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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 038 I 172. Jahrgang I Freitag, 18. Mai 2018

Vorbildliches Kappel

Keine Verwahrung

Die Kleingemeinde heizt alle ihre Liegenschaften mit erneuerbaren Energien. > Seite 3

Mordfall in Bonstetten: das Obergericht bestätigt lebenslange Haftstrafe. > Seite 5

Stimmrechtsrekurse abgewiesen

Bereits über 12 000 Einwohner

Der Bezirksrat hat einen Stimmrechtsrekurs gegen die Wahlen vom 15. April in Affoltern abgewiesen. Beanstandet wurde nicht nur die Wahl von Eliane Studer Kilchenmann in den Stadtrat, sondern auch jene von Martin Gallusser oder von Primarschulpflegerin Esther Gallusser. ................................................... von thomas stöckli In ihrem Stimmrechtsrekurs vom 18. April gegen die Erneuerungswahlen des Stadtrats und der Primarschulpflege hatten die drei bürgerlichen Gemeinderäte Susanne Leuenberger, Hans Finsler und Hermann Brütsch eine Unvereinbarkeit moniert, da die gewählte Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann als Kindergärtnerin Angestellte der (Einheits-)Stadt Affoltern ist. Einen weiteren Konflikt sahen sie in der Wahl von Martin Gallusser in den Stadtrat und dessen Frau Esther Gallusser in die Primarschulpflege, weil Ehepartner nicht demselben Exekutivorgan angehören dürfen.

Nicht vom Stadtrat angestellt «Die Aufgaben der Schulpflege sind im Gemeindegesetz und in der (neuen) Gemeindeordnung definiert», entgegnet die Gemeinde Affoltern. «Die Schulpflege gilt als eigenständige Kommission und ist dem Stadtrat nicht unterstellt. Der Stadtrat hat deshalb in den definierten Bereichen gegenüber der Schulpflege keine Weisungs-, Überwachungs- und Selbsteintrittsrechte. Nachdem die Kindergärtnerin von der Primarschulpflege und nicht vom Stadtrat angestellt wird, besteht deshalb keine Unvereinbarkeit.» Der Bezirksrat teilt diese Ansicht. In seinem Beschluss vom 15. Mai hält er fest, dass «bei Eliane Studer Kilchenmann zwischen dem Amt als Stadträtin Affoltern am Albis und ihrer Anstellung als Lehrperson im Kindergarten Breiten 3 keine Unvereinbarkeiten vorliegen.» Keine Unvereinbarkeiten ortet der Bezirksrat auch zwischen der Wahl von Martin Gallusser in den Stadtrat und Esther Gallusser in die Primarschulpflege. Schliesslich seien Stadtrat und Schulpflege nicht «dasselbe Exekutivorgan».

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Neue Grillstellen Der Rotary Club Zürich Knonaueramt feiert sein 50-jähriges Bestehen. > Seite 7

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Für Transparenz Eine Einzelinitiative in Hausen verlangt eine Urnenwahl für die Baukommission. > Seite 10

Auf Erfolgskurs Der Sozialdienst Unteramt will das Gewerbe motivieren, bei der Integration zu helfen. > Seite 14

Affoltern ehrte seine 12 000. Einwohnerin und wird ab Juli Stadt Seit 1950 ist Affoltern kontinuierlich gewachsen und zum Zentrum des Bezirks Affoltern gereift. Anlässlich der Ehrung der 12 000. Einwohnerin hat sich der «Anzeiger» Gedanken zum Wachstum von Affoltern gemacht und analysiert, weshalb die Steuerbelastung überdurchschnittlich hoch ist. ................................................... von salomon schneider Zwischen 1910 und 1950 stagnierte mit der Schweizer Wirtschaft auch das Wachstum der Gemeinde Affoltern, bei gut 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Affoltern hatte für damalige Verhältnisse zwar bereits relativ viel Industrie und Gewerbe, war aber immer noch ein beschauliches Dorf, dessen Dorfkern sich von der reformierten Kirche den Jonenbach hinunter bis zum Kronenplatz und in Richtung Bahnhof erstreckte. Das heutige Affoltemer Siedlungsgebiet wurde primär von Obstbäumen geprägt.

Plötzlich war Affoltern das Zentrum des Säuliamts Bis ins Jahr 2010 wuchs Affoltern anschliessend relativ regelmässig, um rund 1300 Einwohner pro Jahrzehnt. Mit dem grössenmässigen Wachstum übernahm Affoltern in der Nachkriegszeit immer mehr die regionale Zentrumsfunktion, welche bisher

Muri inne hatte. Läden und Geschäfte siedelten sich in Affoltern an und schliesslich kamen auch die ersten Supermärkte, in denen Selbstbedienung herrschte – was im Detailhandel vorher undenkbar war. Affoltern reifte so zuerst unmerklich und irgendwann immer offensichtlicher zur Stadt heran. Heute markieren vier Kreisel das Dorfzentrum, in dessen Umgebung sich mehrere Einkaufszentren und dutzende Detailhändler, Restaurants, Bars und Kaffees angesiedelt haben. Ergänzt wird das Angebot vom Wochenmarkt und grossen Strassenfesten. Um der neuen Funktion auch mit dem Namen gerecht zu werden, hat sich Affoltern entschieden, auf Juli dieses Jahres Stadt zu werden.

Hohe Steuern werden durch gute Infrastruktur ausgeglichen Symbolisch für die Stadtgründung wurden die 11 999. bis 12 001. Einwohner von Affoltern durch den Gemeinderat geehrt. Als 12 000. Einwohnerin meldete sich Alexandra Keufer in Affoltern an: «Ich suchte für mich und meinen Hund Sam eine Wohnung mit Garten und bin hier fündig geworden. Erstaunt war ich allerdings, dass Affoltern den höheren Steuersatz als Zürich hat – das war aber für mich nicht matchentscheidend. Sonst bietet mir Affoltern alles und gerade von den Entsorgungsmöglichkeiten im Ökihof bin ich begeistert.» Ein bisschen Heimweh nach Zürich, wo sie 26 Jahre im Niederdorf gewohnt hat, verspürt Alexandra Keufer jedoch immer noch:

Alexandra Keufer nimmt vom jetzigen Gemeinde- und zukünftigen Stadtpräsident Clemens Grötsch die Urkunde als 12 000. Einwohnerin entgegen. (Bild sals) «Die Verbindungen sind hervorragend und wenn es mich zieht, dann besuche ich einfach Freunde in der Stadt – Zürich ist ja nur einen Katzensprung entfernt.»

Wachstum und Zentrumslasten führen zu hohem Steuerfuss Die verhältnismässig hohen Steuern in Affoltern hängen zentral mit den starken Wachstum zusammen und den damit einhergehenden Investitionen in die Infrastruktur. Dazu kommen sogenannte Zentrumslasten. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Restaurants und das Spital werden intensiv von Menschen aus dem gesamten Bezirk besucht. Dies führt zu Zusatzkosten, beispielsweise für Feuerwehr und

Mit dem Gleitschirm über die Alpen

Weitere Beschwerde unwahrscheinlich Der Bezirksrat Affoltern hält in seinem noch nicht rechtskräftigen Entscheid vom 15. Mai zudem fest, dass bei einer allfälligen Unvereinbarkeit die Wahl trotzdem gültig gewesen wäre. Die Person hätte sich dann jedoch vor Amtsantritt für das eine oder für das andere Amt entscheiden müssen. Verfahrenskosten werden keine erhoben. Er habe den Beschluss noch gar nicht gesehen, verrät Hans Finsler auf Anfrage. Wahrscheinlich werde er den Entscheid aber nicht vors Verwaltungsgericht weiterziehen – sofern die Begründung stichhaltig sei.

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Nur mit «Tuch und Leinen» stundenlang über Berge und Gletscher fliegen – Joe Staub lebt den Traum. (Bild zvg.) Mit dem Gleitschirm über die Alpen – dieses grandiose Erlebnis funktioniert nur an wenigen Tagen mit besonders guter Thermik. So ein Tag war der 12.

Mai. Und der Mettmenstetter Joe Staub hat sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Von der Riederalp im Wallis flog er über 6½ Stunden lang

und 150 km weit bis nach Emmetten über dem Vierwaldstättersee. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Polizei. Zudem ist der Wohnraum vergleichsweise günstig, weshalb auch die Soziallasten viel höher sind als in den meisten anderen Bezirksgemeinden. anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Ausschreibung Publikationsdatum Simap: 18. Mai 2018 Auftraggeber Beschaffungsstelle: Dileca Wiesengrundstrasse 15 Postfach 467 8910 Affoltern am Albis Frist für die Einreichung des Angebotes Datum: 29. Juni 2018 Uhrzeit: 11.00 Uhr Spezifische Fristen und Formvorschriften: Eingang am Eingabeort massgebend (nicht Poststempel)

Pfingstmontag, 21. Mai 2018 geöffnet 14 bis 17 Uhr

Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag Ja Projekttitel der Beschaffung Sammlung, Transport und Verwertung von Separatabfällen 2019 – 2023 Detaillierter Aufgabenbeschrieb Teilleistung 1: Sammlung, Transport und Verwertung von Papier Teilleistung 2: Sammlung, Transport und Verwertung von Karton Teilleistung 3: Sammlung, Transport und Verwertung von Bruchglas Teilleistung 4: Sammlung, Transport und Verwertung von Alu / Stahlblech Teilleistung 5: Sammlung, Transport und Verwertung von Altmetall Teilleistung 6: Sammlung von Transport und Verwertung von Altöl Teilleistung 7: Sammlung und Transport von Grobsperrgut (ab Sammelstelle) Teilleistung 8: Haus-zu-Haus-Sammlung, Transport und Verwertung von Papier und Karton in Wettswil am Albis

Papierund Kartonsammlung Am

Samstag, 26. Mai 2018, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter - sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Handballclub Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Telefon 079 848 16 84 (ab 12 Uhr)

Ort der Dienstleistungserbringung Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Wettswil am Albis

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Spielzeugsammlung von H. U. Steger Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Ausführungstermin Beginn 1. Januar 2019 und Ende 29. Dezember 2023 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen (Publikationsdatum Simap: 18. Mai 2018) Dileca, zu Hdn. von Franz Liebhart, Wiesengrundstrasse 15, Postfach 467, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz, E-Mail franz.liebhart@dileca.ch, URL www.dileca.ch Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab dem 18. Mai 2018. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Ausschreibung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Affoltern am Albis, 18. Mai 2018

Affoltern am Albis, 18. Mai 2018

Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Dileca

Gemeinde Aeugst am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 19. Juni 2018, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Primarschulgemeinde

20.00 Uhr

1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Kostenabrechnung für die Anschaffung von neuem Schulmobiliar 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Primarschulgutes 3. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend die Bewilligung eines Baukredites für die Erweiterung der Schulräume (2. Etappe) B Politische Gemeinde

anschliessend

1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Politischen Gemeindegutes. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Vertrages mit der Weiss Medien AG, Affoltern am Albis, in Sachen Herausgabe und Veröffentlichung von Informationen öffentlicher Organe, Neuregelung amtliches Publikationsorgan, Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredits von CHF 11.00 pro Einwohner (zzgl. MwSt.) 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Offenlegung des Mülibergbaches im Gesamtbetrag von CHF 178 621.59 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Vereinbarung in Sachen Delegation von Kompetenzen bei der Sozial- und Wirtschaftshilfe durch die Gemeinde Aeugst am Albis an den Sozialdienst Bezirk Affoltern, Vorberatung zur Urnenabstimmung vom 23. September 2018 Informationen im Anschluss der politischen Gemeinde

an

die

Gemeindeversammlung

• Liegenschaft Dorfstrasse 37, aktueller Stand • Gestaltungsplan Stümel, nächste Schritte • Spital Affoltern, aktueller Stand C. Reformierte Kirchgemeinde

Traktanden 1. Abnahme der Rechnung 2017

Verfahrensart Offenes Verfahren Auftragsart Dienstleistungsauftrag

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 17. Juni 2018, 20.15 Uhr in der Kirche (anschliessend an den Gottesdienst)

2. Wahlen der Kirchenpflege Endner Elisabeth, 1953, Katechetin, Näfenhäuser 10, Kappel, bisher, Präsidium, neu Steffen Ruth, 1956, med. Praxisassistentin, Uerzlikerstr. 9, Hauptikon, bisher Nothdurft Lisa, 1947, Hausfrau, Tömlimatt 10, Kappel, bisher Jones Aida, 1972, Lehrerin, Rütihoger 4, Kappel, neu vakant 3. Wahlen Rechnungsprüfungskommission: Koellmann Toni, 1973, Jurist, bisher, Präsident, neu, Näfenhäuser 7b, Kappel Abt Thomas, 1975, Betriebswirtschafter, Näfenhäuser 5a, Kappel, neu Rohner Walter, 1948, Landwirt, Allenwinden, Kappel, bisher Mörgeli Monika, 1964, Bäuerin, Weid, Uerzlikon, bisher Hauser Michael, 1977, Fachspezialist Sicherheit, Kappelerstr. 3, Uerzlikon 4. Wahlen Delegierte Verein Kloster Kappel: Steinmann Fritz, 1949, Rohrhof 1, Landwirt, Kappel, bisher Endner Elisabeth, 1953, Katechetin, Näfenhäuser 10, Kappel, bisher 5. Information Machbarkeitsstudie Pfarrhaus 6. Orientierung über das kirchliche Geschehen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Kappel am Albis, 18. Mai 2018

anschliessend

Kirchenpflege

1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2017 des Reformierten Kirchengutes 2. Ergänzungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Montag, 4. Juni 2018, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 17 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR verwiesen. Stimmberechtigung An der Gemeindeversammlung sind alle in Aeugst am Albis niedergelassenen Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und in den bürgerlichen Rechten nicht eingeschränkt sind, stimmberechtigt. An der Kirchgemeindeversammlung sind nur die der evangelischreformierten Landeskirche angehörigen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmberechtigt. Protokoll Der Schreiber der Gemeindevorsteherschaft trägt die Ergebnisse der Verhandlungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse, genau und vollständig in das Gemeindeversammlungsprotokoll ein. Die Präsidenten und die Stimmenzähler prüfen innert längstens sechs Tagen das Protokoll auf seine Richtigkeit. Nachher steht das Protokoll den Stimmberechtigten zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neugestaltung Bauspielplatz mit Anpassung des Rorenmoosbachs und Erstellung von 13 Parkplätzen, Kat.-Nr. 6475, Alte Jonentalstrasse 1 und 3, Zone für öffentliche Bauten


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Mai 2018

Wertvoller Beitrag zum Klimaschutz In Kappel heizen alle gemeindeeigenen Liegenschaften mit erneuerbaren Energien Energiewende und Klimaschutz sind wichtige aktuelle Themen. Die Gemeinde Kappel am Albis geht dabei mit gutem Beispiel voran.

den damit jährlich eingespart. Die Holzschnitzel für den Holzwärmeverbund Kappel stammen aus umliegenden Wäldern Seit 2016 ist Kappel die erste Gemein- der Region und de des Knonauer Amts, in der alle ge- werden von der meindeeigenen Gebäude mit erneuer- Interessengemeinbaren Energien beheizt werden. Ein schaft Energieholz erster wichtiger Schritt dazu wurde Oberamt IGO gelie- Die Heizzentrale des Holzwärmeverbunds Kloster Kappel. 2013 gemacht. Damals wurde auf dem fert. Laut Gerhard (Bild Karin Salamon) GeschäftsAreal des Klosters Kappel ein Holzwär- Gysel, meverbund erstellt, der von der führer des Heizverbundes und Präsi- Kindergarten im selben Jahr eine ÖlGemeinde mit initiiert wurde. Eben- dent des Vereins Kloster Kappel, funk- heizung durch eine Luft-Wasser-Wärfalls an diesen angeschlossen wurde tioniert die Anlage gut. Bereits seit mepumpe. Laut Finanzverwalterin eine Biogasanlage, die bereits 1987 er- Längerem wird zudem auch das Schul- Eveline Fenner waren die Investitionsstellt worden war. Neben den Gebäu- haus Tömlimatt mit Holzschnitzeln kosten zwar höher als bei einer Ölheizung, dafür konnten die jährlichen den auf dem Klosterareal beheizt die beheizt. Besonders interessant als Beispiele Heizkosten deutlich gesenkt werden. Zentrale des Wärmeverbunds auch zwei Gebäude, die der politischen Ge- für Eigentümer von einzelnen Gebäu- Beim Gemeindehaus betragen die Kosmeinde gehören, ein Wohnhaus sowie den sind das Gemeindehaus sowie der teneinsparungen etwa 1600 Franken ein Mehrzweckgebäude mit Gemein- Kindergarten Uerzlikon. Auf Initiative pro Jahr. Berücksichtigt man die Ledesaal. Sowohl auf dem Klosterareal der zuständigen Ressortvorsteherin bensdauer der Wärmepumpe von etwa wie auch bei den beiden Gemeindelie- Heidi Hui wurden beim Gemeinde- fünfzehn Jahren und zieht man in Begenschaften wurden Ölheizungen er- haus eine Ölheizung durch eine Wär- tracht, dass die Erdwärmebohrung setzt. Rund 130 000 Liter Heizöl wer- mepumpe mit Erdsonde ersetzt, beim über Jahrzehnte Bestand hat, wird schnell klar, dass sich die anfängliche Mehrinvestition langfristig bereits aus rein finanzieller Sicht lohnt. Zudem leistet die Gemeinde so einen Beitrag zum Klimaschutz. Laut dem Installateur der Wärmepumpe beim Gemeindehaus, Philippe Steinmann von der Steinmann Haustechnik AG in Baar, verlief die Installation der Wärmepumpe problemlos. Neben Erdwärmepumpen installiert er oft auch Luft-Wasser-Wärmepumpen. Diese haben tiefere Investitionskosten, sind allerdings nicht ganz so effizient wie die Erdwärmepumpen. Letztere transportieren im Winter die Gemeindeeigene Liegenschaften von Kappel am Albis und deren Heizsysteme.

Wärme aus dem Erdreich ins Hausinnere, und nicht aus der Umgebungsluft. Da die Temperatur des Erdreichs im Winter höher liegt als die der Luft, ist dies effizienter. Erdwärmepumpen haben deshalb besonders tiefe Energiekosten. Auch Luft-Wasser-Wärmepumpen sind jedoch effizient. Wie Erdwärmepumpen benötigen sie Strom nur, um Wärme von aussen in das Gebäude zu pumpen. Der grösste Teil der ins Haus transportierten Wärme stammt deshalb bei beiden Arten von Wärmepumpen aus der Umgebung und ist damit erneuerbar und klimaschonend. Laut Martin Odermatt von der Hans Barmettler & Co AG, das die Erdsonde beim Gemeindehaus gebohrt hat, war das Verfahren eine Imlochhammerbohrung. Dieses Verfahren konnte angewendet werden, weil der Boden in Kappel am Albis gut zum Bohren sei. Das Bohrunternehmen garantiert das einwandfreie Funktionieren der Erdsonde. Schadensfälle bei Erdsonden sind selten, mit einer Bohrabbruchversicherung und einer Erdsondenversicherung kann man sich gegen Restrisiken absichern. Nicht überall ist eine Erdwärmebohrung erlaubt. Im Wärmenutzungsatlas des Kantons Zürich kann man nachsehen, wo dies möglich ist. Durch Nutzung lokaler erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung aller beheizten gemeindeeigenen Liegenschaften ist die Gemeinde Kappel am Albis ein Vorzeigebeispiel in Bezug auf den Klimaschutz; zudem trägt sie damit zur lokalen Wertschöpfung bei. Gegenüber einer Versorgung mit Erdöl ist die Gemeinde ausserdem so freier und unabhängiger. (BoR)

Tresor aus Bordell gestohlen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die Kantonspolizei befasste sich in den vergangenen Tagen auch mit einer Bachverunreinigung, mit illegaler Entsorgung, Graffiti und Brand. In einem Bordellbetrieb in Affoltern ist am 12. Mai in den Morgenstunden ein Tresor gestohlen worden. Durch Aufbrechen einer Balkontüre verschafften sich die Einbrecher Zutritt. Die Kantonspolizei in Affoltern beziffert das Deliktsgut auf rund 4200 Franken, einschliesslich Tresor. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 2000 Franken. – Nicht ans Ziel gelangten Diebe in einem Baustellenmagazin in Affoltern. Sie beschädigten den Schliessmechanismus; der Schaden ist gering.

Durch eine Unachtsamkeit des Chauffeurs flossen am vergangenen Sonntag auf einem Mettmenstetter Bauernbetrieb rund 300 Liter Milch in einen Bach. Es kam zu keinem Fischsterben, aber der Verursacher muss mit einer Verzeigung rechnen. Nicht bekannt ist hingegen jene Person, die mutmasslich am 14. Mai im Waldstück zwischen Maschwanden und Obfelden (Gemeindegebiet Maschwanden) 26 Altpneus deponiert hat. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten in Affoltern entgegen, Telefon 044 762 16 30. Beim Vitaparcours-Parkplatz in Affoltern wurden, wie am 12. Mai festgestellt, vier 110-Liter-Kehrichtsäcke ebenfalls illegal entsorgt. Auch hier müssen die Verursacher mit einer Ver-

zeigung rechnen – sofern sie denn eruiert werden können. In ein ähnliches Kapitel fallen auch Verunreinigungen durch Graffiti, die am 11. Mai beim Schulhaus Semper in Affoltern festgestellt wurden. Die Vandalen bemalten unter anderem Hinweistafeln und Gartenwerkzeugkisten. Die Polizei spricht von einem Sachschaden in der Höhe von rund 1200 Franken. Noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen ist der durch einen Brand in der Telefonzentrale der Swisscom in Affoltern entstandene Schaden. Am 14. Mai, 8.45 Uhr, kam es zu einem Kurzschluss in einem Verteilkasten. Die Feuerwehr war vor Ort, musste aber nicht eingreifen. (-ter.)

In Stallikon geht es rund

Jugendplus: «Bubbleballs on Tour» gestartet Am Mittwoch, 9. Mai, hat die offene Jugendarbeit Jugendplus in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Jugendarbeit Uprise der reformierten Kirche Stallikon – Wettswil die «Bubbleballs on Tour» gestartet. «Bubbleballs» sind aufblasbare Kugeln, welche die Spielenden wie einen Rucksack tragen und sich gegenseitig wegchecken können. Bei blauem Himmel und Sonnenschein duellierten sich insgesamt 25 Jugendliche aus den Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon in Teams gegeneinander. Zahlreiche Zuschauer genossen auf der Wiese beim Schulhaus Loomatt das traumhafte Wetter, die Spiele und die Verpflegung vom Grill. Bei den «Bubbleballs on Tour»Events können Jugendliche der 6. Klas-

Der Wolf kommt näher Eine Privatperson hat am Montag in Horgen einen Wolf gesichtet und fotografiert. Sein jetziger Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Am Montagmorgen, 14. Mai, hat eine Privatperson in einem Weiler von Horgen ein hundeähnliches Tier fotografiert. Die Überprüfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. Bei der Sichtung handelt sich um die vierte bestätigte Wolfspräsenz im Kanton Zürich seit 2014. Zuvor galt der Wolf hier während über hundert Jahren als ausgestorben. Rissspuren wurden bisher keine entdeckt, DNASpuren konnten keine gesichert werden. Wo sich das Tier im Moment aufhält, ist nicht bekannt. Der Wolf ist ein scheues Tier, das dem Menschen ausweicht. Bei Begegnung mit einem Wolf sollte man aber unbedingt Distanz wahren und sich zurückziehen. Hunde müssen an die Leine genommen werden. (pd.)

749 Motorräder kontrolliert Die Kantonspolizei Zürich hat mit Unterstützung der kommunalen Polizeikorps zwischen dem 30. April und 13. Mai eine Schwerpunktaktion «Motorrad» durchgeführt. Das Ziel war, Motorradfahrer auf die Gefahren im Zusammenhang mit Fahrzeugtechnik, Geschwindigkeit und sonstigen Verkehrsregelverletzungen aufmerksam zu machen. Während der zwei Wochen wurden insgesamt 749 Motorräder angehalten und kontrolliert. Dabei mussten an 135 Fahrzeugen technische Mängel beanstandet werden, was in Einzelfällen zu Verzeigungen führte. 398 Zweiradfahrer fuhren zu schnell – gegen sie erfolgten Ordnungsbussen, Verzeigungen oder Strafanzeigen. Die Schnellsten waren innerorts mit 82 km/h und ausserorts mit 127 km/h unterwegs. 164 Fahrzeuglenkende mussten wegen sonstiger Verkehrsregelverletzungen angehalten werden. 105 von ihnen wurden belehrt, 48 gebüsst und gegen elf musste eine Verzeigung oder eine Strafanzeige geschrieben werden. (pd.)

wir gratulieren Zur eisernen Hochzeit In Obfelden dürfen Lina und Paul Meier-Brändli morgen Samstag, 19. Mai, die eiserne Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Pfingstsonntag, 20. Mai, feiert Yvonne Hedwig Wälti-Meyer in Affoltern den 80. Geburtstag. Am Dienstag, 22. Mai folgt ihr Silvia Hedwig Sidler-Kleiner auch mit ihrem 80. Wiegenfest. Wir gratulieren den beiden Damen herzlich und wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. anzeige

Der Spassfaktor ist garantiert beim gegenseitigen wegchecken. (Bild zvg.) se bis und mit 3. Sekundarstufe teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die nächsten Tourstops sind in Wetts-

wil (23. Mai, Verschiebedatum 30. Mai) und auf dem Islisberg (8. Juni, Verschiebedatum 15. Juni) geplant. (pd.)

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Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Stallikon

Bauherrschaft: Niliya Dienstleistung, Albisstrasse 41, 8932 Mettmenstetten Bauvorhaben: Wellness-Oase, Vers.Nr. 1277, Kat.-Nr. 6691, Zürichstrasse 16, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Gesuchsteller: Swiss YHZ GmbH, Tösstalstrasse 125, 8488 Turbenthal Bauprojekt: Umbau Bäckerei zu Take Away / Bistro auf Kat.-Nr. 3186, Ebertswilerstrasse 4 (KI)

Bauherrschaft: Swisscom Broadcast AG, Postfach 789, 8401 Winterthur, Bauvorhaben: Ergänzung zwei Richtfunk-Antennen auf Antennenturm, Felsenegg 15, Kat.-Nr. 2020, Zone Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sommerhaus AG, Hinterbergstrasse 47, 6312 Steinhausen Bauvorhaben: Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Doppelgaragen, Kat.-Nr. 6401, Rinderweidstrasse / Alpenblickweg, Gestaltungsplan Sonnenberg und Wohnzone W2a

Kappel am Albis Bauherrschaft: Grabherr Pascal und Meier Sandra, Zürichstrasse 1, 8926 Uerzlikon. Bauprojekt: Installation AufdachPhotovoltaikanlage, Assek.-Nr. 49, Kat. Nr. 1450, Zürichstrasse, 8926 Uerzlikon (Kernzone B).

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Wettswil am Albis, vertr. durch den Gemeinderat, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis. Bauvorhaben: Umnutzung und Umbau der ehemaligen Bibliotheksräume im Gebäude Vers.-Nr. 87 auf Kat.-Nr. 2916 an der Poststrasse 2 (Kernzone)

... und immer sind da Spuren Deines Lebens, Gefühle, Gedanken, Augenblicke, die uns an Dich erinnern.

Traurig, aber auch dankbar für alles, was Du uns gegeben hast, nehmen wir von Dir Abschied.

«Jack» Jacques Cochard 19. August 1943 – 10. Mai 2018

In Liebe: Evi Buchmann Michel Cochard und Cindy Friederich André und Andrea Cochard mit Michelle Claude und Luciana Cochard Yvonne Mohn-Cochard Daniela Mohn Carla Cochard Verwandte und Freunde

Wettswil am Albis

Gemeinde Rifferswil Vorübergehende Verkehrsanordnung Teil-Strassensperre Die 383 Albisstrasse, Gemeinde Rifferswil, ist auf dem Teilstück Unterrifferswil (km 2,970) bis Schonau (km 4,200) wegen Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr in Richtung Hausen a. A./Riedmatt gesperrt. In Fahrtrichtung Unterrifferswil ist dieser Abschnitt als Einbahnstrasse befahrbar. Dauer der Behinderung: Ab Montag, 11. Juni 2018, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Ende Oktober 2018.

