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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 38 I 169. Jahrgang I Freitag, 15. Mai 2015

Besser als das Budget

Wasser wird teurer

In Affoltern zeigen die Sparanstrengungen Wirkung. > Seite 3

An der GV präsentierte die Wasserversorgung Affoltern den Finanzplan 2015–2029. > Seite 3

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«okaj zürich» Kampagne «Kinder- und Jugendförderung wirkt! – 90 Jahre im Kanton Zürich». > Seite 5

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Baubeginn am 18. Mai Uitikon: Erneuerung der Stallikerstrasse im Abschnitt Ringliker- bis Langwiesstrasse. > Seite 9

Weiterhin sehr hohe Auslastung der Ärzte im Bezirk Nachfolge für pensionierte Hausärzte bisher sicher Seit Jahren schwelt das Problem des drohenden Ärztemangels im Bezirk Affoltern. Die praktizierenden Hausärzte sind permanent mindestens voll ausgelastet und längst können nicht mehr alle neue Patienten aufnehmen. ................................................... von urs e. kneubühl Die Symptome sind handfest, nicht erst akut, sondern seit geraumer Zeit: «Generell ist es auch bei uns im Bezirk Affoltern wie praktisch in allen Regionen der Schweiz so, dass alle Arztpraxen am oberen Bereich oder darüber hinaus ausgelastet sind», bestätigt Dr. Bruno Köhler, Mettmenstetten. Der Präsident der Ärztegesellschaft Bezirk Affoltern konstatiert als logische Konsequenz daher weiter: «Wenn überhaupt nehmen fast alle Hausarztpraxen im Knonauer Amt nur noch Patienten aus der eigenen Ortschaft und den umliegenden Weilern auf.»

Ambulante Notfälle: Nachts via SOS-Ärzte Eine weitere mögliche Auswirkung der überlasteten Praxen: Wenn keine

Hausärzte verfügbar sind, könnten die Patienten auch mit kleineren Beschwerden direkt die Notfallstation aufsuchen. Im Spital Affoltern beobachtet man zwar eine Zunahme an Patienten, die zur ambulanten Notfallversorgung direkt ins Spital kommen, bestätigt der ärztliche Leiter Dr. Roland Kunz. «Dies», so Kunz weiter, «lässt sich allerdings nicht explizit auf den Aufnahmestopp in Hausarztpraxen zurückführen. Wir registrieren kaum Patienten, die deswegen in unsere Notfallaufnahme kommen, das Anwachsen ist wohl eher einem kulturellen Wandel geschuldet.» Notfälle werden, wie der Präsident der Ärztegesellschaft Bezirk ausführt, in den Hausarztpraxen im Bezirk nach wie vor behandelt. «Für ambulante Notfälle sind wir Hausärzte primär zuständig, das Spital ist eher zuständig für grössere Sachen wie zum Beispiel schwere Unfälle, Herzinfarkte etc.» Die Ämtler Hausärzte stellen aber gleichsam fest, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich direkt im Spital melden, beispielsweise mit einer Blasenentzündung oder kleinen Schnittverletzungen. Dr. Bruno Köhler: «Solche Fälle können beim Hausarzt einfacher und günstiger versorgt werden.» Der Präsident der Ärztege-

sellschaft Bezirk Affoltern verweist diesbezüglich auch auf das Ärztephon 044 421 21 21, an welches die Gemeinden im Bezirk seit 2008 angeschlossen sind. «Das Ärztephon-Team, bestens bewandert im medizinischen Notfallmanagement und geschult im sensitiven Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen, triagiert und entscheidet, ob ein Patient das Spital aufsuchen muss oder weist Patientinnen und Patienten an die diensttuenden Ärztinnen und Ärzte im Bezirk weiter», erklärt Bruno Köhler und fügt bei: «Nachts von 20 Uhr bis 8 Uhr morgens sind die SOS-Ärzte zu unserer Entlastung zuständig, die dann Hausbesuche machen. Damit haben wir Hausärzte keine 24- bis 36-StundenDienste mit Sprechstunde mehr, wie früher.» Gerade Letzteres sieht Köhler auch als wichtigen Punkt für den Nachwuchs, der nicht mehr so bereit ist, Nachtdienste zu machen.

Pensionierte Hausärzte: Nachfolge bisher geregelt Der Aufnahmestopp in einigen Arztpraxen im Bezirk allerdings bleibt Tatsache. Die Gründe dafür hat Bruno Köhler vorab angesprochen: Die Teams in den Hausarztpraxen sind an

Wo Lebensqualität verbessert wird Seit fünf Jahren gibt es die Palliativstation in Affoltern

ihren Belastungsgrenzen angelangt. Damit sie ihre beruflichen Aufgaben weiterhin verantwortungsvoll ausüben können, sehen sie einen Patientenaufnahmestopp als zwingende Massnahme. Das Problem der Belastung bis an die Grenzen ist nicht neu, es beschäftigt die Ärzte im Bezirk schon länger – der Ärztemangel ist denn auch von ihnen wiederholt kommuniziert worden. «Die Arbeitsbelastung aller Hausärzte liegt bei gefühlten 200 Prozent», beschreibt es anschaulich der Affoltemer Herzspezialist Dr. David Koller. – Die Situation ist nicht allein im Bezirk Affoltern, sondern weitherum generell sehr angespannt. Der drohende Mangel an Hausärzten, wird begründet, sei teilweise auf fehlende Studienplätze zurückzuführen. Andererseits sind es die langen Arbeitszeiten, die einen wesentlichen Teil dazu beizutragen scheinen, dass sich viele gegen den Beruf des Hausarztes entscheiden, wie eine Umfrage bei Studentinnen und Studenten bestätigt. Immerhin, so stellt die Ärztegesellschaft fest, haben «bis jetzt bei uns im Bezirk alle pensionierten Hausärzte einen Nachfolger gefunden, ganz im Gegensatz zu anderen Regionen. Dies spricht für eine gewisse Attraktivität unserer Region».

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Heiratsmarkt damals Alte Geschichten aus dem Säuliamt: Ein Hochzeitsfest am 17. Juli 1924 (Teil 2). > Seite 11

Kesb: 2014 mehr Fälle im Bezirk Affoltern Im vergangenen Jahr hatte die Kindesund Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) des Bezirks Affoltern mehr Fälle zu bearbeiten als 2013. Um 8,3 Prozent hat die Zahl der Dossiers zugenommen. 469 neue Dossiers wurden 2014 neu eröffnet, 859 personenbezogene Entscheide gefällt und 183 Massnahmen angeordnet. Ende des letzten Jahres war man in 1136 Fällen aktiv. Ivo Lötscher, Geschäftsleiter Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, sowie die Bezirksgemeinden stellen der Kesb Bezirk Affoltern ein gutes Zeugnis aus und ziehen eine positive Zwischenbilanz: «Die zentrale Erwartung wird bisher erfüllt: Die hilfsbedürftigen Personen erhielten mit flexiblen, auf das Individuum angepassten Lösungen Unterstützung.» (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

Berufseinbrecher machte auch in Affoltern fette Beute Das Obergericht hat die vierjährige Gefängnisstrafe für einen serbischen Profieinbrecher bestätigt. Der über 50-jährige Mann hat seit 1987 in Deutschland 13 einschlägige Vorstrafen und dort insgesamt über sieben Jahre im Gefängnis verbracht. Auch in der Schweiz setzte er seine Raubzüge fort. Im November 2010 brach er in Affoltern in ein Optikergeschäft ein und entwendete 992 Marken-Brillenfassungen im Wert von 103 000 Franken.

................................................... > Bericht auf Seite 3

Der Abstieg des Stifters des Klosters Kappel

In der Villa Sonnenberg in Affoltern erhalten unheilbar kranke Menschen Hilfe. (Bild Peer Messerli) Seit fünf Jahren erfahren viele Menschen mit unheilbaren, schon fortgeschrittenen Krankheiten in der Palliativstation der Villa Sonnenberg in Affoltern engagierte Betreuung und Begleitung. Wertvolle Hilfe leistet auch die seit zehn Jahren bestehende

Stiftung Spital, insbesondere in finanzieller Hinsicht. 5 Millionen Franken wurden 2009 für das Projekt von Kanton, Gemeinden, Fondsgeldern und Spenden aufgebracht. 2 Mio. Franken mussten damals aufgenommen werden, von denen

noch 1,1 Mio. Franken zu verzinsen und abzutragen sind. Die Stiftung Spital lanciert erneut einen Spendenaufruf mit dem Ziel einer weiteren Amortisation. ................................................... > Bericht auf Seite 5

In diesem Jahr häufen sich die Jubiläen. Zahlreiche politische und gesellschaftliche Veränderungen führten zu einschneidenden Veränderungen der Machtstrukturen. Zum Einstieg in die Serie zu den 15er-Jubiläen wird die Geschichte von Walter von EschenbachSchnabelburg aufgearbeitet, der kurz nach der Stiftung des Klosters Kappel entmachtet wurde. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 20 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 15. Juni 2015, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Genehmigung der Projektierungskreditabrechnung für die Schulhaussanierung Ennetgraben 3. Kündigung der Vereinbarung über die Ausgleichszahlungen zwischen den Bezirksgemeinden betreffend der Schulungskosten von Asylkindern der 2. Phase 4. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 1. Juni 2015, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 18. Juni 2015, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr 1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2014 des reformierten Kirchengutes. B. Primarschulgemeinde anschliessend 1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2014 des Primarschulgutes. 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Bewilligung eines Baukredites von Fr. 1 550 000.– für die Sanierung der Turnhalle. C. Politische Gemeinde anschliessend 1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2014 des politischen Gemeindegutes. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 530 000.– inkl. MwSt. für die Sanierung der Friedhofstrasse. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 192 000.– inkl. MwSt. für die Offenlegung des Mülibergbaches. 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 115 000.– inkl. MwSt. für die Erstellung bzw. Anpassung der Kehrichtsammelstellen an das neue Entsorgungssystem. Informationen im Anschluss an die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde • Aktueller Stand der Liegenschaft Dorfstrasse 37 • Zweckverband Spital Affoltern, aktuelle Situation Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Mittwoch, 3. Juni 2015, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen.

B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Kündigung der Vereinbarung über die Ausgleichszahlungen zwischen den Bezirksgemeinden betreffend der Schulungskosten von Asylkindern der 2. Phase 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 1. Juni 2015, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 2. Anfrage gemäss § 51 Gemeindegesetz 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 1. Juni 2015, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 15. Mai 2015 Der Gemeinderat

Bestattungen

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Öffentliche Planauflage für • Transformatorenstation Mürselacher (S-166861.1) (Parzelle 389, Koordinaten 675228/231941) • 16kV-Kabelleitung zwischen den Transformatorenstationen Oberdorf und Mürselacher (L-223512.1) der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 16. Mai bis zum 17. Juni 2015 in der Gemeindeverwaltung Maschwanden öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Der Gemeinderat hat die folgende Abbrandbewilligung für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 4, T2 (Sprengstoffverordnung Art. 47 Abs. 5) erteilt:

Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis Traktanden: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2014 2. Projekt- und Kreditbewilligung: Sanierung Kirchturm reformierte Kirche Hausen 3. Antrag zur Auflösung Fürsorgefonds 4. Informationen der Kirchenpflege Nach der Versammlung wird ein Apéro offeriert. Eine Übersicht über die Jahresrechnung 2014 sowie die Anträge zum Kirchturmprojekt sowie zur Auflösung des Fürsorgefonds werden in der Gemeindeseite in Beilage der Zeitung «reformiert» vom 15. Mai 2015 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung und im Kirchensekretariat ab dem 4. Mai 2015 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref.ch/hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Der Gemeinderat

Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 14. Juni 2015 Zeit: 16.00 Uhr vor dem Heartbeatgottesdienst (der um 17.00 Uhr beginnt) Ort: Kirche Wettswil anschliessend Apéro Traktanden: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2014 Die Jahresrechnung 2014 ist in der ChileZiitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 6 vom 29. Mai 2015 beigelegt ist. Die vollständige Rechnung liegt ab Dienstag, 26. Mai 2014, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Affoltern am Albis Am 7. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Therese Salvisberg

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Die Urnenbeisetzung findet im Familien- und Freundeskreis statt.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Eckert-Brandestini Vesna, Frohburgstrasse 74, 8006 Zürich Projektverfasser: RENESPA AG, Grindelstrasse 6, 8304 Wallisellen Bauvorhaben: Energetische Sanierung der Gebäudehülle mit neuem Flachdachaufbau, Wohnhaus Schachenmatten 18, Kat.-Nr. 1178 (Zone W3/55)

Knonau Bauherrschaft: Wessner Michael, Bahnmatt 27, 6340 Baar Projektverfasser/in: Kato Architekten GmbH, Tunnelstrasse 1, 8810 Horgen Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Bolet, Kat.-Nr. 1319, Zone W1/20

Ottenbach Bauherrschaft: Iwan Hofer, Affolternstrasse 26, 8913 Ottenbach Projektverfasser: siehe Bauherrschaft Bauvorhaben: Erstellung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes Versicherungs-Nr. 157, Kataster-Nr. 475, Affolternstrasse 26, Zone: KA

Rifferswil

Bewilligungsnehmer: Herr André Fritschi, Brunnwil 8, 5637 Beinwil Datum: 4. Juli 2015, um ca. 22.00 Uhr Abbrandort: Rickenbach

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Förlibuckstr. 60–62, 8005 Zürich Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Tiefenaustr. 2, 3048 Worblaufen Bauprojekt: Mobilfunkanlage auf Grundstück Kat.-Nr. 1817, Lindenhof, Lwsz, Auswechslung Antennenmast und Systemerweiterung

Rifferswil Bauherrschaft: J. Bereuter und F. Schweiwiller, Hauserstr. 2, 8911 Rifferswil Projektverfasser: A. Scheiwiller, Arch. und Baubiologe, Sennweidweg 2, 8914 Aeugstertal Bauprojekt: Neubau EFH auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1835, Im Winkel 17, KZ

Wettswil am Albis Gesuchsteller: Angela Pellegrino, Kinderzentrum Kinderbetreuung GmbH, Schachenstrasse 76, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Umnutzung Büroräume in Kinderkrippe im Wohn- und Geschäftshaus Vers.-Nr. 187 auf Kat.-Nr. 3639 an der Stationsstrasse 54 (Wohnzone W2b)

Wettswil am Albis Gesuchsteller: Dania Ehrsam und Christian Pizza, Püntenweg 3, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Fassadenrenovation (mit Aussendämmung) und neue Aussentreppe beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 254 auf Kat.-Nr. 794 am Püntenweg 3 (Kernzone)

Wettswil am Albis Gesuchsteller: Hans-Rudolf Freitag, Stationsstrasse 51a, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: 2 Autoabstellplätze beim Wohnhaus Vers.-Nr. 225 auf Kat.-Nr. 644 an der Stationsstrasse 51a (Wohnzone W2a)

geb. 1. August 1956, von Basel BS und Mühleberg BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Jonentalstrasse 18.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Grab Adolf geboren 31. Oktober 1930, von Rothenthurm SZ, Ehemann der Grab geb. Kühne, Rosmarie Martha, wohnhaft Hofwies 7, Bonstetten. Er starb in Affoltern am Albis am 10. Mai 2015. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld Bonstetten, im Familienkreis. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Montag, 18. Mai 2015, um 14.30 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden Am 11. Mai 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Berglas-Knöpfel, Franz geb. 5. Februar 1943, von Oberägeri ZG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Rindelstrasse 8; Ehemann der Berglas-Knöpfel, Ruth. Urnenbeisetzung am Dienstag, 19. Mai 2015, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Sparanstrengungen zeigen Wirkung Affoltemer Jahresrechnung schliesst besser ab als budgetiert. Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 1 279 234.02 ab. Allerdings muss dieser Betrag zugunsten der Primarschulgemeinde an den Kanton Zürich als Rückzahlung des Übergangsausgleichs überwiesen werden. Deshalb weist die Jahresrechnung eine schwarze Null aus. Der Voranschlag 2016 soll bei gleichbleibendem Steuerfuss ohne Übergangsausgleich und ohne individuellen Sonderlastenausgleich auskommen. Das Budget 2014 von Politischer Gemeinde und Primarschulgemeinde sahen ausgeglichene Laufende Rechnungen vor. Dies dank der Zusicherung von Übergangsausgleichsbeiträgen in der Höhe von insgesamt 8 101 700 Franken. Anteilmässig betrug der Übergangsausgleich für die Politische Gemeinde 5 789 899 Franken. Die Laufende Rechnung 2014 der Politischen Gemeinde ergab bei einem Aufwand von Fr. 77 029 984.34 und einem Ertrag von Fr. 78 309 218.36, unter Berücksichtigung der Rückzahlung des anteilmässigen Übergangsausgleiches, einen Ertragsüberschuss von Fr. 1 279 234.02. Ertragsüberschüsse dienen üblicherweise zusammen mit den Abschreibungen (CashFlow) der Finanzierung von Investitionen. Sobald mit dem Cash-Flow alle Projekte in der Investitionsrechnung aus eigenen Mitteln bezahlt werden können, ist ein Abbau der Schulden möglich. Die Primarschulgemeinde ist auf Fr. 1 937 918.07 des ihr zugesprochenen Anteils am Übergangsausgleich (2 311 801. Franken) angewiesen, um eine ausgeglichene Laufende Rechnung zu erreichen. Da der Kanton die Rechnungsergebnisse der beteiligten Güter gemeinsam betrachtet, fordert er insgesamt Fr. 7 443 015.95 zurück. Daraus folgt, dass die Politische Gemeinde den erzielten Ertragsüberschuss von Fr. 1 279 234.02 nicht dem Eigenkapital gutschreiben kann, sondern anstelle der Primarschulgemeinde dem Kanton zurückbezahlen muss. Die Laufende Rechnung 2014 der Politischen Gemeinde weist somit, anstelle des Ertragsüberschusses, ein ausgeglichenes Resultat mit einem Aufwand und einem Ertrag von je Fr. 78 309 218.36 aus. Das Eigenkapital verharrt auf Fr. 8 391 173.58. (tro)

korrigenda

Im Artikel zur Urnenabstimmung über die Erweiterung des Schulhauses Mettlen in Wettswil ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen. Die Stimmberechtigten haben der Erweiterung an der Urne und nicht an der Gemeindeversammlung zugestimmt. (red.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280

Freitag, 15. Mai 2015

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«Gleichgültig und unbelehrbar»: Berufseinbrecher erneut verurteilt Zürcher Obergericht: Hohe Freiheitsstrafe gegen serbischen Kriminaltouristen bestätigt Ein serbischer Profieinbrecher hat beim wiederholten Stehlen von Luxus-Velos und Brillen Beute für eine halbe Million Franken gemacht. Alleine in Affoltern hat er Brillenfassungen für über 103 000 Franken entwendet. Dafür kassierte er eine Freiheitsstrafe von vier Jahren. ................................................... von attila szenogrady «Ich bin schon über 50 Jahre alt und will in meiner Heimat endlich ein neues Leben anfangen», versicherte der serbische Beschuldigte letzte Woche vor dem Zürcher Obergericht. Allerdings sprach schon alleine das eindrückliche kriminelle Vorleben gegen die Beteuerungen des ledigen Berufseinbrechers. So hat er in Deutschland seit 1987 nicht weniger als 13 einschlägige Vorstrafen auf dem Kerbholz und insgesamt über sieben Jahre in deutschen Gefängnissen verbracht. Nachdem der Beschuldigte aus Deutschland ausgewiesen worden war,

suchte er sich die Schweiz als neues Gebiet für seine nächtlichen Streifzüge aus. Wobei er am 25. Oktober 2009 zuerst in Dietikon zuschlug und zusammen mit einem Komplizen in ein Sportgeschäft an der Badenerstrasse eindrang. Zugang hatte sich das Duo mit einem Flachwerkzeug verschafft. Innert kurzer Zeit klauten die beiden Diebe 13 Sportfahrräder, Bekleidung, Nahrungsmittel und Bargeld für über 101 000 Franken. Wobei sie die Beute mit einem Lieferwagen abtransportierten und in einem vorbereiteten Lagerhaus im Kanton Luzern deponierten. Von dort aus veräusserten sie die gestohlenen Gegenstände. Meistens zu einem Bruchteil des wahren Wertes. So setzte der Beschuldigte ein 9600Franken-Velo für für 1500 Franken ab.

