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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 38 I 166. Jahrgang I Freitag, 17. Mai 2013

Durchwegs Ja

4444 Franken

Eine ruhige Rechnungsgemeindeversammlung in Mettmenstetten. > Seite 7

Wettswiler Määrt zugunsten der Pestalozzi-Stiftung in Knonau. > Seite 11

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Intensive Suche

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Der Verein «solarbonstetten» will Dächer für Solarstromanlagen. > Seite 11

Mandalas Mehr als nur schöne Bilder – Ausstellung im Stalliker Kunstforum. > Seite 12

Pfingsten: Feuer in der Seele ................................................... von angelo saporiti*

A

ls ich ein Kind war, habe ich nicht verstanden, was Pfingsten war. An diesem Sonntag hat der Pfarrer jeweils aus dem Buch der Apostelgeschichte vorgelesen: «Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen liess sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab». (Apg 2,1-4) Seine Predigt handelte von Wind und feurigen Zungen, die es allen Menschen ermöglichten, in fremden Sprachen zu reden und trotzdem sich zu verstehen. So wurde mir Pfingsten erklärt. Dann, nach meiner Firmung, habe ich noch einmal über das Feuer des Heiligen Geistes gehört, der mit seinen Gaben kommen würde und allen den Mut gäbe, Jesus Zeugnis zu geben. Aber weil ich in der 5. Klasse war, hatte ich mich mehr über die Geschenke der Firmung als die Gaben des Heiligen Geistes gefreut. Nur einige Jahre später, als ich mich für soziale Projekte engagiert und mit anderen Jugendlichen das Pfingstfest vorbereitet habe, konnte ich dieses symbolische Feuer spüren.

Glut unter der Asche. (Bild zvg.) Es war wie ein Feuer der Begeisterung, der Freude, der Freiheit, der Kraft, des Mutes. Und das erste Mal fühlte ich mich wie ein Christ und habe die Worte Jesu an seine Jünger verstanden: «Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Grenzen der Erde». (Apg 1,8) Heute, nach vielen Jahren, tönt diese Aussage in mir nicht nur deutlich und kraftvoll, sondern besinnlich und provokativ: Zeuge Jesu zu sein gelingt mir als Seelsorger leider nicht immer. Die Asche der Angst, der Gewohnheit, des Alten, der Sicherheit deckt manchmal das Feuer der Seele zu. In seinem Büchlein «Miteinander die Glut unter der Asche entdecken»

betont Abt Martin Werlen genau das Gleiche, wenn er erwähnt, dass in der heutigen Kirche das Feuer fehlt. Mit andern Worten: Es fehlt die Begeisterung, die Freude, das Interesse. Es gibt mehr «Konsumenten und Konsumentinnen» des Heiligen als Gläubige. Es ist immer schwieriger, Freiwillige in der Kirche zu finden, weil das freiwillige Engagement eine starke Motivation und eine Beziehung mit der christlichen Gemeinde benötigt. Man braucht Mut für eine neue überraschende Dimension des christlichen Glaubens, die durch neue, unbekannte und weite Wege zum Herzen des Menschen und zu Gott führt. Ein Beispiel geben uns die Heiligen, die nicht einfach getan haben, was alle andern

taten. Wie die Heiligen müssen auch wir neue Wege in die Zukunft bahnen. «Wir sind nicht auf Erden, um ein Museum zu hüten, sondern einen blühenden Garten zu pflegen», sagte Papst Johannes XXIII. Und das bedeutet, das Feuer in unserer Seele brennen zu lassen. Das bedeutet Pfingsten. Wir können pfingstliche Kirche sein und gemeinsame Schritte tun, um das Feuer der Seele brennen zu lassen, wenn wir spüren, dass Gott für die Menschen da ist, und nicht umgekehrt. Es geht darum, dieses Risiko einzugehen und zu handeln, was wir beten, reden und predigen. Es geht darum, die Menschen in unserer Zeit zu hören, zu verstehen und zu lieben. Es geht darum, das Feuer der gelungenen Kommunikation, trotz aller Verschiedenheiten und Schwierigkeiten der Sprachen, der Kulturen und der Religionen, brennen zu lassen. Wir werden Pfingsten spüren, wenn wir miteinander das Feuer unter der Glut der Resignation, des Streits, der Trennung, der Verletzungen, der Ängste entdecken und neu entfachen lassen. Ja, es wird Pfingsten sein, wenn wir einander vertrauen und etwas Neues entstehen lassen, wenn wir uns mit unseren Herzen treffen und uns eine neue Zukunft ermöglichen. Es wird Pfingsten sein, wenn wir uns endlich von der ewigen Liebe, die in unserer Seele brennt, ergreifen lassen.

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Orientierungshilfe Partys, Ausgang, Suchtmittel: Elternbildungsanlass in Bonstetten. > Seite 13

Gusti vo Huse gestorben Gusti vo Huse ist vergangenen Freitag, 93-jährig, verstorben. Der Hausemer, der August Winiger heisst, ist bekannt für seine fantasievollen naiven Kunstwerke, die grosse Weltgedanken ebenso wie kleine Schlitzohrigkeiten, Spasshaftes, gleichzeitig aber auch Schlagfertiges ausdrücken. Über Jahre hat er auch die Metalltafel auf der Türlersee-Seite des Albispasses, mit sinnigen Sprüchen versehen. (kb.)

................................................... > Würdigung auf Seite 5

In Mettmenstetten wird Nachtparking kostenpflichtig Wer sein Fahrzeug in Mettmenstetten nachts auf öffentlichem Grund abstellt, muss ab 1. Juni 2013 eine Gebühr entrichten. Ab diesem Zeitpunkt gilt die Parkraumverordnung. Sie wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2012 deutlich angenommen, ja sogar noch verschärft. So wurde der monatliche Tarf für Autos von 30 auf 50 Franken erhöht. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

*Angelo Saporiti ist katholischer Pfarrer der Pfarrei Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden

Ein neues Dorfzentrum für Rifferswil Anlässlich einer gut besuchten Informationsveranstaltung am Dienstagabend in der Engelscheune haben der Rifferswiler Gemeindepräsident Marcel Fuchs und fünf Vertreter von Kanton und Polizei die Vorstudie für die Neugestaltung des Dorfplatzes samt Ortsdurchfahrt präsentiert. Zwischen Hauser- und Jonenbachstrasse soll der Strassenraum markant verkleinert und auf Höhe Volg verengt werden. Der neu gewonnene Platz neben der Strasse soll vor allem den Fussgängern zugute kommen. Auch der Dorfbrunnen soll angehoben und ins Gesamtkonzept integriert werden. Nach den strassenbaulichen Massnahmen sollen die aktuell geltenden Vortrittsignalisationen zugunsten eines generellen Rechtsvortritts aufgehoben werden. Durch die neugeschaffene Unsicherheit soll sich der Verkehr beruhigen, so die Hoffnung der Planer. Sollten alle Massnahmen wie angedacht durchgeführt werden, würde der Kanton eventuell sogar Hand bieten für eine Temporeduktion auf 30 Stundenkilometer – obschon es sich bei der Ortsdurchfahrt um eine Kantonsstrasse handelt. Gemäss ersten Schätzungen belaufen sich die Kosten auf 1,4 Millionen Franken für den Kanton und 0,45 Millionen für die Gemeinde. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

500 20 Der Rifferswiler Dorfplatz soll neu gestaltet werden. Unter anderem soll der Brunnen auf Strassenniveau angehoben werden. (Bild Martin Platter)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 17. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Erhöhung der Anzahl Stellenprozente für die Schulsozialarbeit Hauptantrag: Erhöhung der Stellenprozente von derzeit 75% auf 115% Variantenantrag: Erhöhung der Stellenprozente von derzeit 75% auf 100% 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnungen 2012 2. Genehmigung Bauabrechnung Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, Affoltern am Albis 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 17. Mai 2013 Gemeindevorsteherschaften

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 25. Mai 2013 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: Sportclub Zwillikon Telefon bei nicht abgeholtem Papier/ Karton: 079 467 45 72 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 17. Mai 2013 Gesundheitsabteilung Affoltern a. A.

Gemeindeammannund Betreibungsamt Bonstetten Zuständig für die Gemeinden Stallikon, Wettswil und Hedingen Infolge Umstellung der EDV-Anlage ist das Büro am Freitag, 24. Mai 2013, den ganzen Tag geschlossen. Betreibungsamt Bonstetten

Öffentliche Auflage von Ausführungsprojekten gemäss § 16 Strassengesetz Bauliche Massnahmen Tempo 30 Zonen Orte und Gestaltung der baulichen Massnahmen richten sich nach dem von der Gemeindeversammlung am 12. März 2013 genehmigten Massnahmenplan. Zone 3, Schule • Schachenstrasse, Abschnitt Stallikerstrasse bis Ende bebautes Gebiet • Bruggensteig • Im Bruggen • Breitenacher • Breitenachersteig • Stegmattenweg, Abschnitt Schachenstrasse bis Höhe Haus Nr. 81 • Schulrain • Schachenrain • Lärchenhofweg • Schachenmatten • Friedgrabenweg, Abschnitt Stallikerstrasse bis Masstrasse • Masstrasse • Im Heumoos Zone 4, Stallikerstrasse Nord

Submission (offenes Verfahren) Berichtigung gegenüber Publikation vom 12. April 2013 Bauvorhaben: Verpflegungs- und Energiezentrum Spital Affoltern am Albis Leistungen: BKP 112 Rückbau Neu Eingabetermin Freitag, 31. Mai 2013, 16.00 Uhr (anstelle 8. Mai 2013) BKP 201 Baugrube Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch oder Caretta + Weidmann Baumanagement AG Telefon +41 44 497 67 78

• Schachenstrasse, Abschnitt Stallikerstrasse bis Gemeindegrenze • Ligusterweg • Friedmattstrasse • Am Schachenbach • Bruggenmattweg

Affoltern am Albis, Bonstetten, Hedingen, Kappel am Albis und Rifferswil

Verkehrsanordnungen

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen am Pfingstmontag

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnungen verfügt: Zonen mit Geschwindigkeitsbeschränkung 30 km/h

Infolge Pfingsten finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Montag bedienten Gemeinden wie folgt statt:

Auf folgenden Strassen wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h festgesetzt und als Zone signalisiert:

Haus-, Gewerbe- und Industrie

Zone 3, Schule

Grüngut

• Schachenstrasse, Abschnitt Stallikerstrasse bis Ende bebautes Gebiet • Bruggensteig • Im Bruggen • Breitenacher • Breitenachersteig • Stegmattenweg, Abschnitt Schachenstrasse bis Höhe Haus Nr. 81 • Schulrain • Schachenrain • Lärchenhofweg • Schachenmatten • Friedgrabenweg, Abschnitt Stallikerstrasse bis Masstrasse • Masstrasse • Im Heumoos Zone 4, Stallikerstrasse Nord • Schachenstrasse, Abschnitt Stallikerstrasse bis Gemeindegrenze • Ligusterweg • Friedmattstrasse • Am Schachenbach • Bruggenmattweg Diese Verkehrsanordnungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die unterstützenden baulichen Massnahmen gemäss dem genannten Massnahmenplan von der Gemeinde umgesetzt werden. Wird die Anordnung eines Hauptelementes im rechtskräftigen baurechtlichen Entscheid geändert oder weggelassen, ist die entsprechende Verfügung hinfällig. Rekurse gegen die unterstützenden, baulichen Massnahmen sind an das Statthalteramt zu richten. Aufhebung Vortrittsregelung Im Zusammenhang mit der Einführung der Tempo-30-Zone 3, Schule, werden bei den Einmündungen Breitenacher die Signalisation «Stopp» und Einmündung Bruggensteig die Signalisation «Kein Vortritt» in die Schachenstrasse aufgehoben. Neu gilt Rechtsvortritt. Gegen diese Verfügungen kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Bonstetten, 17. Mai 2013 Gemeinderat Bonstetten

Montag Dienstag

Montag Mittwoch

20. Mai 2013 21. Mai 2013

keine Abfuhr Bonstetten, Hedingen, Kappel am Albis, Rifferswil (inkl. Herferswil)

20. Mai 2013 22. Mai 2013

keine Abfuhr Affoltern am Albis (Ost)

Die Grüngutabfuhr in Bonstetten (Dorf) vom 20. Mai 2013 fällt ausnahmsweise aus. Die Dileca wünscht Ihnen schöne und erholsame Pfingsten. Affoltern am Albis, 17. Mai 2013

Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2013 A. Primarschulgemeinde 1. Rechnung 2012 – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Rechnung 2012 – Genehmigung 2. Grundrebenstrasse, Teilstück Leigrüppen-/Zürichstrasse, Beseitigung Aufpflästerungen – Genehmigung Hauptantrag Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 21. Mai 2013 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Bonstetten, 17. Mai 2013 Gemeinderat Bonstetten

Öffentliche Auflage Die Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich hat am 30. Januar 2013 verfügt: Mit Verfügungen Nrn. 5021, 5022 und 5024 vom 30. Januar 2013 hat die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Verkehr, Verkehrsbaulinien entlang nachstehender Routen neu festgesetzt: – an der Ottenbacher-/Mettmenstetterstrasse (Route 660) Abschnitt Grund bis Bachmatt – an der Muristrasse (Route 664) Abschnitt Wigarten bis Dorfstrasse – an der Dorfstrasse (Route 654) und Rickenbacher-/Tambrigstrasse (Route 662) Abschnitt Tambrigstrasse bis Muristrasse Die Pläne liegen vom 17. Mai 2013 bis 17. Juni 2013 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 66, zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich

Einladung zur Gemeindeversammlung

Mettmenstetten, 17. Mai 2013

auf Montag, 17. Juni 2013, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden

Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Traktanden

Die Projektunterlagen liegen ab Publikation während 30 Tagen in der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung Bonstetten zur Einsicht auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihrer schutzwürdigen Interessen berührten Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Projekte beim Statthalteramt, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen.

Dileca

Pfingstmontag, 20. Mai 2013 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung Kreditabrechnung Ersatz Wasserleitung und Schächte Dorfstrasse (Abschnitt: Pumpwerk bis Gerbi) B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 31. Mai 2013, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

Ja zur neuen Rechtsform des Spitals Affoltern Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen Im Vernehmlassungsverfahren wurde das Projekt «Neue Rechtsform» des Spitals Affoltern in der vorliegenden Form gutgeheissen und die Antworten auf die konkreten Fragen an den Spital Affoltern weitergeleitet.

nandez, Zug, mit Stellenantritt am 1. Juni 2013 gewählt. Die Wahl von Gemeinderat Hans Binzegger durch die Sekundarschulpflege in die Begleitgruppe Sportplatz Jonentäli wurde gutgeheissen.

Jahresrechnung 2012

Verbundfahrplan 2014 bis 2015

Das Gemeindeamt des Kantons Zürich, Abteilung Revisionsdienste, stellte im Bericht der finanztechnischen Prüfstelle zur Jahresrechnung 2012 fest, dass die Rechnung den für die Organisation geltenden Vorschriften entspricht.

Während der öffentlichen Auflage gingen drei Begehren um Änderungen oder Anpassungen des Verbundfahrplanes ein. Die Begehren wurden an die zuständige Stelle mit dem Antrag weitergeleitet, allen vorgebrachten Änderungswünschen zu entsprechen.

Gemeindeverwaltung

Kreditbewilligungen

Als Sachbearbeiterin Hochbau/Tiefbau (80 Stellenprozente) wurde Janet Fer-

Folgende Kredite wurden bewilligt: Für den Ersatz der Telefonanlage und

für die Installation zusätzlicher Netzwerkanschlüsse der Primarschule Fr. 37 651.90; für den Fensterersatz und weitere Arbeiten am Primarschulhaus 130 000 Franken; für die Anpassungen am Primarschulhaus nach Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes 45 000 Franken; für den Ersatz der Steuerung der Schlauchtrocknungsanlage (Feuerwehr) 5000 Franken; für die Anschaffung einer Wärmebildkamera und drei Polycom-Funkgeräte (Feuerwehr) 5392 Franken.

Garderobengebäude Jonentäli Für dieses Bauvorhaben wurden die Aufträge für die Elektroanlagen, die Sanitäranlagen und die Heizung vergeben.

Dienstleistungscenter Amt Der Geschäftsbericht 2012 samt Jahresrechnung des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) wurde genehmigt.

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wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit In Obfelden feiern Lina und Paul Meier-Brändli am Pfinstsonntag, 19. Mai, das Fest der diamantenen Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Geschwindigkeitskontrollen Kantons- und Gemeindepolizei führten an der Albisstrasse, an der Ebertswilerstrasse, an der Rifferswilerstrasse und an der Dorfstrasse (Ebertswil) Geschwindigkeitskontrollen durch. Aus insgesamt 804 kontrollierten Fahrzeugen resultierten 35 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 65 km/h (anstelle der erlaubten 50 km/h). Gemeindekanzlei Hausen: Moritz Koller, Gemeindeschreiber a.i.

Xaver Hubli, wohnhaft in der Habersaat im Aeugstertal, darf am Sonntag, 19. Mai, seinen 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation zum Ehrentag und ein schönes Geburtstagsfest!

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 20. Mai, darf Jakob Peter seinen 80. Geburtstag feiern. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubilaren ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und für die Zukunft alles Gute.

Verwaltungsaufwand gesenkt – trotzdem Kritik Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

18. Generalversammlung der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern Ist der Verwaltungsaufwand bei der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa) zu hoch, obwohl er gesenkt werden konnte? Ja, findet ein einzelnes Mitglied und enthielt sich der Stimme, als die Generalversammlung die Jahresrechnung einstimmig verabschiedete. Kritik an den Verwaltungskosten der Intus AG wurde schon an den letzten Bawa-Generalversammlungen laut, die jeweils im Saal des katholischen Pfarreizentrums in Affoltern stattfinden. Der Vorstand hat deshalb einzelne Aufgaben übernommen und den Aufwand entsprechend senken können – bei der aktuellen Rechnung um rund 7000 Franken. Das monierende Genossenschaftsmitglied sieht allerdings weiteres Sparpotenzial und spricht von einem «viel zu hohen Aufwand». Er kritisierte ausserdem, dass bei Mietzinsreduktionen keine Vorbehalte angebracht wurden. Auch nach detaillierten Erläuterungen vom Vorstand zum Thema «Verwaltungsaufwand» mochte jedoch keine Diskussionsfreude aufkommen. Ein Genossenschafter drängte sogar zur Abstimmung über die Jahres-

Der Bawa-Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, von links: Philippe Dietrich, Anita Hausheer, Ruth Ringger, Urs Laederach und Ernst Bründler. Rechts Ralph Hort, Treuhänder der Intus AG. (Bild Werner Schneiter) rechnung 2012, «um den Kritiker abzuklemmen». Sie wurde – bei einer Enthaltung – gutgeheissen und weist einen Gewinn von rund 80 000 Franken aus. Das erlaubt wiederum eine 2-Prozent-Verzinsung der GenossenschafterAnteile. Auch im Budget 2013 wird mit einem ähnlichen Gewinn – 88 000 Franken – und einem abermals tieferen Verwaltungsaufwand gerechnet. Allerdings wies Präsident Urs Laede-

rach darauf hin, dass die Genossenschaft mit den Libor-Hypotheken über «billiges Geld» verfügt. Wie lange das noch so ist, lässt sich nicht sagen. Um das Risiko zu mindern und Planungssicherheit zu erhöhen, werden Libor allenfalls in Festhypotheken umgewandelt. Zu den Zielen der Bawa gehört auch eine Eigenkapitalbasis von 20 Prozent. «Wir liegen derzeit noch knapp darunter», so der Präsident.

Fünf Einbrüche und ein Versuch im Wettswiler Industriegebiet

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Was die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftigt hat

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Gleich fünf Mal haben Einbrecher in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai im Wettswiler Industriegebiet zugeschlagen: In einer Firma haben sie das Fenster aufgebrochen und insgesamt mehrere 1000 Franken Sachschaden angerichtet. Das Deliktsgut befindet sich noch in Abklärung. In der gleichen Nacht sind die unbekannten Täter im Wettswiler Industriegebiet in einen Gebäudekomplex mit vier Firmen eingestiegen. Dort haben sie die jeweiligen Eingangstüren aufgewuchtet; in jedem Fall entstanden mehrere hundert Franken Sachschaden. Auch hier klärt die Kantonspolizei Zürich noch ab, was entwendet worden ist. In einem dritten Fall blieb es beim Versuch und bei mehreren hundert Franken Sachbeschädigung. Waren und Bargeld im Wert von mehreren 1000 Franken haben Einbrecher vom 8. auf den 9. Mai in einer Mehrfamilienhaus-Wohnung in Affoltern gestohlen. Nicht bekannt ist, wie

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die Täter in die Räume gelangen konnten. In Stallikon brachen Unbekannte vom 12. auf den 13. Mai einen in einem Einfamilienhaus parkierten Personenwagen auf. Sie entwendeten ein Navigationsgerät. In Hedingen wurde am 13. Mai bei einem Doppel-Einfamilienhaus eine Garten-Skulptur entwendet.

Bahnschwellen im Wald entsorgt Unbekannte haben im Wolserholz auf Maschwander Gemeindegebiet rund einen Kubikmeter Bahnschwellen deponiert. Gemäss Kapo ereignete sich die illegale Tat zwischen dem 1. und 7. Mai.

Sachbeschädigungen und Lärmklagen Einmal mehr wurden im kleinen Park an der Alten Dorfstrasse in Affoltern Blumen ausgerissen und in den Jonenbach geworfen. Die Kapo spricht von mehreren hundert Franken Sachscha-

den. – In Ebertswil beschädigten Unbekannte vom 11. auf den 12. Mai ein Gartenhaus. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Im Weiteren kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Lärmklagen: Anwohner störten sich in den frühen Morgenstunden an lauter Musik auf den Uto Kulm. Als die Kapo vor Ort eintraf, war nichts mehr zu hören. In Bonstetten verursachten Jugendliche am 9. Mai um 22.30 Uhr grossen Lärm. Sie wurden von der Kapo ermahnt. Wegen des gleichen Problems rückte am 10. Mai um 23 Uhr die Gemeindepolizei Affoltern nach Mettmenstetten aus, fand aber keine Jugendlichen mehr vor, die zuvor beim Schulhaus Lärm verursacht hatten. Und am 11. Mai rückte die Gepo auch ins Aespli, Zwillikon, aus. Anwohner störten sich wegen lärmender Jugendlicher, die um ein Lagerfeuer sassen. (-ter.)

Vorstand wiedergewählt Die Genossenschaftsmitglieder sind offenkundig zufrieden mit der Arbeit des Bawa-Vorstandes. So erklärt sich die einstimmige Wiederwahl von Urs Laederach (Präsident), Ernst Bründler (Vizepräsident), Philippe Dietrich (Finanzen, technische Verwaltung), Anita Hausheer und Ruth Ringger (Aktuarin). (-ter.)

Velolenker bei Sturz schwer verletzt Bei einem Sturz mit dem Fahrrad hat sich am Montagnachmittag in Hausen am Albis ein Mann schwere Verletzungen zugezogen. Der 89-jährige Mann war laut Angaben der Kantonspolizei mit seinem Fahrrad um etwa 15 Uhr auf der Rifferswilerstrasse von der Post Richtung Rifferswil unterwegs. Dazu benutzte er das Trottoir auf der rechten Strassenseite. Auf Höhe der Liegenschaft Nr. 12a stürzte der Mann zu Boden und verletzte sich dabei schwer. Er musste durch eine Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der genaue Unfallhergang ist zurzeit unklar und bildet Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Verkehrsunfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen.


Bestattungen Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 16. Juni Zeit: 11.00 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst (der um 10.00 Uhr beginnt) Ort: Kirche Stallikon anschliessend Apéro

Am 15. Mai 2013 ist in Zürich gestorben:

Hasler geb. Rohner, Alice

Franz von Assisi

geb. 2. September 1932, Bürgerin von Zürich, Ehefrau des Hasler, Georg Karl, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, In Bruggen 15.

ABSCHIED

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem allerliebsten Papi, Grosspapi, Schwiegerpapi, Bruder und Sohn

im

Der Friedhofvorsteher

Walter Signer

Traktanden: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Sanierung der bestehenden Aussentreppe der Kirche Wettswil Informationen zu den Geschäften und die Jahresrechnung 2012 sind in der ChileZiitig publiziert, welche der Zeitung «reformiert.» Nr. 6 vom 31. Mai 2013 beigelegt ist. Die Akten mit der vollständigen Rechnung liegen ab Montag, 27. Mai 2013, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 16. Juni 2013, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus, Ulmensaal

Wenn ihr wüsstet wo ich hingehe, würdet ihr nicht weinen, denn mein Weg führt ins Licht.

Wettswil am Albis

1. Mai 1947 – 13. Mai 2013

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Für die wundervolle Zeit, die wir mit dir erleben durften, sind wir sehr dankbar. Wir werden dich nie vergessen – du wirst immer in unseren Herzen sein. In Liebe: Lilly Signer Raquel und Lorenz Dirr-Signer mit Miro und Tamesha Sarah und Mike Caprez-Signer mit Nico und Luca Patricia und Mamadou Bah-Signer mit Djamilla und Cellou Margrit Signer Maya Signer und Martin Bertschi Peter und Gigi Signer-Heyn Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit Abdankung findet am Dienstag, 21. Mai 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof bei der Kirche in Ottenbach statt. Traueradresse: Lilly Signer, Jonenstrasse 11, 8913 Ottenbach

Affoltern am Albis Traktanden: 1. Abnahme der Rechnung 2012 2. Informationen Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt Sie die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Mittwoch, 22. Mai 2013, von

Meret Weiss-Zimmermann geb. am 15. November 1921, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, verstorben am 12. Mai 2013. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis.

