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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 38 I 171. Jahrgang I Dienstag, 16. Mai 2017

Schwer verletzt

Becken saniert

In Affoltern kollidierte am Freitagvormittag, 12. Mai, ein Roller mit einem Auto. > Seite 3

Ab 20. Mai wird die Badi Obfelden an schönen Tagen wieder zum Treffpunkt. > Seite 5

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Kirchgemeinde Plus An den Versammlungen der Kirchgemeinde im Juni werden Weichen gestellt. > Seite 6

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«Eine Bereicherung» Die Hornbach-Filiale in Affoltern soll die Lücke zwischen Luzern und Zürichsee schliessen. > Seite 7

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Kindern helfen Die Jubla Säuliamt hat in Affoltern Spenden gesammelt. > Seite 8

Stelldichein der kantonalen Geräteturnerinnen

FCWB gewinnt und bleibt am Ball

Zürcher kantonaler Gerätewettkampf in Bonstetten

Beide Teams wollten mit einem Vollerfolg die Chance auf ein Aufstiegsspiel wahren. Red Star ging verdient in Führung, WB glich eher schmeichelhaft aus. In Hälfte zwei drehten die Heimischen auf und kamen folgerichtig zum Sieg. Die vielen Zuschauer durften schöne WB-Treffer geniessen. Beim 1:1 flankte Gjergji den Ball akrobatisch zur Mitte, wo Torjäger Jakupov brillant reüssierte. Das entscheidende 2:1 (54. Minute) erzielte Captain Studer mit einem fulminanten Kopfball, Passgeber war Le mit einem spektakulären Fallrückzieher. Das 3:1 in der Nachspielzeit fiel im Anschluss an einen Eckball der Gäste, bei dem selbst ihr Torhüter im Ämtler Strafraum sein Glück versuchte. WB-Keeper Thaler angelte sich den Ball und leitete blitzschnell mit einem Auswurf bis über die Mittellinie den von Erfolg gekrönten Konter ein. Mit seinem 13. Saisonsieg bleibt WB im Rennen um einen Aufstiegsplatz. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 19

Am Wochenende massen sich 1600 Turnerinnen aus dem Kanton Zürich im Sportzentrum Schachen in Bonstetten im Gerätewettkampf. Aus dem Bezirk nahmen 90 Turnerinnen teil.

bunten Turnkleidern mit glitzernden Applikationen. Die Hände und Füsse mit Magnesium gepudert, turnten sie ihren Fähigkeiten entsprechende Übungen, streng begutachtet von den Preisrichterinnen und Preisrichtern. Ihre Betreuer standen ihnen mit Rat und gutem Wort zur Seite. Die Turnerinnen (6 bis 30 Jahre) turnten in den Kategorien K1 bis K7 und K Damen.

................................................... von andrea bolliger Es war ein sportlicher Grossanlass, den der Turnverein Mettmenstetten zusammen mit der Geräte- und der Männerriege am vergangenen Wochenende auf die Beine gestellt hat. Unter dem Patronat des Zürcher Turnverbandes reisten rund 900 Turnerinnen am Samstag, und 700 am Sonntag mit ihren Betreuerinnen und Betreuern nach Bonstetten. Auch die Tribüne war immer gut besucht. Vornehmlich Verwandte oder Bekannte der Mädchen und Damen verfolgten den Wettkampf. Nach der Eröffnung durch OK-Präsident Andreas Leidenix am Samstagmorgen gehörte die Halle den Mädchen und Damen in ihren

Monika Rohr ist Präsidentin Die neue Sozialbehörde im Unteramt hat sich konstituiert. Sie setzt sich aus je zwei Gemeinderäten der drei Gemeinden zusammen, präsidiert durch Monika Rohr; Fritz Kurt amtet als ihr Vize. Die Geschäftsführung Sozialdienst Unteramt unter Leitung von Peter Müller, Stallikon, mit den beiden Stellvertreterinnen Liza Egli, Bonstetten, und Teresa Lauria, Wettswil, beschäftigt sich derweil bereits mit der Ablauf- und Personal-Organisation. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Eindrückliche Leistungsschau 1800 Besucherinnen und Besucher vermelden die «Tage der Sonne Knonauer Amt». Die von Gewerbebetrieben und Gemeinden getragene «Leistungsschau für Energie und Umwelt» erwies sich als vielfältig und löste diverse konkrete Investitionsentscheide insbesondere in Solaranlagen, aber auch in Elektrofahrzeuge aus. An einigen Tagen wurde allerdings auch fast zu viel geboten, sodass sich die einzelnen Anlässe gegenseitig konkurrenzierten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Der Veranstalter ist zufrieden

Julia Pechlaner vom TV Obfelden turnte die drittbeste Übung am Reck in ihrer Kategorie K6. (Bild Andrea Bolliger).

Schuldbewusster, einsichtiger Angeklagter Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen Mann zu 24 Monaten Haft – mit vier Jahren auf Bewährung –, wegen sexueller Handlungen mit einem Kind. Vor der Verhandlung sassen der Beschuldigte, der Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie die beiden Vertretungen der Privatklägerschaft vor dem Gerichtssaal und unterhielten sich angeregt. Auch im Gerichtssaal machte es nie den Anschein, als gebe es zwei Seiten. Der Angeklagte hatte von Anfang an mit Polizei und Staatsanwaltschaft kooperiert, war geständig und hat sich freiwillig in Therapie gegeben – welche erhebliche Wirkung zu zeigen schien. Zudem war er selber der Meinung, dass er eine Strafe verdiene. Die Staatsanwaltschaft forderte 30 Monate Haft, wovon sechs Monate zu vollziehen seien. Schützenhilfe erhielt der Angeklagte von ungewohnter Seite, von den Vertretungen der Privatklägerschaft. Sie setzten sich für eine bedingte Gefängnisstrafe ein, da ein Vollzug für ihre Mandantinnen verschiedene negative Auswirkungen mit sich bringen würde. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Der gastgebende Turnverein Mettmenstetten ist zufrieden mit den Leistungen seiner Turnerinnen. Am Sonntag boten die Kategorien K7 und K Damen Turnsport vom Feinsten und waren die turnerischen Höhepunkte vom Wochenende vor grosser Zuschauerkulisse. Ein würdiger Schlusspunkt mit der Siegerehrung dieser zwei Kategorien mit Ämtler Beteiligung. Die Organisatoren durften viele Komplimente von Besuchern, den verschiedenen Riegen und dem Zürcher Kantonalturnverband entgegennehmen. ................................................... > Ausführlicher Bericht am Freitag

Fussball, 1. Liga: FC WettswilBonstetten – FC Red Star 3:1 (1:1).

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Lebensraum für Vögel und Amphibien LEK-Kommission Knonau lud nach Cham Die Auswirkungen des Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK), sichtbar gemacht in einer Kiesgrube bei Knonau. Die Kommission Gastgeber in der Kiesgrube, von links: Adrian Risi, Marianne des Landschafts- Mühl, Patrik Rogenmoser und Niklaus Peyer. (Bild M. Mullis) entwicklungskonzeptes (LEK) von Knonau orientierte mittelte an Ort und Stelle die vielfältiüber ihre Arbeit, für einmal auf aus- ge Entwicklung der von der LEK angeserkantonalem Boden. Unmittelbar an strebten Massnahmen zum Schutz von der Gemeindegrenze Knonau auf Zu- Flora und Fauna. Im Schlammweiher ger Boden, trafen sich bei strahlend und in den diversen Tümpeln und schönem Vorsommerwetter am letz- Nass-Standorten gelang es dem Bioloten Samstagnachmittag auf dem gen Niklaus Peyer, nicht nur den LeWerkplatz der Firma Risi AG etwas bensraum der momentan unsichtbaüber 50 interessierte Einwohner aus ren Amphibien zu zeigen, sondern Knonau. Kommissionspräsidentin den interessierten Naturfans auch leMarianne Mühl durfte neben den na- bende Bergmolche und sogar eine selturinteressierten Teilnehmern auch tene Gelbbauchunke aus nächster NäGastgeber Adrian Risi, Patrik Rogen- he zu demonstrieren. Der spannende moser, Abteilungsleiter der Firma Risi Nachmittag zeigte einerseits deutlich AG sowie den Biologen Niklaus Peyer die Notwendigkeit des Projektes LEK, andererseits auch die in diesem Fall begrüssen. Eine Betriebsbesichtigung zeigte sehr gut gelungene Umsetzung der geden wirtschaftlichen und technischen forderten Massnahmen. (mm) Teil des Baustoffwerkes. Ein Rundgang ................................................... durch das Werkgelände wiederum ver- > Bericht auf Seite 13

Morgenexkursion zu den Vögeln im Park Führung • 21. Mai 2017 • 7 – 10 Uhr www.selegermoor.ch

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Todesfälle Affoltern am Albis Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 8. Juni 2017, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi Langzeitpflege Sonnenberg Melchior-Hirzel-Weg 40 Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 4. Mai 2017 3. Antrag 3.1 Jahresrechnung HRM1 2016 4. Mitteilungen 4.1 Kostenrechnung 1. Quartal 2017 4.2 Vorstellung Management Informations-System (MIS) 4.3 Vorstellung Risiko-Analyse 5. Verschiedenes www.spitalaffoltern.ch

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Donnerstag, 25. Mai 2017 (Auffahrt), und am Freitag, 26. Mai 2017, geschlossen. Schalterschluss: Mittwoch, 24. Mai 2017, 11.30 Uhr Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag von 08.00 bis 10.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11. Ab Montag, 29. Mai 2017, sind wir gerne wieder für Sie da.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für den aus der Primarschulpflege zurücktretenden Martin Birrer ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 8 der Schulgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 25. Juni 2017 Wahlvorschläge bei der Primarschulpflege, Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Schulpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 24. September 2017 eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Schulverwaltung, Alte Landstrasse 37, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 16. Mai 2017

Primarschulpflege Obfelden

Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Einladung zu den am Mittwoch, 14. Juni 2017, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden

Gemeindeversammlungen 20.00 Uhr Politische Gemeinde Rifferswil Geschäfte 1. Neubau Bushaltestelle Jonenbachstrasse in Rifferswil (Mittelfahrbahnhaltestelle und Trottoir) – Abnahme der Bauabrechnung 2. Jahresrechnung 2016 der politischen Gemeinde Rifferswil (einschl. Primarschule Rifferswil) – Genehmigung 3. Neue Rechnungslegung per 1. Januar 2019 (HRM2)/Verwaltungsvermögen der politischen Gemeinde Rifferswil (inkl. PS Rifferswil) – Verzicht auf eine Neubewertung 21.00 Uhr Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Rifferswil Geschäfte 1. Jahresrechnung 2016 der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rifferswil – Genehmigung 2. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) – Erteilung der Ermächtigung an die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Rifferswil Hinweise Die Anträge und dazugehörigen Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab heute in der Gemeindekanzlei Rifferswil eingesehen werden. Die Anträge sind auch auf der Website www.rifferswil.ch zu finden. Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Kalenderwoche 22 an den Gemeinderat Rifferswil oder an die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Rifferswil schriftlich einzureichen. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil Rifferswil, 16. Mai 2017

Gemeinde Obfelden Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badesaison 2017 am Samstag, 20. Mai 2017, um 8.00 Uhr. Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit. Für die Saison 2017 gelten folgende Eintrittspreise: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

7 bis 16 Jahre bis 7 Jahre

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Fr. 45.– Fr. 25.–

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche 7 bis 16 Jahre

Fr. 70.– Fr. 35.– Fr. 60.– Fr. 30.–

Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten: Fr. 5.– Bearbeitungsgebühr bei Verlust der Saison-/Punktekarte Fr. 10.– Wir laden Sie herzlich ein, unser frisch renoviertes Freibad am Tag der offenen Tür am Samstag, 10. Juni 2017, zu besuchen. Der Eintritt ist gratis und es wird pro Gast ein Gratisgetränk abgegeben. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Sie. Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden

Sonntag, 18. Juni, im Anschluss an den um 9.30 Uhr beginnenden Gottesdienst Traktanden 1. Abnahme der Jahresrechnung 2016 2. Abrechnung über den Einbau einer Akustikanlage in der Kirche 3. Wahl bzw. Bestätigung der Pfarrwahlkommission – Informationen aus der Pfarrwahlkommission 4. Zusammenschluss von Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern: a) Ablehnung des Antrags des Lenkungsausschusses b) Initiierung eines gemeindeeigenen Entwicklungsprozesses 5. Informationen aus der Kirchgemeinde Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung sind die Stimmberechtigten zum Apéro eingeladen. Obfelden, 16. Mai 2017 Reformierte Kirchenpflege

Am 9. Mai 1950 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Brigitta Frieda Attinger geb. Fischer geb. 17. Februar 2017, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Mittwoch, 17. Mai 2017 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Schmid Karl geboren am 2. November 1928, von Otelfingen, wohnhaft am Ligusterweg 1 in Bonstetten. Er verstarb am 10. Mai 2017 in Affoltern am Albis. Bestattungsamt Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Mai 2017

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IKA Sozialdienst Unteramt: Die Sozialbehörde hat sich konstituiert Als Präsidentin wurden Monika Rohr und als Vize-Präsident Fritz Kurt bestimmt

Die neue Leiterin der Sozialabteilung, Andrea Erifilidis. (Bild zvg.)

Neue Leiterin der Sozialabteilung Affoltern Am 15. Mai tritt Andrea Erifilidis die Nachfolge von Kerstin Borek als Leiterin der Sozialabteilung Affoltern an. Andrea Erifilidis setzte sich als interne Kandidatin gegen zahlreiche externe Mitbewerber durch. Als bisherige Leiterin der Sozialen Dienste der Gemeinde Affoltern war sie massgeblich am Aufbau der neuen Sozialabteilung mitbeteiligt und sorgt in ihrer neuen Funktion für Kontinuität und Stabilität. Seit August 2015 ist Andrea Erifilidis für die Gemeinde Affoltern tätig. Vor ihrem Engagement in Affoltern arbeitete Andrea Erifilidis während rund 15 Jahren bei der Stadt Zürich im Sozialbereich, unter anderem als Berufsbeiständin und Sozialarbeiterin. Zudem war die diplomierte Sozialarbeiterin FH Mitglied einer Fürsorgebehörde im Kanton Zürich. Im April 2017 hat sie ihr CAS in Leadership und Führung im Gesundheits- und Sozialwesen erfolgreich abgeschlossen. Mit Andrea Erifilidis komplettiert eine ausgewiesene Fachfrau die Führungscrew der Gemeindeverwaltung Affoltern. (tro)

Das Ja der Bevölkerung am 12. Februar zur Gründung eines «fusionierten» Sozialdienstes für die drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil war Auftakt zu einer Reihe von Aktivitäten, die mit der Konstituierung der Sozialbehörde im April formal ihren Abschluss fand. Unter der Leitung des Gemeindepräsidenten der Sitzgemeinde Bonstetten, Frank Rutishauser, fand die Konstituierung statt. Die neue Sozialbehörde setzt sich aus je zwei Gemeinderäten der drei Unteramtsgemeinden zusammen und hat aus ihrer Mitte das Präsidium mit Vize-Präsidium bestimmt. Somit sind die Voraussetzungen für die strategische Leitung der IKA als Sozialbehörde geschaffen, welche gleichzeitig auch im Sinne eines Verwaltungsrats agiert. Die Gemeinde Bonstetten ist vertreten durch Claude Wuillemin und Christina Kienberger; die Gemeinde Stallikon durch Monika

Symbol für Verbundenheit: Im Logo formieren sich die drei typischen Farben aus den Gemeindewappen (gelb für Bonstetten, rot für Wettswil und blau für Stallikon) zu einem Kreis. (Logo zvg.) Rohr und Remo Hablützel; die Gemeinde Wettswil durch Fritz Kurt und Christoph Ehrsam. Als Präsidentin wurde Monika Rohr und als Vize-Präsident Fritz Kurt bestimmt.

Die IKA Sozialdienst Unteramt kann sich sehen lassen Eine weitere Frage war, wie sich der neue Sozialdienst nach aussen mit dem Logo präsentieren soll. Man wollte den Verbund der drei Gemeinden darstellen, aber auch einen Weg finden, wie mit dem Auftritt jede einzel-

ne Unteramtsgemeinde erkennbar wird. Mit professioneller Hilfe einer Grafikerin wurden diese Anforderungen in diversen Vorschlägen umgesetzt; und letztendlich hat man sich für diese finale Version entschieden. Die drei typischen Farben aus den Gemeindewappen formieren sich zu einem Kreisgebilde und symbolisieren die Verbundenheit: gelb für Bonstetten, rot für Wettswil und blau für Stallikon. Ausserdem gilt derzeit die Aufmerksamkeit der Vorbereitung der Büroräume mit der Möblierung, der

Rollerfahrer schwer verletzt Verkehrsunfall in Affoltern am Albis

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die Unfallstelle an der Zürichstrasse in Affoltern. (Bild Kapo ZH)

Ein Motorradfahrer wurde schwer verletzt, als er am Freitagvormittag, 12. Mai, in Affoltern mit einem Personenwagen kollidierte.

