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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 91 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 38 I 168. Jahrgang I Freitag, 16. Mai 2014

Weniger Einnahmen

Ruhe eingekehrt

Sinkender Steuerertrag in Mettmenstetten – unumstrittene Gemeindeversammlung. > Seite 3

In der Maschwander Allmend greift die seit 2011 geltende Besucherlenkung. > Seite 5

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Imker-Handwerk Grosses Interesse: Über 100 Personen wollten in Ebertswil ins Bienenhaus. > Seite 7

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Tiefe Einblicke Abwechslungsreicher Jahresbericht 2013 des Zweckverbandes Sozialdienst. > Seite 9

Auch das Bezirksgericht Affoltern bald ohne Laienrichter? Kantonsrat unterstützt Parlamentarische Initiative – Verfassungsänderung nötig? «Richtig eingesetzt und entsprechend ausgebildet, kann ein Laienrichter am Bezirksgericht einen guten Job machen»: Das sagt Otto Steinmann, seit sechs Jahren der einzige Laienrichter in Affoltern. Im Kantonrat wurde am Montag eine Parlamentarische Initiative vorläufig unterstützt, mit der Laien von Gerichten entfernt werden sollen. ................................................... von werner schneiter Die Parlamentarische Initiative wurde im Kantonsrat mit 87 Stimmen aus den Reihen von SP, CVP, FDP, GLP und Grünen vorläufig unterstützt. Sie verlangt, dass an Bezirksgerichten nur noch Richterinnen und Richter beschäftigt werden dürfen, die über ein abgeschlossenes Jurastudium verfügen. Kantonsweit sind an Bezirksgerichten noch 21 Laienrichter tätig, einer davon in Affoltern. Gegner des Laienrichtertums sprachen im Kantonsrat von einem Folkloreelement, von Überforderung, weil Prozessparteien mit stets härteren Bandagen kämpfen.

Und davon, dass bei anspruchsvollen Aufgaben wie bei Kindseinvernahmen im Rahmen von Scheidungsprozessen Laienrichter juristisch ausgebildeten Anwälten und Staatsanwälten gegenüberstehen. Befürwortende Stimmen zum Laienrichtertum argumentierten mit der Lebenserfahrung von Laienrichtern, die in die Rechtsprechung einfliessen soll. «Gerade bei Scheidungen zählen vor allem Vermittlungsgeschick und Lebenserfahrung», hiess es. Und weiter: «Juristen können von der anderen Sichtweise der Laienrichter profitieren.» Die Abschaffung des Laienrichtertums im Kanton Zürich erfordert letztlich wohl eine Verfassungsänderung.

kann». Tagt das Kollegialgericht in Dreierbesetzung, so hat er nie den Vorsitz inne. «Das machen bei uns die juristisch ausgebildeten Richterinnen und der Gerichtspräsident.» In vielen Kollegialgerichtsfällen ist er aber als Richter dabei und lässt seine Meinung mitsamt der Erfahrung im Rahmen der Urteilsberatung einfliessen. Scheidungs- und Trennungsverfahren führt Otto Steinmann als Einzelrichter durch – zusammen mit einem Auditor. Sind Laienrichter entsprechend ausgebildet und werden richtig eingesetzt, so leisten sie wertvolle Arbeit. In Affoltern sei das der Fall. «Mit Ausnahme eines Falles habe ich von Anwälten in den sechs Jahren meiner Tätigkeit stets gute Rückmeldungen erhalten», sagt Otto Steinmann.

Wissen, wo die Grenzen sind Otto Steinmann, der nun die zweite Amtsdauer am Bezirksgericht antritt, ist in Affoltern der einzige Laienrichter. Er sieht darin kein Problem. «Ich bin auf dieses Amt sehr gut vorbereitet und nach der Wahl auch begleitet worden. Wir haben in unserem harmonierenden Team einen guten Weg gefunden», sagt er und fügt bei, dass er als Richter «nicht alles machen

Verständnis der juristisch ausgebildeten Richterinnen Auch Gerichtspräsident Peter Frey findet es richtig, dass schwierige Fälle in die Hände von juristisch ausgebildeten Personen gehören. «Es wird heute mit härteren Bandagen gekämpft, mehr gestritten und auf Details herumgeritten», sagt er. So kommt es, dass die nicht einfachen Prozesse ausnahmslos

Nachwuchsstars aus dem Säuliamt Hedinger Nachwuchtalente bei SRF1 und «Musig uf de Strass»

in der Verantwortung der juristisch ausgebildeten Richterinnen und des Gerichtspräsidenten befinden. «Ein Nachteil, der aber bei uns am Gericht in Affoltern kein Problem ist. Das nötige Verständnis dafür ist in unserem gut funktionierenden Team vorhanden», fügt Peter Frey bei. Richterinnen und Richter absolvieren am Bezirksgericht Affoltern ein 35-Prozent-Pensum – egal, ob juristisch ausgebildet oder Laienrichter.

Neue Ausstellung Helga Hofer, Margrith Weisser und Esma Pacal Turam in der Galerie in Bonstetten. > Seite 14

Verabschiedungen und Wahlen im Vordergrund Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks im Kloster Kappel. Knapp 50 Mitglieder der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) nahmen im Kloster Kappel an der Mitgliederversammlung teil. Die Verabschiedungen und Wahlen nahmen am meisten Zeit in Anspruch. Im Anschluss an die Versammlung hielt Pfarrer Markus Sahli, Theologischer Leiter des Klosters, einen Vortrag zum Thema «Kirche im 21. Jahrhundert». Er malte ein realistisches, nicht gerade strahlendes aber auch nicht nur düsteres Bild unserer Kirche sowie der kirchlichen Verwurzelung unserer Gesellschaft. Der krönende Abschluss war der Einblick in erste Arbeiten des Bibelschreib-Projektes im Kloster Kappel. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 15

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Häufigste Todesursache Auch im Säuliamt ist Demenz ein dringliches Thema

SRF1 sucht morgen Samstag um 20.10 die begabtesten Schweizer Nachwuchstalente. Mit dabei sind Raul und Tamara Pérez, die am 24. Mai ihr Können auch bei «Musig uf de Strass» in Affoltern unter Beweis stellen. ................................................... von salomon schneider Die Erfolgsgeschichte der Geschwister Raul und Tamara Pérez zeigt, wie schnell musikbegeisterte Jugendliche Bekanntheit erlangen können, wenn sie sich voll für ihren Traum einsetzen und auch Eltern und Lehrer hinter ihnen stehen. 2013 bewarben sie sich bei der Casting-Show «Kids on Stage» und konnten ein erstes Mal ihr Können bei einem Wettbewerb zeigen. Im Frühjahr 2014 kam Tamara bei der Sat.1 Show «The Voice Kids» bis in die «Battlephase». Morgen stehen sie bei der SRF Kinder-Talentshow «Alperöösli 2014» wieder gemeinsam auf der Bühne. Als Ämtler Nachwuchskünstler lassen sie sich auch die Gelegenheit zu einem Auftritt bei «Musig uf de Strass» am 24. Mai nicht nehmen. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Otto Steinmann, einziger Laienrichter am Bezirksgericht Affoltern. (Bild zvg.)

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Die Geschwister Raul und Tamara machen seit Jahren gemeinsam Musik . (Bild zvg.)

Viele kennen die Situation: jemand aus dem nahen Bekanntenkreis wird plötzlich vergesslich. Es kommt zu für alle Betroffenen peinliche Situationen. Wie soll damit umgegangen werden? Solchen Fragen wurde am Informationsabend zum Thema Demenz der Alzheimervereinigung und des Dienstleistungscenters Limmattal/Knonauer Amt der Pro Senectute des Kantons Zürich nachgegangen. Viele kamen in den Kasinosaal Affoltern. Obwohl intensiv in die Alzheimerforschung investiert wird, ist noch vieles rätselhaft. Klar ist, dass ein aktives Beziehungsnetz am stärksten gegen Demenz wirkt. «Wir müssen neue Wege finden, um Demenzkranke nicht an den Rand der Gesellschaft zu drängen», forderte Dr. Roland Kunz, der Leiter der Geriatrieabteilung des Spitals Affoltern. Bis Demenzsymptome sichtbar werden, kann es 20 Jahre dauern. Wer erste Anzeichen erkennt, sollte das Vorgehen mit der betroffenen Person thematisieren, um ein Notszenario zu vermeiden. Sehr wichtig sei, sich Hilfe zu holen und dies als Stärke zu sehen. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 20 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 16. Juni 2014, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 2. Juni 2014, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 6. Mai 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: Gjocaj, Aferdita, geb. 1983 und Gjocaj, Eltiona, geb. 2008 und Gjocaj, Ediar, geb. 2011 alle mit Staatsangehörigkeit Republik Kosovo alle wohnhaft Sihltalstrasse 11, 6340 Sihlbrugg Gegen die Einbürgerung kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Gemeinderat Hausen am Albis

B) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Bekanntmachungen

Einstellung des Konkurses Über Ewelina Jadwiga Raszka, geb. 3. Februar 1980, Staatsangehörigkeit: Polen, Löwenweg 1, 8912 Obfelden (Inhaberin der Einzelunternehmung «EP-Candle’s – Ewelina Raszka»), ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 27. Februar 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 10. April 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 26. Mai 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Die Akten liegen ab Montag, 2. Juni 2014, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnungen 2013 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 2. Juni 2014, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 16. Mai 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Affoltern am Albis, 16. Mai 2014

Einbürgerung

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Mit Beschluss vom 4. Februar 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen:

Einstellung des Konkurses Über Sladana Drmic, geb. 27. Juli 1976, Staatsangehörige von Kroatien, Untere Bahnhofstrasse 12d, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 17. Dezember 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 10. April 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 26. Mai 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 16. Mai 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Roland Erichsen, geb. 7. Juli 1954, von Horgen ZH, Im Steingarten 7, 8914 Aeugst am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 16. Mai 2014, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. Mai 2014 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Jansch, Götz Joachim, geb. 1961 mit Staatsangehörigkeit Deutschland wohnhaft Albisstrasse 30, 8915 Hausen am Albis Gegen die Einbürgerung kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Gemeinderat Hausen am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 25. Februar 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: Rakic, Miljan, geb. 1957 und Rakic, Jelica, geb. 1962 beide mit Staatsangehörigkeit Republik Serbien beide wohnhaft Schöneggstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Gegen die Einbürgerung kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Gemeinderat Hausen am Albis

Tomaten-Setzlinge 38 Sorten diesen Samstag am Wochenmarkt Affoltern am Albis.

Wahlbüro für die Amtsdauer 2010 bis 2014 Gemäss der Gemeindeordnung vom 27. September 2009 wählt der Gemeinderat für die Amtsdauer von 4 Jahren in freier Wahl die Mitglieder im Wahlbüro. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 13. Mai 2014 folgende Personen gewählt: – Bieri-Wetli Ruth, Wolserstrasse 24, 8933 Maschwanden (bisher) – Buholzer-Hinder Franziska, Bungartstrasse 8, 8933 Maschwanden (bisher) – Gallmann Barbara, Alte Mettmenstetterstrasse 1, 8933 Maschwanden (bisher) – Ilg-Frick Yvonne, Bungartstrasse 8, 8933 Maschwanden (neu) – Kämpfer Stefan, Ausserdorfstrasse 31, 8933 Maschwanden (bisher) – Kleiner-Meyer Bernadette, Bungartstrasse 8, 8933 Maschwanden (bisher) – Koller Petra, Unterdorfstrasse 6, 8933 Maschwanden (neu) – Reber Roger, Langmattstrasse 2, 8933 Maschwanden (bisher) – Sturzenegger Thomas, Hinterdorfstrasse 19, 8933 Maschwanden (bisher) – Syz André, Ausserdorfstrasse 29, 8933 Maschwanden (bisher) – Zurbrügg Thomas, Hinterdorfstrasse 4, 8933 Maschwanden (bisher) Gegen diese Wahlen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 16. Mai 2014 Der Gemeinderat Maschwanden

Milane und Eulen: Raubvögel in unserer Umgebung Vortrag und Filmvorführung durch Dr. Peter Kern am Brunnenweg 8, 8912 Obfelden Mittwoch, 21. Mai 2014, 20 Uhr Vereinbarung einer Exkursion zu den Schleiereulen nach Bonstetten zu einem späteren Zeitpunkt

Einladung zur Gemeindeversammlung auf Montag, 16. Juni 2014, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 12. Mai 2014 Gemeindeversammlung

Traktanden A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 C. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Anträge der evangelisch-reformierten Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2013 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission der reformierten Kirchgemeinde Maschwanden, Amtsdauer 2014 bis 2018 3. Wahl von zwei Mitgliedern in die Dorfspende-Kommission Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 30. Mai 2014, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden

1. Rechnung 2013 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 19. Mai 2014 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 16. Mai 2014 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Mai 2014 A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2013 – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2013 – Genehmigung 2. Grundrebenstrasse, Beseitigung Aufplästerungen, Bauabrechnung – Genehmigung 3. Gemeindegrundstück Im Grindel, Verkaufsermächtigung – Bewilligung Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 19. Mai 2014 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 11. Mai 2014 1. Jahresrechnung 2013 – Genehmigung 2. Wahlen Rechnungsprüfungskommission gewählt sind: Gerber-Reist Susanne Bartels Ingo Eberlein Walter Heusi Marianne Schilling Ursula Präsidentin: Gerber-Reist Susanne Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert der nämlichen Frist, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Mettmenstetten, 16. Mai 2014

Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf.

Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

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Deutlich weniger Steuer-Einnahmen als budgetiert Unumstrittene Gemeindeversammlung in Mettmenstetten Die fünf traktandierten Geschäfte der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Mettmenstetten sowie der Sekundarschulgemeinde MettmenstettenKnonau-Maschwanden wurden in einer Stunde abgesegnet. ................................................... von thomas stöckli Deutlich weniger Gemeindesteuern – das machte 2013 sowohl den Schulgemeinden als auch der politischen Gemeinde zu schaffen. Über 600 000 Franken fehlten in diesem Bereich allein der Primarschule gegenüber dem Budget. «Der Ertrag ist wenig erfreulich», sagt denn auch Finanzvorsteherin Ruth Stalder. Wegen des guten Abschlusses 2011 gab es diesmal auch weniger vom Finanzausgleich. In den nächsten beiden Jahren werde da mehr kommen, stellte Ruth Stalder in Aussicht. Trotzdem müsse die Gemeinde bei der internen Verteilung der Steuern über die Bücher. Schliesslich fuhr die Primarschulgemeinde 2014 einen Verlust von 1,22 Mio. Franken ein – 590 000 Franken schlechter als budgetiert.

Das Kostenbewusstsein greift Ertragsseitig liegen auch die Rechnungen der Sekundarschule und der politischen Gemeinde unter dem Budget. Trotzdem gelang es beiden, besser abzuschliessen als budgetiert. «Das Kostenbewusstsein greift in vielen Bereichen», so Sven Potter, der letztmals als Finanzvorsteher die Zahlen der Sekundarschulgemeinde präsentierte. So re-

Im Grindel ist dies die letzte Parzelle der Gemeinde Mettmenstetten. Nun steht sie zum Verkauf. (Bild Thomas Stöckli) sultierte bei der Primarschule ein Minus von 164 000 Franken – budgetiert war knapp das Doppelte. Nach den beiden Schulgemeinden stimmten die 56 anwesenden Stimmberechtigten auch der Rechnung der politischen Gemeinde widerspruchslos zu. Kein Wunder, schloss diese doch mit einem Plus von 343 000 Franken um mehr als 700 000 Franken besser ab als geplant. Netto wurden 2013 6,70 Mio. Franken investiert.

Die weiteren Geschäfte winkte die Versammlung am Montagabend im Eiltempo durch. Die Beseitigung der Aufpflästerung an der Grundrebenstrasse konnte deutlich günstiger ausgeführt werden als erwartet (Kreditunterschreitung um 40,5 %). Die Verkaufsermächtigung für das letzte Gemeinde-Grundstück im Grindel passierte ebenso unangefochten. «Die Gemeinde hat keinen Bedarf», so Gemeindepräsident René Kälin. Der

Mindestpreis pro m² liegt bei 480 Franken. Bei der Vergabe will der Gemeinderat nebst dem Preis auch weiche Faktoren wie das Bedürfnis (Ziel: keine Spekulanten) sowie das Steuerpotenzial berücksichtigen. Bei einem Verkaufserlös von mindestens 1,55 Mio. Franken dürfte für die Gemeinde ein Buchgewinn von rund 647 000 Franken resultieren. René Kälin hatte zu Beginn der Versammlung die Gelegenheit ge-

Vernetzungsprojekt in Obfelden Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Informationsveranstaltung der Gemeinde am 31. Mai Die Gemeinde Obfelden fördert und unterstützt seit 2006 mit einem Vernetzungsprojekt (VNP) die ökologische Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen. Im Sommer 2012 beschloss der Gemeinderat Obfelden die Verlängerung des Projektes von 2013 – 2018 und einen Kredit für die Umset-

zung. An einer Informationsveranstaltung für die Dorfbevölkerung von Obfelden zeigen und erklären Landwirte und weitere Fachpersonen auf einem abwechslungsreichen Rundgang, wie sich verschiedene Elemente des VNP in der Natur präsentieren. Nach dem Rundgang sind alle Besucher zu einem

Zvieri eingeladen. Landwirte und Projektverantwortliche stehen für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Treffpunkt für die Infoveranstaltung ist Samstag, 31. Mai, 13.30 Uhr auf dem Bauernhof Weid von Fabian Schneebeli.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

nutzt, seine Ratskollegen vorzustellen und insbesondere die beiden neuen Peter Kessler und Marino Marchetto im Team zu begrüssen. In der abschliessenden Fragerunde wurde er kaum noch gefordert: Es ging nur noch um die regelmässigere Leerung des Gemeinde-Briefkastens an Abstimmungs- und Wahl-Wochenenden. Das Problem sei bekannt, sagte Gemeindeschreiber Edy Gamma und gelobte Besserung.

wir gratulieren Zum 100. Geburtstag Heute darf die älteste Einwohnerin von Hausen am Albis, Lisi Lier-Röllin im Pflegeheim Sonnegg in Langnau am Albis ihren 100. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulieren wir ganz herzlich, wünschen ihr alles Gute und einen möglichst beschwerdefreien Lebensabend.

Zum 80. Geburtstag Jrmy Hirzel durfte vergangenen Freitag, 9. Mai, in Mettmenstetten ihren 80. Geburtstag feiern. Das grosse Fest steht ihr allerdings noch bevor. Wir gratulieren nachträglich zum Ehrentag und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

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Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Ökologische Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen: Blick zum Weiler im Bächler. (Bild Werner Schneiter)


Maschwanden

Öffentliche Planauflage Projekt 672 Kappelerstrasse (km 2.370–2.610), Hauserstrasse bis Dorfausgang Neubau Gehweg Öffentliche Auflage gem. § 16 in Verbindung mit § 17 Strassengesetz Das Projekt wird nach Durchführung des Mitwirkungsverfahrens öffentlich aufgelegt: Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen (von heute an gerechnet) in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, von 8 bis 12 Uhr zur Einsichtnahme auf.

Bauherrschaft: Maurer Christian, Grischheistrasse 14, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Zimmerei Frei, Unterdorfstrasse 12, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Anbau eines Strohlagers an die bestehende Scheune (VersNr. 310), Grischhei, Kat.-Nr. 425, Landwirtschaftszone

Obfelden Gesuchsteller: Sennereigenossenschaft Dachlissen, Dachlissen 2, 8932 Mettmenstetten Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Holzschopf Vers.-Nr. 39 und Ersatzbau Doppelgarage auf Kat.-Nr. 1694 an der Mettmenstetterstrasse 24, kantonale Landwirtschaftszone L

Innerhalb dieser Frist (30 Tage) können vom Projekt betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts dagegen bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, z. Hd. der Baudirektion Kanton Zürich, TBA, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich mit Begründung Einsprache erheben.

Stallikon

Rifferswil, 16. Mai 2014

Bauherrschaft: Restaurant Chnuschper-Hüsli AG, Buchenegg 30, 8143 Stallikon, vertreten durch Swisshaus AG, St. Jakob-Strasse 21, 9004 St. Gallen Projektverfasser/in: Swisshaus AG, St. Jakob-Strasse 21, 9004 St. Gallen Bauvorhaben: Abbruch von bestehenden Gebäuden (Assek.-Nrn. 520 + 1237) und Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern mit je 3 Wohnungen und einer gemeinsamer Tiefgarage, Buchenegg 11 + 15, Kat.-Nr. 2139, Zone Kernzone Weiler

Gemeinderat Rifferswil Möchten Sie Ihre

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Bauherrschaft: René Baumann, Moosstrasse 20, 8925 Ebertswil, Projektverfasser/in: Krieger AG, Rütmattstrasse 6, 6017 Ruswil Bauvorhaben: Um- und Anbau Jungviehstall, inkl. neue Jauchegrube, Verlegung der bestehenden Strasse sowie Neueindeckung bestehende Scheune, Erli 5, Kat.-Nr. 1734, Zone Landwirtschaftszone

Stallikon

Stallikon Bauherrschaft: Restaurant Chnuschper-Hüsli AG, Buchenegg 30, 8143 Stallikon, vertreten durch Swisshaus AG, St. Jakob-Strasse 21, 9004 St. Gallen Projektverfasser/in: Swisshaus AG, St. Jakob-Strasse 21, 9004 St. Gallen Bauvorhaben: Abbruch von bestehendem Gebäude (Assek.-Nr. 526) und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 3 Wohnungen und Tiefgarage, Buchenegg 25, Kat.-Nr. 2136, Zone Kernzone Weiler

Stallikon Bauherrschaft: TWS technologies GmbH, Dammstrasse 9, DE-42549 Velbert, vertreten durch Swisscom Broadcast AG, 9015 St. Gallen Bauvorhaben: Installation von neuen Richtfunkantennen an der bestehenden Anlage, Kataster-Nummer 2020, Felsenegg 15, Zone Landwirtschaftszone

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

De Plättlileger

Affoltern am Albis

Qualität aus Freude am Beruf

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Noser Light AG, Ottenbacherstrasse 25, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Abbruch best. Lagerhalle Vers.-Nr. 2204, Neubau Lagerhalle mit Überdachung sowie Parkplatzanlage, Kat.-Nr. 2605, Ottenbacherstrasse 25, Gewerbezone

Bonstetten Bauherrschaft: Rellog AG, Stationsstrasse 43, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Nutzungsänderung von bestehendem Lagerraum in Jugendlokal, mit geringfügigen inneren Umbauten, Stationsstrasse 43, Geb.Vers. 513, Kat.-Nr. 2686 (WG3/55)

Mettmenstetten Bauherrschaft: e&a verwaltungen ag, co. Rolf Wüthrich, Im Höngger 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbringen von Sonnenkollektoren an bestehende Einzäunung bei südlicher Grundstücksecke, Kat.-Nr. 1503, Schauenberg 1 (Landwirtschaftszone)

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Schiessvereine

BSV Affoltern Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 300 m Freitag, 16. und 23. Mai 2014 300 m: Schiessplatz Knonau 18.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz Zwillikon 17.00 bis 20.00 Uhr Schiessplatz Wettswil 18.00 bis 20.00 Uhr

Vorschiessen Eidg. Feldschiessen 50/25 m Freitag, 23. Mai 2014 50/25 m Schiessplatz Mettmenstetten 18.00 bis 20.00 Uhr Der Bezirks-Feldchef

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Feldschiessen Freitag, 16. Mai Freitag, 23. Mai Freitag, 30. Mai Sonntag, 1. Juni

17.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr 09.00 bis 11.30 Uhr

Der Vorstand

Bestattungen Affoltern am Albis Am 9. Mai 2014 ist in Wetzikon ZH gestorben:

Alice Honegger geb. 2. Februar 1925, von Zürich und Hinwil ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 10b. Gedenkfeier am Mittwoch, 21. Mai 2014, um 13.30 Uhr im Alterswohnheim am Wildbach in Wetzikon ZH.