Fette Beute in Affoltern am Albis Ein Jahr später trieb der Beschuldigte auch in Affoltern am Albis sein Unwesen. Er brach in der Nacht auf den 13. November 2010 am Marktplatz in ein Optikergeschäft ein und behändigte zusammen mit einem Mittäter nicht

weniger als 992 Marken-Brillenfassungen im Gesamtwert von 103 945 Franken. Die Beute tauchte nie wieder auf und verschwand irgendwo im Balkan. Sicher ist, dass der Beschuldigte weitere Einbrüche in den Kantonen Luzern und Bern verübte. Als er im März 2013 von der Polizei festgenommen wurde, überstieg der gesamte Deliktsbetrag laut Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis eine halbe Million Franken.

Halbherzige Geständnisse Vor Obergericht wehrte sich der Beschuldigte gegen ein erstinstanzliches Urteil des Bezirksgerichts Dietikon. Dieses hatte ihn im Oktober 2014 wegen mehrfachen Diebstahls und diversen weiteren Delikten zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Eine zu strenge Sanktion für den Verteidiger, der sich für eine Freiheitsstrafe von lediglich 30 Monaten einsetzte. Dieser verwies auf die Tatsache, dass sein Klient niemals in Privatwohnungen eingebrochen sei. Zudem hob der Anwalt die umfassen-

Wassergebühren werden steigen Mittelfristiger Finanzplan der Wasserversorgung in Affoltern Die WasserversorgungsGenossenschaft Affoltern wird die Wassergebühren mittelfristig anheben müssen, wie der Finanzplan 2015 bis 2029 zeigt. Durch Investitionen und tiefere Baukostenbeiträge schmelzen die Rückstellungen. Die Generalversammlung genehmigte sämtliche Geschäfte. An der von 40 Mitgliedern besuchten GV, abgehalten in der Schiesssportanlage Chüeweidhölzli in Affoltern und geleitet von Präsident Werner Steiner, präsentierte Roland Burkard einen detaillierten Finanzplan für die Jahre 2015 bis 2029. Darin zeigt sich unter anderem, dass der Wasserbezug durch anhaltende Bautätigkeit im Bezirkshauptort bis ins Jahr 2021 steigen und sich danach verflachen wird. Das hat danach zur Folge, dass bei der WVA weniger Baukostenbeiträge eingehen. Andererseits muss sie bis 2029 über 20 Mio. Franken in Erneuerungen investieren. Aufgrund der vorliegenen Zahlen wird damit gerechnet, dass sich die Rückstellungen voraussichtlich bis in die Jahre 2024/25 auflösen werden und die Rechnung ins Minus kippen wird. Solche Aussichten machen mittelfristig eine Tariferhöhung unumgänglich. Roland Burkard rechnete vor, dass im Jahr 2023 aus einer Erhöhung um einen Franken pro Kubikmeter einen Gewinn von knapp 4 Mio. Franken resultieren würde. Eine solche Erhöhung (um 100 Prozent!) kann aber nicht «auf einen Chlapf» erfolgen, sondern muss sukzessive geschehen – auch wenn der heutige Tarif als günstig bezeichnet wird. Mit einer Tarifanpassung kann verhindert werden, dass die WVA Fremdkapital aufnehmen muss, wozu auch laufende Abschreibungen von Investitionen nötig sind. «Mit diesem Finanzplan haben wir nun endlich ein griffiges Instrument in der Hand», lobte ein Versammlungsteilnehmer.

Bisherige und neue Investitionen 2011 bewilligte die GV 1,306 Mio. Franken für Leitungserneuerungen.

In der Liegenschaft der Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern an der Zürichstrasse 98 werden nun die Büroräume erneuert. (Bild Werner Schneiter) Gemäss Betriebsleiter Ueli Hug sind bisher 1053 der bewilligten 1375 Meter erneuert worden. Auch in diesem Jahr flacht der Leitungsbau nicht ab. An der Äusseren Grundstrasse sind derzeit Arbeiten im Gang. Sanierungsmassnahmen sind ausserdem unter anderem an der Gartenstrasse/Gartenhof, Butzenstrasse, Bergrain, Tägerfeldstrasse und Tägerstein notwendig, die Kredite dazu bewilligt. Unter dem Titel «Anlagen und Quellen» werden in diesem und im nächsten Jahr Arbeiten aufgenommen. Leitungsbau erfolgt im Jonental, dazu eine sanfte Renovierung der Quellen im Jonentobel und Munimatten. Die entsprechenden Kredite bewilligte die GV vom letzten Jahr. Die GV stimmte auch neuen Krediten für Erneuerung von Versorgungsleitungen (810 000 Franken), Leitungsersatz Erschliessung «Loo-Ost, Zwillikon» (210 000 Franken) und für den Neubau des Quellwasserpumpwerks Rorenmoos zu, der 1,45 Mio. Franken kostet.

Bürogebäude wird erneuert – Werkhof vom Tisch Bei drei Enthaltungen wurde auch dem Antrag für die Erweiterung der WVA-Büroräume an der Zürichstrasse 98 zugestimmt. Hier entspann sich eine kurze Diskussion über die Frage, ob stattdessen eher in Bau eines neu-

en Werkhofs investiert werden soll. Die Aufforderung, hierzu ein Projekt aufzugleisen, mündete aber schliesslich nicht in einen Antrag an die GV. Platzmangel, veraltete Infrastruktur und mangelhafte sanitarische Einrichtungen – all das spricht für eine dringende Erneuerung am alten Ort. Davon liess sich die Mehrheit schliesslich überzeugen und stimmte dem beantragten Kredit von 248 000 Franken zu.

Entschädigung für Hahnenrechte gemäss ursprünglich bezahltem Preis «Die Hahnenrechte werden zum aktuellen Preis des Hahnenrechts zurückerstattet», was Toni Bortoluzzi auch dann für wichtig erachtet, sollte die Genossenschaft dereinst von der Gemeinde übernommen werden. Diesen Antrag zog er an der GV zurück, womit Hahnenrechten gemäss ursprünglich bezahltem Preis zurückerstattet werden. Der Rückzieher erfolgte aufgrund einer vom Vorstand eingeholten Auskunft beim kantonalen Steueramt. Darin wird klar, dass eine Statutenänderung eine Steuerpflicht der Wasserversorgungs-Genossenschaft zur Folge hätte. Und das will man natürlich vermeiden. Und gemäss Gemeinderat Markus Gasser gibt es vonseiten der Gemeinde keine Absichten, die WVA einzuverleiben. (-ter.)

den Zugaben des Beschuldigten hervor. Doch gerade die Geständnisse erwiesen sich als halbherzig. Auch vor Obergericht führte er unglaubhaft aus, dass er über seine Mittäter bis heute faktisch nichts wisse. Zudem seien die Einbrüche jeweils spontan erfolgt.

Vier Jahre Knast bestätigt Der Gerichtsvorsitzende Peter Marti verglich die Darstellungen des Profieinbrechers mit einer «Märchenwelt». Ein Berufsdieb würde niemals das Risiko eingehen, mit einer völlig unbekannten Person einen Einbruch zu wagen. Das Vorgehen der Täterschaft sei vielmehr als recht gut organisiert und professionell zu bezeichnen. Angesichts seiner zahlreichen Vorstrafen erscheine der Beschuldigte geradezu als gleichgültig und unbelehrbar. Das Obergericht sah zum Schluss keinen Anlass, vom Dietiker Verdikt abzurücken. Es bestätigte die vierjährige Freiheitsstrafe umfassend. Abzüglich von 815 Tagen, die der Täter bereits abgesessen hat.

Arbeitslosenquote im Säuliamt weiterhin bei 2,6 Prozent Im Bezirk Affoltern verharrt die Arbeitslosenquote im April im Vergleich zum Vormonat bei 2,6 Prozent. Das entspricht 740 Personen ohne Arbeit. Damit steht die Region kantonsweit weiterhin gut da. Eine tiefere Arbeitslosigkeit gibt es nur in den Bezirken Andelfingen (1,8 Prozent) und Meilen (2,4 Prozent). Mit einer Quote von 5,3 Prozent ist der Bezirk Dietikon weiterhin «Spitzenreiter» im Kanton Zürich. Im Kanton Zürich ist die Arbeitslosenquote im April um 0,1 Prozent auf 3,5 Prozent gesunken. Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) begründet die Abnahme mit saisonalen Effekten. «Rückgänge in den Wirtschaftszweigen Bau, bei den temporären Arbeitskräften sowie im Garten -und Landschaftsbau haben hauptsächlich zu dieser Entwicklung beigetragen», scheibt das AWA. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Obfelden feiern Annemarie und Rolf Bär-Meili heute Freitag, 15. Mai, die goldene Hochzeit. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich, wüschen ein schönes Fest und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 18. Mai, feiert JacquelineDenise Büchi in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. anzeige


Der Tod ist das Tor zum Licht, am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Herr, schenke ihm die ewige Ruhe. Freude und Friede in Dir!

Franz von Assisi

Mein geliebter Gatte, unser Vater, Grossvater, Bruder, Schwager und Götti wurde nach langer, tapfer ertragener Krankheit von seinen Leiden erlöst.

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Opi und Bruder

Adolf Grab-Kühne

Franz Berglas-Knöpfel

31. Oktober 1930 – 10. Mai 2015

5. Februar 1943 – 11. Mai 2015

Dein liebevolles, dankbares Lächeln wird uns in Erinnerung bleiben. Es hat uns allen die schwere Zeit erleichtert. Wir danken den Pflegenden des Hauses Rigi und der Ärztin Frau Dr. Roth von Herzen für die sorgsame und einfühlsame Pflege! In der Liebe bleiben wir mit Dir verbunden.

Nun ist es Zeit geworden wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen. Sokrates

Marta Grab-Kühne Anita Schärer-Grab mit Joel Susanna Bareth-Grab und Bruno Bruno Grab Geschwister und Verwandte

Er verschied am Montagmorgen nach längerer, mit Geduld ertragener Krankheit. Wir gedenken seiner in Liebe und werden ihn nie vergessen. Ruth Berglas-Knöpfel Patrick und Maja Berglas-Spillmann mit Jessica und Sabrina Geschwister und Verwandte

Der Abschiedsgottesdienst findet am Montag, 18. Mai 2015, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt (wegen Neubau der katholischen Kirche).

Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 19. Mai 2015, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden.

Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte CSI Schweiz, Zelglistrasse 64, 8122 Binz, Spendenpostkonto 80-22429-9.

Allfällige Spenden werden im Sinne des Verstorbenen an wohltätige Institutionen weitergegeben.

Traueradresse: Marta Grab, Hofwies 7, 8906 Bonstetten

Traueradressen: Ruth Berglas-Knöpfel, Rindelstrasse 8, 8912 Obfelden Patrick und Maja Berglas-Spillmann, Alte Schulhausstrasse 30, 8912 Obfelden

Schützenverein Affoltern Du bist nicht mehr da wo Du warst, aber Du bist überall da wo ich bin. Victor Hugo

TO D E S A N Z E I G E

TO D E S A N Z E I G E

Leider müssen wir Abschied nehmen von unserem ältesten Aktivund Ehrenmitglied

Mit grosser Traurigkeit haben wir Abschied genommen von

Hans Berli

Urs W. Widmer

7. Oktober 1918 – 6. Mai 2015

1951 – 2015, ehemaliger Zahnarzt von Mettmenstetten

der nach längerem Leiden von uns gehen durfte. Wir danken all denjenigen, die ihm Freude, Liebe und Freundschaft in sein zu kurzes Leben gebracht haben. Le Noirmont, Mai 2015 Die Trauerfamilien Barbara Widmer-Iseli in Le Noirmont Irene und Peter Hahn-Widmer und Familie in Udligenswil Herbert und Ruth Widmer-Stockmann und Familie in Luzern Brigitte Kreienbühl-Iseli und Familie in Hünibach Othmar und Sandy Iseli-Fulkerson in Wil SG Thomas und Elisabeth Iseli-Schmid und Familie in Oberhittnau Hubert Achermann in Luzern

Während vieler Jahre hat sich Hans mit grossem Einsatz und Pflichtbewusstsein für das Schiesswesen eingesetzt. Er war ein eifriger und begeisterter Schütze und bis vor wenigen Wochen hat er sein geliebtes Hobby noch ausgeübt und beachtliche Resultate erzielt. Uns war er ein lieber Freund und Kamerad, und wir konnten immer auf ihn zählen. Wir werden ihn vermissen. Seiner Familie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Schützenverein Affoltern Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt.

Fussballclub Affoltern am Albis

HERZLICHEN DANK TO D E S A N Z E I G E für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Tief berührt nehmen wir Abschied von unserem FCA-Gründungsmitglied

Max Huber

Hans Berli

Ganz lieben Dank allen Verwandten, Freunden, Bekannten, Nachbarn, Schulkameraden, Vereinsfreunden, die mit uns so zahlreich Abschied genommen haben. Speziell danken wir: – Herrn Pfarrer Thomas Maurer und seinem Team für den eindrücklichen und würdevollen Abschiedsgottesdienst – Frau Rösi Buchmann und Käthi Pfister für die wunderbare Musikgestaltung Wir danken für die vielen Beileidsbekundungen, die persönlichen Gespräche und Karten, den prächtigen Blumenschmuck und die grosszügigen Spenden. Behaltet die frohen und geselligen Stunden mit Max in Erinnerung. Im Mai 2015

7. Oktober 1918 – 6. Mai 2015

Mit Hans Berli verliert der Fussballclub Affoltern eine herausragende Persönlichkeit und für viele einen langjährigen Wegbegleiter und Freund. Viele Jahrzehnte hat er mit hoher fachlicher Kompetenz und grosser Menschlichkeit die Vereinsarbeit des FCA gestaltet und mitgeprägt. Aufgrund seiner grossen Verdienste für den FC Affoltern wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Hans, wir werden Deine hilfsbereite, kameradschaftliche und charismatische Art sehr vermissen und Dich in bester und ehrender Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus. Adieu Hans. Fussballclub Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Mai 2015

5

Fünf Jahre Palliativstation Villa Sonnenberg Frühjahressammlung der Stiftung Spital Affoltern Im Februar 2010 wurde die Palliativstation in der Villa Sonnenberg nach zweijähriger Umbauzeit des alten «Doktorhauses» eröffnet. Hunderte Menschen mit unheilbaren, fortgeschrittenen Krankheiten durften in den vergangenen fünf Jahren bereits die engagierte Betreuung und Begleitung durch das Palliative Care-Team unter der Leitung von Dr. Roland Kunz in Anspruch nehmen.

siert und getragen werden. Die zu Beginn des Jahres bereits durchgeführten Anlässe mit den aussergewöhnlich zahlreichen Teilnehmern von jung bis alt beweisen, dass mehr Information über Palliativmedizin einem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Noch bis im November 2015 wird das Thema an weiteren Veranstaltungen vertieft. Die Stiftung Spital Affoltern besteht nun seit zehn Jahren. Ihr Hauptprojekt ist seit dem Jahr 2009 die Unterstützung der Palliativstation in der Villa Sonnenberg. Neben der Finanzierung durch die öffentliche Hand (Kanton und Gemeinden) mussten damals zwei Mio. Franken von Privaten für den Umbau des Hauses aufgenommen werden. Die Stiftung hat sich das Ziel gesetzt, die dafür jährlich anfallenden Darlehenszinsen aufzubringen und die Darlehen so rasch wie möglich zurückzuzahlen. Ende 2014 verbleiben immer noch 1,1 Mio. Franken zu verzinsen und abzutragen. Das zeigt auch, dass dank der vielen in der Vergangenheit geflossenen Spenden bereits erhebliche Amortisationen durch die Stiftung geleistet werden konnten. Jede weitere Spende hilft mit, die Palliativstation von finanziellen Sorgen weiter zu entlasten. Die Stiftung Spital Affoltern dankt herzlich für jede finanzielle Zuwendung auf Konto 85-391373-1 (PostFinance) IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.

