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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 38 I 175. Jahrgang I Freitag, 21. Mai 2021

Naturvielfalt

In Ottenbach entsteht ein neuer Lebensraum für Pflanzen, Vögel, Insekten und Reptilien. > Seite 5

Teure Graffiti

Vandalen haben in Affoltern mehrere tausend Franken Schaden verursacht. > Seite 6

Brückenbauer

Abschied von Franz Leutert, der sich in unzähligen Gremien engagiert hat. > Seite 7

Administrativer Leiter

Simon Plüer wird am 1. Oktober erster Schreiber der Kirchgemeinde Knonauer Amt. > Seite 10

Freiluft-Ausstellung motiviert zu Dorfspaziergängen Gemeindepräsident Erwin Leuenberger freut sich übers Engagement vieler Bonstetter Auch bei Regenwetter kann man in Bonstetten Leute beobachten, die einen Plan in Händen halten und sich suchend umschauen, beim Gehen angeregt diskutieren und oft auch lachen. Man ist sich einig: Die Bonstetterinnen und Bonstetter sind aktiv, kreativ – und dies mit einem guten Schuss Humor.

> Bericht auf Seite 26 ANZEIGEN

Gemeindepräsident Erwin Leuenberger gefällt das Männerherz von Kunstschmied Daniel Hedinger. (Bild Regula Zellweger)

Kurzarbeit im Pflegezentrum Sonnenberg

Noch gesunde Finanzlage

Keine neue Autobahnquerung

Tiefe Bettenbelegungen bereiten aktuell vielen Alters- und Pflegeheimen Kopfzerbrechen. Das gilt auch fürs «Sonnenberg».

100 Tagen die Leitung übernommen hat. «Zu unserer grossen Erleichterung haben wir vor einigen Tagen die Zusage erhalten, dass wir Kurzarbeit einführen dürfen.» Gefordert sind nun die Stationsleiter: «Sie müssen die Prozesse anpassen, die verschiedenen Dienste und Abläufe neu planen», führt Edwin Meier, Leiter Hotellerie und Infrastruktur, aus. Schliesslich sollen Pflegequalität und Aktivierungsvielfalt beibehalten werden. (tst.)

Die Gemeinde Mettmenstetten steht finanziell gesund da. Die Gemeindeversammlung hat am Montag die Jahresrechnung 2020 gutgeheissen, die mit einem Ertragsüberschuss von 1,9 Millionen um 700 000 Franken besser als budgetiert abschliesst. Die Zukunftsaussichten sehen aber wenig erfreulich aus. Wegen der Corona-Pandemie muss die Gemeinde inskünftig mit massiv höheren Ausgaben rechnen, wie Finanzvorstand Beat Bär ankündigte. (sts)

Das Hauptaugenmerk der OnlineDelegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt lag bei der «Regionalen Netzstrategie». Sie will den motorisierten Individualverkehr auf dem übergeordneten Strassennetz kanalisieren, die Wohngebiete vom Verkehr entlasten. Statt einer zweiten Brücke über die Autobahn schlägt Verkehrsingenieur Alexander Unseld vor, die bestehende Fuss- und Veloquerung für Linienbusse auszubauen. (red.)

> Interview auf Seite 3

> Bericht auf Seite 5

> Bericht auf Seite 6

Aus Angst vor Ansteckungen und noch mehr vor den Besuchsbeschränkungen haben in den letzten Monaten viele Leute den Eintritt ins Pflegeheim aufgeschoben. Darunter leidet auch das Pflegezentrum Sonnenberg in Affoltern. Die Bettenbelegung liege aktuell bei 75 Prozent, verrät Franziska Marty, die vor gut

«Kirche ist auch Gemeinschaft», schreibt Thomas Maurer, reformierter Pfarrer in Knonau, in seinen Gedanken zu Pfingsten: «Verschiedenste Menschen begegnen einander, tauschen sich aus und eröffnen neue Horizonte.» Gemeinschaft leben – das sei wichtig und heilsam, so Maurer, der sich in Knonau 13 Jahre auch immer wieder dafür eingesetzt hat und sich im Sommer ins Oberengadin verabschiedet. (red.)

Einen Tag ohne Sport gibt es im Leben von Emma Pooley nur, wenn sie krank ist. Ansonsten treibt die in England geborene Ausdauersportlerin aus Hausen in jeder freien Minute Sport. Vor fünf Jahren hat sie mit dem professionellen Wettkampfsport aufgehört. Nun hat sie auf nichtsportlicher Ebene eine neue Herausforderung angenommen und mit 38 Jahren ein Zweitstudium in der Zahnmedizin begonnen. (sts)

herz sein, denn da steht «Mannsein». Auf der Rückseite sieht man das Innenleben: ein Motor und ein grosser Benzinkanister. In Anbetracht des eher bedrückenden Themas Pandemie, ist die Heiterkeit und positive Ausstrahlung vieler Werke besonders erfrischend. Die Ausstellung lockt oft ein Lächeln oder ein Schmunzeln hervor. Sie bewegt – vor allem die Ausstellungsbesucher. Es braucht einige Zeit, bis man alle Werke gesehen hat, mitsamt dem weit abliegenden Schneckenmuseum von Carmen Cabert am Fluechbachweg. Dieses Projekt macht Spass: der Kulturkommission, den kreativen Künstlerinnen und Künstlern, den erwachsenen Besuchern und den Kindern, die auf diese Weise einen – nicht immer geliebten – Familienspaziergang mit spannenden Suchaufgaben verbinden können.

Bereits seit dem 10. Mai 2021 ist ein Projekt der neuen Kulturkommission KuKo im ganzen Dorf zu sehen: An 22 verschiedenen Orten kann man kreative Werke entdecken und sie bewerten. Es wird nicht nur ein Publikumspreis verliehen, auch eine Fachjury, bestehend aus Elfi Bohrer, Ursula Leckebusch, Arianne Moser und Robert Zingg, kürt ein Werk und vergibt einen Preis. Galeristin Elfi Bohrer erzählt: «Arianne Moser und ich waren rund vier Stunden gemeinsam unterwegs, ein spannender und kalter Nachmittag, allerdings enorm beeindruckend, was die kreativen Bonstetterin-

Fest des Geistes

Sport als Lebenselixier

den Coronavernichtinator der 9-jährigen Emma. «Wir hätten sogar Lust auf noch mehr Werke», erklärt Sandra Canonica, selbst Künstlerin, die dieses Jahr mit einem Künstlerkollektiv an der internationalen Ausstellung «RagARTz» ein Werk ausstellt. Stefan Wälti wünscht sich eine Ausschilderung, damit auch Auswärtige die Kunstwerke leicht finden. Eine gute Idee ist auch das Projekt «Gemeinsam statt einsam» von Carmen Domenig. Sie platzierte die Skulptur eines lebensgrossen Mannes auf eine Bank. Besucher setzen sich nun neben ihn und zücken das Handy für ein Selfie. Vater und Sohn, Oskar und Daniel Hedinger, zeigen Herz, jeder auf seine Art. Im Garten von Oskar Hedinger plätschert leise der Herzbrunnen vom einen zum anderen Herzen. Daniel Hedinger hat ein Herz aus wabenartigen, bunten Elementen geschaffen, die mit Begriffen beschriftet sind. Es muss ein Männer-

Kreativität fördern und wertschätzen

Serie «Berufsfrauen»: Els Imhof, Wirtin des Restaurants Central in Affoltern. > Seite 15

> Festtagsartikel auf Seite 10

Von Regula ZellwegeR Einst wurde in Bonstetten die Kulturkommission abgeschafft. «Keine gute Entscheidung», fand Gemeindepräsident Erwin Leuenberger. Am 3. November im Pandemiejahr 2020 stimmte der Gemeinderat der Schaffung einer Kulturkommission zu und am 1. Januar 2021 trat das neue Reglement in Kraft. Das Ziel dieser Kommission: «Die Kulturkommission Bonstetten fördert das kulturelle Geschehen in der Gemeinde Bonstetten. Das Kulturangebot soll vielseitig sein und ein möglichst grosser Teil der Bevölkerung soll daran Anteil haben können.» Erwin Leuenberger lobt: «In unserer Gemeinde gibt es bereits ein vielseitiges Kulturschaffen. Es war mir ein Anliegen, alle kulturellen Akteure und Themen unter ein Dach zu bringen: Musik, Kunst, Sprache und Sport.»

Gastgeberin

nen und Bonstetter, jung und alt, geschaffen haben: durchdachte Botschaften, professionelles Gestalten und Witz und Humor! Bei unseren Favoriten waren wir uns sehr schnell einig, Diskussionen gab es nur zur Reihenfolge unserer ‹persönlich Prämierten›». Einige Kinder sind unter den Ausstellenden und auch die Primar- und die Sekundarschule machte mit. Ihre Leistungen werden eine separate Anerkennung erhalten.

Auch Auswärtige willkommen Sandra Canonica und Stefan Wälti aus Stallikon waren im Regen mit der Liste der Werke und dem dazugehörenden Plan in Bonstetten unterwegs. Sie finden die Idee der Freiluftausstellung grossartig. Lobend erwähnten sie das HarryPotter-Mobile der 12-jährigen Amina Frank und die gefilzte Schneckenpost von Regula Leutert. Witzig fanden sie

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Gedanken – Augenblicke Sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Nonno, Urgrossvater, Bruder, Schwiegervater, Nachbar und Freund

Pfingstmontag, 24. Mai 2021

Ulrich Züger

geöffnet 14.00 bis 17.00 Uhr

11. Oktober 1943 – 18. Mai 2021

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wir sind dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, die wir zusammen verbringen durften. Du fehlst uns sehr, aber in unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

Wechselausstellung: Licht − einst und heute

Wir vermissen dich sehr:

Weitere Öffnungszeiten: Donnerstag, 10. Juni 2021, 9.00 bis 11.00 Uhr Donnerstag, 8. Juli 2021, 9.00 bis 11.00 Uhr Führungen für Gruppen nach Vereinbarung: Telefon 044 767 05 55

In der Woche 21 erscheint der Anzeiger am

Mittwoch, 26. Mai und Freitag, 28. Mai Inserateannahmeschluss: Für Mittwoch am Dienstag um 8 Uhr Für Freitag am Mittwoch um 16 Uhr Todesanzeigen: Jeweils am Vortag um 11 Uhr

Reglement zur Videoüberwachung Politische Gemeinde Bonstetten

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Die Stadtverwaltung bleibt am Pfingstmontag, 24. Mai 2021 geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag von 8.00 bis 10.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11. Ab Dienstag, 25. Mai 2021 sind wir gerne wieder für Sie da. 21. Mai 2021 Stadtverwaltung Affoltern am Albis

Entsorgung Pfingsten 2021 Die Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet am Pfingstmontag wie folgt statt: Grüngut östlich der Bahnlinie: statt Montag, 24. Mai 2021 am Mittwoch, 26. Mai 2021

Für die Entsorgungsstelle ÖKI-HOF gelten folgende Entsorgungszeiten: Pfingstmontag, 24. Mai 2021: ganzer Tag geschlossen. Für das ÖKI-MOBIL gilt der übliche Fahrplan 21. Mai 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

ABGESAGT – Bring- und Holtag 2021 Der Bring- und Holtag vom Samstag, 12. Juni 2021 ist aufgrund der andauernden Corona-Lage abgesagt. Bei einer Verbesserung der Situation kann der Bring- und Holtag eventuell zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Genehmigung Schutzvertrag Wohnhaus Vers. Nr. 500, Dorfstrasse 20

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 11. Mai 2021 folgenden Erlass genehmigt:

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Traueradresse: Daniela Bättig, Alte Landstrasse 28, 8912 Obfelden Abdankung:

Freitag, 21. Mai 2021 um 14 Uhr auf dem Friedhof in Cham. Abdankung im engsten Familienkreis.

Für seinen geliebten Hund «Argo» unterstütze man das TierFerienheim Stolzenboden, Ivo Zürcher, Sihltalstrasse 10, 6340 Sihlbrugg, IBAN: CH59 8145 7000 0029 3527 7.

Reglement zur Videoüberwachung der Politischen Gemeinde Bonstetten und gleichzeitig das Reglement zur Videoüberwachung vom 15. Dezember 2009 per 30. Juni 2021 aufgehoben. Das Reglement ist auf der Website www. bonstetten.ch abrufbar. Es liegt während der Rekursfrist ebenfalls beim Schalter der Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstettem zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 21. Mai 2021 Gemeinderat Bonstetten

Mit Beschluss vom 15. Dezember 2020 hat der Gemeinderat den Schutzvertrag zwischen der Gemeinde Aeugst am Albis und der Eigentümerschaft des Gebäudes Vers. Nr. 500, Kat. Nr. 1096, Dorfstrasse 20, 8914 Aeugst am Albis, Inv. Nr. 32, gestützt auf § 205 lit. d des Planungs- und Baugesetzes (PBG, LS 700.1) genehmigt. Die Unterlagen liegen ab 21. Mai 2021 während 30 Tagen im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, während der Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf.

Daniela Bättig und Trix Zahnd Ivo Bättig Stefanie und René Hantzsch-Bättig mit Levin Kirsten Züger Nils Gämperli Hans Peter und Heidi Züger-Suter Werner Gämperli Verwandte und Freunde

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Verschiebung der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 6. Juni 2021, 11.15 Uhr, Katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten, EG Aula Aufgrund der Pandemiesituation und dem einzigen anstehenden Traktandum: – Genehmigung der Jahresrechnung 2020 wird die Kirchgemeindeversammlung auf den Herbst 2021 verlegt. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Einbürgerungen Mit Beschlüssen vom 11. Mai 2021 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Bruinsma, Petra weiblich, geb. 1979 Staatsangehörigkeit: Tschechische Republik Bruinsma, Alexander männlich, geb. 2010 Staatsangehörigkeit: Niederlande Bruinsma, Theodore männlich, geb. 2013 Staatsangehörigkeit: Niederlande Malkov, Vasily männlich, geb. 1971 Staatsangehörigkeit: Russland Malkova, Natalia weiblich, geb. 1970 Staatsangehörigkeit: Russland

Gut erhaltene und brauchbare Gegenstände können bis zum nächsten Bringund Holtag aufgehoben oder auf einer der Online-Plattformen angeboten werden.

Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide.

21. Mai 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Gemeinderat Hausen am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 17. Mai 2021 1. Rechnung 2020 – Genehmigung 2. Bau- und Zonenordnung/Zonenplan, Teilrevision – Zustimmung 3. Subventionsverordnung für Betreuungsangebote im Vorschul- und Primarschulalter, Erlass – Zustimmung Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab Freitag, 21. Mai 2021 im Gemeindehaus Mettmenstetten zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, • im Übrigen schriftlicher Rekurs innert 30 Tagen. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 21. Mai 2021 Gemeinderat Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Mai 2021

Am Dienstag, 25. Mai, feiert Lydia Bechstedt aus Hausen im Pflegezentrum Sonnenberg ihren 95. Geburtstag. Herzliche Gratulation!

Kurzarbeit zur Anpassung an die tiefe Bettenauslastung

Zum 90. Geburtstag

Franziska Marty, Leiterin des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern, im Interview

WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag

Nur das Beste zum 90. Geburtstag wünschen wir Richard Urech heute Freitag, 21. Mai, in Affoltern. Dasselbe gilt für Lis Niklaus, die in Mettmenstetten am Samstag, 22. Mai, ihren hohen runden Geburtstag feiert. Wir wünschen beiden ein wunderschönes Fest.

Zum 80. Geburtstag Das 80. Wiegenfest ist ein guter Grund zum Feiern. Im Bezirk begehen gleich drei Personen ihren hohen Runden. Wir gratulieren heute Freitag, 21. Mai, Francesco d’Ambrosio in Affoltern und Ulrich Zaugg-Bühler in Obfelden und morgen Samstag, 22. Mai, Wilhelm Bissig, Zwillikon. Wir wünschen allen dreien einen wundervollen Geburtstag im Kreise von lieben Menschen und bei guter Stimmung.

Zur goldenen Hochzeit Ihr Eheversprechen liegt 50 Jahre zurück – deshalb wird gefeiert! Es tun dies heute Freitag, 21. Mai, zwei Ehepaare. Maja und Marcel Cornioley in Affoltern sowie Heidi und Josef Rüffieux in Obfelden. Herzliche Gratulation zum goldenen Hochzeitsfest!

Zur steinernen Hochzeit 67 Jahre ein Ehepaar – das war eine wirklich gute Entscheidung, die Ruth und Fred Schmutz vor so langer Zeit – am 24. Mai 1954 – umgesetzt haben. Sie feiern deshalb am Pfingstmontag in Affoltern ihren steinernen Hochzeitstag. Wir wünschen ein schönes Fest und weitere glückliche Jahre!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Am 1. Februar hat Franziska Marty die Leitung des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern übernommen. Nach 100 Tagen im Amt hat sie sich den Fragen des «Anzeigers» gestellt – gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Edwin Meier. «Anzeiger»: Vor 100 Tagen haben Sie die Geschäftsleitung des Pf legezentrums Sonnenberg übernommen; in welchem Zustand? Franziska Marty (FM): Die Mitarbeitenden in der Pflege und Betreuung arbeiten professionell und qualitativ auf einem hohen Niveau. Gut läuft auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten vom Spital. Wir haben für unsere Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Uhr ärztliche Betreuung zur Verfügung, eine Besonderheit unseres Pflegezentrums. Darüber sind wir sehr froh. Sehr gut funktioniert auch die Aktivierung. Alle hier sind sehr engagiert. Das ist ein grosses Plus, worüber wir sehr froh sind. Seit dem Abgang von Spital-CEO Michael Buik im April 2020 waren Sie als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats bereits Mitglied ad interim in der Geschäftsleitung. Was änderte sich mit der Übernahme als Geschäftsführerin am 1. Februar? FM: Das war schon nochmals etwas anderes. Gewisse Abläufe sieht man erst, wenn man tagtäglich im Betrieb und somit viel näher ist. Vorher war ich pro Woche einen halben Tag da. Da musste ich mich zuerst organisieren. Was waren Ihre ersten Massnahmen? FM: Wir haben die Geschäftsleitung neu aufgestellt. Edwin Meier ist als Leiter Hotellerie und Infrastruktur und stellvertretender Geschäftsführer weiter dabei. Er kennt das Pflegeheim in- und auswendig und ist eine grosse Unterstützung. Sandra Moghnieh ist Leiterin Pflege und Therapien und seit März komplettiert Claudia Stamm als Leiterin Finanzen und Administration unser Vierergremium. Die formale Trennung vom Spital Affoltern beschäftigt uns noch immer – wobei die Zusammenarbeit nach wie vor sehr eng ist. Der grösste Berührungspunkt ist sicher der Bereich Infrastruktur und Hotellerie von Edwin Meier, aber ich sitze auch direkt mit Lukas Rist (CEO des Spitals Affoltern, Anm. d. Red.) zusammen. Edwin Meier (EM): Das Spital ist für uns zu einem Lieferanten, einem Dienstleister geworden. Da sind wir in einem Findungsprozess und müssen alles neu definieren. Das ist für mich eine neue Herausforderung – neben dem ganzen Ein- und Austrittsmanagement, das ich weiterhin leite. Ich liebe den Kontakt mit den Leuten. Wie war für Sie der Start mit der neuen Chefin? EM: Ich arbeite sehr gerne mit Franziska Marty zusammen. Wir kennen uns schon seit Jahren, erst hatte ich mit ihr in ihrer Funktion als Gemeinderätin in Obfelden zu tun, später als sie im Verwaltungsrat war und nun in der Geschäftsleitung. Klar müssen wir manchmal unsere Ecken schleifen, aber das funktioniert sehr gut. Franziska Marty, Sie sind in der Coronakrise gestartet. Wie war das? FM: Speziell. Die Pandemie hat auch uns getroffen. Die Bettenbelegung verschlechterte sich stetig. Momentan sind wir bei 75 Prozent. Die Angehörigen hatten offenbar Angst vor Ansteckungen und noch mehr vor den Besuchsbeschränkungen. Die Eintritte erfolgen immer noch sehr zögerlich. Aktuell kommen hauptsächlich Kurzzeit-Aufenthalter nach einem Eingriff im Spital.

Franziska Marty leitet seit dem 1. Februar das Pflegezentrum Sonnenberg in Affoltern. Ihr Stellvertreter Edwin Meier bringt 35 Jahre Erfahrung im Betrieb mit. (Bild Thomas Stöckli) Das sind oft komplexe Fälle, die aber durchschnittlich nur drei Wochen, manchmal zwei Monate, bleiben. Sie haben die Auslastung von 75 Prozent erwähnt, das heisst ja auch weniger Ertrag. Wie reagieren Sie darauf? FM: Damit befassen wir uns intensiv. Zu unserer grossen Erleichterung haben wir vor einigen Tagen die Zusage erhalten, dass wir Kurzarbeit einführen dürfen. Ein ausschlaggebender Punkt war, dass wir von den Gemeinden keine Defizitgarantie haben.

«Es ist uns ein Anliegen, den Bewohnern möglichst viel individuelle Freiheit zu bieten.» Wie viel lässt sich so kompensieren? FM: Das Minimum, um Kurzarbeit anzumelden, sind 10 Prozent. Wir werden aber versuchen, auf 20 Prozent zu kommen. Das wird nicht einfach sein, denn es ist uns wichtig, die Pflegequalität und den Abwechslungsreichtum der Aktivierung aufrechtzuerhalten. Um den Ausfall möglichst schnell kompensieren zu können, laufen auch andere Reorganisationsmassnahmen. Aber es wird schwierig sein, unter den gegebenen Umständen ein ausgeglichenes Resultat zu erreichen. Welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von der Kurzarbeit betroffen und wie haben sie darauf reagiert? FM: Grundsätzlich der ganze Betrieb. Es hat einige kritische Fragen gegeben, aber die Mitarbeitenden haben in der Regel viel Verständnis. Ich möchte betonen, dass es sich um eine Anpassung an die Bettenauslastung handelt. Der Plan B wären Entlassungen, das wollen wir ja alle vermeiden. EM: Die Stationsleiter sind in dieser Situation natürlich sehr gefordert. Mit dem Ziel, die gute Qualität halten zu können, müssen sie die Prozesse anpassen, die verschiedenen Dienste und Abläufe neu planen. Das sorgt natürlich auch für Verunsicherung. Schliesslich machen wir das alle zum ersten Mal. Betrifft der Einbruch der Auslastung den ganzen Betrieb? FM: Die Tagespflege läuft sehr gut. Da sind wir im Bezirk momentan die einzige Institution, die dies anbietet. Weil diese im Haus Rigi separat läuft, konnten wir sie mit Ausnahme vom

Shutdown im Frühling letzten Jahres ununterbrochen in Betrieb halten. Dass die Tagespflege so gut läuft, ist auch eine direkte Folge davon, dass die Leute Eintritte ins Pflegeheim aufschieben. Den pflegenden Angehörigen wird so zumindest eine Entlastung angeboten, und zwar von Montag bis Freitag für maximal acht Personen pro Tag. Dazu gehört auch ein Aktivierungsprogramm. Und so bald wie möglich wollen wir auch wieder eine Nacht-Betreuung anbieten. Das ist für die pflegenden Angehörigen von zentraler Bedeutung. Eine besondere Herausforderung ist in der Coronazeit das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit. Wie haben Sie das gehandhabt? FM: Da sind wir in enger Zusammenarbeit mit dem Spital, aber auch intern im Austausch. Vieles ist vorgegeben, aber es ist uns ein Anliegen, den Bewohnern möglichst viel individuelle Freiheit zu bieten. Viele verbringen bei uns ihre letzten Lebensmonate. Dann sind Besuchsbeschränkungen besonders einschneidend. Wir sind froh, wenn wir davon wegkommen. EM: Von Coronafällen blieben wir ja recht lange verschont. Die ersten erkrankten Bewohner hatten wir erst im Dezember 2020. Und als eine der ersten Institutionen haben wir ein Kontaktchalet angeboten, um trotz der Einschränkungen Begegnungen zu ermöglichen. Die erste Welle hat uns organisatorisch stark gefordert, die zweite dann medizinisch. Wie ist der aktuelle Stand? FM: Die Abteilungen sind wieder offen, die Bewohnerinnen und Bewohner können bis zu zwei Besucher empfangen und geniessen das sehr. Möglich macht es die Durchimpfungsrate. Von den Bewohnern sind 80 Prozent geimpft. Das bietet einen gewissen Schutz. Und auch von den Besuchern sind viele bereits geimpft. Als nächsten Schritt hoffen wir, die Eingangskontrolle aufheben zu können. Unser Ziel ist klar: So schnell wie möglich wieder funktionieren können wie vorher. Das ist unser Wunsch, aber vor allem auch der Wunsch der Bewohner und der Angehörigen. Sie haben die Impfrate angesprochen, wie sieht die bei den Mitarbeitenden aus? FM: 48 % sind geimpft. Ende Mai und Ende Juni werden wir im Haus nochmals eigene Impfaktionen durchführen. Wir sind froh um jeden und

jede, der oder die sich impfen lässt. Und für die anderen machen wir alle fünf Tage einen Schnelltest. Wird die Bettenbelegung wieder auf das Niveau von vor der Pandemie ansteigen? FM: Das streben wir an. Wir sind der Bezirk im Kanton Zürich mit der tiefsten Anzahl Betten, gemessen am Anteil der Über-65-Jährigen in der Bevölkerung. Aber die Entspannung wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Das Vertrauen in die Pflegeheime muss wieder gestärkt werden. Aber ich bin optimistisch, dass dies mit der steigenden Impfrate geschieht.

«Wir sind der Bezirk im Kanton Zürich mit der tiefsten Anzahl Betten, gemessen am Anteil der Über-65-Jährigen.» Was sind die weiteren Herausforderungen der Zukunft? FM: Der Verwaltungsrat arbeitet unsere Strategie aus. Wichtig zu wissen ist dabei, was die Bedürfnisse im Bezirk sind. Im Rahmen der Alters- und Gesundheitsstrategie Bezirk Affoltern (Agsba) leite ich die Arbeitsgruppe Spitex, Pflege und Betreuung. Da werden wir über Angebote und Bedürfnisse sprechen. EM: Ein Gedanke wird sicher auch sein: Was machen wir mit dem Haus Rigi? Es stammt aus den 70er-Jahren, also derselben Generation wie das «Seewadel», das ja mittlerweile abgerissen wurde. Da besteht Handlungsbedarf. Interview Thomas Stöckli ANZEIGE

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Hausen am Albis

Rifferswil

Wettswil am Albis

geboren am 21. Oktober 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Bauherrschaft: Martin Lustenberger, Mittelalbis 17, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Wärmepumpe mit Erdsonde, Mittelalbis 17, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 799, Zone: LW

MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bauherrschaft: LANDI ALBIS, Genossenschaft, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Volg Konsumwaren AG, Deltastrasse 2, 8404 Winterthur Projekt: Ladenumbau beim Gebäude mit Wohnnutzung Vers.-Nr. 143, Kirchgasse 2, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2550, Zone: W3

Mettmenstetten

Teilnehmende: – Delegierte der Verbandsgemeinden – Mitglieder der SIKO – RPK Hedingen – Kommandant und Kommandant Stv. ZSO Albis – Chef RFO Albis – Leiterin Geschäftsstelle SZVA

21. Mai 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauherrschaft: Sonja Bachmann und Dominique Salamon, Dorfplatz 8, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umnutzung Schöpfli in Wohnatelier, Dorfplatz 8.1, Vers.-Nr. 111, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 123, Zone: Kernzone / Ortsbildschutz überkommunal

Sicherheitszweckverband Albis

Einladung zur 35. Delegiertenversammlung SZV Albis am Mittwoch, 26. Mai 2021 um 19.30 Uhr

Traktanden: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung Protokoll Nr. 34 vom 12. November 2020 3. Genehmigung Jahresrechnung 2020 4. Abnahme Jahresbericht 2020 5. Polycom-Lagerung; Beschlussmitteilungen aus den Gemeinden 6. Alters- und Gesundheitsstrategie Bezirk Affoltern (AGSBA) 7. Verschiedenes

Affoltern am Albis Am 13. Mai 2021 ist in Samstagern ZH gestorben:

Rita Berli geb. Stettbacher

Fischer, Rudolf Max

Bauherrschaft: Jörg und Luzia Hugener, Dachlisserstrasse 17, 8932 Mettmenstetten Projekt: Überdachung bestehender Sitzplatz, Vers.-Nr. 1156, Dachlisserstrasse 17, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2901, Zone: Wohnzone W2b

geboren am 17. März 1931, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A.

