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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 037 I 173. Jahrgang I Freitag, 10. Mai 2019

Acht Monate Gefängnis

Bauland gesucht

Ein 73-Jähriger wurde wegen Drohung und mehrfacher Gewalt gegen Beamte verurteilt. > Seite 3

Der Bedarf an Alterswohnungen in der Region wächst weiter. > Seite 5

Die Badi-Saison wird lanciert

Kaffee, Kuchen und Knatsch

In Maschwanden hat der Badibetrieb bereits am vergangenen Sonntag begonnen. Alle anderen Badeanstalten im Bezirk ziehen nun dieses Wochenende nach, die meisten schon morgen Samstag, das Strandbad Türlersee am Muttertags-Sonntag. In Mettmenstetten tritt Roman Baumann die Nachfolge von Faro Babamazid als Bademeister an. «Ich arbeite gerne draussen und habe auch gerne Kontakt mit den Leuten», sagt Baumann, der im Dorf aufgewachsen ist. Der Hedinger Weiher ist für Badelustige zwar immer zugänglich. Der offizielle betreute Badebetrieb beginnt aber morgen Samstag. Für die Kinder wurde eine neue Attraktion installiert, eine sogenannte Wassermatschanlage. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Nachhaltige Standortförderung Der Vorstand der Standortförderung hat im letzten Jahr zusammen mit Geschäftsleiter Johannes Bartels eine konsistente, nachhaltige Strategie formuliert, die Früchte trägt. Das nächste grössere Projekt, die Tage der Sonne Knonauer Amt, dauert vom 24. Mai bis 22. Juni. Bei dieser und weiteren Aktivitäten setzt die Standortförderung auf Kooperationen, um die Wirkung der eigenen Mittel zu vervielfachen. Neue Projekte sind in Vorbereitung, beispielsweise der Aufbau eines Naturnetzes Knonauer Amt. An der Generalversammlung vom Mittwoch bei der Firma Frego in Ottenbach stiessen die Strategie und deren Umsetzung auf ein positives Echo. Der Standortförderung gehören neben allen 14 Gemeinden des Bezirks zahlreiche Unternehmen und Einzelpersonen an. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Über Gedichte reden Florian Bissig hat 20 Gedichte aus der Schweiz gesammelt und kommentiert. > Seite 7

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Temporärer Übergang Die Genie-RS 73 hat in Obfelden für wenige Stunden eine Brücke über die Reuss erstellt. > Seite 9

Das geplante Café in Ottenbach sorgt für Gesprächsstoff Ins ehemalige Postgebäude soll eine Bäckerei mit Café einziehen. Was wird nun aus der Bäckerei Rimann und den übrigen Ideen für das Dorfzentrum? ................................................... von livia häberling Im April 2018 veranstaltete der Ottenbacher Gemeinderat eine Zukunftswerkstatt. An der Dorfzukunft feilen und schmieden? Das wollten sich 50 Personen nicht entgehen lassen. Sie kamen an jenem Samstag in den Gemeindesaal, machten mit, dachten mit und brachten Ideen ein, wie das Zentrum aussehen könnte. Auch für das Postgebäude auf dem Dorfplatz hatten die Teilnehmenden Visionen: Manche wünschten sich ein Künstleratelier, andere ein Gemeinschaftszentrum, Dritte ein Café oder einen neuen Ort für die Bibliothek. Inzwischen gehört das Erdgeschoss des Postgebäudes der Gemeinde. Nun wurde bekannt, dass in diesen Räumen eine Bäckerei mit Café einziehen soll. Im Gespräch für einen Mietvertrag: Die Landi Albis Genossenschaft, die den Volgladen in Ottenbach betreibt. Per 27. August hatte sie dort bereits eine Postagentur eröffnet und

Im Erdgeschoss des ehemaligen Postgebäudes in Ottenbach will Landi Albis ein Café eröffnen. Das passt nicht allen. (Bild Livia Häberling) damit einen Teil der Post-Dienstleistungen übernommen. Nun möchte der Bäckereibetrieb von Landi Albis – Albis Beck – sein Angebot ausbauen und im leerstehenden ehemaligen Postgebäude eine Bäckerei mit Café eröffnen. Bereits im Frühjahr 2018 war der Geschäftsführer Armin Heller mit seinem Anliegen an den Gemeinderat gelangt. Nun, ein Jahr später, ist die Planung weiter fortgeschritten: Ende 2018 wurde dem Vorstand der Landi Albis Genossenschaft ein Ladenkonzept präsentiert, am 12. April wurde die Baueingabe in Ottenbach publi-

ziert, und am 25. April stimmte die Landi-Generalversammlung einem Kredit für den Ausbau des Lokals zu. «Was wird nun aus der Familie Rimann, die in Ottenbach seit 33 Jahren eine Bäckerei führt und nun Konkurrenz bekommt?», fragten sich einige. «Was wird nun aus unseren Ideen, dem Atelier, dem Gemeinschaftszentrum, der Bibliothek?», fragten sich andere. Ja, was wird daraus? Der «Anzeiger» hat bei Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger nachgefragt. ................................................... > Interview auf Seite 7

Ziel übertroffen Am Lesewettbewerb der Bibliothek haben die Bonstetter Primarschüler alles gegeben. > Seite 10

Arbeitslosigkeit sinkt weiter Im April verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen und der Stellensuchenden saisonal bedingt. 465 Personen aus dem Knonauer Amt waren Ende April bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Abnahme um 39 Personen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank von 1,8 % im Februar auf 1,7 % im März und nun weiter auf neu 1,6 %. Im ganzen Kanton ging die Zahl der Stellensuchenden um 936 Personen und laut der KOF saisonbereinigt um gut 20 Personen zurück. Der Begriff Stellensuchende umfasst sowohl die Arbeitslosen als unter anderem auch jene Personen, die zum Zeitpunkt der Analyse noch in der Kündigungsfrist sind oder einer Zwischenbeschäftigung nachgehen und deshalb nicht als Arbeitslose erfasst sind. Die saisonbereinigte Betrachtung der Arbeitslosigkeit deute an, dass eine konjunkturelle Verschlechterung im Bau- und Gastgewerbe sowie im Bereich Verkehr stattfinde, heisst es beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit. (tst.) anzeigen

Ämtler Bergbau-Geschichte erleben

Reges Interesse an der Stollenbesichtigung in Aeugstertal

• Neubau • Umbau • Renovationen

Ausstellung mit Festbetrieb Die Gewerbegruppe Maschwanden lädt am Wochenende vom 18. und 19. Mai zur Gewerbe- und Handwerksausstellung ein. «In unserem kleinen Dorf läuft viel. Das wollen wir in der ganzen Breite zeigen», sagt Judith Kneubühl-Wydler, Inhaberin eines Architekturbüros und Mitorganisatorin. Dass neben dem ortsansässigen Klein- und Kleinstgewerbe auch der Volg, die reformierte Kirche, die Tagesschule, die Bibliothek und das Dorfmuseum vertreten sind, unterstreicht die Breite des Anlasses. Die Gewerbegruppe spricht denn auch von einem Dorffest, das der Förderung der Gemeinschaft diene – damit sind insbesondere auch die neu Zugezogenen angesprochen. ................................................... > Bericht auf Seite 12

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• Kundendienst • Bauberatungen • Betonbohrungen

29. Juni 2019 Tickets: Ab hier gäbe es nasse Füsse: Im scheinbar endlos langen «See» spiegelt sich die Stollendecke. (Bild Thomas Stöckli) Viermal im Jahr lüftet der Verein Bergwerk Riedhof das Geheimnis hinter dem massiven Holztor in Aeugstertal. Dann ist die interessierte Öffentlich-

keit eingeladen, einen Blick in das Ämtler Bergwerk zu werfen – bis zum überfluteten Teil, dem «See» und mit Rast im gemütlichen «Radon-Stübli».

Am vergangenen Samstag haben rund 80 Personen das Angebot genutzt. ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

DANKSAGUNG

Ruedi Näf Von Herzen danken wir allen, die Ruedi in seinem Leben und auf seinen Reisen ein Stück begleitet und ihm die letzte Ehre erwiesen haben. Es ist tröstlich, die grosse Anteilnahme und Wertschätzung in dieser schwierigen Zeit zu spüren. Die vielen einfühlsamen Worte und Zeichen der Verbundenheit haben uns Kraft gegeben und gezeigt, wie beliebt und geschätzt Ruedi war. Unser Dank geht an Pfarrerin Marjoline Roth in Männedorf und an Pfarrer Kurt Gautschi in Stallikon für die schönen Abschiedsworte. Unser ganz besonderer Dank geht an den Dirigenten Gabriel Mayer Hétu und die Musiker der Harmonie Eintracht Männedorf mit Daniel Kunz, sie haben eine würdige und sehr persönliche Abschiedsfeier gestaltet, die ermöglichte, dass jeder Einzelne auf seine Art von Ruedi Abschied nehmen konnte.

Bring- und Holtag Am Samstag, 11. Mai 2019, findet von 8.30 bis 12.00 Uhr auf dem Marktplatz in Affoltern am Albis der Bring- und Holtag statt. Angenommen werden nur saubere, gut erhaltene und funktionsfähige Gegenstände aus Haushalt, Kinderzimmer und Garten, Sportartikel und nicht elektrische Kleingeräte (www.stadtaffoltern.ch/bringholtag). Defekte und unbrauchbare Gegenstände müssen wieder mitgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Annahmeschluss ist um 11.15 Uhr. Der Bring- und Holtag ist für Bringende sowie Holende kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Professionelle Sammler werden erst ab 11 Uhr zugelassen. Die Obere Bahnhofstrasse ist wegen Verlegung des Wochenmarktes ab Freitag, 10. Mai 2019, 18.00 Uhr bis Samstag, 11. Mai 2019, 14.00 Uhr zwischen Merkurstrasse und Tiefgarageneinfahrt Markplatz für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Durchgang für Fussgänger ist jederzeit gewährleistet. 10. Mai 2019 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 7. Juni 2019, 20.00 Uhr, in den kleinen Mühlesaal, Kappel am Albis zur Behandlung folgender Geschäfte: Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Batchev Emil, Kappel am Albis 3. Erteilung Gemeindebürgerrecht Familie Elliott, Kappel am Albis 4. Erteilung Gemeindebürgerrecht Mason Adam und Emma, Uerzlikon 5. Erteilung Gemeindebürgerrecht Mason Matthew, Uerzlikon 6. Erteilung Gemeindebürgerrecht Roby Carly, Kappel am Albis 7. Erteilung Gemeindebürgerrecht Roby Megan, Kappel am Albis Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 24. Mai 2019, auf der Homepage www.kappel-am-albis.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.

Danke auch für die zahlreichen und grosszügigen Spenden an das Kinderspital Zürich und die Stiftung Theodora im Namen von Ruedi. In dankbarer Verbundenheit, die Trauerfamilie Elsbeth Niedermann, Viktor Näf, Fritz Schär und Familie Männedorf, im Mai 2019

Wir nehmen Abschied von

Paul Klemenz Dober-Keiser 12. September 1946 – 5. Mai 2019

Wir vermissen dich Ruth Dober Christoph & Andrea Dober-Benninger mit Theo und Jaelle Stephanie & Thomas Gläser-Dober mit Aline Dominik Dober Verwandte, Freunde und Freundinnen Urnenbeisetzung: Donnerstag, 16. Mai 2019, 13.30 Uhr Friedhof Mettmenstetten im engsten Familienkreis Trauergottesdienst: Donnerstag,16. Mai 2019, 14.15 Uhr kath. Kirche, Rüteliweg 4, Mettmenstetten Für allfällige Zuwendungen gedenke man der Palliaviva (ehemals OnkoPlus), Palliaviva Postkonto 80-38332-6, IBAN CH27 0900 0000 8003 8332 6. Traueradresse: Ruth Dober, Unt. Fischbachstrasse 7, 8932 Mettmenstetten

Genehmigung Grundwasserschutzzonen Quellfassung Eichbachtobel (Grundwasserrecht c 1484) Kappel am Albis Gestützt auf Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer und § 35 des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft mit Verfügung vom 26. April 2019 die mit Beschluss des Gemeinderates Kappel am Albis vom 15. April 2019 festgesetzten Grundwasserschutzzonen um die Quellfassung Eichbachtobel und das entsprechende Reglement genehmigt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Die Akten können vom 10. Mai 2019 bis 9. Juni 2019 auf der Gemeinderatskanzlei Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, eingesehen werden.

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung / Inkraftsetzung Inkrafttreten nach Rechtskraft der genehmigten Festsetzung Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung) in der Gemeinde Mettmenstetten Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung wurde von den Stimmberechtigen der Gemeinde Mettmenstetten an der Gemeindeversammlung vom 28. Mai 2018 und von der Baudirektion mit Verfügung vom 13. März 2019 genehmigt. Gemäss Rechtskraftbescheinigung des Baurekursgerichts vom 29. April 2019 ist kein Rechtsmittel ergriffen worden. Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung tritt am Tag nach der Publikation in Kraft. Mettmenstetten, 10. Mai 2019 Gemeinderat Mettmenstetten

Ersatzwahl eines Wahlbüromitglieds für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Infolge Austritt von Franziska Mullis aus dem Wahlbüro Ottenbach hat der Gemeinderat eine Ersatzwahl vorgenommen. Mit Beschluss vom 6. Mai 2019 wurde als Wahlbüromitglied für die Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt: Bauer Rita, Pfaffächerstrasse 39, neu

Hallööchen!!

Kappel am Albis, 10. Mai 2019 Gemeinderat Kappel am Albis

«Das schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln derjenigen, die an Ihn denken»

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Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Ottenbach, 10. Mai 2019 Gemeinderat Ottenbach

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TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser Jahrzehnte langes Vereinsmitglied

Hans (Johnny) Kaufmann Durch seinen Tod verlieren wir einen guten und zuverlässigen Kameraden. Auch in Mannschaftswettkämpfen war sein Einsatz stets beispielhaft. Für seine Treue zu unserem Klub während 51 Jahren danken wir und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser Beileid. Schachklub Säuliamt Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Mai 2019

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Gedroht, weil er sich in seiner Existenz bedroht sieht Bezirksgericht Affoltern: Achtmonatige Gefängnisstrafe und eine ambulante Behandlung für einen 73-Jährigen Wegen Drohung und mehrfacher Gewalt gegen Behörden und Beamte hat das Bezirksgericht Affoltern einen 73-Jährigen zu einer achtmonatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt – wie von der Staatsanwaltschaft beantragt. Es hat zudem eine ambulante Behandlung angeordnet. ................................................... von werner schneiter Die Geschichte begann im August 2014 mit der Zwangsräumung seiner Liegenschaft und dem Areal, auf dem unzählige Gegenstände lagerten. Sie brannte im August 2017 nieder – mutmasslich aufgrund einer Brandstiftung, nicht durch den Beschuldigten. Schliesslich fand der Mann bei einer Familie ein vorübergehendes Zuhause, der Streit mit den Behörden eskalierte weiter. Und er fand seinen Höhepunkt in Anzeigen und Drohungen, ja gar mit dem Tod gegen den damaligen Gemeindepräsidenten und einen Gemeinderat («Anzeiger» vom 3. Mai). Die Behördenmitglieder wurden von der Familie per E-Mail gewarnt. Er habe solche Äusserungen mit diesen Worten nie gemacht, sondern etwa so: «Die chömed denn scho emal dra, falls d Gmeind das nöd in Ordnig bringt», sagte der Mann vor Gericht. Man habe ihm bei der Räumung willkürlich Gegenstände weggenommen, die er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit gebraucht hätte, weshalb er gegenüber der

Gemeinde eine Forderung gestellt habe. Dass er sich, nach seinen Äusserungen gegen die Behördenmitglieder, der Verhaftung durch die Polizei widersetzt hat, bestritt der Mann nicht, auch nicht, dass er damals drastische Worte verwendet und den Versuch unternommen hat, einen Beamten zu beissen – ebenso wenig den Vorwurf, er habe bei der Einvernahme einem Polizisten Wasser an den Kopf geschüttet und ihm mit einem angehoben Stuhl gedroht. Das nannte er «Verteidigungsmassnahmen». Der Staatsanwalt beantragte acht Monate Gefängnis unbedingt, weil der Mann mit seinen Drohungen die Bedrohten nötigte, ihre Lebensführung zu verändern und ihr Sicherheitsgefühl massiv beeinträchtigt habe. Der Umstand, dass die Gemeindeverwaltung aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen werden musste, habe Einschränkungen für die Bevölkerung nach sich gezogen.

«Pathologisches Horten» Der Staatsanwalt attestierte dem Mann «leichtgradig verminderte Schuldfähigkeit». Er stützte sich dabei auf ein psychiatrisches Gutachten, worin von «pathologischem Horten» die Rede ist, ja sogar von einer schweren Ausprägung davon und einer lang andauernden Störung. Der Mann könne das Unrecht der vorgenommenen Handlungen nicht erkennen, heisst es im Gutachten unter anderem. Er selber findet diese Terminologie «so

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Ebenfalls am Sonntag, 12. Mai, feiern zwei Affoltemer ihren 85. Geburtstag. Leopold Grüter und Johann Purat können stolz auf ihre Lebenszeit zurückblicken. Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen jedem ein frohes Fest im Kreise der Familie und Freunde und für das kommende Jahr alles Gute. Am Montag, 13. Mai, werden zwei Affoltemerinnen auf stolze 85 Lebensjahre zurückblicken können. Agnes Karolina Marty-Marty und Rosa Berta Weiss-Hedinger wünschen wir einen schönen Geburtstag und vil Gfreuts.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 11. Mai, darf Werner Fehrenbach in Obfelden 80 Lebensjahre feiern. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Zur diamantenen Hochzeit Am Muttertags-Sonntag, 12. Mai, sind Käthi und Hansheiri Leuthold-Bühlmann in Aeugst 60 Jahre miteinander verheiratet. Zusammen mit den Kindern Gerold, Gabriela, Sylvia und der ganzen Familie gratulieren wir von Herzen, wünschen einen schönen Feiertag, alles Liebe und gute Gesundheit. anzeige

nicht richtig» – auch unter dem Hinweis darauf, dass er die gesammelten Gegenstände für zahlreiche Ausstellungen, die von ihm mitgestaltet wurden, verwendet habe. «So musste ich mich gegen die Räumung wehren». «Mittelgradig eingeschränkt» attestiert ihm das Gutachten bei seiner Gegenwehr im Rahmen der Verhaftung und der polizeilichen Einvernahme – und eine Wiederholungsgefahr, wenn er sich in die Enge gedrängt sieht.

«Rücksichtslose Räumung» Sein Verteidiger forderte einen Freispruch vom Vorwurf, Todesdrohungen ausgesprochen zu haben, für die anderen beiden Anklagepunkte eine fünfmonatige Gefängnisstrafe abzüglich der erstandenen Haft und für eine allfällige Überhaft eine Entschädigung von 200 Franken pro Tag. Dass die Areal-Räumung aus gesundheitspolizeilichen und nachbarrechtlichen Gründen erfolgt ist, dafür zeigte der Verteidiger Verständnis – nicht aber dafür, auf welche Weise diese Räumung vonstatten ging, aus seiner Sicht nämlich «völlig rücksichtslos». Und das unter Präsentation einer hohen Rechnung, die der Beschuldigte nicht begleichen könne und ihn für den Rest des Lebens ruiniere. So sei der Mann schrittweise in Verzweiflung und in oppositionelle Haltung geraten. anzeige

Auf seine erste schriftliche Intervention habe die Gemeinde überhaupt nicht reagiert, kritisierte der Verteidiger. Auch bei der schriftlichen Intervention bei der Staatsanwaltschaft hinsichtlich Brandstiftung: keine Antwort und eine weitere kontraproduktive Erfahrung für seinen Mandanten. Inzwischen wisse er, dass im Ermittlungsbericht von Brandstiftung die Rede sei und eine Selbstbrandstiftung ausschliesse. Auch wisse er, dass sich eine Person gegenüber der Polizei geäussert habe, «dass das Problem warm gelöst werden müsse». Die Staatsanwaltschaft habe in dieser Sache nichts unternommen; sein Mandant stehe auch deswegen mit dem Rücken zur Wand, sehe sich in seiner Existenz bedroht, weil ihm niemand helfe, sagte der Verteidiger. Die Droh-E-Mail enthalte eine vage Schilderung, sei sehr unbestimmt vielmehr Ausdruck seiner Verzweiflung und aufgrund der Situation nichts Ungewöhnliches, sondern dem Abreagieren geschuldet. «Hier ist kein Drohungs- oder Eventualvorsatz erkennbar», sagte der Verteidiger.