................................................... von irene enderli* Ihre Lebensqualität konnte dank Linderung der plagenden Symptome entscheidend verbessert werden und auch die Sorgen und Ängste der Angehörigen werden sensibel wahrgenommen. Die Psychotherapie übernimmt einen wichtigen Anteil in der Betreuung und Begleitung der Patienten und Mitarbeiterinnen der Palliativstation. Der Flyer der Stiftung Spital Affoltern, der heute dem «Anzeiger» beiliegt, stellt die Arbeit der Psychotherapeuten näher vor. Zum 5-Jahre-Jubiläum finden 2015 immer wieder Veranstaltungen zum Thema «Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens» statt, die gemeinsam vom Spital Affoltern, der Palliativstation, der reformierten und der katholischen Kirche des Bezirks Affoltern organi-

Dieses Bild wurde von einem Patienten gemalt. (Bild zvg.)

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«Ohne Scouts keine Talente» und «Ohne Jugi kein DJ Bobo» Interaktive Wanderausstellung in Affoltern Die Kampagne «Kinder- und Jugendförderung wirkt! – 90 Jahre im Kanton Zürich» wurde am 6. Mai von der kantonalen Kinder- und Jugendförderung «okaj zürich» lanciert. Eine Wanderausstellung thematisiert die Vielfalt der Kinder- und Jugendförderung. Was Talente wie Scouts und DJ Bobo mit dem Jugi zu tun haben? Antworten liefert die interaktive Wanderausstellung, mit der «okaj zürich» von Mai bis November 2015 quer durch den Kanton tourt. Zweitletzte Station ist am 31. Oktober die regionale Ju-

gendarbeit Affoltern. Ein Animationsfilm gibt Einblicke in Themen und Angebote der Kinder- und Jugendförderung. Zeitlich spannt die interaktive Ausstellung den Bogen von den Anfängen der Jugendorganisationen in den 1920er-Jahren, als erstmals der Wert der Freizeit für junge Menschen/Lehrlinge thematisiert wurde, über die langjährigen Auseinandersetzungen um ein Zürcher Jugendhaus bis zur Professionalisierung der Jugendarbeit und den aktuell schwindenden Freiräumen für Jugendliche. Zeitdokumente wie Filmausschnitte aus dem SRF-Archiv und Archivmaterial aus den Anfängen der «okaj zürich» (damals VFF – Vereinigung Ferien und Freizeit) illustrieren auch die gesellschaftlichen Entwicklungen. «Wer sind deine Vorbilder?», «Wurden Jugendliche früher unter- oder überbehütet?» Besucherinnen und Besucher können in der Videobox zu ganz unterschiedlichen Fragen – gestellt auf Schallplatten-Covers – Stellung nehmen. Informationen:

Die interaktive Wanderausstellung ist am 31. Oktober in Affoltern stationiert. (zvg)

www.kinder-und-jugendfoerderung-wirkt.ch

* Irene Enderli ist Präsidentin Stiftung Spital Affoltern


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Mai 2015

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Als die Schnabelburg auf dem Albiskamm geplündert wurde Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (1): 1315 und der Königsmord

Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häufen sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wiener Kongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der «Anzeiger» nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region ausgewirkt haben. (bs.)

Die Schnabelburg wurde nach dem Mord an König Albrecht im Jahr 1307 von habsburgischen Truppen zerstört, da die Freiherren von Eschenbach, die hier residierten, an der Fehde beteiligt waren. (Bild Bernhard Schneider)

Das späte Mittelalter war politisch geprägt von der Erstarkung der Städte, der Schwächung des regionalen Adels und vielfältigen Versuchen, mit Bündnisgeflechten dem grassierenden Fehdewesen beizukommen. In diesem Zusammenhang ist sowohl der für unsere Region folgenschwere Mord an König Albrecht von Habsburg 1308 zentral als auch die Schlacht am Morgarten 1315.

Grund und Boden. Im 12. Jahrhundert tauchten sie als Lehenleute der Grafen von Lenzburg, der Herzöge von Zähringen sowie im Umfeld von Kaiser Friedrich Barbarossa (um 1122 bis 1190) auf. Mit ihrer Heiratspolitik sicherten sie sich Einfluss bis ins Berner Oberland und ins Elsass.

Verlorene Fehde Typisch für die Zeit war, dass aus dieser Machtposition kein geschlossenes

Territorium entstand. Die vielfältig verschachtelten Rechte der Adelshäuser begünstigten die Fehden unter ihnen. Nach dem Aussterben der Herzöge von Zähringen 1218 gelang es den Habsburgern, die konkurrierenden Hochadelsgeschlechter im Raum zwischen Aare und Reuss zurückzudrängen. Die Herren von Eschenbach verloren Einfluss und Einkünfte und mussten 1302 ihre Stammburg – die Schnabelburg – verpfänden, um die gröbs-

................................................... von bernhard schneider

Verwendete Literatur Teile 1 und 2

Gegen Ende der hochmittelalterlichen Blütezeit stiftete Walter von Eschenbach-Schnabelburg das Kloster Kappel, wie der Gründungsurkunde von 1185 zu entnehmen ist. Die Herren von Eschenbach gehörten als «Hochfreie» einem alten Adelsstand an, der die politischen Verhältnisse im Hochmittelalter massgeblich prägte. Als Lehensleute höchster Adliger nahmen sie Gerichts- und Verwaltungsaufgaben wahr und verfügten über umfangreiche eigene Rechte auf

Thomas Huonker und Peter Niederhäuser, 800 Jahre Kloster Kappel, Orell Füssli, Zürich 2008. Annina Michel, Die Schlacht am Morgarten, Geschichte und Mythos, SJW Nr. 2469, 2014. Hans Conrad Peyer, Verfassungsgeschichte der alten Schweiz, Schulthess, Zürich 1978. Roger Sablonier, Gründungszeit ohne Eidgenossen. Politik und Gesellschaft in der Innerschweiz um

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1300, Hier und Jetzt Verlag, Baden 2008. Dominik Sauerländer, Das hochmittelalterliche Städtchen Maschwanden, in: Bernhard Schneider, Maschwanden, S. 35-49, Chronos, Zürich 1991. Gabriela und Werner SchwarzZanetti, Das Klima im Spätmittelalter, in: Bernhard Schneider, Alltag in der Schweiz seit 1300, S. 32-38, Chronos, Zürich 1991.

ten Schulden zu tilgen. Nachdem es Stammherr Walter von Eschenbach nicht gelang, wie sein Vater in den Dienst von König Albrecht von Habsburg zu treten, wählte er die Flucht nach vorne und beteiligte sich an der Verschwörung gegen den 1308 ermordeten König. In der Folge wurde Walter für vogelfrei erklärt und sein Besitz von den Habsburgern beschlagnahmt. Zerstört wurden in der Folge die Schnabelburg auf dem Albiskamm, am Saumweg von Zürich in die Innerschweiz, und das eschenbachische Städtchen Maschwanden. Dessen Ruinen wurden nach und nach für Bauten im heutigen Maschwanden verwendet, beispielsweise für den Bau der Kirche. Da die Ruinen die landwirtschaftliche Nutzung behinderten, kaufte die Gemeinde Maschwanden den Hügel der einstigen Stadt zwischen 1854 und 1907 auf und baute ihn zur Kiesgewinnung ab. Bis in die 1930er-Jahre fielen sämtliche Ruinen dem Kiesabbau zum Opfer, ohne dass sie zuvor einigermassen systematisch hätten erfasst werden können. Die Schnabelburg wurde 1955 vom Schweizerischen Landesmuseum

ausgegraben. Die archäologische Untersuchung ergab, dass die Burg mit dem prächtigen Ausblick über die ganze Region Knonauer Amt bis weit in die Alpen 1309 geplündert und zerstört worden ist. Teile der Anlage wurden anschliessend wieder aufgebaut und bis gegen 1400 besiedelt. Details der Zerstörung der Schnabelburg sind keine bekannt. Unbestritten ist aber ein Feldzug habsburgischer Truppen gegen die Eschenbacher Besitzungen in unserer Region.

Zweigeteilte Nachfolge Der Sohn des ermordeten Königs Albrecht, Friedrich der Schöne, folgte ihm zwar als Herzog von Österreich, nicht aber als König. Dieses Amt ging an Heinrich den VII. aus dem Hause Luxemburg. Erst nach dem Tod Heinrichs wollte sich Herzog Friedrich als König wählen lassen. Er erhielt aber nur drei Stimmen im siebenköpfigen Wahlgremium der Kurfürsten, während sein Cousin Ludwig der Bayer deren vier erhielt. Beide liessen sich als König ausrufen und buhlten im ganzen Reich um Unterstützung. Die Schwyzer beispielsweise entschieden sich für Ludwig, der ihnen bessere Bedingungen anbot. Dies mag ein Grund dafür gewesen sein, dass Herzog Leopold, der Bruder von König Friedrich, 1315 eine Expedition in Richtung Schwyz führte, die Thema des zweiten Artikels dieser Serie sein wird.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. Mai 2015

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Die Zahl der Fälle hat 2014 weiter zugenommen Positive Zwischenbilanz der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Affoltern Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) des Bezirks Affoltern hatte auch 2014 mehr Fälle zu bearbeiten als im Vorjahr. Ende 2014 gab es 1136 aktive Fälle, was einer Zunahme um 87 Dossiers oder eine Steigerung von 8,3 Prozent bedeutet. ................................................... von urs e. kneubühl «So wenig eingreifen wie möglich und doch garantieren, dass alles gut kommt – die Selbstbestimmung achten und die Gefährdung abwenden.» Dies sind die hohen Ansprüche, denen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) in jedem einzelnen Fall genügen muss. Wird eine Massnahme angeordnet, heisst es womöglich schnell, diese sei unnötig und zu teuer. Passiert dann aber etwas, kommt noch schneller der Vorwurf, weshalb

eine Massnahme nicht angeordnet wurde. Zum Jahresbeginn haben zudem die tragischen Ereignisse in Flaach – eine Mutter tötete ihre beiden Kinder, die von der Kesb in einem Heim platziert wurden – die Kindesund Erwachsenenschutzbehörde mit einer neuen Dimension in die öffentliche Diskussion gebracht. «Die Anforderungen an die Mitarbeitenden der Kesb und ihre Verantwortung sind sehr hoch», hält Ivo Lötscher, Geschäftsleiter Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, dazu fest. Er stellt den Kesb-Mitarbeitenden ein gutes Zeugnis aus, was von den Bezirksgemeinden genauso gesehen wird.

1136 aktive Fälle Ende 2014 Im vergangenen Jahr hat die Kesb Bezirk Affoltern 469 neue Dossiers eröffnet, 859 personenbezogene Entscheide gefällt und 183 Massnahmen angeordnet. Ende 2014 gab es 1136 aktive

Fälle, was gegenüber 2013 einer Zunahme um 87 Dossiers oder eine Steigerung von 8.3 Prozent entspricht. Die Aufgaben der Kesb sind dabei höchst vielfältig. Gemeinhin kommt die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde erst dann zum Einsatz, wenn Hilfsbedürftige sich der vorgelagerten Hilfe verweigern. Im Bereich des Kindsschutzes geht es darum, eine Gefährdung des Kindeswohls abzuwenden. So ordnet die Kesb Massnahmen zum Schutz des Kindes an, wenn die Eltern nicht bereit oder nicht in der Lage sind, Abhilfe zu schaffen, indem sie beispielsweise eine benötigte Beratungsstelle aufsuchen. Der Entzug der elterlichen Obhut, wie im Fall Flaach, macht nur einen kleinen Teil der von der Kesb verordneten Kindesschutzmassnahmen aus. Grundsätzlich sollen die Eltern in ihrer Sorge um das Kind unterstützt und in ihren Fähigkeiten gestärkt werden.

Im Erwachsenenschutzrecht geht es für die Kesb darum, das Wohl und den Schutz von Personen sicherzustellen, falls ihre Interessen nicht anderweitig gewahrt sind. Dies kann beispielsweise auf Personen mit einer geistigen Behinderung, mit Altersdemenz oder mit einer psychischen Störung zutreffen. Hier ordnet die Kesb Massnahmen an, wenn die Unterstützung durch die Familie, nahestehende Personen sowie private oder öffentliche Dienste nicht ausreicht.

Interdisziplinär zusammengesetzte Fachbehörde entscheidet In jedem einzelnen Fall, egal, ob Kindes- oder Erwachsenenschutzrecht, gibt es eine umfassende Abklärung unter Einbezug der betroffenen Personen. Danach entscheidet eine interdisziplinär zusammengesetzte Fachbehörde. Sie ordnet die notwendigen Massnahmen an und ernennt die für

den Vollzug zuständigen Beiständinnen und Beistände.

Zentrale Erwartungen erfüllt Für die Arbeit der Kesb Bezirk Affoltern ziehen sowohl der Geschäftsleiter des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern als auch die Gemeinden eine positive Zwischenbilanz: «Auch wenn der Aufbau der seit 1. Januar 2013 neuen Kesb noch nicht abgeschlossen ist, wurde die zentrale Erwartung bisher erfüllt: Die hilfsbedürftigen Personen erhielten mit flexiblen, auf das Individuum angepassten Lösungen Unterstützung.» Und im laufenden Jahr geht der Kesb Bezirk Affoltern die Arbeit auch nicht aus. Nebst den Neuzugängen sind alle bestehenden Erwachsenenschutzmassnahmen, welche unter dem alten Vormundschaftsrecht getroffen wurden, bis Ende 2015 ins neue Recht zu überführen.

forum

Bauarbeiten an der Stallikerstrasse beginnen am 18. Mai Das kantonale Tiefbauamt erneuert das an der Stallikerstrasse im Abschnitt Ringlikerstrasse bis Langwiesstrasse den Fahrbahnbelag, die Randsteine sowie Teile der Entwässerungsleitungen. Zudem wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ein Fussgängerstreifen mit einer neuen Mittelinsel erstellt sowie die Bushaltestellen «Langwis» behindertengerecht erneuert. Der Durchlass des Schwandenbächli wird hochwassersicher ausgebaut und die Strassenbeleuchtung erneuert. Die Gemeinde Uitikon nutzt die Strassenbauarbeiten dazu, die Schmutz- und Wasserleitungen sowie die Telekommunikationsleitungen zu erneuern.

Grossräumige Umleitung über Landikon Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 18. Mai, und dauern bis Mitte Dezember 2015. Auf dem Teilstück Ringliker- bis Langwiesstrasse erfolgen die Arbeiten in Etappen von jeweils zirka. 150 Meter Länge. Die örtliche Bauleitung wird die betroffenen Direktanstösser über die Möglichkeit der Zu- und Wegfahrt zu ihren Liegenschaften rechtzeitig informieren. Für den Durchgangsverkehr muss die Stallikerstrasse im betroffenen Abschnitt gesperrt werden. Eine grossräumige Umleitung über Landikon ist signalisiert.

Öffentlicher Verkehr/Busbetrieb Die Haltestellen «Langwis» und «Katholische Kirche» können während der Bauzeit durch die Postauto-Linie 235 nicht bedient werden. Die Postauto-Linie 201 bedient die Haltestellen «Langwis» ebenfalls nicht. Zu beachten sind dazu die Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Postautos.

Krimi in Hedingen Tatort: Meine Wohnung während meiner Abwesenheit am Donnerstagmorgen in Hedingen. Mein Schwager, der bei mir in Hedingen zu Besuch weilt, fährt um 9.30 Uhr von Affoltern zurück, nachdem er dort meinen Untermieter beim Arzt abgeliefert hat. Er stellt das Auto auf meinem Parkplatz ab und wird vor meiner Wohnung von drei Polizisten in Zivil abgefangen. Die Polizei verlangt alle Ausweise, worauf mein Schwager in sein Zimmer geht, um die Papiere zu holen. Ein Polizist folgt ihm ungefragt, und ein zweiter Polizist betritt ebenfalls meine Wohnung und fängt an, einzelne Türen zu öffnen und die Zimmer zu inspizieren. Auch Wohnraum, Esszimmer und Küche werden in Augenschein genommen. Der dritte Polizist bleibt draussen. Es gab keine Beanstandungen. Daraufhin verlassen alle die Wohnung, und beim Auto werden auch diese Papiere gesichtet. Auch hier keine Beanstandungen. Dann wird meinem Schwager ausgerichtet, dass sich die Polizei telefonisch mit mir in Verbindung setzen werde. Einen Telefonanruf habe ich nicht bekommen und auch sonst keine Informationen oder Visitenkarte. Am Montagmorgen ging ich auf den Polizeiposten Affoltern und bat um Klärung dieser Vorfälle und den Grund für diese Aktion. Einer der beteiligten Polizisten werde mich am Nachmittag anrufen, hiess es auf dem Posten. Dann wirklich, das Telefon am Nachmittag. Der Polizist sagte mir, man habe einen anonymen Anruf erhalten. Bei mir wohnen illegale Leute, die auch schwarz arbeiten! Ich fragte, ob das denn genüge, um ohne richterliche Verfügung einfach meine Wohnung zu betreten. Dies sei etwas über-

eifrig gewesen, gab man zu, und dass die Polizei wegen des kommenden 1. Mai wohl schon etwas gestresst gewesen sei. Ich oder wir hatten nicht vor, am 1. Mai demonstrieren zu gehen. Die Polizei geht da schon hin und ist deshalb also schon ganz aufgeregt und gestresst. Hoffentlich konnte meine Wohnung sie beruhigen. Ja muss ich denn jetzt jedesmal mit einem Polizeibesuch rechnen, weil ich Gäste eingeladen habe? Muss ich jedesmal eine Genehmigung einholen, wenn ich meine Leute und Familie zum Grillessen einlade? Soll ich jetzt ein paar Bratwürste und Servelats in Reserve halten, falls die Polizei wieder einmal einen anonymen Anruf erhält und mit dem Überfallkommando eine Razzia bei mir veranstaltet? Ist es denn Schwarzarbeit, wenn mir meine Familie im Garten hilft und mich entlastet, weil mich die Pflege von alten Leuten oft zu Zusatzaufwand nötigt, denn ich nehme meine Arbeit ernst. Ich kann nicht immer wie geplant zu Hause sein, und der invalide Untermieter ist auch froh um die Hilfe. Ausserdem haben und hatten meine Familie und Nahestehende immer gültige Papiere und Ausweise und sind nicht kriminell. Dabei habe ich doch auch brav Fähnlein geschwungen, als Monsieur le Président Hollande bei der Firma Schweizer zu Gast war. Bei so viel Freundlichkeit vergeht mir doch auch das kalifornische Sun-State-Smiling. Ich bin seit 1987 hier und habe seit 2006 den roten Pass. Doch nur weil ich Migrationshintergrund habe und nicht Meier oder Müller heisse, wird meine Wohnung während meiner Abwesenheit inspiziert und meinem Schwager Angst eingejagt. Jelena Tutek, Hedingen

Vollsperrung Juli/August 2016

Mit sterbender Katze hilflos zurückgelassen

Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die gesamte Strecke zwischen der Ringlikerstrasse und der Langwiesstrasse für zirka eine Woche komplett gesperrt werden. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich während der Schulferien im Juli/August 2016 statt. (pd.)