Mettmenstetten

Wettswil am Albis Am 18. Mai 2021 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil a. A.

Obfelden

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Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 20. Juni 2021, 10.30 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis Traktanden 1. Genehmigung Jahresrechnung 2020 2. Information der Kirchenpflege, u.a. Diskussion Kirchengeläut in der Nacht

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Eine Übersicht der Unterlagen zu den Traktanden werden in der Gemeindeseite in der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 11. Juni 2021 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können im Kirchensekretariat ab dem 1. Juni 2021 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref-hausen.ch eingesehen werden.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Aeugst am Albis

Hallööchen! Feiern Sie mit uns unser

Bauherrschaft: Michèle Schwarzenbach und Erwin Gubler, Kirchstrasse 12, 8807 Freienbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Liegenschaft und Neubau Mehrfamilienhaus, Pöstliweg 12, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1426, Zone: K2A

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Bauherrschaft: Stiftung Wohnraum für jüngere Behinderte, Alte Landstrasse 9, 8942 Oberrieden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Belagsänderung von Kies zu Sickerverbundsteinen, Allmendstrasse 11 + 11a, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3526, Zone: KII, Inventar-Nr. 220 + 221

3-FÜR-2

Obfelden Bauherrschaft: Hurter Rita und Rist Othmar, Rindelstrasse 22, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Blocksteinstützmauer mit Abstufung, Rindelstrasse 22, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4578, Zone: W2E

Bauherrschaft: Sybille und Stephan Barandun, Niederweg 43, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Berger AG, Wettswil, Langächerstrasse 5, 8907 Wettswil Projekt: Erstellung Luft-Wasser-Wärmepumpe und Lichtschacht Aufbau beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 912, Niederweg 43, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2513, Zone: W2a

Rifferswil Bauherrschaft: Matthias und Rahel Häfliger, Jonenbachstrasse 15, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung von integrierter Solaranlage, Ersatz von bestehenden Dachflächenfenstern und zusätzliches Dachflächenfenster, Jonenbachstrasse 15, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1866, Zone: Kernzone

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Stallikon Bauherrschaft: Ursula Ott, Uetliberg 660, 8143 Uetliberg Projektverfasser: Stäubli und Baumgartner, Anwandstrasse 28, 8004 Zürich, Schweiz Projekt: Instandsetzung Hangsicherung und Terrasse, Uetliberg 660, 8143 Uetliberg Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1033, Zone: Wald

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Bauherrschaft: Kälin Galvanik AG, Bachstrasse 28, 8912 Obfelden Projektverfasser: atelier fischer architektur & gestaltung, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Projekt: Aufhebung Grünflächen und Erstellen von 10 Parkplätzen, Bachstrasse 28, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3770, Zone: G

Bauherrschaft: Roland und Rebekka Huber, Aemmetstrasse 2, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau Mehrfamilienhaus mit integrierter Solaranlage, freistehende Garage und freistehender Autounterstand Aemmetstrasse, 8911 Rifferswil (Zweite Publikation infolge Projektanpassung) Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1434, Zone: Kernzone, im Ortsbildinventar von kantonaler Bedeutung

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Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Mai 2021

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Blühen soll es, zwitschern und summen In Ottenbach entsteht auf 1,3 Hektaren ein neuer Lebensraum für Pflanzen, Vögel, Insekten und Reptilien Bis vor Kurzem war das Landstück neben der «Güggel Bar» in Rickenbach bei Ottenbach als Acker verpachtet. Nun möchte es Kurt Hegetschweiler der Natur zurückgeben und errichtet auf eigene Kosten eine Biodiversitätsförderfläche. Das Projekt kostet rund 25 000 Franken, deshalb läuft nun eine Sammlung. von livia häberling Wenn alles klappt, verbringt Kurt Hegetschweiler den Sommer am Meer. An seinem selbstgepflanzten Blumenmeer. Herbstlöwenzahn und Weisser Honigklee, Mohn, Kuhnelken und 56 andere Blumen- und Gräserarten hat der 61-Jährige vor drei Wochen säen lassen. Die Samenmischung wurde in MehrkiloSäcken angeliefert. Hegetschweiler bepflanzt damit schliesslich nicht ein paar Quadratmeter Garten, sondern eine Hektare Ackerland. Was als kleine, private Idee begann, wuchs in den vergangenen Monaten zu einem Grossprojekt heran. Schon länger hatte Kurt Hegetschweiler mit dem Gedanken gespielt, das Land neben seiner «Güggel Bar», das in Familienbesitz ist, anderweitig zu nutzen, es der Natur wieder zurückzugeben. Über Jahre hinweg hatte es ein Bauer gepachtet und für den Ackerbau genutzt. Dann sprach er im Mai 2020 einen Mann an, der in der Nähe Schwalben beobachtete. Er erkundigte sich bei ihm, welche Art von Sträuchern er auf dem Grundstück pflanzen müsste, um für die Vögel einen Lebensraum zu schaffen. Der Mann vermittelte Kurt Hegetschweiler an den

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern – und bereits wenige Tage später stand das Nvba-Mitglied Rolf Keller auf dem Acker in Rickenbach, um einen Augenschein zu nehmen. In einem Konzept zeigte er auf, wie die Natur von der Fläche am meisten profitieren kann. So kam es, dass er ab vergangenem November und im März dieses Jahres mit tatkräftiger Unterstützung von freiwilligen Nbva-Helfern und Familie in zwei Etappen mehr als 500 Sträucher und Bäumchen setzte. Diese sollen den Vögeln später nicht nur Futter, sondern auch Nistplätze bieten. Im Januar und Februar karrten er und sein Sohn auf der Traktor-Schaufel hunderte Steine, Äste, Rinden- und Wurzelreste auf den Acker, auch sie sollen Igeln, Hermelin und Co. Unterschlupf bieten. Rund um diese Inseln liess er einen Bauern die Saatmischung ausbringen, die in den nächsten drei, vier Monaten zu einem Gräser- und Blumenmeer heranwachsen soll.

re Landstück, wird er nochmals ins Portemonnaie greifen müssen: Damit die geplante Ruderalfläche entstehen kann, wird er einen Bagger mieten müssen. Und auch der Kies, den er auf dem Grundstück verteilen will, hat seinen Preis. Die Gesamtkosten für sein Naturprojekt beziffert Kurt Hegetschweiler inzwischen auf rund 25 000 Franken. In der Hoffnung, nicht die gesamte Summe alleine stemmen zu müssen, hat er auf der Crowd-Funding-Plattform «Lokalhelden» eine Sammlung gestartet. 7500 Franken sollen bis Mitte Juni in einer ersten Finanzierungsetappe zusammenkommen. 43 Personen haben bis am Donnerstagmorgen online einen Batzen beigesteuert, und Kurt Hegetschweiler hofft auf weitere Spenderinnen und Spender, die ihn unterstützen – und die sich in Rickenbach mit ihm erfreuen, wenn es bald blüht, zwitschert, zirpt und summt. Infos zum Projekt und zur Sammlung unter www.lokalhelden.ch/biodiversitaet.

Das Material für die Holz-, Ast- und Steinhaufen hat Kurt Hegetschweiler eigenhändig gesammelt und mit dem Traktor angekarrt. (Bild Livia Häberling)

Alleine die Saatmischung hat knapp 5000 Franken gekostet Das ganze Projekt stemmt Kurt Hegetschweiler in seiner Freizeit. Dass er in den vergangenen Monaten hunderte Stunden auf dem Acker verbrachte, war möglich, weil er sich einen dreimonatigen, unbezahlten Urlaub nahm. Nun, sagt Kurt Hegetschweiler, kämen zu den geplanten Auslagen nochmals Kosten hinzu, die am Anfang so nicht absehbar gewesen seien. Alleine für die Saatmischung blätterte er 5000 Franken hin, dazu kommen Auslagen für die Sträucher, Bäumchen und Hecken oder für den Lohn des Bauern, der ihm die Saat ausbrachte. Auch für das zweite, kleine-

Auf 1,3 Hektaren entsteht in Ottenbach eine Biodiversitätsfläche. Mehr als 60 Blumen- und Gräserarten hat Kurt Hegetschweiler gesät. Auf einem zweiten Landabschnitt (nicht im Bild) ist eine Ruderalfläche geplant. (Bild Marcus Rundnagel)

Gesunde Finanzlage in Mettmenstetten – noch Gemeindeversammlung heisst Jahresrechnung, Zonenplan und Subventionsverordnung zur Schule gut Die Gemeinde Mettmenstetten steht finanziell noch gesund da. Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem Überschuss von 1,9 Millionen Franken ab. Das sind 700 000 Franken mehr als budgetiert. Coronabedingt wird sich die Finanzlage allerdings bald verschlechtern. von stefan schneiter 77 Stimmberechtigte fanden am Montagabend den Weg zur Gemeindeversammlung in die Mehrzweckhalle Wygarten. Finanzvorstand Beat Bär konnte ihnen eine erfreuliche Jahresrechnung 2020 präsentieren. Die Rechnung der politischen Gemeinde Mettmenstetten wurde im vergangenen Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit der Primarschule dargestellt. Sie weist bei einem Aufwand von 23,07 und einem Ertrag von 24,98 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 1,902 Millionen Franken auf, der damit um knapp 700 000 Franken höher als budgetiert abschliesst. Dieses Plus ist im Wesentlichen den um 300 000 Franken höher als erwartet hereinsprudelnden Steuereinnahmen zu verdanken sowie einem um 400 000 Franken tiefer als vorgesehen ausgefallenen Aufwand im Bildungsbereich. Coronabedingt fielen etwa Weiterbildungen, Klassenlager, Exkursionen oder anderweitige schulische Anlässe aus. In allen andern Bereichen hielten sich Mehr- respektive Minderbeträge in etwa die Waage. «Die Entwicklung der Finanzlage ist bisher sehr erfreulich. Nun stehen wir aber am Scheidepunkt. 2021 kommt die grosse Verschuldung, von der schon lange die Rede ist. Wegen Covid-19 müssen

wir uns auf ein höheres Ausgabenniveau einstellen,» sagte Beat Bär. Die Nettoinvestitionen der Gemeinde belaufen sich auf 10,025 Millionen. Wortmeldungen gab es zur Rechnung keine. Ohne Gegenstimme hiess die Gemeindeversammlung diese gut.

werden konnten. Die Abstimmung wurde denn auch in einem zweiten Anlauf genau ausgezählt, schliesslich kam aber doch mit 60 Ja gegen 8 Nein ein klares Resultat heraus.

Das zweite Hauptgeschäft der Gemeindeversammlung betraf eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO). Das im Kanton Zürich auf Anfang 2021 in Kraft getretene Mehrwertausgleichsgesetz verlangt von den Gemeinden einen Entscheid, ob und in welcher Höhe und welcher Flächengrösse bei Auf- und Umzonungen ein kommunaler Mehrwertausgleich erhoben wird. Als Umzonung wird die Zuweisung einer Bauzone zu

einer andern Bauzonenart verstanden, also etwa von einer Gewerbe- in eine Wohnzone. Die Verbesserung kann etwa in der Erhöhung der Ausnützung und der zulässigen Geschosszahl bestehen. Der Gemeinderat empfiehlt mit dieser Vorlage eine Mehrwertabgabe von 40 Prozent bei einer Freifläche von 1200 m². Die daraus resultierenden Einnahmen sind für kommunale raumplanerische Massnahmen zu verwenden, welche der Siedlungsentwicklung nach innen Rechnung tragen, die anspruchsvoller und aufwändiger sind als eine weitere Ausdehnung der Siedlungsfläche. Die ganze Angelegenheit ist im Detail ziemlich kompliziert. An der Gemeindeversammlung tauchten Fragen auf, ob und wann genau denn der Mehrwert zu versteuern sei. Fragen, welche vonseiten des Gemeinderats nicht mit abschliessender Sicherheit beantwortet

Finanzvorstand Beat Bär präsentierte die positive Jahresrechnung. (Bilder sts)

Gemeindepräsident René Kälin (r.) verabschiedete Gemeinderätin Bea Gallati mit herzlichen Worten. Gemeindeschreiber Oliver Bär überreichte die Blumen.

Teilrevision der Bau- und Zonenordnung

Gezieltere Schulsubventionen Mit seinem gesetzmässig vorgeschriebenen Angebot an familien- und schulergänzender Betreuung trägt Mettmenstetten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Der grösste Teil der Subventionen entfällt auf die schulergänzenden Tagesstrukturen. Mit dem Zusammenschluss der Primarschulgemeinde mit der Politischen Gemeinde drängt sich auf, dass die Subventionsmodelle im Vorschul- und Primarschulalter vereinheitlicht werden. Der Gemeinderat legte daher der Gemeindeversammlung das neue Subventionsmodell vor. Dieses

sieht eine Abkehr vom bisherigen Giesskannenprinzip hin zu einer gezielten Unterstützung von Familien mit tiefen Einkommen vor. Neu sollen die Subventionen auf der Basis des Bruttoeinkommens plus 10 Prozent Vermögensanteil berechnet werden. Seitens der anwesenden Gemeindebürgerinnen und -bürger gab es dazu keinen Diskussionsbedarf. Mit 45 Ja gegen 13 Nein stimmten sie der Subventionsverordnung klar zu.

Rücktritt von Bea Gallati Gemeinderätin und Primaschulpräsidentin Bea Gallati muss aus gesundheitlichen Gründen von ihrer Behördentätigkeit zurücktreten. 2014 wurde sie in die Primarschulpflege gewählt, wo sie bereits ein Jahr später das Präsidium übernahm. 2018 trat sie mit der Einführung der Einheitsgemeinde in den Gemeinderat ein, als Bildungsvorständin. Gemeindepräsident René Kälin dankte Gallati für ihr jahrelanges grosses Engagement. Als wichtigste Weichenstellungen in Gallatis Wirken nannte Kälin die Schulraum- und Kindergartenplanung, die Umsetzung des Lehrplans 21 sowie die Einführung der neuen Gemeindeorganisation 2018+. «Du darfst stolz sein auf deinen Beitrag zu einer Primarschule, die weitherum einen sehr guten Ruf geniesst», dankte Kälin der abtretenden Gallati, deren Tätigkeit von den Anwesenden der Gemeindeversammlung mit anhaltendem Applaus gewürdigt wurde. Bea Gallati machte in ihren Abschiedsworten Werbung für ein Behördenamt und forderte die Gemeindebürgerinnen und -bürger dazu auf, dafür zu kandidieren: «Es ist eine tolle Sache, in einer Behörde zu sein, es ist eine vielfältige, spannende Tätigkeit.»


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Bezirk Affoltern

Mit Graffiti hohen Schaden verursacht

«Netzstrategie ist überwiegend erfolgreich»

Sprayereien, Einbrüche und viel Lärm beschäftigten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen. Vandalen haben auf dem Schulareal Stigeli in Affoltern mit Graffiti mehrere tausend Franken Schaden verursacht. Wie am 17. Mai um 7 Uhr festgestellt, wurden unter anderem Wände, Tafeln, Türen, Fensterfassaden und Aussenpfosten mit Farbe überzogen. Auch ein Zaun wurde beschädigt. Auf einer Umfahrungs-Baustelle an der Rickenbacherstrasse in Obfelden haben Unbekannte am 16. Mai eine Lichtsignalanlage gekippt. Die Polizei, welche die Anlage wieder hergerichtet hat, musste keinen Sachschaden rapportieren. Ein technischer Fehler der Heizung in einer alten Scheune in Mettmenstetten führte am 15. Mai kurz vor Mittag zu einer aussergewöhnlich grossen Rauchentwicklung. Die Feuerwehr wurde alarmiert, musste jedoch nicht eingreifen. Der Rauch verursachte keine Schäden. In Bonstetten scheiterte vom 15. auf den 16. Mai der Versuch, in ein Geschäftshaus einzubrechen. Die Täterschaft beschädigte das Türschloss. Deswegen resultieren 300 Franken Schaden. Aus einem bäuerlichen Hofladen in Zwillikon, wo Selbstbedienung gilt, wurden am Abend des 10. Mai Lebensmittel gestohlen. Laut Kapo ist der Deliktsbetrag (noch) nicht bekannt. Noch ist nicht klar, ob bei einem sogenannten Einschleichdiebstahl in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Obfelden Beute gemacht wurde. Die Einbrecher gelangten zwischen 14. und 16. Mai in die Räume und hinterliessen diverse offene Schubladen. Laut Angaben der Kantonspolizei konnten keine Einbruchspuren festgestellt werden. Weitere Ermittlungen laufen.

Lärm-Hotspot Zwillikon In acht Fällen rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern wegen Lärms aus. Gleich drei Mal wurden sie am 15. und 16. Mai zu einem Industriegebäude nach Zwillikon gerufen. Beim ersten Mal standen die Beamten am 15. Mai um 0.15 Uhr vor verschlossener Türe, und auch ein telefonischer Kontakt war nicht möglich. Knapp 24 Stunden später sorgten Partyleute bei offenen Fenstern mit grossem Lärm erneut für Ärger in der Nachbarschaft. Dieses Mal liess sich die verantwortliche Person eruieren und mit einer Ordnungsbusse bestrafen. Am 16. Mai meldeten sich Anwohnende um 5 Uhr erneut bei der Polizei und beklagten sich über die ganze Nacht andauernden Lärm. Bei deren Eintreffen war es aber wieder ruhig. Auf Uto Kulm beschwerten sich Hotelgäste am 14. Mai um 23.15 Uhr über Lärm, der von einem Grillplatz in die Zimmer drang. Mehrere junge Partyleute wurden ermahnt. Im Weiteren rückten die Beamten in den letzten Tagen nach Affoltern, Hausen, Obfelden und Ottenbach aus. Auch hier: Lärm und Musik zu nächtlicher Stunde. (-ter.) ANZEIGE

TZ KLIMASCHU JETZT! JA CO2-GESETZ NI 2021 G VOM 13. JU ABSTIMMUN

THOMAS SCHWEIZER

KANTONSRAT HEDINGEN

GRÜNE

ERN BEZIRK AFFOLT

Freitag, 21. Mai 2021

Im Rahmen der Richtplanrevision lassen sich die Massnahmen weiterentwickeln Die formellen Traktanden waren an der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt ZPK vom Mittwoch rasch behandelt, denn die CoronaPandemie liess auch im Bereich der Planung nicht alle Arbeiten zu. Das Hauptaugenmerk der Online-DV lag bei der Überprüfung des Konzepts «Regionale Netzstrategie Knonaueramt». von Bernhard Schneider Der informelle Rahmen fehlte, wie im ganzen Vorjahr, auch bei dieser Frühjahrs-Delegiertenversammlung. Die zahlreichen Gäste zeugten davon, dass das Interesse deswegen nicht geringer war. ZPK-Präsident Christian Gabathuler gab der Hoffnung Ausdruck, dass im November wieder ein reales Treffen möglich sei. Einstimmig angenommen wurden Jahresbericht und -rechnung. Lediglich 245 000 Franken wurden anstelle der budgetierten 309 000 aufgewendet. Vor allem beim Gesamtverkehrsprojekt gab es Verzögerungen. Trotzdem ist der Entwurf des teilrevidierten Richtplans auf der Zielgeraden, am 30. Juni findet dazu eine Online-Informationsveranstaltung statt.

Autobahnverkehr wächst rasch Verkehrsingenieur Alexander Unseld fasste die Resultate der Überprüfung der Umsetzung der 2003 entwickelten Netzstrategie zusammen, die er im Auftrag der ZPK durchgeführt hatte. Eine erste Untersuchung belegte 2011 mehrheitlich positive Effekte der Massnahmen. Inzwischen sind zehn weitere Jahre vergangen – Zeit für eine neue Analyse. Die Netzstrategie will den motorisierten Individualverkehr auf dem übergeordneten Strassennetz kanalisieren, den Durchgangsverkehr auf der Autobahn führen, die Wohngebiete und Dorfzentren vom Verkehr entlasten. Mit Netzwiderständen und Strassenraumgestaltung sowie möglichst direkten Wegen für den Ziel- und Quellverkehr

Die Autobahnquerung beim Anschluss Affoltern liesse sich von einer zweiten Brücke für den motorisierten Privatverkehr kaum entlasten. Am ehesten könnte ein Ausbau der Fuss-Velo-Brücke im Vordergrund für die Mitbenutzung durch den Bus positive Effekte erwirken. (Bild Bernhard Schneider) von und zur Autobahn sollen diese Ziele erreicht werden. Die Realisierung der Massnahmen erfolgt seit 2004. Aktuell im Bau ist der Autobahnzubringer im Raum ObfeldenOttenbach, der 2023 fertiggestellt wird. Nicht alle Pläne wurden umgesetzt, etwa die Pförtner-Lichtsignalanlage am Ortseingang Mettmenstetten und die Südspange Rossauer-/Zürichstrasse. Alexander Unseld beurteilt dies positiv, da der Verkehr im Raum Mettmenstetten–Knonau stabil sei. Auf der Autobahn nimmt der Verkehr stark zu. Von 2010 bis 2019 betrug die Steigerung im Islisbergtunnel 35, beim Anschluss Affoltern 38 Prozent. Auf den Kantonsstrassen sank der Verkehr nach der Autobahneröffnung stark, steigt aber in den letzten Jahren vor allem im Raum Affoltern–Obfelden wieder an. Nachhaltiger ist die Entlastung der Gemeindestrassen in Wettswil, wo der Verkehr zum Autobahnanschluss erfolgreich über die Moos- zur Fildernstrasse gelenkt wird. Als problematischer beurteilt Alexander Unseld die Entwicklung in Hedingen, wo die Hauptstrasse gegenüber 2010 mit rund 30 Prozent Mehrverkehr belastet wird, weil der Weg zur Autobahn in beide Richtungen mitten durch das Dorf führt. Auch in Affoltern wurden nicht alle Ziele erfüllt, da die Verbindung über die Untere Bahnhofstrasse noch immer zu attraktiv sei.

Zusammenfassend sieht der Referent vor allem in Affoltern und Hedingen Handlungsbedarf, etwa Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Hedingen sowie auf der Unteren Bahnhofstrasse und dem Bahnhofplatz Affoltern. Bei den Bahnübergängen in Hedingen stellt er eher positive Effekte fest, während er die Wirkung des Bahnübergangs Moosstrasse in Wettswil als nahezu neutral beurteilt.

Wenig Nutzen einer neuen Brücke Angesichts der bisherigen Zielerreichung der Massnahmen und des Neubaus des Autobahnzubringers sind neue Massnahmen vor allem im Bereich des Autobahnanschlusses Affoltern erforderlich: Ist eine zweite Brücke zielführend? Wenn ja, wo und für welche Verkehrsbedürfnisse? Eine zweite Autobahnquerung südlich des Anschlusses würde Mehrverkehr auf verschiedenen Dorfstrassen verursachen, in Affoltern allerdings die Route über die Untere Bahnhofstrasse entlasten. Auch eine nördliche Brücke würde die Strassen von Affoltern, Obfelden und Ottenbach teilweise mehrbelasten. Die Modellberechnungen zeigten, wie komplex die Auswirkungen jeder einzelnen Massnahme sind. Die Folgerung des Verkehrsingenieurs: Die Netzstrategie ist überwiegend erfolgreich und soll weiterentwickelt

werden, um Schwachpunkte zu optimieren. Ein verkehrlicher Nutzen einer zweiten Brücke über die Autobahn ist nicht erkennbar, während negative Auswirkungen bezüglich Verkehr, aber auch Landverbrauch, Wälder und Wildtierkorridore zu gewärtigen wären. Als Alternative schlägt er vor, eine neue Variante zu entwickeln, bei der die bestehende Fuss- und Veloquerung über die Autobahn für die Nutzung durch den Linienbus, nicht aber durch den motorisierten Individualverkehr, ausgebaut würde. Da sich alle kommunalen Massnahmen zur Verkehrssteuerung auf das ganze Verkehrssystem auswirken, empfahl er, auch Temporeduktionen und andere kommunale Steuerungsmassnahmen regional zu konzipieren. Hier setzte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser an: Mit einer Umfrage bei den Gemeinden erhebt die ZPK aktuell die entsprechenden Bedürfnisse der Gemeinden. Auf die Frage von ZPK-Präsident Christian Gabathuler, ob das Modell des stetig wachsenden Autoverkehrs nicht überholt sei, antwortete Alexander Unseld, die Autobahn habe den motorisierten Individualverkehr stark attraktiviert. Ein gutes Angebot des öffentlichen Verkehrs mit sicheren, schlanken Anschlüssen könne dem entgegenwirken. Die regionalen Verbindungen könnten mit guten und sicheren Velowegen entlastet werden.

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Hans Finsler, SVP, Zwillikon

Um die kantonalen Vorlagen ist es ruhig Am letzten Montag hat der Kantonsrat den ganzen Vor- und Nachmittag Änderungen des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes (Spfg) beraten, bei denen es um die Anforderungen an die Leistungsaufträge der Spitäler geht. Das Gesetz umfasst 28 Paragrafen, von welchen etwas mehr als die Hälfte revidiert oder ergänzt werden. Natürlich werden alle Anträge, welche in der vorberatenden Kommission unterlegen waren, im Parlament erneut gestellt, engagiert beraten und jeweils einer Abstimmung unterstellt. So sind wir in diesem ganzen Sitzungstag immerhin bis zum Paragrafen 5 gekommen. Ich kommentiere darum für einmal nicht die Arbeit des Parlaments, sondern die in wenigen Wochen anstehenden Abstimmungsvorlagen. Teils finden diese schon erhebliche Resonanz in den Medien, auf den Leserbriefseiten und im Werbe-

material im Brief kasten. Doch die kantonalen Vorlagen weniger. Darum hier einige Hinweise: Bezüglich der Geldspiele geht es gar nicht um diese, sondern nur um das Zürcher Einführungsgesetz zum Bundesbeschluss über Geldspiele. Lehnen wir dieses ab, gilt der Bundesbeschluss im Kanton Zürich ohne einschränkende kantonale Ergänzungen. Das kann auch nicht im Sinn derjenigen sein, welche das Gesetz bekämpfen, weil es ihnen zu wenig weit geht. Ich empfehle darum Annahme. Die Volksinitiative «Raus aus der Prämienfalle» ist ein klassischer Fall für einen blossen Wahlkampfschlager mit einem guten Titel. Sie visiert nicht etwa die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen an, sondern verspricht nur zusätzliche individuelle Prämienverbilligungen mit Geld, das anderswo hergenommen wird. Gut

gemeint ist eben noch nicht gut. Die Initiative ist abzulehnen. Ähnliches gilt für die Initiative «Mehr Geld für Familien». Unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern (und auch der Kinder selbst) will sie die Zürcher Kinderzulagen fix auf 150 Prozent der bundesrechtlich vorgegebenen Mindestansätze legen. Weil der Kanton Zürich schon jetzt nur ein mässig attraktiver Wirtschaftsstandort ist, lehne ich diese zusätzliche Belastung der Unternehmen ab. Im Übrigen verweise ich natürlich auf die Parolen der SVP. Dies in der Hoffnung, dass jene, die einfach immer das Gegenteil der SVP-Parolen auf die Stimmzettel notieren, sich für einmal doch überlegen, welche konkreten Folgen für sie ganz persönlich die Annahme des CO2-Gesetzes oder der Landwirtschaftsinitiativen hätten! Und dann ihre Stimmen entsprechend abgeben.