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Primarschule Affoltern a. A., Breitenstrasse 18, Postfach 677, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Pöyry Infra AG, Hardturmstrasse 161, 8037 Zürich Bauvorhaben: Sanierung und Aufstockung Kindergarten Spittel, Vers.-Nr. 738, Kat.-Nr. 4772, Mühlebergstr. 34, Wohnzone W3

Hausen am Albis Gesuchsteller: Markus und Carmen Stutz, Müseggweg 3, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Ausbau 1. Dachgeschoss zu Wohnraum mit 4 Dachflächenfenstern auf Kat.-Nr. 166, Müseggweg 3 (K I)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Stiftung Albisbrunn, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Setzen von 8 Fahnenmasten auf Kat.-Nr. 3569, Ebertswilerstrasse (Oe)

Hedingen Gesuchsteller: Bill Theo, Untere Bahnhofstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ringger Tanner Architekten; Zürichstrasse 120; 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Neubau Pergola mit elektrischen Stoffstoren, Zwillikerstr. 9, Kat.-Nr. 1838, Vers.-Nr. 60 (WG 2.9)

Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Am 13. Mai 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Signer, Walter geb. 1. Mai 1947, von Appenzell AI, Ehemann der Signer, geb. Hefti Lilian, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, Jonenstrasse 11. Urnenbeisetzung am Dienstag, 21. Mai 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach ZH mit anschliessender Abdankung in der Kirche. Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Bauherrschaft: Claude Wolf, Allmendstrasse 11, 6340 Baar Bauprojekt: Renovation Wohnhaus sowie Erstellung 2 Parkplätze, Vers.Nr. 511, Kat.-Nrn. 1905/1907, Albisstrasse 18 (Kernzone KA)

Rifferswil Bauherrschaft: Björn Freivogel und Karin Fuchs, Engelgasse 18, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Einbau von Dachflächenfenstern (2), Gebäude Vers.-Nr. 457, Grundst. Kat.-Nr. 1731, Engelgasse 18, KZ

ABSCHIED Nach einem langen und erfüllten Leben ist unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgross- und Schwiegermutter am 12. Mai 2013 friedlich eingeschlafen.

Meret Weiss-Zimmermann 15. November 1921 – 12. Mai 2013

Du bleibst uns in lieber und dankbarer Erinnerung. Johannes Weiss und Erika Elsener Marlen Weiss-Spinner und Christian Spinner mit Livio und Sereina Lina Weiss und Pascal Hügi Kathrin und Geri Weingartner-Weiss mit Karl und Paul Andreas Müller Matthias und Bettina Weiss mit Sabrina und Christoph Wir versammeln uns zur Trauerfeier am Mittwoch, 22. Mai 2013, um 13.45 Uhr beim Abdankungsgebäude bei der Kirche Aeugst am Albis. Traueradresse: Johannes Weiss, Höchweg 1, 8914 Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

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Kanton würde Hand für Tempo 30 bieten Rifferswiler Dorfplatz soll aber keine Begegnungszone nach Muster Affoltern werden Eines der Legislaturziele des Rifferswiler Gemeinderats ist die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt durch Oberrifferswil. Sie soll siedlungsverträglicher werden. Am Dienstag wurde über das Vorprojekt informiert. Es stiess auf reges Interesse der Bevölkerung. ................................................... von martin platter Vor einem Jahr hat der Rifferswiler Gemeinderat das Vorprojekt zur Umgestaltung des Dorfplatzes angeschoben. Am Dienstagabend in der vollbesetzten Engelscheune wurden die ersten Resultate vorgestellt. In seiner Begrüssung rief Gemeindepräsident Marcel Fuchs in Erinnerung, dass es sich erst um ein Konzept handle, dessen Merkmale und Kosten sich noch deutlich verschieben könnten. Bei der Erarbeitung war ein vierköpfiges Planungsgremium mit Vertretern des Kanons involviert. Dies, weil es sich um eine Kantonsstrasse handelt, die in Rifferswil durchs Dorf führt. In der Engelscheune Red und Antwort standen Urs Waldvogel, im Amt für Strassenbau des Zürcher Volkswirtschaftsdepartements Entwicklungsingenieur für die Region West, sein Mitarbeiter Tobias Etter, Verkehrsplaner Thomas Belloli sowie Patrick Kyburz, Projektleiter im Tiefbauamt West des Zürcher Baudepartementes. Er setzt die Pläne des Volkswirtschaftsdepartements um. Zudem Andreas Langenegger von der verkehrstechnischen Abteilung der Polizei. Als Gesprächsleiter wirkte Anselm Schwyn, der ebenfalls beim Volkswirtschaftsdepartement angestellt ist. Von der Gemeinde haben sich die beiden Räte Marcel Fuchs und Alfred Funk sowie Gemeindeschreiber Bruno Hänni und vom Forum Rifferswil Vorstandsmitglied Dominique Brodbeck eingebracht.

Begehren kam aus der Bevölkerung «Wir hatten seit geraumer Zeit aus der Bevölkerung das Begehren, eine Begegnungszone auf dem Dorfplatz einzurichten. Da der Kanton die Strasse und die Jonenbachbrücke ohnehin bald sanieren muss, hat der Gemeinderat das Projekt initiiert», begründete Fuchs in seiner Einleitung. Es seien aber noch nicht alle Themen restlos ausdiskutiert worden, beispielsweise der Landabtausch. Waldvogel beleuchtete das Vorhaben aus Sicht des Kantons. Er stellte fest, dass seit der Eröffnung der A4 durchs Knonauer Amt der Verkehr an den meisten Orten markant zurückgegangen ist. In Rifferswil auf der Albisstrasse von 2600 Fahrzeugen im Jahr 2006 auf aktuell rund 1200 im Durchschnitt pro Tag. «Das ist kein Verkehr für eine Kantonsstrasse. Erst ab 9000 Fahrzeugen reden wir beim Kanton von namhaftem Verkehrsaufkommen», stellte Waldvogel klar. Er schloss daraus, dass in Rifferswil der Durchgangsverkehr kein Problem sei. Der Kanton arbeite seit 2004 nach einem Betriebs- und Gestaltungskonzept, wonach grundsätzlich nur nach Minimalstandards saniert werde. 2018 sei eine Sanierung in Rifferswil geplant. Dabei würden die Brücke, der Belag und eventuell die Randsteine instand gesetzt. Die Gemeinden hätten jedoch entdeckt, dass im Rahmen einer Sanierung für sie relativ günstig der Strassenraum umgebaut werden könne. Verkehrsplaner Thomas Belloli stellte die Vorstudie mit den Worten vor: «Heute ist ein entscheidender Tag für den Dorfplatz in Rifferswil.» Die Anwesenheit von Menschen mache einen Platz interessant. Risiko mache eine Sache interessant (wobei er ein Bild mit einem auf der Strasse spielenden Kind einblendete). Mit einem gewissen Risiko könne die Eigenverantwortung gestärkt werden, so Belloli. Kanton, Gemeinde und Anstösser hätten jedoch unterschiedliche Ansprüche. Sein Konzept sehe vor, die Verkehrs-

Der Strassenraum auf dem Rifferswiler Dorfplatz soll markant verkleinert werden. (Bild Martin Platter) fläche auf ein Minimum zu reduzieren und den Rest des Platzes für privaten Raum und Fussgängerzone zu nutzen. Dabei gelte generell Rechtsvortritt. Im Strassenabschnitt bei den Volg-Parkplätzen solle mit einer Strassenverengung von sechs auf 4,2 Meter der Verkehr beruhigt werden. Beim Restaurant Post soll ein durchgehendes Trottoir entstehen. Die Kosten bezifferte Belloli auf ungefähr 1,4 Millionen Franken (+/-30 Prozent) für den Kanton. Der Anteil der Gemeinde belaufe sich auf 450 000 Franken (+/-30 Prozent).

Postauto im Dorfkern unerwünscht Ob die Ausfahrt Schürmann beim Restaurant Post nicht gefährlicher werde, wenn vis-à-vis die Strasse beim Volg verengt werde, wollte ein Votant wissen. Belloli verneinte. Durch das Trottoir wird der Sichtbereich sogar noch

etwas weiter wie heute. Ob geplant sei, dass künftig auch Postautos durchs Dorf fahren, wollte jemand anderes wissen. Marcel Fuchs antwortete, dass dies die Anwohner nicht begrüssten. Per Gesetz müssten aber auch die bestehenden Haltestellen ohnehin behindertengerecht gemacht werden. Ein Redner wollte wissen, ob Tempo 30 möglich sei. Waldvogel antwortete, dass dies grundsätzlich auf Staatsstrassen zu verneinen sei. Mit den vorgesehenen Massnahmen sei eine Bewilligung jedoch denkbar. Auch die Frage nach Fussgängerstreifen wurde gestellt. Andreas Langenegger gab zu bedenken, dass ein Fussgänger auch verpflichtet sei, diesen zu benutzen. Fuchs stellte ausserdem in Aussicht, dass nach dem Sanierungsprojekt auch die weiteren verkehrsberuhigten Stellen auf der Albisstrasse bezüglich Verbesserungen ins Auge gefasst werden. Ein Votant regte an, eine Tempo-20-Zone nach Vorbild Affoltern

auf der Dorfstrasse einzurichten. Waldvogel winkte jedoch ab: «Eine Begegnungszone mit Tankstelle, grossen Traktoren und kleinen Kindern. Da komme ich ins Schwitzen.» Ein älterer Herr wollte wissen, ob tatsächlich geplant sei, den Dorfbrunnen auf Strassenniveau anzuheben. Falls ja, werde der Brunnen voraussichtlich nicht mehr laufen. Belloli entgegnete, dass das noch nicht geprüft worden sei. Fast am Ende der Veranstaltung wollte ein älterer Herr wissen, wie viele Unfälle denn schon auf der Ortsdurchfahrt gezählt wurden, die die Verkehrsberuhigungsmassnahmen rechtfertigten. Weder Langenegger noch ein anderer Anwesender konnte sich an einen Unfall erinnern. Auch blieb unwidersprochen, dass auf dem Strassenabschnitt in der Regel mit Tempi deutlich unter 50 Stundenkilometern verkehrt werde. Dennoch lösten die Massnahmen hauptsächlich Zustimmung aus.

nachruf

Ein Bündel an schöpferischer Fantasie und Witz Das Hausemer Original, der (Lebens)-Künstler Gusti vo Huse – eigentlich August Winiger – ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Er bereicherte den Bezirk Affoltern während Jahren mit zahlreichen fantasiegeladenen naiven Kunstwerken, die er zur Erbauung zuweilen auch irgendwo aufstellte.

stets höchst bewundernswert, selbst wenn sie in ihrer freigiebigen Fülle zugleich auch Rätsel aufgab. Gustis Werke – egal, ob Malereien, Skulpturen oder Geschichten – wirken, als habe er sie geträumt. Seine Kunst war alles andere als eine homogene, in sich geschlossene Einheit. Als sogenannt naiver Künstler, der sich in seinem Schaffen allein von einem drängenden Wunsch, gänzlich aus einem tief empfundenen Gestaltungs- und Ausdrucksbedürfnis heraus leiten liess, bewegte er sich ausserhalb des konventionellen Kunstbetriebs. Er liess sie jenseits der Kunstgeschichte und Etikette, ebenso unabhängig von Zeitgeist und Mode stattfinden.

................................................... von urs e. kneubühl Wenn ich meine Ansicht und meine Auslegung, meine höchst persönliche und für niemand anderen bindende Meinung preisgeben darf, dann sehe ich die hübschesten und gelungensten Kunstwerke von Gusti vo Huse dort, wo er aus Wenigem, zufällig Gefundenem und ruhmlos Beliebigen – einem Holzstück, einem Alltagsgegenstand, eigentlich blossem Beiwerk – etwas Neues, Spasshaftes, gleichzeitig Schlagfertiges und beinahe unermesslich Kreatives schuf. Er war ein Bündel an schöpferischer Fantasie und Witz, an Klugheit und Scharfblick. Er war Kunstmaler, Kunstgestalter, Lebenskünstler. Nur eines war er nie: künstlich. GvH – drei Buchstaben genügten ihm zeitlebens – war stets echt, lebensecht, ein Original. Am 10. Mai ist Gusti vo Huse, der eigentlich August Winiger hiess, im Alter von 93 Jahren friedlich entschlafen.

GvH – Gusti vo Huse – war nicht nur fantasievoller Künstler, ob als Maler, Skulpteur oder Geschichtenerzähler, sondern vor allem ein liebenswerter Mensch. (Archivbild Urs E. Kneubühl) Ausserhalb des etablierten Kunstbetriebs Man musste ihn einfach gern haben, den Künstler wie den Menschen GvH. Es gibt Liebende, die nicht hassen, und Hassende, die nicht lieben können. Er gehörte zu den ersteren. Seine unbedingte Menschenliebe strahlte nicht nur aus seinen Augen, sondern über sein ganzes Gesicht. Stirn, Nase, Lippen – nichts, das nicht diese seine humanistische Sprache gesprochen

hat. Dieses Gesicht war ein Feld, auf dem die Sinne geblüht haben, das Hoffnungen umspielten und menschliche Wärme formte. Ein Feld der Freuden, immer bewegt von den Einfällen und Regungen eines wachen Geistes. Es war denkend, entschieden und gütig zugleich. Vor allem aber strahlte es Herzlichkeit aus und Heiterkeit, die Heiterkeit des Geistes. Gusti hatte eine schier überbordende, kaum zu bändigende Fantasie. Seine Schöpfungskraft erschien mir

Spontaneität als Markenzeichen Gusti gehörte zu jenen, die ganz allein für sich, ohne Richtschnüre und nicht in erster Linie um der Anerkennung anderer willen, Kunst schaffen. Er war ein Künstler, der vom menschlichen Vermögen des Fühlens und des Machens beseelt war, der in seinem Schaffen eine Art prometheisches Feuer zu besitzen schien. Einer, der (fast) wie Prometheus – der Freund und Kulturstifter der Menschheit hob einst einen langen Stängel des Riesenfenchels in den Himmel, entzündete ihn am vorüberrollenden, Funken sprühenden Sonnenwagen des Helios, um den Menschen auf der Erde das Feuer wie-

der zu bringen – mit seiner Kunst der Umwelt ein loderndes Feuer von Ideen und Schöpfungen schenkte. Himmelsstürmend und übermenschlich allerdings war GvH dabei nicht. Nicht als Künstler und Kunstschaffender, ebenso wenig als Mensch und Philosoph. Gewiss, er konnte zuweilen ganz ordentliche Fantasie-Sprünge machen, aber er blieb mit den Füssen stets auf dem Boden, tief verwurzelt, wie ein Baum. «Ich bin ein Extremkletterer», hat er sich vor etwas mehr als zehn Jahren in einem Gespräch als Künstler selbst charakterisiert. Was damals fast wagemutig tönte, war aber durch und durch handfest gemeint. Er war nämlich stets einer, der angepackt hat, egal, ob dies die offenbare Realität von Alltäglichem oder ob es skurrile Gedanken waren, mit denen er fantasievolle Geschöpfe, Bilder und Geschichten schuf. Er formte Neues, schöpfte Frisches, schaffte Anderes. Seine Spontaneität – eine Art jugendliche Unbekümmertheit, trotz hohem Alter – war dabei das Herausragende, das Besondere. Sie war eine Art Markenzeichen. Und nun ist er also erschöpft, der Gustische Einfallsreichtum, es schweigt sein sprudelnder Fantasiequell, seine Schöpferkraft ist versiegt. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen liebenswerten Menschen, einen Freund, dessen Träume und Schwärmerei, dessen Schlauheit und Menschenliebe in seinen Werken weiterleben werden.


TODESANZEIGE Mit grosser Traurigkeit haben wir im engsten Kreise Abschied genommen von unserem geliebten und grossherzigen Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Götti

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

Alle Vorlagen gutgeheissen Ruhige Rechnungsgemeindeversammlung in Mettmenstetten Die Gemeindeversammlung am Montagabend in Mettmenstetten warf keine hohen Wellen. 85 Stimmbürger nahmen die Rechnungen von Primarschule und Politischer Gemeinde anstandslos ab und stimmten der ersatzlosen Entfernung der Pflästerungen in der Grundrebenstrasse zu. ................................................... von martin platter Die Primarschulgemeindeversammlung unter dem Vorsitz von Präsidentin Magrit Aschmann hatte hatte der Versammlung in der Turnhalle Wygarten einzig die Rechnung 2012 abzunehmen. Finanzvorsteherin Ruth Stalder erklärte, wie das Defizit von 676 429 Franken zustande kam. Der Löwenanteil stammt aus der überraschenden Rückstellung für die Beamtenversicherungskasse: 438 500 Franken. Zu den nicht budgetierten Mehrausgaben gesellten sich Mindereinnahmen bei den Steuern. Dazu kamen höhere Lohnkosten für die Lehrpersonen und Mehrausgaben für die Sonderschulung (1 Mio. statt 860 000 Franken). Der Aufwandüberschuss führt zu einer Reduktion des Eigenkapitals auf 5,1 Mio. Dagegen hatte der Souverän nichts einzuwenden und nahm die Rechnung einstimmig ab. Auch die Rechnung der Politischen Gemeinde, die von Beat Bär vorgestellt wurde, gab kaum Anlass für Diskussionen. Sie endet mit einem nur halb so grossen Rückschlag (260 735 Franken) wie budgetiert. Auch bei der Gemeinde hinterliessen die BVK-Rückstellungen Spuren in der Rechnung. Dazu höhere Ausgaben für Behörde und Verwaltung sowie soziale Wohlfahrt. Trotz geringerer Steuererträge kamen aber Mehreinnahmen aus dem Finanzausgleich. Eine Frau wollte wissen, ob auch Mettmenstetten von Mehreinnahmen aus der Glencore-Xstrata-Fusion profitiere und wieviel diese betrügen. Die Politische Gemeinde rechne mit rund 300 000 Franken zusätzlich. Diese würden aber erst im laufenden Jahr überwiesen. Mit offensichtlichem Mehr wurde die Rechnung darauf angenommen.

Die Aufpflästerungen und verkehrsberuhigenden Erhöhungen werden an der Grundrebenstrasse per Gemeindeversammlungsbeschluss durch einen planen Asphaltbelag ersetzt. (Bild Martin Platter) Alternativvorlage war chancenlos Gemeindepräsident René Kälin konnte damit zum zweiten und letzten Geschäft des Abends überleiten. Zur Debatte standen die 1989 erstellten, zur Verkehrsberuhigung leicht überhöhten Pflästerungen in der Grundrebenstrasse. Diese weisen Löcher auf und sind deshalb sanierungsbedürftig. Zudem verursacht die holprige Unterlage Geräusche beim Überfahren. Mit der Einführung der 30er-Zonen wurde ausserdem deren Sinn in Frage gestellt. Die Gemeinde unterbreitete dem Stimmvolk zwei Varianten zur Abstimmung. Der Hauptantrag sah die ersatzlose Entfernung der Pflästerung samt Erhebung sowie Asphalt als neuen Strassenbelag für 208 000 Franken vor. Als Alternative stand die Entfernung der Pflastersteine, Neuteerung aber unter Beibehaltung einer Erhö-

hung der Fahrbahn zur Abstimmung. Obschon ein Votant für die Beibehaltung der Überhöhungen plädierte, blieb der Alternativantrag chancenlos. Mit deutlichem Mehr sprach sich das Gros für die komplette Entfernung der vier Aufpflästerungen aus. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern.

Adaptiertes Albiszentrum-Projekt In der anschliessenden Fragerunde gab vor allem das im Dorfkern geplante Albiszentrum zu reden. Eine Votantin stellte fest, dass der qualitative Umfang des Projektes massiv reduziert wurde. Sie wolle wissen, warum. Zudem möchte sie wissen, ob es zu Kostenüberschreitungen kommen werde. Und, falls ja, weshalb kein Nachtragskredit gestellt wurde. Ob der Gemeinderat etwas zu verbergen ha-

be? Der Präsident der Baukommission, Hochbauvorstand Alex Birchler bejahte, dass es zu Änderungen am Projekt gekommen sei. Man habe auf kontrollierte Wohnungslüftungen verzichtet. Zudem habe man bei der Heizung von einer Erdsonde abgesehen und sich stattdessen für eine Pellet-Heizung entschieden. «Wir haben mit Reto Müller einen guten Projektmanager, der auch Kostensicherheit ermöglicht». Man gebe sich Mühe bei jeder Auftragsvergabe. Und man verfüge über eine Baukostenreserve von knapp über 300 000 Franken, führte Birchler aus. Kälin ergänzte: «Wir haben heute Morgen mit der Rechnungsprüfungskommission die Finanzen angeschaut. Auch die RPK war dafür, keinen Nachtragskredit zu stellen. Denn damit hätten wir ein Jahr verloren.» Man sei aus heutiger Sicht bereit, mit Würgen den Kreditrahmen einzuhalten. «Wir sind nach demselben Schema wie mit dem Feuerwehrgebäude vorgegangen. Keine lange Projektierung.» Leider habe es beim Albiszentrum nicht ganz so reibungslos geklappt. Man sei auf Altlasten gestossen. Energetisch gebe es aber keine Einbussen beim Standard. «Weil alte und neue Bausubstanz entsteht beziehungsweise saniert werde, konnten wir nicht mit Niedertemperatur im Altbau heizen. Die Erdsonde war deshalb ungeeignet», so Kälin. Birchler versicherte: «Die entstehenden Immobilien gehen an unser Gemeindeportfolio. Deshalb haben wir kein Interesse, Abstriche in der Substanz zu machen, denn wir wollen eine Bruttorendite erwirtschaften.» Am 10. Juni ev. 17. Juni beginne der Abbruch, schloss Kälin das Thema. Ein Votant wollte wissen, ob Mettmenstetten künftig einen Ökihof nach Muster Affoltern einrichte, nachdem im Kanton Zug Zürcher Privatentsorger nicht mehr erwünscht seien. Gesundheitsvorstand Martin Schnorf sagte dazu: «Wir bieten eine vollständige Entsorgung auf Gemeindeebene an. Material kann sogar abgeholt werden. Es sei nicht geplant, in Mettmenstetten einen Ökihof zur eröffnen. Aber es könne für einen Jahresbeitrag von 40 Franken auch in Affoltern entsorgt werden.

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Neue Broschüre: Kurzanalysen zum Kanton Zürich Wie alt werden Zürcherinnen und Zürcher? Wie oft nutzen sie den öffentlichen Verkehr und wie hat sich ihre Stimm- und Wahlbeteiligung entwickelt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen», welche das Statistische Amt des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam herausgeben. Jetzt liegt die Ausgabe 2013 vor. Interessierte können sie kostenlos in den Filialen der Zürcher Kantonalbank beziehen.

Viele Themen Die Broschüre «Kanton Zürich in Zahlen» richtet sich an ein breites Publikum und präsentiert eine Reihe von Kurzanalysen zum Kanton Zürich. In der Ausgabe 2013 geht es unter anderem um die Lebenserwartung der Zürcherinnen und Zürcher, um deren Nutzung des öffentlichen Verkehrs und um die Entwicklung der Stimmund Wahlbeteiligung. Auch der sich wandelnde Arbeitsmarkt ist ein Thema: Verschiedene Beiträge zeigen auf, welche Berufsgruppen heute dominieren, wie sich die Berufswahl der Jugendlichen in den letzten Jahren verändert hat oder woher auswärtige Arbeitskräfte in den Kanton Zürich pendeln. Weiter erfahren die Leser der aktuellen Ausgabe, wie sich der Kanton Zürich verdichtet und wie viele Zürcherinnen und Zürcher zuhause und am Arbeitsplatz regelmässig Englisch sprechen.

Aktuelle Entwicklungen Wie jedes Jahr beleuchtet die Broschüre aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, anhand von kurzen Texten und grafischen Darstellungen. Ein Tabellenteil enthält eine Auswahl der wichtigsten Daten auf kantonaler, regionaler und kommunaler Ebene. Kanton Zürich in Zahlen 2013. Kostenlos erhältlich in allen Filialen der Zürcher Kantonalbank oder beim Statistischen Amt des Kantons Zürich, Schöntalstrasse 5, 8090 Zürich, Tel. 043 259 75 00, E-Mail bestellung@statistik.ji.zh.ch. Online verfügbar unter www.zkb.ch/zhiz oder unter www.statistik.zh.ch/zhiz. (ki.)

Neue Spital-Rechtsform warf einige Fragen auf Geduldig lauschten die Mettmenstetter Stimmberechtigten im Anschluss an den offiziellen Teil der Gemeindeversammlung und der Fragerunde auch noch der Orientierung über die angestrebte neue Rechtsform des Spitals Affoltern. Thomas Jucker, der Präsident der Betriebskommission, und Bertram Turnherr, Mitglied Betriebskommission und Projektleitung der Rechtsformänderung, referierten, weshalb künftig zwei Aktiengesellschaften für den Betrieb des Spitals sinnvoll erscheinen.

Zweckverbandsstruktur zu wenig flexibel Gemäss Jucker bringt die Revision des Bundesgesetzes grosse Veränderung in der Pflegefinanzierung und für die Akutspitäler. Diese hätten künftig mit Fallpauschalen abzurechnen, die aber bei sehr grossen Investitionen nicht ausreichten. Dazu komme die neue Aufgabenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden. Während der Kanton die Akutspitäler finanziert, übernehmen die Gemeinden die Pflegekosten der Patienten. Neue Freiheiten für Patienten und Spitäler (Freie Spitalwahl der Patienten, Spitäler dürfen über den Leistungsauftrag des Kantons hinaus zusätzliche Leistungen anbieten),

verlangten eine flexible Verwaltung der Spitäler. Mit der Zweckverbands-Struktur, wie sie im Säuliamt vorherrsche, könne künftig aber kein schnelles und flexibles Agieren gewährleistet werden. Deshalb sollen zwei Aktiengesellschaften gegründet werden, um die materiellen Werte (Immobilien) nachhaltig zu sichern und den Betrieb sicherzustellen. Mit 600 Mitarbeitenden sei das Spital Affoltern der grösste Arbeitgeber im Bezirk. Das solle auch künftig so bleiben. Aktionäre sind die Gemeinden. Sie besitzen die Liegenschaften als Träger AG. Dazu komme eine separate Betriebsgesellschaft, die ebenfalls zu zwei Dritteln in Gemeindebesitz ist, schloss Jucker. Bertram Turnherr: «Affoltern soll weiter ein Spital für die Grundversorgung bleiben. Die Bevölkerung der beteiligten Gemeinden hat Vorrang, wenn es um Pflegebedarf geht.» Die Betriebs-AG gehöre zu zwei Dritteln den Gemeinden. Ein Drittel gehört einer privaten Trägerschaft, die aus der Bevölkerung, Ärzten usw. bestehen kann. Es sollen klare Vorgaben bezüglich Rendite und Bezügen definiert werden. Die Gesellschaft soll steuerfrei agieren. Konkret: 80 Prozent Eigenkapital (entspricht 110 Mio), werden in Aktien für die Gemeinden aus-

gegeben. 20 Prozent Fremdkapital (entspricht 25 Mio.) soll unter den Einwohnern oder auf dem Kapitalmarkt beschafft werden. Bis es allerdings so weit ist, sind nochmals die Gemeinden gefordert. Es herrscht Sanierungsbedarf am Spital Affoltern. 70 Akutplätze, die bisher in Vierbettzimmern ohne Nasszelle untergebracht waren, müssen erneuert werden. Das erfordert 30 Millionen Franken von den Gemeinden.