Sonntagabend, 18 Uhr. Ich fahre mit dem Velo auf der Höhe des Weihers von Zwillikon Richtung Hedingen. Vor mir läuft eine Katze auf die Strasse. Links an mir fährt ein Auto vorbei. Und es erwischt die Katze. Sie kam aus dem hohen Gras, es trifft den Fahrer oder die Fahrerin bis dahin keine

Schuld. Das Auto hält an, der Unfall wurde also bemerkt, doch dann fährt es weiter. Und der Fahrer oder die Fahrerin lässt mich für die nächsten langen Minuten neben dem erstickenden Tier hilflos zurück. Olivier Leu, Hedingen

FDP-Ja zu den Vorlagen in Mettmenstetten Empfehlungen zur Gemeindeversammlung. Nach der Prüfung der Geschäfte zur Gemeindeversammlung hat die FDP Mettmenstetten ihre Wahlempfehlung für die Gemeindeversammlung vom 15. Mai 2015 beschlossen. Die Rechnung für das Jahr 2014 der Primarschulgemeinde Mettmenstetten wurde von der PS-Finanzvorständin Rita Röllin vorgestellt. Im Voranschlag wurde von einem Aufwandüberschuss von 430 000 Franken ausgegangen. Dank unvorhergesehenen höheren Steuereinnahmen schliesst die Rechnung mit 432 952 Franken besser ab als erwartet. Die Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen.

Teilrevision der Besoldungsverordnung Auf Vorschlag der politischen Gemeinde hat die Primarschule die Besoldungsverordnung überarbeitet. Sie hält sich in Bezug auf das kantonale und gemeindeeigene Personal an die Bestimmungen der kantonalen Personalverordnung. Die zur Abstimmung vorgelegte Besoldungsverordnung der Primarschulgemeinde betrifft nur die Besoldung der Behörden und Kommissionen. Die Erhöhung der Grundpauschale und der Sitzungsgelder entspricht in den Ansätzen dem Mittelwert der an-

deren Bezirksgemeinden und ist deshalb moderat. Die Besoldungsverordnung, Teilrevision wurde zur Gutheissung empfohlen.

Traktanden der Politischen Gemeinde Die Rechnung wurde vom Finanzvorstand Beat Bär vorgestellt. Erfreulich ist, dass die Jahresrechnung positiv ist und um 1 832 850 Franken besser ausgefallen ist als budgetiert. Erhöhte Steuereinnahmen und auch erhebliche Grundgewinnsteuern waren massgebend dafür verantwortlich. Die Rechnung 2015 wird zur Annahme empfohlen. Die Besoldungsverordnung aus dem Jahr 2001 entspricht nicht mehr der Entschädigung, die in den umliegenden Gemeinden gilt. Bei einem Amt als Behördenmitglied steht sicher nicht das Finanzielle im Vordergrund. Das Amt erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand zwischen 20 bis 50 Prozent, der vor allem am Abend und in der Freizeit geleistet wird. Es stellt sich je länger je mehr die Frage, ob eine berufstätige Person mit Familie bei einem solchen Pensum noch bereit ist, seine privaten Interessen in den Hintergrund zu stellen. Die Teilrevision der Besoldungsverordnung wird zur Annahme empfohlen. FDP Mettmenstetten, www.fdp-mettmenstetten.ch


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Hedingen


Serie

Freitag, 15. Mai 2015

11

Heiratsmarkt damals: Ein Hochzeitsfest am 17. Juli 1924 (Teil 2) Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) Nr. 96 Der erste Teil («Anzeiger» vom 28. April) galt der Brautwerbung, sehnsüchtigen Liebesbriefen und der angekündigten Verlobung. Nachstehend nehmen wir an einem Hochzeitsfest teil, wie es vor über 90 Jahren stattfand. Eine bestens vorbereitete Hochzeit mit vielen geladenen Gästen und bereits mit drei Autos. Der Bräutigam, kein Unbekannter, und die älteren Aeugster mögen sich noch an ihn erinnern: Heinrich Spinner, Gemeindepräsident und Kantonsrat von Aeugst. Seine Auserwählte war EmiAutor Willy Hug. lie Huber von Unter-Rifferswil, wohnhaft im «Alten Bären». Die Trauung und das Hochzeitsfest sollten am 17. Juli 1924 stattfinden. Das Fest wurde sehr sorgfältig vorbereitet und bereits einen Monat vorher konnte Heinrich Spinner in Mettmenstetten bei «J. Kupper Sohn» einen «Gehrock in prima Ausführung» abholen. Die Tuchhandlung und Schneiderei wies stolz auf ihre Telefonnummer 31 hin.

Die drei Autos stehen am 17. Juli 1924 zur Ausfahrt bereit. Ganz links, hinten im Auto das Brautpaar Heinrich Spinner und Emilie Huber. (Bilder zvg. von Willy Hug)

Das Hochzeitsprogramm Das Hochzeitsprogramm begann früh an diesem 17. Juli. Bereits um sechs Uhr morgens stand das erste der drei Autos in Affoltern beim Gärtner Schneebeli zum Bekränzen mit Blumen bereit. Um sieben Uhr galt es, die Brautführerin Frieda Schoch in Gattikon abzuholen. Eine halbe Stunde später führte ein Auto den Bräutigam und Gäste von Aeugst nach Rifferswil, wo später die Trauung stattfand. Vorher gab es hier aber ein Znüni zur Stärkung. Am Bahnhof Affoltern warteten die mit Blumen bekränzten Autos auf die geladenen Gäste und fuhren sie nach Rifferswil. Um neun Uhr begann die Trauung in der reformierten Kirche. Anschliessend traf man sich auch in der Kirche von Aeugst. Dass an diesem warmen Julitag niemand verdursten musste, dafür sorgte ein «Elfuhrtrunk». Anschliessend führte eine Autofahrt über den Albis nach Wädenswil in den Landgasthof Au. Das

So sah ein Brautfuder in Hausen aus. (Bild Gemeinde Hausen) Menü: Suppe, gebratener Hecht, Roastbeef garniert, Poulet de Bresse, Salat und als Dessert Torte mit Vanille. Nachmittags begaben sich die Gäste zu einer kleinen Ausfahrt. Über Schö-

nenberg, Finstersee, Menzingen fuhr die Hochzeitsgesellschaft nach Zug zum «Abendschoppen» ins Restaurant Guggital. Doch das eigentliche Hochzeitsfest stand noch bevor. Es sollte im

Brautpaar Heinrich Spinner von Aeugst und Emilie Huber von Rifferswil. bekannten Wängibad stattfinden. Die Reise führte über Baar, Rifferswil und Vollenweid. Im Wängibad trafen weitere Gäste ein, auch aus dem nahen Aeugst. Das jahrhundertealte Kurbad galt als ein sehr attraktiver Ausflugsort und war sehr beliebt für festliche Anlässe. Die Veranda vor dem Festsaal bot eine herrliche Aussicht über die Wälder bis zum Zugersee, Rigi und Pilatus. Das eigentliche Hochzeitsfest begann abends um halb neun Uhr mit den 48 geladenen Gästen. Auf der Menükarte standen: Flädlisuppe , Salat, Felchen à la meunière mit Kartoffeln, Milkenpastetli, Kalbsbraten garniert und als Dessert Torte mit Vanilleglace. Die Weinkarte enthielt Karthauser und Meilener Wein. Die Tanzmusik des Orchesters Seeholzer von Affoltern und fröhliche Lieder hallten lange in die Nacht. Das fröhliche Fest dauerte bis zum Morgengrauen des folgenden Tages. Die Gäste fuhr man anschliessend mit den Autos nach Hause oder zur Bahnstation Affoltern.

Fahrt mit dem Brautfuder und vielen Jauchzern

Im Wängibad, ein einst bekannter Kurort, fand das Hochzeitsfest am 17. Juli 1924 bis in die frühen Stunden des nächsten Tages statt.

Es war früher Brauch, dass die Aussteuer von der Braut in die Ehe mitgebracht wurde. Ein Pferdewagen führte die Aussteuer: Bett mit Bettwäsche, Wiege, Schrank, Sofa, Kommode mit

Spiegel, zum neuen gemeinsamen Wohnort. Mit dabei war auch der Schreiner, welcher die Möbel für das Ehepaar fertigte. Das Bett war bezogen, sodass man sich gerade hineinlegen mochte. Es war jeweils eine fröhliche Fahrt mit vielen Zurufen und Jauchzern. Vor allem die Wiege provozierte einige witzige Kommentare. Dank Hans Schweizer ist diese Fahrt mit dem Brautfuder nach Erinnerungen von Edwin Sidler in der Rifferswiler Chronik überliefert: «Schreiner und Sattler hatten die Möbel auf den Brückenwagen geladen und der Bräutigam, Heinrich Spinner führte das Pferdegespann durchs Rifferswiler Unterdorf, am Hause seiner Liebsten vorbei und schwenkte in die Albisstrasse ein. Aber gleich am Dorfausgang war ein Seil über die Strasse gespannt, und wohl oder übel musste Heinrich ein Lösegeld locker machen. In der Schonau geschah dasselbe. Mit einem weiteren Wegzoll und viel Most musste sich der Fuhrmann wiederum den Weg freikaufen. Offenbar verweilte Heinrich längere Zeit bei den Wegelagerern und beim Most, denn Edwin Sidler schloss die Erzählung damit, «dass die Pferde den Heimweg kannten». Die frisch getrauten Eheleute wurden später glückliche Eltern von sechs Kindern.


Tomaten-Setzlinge diesen Samstag am Wochenmarkt Affoltern am Albis.


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung Generalversammlung Am Donnerstag, 21. Mai 2015, 19.30 Uhr, im Restaurant Post, Ottenbach Traktandenliste: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Abnahme Protokoll der 30. ord. GV vom 15. Mai 2014 4. Jahresbericht des Präsidenten 5. Jahresrechnung 2014 6. Bericht der Kontrollstelle 7. Entlastung der Verwaltung 8. Budgets 2015 9. Info Ausbau Glasfasernetz 10. Wahlen 11. Anträge 12. Verschiedenes Die Akten können unter info@goo.ch angefordert oder bei der GOO-Geschäftsstelle, Salzrain 4, Ottenbach, Telefon 044 760 07 09, eingesehen werden. Allfällige Anträge sind spätestens 10 Tage vor der GV bei der Geschäftsstelle der GOO einzureichen.

2. Mai bis 7. Juni 2015

W. JO BRUNNER LIZ GEHRER GUDRUN PETZOLD Malerei, Plastiken, Ton-Objekte Apéro: Finissage:

Sonntag, 17. Mai 2015, Sonntag, 7. Juni 2015,

Über Pfingsten geschlossen Do + Fr 14 bis 18 Uhr, Sa + So 13 bis 17 Uhr und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr oder nach Absprache.

13–17 Uhr 13–17 Uhr


Gewerbe/Dienstleistungen

Fest der Begegnung

Schnelle Enten

Am Pfingstsamstag wird gefeiert bei der reformierten Kirche in Hausen. > Seite 18

Das Kellertheater LaMarotte nutzt den Jonenbach in Affoltern wieder als Rennpiste. > Seite 23

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Freitag, 15. Mai 2015

15

Kraft und Anmut 460 Kunstturnerinnen aus der ganzen Schweiz massen sich in Bonstetten. > Seite 25

So richtig in die Tasten hauen Swiss Flipper Tour im Coopark Affoltern Die schweizweite Swiss Flipper Tour macht halt im Coopark Affoltern. Zur Eröffnung am 20. Mai sind Gross und Klein eingeladen. Für gute Stimmung sorgt Peschä Müller alias Elvis Presley.

Freuen sich über die Siedlung Birchwald (von links) Andreas Gabler, Leiter Tiefbau, und Silvia Mally, Leiterin Hochbau Gemeinde Bonstetten, die Bauherren Martin und Petra Ingold-Huber mit Sohn Daniel sowie Maurizio Zancanaro und Christian Klambaur von der Mameli Architektur & Bau AG. (Bild Lars Heinzer)

Gut vorangekommen, trotz schlechten Wetters

Family Contest und Schweizer Meisterschaft

Die Überbauung Birchwald steht, Zeit für das Aufrichtefest Die erste Etappe der Überbauung Birchwald in Bonstetten ist geschafft. Bauherr Martin Ingold und seine Familie veranstalteten als Aufrichtefest ein üppiges «Handwerker-Zmittag» für alle am Bau beteiligten Personen. Freitagmittag in Bonstetten, der Himmel ist fast wolkenlos und es herrschen angenehme Temperaturen. «Solche Tage sind perfekt für den Bau, davon hätten wir gerne mehr gehabt», erklärt Martin Ingold, Inhaber der Ingold Immobilienverwaltung und ergänzt: «Als die Bauarbeiten im Juni 2014 begannen, machte der viele Regen einige Probleme. Im Januar war Bauen wegen Schnee und Kälte wäh-

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rend vier Wochen nur sehr eingeschränkt möglich. Trotzdem sind wir sehr gut im Zeitplan, es ist schön zu sehen, wie schnell das Gebäude wächst.» Bis zum Oktober soll der Bau fertiggestellt werden. Von den Nachbarn und der Gemeinde hörte man regelmässig Komplimente für die Art und Weise, wie der Bau vorwärts geht, die Baustelle sei sehr sauber und gut organisiert, gratulierte Ingold in seiner Rede den 70 anwesenden Handwerkern. Ihnen sei dieses Essen als Dank für die tolle Leistung gewidmet. Auf der Planungsebene ging das Lob an das Architekturbüro Mameli. Geschäftsführer Bruno Mameli ergriff ebenfalls kurz das Wort und dankte dem Bauherrn gleich persönlich für seinen Einsatz und für die

Vom 20. bis zum 30. Mai können Kundinnen und Kunden des Coopark Affoltern so richtig in die Tasten hauen, denn die Mall des Einkaufszentrums verwandelt sich in ein Flipper-Paradies für Gross und Klein. Eröffnet wird die Swiss Flipper Tour am 20. Mai mit einem rockigen Auftritt von Elvis-Presley-Double Peschä Müller, der bereits bei den grössten Schweizer Talenten das Publikum begeistert hat. Um 12.30 Uhr wird im Coopark bewiesen, dass Elvis eben doch noch lebt. Gemeinsam mit dem begabten Musiker unternehmen die Besucher eine Zeitreise in die 70er Jahre.

Durchführung dieses Aufrichtefestes: «Solch ein Anlass ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, das wissen alle hier sehr zu schätzen.» Für die Handwerker wurde ein üppiges Buffet zusammengestellt. «Währschafte Kost als Dank für die harte Arbeit», fasste Martin Ingold zusammen. Als besondere Überraschung wurde zum Dessert eine meterlange Cremeschnitte präsentiert. Martin Ingold und seine Familie überreichten zum Schluss noch ein kleines Erinnerungsgeschenk: «Wir hoffen, dass allen Beteiligten die Zeit am Bau Birchwald in positiver Erinnerung bleiben wird.» Die vielen zufriedenen Gesichter nach dem Fest sprachen durchaus dafür. (lah)

Jeweils mittwochnachmittags (14 bis 18 Uhr) kann die gesamte Familie beim Flippern gegeneinander antreten. Wer die besondere Herausforderung sucht und über zwölf Jahre alt ist, hat die Möglichkeit, sich freitags (18 bis 20 Uhr) und samstags (10 bis 12 Uhr) für die Schweizer Meisterschaft im Flippern zu qualifizieren. Zudem sind alle Besucher dazu eingeladen, ihr Glück beim Wettbewerb zu versuchen. An der Jahresverlosung gibt es

Peschä Müller rockt als Elvis den Coopark Affoltern. (Bild zvg.) den neuen Land Rover Discovery Sport im Wert von 45 000 Franken zu gewinnen. Neben dem Flippern können an der Play&Win! Slot-Maschine tausende tolle Sofortpreise und Rabatte der Geschäfte des Coopark gewonnen werden. Die Hauptgewinne sind unter anderem ein 60-Zoll-Sony-TV mit Full-HD von Swisscom, ein dreiteiliges Kofferset von American Tourister, eine Armbanduhr von Atrium Trading und ein Tag für die ganze Familie im Aqua Parc. Neben dem Flipper-Spass in der Mall hält der Coopark Affoltern im Couponheft 17 Rabattgutscheine der Geschäfte bereit. (pd.) Coopark Affoltern, Büelstrasse 15. Infos unter www.coopcenter.ch/de/coopark-affoltern.html.