Aktion gegen Autoposer Im Rahmen einer gezielten Aktionen gegen Autoposer und Tuner kontrollierten Polizisten in den Bezirken Affoltern, Horgen und Dietikon vom 12. April bis zum 16. Mai an insgesamt 16 Tagen rund 150 Fahrzeuge. Davon wurden 83 Autos aufgrund technischer Abänderungen an den Abgasanlagen ausser Verkehr gesetzt. Sieben Autos wurden nach entsprechenden Abklärungen in den darauffolgenden Tagen wieder freigegeben, die restlichen 76 mussten auf Kosten der Besitzer innert 24 Stunden abgeschleppt werden. Weiter nahmen die Polizisten insgesamt 103 Strafanzeigen auf. Einem Fahrzeuglenker wurde aufgrund seiner Fahrunfähigkeit der Führerausweis auf der Stelle entzogen. (red.)

KORREKT Mehrere Bäume Auf dem Primarschulareal in Wettswil werden Robinien mittels Ringelung entfernt. Allerdings handelt es sich dabei nicht um zwei Bäume, wie im «Anzeiger» vom 18. Mai irrtümlich zu lesen war, sondern um mehrere. (red.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 21. Mai 2021

Mehr als ein halbes Jahrhundert im Dienst der Öffentlichkeit Abschied von Franz Leutert in Obfelden, der im 85. Altersjahr verstorben ist

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ZWISCHEN-RUF

Pfingsten in Prag Ich möchte Pfingsten mit einer Freundin in Prag verbringen, aber das hängt stark von Carina, äh, Corona ab. Ich möchte von allen geliebt werden, aber das wird schwierig. Ich möchte intellektueller sein, aber das «Blick»-Abo ist noch nicht abgelaufen.

Sein öffentliches Engagement in unzähligen Gremien war beispiellos: Vor wenigen Tagen hat die Trauergemeinde in Obfelden und in Bonstetten von Franz Leutert-Illi Abschied genommen.

Ich träume jede Nacht von Gugelhöpfen, aber Torten wären mir lieber. Ich möchte mehr Fitness machen, aber mein Körper ruft: Mehr? Noch mehr?? Ich muss resignieren, wenn ich an gestern Abend denke, aber ein Liebhaber mit Eheproblemen …

von Werner Schneiter Video-Übertagungen in den Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden sowie in den Kirchgemeindesaal von Bonstetten sowie in unzählige private Haushalte: Coronabedingt konnten am 7. Mai nicht alle in der reformierten Kirche von Obfelden Abschied nehmen. Und dieser Abschied erfolgte vor dem von Pfarrer Werner Schneebeli (Affoltern) schön gestalteten Trauergottesdienst in Bildern, die das reichhaltige Leben und die vielseitige Tätigkeit von Franz Leutert illustrierten: von der Kindheit bis ins hohe Alter, wo er sich an seinen 14 Enkeln und sieben Urenkeln erfreute. Nun ist das «himmlische Buch», wie es Werner Schneebeli nannte, im 85. Altersjahr geschlossen worden. Ein reichhaltiges Buch, fürwahr, das «Erinnerungen an einen wunderbaren Menschen» wachhält.

Unternehmer und Brückenbauer Franz Leutert verbrachte seine ersten Jahre bei seinem Götti in Brunnen SZ, danach wuchs er als Ältester zusammen mit sieben Geschwistern im Grossraum Othmarsingen AG auf. Schon in jungen Jahren übernahm er als Vorstandsmitglied der jungen Kirche Verantwortung. Nach einer Lehre als Zimmermann bildete er sich weiter, lernte seine Frau Elsa kennen und trat als Handwerker in die Basler Mission ein. Zusammen mit seiner Frau leistete Franz Leutert Anfang der 1960er-Jahre im damaligen BritischNordkamerun (heute Nigeria) während gut eines Jahres Entwicklungshilfe mit Wasserleitungs- und Häuserbau. Ein erneutes Engagement nach der Rückkehr in die Schweiz wurde durch einen schweren Unfall verunmöglicht. Aber das hinderte ihn nicht, sein Engagement im Dienst des Gemeinwohls fortzusetzen – erst in Zwillikon, dann in Bickwil-Obfelden. Und dies neben einem Beruf, der ihn forderte: Während 28 Jahren leitete Franz Leutert den Grundbau- und Spezialtiefbaubetrieb der Fietz & Leuthold AG, wo er erfolgreich tätig war und sowohl als Forderer wie auch als Förderer seine Spuren hin-

Ich hasse alle Pessimisten, aber manchmal haben sie recht. Ich muss meine Freundin trösten, aber sie konnte nicht anders, denn Rodolfo hat Charme. Ich denke, ich denke zu viel, aber manchmal hat es schon genützt. Ich überlege, ob ich auswandern soll, aber gibt es in Kanada Kägi Fretti?

Elsa und Franz Leutert vor ihrem Haus in Bickwil-Obfelden – eine Aufnahme aus dem Jahr 2013, als Franz Leutert mit seinem Rücktritt aus dem Bezirksrat seine langjährige öffentliche Tätigkeit beendet hatte. (Archivbild «Anzeiger») terliess. Bei der BatiGroup wurde er schliesslich Leiter der Division Alpen. Nebst Pfählen und Baugrubensicherungen gehörte über Jahrzehnte auch der Brückenbau zu seinen Aufgaben. Und auch da kam sein Talent als Macher zum Vorschein – als Brückenbauer, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Franz Leutert wollte keine langen Diskussionen; er bevorzugte kurze Wege, klare Stellungnahmen und sachdienliche Entscheide; er zeigte aber als Unternehmensleiter immer ein Herz für Schwache und Benachteiligte. Und er, der Belesene, lebte seine christliche Überzeugung, was auch in seinem kirchlichen Engagement zum Ausdruck kam.

«Unübertroffen fürs Gemeinwohl» Von 1978 bis 1996 präsidierte er die Kirchenpflege in Obfelden, wo er mit dem langjährigen Pfarrer Dieter Wachter ein starkes Duo bildete. In diese Zeit fiel auch die Obfelder Kirchenrenovation und die Installation eines neuen Kirchenfensters von Franz Opitz, das den heutigen Raum massgeblich prägt. Ab 1987 bis 2006 stand er auch der Kappelerpflege vor, wo er sich vorerst um die Sanierung der Finanzen kümmerte und anschliessend für einen nachhaltigen Betrieb des Kappelerhofes sorgte.

Aber Franz Leutert hat darüber hinaus weitere, markante Spuren hinterlassen: 1970 bis 1978 gehörte er dem Gemeinderat Obfelden an, 1979 bis 2006 der kantonalen Baurekurskommission (heute Baurekursgericht). Seine finale Behördentätigkeit erfolgte als Mitglied des Bezirksrates Affoltern, dem er von 2003 bis 2013 angehörte. Während zwölf Jahren präsidierte er die Trachtengruppe Knonaueramt. Daneben stellte Franz Leutert sein Wissen und die enorme Erfahrung Vereinen, Verbänden und Baugenossenschaften zur Verfügung – und natürlich «seiner» Partei, der EVP: Auf Bezirksebene während 55 Jahren im Vorstand und 25 Jahre als Präsident, 45 Jahre in der von ihm gegründeten Ortsgruppe Obfelden. Fünf Jahre lenkte er die Geschicke der kantonalen EVP als Präsident. Weil der EVP bei Proporzwahlen der nötige Sockel fehlte, schaffte er den Sprung in den Kantonsrat nie. «Ich habe Franz Leutert als ewigen Kantonsratskandidaten kennengelernt», sagte Pfarrer Werner Schneebeli scherzhaft. Das hat ihn freilich nie vergrämt – auch nicht, weil Franz Leutert den Parlamentsbetrieb während acht Jahren als Synodaler in der Landeskirche kennengelernt hat. «Unübertroffen fürs Gemeinwohl»: So fasste Werner Schneebeli das Wirken

von Franz Leutert treffend zusammen. «Wir werden ihn vermissen und nicht vergessen. Franz war prägend.»

In der Ahnengalerie des Klosters Kappel Für Gerhard Gysel, den heutigen Präsidenten der Kappelerpflege, war er während 40 Jahren ein wichtiger Wegbegleiter. Er bezeichnete ihn als Wirker und Bewirker, der es dank seines grossen Engagements mit dem Leutert-Wappen sogar in die Ahnengalerie im Kloster Kappel geschafft hat. Dazu habe er auch als Berater, als gewiefter und zielstrebiger Verhandler seine Meriten geholt – und sich immer auch für die Benachteiligten eingesetzt. Mehr als ein halbes Jahrhundert diente Franz Leutert der Öffentlichkeit – bis 2003. Ein beispielloses Engagement, das heute, wo manche Behördenämter nur schwer zu besetzen sind, fast quer in der Landschaft steht. Später stand die Zeit mit der Familie auch unter der Woche im Vordergrund, seine Frau Elsa, seine fünf Töchter mit Familien, seine 14 Enkel und sieben Urenkel, seine Geschwister und natürlich auch der Freundeskreis. Am 30. April ist Franz Leutert-Illi in seinem Haus im Obfelder Dorfteil Bickwil im 85. Altersjahr verstorben.

Ich nerve mich wegen seiner Lügen, aber beim Küssen vergess ich sie. Ich möchte Herz- und Hirninfarkt vermeiden, aber der Spitaldirektor meint: Wir helfen dann. Ich möchte den Tod abschaffen, aber der sagt: Werde nicht überheblich. Ich finde es ungerecht, wie das Leben mit mir spielt, aber ich trage es mit Fassung. Ich möchte einen Flüchtling aufnehmen, aber er will bei den anderen bleiben. Ich habe noch nie Drogen genommen, aber wenn du meinst … Ich möchte ein neues Auto kaufen, aber mein altes sagt: Behalt mich, ich geb mir Müh. Ich hätte gern noch ein Kind bekommen, aber der Tessiner wollte nicht. Ich möchte Ratschläge erteilen, aber da heisst es, Ratschläge seien Schläge. Ich sollte dies vermeiden und auch noch das, aber Vermeiden macht mir keinen Spass. Ich möchte die Dummheit ausrotten, aber, wie bitte? Ich sei zu dumm dazu? Ute Ruf

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Freitag, 21. Mai 2021

Fest des Geistes gegen Geistlosigkeit Gedanken zu Pfingsten von Pfarrer Thomas Maurer

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n Pfingsten gehts am ringsten», – was auch immer. Mehr als das fällt heute vielen Menschen und Christen nicht ein zum Thema Pfingsten. Möglich, dass es noch mit dem heiligen Geist in Verbindung gebracht wird. Was dieser Geist ist und was er bewirkt, das können sie dann nicht mehr erklären. So abwegig ist das nicht, denn der Geist von Pfingsten entzieht sich jeder Definition. Bereits im Judentum des Ersten Testamentes war Pfingsten eines der grossen Wallfahrtsfeste hin zum Tempel in Jerusalem. «Fest der Ernte» wurde es genannt, weil nach 50 Tagen das Ende der Getreideernte gefeiert wurde. Die Kirche Jesu Christi hat daran angeknüpft, so wird Pfingsten immer 50 («Pentekoste» griechisch) Tage nach Ostern gefeiert. Der Sinn soll deutlich gemacht werden: nach Ostern, der Auferstehung und Himmelfahrt, dem Weggang Jesu von dieser Erde bringt Pfingsten den Endpunkt zum Ausdruck: die Vollendung, die Reife, Lebensfülle ohne Ende. Die Ostkirche hat dafür einen sinnlichen Ausdruck gefunden: der Boden in den Kirchen wird mit Gräsern und Blumen bedeckt – Bild für den neuen Garten des Paradieses.

Menschen, demokratisch und mit Bodenhaftung. Die Strukturen sollen schlank, kosteneffizient und unbürokratisch sein, wenn eine kirchliche Gemeinschaft lebendig bleiben will. Was kann dieser Geist Gottes sein? Der Kirchenvater Augustinus – er lebte um 400 nach Christus und gründete ein Kloster in Hippo in seinem Heimatland Algerien, starb mit 76 Jahren und ist in Norditalien bestattet – formulierte das Pfingstwunder folgendermassen: «Unruhestifter zurechtweisen, Kleinmütige trösten, sich der Schwachen annehmen, Gegner widerlegen, sich vor Nachstellern hüten, Ungebildete lehren, Träge wachrütteln, Händelsucher zurückhalten, Eingebildeten den rechten Platz anweisen, Streitende besänftigen, Armen helfen, Unterdrückte befreien, Gute ermutigen, Böse ertragen und – ach: alle lieben»

«A revair!»

Gemeinschaft leben Hinaus in die Natur – letztlich knüpfen unsere Umritte, Banntage und Ausfahrten ins Grüne an diesem Erbe an. Oft wird das Vieh an Pfingsten auf die Alp getrieben, angeführt von geschmückten Pfingstochsen. Wir Coronageplagten waren genügend oft in der Natur draussen in diesen Zeiten, meine ich, aber was wir gerne wieder hätten, wäre: feiern in Gruppen, Freunde tref-

Miniatur aus einem Evangelium, entstanden in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Armenischen Königreich Kilikien (Kleinarmenien). (Bild zvg.) fen, reisen, Konzerte und Theater besuchen. Gemeinschaft leben – das ist wichtig und heilsam. Kirche ist auch Gemeinschaft. Verschiedenste Menschen begegnen einander, tauschen sich aus und eröffnen neue Horizonte. Eine

«Lebendiges Wasser»

neue Gemeinschaft entsteht – das ist Pfingsten. Dazu braucht es durchaus guten Geist, den Geist Gottes. Kirche ist deswegen keine bürokratische, anonyme, firmenähnliche Überorganisation, sondern eine Gemeinschaft nahe bei den

Damit haben wir alle reichlich Beauftragung durch Gottes Geist! Wir haben genug zu tun. Für Obiges setze ich mich ein. Ich tat dies während dreizehn reich gesegneten Jahren gerne in Knonau und im Knonauer Amt. Ab Sommer werde ich dies im Oberengadin tun, im Dreieck Samedan – Pontresina – St. Moritz und darüber hinaus. A revair! Mit dem Bild einer Ikone aus dem schönen, kriegsund katastrophenversehrten Kaukasusland Armenien verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Ämtler Leserinnen und Leser und wünsche Ihnen ein geistgewirktes, frohes Pfingstfest, auf Terrassen, in Gärten oder im Restaurant, wer weiss ... Thomas W. Maurer, ref. Pfarramt Knonau

Simon Plüer tritt sein Amt im Oktober an

Die diesjährige Konferenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten stand unter dem Jahresmotto «Lebendiges Wasser gibt mir Mut». Als «lebendiges Wasser» hat sich Jesus Christus selbst bezeichnet.

Simon Plüer wird am 1. Oktober als erster Kirchgemeindeschreiber der Kirchgemeinde Knonauer Amt antreten. Der 48-Jährige wohnt in Oetwil an der Limmat, ist Präsident der reformierten Kirchgemeinde Weiningen und hat sich gezielt auf eine Leitungsfunktion in einer Kirchgemeinde aus- und weitergebildet.

Die Konferenz war auf den 16. Mai verschoben worden in der Hoffnung, dass sich bis dann die ganze Gemeinde zum Gottesdienst einfinden könnte. Da dem aber noch nicht so ist, lud die Gemeindeleitung in erster Linie die Jugendlichen und ihre Familien zur Teilnahme vor Ort ein, derweil der Rest der Gemeinde die Versammlungen via Live-Stream verfolgte. Die Gemeindekonferenz dient unter anderem der Bestätigung der Führungsorgane der Gemeinde. Zum siebten Mal in Folge wurden als Bischofschaft Christian Gräub (Wettswil), Paul Johnson (Birmensdorf) und Ernst Römer (Zürich) bestätigt. Ausserdem die Präsidentschaften der Priestertums- und Hilfsorganisationen wie der Frauenhilfsvereinigung, Jugend- und Kinderorganisationen und der Sonntagsschule. Bischof Gräub bedankte sich für die anhaltende Unterstützung durch die Gemeindemitglieder bei der Sorge ums Wohl jedes Einzelnen. Mit Blick auf das Konferenzthema nahm er Bezug auf Desmond Doss (1919–2006), der trotz anfänglich heftigen Widerstands aus der eigenen

Um die negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung zu mildern, hat die Baudirektion eine Vorlage für «die klimaangepasste Siedlung von morgen» erarbeitet. Nebst Bäumen und Grünflächen geht es auch um eine gute Durchlüftung. Der Klimawandel dürfte häufigere, längere und heissere Hitzeperioden bringen. Bemerkbar macht sich dies insbesondere in dicht besiedelten Gebieten, denn hier kann die Temperatur um bis zu 10 °C höher liegen als im Umland. Der Effekt nennt sich «Hitzeinsel»: Bauten und versiegelte Flächen heizen sich durch Sonneneinstrahlung während des Tages auf und geben die gespeicherte Wärme nachts wieder ab. Zudem können Gebäude Durchlüftungsachsen und Kaltluftkorridore blockieren. Um die sommerliche Hitzebelastung massgeblich zu mindern, brauche es schattenspendende Bäume, Grünflächen sowie kühlende Wasserelemente, teilt die Baudirektion mit. Zudem müsse die Kaltluftzufuhr gesichert sein. Der Grundsatz lautet: «Mehr Grün und Blau statt Grau». Als positiver Nebeneffekt steigert dies die Lebensqualität und damit die Standortattraktivität. Der kantonale Richtplan soll unter anderem Vorgaben enthalten, die den Umgang mit öffentlichen Flächen wie beispielsweise Strassen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden betreffen. In erster Linie sieht die Vorlage, die nun bis 31. August in Vernehmlassung ist, aber eine Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes sowie mehrerer ausführender Verordnungen vor. So sollen die Gemeinden mehr Gestaltungsspielraum in ihrer Bau- und Zonenordnung für die Verbesserung ihres Lokalklimas erhalten. (red.)

Kirchgemeindeschreiber angestellt

Gemeindekonferenz Kirche Jesu Christi HLT Einheit Dienst als Sanitätssoldat im Zweiten Weltkrieg leistete. Mutig trat er für seinen Glauben ein und rettete auf den Schlachtfeldern über 70 verwundeten Infanteristen das Leben. Anita Genova, Verantwortliche für die Kinderorganisationen, hob hervor, dass es Mut braucht, Gottes Geboten in jedem Fall zu folgen. Die Erfahrung aber zeige, dass dieser Mut früher oder später belohnt werde. «Werden Sie zu Steinefängern!», war der Aufruf von Christian Bolt aus Klosters, der als Pfahlpräsident für einen Verbund von zwölf Gemeinden im Nordosten der Schweiz zuständig ist. Er bezog sich auf das 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums, als die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau vor Jesus brachten, die beim Ehebruch ertappt worden war. «Mose hat uns vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen.» Darauf die bekannte Aussage Jesu: «Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.» Präsident Bolt aber forderte auf, nicht nur keine Steine zu werfen, sondern den Mut zu haben, Steine, die auf andere geworfen werden, aufzufangen – Steine wie Neid, Missgunst, Verleumdung, kurz: Angriffe jeglicher Art. Abgerundet wurden diese Botschaften durch den Jugendchor, der mit dem Titellied aus dem Musical «My Turn on Earth» einen Vorgeschmack auf die Vorführung von Anfang Oktober 2021 in Bonstetten gab. Kirche Jesu Christi HLT

Mehr Grün und Blau statt Grau

Hans Asper, Präsident der Projektorganisation, spricht bei der Anstellung von Simon Plüer von einem Glücksfall für die neue Kirchgemeinde. Mit knapp 13 000 Mitgliedern wird die Kirchgemeinde Knonauer Amt eine der mitgliederstärksten Gemeinden im Kanton Zürich sein. Die Anforderungen an die administrative Leitung einer so grossen Gemeinde sind hoch. Erst seit Anfang 2019 ist die Funktion einer Kirchgemeindeschreiberin oder eines Kirchgemeindeschreibers in der kantonalen Kirchenordnung verankert. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gab es bisher kaum. Die Möglichkeit eines Nachdiplomlehrgangs hat der künftige Kirchgemeindeschreiber gezielt genutzt.

Praxis und Theorie Simon Plüer vereint theoretisches Fachwissen mit langjähriger Erfahrung in

kirchlichen Organisationen. Der diplomierte Elektroningenieur engagierte sich als Kinderlagerleiter freiwillig in der Kirche, hat sich später in die Kirchenpflege wählen lassen und ist seit mehreren Jahren deren Präsident. Der Kirchgemeinde Weiningen gehören vier Orte an: Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil und Oetwil a.d.L.. Sie arbeitet intensiv mit den Kirchgemeinden Schlieren und Dietikon zusammen. Für Simon Plüer ist «jede Kirche in ihrem Dorf» deshalb ein vertrautes und verständliches Anliegen. Aktuell arbeitet der künftige Kirchgemeindeschreiber bei einem Grosskonzern und hat dort in den vergangenen 22 Jahren in verschiedenen Funktionen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Im vergangenen Jahr schloss Simon Plüer den Nachdiplomlehrgang «Verwaltungsleitung in der Kirche» ab. Mit seinem grossen praktischen und theoretischen Berufsrucksack ist er bestens auf seine Aufgaben in der Kirchgemeinde Knonauer Amt vorbereitet.

Kirchgemeindesekretariat in Affoltern Die Büros des Kirchgemeindesekretariats sind im Alten Gemeindehaus Affoltern vorgesehen. Dieser Entscheid wurde bereits beim Abschluss des Zusammenschlussvertrags gefällt. Das Büro des Kirchgemeindeschreibers steht vom 1. Oktober an zur Verfügung. Simon Plüer wird zu Beginn seiner Tätigkeit

Simon Plüer wird erster Gemeindeschreiber der Kirchgemeinde Knonauer Amt. (Bild zvg.) vor allem den Start in die neue Kirchgemeinde vorbereiten. Sein Stellenantritt erfolgt wenige Tage nach der Wahl der Kirchenpflege (26. September 2021). Zusammen mit der Kirchenpflege und der heutigen Projektorganisation wird der Kirchgemeindeschreiber auch den Übergang von heute neun zu einer einzigen Kirchgemeinde konsolidieren. Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt

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CO2-Gesetz macht Wohnen teurer Abstimmung vom 13. Juni. Am 13. Juni 2021 stimmen wir u.a. über das neue CO2-Gesetz ab. Die strengsten Bestimmungen darin betreffen den Gebäudesektor. Damit ist ausgerechnet jener Sektor bestraft, welcher bisher die höchsten CO2-Einsparungen erbracht hat, was statistisch nachgewiesen ist. Seit 2005 sinkt hier die Ausstosskurve fortlaufend. Per 2019 wurde die Belastung gegenüber 1990 um mehr als ein Drittel reduziert. Die übrigen Sektoren Mobilität und Industrie liegen demgegenüber weit zurück. Trotzdem sollen die Hauseigentümer in den kommenden Jahren mit Zwangsinvestitionen in Milliardenhöhe bestraft werden. Die neuen Grenzwerte des CO2Gesetzes machen den Wechsel von ganzen Heizsystemen und Sanierungsmassnahmen an den Gebäudehüllen unabdingbar. Die Hauptlast dieser Kosten trifft die Hauseigentümer. Die hochgelobten Kostenbeiträge aus dem staatlichen Gebäudeprogramm decken keine 10 Prozent der Investitionen und das Mietrecht lässt lediglich bescheidene Umlagemöglichkeiten auf die Mieten zu. Gleichwohl, am Schluss werden alle teurer wohnen. Die von Frau Bundesrätin Sommaruga hochgerechneten Mehrkosten von 100 Franken pro Person und Jahr reichen da nirgendwo hin. Als Hauseigentümer und Immobilientreuhänder empfehle ich das neue CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 zur deutlichen Ablehnung. Jakob Schneebeli, Affoltern

Verantwortung endet nicht am Gartenzaun Abstimmung vom 13. Juni. In der Schweiz verbrauchen wir pro Kopf rund 2000 Liter Erdöl pro Jahr. Das ist zehnmal so viel wie in den Schwellenländern Indien oder Ägypten und zwanzig Mal mehr als die Menschen in den ärmsten Ländern wie Äthiopien oder Bangladesch für sich beanspruchen. Damit haben wir zwar unseren Wohlstand erschaffen, aber eben auch überproportional zur aktuellen Klimaerwärmung beigetragen. 75 % der in der Schweiz verbrauchten Energie wird immer noch importiert, als Erdöl, Erdgas oder Uran. Das Erdöl kommt aus Nigeria, Libyen und Kasachstan. Dafür fliessen jedes Jahr Milliarden ins Ausland, ohne hier Arbeitsplätze zu schaffen. Leider fliesst das Geld nicht zur Bevölkerung in diesen Ländern, sondern hauptsächlich zu den Erdölkonzernen. Den Ländern bleiben die enorme Umweltbelastung und die durch Klimaerwärmung verursachte Trockenheit und Überschwemmungen. Genau dahin zielt das CO2-Gesetz, worüber wir am 13. Juni abstimmen: Mehr Verantwortung für unseren Beitrag zur Klimaerwärmung, weniger Milliarden ins Ausland verlochen, stattdessen Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen: durch neue Heizungen ohne fossile Brennstoffe (Erdsonde, Wärmepumpe, Holzschnitzel), besser isolierte Gebäude und deutlich höhere Nutzung der Sonnenergie. Es werden Anreize geschaffen, weniger Erdöl zu verheizen, sparsamere Autos zu kaufen und weniger zu fliegen. Das Clevere daran ist, dass die Mehrkosten nicht irgendwo versickern, sondern diesen Wandel gezielt unterstützen und sogar zu zwei Dritteln an die Bevölkerung zurückverteilt werden. Endlich lohnt es sich, Energie zu sparen. Kein Wunder, hat die Erdöl-Lobby daran keine Freude. Ein klares Ja zum CO2-Gesetz ist für mich ein Ausdruck von Verantwortung – gerade auch für unsere Kinder und Enkelkinder, denen ohne griffige Klimapolitik heute in der Zukunft enorme Kosten entstehen würden. Hans Wiesner, Grünliberale Knonauer Amt