In Angst und Schrecken versetzt Gerichtspräsident Peter Frey sieht das anders und spricht von klaren Äusserungen in der E-Mail und von verwertbaren Zeugenaussagen. Er habe die

Behördenmitglieder zwar nicht an einer amtlichen Handlung gehindert, sie aber mit seiner Aussage in Angst versetzt und bewirkt, dass diese die Lebensführung ändern mussten. Acht Monate Gefängnis seien für diese Aussage und die weiteren Straftaten «gerade noch angemessen». Als strafverschärfend sieht das Gericht seine Delinquenz während der Probezeit (eine einschlägige Vorstrafe, deshalb der Widerruf einer bedingt ausgesprochenen Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 30 Franken), die Tatmehrheit. Als mindernd gilt seine Entschuldigung bei einem Behördenmitglied, seine schwierige Lebenssituation, seine verminderte Schuldfähigkeit sowie das Geständnis in den anderen Anklagepunkten. Die ambulante Massnahme sei zwar gerechtfertigt. Ob sich damit die psychische Störung beheben lasse, sei fraglich. Wichtig sei aber, dass der Mann einen Konsens mit der Gemeinde finde, schloss der Gerichtspräsident. So wurde er wegen Drohung und mehrfacher Gewalt gegen Beamte zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von acht Monaten verurteilt. 182 Tage hat er bereits durch U-Haft erstanden. Zudem muss sich der Mann einer ambulanten Massnahme unterziehen und einen Teil der Verfahrenskosten tragen.


Hausen am Albis

Wahlerklärung für die stille Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsdauer 2018–2022 Auf die Wahlanordnung vom 5. März 2019 ist dem Gemeinderat Ralph Bänziger als gültige Kandidatur vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat hat als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 als gewählt erklärt:

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bänziger Ralph, geb. 1969 Beruf: Informatiker wohnhaft: Engelwiese 6, 8913 Ottenbach

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Der Rekurs hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Bauherrschaft: Realstone SA, Avenue d’Ouchy 6, 1006 Lausanne, Schweiz Projektverfasser: ERP Architekten AG Husmatt 9, 5405 Baden, Schweiz Projekt: Ausbau Estrichraum in eine Wohneinheit mit Einbau einer Dachlukarne und 4 Dachflächenfenster, Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4837, Zone: Zentrumszone Z4

10. Mai 2019 Gemeinderat Ottenbach

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a.A. werden auf Montag, 17. Juni 2019, 20.15 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2018 B. Primarschulgemeinde 1. Jahresrechnung 2018 Im Anschluss an die Versammlung: Informationen aus der Schulpflege Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) wird zwei Wochen vor der Gemeindeversammlung allen Haushaltungen zugestellt (er steht auch unter www.wettswil.ch zum Download bereit). Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Die Versammlungsteilnehmenden sind im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung herzlich zu einem Schlummertrunk eingeladen. 8907 Wettswil a. A., 10. Mai 2019 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

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Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Tellco pkPRO, Bahnhofstrasse 4, 6431 Schwyz, Schweiz Projektverfasser: Tellco AG, Bahnhofstrasse 3, 6340 Baar, Schweiz Projekt: Umbau Wohnhaus Vers.-Nr. 704 in 3 Maisonette-Wohnungen, kommunales Schutzobjekt, Projektänderung; Dachanhebung mit Lukarnen, Mühlebergstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6673, Zone: Kernzone

Bonstetten Bauherrschaft: Isabel und Markus Hiltbrunner, Herenholzweg 9, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Angaben zum Projekt: Ersatz bestehende Sitzplatzüberdachung durch Wintergarten, Herenholzweg 9, 8906 Bonstetten, Grundstück Nr. 1520, Zone W2/45

Bonstetten Bauherrschaft: Catherine und Daniel Stehli-Bénet, Im Langacher 35, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16, 8906 Bonstetten Angaben zum Projekt: Erstellung Sichtschutz an Stelle von Grünhecke, Im Langacher 35, 8906 Bonstetten, Grundstück Nr. 2439, Zone W2/30

Bonstetten Bauherrschaft: Christian und Elena Gmür – Siegfried, Rütistrasse 31, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Teichgarten GmbH, Nollisweid 46, 9050 Appenzell Angaben zum Projekt: Neubau Schwimmteich mit Stützmauer, Rütistrasse 31, 8906 Bonstetten, Grundstück Nr. 2100, Zone W2/25

Hedingen Gesuchsteller: Laura und Marco Berger, Gehrrebenstrasse 9, 8908 Hedingen Projektverfasser: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Teilabbruch, Wiederaufbau und Erweiterung Einfamilienhaus, Gehrrebenstrasse 9, Kat.-Nr. 116, Zone W1.0

Hedingen Gesuchsteller: Stephan und Sue Tuor, Kaltackerstrasse 10, 8908 Hedingen Bauprojekt: Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Mehrfamilienhaus, Kaltackerstrasse 10, Kat.-Nr. 637, Zone W2.0

Bauherrschaft: Anton Duffhuis, Vollenweid 14, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Heggli Gartenbau GmbH, Zürichstrasse 28, 5634 Merenschwand Projekt: Tennis-Trainingsanlage / Allzweckplatz, Vollenweid 14, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2933, Zone: KW

Obfelden Bauherrschaft: Schiller AG, Altgasse 68, 6341 Baar, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: 16 Fahrzeugabstellplätze, bereits erstellt, Bachstrasse 30, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 4858, Zone: Gewerbezone G

Obfelden Bauherrschaft: Perica und Drazenka Cvijanovic, Gugelrebenstrasse 16, 8912 Obfelden Projektverfasser: Mehdi Ahmadiyeh, Bruggerstrasse 35, 5507 Mellingen Projekt: Neue Stützmauer entlang der Grundstücksgrenze zu Kat.-Nr. 1521, Gugelrebenstrasse 16, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1349, Zone: W1

Obfelden Bauherrschaft: Marcel Richard, Haltenstrasse 15, 8912 Obfelden Projektverfasser: eimax gmbh, Moosbrünneli 3, 5643 Sins, Schweiz Projekt: Zusätzliche Dachisolation um 20 cm und dachintegrierte Solaranlage am Wohnhaus Vers.-Nr. 913, Haltenstrasse 15, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2540, Zone: W1

Stallikon Bauherrschaft: Markus und Christine Feller, Oberhausenstrasse 69, 8907 Wettswil am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Voillat Immobilienentwicklung GmbH, Josefstrasse 92, 8005 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Umbau mit Anbau Einfamilienhaus (Revisionspläne mit Anpassung der Aussteckung), Buchenegg 36, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2317, Zone: Landwirtschaftszone

Stallikon Bauherrschaft: Felix Räbsamen, Altstetterstrasse 334, 8047 Zürich Projekt: Umbau / Nutzungsänderung (bereits erstellt), Diebis 7, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1350, Zone: WG2/35 Weitere Angaben zur Meldung: Bemerkung: 2. Publikation (1. Publikation erfolgte am 18. April 2019 ohne Vermerk «bereits erstellt»)

Stallikon Bauherrschaft: Luciano Arnold, Räbacher 3, 8143 Stallikon Projekt: Ersatz Vordach über Rampe zu Untergeschoss (bereits erstellt), Diebis 25, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1352, Zone: WG2/35

Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vorüber, lächeln, dass sie gewesen sind. Konfuzius

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer lieben Mutter, Schwieger- und Grossmutter

Susanna Baumann-Egger 21. August 1935 – 2. Mai 2019

Liebevoll umsorgt von Deinem Ehemann, unterstützt durch Deine Liebsten und die fürsorglichen Pflegerinnen der Pflegi Muri, wurdest Du nach kurzer schwerer Krankheit von den Altersbeschwerden erlöst. Dein Leben war geprägt durch die Liebe zu Deinem Ehemann und zu Deiner Familie. In liebevoller Erinnerung: Eduard Baumann Eduard und Isabelle Baumann mit Familie Annemarie Gremaud mit Familie Daniel und Corina Baumann mit Familie Stefan Baumann und Ana Rita de Paula Braga mit Familie Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 14. Mai 2019, um 10.00 Uhr im Friedhof Hausen am Albis statt. Im Anschluss beginnt um 10.30 Uhr die Trauerfeier in der kath. Kirche an der Bifangstrasse in Hausen am Albis. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man: Amnesty International – Schweizer Sektion, Postkonto 30–3417–8, IBAN CH52 0900 0000 3000 3417 8, SWIFT/BIC: POFICHBEXXX. Traueradresse: Eduard Baumann, Dorfstrasse 26, 8925 Ebertswil

Es ist unfassbar, dass es dich nicht mehr gibt, aber es ist wunderbar, dass es dich gab.

Fassungslos und unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Marcel, unserem fürsorglichen und verständnisvollen Papi, unserem lieben Sohn, Bruder und Schwager

Marcel Fuchs 1. März 1958 – 3. Mai 2019

Plötzlich blieb dein Herz stehen und trotz aller medizinscher Hilfe mussten wir dich schweren Herzens gehen lassen. Wir sind sehr traurig, dass du nicht mehr da bist, aber dankbar für das Viele, das du uns gegeben und für uns getan hast, für die Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Wir vermissen dich und behalten dich in unseren Herzen Brigitte Fuchs-Linder Sabrina Fuchs und Roman Bütler Reto Fuchs und Alisha Pföstl Clemens und Rosemarie Fuchs-Gander Clemens Fuchs und Regula Allenspach Ruth und Walter Kehrli-Linder und Familie Doris und Ruedi Kehrli-Linder und Familie Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Dienstag, 14. Mai 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Rifferswil statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen bitten wir, das Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern a. A. zu unterstützen: Spendenkonto Postkonto 87-744900-1 (Vermerk: Marcel Fuchs) In Rifferswil werden keine Leidzirkulare verschickt. Traueradresse: Brigitte Fuchs, Im Mattler 10, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Mai 2019

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Der Bedarf an Alterswohnungen wächst weiter Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern auf der Suche nach Bauland Die Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa) hat ein neues Vorstandmitglied, ist finanziell gut aufgestellt – und sucht Bauland im Zentrum, um dem wachsenden Bedürfnis nach altersgerechten Wohnungen nachzukommen. Die Generalversammlung beanspruchte nur wenig Zeit. 88 Genossenschafterinnen und Genossenschafter – etwas weniger als im vergangenen Jahr – befürworteten die statutarischen Geschäfte der 24. ordentlichen GV am Montag im katholischen Pfarreizentrum einstimmig und in Rekordzeit. Darunter auch die Jahresrechnung 2018, die einen Gewinn von knapp 70 000 Franken ausweist. Die Bawa steht finanziell auf festen Beinen, wie Finanzchef Dominique Lipp deutlich machte. Die Rückstellungen für allfällige Umbau- und Renovationsarbeiten belaufen sich auf mittlerweile 2,5 Mio. Franken. Einstimmig befürwortete die GV den Antrag des Vorstandes, den Anteilschein-Zinssatz

auf 1,25 Prozent festzulegen – ein Satz, der schon im vergangenen Jahr galt. 2015 wurden 1,75 Prozent, 2016 1,5 Prozent ausgeschüttet.

Ernst Bründler verabschiedet Mit einem Geschenk in Form von edlem Rebensaft verabschiedete Bawa-Präsident Urs Laederach das langjährige Vorstandsmitglied Ernst Bründler. Der ehemalige Posthalter von Affoltern gehörte dem Bawa-Vorstand seit 2005 an; er hat der Genossenschaft dank seines exzellenten Beziehungsnetzes viel gebracht. «Ich habe die Arbeit sehr gerne gemacht» – mit diesen Worten und einem Dank verabschiedete sich Ernst Bründler. Als sein Nachfolger wurde Ernst Bitter gewählt – einstimmig. Der ehemalige EKZ-Mitarbeiter wohnt seit 37 Jahren in Affoltern und ist vielen durch seine Tätigkeit in Vereinen und Organisationen bekannt. Einen Wechsel gabs auch in der Revisionsstelle: Sven von Ah vom gleichnamigen Obfelder Treuhandbüro löst Thomas Frei ab. Speziell erwähnt wurde auch das gut lau-

Der Vorstand der Bawa mit dem scheidenden und dem neuen Mitglied, v. l.: Ernst Bründler, Dominique Lipp, Ruth Ringger, Präsident Urs Laederach, Geschäftsführer und Verwalter Philippe Dietrich, Heidi Rüesch und Ernst Bitter. (Bild Werner Schneiter) fende Kafistübli der Bawa, das sich zum Treffpunkt entwickelt hat und sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Bawa will bauen Die Bawa ist Inhaberin von insgesamt 61 Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zim-

mer-Wohnungen, verteilt auf fünf Gebäude, in denen ausserdem drei Gewerbebetriebe und die Spitex untergebracht sind. Laut Urs Laederach umfasst die derzeitige Warteliste für eine Wohnung zirka 30 Namen; die Liste dürfte mit Blick auf den grösser werdenden Anteil älterer Menschen

Anschluss an die ARA Schönau in Cham: Die erste Hürde ist genommen

Aus dem Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Knonau wurde 1957 in Betrieb genommen und ist eine der ältesten ARAs der Schweiz. Heute wird sie vom Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel (Awvk) betrieben und reinigt das Abwasser der drei Gemeinden. Die Anforderungen an die Qualität des gereinigten Abwassers nehmen stetig zu. Heute ist die ARA Knonau für die Reinigung des Abwassers von 7000 Personen dimensioniert. Aktuell sind bereits rund 7800 Einwohnerinnen und Einwohner an die ARA angeschlossen und die Prognosen zeigen, dass es im Jahr 2022 über 8000 Personen sein werden. Aus diesem Grund wurde geprüft, ob es sinnvoll ist, die ARA Knonau auszubauen und mit einer vierten Reinigungsstufe zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen zu ergänzen oder an die ARA Schönau in Cham anzuschliessen. Es hat sich gezeigt, dass eine Ableitung des Abwassers nach Cham ökonomisch und ökologisch sinnvoller ist. Vor allem kann dadurch die Belastung des Haselbachs in Knonau deutlich reduziert werden. Dieses Vorgehen wird vom kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) unterstützt. Die ARA Schönau hat die vierte Reinigungsstufe gerade in Betrieb genommen und ist die erste grössere Kläranlage in der Schweiz mit einem neuartigen Aktivkohle-Verfahren. Dadurch werden Mikroverunreinigungen anzeige

grösser werden. Grund genug für die Bawa, die Suche nach Bauland weiter zu verstärken – ein nicht ganz einfaches Unterfangen, weil dieses Land zentrumsnah sein müsste. «Melden Sie uns solche Möglichkeiten, um zu investieren», so der eindringliche Appell von Urs Laederach an der GV. (-ter.)

Geld aus Taxi gestohlen In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai haben Unbekannte im Zentrum von Affoltern die Scheibe eines Taxis eingeschlagen und einen Geldbeutel mit mehreren hundert Franken Inhalt gestohlen. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei in Affoltern auf rund 800 Franken. Ebenso hoch ist der Schaden, den Vandalen am Samstag, 4. Mai, am frühen Morgen zwischen 3 und 5 Uhr an einem Personenwagen in Affoltern angerichtet haben. Durch das Abbrechen der Heckscheibenwischer entstanden am Fahrzeug Lackschäden. (-ter.)

Neue Polizeiuniform

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Knonau ist mit Jahrgang 1957 eine der ältesten Kläranlagen der Schweiz. (Bilder zvg.)

Künftig soll das Abwasser von Knonau via Oberwil nach Cham gepumpt werden.

wie Medikamentenrückstände oder Körperpflegeprodukte eliminiert.

Abwasser lokal anheben zu können. Das letzte Wort hat die Bevölkerung der drei Gemeinden, die Urnenabstimmung ist im November 2020 vorgesehen. Falls alle drei Gemeinden zustimmen, kann im Mai 2021 mit den Arbeiten begonnen werden. Die Inbetriebnahme soll Mitte 2022 erfolgen. Dann wird der Awvk aufgelöst und dessen abwassertechnische Infrastrukturen in den Gvrz eingegliedert. Die drei Zürcher Gemeinden treten dann dem Gvrz als vollwertiges Mitglied bei.

Zwei Pumpwerke nötig Die erste Hürde wurde genommen, als die Delegierten des Gewässerschutzverbands Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) am 28. November 2018 beschlossen haben, den drei Gemeinden des Awvk jeweils eine gleichlautende verbindliche Offerte zum Beitritt in den Gvrz vorzulegen.

«Jetzt können wir das Projekt Anschluss ARA Schönau weiterverfolgen», stellt Nathanaël Wenger, der Präsident des Awvk und Gemeinderat von Knonau, zufrieden fest. Der geplante Anschluss kostet zirka 8 Mio. Franken. Für den abwassertechnischen Anschluss soll ein Pumpwerk neben der ARA Knonau und eine Anschlussleitung bis zur ARA Schönau (Cham) erstellt werden. Aufgrund der Topologie wird ein Zwischenpumpwerk in Oberwil ZG benötigt, um das

Die Kantonspolizei Zürich ersetzt ihre rund 20-jährige Arbeitsuniform noch im laufenden Jahr. Bereits im Dezember 2017 hat der Regierungsrat dafür rund 3,2 Millionen Franken bewilligt. Erarbeitet wurde die zukünftige Arbeitsuniform korpsübergreifend mit zwölf kantonalen Polizeikorps, mehrere Stadtpolizeien und der SBB-Transportpolizei. Sie lehnt sich an das derzeitige Erscheinungsbild der deutschschweizerischen kantonalen Polizeikorps an, entspricht jedoch in Bezug auf Schnitt, Optik und verwendete Materialien den heutigen Bedürfnissen. Die einzelnen Korps werden sich weiter zum Beispiel aufgrund von individuell gestalteten Merkmalen wie Badges oder der Krawatten unterscheiden. Mit dem gemeinsamen Vorgehen werden Beschaffungskosten reduziert und die logistische Bewirtschaftung optimiert. (pd.)


Todesfälle

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Am 4. Mai 2019 ist in Hausen am Albis ZH gestorben:

In Affoltern am Albis ZH ist gestorben:

Trinkler, Elsa

Rolf Nobs

geb. 5. April 1935, von Menzingen ZG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH.

geboren am 27. November 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bestattung am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend Trauergottesdienst um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Hausen am Albis.

Affoltern am Albis

Bestattungsamt Hausen am Albis

Am 2. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Mettmenstetten

Johann Rudolf Kaufmann geboren am 3. April 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Montag, 13. Mai 2019, um 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am Donnerstag, 16. Mai 2019, 14.15 Uhr, findet in der katholischen Kirche die Abdankung für

Paul Dober Untere Fischbachstrasse 7 statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 1. Mai 2019 ist in Zürich ZH gestorben:

Brouwer-Brunner, Dora Johanna geb. 14. Juni 1940, von Zürich ZH und Auw AG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Morgenhölzlistrasse 36; Ehefrau des Brouwer Wouter Victor. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. Mai 2019

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«Genau das, wonach wir gesucht hatten» Das geplante Café in Ottenbach werde den Dorfplatz neu beleben, ist Gaby Noser Fanger überzeugt In die ehemalige Postfiliale in Ottenbach soll ein Café einziehen. Manche sehen darin eine Konkurrenz für die Bäckerei Rimann, der Gemeinderat sieht das neue Lokal als Glücksfall. Weshalb? Der «Anzeiger» hat bei Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger nachgefragt.

schwierig würde, nochmals ein solch gutes Gesamtpaket offeriert zu bekommen. Warum? In Ottenbach leben 2500 Menschen, das Gewerbe zieht tendenziell eher weg als zu, und ein neues Lokal aufzubauen, braucht viel Kapital. Hinzu kommt das unternehmerische Risiko. Die ersten Jahre dürften, wenn überhaupt, eher bescheidene Gewinne ergeben. Ausserdem sieht der Gemeinderat die Chance, Ottenbach neben dem Dorfladen, der ebenfalls von der Landi Albis betrieben wird, auch zukünftig eine Bäckerei zu sichern. Gerade auch, weil bekannt ist, dass die Bäckerei Rimann in den nächsten Jahren schliessen wird. Wie im «Anzeiger» zu lesen war, hat Herr Rimann das Pensionsalter erreicht, bei Frau Rimann ist das in den nächsten fünf, sechs Jahren der Fall.