Bauherrschaft: Kurt Hildebrand und Astrid Diener, Hüttenrain 15, 8905 Islisberg Bauvorhaben: Solaranlage auf dem baubewilligten Dreifamilienhaus-Neubau auf Kat.-Nr. 1300 an der Ettenbergstrasse 78a/78b/78c (Wohnzone W2a)

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Die Verkehrsumleitung erfolgt über die Mettmenstetter-, Hauserstrasse – Hausen a. A. – Rifferswiler-, Albis- und Albispassstrasse.

Qualität aus Freude am Beruf

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Kürzere Bauzeit und mehr Sicherheit.

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Abdankung am Mittwoch, 23. Mai 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen, bitten wir, die Palliativstation Affoltern am Albis zu berücksichtigen, Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Jack Cochard. Traueradressen: Evi Buchmann, Pilatusstrasse 9, 8915 Hausen am Albis Michel Cochard, Lärchenhof 1, 8906 Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Wiederum müssen wir von einem Bruder Abschied nehmen. Nach langer Leidenszeit verstarb er im Triemlispital Zürich.

Hansruedi Hofmann 6. Oktober 1953 – 23. April 2018 aufgewachsen Aumüli, Stallikon

Wir haben seine Urne am 14. Mai 2018, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Friedhof Üetliberg im Gemeinschaftsgrab still beigesetzt. Seine Geschwister Margreth Bäumler-Hofmann Paul und Monika Hofmann und seine Freunde

HERZLICHEN DANK Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit beim Abschied von

Werner Schertenleib-Blaser haben uns tief berührt. Wir danken herzlich: – Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die uns ihre Anteilnahme bekundet haben. – Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsamen und tröstenden Worte an der Trauerfeier in der Friedhofskapelle. – Der Organistin Frau Angela Bozzola für die sehr schöne musikalische Umrahmung. – Köbi Geissbühler für die spontane musikalische Mitgestaltung der Trauerfeier. – Dem Ärtzteteam, sowie dem Pflegeteam des Spitals Affoltern und der Langzeitpflege «Haus Pilatus» für die kompetente und liebevolle Pflege in den letzten Wochen. – Dem ganzen Team der Spitex Knonaueramt für die Hilfe in den vergangenen Jahren, damit unser Vater so lange in seinem geliebten Zuhause bleiben konnte. – Der Hausärztin und den Angestellten der Praxis Dr. med. Ariana Kuster für die jahrelange Betreuung. – Für die vielen Beileidskarten an uns und die Spenden zu Gunsten des Vereins Spitex Knonaueramt. Affoltern a. A., Mai 2018

Kurt, Martin und Felix Schertenleib und Familien


Bezirk Affoltern ratgeber steuern

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Entscheid des Verwaltungsgerichts A brachte in seiner Steuererklärung 2013 unfallbedingte Kosten von seinen steuerbaren Einkünften in Abzug. Diese bestanden aus den im ersten Halbjahr 2013 angefallenen Pensions- und Berittkosten für zwei Pferde, die der Pflichtige in einem Pferdesportstall unterbrachte und durch einen professionellen Reiter ausbilden liess, nachdem er am 1. Juni 2012 einen schweren Reitunfall erlitten hatte und deshalb bis zum 31. Juli 2013 zu 100 Prozent arbeitsunfähig war. Das Reiten oder die sonstige Beschäftigung mit einem Hobby kann sich zwar durchaus positiv auf den Gemütszustand einer Person auswirken und wird von Psychiatern und Psychologen oftmals zur Therapieunterstützung empfohlen. Entsprechende ärztliche Empfehlungen stellen jedoch generelle Verhaltensempfehlungen und keine ärztliche Verordnungen dar und die daraus resultierenden Kosten sind als allgemeine Lebenshaltungskosten steuerlich nicht abzugsfähig, selbst wenn sie einen positiven Einfluss auf den Genesungsprozess haben. Kommentar: Die nach einem Reitunfall angefallenen Pensionsund Berittkosten für zwei Pferde stehen in keinem engen Zusammenhang zur unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigung. Sie sind deshalb nicht abzugsfähig.

Freitag, 18. Mai 2018

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«Das ist ein abscheuliches Verbrechen» Mord in Bonstetten: Obergericht bestätigt lebenslange Haft, sieht aber von Verwahrung ab Das Obergericht hat die lebenslange Haftstrafe für jenen Albaner bestätigt, der im Januar 2009 in Bonstetten einen Landsmann mittels Kopfschuss förmlich hingerichtet hat. Anders als das Bezirksgericht sieht es aber von einer Verwahrung ab. ................................................... von werner schneiter Daniel Bussmann, Präsident der II. Strafkammer des Obergerichts, bediente sich bei seiner einstündigen Urteilsbegründung am Mittwoch überaus deutlicher Worte: «Der Schuss in die Schläfe erfolgte aus nächster Nähe – eine förmliche Hinrichtung. Mit grosser Gefühlskälte hat der Täter heimtückisch, hinterhältig und verwerflich gehandelt – aus purem Egoismus. Das ist ein abscheuliches Verbrechen.» Weil er den geschuldeten Betrag von 30 000 Euro zurückhaben wollte, reiste der heute 42-jährige Albaner aus Italien in die Schweiz, beorderte sein damals 35-jähriges, stark drogenabhängiges Opfer und seine Ex-Freundin unter einem Vorwand ins Auto und baute mittels Schusswaffe eine Drohkulisse auf, die den Schuldner zusehends in Panik versetzte und Todesangst hervorrief. Nachdem dieser um sein Leben bettelte, wurde er in der Aumülistrasse in Bonstetten im Auto durch einen Schuss in die Schlä-

fe hingerichtet. Danach warf der Täter den Sterbenden in ein Tobel – nicht sein erster Mord. 1998 brachte der Beschuldigte zusammen mit einem Komplizen in Parma einen Nordafrikaner um, weil dieser seiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau die Handtasche gestohlen haben soll. Er konnte damals fliehen und wurde 2010 in Bologna in Abwesenheit zu 22 Jahren Gefängnis verurteilt.

Glaubhafte Zeugin Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte den Mann im April 2016 für seine Tat in Bonstetten zu lebenslanger Haft mit anschliessender Sicherheitsverwahrung. Das Obergericht bestätigte nun am letzten Mittwoch die lebenslange Strafe. Weil es ebenso keinerlei Zweifel am Hergang des Verbrechens hegt. Da sind einmal mehrere Telefonprotokolle, welche den Kontakt mit dem Opfer beweisen – und das in der Umgebung von Bonstetten. Es gibt Faserspuren, die belegen, dass sich das Opfer im Auto des Täters befunden haben muss. Und da ist die Frau, die Tatzeugin. «Ihre Aussagen, zentral in diesem Fall, sind absolut kohärent und glaubhaft. Sie hat die Tat im Detail geschildert», sagte der Vorsitzende. Dass sie dem Täter, ihrem Ex-Freund, Monate zuvor noch Liebesbriefe schickte und damit der Verteidigung des Angeklagten ein Argument lieferte, erklärte Bussmann mit Verunsicherung und

Angst der Frau. Doch sie habe nach dem Schock Mut und Kraft gefunden, gegen den Todesschützen auszusagen. Zusammen mit ihm im Auto zu sitzen und die Waffe am Hals zu spüren, sei für sie der blanke Horror gewesen. Laut Obergericht gibt es keinerlei Anhaltspunkte für ein Komplott, auch keine für fingierte Belastungszeugen und keine für einen Ehrenmord einer fremden Täterschaft, den der Beschuldigte vor der Verhandlung vom Dezember 2017 in einem Brief ans Obergericht geltend gemacht hatte – eine Behauptung, die von der Verteidigung aufgenommen wurde («Anzeiger» vom 19. Dezember 2017). Bussmann nannte das ein «Ablenkungsmanöver».

Erst im hohen Alter in Freiheit Im Rahmen der ersten Verhandlung im Dezember 2017 wollte das Obergericht noch kein Urteil fällen, sondern ein Ergänzungsgutachten abwarten. Die Expertin und der Experte sprachen am Mittwoch vor Gericht ausdrücklich von Schätzungen über den Todeszeitpunkt, der nicht präzise genannt werden könne, weil diverse Parameter nicht bekannt seien – die Angaben bewegen sich zwischen 18 und 30 oder mehr Stunden, die von der Tat bis zum Auffinden der Leiche in einem Tobel am Bach verstrichen sind. Ein von der Verteidigung verlangtes Obergutachten mache hier keinen Sinn, führte der Vorsitzende aus.

Er sprach von einem Mordtatbestand und von einem objektiven Verschulden, das schwerwiegend sei. Der Täter habe direktvorsätzlich und aus nichtigem Grund gehandelt, zeige weder Reue noch Einsicht – da komme nur eine lebenslange Freiheitsstrafe infrage. Anders als das Bezirksgericht kommt das Obergericht zum Schluss, dass eine anschliessende Sicherheitsverwahrung nicht angezeigt ist. Die Gründe, die das Bezirksgericht Affoltern hierfür angefügt habe, seien zwar nachvollziehbar und auch Rückfallgefahr sei vorhanden. Daniel Bussmann rechnete aber vor, dass der Mann nach Absitzen der Gefängnisstrafe in Italien frühestens 2028 freikommt (526 Tage in Ausschaffungshaft werden angerechnet) und dann an die Schweiz ausgeliefert wird, wo er mindestens weitere 15 Jahre hinter Gitter verbringen muss (über 2800 Tage befindet er sich bereits in schweizerischer Untersuchungsbzw. Sicherheitshaft). «Er ist jetzt 42jährig und kommt also erst im höheren Alter auf freien Fuss. Heute stellt sich die Frage einer Gefährdung nicht», fügte der Gerichtsvorsitzende bei. Der Mann wurde nicht nur wegen Mordes, Gefährdung des Lebens, Nötigung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz verurteilt. Ihm werden zu neun Zehnteln auch die Kosten des Berufungsverfahrens auferlegt. Eine Genugtuung in der Höhe von 60 000 Franken muss die Privatklägerin auf dem Zivilweg erstreiten.

Auf der Gegenfahrbahn Unfall mit einer Verletzten verursacht Obergericht verurteilte 50-Jährige, reduzierte bedingte Geldstrafe des Bezirksgerichts Affoltern aber leicht Aufgrund von zwei Gutachten bestehen fürs Obergericht keine Zweifel, dass eine 50-jährige Schweizerin mit asiatischen Wurzeln zwischen Mettmenstetten und Rifferswil in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten ist und einen Unfall mit einer Verletzten verursacht hat. ................................................... von werner schneiter

Auf der Albisstrasse zwischen Mettmenstetten und Rifferswil geriet die 50-Jährige auf die Gegenfahrbahn und verursachte eine Kollision. (Bild Werner Schneiter)

Vor Obergericht blieb die Frau bei ihren zuvor am Bezirksgericht gemachten Aussagen. Sie erinnere sich nicht mehr an Details, aber eines sei klar: Sie sei korrekt gefahren, nicht über die Sicherheitslinie geraten und wisse nicht, weshalb sie in Affoltern verurteilt worden sei, führte aus. Dass Details aus dem Gedächtnis entschwunden sind, ist nachvollziehbar. Der Unfall ereignete sich im März 2014. Und dieser hat sich gemäss Anklage so ereignet: Die 50-Jährige fuhr mit ihrem BMW auf der Albisstrasse

von Mettmenstetten nach Rifferswil – mit 80 bis 90 km/h. In einer Rechtskurve sei sie aus nicht genauer bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten, wo sie mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert sei. Dabei sei das Auto des Opfers aus der Fahrbahn geraten und habe sich überschlagen. Die Folgen für die Lenkerin: Kapselbruch am rechten Ellbogen, Zehenbruch sowie diverse Prellungen. Die Beschuldigte sei komplett mit beidem Vorderrädern auf ihrer Spur gewesen, das Heck auf der

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anderen Fahrspur, sagte die Geschädigte, die die Strecke nach eigenen Aussagen sehr gut kennt und nicht zu schnell gefahren sei. Vage sind die Angaben einer Zeugin, die hinter der Unfallverursacherin her gefahren und nach der Kollision in deren quergestelltes Auto geprallt ist. Sie will gesehen haben, wie die Klägerin (Opfer) einen Schwenk Richtung Beschuldigte gemacht haben soll, konnte aber nicht sagen, wie weit diese über die Sicherheitslinie gefahren ist. Sie machte einen «Schock» geltend.

Zweifelsfreie und nachvollziehbare Gutachten Ein unfalltechnisches Gutachten, ein Ergänzungsgutachten und ein Privatgutachten befassten sich in der Folge mit dem Unfallhergang. Das Bezirksgericht folgerte daraus: «Es scheint zusammenfassend aufgrund der gutachterlichen Feststellungen nachvollziehbar und zweifelsfrei, dass die erste Kollision zwischen der Beschuldigten und der Privatklägerin auf deren rechter Fahrbahnseite stattfand, wo auch das grosse Trümmerfeld festgestellt wurde.» Das Privatgutachten könne

die Erkenntnisse des unfalltechnischen Gutachtens «nicht ernsthaft in Zweifel ziehen». Für das Bezirksgericht ist klar, dass die Frau auf die Gegenfahrbahn geraten ist und dort den Unfall verursacht hat. Die Unfallverursacherin wurde in Affoltern wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen fahrlässiger einfacher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 100 Franken, zu einer Busse von 2000 Franken, zur Leistung von Schadenersatz (6700 Franken) und zu einer Prozessentschädigung von knapp 2700 Franken verurteilt. Dazu muss sie die Kosten der Untersuchung (rund 14 000 Franken) tragen. Vor der II. Strafkammer des Obergerichts zog ihr Anwalt Gutachten und Ergänzungsgutachten in Zweifel. Diese seien unvollständig und nicht nachvollziehbar. «Es fehlen wichtige Parameter. Und ein verwertbares Gesamtbild ist nicht vorhanden; man stützt sich lediglich auf einzelne Spuren. Die Kratzspuren können nicht eindeutig zugeteilt werden», fügte er bei und forderte für seine Mandantin einen vollständigen Freispruch. Die Zeugin sei glaubwürdig und konstant. Sie habe den Hergang detailliert geschildert, so der Verteidiger. anzeige

Geldstrafe leicht reduziert Für das Obergericht ist demgegenüber klar: «Die Gutachten sind sehr schlüssig und nachvollziehbar. Fototechnisch ist der Fall einwandfrei dokumentiert. Es wurden objektive Spuren festgestellt», sagte Beata Wasser-Keller, Verhandlungsleiterin am Obergericht. Und sie fügte bei: «Die Aussagen der Zeugin können Gutachten und Ergänzungsgutachten nicht erschüttern.» Die Frau, die zuvor keine Verkehrsdelikte begangen hat, wurde von der zweiten Instanz zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 70 Franken und zu einer (zu bezahlenden) Busse von 2000 Franken verurteilt – wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung und wegen fahrlässiger einfacher Verletzung von Verkehrsregeln. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Bestätigt wurden ausserdem der Schadenersatz und die weiteren Verurteilungspunkte des Bezirksgerichts. Dass das Obergericht die Geldstrafe reduziert hat, begründet es mit dem Umstand, dass der Ehemann der Beschuldigten noch keine feste Anstellung gefunden hat. Ob jetzt auch noch das Bundesgericht bemüht wird, konnte im Rahmen der Verhandlung nicht in Erfahrung gebracht werden.


Todesfälle Hausen am Albis Am 12. Mai 2018 ist in Zürich gestorben:

Müller geb. Nufer, Erika geb. 15. September 1947, von Eschenbach LU, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 10. Mai 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in Euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei Euch.

Unendlich traurig, aber mit tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Papi, Schwiegervater, Opa, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Hugo Meier-Strebel 11. Juli 1929 – 6. Mai 2018

Nach einem reich erfüllten Leben ist er im Spital Zollikerberg friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer: Elsi Meier-Strebel Erich und Nadine Meier-Petruzzi mit Tanisha Urs Meier und Sandra Piubel mit Yanik und Seraina und Verwandte

geb. 19. August 1943, von Zürich und Montreux VD, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 15. April 2018 ist in Horgen ZH gestorben:

Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, den 1. Juni 2018 um 14.15 Uhr in der ref. Kirche Balgrist, Lenggstrasse 75, 8008 Zürich statt. Vorgängig Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstatt Blumenspenden, gedenke man der Stiftung GGN Aventin, Leben im Alter, 8032 Zürich, Postkonto 80-151-4, IBAN: CH12 0070 0110 0047 7153 4, Vermerk: Hugo Meier-Strebel.

Feucht, Klaus Walter

Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Am 14. Mai 2018 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Liedtke geb. Burgdorfer, Lotti Marianna geboren 20. Juli 1933, Bürgerin von Zürich ZH, Ehefrau des Liedtke, Heinz, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Chilenholzstrasse 32 b. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 25. Mai 2018, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

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Charlotte (Lotti) Liedtke-Burgdorfer 20. Juli 1933 – 14. Mai 2018

Endlich wurde sie von ihren Altersleiden erlöst und durfte sanft einschlafen. Sie war ein kreativer und grossherziger Mensch, Ihre Wärme wird uns unendlich fehlen. Ihre kraftvollen Werke bleiben und werden noch lange viele Menschen faszinieren und erfreuen. Heinz Liedtke Ingrid Liedtke und Thomas Reichelt mit Damian, Dominik und Annina Simone Liedtke und Markus Epper mit Louise und Sofie Zur Abschiedsfeier für Charlotte treffen wir uns am Freitag, 25. Mai 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Wettswil am Albis, Husächerstrasse 12. Die Urnenbeisetzung findet im engen Familienkreis statt.

Traueradresse: Heinz Liedtke, Chilenholzstrasse 32b, 8907 Wettswil

Männerriege Mettmenstetten Veteranenvereinigung ZTV, Gruppe Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Turnkameraden

Jacques «Jack» Cochard 19. August 1943 – 10. Mai 2018

IM GEDENKEN AN

Jack (Tschägg) Cochard 19. August 1943 – 10. Mai 2018

Jack hat bis zuletzt aktiv am geselligen und am sportlichen Vereinsleben teilgenommen. Als Präsident der Männerriege hat er in früheren Jahren den Verein massgebend mitgeprägt. Wir verlieren einen lieben Kameraden, der uns mit seiner ruhigen Art, seinem trockenen Humor und auch mit seinem virtuosen Handorgelspiel viele unvergessliche Momente beschert hat. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Mitglieder und Vorstand Männerriege Mettmenstetten Turnveteranen Mettmenstetten

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Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau und unserer Mutter, Schwiegermutter und Mémé

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Charlotte Liedtke.

geb. 28. Juli 1936, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Manchmal wollt ich fast verzagen Und ich glaubt, ich trüg es nie. Und dann hab ich’s doch getragen. Frag mich nur nicht wie. Heinrich Heine

Cochard, Jacques

Die Abdankung findet am 23. Mai 2018, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

8032 Zürich, 6. Mai 2018 Minervastrasse 144

Die Abdankung findet am Mittwoch, 23. Mai 2018 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis statt.

Die lange Freundschaft mit Dir «Tschägg», werden wir in bester Erinnerung behalten. Unvergesslich sind die Reisen nach Brasilien und Paraguay. Ins Pantanal und zur Christusstatue in Rio de Janeiro. Sowie die letztjähre Reise nach Kenya, die Safari in den berühmten Masai-Mara Nationalpark und ins Rhein Valley Hospital im Rift Valley werden uns unvergesslich bleiben.

Die Turnkameraden treffen sich um 13.30 vor der Kirche.

Wir vermissen Dich !

Deine Mettmenstettler Reisefreunde: Evi Alfred und Lisbeth Bruno und Rosmarie Karl und Marianne

Der Abschied ist am Mittwoch, 23. Mai 2018, in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Wer spenden möchte, berücksichtige bitte das Rhein Valley Hospital, Kasambara-Gilgil, Kenya, CH92 8132 4000 0027 0717 5, Vermerk: Jack Cochard.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Mai 2018

Neue Grillstellen rund um den Türlersee Der Rotary Club Zürich Knonaueramt feiert 50-jähriges Bestehen Ein halbes Jahrhundert Rotary Club Zürich Knonaueramt ist ein Grund für eine gebührende Feier. Das Jubiläum wird aber auch dazu genutzt, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Der Club finanziert und realisiert in nächster Zeit mehrere Grillstellen rund um den Türlersee. Am 5. Mai begrüsste die aktuelle Präsidentin Bettina Gross Tuor im festlich geschmückten Casino in Affoltern eine grosse Anzahl an Gästen, bestehend aus rotarischen Delegationen aus dem RC Zug, RC Au am Zürichsee, RC Thalwil, RC Freiamt, RC Limmattal und dem RC Biberach (D) sowie befreundete Serviceclubs Lions und Kiwanis. Die Präsidentin erinnerte an die in den vergangenen 50 Jahren durchgeführten zahlreichen Clubaktivitäten und gemeinnützigen Projekte im In- und Ausland. Einige sind inzwischen zur geschätzten Tradition geworden, wie etwa die Weihnachtsfeier am 24. Dezember für Alleinstehende im Kasinosaal, der Kinderspielnachmittag im Kinderspital oder die Arbeitseinsätze bei Bergbauern in Furna.

Man sieht nur mit dem Herzen gut Unter den Gästen konnte Bettina Gross auch drei Gründungsmitglieder

Bettina Gross Tuor, Präsidentin Rotary Club Zürich Knonaueramt.

Rotary Club Zürich Knonaueramt

Die Club-Jubilare – von links: Erich Rüfenacht, Lieni Grimmer, Michael Grimmer, Jürg Büchi, Thomas Henne – lauschen dem Gründungsmitglied Christoph Hürlimann. (Bilder zvg.) des Clubs begrüssen: Peter Weiss, Otto Haab und Christoph Hürlimann. Letzterer, ehemaliger Gesamtleiter vom Kloster Kappel, nahm in seiner gelungenen Rede Bezug auf das Werk «Le petit prince» von Antoine de Saint-Exupéry: «On ne voit bien qu’avec le coeur» (Man sieht nur mit dem Herzen gut). Hürlimann appellierte an die Clubmitglieder, aus dieser inneren Sicht neue Schritte zu gehen. Seine Worte und philosophischen Ausführungen vermochten das Publikum zu fesseln. Interessiert lauschte dieses auch den Schilderungen der Club-Jubilare Erich Rüfenacht (40 Jahre Rotary), Jürg Büchi (30 Jahre), Lieni Grimmer (20 Jahre), Michael Grimmer (10 Jahre) sowie Thomas Henne (10 Jahre) zu ihren jeweiligen Jahrzehnten. Grussbotschaften überbrachten Anders Holte, Governor Distrikt 2000, Christian von Tirpitz vom Partnerclub aus dem RC Biberach, Lorenz Homberger vom Götticlub aus dem RC Thalwil sowie Marcel Zumbühl vom Patenclub RC Üetliberg.

hinter-gründe

Rund ums Seleger Moor «Turpenlöcher» steht auf einem offiziellen Plan als Gebietsbezeichnung für einen Teil des Hochmoors Chrutzelen nordöstlich des Seleger Moors. Der Schreibende erinnert sich gut daran, wie man dort vor rund 70 Jahren noch Turpen stach, welche dann ausgetrocknet als Brennmaterial verwendet wurden. Seither hat sich in diesem Gebiet vieles verändert. Ab 1953 begann der im Jahr 2000 verstorbene Adliswiler Robert Seleger mit der Umnutzung eines Teils dieses Hochmoors. Hauptanziehungspunkte des Parks sind heute die Rhododendren- und Azaleenblüten, aber auch andere Pflanzen und Seerosen. Bereits vor 40 Jahren wurde als Trägerschaft eine Stiftung gegründet, in welche der Gartenarchitekt die ganze Anlage schuldenfrei einbrachte. Jedes Sommerhalbjahr zählt man rund 40 000 Besucher. Mit einer erst kürzlich ausgebauten eigenen Bus-Haltestelle mit der Bezeichnung «Seleger Moor» macht auch die Post indirekt Werbung dafür. Von dort führte übrigens auch der «Pilgerweg» zum kürzlich auf dem Flugplatz durchgeführten Schwingfest. Auf Initiative des damaligen Obmanns der Jagdgesellschaft, dem Bierbrauer Heinrich Hürlimann, wurde im Jahr 1963 als Gegenpol zu den Selegerschen Plänen die «Vereinigung Chrutzelen» gegründet, der ich auch angehöre. Ihr Ziel ist der Schutz der

natürlichen und kulturellen Eigenart dieses Hochmoors. Seither erwarb der Verein rund sieben Hektaren. Gut die Hälfte davon befindet sich nordöstlich des Seleger Moors, der Rest zwischen Jonenbach und Rifferswilerstrasse. Nachdem das Gründungskapital aufgebraucht war, unterstützte der Kanton die Stiftung jeweils finanziell beim Erwerb von Grundstücken. Es scheint, dass das Seleger Moor trotz der seinerzeit massiven Eingriffe in die Landschaft seinen Platz in der neueren Geschichte gefunden hat. Ähnlich war es ja beim Flugplatz oder beim Camping am Türlersee. Auch an diesen beiden Anlagen mit Veränderungen im Landschaftsbild hat man sich längst gewöhnt oder gewöhnen müssen. Vor gut 40 Jahren überreichte mir Robert Seleger im Kantonsrat ein kleines Kärtchen als persönliche Dauerkarte für sein Moor, für «E. Rüfenacht und Familie», signiert mit «R S». Und wenn ich wie kürzlich mit meiner Frau auf einer kleinen E-Bike-Tour im Oberamt unterwegs bin, weise ich dieses in die Jahre gekommene Papierlein an der Kasse vor. Nach kurzem Staunen winkt man uns jeweils durch und auch wir geniessen mehrmals im Jahr die Natur in der zwar stark veränderten Hochmoor-Landschaft im Seleger Moor. Erich Rüfenacht

Amerikanische Versteigerung Spannung herrschte an der anschliessenden amerikanischen Versteigerung zugunsten des Jubiläumsprojektes. Daniel Mäder, Projekt-Verantwortlicher im Fest-OK dazu: «Viele gute Ideen scheiterten an der Bürokratie. Für uns war es wichtig, ein Projekt im Amt zu finden, das wir unterstützen können. Wie wollten etwas Nachhaltiges zu unserem Jubiläum realisieren. Nach diversen Abklärungen werden wir nun die Einnahmen für neue Grillanzeige

stellen rund um den Türlersee einsetzen.» Dass sich die Gäste rege an der Versteigerung beteiligten, freute die Projekt-Verantwortlichen sichtlich. Nach dem offiziellen Teil blieb noch genügend Zeit für Unterhaltung, welche die gut gelaunte Gesellschaft mit geselligem Beisammensein nutzte oder auch um zu mitreissender Musik das Tanzbein zu schwingen. Die Gäste genossen die Zeit unter Freunden und meinten unisono: «Wir freuen uns auf das 75-Jahr Jubiläum vom Rotary Club Knonaueramt. (JüLi)

Gründung: Dienstag, 5. Dezember 1967; Charterfeier: Samstag, 4. Mai 1968; Mitgliederzahl: 50; Permanente Engagements: Polio Plus, MinEx, internationaler Jugendaustausch. Club International: der weltweit erste Serviceclub, der Rotary Club von Chicago, wurde am 23. Februar 1905 durch Paul P. Harris gegründet. Rotary handelt seit 1943 nach der Vier-Fragen-Probe von Rotary: Ist es wahr? Ist es fair für alle Beteiligten? Wird es Freundschaft und guten Willen fördern? Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen? Die rund über 1,3 Mio. männlichen und weiblichen Mitglieder der rund 31 000 Clubs in 166 Ländern bilden ein internationales Netzwerk von Freiwilligen, die sich in ihren Städten und Gemeinden engagieren und sich auch für die Lösung von internationalen Problemen einsetzen. Das wichtigste Rotary-Projekt PolioPlus gilt der weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung (Polio). Bis zum 100-Jahr-Jubiläum von Rotary im Jahr 2005 haben die Rotary-Mitglieder über 500 Mio. US-Dollars für die kostenlose Impfung von Kindern gespendet.