Freitag, 21. Mai 2021

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Lesermeinungen zu den Agrar-Initiativen Abstimmungen vom 13. Juni. Extreme Agrarinitiativen Die Schweizer Landwirte sind sich der Wichtigkeit einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Bodens und einer vielfältigen Biodiversität bewusst. Sauberes Trinkwasser für Mensch und Tier ist der Landwirtschaft nicht erst seit ein paar Monaten ein Anliegen. Seit vielen Jahren werden die Zulassung und Verwendung von Pflanzenschutzmitteln laufend den neuesten Erkenntnissen angepasst. Ausgeglichene Nährstoff kreisläufe sind Bedingung für den Bezug von Direktzahlungen. Der Landwirt muss die Anforderungen des ökologischen Leistungsausweises (ÖLN) erfüllen. Konkret heisst das, es ist eine Aufzeichnungspflicht über die Düngerzufuhr auf dem bewirtschafteten Boden zu erfüllen. Die sogenannte «Suisse Bilanz» ist die Berechnungsgrundlage mit der Pflanzenbedarf und der Anfall von Nährstoffen auf dem Betrieb einander gegenübergestellt werden. Überschüssige Nährstoffmengen müssen an andere, weniger gut versorgte Betriebe abgegeben werden. Um die wichtigen Produktions-Ressourcen Boden und Wasser zu schützen, gelten bei uns strenge Limiten für den Tierbesatz pro Hektare. Natürlich gilt die Aufzeichnungspflicht auch für die ausgebrachten Pflanzenschutzmittel, sowie die eingesetzten Medikamente bei den Tieren. Sie sehen also, die Schweizer Landwirte werden gut kontrolliert und erhalten nur Direktzahlungen, wenn alle verlangten Leistungen erbracht sind. Am 19. März 2021 beschloss das Parlament ausserdem einen Absenkpfad, mit welchem die Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmittel bis 2027 halbiert werden müssen. Was dieser Absenkpfad alles beinhaltet, ist im «Bundesgesetz über die Verminderung der Risiken durch den Einsatz von Pestiziden» geregelt. Fakt ist, die heimische Produktion ist um ein Mehrfaches strenger kontrolliert und somit sicherer, als importierte Lebensmittel. Die ökologische Nachhaltigkeit ist dabei ebenfalls höher einzustufen, als jene von Waren, die um die halbe Welt transportiert wurden. Geben wir unsere Regionalität nicht leichtsinnig preis und schützen wir auch unsere vor- und nachgelagerten Arbeitsplätze, die eng mit der heimischen Lebensmittelproduktion verbunden sind. Aus diesen Gründen, klar 2mal Nein zu den extremen Agrarinitiativen. Karl Häcki, Hausen, Landwirt, Vorstandsmitglied Schweizer Milchproduzenten

Die Gesundheit von uns und die Existenz unserer Bauern sichern! Unsere Gesundheit ist bedroht durch Pestizide in unserem Trinkwasser. Viele Trinkwasserfassungen sind davon betroffen – auch im Säuliamt. Betroffen von den Auswirkungen der Pestizide seien ja «nur» Mikroorganismen und Kleinlebewesen. Allerdings werden die Pestizide in der Landwirtschaft auch für das Insektensterben und die dramati-

sche Abnahme der Vogel- und Fischbestände mitverantwortlich gemacht. Auch wenn wir Menschen direkt noch nicht viel spüren, werden uns die Folgen der Pestizide wie ein Tsunami überfluten: Unbemerkt rollt die Pestizidwelle heran. Wenn sie einmal da ist, ist die Zerstörung massiv. Vorboten dieses Tsunami kündigen Untersuchungen von Genfer Forschungskollegen an: So haben Söhne von Bäuerinnen häufiger ungenügende Spermienzahlen – bedingt durch Pestizide mit ihren hormonähnlichen Wirkungen – als Söhne von Nichtbäuerinnen. Viele Landwirte haben ihren Pestizideinsatz in den letzten Jahren gesenkt. Allerdings ist das leider nicht genug! So nimmt die Zahl der verseuchten Trinkwasserfassungen zu. Wenn wir mit Gegenmassnahmen zuwarten, bis die Fruchtbarkeit beim Menschen unwiderlegbar zurückgeht und kindliche Fehlbildungen zunehmen, ist es zu spät. Denn die Abbauprodukte der Pestizide verbreiten ihre zerstörerische Wirkung noch jahrzehntelang weiter. Wen ich sicher nicht vergesse, sind die Bäuerinnen und Bauern! Sie haben sich an die Vorgaben des Bundes gehalten. Geht mit der Annahme der Trinkwasserinitiative ihr Ertrag zurück, muss der Bund diesen Ausfall kompensieren, sicher für 10 bis 15 Jahre. Dies gibt den betroffenen Landwirten genügend Zeit, sich an die neuen Vorgaben anzupassen. Eine solche Regelung ist im Initiativtext nicht vorgesehen. Aber bei der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels hat das Parlament alle Freiheiten, dies im Ausführungsgesetz zu ergänzen. Gerne hätte ich einem Gegenvorschlag zur Trinkwasserinitiative zugestimmt. Aber der Bauernverband bodigt seit Jahren jeden verpflichtenden gesetzlichen Vorstoss den Pestizidverbrauch zu senken. Wenn die Trinkwasserinitiative einmal Gelegenheit gibt, ein Zeichen zu setzen, gibt es für uns keine andere Wahl als ein Ja zur Trinkwasserinitiative einzulegen! Prof. em. Dr. Bruno Imthurn, Aeugst

Trügerisch und zu extrem Die zwei reisserischen Titel «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» klingen verlockend. Sie sind jedoch vor allem trügerisch und definitiv zu extrem. Eine «pestizidfreie» Nahrungsmittelproduktion, wie es eine Initiative fordert, funktioniert in meinem Hobbygarten (Kleinfläche). Dort verzichte ich aber gezielt auf anfällige Gemüse- und Pflanzenarten und habe hin und wieder einen Totalausfall hinzunehmen. Gilt es jedoch, ein ganzes Land mit über 8 Millionen Menschen zu versorgen, braucht es mehr Sicherheit, da ein Ernteausfall drastische Folgen hätte. Bei Annahme der Initiative würden auf unserem Betrieb mindestens der Raps und die Zuckerrüben wegfallen. Und damit wären wir nicht allein – die Verfügbarkeit von Schweizer Rapsöl und Zucker ginge massiv zurück. Der Import würde steigen. Denn Unkräuter, Rapsglanzkäfer, Stengelrüssler, Blattkrankheiten,

Eine Elster im Anflug. (Leserbild Albert A. Stahel)

Erdfloh, Läuse, Vergilbungen und der Rapskrebs machen den Pflanzen zu schaffen. Auch wenn Züchtungen immer resistentere Sorten hervorbringen, müssen wir beim Raps und den Zuckerrüben auf Pflanzenschutzmittel zurückgreifen. Da die Kriterien und Gesetze dazu immer strenger werden, fielen in den vergangenen Jahren Wirkstoffe weg, was bereits heute zu Ertragseinbussen führt. Auch ohne diese Initiativen wird die Landwirtschaft stetig nachhaltiger und berücksichtigt gleichzeitig die Aspekte der Versorgungssicherheit. Haben Sie Vertrauen in diese Entwicklung und lesen Sie die Erklärungen des Bundes im Abstimmungsdossier. Danke für Ihr 2 x Nein. Barbara Rohrer, Bäuerin, Zwillikon

Kurzsichtige Lösung Wenn 300 Bauern mit ihren leistungsstarken, dieselbetriebenen Traktoren im ganzen Kanton unterwegs sind mit einem Plakat: «Wir sind Teil der Lösung» frage ich mich, welche Lösung da gemeint ist. Auf jeden Fall keine nachhaltige, klimafreundliche Lösung, sondern vielleicht die einfachste Lösung? Wenn sich unter Obstbäumen, an Ackerrändern im Frühling plötzlich alles herbstlich verfärbt weil jemand ein Roundup-Herbizid eingesetzt hat, in der Annahme, das ganze Unkraut zu vernichten und dabei nicht berücksichtigt, dass damit auch Blütenpflanzen vernichtet werden, welche für unsere Bestäuberinsekten und andere Nützlinge von grösster Wichtigkeit sind, sowie das Grundwasser verschmutzt und somit unser Trinkwasser belastet wird, dann deutet für mich das auf eine sehr einfache, kurzsichtige Lösung hin. Diesen Teil der Lösung kennen wir bereits und kennen auch deren Auswirkung auf unsere Gesundheit. Stimmen wir deshalb 2x Ja für einen Richtungswechsel in der Landwirtschaft und für nachhaltige Lösungen. Veronika Nussbaumer, Rifferswil

Von Bächen und Pestiziden Wenn wir als Kinder früher ein Bächlein stauten, mussten wir immer auch einen Abfluss einplanen. Der Versuch, das gesamte Wasser zu stauen – den Bach zum Stillstand zu bringen – scheiterte jedes Mal fulminant mit einer Überschwemmung und dem Zusammenbruch der gesamten Staumauer. Das Wasser liess sich nie komplett aufhalten. Wenn ich dieses Bild aus früheren Zeiten auf die am 13. Juni zur Abstimmung gelangende Pestizid-Initiative umlege, tauchen viele Parallelen auf. Was ist seit diesen unbeschwerten Tagen unserer Kindheit geschehen? Viele unserer Gewässer sind chemisch überbelastet, unsere Landwirtinnen und Landwirte leiden an Krankheiten aufgrund ihrer Arbeit mit Pflanzenschutzmitteln (wir haben die Artikel über ihre unfruchtbareren Kinder gelesen), die Artenvielfalt nimmt ab, ein grosses Insektensterben ist im Gang. Der Druck steigt, etwas zu ändern. Eigentlich spüren wir es alle: etwas ist im Fluss. Was aber machen die Gegner der Initiative? Sie versuchen, den Lauf der Dinge aufzuhalten. Mit ihrem «Nein» rufen sie uns zu: «Alles ist gut, haltet die Staumauer geschlossen, wir machen weiter wie bisher.» Und der Pegel in unserem Stausee steigt weiter. Was hat uns der bisherige Weg (ausser den bereits oben genannten Problemen) denn noch gebracht? Die Verschuldung unserer Bauern pro Hektar Land steigt und steigt, die Branche hat eine überdurchschnittlich hohe Selbstmordrate, täglich verschwinden drei Landwirtschaftsbetriebe. ABER: wir Schweizer geben nur noch 6.4 % unseres Einkommens für Lebensmittel aus – so wenig wie noch nie zuvor. Ein Fortschritt? Zu welchem Preis? Es entsteht

der Eindruck, mit der Ablehnung der Initiative sollen nicht unsere Bauern, sondern unsere Geldbeutel geschont werden. Das ist es mir nicht wert. Die Pestizid-Initiative ist jetzt die Gelegenheit, kontrolliert einen Wandel zuzulassen. Wir werden mit ihr nicht nur in unserem Land den Einsatz von synthetischen Pestiziden innerhalb der nächsten 8 Jahre beenden und damit die Gesundheit von uns allen schützen. Wir werden auch den Import von Pestizidbelasteten Lebensmitteln unterbinden und damit für gleich lange Spiesse im In- und Ausland sorgen. Lasst uns gemeinsam diese Chance nutzen. Roger Schuhmacher, Bonstetten, Vorstand GLP Knonauer Amt

Nein zur Zerstörung unserer Landwirtschaft Ich habe in fünfzehn Ländern gelebt. In vierzehn davon gab es weder einmalig gutes Trinkwasser wie bei uns noch Bauern, die sich so für Natur und Umwelt einsetzen. Und jetzt wollen städtisch geprägte Leute, die in den meisten Fällen noch nie auch nur ein Gemüsebeet umgegraben haben, wieder einmal»Gutes» tun. Die Konsequenzen haben sie nicht bedacht. Der schon jetzt viel zu tiefe Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit pflanzlichen Lebensmitteln von nur noch 40 % würde weiter sinken, wir würden noch auslandabhängiger und verletzlicher, die bereits jetzt anziehenden Preise würden weiter steigen, noch mehr Bauernbetriebe müssten aufgeben und unsere Landschaften würden wie in der EU hässlich verganden. Unsere Landwirtschaft hat den Einsatz von Schutzmitteln in den letzten Jahren mehr reduziert als jedes andere Land. Aber selbst die Biobauern sind auf solche Mittel angewiesen und lehnen die Initiativen ab. Nur ganz naive Seelen glauben, die grossen Agrarexporteure aus Übersee und der EU würden sich schweizerischen Vorschriften unterziehen, aber genau von ihnen würden wir abhängig, wenn wir unsere Landwirtschaft kopflos abwürgen. In den deutschen Supermärkten Aldi und Lidl können wir dann ihre Produkte kaufen. Es ist interessant, dass die Initiativen gerade von den Kreisen, GLP, GP und SP, unterstützt wird, die sonst so gern den Respekt für EU- und internationales Recht im Maul führen. Was vorgeschlagen ist, würde unsere vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der EU und gegenüber der ganzen Welt (WTO) verletzen. Ein Beispiel aus vielen: in der EU gilt für den Pilzschutzwirkstoff Chlorothalonil, der in zu hoher Konzentration im Trinkwasser möglicherweise krebserregend sein könnte, ein Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter. Dieser Grenzwert galt bis 2019 auch in der Schweiz. Letztes Jahr haben ihn die Beamten in Bern plötzlich um das Hundertfache (!) gesenkt, auf 0,1 Mikrogramm. Nun war er vielerorts überschritten, auch bei uns im Säuliamt, und die Medien konnten ein Jahr vor der Abstimmung die erwünschte Panik verbreiten. Erneut werden wie schon bei der Konzerninitiative Emotionen geschürt. Wir Schweizer waren immer stolz darauf, nüchterne Leute zu sein. Stehen wir mit einem herzhaften doppelten Nein zu unseren Ämtler Bauern, die bei Wind und Wetter jeden Tag unsere schöne Landschaft pflegen und uns mit naturnahen Produkten versorgen. David Vogelsanger, Präsident SVP des Bezirks Affoltern

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Letzte Leserbriefe zum Urnengang vom 13. Juni werden am Freitagmittag, 4. Juni, angenommen. (red.)


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Forum

Freitag, 21. Mai 2021

Wir glauben daran

Die Schwachen müssen bezahlen

Zwischen Himmel und Erde, Festtagsartikel im «Anzeiger» vom 12. Mai.

Abstimmung vom 13. Juni.

Der Evangelist Lukas berichtet in Apg. 1.9+10 wie Jesus auf einer Wolke in den Himmel aufgefahren ist. Lukas war Arzt und Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte. Als Wissenschafter, Verfasser biblischer Texte und Nachfolger von Jesus ist er der Wahrheit verpflichtet. Warum sollten wir denn nicht glauben, dass seine Berichte der Wahrheit entsprechen? In Hebr. 1.11 heisst es: «Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.» Ich selbst habe in meinem Leben schon viele Wunder erlebt; Krankenheilungen, Menschen, die den breiten Weg mit dem schmalen getauscht haben. Warum sollte Gott der Allmächtige seinen Sohn nicht auf einer Wolke zu sich genommen haben? Ist es nicht abstrus, dies nicht zu glauben? Ist es nicht die vornehmste Aufgabe, den Menschen den Weg in den Himmel aufzuzeigen? Gottes Wort bleibt in Ewigkeit, Matth. 5.18. Hans Peter Häring, alt Kantonsrat EDU, Wettswil

Wie kann man die Auffahrt Jesu Christi symbolisch deuten? Auch ungebildete Leute wissen, dass Levitation mit dunklen Mächten möglich ist. Und Gott kann mehr. Was ist das für eine Hermeneutik? Kein Wunder, laufen der Kirche die Leute in Scharen davon. Bruno Schmutz, Obfelden

Liebe Frau Girardet, danke, dass Sie die christlichen Feiertage von Weihnachten, über Karfreitag und Ostern bis hin zu Auffahrt und Pfingsten so treffend und eindrücklich beschreiben. Am Schluss Ihres Artikels stellen Sie die Frage, wer diese Ereignisse allen Ernstes und realhistorisch glauben möchte. Unser Reflex dazu, der von zuinnerst herauskommt, ist ein Hände in die Höhe Strecken wie in der Schule. Wir! Und zwar wörtlich, wie es in der Bibel berichtet wird. Allerdings heisst es nicht, dass Jesus «auf» einer Wolke in den Himmel fuhr, sondern «er wurde vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg.» An einer anderen Stelle heisst es (Joh 20,29): «Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!» Jonathan und Damaris Haab, Mettmenstetten

Sachbeschädigung contra freie Meinungsäusserung Abstimmungen vom 13. Juni. Bis am Donnerstag (Auffahrtstag) zierten drei Plakate zugunsten der Initiativen Gewässerschutz, Pestizidverbot und CO2-Gesetz unsere Fassade. Doch dann in der Nacht, zirka 1.30 Uhr, haben zwei oder drei Personen diese Plakate heruntergerissen und vernichtet. Schade, dass in unserer Zeit nicht mehr mit Worten verhandelt wird, sondern zu solch primitiven Mitteln, wie Sachbeschädigung, gegriffen wird. Für uns ist dies ein Grund, bei allen drei Vorlagen ein Ja in die Urne zu legen. Anni und Koni Messikommer, Maschwanden

Wenn ein Regenbogen den Himmel in einen dunklen und einen hellen Teil halbiert. Dieses entzückende Naturschauspiel bot sich am letzten Freitagabend um 21 Uhr in Aeugst. (Leserbild Silvia Steinemann)

Klimaschutz: ein Gebot der Stunde Abstimmungen vom 13. Juni. Ein Ja zum CO2-Gesetz ist Voraussetzung für eine fortschrittliche Schweizer Klimapolitik. Das neue Gesetz verschärft geltende Massnahmen in den Bereichen Gebäude und Fahrzeuge und umfasst neu auch die Bereiche Finanzflüsse und Flugverkehr. Zudem schafft es einen Klimafonds, mit dem beispielsweise zusätzliche Nachtzüge finanziert werden, um klimafreundliches Reisen zu unterstützen und Kurzflüge zu vermeiden. Es ist allen klar, die Schweiz muss sich aus der Abhängigkeit des Erdöls befreien. Lassen wir uns also nicht von der Grosskampagne, hinter der viel Geld der Erdöllobby steckt, beeinflussen. Es ist daher wichtig, diesen Abstimmungstermin vom 13. Juni nicht zu verpassen und ein Ja in die Urne zu legen. 2 x Ja für sauberes Trinkwasser ohne Pestizide: Mit einem Ja zu den beiden Initiativen kann ein Richtungswechsel in der Schweizer Landwirtschaft angestossen werden. Die Grünen setzen sich ein für eine zukunftsgerichtete und umweltfreundliche Landwirtschaft sowie für ein soziales und klimagerechtes Ernährungssystem, das allen Menschen gesundes und pestizidfreies Essen garan-

tiert. Wir unterstützen die beiden Initiativen. Nein zum Terrorgesetz: Das Terrorgesetz ermöglicht es, Menschen zu bestrafen, bevor sie eine Tat begangen haben: Dafür stufen die Behörden sie als «Gefährder*innen» ein. Gestützt auf eine vage Definition von Terrorismus kann der Staat präventiv Massnahmen gegen sie verhängen, die kein Gericht prüfen muss. Nein zum Geldspielautomaten in Gaststätten: Bereits 3 x hat das Zürcher Volk Nein gesagt zu Geldspielautomaten. Seit 25 Jahren sind Geldspielautomaten in Restaurants verboten. Nun sollen sie unter dem Namen «Geschicklichkeitsautomaten» wieder eingeführt werden. Der einfache Zugang zu Geldspielautomaten torpediert die Spielsuchtprävention. Grüne und EVP haben das Referendum ergriffen. Ja sagen die Grünen zum Covid-19Gesetz sowie zu den beiden Volksinitiativen «Raus aus der Prämienfalle» und «Mehr Geld für Familien». Am 29. Mai sind wir mit einem Marktstand auf dem Wochenmarkt präsent. Schauen Sie vorbei. Vorstand Grüne Bezirk Affoltern

Die Mitte: Abstimm-Empfehlungen Abstimmungen vom 13. Juni. «Die Mitte» empfiehlt für die reich befrachtete Abstimmung: Ja zur (eigenen) Volksinitiative «Raus aus der Prämienfalle». Der Kanton Zürich soll bei der individuellen Krankenkassen-Prämienverbilligung seinen Kantonsbeitrag auf 100 % des Bundesanteils erhöhen. Diese Prämien-Entlastung kommt gezielt denjenigen Familien zugute, welche sie benötigen. Nein zur Volksinitiative «Mehr Geld für Familien». Höhere Kinderzulagen sind ein berechtigtes Anliegen, doch die Vorlage erfüllt ihr Ziel nicht, weil sie nach dem Giesskannenprinzip verteilt, – unabhängig von Einkommen und Vermögen. Das ist nicht verhältnismässig und bekämpft die Gefahr der Familienarmut nicht. Die Mitte unterstützt höhere Kinderzulagen, wenn eine Lösung zur gezielteren Zuwendung gefunden wird. Ja für das kantonale Einführungsgesetz zum Geldspiele-Gesetz. Kultur und Sport werden von den Erträgen unterstützt. Ja zum CO2-Gesetz, zum Covid-19Gesetz und zum Terrorismus-Gesetz:

Das vorliegende CO2-Gesetz ist noch nicht das absolute Heilmittel, weitere Massnahmen werden folgen. Aber es ist ein wichtiger Zwischenschritt zur CO2Reduktion. Das Covid-19-Gesetz schafft die nötige rechtliche Grundlage für die finanzielle Hilfe und für Entschädigungen an Wirtschaft und Kulturschaffende in der leider andauernden Pandemie. Das Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus gibt der Polizei notwendige Mittel zur Erkennung und Verhinderung von Terroranschlägen. Nein zu den extrem formulierten Pestizid- und Trinkwasser-Initiativen. Ihre Annahme hätte unerwünschte Wirkungen, z.B. mehr Food-Waste wegen weniger lang haltbaren Lebensmitteln, Schädigung der Produktion im Inland und Förderung des Imports von Lebensmitteln mit schlechterer Umweltbilanz. Unabhängig von der Initiative sind bereits Verbesserungen aufgegleist zur Minderung von Risiken durch Pflanzenschutzmittel bei Anwendern, Konsumenten und der Umwelt. CVP Bezirk Affoltern (Die Mitte)

Ich ärgere mich: Das neue CO2-Gesetz koste ja «nur hundert Franken pro Haushalt und Jahr» behauptet Bundesrätin Sommaruga. Dies ist eine irreführende Behauptung – wie schon jene von alt Bundesrätin Leuthard bei der Abstimmung zum Energiegesetz. BR Leuthard sprach damals von «40 Franken pro Haushalt und Jahr». Heute wissen wir, dass die direkten und indirekten Kosten des geltenden Energiegesetzes pro durchschnittlichen Haushalt jährlich weit über tausend Franken betragen. Es fragt sich nun, wer denn die zusätzlichen Kosten des neuen CO2Gesetzes in Milliardenhöhe eigentlich bezahlen wird? Ohne auf jeden Spezialfall einzugehen, kann man sagen: Es sind vor allem die Mieter und Eigentümer von Wohnungen mit Öl- und Gasheizungen. Stark belastet werden auch

diejenigen, die ein Auto für die Fahrt zum Arbeitsplatz benötigen, sowie jene, die in klimatisch kälteren Regionen wohnen (Jura, Alpen, Voralpen). Soziologisch ausgedrückt: Es sind die schon heute häufig benachteiligten Leute in den Rand- und Bergregionen sowie die schwächeren sozialen Schichten in den Städten, welche die Rechnung bezahlen müssen. Zudem werden die meisten Gewerbebetriebe belastet, die Energie für die Herstellung ihrer Produkte oder Dienstleistungen benötigen. Ebenfalls einen hohen Preis zahlen jene, die ihren Arbeitsplatz wegen der schleichenden Verlagerung der Industrie ins Ausland verlieren werden. Und dies alles, obwohl die Schweiz jetzt schon von allen OecdStaaten – zusammen mit Schweden – den niedrigsten CO2-Ausstoss pro Kopf aufweist. Wer kämpft noch für die Kleinen und Schwachen? Reini Gubser, Mettmenstetten

Erdöl-Lobby als Bremser Abstimmung vom 13. Juni. Ich musste immer wieder schmunzeln, über diese sehr einseitigen Beiträge zum Thema CO2-Gesetz. Einer der grössten Lobbyisten und Unterstützer der Gegner des CO2-Gesetzes ist der Verband Avenergy Suisse, welcher Ende 2019 aus der Umbenennung des bis dahin bekannten Verbands «Erdölvereinigung Schweiz» hervorging. Sicherlich wollte man sich mit dieser Namensänderung ein «umweltfreundliches und wohlklingendes» Erscheinungsbild geben, um damit weniger kritisch betrachtet zu werden. Fakt ist jedoch, dass der Absatz fossiler Brennstoffe in der Schweiz gemäss Jahresbericht von Avenergy Suisse im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr 2018 erneut nahezu + 3 % auf gegen 10,3 Mio. Tonnen gestiegen ist. Somit muss man sich fragen: Warum verpuffen sprichwörtlich alle Anstrengungen, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren so kümmerlich? Weil die dahinterstehenden Erdöl-Konzerne (Avia, BP, Eni, Shell, Total, etc.) und Treibstoffimporteure, Händler und Tankstellenketten sowie Autoimporteure keinerlei Interesse haben, dass der Verbrauch

zurückgeht. Es ist auch bedauerlich und zeugt von mangelnder Weitsicht, dass sich der Hauseigentümerverband durch einseitiges Lobbying erneut der Zukunft und Innovation verschliesst. Gerade Immobilien sind langfristige Investitionen mit Auswirkungen über Jahrzehnte. Eine Fehlbeurteilung kann im schlechtesten Fall dazu führen, dass der Liegenschaftswert fällt oder den Verkauf eines Objektes erschwert. Die Verbesserung der Dach-/Fassaden-Isolation eines Gebäudes ist das eine, aber sicherlich nicht das allein Entscheidende. Ebenfalls sollte man nicht ausser Acht lassen, dass die Wertschöpfung durch Stärkung der eigenen Energieerzeugungsressourcen, wie Energiegewinnung durch Erdwärme, Wasser, Windkraft, Solar und anderes mehr, in unserem Lande verbleibt und somit uns allen zugutekommt und die schweizerische Innovationskraft stärkt. Es kann doch nicht sein, dass die global operierenden Öl- und Gas-Konzerne und deren Lobbyisten das Tempo bestimmen, wie in einem Land die zukunftsorientierte Klima- und die Umweltpolitik gestaltet wird. Urs Preisig, Mettmenstetten

