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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 38 I 169. Jahrgang I Freitag, 13. Mai 2016

Genehmigt

Juristisch nicht haltbar Freie Wahl garantiert

Amt für Landschaft und Natur: Ja zur 3. Etappe des Hedinger Vernetzungsprojekts. > Seite 3

Obfelden: Keine Linienführung zum Autobahnzubringer unterhalb des ehemaligen Gaswerks. > Seite 5

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Warum Aeugst mit Senevita eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen hat. > Seite 5

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Bienenflug Nun schwärmen sie auch im Säuliamt aus – Imker oder Feuerwehr holen. > Seite 7

Pfingsten: Wie beim ersten Mal

D

er Moment, als wir uns zum ersten Mal begegneten . . . Als ich zum ersten Mal das Meer sah . . . Oder: Als in einen kleinen Haufen eher Desillusionierter eine luftigfeurige Bewegung fuhr. Anfänge sind grundsätzlich etwas Spannendes, finden Sie nicht auch?! Oder wie Hermann Hesse es in seinem bekannten Gedicht «Stufen» treffend schrieb: «Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.» Wenn man sich alleine, oder noch schöner: gemeinsam an den Anfang zurückerinnert, ist es, wie wenn man den Zauber dieses besonderen Moments nochmals erleben würde. Es ist, wie wenn man die Energie von damals wieder spürte und nochmals miterlebte, wie alles entstand und sich entwickelte. Vielleicht mischt sich dann in das Glück der Erinnerung «ufzmal» auch ein leiser Schmerz – beim Vergleich des Damals mit dem Heute.

Zauberhafte Anfänge und ihre Fortsetzung Denn natürlich sieht heute alles etwas anders aus. Oder man sieht es mit anderen Augen. Aus der ersten Begegnung ist entweder nichts weiter geworden oder sie ist heute in irgendeiner Art und Weise institutionalisiert. Das Meer . . . Ja, womöglich hören wir «Binnenländer» es immer wieder gerne, wenn die Wellen sich an felsigem Ufer brechen oder sanft im Sandstrand auslaufen. Aber es «haut öis allwäg nümm so us de Schue». Und was ist aus der Bewegung der vor 2000 Jahren etwas ratlosen Jesu-Freunde geworden, nachdem der Heilige Geist am 50. Tag nach Ostern, das heisst an Pfingsten, durch sie hindurchwehte, bzw. sie befeuerte? «Das christliche Kreuz verschwindet von der Bildfläche», wie es im Zusammenhang eines Interviews mit dem (katholischen) Literaten Thomas Hürlimann in einer

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Kühe, Glocken ... Maschwanden: Wechselausstellung im Dorfmuseum am Pfingstmontag letztmals zu sehen. > Seite 9

Arbeitslosigkeit im Säuliamt sinkt weiter Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bezirk Affoltern im vergangenen Montag erneut gesunken. Die Quote beträgt per Ende April 2,7 Prozent. Im Kanton Zürich hat sich die Arbeitslosigkeit im April weiter verringert – gegenüber dem Vormonat um 944 Personen. Die Quote sank von 3,8 auf 3,7 Prozent – vor allem dank dem saisonalen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bau- und Gastgewerbe, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit im jüngsten Bulletin schreibt. Im Bezirk Affoltern waren per Ende April 782 Personen ohne Arbeit gemeldet, was einer Quote von 2,7 Prozent entspricht. Sie ist im Vergleich zum März um 0,1 Prozentpunkte gesunken und stellt im Kanton Zürich im positiven Sinne ein Spitzenwert dar. Eine tiefere Quote weist nur der Bezirk Andelfingen auf (2,2 Prozent). Die höchsten Arbeitslosenquoten haben der Bezirk Dietikon (5,8 Prozent), die Stadt Zürich (4,1 Prozent), Bülach und Uster (je 3,9 Prozent). (-ter.)

«Das Anfangsfeuer». (Bild Judith Grundmann) Schweizer Tageszeitung gerade erst zu lesen war. Und wir Reformierten sind innerhalb von nicht mal 50 Jahren auf die Hälfte unserer Anzahl zusammengeschrumpft. Megatrends (wie die zunehmende Individualisierung und Säkularisierung, neue Lebensformen und religiöse Pluralisierung etc.) seien es, die dazu führen, dass im westlichen Europa vor allem der Anteil reformierter Christen schmilzt, wie die Gletscher unserer Berge. Und man meint damit: Diese Strömung ist so stark, ihr können wir uns nicht einfach dagegenstellen. Auch wenn wir uns nach Kräften einsetzen.

Die Begeisterung: der Pfingst-Dünger Was uns hingegen bleibt, ist nicht nur die zauberhafte Erinnerung an den

feurig-luftigen Beginn unserer Bewegung, die – zugegeben – mit den Jahren etwas verblasst. Was uns bleibt, ist die Be-Geist-erungsfähigkeit! Das Schönste und Wichtigste, was wir damals erhalten haben. Wenn uns etwas wirklich berührt und so richtig unter die Haut geht, dann beschreiben wir das, was wir im ganzen Körper fühlen und wahrnehmen, als «Begeisterung». Sie ist, so hat die Hirnforschung erkannt, wie Dünger fürs Gehirn: Dann werden provisorische Netzwerke befestigt und ausgebaut, es entstehen neue Verbindungen. Dann kommt etwas in Bewegung und wir lernen dazu, erfahren Sinn und erfreuen uns von Kopf bis Fuss am Leben. Oder religiös gesprochen: Dann wirkt(e) der Pfingstgeist! Wenn die Freunde von Jesus damals diese sie

auf einmal mit Haut und Haaren packende Begeisterung einige Wochen nach dem Tod Jesu nicht gespürt hätten . . .?! Dann würde wohl kaum jemand mehr von diesem Anfang sprechen. Dann wäre womöglich keine weltumspannende Glaubensbewegung entstanden. Diesem Anfang wohnt(e) also effektiv ein ganz besonderer Zauber inne! Ein Zauber mit einer grossen Kraft, die den «esprit», den Feuerzauber dieses Anfangs zu erhalten und in uns Menschen immer wieder von Neuem anzufachen versucht. In diesem Sinn wünsche ich uns zu Pfingsten viel von dem, was uns wirklich «packt» und begeistert! Susanne Sauder-Ruegg, Pfarrerin in Bonstetten

Die Kirchweihe kann kommen

Jeder 4. Sechstklässler an der Gymi-Prüfung

Neue Bonstetter Kirche fast fertig eingerichtet

127 Ämtler Schüler haben bestanden

Rund anderthalb Jahre war sie in Kleindöttingen eingelagert, nun ist sie frisch revidiert zurück in Bonstetten, die Orgel der katholischen Kirche. Diese Woche sollte der Wiederaufbau bereits abgeschlossen sein. Nächste Woche geht es dann ans Stimmen. «Man muss alles wieder frisch anpassen», erklärt Josef Moor, gelernter Schreiner und seit 35 Jahren Orgelbauer, die Herausforderung. Ebenfalls bereits an Ort sind die Ausstattung des Altarbereichs und die Kirchenbänke. Die Bronze-Reliefs des Leidenswegs Christi folgen in einer Woche. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

255 Schüler aus dem Säuliamt stellten sich dieses Jahr der Aufnahmeprüfung ins Gymnasium. Knapp die Hälfte hat bestanden.

Wiederaufbau der Orgel: Das Komplexe soll ins Eckige. (Bild tst.)

Rund 530 Sechstklässler führt die Statistik der kantonalen Bildungsdirektion derzeit im Knonauer Amt auf. Ein Viertel davon – nämlich 132 – haben sich der Aufnahmeprüfung ins Langgymnasium gestellt. Mit einer Aufnahmequote von 13 Prozent aller Sechstklässler bewegt sich das Säuliamt im kantonalen Vergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter sind die Meilener mit 22,3 % vor den Zürchern mit 19,8 %, Schlusslicht ist der Bezirk Hinwil mit 9,2 %. Meilen schwingt auch bei den

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neuen Gymnasiasten ab der zweiten und dritten Sek. obenauf. Aus diesen Stufen haben 58 Ämtler die Prüfung bestanden. Insgesamt sind 255 Schülerinnen und Schüler aus dem Knonauer Amt, an die Gymiprüfung gegangen – 127 davon waren erfolgreich. Die Erfolgsquote von 49,8 % kann sich im kantonalen Vergleich sehen lassen. Nebst Andelfingen (61,1 %), wo sich jeweils deutlich weniger überhaupt an die Prüfung wagen, schneiden im Verhältnis von absolvierten und bestandenen Gymiprüfungen nur die die Schüler der Bezirke Meilen (Erfolgsquote: 53,6 %) und Winterthur (50,6 %) etwas besser ab. (tst.)

500 19 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 8. Juni 2016, 19.30 Uhr Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis

Wahlanordnung

(Parkierung: Tiefgarage Marktplatz)

Aufgrund des Beschlusses der Bezirkskirchenpflege vom 27. Januar 2016 ist für den zurücktretenden Elias Baumann eine Nachfolgerin/ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung sowie des Gesetzes über die politischen Rechte sind bis 22. Juni 2016 Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Postfach 88, 8906 Bonstetten, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Das Wahlvorschlagsformular kann auf der Website der reformierten Kirchgemeinde heruntergeladen werden (http://www.kirchebonstetten.ch).

Traktanden: 1. 1.1 1.2 2.

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 16. Mai 2016, aufgrund des Pfingstmontags geschlossen.

3.

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt am Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung.

5.

Ab Dienstag, 17. Mai 2016, sind wir gerne wieder für Sie da. Ihre Gemeindeverwaltung

Fahrzeuge

4.

6. 7.

Eröffnung Wahl der Stimmenzähler Traktandenliste Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 18. November 2015 Abnahme des Jahresberichtes 2015 Abnahme der Jahresrechnung 2015 Festsetzung des Voranschlages 2017 Kenntnisnahme Arbeitsprogramm 2016 Verschiedenes

Im Anschluss erläutert Bernadette Breitenmoser, Regionalplanerin, den regionalen Richtplanentwurf. Er liegt zur Anhörung und öffentlichen Auflage vom Freitag, 20. Mai, bis Montag, 18. Juli 2016, auf. Die Versammlung ist öffentlich.

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Affoltern am Albis, 13. Mai 2016 Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Kurt Weber

Sekretär Peter Schärer

Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 - 2018

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird die vorgeschlagene Person von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren am 25. September 2016 durchgeführt. Bonstetten, 13. Mai 2016 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Pfingstmontag, 16. Mai 2016 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Kühe, Glocken, Schellen Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 3. Juni 2016, 20.00 Uhr, in den kleinen Mühlesaal, Kappel am Albis, (im Anschluss an die Versammlung der evangelisch-reformierten Kirche – Beginn 19.30 Uhr) zur Behandlung folgender Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2015 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Batchev Martin, Kappel am Albis B. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2015 2. Informationen der Kirchenpflege Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung der betreffenden Gemeindevorsteherschaft schriftlich einzureichen. Die vollständigen Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 26. Februar 2016 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Mitglied Primarschulpflege Larcher-Sauvain, Jacqueline, geb. 19. Juli 1962, Geschäftsleitungsmitglied Schulbehörde Stadt Zürich, Grundstrasse 14, 8934 Knonau, von Zürich Gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte wird hiermit eine neue Frist von 7 Tagen (bis 23. Mai 2016) angesetzt, innerhalb welcher die vorstehenden Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigen der Gemeinde Knonau (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.knonau.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Wird für die jeweilige Vakanz je nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Knonau

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden auf Montag, 13. Juni 2016, 20.15 Uhr, in den Singsaal des Schulhauses «Mettlen» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2015 B. Primarschulgemeinde 1. Jahresrechnung 2015 2. Abrechnung Projektierungskredit für die Erweiterung der Schulanlage Mettlen am Standort Ägerten Die Anträge und Akten liegen ab 27. Mai 2016 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil am Albis, 13. Mai 2016 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis

KehrichtGrundgebühren Festsetzung von KehrichtGrundgebühren per 1. Januar 2016 Der Gemeinderat Knonau hat mit Beschluss vom 2. Mai 2016 die Gebühren mit Wirkung ab 1. Januar 2016 wie folgt festgesetzt: Kehricht Grundgebühren 1.1 Kehricht-Grundgebühren pro Haushalt neu Fr. 80.– (bisher Fr. 110.–) 1.2 Kehricht-Grundgebühren pro Gewerbe- oder Landwirtschaftsbetrieb Fr. 80.– (bisher Fr. 80.–) Knonau, 9. Mai 2016 Gemeinderat Knonau

Gesuchsteller: Emma Pooley, Oberheischerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Werkstatt GmbH, Architektur Energie, Affolternstr. 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Lukarne, Einbau 6 Dachflächenfenster, Ausbau Dachgeschoss und Umbauarbeiten auf Kat.Nr. 1327, Oberheischerstrasse 1 (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 117)

Knonau Bauherrschaft: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstr. 11, 5634 Merenschwand Projektverfasser/in: H2V Architekten GmbH, Kleinstrasse 16, 8008 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus (Vers.-Nr. 514) und Neubau 2 Einfamilienhäuser, Bergli/Weidstrasse, Kat.-Nr. 558, Zone W1/20

Obfelden

Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Einbürgerungen

Privater Gestaltungsplan Sennengasse

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 10. Mai 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

Mit Beschluss vom 10. Mai 2016 hat der Gemeinderat Rifferswil die Inkraftsetzung des privaten Gestaltungsplans Sennengasse auf das Datum der Rechtskraftbescheinigung vom 28. April 2016 festgelegt.

Lena Suzanne Edén, geb. 1968, von Schweden Felix Johan Karl Edén, geb. 2008, von Schweden Linus Karl Alber Edén, geb. 2010, von Schweden

Rifferswil, 13. Mai 2016

Stallikon, 13. Mai 2016

Gemeinderat Rifferswil

Gemeinderat Stallikon

Gesuchsteller: Ziegler Peter Catherine, Weinbergstrasse 45, 8006 Zürich Projektverfasser: Realplan AG, Schaffhauserstrasse 473, 8052 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Um- und Anbau am Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 594 sowie Erweiterung der Parkplatzanlage, Projektänderung: Neubau Schall- und Sichtschutzwand und Terrainanpassungen auf Kat.-Nr. 3222 an der Rüchligstrasse 21 (Zone W2)

Obfelden Gesuchsteller: Isselhorst Tilman und Heike, Hölibachstrasse 115, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Sitzplatzüberdachung am Gebäude Vers.-Nr. 1842 auf Kat.-Nr. 4649 an der Hölibachstrasse 115 (Zone W1)


Bezirk Affoltern

Vandalismus und Fahrzeugeinbrüche In den vergangenen Tagen beschäftigte sich die Kantonspolizei Affoltern vor allem mit Sachbeschädigungen und Fahrzeugeinbrüchen. In einem Einfamilienhausquartier in Affoltern haben Unbekannte am 6. Mai Pflanzen ausgerissen. Der Schaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. Vandalen haben in der Zeit vom 4. bis 6. Mai im Affoltemer Industriegebiet Steine in ein Areal geworfen und die Scheibe eines Lastwagens zertrümmert. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 1000 Franken. 3000 Franken Schaden entstand in Ottenbach, als ein Haus und eine Garage mit Graffiti überzogen wurden. Die Tat ereignete sich zwischen Anfang April und 6. Mai. In Hausen wurden die Fassaden eines Schulhauses ebenfalls mit Graffiti verunstaltet. Die Folge: ein paar hundert Franken Schaden. Zwischen 4. und 9. Mai haben Vandalen auch in Obfelden zugeschlagen: Mit Steinen zertrümmerten sie Scheiben eines Betriebes im Industriegebiet. In Hausen wurde am 10. Mai, zwischen 8 und 13 Uhr, ein PW zerkratzt. Hier entstand rund 2500 Franken Schaden. Während ihres Einkaufs hat eine Frau in Affoltern kurz vor Mittag ihr Auto nicht verschlossen. Das nutzten Diebe und klauten eine Tasche. Die Polizei beziffert das Deliktsgut auf ein paar hundert Franken. In einer Tiefgarage in Hedingen wurde am 6. Mai ein Auto aufgebrochen und ein Portemonnaie gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf gegen 1000 Franken. Wie viel Geld weggekommen ist, wird noch abgeklärt. Ein paar hundert Franken Schaden entstand am 8. Mai in Hedingen beim Versuch, ein Fahrzeug aufzubrechen. In einer privaten Sammelgarage in Stallikon wurde am 9. Mai das Seitenfenster eines Autos eingeschlagen und ein Portemonnaie gestohlen. Über dessen Inhalt ist nichts bekannt. Auch in einer Tiefgarage in Uerzlikon haben Unbekannte am 10. Mai ein Fahrzeug aufgebrochen und Schaden in der Höhe von 500 Franken angerichtet. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Laute Hochzeitsgesellschaft In der Nähe der «Stampfi» haben sich Anwohner am 7. Mai, kurz vor Mitternacht, an übermässigem Lärm gestört und die Polizei gerufen. Diese rückte zu einer Hochzeitsgesellschaft aus und ermahnte die «Festgemeinde». (-ter.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Freitag, 13. Mai 2016

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Vernetzungsprojekt genehmigt Aus dem Gemeinderat Hedingen Die Baudirektion des Kantons Zürich Amt für Landschaft und Natur genehmigte die 3. Etappe des Vernetzungsprojekts für die Jahre 2016 bis 2023. Gestützt auf die Direktzahlungsverordnung gewährt der Bund Entschädigungen für Biodiversitätsförderflächen, welche in einem vom Kanton genehmigten Vernetzungsprojekt liegen. Ziel solcher Projekte ist es, die ökologisch sinnvolle räumliche Anordnung und biologische Qualität zugunsten ausgewählter Tier- und Pflanzenarten zu fördern. Mit dem Vernetzungsprojekt sollen diese Ziele umgesetzt und damit die Biodiversitätsbeiträge für die Landwirte innerhalb des Perimeters des Vernetzungsprojektes sichergestellt werden. Durch die Beteiligung am Vernetzungsprojekt leisten die Landwirte einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, Landschafts- und Erholungswerte.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Denise Martins Gonçalves, geb. 1997, Portugal, und Paul Gareth Huggins, geb. 1964, Vereinigtes Königreich, in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Strasse in der Ismatt Für die Oberflächensanierung der Tannenmoosstrasse hat der Gemeinderat

einen Kredit von Fr. 21 502.80 bewilligt. Diese Art der Sanierung ist gegenüber dem herkömmlichen Einbringen eines Asphaltbelags wesentlich günstiger und schneller ausgeführt. Ausserdem passt die Oberflächenstruktur der sanierten Strasse sehr gut in die ländlich geprägte Umgebung des Weilers Ismatt. Die Kosten für die Sanierung sind im Voranschlag 2016 vorgesehen.

Grillpatz statt Indianer mit Federschmuck und Kriegsbeilen. (Bild Martin Mullis) Re-Zertifizierung Label Energiestadt Im Herbst 2008 wurde der Gemeinde Hedingen erstmals das EnergiestadtLabel verliehen. Vier Jahre später fand ein Re-Audit statt. Nachdem nun erneut fast vier Jahre vergangen sind, unterstützt der Gemeinderat eine weitere Re-Zertifizierung, welche durch die Energiestadt-Labelkommission im Herbst 2016 stattfinden wird.

Umbau Werkraum im Schulhaus Güpf Die Werkräume im Schulhaus Güpf sind bezüglich maschineller Ausrüstung veraltet und sicherheitstechnisch teilweise in unbefriedigendem Zustand. Für die Sanierung wurde ein Betrag von 90 000 Franken in den Voranschlag genommen. Der Gemeinderat hat nun für den Umbau und die Anschaffung eines adäquaten Maschinenparks einen Kredit gemäss Kostenvoranschlag von 78 800 Franken freigegeben. (dk.)

Sioux-Häuptling Sitting Bull im Säuliamt? Zelt an der Reuss: Spaziergänger rätseln Der sechsjährige Timo spaziert mit seinen Eltern unmittelbar an der Reuss entlang flussabwärts. Einige hundert Meter nach der Ottenbacher Brücke deutet er ganz aufgeregt nach rechts ins Gebüsch. Durch das Blätterdickicht schimmert die Spitze eines grossen weissen Zeltes. Der Vater will seinen Buben ein bisschen necken und mutmasst, dass vermutlich Indianer nach Ottenbach gezügelt seien. Möglicherweise sei sogar der Häuptling der Sioux-Indianer – Sitting Bull – höchstpersönlich angereist und besuche das Säuliamt, spasst er. Und um die Einbildungskraft seines Sohnes noch etwas anzustacheln, behauptet er, dass Indianer das Flussufer für einen Lagerplatz bevorzugten. Das

wir gratulieren

Politische Gemeinde mit Ertragsüberschuss

Zur goldenen Hochzeit

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kappel am Albis Aus der Laufenden Rechnung 2015 ergibt sich bei Aufwendungen von Fr. 5 018 123.44 und Erträgen von Fr. 5 950 770.41 ein Ertragsüberschuss von Fr. 932 646.97. Dieses Ergebnis ist um Fr. 633 646.97 besser als der Voranschlag, der einen Ertragsüberschuss von 299 000 Franken vorsah. Die Zürcher Kantonalbank richtet der Gemeinde Kappel einen Gewinnanteil von Fr. 70 312.85 aus. Der Gemeinderat bewilligte u.a. folgenden Kredit: – Fr. 6381.05 für den Ersatz der Schliessanlage des Gemeindesaals. Dem Beitragsgesuch für die Sommerkonzerte 2016 des Singkreises Bezirk Affoltern wurde mit einem Betrag von 200 Franken entsprochen. Der Stiftung Tixi Säuliamt wurde der diesjährige finanzielle Beitrag in der Höhe von 1014 Franken zugesprochen. Der Gemeinderat hat zudem verschiedene Kreditabrechnungen genehmigt. Der Gemeinderat nahm in zustimmendem Sinne Kenntnis vom Kontrollbericht des Revisionsdienstes des Gemeindeamtes über die vorgenommene Sachbereichsrevision im Bereich Gebühren. Der Bericht bestätigt, dass der geprüfte Bereich den gesetzlichen Anforderungen und Bestimmungen entspricht.