«Anzeiger»: Im April 2018 konnte die Ottenbacher Bevölkerung ihre Ideen zum Dorfzentrum in einem Workshop einbringen. Nun wurde bekannt: Ins ehemalige Postgebäude soll ein Café einziehen. Wie kam es zu diesem Entscheid? Im Workshop kamen von den Teilnehmenden ganz unterschiedliche Vorschläge, was mit dem ehemaligen Postgebäude passieren soll. Darunter waren beispielsweise ein Gemeinschaftszentrum für Kunst, die Verlegung der Bibliothek in diese Räume, aber auch der Wunsch nach einem Café. Welche Ideen wurden nach dem Workshop weiterverfolgt? Als Erstes wurde geprüft, ob die Bibliothek ins Postgebäude zügeln könnte. Dies, weil sich die Bibliothek mehr zu einem Begegnungsraum mit Kaffee-Ecke und weiteren Angeboten entwickeln möchte. Allerdings zeigte sich, dass das Postgebäude nicht der richtige Ort ist. Die Fläche reicht nicht aus und die Lichtverhältnisse sind unpassend, weil es in den hinteren Räumen zu dunkel ist. Ausserdem möchte die Bibliothek einen Spielplatz anbieten, was auf dem Gemeindeplatz nicht möglich ist. Deshalb wurde diese Idee schliesslich verworfen. Wer hat sie verworfen – die Bibliothekskommission oder der Gemeinderat? Der Gemeinderat. Wir haben die Anforderungen der Bibliothek an die neuen Räumlichkeiten aufgenommen,

Gaby Noser Fanger ist überzeugt, dass das neue Café im Zentrum von Ottenbach ein Gewinn ist. Nun hofft sie, dass Landi Albis und die Familie Rimann sich erneut auf eine Zusammenarbeit einigen können. (Archivbild Werner Schneiter) geprüft und dann gemerkt, dass es nicht passt. Wie ging es weiter? Kurz darauf, ebenfalls im Frühling, meldete sich Armin Heller beim Gemeinderat. Er informierte uns darüber, dass die Landi Albis ihr Angebot erweitern möchte. Dazu bot er an, die Räume im ehemaligen Postgebäude zu mieten, um darin ein Café zu eröffnen. Dem Gemeinderat erscheint dieses Angebot attraktiv und als eine grosse Chance für das Dorf. Warum? Es war genau das, wonach wir gesucht hatten. Das Café wird den Dorfplatz wieder mehr beleben, und das

ist ja genau das Ziel der Neugestaltung des Dorfkerns. Mit dem Café kommt ein neues Angebot ins Dorf, ausserdem soll es auch sonntags geöffnet haben und kann so zu einem Begegnungsort werden, wo man sich an allen Wochentagen treffen kann. Dieses Angebot hätte vermutlich auch eine andere Bäckerei liefern können. Weshalb haben Sie sich entschlossen, den Betrieb des Lokals nicht öffentlich auszuschreiben? Der Gemeinderat hat ja nicht aktiv nach einem Café mit Bäckerladen gesucht. Aus der Zukunftswerkstatt kam der Impuls, dass das Postlokal gekauft werden soll, um darin eine der vielen Ideen zu realisieren. Der Gemeinderat war der Ansicht, dass es

Wie entgegnen Sie dem Vorwurf, der Gemeinderat konkurrenziere mit Steuergeldern das lokale Gewerbe? Wir können gut nachvollziehen, dass das Projekt der Landi Albis für die Familie Rimann einige Jahre zu früh kommt. Daher hatte der Gemeinderat von Beginn weg den Anspruch, mit der Bäckerei Rimann und Albis Beck eine einvernehmliche Lösung zu finden, damit sich die Betriebe nicht konkurrenzieren. Insbesondere ist es uns wichtig, dass das Ehepaar Rimann und ihre Angestellte ein gesichertes Einkommen haben. Zwischen Landi Albis und der Bäckerei Rimann besteht ja heute schon eine Zusammenarbeit. Von Montag bis Mittwoch wird das Rimann-Brot nicht im eigenen Laden verkauft, sondern im Volg Ottenbach. Deshalb haben wir darauf gesetzt, dass die beiden Betriebe ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und eine Lösung zustande kommt, die für alle stimmt.

Landi Albis hat bereits eine Baueingabe für den Umbau der Räumlichkeiten gemacht, ein Konzept ausgearbeitet und an der GV wurde der Baukredit bewilligt. Kommt das neue Café auch dann, wenn sich die Parteien nicht einigen können? Dieser Entscheid ist noch offen. Wir hoffen wirklich sehr, dass wir eine Lösung finden, die für alle stimmt. Die ersten Gespräche zwischen den beiden Parteien verliefen ja positiv, verschiedene Ideen wurden diskutiert. Als im März die Pläne der Landi konkreter wurden, konnte leider kein Abschluss erzielt werden. Wie geht es nun weiter? Beide Parteien gehen nochmals über die Bücher. Wir treffen uns mit der Familie Rimann und Landi Albis im Juni zu nächsten Gespräch. Am Workshop kam auch die Idee eines Gemeinschaftszentrums oder eines Künstlerateliers auf. Diese bringen keine Mieteinnahmen, ein Café schon. War das Geld ein Kriterium? Nein. Uns war es wichtig, dass das neue Angebot Leben ins Dorfzentrum bringt. Ausserdem war es entscheidend, dass der Café-Vorschlag von Landi Albis sehr konkret war, im Gegensatz zu anderen Ideen, die an den Gemeinderat herangetragen wurden, aber noch nicht ausgearbeitet waren. Haben diese Ideen noch eine Chance, im neuen Dorfzentrum umgesetzt zu werden? Grundsätzlich, ja. Wir stehen mit der Konkretisierung der Zentrumsplanung noch am Anfang. In der Projektierungsphase wird sich nun zeigen, ob und wo sich die anderen Projekte noch unterbringen lassen. Das ist Bestandteil der nächsten Phase. Wer also weitere Ideen für die Gestaltung hat, darf diese weiterhin einbringen. Telefon-Interview: Livia Häberling

«Die Poesie ist nicht totzukriegen» Florian Bissig über seine kommentierte Gedichtsammlung Florian Bissig sammelt und kommentiert 20 Gedichte aus der Schweiz und hat Mühe mit Poesie im öffentlichen Raum. «Anzeiger»: Herr Bissig, Sie lesen und besprechen Gedichte, die nun gesammelt als Buch erschienen sind. Im Vorwort steht, dass Lyrik im Trend liege. Ist dem wirklich so und wie machen Sie das fest? Florian Bissig: Im gesamten deutschsprachigen Raum lässt sich beobachten, dass sich brillante Schriftstellerinnen und Schriftsteller ganz auf die Lyrik konzentrieren – statt nach einem Bändchen gleich zum Roman zu wechseln. Von Berlin ausgehend ist die deutsche Dichtung seit 2000 zu einer neuen Blüte herangereift. Das schlägt sich in den Feuilletons nieder und auch bei wichtigen Literaturpreisen, die in jüngster Zeit mehrfach an Lyriker vergeben wurden. In der Schweiz bekommt die Lyrik auch im Zusammenhang mit der Performance-Kunst wieder mehr Aufmerksamkeit. ...............................................................

«Vielen fällt es schwer, über Gedichte zu reden.» ............................................................... Sie haben zwanzig Gedichte ausgewählt und kommentiert. Über Poesie zu reden ist nicht leicht, wie gingen Sie denn vor? Ja, vielen fällt es schwer, über Gedichte zu reden. Das geht auch regelmässigen Lesern wie mir so.

deutschen mit der französischen Sprache. Ich wollte mit dem Bändchen nicht zuletzt die Vielfalt der Schweizer Lyrik zeigen, der heutigen wie derjenigen seit der Moderne. ...............................................................

«Wie die Philosophie zielt auch die Lyrik oft auf ein Innehalten ab.»

Florian Bissig: «Die Poesie erträgt alles». (Bild Urs Heinz Aerni) Wieso eigentlich? Der Grund liegt in der Eigenschaft der Lyrik, die Welt in ganz eigenwilliger Weise zur Sprache zu bringen, an die man als Leser zunächst nicht anknüpfen kann. Ich bin aber davon überzeugt, dass es sich lohnt, dem Gefühl der Verständnislosigkeit und Sprachlosigkeit zu trotzen und Lyrik zu lesen und zu diskutieren. Dabei übt man nebenbei Fähigkeiten, die auch anderweitig hilfreich sind, etwa den Umgang mit Vieldeutigkeit und mit anderen Perspektiven. Wenn man nicht aufpasst, erweitert man dabei seinen Horizont! (lacht)

Es finden sich Texte u. a. von Gerhard Meier, Klaus Merz, Eugen Gomringer, Franz Hohler, Ilma Rakusa, ja sogar von Mani Matter und Robert Walser. Was muss ein Text haben, damit dieser von Ihnen beachtet wird? Wenn ich die Gedichte nach einem einzelnen Kritierum ausgewählt hätte, wäre das Buch langweilig geworden. Gerhard Meiers «Rondo» etwa fesselt mich durch einen verblüffenden Gedankengang. Klaus Merz «Nach Homer» ist eine ultrakurze, raffinierte Anspielung an die Odysseus-Sage. Und der Text der jungen Dichterin Marina Skalova ist eine formal spannende und sehr musikalische Begegnung der

............................................................... Sie studierten zudem Philosophie, wieviel Poesie verträgt die Philosophie oder anders gefragt, wäre die Lyrik ein guter Weg zur Philosophie? Die Poesie erträgt alles. Darum ist sie seit Pindar und Sappho auch nicht totzukriegen. Sie hält philosophische Spekulation und religiöses Schmachten ebenso aus wie Betrachtungen über die Banalitäten des Alltags. Entscheidend ist, dass das Gedicht nie ganz im Dienst an irgendeiner Sache aufgeht, sondern eben ein gewisses poetisches Etwas mit sich führt. Wie die Philosophie zielt auch die Lyrik oft auf ein Innehalten ab, auf ein radikales Hinterfragen, oder auf einen ganz neuen Blickwinkel. Wir treffen uns in Albisrieden, einem schnell wachsenden Stadtteil, wie ganz Zürich West. Wo täte im Stadtbild mehr Poesie gut? Ich bin nicht unbedingt ein grosser Freund von Poesie im öffentlichen Raum. Man kann ja Gedichte auf Hausfassaden malen und hoffen, dass sie dann von ein paar Menschen mehr

wahrgenommen werden. Aber irgend jemand wird sich dann belästigt oder beleidigt fühlen und die Übermalung fordern. Der Sache der Dichtung dienen solche Streitereien nicht wirklich. Am liebsten sehe ich es, wenn die Menschen ihre Nasen in schöne Gedichtbände stecken – ich meine natürlich nicht nur mein Büchlein (lacht). Das kann im Tram oder am Dorfbach sein. Und es tut auch dem Stadtbild bestimmt besser als die üblichen Smartphone-Zombies. Interview: Urs Heinz Aerni

persönlich Freier Journalist Florian Bissig, geboren 1979, studierte in Zürich, Berlin und Austin. Nach dem Lizenziat in Philosophie promovierte er in Englischer Philologie mit einer Studie zu Samuel Taylor Coleridge. Er schreibt als freier Journalist für verschiedene Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Literatur, Musik und Philosophie und arbeitet an der Übertragung von Coleridges Lyrik ins Deutsche. Florian Bissig lebt mit seiner Familie in Affoltern. Florian Bissig: «Mauerlängs durch die Nacht – Kleine Anthologie der Schweizer Lyrik», Limbus Verlag, ISBN 978-3-99039-131-0, Gebunden mit Lesebändchen, 96 Seiten.


Bezirk Affoltern

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Die Tagesfamilie – ein Ort der Beziehung

Freitag, 10. Mai 2019

Der Bundesrat trifft die Zürcher Bevölkerung

Interview zur flexiblen Betreuungsform

14. Sitzung ausserhalb des Bundeshauses

Der Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern vermittelt zwischen Eltern und Tagesmüttern, die für ihre Kinder eine flexible Betreuungsform suchen. Tanja Eichholzer erzählt aus der Sicht einer Tagesmutter.

Am Mittwoch, 15. Mai, wird der Bundesrat eine ordentliche Sitzung «extra muros» in Zürich abhalten. Gegen Ende Vormittag ist im Stadtzentrum eine Begegnung mit der Bevölkerung und dem Regierungsrat vorgesehen.

Sie wohnen mit Ihrem Mann und Ihren drei Kindern seit vielen Jahren im Bezirk Affoltern. Was hat Sie damals motiviert, als Tagesmutter zu arbeiten? Tanja Eichholzer: Als ich mit meiner Familie von Adliswil nach Zwillikon umgezogen bin, habe ich mein soziales Netzwerk am alten Ort zurückgelassen. In Adliswil bin ich auswärts einer Arbeit nachgegangen und meine Freundin und später eine Tagesmutter haben die Betreuung meiner Kinder übernommen. Deshalb habe ich mich am neuen Ort gefragt, ob es für mich sinnvoll sei, eine Arbeit auswärts anzunehmen. Meine Kinder waren damals noch klein und hätten während meiner Abwesenheit von fremden Personen betreut werden müssen. Somit habe ich mich entschieden, Kinder aus anderen Familien bei mir zu Hause während des Tages aufzunehmen, um deren Müttern die Chance zu geben, ihrem gelernten Beruf nachzugehen. ...............................................................

«Als ich nach Zwillikon umgezogen bin, habe ich mein soziales Netzwerk zurückgelassen.» ............................................................... In Ihrer Familie betreuen Sie mehrere Kinder während des Tages und am Mittagstisch. Wie sind Sie zu den Tageskindern gekommen und wie organisieren Sie Ihren grossen Haushalt? «Die Anfragen bekomme ich von einer Vermittlerin des Vereins oder direkt von den Eltern in meinem persönlichen Umfeld. Bevor ich eine Zusage mache, frage ich jeweils meine Kinder, ob das fremde Kind in unsere Familie und zu den anderen Tageskindern passt. Für mich ist es wichtig, dass sich alle im Haus wohlfühlen und sich an bestimmte Regeln halten können, wie z.B. die Jacke an der Garderobe aufhängen, die Schuhe im Haus ausziehen, während dem Essen am Tisch sitzen bleiben, miteinander Spiele machen oder Ausflüge unternehmen.»

Sie arbeiten schon elf Jahre als Tagesmutter. Wie würden Sie diesen Lebensabschnitt mit wenigen Worten zusammenfassen? «Ich liebe Kinder über alles. Die letzten Jahre waren für mich die schönste Zeit meines Lebens, sehr bereichernd und spannend.» ...............................................................

«Es ist wichtig, dass sich alle Kinder in der aufnehmenden Familie wohlfühlen.» ............................................................... Der Verein bietet den Tagesmüttern verschiedene Aus- und Weiterbildungen an. Haben Sie auch schon einen Kurs besucht? «In der Kinderbetreuung habe ich schon seit vielen Jahren Erfahrungen gesammelt. Schon als Mutter besuchte ich regelmässig pädagogische Kurse und Vorträge. Der Verein bietet unter anderem einen Grundkurs für Tagesmütter an und ist Mitglied des Verbands Kinderbetreuung Schweiz (Kibesuisse). Am besten finde ich die interessanten Supervisionsabende für Tagesmütter, die von einer kompetenten Fachperson geleitet und wo Erfahrungen aus dem Alltag ausgetauscht und besprochen werden.» In unserem Bezirk sind Sie eine von 30 Tagesmüttern, die zusammen rund 130 Kinder bei sich zu Hause betreuen. Wo sehen Sie die Stärken einer Tagesfamilie? «Für mich ist es wichtig, dass sich alle Kinder in der aufnehmenden Familie wohlfühlen und eine gute Beziehung miteinander aufbauen können. Ich freue mich, wenn es mit den abgebenden Eltern zu einer individuellen Vereinbarung kommt und das Betreuungsverhältnis über mehrere Jahre andauert.» In unserem Bezirk gibt es zahlreiche Eltern, die auf eine familienergänzende Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Was würden Sie diesen gerne mitteilen? «Ich wünsche mir für alle Beteiligten eine gute konstruktive Zusammenarbeit, damit auch in Zukunft eine wertvolle Dienstleistung zum Wohle der Eltern und deren Kindern angeboten werden kann.» Interview: Dölf Gabriel Weitere Infos: www.tagesfamilien-aaa.ch.

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Spital Am 24.11.13 stimmten folgende Gemeinden mehrheitlich gegen die Spital-AG: Mettmenstetten 58 %, Affoltern 56 %, Ottenbach 52 %, Obfelden 51 %. Inzwischen hat sich an der Argumentation gegen eine Spital-AG nichts geändert. Aber mit einer Eventfirma mit Luftballons und Klebern wollen die Behörden für 150 000 Franken dieses Mal den Match gewinnen. In schwierigen Zeiten grosser Entscheide sollen Stimmberechtigte nicht ausgeschaltet werden. So braucht es den revidierten Zweckverband.

Deshalb 3 x Nein Auch um den 42 geldorientierten Gemeinderäten, die unser Spital kaltschnäuzig auslöschen möchten, eine Lektion zu erteilen. Merke: Gemeinderäte kann man ersetzen, das Spital nicht. www.verein-zweckverband.ch

Aktionstag gegen Littering Gemeinsam ein Zeichen gegen Littering setzen. Darum geht es am nationale Clean-Up-Day. 2019 will die IG saubere Umwelt (Igsu) den Rekord des Vorjahres nochmals überbieten. Mit der Unterstützung von Moderatorin und Schauspielerin Melanie Winiger sollen sich am 13. und 14. September wieder mehrere Tausende von Engagierten gegen Littering einsetzen. Die Gemeinden, Vereine, Schulen und Unternehmen, welche die Schweiz jeweils während zweier Tage von Littering befreien, sammeln an den Aufräum-Aktionen neben Abfall auch unvergessliche Erinnerungen und neue Bekanntschaften. Manche Organisatoren der Aktionen bieten zudem ein interessantes Rahmenprogramm und eine gemeinsame Verpflegung. 2018 wurde zum Rekordjahr: Es wurden über 530 Aufräum-Aktionen registriert – rund 80 mehr als im Vorjahr. Am kommenden Clean-Up-Day vom 13. und 14. September sollen gar noch mehr Aktionen durchgeführt werden, denn je mehr Aktionen, desto stärker die Wirkung. (pd.)

Der Bundesrat möchte seine grosse Verbundenheit mit den verschiedenen Regionen unseres Landes zum Ausdruck bringen. Deshalb hat er im Sommer 2010 begonnen, ordentliche Sit-

zungen ausserhalb des Bundeshauses abzuhalten und mit der Bevölkerung der besuchten Kantone zusammenzukommen. Nach seinen Sitzungen 2010 in den Kantonen Tessin und Jura, 2011 in den Kantonen Uri, Wallis und Basel-Stadt, 2012 in Schaffhausen, 2013 im Kanton Waadt, 2014 in Schwyz, 2015 in Freiburg, 2016 in den Kantonen Waadt und Glarus, 2017 in Solothurn und letztes Jahr im Kanton St. Gallen findet die 14. Sitzung «extra muros» nun am 15. Mai 2019 im Kanton Zürich statt.

Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung zum Apéro Im Rahmen eines Apéros im Landesmuseum Zürich bietet sich der Bevölkerung Gelegenheit, mit dem Bundesrat zusammenzukommen. Die Begegnung wird im Anschluss an die Bundesratssitzung, gegen 12.30 Uhr, beginnen und ungefähr eine Stunde dauern. Im Anschluss daran nimmt der Bundesrat mit der Zürcher Regierung ein gemeinsames Mittagessen ein. (GeC)

Die Badeanstalten öffnen ihre Türen Badisaison startet am Wochenende im ganzen Bezirk Affoltern

«Willkommen am Türlersee!» Bianca und Andi Glättli freuen sich auf die Badisaison 2019. (Bilder Marianne Voss)

In Maschwanden hat der Badibetrieb bereits am vergangenen Sonntag begonnen. Am Samstag und Muttertags-Sonntag, öffnen nun alle weiteren Badeanstalten im Bezirk Affoltern ihre Türen. Das warme Badewetter lässt im Moment jedoch noch etwas auf sich warten. ................................................... von marianne voss Betriebsleiter «Fäger» vom Schwimmbad Stigeli in Affoltern antwortet auf die Frage nach Neuerungen in der kommenden Badesaison humorvoll: «Ja, wir haben neues Wasser.» Sonst werde der Betrieb im gleichen, bewährten Rahmen laufen wie bisher. Am Samstag, 11. Mai, öffnet das Stigeli seine Türen für die Badegäste. Bei schönem Wetter ist das Bad jeweils von 9 bis 20 Uhr geöffnet, an sehr warmen Tagen bis 21 Uhr, bei Regenwetter nur bis 12 Uhr. Ebenfalls am Samstag findet in Obfelden die Eröffnung des Schwimmbads statt. Für Betriebsleiter Paul Höhener ist es bereits die achte Saison, und auch er hat keine wesentlichen Neuerungen geplant. «Es lief alles gut, es gibt im Moment nichts zum Verbessern», erklärt er auf Anfrage. Das Bad sei von 8 bis 19 Uhr geöffnet, zwischen Juni und August bis 20 Uhr. «Bei Regenwetter öffnen wir für die sportlichen Schwimmerinnen und Schwimmer von 8 bis 10 Uhr und von 17 bis 19 Uhr.» In Mettmenstetten gibt es über eine personelle Veränderung zu berichten: Faro Babamazid hatte während der letzten zwei Jahre die Aufgabe als Bademeister übernommen. Nun möchte er etwas kürzertreten und wird als stellvertretender Bademeister arbeiten. Sein Nachfolger ist Roman Baumann, der nun von seinem Vorgänger in die umfangreichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten einge-

führt wird. Der neue Bademeister ist in Mettmenstetten aufgewachsen und kennt nicht nur die Badi, sondern auch die Bevölkerung. Ursprünglich habe er Schreiner gelernt, zudem aber noch verschiedene andere Ausbildungen absolviert. Er freut sich auf die neue Herausforderung im eigenen Dorf. «Ich arbeite gerne draussen und habe auch gerne Kontakt mit den Leuten.» Die Saison in Mettmenstetten wird auch am Samstag, 11. Mai, eröffnet. Das Bad ist von 10 bis 21 Uhr geöffnet, an Freitagen und Samstagen bis 22 Uhr. Bei schlechtem Wetter kann der Betrieb eingestellt werden. «Das entscheiden wir jeweils je nach Situation.» Und auf die Frage, wie warm das Wasser jetzt ungefähr sei, meint der Bademeister: «Etwa 11 Grad.»