IT-Ausstattung und der Signalisation rund um die Räumlichkeiten im Gebäude Mauritiuspark an der Stallikerstrasse 4/6 in Bonstetten. Parallel dazu wird in enger Koordination mit dem Sozialdienst Bezirk Affoltern die Übergangszeit bis Ende des Jahres mit den erforderlichen Arbeiten rund um die Übernahme der bestehenden Sozialhilfe-Dossiers organisiert. Damit alles planmässig funktioniert, ist die Geschäftsführung Sozialdienst Unteramt unter Leitung von Peter Müller, Stallikon, mit den beiden Stellvertreterinnen Liza Egli, Bonstetten, und Teresa Lauria, Wettswil, schon jetzt mit der Ablauf- und Personal-Organisation befasst – und zwar parallel zu ihren laufenden Aufgaben in den Gemeindeverwaltungen. Der Bezug der neuen Arbeitsplätze im Mauritiuspark ist ab Herbst 2017 vorgesehen, damit ab Januar 2018 alle sozialdienstlichen Leistungen zur Verfügung stehen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun – alle Akteure sind zuversichtlich, motiviert und freuen sich auf die neue Herausforderung. (pd.)

Gasthaus Baldern wiederbeleben Seit mehr als 15 Jahren ist das prächtig gelegene und einst sehr beliebte Gasthaus Baldern auf dem Albis geschlossen. Mehr noch: es befindet sich auf dem Weg zum Zerfall. «Pro Üetliberg» hat zusammen mit dem Zürcher Heimatschutz schon seit einiger Zeit versucht, mit dem Besitzer der Gaststätte ins Gespräch zu kommen, vergeblich. Am Samstag hat der Verein nun eine Petition lanciert, welche die Renovierung und Wiedereröffnung der historischen Gaststätte zum Ziel hat. «Wir richten uns dabei nicht nur an die Besitzerschaft, sondern auch an die Baudirektion, denn das Gebäude ist als letzter vollständig erhaltener baulicher Zeuge der traditionellen Üetliberg-Gastronomie ins Inventar der schutzwürdigen Objekte von überkommunaler Bedeutung aufgenommen worden», teilt «Pro Üetliberg» mit. Die Unterschriftensammlung läuft bis zum 31. August. Seit dem 18. Jahrhundert existiert auf der Baldern eine Gaststätte. Das jetzige Gebäude wurde 1930 vom bekannten Zürcher Architekten Otto Honegger, der unter anderem den Hauptsitz der einstigen Volksbank an der Bahnhofstrasse realisiert hat, im Stil des sachlichen Heimatstils entworfen. (pd.) Weitere Infos unter www. pro-üetliberg.ch.

Eine 85-jährige Autofahrerin war kurz vor 10 Uhr auf der Zürichstrasse Richtung Mettmenstetten unterwegs. Sie bog dann links ab, um auf den Vorplatz einer Liegenschaft zu gelangen. Gleichzeitig kam ein Motorradfahrer entgegen und es kam zur Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad. Beim Aufprall verletzte sich der 53-jährige Töfffahrer schwer. Er wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Der Unfallhergang wird nun durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft untersucht. Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit dem Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen. Für die Verkehrsregelung während der Unfallaufnahme war die Feuerwehr Affoltern am Albis im Einsatz.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Liselotte Gignola-Oggenfuss, wohnhaft in Affoltern, feiert heute Dienstag, 16. Mai, den 85. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute. In Obfelden dürfen wir Max Blattmann-Kretz zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Dienstag, 16. Mai. Wir wünschen ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag

Mit dem Rettungshelikopter wurde der verletzte Rollerfahrer ins Spital geflogen. (Bild Kurt Haas)

In Affoltern darf Walter Georg Laubscher morgen Mittwoch, 17. Mai, den 80. Geburtstag feiern. Die herzlichsten Glückwünsche begleiten den Jubilaren ins neue Lebensjahrzehnt.


Todesfälle Don’t change beliefs Transform the believer

Selig und heilig ist der, der teilhat an der ersten Auferstehung. Offenbarung 20 Vers 6

Wir trauern um einen feinen, liebenswerten, grosszügigen und humorvollen Menschen

Arthur H. Bohrer

TO D E S A N Z E I G E In tiefer Trauer und trotzdem mit viel Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem Vater, Gross- und Urgrossvater, Bruder und Freund

4. August 1943 – 13. Mai 2017

Eine Zeit lang war er überzeugt, die heimtückische Krankheit zu besiegen. Doch sie hat ihm die Lebenskraft geraubt. Er war – in liebevoller Partnerschaft – immer unterstützend bei der Realisierung von Visionen.

Karl Oskar Schmid-Haller

geboren 4. August 1943, Bürger von Nenzlingen BL, Ehemann der Bohrer geb. Heimböck-Kramesberger, Elfrieda Franziska, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Strumbergächerstrasse 2.

Still und behutsam hat er, nach längerem Pflegeaufenthalt, den Schritt in die jenseitige Welt getan.

Der Friedhofvorsteher

Du bleibst für immer unvergessen: Erika Schmid-Haller Maya Schmid Peter und Regula Schmid-Beller Andrea und Matthias mit Urenkelin Emilia Michael und Daniela mit Urenkel Elias Martina und Andreas Sandra Vanessa und Simon Walter Schmid Roland und Corinne Schmid Brandenberger Tamara und Christian Tatjana und Andy Elisabeth Böhler-Schmid Nichten, Neffen, Anverwandte und Freunde

Die Urnenbeisetzung findet im engen Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, Spendenpostkonto 85-391373-1, Vermerk: Arthur Bohrer.

Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 23. Mai 2017, um 14.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a in Affoltern am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Erika Schmid-Haller, Ligusterweg 1, 8906 Bonstetten

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami und meiner Lebenspartnerin

Bohrer, Arthur Heinrich

2. November 1928 – 10. Mai 2017

Zur Abschiedsfeier von Arthur treffen wir uns am Freitag, 19. Mai 2017, um 15.00 Uhr in der reformierten Kirche in Wettswil am Albis, Husächerstrasse 10.

Gedanken – Augenblicke, sie werden uns immer an Dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.

Am 13. Mai 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 19. Mai 2017, 15.00 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt.

Elfi Bohrer Josefa Heimböck und alle Verwandten in Österreich Elsa Bohrer, Schwester Eugen Bohrer, Cousin

Traueradresse: Elfi Bohrer, Strumbergächerstrasse 2, 8907 Wettswil

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Für alle überraschend wurde sie viel zu früh mitten aus dem Leben gerissen. Es vermissen Dich: Melanie Attinger Nicole und Marcel Gufler-Attinger mit Leandro Jürg Hartmann sowie Verwandte, Freunde und Bekannte Erdbestattung: Mittwoch, 17. Mai 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Im Sinne der Verstorbenen berücksichtige man Tierschutzorganisationen nach freier Wahl (Vermerk: Brigitte Attinger). Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Familie Gufler-Attinger, Fuchsberg, 6038 Gisikon

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Bezirk Affoltern

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Eindrückliche regionale Leistungsschau 1800 Besucherinnen und Besucher der Tage der Sonne Knonauer Amt Die Tage der Sonne Knonauer Amt boten keine abgehobene Theorie, sondern konkrete Einblicke in die Möglichkeiten der Nutzung nachhaltiger Energien. Die «Leistungsschau für Energie und Umwelt» löste diverse konkrete Investitionsentscheide aus, insbesondere in Solaranlagen, aber auch in Elektrofahrzeuge. ................................................... von bernhard schneider Hauptsponsor Lukas Berger von Berger-Boiler-Service meint, gerade die Möglichkeit, während mehr als einer Woche Interessierte zu empfangen, habe sich bewährt. Das Wichtigste dabei sei, Begeisterung für Solaranlagen zu vermitteln. «Viele Besucher wollen diese Begeisterung beim Anbieter der Anlagen spüren. Die meisten, die gekommen sind, interessierten sich konkret für eine Anlage und stehen vor einem Investitionsentscheid», ergänzt Helen Berger. Dies bestätigt auch ein Besucher, der beifügt, die Tage der Sonne hätten ihm die Gelegenheit gegeben, sich an verschiedenen Orten über Möglichkeiten der Fotovoltaik zu informieren, bevor er einen Investitionsentscheid treffe. Ähnlich das Feedback von Ueli Köfler, der an beiden Samstagen der «Tage der Sonne» die Tore seiner Holzbau-Unternehmung öffnete: Es habe sich gelohnt, die Tage der Offenen Tür auf zwei Wochenende zu verteilen. Dadurch habe er sich mehr um die einzelnen Besucherinnen und Besucher kümmern können. Er sei zuerst skeptisch gewesen. Seine Frau habe den Ausschlag gegeben, sich an den Tagen der Sonne zu beteiligen. Im Rückblick sei er sehr zufrieden mit dem Interesse, das seinem Holzbau-

Schlussfest im Café Solaire mit zahlreichen Beteiligten der Tage der Sonne Knonauer Amt. (Bild Bernhard Schneider) System für An-, Um-, Neubauten und Dachaufstockungen entgegengebracht worden sei, aber auch den Vorteilen des Holzbaus generell und der Integration von Solarelementen. Lukas Zimmermann informierte in seiner Solar-Werkstatt über aktuelle Trends in der Fotovoltaik und warf einem Blick in die Energie-Zukunft. Zudem präsentierte er seine autarke Fotovoltaik-Anlage, die in robusten Solar-Boxen weltweit im Einsatz steht, auf Alpen, in abgelegenen Dörfern, in Spitälern ohne Stromanschluss. Dabei arbeitet er häufig mit Hilfswerken zusammen, die den Kontakt mit

den Kunden rund um den Erdball vermitteln.

Zu viel geboten? In Zusammenarbeit mit Ades SolaireGeschäftsleiterin Regula Ochsner hat Lukas Zimmermann Solar-Boxen nach Madagaskar geliefert zur Ergänzung der effizienten Solar- und Energiesparkocher von Ades Solaire. Im Rahmen des Café Solaire stellte Regula Ochsner einen ihrer Parabol-Solarkocher vor. Kurz bevor am Samstagabend ein Platzregen über Affoltern hinwegfegte, reichte die Abendsonne aus, um im

Brennpunkt des Spiegels eine erstaunlich hohe Temperatur zu erzielen. Die Kocher- und Ofenmodelle werden ausschliesslich in Madagaskar hergestellt, wodurch Arbeitsplätze mit fairen Löhnen geschaffen werden. Die Organisation will so den Schutz von Wald und Klima mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung verbinden. Daniel Sommer, der zusammen mit dem Café-Solaire-Team im Rahmen der Tage der Sonne an mehreren Tagen zu sich in den Garten eingeladen hat, äusserte sich sehr positiv über den Anlass. Neben Energiebera-

tung, Informationen über eine Potenzialstudie für Windenergie in der Region und über Säulistrom stellte die Firma Solarify ihr Modell vor, das es Leuten, die über kein geeignetes Dach verfügen, ermöglicht, in Solaranalagen zu investieren. Dazu wurden am Café Solaire Gerichte aus der SolarKüche von Ades Solaire angeboten. A propos Kulinarik: Anita und Andreas Häberling offerierten im «Weingarten» während der Tage der Sonne eine besondere Speisekarte mit regionalen, naturnahen Produkten. Das grosse Angebot im Rahmen der Tage der Sonne hatte freilich auch eine Kehrseite. Der Gemeindepräsident der Energiestadt Mettmenstetten, René Kälin, stellt fest, dass an einigen Tagen so viel geboten wurde, dass sich die Anlässe gegenseitig konkurrenzierten. Gleichzeitig hat dies die Möglichkeit für verschiedene Kooperationen gegeben. Der Energietag in Mettmenstetten beinhaltete auch eine kleine Gewerbeschau. Garagist Robi Graf stellte fest, dass Elektroautos zwar immer zur Probefahrt zur Verfügung stehen, dass ein Rahmen, wie ihn die Tage der Sonne und im Speziellen der Energietag der Gemeinde boten, das Interesse daran aber erhöht. Und was hat den Organisatoren am besten zugesagt? Cathy Kroh erwähnt spontan den Film «Tomorrow – Demain» und die Energiewerkstatt im Zentrum Kafimüli, wo Kinder Solarspielautos zusammensetzen konnten, um anschliessend das schnellste Fahrzeug zu ermitteln. Peter Ackermann hebt hervor, dass das Publikum zu den Anbietern energieeffizienter Produkte hingegangen ist, was einen vertieften Einblick in den aktuellen Stand der Technik ermöglicht hat. «Fürs erste Mal hat es sehr gut geklappt», stellt Peter Ackermann abschliessend fest. Nächstes Jahr finden die «Tage der Sonne» vom 25. Mai bis 3. Juni statt.

Treffpunkt, Erholungsort und Lebensader Die Badi Obfelden wurde über den Winter umfassend saniert – am 20. Mai wird sie eröffnet

Das Schwimmbecken glänzt neu dank Chromstahl. (Bild zvg.)

Die Becken der Obfelder Badi bestehen neu komplett aus Chromstahlwannen. (Bild Salomon Schneider)

Aufgrund von Rissen in den Becken musste die Badi Obfelden umfassend saniert werden. Für 2,1 Millionen Franken werden die Bassins von Beton auf Chromstahl umgerüstet, zudem wird auch die Badewassertechnik auf den neuesten Stand gebracht.

Stimmen stiess das Projekt bei der Bevölkerung auf sehr breite Unterstützung. Zudem lag die Stimmbeteiligung mit 64,26 Prozent überdurchschnittlich hoch. Über den Winter wurde die umfassende Sanierung in Angriff genommen. Nachdem die Beckenumrandung der Betonbecken zurückgebaut und die Badewassertechnik neu verlegt worden war, wurden Ende März die Chromstahlbecken zusammengebaut. Zum Schluss mussten auch die Zufahrtswege für die Bauarbeiten

1999 wurde die Badi Obfelden neu gebaut und vergrössert. Bereits nach wenigen Jahren stellte sich jedoch heraus, dass in den Betonbecken immer

mehr Risse entstanden und relevante Mengen Wasser versickerten, aufgrund von Bewegungen im Untergrund. Die Risse wurden zwar alle drei bis vier Jahre ausgebessert, der Gemeinderat Obfelden entschied sich jedoch für eine Langzeitlösung – umfassende Sanierung und Umsteigen auf Chromstahlbecken. Ende Februar 2016 fand eine Urnenabstimmung statt. 1463 Stimmberechtigte sprachen sich für den 2,1-Millionen-Baukredit aus, 545 waren dagegen. Mit 73 Prozent Ja-

wieder in grünen Rasen verwandelt werden.

Am 20. Mai ist Eröffnung Am 20. Mai wird die Badi eröffnet werden. «Es ist möglich, dass der Rasen bei der Eröffnung noch nicht überall im gewohnt satten Grün erstrahlt», erklärt Paul Höhener vom Obfelder Werkdienst, der im Sommer als Bademeister arbeitet. Einen geeigneten Pächter für das Badibeizli hat die Gemeinde Obfelden bereits gefunden.

Im Sommer wird die Badi Obfelden an schönen Tagen somit wieder zum Treffpunkt der Generationen, der mit Sonne, Wasser, Essen und Trinken alles bietet, was das Herz begehrt. In der Badi treffen sich unzählige Menschen, bei entspannter Atmosphäre. Sie ist deshalb eine wichtige Lebensader des Obfelder Dorflebens. Am 10. Juni findet in der Badi Obfelden ein Tag der offenen Tür statt. Der Eintritt ist frei und die Badi-Besuchenden erhalten ein kostenloses Getränk. (sals)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Mai 2017

Kirchliche Heimat unter ökonomischem Druck An den Kirchgemeindeversammlungen im Juni werden erste Weichen gestellt zum Projekt Kirchgemeinde Plus Finanzielle Herausforderungen diktieren die Agenda der reformierten Kirche des Kantons Zürich. An der Informationsveranstaltung zum Projekt KG+, vom vergangenen Mittwoch in Mettmenstetten wurde auch die Frage erörtert, wie gross die Wahlfreiheit wirklich ist. ................................................... von reto frischknecht Auffallend vielstimmig sangen die Teilnehmenden zur Einstimmung das Lied «Laudate omnes gentes». Es waren die Stimmen von 70 Teilnehmenden, die grossmehrheitlich für die Kirche tätig sind in der Kirchenpflege oder der Pfarrei. In vier Referaten wurden die Gründe und Inhalte des Projektes erläutert. Die Sprechenden vertraten Inhalte, die sie grösstenteils bereits am Podiumsgespräch am 24. März in Affoltern erläutert hatten, weshalb hier auf eine erneute Aufzählung verzichtet wird. Aus den Voten ging klar hervor, dass die Kirchgemeinden umdenken müssen. Bei den Fragen zeigte sich, wie kritisch die Berechnung der Pfarrstellen ist. Es sei so, dass kleine Kirchgemeinden heute die Solidarität der grossen Kirchgemeinden strapazierten. In den letzten Jahren sei im Kanton Zürich das durchschnittliche Quorum für eine Pfarrstelle immer im Bereich von 1650 bis 1850 Kirchenmitglieder gewesen. Gleichzeitig habe es

Einstimmung in der Kirche Mettmenstetten durch Pfarrer Andreas Fritz. (Bild Reto Frischknecht) Kirchgemeinden gehabt, die mit 300 oder 500 Mitgliedern eine 60- oder 80Prozent-Pfarrstelle hatten. Die Situation lässt sich aufgrund der Zahlen auf der Projektwebseite www.kirchgemeindeplus.ch relativ leicht beschreiben. Demnach soll die heutige Pfarrstellenzuteilung noch bis zum 30. Juni 2020 gelten. Dann folgt eine neue Regelung, gemäss der neuen Kirchenordnung. Die Projektleitung des Kantons geht davon aus, dass 2030 noch rund 20 Prozent der Einwohner der refor-

mierten Kirche angehören werden. Diese Zahlen kombiniert und unter der Annahme, dass das Quorum von 1650 Mitgliedern pro Pfarreistelle beibehalten wird, werden ab 2030 noch eine Pfarreistelle pro 8000 Einwohner respektive 6,5 Pfarreistellen für den ganzen Bezirk zugesprochen.