Corona-Massnahmen und Freiheit Widerstand gegen Corona-Massnahmen, «Anzeiger» vom 7. Mai. Der «Anzeiger» berichtete über die Gründung des Vereins «Eltern für Freiheit». Wer würde da nicht mitmachen, ist uns doch der Freiheitsgedanke fester Bestandteil unserer DNA. Der Verein wurde gegründet, weil es gegensätzliche Meinungen gab, ob die Schule die Kinder zum Maskentragen verpflichten könne. Das Recht der Unversehrtheit sei gefährdet, findet der Verein. Nun scheint mir, dass der Verein an etwas nicht gedacht hat. Freiheit ist keine Einbahnstrasse. Sobald zwei Menschen beieinander sind, ist die Freiheit des Einzelnen eingeschränkt, denn da beginnt die Rücksichtnahme auf den Andern. Je mehr Menschen in irgend etwas einbezogen werden, desto mehr ist die Freiheit eingeschränkt, mehr Rücksicht gefordert. Ich weiss, das ist Binsenwahrheit. Doch scheinen solche Grundlagen heutzutage etwas in Vergessenheit zu geraten. Sobald es möglich war, habe ich mich impfen lassen. Ja, ich gehöre

altersbedingt zur grössten Risikogruppe, wie sie definiert wurden. Es war mir bewusst, dass auf 100 000 Impfungen eine sehr geringe Anzahl von gravierenden Nebenerscheinungen aufgetreten sein sollen. Für den Einzelnen tragisch, sicher, aber den andern Geimpften bietet es Schutz. Hätten sich diese nicht impfen lassen, wären bestimmt viele erkrankt, einige gestorben, einige würden noch lange an Spätfolgen leiden. Hier kommt wieder Freiheit und deren Verpflichtungen ins Spiel. Sobald «Herdenimmunität» erreicht ist, geniessen alle, auch die Nicht-Geimpften, den Schutz, der versprochen wurde. Das Argument «man weiss ja nichts über Spätfolgen» zieht nicht. Oder hätte man fünf Jahre lang weiter im Labor forschen sollen? Übrigens stimmt, was der Volksmund sagt: Das Leben ist lebensgefährlich. Ich besuche heute Abend ein Konzert – wieder einmal! Wer versichert mir, dass ich nicht die Treppe runterstürze oder von einem Auto überfahren werde? Adolf Bühler, Bonstetten

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Zürcher Betriebe nicht zusätzlich auspressen. Marcel Suter

Kantonsrat SVP

Hans Finsler

Kantonsrat SVP

Sonja Gehrig

Kantonsrätin glp

Arianne Moser-Schäfer Kantonsrätin FDP

Abstimmung 13. Juni 2021 | www.genug-ausgepresst.ch


Gewerbe

Freitag, 21. Mai 2021

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JA zum

CO2-Gesetz – weil es in unserer Verantwortung liegt ! René Kälin Gemeindepräsident Mettmenstetten parteiunabhängig

Isolation überwinden Am 28. Mai sind auch einige Ämtler Kirchen bis gegen Mitternacht geöffnet. > Seite 17

Letzte Gelegenheit

Der Hausemer Renato Balsiger zeigt seine Fotografien noch bis Sonntag in der Galerie Märtplatz. > Seite 20

Auszeichnung erturnt

Gianna Andreossi überzeugt an den Zürcher Kunstturnerinnentagen in Bonstetten. > Seite 25

Das personifizierte «Herzlich Willkommen»

RATGEBER

Serie «Berufsfrauen»: Els Imhof, Wirtin des Restaurants Central in Affoltern Seline Wenzinger über den US-Aktienmarkt*

Sorgen über erhöhte Inflation und einen Steueranstieg Der Dow Jones Industrial Average fiel am Mittwoch und weitete seine Korrektur vom Montag aus. Die technologielastige Nasdaq startete mit einem Tagesgewinn, folgte jedoch nachher dem S&P 500 und schloss mit roten Zahlen. Der Nasdaq 100 und der S&P 500 notierten zum Börsenschluss 0,70 % resp. 0,90 % tiefer. Der Grund für diesen negativen US-Börsentag war das hohe Verkaufsvolumen der wichtigsten US-Indizes in den letzten 15 Minuten des Handels. Die negative Kursentwicklung der Aktien in der letzten Woche erfolgte aus Angst vor steigender Inflation. Der Marktausblick wurde am vergangenen Mittwoch auf «Aufwärtstrend unter Druck» eingestuft, nachdem die Nasdaq den tiefsten Stand seit sechs Wochen erreicht hatte. Der US-Dollar wurde gegenüber dem Euro und dem japanischen Yen weiter schwächer. Stark korrigierte der Bitcoin, der seit seinem Höchststand von zirka 63 000 US-Dollar, um mehr als 30 % einbüsste. Am Dienstag sprach Finanzministerin Janet Yellen vor der Handelskammer und den Gewerkschaften über die Vorteile höherer Unternehmenssteuern. «Angesichts der Tatsache, dass die Unternehmenssteuern ein historisches Tief von 1 % des BIPs aufweisen, glauben wir, dass der Unternehmenssektor zu diesen Bemühungen beitragen kann, indem er seinen gerechten Anteil übernimmt», sagte die ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank dem «Global Forum on Economic Recovery» der Kammer. «Wir schlagen vor, die Körperschaftsteuer wieder in Richtung historischer Normen zu bringen.» Yellen sagte auch, dass in den letzten Jahrzehnten der Lohnanstieg vor allem für die Geringverdiener nur gering war, trotz gestiegener Produktivität. Weiter äusserte sie, die Gewerkschaften seien Teil der Lösung für dieses Problem. Unter den MSCI World Sektoren haben dieses Jahr die drei Sektoren Energie (+ 30 %), Banken (+ 29 %) und Finanzdienstleister (+ 22 %) die Führung übernommen. Das Schlusslicht übernimmt dieses Jahr, erstmals seit Langem, bis jetzt der IT-Sektor (+ 2 %). * Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern.

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Wenn es im Säuliamt eine Rangliste für professionelle Gastfreundschaft gäbe, stünde Els Imhof wörtlich genommen bestimmt an vorderster Stelle. Freundlichkeit, Taktgefühl und stets ein einladendes Lachen sind ihr sozusagen angeboren: Eine Gastwirtin aus Leidenschaft. VON MARTIN MULLIS Ihrem Blick haftet etwas Vorsichtiges an. Wer jedoch ihre direkte, ehrliche Art kennt und schätzt, erhält genauso viel Wohlwollen zurück. Doch diese Auszeichnung will erworben werden und das ist bei der brillanten Gastgeberin gar nicht so einfach. Ihre Jugendzeit prägte ihr späteres Leben. In Dachlissen auf einem Kleinbauernhof aufgewachsen, besuchte sie dort die Primar- und in Mettmenstetten die Sekundarschule. Einen Ratschlag ihres Vaters beachtete Els Imhof ihr ganzes Leben lang und dies mit Erfolg. Der weise Fingerzeig lehrte sie eine einfache Regel: «Versuche stets das zu tun, was du gerne tust.» Als Kind, als Jugendliche und als junge Erwachsene bewirtete sie gerne Freunde und Gäste. Die junge Els Imhof spürte instinktiv: Gastgeberin zu sein ist ihre Berufung. So war eine Ausbildung im Service in Lenk und Grindelwald eine logische Entscheidung, bevor sie in Genf ein Jahr bei Mövenpick arbeitete. Mit gerade erst 21 Jahren übernahm sie die Pacht des Restaurants Post in Affoltern, welches sie während zehn Jahren erfolgreich führte. Die junge Wirtin heiratete, musste jedoch nach dem frühen Tod ihres Ehemanns praktisch wieder bei Null anfangen. Nach fünf Jahren als Geschäftsführerin in einem Restaurant in Zürich kehrte sie ins Säuliamt zurück. Wieder verheiratet, übernahm sie mit ihrem Ehemann das Restaurant Reussbrücke

Gastwirtin aus Leidenschaft: Els Imhof im «Central». (Bild Martin Mullis) in Ottenbach, welches das Wirte-Paar während 16 Jahren zu einem beliebten und bekannten Ausflugs- und Gourmetrestaurant ausbaute.

Im Central heisst es: «Geht nicht, gibts nicht» Nach der Trennung von ihrem Ehepartner im Jahre 2008 übernahm Els Imhof das bekannte Restaurant Central mitten im Bezirkshauptort. Sie krempelte ihre Ärmel hoch und tat, was sie am besten kann, nämlich Gastgeberin, Wirtin und Managerin für Küche und Gaststube sein. Mit ihrem Team, welches in grossen Teilen aus langjährigen Mitarbeitenden besteht, führte sie getreu ihrem Leitspruch «Geht nicht, gibts nicht» das «Central» in der langjährigen, bewährten und erfolgreichen Art und Weise weiter. Dies bis zu dessen Tod stets unter

den strengen Augen des bisherigen Wirtes und Besitzers, Fred Furrer. Der Aufgabenbereich einer erfolgreichen Wirtin umfasst neben der Leitung eines Betriebes noch einige andere wichtige Ressorts. Els Imhof ist in Personalunion auch Managerin, Direktorin, Personalchefin, Köchin, Einkäuferin und nicht zuletzt auch äusserst kreative Raumgestalterin.

Die beste Chefin, die man sich vorstellen kann Eine kommerzielle Gastgeberin befindet sich stets in einem schwierigen Umfeld der erforderlichen Ausgewogenheit. Die Herausforderung: «Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann», löst sie gewandt. Els Imhof handelt immer entgegenkommend, aber ihr Umgang mit den

Gästen ist meilenweit von einer kumpelhaften Kneipenmanier entfernt. Sie als eine Freundin mit Autorität und als Respektsperson mit Lebenslust und Frohsinn zu bezeichnen, trifft es bestens. Der junge Kellner, der die Berufslehre im «Central» absolviert hat und seither dort arbeitet, brachte es mit seiner Beschreibung ihrer Person auf den Punkt: «Sie ist die beste Chefin, die man sich vorstellen kann. Bei der Arbeit streng, aber stets fair, und am Feierabend fast so etwas wie eine Freundin», hält er fest. Els Imhof ist im Rentenalter und zudem bereits seit 54 Jahren im Gastgewerbe tätig. Die letzten schwierigen Monate trugen einiges zu ihrem Entschluss bei, in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Das Restaurant Central wird ab Ende Jahr in andere Hände gehen.

Sechs Ämtler Fahrschulen ergeben learnpool.ch Mit 16 Jahren Motorradfahren und mit 17 Autofahren lernen Seit bald 15 Jahren ist Learnpool, das Kompetenz-Center für Auto-/ Motorrad-Fahrunterricht in Affoltern, ein fester Begriff für alle, die sich auf zwei oder vier Rädern ausbilden lassen möchten. «Seit Anfang dieses Jahres dürfen in der Schweiz Motorräder und Roller bis 125 ccm Hubraum ab 16 Jahren gefahren werden», hält Motorrad-Fahrlehrer Stefan Frey von Learnpool fest und ergänzt: «Wir sind bereit und bieten entsprechende Motorradgrundkurse (PGS) an – an Samstagen, aber auch unter der Woche.» Der Motorrad-Unterricht von Stefan Frey ist aber nur ein Teil des umfassenden Learnpool-Angebotes. Das Affoltemer Kompetenz-Center deckt auch den Fahrunterricht für Auto (Handschaltung und Automat), Handicap-Fahrzeuge, Anhänger, Taxi, Angstfahrten usw. ab. Und mit den Fahrschulen von Beat Böni in Hauptikon (Fahrschule

Learnpool, das Ämtler Kompetenz-Center für Verkehrsschulungen mit Fahrunterricht für Motorrad (hier mit Fahrlehrer Stefan Frey in der Mitte), Auto, Anhänger, Taxi, LKW, Car und Motorboot. (Bild Mohamed Chahin) Beat), Tri-Line, Obfelden und Zürich (Silvia Trinkler und Raphael Häberli), Wernis-Fahrschuel von Werner Huber in Knonau sowie die Fahrschule von Roger

Vollenweider in Hausen stehen erfahrene professionelle Ausbildner für theoretischen und praktischen Unterricht hinter Learnpool. Sie bieten Nothilfe-Kurse

(NHK), Verkehrskunde (VKU) und Motorradkurse (PGS) sowie Firmen- oder Privatkurse, ebenso Fahrberatungen und andere individuelle Lektionen an. «Seit diesem Jahr dürfen Jugendliche ab 17 Jahren Auto fahren lernen, die Fahrprüfung aber frühestens an ihrem 18. Geburtstag absolvieren. 2021 ist ein Übergangsjahr, denn ab 2022 werden alle 17- bis 19-Jährigen den Lernfahrausweis für mindestens ein Jahr behalten müssen. Erst nach Ablauf der zwölf Monate kann die Prüfung abgelegt werden», erklärt Silvia Trinkler von Learnpool. Learnpool, das heisst sechs bekannte Ämtler Fahrschulen mit erfahrenen Ausbildern und einem Ziel: Lernfahrerinnen und Lernfahrer seriös und sicher zur Selbstständigkeit auf der Strasse zu trainieren. Learnpool Learnpool, Fahrunterricht für Auto (Handschaltung und Automat), Anhänger, Motorrad, Boot, Taxi, LKW, Car, Obstgartenstrasse 3, Affoltern, Telefon 044 500 50 80, www.learnpool.ch


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 23. Mai 9.30 Gottesdienst an Pfingsten mit Abendmahl Pfrn. Ilona Monz 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn Kapitelsaal des Klosters Kappel

Pfingsten, 23. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Eva Eiderbrant Musik: Erich Eder (Orgel), Siddique Eggenberger (Tenor)

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 22. Mai 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Wolfgang Deiminger Donnerstag, 27. Mai 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Bonstetten

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden. LANGE NACHT DER KIRCHEN am Freitag, 28. Mai Einen Überblick über das Programm aller beteiligten Kirchgemeinden sowie nähere Informationen finden Sie unter www.langenachtderkirchen.ch.

Sonntag, 23. Mai 10.00 Openair-Gottesdienst im Chilegarte. Wort: Susanne Sauder, Pfrn.; Musik: Sepp Bachmann, E-Piano. (Bei schlechtem Wetter in der Kirche.) Sie können den Gottesdienst auch live von zuhause anschauen: https://youtu.be/ iChu-KmsKDo oder direkt über unsere homepage. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst zu Pfingsten mit Abendmahl Pfarrerin Selina Zürrer Musikalische Mitwirkung: Nadja Reich, Cello; Viswas Orler, Orgel

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 23. Mai 11.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl «Let the Spirit Move!» eine rhythmische Überraschung vom Gospelchor Nadine Urmi (Gesang) Jost Müller (Percussion) Antonia Nardone (Orgel) Pfr. Werner Schneebeli Dienstag, 25. Mai 9.30 Ökumenische Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Freitag, 28. Mai 14.00 Erzählcafé Thema: Erlebnis mit Kindern Kath. Pfarreizentrum Affoltern Lange Nacht der Kirchen 18.00 Konzert für Klein und Gross «Die Kirschin Elfriede» mit Madlen Arnold (Sprecherin) und Antonia Nardone (Orgel) 19.00 Indisches Tanztheater «Ajala – Erde» mit Anjali Keshava (Tanzensemble Kalasri) 20.00 Offene Kanzel «Herzenssache Umwelt» mit Sophia Schölch (Klimajugend) Charles Höhn (Forum Energie – Umwelt) Lilian Hurschler (Gruppe Grüner Güggle) 21.00 Charlie Chaplin’s «The Kid» Stummfilm mit Live-Musik von Anette Bodenhöfer (Orgel) und Jost Müller (Percussion) Eintritt frei. Ohne Anmeldung. Die Platzzahl ist beschränkt! Siehe auch unter www.ref-affoltern.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 23. Mai 10.00 Abendmahlsgottesdienst zu Pfingsten mit Marita Kohler, Oboe, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet Freitag, 28. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag draussen vor der Zwinglistube (nur bei schönem Wetter). Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Tel. 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 23. Mai 19.00 Pfingsten, Abendgottesdienst mit Gospelmusik Pfarrer Ueli Flachsmann Nadine Urmi (Gospelvoice), Jost Müller (Percussion), Anette Bodenhöfer (Piano) Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Sonntag, den 23. Mai Pfingsten 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Dagmar Rohrbach aus Fällanden, Abendmahl sitzend (Pfr. Maurer im Komflager in Genf)

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 23. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho an den Tasten, Eva Wey spielt Violine In der ref. Kirche Maschwanden Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen Ökumenischer Abend der reformierten Kirche Maschwanden und der katholischen Kirche Mettmenstetten mit Pfrn. Claudia Mehl und Silvana Bartels. 18.15 Familienprogramm in Maschwanden 19.00 Znacht in Maschwanden, sofern es die Richtlinien des BAG erlauben 20.00 ökumenischer Gottesdienst in der Kirche Maschwanden «Mein Gott, dein Gott, unser Gott» mit Pfrn C. Mehl und S. Bartels sowie den Pianistinnen Veronica Hvalic und Marianne Rutscho ca. 21.00 Film in der Kirche Maschwanden «Das neue Evangelium». Der Dokumentarfilm ist ausgezeichnet mit dem Schweizer Filmpreis 2021. Flyer dazu finden Sie auf unserer homepage und sie liegen in der Kirche Maschwanden, im Pfarrhaus und beim Volg auf. In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 21. Mai 19.30 offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche, Anmeldung erforderlich unter: sekretariat. theologie@klosterkappel.ch Pfingstsonntag, 23. Mai 17.15 Musik und Wort zum Pfingstsonntag in der Klosterkirche mit dem Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster (Leitung: Kantor Daniel Schmid). Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler. Eintritt frei, Kollekte Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn «Wach auf…» im Kapitelsaal. Eintritt frei. Leitung und Information: Ilona Monz, Tel. 044 764 12 59 oder unter ilona.monz@klosterkappel.ch Donnerstag, 27. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst Mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Freitag, 28. Mai Lange Nacht der Kirchen 18.30 – 19.30 Klavier- und Orgelmusik, Marina Wehrli 19.45 – 20.15 Einführung Schweigemeditation, A. Fritz 20.30 – 21.15 Magnificat anima mea Dominum Orgelmusik im Wechsel mit gregorianischem Choral und Musik von Hildegard v. Bingen mirjamschola, Leitung Mirjam Föllmi, Monique Anja Baumann Traversflöte Daniel Rüegg, Orgel 21.30 – 22.00 Schweigemeditation 22.00 – 23.00 Schweigemeditation www.ref-mettmenstetten.ch

Dienstag, 25. Mai 18.00 Konf-Unterricht Donnerstag, 27. Mai 12.00 Club 4, Gruppe Ichthys Freitag, 28. Mai Ab 18.00 Lange Nacht der Kirchen 18.30 Phönix-Treff: «Verkehrte Welt» www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 23. Mai, Pfingsten 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Silke Dohrmann Veronica Nulty, Orgel Mittwoch, 26. Mai 20.30 Vollmondsingen in oder vor der Kirche Ottenbach. Geleitet von Andreas Manz www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Pfingst-Sonntag, 23. Mai 9.30 Gottesdienst in Rifferswil, mit Abendmahl serviert auf den Plätzen, Pfarrer Christian Wermbter, Orgel Daniel Rüegg, Thema: «Der Wind, der uns bewegt!» www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 23. Mai 10.00 Kirche Wettswil, Pfingst-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Gesang und Orgel / Lucrecia Lucas, Gesang / Emilie Inniger, Gesang Die vier Elemente Kleine Ausstellung in der Kirche Stallikon, täglich 11.00–17.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 22. Mai 17.30 Eucharistiefeier Pfingstsonntag, 23. Mai 10.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa Freitag, 28. Mai 11.00 Fiire met de Chline zum Thema «Maria» im Pfarreizentrum; (ohne Mittagessen) 18.00 Ökum. «Lange Nacht der Kirchen» in der kath. und ref. Kirche; Einen Überblick über das Programm aller beteiligten Kirchgemeinden sowie nähere Informationen finden Sie unter www.langenachtderkirchen.ch www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 22. Mai 18.00 Vorabendmesse zu Pfingsten Sonntag, 23. Mai – Pfingsten 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe zu Pfingsten Montag, 24. Mai – Pfingstmontag 10.00 Hl. Messe, mit P. Paul Dienstag, 25. Mai 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, mit P. Paul Mittwoch, 26. Mai 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 27. Mai 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 23. Mai 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel A. Bodenhöfer, Percussion J. Müller, Gospelvoice N. Urmi Opfer: Amnesty International Frauenrechte 11.00 Taufe von Levin Sutha Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 23. Mai 10.30 Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 23. Mai 9.30/ Gottesdienst & Livestream 11.00 Gut angezogen – in einer feindlichen Welt Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Veranstaltung mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 23. Mai 10.00 Gottesdienst Predigt: Laetitia Fuhrer Hüeti und KingsKids Donnerstag, 27. Mai 14.30 Frauentreff 17.00 VIP-Gebet www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 23. Mai 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 23. Mai 10.30 Gottesdienst mit Voranmeldung Hort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 27. Mai 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 21. Mai Affoltern am Albis

20.15: «Skins, Strings & Winds» India meets Europe. Fünf Musiker, grosse Spielfreude, schier unbegrenzter Ideenreichtum verheissen mitreissende Rhythmen, ruhige Passagen und beste Unterhaltung. Abendkasse ab 19.45 Uhr. Es stehen nur 50 Plätze zur Verfügung. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

20.15: «DemoKater - oder die Tücken der Moral». Uraufführung Theaterensemble junge Erwachsene ... aber ohoo! Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern. Nur mit Vorverkauf: www-ohoo.ch/ tickets Gemeindesaal Weid, Schulhausstr. 18.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 22. Mai Hausen am Albis

20.15: «DemoKater - oder die Tücken der Moral». Uraufführung Theaterensemble junge Erwachsene ... aber ohoo! Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern. Nur mit Vorverkauf: www-ohoo.ch/ tickets Gemeindesaal Weid, Schulhausstr. 18.

Sonntag, 23. Mai Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort zum Pfingstsonntag in der Klosterkirche. Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster. Lesungen: Pfrn. Regula Eschle Wyler. Eintritt frei/Kollekte. Anmeldung erforderlich unter: sekretariat.theologie@ klosterkappel.ch Klosterkirche.

Dienstag, 25. Mai Kappel am Albis

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Donnerstag, 27. Mai Affoltern am Albis

14.30: Gründungsversammlung Selbsthilfegruppe für parkinsonerkrankte Menschen. Anmelden bei Rita Ackermann, 079 691 74 53, ritaackermann@bluewin.ch Langzeitpflegezentrum Sonnenberg. Schulungsraum Pilatus, Melchior-Hirzel-Weg 42.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Ausstellungen Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Reto Balsiger, Fotografien & Karten. Indien, Marokko, Säuliamt Mi 14-20, Fr 14-17 + 17-20, Sa 9–12 + 12-17, So 11-14 + 14-17 Uhr

Nachtausflug zur Fledermaus Am 5. Juni können Interessierte die seltenen Fransenfledermäuse von 21 bis zirka 23 Uhr live erleben. Anmeldungen nimmt die Stiftung Reusstal bis Montag, 31. Mai, entgegen: www.stiftung-reusstal.ch/ anmeldung oder veranstaltungen@ stiftung-reusstal.ch. (red.)

Freitag, 21. Mai 2021

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Ein Zeichen zur Überwindung der Isolation Lange Nacht der Kirchen am 28. Mai Am 28. Mai sind in verschiedenen Kantonen und auch in einigen Dörfern des Bezirks Affoltern die Kirchen bis gegen Mitternacht geöffnet. Ab 18 Uhr werden verschiedene abwechslungsreiche, besinnliche und auch humorvolle Programme angeboten, die zur Auseinandersetzung mit religiösen Themen anregen. Die «Lange Nacht der Museen» ist vielen bekannt. Dort kann man sich von einem Museum zum anderen begeben und spontan an Führungen, Präsentationen oder musikalischen Beiträgen teilnehmen. Jetzt gibt es auch die «Lange Nacht der Kirchen», die in ähnlicher Weise funktioniert. Aber keine Angst! Man wird dort nicht von einer Predigt zur nächsten und von einem Choral zum andern reisen. In der «Langen Nacht der Kirchen» präsentieren sich die Kirchen auf ganz unterschiedliche und unterhaltsame Weise. Mit der diesjährigen «Langen Nacht der Kirchen» wollen die Kirchen verschiedener Kantone ein Zeichen setzen zum Aufbruch und zur Überwindung der Isolation. Der Kanton Zürich beteiligt sich zum ersten Mal an dem Projekt, und es haben sich auch einige Kirchgemeinden aus dem Säuliamt zur Teilnahme entschieden.

Offene Kirchentüren am 28. Mai, hier die Kirche Obfelden. (Bild Marianne Voss) Sich überraschen lassen Eigentlich war die «Lange Nacht der Kirchen» schon letztes Jahr geplant. Sie war eine von unzähligen Aktivitäten, die Corona zum Opfer fielen. Doch nun wird

der Anlass stattfinden – natürlich gelten gemäss den aktuellen Corona-Vorschriften gewisse Einschränkungen. Die «Lange Nacht der Kirchen» möchte zeigen, was Kirche alles ist und gleichermassen zur Auseinandersetzung mit religiösen Themen anregen. Tradition und Experiment, Gewohntes und Ungewohntes, Kritisches und Humorvolles – alles hat hier Platz. Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine Möglichkeit, selber neue Erfahrungen zu machen und sich überraschen zu lassen. Jeder und jede, egal welcher Herkunft, welchen Alters oder welcher Konfession, kann sich am 28. Mai ab 18 Uhr auf den Weg machen, von Kirche zu Kirche. Wer die «Lange Nacht» im Säuliamt geniessen möchte, kann folgende Kirchen bis gegen Mitternacht besuchen: reformiert und katholisch Affoltern, reformiert und katholisch Bonstetten, reformiert Hausen, reformiert Maschwanden, reformiert und katholisch Mettmenstetten sowie reformiert Obfelden. Wer lieber etwas weiter in die Ferne schweift, findet auch in den angrenzenden Kantonen Zug und Aargau sowie in der Stadt Zürich Kirchen mit spannenden Angeboten. Marianne Voss, reformierte Kirche Obfelden Ausführliche Infos zu den Programmen unter: www.langenachtderkirchen.ch

Der «Coronaschlaf» geht zu Ende

In die Bibliothek Wettswil kehrt das Leben zurück Am Dienstag, 11. Mai, durfte die Bibliothek Wettswil zum ersten Mal in diesem Jahr Gäste zu einer Veranstaltung begrüssen. Zwar wagten erst wenige Gäste den Schritt zum Lese(r)café, aber diese haben die Büchertipps dafür umso mehr genossen und das, obwohl die Gastgeberin Eva Hauri keine Getränke anbieten durfte. Eva Hauri, die ihr 25-Jahre-Dienstjubiläum in der Bibliothek feiert, hat vor ihrer Pensionierung im Sommer nochmals ihre aktuellen Lesehighlights herausgesucht und vorgestellt. Ganz besonders am Herzen liegt ihr der Erlebnisbericht «Wandern, Glück und lange Ohren – Mit Esel Jonny zu Fuss von München ans Mittelmeer» der Journalistin Lotta Lubkoll. Die Autorin berichtet von vielen schönen Begegnungen mit Menschen, die sie unterwegs traf. Viele waren hilfsbereit und haben der jungen Frau und ihrem tierischen Begleiter Unterschlupf gewährt oder sie bewirtet. «Ein Buch, das einfach glücklich macht!», so das Fazit von Eva Hauri. Neben diesen Büchern haben auch die Besucherinnen ihre Buchtipps präsentiert. Darunter «Marianengraben» von Jasmin Schreiber. Das Buch, das sich mit dem ernsten Thema Trauer befasst, ist

Am 27. Mai, von 19 bis 21 Uhr, findet im Familienzentrum Affoltern ein Workshop für Frauen statt. Psychologin Julia Wenger gibt Tipps zur beruflichen Neuorientierung. Der erste und wichtigste Grund bei der beruflichen Neuorientierung und Positionierung ist mehr persönliche Freiheit und Selbstbestimmung. Es gilt, die eigene Situation konsequent zu hinterfragen, die Bereitschaft aufzubauen, in sich selbst zu investieren, die Komfortzone zu verlassen und den Mut aufzubringen, auch mal unbequem zu sein und für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. Im Workshop lernen sich die Teilnehmerinnen selbst besser kennen und hinterfragen, welche hinderlichen gesellschaftlichen Rollenmuster und persönlichen Glaubens- und Verhaltensmuster bei ihnen vorhanden sind. Von der Kursleiterin Julia Wenger, die als Psychologin und Coach arbeitet, erhalten sie zudem Strategien zur selbstbewussten Positionierung, zum Umgang mit Rollenkonflikten und dem schlechten Gewissen. Ausserdem tauschen sie sich mit anderen berufstätigen Müttern über die Herausforderungen im Berufsund Familienalltag aus und erhalten Impulse sowie Lösungsideen für konkrete Probleme. Der Kurs kostet für Mitglieder 40 Franken und für Nicht-Mitglieder 45 Franken. Familienzentrum

Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Eva Hauri beim Vorstellen der Buchtipps mit Gästen. (Bild zvg.) sehr humorvoll geschrieben, wie die Besucherin meint. Es erzählt von der Begegnung der jungen Studentin Paula, die um ihren toten Bruder trauert und dem schrulligen Rentner Helmut, der die Urne seiner Ex-Frau ausbuddelt. Eine andere Besucherin empfiehlt den Klassiker «Seide» von Alessandro Baricco: «Ein Buch, das mich sehr bewegt und das ich immer wieder verschenke. Allen, denen ich es bisher geschenkt habe, hat es sehr gefallen.» Die Liste mit allen Buchtipps des Abends ist auf www.bibliothek-wettswil. ch aufgeschaltet. Fabienne Maurer

Die Bibliothek Wettswil wird vor den Sommerferien noch folgende Veranstaltungen durchführen: Dienstag, 1. Juni, 9 bis 10.30 Uhr: Café International zum Thema Märchen und Sagen aus aller Welt. Freitag, 18. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch, speziell zum Thema Achtsamkeit, mit den Gästen Chantal Woods und Bernadette Gölz. Mittwoch, 30. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel, besprochen wird das Buch «Loyalitäten» von Delphine de Vigan. Mittwoch, 14. Juli, 17 bis 19 Uhr: Abschiedsapéro für Eva Hauri. Auf der Homepage der Bibliothek sind weitere Informationen dazu zu finden.