Baden im See Das Strandbad Türlersee wird am Muttertag den Betrieb aufnehmen, bei kaltem Wetter aber noch mit eingeschränkter Dienstleistung. Das Pächterpaar Andi und Bianca Glättli ist dort für den gesamten Betrieb zuständig, inklusive dem Restaurant und

dem Campingplatz. In der Hochsaison sind bis zu 18 Personen – einige in Teilzeit – beschäftigt. Das Strandbad öffnet jeweils morgens um 9 Uhr und wird je nach Wetter beim Eindunkeln wieder geschlossen. Im Moment sei das Wasser schon noch recht kalt, meinen Glättlis. «Die Wassertemperatur beträgt höchstens 15 Grad. Doch der Sommer kommt bestimmt.» Der Hedinger Weiher ist für Badelustige immer zugänglich. Der offizielle betreute Badebetrieb beginnt am Samstag, 11. Mai. Laut Betriebsleiter René Bieri ist bei schönem Wetter ungefähr ab 11 Uhr eine Badewache anwesend. Die Betreuung wird durch eine grüne Fahne signalisiert. Für die Kinder wurde beim Hedinger Weiher eine neue Attraktion installiert, eine sogenannte Wassermatschanlage. Für Hungrige ist «MiKa’s» (Kiosk und Restaurant) bereits seit dem 1. Mai in Betrieb. Die Pächter Katharina und Michael sind bei schönem Wetter ab 9 Uhr morgens für die Gäste da und bieten ab 11 Uhr durchgehend warme Küche an. Michael betont: «Unsere Spezialität sind die Hamburger aus regionalem Rindfleisch und die selber gebackenen Torten.»

Badi-Mettmi: Der neue Bademeister, Roman Baumann (links), trägt noch lieber die Wollmütze als die Badehosen. Neben ihm sein Vorgänger Faro Babamazid.


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Eine Brücke für wenige Stunden Genie-RS 73 sorgt für temporären Reuss-Übergang bei Obfelden

Rund 200 Meter oberhalb der Obfelder Reussbrücke entsteht ein temporärer Übergang. (Bild Martin Mullis)

D

as Wandervolk hält inne, Biker steigen vom Zweirad. Alle blicken sie gebannt auf die Reuss, wo rund 200 Meter oberhalb der Obfelder Brücke eine neue gebaut wird. Die in Brugg AG stationierten Rammpioniere der Genie-RS 73 wuchten Pfähle ins Flussbett, das Hämmern im Drei-Sekundentakt ist bis ins Dorf

wahrnehmbar. Pontoniere zirkulieren in ihrem Boot, Baupioniere sorgen mit schwerem Gerät für die Zu- und Wegfahrten. Die Brücke wächst dank Sapeureinsatz elementweise. Man ruft sich zu, dirigiert, nimmt Anweisungen entgegen, derweil andere, mit Gewehr bewehrte Rekruten den Spaziergängern entlang der Reuss den Weg wei-

Sappeure, Rammpioniere, Baupioniere und Pontoniere im Einsatz. Die 70 Meter lange Brücke wird elementweise gebaut und trägt selbst Panzer. (Bild Werner Schneiter)

sen. «Bitte auf dem Damm bleiben», heisst es. Und das ist dann schon fast alles, was aus dem Munde der Uniformierten zu hören ist. Auskunft gegenüber der Presse? «Wir dürfen nichts sagen», heisst es kategorisch. Der Übungsleiter, ein Adjutant, gibt sich ebenfalls wortkarg. Immerhin ist ihm zu entlocken, dass es sich vorliegend um eine Stahlträgerbrücke handelt,

die 78 Meter lang, 4 Meter breit ist und eine Lastkraft von 70 Tonnen aufweist. Panzer können also locker drüber rollen. «Wir bauen sie einmal auf und brechen sie wieder ab – zwischen Dienstag und Donnerstag dieser Woche», sagt der Chef und verweist auf die Homepage. Dort steht: «Militärbrücken dienen seit jeher dem Zweck,

die Beweglichkeit der eigenen Truppe über Gewässer und Hindernisse sicherzustellen und rasche Verschiebungen zu ermöglichen. Heute steht nicht mehr die grundsätzliche Verfügbarkeit bestehender Übergänge oder Furten im Mittelpunkt. Vielmehr stehen zivilisationsbedingte Verletzlichkeit sowie die spezifische Nutzbarkeit im Zentrum.» (-ter.)

Stau am «Gottertstollen» gab es nur vorübergehend Rund 80 Personen nutzten am Samstag die Gelegenheit, Einblick ins historische Bergwerk Riedhof zu erhalten Insbesondere in der Mangelzeit gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war sie gefragt, die Braunkohle aus dem Aeugstertal. Am vergangenen Samstag lud der Verein Bergwerk Riedhof zur Stollenbesichtigung. ................................................... von thomas stöckli 25 Personen waren es, die sich etwa um 15 Uhr vor dem Gottertstollen in Aeugstertal mit gelben Schutzhelmen ausrüsteten. Stollenführer Rainer Kündig, ETH-Geologe und Präsident des Vereins Bergwerk Riedhof scherzte von einem «Stau vor dem Gottert». Zuvor und danach waren die Gruppen einiges kleiner. Insgesamt nutzten rund 80 Personen die Gelegenheit, Einblick in die Ämtler Bergbau-Geschichte zu erhalten. Schon auf dem Anmarsch zum Stolleneingang sahen sie die Hügel der einstigen Schütthalden und die verbliebenen zwei Stockwerke der einst dreistöckigen «Klauberei», wo die letzten Fremdstoffe aus der geförderten Kohle herausgelesen wurden. 14,2 Mio. Jahre alt ist die Flözschicht in Aeugstertal. Den Verkohlungsprozess verglich Kündig mit einem Komposthaufen – «nur viel langsamer». Mit ihrem hohen Schwefelgehalt ist die Aeugstertaler Braunkohle allerdings nur zweite Wahl – und wurde entsprechend nur in Mangeljahren gefördert. Nach einer ersten Abbauanzeige

Vor dem Gottert-Portal: Rainer Kündig bereitet seine Gruppe auf die Bergwerksführung vor. phase zwischen 1787 und 1814 war bis zum Ersten Weltkrieg Ruhe. Den Höhepunkt erlebte der Abbau gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.

Nächste Öffnung im September Vorbei an der Statue der «Heiligen Barbara», Schutzpatronin der Bergleute, führte Kündig in den Stollen hinein,

machte hier auf Gipskristalle an der Decke aufmerksam und erklärte dort, wie die Statik überwacht wird, etwa durch Holzpflöcke in der Decke. Grundsätzlich sei die Gefahr beim Vorantreiben eines Stollens am grössten. Danach verteilen sich die wirkenden Kräfte um den Stollen herum. Und für die Abstützung sei Nadelholz am besten geeignet: Ehe es zu Bruch geht,

Der Stollen windet sich in den Fels. (Bilder Thomas Stöckli)

verforme sich dieses unter Last mit hörbarem Knacken – ein wichtiges Warnsignal. Bis zur nächsten Stollenöffnung müssen sich Interessierte nun etwas gedulden: Für September ist sie vorgesehen. Gut möglich, dass es dann wieder zu mehr Stau am Gottert kommt: Der Bergwerk-Verein will dann nämlich auch im Limmattal die Werbe-

trommeln rühren. Schliesslich wurde die Aeugstertaler Kohle auch im Schlieremer Gaswerk verarbeitet. Alternativ lassen sich allerdings auch individuelle Führungen buchen, sei es nur die direkte Tour zum «Radon-Stübli» oder mit Abstecher zum «See». Andere Routen verlassen den ausgebauten Teil und beinhalten auch Kriech-Passagen.


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Über den Üetliberg zum Sihlcity

Freitag, 10. Mai 2019

«Black Stories» schreiben, backen und kochen

Lesewettbewerb der Bibliothek Bonstetten

Begabtenförderung an der Schule Hausen a. A.

Die Bibliothek Bonstetten hat nach den Sportferien für die Primarschüler einen Lesewettbewerb organisiert. Anvisiert wurde die Strecke vom Primarschulhaus zum Üetliberg, tatsächlich reichte es sogar bis zum Sihlcity.

Seit einigen Jahren bietet die Primarschule Hausen am Albis ein Lernatelier für die Kinder der Unterstufe und eines der Mittelstufe im Rahmen der Begabtenförderung an. Die Kinder besuchen dieses Atelier während zwei Wochenlektionen jeweils von Oktober bis April eines laufenden Schuljahres.

Die Primarschüler besuchen mit der Klasse regelmässig die Bibliothek, um dort zu lesen, sich Lesestoff für zu Hause mitzunehmen, oder für ein Schulthema Bücher auszuwählen. Um die Schüler zu animieren, auch zu Hause täglich ein paar Minuten zu lesen, haben sich die Bibliothekarinnen einen zusätzlichen Anreiz überlegt. Die Schüler sollten zusammen die Strecke vom Primarschulhaus bis zum Üetliberg auf dem Wanderweg lesen. Dies entspricht rund 6 Kilometer. Jedes Kind bekam zum Start von der Lehrperson einen farbigen Lesepass, auf dem täglich die Lesezeit von 15 (Unterstufe) oder 30 Minuten (Mittelstufe) eingetragen wird. Viermal lesen und der Pass ist voll und wird in der Bibliothek eingeworfen. Mit jedem Lesepass rückte das Ziel 10 Meter näher. Schon nach wenigen Tagen war Sellenbüren erreicht. Das Ziel ist ein Motivationspunkt, aber natürlich gab es auch noch Preise zu gewinnen. Pro Klassenstufe wurden vor den Frühlingsferien drei Kinogutscheine ver-

lost. Einige Schüler kamen fast täglich in der Bibliothek vorbei, um sich einen neuen Lesepass zu besorgen.

11 Kilometer gelesene Strecke Die Schüler waren so fleissig, dass sie eine Woche vor Wettbewerbsende bereits auf dem Kulm ankamen. So im Schwung, beschloss man, das Ziel bis zum Sihlcity zu verlängern. Dies wurde dann auch erreicht. Erwartungsvoll versammelten sich die Schüler in der 10-Uhr-Pause im Schulhaus. Die glücklichen Gewinner konnten einen Gutschein in Empfang nehmen und für die anderen blieb das Leseerlebnis und die 11 Kilometer gelesene Strecke. Manchmal braucht es nicht so viel und die Kinder lassen sich trotz Games und Smartphone für ein Buch begeistern. Am 22. Mai findet der 2. Schweizerische Vorlesetag statt. Viele Bibliotheken und Schulen nehmen daran teil. Die Bibliothek Bonstetten organisiert für die Jüngsten der 1. bis 3. Primarstufe Vorleser. Am Morgen gibt es zwei Lesungen zum Schulstart um 8.20 Uhr und nach der Pause um 10.20 Uhr jeweils für ca. 15 Minuten. Wer sich noch begeistern kann, als Vorleser mitzumachen, melde sich in der Bibliothek. Das Lesematerial wird dort gerne zur Verfügung gestellt. Susanne Achenbach www.bibliothek@primarschule-bonstetten.ch.

Die Kinder der Unterstufe hatten sich jeden Freitagnachmittag getroffen, um feine Gebäcke zu backen und zu kochen. Die Kinder fanden es spannend, neue Gerichte zu lernen und nachzukochen. Sie haben Knusperstängel zubereitet, ein Kartoffelwurstblech, «Pizzaschiffli», Rösti, Zopf, Pancakes mit Zimtzucker, Zitronen- und Orangencrème gemacht. Schwierig war das Flechten des Zopfes. Am Schluss haben es aber alle geschafft. Das Spritztütenfalten brauchte viel Übung, um mit flüssiger Schokolade dünne Dekorationen für das Dessert herzustellen. Sie haben ausserdem passend zu Weihnachten Weihnachtsrezepte ausprobiert. Weihnachtspunsch und Safranbrötchen wurden gebacken und probiert von Mitschülern des Mittelstufen Ateliers. Allen hat es super geschmeckt! In der Küche der Stiftung Albisbrunn erklärte und zeigte der Küchenchef Reto Fust den Kochclubkindern die wirklich grossen Küchengerä-

Mittelstufenschüler lassen der Kreativität bei der Filmbearbeitung freien Lauf. (Bild zvg.)

te. Sogar verschiedene Fische durften betrachtet und berührt werden. Das Atelier der Mittelstufe hat im Bereich Kreativität im Fach Deutsch gearbeitet. Die Kinder haben Black Stories geschrieben, Filme gedreht und Malanleitungen geschrieben. Ausserdem wurde auch noch ein ScratchSpiel zum Thema Ostern programmiert. Sie haben sehr viel über Redensarten und Sprichwörter gelernt. Alle konnten selbst auswählen, was sie für ein Projekt machen wollten. Es entstand viel Kreatives, zum Beispiel wurden Geschichten mit dem LegoStory-Starter gebaut und gestaltet. Für

die Kleineren haben sie Logicals gezeichnet und geschrieben. Am Freitagabend, 12. April, hat eine Ausstellung für die interessierten Eltern und Behördenmitglieder mit einem Apéro und einer Ausstellung der beiden Ateliers nach der Schule stattgefunden. Die Kochclubkinder standen mit ihren hohen Kochmützen hinter den Ständen und bekochten mit grosser Begeisterung die zahlreichen Besucher. Geschrieben von den Kindern der Lernateliers in Zusammenarbeit mit den beiden Lehrpersonen der Lernateliers.

Erwachsenwerden: Eine Herausforderung für die Eltern «Wenn unsere Kids flügge werden» – eine Veranstaltung des Elternrats Ottenbach Der Elternrat Ottenbach lud zum Thema «Wenn unsere Kids flügge werden» zu einer Veranstaltung in den Gemeindesaal. Der Leiter der Fachstelle gegen Radikalisierung und Extremismus der Kantonspolizei Zürich sprach vor knapp hundert Interessierten über Probleme der Jugendlichen. ................................................... von martin mullis Daniele Lenzo, Mitarbeiter der Präventionsabteilung und Leiter der Fachstelle gegen Radikalisierung und Extremismus der Kantonspolizei Zürich, durfte am letzten Dienstagabend fast hundert Eltern, Lehrer und Erziehungsberechtigte im Gemeindesaal willkommen heissen. Seine erste Folie anzeige

zeigte zwar einen witzigen Dialog, der jedoch mit grosser Deutlichkeit die Problematik der Jugendlichen in der heutigen Zeit unterstrich. Das Gespräch zwischen einem Heranwachsenden und seinen Eltern ging so: «Mama, Papa, ich habe beschlossen, alleine zu leben!» «Wir sind sehr stolz auf Dich!» «Eure Koffer stehen draussen!» Während früher die allermeisten Jugendlichen Beruf, eigene Wohnung, Auto und andere Annehmlichkeiten erst erarbeiten mussten, verlangen sie heute immer öfter alles ohne Aufwand und wenn immer möglich subito. Daniele Lenzo formulierte diese Feststellung natürlich sehr viel moderater, das verständnisvolle und zustimmende Gemurmel seiner Zuhörer, lässt die direktere Interpretation durchaus zu. Der Referent erwähnte neben der

Jugendgewalt eine ganze Palette von Gefahren und Stolpersteinen, welche die Heranwachsenden beachten müssen.

Die Liste der Gefahren für Jugendliche ist lang Die Liste ist lang, sie führt über Alkohol, Drogen, Sucht mit dem Gebrauch von digitalen Medien, Mobbing, Sekten, Magersucht bis hin zu Gewalt und sexuellem Missbrauch. Daniele Lenzo ging bei diesen Gefahren und Risiken nicht auf Details ein, er beschränkte sich im Wesentlichen auf die richtigen Reaktionen und Sanktionen den Kindern gegenüber. Seine Ratschläge waren meist klar und dezidiert. Unaufgeregt und souverän reagieren und keine Spektakel- oder Drama-Bühne bieten, waren seine Devisen. Das persön-

liche Gespräch soll in einem positiven Rahmen gesucht werden. Niemals Sanktionen anordnen, welche nicht eingehalten werden. Einen grösseren Teil seines Referates widmete Lenzo auch den digitalen Medien, wie Facebook und Instagram und ziemlich ausführlich behandelte er die Problematik Smartphone und dessen Gebrauch, wie das Veröffentlichen und Weiterleiten von persönlichen und delikaten Fotos. Sehr vereinfacht kann zusammengefasst werden, dass seine Ausführungen irgendwie erschreckten, waren seine Lehren und Ratschläge im Grunde doch nichts anderes als eigentliche, längst bekannte Binsenwahrheiten. Kein Wunder, dass anstelle von Fragen und einer Diskussion sich die Eltern nachdenklich aber mit höflichem Applaus verabschiedeten.

Spezialist in Sachen Prävention: Daniele Lenzo von der Kapo Zürich referierte über Jugendgefahren. (Bild Martin Mullis)


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«Die Sonnenstoren sollen auch vor Regen schützen» Informative Generalversammlung der Standortförderung Knonauer Amt Präsident Marcel Stebel führte die Generalversammlung der Standortförderung humorvoll und speditiv durch die – unbestrittenen – ordentlichen Traktanden, damit Standortförderer Johannes Bartels genügend Raum zur Verfügung stand, um Strategie und Inhalte der Tätigkeiten vorzustellen.

einer US-amerikanischen Stiftung evaluiert hat, die Pilotprojekte mit besonderer Ausstrahlung finanziell unterstützt. Dazu gehört auch das Projekt, die A4 im Knonauer Amt mit Solarpannels zu überdecken und so zu einem leistungsstarken Kraftwerk zu entwickeln.

Interregionale Zusammenarbeit

................................................... Von bernhard schneider Vieldeutig begrüsste Marcel Strebel die Mitglieder im Ausstellungsraum der Frego: «Die Sonnenstoren sollen auch vor Regen schützen.» Tatsächlich schüttete es am Mittwochabend wie aus Kübeln und manche gaben der Hoffnung Ausdruck, dies möge kein regnerischer Vorbote für die am 24. Mai beginnenden Tage der Sonne sein. Kernaufgabe der Standortförderung ist es, dass für die Betriebe «auf der Sonnenseite des Albis» überwiegend die Sonne scheint. Storen, die schlimmstenfalls auch vor Unwettern schützen, können deshalb durchaus angezeigt sein.

Strategie mit unterschiedlichen Blickwinkeln Standortförderer Johannes Bartels stellte die Strategie vor, die das Knonauer Amt aus den Blickwinkeln von Energie- und Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft betrachtet. Energieeffi-

Fröhliche Runde beim Apéro nach der Generalversammlung der Standortförderung: Valérie Battiston, Vorstandsmitglied und Gemeinderätin Stallikon, Standortförderer Johannes Bartels, Nadia Hausheer, Vorstandsmitglied und Gemeindepräsidentin Aeugst, Präsident Marcel J. Strebel, Inhaber Anta Swiss, der Kappeler Gemeindepräsident Jakob Müller sowie Stefan Gyseler, Vizepräsident und Gemeindepräsident Hausen. (Bild bs) zienz und -produktion sollen im Knonauer Amt gefördert werden. Regionale Kulturangebote und eine Vernetzung der Kulturschaffenden sollen den Gemeinsinn stärken und sich damit wirtschaftlich und gesellschaftlich positiv auswirken. Ansässige Unternehmen von wissensbasierten Dienstleistungen bis zur Landwirtschaft sollen möglichst gute Rahmenbedingungen vorfinden.