Inhalte der Abstimmungen im Juni Den Kirchgemeindeversammlungen werden im kommenden Juni zwei

Anträge unterbreitet. Antrag 1: Grundsatz – Verhandlungen im Hinblick auf einen Zusammenschluss führen. Antrag 2: Priorität – Verhandlungen im Hinblick auf eine Kirchgemeinde im Bezirk. Es werden also Weichen gestellt für Verhandlungen. Definitiv entschieden wird in rund zwei Jahren, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind. In elf Kirchgemeinden werden diese Anträge unverändert vorgelegt, in Obfelden und Stallikon-Wettswil in abweichender Form.

Zur Frage, wie denn vorgegangen werde, wenn einzelne Gemeinden im Juni die Anträge ablehnen würden, wurde erklärt: «Es ist nicht Bedingung, dass alle Kirchgemeinden zustimmen, die Verhandlungen werden dann einfach mit weniger Gemeinden geführt.» Auch bestehe die Möglichkeit, später in das Projekt einzusteigen, allerdings dann ohne Mitsprache bei den Inhalten, die bis zu dem Zeitpunkt bereits entschieden worden sind. Vieles zu den Entwicklungen in den Kirchgemeinden ist noch unklar und muss noch mit Leben gefüllt werden, wie auch die Antwort zur Frage des Mettmenstetters Peter Spiller, was denn das Ziel bedeute, «die örtliche, kirchliche Heimat muss gewährleistet sein». Schon fast im Sinne einer Zusammenfassung sagte der Rifferswiler Kirchpflegepräsident Hans Ulrich Meier: «Die Dimension ist für uns noch nicht genug gut vorstellbar.» Rifferswil werde sich dem Prozess stellen, plädiere jedoch dafür, schrittweise vorzugehen und das Fuder nicht zu überladen. Auch habe er den Eindruck, dass kleine Gemeinden fast keine Optionen mehr hätten, als sich einem grösseren Gebilde anzuschliessen. Trotz grosser Skepsis wolle Rifferswil an dem Prozess mitmachen, um mehr Informationen zu haben und dann zu entscheiden. Resultate der bisherigen Arbeiten des Projektteams Kirchgemeinde+ im Bezirk Affoltern unter www.ref-saeuliamt.ch.

Zoff wegen Drohnen, Kuhglocken und Hundegebell

«Schweiz strahlt auf andere Länder aus»

Frühlingsanlass des Hauseigentümerverbandes Albis (HEV)

Tina Goethe referierte in Affoltern

Am traditionellen Frühlingsanlass des HEV Albis orientierten zwei kompetente Referenten über aktuelle Themen. Gut 100 Hauseigentümer interessierten sich für Themen wie Nachbarrecht und Hypotheken.

Am Dienstag, 9. Mai, sprach Tina Goethe in Affoltern zum Thema Ernährungssicherheit. Eingeladen hatten die reformierte Erwachsenenbildung Säuliamt und der Verein Knonaueramt solidarisch.

................................................... von martin mullis

................................................... von cornelia diethelm

Trotz des ersten warmen und sonnigen Frühlingsabends, durfte René Homberger, Präsident des HEV Albis, am Mittwochabend rund 100 Hauseigentümer im Saal des Gasthofs Krone in Hedingen begrüssen. Trotz übervollem Saal in der «Krone» hiess das Thema des ersten Kurzreferates nicht etwa Dichtestress, sondern «Nachbarrecht, was muss geduldet werden, wo sind die Grenzen?» Tiziano Winiger, von der Rechtsabteilung des HEV Zürich und Verantwortlicher der Marktregion HEV Tessin, stellte drei Fachbücher des HEV mit den gesetzlichen Grundlagen und ausführlichen Problemlösungen vor. Natürlich liess er es sich nicht nehmen und nannte detailliert die häufigsten Situationen für Streitigkeiten unter Nachbarn. «Wer ein Haus kauft, kauft die Nachbarn mit», erklärte der Fachmann für Lärm, Grenz-, Mauer-, Zaunund Baumabstände. Leider, so der Rechtsexperte, besitze jeder Kanton eigene Gesetzesgrundlagen, was die Konfliktlösungen nicht unbedingt vereinfache. Vielfach seien jedoch Bundesgerichtsentscheide vorhanden, welche gewisse Regelungen endgültig klären.

Die Zahlen schrecken auf: Weltweit hungern 800 Millionen Menschen; jeder achte Mensch hungert also. Dies, obwohl die globale Agrarproduktion die gesamte Weltbevölkerung locker ernähren könnte. Was läuft da falsch? An der Veranstaltung «Land.Hunger.Macht.Profit» am vergangenen Dienstag in Affoltern zeichnete die Referentin Tina Goethe, Soziologin und Fachfrau für Entwicklungszusammenarbeit, ein drastisches Bild: «Wir, die wohlhabenden Länder – also auch die Schweiz – ernähren nicht die Welt, wie wir das meinen, sondern wir fressen die Welt auf.» Tina Goethe ist bei «Brot für alle» Teamleiterin im Bereich Recht auf Nahrung/Klimawandel. Sie belegte im Laufe der Veranstaltung mit Untersuchungen und Statistiken, dass Menschen auch hungern müssen, weil beim weltweiten Anbau von Getreide nur 43 Prozent als Lebensmittel genutzt werden. 36 Prozent gehen als Futtermittel in die Fleischproduktion und 21 Prozent (Tendenz steigend) werden zu Treibstoffen verarbeitet. Zunehmend bedroht auch das Phänomen «Land Grabbing» die Ernährungssicherheit: Vor allem in Afrika und Asien, aber immer mehr auch in Osteuropa, werden Landflächen an ausländische Staaten und Investoren verpachtet oder verkauft. Die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen verlieren so ihre Existenzgrundlage. Grosskon-

Was sind übermässige Immissionen? Das Thema zeigte sich bei den anwesenden Hausbesitzern durchaus als

Sie boten für Hausbesitzer einen interessanten Abend. Von links: Peter Bannwart, Präsident René Homberger und Tiziano Winiger. (Bild Martin Mullis) äusserst aktuell, wurden doch einige ganz konkrete Fragen an den Fachmann gerichtet. Tiziano Winiger gelang es, diese zu beantworten und anhand von Beispielen auch die grosse Frage der «übermässigen Immissionen» zu erklären. Seine Ausführungen gipfelten zum Schluss im weisen Ratschlag, bei Problemen eher das Gespräch und einen Vergleich mit dem Kontrahenten zu suchen. Prozessieren erweise sich meist als nicht nur äusserst schwierig, sondern vielfach auch als recht kostspielig, so der Experte im Bereich Nachbarrecht. Das Referat von Peter Bannwart, Leiter HEV Hypotheken bei der «HypothekenZentrum AG» in Zürich trug den Titel «Wie funktioniert die HEV Hypothek? Was sind die Vorteile der HEV Hypothek?» Klar, dass diese Thematik etwas trockener als Streitereien um Grillrauch und leidenschaftliche Liebeslaute aus der Nachbarschaft daherkam.

Mit HEV-Hypotheken ruhig und sicher schlafen Bannwart erklärte vor allem die Unterschiede der Hypotheken der HEV gegenüber konventionellen Bankinstituten. Der HEV handelt bei den Hypotheken wie eine Bank, besitzt jedoch viele verschiedene Anleger und kann deshalb in der ganzen Schweiz arbeiten. Er zeigte anhand von Folien aktuelle Zinskurven, Simultanrechnungen und Hypothek-Strategien des HEV. Auch er fasste seine Ausführungen der hochkomplexen Materie geschickt in einem kurzen jedoch einprägenden Werbeslogan zusammen: «Wer sicher und ruhig schlafen will, sei gut mit einer HEV Hypothek bedient», hielt er fest. Der abschliessende Apéro bot Gelegenheit für einen regen Gedankenaustausch, nicht nur über die zwei erörterten Themen, sondern natürlich auch über die allgemeinen Freuden und Sorgen als Hausbesitzer.

Tina Goethe zeigt auf, wie die Schweiz am Welthunger mitverantwortlich ist. (Bild Cornelia Diethelm)

zerne bauen dann auf riesigen Flächen Monokulturen an, die intensiv gedüngt und mit Pestiziden gespritzt werden müssen. Das Publikum im reformierten Kirchgemeindehaus in Affoltern reagierte schockiert auf diese Zustände. Die Frage tauchte auf, was wir in der Schweiz denn tun können? – Als Konsumentinnen und Konsumenten können wir möglichst regional und saisonal produzierte Lebensmittel einkaufen. Tina Goethe betonte aber auch die politische Dimension: «Die Grosskonzerne haben Verantwortung, was beim Land Grabbing passiert. Wenn wir die bereits eingereichte Konzernverantwortungsinitiative annehmen, muss die Schweiz von den Weltkonzernen mit Geschäftssitz in unserem Land die Einhaltung der Menschenrechte und der Umweltstandards in den Produktionsländern einfordern.» Und so endete der Abend trotz all der schweren Nachrichten mit einem positiven Signal: «Wenn die Schweiz Verantwortung übernimmt, strahlt das auch auf andere Länder aus.»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Mai 2017

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«Eine Bereicherung für die Region» Die Hornbach-Filiale in Affoltern soll die Lücke zwischen Luzern und Zürichsee schliessen Die Erdarbeiten für den neuen Hornbach in Affoltern laufen schon seit einigen Wochen, mit dem symbolischen Spatenstich wurde der Bau am Freitag nun auch offiziell lanciert. ................................................... von thomas stöckli Hornbach brauchte für seinen siebten Standort in der Schweiz viel Geduld. Vom Landkauf bis zum Spatenstich sollte es über zehn Jahre dauern. Der Affoltemer Hochbauvorsteher Hans Finsler erinnert sich, obwohl damals für den Tiefbau zuständig, noch ans erste Baugesuch: «Es waren 50 Ordner!» Die Wartezeit habe sich gelohnt, findet Christian Reiber, bei Hornbach Schweiz für die Expansion zuständig: «Die Standortqualität hat sich noch gesteigert.» Ein Knackpunkt im Bewilligungsverfahren war die Erschliessung. Als Grundlage für die Verkehrsplanung wurde mit durchschnittlich 2500 Fahrzeugen pro Tag gerechnet. Mit einem neuen Kreisel (im Bau) und der bereits realisierten Bushaltestelle trägt Hornbach seinen Teil dazu bei, dass der Verkehr fliesst. Ein Maximum an Parkplätzen soll den Suchverkehr einschränken und zu Spitzenzeiten ist sogar eine Ausfahrtsdosierung vorgesehen. «Bis dato haben wir das noch nirgends», verrät Reiber. Er rechne allerdings mit kontinuierlich weniger Fahrten. Die Kunden zögen es vor, mit öV anzufahren, sich einen Überblick zu verschaffen, sich beraten zu lassen und dann bequem zu Hause online zu

Beim Spatenstich von links: Matthäus Kubica, Hornbach-Marktleiter Affoltern, Jacqueline Lenggenhager, Hochbauabteilung, Hans Finsler, Hochbauvorstand, Martin Kummer, Tiefbauamt Kanton Zürich, Dieter Greber, CEO Leuthard, Michael Hofherr, Geschäftsführer Leuthard Baumanagement AG, Alessandro Pellegrini, CEO Hornbach Schweiz. (Bild Thomas Stöckli) bestellen und liefern zu lassen: «Niemand will das Zeug selber schleppen», so Reiber.

Mitarbeiter-Rekrutierung läuft «Die Lage an der Autobahn und die wirtschaftliche Attraktivität haben

uns überzeugt», so Alessandro Pellegrini, CEO Hornbach Schweiz, zur Wahl des Standorts in Affoltern. Er soll im Hornbach-Filialnetz die Lücke zwischen Luzern und Zürichsee schliessen. Der Gemeinderat sehe den Baumarkt als Bereicherung für die Region, so Hans Finsler. Und willkommen sind

sicher auch die 100 Arbeitsplätze, die entstehen sollen. Die Rekrutierung solle primär in der Region stattfinden, verrät Matthäus Kubica, künftiger Marktleiter in Affoltern. Von fünf Bereichsleiter-Posten konnte er deren vier bereits besetzen. Gemeinsam sollen dann die acht bis elf Abteilungs-

leiter definiert werden, die Verkaufsund Beratungsmitarbeiter folgen dann voraussichtlich ab Dezember 2017 und Januar 2018. «Wir nehmen schon Bewerbungen entgegen», so Kubica. Er rechnet mit acht bis zehn Wochen Einarbeitungszeit in einer der bereits bestehenden Filialen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Humor Wohnüberbauung «Magazin»: In Mettmenstetten entstehen 41 neue Mietwohnungen ................................................... von thomas stöckli

Bei der Jugend bekannt, aber nicht erste Wahl: der «Anzeiger». (Bild jh)

Ämtler Jugend liest Eine Online-Umfrage bei Jugendlichen aus dem Bezirk Affoltern zum Thema Mediennutzung ergab interessante Fakten. Die meisten Teenager lesen Gratiszeitungen wie «Blick am Abend» und «20 Minuten». Darauf folgen OnlineZeitschriften und der Tages Anzeiger. Das belegt eine Umfrage zur Mediennutzung bei insgesamt 44 Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 17 Jahren. Neun von 44 Teilnehmenden bestätigten, dass sie den «Anzeiger» regelmässig lesen. Mehr als die Hälfte der Befragten geben an, dass sie ab und zu Zeitung lesen, jedoch nur die wenigsten sehr oft oder sogar extrem oft. Laut Umfrage haben zwei Drittel der Befragten den «Anzeiger» schon mindestens einmal gelesen, davon lesen zwei Personen jede Ausgabe. 27 Personen lesen ihn selten oder sogar gar nie. Trotzdem wissen die meisten so einiges über die lokale Zeitung. Über 70 % hat angegeben, dass sie die Zeitung dann lesen würden, wenn sie mehr Jugendthemen beinhalten würde. Eine Person kommentiert: «Die Zeitung müsste Essensgutscheine beilegen.» Eine andere Person meint, die Zeitung müsste ein anderes Format haben, denn es sei schwierig, sie in den Händen zu halten. Jaelle Hurschler

D

ie Zeitkapsel dürfte für Aufsehen sorgen, wenn sie denn von einer künftigen Generation entdeckt wird: Baupläne, Werkzeug und ein Exemplar des «Anzeigers» werden noch als zeittypisch durchgehen, die gebogene Schallplatte mit «Barbra Ann», Heilsteine, Gartenzwerg und 3-D-Brille werden die Archäologen der Zukunft aber sicher grübeln lassen. Wenn Merkur rückläufig ist, wird kein Vertrag abgeschlossen. So untypisch wie der Inhalt der Zeitkapsel, so unkonventionell ist die Zusammensetzung der Bauherrschaft der Wohnüberbauung «Magazin» an der Rossauerstrasse in Mettmenstetten: ein Baufachmann, eine Esoterikerin und ein Lehrer. Kein Wunder ist in den Ansprachen zur Grundsteinlegung immer wieder von Spass die Rede. Was die Qualität der Zusammenarbeit aber offensichtlich nicht beeinträchtigt. Leicht versetzt entstehen zwischen Kernzone und Feuerwehrgebäude drei Häuser mit gemeinsamer Tiefgarage und insgesamt 41 Mietwohnungen à 2½, 3½ und 4½ Zimmern. Zentral ist dabei ein gemeinsamer Aussenbereich als Wohnhof. Dadurch solle die Gemeinschaft gefördert werden, erklärt Architekt Roberto Pelizzari von der Dachtler Partner AG – «sofern man sie denn sucht.»

Bezug im Oktober 2018 Am 13. März hat der Aushub begonnen. Seit dem 28. April steht der Kran – als Zeichen, dass es nun aufwärts geht. Ende September 2018 soll der 20- bis 25-Mio.-Bau fertig sein. Geplant

Soll die Anonymität durchbrechen: Der zentrale Innenhof der Wohnüberbauung «Magazin». (Visualisierung zvg.)

Die Zeitkapsel – hier gehalten von SHS-Geschäftsleiter Peter Feuz (links) – wird zugelötet ... wurde er komplett als 3-D-Modell. Vorteil dieser neuartigen Technologie ist, dass sich Konflikte wie kreuzende Leitungen ohne grossen Aufwand am Modell beheben lassen – statt später mühsam auf der Baustelle.

... und anschliessend von den Crescionini-Geschwistern Marino, Barbara und Andrea (von links) versenkt.