Holzkorporation Unterlunnern, Obfelden

Bestattungsamt Affoltern am Albis

TODESANZEIGE

Affoltern am Albis

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres ehemaligen Korporationsmitgliedes

Am 10. Mai 2014 ist in Zürich ZH gestorben:

Arnold Fietz geb. 2. Februar 1962, von Polen, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Mühlebergstrasse 4. Urnenbeisetzung am Dienstag, 20. Mai 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 10. Mai 2014 ist in Hurden SZ verstorben:

Seeholzer, Josef Klemenz geb. 13. November 1962, von Küssnacht SZ, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Zur Mühle 2. Die Trauerfeier findet am Samstag, 17. Mai 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Wettswil am Albis Am 12. Mai 2014 ist in Horgen gestorben:

Jacot, Jean Christoph geboren 15. März 1937, Bürger von Dielsdorf ZH, Le Locle NE, Coffrane NE, Montmollin NE und Basel BS, geschieden, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 14. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 22. Mai 2014, 15.00 Uhr, in der Kapelle beim «Haus Tabea» in Horgen statt. Eine Urnenbeisetzung findet keine statt. Der Friedhofvorsteher

Hans Blum 24. Dezember 1930 – 10. Mai 2014

in Kenntnis zu setzen. Hans hat sich stets für unsere Holzkorporation eingesetzt. Er war im Vorstand sehr aktiv als Kassier und Präsident. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Holzkorporation Unterlunnern, Obfelden Der Vorstand Die Trauerfeier findet am Freitag, 16. Mai 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt; anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche Obfelden.


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

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Gut für die Tier- und Pflanzenwelt Das seit 2011 in Kraft stehende Besucherlenkungskonzept in der Maschwander Allmend zeigt Wirkung

Die Maschwander Allmend wird von Joggenden, Radfahrenden und Wandersleuten gut genutzt. Die rechte Seite der Allmendstrasse (Bild) ist für Hunde tabu. (Bild Werner Schneiter)

Hundehalter weichen in andere Gebiete aus, Verstösse gegen Verbote und Regeln sind selten geworden: Die im Herbst 2011 in Kraft gesetzte Besucherlenkung in der Maschwander Allmend hat sich bewährt. Die Tierwelt geniesst in diesem besonders empfindlichen Schutzgebiet mehr Ruhe.

kungskonzept in Kraft. Es enthält sowohl Restriktionen als auch Lockerungen von Regeln und Verboten, entlang der Reuss bis Mühlau zum Beispiel mehr Möglichkeiten für Radfahrende. Zu den Kernpunkten von einschränkenden Massnahmen zählt ein vollständiges Aufenthaltsverbot von Hun-

den zwischen der Allmendstrasse und dem «Rüss-Spitz», wo Reuss und Lorze zusammenfliessen – eine besonders sensible Fläche, ein sogenanntes «Smaragdgebiet», Brutstätten für verschiedene Sumpfvögel mit wertvollen Pflanzen und Auenwaldstreifen. Das dort geltende Aufenthaltsverbot für

................................................... von werner schneiter Die Maschwander Allmend umfasst 123 Hektaren Fläche. Die Moorlandschaft liegt zwischen Reuss und Lorze im Kanton Zug und grenzt an Maschwanden. Sie bietet auch seltenen Vogelarten und Pflanzen Lebensraum, ist aber auch dem Erholungsdruck ausgesetzt – ein Eldorado für Biker, Wanderer, Jogger und anderen Erholungssuchenden. Mit dem Ziel, den Konflikt zwischen Mensch und Natur zu entschärfen, setzte der Kanton Zug per 1. Oktober 2011 ein Besucherlenanzeige

Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei informieren und klären in erster Linie auf. (Bild Amt für Raumplanung Zug)

Hunde wird weitestgehend befolgt, wie Martina Brennecke, Abteilungsleiterin Natur- und Landschaftsschutz im Zuger Amt für Raumplanung, berichtet. Die Durchsetzung von Verboten und Regeln obliegt sogenannten Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei. Insgesamt rund ein Dutzend Leute sind zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs – jeweils in Zweierpatrouillen, insbesondere natürlich an Wochenenden. Sie sind in erster Linie in aufklärerischer «Mission» unterwegs, können aber bei wiederholten Verstössen – zum Beispiel bei Missachtung von Leinenzwang oder Betreten von Naturschutzflächen jetzt auch Ordnungsbussen bis 100 Franken ausfällen. Vorher musste bei Extremfällen zum Mittel der Strafanzeige gegriffen werden. Laut Martina Brennecke wurde die Möglichkeit zur Busse mit der Verordnung über das Littering eingeführt. Solche Bussen sind aber höchst selten. Erholungssuchende halten sich in aller Regel an die Gebote und Verbote; Hundebesitzer weichen offenkundig an andere Orte aus. Dass das Besucher-

lenkungskonzept greift, zeigen auch die einwachsenden Trampelpfade, zum Beispiel entlang der Lorze bis zum «Rüss-Spitz». Es herrscht also deutlich mehr Ruhe in der Maschwander Allmend.

Holzkorporation Maschwanden hilft Erholungssuchende werden aber keineswegs vollständig verbannt. Unterschiedliche Rundtouren führen am Reussufer vorbei, wo auch Plätze zur Rast einladen. Dort dürfen sich auch nicht angeleinte Hunde ins Wasser. Im Weiteren hat der Kanton Zug mit der Holzkorporation eine Vereinbarung für den Unterhalt des am Reussufer entlang führenden Weges bis zum «Rüss-Spitz» getroffen. Während Zug für das Gehölz zwischen Ufer und Weg verantwortlich ist, sorgt die Holzkorporation für den Unterhalt des Weges. «Wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis zu den Verantwortlichen des Kantons Zug», sagt der für die Allmend zuständige Markus Bühlmann, Landwirt in Maschwanden.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

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Über 100 Personen wollten ins Bienenhaus Einblicke ins Imker-Handwerk: Tag der offenen Tür in Ebertswil stiess auf grosses Interesse Vergangenen Sonntag lud Imker Urs Bosshard in sein Bienenhaus in Ebertswil. Mit zahlreichen begeisterten Gästen und nur einem Bienenstich fällt seine Bilanz hervorragend aus. ................................................... von thomas stöckli Im Schaukasten die Bienenkönigin entdecken, selber durch den ImkerSchleier schauen und sogar ins Bienenhaus hineingehen – Urs Bosshard bot seinen kleinen und grossen Gästen am Muttertag einiges. Das Erlebnis war das Eine, die Ausführungen des Imkers, die ausgestellten Utensilien sowie die Info-Plakate sorgten allerdings auch für Lern-Effekt. Mit Erstaunen nahmen viele zur Kenntnis, dass Bienen im Sommer nur gerade vier bis sechs Wochen alt werden – und dass ein Imker rund 7000 Franken Startkapital braucht, um loslegen zu können.

Sanftmütig und gesund Mit der Zucht der Königinnen fängt der Kreislauf der Honig-Produktion an. Der Imker ist grundsätzlich an sanftmütigen und gesunden Bienen interessiert. «Ich hatte letztes Jahr ein Volk, das hat mich so oft gestochen wie alle anderen 39 Völker zusammen», verriet

Imker Massimo Godenzi (links) führt seine Schleuder vor. Urs Bosshard. Klar, dass so das Hobby nicht mehr gleichviel Spass macht ... Für ein Kilogramm Honig müssen die Bienen rund 1,5 Mio. Blüten anfliegen und dafür 100 000 Kilometer zurücklegen. Zurück im Kasten wird der Honig in Wachs-Waben gelagert. Ist der Honig reif, verschliessen die Bienen die Waben. Zur Ernte kann der Imker diese nun entnehmen, öffnen und mit einer Zentrifuge – der Honig-

Mit Imker Urs Bosshard (links) im Bienenhaus. (Bilder zvg.)

schleuder – leeren. Beim anschliessenden Sieben ist wichtig, dass Verunreinigungen hängen-, die Pollen aber im Honig bleiben.

Zimperlich darf man nicht sein Vor allem sehr viele Familien waren der Einladung zum Tag der offenen Tür gefolgt. Und fast alle blieben von Bienenstichen verschont. Schliesslich

verlieren Bienen beim Stechen eines Menschen den Stachel und verenden. Ein Kind wollte es sich allerdings nicht nehmen lassen, mit einer Biene zu spielen – und wurde prompt gestochen. Unter den Besuchern war der eine oder andere, der mit dem Gedanken spielte, dereinst selber Bienen zu halten. Und nicht nur das: ein Bauer bot an, sein Bienenhaus zur Verfügung zu

Schaukasten: Wo ist die Königin? stellen. Eine Stunde pro Volk und Monat müsse man einrechnen, verriet Urs Bosshard. Fünf Völker brauche es mindestens, um das Hobby seriös betreiben zu können. Und zimperlich darf man nicht sein: «Wenn ein Volk schwach ist, muss man es eliminieren», so Bosshard. Nebst der Varroamilbe setzen primär die baktertielle Faulbrut sowie Insektizide den Bienen zu.

Nur vergesslich oder schon dement? Gut besuchter Informationsabend zum Thema Demenz im Kasinosaal Affoltern Es war der erste Informationsabend zum Thema Demenz der Alzheimervereinigung und der Pro Senectute Kanton Zürich (PSKZ) und er erwies sich als Erfolg. Gefordert wurde mehr Integration und Verständnis für demente Mitmenschen.

ältere Menschen da sind: «Wir haben im Spital Affoltern eine solche Station in der Geriatrie eröffnet. So etwas bräuchte es eigentlich überall.»

Wenn ein Mitmensch dement wird

................................................... von salomon schneider Das Thema Demenz lockte über 200 Säuliämtler in den Kasinosaal Affoltern. Wie bei Veranstaltungen der PSKZ üblich, hielt der lokale Gemeindepräsident, Clemens Grötsch, die Begrüssungsansprache: «Das Besucheraufkommen zeigt, dass das Thema sehr aktuell ist. Es wäre schön, wenn die Gemeindeversammlungen auch so gut besucht wären.» Es kamen über 200 interessierte Ämtler. Durch das zunehmende Durchschnittsalter würden Demenzkrankheiten immer aktueller. Deshalb bedanke er sich bei der Pro Senectute Kanton Zürich für ihr umfassendes Engagement im Bereich Demenzkrankheiten.

Risikominimierung bei Demenz Dr. med. Albert Wettstein, der Vizepräsident der Alzheimervereinigung des Kantons Zürich, hielt den anschliessenden Fachvortrag. Das Gehirn sei bis ins hohe Alter plastisch, es bilde im Gebrauch immer neue Verbindungen: «Es findet aber auch Abbau von Hirnverbindungen statt, beispielsweise durch mangelnden Gebrauch, Durchblutungsstörungen, Schläge auf den Kopf und den Alzheimerprozess.» Albert Wettstein bat die Anwesenden den Boxsport zu meiden, beim Radund Skifahren einen Helm zu tragen, sich gesund zu ernähren, nicht zu rauchen, seinen Geist durch Herausforderungen fit zu halten und sich regelmässig zu bewegen. Der Alzheimerprozess jedoch sei noch nicht komplett erforscht. Es seien zwar Milliar-

(Bilder Salomon Schneider)

den in die Alzheimerforschung investiert worden, trotzdem sei aber noch vieles rätselhaft. «Wer einen direkten nahen Verwandten mit einer Demenzerkrankung hat, dessen Erkrankungsrisiko ist doppelt so hoch. Deshalb ist es für diese Menschen extrem wichtig, die Risikofaktoren zu minimieren. Am stärksten gegen Demenz wirkt ein grosses, aktiv gepflegtes Beziehungsnetz», erklärte Albert Wettstein. Demenz sei also nicht nur vom Schicksal abhängig. Der Alzheimerprozess dauere oft über 30 Jahre. Die ersten 20 Jahre seien symptomfrei. Dann würden erste subjektive Symptome erkennbar, wie längere Arbeitszeiten für gewohnte Arbeiten. Acht Jahre vor einer Demenzdiagnose kämen erste Gedächtnisschwächen unter Zeitdruck zum Vorschein. Die nächsten vier Jahre würden erste Symptome für das Umfeld sichtbar. Wenn Demenz diagnostiziert werde, dauere es meist immer noch sieben Jahre bis zum Tod. «Demenz ist heute die häufigste Todesursache», schloss Albert Wettstein seine Ausführungen zu Alzheimer.

Wie Demenz erkennen Um eine Demenzerkrankung festzustellen, gebe es sieben Fragen, bei denen es auf die Verschlechterung drauf an komme. «Wer etwas nie gut konn-

te, der wird es mit der Demenz auch nicht können», formulierte Thomas Wettstein pointiert. Je stärker die Verschlechterung im Vergleich zu vor zehn Jahren, desto weiter fortgeschritten sei die Demenz. Die Indikatoren lauten, sich an: 1. Adressen und Berufe von Freunden erinnern 2. Ereignisse vor Kurzem erinnern 3. Unterhaltungen vor einigen Tagen erinnern können 4. Tag und Monat erinnern 5. Orte erinnern, wo nicht täglich gebrauchte Sachen abgelegt wurden 6. Neue Lerninhalte erinnern 7. Der Erledigung von finanziellen Verpflichtungen die «Zähne ausbeissen». Wer sich in zwei dieser Sachen stark verschlechtert habe oder bei vier leicht, sei in der Vorstufe von Demenz. Bei mehr sei eine Demenz vorhanden. «Wer eine Demenz erkennt, solle das Thema ansprechen. Denn Demenz ist ein natürlicher Vorgang, mit dem umgegangen werden muss. Wenn die Menschen im Umfeld und Betroffene die Funktionsweise der Krankheit kennen und zusammen mit Fachpersonen lernen damit umzugehen, dann gewinnen alle», unterstrich Thomas Wettstein. Auch die Möglichkeit von Fremdbetreuung sei für Ehe-

Dr. Albert Wettstein erklärte die Funktionsweise von Demenzerkrankungen. partner und Verwandte manchmal eine gute Lösung. Es sei keine Vernachlässigung – jeder brauche einmal eine Auszeit.

Verdreifachung von Demenz Franjo Ambroz, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Pro Senectute Kanton Zürich (PSZH), stellte seine Organisation vor. 1917 wurde die Pro Senectute als Hilfswerk für bedürftige Greise gegründet: «Heute ist das Umfeld natürlich komplett verändert. Lebenserwartung und Lebensqualität sind extrem gestiegen. Zudem sind ältere Menschen eine völlig heterogene Zielgruppe zwischen 60 und 100 Jahren. Ältere Menschen können heute aus drei Generationen stammen.» In der Schweiz seien momentan über 110 000 Menschen von Demenz betroffen. Die Pro Senectute rechne für das Jahr 2050 mit 330 000 Demenzerkrankten. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion. Dr. Roland Kunz, Leiter der Geriatrieabteilung des Spitals Affoltern, schilderte, dass seiner Erfahrung nach ältere Menschen viel lieber über körperliche Gebrechen reden würden als über geistige. Viele Patienten im Akutbereich seien ältere Menschen, einige davon hätten eine Demenzerkrankung. Deshalb sei es wichtig Anlaufstationen zu haben, die für

Ausserhalb des Spitals sei eine Einordnung für die Pflegenden elementar, meinte Verena Fehr, die Leiterin von Gesprächskreisen für pflegende Verwandte: «Oft brauchen beispielsweise Männer, die ihre Frau pflegen, Hilfe. Vor allem wenn vor der Krankheit ein traditionelles Familienbild gepflegt wurde.» Heidi Wernli-Wartmann, die seit zwei Jahren ihre demente Mutter pflegt, ergänzte: «Wenn jemand dement wird, entstehen extrem viele Fragen. Meine Mutter hatte oft Angstzustände und war verwirrt.» Deshalb seien die Entlastungsstunden und die Gespräche mit Fachpersonen der Spitex und der PSZH extrem wichtig gewesen. Am Anfang sei sie von der Demenz der Mutter völlig überrumpelt gewesen. «Ich empfehle allen, frühzeitig mit älteren Verwandten das Vorgehen bei einer allfälligen Demenz zu besprechen. So kann ein Notszenario wie bei mir verhindert werden», schloss Heidi Wernli-Wartmann. Margrit Aeschlimann, die Leiterin der Fachstelle für Altersfragen der PSZH betonte, dass es vielen Menschen peinlich sei, wenn sie Hilfe brauchen mit einem dementen Mitmenschen: «Das ist oft die grösste Hürde, bevor Hilfe gesucht wird. Ich kann nicht genug betonen, dass Hilfe annehmen können ein Zeichen der Stärke ist.» Dr. Roland Kunz meinte, dass das Geheimnis für den Umgang mit Demenz im Selbstwertgefühl liege: «Wer mit Dementen Sachen unternimmt, die er oder sie noch gut kann, der eckt innerlich und bei der demenzkranken Person weniger an.» Entlastungsdienst bei Demenz: www.demcurs.ch, Infos unter: www.pszh.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

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Tiefe Einblicke in den Alltag Abwechslungsreich und informativ gestalteter Jahresbericht 2013 des Zweckverbandes Sozialdienst Seit 1. Januar letzten Jahres besteht der Sozialdienst Bezirk Affoltern aus zwei operativen Abteilungen: dem bisherigen Sozialdienst und neu der Kindes- und Erwachsenen-Schutzbehörde KESB. Der Jahresbericht 2013 bietet tiefe Einblicke in den Alltag, wobei der Fokus auf die erzielte Wirkung bei Klientinnen und Klienten gerichtet ist. ................................................... von urs e. kneubühl «Es ist schön zu spüren, dass das Betreuungspersonal gerne im Wohn-

heim arbeitet», notiert die Klientin des Sozialtherapeutischen Wohnheims Central gleich im ersten Abschnitt ihres Erfahrungsberichtes im Jahresbericht 2013 des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. Und sie hält auch fest: «Wir werden vom Betreuendenteam unterstützt, eine Arbeit zu finden und ein selbstständiges Leben ausserhalb dieser Wohngemeinschaft zu führen.» Dazwischen erzählt die Klientin vom Alltag im Wohnheim, von Gemeinsamkeit, Geborgenheit, von Sicherheit und Selbstvertrauen, das wieder gewonnen und erarbeitet werden will – Schritt um Schritt. Wie wichtig dabei das Team der Betreuenden ist, wird im Erfahrungsbericht immer wieder eingefügt und damit deutlich.

Beratung, Hilfe, Asylbereich, Notzimmer ... Diese Tonalität von sich in Zuversicht umwandelnder Hoffnungslosigkeit, vom dargebotenen und dankbar gefassten Strohhalm zieht sich durch den gesamten aktuellen Jahresbericht des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. Eine Klientin der Sozialberatung und Wirtschaftshilfe – Intake – des Sozialdienstes etwa beschreibt in ihrem Bericht von durchlebter Verzweiflung und von Existenzängsten, nachdem ihr Mann die Scheidung wollte und nicht bereit war, für ihren Lebensunterhalt und jenen der drei gemeinsamen Kinder aufzukommen. «Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und

meldete mich im Intake des Sozialdienstes …», wie es ihr von einer Nachbarin geraten worden war. Das Ersuchen um Sozialhilfe, so schreibt die Klientin, sei «kein Zuckerschlecken» gewesen, aber sie habe nach den ersten Gesprächen neuen Mut geschöpft und begonnen, gesteckte Ziele anzugehen und ihre Aufgaben zu erledigen. Der Bericht endet mit viel Zuversicht, die zwischen den Zeilen zu spüren ist. Genauso kommen im Jahresbericht 2013 Mitarbeitende des Sozialdienstes zu Wort. Sie schildern ihre Erfahrungen und schälen dazu ebenfalls Einzelschicksale heraus. Egal, ob es um den Asylbereich geht, um Notzimmer, Suchtberatung, Berufsbeistandschaft oder um den Support –

nicht zu vergessen, die KESP, für welche Präsidentin Nicole Holderegger die Jahresbilanz zieht –, die Erfahrungsberichte vermitteln tiefe Einblicke in den Alltag des Sozialdienstes im Bezirk Affoltern.

Delegiertenversammlung am kommenden Donnerstag Am Donnerstag nächster Woche findet die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern statt. Der «Anzeiger» wird die Berichterstattung darüber auch mit einem Interview mit dem abtretenden Präsidenten, Paul Schneiter, verbinden.

Mensch im Mittelpunkt des Wirkens Info-Nachmittag im Haus zum Seewadel «Der Mensch im Mittelpunkt unseres Wirkens». Diesem Leitsatz wurde das Haus zum Seewadel am letzten Montag beim jährlichen Informationsnachmittag für interessierte Einwohner, zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige einmal mehr gerecht.

Der Vorstand des Frauenvereins Wettswil, von links: Christine Haab, Yvonne Gabriel, Renata Ney, Susi Graf, Karin Seeger, Ruth Meierhofer-Luzi und Michelle Brendel. (Bild zvg.)

Engagierter und aktiver Frauenverein 200 Mitglieder in Wettswil engagieren sich Der Frauenverein Wettswil wurde im Mai 1875 mit 12 Frauen gegründet. 5 Jahre später hat sich die Mitgliederzahl bereits verdoppelt, und heute zählt der Frauenverein 200 Mitglieder. Er ist ein gemeinnütziger Verein, politisch und konfessionell neutral. Das Hauptanliegen ist die Geselligkeit und das Kennenlernen neuer Bewohnerinnen und Bewohner von Wettswil. Das vielseitige Angebot kann sich sehen lassen und steht auch Nichtmitgliedern zur Verfügung. Organisiert werden Tages- und Halbtageausflüge, Be-

sichtigungen, Führungen und Spielstunden im Türmlihuus. Ein wichtiger Anlass ist der Adventsabend, wo man gemeinsam ein paar gemütliche und besinnliche Stunden verbringt. Die jährlichen Weihnachtsbesuche bei Wettswilerinnen und Wettswilern in den umliegenden Heimen sowie das Überbringen von Geburtstagswünschen an die ältesten Bewohner gehören ebenfalls seit Langem zur Tradition. Auch ist der Frauenverein an den beiden bekannten Wettswiler Määrten immer aktiv dabei und betreut das

Kaffeestübli im Türmlihuus. Seit dem Jahr 2012 hat der Verein die Sprachkurse vom Podium Wettswil übernommen und bietet heute in Kleingruppen (zwischen drei und acht Personen) verschiedene Kurse auf unterschiedlichsten Levels an. Die Kurse werden tagsüber im Türmlihuus in Wettswil durchgeführt. Ruth Meierhofer-Luzi, Präsidentin seit 2000 Weitere Informationen und das Jahresprogramm auf www.frauenvereinwettswil.ch.

