unterstützung von Petrus wurden der beliebte Spiel- und Stafetten-Nachmittag sowie die grosse Rangverkündigung abgesagt. Somit durften alle klatschnassen Jungs nach Hause und sich aufwärmen. Am Abend warteten alle gespannt auf die vom ZTV aufgeschaltete Rangliste. Riesengross war die Freude von Marc Signer über seinen 2. Rang in der Kategorie K (Jg.2004/2005) mit 60 Wettkämpfern. Elf weitere Athleten, Maxim Gärtner, Antonio Ragaz, Janik Ingold, Maurice Lutz, Cyrill Signer, Noel Ingold, Silvan Baur, Patrick Meili, Janik Bruggisser, Nico Favero und Pablo Vonder Mühll erhielten je eine Auszeichnung für ihre tollen Leistungen. Die Jugi Wettswil freut sich bereits heute auf den nächsten kantonalen Jugendsporttag 2013, natürlich mit Sonnenschein! Corinne Signer, Wettswil

FCWB muss auf Captain Buchmann verzichten Nebst dem für die gesamte Rückrunde wegen einem USA-Aufenthalt fehlenden Baumann wird am Samstag auch Captain Buchmann nicht mit von der Partie sein. Er wird eine Gelbsperre verbüssen und man darf gespannt sein, wie Trainer Dosch diesen gewichtigen Ausfall kompensieren wird. Kickoff in Küsnacht ist am Samstag um 16 Uhr. Das Team freut sich auf die starke Unterstützung der Fans. Die nächsten WB-Spiele: Fr. 20.00 Veteranen - Stäfa,

In Küsnacht ein alter Bekannter Freuen dürfen sich die Spieler des FCWB auf jeden Fall auf das nächste Spiel beim FC Küsnacht. Das Heslibachstadion verfügt über einen tollen Rasen und schöne Zuschauertribünen, welche sicher für ein stimmungsvolles Spiel sorgen werden. Zudem steht mit anzeige

Starke Fahrer vom RRC-Amt

Vaclav Pechoucek ein alter Bekannter im Team der Seebuben, welcher noch bis zum Winter das FCWB-Trikot trug. Wohl nur zu gern würde Pechoucek seinen Teil dazu leisten, um dem FCWB das Feiern noch hinauszuzögern. «Ressentiments habe ich überhaupt keine. Im Gegenteil, der FCWB ist ein toller Verein, bei welchem ich eine fantastische Zeit verbracht habe. Aber, ich bin Fussballer und werde darum alles dafür geben, mit meiner neuen Mannschaft zu gewinnen», meint der immer noch in Bonstetten wohnende Pechoucek höchst motiviert zu diesem Spiel. Küsnacht ist im breiten Mittelfeld der Liga klassiert, hat aber noch die Chance um auf den fünften Schlussrang vorzustossen und gegen einen Leader sind immer alle höchstmotiviert. Für den Sieg braucht es eine weitere Topleistung des FCWB.

Sa. 10.00 Jun. Ec - Dietikon, 11.00 Siebnen - Jun. Eb, 11.30 Jun. Ee - Oetwil/Geroldswil, 11.30 Jun. Ea - Urdorf, 12.00 Affoltern - Jun. Dc, 13.00 Jun. Db Affoltern, 14.00 Schlieren - Jun. Ed, 14.30 Jun. Cb Niederweningen, 14.30 Wädenswil - Jun. Da, 15.30 Einsiedeln - Jun. Ca, 16.00 Küsnacht - FCWB 1, So. 10.15 FCWB 2 - Freienbach, 12.30 Jun. A1 - United Zürich, 14.30 Kilchberg/Rüschlikon - Jun. A2, 15.00 Räterschen - Jun. B.