Erhaltung des Spitals Affoltern Gemäss Gesundheitsvorstand Martin Schnorf wurde die vorgetragene Struktur in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden erarbeitet. Dabei ging es stets um den Erhalt und die Stärkung des Spitals Affoltern. Der Gemeinderat Mettmenstetten erachte das Spital als Standortvorteil, so Schnorf. Die Aufgabe der Gemeindedelegierten sei längst vom Kanton übernommen worden. Künftig werde der Kanton über Sein oder Nichtsein der Spitäler entscheiden. Der Konkurrenzdruck unter den Gemeinden werde steigen. Die Zeiten einer Miliz-Betriebskommission sind vorbei. Es braucht eine Professionalisierung der komplexen Vorgänge. Deshalb sei der Zweckverband nicht mehr sinnvoll. Was ist, wenn eine Gemeinde ihre Anteile

verkauft, wollte ein Stimmberechtigter von Schnorf wissen. Das sei theoretisch möglich. «Bedingt durch die Langzeitpflege ist aber eine gewisse Verpflichtung vorhanden, dem Spital Affoltern treu zu bleiben.» Als Gemeinde müsse ein bestimmtes Leistungsangebot nachgewiesen werden können, führte Schnorf aus. Zudem werden Aktionärsgemeinden bevorzugt behandelt. Falls doch eine Gemeinde aussteigt, würde die Belastung für die anderen Gemeinden allerdings steigen. Ein Votant hielt anzeige

fest, dass man bisher einen Delegierten fragen konnte, wenn man etwas über den Spital wissen wollte. Künftig müsste man damit wohl an den Verwaltungsrat gelangen. Turnherr gab zu, dass sich die Informationsbeschaffung künftig sicher umständlicher gestalten werde. Bezüglich Reporting und Kommunikation werde sich aber einiges verändern. Die Urnenabstimmung zur Rechtsformänderung findet am 24. November statt. (map.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

Bald gilt die «Laternen-Garage-Gebühr» Nachtparkierende auf öffentlichem Grund müssen in Mettmenstetten ab 1. Juni zahlen Regelmässiges nächtliches Parkieren auf öffentlichem Grund kostet in Mettmenstetten ab dem 1. Juni 2013 eine Gebühr. Dann tritt die Parkraumverordnung in Kraft.

Autoanhänger von 30 auf 50 Franken erhöht; wer sein Motorrad nachts auf öffentlichem Grund abstellt, zahlt 30 Franken, Lastwagenchauffeure 75 Franken pro Monat. Die Massnahme gilt für Gemeindestrassen und öffentliche Parkplätze.

................................................... von werner schneiter

Vereinbarung mit Affoltern

In Mettmenstetten hat sich die Zahl der immatrikulierten Autos innert zehn Jahren um 30 Prozent erhöht – mit Folgen: Öffentlicher Grund wird fürs Abstellen immer häufiger benutzt. Das hat zu Klagen in der Bevölkerung geführt. Öffentlicher Grund dürfte nicht kostenlos an private Nutzer abgegeben werden, lautete dabei der allgemeine Tenor. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat im Jahr 2011 ein Parkraumkonzept angestossen und ursprünglich beabsichtigt, 24-Stunden-Dauerparkierer zur Kasse zu bitten. «Davon haben wir aber Abstand genommen – eine zu städtische Massnahme», sagt Polizeivorstand Raffaele Cavallaro. Der Gemeinderat entschied sich für eine sogenannte «Laternen-Garage-Gebühr», die ausschliesslich Nacht-Parkierende betrifft. An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2012 sanktionierten die Stimmberechtigten die neue Parkraumverordnung deutlich, ja verschärften diese sogar noch: So wurde der monatliche Tarif für Autos und

Als Dauerparkierer gilt, wer während dreier Monate je einmal «erwischt» wird. Wer sein Gefährt ab 1. Juni auf öffentlichem Grund parkieren will, muss sich bei der Gemeindeverwaltung melden und bekommt dann eine Rechnung. «Es geht nicht darum, die Leute zu vertreiben, aber wir finden es angemessen, dass für Parkieren auf öffentlichem Grund bezahlt werden muss», sagt Raffaele Cavallaro. Mit der Gemeinde Affoltern hat der Gemeinderat Mettmenstetten für Administration und Überwachung eine Vereinbarung getroffen. Die einmaligen Kosten für die Umsetzung der Parkraumverordnung belaufen sich auf rund 5500 Franken, die jährlich wiederkehrenden auf zirka 6500 Franken. «Wir hoffen, mit den Einnahmen die laufenden Kosten decken zu können. Allfällige Überschüsse werden in den Verkehrsbereich reinvestiert, in bauliche Massnahmen, ÖV-Förderung, Parkplatzunterhalt usw. Wir rechnen aber nicht mit grossem Gewinn», fügt der Polizeivorstand bei.

Nachts künftig kostenpflichtig: Parkplätze auf öffentlichem Grund, wie hier an der Grundrebenstrasse. (Bild -ter.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

Für soziale Organisationen Organisatoren des Wettswiler Määrts schenkten der Pestalozzistiftung 4444 Franken Seit 20 Jahren gibt es den Wettswiler Herbschtmäärt und seit 13 Jahren den Adventsmäärt, und genauso lange wird der Gewinn an soziale Organisationen gespendet. Dieses Jahr ging das Geld an die Pestalozzistiftung, das Jugendheim in Knonau. Die Hälfte des Betrags ist bereits eingesetzt worden. ................................................... von salomon schneider Am Anfang der Planung des Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärts steht die Suche nach einer Institution, der das Geld gespendet werden kann. «Es geht darum, dass das Geld einer Institution im Säuliamt zugutekommt. Es werden manchmal aber auch Institutionen ausserhalb berücksichtigt, wenn diese etwas für das Säuliamt tun», erklärte Remo Buob, der Präsident des Organisationskomitees des Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärts. Ein Teil des Geldes gehe an Institutionen im Dorf, die den Määrt überhaupt erst möglich machen, wie die Feuerwehr oder den Turnverein. Viele Vereine spenden ihren Anteil aber ebenfalls. Dieses Jahr war der Betrag etwas kleiner als sonst, da das 20. Jubiläum mit einem Helferfest gefeiert

tem Wohnheim. Alle, die hier wohnen, haben ihre eigene Geschichte schulischer Probleme.» Das wichtigste sei, dass Schüler lernen, dass die Schule nicht nur negativ behaftet ist. Verhaltensauffällige Schüler hätten oft auch schlechte Noten. Meistens würden Schule und Bildung gesamthaft negativ konnotiert. Nach ein paar Jahren wachse sich Eine Vertretung des Organisationskomitees des Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärts übergibt die negative Eindem Heimleiter der Pestalozzistiftung, Dieter Loosli, einen Check über 4444 Franken. (Bild Schneider) stellung der Schule wurde. – Zur Übergabe des Geldes gersinn der Wettswiler: «Die Hälfte gegenüber aber aus. «Die meisten wurde das Organisationskomitee des des Betrags wurde bereits in zwei Teig- Schüler kommen aus der weiteren ReWettswiler Määrts zu einem Aperitif knetmaschinen investiert. Der Sinn gion. mit Rundgang durch die Pestalozzistif- ist, dass die Schüler regelmässig ihr eiAus den Nachbardörfern wäre zu tung eingeladen. Remo Buob verkün- genes Brot backen können.» Es sei je- nahe, aber zu weite Anfahrtswege madete in Gedichtform, weshalb der Ge- doch nicht wie mit den Hofprodukten, chen auch keinen Sinn.» Je ein Drittel winn der 2012er-Märkte an die Pesta- die zum Verkauf bestimmt seien. Die der Schüler kommt aus der Innerlozzi Stiftung geht: «Der Einsatz für Eigeninitiative der Schüler solle durch schweiz sowie den Kantonen Aargau das Gemeinwohl braucht manchmal die Möglichkeit, frisches Brot zu ba- und Zürich. Viele würden nach dem private Unterstützung, damit ausseror- cken, gestärkt werden. Austritt in Kontakt mit der Institution dentliche Projekte den Alltag versüsAnschliessend erzählte Loosli aus bleiben und, vor allem in den ersten sen können.» Dieter Loosli, der Leiter dem Alltag in der Pestalozzistiftung: Jahren, regelmässig zu Besuch komder Pestalozzistiftung, lobte den Bür- «Wir sind ein Schulheim mit integrier- men.

Pestalozzi-Stiftung Die Pestalozzi-Stiftung wurde 1867 nach den Ideen von Johann Heinrich Pestalozzi in Zürich gegründet. 1967 wurde das Kinder- und Jugendlichenheim nach Knonau verlegt. Ihr Ziel war und ist eine ganzheitliche Erziehung. Jugendliche sollen nicht nur im kognitivintellektuellen Sinn lernen, sondern auch praktische und emotionale Bildung erhalten. Öffentliche Schulen gehen davon aus, dass die Eltern einen grossen Teil der nicht kognitiven Erziehung abdecken. Dies ist aber nicht immer der Fall und es kann zu Verhaltensauffälligkeiten kommen. Wenn die Möglichkeiten zur Integration in der öffentlichen Schule ausgeschöpft sind, kommen Jugendliche oft in Heime wie die Pestalozzistiftung. In drei Wohngruppen mit je acht Bewohnern werden die Heranwachsenden rund um die Uhr betreut. An den Wochenenden gehen sie meistens nach Hause und auch die Hälfte der Schulferien verbringen sie zuhause. Die Pestalozzistiftung arbeitet darauf hin, die Schüler zu befähigen, sich als soziale Wesen in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zurechtzufinden. Wichtig ist es aber auch, Fähigkeiten und Defizite, die nur beschränkt veränderbar sind, zu erkennen und damit leben zu lernen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen das Heim mit einem Lehrvertrag in der Tasche verlassen. (sas)

Intensive Suche nach Dächern für Solarstromanlagen Der Verein «solarbonstetten» ist mit verschiedenen Personen in Kontakt Der Verein «solarbonstetten» sucht seit einiger Zeit intensiv nach geeigneten Dächern im Dorf und ist mit verschiedenen Personen im Kontakt. Die Idee, auf Dächern in der Gemeinde mit Geld aus der Bevölkerung Solarstrom für die Bonstetter Haushalte zu produzieren, wird immer interessanter. Bisher werden 0,7% des jährlichen Strombedarfs in der Gemeinde durch Solarstrom gedeckt. Bonstetten liegt damit «erst» im Schweizer Durchschnitt. Wer heute für sein Geld bis 2% Zins erhält, spricht von einer sehr guten Geldanlage. Genau das ist dann der Fall, wenn Bonstetterinnen und Bonstetter ein Darlehen für den Bau einer Solarstromanlage auf einem

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Bonstetter Dach gewähren. Dies scheint auch das kleinere Problem zu sein, wenn es um die Realisierung einer solchen Fotovoltaik-Anlage geht. Schwieriger ist es, ein geeignetes Dach zu finden. Der Verein «solarbonstetten», der mit der Solarspar Schweiz zusammenarbeitet (Fachkompetenz, Administration usw.), ist intensiv am Suchen von Dächern, auf denen für interessierte Bonstetter und Bonstetterinnen Solar-Strom produziert werden könnte. Der Kontakt zu Solarspar Schweiz kam über die Gemeinde zustande, die als Partner die Idee unterstützt. Der Verein ist zurzeit mit vielen Personen und Stellen in Kontakt.

Weitere Dächer willkommen Die Gründe für das bisher «Nichtzustande-Kommen» liegen im Detail:

Bauliche Anforderungen, zu klein dimensionierte EKZ-Leitungen vor Ort, höhere Kosten aufgrund von Vorschriften usw. Einige der Dächer wurden anderweitig mit Solaranlagen bestückt, was die Initianten natürlich genauso freut. Das grosse Interesse an der letztjährigen Informationsveranstaltung hat gezeigt, dass das Thema breit interessiert. Dies motiviert die Initianten von «solarbonstetten», weiterhin am Ball zu bleiben. Zurzeit sind sie mit über zehn möglichen Partnern im Gespräch und von daher zuversichtlich, dass in diesem Jahr die erste Anlage zustande kommt. Trotzdem – weitere Dächer sind herzlich willkommen! Interessenten können sich gerne melden bei Kurt Welten, Friedhofstrasse 23 in Bonstetten, Telefon 079 645 43 11, E-Mail: kurt.welten@solarbonstetten.ch.

Beispiel einer Fotovoltaik-Anlage. (Bild zvg.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

Mandalas – viel mehr als einfach nur schöne Bilder Ausstellung von Doris Rinderli im Kunstforum in Stallikon Mandalas sind so alt wie die Menschheit selber und gehören zu den ältesten Symbolen der Schöpfung. Die ganze Erde ist ein lebendes Mandala – wir begegnen ihnen jeden Tag aufs Neue: ein Apfel ist Doris Rinderli. ein Mandala, eine Schneeflocke, ebenso eine Blume oder auch das Gesicht eines Menschen. Mandalas bringen uns in unsere Mitten, ordnen und lassen uns zur Ruhe kommen. Mandala bedeutet «Kreis» oder «Zentrum»; es beginnt im Zentrum und dehnt sich nach allen Seiten gleich und meist kreisförmig aus. Wir können Mandalas in allen Kulturen auf der ganzen Welt finden, in keltischen Schriften, als Zeichen indianischer Malereien bei den Inkas oder den Aborigines oder in der christlichen Tradition insbesondere in den Fensterrosen mittelalterlicher Kirschen. Im Buddhismus werden Mandalas heute noch zu religiösen Zwecken als Symbol bestimmter Riten benutzt. So kennen wir beispielsweise die Sandmandalas buddhistischer Mönche. Die in stunden- manchmal auch

wochenlanger Arbeit entstandenen Kunstwerke werden nach ihrer Fertigstellung weggewischt. Dies soll die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal von Entbindung der materiellen Welt symbolisieren. C.G. Jung, der berühmteste Schweizer Psychiater liess, nachdem er selbst Mandalas kreiert hatte, seine Patienten Mandalas malen, um so den Menschen zu Erkenntnis und Heilung zu führen. Er stellte fest, dass ein Mandala nicht nur eine Ordnung ausdrückt, sondern auch eine innere Ordnung bewirkt. Diese Erkenntnisse wurden auch von Rüdiger Dahlke bestätigt, der sich über 30 Jahre mit der Heilwirkung von Mandalas befasst hat. Sie konnten nachweisen, dass Mandalas eine äusserst zentrierende und beruhigende Wirkung haben. Ein Mandala zu malen oder zu betrachten stimmt uns auf eine bestimmte Energie ein (zum Beispiel. Kraft, Energie, Liebe, Zielverwirklichung usw.). Es führt uns auf eine Reise nach innen, lässt die Hektik des Alltags vergessen, macht ruhiger und ausgeglichener. Störendes kann losgelassen werden. Die Beschäftigung mit einem Mandala bringt seelische Stauungen und Stockungen wieder zum Fliessen. Da ein Mandala immer nach einer bestimmten Ordnung aufgebaut ist, schafft es

auch Ordnung im Kopf; eine wichtige Voraussetzung um sich konzentrieren zu können. In unserer hektischen Zeit bieten uns Mandalas Oasen, wo wir wieder zu uns finden können, neue Kraft und Energie tanken können. Mandalas malen macht besonders Kindern grossen Spass, helfen denen, die sich schlecht konzentrieren können, lassen selbst den Zappelphilipp zur Ruhe kommen. So konnte nachgewiesen werden, dass sich diese Kinder mit einem Mandala bis zu fünfzig Minuten konzentriert beschäftigen. Mandalas sind eben sehr viel mehr als nur schöne Bilder – sie lassen uns in unsere Mitte kommen und unterstützen uns auf unserer individuellen Entwicklungsreise.

Ausstellung bis 13. Juli 2013 Das Kunstforum Stallikon (Schulhaus Loomatt) zeigt vom 23. Mai bis 13. Juli Mandalas von Doris Rinderli, Stallikon (www.funtaunas.ch). Vernissage ist am Donnerstag, 23. Mai, 19.30 Uhr. Am Dienstag, 28. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr und am Samstag, 8. Juni, von 10 bis 12 Uhr, zeigt die Künstlerin vor Ort die Entstehung von Mandalas. Öffnungszeiten der Ausstellung analog zu den Öffnungszeiten der Schulbibliothek/des Kunstforums Stallikon.

Das grosse Krabbeln beginnt Start für die Ameisenstrasse des ehemaligen Knonauers Jörg Rohner nach Dänemark Nach monatelanger Arbeit ist nun der Startschuss zur wohl grössten Kunstinstallation der Welt gefallen. Initiant der transeuropäischen Ameisenstrasse ist der ehemalige Knonauer Künstler Jörg Rohner.

se mich dabei von der Natur inspirieren, insbesondere von der Insektenwelt», erklärte Rohner. «Insekten weisen eine unendlicher Formenvielfalt, Schönheit, Filigranität und Kraft auf und haben ganz unbegreifliche Fähigkeiten», so der Künstler. Durch das Vergrössern und die künstlerische Umsetzung könne er auf diese wunderbare Welt aufmerksam machen. Bei solchen Grossprojekten wird er unterstützt von Künstlerkollegen. Das Team arbeitet unter dem Namen «Papillon d’or». Anfang letzten Jahres entstand eine fünf Meter grosse Ameise aus Polyester und damit verbunden die Idee der transeuropäischen Ameisenstrasse.

................................................... von cornelia bisch Unter dem Beifall von Erfinder, Schöpfern und Sponsoren fiel am vergangenen Montag in Sins die Hülle von einer fünf Meter grossen Holzameise, die quer über Fenster und Fassade des Restaurants Einhorn im Dorfzentrum zu kriechen scheint. Eine ihrer Schwestern, die erste ihrer Art, steht bereits in der Gemeinde Bonstetten. Zwei weitere werden nach den Sommerferien in Knonau und Aristau er

Sinnvolles Gemeinschaftsprojekt «Diese Kunstinstallation wollen wir mit Schülern bauen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, an einem sinnvollen Gemeinschaftsprojekt teilzunehmen», betonte Rohner. «Die Idee dahinter ist, der Kunst ihren elitären Charakter zu nehmen, sie erlebbar zu machen für junge Menschen, völkerverbindend über Grenzen hinweg.»

Das Projekt in Kürze Jörg Rohners Plan sieht vor, dass alle zehn Kilometer Schüler einer an der Strecke liegenden Schule im Werkunterricht eine drei bis fünf Meter grosse Ameise aus Holz bauen, nach eigenen Ideen oder nach einer Anleitung des Künstlers. Zusätzlich können die Schüler Wünsche oder Botschaften auf ein zirka 40 cm grosses Ameisenei schreiben, das sie ebenfalls selbst herstellen. Diese Eier werden nach Beendigung der Arbeiten eingesammelt und sind Bestandteil der finalen Skulptur am Ende der Strasse im Skulpturenpark Augustenborg. Diese – eine Dreiergruppe Ameisen aus Polyester, die sich um die Eier der Schüler schart – wird der Künstler selbst mit dem Team «Papillon d’or» bauen. www.ameisenstrasse.ch

Die Sinser Gemeinderätin Yvonne Notter freut sich mit Künstler Jörg Rohner über das Gelingen der gigantischen Installation. (Bild Cornelia Bisch) richtet. Ihnen werden noch rund 120 Artgenossinnen folgen, bis die Strasse nach Augustenborg in Dänemark endgültig steht. «Ich freue mich über das Kunstobjekt an meiner Restaurantfassade. Es ist ein guter Blickfang», sagte der Wirt Stefano Florida.

Eckpunkte gesetzt «Heute fällt der Startschuss für die 1200 km lange Ameisenstrasse von Sins nach Augustenborg in Dänemark», stellte der Marketingverantwortliche Andreas Gnädinger fest. Nachdem die südlichste Schule Dänemarks und die nördlichste Deutschlands sowie eine steigende Zahl von Schweizer Schulen

ihre Mitarbeit zugesichert hätten, seien quasi die Eckpunkte des Projekts gesetzt. Die Sinser Ameise war von den Schülern der Sekundarklasse 2Sb im Werkunterricht gebaut worden. Unter der Regie dieser Klasse war auch ein Grossteil der organisatorischen Arbeit für die Entstehung der Ameisenstrasse abgewickelt worden.

Faszination Insekten Seit 1979 arbeitet Jörg Rohner als selbstständiger Goldschmied im eigenen Atelier, zuerst in Knonau, wo er während 35 Jahren lebte, und später in Sins. Neben Schmuck entstanden mit der Zeit auch Skulpturen. «Ich las-

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Frühjahrssammlung der Stiftung Spital «Sie sind wichtig, weil Sie eben sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.» Dieses Zitat von Cicely Saunders, Begründerin von Palliativ Care, drückt das aus, was die tagtägliche Arbeit des ganzen Teams in der Palliativstation in der Villa Sonnenberg umfasst. Der neue Flyer der Stiftung Spital Affoltern widmet sich dieses Jahr den vielfältigen Aufgaben der Pflegenden. In einfühlsamen Gesprächen und Beratungen gehen sie auf die Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen ein. Sie betreuen die Patienten pflegerisch rund um die Uhr und nehmen sich immer wieder auch Zeit und Raum für die individuellen Bedürfnisse, um die Betroffenen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten und zu stärken. Die Palliativstation ist eine Akutabteilung im Spital Affoltern mit wohnlichem Charakter und individueller Tagesgestaltung. Erfahrungen von Patienten und Angehörigen zeigen auf, wie wertvoll und unverzichtbar diese Station für unser Spital und damit für unsere Bevölkerung ist. Die im Flyer aufgeführten statistischen Fakten belegen die kontinuierliche Belegungssteigerung, auch durch ausserkantonale Patienten. Die Stiftung Spital Affoltern setzt sich nicht nur für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Spitals ein, sondern auch dafür, Projekte des Spitals zu finanzieren, die nicht oder nur teilweise von der öffentlichen Hand bezahlt werden. Zum Beispiel mussten beim Umbau der Villa Sonnenberg zur Palliativstation private Darlehen aufgenommen werden. Deren Verzinsung und Amortisation übernimmt die Stiftung. In den vergangenen drei Jahren konnten so insgesamt bereits 600 000 Franken zurückbezahlt werden. So verbleibt per 30. Juni 2013 noch eine Restschuld von 1,3 Mio. Franken, und die Stiftung ist dankbar für jede finanzielle Spende, die hilft, diese weiter zu senken. Sie hofft, dass das farbenprächtige Herz auf der Titelseite des Flyers auch die Herzen vieler Spenderinnen und Spender berühren wird, die sich für die Palliativstation und den Erhalt unseres Spitals mit seinem Modell Affoltern stark machen. Der Stiftungsrat dankt herzlich für alle Spenden auf das Postkonto 85-3913731. Diese sind im steuergesetzlichen Rahmen abzugsberechtigt. Irene Enderli, Stiftungsratspräsidentin


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«Beziehung ist mehr wert als Erziehung» Spannender Elternbildungs-Anlass mit dem Forumtheater Zürich in Bonstetten Der Runde Tisch Unteramtplus, ein Netzwerk der Jugendförderung in Bonstetten, Stallikon, Wettswil und Islisberg, lud am Mittwochabend zu einem Elternanlass nach Bonstetten. Themen waren Ausgang und Suchtmittel. ................................................... von thomas stöckli Soeben macht sich die Mutter auf der Bühne daran, das total vermüllte Zimmer ihres 14-jährigen Sohnes aufzuräumen. «Stopp!» rufen zwei Frauen im Saal gleichzeitig und unterbrechen damit die Szene. Sie würden den Jugendlichen das Zimmer selber aufräumen lassen, sind sich beide einig. Doch wie erreicht man dieses Ziel? Und wie soll man den 14-Jährigen auf die herumliegenden Bierdosen und Zigarettenpäckchen ansprechen? Das dürfen einige der Väter und Mütter gleich selber auf der Bühne ausprobieren. Sie versuchen es, indem sie Interesse zeigen, etwas von sich selber mitteilen und Vereinbarungen schliessen. Die Darsteller vom Forumtheater laden ein, zu experimentieren – und dabei auch Fehler zu machen.

Etwas in Bewegung bringen «Gibt es Alternativen zur Drohung mit Konsequenzen?», will eine Mutter wissen. Ein Vater schlägt derweil dem 14Jährigen vor, zusammen zu saufen. Das gehe gar nicht, halten zwei Mütter dagegen: «Die Kinder wollen mich nicht als Freundin», sagt die eine, die andere betont, dass es den Jugendli-

Fachleute vernetzt. Von links: Simone Janett (contact), Francesca Brignoli (Sek.-Schule), Simone Müller (Elternrat Primar), Franziska Schaub (Suchtprävention), Ralph Baumgartner (Jugendarbeit ref. Kirche), Maya Kipfer (Suchtprävention), Roland Wüthrich (Jugendplus) und Monika Rohr (Sozialvorsteherin Stallikon). (Bild Thomas Stöckli) chen in der Pubertät darum gehe, sich abzugrenzen. «Bei allen Interventionen ist etwas in Bewegung gekommen», hebt Jan Weissenfels vom Forumtheater Zürich das Positive hervor. Der Elternbildungs-Anlass bot den Eltern Gelegenheit, ihr eigenes Verhaltens-Repertoire zu reflektieren und die eine oder andere neue Idee mitzunehmen. Die Vision der Jugendkommission Unteramt plus: Ein Forum installieren, in welchem Eltern sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als erster Schritt wurde eine Orientierungshilfe für Eltern von schulpflichtigen Kindern unter 16 Jahren realisiert. Die Empfehlungen auf dem doppelseitigen Flugblatt betreffen Ausgang und Suchtmittel-Konsum. Ausgang und Suchtmittel waren denn auch Thema bei der ersten Sze-

ne, welche die drei Darsteller vom Forumtheater Zürich präsentierten: Die Mutter ist beim Einkaufen, der Vater konzentriert am Heimwerken, so nutzt Teenager-Mädchen Anna (15 Jahre) den günstigen Moment, um zu erreichen, dass sie gegen die vereinbarten Regeln noch weggehen darf – und schmuggelt zum Schluss noch heimlich Alkohol aus dem Haus. «Die Jungen kommen immer, wenn man beschäftigt ist», weiss eine Mutter aus dem Saal aus eigener Erfahrung.

Spannende Durchmischung Die zweite Szene beginnt mit dem bereits erwähnten vermüllten Zimmer. Nebst Ordnung und Suchtmitteln ist hier auch der Schutz der Privatsphäre ein Thema. Darf eine Mutter im Zim-

mer eines 14-Jährigen herumwühlen? Oder gar das Handy durchstöbern? «Wenn, dann nur in Anwesenheit des Jugendlichen», findet eine Mutter. Zumindest SMS und Mails sollten Tabu sein, betont eine Jugendliche. Der Mädchentreff von Jugendplus hat sich nämlich nicht nur für den abschliessenden Apéro ins Zeug gelegt, sondern redet auch mit. Diese Durchmischung Eltern und Jugendliche sei an den Veranstaltungen des Forumtheaters eher die Ausnahme, verrät Jan Weissenfels. Dabei war die Situation äusserst spannend – für beide Seiten.