Bei geselligem Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und wohltuenden Klavierklängen von Frau Püntener stellten der Geschäftsleiter und das Kader das Haus und dessen Werte vor. Nach der Präsentation des Ablaufs von der Anmeldung bis zum Heimeintritt, standen der Geschäftsleiter und das Kader den rund 50 Besucherinnen und Besuchern für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Die Fragerunde war offen und angeregt. Auch kritische Fragen wurden ehrlich beantwortet. Insbesondere stand eine wichtige Frage bezüglich der Kompetenzen und Möglichkeiten der Pflege im Haus zum Seewadel im Mittelpunkt. Dem Publikum wurde unter dem Motto «wir sind für alle da» plausibel erklärt, dass sich das Haus zum Seewadel heute als Alters- und vor allem auch als vollwertiges Pflegeheim positioniert und mit ganz wenigen Ausnahmen alle Pflegeleistungen erbringen kann. Bewohner/-innen beziehen ihr Zimmer und können dort verbleiben, unabhängig vom sich verändernden Pfle-

gebedarf. Während des Anlasses wurden die Besucherinnen und Besucher mit wunderbaren Bildern auf einen virtuellen Rundgang durch das Haus geführt. Wem dies noch nicht gereicht hat, konnte am Ende der Veranstaltung in Kleingruppen an einer Hausführung teilnehmen. Wer diese Führung verpasst hat, darf sehr gerne einen Termin für eine persönliche Hausbesichtigung vereinbaren. Melden kann man sich sich unter der Telefonnummer 043 322 74 74. Im Foyer des Hauses waren Infostände aufgebaut. An einem Stand erhielten die Interessentinnen und Interessenten Unterlagen zum Heimeintritt. Für persönliche Fragen in Bezug auf die Anmeldung und den Heimeintritt stand Patricia Keller, Mitarbeiterin Administration, den ganzen Nachmittag zur Verfügung. Die Aktivierung präsentierte Selbstgemachtes und natürlich auch das grosse Aktivierungsangebot, welches viele Besucherinnen und Besucher begeisterte. Gerne erzählte die Aktivierungstherapeutin Silvie Keller über das vielseitige Dienstleistungsangebot im Haus. Das Haus zum Seewadel überzeugt als Kompetenzzentrum für Wohnen und Pflege im Alter im Bezirk Affoltern. Man reserviere sich bereits heute den 15. September 2014, 19 bis 21 Uhr, und mache sich selbst ein Bild. An diesem Info-Abend erläutern der Geschäftsleiter und das Kader vom Haus zum Seewadel Sachthemen wie Eintritt, Kosten und Finanzierbarkeit.

gegendarstellung

Wieder Einbrüche Mehrere hundert Franken Bargeld fielen Einbrechern in Affoltern in die Hand. Sie verschafften sich am 11. Mai zwischen Mittag und späterem Nachmittag durch Einschlagen eines Fensters Zutritt in eine Wohnung im Industriequartier und hinterliessen Sachschaden von mehreren hundert Franken. Bei einem Einbruch in einen Geschenkladen in Ottenbach wurde zwischen 10. und 13. Mai wenig Bargeld erbeutet. Auch hier erfolgte das Eindringen via Fenster. Sachschaden: mehrere hundert Franken. Noch nicht klar ist, was Einbrechern vom 13. auf den 14. Mai in einem Einfamilienhaus in die Hände fiel. Sie drangen ebenfalls via Fenster ein und richteten dabei Schaden von mehreren hundert Franken an.

Am 14. Mai geriet in einer Wohnung in Affoltern eine Laser-Schneidmaschine in Brand, der vom Bewohner gelöscht werden konnte. Gleichwohl rückte die Feuerwehr aus. Zwei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Vom 8. auf den 9. Mai wurde in Affoltern ein Personenwagen mit einem unbekannten Gegenstand völlig zerkratzt. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 10 000 Franken. In einer Obstplantage in Ottenbach wurde Schaden in unbekannter Höhe angerichtet. Die Täter zerstörten Schutzfolien und brachen Äste eines Kirschbaums. Im Oberdorf in Affoltern wurden am Wochenende Wände verschmiert. Zudem rückte die Polizei mehrmals wegen Lärmimmissionen aus. (-ter.)

Heimatschutz nicht involviert Der Artikel «Langer Weg und viele Hindernisse zur Energiewende», erschienen im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern vom 9. Mai auf Seite 11, erweckt den falschen Eindruck, der Zürcher Heimatschutz ZVH hätte Herrn Edelmann alle nur erdenklichen Hindernisse bei der Errichtung einer Fotovoltaikanlage errichtet. Falsch sind insbesondere folgende Hinweise: Es hätte ein Gespräch zwischen Herrn Edelmann und einem Vertreter des Heimatschutzes stattgefunden. Richtig ist, dass ein Gespräch zwischen Herrn Edelmann und der staatlichen Denkmalpflege stattgefunden haben kann. Falsch ist ferner, dass ein Mitarbeiter des Heimatschutzes in Pension gegangen sei. Richtig kann sein, dass ein Mitarbeitender des Kantonalen Amtes für Archäologie und Denkmalpflege

oder der Gemeindeeigenen Denkmalpflege in Pension gegangen sei. Falsch ist, dass die Liegenschaft von Herrn Edelmann aus dem Inventar des Heimatschutzes entlassen worden sei. Richtig ist, dass die Liegenschaft von Herrn Edelmann möglicherweise aus dem Inventar überregionaler oder kommunaler Schutzobjekte entlassen worden ist. Falsch ist die Tatsachendarstellung, beim Heimatschutz handele es sich um eine staatliche Behörde, die Entscheidbefugnis hätte. Richtig ist, dass es sich beim Zürcher Heimatschutz ZVH um einen privatrechtlichen Verein handelt, der sich unter anderem dem Erhalt und der Pflege historischer Kulturgüter wie von Gebäuden, Siedlungen, Gärten, Freiräumen, Verkehrswegen und Verkehrsmitteln usw. widmet Die Tätigkeiten

werden durch private Mittel wie Mitgliederbeiträge, Spenden und Legate sowie durch Einnahmen durch den Verkauf von Publikationen, dem Schoggitaler uam. finanziert. Der Einsatz von vielen Freiwilligen und von ehrenamtlich geleisteter Arbeit macht es möglich, dass viele historisch wertvolle Kulturgüter erhalten bleiben. Mit dem Verbandsbeschwerderecht auf kantonaler Ebene und Bundesebene ist dem Zürcher Heimatschutz ZVH zudem ein wirksames Mittel gegeben, auf konkrete Bauvorhaben Einfluss zu nehmen. Weitere Informationen können unter www.heimatschutz-zh.ch aufgerufen werden. Thomas M. Müller, Präsident Zürcher Heimatschutz


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Teamplayer? Physiotherapeutin/ Physiotherapeut 90 bis 100 % Wir, die Gut Training AG, das ambulante Gesundheits& Therapiezentrum mit integrierter Physiotherapie in Mettmenstetten, möchten per 1. Juli 2014 oder nach Vereinbarung unser Team verstärken. Sie suchen eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem Team von verschiedenen therapeutischen Fachleuten, verfügen über Erfahrung in den Bereichen Manualtherapie, medizinische Trainingstherapie, evtl. Sportphysiotherapie oder Neurologie, sind engagiert und motiviert, dann melden Sie sich bei Anina Schläpfer. Wir bieten nebst grosszügigen Behandlungsräumen eine optimale Infrastruktur im Bereich MTT. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per Mail anina.schlaepfer@gut-training.ch oder per Post Gut Training, Erspachstrasse 5 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 768 27 70 Auf der Internetseite: www.gut-training.ch können Sie unser Zentrum kennenlernen. Zudem finden Sie uns im Facebook.

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, welche mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert ist. Wir suchen auf Beginn des Schuljahres 2014/2015

eine Jahrespraktikantin/ einen Jahrespraktikanten zur Unterstützung der Heilpädagoginnen bei der Schulung und Betreuung unserer 23 Schülerinnen und Schüler. Pensum 35 bis 40 Wochenstunden 13 Wochen Ferien (gemäss Ferienplan der Primarschule Affoltern) • Möchten Sie vor der Berufswahl ein Zwischenjahr einschalten oder ein Sozialjahr absolvieren? • Sind Sie interessiert, einen Einblick in eine heilpädagogische Schule zu erhalten? Richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis 30. Mai 2014 an: Heilpädagogische Schule, Schulleitung, Butzenstrasse 2, 8910 Affoltern a. A. Weitere Auskunft erteilt: Frau Jrene Dubs, Schulleiterin, Tel. 043 333 98 40 E-Mail: leitung@hps-bezirk-affoltern.ch www.hps-affoltern-am-albis.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

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«Durchatmen und positiv denken» Raul und Tamara Pérez aus Hedingen treten morgen auf SRF1 auf, in der Talentshow «Alperöösli 2014» Tamara: In der Schweiz können nur sehr wenige Künstler vom Musikbusiness leben. Natürlich wäre es ein Traum, von der Musik leben zu können. Momentan macht es mir einfach Spass und ich werde alles für meinen Traum machen. Habt ihr ein Album geplant? Tamara: Natürlich haben wir schon daran gedacht, es ist aber noch nichts Konkretes geplant. Komponiert ihr auch eigene Texte? Raul: Ja, gerade habe ich mein erstes selbst geschriebenes Lied fertig geschrieben und die Melodie dazu komponiert. Ich mache das im Rahmen eines schulischen Musikprojekts. Jetzt schreibe ich am zweiten Song und zum Abschluss werde ich diese Songs im Tonstudio aufnehmen. Ist eure ganze Familie musikalisch? Tamara: Ja, auf jeden Fall wir Kinder. Wir haben auch unsere Familienband. Bei manchen Auftritten ist auch noch Ruben, unser kleiner Bruder, am Schlagzeug dabei.

Raul und Tamara Pérez suchen mit ihrer Musik den internationalen Durchbruch, zu Hause fühlen sie sich aber im Säuliamt.(Bild Salomon Schneider)

Die Geschwister Raul und Tamara Pérez haben sich voll und ganz der Musik verschrieben. Am Samstag können sie ihre Fähigkeiten in der SRF1Show «Alperöösli 2014», um 20.10 Uhr, unter Beweis stellen. Der «Anzeiger» hat sich vorab mit ihnen unterhalten. ................................................... von salomon schneider Anzeiger: Was macht ihr am liebsten? Tamara: Ich spiele gerne Fussball, ich bin Stürmerin beim FC Affoltern und liebe es zu singen. Seit Neuestem spiele ich Klavier und habe auch vier Jahre lang Geige gespielt. Ich bin auch einige Zeit geritten und die Freizeit verbringe ich sehr gerne mit meiner Familie. Raul: Ich singe auch sehr gerne und spiele auch leidenschaftlich Gitarre. Ich habe die Musik bereits sehr früh entdeckt. Mit vier Jahren habe ich eine Kindergitarre erhalten und sofort Freude daran gefunden. Irgendwann habe ich dann auch mit Singen angefangen. Tamara: Ich habe Raul immer gerne zugehört und eines Tages hatte ich Lust, es auch einmal selber mit Musizieren zu probieren. Dann bin ich einfach immer drangeblieben.

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«Die Schule kommt uns stark entgegen, wenn wir Zeit für Musik brauchen.» ............................................................... Wie bringt ihr Schule und Hobbys unter einen Hut? Tamara: Die Zeit für die Schule wird schon manchmal knapp. Dann versuchen wir einfach irgendwie für beides Zeit zu finden. Wir müssen manchmal auch Kompromisse eingehen. Kommt euch die Schule manchmal entgegen, kurz vor einem Auftritt? Tamara: In letzter Zeit ist uns die Schule sehr stark entgegengekommen, damit wir Musik machen können. Wir sind sehr froh darüber und wissen, dass es nicht selbstverständlich ist. Nach Möglichkeit schieben wir die Musik aufs Wochenende. Immer geht das aber nicht. Wir müssen natürlich auch den ganzen Schulstoff nacharbeiten. Wie seid ihr zum Auftritt bei «Kids on Stage 2013» gekommen? Raul: Durch unsere Tante. Sie hat im Internet recherchiert, welche Möglichkeiten es für Auftritte gibt und ist so auf «Kids on Stage» gestossen. Wir haben uns dann beworben und durf-

ten nach dem Casting auftreten. Und wie hat das beim «Alperöösli» funktioniert? Tamara: Ein Redaktor hat unseren Auftritt bei «Kids on Stage» auf Youtube gesehen und uns angefragt, ob wir mitmachen wollen. Es gab dann wieder ein Casting und wir wurden wieder genommen. ...............................................................

«Auch Musik machen ist manchmal Arbeit.» ............................................................... Wie ist euer Verhältnis zu Coach Eliane Müller? Raul: Sie macht einen super Job und unterstützt uns wo sie kann. Tamara: Vor allem was Bühnenpräsenz angeht, hat sie sehr viel Erfahrung, die uns echt weitergebracht hat. Wie sehen die Vorbereitungen für die «Alperöösli» Show aus? Tamara: Wir haben immer wieder Stimm-Coaching, üben Choreografie und bringen am Schluss alles immer mehr zusammen. Eliane ist immer dabei und wir feilen gemeinsam am Auftritt. Der letzte Monat war eine sehr intensive Zeit. Auch Musikmachen ist manchmal Arbeit. Wie geht ihr mit Lampenfieber um?

Raul: Ich atme vorher immer tief durch und denke daran, dass alles gut kommt. Dann kommt es nämlich auch gut und ich vergesse die Nervosität. Träumt ihr davon hauptberuflich Musik zu machen?

Wie sieht eure Planung für die nächsten Jahre aus? Raul: Ich werde im Sommer eine Lehre als Detailhandelskaufmann in Zürich beginnen. Tamara: Ich bin noch auf der Suche nach dem richtigen Beruf, habe aber bereits einige Schnupperlehren gemacht. Technisches Zeichnen und die Reisebranche interessieren mich. Ich habe aber zwei Jahre Zeit.

«Musig uf de Strass» 2014 Am 24. Mai von 8 bis 24 Uhr lockt «Musig uf de Strass» mit attraktiven Angeboten und Veranstaltungen. Affoltemer Gewerbebetriebe verwöhnen die Besucher mit einer Palette, die alle Sinne betört. Die Veranstaltung «Musig uf de Strass» der Vereinigung obere Bahnhofstrasse (Voba) bietet den ganzen Tag Unterhaltung. Unter dem Thema 50s, 60s, 70s wird der Tag von zahlreichen Events umrahmt. Der diesjährige Vespatreff der Vespaclubs Zürich-Luzern-Sursee findet im Rahmen der Veranstaltung statt. Die Voba erwartet zahlreiche Liebhaberobjekte zum Bestaunen. Säuliämtler Modegeschäfte organisieren eine Modeschau. «Damit es

authentisch wirkt, treten nur Laienmodels auf», erklärt OK-Mitglied Susanne Crimi. Der Catwalk wird vom Gebäude der Weiss Medien bis zur Galerie am Märtplatz führen, wo die Models von Vespas abgeholt und durch die Obere Bahnhofstrasse gefahren werden. Die Läden der Oberen Bahnhofstrasse bieten an Strassenständen Aktionen und Schnäppchen an. Und mit einer Festwirtschaft, einem Restaurant und einer Weinbar werden die Besucher kulinarisch verwöhnt. Musik auf der Strasse bieten an diesem Tag zahlreiche Künstler, die – mit einer Ausnahme – alle aus dem Säuliamt stammen. Es treten auf: die «Säuligugger», die «Apple’s Paradise Big Band», «Round of Sound», «Baracuda, «7tCover» und Tamara und Raul Pérez.


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Vermischtes

Malen für Kinder und Jugendliche

erlebnisse

Im Malatelier artcoach von Isabella Keiser in der Fabrik am Weiher, Zwillikon, finden neu Malkurse für Kinder und Jugendliche statt. Am Samstag, 17. Mai, von 11 bis 16 Uhr öffnet das Malatelier die Tür.

Das Jahresprogramm von «Erlebnisse» steht unter dem Motto «von Basel nach Chiasso». Etappe 4 wurde auf kommenden Sonntag, 18. Mai, verschoben. Am 1. Juni führt Etappe 5 per Schiff von Luzern nach Flüelen und zu Fuss nach Altdorf.

Kinder und Jugendliche sind eingeladen, am Tag der offenen Tür, alleine oder in Begleitung Erwachsener, nach Lust und Laune zu experimentieren. Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche erhalten einen Gutschein für eine MalLektion (60 Min.), zum Schnupperpreis von 15 Franken. In den Kursen haben sie die Möglichkeit, ihren gestalterischen Ausdruck ohne Leistungsdruck zu entwickeln und mit Unterstützung von Isabella Keiser, Kenntnisse und Möglichkeiten der vielen Techniken und des Bildaufbaus zu erlernen. Isabella Keiser, artcoach Malstern, im Lakeside, Fabrik am Weiher, Alte Affolterstrasse 1, Zwillikon. www.artcoach.ch, Telefon 044 440 34 11.

Mehr als nur ein Online-Weinshop Coop ist der grösste Weinhändler in der Schweiz. Nun baut er Angebot und Beratung weiter aus und lanciert mit Mondovino.ch eine Kompetenzplattform für Wein in der Schweiz. «Kundinnen und Kunden informieren sich immer mehr online über Wein», weiss Philipp Wyss, stellvertretender Vorsitzender der Coop Geschäftsleitung. Aus diesem Grund hat Coop die Weinplattform Mondovino aufgebaut, die viel mehr als nur ein moderner Online-Shop ist: Bekannte interne und externe Schweizer Weinexperten sowie Kooperationspartner Vinum geben ihr Wissen auf der Plattform kundengerecht weiter. Details über Anbaugebiete, Traubensorten und Winzer sowie massgeschneiderte Weinempfehlungen sind nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Weinkenner interessant. Dank der Mondovino-App und dem jeweiligen Strichcode auf der Flasche erhält der Kunde zusätzliche Infos zum ausgewählten Wein – zu Hause oder direkt vor dem Ladenregal.

Immer der passende Wein Auf Mondovino können sich Kunden bequem und schnell informieren, in welchem Coop Supermarkt sie ihren gewünschten Wein finden. Natürlich bietet Mondovino auch einen OnlineShop mit rund 1 200 Angeboten – coop@home liefert stundengenau bis an die Wohnungstüre. Die Mitglieder erhalten Weinempfehlungen, basierend auf ihren individuellen Vorlieben sowie neuen Trends. Auf der Plattform sehen die Mitglieder auf einen Blick, welche Weine sie im letzten Jahr eingekauft haben – egal ob im Supermarkt, im Online-Shop oder an einer Coop-Weinmesse. So ist es einfach, eine Neuentdeckung oder den Lieblingswein wieder zu bestellen. Die Mitglieder von Mondovino profitieren von exklusiven und individuellen Sparbons, die sie online sowie an der Coop-Kasse einlösen können. Wer Überraschungen liebt und gerne neue Weine probiert, wird von den Weinabos begeistert sein: Zwei- bis viermal pro Jahr erhalten die Abonnenten ein Paket mit je drei Weinen sowie Informationen, was diese auszeichnet, und Tipps, welche Gerichte zu ihnen am besten passen. Ein weiteres Highlight: Die exklusiven Weindeals. Dies sind auserlesene Weine zu einmaligen Vorteilspreisen. (pd) Infos: Mondovino.ch.

Freitag, 16. Mai 2014

Mit dem Schiff von Luzern nach Flüelen

Mit dem Velo oder E-Bike von Olten über Sursee nach Luzern – wegen ungünstiger Wetterprognose wurde der Anlass vom 11. Mai abgesagt und auf den kommenden Sonntag, 18. Mai, verschoben. Etappe fünf ist am Sonntag, 1. Juni, eine Schifffahrt von Luzern nach Flüelen und ein Spaziergang nach Altdorf. Die wohl leichteste aber nicht weniger schöne und interessante Etappe der Route von Norden nach Süden oder von Basel nach Chiasso führt am 1. Juni über den schönen Vierwaldstättersee von Luzern nach Flüelen. Der See hat seinen Namen von den vier angrenzenden Kantonen Uri, Unterwalden, Schwyz und Luzern. Der Vierwaldstättersee wurde in der letzten Eiszeit vom Reussgletscher geformt. Der grösste Zufluss, die Reuss, kommt aus dem Gotthardmassiv und mündet bei Flüelen in den See. Daneben fliessen die Sarner Aa, die Engelberger Aa und die Muota in den See. Der Abfluss in Luzern ist wohl bekannt, es ist die Reuss, welche zum Teil die Westgrenze unseres Bezirks bildet. Der oft sehr wilde Fluss bringt viel Geschiebe mit und bildet ein grosses Delta, welches zu einem Naturparadies geworden ist. Das Wasser bleibt durchschnitt-

Bis zu 400 Franken für neue Waschmaschine Die EKZ fördern Energieeffizienz

Andreas, Otti und Hansruedi Steinmann. lich drei Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Das Klima rund um den von Bergen geschützten See und wegen des häufig blasenden Föhns in dieser Region ist im Vergleich zu anderen Regionen eher mild. Bis zum Bau der Axenstrasse (1863-65) war der Wasserweg die einzige mögliche Verbindung zum Kanton Uri, zum Gotthardpass und damit auch nach Süden. So wechselten früher in Flüelen Reisende vom Maultier oder der Postkutsche auf das Schiff. Wir geniessen die Reise auf dem Motorschiff in der 1. Klasse und fahren von Luzern via Weggis, Vitznau, Treib, Brunnen und dem Rütli nach Flüelen, wo wir kurz vor 13 Uhr eintreffen. Wer Lust hat auf einen kleinen Spaziergang nach Altdorf, kann diesen schönen Weg in etwa einer Stunde unter die Füsse nehmen, oder aber auch in Flülen am See faulenzen und warten, bis die Gruppe mit dem Bus von Altdorf zurückkommt. Anmelden kann man sich für diese «Erlebnisse»Veranstaltung bis 20. Mai. Infos und Anmelden: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, Tel. 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch oder www.erlebnisse.ch.