Die Rennleitung lädt zur zehnten Austragung im Säuliamt

Die Veranstaltenden schätzen sich glücklich, Kinder, Jugendliche, Eltern und Grosseltern einzuladen, in den

Beruflich Neues wagen

Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136,

Pinewood-Derby findet statt Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. Juni, statt und beginnt mit dem Einschreiben um 13 Uhr. Die Austragung der verschiedenen Vorläufe startet um 14 Uhr. Neben der Schnelligkeit wird die Originalität und der Publikumsliebling durch die anwesenden Gäste ermittelt.

Die Teilnehmerinnen hinterfragen im Kurs auch ihre Rollenmuster. (Bild zvg.)

nächsten Wochen ein schnelles, einfallsreiches, ausgefallenes oder geniales Auto anzufertigen. Jedes Auto absolviert sechs Vorläufe und das Finale wird unter den schnellsten sechs Autos ausgetragen. Für Pausen und Wartezeiten werden Spiele und Verpflegung im Rahmen der geltenden Vorschriften angeboten. Es besteht die Möglichkeit, an den Mittwochabenden, 2. und 9. Juni, ab 19 Uhr das Auto unter Anleitung im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil, anzufertigen. Bausätze können zu diesen Zeiten vor Ort bezogen

werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit eines Bezugs im Kinderladen «Rockzwergä» beim Coop Bonstetten oder per Mail über www.hlt-bonstetten.ch (Stichwort: Pinewood-Derby). Kirche Jesu Christi HLT Pinewood-Derby «Säuliamt», zehnte Austragung Samstag, 12. Juni, ab 13 Uhr (Einschreiben).

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zug: ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung – Verlängert bis 8. August 2021 Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten

Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef Hoffmann, ˇ Ilya Kabakov, Tomas Kratky, Jan Jedlicka, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovak, Annelies Štrba. Veranstaltung: Dienstag, 25. Mai, 12.15 – 12.45 Uhr, Kunst über Mittag – WIEDER LIVE: Zu Wassily Kandinsky mit Dr. Matthias Haldemann, Direktor Kunsthaus Zug, in der neuen Reihe: Zuzug aus Osteuropa nicht gezeigte Werke. Diese Veranstaltung ist auf 15 Teilnehmende beschränkt, wir bitten daher um vorherige Anmeldung unter: Tel. 041 725 33 44 oder info@kunsthauszug.ch

bei «Rockzwergä» Bonstetten oder über

Weitere Informationen unter: www.kunsthauszug.ch, Facebook und Instagram

www.hlt-bonstetten.ch. Corona-Massnahmen/

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Bezug Bausätze:

Vorgaben des Bundes werden eingehalten.


Verstärkung gesucht per 1.9.2021 in UITIKON WALDEGG Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Stellvertreter/in Leiterin Stadtkanzlei / Zivilstandsamt (100%) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Webseite unter: www.stadtaffoltern.ch

Leiter/in Werkdienst 80 – 100 % Zur Verstärkung unseres Werkteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als Leiter/in Werkdienst (80 –100%). Detaillierte Informationen zur Stelle finden Sie auf unserer Homepage www.maschwanden.ch.

Hairstylistin / & Freelancer Naildesignerin

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre elektronische Bewerbung bis zum 15. Juni 2021 an schulverwaltung@sekhausen.ch.

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Für allgemeine Auskünfte steht Ihnen Barbara Moser, Schulpflege, gerne zur Verfügung: Tel. 079 699 61 64, barbara.moser@sekhausen.ch. Fachliche Fragen beantwortet Ihnen Janine Wegmann unter 044 764 83 72 jeweils vormittags am Montag, Mittwoch und Freitag.

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Veranstaltungen

Freitag, 21. Mai 2021

Das Lesen entdecken

Junge und Familien entdecken den Naturismus

Am Mittwoch, 26. Mai, findet der Schweizer Vorlesetag statt. Auch das Familienzentrum Affoltern macht mit.

Das Naturistengelände Schönhalde in Aeugst erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. Am Samstag, 29. Mai, können Interessierte das Naturistengelände besichtigen.

Der Schweizer Vorlesetag ist ein jährlicher, nationaler Aktionstag, der zeigt, wie wichtig und schön das Vorlesen ist. Regelmässiges Vorlesen schafft nicht nur Nähe, sondern unterstützt Kinder auch in ihrer Entwicklung. Kinder, denen täglich vorgelesen wird, haben einen grösseren Wortschatz und sie lernen leichter lesen und schreiben. Das Familienzentrum unterstützt diese Aktion und lädt alle grossen und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ein, es sich gemütlich zu machen und heiteren Geschichten zu lauschen. Im Laufe des Tages werden vier verschiedene Geschichten vorgelesen. Die erste um 9.30 Uhr, die letzte am Nachmittag um 16 Uhr. Über Mittag kann als Take-away ein frisch zubereitetes, leckeres Essen bestellt werden. Da der Platz aufgrund der Bundesbestimmungen beschränkt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Das Schutzkonzept wird eingehalten. Der Anlass ist kostenlos, Spenden sind herzlich willkommen. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Mobbing vorbeugen Am 26. Mai findet im Familienzentrum von 19.30 bis 21.30 Uhr ein Anlass über Mobbing statt. Demütigung, abschätzige Bemerkungen, gezielte Schikanen, Gewaltandrohung, unfaire Kritik, sich wiederholende Verletzungen – Mobbing hat viele Gesichter. Die meisten sind irgendwann in ihrem Leben schon einmal mit Mobbing in Berührung gekommen. Laura Bolli, Anti-Mobbing-Coach von «Be nice», führt durch den Abend und behandelt mit zahlreichen praktischen, konkreten Beispielen diverse Themen wie: «Kinder stärken», «Wenn ein Kind zum Täter wird» oder «Cybermobbing». Dabei gibt sie den Eltern und Interessierten hilfreiches Wissen mit umfangreichen Tipps mit auf den Weg. Für dieses Onlinereferat ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Familienzentrum Affoltern

Tag der offenen Türe im Sonnenbad Schönhalde in Aeugst

Die Corona-Pandemie mit Shutdown und Social Distancing hat bei vielen Menschen zu einem Überdenken der bisherigen Gewohnheiten und zum Setzen von neuen Prioritäten geführt. Gerade jüngere Menschen und Familien schätzen eine gesunde Ernährung sowie den Aufenthalt draussen in der freien Natur stärker als vor der Krise. Hinzu kommt, dass aufgrund des Klimawandels auch vermehrt darauf geachtet wird, dass Ferien und Erholung nicht mehr mittels Reisen in ferne Destinationen gesucht, sondern eher lokal verbracht werden. Das Naturistengelände Sonnenbad Schönhalde in Aeugst, das schon seit über 60 Jahren die Philosophie eines gesunden Geistes in einem gesunden Körper vertritt und diese Lebensweise in Form des nackten Aufenthalts im Freien, des Nacktbadens, aber auch einer gesunden Ernährung fördert, liegt damit namentlich bei jüngeren, gesundheitsaffinen Personen, die sich oft auch für eine fleischarme, vegetarische oder vegane Ernährung entschieden haben, wieder voll im Trend. Dass Menschen, die sich und ihrem Körper mit natürlichen Erholungsphasen Gutes tun, zum einen weniger anfällig sind für Zivilisationskrankheiten wie Stress oder gar Burnout und zum andern auch ihr Immunsystem stärken, ist unter den älteren Naturisten ein offenes Geheimnis. Und gerade in der aktuellen Zeit realisiert dies auch ein grosser Teil der Bevölkerung und macht sich aktiv auf die Suche nach entsprechenden Möglichkeiten. Auf diese Bedürfnisse der jüngeren Generation will die neue Führung des Naturistencampings unter Präsident Urs

Naturistencamping Sonnenbad Schönhalde: Schwimmbad mit Fernblick. (Bild zvg.) Blattmann eingehen: «Bei uns sollen sich die langjährigen Naturisten, die zum Teil schon über 50 Jahre das Gelände geniessen, weiterhin wohlfühlen. Zugleich möchten wir jungen und urbanen Paaren und Familien die Möglichkeit geben, ihr Leben im Einklang mit der Natur zu gestalten und selbst neue Entwicklungsmöglichkeiten zu kreieren.» Auf dem drei Hektaren grossen Gelände soll es schon bald möglich sein, einzelne Gartenbeete zu pachten und so eigenes Gemüse oder Salat selber zu säen und zu ernten: Quasi ein «Schrebergarten» mit eigenem Swimmingpool und für die Kleinen ein grosser Sandhaufen mit Holz und Steinen, um die eigene Kreativität auszuleben. Mit seiner einmaligen Lage zwischen Naturschutzgebiet und Landwirtschaftszone an der Grenze von Aeugst und Affoltern gelegen, bietet das Sonnenbad Schönhalde, obschon nur sieben

Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

beiträgt und – verbunden mit einem herrlichen Sonnenuntergang – Ferienstimmung auch nur am Wochenende oder am Abend eines anstrengenden Werktages aufkommen lässt. Am Samstag, 29. Mai, von 10 bis 16 Uhr, bietet sich allen Interessierten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom Naturistengelände Sonnenbad Schönhalde zu machen. Am Tag der offenen Tür sind alle eingeladen, das Gelände kennenzulernen und die Spielmöglichkeiten sowie das Schwimmbad unentgeltlich zu benützen. Bitte ein Badetuch als Sitzunterlage sowie allenfalls Verpflegung mitbringen. Eine Besichtigung ist von 10 bis 12 Uhr auch bekleidet möglich, danach sind alle natürlich ... nackt. Verein Sonnenbad Schönhalde Weitere Infos auf www.sbs-schoenhalde.ch, Instagram und Facebook.

Die Natur- und Landschaftsschutzkommission Ottenbach lädt am Dienstag, 25. Mai, zu einer ornithologischen Abendexkursion ein.

Anmeldungen unter Telefon. 044 760 12 77 oder

Nicht allen Kindern gelingt es, mühelos grundlegende mathematische Kompetenzen zu erwerben. Sie entwickeln nur langsam Vorstellungen von Mengen, Zahlen und Rechenwegen. Es fällt ihnen schwer, in Bildern, Geschichten oder Texten Rechenaufgaben zu erkennen und diese zu lösen. Im Online-Vortrag am Donnerstag, 27. Mai, von 9.30 bis 11 Uhr, erfahren die Teilnehmenden von der diplomierten Lerntherapeutin Elisabeth Aliberti, welche Schritte nötig sind, um sich mathematisches Wissen anzueignen und wie Eltern ihr Kind bei Rechenschwierigkeiten unterstützen können, um mathematisches Denken zu entwickeln. Die Eltern erhalten konkrete Tipps und erfahren, mit welcher Förderung sich Rechenschwierigkeiten überwinden lassen. Die Kurskosten betragen 40 Franken für Mitglieder, und 45 Franken für Nicht-Mitglieder. Für diesen Onlinekurs, der via Zoom stattfindet, ist ein PC, Handy oder Tablet mit Mikrofon und Kamera notwendig. Familienzentrum Affoltern

Minuten von der Autobahn entfernt, eine Oase der Ruhe und Erholung: Während man dem Pfeifen der Vögel lauscht, kann man am Himmel das Kreisen der Rotmilane und Mäusebussarde beobachten. Aber auch aktive Erholung, beispielsweise bei Spielen wie Frisbee, Fussball, Tischtennis, Petanque oder Wikinger-Schach sowie die Teilnahme an den vielfältigen Anlässen des Kulturprogramms, etwa dem Schmuck-Workshop bei einem Goldschmied, sind bei den Naturisten beliebt. Zudem bietet das Schwimmbad jederzeit eine willkommene Erfrischungsmöglichkeit. Die in- und ausländischen Campinggäste schätzen nebst dem tollen Panoramablick auf die Schweizer Alpen vor allem auch die ideale Lage für Ausflüge sowie für Wander- und Bike-Touren. Hinzu kommen das gemütliche Zusammensitzen beim Café oder dem GrillZnacht, welches viel zur Entspannung

Zum Kuckuck, Nachtigall und Pirol...

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

So macht das Rechnen wieder Spass

19

Entlang des Energiewegs gibt es verschiedene Stationen zu besichtigen. (Bild zvg.)

Der «Energieweg wird eingeweiht Es ist so weit – der «Energieweg Knonauer Amt» wird am Sonntag, 30. Mai, eingeweiht und kann ab dann jederzeit begangen werden. Er führt vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil vorbei an neun Stationen und wieder zurück zum Bahnhof. Um 13.45 Uhr fällt der Startschuss, und die ersten Teilnehmenden machen sich auf den rund 2,5 km langen Weg mit neun Stationen. Speziell für die Eröffnung und Einweihung des Energieweges wird der Start von 13.45 bis 14.45 Uhr von einem «Starter» begleitet, der den Teilnehmenden den Weg-Flyer und weitere Informationen abgibt. Der Flyer weist den Weg und gibt erste Informationen zu den einzelnen Stationen. Diese zeigen verschiedene Formen der erneuerbaren Erzeugung von Wärmeenergie und Strom. Dann Wärmedämmung im Hausbau, Minergie-Bauweise im Neubau und ein Minergie-zertifiziertes, 240-jähriges Haus, sowie ein Mehrfamilienhaus mit 100 % solarem Deckungs-

grad für Heizung und Warmwasser. Um 17 Uhr wird der Energieweg Knonauer Amt offiziell mit einer Veranstaltung im Gemeindesaal Bonstetten eingeweiht. Dort treffen sich alle, die den Energieweg vorgängig absolviert haben und weitere Gäste. Der Anlass wird vom Verein solarbonstetten im Auftrag der Standortförderung organisiert und den Corona-Regeln entsprechend durchgeführt. Standortförderung/Forum Energie-Umwelt Programm: Start Rundgang um 13.45 bis 14.45 Uhr;

Grosse und kleine Ottenbacher Vogelstimmen- und Naturliebhaber aufgepasst! Die Natur- und Landschaftsschutzkommission Ottenbach lädt am kommenden Dienstag zu einer Abendexkursion an der Reuss ein. Gemeinsam laufen die Teilnehmenden zum Naturschutzgebiet «Siebeneichen» und horchen Nachtigall, Pirol und Kuckuck unter fachkundiger Anleitung von Feldornithologin Barbara Kyburz. Die Teilnehmenden treffen sich am Dienstag, 25. Mai, um 19 Uhr beim Pontonierhaus. Ein Feldstecher ist von Vorteil, aber nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos und dauert zirka anderthalb Stunden. Unterlagen und ein

Teilnehmerin, jeder Teilnehmer erhält einen Flyer mit Wegbeschreibung. Dauer des Rundgangs: knapp 2 Stunden. Veranstaltung nach dem Rundgang: 17 Uhr Begrüssung der Gäste; 17.05 Uhr Einweihungs-Akt Energieweg; 17.15 Uhr* Film «Voller Energie in die Zukunft»; 17.35 Uhr* Präsentation EnergieRegion Knonauer Amt (Erka): Geschichte der Erka; wo steht die Erka heute? Aktuelle Zahlen; nächste Projekte, Highlights. 17.50 Uhr Schlusswort Präsident Standortförderung. (* = im Gemeindesaal)

Handout zu den Vogelarten werden abgegeben. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. NLK Ottenbach Um eine Voranmeldung bei Susan Forster wird gebeten: forster.su@bluewin.ch.

Konventionen, Fische und Menschen Im Kino Cinepol in Sins sind neu die Filme «Ammonite» und «Von Fischen und Menschen» zu sehen.

Start einzeln und in losen Gruppen. Platz vor der katholischen Kirche beim Bahnhof. Jede

Ob sich auch die Nachtigall zeigen wird? (Bild zvg.)

Der erste Film spielt im viktorianischen Zeitalter. Die Fossiliensammlerin Mary Anning hält sich und ihre Mutter mühsam mit dem Verkauf von Fossilien an Touristen über Wasser. Als ein wohlhabender Kunde Mary mit der Pflege seiner schwermütigen Frau Charlotte betraut, kann sie es sich nicht leisten, sein Angebot auszuschlagen. Bald entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine leidenschaftliche Beziehung, die alle gesellschaftlichen Konventionen ins Wan-

ken bringt und den Lebensweg beider Frauen unwiderruflich verändern wird. Der zweite Film spielt in einem abgelegenen Jura-Tal. Dort betreibt die alleinerziehende Mutter Judith (Sarah Spale) eine kleine Forellenzucht. Die harte Arbeit fordert sie, doch glücklicherweise hat sie seit Kurzem mit Gabriel einen zuverlässigen Gehilfen. Zwischen den beiden wächst ein vertrauensvolles Verhältnis. Doch wenig später stellt ein tragisches Ereignis das Leben von allen auf den Kopf und neue Zusammenhänge werden aufgedeckt. Cinepol Informationen und Spielzeiten: www.cinepol.ch.


20

Veranstaltungen

Freitag, 21. Mai 2021

«Ich bin noch nicht fertig» «Bezug zur aktuellen Situation»

Uta Köbernick tritt in Mettmenstetten auf

Will verwirren, aber auch zum Denken anregen: Uta Köbernick. (Bild zvg.)

Sie sagt von sich: «Ich singe Lieder und mache Sachen.» Am Samstag, 29. Mai, tritt die Kabarettistin, Schauspielerin und Liedermacherin Uta Köbernick im «Rössli» in Mettmenstetten auf. Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Uta Köbernick ist eine Wortspielerin. Sie macht mit Sprache Musik, verdreht Bekanntes bis es neu oder rätselhaft wird. Ihr Humor ist knochentrocken, die Pointen detonieren oft zeitversetzt, aber umso heftiger. Die Wahlschweizerin wurde 2016 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. «Mit Uta Köbernick würdigt der Salzburger Stier eine politische Lyrikerin und eine Musikkabarettistin, die ihr Publikum ins Nachdenken, Träumen und Schmunzeln singen kann.» 2020 erhielt die Künstlerin den Schweizer

Kabarett-Preis Cornichon. Sie wurde damit für ihre subtil witzige und zugleich kritische Art geehrt. In ihren Nummern ist sie nicht auf die grosse Dichte von Pointen aus. Viel wichtiger ist ihr der Anspruch, ihre Zuhörerinnen und Zuhörer zu verwirren, zu überraschen und zum Denken zu bewegen. Oft steckt der Witz noch in der Gehirnwindung, wenn Uta Köbernick schon beim nächsten Gedanken ist. «Ich wurde geboren in Berlin; den Rest habe ich gerne, widerwillig, gutgläubig, euphorisch, unter Aufsicht, hingebungsvoll, halbherzig, vorsichtig, wütend und mit Liebe selbst gemacht.» Noch ein Hinweis: Im Garten des Restaurants zum weissen Rössli kann man vor der Veranstaltung etwas essen oder mit einem Glas Wein den Abend beginnen. KulturAffoltern

Offenes Thema an der Bonstetter Freiluftausstellung

A

n 22 verschiedenen Orten in Bonstetten kann man derzeit kreative Werke entdecken und sie bewerten. Marlies Achermann, Mitglied der KuKo, und Gemeindepräsident Erwin Leuenberger können keine Favoriten nennen, es seien zu viele gute und vor allem unterschiedliche Werke zu sehen. Das Thema der Ausstellung ist mit «Ein Bezug zur aktuellen Situation in der Schweiz» bewusst offen gehalten. Marlies Achermann hat sich ausser Konkurrenz gleich mit zwei Werken engagiert. An der Auffahrt zu ihrem Haus steht ein Vogelkäfig, bewohnt von Alain Berset. Er hält eine Tafel in Händen: «Bleiben Sie zu Hause!» Unweigerlich schmunzelt man, denn die KuKo will ja das Gegenteil: Man soll sich die Freiluftausstellung spazierend anschauen. Humor zeigt die bekannte Künstlerin auch mit dem Gemeinschaftsprojekt der Kulturkommission «Tro(t)zdem». 50 aquarellierte und folierte Zeichnungen im A4-Format drehen sich am Baum vor dem Gemeindehaus im Wind. Auf der Rückseite ist jeweils ein Wort zu lesen, das durch Corona neu geschaffen wurde, beispielsweise Fussgruss, Klopapierhamster, Spuckschutztrennscheibe, Maskenverweigerer oder Krisenfrise. Beim Gemeindehaus gibt es weitere Werke zu bestaunen, hinter den Scheiben sind die Bilder sicher vor jedem Wetter. Generell gilt aber: Die Ausstellung muss man sich erwandern. (rz)

Samstag, 29. Mai, im Saal «Gasthof zum weissen Rössli», Albisstrasse 1, Mettmenstetten. Beginn 20.15 Uhr, Abendkasse ab 19.30 Uhr, Eintrittspreis 30/10 Franken. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

Zwischen Recht und Ordnung Zum Saisonabschluss zeigt das Kino Mansarde die dänische Tragikomödie «Drunk – Another Round» sowie ein romantisches Historiendrama. Auch ein Dokfilm samt Expertentalk wird präsentiert. Im Film «Drunk – Another Round» machen vier gelangweilte Lehrer ein ungewöhnliches Experiment: Um der Monotonie des Alltags zu entfliehen, wollen sie ständig angetrunken sein. Was als Spass beginnt, endet in einem Fiasko. Der Regisseur Thomas Vinterberg garantiert mit seinem international gefeierten Werk eine Achterbahn der Gefühle, wobei die darstellerische Leistung von Mads Mikkelsen (Casino Royale) unter die Haut geht.

«Je ne te voyais pas» Bei Straftaten gibt es immer ein Opfer und einen Täter. Nun gibt es auch in der Schweiz eine neue Art von Verarbeitung: Täter und Opfer begegnen sich. Diese Art von Krisenbewältigung nennt man «restaurative Justiz». Der neue Schwei-

zer Dokfilm «Je ne te voyais pas» von François Kohler zeigt, wie diese Aufarbeitung unter fachmännischer Begleitung funktioniert. Nach dem Film diskutieren im Kino Hansueli Hauenstein, Gefängnisseelsorger und Pfarrer in Muri und Sins sowie Marcel Ruf, Direktor der Justizvollzugsanstalt Lenzburg wie dies konkret im Strafvollzug funktioniert und welche Bedeutung diese neue Methode für Opfer und Täter hat.

Leidenschaft gegen die Konvention Im 19. Jahrhundert arbeitet Mary Anning (Kate Winslet) allein an der rauen Südküste Englands. Als ein wohlhabender Kunde Mary mit der Pflege seiner schwermütigen Frau Charlotte (Saoirse Ronan) betraut, kann sie es sich nicht leisten, sein Angebot auszuschlagen. Mary begegnet ihrem ungewollten Gast zunächst kühl und abweisend. Trotzdem entwickelt sich zwischen den beiden Frauen bald eine leidenschaftliche Begierde, die alle gesellschaftlichen Konventionen ins Wanken bringt. Kino Mansarde Alle Spielzeiten und Informationen unter www.kinomansarde.ch.

Mettmenstetterin redet in «Persönlich» Am kommenden Sonntag ist in der Radio-Sendung «Persönlich» neben Betondesigner Andy Keel auch die Sprachlehrerin und Tochter von Fritz Zwicky, Franziska Pfenninger-Zwicky, zu Gast. Franziska Pfenninger-Zwicky verfügt über ein Diplom als Chefsekretärin, war Haushaltslehrerin, Bademeisterin, Reiseleiterin und Fourier in der Schweizer Armee. Mut gemacht, ihren eigenen

Weg zu gehen, hat ihr insbesondere auch der Vater: Fritz Zwicky war ein begnadetes Universaltalent aus dem Glarnerland und ein Freund Albert Einsteins. Heute gibt die Sprachlehrerin Privatunterricht und wohnt in Mettmenstetten. (red.) Die Gesprächssendung ist am Sonntag, 23. Mai, um 10.03 Uhr auf Radio SRF 1 zu hören.

Alain Berset meint: «Bleiben Sie zu Hause.» Die Kulturkommission: «Wandern Sie durchs Dorf.»

Corona-Wörter-Phänomen

Am Baum beim Gemeindehaus tanzen 50 illustrierte, beschriftete und laminierte A4-Blätter in Wind und Regen. (Bilder Regula Zellweger) Mit Corona tauchten in den Medien eine Menge neuer Wortschöpfungen auf. Marlies Achermann hat sie gesammelt. Eine Auswahl: Abstandsbier Abstandsmarkierung Anderthalbmetergesellschaft Ansteckungscluster Anticoronademonstration Ausnahmesemester Ausstiegsszenario Balkonklatscher Behelfsmundnasenschutz Besetzungsobergrenze Coronaampelsystem Coronabonds Coronamutationsgebiet Covidiot Dauerhomeoffice Designermundschutz Distanzbesuch Distanzschlange Einkaufshelfer Fussgruss Geistermodus

Härtefallregelung Immunitätsausweis Impftourismus Infektionsherd Klopapierhamster Kontaktnachverfolgungsapp Kontakttracer Krisenfrise Lockdownlockerung Lockerungsdebatte Maskenverweigerer Mundschutzmoral Mutationsgebiet Niesscham Öffnungsdiskussionsorgie Öffnungsturbo Onlinegottesdienst Pandemiegeister Pandemiemüdigkeit Rückverfolgungsliste Selbstisolation Spuckschutztrennscheibe Superspreaderereignisse Virusverharmloser Wirrologie Zoomdinner

Freiluftausstellung in Bonstetten bis 20. Juni 2021,

unter www.bonstetten.ch -> Neuigkeiten

Weitere Information und Karte mit den Standorten

-> Bonstetten kreativ.