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Die Farbe von Milch ................................................... von silvia scheiwiller, bibliothek hausen am albis «Mein Name ist Mary und ich habe gelernt, ihn zu buchstabieren. M.A.R.Y.», so beginnt der spannende historische Roman von Nell Leyshon. Die Ich-Erzählerin Mary ist 15 Jahre alt. Sie hat vor Kurzem das Lesen und Schreiben erlernt und schwört sich 1831, die Wahrheit aufzuschreiben und das Erlebte aus ihrer Sicht zu schildern. Sie lebt mit ihrem Vater, ihrer Mutter, den drei Schwestern und dem Grossvater auf einem Bauernhof in England. Sie arbeiten hart und leben in kargen, freudlosen Verhältnissen. Der mürrische autoritäre Vater schlägt die Kinder bei kleinsten Verfehlungen grün und blau. Die Mutter rackert sich ab, kennt keine Liebe, keine Zuwendung und Empathie. Mary und ihre Geschwister müssen bei schwersten körperlichen Arbeiten immer wieder mit anpacken. Sie können und dürfen nicht in die Schule und Dinge lernen, die sie – aus Sicht des Vaters – nicht brauchen. Mary ist jedoch schlau, schlagfertig und besitzt ein freches Mundwerk. Der Grossvater kann seit einem Unfall nicht mehr gehen, lebt nun im Keller und sein Bett steht zwischen alten Apfelkisten. Er ist für die Familie zur Last geworden. Mary besucht ihn gerne und ist die einzige in der Familie, die sich für ihn Zeit nimmt. Ihm kann sie alles erzählen und anvertrauen. Eine Wende nimmt Marys Leben, als sie vor die Tatsache gestellt wird, ihre wenigen Habseligkeiten zu packen, ins Pfarrhaus zu ziehen und dort zu arbeiten. Die Frau des Pfarrers, Mrs. Grahem, ist krank und braucht Pflege und Unterstützung. Mary ist als Jüngste der Familie noch nie von zu Hause fort gewesen und fühlt sich sehr einsam und verlassen, zumal ihr Vater sie spüren lässt, dass sie keine wichtige Arbeitskraft auf dem Hof gewesen ist. Für Mary beginnt eine neue Zeit, in der sie sich alleine zurechtfinden muss. Ihre Aufgabe ist es, sich um die schwerkranke Pfarrersfrau zu kümmern. Es entwickelt sich bald eine innige Beziehung. Mary erhält zum ersten Mal Achtung und Zuneigung. Als Mrs. Grahem aber stirbt, ändert sich alles im Leben von Mary. Sie muss von nun an dem Pfarrer dienen und ihm Gesellschaft leisten. Sie anzeige

lernt dank der Hilfe des Pfarrers Lesen und Schreiben, dafür muss Mary jedoch einen hohen Preis zahlen. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die einfache Silvia Scheiwiller. verdichtete, karge Sprache hat mich (Bilder zvg.) sehr berührt und zugleich fasziniert. Der Schreibstil ist von der Autorin Nell Ley-shon perfekt gewählt und erzählt die Geschichte eines Bauernmädchens mit einfacher, starker Stimme. Der Roman ist unfassbar traurig und zeigt eine Epoche, in der die Abhängigkeit und Unterdrückung der einfachen Leute üblich war. Bildung und Studium war nur der wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Die Protagonistin ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mary ist sehr intelligent und hat einen aussergewöhnlichen, starken Charakter. Für mich verkörpert sie eine Vorreiterin der Emanzipation. Sie ist kompromisslos, unbequem standhaft und sieht die Dinge, wie sie sind. Mary zahlt einen hohen Preis für ihre standhafte Meinung. Für die Frauen ist in dieser Zeit Selbstbestimmung und Bildung unmöglich. Nell Leyshon wurde 1962 in Glastonbury, Somerset, geboren und ist eine bedeutende englische Dramatikerin und Autorin. Sie lebt in der Grafschaft Dorset und erhielt für ihr Schaffen zahlreiche Auszeichnungen.

Freitag, 18. Mai 2018

Die Arbeit der Baukommission soll offener und transparenter werden

Einzelinitiative in Hausen verlangt Urnenwahl In Hausen wurde am Mittwoch, 15. Mai, eine Einzelinitiative zum Thema «Urnenwahl der Hoch- und Tiefbaukommission» eingereicht. Mit 65 Unterschriften fordert in Hausen eine breit abgestützte Gruppe von Stimmberechtigten mit einer Einzelinitiative die Volkswahl der Bauund Tiefbaukommission. Die Initianten setzen sich zum Ziel, die Arbeit der Baukommission offener und transparenter zu machen. Sie sind der Meinung, dass bei der jetzigen Wahl durch den Gemeinderat die Besetzung und die Arbeit der Baukommission zu stark im stillen Kämmerlein erfolgt und zu wenig öffentlich diskutiert wird. Eine Wahl an der Urne alle vier Jahre ermögliche eine regelmässige Beurteilung der Arbeit der Kommission. Die Baukommission hat eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe, die eine langfristige Wirkung auf die Entwicklung des Dorfes hat. Die Baukommission hat die Verwaltungsbefugnis, über Baugesuche zu entscheiden und hat auch die Kompetenz für Entscheide, die von der Bauordnung abweichen. Diese besondere Stellung recht-

fertigt es, eine Urnenwahl der Mitglieder einzuführen. «Die Urnenwahl wird die Aufgabe der Baukommission nicht ändern», so die Initianten. «Sie wird aber bewirken, dass die Baukommission die Anliegen der Bevölkerung stärker ge-

wichten wird. Dank unserem Milizsystem ist es auch immer wieder möglich, geeignete Kandidaten für die Behörden zu finden, und die Baukommission hat auch weiterhin die Möglichkeit, Experten als Sachverständige beizuziehen.» (pd.)

Petition für Familie in Rossau Die Solidaritätswelle für die Familie Chiesa/Weber in Rossau rollt weiter. Eine Petition soll den Zürcher Gemeinderat nun umstimmen, damit die langjährigen Mieter ihr Zuhause behalten dürfen.

«Die Farbe von Milch» von Nell Leyshon, Eisele Verlag, München 2017, ISBN 978-3-96161-000-6.

Karin Zgraggen, Natur und Heimatschutzgesellschaft, mit Claudio Rütimann, Gewerbeverein Oberamt, vor der Übergabe der Einzelinitiative. (Bild zvg.)

Die Stadt Zürich will den Hof «Hägi» in Rossau, Mettmenstetten, abstossen. Das Nachsehen hat die Familie Chiesa/Weber, welche hier schon seit über 30 Jahren wohnt und nun mit ihren Tieren weichen soll (der «Anzeiger» hat berichtet). Eine andere Familie, ebenfalls mit einer Vielzahl an Tieren, hat 260 000 Franken mehr geboten als die Langzeitmieter.

Der geplante Immobilienverkauf trug der Stadt Zürich viel Kritik ein, schliesslich müsste sie nicht zwingend den Meistbietenden berücksichtigen. In einer ersten Solidaritätswelle wurde der Stadtzürcher Gemeinderat im März mit Briefen aus dem Säuliamt eingedeckt, den Entscheid zu überdenken. Für eine Petition schien die Zeit damals zu knapp. Nun zeichnet sich ab, dass der Gemeinderat erst nach den Sommerferien einen Entschluss fällen dürfte. Deshalb haben die Unterstützer der Familie Chiesa/Weber jetzt doch noch eine Petition lanciert – und zusätzlich einen Internetauftritt kreiert. «Die Geschichte ist so komplex, da hätte nur der Petitionstext nicht gereicht», sagt Mettmenstetterin

Karin Schärer, welche den Widerstand orchestriert. Auch wenn die Solidarität mit der Mieterfamilie gross ist, so lassen sich doch auch kritische Stimmen vernehmen gegen die breite Unterstützung. Soll mit einem langjährigen Mietverhältnis automatisch ein Vorzugsrecht verbunden sein? Wie wären die Reaktionen, wenn die Stadt auf die 260 000 Franken verzichten würde? Die Familie Chiesa/Weber bangt derweil weiter um ihr Zuhause und um die Zukunft ihrer Tiere. Einen Hof in naher oder auch weiterer Umgebung zu finden scheint unmöglich. (tst.) Weitere Infos und Petition zum Herunterladen unter www.animalshomegarden.jimdo.com.


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Freitag, 18. Mai 2018

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«Ich bin der Mann hinter der Firewall» Der neue Gemeindeschreiber von Aeugst bleibt gerne im Hintergrund, dort aber ist er umso tüchtiger Mitte Februar hat Peter Trachsel in Aeugst sein neues Amt angetreten. Im Interview erzählt er, warum ihm Strukturen lieber sind als Freiheiten und was ihn an Jochen Schümann inspiriert.

druck, der Gemeindeschreiber sei ein Übermensch (lacht). Die Klaviatur, die ein Gemeindeschreiber bespielen muss, ist unbestritten sehr breit. Dabei versuche ich stets, das Hauptziel im Kopf zu behalten: eine gut funktionierende Gemeindeverwaltung.

«Anzeiger»: Wie ist Ihre Zwischenbilanz nach drei Monaten im Amt? Peter Trachsel: Bis anhin sehr positiv. Ich habe schon viele Bekanntschaften gemacht, intern und extern, die Stimmung in Verwaltung und Gemeinderat ist wertschätzend und gut. Es war ein sehr nettes Ankommen zurück als Gemeindeschreiber.

Wie möchten Sie Spuren hinterlassen? Durch gute Arbeit. Ich glaube, der Gemeindeschreiber muss nicht unbedingt gegen aussen spürbar sein, aber sein Tun und Lassen, sein Wirken sind entscheidend. Wer inspiriert sie? Damals, als das Alinghi-Team so stark war, hat Jochen Schümann, der Sportdirektor, stets gesagt: «There is no second». Das war deren Teamspirit, für den Zweiten interessiert sich niemand.

Wo sind Sie hergekommen? Ich habe während vier Jahren in Grenchen, Solothurn, ein Zentrum im Pflegebereich geleitet. Man hört ja oft den Spruch, dass Beamte in der Privatwirtschaft nicht mithalten können. Das wollte ich testen. Die Arbeit im Management war spannend, ich habe allerdings gemerkt, dass mir diese Rolle weniger liegt. Ich schätze den klar vorgegebenen Wirkungskreis, die gesetzlichen Vorgaben. Dieser Arbeitsstil liegt mir, ich kenne ihn seit Jahren, und ich habe Plausch daran. Sie wollten freiwillig zurück ins Verwaltungskorsett? (Schmunzelt). Für mich ist es kein Korsett. Auch innerhalb einer politischen Gemeinde kann man kreativ sein. Ich unterteile meine Arbeit in Kern-, Haupt- und Nebengeschäft. Das Kerngeschäft umfasst den gesetzlichen Auftrag, ist zwingend, da gilt es Fristen zu beachten. Aber bereits im Hauptgeschäft gibt es Geschäfte, in denen ich viel Spielraum habe. Ich kann selbst festlegen, wie ich meine Arbeit angehe. Wie sieht Ihr neuer Arbeitsalltag aus? Ich bereite die Gemeinderatssitzungen vor, koordiniere den Posteingang, mache Vorprotokollierungen, oder schreibe die Sitzungsprotokolle. Hinzu kommt das Aktenstudium für alle Sonderfälle, für rechtliche Belange oder auch Abklärungen für Gemeinderäte. Ausserdem liegt der Hochbau zu einem grossen Teil bei mir, ich mache die Koordination und gebe Auskünfte. Im Tiefbau und im Sozialwesen wiederum habe ich eher eine Assistenten-Rolle und bin dafür besorgt, dass alle Aufträge erteilt und erledigt sind. Was machen Sie besonders gerne in Ihrem Beruf? Die Beratungen machen mir grosse Freude, das Abklären, Erken-

Während seiner Zeit in der Privatwirtschaft hat Peter Trachsel gemerkt, dass ein klar definierter Wirkungskreis seinem Naturell am besten liegt. (Bild Livia Häberling) nen, Entwickeln. Vielfach ist es mit einer Frage und einer Antwort nicht erledigt. Oftmals sind Teilschritte nötig bis zum Ziel, das gefällt mir. Ich sage immer: Ich suche Partner, nicht Gegner. Wir sind eine Baubewilligungs-, keine Bauverhinderungsbehörde. Will heissen: Wir suchen nicht Gründe, damit wir etwas nicht bewilligen können, sondern wir suchen Gründe, um es zu ermöglichen. Was könnte noch besser laufen? Wenn man einen neuen Job anfängt, gibt es immer Dinge, die warten müssen, weil man sie nicht zu allererst in Angriff nehmen kann, obwohl man es gern würde. Man hat Erwartungen, möchte vieles erreichen und könnte sich selbst entlasten, wenn man dieses und jenes schon könnte, es schon erledigt hätte. … Sie klingen nach einem klassischen Perfektionisten. (Schmunzelt.) Vielleicht schon. Ich gehe die Dinge gerne proaktiv an. Was man hat, das hat man. Ich mag es, wenn ich Arbeiten gleich erledigen kann; wenn man sie aufschiebt, bedeutet das Mehrarbeit. Wenn Leute eine Auskunft möchten, wie beispielsweise im April beim Wahlapéro, helfe ich ihnen gerne.

Klar, dadurch verschieben sich andere Geschäfte zeitlich, aber das sind ja alles Fragen, die sonst später irgendwann kämen, so kann ich sie gleich klären. Klar, um so zu denken, muss man die Menschen mögen. Aber das sollte man sowieso in einer Rolle wie meiner. ...............................................................

«Der Gemeindeschreiber muss nicht unbedingt gegen aussen spürbar sein, aber sein Tun und Lassen, sein Wirken ist entscheidend.» ............................................................... Wann kommt die Aeugster Bevölkerung mit Ihnen in Kontakt? Immer dann, wenn jemand ein Anliegen hat, das nicht «daily business» ist, weil es beispielsweise zusätzliche Abklärungen erfordert, landet das auf meinem Schreibtisch. Ich mache dann eine Einordnung, kläre offene Fragen, und falls nötig, delegiere ich es weiter. Wenn der First-Level-Kontakt vorbei ist, bin ich die nächste Ansprechperson. Ich bin also gewissermassen der Mann hinter der Firewall (lacht).

Als wie zentral schätzen Sie Ihre Rolle als Gemeindeschreiber innerhalb des Gemeinderats Aeugst ein? Ich halte sie für sehr zentral. Je nach Kompetenz und Flair für ein Thema betreuen die Gemeinderäte ihre Geschäfte selbst oder kommen mit ihren Fragen auf mich zu. Manch ein Gemeinderat wickelt mehr Operatives selbst ab, ein anderer weniger. In vielen Themen, für die es kein Schema X gibt, bin ich ihre Ansprechperson. Das geht von einer Anlassbewilligung für eine Einwohnerin, für die man die aktuellen Umstände in die Entscheidung miteinbeziehen muss, bis hin zu Gesetzmässigkeiten, die es abzuklären und zu erfüllen gilt. Ich bin ein Mix aus Berater und verlängertem Arm des Gemeinderats, aus VerwaltungsGemeindeschreiber und VerwaltungsChef. Sie sind Generalist, haben sieben Chefs mit unterschiedlichen Ansprüchen an Sie, müssen in mehreren Fachgebieten sattelfest sein, und auch die Bevölkerung hat Anliegen. Wie meistert man ein solches Spannungsfeld? Der Gemeindeschreiber-Verband hat eine Broschüre herausgegeben, darin sind die Kompetenzen des Gemeindeschreibers aufgelistet. Anhand dieser Aufzählung erhält man den Ein-

Da haben wir ihn wieder, den Perfektionisten … Aber das ist doch nichts als ehrlich? Vermutlich möchte jeder Mensch das, was er macht, so gut wie möglich machen. Und von zweien will jeder lieber der Erste sein. Ich bin übrigens der Meinung, dass es auch eine Portion Mut braucht für den Job als Gemeindeschreiber, vieles an diesem Beruf ist atypisch für einen Perfektionisten ... Warum braucht es Mut? In meinem Beruf hat man es mit diversen Meinungen zu tun, mit viel Unvorhersehbarem. So einiges lässt sich nicht planen. Hinzu kommen die unterschiedlichen, teils wechselnden Auftraggeber, wie jetzt nach den Gesamterneuerungswahlen. Und nicht zuletzt die Rechenschaftspflicht, die man gegenüber diversen Seiten hat. Es gibt definitiv ruhigere Gewässer als den Job eines Gemeindeschreibers. Interview: Livia Häberling

persönlich Peter Trachsel Peter Trachsel, 47 Jahre alt, hat in Ebikon die KV-Lehre absolviert und sich zum Gemeindeschreiber weitergebildet. In den letzten 30 Jahren hat er auf Verwaltungen in Zug, Luzern und Schwyz gearbeitet. Nachdem er 2012 ein Nachdiplomstudium an der Hochschule Luzern absolviert hatte, zog es ihn für vier Jahre in die Privatwirtschaft. Seit dem 16. Februar 2018 ist er in Aeugst als Gemeindeschreiber tätig. Er wohnt mit seiner Familie in Rotkreuz. (lhä)

Eine Lektion in geschicktem Lobbying Im Kindergarten Breiten in Affoltern lernten Kinder den Wolf kennen Am Dienstag, 8. Mai, waren der Verein Chwolf und die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) mit ihrem Kooperationsprojekt «Ein Wolf macht Schule» in Affoltern. ................................................... von livia häberling «Den Wolf nahe bringen und zeigen, wie er ist», wolle man den Kindern innerhalb eines Nachmittags, wie Kirsten Perich, Aktuarin von GWS erklärt. Der Verein setzt sich zusammen mit «Chwolf» für das konfliktfreie Zusammenleben der Bevölkerung mit den einheimischen Grossraubtieren ein. Mit dem Unterricht wolle man das Interesse der Kinder am

Kursleiterin Christine Müller-Hottinger zeigt, wie der Wolf lebt. (Bild Livia Häberling) Schutz der Tiere wecken. Erwachsene hätten oft vorgefertigte Meinungen, Kinder hingegen seien offener.

Somit erleben die Kleinen gleich ein erstes Mal, wie Lobbying funktioniert. Und das Beste daran: Sie erleben

es am eigenen Leib. Als Kursleiterin Christine Müller-Hottinger die Kinder zu Beginn des Nachmittags fragt, was diese rund um den Wolf interessiere, mag niemand so recht herausrücken mit der Sprache. Nur ein Junge nimmt es wunder, was das Tier eigentlich fresse. Schon bald jedoch ändert sich die Interessenslage der jungen Damen und Herren. Zum Beispiel dann, als Christine Müller-Hottinger ihnen anhand einer Geschichte die Lebensweise der Wölfe näherbringt. «Jöööö!», rufen die Kids entzückt, angesichts der Fotos der Baby-Wölfli. Dann geht plötzlich eine Sirene los – glaubt man, und merkt: Fehlalarm, die Kinder imitieren gerade ein Wolfsrudel. Schliesslich erfahren sie,

wie sie sich am besten verhalten, sollten sie jemals einem Wolf begegnen. Nämlich weder füttern noch mit dem Gewehr auf ihn schiessen, wie das zwei vorschlagen, sondern mit Rufen oder Klatschen wegscheuchen und sich zurückziehen. Sie lernen jedoch auch, dass der Mensch nicht auf dem Speiseplan des Raubtiers steht, oder dass es jede Nacht zwischen 70 bis 100 Kilometer zurücklegt. Dann ist Wolf-Spielen angesagt. Mit beneidenswertem Bewegungsdrang stürmen die Kleinen nach draussen. Und schliesslich dürfen sie ein echtes Wolfsfell streicheln, eine Kralle und ein Wolfsgebiss anfassen. Und vermutlich hat der Schweizer Wolf an jenem Nachmittag rund 20 neue Freunde gewonnen.


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Kirchenpfleger gesucht

Das Markusevangelium lebendig dargestellt

Am Montag, 28. Mai, um 20 Uhr findet in Affoltern im Pfarreizentrum die Kirchgemeindeversammlung statt. Die Kirchgemeinde und Pfarrei Affoltern umfasst fünf Gemeinden (Aeugst, Affoltern, Hedingen, Obfelden und Ottenbach) mit 6700 Katholiken. In der Versammlung wird die Kirchenpflege, die für die Leitung und Verwaltung der Kirchgemeinde verantwortlich ist, neu gewählt. Zu wählen ist auch die Stelle des für die Gemeindeleitung zuständigen Pfarreibeauftragten und Gemeindeleiters (jetzt belegt durch den Diakon Pedro Guerrero) für die Amtsdauer 2018 bis 2021. Die siebenköpfige Kirchenpflege setzt sich zusammen aus dem Präsidium und sechs weiteren Mitgliedern. Gemäss Kirchenordnung gibt es keine Rücktritte am Ende der Legislatur, sondern alle – auch das Präsidium – müssen neu gewählt werden. So weit bekannt scheiden die Mitglieder Esther Moser von Ottenbach (Finanzen), Maria De Leon von Obfelden (Personal) und Rosanna Colucci von Hedingen (Aktuariat) aus dem Amt. Die Präsidentin, Anna Vegliante von Hedingen, sowie die Mitglieder Giovanni Tauriello, Ottenbach, Martin Marty und Kurt Meister, beide Obfelden, gedenken der Kirchenpflege weiterhin zur Verfügung zu stehen. Fast die Hälfte der Katholiken kommt aus der jetzigen Stadt Affoltern a. A. Somit wäre es zu wünschen, wenn von da wieder eine Vertretung in der Kirchenpflege Einsitz nehmen würde. Wichtig für die Wahl ist auch, ob die Kandidierenden die Voraussetzungen mitbringen, insbesondere die vakant werdenden Ressorts fachlich ausführen zu können, damit die Aufgaben insgesamt richtig, effizient und zum Wohl der Kirchgemeinde ausgeführt werden. Es ist nicht Aufgabe der Kirchenpflege, für neue Mitglieder zu sorgen, sondern in der Verantwortung der Gemeindemitglieder. Gerne schliesse ich mich dem Aufruf des Gemeindeleiters in der Sonntagspredigt an, die demokratischen Einrichtungen zu nutzen, für eine interessante und gut besuchte Kirchgemeindeversammlung zur Wahl einer gut funktionierenden Kirchgemeinde- und Pfarreileitung in der kommenden Legislatur. Kurt Meister anzeige

Freitag, 18. Mai 2018

Szenen aus dem Leben von Jesus – Ausstellung in der Katholischen Kirche Affoltern

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nnähernd 50 Jahre Entstehungszeit könnte man der zurzeit in der Kirche St. Josef in Affoltern zu besuchenden Ausstellung anrechnen. Damals kamen Maria Strebel-Frey aus Buttwil die Grundmaterialen für die Figuren, die Doris Egli, Erfinderin und Gestalterin der EgliFiguren interessierten Kursleiterinnen vorstellte, in die Hände. Diese Figuren nach Doris Egli sind heute die Hauptakteure in den Szenen um die Geschichte Jesu, die nach dem Evangelisten Markus nachgestellt wurden. «Jede einzelne Figur, die ich für die nachgestellten Geschichten erschaffen habe, hat ein Leben. Ich habe mich intensiv mit den damaligen Umständen und Lebensweisen beschäftigt und viele Bücher dazu gekauft. Auch habe ich mich mit den Geschichten im ersten und ältesten Evangeliums auseinandergesetzt, ganze Szenarien in meinem Kopf bereits gestaltet und mir um Gefühle und Erlebnisse der damaligen, in die Geschehnisse eingebundenen Menschen Gedanken gemacht», erzählt Maria Strebel.

Eine ungewöhnliche Idee… Diakon Pedro Guerrero, Diakon der katholischen Kirche, liebt die Egli-Figuren von Maria Strebel-Frey schon lange und bettet oft welche in seine Predigten ein. Er trat vor über einem Jahr mit der Bitte, doch das MarkusEvangelium einmal auf diese Weise lebendig zu machen, an sie heran. «Zusammen mit meinen Helferinnen Edith Hungerbühler, Ursula Schärer und Sonja Friedrich haben wir nach über einem Jahr diese Ausstellungen realisieren können», teilt Maria Strebel mit. «Jede Figur wird beim Er-

Maria Strebel-Frey: «Meine Figuren erzählen vom Leben von damals». (Bilder Susanne Crimi) schaffen beseelt, wir haben Personen hervorgebracht, die gelebt haben und die an den Geschichten mitgewirkt haben», berichtet sie weiter. «Nichts verletzt mich mehr, als wenn man die Figuren einfach als Puppen bezeichnet», unterstreicht die Künstlerin. Am letzten Samstag war die Vernissage, die mit einem Gottesdienst eröffnet wurde. Eine Lungenentzündung hatte Frau Maria Strebel zuvor lahmgelegt und beinahe hätte sie der Eröffnung nicht beiwohnen können, er-

zählt die 76-Jährige. «Es gab leidenschaftliche Diskussionen mit meiner Ärztin, aber ich hab es gerade so geschafft, auf die Beine zu kommen», zwinkert die Künstlerin. «Sogar Doris Egli kam und sagte ein paar Worte, was mich wirklich gefreut hat», berichtet sie weiter. Immerhin ist die Erfinderin der Egli-Figuren ihrerseits auch 81 Jahre alt. Wie schön muss es sein, zu sehen, dass ein Lebenswerk weitergeht und immer neue Darstellungen möglich sind.

… und ihre Ausführung

Alltagszene im gelobten Land.

Maria Strebel mitten in ihrer Ausstellung zu beobachten, berührt tief und lässt erkennen, wie sehr sie mit den Geschichten und Szenen verbunden ist. Sie richtet da eine Figurenhand neu, stellt dort ein kleines Gefäss um und richtet eine kleine Schafhirtin neu aus. Man erkennt die Lebendigkeit beim Verweilen vor den verschiedenen Szenen und mit jedem Hinsehen fallen neue Besonderheiten auf.

Herbergen als Kulissen, ein Baum voller gefilzter Vögel, Esel, Schafe und Pferde und die vielen Figuren mit vielfältigen Persönlichkeiten fordern auf hinzusehen. Nicht nur einmal, sondern zweimal oder mehr. Weil bei jedem Hinschauen wieder neue kleine Besonderheiten zu entdecken sind – eben, die Seelen in den Figuren wie sie Maria Strebel schon erwähnt hat. «Sie sehen ohne Augen, hören ohne Ohren, sprechen ohne Worte mit Körper, Händen und Füssen. Sie erzählen uralte Geschichten von Menschen auf der Suche nach dem grossen Lebenssinn. Sie sind mit Liebe erschaffen worden und leben mit unseren Herzen, mit unseren Seelen…», erklärte Maria Strebel an der Vernissage das Geheimnis ihrer Figuren. Glücklicherweise hat der Betrachter die Möglichkeit, diese aussergewöhnliche Ausstellung bis zum 24. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr betrachten und entdecken zu können. Nur so ist es wohl möglich, den Geheimnissen annähernd auf die Spur zu kommen. (sci)


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Freitag, 18. Mai 2018

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Alpen überfliegen – ein grandioses Erlebnis Mettmenstetter Joe Staub schaffte es am 12. Mai mit dem Gleitschirm vom Wallis in die Zentralschweiz

«In den Alpen gibt es noch so viele Gipfel und Gletscher, die ich noch überfliegen will.» Hier der Aletschgletscher.

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estartet ist Joe Staub auf der Riederalp. Nach über 6½ Stunden Flugzeit und 150 km landete er in Emmetten. «Das Überfliegen der Alpen ist ein grandioses Erlebnis und funktioniert nur an wenigen Tagen mit besonders guter Thermik», verrät der Informatiker. Joe Staub fliegt schon seit über 30 Jahren und ist fasziniert von der Frei-

heit und dem Abenteuer, vom Abheben und Erlebnis in und mit der Natur, von der Begeisterung, nur mit «Tuch und Leinen» stundenlang über Berge und Gletscher zu fliegen, angetrieben durch die Kraft der Sonne und dem Wind. So empfindet er das Gleitschirmfliegen als Perspektivenwechsel und Möglichkeit, dem Alltag davonzuschweben: «Am Morgen nicht wissen,

Gestartet ist Joe Staub auf der Riederalp. Nach über 6½ Stunden Flugzeit ... anzeige

wo man am Abend landet, was gibt es Schöneres?»

Viele unvergessliche Erlebnisse Schon im Militär schwebte Joe Staub als Fallschirmgrenadier zwischen Himmel und Erde. Danach schaffte er es in die Fallschirm-Nationalmannschaft. «Da hab ich mit dem Fall-

Joe Staub geniesst die Freiheit und das Abenteuer. schirm mal probiert von einem Berg zu starten. Dies funktionierte gut und das Gleitschirmfliegen wurde geboren», so der Mettmenstetter, der dieses Jahr ins High Adventure Team aufgenommen wurde, eine Gruppierung von Leuten mit der gleichen FliegerDNA, die Infos austauscht. Auf einen eindrücklichsten Flug will sich Joe Staub nicht festlegen,

... und 150 zurückgelegten Kilometern landete er in Emmetten. (Bilder zvg.)

wohl aber auf viele unvergessliche Erlebnisse. Etwa den Flug 2013 von Fiesch übers Finsteraahorn nach Interlaken. 2014 flog er mal von Fiesch bis nach Knonau, 2015 von Fiesch nach Root oder über den Gotthard.