Mit ihrem Förderprogramm laden die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) zum effizienten Umgang mit Energie ein. Bis 15. Juli wird der Kauf einer energieeffizienten Waschmaschine mit 400 Franken oder eines effizienten Tumblers mit bis zu 300 Franken unterstützt. Mehr als zwei Millionen Waschmaschinen sorgen für saubere Wäsche in der Schweiz. Jährlich werden so rund 700 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht. Dies entspricht in etwa 140 Millionen Franken. Für das maschinelle Trocknen verbrauchen die Schweizer fast nochmals so viel Geld und Strom – Tendenz steigend. Mit energieeffizienten Geräten kann deshalb Energie und Geld gespart werden. Mit dem EKZ Förderprogramm unterstützen die EKZ ihre Stromkunden finanziell beim Kauf einer effizienten Waschmaschine mit 400 Franken und bei der Anschaffung eines effizienten Tumblers mit 300 Franken.

der Wäsche bleibt. So kann mit einer A-klassierten Schleuderwirkung beim Wäschetrocknen fast 20 Prozent Strom eingespart werden. Die Webseite von topten.ch gibt einen schnellen Überblick, welche Geräte besonders energieeffizient und umweltfreundlich sind. Deshalb unterstützen die EKZ im Förderprogramm nur Geräte, die von topten.ch empfohlen werden. Um vom Förderbeitrag der EKZ zu profitieren, muss die neue Waschmaschine oder der Tumbler zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juli 2014 in der Schweiz gekauft werden. Stromkunden der EKZ können den ausgefüllten Talon zusammen mit der Originalkaufquittung bis zum 15. August 2014 an die EKZ senden. Pro Haushalt kann sowohl für eine Waschmaschine als auch für einen Trockner ein Förderbeitrag beantragt werden. Insgesamt unterstützen die EKZ maximal 500 Geräte. Weitere Infos unter www.ekz.ch/kundenaktion.

korrigendum Bis zu einem Drittel weniger Strom Im Vergleich zu einem Gerät der Energieeffizienzklasse A kommt eine Waschmaschine der höchsten Klasse A+++ mit rund einem Drittel weniger Strom aus. Eine gute Schleuderwirkung ist ebenfalls wichtig, weil bei einer höheren Umdrehungszahl pro Minute deutlich weniger Wasser in

Falsche Mailadresse. Im Artikel über die Spielgruppe Chätzli («Anzeiger» vom 9. Mai) war die Mailadresse falsch. Hier die richtige: claudia.ledermann@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Wir sind ein Handelsunternehmen für anspruchsvolle Produkte im Baubereich. Wir möchten unser kleines Team verstärken und suchen je eine/n

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Freitag, 16. Mai 2014

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«Alltagssituationen überspitzt darstellen – sonst funktionierts nicht» Der Affoltemer René Rindlisbacher und Sven Furrer mit «Gymi5 – Klassezämekunft» zu Gast in Affoltern Rund eineinhalb Jahre Arbeit investieren René Rindlisbacher und Sven Furrer in ein Programm bis zur Bühnenreife. Am 30. und 31. Mai treten die beiden Edelmais-Künstler im Kasinosaal in Affoltern auf. ................................................... von werner schneiter Die Schmirinskis – René Rindlisbacher und Stephan Schmidlin – sind Vergangenheit. Seit 2006 erobern der im Säuliamt aufgewachsene Rindlisbacher und Sven Furrer die Schweizer Bühnen mit anderen Programmen. Die beiden haben sich 2005 an einem Fussballmatch als Gegner kennen gelernt. Daraus entstand Edelmais und der Bühnenerstling «2proMüll», mit dem das Publikum erobert werden konnte. 2011 folgte ein gemeinsames Gastspiel beim Circus Knie. «Etwas ganz anderes, aber eine lässige Zeit», bilanziert René Rindlisbacher, dessen Karriere im Turnverein Affoltern am Chränzli auf der Bühne des alten Kasinosaals begann.

Eineinhalb Jahre Arbeit In den neuen Kasinosaal kehrt er nun in einer Woche zurück – mit «Gymi5 – Klassezämekunft», einem Stück, in dem es beim Treffen der Ehemaligen der fünften Gymiklasse hoch zu und her geht (vgl. Kasten). Rindlisbacher

Sorgen in «Gymi5 – Klassezämekunft» für Turbulenzen: René Rindlisbacher (rechts) und Sven Furrer. (Bild zvg.) und Furrer begeisterten das Publikum in bisher rund 100 Vorstellungen, wei-

tere 50 folgen. «Wir haben bisher ausnahmslos gute Reaktionen erlebt»,

«Gymi5 – Klassezämekunft» Vorstellungen am 30. und 31. Mai im Kasinosaal in Affoltern Nach ihrem Bühnenerstling «2proMüll» kramen René Rindlisbacher und Sven Furrer mit ihrem aktuellen Programm «Gymi5 – Klassezämekunft» im seelischen Trümmerfeld ihrer schulischen Vergangenheit. Jetzt auch im Kasinosaal in Affoltern. Beim Treffen der Ehemaligen aus der fünften Gymnasiumsklasse lassen sie die guten alten Zeiten hochleben. Allerdings geht das nicht ohne die bei solchen Anlässen wohlbekannten Peinlichkeiten ab. Denn wie das Leben so spielt, haben es nicht alle Maturanden im späteren Leben zu grossem Ruhm und Ehre

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gebracht. Deshalb ist für reichlich Zündstoff gesorgt, wenn die im Leben gereiften Figuren wie der Liebling aller Lehrer, der verkappte Streber und der ewige Klassenloser aufeinandertreffen. Auch erotisches Nachknistern ist zuweilen hörbar. Etwa wenn der Auswanderer seinem Jugendschwarm Liebesgrüsse aus Übersee sendet. Oder wenn dem ambitionierten Karrieristen beim Anblick des ehemaligen Schulschatzes die Schmetterlinge wieder hoch flattern. Natürlich geht es beim Klassentreffen auch nicht ohne den Zickenkrieg der Klassenschönsten, wo Frauenthemen eine völlig neue Bedeutung erhalten. Ein Glück, dass wenigsten der leicht verwirrte Klassenlehrer versucht, im munteren Reigen der spät-

pubertären Befindlichkeiten die Übersicht zu behalten. Nach ihrem erfolgreichen Gastspiel 2011 im Circus Knie ziehen René Rindlisbacher und Sven Furrer in «Gymi5» wiederum alle Register ihrer Spielpalette zwischen Stand Up Comedy, parodistischen Bühnenfiguren, videotechnischen Bühneneffekten und zuweilen schräger Satire. Freitag, 30. Mai, und Samstag, 31. Mai, jeweils 19 Uhr im Kasinosaal in Affoltern. Karten sind zu reduzierten Preisen unter www.starticket.ch, Post und allen Starticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Der «Anzeiger» verlost für Freitag oder Samstag 5 mal 2 Tickets. - Die Gewinner werden direkt von «Edelmais» kontaktiert. Kontakt: office@edelmais.ch oder Postkarte an Edelmais, Haldenstrasse 1, 6340 Baar.

hält Komiker Rindlisbacher fest. Ein Erfolg, der natürlich hart erarbeitet werden muss. Ein neues Programm erfordert rund eineinhalb Jahre Arbeit – ein Prozess in zahlreichen Stufen und «Gärphasen». Die einzelnen Figuren werden in einem Viererteam kreiert. Es sind inzwischen Figuren, die sich auch in ein nachfolgendes Programm integrieren lassen. «Ein kreativer, toller und aufwendiger Prozess, der sich lohnt. Schliesslich müssen diese Figuren in einem Programm für etwa drei Jahre Bestand haben», fügt der Künstler bei. Figuren kreieren ist das eine, die passenden Dialoge schreiben das andere. Das ist vorwiegend das Ding von René Rindlisbacher und ebenfalls mit viel Aufwand verbunden. Anleihen dazu nehmen sich die beiden Künstler im Alltag – im Zug, im Restaurant, auf dem Sportplatz. Auch in der Politik. Da kann dann eine vermeintlich banale Szene eine zur bühnenreifen Nummer mutieren. «Alltagssituationen müssen aber auf der Bühne überspitzt dargestellt werden, sonst sind sie wirkungslos», fügt Rindlisbacher bei. Auch am aktuellen Programm «Gymi5 – Klassezämekunft»

wurde weit mehr als ein Jahr gearbeitet. Die Figuren werden während der laufenden Tournee auch angepasst, an Dialogen gefeilt, verbessert. «Wir proben über lange Zeit und schreiben am Anfang sozusagen ins Leere. Das erfordert dann – je nach Reaktionen des Publikums – auch Anpassungen», erklärt René Rindlisbacher. Das haben er und Furrer offenkundig mit Erfolg getan, die Vorstellungen sind praktisch immer ausverkauft, die Reaktionen so, wie es die Künstler nach eigenen Aussagen noch nie erlebt haben. Und wie geht man mit Kritik um? «Wenn diese Kritik die Figuren betrifft, ist das in Ordnung. Wenn sie auf die Person abzielt, dann habe ich eher Mühe damit», fügt er bei.

Aufzeichnung für fürs Fernsehen Edelmais zeichnet die Aufführung im Kasinosaal in Affoltern für SF DRS auf. «Der Saal eignet sich gut dazu», sagt René Rindlisbacher. Ob dann das Fernsehen die Produktion tatsächlich ins Programm nimmt, steht noch nicht definitiv fest. «Wir gehen aber davon aus», sagt der Künstler.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Mai 2014

Weiblichkeit harmonisch und vielschichtig Helga Hofer, Margrith Weisser und Esma Pacal Turam in der Galerie in Bonstetten Wenn man in den Räumen der Galerie für Gegenwartskunst von Elfi Bohrer verweilt, kehrt Ruhe und Frieden ein. Die Werke der drei Künstlerinnen erzählen Geschichten, die Ruhe, Zuversicht und Heiterkeit vermitteln und die Betrachtenden in eine friedliche Stimmung versetzen. ................................................... von regula zellweger Oftmals wird Kunst als Mittel verstanden, Missstände anzuprangern und auf Probleme aufmerksam zu machen. Man bekommt Gesellschaftskritik knallhart, manchmal schockierend vermittelt. Die Gesellschaft wird angeprangert – aber wer ist schon die Gesellschaft? Manchmal hat man einfach genug davon und möchte nur Ästhetik, Ruhe, Zuversicht und Harmonie. Genau das vermittelt die aktuelle Ausstellung in Bonstetten. Weich, rund, sanft – und doch kraftvoll. Und ganz leise, aber umso wirksamer sind die Botschaften, die dahinter stecken, nicht offensichtlich kritisch, aber motivierend, Lösungen für viele Fragen unserer Zeit zu finden.

Helga Hofer Die österreichische Künstlerin erzählt, wie sie vom abstrakten Malen zur Gegenständlichkeit kam. Es brauchte Mut, den Weg umgekehrt zu beschreiten, als ihn andere Künstler meist gehen. Auffallend sind die akzentuierten Konturen. Gern erzählt sie mit ihren Bildern immer wieder Kindheitsgeschichten. Es geht hier um Gefühle – und manch ein Betrachter spürt, wie er plötzlich dieselben Emotionen nachempfindet und sich und seine Geschichte im Bild wiedererkennen kann. Auch Stillleben gehören zu den Sujets, die Helga Hofer – ohne vorher zu skizzieren – mit Öl auf Leinwand bringt. Und Vögel mag sie: «Vögel sind so poetisch. Ich könnte mir die Welt ohne Vögel nicht vorstellen!» Erstaunlicherweise strahlen die Bilder viel Zuversicht und Heiterkeit aus, niemand würde vermuten, dass Helga Hofer einige Monate nach dem Tod ihres Mannes überhaupt nicht

Malerei: Helga Hofer.

Bronzeobjekte/Figuren: Esma Pacal Turam aus Istanbul.

mehr malen konnte und nun erst vor Kurzem wieder den Weg an die Staffelei gefunden hat. Sie braucht das Malen – mit der Trauer und gegen die Trauer. Ihre Bilder aber sind immer hell und heiter. Sie sagt es in einem kurzen Satz: «Die Trauer kommt und geht, in immer grösseren Abständen, die Liebe aber bleibt.»

Esma Pacal Turam Die Türkin schafft Werke, die Fröhlichkeit vermitteln. Eine ganze Serie von Bronzeobjekten bevölkert eine Wand in der Galerie für Gegenwartskunst. «Ordinary day – happy day», kommentiert Esma Pacal Turam. Mit ihren Wand-Figuren in Bronze hält sie einerseits Alltagsmomente fest, beispielsweise eine Bushaltestelle mit wartenden Menschen, anderseits besondere Momente, wie ein Gang zu einem festlichen Anlass in der Kirche. Die Künstlerin lebt in Istanbul und das Stadtleben fasziniert sie. Rund 35 Figurengruppen umfasst das ganze Projekt «Ordinary day – happy day». Die dargestellten Menschen und Tiere stehen in Beziehung zueinander, interagieren – und die Künstlerin wünscht sich, dass die Betrachtenden sich als dritte Instanz dazugesellen und sich in einen Dialog einlassen. Esma Pacal Turam sieht sich selbst als

Malerei: Margrith Weisser. (Bilder Arthur Bohrer) Beobachterin, Betrachterin, jedoch nicht mit dem Ziel, sich kritisch dazu zu äussern, sondern gute Geschichten liebevoll zu erzählen. Die Wandfiguren wirken leicht, manchmal fast spielerisch, dahinter aber stecken viele Gedanken, viele Überlegungen. Die Künstlerin, die auch einen Doktortitel hat, versteht es hervorragend, Intellekt und Emotionalität zu einer bildnerischen, gemütvollen Aussage zu vereinen.

Margrith Weisser

wunderschön in sich langsam öffnenden Blüten von Magnolien oder in zum Himmel strebenden Tulpen manifestiert. Erwachen ist für Margrith Weisser aber auch ein Vorgang, den jeden einzelnen Menschen und auch unsere Gesellschaft betrifft. Die Künstlerin mit Berner Wurzeln lässt sich gern von den Jahreszeiten inspirieren. Oft bestehen ihre Werke aus zwei oder mehreren Tafeln, was eine ganz besondere Spannung in die ruhigen Bilder bringt. Einmal mehr ist es der Galeristin Elfi Bohrer gelungen, nicht nur unterschiedliche Werke zu einer einheitlichen Ausstellung, sondern auch unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten in eine harmonische, sich ergänzende Beziehung zusammenzubringen. Ein Wort umfasst die ganze Ausstellung: «Weiblichkeit». Ausstellung Helga Hofer, Margrith Weisser und Esma Pacal Turam. 10. Mai bis 7. Juni in der Galerie für

Erdfarben, Ruhe, Pflanzen und vor allem harmonische Weiblichkeit gehören zu den Werken der in Herrliberg lebenden Künstlerin. «Ich bin ruhig, zurückhaltend», sagt sie über sich selbst. Sie ist aber auch vielschichtig, wie ihre Bilder. Im Moment kreist sie um den Begriff «Erwachen», dem sie vielfältige Bedeutungen zuschreibt: Da ist das Erwachen im Frühling, das sich

Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag, 18. Mai und 25. Mai, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 7. Juni, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, Bonstetten, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

«Am Anfang war Ton, erdiger Ton» Neue Ausstellung in der Galerie am Märtplatz in Affoltern – Vernissage am 23. Mai In der neuen Ausstellung, die am nächsten Freitagabend mit der Vernissage eröffnet wird, stellen zwei Künstlerinnen Acrylbilder und Keramikobjekte aus. Ihnen gemeinsam ist, dass beide am Anfang ihres kreativen Schaffens vom gleichen Material fasziniert waren, nämlich vom Ton. Ursula Nievergelt-Bänziger fand schon früh Gefallen am kreativen Gestalten. Nach einer Ausbildung im kaufmännischen Bereich besuchte sie die Schule für Gestaltung in Zürich. Damals faszinierte sie vor allem das dreidimensionale Gestalten mit Ton, Porzellan und Steinzeug. In ihrem Keramikatelier entstanden später kunstvolle Werke, die sie in diversen Ausstellungen präsentieren konnte. Sie gab ihr Wissen auch gerne weiter und bot Töpferkurse an. Später verlagerte sich ihr Interesse dann aufs Malen, sie begann zuerst mit Öl, dann mit Acrylfarben auf Leinwand zu malen. Ihre zum Teil grossformatigen Bilder zeugen von ihrer Verbundenheit

Ursula Nievergelt-Bänziger: Rotmilane. (Bilder zvg.) mit der Natur und Tieren. Vor allem Vögel faszinieren sie, deren Leichtigkeit, die Geschmeidigkeit der Flügel, das «vogelfrei» sein und der Sturzflug des Milans, der nicht zum Absturz wird. Diese Empfindungen bringt sie in ihren Bildern zum Ausdruck. Mais-, Mohn-, Hafer- und Stoppelfelder, die Ursula Nievergelt von vorne wie von oben betrachtend malt, bringt

Ursula Nievergelt-Bänziger schlicht, einfach aber stimmig auf die Leinwand. Sei es als Bild an der Wand oder auch als Abdeckung für den grossen Fernseher, ihre Bilder sollen Freude machen und «gebraucht» werden. Wer gerne Abwechslung hat, kann auch ein Bild mieten. Edith Höfliger blieb dem Töpfern treu. Sie suchte immer wieder neue

Edith Höfliger: Raku-Keramik. Ideen, neue Brenntechniken und bildete sich laufend bei namhaften Künstlern aus dem In- und Ausland weiter. Aber als sie dann im Tessin einen Raku-Kurs besuchte, wurde ihr schnell klar, dass Raku-Keramik, nach jahrelangem Töpfern und Kursleitung in traditioneller Technik, ihre wirklich neue grosse Herausforderung und «Lie-

be» sein würde. In einer Gruppe von Gleichgesinnten befasste sich Edith Höfliger seither über Jahre fast ausschliesslich mit Raku. Daraus entstanden in der Folge mehrere Gruppenund Einzelausstellungen. Ihre Raku-Erfahrung gibt Edith Höfliger auch in verschiedenen Kursen an andere Interessierte weiter. Raku ist eine jahrhundertealte, japanische Töpfertechnik, in der sich die vier Grundelemente Erde, Feuer, Luft und Wasser in wechselseitiger Abhängigkeit, direkt im Arbeitsprozess erleben lassen. Erst am Schluss entscheidet sich, ob das Werk gelungen ist oder nicht. Raku hat immer etwas Geheimnisvolles, Ungewisses und Zufälliges. Man darf also auf diese Ausstellung gespannt sein. Die Künstlerinnen wie auch Kultur in Affoltern laden herzlich zum Besuch der Ausstellung ein. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Ausstellung vom Freitag, 23. Mai, bis Pfingstsonntag, 8. Juni. Vernissage: Freitag, 23. Mai, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12 Uhr, Sonntag, 15 bis 18 Uhr.


Vermischtes

Freitag, 16. Mai 2014

Präsident Eduard Waldesbühl (hinten) mit den verabschiedeten Vorstandsmitgliedern Bruno Grob und Hanni Mohr. Rechts Paul Leuthold, neu in den Vorstand gewählt.

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Markus Sahli, Theologischer Leiter im Kloster Kappel, stellt den Gästen konkrete Arbeiten des Bibelschreib-Projekts vor. (Bilder Marianne Voss)

Langjährige Vorstands- und Kommissionsmitglieder verabschiedet Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern im Kloster Kappel Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern (GGA) verabschiedete die langjährigen Vorstandsmitglieder Hanni Mohr und Bruno Grob sowie drei Mitarbeiterinnen der Ferienkommission. Neu im Vorstand ist Paul Leuthold. ................................................... von marianne voss Dieses Jahr erhielt die GGA für ihre Mitgliederversammlung im Kloster Kappel Gastrecht. Die knapp 50 Mitglieder tagten am vergangenen Dienstag also an einem Ort, der geschichtlich mit der GGA eng verbunden ist. Die von Präsident Eduard Waldesbühl verlesenen Berichte der verschiedenen Arbeitsgruppen gaben den Anwesenden einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Die Gruppe Volkshochschule freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen zu den Vortragsabenden, würde sich aber noch etwas mehr Zu-

hörende wünschen. Die Kunstkommission und die Gruppe Ämtler Kulturwochen blicken auf erfolgreiche Ausstellungen und Anlässe zurück. Die Arbeitsgruppe Neujahrsblatt hat am Neujahrsapéro 2014 das zweite Heft zum Thema «Schulen im Knonauer Amt» vorgestellt. Die Arbeitsgruppe Ämtlerwäg hat diverse Wegweiser und Pfosten ersetzt. Im Juni 2013 wurde der Frei-Ämtler-Platz eingeweiht, der den Ämtlerwäg mit dem Freiämtlerweg miteinander verbindet. Die Mitarbeitenden der Ferienkommission waren im Juni 2013 zusammen mit 23 Teilnehmenden eine Woche im Fieschertal, wo sie das Zusammensein und schöne Ausflüge geniessen konnten. Die Seniorenferien der GGA werden nicht mehr weitergeführt. Da viele Gemeinden ähnliche Ferien anbieten, ist die Nachfrage stark zurückgegangen. Als Ersatz setzt die GGA einen neuen Schwerpunkt. Unter dem Titel «Junge Kultur» werden kulturelle Engagements von jungen Menschen unterstützt. Auch dieses Jahr wird ein kultureller Ausflug organisiert. Er findet am 6.

September statt und führt ins Ballymuseum in Schönenwerd und das Buddhistische Zentrum in Gretzenbach.

Verabschiedungen und Wahlen Die Generalversammlung verlief zügig, sämtliche Geschäfte wurden genehmigt. Die Verabschiedungen und Wahlen hingegen nahmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Nach 24 Jahren Mitarbeit im Vorstand hat Hanni Mohr ihren Rücktritt eingereicht. Sie organisierte jeweils die kulturellen Ausflüge, engagierte sich mit viel Zeit und Kraft fürs Kleinmuseum Kappel und wirkte in der Gruppe Volkshochschule mit. Auch Bruno Grob hat seinen Rücktritt aus dem Vorstand beschlossen, wo er seit 1998 Mitglied war. Er setzte sich unter anderem zusammen mit seiner Frau für die Seniorenferien ein und führte zwei erfolgreiche Aktionen zur Mitgliederwerbung durch. Das Auflösen der Kommission Seniorenferien bedeutete zugleich den

Abschied von drei verdienten Mitarbeiterinnen: Trudy Grob war während 15 Jahren im Team, Klärli Kistler während zehn Jahren. Die dritte im Bunde ist Afra Grob, die zusammen mit ihrem Mann Bruno die letzten acht Jahre die Ferienwochen organisiert und geleitet hat. Weiter gab auch die Revisorin Marlies Hofmann ihr Amt ab. Alle Zurücktretenden wurden mit Dank, Applaus und Geschenken verabschiedet. Die Vorstandsmitglieder Urs Bregenzer, Silvia Luginbühl, Christian Rentschler, Giorgio Schmidt, Marianne Voss und Ruedi Wegmann sowie der Präsident Edi Waldesbühl wurden in ihrem Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Paul Leuthold aus Maschwanden. Der neue Revisor ist Bruno Weber aus Hausen.

Kirche im 21. Jahrhundert Nach der offiziellen Versammlung nahm der Theologische Leiter des Klosters Kappel, Pfarrer Markus Sahli, die Anwesenden mit auf eine kritische Gedankenreise zur Situation der refor-

mierten Kirche im 21. Jahrhundert. Er zeigte zuerst auf, dass die Kirchenzugehörigkeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Das sei ein Traditionsabbruch. «Glauben und Kirche sind zur Privatsache geworden.» Es gebe aber auch die Kehrseite davon. Er stelle fest, dass viele Menschen wirklich echt nach Sinn und Werten suchen, und dies ohne Vorurteile. Für Markus Sahli ist klar, dass die Kirche im 21. Jahrhundert umdenken und ihr «Angebot» der veränderten Gesellschaft anpassen muss. Zum Abschluss stellte der Theologe den Gästen das Bibelschreib-Projekt vor und gab die Gelegenheit, erste Seiten zu bestaunen. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, bis zur 500-Jahre-Feier der Reformation im Jahr 2019 die ganze Bibel kalligraphisch auf handgeschöpftes Papier abzuschreiben. 100 Frauen und Männer sind nun an der Arbeit. Das neue Testament ist bereits fertiggestellt. Informationen zur Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern sind zu finden unter: www.ggaffoltern.ch

Schnüffelwettbewerb an der Expo in Obfelden

Auch dabei: Last Avenue. (Bild Anja Bernhard)

Hausemer Woodstock Am vergangenen Samstag pilgerten Musikliebhaber aufs Land, nach Hausen am Albis und genossen Livemusik und Chääsbrot. Aus einer spontanen Idee entstand das Land-Rock-Open-Air. Gleich sieben Bands aus dem Amt und Umgebung spielten live unter dem Dach der Bäume neben dem kleinen

Holzhäuschen. Die Organisatoren konnten einen grossen Erfolg verbuchen – auch dank Petrus, welcher den Regen fast bis zum Schluss zurückhielt. Anja Bernhard www.aoxotoxoa.ch, www.lastavenue.ch, www.wilcox.ch

An der Gewerbeausstellung Anfang Mai 2014 war der Obfelder Weinladen am Küferweg von Myriam Bulliard mit einem grossen Degustationsstand präsent. Interessierte Besucherinnen und Besucher konnten hier an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem es galt, vier verschiedene, für das Bouquet von Weinen typische Düfte zu erkennen: Kaffee, Vanille, Zitrone und Orange. Jürg Meier, OK-Präsident der Expo, ermittelte die Wettbewerbsgewinner, assistiert von Myriam Das Losglück ent- Bulliard. (Bild Heiner Stolz) schied, wer von den über 300 Teilnehmenden einen Moser aus Ottenbach erhielt den wannen Walter Steiner aus MerenPreis gewann. Jürg Meier, OK-Präsi- Hauptpreis, eine 3-Liter-Flasche Rioja schwand und Angelina Vollenweider dent der Expo, zog die Gewinner: Reto von Remelluri, die weiteren Preise ge- aus Mettmenstetten.