Wer wird Schweizer Grillchampion? Vorausscheidungen am Samstag, 16. Mai, ab 11 Uhr beim Coopark in Affoltern. Nach dem grossen Erfolg der Vorjahre erlebt die Schweizer Einzelmeisterschaft der GrillAmateure in der Grillsaison 2015 eine Neuauflage – Das Auge isst mit: Nebst Geschmack und Garqualität wird mit noch mehr das Grillgut auch nach dem Aussehen bewertet. (Bild zvg.) Standorten für die Vorausscheidungen, in denen sich die dern der Swiss Barbecue Association besten Grillmeister für den Finaltag (SBA), bewertet das Ergebnis nach Ausam 29. August 2015 in Schaffhausen sehen, Geschmack und Garqualität – qualifizieren können. Die Bell BBQ ein grosser Grillspass für alle! Single Masters 2015 erleben diesen Dazu gibt es im Barbecue Village Samstag, 16. Mai, vor den Toren des rund um die Grillwelt vieles zu erleCooparks in Affoltern ihren zweiten ben und zu erfahren. Bei einem WettVorausscheidungs-Event. bewerb können Topgrills und viele Mitmachen können alle Grillbe- weitere Preise gewonnen werden. Grilgeisterten, Männer wie Frauen ab 18 liert wird jeweils in Sechser-Serien, Jahren – und das kostenlos. Eine Vor- und der Sieger jeder Serie erhält nicht anmeldung ist nicht notwendig. Das nur einen Sofortpreis, sondern auch BBQ-Village befindet sich vor dem eine Einladung ans grosse Finale der Coopark-Haupteingang. Für Spannung Bell BBQ Single Masters 2015. ist dabei gesorgt: Die Teilnehmenden Für den Schweizer Grillchampion der Single Masters bereiten ein vorge- 2015 kommt es noch besser: Der gebenes Menü aus dem bereitgestell- Siegerpreis ist ein Weber Spirit E-320 ten Warenkorb am Grill zu. Eine fach- Premium Black Gasgrill im Wert von kundige Jury, bestehend aus Mitglie- 1149 Franken. (pd.)


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Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 15. Mai 17.00 Hochzeitsfeier Michaela Berger und Michael Hauser Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. E. Wyss-Jenny Chortage Dienstag, 19. Mai 19.00 Jugendgottesdienst

Samstag, 16. Mai 14.15 Abdankung von Jacqueline Andres-Salzmann in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. Susanne Brüngger Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer und Vikarin Claudia Mehl 11.00 Ökumenischer PfingstGottesdienst im Rüteli Mettmenstetten mit Pfr. Angelo Saporiti Pfr. Andreas Fritz Pfr. Thomas Maurer Vikarin Claudia Mehl Pfrn. Susanne Brüngger, Mitwirkung des Kirchenchors Hausen, anschliessend Mittagessen und gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen

Sonntag, 17. Mai 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruf Kinderhütedienst Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung, 16. Mai, Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 20. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 21. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 9.30 Senioren-Tagesausflug zum Schwarzsee im Freiburgerland und Rüschegg

Sonntag, 17. Mai 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Montag, 18. Mai 20.00 Kirchgemeindeund Pfarreiversammlung im Pfarreizentrum Affoltern

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Hans Peter Rühli 15. bis 17. Mai Konfirmandenlager in Konstanz

Sonntag, 17. Mai, Sonntag Exaudi 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Vikarin Mehl, Dr. Regula Gelli Thema «Luther und Bach» Abendmahl, Taufe Delia Meo 11.30 Vorbereitungsanlass der Gemeindereise nach Ostdeutschland «Luther und Bach» mit Apéro und Film offen für alle Interessierten Dienstag, 19. Mai Seniorenfahrt nach Basel Meriangärten 20.00 Elternabend der neuen Konfirmanden im Pfarrhaus Mittwoch, 20. Mai 12.00 Senioren-Essen im Giebel 20.00 Lesekreis

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. Mai 11.00 Hochzeitsgottesdienst von Roland Kistler und Barbara Rettenmund 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. U. Boller Sonntag, 17. Mai 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 «Sommerlob mit Schattenseiten» Gottesdienst mit Pfr. U. Boller

Ref. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz, Hausen Mitwirkung des Kirchenchors

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Dienstag, 19. Mai 19.30 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Freitag, 22. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Kilian Rhomberg, Unterlunkhofen

Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Taufe von Noemi Lara Ortner Orgel Angela Bozzola Montag, 18. Mai 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andreas Boller Kornél Radics (Orgel) Taufe von Mia Joy Winkler, Tochter von Lukas und Sonja Winkler, reformierte Kirche Dienstag, 19. Mai 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 21. Mai 12.00 Club 4, Gruppe David ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 22. Mai 19.00 Concerto piccolo Mirjam Künzli (Querflöte) Silvia Seipp (Piano) www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche, sonntags nach Ansage Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Chortage Mittwoch, 20. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst Thema: «Begegnung mit dem Auferstandenen» Joh. 20, 24–29 Pfarrerin Monika Burger Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 16. Mai 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 17. Mai 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Kaffee 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Montag, 18. Mai 20.00 Kirchgemeindeund Pfarreiversammlung im Pfarreizentrum

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. Mai 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 19. Mai 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 20. Mai 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 21. Mai 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. Mai 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 17. Mai 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 17. Mai 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 18. Mai 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 20. Mai 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 17. Mai 2015 9.45 Gottesdienst mit Open Doors Kinderhort mehr unter www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 17. Mai 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. Mai 9.45 Abendmahl-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. Mai 10.30 Gottesdienst Nehemia 3, 33–38 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 20. Mai 20.00 Frauenabend Nehemia Kapitel 5 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 17. Mai 9.30 Gottesdienst «Gedanken eines Schafes zu Johannes 10, 11–16, 27–30» Pfrn. Bettina Bartels

Sonntag, 17. Mai 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend Informationen über den Stand des Umbaus und Chilekafi Kinderhüte

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 15. Mai 2015

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Pensionierung nach 45 Dienstjahren

Geschick, Kreativität und Augenmass sind gefordert

Schmidlin AG verabschiedet Mitarbeiter

Viertes Pinewood-Derby in der Kirche Jesu Christi HLT, Bonstetten

Nach 45 Jahren bei der Schmidlin AG tritt Erwin Hättenschwiler in den wohlverdienten Ruhestand.

Zum vierten Mal sind am Samstag, 13. Juni, Geschick, Kreativität und Augenmass gefordert, wenn es darum geht, die aus einem Tannenholzklotz gefertigten Rennautos für das diesjährige Säuliämtler Pinewood-Derby startklar zu machen. Jedes Auto absolviert zuerst mehrere Läufe, bevor nach CupSystem der schnellste Flitzer ausgemarcht wird. Im Publikumswettbewerb dagegen spielt Schnelligkeit eine untergeordnete Rolle. Viel eher ist hier Kreativität gefragt, der keine Grenzen gesetzt sind: So gingen in den letztjährigen Rennen Stöckelschuhe, badende Hunde, Schokoriegel und viele weitere originelle Unikate an den Start. Dies zur Freunde und Augenweide des Publikums, das die mit viel Liebe zum Detail gefertigten Gefährte anerkennend bewertete und so dem einen oder anderen Modell zu einem Preis oder gar zum Sieg in den Kategorien «Originalität» oder «Publikumsliebling» verhalf.

Das Jahr 2015 bescherte Erwin Hättenschwiler nicht weniger als zwei gute Gründe zum Feiern. Gleich zu Beginn des Jahres, am 5. Januar um genau zu sein, konnte er ein weiteres Mal ein bemerkenswertes Dienstjubiläum begehen, war es an jenem Datum doch genau 45 Jahre her, seit er bei der Schmidlin AG seinen ersten Arbeitstag hatte. Dass jemand beinahe ein halbes Jahrhundert lang seinem Arbeitgeber treu bleibt, ist zweifellos sehr bemerkenswert, ein Zeugnis grosser Loyalität – übrigens auch vonseiten des Arbeitgebers – und gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Den zweiten Grund zum Feiern hatte Erwin Hättenschwiler dann am 30. April 2015, als sich wiederum etwas grundlegendes in seinem Leben änderte, erreichte er doch an diesem Tag das offizielle Ende seines aktiven Berufslebens. Somit hat nun im Mai eine neue Phase für ihn begonnen und er kann mit seinem wohlverdienten Ruhestand einen neuen Lebensabschnitt geniessen.

Noch nicht einmal 20 Jahre alt, trat er seine Stelle bei Schmidlin an Seine vierjährige Lehre als Schlosser hat Erwin Hättenschwiler bei der altehrwürdigen Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren absolviert und im April 1969 erfolgreich abgeschlossen. Nur wenige Monate später, noch nicht einmal 20 Jahre alt, trat er dann seine neue Stelle bei der Schmidlin AG an, die damals noch unter dem Namen Ventilationsspenglerei Schmidlin AG bekannt war. Und er ist geblieben, wobei er nicht nur dem Unternehmen treu war, sondern auch der Abteilung, arbeitete Erwin Hättenschwiler doch von Beginn weg in der Schlosserei der Schmidlin AG, wo er bis zu seinem letzten Arbeitstag tätig war. In seinen über 45 Dienstjahren hat Erwin Hättenschwiler die Geschichte der Firma intensiv miterlebt und die grosse Entwicklung und viele Veränderungen mitgetragen. Dank seines Fachwissens und seiner langjährigen Erfahrung war er eine wichtige Arbeitskraft in der Abteilung Metallbau,

Erwin Hättenschwiler. (Bild zvg.) wo er mit seiner positiven Wesensart viel zu einem guten Betriebsklima beigetragen hat. Zu seinen Spezialitäten gehörten perfekte Schweissnähte, die von der Kundschaft in der ganzen Schweiz geschätzt wurden. Erwin Hättenschwiler hat dabei täglich den Beweis erbracht, dass auch Arbeitnehmer, die das 60. Lebensjahr schon hinter sich gebracht haben, noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Die vielen Jahre, die er in seinem angestammten Beruf verbracht hat und die damit einhergehende grosse Erfahrung liessen ihn seine Arbeit mit einer Effizienz erledigen, die kaum zu übertreffen war.

Nun mehr Zeit für das Radfahren Obwohl Erwin Hättenschwiler jeden Tag buchstäblich auf beiden Beinen stand, um seine Arbeit zu verrichten, blieb ihm in der Freizeit noch immer genügend Energie für seine Lieblingsbeschäftigung: das Radfahren. Es ist schön zu wissen, dass er nun mehr Zeit hat, sich diesem Hobby zu widmen und dass er jetzt die Freiheit hat, jederzeit aufs Rad zu steigen, wenn er Lust dazu hat und wenn das Wetter am schönsten ist. Möge er diesem Sport noch lange treu bleiben können. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden der Schmidlin AG wünschen Erwin Hättenschwiler alles Gute, gute Gesundheit, viel Gefreutes und viele schöne Erlebnisse in seinem wohlverdienten Ruhestand. (pd.)

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Eisenbahnzubehör aus Creglingen» Über 500 Modellbahnhäuser, Kirchen, Bahnhöfe etc. aus den 50er-Jahren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2016.

von W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 7. Juni. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Rifferswil Affoltern am Albis Chilehuus im Park, Zürichstr. 94: Seidenmalerei von Christine Würmli, Brigitte Graf, Diana Riedel, Lilian Stöckli und Marianne Schmid. Während den Bürozeiten geöffnet. Bis Juni. Galerie 100, Zürichstrasse 100: Verkauf aus Privatbesitz: 200 Gemälde von 1860-1965. Originale zu sensationellen Preisen für jedes Budget. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Bis 30. Mai.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte

Park Seleger Moor: Das schönste Blütenparadies, die grösste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz, ist geöffnet! Ausserdem Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Blütentreiben». Texte und Bilder in Acryl, Mischtechnik von Monika Marti, Obfelden. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi/Do/Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr (während den Schulferien Di, 15-20 Uhr.) Bis 27. Juni.

Projekt, das Generationen verbindet Am Pinewood-Derby können sich Jung und Alt gleichermassen beteiligen. Es ist ein Projekt, das die Zusammenarbeit in der Familie und zwischen den Generationen – Grosseltern und Enkel, Eltern und Kinder, Onkel und Nichten, Tanten und Neffen – fördert. Es eignet sich überdies für Schüler, als Pfadi-Übung oder willkommene Aktivität für jeden Verein. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Spielen aller Art – Fallbrett, Hüpfburg, Geschicklichkeitsspielen usw. – sorgt für ein eigentliches Sommerfest. In der Startgebühr von sieben Franken ist zudem der Bezug einer Wurst vom Grill mit Brot, Getränk und Dessert inbegriffen. Die Primarschule Wettswil stellt einmal mehr den Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh zur Verfügung, wo das entsprechende Werkzeug bereit steht, damit aus den Holz-

«Fotofinish» auf der Holzrampe. (Bild Thomas Stöckli) klötzen auch tatsächlich Rennautos entstehen. Neu Mitwirkende erhalten dort wertvolle Tipps, was zur Beschleunigung der Fahrzeuge beiträgt und was dem eher hinderlich ist. An den Donnerstagabenden, 4. und 11. Juni, bietet sich diese Möglichkeit zwischen 19 und 21 Uhr. (pd.)

Pinewood-Derby mit Sommerfest, Samstag, 13. Juni, 13 Uhr Einschreiben; 14 Uhr Rennbeginn; ca. 16.30 Uhr Rangverkündigung; Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Die Bausätze können für 8 Franken pro Stück bezogen werden beim Kinderkleiderladen «Rockzwergä», Im Heumoos 11, in der Nähe vom Coop Bonstetten. Weitere Infos unter www.hlt-bonstetten.ch.

Brockenhaus oder Antiquitätenladen? Wer früher ins Brockenhaus ging, hoffte, alte, zum Teil beschädigte Sachen oder Ersatzteile, eben Brocken, zu finden. Heute ist es anders. Schon wer dem Brocki etwas schenken möchte, muss erstaunt feststellen, dass längst nicht mehr alles angenommen wird. Das kostenlose Entsorgen von nicht mehr gebrauchter Ware ist nicht mehr möglich. Manch gutgläubiger Mensch, der für andere etwas Gutes tun möchte, muss enttäuscht seine Stühle, Elektrogeräte, Polstergarnituren, die er vorher noch geputzt und schön gemacht hat, wieder mitnehmen und bei öffentlichen Sammelstellen kostenpflichtig entsorgen. Elektrogeräte können wegen der vorgezogenen Entsorgungsgebühr allerdings kostenlos abgegeben werden. Die Räumlichkeiten, etwa im Brockenhaus der Heilsarmee in Affoltern, stehen in Miete. Der Vermieter, so die leitende Angestellte in Affoltern, wohnt selbst im Haus und möchte den Mietvertrag auch noch die nächsten Jahre unberührt lassen. Das Platzangebot ist beschränkt. Neben Kleidern, Geschirr, Kleinmöbeln, Sportgeräten, Haushaltsgeräten, Bildern, Spielwaren, Uhren und Schmuck haben grössere Möbel keinen Platz. Wenn das Brocki diese Möbel selbst entsorgen muss, fallen ihm die Kosten zur Last. Ergo, keine Annahme mehr von grösseren Einrichtungsgegenständen.

Wandlung zur Ideenstube Je länger, je mehr entwickelt sich das alte Brockenhaus zur Ideenstube, ja

Es sind immer weniger arme, bedürftige Leute, die ins «Brocki» kommen, sondern vermehrt Kreative und Wohlhabende. (Bild zvg.) zum Teil zum Antiquariat. Findige und kreative Leute fertigen aus alten, meist bestens konservierten Gegenständen neue Produkte – sie bemalen und schleifen diese und stellen sie geschmackvoll in ihrer modernen Wohnung aus oder verkaufen sie mit Gewinn. Es sind immer weniger arme, bedürftige Leute, die ins Brocki kommen, sondern vermehrt kreative und wohlhabende Personen. Die Preise sind tief. Wenn beim Restaurieren einmal etwas schief läuft, ist es auch nicht so schlimm. Die Stimmung im Brocki in Affoltern ist auffallend gut. Die beiden festangestellten Damen der weltumspannenden Heilsarmee, verdienen gut

und sind zufrieden. Dazu kommen immer wieder einige freiwillige Helferinnen, die damit ihren Anteil an Unterstützung notleidender Menschen leisten möchten. Die oberste Leitung der Heilsarmee hat übrigens ein General inne, dem ein Beirat zur Seite steht. Das Internationale Hauptquartier (IHQ) befindet sich in London, von wo auch der Gründer, William Booth, stammte. Die internationale Heilsarmee-Arbeit ist in Territorien aufgeteilt, die jeweils ein territoriales Hauptquartier haben. Das Hauptquartier für Deutschland, Litauen und Polen befindet sich in Köln, das für die Schweiz, Österreich und Ungarn in Bern. (PRS)


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Veranstaltungen

Freitag, 15. Mai 2015

agenda

Freitag, 15. Mai

Dienstag, 19. Mai

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

19.00: Krimi- und Kochbuchautor Martin Walker stellt sein neues Buch der Kommissar-Bruno-Serie sowie sein Kochbuch aus dem Périgord vor. Vorverkauf benützen, Platzzahl beschränkt. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Obfelden

08.00-18.00: Ein grossartiges Ausflugsziel über die Auffahrtstage, Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen. Millionen von Blüten in allen Farben. Grillplatz, ParkBeizli, Führungen, Pflanzenverkauf, Kunst-Hüsli. Park Seleger Moor.

14.00-16.00: Generation 50+: Probleme mit Smartphones? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen im Rahmen eines generationenübergreifenden Projektes. Keine Anmeldung nötig, einfach Smartphone bringen und sich beraten lassen. Auskunft: Kommission für Altersfragen 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

Samstag, 16. Mai

Mittwoch, 20. Mai

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz.