Gemeindeverwaltung Nicole Wanger hat ihre Stelle als Mitarbeiterin Finanzen/Steuern bei der Gemeindeverwaltung gekündigt. Die Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat konnte mit Frau Sonja Billeter, Ebertswil, eine passende Nachfolge finden. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung heissen Sonja Billeter herzlich willkommen

und danken Nicole Wanger für ihre bisherige Mitarbeit. Eveline Fenner-Merz, Finanzverwalterin, durfte auf ihr 15-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis zurückblicken. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung gratulieren Eveline Fenner zum Jubiläum und danken ihr für ihre langjährige, wertvolle Mitarbeit.

Kommunikation Die Swisscom baut ihr Ultrabreitbandnetz in Kappel am Albis aus. Die Bevölkerung erhält damit Zugang zu einem der modernsten Netze der Schweiz. Bereits im April 2016 begann die Swisscom mit dem Ausbau der neuen Glasfasertechnologie.

Polizei Dem Unihockeyclub Kappel am Albis «Albis Devils» wurden die polizeiliche und die gastgewerbliche Bewilligung für das Waldfest in Uerzlikon am Samstag, 30. Juli 2016 (16 bis 4 Uhr), erteilt.

Baubewilligungen erteilt Unter Bedingungen und Auflagen wurden folgende Baubewilligungen erteilt: – Urs Berweger, Oberdorfstrasse 21, Uerzlikon; Umnutzung Wagenschopf Assek.-Nr. 796 in saisonal befristeter Betrieb einer «Weihnachtsstube», Kat.-Nr. 1601, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Landwirtschaftszone). – Urs Berweger, Oberdorfstrasse 21, Uerzlikon; Anbau Schafstall an Wagenschopf Assek.-Nr. 796 mit Mistplatz und Güllengrube, Kat.-Nr. 1601, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Landwirtschaftszone).

weckt natürlich die Fantasie des Kindergartenschülers, und er will das Geheimnis unbedingt aufklären. Tatsächlich führt ein kleiner Trampelpfad rechts ab ins Gebüsch. Vater und Sohn folgen dem schmalen Weg und nach nur wenigen Schritten ist die grosse Enttäuschung dem kleinen Timo ins Gesicht geschrieben. Zwar steht da tatsächlich ein grosses weisses Zelt, aber es ist lediglich ein etwas erweitertes Dach und darunter stehen einige Festgarnituren. Daneben befindet sich eine Feuerstelle zum Grillieren. Doch tanzen da keine Indianer mit Kriegsbeil und Federschmuck, sondern da grillieren die Gäste des Campingplatzes ihre Würste.

– Gertrud Buri-Wüthrich, Weiermattstrasse 27, Uerzlikon; Abbruch Gebäude auf Kat.-Nr. 199, AssekuranzNummer 187, Weiermattstrasse, Uerzlikon (Kernzone). – dreiplus Montagen GmbH, Grindelstrasse 19, Bassersdorf; Änderung Reklameeinrichtung (Eigenreklame) Denner, Gebäude Assek.-Nr. 638, Kat.Nr. 1523, Albisstrasse, Kappel am Albis (Wohnzone 2). – Erbengemeinschaft Alfred Kaiser, c/o Marcel Meyer, Oberdorfstr. 38, Uerzlikon; Anbau Wohnhaus Assek.Nr. 710, Kat.-Nr. 679, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Kernzone B). – Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis; Energetische Sanierung der Gebäudehülle und Erweiterung Primarschulhaus Assek.-Nr. 626, Kat.-Nr. 830, Tömlimatt, Kappel am Albis (Zone für öffentliche Bauten). – Heer & Co AG, Postfach, 8800 Thalwil; Neubau drei Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage, Kat.Nr. 200, Uerzlikon (Kernzone B). – Sibille und Neil Keller-Sisak, Hauptikonerstrasse 16, 8926 Uerzlikon; Anbau Pergola Assek.-Nr. 814, Kat.-Nr. 1546, Hauptikonerstrasse, Uerzlikon (Kernzone B). – Markus Steinmann, Tägergrund 11, Affoltern am Albis; Anbau und Umbau bestehendes Mehrfamilienhaus, Erweiterung Balkon, Installation Solarkollektoren und Pelletheizung, Neubau Autounterstand, KatasterNummer 1235, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Kernzone B). – Heidi und Markus Wyss-Achermann, Kappelerstrasse 4, 8926 Kappel am Albis; Anbau Wintergarten und Fassadendämmung, Assek.-Nr. 644 auf Kat.-Nr. 795, Kappelermatte, Kappel am Albis (Wohnzone 2). (sf)

Ruth und Alfred Baur-Frei dürfen heute Freitag, 13. Mai, in Obfelden die goldene Hochzeit feiern. In Affoltern feiern Genoveva und Richard Randegger-Fernandez morgen Samstag, 14. Mai, das Fest der goldnen Hochzeit. Den 50-jährigen Ehebund feiern am Dienstag, 17. Mai, auch Gertrud und Hans Kurmann-Fessler in Affoltern. Allen Ehepaaren gratulieren wir herzlich und wünschen schöne Jubiläumsfeste.

Zum 85. Geburtstag Otto Studer, Affoltern, darf am Pfingstmontag, 16. Mai, den 85. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem ehemaligen Turner herzlich und wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Otto Dambach heute Freitag, 13. Mai, den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute. Am 17. Mai feiert Kurt Frei-Wismer aus Stallikon seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

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Todesfälle

Wahlankündigung Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission Der Bezirksrat Affoltern hat den Rücktritt von Rainer Stutz als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission infolge Wegzug aus Stallikon bewilligt. Dies löst die Ersatzwahl von einem Mitglied dieses Gremiums für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 aus. In Anwendung von Art. 15 der Gemeindeordnung sowie §§ 48 ff des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Mittwoch, 22. Juni 2016, Wahlvorschläge beim Gemeinderat Stallikon einzureichen. Gemäss Art. 8 Abs. 1 Gemeindeordnung ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Stallikon hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angaben von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) erhältlich. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird eine Urnenwahl am 25. September 2016 mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Rifferswil für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 30. März 2016 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: • Jans Meili Regula, Jg. 73, Primarlehrerin, whft. an der Engelgasse 12 in 8911 Rifferswil, von Ballwil LU Gemäss der Gemeindeordnung Rifferswil sowie des Gesetzes über die politischen Rechte wird hiermit eine neue Frist von 7 Tagen (bis 20. Mai 2016) angesetzt, innerhalb welcher der vorstehende Wahlvorschlag zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können, und zwar an den Gemeinderat, c/o Gemeindeverwaltung, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz in Rifferswil – unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse – eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Ein entsprechendes Formular kann in der Gemeindekanzlei bezogen werden. Wird schliesslich nur eine Person zur Wahl für das in der Überschrift genannte Amt vorgeschlagen, erklärt der Gemeinderat diese in stiller Wahl als gewählt. Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 13. Mai 2016 Gemeinderat Rifferswil

Affoltern am Albis Am 1. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Paul Fuchs geb. 12. November 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Nonno und Ur-Nonno

Affoltern am Albis

Nicola Pasciullo

Am 8. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

14. Juni 1937 – 9. Mai 2016

Werner Hildbrand

Nach einem langen und erfüllten Leben und kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

geb. 29. März 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 9. Mai 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Nicola Domenico Pasciullo geb. 14. Juni 1937, Ehemann der Angelina Pasciullo-Petta, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 18. Bestattung am Dienstag, 17. Mai 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH.

In stiller Trauer: Angelina Pasciullo-Petta Maria Duela und Gerardo Di Giacomo-Pasciullo Fabiano, Luca und Joena Daila mit Laura und Luciano Nadia und Michael Stöckle-Pasciullo mit Ylenia und Leandra Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 17. Mai 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte die Schweizerische Krebsliga, Postkonto 30-4843-9. Traueradresse: Angelina Pascuillo-Petta, Im Welschland 18, 8910 Affoltern am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 1. Mai 2016 ist in Serbien gestorben:

Fuat Aliti geb. 13. August 1967, Ehemann der Venera Aliti, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Hedingerstrasse 23b. Die Bestattung Preshevë statt.

fand

in

Consolatevi con me, voi che mi eravate tanto cari, io lascio un mondo di dolori per un regno di pace. Non piangete la mia assenza, sono beato in Dio e prego per voi. Dal cielo continuerò ad amarvi come vi ho amato sulla terra.

Con grande dolore annunciamo la perdita di mio marito, nostro padre, suocero, nonno e bisnonno

Serbien,

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am Sonntag, 8. Mai 2016, ist in Zürich ZH gestorben:

Grob, Willy Theodor geboren am 26. November 1926, von Zürich ZH und Rifferswil ZH, wohnhaft gewesen Im Gjuch 10, 8143 Stallikon. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 18. Mai 2016, 14.30 Uhr, in der Kirche statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

Du hast es überstanden, wir müssen bestehen. Du gingst den Weg, den jeder muss gehen. Das Schicksal rief Dich, vorbei ist das Leid. Wir werden Dir folgen zu unserer Zeit.

Bestattungsamt Stallikon

Nicola Pasciullo 14 giugno 1937 – 9 maggio 2016

Dopo una bella e soddisfatta vita e una corta malattia si è addormentato in pace. Nel dolore silenzioso: Angelina Pasciullo-Petta Maria Duela e Gerardo Di Giacomo-Pasciullo Fabiano, Luca e Joena Daila con Laura e Luciano Nadia e Michael Stöckle-Pasciullo con Ylenia e Leandra La sepoltura dell’ urna avrà luogo martedì, 17 maggio 2016, alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern am Albis. Seguirà la Santa Messa nella chiesa cattolica. Si prega invece dei fiori devolvere eventuali offerte alla Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9.

Stallikon, 13. Mai 2016

Indirizzo dolore: Angelina Pasciullo-Petta, Im Welschland 18, 8910 Affoltern am Albis

Gemeinderat Stallikon Wir lassen nur die Hand los, nicht die Erinnerungen.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Tante

TO D E S A N Z E I G E Traurig müssen wir Abschied nehmen von

Elisabeth «Bethli» Huber-Hegglin 22. April 1928 – 30. April 2016

Willy Grob 26. November 1926 – 8. Mai 2016

Nach einem reich erfüllten Leben, müde geworden und bereit, ihrem geliebten Hans zu folgen, ist sie im Seniorenheim Seewadel friedlich eingeschlafen. Mettmenstetten, 30. April 2016 Im Niederfeld 19

Hanspeter Huber René Huber Werner und Taimi Huber Jari, Oski und Jules (Enkel) Verwandte und Freunde Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden am Montag, 23. Mai 2016, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten statt. Wir bitten Sie, anstelle von Blumen des Palliativ Care Zentrums Rigi, Spendenpostkonto 85-391373-1, lautend auf Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, zu gedenken.

Nach langer, kämpferisch ertragener Krankheit hatte sein Herz nicht mehr genug Kraft. In liebevoller Erinnerung: Erika Grob-Lauper Yvonne Grob Urs Grob Marianne Gmür Grob Anja Grob Nina Grob Heidi Bühler-Grob Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 18. Mai, um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an die Lungenliga Schweiz.


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Mai 2016

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«Eine neue Linienführung würde juristisch nicht standhalten» Kanton gegen Forderung einer Linienführung zum A4-Zubringer unterhalb des ehemaligen Obfelder Gaswerks Wegen ihrer Nähe zum Naturschutzgebiet würde eine neue Linienführung zum A4-Zubringer in Unterlunnern-Obfelden juristisch nicht standhalten. Der Kanton widerspricht Anwohnern, die sich gegen eine Beibehaltung der Abzweigung beim Restaurant Rütli nach Rickenbach-Ottenbach wehrten. ................................................... von werner schneiter Horst Martin und mit ihm langjährige Anwohner in der Reussmatt befürchten, dass sich die Wohn- und Lebensqualität mit der Beibehaltung des Abzweigers nach Eröffnung der Umfahrung Ottenbach/Obfelden weiter verschlechtert. Befürchtet wird, dass sich die Zahl der Durchfahrten – heute täglich rund 4000, darunter gegen 200 Lastwagen – erhöhen wird. Der enge Abbieger von der Dorf- in die Rickenbacherstrasse verstärke den Lärm zusätzlich – erst recht, wenn auf der Dorfstrasse nach Inbetriebnahme der Umfahrung der Durchgangsverkehr erschwert werde und sich mehr Fahrzeuge Richtung Rickenbach und Umfahrung wälzten. Die Anwohner fordern schon lange einen rund 200 Meter langen Abzweiger, der unter der Plasti-Pac, ehemals Gaswerk, liegt. Damit würden die oberhalb liegenden Wohnsiedlungen vom Lärm entlastet, wird argumentiert.

Falschinformationen an der Info-Veranstaltung? An der Info-Veranstaltung zur Umfahrung im Oktober 2014 wurde das Ansinnen einer Strassenführung unterhalb des ehemaligen Gaswerks abgelehnt – mit dem Hinweis, es handle sich hier um ein heikles Naturschutzgebiet. Auf den Plänen sei dies damals mit einer roten Linie markiert gewesen, die dann wieder verschwunden

Horst Martin: Mit einer Strassenführung zum Zubringer unterhalb der Plasti-Pac (Gebäude rechts) würden die oberhalb liegenden Wohnsiedlungen vom Lärm entlastet. Die Anwohner haben ihre Einsprache inzwischen zurückgezogen. (Bild Werner Schneiter) sei. Diesem Argument widerspricht eine Studie eines Ingenieurbüros, das von den Anwohnern in Auftrag gegeben wurde. Darin heisst es, eine Anpassung wäre nur ganz am Rande des Naturschutzgebietes notwendig. Dort seien ein Ablagerungsstandort sowie zwei Betriebsstandorte im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Eine besondere Schutzbedürftigkeit bestehe in diesem Bereich nicht, wird gefolgert. «Die Anpassung würde somit in einem heute bereits überbauten und durch Belastungen weitgehend kontaminierten Gebiet erfolgen», heisst es in der Studie. Daraus folgern die Anwohner nun, dass sie im Rahmen der Info-Veranstaltung des Kantons falsch informiert

worden sind. «Es gab weder von der Gemeinde noch vom Kanton einen konkreten Hinweis, dass es sich bei diesem Gelände um eine zu sanierende Wiese handelt, welche schon seit mindestens zehn Jahren hätte saniert werden sollen», sagt Horst Martin und fragt: «War es also eine Falschinformation, welche dazu benutzt wurde, dass eine der besten Varianten für den Autobahnzubringer verhindert wurde?»

Zu nahe am Naturschutzgebiet liegend «Ganz klar nein», sagt Thomas Maag von der Kommunikationsabteilung der Zürcher Baudirektion. Lediglich das Grundstück, auf dem das ehemali-

ge Gaswerk steht, sei belastet und untersuchungsbedürftig. Ansonsten sei das Naturschutzgebiet nicht belastet, respektive nur eine kleine Fläche, aber es seien keine schädlichen Einwirkungen zu erwarten. Wörtlich hält er fest: «Diese Tatsachen stehen aber in keinem Zusammenhang mit der gewünschten Linienführung der betroffenen Anwohnenden. Diese Linienführung zum Zubringer würde wegen ihrer Nähe zum Naturschutzgebiet juristisch nicht standhalten. Auf diesen Fakt wurde an der seinerzeitigen Info-Veranstaltung hingewiesen. Das ist keine Falschinformation und keine Irreführung der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern eine Tatsache.»

Projektfestsetzung: 134 Seiten ... Die Anwohner haben ihre Einsprache zurückgezogen. Somit ist klar, dass die Linienführung unterhalb des ehemaligen Gaswerks aus Abschied und Traktanden fällt. Noch vor den Sommerferien werde die Baudirektion mit der Projektfestsetzung zur Umfahrung Ottenbach/Obfelden aufwarten. Die Behandlung der 77 Einsprachen habe die Angelegenheit verzögert, sagt Thomas Maag. Er weist darauf hin, dass die Projektfestsetzung nicht weniger als 134 Seiten beansprucht. Danach sind weitere Rechtsmittel möglich, vorerst beim Verwaltungsgericht und dann beim Bundesgericht.

«Betagte aus Aeugst haben selbstverständlich freie Wahl» Interview mit Gemeindepräsident Rudolf Müller Die Gemeinde Aeugst hat unlängst zur Sicherung künftiger Pflegeplätze mit der Senevita Obstgarten in Affoltern eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Der «Anzeiger» hat bei Gemeindepräsident Rudolf Müller dazu nachgefragt. «Anzeiger»: Die Gemeinde Aeugst hat sich mit einer Leistungsvereinbarung Pflegeplätze für die Zukunft gesichert, weshalb? Rudolf Müller: Das Gesetz verpflichtet die Gemeinden für eine bedarfs- und fachgerechte stationäre und ambulante Pflegeversorgung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen. Zurzeit gibt es allerdings diesbezüglich keine Wartelisten mehr ... Das hat seine Richtigkeit für den Moment, aber die Situation kann sich auch wieder ändern. Wir wollten für unsere Einwohnerinnen und Einwohner vorausschauend eine gute Lösung schaffen. Diese gute Lösung sehen Sie in der Leistungsvereinbarung mit Senevita?

Ja, wir haben mit der Senevita eine Leistungsvereinbarung gemäss den Vorgaben der Pflegegesetzgebung des Kantons Zürich abgeschlossen, also mit einer klar festgesetzten Obergrenze der Taxen. ...............................................................

Wir haben verschiedene Abklärungen vorgenommen ............................................................... Hat der Gemeinderat sich spontan für Senevita entschieden? Selbstverständlich nicht. Wir haben vorab verschiedene Abklärungen vorgenommen. Welche Überlegungen und Gründe führten zur Leistungsvereinbarung mit Senevita? Ich schicke voraus, dass alle vier Institutionen, die Spital-Häuser Rigi und Pilatus, das Haus zum Seewadel sowie Senevita Obstgarten, alle gut geführt sind. In allen vieren hat es Betagte aus Aeugst und von diesen erhalten wir durchwegs positive Rückmeldungen. Zu Ihrer Frage: Die Kurz- und Lang-

zeitpflege in den beiden Spital-Häusern richten sich an eine höhere Pflegestufe und das Haus zum Seewadel muss unseres Erachtens dringend baulich saniert werden. Die Gemeinde Aeugst ist bezüglich der Zukunft des Hauses zum Seewadel also verunsichert? Ja, durchaus. Wir wollten uns mit der zusätzlichen Leistungsvereinbarung mit Senevita für alle Eventualitäten absichern.

Tag der offenen Tür Der Gemeinderat Aeugst hat mit Senevita Obstgarten am 28. Mai, von 10 bis 14 Uhr, einen «Tag der offenen Tür» für Aeugsterinnen und Aeugster vereinbart. Es gibt Führungen durch den Wohnbereich im Pflegezentrum, ebenso durch die allgemeinen Räumlichkeiten. Gleichzeitig wird das Angebot «Betreutes Wohnen» vorgestellt, inklusive Besichtigung einer Wohnung. (kb.)

Zusätzliche Leistungsvereinbarung ... das heisst, Aeugst hat auch mit dem Haus zum Seewadel eine solche? ...............................................................

Es gibt bei Taxen eine klare Obergrenze ............................................................... Sicher. Wie vorab schon angemerkt, verbringen Aeugster in allen vier Institutionen ihren Lebensabend. Als betagter Aeugster hat man folglich die freie Wahl? Selbstverständlich. Es gibt da keine Einschränkungen, wenn es in den jeweiligen Institutionen Platz hat. Wie sehen die Konditionen der Institutionen im Vergleich aus? Dies haben wir sehr eingehend geprüft, wobei wir festgestellt haben, dass alle im gleichen Rahmen liegen. Ich erinnere diesbezüglich nochmals daran, dass es bei einer Leistungsvereinbarung eine vom Kanton festgesetzte klare Obergrenze der Taxen gibt. Interview: Urs E. Kneubühl

«Wir wollen für unsere Einwohnerinnen und Einwohner vorausschauend eine gute Lösung», sagt Gemeindepräsident Ruedi Müller. (Archivbild)


Im Mai 2016

Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 16. Juni 2016, in die Kirche Aeugst am Albis, zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr 1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2015 des Reformierten Kirchengutes. Information im Anschluss an die Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde • Information betreffend KirchGemeindePlus. B. Primarschulgemeinde anschliessend 1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2015 des Primarschulgutes. Information im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Primarschulgemeinde • Information betreffend Erweiterung schulergänzende Betreuung C. Politische Gemeinde anschliessend 1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2015 des politischen Gemeindegutes. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Erstellung bzw. Anpassung der Kehrichtsammelstellen an das neue Entsorgungssystem. 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Abrechnung für den Beizug des Ortsplaners im Rahmen der Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung der Gemeinde Aeugst Albis. 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Erhöhung der verbindlichen Bezugsoptionen 2020–2030/2040 bei der Gruppenwasserversorgung Amt aufgrund der Erneuerung der Wasserlieferverträge mit der Wasserversorgung Zürich. Informationen im Anschluss an die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde • Aktueller Stand der Liegenschaft Dorfstrasse 37 • Zweckverband Spital Affoltern, aktuelle Situation • Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, aktuelle Situation • Pflegeplätze, Leistungsvereinbarung mit der Senevita Obstgarten, Affoltern Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Mittwoch, 1. Juni 2016, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen.