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Gewerbe/Dienstleistungen

«Knarrende Schuhe»

Zu viel Druck

Glauser Quintett bringt ein literarisches Konzert in die Aula Ennetgraben. > Seite 20

Boulder-Weltcup: Petra Klingler scheiterte in Grindelwald bereits im Halbfinal. > Seite 27

Freitag, 16. Mai 2014

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Grossvaterjob Serie Menschen im Säuliamt: mit Koni Messikommer geht es weiter. > Seite 31

Zweimal Gold und ein kompletter Medaillensatz Ein Ex-Säuliämtler als grosser Abräumer an der Coiffeur-WM An den Coiffeur-Weltmeisterschaften in Frankfurt holte Martin Dürrenmatt für die Schweiz zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Bis Ende letzten Jahres hat der 23-Jährige in Hausen gewohnt.

Susanna Bareth praktiziert Qi Gong mit Gruppen am Liebsten in der Natur. (Bild zvg.)

Qi Gong an der Reuss Kurs beim Pontonierhaus Ottenbach Ganz allgemein bedeutet Qi Gong die regelmässige Arbeit mit dem «Qi», der Lebensenergie. «Gong» ist die Kraft, die durch regelmässiges Üben gewonnen wird. Qi Gong ist ein wunderbares Instrument, um psychosomatische Probleme zu lindern oder, noch besser, gar nicht entstehen zu lassen. Es hat Einfluss auf die Atemwege, auf das Verdauungssystem, auf das Blutbild, auf das Herz-Kreislauf- und auf das Nervensystem.

Oder ganz einfach: Qi Gong ist Erholung pur. Susanna Bareth praktiziert Qi Gong mit Gruppen am Liebsten in der Natur. Weil dort Qi Gong sehr effizient wirkt und viel Energie getankt werden kann. Die Besammlung ist jeweils beim Pontonierhaus in Ottenbach. Anmeldung erwünscht. Mittwoch, 21. und 28. Mai sowie 4., 11. und 18. Juni, von 19 bis 20 Uhr. Das Qi Gong findet bei Regen nicht statt (Tel. O44 760 17 07). Kosten: 15 Franken.

Es waren nicht die ersten Medaillen für Martin Dürrenmatt an internationalen Titelkämpfen: Zweimal Gold gabs für den damaligen Hausemer bereits an der WM 2012 und an der EM 2013 – allerdings noch in der Junioren-Kategorie. Dass es in der Königsklasse auch auf Anhieb so gut laufen würde, das dürfte sogar für den Figaro selber eine Überraschung sein, ist doch die Konkurrenz bei den «Senioren» viel grösser und erfahrener. Und doch: Dürrenmatt holte sich einen kompletten Medaillensatz, dazu Team-Gold in der Kategorie «Progressive Cut & Style» sowie den Color Award. Letzterer kam besonders überraschend: «Ich wusste gar nicht, dass es den gibt», so Dürrenmatt.

«Frisuren sind nicht alltagstauglich» Während die Junioren an Puppenköpfen frisieren, musste der 23-Jährige diesmal sein Können auch an lebendigen Models zeigen. Laufen nun immer noch Frauen mit seinen Stylings rum?

Medaillen-Abräumer an der Coiffeur-WM: Martin Dürrenmatt. (Bild zvg.) «Nein», winkt Dürrenmatt ab und lacht: «Die Frisuren sind nicht alltagstauglich.» Gleich am Tag nach den Wettbewerben habe er seine Models wieder umgestylt. Das WG-Leben in Hausen hat der Star-Coiffeur Anfang Jahr gegen eine Wohnung für sich in Adliswil eingetauscht. Weil er beruflich viel unterwegs sei im In- und Ausland, habe er eine ruhige Wohlfühl-Oase für sich

selber gesucht, begründet der 23-Jährige seinen Wegzug aus dem Säuliamt. Beruflich dürfte Dürrenmatt allerdings kaum zur Ruhe kommen. Nach seinen jüngsten Erfolgen ist er begehrter denn je. So darf er den Coiffeur-Beruf als Botschafter an der BerufsSchweizer-Meisterschaft vertreten. Und mit der Berufs-EM in Lille wartet im September die nächste Herausforderung. (tst.)

Ressourcen sparen und die Energieeffizienz wahren 22 Jahre Berger Boiler-Service – am 24. Mai ist von 10 bis 17 Uhr Tag der offenen Tür in Obfelden Den Boiler fachgerecht unterhalten, um Ressourcen zu sparen und die Energieeffizienz zu erhalten: Das gehört – zusammen mit dem Bau von Solaranlagen – zur Kernkompetenz von Berger Boiler-Service. Die Firma, seit rund einem Jahr in Obfelden domiziliert, öffnet am 24. Mai ihre Türen. Lukas und Helen Berger haben die Firma vor 22 Jahren in Hausen gegründet und sind nach einem Jahr nach Hauptikon gezogen. Aus Platzgründen ist Berger Boiler-Service vor rund einem Jahr an die Räschstrasse 31 nach Obfelden umgezogen. Büro, Werkstatt und Lager sind nun in der eigenen, geräumigen Liegenschaft zusammengefasst.

Fasziniert von der Solarenergie

Im Dienst der Umwelt: Helen und Lukas Berger, Inhaber von Berger Boiler-Service, laden zum Tag der offenen Tür ein. (Bild Werner Schneiter)

Solarenergie hat Lukas Berger schon bei der Gründung der Firma fasziniert – zu einem Zeitpunkt, als sie bei vielen Installateuren noch kein grosses Thema darstellte. «In der ersten Woche meiner Geschäftstätigkeit habe ich einen Solar-Boiler gewartet – und war fasziniert», sagt der Firmeninhaber. Seither hat sich Berger Boiler-Service auf diesem Gebiet weiterentwickelt und zählt neben Privatpersonen auch Verwaltungen und Installateure zum Kundenkreis. «Installateure sind

nicht unsere Konkurrenten, sondern Partner, denen wir viele Ersatzteile verkaufen dürfen», so Lukas Berger. Für ihn ist ein fachmännischer Unterhalt eines Boilers unabdingbare Voraussetzung, um Ressourcen zu sparen und die Energieeffizienz zu wahren. Korrosions-, Kalk- und Leitungsschutz gehören dazu. Das Erwärmen von Wasser erfordert nun mal Energie. Und die liefert am besten natürlich die Sonne. Berger Boiler-Service installiert und wartet solche Solaranlagen in Eigenregie – und bietet auf anzeige

dem Dach der Firmenliegenschaft mit drei verschiedenen Kollektoren auch gleich ein Anschauungsobjekt. Zusätzlich sind am Gebäude moderne Solarzellen installiert, die Tageslicht-durchlässig sind. «Wir sind Energie-Selbstversorger und produzieren mehr Strom als wir benötigen», sagt Lukas Berger. (-ter.) Tag der offenen Tür bei Berger Boiler-Service an der Räschstrasse 31 in Obfelden: Samstag, 24. Mai, 10 bis 17 Uhr. Mit Festwirtschaft, Musik und Hüpfburg für Kinder. www.boiler-service.ch.


Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 16. Mai 16.30 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Luciana Angst, Eileen Sayle, Mauro Beltrametti, Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 21. Mai 14.30 Talertreff im Pegasus Donnerstag, 22. Mai Seniorenausflug nach Bremgarten

Freitag, 16. Mai 13.35 minichile 16.00 Club 4 im Engel Rifferswil Samstag, 17. Mai 8.30 Club 4 im Engel Rifferswil Sonntag, 18. Mai 19.30 Abendgottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 21. Mai 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller Thema: Pfingsten – du unbekanntes Wesen!

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. Mai 10.00 Familienmorgen, Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Vikarin S. Brüngger Sonntag, 18. Mai 10.00 Konfirmations-Gottesdienst: «GOOD LIFE», Pfr. Th. Müller mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden Dienstag, 20. Mai 20.00 bis 21.30 Uhr «Wie begegnet uns Gott im Alltag?» Erwachsenenbildungsabend zur Frage, wie wir heute Gott erfahren in unserem Leben, im Chilehuus Vikarin S. Brüngger Donnerstag, 22. Mai 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 18. Mai 10.00 Im «Liebes- und Beziehungs-Gottesdienst» den eigenen (kirchlichen) Hochzeitstag von runden, halbrunden oder auch ganz ungeraden Jahren erinnern und feiern. Für alle jüngeren und älteren Ehepaare Mit Pfrn. Susanne Sauder und der Organistin Ursula Hauser Anschliessend Apéro/ Kirchenkaffee

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 17. Mai 9.30 bis 11 Uhr Kolibri in der Zwinglistube Für Kinder ab Kindergartenalter Sonntag, 18. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz Montag, 19. Mai 20.00 Informationsveranstaltung der Gruppe Welt Oberamt: Jairo Fuentes, Kolumbien, und Dominique Rothen, Mitarbeiterin ask!, berichten über die Umsiedlung einer indigenen Dorfgemeinschaft in Kolumbien durch den Kohlekonzern Cerrejón. Katholisches Pfarreizentrum Hausen am Albis Freitag, 23. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Jana Brand, Unterdorfstrasse, und Melina Rohrer, Buchs SG

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche, Sonntags nach Ansage Mittwoch, 21. Mai 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Freitag, 16. Mai ab 20 Uhr NAchtsamkeit, Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof im Grossholz 27 bei Familie Rolf und Susanne Bachmann (Scheune von Familie Stierli) Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Thierry Georges Henry, Amy Malena Lustenberger und Lea Elisabeth von Skal Musik: Posaunenensemble Baccanella Mittwoch, 21. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier in der kath. Kirche im Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel), ref. Kirche; anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 20. Mai 14.00 Frauen-Treff, Aufenthaltsraum, Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 21. Mai 12.00 Club4, Mittwoch-Gruppe Donnerstag, 22. Mai 12.00 Club 4, Donnerstag-Gruppe Freitag, 23. Mai 19.00 Concerto piccolo mit «Voci eleganti», ref. Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Herbert Strahm Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Ref. Kirche Knonau Sonntag, 18. Mai, Sonntag Kantate 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Untikinderklasse mit Katechetin Heidi Lienhard, Abendmahl Mittwoch, 21. Mai 12.00 Senioren-Essen im Giebel (Wenn Sie heute NEIN zur Kirchensteuerinitiative stimmen, können solche Anlässe weitergeführt werden . . . !) 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus (Wenn Sie heute NEIN . . . siehe oben . . . !) Donnerstag, 22. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine Pfr. Maurer von Dienstag bis Freitag auf Pikettdienst Notfallseelsorge Kanton Zürich (Wenn Sie heute NEIN . . . siehe oben . . . !) Samstag, 24. Mai 9.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Sonntag, 25. Mai, Sonntag Rogate 11.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof, mit Pfr. Thomas Maurer und Jodlerclub Affoltern, anschliessend Mittagessen – auf Hof der Familie Boss, Büelweid, Knonau Bei jedem Wetter 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten, alle Pfarrer, anschliessend Pizza im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 16. Mai 19.30 Maisingen der Haselbachspatzen Geniessen und Mitsingen Leitung: Silvia Seipp Samstag, 17. Mai 9.30 bis 11.30 Uhr Kolibri, Leitung: Marina Clerici und Ilona Lüscher Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Musik: Marianne Rutscho

Sonntag, 18. Mai 9.30 Gottesdienst «Singt dem Herrn ein neues Lied!» Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 18. Mai 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff und Gabriela Bächinger mit ihrem Kinderchor D’Sunnechind vom Säuliamt, begleitet vom Chor Changing Times anschiessend: Apéro Fahrdienst, Anmeldung, 17. Mai, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 21. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 22. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 9.15 Senioren-Tagesausflug nach Teufen 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 23. Mai 12.30 Stalliker Senioren- Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. Mai 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 18. Mai 11.15 Wallfahrts-Eucharistiefeier (Don Paolo) im Kloster Frauenthal Predigt: Pedro Guerrero, Seelsorger Musik: Jodlerclub Affoltern; zusammen mit Chinderchile 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 23. Mai 19.30 Maiandacht im Jonenthal Besammlung für den Abmarsch: 18.00 Uhr: katholische Kirche Affoltern; 18.00 Uhr: Bahnhof Hedingen

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 17. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 18. Mai 9.00 Erstkommunionfeier Gruppe Bonstetten 10.45 Erstkommunionfeier Gruppe Stallikon-Wettswil Dienstag, 20. Mai 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 21. Mai 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 22. Mai 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 16. Mai 19.30 Maiandacht in der Deibüelkapelle, Baar Samstag, 17. Mai 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag 18. Mai 11.00 Wortgottesfeier Abschluss-Gottesdienst HGU

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 17. Mai 15.00 Taufe von Selina Koch 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 18. Mai 10.00 Erstkommunion (2. Gruppe) mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 21. Mai 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der katholischen Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 22. Mai 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag 18. Mai 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 16. Mai 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 18. Mai 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Mai 11.15 Wallfahrts-Eucharistiefeier (Don Paolo) im Kloster Frauenthal Predigt: Pedro Guerrero, Seelsorger Musik: Jodlerclub Affoltern; zusammen mit Chinderchile Freitag, 23. Mai 19.30 Maiandacht im Jonenthal Besammlung für den Abmarsch: 18.00 Uhr: katholische Kirche Obfelden; 18.30 Uhr: reformierte Kirche Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 16. Mai 19.30 Pit-Stop Sonntag, 18. Mai 9.45 Gottesdienst «Der grösste Liebhaber aller Zeiten» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi 12.00 Chat Montag, 19. Mai 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 21. Mai 14.00 Seniorentreff 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter: www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 18. Mai 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Nach dem gemeinsamen Mittagessen Reisebericht über Israel Donnerstag, 22. Mai 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule 17.00 Chorkonzert «Jeder Schritt im Glauben» Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 16. Mai 2014

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Internationaler Austausch zum Berufsbildungswesen Lettische Delegation zu Besuch bei der Ernst Schweizer AG, Metallbau in Hedingen Am 7. Mai empfing die Ernst Schweizer AG in Hedingen eine Zwölf-Personen-Delegation aus Lettland. Während des halbtätigen Besuchs liessen sich die Gäste ausführlich über die Berufsbildung informieren und konnten bei einer Betriebsführung einen Einblick in die Ausbildung bei Schweizer gewinnen. Die Delegation des Staatssekretariates aus Lettland mit Spezialisten aus dem Bildungswesen sowie vier Vertretern der Bucher Schörling Baltic, einem Unternehmen des Bucher-Konzerns wurden begleitet von Jérôme Hügli, Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und Zbynek Fristensky, Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich. Hans Ruedi Schweizer, Verwaltungsratspräsident und Unternehmensleiter der Ernst Schweizer AG, begrüsste die Gäste aufs Herzlichste am Hauptsitz des Familienunternehmens in Hedingen: «Die Berufsbildung im Rahmen unserer nachhaltigen Unternehmensführung ist für die Ernst Schweizer AG ein Erfolgsfaktor, den wir als sehr wichtig einstufen.» Folgend der Vorstellung des Unternehmens erläuterte Xavier Nietlisbach, Leiter Berufsbildung, den Stellenwert der Berufsbildung neben der Hochschulbildung in der Schweiz und

Schweizer bemüht sich um eine Anschlusslösung für alle Lehrabgänger, ob nun im eigenen Betrieb oder auch extern. Die lettischen Gäste waren gespannt, nach der Theorie, die sie tags zuvor beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation in Bern vermittelt erhielten, zu sehen, wie diese umgesetzt und gelebt wird. Ein reger Austausch fand auch während der anschliessenden Betriebsbesichtigung statt. Eindruck machte den Besucherinnen und Besuchern unter anderem, dass bei der Ernst Schweizer AG ein tiefster Bruttolohn von 4100 Franken schon Realität ist.

Zehn Ausbildungen Die lettischen Gäste äusserten sich auf dem Betriebsrundgang positiv überrascht zu den modernen Produktionsanlagen der Ernst Schweizer AG. (Bild zvg.) insbesondere bei der Ernst Schweizer AG. Die Berufsbildung ist seit über vierzig Jahren ein wichtiges Anliegen des Unternehmens und seither kontinuierlich ausgebaut worden. Heute stehen 46 Lernende mitten in ihrer Ausbildung. Die Motivation zur Rekrutierung und Ausbildung von Lernenden liegt für das Unternehmen in der Überzeugung, die nächste Generation von Fachpersonal für das Unternehmen sichern zu wollen, einen aktiven

Beitrag zur Verbesserung des Fachkräftemangels leisten und die soziale Verantwortung als einer der grössten Arbeitgeber in der Region wahrnehmen zu wollen. Schweizer hat sich zum Ziel gesetzt, pro 12 bis 15 Vollzeitstellen eine Person auszubilden.

Tiefster Bruttolohn 4100 Franken Ein gut strukturierter, sorgfältiger Rekrutierungsprozess ist wesentlich für

eine erfolgreiche Lehrzeit. Xavier Nietlisbach: «Eine sorgfältige Rekrutierung spart Zeit, Nerven und auch Geld. Wir finden auch im März/April noch geeignete Kandidaten. Eine offene und klare Kommunikation der Erwartungen an die Lernenden sowie der Einbezug der Eltern für die Zeit bis Lehrbeginn erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Rekrutierungsprozess». Die Betreuung endet nicht mit der erfolgreichen Lehrabschlussprüfung.

Diese zehn Ausbildungen mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis (EFZ) oder Berufsattest (EBA) sind bei der Ernst Schweizer AG möglich: - Metallbauer/in EFZ - Metallbaupraktiker/in EBA - Metallbaukonstrukteur/in EFZ - Konstrukteur/in EFZ - Produktionsmechaniker/in EFZ - Mechanikpraktiker/in EBA - Logistiker/in EFZ - Kaufmann/Kauffrau EFZ - Büroassistent/in EBA - Informatiker/in Support EFZ.

Sich selber um Gesundheit kümmern

46 zweckentfremdete Koffer

Gruppenkurse und Einzeltherapien

Kurt Hegetschweiler und seine Güggel-Bar – kultig und offen für Ungewöhnliches. Nebst Vollmond-Discos, Rockabenden und beliebtem Treffpunkt für Nachtschwärmer-Ü35 öfter auch Plattform für kulturell Ausserordentliches, eben Erlebnis-Gastronomie der besonderen Art. Als direktes Ergebnis des stimmungsvollen Adventsmarktes auf dem Areal und in der Bar im vergangenen Winter folgt nun am 24. Mai von 13 bis 20 Uhr der erste Koffermarkt in Rickenbach/Ottenbach. Eine der Ausstellerinnen des Adventsmarktes war Gerda Deutscher. Sie brachte die Idee eines zweiten Kunsthandwerkmarktes im Frühsommer des Jahres in der Güggel-Bar zur Sprache. Die spezielle Umgebung, die ebenfalls von der Kreativität des BarBesitzers geprägt ist, eignet sich ihrer Meinung nach sehr dafür. Von sich selbst sagt sie lächelnd, dass sie den Mund zu voll genommen habe und deshalb mit der Organisation betraut wurde. Wie viel Energie und Freude sich aus dem Ganzen entwickeln würde, ahnte sie damals noch nicht.

Die Leidenschaft von Mirjam Kränzlin und Yvette Plimmer gilt seit vielen Jahren der Gesundheit von Körper, Seele und Geist. Neu findet man die beiden und ihr Kurs- und Therapieprogramm mitten in Affoltern.

Franklin Methode, verschiedene osteopathische Ansätze und klassische Massage helfen zu erkennen, was der Körper braucht. Nebst der Praxis in Affoltern ist sie im Fitnesszenter TT-Hedingen und im Sommer am Türlersee mit der Bio-Massage in der Natur im Einsatz. Seit zwölf Jahren arbeitet Yvette Plimmer mit der japanischen Energieund Heilkunst «Reiki» und hilft Menschen in verschiedenen problematischen Lebens-Situationen, mögen sie noch so aussichtlos oder unheilbar erscheinen. Kundenberichte auf ihrer Website zeugen davon. Die Ausbildung hat sie in Australien und England gemacht. Seit 2004 ist sie wieder mit ihren drei Kindern in der Schweiz wohnhaft. Sie lebt ihre Berufung und hilft mit ihrer positiven Art und viel Einfühlungsvermögen neue Wege aufzuzeigen.

In Kursen oder Einzeltherapien arbeiten Mirjam Kränzlin und Yvette Plimmer mit den individuellen Themen ihrer Klienten, z.B. latenten Schmerzen, andauernder Migräne, Müdigkeit und Energielosigkeit, Unausgeglichenheit und vielem mehr. Will jemand einmal den «Kopf abschalten» oder einfach nur entspannen und so für sich und seine Gesundheit vorsorgen, bietet sich ein vielfältiges Kurs- und Therapieangebot. Interessierte erleben interessante Themen und können Neues über sich lernen. Gearbeitet wird vor allem mit praktischen Übungen, die gut in den Tagesablauf integriert wer- Mirjam Kränzlin, Massage- und Bewegungsschule den können. Die Angebote helfen un- «Mehr-balance», Telefon 076 377 78 78, terstützend ein nachhaltiges, lebendi- www.mehr-balance.ch. ges und vitales Leben zu führen. Yvette Plimmer, Healing Praxis, Reiki Meisterin und Mirjam Kränzlin ist 35 Jahre jung Lehrerin, Heilerin, Telefon 078 676 56 59, und Mutter eines vierjährigen Sohnes. www.reiki-therapie.ch. Sie ist ausgebildete Bewegungspädago- Obere Bahnhofstrasse 10b, Affoltern. gin und Berufsmasseurin. Die Leidenschaft, stets um die Gesundheit von Körper, Geist und Seele bemüht zu sein, gibt sie gerne an Kundinnen und Kunden weiter. Die Methoden in Kursen und Therapien sind vielfältig: Vorstellungsbilder als Hilfe, Erleben am eigenen Körper durch Bewegung, theoretische Inputs zu Anatomie und Körperhaltung, Konzepte der Spiraldynamik und Yvette Plimmer (links) und Mirjam Kränzlin. (Bild sci)

Ein besonderer Markt in der Güggel-Bar in Ottenbach

Vielfalt an Ideen Selbst ist sie als Glasperlenkünstlerin tätig und lebt durch ihr Kunsthandwerk, welches sie voller Leidenschaft in ihrer Freizeit betreibt, sehr auf. Die Organisation des Koffermarktes in der Güggel-Bar hat ihr die Erkenntnis beschert, dass sie auch viel Talent für die Abwicklung eines solchen Events hat. Eine neue Art Kreativität und viele positive Aspekte seien ihr geschenkt geworden, meint sie dazu. Seit der Ausschreibung für Aussteller hat sie zu ihrem grossen Bedauern auch Absagen erteilen müssen, weiss sie doch aus eigener Erfahrung, wie viel Herzblut in den diversen kunsthandwerklichen Objekten steckt. Der Wert auf Ausgewogenheit der ausgestellten Waren liegt ihr am Herzen. Eine Vielfalt an Ideen, sichtbare Kleinode, die durch stundenlange Arbeit entstanden sind, Essbares, Schmü-

Die Initianten des 1. Koffermarktes im Amt, Kurt Hegetschweiler und Gerda Deutscher. (Bild sci) ckendes, Kleidendes, Dekoratives und vieles mehr sollen sich dem Besucher präsentieren. Der Ottenbacher Koffermarkt bietet eine neue Art Plattform für kreative Menschen, die meisten aus der Umgebung, die entdeckt werden sollten. Kurt Hegetschweiler und Gerda Deutscher bieten zusammen mit 46 Ausstellern am 24. Mai in der Güggel-Bar wahre Schätze aus Koffern an – ein

Handgemachte Schätze aus dem Koffer. (Bild Beat Streiff)

Datum, das man sich unbedingt vormerken sollte. (sci) Infos unter http://koffermarktgueggelbarottenbachh.jimdo.com.

zur sache Ein Trend aus Amerika Der Koffermarkt kommt ursprünglich aus Amerika. An Flohmärkten wird dort die Ware direkt aus dem Kofferraum des Autos zum Verkauf angeboten. Das europäische Pendant dazu ist der Koffermarkt, der seit zwei Jahren auch in der Schweiz im Trend ist. Im Gegensatz zum Brocante werden hier aber von Hand gefertigte, kleine Kostbarkeiten angeboten und eben alles andere als das Reisegepäck verkauft! Jeder Aussteller erhält eine ihm zugewiesene Fläche und präsentiert und verkauft seine Gegenstände aus seinem mitgebrachten, möglichst nostalgischen Koffer. (sci)


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Veranstaltungen

Freitag, 16. Mai 2014

Atmosphäre zwischen den Zeilen Glauser Quintett mit «Knarrende Schuhe» in der Aula Ennetgraben, Affoltern Glauser Quintett präsentiert die Produktion «Knarrende Schuhe» – ein literarisches Konzert nach einer Erzählung von Friedrich Glauser – in der Aula Ennetgraben in Affoltern.