Stimmungen aus Nah und Fern

Ausstellung von Renato Balsiger in der Galerie zum Märtplatz Momentan zeigt der Hausemer Fotograf Renato Balsiger in Affoltern Fotografien aus Indien, Marokko und dem Säuliamt. Die Ausstellung dauert noch bis Sonntagabend.

Auf dem Jemaa el-Fnaa, dem zentralen Marktplatz in Marrakkesch, wartete Renato Balsiger, bis es eindunkelte. Bis die Gaukler und Schlangenbeschwörer ihren Platz räumten, den Händlern und ihren Essständen wichen. Seine Aufnahme zeigt den flirrenden Treffpunkt in der Abendstimmung. Dreizehn Mal hat er Marokko schon besucht. Von den letzten beiden Reisen, die er im Februar 2018 und im Oktober 2019 unternommen hat, sind Fotografien in der Galerie zum Märtplatz zu sehen. Er hat die Gesichter zweier Trekkingführer genauso eingefangen wie das Licht- und Schattenspiel der Sanddünen. Ein Roter Faden ziehe sich nicht durch sein Handwerk, sagt Renato Balsiger. Was sich aber wiederholt, ist der äussere Rahmen, den er sich für seine Fotografie schafft. Er bereist ein Land und bleibt länger vor Ort, um die Stimmungen zu erfassen, das Lebensgefühl, das dort entsteht. Auch nach Indien ist Renato Balsiger immer wieder zurückgekehrt. Zuletzt hat er viel Zeit in Varanasi verbracht, der heiligsten Stadt im Hinduismus. Von dort hat er Fotografien

Auch das Friseurhandwerk in Indien hat Renato Balsiger in Bildern festgehalten. (Bild Livia Häberling)

mitgebracht, die das Leben und Sterben am Fluss Ganges zeigen. Spirituelle Reinigungsrituale an einem Uferplatz, Verbrennungsrituale ganz in der Nähe. Es sind leise, aber präsente Sujets, die Renato Balsiger zeigt. Der Friseur im Freiluft-Salon. Und dann ist da noch die Heuschrecke, die einem in der Nahaufnahme so wach von ihrem Blatt entgegenzulächeln scheint. Sie ist eines

Abends auf dem Balkon des Fotografen aufgetaucht und ist eines von mehreren Pflanzen- und Insektensujets, die direkt vor der Haustüre von Renato Balsiger entstanden sind. (lhä) Die Ausstellung dauert noch bis am 23 Mai. Sie ist heute Freitag von 14 bis 20 Uhr, am Samstag von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

21. Mai 2021

Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle Leitartikel Olivier Hoffmann

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Publireportage Albisbrunn

Ein weiterer Ruck durch die Bevölkerung Die Sehnsucht nach einem wieder

leben. Ältere Menschen litten darun-

Vorwärts statt zurück

Persönliche Beziehungen stärken

normaleren Leben ist gross und steigt

ter, dass sie plötzlich vom Leben aus-

Gerade den Gewerbetreibenden ist zu

das lokale Gewerbe

fast merklich von Tag zu Tag. Bei den

geschlossen waren und sich in ihre

wünschen, dass bald wieder eine Nor-

Sowohl Menschen als auch die Wirt-

einen

eigenen vier Wände eingeschlossen

malität gelebt werden kann. Doch:

schaft müssen sich von Corona erho-

sahen.

Was ist heute, im Frühling 2021 unter

len. Das gelingt, wenn man sich kon-

Normalität zu verstehen? Wollen wir

sequent auf die Stärken besinnt. Die

ist

es

das

Fernweh,

das

schmerzt, andere sehnen sich nach dem

Feierabendbier,

oder

man

möchte endlich wieder einmal als

Der «Ruck durch die Bevölkerung

nach den gemachten Erfahrungen der

Beziehungen zu den Kunden, der

Zuschauer in das Fussballstadion.

Es gibt aber auch Gutes zu sehen.

vergangenen 30 Monate tatsächlich

kleine Schwatz und die Verbunden-

So, wie es die damalige Bundespräsi-

einfach wieder zurück auf Feld 1?

heit durch die lokale Verankerung

Und die Chancen stehen gut: Jede

dentin Simonetta Somaruga gesagt

Die letzten 30 Monate haben gezeigt:

sind die Stärken des lokalen Gewer-

Woche sind mehr Menschen gegen

hat: «Es geht ein Ruck durch die

Corona hat auch einen Innovations-

bes. Es ist genau diese lokale Veranke-

Corona geimpft. Längst sind es nicht

Bevölkerung». Das war vor mehr als

und Digitalisierungsschub mit sich

rung, welche der Mentalität von

nur die besonders verletzlichen und

einem Jahr. So ein Ruck ist in mancher

gebracht. Mobiles Arbeiten, webba-

«heute bestellt, morgen geliefert»

gefährdeten Gruppen der Bevölke-

Hinsicht zu beobachten gewesen: Die

sierte Tools und ein neues Bewusstsein

und «Gratislieferung» durchaus Paroli

rung, welche in den Genuss des Impf-

Pandemie hat einen digitalen Schub

für Nähe und Distanz haben sich eta-

bieten kann. Dazu braucht es erneut

schutzes kommen und die Anzahl der

ausgelöst. Homeoffice, Fernunterricht

bliert. Vermutlich ist das der eigentli-

einen Ruck durch die Gesellschaft. Nur

negativen Tests steigen. Die Kinder

und Videomeetings sind zum unent-

che Ruck, der durch die Bevölkerung

wenn der Hunger nach persönlichen

besuchen wieder den Präsenzunter-

behrlichen

ging.

Beziehungen und die Sehnsucht nach

Handwerkszeug

gewor-

Normalität durch das lokale Gewerbe

richt in den Schulen und die Läden

den. Wer sich vor zwei Jahren noch

sind wieder geöffnet.

nicht vorstellen konnte, seine Arbeit

Neu Gelerntes behalten –

in einem digitalen Netzwerk abzule-

im Bewährten umsetzen

wieder gut gehen – Pandemie hin

Harte wirtschaftliche Folgen

gen, im Internet Waren zu bestellen,

Gerade als lokal verankertes Gewerbe

oder her.

Die Schatten, welche die Pandemie

sich anhand von Videos aus dem Netz

gilt es nun, sich für die Zukunft vorzu-

geworfen haben – weltweit, europa-

neue Techniken anzueignen: Die ver-

bereiten: Das neu Gelernte mit dem

Olivier Hofmann, Präsident KMU- und

weit, in der ganzen Schweiz und auch

gangenen eineinhalb Jahre haben

Bewährten verbinden. Der Erfinder-

Gewerbeverband

auf unser unmittelbares Umfeld – sind

diese Techniken zu allgemeinen Kul-

geist und die Schaffenskraft vieler

gross. Trotz angemessener staatlichen

turtechniken gemacht.

Gastronomiebetriebe haben innovative Konzepte wie Take-Away oder

Hilfen erlitten Restaurants, Läden, FitEs ist kein Zufall, dass für die vorange-

Kurierservice hervorgebracht. Dienst-

triebe herbe Verluste. Mit ihnen

henden Zeilen die Sprachform der

leistungen, die weit über den traditio-

kämpften Arbeitnehmer und deren

Vergangenheit benutzt wurde. Es ist

nellen «Pizzaservice» hinausgehen. In

Familien mit Kurzarbeit, Einkommens-

so: Die Pandemie ist noch nicht voll-

den Sommermonaten haben Coiffeur-

verminderung oder gar Stellenverlust

ends eingedämmt. Niemand weiss, ob

salons ihre Dienstleistungen ganz ein-

nicht neue Mutanten die Krankheit

fach im Freien erbracht, gelockerte

nesscenters und andere Gewerbebe-

und Arbeitslosigkeit.

Bestimmungen ermöglichten vieler-

Einsamkeit und Isolation

Gedanken richten sich nach vorne. Die

orts Cafés, bis auf das Trottoir hinaus

Die Beschränkungen, welche die Sorg-

Impfungen, die regelmässigen Coro-

Tischchen und Stühle für die Gäste zu

faltsmassnahmen mit sich gebracht

natests, welche derzeit in vielen Schu-

stellen. Wo die Innovationen beibe-

haben, brachten viele Menschen in

len und Unternehmen durchgeführt

halten werden und mit dem Bewähr-

die Einsamkeit. Besonders für Junge

werden, lassen hoffen, dass es keine

ten verbunden werden, da steht der

war es schwierig, Freunde zu treffen,

Lockdowns und kaum mehr lange

Erholung nichts im Weg.

sich auszutauschen, unbeschwert zu

Quarantänen mehr geben soll.

Die Scharfmacher

wieder aufleben lassen. Aber die

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Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident carus gmbh Die Energie für Projekte und Prozesse Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81 8910 Affoltern a. A Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Gesichtsbehandlung mit promptem Effekt «Aqua Facial» – das Beautyangebot mit Sofortwirkung «Natürlich probieren meine Mitarbeiterin Melanie und ich alles aus, was wir anbieten» ruft Genni Sperduto aus einem der Behandlungszimmer, lacht dabei und fährt mit der Eigenbehandlung fort. «Nur so können wir auch Auskünfte geben, beraten und Erfahrungen machen. Bei unserem neuesten Treatment für das Gesicht, dem «Aqua Facial» beispielsweise, reagiert Melanies Haut ganz anders als meine», führt dieb Geschäftsinhaberin weiter aus. Offenbar ist die Haut von Genni Sperduto dünner als die ihrer Mitarbeiterin Melanie Zahn. Direkt nach der Anwendung wirkt ihre Haut schön aufgepolstert und frisch, aber ist auch leicht gerötet. «Das kommt vom Vakuum-Massageeffekt, mit der das Gerät direkt auf die Haut einwirkt und die verschiedenen Hydroxysäuren (AHA und BHA) und Pflegeprodukte einbringt. Die Durchblutung der Haut wird so stark angeregt, dass man es bei mir stärker sieht als bei Melanie», erklärt die Fachfrau. Kurze Zeit später ist die leichte Rötung bereits vollständig zurückgegangen und die Haut wirkt entspannt, erholt, gepflegt und wohltuend mit Feuchtigkeit versorgt. Wird das «Aqua Facial» bei einer Gesichtshaut angewendet, die etwas dicker ist und die feinsten Äderchen nicht ganz so an der Oberfläche sind, erscheint gar keine

Rötung unmittelbar nach der Behandlung, der gewünschte «Glow-Effekt» ist sofort sichtbar. Das «Aqua Facial» ist auf verschiedene Hauttypen abgestimmt. Ob trockenes, unreines, sensibles, fleckiges oder faltiges Hautbild – alle haben nach der Behandlung ein sofortiges und erstaunliches Ergebnis: das Gesicht ist feinporig, tiefengereinigt, prall und hat diesen Touch von Entspanntheit – es wirkt regelrecht strahlend. Beauty and Nails by Genni Sperduto bietet mit «Aqua Facial» verschiedene Behandlungsmöglichkeiten an: Für ein schnelles und effektives Ergebnis kann eine einzige Anwendung dienen, bei tieferen Hautproblemen bieten sich auch regelmässige Sitzungen an. Alles ist garantiert schmerzfrei, schonend und zeigt trotzdem sofort sichtbare Ergebnisse. Grosses Angebot für alle Problemzonen Sowohl für das Gesicht wie auch für den ganzen Körper bietet Beauty and Nails viele Möglichkeiten an. Ob Straffung oder Verbesserung des Hautbildes bei Akne, Flecken, Narben, Augenringen oder Tränensäcken, ob dauerhafte Haarentfernung, Fettabbau, Cellulite-Reduktion und Muskelaufbau, im Geschäft an der Zürichstrasse 100 in

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ZEITUNG

KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Mai 2021

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Verkaufsleiterin Nadine Rüegg und Werkstattleiter Marcel Widmer präsentieren den neuen Mazda MX-30, ein elegantes Elektroauto mit langer Lebensdauer. (Foto: kb) Die Familiengarage Rüegg an der Albisstrasse 5 in Hausen verdient sich mit gelebter Kundennähe, kompetenter Beratung, seriösem Komplettservice für Autos aller Marken und Modelle sowie den Verkauf von Neu- und OccasionsFahrzeugen seit Jahren die Zufriedenheit der Kunden. Aktuell bietet Mazda als Partner bis Ende Mai einen tollen Probefahrt-Service. So simpel wie locker geht das! Unter www.mazda.ch kann man derzeit die Probefahrt mit einem Mazda MX-30, CX-30 oder CX-5 buchen. Für den «Test Drive @home» genügen einige Angaben und ein paar Klicks – Mazda bringt das gewünschte Modell zum vereinbarten Termin an den vom Testfahrt-Bucher bevorzugten Ort. Somit kann die Testfahrt starten. Mazda MX-30: Elektroauto mit langer Lebensdauer Die Auswahl an Testfahrt-Autos ist gross: Vom Mazda 2, 3 oder 6 über die SUVs der Mazda CX-Reihe, den MX-3 Roadster und den MX-5 RF bis hin zum Mazda MX-30, dem Elektroauto mit langer Lebensdauer. Letzterer, auf die Alltagsanforderungen von aktiven urbanen Familien und Einzelpersonen ausgelegt, präsentiert sich modern wie stylish und hat ein geräumiges, elegantes Intérieur aus massgeschneiderten, hochwertigen Materialien und mit

grosszügigem Design. Apart zu bedienen, bietet er ein elektrisches Fahrerlebnis und mit seiner leichten Batterie, die zur Minimierung der Umweltbelastung beiträgt, auch die Reichweite sowie die Flexibilität, die man im Alltag braucht. Übrigens: Beim Kauf mittels Barzahlung gibt es zum Mazda MX-30 eine 11 kW Wand-Ladestation kostenlos! Reparaturen, Service, Neuwagen (Mazda), Occasionen und mehr «Persönlich – einfach – verbunden», lautet der hohe Qualitätsanspruch, an dem sich Geschäftsinhaber Rolf Rüegg, Ehefrau Ursula Rüegg als Geschäftsleiterin, die für Buchhaltung und Personal zuständige Tochter Corinne Rüegg, Verkaufsberaterin und Tochter Nadine Rüegg sowie deren Lebenspartner Marcel Widmer als Werkstattleiter grundsätzlich ausrichten. Darüber legen auch die angebotenen, umfassenden wie kompetenten Dienstleistungen der seit über 50 Jahren Mazda führenden Hausemer Familiengarage Zeugnis ab: Service und Reparatur aller Marken und Modelle (Mitarbeitende mit Fachausweis und Audi-, Skoda-, Seat- und VWErfahrung), MFK-Bereitstellung und Vorführen, Carrosserie- und Lackierarbeiten, Batterie-Service, Wartung und Reparatur von Klimaanlagen, Scheiben reparieren und ersetzen, Scheiben tönen, Reifenservice, Leistungssteigerung, Sportauspuffanlagen, ebenso Verkauf

Guter Dienst am Kunden ist Herzenssache Gleiches gilt selbstverständlich auch hinsichtlich Beratung und Verkauf von Neuwagen und Occasionsfahrzeugen. Der Familienbetrieb bietet eine breite Auswahl an Neu- sowie gepflegten Occasionswagen und Verkaufsleiterin Nadine Rüegg berät und informiert die Kunden bestens in allen Belangen rund um den Autokauf. Und so gilt denn für die Garage Rüegg prinzipiell: Exzellenz, Qualität und TopService sind unter einem Dach vereint, egal, ob Neuwagen- oder OccasionKauf, Service mit Routine-Check up, und… und… und… Der Kunde und sein Auto stehen an erster Stelle, denn guter Dienst am Kunden ist hier für alle Mitarbeitenden eine Herzensangelegenheit. So versteht es sich von selbst, dass sich in der Werkstatt ebenfalls ausschliesslich bestens ausgebildete Mechaniker und technische Mitarbeitende um jedes Kundenfahrzeug kümmern. (kb.)

Garage Rüegg AG Albisstrasse 5 8915 Hausen am Albis 044 764 02 33 info@garage-rueeggag.ch www.garage-rueeggag.ch Öffnungszeiten: Mo bis Do, 7.30 bis 12 Uhr und 13.15 bis 17.30 Uhr, Fr, 7.30 bis 12 Uhr und 13.15 bis 17 Uhr, Sa, 8 bis 12 Uhr (Werkstatt geschlossen)

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GEWERBE KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern

ZEITUNG

Mai 2021

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Arbeitsagogik fasst in den Betrieben von Albisbrunn Fuss Albisbrunn ist ein Schul- und Berufsbildungsheim für normal begabte, 13- bis 22-jährige männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen. Die Platzierungen erfolgen aufgrund von Milieuschädigungen, Lernschwierigkeiten, Suchtproblemen, Dissozialität und/oder Delinquenz und beruhen auf zivil- oder strafrechtlichen Grundlagen. Als interdisziplinär geführte Sozialisationseinrichtung bietet die Institution umfassende Bildungs-

ge bedeutet für die Mitarbeitenden in den Betrieben ein stetiges Spannungsfeld zwischen Sozial-, Ausbildungs- und Produktionsauftrag. Dies führte dazu, in Albisbrunn die Einführung der Arbeitsagogik voranzutreiben. So können die Betriebe im Spannungsfeld, welches die Ausbildung und Entwicklung der Jugendlichen mit sich bringt, professionell unterstützt werden. Im Januar 2021 haben wir im Malerbe-

Von links nach rechts: Denis Zumberovic (Lehrling Malerpraktiker EBA 1. Lehrjahr), Daniela Gilbert, Arbeitsagogin und Dario Kentischer (Lehrling Maler EFZ 1. Lehrjahr) und Förderungsangebote für maximal 56 Jugendliche. Das Angebot umfasst eine interne Sonderschule mit heilpädagogischer Orientierung, verschiedene Berufsausbildungen in eigenen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, eine Psychotherapieabteilung sowie vielfältige sozialpädagogisch betreute Wohnformen mit einer breiten Freizeitpalette. Um allen Anspruchsgruppen gerecht zu werden, haben besonders die Ausbildungsbetriebe in Albisbrunn einen Drahtseilakt zu vollziehen. Einerseits sollen die Jugendlichen eine fachlich professionelle Ausbildung erhalten, andererseits soll die geschätzte Kundschaft mit professioneller Arbeit zum vereinbarten Zeitpunkt bedient werden. Jugendliche, welche beim Eintritt in Albisbrunn bereits eine konkrete Berufsvorstellung haben, werden direkt im entsprechenden Betrieb integriert. Je nach dem kann dies in Form eines Praktikums oder direkt mit dem Start oder der Fortsetzung einer Lehre sein. Da die Jugendlichen zum Zeitpunkt des Eintritts in Albisbrunn häufig noch nicht die nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten für eine Lehre mitbringen, ist vor allem zu Beginn der Zusammenarbeit viel Geduld gefragt. Im Mittelpunkt steht der Beziehungsaufbau, damit eine gute Basis geschaffen wird für die täglichen Prozesse. Eine solche Ausgangsla-

trieb Daniela Gilbert, die erste ausgebildete Arbeitsagogin in einem Betrieb, angestellt. Sie unterstützt uns dabei, die Arbeitsagogik in den Betrieben von Albisbrunn einzuführen und zu etablieren. Gemeinsam werden erste Erfahrungen gesammelt, ausgewertet und so schrittweise ein passendes Konzept erarbeitet. Der Hauptauftrag der Arbeitsagogik

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besteht grundsätzlich darin, Menschen zu unterstützen, ihr Potenzial zu erkennen, sich einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden, um an einem produktiven Arbeitsprozess teilhaben zu können. Um diesen Weg professionell und zielführend begleiten zu können, müssen die Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen über ein breites Wissen verfügen – einerseits über unsere Jugendlichen und andererseits über die Produkte und Arbeitsabläufe. So können sie passende Arbeitsarrangements planen und durchführen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team (IDT), welches für die Förderplanung der Jugendlichen zuständig ist. Gänzlich unbekannt ist die Arbeitsagogik in Albisbrunn glücklicherweise nicht. In der Trainings- und Orientierungswerkstatt (T&O) arbeiten seit bald zehn Jahren zwei ausgebildete Arbeitsagogen: Daniel Müller (Leiter T&O, gelernter Metallbauer und Arbeitsagoge) und Timo Homberger (gelernter Schreiner und Arbeitsagoge). Diese haben sich während ihrer Anstellung in Albisbrunn zu Arbeitsagogen weitergebildet und verfügen über grosse Erfahrung in der arbeitsagogischen Arbeit mit den Jugendlichen. In der Trainings- und Orientierungswerkstatt (T&O) erhalten Jugendliche, welche den Berufseinstieg noch nicht geschafft haben oder sich noch in der Berufsfindung befinden, die nötige Zeit und Unterstützung für die nächsten wichtigen Schritte in Richtung Berufsalltag. In den 10 Ausbildungsbetrieben (6 Produktions- und 4 Dienstleistungsbetriebe) können die Jugendlichen anschliessend ein Praktikum absolvieren oder eine Lehre (EBA oder EFZ) absolvieren. Die Betriebe in Albisbrunn leisten also nicht nur fachlich höchst professionelle Arbeit, sondern erfüllen auch einen sozial sehr wichtigen Auftrag der Gesellschaft, indem sie Jugendliche in Entwicklungskrisen zu Fachmännern ausbilden. Seit Neustem auch mit tatkräftiger Unterstützung von Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen.

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Sport

Freitag, 21. Mai 2021

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Finanzkolumne

Judith Albrecht, Leiterin Finanzberatung, Zürcher Kantonalbank

Vorsorge für Frauen: So vermeiden Sie Lücken.

Gianna Andreossi überzeugte mit ihrer Gesamtleistung. (Bilder Harald von Megden)

Aylin Fehr aus Aeugst gelang der Wettkampf nicht ganz wie gewohnt.

Obfelder Kunstturnerin holt sich Auszeichnung Zürcher Kunstturnerinnentage am 15. und 16. Mai in Bonstetten Nach der coronabedingten Wettkampfpause nehmen die traditionellen Zürcher Kunstturnerinnentage in dieser Saison schweizweit einen grossen Stellenwert ein. Geht es doch darum, sich für kommende nationale Meisterschaften zu qualifizieren. Die Obfelderin Gianna Andreossi holte sich eine Auszeichnung im P1. Gianna vom Kutu Urdorf freute sich auf den Wettkampf, da sie, wie sie selbst sagt, es liebt zu zeigen, was sie kann. An ihrem Lieblingsgerät Stufenbarren ärgerte sie sich über ihren Fehler bei der Fallkippe. Mit der hoch gesprungenen Hechtrolle am Boden überzeugte sie dann auch die Kampfrichterinnen. Alles in allem ist die Achtjährige sehr zufrieden mit ih-

rem Wettkampf. Gianna trainiert neben dem Vereinstraining zusätzlich dreimal pro Woche im regionalen Leistungszentrum und möchte nächstes Jahr an den Schweizer Meisterschaften der Juniorinnen ganz vorne dabei sein. Ebenfalls für Kutu Urdorf startet Aylin Fehr aus Aeugst. Sie konnte mit einem ihrer Lieblingsgeräte, dem Sprung, starten. Ihre Stufenbarrenübung anschliessend gelang ihr nicht wie gewohnt. Obwohl es ihr Heimwettkampf war, war Aylin gemäss eigener Aussage nicht nervöser als sonst bei einem Wettkampf. Sie wollte vor allem Spass haben in ihrem letzten P2-Wettkampf. Trotzdem ärgerte sich die Elfjährige, als sie den Balken zweimal verlassen musste. «Mit 12 Stunden Training pro Woche muss ich nun an meiner Athletik arbeiten, um die

nächste Leistungsklasse erreichen zu können», zitiert sie ihr Trainer und Vater.

Starke Leistungsunterschiede Aufgefallen ist der Leistungsunterschied zu Turnerinnen, welche das Training altersbedingt früher wieder aufnehmen konnten, sowie vor allem der Unterschied bei Turnerinnen aus Turnzentren und Vereinsturnerinnen, die auf öffentliche Turnhallen angewiesen sind und teilweise lange nicht in den Hallen trainieren durften. Damit auch die über 20-jährigen Turnerinnen endlich einen Wettkampf absolvieren konnten, führten die Organisatoren wegen der 15-Personen-Regel des BAG im Amateursport, kurzerhand einen separaten coronakonformen Wett-

kampf für die Ü20 der P6-Turnerinnen durch. Nach dem erfolgreichen ersten Wochenende bei den Turnern freute sich das Organisationskomitee, bestehend aus dem KTV Dietikon (Kunstturnen Männer) und Kutu Urdorf (Kunstturnen Frauen) auf die Turnerinnen aus allen Landesteilen. Die beiden Co-Präsidentinnen Denise Brunner und Marion Holzer sind froh, dass das OK-Team so lange zur Verfügung stand und die grosszügigen Sponsoren nicht abgesprungen sind. Trotz der besonderen Umstände sei es gelungen, in der schönen Schachen-Halle in Bonstetten eine tolle Wettkampfanlage bereitzustellen, welche den Turnerinnen beste Voraussetzungen bot, stellen beide zufrieden fest. Michael Lee

Orientierungslauf – ein Erlebnis für alle

«OL für alle» und «Walking-OL» am 29. Mai

Handball - eine dynamische Sportart. (Bild Sandro Süess)

Seit 21 Tagen läuft bereits «AffolternBewegt!» Seit Anfang Mai läuft das Programm «AffolternBewegt!». Auch der Handball Verein HSV Säuliamt ist mit dabei und sammelt fleissig Bewegungsminuten. Was beinhalten diese Bewegungsminuten? Handball ist ein schneller dynamischer Teamsport, bei der zwei Mannschaften mit je sieben Spielern gegeneinander spielen. Trainieren dürfen schon Kinder ab sechs Jahren. In der U9 wird noch polysportiv trainiert. Die Trainer sind hochmotiviert und engagiert und freuen sich immer auf neue Gesichter. Auch in diesen Zeiten, in denen vieles Kopf steht, ist es endlich wieder möglich, diesen Sport zu trainieren. Der HSV

Säuliamt ist nicht nur ein Verein für Affoltern, sondern deckt das ganze Säuliamt ab. Möglichkeiten zum Trainieren gibt es in den Sporthalle Stigeli, im Ennetgraben in Affoltern und im Sportzentrum Schachen in Bonstetten.