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FC Affoltern a. A. Von Stieren, Kürspielen und Perspektiven FC Affoltern a/A – FC Urdorf Zuerst zu den Fakten: In der letzten Meisterschaftsrunde der 2. Ligagruppe 2 sind, was den FC Affoltern a/A betrifft bereits Vorentscheidungen gefallen. Mit dem letztendlich doch souveränen 3:1-Sieg gegen den Tabellenletzten FC Wollishofen hat sich das Fanionteam definitiv den Verbleib in der obersten regionalen Liga gesichert. Der FC Urdorf, mit 14 Punkten aus 20 Spielen, kann in den verbleibenden sechs Partien im Maximum noch auf 32 Punkte kommen, einen weniger als der FCA bereits auf dem Konto hat. Soviel zu den Zahlen. Rasch gerät man ins Schwärmen, wenn man die eindrückliche Serie von elf Partien ohne Niederlage vor Augen führt. An diesem Punkt gebührt der Truppe um das Trainergespann Filipovic/Kaufmann/Correia grosses Lob, weil sie bereits mehrere Runden vor Schluss, das minimale Saisonziel Ligaerhalt erreicht zu hat. Das ermöglicht es der Mannschaft bereits früh an der Zukunft – sprich der kommen-

Matchballspender: Samstag, 19. Mai 2012 FC Affoltern a/A – FC Urdorf

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den Meisterschaft – zu arbeiten. Es können neue Positionen getestet, angeschlagene Spieler auskuriert und neue Spieler langsam herangeführt werden. Bestes Beispiel ist der in der letzten Partie nach langer Militärabwesenheit und Verletzungen wieder voll einsetzbare Stürmer Antenen, dem gegen Wollishofen ein lupenreiner Hattrick gelang. Diese Spielfreude der jungen Talente im Verein gilt es auf- und mitzunehmen. Denn es lohnt sich, die vielen Jahre in den Juniorenmannschaften durchzustehen, um letztendlich einmal für die erste Mannschaft die Schuhe zu schnüren. Der Verein muss diese Perspektiven bieten, um langfristig Erfolg zu haben. Nach der Pflicht folgen noch fünf Kürspiele (drei zu Hause, zwei auswärts), die mit der Partie gegen den FC Urdorf keinen besseren Anfang nehmen könnte. Denn die Limmattaler haben noch immer die Chance, sich über den Strich zu retten. Entsprechend darf sich der FCA darauf gefasst machen, dass der Gegner seinem Club-Emblem gerecht auftreten wird. Am besten man besinnt sich der Vorrundenpartie, als das Fanionteam denselben Gegner mit den eigenen Waffen Paroli bot. Mit nur neun Spielern auf dem Platz trotzte ihm der FCA in letzter Minute noch ein 2:2 Unentschieden ab.

Für eine delikate Affiche am Auffahrtssamstag ist jedenfalls gesorgt. Dabei heisst der FCA die eigenen Fans sowie den FC Urdorf und seine Anhänger auf dem Moos herzlich willkommen. Von Michael Romer

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Spielbeginn: FC Affoltern a/A 1 – FC Urdorf Samstag, 19. Mai 2012, 18:00 Uhr Sportplatz Moos / Affoltern am Albis

Die Spiele vom Wochenende Samstag, 19. Mai 2012 12:00 FC Affoltern a/A Dc – FC Wettswil-Bonstetten c 12:00 FC Affoltern a/A. Ea – FC Zürich LetziKids b 14:00 FC Affoltern a/A Da – FC Regensdorf a 14:00 FC Affoltern a/A Juniorin. Cb – FC Rüti 18:00 FC Affoltern a/A 1 – FC Urdorf 1 Sonntag, 20. Mai 2012 13:00 FC Affoltern a/A Juniorin. U-23 – FC Wädenswil 13:00 FC Affoltern a/A Juniorinnen A – SC Siebnen 15:00 FC Affoltern a/A Juniorinnen Ba – FC Oetwil-Geroldswil

Resultat-Tipp von Willi Ebner: «Wieder gewinnt der FCA gegen einen möglichen Absteiger und lässt keine Gegetore zu. Unser FCA gewinnt 2:0 »

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Verletzter Bala, der Zuschauer leidet mit.