Keine Standard-Lösungen «Ich bin sehr zufrieden mit ihnen!», betonte Gemeinderätin Monika Rohr nach den Interaktionen auf der Büh-

ne. «Eine gute Beziehung ist mehr wert als die beste Erziehung», hielt Maya Kipfer von der Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad) fest. So verschieden die Eltern seien, so verschieden die Kinder seien, gebe es keine Standard-Lösungen. Den Eltern gab sie allerdings auch eine tröstliche Botschaft mit auf den Weg: «Die Pubertät ist eine Phase – und jede Phase vergeht auch wieder.» Die Veranstaltung in der Aula der Sekundarschule Bonstetten soll übrigens kein einmaliger Anlass sein. Am Montag, 17. Juni, um 20 Uhr im Restaurant Löwen, Bonstetten, ist ein erster Elterntreff geplant – für alle Eltern von Jugendlichen aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil sowie Islisberg. Elterntreff am 17. Juni, 20 Uhr «Löwen», Bonstetten.

Das Projekt «Regionale Führungsorganisation» ist gut unterwegs 17. Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbandes Albis Für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung wird im Säuliamt viel getan. An der Delegiertenversammlung des Sicherheits-Zweckverbandes Albis (SZVA) wurde neben den ordentlichen Traktanden auch umfassend über das Projekt eines Regionalen Führungsstabes Albis (RFO) orientiert. ................................................... von martin mullis Die Delegierten der 14 Verbandsgemeinden hatten eine reich befrachtete Traktandenliste abzuarbeiten. Sie zeigte deutlich, dass der SicherheitsZweckverband Albis Bezirk Affoltern seinen Aufgaben gerecht wird. Der in den Statuten festgehaltene Aufgabenbereich zur Aufrechterhaltung einer regional tätigen Organisation für den Zivil- und Bevölkerungsschutz, richtet sich nach den jeweils gültigen Normen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts für den Bevölkerungsschutz. Im Jahresbericht wurde denn auch über unzählige Geschäfte, Projekte und Sitzungen der verschiedenen Kommissionen orientiert. Die ordentlichen Traktanden wie das Protokoll der vorjährigen Delegiertenversammlung, die Jahresrechnung und der Jahresbericht 2012 gaben zu keinen wesentlichen Wortmeldungen Anlass. Spannender waren da schon die Infos der Zivilschutz-Organisation (ZSO) Albis sowie der periodischen Schutzraumkontrolle (PSK). Auch hier

wurde viel Arbeit mit Einsatzübungen und Kontrollen geleistet, von denen die Bevölkerung in der Öffentlichkeit wenig mitbekommt. So sind Einsatzwochen von Zivilschutzangehörigen im Alters- und Pflegeheim Seewadel und im Kinderspital Affoltern geplant. Am Beispiel Schutzraumkontrolle sei erwähnt, dass pro Jahr gegen 700 Schutzräume geprüft werden. Der Projektleiter der sich im Aufbau befindenden Regionalen Führungsorganisation (RFO), Hanspeter Eichenberger und der Stabschef der RFO Christoph Schönbächler, orientierten dann ausführlich über den Stand der Aufbauarbeiten.

Schutz der Bevölkerung in ausserordentlichen Lagen ist gewährleistet Nach einer kurzen Einführung über den Zweck der neuen Organisation betonte der Stabschef, dass mit Hochdruck gearbeitet werde. In Aktion wird die RFO gesetzt, wenn mehr als eine Gemeinde in ein Schadenereignis involviert ist. Solche Schaden- oder Ernstfälle werden in Naturgefahren wie auch technische und gesellschaftliche Gefahren (etwa Pandemien) unterteilt. Noch dieses Jahr soll die Genehmigung der Strukturierung durch den Kanton erfolgen sowie mit der Rekrutierung der Funktionseinheiten begonnen werden. Im nächsten Jahr steht die Ausbildung im Vordergrund und bis 2015 wird die RFO einsatzbereit sein. Interessant auch die Ausführungen von Hanspeter Eichenberger über die finanziellen Aufwendungen zugunsten der Regionalen Führungs-

Engagement für den Schutz der Bevölkerung: Stabschef Christoph Schönbächler und Leiter der RFO Hanspeter Eichenberger (von links). (Bild Martin Mullis) organisation. Für das Jahr 2013 sind bereits 60 000 Franken im Budget bereitgestellt. Nächstes Jahr sollen für die laufenden Kosten sowie für die Ausbildung zwei Franken pro Einwohner aufgewendet werden. Diese Kosten sollen sich dann für die Folgejahre

bis 2020 auf einen Franken pro Einwohner und Jahr reduzieren. Grundsätzlich, so die Feststellung des Chefs RFO, gelte der Grundsatz «So viel wie nötig, so wenig wie möglich». Die Präsidentin des Sicherheitszweckverbandes Albis Bezirk Affol-

tern, Gemeinderätin Elsbeth Knabenhans, dankte zum Schluss der Versammlung den Delegierten und Mitgliedern der Kommissionen für ihr grosses Engagement zugunsten der Sicherheit der Bevölkerung in ausserordentlichen Lagen.


Forum

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Freitag, 17. Mai 2013

«Schiedsrichter leben gefährlicher als Politiker» Claude Wuillemin kandidiert für den Gemeinderat in Bonstetten Am Wochenende vom 9. Juni 2013 wählen die Einwohner von Bonstetten einen neuen Gemeinderat. Eine Gruppe Parteiloser Bonstetter wünscht sich Claude Wuillemin als Nachfolger von Ruth Früh.

Claude Wuillemin, wer sind Sie? Claude Wuillemin: Ich bin ein kontaktfreudiger, im Dorf gut integrierter 55-jähriger Familienvater. Ich bin in Murten zweisprachig aufgewachsen, seit 20 Jahren lebe ich mit meiner Frau Beatrix und den beiden Söhnen Etienne und Joël in Bonstetten. Wie sieht ihre Verbundenheit zu Bonstetten aus? Ich habe die Entwicklung unseres Dorfes mit dem Bauboom von 3500 auf über 5000 Einwohner hautnah miterlebt. Ich engagiere mich seit 1993 als Präsident einer Wohnbaugenossenschaft für günstiges Wohnen in Bonstetten. Meine Frau Beatrix arbeitet seit zehn Jahren mit Leidenschaft in der Gemeinde- und Schulbibliothek Bonstetten. Warum möchten Sie in den Gemeinde-

und mit einigen Hobbys fehlte mir die nötige Zeit, um mich politisch zu engagieren. Weil unsere Söhne mittlerweile die Ausbildung abgeschlossen haben und ausgezogen sind, bin ich überzeugt, dass der richtige Zeitpunkt für ein Engagement in der Gemeindepolitik gekommen ist. Wofür möchten Sie sich im Gemeinderat einsetzen? Sollte ich die Sozialabteilung von Ruth Früh beerben, könnte ich mein Engagement für Soziales intensivieren. Was meinen Sie damit? Ich möchte mich einsetzen für die Vereine des Dorfes – auch die kleinsten. Sie tragen dazu bei, dass unsere Kinder ihre Freizeit sinnvoll gestalten können, sei es beim Sport oder in der Kultur. Ich habe auch keine Berührungsängste mit dem Thema «Integration von Ausländern», weil ich beruflich mit dieser Problematik täglich konfrontiert bin. Gerne würde ich auch Lösungen für das zunehmende Problem der Wohnsituation für ältere Menschen und Asylanten mitgestalten. Dies im gleichzeitigen Bewusstsein des sorgsamen Umgangs mit dem Steuerfranken.

rat? Die Idee entstand beim täglichen «Znüni» von Kleingewerblern in Bonstetten. Sie sind an mich herangetreten, weil sie überzeugt sind, ich sei der richtige Mann für den Gemeinderat. Ich dachte: Warum nicht? Ich bin seit jeher politisch interessiert, ich habe Führungserfahrung, ich mag angeregte Diskussionen und mein Umfeld kennt mich als offenen, kommunikativen Mensch, der gerne Lösungen im Team anstrebt. Sie sind 55 Jahre alt – warum möchten Sie jetzt in die Politik einsteigen? Bis jetzt hat mir die Zeit gefehlt. Ich bin beruflich stark engagiert, ich führe bei der Schweizerischen Post einen Betrieb mit 160 Mitarbeitern aus 18 Nationen. Als Vater zweier Kinder

Sind Sie selbst in einem Verein aktiv? Ich bin als Schiedsrichter für zwei Dorfvereine (FC Wettswil-Bonstetten und Buccaneers Sellenbüren) über 30 Mal pro Jahr im Einsatz. Man liest ja zuweilen von Angriffen auf Schiedsrichter. Gerieten Sie auch schon in heikle Situationen? Das gibt es hin und wieder. Einmal musste ich einen Spieler wegen eines Faustschlags des Feldes verweisen. Der Spieler lief davon – doch plötzlich drehte er sich und rannte im Galopp auf mich zu – da dachte ich: das war’s. Sie sehen, Schiedsrichter leben gefährlicher als Politiker. Wo finden Sie einen Ausgleich für Ihr tägliches Leben?

Claude Wuillemin ist es als Schiedsrichter gewohnt, heikle Situationen zu meistern und Konflikte zu lösen. (Bild Kaspar Köchli) Ich bin ein leidenschaftlicher Jasser und Freund der Volksmusik. Meine Frau und ich besuchen gerne Theater und Konzerte. Zudem leiste ich fünf bis sieben Einsätze pro Jahr als Wunschbegleiter für die Kinderhilfsorganisation «Sternschnuppe». Was erleben Sie dort? Die Sternschnuppe ermöglicht schwerkranken Kindern eine Wunscherfüllung zu erleben. Dazu braucht es

Freiwillige, welche die Kinder und deren Eltern an diesen Tagen begleiten. Wer das Schicksal dieser Kinder erlebt, wird sich bewusst, wie wenig Probleme wir eigentlich haben im Alltag. Wie sieht Ihr politisches Leben nach dem 9. Juni aus? Ich würde mich freuen, meine Ideen in einem engagierten und konsensfähigen Gemeinderat einbringen und umsetzen zu können.

Eine Minderheit sorgt für Negativ-Schlagzeilen Wildernder Hund riss Rehgeiss in Obfelden, «Anzeiger» vom 10. Mai. Selbstverständlich tut auch mir als Hundehalter so ein Geschehnis bis in die Seele weh. Leider ist es eine Minderheit von Hundehaltern, die genau

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wegen solcher und anderer Negativschlagzeilen alle Hundehalter in Verruf bringt. Ich will an dieser Stelle bezüglich wildernder Hunde folgende Zahlen zur Kenntnis bringen: Jährlich werden laut Tages-Anzeiger vom 4. Mai 13 und Jagdstatistik auf Schweizer Wiesen 3100 Rehkitze vermäht (was

für ein Begriff!), die Dunkelziffer sei aber drei Mal so hoch. Zusätzlich fallen nur im Kanton Aargau laut Statistik der Sektion Jagd und Fischerei ebenfalls pro Jahr 1035 Rehe als Fallwild an: 759 auf der Strasse, 38 von der Bahn usw. und als unbekannte Ursache werden 100 Tiere als nach Fehl-

schüssen (!) qualvoll verendete Tiere gezählt. Bei diesen Zahlen wundert es einen, dass es überhaupt noch Wildtiere gibt. Es gibt also noch sehr viel zu tun, nicht nur für Hundebesitzer! Willi Hess, Islisberg

Doktor Mittagstisch Aktuell sucht die Stadt Zürich für das Schulhaus Ilgen eine Leitung zur «Betreuung von Mittelstufenkindern (4. bis 6. Klasse). Arbeitstage: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag jeweils von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr.» Wer meint als Anforderungsprofil sei eine abgeschlossene Berufslehre und ein starkes Nervenkostüm ausreichend, hat sich geschnitten. Gefordert wird Erfahrung in der pädagogischen Arbeit, insbesondere mit grösseren Gruppen sowie ein Hochschulabschluss in Sozialpädagogik oder ein Lehrerdiplom. Zeitgleich fordert die Beamtengewerkschaft vpod für just diese Arbeitsstellen eine Lohnerhöhung: Bislang lag der Maximallohn für eine 100-Prozent-Stelle bei 121 357 und soll nun auf 132 883 Franken erhöht werden. Ausserdem sollten der Leitung, je nach Alter, eine bis drei zusätzliche Ferienwochen gewährt werden. Derartig unnötige Qualifikationen in der Kinderbetreuung, nebst überbordenden Vorschriften von diversen zuständigen Stellen, führen zu einer Verknappung und Verteuerung von Kinderbetreuung. Bezahlen können dies schlussendlich nur Sozialhilfebezüger (vom Staat bezahlt) sowie Gutverdienende. Der Mittelstand kann sich zwar glücklich schätzen, die strengsten und besten Gesetze für das «Kindswohl» zu haben, bezahlen kann er es jedoch freilich nicht. Stattdessen lässt man Kinder lieber zu Hause und erklärt die Funktion der Mikrowelle. Eine vermehrte Subvention durch Gemeinden oder andere Staatsebenen ist ebenfalls abzulehnen. Weil dabei – analog zum Gesundheitswesen – ein noch stärkeres Auseinanderdriften von Nutzer und Bezahler der Dienstleistung entsteht. Nach dem Motto: «Nur das Beste solange die anderen zahlen». Wir brauchen einfache Regeln im Betreuungsbereich und motivierte Hortmitarbeiter. Ellenlange Vorschriften und Mittagstischbetreuer, die die neuesten Forschungsergebnisse bezüglich Korrelation von Anzahl Desserts pro Woche und Aufnahmequote ins Gymnasium kennen, brauchen wir hingegen nicht. Florian Maier, Wettswil, Vorstand Jungfreisinnige Säuliamt

Immer mit Adresse! Die Redaktion erhält immer wieder Zuschriften ohne Adressangabe. Wir bitten um einen vollständigen Absender. Briefe, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, müssen mit dessen Erscheinungsdatum versehen sein.


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Mai 2013

ämtler kantonsräte meinen

15

randnotizen

Krank! Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern)

«Bonzensteuer»: Die Weichen richtig stellen! In diesen Tagen erreicht uns Demokratieweltmeister einmal mehr das allseits bestens bekannte hellgraue Couvert mit dem Aufdruck «Antwortkuvert für Wahlen und Abstimmungen». Bedeutungsschwer wird darauf hingewiesen, dass das Kuvert nicht aufzuschneiden, sondern gemäss Bedienungsanleitung auf der Rückseite sorgfältig zu öffnen und für die briefliche Stimmabgabe wieder zu verwenden sei. Am 9. Juni 2013 haben wir mit unserer Stimmabgabe auf allen politischen Hierarchiestufen die Weichen zu stellen. Es sind über je zwei eidgenössische und kantonale Vorlagen zu entscheiden, auf Bezirksebene haben wir den Bezirksrat durch die Wahl eines Ersatzmitgliedes zu vervollständigen, und in der Gemeinde Affoltern ist über die Änderung der Gemeindeordnung der Oberstufenschulpflege zu befinden. Ich will weder Ihnen noch mir zumuten, jede Vorlage zu kommentieren. An der kantonalen Volksinitiative «Gegen Steuergeschenke für Superreiche; für einen starken Kanton Zürich (Bonzensteuer)» komme ich jedoch nicht kommentarlos vorbei. «Bonzen» nennen die Initianten, die Jungsozialisten des Kantons Zürich, die besser Verdienenden und Vermögenden. Egal ob es sich dabei um gut verdienende Manager handelt oder um Rentner mit jahrelang angespar-

tem Vermögen. Alle sollen mit höheren Steuern abgestraft werden. Diese Initiative ist Teil einer von Links organisierten steuerlichen Umverteilungsaktion. Was jetzt auf kantonaler Ebene mit der Bonzensteuer seinen Anfang nimmt, wird anschliessend auf nationaler Ebene mit der «1 zu 12-Initiative», der Mindestlohn-Initiative und schliesslich der ErbschaftssteuerReform fortgesetzt. Die Jungsozialisten im Kanton Zürich nehmen mit der «Bonzensteuer-Initiative» in Kauf, ein Steuersystem zu gefährden, das im Grundsatz fair ist. Schaden nehmen deshalb bei Annahme dieser Vorlage nicht nur die Reichen, sondern alle Steuerpflichtigen im Kanton. Der Kanton Zürich verfügt heute über ein soziales und faires Steuersystem. Kleine Vermögen werden im schweizerischen Vergleich tief besteuert, demgegenüber sind die Steuern auf grösseren Vermögen schon heute hoch. Rund ein Prozent der Bevölkerung bezahlt rund einen Viertel des gesamten Steueraufkommens. Seit 1999 haben sämtliche Steuerpflichtigen von Steuersenkungen profitiert. In den letzten zwanzig Jahren wurden die Steuern bei Einkommen bis zu 30 000 Franken um bis zu 95 Prozent gesenkt; bei Einkommen bis zu 100 000 Franken betrug die Senkung ungefähr 50 Prozent und Einkommen bis zu einer Million Franken wurden ca. 10 Prozent gerin-

ger besteuert. Die hohen Einkommen haben also am wenigsten profitiert. Es kann deshalb nicht die Rede sein von Steuergeschenken an einzelne Gruppen, wie dies die Jungsozialisten darstellen. Die Vermögenden leisten einen wichtigen Teil am Steuersubstrat und werden keineswegs bevorzugt behandelt. Die «Bonzensteuer-Initiative» sendet falsche Signale aus. Sie stellt die private Vorsorge in Frage und minimiert die Anreize zum Sparen. Den Schaden haben jene Steuerpflichtigen zu tragen, welche ein Leben lang gespart haben und so zu Vermögen, vielleicht sogar in Form eines Eigenheims, gekommen sind. Viele KMU haben ihr Vermögen in ihren Betrieb investiert. Um die neuen erhöhten Vermögenssteuern bezahlen zu können, müssten unter Umständen jährlich Mittel aus dem Betrieb abgezogen werden, Mittel, welche für die Weiterentwicklung der Betriebe dann eben fehlen, was sich auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen auswirken kann. Unser Wohlstand basiert unter anderem auf einem stabilen Wirtschaftsumfeld und einem fairen Steuersystem. Ein allseits anerkanntes Steuersystem ohne Not zu ändern kann fatale Folgen haben. Deshalb empfehle ich mit Überzeugung die verfehlte «Bonzensteuer-Initiative» abzulehnen.

................................................... von peter burkhard, gesamtleiter «die alternative», ottenbach So, nun ist sie verfügbar, die überarbeitete Anleitung für neue Schandtaten. Ist natürlich ein Witz – ich spreche vom aktualisierten Handbuch für psychiatrische Diagnosen. Insider sprechen von der Peter Burkhard. psychiatrischen Bibel, die festlegt, was gesund und was krank ist. Noch vor Erscheinungsdatum setzt auch schon die Kritik ein. Zu Recht, wie mir scheint. Eine der gewichtigsten Stimmen ist ein Professor aus den USA, der früher selber diverse Ausgaben wesentlich mitgeprägt hat. Heute geht er zur überarbeiteten Ausgabe dezidiert auf Distanz. Für ihn leitet die inflationäre Aufnahme verschiedener Modediagnosen eine krasse Fehlentwicklung ein, an der einzig die Pharmaindustrie ihre wahre Freude hat. Spannend die Replik eines Schweizer Professors. Scheinbar selbstverständlich stellt er fest, dass auch bei uns «zunehmend psychiatrische Diagnosen gestellt werden, auch wenn die Kriterien nicht erfüllt sind!» Das ist ein echter Hingucker, finden Sie nicht auch? Ich zumindest musste den Satz zwei- bis dreimal lesen, bis sich mir der Inhalt erschloss. Gut, der Professor legitimiert das Vorgehen mit dem Hinweis, dass die Betroffenen wenigstens behandelt werden. Jetzt mal ganz im Ernst: Wie steht es denn um unsere Gesellschaft, wenn ich Zuwendung, Hilfe und Unterstützung nur

noch erwarten darf unter der Voraussetzung, dass ich vorgängig krankgeschrieben wurde? «Es geht um eine falsche Entwicklung, die dazu führt, dass Gesunde zu oft zu ihrem Schaden therapiert werden, während die wirklich Kranken häufig keine Behandlung erhalten.» Diese Sorge des amerikanischen Psychiaters verstehe und teile ich. Zumindest bei der Lektüre zur aktuellen Asyldebatte im Nationalrat wurde ich immer wieder daran erinnert. Da fordert doch ein Nationalrat – immerhin auch noch Parteipräsident –, rechtsstaatliche Grundsätze über Bord zu werfen, um «eigene Interessen» besser schützen zu können. Das hatte Europa schon mal, oder? Gut, vorerst ist es «erst» eine Gruppe nordafrikanischer Asylbewerber, die aus der Rechtsstaatlichkeit ausgeschlossen werden sollen. Aber wie lange dauert es, bis weitere «problematische Gruppen» identifiziert, unter Generalverdacht gestellt und flächendeckend erfasst werden? Warum nicht auch von unserer Klientel, den Arbeitslosen usw. eine schweizerische DNA-Datenbank anlegen, die könnten ja auch bedrohlich werden. Mögliche Sündenböcke bieten sich im Überfluss an. Sie werden bald an jeder Parteiveranstaltung zur Hebung der Mitgliedermoral für irgendwelches Versagen verantwortlich gemacht und zusammen mit dem Teufel an die Wand gemalt. Ist das krank, was wir da erleben, muss die «Psychiatrie-Bibel» für schweizerische Verhältnisse überarbeitet werden? Nee, das kann es ja nicht sein. Fragt sich also nur noch, ob der rührige Parteipräsident weiss, dass er mit seinem Vorstoss zumindest mit einem Fuss schon tief im braunen Sumpf steht.

Ich fahre nur, wenn ich Alkohol getrunken habe» Bezirksgericht Zürich: Letzte Chance für unverbesserlichen Blaufahrer aus Hedingen Ein Mann aus Hedingen fährt trotz einem längst entzogenen Führerausweis immer wieder im Vollrausch mit einem Personenwagen herum. Dabei raste er oder baute sogar einen Unfall. Am Mittwoch erhielt er in der Form einer ambulanten Therapie eine letzte Chance. ................................................... von attila szenogrady «Ich fahre nur, wenn ich Alkohol getrunken habe», lautete vor Gericht das eindrücklichste Bekenntnis des geständigen Kaufmanns aus Hedingen.

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Die Anklageschrift setzte am 3. Juni 2009 ein. Damals suchte der massiv angetrunkene Unternehmer eine Bar auf. Da er kaum mehr gehen konnte, traf er mit einem Personenwagen ein. Als er ausstieg und in Richtung Bar torkelte, unterzog ihn eine Polizeipatrouille einer Kontrolle. Die Blutprobe von rund drei Promille Alkohol im Blut fiel ernüchternd klar aus. Nur neun Tage später geriet der Blaufahrer in Zürich erneut in eine Polizeikontrolle. Diesmal mit 2,34 Promille intus. Die Fahnder stellten verblüfft fest, dass dem mehrfach einschlägig vorbestraften Schweizer bereits Ende 2003 der Führerausweis endgültig entzogen war. Trotz laufender Strafuntersu-

chung setzte sich der Mittvierziger im Vollrausch immer wieder ans Lenkrad. So auch am 15. Juni 2011, als er kurz nach Mitternacht mit 2,86 Promille Alkohol durch Affoltern am Albis fuhr und an der Zürcherstrasse in ein Geländer hineinkrachte. Trotz der starken Beschädigung an seinem Fahrzeug schlingerte er rund 500 Meter weiter, bis das Vehikel den Geist aufgab. Besonders bedenklich war, dass der Beschuldigte auch als gefährlicher Raser unterwegs war. So am 14. April 2012, als er bei Baar mit rund 151 km/h statt 100 km/h sowie 166 km/h statt 120 km/h über die Autobahn raste. Mit nota bene 2,59 Promille Alkohol im Blut. Letztmals geriet er am 18.

Oktober 2012 in Affoltern in eine Polizeikontrolle. Mit 2,64 Promille Alkohol intus. Vor Gericht bezeichnete sich der absolut normal wirkende Beschuldigte als Gelegenheitstrinker. Trotzdem wolle er jetzt sein Problem angehen, versicherte er. Kein Wunder: So verlangte die Staatsanwaltschaft wegen diverser Delikte eine hohe, unbedingte Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu 90 Franken. Neben den 32 400 Franken sollte der notorische Blaufahrer eine Busse von 2000 Franken bezahlen. Der Beschuldigte gab an, dass er einen Sponsor habe, der ihn bisher finanziert habe. Auch die Personenwagen. Doch nun wolle er sich einer engmaschigen ärztlichen Kontrolle unter-

ziehen. Im Gegenzug lehnte er eine stationäre Massnahme aber ab. Sonst könnte er seine beruflichen Ziele nicht mehr erreichen. So sei er heute in Afrika an einem medizinischen Projekt beteiligt. Das Gericht gab dem Beschuldigten zum Schluss eine letzte Chance. So setzte es zwar eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten fest, schob aber den Strafvollzug zugunsten einer ambulanten Massnahme auf. Der Präventionsgedanke gehe hier der Rache der Gesellschaft vor, erklärte der Gerichtsvorsitzende dazu. Das einzige Ungemach für den Blaufahrer stellten einzig eine zusätzliche Busse von 3000 Fr. und die Verfahrenskosten dar.


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Gewerbe

Freitag, 17. Mai 2013

Naturkonzert

Mani Matter

Sechs Tänzerinnen, Sängerinnen und Musiker erfreuen in Bonstetten Ohr und Auge. > Seite 22

Wilfried Meichtry stellt in Affoltern seine Biografie vor und Lukas Gerber singt dazu. > Seite 27

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17

Sieben Podestplätze Ämtler OL-Läufer erfolgreich am 3. und 4. nationalen OL in Ponte Tresa. > Seite 29

Vertraute Gastlichkeit zügelt ins Nachbardorf Neueröffnung des Restaurants «Rütli» in Obfelden Die bekannten Wirte des Restaurants «Funk» in Ottenbach übernehmen das Restaurant «Rütli» in Obfelden. Ihre weitherum bekannte Gastfreundschaft wollen sie weiter pflegen sowie ihre beliebten Spezialitäten wie bisher anbieten.

MüZe-Präsidentin Eliane Studer Kilchenmann (links) und Natalie Sigg, Clientis Sparcassa 1816. (Bild zvg.)