Traurig nehmen wir Abschied von dir

Margret Lüthi-Weber 8. Dezember 1934 – 7. Mai 2016

Gemeinde Rifferswil

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied von

Mit Weitblick, grosser Menschenliebe, Neugier, Freude an gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und stets politisch engagiert, hat sie sich und andere im Leben bewegt. Nun hat sie ihre letzte Reise angetreten.

Margret Lüthi 1934 – 2016

In liebevoller Erinnerung, Dankbarkeit und voller Trauer Rachel Lüthi und Günther Csucker, mit Joshua Csucker Christoph Lüthi, mit Jael und Kim Lüthi Eva Lüthi und Vano Prangulaishvili, mit Meret und Gio Miriam Lüthi und Tzonio Kerekovski, mit Vanja Verena Schneebeli-Weber und Ivan Cucchi Thomas und Margrit Weber Abschiedsfeier am Donnerstag, 19. Mai 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Kappel am Albis. Urnenbeisetzung vorgängig im engeren Familien- und Freundeskreis im Friedhof Rifferswil. Spenden, Kollekten: Schweizer Verein für die Schneller-Schulen im Nahen Osten, Postkonto 40-11277-8 oder Palliativstation des Bezirksspitals Affoltern, Stiftung Spital Affoltern, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Christoph Lüthi, Hauserstrasse 1, 8911 Rifferswil

in Kenntnis zu setzen. Die Verstorbene gehörte von 1998 bis 2006 dem Gemeinderat Rifferswil an. Ihrer mit sehr grossem Engagement verbundenen Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde Rifferswil gebührt unser Dank und Respekt. Wir werden der Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und sie stets in guter Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir von Herzen unser aufrichtiges Beileid aus. Rifferswil, 13. Mai 2016 Gemeinderat Rifferswil Marcel Fuchs, Gemeindepräsident Bruno Hänni, Gemeindeschreiber


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Mai 2016

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Sofort Imker oder die Feuerwehr holen Momentan schwärmen die Bienen im ganzen Säuliamt wieder aus – auf der Suche nach einem neuen Zuhause

Dieser Bienenschwarm, fotografiert in Bickwil, hat ein Gewicht von mehr als zwei Kilogramm und besteht aus weit über 10 000 Bienen. (Bild Salomon Schneider)

Von Bienenschwärmen geht grundsätzlich keine Gefahr aus. Trotzdem sollte sofort ein Imker oder die Feuerwehr angerufen werden, wenn ein Bienenschwarm gesehen wird. ................................................... von salomon schneider Bienen, ob frei in der Natur lebend oder in einem Bienenstock, fliegen im Frühling jeweils aus, sammeln sich zu einem Schwarm und suchen nach einem neuen Zuhause. Im Frühling werden einige Bienenlarven von den anzeige

Arbeiterinnen mit Gelée Royale gefüttert, einem Drüsenprodukt der Arbeiterinnen. Der Gelée Royale gibt den Larven einen Impuls, sich zu Königinnen zu entwickeln. Während sich die jungen Königinnen – welche bis zu fünf Jahre alt werden können – entwickeln, sind bereits tausende weibliche Arbeiterinnen und hunderte männliche Drohnen geschlüpft.

Das Volk nimmt die Königin mit Kurz vor dem Schlüpfen der jungen Königinnen beginnen diese Hormone auszuströmen und von der bisherigen Königin als Konkurrenz wahrgenom-

men zu werden. Da ein Bienenvolk immer nur eine Königin hat, probiert sie die heranwachsenden Königinnen umzubringen. Dies ist der Moment, in dem es dem Schwarm im bisherigen Zuhause zu eng wird und die Hälfte bis zwei Drittel der Bienen schwärmen aus und nehmen die Königin mit. Im zurückgebliebenen Schwarm schlüpft anschliessend die neue Königin, welche sofort damit anfängt, die noch nicht geschlüpften heranwachsenden Königinnen umzubringen. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause lässt sich der Schwarm auf einem Strauch oder Baum nieder und bildet eine Traube.

Die Suche nach einem neuen Zuhause Von diesem Ort aus – etwa 500 Meter bis zwei Kilometer vom bisherigen Zuhause entfernt – suchen die Spurbienen nach einem neuen Wohnort, vorzugsweise einem hohlen Baumstamm. Wenn er ein geeignetes Zuhause gefunden hat, lässt sich der Schwarm dort nieder, wenn nicht, zieht er noch zwei Tage lang weiter. Da die Bienen in der Schwärmzeit keine Nahrung sammeln, gehen sie nach drei Tagen ein, wenn sie kein neues Zuhause gefunden haben. Wer einen Schwarm sieht, sollte deshalb sofort einen lokalen Imker

oder die Notrufnummer 118 anrufen, die eine Liste lokaler Imker bewirtschaftet. Der Imker geht dann mit einer grossen Kiste vorbei, schüttelt die Traube hinein und lässt sie noch einige Stunden stehen. Die Bienen realisieren, dass es sich um ein geeignetes Zuhause handelt und beginnen sich einzurichten, während die restlichen Bienen den Weg in die Kiste finden. So profitieren Imker und Bienen vom Ausschwärmen. Der Imker Guido de Pretto dazu: «Wenn ich am Abend komme und die Kiste abhole, hat das junge Volk meistens bereits einige Waben, von etwa der Grösse eines Fünflibers, gebaut.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Mai 2016

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Von Kühen, Glocken und Schellen Die Wechselausstellung im Maschwander Dorfmuseum ist am Pfingstmontag letztmals zu sehen

Treicheln und Glocken mit verwitterten, aber auch schön verzierten Riemen ...

Die vor zwei Jahren installierte Ausstellung im Maschwander Dorfmuseum zum Thema «Kühe, Glocken und Schellen» ist am Pfingstmontag zum letzten Mal zu sehen. Wachstum hat auch vor den Toren von Maschwanden nicht Halt gemacht. Die Zahl der Bauernbetriebe hat sich zwar

reduziert, aber als Bauerndorf darf man die kleinste Gemeinde im Säuliamt immer noch bezeichnen. Das Motto der noch bis Pfingstmontag laufenden Ausstellung ist in Maschwanden also immer noch passend. Kühe gibt es, auch eine Viehschau, von der aus vergangenen Tagen Bilder in der Ausstellung zu sehen sind. Und natürlich Glocken und Schellen.

... und Mini-Kühe sowie ein Alpaufzug aus dem Appenzellischen. (Bilder Werner Schneiter) Die ausgestellten Exemplare im Dorfmuseum sind allerdings Unikate, die aus Privatsammlungen stammen, zur Hauptsache von den Familien Bär Bühlmann sowie von Willi Ulmer. Im zweiten Stock des Museums sind allerdings nicht nur Kuhglocken zu bestaunen, sondern auch allerhand andere winzige und grössere Geläute, zum Beispiel für Schafe und Ziegen oder

für Pferdeschlitten – dazu vom Wetter gezeichnete, zum Teil verzierte Riemen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Spielzeugsammlungen aus dem Appenzellischen, ein Alpaufzug etwa oder eine Mini-Pferdestallung, die Museums-Kommissionsmitglied H.U. Steger im Brockenhaus entdeckt hat. Die Ausstellung «Kühe, Glocken und Schellen» ist am Pfingstmontag

letztmals zu sehen. Sie ist offen von 14 bis 17 Uhr und bietet neben der Wechselausstellung umfangreiche Dokumentationen: übers Dorf und die ehemalige Burg, Kieswerk, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle, Säge und altes Handwerk. (-ter.)

Einzigartige Kunst mit filigranem Zauber 20. bis 28. Mai: Naturcollagen von Jeanine Haeberli in der Galerie100 in Affoltern Vom 20. bis 28. Mai zeigt die Galerie100 an der Zürichstrasse 100, Affoltern, ebenso aussergewöhnliche wie beeindruckende Bilder von Jeanine Haeberli. Vernissage ist am Freitag, 20. Mai, von 17 bis 20 Uhr. Sie sind filigran und wirken dennoch äusserst kräftig, die Naturcollagen von Jeanine Haeberli. Blüten, Blätter, Gräser, ja sogar Spinnweben und Spinnennetze arrangiert und gestaltet sie mithilfe alchemistischer Prozesse aus der Natur zu einzigartigen Bildern mit filigranem Zauber. Kunst und Magie verwebt sie so zu eindrucksvollen, bunten und ausdrucksstarken Werken – ohne Pinsel, die Pinzette ist ihr vornehmliches Werkzeug. Und jedes ihrer Bilder, die allesamt aus einer persönlichen Geschichte entstanden sind, anzeige

erzählt beim Betrachten wiederum neue, spannende Geschichten.

Am Mittwoch, 25. Mai, wird die Künstlerin um 19 Uhr in der Galerie100 unter dem Titel «Reise in die geheimnisvolle Welt der Pflanzen» über das Werden ihrer faszinierenden Bilder erzählen (Galerieöffnung; 18 Uhr) und um 19.30 Uhr führt Ingrid Zinnel, Autorin und Illustratorin, zusätzlich in die Werke von Jeanine Haeberli ein. In der Affoltemer Galerie100 zeigt die Künstlerin 49 Bilder, welche das Auge erfreuen und die Seele tief berühren. Die Bilder werden ergänzt mit passenden poetischen Texten der Künstlerin. (kb.)

25. Mai: Vortrag der Künstlerin über ihre Werke «Gleich einem Maler seine Farbe, dient mir die Flora als Material», erläutert Jeanine Haeberli und ergänzt: «Mein Material gibt mir die Natur und ich nehme alles, was sich anbietet, bis zum Inhalt der Gemüseschublade. Ich interpretiere, verfasse, stelle nebeneinander und arrangiere. Ich gebe dem Spiel Regeln, die vom Zufall verarbeitet werden – es ist kein Machen, sondern ein Tun, mit dem ich alles werden und entstehen lasse.» Ihre gestalterische Begabung in Form von Collagen aus Naturmaterialien, wie Blumen, Blätter, Gräser etc., setzt sie mittlerweile seit dreissig Jahren um. Heute wird in aufwendigem Verfahren

Jeanine Haeberli zeigt faszinierende Naturcollagen aus Blüten, Blättern, Gräsern und sogar aus Spinnennetzen. (Bild Urs E. Kneubühl)

Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern: «Natur und Transformation», Naturcollagen von Jeanine Haeberli. 20. bis 28. Mai. Vernissage: 20. Mai, 17 bis 21

das Naturmaterial präpariert und alchemistischen Prozessen unterworfen, die der natürlichen Verblassung der

ursprünglichen Farben entgegenwirken. So werden haltbare Schattierungen und Intensivierungen erreicht.

Uhr. Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung: 079 821 13 61.


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Vermischtes

medien-tipp

Ottenbacher Finanzvorstand hilft krebskranken Kindern

Neuland ................................................... von irene peter-frei, bibliothek mettmenstetten Die Bestsellerautorin und Kolumnistin Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Hamburg. Ihre Romane wurden mehr als sechs Millionen Mal ver- Irene Peter-Frei. kauft und in 30 Sprachen übersetzt. Ihr neustes Buch «Neuland. Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand» basiert auf der speziellen Idee, Trends, Schönheitsideale, Lebenshaltungen usw. während eines Jahres auszuprobieren und die verschiedenen Konsequenzen selbst zu erfahren.

Das Buch ist amüsant geschrieben, regt aber oft zum Nachdenken an Es ist ein tagebuchartiges Protokoll von Ildikó von Kürthys Selbsterfahrungsjahr. Sie verzichtet beispielsweise auf Alkohol, Zigaretten sowie Zucker und ernährt sich gesund und möglichst gluten- und laktosefrei. Sie macht eine Fastenkur, nimmt mit einem persönlichen Fitnesstrainer ab, lässt Fett an Oberschenkeln und Bauch vereisen und besucht ein Fitness Camp auf Mallorca. Einmal geht sie in ein Schweigekloster, was sie fast in den Wahnsinn treibt, sie lernt Yoga und meditiert täglich. Den Kurs «Leben in der Wildnis für Erwachsene» bricht sie ab und schläft die zweite Nacht wieder zu Hause im eigenen Bett. Sie besucht ein Sterbehospiz und kann einer alten Dame einen Wunsch erfüllen. Diese hat gefragt: «Könnten Sie mir die Nägel lackieren? In rosé. Der Lack ist in der Nachttischschublade.» Weil sich Ildikó von Kürthy die Haare von dunkel auf blond färbt und Extentions machen lässt, realisiert sie, was es heisst, vom Friseur abhängig zu sein. Es passieren da einige Dinge . . . Sie erfährt wie es ist, nach einer Botoxspritzkur ein blaues Auge und eine

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blaue Lippe zu haben, weil es beim Spritzen nicht so gut lief. Ildikó von Kürthy macht sich zum Sklaven der gesellschaftlich definierten Schönheitsideale. Sie braucht wahnsinnig viel Zeit und Geld. Natürlich geniesst sie ihren Auftritt als schöne, andere Frau auch. Sie erlebt, wie es ist, wenn fremde Leute ihr freundlich zuwinken, sie anschauen, wenn sie bei einer Modeschau in der ersten Reihe dabei sein darf und mit einem schönen Designerkleid und Markenschuhen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises über den roten Teppich stolzieren darf. Und trotzdem bekommt sie Heimweh nach sich selbst. Sie hat sich so nicht mehr wiedererkannt. Freunde finden sie zwar hübsch und meinen, dass sie frisch und zehn Jahre jünger aussehe, dafür sei das Charakteristische an ihr weg. Irgendwann sagt sie: «Ich bin erschöpft und mag nicht mehr in den Spiegel sehen. Ich mag keine Komplimente mehr hören für diese Hülle, mit der ich so wenig zu tun habe. Blond und schön zu sein, ist wirklich unheimlich anstrengend.» Sie lässt die Extentions entfernen, geht in die Ferien und da machen die Sonne und das Meerwasser aus ihren Haaren eine grau-grüne Masse. Letztendlich stellt sie fest, dass vernünftig und gesund zu leben auf Dauer keinen Spass macht. Mit Freunden zu essen wird kompliziert, im Restaurant macht sie die Kellner verrückt, sie muss auf viele Lieblingssachen verzichten und immer «nein danke, für mich nicht» sagen. Das macht das Leben langweilig. Darum fängt sie Ende Jahr wieder an, Alkohol zu trinken, zu rauchen und alles zu essen. Nach diesem Jahr fragt sie sich: «Bin ich jetzt glücklicher als im Januar? Hat sich das Experiment gelohnt? Ja. Es war ein gutes Jahr. Un- «Neuland» von vergesslich, weg- Ildikó von Kürthy. weisend, jedoch ISBN 978-3ohne Happy End.» 8052-5086-3.

Gemeinderat Roger Hatzi an Sponsorenlauf in Zürich Affoltern Der Ottenbacher Finanzvorstand Roger Hatzi rennt, um krebskranken Kindern zu helfen. Er nimmt in Zürich Affoltern an einem Sponsorenlauf teil und hat schon über 50 Personen, die ihn mit Beiträgen unterstützen. Auf der Homepage der Grasshoppers, seinem Lieblingsclub, sei er vor zwei Jahren auf diesen Sponsorenlauf aufmerksam geworden, damals aber leider zu spät, sagt Roger Hatzi. Nun ist er aber am 28. Mai, von 9 bis 16 Uhr, auf der Sportanlage Fronwald in Zürich Affoltern dabei – und dreht dort auf der 400-m-Bahn die Runden. Möglichst viele natürlich. Und dazu hat er sein Training wieder intensiviert – er, der dreifache Teilnehmer am BerlinMarathon. – Die persönliche Fitness steht natürlich beim bevorstehenden Event hintenan. Da geht es darum, krebskranken Kindern zu helfen und die 1992 gegründete und inzwischen 550 Mitglieder zählende Vereinigung zu unterstützen. «Ich engagiere mich gerne für eine gute Sache», sagt Roger Hatzi und betont auch die Notwendigkeit, Familien von krebskranken Kindern zu unterstützen. 200 Kinder erkranken in der Schweiz jährlich an Krebs – im Vergleich zu den Erwachsenen mit Krebsdiagnose (jährlich 35 000) ist dieser «Markt» zu klein und offenbar zu wenig lukrativ für die Pharma-Industrie, die entsprechend wenig investiert. Laut Fachleuten ist das Diagnosespektrum bei Kindern komplett anders als bei Erwachsenen und erfordert andere Behandlungsmethoden. Trotz schwieriger Ausgangslage und Einsatz von Forschern seien aber grosse Fortschritte möglich gewesen. 1973 waren es höchstens 40 Prozent der krebskranken Kinder, die geheilt werden konnten. Heute sind es gegen 80 Prozent. Die Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder begleitet Kinder und Familien während und nach der Therapie. Sie leistet finanzielle Unterstützung von in Not geratenen Familien. Und sie stellt Wohnmöglichkeiten für Eltern von betroffe-

Dreht auf der Sportanlage Fronwald in Zürich Affoltern Runden zugunsten krebskranker Kinder: Roger Hatzi, Finanzvorstand in Ottenbach. (Bild -ter.) nen Kindern in der Nähe des Spitals zur Verfügung. Ausserdem gehören die Organisation von Lagern zur Erholung, die Mitfinanzierung medizinischer Geräte und das Einrichten von Stellen des Onkologie-Ärzteteams am Kinderspital zu den Aufgaben der Vereinigung.

Wer macht mit? Gemeinderat Roger Hatzi wird bei seinem Sponsorenlauf von Gemeinderatskollegen, von Angestellten der Ver-

waltung und von Einwohnerinnen und Einwohnern unterstützt. Mehr als 50 Personen haben sich inzwischen als Sponsoren registrieren lassen. Diese zahlen einen von ihnen bestimmten Betrag pro Runde, können diesen natürlich nach oben begrenzen. Roger Hatzi wird wohl etliche Runden laufen. Er freut sich auf weitere Sponsoren. Diese können sich bei ihm via E-Mail melden und erhalten dann den Link für die Registrierung. (-ter.) r.hatzi@ottenbach.ch


Bezirk Affoltern

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Kirchenbau Bonstetten: die letzten Details Die Innenausstattung der neuen katholischen Kirche ist bereits weit fortgeschritten Der Chor ist ausgestattet, die Bänke stehen, nun läuft in der neuen katholischen Kirche Bonstetten der Orgelaufbau. In einer Woche kommen dann noch die Passionsreliefs dazu. ................................................... von thomas stöckli Am Montagmorgen fuhr der Lastwagen aus der Innerschweiz in Bonstetten vor. Geladen waren Altar, Lesepult und Taufbecken, sowie diverse weitere Objekte, welche Künstler Luke Gasser – teilweise in Zusammenarbeit mit Steinmetz Norbert Lussi – für die neue katholische Kirche Bonstetten kreiert hat. Das Thema: rustikal belassenes Pappelholz, das wie zwei Hände eine gestockte Steinplatte trägt und umfasst. Ein Hohlraum im Inneren des Altars bietet künftig Platz für eine Reliquie vom heiligen Mauritius, Namensgeber der Kirche. Ebenfalls am Montag begann der Einbau der Kirchenbänke und -stühle. Die Lehnen und Sitzflächen sind aus Fichtenholz fast ohne Astlöcher, die Streben dazwischen aus Eschenholz gefertigt. Seit Dienstag läuft der Wiederaufbau der bisherigen, nun frisch revidierten Orgel. In vier Tagen will Josef Moor von Orgelbau Hauser, Kleindöttingen, den Aufbau mit bis zu drei Helfern durchziehen. Keine einfache Sache bei einem Instrument mit 900 Pfeifen. Es gilt, rund 10 000 Teile an den richtigen Ort zu bringen. Moor sollte wissen, wie es geht, war er doch bereits bei der Produktion und

Wie zwei Hände trägt und umfasst Pappelholz den Altarstein der neuen Kirche Bonstetten. Über allem erhebt sich das stilisierte Kruzifix. (Bild Thomas Stöckli) ursprünglichen Montage der Orgel dabei. Mit der Montage ist die Arbeit allerdings längst noch nicht getan. So ist fürs Stimmen nochmals eine gute Wo-

che eingeplant. Nach der Revision präsentiert sich die mechanische Orgel dafür fast neuwertig. Das Instrument könne durchaus 200 Jahre alt werden, stellt Moor in Aussicht.

Das grosse Altarkreuz hängt bereits seit Samstag. Voraussichtlich in einer Woche sollen die Bronzereliefs der 14 Stationen des Leidenswegs Christi ihren Bestimmungsort an der

Wand neben dem Chor einnehmen. Zur Kirchweihe sind es schliesslich nur noch gut drei Wochen. Kirchweihe am Sonntag, 5. Juni, 9.30 bis 15 Uhr.

Wo Jugendliche ihre eigenen Ideen umsetzen dürfen Bis zu den Sommerferien ist die Jugendarbeit Affoltern mit zahlreichen Events auf dem Kronenplatz präsent Mit dem Projekt SichtBar will die Jugendarbeit Affoltern auf dem Kronenplatz Präsenz markieren, Eigeninitiative der Jugendlichen fördern und ihr Engagement als Fachstelle für Jugendfragen bekannter machen. ................................................... von salomon schneider Bereits seit dem vergangenen Mittwoch ist die Jugendarbeit Affoltern mit einem roten Container auf dem

Kronenplatz in Affoltern präsent. Offiziell wird das Projekt SichtBar jedoch erst am Mittwoch, 18. Mai, von 12 bis 18 Uhr, mit einem Fest eröffnet. «Es gibt Pizzas, alkoholfreie Cocktails und zahlreiche Spiele», erklärt Bettina Gessler, die seit April dieses Jahres zum Team der Jugendarbeit Affoltern gehört und ergänzt: «Die Hirtschür liegt relativ abgelegen. Dies hat den Vorteil, dass der Jugendtreff keine Lärmemissionen im Wohngebiet verursacht. Abgesehen von den Jugendlichen werden wir an der Alten Jonentalstrasse 3, unterhalb des Hochwas-

Veranstaltungen im Projekt SichtBar 18. Mai: Eröffnungsfest

17. Juni: Jugendbar mit Openairkino

Am Eröffnungsfest wird der Affoltemer Kronenplatz, von 12 bis 18 Uhr, zum Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene. Pizzas und alkoholfreie Drinks laden zum Verweilen ein.