Die Vögel beobachten Als Vorbereitung betreibt er jeweils viel Kartenstudium, von Plan A bis Plan D: «Es ist gut, immer ein paar Optionen zu haben.» Am wichtigsten ist dabei das Wetter. «Im Internet gibt es heute super Prognosen, die vergleiche ich auf den verschiedenen Plattformen und mache mir ein Bild von Wind, Thermik, Wolken und Gefahren.» Dann gilt es, früh aufzustehen und mit dem Zug ins ausgewählte Gebiet zu fahren. Um 10 Uhr sollte man auf dem Berg startbereit sein und warten, bis die Thermik beginnt. «Die Vögel helfen einem dabei und zeigen uns Gleitschirmfliegern, wenns nach oben geht.» Für die Landung nach mehreren Stunden ist es dann von Vorteil, wenn ein Bahnhof oder eine Beiz in der Nähe ist. «Träume habe ich noch viele», verrät Joe Staub, «in den Alpen gibt es noch so viele Gipfel und Gletscher, die ich noch überfliegen will. Aber das Wichtigste: weiterhin unfallfrei bleiben und ‹Happy Landing›.» (js/tst.)


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Vermischtes

Freitag, 18. Mai 2018

Das Gewerbe motivieren, bei der Integration zu helfen Der Sozialdienst Unteramt (SodU) ist auf Erfolgskurs Vor gut einem Jahr haben die drei Unteramtsgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil die Gründung der IKA Sozialdienst Unteramt vollzogen. Es folgten viele Monate mit Aufbauarbeit, Einrichten der Arbeitsplätze, Auswahl des Personals, und seit Januar 2018 werden Klienten im Mauritiuspark empfangen, beraten und sozialdienstlich begleitet. Und wie so oft in derartig grossen Projekten, ist auch Unvorhergesehenes aufgetaucht und Stolpersteine mussten aus dem Weg geräumt werden. Das 9-köpfige Team mit Geschäftsleiter Peter Müller hat hervorragende Arbeit geleistet. Mit Sondereinsätzen und grossem Engagement haben alle dazu beigetragen, dass ein gut geregelter Betrieb in Gang gekommen ist. Dazu gehörte natürlich auch, dass sich der Verwaltungsrat in der neuen Zusammenarbeitssituation mit nunmehr einer gemeinsamen Sozialbehörde einrichten musste. Auch das hat gut geklappt. Die Ressorts mit Verantwortlichkeiten wurden untereinander verteilt. Man kann jetzt schon sagen, dass die Zusammensetzung mit den Sozialvorständen und jeweils einem Kollegen aus dem Gemeinderat absolut ideal ist. Die Präsidentin, Monika Rohr aus Stallikon, arbeitet eng mit der Geschäftsleitung zusammen. Sie ist Ansprechperson für externe Fachorganisationen, Sozialpolitisches und repräsentiert den Sozialdienst Unteramt nach aussen. Mit Fritz Kurt aus

Qualität und Effizienz steigern Das zu Beginn des Projekts klar definierte Ziel kann jetzt aktiv verfolgt werden: Parallel zur Kostenminimierung sollen Qualität und Effizienz gesteigert werden. Das bedeutet einen engeren und Der Verwaltungsrat. Von links: Christina Kienberger, direkteren Kontakt Claude Wuillemin, Fritz Kurt, Remo Hablützel, mit den Klienten. Präsidentin Monika Rohr und Christoph Ehrsam. (Bild zvg.) Man will bei der Wettswil sind das Vizepräsidium be- Begleitung näher an den Fällen sein, setzt und die Bereiche Liegenschaften, um rascher reagieren zu können. Ein IT und Sicherheit abgedeckt. Die schönes Beispiel dafür ist der von Finanzen sind in den Händen von Claude Wuillemin, Sozialvorstand aus Christoph Ehrsam aus Wettswil, Bonstetten, zusammen mit Teresa Christina Kienberger aus Bonstetten Lauria und Liza Egli, Mitglieder der ist zuständig für das Ressort Personal, Geschäftsleitung, neu geschaffene Remo Hablützel aus Stallikon steht als Bereich Arbeitsintegration. Beruflich leitet Claude Wuillemin Jurist in allen rechtlichen Belangen zur Verfügung und Claude Wuillemin die Post-Paketzustellung in Urdorf. aus Bonstetten engagiert sich für die Dort ergeben sich aufgrund von FlukIntegration von Klientinnen und tuationen bei rund 160 Mitarbeitenden immer mal wieder Gelegenheiten Klienten in die Arbeitswelt. Fritz Kurt wurde sehr stark gefor- für die Besetzung von Teilzeit- oder dert. Unzählige Sitzungen mit der Ver- auch Vollzeitstellen mit Klienten aus waltung und Besprechungen vor Ort dem Sozialdienst. Denn je schneller waren nötig, um die Lokalitäten Klienten wieder in den Arbeitsprozess zweckmässig und trotzdem modern integriert werden können, umso zu möblieren. IT und Telefonie waren schneller ist Ziel und Zweck einer vorHerausforderungen, die ihn einige übergehenden Unterstützung im SinNerven kosteten. ne der Sozialhilfe erreicht. Und das

hat in den letzten Monaten schon fünf Mal funktioniert. Die Wirkung für den Einzelnen ist, dass er wieder voll für sich selbst und gegebenenfalls seine Familie sorgen kann. Die Wirkung für die Gemeinden: Kürzere Unterstützungszeiten und damit finanzielle Einsparungen, die sich schnell mal auf einige hunderttausend Franken summieren. Ab Mitte des Jahres ist eine Informationskampagne mit Unternehmern aus dem Unteramt geplant, um die Zusammenarbeit in diesem Sinne zu intensivieren. Auf die Unterstützung aus Verwaltungsrat und Sozialbehörde wird Claude Wuillemin uneingeschränkt zählen können. Man ist überzeugt, dass es ihm gelingen wird, das Gewerbe zu motivieren, dem SodU bei der Integration zu helfen. Auch aus dem neu im Fokus stehenden Fachbereich Wohnen und Wohnhilfe, der von Teresa Lauria und Liza Egli verantwortet wird, gibt es Erfolgsmeldungen. Der Bedarf an günstigem Wohnraum kann über die Angebote im Gebiet von drei Gemeinden besser organisiert werden. All das sind Facetten einer bisherigen Erfolgsgeschichte, die sich weiter fortsetzen wird. Denn alle sind motiviert und hoffen, dass das Team unverändert die nächsten Herausforderungen anpacken kann. Monika Rohr, Gemeinderätin Stallikon, VR-Präsidentin IKA SodU

Zwei Gessler – zwei Welten

Ottenbacher Kunstmaler in Bern Ge Gessler, dem Kunstmaler aus Ottenbach und seinem Vater Eduard Achilles Gessler, langjähriger Kurator am Landesmuseum in Zürich, wird derzeit in Bern eine Ausstellung gewidmet. Nach einer gelungenen Vernissage kann die Ausstellung bis zum 6. März 2019 besucht werden. Was hat ein Historiker und Waffenkundler, der fast sein ganzes Leben im schweizerischen Landesmuseum tätig war, mit einem freischaffenden Kunstmaler zu tun? – die Frage wird in der Ausstellung und in einem farbenprächtigen Ausstellungskatalog beantwortet: Beide heissen Gessler. Gemeinsam umspannen Vater und Sohn mehr als ein Jahrhundert Zeitgeschehen. Sie lebten in und zwischen zwei Weltkriegen und sahen die Aufteilung der Welt in Ost und West. Ihre Vorliebe für das Schöne, die Pflege der Kunst und die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft war für beide zentral. Ihre gegensätzlichen Anschauungsweisen darüber entzweite sie. An der Vernissage würdigte Jürg Stüssi-Lauterburg, ehemaliger Leiter der BIG, den Historiker E. A. Gessler

Die Ausstellung gewährt Einblick in die Welt des Waffenkenners und des Farbenkünstlers. (Bilder zvg.) als anerkannten Waffenspezialisten, der massgeblich zum Aufbau der «Militaria» am Landesmuseum beigetragen hatte. Mit Anekdoten über das Leben der Künstlerfamilie berichtete der Enkel, Prof. Dr. Cesare Gessler, der Sohn von Ge Gessler und meinte schmunzelnd, dass es kein einfaches Los sei, in einer Künstlerfamilie aufzuwachsen und man als Kind einer berühmten Persönlichkeit seinen persönlichen Weg finden müsse.

Katharina Gessler (rechts) im Gespräch Jürg und Barbara Stüssi-Lauterburg.

Für interessierte Gruppen wird ein Ausflug nach Bern organisiert Dem Zürcher Liedermacher und Sänger Andreas Aeschlimann gelang es mit Mani Matter’s «Willhelm Tell» auch musikalisch einen Bogen zu den Gesslers zu schlagen und mit seinen Eigenkompositionen zu einer rundum gelungenen Vernissage beizutragen. Lisette Müller-Jaag schilderte als Vorstandsmitglied des GeGessler Vereins das Entstehen dieser Ausstellung, die zur geistigen und emotionalen Auseinandersetzung anregt: Die historische und technische Faszination von Waffen einerseits und deren Zerstörungspotenzial wird zum Spannungsfeld zwischen zwei Welten – im persönlichen Erleben, in den Bildern und auch zwischen Vater und Sohn. Die Ausstellung gewährt anhand von persönlichen Gedichten, humoristischen Zeichnungen und entdeckten Vorlieben der beiden Persönlichkeiten Einblick in die Gedankenwelt und das Umfeld des profunden Waffenkenners und des talentierten Farbenkünstlers.

Sie will der interessierten Öffentlichkeit das bahnbrechende Wirken des Historikers in Erinnerung rufen und das strahlend farbige Werk des Kunstmalers erschliessen und – bei all den Unterschieden zwischen Vater und Sohn – auch die Seelenverwandtschaft und verblüffende Ähnlichkeiten im gestalterischen Ausdruck der beiden zutage fördern. Der GeGessler Verein zur Erhaltung von GeGes Lebenswerk steht für Führungen zur Verfügung und ist auch gerne bereit, für interessierte Gruppen einen Ausflug nach Bern zu organisieren. Auf Anfrage kann dieser auch mit einer Stadtführung oder einem Bundeshausbesuch angereichert werden. Der illustrierte Ausstellungskatalog kann bei der BIG heruntergeladen, über www.alexandria.ch oder über das Bundesamt für Logistik und Bauten BBL bezogen werden. (lm) Zwei Gessler – Zwei Welten, 1880–2012, Zwischen Vision und Wirklichkeit. Ausstellung in der Bibliothek am Guisanplatz, Papiermühlestrasse 21A, 3003 Bern. www.big.admin.ch.

forum

Der Parkplatz ist überbucht Zur P+R-Anlage in Hedingen. Wir Bürger werden ständig zu besseren Menschen erzogen und sollen die Ressourcen der Allgemeinheit besser nutzen. Dazu gehört auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für den täglichen Weg zur Arbeit. Aber warum wird einem das so schwer gemacht? Bestes Beispiel ist die heillos überfüllte P+R-Anlage beim Bahnhof Hedingen, wo an einem normalen Arbeitstag schon morgens ab 7.30 Uhr kein freier Parkplatz mehr zur Verfügung steht. Trotzdem verkauft die SBB weiterhin Jahresparkkarten und nimmt eine Überbuchung bewusst in Kauf. Wenn ein SBB-Waggon keine freien Sitzplätze mehr hat, kann man dort ja auch nicht mehr reservieren, warum also geht das bei P+R-Anlagen? Der grösste Unfug ist nun noch die Platzierung von grossen Steinen auf den verbliebenen Restflächen der P+RAnlage in Hedingen, um auch die letzten Lücken zu schliessen. Spätestens jetzt fühlt man sich einfach nur noch schikaniert. Und der Bewirtschafter der SBB stellt munter Bussen aus – auch ein Modell, um die Einnahmen der SBB und die Frustration der Kunden zu steigern! Carsten Els, Affoltern am Albis

Badi Obfelden: «Verstimmungen» selbst verschuldet Bald wird wieder im Freien geplanscht, «Anzeiger» vom 4. Mai. Schön, dass unser Dorf wieder eine attraktive Badi hat, nachdem sie von uns Steuerzahlern mit Millionenbeiträgen saniert werden musste. Dass das vierjährige Eintritts-System für viel Geld ersetzt werden muss, erstaunt auch! Dass vieles in der letzten Saison «nicht optimal gelaufen ist», wie es im Artikel so treffend formuliert wurde, ist vor allem von den Verantwortlichen der Gemeinde Obfelden und der Badi selbst verschuldet! Wenn man schon das Glück hat, einen professionellen Gastronomen zu finden, dann sollte man ihm auch eine gewisse Freiheit und einen angemessenen Respekt zukommen lassen. Dass es ein «Auswärtiger» schwerer hat als ein Einheimischer, ist leider eine Tatsache. Und dass sich manche Pappenheimer schwertun, wenn es in Bezug auf die Speisekarte oder andere Dinge Änderungen gibt, ist halt leider auch so. Ich finde es jedoch befremdlich, wenn man wegen ein paar Reklamationen (im Promille-Bereich!) wie ein «Schuelerbueb» auf die Gemeindekanzlei zitiert, und dort abgekanzelt wird! Dass sich Gemeinderatsmitglieder, welche nicht die geringste Ahnung vom Gastronomie-Business haben, dermassen exponieren, erachte ich als destruktiv und lächerlich! Es ist für mich auch bedenklich, wenn es in einer so kleinen Badi nicht möglich ist, zwischen den Badi-Angestellten und dem BadiBeizer ein einigermassen einvernehmliches Klima zu schaffen. Auch nicht eben fair und angemessen ist es, wenn ein Badi-Beizer nach Saisonschluss noch monatelang auf ihm zustehendes Geld warten muss! Auch die Tatsache, dass der vorherige Pächter keinen Pachtzins entrichten musste, vermag zu erstaunen. Schade, dass man in Obfelden eine so schöne Badeanlage hat, mit einer optimalen Restaurant-Infrastruktur, die Gemeinde jedoch alle Bemühungen, diese Infrastruktur auch optimal zu nutzen, unterbindet oder im Keim erstickt. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass am 1. August bereits vor 23 Uhr «Lichterlöschen» angesagt war! Jürg Vollenweider, Obfelden


Forum

Freitag, 18. Mai 2018

Ja zur Pflege im Zentrum Millionen zu verteilen Das Haus zum Seewadel, 1974 eingeweiht, damals als Altersheim konzipiert und heute als Pflegeheim geführt, ist baulich in desolatem Zustand. Trotz misslicher Bedingungen und mangelnder zeitgemässer Infrastruktur werden Pflege und Betreuung der Bewohner vom Personal kompetent und qualitativ hochstehend erbracht. Man denke nur an den fehlenden Bettenlift, verwinkelte Korridore, die keinen Transport von Betten zulassen, keine Duschen in den Zimmern, die veraltete Haustechnik, die sich am Anschlag befindende Stromkapazität, die Energieverschleuderung wegen undichter Fenster oder die feuerpolizeilichen Auflagen. Das erschwert dem Personal effizientes Arbeiten. Zudem haben die Bewohner jeden Tag lange Wartezeiten vor den beiden kleinen Personenliften in Kauf zu nehmen, wenn sie ins Parterre zum Essen und wieder zurück in ihre Zimmer wollen. Nach inzwischen 16 Jahren Planungsarbeit und der 2012 erfolgten Ablehnung der Leistungsvereinbarung mit der privaten Senevita legt der Gemeinderat mit dem Projekt «Papillon» eine zweckmässige, flexible, aber keinesfalls luxuriöse Lösung vor. Der Projektierungskredit, über den wir am 10. Juni abstimmen, beinhaltet die Planungskosten vom Vorprojekt bis und mit Inbetriebnahme des Neubaus. Anstelle des heutigen veralteten Hauses soll ein Ersatzneubau entstehen, der die Anforderungen an ein modernes Pflegeheim mit Wohn- und Essräumen auf jedem Stockwerk und wieder einem Restaurant als Treffpunkt von Jung und Alt an

zentraler Lage erfüllt. Die Arbeitsbedingungen des Personals können erheblich verbessert werden. Auch der geforderten Nachhaltigkeit mit der Nutzung erneuerbarer Energie wird Rechnung getragen. Es wäre enttäuschend und demotivierend für alle Betroffenen, wenn die Stimmbürger von Affoltern, das ab 1. Juli 2018 Stadt sein wird, sich ihrer Verantwortung und gesetzlichen Verpflichtung, genügend Pflegeplätze anzubieten, versagen würden. Unsere betagten und pflegebedürftigen Mitmenschen haben es verdient, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde verbringen zu dürfen. Genau so, wie wir auch unseren Schulkindern den Anspruch auf Bildung und genügend Schulraum zugestehen und Schulhauskredite an der Urne immer hohe Akzeptanz geniessen. Wir können, wir müssen uns diesen Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel jetzt leisten. Er ist eine Investition in die Zukunft, die wieder mehreren Generationen zugute kommen wird. Die Vorlage darf nicht mit den bevorstehenden Abstimmungsvorlagen zum Spital verknüpft werden. Weder ist dort der Abstimmungstermin bekannt, noch steht heute fest, wie die Bezirksgemeinden dereinst in den Spitalfragen entscheiden werden. Die Stadt Affoltern braucht das neue Pflegeheim im Zentrum so rasch als möglich. Das vorliegende Projekt verdient die Zustimmung des Souveräns. Ich werde mit Überzeugung ein Ja für den Projektkredit in die Urne legen. Irene Enderli, alt Gemeindepräsidentin

Die Kandidaturen sind bekannt Gemeinderatswahlen Bonstetten, zweiter Wahlgang. Ich freue mich sehr, dass sich mit Arianne Moser eine sehr gut vernetzte und kompetente Kandidatin zur Wahl stellt. Ihr Leistungsausweis im Dorf und im Geschäftsleben ist beeindruckend und wir werden im Gemeinderat sicher von Arianne Mosers Erfahrung in der Begleitung essenzieller Veränderungen als Unternehmensberaterin profitieren können. Im Weiteren ist es kein Geheimnis, dass ich Erwin Leuenberger als den geeignetsten Kandidaten für das Gemeindepräsidium erachte. Seine politische und berufliche Erfahrung ist unbestritten, sein Wille und die Freude, das Amt zu übernehmen, ist sichtbar und spürbar. Vergessen gingen meiner Ansicht nach bisher die positiven Seiten an

der Kandidatur von Claude Wuillemin. Seine Dossiersicherheit und seine investierte Zeit in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Verkehr ist enorm. Dem Sozialdienst Unteramt (Sodu) verhilft er mit seinem beruflichen Netzwerk immer wieder zu pragmatischen Möglichkeiten. Ich empfinde Claude Wuillemin als teamfähig und lösungsorientiert und würde es begrüssen, mit seiner Erfahrung in die neue Legislatur zu starten. Ich freue mich auf die neue Zusammensetzung im Gemeinderat und bedanke mich für Ihre Stimme zu meiner Wahl im ersten Wahlgang. Zudem gratuliere ich Simon Vergés und Erwin Leuenberger zur Wahl als Gemeinderäte und wünsche allen eine interessante Zeit der Meinungsbildung für den 2. Wahlgang am 10. Juni 2018. Markus Reich, Gemeinderat, Bonstetten

Suchtprävention ist eine Aufgabe der Gesellschaft Jungfreisinnige kämpfen gegen digitale Abschottung, Leserbrief vom 9. Mai. Die Meinung der Jungfreisinnigen des Kantons Zürich zum neuen Geldspielgesetz darf nicht unwidersprochen bleiben. Alain Schwald ignoriert in seinen Ausführungen die Gegenwart: Heute ist es so, dass es den 21 in der Schweiz zugelassenen Spielkasinos untersagt ist, Glücksspiele im Internet anzubieten. Dies machen nur OnlineCasinos aus Malta, Gibraltar und anderen Offshore-Standorten – trotz klarem Verbot im Spielbankengesetz. Diese Online-Casinos haben keinerlei Verpflichtungen, gegen Spielsucht vorzugehen und sie bezahlen auch keine Steuern und Abgaben in der Schweiz. Ein Schutz vor Internet-Geldspielsucht existiert heute in der Schweiz nicht.

Diesen Missstand will das neue Gesetz, über das wir am 10. Juni abstimmen, korrigieren. Neu sollen bei uns nur noch in der Schweiz zugelassene, kontrollierte Kasinobetreiber im Internet Geldspiele anbieten dürfen. Dazu müssen sie klare Richtlinien einhalten. Insbesondere müssen sie sicherstellen, dass spielsüchtig gewordene Menschen erkannt und gesperrt werden. Dass dies einen Eingriff in den freien Markt darstellt, ist für mich absolut vertretbar. Es gehört zur Aufgabe einer Gesellschaft, zu verhindern, dass Mitmenschen wegen ihrer Sucht sich selber, aber auch ihr Umfeld ruinieren. Jeder Fall ist einer zu viel. Nur mit einem Ja zum neuen Geldspielgesetz können wir den heutigen, völlig unbefriedigenden Zustand korrigieren. Werner Locher, Bonstetten

Der Gemeinderat Affoltern möchte 1,75 Millionen an ein kleines Architekturbüro überweisen, welches bis anhin mehrheitlich durch Projektstudien und Kleinst-Umbauten aufgefallen ist. Einen Grossteil dieser Summe wird dieses, wie üblich, weiterreichen an einen anderen, kompetenteren Planer, der bereit ist, die Arbeit für den üblichen Abschlag von mindestens 15 % durchzuführen. All dies für ein unausgegorenes Projekt, das ohne riesige Mehrkosten zwangsläufig zur Auflösung des Seewadel-Teams führen wird oder zu einem mehrjährigen unwürdigen Übergangszustand in Pflegecontainern ... Was wir jedoch dringend möchten, ist ein neues Alters- und Pflegeheim, welches den Betrieb des Seewadels nahtlos fortführt und nicht sinnlose Planungs- und Übergangskosten generiert. Unsere Gemeinde besitzt das ideale Grundstück neben dem Coopark – sowie die ehemalige Entsorgungsstelle. Ein Neubau an neuer Stel-

le ist auch zonenkonform, siehe Senevita. Ein Neubau würde rund die Hälfte aller Planungskosten einsparen und auch den nahtlosen Übergang sowie den Erhalt des Seewadel-Teams sichern. Zudem hätten die Senioren eine ideale, stimulierende Umgebung und einen direkten – schwellenfreien (Rollator!) Zugang zum Bahnhofplatz mit Bus und Zug. Selbstverständlich könnte man mit dem Verkauf des alten Seewadels mindestens noch die Hälfte des Baukredits finanzieren. 500 000 Franken hatten zuvor noch zur Projektierung gereicht. Für ein sinnloses, undefiniertes Projekt 1,75 Millionen zu verschwenden, lehnen wir mit Nachdruck ab. Wir fordern den Gemeinderat auf, nicht mehr auf die bekannten Einflüsterer zu hören, die nur an einer möglichst hohen Bau-Projektsumme interessiert sind und sich nicht für die wahren Bedürfnisse der Menschen interessieren. Jürg Wyttenbach, Affoltern

Neuanfang in Bonstetten Gemeinderatswahlen Bonstetten, zweiter Wahlgang. Viel war in den vergangenen Wochen und Monaten zur Besetzung des Gemeinderates in Bonstetten zu lesen. Eine Geschichte, die scheinbar einfach nicht zur Ruhe kommen wollte. Wie schon verschiedene Leserbriefschreiber vor uns festgehalten haben, wäre es wohl die «beste» Lösung, einen möglichst klaren Schnitt und einen damit verbundenen Neuanfang im Gemeinderat zu beschliessen. Nun bietet sich eine entscheidende Chance dazu und die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, diesen Neuanfang festzulegen. Einem überparteilichen Komitee ist es gelungen, drei neue Kandidatinnen und Kandidaten für die Besetzung der noch offenen Funktionen zu finden. Für die beiden Gemeinderatssitze sind dies: Arianne Moser und Heinz Schlüchter. Für den Sitz des Gemeindepräsidenten ist dies: Erwin Leuenberger (bereits neu gewählter Gemeinderat). Wir haben die drei Personen

als sach- und zielorientierte Bürgerinnen und Bürger kennen gelernt. Am 30. Mai, um 20 Uhr bietet sich Ihnen allen im Rigelhüsli die Möglichkeit, die drei ebenfalls etwas besser kennen zu lernen. Machen Sie sich selbst ein Bild und stellen Sie ihnen Ihre Fragen. Wir sind vollends überzeugt, dass mit der Wahl dieser drei Bonstetterinnen und Bonstetter ein so neu zusammen gesetzter Gemeinderat eine echte Chance hat, diesen Neuanfang zu schaffen. So hat Bonstetten die Aussicht, dass künftig wieder Ruhe einkehren und Sachpolitik betrieben werden kann. So kann sich der Gemeinderat als Team wieder uneingeschränkt für die Belange der Bevölkerung und des Dorfes einsetzen und sich so auf den Weg in die Zukunft begeben – denn es gibt in Bonstetten noch viel zu tun. Gehen Sie also am 10. Juni 2018 an die Urne und schreiben die genannten Personen auf Ihren Wahlzettel. Wir vertrauen den Wählerinnen und Wähler von Bonstetten. Trix und Peter Ehrler, Bonstetten

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer gegen die Gesetze verstösst, muss zumindest damit rechnen, dass seine illegalen Handlungen unterbunden werden. Durch illegale Online-Geldspielanbieter mit Sitz in Offshore-Staaten wie Malta, Gibraltar und Isle of Man fliessen, laut einer Studie der Universität Bern, jedes Jahr 250 Mio. Franken ins Ausland – Tendenz: Jährlich um 15 % steigend. Entsprechend nehmen die legalen Angebote mit ihren Abgabepflichten ab. Durch den Rückgang bei den Einnahmen der schweizerischen Kasinos, ging der AHV in den letzten 10 Jahren bereits rund eine Milliarde Franken an Abgaben verloren. Diese flossen in die Taschen dubioser Anbieter. Dieselben finanzierten das Referendum gegen das Geldspielgesetz mit einer halben Million Franken (10 Franken pro Unterschrift!). Diese sind schnell amortisiert, sollte das Geldspielgesetz abgelehnt werden. Schutz vor Spielsucht, Betrug oder Geldwäscherei kümmert diese illegalen Anbieter nicht. Von Abgaben oder Steuern keine Rede. Warum ein Rechtsstaat im Internet bei Rechtsbrechern nicht intervenieren darf, ist nicht nachvollziehbar. Die Lotteriegesellschaften erwirtschafteten 2016 Bruttospielerträge

oberamtmann hirzel

Abschied Manchmal ist es wichtig zu wissen, wer was gesagt oder geschrieben hat. Wenn es aber nur um ein sachliches Thema geht und nichts mit Personen direkt in Verbindung gebracht werden kann, steht die Sache im Mittelpunkt. Der Name des Verfassers dient höchstens dazu, vom Inhalt abzulenken. In loser Folge durfte unter dem Pseudonym «Oberamtmann» ein aktiver Säuliämtler seine gesellschaftskritischen Bemerkungen mit Bezug zu unserem Bezirk zu Papier bringen. Offensichtlich ist es einigen Leserinnen und Lesern des «Anzeigers» nicht zuzumuten, sich mit einem Thema kritisch auseinanderzusetzen, ohne es einem Verfasser zuordnen zu können. Man spricht gerne von Toleranz, sie zu leben fällt nicht immer leicht. Der Chefredaktor hat Verständnis, dass Texte unter einem Pseudonym unangenehm sein können, darum möchte er, seit Beginn des Jahres, die Kolumne des Oberamtmanns nicht mehr weiter führen. So lautet seine Begründung. Der Oberamtmann, dessen Kolumne übrigens entschädigungslos zur Verfügung stand, wollte in der Sache kritisch sein und nicht einfach dem Mainstream folgen. Ganz im Sinne des vor 200 Jahren in unserem Bezirk zuständigen Oberamtmann Hirzel, der sich an der eigenen Verantwortung und nicht an der Obrigkeit orientierte. Damit ist mit der letzten Kolumne des Oberamtmanns etwas Unangenehmes beseitigt und unser «Anzeiger» hat sich, wie heute weit verbreitet, der politischen Korrektheit angepasst. Ihr Oberamtmann * * Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt, sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

Thomas Wassmer – die Wahl für Bonstetten Gemeinderatswahlen Bonstetten, zweiter Wahlgang.

von 997 Millionen Franken. Deren Reingewinn von 630 Millionen Franken ist vollumfänglich in gemeinnützige Zwecke geflossen. Davon 571 Millionen Franken in die Kantone für Sport, Kultur, Soziales sowie Umweltund Denkmalschutz. Der Kanton Zürich erhielt 2016 gut 87 Mio. Praktisch alle Kulturveranstalter unseres Bezirks erhalten Beiträge aus dem kantonalen Lotteriefonds. Ohne diese Beiträge könnte z.B. der Kulturkeller LaMarotte nicht existieren. Aber auch Vereine könnten die vielfältigen Kulturangebote in unseren Gemeinden nicht aufrechterhalten. Auch die Sportvereine profitieren von den Lotteriegeldern, vor allem im Bereich des Breitensportes. 2016 standen im Kanton Zürich dafür 23 Millionen zur Verfügung. Auch diese wären bei einer Ablehnung des Geldspielgesetzes bedroht. Eine Verhinderung oder Verzögerung des Gesetzes bedeutet, dass weiterhin hunderte von Millionen Franken jährlich in die Kassen dubioser und mafiöser illegaler Internetanbieter fliessen, anstatt an die AHV und in Kultur, Sport, Umweltschutz und Soziales. Nur mit einem Ja zum Geldspielgesetz werden diese Kulturförderungsmittel und die Einlagen in die AHV mittel- bis langfristig gesichert.