Kinderlachen statt Kunst Clientis Sparcassa 1816 in Affoltern feat. MüZe Affoltern – Was wie ein Titel aus der Hitparade tönt, ist die gelungene Zusammenarbeit einer Bank mit dem gemeinnützigen Verein Mütterzentrum Affoltern: Eine Kinderhüeti an der «s’Gwärb uf de Strass». Ein Höhepunkt im Jahr 2013 soll die kommende Gewerbeausstellung werden, dies ist das erklärte Ziel des organisierenden Komitees. Damit dies auch für die kleinsten Besucher der Ausstellung zutrifft, wurde nichts unversucht gelassen, einen möglichst professionellen Kinderhort zu schaffen. Wenn Kinder entspannt ein paar Stunden betreut werden, können sich ihre Eltern in der Zwischenzeit dem Geschehen an den Ausstellungständen widmen. Nach Anfrage des OK bei der Clientis Sparcassa 1816 in Affoltern am Albis wurde schnell und unbürokratisch ein Sponsoring-Beitrag gesprochen. Somit konnte der Auftrag an den Verein MüZe zur Organisation eines professionell geführten und ausgestatteten Kinderhortes erteilt werden.

Für drei- bis achtjährige Kinder Die Kinderhüeti des «s’Gwärb uf de Strass 2013» wird in der Galerie Märtplatz im Kasino-Kopfbau untergebracht. Für einmal werden also nicht gemurmelte Kommentare zu Kunstwerken in den Räumen zu hören sein, sondern helles Kinderlachen. Eltern von drei- bis achtjährigen Kindern können ihre Sprösslinge im «Kinderhort Clientis Sparcassa-MüZe» zu folgenden Zeiten für maximal zwei Stunden betreuen lassen: Donnerstag 17 bis 20 Uhr, Freitag 16 bis 20 Uhr, Samstag 13 bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr. Durch den grosszügigen Beitrag der Clientis Sparcassa 1816 in Affoltern kann der Betreuungsbeitrag sehr niedrig gehalten werden. Er wird sich pro Kind und Stunde auf Fr. 2.50 belaufen, welcher vollständig zugunsten des Mütterzentrums Affoltern geht. Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen der Clientis Sparcassa 1816 und dem MüZe Affoltern, die im Dienste aller steht. (pd.)

Die Brüder Ezio und Ferruccio Geretto haben sich in den letzten drei Jahren im Restaurant «Funk» in Ottenbach mit ihrer freundlichen Gastlichkeit und zuvorkommenden Art einen ausgezeichneten Ruf in der ganzen Region geschaffen. Mit der Übernahme des Restaurants «Rütli» kurz vor der Reussbrücke in Obfelden wollen die beiden Wirte die Tradition einer Dorfwirtschaft weiterführen. Sie beabsichtigen genau so wie in Ottenbach auch im Nachbardorf Obfelden ihre bereits sprichwörtlich bekannte Gastfreundschaft weiterzupflegen. Das neueröffnete «Rütli» wird sozusagen als Monarchie geführt, allerdings wird der Gast die Rolle des Königs übernehmen.

Die Speisekarte mitgezügelt In der Dorfwirtschaft heissen das Brüderpaar sämtliche Besucher und selbstverständlich auch ihre treuen Vierbeiner herzlich willkommen. Auch die Speisekarte haben die beiden Gastronomen in das neu übernommene Lokal mitgenommen. In der grossen und wunderschön gelegenen Gartenwirtschaft sollen während der warmen Jahreszeit ver- Gastwirte aus Leidenschaft: Ezio und Ferruccio Geretto heissen ihre Gäste willkommen. (Bild Martin Mullis) mehrt Grillspezialitäten angeboten werden. Weiterhin Ezio und Ferruccio Geretto freuen freundlichen Lokal des «Rütli» begrüsbestehen bleiben sollen auch im «Rüt- sich auf die neue Aufgabe und hoffen, sen dürfen. (mm) li» die verschiedenen musikalischen dass sie neben ihrem bereits riesigen Events wie ab September die äusserst Fanklub aus dem Restaurant «Funk» Gasthaus «Rütli», Dorfstrasse 129, 8912 Obfelden, beliebte «Stubete». auch viele neue Gäste im hellen und Tel. 044 770 07 07.

Wahre Schönheiten der Saison Pfingstrosen bringen Erhabenheit in jeden Garten Darauf freut man sich jedes Jahr. Und rund um Pfingsten erstrahlen für viele Gartenliebhaber die schönsten Blumen der Saison – die Pfingstrosen. Welche Pracht und Grossartigkeit strahlen sie aus, welche Erhabenheit bringen sie in jeden Garten! Und manche verströmen einen Duft, von dem man nie genug bekommen kann. Wenn Pfingstrosen blühen, wendet sich ihnen jeder Blick zu. Alles andere bekommt nur noch ei-

ne Statistenrolle. Sie brauchen keine Dornen, um sich zu wehren. Ausser einem sonnigen Platz und ab und zu ein bisschen Dünger sind Pfingstrosen sehr pflegeleicht und werden von Jahr zu Jahr schöner. Von weiss über rosa bis tiefrot sind Pfingstrosen, auch gelbe und apricotfarbene Exemplare sind zu finden. Es gibt sie mit gefüllten oder einfachen Blüten. Der Blütenreigen beginnt be-

Susanne Strebel flankiert von Max (links) und Emilio Ferrari. (Bild zvg.)

Susanne Strebel schätzt am besten Wettbewerb bei Ferrari Bauunternehmung AG am Tag der offenen Tür vom 4. Mai 2013 im Gewerbehaus im Grindel 6 in Mettmenstetten. Am Tag der offenen Tür bei Ferrari Bauunternehmung AG galt es, das Gewicht eines Mobiles mit 13 verschieden grossen und verschiedenartigen Backsteinen zu schätzen. Effektiv lag das Total-Gewicht bei 91.121 kg. Überraschend viele Besucher nahmen am Wettbewerb teil. Gewonnen hat mit 91.3 kg Susanne Strebel aus Maschwanden. Als Preis durfte sie Blumen und einen Gutschein fürs Restaurant Bahnhof in Mettmenstetten entgegennehmen. Überdies war der Tag der offenen Tür sehr erfreulich und gut besucht – für alle teilnehmenden Gewerbebetriebe ein voller Erfolg. (pd)

Wenn Pfingstrosen blühen, wendet sich ihnen jeder Blick zu. (Bild zvg.) anzeige

reits im April mit der Sorte Paeonia tenuifolia. Eine kleine einfache Blüte in dunklem Rot und mit einem zart gefiederten Blatt, welches auch nach der Blüte einen schönen Blattschmuck hergibt. Nachher geht es Schlag auf Schlag mit vielen Lactiflora-, Officinalis- und anderen Hybridsorten. Neben den Staudenpfingstrosen gibt es zahlreiche Strauchpfingstrosen. Diese haben in Asien eine grosse historische Bedeutung und wurden bereits vor Jahrhunderten gezüchtet. Da Strauchpaeonien verholzen, können sie sich über die Jahre zu ansehnlich grossen Exemplaren entwickeln. Vor der Post in Affoltern kann man einige Exemplare bestaunen. Wunderschöne Begleiter für Pfingstrosen sind Frauenmantel, kaukasisches Vergissmeinnicht, Akelei und verschiedene StorchenschnabelSorten, aber auch farblich passende Euphorbias. Als Ergänzung wegen der zeitversetzten Blüte passen Christrosen ebenfalls zu den Pfingstrosen. Brigitte Waterreus, www.gartendsein.ch


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freitag, 17. Mai 16.30 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 19. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan Anschliessend Kirchenkaffee in der Chilestube Donnerstag, 23. Mai Seniorenausflug nach Muri

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Freitag, 17. Mai, bis Montag, 20. Mai KlosterTage zu Pfingsten: « . . . zu Fried und Liebesbanden verknüpf in allen Landen . . .» Vollpension und Teilnahmegebühren im Einzelzimmer Fr. 505.–/ Doppelzimmer Fr. 445.– pro Person. Für weitere Informationen oder Anmeldung Telefon 044 764 87 84 Pfingsten, 19. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Annegret Schaub, Zink, und Pfr. Christof Menzi Pfingstsonntag, 19. Mai 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche: Vokalmusik zu Pfingsten mit dem Collegium Vocale Grossmünster «Jauchzet dem Herren, alle Welt» Leitung: Kantor Daniel Schmid Lesungen: Pfr. Markus Sahli Im Anschluss an die Abendmusik feines 3-Gang-Abendessen zu Fr. 32.– Anmeldungen Tel. 044 764 88 10 Mittwoch, 22. Mai 17.15 In der Klosterkirche: offenes Singen Donnerstag, 23. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 17. Mai 17.00 Kolibri im Chilehuus Samstag, 18. Mai 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Pfingstsonntag, 19. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Th. Müller 10.00 Pfingstgottesdienst mit Abendmahl im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, Pfrn. V. Hofer Piano: R. Bussmann Flöte: S. Baumann

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Mai 16.00 Hochzeitsgottesdienst von Roger u. Anzhela Stierli, Bonstetten Sonntag, 19. Mai 10.00 «Feuriger» Gottesdienst am Pfingstsonntag mit Pfrn. S. Sauder; Abendmahl Mitwirkung: Dorothee Hauser, Gesang und Urs Egli, Orgel/ Piano

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 18. Mai Fest der Begegnung Ab 14 Uhr Kaffeestube mit musikalischer Unterhaltung Kinderprogramm: Spielparcours, Basteln, Pfingsttauben-Backen, Schminken, Soft-Ice, Märchen in der Kirche, erzählt von Elisabeth Rüegg Festwirtschaft mit Grill-Spezialitäten und Risotto 19.30 Abendprogramm: Liebesgeschichten aus der Bibel neu erzählt mit Text und Bild Dazu musikalische Improvisationen mit Toni Lauper, Klarinette und Saxofon Pfingstsonntag, 19. Mai 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer. Musik Yoshua Fortunato, Klarinette und Vincent Dallèves, Orgel Freitag, 24. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück 19.00 Ökumenische Nachtwanderung zur Klosterkirche Gubel, Treffpunkt bei der kath. Kirche. Info und Anmeldung: Telefon 044 764 00 11 oder kathausen.sek@gmx.ch

Sonntag, 19. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zu Pfingsten bei der kath. Kirche Mettmenstetten, alle Pfarrer Karibische Musik, anschliessend Mittagessen, bei Regen (soll es geben dieses Jahr . . .) in der Kirche Donnerstag, 23. Mai 9.30 Fiire mit de Chline in der Kirche

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 17. Mai 9.30 «Fiire mit de Chliinä» ökumenisch, Leitungsteam: Sonja Neuweiler, Susann Studer, Ernst Humbel Sonntag, 19. Mai 11.00 Pfingstgottesdienst: Das Volksfest in Rot! Ökum. Pfingsten in der kath. Pfarrei im Rüteli, alle Pfarrer Keltische Melodien und afrokubanische Rhythmen begleiten den Gottesdienst Samstag, 25. Mai 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Leitung: Marina Clerici und Ilona Lüscher

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 19 Mai 10.00 Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit der Peter- und Paul-Messe von Karl Rütti Pfarrerin Renate Hauser und Seelsorgerin Jren Omlin Kath. Kirchenchor Hausen Leitung M. Etterlin in Begleitung eines Bläserquartetts und unserer Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 19. Mai 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Annegret Schaub, Zink und Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 19. Mai 9.30 Pfingst-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) Heini Eggenberger (Flöte) anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 22. Mai 12.00 Club4 Mi-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 23. Mai 12.00 Club4 Do-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 24. Mai 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Samstag, 18. Mai 18.00 Vorabendmesse Pfingstsonntag, 19. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst Jasmin Elsener, Orgel Leslie Oesch, Geige Pfingstmontag, 20. Mai 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 21. Mai 19.30 Abendmesse anschliessend Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 22. Mai 9.00 Ökum. Morgengebet 14.00 Versöhnungsfeier für die Erstkommunionkinder aus Stallikon und Wettswil 15.00 Ökum. Morgengebet Versöhnungsfeier für die Erstkommunionkinder aus Stallikon und Wettswil Donnerstag, 23.Mai 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Ottenbach Pfingsten, 19. Mai 10.00 Gottesdienst mit Feier des Abendmahls Text: Joh 14, 23–27 Thema: «Stärkende Worte und Verheissungen» Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. Mai 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zu Pfingsten «Gebote und Geist: passt das?» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Saxofon

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 19. Mai 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Pfingstsonntag mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Thema: «Der Zeitgeist und der Heilige Geist: Ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen» Casey Crosby spielt auf der neuen Truhenorgel Fahrdienst: Anmeldung, 18. Mai, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 22. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 23. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 24. Mai 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Mai Kein Gottesdienst Pfingstsonntag, 19. Mai 10.00 Pfingstgottesdienst zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Der Kirchenchor singt die Messe in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart 10.00 Gottesdienst im Haus Rigi 10.00 Ökum. Fest-Gottesdienst (500 Jahre) in der ref. Kirche Hedingen 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Pfingstmontag, 20. Mai 5.30 Spirituelle Wanderung; Besammlung in der Kirche 10.00 Gottesdienst für die ganze Pfarrei Donnerstag, 23. Mai 17.00 Anbetung Freitag, 24. Mai 18.00 Maiandacht im Jonenthal

Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. Mai 15.00 Hochzeitsgottesdienst von Judith Zbinden und Christian Lustenberger Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 19. Mai 11.00 Das Volksfest in Rot! Ökum. Pfingsten in der kath. Pfarrei im Rüteli, alle Pfarrer Keltische Melodien und afrokubanische Rhythmen begleiten den Gottesdienst Mittwoch, 22. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine Ökum. Feier in der kath. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 18. Mai 11.00 Taufe von Maximilian Wegmann 14.00 Taufe von Ennio Romeo Enzo Wolf Sonntag, 19. Mai 11.00 Ökum. Gottesdienst im Rüteli mit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden Musikalisch umrahmt von «Ebony Piper und Band» Anschliessend gemeinsames Essen Mittwoch, 22. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 23. Mai 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 19. Mai 10.30 Gottesdienst Thema: Gottes Geist schafft Neues Apostelgeschichte 2, 1–13 Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 23. Mai 20.00 Bibelabend Thema: Mangel an Weisheit Jakobus 1, 1–5

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Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch Sehr schöner, schwarz polierter

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Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 18. Mai 17.00 Eucharistiefeier, der Kirchenchor singt die Peter- und Paul-Messe 18.30 Santa messa Sonntag 19. Mai 11.00 Wortgottesfeier

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Kath. Kirche Obfelden Pfingstsonntag, 19. Mai 10.30 Eucharistiefeier, musikalische Umrahmung durch Fam. Klug aus Deutschland Pfingstmontag, 20. Mai 5.30 Spirituelle Wanderung; Besammlung in der Kirche Affoltern 10.00 Gottesdienst für die ganze Pfarrei in Affoltern Freitag, 24. Mai 18.00 Maiandacht im Jonenthal

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 17. Mai 18.45 Ehe-Kurs 19.30 Twens: Pit-Stop Sonntag, 19. Mai 9.45 Gottesdienst «Der Paraklet stillt den Sturm» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Mittwoch, 22. Mai 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 19. Mai 9.45 Pfingstgottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

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Vermischtes

Freitag, 17. Mai 2013

Schnuppern für die ganze Familie

19

arbeitswelt und laufbahn

Tag der offenen Tür im Familienzentrum

Spannende Aktivitäten für Kinder. (Bild zvg.)

Raum für Kreativität und Aktivitäten Tag der offenen Tür in der kita Sunneland Die kita Sunneland in Affoltern öffnet am Samstag, 25. Mai, ihre Türen für Gross und Klein. Um 11 Uhr findet ein kurzer Vortrag «Wie Essen mit Kindern zum Vergnügen wird» statt. Wer kennt nicht die strahlenden Kinderaugen beim Genuss ihrer Lieblingsspeise? Leider sind Konflikte rund ums Essen jedoch eher der Alltag: Isst mein Kind gesund genug? Zu viel? Zu wenig? Was ist mit Gemüse, was mit Süssigkeiten? «Nur kein Stress», sagt die dipl. Gesundheitsberaterin ScGL und Kleinkinderzieherin Sarah Kovats von der kita Sunneland. Anlässlich des Tages der offenen Tür am Samstag, 25. Mai, hält sie einen kurzen Vortrag zum Thema Ernährung im Kleinkindalter. «Es gilt, ein paar Grundsätze zu beachten. Damit ist den meisten Eltern bereits gedient. Wenn sie noch ein paar Anregungen mitnehmen und umsetzen, freut mich das natürlich.» Der Vortrag «Kein Stress mit dem Essen – wie Essen mit Kindern zum Vergnügen wird» findet um 11 Uhr in der kita statt. Während des Vortrags dürfen Kinder im kita-Alter gern kitaLuft schnuppern: Erzieherinnen stehen bereit, die Kinder in der kita liebevoll zu betreuen. Dabei können die anregend eingerichteten Räume gleich getestet werden.

Die kita Sunneland unterstützt Eltern von kleinen Kindern (vom Säuglings- bis Kindergartenalter) in ihrer Erziehungs- und Betreuungsaufgabe. Sie bietet viel Raum für Kreativität und spannende Aktivitäten, auch der nahe gelegene Wald und der kitaSpielplatz beim Haus bieten viele Gelegenheiten zum Forschen, Ausprobieren und spielerischen Lernen. Tägliche Ausflüge nach draussen sind fester Bestandteil des Angebots. In den vergangenen drei Jahren ist unter der Leitung von Anne Uellendahl ein motiviertes Team aus lebens- und berufserfahrenen Frauen entstanden. «Kontinuität und Professionalität ist uns wichtig», sagt die kita-Leiterin, «ebenso die Vermittlung von Grundwerten wie Achtsamkeit, respektvoller Umgang miteinander oder Dankbarkeit.» Die kita Sunneland orientiert sich dabei am christlichen Menschenbild, steht aber allen Kindern offen und respektiert kulturelle oder religiöse Verschiedenheiten. Das Team der kita Sunneland wie auch die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Trägervereins stehen am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 16 Uhr für Fragen zur Verfügung. Kita Sunneland, Alte Obfelderstrasse 55 (Nähe Autobahnauffahrt), Affoltern. Mehr über die kita Sunneland: www.kita-sunneland.ch.

Am Samstag, 25. Mai, erhalten alle Interessierten die Gelegenheit von 14 bis 17 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern ausgiebig zu schnuppern und das eine oder andere Angebot näher kennen zu lernen.

zum ruhigen Spielen oder ausgelassenen Bewegen im Gumpizimmer ein. Die Krippenmitarbeitenden erwarten neugierige Gäste ganz zuoberst oder bei schönem Wetter im Garten, und warten mit einer Überraschung für die Kleinen auf.

Das Familienzentrum ist ein offener Begegnungsort für Familien und ihre Kinder aus dem ganzen Bezirk. Es bietet Möglichkeiten, andere Eltern kennenzulernen, Spielkameraden für ihre Kinder zu treffen oder sich in verschiedenen Kursen zu Erziehungsthemen oder der Alltagsgestaltung auszutauschen. Im Weiteren finden verschiedene Sprachkurse im Haus statt: Deutsch für Fremdsprachige aber auch Konversationskurse in Englisch und Italienisch. In der Kinderhüeti oder der Kinderkrippe finden Eltern zudem stunden- oder tageweise Entlastung, um einen Arzttermin wahrzunehmen oder einer Arbeit nachzugehen. All diese Angebote befinden sich im stattlichen Haus des alten Gerichtsgebäudes am Kronenplatz, an der Zürichstrasse 136 in Affoltern. Das Haus sowie der Garten sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet.

Grosses Engagement

25. Mai: Tag der offenen Tür Am Samstagnachmittag werden Kinder, ihre Eltern und weitere Bezugspersonen von den Angebotsleiterinnen empfangen und mit der nötigen Ausrüstung auf eine Erkundungstour geschickt. Gestartet wird beispielsweise mit einer Stärkung im MüZe-Kafi. Die Ungeduldigeren erklimmen direkt die steilen Treppen, hinauf in die drei Etagen. Unterwegs warten die Mütterberaterin, die Pekip- und Kleinkinderkursleiterinnen, die für Fragen zur Entwicklung oder über ihre Kurse Auskunft geben. In der Kinderkleiderbörse kann nach günstigen Kleidern und Spielsachen gestöbert werden. Eine Etage weiter laden die grosszügigen und hellen Spielgruppen- und Hüetiräume

Diese vielfältigen und wertvollen Angebote zur Unterstützung und Vernetzung von Eltern und ihren Kindern ist nicht mehr aus dem Bezirkshauptort wegzudenken. Für viele, vor allem auch neuzugezogene Eltern, ist das Familienzentrum mit den Angeboten des Vereins Mütterzentrum erste Anlaufstelle, um sich in ihrem Alltag und der neuen Umgebung zu orientieren oder zu vernetzen. Das gemeinsame Hineinwachsen in den Alltag mit Kleinkindern wird rundum geschätzt. Das Aufrechterhalten dieser breiten Palette von Angeboten ist dem Engagement vieler Eltern zu verdanken, sei es im Vorstand oder aber im Betrieb mit vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden.

Noch Plätze frei Für Familien, die noch einen Platz in der Spielgruppe, der Kinderkrippe oder nach einer Eltern-Kind-Gruppe suchen, wäre der Tag der offenen Tür eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Personen, die hinter diesen Angeboten stecken. Auch sind alle – Eltern, Grosseltern oder Interessierte – willkommen, sich über die Aktivitäten im Hause zu informieren und den Verein Mütterzentrum ideell, aber auch tatkräftig zu unterstützen. Kontakt: Maja Girschweiler, kjz Affoltern, Gemeinwesenarbeit, Koordinatorin Bezirksfamilienzentrum, Im Winkel 2, Affoltern, maja.girschweiler@ajb.zh.ch. Das kjz Affoltern wie auch die Gemeinwesenarbeit sind Dienstleistungen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Weitere Informationen unter www.ajb.zh.ch,

Von Regula Zellweger

Lebensmitte «Wann ist meine Lebensmitte?» Diese Frage kann man nur so korrekt beantworten: «Das kann man erst mathematisch genau sagen, wenn Sie gestorben sind.» So krass ist es nun wirklich nicht. In der Entwicklungspsychologie bezeichnet man damit die Lebensphase zwischen rund vierzig bis etwa sechzig Jahren – je nach Quelle. Die Lebensmitte wurde zum Thema, als die Männer die Midlife Crisis entdeckten und sich damit emanzipierten – die Frauen haben ja ihre Menopause. Wir werden immer älter. Das ist nicht nur ein Thema im Bereich AHV und Renten, sondern auch bei der individuellen Lebensgestaltung. Vor hundert Jahren lag die Lebenserwartung unter fünfzig Jahren. Heute soll jedes zweite Neugeborene in Mittel- und Nordeuropa die Chance haben, über hundert Jahre alt zu werden. Die Lebensmitte, nicht im mathematischen Sinn, sondern im entwicklungspsychologischen Sinn, ist eine Zeit, in der ein Wertewandel stattfindet. Die Endlichkeit wird einem bewusst. Man zieht Bilanz, welche Träume und Ziele man realisiert hat und was auf der Strecke geblieben ist im täglichen Rennen im Hamsterrad. Und man macht sich Gedanken, was man alles noch erleben will – bei guter Gesundheit. Der Zukunftsforscher Eike Wenzel bezeichnet in seinem Buch «Wie wir morgen leben werden» die Lebensmitte mit «Rush Hour», also als Stosszeit oder Hauptverkehrszeit, und prophezeit als Lösungsansatz ein Comeback der Grossfamilie: Zeitgewinn durch die Integration der älteren Generationen.

www.muetterzentrum-affoltern-am-albis.ch.

Standortbestimmung angesagt

Naturheilkundlich Dirndl und Lederhosen und ein bisschen Fünftes Spanferkelessen in Uerzlikon übersinnlich Eintauchen in die Welt der Naturheiler und Hellseher. Das kann man bei der neuen Messe Spirit Live, die vom 14. bis 16. Juni im Chamer Lorzensaal stattfindet. Es ist eine naturheilkundliche aber auch übersinnliche Welt, die sich dem Besucher öffnet, von Heilsteinen, über Aurafotos bis hin zu Schamanen und Naturholzmöbeln ist das Spektrum weit gespannt. Dazu gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Fachvorträgen, die in mehreren Vortragsräumen parallel angeboten werden. Der Besucher bekommt auch Gelegenheit, einige der bekanntesten Hellseher des deutschsprachigen Raumes auf der Messe zu treffen. In Workshops wird Kontakt zu den eigenen Fähigkeiten aufgenommen, oder sie geben einen Einblick in die jenseitige Welt – mit präzisen Botschaften für die anwesenden Besucher. Energetisches Reinigen von Häusern und Wohnungen steht ebenso auf dem Programm, wie das Thema Wohnraumverbesserung durch Feng Shui. Messe Spirit Live, 14. bis 16. Juni, Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr und Sonntag 10 bis 17.30 Uhr im Lorzensaal, Cham. Infos: www.esonaturamesse.com.

gefragt

Bereits zum fünften Mal heissts wieder «Spanferkelessen» in Uerzlikon. Das Fest findet am Samstag, 25. Mai, ab 18 Uhr in der Scheune von Ueli Schneebeli statt. Ein toller Abend, musikalisch umrahmt vom StimmungsTrio «Jauk Power»! Fast schon zur Tradition geworden, findet am Samstag, 25. Mai, zum fünften Mal das Spanferkel-Essen in Uerzlikon statt. Dieser Anlass wird organisiert und durchgeführt von Barbara Eder und Ueli Schneebeli, zusammen mit vielen freiwilligen Helfern. Bauchef und Hofbesitzer Ueli Schneebeli verwandelt seine Scheune und sorgt damit für ein spezielles Ambiente. Fast zweihundert Gäste bestaunten im vergangenen Jahr die dekorierte Tenne.

Ferkel und anderes vom Grill Schon früh am Vormittag wird angefeuert, damit ab 18 Uhr ein saftiges Stück vom Ferkel mit einem knackigen Salat serviert werden kann «es hät, solangs hät». Keine Lust auf Spanferkel? Kein Problem, diverse andere Grillspezialitäten warten auf ihre Abnehmer. Barbara Eder mit ihrer Crew – alle adrett gekleidet in fesche Dirndl – garantierten einen reibungslosen Ser-

Gastgeber: Ueli Schneebeli und Barbara Eder. (Bilder zvg.) vice. Doch auch die Burschen hinter dem Buffet mit ihren strammen Waden sind nicht zu verachten. Sowohl für das leibliche Wohl als auch für das Auge wird gesorgt.