Für die Bauherren ist das Areal an der Rossauerstrasse nicht irgendein Stück Land: «Mein Grossvater Anacletto Crescionini hat in Mettmenstetten 1939 sein Baugeschäft gegründet und hier sein Magazin betrie-

ben», verrät Andrea Crescionini, der Lehrer unter den drei Bauherren-Geschwistern. Die früheren Bauten mit den Kriechgängen darunter sind ihm noch in bester Erinnerung: «Für uns Kinder ein Abenteuerspielplatz!»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. Mai 2017

Alle Beteiligten haben verloren Stiefvater wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind verurteilt Ein von Beginn der Ermittlungen an geständiger und einsichtiger Beschuldigter wurde vom Bezirksgericht Affoltern zu zwei Jahren Haft verurteilt, deren Vollzug auf vier Jahre Bewährung ausgesetzt wurde. Im Prozess wurde das Bild einer zerstörten Familie gezeigt und das eines grösstenteils verantwortungsvollen Mannes, der sich zu einem Verbrechen hinreissen liess. ................................................... von salomon schneider Während des Prozesses vor dem Bezirksgericht Affoltern – der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand – erzählte der Beschuldigte aus seinem Leben. Der aus einer zerrütteten Familie stammende Mann hatte zeitlebens harte Schicksalsschläge zu verkraften, nie eine Vaterfigur im Leben gehabt und durch eine Häufung widriger Umstände keine Ausbildung abgeschlossen: «In meiner bewegten Jugend hatte ich wechselnde Sexualpartnerinnen und auch nach der Hochzeit hatte ich immer wieder Lust auf andere Frauen. Ich habe viel gebetet und gehofft, doch die Gedanken an andere Frauen sind nie verschwunden. Ich habe deshalb jahrelang mit riesigen Schuldgefühlen gelebt.»

Religiöse Gemeinschaft setzt Denken und Handeln gleich Er hatte sich deshalb der Religion zugewandt und ist einer Freikirche beigetreten, die er mittlerweile verlassen hat: «Mir wurde immer wieder gesagt, dass der Gedanke an eine andere Frau genauso schlimm ist, wie mit einer anderen Frau Sex zu haben.» Jetzt sei er in psychologischer Behandlung und dies bringe viel mehr als die strikten Regeln und Verbote der Religion. Er wisse jetzt besser mit seiner Fantasie umzugehen und habe effektive Barrieren eingerichtet, die ihm helfen, seine Gedanken zu kontrollieren und sie auch nicht in die Tat umzusetzen. Der Therapeut sei die Vaterfigur, die er so lange gesucht habe. Er

wolle unbedingt weiterhin in Behandlung bleiben. «Ich habe gelernt, dass es sehr wohl einen grossen Unterschied gibt zwischen Denken und Handeln», erklärte der Angeklagte.

Aufgeschlossener Arbeitgeber beschäftigt Beschuldigten weiter Nach der Untersuchungshaft habe er dem Arbeitgeber von der Untersuchung gegen ihn erzählt. Dieser habe aufgeschlossen reagiert und ihn weiter beschäftigt, unter der Bedingung, dass er eine Therapie besuche. Das Geschäft gebe ihm sogar frei, damit er die Psychotherapie besuchen könne. Er arbeite momentan an zwei Arbeitsplätzen, um seine Steuerschulden abzubezahlen und für Frau, Kinder und sich aufkommen zu können. «Ich gebe mein Bestes und helfe so gut ich kann», erklärte der Beschuldigte und schloss: «Ich bin mir sehr bewusst, was ich getan habe. Ich fühle mich schuldig und es tut mir extrem leid. Und vor allem werde ich nie wieder etwas Vergleichbares tun.» Bei der Befragung konnte der Beschuldigte nicht erklären, weshalb es ihn zu seiner Stieftochter hinzog, und nicht zu einer anderen, erwachsenen Frau.

Sexuelle Handlungen mittlerer Schwere Die Staatsanwaltschaft stellte für die begangenen Verbrechen den Antrag auf zweieinhalb Jahre Freiheitsstrafe, wobei ein halbes Jahr zu vollziehen sei und die weiteren zwei Jahre auf eine Bewährung von vier Jahren ausgesetzt werden sollten. Zudem sei die Psychotherapie fortzusetzen. Die Staatsanwaltschaft würdigte die Offenheit des Beschuldigten, die eine zweite Vernehmung der minderjährigen Geschädigten verhindert habe. Da es sich eher um einen Teenager als um ein Kleinkind handle und er sich nicht an der Geschädigten befriedigt habe, handle es sich um eine sexuelle Handlung mit Kindern mittlerer Schwere. Er sei jedoch geplant vorgegangen, weshalb es sich um erhebliches kriminelles Potenzial handle.

Kinder helfen Kindern Spendenaktion der Jubla Säuliamt

Ein liebevoller, verantwortungsbewusster Vater Die Rechtsvertretung der minderjährigen Geschädigten forderte eine Genugtuung in der Höhe von 7000 Franken. Zudem solle der Angeklagte für die bisherigen und zukünftigen Kosten der therapeutischen Behandlung der Geschädigten aufkommen, die durch die sexuellen Handlungen verursacht worden seien. Die psychischen Folgen seien noch nicht abzuschätzen. Das Mädchen mache sich grosse Vorwürfe, dass die Familie nicht zerstört worden wäre, wenn sie sich nur stärker gewehrt hätte. Das Mädchen habe eine gute, nahe Beziehung zum Stiefvater gehabt. Deshalb sei sie durch Verlustangst zu Unterwerfung motiviert worden. Der Beschuldigte sei abgesehen von den sexuellen Handlungen immer ein verantwortungsund liebevoller Stiefvater gewesen, weshalb die Geschädigte ihn sehr vermisse. Die Rechtsvertretung der Geschädigten plädierte gegen den Vollzug einer Gefängnisstrafe, da sich die Geschädigte nur noch mehr Vorwürfe machen würde, wenn die Geschwister ihren Vater nicht mehr sehen könnten: «Sie leidet schon genug unter der Trennung der Eltern und daran, dass sie ihren Stiefvater nicht mehr sehen darf.»

In flagranti beim Oralsex mit der Tochter erwischt Die Rechtsvertretung der Mutter der Geschädigten forderte für ihre Mandantin eine Genugtuung von 5000 Franken und auch hier sollte der Beschuldigte die durch diese Vorfälle anfallenden Kosten für psychische Behandlungen tragen: «Als meine Mandantin den Beklagten beim Oralsex mit ihrer Tochter erwischte, sei für sie eine Welt zusammengebrochen.» Er sei ein guter Vater gewesen, weshalb ihre Tochter ihn sehr vermisse. Ihre Tochter könne nicht verstehen, was der Stiefvater Schlimmes gemacht habe, dass sie ihn nicht mehr sehen dürfe. Da die Familie der Geschädigten finanziell völlig vom Beklagten abhängig sei, sei es zudem nicht in ihrem Interesse, dass eine

Freiheitsstrafe vollzogen werde und bei einem Arbeitspensum weit über 100 Prozent komme ein halboffener Vollzug nicht infrage: «Natürlich wünscht sich meine Mandantin eine harte Bestrafung für ihren Ehemann, aber nicht auf Kosten ihrer Existenz.»

Verhaftung hatte sich der Beschuldigte ins Zimmer seiner Stieftochter begeben, sie gestreichelt und schliesslich die Scheide geleckt. Dabei war er von der Mutter der Geschädigten überrascht worden. Diese hat sofort die Polizei gerufen, die den Beschuldigten festnahm.

Keine krankhafte Pädophilie Der Verteidiger des Beklagten meinte, er wolle das Verhalten seines Mandanten nicht rechtfertigen. Er wolle, dass das Beste für alle aus einer schlimmen Situation gemacht werde. Durch die Mitgliedschaft in einer Freikirche habe sein Mandant gelernt, dass allein schon der Gedanke so schlimm sei wie die Tat. Deshalb habe er Tat und Gedanken als dasselbe wahrgenommen. Durch einen Vollzug einer Haftstrafe sei die Versorgungslage der Familie stark gefährdet. Sein Mandant sei schuldig und stehe zu seinen Taten. Trotzdem mache eine vollzogene Gefängnisstrafe bei seinem Mandanten keinen Sinn – gerade, da die Therapie grosse Fortschritte mache und sein Mandant alles gebe, um seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber seiner Familie nachzukommen. Bei seinem Mandanten handle es sich laut Gutachten seines Psychologen um Kompensations-Pädosexualität: ein einmaliges sich Hinreissenlassen zu einer sexuellen Handlung mit einem Kind, aufgrund der Gelegenheit und da das Kind selber an der Schwelle zur Pubertät stehe und nicht aufgrund einer krankhaften Pädophilie. Der Beschuldigte anerkannte die Genugtuungsforderungen und die zukünftigen Schadenersatzforderungen vollumfänglich und bedingungslos an.

24 Monate Freiheitsstrafe

Abends ins Zimmer der Stieftochter begeben

Das Urteil ist erstinstanzlich. Der Beschuldigte könnte in Berufung gehen. Er meinte nach der Urteilsverkündung, dass er davon absehe und ergänzte: «Vielen Dank für das Urteil. Ich habe ein Verbrechen begangen, habe die Strafe verdient und werde nie wieder etwas Vergleichbares tun. Jetzt werde ich alles tun, um für meine Familie zu sorgen und, dass wir vielleicht wieder einmal eine richtige Familie werden.

Angeklagt war der vollumfänglich geständige Beschuldigte der mehrfachen sexuellen Handlung mit einem Kind. Über einen Monat hatte er sich seiner Stieftochter immer mehr genähert. Zuerst habe er ihr den Hintern gestreichelt, über den Kleidern, bei einer späteren Gelegenheit auch darunter. Dasselbe habe er auch bei der Scheide gemacht. Am Abend seiner

Das Bezirksgericht Affoltern sprach den Angeklagten der mehrfachen sexuellen Handlung mit einem Kind schuldig, als Gelegenheitstat. Der Beschuldigte wurde zu 24 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, die auf eine Bewährungszeit von vier Jahren ausgesetzt wurde – mit Verpflichtung zum Besuchen einer Psychotherapie «Der durch den Beschuldigten begangene Vertrauensmissbrauch war massiv und die sexuelle Selbstbestimmung der Stieftochter wurde durch das Lecken der Vulva massiv verletzt. Das haben wir als massiveres Verbrechen angesehen. Ihre bewegte Vergangenheit haben wir angeschaut, strafmildernd kann das aber nicht wirken. Ihre wahrheitsgetreue Aussage – Sie haben in der ersten Stunde, direkt nach der Verhaftung alle Tatbestände auf den Tisch gelegt – wirkt jedoch in erheblichem Masse strafmildernd. Sie haben umfassend gestanden, und zwar von Anfang an. Auch Ihre Bemühungen der Unterhaltspflicht nachzukommen wirken sich strafmildernd aus», erklärte das Gericht das Urteil. Die amtliche Verteidigung sowie die Gerichtskosten wurden beide dem Beschuldigten auferlegt.

Beschuldigter bedankt sich für die Verurteilung

Eine weitere Etappe auf der Veloreise nach China Zweiradtouristen aus Obfelden sind am Schwarzen Meer angelangt Seit dem Start am 12. März in Obfelden haben Marie-Claire Diemand und Markus Hummel auf dem Weg an die chinesische Grenze bereits etwas mehr als 3000 Kilometer abgestrampelt. ................................................... von martin mullis

Kuchenverkauf der Jubla Säuliamt im Zentrum Oberdorf, Affoltern. (Bild zvg.) Nach dem Motto «Kinder helfen Kindern» versammelten sich die Kinder und Jugendliche der Jubla Säuliamt am Samstag 6. Mai in Affoltern am Albis, um Spenden zu sammeln. Es wurde fleissig Abfall entsorgt, Kuchen gebacken, dekoriert und schliesslich beim Migrosplatz verkauft. Auch putzten die Jublanerinnen

und Jublaner Velos, während deren Besitzer einkaufen konnten. Der Erlös aus diesen kleinen Arbeiten und dem Kuchenverkauf fliesst vollumfänglich an die Organisation «Save the Children», die Rechte für Kinder auf der ganzen Welt fordert, egal welcher Religion oder Kultur. (sf )

Ende April verabschiedeten sie sich von der Donau und trafen in der Stadt Constanta am Schwarzen Meer ein. In der rumänischen Hafenstadt schalteten sie erst einmal eine zweitägige Pause ein. Sie dürften die flachen Etappen entlang der Donau vermissen, denn ihre Reise mit den Drahteseln führt sie nun in hügeligere Gebiete. Ihre Schilderungen über die Reise lesen sich auf ihrem Blog ziemlich abenteuerlich. Zu schaffen machen ihnen vor allem die nicht sehr gepflegten Strassen und die rasenden Autos. Trotzdem erleben sie immer wieder wunderschöne Begegnungen mit gastfreundlichen Menschen. Die Herzlich-

Die flachen Etappen sind Vergangenheit: die Velo-Touristen Marie-Claire Diemand und Markus Hummel an der Donau in Bulgarien. (Bild: zvg) keit der Menschen empfinden MarieClaire Diemand und Markus Hummel als ausserordentlich, insbesondere da sie sehr bescheiden leben und zum Teil nicht einmal fliessendes Wasser im Hause besitzen. Abgesehen von kleinen und kleinsten Malheurs wie

einem kleinen Stück eines abgebrochenen Zahnes und eine kaputte Sonnenbrille erlebten die beiden Velo-Reisenden keine grösseren Missgeschicke. Interessierte Leser finden die aktuellen Neuigkeiten der Reise im Blog www.2initinere.com.


Forum

Dienstag, 16. Mai 2017

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Das Konzept Raumentwicklung wird unterlaufen

Niemand wird kalt duschen müssen

Soll dem Gemeinderat die Ruhe vergönnt sein?

Doppelkindergarten Mettmenstetten, Gemeindeversammlung vom 22. Mai.

Energiegesetz, Abstimmung vom 21. Mai.

Braucht Maschwanden einen Ombudsmann? «Anzeiger» vom 9. Mai.

Am 6. April 2017 hat die Präsidentin der Primarschulpflege einigen Stimmbürgern mitgeteilt, dass das Projekt des Doppelkindergartens nicht wie geplant an der Gemeindeversammlung behandelt wird, sondern an der Urnenabstimmung vom September vorgelegt wird. Am 5. Mai haben die Adressaten dieser Info eine Anfrage im Sinne des Gemeindegesetzes zur Beantwortung an der kommenden Gemeindeversammlung an die Primarschulpflege gerichtet. Dazu ist die Primarschulpflege gesetzlich verpflichtet. Mit gleichem Datum wurde den Anfragenden mitgeteilt, dass die Primarschule an der Versammlung über die Bauvorhaben orientieren wird. Leider wurden die Stimmbürger weder in der Weisung zur Gemeindeversammlung noch über die Presse darüber informiert. Die Interessenten sind darüber konsterniert, dass auf dem Sportplatz Wygarten gebaut werden soll. Ist der Sportplatz doch noch die einzige Grünfläche, die der Bevölkerung zur freien Nutzung zur Verfügung steht, und diese soll erhalten bleiben.

Neue Möglichkeiten mit der Einheitsgemeinde Das Baugespann für den Kindergarten steht, die Baubewilligung ist erteilt, aber noch nicht rechtskräftig. Nachdem die Stimmbürger einen Kredit von 490 000 Franken für ein Raumentwicklungskonzept Schule gesprochen haben, kann nicht akzeptiert werden, dass die Primarschule den Doppelkindergarten in eigener Kompetenz aus diesem Auftrag nimmt und damit das zu bewilligende Raumentwicklungskonzept unterläuft. Mit der Annahme der zur Abstimmung anstehenden Einheitsgemeinde diesen Monat ist mit grosser Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Daraus ergeben sich dann neue Möglichkeiten für den Standort des Doppelkindergartens wie das Amtsschulhaus und auch das angrenzende Land. Muss denn ein teures Raumentwicklungskonzept vom Stimmbürger abgelehnt werden, nur weil der Doppelkindergarten zu teuer und an einem nicht akzeptablen Ort geplant ist? Peter Walde, Mettmenstetten

Ein Schritt in die richtige Richtung Energiegesetz, Abstimmung vom 21. Mai. Am 21. Mai 2017 stimmen wir über die Energiestrategie 2050 ab. Was würde sich ändern? Es ist die Absicht, das heutige Energie-Fördersystem zu einem Lenkungssystem umzubauen. Dabei sollen die bestehenden Abgaben ausgebaut und erhöht werden. Gleichzeitig werden die bekannten Förderinstrumente sukzessive zurückgefahren und laufen langsam aus. Im heutigen Gesetz sind die Subventionen unbefristet und verzögern daher den Übergang zu einem marktwirtschaftlichen Modell. Mit steuerlichen Anreizen werden private Immobilienbesitzer dazu motiviert, die Energieeffizienz der Gebäude zu verbessern. Die Energiestrategie 2050 ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin überzeugt, dass in Bereich Energieeffizienz bei Gebäuden noch ein grosses Potenzial vorhanden ist. Felix Keller, Hedingen

Auf Plakaten wird suggeriert, dass, wegen der kommenden Energieabstimmung, der Staat vorschreiben wird, dass nur noch kalt geduscht werden darf. Das ist Humbug. Richtig ist, ein Teil der Energiestrategie 2050 besteht darin, die Energieeffizienz zu steigern. Ich als Energiefachmann führe schon seit Jahren Energieoptimierungen durch. Dabei ist oberstes Gebot: Komfort, Sicherheit und die Qualität eines Produktes dürfen durch die Optimierungsmassnahmen nicht beeinträchtigt werden. So wird es auch sein, wenn die Energiestrategie 2050 umgesetzt wird. Bleiben wir beim Beispiel Duschen. Ich kann das Duschen unterschiedlich effizient gestalten, ohne dass ich kalt duschen muss. Am wenigsten energieeffizient mache ich dies, wenn ich das Warmwasser in einem Elektroboiler erhitze. Dasselbe Ergebnis kann ich erreichen, wenn ich für die Erwärmung des Wassers eine Wärmepumpe einsetze. Hierfür brauche ich etwa noch ein Drittel des Stroms. Noch effizienter geht es, wenn ich zusätzlich mit dem warmen Abwasser aus der Dusche das Kaltwasser vorwärme. Ich gewinne also einen Teil der verlorenen Wärme zurück. So brauche ich am Ende vielleicht noch 15 bis 20 % des ursprünglich benötigten Stromes, ohne dass der Komfort beim Duschen beeinträchtigt wird. So funktioniert Energieeffizienz!