Ein bereits umgesetztes Projekt der Standortförderung ist die Beteiligung an der Kultur-App von Zürich Park Side. Neu wurden 2018 im Rahmen eines Workshops Gemeinde- und Kantonsratsmitglieder miteinander vernetzt. Da diese erste Durchführung erfolgreich verlief, wurde der Anlass 2019 ebenso erfolgreich wiederholt. Der traditionelle Frühlingstreff ist nach wie vor sehr gut besucht, ebenso

das Unternehmerfrühstück für Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten. Nächster Fixpunkt unter den Aktivitäten der Standortförderung ist das Sunefäscht, das am 25. Mai in Hausen die Tage der Sonne Knonauer Amt eröffnet, die erneut mit einem umfassenden Programm aufwarten. Im Bereich Energie sind zahlreiche Projekte vor allem deshalb möglich, weil der WWF diese im Auftrag

Erste Sonderungen im Hinblick auf ein Naturnetz Knonauer Amt haben im Gespräch mit Fachleuten und Verantwortlichen des seit Jahren erfolgreichen Naturnetz Pfannenstil stattgefunden. Auch daraus kann sich ein Projekt der Standortförderung ergeben, denn Natur und Landschaft zählen zu den wichtigsten regionalen Standortvorteilen. Wie in anderen Bereichen will die Standortförderung auch hier die Zusammenarbeit mit der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt ZPK ausbauen. Im Rahmen der ordentlichen Traktanden wurde die von Vizepräsident Stefan Gyseler präsentierte Jahresrechnung diskussionslos und einstimmig abgenommen. Sie enthält dank einem Jahresgewinn von 15 000 Franken Spielraum für die Projekte, die sich in Entwicklung befinden. Als Arbeitgebervertreter wurde anstelle von Dieter Greber, der den Rücktritt erklärt hat, Jürg Schmidlin in den Vorstand gewählt. Als Vorstandsmitglied bestätigt wurde Kantonsrat Ronald Alder, während die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder in einem Jahr ansteht.

Tage der Sonne — nachhaltig leben und wirtschaften Klima, Küche und Kino – oder: Gewerbe, Globi und Glacés: Die zehntägige Ausstellung und Leistungsschau Tage der Sonne bringt viel unter einen Hut. Sie ist ein Instrument der Standortförderung, das Knonauer Amt als Energieregion voran zu bringen. Die Organisatorinnen Cathy Kroh und Sabine Weisbrod geben Auskunft. Cathy Kroh, warum engagieren Sie sich persönlich so sehr für die Tage der Sonne? Cathy Kroh: Ich arbeite schon seit 15 Jahren in der Solarbranche, seit zehn Jahren mit meinem Mann selbständig. Vor einigen Jahren suchte ich Anschluss in der Region, um das Thema Nachhaltigkeit der Bevölkerung näher zu bringen. Da wurde ich auf das Forum Energie-Umwelt der Standortförderung aufmerksam gemacht — für mich genau das Richtige: Mit Experten aus der Region die Themen wie erneuerbare Energien, Mobilität, Nachhaltigkeit diskutieren und Lösungen für das Knonauer Amt suchen, in der Hoffnung, diese auch über unsere Region hinaus zu tragen. So kam ich in die Projektleitung der Tage der Sonne im Knonauer Amt. Mittlerweile ist das Thema topaktuell. Was mich vor allem freut, ist, dass die Jugend jetzt auch anpacken will! Aber sind die Tage der Sonne nicht einfach eine etwas ökologisch angehauchte Gewerbeschau? Cathy Kroh: Nein, sie sind viel mehr: eine Veranstaltung für alle, die mehr über Nachhaltigkeit erfahren wollen. Unsere Themen reichen von Klimawandel bis zu regionalen Küchenspezialitäten. Wir zeigen dazu auch Filme, es engagieren sich ebenso

Gemeinden und Vereine – unter anderem gibt es sogar ein Velo-Kino. Das Gewerbe ist aber auch wichtig und wirkt mit: Firmen geben zum Beispiel Einblick in ihre Produktionsstätten, bieten Beratungsabende, Vorträge und lassen ihre Produkte testen.

gleich mit dem Regionalturnfest stattfindet. Ich glaube jedoch, dass sich beide Veranstaltungen auch gut kombinieren lassen und hoffe natürlich auf zahlreiche Besucher bis in die Abendstunden. Denn das Sunefäscht wird am Abend noch musikalisch mit der Kultnacht vom Hausemer Verein Lokalkult abgerundet, während beim Turnfest die «Halligalli-Party» auf dem Programm steht.

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«Mit Experimenten werden Kinder ab acht Jahren das Thema Energie erkunden.» ............................................................... Sabine Weisbrod, warum stellen Sie Ihr Weisbrod-Areal für das Sunefäscht zur Verfügung? Sabine Weisbrod: Ökologie liegt mir als Biologin schon immer am Herzen und wir versuchen uns auch in der Familie und als Firma möglichst nachhaltig zu verhalten. Dies ist zum Beispiel ersichtlich bei den Sanierungen unserer Altbauten, aber auch bei der neu erstellten Wohnbausiedlung Törlenmatt in Hausen. Im Zentrum des Areals steht unser rundum saniertes und energetisch optimiertes Langhaus im traditionellen Schindelkleid. Darin finden nun am Sunefäscht diverse Anlässe und Fachvorträge statt, auch ein Blick auf die Solaranlage von Säulistrom wird möglich sein. Viele unserer Mieter engagieren sich mit speziellen Workshops oder Angeboten zum Thema Nachhaltigkeit oder Regionalität. Unser Areal bekannter zu machen ist natürlich auch ein Ziel. Ein solcher Markt mit Angeboten aus der Region steigert die Attraktivität und gibt auch kleineren Anbietern die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Auf was freuen Sie sich am meisten? Sabine Weisbrod: Ich bin gespannt auf den Film «Plastic Planet», den

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«Es wäre ein tolles Zeichen, wenn möglichst viele mit dem öV oder mit dem Velo kommen.»

Cathy Kroh (links) und Sabine Weisbrod engagieren sich für die Energieregion Knonauer Amt. (Bild zvg.) Markt und natürlich das feine Essen aus der Region. Cathy Kroh: Auf die Globi-Energieshow. Mit Experimenten werden Kinder ab acht Jahren das Thema Energie erkunden. Ich bin sehr gespannt, wie sie das anpacken, denn Kinder werden bei der Show mitwirken können. Auch freue ich mich, dass wir das RepairCafé aus Affoltern vor Ort haben werden. Aber auch vor und nach dem Sunefäscht sind unterschiedliche Events in der Region geplant. Fachvorträge, Tage

der offenen Türen, Filme: Es lohnt sich, unser Programm genau anzuschauen! Hätte man nicht vermeiden können, dass die Tage der Sonne ausgerechnet zeitgleich mit dem Regionalturnfest Obfelden stattfinden? Cathy Kroh: Das ist in der Tat schade. Seit 2004 werden schweizweit im Mai die «Tage der Sonne» organisiert, heuer vom 24. Mai bis zum 2. Juni. Unvermeidlich, dass das Sunefäscht zeit-

............................................................... Darf man denn in Zeiten der Klimastreiks auch mit dem Auto an so ein Fest kommen? Sabine Weisbrod: Es wäre natürlich ein tolles Zeichen, wenn möglichst viele auf ihr Auto verzichten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Velo kommen, auch weil wir nur begrenzt Parkplätze haben. Als Ansporn gibt es einen Wettbewerb zur umweltfreundlichen Mobilität. Es können diejenigen attraktive Preise gewinnen, die auf ökologisch vertretbare Art und Weise anreisen! Was sollten Familien mit Kindern auf keinen Fall verpassen? Sabine Weisbrod: Zusätzlich zur Globi-Show und dem Solarauto bauen, die Vorführung «Liecht» der Kampfsport- und Zirkusluft-Kindergruppen, den Schminkstand, das Ponyreiten und den Glacéstand! Sunefäscht am 25. Mai auf dem Weisbrod-Areal in Hausen a. A., Tage der Sonne in der ganzen Region vom 24. Mai bis 2. Juni. Infos unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch.


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Querschnitt durch dörfliches Schaffen und Dorffest Gewerbe- und Handwerks-Ausstellung in Maschwanden Es ist nicht nur ein Querschnitt durch dörfliches Schaffen, sondern ein Dorffest: Die Gewerbegruppe Maschwanden lädt am Wochenende vom 18. und 19. Mai zur Gewerbe- und Handwerksausstellung ein. Die Gewerbegruppe Maschwanden, Mitte der 90er-Jahre gegründet, zählt 16 Aktive, fast alle sind in der kleinsten Gemeinde des Säuliamts Kleinund Kleinstgewerbler, oft Ein-Personen-Betriebe. Sie wollen nun – wie schon anlässlich einer Ausstellung im Jahr 1995 – am 18. und 19. Mai einem breiten Publikum zeigen, was sie produzieren und verkaufen. Gewerbe – das ist in diesem Fall ein weitgezogener Kreis, der über diesen Begriff hinausreicht. «In unserem kleinen Dorf läuft viel. Das wollen wir in der ganzen Breite zeigen», sagt Judith Kneubühl-Wydler, Inhaberin eines Architekturbüros und Mitorganisatorin. So sind neben den grösseren Betrieben, Strebel Architektur und Holzbau, sowie Zimmerei Frei AG auch fast alle Bauern dabei, die sich

rung der Gemeinschaft dient – das war immer unser Ziel, dazu auch das Sichtbarmachen von Qualität», hält Judith Kneubühl fest. Sie hofft, dass mit der Ausstellung auch neu Zugezogene angesprochen werden können. «Dänke, mache – Maschwande», lautet das Motto. Das Festgelände mit Zelt, Innenund Aussenständen befindet sich rund um die «Gerbi» und die «Chlopfi». Der «Rundlauf» beginnt auf dem Parkplatz des ehemaligen Restaurants Hörnli und erstreckt sind bis zur Mehrzweckhalle. Im Rahmen eines kleinen Kunstprojekts wurden alle nach Maschwanden führenden Wegweiser fotografiert und im Rahmen der Ausstellung gezeigt. Im Rahmenprogramm ist auch eine Tombola enthalten – mit Preisen, die allesamt von produzierenden Ausstellern stammen. (-ter.)

Das OK-Team, von links: Ueli Ehrler, Philippe Beuchat, Judith Kneubühl-Wydler, Jan Buchmeier und Peter Frei. (Bild Timo J. Walker)

zum Teil der Bio-Produktion verschrieben haben. Ihre Produkte sind im «Bauernzelt» bei der «Chlopfi» zu sehen und zu geniessen. Dass auch der

Volg, die reformierte Kirche, die Tagesschule, die Bibliothek und das Dorfmuseum vertreten sind, unterstreicht die Breite des Anlasses.

Das Ämtler Tauschnetz leistet seinen Beitrag

Immer mehr Seniorinnen und Senioren leben bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden. Dies ist erfreulich, bringt aber auch mit sich, dass der Bedarf an praktischer Alltagshilfe für Menschen in der 4. Lebensphase stetig zunimmt. So auch im Knonauer Amt. Vor allem Alleinstehende oder Menschen mit einer Beeinträchtigung benötigen bei gesundheitlichen Problemen vielfältige praktische Unterstützung, die nicht in jeder Situation durch Angehörige wahrgenommen

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werden kann. Zusätzliche, bezahlbare Angebote in diesem Bereich sind daher gefragt. Das Ämtler Tauschnetz kann hier einen Beitrag leisten.

Zeitkonto Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit einer Beeinträchtigung aus dem Knonauer Amt haben die Möglichkeit, als give&get-Gastmitglied Zeitgutscheine zu erwerben und im entsprechenden Umfang bedarfsgerechte Hilfe in den Bereichen Begleitung, Betreuung (exkl. Pflege), Einkauf, Haushalt, sowie Fahr- und Treuhanddienste zu erhalten. Die Auswahl und Vermittlung eines geeigneten give&get-Mitglieds, das den Dienst erbringt und dafür Zeitgutschriften erhält, erfolgt durch die regionale give&get Tauschkoordinatorin. Grundlage bildet ein Vorgespräch mit der hilfsbedürftigen Person oder den Angehörigen. Die Koordinatorin übernimmt zudem die gesamte administrative Abwicklung, überwacht die Hilfeleistung und führt das Zeitkonto des Gastmitgliedes. Zeitgutscheine, die zum Bezug von Alltagshilfe berechtigen, können –

unabhängig von der geleisteten Tätigkeit – zu 25 Franken pro Stunde erworben werden. Bezügerinnen und Bezüger von IV oder Ergänzungsleistungen erhalten einen Rabatt auf die Zeitgutscheine von 20 %. Dazu kommt eine einmalige Koordinationsgebühr von 50 Franken.

Gemeinnütziger Verein give&get ist das Generationen-übergreifende Zeittauschnetz für Dienste und Waren in der Region Zürich. Der gemeinnützige Verein ermöglicht mit seiner Tauschplattform unter seinen Mitgliedern eine unkomplizierte und solidarische Alltagshilfe in vielen Lebensbereichen. Die Mitglieder von give&get leisten und erhalten Unterstützung im Netzwerk, ohne dass Geld fliesst. Zudem leistet give&get auch Alltagshilfe gegenüber Dritten, insbesondere zugunsten von Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit einer Beeinträchtigung. Neue Mitglieder und Anfragen von «Gastmitgliedern» sind herzlich willkommen. Weitere Infos unter www.giveandget.ch.

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Die beliebte Aktion «Offener Garten» geht in die zehnte Runde. Schweizweit öffnen rund 150 Gartenbesitzende ihre privaten Refugien, so auch in Uerzlikon und Mettmenstetten. Garteninteressierte und Pflanzenfreunde haben nun wieder die Möglichkeit, verschiedenste Gärten zu besuchen: Private Gartenbesitzerinnen und -besitzer, Mitglieder von sieben schweizerischen Garten- und Pflanzenvereinen und der Verein Pro Igel öffnen landauf, landab ihre grünen Oasen. Die Veranstaltung hat sich in den zehn Jahren ihres Bestehens zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Jedes Jahr nehmen unzählige Interessierte

17 Uhr. Samstag, 10 Uhr: Plauschwettkampf Jugi, 17 Uhr: Konzert für Kinder mit Oli Beck in der Mehr-

Kostengünstige Alltagshilfe

Das Ämtler Tauschnetz, die give&get Regionalgruppe im Bezirk Affoltern, ermöglicht ab sofort als Ergänzung zu bereits bestehenden Angeboten kostengünstige, praktische Alltagshilfe für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung.

Ausstellung Samstag: 11 bis 20 Uhr; Sonntag: 12 bis

die Gelegenheit wahr und besuchen Gärten, staunen über Pflanzen, sammeln Ideen, lassen sich inspirieren und tauschen Erfahrungen aus. Vielerorts werden gar Führungen angeboten und die Gäste mit Speis und Trank verwöhnt. Die Aktion dauert übers ganze Sommerhalbjahr, die Orte und Daten sind auf online aufgelistet. Wer an einem Wochenende gebündelt verschiedene Gärten besuchen möchte, ist mit den «nationalen Tagen» vom 15./16. Juni bestens bedient: An diesem Wochenende sind die meisten teilnehmenden Gärten geöffnet. (pd.) Öffnungszeiten und Adressen aller Gärten unter www.offenergarten.ch, Facebook: offenergarten.ch.

«Dänke, mache – Maschwande» «Die Gewerbe- und Handwerks-Ausstellung als Dorffest, das der Förde-

zweckhalle. Sonntag, 10 Uhr: Kirche im Festzelt mit musikalischer Begleitung des Musikvereins Maschwanden. 12 Uhr: Aebis Grillbraten zum Zmittag. Im Weiteren: Festbetrieb mit Musik von DJ Frank, Gerbibar, Helikopterrundflüge am Sonntag.

In Stallikon stets auf dem Laufenden sein

Neue Plattform der Genossenschaft Kafimüli Bei mehr als 203 Veranstaltungen allein im Monat Mai, die in der Gemeinde mit ihren rund 3700 Einwohnern stattfinden, ist es schwierig, die Übersicht zu behalten und Terminkollisionen zu vermeiden. Aus diesem Grund hat die Genossenschaft Kafimüli Stallikon mystallikon.ch entwickelt. Die neue Dienstleistung bietet eine Gesamtübersicht aller Veranstaltungen in der Gemeinde. Der Inhalt ist umfassend, die Darstellung übersichtlich, die Bedienung intuitiv und das Suchergebnis präzis – auf dem PC, Tablet und Smartphone. Die Webseite jeder Organisation in Stallikon, die Anlässe, Kurse usw. veranstaltet, wird von mystallikon.ch automatisch besucht. So wird regelmässig festgestellt, ob ein neuer Event ausgeschrieben wurde. Vereine und Organisationen können jetzt rasch und einfach prüfen, ob das gewünschte Datum frei oder schon mit einer anderen Veranstaltung belegt ist. Mit mystallikon.ch entfällt die Gefahr von unerwünschten Terminüberschneidungen. Wichtig ist allerdings, dass jeder Verein oder jede Organisation den Inhalt der eigenen Webseite aktuell hält. Die «Kafimüli» sorgt dafür, dass jeder neu ausgeschriebene Anlass zur geeigneten Kategorie und zur richtigen Lokalität zugeordnet wird. So wird erreicht, dass die Besucher von mystallikon.ch jedes Mal ein Sucheranzeige

gebnis von optimaler Qualität erhalten. Die Details zu jedem Event beinhalten die Bezeichnung, den Link zur Website des Veranstalters, Angaben zur Kontaktperson, die Kategorie und die Lokalität, das Datum und die Startzeit. Diese Details können als PDF gedruckt werden. Schulferien und Feiertage werden auch erfasst und sind in der Kalenderansicht in einer eigenen Farbe dargestellt.

Mehr als 2000 Anlässe von über 30 Organisationen Die Datenbank von mystallikon.ch nimmt während eines Jahres mehr als 2000 regelmässig oder einmalig stattfindende Anlässe auf, die von über 30 Organisationen, Vereinen usw. in Stallikon durchgeführt werden. Die erste Seite von mystallikon.ch zeigt die Kalendersicht aller Events des laufenden Monats. Die Detailsuche zeigt Suchlisten nach eigener Wahl. «Einfacher geht es wirklich nicht», meint der Initiant und Projektleiter Chris Nokes. Das «Kafimüli»-Team freut sich, den Einwohnerinnen und Einwohnern von Stallikon sowie den Vereinen, der Kirche, der Bibliothek, der Gemeinde und Privatanbietern diese neue Dienstleistung anbieten zu können und hofft auf rege Nutzung von mystallikon.ch durch die lokale und regionale Bevölkerung. (pd.)


Forum

Freitag, 10. Mai 2019

Uneinsichtigkeit Ja zur EU-Waffenrichtlinie und Besserwisserei und Nein zur Steuerreform Die Lösung der globalen Erwärmung, Leserbrief vom 3. Mai. Im «Aufsatz» von Toni Bortoluzzi vermisse ich ein Minimum an Einsicht ins globale Klimageschehen. Zu seiner – und meiner – Kinderzeit waren die Schadstoffemittenten überwiegend Industrieöfen, die Kohle verbrannt und damit der Umwelt Smog beschert haben. Die einzigen auf den Strassen sichtbaren «Schadstoffe» waren Pferdeäpfel oder gar mal ein Kuhfladen. In den letzten siebzig Jahren hat der motorisierte Verkehr um hunderte Millionen von Verbrennungsmotoren zugenommen. Jeden Tag verbrennen Unmengen von fossiler Energie, Erdöl, Erdgas oder Kohle. Als Schreiner weiss Bortoluzzi, dass Holz erneuerbare Energie ist und deshalb nicht in diese Kategorie fällt. Im Physikunterricht zur höheren Fachprüfung haben wir gelernt, dass Energie nicht vernichtet werden kann. Sie wird restlos in Wärme umgewandelt. Die verbreitet sich anschliessend in der Atmosphäre und erwärmt sie. Würde die Menschheit auf das Verbrennen von nicht erneuerbarer Energie verzichten, könnte man die Sonne für den Klimawandel verantwortlich machen. Weil diese seit Jahrmillionen scheint und Klimaveränderungen über lange, sehr lange Perioden stattgefunden haben, kann es fast ausschliesslich am Verhalten der Menschheit liegen, dass die Erderwärmung innert weniger Jahrzehnte exponentiell zugenommen hat. Es ist kein «Diktat» der Grünen und Linken, das vielen Ewiggestrigen auf dem Magen liegt. Erstere haben schon vor langer Zeit vor den einschneidenden Veränderungen eines Klimawandels gewarnt. Nun haben 4/5 der FDP-Mitglieder und auch mehrere aufgeschlossene SVP-Mitglieder, insbesondere Bauern, das Problem bestätigt und fordern ein Umdenken und Handeln. Freiwilligkeit führt nicht zum Erfolg. Eine grosse Minderheit verhält sich egoistisch und lehnt jede Verhaltensänderung ab, die mit Mehrkosten verbunden ist. Wenn es ans Portemonnaie geht, schreien sie von Abzockerei und pochen auf die persönliche Freiheit. Uneinsichtigkeit und Besserwisserei sind die grössten Probleme, welche die Menschheit zu bewältigen hat. Heini Schneebeli, Affoltern a. A.