Musik und Spass mit Jauk Power Vater Hans Jauk, mit seiner steirischen Harmonika, Tochter Isabelle (Klarinette und Gesang) und Sohn Peter (Gitarre, Bariton, Keybord und Gesang) sorgen für stimmungsvolle Mu-

sik und Unterhaltung. Der von Barbara Eder ins Leben gerufene Fanclub von Jauk Power zählt mittlerweile schon über hundert Mitglieder, vorwiegend aus dem Säuliamt. Dieser Fanclub verwöhnt die Gäste mit einem feinen Kuchenbuffet. Es darf natürlich getanzt werden in der rustikalen Scheune von Ueli Schneebeli. Besonders willkommen sind Gäste im typischen Austria Look. Walter Schweizer

Die Lebensmitte ist gekennzeichnet einerseits von hohen beruflichen und familiären Belastungen, anderseits vom Wertewandel, was eine neue Ausrichtung verlangt, denn wir gestalten unser Lebenskonzept und unsere Zukunft nach unseren Werten, nach dem, was uns zutiefst wichtig ist. Verändern sich die persönlichen Werte, oft unbewusst, gilt nicht mehr, wonach man bisher sein Leben ausgerichtet hat. Kein Wunder treten da Stimmungsschwankungen auf und man grübelt, fühlt sich verunsichert und unzufrieden, dies auf beruflicher, partnerschaftlicher und auch familiärer Ebene. In der Lebensmitte ist also eine berufliche Standortbestimmung angesagt – vielleicht möchte man noch einmal richtig durchstarten. In der Partnerschaft gilt es, offen darüber zu sprechen, wie sich die eigenen Werte, und damit auch das Lebenskonzept, die Träume, Visionen und Ziele individuell verändern und gemeinsam dafür zu sorgen, dass beide ihre neu definierte Lebensqualität optimal leben können. Das lohnt sich, wenn wir den Statistikern Glauben schenken, die laut Sterbetafeln des Bundesamtes für Statistik für die meisten ein Leben über achtzig Jahre prophezeien. Kein Wunder, beantworten auch einige 70-Jährige die Frage, ob sie sich in der Lebensmitte fühlen würden, mit einem «Ja». Infos unter www.jobwohl.ch


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FC Affoltern a. A. Verlieren verboten! Nach vier Siegen in Folge ist der FCAExpress ins Stocken geraten. Die unglückliche 1:2-Niederlage in Rüti bedeutet zwar noch nicht das Ende aller Träume, doch die Luft ganz oben wird dünner. Da das Spitzenspiel zwischen Kilchberg-Rüschlikon und Schwamendingen keinen Sieger fand und torlos endete, konnte Leader Horgen seine Tabellenführung weiter ausbauen. Der Gast aus Kilchberg rangiert nach Verlustpunkten «nur» einen Zähler vor den Ämtlern und darf sich ebenfalls «noch» berechtigte Hoffnungen machen, den Sprung weiter nach vorne zu realisieren. Allerdings – und das gilt für beide Mannschaften – wer dieses Spiel verliert, ist definitiv weg vom Fenster! Die Partien zwischen den Hochweidlern und dem FCA waren in der Vergangenheit immer hartumkämpft und auf Augenhöhe. Das wird auch diesmal nicht anders sein. Beide

Teams verfügen über ein gut ausgebildetes Kader mit hervorragenden Einzelspielern. Das Heimteam muss vor allem die Kreise von Armend Suli kreuzen, ebenfalls nicht vergessen werden dürfen Loiero und Jankovski. Sie waren im Offensivbereich zuletzt die erfolgreichsten Akteure. Ebenfalls ein Herzstück ist seit Jahren die «Viererkette» der Gäste – sie ist oft nur schwer zu durchbrechen. FCA-Trainer Filipovic wird versuchen, die bestmögliche Mischung für das Spitzenspiel zu finden, allerdings sind einige Spieler angeschlagen oder verletzt. Die Einsätze von Kaufmann, den Bala-Brüdern, Konaté und Luchsinger sind zumindest fraglich. Ein wenig Sorgen macht dem Trainer zudem die rechte Seite, wo noch zu wenig Druck erzeugt werden kann. Bei den Einheimischen können aber verschiedene Spieler die Differenz ausmachen. Ob es nun Antenen, Rako oder Bilic sind,

spielt keine Rolle – an guten Tagen ist fast alles möglich! Am Ende braucht das Fanionteam Mut und etwas Risiko nach vorne, gepaart mit einer soliden Abwehrleistung und natürlich ein Tor mehr als die Gäste. Wer für die Heimelf in der Startformation stehen wird, will der Staff erst am Spieltag entscheiden. Anpfiff im Verfolgerduell ist am Samstag, 18. Mai um 18.00h auf der Sportanlage Moos. Auf ihren Besuch und die Unterstützung freut sich die 1. Mannschaft. Harry Wettstein

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Spieleckdaten FC Affoltern – FC Kilchberg Rüschlikon Spielbeginn: Samstag, 18. Mai 2013, 18.00 Uhr Ort: Moos, Affoltern am Albis

Spieltipp von Volkmar Klutsch (FCA-Veteran): «Rüti war ein Ausrutscher. Kilchberg wird niedergekantert. Der FCA gewinnt Zuhause 5:1»

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Vorerst letztes Heimspiel am Samstag gegen Muri Sollte nicht noch Unglaubliches passieren und der FC Wettswil-Bonstetten doch noch die Aufstiegspoule erreichen, bestreitet die Dosch-Elf am Samstag das letzte Heimspiel dieser Saison im Stadion Moos. Klar, dass dabei ein Sieg über Muri das Ziel ist. Langsam neigt sich eine aus Sicht der Ämtler fantastische erste Erstligasaison dem Ende zu. Als Aufsteiger und Aussenseiter gestartet, gelang es der Equipe grossartig, sich auf dem höheren Niveau anzupassen, ja gar bis jetzt um die Spitzenplätze, welche zu den Aufstiegsspielen berechtigen, mitzuspielen. Die Erwartungen wurden so um ein Vielfaches übertroffen und im Lager der Ämtler darf man hochzufrieden sein. Theoretisch wäre gar noch mehr drin. Allerdings, man hat es nicht mehr in den eigenen Füssen. So müssten zuerst beide verbleibenden Spiele gegen Muri und in Cham gewonnen werden und Cham sowie Grenchen in der Gruppe 2 müssten noch diver-

se Punkte abgeben. «Wir wollen nicht rechnen. Es bleiben zwei Matches und diese wollen wir gewinnen. Was dann zum Schluss rauskommt, werden wir sehen», höchst motiviert geht Trainer Martin Dosch jedenfalls an die letzten Aufgaben heran. Muri mit akuten Abstiegssorgen Punkte braucht auch der samstägliche Gegner Muri dringend. Im Sommer starteten die Aargauer mit grossen Ambitionen in die Saison. Nach einem Trainerwechsel und Spielermutationen befindet man sich nun jedoch mitten im Abstiegskampf. Allerdings, die Mannschaft präsentierte sich zuletzt hervorragend. Die inzwischen sehr junge Truppe kämpft vorbildlich, wirkt trotz der engen Lage sehr frisch und macht keineswegs den Anschein eines Absteigers. Will der FCWB gewinnen, braucht er eine Steigerung gegenüber dem letzten Spiel in Mendrisio. «Kämpferisch auf dem Maximum und

spielerisch auf einem hohen Level» müsse sich die Mannschaft präsentieren, weiss Captain Nico Buchmann. Sein Team hat es mehr als verdient, dieses Spiel nochmals vor einem grossen Anhang austragen zu dürfen. Es gilt, das Geleistete zu honorieren und ein (vorerst?) letztes Fest der Saison 2012/13 auf dem Moos zu feiern. Spielbeginn ist wie gewohnt um 16.00 Uhr. Grosse Abschlussparty in der Apérobar «Schluck» Während nach dem Spiel persönliche Gäste von der Mannschaft eingeladen sind, einen Apéro riche im „Schluck“ zu geniessen, sind ab 22.00 Uhr alle Fans herzlich eingeladen, eine Party zu feiern und mitzuerleben, dass Mannschaft und Staff nicht nur auf dem Fussballplatz eine verschworene Einheit sind und auch beim Feiern Glanzleistungen abrufen können. (AWy)

FC WB 1 – FC Muri 1 Samstag, 18. Mai 2013, 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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Joller spitzelte im Hinspiel das Leder zum 1:1 über die Linie. (Bild Kaspar Köchli)

Auf Aufstiegskurs: B-Junioren begeistern Mit dem Maximum von 15 Zählern aus 5 Spielen ist den B-Junioren ein perfekter Saisonstart gelungen. Man führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an und ist auf bestem Weg, den Gruppensieg zu erreichen und den Aufstieg in die Coca Cola Junior League zu realisieren. Nachdem dies im Winter bereits den C-Junioren gelungen ist, wäre es ein weiterer grosser Schritt der Juniorenabteilung, künftig gar mit zwei Mannschaften in der höchsten Juniorenklasse für regionale Vereine mitspielen zu können. Das nächste Spiel

findet am Mittwochabend nach Pfingsten um 20.00 Uhr zu Hause gegen Wädenswil statt. Das B braucht dabei alle Unterstützung und freut sich, vor vielen Fans antreten zu dürfen. In der Coca Cola Junior League spielt bereits das C1. Nach fünf Spielen hat man sich 6 Zähler erarbeitet und ist im hinteren Mittelfeld rangiert. Um den angestrebten Klassenerhalt zu sichern, müssen noch weitere Punkte erobert werden. Die nächste Gelegenheit bietet sich in einer Woche, wenn beim starken FC Dietikon angetreten wird. (AWy

Oldies mit unterschiedlichem Erfolg Während die Veteranen den Aufstieg in die Meisterklasse anstreben, müssen die Senioren noch um den Ligaerhalt in eben dieser Meisterklasse kämpfen. Die Ü40 hat seit der Winterpause eine beeindruckende Serie mit vier Siegen in Folge und einem Torverhältnis von 14:2 hingelegt. Damit belegen sie den Spitzenplatz in der Promotions-Gruppe 2 und mit vier Punkten Vorsprung ist der Aufstieg in Griffnähe. Im Restprogramm von drei Partien kommt allerdings auch noch das zweitplatzierte Albisrieden aufs Moos. Die Senioren spielen in der zweiten Meisterklasse-

Saison in einer äusserst ausgeglichenen Gruppe. Gegen die Spitzenteams aus Rapperswil-Jona, Witikon und Wädenswil spielte man sehr gut mit, letztlich resultierte aber doch nur ein Punkt. Aktuell liegt der FCWB auf dem sechsten Platz, allerdings nur zwei Punkte über dem ominösen Abstiegsstrich. Das Restprogramm sieht nur Partien gegen direkte Konkurrenten vor, man hat den Klassenerhalt in den eigenen Füssen und ist dank einem guten Kader sehr zuversichtlich. Heute Freitag geht es im Tunnelderby vs. Red Star. Anpfiff auf der Allmend Brunau: 19.30 Uhr. (OHe)

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FC Thalwil 2b – FC WB 2 Donnerstag, 23. Mai 2013, 20.00 Uhr, Sportplatz Im Brand, Thalwil

Die nächsten FCWB-Spiele: Freitag, 17. Mai Red Star – Senioren

19.30

Samstag, 18. Mai Jun. Da – Thalwil Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Db Jun. Dc – Hausen Jun. Cb – YF Juventus Jun. Ec – Dietikon FCWB 1 – Muri

09.00 10.00 10.30 12.00 14.00 16.00

Montag, 20. Mai Jun. Eb – Altstetten

10.00

Mittwoch, 23. Mai Jun. B – Wädenswil

20.00

Donnerstag, 8. Mai Thalwil – FCWB 2

20.00

Alles über den FCWB:

www.fcwb.ch


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2013

«Was mached mini Händ? – Lueg guet zue!»

Tanz, Gesang und Musik Ein szenisches Naturkonzert in Bonstetten Sechs Tänzerinnen, Sängerinnen und Musiker erfreuen Ohr und Auge mit dem Projekt «Viriditas» (Grünkraft). Das Konzert erklingt passend zur Jahreszeit am Freitag, 24. Mai, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Das Ensemble Ultraschall präsentiert ein Gesamtkunstwerk aus Tanz, Gesang, Barockmusik, Improvisation, Bildprojektionen, Kostümen und Requisiten. Die Gruppe besteht aus zwei Tänzerinnen, die auch singen, bzw. zwei Sängerinnen, die auch tanzen, sowie einem barocken Instrumentarium mit Cembalo, Geige, Cello und Oboe. Das Thema der Aufführung ist die Grünkraft (Viriditas). Diese Kraft wohnt nach Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) der ganzen Natur inne, also den Menschen, Tieren, Pflanzen und Steinen. Durch Meditation in der Natur und die heilende Anwendung von Kräutern kann der Mensch seine Viriditas stärken. Eine sogenannte Hildegard-Medizin möchte sich auf diese Tradition berufen. Im Zentrum des Konzerts, umrahmt von Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Improvisationen, stehen die Neun Deutschen Arien von Georg Friedrich Händel (1685 bis 1759). Diese Arien bilden in Händels von pompösen Opern, Oratorien, Feuerwerksmusiken etc. geprägten Schaffen einen intimen und leisen Gegenpol. Obwohl Händel schon lange in England wohnte (und vorher längere Zeit in Italien), verwendet er hier seine deutsche Muttersprache. Vertont wird die empfindsame Naturlyrik des Hamburger Dichters Barthold Heinrich Brockes (1680 bis 1747) mit dem

MüZe-Spielgruppe Chätzli – Ab Sommer 2013 noch wenige Plätze frei!

Titel «Irdisches Vergnügen in Gott». Der Mensch entdeckt in der Schönheit der Natur die Spur Gottes und dankt dem Schöpfer mit Lob. Die Natur spricht durch Gerüche, Farben, Aromen, Töne, Formen und Temperaturen alle menschlichen Sinne an, was das Viriditas-Konzert mit Licht, Bildprojektionen, Musik, Tanz und Gesang spartenübergreifend nachbildet. Das Ensemble Ultraschall sind Julia Medugno und Kathrin Bucher (Tanz und Gesang), Alexej Wirth (Violine und Cembalo), Doris Walter (Oboe), Vera Pritchina (Violoncello) und Eleonora Em (Cembalo).

Saft entstaube Liedtexte Durch szenische Bewegung werden die barocken Liedtexte sachte entstaubt. Improvisationen verbinden die alte Musik mit der Gegenwart. Die mannigfache Aufführungsweise zieht viele Register, um beim Publikum eine umfassende Wirkung der Lobgesänge auf die Natur zu erzielen. Die Sängerinnen tanzen, und die Tänzerinnen singen. Auch Hildegard von Bingen, die den Begriff der Viriditas prägte, war ja auf verschiedenen Feldern von Politik über Kräuterkunde und Medizin bis Komposition tätig. Im Ensemble Ultraschall verbirgt sich nebenbei ein diplomierter Gärtner, der ebenso professioneller Musiker ist. Die strenge Konzerttradition wird aufgebrochen durch ein der Lokalität angepasstes Raumkonzept, naturnahe Inszenierung, Bilder und Geräusche. Die musikalischen Klänge verbinden sich mit Vogelstimmen, Blätter- und Wellenrauschen zu einer «grünen» Kulisse, die Natur wird zusätzlich in Form von Früchten und

Das Ensemble Ultraschall präsentiert ein Gesamtkunstwerk aus Tanz, Gesang, Barockmusik, Improvisation, Bildprojektionen, Kostümen und Requisiten. (Bild Christian Glaus)

Pflanzen in den Konzertraum getragen. Der Name des Ensembles Ultraschall entstand aus diesem Anliegen, in seinen Aufführungen über den reinen Musik-Schall hinauszugehen. Mit Ultraschall werden hier nicht nur Brillengläser, sondern auch die Ohren, Nasen und Seelen geputzt. Musikalische und andere Schwingungen sind

Bewegungen, die die Gefühle des Publikums in Resonanz versetzen. Emotionen sind wörtlich nichts anderes als Hinaus-Bewegungen. Der Eintritt ist frei, man freut sich aber über eine grosszügige Kollekte. Nach dem Konzert spendiert die reformierte Kirche Bonstetten einen Apéro im Kirchgemeindehaus.

– Sie kneten, malen, schneiden, werken, erproben Neues, ertasten allerlei Materialien. – Die Ohren hören Versli, Lieder und Geschichten. – Die Augen erkennen Neues, beobachten und lernen gut hinzusehen. – Die Stimme singt fröhliche Lieder ... Die zwei grossen, hellen Räume laden die Gruppe von zehn Kindern ab drei Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten ein, zum Spielen, Basteln, «Gumpen», Singen, Zuhören und Vielem mehr. Im Sommer wird der herrliche MüZe-Garten mit seinen Spielgeräten und dem grossen Sandkasten für Aktivitäten genutzt. Die Kinder lernen unter Gleichaltrigen sich zu behaupten, Rücksicht zu nehmen, einander zu helfen, dazu gehört auch streiten und wieder Frieden zu schliessen. Die Spielgruppe Chätzli ist eine anerkannte Spielgruppe Plus. Das «Plus» steht für eine gezielte Förderung in der deutschen Sprache für Kinder im Vorschulalter. Sowohl Schweizer als auch Kinder mit Migrationshintergrund werden in kurzen Sequenzen gezielt und spielerisch in der deutschen Sprache gefördert. Die Spielgruppenleiterin verfügt über eine Ausbildung für Integration und frühe Sprachförderung. Spielgruppenzeiten sind Montag und Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr, im Familienzentrum des Bezirks Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Weitere Auskünfte erteilt die Spielgruppenleiterin Marlies Schönenberger gerne unter Telefon 079 216 68 52 oder per Mail albarella@gmx.net.

Schertenlaib & Jegerlehner mit einem Auftritt in Obfelden Schwäfu – ein stilles Glück, aufgeführt im Singsaal Chilefeld Schwäfu – ein stilles Glück, heisst das neue Programm von Schertenlaib & Jegerlehner. Kultur Obfelden präsentiert die zwei Bühnen-Tausendsassas am 6. Juni im Singsaal Chilefeld.

Silvana Gargiulo und Nina Dimitri. (Bild zvg.)

«Concerto rumoristico» in Hedingen Mit Nina Dimitri und Silvana Gargiulo Freitag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Die sensible Pianistin (Silvana Gargiulo) wird von der arroganten Sängerin (Nina Dimitri) gründlich eingeschüchtert, weil sie die lateinamerikanischen Lieder nicht wunschgemäss begleitet. Die Missachtete steuert die feurige

Aufführung in die Katastrophe ... Unerwartet keimt im Durcheinander die Hoffnung auf ein Miteinander. Eine herrliche Mischung aus erstklassigem Konzert und umwerfender Komik vereinen dieses Programm zu einem unterhaltsam-hochstehenden Event. Eintritt frei – Kollekte. Infos: www.ninadimitri.ch.

Seit immer waren sie Freunde, gingen zusammen zur Schule, und wenn einer den anderen besuchte, war er immer wieder wie bei sich zu Hause, denn beider Mütter waren Bäuerinnen im Emmental, und haben die Knirpse Bodenhaftung gelehrt. Gerhard Tschan und Michel Gsell – als Schertenlaib & Jegerlehner sind sie unterwegs – sind zuerst mal geniale Musiker und Sänger. Völlig mühelos turnen sie durch Jazz, Folklore, Schlager, sie jodeln, tönen wie Paolo Conte, oder besingen den Blues, der sie gerade mal etwas schwer macht. Doch eigentlich ist «Heiterkeit verbreite» das dann später «Heiterkeit verbreitere» heisst, ein erklärtes Ziel der beiden. Das tun sie mit einer genialen und ansteckenden Leichtigkeit. Die eigenen Lied-Texte begleiten sie mit einem imposanten Repertoire an Instrumenten. Mit skurrilen Einfällen – mal steckt Schertenlaib seinen Kopf in das grosse Horn vom Jegerlehner, vielleicht, um etwas ganz Tiefgründiges zu begreifen – offenbaren sie dem Publikum ihre Kopf- und Bauchwelten, die zwar im Emmental ihren Anfang hatten, aber die heute, 50 Jahre später, unendlich viel weiter reichen. Die zwei Musiker wurden mit dem Salzburger-Stier 2013 ausgezeichnet. Dies ist die wichtigste Auszeichnung

Gerhard Tschan und Michel Gsell als Schertenlaib & Jegerlehner. (Bild zvg.) für Kabarett im deutschsprachigen Raum. Mit dem Programm: «Schwäfu», (was notabene nur die eine, leuchtende Seite von «Päch u Schwäfu» ist), wird das Publikum poetisch und kauzig durch unzählige Stimmungen und Gefühle geschickt. Die grandios musikalischen Künstler verlieren dabei nie

die Bodenhaftung, eben: Die Jugend im Emmental! Helena Heuberger Donnerstag, 6. Juni, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden, Türöffnung um 19.30 Uhr, Barbetrieb, Eintritt 30 Franken, reduziert 25 Franken. Familien 70 Franken, Reservierung unter www.kulturobfelden.ch oder Tel. 043 322 66 33.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

17. Mai 2013

Der Vorstand Geschäftsstelle: Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstr. 2, 8907 Wettswil. a.A. Tel. 044 700 67 67 Fax 044 700 67 47 E-Mail bgv@proffima.ch Portrait Gewerbeverein Affoltern

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«s’Gwärb uf de Strass» – eine attraktivere Plattform gibt es nicht! Affoltern als Dienstleistungs- und Wirtschaftszentrum im Knonauer Amt verdient eine spezielle Gewerbeausstellung. Mit «s’Gwärb uf de Strass» bietent der Gewerbeverein Affoltern, seinen Mitgliedern und Partnern eine entsprechende Bühne. Darüber hinaus gibt es aber noch einiges mehr. Gewiss, idealer hätte es nicht sein können, das Erscheinen der aktuellen Ausgabe der Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Bezirk Affoltern: Exakt zu unserer Gewerbeausstellung «s’Gwärb uf de Strass» bekommt der Gewerbeverein Affoltern damit in der regelmässig erscheinenden Präsentationsplattform für uns Gewerbler im Knonauer Amt die Gelegenheit zu einem Auftritt. Dankeschön. «s’Gwärb uf de Strass» – 30. Mai bis 1. Juni 2013 Ziel der aktuellen Leistungsschau des Gewerbevereins Affoltern ist es, eine umfassende, abwechslungsreiche, informative und für die Region einzigartige Gewerbeschau zu bieten. Ein Auftritt, der zeigt, wie die Menschen im Bezirkshauptort wirken, werken und leben, bereichert mit vielen national bekannten Attraktionen, die belegen, dass wir auf der Sonnenseite des Albis auch gerne «über den Rand» hinaus gucken. Wir sind überzeugt, dass «s’Gwärb uf de Strass» vom 30.

Mai bis 1. Juni 2013 zum regionalen Erlebnis-Treffpunkt wird, der allen Besuchern sehr viel zu bieten hat. Dabei sah es ursprünglich überhaupt nicht danach aus: Bei der Abstimmung, ob in 2013 eine Gewerbeausstellung durchgeführt werden soll, gab es so viele Enthaltungen, dass zur Überzeugung weitere vertiefte Gespräche nötig waren. Und als die Veranstaltung dann schon langsam auf die Beine zu kommen schien, hatten wir das OK personell neu zu konstituieren. Es war, wenn man so will, eine Zangengeburt. Nun ist aus dem schwer geborenen Säugling wahrlich ein strammes Kind geworden. An der Leistungsausstellung stellen eine breite Ausstellerpalette von über 100 Gewerbetreibenden, Institutionen und Vereinen ihre Angebote und Dienstleistungen zur Schau. Auf der Oberen Bahnhofstrasse, im Herzen von Affoltern, erwartet die Besucherinnen und Besucher damit nun ein gemütliches Zusammenkommen anlässlich einer vielfältigen Ausstellung mit einem abwechslungsreichen und höchst attraktiven Rahmenprogramm. Bald ein Einhunderter Der Gewerbeverein Affoltern ist kein Frischling. Zu seinem exakten Gründungsjahr gibt es zwar leider keinerlei schriftliche Aufzeichnungen und auch mündliche Überlieferungen fehlen. Ers-

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te Dokumente zur Konstitution des GVA stammen aus dem Jahre 1917, und damit ist der GVA bald ein Einhunderter. Es war eine schwierige Zeit, damals. Die Wirtschaft lag des Ersten Weltkriegs wegen am Boden, die meisten Gewerbler waren im Militärdienst. Politische Veränderungen und regionale Probleme gab es also zu Hauf. Mut, Wille, Geduld und Ideen liessen dann aber das zarte Pflänzchen prosperieren, weshalb sich der Gewerbeverein Affoltern heute gut verwurzelt, mit breitem und attraktivem Angebot sowie einem festen Kundenstamm präsentiert. Den Mitgliedern werden – u. a. mit den bekannten GVA-Foren – abwechslungsreiche, interessante Veranstaltungen geboten, bei denen Kontakte geknüpft werden, die Einblicke in andere Branchen oder Berufszweige erlauben. Den Sinn und Zweck des Vereins, die Solidarität des Affoltemer Gewerbes zu wahren und die Mitglieder durch gemeinsame Aktivitäten zu motivieren, tragen die 185 Mitglieder des GVA mit. Und sie bieten der Jugend in Affoltern und Umgebung eine Vielfalt von Ausbildungsmöglichkeiten, sei das im Detailhandel, Gastgewerbe, Baugewerbe, Dienstleistungssektor oder in der Industrie.

Herzlich willkommen und viel Spass! Und damit kommen wir noch einmal auf unsere Gewerbeausstellung «s’Gwärb uf de Strass» zurück. Mit viel Engagement und grossem Einsatz, reichlich Arbeit sowie vielen Stunden der Planung und Organisation hat das OK für die drei Tage vom 30. Mai bis 1. Juni 2013 Grossartiges auf die Beine gestellt – Kompliment und herzlichen Dank! Und damit rufen wir Ihnen allen – Ausstellern, Helfern und Besuchern – zu: Herzlich willkommen! Wir wünschen allen viel Erfolg und viel Spass!