18.30-19.50: Die Konservierung von Bronzegeschützrohren aus dem 17. Jahrhundert. Mit Martin Ledergerber, Konservator-Restaurator technisches Kulturgut. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr. Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@sns.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Rifferswil

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Rifferswil 08.00-18.00: Ein grossartiges Ausflugsziel über die Auffahrtstage, Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen. Millionen von Blüten in allen Farben. Grillplatz, ParkBeizli, Führungen, Pflanzenverkauf, Kunst-Hüsli. Park Seleger Moor.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit dem Leseanimator Bruno Matter. Für Kinder von 12 bis 36 Monaten in Begleitung. Dauer ca. eine halbe Stunde. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis

Sonntag, 17. Mai Affoltern am Albis 10.00-12.30: Sonntagskonzert mit Edi’s Blasmusikanten und der holländischen Strassenorgel «s’Träumli». Marktplatz.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: Malereien, Plastiken, Ton-Objekte. W. Jo Brunner, Liz Gehrer, Gudrun Petzold. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Rifferswil 08.00-18.00: Ein grossartiges Ausflugsziel über die Auffahrtstage, Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen. Millionen von Blüten in allen Farben. Grillplatz, ParkBeizli, Führungen, Pflanzenverkauf, Kunst-Hüsli. Park Seleger Moor.

Montag, 18. Mai Affoltern am Albis 18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

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07.00: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Vom Raten über St. Jost, Rothenthurmer Moor nach Biberbrugg. Leichte bis mittelschwere Wanderung. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Fredy Laimbacher Telefon 044 764 06 44. Postplatz (Treffpunkt).

Unterhaltung und Bewegung, Spiel und Spass 12. Fest der Begegnung am Pfingstsamstag bei der ref. Kirche Hausen Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, welche an Pfingstsamstag lieber in der Schlange vor dem Grillstand stehen als im Gotthardstau, ist das Fest der Begegnung auf dem Areal der ref. Kirche Hausen genau der richtige Ort. Hier gibt es Unterhaltung, Bewegung, Spiel und Spass ab 14 Uhr bis Mitternacht. Am Nachmittag zum Beispiel Harasse stapeln (wer baut den höchsten Turm), Kettencar-Rallye, Spielparcours, Pfingsttauben backen, basteln, schminken, Geschichten hören in der Kirche. Vielleicht entdecken Sie am Marktstand unter den vielen Raritäten ein besonderes Schnäppchen. Für Schleckmäuler gibt es SoftIce, für Durstige bietet die Tower Cocktail Bar besondere Drinks und das Turm-Café lädt ein zum gemütlichen Schwatz. Auch die Hungrigen kommen nicht zu kurz und finden neben Grilladen verschiedene Köstlichkeiten vor. Die Festwirtschaft ist bis Mitternacht geöffnet. Der ganze Nachmittag wird musikalisch begleitet durch das Ensemble Puszta-Pampa.

Sammeln für die Kirchturmsanierung Punkt 17 Uhr ist der offizielle Start zum Fundraising-Projekt zugunsten der Kirchturmsanierung. FestbesucherInnen können sich mit einem Blick zum Kirchturm selber davon überzeugen, dass der Zahn der Zeit an der Fassade und den Turmuhren nagt. Viel schlimmer sind jedoch die weniger offensichtlichen Schäden, die undichten Stellen im Dach und die sanierungsbedürftige Blitzschutzanlage. Reparaturen und Erneuerungen sind dringend notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden. Die Kosten von 740 000 Franken kann die Kirchgemeinde aber nur mit der Aufnahme von Fremdkapital bewältigen. Die Amortisation dieses Kapitals wird die Rechnung über Jahre belasten. Damit diese Belastung in Grenzen gehalten werden kann, lancieren wir ein Fundraising-Projekt mit

Donnerstag, 21. Mai Aeugst am Albis 18.30: Vernissage «Raku-Skulpturen» des Aeugsters Walter Altorfer. Die jahrhundertealte Töpfer- und Brenntechnik aus Japan bedeutet Heiterkeit und Wohlbefinden und kam mit der zenbuddhistischen Teezeremonie auf. Jazz meets Raku - Jazz-Saxofonist Peter Landis improvisiert. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

dienste: Spaziergruppe, Baldeggersee, spazieren 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Radrennclubs Amt. Weitere Info www.rrc-amt.ch. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11, Frauen bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Q4Jazz». Solides Handwerk trifft auf Spass, Spielwitz und Risikobereitschaft. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten Affoltern am Albis 07.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Randen, Wanderzeit 4½ Std. Verpflegung Hasenbuckhütte, Feuerstelle und Getränke. Leitung und Anmeldung: Hans Heierli, Telefon 044 761 84 43. Bahnhof (Treffpunkt). 08.35: Arbeitsgruppe für Senioren-

... und der Musikverein Maschwanden sorgen für Musik. (Bilder zvg.) dem Ziel, die Hälfte der Kosten, nämlich 370 000 Franken zu sammeln. Unter anderem wird der Erlös des Begegnungsfestes in die Kasse für die Kirchturmsanierung fliessen. Die Festbesucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich zu beteiligen mit dem symbolischen Kauf von neuen Turmdachziegeln. Mit 20 Franken sind Sie dabei. Im Gegenzug wird der Name der Spenderinnen und Spender auf einem Dokument festgehalten, welches später in der Kugel an der Kirchturmspitze für die Nachwelt aufbewahrt wird.

Brass & Sinfonie in Harmonie Um 19.30 Uhr wird der ultimative Höhepunkt des Begegnungsfestes lananzeige

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ohrenschmaus garantiert: Die Harmonie Hausen ...

07.50: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Marthalen-OerlingenBenken ZH-Schaffhausen. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 08.30: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Privatautos nach Muri, dann mit dem ÖV weiter. Wanderung von der Staffelegg übers Benkerjoch nach Gipf-Oberfrick, Wanderzeit 3¼ Std. Auskunft und Anmeldung bis Mittwoch, 20. Mai, 13 Uhr: Vreni Fanger, Tel. 044 761 26 13. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

ciert, mit dem Konzert der Harmonie Hausen, Leitung Rägle Brawand, und des Musikvereins Maschwanden, Leitung Heinz Aeberhard. Die beiden Musikvereine werden einen unvergesslichen Ohrenschmaus bieten, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein vielfältiges Menu «Surprise», gewürzt mit einem Streicher-Ensemble und einer Prise Orgel wird dem Publikum serviert. Melodien aus Musical, Film, Klassik, Schlager, usw. sind die Zutaten. Die beiden Formationen werden die Wände der Kirche und die Zwerchfelle der Zuhörerinnen und Zuhörer zum Vibrieren bringen. Fest der Begegnung am Samstag, 23. Mai, 14 bis 24 Uhr rund um die reformierte Kirche Hausen. Eintritt frei, Kollekte.


Veranstaltungen

Freitag, 15. Mai 2015

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Entenrennen auf dem Jonenbach «LaMarotte bi de Lüt» organisiert den beliebten Anlass in Affoltern zum zweiten Mal Nach dem grossen Publikumserfolg im letzten Sommer benützt das Kellertheater LaMarotte den Jonenbach in Affoltern wiederum als Piste. Am Samstag, 13. Juni. Punkt 16 Uhr startet zum Gaudi von Gross und Klein eine Hundertschaft kentersichere Renn-Enten auf dem Fussgängerbrücklein beim Haus von Büchi Optik (BOA). Die gelben Athletinnen schwimmen durch das Dorf und erreichen kurz vor der Bahnbarriere im Moos eine gut durchdachte Zielanlage, welche die Gold-, Silberund Bronzesiegerinnen einwandfrei ermittelt. Auf der ganzen Strecke können die Enten bei ihren Positionskämpfen beobachtet und angefeuert werden. Besonders gefragt sein wird dabei der kleine öffentliche Park unterhalb des rosaroten Hauses BOA als Zuschauertribüne. Dort findet rund eine halbe Stunde nach Wettkampf-Ende die Verleihung der attraktiven, altersgerechten Preise an die Entenrennen-Gewinner statt.

20 Meter lange Tafel im kleinen Park neben dem Jonenbach Nach der wettkampfbedingten nervlichen Anspannung beginnt ab 18 Uhr der gemütliche Teil des Abends. Zum Preis von 15 Franken dürfen alle ange-

Entenrennen auf dem Jonenbach. (Bild Marcello Rosenberger) meldeten Entenbesitzer an der langen Tafel Platz nehmen und feine Felchenknusperli aus der Region, Gschwellti und hausgemachte Sauce Remoulade geniessen. Zeit zum Plau-

dern, etwas Trinken, Bekannte treffen und die Sonne geniessen. Bei schlechtem Wetter finden die Preisverleihung und das Nachtessen im «LaMarotte» statt.

Doch wie wird der kleine Knirps oder der alter Fuchs zum Renn-EntenStallbesitzer? Ganz einfach durch den Erwerb eines nummerierten Ansteckers, der einer bestimmten Renn-En-

te zugeordnet ist. Ein solcher Anstecker kostet zehn Franken und dient sowohl zur Identifikation der Gewinner-Enten, als auch als Eintritts-Billett zum Fisch-Schmaus. Entenrennen-Anstecker gibt es ab sofort bei BOA Büchi Optik, Alte Dorfstrasse 21, Chäs Stöckli, Zürichstrasse 112, Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31, Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A und natürlich an jedem Anlass im Kellertheater LaMarotte. Wer seine «Startlizenz» bequem über die Homepage www.lamarotte.ch einlösen will, füllt das Reservationsformular mit seinen Personalien (auch Anzahl Essen) und notiert zusätzlich unter «Bemerkungen», wie viele Enten er/sie starten lassen wird. Selbstverständlich kann auch die Reservationstelefonnummer 044 760 52 62 benützt werden. Wer über Homepage oder Telefon reserviert, kann seine Anstecker gegen Bezahlung ab 15 Uhr (kurz vor dem Start) in der «Ess-Schmitte» gegenüber dem BOA-Haus abholen. Spontane Anmeldungen sind auch am Startort noch möglich. Mit der Teilnahme an diesem zweiten heimischen Rennanlass unterstützt man – ganz nebenbei – die Bemühungen von «LaMarotte» für ein kulturell reichhaltiges Jahresprogramm . . . (LaM) Entenrennen am Samstag, 13. Juni, Start um 16 Uhr auf dem BOA-Brücklein.

Candy Dulfer live

Geheimnisvolle Ensemble-Namen

Weltklasse-Saxofonistin in Muri AG

Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Am 3. und 4. Juli findet das alljährliche Openair «muri nights» statt. Neben Comedy und Film bestreitet am 4. Juli die Ausnahmemusikerin und Saxofonistin Candy Dulfer mit ihrer Band den Hauptact.

Wenn man die beiden geheimnisvollen Bandnamen etwas genauer unter die Lupe nimmt, verraten sie einiges über die Musik, die diese Gruppen auf die Bühne bringen.

Der Komiker und Zauberer Marc Haller eröffnet am 3. Juli, um 19.30 Uhr das «muri nights 2015». Marc Haller gilt als Newcomer in der Schweizer Comedy-Szene und hat mit seinem Programm schon mehrere Preise gewonnen. Sein letzter Erfolg war die Finalteilnahme in «Die grössten Schweizer Talente». Um 21.30 Uhr heisst es dann: Film ab für «Chef – Kochen ist Chefsache».

Candy Dulfer – Sax-Star von Kindsbeinen an Seit ihrem ersten Album «Saxuality» bis zum aktuellen «Crazy»: Candy Dulfer ist eine Ausnahmemusikerin und berechtigterweise die beste und gefragteste Saxofonistin unserer Zeit. Mit ihrem unwiderstehlichen Groove und einer Mischung aus Funk und Jazz spielt und singt sich die Musikerin schnell in die Herzen ihrer Zuhörer und begeistert sofort. Bereits mit sechs Jahren hielt die Holländerin ihr erstes Saxofon in den

Händen, mit nur elf Jahren veröffentlichte sie ihre erste Platte. Als 14-Jährige gründet sie ihre erste Band «Funky Material». Nach einem Madonna-Konzert-Opening Mitte der 1980er-Jahre steht ihrer Karriere nichts mehr im Weg. Zusammen mit Eurythmics-Star Dave Stewart landet sie mit «Lily was Here» einen Megahit. Ihre Alben verkaufen sich zig-Millionen Mal und sie ist eine gefragte Begleitmusikerin. Sie begleitete Prince, Beyoncé, Van Morrison, Pink Floyd und viele mehr. Candy Dulfer ist mit ihrem neuen Album «Crazy» zurück und stellt dieses vor. Ihre kraftvollen und energetischen Live-Konzerte sind legendär und sie wird mit ihrer starken Band die muri-nights-Bühne garantiert zum Beben bringen. Um 21 Uhr beginnt das Konzert 19.30 Uhr startet der Singer und Songwriter SirJoe den stimmungsvollen Abend. Der Bieler Musiker findet im Folk, Americana und Blues seine musikalische Heimat. Er ist stets auf der Suche nach neuen Inputs, die er in seine Musik einfliessen lässt, um sie dann seinen Zuhörern als musikalische Leckerbissen vorzutragen. (kl.)

Arthur Ulrich, Edgar Marc Petter, Christoph Meier und Bruno Huwyler bilden das Quartett mit dem kryptischen Namen «q4jazz». Q4jazz steht für «queue for jazz», ebenso gut aber auch für «quality for jazz» oder «quartet for jazz». Die vier Musiker haben sich vor Jahren über ihre Ausbildungsstätten kennen gelernt und wagen nach einer längeren Pause den Aufbruch in wildere Gewässer. Was nicht heissen soll, dass ihre Musik keine Strukturen oder Konturen mehr hätte – im Gegenteil. Hier werden achtsam Spannungsbögen von robust/erdig bis luftig/zer-

brechlich ausgelotet. Wie bei einer Schatzsuche werden neugierig Türen aufgestossen, Karten studiert und neu interpretiert. Was dabei entsteht, ist Musik, für die es sich anzustehen lohnt. Solides Handwerk trifft auf viel Spass, Spielwitz und Risikobereitschaft. «Jazz am Donnerstag» mit der Band «q4jazz» am Donnerstag, 21. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Crossover oder Klassik Plus»? mit dem Quintett «Don & Giovannis» Die Frage, in welche Sparte diese Musik gehört, erübrigt sich. Sie ist einfach hinreissend, denn Klassik trifft Swing, Tango, Klezmer und canzoni italiane. Und deshalb treffen sich sowohl Opernverrückte als auch Tangoenthusiasten, Liebhaber der italieni-

schen Canzoni ebenso wie Swingfans. Von welchem musikalischen Background man auch kommen mag, die Musiker begeistern durch ihre grenzüberschreitende Virtuosität. Arien von Verdi, Puccini, Bizet, Händel, Mozart und Wagner werden Programm-Nachbarn von Tango, Swing, Flamenco, Klezmer oder Balkanklängen und verschmelzen zu einem explosiven Klangmosaik, das gleichermassen vielschichtig und einzigartig klingt. Ohne Ehrfurcht, doch mit respektvoller Sensibilität transformieren die Musiker die grossen Melodien des alten Europa und verbinden sie mit mediterraner Leichtigkeit. (pz) Freitag, 22. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Reservierung für beide Anlässe empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Openair «muri nights» am 3. und 4. Juli. Tickets unter: muri-nights.ch oder ticketcorner.ch und an deren Vorverkaufsstellen, im Kino Mansarde an den Vorstellungstagen oder im Muri Info, Singisenflügel, Muri.

Was krabbelt denn da? Erlebnismorgen für Kinder im Reusstal Was krabbelt da über den Weg? Wer entdeckt die jungen Schwäne? Wer hört den Frosch quaken? Am Sonntag, 17. Mai, wird die Natur rund um die Stille Reuss mit Lupen, Netzen und allen Sinnen entdeckt. Auch Spiel und Spass kommen nicht zu kurz. Die öffentliche Exkursion der Stiftung

Reusstal unter der Leitung von Laura Bosshard ist für Kinder von 7 bis 14 Jahre gedacht. Treffpunkt ist am Sonntag, 17. Mai, um 9 Uhr beim Zieglerhaus in Rottenschwil. Hier können die Kinder um 12 Uhr wieder abgeholt werden. Der Unkostenbeitrag beträgt zehn Franken pro Kind.

Die Musiker von «Don & Giovannis» von links: Sven Angelo Mindeci (Akkordeon), Andreas Winkler (Tenor, Opernhaus ZH), Rafael Baier (Saxofone/Klarinetten), Felix Brühwiler (Gitarre, Mandoline) und Peter Gossweiler (Kontrabass). (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 15. Mai 2015

Lokalderby im Säuliamt Fussball 3. Liga: Der FC Affoltern empfängt den FC Hausen Morgen Samstag, 16. Mai, um 18 Uhr empfängt der FC Affoltern die Nachbarschaftskollegen aus Hausen zum Lokalderby. WB glückte gegen die mauernden Thalwiler nur ein Tor, dieses reichte allerdings zum Sieg. (Bild Kaspar Köchli)

................................................... von volkmar klutsch

FCWB empfängt Gäste aus dem «Ländle»

Es ist ein Spiel unter Freunden. Es ist ein Match, bei dem sich viele Spieler kennen. Sie kennen sich aus den Juniorenmannschaften, als sie noch mit viel zu grossen Bällen auf viel zu grosse Tore schossen. Sie kennen sich vom FCA-Grümpi, an dem die Hausemer in diversen Mannschaften vertreten waren. Sie kennen sich vom Ausgang, von der Schule, vom Sehen. Gleichwohl sind es nicht nur die Aktiven, die sich kennen. Eine enge Freudschaft verbindet auch die ehemaligen Spieler, welche die 50-Jahre-Marke überschritten haben. Auch deshalb wird das Derby zum Happening. Nun zum sportlichen Teil und zu den Gästen des FC Affoltern. Betrachtet man die Tendenz aus den letzten drei Spielen, stellt man fest, dass sie gegen direkte Konkurrenten gewinnen können (Urdorf), gegen eine Topmannschaft mit 4:0 unterliegen (Horgen) und gegen einen Abstiegskandidaten (Freienbach) nicht über ein kümmerliches 1:1 hinauskommen. Die Hausemer belegen aktuell einen Platz im gesetzten Mittelfeld. Mit ih-

Heimspiel am Samstag, um 16 Uhr Der FC Wettswil-Bonstetten steht als Gruppensieger in der Gruppe 3 der 1. Liga fest. Gegner am Samstag ist Eschen/Mauren aus dem Fürstentum Liechtenstein, welches im gesicherten Mittelfeld liegt. Beide Teams können also völlig befreit aufspielen. ................................................... von oliver hedinger Mit dem glanzlosen Sieg gegen Thalwil am letzten Sonntag hat sich das Fanionteam des FCWB den Gruppensieg geholt. Es bleiben nun aber noch drei Ernstkämpfe, bevor dann in kurzer Folge die Aufstiegsspiele mit Hinund Rückspielen im K.O.-System ausgetragen werden. Die derzeit bestechende Form und auch die Coolness, harzige Spiele zu gewinnen, muss konserviert werden.