Franz Schubert. (Bild zvg.)

Einblick in Schuberts letzte Kompositionen Wer sich mit klassischer Musik auskennt, kommt an Franz Schuberts Werken nicht vorbei. Doch wer kennt seine Geschichte und seine letzten grossen Kompositionen? Der Singkreis Bezirk Affoltern lädt ein zur offenen Probe mit Werkeinführung. Am 31. Januar 1797 kommt in Wien Franz Schubert zur Welt, ein Knabe, der durch eine aussergewöhnliche Begabung auffällt, so dass sein Lehrer Ruzizka gesteht: «Den kann ich nichts lehren, der hat’s vom lieben Gott gelernt.» Dennoch bleibt die erfolgreiche Laufbahn aus. Die Verleger lehnen seine Kompositionen ab. Oft fehlt es an Geld, um Notenpapier und Brot zu kaufen. Als er am 19. November 1828 stirbt, nimmt keine Wiener Zeitung Notiz davon. Sein Tod erregt ebenso wenig Aufsehen wie sein Leben. Heute gehört Franz Schubert unumstritten zu den bekanntesten Komponisten der Romantik. Diesem Genie widmet der Singkreis Bezirk Affoltern seine Sommerkonzerte 2014. Alle drei aufgeführten Werke sind in Schuberts Todesjahr entstanden. Das Tantum ergo und das Intende voci bilden eine Brücke zu der alles überragenden grossen Messe in Es-Dur. In einer offenen Probe am kommenden Montag, 19. Mai, um 19.45 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil, gibt der Singkreis Bezirk Affoltern unter der Leitung des Berufsdirigenten Brunetto d’Arco einen ersten Einblick in die drei Werke. Die Probe beginnt mit einer ca. 40-minütigen Werkeinführung, bei der die Zuhörer und die Chormitglieder mehr über das Leben und das Werk des Komponisten erfahren. Wer vermeint, Schubert zu kennen und kennt nicht die Messe in Es-Dur, wird stets ein unvollständiges Bild von diesem Meister haben.

Friedrich Glauser (1896-1938) verbindet man vor allem mit seinem Wachtmeister Studer. Das Glauser Quintett dekonstruiert das gängige Klischee des Stumpen rauchenden «Gemütsmoren». Mit ihrer eigenwilligen und überzeugenden Umsetzung von «Knarrende Schuhe» zeigen die drei Musiker, dass Glauser weit mehr zu bieten hat. Glausers Erzählung entwickelt sich weg vom Krimi, hin zu einem Charakterbild des Wachtmeisters, der mit hohem Fieber im Bett liegt und sich in eine Wahnwelt verirrt.

Musik und Text verweben sich Die von Daniel R. Schneider komponierte Musik umfliesst den von Markus Keller verdichteten Text und sorgt so für viel Atmosphäre zwischen den Zeilen. Der Umstand, dass der Schau-

Glauser Quintett: Daniel R. Schneider, Martin Schumacher, Fredi Flükiger, Martin Mäder und Markus Keller (v.l.). (Bild zvg.) spieler Markus Keller ebenfalls Musiker ist, ermöglicht, dass sich die Erzählebenen mit der Musik ineinander verweben und sie sich ablösen und überlagern. Der Schauspieler Markus Keller erzählt Studers Irrfahrt und die Musiker Daniel R. Schneider und Mar-

tin Schumacher (ergänzt durch Markus Keller) entwickeln dazu analog eine musikalische Sprache. Die beiden Stränge stehen in einem dialogischen Austausch, lösen sich ab, verschachteln und entfernen sich von einander. Es entsteht eine Erzählform, in der

Samstag, 17. Mai, 20.15 Uhr, Aula Ennetgraben. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt: 30 / 15 Franken, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, 044 762 42 42. Infos: www.glauser-quinett.ch.

«Traumschiff» in Obfelden Concerto piccolo No. 5 mit «Voci Eleganti» Am kommenden Concerto piccolo präsentieren die Opernsänger Petra und Roman Bolinger ihr Programm «Traumschiff». Am 23. Mai von 19 bis 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. «Voci Eleganti» ist ein bekannter Name in der Welt der gehobenen Unterhaltung. Die beiden hochkarätigen Sänger zu hören ist ein besonderes Vergnügen. Die Opernsänger Petra Elmer Bolinger (Sopran) und Roman W. Bolinger (Bass-Bariton) begeistern mit ihren eindrücklichen Stimmen und ihrem eleganten Auftreten immer wieder. Im neuen Konzertprogramm laden «Voci Eleganti» zur musikalischen Kreuzfahrt auf ein «Traumschiff» ein. Das kommende Concerto piccolo findet am 23. Mai von 19 bis 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt. Petra und Roman Bolinger präsentieren ihr Programm «Traumschiff». Von berühmten Opernklassiker, lustvollen Operettenmelodien zum Schwelgen und Schmelzen, bis zu gefühlvollen Evergreens und berührenden Songs. Eine Spezialität des

stilvollem Rahmen geniessen. Kapitän Roman Bolinger und seine 1. Stewardess Petra Elmer Bollinger verwöhnen die Gäste mit ihren faszinierenden Stimmen und gehobener Unterhaltung. Die Veranstaltung steht unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Der Eintritt in das «Traumschiff» ist kostenlos, eine freie Kollekte wird erhoben. Alle, die romantische Melodien lieben, werDie Opernsänger Petra Elmer Bolinger (Sopran) den von den «Voci und Roman W. Bolinger (Bass-Bariton). (Bild zvg.) Eleganti» an Bord Duos ist es, ihr breites Repertoire mit des Traumschiffs in eine Welt einzigWitz und Charme zu präsentieren. So artiger Klangerlebnisse entführt. können sich die Zuhörenden entspannt im Kreuzfahrtschiff zurückleh- Freitag, 23. Mai, 19 bis 19.30 Uhr, reformierte Kirnen und eine schöne Atmosphäre in che Obfelden. Eintritt frei, Kollekte.

Kein Kirchenkonzert – oder doch? Das Trio Ott spielt in der katholischen Kirche Affoltern Was ist ein Kirchenkonzert? Musik in der Kirche? Oder ein kirchlich klingendes Programm? Oder Vertonung biblischer Inhalte? Hat nicht die ganze abendländische Kultur christliche Wurzeln? So gesehen ist jede Musik, die ohne modische Liebäugeleien auskommt, berechtigt, in einer Kirche zu ertönen. Das Trio Ott sind Cornelia Messerli-Ott (Violine), Caroline Ott-Brunner (Violoncello) und Rosemarie Ott (Cembalo). Die Geigerin ist Mitglied des Tonhalleorchesters Zürich, studierte in Winterthur und London, die Cellistin erspielte sich den Koekert-Musikpreis und unterrichtet an der Musikschule Zürich, und Rosemarie Ott holte sich das Rüstzeug in Luzern, Paris und Prag und blickt auf ein langes Musikerleben zurück, das sie in verschiedenste Länder führte.

man sich gleichzeitig in einem Konzert wähnt ...

Das Programm leitet von J.S. Bach über Loeillet und Haydn zum überraschend witzigen Schlussteil mit drei kurzen Schmunzelstücken von Anderson und Kreisler über. Die Orgel im Hintergrund ist diesmal nur Zuhörerin und rüstet sich zur Revanche am Herbstkonzert vom 26. September.

Marc Haller als Erwin. (Bild zvg.)

Ein Wettswiler Künstler auf Tournee Nach einer ausverkauften Zürcher Premiere Anfang Februar ist der Wettswiler Comedian am 21. Mai erneut im Theater am Hechtplatz in Zürich zu sehen. Die Hosen etwas zu kurz, die Schultern etwas zu hoch, nicht immer so ganz praktisch veranlagt, jedoch immer höflich. So lässt sich Erwin durch den Alltag treiben. Und hat damit Erfolg: In der TV-Show «Die Grosse Comedy Chance» des ORF wurde die Figur von Marc Haller von einer begeisterten Jury direkt ins Final katapultiert. Jetzt ist der 27-jährige Wettswiler Künstler mit seinem Erwin auf Tournee und gastiert für einen Abend auch am Hechtplatz.

Rosemarie Ott Erwin aus der Schweiz, Comedy und Zauberkunst am Sonntag, 18. Mai, 19 Uhr, kath. Kirche Affoltern.

Mittwoch, 21. Mai, 20 Uhr, Theater am Hechtplatz.

Von links: Caroline Ott Brunner, Rosemarie Ott, Cornelia Messerli-Ott. (Bild zvg.)

Infos unter www.marchaller.ch.


Veranstaltungen

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Klassische, historische, jazzige und poetische Höhepunkte Das Programm der nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Mittwoch, 21. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken.

«Jazz am Donnerstag»: Buddha’s Evening

Zwischenhalt der dreimotorigen Fokker CH-192 von Walter Mittelholzer im Sudan anlässlich des Abessinienflugs 1934. (Bild ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz) «Klassik» Führende Musiker des Tonhalle-Orchesters Zürich spielen romantische Klavierquintette von J. N. Hummel und F. Schubert: Andreas Janke (Violine), Michel Rouilly (Viola), Christian Proske (Cello), Frank Sanderell (Kontrabass), Yoshiko Iwai (Klavier). Heute Freitag, 16. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. 19 Uhr kleines Essen: «Arbeiterforelle» 15 Franken.

«Zeitgeschichte»: Walter Mittelholzer – ein Foto-, Film- und Flugpionier Vor 120 Jahren wurde Walter Mittelholzer in St. Gallen geboren. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete er als Fotograf in der Militärpilotenschule. Er erwarb 1917 das zivile Fliegerbrevet und gründete darauf mit seinem Fluglehrer die erste schweizerische Fluggesellschaft, aus der 1931 die Swissair hervorging. 1924 wurde Mittelholzer Teilhaber der Praesens-Film AG. Seine Expeditionsflüge (u.a. Spitzbergen, Persien, Tschad, Abessinien), über die er Filme drehte und Reisebücher publizierte,

waren Medienereignisse. Die erstmalige Nord-Süd-Traversierung Afrikas von Kairo nach Kapstadt im Jahre 1927 in einem Wasserflugzeug machte den Piloten weltberühmt. Es war eine Zeit, in der Flugzeuge am Himmel eine Attraktion waren und keine Lärmquelle, eine Zeit, in der Landkarten noch ungenau, Fernreisen gefährlich und Piloten Helden waren. Mittelholzer wurde in der Schweiz und im Ausland als kühner Luftpionier gefeiert. Vor allem sein Flug 1934 – vor genau 80 Jahren – mit einem Mechaniker und sechs Passagieren an Bord ab Dübendorf nach Addis Abeba zum Kaiser von Abessinien erregte Aufsehen. Mittelholzer verfügte über technisches Flair, modernes Abenteurertum und kaufmännisches Geschick. Doch auf dem Höhepunkt seiner Karriere – 1931 war er erster Flugkapitän und Direktor der Swissair geworden – stürzte er 1937 bei einer Klettertour in der Steiermark zu Tode. Er hinterliess 25 000 Flugaufnahmen und über 24 Stunden Film. Dr. Felix Aeppli, Historiker und Experte des Schweizer Films, führt ein und präsentiert Film-Clips.

Seit Anfang mit dabei und aus der «LaMarotte»-Jazzreihe nicht mehr wegzudenken! Das Repertoire von Buddha Scheidegger (Klavier) und Hans Schläpfer am Bass umfasst Ragtime, Swing, Stride, Blues und Boogie Woogie.

Donnerstag, 22. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Moment!» – poetische Performance mit Tiefgang, Witz und Finesse «Als der Orient-Express aus dem Zürcher Hauptbahnhof rollte, merkte Wehrli, dass er seinen Fotoapparat vergessen hatte …» Dieses Missgeschick bildet den Auftakt für ein einmaliges literarisches Experiment: Über vier Jahrzehnte hat der Autor Peter K. Wehrli seine Eindrücke von Reisen und alltäglichen Begebenheiten nicht mit der Kamera, sondern mit den Mitteln der Sprache festgehalten. Nicht die grossen Töne und Helden stehen im Mittelpunkt; es sind die durch Beobachtung gefilterten kleinen Wirklichkeiten, scheinbar Nebensächliches und Beiläufiges, aus denen der Autor und die Musikerinnen von DUE (Susann Wehrli, Flöte, und Karin Ernst, Laptop, Live-Elektronik) eigenartige Lebenswelten entstehen lassen. Freitag, 23. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Für Nicholas Micros gehört Humor zur Kunst. Hier posiert er selbstironisch vor seinem Selbstporträt «Husher». (Bild Erika Schmid)

Letzte Chance «Lullaby» zu sehen Die Ausstellung «Lullaby» des New Yorker Bildhauers Nicholas Micros wird nach der Finissage am Samstag demontiert. Ein Teil der Ausstellung bleibt Ottenbach erhalten – Nicholas Micros hat die Installation «Purrer» der Gemeinde vermacht. Nicholas Micros macht handfeste Kunst, die schwer in einer Galerie Platz findet. Der in Ottenbach wohnhafte New Yorker Bildhauer kombiniert verschiedenste Materialien und vielfältige, oft unorthodoxe Bearbeitungsmethoden. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz für seine Ausstellung «Lullaby» ist Micros auf das Landstück «Auf dem Rain 1» in Ottenbach gestossen. «Ich habe mit der Familie Hegetschweiler gesprochen und konnte die Ausstellung auf der Wiese hinter dem Haus verwirklichen. 2013 konnten wir sogar noch um ein Jahr verlängern», erzählt Nicholas Micros. Die Ausstellung besteht aus den Skulpturen «Drummer», die Micros’ Tochter, «Strummer», die seinem Sohn, «Singer», die seiner Frau gewidmet ist, «Husher», einem Selbstporträt und «Purrer», der Familienkatze.

Da das Verlängerungsjahr jetzt um ist, werden die Installationen in Kürze abgebaut. Morgen Samstag findet von 13 bis 16 Uhr die Finissage statt.

Ab 5. Juni bei der Post Die «Lullaby» Skulpturen kommen an verschiedene Orte in der gesamten Deutschschweiz. Ein Teil, die Installation «Purrer», schenkt Nicholas Micros seiner Wohngemeinde Ottenbach. Die Skulptur stellt seine Katze Dexter dar, die auf einem Stein sitzt. Nicholas Micros erklärt den Hintergrund: «Dexter putzt sich selber, was Putzwahn oder Selbstfindungswahn darstellen soll. Das ganze habe ich instabil dargestellt, es sieh aus, als könnte es gleich wegrollen. Die Balken auf dem Stein sind Silikonabdrücke von Holzbalken, die ich aus Beton gegossen habe, was Täuschung darstellen soll. Dexter ist aus Bronze gegossen, was das haltbarste Bildhauermaterial ist. Das Gesamte zeigt Koexistenz verschiedenster Elemente.» «Purrer» wird am 5. Juni bei der Postautohaltestelle «Ottenbach Post» installiert. (sas) Finissage: 17.05.2014 von 13 bis 16 Uhr. Infos unter: www.stoneyard.ch.

Zugskompositionen verschiedener Epochen «150 Jahre Eisenbahn Zürich-Affoltern-Zug» auf der Modelleisenbahn in Ottenbach Mit der Eisenbahnlinie von Altstetten (Zürich) durchs Säuliamt nach Zug/Luzern wurde 1864 – also vor 150 Jahren – eine direkte Verbindung von Zürich über Luzern Richtung Gotthard geschaffen. Der «Anzeiger» widmete diesem Bahnjubiläum eine mehrteilige Serie. Nun zeigen die Reppischtaler Eisenbahnamateure in Ottenbach historische Zugskompositionen der «Ämtlerbahn». ................................................... von andreas häni Die heute dicht befahrene S-Bahn-Strecke im Rahmen des ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) hatte ursprünglich und noch viele Jahre ganz andere Aufgaben als nur den Lokalverkehr zu bewältigen. So verkehrten viele Jahre lange Gotthard-Güterzüge über die «Ämtlerstrecke» oder die Linie diente als Ausweichstrecke für andere Strecken. Die ursprünglich wenigen fahrplanmässigen Züge – der «Fahrtenplan vom 1. Juni 1882 an» sah gut ein Dutzend Züge pro Tag vor – liessen denn auch Raum für andere weitere Zugskompositionen. So verkehrten auf der

Linie immer wieder Extrazüge oder es waren Fotoaufnahmen – z. B. vom berühmten TEE-Zug auf dem «Landikoner-Damm» bei Birmensdorf möglich. Zudem diente die Strecke immer auch wieder Sonderzügen wie den legendären Kieszügen, die viele Jahre mit der berühmten Krokodillokomotive Kies aus dem Rafzerfeld nach Birmensdorf transportierten. Später wurde die Linie für Aushubtransporte aus dem Üetlibergtunnel der Autobahn benützt. Der zitierte «Fahrtenplan» galt übrigens ab der Einweihung der Gotthardstrecke und erwähnte explizit «Gotthard»: Zürich-Zug-Rothkreuz(Gotthard)-Luzern. Von Altstetten nach Zürich HB wurde die Strecke der NOB mitbenützt.

Die typischen Bahnhofsgebäude Alle 1864 eröffneten Bahnhofsgebäude wurden vom Architekten Jakob Friedrich Wanner erbaut. Die kubischen Steinbauten waren sehr ähnlich und hatten drei oder vier Fensterachsen. Viele dieser Gebäude stehen noch heute. Nur z.B. in Birmensdorf musste der alte Bahnhof einem totalen Neubau weichen. Andere Bahnhofgebäude wurden hervorragend restauriert. Seit 1932 fahren die Züge elektrisch (15kV / 16,7 Hz). Die Elektrifizierung erfolgte relativ spät, da zuerst

grossen Modelleisenbahnanlage in Ottenbach Zugskompositionen verschiedener Epochen im Massstab 1:45 darzustellen und fahren zu lassen. Dabei liegt das Schwergewicht auf heute historischen Zügen; leider gibt es die aktuellen S-Bahnen, die das Eisenbahnbild heuDampflok A 3/5, wie sie auch auf der Ämtlerbahn im Einsatz war, hier als Modell 1:45. (Bild P. Hofmann) te prägen, (noch) nicht im Modell. Hauptstrecken unter Strom gesetzt S-Bahnlinien 9 und 15 ca. viertelstünd- Sicher wird das Jubiläum den einen wurden. So kam es, dass auf der Ämt- lich tausende von Pendlern aus dem oder anderen Modellbauer aber dazu lerlinie frühere Gotthard-Dampfloks Säuliamt, aber auch aus den benach- anregen, die Doppelstockzüge der zum Einsatz kamen. Am 15. Oktober barten Ortschaften an der Reuss, Rich- S-Bahnen nachzubilden. 1932 fuhr – bei prächtigem Herbstwet- tung Zürich und zurück. Das Verkehrster – der erste, feierlich geschmückte volumen von einst 244 000 Passagieelekt-rische Zug über die Strecke. ren/Jahr ist um ein Mehrfaches angeZugslokomotive war vermutlich eine stiegen. Ae 4/7.

Zugskompositionen im Modell S-Bahn-Betrieb heute Im Hinblick auf die Eröffnung des S-Bahn-Verkehrs waren mehrere Doppelspurausbauten auf der grundsätzlich als Einspurlinie betriebenen Eisenbahnstrecke nötig. Heute transportieren Doppelstock-Triebzüge der

Die Reppischtaler Eisenbahnamateure organisierten immer wieder Anlässe rund um die beschriebene Eisenbahnlinie und feierten bei Jubiläen mit. Den anstehenden 150. Geburtstag der Strecke Zürich – Affoltern – Zug nutzen die Amateure, um auf ihrer 50 m²

«150 Jahre Ämtlerlinie»

Vorführung der Modelleisenbahn Spur 0 am Samstag, 24. Mai, 9 bis 16 Uhr, im Klublokal Ottenbach der Reppischtaler Eisenbahnamateure (mit Sitz in Birmensdorf), Affolternstr. 11, Ottenbach. Eintritt 5 Franken, Kinder gratis. Festwirtschaft.


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Veranstaltungen

agenda

Puppenspiel auf dem Kronenplatz

Freitag, 16. Mai Affoltern am Albis 12.00-18.00: Murmel-Meisterschaft. Teilnahme ab sieben Jahren, kostenlos. Coopark. Büelstr. 15. 18.00-20.00: Festival in der Vinothek: «Super Tuscans» Weine aus der Toscana mit glanzvollen Namen. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 20.00: Daniela Schwegler liest aus ihrem Buch:«Traum Alp. Älplerinnen im Portrait». Die Autorin zeigt Bilder aus ihrem Buch. Dazu werden Leckerbissen aus Schweizer Alpen serviert. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse. 20.15: «Rund um das Forellenquintett» - Johann Nepomuk Hummel & Franz Schubert. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.15: Giorgio Conte singt Canzoni: «Come Quando Fuori Piove». Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Wettswil 17.00-20.00: Tage der offenen Türen zum 30 Jahre-Jubiläum. Für Kunden, Auto- und Oldtimerfans. Besichtigung der Werkstatt und Imbiss. carXpert Langächer Garage AG. Langächerstr. 5.