Ich kenne Thomas Wassmer seit einigen Jahren und habe ihn als einen äusserst bodenständigen und umgänglichen Menschen mit wachem Geist kennengelernt. Thomas Wassmer ist, genauso wie ich, in der Treuhandbranche tätig. In verschiedenen fachlichen Diskussionen hat er mich von seiner Fachkompetenz in den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft überzeugt. Seine ausgezeichnete Allgemeinbildung sowie seine Sozialkompetenzen runden sein Profil ab und machen ihn zu einem sehr angenehmen Gesprächspartner und Zeitgenossen. Man spürt bei ihm schnell, dass ihm generell das Wohl seiner Mitmenschen und insbesondere jenes der Gemeinde Bonstetten am Herzen liegt. Er ist ein «stolzer Bonstetter» und diskutiert lebhaft über seine Gemeinde. Als ich von seiner Kandidatur erfuhr, habe ich ihn nach seiner Motivation gefragt: Er antwortete mir, es sei ihm eine Ehre und Selbstverständlichkeit, sich in seiner Wohngemeinde mit vollem Einsatz zu engagieren. Er wolle – frei nach der Ideologie des Milizsystems – jener Gesellschaft etwas zurückgeben, welche ihm mitunter seinen bisherigen Werdegang ermöglicht habe. Spätestens da kam ich zur Überzeugung, dass dieser junge Mann eine ausgezeichnete Wahl für Bonstetten ist und sich als Gemeinderat aktiv für das kommunale Allgemeinwohl einsetzen wird. Aus diesem Grund bitte ich Sie, Thomas Wassmer Ihre Stimme für den Gemeinderat Bonstetten zu geben.

Hans Läubli, Affoltern am Albis

Rico Denger, Wettswil a/A

Ja zum Geldspielgesetz Abstimmung vom 10. Juni.

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Gewerbe/Dienstleistungen

«Mythos Piaf»

Misstrauen fährt mit

Chansons, Zeitdokumente und Lieder von Zeitgenossen im «LaMarotte», Affoltern. > Seite 21

Die Dopingproblematik im Bikemarathon scheint sich wieder zu verschärfen. > Seite 28

Freitag, 18. Mai 2018

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Rein in die Begegnung Gedanken zu Pfingsten von Seelsorgehelferin Renate Wüst. > Seite 31

Fahrspass und Sicherheit Jubiläums-Spanferkelessen

Kurse mit Roger Schoch und Stefan Frey

Der beliebte Anlass in Uerzlikon geht in die 10. Runde

Ein kulinarischer Festschmaus mit Unterhaltung, ein toller Abend mit Speis und Trank, umrahmt von der in der Region bestens bekannten Party-Band «die Jauks», verstärkt mit «Gastmusiker Roman». Das lockt am Samstag, 26. Mai, ab 18 Uhr in die Scheune von Ueli Schneebeli.

Stefan Frey (links) und Roger Schoch bringen viel Erfahrung mit. (Bild zvg.)

Die Fahrlehrervereinigung Learnpool bietet auch in diesem Jahr in Affoltern Motorradkurse für alle Kategorien an. Auch Einzellektionen können gebucht werden. Learnpool wurde im Frühjahr 2007 gegründet und wird zurzeit von sechs Fahrlehrern aus dem Bezirk Affoltern mit viel Freude und Engagement geführt. Neben Ausbildungen für die Kategorien Auto, Anhänger, Taxi, LKW, Car oder Motorboot bietet Learnpool mehrmals jährlich auch Motorradkurse an. Diese müssen von Neulenkern von Motorrädern innerhalb von vier Monaten nach Ausstellung des Lernfahrausweises absolviert werden. Je nach Kategorie des Töffs besteht der obligatorische Kurs aus zwei oder drei Kursteilen. Stefan Frey erklärt, was die Kursteilnehmenden an Erfahrung mitbringen sollten: «Für den Unterricht in der Gruppe ist es ideal, wenn die Schüler das Handling ihres Motorrads bereits so weit im Griff haben, dass sie selbständig unser Kurslokal in Affoltern erreichen können.» Gestartet wird jeweils mit einem Theorieblock im Kurslokal an der

Obstgartenstrasse in Affoltern. Im ersten Teil wird anschliessend im Manövertraining die Grundbedienung des Töffs geübt. Dazu gehören beispielsweise Anfahren, langsames Fahren oder auch Bremsen. Im zweiten Teil sind die Fahrschüler als Gruppe im Verkehr unterwegs und üben verschiedene Alltagssituationen. Ausserdem absolviert der Fahrlehrer mit jedem Schüler und jeder Schülerin eine separate Fahrt, einmal als Lenker und einmal als Beifahrer; damit die Schüler nicht nur ein Gefühl als Lenker bekommen, sondern ihr Motorrad auch als Beifahrer kennenlernen. Im letzten Teil wird dann das Kurvenfahren und reaktionsschnelle, sichere Bremsen trainiert. Die maximale Teilnehmerzahl für die Motorradkurse liegt bei fünf Schülern. Die Kurse sind schnell ausgebucht. Deshalb lohnt sich eine rechtzeitige Anmeldung zum gewünschten Kurs, da die Frist nach der Ausstellung des Lernfahrausweises bis zur Absolvierung des Kurses mit vier Monaten sehr kurz ist. (pd.) Weitere Infos sowie sämtliche Kursdaten unter www.learnpool.chsowie bei Roger Schoch, Tel. 079 468 16 83, und Stefan Frey, 079 631 77 07.

Jazzkonzert im Hirschen Wettswil

Am 26. Mai, mit der Unicorn-Jazz-Band Ballwil im Kanton Aargau ist Geburtsort der New Orleans Jazzband Unicorn. Eines schönen Sonntagabends Ende 1987 beschlossen Beat Lehmann (tp) und Thomas Grüter (tb) eine Jazzband auf die Beine zu stellen. Zusammen hielten sie die erste Probe und meinten, es töne schon ordentlich gut. Also gingen sie daran, weitere Musiker von ihrer Idee zu begeistern. Bald spielten Edi Winiger (cl) und Othmar Jenni (dr) mit. Stück um Stück wurde eingeübt, bis es dann im Herbst 1988 so weit war: der erste Auftritt. Die Band kann mittlerweile auf über 20 erfolg- und ereignisreiche Jahre und über 440 Auftritte zurückblicken. Sie spielte an Festivals, Firmenanlässen, privaten Ereignissen, Matinées und an Konzertveranstaltungen. Höhepunkte waren sicher die Auftritte in der ältesten Jazz-Kneipe Deutschlands «em Pöötzke» in Düsseldorf, Dixie-Damp-

ferfahrten auf dem Vierwaldstättersee, oder 1995 im Fritzel’s Jazz Pub an der Bourbon Street in New Orleans und auf dem Mississippi-Raddampfer «Natchez», anlässlich einer «Studienreise» nach New Orleans. Die Unicorn Jazz Band pflegt den alten Jazz aus New Orleans und hat Kompositionen von King Oliver, Kid Ory und W.C. Handy in ihrem Programm. Die Musiker sind: Lehmann Beat (tp), Grüter Thomas (tb), Winiger Edi (cl), Eichhorn Rolf (bjo), Stadler Kurt (sous)und Alex Joller (dr). Life-Musik ohne Elektronik, das bieten die Konzerte im Hirschen und zu einem vergnüglichen Abend gehört auch ein Essen à la carte, zusammengestellt von der bekannten HirschenWirtin Brigitte Gubler. Sie nimmt gerne unter 044 700 01 28 Reservationen entgegen. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. (pd.)

Traditionen soll man pflegen! Bereits das zehnte Spanferkelessen wird in Uerzlikon durchgeführt, auch dieses Jahr wieder organisiert von Barbara Eder und Ueli Schneebeli. Hofbesitzer Ueli Schneebeli und seine Helfer scheuen auch dieses Jahr keinen Aufwand, damit sie den Besuchern einen Partyraum mit speziellem Ambiente präsentieren können. «Echt Urig Steirisch» heisst das Motto von «die Jauks» mit Dirndl und Lederhosen. Wenn schon, denn schon! Warum denn in die Ferne schweifen, wenn man in Uerzlikon alles haben kann? «Es hät, solangs hät» heisst es dann ab 18 Uhr. Bereits am frühen Morgen wird eingeheizt, damit jedem hungrigen Festbesucher ein saftiges Stück vom Spanferkel mit knackigen Salaten serviert werden kann. Diverse Grillspezialitäten warten auf Abnehmer, welche keine Lust auf Spanferkel haben. Für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen, sorgt Barbara Eder mit ihrer Crew, bestehend hauptsächlich aus Mitgliedern vom Fanclub «die Jauks». Das Servicepersonal, alle in fesche Dirndl geklei-

«Echt Urig Steirisch» sorgen «die Jauks» ab 20 Uhr für Stimmung. (Bild zvg.) det, sorgt sowohl für das leibliche Wohl als auch für das Auge. Der 2012 gegründete Fanclub mit über 100 Mitgliedern, verwöhnt die Gäste zusätzlich mit einem feinen Kuchenbuffet. Für die Gelegenheit, einen «Zustupf» in die Vereinskasse zu erwirtschaften, sind die Mitglieder den Organisatoren dankbar.

Stimmung mit «die Jauks» ab 20 Uhr Für die richtige Unterhaltung und ordentlich Gaudi sorgen wiederum «die Jauks», die Party-Band aus der Region und Garant für eine tolle Stimmung. Freier Eintritt, Musik, Tanz, gutes Essen, tolle Dirndl und Lederhosen, wo wird das den Besuchern heute noch

geboten? Natürlich in Ueli Schneebelis Scheune in Uerzlikon. Dieses Jahr sind «die Jauks» unter anderem im Restaurant Krone in Hedingen, im Restaurant Rütli in Obfelden und am Steirerfest in Jonen live zu erleben. Auf möglichst viele Gäste in Lederhosen mit Seppelhut oder im farbenfrohen Dirndl hoffen die beiden Organisatoren Ueli und Barbara mit ihren Helfern. Auch dieses Jahr bieten sie wieder einen Gratis-Heimbring-Service im Umkreis von rund 10 km an. Walter Schweizer 10. Spanferkelessen am Samstag, 26. Mai, ab 18 Uhr in der Scheune von Ueli Schneebeli in Uerzlikon. Infos zu den Jauks unter www.jauks.ch.

Neuer ZVV-Ticketshop online Immer mehr Fahrgäste erwerben Tickets für den öffentlichen Verkehr elektronisch. Der neue Online-Ticketshop des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) macht das Ticketkaufen am Computer nun noch einfacher. Seit Kurzem präsentiert sich der Online-Ticketshop des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) in einem neuen Kleid. Er punktet mit zeitgemässem Design und einfacher Nutzerführung. anzeige

Kunden können Abonnemente für den ZVV und das Z-Pass-Gebiet bestellen oder Einzeltickets für die ganze Schweiz kaufen und ausdrucken. Der ZVV-Ticketshop wurde von Grund auf neu konzipiert und gestaltet. Dank der Verknüpfung mit dem ZVV-Kundenkonto können Fahrgäste Tickets noch schneller kaufen oder ihre Abonnemente mit wenigen Klicks verlängern. Das vereinfacht den Zugang zum öffentlichen Verkehr. Der ZVV bietet seinen Kunden aber weiterhin eine breite Palette von Möglichkei-

ten des Ticketkaufs – on- oder offline, selbstbedient oder bedient. Mit dem neuen Ticketshop steht dem ZVV eine ausbaufähige Plattform zur Verfügung: Durch die Anbindung an die nationale öV-Vertriebsplattform Nova ist man für künftige Entwicklungen in der Branche gewappnet. Weiter können ab Ende 2018 ZVV-Abonnemente und künftig auch andere Tickets auf dem Swiss-Pass ausgegeben werden. (pd.) Weiter Infos unter www.zvv.ch/ticketshop.


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 20. Mai 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) Szuzsanna Szabo (Gesang) Dienstag, 22. Mai 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstr. 33

Samstag, 19. Mai 17.30 Eucharistiefeier Pfingstsonntag, 20. Mai 10.00 Feierliche Pfingstmesse/ Eucharistie, deutsch-italienisch Musik: Der Kirchenchor singt die Messe in G-Dur von Giovanni Battista Casali, (1715-1792) Gyöngyver Olah, Orgel 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 20. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan 17.00 Solorezital Sebastian Bohren (Violine) spielt aus den Sonaten und Partiten von J.S. Bach Eintritt frei, Kollekte Freitag, 25. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube

Samstag, 19. Mai Ab 14 Uhr Begegnungsfest rund um die Kirche 19.30 «Jodel begegnet Jazz» – Konzert mit dem Jodlerklub am Albis und der Jazzband Sugus. Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 20. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl. Patrick Baer, Hackbrett, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet Mittwoch, 23. Mai 16.00 Kino in der Zwinglistube: «Toy Story 3» (Unkostenbeitrag: 5.-) 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Kino in der Zwinglistube: «Gottes Werk und Teufels Beitrag» (Apéro, Kollekte) Freitag, 25. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Mai 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Pfr. Jörg Häberli Langnau a.A. An der Orgel/Flügel: Marina Wehrli Freitag, 25. Mai 20.00 Solo Klavier-Konzert in der Kirche mit Casey Crosby

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 22. Mai 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Pfingstsonntag, 20. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi & Einsetzung K. Müller, Orgel 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster unter der Leitung von Kantor D. Schmid– «Der Herr ist mein getreuer Hirt». Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei – Kollekte. Mittwoch, 23. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 24. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Voranzeige: Sonntag, 27. Mai 15.30 Vernissage «Abbild des Herzens» – Ausstellung zur Schriftkunst mit Frau Suishu T. Klopfenstein-Arii Die Vernissage wird musikalisch umrahmt. Ausstellungsdauer vom 27. Mai. bis 24. Juni 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Oberländerchörli Interlaken unter der Leitung von Marie-Theres von Gunten Jodlermesse «Bhüet euch!» Orgel: Wolfgang Sieber Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei – Kollekte

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Mai 10.00 Pfingsten Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Knonau Pfingstsonntag, 20. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zu Pfingsten bei der kath. Kirche im Rüteli, Mettmenstetten, mit allen Pfarrern, Jubiläumspredigt 50 Jahre kath. Gemeinde hier Brassband, anschliessend Mittagessen und Fotoausstellung. Gerne dürfen Sie rote Kleidung tragen. Findet bei jedem Wetter statt Mittwoch, 23. Mai 19.00 Lesekreis bei Esther Breitenmoser

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 20. Mai 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst in Mettmenstetten mit Pfrn. K. Wissmiller Pfr. A. Saporiti, Pfrn. C. Mehl Pfr. A. Fritz, Pfr. T. Maurer Vikar Bächtold Anschliessend gemeinsames Mittagessen, Kaffee und Kuchen

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Samstag, 19. Mai 11.30 und 15.00 und 17.00 Uhr Fiire mit de Chliine an der Feier: 50 Jahre neue katholische Kirche, im Rüteli Sonntag, 20. Mai 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in oder vor der katholischen Kirche Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 20. Mai, Pfingsten 10.00 Konfirmationsgottesdienst Thema: «Danke sagen» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Konfirmiert werden: Bandi Svenja, Brem Mario, De Pretto Chiara, Erbacher Lynn, Kitzinger Luca, Leutert Michèle, Leutert Irene, Loosli Noel, Mathys Larissa, Sidler Andrea, Sidler Mario, Weber Jeanine Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 20. Mai 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Querflöte

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 20. Mai 10.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst zu Pfingsten mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Annina Künzi (Gesang) und Florian Engelhardt (Orgel) Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 19. Mai 044 700 45 45 Freitag, 18. Mai 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Dienstag, 22. Mai 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 24. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 25. Mai 19.30 Vernissage der Bilderausstellung «Once Again» In der Kirche Wettswil

Samstag, 19. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 20. Mai 10.00 Eucharistiefeier zu Pfingsten mit dem MauritiusChor Montag, 21. Mai 10.00 Eucharistiefeier zum Pfingstmontag Mittwoch, 23. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 24. Mai 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Mai 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 20. Mai 11.00 Ökumenisches Pfingstfest in Mettmenstetten kein Gottesdienst in Hausen Donnerstag, 24. Mai 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. Mai - Pfingstfest 11.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer A. Saporiti Diakon M. Kühle-Lemanski Pfarrerin C. Mehl Pfarrer A. Fritz Pfarrer T. Maurer Musik: Band Brassissimo und Angela Bozzola Predigt: Katja Wissmiller, Theologin, Bibelpastorale Arbeitsstelle, Zürich

Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 20. Mai 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Musik: Konstantin Saltykov, Orgel, Olga Nicoud dit Valmond, Sopran

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 18. Mai 19.30 Sternstund – Frauen unter sich Sonntag, 20. Mai 10.00 Pfingst-Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm bis 3. Klasse Mittwoch, 23. Mai 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 20. Mai 9.45 Pfingst-Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 18. Mai Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 20. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) KingsKids Donnerstag, 24. Mai 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag. 20. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. Mai 10.30 Gottesdienst Predigtthema: Auswirkung des Heiligen Geistes auf die Menschheit, Johannes 3, 5–8 Hort/Sonntagsschulen Donnerstag, 24. Mai 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 18. Mai 2018

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Erfolgreiche Expansion in Asien Hawa Sliding Solutions AG: Umsatz 2017 mit Licht und Schatten – auf gutem Kurs Nach der Fusion im vergangenen Jahr ist die Hawa Sliding Solutions AG aus Mettmenstetten auf gutem Kurs, davon ist die Unternehmensleitung überzeugt, auch wenn man in dem bewegten Jahr den Plan beim Umsatz nicht erfüllen konnte. Minus 2,8 % schlugen da zu Buche. Im zurückliegenden Jahr erwirtschaftete die Hawa Sliding Solutions AG einen Umsatz von 68,8 Mio. (2016: 70,6 Mio.) Franken. Das Unternehmen beschäftigt 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit an den Standorten Mettmenstetten und Sirnach in der Schweiz, sowie in den Niederlassungen USA (Dallas), Dubai (UAE), Doha (Qatar) und Singapur. Mit dem Zusammenschluss der beiden grundsolide aufgestellten Schwesterunternehmen Hawa AG und EKU AG zu Beginn des Jahres 2017 ist ein starker globaler Technologie- und Marktführer für Schiebelösungen in Raum und Einrichtung entstanden. Dessen Kunden erhalten nun aus einer Hand die gebündelte Kraft und Kompetenz rund um komfortables Schieben. Die beiden Unternehmen haben unter der Führung von Gregor und Heinz Haab, Söhne der Gründerväter, mit fünf Bereichsleitern der ehemals selbstständigen Unternehmen Hawa AG und EKU AG eine schlagkräftige, gemeinsame Geschäftsleitung etabliert. Diese hat unter anderem das Unternehmen reorganisiert und Kräfte gebündelt.

Konsequente Wachstumsstrategie – neu in Singapur Gleichzeitig hat sich das Unternehmen einer konsequenten Wachstumsstrategie und einer weiteren Erhö-

diesen Massnahmen legt man, wie die Geschäftsleitung betont, den Grundstein für künftiges Wachstum. Produktionsstandorte sind dabei weiterhin Mettmenstetten (Kanton Zürich) und Sirnach (Kanton Thurgau). Ende 2018 werden die Fusionsarbeiten abgeschlossen sein.

Kompromisslos beste Schiebelösungen

Die beiden Cousins Gregor Haab (links), technischer CEO, und Heinz Haab, kaufmännischer CEO, führen die Hawa Sliding Solutions AG in zweiter Generation. (Bild zvg.)

hung des Kundennutzens, unter anderem durch mehr Nähe zum Markt, verschrieben. Eine dieser Wachstumsinitiativen war der Aufbau einer eigenen Niederlassung in Singapur mit dem Namen Hawa Sliding Solutions APAC Pte. Ltd., die im September 2017 mit der Einweihung eines neuartigen «Experience Centers» zum Thema Schieben eröffnete. Dort sind in einem modernen Showroom von der Garderobe über den Wohnbereich, bis zu Küche, Schlafzimmer, Bad und Fassaden alle wichtigen Schiebe- und Trennsysteme aus dem umfangreichen Hawa Sliding Solutions Sortiment zur Inspiration und zum Test installiert. Die regionale Präsenz am asiatischen und pazifischen Markt und der

direktere Kontakt zu den dortigen Partnern tragen offensichtlich bereits Früchte, wie die Zuwachsraten in zweistelligen Prozentwerten in diesem Teil der Welt zeigen. Investiert wurde im vergangenen Jahr aber auch in die Niederlassung in den USA und in den europäischen Markt, der wie in den vergangenen Jahren in der Tendenz eher stagnierte. Ziel all dieser Massnahmen ist eine noch bessere Betreuung und technische Unterstützung von kundenspezifischen Entwicklungen zum Thema Schieben. Die gleiche Handschrift trägt der Aufbau eines noch schlagkräftigeren Verkaufsteams für die Industrie in Deutschland, Österreich und zuhause in der Schweiz. Mit all

Hawa Sliding Solutions AG entwickelt und produziert seit über 50 Jahren Schiebelösungen für die kreative Möbel- und Baukultur. Das Unternehmen hat sich als weltweit führender Premium-Anbieter von Schiebebeschlägen in den Bereichen Einrichtung, Raumtrennung, Ladenfronten und Fassaden mit Schiebebeschlagsystemen bis 500 kg am Bau einen guten Namen gemacht. Die bisherige Schwestergesellschaft EKU AG agierte seit 1992 bis Ende 2016 im Schiebebeschlägemarkt. Sie ist mit innovativen Lösungen im Innenausbau und in der Möbelfertigung mit Beschlagtechnik für Schiebetüren bis 100 kg international bekannt geworden. Hawa Sliding Solutions bringt die anerkannten Kompetenzen dieser beiden Unternehmen zusammen und ist künftig allumfassend der neue internationale Spezialist und Marktführer mit inspirierenden Schiebelösungen am Bau, im Bau und am Möbel. Die einzigartige Sortimentsbreite und -tiefe soll das internationale Wachstum des Schweizer Premiumanbieters für Schiebelösungen nachhaltig sichern und seine Rolle als Impulsgeber und Trendsetter mit innovativen und überlegenen Lösungen für anspruchsvolle Architekten, Designer, Verarbeiter und Handelspartner weiter festigen. 85 % der ausnahmslos in der Schweiz hergestellten Produkte

gehen in 70 Länder der Welt. Mehr als 350 nationale und regionale Patente in diesen Vertriebsmärkten auf allen Kontinenten zeigen eindrucksvoll, dass Hawa Sliding Solutions als Global Player am Markt erfolgreich agiert.

Gemeinsam mit den Geschäftspartnern mehr erreichen Für die vollständige Integration der beiden Unternehmen und der Marken lässt man sich Zeit bis Ende 2018 und schafft so für alle Beteiligten, für die Mitarbeiter und die Kunden, einen reibungslos harmonischen Übergang. «Ziel ist es, die Innovationskraft mit den umgesetzten Synergieeffekten deutlich zu steigern und den Kunden ein noch umfassenderes Lösungsangebot in Sachen Schieben zu bieten», sagt CEO Gregor Haab. Heinz Haab ergänzt: «Wenn wir gemeinsam mehr erreichen wollen, denken wir immer auch an unsere Partner im Handel, in der Industrie, an die Tischler, Schreiner, Innenausbauer und Architekten. Ihren Nutzen zu erhöhen ist und bleibt unsere vornehmste Aufgabe. Mit inspirierenden Lösungen machen wir sie erfolgreich. Jetzt erhalten sie zudem alle Produkte aus einer Hand, das vereinfacht sicher vieles.»

Beste Materialien und Technologien für höchste Ansprüche Beste Materialien und Technologien für höchste Ansprüche, dafür stehen die Produktmarken Hawa und EKU auch in Zukunft. Innovative Technologien machen die Montage von Hawaund EKU-Schiebetürsystemen einfach und ermöglichen die individuelle Berücksichtigung von vielen Kundenwünschen. Jahrzehntelange Erfahrung und strengste Qualitätssicherung sorgen für Langlebigkeit. (pd.)

Das Volvo-Wochenende Neue Lebensqualität bleibt in Ottenbach und Wohnfühlgewicht erreicht

Preisübergabe von der Expo Obfelden

ParaMediForm: Christine Villiger hat 14,4 kg abgenommen

Gewinnerin Joyce Brun-Doling darf ihren Preis aus den Händen von Albin Herzog (links) und Mathias Kamm in Empfang nehmen. (Bild kb.)

«Nachdem ich immer mehr Angst davor hatte zuzunehmen, ass ich schlussendlich immer weniger», verrät Christine Villiger aus Oberwil-Lieli. «Etwas konnte nicht stimmen, denn das Gewicht ging stetig hoch. Eine Diät kam für mich auf keinen Fall in Frage. Ich war überzeugt, dass einzig eine ganzheitliche Ernährungsumstellung der richtige Weg ist, der mich langfristig weiterbringt. Und tatsächlich konnte ich schon von Anfang an viel mehr essen als zuvor. Sogar ohne schlechtes Gewissen, ohne Verzicht und ohne Verbote! Dank individueller Stoffwechselanalyse wusste ich sehr schnell, welche Mengen der verschiedenen Lebensmittelgruppen und zu welcher Zeit mir was gut tut, damit mein Stoffwechsel optimal funktioniert. Genauso auch, was ich von meinem Typ her eher meiden soll und trotzdem ab und zu geniessen darf. Erstaunlich ist, dass ich seither auch keine Heisshungerattacken mehr habe und plötzlich auf Süsses verzichten kann. Ich lernte mich und meinen Körper immer besser kennen und fing an, mich noch mehr mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. Da die Zwischenmahlzeiten von meinem Typ her sehr wichtig sind, lernte ich diese gut einzuplanen. Deshalb war ich froh, wenn mich meine Mitarbeiterin ab und zu ermahnte, wenn ich mich mal wieder vergessen und nur ans Arbeiten gedacht hatte. Das Wertvollste ist für mich, dass ich das Programm von ParaMediForm

«Alle fliegen hin!» – Das Motto der Gewerbeausstellung Obfelden zieht sich für Joyce Brun-Doling aus Ottenbach – leicht abgeändert – weiter in die Länge: Im Wettbewerb der Volvo-Garage Albin Herzog AG, Ottenbach, gewann anzeige

sie den ersten Preis – ein Wochenende mit dem neuen Volvo CX40. Am Mittwoch durfte die glückliche Gewinnerin ihren Preis in Empfang nehmen. Und damit fährt sie nun eben hin, in das Volvo-Wochenende. (kb.)

Christine Villiger, vorher ...