Eschen/Mauren im Niemandsland Das Top-Team aus dem Ländle liegt auf Rang neun der Tabelle, zu weit weg von den Spitzenplätzen, die zu den Aufstiegsspielen berechtigen, aber doch gesichert und auch theoretisch nicht mehr abstiegsgefährdet. Diese Situation zeichnete sich schon länger ab und widerspiegelt sich in den letzten Partien. Nach kurzer Schwäche zu Beginn der Rückrunde konnte man drei Siege

in Serie verbuchen. Zuletzt blieb das Team inklusive Cup aber gleich fünfmal hintereinander ohne Sieg. Gegen Muri vergab das heimstarke Team von Trainer Ofentausek gar eine 3:1-Führung und verlor durch Gegentreffer in den letzten Minuten noch 3:4. Das Länderduell gegen Balzers ist aber noch nicht entschieden, der direkte Konkurrent liegt nur drei Punkte vor Eschen/Mauren und diesen Zweikampf hat das Team noch nicht aufgegeben.

Stets enge Partien In der Vorrunde, wie auch schon in den Vorjahren, war die Partie gegen die Unterländer eine enge Sache. Letztlich konnten die Ämtler auswärts einen Punkt entführen, das Spiel endete 2:2. Am Samstag ab 16 Uhr geht es nun also darum, den Erfolg zu bestätigen. Die Anzahl Punkte entscheidet mit über den Gegner in den Aufstiegsspielen, entsprechend wichtig ist es, weiterhin zu punkten – und schliesslich will der FCWB die tolle Heimbilanz fortsetzen. Weitere WB-Spiele: Fr. 20.00: Sen. 30+ - Horgen, Sa. 9.30: Jun. Ed – Horgen, Jun. Eb – Dietikon, 10.00: Urdorf – Jun. Ee, 11.00: Birmensdorf – Jun. Dd, Benfica Clube – Jun. Ec, Jun. Da – Lachen/Altendorf, 14.00: Jun. Dc – Wädenswil, Freienbach – Jun. Ea, 15.45: Herrliberg – Jun. Ca (CCJL), So. 10.15: Adliswil – FCWB 2, Jun. B2 – Hausen, 12.15: Jun. B1 (CCJL) – YF Juventus, 14.15: Jun. A (CCJL) – Wiedikon, 15.00: Lachen/Altendorf – FCWB 3

ren 19 Punkten, den 26 geschossenen und den 30 gekriegten Toren liegt der FCH auf Platz 8 (von 12) der Tabelle. Es ist ein sicherer Platz. Ein Abstieg ist zwar theoretisch möglich, aber kaum realistisch. Nach oben spielt alles keine Rolle; es geht höchstes ums Prestige.

Affoltern auf Aufstiegskurs Erfolgreicher ist der FC Affoltern. Dort zeigt die Ten- Flügel wie ein Adler: Marco Rako nach seinem Tor gegen denz eindeutig – Buttikon; Nue Dushaj freut sich mit. (Bild zvg.) man scheut sich das Wort auszusprechen – nach AufFür die verbleibenden sechs Spiestieg. Immerhin liegen noch sechs le haben sich die Ämtler die nötige Spiele vor dem FCA. In der ganzen Sai- Kampfbereitschaft aus dem Spiel geson haben die Affoltemer erst ein gen den FC Buttikon geholt. Einmal Spiel verloren und einmal unentschie- mehr hat das letzte Match gezeigt, den gespielt. Alle anderen Spiele wur- dass eine Mannschaft durch vorbildliden gewonnen. Folgerichtig stehen die chen Einsatz, Zusammenhalt, EinsatzJungs von Trainer Filipovic auf dem willen, technisches Können und gute ersten Tabellenplatz mit fünf Punkten taktische Einstellung auch schwierige Vorsprung (und einem Spiel weniger) 90 Minuten für sich entscheiden auf den Verfolger aus Thalwil. kann.

Boulder-EM mit Petra Klingler 150 Athletinnen und Athleten aus 29 Ländern messen sich aktuell an den Boulder-Europameisterschaften in Innsbruck. Die Schweizer Delegation wird von der Bonstetterin Petra Klingler angeführt. Nach dem souveränen Gewinn der Schweizer Meisterschaften am letzten Samstag zählt sie zu den Favoritinnen. Erst muss allerdings auch sie das Finale erreichen. Dieses findet morgen Samstag, 16. Mai, von 19.45 bis 21.15 Uhr statt. (tst.)

LV Albis lanciert Leichtathletik-Saison Nachwuchswettkampf am Samstag im «Moos», Affoltern Die Brüder Nägeli holten sich den Kranz. (Bild Bruno Auf der Maur)

Diesen Samstag organisiert die LV Albis einen Nachwuchswettkampf der Leichtathleten. Etwa 250 Athletinnen und Athleten der Kategorien U16, U14 und U12 bestreiten einen Vierkampf mit den Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Lauf.

Eichenlaub für Nägelis Ämtler Schwinger am Zürcher Kantonalen

................................................... von hanspeter feller Der Wettkampf auf der Sportanlage im Moos ist ein Mannschafts-Mehrkampf. Die Athletinnen und Athleten bestreiten in Gruppen einen 60-mSprint, Hochsprung, Kugelstossen und einen 600-m-Lauf. Alles sind Grunddisziplinen der Leichtathletik. Der Wettkampf gehört zur vierteiligen Wettkampfserie von Zürich Athletics. An vier Wochenenden finden jeweils an zwei Orten im Kanton Zürich gleiche Wettkämpfe statt. Mit den Einzelresultaten können sich die Teilnehmenden für die kantonalen Meisterschaften in den einzelnen Disziplinen qualifizieren. Für die Mannschaften gibt es eine Teamwertung. Pro Team können sechs Athletinnen oder Athleten starten, die vier besten Mehrkampfresultate zählen für den Mannschafts-Mehrkampf-Cup. Die Teams, welche an drei der vier Wett-

Nachwuchs-Sprinterinnen. (Bild Mario Grond) kämpfen die höchste Punktezahl erreichen, werden Mannschafts-Mehrkampf-Cup-Sieger in den verschiedenen Kategorien. Die Wettkampfserie erfreut sich im Kanton Zürich grosser Beliebtheit. Die Athletinnen und Athleten können ihren Wettkampf innerhalb von etwa 90 Minuten absolvieren und müssen nicht einen ganzen Tag auf der Sportanlage verbringen. Zudem wird mit dieser Wettkampfform die Vielfältigkeit und der Mannschaftsgedanke gefördert, was in diesen Alterskategorien sehr wichtig ist. Die Wettkämpfe im Moos beginnen um 11 Uhr und dauern bis zirka 17.30 Uhr. Etwa 50 Helferinnen und Helfer werden im Einsatz sein und

den Kids optimale Wettkampfbedingungen anbieten. Für die U16-Kategorien stehen auch die Disziplinen Speer, Diskus und Weitsprung im Programm. Der Nachwuchs der organisierenden LV Albis will beweisen, dass die letztjährigen Resultate in den Mannschaftswettkämpfen nicht einfach Zufallsergebnisse waren. In verschiedenen Kategorien wollen die Teams ihre kantonalen Titel im MannschaftsMehrkampf-Cup verteidigen. Dazu braucht es den Einsatz von allen. Die Athletinnen und Athleten der LV Albis sind bestens vorbereitet. Im Trainingswochenende und im Trainingslager wurde der Schliff für eine erfolgreiche Saison geholt.

Sonne, Sägemehl, 171 Schwinger, 4600 Zuschauer, Bratwurst, Bier und Mineral. Dies alles und noch mehr gab es am Sonntag in Wädenswil am Zürcher Kantonal-Schwingfest. Spannende Zweikämpfe wurden ausgetragen und die Schlussrangliste stimmte mit den Prognosen nicht ganz überein. Einige Favoriten mussten sich weiter hinten einreihen, wie die Eidgenossen Stefan Burkhalter und Martin Glaus, die keinen Kranz erringen konnten. Grosses feierten die Ämtler, mit einer Delegation von zwölf Sportlern kämpften auch sie um Kränze. Die Brüder Marco und Roman Nägeli kamen weit nach vorne, und konnten stolz den begehrten Kranz aufsetzen. Beide gewannen vier Gänge, stellten einen und verloren einen. Etwas ausgebremst wurden die beiden durch zwei Eidgenossen, jedoch konnte Marco Nägeli bereits im dritten Gang auch einen auf den Rücken legen, gegen Martin Glaus schrieb er die volle Punktzahl 10. Für die Zuschauer, welche nach dem 5. Gang versuchten, die Schluss-

gang Kandidaten zu ermitteln, wurde es knifflig. Christian Schuler, Samir Leuppi und Armon Orlik schrieben alle gleich viele Punkte. Die Einteilung entschied sich für die letzten beiden, da sich Schuler und Orlik bereits im zweiten Gang gegenüberstanden. Im Schlussgang fiel die Entscheidung nach drei Minuten und 28 Sekunden: Mit Fussstich gewann der Bündner Armon Orlik sein erstes Kranzfest mit 59.00 Punkten. Anja Bernhard

Auszug aus der Schlussrangliste: 4e Marco Nägeli (Maschwanden), 57.25 Punkte; 5c Roman Nägeli (Schönenberg), 57.00; 11g Damian Furrer (Islisberg), 55.50; 12h Nik Junker (Mettmenstetten), 55.25; 13d Christian Schönenberger (Mettmenst.), 55.00; 15b/h Beat Reichmuth (Mettmenstetten) und Christian Arnold (Affoltern), 54.50; 17b Daniel Meier (Mettmenstetten), 54.00; 20b Michi Odermatt (Hausen), 53.25; 25f Jan Stähli (Zwillikon), 35.50; 26i Michael Kiser (Wettswil), 35.25; 27 Benny Glättli (Bonstetten), 34.25.


Sport

Freitag, 15. Mai 2015

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Spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau 460 Kunstturnerinnen aus der ganzen Schweiz an den Zürcher Kantonalen Kutu-Tagen in Bonstetten 330 Turnerinnen waren es letztes Jahr am Zürcher Nachwuchswettkampf. An den Kantonalen Kutu-Tagen brachte Kutu Urdorf vergangenes Wochenende sogar über 460 Kunstturnerinnen ins Sportzentrum Schachen. ................................................... von thomas stöckli Wie nahe Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen können, das zeigt sich im Kunstturnen eindrücklich: Am Schwebebalken gelingt einem Mädchen eher überraschend der schwierige Holmenwechsel und das ganze Team jubelt ihr zu. Gleich daneben muss eine andere Turnerin nach einer vermeintlich einfachen Drehung unfreiwillig vom Schwebebalken. Sogleich ist sie wieder oben und turnt tapfer weiter. Anschliessend gibt es eine Rüge der Trainerin und tröstende Umarmungen der Kolleginnen. Da an den Zürcher Kantonalen Kutu-Tagen wertvolle Punkte für die Schweizer Meisterschaft vergeben werden, stellen sich Turnerinnen aus der ganzen Schweiz der Herausforderung. Sie zeigen ihr Können an den bereits erwähnten Geräten Schwebebalken und Stufenbarren sowie am Boden und am Sprung. Aus Sicht der organisierenden Kutu Urdorf sei die Leistung von Valérie Strub hervorgehoben. Sie zeigte mit dynamischen Übungen an allen Geräten ihre Saisonbestleistung – insbesondere die Barrenübung gelang hervorragend – und wurde Kantonalmeisterin bei den P4Amateur-Turnerinnen. Dass sich die Urdorferinnen als Veranstaltungsort einmal mehr Bonstetten auserkoren haben, ist kein Zufall: «Die Halle ist konzeptionell etwas vom Besten, das ich kenne», sagt Sandra Gautschi, Riegenleiterin und OK-Präsidentin, «da kann man den drei Gemeinden nur gratulieren.» Infos und Ranglisten unter www.kutu-urdorf.ch.

Zahlreiche Zuschauer verfolgen die spannenden Wettkämpfe in der Schachenhalle.

Pause? Nein, das Liege-Element gehört zur Übung.

Schwung holen fürs nächste Element.

Anmut auf dem Schwebebalken.

Der Holmenwechsel ist geglückt. (Bilder Thomas Stöckli)

Geht das auf? Entscheidender Moment beim Abgang.

Turnveteranen Albis: Die Obmannschaft «erneuert» sich Am 8. Mai haben sich in Hausen 73 «etwas ältere» Turner zur 52. Jahresversammlung der Gruppe Albis eingefunden. Die «Marke 100» konnte gehalten werden, neu sind es 105 Mitglieder. Albert Staub übernahm von Rolf Bär das Kassawesen. Der neue Obmann wird 2016 in Mettmenstetten gewählt. ................................................... von hans jud Wenn die Oberämtler Gemeinde erwähnt wird, ist sehr schnell auch die Rede vom Sport und vom örtlichen Turnverein. Schon seit Jahren werden aus seinen Reihen und Riegen immer wieder Spitzenresultate erzielt, sei es in Einzel- oder Mannschaftswettkämpfen. Desgleichen im nahestehenden Skiclub (ehemals Skiriege). Aber, und auch das sei hervorgehoben, der Nachwuchsförderung wird besondere Beachtung geschenkt. Zugunsten des gesellschaftlichen und sozialen Lebens in der Dorfbevölkerung leistet der Turnverein einen grossen und wichtigen Beitrag. In seinen Begrüssungsworten unterstreicht Gemeinderat und 1. Vizepräsident, Christoph Tandler, diese erfreuliche Tatsache. Immer wieder sei er beeindruckt von der beispielhaften Ehrenamtlichkeit und der Kameradschaft, so Tandler weiter. Seine Schlussworte: «Der Kafi

ist von der Gemeinde offeriert», ernteten viel Applaus.

Stufenweise Personalplanung in der Obmannschaft Obmann Ernst Jud (Hedingen), schon bald wieder fit nach seiner Knieoperation, gab nach dem Nachtessen den Auftakt zum geschäftlichen Teil. Er hiess die Veteranen herzlich willkommen und begrüsste auch Ehrenobmann Armin Bertschinger (Affoltern), GPK-Mitglied ETVV Hans Jud (Oberrieden) und den ältesten anwesenden Kameraden Gody Stäubli, Jg. 1924 (Affoltern). Das noch vom ehemaligen Aktuar Emil Gut (Mettmenstetten) verfasste Protokoll der Versammlung 2014 fand einhellige Zustimmung. Bei seiner letzten Präsentation der Finanzen konnte Kassier Rolf Bär (Obfelden) ein Plus bekannt geben. Der Jahresbeitrag bleibt bei 30 Franken. In Etappen werden die Chargen in der Obmannschaft neu besetzt. Bereits 2014 hat Werni Meier (Mettmenstetten) – einer der vielen Obfelder Wernis – neu Einzug gehalten als Aktuar, er ist auch Vizeobmann. In Hausen hat nun der langjährige Kassier Rolf Bär das Amt niedergelegt, unter Applaus wurde als sein Nachfolger Albert Staub (Bonstetten) gewählt. Schliesslich wird 2016 Obmann Ernst Jud den Kommandoposten räumen, er kann dann seinen 80. feiern. Erfreulicherweise hat der Hedinger Kurt Dubach seine Nomination angemeldet

oder gibt es noch Mitbewerber? Revisor Geni Gomringer (Obfelden) kontrolliert weiterhin die Buchhaltung. Bei freudigen und traurigen Ereignissen ist Verlass auf die Fähnriche Willi Bernhard (Bonstetten), Hanspeter Violetti (Affoltern) und Ruedi Feuz (Obfelden). Die Presseberichte werden weiterhin von Hans Jud verfasst, ihm steht Hoffotograf Werni Meier zur Seite. Mit der Übergabe eines originellen Geschenkes wurde Rolf Bär unter Applaus die seit 2006 einwandfreie Führung des Finanzhaushaltes verdankt.

Das Rad der Zeit dreht sich unaufhaltsam Im Etat müssen eingeschriebene Namen gestrichen und neue Namen dürfen eingesetzt werden. Zurzeit figurieren 105 Veteranen im Mitgliederbuch. Seit der letztjährigen Versammlung sind vier Kameraden verstorben, es sind dies: René Fivaz, 1941 (Affoltern), Eugen Stähli, 1941 (Mettmenstetten), Walter Hürlimann, 1933 (Affoltern), Walter Kleiner, 1933 (Zürich). In dankbarer Erinnerung wurden sie nochmals würdig erwähnt. Die mit Applaus und Bravour neu aufgenommenen Kameraden aus Affoltern haben die vorgeschriebene Messlatte bei Weitem erreicht (mind. 50 Altersjahr und besondere Verdienste). John Schoch (1962) und Heinz Schneebeli (1956) tragen nun mit Freude und Stolz den Titel «Eidg. Turnveteran», intern noch zur Jugi gehörend.