Samstag, 17. Mai Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk, frischer Fisch, Tomatensetzlinge! Marktplatz. 10.00-15.00: Grosser Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen. Nur wenige Parkplätze. Gemeinschaftshaus der Siedlung Looren. 10.00-12.00: Spielräume in Affoltern entdecken! Familen mit Kindern bis 6 Jahre können Plätze in und um Affoltern kennenlernen. Eine Spielgruppenleiterin steht für Fragen zur Verfügung. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3. 10.00-15.00: Festival in der Vinothek: «Super Tuscans» Weine aus der Toscana mit glanzvollen Namen. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 11.00-16.00: Finale Murmel-Meisterschaft. Coopark. Büelstrasse 15. 20.15: «Knarrende Schuhe» Musik von Daniel R. Schneider nach einer Erzählung von Friedrich Glauser. mit dem Glauser Quintett. Daniel R. Schneider, Markus Keller und Martin Schuhmacher. Aula Ennetgraben. Schulhaus. 20.30: «King for a Day» Crown of Glory feiert Plattentaufe, Supporting Act: «Band Broken Fate». Türöffung 19 Uhr. Break Event-Hall. Industriestrasse 19.

Das Kasperle-Zelttheater gastiert von heute Freitag, 16., bis kommenden Sonntag, 18. Mai, auf dem Kronen-

Samstag, 17. Mai, 16 Uhr und Sonntag, 18. Mai,

«Kasperle» in Aktion. (Bild zvg.)

biss. carXpert Langächer Garage AG. Langächerstr. 5.

Sonntag, 18. Mai Affoltern am Albis 17.00: Musikschulkonzert im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums. Von der Früherziehung bis zur Rockband. Türöffnung ab 16.30 Uhr. Anschliessend Apéro mit dem «Jazz Rock Pop»-Ensemble. Aula Ennetgraben. Schulhaus. 19.00: Frühlingskonzert mit dem Trio Ott: J.S. Bach, W. de Fesch, J. Haydn, Fritz Kreisler und Leroy Anderson. Cornelia Messerli-Ott, Violine, Caroline Ott Brunner, Violoncello und Rosmarie Ott, Cembalo. Katholische Kirche. Seewadelstr. 13.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Helga Hofer, Esma Pacal Turam, Margrith Weisser - Malerei, Objekte in Bronze und Papier. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 17.00: «Jeder Schritt im Glauben» Konzert des CHor³, Musik und gesprochenes Wort. Eintritt frei, keine Kollekte. Kirche Jesu Christi HLT. Heumattstrasse 2.

Montag, 19. Mai Hausen am Albis 20.00: Informationsveranstaltung «Umsiedlung einer indigenen Dorfgemeinschaft durch den Kohlekonzern Cerrejón, Kolumbien». Gespräch mit Jairo Fuentes, Betroffener, und Dominque Rothen, Mitarbeiterin ask!. Katholisches Kirchenzentrum. Montag, 19. Mai

11 und 16 Uhr.

archiv mit Andrea Franzen, wissenschaftliche Mitarbeiterin Textilarchiv. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Tag der Führung: Telefon 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser Schulferien. Sporthalle Stigeli. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Césars Grill» Autobiografischer Dokumentarfilm von Darío Aguirre Equador/CH/D 2013, 88 Min., Span/d. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Walter Mittelholzer: Foto-, Film- und Flugpionier. Einführung, Film-Clips, Diskussion mit Dr. Felix Aeppli, Experte für Schweizer Film. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren: 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderung): Friedliweg, von Linthal nach Schwanden bzw. Glarus. Leichte Wanderung, Marschzeit: ca. 3½ Std. bzw. 5 Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt, Telefon 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt). 10.00-11.00: Everdance: einfache Schrittfolgen des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis

Dienstag, 20. Mai Mettmenstetten

21.00: Rockabend mit DJ Hegi. Nur ab Vinyl-Platten der 60er, 70er, 80er! Güggel-Schüür und Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Wettswil

Mittwoch, 21. Mai

10.00-17.00: Tage der offenen Türen zum 30 Jahre-Jubiläum. Für Kunden, Auto- und Oldtimerfans Besichtigung der Werkstatt und Im-

platz in Affoltern. Mit echten Hohensteiner Handpuppen werden die Stücke «Räuberhauptmann Knallbüchse», «Krokodil-Alarm» sowie «Kasperle und der Löwe Leo» gespielt (Spieldauer ca 60. Minuten). Am Freitag ist Familientag im Zelttheater: pro Person kostet der Eintritt dann nur sieben Franken – Hüpfburgenspass inklusive. Freitag, 16. Mai, 17 Uhr;

11.00-17.00: Spinntreffen der Regionalgruppe Zürich-Aargau-Innerschweiz unter der Leitung von Monica Blattmann. Auskunft und Anmeldung: 044 776 80 11 oder swiss-handspun-art@gmx.ch. Grossholz 15.

Ottenbach

Freitag, 16. Mai 2014

Affoltern am Albis 18.30-19.50: «Vom Entwurf bis zur Krawatte» Ein Einblick ins Textil-

17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Obfelden 20.00: Milane und Eulen: Raubvögel in unserer Umgebung. Vortrag und Filmvorführung: Dr. Peter Kern. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Rifferswil 14.30: Einweihung von Waldtroll «Moorli», Begrüssung des kleinen Trolls im Park. Buchvernissage wird von Geschichten mit Sybille Baumann umrahmt. Park Seleger Moor.

Donnerstag, 22. Mai anzeige

Affoltern am Albis 18.30: Donnerstag-Abendrennen des Rad-Renn-Clubs Amt. 8- bis 60-Jährige, Kategorien U11 bis Elite am Start, kleine Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Buddha’s Evening» mit Buddha Scheidegger, Piano, und Hans Schläpfer, Bass. Bar offen ab 18.30 Uhr. Info unter www.lamarotte.ch, reservieren

Testen und driften Wochenende der offenen Tür bei ERC-Seiler Modellbau. Mit sieben Jahren hat Daniel Seiler sein erstes ferngesteuertes Modell zu Weihnachten erhalten. Es war ein Abschlepp-Truck in Schwarz mit Drehlichtern und ... einer Fernbedienung mit Kabel. Die Technik hat seither riesige Fortschritte gemacht, doch die Faszination liess ihn nicht mehr los. Und so entstand Ende 2010 die Firma ERC-Seiler Modellbau. Das Erfolgsrezept: Marken, die in der Schweiz nicht oder nur wenig bekannt sind. Am 17. und 18. Mai lädt ERC-Seiler von 10 bis 17 Uhr an die Werkstrasse 8 in Affoltern. Bei dieser Gelegenheit lassen sich verschiedene Modellautos testen, weiter kann man auf der Piste im Untergeschoss zuschauen, wie die Swiss RC Drift Freaks ihre ferngesteuerten Renner um die Kurven driften lassen. Im Wettbewerb locken zudem attraktive Preise.

unter 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: HemmentalSchlossranden-Schleitheim. Wanderzeit ca. 3 Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten»-Hermann Hesse. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 21. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «femme créative» mit Box it!, Daniela Amrein, Fabrix, Mondsee, Perlendesign. Fr, 16. Mai, 15-19 Uhr, Sa, 17. Mai, 10-17 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Helga Hofer, Esma Pacal Turam, Margrith Weisser. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 7. Juni. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: Kunst in der Hirschen-Bar: «Waldgeflüster» mit Dalia Noack. Mo-Fr, 17-01.30 Uhr, Sa, 20.30-01.30 Uhr. Granitorama & Stone Park, Heisch, Heischerstr. 10 Naturstein-Ausstellung, 15.-19. Mai, 9-19 Uhr.

Ottenbach Ottenbach 09.15-20.00: Ottenbach60plus: Seniorenreise nach Wildhaus für Senioren und Seniorinnen aus Ottenbach. Carfahrt über den Ricken nach Wildhaus zum Mittagessen im Restaurant Sonne. Weiterfahrt über Werdenberg-Buchs nach Biberegg. Anmeldung bis Dienstag Mittag bei Trudi Streule. Tel. 044 761 26 50 oder E-Mail an ottenbach60plus@gmail.com. Abfahrt 9.20 Uhr bei Zumstein, 9.30 Uhr bei Feuerwehrdepot (Treffpunkt). anzeige

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Jürg Daniel Matthys, Malerei, Wolfgang Mussgnung, Glasobjekte. Do+Fr, 14-18 Uhr, Sa+So 13-17 Uhr. Apéros jeden Sonntag. Bis 1. Juni.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.


GEWERBE

ZEITUNG

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Mai 2014

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Inhaber der Langächer Garage AG, Rolf Hanselmann, freut sich auf sein Firmenjubiläum.

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GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Mai 2014

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Raiffeisen, Affoltern a.A. und Mettmenstetten

Raiffeisen ist bereit für Firmenkunden Raiffeisen baut das Firmenkundengeschäft weiter aus. Die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz setzt auf traditionelle Stärken: Lokale Verankerung, persönliche und langjährige Ansprechpartner mit Beratung auf Augenhöhe. Dies sowie massgeschneiderte Produkte machen die Raiffeisenbanken zu den idealen Partnern für die Schweizer KMU. Das Firmenkundengeschäft ist keine neue Erfindung – aber der Ausbau eines wichtigen Geschäftsfeldes: Raiffeisen intensiviert das Firmenkundengeschäft mit dem Ziel, die Nummer zwei im Schweizer Markt zu werden. Wir müssen dafür nicht bei Null beginnen, denn mit vielen Firmenkunden bestehen bereits Bankbeziehungen. Jedes dritte KMU ist Raiffeisen-Kunde. Es sind Unternehmer, die ihren Zahlungsverkehr über ein Raiffeisenkonto abwickeln oder Immobilien über die Bank finanzieren. Dieses Potenzial wollen wir nun noch besser nutzen. Innerhalb der Raiffeisenbanken ist in den letzten fünf Jahren Knowhow aufgebaut, Bankmitarbeiter sind geschult, Spezialisten eingestellt worden. In der ganzen Schweiz verteilt sind acht Regionalzentren entstanden, welche die Raiffeisenbanken bei Bedarf personell und mit Fachwissen unterstützen. Weiterentwickelte Instrumente wie das Firmenrating und das Risikogerechte Pricing ermöglichen eine effizientere Kreditvergabe auf Basis der Verschuldungskapazität. Ebenso ist die Angebotspalette für Firmenkunden erweitert worden. Dabei spielt beispielsweise das InvestitionsgüterLeasing, das eine zusätzliche Finanzierungsvariante zu den Bankkrediten bietet, eine tragende Rolle.

Auf eigene Stärken setzen Raiffeisen setzt im Firmenkundengeschäft auf die eigenen Stärken. Wir sind risikobewusst und machen nur jene Geschäfte, von denen wir etwas verstehen. Der Weg führt dabei über die persönlichen Kontakte zwischen den Firmenkunden der lokal verankerten Raiffeisenbank und über den spezialisierten Kreditberater. Dabei konzentrieren wir uns auf das Segment der KMU bis etwa 50 Mitarbeitende. Dies entspricht in etwa der Grösse der meisten Raiffeisenbanken. Somit kennen wir die Herausforderungen der KMU aus eigener Erfahrung und können deshalb auf Augenhöhe beraten – von KMU zu KMU. Finanzierungsprodukt muss zur Strategie passen Ein Firmenkundenberater muss alle Finanzierungsmöglichkeiten in seine Lösungen einbeziehen. Das heisst, er muss die Potenziale und Bedürfnisse der Unternehmung, aber auch des Unternehmers kennen. Eine umfassende Beratung beginnt nicht erst dann, wenn der Unternehmer ein Finanzierungsprodukt benötigt, sondern bereits im Vorfeld, also in der Planung. Der Unternehmer muss sich in einer solchen Situation darauf verlassen können, dass sein Firmenkundenberater nicht nur den Fokus Leasing einnimmt, sondern den geeignetsten Finanzierungsmix anbietet. Leasing zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass es meistens ohne Zugriff auf die Eigenmittel auskommt. Hinzu kommt, dass die Zahlungsrhythmen in Höhe der Leasingraten flexibel gestaltet werden können. Je nach Liquiditätssituation und -erwartung stehen unterschiedliche

Leasingprodukte zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Kunde beim Lieferanten als Barzahler auftritt und so von Rabatten und anderen Spezialkonditionen profitieren kann. Unternehmensnachfolge rechtzeitig regeln Auch ein wichtiges KMU-Thema ist die Firmennachfolge – jährlich sind es 70 000 Unternehmen, die in dieser Frage eine Lösung finden müssen. Wir wollen uns hier als Spezialisten positionieren, mit dem Ziel, gemeinsam mit den Unternehmern massgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dabei besteht nicht der Anspruch, alle Bedürfnisse selber abzudecken: Wenn es konkret um die Umsetzung der Nachfolge geht, bieten wir von Raiffeisen nicht nur unsere Bankdienstleistungen an, sondern vermitteln auch auf Wunsch die benötigten Berater aus einem eigens dafür aufgebauten ExpertenNetzwerk.

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Sport

Freitag, 16. Mai 2014

Perfekte Bedingungen beim Ironman 70.3 Mallorca

Im Halbfinal gescheitert Petra Klingler unter ihren Erwartungen

Bereits sieben WM-Qualifikationen für das Team Koach Das Team Koach wird an der Ironman 70.3 WM im September mit einem starken Team antreten: Bereits jetzt erreichte das Team sieben Qualifikationen für Kanada. Auch auf Mallorca haben Müllers Athleten ihre Ziele erreicht. Die Vorgabe für Urs Müller bestand in der Qualifikation für die WM in Mont Trenblant, Kanada, und einem Podestplatz. Als 3. bei M30 hat er beides erfüllt. Mit seiner Zeit ist er im Bereich des 20. Profis. Der Abstand zu den Top-Ten der Profis ist klein geworden. Den Wettkampf hat Müller klug aufgebaut: Für die 1.9 Kilometer Schwimmen im Meer benötigte er 26 Minuten, die 15. Zeit seiner Altersgruppe, die 87. aller Männer. Auf dem Rad drehte er auf, die 90 Kilometer-Runde in den Bergen im Norden der Insel bei Pollença legte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 Stundenkilometern zurück – Vorstoss auf AK-Platz 7. Gekrönt wurde sein Auftritt mit einem brillanten Halbmarathon. In der Hitze beim Hafen von Alcudia kämpfte er sich kontinuierlich vor und legte die 21.1 Kilometer in beeindruckenden 1:21 zurück. Als 28. Mann overall war er in 4:20:01 der schnellste Amateur der starken Schweizer Delegation auf Mallorca. Gut 7 Minuten nach Urs Müller traf der zweite Schweizer Amateur im Ziel ein, der ebenfalls von Kurt

rang auf Mallorca Nicole Willi. Nun geht es Schlag auf Schlag weiter: nächste Woche mit je einem Teamstarter in der Provence und in Barcelona, am 25. Mai in St. Pölten mit 13 Team-Mitgliedern und, als einer der Höhepunkte in der ersten Saisonhälfte, am 1. Juni in Rapperswil, wo das Team Koach mit 14 Athletinnen und Athleten dabei ist. Kurt Müller kann mit gutem Grund weitere Podestplätze und Qualifikationen erwarten, sind doch einige seiner schnellsten Leute am Start. Urs Müller kämpft sich auf dem Halbmarathon beim Iron- Dank der Qualifikation in Mallorca man 70.3 auf Mallorca nach vorne. (Bild Team-Koach) kann beispielsweiMüller trainierte Reto Fröhli. Er hat se Urs Müller ein hohes Risiko eingenach einer Verletzung im Winter hen mit einem schnellen Start im erst seit zwei Monaten wieder nor- Schwimmen, vollem Einsatz auf dem mal trainieren können und schaffte Rad – und dann schauen, was beim bereits den Sprung unter die Top 50 Halbmarathon noch drin liegt. Die Saioverall. Auch ihm gelang mit dieser son läuft nun auf vollen Touren, das Leistung die Qualifikation für die Team Koach ist mittendrin. (pd) WM in Kanada. Den dritten Qualifikationsplatz für das Team Koach er- Infos:www.kmsportcoaching.ch.

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Petra Klingler (Bonstetten) wollte mehr als den 18. Rang. (Bild zvg.)

In Grindelwald startete das gut einwöchige Boulder-Happening mit einem Weltcup. Grosse Hoffnungen der Einheimischen ruhten auf der Schweizer Teamleaderin, der Bonstetterin Petra Klingler. Im Halbfinal gelang es Klingler nicht mehr ganz, frei von Druck zu bouldern. Sie musste sich mit Rang 18 begnügen. «Ja, ich bin enttäuscht von diesem Resultat und habe deutlich mehr erwartet», kommentierte sie. «Woran es genau gelegen hat, muss ich noch analysieren. Vielleicht war es zu viel Druck – gerade, weil ich ja weiss, dass ich es kann.» Die nächste Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, bietet sich der Bonstetterin bereits heute Freitag und morgen Samstag beim Boulder-Weltcup in Innsbruck. Am Sonntag geht es – wieder in Grindelwald – um den Schweizer Meistertitel im Bouldern.

Grösstes Schützenfest Feldschiessen auch in Zwillikon Das Eidgenössische Feldschiessen ist das grösste Schützenfest der Welt und kann auf eine über 130-jährige Tradition zurückblicken. Es werden landesweit gegen 130 000 Schützen erwartet. Auf dem Stand in Zwillikon wird am Freitag, 16., 23. und 30. Mai von 17 bis 20 Uhr geschossen, sowie am Sonntag, 1. Juni, von 9 bis 11.30 Uhr. Auch dieses Jahr sind die Vereine FSG Zwilli-

kon, SV Affoltern, SV Obfelden-Maschwanden und SV Ottenbach für eine reibungslose und sichere Betreuung der Schützen vorbereitet und hoffen auf eine grosse Beteiligung der Schützen und der Bevölkerung. Das Feldschiessen ist kostenlos, und jeder Schütze, der die Auszeichnung verpasst, erhält als Dankeschön einen Cervelat mit Brot vom Grill. (pd)

Radrennclub Amt wird beinahe überrannt Immer mehr Kinder am Kids Bike Treff in Affoltern Der Kids Bike Treff in Affoltern entspricht einem grossen Bedürfnis, wie der rege Zulauf an Kindern jeden Montagabend zeigt. Auch die Paradeveranstaltung des Radrennclubs Amt, der GP Osterhas, ist auf guten Wegen. Eine Nachfolge für den zurückgetretenen OK-Präsidenten zeichnet sich ab.

Erfolgreiches Duo: Merel Ott mit Copilot. (Bild zvg.)

Merel Ott für die EM qualifiziert Am Csio in Linz lief es den Ott-Schwestern auch am zweiten Wochenende gut. Merel belegte mit ihrem Pferd Copilot den zweiten, mit Castella den dritten Rang beim Grand Prix Chil-

dren. Es fehlte ihr eine halbe Sekunde zum Sieg. Mit ihren Resultaten hat Merel Ott die Qualifikationsauflagen für die Europameisterschaften 2014 im italienischen Arezzo erfüllt. (pd)

Vierkampf in Birmensdorf

Am letzten Montagabend, 18 Uhr, beim Vitaparcours-Parkplatz in Affoltern: Trotz wechselhaftem Wetter, Temperaturen unter zehn Grad und einer unangenehmen Bise haben sich 32 Kids und eine Hand voll Leiter versammelt, um an der Fahrtechnik zu feilen. Die Kids lassen sich die Freude trotz der garstigen Wetterbedingungen nicht nehmen. Eingepackt in dicke Jacken, Winterhandschuhe und Ohrenschützer kurbeln sie freudig über den Parcours, den der Leiter ausgesteckt hat. Besonders die Gruppe der Jügsten im Alter von fünf bis sieben Jahren legen sich mächtig ins Zeug. Müssen sie auch. Denn ihre Kinderbikes wiegen im Verhältnis zum eigenen Körpergewicht am meisten. Leiter Marco Riemensberger hat alle Hände voll zu tun, um den Mini-Bikern in der kurzen Steigung hinaufzuhelfen. Denn der Boden ist vom Regen glitschig und die kleinen Räder bieten nur wenig Halt.

Der Ämtler Kavallerieverein lädt ein

Freude in den Kinderaugen

Der Kavallerieverein des Bezirks Affoltern veranstaltet auch dieses Jahr wieder ein Qualifikationsturnier im Vierkampf. Die Disziplinen Schwimmen und Laufen werden morgen Samstag, 17. Mai, im Schwimmbad Uitikon beziehungsweise im Birmensdorfer Wald stattfinden. Am Sonntag, 18. Mai, wer-

Umso grösser ist die Freude bei den Kids, wenn sie die Steigung nach einigen Anläufen erstmals selber schaffen. Richtiges Bike-Handling, Fahren auf dem Hindernis-Parcours, Balancieren auf Balken und Wippe – während des Fahrtechniktrainings vergeht die Zeit wie im Flug. 90 Minuten später stossen auch die älteren Kinder und Ju-

den dann die Disziplinen Dressur und Springen auf der Reitanlage Vogelsang in Birmensdorf ausgetragen. Das Organisationskomitee freut sich auch dieses Jahr auf zahlreiche Zuschauer, welche eifrig mit den Teilnehmern mitfiebern und diese anspornen. (pd)

Rege Beteiligung trotz kühlem Wetter am Kids Bike Treff, jeweils am Montagabend, 18 Uhr, beim Vitaparcours-Parkplatz in Affoltern. (Bilder Martin Platter)

Marco Riemensberger, Leiter der Gruppe mit den jüngsten Kids, macht seine Arbeit sichtlich Freude. gendlichen wieder zum Treffpunkt. RRC-Amt-Präsident René Graf hat ebenfalls eine Gruppe geführt. Er ist zufrieden. Der Kids Bike Treff hat dem ursprünglich reinen Strassenveloclub neue Impulse verliehen. Mit dem grossen Zulauf der Kinder engagieren sich zudem wieder mehr Eltern. Aus diesem Kreis zeichnet sich nun eine Nachfolge für den nach zehn Jahren

zurückgetretenen GP-Osterhas-OK-Präsidenten ab. «Wer es ist, möchte ich noch nicht verraten. Die vorgesehene Person muss zuerst noch von der Generalversammlung gewählt werden», sagt Graf. Für ihn sei einfach wichtig zu wissen, dass es mit dem GP Osterhas weitergehe. (map.) Weitere Infos unter rrc-amt.ch.


Sport

Freitag, 16. Mai 2014

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Drei «Jungveteranen» aufgenommen Die Gruppe Albis der Eidgenössischen Turnveteranen (ETVV) hat in Birmensdorf getagt Die 51. Jahresversammlung hat am 9. Mai in Birmensdorf stattgefunden. Alle Traktanden passierten bei den 72 anwesenden Veteranen problemlos. Durch Todesfälle reduzierte sich der Bestand auf neu 107. Rücktritte in der Obmannschaft sind angesagt. Für 2015 ist Hausen der Organisator. ................................................... von hans jud Birmensdorf gehört bekanntlich zum Bezirk Dietikon, turnerisch jedoch war «Biremoscht» stets dem Säuliamt zugewandt (ehem. Turnverband am Albis) und ist auch heute im Zürcher Turnverband der Region AZO (Albis, Zürichsee und Oberland) zugeteilt. Zur Zeit des helvetischen Einheitsstaates gehörte Birmensdorf zum Distrikt Mettmenstetten. 1816 schloss es sich aber auf eigenen Wunsch dem neuen Bezirk Zürich an, obwohl es geografisch, geschichtlich, sprachlich und nach seiner Volksart zum Säuliamt gehört. Turnen und Gesang sind untrennbar miteinander verbunden. Zur Einstimmung der Versammlung im 1978 erstellten Gemeindezentrum «Brüelmatt» erfreute das Turner-Chörli Birmensdorf die Veteranen mit amüsanten Liedervorträgen, u.a. «Ämtlermarsch», «Gilberte de Courgenay» und «a english song». Das Chörli wurde 1985 auf Initiative von Werner Steiner (auch Eidg. Turnveteran und heutiger Gemeindepräsident) gegründet. Er hiess in seiner Grussbotschaft die Turnkameraden willkommen.