Eine Frau wählen Wahl der Hochbaukommission in Hausen a. A.. In Hausen werden am 19. Mai erstmals drei Mitglieder der Hochbaukommission an der Urne gewählt. Es ist erfreulich, dass sechs Kandidatinnen und Kandidaten bereit sind, sich für die Wahl in diese wichtige Kommission zur Verfügung zu stellen («Anzeiger» vom 24. April). Es ist auch erfreulich, wie sich alle Kandidaten für ein lebenswertes Dorf und die Erhaltung des gewachsenen Dorfbildes einsetzen wollen. Das Ziel der Initiative, dass die Auswahl der Kandidaten und die Arbeitsweise der Kommission öffentlich diskutiert werden, ist damit erreicht. Es würde dem bisherigen Männergremium auch guttun, wenn eine Frau gewählt würde. Karin Salamon ist für diese Aufgabe bestens qualifiziert. Sie hat mit ihrem Architekturbüro in der Gemeinde viele Bau- und Umbauten betreut. In der Primarschulpflege war sie für den Unterhalt und die Umbauten der Schulhäuser und der Kindergärten verantwortlich. Im Kloster Kappel verwaltet sie die Liegenschaften des Vereins Kloster Kappel. Wir empfehlen Karin Salamon zur Wahl. Vorstand der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt (NHO)

Abstimmungen vom 19. Mai. Der Vorstand der Grünliberalen hat folgende Abstimmungsempfehlungen zu den nationalen Abstimmungen vom 19. Mai 2019 beschlossen: Ja zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie im Schweizer Waffenrecht. Die EU hat zwischen 2012 und 2017 eine revidierte Waffenrichtlinie verabschiedet, mit dem Ziel die missbräuchliche Verwendung von Waffen, Munition und Waffenbestandteilen zu erschweren. Die Schweiz konnte sich bei der Erarbeitung der Richtlinien einbringen und Verschärfungen verhindern. Sie konnte sicherstellen, dass das traditionelle Schweizer Schiesswesen unverändert fortbestehen kann. Es ist also kein Diktat der EU. Ein Nein zur Revision setzt die bilaterale Zusammenarbeit mit EU-Staaten im Bereich Sicherheit und Asyl (Schengen/Dublin) aufs Spiel. Der Wegfall hätte weitreichende Folgen. Bei einem Nein wird die Arbeit von Polizei und Grenzwache ohne Zugriff auf Informationssysteme von Schengen erschwert und das Sicherheitsniveau gefährdet. Asylgesuche von Menschen,

deren Gesuch in einem EU-Land abgelehnt wurde, müssen erneut geprüft werden. Für einen Besuch der Schweiz ist dann neben dem Schengen-Visum ein zweites Visum nötig. Dies wird schlechte Auswirkungen auf den Tourismus haben. Zusätzlich wird der Grenzverkehr für uns zu den Nachbarstaaten und an Flughäfen erschwert. Nein zum Kuh-Handel StAF (Steuerreform und AHV-Finanzierung). Die Verknüpfung zweier unabhängiger Themen in einer einzigen Vorlage versetzt die Stimmbürgerinnen und -bürger in eine Zwangslage. Das ist ein Affront gegen die direkte Demokratie. Obwohl die Grünliberalen die Steuerreform befürworten, empfehlen sie ein Nein. Bei Annahme der Vorlage wird eine dringend notwendige echte Reform der AHV um mehrere Jahre in die Zukunft verschoben. Es muss dringend sichergestellt werden, dass die junge Generation nicht noch mehr zugunsten der Rentner zur Kasse gebeten wird und eine echte Strukturreform bei der AHV greifbar wird. Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonaueramt

AHV-Steuervorlage: bei einem Nein verliert der Kanton Zürich! Abstimmung vom 19. Mai. Bei der AHV-Steuervorlage geht es keineswegs darum, grosse, internationale Unternehmen unrechtmässig, auf dem Buckel des Steuerzahlers, zu begünstigen. Begünstigt sind sie mit den heute, nun aber eben abzuschaffenden Privilegien heute schon. Die Ersatzmassnahmen, die in der Vorlage enthalten sind, zielen vielmehr dazu ab, in der Schweiz hochstehende, durch gut qualifizierte und dementsprechend auch gut entlöhnte Mitarbeiter zu besetzende Arbeitsstellen zu erhalten und neue zu schaffen. Alle neuen Abzüge knüpfen, gerade anders als die abzuschaffenden, international verpönten Privilegien, daran an, dass die Wertschöpfung in der Schweiz und eben nicht im Ausland erfolgt. Nur ein Unternehmen, das in der Schweiz forscht, Produkte entwickelt und hier über die erforderliche Substanz verfügt, wird am Ende von den künftigen Entlastungen profitieren können.

Wird die Steuerreform abgelehnt, wird der Kanton Zürich als Verlierer dastehen: die heutigen Steuerprivilegien der genannten Gesellschaften werden auf die eine oder andere Weise in jedem Fall abgeschafft, nur werden – gerade für das Knonauer Amt durchaus von Bedeutung – unsere umliegenden Konkurrenzstandorte wie Zug, Luzern, Schwyz oder Schaffhausen ihre Steuersätze auch ohne AHV-Steuervorlage massiv senken können. Der Kanton Zürich hingegen ist auf die mit der Vorlage verbundene Erhöhung des Anteils an der direkten Bundessteuer und auf die weiteren Entlastungsmassnahmen der Reform angewiesen, da er nicht nach dem Giesskannenprinzip den Steuersatz einfach für alle Unternehmen senken kann. Wenn wir den Kanton Zürich stärken wollen, dann bleibt nur ein Ja für die AHV-Steuervorlage. Christoph Niederer, diplomierter Steuerexperte, Mettmenstetten

Sicherheit der Schweiz dank der Bewaffnung des Volkes Abstimmung vom 19. Mai. Im ausgehenden Mittelalter (14./15. Jahrhundert) mussten Bürger der Schweizer Städte bereit sein, für das Wohl ihrer Stadt und der Mitbürger die Waffen zu ergreifen (Burnett, A.N. und E. Campi (Hrsg.), Die schweizerische Reformation, ein Handbuch, Theologischer Verlag, Zürich, 2016-17, S. 36). Als Gegenleistung hatten die wehrfähigen Bürger einen bevorzugten Zugang zum städtischen Markt und Rechtsprivilegien. Nur wer über eigene Waffen verfügte, konnte seine Bürgerrechte in Anspruch nehmen. Die Fähigkeit zur Handhabung der Waffen wurde gemeinsam geübt. Ende des 15. Jahrhunderts wurden auch Schiesswettbewerbe Teil von Zusammenkünften zwischen den Bürgern verschiedener Städte der Eidgenossenschaft (Burnett, A.N. und E. Campi (Hrsg.), S. 63). Dabei wurden eidgenössische Symbole verwendet, wie Bruderschaft, Freundschaft und Bekenntnis zur gegenseitigen militärischen Unterstützung (Burnett, A.N. und E. Campi (Hrsg.), S. 64). Das Recht auf den persönlichen Besitz von Waffen und die Teilnahme

an militärischen Übungen und Schiesswettbewerben blieb in der Eidgenossenschaft weitgehend bis zur französischen Besetzung von 1798 erhalten. Erst nach dem Sturz von Napoleon erhielten die alten Rechte und Pflichten wieder ihre Bedeutung. Das Recht auf den persönlichen Besitz von Waffen blieb auch nach der Gründung des Bundesstaates von 1848 erhalten. Ohne staatliche Eingriffe dauerte dieses Recht auch im 20. Jahrhundert. Das Volk in Waffen war somit ein wichtiger Beitrag zur Abschreckung kriegführender Nachbarstaaten. Das bewaffnete Volk blieb ein wichtiger Garant der Sicherheit der Schweiz während des 1. und 2. Weltkrieges. Das jetzt von der EU initiierte und vom Bundesrat und vom Parlament auf den Vorschriften von Brüssel verabschiedete Waffengesetz stellt einen entscheidenden Eingriff in die Rechte und Pflichten des bewaffneten Volkes dar. Die Inkraftsetzung dieses Waffengesetzes dürfte die Wehrhaftigkeit des Volkes und damit die Sicherheit der Schweiz noch mehr schwächen. Prof. Dr. Albert A. Stahel, Hausen a. A.

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ämtler kantonsräte meinen

Arianne Moser (FDP, Bonstetten)

Wichtige Weichen sind zu stellen Seit diesem Montag bin ich nun offiziell Kantonsrätin. Damit habe ich mich verpflichtet, zum Wohle des Kantons und seiner Bewohner zu wirken. Dafür werde ich mich die kommenden vier Jahre nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, auch die Bedürfnisse unseres Bezirks und unserer Gemeinden einzubringen. Damit ich dies tun kann, bin ich auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte kommen Sie auf mich zu mit Ihren Anliegen, sofern diese in die Zuständigkeit des Kantonsrates fallen. Der nächste Moment, um für unseren Bezirk und unseren Kanton wichtige Weichen zu stellen, ist der 19. Mai. Ich bin froh, dass die Entscheidung zur Zukunft von Spital und Langzeitpflege fallen wird und die Zeit der Ungewissheit endet. Das Spital Affoltern ist stark in der Altersmedizin. Es betreibt diese kompetent und profitabel. Diese Stärke sollten wir nicht leichtfertig aufgeben. Die neue Strategie überzeugt. Sie will die Grundversorgung sicherstellen und setzt dort Schwerpunkte, wo das Spital Affoltern stark ist. Wir alle bezahlen auch Kantonssteuern. Es erscheint mir sinnvoll, in Affoltern ein Gesundheitszentrum zu errichten, das auf die Bedürfnisse einer modernen Gesundheitsversorgung massgeschneidert werden kann.

Stimmen wir 3x Ja und geben dem Spital damit die Chance, sich für die Spitalliste 2022 zu bewerben. So kann der Regierungsrat aus gesamtkantonaler Sicht entscheiden, was sinnvoll und effizient ist. Auch über die Steuer- und AHV-Vorlage (StAF) können wir gleichentags abstimmen. Sie enthält zwei Teile, die ich beide unterstütze. Es braucht die Steuerreform, damit die Schweiz nicht Gefahr läuft, auf einer schwarzen Liste zu landen und sanktioniert zu werden und damit der Wirtschaftskanton Zürich wettbewerbsfähig bleibt. Mit dieser Vorlage werden auch die Spiesse von inländischen und ausländischen Firmen gleich lang. Und gerade auch innovative KMU können davon profitieren. Damit bleiben wir auch in Zukunft ein weltweit führender Forschungs-, Steuer- und Unternehmensstandort. Damit die AHV die kommenden Jahrzehnte übersteht und auch für unsere Kinder noch existieren wird, braucht es unbedingt eine AHV-Reform, welche die gesteigerte Lebenserwartung berücksichtigt. Die vorliegende Vorlage verschafft in einem ersten Schritt dringend benötigte Zeit, um diese AHV-Reform vorzubereiten in der dann auch über das künftige Rentenalter entschieden werden muss.

Aktives langjähriges Engagement für Ottenbach Gemeinderatswahl in Ottenbach. Ottenbach ist für mich mehr als nur Wohnort, es ist Identität und seit Geburt mein Lebensmittelpunkt und doch hört mein Horizont nicht bereits am Lindenberg auf. Als Christine politisch denkende Häusermann. Frau habe ich mich in der Wahlkommission des Frauenforums engagiert, in der reformierten Kirche, im Vorstand von Kultur Ottenbach, als Mit-Chronistin von «Ottenbacher Geschichten», als Entlastungseltern für Kinder von Substanzen abhängigen Eltern und nun als Mitglied

der NLK für mehr Biodiversität. Durch meine vielseitigen Interessen, meine Erfahrung im Beruf, in Behörden und Vereinen, bin ich es gewohnt, mich rasch einzuarbeiten, Stellung zu beziehen und auch mal Gegenwind auszuhalten. Als vernetzt denkende Frau, lasse ich mich nicht auf das Ressort Finanzen reduzieren. Dass ich über die nötige Kompetenz verfüge, den Finanzbereich zu führen, habe ich bereits als Finanzvorstand der reformierten Kirchgemeinde (1994 bis 98), sowie im Beruf bewiesen, wo ich als gelernte Kauffrau mit entsprechender Weiterbildung neben der Kommunikation auch die Bereiche Administration und Finanzen geleitet habe. Mit Elan und Esprit – weil Ottenbach mehr ist als Finanzplanung und Buchhaltung. Christine Häusermann, parteilos

Willy Pfäffli kandidiert Gemeinderatswahl in Ottenbach. Besonders das vakante Ressort «Finanzen» im Gemeinderat Ottenbach stösst auf mein grosses Interesse. Fachliche Qualifikationen sind für die Planung eines ausge- Willy Pfäffli. glichenen Gemeindehaushaltes wichtige Voraussetzungen. Das alleine wäre für mich noch nicht ausreichend. Als interessierter Ottenbacher besuche ich seit 37 Jahren regelmässig die Gemeindeversammlungen. Dies nicht nur als stiller Zuhörer, sondern auch als kritischer Fragesteller und Votant. Ermöglichen Sie mir, die Seite vom Passiven zum

Aktiven zu wechseln, werde ich beweisen, auch diese Aufgabe kritisch anzupacken. Als ehemaliger Gewerbevereinspräsident und Gewerbler weiss ich, dass die ansässigen Betriebe wichtige örtliche Aufgaben erfüllen, die ich entschlossen vertreten werde. Gesunde Luft, wenig Lärm, natürliche Nahrungsmittel, intakte Natur als Naherholungsgebiet sind für uns Menschen erstrebenswerte Grundbedürfnisse. Wo immer ich im Gemeinderat mit dieser Thematik konfrontiert werde, werde ich mich für die obigen Werte einsetzen. Weil es mir wichtig ist, dass auch die Kinder unserer Kinder ein attraktives Ottenbach erfahren sollen, stelle ich (60) mich zur Wahl für den Gemeinderat. Ihre Stimme zählt und ist mir wichtig! Willy Pfäffli


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Forum

Freitag, 10. Mai 2019

Meinungen zu den Spital-Abstimmungen Die FDP Wettswil steht hinter dem Gemeinderat und der RPK Der Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission empfehlen ein Ja zur Auflösung des Spitalzweckverbandes und ein Nein zu den beiden anderen Vorlagen. Die FDP Wettswil steht hinter dieser Parolenempfehlung. Das Spital ist seit 2012 nicht mehr Gemeindeaufgabe, was natürlich nicht heisst, dass die Gemeinden kein Spital mehr führen dürfen, wenn sie wollen (wie die Befürworter immer wieder betonen). Dies macht aber wenig Sinn, da im Spitalbereich im Kanton Zürich Überkapazitäten herrschen und die Gemeinde Wettswil zwei ausgezeichnete Spitäler hat, die in etwa gleich weit entfernt sind wie das Spital Affoltern. Über drei Viertel der Spitalpatienten aus Wettswil entscheiden sich denn auch für ein anderes Spital. Der Regierungsrat hat das Spital Affoltern als nicht versorgungsrelevant eingestuft. Die Aussage der Betriebskommission, dass dies ausser für das Spital Affoltern für jedes andere Spital des Kantons auch gelten würde, entbehrt jeder sachlichen Grundlage (s. auch Bericht zur «Gesundheitsversorgung 2018» der Gesundheitsdirektion). Die von den Befürwortern immer wieder geäusserte Aussage, dass der Bezirk Affoltern die tiefsten Gesundheitskosten habe, ist mehr als irreführend, da diese Kosten mit Spital und Hausarztversorgung nichts zu tun haben, sondern nur Gemeindeaufgaben (Spitex und Alterspflege) beinhalten. Hier empfiehlt sich schon eher ein Blick in den Zürcher Fallkostenvergleich 2017, der zeigt, dass in Bezug auf die Fallschwere das Spital Affoltern zu den teuersten Spitälern des Kantons gehört. Leider wurden vom Spital für das Jahr 2018 immer noch keine Zahlen veröffentlicht. Vom Stimmbürger wird erwartet, dass er mit nur pauschalen Informationen zu einer neuen «Strategie» und Absichtserklärungen der Betriebskommission einen wichtigen Entscheid treffen soll. Nur aufgrund der Erwartung, es werde dann schon gut kommen, kann kein fundierter, seriöser Entscheid getroffen werden. Vorstand FDP Wettswil .........................................................................

Unbedingt Ja und zweimal Nein Eines der effizientesten Spitäler ist das Spital Limmattal. Es arbeitet flexibel und innovativ – und ist ein Zweckverband. Warum muss denn der Zweckverband Spital Affoltern aufgelöst werden? Der Zweckverband im Säuliamt hat ein schlechtes Image, alles Ungemach mit dem Spital wird mit dem Zweckverband in Verbindung gebracht, der Spitalzweckverband ist gewissermassen verbrannte Erde. Dies obwohl die Ursache für die jahrelangen Negativmeldungen nicht in der Rechtsform, sondern in den Versäumnissen und Fehlentscheiden der BK und der Spitalleitung liegen. Doch wegen der verbrannten Erde ist ein innovativer Neuanfang nur möglich, wenn wir den Zweckverband hinter uns lassen. Die Vorlage für die Spital AG verfolgt die falsche Stossrichtung: Die Weiterführung als (stationäres) Akutspital mit Fokus auf das Basispaket Chirurgie und innere Medizin sowie das neu geplante Geburtshaus (als Ersatz für die Geburtenabteilung) erfordern grosse Investitionen (ca. CHF 100 Millionen, die Zahlen ändern immer wieder), die sich nicht rechnen werden sowie einen Platz auf der Spitalliste 2022 benötigen, was mehr als fraglich ist. Wenn Sie sich jetzt zum Ja hinreissen lassen, sind Sie mit Ihrer Gemeinde vertraglich verpflichtet über Jahre dabei zu bleiben und für

Wie weiter mit dem Spital Affoltern? Die Meinungen sind geteilt. (Bild Stefan Schneiter) die Fehlinvestitionen aufzukommen. Die Gemeinden müssen keine Pflegeheime betreiben, es genügen hinreichende Planungsvereinbarungen. Statt der Trägerschaft durch Gemeinden ist es deshalb viel zweckmässiger, den Betrieb des Sonnenbergs an einen professionellen Drittinvestor mit Führungs- und Leistungsausweis zu übertragen. Die Gemeinden könnten dann die Rückzahlung ihrer bisherigen Beteiligung in lokale Vorhaben für Einrichtungen im Alter reinvestieren, in der Stadt Affoltern z.B. für den Seewadel-Neubau. Lassen Sie sich nicht beeinflussen von haltlosen Versprechungen, mit 3x Ja könnte «oises» Spital gerettet werden. Seien Sie realistisch und bekennen Sie sich zu einem innovativen Neuanfang mit Beschränkung auf das Machbare. Dies ist nicht so spektakulär, erlaubt aber, wichtige Teile der Gesundheitsversorgung nachhaltig weiterzuführen und einen wesentlichen Teil der Arbeitsplätze zu erhalten (www.bthurnherr.ch). Bertram Thurnherr, Hedingen .........................................................................

Wenigstens zum Pflegheim Ja sagen Die Intensität, mit der die Spitaldiskussion geführt wird, teilweise mit persönlichen Verunglimpfungen, ist bemerkenswert. Bemerkenswert ist auch, dass im Säuliamt – wie bei der Kleeblatt-Abstimmung – offenbar dann am intensivsten diskutiert wird, wenn der Entscheid gar nicht in den Händen der Stimmbürger des Bezirks liegt. Spitäler werden zu mehr als 90 % vom Kanton und den Krankenkassen finanziert, deshalb entscheidet auch der Regierungsrat über die Leistungsaufträge. In der Abstimmung vom 19. Mai kann also nur entschieden werden, ob das Spital sofort liquidiert wird oder ob man einen Versuch machen soll, den Regierungsrat zu überzeugen, das Spital weiter existieren zu lassen. Den definitiven Weiterbestand kann man durch die Abstimmung nicht sichern. Herr Dr. Thurnherr hat sicher Recht, wenn er zweifelt, dass Affoltern weiterhin mit Leistungsaufträgen rechnen kann. Die Argumente gewisser Spitalbefürworter sind mit Hinblick auf die Kriterien, die der Regierungsrat anwenden wird, manchmal etwas kurios und oft wenig relevant. Objektiv gesehen ist aber ein Spital, das andere bezahlen, besser als kein Spital, auch, wenn man es selber gar nicht nutzt. Deshalb ist es vielleicht etwas egoistisch, aber nicht irrational, nicht sofort die Liquidation zu beschliessen, solange man im Auge behält, dass auch nach einem dreimaligen Ja die Schliessung in den nächsten zwei Jahren die wahrscheinlichste Variante bleibt, und akzeptiert, dass der Regierungsrat den Entscheid über die Spitalplanung nicht den Regionen oder Gemeinden überlassen kann. Meine bescheidene Meinung ist, dass alle, auch die Roggwiler-Anhänger, die den Zweckverband weiterführen wollen, wenigstens zum Pfleg-

heim Ja sagen sollten. Ich fände es für die Patienten traurig, wenn dieses geschlossen würde. Wer Nein zur Auflösung des Zweckverbandes und Nein zur IKA Pflegheim sagt, riskiert, dass beim wahrscheinlichen Ja zur Auflösung des Zweckverbandes seine NeinStimme zur Liquidation des Pflegeheims führt. Ob es eine Nachfolgelösung geben wird, ist alles andere als sicher. Hans Hegetschweiler, Hedingen .........................................................................