... und nachher. (Bilder zvg.)

in den Familienspeiseplan integrieren kann und ich nicht noch separat für mich zu kochen brauche. Nebst meinem täglichen Arbeitspensum, wo ich so schon überdurchschnittlich engagiert bin, könnte ich nicht noch zusätzliche Zeit investieren. All diese Erfahrungen bringen mir sogar auf unserem Biobauernhof mit eigenem Hofladen einen Nutzen, da ich nun meine Kunden noch besser beraten kann.»

Heute glücklicher und zufriedener «Die wöchentlichen Beratungsgespräche waren sehr wichtig für mich. Ich

ging jedes Mal neu motiviert nach Hause, konnte dranbleiben und hatte auch nie das Gefühl zu leiden oder verzichten zu müssen. Durch die ganzheitliche Begleitung von Sonja Humbel konnte sie mich sogar mit einem Coaching unterstützen, so dass ich seither allgemein mehr Gelassenheit erfahre. Ich bin sehr dankbar dafür, da sich dadurch zusätzlich meine Lebensqualität in jeder Hinsicht verbessert hat. So konnte ich schlussendlich in verschiedensten Bereichen sehr schnell meinen Erfolg bzw. Veränderungen sehen und spüren, so dass ich heute glücklicher und zufriedener bin. Nebst meinem Wohlfühlgewicht, das ich tatsächlich halten kann und den genannten positiven Veränderungen besitze ich heute ein anderes Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und kann mit einer anderen inneren Stärke auftreten. Gleichzeitig bin ich in jeder Hinsicht viel leistungsfähiger geworden, was sich zusätzlich bei all meinen sportlichen Aktivitäten und in der Beweglichkeit positiv auswirkt. Ich bin überzeugt, dass ich mich weiterhin so ernähren werde, denn die Gewissheit ist da, dass ich mein Gewicht so langfristig halten kann. Deshalb kann ich jedem eine ganzheitliche Ernährungsumstellung bei Sonja Humbel mit dem System von ParaMediForm empfehlen.» (pd.) ParaMediForm Sonja Humbel, Seewadelstrasse 24, Affoltern, Telefon 043 817 16 61, affoltern@paramediform.ch, www.paramediform.ch.


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Veranstaltungen

«Meine Augen hören»

Freitag, 18. Mai 2018

«Once Again» in der Kirche Wettswil

Lesung mit einer Gehörlosen, am 8. Juni

Bilderausstellung von Zineb Abousalama und Hermann Brodhag

Lesung mit Corinne Parrat, am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr, in der Bibliothek Wettswil.

In den kirchlichen Räumen in Wettswil wird die Bilderausstellung «Once Again» zu sehen sein. Es werden Bilder der Künstlerin Zineb Abousalama und des Künstlers Hermann Brodhag ausgestellt. Vernissage ist am Freitag, 25. Mai.

Corinne Parrat ist gehörlos, seit sie im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung erkrankte. Ihre gesamte Schulzeit verbrachte sie in einem Internat. Dort lernte sie vor allem von den Lippen abzulesen und zu sprechen. Erst nach ihrem 15. Lebensjahr lernte sie die Gebärdensprache. Für sie erschloss sich damit eine neue Welt. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung wurde sie 2009 zur ersten «Miss Handicap» der Schweiz gewählt. In dieser Rolle agierte sie als Botschafterin für Menschen mit Beeinträchtigungen, hielt zahlreiche Referate in Firmen und Schulen und hatte öffentliche Auftritte in Fernsehen und Printmedien. Unzählige Kommunikationsbarrieren im Alltag, ein Leben im Internat, das Verbot, die Gebärdensprache zu benutzen, und der Mut zu kämpfen.

Brücken bauen, für Menschen mit Beeinträchtigungen Das alles gehört zum Leben von Corinne Parrat. Mit ihrem autobiografischen Buch «Meine Augen hören» möchte sie die hörende Gesellschaft aufrütteln und das Bewusstsein für Menschen mit Beeinträchtigungen schärfen. Sie hat ihre eigene Identität als Gehörlose gefunden, wie sie selbst sagt. Heute arbeitet sie als Controllerin, kommuniziert gern mit Freunden und spielt Theater. Das Buch hat sie auch geschrieben, um Brücken zu bauen, zwischen gehörlosen und hörenden Menschen. Corinne Parrat wird einzelne Passagen aus ihrem Buch «Meine Augen hören» vorlesen. Sie wird von einer Gehörlosen-Dolmetscherin begleitet und freut sich auf spannende Gespräche und Fragen. Eine ideale Gelegenheit auch für

Corinne Parrat ist Botschafterin für Menschen mit Beeinträchtigungen. (Bild zvg.)

Schulkinder und Jugendliche, mehr über die Schwierigkeiten und Herausforderungen im Leben einer Gehörlosen zu erfahren.

Lesebänke in Wettswil, ab Mitte Juni Ab Mitte Juni richtet die Bibliothek wieder drei gemütliche Lesebänke in der Umgebung von Wettswil ein. Neben jeder Bank steht eine Box mit einer Auswahl an Büchern und Zeitschriften für jedes Alter. Sie laden zum Schmökern und Lesen ein. Die Lesebänke sind an folgenden Standorten zu finden: in der Filderen beim Aussichtspunkt auf den Muniweiher, im Berimoos und am Waldrand in der Nähe des Friedhofs. Das Sortiment wird regelmässig von den Mitarbeiterinnen der Bibliothek überprüft und aktualisiert. Die Bibliothek Wettswil wünscht den Nutzerinnen und Nutzern viel Spass beim Eintauchen in Geschichten, beim Verweilen auf der Lesebank und beim Wiederkommen und Weiterlesen. Karin Auf der Maur

Zineb Abousalama wurde 1973 in Tangier, Marokko, geboren. Sie besuchte die Spanische Internationale Schule und zeigte schon früh ein starkes Interesse an der Kunst, war fasziniert von Farben, Formen und Design. Später studierte sie Kunst an der Facultat de Bellas Artes an der Universität von Granada. Danach ging sie nach London und widmete sich mehr zeitgenössischen Kunstformen im Bereich Digital Art und Graphic Design. Zineb Abousalama malt hauptsächlich mit Ölfarben und arbeitet ab und zu auch mit Mischtechniken. Ihre Gemälde sind bildhaft, inspiriert von Fotos, die sie dann auf ihre eigene, künstlerische Weise umsetzt. Sie selbst fühlt sich den Malern Matisse und Munch besonders nahe, schätzt aber auch zeitgenössische Künstler wie Peter Doig. Die Künstlerin ist verheiratet, Mutter von zwei kleinen Kindern und lebt in der Nähe von Zürich. Nach einer langen Schaffenspause begann sie erneut mit der Malerei, da ihre Kinder nun schon etwas älter sind. Der Titel der Ausstellung «Once Again» hat von daher einen biografischen Bezug zur Künstlerin.

Zineb Abousalama.

Bilderausstellung unter dem Motto «Once Again». (Bilder zvg.) Hermann Brodhag lebte von 1922 bis 2017 und war wohnhaft in Uitikon-Waldegg. Er wollte ursprünglich Grafiker werden und absolvierte die Kunstgewerbeschule in St. Gallen. Aufgrund der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Zeiten verfolgte er diesen Weg nicht weiter, sondern wurde Kaufmann, später mit eigenem Geschäft. Seine grosse Leidenschaft blieb jedoch die Kunst: die Musik (er spielte sehr gut Klavier) und die Malerei. Hermann Brodhag malte vor allem in Öl, es sind stimmungsvolle Bilder, vielfach Landschaftsbilder aus der Provence oder Toscana. Seine Bilder schaffen eine besondere Atmosphäre. Intensiv leuchtet das Licht der südlichen

Hermann Brodhag.

Landschaften. Dem Gelb, Orange und Rot stellte er komplementäre Blauund Grüntöne gegenüber. Hermann Brodhag schätzte die Anregungen von Künstlerfreunden und war mit Fredy Sigg, berühmt geworden durch seine Cartoons, befreundet. Mit ihm und weiteren Künstlern hatte er ein Atelier. «Once Again» ist auch als Hommage an den Künstler Hermann Brodhag zu verstehen, als Feier der leuchtenden Farben und der Schönheit, die er in seinen Bildern hinterliess. (mvo) Bilderausstellung «Once Again», Vernissage am Freitag, 25. Mai, um 19.30 Uhr in der Kirche Wettswil. Danach ist die Ausstellung zu Bürozeiten sowie vor und nach den Gottesdiensten geöffnet.

Hausemer Grosseltern erzählen

Zum ersten Schweizerischen Vorlesetag, am 23. Mai

Ausgefeilte Körpersprache

Peter Shub bittet zur Lachtherapie Das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance, Nachahmung – alles passt, alles sitzt – sparsam und punktgenau. Peter Shub, am 26. Mai in Hausen. Lange Zeit spricht er nur durch seinen Körper; lässt sich von einer Leine ziehen, an der kein Hund ist, hängt als Kleiderbügel in einem Mantel an der Garderobe, er verlängert seinen Arm endlos, oder rückt den schiefen Hals wieder gerade, bevor er sich an einem

Die Garderobe kann zur tödlichen Falle werden. (Bild zvg.)

Kamerastativ zu schaffen macht, das scheinbar laufen kann. Peter Shub wurde in Philadelphia geboren, und erlebte damals auf der Strasse einen Zauberer und war fasziniert. Nach abgeschlossenem Studium packte er die Koffer und landete in Europa, genauer gesagt in Paris und besuchte dort eine Schauspielschule. Eigentlich wollte er ein ernsthafter Schauspieler werden, aber wenn er auf der Bühne stand, lachten die Leute, so dass er mit der Zeit verstand, was seine Stärke ist. Im Stück «Für Garderobe keine Haftung» spielt Shub seine Stärken voll aus. Subtil und voller Fantasie spielt er diverse Figuren; das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance, Nachahmung – alles passt, alles sitzt – sparsam und punktgenau. Man hat Spass an diesem Clown Peter Shub, der mit winzigsten Details vorführt, wie Freude, Missgunst oder falsche Fährten entstehen. – er spricht, er singt, er rezitiert Gedichte, erzählt aus seinem Leben und spielt mit der Kunst der Aussparungen. So bittet der mehrfach preisgekrönte Clown und Mime zur Zwerchfell erschütternden Lachtherapie. (san) Samstag, 26. Mai, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kasse und Kulturbar sind ab 19.30 Uhr geöffnet. www.petershub.de.

Hausemer Grosseltern – von links: Marco Schwinger, Marlise Santiago, Urs Glenck, Martin Elmiger, Ursula Kreidler und Ruedi Holliger – lesen Geschichten vor. (Bild zvg.) Am 23. Mai wird der erste Schweizerische Vorlesetag aus der Taufe gehoben, initiiert durch das Sikjm (Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien). Alle, die Freude haben am Erzählen, sind eingeladen, an diesem besonderen Tag Kindern und Jugendlichen Geschichten zu erzählen. Ob aus Roman, Krimi, Comic, Bilderbuch oder freier Fantasie – es spielt keine Rolle. Hauptsache, möglichst viele junge Menschen kommen in den Genuss einer liebevoll und spannend erzählten Geschichte.

Es gibt kaum etwas Schöneres, als in geborgener Atmosphäre einer Stimme zu lauschen und sich in eine Fantasiewelt geleiten zu lassen. Geschichten lesen, hören oder erzählen fördert Fantasie, Wortschatz und sprachliche Ausdrucksfähigkeit, und dies nicht nur bei Kindern. Geschichten brauchen Zeit und Konzentration, eine ruhige Umgebung und friedvolle Stimmung – eine Seltenheit in der heutigen hektischen Zeit. Regelmässiges Vorlesen fördert die spätere Lesefreude und öffnet sachte das goldene Tor zur unendlich grossen Bücherwelt. anzeige

Erster Vorlesetag in der Bibliothek Stallikon Am Mittwoch, 23. Mai, findet der erste Schweizer Vorlesetag statt – auch in der Bibliothek Stallikon. Alle Kinder ab dem Kindergartenalter sind herzlich zum Vorlesetag eingeladen. Von 15 bis 17 Uhr erwartet sie ein bunter Nachmittag voller lustiger Geschichten und Märchen. Das Team freut sich auf eine rege Teilnahme. Für Getränke und Guetzli ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. (pd.)

In der kleinen, feinen Bibliothek Hausen erwarten fünf besondere Geschichtenerzähler und -erzählerinnen ein möglichst zahlreiches, junges Publikum. Dazu gibt es lüpfige Handörgeli-Musik und genügend Platz zum Herumhüpfen. Auch ein Zvieri wird nicht fehlen. Alle Kinder ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen zu einem unvergesslichen Geschichten-Nachmittag. Sofort weitersagen und kommen! (sfb) Mittwoch, 23. Mai, 14.30 bis 16.30 Uhr, Bibliothek Hausen, bibliothek@hausen.zh.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 18. Mai 2018

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Dem «Mythos Piaf» auf den Grund gehen Chansons, Zeitdokumente und Lieder von Zeitgenossen im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Arracher son âme – ein EdithPiaf-Portrait mit bekannten und unbekannteren Chansons von Piafs Wegbegleitern und Liebhabern – und natürlich von ihr selbst – in eigenwilligen Arrangements. Es mangelt im 20. Jahrhundert nicht an weiblichen Ikonen des französischen Chansons. Trotzdem bleibt Edith Piaf eine herausragende Figur, die mit nichts und niemandem zu vergleichen ist. Ihre unverwechselbare Stimme und ihre Bühnenpräsenz sind sicher Gründe dafür, erklären aber den «Mythos Piaf» nur unzureichend. Denn ohne das Drama ihres Lebens, das schon fast beispielhaft für den schmalen Grat zwischen Triumph und Absturz stehen kann, ist ihr Wirken und ihre Popularität auch über ihren 100. Geburtstag hinaus nicht zu begreifen.

Von links: Simone Keller (Klavier), Philipp Bartels (Lesung), Rea Kost (Gesang) und Niklaus Kost (Gesang, Kontrabass). (Bild zvg.) Von ihrer Geburt auf einem Regenmantel über ihre Kindheit im Bordell und die Jugendjahre an der Seite ihres Vaters von Zirkus zu Zirkus ziehend – schon das wäre Stoff genug für

Hingebungsvolle Interpretationskunst

Sebastian Bohren spielt in Aeugst In Aeugst ist er seit vielen Jahren bestens bekannt, der Geiger Sebastian Bohren, der eine internationale Karriere als Solist und Kammermusiker verfolgt. Am Pfingstsonntag, 20. Mai, gibt er ein anspruchsvolles Solokonzert in der reformierten Kirche Aeugst. Auf dem Programm stehen ausschliesslich Werke für Violine solo von Johann Sebastian Bach. Sebastian Bohren widmet sich in einem langfristigen Aufnahme-Projekt dessen Sonaten und Partiten BWV 1001 bis 1006. In Aeugst erklingt zwischen der 1. Sonate in g-Moll BWV 1001 und der 2. Sonate a-Moll BWV 1003 die grosse Partita II in d-Moll BWV 1004 mit der berühmten Chaconne. Über ein Konzert in Berlin, am 16. März, schrieb ein Kritiker:

Geiger Sebastian Bohren. (Bild zvg.) «Eine seltene Lehrstunde an hingebungsvoller und individuell mutiger Interpretationskunst. Exzeptionell!» Violinenkonzert am Pfingstsonntag, 20. Mai, 17 Uhr, reformierte Kirche Aeugst. Eintritt frei, Kollekte.

Eltern-Kind-Singen und -Musizieren

einen Roman. Und ähnlich geht es auch weiter: die ungewollte Schwangerschaft mit 17, der Tod der noch nicht zweijährigen Tochter, 1935 der Aufstieg aus der Gosse und erste

Schallplattenaufnahmen. Dann die kometenhafte Karriere, in der sie in kurzer Zeit die grössten Konzertsäle der Welt erobert. Bei einem Flugzeugabsturz kommt ihr Geliebter, der Boxer Marcel Cerdan, ums Leben. Es folgen Abstürze, Autounfälle, Morphium- und Alkoholsucht, zahllose Entgiftungen und Zusammenbrüche, aber auch die der Krankheit abgetrotzten Triumphe, mit denen sie 1960/61 das Pariser Olympia fast im Alleingang rettet mit unglaublichen sechzig Vorstellungen en suite. Mythos und Wahrheit sind kaum zu trennen – und noch ihr Tod ist von der «Arbeit am Mythos» geprägt. Weil für Edith Piaf kein anderer Ort als Paris zum Sterben infrage gekommen wäre, sie aber über 900 Kilometer südlich verstorben ist, gerät der Leichentransport zu einem Abenteuer, an dessen Ende ein gefälschter, in Paris ausgestellter Totenschein steht. Der Erzbischof von Paris verbot ein katholi-

sches Begräbnis mit dem Hinweis auf ihre Lebensweise in öffentlicher Sünde. Auf ihrem Grab im Pariser Friedhof Père Lachaise liegen seit über fünfzig Jahren täglich immer wieder Blumen. Das Kollektiv «eigenlaut & leise» versucht, sich im Piaf-Portrait «arracher son âme» an ihr Leben und ihre Lieder anzunähern. Neben ihren Chansons und Zeitdokumenten – Interviews und Briefe – werden ausserdem Lieder ihrer Zeitgenossen erklingen, deren Freundin, Förderin und Geliebte sie war. «Le seul mot qui puisse remplacer le mot Paris c’est le mot Piaf.» (Marlene Dietrich, Piafs Trauzeugin der ersten Ehe.) «Arracher son âme» am Samstag, 26. Mai, Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10, Affoltern. Beginn 20.15 Uhr, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Eintritt 30 / 15 Franken. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger 044 762 42 42 Reservation: www.kulturaffolter.ch.

Klangreise der Emotionen

Klavierkonzert mit Casey Crosby in Bonstetten Als «eine Zeitreise voller warmer Melancholie» beschreiben Kritiker die Musik von Casey Crosby. Der in der Schweiz lebende amerikanische Pianist und Komponist spielt am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Casey Crosby wuchs als Sohn eines Baptistenpfarrers im ländlichen Upstate New York (USA) mit Gospelmusik auf. Im Alter von 10 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft und sein Talent für Klavier. Nach der Schule besuchte er den einmal wöchentlich stattfindenden Klavierunterricht, welcher damals noch 50 Cents pro Lektion kostete. Mit seinem Können beeindruckte er schon bald die Kirchgänger der Kirche seines Vaters. Schnell war für ihn klar, dass Musik sein Beruf werden sollte. Bereits während des Studiums – Klavier, Orgel, Musikpädagogik und

und mit verschiedenen Musikgrössen auf der ganzen Welt. Heute konzentriert sich Crosby in erster Linie auf seine Solokarriere als Pianist und die Aufnahme seines neuen Albums «November», welches voraussichtlich im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen sollte. Aufgewachsen in einer Gospelkirche, ausgebildet als klassischer Pianist, beeinflusst von Pianogrössen wie George Winston, Billy Joel und Bruce Hornsby, hat Crosby seine eigene Stilrichtung entwickelt, die sich schwer beschreiben lässt: Zwischen New Age, Rural Folk Piano, Jazz, Blues, Gospel, R’n’B aber auch Klassik und Pop nimmt Crosby die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise voller Erinnerungen und Emotionen. (pd.)

Klavier-Virtuose Casey Crosby. (Bild zvg.) Komposition – lebte Crosby von der Musik. Neben seiner Karriere als Solopianist war er bei verschiedenen Plattenlabels unter Vertrag und spielte für

Klavierkonzert von Casey Crosby am Freitag, 25. Mai, 20 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten. Tickets für 20 Franken im Vorverkauf oder für 25 Franken an der Abendkasse. Mehr Infos: www.caseycrosbypianist.com/mai25.

Seit Jahrzehnten auf der Bühne

Semesterkurs der Musikschule Knonauer Amt Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte Ab Ende August bietet die Musikschule Knonauer Amt wieder den beliebten Kurs für Eltern oder Grosseltern mit Kleinkindern an. Der Kurs bietet Kleinkindern und ihren Eltern einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. Es werden alte Kinderlieder aufgefrischt, neue Lieder, Fingerversli, Sprüchli und einfache Tänzchen gelernt. Dabei werden alle Sinne angesprochen und die Kinder in ihrer gesamten Entwicklung gefördert. Angesprochen sind Kinder von anderhalb bis vier Jahren zusammen mit Mutter, Vater, Grossmutter, Grossva-

ter, Gotti oder Götti. Der Kurs findet jeweils am Donnerstagvormittag im Saal der Musikschule Knonauer Amt im OVA Obstgartenstrasse 1, in Affoltern statt. Er dauert ein Semester (Herbstsemester) von Ende August bis Ende Januar; ca. 18 Lektionen. Semesterbeginn ist der Donnerstag, 30. August. Die Kursleitung hat Antoinette Horat, dipl. Musikerin und Violinlehrerin an der Musikschule Knonauer Amt. (pd.) Eltern-Kind-Singen und -Musizieren, ab 30. August bis Ende Januar. Kurskosten 168 Franken. Anmelden bis 31. Mai. Musikschule Knonauer Amt, Sekretariat, Telefon 044 761 99 11, sekretariat@mska.ch.

«Pagare insieme» Im Programm «Knapp neben dem Puls der Zeit» treten Marco und Marius (Tenor), Niklaus und Peter (Bariton), Dani (von Tenor bis Bass, Human Drums) auf. Kaum zu glauben, aber es sind über 20 Jahre vergangen, seit die fünf Pagare-Jungs der A-cappella-Band ihrem Probekeller entstiegen sind, um die Herzen und Bühnen der Deutschschweiz zu erobern. Und sie setzen weiterhin auf das, was sie am besten können: Dem Publikum neue musikalische Geschichten aus ihrem Leben erzählen. Wer auf dieser Achterbahnfahrt voll von halsbrecherischen Modulationen, Improvisationen, Tanzeinlagen und Wortschwällen mit den fünf Energiebündeln mithalten will, dessen Puls wird an der Zeit vorbeirasen müssen. Heute Freitag, 18. Mai. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag Gemeinsam mit Kleinkindern singen und musizieren. (Bild zvg.)

Das «LaMarotte Swingtett» ist eine der letzten Swingbands mit permanenter

Das LaMarotte Swingtett swingt wie eh und je vor grossem Publikum. (Bild zvg.) Residenz in der Schweiz! Als Hausband des Kellertheaters LaMarotte in Affoltern unterhält das Sextett ein treues und in den letzten Jahren wieder wachsendes Stammpublikum mit jährlich mindestens vier jeweils komplett neu gestalteten Abendprogrammen. Posaunist und Bandgründer Marcello Rosenberger muss selber staunen: «Das ziehen wir jetzt seit 17 Jahren durch. Uns wird es dabei nie lang-

weilig – und so lange wir Full House haben, machen wir auch weiter so». Und dies immer treu dem Motto: «Easy listening» oder auf Deutsch: Da weiss man, was man hat …! (pz) Donnerstag, 24. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservationen für beide Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


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Veranstaltungen

Freitag, 18. Mai 2018

Vernetzen – persönlich, Spannende Anlässe in der Natur, betrieblich und regional für Kinder

Offene Tür im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil Der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt lädt ein Auch in diesem Jahr führt der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU) wieder mehrere Anlässe für Kinder durch. Am 26. Mai werden seltene Amphibien und Uferschwalben besucht, am 16. Juni gehts zu den Bienen.

Kontakte mit Menschen aus der Umgebung bereichern den Alltag. (Bild zvg.)

Am Samstag, 26. Mai, öffnet das Wohnhuus für jüngere Körperbehinderte Meilihof in Ebertswil erneut seine Türen. Es gibt vieles zu entdecken und zu erleben. Und für magische Momente sorgt der Zauberer Thomas Antosi. Das Wohnhuus Meilihof bietet 22 Menschen, die aufgrund einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung nicht mehr selbstständig wohnen können, ein Zuhause. Sowohl die Architektur als auch das Betreuungs- und Beschäftigungskonzept setzen auf soziale Integration und lokale Vernetzung. Am Tag der offenen Tür am 26. Mai haben die Besucher von 11 bis 17 Uhr die Gelegenheit, einen Einblick in die Institution Meilihof zu erhalten und viele spannende Informationen zur Stiftung «Wohnraum für jüngere Behinderte Wfjb» zu bekommen. Für die Besucherinnen und Besucher besteht die Möglichkeit, auf einem Rundgang sowohl den Wohnbereich, den Ökonomiebereich und die grosszügigen Beschäftigungsräume, wo die diversen Meilihof-Geschenkartikel ent-

stehen, kennenzulernen. Ein Verkaufsstand bietet viele dieser schönen und auch feinen Produkte zum Verkauf an. Neben den informativen Hausführungen sind Köstlichkeiten aus der Küche im Angebot. Zudem gibt es einen Flohmarktstand. Der Erlös der verkauften Artikel wird zu Gunsten von Ausflügen für die Meilihof-Bewohner verwendet. Am Hilfsmittel-Stand werden den Besucherinnen und Besuchern diverse Hilfsmittel erklärt und sie haben die Möglichkeit, diese auch auszuprobieren, um so selber zu erfahren, was es heisst, mit Einschränkungen zu leben. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Lindenörgeler aus Mettmenstetten und für magische Momente der Zauberer Thomas Antosi. Persönliche Kontakte mit Menschen aus der Umgebung bereichern den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner und sind gleichzeitig die beste Basis für die lokale Vernetzung des Wohnhauses. In diesem Sinne freuen sich alle vom Wohnhuus Meilihof Ebertswil auf zahlreiche Besucher. (pd.) Tag der offenen Tür im Wohnhuus Meilihof, Ebertswil am 26. Mai ab 11 Uhr. www.meilihof.ch.

Einmal die Grenzen gemütlich ausloten

Ottenbacher Grenzumgang am 26. Mai

Die Anlässe werden in Zusammenarbeit mit dem Familienclub Stallikon sowie mit dem Familienclub Wettswil-Bonstetten angeboten, stehen allen Kindern im Alter ab sechs Jahren offen und sind gratis. Bei kleinen Kindern kann gerne ein Elternteil mit dabeisein. Aber Achtung: Die Platzzahl ist beschränkt; Anmelden kann man sich jeweils bis am Mittwoch vor dem Anlass. Der Kinderclub freut sich, wenn möglichst viele Kinder aus dem Säuliamt mit dabei sind. Am Samstag, 26. Mai, abends, geht es zu den seltenen Amphibien und Uferschwalben in einer Kiesgrube zwischen Obfelden und Ottenbach. Kleine bis mittelgrosse Naturfreunde sollten diese Gelegenheit keinesfalls verpassen. Treffpunkt ist um 18.50

Ob bei den Schwalben oder bei den Bienen: Es gibt stets viel zu entdecken im Freien. (Bild zvg.) Uhr in Obfelden, Schluss ist um 21.50 Uhr. Mit dabei ist auch der bekannte Amphibienspezialist Harald Cigler aus Affoltern. Die Kinder beobachten an diesem Frühlingsabend seltene Gelbbauchunken aus nächster Nähe, hören den knallgrünen und ebenfalls seltenen Laubfröschen zu und erfahren einiges über die vielen Uferschwalben, die in der Kiesgrube ihre Nester gegraben haben. Für diese Veranstaltung sind noch Plätze frei, Eine Anmeldung bis 23. Mai ist erwünscht. Am Samstag, 16. Juni, morgens, besucht der

Kinderclub einen Imkerhof in Knonau. Die Besucherinnen und Besucher finden heraus, wie die fleissigen Bienen leben und wie Honig gemacht wird. Wer will, kann einen Schutzanzug anziehen und die Waben von ganz nah betrachten. Es sind noch wenige Plätze frei, eine Anmeldung bis 13. Juni ist erwünscht. (pd.) Weitere Infos auf: www.naturnetz-unteramt.net/kinderclub oder bei Stefan Bachmann, Telefon: 078 740 50 51, sbachmann@naturnetzunteramt.net.

Ein Abendspaziergang im Maschwander Ried

Mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) Das Festival der Natur ist ein gesamtschweizerischer Anlass, getragender von BirdLife Schweiz, Pro Natura, WWF und weiteren Naturschutzorganisationen. Der Nvba bietet Interessierten die Möglichkeit, am Wochenende vom 25. bis 27. Mai dabei zu sein. Mittels vielfältiger Veranstaltungen sollen die Schönheiten und die Geheimnisse der Natur breiten Bevölkerungskreisen nähergebracht werden. Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) organisiert am Abend des 25. Mai eine Exkursion ins Maschwander Ried. Dieses für die Schweiz einmalige, ausgedehnte Riedgebiet ist ein Inventargebiet der schützenswerten Landschaften des Bundes (BLN) und stellt ein wichtiges Refugium für viele selten gewordene Pflanzen- und Tierarten dar.