Rücktritte in der Obmannschaft zeichnen sich ab Den Startschuss zur Behandlung der üblichen Jahresgeschäfte gab Obmann Ernst Jud (Hedingen) und er begrüsste speziell den Ehrenobmann Armin Bertschinger (Affoltern) sowie den ältesten anwesenden Veteranen Gody Stäubli, geb. 28.08.1924 (Affoltern),

dem eine Flasche «Rebensaft» überreicht wurde. Hier kennt man keine Generationenprobleme: Das jüngste Mitglied (gleichentags aufgenommen) Peter Hofstetter, geb. 14.03.1964 (Aesch), hat 40 Jahre weniger auf dem Buckel. Aktuar Emil Gut (Mettmenstetten) liess beim Verlesen des Protokolls u.a. nochmals das Jubiläum 2013 (50 Jahre) in Hedingen hochleben. Dass die Kasse dadurch etwas stärker belastet wird, ist im Budget bereits berücksichtigt worden. Durch die vielen Spenden konnte der Ausgabenüberschuss jedoch in Grenzen gehalten werden. Der erste Personalwechsel in der «Ablösungsphase» der Obmanschaft ist erfolgt durch den Rücktritt von Emil Gut. Sein Nachfolger Werner Meier (Mettmenstetten) kann nun das Amt mit totaler Gutheissung der Versammlung antreten. Für ein weiteres Jahr sind Ernst Jud, Rolf Bär und Revisor Geni Gomringer (Obfelden) bestätigt worden. 2015 ist dann der Finanzchef zu ersetzen und für 2016 (Ernst Jud wird dann 80) ist jetzt schon der «Wahlkampf» um den Obmannposten eröffnet. Seit 2006 hat Emil Gut die anfallenden Arbeiten als Aktuar und Protokollführer gewissenhaft und zuverlässig erledigt. Ebenso war er auch vielfach als Fotograf zur Stelle. Mit der Übergabe eines originellen Präsents durfte er den verdienten Dank entgegennehmen.

Trauern und feiern «Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte» (Heinrich Heine). Per Jubiläum 2013 figurierten noch 113 Veteranen im Herdenbuch. Dann musste bis heute an neun Abdankungen die Fahne mit Trauerflor zum letzten Abschied für liebe Turnkameraden auf dem Friedhof gesenkt werden. In einer Schweigeminute wurde nochmals ehrend gedacht an (Reihenfolge der Todesfälle): Max Althaus, 1928 (Affoltern), Kurt Schlatter, 1928 (Birmensdorf), Paul Hedinger, 1941 (Bonstetten), Paul Hess,

Von links: Werner Steiner, Peter Hofstetter, Heiri Grimmer, Ernst Brand, Werner Meier, Emil Gut, Rolf Bär. (Bild Bruno Grob) 1923 (Hausen), Arnold Haltner, 1929 (Ottenbach), Fredy Steinmann, 1944 (Hausen), Jacky Rutz, 1923 (Birmensdorf), Ernst Frehner, 1928 (Birmensdorf), Heiri Hofstetter, 1927 (Ottenbach). Mit drei neu aufgenommenen Kameraden ist der Bestand wieder auf 107 angewachsen. In Erfüllung der Bedingungen (mind. 50 Altersjahr mit besonderen Verdiensten) dürfen sich nun «Eidg. Turnveteran» nennen: Ernst Brand, 1963 (Birmensdorf), Peter Hofstetter, 1964 (Aesch) und Heiri Grimmer, 1955 (Knonau). Sie alle haben auf ihre Art insbesondere im Verein, Kreisturnverband, Zürcher Turnverband usw. über Jahre hinweg diverse Chargen bekleidet. Nach dem Slogan «Turnveteranen werden nicht alt, nur älter» durften folgende «Junggebliebene» die Gratulation mit der Überreichung eines feinen «Roten» mit persönlicher Namensetikette entgegennehmen: 90. Gody Stäubli (Affoltern), 85. Armin Bertschinger, Robert Hagenbuch (Affoltern), 80. Franz Eichhorn (Ottenbach), 75. Erich Rüfenacht, Emil Gut (Mettmenstetten), 70. Hans Jud (Oberrieden), Robert Bollhalder (Hedingen), Bruno Grob (Knonau), Ernst Hubschmid (Zwillikon), Bruno Hois (Affoltern).

Eidgenössische TurnveteranenVereinigung (ETVV) Am 11./12. Oktober werden rund 30 Albis-Veteranen die 119. Tagung (Landsgemeinde) in Thun besuchen. Eigentlich war Bern als Festort be-

stimmt, doch es scheiterte dann an zu wenig zur Verfügung stehenden Unterkünften zu annehmbaren Preisen. Es wird immer schwieriger, Organisatoren zu finden für diesen Anlass mit gegen 1000 Teilnehmern. Für 2015 ist noch nichts bekannt. In Thun stehen nebst dem gesellschaftlichen Programm zwei Haupttraktanden auf der Geschäftsliste: Neuwahlen in der Zentralobmannschaft ZO (drei Rücktritte, Wahl eines neuen Zentralobmanns bzw. -präsidenten sowie Genehmigung der neuen Statuten). Vorgängig findet am 29./30. August in Bellinzona die Gruppenobmänner-Versammlung (GOV, später Delegiertenversammlung) statt mit der Hauptaufgabe, sämtliche überarbeiteten Reglemente zu verabschieden (inkl. def. Statutenantrag) und die Revisoren (später Geschäftsprüfungskommission GPK) zu wählen. In diesem Gremium soll auf Antrag der ZO auch Hans Jud Einsitz nehmen. Die immer noch zu Diskussionen führende «Frauenfrage» wurde 2011 mit einem rechtskräftigen Beschluss der GOV entschieden, d.h. jede Gruppe darf Turnerinnen aufnehmen. Unabhängig von dieser Grundsatzfrage wurde erkannt, dass die jetzigen Satzungen und Reglemente den Anforderungen nicht mehr genügen. 2012 ist eine Statutenkommission gebildet worden mit dem Auftrag, neue Grundlagen zu erarbeiten und dem Ziel, die neuen Statuten an der Tagung im Oktober 2014 genehmigen zu können; die Inkraftsetzung ist per 1. Januar 2015 vorgesehen. In einem Kurzrefe-

rat hat Hans Jud, welcher für die Gruppe Albis die Papiere prüfte und auch Änderungs-/Ergänzungsvorschläge einreichte, den Werdegang und den heutigen Stand erläutert. Das Wesentliche in Kürze: Zweck und Neutralität sowie Anforderungen zur Aufnahme von Mitgliedern bleiben bestehen; die Möglichkeit zur Aufnahme von Frauen wird integriert (Kann-Formel); Anpassung der Sprachform männlich/weiblich; wie bisher sind die Gruppen in Bezug auf Organisation und Verwaltung selbständig; der gesellschaftliche und der geschäftliche Teil werden vollständig getrennt (die Tagung dient ausschliesslich dem gesellschaftlichen Programm, für die Behandlung der Geschäfte mit Abstimmungen und Wahlen ist die Delegiertenversammlung zuständig (Stimmberechtigung der Delegierten je nach Anzahl Mitglieder der Gruppen, ohne Stellvertretungen); neue Bezeichnungen mit «Zentralvorstand» und «Geschäftsprüfungskommission»; generell klare Zuständigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen. Die Gruppe Albis hat bereits an einer früheren Versammlung der Aufnahme von Turnerinnen (zu gleichen Bedingungen) zugestimmt. Nach Inkrafttreten der neuen Statuten ETVV sind dann auch Anpassungen in den «Albis-Papieren» notwendig. Diese trockene Materie, welche in einem Verein jedoch nicht wegbedungen werden kann, wurde dann ad acta gelegt und das Turnerlied führte über zum gemütlichen Hock im gastfreundlichen Turner-Birmensdorf.

Saisonziele mehr als erfüllt

Birdie, Eagle, Albatross und Bogey

Volley-Obfelden-Teams schliessen Saison sehr gut ab

Viele Amateur-Golfer haben schon «Birdie» gespielt , doch nur wenige einen «Eagle» und sehr selten gibt es einen «Albatross»! Im Gegensatz zum «Bogey», den alle spielen – auch Golfprofis.

Das U23 Team steigt auf, Damen 1 und 2 verpassen den Aufstieg knapp und die Herren spielen weiterhin in der 1. Liga. Eine erfolgreiche Saison für Volley-Obfelden geht zu Ende. Das junge U23-Team hat seine Liga gewonnen und steigt in die 2. Liga auf. Sie führen die Tabelle mit 12 Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte VBC Rämi Juniorinnen Team an. Die Mädchen konnten in der Saison viele Erfahrungen sammeln, da sie zusätzlich immer auch bei den Spielen des D1oder D2-Teams aushelfen. Davon konnten sie stark profitieren und gewannen an Sicherheit für ihre eigenen Spiele. Die Konsequenz davon war der Aufstieg.

Platz drei nach Aufstieg Mit dem Ziel Ligaerhalt ist das Damenteam 1 in die Saison 13/14 gestartet und hat die Saison auf dem dritten Platz abgeschlossen. Somit war die Saison sehr erfolgreich. Als Aufstiegsteam der 4. Liga haben sie sich sehr gut gegen die Teams der 3. Liga durchgeschlagen. Mit gleich vielen Punkten und sogar mit dem gleichen Satzverhältnis wie das zweitplatzierte Damenteam von VBC Einsiedeln schliessen sie die Saison mit dem 3. Rang ab.

U23 Damen des Volley-Obfelden. (zvg.) Einzig der Ballquotient ist bei Einsiedeln ein klein wenig besser. Ansonsten wäre Volley Obfelden im Eilflug in die 2. Liga aufgestiegen! Mit dem 3. Platz kann das Team sehr zufrieden sein.

Aufstieg knapp verpasst Auch beim Damen 2 sah es lange nach dem Aufstieg in die 4. Liga aus. Im Team gab es während der Saison mehrere Abgänge durch Verletzungen oder Schwangerschaften. Sie bekamen tatkräftige Unterstützung von den motivierten Juniorinnen, doch im Team musste man sich erst aneinander gewöhnen. Leider wurden die letzten Spiele der Saison verloren und das

Team kann nicht mehr aufsteigen. Trotz allem schliesst es die Saison mit dem 4. Rang ab.

Mehr Punkte als gedacht Das Herrenteam spielte 1. Liga in der Zürich-Meisterschaft. Ihrem Rang bleiben sie weiterhin treu; der Erste von hinten! Trotzdem war die Saison ein Erfolg. Die Herren haben schon lange nicht mehr so viele Punkte geholt wie in dieser Saison. Das Team kann motivierte Spieler zwischen 16 und 55 Jahren gebrauchen. Das Training findet jeweils Donnerstagabend von 20.00 bis 21.45 Uhr statt. Einfach vorbeischauen oder weitere Infos unter www.volley-obfelden.ch.

spielten Schlägen einen «Eagle». Beendet man eine Spielbahn PAR 5 mit zwei Schlägen oder eine PAR 4 mit einem Schlag so ist das ein «Albatross». Das Handicap eines Amateur-Golfers wird bestimmt durch die Schläge, die er durchschnittlich mehr braucht als PAR. Beendet ein Golfer im Durchschnitt einen PAR 72 Golfplatz mit 92 Schlägen, so ergibt dies ein Handicap von 20. (72 + 20 = 92). In einem Turnier darf er mit HCP 20 an allen 18 Spielbahnen einen Schlag mehr benötigen und auf den zwei schwierigsten Bahnen sogar deren Zwei gegenüber einem Mitbewerber mit HCP 0 oder einem Golf Profi ohne HCP. Ein «Bogey» ist, wenn ein Schlag über PAR gespielt wird. Sind es gar zwei oder drei Schläge darüber, so ist es ein «double» oder «triple Bogey»!

Im Golfsport gibt es Turniere für Profis und Amateure jeder Spielklasse. Damit alle Mitspielenden eine faire Chance auf einen Sieg haben, gibt es die «Handicap» Wertung, (gekürzt HCP genannt). Ein Turnier wird wenn möglich auf einem Golfplatz mit 18 Spielbahnen und «PAR» 72 ausgetragen. «PAR» ist die Abkürzung für «professional average result» (durchschnittliches Resultat eines Golfprofis). Ein Profi sollte somit in der Lage sein einen PAR 72 Golfplatz mit ebenso vielen Schlägen zu spielen. In der Regel gibt es vier PAR-3-, vier PAR-5- sowie zehn PAR-4-Spielbahnen auf einem PAR-72-Golfplatz. PAR nennt sich ein Spielbahn- oder Golfrunden-Resultat, das mit der gleichen Schlagzahl gespielt wird wie vorgegeben ist. Wenn eine Spielbahn mit einem Schlag unterspielt wird nennt man das «Birdie» und Die Sieger in Affoltern vom letzten Samstag von rechts: bei zwei unter- 1. Carsten Russ, 2. Mark Brugger, 3. Herrmann Bischof. (zvg.)


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Freitag, 16. Mai 2014

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menschen im säuliamt

Koni Messikommer: «Geschichten erzählen kann nur Grossvater» Vier Enkelkinder, vier Hühner, eine Ölpresse, die Badus-Hütte, ein Anwaltsbüro und die beste Frau – das sind die wichtigsten Lebensinhalte von Koni Messikommer.

hof mit vier Legehennen – für jedes Enkelkind eine. Und er presst aus Baumnüssen hochwertiges Öl. Was für die eigenen Nüsse begann, ist heute fast ein «Betriebszweig» geworden. Er bedient Kunden aus der ganzen Schweiz, die ihre Nüsse zu ihm bringen und später ihr Öl in hübschen etikettierten Fläschchen nach Hause nehmen. Rund 1,5 Tonnen Kerne verarbeitet er jährlich, das ergibt über 600 Liter Öl. Schliesslich kommen wir noch auf seine Wanderlust und seine Tätigkeit als Hüttenwart zu sprechen. Seit 30 Jahren ist er im Sommer einige Wochen in der SAC Badus-Hütte engagiert. Dann erklärt der Telefonbeantworter des Anwalts dem Anrufenden: «In dringenden Fällen reisen Sie auf den Oberalppass und wandern von dort etwa zwei Stunden zur Hütte. Wenn ihr Problem nicht eilt, rufen Sie später wieder an.» Reisen? «Wenig. Nur in der Schweiz. Kein Golf, kein Tennis, keine Anwaltsreisen.» Und wenn er dennoch auf eine einsame Insel reisen würde? Was wäre das Wichtigste? «Meine Frau. Wir sind 42 Jahre verheiratet, und ich bin noch immer überzeugt, die beste Frau zu haben.»

................................................... mit koni messikommer sprach marianne voss

Noch namenlos, 5. Mai.

Timea, 6. Mai.

Tuana, 10. Mai. (Bilder Irene Magnin) anzeige

wetter

bauernregel «Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.»

Soeben hat Koni Messikommer seine erste AHV-Auszahlung erhalten, doch sein Anwaltsbüro wird er noch nicht von heute auf morgen schliessen. Aber natürlich übernehme er keine grossen Mandate mehr. Sein zeitintensivstes Hobby seien jetzt nämlich die vier Enkelkinder im Alter von 10 Monaten bis 4 Jahren. «Mindestens zwei Tage pro Woche sind die Kinder bei uns, manchmal alle vier gleichzeitig. Dann läuft schon etwas, das kann man wohl sagen!» Sein Grossvaterjob mache ihm extrem viel Freude, betont er. Zu den schönsten Momenten gehören für ihn die Geschichtenstunden, denn «Geschichten erzählen kann nur der Grossvater». Dann setze er sich in den grossen Ohrensessel und die Kinder auf seine Knie oder die Armlehnen. Der Hit sei zurzeit das Buch «Wie Globi Bauer wurde».

Anwalt statt Bauer

Koni Messikommer bei seinen Legehennen, die zurzeit die ganze Familie mit Eiern versorgen. (Bild Marianne Voss)

Doch nun zum Thema «Wie Koni Messikommer nicht Bauer wurde»: Aufgewachsen ist er im damals noch ländlichen Zürich Witikon und verbrachte viel Zeit bei den benachbarten Bauern. «Ich konnte melken und Traktor fahren», berichtet er rückblickend voller Stolz. Sein Weg zum Jus-Studium führte über eine Notariats-Lehre und die Erwachsenenmatur. Als er mit dem Studium begann, war er bereits verheiratet, und das erste Kind schon geboren. Doch das ging. Er arbeitete neben dem Studium auf einem Notariat, seine Frau war im Pflegebereich tätig. Und ab und zu habe er halt das Baby mitgenommen an die Uni. Nach dem Studium zog die junge Familie

aufs Land ins noch unbekannte Säuliamt. In Maschwanden konnten sie im Postgebäude eine Wohnung mieten. Bis heute wohnen Messikommers im gleichen Haus, das ihnen inzwischen gehört. Das Dorf Maschwanden ist zu ihrer Heimat geworden. Koni hat sich auch im Gemeinderat engagiert und war vier Jahre Gemeindepräsident. «Eigentlich habe ich mit Theologie oder Agronomie geliebäugelt. Doch bei diesen Studien war mir zu wenig klar, was ich damit tun soll. Und ich musste möglichst schnell eine Familie ernähren.» Trauert er dem Bauernleben nach? «Nein, ich habe einen lässigen Beruf.» Er arbeite immer mit Menschen, und er könne für Menschen Lö-

sungen suchen und finden. «Ich bin nicht der streitende, sondern der lösungsorientierte Anwalt.» Seit 1984 führt er sein eigenes Anwaltsbüro und setzt sich vorwiegend mit zivilrechtlichen Fragen auseinander. Da geht es um Erbangelegenheiten, um Sach-, Familien- oder Scheidungsrecht. Natürlich sei der Beruf manchmal auch sehr belastend, gibt er offen zu. Am meisten Mühe habe er, wenn um Kinder gestritten werde und Eigeninteresse über dem Wohl der Kinder stehe.

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zwischen-ruf

Glück gehabt

«Mama, ich bin schwul»

................................................... von werner utz, pensionierter buschauffeur vbz

In einer Schreibwerkstatt hab ich sie kennen gelernt, Simone. Wunderbare Texte schrieb sie, sehr kurze, aber diese wenigen Zeilen zu ihrem Mann, zu einem Ereignis... Sie trafen, bewegten, liessen mich staunend zurück. Was mich ebenso erstaunte, war, wie sie es schaffte, nicht anzuecken. Abgemacht war zum Beispiel, dass wir jeden Morgen vor dem Schreiben Feldenkrais-Übungen machten unter Anleitung einer Teilnehmerin. Morgens schon ruhig in sich hineinspüren – das war so gar nicht mein Ding. Ich wollte lieber loslegen, losschreiben, stellte mich aber dennoch stets brav auf die Matte. Nicht so Simone. Sie las am Tisch die Zeitung und lächelte uns zu, wenn wir an ihr vorbei in den Gymnastikraum liefen. Ihr Lächeln – das wars. Einfach lächelnd das Andere tun. Simone ist beliebt. Wenn sie sich setzt, ist der Platz neben ihr schnell belegt. Lachend erzählt sie von misslungenen Ferien und man denkt: Mit ihr wird das Pech nicht zum Drama.

Wie ein Kreuzfahrtschiff kommt er daher und wiegt sanft hin und her mit seinen Passagieren. Es ist mein 32er, er kommt vom Bucheggplatz und nähert sich dem Limmatplatz. Vor dem Tramgeleise zielt mein Blick nach links und wandert hernach nach rechts. Und was bemerkt mein Auge? Es nähert sich ein Tram, ein 13er. Mein Trolly bleibt an Ort stehen und wartet. Wer aber nicht stehen bleibt, ist der Behinderte in seinem Elektrorollstuhl. Ich hupe und das Tram rasselt. Der Rollstuhlmann winkt und lächelt mir zu. «Auch das noch!», denke ich für mich. Mit einer Handbewegung mache ich den bedauernswerten Mann auf die drohende Gefahr aufmerksam. Er aber sieht und hört das auf ihn zukommende Unheil nicht. Im letzten Moment und ganz knapp kommt er von der Schiene weg. Glück gehabt – und das mit dem 13er-Tram.

Legehennen, Nüsse und Hüttenwart Ein bisschen Bauer ist Koni Messikommer aber doch. Er hat einen Hühner-

Serie Menschen im Säuliamt Von 1999 bis 2007 hat Marianne Voss fast 200 Porträts über Menschen im Säuliamt geschrieben. Nach einer – beruflich bedingten – Pause nimmt sie diese beliebte Serie nun wieder auf. Sie berichtet aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder in unserm Bezirk ihren Arbeitsplatz haben. Und sie freut sich jetzt schon auf viele spannende Begegnungen mit Frauen und Männern, egal ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt. Die Serie erscheint in loser Folge.

Neulich, so berichtet sie, hat ihr 22-jähriger Sohn sie zu einem feinen Nachtessen eingeladen. Er wolle mal alleine sein mit ihr. Beim Dessert habe er dann gesagt: «Mama, ich bin schwul.» «Und – wie hast du reagiert, Simone?» Das nahm mich extrem wunder. Sie würde sicher die richtigen Worte gefunden haben. «Ich habe gesagt: Du, das ist interessant. Erzähl.» Ute Ruf www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Im Spital Affoltern geboren


Samstag, 17. Mai 2014, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Ausstellung 4. Mai bis 1. Juni 2014

Jürg Daniel Matthys Malerei

Wolfgang Mussgnug Glasobjekte Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Frühlingskonzert Sonntag, 18. Mai, 19 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern Seewadelstrasse 13 Trio Ott

Programm J. S. Bach: 1685–1750

Cornelia Messerli-Ott, Violine Caroline Ott Brunner, Violoncello Rosemarie Ott, Cembalo

Sonate h-Moll, BWV 1015 für Violine und Cembalo (Dolce) Aria variata alla maniera Italiana (Aria mit 10 Variationen) für Cembalo Sonata D-Dur für Violoncello W. de Fesch: 1687–1761 und Basso continuo Jos. Haydn: Trio in A. (Hob. XV) 1732–1809 für Violine, Violoncello und Cembalo Drei Stücke Salonmusik Fritz Kreisler: Liebesleid 1875–1962 Le muguet Leroy Anderson: Serenata

Türlersee-Schutzverband Generalversammlung 2014 Donnerstag, 22. Mai 2014, Stiftung Meilihof, Dorfstrasse 3, 8925 Ebertswil 19.30 Uhr Traktanden: Begrüssung und Entschuldigungen Wahl Stimmenzähler/-in Protokoll der GV vom 23. Mai 2013 Jahresbericht des Präsidenten Jahresrechnung 2013 Budget und Mitgliederbeitrag für 2015 Wahlen Aktivitäten der Schutzwarte Verschiedenes/Informationen Jahresprogramm/Termine Anschliessend Präsentation und kleiner Imbiss. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. Der Vorstand

www.sonnenbad-schoenhalde.ch In Wängibad (Aeugst a. A.) in idyllischem Gelände mit viel Grün und Natur (Naturistenverein)

Samstag, 31. Mai 2014, Gratis-Schnuppertag Bekleidete Führungen vormittags 10.00 bis 12.00 Uhr. Nachmittags frei. E-Mail: sbs@datazug.ch

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