Der Staat wird keine Vorschriften machen, die den Komfort beeinträchtigen. Er wird aber Anreize schaffen und mit gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass Energie und Ressourcen möglichst effizient genutzt werden. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass er dies mit Augenmass tut. So brauchen neue Gebäude noch etwa einen Drittel an Heizenergie gegenüber einem Gebäude aus den 70er-Jahren. Dabei wurden die entsprechenden Vorschriften laufend an den wirtschaftlich vertretbaren Stand der Technik angepasst. Die Mehrinvestitionen rechnen sich also langfristig. In Bereichen, in denen sich Investitionen (noch) nicht rechnen, braucht es entsprechende Anreize mit Fördergeldern. Der Umbau unserer Energiewirtschaft kommt so oder so auf uns zu und lässt sich nicht aufhalten. Wenn wir langfristig weniger abhängig von teuer importierten fossilen Brennstoffen sein wollen, müssen wir jetzt beginnen, stärker in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. Nicht erst, wenn die Energiepreise steigen! Dass der Umbau der Energiewirtschaft etwas kostet, möchte ich hier nicht verschweigen. Langfristig lohnt er sich aber auch finanziell, wie eine gerade erst veröffentlichte Studie zeigt. Martin Stalder, Energieingenieur, Grünliberale Knonauer Amt

In diesen Tagen beschäftigen sich die Maschwander Stimmberechtigten mit der Frage «Ombudsmann ja oder nein?». Eine Einzelinitiative verlangt, dass die Gemeindeverordnung angepasst werde, damit in Zukunft die Dienstleistungen der kantonalen Ombudsstelle in Anspruch genommen werden können. Bei Konflikten soll sich die Ombudsstelle als neutrale Mittlerin um eine einvernehmliche, allseits befriedigende Lösung bemühen. Die entstehenden Kosten werden von den Gemeinden getragen. Diese betragen 60 Rappen pro Jahr und Einwohner, egal ob die Ombudsstelle gebraucht wird oder nicht. Weshalb empfiehlt der Gemeinderat Maschwanden trotzdem, die Einzelinitiative abzulehnen? Die Abstimmungsempfehlung will uns weismachen, es sei unverhältnismässig, jährlich wiederkehrende Kosten zu generieren (zur Erinnerung: der jährliche Gesamtbetrag beliefe sich für die Gemeinde auf zirka 370 Franken). Ein etwas sonderbares Argument. Ebenfalls sei es unverhältnismässig und mit grossem Aufwand verbunden, die Gemeindeverordnung anzupassen. Da kann einem tatsächlich der Atem ins Stocken geraten. Ein Neudruck der Gemeindeordnung soll unverhältnismässig sein? In der Schweiz bekundet eine Gemeindeverordnung den auf demokratische Weise zustande gekomme-

nen Willen eines Gemeinwesens, wie es das Zusammenleben geregelt haben will. Wir wissen, dass eine solche Verordnung im Laufe der Zeit immer wieder angepasst wird: auf Antrag der Behörden, oder auf Antrag der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Für eine unabhängige Drittinstanz Anpassungen einer Gemeindeverordnung müssen vom Kanton genehmigt werden. Das ist reine Formsache. Ein Ablehnungsgrund? Noch nicht alle Gemeinden im Kanton Zürich haben ihre Gemeindeordnung in obigem Sinne angepasst (die Institution der Ombudsstelle hat in der Schweiz noch keine lange Tradition). Dies ist unbestritten, es jedoch als Argument gegen das Anliegen der Initiative zu verwenden, erinnert an den kindlichen Versuch, sich rauszureden, wenn man bei Unrechtmässigem erwischt wird: «Ich ha nöd, der ander häd au.» Will der Gemeinderat einfach in Ruhe gelassen werden? Fürchtet er sich vor denjenigen, deren Interessen er vertreten sollte? Sicher ist: eine bürgernahe oder eine von demokratischer Gesinnung geprägte Haltung zeigt sich darin nicht. Der Gemeinderat hat mit seiner Haltung die besten Gründe geliefert, die Einzelinitiative anzunehmen. Nur eine unabhängige Drittinstanz (Ombudsstelle) kann Einhalt bieten, wenn Behördenmitglieder den Boden unter den Füssen verlieren. Hans Bolfing, Maschwanden

Gut, dass Toni Bortoluzzi kein Warmduscher ist

Die jungen Familien tragen die Kosten

Kalt duschen mit Olivier Hofmann, Leserbrief vom 12. Mai.

Pikett-Entschädigung für Hebammen entfällt, Bonstetter Gemeinderats-Verhandlungsbericht vom 9. Mai.

Es ist ein interessantes Sammelsurium von Behauptungen, das mir Toni Bortoluzzi in seinem Leserbrief entgegenwirft. Mit einer Aussage gehe ich einig: «Das beste Instrument dazu (dass Gebäude saniert und sparsamere Autos gekauft werden) ist die Lenkungsabgabe.» Das ist richtig: Aus liberaler Sicht soll jeder und jede frei sein, nach Gutdünken zu handeln, muss aber die Kosten, die er oder sie verursacht, selbst übernehmen. Wenn die Allgemeinheit für die Schäden von Schadstoffen und Kohlendioxidemissionen aufkommen muss, entspricht dies einer ungerechten Subventionierung der Verursacher. Um diese indirekte Subvention zu ver-

hindern, sind Lenkungsabgaben das einfachste und unbürokratischste Instrument. Doch darum geht es beim Energiegesetz gar nicht. Darüber wird, wenn überhaupt nötig, erst in einem zweiten Schritt entschieden. Das Energiegesetz, über das am nächsten Wochenende abgestimmt wird, verfolgt das Ziel, dafür zu sorgen, dass den Schweizerinnen und Schweizern auch in Zukunft genügend Energie zur Verfügung steht. Die FDP hat erreicht, dass die Anschubsubventionen für neue Technologien nur noch befristet ausbezahlt werden dürfen, denn Erdwärme, Sonnen- und Windenergie werden heute mit ausgereiften, wettbewerbsfähigen Technologien genutzt. Kalt duschen müssen wir künftig nur, wenn den erneuerbaren Energien Steine in den Weg gelegt werden, oder

in der Sauna. Die Sonne scheint immer, unabhängig von den Launen der Ölscheiche, und braucht dafür auch keine gigantischen Subventionen, wie sie etwa England an die Betreiber künftiger Kernkraftwerke ausschüttet. Wer auch in Zukunft warm duschen möchte, tun gut daran, mit einem Ja zum Energiegesetz dafür zu sorgen, dass die Schweiz auf sichere einheimische Energien setzt. Wer, wie Toni Bortoluzzi, kein Warmduscher ist, kann getrost Nein stimmen und damit weiterhin auf Auslandabhängigkeit setzen. Wenn Russland und Libyen den Ölhahn zudrehen, steht zwar die Ölheizung still, aber das macht nichts, wenn man abgehärtet ist – oder mit einheimischen Energien heizt. Olivier Hofmann, Kantonsrat FDP, Hausen

Zerstörungswut im Wald Es ist Donnerstagmorgen und wir sind mit unseren Waldkindern auf dem Weg zum Waldplatz. Die grösseren Kinder laufen munter voraus. Es ist der erste Morgen nach den Frühlingsferien und alle freuen sich auf das Zwergennest. Als wir Leiterinnen mit den restlichen Kindern uns nähern, hören wir: «Es isch alles kaputt!» wir ahnen Ungutes. Und wirklich, der Anblick unseres geliebten Platzes schmerzt in unseren Herzen. Es ist ein Bild der blinden Zerstörungswut. Hier war offensichtlich viel Aggression und Zorn im Spiel. Im Wissen, dass wir am darauffolgenden Samstag 30 Familien zu unserem grossen Zwergennestfest, auf diesem Platz, empfangen würden, wird uns schon etwas mulmig. Wie können wir das schaffen? Nach dem ersten Schreck rufen wir den Förster an und bitten ihn um Ratschlag. Nur schon die Tatsache,

dass sich der Förster Zeit nimmt, um unseren Bericht anzuhören, tut gut. Wir fühlen uns nicht mehr alleine. Herr Riatsch, der Förster, half uns, den Bericht über die Tat und die Vorereignisse an die Gemeinden Wettswil und Stallikon sowie an die Holzkooperation weiterzuleiten. Aber damit nicht genug. Damit unserem Fest nichts im Wege stand, kamen am folgenden Tag vier Förstermänner und erstellten in wenigen Stunden eine Feuerstelle und Sitzbänke, wie wir es nie hätten bewerkstelligen können. Herzlichen Dank an das ganze Försterteam! Wir feierten am Samstag ein wunderschönes Waldfest, welches uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir möchten die Bevölkerung dazu aufrufen, hinzuschauen und gegebenenfalls auch Meldung zu machen, wenn ein paar Übermütige ihre Kräfte

nicht unter Kontrolle haben. Wir möchten bei dieser Gelegenheit betonen, dass wir vom «Zwergennest» immer bereit sind, einen gemeinsamen Weg zu finden. Wir sind der Überzeugung, dass es im Wald genug Platz für alle hat. Es ist wünschenswert, dass die Freizeit im Grünen verbracht wird. In der Natur findet der Mensch zu sich. Chantalle Städeli, Spielgruppe Zwergennest, Wettswil

Mit grosser Bestürzung entnehmen wir der Zeitung, dass ein Bestandteil unseres Lohnes gestrichen werden soll. Zitat aus dem «Berechnungsmodell Pikettentschädigung für frei praktizierende Hebammen» vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund, Februar 2013: «… Der Tarifvertrag zwischen dem Schweizerischen Hebammenverband (SHV) und den Schweizerischen Krankenversicherern vom 28.12.1995 sieht keine Entschädigung des Bereitschaftsdienstes für die Geburt bzw. das Wochenbett vor. Weil der sog. Pikettdienst jedoch integraler Bestandteil der Dienstleistung einer frei praktizierenden Hebamme ist und als solcher in irgendeiner Form vergütet werden muss (…) müssen entweder Kanton, Gemeinde oder Eltern für den Pikettdienst aufkommen ...» Da der Kanton, und im Falle Bonstettens die Gemeinde die Pikettgeldvergütung der Hebammen (115 Franken pro Wöchnerin nach Spitalgeburt) nicht mehr aufwenden wird, müssen die Kosten in Zukunft den jungen Familien belastet werden. Wir sind enttäuscht darüber, diese wichtige Information aus der Zeitung erfahren zu müssen und wünschten uns eine grössere Wertschätzung und Unterstützung unserer wichtigen und günstigen Präventionsarbeit. Ursula Schürch und Jacinta Solèr, Freiberufliche Hebammen

Ende der Diskussion Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» mit diesen Beiträgen die Diskussion zu den Abstimmungs-

vorlagen vom 21. Mai 2017 ab. Zuschriften zu anderen Themen sind nach wie vor willkommen. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Mit Postagentur

Tiefes Klangerlebnis

Der Volg in Hausen erscheint im neuen Kleid und wird zum Service-Public-Center. > Seite 13

Das Kontra-Trio spielt am Freitag in der katholischen Kirche Affoltern. > Seite 17

Dienstag, 16. Mai 2017

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«Gordios» An der Verbundübung waren die Einsatzkräfte an verschiedensten Fronten gefordert. > Seite 18

The Howlin’ Brothers Schmuck trifft auf Lieblingsbilder im «Schwiizer Pöschtli» Frühlingsausstellung bei Martina Schneiter in Affoltern Auffahrts-Konzert in Rifferswil Dank den Howlin’ Brothers geht es auch an der Auffahrt ab! Die drei wilden Kerle aus Nashville haben die wilden Hinterhofclubs ihrer Heimatstadt verlassen und sind in Europa gelandet.

Auftreten der Howlin’ Brothers überzeugt, nicht zuletzt dank StepptanzEinlagen von Gitarrist Jared Green und der grossartigen Stimme von Ian Craft. (pd.) Donnerstag, 25. Mai, 20.15 Uhr, Restaurant

The Howlin’ Brothers bewegen sich Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Eintritt 35 Franken. abseits des Country Establishments. Essen ab 17.30 Uhr (Menu 30 Franken). Musikalisch leben sie in ihrer eigenen Reservieren: crazyheart.production@gmx.ch Welt und genau das macht diese Band (Tickets ab 19.30 Uhr an der Abendkasse abholen). aus. Die heulenden Brüder überzeu- Anzahl Tickets und - falls man essen möchte gen mit schwindelerregenden Banjo- Anzahl Menüs (vegetarisch oder Fleisch) angeben. Solos, herrlich tiefgreifenden BluesElementen und beschwingtem Dixieland-Sound. Ihr Southern Roots Dinner mit Rock’n’Roll-Energie ist gewürzt mit Blues, Oldtime, Bluegrass, Old Country und einer Prise Dixieland Jazz. Auf der Bühne erklingen Banjo, Fiddle, Kontrabass, Gitarre und Mundharmonika. Wo sie auch auftreten: das authentische und kraftvolle Die Howlin’ Brothers treten in Rifferswil auf. (Bild zvg.)

Wenn die Farbenpracht des Frühlings leuchtet, ist es für Martina Schneiter Zeit, ihre neusten Kreationen von Glasjuwelen zu präsentieren. An der Ausstellung vom 18. bis 21. Mai gibt es neben den Bijoux, Fotografien und gedrechselte Kunst aus Holz zu entdecken. An der diesjährigen Frühlingsausstellung bestechen Perlen aus DichroGlas, einem bunt schillernd-glitzernden Glas, welches den Glasperlen einen speziellen Effekt verleiht. Auch markantere Halsketten mit grossen Kugeln, sowie feine lange Halsketten in hellen Sommerfarben und Kombinationen werden gezeigt und natürlich dürfen auch die neusten Versionen von Armbändern, Fingerringen und Ohrringen nicht fehlen. Kinder erfreuen sich besonders an den kleinen Glastierchen-Anhängern (Enten, Frösche, Geckos). Diese sind auch als Geschenke sehr gefragt und beliebt. Martina Schneiter lädt zu ihren halbjährlich stattfindenden Ausstellungen immer auch einen Spezialgast ein. Diesmal wird Michaela Eggmann aus Aeugst ihre Fotokunst präsentieren. «Es sind die unscheinbaren Details in der Natur, Farben, Formen und Lichtstimmungen in Landschaften oder das Leuchten in den Augen eines Menschen, die mich faszinieren», so

Online einkaufen im Dorfladen Volg erweitert sein Angebot Volg erweitert ab sofort seine Dienstleistungen: Unter www.volgshop.ch können Kunden online bestellen und sich den Einkauf bequem mit der Post nach Hause liefern lassen oder bereits vier Stunden nach Bestelleingang im Volg-Laden ihrer Wahl abholen. Ab sofort bietet Volg in seinem neuen Onlineshop das Wichtigste für den täglichen Bedarf zum bequemen Ein-

kaufen übers Internet an. Rund 700 Artikel des täglichen Bedarfs sind neu auf «Volgshop.ch» erhältlich. Mit diesem Schritt weitet der Dorfladenspezialist seine Tätigkeit in die digitale Welt aus und reagiert damit auf die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden, die immer häufiger auch Lebensmittel im Internet bestellen möchten. Dank der Zusammenarbeit mit der Post kann Volg die Bestellungen von Montag bis Samstag zustellen lassen: Die Postbotinnen und -boten liefern die Ware im Rahmen der or-

dentlichen Postzustellung bis zur Haustür. Bei Warenbestellungen über 100 Franken ist die Lieferung gratis. Bei Bestellungen bis 100 Franken beträgt die Liefergebühr 10 Franken. Das Liefergebiet umfasst das bestehende Volg-Wirtschaftsgebiet in der Deutschschweiz und im Oberwallis: Über eine Million Haushalte in den ländlichen Regionen können so beliefert werden. Die Variante Abholung ist in rund 500 Volg-Läden in der Deutschschweiz und im Oberwallis möglich. (pd.)

Glückliche Gewinner Egger-Frühlings-Wettbewerb Zum Frühlings-Start verloste Möbel Egger in Eschenbach Gutscheine. Anfang Mai wurden sie den Gewinnerinnen und Gewinnern überreicht. Zum Frühlings-Start und zur Eröffnung der Gartenmöbel-Saison verloste Möbel Egger jüngst fünf Gutscheine im Wert von je 1000 Franken für ein Wellness-Weekend in den Hotels Alexander und Gerbi in Weggis am Vierwaldstättersee. Aus der überaus grossen Anzahl Talons zog die Glücksfee die fünf Preisgewinner. Anfang Mai durften diese ihren Preis bei einem gemütlichen Apéro im Einrich-

Die Gewinner v.l. Iris Bussmann, Reto Giger, Josy Rast, Stefanie Murer-Käslin und Simone Schelbert. (Bild zvg.) tungshaus Egger in Eschenbach entgegennehmen.

Weitere Infos unter www.moebelegger.ch.