Einmalige Riedlandschaft Auf einem Rundgang durch das Gebiet können Teilnehmende die besondere Stimmung aufnehmen und beobach-

Das Maschwander Ried ist ein im Bundesinventar geschütztes Gebiet. (zvg.) ten, was sich im Ried bewegt. Den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden die Vögel und ihre Stimmen. Daneben kann auch einiges über die Geschichte dieser einmaligen Naturlandschaft und über die Lebensweise und -bedürfnisse seiner Bewohner erfahren werden. Es werden auch Nutzungskonflikte zur Sprache kommen. Der Rundgang dauert rund zwei bis zweieinhalb Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Deshalb ist es empfehlenswert, wetterfeste Kleidung zu tragen. Wer hat, nimmt einen Feld-

stecher mit. Erfahrene Exkursionsleiter werden bei den Beobachtungen helfend unterstützen und Fragen beantworten. Der Nvba freut sich auf viele Naturinteressierte – auch Nichtmitglieder sind willkommen – und hofft auf spannende Beobachtungen. (pd.) 25. Mai: Treffpunkt Affoltern: 18.30 Uhr, Vereinslokal Nvba, Giessenstrasse 18 (Bildung von Fahrgemeinschaften). Treffpunkt Maschwanden: 19 Uhr, Parkplatz nach der Lorzebrücke Richtung Bützen, auf der rechten Seite.

Das blaue Wunder erleben

Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal, am 19. Mai Grenzerfahrungen: Einmal rund um Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Neuzugezogene und Alteingesessene sollen Ottenbach und seine Grenzen kennenlernen. Die Gemeinde lädt deshalb die Bevölkerung am Samstag, 26. Mai, zum Grenzumgang ein. Karel Gott sang einmal: «Einmal um die ganze Welt», die Ottenbacher Einwohner begnügen sich mit einmal um die ganze Gemeinde. Eine ganz besondere Grenzerfahrung verspricht der Flyer des Ottenbacher Gemeinderates. Am Samstag, 26. Mai wird deshalb die Bevölkerung zu einem gemeinsamen Dorfrundgang eingeladen. Der Grenzumgang bietet Gelegenheit, das schö-

ne Dorf Ottenbach aus verschiedenen Perspektiven zu erkunden. Der begleitete Rundgang für die gesamte Grenzstrecke beginnt um 13.45 Uhr beim Pontonierhaus. Wer sich nicht den gesamten Rundgang zutraut, kann an der Zwillikerstrasse zu einer begleiteten Teiletappe starten oder auch einen Abschnitt im Pferdewagen zurücklegen. Anschliessend können bei einem fröhlichen Grillfest die Grenzerfahrungen ausgetauscht werden. Die Gemeinde Ottenbach, Ottenbach60plus, der Pontonier-Fahrverein sowie der Männerturnverein freuen sich, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner auf dem Rundgang begrüssen zu dürfen. (mm)

Der verstorbene Aargauer Naturschutzpionier Erich Kessler war einer der Gründer der Stiftung Reusstal. Er studierte den dramatischen Rückgang der Iris sibirica und ihrer Biotope in den 1960er- und ihre Weiterentwicklung bis Mitte der 1990er-Jahre im Aargau. Heute blüht die Iris sibirica üppiger als vor 50 Jahren. Warum? Das erzählen Josef Fischer, Geschäftsleiter der Stiftung Reusstal, und der Artenkenner Martin Bolliger vom Naturama Aargau. Eine Botanikexkursion für interessierte Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. (pd.)

ÖV-Reisende werden um 13.24 Uhr am Bahnhof Mühlau erwartet, für den 12-minütigen Fussweg an

die Reussbrücke Mühlau. Parkplätze gibt es an der Reuss, etwas oberhalb der Reussbrücke Mühlau, auf der östlichen Zuger Reussseite. Kosten: Zehn Franken pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Siehe auch unter www.stiftung-reusstal.ch.

korrekt

Die Sibirische Schwertlilie zieht mit Farbenpracht in ihren Bann. (Bild zvg.)

Beim Bildlayout hat sich im «Anzeiger» vom 15. Mai ein Fehler eingeschlichen. Das Bild zum Artikel «Musik und Wort» hätte zum ökumenischen Pfingstfest der katholischen Kirche in Mettmenstetten gehört. (red.)


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

18. Mai 2018 Adressen Gewerbeverband Bezirk Affoltern Geschäftsstelle

Leitartikel Judith Kall

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Lokales Gewerbe: Ein dichtes Netzwerk an Partnern Die Einkaufsmöglichkeiten für Güter und Dienstleistungen sind im Zeitalter von Internet Shopping und grenznahen Anbietern riesig. Das gilt für Konsumenten genauso wie für Unternehmer. Und doch ist häufig viel zu wenig sichtbar, wie dicht das lokale Netzwerk an KMUs ist, deren Zusammenarbeit schlussendlich den Einwohnern des Knonauer Amts zu Gute kommt.

die Hand nehmen – was liegt näher, als ihnen die Adresse der Handwerker weiterzugeben, welche die neue Traumküche, die Wellness-Oase im Bad oder den Wintergarten realisiert haben? Und die Weinhändlerin, welche den edlen Tropfen für den Nachbarschafts-Apéro geliefert hat, wird sich ganz bestimmt auch über eine Weiterempfehlung freuen…

«Lust auf einheimisches Gewerbe» ist auch die konsequente Umsetzung von lokalen Partnerschaften, welche nicht nur am Stammtisch und beim gemeinsamen Feierabend-Bier stattfindet, sondern in der täglichen Zusammenarbeit, die für viele von uns selbstverständlich ist. Beispiele für diese Zusammenarbeit gibt es zuhauf, nur sind sie oft zu wenig sichtbar und werden entsprechend auch nicht wahrgenommen. Wenn die Gastro-Betriebe mit den Bäckereien, Metzgereien und Getränkehändler aus der Region zusammenarbeiten und dies auch noch auf ihrer Speisekarte zeigen, ist das vielleicht Grund genug für viele Gäste, auch selber einmal dort einkaufen zu gehen. Und wenn Sie dann in einem dieser Geschäft sind, gibt es dort vielleicht einen Hinweis auf den Schreiner, der den Ladenausbau gemacht hat, oder den Maler und Metallbauer, Sanitär und Plättlileger, welche beim Umbau mitgearbeitet haben und für die anstehenden Renovationsarbeiten im Eigenheim von der freundlichen Verkäuferin hinter der Theke wärmstens weiterempfohlen werden. Und wenn das Eigenheim dann in neuem Glanz erstrahlt und die Nachbarn und Freunde selber Umbauprojekte an

Mit gutem Beispiel vorangehen «I have a dream» – als Inhaberin einer Schreinerei lebe ich diesen Traum tagtäglich und bin stolz auf unsere Partnerfirmen in der Region. Nicht alles erhalte ich im Umkreis von 10 km, aber fast alles. Der Metallbauer meines Vertrauens, der Maler meines Vertrauens genauso wie der Garagist meines Vertrauens – sie alle und noch viele mehr sind Teil eines Netzwerks, das stetig wächst und sich gegenseitig stärkt. Und wenn wir den Begriff «Gewerbe» weiter fassen, wie dies der KGV zu Beginn des Jahres mit dem Rebranding als «KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich» gemacht hat, dann wird das Potential an lokalen Unternehmen mit den verschiedensten Dienstleistern noch deutlicher: vom Treuhänder über den Experten für die Lohnbuchhaltung bis zum Webdesigner oder PR-Berater. Vielleicht nehmen sich ja auch unsere Behördenmitglieder ein Beispiel an der Kampagne «Lust auf einheimisches Gewerbe». Wenn bei den Arbeitsvergaben durch die öffentliche Hand nicht nur die vermeintliche Maxime «Kostenoptimierung» verfolgt wird, sondern der vorhandene Spielraum bei der Berücksichtigung

Die Scharfmacher

«I have a dream», sagte Martin Luther King in seiner berühmten Rede, die er 1963 anlässlich des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit hielt. Martin Luther Kings Traum war einerseits eine Anspielung auf den geplatzten American Dream der afro-amerikanischen Bevölkerung, für welche die Gleichberechtigung entgegen der amerikanischen Verfassung damals unerreichbar war. Und doch hat er diesen Traum mit Hartnäckigkeit und Glaubwürdigkeit verfolgt und massgeblich dazu beigetragen, dass dieser im Verlauf der kommenden Jahrzente schrittweise umgesetzt wurde. Jetzt sind wir Gwerbler ja nicht gerade bekannt dafür, dass wir Träumen nachhängen. Aber von Martin Luther Kings Hartnäckigkeit und Glaubwürdigkeit beim Umsetzen unserer gemeinsamen Ziele könnten wir uns eine Scheibe abschneiden, unabhängig von unserer weltanschaulichen und politischen Couleur. An seiner letztjährigen GV hat der Gewerbeverein Affoltern die Kampagne «Lust auf einheimisches Gewerbe» präsentiert. Diese Kampagne beruht auf einem simplen Gedanken, wie René Ammann kürz-

lich ausführte: «Wer lokal und regional konsumiert, behält den Wohlstand dort, wo er lebt. Wertschöpfung bleibt in der Gemeinde, dazu zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze». Die Kampagne ist seit ihrer Lancierung auf breite Resonanz gestossen und möchte über Affoltern hinaus die Gwerbler der ganzen Region einbinden.

von einheimischem Gewerbe vermehrt ausgenutzt wird. «Best price» heisst schliesslich nicht «billigstes Angebot», was angeblich die Interessen der Steuerzahler vertreten soll. «Best price» bei der Vergabe von Arbeiten im Dorf bedeutet, dass dadurch Arbeitsplätze erhalten werden und durch die Steuern der lokal ansässigen KMU und deren Mitarbeitern auch wieder Geld in die Gemeindekassen zurückfliesst. «I have a dream» – 55 Jahre nach Martin Luther Kings Rede würde sich dieser bestimmt über weitsichtige Entscheidungsträger freuen. Dr. Judith Kall, Inhaberin KDS Kreativ Design & Schreinerei AG / Vorstand Gewerbe MettmenstettenKnonau-Maschwanden

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Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Mai 2018

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bau plant, muss viele Entscheide fällen: Design, Material, Farbe, Ausstattung, etc. Da ist es hilfreich, die einzelnen Produkte in echt vorgeführt zu bekommen. So kann man sich einen unmittelbaren Eindruck von den verschiedenen Materialien verschaffen und spürt auch, wie sie sich anfühlen. In der persönlichen Beratung profitieren die Kunden zudem von der grossen Erfahrung der fachkundigen Planer. Diese gehen auf die Kundenwünsche ein und empfehlen dazu passende Produkte. Sie schlagen neue Farb- und Materialkombinationen vor und zeigen, worauf man achten soll. Sie helfen, ein möglichst optimales Gleichgewicht zwischen Design und Komfort zu finden. Denn eine Küche soll schön und praktisch sein. Um stets auf dem neusten Stand zu sein, muss die Ausstellung lauerneuert 079 226 55 50 fend werden. Davon profitieren die info@burger-gartenbau.ch Kunden. Aktuell stehen ganze Ausstellungsküchen oder auch einzel-

ne Möbel und Apparate zum Verkauf. Für eine Besichtigung mit ausführlicher Beratung wird um Voranmeldung gebeten (Tel. 043 322 66 99 oder info@girardi.ch). Die Schreinerei Die Arthur Girardi AG ist eine der grösseren Schreinereien im Säuliamt. Das Angebot umfasst alles – von der kleinsten Reparatur bis zum Grossauftrag. Komplette Umbauten von Küche, Bad und Wohnraum oder allgemeine Schreinerarbeiten, die Schreinerei Girardi verfügt über das nötige KnowHow um von der Planung bis zur Umsetzung allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Die Schreinerei beschäftigt ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie engagiert sich auch aktiv in der Lehrlingsausbildung und Weiterbildung. Aktuell beschäftigt sie vier Lehrlinge vom ersten bis zum vierten Lehrjahr. Damit schafft die Schreinerei Girardi die Basis für erfahrene Fachleute der nächsten Generation.

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dank neuester Chip-Technologie nicht nur sehr klein, sondern auch besonders einfach zu bedienen. So stellen sich die High-Tech-Winzlinge vollautomatisch auf die jeweilige Hörumgebung ein. Moderne Hörgeräte kann man ausserdem via Bluetooth problemlos mit dem Fernseher oder Smartphone verbinden – ideal zum Telefonieren oder Musik Hören. Besonders wichtig ist jedoch die optimale, individuelle Einstellung der Hörgeräte und die vertrauensvolle Begleitung durch einen Hörgeräteakustiker: „Wieder gut hören zu können ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert, sondern Geduld erfordert“, sagt Richard Toggenburger. Neuroth: Hörkompetenz seit 1907 Seit bereits 110 Jahren setzt sich Neuroth Tag für Tag dafür ein, Menschen mit Hörminderung besseres Hören und mehr Lebensfreude zu schenken. Am 13. Dezember 1907 legte Paula Neuroth, die selbst von einer Hör-

minderung betroffen war, mit dem «1. Spezialhaus für Schwerhörigenapparate» den Grundstein für Neuroth. «Besser hören, besser leben» – dieser Philosophie hat sich das Familienunternehmen mit österreichischen Wurzeln seither mit Herzblut verschrieben. Hohe Qualität, kompetente Beratung und umfassender Service zeichnen Neuroth bis heute aus – das reicht vom kostenlosen Hörtest bis zum individuell angepassten Hörgerät. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im Neuroth Affoltern Hörcenter von unseren Hörakustik-Experten beraten.

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Veranstaltungen

Freitag, 18. Mai 2018

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agenda

Freitag, 18. Mai Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: A-cappella-Band «Pagare insieme». Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

20.00: «Einführung in die Tradition des Mandala». Vortrag von Martin Brauen, ehemaliger Leiter der Abteilung Himalaya/Fernost am Völkerkundemuseum Zürich und Chefkurator des Rubin Museum of Art New York. Kloster Kappel (Klosterkirche).

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne in «Lottofieber» - Eine irische Komödie nach dem Film «Lang lebe Ned Devine». Online reservieren unter: www.aemtlerbuehne.ch. Bar und Kasse jeweils eine Stunde vor Beginn. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Ottenbach

21.00: Friday Night Fever mit DJ Fin - Dancefloor total! Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil

Der Teddybär Theodor ist bald im Landesmuseum zu bewundern. (Bild zvg.)

Spielzeugsammlung von H. U. Steger Letztmals im Dorfmuseum Maschwanden Teddybär Theodor, Protagonist im bekannten Kinderbilderbuch «Reise nach Tripiti» von H. U. Steger, kann am Pfingstmontag ein letztes Mal in Maschwanden besucht werden. Danach tritt Theodor eine neue Reise an – nicht nach Tripiti sondern nach Zürich, ins Landesmuseum. Dort wird er anlässlich der Ausstellung «Joggeli, Pitschi, Globi… Beliebte Schweizer Kinderbücher» ab Mitte Juni zu sehen sein. Die Ausstellung in Maschwanden zeigt neben Theodor und seinen Gefährten eine grosse Auswahl aus der privaten Spielzeugsammlung von H. U. Steger: Blechautos, liebevoll ein-

20.15: Live-Konzert «Midnight Skyracer», die erste weibliche Bluegrassband. Reservieren: crazyheart.produktion@gmx.ch. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

mein Hirte» Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 19. Mai

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Lesefieber on tour» mit Manuela Hofstätter, Buchhändlerin und Buchbloggerin. Buchhandlung Scheidegger. Ob. Bahnhofstrasse 10 a. 20.00: Peach Weber mit seinem neuen Programm «iPeach». Infos und Tickets: www.eventhouse.ch oder www.starticket.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Hausen am Albis

14.00-23.59: «Fest der Begegnungen» mit Attraktionen für Jung und Alt, Festwirtschaft, Kaffee und Kuchen. Konzert des Jodlerklubs am Albis und der Jazzband «Sugus». Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Kappel am Albis

10.00: Öffentliche Zeremonie zur Auflösung des Mandala. Kloster Kappel (Klosterkirche).

Sonntag, 20. Mai Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort zum Pfingstsonntag in der Klosterkirche mit Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster unter der Leitung von D. Schmid. «Der Herr ist anzeige

Dienstag, 22. Mai Affoltern am Albis

Mittwoch, 23. Mai Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Willkommen im Indianerdorf

«Mütter verstehen ihre Söhne»

Die amerikanischen Ureinwohner, Indianer genannt, üben mit ihren Bräuchen schon seit vielen Jahren eine grosse Faszination auf Kinder aus. Zum Tag des Kindes, am Mittwoch, 30. Mai, von 14 bis 17 Uhr, verwandelt sich das Familienzentrum in ein Indianerdorf. Die Kinder basteln mit den Eltern Regenmacher und Traumfänger, fertigen Kopfschmuck und Perlenketten, lesen Spuren und bekommen eine Kriegsbemalung. Selbstverständlich wird auch kulinarisch einiges geboten, neben feinem Schlangenbrot und Feuerwasser gibt es auch selbst gemachten Kuchen und andere Leckereien zum Probieren. (GS)

Weshalb ist ein Junge so wie er ist? Warum behauptet er sich gegenüber anderen «nur» mit Schlägen und Kämpfen? Was steckt in ihm, wie funktioniert er und was macht ihn geschlechtlich aus? Das Leben mit Kindern ist reich an Gefühlen – Erziehung ist eine hochemotionale Angelegenheit! Frauen sind besonders bei der Erziehung unserer Söhne stark gefordert. Am Mittwoch, 23. Juni, von 19.30 bis 22 Uhr, erhalten die Teilnehmerinnen in diesem lehrreichen Vortrag mit der kompetenten Psychologin Irene Rohrer wertvolle Tipps und Werkzeuge in die Hand, die sie und ihre Beziehung zu ihren Söhnen bereichern. (GS)

Anmeldung unter Telefon 044 760 12 77 oder

Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder E-Mail:

E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Weitere Infos und das komplette Kursangebot zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

gerichtete Puppenstuben, alte Spiele, aber auch selbstentworfene Spielsachen wie die originelle Steckenpferdschaukel, die Faltgenossen, die Swiss Swingers, die Falzmutzen und vieles mehr. Karikaturen und Texte von Steger mit Bezug zu Maschwanden und dem Säuliamt runden die Ausstellung ab. Zudem laden die alljährlich von Steger publizierten Broschüren «Sprachmüll» zum Blättern und Lesen ein.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis

Museumskommission Maschwanden Das Dorfmuseum Maschwanden ist am Pfingstmontag, 21. Mai, von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne in «Lottofieber» - Eine irische Komödie nach dem Film «Lang lebe Ned Devine». Regie Franca Basoli. Online reservieren unter: www.aemtlerbuehne.ch. Bar und Kasse jeweils eine Stund vor Beginn. Gasthaus zum weissen Rössli (Theaterbühne).

Wettswil

14.30-16.00: 1. Schweizer Vorlesetag:«Was macht ein Polizist?» Für Kinder im Primarschulalter. Bibliothek.

Donnerstag, 24. Mai Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00: Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des anzeige

Ausstellungen

Das Familienzentrum Bezirk Affoltern wird zum Indianerdorf. (Bild zvg.) Bezirks Affoltern. Um 19.45 Uhr Lesung mit Walter Däpp, Autor und Journalist. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

20.30-21.45: Neuer Anfängerkurs Line Dance - Kurs für Jung und Alt, nicht nur für Countrymusik-Liebhaber. Gut für Gleichgewicht, geistige und körperliche Fitness, kein Partner nötig. Anmelden: 079 321 29 12 oder www. rockydockylinedancers.ch. Weisbrod Areal (Silatplus).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Das Markus-Evangelium einmal anders. Gestaltet mit «EgliFiguren» von Maria Strebel. Öffentliche Räume der Kirche St. Josef. Eintritt frei. Bis 24. Juni täglich.

Kappel am Albis

Kloster Kappel (Klosterkirche): Im Chor der Klosterkirche wird von zwei buddhistischen Mönchen ein Mandala gestreut. Besucher sind eingeladen, in der Stille und Beobachtung zu verweilen. Vom 12. bis 19. Mai. Täglich um 7.45 Uhr buddhistische Meditation mit Amrit Wagner, Meditationslehrerin, eingebettet in die Tagzeitengebete. Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «wort spur - Kalligrafische Reflexionen». Öffentlich zugängliche Räume (Café, Klosterkeller, Gänge). Bis 22. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert». Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.


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Sport

Freitag, 18. Mai 2018

Doping: Das Misstrauen fährt mit In der EM-Nachlese zieht Marathon-Biker Urs Huber eine ernüchternde Bilanz Die Anzeichen häufen sich, dass sich die Dopingproblematik im Bikemarathon wieder verschärft. Unrühmlichen Anschauungsunterricht bot die Europameisterschaft im Italienischen Spilimbergo, mit einem Sieger, der vermeintlich gesperrt war – sehr zum Ärger von Urs Huber.

Mit 47 wie ein junges Reh

................................................... von martin platter Die Faktenlage ist undurchsichtig und die Fahrer sprechen nicht gerne über das Thema. Doch Doping im Spitzensport ist latent immer ein Thema. Die Versuchung ist auch im Bikemarathon gross, denn Kontrollen sind selbst bei Titelkämpfen nicht selbstverständlich. Da verschiedene Instanzen für die Dopingkontrollen zuständig sind, variiert das Prozedere von Land zu Land. Auch bei der Ahndung von Regelverstössen kommt nicht immer das gleiche Vorgehen zur Anwendung. Wurde beispielsweise Erytropoetin (Epo) oder ein ähnlich potent leistungsförderndes Präparat festgestellt, wird der Fahrer sofort aus dem Rennen genommen. Bei anderen verbotenen Substanzen oder Regelverstössen kann sich das Verfahren hinziehen, was immer wieder zu kuriosen Situationen führt, wie das Beispiel des neuen Europameisters Alexey Medvedev zeigt.

Gesperrt – bis die Richter sprachen Im letzten August gab die Russische Anti-Doping-Agentur (Rusada) be-

Das Misstrauen fährt mit: Alexey Medvedev auf dem Weg zum Europameistertitel in Spilimbergo, in Italien. (Bild Alessandro Billiani) kannt, dass Medvedev des Dopings überführt und ab 17. Juni 2017 für zwei Jahre gesperrt sei. In seinem Blut wurde das harntreibende Diuretikum Furosemid gefunden. Es wird im Sport verwendet, um andere Dopingsubstanzen zu verschleiern. Eigentlich hätte das sogar eine vierjährige Sperre nach sich ziehen sollen. Doch Medvedev machte geltend, dass ihm das Mittel nach einem Sturz, der eine schwere Hirnerschütterung zur Folge gehabt habe, in einem russischen Spital ohne sein Wissen verabreicht worden sei. Worauf die Rusada die Strafe auf zwei Jahre halbierte. Das wollte Medvedev noch immer nicht akzeptieren. Hilfe bekam er von Global Sports Advocates, einer aufs Sportrecht spezialisierten US-Anwaltskanzlei, die seine Berufung ans inter-

nationale Sportschiedsgericht in Lausanne formulierte. Mit Erfolg: Die Strafe wurde auf sechs Monate reduziert und war damit beim Urteilsspruch Ende letzten Jahres bereits abgesessen. Nicht die einzige Überraschung. Medvedev hatte sein italienisches Team zunächst nämlich nicht über die Unregelmässigkeiten informiert. Der Vertrag wurde nicht erneuert. Seit 2018 startet der Russe nun für die italienische Squadra «ASD Cicli Taddei», in der auch Francesco Casagrande fährt, der nicht nur als Tourde-Suisse-Sieger 1999 von sich reden machte. In der EPO-Blütezeit zählte Casagrande zu den besten Strassenprofis Italiens und hatte 1998 bis kurz vor dem Tour-de-Suisse-Start eine neunmonatige Dopingsperre abzusitzen.

Adrenalin, Geschicklichkeit und Geschwindigkeit

Das Bunte und die Vielfalt des Motorradsports erfahren Das Motocross Muri am Pfingstmontag ist seit über 40 Jahren eine Tradition im Klosterdorf. Der Motorradsportclub Muri bestreitet mit 200 Freiwilligen einen Grosseinsatz. Als OK-Präsident prägt Beat Gassmann diesen Anlass seit über zehn Jahren.

Doping ist erfolgreich Huber gehen diese Sachverhalte auf die Nerven. Er sagt: «Man könnte den Eindruck erhalten, dass die Regeln nicht für alle gleichermassen gelten.» Er dürfe nicht zu lange über all die erwischten Doper nachdenken, die

Wirkungslose Antidoping-Politik? Huber ärgert auch die lasche AntiDoping-Politik. Er sagt: «Ich habe mich immer gefreut, wenn die Kontrolleure gekommen sind. So konnte ich meine saubere Arbeit belegen.» Das sei allerdings schon lange nicht mehr vorgekommen. «Das letzte Mal wurde ich im Juni 2016 getestet, als ich in Evolène Schweizer Meister geworden bin.» Er glaubt, dass das Dopingproblem wieder am Wachsen sei. Dem unguten Gefühl kann sich auch Thomas Peter, Chef Leistungssport bei Swiss Cycling, nicht erwehren. Frustrierend findet Peter, dass trotz des grossen Testaufwandes – der Swiss Cycling entstehen immense Kosten – die meisten Topfahrer erst durch investigative Journalisten und unnachgiebige Untersuchungsbehörden aufgeflogen sind. «In der Prävention vermitteln wir Werte wie Ehrlichkeit und klären über die Folgen von Doping auf, können aber nur an die Vernunft der Sportler appellieren», so Peter.

Enver Sljivar ist zurück

Der «Iron Bull» siegt in der zweiten Runde Nach längerer Verletzungs- und Aufbauphase hat der Affoltemer K1-Kämpfer zu alter Form zurückgefunden. Enver Sljivar ist bekannt für sein ruhiges Gemüt, das es ihm ermöglicht, sich auch während Kämpfen nicht von Emotionen hinreissen zu lassen und sich dadurch voll auf die Schwächen seiner Gegner zu konzentrieren. Inzwischen zweifacher Vater, hat Enver Sljivar erst im vergangenen Herbst wieder zu kämpfen begonnen, nach langer Verletzungspause.

Wie gross sein Einsatz für das jährlich stattfindende Motocross auf dem Böschenäcker in Muri ist, mag Beat Gassmann nicht beziffern. Ihm gefällt der Motorradsport einfach. Er ist selber Rennen gefahren. «Ich war gut unterwegs, andere aber auch», sagt der 52-Jährige lachend.

Bewährtes und Beliebtes bleiben unverändert Das Motocross Muri hat er bereits als Bub kennen gelernt. «Das war toll für mich. Am Morgen früh begleitete ich meinen Vater auf das Gelände. Schaute zu und sammelte wie die anderen Kinder das Leergut zusammen. Da kam ein schöner Batzen zusammen.» Noch heute werden die Getränkeflaschen mit Depot verkauft. Bewährtes und Beliebtes würde der OK-Präsident nie verändern. Neues hinzufügen, um den Motorsporttag noch attraktiver zu gestalten, das ist für OK-Präsident Gassmann eine Selbstverständlichkeit: «Wer auf das Gelände kommt, soll das Bunte und die Vielfalt des Motorradsports erfahren.» Darum gibt es Informationsstände rund um den Motorradsport. Wer Lust hat, kann gegen Bezahlung eine erste Runde auf einem Übungsparcours drehen. Für das leibliche Wohl ist an diversen Verpfle-

Der inzwischen 47-Jährige mischte dem Vernehmen nach wie ein junges Reh im EM-Rennen mit. «Ein kleines Grüppchen mit Casagrande, Medvedev, Failli, Salerno und Chiarini schoss in der zweiten längeren Steigung in einem Tempo an uns vorbei, das ich nur noch staunen konnte», erinnert sich der Mettmenstetter Bike-Profi Urs Huber. Medvedev zog seinen Rhythmus gleich durch und siegte solo mit mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Italiener Samuele Porro sowie die zwei weiteren Italiener Fabian Rabensteiner und Riccardo Chiarini – ehe Huber das Ziel als Fünfter erreichte. Chiarini, wie Casagrande ein ehemaliger Strassenfahrer, war 2014 am MTB-Etappenrennen Cape Epic in Südafrika positiv auf EPO getestet worden und wurde für zwei Jahre gesperrt. Chiarini war damals zusammen mit dem Belgier Roël Paulissen unterwegs, der seinerseits 2010 eine zweijährige Dopingsperre abzusitzen hatte. Zur Dopingkontrolle aufgeboten wurden an der EM neben dem Sieger aber nicht etwa die nächstplatzierten Italiener, sondern der Österreicher Daniel Geismayr, der das Ziel als Siebter erreichte, und der Italiener Daniele Mensi, der Achter wurde.

noch immer in Marathonsport mitmischen. Sonst verliere er die Motivation. Aus gutem Grund: Huber wurde bereits 2008 um die EM-Silbermedaille betrogen. Der damals vor ihm klassierte Däne Peter Riis Andersen wurde in der Olympiavorbereitung mit EPO im Blut erwischt. «Für mich sind Doper gestorben. An deren Stelle würde ich mich in Grund und Boden schämen und ganz bestimmt nie mehr an einem Rennen teilnehmen», sagt Huber dezidiert und rechnet vor: «Ohne Medvedev und Chiarini hätte ich die Bronzemedaille gewonnen.»