John Schoch (v.l.), Heinz Schneebeli, Albert Staub, Rolf Bär. (Bild Werner Meier) Zur freudigen Tradition gehören die Gratulationen zu besonderen Geburtstagen. Mit der Überreichung eines feinen Tropfens (persönliche Namensetikette) wurden geehrt: 90. Werner Schneiter sen. (Obfelden), 85. Walter Fischer (Affoltern), 80. Rolf Hausheer (Affoltern), Edwin Meier (Ottenbach), Kurt Kienast (Bonstetten), 75. Geni Gomringer (Obfelden), Hansruedi Huber (Knonau), Willy Bonvin (Ottenbach), Kurt Steiner (Aesch), Louis Gaille (Hedingen), 70. Paul Stierli (Obfelden), Willi Bernhard (Bonstetten), Albert Staub (Bonstetten), Sämi Deubelbeiss (Hedingen).

Neuorientierung in der ETVV Für die Eidg. Turnveteranen-Vereinigung (ETVV) sind die neuen Grundlagen wie Leitbild, Statuten, Geschäftsreglement und weitere Reglemente per 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt worden. Zur ETVV gehören 31 regionale Gruppen mit 5209 Mitgliedern, davon 391 Frauen. Organe sind die Dele-

giertenversammlung DV (geschäftlicher Teil), der Zentralvorstand ZV und die Geschäftsprüfungskommission GPK (Hans Jud ist Mitglied). Als KannFormel ist nun die Aufnahme von Frauen in den Statuten verankert. Mit Ausnahme der Aufnahmekriterien von Mitgliedern (w/m), sind die Gruppen in Bezug auf Organisation und Verwaltung selbstständig. Ganz generell gehört zu den Schwerpunkten Mitgliederwerbung. Todesfälle reissen immer wieder Lücken in den Bestand und die Neuaufnahmen «harzen». In der Gruppe Albis sind die neuen Statuten, welche die «Satzungen» aus dem Jahre 1984 ablösen, in Bearbeitung. Sie werden der Jahresversammlung am 13. Mai 2016 in Mettmenstetten zur Genehmigung vorgelegt. Mit dem Gedichtvortrag «Marke Güx Wettstein» über die ETVV-Tagung 2014 in Thun, Turnerlied, Dessert/Kaffee und gemütlichen Stunden hat der gut organisierte Anlass mit der Oberämtler Gastfreundschaft einen würdigen Abschluss gefunden.


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Sport

Freitag, 15. Mai 2015

Ämtler Tänzer brillierten Gold und zweimal Silber am «Hessen Tanzt 2015» Davide Corrodi, Hausen, ertanzte mit Victoria Risler Gold im Standard, Dominik Zimmermann, Mettmenstetten, mit Darja Akmedova Silber im Latein.

Flughöhe erreicht: Andreas Ott mit der 9-jährigen Stute Loxana. (Bild zvg.)

Tolle Resultate in Italien Reitsport-Familie Ott am CSI Busto Arsizio Am stark besetzten 3-Stern-CSI von Busto Arsizio, Italien, glänzten Elin und Merel Ott, Mettmenstetten, als jüngste Teilnehmerinnen mit eindrücklichen Ritten und Resultaten. Merel zeigte mit Copilot zwei tolle fehlerfreie Runden in einer H 135 cm und in einer H 140 cm Prüfung. Elin klassierte sich im 2. Rang mit Lorina in einem Zweiphasenspringen H 135 cm, zum Sieg fehlten lediglich sieben Zehntelssekunden. Mit Ekina konnte

sie ebenfalls eine fehlerfreie Runde in einem H 140 cm Springen abliefern. Andreas Ott konnte sich in der Prüfung H 140 cm mit der 9-jährigen Stute Loxana auf dem 13. Schlussrang klassieren. Mit der sechsjährigen Stute Oklahoma resultierten ein 1. und ein 7. Rang in den Youngsterprüfungen. Die achtjährige Stute Nanu konnte ebenfalls wieder mit einer fehlerfreien Runde in einem H 140 cm Springen auf sich aufmerksam machen. (pd.)

Am vergangenen Wochenende brillierten die zwei Schweizer Tanzsport-Paare des Tscz am weltweit grössten simultan ausgetragenen Tanzturnier in Frankfurt am Main. Mehr als 3000 Tanzpaare, vorab aus Deutschland, nahmen an den mehrstündigen Latein- und Standard-Tanzturnieren teil. In der in acht Turnier-Tanz-Flächen mit je eigenem Turnierleitungsteam aufgeteilten Eis- und Fabriksporthalle rangen gleichzeitig verschiedene Leistungsklassen und Altersgruppen um Aufstiegspunkte und Sieg. 180 Wertungsrichter waren an diesen zwei Tagen im Einsatz, 5 bis 7 pro Tanzfläche, welche die Leistungen nach den Kriterien Musik, Balance und Charakteristik vergleichend einstuften. Dominik Zimmermann (14) startete in der Altersgruppe Junioren II und gewann am Samstag Silber im Lateinturnier, und am Sonntag erkämpfte er sich im Ranglistenturnier Latein einen weiteren Aufstiegspunkt. Davide Corrodi (15) startete in der Altersgruppe Jugend und schaffte durch die Medaillenränge Silber am Samstag und Gold am Sonntag in der Disziplin Standard den Aufstieg ins A, die höchste Leistungsklasse der Jugend. In der Disziplin Latein ist er bis ins Final vorgedrungen, damit benö-

Davide Corrodi und Victoria Risler mit Trainerin Jasmin Corrodi (Mitte). (Bild zvg.) tigt das Paar nur noch einen Aufstiegspunkt um auch im Latein ins A aufzusteigen. Trainerin Jasmin Corrodi ist stolz auf die Leistungen der zwei jungen Paare des Tscz, die sich in einem so herausfordernden Umfeld mit einer in der Schweiz nicht vorhandenen Di-

Podestplätze für den RRC Amt

Triumph fast auf der ganzen Linie Erfolgreiche 2. Interclubrunde des TC Säuliamt Vier von fünf im Einsatz stehende Mannschaften konnten Erfolge feiern. Die Jungsenioren 2. Liga gewannen 6:3 gegen TC Migros, die Senioren 3. Liga mit 4:3 gegen Engstringen und die Senioren 1. Liga 4:3 gegen Chur. ................................................... von peter zwicky, marcel bischoff und andré meier Am 10. Mai spielten die Jungsenioren des TC Säuliamt auswärts gegen den TC Migros in Greifensee; dieses Mal bei perfekten Wetterbedingungen. Die ersten vier Einzelspiele gingen zugunsten der Säuliämtler aus: René Bachmann (R5) gewann 6:1/6:1, Hervé Brünisholz (R5) 6:0/6:1, Peter Zwicky (R6) 7:5/6:2, Christoph Schönbächler (R7) 6:1/4:6/6:1. Sven Anders (R7) und Patrick Lerf (R7) mussten sich mit 1:6/4:6 und 3:6/1:6 geschlagen geben. Im Doppel gewannen Bachmann/Schönbächler 6:3/6:4; Zwicky/Lerf verloren 2:6/3:6, dafür holten Anders/Erbetta mit 6:3/6:3 den letzten Punkt für das Säuliamt. Die Schlussbilanz von 6:3 für die Säuliämtler lässt sich sehen; sie führen nun in ihrer Gruppe mit 14 Punkten vor Wädenswil (9P), TC Migros (7P) und Einsiedeln (6P). Für einen sicheren Einzug in die Aufstiegsrunde würden nun drei Punkte aus dem letzten Gruppenspiel vom kommenden Wochenende ausreichen.

Wieder Engstringen Letztes Jahr um diese Zeit waren die Senioren II des TCS schon einmal in Engstringen – für die Abstiegsspiele aus der 2. Liga. Obwohl die entscheidenden Doppel verheissungsvoll begannen, konnte der Abstieg damals nicht verhindert werden. Grund ge-

Senioren 1. Liga TC Säuliamt. Stehend von Links: Gregor Hauser, Bruno Schönbächler, Jürg Schmidlin. Kniend: Ernst Widmer, Thomas Naef, André Meier (es fehlt Marius Messerli). (Bild zvg.) nug, sich auf eine Revanche an gleicher Stätte zu freuen. Auch das Senioren-II-Team trat in neuem, einheitlichem Look auf und gewann dieses Jahr solide mit 4:3. Und dies ohne ihren Captain, Werni Meyer, dafür mit einem Neuling, Roland Jäggli, der sein erstes Spiel überhaupt spielte und dieses erfolgreich gestaltete, inkl. nervenaufreibendem Tiebreak. Auch der schon bald 70-jährige Roger Hofmann durfte jubeln und das Doppel an Seite des beständigen Urs Bächtiger gewinnen. Sein Freudensprung nach getaner Arbeit hätte manch 20-jährigem Eindruck gemacht.

So kam es, wie es immer kommt: nach den sieben Partien wurde bei ausgedehntem Essen mit den Gegnern am gleichen Tisch alle Match-Details durchdiskutiert, aber dann vor allem auch über ganz anderes gesprochen. Diese Mannschaft ist auch in Zukunft zu vielem fähig.

Doppel mit Überraschungspotenzial Wegen schlechtem Platzzustand musste das Heimspiel der Senioren 1. Liga am Samstag in die Tennishalle Aesch verlegt werden. André Meier (R4), 6:1/6:1 gegen ein R5 und Thomas Naef

mension derart erfolgreich behauptet haben. Wer die Ämtler Paare live erleben möchte, kann das alljährliche internationale Tanzturnier des Tscz besuchen. Dieser ganztägige Sportanlass wird am Samstag, 26. Juni, im Gemeindesaal Hausen ausgetragen. (pd.)

(R7) 6:4/6:2 gegen ein R7 gewannen souverän in zwei Sätzen. Bruno Schönbächler (R6) spielte wie in der ersten Interclubrunde sehr überzeugend gegen seinen R5 klassierten Gegner, aber diesmal konnte er am Schluss mehr Reserven freimachen und gewann nach spannendem Kampf 6:3/0:6/6:4. Ernst Widmer (R6) verlor nach zwei vergebenen Matchbällen bei eigenem Service und 40:15 im zweiten Satz gegen seinen gleichklassierten Gegner trotz langem Kampf 6:1/5:7/4:6. Jürg Schmidlin (R6) hatte gegen einen massiv unterklassierten R7-Gegner mit eindeutiger R4-Stärke keine Chance und verlor klar in zwei Sätzen. Bei den Doppeln kam es zu einer unerwarteten Niederlage von Meier/Naef als Doppel 1, wo nach unnötig verlorenem ersten Satz (4:6) alles klar schien, als der zweite Satz mit 6:1 an sie ging und sie im Champions TieBreak 4:0 führten. Nun ging aber scheinbar gar nichts mehr bei den Säuliämtlern und sie verloren das Tiebreak sang- und klanglos noch 4:10. Zum Glück harmonierten Bruno Schönbächler/Gregor Hauser fast perfekt und konnten ihre starken Gegner (R5 und der unterklassierte R7) mehrheitlich mit druckvollen Services und Returns und starken Volleys dominieren (6:0/6:3). Zum Schluss konnte auch noch das obligate Mannschaftsfoto mit den gesponsorten Tenues (Mobiliar Versicherung Affoltern) und Trainern (Schmidlin AG) geschossen werden. Das Team ist zuversichtlich, dass es nach zwei knapp gewonnenen Runden auch in der dritten Runde (auswärts gegen den TC Amriswil, 16. Mai, 9 Uhr) weiterhin erfolgreich sein wird und in die Aufstiegsrunde kommt.

Die Berner Rundfahrt, eines der grössten Strassenrennen in der Schweiz darf auch dieses Jahr zahlreiche Startende zählen. Alleine bei den Volksrennen starteten gegen 700 Velofahrer und Velofahrerinnen in verschiedenen Stärkeklassen. Der stärkste Block wurde begleitet durch Fabian Cancellara. Dieser war dann auch der Ehrenstarter bei den kleinsten Teilnehmern. Dabei waren auch fünf RRC-Amt Fahrer sehr erfolgreich gestartet. Cedric und Jan Graf konnten als Sieger ihrer jeweiligen Kategorie und Jana Felsberger wie auch Aline Graf auf dem Podest gefeiert werden. Dabei brachten die Jahrgänge 2008 bis 2010 auf der flachen Strecke eine beachtliche Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Km/h und die 2006 und 2007 bereits 32 Km/h auf den Asphalt. Für diese guten Resultate trainieren die jungen Rennvelofahrer an den Donnerstag-Abendrennen, die jeden Donnerstag an der Lindenmoossstrasse in Affoltern stattfinden. Interessierte dürfen dies gerne am nächsten Donnerstag-Abendrennen, 21. Mai, selber vor Ort anschauen. Es gibt auch Würste und Getränke, um den Abend gemütlich bei Rennatmosphäre ausklingen zu lassen.

Resultate der Damen: Aktive Damen 2 Liga: 5:1-Sieg auswärts gegen TC Rüti. Jungseniorinnen 2 Liga: 1:5-Niederlage im Heimspiel gegen TC Grünfeld.

Sieger: Jan Graf. (Bild zvg.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 15. Mai 2015

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Sichere Strassen auch für Igel, um Artgefährdung entgegenzuwirken Der Strassenverkehr nimmt auch während den Rand- und Nachtzeiten stetig zu, für unsere einheimischen Braunbrust-Igel wird das zu einem artgefährdenden Problem.

Elin Zoé Neva, 3. Mai.

Andrina Flavia, 4. Mai.

Tara, 4. Mai.

Mia Valentina, 5. Mai.

Noemi, 5. Mai.

Amelia, 6. Mai.

Jedes Jahr verlieren Tausende von Igeln auf Schweizer Strassen ihr Leben. Sie werden Opfer von sorglosen, unaufmerksamen Fahrzeuglenkern. Nächtliche Strassen wirken unbelebt und verleiten zu überhöhten Geschwindigkeiten. Dabei geht vergessen, dass genau in diesen ruhigen Nachtstunden die heimlichen Bewohner unserer Siedlungen aktiv sind. Am Verhalten der Igeln kann es nicht liegen, die stacheligen Überlebenskünstler wissen um die Gefährlichkeit der vielen asphaltierten Flächen. Igel gehören zu den besterforschten einheimischen Wildtieren. Sie lassen sich problemlos einfangen und mit einem kleinen GPS-Sender ausrüsten. Die wissenschaftlichen Auswertungen der Bewegungsprofile in verschiedenen Studien hat zu bemerkenswerten Erkenntnissen geführt. Igel legen erstaunliche Strecken zurück: Weibchen ein bis zwei Kilometer, Männchen auf Brautschau kommen locker auf fünf und mehr Kilometer. Dabei müssen im Schnitt zehn Strassen überquert werden. Den bisherigen Rekord hält ein sportliches Männchen mit 24 Strassenquerungen

Igel legen erstaunliche Strecken zurück, Weibchen ein bis zwei Kilometer, Männchen auf Brautschau kommen locker auf fünf und mehr Kilometer. Dabei müssen im Schnitt zehn Strassen überquert werden. (Bild zvg.) in einer Nacht. Es wurde auch beobachtet, dass sich Igel der Gefahr durchaus bewusst sind und Strassen in grösster Eile und auf dem direktesten Weg überqueren. Und es gehört ins Reich der Legenden, dass sich Igel bei einem herannahenden Fahrzeug einrollen. Im Gegenteil, sie versuchen zu fliehen. Neben den vielen Opfern hat der Strassenverkehr auch Auswirkungen auf die Populationsentwicklung und den genetischen Austausch. Igel in ländlichen Gebieten haben einen deutlich grösseren Aktionsradius als

Stadtigel. Strassen mit viel Verkehr werden von Igeln gemieden und bilden unüberwindbare Hindernisse. Dadurch können isolierte Populationen entstehen, die viel weniger widerstandsfähig gegen Erbschwächen und natürliche Bestandsschwankungen sind als Populationen von Artgenossen in verkehrsarmen Gegenden. Besonders bitter in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass gerade die gesunden starken Männchen mit ihren vielen Strassenquerungen Opfer von unaufmerksamen Fahrzeuglenkern werden. (pd.)

volg-rezept

Der Mai – ein Heumonat Norine Charlèn, 6. Mai.

Laura, 7. Mai.

Regen und Wärme haben das Gras wachsen lassen. Die Bauern mähen und bringen die ersten Fuder Getrocknetes ins Trockene – auch in dieser Woche der Eisheiligen. Heute Freitag ist Kalte Sophie. Hierzu einige Bauernregeln: «Sophie man die Kalte nennt,

Rindshackbällchen mit Tomaten-MozzarellaFüllung

weil sie gern kalt’ Wetter bringt. Vor Nachtfrost du nicht sicher bist – bis Sophie vorüber ist. Kalte Sophie wird sie genannt, denn oft kommt sie mit Kälte dahergerannt. Pflanze nie vor der Kalten Sophie.»

Zutaten für 4 Personen

Céline, 10. Mai.

2 Scheiben Toastbrot, entrindet 4 EL Milch, warm 450 g Rindshackfleisch 1 Ei, verklopft 1 Knoblauchzehe, gehackt 2 EL Aceto balsamico bianco Salz, Pfeffer, Paprika 30 g Paniermehl 100 g Mozzarella, klein gewürfelt 2 Tomaten, entkernt und klein gewürfelt

Levin, 10. Mai. (Bilder Irene Magnin)

wetter

Zubereitung 1. Toast in warmer Milch einweichen. Hackfleisch mit Toast, Ei, Knoblauch, Essig und Gewürzen gut vermischen. 2. Aus der Fleischmasse 15 flache Küchlein formen. Tomaten und Mozzarella vermischen. Gleichmässig auf die Mitte der Küchlein verteilen. Die Füllung nach oben mit dem Hackfleisch umschliessen. 3. Die Masse mit nassen Händen zu Kugeln drehen und im Paniermehl wenden. Auf einer Grillschale grillieren. Zubereitung: zirka 30 Minuten plus Grillzeit 30 Minuten.

gedankensprünge Zur Arbeit komm ich oft zu spät Was soll ich auch bloss machen Nur weil die Zeit so schnell vergeht Vergeht mir jetzt das Lachen

bauernregel «Mairegen bringt Segen, das weiss jedes Kind, da wachsen die Blätter und Blumen geschwind.»

Feldarbeit in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Martin Gut


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