Das Openairkino ist ein geselliger Anlass, der den Schwerpunkt auf den Ausdruck der Jugendkultur im Film setzt.

28. Mai: Begegnungsbar am Jubiläumsfest Familienzentrum Das als Verein Mütterzentrum Affoltern gegründete Familienzentrum feiert sein zwanzigjähriges Bestehen. Die Jugendarbeit ist bei den zahlreichen Attraktionen auf dem Kronenplatz dabei.

1. Juli: Jugendbar mit Konzert Für einmal müssen die Jugendlichen nicht den Weg in die Stadt auf sich nehmen, um zu tanzen.

2. Juli: Kinder- und Familienanlass Eltern von Jugendlichen im Pubertätsalter tauschen sich mit Eltern jüngerer Kinder und dem Team der Jugendarbeit aus.

11. Juni: Begegnungsbar mit Streetsocceranlage

13. Juli: Abschlussfest «SichtBar»

Auf dem Kronenplatz wird eine Strassenfussball-Anlage aufgestellt. Teams können sich jederzeit bei der Jugendarbeit anmelden.

Am Abschlussfest des Projektes SichtBar werden die Resultate der erarbeiteten Projekte einem breiten Publikum vorgestellt. (sals)

Franziska Helfer (von links), Bettina Gessler und Aldo Solèr richten den «SichtBar»-Container der Jugendarbeit Affoltern auf dem Kronenplatz ein. (Bild Salomon Schneider) serrückhaltebeckens, aber nur sehr beschränkt wahrgenommen.»

Die Fachstelle für Jugendfragen Mit «SichtBar» will die Jugendarbeit genau dies ändern. «Leider konnten wir uns nicht in der Affoltemer Begegnungszone einrichten. Wir hoffen aber, dass gerade Erwachsene auch den Weg auf den Kronenplatz finden. Denn unsere Fachstelle für Jugendfragen wird noch viel zu wenig genutzt. Wir kennen die Jugendlichen meistens persönlich, wissen was sie bewegt und können bei verschiedensten Fragen zur Jugend informieren oder sogar vermitteln. Wir laden alle Erwachsenen und Jugendlichen zu uns auf den Kronenplatz ein, um sich zu informie-

ren oder konkrete Fragen zu stellen. Telefonisch sind wir aber natürlich auch jederzeit erreichbar», lädt Franziska Helfer von der Affoltemer Jugendarbeit Erwachsene und Jugendliche aus dem gesamten Bezirk auf den Kronenplatz ein.

Engagement der Jugendlichen «SichtBar» machen Die Jugendarbeit Affoltern wird bis zum 13. Juli immer von Mittwoch bis Samstag auf dem Kronenplatz präsent sein. Mittwochs, von 14 bis 18 Uhr, findet jeweils die Begegnungsbar statt. Zahlreiche Outdoorspiele erwarten die Jugendlichen. Am Donnerstag, von 15 bis 19 Uhr, findet die Kreativbar statt. Erwachsene und Jugendliche arbeiten

gemeinsam an handwerklichen Projekten. «Momentan haben wir in Affoltern zahlreiche Jugendliche, die Projekte anreissen und in der Werkstatt des Bauspielplatzes umsetzen. Sie werden diese Projekte auf dem Bauspielplatz weiterführen. Auch dieses Engagement wollen wir sichtbar machen», erläutert Franziska Helfer. Am Freitag findet jeweils, von 16 bis 22 Uhr, die Jugendbar statt. Jugendliche führen eine Bar mit alkoholfreien Getränken und Snacks, für Jugendliche. Am Samstag findet von 9 bis 13 Uhr die Begegnungsbar für Familien statt. «Es soll ein Treffpunkt sein, an dem auch Eltern, deren Kinder noch nicht im Jugendalter sind, in Kontakt miteinander und der Jugendarbeit kommen», erläutert Bettina Gessler.


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Vermischtes

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Das gestohlene Leben der Lina Zingg Lesung von Lisbeth Herger in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Anfang 2011 wird Lina Zingg befreit. Nach 53 Jahren Missbrauch und Ausnutzung als Dienstmädchen. Autorin Lisbeth Herger recherchierte sorgfältig. Entstanden ist ein Buch, das aufrüttelt. Sie stellte es am vergangenen Dienstag in der Buchhandlung in Affoltern vor. ................................................... von regula zellweger «Wie kann so etwas geschehen?» Diese Frage beschäftigte die Besucher der Lesung. Diese zentrale Frage stellte auch Buchhändlerin Annette Markwalder in ihren Begrüssungsworten. Wie es geschah, recherchierte Lisbeth Herger akribisch und schrieb eine Lebensgeschichte, die unter die Haut geht. Nicht nur wegen der oft menschenverachtenden Gepflogenheiten von Psychiatrie und Behörden, sondern auch weil die Geschichte nicht hundert Jahre zurückliegt. Lisa Zingg lebt heute noch – unter einem anderen Namen. Auch die Kinder der «Täter-Familie» leben noch; sie haben die Befreiung des Dienstmädchens aus der bedingungslosen Abhängigkeit von ihrer betagten Mutter initiiert.

Systemische Ansätze Die Leidensgeschichte vom jungen Menschen zum «Fall der Vormundschaftsbehörden» so zu erzählen, dass nicht eine Schwarz-weiss-Optik vermittelt wird, verlangt Fingerspitzengefühl. Lisbeth Herger zitiert aus Briefen und aus Dokumenten von psychiatrischen Kliniken und Vormundschaftsbehörden. Diese sachlichen Textstellen machen die Ungeheuerlichkeit der Verfahren bewusst, mit denen Lina Zingg in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts als 18-Jährige in die Mühlen von Psychiatrie und Justiz

Journalistin und Autorin Lisbeth Herger fesselte die Zuhörenden mit der Lebensgeschichte des Dienstmädchens Lina Zingg. (Bild Regula Zellweger)

geriet. Die Frau aus einfachsten bäuerlichen Verhältnissen hatte sich im Bett eines knapp minderjährigen Mannes erwischen lassen. Sie wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, für schwachsinnig erklärt, entmündigt und schliesslich als Pflegefall geführt. Schizophrenie oder bipolare Störung waren nur zwei unter einer Menge Diagnosen. 53 Jahre diente Lina derselben Herrin, einer schwierigen Persönlichkeit. Weil sie nicht mehr schwanger werden wollte, war diese beispielsweise einverstanden, dass sich ihr Gatte Linas bediente. Lisbeth Herger rückt das System Familie ins Zentrum, befasst sich systemisch mit Psychiatrie oder Vormundschaftsbehörden. Mit

den breit gefassten Zusammenhängen bekommt die Geschichte Tiefe und wirkt exemplarisch. Lina Zingg ist kein Einzelfall.

Clever konstruierte Lesung Nach der Einführung durch Bruno Meier vom «Hier und Jetzt Verlag» gestaltete Lisbeth Herger die Lesung mit einer Kombination von Lesungs- und Erzählelementen. Die Textstellen erfolgten nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern beleuchteten das Schicksal von Lina Zingg als eine Reihe von blitzlichtartigen Momentaufnahmen, die Lust machten auf mehr. Warum konnte so etwas geschehen?

Dieser Frage will man als Leserin nachgehen. Das Buch wurde verkauft und die Leute suchten das Gespräch mit der Autorin. Bei vielen kamen Erinnerungen auf: Im Dorf, in der Strasse, damals – heute? Die Intention von Lisbeth Herger ist denn auch, dass das Bewusstsein für solche Fälle geschärft wird. Heute sind es Menschen aus Drittweltländern, die wie Sklaven in Privathaushalten leben. Wer trägt Verantwortung? Welche Rollen soll heute die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb übernehmen? Und wie bekommt sie die nötigen Ressourcen? Wir alle tragen Verantwortung – denn die Gesellschaft sind wir.

forum

Nicht die gewünschte Menge an Bussen Künftig noch mehr Flexibilität beim Blitzen, «Anzeiger» vom 10. Mai. Der eine Kommentar, fast am Ende des Artikels zum Grund des Abbaus der fixen Radar-Anlagen, lässt sehr tief blicken: «Im Verlauf der Jahre habe die Wirkung der stationären Anlagen grundsätzlich abgenommen». Wenn man also naiverweise davon ausging, dass die erwünschte Wirkung der Radarkisten das Einhalten der signalisierten Geschwindigkeit ist, wird man hier eines Besseren belehrt: Ganz offensichtlich weist die Kapo-Sprecherin mit ihrer Aussage darauf hin, dass die stationären Anlagen in Hedingen (und anderswo) nicht mehr die gewünschte Menge an Bussgeldern eingespielt haben. Oder anders gesagt: die Wirkung für die Staatskasse abgenommen hat! Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf bin ich ja mal sehr gespannt, wo die laut Aussage der Kapo «bedarfsgerechten, der Verkehrssicherheit dienenden» Standorte der neuen, semistationären Radarfallen sein werden! Matthias Werner, Affoltern

Soziale Utopie oder Angriff auf den Sozialstaat? Jacqueline Badran zum bedingungslosen Grundeinkommen Infoveranstaltung der SP mit Nationalrätin Jacqueline Badran am 19. Mai in Affoltern. Am 5. Juni wird über die Initiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» abgestimmt. Die Befürworter möchten damit das Einkommen von der Arbeit entkoppeln. Das soll den Menschen mehr Autonomie, gesellschaftliche Teilhabe und ein würdiges Leben ohne Zwang ermöglichen. Aber selbst aus linken, gewerkschaftlichen und feministischen Kreisen kommen Argumente dagegen. Es wird etwa befürchtet, es schwäche den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen, führe zu Sozialabbau und schwäche die Frauen und Langzeit-Arbeitslosen. Doch könnte das Grundeinkommen auch eine Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie etwa den «Siegeszug des Kapitals gegenüber der Arbeit» oder die strukturelle Arbeitslosigkeit sein? Und wie soll künftig die milliardenschwere nützliche Nichterwerbsarbeit, wie Kinderbetreuung, Altenpflege, Kulturschaffen, Nachbarschaftshilfe usw. organisiert und entschädigt werden? In

Nationalrätin Jacqueline Badran. (zvg.) der Veranstaltung soll es weniger um psychologische Aspekte wie Arbeitsbereitschaft und Leistungswillen gehen. Vielmehr soll die wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive im Vordergrund stehen. Mit Jacqueline Badran konnte die SP Bezirk Affoltern eine überaus kompetente Referentin zu diesem Thema engagieren. Jacqueline Badran ist seit 2011 Nationalrätin der sozialdemokra-

tischen Fraktion, sie ist Biologin (dipl. phil. II) sowie Ökonomin und Staatswissenschafterin (lic. rer. publ. HSG). Als Mitinhaberin und Geschäftsführerin der Firma Zeix AG kennt sie zudem die Unternehmerseite aus erster Hand. Zum Thema Grundeinkommen meinte Jacqueline Badran in der NZZDebatte mit Gregor Rutz: «Wie organisieren wir unsere Gesellschaft, wenn Hunderttausende Menschen keine bezahlte Erwerbsarbeit mehr finden? Heute schon werden Kassiererinnen durch Selbst-Scanning ersetzt, die Robotisierung schreitet voran, in der Maschinenindustrie, ja sogar in den Spitälern. Darauf brauchen wir eine Antwort. Und das ist nicht die hochbürokratische Sozialhilfe. Das Grundeinkommen, das übrigens auch liberale Ökonomen wie Friedrich August von Hayek befürworten, könnte so ein System sein.» Die SP Bezirk Affoltern lädt herzlich ein zu dieser Informationsveranstaltung am Donnerstag, 19. Mai, um 20 Uhr im Ulmensaal der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Die Veranstaltung ist öffentlich.


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ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Leistungsüberprüfung 2016: 1 800 000 000 Franken sind gesucht Als Kantonsrat wird man zu einem guten Postkunden. In der Regel bekommt man jede Woche mehrere Briefe und hin und wieder sogar ein Paket. Vor Kurzem war es wieder einmal so weit: Ich erhielt das 720 Seiten dicke Buch «Geschäftsbericht und Rechnung 2015» nach Hause geliefert. Im Vorwort dieses Werkes schreibt Regierungsrat Ernst Stocker: «Auch wenn dieser Geschäftsbericht kein Krimi ist – spannend ist es trotzdem, zu sehen, was hinter den Zahlen steckt». Tatsächlich enthält das Buch eine Vielzahl von Informationen und wird für mich in den nächsten Monaten zu einem wichtigem Arbeitsinstrument im Zusammenhang mit der Leistungsüberprüfung 2016. Die Leistungsüberprüfung 2016 ist das vorgesehene Sparprogramm des Kantons. Es hat den mittelfristigen Ausgleich der Kantonsfinanzen 2013 bis 2020 zum Ziel und ist nötig, weil in der Kantonsverfassung steht, dass der

Kanton mittelfristig nicht mehr ausgeben darf, als er in der gleichen Zeit einnimmt. Damit diese Vorgabe eingehalten werden kann, muss der Haushalt des Kantons in den kommenden vier Jahren um 1,8 Milliarden Franken entlastet werden, was entweder durch höhere Einnahmen oder durch tiefere Ausgaben erreicht werden kann. In den letzten Monaten hat der Regierungsrat eine Liste von Massnahmen zusammengestellt, wie nach seiner Meinung diese 1 800 000 000 Franken zusammenkommen sollen. Rund zwei Drittel dieser Massnahmen kann die Regierung von sich aus umsetzen, über den Rest entscheidet der Kantonsrat. An welche Massnahmen denkt der Regierungsrat? Drei Beispiele aus dem Verkehrsbereich: Heute gilt im Zürcher Verkehrsverbund der Grundsatz «Ein Ticket für alles». Neu soll ein sogenannter Seezuschlag von fünf Franken eingeführt werden. Dieser Zuschlag funktioniert

gleich wie der Nachtzuschlag und ist zusätzlich zu einem normalen Ticket zu lösen. Ist ein solcher Zuschlag gerechtfertigt oder nicht? Tatsache ist: Die Schifflinie Zürich– Rapperswil – Schmerikon hat einen Kostendeckungsgrad von 49,4 Prozent: Für jede Fahrt auf der Strecke Zürich – Rapperswil–Schmerikon bezahlt der Steuerzahler gleich viel wie der Fahrgast. In Franken bedeutet dies: Wenn jemand eine grosse Rundfahrt auf dem Zürichsee macht, bezahlt er mit dem Halbtaxabo Fr. 16.80 und der Steuerzahler nochmals Fr. 16.80. Mit der Einführung eines Seezuschlages von 5 Franken pro Fahrt will der Regierungsrat in Zukunft jährlich 1,5 Mio. Franken einnehmen. Die Schweizer Stimmbevölkerung beschloss am 9. Februar 2014 mit 62 Prozent Ja-Stimmen die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur FABI anzunehmen. Seit Januar 2016 gibt es daher einen Fonds zu

Spital-Zweckverband: die grosse Demokratie-Lüge? Zugegeben, das Fragezeichen haben wir nur gesetzt, um gewisse Leute nicht als Lügner zu bezeichnen. Die Wahrheit zu sagen ist hierzulande türkenähnlich unerwünscht. Wie haben wir uns 2013 eingesetzt, um die geplante Spital-AG zu verhindern! Weshalb? Um ein Stück Demokratie in einer sozialen Institution zu retten. Um Transparenz und Mitsprache – was Demokratie ermöglichen sollte – zu gewährleisten. Und was haben wir erreicht? Zwar haben wir gegen alle Behörden und alle Parteien, ausser der damals schon unsichtbaren SP, grandios gewonnen. Was aber wurde seither geändert? Der gesundheitliche Zustand unseres Spitals ist heute bedenklicher denn je. Die Spitalbehörden in ihrer Therapie tatenlos-ratloser, als je, dafür repressiver und prozessierfreudiger. Im Hunderttausenderbereich führen sie heute mit zwei teuren Anwälten Krieg gegen uns und auch gegen das Spitalpersonal, das nicht alle Restriktionen mitmachen will. Keine schöne Situation. – Und was machen die Spitalbehörden? Die haben ein

Vergangenheitsbewältigungs-Problem. Statt durch Offenheit den Rücken frei zu halten, damit endlich die Zukunft nachhaltig gestaltet werden kann, weigern sie sich noch heute, sauber aufzuräumen. Und nun wollen sie am 17. Mai und am 26. Mai aktiv verhindern, dass die ganze Wahrheit auf den Tisch kommt. Und das alles am Volk statutenwidrig vorbei. Wie kommt das?

Treffen im Geheimen In den Statuten vom Zweckverband steht im Artikel 28: «Die Verhandlungen der Delegiertenversammlung sind öffentlich». Und was machen die 14 Gemeinderäte am 17. Mai im Haus Rigi oben im Spital? Sie treffen sich im Geheimen, um zu beraten, wie sie mit den Taormina-Berichten umgehen wollen und ob vertiefte Abklärungen – wie dort an sieben Stellen empfohlen, veranlasst werden sollen. Und es wird darüber zu befinden sein, dass die Spitalleitung nicht alle Akten für die damalige Untersuchung herausgegeben

hat (steht im Bericht an zwei Stellen). Die Betriebskommission will den Deckel darüber schliessen! Am 17. Mai wird nun trotz klarer Statuten darüber im Geheimen befunden! Und am 26. Mai, ebenfalls ab 19.30 Uhr, führen sie dann die sogenannte Delegiertenversammlung durch. Dann darf das Volk dabei sein. Aber dann ist der Mist bereits geführt. Dann sitzen dieselben 14 Delegierten wiederum wie brave Schäflein an ihren Tischen und starren gehorsamst nach vorne zu ihrem Präsidenten der BK, den sie in seinem Tun zu kontrollieren hätten. Und dann schweigen wiederum 12 von 14 Delegierten und sagen kein einziges Wort. Wo liegt da der Unterschied zur lädierten Demokratie in der Türkei? Dass sich mittlerweile 66 Prozent der Stimmberechtigen von diesem Zirkus verabschiedet haben, ist die logische Folge. Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern, H. Roggwiler, Präsident, Zwillikon, www.verein-zweckverband.ch

Angst ist ein schlechter Ratgeber Der Herr Oberamtmann schreibt im «Anzeiger» vom 10. Mai auf recht zynische Art und Weise über das bedingungslose Grundeinkommen. Aus der Art und Weise dieses Schreibens ist schnell ersichtlich, dass es um Angstmacherei geht. Wenn der Wind weht kann man entweder Mauern errichten (weil man Angst hat) oder Windmühlen erstellen (weil man die Situation gewinnbringend umsetzen will). In diesem Artikel werden Mauern der Angst und der Lächerlichkeit errichtet. Bei der Abstimmung geht es noch nicht um die Höhe des Grundeinkommens, wie behauptet wird. Ein solches wird nach einer Annahme der Initiative vom Parlament und Bundesrat in wohl langjähriger Arbeit getestet und dann in kleinen Schritten eingeführt. «Die Initianten sagen auch woher das Geld kommen soll ...» Nein, Herr Oberamtmann, da sind Sie wohl schlecht informiert. Es werden ledig-

lich verschiedene Optionen diskutiert. So wird auch eine Mikrosteuer auf Geldtransaktionen diskutiert. Zirka 100 000 Milliarden Franken werden jährlich elektronisch verschoben. Ein Promille davon wären 100 Milliarden, zwei Promille 200 Milliarden, usw. Damit könnte schon sehr viel abgedeckt werden. Wenn Sie 100 Franken am Geldautomaten holen, dann würden Sie mit einem Promille nicht weniger und nicht mehr als 10 Rappen zum bedingungslosen Grundeinkommen beisteuern und mit zwei Promille würde die Transaktionssteuer 20 Rappen bedeuten. Tut das weh? Schliesslich ist der Herr Oberamtmann erschüttert, dass gut ausgebildete Bürger 100 000 Unterschriften für das bedingungslose Grundeinkommen sammeln konnten. Wie rührend diese Erschütterung! Gleichzeitig werden diese Bürger auch subtil abgewertet und fehlender Autonomie bezichtigt.

Abwertungen haben in aller Regel sehr viel mit Angst vor Veränderungen zu tun. Wenns um Veränderungen geht, dann ist Angst ein schlechter Ratgeber, weil Angst rückblickend orientiert ist. Wie war es denn damals mit der Einführung der AHV? Es wurden Schreckenszenarien aufgebaut: Unmöglich, Raubzug gegen Volksvermögen usw. Angst vor notwendigen Veränderungen führt in die Sackgasse und in eine gewisse Passivität. Das bedingungslose Grundeinkommen ist geeignet, um den Bürger autonomer zu machen. Wer nicht unbedingt arbeiten muss, sondern arbeiten will, gewinnt an Eigenständigkeit. Freiwilligenarbeit dürfte zunehmen. Soziale Netze dürften in neuem ungeahnten Masse entstehen ... Jürg Schläpfer, Zürich

Finanzierung der Schweizerischen Bahninfrastruktur. In diesen Fonds muss der Kanton Zürich jährlich einen Betrag von 120 Millionen Franken einbezahlen. Der Regierungsrat hat nun der Volkswirtschaftsdirektion den Auftrag erteilt, eine Vorlage auszuarbeiten, damit in Zukunft die Gemeinden die Hälfte dieses Beitrages übernehmen. Mit dieser Änderung, soll der kantonale Haushalt ab 2018 jährlich um 60 Millionen Franken entlastet werden. In der Steuererklärung konnten bis anhin die Arbeitswegkosten unter bestimmten Bedingungen vom Einkommen abgezogen werden. Für die Bundessteuer ist das neu nur noch bis zu einem Maximalbetrag von 3000 Franken pro Jahr möglich. Eine solche Begrenzung will der Regierungsrat jetzt auch bei den Gemeinden- und Staatssteuern einführen. Dadurch würde der Kanton ab dem Jahr 2018 jährlich 44,5 Millionen Franken mehr einnehmen.