Ein Blick über den Tellerrand Es darf wohl gesagt werden, dass die Diskussionen zur Spitalabstimmung von Emotionen geprägt sind. Ein Blick auf die grösseren Zusammenhänge, eben der Tellerrand, wird dabei oft ausser Acht gelassen. Die Gesundheitskosten steigen schweizweit quasi ungebremst, was sich in der jährlichen Erhöhung der Krankenkassenprämien auswirkt. Der Prozentsatz der Haushalte, die auf steuerfinanzierte Prämienverbilligungen zurückgreifen müssen, wird in der Zukunft noch weiter zunehmen. Das Spitalfinanzierungsgesetz von 2012 mit den Listenspitälern und den Leistungsaufträgen ist eine der Massnahmen, die der Eindämmung der Kosten dienen soll. Ineffiziente Doppelspurigkeiten und Überkapazitäten können so abgebaut werden und dies unter Wahrung der Qualität. Der Regierungsrat des Kt. Zürich hat im April dieses Jahres das Spital Affoltern als nicht versorgungsrelevant eingestuft (Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich, Sitzung vom 3. April 2019, KR-Nr. 15/2019). Die Frage lautet deshalb: Sind wir bereit, einen Beitrag zur «Gesundung» der Gesundheitskosten zu leisten oder überlassen wir das nach dem Motto «not in my backyard» den anderen. Veränderungen bringen stets Unsicherheit mit sich, sie bieten aber auch Chancen für zukunftsgerichtete Lösungen. Mit einem «Ja, Nein, Nein» werden die Voraussetzungen dafür geschaffen. Marianne Gramm, Wettswil .........................................................................

Neues Spitalkonzept erzwingen? Ach wie schön muss es doch sein, wenn man als Berater oder visionärer Fachmann auf der grünen Wiese ein neues Konzept für die medizinische Versorgung eines Bezirks entwerfen kann. Man kann Lösungsvarianten anbieten, andere Spitäler für die notwendigen Zwischenlösungen ins Spiel bringen und ein dramatisches Bild der gegenwärtigen Situation zeichnen. Was interessieren die Kosten und der Zeitbedarf für die Umsetzung? Auch die betroffenen Angestellten, Zulieferer und das Befinden der Bevölkerung interessiert wenig. Natürlich muss immer wieder betont werden, dass für alle eine befriedigende Lösung gefunden

werden kann aber ... wie befriedigend und für wen? Wichtig ist nur: Man ist fortschrittlich. Die 14 Gemeinden, die sich für eine gemeinsame Lösung des Bezirks finden müssen, werden dies bei Ablehnung der Vorlage wohl sicher innerhalb von ein paar wenigen Wochen schaffen oder wird etwa der Stadtrat von Affoltern – der sich in letzter Zeit nicht sehr verbunden mit den anderen Bezirksgemeinden zeigte – etwa einen Alleingang suchen, zu dem alle anderen Gemeinden höchstens Ja und Amen zu Kosten, Leistung und Zeitplan sagen können, sofern sie überhaupt dazu eingeladen werden? Mir schwant Unheil. Die Gegner der Spitalvorlage wollen mit ihrem Ja – Nein – Nein den notwendigen Druck aufbauen, um eine Lösung nach ihrem Gusto, ihren Vorstellungen und ihren Interessen zu erzwingen. Sie sind an einem geordneten, sorgfältig geplanten Übergang in die Neuzeit – auf der Basis der bestehenden Gesundheitsversorgung – nicht interessiert. Ein erster Schritt wurde mit dem Austritt von Affoltern aus dem Spitexverbund Knonaueramt bereits gemacht. Wird dann die ganze Übung zum Desaster, kann man immer noch die Schuldigen bei der Betriebskommission des Bezirksspitals und bei der Spitex Knonaueramt suchen. Ich bleibe bei 3x Ja! Walter Dobler, Ottenbach .........................................................................

Spital: Der dritte Weg Was die Behörden lauthals mit grossen Plakaten verbreiten, wissen wir. Das Spital kann nur dann fortgeführt werden, wenn den Stimmberechtigten die Stimmkraft weggenommen wird. Mit einem Ja wird der demokratische Zweckverband aufgelöst. Die wollen weiterhin unser Spital als Milchkuh erhalten, damit einige Herren profitieren. Das ist der erste Weg mit dem Ziel, das Volk zum Schweigen zu bringen, verbunden mit der emotionsbeladenen Behauptung, das Spital werde sterben, wenn nicht drei mal zugestimmt werde. Der zweite Weg stammt von Herrn Thurnherr. Er will die Chirurgie und einiges andere streichen. Wir hätten ein privatisiertes Gesundheitszentrum mit hohem Ausbeutungspotenzial, das reiche Ärzte noch mehr bereichert. Der 3. Weg, den wir als Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern betreiben: Eine Dreifachstrategie: 3a) Drei mal Nein stimmen, damit den Behörden klar gesagt wird, dass sie die Sachlage verfuhrwerkt haben und nun mit uns, dem Volk zu planen hätten. 3b) Die Zusammenarbeit mit dem Triemli so gestalten, dass der Leistungsauftrag nicht gefährdet wird und wir als Filiale bzw. Aussenstation des Triemli weiter bestehen können. 3c) Bei Erfüllung von Punkt 3b vermutlich nicht mehr so wichtig, aber dennoch sinnvoll, um alle Optionen offen zu halten: Reform des Zweckverbandes. Wir wollen als Delegierte Leute drin haben, die künftig die Akten studieren und nicht demotivierte Gemeinderäte, die bei je-

der Gelegenheit jammern, ihr Stundenlohn von 50 Franken sei zu gering. Und: einen eigenen Präsidenten der DV, um den Spitalpräsidenten, der zu verbalen, salbungsvollen Höhenflügen neigt, zu kontrollieren. Stimmberechtigte, die ihre Stimmkraft nicht an den Nagel hängen wollen, sollten den Zweckverband nicht abschaffen. Drei mal Nein ist richtig und wichtig. Leute, nehmt bitte teil an der Abstimmung, es geht um viel Geld für Privattaschen, auch wenn momentan keiner davon redet. Hans Roggwiler, Antalya Verein pro Zweckverband .........................................................................

Skizzenhafte Strategie und Finanzielle Intransparenz Seit Jahren warten wir im Bezirk auf eine neue Spitalstrategie. Anfang April wurde nun von der Betriebskommission endlich eine neue «Strategie» vorgestellt. Doch was dort präsentiert wurde, hat höchstens den Charakter einer Projektskizze für eine zukünftige Strategie. Man will den ambulanten Teil massiv ausbauen, obwohl man weiss, dass dieser hochdefizitär ist. Wie dies gehen soll, weiss auch die Betriebskommission selbst nicht. Auch sonst überzeugt die Strategie nicht. Kennzahlen und Zukunftsaussichten fehlen komplett. Keine Bank der Welt würde einem Unternehmen mit einer solch unausgereiften Strategie einen Kredit gewähren. Auch auf die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 musste man lange warten. Während selbst Grosskonzerne wie die UBS oder der Schweizer Bundesstaat ihre Geschäftszahlen für das letzte Jahr längst präsentiert haben, fehlten die Zahlen für das Spital Affoltern bis letzte Woche gänzlich. Der «Anzeiger» vom 3. Mai brachte nun etwas Licht ins Dunkel. Mit einem Gesamtverlust von rund einer halben Million Franken scheinen die Zahlen besser zu sein als erwartet. Ohne Palliative Care und Akutgeriatrie beträgt der Verlust jedoch rund 3.5 Millionen. Vollständige Klarheit darüber herrscht jedoch erst nach der Abstimmung vom 19. Mai an der Delegiertenversammlung im Juni. Auf gut Deutsch gesagt: Der Stimmbürger soll die Katze im Sack kaufen! Alain Schwald, Wettswil Präsident FDP Bezirk Affoltern

Letzte Runde Zu den Abstimmungsvorlagen vom 19. Mai werden kommenden Dienstag letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion (redaktion@affolteranzeiger.ch) bis heute Freitagmittag, 10. Mai, erreichen. Zuschriften von Lesern, die sich bisher noch nicht geäussert haben, werden bevorzugt behandelt. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Verfolgte Vorfahren

Violine solo

US-Mennoniten auf der Suche nach ihren Wurzeln im Säuliamt. > Seite 19

Der Geiger Sebastian Bohren spielt ein virtuoses Programm in der Kirche Aeugst. > Seite 23

Freitag, 10. Mai 2019

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Pech aufgebraucht Der Schachclub Wettswil ist unglücklich in die NationalligaB-Saison gestartet. > Seite 25

Vom berittenen Agenten zum digitalen Service Die Agentur der Mobiliar in Affoltern ist 100 Jahre alt

Der Agent kommt hoch zu Ross Die Mobiliar ist die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz. Sie wurde 1826 in Bern gegründet, als Genossenschaft für die Versicherung des Hab und Guts gegen Brandschaden. Schon im Jahr 1832 wurden Bauern in der Region Affoltern am Albis von Bern aus versichert. «Der Agent ritt Jahr für Jahr von Hof zu Hof, nahm das Inventar auf, das versichert werden sollte, schrieb die Police und kassierte gleich die Prämie», weiss Naef. «Für eine Versicherungssumme von 8800

Das Team der Mobiliar in Affoltern mit Generalagent Thomas Naef, Zweiter von links. (Bilder: Thomas Hadorn) Franken zahlte man damals eine Prämie von 6 Franken und 5 Rappen pro Jahr.» 1833 übernahm der Bezirksgerichtspräsident von Affoltern die Vermittlertätigkeit für die Mobiliar im Nebenamt. Die erste Generalagentur im Ort eröffnete 1919, Emil Schneebeli-Moser hiess der Generalagent. Nicht nur die Anzahl Kunden entwickelte sich seither stetig, auch die Infrastruktur.

Die Nummer acht 2013 übernahm Thomas Naef die Generalagentur als selbstständiger Unternehmer. Er ist seit der Gründung vor

100 Jahren der achte Generalagent. Mit ihm zog die Generalagentur vor drei Jahren in neue Büros an der Obstgartenstrasse 3 im OVA-Areal. Modern wird heute auch kommuniziert, onund offline. Etwas sei aber gleich geblieben, sagt Naef: «Der persönliche Kontakt ist genauso wichtig wie früher. Dort entsteht das Vertrauen, dass wir für unsere Kunden da sind, wenn etwas passiert.» 2017 verzeichnete die Generalagentur Affoltern mit 1.85 Millionen Franken das grösste Wachstum ihrer Geschichte. Im Durchschnitt der letzten Jahre wächst sie um 1 Million Franken pro Jahr.

Jubiläumsfeier zwischen Turnfesten

Alte Mobiliar-Policen von Johannes Gassmann, Metzger in Aeugst.

Als Nächstes wird das Jubiläum gefeiert. Die Generalagentur als Hauptsponsorin des Kantonalen Turnfests in Obfelden nutzt die gute Gelegenheit: «Wir feiern unser Jubiläum im Zelt des Turnfests mit rund 250 geladenen Gästen», freut sich Naef. «Leider können wir nicht alle 19 000 Kunden einladen, deshalb hat das Los für uns entschieden.» So wird jede Kundengruppe –

Führungswechsel bei Helvetia Per 1. Mai 2019 übernahm André Albisser die Leitung der Generalagentur Horgen/Knonauer Amt von Sascha Vollenweider.

1919 wurde die Agentur der Mobiliar in Affoltern am Albis gegründet – der Anfang einer Erfolgsgeschichte. Aus einem kleinen Büro mit einem Agenten im Nebenamt wurde eine KMU mit 35 Mitarbeitenden. Thomas Naef, der achte UnternehmerGeneralagent, spricht über vergangene Entwicklungen und sein Ziel für die Zukunft. Thomas Naef sitzt an seinem Bürotisch und betrachtet fasziniert die Inventarlisten, die vor ihm auf dem Tisch liegen. Das Alter hat das Papier gelblich verfärbt, die Oberfläche ist fleckig. Die Handschrift ist schwierig zu entziffern. Die Dokumente sind Mobiliar Policen, darauf der Name des Versicherungsnehmers: Johannes Gassmann, Metzger in Aeugst. «Ein Kunde aus Aeugst am Albis hat die Papiere auf dem Estrich seines Elternhauses gefunden», erzählt Thomas Naef. «Die älteste Police stammt von 1872.» Es sind schöne Zeugen einer langen Tradition, die die Mobiliar mit dem Knonauer Amt verbindet.

viele Verträge, wenige Verträge, älteste Kunden, jüngste Kunden etc. – vertreten sein. Und was wünscht sich Thomas Naef für die Zukunft? «Mit unserer Schadenabwicklung vor Ort, unserer starken lokalen Verankerung und einem Top-Service wollen wir weiterhin die erfolgreichste Versicherung im Knonauer Amt bleiben.» (msc.)

Mobiliar in Affoltern • Seit 1919 mit einer Generalagentur vor Ort, heute an der Obstgartenstrasse 3 im OVA-Areal • 35 Mitarbeitende, darunter fünf Auszubildende • Versichert rund 19 000 Kunden in der Region • Verwaltet ein Prämienvolumen von 37,7 Millionen Franken • Gibt dieses Jahr durch eine Prämienreduktion von 20 Prozent auf Haushalt- und Gebäudeversicherungen 1,5 Millionen Franken an die Kunden zurück – dank des Überschussfonds der Genossenschaft.

André Albisser kam 1999 zu Helvetia Patria und arbeitete in verschiedenen Funktionen erfolgreich mit Sascha Vollenweider zusammen. Sascha Vollenweider verlässt Helvetia auf eigenen Wunsch und geht auf eine mehrjährige Auslandreise. André Albisser startete im Innendienst, ehe er im Sommer 2008 in den Aussendienst wechselte. Bereits nach sechs Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Kundenberater übernahm er 2013 als Verkaufsleiter das Team auf der Generalagentur Horgen/Knonauer Amt. André Albisser ist ledig und wohnt in Wilen bei Wollerau. In der Freizeit ist er aktiver Hobbysportler. Im Winter fährt der Stadtzürcher Ski, im Frühjahr zieht es den begeisterten Motorradfahrer auf die Strasse. Sascha Vollenweider begibt sich nach 25 erfolgreichen Jahren bei Helvetia auf eine mehrjährige Auslandreise. Für seine Treue und sein grosses Engagement dankt ihm Helvetia herzlich und wünscht ihm für seine Zukunft nur das Beste. Mit André Albisser will Helvetia im Raum Horgen/Knonauer Amt die bestehenden Kundenbeziehungen vertiefen und das Geschäft weiter ausbauen. (pd.)

André Albisser. (Bilder zvg.)

Post-Pakete in der Migros Affoltern

Einzigartige Massmöbel und Naturbetten

Die Schweizerische Post baut die Zugangspunkte zu Post-Dienstleistungen in der ganzen Schweiz laufend aus. Nun kommt ein attraktives Angebot hinzu. Künftig können Kundinnen und Kunden ihre Pakete schweizweit in rund 300 ausgewählten Migros-Filialen aufgeben und empfangen. Post und Migros führten den Service per 6. Mai 2019 ein. Im Knonauer Amt wird dies neu von der Migros in Affoltern angeboten. Kundinnen und Kunden wollen ihre Pakete immer mehr zeit- und ortsunabhängig aufgeben und empfangen. Mit dem neuen Angebot lassen sich Einkäufe und Postgeschäfte noch einfacher vereinen. «Die Zusammenarbeit mit der Post schafft einen praktischen Mehrwert für unsere Kunden im Alltag», sagt Matthias Wunderlin, Marketingchef und Mitglied der Generaldirektion des Migros-GenossenschaftsBundes. Die Migros – genauso wie die Post – passe sich laufend den verändernden Kundenbedürfnissen an. Die Kundinnen und Kunden profitierten von den Öffnungszeiten der Migros und könnten beim Einkaufen bequem Pakete abholen und verschicken. (pd.)

25 Jahre Schreinerei Künzi in Maschwanden Im Büro und Ausstellungsraum stehen zwar neben dem Beratungstisch zwei Betten mit dem Signet «Hüsler Nest», geschlafen wird jedoch in der ehemaligen alten Scheune in Maschwanden ganz sicher nicht. Die Schreinerei Rolf Künzi an der Dörflistrasse 7 im kleinen Bauerndorf ist ein kleiner und klassischer KMU. Inhaber Rolf und Doris Künzi führen ihren ganz besonderen Schreinereibetrieb seit 25 Jahren. Zusammen mit ihrem Mitarbeiter, dem Schreiner Martin Bächtiger, werden in der modern eingerichteten Werkstatt vielfach ganz besondere Einrichtungs- und Möbelwünsche hergestellt. Neben den allgemeinen Schreinerarbeiten wie Fenster, Türen, Küchen, Treppen und Kleinmöbel hat sich Firmeninhaber Rolf Künzi aber einen ganz besonderen Ruf geschaffen. Sein Lieblingsfachgebiet ist nämlich nicht die Herstellung von 0815-Möbeln. Seine Leidenschaft gehört der Fabrikation von ganz speziellen Kundenwünschen, wie angepasste Massmöbel

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Sascha Vollenweider.

oder spezifische Einbauschränke und dergleichen.

Individuell und einzigartig Dieser fachtechnische Ruf hat sich im Laufe der Jahre in der ganzen Region herumgesprochen. Selbstverständlich wird in der Schreinerei Künzi für diese individuellen und einzigartigen Möbelstücke auch die unbedingt notwendige Beratung samt Visualisierung angeboten. Die Regionalvertretung des bestbekannten Naturbettenherstellers «Hüsler Nest» gilt als zweites Standbein der Maschwander Schreinerei. In der kleinen Ausstellung wird neben den Betten auch eine Auswahl exklusiver Duvets und Kissen angeboten. An der Gewerbeschau in Maschwanden am 18. und 19. Mai wird die Schreinerei Künzi mit eigenen und den «Hüsler Nest»-Produkten anwesend sein. Mit einem kostenlosen Wirbelsäulenscan kann dort eine Analyse

Eine Werkstatt für individuelle Möbelwünsche: Doris und Rolf Künzi mit Mitarbeiter Martin Bächtiger. (Bild: Martin Mullis) über die korrekte Schlafhaltung erstellt werden. Die Schreinerei Künzi in Maschwanden freut sich, bisherige und neue Kunden sowohl an der Gewerbe-

schau als auch im Betrieb begrüssen zu dürfen. (mm) Schreinerei R. Künzi, Dörflistrasse 7, Maschwanden, www.naturbetten.ch


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan. Im Anschluss Chilekaffee Freitag, 17. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube

Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche. Ausstellung «Entfaltungen». Bilder von Verena Flückiger Sonntag, 12. Mai 9.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfr. Christof Menzi, Chiletaxi: U. Trachsel Mittwoch, 15. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Volker Bleil

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Samstag, 11. Mai 10.00 Familienmorgen Beginn im Chilehuus Anschliessend Familienkafi Sonntag, 12. Mai, Muttertag 9.00 Einsingen in der Kirche für alle Singfreudigen mit dem Kirchenchor 10.00 Gottesdienst mit dem Kirchenchor, «Lobt Gott, ihr Männer und Frauen» (Psalmlied), Pfr. W. Schneebeli 11.00 Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Dienstag, 14. Mai 9.30 – 11.00 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 16. Mai 18.30 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. Mai 10.00 «Rosiger» Gottesdienst zum Muttertag mit Taufe von Ivo Ernest. Pfrn. S. Sauder und Pianist/Organist Casey Crosby Anschl. Muttertags-Apéro im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Mai 9.30 – 11.30 Offenes Singen mit Anette Bodenhöfer im reformierten Chilehuus Hedingen Sonntag, 12. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag in der katholischen Kirche mit dem Musikverein Harmonie Hausen, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Christof Menzi Montag, 13. Mai 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der reformierten Kirche Freitag, 17. Mai 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 11. Mai 9.30 bis 11.30 im Chilehuus, Oberdorfstrasse 1: Offenes Singen im Bezirk Affoltern mit Anette Bodenhöfer Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Lilly Eigenmann, Zürcherstr. 9. Anschliessend Muttertagsständchen des Musikvereins vor der Kirche und Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 12. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Montag, 13. Mai 13.30 Kolibri im Pfarrhauskeller 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 14. Mai 19.30 Eltern-Infoabend, Engelscheune, Rifferswil