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Freitag, 18. Mai 2012

glosse

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Eine eigene «Dampfmaschine» Apéro-Rugeli produziert

Gesucht: Gemeindeschreiber Wollen Sie in Kappel oder Ottenbach Gemeindeschreiber werden? Die Kappeler Schreiberin zieht es nach wenigen Jahren in den Kanton Bern. Der Ottenbacher wirft das Handtuch nach nur sieben Monaten. Beides konnte man kürzlich im «Anzeiger» lesen. 14 Schreiber/-innen gibt es im Säuliamt. Sie sind das Aushängeschild der Verwaltung, sind dem Gemeinderat unterstellt, haben ihr Personal zu führen und sollten auf die Anliegen aus der Bevölkerung eingehen. Das ist tagtäglich ein Kampf an verschiedenen Fronten, was nicht jedermann behagt. Der Schreiber-Job erfordert neben Fachkenntnissen auch Fingerspitzengefühl. Wirft man einen Blick auf die Dienstzeit der Ämtler Gemeindeschreiber, fällt auf, dass in den letzten Jahren bedeutend mehr Wechsel stattfanden, als bei der Vorgängergeneration. Hans Bollier, Affoltern, Hansruedi Meier, Aeugst, Ernst Baumann Bonstetten, Hansruedi Billeter, Hausen, Moritz Koller, Obfelden, Karl Freund, Hedingen, und Franz Birri, Stallikon, übten ihre Funktion alle über eine sehr lange Zeit aus. Hansruedi Böhler aus Ottenbach brachte es gar auf 37 Dienstjahre. Sie alle geniessen heute ihren Ruhestand und machen nicht den Eindruck, dass sie das Amt seinerzeit aufgefressen hätte. Der letzte Mohikaner der alten Generation ist Edi Gamma, der die Mettmenstetter Gemeindehaus-Festung seit bald 30 Jahren hält. Vielleicht ist die jüngere Schreibergeneration etwas dünnhäutiger als ihre Vorgänger. Aber jeder, der sich für einen solchen Posten bewirbt, muss wissen, dass er seine vorgesetzte, vom Volk gewählte Behörde nicht auslesen kann. Er muss sich arrangieren. Was die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat betrifft hier noch ein Insidertipp, den der verstorbene nebenamtliche Schreiber Willy Peter aus Dägerlen in einem Gedicht einmal so formulierte: Was wären die Gemeinderäte, wenn ihr Sekretär nichts täte? Selbst die schlechtesten Ergüsse formuliert er als Beschlüsse, dass sie losgelöst vom Flachen, eine gute Gattung machen. Übrigens: Man kann sich noch in beiden Gemeinden bewerben. (rf.)

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Tüftler in Aktion im «Werkhuus» beim Bauspielplatz, Affoltern.

Der siebenjährige Joël testet seine eigene «Dampfmaschine». (Bild Thomas Stöckli)

Das «Werkhuus» von Doris Neuhaus und Alois Köppel beim Bauspielplatz Affoltern bietet Kindern und Jugendlichen Raum, ihre Kreativität mit verschiedenen Materialien auszuleben. Der siebenjährige Joël etwa hat eine eigene «Dampfmaschine» kreiert. Die Inspiration dazu habe er aus dem Paul-Gugelmann-Museum in Schönenwerd, verrät der Junge. Die Konstruktion ist einfach und funktional: auf einer Holzplatte sind vier Rechaud-Kerzen, darum herum sechs Schrauben, auf welchen eine verschliessbare Blechbüchse ruht. Die Kerzen erhitzen das Wasser in der Büchse und der Dampf tritt durch ein Metallröhrchen, veredelt mit Kunststoff-Ring und einem Teil einer Ballon-Hupe, nach oben aus. Stolz zeigt Joël, wie seine Maschine funktioniert. Auf dem Erreichten ruht er sich aber nicht aus: Bereits experimentiert er, was passiert, wenn der Dampf-Abzug verstopft ist. Und auch zu Hause bastelt der Siebenjährige gerne. So hat er kürzlich den Antrieb seines Tret-Traktors ausgebaut, auf eine Holzplatte montiert und unter anderem dazu verwendet, Kreide anzuspitzen … (tst.)

Apéro-Rugeli. (Bild zvg.) Für 24 Stück 4 Bratwürste 24 Specktranchen Salbeiblätter schwarzer Pfeffer

Zubereitung Bratwürste häuten, je in 6 Stücke schneiden. Jede Specktranche mit Salbeiblättern belegen und um je einen Bratwurstrugel wickeln. Mit Zahnstocher fixieren. In einer beschichteten Bratpfanne rundum braten. Mit Pfeffer würzen und mit Salbeiblättern dekoriert zum Apéro reichen.