Mein Fazit: Eine Leistungsüberprüfung ist notwendig. Ich anerkenne die Bemühungen von Regierung und Verwaltung zur Sicherung des Haushaltgleichgewichts. Allerdings besteht ein grosser Teil der 125 vorgeschlagenen Massnahmen lediglich aus einer Kostenverlagerung an Gemeinden und Institutionen oder aus einer Mehrbelastung von Gebühren- und Steuerzahlern. Ich hätte mir eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Zielen und Schwerpunkten des Kantons Zürich gewünscht und auch eine Klärung der Fragen, ob der Kanton wirklich alle Aufgaben machen muss, die er heute wahrnimmt. Eine solche Leistungsüberprüfung fand jedoch nicht statt. In den nächsten Monaten müssen die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Massnahmen konkretisiert und diskutiert werden. Wo sinnvoll und möglich werde ich sie unterstützen, ansonsten biete ich Hand zur Erarbeitung von zweckmässigeren Massnahmen.

Kandidat mit Sozialund Fachkompetenz Ersatzwahlen Sozialbehörde Hausen am Albis: Timo Sykora. Bei den Abstimmungsunterlagen zum 5. Juni findet sich in Hausen am Albis auch ein Wahlzettel für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde. Die fünfköpfige Behörde unter dem Vorsitz des Sozialvorstehers hat eine anspruchsvolle Aufgabe. Die sachgerechte Beurteilung von Unterstützungsgesuchen erfordert die Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Fragen und Themen. Wer hat Anrecht auf Sozialhilfeleistungen? Welches sind die zentralen gesetzlichen Grundlagen? Wie setzt sich das Existenzminimum zusammen? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Menschen zusätzlich zur Existenzsicherung bei der beruflichen und sozialen Integration unterstützt werden können? Wie kann Hilfe zur Selbsthilfe wirksam werden? Im Zentrum des Handelns stehen Menschen in einer belastenden Lebenssituation. In unserem Bezirk erfolgt die persönliche Beratung und Betreuung durch Fachleute des regionalen Sozialdienstes. Für die Mitglieder der Sozialbehörde ist die Zusammenarbeit mit dieser Fachstelle von grosser Bedeutung. In der Gemeinde Hausen ist die Sozialbehörde auch zuständig für die Verwaltung der Sozialfonds und sie nimmt die Trägerschaft über die offene Jugendarbeit wahr.

Kenner der Materie Die Sozialhilfe steht in einem Spannungsfeld. Sie hat einerseits den Auftrag, hilfesuchende Menschen zu unterstützen und Integrationsmassnahmen zu fördern, andererseits besteht von Seiten der Politik die Erwartung, dass die Kosten im Sozialbereich gesenkt werden. Mit Timo Sykora stellt sich ein Kandidat zur Wahl, der sich in der Materie bestens auskennt. Es ist ihm ein Anliegen, Entscheidungen zu treffen, die sowohl die Bedürfnisse der betroffenen Menschen als auch die Interessen des Gemeinwesens berücksichtigen. Timo Sykora hat die Fachhochschule für Soziale Arbeit absolviert, war während mehreren Jahren in der Sozialberatung im Sozialdienst

Timo Sykora, Kandidat für die Sozialbehörde in Hausen. (Bild zvg.) des Bezirks Affoltern tätig und hat breite Erfahrung als Projektleiter in der Entwicklung von Software-Lösungen für Institutionen im Sozialbereich. Seit Beginn 2015 ist Timo Sykora Fachverantwortlicher für den Bereich Sozialhilfe/Familie im Kantonalen Sozialamt Zug. In dieser Funktion wirkt er unter anderem bei Gesetzgebungsprozessen mit und unterstützt den Regierungsrat bei der Aufarbeitung gesellschaftspolitischer Geschäfte aus dem Sozialbereich. Er ist mit den aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen im Sozialbereich vertraut und weiss, wo Handlungsbedarf besteht. Seine Praxiserfahrungen im Sozialdienst unseres Bezirks sind für die Mitarbeit in der Sozialbehörde ein spezielles Plus. Timo Sykora ist 38-jährig, in Mettmenstetten aufgewachsen, lebt mit seiner jungen Familie in Hausen und hat eine grosse Verbundenheit mit der Region. Die SP Hausen unterstützt den parteilosen Kandidaten mit Überzeugung und freut sich über die Bereitschaft von Timo Sykora, seine beruflichen Erfahrungen und sein persönliches Engagement in die Behördenarbeit einzubringen. SP Hausen am Albis, Georges Köpfli


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Starke Stadt stützt starken Kaiser – und umgekehrt Karl IV. unterstützte die Stadt Zürich beim Aufbau ihrer Herrschaft – sein Einfluss auf das Knonauer Amt

Zur Zeit Karls IV., um die Mitte des 14. Jahrhunderts, waren die Schnabelburg und die Burg Maschwanden zerstört, einzig das befestigte Kloster Kappel war als Symbol der Macht übrig geblieben, bis die Stadt Zürich mit dem Schloss Knonau ein weltliches Gegengewicht schuf. (Bild Bernhard Schneider)

Am 14. Mai 1316 wurde der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. geboren. Der «Anzeiger» nimmt die Feiern zum 700. Geburtstag des spätmittelalterlichen Machthabers, die über Pfingsten stattfinden, zum Anlass, seinem Einfluss auf den heutigen Bezirk Affoltern nachzugehen. ................................................... von bernhard schneider Wenzel, Sohn König Johanns von Böhmen und Enkel Wenzels II., des ehemaligen Königs von Böhmen und Polen, wurde 1346 unter dem Namen Karl IV. zum Gegenkönig Ludwigs des Bayern gekrönt. 1349 liess er sich nach dem Tod seines Widersachers ein zweites Mal krönen, nun als einziger deutscher König. 1355 krönte ihn schliesslich der Papst zum römischdeutschen Kaiser.

Jahrhundert der Katastrophen Karl IV. baute seine Herrschaft in einer Zeit voller Katastrophen auf. Dies hatte unter anderem klimatische Ursachen: Der Übergang vom Hochzum Spätmittelalter im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts war geprägt von einer Klimaverschlechterung, einem entsprechenden Rückgang der Erträge und damit einem Mangel an Nahrungsmitteln. Dadurch stieg der Anteil der Armen, die ständig unter Hunger litten, und erhöhte sich das Risiko von Hungersnöten, in welchen die Mehrheit der Bevölkerung Mangel litt. Von 1310 bis 1317 erlitt die europäische Bevölkerung die erste grossräumige Hungersnot. Regional verschärft wurde die Situation durch Zerstörungen und Plünderungen im Rahmen der vom Mangel geförderten kriegerischen Auseinandersetzungen wie – in der Umgebung des Gebiets zwischen Albis und Reuss – der Eroberung

der Schnabelburg und des Städtchens Maschwanden sowie des Morgartenkriegs. Die Mangelernährung schwächte die Bevölkerung und machte sie dadurch anfälliger für Seuchen. Besonders einschneidend war die erste grosse Pestepidemie, die Europa zwischen 1347 und 1351 heimsuchte und nach Schätzungen bis zur Hälfte der Bevölkerung das Leben nahm. Möglicherweise hat bereits um 770 eine Pestepidemie stattgefunden, doch ist die Quellenlage diesbezüglich höchst beschränkt und falls es sich damals tatsächlich um einen Pesterreger gehandelt hat, scheint dieser jedenfalls im Hochmittelalter wieder verschwunden zu sein. Die Pestepidemie verlangte nach Schuldigen. Diese waren rasch gefunden: Die jüdische Minderheit in den westeuropäischen Städten durfte – im Gegensatz zu den Christen – mit Geld handeln. Viele Juden waren deshalb reich und wurden entsprechend benieden, umso mehr, als sich niemand getraute, kirchliche Gebote infrage zu stellen, ohne Kopf und Kra-

Konzert zu Ehren Karls IV. Am 14. Mai feiert Tschechien den 700. Geburtstag Karls IV. Aus diesem Anlass führen die beiden Schweizer Chöre Zürcher Konzertchor und Glarisegger Chor Leoš Janá7cèeks Glagolitische Messe im Veitsdom auf, dem von Karl IV. erbauten Wahrzeichen Prags. Zwei Tage später, am Pfingstmontag, 16. Mai, um 17 Uhr, wird das Konzert in gleicher Besetzung mit der Filharmonie Hradec Králové und namhaften tschechischen Solisten im KKL Luzern wiederholt. (bs.) Informationen und Ticketverkauf: http://janacek-projekt.ch/

gen zu riskieren. So fanden um 1350 in zahlreichen Städten, auch in Zürich, Judenverfolgungen statt.

Komplexe Machtverhältnisse Die Rechts- und die damit zusammenhängenden Machtverhältnisse waren im Hochmittelalter komplex geregelt, gründeten auf persönlichen Beziehungen und mündlichen Vereinbarungen. Rekonstruierbar sind sie in einem gewissen Mass grossräumig, zu den Verhältnissen im Gebiet des heutigen Bezirks Affoltern sind nur Bruchstücke von Informationen erhalten. Infolge der Krisen der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts schien das Heilige Römische Reich zu zerfallen. Verschiedene Könige und Päpste bekämpften sich gegenseitig und schmiedeten oft wechselnde Bündnisse.

Aufbau der Herrschaftsorganisation In dieser Unsicherheit mehrten sich Stimmen, die nach einer starken Hand riefen. Auf regionaler Ebene bauten die Städte ihre internen Strukturen auf, auf der Ebene des Reichs setzte sich Karl IV. als einziger König durch und gab dem Königtum ebenfalls eine stabilere Struktur. Dazu kooperierte er mit den Städten. In Zürich führte ein Teil der Ratsfamilien im Jahr 1336 zusammen mit handwerklich-zünftischen Kreisen unter der Führung von Ritter Rudolf Brun einen Umsturz durch und vertrieb die anderen adligen Familien aus der Stadt, soweit diese nicht gleich umgebracht wurden. Die Vertriebenen fanden Zuflucht im habsburgisch-laufenburgischen Rapperswil. Unter ungeklärten Umständen begaben sie sich 1350 nach Zürich – sei es, dass sie einen Angriff planten, sei es, dass sie einer List zum Opfer fielen. Auf jeden Fall wurden die Gegner Bruns, die nicht im Handgemenge erschlagen

wurden, allesamt mehr oder weniger bestialisch hingerichtet. Damit waren die Machtverhältnisse in Zürich klar und die von Brun erarbeitete Verfassung galt im Wesentlichen bis zum Ende der alten Ordnung 1798.

Reichspolitische Aspekte Längst nicht nur in Zürich trugen die führenden Familien blutige Fehden untereinander aus. An der Schlacht bei Morgarten von 1315 nahmen viele mittlere und kleinere Adlige gemäss der Einschätzung ihrer Interessenlage auf der einen oder anderen Seite teil. Auf welcher, ist nicht mehr in jedem Fall nachvollziehbar, auch nicht, ob sie im Lauf der Schlacht die Seite gewechselt haben. Die Zürcher Adligen standen mehrheitlich in habsburgischen Diensten, rund 70 von ihnen verloren bei Morgarten ihr Leben. Da Bruns Gegner in Zürich in Rapperswil unter habsburgischem Schutz standen, wechselte Rudolf Brun die Seite und tendierte zu Gegenkönig Ludwig dem Bayern. Mit dem Tod Ludwigs und der Vernichtung der stadtinternen Gegner 1350 gewann Brun Handlungsfreiheit und führte Vertragsgespräche mit Habsburg, um seine Herrschaft abzusichern. Da es nicht zu einem Abkommen kam, unterbreitete er 1351 den Habsburger Vertrag mit umgekehrten Vorzeichen den Waldstädten, die ihn besiegelten.

Die Besuche Karls IV. in Zürich Dass Brun von einem Bündnis mit Habsburg absah und sich schwächere Partner suchte, mag auch mit den Herrscherbesuchen Karls IV. in Zürich 1353 und 1354 in einem Zusammenhang gestanden haben. Reichsfreiheit bedeutete die direkte Unterstellung unter den deutschen König beziehungsweise Kaiser, ein Privileg, das alle aufstrebenden Städte zu erlangen versuchten. Karl IV. garantierte die

Reichsfreiheit Zürichs. Seine Besuche dienten der gegenseitigen Absicherung der Macht. Was Brun im bescheidenen Rahmen in der Stadt Zürich gelungen war, schuf Karl IV. auf Reichsebene: Er wurde zum unbestrittenen Kopf des deutschen Reiches. 1348 erlangte er die Anerkennung Habsburgs, 1350, nachdem er einen letzten Gegenkönig beseitigt hatte, diejenige der gegnerischen Wittelsbacher. Gleichzeitig suchte er die Loyalität der Städte, nicht zuletzt, indem er den Juden den ihnen zustehenden königlichen Schutz entzog und sie so in ihrer Rolle als verfolgte Sündenböcke allein liess. Die pragmatische Politik Karls IV. zum Aufbau seiner Herrschaft stärkte gleichzeitig Zürich und alle anderen Reichsstädte zu Lasten des Landadels, der deswegen am wirtschaftlichen Aufschwung der Städte nicht teilhaben konnte. Ein Adliger nach dem anderen verarmte und musste seine Ansprüche der Stadt abtreten. Für die Bevölkerung des Knonauer Amts bedeutete der Aufbau der Zürcher Herrschaft einerseits mehr Rechtssicherheit, anderseits einen Abbau der Freiräume, die das einstige komplexe Geflecht von Rechten kleiner Adliger geboten hatte. Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts brachte die Stadt Zürich fast alle wichtigen Ansprüche in der Region zwischen Albis und Reuss in ihre Hände, errichtete 1512 die Landvogtei Knonau und 1532 die Obervogtei Bonstetten-Stallikon-Wettswil. Sollte Karl IV. das Knonauer Amt je durchquert haben, dann zufällig und ohne die Region bewusst wahrzunehmen auf der Durchreise nach Zürich, denn eine ländliche Region wie die hiesige hatte keine reichspolitische Bedeutung. Dennoch beeinflusste der König und spätere Kaiser Karl IV. unsere Region nachhaltig, indem er die Reichsstadt Zürich stärkte und sie damit im Aufbau ihrer Herrschaft unterstützte.


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Gewerbe/Dienstleistungen

Kultur im Dorf

Krisengebiet

Zu seinem 10-Jahre-Jubiläum bietet der Verein eine «Bedrummung» der Extraklasse. > Seite 23

Slam-Poetry-Lesung mit Europameisterin Lara Stoll in der Bibliothek Wettswil. > Seite 25

Freitag, 13. Mai 2016

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An der Junioren-EM Der Wettswiler Mountainbiker Jorin Gabriel holt für die Schweiz den 14. Platz. > Seite 31

Persönliche Ziele garantiert erreichen

«Ich schätze anspruchsvolle Kundschaft»

Neue Privatschule: Aurum in Zürich Enge

Tag der offenen Tür beim Malergeschäft Künzli in Rossau

Ab dem 22. August hat Zürich – und damit insbesondere das Gebiet rund um das linke Seeufer – eine neue Privatschule mit Primar- und Sekundarstufe sowie Progymnasium. Die drei Gründerinnen Monika Breuer, Andrea Hardegger und Ursula Looser verfügen über langjährige Erfahrung als Schulleiterinnen und Lehrerinnen an Privatschulen in der Stadt Zürich. Die Aurum Schule vereint ihr Wissen und will vor allem eins: «Unsere Schülerinnen und Schüler sollen garantiert ihre persönlich gesteckten Ziele und Lernerfolge erreichen. Dafür stehen wir ein», so Schulleiterin Andrea Hardegger. Die Erfahrung zeige, dass von vielen Lernenden schon früh ein enormes Mass an Selbstständigkeit verlangt werde.

Von Schülerinnen und Schülern wird schon früh viel gefordert «Vorträge und Power Point-Präsentationen müssen bereits im Primarschulalter vorbereitet werden, Vokabeln eigenständig gelernt und die Agenda-

führung exakt beherrscht werden. Oft sind Schülerinnen und Schüler jedoch noch bis in die Sekundarstufe hinein damit überfordert», so Monika Breuer. «Erfahrungsgemäss sind viele Kinder und Eltern dankbar, wenn die Schule hier Unterstützung bietet. Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Lernende ihre Hausaufgaben per se erledigen», ergänzt Ursula Looser.

Schule soll das Familienleben nicht belasten Am Ende werden schulische Aufgaben nach Hause verlagert, was die wertvolle gemeinsame Familienzeit belaste, bilanzieren die drei Privatschul-Gründerinnen. In der Aurum Schule fühlen sich Lehrpersonen und Schulleitung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern dafür verantwortlich, dass alles Schulische auch weitestgehend in der Schule erledigt wird. «Wir gestalten Lernerfolge», bedeutet für die Gründerinnen, dass schulischer Erfolg von der Zusammenarbeit und Verantwortung aller Beteiligten abhängt. (pd.) Anmeldungen unter: www.aurumschule.ch.

Am Tag der offenen Tür werden Judith und Max Künzli von ihren Kindern Tamara und Florian unterstützt. (Bild sals)

Am 21. Mai feiert Mettmenstetten im Rahmen der 900-JahreFeierlichkeiten ein Dorffest, das über die Gemeindegrenzen hinaus ausstrahlen soll. Auch das Malergeschäft Max Künzli, an der Baarerstrasse 41 in Rossau, macht mit und lädt von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Bereits 1952 gründete Robert Künzli als junger Maler das Malergeschäft Künzli. Sein Sohn Max trat in seine Fusstapfen und erlernte ebenfalls den Malerberuf. 1991 übernahm er mit seiner Frau Judith das Geschäft des Vaters und führt es seither erfolgreich weiter. «Wir wurden angefragt, ob wir auch etwas zur 900-Jahr-Feier beitragen wollen und haben uns überlegt was der Aufhänger sein könnte. Plötzlich haben wir gemerkt, dass wir das Geschäft vor einem Vierteljahrhunanzeige

Die Gründerinnen der Aurum Schule, von links: Ursula Looser, Monika Breuer und Andrea Hardegger. (Bild zvg.)

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dert übernommen haben. Das ist doch ein guter Grund zum Feiern», erklärt Max Künzli. Am 21. Mai können Interessierte ab 9.45 Uhr mit der Pferdekutsche vom Gemeindehaus Mettmenstetten nach Rossau fahren. Beim Malergeschäft Max Künzli, an der Baarerstrasse 41, warten verschiedene Überraschungen. Das Künzli-Team zeigt digital, wie eine Fassade oder ein Innenraum, farblich verändert werden können und auch kulinarisch werden Gäste auf ihre Kosten kommen.