Martina Schneiter (links) mit ihren Bijoux aus Glasperlen und Fotografin Michaela Eggmann, die «Lieblingsbilder» zeigen wird. (Bild zvg.) Michaela Eggmann. Momente mit der Kamera einzufangen und Lieblingsbilder daraus zu machen, ist ihre Leidenschaft. An der Ausstellung wird sie Makro-, Landschafts- und Portraitarbeiten zeigen. Wer sich von den Sujets angesprochen fühlt, kann diverse Fotokarten oder Bilder direkt vor Ort kaufen. Für grössere Formate bietet sie einen Top-Bildservice an. Dabei können die Kunden Bildsujet, Format sowie Trägermaterial, zum Beispiel Leinwand, Poster, Alu-Dibond, selber bestimmen und erhalten in Kürze ein exklusives

Bild nach Hause geliefert. Wie jedes Mal werden auch Bruno Schneiters aktuellsten Drechselarbeiten zu sehen sein. Wer Süsses mag, kann ausserdem feine Meringues von Martina Schneiters Schwester, Flurina Vogt, erwerben. (abo) Ausstellung: Donnerstag, 18., und Freitag, 19. Mai, 18 bis 21 Uhr, Samstag, 20. Mai, 13 bis 18 Uhr und Sonntag, 21. Mai, 13 bis 17 Uhr. Scheune Mühlebergstrasse 8, Affoltern. Weitere Infos: www.glasjuwelen.jimdo.com und www.lieblingsbild.ch.

Bio- und Setzlingsmarkt Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach Am Samstag, 20. Mai, findet wiederum der grosse Bio- und Setzlingsmarkt vor dem Haupteingang der Umwelt Arena statt. Marktstände von kompetenten Spezialisten, Tiere vom Biohof und Ponyreiten versprechen Spass und Abwechslung für die ganze Familie. Am Bio- und Setzlingsmarkt der Umwelt Arena wird ein breites Sortiment von bekannten Anbietern präsentiert, die sich zum biologischen Anbau und Artenreichtum bekennen. Zu kaufen gibt es Samen und Setzlinge für Balkon und Garten sowie biologische Lebensmittel aus der Region. Dank Akkordeonmusik, Tieren vom Biohof und Ponyreiten auf dem Outdoor-Parcours der Umwelt Arena wird der Bio- und Setzlingsmarkt, direkt vor der Umwelt Arena Schweiz, Türliacker-strasse 4, Spreitenbach, zum abwechslungsreichen Ausflugsziel für die ganze Familie. Folgende Anbieter und Betriebe bieten am 20. Mai ihre Produkte an: ArboVitis, Frick; Biogärtnerei am Hirtenweg, Riehen; Biohof Siegrist, Küttigen; BioladeBade, Baden; Bio-Setzlinge Eichberg, Seengen; Buntetomaten.ch, Dietikon; Christine Bühler, Alten; Gärtnerei Moll-Bottipflanzen, Stetten; Gemüsegärtli.ch, Zürich; Hofgemein-

schaft Rüteli, Untersiggenthal; Humbel Spezialitätenbrennerei AG, Stetten; Imkerei Widmer, Ehrendingen; ProSpezieRara; Stiftung Wildstaudengärtnerei Höfli, Nussbaumen, WWF Zürich und Aargau. Alle Besucher können am Stand der Umwelt Arena Schweiz an einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen teilnehmen. Der unentgeltliche Besuch des Bio-Setzlingsmarkts lässt sich gut mit dem Besuch der Umwelt Arena kombinieren. Man entdeckt die vielfältigsten Umweltthemen von ihrer spannendsten Seite: Interaktiv wird man durch die 45 Ausstellungen geführt und lernt spielerisch – alters- und interessensgerecht aufbereitet – die aktuellen Trends und Innovationen der Umwelttechnik kennen. Die neue Ausstellung «Welt des Essens» mit essbaren Insekten wurde soeben eröffnet. Um 13.30 Uhr findet eine kostenlose öffentliche Führung (nur mit Eintrittsticket) durch die Ausstellungen statt. Für Gartenfreunde lohnt sich ein Besuch der grünen Oase im 2. Obergeschoss mit lebenden Hecken und begrünten Wänden oder des Kräutergartens auf der Dachterrasse besonders. (pd.) Setzlingsmarkt 20. Mai, 10 bis 16 Uhr. Öffnungszeiten Umwelt Arena: Ausstellung Donnerstag/ Freitag 10 bis 18 Uhr; Samstag/Sonntag 10 bis 17 Uhr. Events/Führungen: Dienstag bis Sonntag nach Vereinbarung. Weitere Infos: www.umweltarena.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 16. Mai 2017

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Biologie, Ökologie und Naturschutz in der Kiesgrube Orientierung über die Arbeit des Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK) Zur jährlichen Orientierung über die Arbeit im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK), lud die Gemeinde Knonau in die Kieswerke der Firma Risi AG in Cham. Mit einem Rundgang und einer Betriebsbesichtigung stellten Fachleute die umfangreichen Massnahmen zum Schutz von Flora und Fauna vor. ................................................... von martin mullis Das Landwirtschaftsentwicklungskonzept (LEK) gilt für den Kanton Zürich als Wegweiser für die nachhaltige Entwicklung einer bestimmten Landschaft bezüglich ihrer Nutzung sowie ihrer ökologischen und ästhetischen Aufwertung. Grundsätzlich sollen sämtliche Nutzungen, welche die Landschaft prägen, miteinbezogen werden. Ein Merkblatt vom Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich hält fest, dass das LEK eine unverbindliche Wegleitung ist und sich deshalb nicht auf das momentan politisch Machbare beschränken muss.

Interessierte Naturfans: Anschauungsunterricht an Ort und Stelle in der Kiesgrube. (Bild Martin Mullis) traditionell möchte die LEK-Kommission jährlich einmal die Bevölkerung über ihre Bemühungen zum Schutz der Natur und ihrer nachhaltigen Nutzung orientieren, wenn immer möglich an einem anschaulichen Beispiel.

Natur schützen und nachhaltig nutzen Die Gemeinde Knonau ist eine von insgesamt drei Ämtler Gemeinden, welche vor einiger Zeit das LEK eingeführt hat. Die Arbeit der LEK-Kommission befasst sich mit der gesamten Landschaft, also dem landwirtschaftlichen Kulturland, dem Wald, den Gewässern und dem Siedlungsraum. Die Massnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aller Bereiche erarbeitet. Bereits fast schon

Ökologie und Naturschutz in der Kiesgrube Die Präsidentin der kommunalen LEK-Kommission, Gemeinderätin Marianne Mühl, zuständig für die Land- und Forstwirtschaft, lud zu diesem Zweck am letzten Samstag zu einem interessanten Anlass in die Kiesgrube der Firma Risi AG. Sie durfte etwas über 50 interessierte Einwohner in der Kiesgrube zum Info-Nachmittag herzlich willkommen heissen.

In ihrer kurzen Begrüssung gab sie ihrer Freude ob des grossen Interesses Ausdruck. Sie dankte dem Naturwissenschaftler Niklaus Peyer, sowie dem Abteilungsleiter Kiesabbau und Deponien der Firma Risi AG, Patrik Rogenmoser, welche den Rundgang durch das Gelände und die Betriebsbesichtigung leiteten, für ihre Unterstützung. Auch Adrian Risi, Leiter Produktion und Technik Schweiz der Firma Risi AG, liess es sich nicht nehmen und hiess sozusagen als Gastgeber die Besucher herzlich willkommen. Seine kurzen Ausführungen über die Firmenstruktur der Risi AG, welche im Baustoffkonzern der Jura-Holding integriert ist, zeigten deutlich, dass die Globalisierung längst auch im ländlichen Raum Fuss gefasst hat.

Naturkunde aus nächster Nähe Auf dem Rundgang durch das Werkgelände der Risi AG boten der Schlammweiher sowie die diversen Tümpel und Brachflächen hervorragend Gelegenheit, die nicht zuletzt durch das LEK geschaffenen, ökologischen und ästhetischen Aufwertungen, aus nächster Nähe zu betrachten. Dem Biologen Niklaus Peyer, fiel es nicht schwer, den vielfältigen Lebensraum zahlreicher Amphibien zu erklären und an Ort und Stelle praktische Beispiele vorzuführen. Als der achtjährige Patrik Blattmann noch während den Erklärungen des Naturexperten in einem kleinen Tümpel einen nur gerade 50 Millimeter grossen Froschlurch entdeckte, gelang es dem Biologen,

den Besuchern die Gelbbauchunke in einem Glasgefäss aus nächster Nähe zu präsentieren. Der so perfekte Anschauungsunterricht fand denn auch bei den Besuchern grossen Gefallen, so dass der einstündige Rundgang, zwar auf Zuger Boden jedoch unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Knonau, ohne Probleme noch länger hätte dauern dürfen. Auch die von Patrik Rogenmoser geführte Betriebsbesichtigung stiess auf grosses Interesse. Beim anschliessenden Apéro, welcher von der Firma Risi offeriert wurde, zeigten die Gespräche eindeutig, dass mit der Förderung und der Umsetzung der Massnahmen des LEK wichtiger und nötiger Lebensraum nicht nur geschaffen, sondern auch erhalten werden kann.

Anstossen auf den neuen Laden und die neue Postagentur Der Volg in Hausen erscheint im neuen Kleid und wird zum Service-Public-Center Nach drei Wochen Umbauzeit öffnete am vergangenen Donnerstag der neue Volg-Laden in Hausen seine Türen für die Kunden. Der Postbetrieb startet am 22. Mai.

geldbeträge je nach Kassenbestand bis maximal 500 Franken erhältlich. Einzahlungen können nur mit Post- oder Bankkarten mit Maestro-Logo oder einer V-Pay-Karte getätigt werden.

................................................... von andrea bolliger

Armin Heller wies auf die Ladenöffnungszeiten hin. In Hausen kann man nach wie vor von Montag bis Samstag von 6.30 bis 20 Uhr und sonntags von 8 bis 18 Uhr einkaufen. Das kommt auch den Ausflüglern am Türlersee zugute, die den Laden für den Einkauf ihres Picknicks schätzen. Eine Auflage des Kantons war, dass die Tankstelle mit dem Volg-Laden verbunden sein muss. Deshalb können Kunden fürs Tanken am Sonntag neu nur noch im Volg-Laden bezahlen. Der Laden bietet dann ein eingeschränktes Angebot analog eines Tankstellenshops, was aber bereits bisher der Fall war. Andreas Reusser, Leiter Landi/Private Bereich West, überbrachte im Namen der Geschäftsleitung den Dank und einen Blumenstraus für die Filialleiterin Elisabeth Holliger. Auch Vincenzo Pierdomenico, Leiter Verkaufsgebiet Aargau von der Post, hatte Blumen mitgebracht. Den Strauss in passendem Gelb durfte die stellvertretende Filialleiterin Barbara Zott entgegennehmen. Die Freude am schönen neuen Laden war auch beim Personal spürbar. Beim anschliessenden Apéro zwischen den Ladenregalen klang der Abend aus.

Am Mittwochabend, 10. Mai, versammelten sich die Geschäftsleitung der Landi Albis, Vertreter der Gemeinde Hausen, Mieter, das Verkaufspersonal und am Umbau beteiligte Arbeiter zu einem Apéro im neu umgestalteten Volg-Laden. Dieser öffnete Tags darauf für die Kunden. Auf den Betrieb der markantesten Neuerung müssen sie sich noch etwas gedulden. Die Postagentur wird erst am 22. Mai eröffnet. So können die Kunden zuerst den neuen Laden kennenlernen. Dieser bietet auf rund 315 m² an die 3200 Artikel. Ein «Service-Public-Center» nannte es Jürg Meili, Präsident der Landi Albis, in seiner Rede. Er erinnerte an die letzte Neueröffnung im 2005 und wies darauf hin, dass der Umbau ohnehin geplant war, nun aber wegen der Eröffnung der Postagentur vom Herbst in den Frühling vorverschoben wurde. Armin Heller lobte die Ausführung der Umbauarbeiten und das Team, das untereinander super funktioniere. Neben den Frischprodukten ist im neuen Laden den immer beliebter werdenden Convenience-Produkten,

Sonntags wie Tankstellenshop

Vor dem neuen Postschalter von links: Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis, Flavia Camenzind, regionale Verkaufsleiterin, Elisabeth Holliger, Filialleiterin Volg Hausen, Barbara Zott, stellvertretende Filialleiterin Hausen und Jürg Meili, Präsident der Landi Albis. (Bild zvg.) mehr Platz eingeräumt worden. Ein neuer Boden wurde verlegt, helle LED-Lichter sorgen für die perfekte Ausleuchtung des Sortiments und die Kühlmöbel verfügen über Glastüren. Damit lasse sich der Stromverbrauch reduzieren, so Armin Heller. Eine bediente Käsetheke gibt es nicht mehr, die Käse sind nun abgepackt in einer separaten Kühlauslage erhältlich.

Postagentur ab dem 22. Mai Selbst bedienen kann man sich auch am neuen Postschalter, jedenfalls um Pakete zu frankieren. Briefmarken und weitere Dienstleitungen erhält man beim Verkaufspersonal. Dieses wird nun während einer Woche durch einen anwesenden Trainer der Post auf die neuen Aufgaben on-the-Job

vorbereitet und geschult. Der Trainer sei die ganze Woche anwesend und stehe dem Personal zur Seite, erklärte Vincenzo Pierdomenico, Leiter Verkaufsgebiet Aargau von der Post. Die Postdienstleistungen werden nun sieben Tage die Woche angeboten, während der Ladenöffnungszeiten. Dennoch entstehen einige Einschränkungen für den Postkunden. So sind Bar-


veranstaltungen

Vollmondsingen Am 9. Juni in der Kappelle Jonental Bei Vollmond, jeden Monat seit vielen Jahren, trifft sich mal ein kleines, mal ein grösseres Grüppchen zum Singen im Chor der Kirche Ottenbach. Weil der Mond natürlich an unterschiedlichen Wochentagen voll ist, kommen mal die einen, mal die anderen. Das Vollmondsingen versteht sich nicht als Verein oder als Chor, sondern ist ein Angebot, an dem völlig frei teilgenommen und mitgemacht werden kann. Diese Form hat sich sehr bewährt, was das mehr als 25-jährige Bestehen dieses Angebots beweist. Wer sich entspannen möchte, die Ruhe und den wunderbaren Klang innerhalb der Kirche geniessen und oder vielleicht neu entdecken möchte, kann das Vollmondsingen besuchen. Jeweils bei Vollmond um 20.30 Uhr in der Kirche. Jedermann ist herzlich willkommen. Geleitet wird das Singen von Elisabeth Ochsner, Walti Winkler oder Andreas Manz. Dazu gibt es eine kleine Geschichte. In der Mitte des Jahres findet das Singen jeweils in der Kapelle Jonental statt. Dieses Jahr am 9. Juni um 20.30 Uhr. Pfarrerin Elisabeth Armingeon

Vollmondsinger Elisabeth Ochsner und Walti Winkler. Auf dem Bild fehlt Andreas Manz. (Bild zvg.) wird eine Geschichte lesen. Ab 18 Uhr trifft man sich bei der Waldhütte in Jonen. Feuer und Getränke stehen bereit, Würste und was sonst zum Bräteln dazugehört, nehmen alle selber mit. Danach spaziert man gemeinsam zur Kapelle und geniesst die wunderbare Akustik und Atmosphäre der Kapelle im Wald. Bei sehr zweifelhafter Witterung ist ab 11 Uhr auf www.kircheottenbach.ch ersichtlich, ob das Bräteln stattfindet. Das Singen findet bei jeder Witterung statt. Das Vollmondsingteam, Käthy Bättig, Kirchenpflege und Pfarrerin Elisabeth Armingeon

Familiengottesdienst Reformierte Kirche Ottenbach Der Familiengottesdienst mit Kinderfest ist offen für alle und findet am 21. Mai, um 10 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Es sind alle herzlich zum Familiengottesdienst in die reformierte Kirche eingeladen. Die Gottesdienstfeier bildet den Abschluss vom kirchlichen Unti im Schuljahr 2016/17. Im Anschluss an die Feier sind die Teilnehmenden herzlich auf dem Kirchgelände zum Mittagessen mit Bratwurst oder vegetarischen Spiessen sowie zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Nach dem Essen gibt es ein Kinderprogramm, das vom «Fiire mit de Chliine»-Team mitgestaltet wird. Die Puppenspielerin Katharina Thierer erzählt eine spannende Geschichte. Bei gutem Wetter wird, gefolgt von Kaffee und Kuchen, der vom Chilekafiteam im Wöschhüsli offeriert wird, ein Ballonstart vor der Kirche stattfinden.

Puppenspielerin Katharina Thierer spielt «Wilhelmine». (Bild zvg.) Sonntag, 21. Mai, 10 Uhr, reformierte Kirche Ottenbach, Familiengottesdienst mit Taufe von Livio Meier, 11 bis 12 Uhr Mittagessen mit Wurst und vegetarischen Spiessen. Kinderprogramm in der Kirche. Von 12 bis 13 Uhr Puppenspielerin Katharina Thierer, in der Kirche. Ballonstart um 13 Uhr. Anschliessend

Pfarrerin Elisabeth Armingeon

Kaffee und Kuchen in Garten.

In Ottenbach werden am nächsten Samstag kurze Modell-Eisenbahnzüge vorgeführt. (Bild zvg.)

Grosser Fahrbetrieb Modelleisenbahn-Anlage REA in Ottenbach Am Samstag, 20. Mai, öffnen die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) von 9 bis 16 Uhr in Ottenbach ihr Klublokal an der Affolternstrasse 11 für jedermann. Vorgeführt wird der Fahrbetrieb auf der Spur-0Modelleisenbahn-Anlage REA.