Für Beat Gassmann ist Motorradsport eine Berufung. (Bild zvg.) gungsständen gesorgt. Selbst ein Tattoo-Studio ist vor Ort. Ein besonderer Leckerbissen sind die Autogrammstunden. In der Mittagspause nehmen sich viele Fahrer Zeit, um im Ausstellergelände ihre Fans zu treffen.

Spektakuläre Show Inmitten dieses bunten Treibens sind die Rennen aber nach wie vor das Highlight: Gestartet wird in den Kategorien Inter MX2, Inter MX Open, Yamaha Cup und Inter Sidecar. Das Seitenwagen-Rennen sei beim Publikum sehr beliebt, erklärt Beat Gassmann. Doch auch die anderen

Rennen haben ihren Reiz. «Motocross ist Spitzensport. Was die Fahrer hier zeigen, ist einfach fantastisch. Sie beherrschen ihre Maschinen, drehen im richtigen Moment auf, erwischen den Sprung vom ‹Tisch› und fliegen spektakulär weit», schwärmt Gassmann. Um diese Leistung zu erbringen, muss der Fahrer trainiert sein. Am Samstagabend geht im Festzelt der Partyabend mit der Blues Band «Long Distance Call» über die Bühne, bei freiem Eintritt. Am Pfingstsonntag herrscht strikte Ruhe, Motorenruhe. Das Motocross Muri startet am Pfingstmontag um 7.15 Uhr mit den ersten Trainings. (rm)

Entfesselte Schlagkombination

Enver Sljivar nach dem Kampf. (zvg.)

Bereits in der ersten Runde dominierte Enver Sljivar den Kampf gegen Mert Akin, zeigte sich agiler, aktions- und reaktionsschneller. Gerade mit den Füssen konnte er schon früh einige Treffer landen und seinen Gegner destabilisieren. In der zweiten Runde achtete Mert Akin besser auf seine Beinarbeit und ermöglichte Enver dadurch, auch mit den Fäusten einige Treffer zu landen. Nachdem der Gegner bereits einmal angezählt war,

konnte Enver beim in die Ecke gedrängten Mert Akin eine entfesselte Knie- und Faust-Schlagkombination landen und den Sieg durch K.o erringen: «Mein Team vom The Iron Bull Fight Gym hat mich hervorragend unterstützt – im Kampf sowie in der Vorbereitung. Mental habe ich von meinem Freund und Kämpfer Yves Bryner extrem viel profitiert. Ohne ihn hätte ich nicht so souverän gewinnen können.» (sals)

Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon an neuem Austragungsort Aus besonderem Anlass haben die Armbrustschützen Zwillikon den Ort des Endschiessens angepasst. Die Armbrustschützen sind auf dem Hof der Familie Fruttiger zu Gast, an der Weihermattstrasse 10, in Zwillikon. Das traditionelle Armbrustendschiessen findet am 19. Mai statt, am Pfingstsamstag. Interessierte sind zum gemütlichen Zusammensein eingeladen.

Das Schiessen beginnt mit den Jugendlichen, um 13 Uhr, mit dem Ausstich zur Schützenkönigin oder des Königs. Für das leibliche Wohl sorgt eine ordentliche Festwirtschaft. Für Erwachsene besteht für fünf Franken die Möglichkeit, nach dem Schiessen der Jugendlichen selbst sechs Schüsse auf die Apfelscheibe abzugeben. (pd.)


Sport

Freitag, 18. Mai 2018

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Fussballfest auf dem Sportplatz Moos Vom 29. Juni bis zum 1. Juli findet das FCA-Grümpelturnier statt Am Wochenende vom Freitag und Samstag, 29. und 30. Juni, findet erneut das Grümpi des FC Affoltern auf dem Sportplatz Moos statt. Anstelle des bisherigen Schülerturniers wird am Sonntag, 1. Juli, der erste Final-Cup für G-, Fund E-Junioren durchgeführt. Bald ist wieder ein Jahr ins Land gezogen und bereits steht das 63. Grümpi vor der Tür. Am Wochenende vom Freitagabend, 29. Juni und Samstag, 30. Juni. Am Grümpi steht erneut fairer Sport sowie der Aufbau neuer und die Pflege bestehender, freundschaftlicher Beziehungen im Zentrum. Selbstverständlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz. Am Freitagabend spielen Firmen im «Gewerbe-Cup», am Samstag Frauen und Männer verschiedenen Alters in den Kategorien Fussballer, Nichtfussballer, Damen, Mixed und Oldies. Ausgebildete Schiedsrichter setzen sich neben der OK-Spielleitung für faire Spiele ein.

Repertoire aufwarten, das auch schon auf Mallorca und den Kanarischen Inseln erfolgreich für Stimmung sorgte. Am Sonntagmorgen begleitet das «Duo Galaxis» (www.duogalaxis.ch) den beliebten «Frühschoppen». Das Fussball-Dart erfreute sich letztes Jahr grosser Beliebtheit und kommt deshalb auch dieses Jahr zum Einsatz.

Bald wieder: Grümpi Affoltern. (Archiv)

WM-Spiele werden live übertragen

Andreas Ott mit Copilot. (Bild Katja Stuppia)

Aufgrund der fehlenden Nachfrage hat sich das OK nach zähem Ringen entschieden, dieses Jahr kein Schülerturnier durchzuführen. Trotzdem wollte das OK Kindern mit Freude am Fussball etwas bieten. Deshalb findet am Sonntag, 1. Juli , der erste G/F/E-Junioren Final-Cup statt, bei dem sich die Nachwuchsfussballer verschiedener Fussballclubs messen.

Obschon der Sport klar im Zentrum steht und auch die WM-Spiele live gezeigt werden, schafft das Rahmenprogramm Raum für Begegnungen und die Möglichkeit, alte und neue Freundschaften zu pflegen. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz, denn auf sie wartet ein farbenfroher Hüpf-Parcours. Das genaue Programm und die Anmeldeformulare finden Interessierte online auf www.fcaffoltern.ch / Turniere. Das OK freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und viele Besucher, die mit ihm aus diesem Fussballfest ein erfreuliches Erlebnis machen. (pd.)

Über ein erfolgreiches Turnierwochenende am CS Wädenswil durfte sich die Familie Ott freuen. Andreas Ott gewann am Donnerstag mit Copilot die Hauptprüfung N140, des Weiteren konnte er zwei Prüfungen N130 und N135 mit Loxana gewinnen. Elin Ott (19-jährig) konnte sich ebenfalls in den Prüfungen N140 mit Nanu sehr

Ein umfangreiches Rahmenprogramm Musikalisch wird das Quartett «PartyTiger» (www.party-tiger.com) am Freitagabend mit einem umfangreichen

Erfolgreiches Turnierwochenende gut positionieren, auf den Rängen 8 und 13. Mit der 9-jährigen Stute Oklahoma belegte Elin die Ränge 10 und 12 in den Prüfungen N135. Malin (13jährig) belegte zudem die Ränge 2 und 9 in den Prüfungen R100/105. Melanie Ott belegte mit Lutina die Ränge 17 und 20. In den Prüfungen R100/105. (pd.)

Herrenmannschaften in der Krise

Gegen Red Star prallte Lugos Kopfball an die Lattenunterkante – gegen St. Gallen wünscht sich WB mehr Glück. (Bild kakö)

Gelingt dem FCWB ein entscheidender Schritt? Zweitletztes Saisonspiel in St. Gallen Zum zweitletzten Spiel der Saison trifft der FC WettswilBonstetten am Samstag in der Olma-Stadt auf den U21 Nachwuchs des FC St. Gallen. Erklärtes Ziel dabei, den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen. Nach dem matten Auftritt vor Wochenfrist im Heimspiel gegen Seuzach, wartet am kommenden Samstag die nächste Chance auf die Ämtler, den für den Ligaerhalt notwendigen Effort zu schaffen. Allerdings wird eine klare Steigerung auf den Platz zu bringen sein – das Negativerlebnis gegen Seuzach gilt es zu vergessen. Dass die Mannschaft die dazu notwendigen Qualitäten besitzt, hat sie im Verlauf der Frühjahrsrunde mehrfach bewiesen. Darauf darf sie sich besinnen und die Reise in die Ostschweiz entsprechend mutig und mit Selbstvertrauen antreten. Den spielerisch und taktisch hervorragend geschulten St. Galler Jungprofis gilt es dabei mit viel Biss, grosser Disziplin und der nötigen Demut gegenüberzutreten. Animierend für die Rotschwarzen sollte zudem sein, dass sie alles noch in den eigenen Füssen haben. Es geht also nicht darum, etwas zu verteidigen, sondern vor allem etwas zu gewinnen. Die eigenen Qualitäten der WB-Mannschaft liegen denn auch im Gestalten eines Spiels, darin jeweils

die Initiative zu übernehmen und dominant aufzutreten. Der Matchplan von Trainer Jérôme Oswald dürfte daher auch auf einen Sieg ausgelegt sein. Die kontrollierte Offensive könnte das Schlagwort sein. Denn, mit einem «Dreier» wäre das Ziel erreicht – der definitive Klassenerhalt sichergestellt.

Hätte, könnte, wäre ... Während für die Spieler also die Richtung vorgegeben ist und der Auswärtssieg angestrebt wird, wird natürlich im Umfeld fleissig gerechnet. Darum sei an dieser Stelle spekulieren erlaubt. Gewinnt Wettswil-Bonstetten, ist es gerettet. Spielt WB in St. Gallen unentschieden, dürfen gleichzeitig Höngg und Balzers maximal einen Punkt gewinnen. Sollten Balzers und Höngg beide verlieren, würden dem FCWB sogar die bisher gewonnenen 29 Punkte für den Klassenerhalt reichen. Im Klartext bedeutet dies für die WB-Familie nichts anderes als mitzureisen, die Mannschaft lautstark vor Ort zu unterstützen und zu einer Höchstleistung anzutreiben. Die Partie wird um 16 Uhr im altehrwürdigen Stadion Espenmoos angepfiffen. Andreas Wyniger Alle FCWB-Spiele auf einen Blick: Samstag: 11.45 Uhr Wädenswil – Jun. Da, 13.30 Uhr Jun. Cb – Industrie Turicum, 16 Uhr St. Gallen II – FCWB 1.

Die Herren 45+ 1. Liga des Tennisclubs Säuliamt verloren 1:6, im Heimspiel gegen den TC Schützenwiese. In Winterthur setzte es erneut eine klare Niederlage ab. Der Tag begann für die Säuliämtler schlecht, da die Nummer 1 des Teams wegen einer Verletzung nicht eingesetzt werden konnte und Bruno Schönbächler nach 3:3 im 1. Satz verletzt aufgeben musste. Ernst Widmer (R6) und Jürg Schmidlin (R7) verloren klar in zwei Sätzen gegen R6 klassierte Gegner. Patrick Lerf (R7) war verheissungsvoll unterwegs gegen seinen R6 klassierten Gegner und führte im 1. Satz mit Break und bei eigenem Aufschlag 5:4 und 30:0, konnte aber dann kaum mehr einen Punkt gewinnen und verlor den Satz und später auch den Match. Zumindest André Meier (R5) konnte sein Einzel gegen seinen gleich klassierten Gegner 6:1/6:3 gewinnen. Da er sich aber gegen Schluss des Spiels verletzte, konnte er dann im Doppel auch nicht mehr eingesetzt werden. In den Doppeln verloren dann Schmidlin/Lerf und Widmer/Naef jeweils in zwei Sät-zen. Nun muss die Mannschaft am Sonntag, 27. Mai, in der letzten Vorrunde Charakter zeigen und auswärts gegen den TC Herisau gewinnen, um Moral für die Abstiegsrunde zu tanken.

Herren Aktive 2. Liga verlieren ihr Heimspiel knapp 4:5 gegen TC Rüti Obwohl zwei der stärksten Spieler des Heimteams nicht anwesend sein

Herren 2: Ian Müller (v.l.), Andrin Rütsche, Martin Baumann, Peter Zwicky, Jens Engelbrecht, Nicolas Memmishofer, Stefan Bächtiger, Sasha Erbetta. (Bild zvg.) konnten, errangen die Säuliämtler mit einem 4:5-Resultat einen Achtungserfolg. Dabei gingen drei Spiele über drei Sätze unglücklich verloren: Captain Stefan Bächtiger (R7) musste nach gewonnenem Startsatz die Partie wegen Rückenschmerzen aufgeben; Sasha Erbetta (R6) und Peter Zwicky (R6) schafften es nicht, ihr Können im dritten Satz unter Beweis zu stellen. Dafür deklassierte Jens Engelbrecht (R6) die gegnerische Nummer 1 (R5) mit 6:2/6:1, und Junior Ian Müller (R7) besiegte seinen Gegner (R9) mit 6:4/7:5. Nach dem 2:4 in den Einzeln war es wichtig, in den Doppelpartien noch

Punkte zu holen. Erbetta/Zwicky gewannen das Doppel 1 in einer hochklassigen Partie mit 7:5/4:6/10:6; Engelbrecht/Rütsche (R7) bezwangen ihre Gegner trotz 2:5-Rückstand im zweiten Satz mit 6:4/7:5. Am 27. Mai wird dann noch die dritte Runde der Gruppenphase gespielt, auswärts beim TC Ybrig. (pd.) Weitere Resultate: Herren 45+ 3. Liga verlieren im Auswärtsspiel 1:6 gegen den TC Uitikon 2. Aktive Damen 2. Liga gewinnen im Auswärtsspiel gegen TC Sonnenberg 5:1 und übernehmen die Tabellenspitze. Nächste Heimspielrunde Im Moos in Affoltern, 27. Mai, um 10 Uhr: Aktive Damen 2. Liga gegen den TC Einsiedeln.

Interclub-Runde des TC Hausen Trotz anfangs unsicherer Wetterlage standen am Wochenende alle Interclub-Teams des TC Hausen im Einsatz. Ähnlich dem wechselnden Wetter waren auch die Leistungen der einzelnen Teams. Ernüchternd war das Resultat für das Legendenteam 55+, um Tennismenthusalem Markus Bangerter. Mit einigen Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet, verlor das Team auswärts in Männedorf klar mit 1:5. Ebenfalls knapp war das Resultat bei den Damen 30+, die trotz SchweizAmerikanischer Verstärkung eine knappe 2:4-Niederlage in Rüschlikon

akzeptieren mussten. Erfreulich waren dafür die Resultate der weiteren Teams. Die «Aktiven» in der 3. Liga verbuchten erneut drei Punkte, was trotz der 3:6-Niederlage als Teilerfolg gewertet werden darf. Die Jungsenioren um Teamkoordinator Nico Kölliker machten mit dem 6:3-Erfolg auf ihrer «Mission Aufstieg» Punkte auf die direkten Konkurrenten gut. Und die Damen 40+, bei denen sich Mike Ingelsberger als «Marathonspielerin» entpuppte, erzielten in Thalwil ein 3:3. Rekordverdächtige Resultate fährt aktuell das Team 45+ 1. Liga, um Powerspieler

Dani Cochard, ein. Noch ohne Punktverlust dastehend, sind die Aufstiegsspiele zur NLC bereits eine Runde vor Schluss erreicht. Chasper Weidli

Fredi Steinmann (r.) gratuliert Dani Cochard zum knappen Sieg. (Bild zvg.)


sport

«Gorilla» in der Sekundarschule Hausen Bewegung, Ernährung und Nachhaltigkeit Das GesundheitsförderungsProgramm «Gorilla» der «Schtifti Foundation» will Jugendliche motivieren, sich auf Neues einzulassen im Sport und bei der Ernährung. Am Montag genossen die Jugendlichen der 3. Sekundarschule Hausen einen spannenden Workshop. ................................................... von marianne voss Am vergangenen Montag fand in Hausen für die ganze Oberstufe ein Gesundheitstag statt. Die rund 50 Jugendlichen der 3. Sekundarschule Hausen waren mit «Gorilla» unterwegs. Nicht mit einem Affen, sondern mit dem so benannten Programm der «Schtifti Foundation». Diese Stiftung − sie entstand im Jahr 2003 aus zwei Erbschaften – hat zum Ziel, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Der «Gorilla»-Workshop ist ein Angebot für Schulen, das finanziell vor allem von der SV-Stiftung unterstützt wird. Instruktoren verschiedener Freestyle-Sportarten und Ernährungsspezialisten verbringen mit den Kindern einen Tag. Sie vermitteln ihnen Freude an der Bewegung, an gesunder Ernährung und sensibilisieren sie für nachhaltiges Konsumverhalten.

Erfolgserlebnisse «Gorilla» war vor einigen Jahren schon einmal in Hausen zu Gast. «Das war ein grosser Erfolg», berichtete Schulsozialarbeiter Frowin Betschart. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren gut. «Sie lassen sich gerne auf etwas Neues ein.» So war es auch an diesem Montag. Am Vormittag konnten sich die Jugendlichen in neuen Sportarten üben und Freude an der Bewegung erleben. Sie übten das Gleichgewicht auf dem

Longboard oder Skateboard, trainierten Capoeira-Schritte, lernten Footbag oder Freestyle Soccer kennen oder spielten in Mannschaften auf dem Sportplatz Ultimate Frisbee. Die Begeisterung war gross, ebenso die Motivation, sich wirklich auf bis anhin unbekannte Sportarten einzulassen. Viele machten in kurzer Zeit Erfolgserlebnisse. So ein Mädchen: «Der Morgen auf dem Longboard hat mir so gut gefallen, dass ich mein verstaubtes Board nun wieder hervorholen werde.» Oder die Gruppe nach den Capoeira-Lektionen: «Das war cool. Es hat Spass gemacht, diese Schritte einzustudieren oder auch das Rad zu üben.»

Neues probieren Sport macht hungrig. So standen zur Znünipause verschiedene Müesli bereit, und zum Mittagessen wurde ein umfangreiches Büffet aufgebaut mit verschiedenen Brotsorten, Salaten, Couscous, Käse oder Hobelfleisch. Der Workshop-Leiter Jojo Linder erklärte den Jugendlichen die feinen Gerichte und gab ihnen Ideen: «Kombiniert doch mal den Hüttenkäse mit der Senfsauce oder die Tomatencreme mit Guacamole.» Seine Tipps wurden umgesetzt. Die Mädchen und Jungen langten kräftig zu und liessen sich gerne auf Ungewohntes ein. «Das ist fein, das musst du auch probieren», war zu vernehmen. Jojo erklärte: «Es geht uns darum, den Jugendlichen Mut zu machen, auch beim Essen Neues auszuprobieren und mit unbekannten Nahrungsmitteln in Kontakt zu kommen.» Am Nachmittag ging es dann in verschiedenen Ateliers darum, den eigenen Konsum etwas unter die Lupe zu nehmen. Und schliesslich rollte der «Gorilla»-Anhänger wieder davon. Er liess zufriedene Schülerinnen und Schüler zurück, die Freude an der Bewegung und auch Stärkung der Selbstverantwortung für sich und ihre Gesundheit erfahren haben.

Akrobatik und Körperbeherrschung mit dem Ball beim Freestyle Soccer. (Bilder Marianne Voss)

Mit Vergnügen füllen die Jugendlichen am Büffet ihre Teller.


Extra

Freitag, 18. Mai 2018

Pfingsten – mit Haut und Haar

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herkömmliches

Segen Das deutsche Wort Segen kommt von lateinisch signum, was Zeichen oder Siegel bedeutet. Damit gemeint ist in christlichem Zusammenhang das Kreuzeszeichen. Segnen bedeutet demnach mit dem Kreuz bezeichnen, besiegeln: Sich bewusst unter den Schutz Gottes stellen; sich öffnen für die wandelnde und erneuernde Kraft österlichen Botschaft vom Kreuz. Das lateinische Wort für segnen setzt einen anderen Akzent. Es heisst benedicere und bedeutet Gutes zusagen, Gutes wünschen. Nach christlichem Verständnis auch denen, die es eigentlich gar nicht verdient haben: «Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht», schreibt der Apostel Paulus: «Segnet auch eure Verfolger. Segnet sie, verflucht sie nicht. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem». (Vergleiche Römerbrief 12,9-21). Für Menschen, die in diesem Sinn am Ende ihres Lebens Spuren des Wohlwollens hinterlassen, gilt die wunderschöne Redewendung: Er oder sie hat das Zeitliche gesegnet. (ubo)

Gedanken zu Pfingsten von Seelsorgehelferin Renate Wüst

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Pfingsten - raus aus der Enge und rein in die Begegnung. (Bild zvg.)

N

ein, blättern Sie nicht um, auch wenn Ihnen Pfingsten nichts sagt und Sie weder mit dem Wort noch mit dem Fest etwas anfangen können! Ich bin sicher, dass die meisten von Ihnen das verlängerte Pfingstwochenende ganz pfingstlich verbringen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Bestimmt haben Sie einen schönen Spaziergang oder eine längere Wanderung geplant, Sie werden eine ausgedehnte Radtour machen oder unternehmen mit dem Motorrad eine Fahrt über die Pässe. Wer Kinder hat, geht bei schönem Wetter ans Wasser oder in den Wald, um dort ein Feuer zu machen und Würste zu bräteln. Andere geniessen ausgiebig ihren Balkon oder Sitzplatz. Wie auch immer, es zieht uns alle nach draussen, wir geniessen die Freiheit dieser Tage, den Fahrtwind in den Haaren und die Sonne im Gesicht, den Duft des Waldes, wir saugen die frühsommerliche Luft ein, die nach Holzfeuer riecht und Abenteuer verheisst und an der Sehnsucht rüttelt, wir blicken ins Feuer und lassen uns einen Moment lang von seiner Lebendigkeit und Kraft entzünden … Doch plötzlich schleicht sich ein unangenehmer Gedanke an

den Alltag in die Freiheit dieses Wochenendes und will uns die Freude verderben, wirft uns in den Alltagstrott von übermorgen hinein – die Freiheit eingesperrt und wir eingespannt. Eben haben wir uns noch vom Feuer mitreissen lassen und einen Blick ins andere Leben getan, das sich uns in Düften und Bildern einen Augenblick lang offenbart. Es ist wie eine Erleuchtung: Einen kurzen Moment lang nehmen wir wahr, wie das Leben auch noch sein könnte. Aber die Schatten des Alltags lassen die schönen Bilder und unser inneres Feuer erlöschen und nehmen uns den Atem. Dabei verheisst uns Pfingsten gerade das: frischen Wind, das «Feuer-undFlamme-Sein», also die Be-Geist-erung und die Be-Weg-ung, die auf neue Wege führt, und einen langen Atem. Wie aber soll diese Verheissung im gewöhnlichen Leben Wirklichkeit werden?

Pfingsten – raus aus der Enge und rein in die Begegnung Im Jahreskreis fällt das Pfingstfest in eine Zeit, in der die Natur platzt vor Leben. Die hellen Tage treiben uns an und die Natur aus der Erde heraus.

Der Wind trägt Pollen und Samen mit sich fort und zeigt sich als Fruchtbarkeitsmacher. Das Urwort für Geist (hebr. ruach) heisst Wind, Hauch, Atem. Der Geist wohnt in uns allen und möchte in uns und nach aussen wirken, nur engen wir ihn allzu oft ein: mit unserer Geschäftigkeit, Hektik, unserem Perfektionismus und unserer Jagd nach Leben in Form von Überaktivität und Konsum. In der Stille des Waldes oder im ruhigen Sitzen am Fluss hören wir die Natur und spüren den Wind, mit der Zeit auch den inneren Wind, der uns mit unserer Sehnsucht in Berührung bringt und uns ahnen lässt, wohin uns unser eigener Weg führen möchte. Im bewussten Atmen nehmen wir wahr, dass wir leben, dass das Leben in uns pulsiert und den Austausch sucht, jenseits von Smartphone und sozialen Medien, sodass die Begegnungen mit unseren Mitmenschen fruchtbar werden. Ein offenes Herz, der Schritt auf die anderen zu, das ist oft schon der frische Wind, der echte Gespräche ermöglicht, Verstehen bewirkt und Verständnis füreinander und der uns den Wert des Miteinanders erkennen lässt. Dann ist Pfingsten – mitten im Alltag.

Ich wünsche uns allen, dass wir unser inneres Fenster öffnen und das Licht, den frischen Wind und die Freude dieser frühsommerlichen Tage in uns einlassen können. Ich öffne meine Fenster, lasse Sonne und Wind in meine muffigen Kammern fluten, wehen, brausen Eine Windböe packt alte Gedanken und schwere Gefühle, zerreisst sie in der Luft, Fetzen fliegen, verfliegen, lösen sich auf Kopf und Herz ausgefegt aufgeräumt ausgelüftet fühlen sich rein leicht frei Räume göttlich durchweht von Sonne und Wind – meine Seele atmet

Im Spital Affoltern geboren

Selina, 29. April.

David, 6. Mai.

Frohe Pfingsten! Renate Wüst, Seelsorgehelferin, kath. Pfarrei Affoltern a. A.

wetter

Gut vorbereitet in die Töffsaison Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die Zahl schwerer Personenschäden bei Töffunfällen um ein Drittel gesunken. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) will die Zahl weiter reduzieren.

bauernregel «Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius – und Sophie! – vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.»

Im Jahr 2007 verloren 82 Töfffahrer ihr Leben auf Schweizer Strassen und 1599 weitere wurden schwer verletzt. Zehn Jahre später waren es noch 51 Tote. Dazu kamen letztes Jahr 1047 Schwerverletzte – wobei diese Zahl höher liegt als bei den PersonenwagenInsassen (781 Schwerverletzte im Jahr 2017). Trotz positiver Entwicklungen bleibt das Risiko für Töfffahrer, bei einem Unfall schwer verletzt oder getötet zu werden, fünfzigmal höher als für Autofahrer oder -beifahrer. Zu schweren Kollisionen kommt es meist auf Kreuzungen. Die Analyse der bfu zeigt, dass in rund 65 Prozent dieser Fälle nicht der Motorradfahrer als Hauptverursacher registriert wird, sondern der «Kollisionsgegner». Bei 55

Prozent der schweren Kollisionen ist der «Kollisionsgegner» sogar alleiniger Verursacher. Um die Anzahl der Motorradunfälle in der Schweiz weiter zu reduzieren, legt die Sensibilisierungsoffensive «Stayin’ Alive» Motorradfahrern nahe, auf Fehler von anderen Verkehrsteilnehmenden gefasst zu sein. Christoph Jöhr, Leiter der bfu-Abteilung Verkehrsverhalten, betont, dass ein defensiver Fahrstil entscheidend ist – besonders zu Beginn der Töffsaison, wenn andere Verkehrsteilnehmende noch nicht auf Töfffahrer gefasst sind. Laut Jöhr ist es für Motorradfahrer auch wichtig, sich auf die neue Saison gut vorzubereiten. Der Zustand von Motorrad und Ausrüstung solle geprüft werden, und auch der Motorradfahrer selber müsse sich langsam wieder an die Strasse herantasten: «Kürzere Ausfahrten zu Beginn der Saison erlauben es beispielsweise, das korrekte Kurvenfahren zu trainieren und in sicherem Rahmen das Notbremsmanöver zu üben.» (pd.)

Anin Loni, 11. Mai.

Raphael Lion, 11. Mai.

Etienne Marcel, 13. Mai. (Bilder I. Magnin)


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038 2018  
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