Früher waren die Materialien teuer und die Arbeit günstig Solche Möglichkeiten des digitalen Austestens gab es 1974, als Max Künzli mit der Malerlehre begonnen hatte, noch lange nicht: «Vieles hat sich in diesen Jahren grundlegend verändert. Früher waren die Materialien teuer

und die Arbeit günstig. Das hat sich komplett gedreht. Damals war die Kundschaft auch noch bereit, mehr für Malerarbeiten zu bezahlen – dafür musste die Arbeit auch länger halten. Mit der Veränderung der Preise für Produkte und Dienstleistungen hat sich auch die Arbeitsweise fundamental verändert. Geblieben ist jedoch unsere Ausrichtung – auf anspruchsvolle Privatkundschaft. Denn anspruchsvolle Kundschaft verlangt mir immer wieder alles ab und ich muss kreative Lösungen entwickeln, was eine meiner grössten Stärken ist.» Es verwundert deshalb auch nicht, dass zahlreiche Kunden bereits in der zweiten oder dritten Generation auf das Malergeschäft Max Künzli zählen. (sals) Max Künzli Malergeschäft, Baarerstrasse 41, Rossau, 8932 Mettmenstetten. Telefon 044 767 03 01, maxkuenzli@gmx.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 15. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan und Pfarrer Jürgen Schultz Musik: Verena Stehli, Querflöte, und Christian Stuckert, Orgel. Im Anschluss Apéro in «Mosers Scheune»

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 15. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Martina Meier, Blockflöte K. Müller, Orgel Sonntag, 15. Mai 17.15 In der Klosterkirche: Musik und Wort zu Pfingsten «Halt im Gedächtnis Jesum Christ» mit dem Collegium Vocale Grossmünster und Collegium Musicum Grossmünster Leitung Kantor Daniel Schmid, Judith Imhof, Sopran, Mirjam Blessing, Alt, Davide Fior, Tenor, Yves Brühwiler, Bass Lesungen: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Mittwoch, 18. Mai 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 19. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 20. Mai 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Sonntag, 15. Mai 10.00 «Afropfingsten» – Gottesdienst mit Abendmahl mit Gospelchor und dem Ottenbacher Chor Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. Mai, Pfingsten 10.00 «Luftiger» Gottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder Nino Wrede (Fagott) und Ursula Hauser (Orgel) Abendmahl

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Mai Ab 14.00 Uhr Begegnungsfest Hüpfchile, Spielparcours, Basteln, Pfingsttauben backen, Schminken, Geschichten hören, Kaffeestube, Drehorgel, Festwirtschaft 17.00 Präsentation in der Kirche mit Bildern und Infos zur Geschichte der Kirche, zum legendären Güggelsturz und der jetzigen Kirchturmsanierung 19.30 «Karibischer Saitensprung» Konzert mit der Steelband Loca Coquitos und Camille Bertossa, Harfe Sonntag, 15. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Irene Girardet Isabelle Steinbrüchel, Harfe und Vincent Dallèves, Orgel Montag, 16. Mai 19.00 20.00 Uhr Meditation am Abend Freitag, 20. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag,15. Mai, Pfingsten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Urs Boller

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 15. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Martina Meier, Blockflöte, K. Müller, Orgel Mittwoch, 18. Mai 19.30 Elternabend rpg Oberamt in Rifferswil

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. Mai, Pfingsten 11.00 Ökumenisches Pfingstfest bei der kath. Kirche Mettmenstetten, mit ökumenischem Pfarrteam und Chor anschliessend Mittagessen. Bei schlechtem Wetter in der Kirche Mittwoch, 18. Mai 12.00 Seniorenessen im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus Donnerstag, 19. Mai 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 14. Mai 10.00 Taufe von Emma Satow in Maschwanden Mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Sonntag,15.Mai 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst in Mettmenstetten Mit Pfr. A. Saporiti, Pfr. A. Fritz, Pfrn. C. Mehl Musik: Chor unter Leitung von A. Bozzola

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 13. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Pfingst-Sonntag, 15. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Rüteli (katholische Kirche) Pfarrteam A. Saporiti, C. Mehl, A. Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Mai 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Ferrat. Simone und Benjamin Guggisberg (Gesang/ Sax) und Erich Eder am Flügel Anschliessend Apéro Reformierte Kirche Donnerstag, 19. Mai 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Reformiertes Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 13. Mai 20.00 Theater 58: «Stadt ohne Tod» Kirche Kappel Sonntag, 15. Mai 9.30 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl und jazzigen Klängen «Vom Geist und der Sprache». Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 15. Mai, Pfingsten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Marco Borghi Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Voranzeige: Sonntag, 22. Mai 10.00 Familiengottesdienst mit Frühlingsfest Die Gottesdienstfeier wird als Abschluss vom kirchlichen Unti von den 2.-, 3.- und 4.-Klässlern und der Katechetin Jren Omlin mitgestaltet Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend ist der Clown «Traumdoktor» in der Kirche Im Garten Ballonstart und auch laden wir zu Bratwurst und Vegispiess im Garten und zu Kaffee und Kuchen im Wöschhüsli ein www.kircheottenbach.ch

Samstag, 14. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 15. Mai, Pfingsten 10.00 Feierliche Pfingstmesse/ Eucharistie (Predigt: Diakon Pedro Guerrero) dt./it. Der Kirchenchor singt die Messe in C-Dur, K. V. 115 für Chor und Orgel von Wolfgang Amadeus Mozart Anschliessend Chilekafi 10.00 Chinderchile 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Sonntag, 15. Mai, Pfingsten 10.30 Eucharistiefeier (Predigt: Linda Cantero, Pastoralassistentin)

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 15. Mai 10.00 Kirche Wettswil: Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Raffaela Eschenmoser Hans Tobler, Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung bis 14. Mai, Tel. 044 700 45 45 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Dienstag, 17. Mai 19.00 bis 19.30 Uhr Stille in der Kirche Wettswil Leitung Rita Kaelin-Rota, Wädenswil, Meditations- und Kreistanzlehrerin 19.45 bis 20.45 Uhr Anschliessend aus der gesammelten Stille in den gemeinsamen Kreistanz im Kirchgemeindesaal Mittwoch, 18. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe in der Kirche Stallikon Donnerstag, 19. Mai 8.30 bis 19.00 Uhr Senioren Tagesausflug ins Glarnerland 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 20. Mai 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 14. Mai 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 15. Mai 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil, anschliessend Apéro zu Pfingsten Montag, 16. Mai 10.00 Eucharistiefeier zum Pfingstmontag im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 18. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 19. Mai 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Mai 17.00 Eucharistiefeier 17.30 Santa Messa Sonntag, 15. Mai 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 19. Mai 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Pfingstsonntag, 15. Mai 11.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti Pfarrerin C. Mehl und Pfr. A.Fritz Tragen Sie etwas Rotes . . . Musik: Gemeinschaftschor Leitung: Angela Bozzola Anschliessend gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensein Mittwoch, 18. Mai 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der reformierten Kirche Mettmenstetten 14.00 Zentrumsbesuch für alle Erstklässler Donnerstag, 19. Mai 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 13. Mai 18.45 Ehe-Kurs Sonntag, 15. Mai 10.00 Pfingst-Gottesdienst «Nachfolge und der Heilige Geist» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm Dienstag, 17. Mai 19.30 MyFriends Training Mittwoch, 18. Mai 14.15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. Mai 9.45 Pfingstgottesdienst (Urs Baumann), mit Abendmahl Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 15. Mai 10.00 Gottesdienst mit Soldateneinreihung von Celine Schmid und Jaqueline Fuhrer (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. Mai 9.45 Pfingstgottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. Mai 10.30 Gottesdienst/Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 18. Mai 20.00 Frauenabend, Galater 2, 11–21 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule 11.30 Muttertagsbrunch Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 13. Mai 2016

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Profitieren und gleichzeitig etwas Gutes tun «Yamin» hat Zirkusunternehmer Gregory Knie auf Anhieb überzeugt. Im Interview verrät er unter anderem, was der Ämtler Online-Marktplatz mit seinem «Salto Natale» gemeinsam hat.

Fototermin vor BOA Optik in Affoltern: Mitglieder des Zentralschweizer Business Netzwerks. Kniend, im roten Shirt: Mirco Isler, Gründer und Präsident. (Bild -ter.)

Gut fürs Geschäft – gut für die Kundschaft 40 Firmen im Zentralschweizer Business Netzwerk – zur Hauptsache aus dem Säuliamt Geschäftsinhaber zusammenbringen, Vertrauen aufbauen – auch zum Nutzen der Kundschaft: Das ist der Kern des Zentralschweizer Business Netzwerks (Zsbn), das sich zweimal pro Monat im Säuliamt trifft. Die Gründung des Zsbn erfolgte vor rund fünf Jahren in Zug – in der Absicht, sich für ein starkes Gewerbe einzusetzen. Was damals mit fünf Firmen begann, präsentiert sich heute als Verein mit rund 40 Geschäften, die vor-

wiegend im Bezirk Affoltern domiziliert sind. Was unterscheidet ihn von einem Gewerbeverein? «Wir haben bei uns einen Branchenschutz. Mit einer Ausnahme ist unserem Verein nur ein Vertreter pro Branche Mitglied», sagt Gründer und Präsident Mirco Isler, Geschäftsführer der Maler André Koch GmbH. Beim Zsbn geht es um das, was in der Geschäftswelt von zentraler Bedeutung ist: die Schaffung eines guten, umfassenden Netzwerks und von gegenseitigem Vertrauen. Zu den Leitsätzen gehört auch der Wille, Aufträge an geeignete, zuverlässige Partner zu

vermitteln, gemeinsame Kunden zu gewinnen und diese noch besser zu bedienen. Die Mitglieder des Zentralschweizer Business Netzwerks treffen sich alle 14 Tage – entweder im Restaurant Rosengarten in Affoltern oder im Restaurant Krone in Hedingen. Die Gründung erfolgte zwar in Zug, aber weil dem Verein heute vorwiegend Ämtler Firmen angehören, will Mirco Isler im nächsten Jahr den Vereinssitz von Cham nach Affoltern verlegen. Die regelmässigen Treffs dienen dem Austausch, und sie bieten die Möglichkeit,

dass sich ein Firmeninhaber in dieser Runde präsentieren kann. Auch gegenseitige Geschäftsbesuche und ein jährlicher Überraschungsausflug, jeweils im Oktober, stehen auf dem Programm. «Wir haben einen guten Kern im Verein. Von den 40 Mitgliedern sind regelmässig mindestens 25 präsent. Dass wir uns gut verstehen, zeigt auch die Tatsache, dass wir keine Abgänge haben», sagt Mirco Isler. Am vergangenen Dienstag trafen sich die Mitglieder bei BOA Optik in Affoltern. Die Firma feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. (-ter.)

Authentisch kochen wie in Thailand Kurs mit Aom und Martin Keller in der Kochschmitte Affoltern Der gelernte Koch und Weltenbummler Martin Keller aus Affoltern und seine Frau Aom haben sich mit ihrem Thai-Street-Food und Catering einen Namen gemacht. Am 4. Juni bieten sie nun in der Kochschmitte in Affoltern einen authentischen Thai-Kochkurs an. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Thailändisches Essen findet in der Schweiz zunehmend Liebhaber. Aus guten Gründen, denn die thailändische Küche gilt zu Recht als eine der besten Küchen der Welt und verwöhnt mit einer reichhaltigen Vielfalt an feinen und gesunden Delikatessen. Der Affoltemer Martin Keller, der seinerzeit als Mitbegründer und Tour-Guide von Bike Adventure Tours das kulinarische Erlebnis der exotischen Küche Thailands regelmässig geniessen konnte, ist seit Langem fasziniert davon. Kein Wunder, dass der gelernte Koch auch als Leiter verschiedener Personalküchen jeweils mit grossem Erfolg einen regelmässigen Thai-Tag eingeführt hat. «Es sind die vielfältigen und verführerischen Düfte der verschiedenen Gewürze und Zutaten, ebenso die raffinierten Geschmackvariationen auf der Zunge und im Gaumen, die mich ganz besonders begeistern», hält Keller fest. Gemeinsam mit seiner Frau Aom, einer gebürtigen Thailänderin, hat er die Thai-Küche zum Kon-

Thai-Küche auch in einem AroimakKochkurs erlernen.

4. Juni: Kochkurs in Affoltern

Mit ihrem Thai-Street-Food und Catering bieten Aom und Martin Keller authentische Thaiküche. Am Samstag, 4. Juni, führen sie in der Kochschmitte, Affoltern, zudem einen Thai-Kochkurs durch. (Bild zvg.) zept gemacht – vorerst mit Kochkursen für Freunde, mittlerweile aber genauso erfolgreich und selbstständig mit Thai-Street-Food und Catering. So können im Raum Zürich jeden Mittag viele Gäste an den unterschiedlichsten Standorten die authentische Thaikü-

che von Aroimak, so der Name der mobilen Küche von Aom und Martin Keller, geniessen, desgleichen an verschiedenen Streetfood- und Thaifestivals, als Catering an einem privaten oder einem Firmenanlass. Und selbstredend können Interessierte die feine

Am Samstag, 4. Juni, führen Aom und Martin Keller anlässlich eines Kochkurses in der Kochschmitte, Alte Dorfstrasse 22, Affoltern, ein Dutzend Interessierte in die Geheimnisse der ThaiKüche ein – Beginn: 10.30 Uhr. In einer Kurzreferat wird Aom Keller zum Apéro über Sitten und Bräuche sowie die Ess-Kultur Thailands erzählen und so den Teilnehmenden auch die Entwicklung der Thai-Küche näherbringen. Dann folgt die Praxis, während welcher vier bis fünf verschiedene Gerichte vor- und zubereitet werden – schonend sowie aus besten, frischen Zutaten, in erstklassiger Qualität. Beim abschliessenden Genuss der Gerichte lässt man sich dann das Gelernte auch auf der Zunge und im Gaumen zergehen. «Der Kurs dauert bis maximal 14 Uhr», sagt Martin Keller und betont gleichzeitig: «Vorkenntnisse sind nicht notwendig.» Allerdings ist eine rasche Anmeldung von Vorteil, denn die Teilnehmerzahl ist – wie erwähnt – auf ein Dutzend beschränkt. Und wer es verpasst, dem bietet sich am Samstag, 19. November, die Chance zur Kochkurs-Teilnahme noch einmal. (kb.)

Sie sind ein erfolgreicher Schweizer Zirkusunternehmer. Wie kam es dazu? Gregory Knie: Ich bin ein echtes Zirkuskind – sogar im Zirkus Knie geboren. Schon mit drei Jahren stand ich in der Manege. Mit sieben habe ich dann den Zirkus verlassen, bin ganz normal zur Schule gegangen und durfte im Anschluss daran Theaterwissenschaften und «International Business» in den USA studieren. Das Wichtigste wurde mir aber von meinem Vater, Rolf Knie, beigebracht, nachdem wir zusammen «Salto Natale» gegründet hatten. Können Sie schon etwas über die diesjährige Show von «Salto Natale» verraten? Das neue Programm «Luna» erzählt die mitreissende Geschichte eines Mannes, der sich auf die abenteuerliche Suche nach seiner grossen und verschollen geglaubten Liebe macht. Für den Rest: «stay tuned» – und kommt einfach vorbei. Sie sind seit Kurzem Botschafter von «Yamin.ch.» Was ist «Yamin», und weshalb engagieren Sie sich dafür? Kurz gesagt: Es ist ein OnlineMarktplatz mit vielen attraktiven Angeboten aus der Region. Ein Teil des jeweiligen Verkaufspreises wird automatisch für ein wohltätiges Projekt in der Nähe gespendet. So gibt es etwa «Salto-Natale»-Tickets? Von jedem verkauften Ticket spende ich zehn Franken für vier verschiedene Projekte. Macht Sinn, oder? Schaut euch die Projekte doch mal an. «Yamin» verfolge ich seit der Gründung. Das ist ein Konzept mit Zukunft. Wir leben nun mal in einer Konsumgesellschaft. Mir gefällt der Gedanke, von einem kommerziellen Angebot zu profitieren und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Das ist eine echte «WinWin-Situation», die für mehr Zufriedenheit bei allen Beteiligten sorgt. Was haben «Salto Natale» und «Yamin» gemeinsam? Ich bin ein Fan von innovativen Konzepten. Unsere Gesellschaft muss mehr Bewusstsein für soziale Ansätze entwickeln. Hinter jeder Geschäftsidee sollte auch eine Message stehen, die über das rein Kommerzielle hinausgeht: So wie «Salto Natale» der Zirkus der anderen Art ist, steht «Yamin» für einen neuartigen Online-Marktplatz mit einer wohltätigen Komponente. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich wünsche mir mehr Herz und mehr Unterstützung für Menschen, denen es nicht so gut geht. Es gibt immer jemanden ganz in der Nähe, der unsere Hilfe benötigt. (pd.) Unter yamin.ch gibt es ein Ticket der Kategorie 1 im Wert von 99 Franken für den Zirkus der anderen Art von Gregory und Rolf Knie zu gewinnen (Vorstellung vom 18. Dezember 2016 um 18 Uhr).

Thai-Kochkurs von Aom und Martin Keller, www.aroimak.ch: Samstag, 4. Juni, in der Kochschmitte, Alte Dorfstrasse 22, Affoltern. Anmelden: Telefon 079 839 84 19 oder info@aroimak.ch.

Gregory Knie. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 13. Mai 2016

agenda

Freitag, 13. Mai Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: Telefon 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00: «Edelmais ... einmal Meer!» mit René Rindlisbacher und Sven Furrer. Freche Stand-up-Comedy, witzigen Parodien und Persiflagen sowie schräge Satire. Karten erhältlich unter www.starticket.ch, Post und Abendkasse. Türöffnung 19.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00: «Spice of Live@Break 2016». DJ Shafro presents: fabulous funk underground disco & gorgeous boogie. Break Event-Hall. Industriestrasse 19. 20.15: Russland und Ukraine Arkady Shilkloper & Vadim Neselovsky spielen Stücke aus dem Album «Krai». Bar & Abendkasse ab 19.15. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 20.00: «Stadt ohne Tod» Theater 58 inszeniert Silja Walters Meisterstück, das Jesus als normalen Menschen mit Selbstzweifeln und Geliebter zeigt. Nur Abendkasse. Klosterkirche Kappel.

Samstag, 14. Mai Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.

Bonstetten 08.00-03.00: «Sports Group Festival» Sportarten live erleben und ausprobieren. Bekannte und neue Kraft-, Ausdauer und Kampfsportarten sehen und sich mit Topathleten direkt darüber unterhalten. Kinderbetreuung tagsüber, gesunde Restauration. Abendprogramm mit Shows und Barbetrieb ab 18.30. Sportzentrum Schachen.

Hausen am Albis 14.00: Fest der Begegnung mit Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Um 17 Uhr: «Das Geheimnis der Turmspitze», der Inhalt der Turmspitze wird enthüllt. 19.30 Uhr: Konzert «Karibischer Saitensprung» mit Steelband Loca Coquitos und Harfe. Eintritt frei Kollekte. Ref. Kirche.

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit Kurt. Musik aus dem Güggel-Archiv zum

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Staunen, lachen und Viele Attraktionen geniessen in Ottenbach beim Bahnhof Sihlwald Familiengottesdienst mit Frühlingsfest

Wildnispark und Museums-Bahn feiern

Der Familiengottesdienst vom 22. Mai um 10 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach hat einiges zu bieten. So wird die Geschichte von Sarah und Abraham zu hören sein. Die Gottesdienstfeier wird als Abschluss vom kirchlichen Unti von den Zweit-, Drittund Viertklässlern und der Katechetin Jren Omlin mitgestaltet. Im Anschluss Ballons steigen lassen. (Symbolbild Fotolia) an die Feier sind alle zu Bratwurst, Kaffee und Kuchen ra-Stiftung in der Kirche Gross und auf dem Kirchgelände eingeladen. Klein zum Lachen. Bei gutem Wetter Nach dem Essen folgt ein Kinderpro- ist nach Kaffee und Kuchen, vom «Chigramm, das vom «Fiire mit de Chlii- lekafi»-Team im Wöschhüsli offeriert, ne»-Team mitgestaltet wird. Im An- ein Ballonstart vor der Kirche geplant. schluss bringt ein Clown der Theodo- (ea)

Der Wildnispark Zürich öffnet am Sonntag- und Montagnachmittag die Türen des Naturmuseums und erlaubt Blicke hinter die Kulissen.

einfach mal wieder abtanzen. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar, Rickenbach 3.

Sonntag, 15. Mai Bonstetten 08.00-17.30: «Sports Group Festival» Sportarten live erleben und auch ausprobieren. Bekannte und neue Kraft-, Ausdauer- und Kampfsportarten sehen und sich mit Topathleten direkt darüber unterhalten. Kinderbetreuung tagsüber, gesunde Restauration. Sportzentrum Schachen.

Herferswil (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Herferswilerbeizli am Mättmi-Wäg offen mit Kaffee und Kuchen. Markus Gubler. Herferswil 42.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort zu Pfingsten: «Halt im Gedächtnis Jesum Christ» mit dem Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster, Lesungen: Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenni. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 11.00: «Volksfest in Rot» Ökumenisches Pfingstfest mit Chorgesang, Ballone mit Pfingstgrussbotschaften, einfaches Mittagessen und gemütliches Beisammensein. Besucher wenn möglich in roter Kleidung. Katholische Kirche. Im Rüteli.

Dienstag, 17. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Mit dem «Tag der offenen Tür» feiert der Wildnispark Zürich am 15. und 16. Mai beim 20-Jahre-Jubiläum der Zürcher Museums-Bahn (ZMB) mit. Auf Kurz-Führungen durch die Ausstellungen des Naturmuseums dürfen Inte-

ressierte ausnahmsweise auch hinter die Kulissen blicken. Kinder ab drei Jahren können sich um 14.30 Uhr beim Kasperlitheater vergnügen oder unter Anleitung Pocket-Landart basteln. Zudem lädt das schweizweit einzige handbetriebene Karussell mit Live-Musik auf ruhige und entspannende Runden ein. Am Informationsstand über Neophyten offeriert das Team des Besucherzentrums PestoCracker sowie Neophyten-Sirup. (pd.)

Sanierte Turnhalle und neuer Spielplatz Eröffnungsfest der Aeugster Turnhalle am 21. Mai mit Fitnessprogramm. Am Tag der offenen Tür können sich alle Anwesenden ein Bild von der frisch sanierten Turnhalle und dem neuen Spielplatz mit tollem Kletterpark machen. Nebst der Besichtigung besteht die Möglichkeit, an einem ein-

Ottenbach

Hausen am Albis

07.25: OTTENBACH60plus: Tagesausflug mit öV und kleine Wanderung zu den Narzissenwiesen oberhalb Seewis GR. Gruppenbillet ca. Fr. 45.– pro Person mit Halbtax. Anmelden bei Trudi Streule bis Sa, 14. Mai, Telefon 044 761 26 50. Postautohaltestelle (Engelwiese).

07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Rund um den Greifensee. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Peter Kuhn, 044 764 18 22. Postplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis

maligen Fitnessprogramm teilzunehmen. Den Schlusspunkt um 20 Uhr setzt dann die Tanzshow von MDS Generation. (SZ) Programm: 13.30 bis 14.30 Uhr: Bodytoning; 14.45 bis 15.45 Uhr: Pilates für Erwachsene; 16 bis 17 Uhr: Zumba für Kinder; 17.15 bis 18.15 Uhr: Zumba; 18.30 bis 19.30 Uhr: Breakdance; 20 Uhr: Tanzshow MDS Generation.

Donnerstag, 19. Mai Affoltern am Albis 07.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Neuhausen-Wilchingen, Wanderzeit: ca. 4 Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Easy Street». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mittwoch, 18. Mai

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis

Mettmenstetten 18.30: «Mättmi fiiret 900 Jahr» mit Frauenverein Mettmenstetten. Spaziergang auf einer Mättmi-WägRoute. Anschliessend Abendessen in Mettmenstetter Restaurant. Info: silvana.bartels@bluewin.ch. Volg-Center. Albisstrasse 3.