Tipp

Hände weg von Jungvögeln Viele Jungvögel verlassen ihr Nest, noch bevor sie richtig fliegen können. Aber auch ausserhalb des Nestes werden sie weiterhin von ihren Eltern gefüttert und umsorgt. Die Schweizerische Vogelwarte empfiehlt daher, Jungvögel zu lassen, wo sie sind. In der Vogelpflegestation der Schweizerischen Vogelwarte herrscht momentan Hochbetrieb. Täglich werden zahlreiche scheinbar verwaiste Jungvögel eingeliefert. Diese gut gemeinte Hilfe ist aber in den meisten Fällen gar nicht nötig. Im Gegenteil: Oft führt sie dazu, dass gesunde Jungvögel von ihren Eltern getrennt werden. Ein Jungvogel ist meist nur scheinbar verlassen und hilflos. Er wird auch

nach dem Verlassen des Nestes von seinen Eltern weiter gefüttert und betreut. Daher gilt: Jungvögel dort lassen, wo sie sind. «Zwar geht es den Jungen bei uns gut, und sie können in Ruhe heranwachsen. Wir können ihnen aber nicht alles beibringen, was sie von ihren Eltern lernen würden», weiss Vreni Mattmann, Tierpflegerin an der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. «Dies könnte sich später negativ auf ihre Überlebenschancen auswirken.»

Wann ist ein Eingreifen sinnvoll? Die Vogelwarte empfiehlt, Jungvögel grundsätzlich an ihrem Fundort zu lassen. Einschreiten soll man nur, wenn sich ein Vogel in unmittelbarer Gefahr befindet. Sitzt z.B. eine junge

Amsel auf der Strasse, so kann man sie – auch mit blossen Händen – aufheben und ins nächste Gebüsch tragen. Danach werden die Altvögel sie weiter füttern. Ist der Jungvogel verletzt oder wird er von den Eltern während einer Stunde nicht mehr gefüttert, bringt man ihn am besten in die nächstgelegene Pflegestation. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach vermittelt gerne die entsprechende Adresse. Verletzte und kranke Vögel sowie verlassene Jungvögel gehören in die Hände von Fachleuten! Die Schweizerische Vogelwarte Sempach betreibt eine eigene Pflegestation. Diese kann erreicht werden unter Telefon 041 462 97 00/49 (Mo-Fr 8-12 Uhr und 14-17 Uhr); an Wochenenden und Feiertagen ist ein Pikettdienst organisiert.

Zusammen mit Gummelisalat serviert, ergibt es eine Mahlzeit für 4 Personen.

Gummelisalat mit Zitronenmelissen Quark

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Die Schloss-Amsel

Gummelisalat mit ZitronenmelissenQuark. (Bild zvg.) Für 4 Personen 600 g Frühkartoffeln klein 2 EL Essig 1 dl Bouillon Salz, Pfeffer aus der Mühle 150 g Champignons klein 150 g Cherrytomaten 4 Kopfsalatblätter gross 150 g Rahmquark ½ Bund Zitronenmelisse 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

bauernregel

«Wie zu Dreifaltigkeit (21. Mai) das Wetter fällt, es bis zum Monatsende anhält.»

Auf diesem Schlösschen wird nicht nur gebraut, sondern auch gebrütet … (gesehen auf Terrasse des «Saeng Thian Thai», Affoltern). (Bild Kaspar Köchli)

Kartoffeln in der Schale weichkochen. Samt Schale längs halbieren oder vierteln. Essig und Bouillon mit den Kartoffelschnitzen mischen und mit Pfeffer würzen. Champignons und Tomaten rüsten, halbieren und unter die Kartoffeln mischen. Kopfsalatblätter auf Tellern anrichten und den Salat einfüllen. Restliche Sauce unter den Quark rühren. Zitronenmelisse für die Garnitur beiseite legen, restliche Melisse in feinste Streifen schneiden und samt Zitronensaft unter den Quark mischen. Quark auf dem Salat verteilen und mit Zitronenmelisse garnieren.


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