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Für den Vorstand des GVA René Ammann

Präsident: Remo Marchioni Gewerbeverein Ottenbach Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch

Mitglieder des Vorstandes Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Alte Obfelderstr. 8, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Obfelden Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 Fax 044 761 46 54 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 Fax 043 466 50 94 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Michael Weber Werkstatt GmbH Zürichstrasse 18, 8908 Hedingen Tel. G 043 255 99 00 E-Mail mike.weber@werk-statt.ch Gewerbeverein Unteramt Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstrasse 2, 8907 Wettswil a.A. Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch


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Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Baugeschäft und Schreinerei unter einem Hut Die Profis für An-, Um- und Neubauten sowie Renovationen Die Brüder Daniel und Andreas Huber vereinen mit ihrem Baugeschäft und ihrer Schreinerei ein klassisches KMU der Baubranche. Ihre Dienstleistungen umfassen Beratung, Planung und eine professionelle Ausführung. Das gut ein Dutzend Frau und Mann starke Team der A. & D. Huber AG für ein Bild auf dem kleinen Werkhof im Vorderuttenberg in Knonau zusammenzubringen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Die Mitarbeiter des klassischen KMU der Baubranche sind gegenwärtig doch ziemlich im Stress. Mit ihren umfassenden Dienstleistungen welche Bau- und

Schreinerarbeiten, Plattenbeläge, Garten- und Innenausbau sowie Montagen umfassen, decken sie vielfältige Kundenwünsche ab. Aber nicht nur eine zufriedenstellende Auftragslage, auch die vor der Tür stehende Ausstellung in Affoltern «s’Gwärb uf de Strass 2013» bringen zusätzliche Arbeiten. Immerhin wollen die umfassenden Dienstleistungen der Firma A. & D. Huber künftigen Kunden auch präsentiert werden. An der Ausstellung sollen im Bauzelt von der Schreinerei-Abteilung Arbeiten im Küchenbereich sowie diverse Parkette präsentiert werden. Die Baufraktion der Huber AG hingegen will sich eher mit Bildern und Fotos vi-

suell in Szene setzen. Die Firma A. & D. Huber hat sich weit über das Säuliamt hinaus einen guten Namen geschaffen. So gelang ihr mit dem Bau der neuen Halle «Ökihof» in Affoltern ein ausgezeichnetes Referenzobjekt zu schaffen. Die Inhaber Andreas und Daniel Huber freuen sich, an der kommenden Ausstellung alle bestehenden aber natürlich auch viele potentielle neue Kunden begrüssen zu dürfen. (mm)

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Stress wegen dem Fotografen nach Feierabend: Fast das ganze Team der A. &. D. Huber AG zusammen mit den beiden Chefs Andreas und Daniel. (1. und 3. von rechts) (Bild Martin Mullis)

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Vinothek Fine Wines neu in Bonstetten Der neue Treffpunkt für Weinfreunde im Dorf Mit einem umfangreichen Sortiment an auserlesenen Weinen, Spirituosen und süditalienischen Spezialitäten zeigt sich die Vinothek in Bonstetten als Eldorado der Feinschmecker. Degustationsanlässe und stimmungsvolle Apéros runden das Angebot für Freunde der italienischen Küche ab. Das Zentrum für edle Tropfen und feine Destillate befindet sich an der Dorfstrasse 39 in Bonstetten, direkt neben dem Restaurant Löwen. Die neue Vinothek wurde mit viel Geschmack eingerichtet. Der moderne und rustikale Stil ergänzen sich optimal. Hier dürfen sich Weinfreunde, Stammkunden und Passanten in einer gemütlicher Atmosphäre wohlfühlen. Urs Hauser ist schon seit 30 Jahren im Weinhandel tätig und wird Sie gerne und kompetent beraten. Er hat sich vor 3 Jahren mit einer Vinothek in Wettswil selbstständig gemacht. Der damalige Standort war

ungünstig und schlecht frequentiert, Urs Hauser freut sich deshalb sehr über die neue, ausgezeichnete Lage im Unteramt. Das Weinsortiment umfasst 100 Positionen an auserlesenen Tropfen aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz, ergänzt mit Gewächsen aus Übersee. Der Kunde findet ausserdem eine kleine Auswahl feinster Spirituosen wie Grappas, Single Malt Whiskys und diversen Destillaten aus dem Südtirol und der Schweiz. Das Angebot wird für Freunde der feinen Küche mit süditalienischen Spezialitäten abgerundet: Feinste Pasta, Risotto, Polenta, weisse Trüffelbutter, diverse Sugi und eingelegte Oliven, Aceto di Modena, aromatisierte Olivenöle, hausgemachter Pesto und nicht zuletzt müssen die feinen Mandelgebäcke mit Nocino und Chocolata erwähnt werden, welche das Feinschmeckersortiment ergänzen.

Die Fine Wines empfiehlt sich für abwechslungsreiche Degustationen, wenn möglich mit Produzenten eines Weingebietes (siehe unter Veranstaltungen auf der Homepage), für den Lieferservice Ihres Privat- oder Firmen-Apéros oder Ihre individuellen Kundengeschenke zum Jahresende inklusive termingerechtem Versand. Urs Hauser bietet auch individuelle Weinabende für Gruppen bis max. 8 Personen nach Ihren persönlichen Bedürfnissen an. Ein kleiner Lunch kann mitorganisiert werden. Unter dem Titel: «Viva Italia» finden am Freitag, 24., und Samstag 25. Mai, Degustationstage in der Vinothek statt. Schauen Sie doch bei «Fine Wines» vorbei, Sie finden nicht nur feinen Wein! Urs & Sibylle Hauser freuen sich sehr auf Sie und Ihre Freunde!

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Weinliebhaber und Feinschmecker werden gut beraten: Urs Hauser Inhaber der Fine Wines in Bonstetten. (Bild Martin Mullis)

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Einladung zum Tag der offenen Tür anlässlich unseres 25 jährigen Jubiläums Herzlich willkommen und Einweihung des neuen Weingartens …an der Gewerbeausstellung Sa, 20. Juni 2009, 9.30 –16.00 Uhr Dort verwöhnen wirhinter Sie mit – Rundgang und Blick dieSpezialitäten Kulissen vom grossen BBQ-Smoker. – Tapasund Getränkebuffet Trotzdem ist der Weingarten wie immer – «The 59ers-six»-Dixieband täglich geöffnet - bei schönem Wetter – Diashow im Sitzungszimmer auch die Gartenterrasse! – Eröffnung Vinothek – betreute Malecke für Kinder – Wettbewerb mit tollen Preisen Besuchen Sie uns im Zelt 6.

Herzlich Willkommen Ihre Gastgeberfamilie Häberling & Team Ihre Familie Häberling und das Übrigens ... Weingarten Team

Am Abend bleibt der Weingarten geschlossen

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Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Intus AG: Synergien führen zu intelligenten Lösungen Seit 22 Jahren auf dem Markt tätig, ist INTUS AG mit dem Knonauer Amt eine perfekte Symbiose eingegangen. Genauso wie die Region ist die Firma in den letzten Jahren stetig und gesund gewachsen. An 3 Standorten in Affoltern a.A. arbeiten mittlerweile 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und kümmern sich um Immobilienverkauf, -projekte und -bewirtschaftung, Treuhandmandate, Versicherungsoptimierungen und Rechtsberatung. Ein Grossteil des Umsatzes wird in der Region generiert. Die Mehrheit der Mitarbeitenden ist im Knonauer Amt zu Hause. Der lokale Bezug ist und bleibt für INTUS AG sehr wichtig. Anfang Mai 2013 wurde die teilweise Umnutzung des Gebäudes an der Industriestrasse 17 in Affoltern a.A. in Angriff genommen. Bis zum Herbst entstehen am Hauptsitz der INTUS AG weitere Büroarbeitsplätze. Damit werden die Voraussetzungen für ein fortgesetztes und prosperierendes Wachstum geschaffen.

Know-how-Pool an: «Unter Dach, aus einer Hand».

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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Dank sorgfältiger Vernetzung der INTUS-Spezialisten profitieren Kunden von qualitativ hochstehenden Dienstleistungen und massgeschneiderten Lösungen. Immobilien, Treuhand, Versicherung und Rechtsberatung stehen sich näher als vermutet. Im Rahmen eines Immobilienprojektes müssen nicht selten Rechtsabklärungen getroffen werden, braucht es oftmals eine Versicherungslösung. Ein Treuhandkunde nimmt gerne die Dienste der Rechtsabteilung in Anspruch oder profitiert von der Optimierung des Versicherungs-

s’Gwärb uf de Strass vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 Wir machen mit! Neben dem Engagement im OK der Gewerbeausstellung ist INTUS AG auch als Aussteller nicht zu übersehen. Am Standort «Obere Bahnhofstrasse 3» können Sie sich ein genaueres Bild von INTUS AG machen. Eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! INTUS AG Industriestr. 17, 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 763 70 70, www.intusag.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2013

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Ein feines kleines Meisterwerk Nach ihrem grandiosen Auftritt mit «Teruel» gastiert die Company Interface erneut in Hausen

Die Natur steht am Übergang vom Frühling in den Sommer. (Bild zvg.)

Eine spirituelle Morgenwanderung am Pfingstmontag Pfingsten – die Krönung der christlichen Feste! Gefeiert wird die Befreiung aus Furcht und Mutlosigkeit, aus Feigheit und Verzweiflung! Beim ersten Pfingstereignis sind Frauen und Männer aufgebrochen und haben, von der Heiligen Geistkraft erfüllt, mutig und in aller Freiheit die frohe Botschaft von Jesus von Nazareth verkündet. Die katholische Pfarrei Affoltern lädt am Pfingstmontag, 20. Mai, auch ein, aufzubrechen, auf den Weg zu gehen und dabei «die Freiheit des Herzens zu entdecken». Die Natur steht am Übergang vom Frühling in den Sommer. Die Frühsommerzeit weckt die Wanderlust der Menschen, die Lust nach UnterwegsSein. Vielleicht ist die Frühsommerzeit aber auch eine Zeit des Fernwehs und der Sehnsucht nach Übergang, nach Aufbruch und Veränderung, die Sehnsucht nach Freiheit, nach dem sommerlich-leichten Lebensgefühl. Dazu ist Pfingstmontag: Die frühmorgendlichen Stunden während der leichten Wanderung sollen Gelegenheit sein, einige Gedanken zu Pfingsten und der heiligen Geistkraft zu vertiefen. Der Heilige Geist, der Mut und Lebenskraft schenken will, der bewirkt, dass Menschen in Bewegung kommen und den Mut haben, auf den Weg zu gehen. Und Menschen lassen sich immer wieder neu begeistern! Vor langer Zeit schon wagten Generationen von Menschen einen Aufbruch, ihrer Sehnsucht folgend. Die Muschel, als Symbol für den Pilgerweg nach Santiago de Compostela, ist Ausdruck dafür. Um auf einem Weg sein zu können und zu bleiben, braucht es zwischendurch eine Stärkung, die hilft, die Krise zu überwinden und weiterzugehen. Deswegen wird die ca. 2½-stündige leichte Wanderung am Sonntagmorgen mit einem feinen Brunch auf dem Bauernhof unterbrochen. (jo)

Diesmal kommt die Company Interface aus Sion mit dem Stück «Kaos», Tanztheater rund um existenzielle Lebens-Themen. Zusammen mit Originalmusik und Texten, ergibt das wiederum ein Meisterwerk der getanzten Emotionen. Am 25. Mai in Hausen. Die Company Interface tourt ständig in der ganzen Welt herum und wird dabei von Publikum und Kritik einhellig gelobt, denn auf der Bühne bewegen sich drei Urgesteine des Tanzes: Stéphanie Boll, Géraldine Lonfat und Octavio de la Roza. Die beiden Frauen bieten mit ihrer wilden Schönheit ein Spektakel von seltener Virtuosität, und zusammen mit dem Mann im Bunde fusionieren Eleganz und Sicherheit zu einem einzigartigen Ganzen. «In Verbindung mit der Originalmusik von André Pignat und Texten von Stéphane Albelda, ergibt das ein feines kleines Meisterwerk», schrieb Le Midi Libre.

Im Mittelpunkt steht die Schnittstelle Körper und Gefühl In «Kaos» erklimmt nun die Verbindung von Tanz und Theater neue Hö-

hen der Emotionalität. Im Mittelpunkt steht die Schnittstelle Körper und Gefühl. Beim genauen Hinschauen wird jedoch sicht- und spürbar, dass es keine Schnittstelle, sondern ein unwiderruflich Ganzes ist. Emotion und Körper; zwei der menschlichen Seins-Ebenen. Erst wenn diese Ebenen miteinander verbunden sind, wird der Mensch authentisch. So ist «Kaos» eine Art alchemistischer Prozess, bis das Gold der Ganzheit, glänzend und rein, tänzerisch verpackt vor uns ausgeschüttet wird. Die Bilder sind teilweise beklemmend existenziell, dann wiederum leicht und verspielt. Immer jedoch von einer Intensität, wie sie die Themen Leben und Angst vor dem Tod oder die Beziehung zwischen Mensch und Erde vorgibt. Eine Show voll emotionaler Kraft, die unsere Sinne zu berühren vermag! Spannend gerade auch für Menschen, die dem Genre «Tanztheater» nicht so verbunden sind, denn das Stück schafft Gelegenheit, sich auf neue Dimensionen der Sprache einzulassen und so vielleicht auch neue Aspekte des eigenen Seins zu entdecken. (san) Samstag, 25. Mai, Gemeindesaal Weid, 20:15 Uhr, Kulturbar und Kasse sind ab 19.30 Uhr geöffnet. Infos: www.theatreinterface.ch

Mani Matter zu Gast in der Buchhandlung Scheidegger Wilfried Meichtry stellt Biografie vor und Lukas Gerber singt dazu Als Mani Matter mit nur 36 Jahren 1972 bei einem Autounfall ums Leben kam, stand eine ganze Nation unter Schock. Im Verlauf weniger Jahre hat-

te er mit seinen berndeutschen Liedern die Menschen verzaubert – und seither hat jede Schweizerin, jeder Schweizer Matters Chansons mit der

Treffpunkt: Pfingstmontag, 20. Mai, 05:30 Uhr in der

Muttermilch aufgesogen. Mittlerweile sind sie Kulturgut und viele seiner Reime sind zu stehenden Redewendungen geworden. Rund 40 Jahre nach seinem Tod hat die Familie Matter dem Historiker Wilfried Meichtry als erstem Forscher überhaupt Einblick in den gesamten Nachlass gegeben. Auf der Basis der bislang unbekannten Texte, Tagebuchauszüge und Briefe, die ein neues Licht auf das Leben und Werk Mani Matters werfen, zeichnet Wilfried Meichtry die Lebensstationen Matters, seine Karriere als Troubadour, aber auch als scharfsinnigen Denker, Juristen und sorgenden Familienvater nach. Es ist ein faszinierendes Porträt eines Menschen, der mit seinen Liedern unser Land geprägt hat.

Sorgfältige Recherchierarbeit

katholischen Kirche Affoltern in der Witterung entsprechender Kleidung. Musik: Monika Meier, Panflöte; Wort: Jren Omlin, kath. Seelsorgerin

Tanz an der Schnittstelle zwischen Gefühl und Körper. (Bild zvg.)

Biograf Wilfried Meichtry (links) und Chanson-Legende Mani Matter. (Bilder zvg.)

Die Idee, eine Biografie zu schreiben, hatte Wilfried Meichtry während der

Vorbereitungen für die Ausstellung über Mani Matter im Landesmuseum Zürich, für die er das Konzept machte und für die er sich dank sorgfältiger und extensiver Recherchierarbeit viel Wissen erwarb. Im September letzten Jahres konnten sich die Säuliämtler bereits von der feinfühligen und differenzierten Arbeitsweise des Walliser Autors Wilfried Meichtry überzeugen lassen. Er präsentierte die Biografie und den Film über Iris und Peter Roten («Verliebte Feinde») in der Regionalbibliothek. Lukas Gerber, geboren 1982 in Burgdorf, ist promovierter Mathematiker und arbeitet bei einer Krankenversicherung. In seiner Freizeit interpretiert er virtuos Berner und andere Chansons. Buchhandlung Scheidegger am Donnerstag, 23. Mai um 20 Uhr. Eintritt 25 Franken. Vorverkauf nutzen, da die Platzzahl beschränkt ist.

Gemeinsames suchen und stärken Ökumenischer Pfingstgottesdienst mit der Peter und Paul-Messe von Carl Rütti in Hedingen Ökumene – Pfingsten – 500-JahrJubiläum und wunderbare Musik mit tiefsinnigen Texten, ist dies nicht eine himmlische Komposition? Im Rahmen des 500-Jahr-Jubiläums laden die reformierte und die katholische Kirchgemeinde in Hedingen an Pfingstsonntag, 10 Uhr, zu einem festlichen ökumenischen Gottesdienst. Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, erinnert an das Unerwartete, das Lukas in der Apostelgeschichte erzählt. Haus und Herzen der Jüngerinnen und Jünger wurden von einem Geistessturm durchweht und Sprachlose fanden ihre Sprache wieder, Ängstliche wurden gestärkt und Mut-

losen Hoffnung wurde geschenkt. Und der ausgegossene Gottesgeist schenkte neue Träume und Visionen.

Trennendes überwinden Der Gedanke an die Ökumene weckt die Hoffnung nach diesem Pfingstereignis, nach einem neuen Pfingsten. Er belebt die Träume und Vision einer gemeinsamen Christenheit, nach christlichen Menschen, die sich «vom Geist bewegt fühlen», Gemeinsames suchen und stärken und Trennendes überwinden können. Die reformierte Kirche in Hedingen ist ja auch ein wenig eine ökumenische Kirche, ist sie doch in den Jahren 1510-13, kurz vor der Reformation als katholische Kirche gebaut worden.

500-Jahre Kirche Hedingen! Schon vieles hat sie gesehen und erlebt, die reformierte Kirche auf dem Hügel inmitten von Hedingen. Menschen hat sie begleitet in den verschiedensten Lebensstationen, frohe Stunden, stille, traurige, besinnliche hat sie erlebt und dabei den Menschen Geborgenheit geschenkt. Und sie wird es weiterhin in den kommenden 500 Jahren tun, wird die Menschen einladen und in ihr die Geistkraft Gottes auf die Menschen wirken lassen.

Der katholische Kirchenchor Hausen wirkt mit Besonders auf sich wirken lassen können die Menschen auch die Musik und den Gesang, im Pfingstgottesdienst

am 19. Mai in der Kirche Hedingen. Carl Rütti, Komponist und Organist in Oberägeri, schrieb 1992 anlässlich des 500-Jahre-Jubiläums der dortigen katholischen Kirche, die Petrus und Paulus geweiht ist, die Peter-und-PaulMesse. Diese schwungvolle und eindrückliche Komposition geht nicht wie üblich dem lateinischen Messetext nach, sondern einem Text von Pfarrer B. Schibli, wie auch bekannten biblischen Worten der Apostel Petrus und Paulus. Die Texte wurden einfallsreich und malerisch umgesetzt: « … und hätte ich die Liebe nicht, so nützte es mir nichts», « … jetzt schauen wir in einen Spiegel, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht», « … für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung und

Liebe, am grössten unter ihnen ist die Liebe.» Die tiefsinnigen Texte und die Musik mit ihrer interessanten Rhythmik und Klanggestaltung erfreuen das Herz – und lassen die Lebendigkeit der pfingstlichen Geistkraft Gottes erahnen. Die Messe von Carl Rütti wird auch am Pfingstsamstag, 18. Mai, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Hausen in der Abendmesse zu hören sein. (jo) Ökumenischer Festgottesdienst am Pfinstsonntag, 19. Mai, um 10 Uhr in der Kirche Hedingen. Mitwirkung: Katholischer Kirchenchor Hausen, Leitung: Markus Etterlin; Trompete: Kevin Schmid, Milo Doriono; Posaune: Andreas Betschart, Johann Stocker; Orgel: Anette Bodenhöfer. Renate Hauser, reformierte Pfarrerin; Jren Omlin, katholische Seelsorgerin.


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Sport

Freitag, 17. Mai 2013

Modernste Technik und historische Bauten bestaunt Wenn Turner eine Reise tun: Turnverein und Damenturnverein Wettswil in München Sie werden zur Tradition, die mehrtägigen, gemeinsamen Reisen des Turnvereins und des Damenturnvereins Wettswil. Zum dritten Mal packten Ende April Mitglieder beider Vereine und ihre Partner ihre Reiseutensilien, um nach einer Piemont- und einer Südtirol-Reise dieses Jahr München ins Visier zu nehmen. Die Reise führte die 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Sargans und Bregenz an den Ammersee südwestlich von München zum ersten längeren (Mittags-)Halt. Eine weitere Fahrstunde später stand mit einer zweistündigen Besichtigung der BMW-Werke ein erster Höhepunkt an. Nach einem einführenden Video im riesigen «BMW-Welt»-Empfangspavillon folgte die Gruppe einem versierten Führer durch die Produktionsbereiche Stanzerei, Karosseriebau, Motorenbau. Beeindruckend, die Dimensionen der einzelnen Werke, die unzähligen, vollständig automatisierten Produktionsabläufe von der Blechanlieferung bis zum Stanzen der Formen, der Anblick von Hunderten zahnlos ineinandergreifenden Robotern, der schrittweise Auf- und Zusammenbau der Karosserien bis hin zur «Kriegsbemalung» in absolut luftdichten, keimfreien Spritzkabinen! Handarbeit gehört endgültig der Vergangenheit an (mit Ausnahme von einzelnen Produktionsstufen im Motorenbau). Die wenigen «sichtbaren» Produktionsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter erfüllen «nur» noch Aufgaben in der Geräte- und Maschinenbetreuung und der Qualitätskontrolle. Dabei zählt das Werk München, in dem nur einige wenige Modelle der 3er-Reihe gefertigt werden, nicht zu den grösseren BMW-Werken. Der Rundgang vermittelte aber den Eindruck von Vollbeschäftigung: Jede Karosserie, jeder Motor, die sich in Produktion befinden, gehören zu einem bereits von einem Kunden bestellten Modell. Nach diesem eindrücklichen Erlebnis «schlich» der Bus durch den Münchner Abendverkehr vom Norden in den Süden der Stadt zum Hotel. Dieser Abendverkehr war nicht von schlechten Eltern. Auch geballte BMW-Power nützt im Stau kein Jota. Dazu kam, dass die Münchner an die-

RRC-Amt-Fahrer Urs Huber führt Nach Rennpause an Auffahrt gehen die Donnerstag-Abendrennen in die zweite Saisonhälfte. RRC-Amt-Fahrer Urs Huber führt mit 147 Punkten vor Reto Stäuble vom EKZ Racingteam mit 138 Zählern. Jürg Müller als 14. in der Gesamtrangliste ist mit 118 Zählern ebenfalls nahe an der Spitze und hat noch reelle Chancen weiter nach vorne zu kommen. Die letzten sechs Rennen versprechen also spannendes und taktisches Rennfeeling. Fahrer werden Ausrissversuche starten, um das Hauptfeld zu überrunden und andere werden versuchen den Anschluss ans Feld nicht zu verlieren. Es hat auch Frauen, die sich mit den Männern erfolgreich messen. Für diese ist es eine optimale Rennvorbereitung für nationale Strassenrennen, da an den Donnerstag-Abendrennen mit beachtlichen Durchschnittstempo von 42 bis 44 km/h gefahren wird. Jeder, der gerne die Fahrer und deren Renntaktik sehen möchte, ist herzlich eingeladen, sich ab 18.30 Uhr an der Lindenmoosstrasse die Rennen anzuschauen und bei der Festwirtschaft eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.

Die Wettswiler Reisegruppe vor dem Olympiaturm. (Bild zvg.) sem Dienstag speziell schnell nach Hause vor die Glotze eilten, stand doch am Abend noch das erste Halbfinal-CL-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Barcelona in der Allianz-Arena auf dem Programm. Das Resultat ist allseits bekannt.

Luftige Seerundfahrt Am nächsten Tag führte die Reise über Starnberg zurück zum Ammersee, diesmal aber zur Südspitze. Dort begab sich die Gruppe bei strahlendem Wetter auf eine kurze 7-Kilometer«Wanderung» entlang des Ufers dieses wunderschön gelegenen Sees bis zur Schiffs-Anlegestelle in Herrsching. Nach dem Mittagessen am Seegestade bestieg der Tross ein Ausflugsschiff zu einer luftigen Seerundfahrt, die wieder in Herrsching endete. Hoch oberhalb des Ammersees steht das eindrucksvolle, heute einerseits als Wallfahrtsort, andererseits als Tagungs- und Seminarort verwendete Kloster Andechs «auf dem heiligen

Berg». Dessen wechselvolle Geschichte als Abtei geht auf das 15. und 16 Jahrhundert zurück. Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen es sich nicht nehmen, die lange Treppe des Kirchenturms mit ihren ca. 350 Absätzen zu erklimmen, um bei bester Sicht einen Gesamtüberblick über das Gebiet des Ammersees und seine Umgebung zu gewinnen.

Olympische Sportstätten Am dritten Tag stand der Park der Olympischen Spiele 1972 auf der Agenda. Die Liftfahrt durch den Olympiaturm hinauf auf ca. 180 m Höhe lohnt sich. Der Blick schweift über das gesamte Olympiagelände und die olympischen Sportstätten mit ihren auch heute noch eindrücklichen Dachkonstruktionen, über das Athletendorf und über ganz München bis zu den bayrischen und österreichischen Alpen. München zeigt sich dabei von seiner «grünen» Seite. Man realisiert, wie in dieser Stadt die vielen historischen

und modernen Bauwerke mit unzähligen, gepflegten Parkanlagen harmonieren. Den Nachmittag des dritten Tages gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell. Dom, Marienplatz, Rathaus, Viktualienmarkt, Englischer Garten, Hofbräuhaus, Residenz, Residenztheater ... so hiessen einige der vielen Ziele, die zur Besichtigung einluden und über die man sich abends austauschen konnte. Dass man daneben auch bayrischen Spezialitäten zusprach und sich ausreichend zuprostete, versteht sich von selbst.