Bonstetten

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Von der Steinaxt zur wurmbunten Schwertklinge». Mit Jürg Mathys, Konservator/Restaurator technisches Kulturgut. Anmelden bis 12 Uhr. Tel. 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@sns.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.30: «Basic Bonding: Babys schlafen anders» Vortrag von Ursi Staffiero und Sybille Schellenberg. www.familienzentrum-bezirkaffoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Rifferswil

Kappel am Albis

20.00: Claire Lynch and Band (USA) Bluegrass mit Elementen aus Folk, Swing, Country, Americana, Jazz und Blues. Essen ab 17.30 Uhr, Reservieren: Telefon 077 428 73 91. Restaurant Schwiizer Pöschtli.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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Stallikon 14.30-15.00: «Der Geschichtenkoffer kommt». Spannende Geschichten für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren, Eintritt frei mit kleinem Zvieri. Eltern und Bezugspersonen der Kinder sind willkommen. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Dulliken-SchönenwerdAarau. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Ottenbach 09.09: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Bus 213 nach Affoltern, Wanderung Erlenbacher Tobel-Egg, Mittagessen aus dem Rucksack. Wanderzeit ca. 3 Std. 9-Uhr-Pass alle Zonen bitte selber besorgen. Auskunft und Anmeldung: Ursi Huber, Telefon 044 761 21 46 bis Mittwoch 18. Mai, 13 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 13. Mai 2016

Zehn Jahre Kultur im Dorf

Kunstwerke aus Holz und Metall schaffen

Zum Jubiläum des Vereins eine «Bedrummung» der Extraklasse

Workshops in Rossau: noch freie Plätze

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Eine künstlerische Tradition wird auch im Jahr 2016 fortgesetzt: Im Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW) führt der Verein Freundeskreis mit zwei namhaften Künstlern Workshops durch. Holzbildhauer Geni Jans und Metallgestalter André Heer helfen am 28. und 29. Mai, eigene Kunstwerke zu schaffen.

Pierre Favre und seine Drummers. (Bild zvg.)

Zum zehnjährigen Bestehen des Vereins Kultur im Dorf Hausen am Albis, haben die umtriebigen Vorstandsmitglieder eine Sonderveranstaltung auf die Beine gestellt: Pierre Favre und seine Drummers sorgen in der reformierten Kirche für ein rhythmisches Jubiläum: Sonntag, 22. Mai. Vor zehn Jahren brachte der damalige Kulturvorstand, Georges Köpfli, die Idee auf, die Kulturkommission des Gemeinderates in einen Verein überzuführen. Die Idee dahinter war, die Einwohner von Hausen für eine aktive Beteiligung bei den kulturellen Veranstaltungen zu gewinnen. Eine Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde wurde ausgearbeitet, der gemeinnützige Verein gegründet und die damaligen Helfer, eine Art Nebengruppe der Kulturkommission, wurden die ersten Vorstandsmitglieder. Der «Verein Kultur im Dorf Hausen am Albis» ist parteipolitisch und konfessionell neutral, und versteht sich als Partner der politischen Gemeinde, in deren Auftrag er die Orga-

nisation kultureller Veranstaltungen übernimmt. So jeweils auch die Bundesfeier und die alle drei Jahre stattfindende Kunstausstellung. Die acht Vorstandsmitglieder haben vielfältige Aufgaben inne; von Technik über Kulturbar, Werbung oder Finanzen und natürlich das Zusammenstellen und Organisieren eines vielfältigen Programmes, insgesamt zirka acht Veranstaltungen pro Jahr, inklusive eines Kindertheaters und des Jahresfests mit Generalversammlung des Vereins.

Einige der besten Schlagzeuger der Schweiz Aus Anlass des 10-Jahre-Jubiläums hat der Vorstand nun den Perkussionisten Pierre Favre engagiert. Der 78-jährige blickt auf über 60 reiche Musiker-Jahre zurück. Seit er 1953 sein erstes Jazz Konzert gehört hatte, galt seine Liebe dieser Musikrichtung. Er erlebte und prägte den Free Jazz mit all seinen – aus heutiger Sicht mitunter auch seltsamen – Auswüchsen mit. Favre wollte Musik machen und nicht nur Krach. Ihn interessierten die Feinheiten. So erweiterte und modifi-

zierte er das klassische Drum-Set. In Hausen wird Favre mit seinem Perkussionsensemble «The Drummers» auftreten. Mit Valeria Zangger, Chris Jaeger und Markus Lauterburg, sind damit einige der besten Schlagzeuger der Schweiz aus unterschiedlichen Generationen vertreten. Christoph Merki schrieb im Tages-Anzeiger: «Am fesselndsten ist dieses Quartett, wenn es mit einer Seele atmet, wenn alle vier Drummer präzise dieselben komplexen Rhythmen und raffinierten Akzente spielen. Das bedeutet auch keineswegs eine triviale Massierung des Klanglichen. Meist spielen diese Perkussionisten nämlich mit der Samtpfotigkeit von Katzen. Und daraus resultiert am Ende paradoxerweise eine Art luftige Dichte.» Für die Jubiläumsveranstaltung von Kultur im Dorf wurde also ein Perkussions-Quartett erster Güte engagiert, das die reformierte Kirche nach allen Regeln der Kunst bedrummen und rhythmisch beseelen wird. (san)

Wenns kreischt und jault, wenn Sägemehl stiebt und Späne fliegen, ist Geni Jans im Element. Der Zuger Holzbildhauer versteht es meisterhaft, mit der Motorsäge Baumstämme virtuos in einzigartige Gebilde zu verwandeln. Und nun kann man ihm nacheifern. Der Künstler wird die Teilnehmenden am Workshop mit seiner Begeisterung anstecken und sie anleiten, eine Holzskulptur zu schaffen. Wem Metall näher ist als Holz, dem hilft der Eisenplastiker André Heer, aus kühlem Metall heisse Gebilde zu gestalten. Bei ihm dürfen Workshop-Teilnehmer nach Herzenslust schleifen, schweissen, bohren und formen. Sie dürfen schräge Vögel löten

am Albis, Kasse ab 18:45 Uhr. Ohne Kulturbar.

sehr persönlicher Bücher, in denen sie aus ihrem Leben und von ihrem unermüdlichen Kampf gegen Hoffnungslosigkeit und Resignation erzählt. Für ihr beeindruckendes Engagement erhielt sie viele internationale Preise und Auszeichnungen sowie die Ehren-

oder www.vereinfreundeskreis.ch.

Der Verein Freundeskreis unterstützt die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW), indem er den Auftrag des WWW, Menschen mit schwieriger Vergangenheit den gesellschaftlichen Wiedereinstieg zu ermöglichen, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit trägt. Der Verein trägt dazu bei, dass das WWW in der Gesellschaft als Ort der Begegnung und des Austausches wahrgenommen wird und fördert die Kontakte zu den Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gemeinden der Region, der Wirtschaft und anderen Organisationen.

Finanziell unterstützt der Verein Aufgaben, die nicht über das ordentliche Budget des WWW finanzierbar sind, die jedoch die soziale, ökonomische und kulturelle Integration sowie die persönliche Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner fördern. Mitglieder erhalten den «Brief von der Weid» sowie persönliche Einladungen für die im WWW durchgeführten Veranstaltungen. Die Jahresbeiträge betragen 50 Franken für Einzelmitglieder, 80 für Paare bzw. 250 Franken für Gönner. (pd.) Anmelden unter info@vereinfreundeskreis.ch.

Ausstellungen

www.pierrefavre.ch.

Sumaya Farhat-Naser referiert in Affoltern

Sumaya Farhat-Naser setzt sich für eine friedliche Lösung des IsraelPalästina-Konfliktes ein. (Bild zvg.)

Weitere Infos unter Tel. 044 768 50 80

Sonntag, 22. Mai, 19 Uhr, reformierte Kirche Hausen

«Im Streit für den Frieden»

Sumaya Farhat-Naser wurde 1948, im Gründungsjahr des Staates Israel, in Birzeit bei Jerusalem geboren. Die palästinensische Christin besuchte die von deutschen Diakonissen geführte Internatsschule Talitha Kumi in Bait Dschala und studierte in Hamburg Biologie, Geografie und Erziehungswissenschaften. Von 1982 bis 1997 war sie Professorin an der palästinensischen Universität Birzeit. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für eine friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konfliktes ein. Dabei arbeitet sie insbesondere, aber nicht ausschliesslich, mit Frauen und Jugendlichen. Sumaya Farhat-Naser unterrichtet Gewaltfreie Kommunikation, ist Mitbegründerin und Mitglied zahlreicher Organisationen (z.B. Women Waging Peace), unternimmt regelmässig Vortragsreisen und ist Autorin mehrerer

oder abstrakte Gebilde konstruieren. Gefragt ist viel Kreativität und mitbringen sollte man grenzenlose Fantasie. Der zweitägige Workshop kostet 150 Franken (für Mitglieder Verein Freundeskreis 100 Franken), das Mittagessen ist inbegriffen. (pd.)

Das WWW als Ort der Begegnung

Aeugst am Albis

Am Mittwochabend, 18. Mai, referiert Dr. Sumaya FarhatNaser, bekannte palästinensische Christin und Streiterin für den Frieden in Israel-Palästina, in der reformierten Kirche Affoltern über die Situation der palästinensischen Zivilbevölkerung im Westjordanland und berichtet von ihrer Arbeit.

Holzbildhauer Geni Jans. (Bild zvg.)

doktorwürde der theologischen Fakultät Münster. Die Reformierte Erwachsenenbildung hat im Rahmen ihrer diesjährigen Veranstaltungsreihe Sumaya Farhat-Naser nach Affoltern eingeladen, um in einer Situation, in der sich die Spirale der Gewalt im Nahen Osten immer weiter zu drehen scheint – und in seinen Ausläufern allmählich auch Europa erreicht – denen eine Stimme zu geben, die sich für ihr Volk einsetzen, ohne dabei das andere Volk aus dem Auge zu verlieren und an der Vision einer friedlichen Ko-Existenz von Juden und Palästinensern im «Heiligen Land» festhalten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Im Anschluss an den Vortrag von Sumaya Farhat-Naser und ein nachfolgendes Gespräch besteht die Möglichkeit, palästinensisches Olivenöl und andere lokale Produkte zu erwerben, und auch die Buchhandlung Scheidegger wird mit einem Büchertisch präsent sein, auf dem neben den Büchern der Referentin noch weitere Bücher zum Thema zur Ansicht und zum Kauf aufliegen. (pd.) «Im Streit für den Frieden» – Vortrag und Gespräch mit Dr. Sumaya Farhat-Naser. Mittwoch, 18. Mai, um 19.30 Uhr in der ref. Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus dem die Römer ihr Tafelgeschirr hergestellt haben. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Originale von Bernhard Reber (1910-1922 Bern) 2. Nachlass des grossen Schweizer Grafikers. www.galerie100.ch. Do/Fr 14-18, Sa 10-15 Uhr. Bis 14. Mai. Kindergarten Haupel, Hasenbühlstrasse: «Geschärfter Blick»: Bilder, die lügen, und das Lügen-ABC. Arbeit der Kindergartenkinder. Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Bis 20. Mai.

lerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Do/Fr 14-18, Sa/So 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaufenster Kunstlager So 14-17 Uhr oder nach Absprache. Über Pfingsten 14. und 15. Mai geschlossen. Bis 29. Mai.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder von Maggie Hofmann «schreibend malen». Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) täglich von 8-22 Uhr. Bis 6. Juni.

Mettmenstetten Alte Sennhütte, Albisstrasse: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Temporäres Dorfmuseum mit Gegenständen, Fotos, Ansichten zur Dorfentwicklung, Weilern, Brauchtum, Verkehr und vieles mehr. Beizli, Kino, Wettbewerb. Mi 17-20, Sa 14-18, So 11-16 Uhr. Bis 24. Juni. Öffentliche Parkplätze benutzen. Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farben, Formen und Figuren» Frühlingsausstellung von Bernadette Galli. Mi 9-12/ Do 9-12/ 14-18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 14. Juli.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künst-

Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.


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Vermischtes

Freitag, 13. Mai 2016

Im Säuliamt ist die Natur definitiv erwacht

Während in den Alpen noch Schnee liegt, blühen noch die letzten Birnbäume und die gelben Rapsfelder prägen die Frühlingslandschaft, mit herrlicher Aussicht in die Berge. (Bilder Salomon Schneider)

Schmetterlingsartige Veilchen setzen Farbtupfer.

Apfelblüten sind aufgrund ihres charakteristischen Rosas einfach von Birn- und Kirschblüten zu unterscheiden.

Das unauffällige Wiesenschaumkraut ist eine geschätzte Heil- und Salatpflanze.

Kätzchenartige Blüten des Wallnussbaums wogen im Wind.


Veranstaltungen

Freitag, 13. Mai 2016

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Lara Stoll im Krisengebiet Slam-Poetry-Lesung in der Bibliothek Wettswil Europameisterin Lara Stoll führt in Wettswil ihre Wortakrobatik vor – und bringt ihr Publikum garantiert zum Lachen. Am Donnerstag, 19. Mai, ab 20 Uhr in der Bibliothek. Verglichen mit der grossen Welt haben wir in der Schweiz (fast) keine Krisen. Trotzdem befindet sich die sprachgewaltige Poetry-Slam-Künstlerin Lara Stoll auf der Bühne im Krisengebiet. Da führt sie dem Publikum die irrwitzigsten und abstrusesten Probleme vor. Mal tut sie dies frech und vorlaut, mal kommt sie kindlich verspielt daher. Es gelingt ihr jedoch immer, die Zuhörerschaft mit ihrem Wortwitz und Sarkasmus zu begeistern.

Egal ob das Thema ihrer Texte Frisuren, Sehnsüchte, Fetische, Pferde oder Krankheiten sind, Lara Stoll bringt ihr Publikum garantiert zum Lachen. Seit acht Jahren bewegt sie sich erfolgreich in der Poetry Slam Szene. 2010 wurde sie sowohl Schweizer wie auch Europameisterin in dieser Disziplin. Nun wird Lara Stoll in der Bibliothek Wettswil ihre Wortakrobatik vorführen. Wer seine Lachmuskeln wieder einmal trainieren will, soll sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen! (pd.) Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, Bibliothek Wettswil. Billette à 10 Franken im Vorverkauf in der Bibliothek erhältlich. Schüler, Lehrlinge und Studenten gratis.

Lara Stoll: Voller Ernst bringt sie ihr Publikum zum Lachen. (Bild zvg.)

Renato Balsiger hält Augenblicke fest, die Geschichten erzählen. (Bild zvg.)

Von Borneo bis Sansibar Internationaler Musikstar zu Gast Fotos in der Galerie Märtplatz, Affoltern

Claire Lynch: Konzert im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil

Kultur Affoltern lädt zur nächsten Ausstellung in der Galerie Märtplatz: Renato Balsiger zeigt ab dem 20. Mai Makrofotografien von Borneo, Malaysia und Landschafts- sowie Makrofotografien aus dem Säuliamt und aller Welt.

Claire Lynch, eine der kreativsten Musikerinnen im Singer-Songwriter-Bereich, kommt nach Rifferswil. Am Mittwochabend, 18. Mai, Restaurant Schwiizer Pöschtli.

Renato Balsiger ist schon seit früher Jugend ambitionierter Hobby- und Reisefotograf. Zuerst ging er auf Fotopirsch in der Schweiz und in Europa, später dann in Asien und Afrika. In den vergangenen Jahren verbrachte er den Sommer auf Borneo, Malaysia. Ausgerüstet mit Makroobjektiven und Ringblitz durchstreifte er stundenlang den Regenwald. Durch Beobachten und Fotografieren verschiedenster Tiere, insbesondere Insekten, eröffnete sich ihm eine neue faszinierende Welt. Entstanden sind wunderschöne Makroaufnahmen von Insekten und anderen Tieren, die den Betrachter in eine andere Welt eintauchen lassen. Ebenfalls gelingt es ihm, in seinen Fotografien Augenblicke festzuhalten, die Geschichten erzählen und uns in ferne Länder entführen.

«Malen mit Licht» Die Fotografie ist eine sehr vielseitige und spannende Kunst, die sehr viel Erfahrung, entsprechendes Know-how und ein «fotografisches Auge» erfordert; Renato Balsiger hat dieses «fotografische Auge», und es ist in seinen Arbeiten erkennbar. Der Ursprung des Wortes «Fotografie» kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt «Malen mit Licht». Seit Renato Balsiger im Säuliamt wohnt, verbringt er auch in dieser Gegend viel Zeit mit Fotografieren. Die Vielfältigkeit und Schönheit der nächsten Umgebung widerspiegelt sich in seinen Aufnahmen. Fotografieren bedeutet für ihn Reisen und neue Horizonte entdecken. Es ist ihm ein Anliegen, im Betrachter die Lust zu wecken, aufmerksam und voller Freude die Welt zu entdecken. (KA) Ausstellung Landschafts- und Makrofotografien von Renato Balsiger vom 20. Mai bis 5. Juni,

Die Amerikanerin Claire Lynch ist eine der wenigen Frauen, die die Grenzen des Bluegrass gesprengt haben. Sie experimentiert mit Elementen aus Folk, Swing, Country, Americana, Jazz und Blues. Ihre auf allerhöchstem Niveau spielende Band sprüht nur so vor musikalischer Kreativität. Claire selbst begeistert mit ihrer gefühlvollen, unverwechselbaren Stimme – eine Stimme, die selbst Topstars wie Dolly Parton und Emmylou Harris zum Schwärmen bringt. Claire Lynch gewann dreimal die Auszeichnung für beste weibliche Sängerin der International Bluegrass Music Association und war zweimal für einen Grammy nominiert. Es ist die Abschiedstournee der Band – diese einmalige Chance sollte man sich nicht entgehen lassen. (pd.)

Die Grenzen des Bluegrass gesprengt: Claire Lynch und Band. (Bild zvg.) Konzert am Mittwoch, 18. Mai, Restaurant Schwiizer

Tickets an der Abendkasse abholen. Reservieren

Pöschtli, Rifferswil. Essen ab 17.30, Konzertbeginn

(Tickets und Menus, vegetarisch oder Fleisch):

20 Uhr. Eintritt 35, Nachtessen 30 Franken.

crazyheart.production@gmx.ch, Tel. 077 428 73 91.

freitags, 14 bis 20 Uhr, samstags, 9 bis 19 Uhr, sonntags, 12 bis 18 Uhr, Galerie Märtplatz. Vernissage: Freitag, 20. Mai, 19 bis 21 Uhr.

Russland, Ukraine, Amerika – ihre Musik ist friedlich Jodel, Klangschalen und immerhin Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern gregorianischer Gesang Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern.

«Russland & Ukraine»

Toggenburger Klangquartett in Affoltern Das Toggenburger Klangquartett startet im Bergtal zwischen Churfirsten und Säntis mit Hackbrett und Naturjodel, verbindet Chuereihe, Obertongesang, Blues und Folksongs auf der Halszither mit Gongklängen, Didgeridoo, Klangschalen und gregorianischen Melodien – und kehrt nach dieser berührenden Klangreise wieder zur Musik der Toggenburger Alpkultur zurück. Dazwischen erzählt Peter Roth in kurzen Kommentaren von der KlangWelt Toggenburg und inspirie-

renden Verbindungen zwischen den Naturton-Kulturen rund um die Welt. Peter Roth wurde in der Region vor allem durch seine Zusammenarbeit mit der Aemtler Bühne bekannt: Er war Komponist und musikalischer Leiter der Jubiläumsproduktion «Zusammenstoss» 2014 im Kloster Kappel. Freitag, 20. Mai, 20.15 Uhr, ref. Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern am Albis. Eintritt frei, Kollekte. Reservieren: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. www.kulturaffoltern.ch.

«Krai» bedeutet «Grenzregion» auf Ukrainisch und auch auf Russisch. Ein Russe und ein Ukrainer spielen gemeinsam ein Album über grenzenlose Freiheit ein. Der russische Hornist Arkady Shilkloper wandert souverän und virtuos zwischen Jazz, Klassik und Folkmusik. In dem ukrainischen Pianisten Vadim Neselovskyi hat er einen gleichgesinnten Partner gefunden. Beide haben beste Konservatorien in der UdSSR besucht und beide zogen später in den Westen, wo sie sich neue Horizonte erschlossen. Geblieben sind ihnen die osteuropäische Melancholie und die Liebe zur Folklore ihrer Heimatländer.

Die «Swissragtimers» Martin Jäger (links) und Felix Fürer begleiten ChaplinStummfilme. (Bild zvg.) Donnerstag, 19. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Heute Freitag, 13. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Easy Street»

Das Klangquartett von links: Ueli Ammann (mit Halszither), Ferdi Rauber, Sonja Lieberherr-Schnyder (Didgeridoo) und Peter Roth (Hackbrett). (Bild zvg.)

Jürg Morgenthaler, ts und cl, Dave Ruosch, p, Dani Solimine, g und Thomas Dürst, b, das sind dem LaMarotte-Jazzpublikum wohlbekannte Musiker in All-Star-Besetzung. Stilsicher und mit viel Eleganz spielt «Easy Street» beliebte Stücke des Great American Song Book. Eine Band, vielseitig, spontan und wunderbar swingend.

«Swissragtimers» machen Musik zu Stummfilmen Martin Jäger am Piano und Felix Fürer, Schlagzeug und Perkussion, begleiten Stummfilme von Charlie Chaplin mit originalen Ragtime-Kompositionen aus der Anfangszeit der StummfilmÄra. Stimmungsvoll untermalt die von Martin Jäger zusammengestellte und teils improvisierte Musik die einzelnen Filmszenen. Neben dem konventionellen Schlagzeug verwendet Felix Fürer auch Hupen, Klingeln, Pfeifen

und Perkussionsinstrumente zur Vertonung der Gags. Mit Kompositionen von Martin Jäger wie dem «Swiss Rag», dem «China Rag» und anderen, sorgten die «Swissragtimers» an den verschiedensten Ragtime-Festivals in den USA für grosses Aufsehen. Als erste Schweizer spielten sie am Ort des ehemaligen Maple Leaf Club in Sedelia den weltberühmten Maple Leaf Rag von Scott Joplin. Freitag, 20. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


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Nächstes Erscheinungsdatum dieser Spezialseite 3. Juni / 8. Juli 2016

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Sport

Freitag, 13. Mai 2016

Drei Niederlagen, ein Sieg

Jorin Gabriel holt 14. Platz

Der Mtva mit ersten Spielen der Saison

Jorin Gabriel wurde dank guter Leistungen im Frühjahr für die Junioren-Europameisterschaften im schwedischen Huskvarna selektioniert. In einem hart umkämpften Rennen sicherte er sich den 14. Schlussrang.