Sammelbewegung Die verschiedenen Trainingszeiten sind im Programm von AffolternBewegt https://www.coopgemeindeduell.ch/ oder auf der Homepage von www.hsv-s. ch angegeben. Das Motto gilt: «Bleib dran und hilf mit Bewegungsminuten für Affoltern zu sammeln.» Therese Bommel, HSV Säuliamt

Jeweils im Frühling und im Herbst organisiert die Orientierungslaufgruppe Säuliamt den «OL für alle» in familiärem Rahmen. Dieser Anlass eignet sich besonders, um den Sport Orientierungslauf kennenzulernen, dessen Reiz in der Kombination aus Laufvermögen, Kartenlesen, Routenwahl und der Sportarena Wald liegt. Mit verschiedenen Kategorien unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade ist für jeden etwas dabei, sei es für den Einsteiger, den Gelegenheitsläufer oder auch den Könner. Wer noch nie einen OL gelaufen ist, kann sich vor Ort instruieren lassen, bevor er sich auf einer kurzen Bahn auf Postenjagd begibt. OL-Cracks beweisen ihr Können auf der langen, anspruchsvollen Bahn. Da der Spass im Vordergrund steht, kann am «OL für alle» sowohl einzeln wie auch in Gruppen gestartet werden. Nicht die gelaufene Zeit, sondern das Vergnügen zählt. Ausser passenden Schuhen und sportlicher Kleidung – mit Vorteil langer Hose – ist keine Spezialausrüstung erforderlich. Kompasse und SI-Badges für die Postenkontrolle können vor Ort bezogen werden. Wer nicht rennen mag, sondern es lieber gemütlicher nimmt, für den findet parallel der «Walking-OL» statt.

Bei diesem erfolgt keine Zeitnahme; stattdessen müssen hier die OL-Posten auf der Route gesucht und korrekt auf die Karte eingetragen werden. Die nächste Gelegenheit, einen Orientierungslauf auszuprobieren, bietet sich am Samstag, 29. Mai, im Aeugsterberg, Aeugst. Gestartet werden kann zwischen 12 und 14 Uhr. Der Weg zum Start ist vom Parkplatz Schulhaus Gallenbüel und von der Busstation Aeugst Dorf ausgeschildert. Da auch im OL leider nach wie vor Einschränkungen aufgrund von Covid-19 gelten, ist nebst allgemeiner Maskentragpflicht vor und nach dem Lauf, auch eine vorgängige Anmeldung zwingend. Dies kann bis am Donnerstag, 27. Mai, gemacht werden unter http://www. olg-saeuliamt.ch/events/ol-fuer-alle-2021 -05-29/. Zu beachten ist auch die Teilnehmerbeschränkung – eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich also. Ein kleines Kuchen-Takeaway-Angebot sorgt für die Stärkung nach dem Lauf. Die Teilnahme am Lauf selbst ist kostenlos. Es steht ein Sparsäuli parat, das sich freut, gefüttert zu werden. Der Erlös aus dem Takeaway und dem Sparsäuli kommt der Juniorenabteilung der OLG Säuliamt zugute. Die OLG Säuliamt freut sich auf zahlreiche Teilnehmende. Denis Steinemann Bei Fragen gibt die Laufleiterin, Barbara Laasch (Tel. 044 777 85 23) gerne Auskunft.

Erwerbsunterbrüche für Familie und Teilzeitarbeit gehören für Frauen oft zur Realität. Das Schweizer Vorsorgesystem wird diesem Umstand nicht gerecht. Denn die Beiträge und somit auch die Leistungen hängen primär vom Erwerbseinkommen ab. Dazu kommt, dass die Lebenserwartung weiter ansteigt, und die Zinsen auf einem historisch tiefen Niveau verharren. Auch veränderte Familienstrukturen werden im aktuellen Vorsorgesystem nicht angemessen berücksichtigt. So sehen wir neben dem klassischen Familienmodell immer häufiger unverheiratete Paare mit Kindern, gleichgeschlechtliche Partnerschaften und PatchworkFamilien. Für sie ist die Absicherung im Alter bislang nicht gesetzlich geregelt. Hinzu kommt, dass wir heute deutlich vielschichtigere Lebensbiographien haben. Auch hier hinken die gesetzlichen Vorgaben für die Vorsorge hinterher. Frauen legen aus familiären Gründen nach wie vor öfter Erwerbspausen ein als Männer und arbeiten eher Teilzeit. Dies führt dazu, dass Frauen in der Vorsorge weniger gut aufgestellt sind. Die Renten von Frauen über alle drei Säulen sind im Durchschnitt um ein Drittel tiefer als diejenigen von Männern. Frauen kommen daher nicht umhin, die Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen – gerade auch bei kleineren Einkommen. Der privaten Vorsorge in der dritten Säule kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Einzahlungen in die Säule 3a lassen sich vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abziehen. Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer mit Pensionskasse kann man pro Jahr bis zu CHF 6‘883.– in die Säule 3a einzahlen. Selbständigerwerbende ohne Anschluss an eine Pensionskasse können pro Jahr bis 20% des Einkommens (maximal CHF 34‘416.–) in die Säule 3a einzahlen. Es lohnen sich bereits kleinere Beiträge in jungen Jahren. Für die Säule 3a bietet sich aufgrund des langen Anlagehorizonts das Wertschriftensparen an, da hier – bei höherem Risiko – höhere Renditen erwirtschaftet werden können. Trotz massiver Finanzmarktkorrekturen in den vergangenen Jahrzehnten schlägt das Wertschriftensparen das herkömmliche Sparkonto deutlich. Zudem sind die Angebote einfach zugänglich, sei es über eine digitale Vorsorgelösung oder über eine klassische Beratung bei der Bank. Rufen Sie uns einfach an unter 0844 843 823. Es handelt sich hierbei um Werbung für eine Finanzdienstleistung.


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Sport

Freitag, 21. Mai 2021

«Sport tut mir einfach gut» Emma Pooley ist Weltmeisterin, Weltrekordhalterin, Olympiateilnehmerin – und zum zweiten Mal Studentin Ein Leben für den Sport. Als Kind begann Emma Pooley mit Laufsport und Schwimmen, legte danach eine erfolgreiche Karriere als Langstreckenläuferin, Du- und Triathletin sowie Radrennfahrerin hin. Vor fünf Jahren kehrte sie dem Profisport den Rücken. Heute sucht die Hausemerin weiterhin grosse sportliche Herausforderungen und hat ein Zweitstudium der Zahnmedizin begonnen. von stefan schneiter Dass hier eine Sportlerin zu Hause ist, darüber kann es keine Zweifel geben. Nicht weniger als 17 Paar Sportschuhe stehen im Schuhregal neben dem Eingang zu Emma Pooleys Wohnung in Hausen. Und ein Velo-Hometrainer steht daneben. «Das ist noch nicht alles», meint Emma Pooley. «Drinnen in der Wohnung hab ich noch viel mehr Sportschuhe.» Und auf die Frage, wie viele Velos sie besitze, meint sie nur kurz: «Genug.» Der Sport ist es, der Emma Pooleys Leben bestimmt. Die gebürtige Engländerin, die seit 2005 in der Schweiz und seit zehn Jahren in Hausen lebt, bekam ihre Begeisterung für Sport und aktive Bewegung durch ihren Vater vermittelt.

2017 gewann Emma Pooley den Säuliämtler Sports Award. (Archivbild map.)

Boulder-Weltcup mit Petra Klingler Am Pfingstwochenende findet in Salt Lake City (USA) der zweite Boulder-Weltcup der Saison statt. Auf der Startliste dieses Wettbewerbs sind aktuell 106 Athletinnen und Athleten aus 20 Ländern, darunter auch zwei Schweizerinnen und drei Schweizer um Petra Klingler aus Bonstetten. Nach dem nicht ganz optimalen Saisonstart in Meiringen fühlt sie sich bereit, in Salt Lake City zu zeigen, was möglich ist. Die Qualifikation der Frauen findet heute Freitag statt, Halbfinal und Final folgen morgen Samstag. Martin B. Rahn

Petra Klingler will in Salt Lake City zeigen, was möglich ist. (Archivbild mrh)

Dieser ging oft schwimmen und laufen, und wenn die kleine Emma ihn begleiten durfte, war sie stolz. In London geboren und in Norwich aufgewachsen, studierte sie in Cambridge Ingenieurwissenschaften. Und legte danach eine fulminante Sportkarriere hin: 2004 Duathlon-Weltmeisterin in ihrer Altersgruppe, 2008 Zweite im Einzelzeitfahren an den Olympischen Spielen in Peking, 2010 Weltmeisterin im Einzelzeitfahren, 2012 Teilnahme an den Olympischen Spielen in London, 2014–2017 viermal Weltmeisterin im Duathlon Langdistanz, 2016 Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, 2017 Europameisterin Duathlon Mitteldistanz. Im selben Jahr beendete sie ihre professionelle Sportkarriere.

Kein Tag ohne Sport Das heisst aber nicht, dass sie auch den Sport beendete. Geblieben ist der 38-Jährigen ihr grosser Bewegungsdrang. Einen Tag ohne Sport? «Gibt es nur, wenn ich krank bin», sagt Emma Pooley. Wenn sie länger nicht trainieren könne, sei sie schlecht gelaunt. Etwas Schlechtes mag sie darin richtigerweise nicht erkennen. «Man kann das einen Bewegungsdrang oder eine Sucht nennen. Aber besser süchtig nach Sport als nach Zigaretten oder Alkohol. Ich merke einfach, dass Sport mir gut tut.» Sport sei für sie einfach eine Gewohnheit. Eine Gewohnheit, die sie ein Leben lang beibehalten möchte. Und es ist auch nicht ihr einziger Lebensinhalt. Im vergangenen Herbst hat Emma Pooley an der Universität Zürich ein Studium der Zahnmedizin begonnen. Und das, obwohl sie in Cambridge 2005 einen Master in Bauingenieurwissenschaft abgeschlossen hat und acht Jahre später an der ETH Zürich in Geotechnik doktorierte. Ihre Profisportkarriere verhinderte jedoch, dass sie mit Geotechnik weiterfuhr. Einzig 2019 arbeitet sie ein Jahr lang bei Werkstatt-Architektur in Hedingen Doch schon länger trug sie sich mit dem Gedanken, Medizin zu studieren. «Ich werde noch viele Jahre lang in meinem Leben arbeiten, und da möchte ich etwas tun, bei dem ich Menschen direkt helfe.» Und Spass macht ihr die Medizin. «Ich freu mich darauf, Zahnärztin zu wer-

Sportaktivitäten gehören für Emma Pooley fix zum Tagesablauf. (Bild Richard Jackson Global View Photography) den.» Auch wenn das Studium sehr anforderungsreich sei und viel Durchsetzungskraft erfordere, wie sie betont.

In fünf Sportklubs aktiv dabei Nun gilt es, das Studium mit ihren sportlichen Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Zum einen fährt sie, wenn es das Wetter zulässt und Präsenzunterricht stattfindet, täglich mit dem Velo von Hausen an die Uni Irchel in Zürich. Das ergibt zwei Stunden – extensives – Velotraining. Daneben versucht sie, jede Woche fünf- bis sechsmal ein Lauftraining einzubauen. In nicht weniger als vier Sportvereinen ist sie aktiv dabei: Beim VC Baar/Zug schwingt sie sich auf MTB und Rennvelos, ebenso beim Zug Zürich Peloton (ZZP). Im Sihltaler Sportclub und LV Albis betreibt sie Lauftrainings, beim Akademischen Sportverband Zürich (ASVZ) leitet sie Veloausfahrten. Und zum kraftmässigen Ausgleich bouldert sie in Adliswil in einer Halle. Im Winter kommen auch noch Skitouren und Langlaufen hinzu.

Die Teilnahme in den verschiedenen Sportvereinen ermöglicht ihr viele Kontakte mit Gleichgesinnten auf sportlicher Ebene. Sport gemeinsam mit anderen zu treiben, macht sie glücklich. Das unterscheide ihre heutige Tätigkeit von derjenigen als Spitzensportlerin, wo es stets darum ging, die maximale Leistung aus sich herauszupressen, auch im Training. «Für Profisportler ist es schwierig, mit dem Wettkampfsport aufzuhören. Auch für mich», betont Emma Pooley. So sucht sie weiterhin ihre persönlichen sportlichen Herausforderungen.

An die Grenzen herantasten Im vergangenen Jahr stellte sie dabei einen Weltrekord auf. Im Everesting, da gilt es, 8848 Höhenmeter – so viele wie der höchste Berg der Welt, der Mount Everest, hoch ist – auf dem Rad hochzuklettern. Pooley fuhr dabei zehnmal die extreme Steigung von Schwyz auf die Haggenegg hoch (im Schnitt 13 Steigungsprozent!). Als erste Frau der Welt

schaffte sie das unter 9 Stunden, in 8 Stunden 53 Minuten. Sie gelangte dabei an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit, musste sich beinah übergeben. «Es war furchtbar und fantastisch», kommentierte sie anschliessend in den sozialen Medien. Für dieses Jahr hat sie sich eine Reihe weiterer Herausforderungen vorgenommen. Im Juni den Swiss Canyon Trail im Jura, 51 Kilometer zu Fuss über die Juraberge, im Juli den Triverest, einen epischen Triathlon mit Schwimmen, Radfahren und Laufen mit 300 Kilometern Distanz und 8848 Höhenmetern. Und im September ist die UltraTour Monte Rosa angesagt, ein viertägiges Bergrennen über 170 Kilometer. «Solche Herausforderungen sind cool», freut sich Emma Pooley schon jetzt. «Es geht nicht ums Gewinnen – das wär zwar cool. Und es wird auch nicht locker oder easy. Aber ich kann mich an meine Grenzen tasten, das macht mich glücklich. Und es sind wahnsinnige Erlebnisse. Solche Erfahrungen sind ein Teil meines Lebens.»

Jacqueline Schneebeli arbeitet sich nach vorne Siebter Rang am Welcup in Nove Mesto – Timo Müller mit Materialpech Die zweite Mountainbike-Crosscountry-Weltcupprüfung am letzten Samstag im tschechischen Nove Mesto endete für die Säuliämtler U23-Fahrer Jacqueline Schneebeli und Timo Müller im gleichen Rahmen wie der Auftakt in der Vorwoche im deutschen Albstadt.

als sie spürte, dass sie gute Beine hatte, drehte sie auf und machte Rang um Rang gut. Als Siebte erreichte sie das Ziel erneut als beste Schweizerin. Das stärkt ihr Selbstvertrauen im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaft in Saanen, wo die 19-Jährige in zwei Wochen ihren Titel verteidigen will.

Von blockierter Sattelstütze gebremst

von Martin Platter Den Mountainbikern bleibt heuer das nasskalte Wetter treu. Auch beim zweiten Crosscountry-Weltcuplauf in Nove Mesto machten ausgiebige Regenfälle und für die Jahreszeit untypisch kühle Temperaturen den ohnehin schon schwierig zu fahrenden Parcours noch anspruchsvoller. Jacqueline Schneebeli liess sich von den äusseren Umständen nicht aus dem Tritt bringen. Ebensowenig von der Tatsache, dass sie im Vorjahr gleichenorts eine ihrer bittersten Niederlage zu gewärtigen hatte. Sie motivierte sich mit der guten Leistung (9.), die ihr bereits beim Weltcup-Auftakt in Albstadt gelungen war. Und: «Mein Team ist eine grosse Unterstützung. Ich geniesse die Zeit, die ich mit meinen Kameraden verbringen kann. Wir kom-

Hochkonzentriert fährt Jacqueline Schneebeli durch einen Steingarten auf dem Weltcup-Parcours in Nove Mesto auf Rang 7. (Bild Armin Küstenbrück) men super miteinander aus und es macht Spass, zusammen auf der Strecke zu trainieren. Gegenseitig pushen wir uns und jeder kann vom anderen profitieren.»

Im Rennen liess sich die Hauptikerin nicht vom hohen Anfangstempo ihrer Mitstreiterinnen mitreissen, sondern konzentrierte sich auf ihren eigenen Rhythmus. Erst nach Rennhälfte,

Auch Timo Müller startete topmotiviert in seinen ersten Nove-Mesto-Einsatz, denn nasse, glitschige und fahrtechnisch anspruchsvolle Strecken liegen dem Mettmenstetter. Im Gegensatz zum Weltcup-Auftakt in Deutschland, wo ihn in der Startphase des Rennens ein Massensturz aufhielt, erwischte er diesmal einen guten Start und fand vorerst die Lücken. Nach den beiden hektischen Startrunden begann der Wettkampf richtig. Müller fand ein gutes Tempo und genoss die technischen Abschnitte. In den Anstiegen hatte er zunächst etwas Mühe, doch das fing sich. In der vierten von sieben Runden «klemmte» jedoch die variable Sattelstütze in der abgesenkten Position. Somit musste Müller entweder stehend fahren oder die Steigungen zu Fuss zurücklegen. Er erreichte das Ziel schliesslich als 69.


Extra

Freitag, 21. Mai 2021

«Die Technik hat mich schon immer begeistert» Menschen im Säuliamt: Serge Duperrex ist mit Leib und Seele Bauer

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ACHILLES-VERSE

Intelligenz

Dass er Landwirt werden möchte, war für Serge Duperrex seit seiner Kindheit klar. Nach der Ausbildung zog er in die Ferne und machte Erfahrungen, von denen er bis heute nachhaltig profitiert. Jetzt bewirtschaftet er den elterlichen Betrieb im Uttenberg mit seinem Vater in einer Generationengemeinschaft.

Ich sah aus dem Fenster, es hatte geregnet, da ist mir ein seltenes Fremdwort begegnet. Ich suchte beim Dichten zur Endung «Tendenz», einen Begriff, der sich reimte und fand Intelligenz. Ein Problem war gelöst, ein neues entstanden; die Frage, wo ist Intelligenz denn vorhanden? Auch sei eine weitere Frage erlaubt: Was ist das, Intelligenz, überhaupt?

Mit Serge Duperrex Sprach Marianne VoSS

Ich habe eine Gruppe Wissenschafter befragt. Sie haben gezögert, dann aber gesagt, darüber gäbe es viele Versionen! Wobei, sie möchten vor allem betonen, die weit verbreitete Meinung sei richtig; Intelligenz sei für das Ansehen wichtig! Beides wäre in ihren Kreisen reichlich vorhanden! Und gehöre bei ihnen zu den täglichen Traktanden. Man muss für das Ansehen einiges tun. Mehr als andere arbeiten, niemals ruhn.

«Ich war schon als Kind ein Bauer», erinnert sich Serge Duperrex. Er habe lange vor seinen Kameraden bereits in der Primarschule ein Handy gehabt. «Nicht zum Surfen, sondern um zu Hause anzurufen, wenn ich mit der Feldarbeit fertig war. Dann kamen meine Eltern mich abholen, denn auf dem eigenen Feld durfte ich Traktor fahren, auf der Strasse aber noch nicht.» In der Oberstufe in Mettmenstetten sei es ihm in der Sek B sehr wohl gewesen. «Den Schulstoff konnte ich gut bewältigen und hatte manchmal das Privileg, nachmittags frei zu machen, um zu Hause auf Hof und Feld mitzuarbeiten.» Serge Duperrex liebt seine Tiere – die Milchkühe und Kälber sowie die Katzen. Ganz besonders faszinieren ihn bei seiner Arbeit als Landwirt jedoch die modernen technischen Errungenschaften. «Die Technik hat mich schon immer begeistert», betont er. «Ich mache den Fortschritt gerne mit und nutze ihn, wo er etwas bringt.» Er erklärt, dass zum Beispiel eine computergesteuerte Feldspritze die Pflanzenschutzmittel viel genauer und vor allem sparsamer verteilt als dies von Hand und Auge möglich ist.

Erfahrungen fürs Leben Über den Einsatz von modernen Maschinen habe er während seiner «Wanderjahre» nach der landwirtschaftlichen

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Die Kühe im Aussenbereich verfolgen das Fotoshooting mit ihrem Bauern, Serge Duperrex, neugierig mit. (Bild Marianne Voss) Ausbildung viel gelernt. Zuerst war er einen Sommer lang zusammen mit seinem Kollegen Nik Junker in Norddeutschland auf einem Betrieb mit 800 Milchkühen und 800 Hektaren Land. Zudem bewirtschafteten sie im Auftrag weitere 1000 Hektaren Land, vorwiegend mit Mais. «Dort konnte ich mich mit Maschinen aller Arten voll ausleben», schwärmt er. «Ich sass während Monaten Tag für Tag nur auf Maschinen. Die Felder waren bis zu 200 Kilometer vom Betrieb entfernt.» Er habe dort aber auch gesehen, wie man es nicht machen soll. «Wenn man den Tieren, den Maschinen und dem Land nicht Sorge trägt, geht viel verloren.» Zusammenfassend meint er: «Diese Monate waren für mich eine erste grosse Horizonterweiterung.» Die zweite noch grössere Horizonterweiterung folgte bald darauf, als die zwei Kollegen nochmals zusammen in die Ferne zogen, nach Australien. Dort waren es knapp 20 000 Hektaren Land und 4000 Schafe. «Und auch wieder viele extrem grosse Maschinen.» Es war aber weit mehr. Serge Duperrex hat in Australien auch Freundschaften geknüpft und dort eine zweite

Heimat gefunden. Etwas nachdenklich sagt er: «Wenn ich hier in unserm Familienbetrieb im Uttenberg nicht schon so viel aufgebaut hätte, wäre ich vielleicht in Australien geblieben.» Er empfehle jedem jungen Menschen, unbedingt einmal von zu Hause wegzugehen und eigene Lebenserfahrungen zu sammeln. «Das musst du tun, wenn du jung bist. Und von den Erfahrungen kannst du das ganze Leben zehren, die kann dir niemand nehmen.»

Direktvermarktung erweitert Jetzt könnte Serge Duperrex nicht mehr einfach ein Jahr lang fortziehen. Seit 2016 bewirtschaftet er den elterlichen Betrieb im Uttenberg in einer Generationengemeinschaft. Mit seiner Freundin wohnt er in Mettmenstetten. Er liebt seinen vielfältigen Beruf und schätzt es, dass er neue Ideen und Anregungen einbringen und auch umsetzen kann. Als Jugendlicher war er mit Begeisterung dabei, als die Familie die Spargel- und Kürbisproduktion aufbaute. Jetzt hat er mit viel Elan die Direktvermarktung erweitert und professionalisiert. «Ich freue mich über die Kontakte mit den Kundinnen und über die

positiven Rückmeldungen. Das motiviert mich, weiter Neues zu wagen.» Besondere Highlights im Jahr sind für ihn die verschiedenen grossen Events wie der 1.-August-Brunch oder das Kürbisfest. «Doch das ist wegen Corona im Moment halt alles ziemlich schwierig.» Serge Duperrex ist im Maschinenring Zugerberg und in der Dorffeuerwehr engagiert. Er war auch für kurze Zeit Jung- und Aktivschwinger. «Mein Rücken zwang mich jedoch aufzuhören. Ich bin aber noch im Vorstand vom Schwingklub am Albis.» Er habe nun hier auf dem Betrieb einen Schwingplatz errichtet. «Somit kann das Sommertraining jetzt bei uns stattfinden.» Die schweizerischen Traditionen und Bräuche bedeuten ihm viel. «Auch meine grosse Familie ist mir sehr wichtig.» Er wünsche sich natürlich, selber seine Familie zu gründen. «Meinen Kindern möchte ich dann die Traditionen weitergeben. Ich möchte ihnen auch erzählen, wie es früher war hier und wie alles entstanden ist.» Ganz zum Schluss erwähnt er noch – fast nebenbei – dass er soeben die Meisterprüfung bestanden habe. Herzliche Gratulation!

WETTER Heute

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12° 19°

11° 20°

min °C max °C

LEBENSWEISHEIT «Lasst uns an die Stelle von Zukunftsängsten das Vordenken und Vorausplanen setzen.» Winston Spencer Churchill

Ein unerwarteter Anblick: Steinmannli-Kunst zwischen Hausen und Kappel. (Bild Nepita Santiago)

Doch Fleiss allein würde nie genügen. Man muss über reichlich Weitsicht verfügen, vor allem Ungelebtes gut verstehen, im Bewusstsein neue Wege gehen, nichts dem Zufall überlassen, Erreichtes klar in Worte fassen, damit ein jeder dann versteht, was dank der Wissenschaft entsteht! Die Rede kam auf die Vorstellungskraft, eine besondere Leistung der Wissenschaft. Den grössten Sprung an Weitsicht vollzogen, hätte der Beruf des Gynäkologen. Er spricht über Dinge, die er als Mann nie erleben und nie wirklich begreifen kann. Ich alter Mann höre mit Staunen, wie Wissenschaft mit all ihren Launen tagtäglich um Erfolge ringt und so der Menschheit Segen bringt. Da zeugt es von Dummheit, Verse zu schreiben, auf nutzlose Art seine Zeit zu vertreiben! Wie viele Tage und Wochen vergehen bis zwei, drei so Verslein im Rohbau entstehen!? Geschreibsel, das niemanden interessiert. Nur kann ich nicht anders, ich bin drauf fixiert. (MüR)

HERKÖMMLICHES

Zahlen Im Geschäftsleben zählt, was sich zählen lässt und was sich bezahlt macht. Aber Zahlen erzählen auch Geschichten, die sinnbildlich hinweisen auf Unberechenbares. Dazu gehört beispielsweise die zeitliche Abfolge der christlichen Feiertage Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten, die in einem engen, untrennbaren Bezug zur Kreuzigung Jesu stehen. Was sich danach oder darüber hinaus ereignet hat, lässt sich gemäss Schilderung des Evangelisten Lukas in aller Kürze wie folgt zusammenfassen: Am dritten Tag Auferstehung des Gekreuzigten und ermutigendes Wiedersehen mit der Jüngerschaft (Ostern); vierzig Tage später Abschied und Vollendung des irdischen Auftrags (Himmelfahrt); und am fünfzigsten Tag nach Ostern die Verheissung der bleibenden Gegenwart Christi im Geiste geschwisterlicher Verbundenheit (Pfingsten). Der zeitliche Verlauf der österlichen Geschehnisse, die Lukas anschaulich schildert, hat offensichtlich symbolischen Charakter. Er versinnbildet verschiedene Aspekte der Auferstehungsbotschaft, die auf individuellen und kollektiven Erscheinungen und Visionen der Jüngerschaft beruht. Dabei handelt es sich nicht um faktisch nachweisliche Begebenheiten, sondern um seelische Erfahrungen, die für manche Christen noch heute wegweisend, ermutigend und tröstlich sind. ubo


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Geschichten vom Wald im Wald Am 26. Mai findet wieder der schweizer Vorlesetag statt. Aus diesem Anlass laden wir Kinder (1. – 3. Klasse) und deren Eltern ein, mit uns in den Wald zu kommen. Begleitet werden wir von einem ehemaligen Förster, der uns vieles zeigen und erzählen wird. Bei einem gemütlichen Feuer gibt es Geschichten von und aus dem Wald. Wir treffen uns um 14.30 Uhr vor der Bibliothek, ausgerüstet mit wetterfester Kleidung. Mitnehmen: einen Becher, Tenue: wetterfest, für Kinder von 1. – 3. Klasse und deren Eltern, Dauer bis ca. 17.00 Uhr.

Turnverein Mettmenstetten

Tel. 044 431 79 68 (nur vormittags), Affoltern a. Albis

Einladung zur schriftlich-digitalen

Seehof 041 726 10 01 Gottha

GENERALVERSAMMLUNG Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Juni 2021 Zur Teilnahme erhalten alle Mitglieder einen Link und weitere Informationen per Mail oder Post. Die Teilnahme an der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sowie neu eintretende Turnerinnen und Turner sind herzlich willkommen.

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.

AKTION 21. Mai – 4. Juni 2021

Öffnungszeiten

Di – Fr 8.30–12.00, 13.30–18.30 h Sa 8.00–16.00 h Mo geschlossen

Die Österreicher sind wieder da ... Grosse Forstreiter und Taferner-Aktion

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