«Tal der deutschen Könige» Ohne weiteren Höhepunkt ging es auch am Rückreisetag nicht. Die Fahrt führte ab Hotel durchs grüne Allgäu mit seinen gepflegten Ortschaften nach Oberschwangau ins sogenannte «Tal der deutschen Könige», berühmt für seine Schlösser und Burgen und insbesondere für Schloss Neuschwanstein, dem sagenumwobe-

nen Märchenschloss Ludwigs II. von Bayern. Mehr als 1 Million Gäste schlägt das Schloss jährlich in seinen Bann. Car um Car mit Gästen aus fernster Herren Länder treffen sich zum königlichen Sightseeing, zuerst mit Blick ab Marienbrücke in den Rücken des Schlosses, dann beim geordneten Anstehen im Eingangsbereich. Im Halbstundentakt wird eine definierte Anzahl Gäste durch Krönungssaal, Schlafzimmer, Arbeitsräume, Sekretariat, Esszimmer, Richard-Wagner-Opernsaal (Ludwig II. war Fan und Mäzen des Opernfürsten) und Schlossküche geschleust. Die vereinsseitige Organisation lag übrigens bei Heidi Gattiker und Hansruedi Huber, der auch als launiger und versierter Reiseleiter amtete. Die Familie Twerenbold zeichnete als Ideengeberin und für die Leistungen in München verantwortlich und stellte mit Claudia Rütimann eine sympathische und kompetente Chauffeurin. (EME)

Ein hochverdienter Auswärtssieg Schachclub Wettswil reüssiert gegen Nimzowitsch Zürich In der zweiten Runde der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft reagierte Wettswil energisch auf seine Auftaktniederlage und landete einen souveränen Sieg. ................................................... von kaspar köchli Der Schachclub Wettswil steckte die herbe Enttäuschung seiner Erstrundenniederlage gekonnt weg und stieg Ende April selbstbewusst in die zweite Runde gegen Nimzowitsch – dank Bestbesetzung gar als Favorit. Dieser Rolle wurden die Ämtler gerecht, an fast allen Brettern vermochten sie kontinuierlich vielversprechende Stellungen zu kreieren. Als Erster brachte ihr Jüngster, Philipp Aeschbach, den ganzen Zähler ins Trockene, danach kam plötzlich ein bisschen Sand ins Getriebe und die Stadtzürcher erspähten Hoffnung. Wettswil entgegnete kühl und erspielte sich nach vier Stunden einen sicheren 4:2-Vorsprung, bei noch zwei ausstehenden Partien. Und da verfügte zum einen Urs Allenspach über eine absolut «tote» Remisstellung, zum an-

deren besass David Klee mit einer Mehrfigur ein gewonnenes Endspiel. Die übrigen Wettswiler konnten sich demzufolge entspannt zurücklehnen und sie liessen es sich nicht nehmen, schon mal auf den Mannschaftssieg anzustossen. Dieser wurde mit dem Friedensschluss von Allenspach formell.

Überraschende Kehrtwende nach fünfdreiviertel Stunden Völlig unerwartet spitzten sich die Ereignisse am siebten Brett dramatisch zu: Klee erschuf sich zu seinem Figurenplus auch noch einen Freibauern, allerdings rann ihm die Restbedenkzeit allmählich davon. Als sein Gegner die sich bietende allerletzte «Schwindelchance» wahrnahm, kam es noch zur überraschenden Kehrtwende nach fünfdreiviertel Stunden. Ganz bitter für den Wettswiler, der sich in Zeitnot mit einem einzigen Fehlzug um die Früchte seines guten Spiels brachte. So lautete das Schlussresultat anstelle von 5½:2½ nur 4½:3½ – «Hauptsache gewonnen», lautete unisono das Fazit der Wettswiler. In der nächsten Runde steht Ende Mai die Begegnung

Liess sich nach fast sechsstündigem Kampf vom Gegner überraschen: David Klee (Bild kakö)

mit dem starken Gligoric Zürich an, die Ämtler wollen auch dort punkten.

S. Mansoor (1984) - S. Georges (2215) 0:1; V. Baur (2058) - W. Aeschbach (2180) 1:0; F. Schwab (1934) - T. Heldner (2103) remis;

Resultate:

J. Germann (2033) - P. Aeschbach (2058) 0:1;

Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 2. Runde, Nimzo-

R. Canduzzi (1989) - K. Köchli (2019) 0:1;

witsch - Wettswil 3.5:4.5:

H. Ludin (1971) - D. Klee (1930) 1:0;

P. Nabavi (2224 Elo) – D. Christen (2236) remis;

Van Beckhoven (1929) - U. Allenspach (1920) remis.


Sport

Freitag, 17. Mai 2013

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Sieben Podestplätze für Ämtler OL-Läufer 3. und 4. nationaler OL in Ponte Tresa in anspruchsvollem Gelände Am Samstag versammelten sich bei sommerlichen Temperaturen mehr als 1500 OL-Läuferinnen und -Läufer im Wettkampfzentrum oberhalb Ponte Tresa zum 3. nationalen OL. Die Tessiner boten trotz einfacher Infrastruktur zwei hervorragend organisierte Wettkämpfe.

Vorbei an Schützengräben Das Laufgelände bestand vorwiegend aus dichtem, im Allgemeinen aber sehr sauberem Wald und erlaubte hohes Tempo. Charakteristisch für das Gelände waren die vielen Schützengräben aus den letzten zwei Weltkriegen. Das Gebiet wies ausserdem grosse Steine und Felsen auf und war durchzogen mit Mulden und Gräben, zwi-

schen denen sich einige schmale Pfade schlängelten. Nach einem steilen Aufstieg durch die malerische südländische Frühlingslandschaft waren während des Laufs genaues Kartenlesen sowie läuferische Geschicklichkeit gefragt. Dabei glänzten vor allem die ehemalige Elite-Läuferin Stefanie Steinemann in der Kategorie DAL sowie OL-Crack Gusti Grüniger bei H 75 mit je einem 2. Platz, während Seniorin Lotti Spalinger bei D 55 einen guten 3. Platz belegte.

Mehr Wege und Pfade am Sonntag Beim 4. nationale OL am Sonntag wies das Laufgebiet dann deutlich mehr Wege und Pfade auf, dafür machten

das Dickicht mit teilweise starkem Brombeerwuchs und die vielen Schützengräben den Läuferinnen und Läufern die Routenwahl schwer. Ausserdem war der Hang gespickt mit Steinen, Mulden und Gräben, was vor allem für die älteren Läuferinnen und Läufer eine zusätzliche Herausforderung war. Trotzdem konnten die Säuliämtler OL-Läuferinnen und -Läufer vier oberste Podestplätze belegen. Die Seniorin Lucia Hasler (D 65), die Senioren Gusti Grüniger (H 75) und Walter Bickel (H 80) sowie die junge OL-Läuferin Stefanie Steinemann in der Kategorie DAL belegten jeweils den hervorragenden erstenPlatz in ihrer Kategorie. (hh)

Die ehemalige Eliteläuferin Stefanie Steinemann (l.) auf dem Podest. (Bild zvg.)

Spitzenleistungen der Mettmenstetter Geräteturner

Vier Schiessplätze im Säuliamt

Kantonale Gerätewettkämpfe in Hinwil und Volketswil

Auftakt zum Eidgenössischen Feldschiessen

Zufrieden nach dem Wettkampf: Die erfolgreichen Turner ...

... und Turnerinnen. (Bilder zvg.)

Nach dem überaus gelungenen Saisonstart im April konnten die Mettmenstetter Turnerinnen und Turner erneut ihr Können unter Beweis stellen. Nach einer sehr erfolgreichen Trainingswoche während der Frühlingsferien zeigten die Knaben in den Kategorien 1 und 3 Bestleistungen. Erstmalig gewann Gian Müller die Goldmedaille im K1. Jonas Kurmann verpasste um 1,5 Zehntel den dritten Podestplatz. Auch Tim Schmid (K3)

mal Sina Ogg souverän den dritten Podestplatz. Auch hier gab es weitere Auszeichnungen für Larissa Kurmann und Jill Wettstein. Pola Pfenningwerth verpasste als Vierte ganz knapp einen Podestpatz, unmittelbar gefolgt von Eileen Siegenthaler und Anna Fusinato, welche alle für die Kategorie 3 starteten.

zeigte erneut eine Top-Leistung und stand erneut als Zweitplatzierter auf dem Podest. Ebenso erfolgreich lief es am vergangenen Wochenende bei den Mädchen. Aline Gottsmann erturnte sich an ihrem ersten Wettkampf sogleich den 19. Rang von 256 gemeldeten Turnerinnen. Ebenfalls eine Auszeichnung im K1 erturnten sich Selina Meier, Jana Eisenegger und Nina Trachsel. In der Kategorie 2 sicherte sich dies-

Iris Fusinato, GeTu Mettmenstetten

Am Freitag, 24. Mai, von 17.30 bis 20 Uhr, besteht auch im Bezirk Affoltern wieder die Möglichkeit, dieses Jahr auf drei 300-m-Schiessplätzen das Eidgenössische Feldschiessen zu absolvieren. Auf den Schiessanlagen Rifferswil, (mit Dachlissen/Mettmenstetten, Kappel, Rifferswil und Knonau), Affoltern, (mit Zwillikon, Obfelden/Maschwanden und Affoltern) und Hedingen, (mit Bonstetten, Aeugst, Hedingen und Stallikon) erfolgt der Auftakt zum diesjährigen Feldschiessen. Das Feldschiessen auf den Kurzdistanzen (50/25 m) findet für den ganzen Bezirk auf der Schiessanlage in Affoltern, Chüeweidhölzli, statt. Die genauen Schiesszeiten finden sich in der Rubrik Schiessanzeigen in dieser Ausgabe. Nach wie vor ist die Teilnahme am Eidgenössischen Feldschiessen gratis. Auf allen Schiessplätzen sorgen gut ausgebildete Helferinnen und Helfer für das oberste Gebot der Sicherheit sowie auch für die Unterstützung von weniger geübten Schützinnen und Schützen. Als persönliche Auszeichnung winken für gute Resultate Kranzabzeichen und Anerkennungskarten. Nach dem Vorschiessen vom Freitag folgt am Wochenende vom Freitag, 31. Mai, bis am Sonntag, 2. Juni, das eigentliche Hauptschiessen. Die Schiess-

zeiten und weitere Einzelheiten zum Feldschiessen sind auch im Internet beim Bezirks-Schützenverein unter www.bsva.ch oder zu gegebener Zeit im «Anzeiger» zu finden.

Erst Präzision, dann Geselligkeit Selbstverständlich sind auf allen Schiessplätzen zu den Schiesszeiten auch die Festwirtschaften geöffnet. Sei es um eine allfällige Wartezeit zu überbrücken oder um die Geselligkeit unter der Bevölkerung zu pflegen. Die Teilnahme am Feldschiessen, an welchem jährlich ca. 150 000 Schützinnen und Schützen teilnehmen, birgt nicht nur eine lange Tradition, sondern demonstriert auch in der heutigen Zeit Verbundenheit zur Tradition und der Schweiz aber auch zum sportlichen Schiessen. Die Vorstandsmitglieder mit ihren Helfern der durchführenden Vereine freuen sich, möglichst viele Schützinnen und Schützen am diesjährigen Feldschiessen begrüssen zu dürfen. Natürlich sind auch Nichtschützinnen und Nichtschützen willkommen, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen oder den jeweiligen Festwirtschaften einen Besuch abzustatten. Feldchef BSVA

Säuliämtler Grümpi mit Teilnahmerekord Langer Spielbetrieb bei idealem Fussballwetter am Auffahrtstag in Hedingen – 74 Mannschaften dabei Die vierte Ausführung des Säuliämtler Grümpi an Auffahrt auf dem Sportplatz Hedingen war ein absoluter Erfolg in allen Belangen. In vier verschiedenen Kategorien spielten 74 Mannschaften um die begehrten Pokale und Preise. Somit wurde der letztjährige Teilnahmerekord wiederum gebrochen. Aufgrund der vielen Anmeldungen in diesem Jahr wurde erneut auf vier Plätzen gespielt. Die ersten Spiele fanden bereits um 7.30 Uhr statt und das Finale der Kategorie Säuliamt fand um 19.30 Uhr statt. Dieses wurde vom Team Schlittehünd glücklich aber letztendlich verdient mit 1:0 gegen La Mano de Dios gewonnen. Trotz schlechter Wettervorhersagen blieb das Wetter bis gegen Abend trocken, und die Teilnehmenden und

Zuschauer konnten den Tag bei angenehmen Temperaturen geniessen.

Motto des Tages: «Fairplay» Erneut wurde das Säuliämtler Grümpi durch die Suva unterstützt. Die Spiele in den Kategorien Säuliamt und Sie+Er wurden von ausgebildeten Schiedsrichtern geleitet. Alle Spielerinnen und Spieler legten grossen Wert auf Fairplay. Der Sportplatz Schlag war an diesem Donnerstag sehr gut besucht. Die vielen Zuschauer profitierten von der gut organisierten Festwirtschaft mit feinen Grilladen, knusprigen Pommes und der vielfältigen Auswahl an Getränken. Nach der Rangverkündigung folgte die legendäre After-Soccer-Party mit Sound von Local DJs. Der Barbetrieb wurde wie im Vorjahr durch das Team Break Bar-Billard-Eventhall aus Affoltern geführt, welche die Gäste bis in

Dynamik und Gleichschritt ... (Bild Peter Ackermann) die frühen Morgenstunden mit feinen und kühlen Drinks bei Laune hielten. Um 4 Uhr war das Säuliämtler-Grümpi

2013 Vergangenheit und auch die letzten Partygänger machten sich auf den Heimweg. (gc)

Weitere Informationen zum organisierenden Verein und Fotos vom Turnier sind unter www.scschweizer.ch ersichtlich.


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Mai 2013

agenda

Freitag, 17. Mai

Duo – Combo – Herzbruch

Affoltern am Albis 20.15: «Kappeler - Zumthor» Jazz, Klassik und Volksmusik. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 10.00: KlosterTage zu Pfingsten. Weitere Infos oder Anmeldung: Telefon 044 764 87 84. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 18. Mai Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Ottenbach 10.00–12.00/15.00-17.00: GeGe Atelier-Ausstellung. GeGe-Atelier. Lanzenstrasse 10b.

Sonntag, 19. Mai Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: Vokalmusik zu Pfingsten mit dem Collegium Vocale Grossmünster «Jauchzet dem Herrn, alle Welt». Leitung: Kantor Daniel Schmid; Lesungen Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss an die Abendmusik feines 3-Gang-Abendessen. Anmeldungen: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 10.00–12.00/15.00-17.00: GeGe Atelier-Ausstellung. GeGe-Atelier. Lanzenstrasse 10b.

Montag, 20. Mai Ottenbach 10.00–12.00/15.00-17.00: GeGe Atelier-Ausstellung. GeGe-Atelier. Lanzenstrasse 10b.

Mittwoch, 22. Mai Hausen am Albis 19.00: Bike-Treff und Nordic Walking. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern keit und Herzbruch. Markus Schönholzer und Marianne Racine, Gesang und das WeshalbForellen-Quintett mit Monika Camenzind und Mario Huter (Violinen), Daniel Thomas (Viola) Martin Birnstiel (Cello). Als «Gastdozent» mit von der Partie: der Kardiologe Dr. med. David Koller, Affoltern. Ob romantisch-musisch oder wissenschaftlich-medizinisch, hier wird das Liebesleben mit Finesse um«Kammerflimmern»: Musiker und Mediziner umspielen das Liebesleben mit Finesse. (Bild zvg.) spielt. Ein erfolgreicher Komponist, eine umworbene Das «Duo Kappeler – Zumthor» Heute Freitag, 17. Mai, Bar und Abendkasse ab Jazzsängerin und ein schrägintelligenmit Jazz, Klassik und Volksmusik 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken. tes Streichquartett haben sich zusamVera Kappelers musikalische Heimat mengetan und klingende Kunstwerke sind doch – dachte man – diese alten «Jazz am Donnerstag» mit emotionaler Langzeitwirkung geVolkslieder aus den Alpen oder der mit der «Wide Spectrum Jazz Combo» schaffen. finnischen Tundra, doch sie ist seit Markenzeichen der Band sind kontUnd wo die Macht der Musik an Längerem auch eine Ausnahmeer- rastreiche Harmonik und eigene Ar- seine Grenzen stösst, wo süsse Ballascheinung in der Schweizer Jazzland- rangements. Daraus entsteht ein den in Selbstmitleid zu ertrinken droschaft: 2008 Förderpreis des Stadt Sound, der es erlaubt, Themen aus hen, da helfen die nüchternen Fakten Winterthur, ZKB Jazzpreis, 2011 als Mainstream, Latin-Jazz, BeBop und der des Kardiologen: David Koller erläuerste Frau Jazzpreis der Suisa-Stiftung Cool-Zeit interessant und begeisternd tert in Kurzvorträgen und mit Hilfe für ihr «innovatives und kreatives zu präsentieren. von Folien wissenswerte Details über Jazzschaffen». Aber Kappeler studierte die physiologischen Nebenwirkungen in Winterthur am Konservatorium Donnerstag, 23. Mai, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 von Amors Pfeilen: weshalb Liebe auch klassisches Klavier und nahm Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. blind macht, über den Ursprung des Unterricht an der Jazzschule Basel. plötzlichen Herzrasens oder die Der Schlagzeuger Peter Conradin Schmetterlinge im Bauch… Zumthor ist ein feingliedriger Perkus- «Kammerflimmern» sionspoet und Trommelmeister. Die Musiker und Mediziner umspielen die Freitag, 24. Mai, nur noch wenige Plätze. Bar und beiden bilden ein ganz spezielles Duo, Abgründe und Höhenflüge der Paarbil- Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 das Musikfreunde aller Sparten begeis- dung und untersuchen die körperli- / 30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe unter chen Folgen von Sehnsucht, Zweisam- www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. tern kann.

Donnerstag, 23. Mai Affoltern am Albis 20.00: Lesung mit Wilfried Meichtry: «Mani Matter - eine Biogra-

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Mike «Ämka» Knobel, grafische Kunst. Die Ausstellung dauert bis 19. Mai. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen und Caroline Sorger, Malerei, Figuren in Raku und Bronze. Die Ausstellung dauert bis 9. Juni. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: geöffnet So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Seht, da ist der Mensch!» von Oliver Henggeler. Die Ausstellung dauert bis 11. Juni 2013. Täglich geöffnet von 8 bis 22 Uhr.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Pfingsrosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr

Fremde Welten erkunden Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ausstellungen

Am Sonntag, 26. Mai, findet um 16 Uhr das Frühlingskonzert der Harmonie Affoltern in der katholischen Kirche Affoltern statt. Unter der Leitung von Fabian Temperli hat die Harmonie Affoltern auch dieses Jahr wieder etwas Spezielles für ihr Publikum einstudiert. Und zwar möchte sie mitnehmen auf eine Reise zu fremden Welten – und dies ganz ohne Kofferpacken, Reisestress und Zeitverschiebung. Und da reisen ja bekanntlich hungrig macht, ist auch für eine anschliessende Stärkung gesorgt: Nach dem Konzert bietet sich die Gelegenheit, im Restaurant Rosengarten mit den Musikantinnen und Musikanten zu fachsimpeln und die Eindrücke des Konzertes nachklingen zu lassen. Die Vorbereitungen für das Konzert laufen momentan auf Hochtouren und bereits stehen die letzten Proben auf dem Programm. Bald kann es losgehen! Ein detailliertes Programm zum Frühlingskonzert, Infos zu weiteren Auftritten, sowie das vereinseige-

fie». Lukas Gerber singt Chansons von Mani Matter. Reservieren unter Telefon 044 762 42 45. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Wide Spectrum Jazz Combo». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

per E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

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Unter der Leitung von Fabian Temperli lädt die Harmonie Affoltern zur musikalischen Reise ein. (Archivbild) ne Mitteilungsblatt, den «Notenständer», finden sich auf der Homepage der Harmonie Affoltern. Wer übrigens jeweils am Dienstagabend noch nichts los hat und gerne musiziert, dem sei ein Probebesuch bei der Harmonie Affoltern empfoh-

CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr 18.00 h (3D) Sa/So 14.30 h (2D), Mo/Mi 14.30 h (3D) EPIC – D gespr, ab 8, in Begl. ab 6 J.

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Musikverein Harmonie Affoltern Janine Langhans, Aktuarin Infos: www.harmonie-affoltern.ch.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

dem Rucksack. Dauer der Wanderung ca. 3½ Std. Anmelden bis 22.05.2013, 15.00 Uhr bei Toni Fanger, Telefon 044 761 26 13. Postautohaltestelle.

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08.40: OTTENBACH60plus: Wanderung: Lenzburg–Esterliturm– Seon–Lenzburg. Mittagessen Rest. Hallenbad in Seon oder aus

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FAST & FURIOUS 6 Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva . 3. Woche!/3D-Proj.! Do/Fr/Sa/So/Di 20.15 h, Sa/So auch 17 h IRON MAN 3 D gespr., ab 14, in Begl. ab 12 J. Von Shane Black, mit Robert Downey Jr. uva.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 17. Mai 2013

Wenn Profi-Sportler im Sandkasten spielen

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VOLG-REZEPTE

Cevapcici mit Gemüsespiesschen

Murmelmeisterschaft im Coopark in Affoltern Das Beachvolleyball-Duo Sébastien Chevallier und Mats Kovatsch liess am Mittwoch, 15. Mai, die Murmeln rollen. Die Profi-Sportler eröffneten die Murmelmeisterschaft im Coopark Affoltern.

Julia Tabea, 6. Mai.

Leo, 6. Mai.

Obwohl die Murmel etwa zwanzigfach kleiner ist als ein Beachvolleyball, bewies das National-Duo Sébastien Chevallier und Mats Kovatsch am Mittwochmittag im Coopark Affoltern am Albis Fingerfertigkeit und ein ruhiges Händchen. Die Profis, die normalerweise als Team spielen, standen sich zur Eröffnung der Murmelmeisterschaft im Coop-Einkaufszentrum als Kontrahenten gegenüber. Abwechselnd schnippten sie mit dem Finger kleine Glasmurmeln über einen trickreichen Sandparcours. Stolzer Gewinner wurde Sébastien Chevallier, der die Glasmurmel in 22 Zügen ins Ziel beförderte. «Jetzt weiss ich, auf welchen Sport ich umsteigen kann, falls es mit dem Beachvolleyball einmal nicht mehr klappen sollte», spasste er. Auch Mats Kovatsch fand Gefallen an dem witzigen Spiel, obwohl er an einer Buckelbahn in der Mitte des Parcours scheiterte und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste: «Es war absehbar, dass Sébastien gewinnen würde, da er auch beim Beachvolleyball derjenige mit mehr Feingefühl von uns beiden ist.»

offen. Die flinksten Murmler treffen beim Centerfinale am Samstag, 18. Mai, ab 17 Uhr aufeinander. Die landesweite Entscheidung findet am Samstag, 15. Juni, im Volkiland in Volketswil statt.

Murmelspass für alle Auch weniger begabte Teilnehmer haben keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Am nationalen Wett-

bewerb gibt es nämlich einen Chevrolet Cruze Station Wagon 1700 CDDi LT im Wert von rund 26 000 Franken zu gewinnen. Zudem werden eine Woche Sommerferien für die ganze Familie, ein dreitägiger Wellness-Aufenthalt sowie eine Caterpillar-Uhr und eine Caterpillar-Reisetasche verlost. (pd.) Event-Hinweis: Murmelmeister gesucht! Noch bis zum Samstag, 18. Mai, Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern.

4 Blatt Backpapier 4 Servietten 200 g Rindsgehacktes 200 g Schweinsgehacktes 1 Zwiebel gehackt 2 Knoblauchzehen gepresst 1/2 Ei verquirlt Salz, Pfeffer aus der Mühle Holzspiesse Paprika Bratbutter 2 Peperoni gelb 2 Zucchini 12 Cherrytomaten

Zubereitung

Suche nach dem Schweizer Murmelmeister Nina Sofia, 8. Mai.

Wer ebenfalls sein Murmelglück versuchen und das Schweizer Beachvolleyball-Team schlagen will, kann dies noch heute Freitag, 17. Mai, von 12 bis 18 Uhr und morgen Samstag, 18. Mai, von 11 bis 17 Uhr tun – der grosse Murmelparcours steht für jedermann

Fühlen sich als Murmelspieler auch in diesem Sand wohl: Beachvolleyballer Sébastien Chevallier (rechts) und Mats Kovatsch. (Bild Werner Schneiter)

gedankensprünge

zwischen-ruf

Zur Arbeit komm ich oft zu spät Was soll ich auch bloss machen Nur weil die Zeit so schnell vergeht Vergeht mir jetzt das Lachen

Ennio, 8. Mai. (Bilder Irene Magnin)

Martin Gut

wetter

bauernregel «Ist Dreifaltigkeit (21. Mai) klar und hell, wächst der Hafer schnell.»

Für 4 Personen

Psst, Geheimnis Der Mann einer Kollegin telefonierte mir. «O je», sagte ich, «ist Karin krank?» «Nein, putzmunter.» «Und du rufst mich an??» «Pssst, Geheimnis, Karin wird nächsten Monat dreissig. Und als Überraschung soll sie dreissig Briefe bekommen, einen um den anderen, dreissig Tage lang bis zu ihrem Geburtstag, und du, Ute, wärst am 18. dran.» Gefällt mir sehr, diese Idee. Wäre auch was für mich! Vom 11. Juli bis zum 11. August einen Brief zu erhalten von mir freundlich gesinnten Menschen, wow! Aber halt, ich bin ja Ü30. Ich kenne einen, der Briefträger werden wollte, weil er dachte, dass

sich alle täglich über ihn und seine Post freuen würden. Ich kenne auch einen, der seinen Briefkasten überquellen lässt – keine Kraft, ihn zu öffnen, keine psychische Kraft. Wegen der Forderungen, die in weissen Couverts stecken könnten.

Das Backpapier quadratisch zuschneiden, diagonal falten. Eine Tüte falten, indem beide spitzen Ecken zur rechtwinkligen Ecke gezogen werden. Mit Bostitch fixieren und gleichzeitig die Serviette anheften. Ofen auf 80 °C vorheizen. Das Fleisch mit Zwiebel, Knoblauch und Ei gut kneten. Mit Salz und Pfeffer pikant würzen. Die Masse zu langen Rollen längs um die Holzspiesse formen und im Paprika wenden. In der heissen Bratbutter auf mittlerer Hitze rundum braten. Im Ofen warm halten. Peperoni und Zucchini zerkleinern und samt Tomaten auf Holzspiesse stecken. In einer beschichteten Bratpfanne in wenig Bratbutter rundum braten. Mit den Cevapcici in der Tüte servieren. Tipp: Mit Lammgehacktem sind die Spiesse noch typischer.

Rüebli-Shake Für 4 Personen 2 EL Haselnüsse 4 dl Rüeblisaft 180 g Zitronenjogurt 4 dl Milch Honig flüssig 1 dl Rahm ½ Rüebli für die Garnitur

Wie charakterstark Ich schrieb also Karin einen Brief. Wie mutig sie sei, gescheit, liebevoll und lustig. Wie charakterstark, hartnäckig und musikalisch, wie tapfer, adrett und konziliant. Und zum Schluss: «Du bist schön, Karin, besonders in der rotweissen Trainerjacke. Herzlichen Glückwunsch!» Ute Ruf

Zubereitung Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Auskühlen lassen und fein hacken. Rüeblisaft mit Jogurt und Milch pürieren. Nach Belieben mit Honig süssen. In Gläser füllen. Rahm schlagen, auf den Shake spritzen und mit Haselnüssen bestreuen. Rüebli in feine Stängeli schneiden und in den Rahm stecken.


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