Auch diese Züge haben eine Faszination und oftmals sind alle einzelnen Wagen und Lokomotiven Unikate, konstruiert von geübten Modelleisenbahnern. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Franken. Eine kleine Festwirtschaft lädt zum Verweilen ein. (pd.)

Dieses Jahr stehen kurze Eisenbahnzüge im Mittelpunkt der Vorführung.

Samstag, 20. Mai, 9 bis 16 Uhr. Weitere Infos: www.reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 16. Mai 2017

Bach auf einer Stradivari-Geige Sebastian Bohren spielt in der reformierten Kirche Aeugst Am Sonntag, 21. Mai, findet in der reformierten Kirche in Aeugst ein besonderes Konzert statt: Der international tätige Violinist Sebastian Bohren interpretiert drei Werke für Violine solo von J. S. Bach. Die sechs Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach sind sozusagen das «alte Testament» der Violinmusik. Bach vollendete die Reinschrift im Jahre 1720. Nach dem Tod seiner Frau verarbeitete Bach wohl seinen tiefen Schmerz darüber auch in diesen Werken. So steht die ganze Partita II in d-Moll und erst in der monumentalen Chaconne hören wir einen kurzen Durteil. Die folgende grosse C-Dur-Sonate darf als Zeichen der Hoffnung und der zurückkehrenden Kraft verstanden werden. Ein eröffnendes Adagio, fast wie ein Sonnenaufgang leitet über in die grosse C-Dur-Fuge, deren Thema an den Pfingsthymnus «Komm heilger Geist» erinnert. Die Fuge kommt ungemein positiv und festlich daher. An dritter Stelle ein Largo in F-Dur, bevor die Sonate mit einem virtuosen Allegro assai ausklingt. In der den Zyklus abschliessenden, kurzweiligen Partita III in E-Dur scheint Bach vollends wieder zu seiner Lebensfreude zurückgefunden zu haben. Der Geiger Sebastian Bohren etablierte sich in kurzer Zeit als interna-

um den Globus. Dabei konzertiert er unter anderen mit der Staatskapelle St. Petersburg, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Argovia Philharmonic, dem Zürcher Kammerorchester oder dem Orchestra di Padova. Die CD seines Violinkonzerts von Ludwig van Beethoven (RCA Red Seal, 2016) wurde von der Presse begeistert besprochen. Im Sommer 2017 wird er die Sonaten und Partiten von J. S. Bach aufnehmen. Er spielt auf einer Violine des berühmten Geigenbauers Antonio Stradivari Sebastian Bohren kommt mit seiner Stradivari nach Aeugst. (KingGeorge 1710). (pd.) (Bild zvg.) tional tätiger Violinsolist und Kammermusiker. Jährlich rund 90 Konzerte führen den jungen Schweizer rund

Konzert am Sonntag, 21. Mai, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Aeugst Eintritt frei, Kollekte. www.sebastianbohren.com.

Das Aoba lässt die Musik aufleben Kirchenkonzerte in Obfelden und Affoltern Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern spannt für sein Kirchenkonzert mit dem Ottenbacher Chor und dem Gospelchor Affoltern zusammen. Gemeinsam geht es auf eine musikalische Reise. Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Sie ist eine gemeinsame Sprache, die jeder versteht. Für zwei Konzerte verbindet Musik auch drei Musikformationen und führt Akkordeonklänge mit Chorgesang zusammen. Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) unter der Leitung von René Glauser sowie der Ottenbacher Chor und der Gospelchor Affoltern, beide geleitet von Anette Bodenhöfer, treten am 20. und 21. Mai gemeinsam in Obfelden und in Affoltern am Albis auf. «Viva la musica around the world» lautet das Motto der beiden Konzerte, die zu einer Reise durch Länder, durch Sprachen und durch Musikstile einladen. Den Auftakt macht das AOBA mit zwei klassischen Werken. Ganz andere Klänge geben danach die beiden Chöre zum Besten. Ihre ersten drei Stücke erinnern an die Karibik, an Sandstrände, an das irdische Paradies – unter anderem dank des Welthits «Conquest of Paradise» von Vangelis.

Das Aoba führt die Reisegesellschaft zurück nach Europa. Zunächst mit den Ungarischen Tänzen Nr. 5 und 6 von Johannes Brahms in die Welt der Zigeuner Osteuropas, danach mit «Reisebilder vom Balkan» etwas weiter in den Süden. Nonstop fortgesetzt wird der musikalische Trip in Israel, Tansania und Kuba. Die beiden Chöre stimmen Melodien aus ebendiesen Ländern an. Das Aoba bleibt auf dem südamerikanischen Kontinent und wird mit dem Libertango von Astor Piazzolla einen Klassiker des Tango Nuevo präsentieren, ehe das Orchester mit dem Welthit «Music» von John Miles auf den Höhepunkt der beiden Konzerte und der musikalischen Reise hinleitet: Zum Abschluss spielen und singen die drei Formationen «I will follow him», aus dem Kino-Hit «Sister Act» mit Whoopy Goldberg, gemeinsam. Dieser mitreissende Ohrwurm wird mit Garantie in den Gehörgängen des Publikums haften bleiben – und ist das musikalische Souvenir, das alle Gäste als Erinnerung ans Konzert mit nach Hause nehmen dürfen. (pd) Samstag, 20. Mai, 20 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Sonntag, 21. Mai, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos: www.aoba.ch, gchoraaa.jimdo.com und www.ottenbacher-chor.ch.

Musik ist Todd Alsups Währung

Ein ultratiefes Klangerlebnis

Konzert im Pflegidach der Pflegi Muri

KulturAffoltern lädt ein zu einem Tiefenerlebnis der besonderen Art: Das KontraTrio spielt am Freitag, 19. Mai, um 20.15 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern.

Musig im Pflegidach präsentiert am Sonntag, 21. Mai, 20.30 Uhr im Pflegidach der Pflegi Muri ein Konzert des New Yorkers Todd Alsup. Zum Schluss der Saison 2016/17 kommt der New Yorker Todd Alsup ins Pflegidach. Seine helle und energiereiche Musik ist eine Erfolgsgeschichte. Die Songs auf seinem aktuellen Album «Currency» streichen Todd Alsups Gefühl für intelligente, seelenvolle und zutiefst persönliche Erzählungen heraus. Saftige Pianoläufe, ansteckende Grooves, vollvibrierende Hörner, warme Synths und Todd Alsups unverwechselbarer Gesang machen das Album zu einem modernen Pop/Soul-Album. Todd Alsup ist in den Vororten Detroits aufgewachsen. Seine zwei Studio Alben «Facts and Figures» und «Todd Alsup» haben verschiedene Preise erhalten, einschliesslich des Out Music Awards für Pop Song des Jahres 2012, einen Werbevertrag mit Yamaha, Platzierungen auf MTV und PBS,

Todd Alsup. (Bild zvg.) und Beiträge in Billboard Magazinen. Das dritte Studio-Album «Currency» wurde erdacht und aufgenommen in der Schweiz mit dem Produzenten Orlando Ribar und finanziert durch zwei erfolgreiche Kampagnen über Kickstarter. Die Songtexte auf «Currency» sind ehrlich und unverfälscht, und übertreffen den emotionalen Gehalt seiner bisherigen Stücke. (pd.) Todd Alsu: Gesang und Klavier; Orlando Ribar: Schlagzeug; Oliver Keller: Gitarre; Luca Leombruni: Bass. Sonntag, 21. Mai, 20.30 Uhr, Pflegi Muri. Eintritt, 20 Franken. Infos: www.murikultur.ch/musig, Reservierung unter: mip@murikultur.ch.

Das Kontra-Trio spielt «Jeux Circulaires»

Drei mächtige Blasinstrumente mit besonders tiefen Tonlagen treffen sich; seit 1992 spielen die drei Berufsmusiker Leo Bachmann (Tuba und Komposition), Madeleine Bischof (Kontrabass-Flöte) und Thomas K. J. Mejer (Kontrabass-Saxofon) im Kontra-Trio zusammen. Das Stück «Jeux Circulaires» wurde noch nicht sehr oft aufgeführt, auch weil es besondere räumliche Verhältnisse verlangt. Komponiert hat Leo Bachmann das Stück für das Bourbaki-Panorama in Luzern. (Bourbaki war der General der französischen Ostarmee, die 1870 im deutsch-französischen Krieg vor der deutschen Übermacht zurückweichen und sich schliesslich in der Schweiz internieren lassen musste. Das grosse Rundbild im Saal zeigt den Grenzübertritt der geschlagenen Truppen.) Hier fand die

Kinderanlässe in der Natur Mit dem Naturnetz Unteramt Feld und Wald erkunden Ab dem 20. Mai führt der Verein Naturnetz Unteramt wieder spannende Kinderanlässe durch. Auch in diesem Jahr führt der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) wieder drei spezielle Anlässe für Kinder durch. Die Veranstaltungen des «Kinderclubs» richten sich an 6- bis 13-Jährige. Jüngere Kinder, die nicht gerne alleine mitmachen möchten, können einen Elternteil mitnehmen. Der erste Anlass am Samstagnachmittag, 20. Mai, widmet sich dem Spechtwald. Die Teilnehmerinnen machen sich im Raum Wettswil auf die Suche nach den Spechten, haben viel Plausch in einem lauschigen Wald und

An einem der Anlässe werden Buntspechte gesucht. (Bild zvg.) lösen am Schluss ein Rätsel. Der zweite Anlass nennt sich «Natur-Labor im Schutzgebiet» und findet am 24. Juni in Stallikon statt. Was wachsen da für Orchideen im Schleetal? Welche Gras-

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hüpfer und Schmetterlinge können gesichtet (und teilweise gefangen) werden? Die Kinder finden es heraus. Am 9. September schliesslich wird es etwas «gruselig». Der Anlass findet nämlich am Abend statt, und dann geht es für drei Stunden in den Wald. Natürlich entfachen die Kinder ein Lagerfeuer, aber sie versuchen auch, die Nachttiere zu beobachten. Interessierte Kinder sind herzlich willkommen. Die Anlässe sind kostenlos, eine Anmeldung bis jeweils am Mittwoch vor dem Anlass ist nötig (Platzzahl beschränkt). Stefan Bachmann Weitere Infos: www.naturnetz-unteramt.net oder unter Telefon 078 740 50 51.

Tiefe Töne vom Kontra-Trio. (zvg.) Uraufführung von «Jeux Circulaires statt.

Magisch anmutender Sog Für die Aufführung braucht das Stück einen runden oder quadratischen Raum. Die Konzertanlage ist ungewöhnlich: Die beiden Männer und die Flötistin spielen in der Mitte, rundum im Saal sind Lautsprecher verteilt, aus

welchen vom Trio eingespielte Klangfelder und -elemente kommen. Hörerinnen und Hörer sitzen dazwischen. Die katholische Kirche eignet sich ausgezeichnet für eine Aufführung des Stücks; (der Komponist war ganz begeistert, als er sie sah). «Jeux Circulaires», das ist eine Musik, auf die man sich einlassen muss, über weite Strecken ruhig, aber nicht nur. Es ist eine Musik, die einlädt, Bilder aufsteigen zu lassen. Vielleicht taucht da das Flugzeug aus dem alten Schwarzweissfilm auf, das über die geschlossene Wolkendecke brummt, oder es drängen sich aufgeregte Urzeitviecher ins Bild; man findet sich plötzlich in den endlosen Gängen von Mani Matters Amtsgebäude wieder oder hoch in den Bergen ... Beim Zuhören wird jede und jeder sich den eigenen Film erschaffen. Mit ihren schwebenden Klängen und repetitiven Elementen entwickelt die Musik einen manchmal magisch anmutenden Sog. Sehr faszinierend. (pd.) Konzert Freitag, 19. Mai, 20.15 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern, Seewadelstrasse 13, Türöffnung 19.30 Uhr, Kollekte, keine Reservierungen.

Zu Besuch bei Reihern und Rohrsängern Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal Am Sonntag, 21. Mai, zwischen 5.30 und zirka 8 Uhr lädt die Stiftung Reusstal zur Exkursion. Auf einem frühmorgendlichen Rundgang durch die Auenlandschaft hören und beobachten die Teilnehmenden typische Vogelarten des Reusstals. Diese Exkursion findet im Rahmen des Festivals der Natur statt und wird von Thomas Burkard, dem Ornithologen und Leiter der Gruppe Information und Aufsicht Reusstal, geleitet. Die Führung ist gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Stiftung Reusstal

Graureiher im Anflug. (Bild Silvan Widler) Sonntag, 21. Mai, 5.30 bis ca. 8 Uhr. Treffpunkt: Öffentlicher Parkplatz bei der Reussbrücke Rottenschwil (westseitig). Weitere Infos: www.stiftung-reusstal.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 16. Mai 2017

Erdbeben, Viren und eine Explosion An der Verbundübung «Gordios» waren die Einsatzkräfte an verschiedenen Fronten gefordert Vom 9. bis 11. Mai trainierten zwölf Partner des Bevölkerungsschutzes sowie sechs weitere Organisationen und Institutionen in verschiedenen Übungen die Zusammenarbeit. Gerade hat die grosse Pause begonnen, als ein gewaltiger Erdstoss die Gemeinde Hausen am Albis erschüttert. Teile des Schulhauses Weid wurden zerstört. Der Zugang zum Lehrerzimmer ist komplett zugeschüttet. Trotzdem kann die Schulleitung noch die Evakuierung der Sekundarschule über das Alarmsystem einleiten. Währenddem sich die Schüler zum Sammelplatz im Jonentäli begeben, trifft bereits die alarmierte Feuerwehr Oberamt ein und macht sich ein erstes Bild über den entstandenen Schaden. Schnell wurde klar, dass elf Personen nicht auf dem Sammelplatz erschienen sind. Mit Unterstützung der Kommunalpolizei wird nun unter Berücksichtigung der eigenen Sicherheit, die Schule nach den vermissten Personen durchsucht. Die eingeschlossenen Lehrpersonen konnten sich über den Balkon des Lehrerzimmers bemerkbar machen und wurden durch die Feuerwehr über die Leiter gerettet. Nach einer knappen Stunde waren alle Vermissten gefunden. Drei Lehrpersonen und fünf Kinder wurden aus den Gebäuden geborgen, die übrigen drei Vermissten waren nicht in der Schule, da sie krank zu Hause waren.

Auch Feuer und Hochwasser Natürlich war dieses ganze Szenario eine Teilübung der Verbundübung «Gordios» unter der Leitung des Sicherheitszweckverbandes Albis. Ein Brand im Sammlungszentrum, Noroviren im Haus zum Seewadel, Hochwasser in Maschwanden, eine Gasexplosion auf dem Kronenplatz und verschüttete Bergwerkbesucher im Aeugstertal, waren weitere Themen die von Übungsleiter Alfred Haab, zu einzelnen Übungen ausgebaut wurden. Zwölf Partner des Bevölkerungsschutzes sowie sechs weitere Organisationen und Institutionen probten im Rahmen von «Gordios» die Zusammenarbeit. Sicherstellen der Einsatzbereitschaft, sowie Optimierung der dienstübergreifenden Kommunikation waren Hauptziele für die Übungen. Erfolgreiche Übungen ergeben wertvolle Erkenntnisse für die weitere Schulung der Organisationen. Dieses Fazit zieht auch die Übungsleitung aus den drei Tagen «Gordios». (Szva)

Stollenrettung im Riedhof, Aeugstertal. (Bilder zvg.)

Hochwassersperre im Grischhei, Maschwanden.

Die Zivilschützer hatten hier einiges zu tun.

«Neue Mutter gesucht»

«On my Way»

Kulturelle Veranstaltungen an der Primarschule Wettswil

Patrick Harbor präsentiert neues Album

Seit mehr als 20 Jahren führt die Primarschule Wettswil kulturelle Veranstaltungen durch. In den ungeraden Jahren kommen die Kindergarten- und Unterstufenkinder, in den geraden Jahren die Mittelstufenkinder in den Genuss von entweder Musikoder Theaterleckerbissen.

«Nach drei Jahren Arbeit voller Herzblut und Hingabe können wir nun endlich stolz das erste Album präsentieren», teilt der Ämtler Singer-Songwriter Patrick Harbor mit. Getauft wird «On my Way» am kommenden Freitag, 19. Mai, in der Memphis Bar, Zürich. Türöffnung ist

Jeweils für eine Lektion werden die Wettswiler Primarschulkinder in eine andere Welt entführt, eine Welt des Staunens, des Nachdenkens, des Träumens, der verschiedensten Rhythmen, der Fantasie… In den Klassen werden die Erlebnisse nachbesprochen und verarbeitet. Dieses Jahr machte das Theater Katerland am 5. und am 8. Mai im Singsaal des Schulhauses Wolfetsloh Halt und spielte für alle Kindergartenkinder, die Erst-, Zweitund Drittklässler das Stück «Neue Mama gesucht».