Die beiden Faustballteams des Männerturnvereins Affoltern (Mtva) starteten am vergangenen Samstag in die Feldmeisterschaften. In den ersten Spielen lief es aber noch nicht wie gewünscht. Die erste Mannschaft durfte bis ins Rheintal nach Rebstein reisen, um ihre beiden Partien zu absolvieren. Die erste Partie erfolgte gleich gegen den Gastgeber, den Achtplatzierten in der vergangenen Saison der Nationalliga B, Gruppe Ost. Wenn Punkte zu holen waren, dann wohl gegen das Team aus Rebstein. Aber zu Beginn des Spiels war man von der Schnelligkeit der Angriffsbälle des Gegners überrascht und verlor Satz eins mit 6:11. Den zweiten Satz konnte der Mtva auf der aufgrund der Sonne vorteilhafteren Seite spielen. Durch weniger Eigenfehler und mehr Druck aus dem Angriff, gelang der zwischenzeitliche Satzausgleich. Im dritten und vierten Satz konnte man trotz einer Führung die Sätze, mangels Präzision und fehlendem Druck, nicht mehr gewinnen und verlor somit das erste Spiel 1:3.

Drei Partien verloren In der zweiten Partie traf der Mtva auf das Team aus Oberwinterthur, das in der letzten Saison den vierten Platz erreicht hatte. Den ersten Satz konnte das Fanionteam aus Affoltern noch ausgeglichen gestalten und kam nach einem 6:10-Rückstand bis auf 9:10 her-

an. Ein Eigenfehler entschied dann den Satz zum 9:11. Im zweiten und dritten Satz fand man in der Offensive kein Rezept, um den Gegner unter Druck zu setzen, dazu kamen unnötige Eigenfehler, die dazu führten, dass der Mtva die Partie 0:3 verlor. In der dritten Partie gewann Oberwinterthur gegen Rebstein mit 3:1. Rangliste auf www.swissfaustball.ch.

Ein Sieg, eine Niederlage Die 2. Mannschaft fuhr ins Zürcher Oberland, nach Rüti, wo sie zwei Spiele in 1. Liga der Zone B, Nordostschweiz absolvierte. Der böige Wind und die Platzverhältnisse liessen kein hohes Niveau zu, umso wichtiger war der Kampfgeist. Gegen das Team aus Schlieren, das zweitplatzierte der letzten Saison, hinter Aufsteiger Affoltern I, war nicht viel zu holen. In den ersten beiden Sätzen vermochte man einigermassen mitzuhalten, verlor diese aber. Der dritte Satz war dann eine klare Sache und Schlieren kam zu seinem ersten 3:0-Sieg der Saison. Die zweite Partie erfolgte gegen Ohringen, das in der vorletzten Saison aus der Nationalliga B abgestiegen war und letzte Saison den fünften Platz belegt hatte. Durch druckvollen Service und aufopferungsvollen Kampf konnte der Mtva den inkonstanten Gegner in fünf Sätzen mit 3:2 niederringen.

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Der Wettswiler Mountainbiker an der Europameisterschaft

Nach zwei sehr guten internationalen Rennen in Rivera und Bad Säckingen, mit den Plätzen zehn und sechs hatte Jorin Gabriel in Buchs grosses Pech. An vierter Stelle liegend, fing er einen Platten ein und musste in die Techzone. Trotz der verlorenen Zeit kämpfte er sich wieder vor, auf Rang sechs. Keine zehn Minuten später übersah er bei den schlechten Verhältnissen einen Stein und schon wieder war der Pneu ohne Luft. Abermals musste er in die Techzone. Am Schluss klassierte er sich auf dem für ihn enttäuschenden zehnten Rang. Sein Kämpfergeist und seine hervorragende Form blieben aber nicht unbemerkt und so wurde er nach einem tollen Saisonstart zu seiner grossen Freude für die Europameisterschaften in Schweden nominiert. Für Jorin Gabriel, der bei den Junioren startet, war dies eine grosse Ehre und eine neue Erfahrung, mit all den arrivierten Athleten zusammen im schwedischen Huskvarna zu sein.

Ein grosse Tag in Huskvarna Am vergangenen Samstag war dann der Start der Junioren. Dank der ge-

Jorin Gabriel auf der anspruchsvollen Strecke in Huskvarna. (Bild EGO Promotion) sammelten UIC-Punkte durfte Jorin von der zweiten Startreihe ins Rennen. Er behauptete sich in der nervösen Startphase geschickt und positionierte sich früh auf der elften Position. «Die Startphase war brutal, ich musste extrem aufpassen, dass ich im Gedränge nicht abgeschossen wurde», erzählt Jorin Gabriel. Dies gelang ihm jedoch perfekt und er rückte sogar an die zehnte Stelle vor. Doch die war über die gesamte Distanz heiss umkämpft. Immer wieder kam es zu Verschiebungen. «Fast vier Runden lang hatte ich

super Beine, in der letzten Runde bekam ich jedoch Krämpfe», erklärt der Wettswiler den Verlust von weiteren drei Plätzen. «Die Hitze hat mir zu schaffen gemacht und der steile Aufstieg war der Horror. Aber es war ein geiles Rennen und ich bin mit meinem 14. Rang zufrieden», kommentierte er nach dem Rennen. Zurück in der Schweiz schaut er bereits auf die nächsten Rennen in Albstadt und in Gränchen die zur Selektion der Weltmeisterschaften in Tschechien zählen. (pd.)

John Schoch

Ein grosser Volksanlass Am 20. Mai: Auftakt zum Eidgenössischen Feldschiessen Am Freitag, 20. Mai, startet das beliebte Feldschiessen im Bezirk Affoltern mit dem Vorschiessen. Wie jedes Jahr kann auf drei 300-m-Schiessplätzen das Eidgenössische Feldschiessen absolviert werden. Auf den Schiessanlagen Mettmenstetten, (mit Dachlissen-Mettmenstetten, Kappel, Rifferswil, Hausen und Knonau), Ottenbach, (mit Zwillikon, Obfelden-Maschwanden Ottenbach und Affoltern) und Aeugst, (mit Bonstetten, Aeugst, Hedingen und Wettswil) erfolgt der Auftakt zum diesjährigen Feldschiessen. Das Kurzdistanzschiessen (50/25m) findet für den ganzen Bezirk auf der Schiessanlage in Mettmenstetten statt.

Obere Reihe von links: Dani Cochard, Stefan Staubli, René Truniger, Markus Bangerter. Unten: Andrey Bachev, Adrian Flückiger. (Bild zvg.)

Mit einem klaren Sieg gestartet Senioren des Tennisclubs Hausen Die 1.-Liga-Senioren des Tennisclubs Hausen sind mit einem überraschend klaren 5:2-Sieg gegen Schmerikon in die Interclub-Saison gestartet. Bei tollen Verhältnissen, auf der schön gelegenen Tennisanlage am oberen Zürichsee, gelang ein Start nach Mass. Bereits nach den ersten vier Einzelpartien lagen die Oberämtler des TC Hausen mit 4:0 in Führung. Dani Cochard, Andrey Bachev, René Truniger und Stefan Staubli legten den Grundstein zum Erfolg, mit ihren klaren Zweisatz-Siegen. Einzig Markus Bangerter hatte etwas Pech, musste er doch, als Nummer 1 gesetzt, gegen einen ehemali-

gen Schweizer Top-100-Spieler antreten und war dementsprechend chancenlos. Ebenfalls untendurch musste das Doppel Cochard/Flückiger, das klar in zwei Sätzen verlor. Dramatisch verlief dann zum Schluss die Doppelpartie von Markus Bangerter und Andrey Bachev. Nach grossem Kampf, unglaublicher Nervenstärke und dank Mobilisierung der letzten Kräfte gewannen sie ihr Doppel im Entscheidungssatz mit 10:8. Die Hausemer haben sich mit diesem Sieg in eine ausgezeichnete Ausgangslage für die weiteren Gruppenspiele gebracht. Der nächste Gegner ist der TC Oberrieden, der am Samstag, 21. Mai, ab 11 Uhr, auf der Anlage des TC Hausen zu Gast ist. Chasper Weidli

Teilnahme wichtiger als Rang Die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen ist gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot, die Sicherheit, sowie für die Unterstützung von weniger ge-

Nach dem Schiessen wartet die gesellige Festwirtschaft. (Bild zvg.) übten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Nach dem Vorschiessen vom 20. Mai, folgt vom Freitag, 27. Mai bis zum Sonntag, 29. Mai das Hauptschiessen. Die Schiesszeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen finden Interessierte im Internet beim Bezirks-Schützenverein unter www.bsva.ch oder zu gegebener Zeit im «Anzeiger».

Konzentration und Geselligkeit Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es, um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Nichtschützen willkommen, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Michael Spahr

Marija Shpakova wieder erfolgreich Erneut Bronze an den Europameisterschaften der Squashteams Die Mettmenstetter Squasherin Marija Shpakova an den TeamEuropameisterschaften. Nach der erfreulichen U19-Team-Bronzemedaille an der Europa Meisterschaft im März, an denen das gemischte Schweizer Juniorenteam mit Marija Shpakova aus Mettmenstetten nur ganz knapp gegen den U19-VizeEuropameister Frankreich den Finaleinzug verpasste, stieg das Schweizer Damen-Nationalteam am vergangenen Wochenende weniger erfreut auf das Podest des Europäischen Team Cham-

pionats in polnischen Warschau. Dies, weil die Zielsetzung – der Aufstieg in die höchste Division – nicht erfüllt wurde. Die Schweiz verlor jeweils 3:0 gegen die letztjährigen Absteiger aus der 1. Division: Tschechien und Spanien. Dabei gewannen die Schweizerinnen, die ohne die verletzte Nummer eins der Schweizer Rangliste, Gaby Huber-Schmohl, antreten mussten, gegen die Teams aus Polen, Ungarn und Österreich. Der 18-jährigen Marija, deren Saisonfokus eher auf der Profi-Tour lag, stehen nun wichtige nationale Anlässe

Marija Shpakova (rechts) freut sich über das gute Resultat. (Bild zvg.) bevor: Titelverteidigung am SihltalCup Ende Mai und die Junioren-U19Meisterschaft Anfang Juni. (pd.)


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Im Spital Affoltern geboren

Dijar, 2. Mai.

Freitag, 13. Mai 2016

menschen im säuliamt

volg-rezept

«Das Schönste ist, für andere Menschen da zu sein» Sonja Humbel musste in ihrem Leben viel einstecken. Die Lebenskraft ist ihr aber nicht abhanden gekommen. Schon als Personalfachfrau arbeitete sie mit Menschen zusammen, heute ist sie selbstständig und freut sich, andern zu neuer Lebensqualität zu verhelfen.

Baked Potatoes mit Speck-Sourcream Zutaten für 4 Personen 800 g Kartoffeln, mehlig kochend 3 EL Olivenöl 360 g Sauerrahm 150 g Bratspeck 1 EL Kräuter, gehackt Salz, Pfeffer

................................................... mit sonja humbel sprach marianne voss

Mara Sophia, 4. Mai.

Sophie, 4. Mai.

Raphael, 5. Mai. (Bilder Irene Magnin) anzeige

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Sie sei im Aargau bei Pflegeeltern aufgewachsen, berichtet Sonja Humbel am Tisch in ihrer Praxis ParaMediForm. «Ich war ein uneheliches Kind und bekam das von meinen Pflegeeltern auch immer wieder zu spüren. Eine emotionale Bindung hatte ich nur zur Mutter, zum Vater praktisch nicht.» Ihre echte Mutter lernte sie mit 24 Jahren kennen, eine Beziehung konnte sie zu ihr aber nicht knüpfen. Und ihren leiblichen Vater suchte sie zwar intensiv, fand ihn jedoch nie. Sie begann eine Lehre als Kinderkrankenschwester, sattelte dann aber in den kaufmännischen Bereich um, absolvierte die Handelsschule und später die Ausbildung zur HR-Fachfrau. Beruflich folgte eine Karriere als Personalfachfrau in verschiedenen renommierten Firmen. Ihre letzte Anstellung hatte sie bei einem grossen Elektronikkonzern. «Dort ging es vermehrt nur noch um Geld und Profit, das gefiel mir nicht.» Daher machte sie sich im Coaching-Bereich selbstständig. Das Zusammentreffen mit der Gründerin von ParaMediForm gab ihr den Anstoss, sich in eine andere Richtung zu entwickeln. Sie besuchte Weiterbildungskurse, und eröffnete vor elf Jahren in Affoltern ihre eigene Praxis, seit einigen Monaten in ihrem Wohnhaus an der Seewadelstrasse.

Power nicht verloren gegangen Dies zu ihrem beruflichen Weg. Privat hatte Sonja Humbel nicht nur in der Kindheit ein schwieriges Los, sie muss auch heute einiges tragen, worum sie sicher niemand beneidet. «Meine Geschichte würde ein ganzes Buch füllen», meint sie mit gewissem Humor und berichtet von ihrer Ehe und ihrem Sohn, der mit dreieinhalb Jahren vom Vater entführt wurde. Seither –

Zubereitung

Sonja Humbel kennt auch die Tiefen des Lebens und freut sich, wenn sie andern den Weg zu positiven Erfahrungen ebnen kann. (Bild Marianne Voss) das war vor mehr als 25 Jahren – ist sie fast ununterbrochen mit Gerichtsverhandlungen und Geldforderungen beschäftigt. Der Sohn ist inzwischen erwachsen, jegliche Versuche, eine Beziehung aufzubauen sind aber gescheitert. Sie erklärt zusammenfassend: «Ich musste mein Leben immer wieder neu in die Hand nehmen und aufbauen. Die Power ist mir bis heute aber nicht verloren gegangen.» Und somit geht es im Gespräch um das Erfreuliche in ihrem Leben. Zum Beispiel um eine schöne Partnerschaft, die sie haben konnte, und ihre Tochter, die zu einer fröhlichen Jugendlichen herangewachsen ist. Und sie berichtet von ihrem Engagement in der Oberstufenschulpflege Affoltern, wo sie das Ressort Infrastruktur betreut. «Ich bin unter anderem verantwortlich für den Schulhausumbau, der kurz vor dem Abschluss steht. Seit meinem Amtsbeginn finden dafür regelmässig intensive Bausitzungen statt.» Am Puls des Geschehens beim Umbau dabei zu sein, das sei interessant. Am meisten schätze sie an diesem Amt aber den Kontakt zu den Lehrpersonen sowie den Schülerinnen und Schülern, den sie auch bewusst pflege.

Kartoffeln in eine Schüssel geben, mit Öl, Salz und Pfeffer vermischen, in Alufolie packen und auf dem Grill oder an der Glut weichgrillieren. Sauerrahm in eine Schüssel geben. Specktranchen auf dem Grill knusprig braten, kurz abkühlen lassen, zerbröseln, unter den Sauerrahm mischen. Kräuter zur Speck-Sourcream geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, zu den Kartoffeln servieren. Zubereitung: 15 Minuten plus eine Stunde grillieren.

Energie für andere und sich Der Kontakt mit Menschen, das prägte Sonja Humbel schon bei ihrer Tätigkeit als HR-Fachfrau. Heute setzt sie sich in ihrem Institut ParaMediForm für andere ein. Sie erklärt, dass ParaMediForm auf einem Erfolgskonzept für Gewichtsreduktion aufbaue, wo es nicht um eine Diät, sondern um eine nachhaltige Ernährungsumstellung gehe. Doch sie schaue den ganzen Menschen an und beziehe in der Beratung auch persönliche Themen oder schwierige Lebenssituationen mit ein. Beim Berichten kommt sie in Schwung und meint strahlend: «Das Schönste ist für mich, für andere da zu sein, damit sie zu neuer Leichtigkeit kommen können.» Durch ihre Arbeit mit Menschen, habe sie die Möglichkeit ihre Berufung zu leben. Das Geben lauge sie gar nicht etwa aus. «Nein, im Gegenteil, das macht mir grosse Freude und gibt mir selber auch viel Energie.» Kraft für sich selber schöpfe sie auch in der Natur – wenn sie mit Hund Juli spazieren gehe – bei ständigen Weiterbildungen «oder beim Tanzen, das ist meine grosse Leidenschaft.»

Kinder im Auge behalten – Kleine in Griffnähe Der Sommer lockt – und damit auch der Badespass. Oft erfolgt der Sprung ins kühle Nass in einen aufblasbaren Swimmingpool. Diese gibts in verschiedenen Grössen, Formen und Wassertiefen, vom Planschbecken bis zum grösseren Bassin, in dem man sogar Längen schwimmen kann. Tipps: – vor dem Aufstellen die Bedienungsanleitung lesen – bei Planschbecken für Kleinkinder auf eine maximale Wassertiefe von 20 cm achten – Kinder immer im Auge – Kleine in Griffnähe (maximal 2 bis 3 Schritte entfernt)! Die Einstiegsleiter entfernen, wenn der Pool nicht gebraucht wird. Diese ausser Reichweite von Kindern aufbewahren oder gegebenenfalls festbinden, damit sie nicht missbraucht werden kann. (pd.) Mehr zur Sicherheit beim Baden auf www.water-safety.ch oder auf www.slrg.ch.

wetter

Das Amselnest vor dem Fenster Endlich schaffte der Frühling in den letzten Tagen seinen Durchbruch. Steigende Temperaturen und die spriessende Vegetation sind nicht die einzigen Anzeichen für die wärmere Jahreszeit. Aus Sträuchern, Bäumen und Dachbalken zwitscherts und flatterts wieder.

bauernregel «Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer Juchei.» (Dieses Jahr 12. bis 15. Mai)

Was für ein Betrieb vorm Stubenfenster! Seit einigen Wochen flattert ein Amsel-Paar so dicht am Haus, dass es auffällt. Bereits vor der Morgendämmerung beginnt ihr lautes Zwitschern, dass kein Auge zubleibt. Es verrät: Eine Amselfamilie hat sich gut versteckt in der Thuja direkt vor dem Haus eingenistet. Sehr unauffällig, Mitten im Strauch auf einer Höhe von etwa 1,5 Metern liegt das dichte Nest. Von unten sicher vor Katzen und Mardern. Von oben vermutlich auch vor den Rotmilanen, die in jüngster Zeit gefühlt noch tiefer über den Häusern

dentakt und um das überlebenswichtige Futter, welches das Amsel-Pärchen den ganzen Tag unermüdlich «herbeifugt», hauptsächlich Würmer und kleine Käfer. Noch können die fünf Küken nicht richtig sehen. Hält man jedoch die Hand von oben über das Nest, schiessen die im Verhältnis zum Körper riesigen Nur die Stärksten überleben: Amsel-Küken. orangen Schnäbel (Bild Martin Platter) in die Höhe, bekreisen. Wenn nur das helle Zwit- ginnt das Gekreische. Nur die Stärksschern nicht wäre. Es verrät den kost- ten überleben. Und die drücken ihre baren Inhalt der Thuja und wird von Geschwister mit den Flügeln gnadenTag zu Tag lauter. Fünf Jungvögel los zurück ins Nest, kommt die nächskämpfen und kreischen im Halbstun- te Ladung Futter angeflattert. (map.)


Veranstaltungen

Eröffnungsfest der Aeugster Turnhalle am 21. Mai 2016 Programm: 13.30 bis 14.30 Uhr Bodytoning 14.45 bis 15.45 Uhr Pilates für Erwachsene 16.00 bis 17.00 Uhr ZUMBA für Kinder 17.15 bis 18.15 Uhr ZUMBA 18.30 bis 19.30 Uhr Breakdance 20.00 Uhr

Tanzshow

Sabina Schülin Valérie Fröhlich Monica Volume Andy Lee, (www.zumbarico.ch) Mave Velo – MDS Entertainment (www.mavement.ch) MDS Generation

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 5. Gutmadinger Kramerfest (D) Sonntag, 15. Mai 2016 ID und Euro mitnehmen Insel Mainau Samstag, 21. Mai 2016 inklusive Eintritt

Hausräumungs-Flohmarkt und div. Hölzer und Restbestände aus Schreinerei, vom Dienstag, 17., bis Samstag 21. Mai 2016. Di. bis Fr. 15.00 bis 18.30 Uhr, Sa. 9.00 bis 17.00 Uhr.

Zürichstrasse 158, Affoltern am Albis (hinter Coop-Tankstelle)

Bodensee – Lindau mit Aufenthalt Donnerstag, 2. Juni 2016 ID und Euro mitnehmen

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Fr. 56.–

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Furka-Dampfbahnfahrt Fr. 115.– Mittwoch, 20. Juli 2016 inkl. Kaffee und Gipfeli Mittagessen und Dampfbahnfahrt

Ferienreisen Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim DZ/HP Fr. 740.– 11. bis 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Wochenmarkt Luino Mittwoch, 18. Mai 2016, 22. Juni 2016, 14. September 2016 und 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Basel Tattoo Samstag, 23. Juli 2016, Frühvorstellung und Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Freitag, 29. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 4, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Blumeninsel Mainau Dienstag, 6. September 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Europa-Park Rust Dienstag, 11. Oktober 2016, und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahren Fr. 78.– Überraschungsfahrt Sonntag, 16. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 78.– 8 Tage Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 7 Tage Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7 Tage Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8 Tage Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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