Mutter-Suche im Supermarkt Die Erwachsenen verstehen sie einfach nicht: Sophie ist vier Jahre alt und fühlt sich nicht ernstgenommen. Ihr Vater ermahnt sie, wenn sie zu laut singt. Dabei sollte sie doch üben, wenn sie später eine grosse Sängerin werden will. Die Mutter schimpft, wenn Sophie ihre teuren roten Schuhe angezogen hat und mit diesen im Wohnzimmer tanzt. «Schimpf doch nid – si isch doch erscht vieri!», sagen die Eltern einander in solchen Momenten. Doch an diesem Morgen haben die Eltern keine Zeit. Sophie darf kein Glace essen, sondern muss in die Krippe. «Aber dort ist es langweilig!», mault sie, bezeichnet ihre Mutter als «gemeine Motzgeiss» und fordert kurzerhand eine neue Mama. «Na dann geh doch und kauf dir eine neue Mama!», entgegnet die Mutter. Gar keine schlechte Idee, denkt sich Sophie und macht sich auf in den Supermarkt. Sie

zerrt die Mutter hinter sich her. Ob sie dort eine neue Mama findet?

Typisches Rollenverhalten von Kindern und Erwachsenen «Neue Mutter gesucht» zeichnet auf amüsante Weise das Rollenverhalten von Kindern und Erwachsenen nach. Im Hintergrund steht eine grosse Leinwand, auf der animiert Bilder die Geschichte von Sophie illustrieren. In einem übergrossen Bilderbuch können die Figuren ein- und aussteigen und der Vater, der als Trickfigur im Bilderbuch eben noch ein Gipfeli isst, kommt nun tatsächlich «echt» um die Ecke und beginnt mit Sophie einen Gespräch. Voll bei der Sache und teilweise total im Stück drin gehen die Wettswiler Kinder in dem Stück auf und zittern mit Sophie mit: Gelingt es ihr, die Mama einzutauschen und dann vielleicht noch mehr: Kriegt sie ihre eigene Mama wieder zurück, oder wurde die im Brockischon von einem anderen Kind eingetauscht? M. Froesch

Kindermeinungen zum Theater:

Die Erwachsenen haben einfach kein Verständnis ... (Bild zvg.)

«Wenn die Mutter und das Kind getanzt haben, das hat mir sehr gut gefallen. Sophie hat manchmal Herrn Brunsli, den Stoffaffen, herumgeschwenkt. Das fand ich sehr lustig.» Mara, 1. Kl. Pfyl «Die ausgetauschte Mutter mit dem riesigen Po hat mir sehr gut gefallen, weil sie so lustig war.» Nuria, 1. Klasse Pfyl «Ich fand das mit dem Teddy lustig und als das Mädchen sich die Ohren zuhielt und die Zunge rausgestreckt hat.» Aline, Kiga Yilmaz «Ich fand es lustig, dass sie sich geküsst haben.» Maverick, Kiga Yilmaz

um 21 Uhr. «Gemeinsam werden wir den Abend rocken», verspricht Harbor, die Stimme der vierköpfigen Band Kodact. (pd.) Album Release Party am Freitag, 19. Mai, 21 Uhr, Memphis Bar, Zürich. Eintritt 10 Franken. www.patrickharbor.ch.

sport

Marco Nägeli (oben) im Kampf mit seinem Gegner am letztjährigen Kantonalen. (Bild zvg.)

107. Zürcher Kantonal-Schwingfest In Weiach messen sich die «Bösen» Am Sonntag, 21. Mai, messen sich über 160 Schwinger aus dem Kanton Zürich, der Nordostschweiz und den Gästen aus Biel und Zurzach im Sägemehl.

über zehn Schwingern teil, mit dabei sind die Gebrüder Roman und Marco Nägeli. Ob es Eichenlaub gibt, wird sich zeigen. Anschwingen in Weiach ist am Sonntag, 21. Mai, um 8.30 Uhr. (pd.)

Am 107. Zürcher Kantonal-Schwingfest nimmt die Ämtler Delegation mit

Weitere Infos unter www.weiach2017.ch.


Sport

Petra Klingler verpasst Titelverteidigung

Dienstag, 16. Mai 2017

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Aufstiegsspiele in Reichweite Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – FC Red Star 3:1 (1:1)

Schweizer Meisterschaft im Bouldern In der Boulderhalle B2 in Pratteln fanden am Samstag die Schweizer Boulder-Meisterschaften für die Elite und die Kategorie U18 statt. Titelverteidigerinnen Petra Klingler musste sich bei der Elite Sofya Yokoyama geschlagen geben. Mit den Schweizer Boulder-Meisterschaften fand ein erster Höhepunkt des Kletterjahres statt. Die Meisterschaften wurden zudem als Bächli Swiss Climbing Cup gewertet. Vor einem grossen und begeistert mitfiebernden Publikum zeigten die Athletinnen und Athleten tolle und kämpferische Leistungen.

Dafür gelang dies der Romande Sofya Yokoyama (Rolle), die damit die Führung übernahm. Den dritten Boulder konnten sowohl Klingler als auch Yokoyama im ersten Versuch toppen, der Titelkampf blieb spannend. Den vierten Boulder konnte niemand toppen, auch Klingler nicht und so ging der Titel an Yokoyama, die bereits beim ersten Boulder-Swiss Climbing Cup auf dem Podest stand. Klingler wurde Vizemeisterin, noch vor Rebekka Stotz (Urdorf), die nach längerer Verletzungspause ihren ersten Wettkampf bestritt. (pd.)

WB-Captain Luca Studer erzielt mit einem wuchtigen Kopfstoss sehenswert das 2:1 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli) Petra Klingler verpasst Titelverteidigung Die Titelverteidigerin und amtierende Boulder-Weltmeisterin, Petra Klingler (Bonstetten) vom Regionalzentrum Zürich, zeigte eine perfekte Qualifikation. Sie toppte als einzige Athletin alle fünf Boulderprobleme und dies in sagenhaften fünf Versuchen. Damit qualifizierte sie sich problemlos für den Final. Im Final startete Klingler souverän und toppte den ersten Boulder locker im ersten Versuch. Doch der zweite Boulder hatte es in sich. Klingler konnte ihn nicht knacken.

Sowohl beim FCWB wie auch beim Gegner am letzten Samstag, dem FC Red-Star, durfte man sich vor dem Spiel berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Aufstiegsspielen machen. Nach dem Spiel kann nur der Sieger weiter hoffen, also die Ämtler, die verdient 3:1 gewannen. ................................................... von marc enskat Petra Klingler voll konzentriert. (zvg.)

Vielversprechender Saisonstart Gute Resultate für Ottenbacher Pontoniere Der Start in die Wettkampfsaison ist den Ottenbacher Pontonieren geglückt. Die erste Standortbestimmung am Einzelwettfahren in Murgenthal brachte sechs Medaillen für die Pontoniere. Die Aare zeigte sich im Wasserlauf vergleichbar zur Reuss in Ottenbach. Am späteren Vormittag bestiegen die ersten von insgesamt 44 angereisten Pontoniere die Boote. Nach und nach zierte sich der Fluss mit den einheitlichen Tenues der Ottenbacher. Den mitgereisten Fans stieg der Puls an. Sie fieberten vom Ufer aus wohlwollend mit und trieben die Sportler zu Höchstleistungen an.

In einem Jahr Pause nichts verlernt In der Kategorie D gab es eine Silbermedaille für die Ottenbacher. Mit dem zweiten Rang zeigten Kurt Hegetschweiler und Beat Vögele, was sie drauf haben. Beat Vögele: «Für mich ist dieser Erfolg unfassbar schön, nachdem ich die vergangene Saison pausieren musste und mich einer grösseren OP unterziehen musste.» In der Kategorie C reihte sich kein Fahrpaar in die Top Ten ein, es reichte aber immerhin zu drei Kranzrängen wovon die Gebrüder Baschnagel eine sehr starke Leistung zeigten. In der Frauenkategorie wurden 2 Fahrpaare mit einem Kranz ausgezeichnet. Wobei Anita Leutert und Nicole Betschart das Podest um 0,1

Punkte verpassten. Am Start waren neun Ottenbacherinnen.

Die Jungen Wilden Bei den jüngsten, in der Kategorie 1 strahlten die Doppelzwillinge. Irene und Michèle Leutert erzielten den zweiten, Timo und Nora Schriber den dritten Rang. Ihr Ehrgeiz und ihre Freude am Pontoniersport wurden belohnt. Weitere Jungfahrer in der Kategorie 2 und 3 zeigten gute Leistungen. Die Vereinsleistung – 48 Prozent der Angetretenen erreichten eine Medaillen oder Kranzauszeichnung – war bemerkenswert. Potenzial nach oben gibt es aber nach wie vor. Bereits am 20. Mai findet in Dietikon das nächste Wettfahren statt. Die Ottenbacher werden um 11.30 Uhr an den Start gehen. (pd.) Details unter www.pontoniereottenbach.ch. Kranzränge: Weidling Kategorie 1 2. Michèle/Irene Leutert 89.2 3. Nora/Timo Schriber 88.7 Kategorie Frauen 4. Anita Leutert/Nicole Betschart 165.3 7. Anita Stanger/Corinne Leutert 163.1 Kategorie C 16. Martin Guthauser/Christian Schnopp 171.0 31. Marco/Nicola Baschnagel 169.3 32. Mike Guthauser/Christian Grütter 169.2 DS Mike Guthauser/Ruedi Berweger 170.4 Kategorie D 2. Beat Vögele/Kurt Hegetschweiler 171.6 6. Urs Berli/Adrian Schumacher 169.9 10. Leo Baschnagel/ Ernst Humbel 168.9.

Die drei erfolgreichen Teams an der Aare in Murgental. (Bild zvg.)

Die Partie begann der Affiche entsprechend mit einem gegenseitigen Abtasten. Eine halbe Stunde ereignete sich nicht allzu viel. Es waren die Gäste aus Zürich, welche mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel fanden. In der 32. Minute wurde Gästeangreifer Durand mit einem weiten Ball lanciert. Dieser konnte die Kugel in seiner unnachahmlichen Art annehmen, mitnehmen und schlussendlich allein auf WB-Torhüter Thaler losziehen, welchem er beim Abschluss keine Chance liess. Zu einer Reaktion war das Heimteam in der Folge nicht fähig und manch einer begann sich schon mit dem Rückstand zur Pause abzufinden, als WB-Angreifer Gjergji einen weiten Ball auf der linken Angriffsseite gerade eben noch erlaufen konnte. Die Hereingabe verwertete Jakupov in der 43. Minute volley zum eher

schmeichelhaften Ausgleichstreffer. Ein Unentschieden, welches in der Endabrechnung wohl keiner Mannschaft weitergeholfen hätte.

FCWB kommt verwandelt aus der Pause Die zweite Halbzeit begann mit einem stark verbesserten Heimteam; man stand höher und es wurde nun früher attackiert. Der FCWB erarbeitete sich nun auch Torchancen. In der 54. Minute konnte Gjergji einen Freistoss von rechts in den Strafraum treten. Durch ein Nachsetzten von Le konnte der Ball, der eigentlich zu weit geraten war, erneut zur Mitte gebracht werden, wo Captain Studer per Kopf zur 2:1-Führung einnetzte. Der agile Gjergji hatte die Möglichkeit, das Spiel zehn Minuten vor Schluss für seine Farben zu entscheiden, scheiterte jedoch allein vor Gästetorhüter Gasser. Red-Star musste mit zunehmender Spieldauer nun immer mehr öffnen, gelangte jedoch kaum zu Abschlusschancen. Auf der Gegenseite war es in der Nachspielzeit Jakupov, welcher einen mustergültigen Konter zum 3:1-Schlussstand abschliessen konnte.

die schmerzliche Niederlagen aus der Vorrunde revanchieren und dürfen ihrerseits weiter auf das Erreichen der Aufstiegsspiele hoffen. Nur die schlechtere Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Bellinzona trennt den FCWB aktuell von einem Platz, welcher zu den Aufstiegsspielen berechtigt. Noch zwei Spiele sind in der Rückrunde zu spielen. Einen Ausrutscher im schweren Auswärtsspiel vom kommenden Samstag, um 16 Uhr in Mendrisio, sollte man sich dabei als Jäger nicht leisten.

FCWB 2 gewinnt Derby Mit einem klaren 5:2-Erfolg haben die Reserven des FCWB das Fanionteam von Hausen nach Hause geschickt. Damit bleibt man vier Punkte hinter Leader Adliswil der erste Verfolger und bleibt im Rennen um den Gruppensieg dran. Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 280 Zuschauer. FCWB Thaler, Badalli, Studer, Bozhinov, Constancio, Gouiffe a Goufan, Hotnjani, Le (82. Riahi), Gjergji (90. Brüniger), Schneebeli (86. Jasiqi), Jakupov. Weitere Resultate: FCWB 2 – Hausen 5:2, FCWB 3 – Uitikon 5:0, Jun. A (CCJL) – YF Juventus 1:1, Jun. B1 – Team Region Affoltern 5:1, Jun. Ca (CCJL) – Veltheim

Bellinzona weiterhin punktgleich Mit diesen drei Punkten im «TunnelDerby» konnten sich die Ämtler für

0:5, Jun. Da – Uster 5:4, Jun. Db – Altstetten 7:2, Thalwil – Jun. Dc 2:9, Feusisberg-Schindellegi – Jun. B2 1:12, Wald – Sen. 40+ 2:1, Sen. 30+ - Affoltern 0:2.

Spannende Begegnung mit leistungsgerechter Punkteteilung FC Affoltern – FC Srbija ZH 2:2 (2:1) Am vergangene Wochenende war der Tabellendritte FC Srbija ZH zu Gast im Moos. Bei schwülwarmen Wetter konnten die Zuschauer ein sehr spannendes und chancenreiches Spiel sehen. Wie bereits in den Spielen gegen Schlieren und Wädenswil legte der FCA eine fulminante Anfangsphase hin. So legte sich Alen Rako in der zehnten Minute den Ball zurecht und versenkte ihn aus 30 Metern über den FCS-Torhüter hinweg ins Netz. Er nutzte es aus, dass der Torhüter zu weit vor dem Tor stand. Und der FCA liess nicht nach. Nur drei Minuten später folgte der zweite Treffer des FCA. Nun nutzte Markanovic die Passivität und Unstimmigkeit der FCS-Verteidigung aus, um aus 20 Metern den Ball direkt unter die Latte zu hämmern. Damit führte der FCA nach zwölf Minuten bereits 2:0. Im Anschluss kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften konnten sich Chancen erarbeiten. Während beim FCA dies meist mit langen Bällen versucht wurde, nutzte der FCS mehr das

Kombinationsspiel. Gesamthaft hatte der FCA die besseren Chancen, zum Beispiel als Stäger in der 37. Minute aus der Distanz abzog und der Torhüter den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. Der FCS wusste aber auch seine Chancen zu nutzen. In der 40. Minute konnte sich Steiner nicht in einem Luftzweikampf durchsetzen, wodurch der Stürmer des FCS den Ball erobern konnte und ihn zum Anschlusstreffer einnetzen konnte.

FC Affoltern in Bedrängnis Für die zweite Halbzeit verlangte Trainer Filipovic von seinen Spielern, dass sie hinten kompakt stehen und sich auf Konterangriffe konzentrieren sollten. Leider konnte dies nicht umgesetzt werden. Es gab viele Löcher im Mittelfeld, welche es dem FCS ermöglichten, sich viele Chancen zu erspielen und den FCA permanent unter Druck zu setzen. Es kam nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen. Steiner musste mehrfach eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern, unter anderem nach einem Freistoss des FCS in

der 70. Minute, welchen er über die Latte hinweglenken konnte. Der FCS kam zu immer mehr Chancen, wobei sie sich besonders bei Standardsituationen als gefährlich erwiesen, bei welchen der FCA nur wenige Kopfballduelle gewinnen konnte. Dadurch war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel. Als der FCS in der 77. Minute einen Eckball ausführte, war es so weit. Ein FCS-Stürmer konnte sich freilaufen und unbedrängt den Ball einköpfen. Dadurch wachten die Affoltemer nochmals auf und versuchten in den Schlussminuten noch den Siegestreffer zu erzielen. Doch obwohl beide Mannschaften mit offenem Visier spielten und zu guten Chancen kamen, blieb es beim 2:2, was für beide Mannschaften zwar ein leistungsgerechtes, aber kein zufriedenstellendes Ergebnis ist. (pd.) Sportanlage Moos, 90 Zuschauer. Tore: 10. A. Rako 1:0, 12. M. Markanovic 2:0, 41. Z. Nikic 2:1, I. Stojanovic 2:2. FCA: Steiner; Stäger, Scicchitano, Luchsinger, Ammann (46. Premananthan); Mühlemann, Ismajlaj, Markanovic; M. Rako (81. Nikic), A. Rako, C. Antennen (66. M. Bilic)


Generalversammlung Am Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 32. ord. GV vom 19. Mai 2016 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2016 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budget 2017 9. Stand Projekt: Ausbau Glasfasernetz (G4F) 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

Kreatives Schreiben Wenn Sie Freude am spielerischen Umgang mit Sprache haben, gerne mit Worten, Wortgebilden, Gedichten jonglieren und dies in einem kleinen konkurrenzfreien Rahmen, haben Sie am

Mittwochmorgen, 31. Mai, von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 10. Juni, von 10 bis 12 Uhr die Gelegenheit. Die Kurse finden im Gemeinschaftsraum der Loorensiedlung, Loorenstrasse 33 in Affoltern am Albis, statt. Beide Kurse kosten je Fr. 50.–, beide zusammen Fr. 90.–. Kursleitung: Dorothea Kipfer, dipl. Schreibpädagogin fsb, dipl. Feldenkrais-Lehrerin SFV Anmeldung: Telefon 044 760 39 79 oder E-Mail: d.kipfer@feldenkraismethod.ch

038 2017  
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