Ref. Kirche Knonau Freitag, 10. Mai 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Knonau, Pfr. Maurer Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, für Fahrdienst bitte bis Samstag 18.00 Uhr Constanze Walter anrufen, 079 324 23 92 Mittwoch Seniorenessen um 12 Uhr im Giebel 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 11. Mai Mittelaltervormittag im Kloster Kappel mit den 5-Klässlern, mit Sonja Neuweiler und Pfrn. C. Mehl Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst zum Muttertag mit einer Predigt zum Ursprung des Muttertages, mit Pfrn. C. Mehl und den Haselbachspatzen

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. Mai 19.30 Abendgottesdienst Pfarrerin Yvonne Schönholzer Orgel Marina Wehrli Freitag, 17. Mai ab 20.00 NAchtsamkeit, Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Mai 9.45 Kolibri – Sonntagsclub für Kinder, Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst am Muttertag mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Kornél Radics (Orgel) Montag, 13. Mai 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys, Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 16. Mai 12.00 Club 4, Gruppe Omega, Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 10. Mai 18.30 Jugend-Chile Samstag, 11. Mai 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 12. Mai 9.30 Familiengottesdienst: «Alles Gueti zum Muet(ter)tag!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jungjodler und Jodlerspatzen Hausen Anschliessend Chilekafi

Samstag, 11. Mai 14.00 Festgottesdienst zur Firmung mit dem Generalvikar für den Kanton Graubünden, Herr Andreas Fuchs 1. Gruppe Blattmann Dario Bosshart Kaja Cantekin Aylin Götz Colette Hochspach Norah Kunz Sophia Kuoni Aline Müller Samuel Rezic Julia-Anna Rohner Timo Tomaic Noa Walker Alexandra Walker Lukas Zimmermann Yves 17.00 Festgottesdienst zur Firmung mit dem Generalvikar für den Kanton Graubünden, Herr Andreas Fuchs 2. Gruppe Amstalden Simona Amstalden Yannick Andres Leonie Bigler Ken Damen Kiani Fisicaro Davide Gomez Diego Hauptmann Lynn Hegetschweiler Rony Kessler Alina Koch Fiona Rohner Annalena Rohner Mailin Sarsanedas Leandre Sarsanedas Lluis Schuster Joy Staffiero Mira Sonntag, 12. Mai – Muttertag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 2. Klasse Orgel: A. Bozzola Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 12. Mai 10.00 Kirche Stallikon, Familiengottesdienst zum Muttertag mit Pfr. Otto Kuttler Taufe von Valerio Corina, Stallikon. Bibelübergabe an die 4.-Klass-Kinder. Musik: Astrid Leutwyler, Violine & Florian Engelhardt, Orgel Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 11. Mai unter 044 700 45 45 18.30 Taizé-Singkreis im Kirchgemeindesaal Wettswil, Soloinstrumente sind ebenfalls willkommen. Freitag, 10. Mai 19.30 Orgelkonzert mit Florian Engelhardt in der Kirche Stallikon. Eintritt frei – Kollekte Montag, 13. Mai 20.00 Elternabend im Kirchgemeindesaal Dienstag, 14. Mai 9 – 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 16. Mai 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil ab 10 Uhr Seniorenausflug nach Gränichen Freitag, 17. Mai 11.45 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 11. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Vaterunser-Familiengottesdienst Sonntag, 12. Mai 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa Freitag, 17. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental Besammlung für den Abmarsch: Affoltern, kath. Kirche: 18.00 Uhr; Zwillikon, Dorfplatz: 18.25 Uhr; Hedingen, Bahnhof: 18.15 Uhr; Obfelden, kath. Kirche: 17.30 Uhr; Ottenbach, ref. Kirche: 18.15 Uhr. Zum anschl. Imbiss bei der Waldhütte sind alle Wallfahrenden herzlich eingeladen.

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 11. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 12. Mai 10.00 Eucharistiefeier zum Muttertag Montag, 13. Mai 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. Mai 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 15. Mai 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 16. Mai 9.00 Hl. Messe 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst zum Muttertag Pfarrer Jürgen Schultz Reusstal Musikanten Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Samstag, 18. Mai 18.30 Regionale Vollmondwanderung mit Andacht, von Ottenbach nach Kappel Pfarrerin Sonja Weisenhorn Vollmondsingen Details auf www.kircheottenbach.ch www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. Mai 17.00 Mariengottesdienst der 2. Klasse Muttertag, 12. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag, mit Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Christoph Menzi in der kath. Kirche mit dem Musikverein Hausen 14.30 Maiandacht im Jonental mit Matthias Kühle-Lemanski und unserem Kirchenchor Donnerstag, 16. Mai 8.15 Uhr, Wortgottesfeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. Mai 10.30 Vaterunser-Familiengottesdienst Freitag, 17. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental Besammlung für den Abmarsch: siehe unter Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 10. Mai 18.45 Ehekurs Samstag, 11. Mai 18.15 Tweens fun Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst Jürg Schaufelberger Kinderprogramm Montag, 13. Mai 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 12. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Bauman) mit Chor; Kinderprogramm mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Eveline Fenner) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 16. Mai 14.30 Frauen-Treff 17.30 VIP-Gebet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. Mai 10.30 Gottesdienst Thema: Das Opfer Jesu Christi Hebräerbrief 9, 1-28 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 15. Mai 20.00 Frauenabend Prediger Kapitel 5 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.00 Muttertagsbrunch 10.00 Klassenzeit 11.00 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 10. Mai 2019

Gaumenschmaus zum Muttertag Wiederbelebung einer schönen Tradition im Lärche-Märt in Bonstetten Der Bauernbetrieb Janka aus Markal verkauft vor Ort seine fantastischen Obersaxer-Spezialitäten, alles selber hergestellt und verfeinert im Familienbetrieb. Die Blumenschau von Conny Gmür, Stallikon, soll Auge und Herz erfreuen. Ihre Kreationen lassen «jedes Mutterherz» höher schlagen. Mit viel eigenem Obersaxer Berghonig und herrlicher Butter von der Alp Sez Ner werden diese Woche in Janka’s Ofen in Obersaxen wieder viele gluschtige grosse und kleine Bündner Nuss-Torten hergestellt. Daneben werden sie die allseits beliebten Fleischspezialitäten wie Alp-Bündnerfleisch und Coppa im Lärche-Märt aufstellen und zum Verkauf bereit haben. Und wieder wird der Blumenstand vom Wunderland vor den Toren des Lärche-Märts ausstellen und verkaufen. Die Rosen- und Tulpensträusse von Conny sind legendär. Ganz speziell für Muttertag hat sie das Sortiment erweitert und bietet wunderbare kleine und grössere Blütengeschichten an.

Bauernehepaar Janka aus Markal, Obersaxen, mit Ladeninhaberin Simone Müller vom Lärche-Märt. (Bild zvg.) Im April dieses Jahres haben die Ladeninhaber Felix und Simone

Müller im Giardino Verde in Uitikon an einer interessanten Weinpräsenta-

tion neue Weine kennen gelernt. Nun möchten sie daraus einen Weiss- und einen Rotwein ihrer Kundschaft vorstellen. Es bestand im Lärche-Märt eine langjährige Tradition, jeweils im Spätherbst eine grosse Wein- und Käsedegustation anzubieten. In den letzten Jahren hat der umtriebige Ladenalltag dies nicht mehr zugelassen. Nun wird versucht, der interessierten Kundschaft eine neue Art der Degustation zu ermöglichen. Jeweils am Wochenende werden die Flaschen der Monatsweine zu verkosten sein. Im Lärche-Märt, dem Migros-Partner-Detailshandelsgeschäft mit über 10 000 Produkten für den täglichen Bedarf, im Schachenquartier in Bonstetten, werden die Spezialitäten am Samstag, 11. Mai, ab Ladenöffnung, um 8 Uhr, bis Ladenschluss, um 16 Uhr durchgehend verfügbar sein. (pd.) Schachenstrasse 115, Bonstetten. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 8– 12.15 Uhr und 14.15 -18.30 Uhr, Samstag, 8-16 Uhr. www.foodline.ch

Beziehung zum Baby vertiefen und stärken

Mehr Biodiversität in Ottenbach Erklärtes Ziel von Ottenbachs Naturund Landschaftsschutzkommission (NLK) ist es, die Biodiversität im Siedlungsraum in den nächsten Jahren markant zu erhöhen. Wie das geht, mit welchen Mitteln und wozu überhaupt, erklärt die ausgewiesene Expertin, Dr. Manuela di Giulio, Zoologin mit Schwerpunkt Umweltwissenschaften und Ökologie, in ihrem Vortrag am Samstag, 18. Mai. Anschliessend führen die Fachleute durch das Schulhausquartier und zeigen an praktischen Beispielen auf, wie die Natur im Siedlungsraum wieder Fuss fassen kann. Um 16 Uhr sind die Teilnehmenden zum Apéro eingeladen, und auf dem kleinen Wildpflanzenmarkt können sie gleich die eine oder andere Pflanze kaufen, um den eigenen Garten aufzuwerten. Auch auswärtige Interessierte sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich willkommen. Mehr Biodiversität wird insbesondere auch erreicht, wenn man mehr Blumenwiesen wachsen lässt, die mit der Sense geschnitten werden. Im Sense-Workshop, den die NLK am 6. Juli anbietet, kann der richtige Umgang mit Sense, Wetzstein und Dengel gelernt werden. Es hat noch freie Plätze. (ch)

Samstag, 18. Mai, 14 Uhr. Gemeindesaal Ottenbach, Vortrag und Begehung ‹Biodiversität im Siedlungsraum› mit Dr. Manuela di Giulio, Expertin in Biodi-

Kurs für Eltern und Bezugspersonen

versität, mit Apèro und Wildpflanzenmarkt.

Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-Eltern-Kind-

Muttertags-Ständchen des MV Hedingen

Programm (PEKiP) unterstützt, begleitet und fördert den Prozess des Kennenlernens und Entdeckens sowie die natürliche Entwicklung der Babys durch liebevolle Bewegungs-, Sinnesund Spielanregungen. Die Eltern haben dadurch die Möglichkeit, die Beziehung zu ihrem Baby bewusst zu vertiefen und zu stärken.

Ideen für Bewegungsspiele

Liebevolle Bewegungs- und Sinnesanregungen fördern den Prozess des Kennenlernens zwischen Kind und Eltern. (Bild zvg.)

Am Mittwoch, 15. Mai, um 9.30 bis 11 Uhr startet dieser achtteilige Kurs mit der kompetenten PEKiP Gruppenleiterin und dipl. Sozialpädagogin Barbara Egger. Mit ihrer fachlichen Unterstützung wird zusätzlich dem Austausch zwischen den Eltern angemessen Raum gegeben. Zudem erhalten sie Ideen zu Bewegungs-, Sinnes- und Interaktionsspielen, die auf der Eigenaktivität ihres eigenen Babys basieren. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, Tel. 044 760 12 77. (pd.)

Meditation beruhigt den Geist und schafft Raum für neue Ansichten. (Bild zvg.)

«Meditation – der Weg zu dir selbst» Dass Meditation eine gesunde Praxis ist, ist heute unbestritten. Es geht darum, sich etwas Gutes zu tun, sich für sich selbst Zeit zu nehmen, die Probleme und das Weltgeschehen für eine bestimmte Zeit hinter sich zu lassen und völlig im Jetzt anzukommen. Meditation beruhigt den Geist und die ständig wandernden Gedanken und schafft Raum für neue Ansichten und Möglichkeiten im Leben. Menschen, die meditieren, sind ausgeglichener und können mit Stresssituationen besser umgehen. Ab Montag, 20. Mai, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr, startet der sechsteilige Meditationskurs mit der dipl. Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner. In dieser Übungsgruppe geht es darum, verschiedene

Meditationstechniken kennenzulernen und eine eigene Meditationspraxis aufzubauen. Die Abende werden jeweils von einem bestimmten Thema begleitet, dabei wird einem persönlichen Austausch in einem vertrauten Kreis angemessen Raum gegeben. Gewünschte Themen der Teilnehmenden sind jederzeit herzlich willkommen. Besuchen eines Schnupperabends ist für einen Unkostenbeitrag von 30 Franken jederzeit möglich. Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: kurse@familienzentrumbezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen und das komplette Kursangebot sind zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. (pd.)

Bewegungskurse und -angebote ausprobieren «Xundheits-Pass»: Mai-Special im SilatPlus auf dem Weisbrod-Areal in Hausen Gleich fünf Bewegungskurse und -angebote kann man im Mai im SilatPlus zu Sonderkonditionen ausprobieren. «Alles neu macht der Mai» – Sabina Schülin und Chantal Mattes haben sich dies zu Herzen genommen und bieten mit ihrem «Xundheits-Pass» Gelegenheit, verschiedene FitnessAngebote zu einem Vorzugspreis zu testen. Dazu gehört das neue Angebot Rückentraining (mittwochs, 19 bis 20 Uhr), ein stärkendes und aufbauendes Muskeltraining. Wer schon fit ist und sich richtig auspowern will, der dürfte sich im «Functional Training» (mittwochs, 20.15 bis 21.15 Uhr) wohl fühlen. Hier baut Sabina Schülin auf sehr dynamische Übungen. Im eher ruhigen BeckenbodenTraining von Chantal Mattes steht die Stärkung der Körpermitte im Fokus.

Beckenbodentraining mit Chantal Mattes. (Bild tst.) Das Freitagmorgen-Training (8.30 bis 9.30 Uhr) richtet sich ausschliesslich an Frauen, aber für interessierte Herren finde sich sicher ein anderer Termin, verspricht die SilatPlus-Leiterin. Insbesondere für Sportarten, bei de-

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Muskelketten trainieren mit Sabina Schülin. (Bild zvg.)

nen Reaktionsgeschwindigkeit gefragt ist, zahlt sich die Investition in die «Innere Mitte» aus. Rücken- und NackenMassagen sowie Ernährungsberatung nach Vereinbarung runden das Angebot im «Xundheits-Pass» ab. Für 110

Franken darf man alle fünf Angebote einmal ausprobieren. (tst.)

Der Musikverein Hedingen spielt am Muttertag auf. (Bild zvg.) Traditionsgemäss führt der Musikverein Hedingen auch in diesem Jahr ein Muttertags-Ständchen durch. Dieses findet am Sonntag, 12. Mai, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr statt. Musiziert wird gleich beim Eingang zur Kirche Hedingen. Die Mitglieder des MVHs freuen sich auf viele begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer. (pd.)

Bierwanderig auf den Üetliberg Bier ist beliebt. Dank vielen kleinen, lokalen Brauereien hat man in der heutigen Zeit die Qual der Wahl. Damit man bei diesem riesigen Sortiment seine Vorlieben auf einfache und lustige Weise herausfinden kann, gibt es die Bierwanderig: Am Samstag, den 18. Mai, findet diese zum zweiten Mal auf dem Üetliberg statt. An diesem Event kann man mit Freunden und Familien gemütlich eine zehn Kilometer Wanderroute meistern und kommt dabei an verschiedenen Bierstationen vorbei, wo man mit einem Ticket ein grosses Biersortiment testen kann. Die Bierwanderig funktioniert ganz einfach: Bei der Ticketbestellung wählt der Gast Startzeit und Startort. Am Start erhalten alle Teilnehmer einen Bierhumpen und ein Booklet mit Wanderroute und Biergutscheinen. Dann gehts los zur Wanderung. (pd.) 18. Mai, 10 – 20 Uhr. Tickets nur online auf der Webseite www.bierwanderig.ch erhältlich. Preis: 55

Mai-Special «Xundheits-Pass» für 110 Franken

Franken. Vor Ort (Tageskasse) gibt es keine Tickets.

im Bewegungszentrum SilatPlus, Hausen. Infos

Auskünfte: Hannah Beneke, hello@pointbreak-

und anmelden: Chantal Mattes, 078 697 26 64.

events.ch, 044 500 96 48.


Stellenanzeiger Erfahrener Organisationsentwickler und Coach sucht neue Aufgaben/Mandate in den Bereichen • Nachfolgeplanung und -regelung • Strategieentwicklung • Personalsuche • Personalmanagement und -entwicklung • Coaching für Einzelpersonen und Teams Nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Tel. 079 30 80 180

Sekundarschule Affoltern a. A. / Aeugst a. A. Die Primarschule Obfelden mit rund 535 Schülerinnen und Schülern, 8 Kindergärten und 18 Primarschulklassen sucht auf Beginn des Schuljahres 2019/20

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Vermischtes

Freitag, 10. Mai 2019

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US-Mennoniten auf den Spuren ihrer verfolgten Vorfahren im Säuliamt

E

s ist nicht der erste Besuch aus den USA, den Ruedi GutLeuthold auf seinem Hof in Knonau empfängt. Der pensionierte Landwirt hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Geschichte vom Hofgut in der Baaregg beschäftigt und ist dabei auch auf Vorfahren gestossen, die im 15. und 16. Jahrhundert zu den Täufern gehörten. Für Don und Joanne Siegrist-Hess ist die Begegnung ein «Highlight» ihrer Schweizer Reise. Wie ihre Namen verraten, hat das mennonitische Ehepaar aus Bird-inHand in Pennsylvania Schweizer Wurzeln. Seit vielen Jahren pflegen sie intensive Kontakte zu Reformierten in der Schweiz. Das Schuldbekenntnis von 2004 der Zürcher Landeskirche und der Gedenkstein für die in der Limmat ertränkten «Wiedertäufer» zur Zeit der Reformation waren der Auslöser für den regen Austausch zwischen Mennoniten in den USA und Reformierten in der Schweiz. Für Joanne und Don ein historisches Ereignis: «Nie hätten wir uns träumen lassen, dass eines Tages Reformierte aus der Schweiz zu uns kommen, um sich für die Verfolgung unserer Vorfahren zu entschuldigen», meint Don. Und Joanne ergänzt: «Es war jenseits unserer Vorstellungen, dass Leute aus Zürich und Bern eines Tages diese ‹Schritte der Versöhnung› beginnen würden. Auf einmal waren Türen, die für Jahrhunderte verschlossen waren, weit offen. Wir waren so erstaunt und konnten kaum glauben, was wir sahen und hörten.» Die beiden haben in den letzten Jahren schon mehrmals Gruppen aus der Schweiz in Lancaster County herumgeführt und ihnen einmalige Kontakte zu den dortigen Mennoniten und Amischen, viele mit Schweizer Wurzeln, ermöglicht.

Ruedi Gut (links) in seiner Stube in der Baareg mit Peter Dettwiler. Und nun sitzen sie in der Stube bei Ruedi Gut und tauchen mit ihm ein in die Geschichte seiner Vorfahren auf der Baaregg. Das heutige Bauernhaus wurde 1714 erbaut und 1853 vom Ur-Ur-Urgrossvater Heinrich Gut erworben. In der mit Holz getäferten Wohnstube und dem alten Kachelofen zeigt Ruedi Gut mit Stolz auf einen Ziegelstein mit der Jahreszahl 1617 vom Vorgängerbau. Dass in dieser Gegend an der Grenze zum Kanton Zug Täufer lebten und sich versammelten, ist naheliegend. Die seit der Reformationszeit unbarmherzig verfolgte religiöse Minderheit – aus Sicht der Staatskirche eine gefährliche Sekte – war am ehesten in abgelegenen Regionen des Kantons anzutreffen. Ruedi Gut war bei seinen Nachforschungen auf die Familie Frey gestossen, die bereits um 1450 von Blickensdorf (Baar) kommend, die Höfe Baregg (früher mit einem a geschrieben) und Buch (Buchhof) besiedelten. 1622 wurde Gorius Frey wegen seiner Zugehörig-

keit zu den Täufern enteignet. Der vermögenden Familie wurde dadurch die Existenzgrundlage entzogen. Gorius Frey emigrierte mit seiner Familie in das vom 30-jährigen Krieg verwüstete Wingen im Elsass. 1651 taucht der Name der Familie Frey in Sundhausen (Thüringen) auf, während ein anderer Zweig der Familie sich auf dem Birkenauerhof im Kraichgau (BadenWürttemberg) ansiedelte, wie Nachfahren aus den USA herausfanden.

Eingesperrt oder ausgewandert Der Name «Knonau» ist den «Anabaptists» in den USA ein Begriff. Im Anhang zum alten Gesangbuch «Ausbund», aus dem die Amischen noch heute in ihren Gottesdiensten singen, findet sich «Ein wahrhaftiger Bericht von den Brüdern im Schweitzerland, in dem Zürcher Gebiet. Wegen der Trübsalen, welche über sie ergangen sind, um des Evangeliums willen. Von dem 1635sten bis in das 1645ste Jahr.»

Don und Joanne Siegrist-Hess in Zürich. (Bilder zvg.) Darin finden sich mehrere Berichte von verfolgten Täufern im Knonauer Amt. Hintergrund war ein neues «Sittenmandat» von 1628 der Zürcher Obrigkeit: «Was die schädliche und irrige Sekte der Widertäufer betrifft, belassen wir es bei den bereits ergangenen Mandaten: Wir bekräftigen zugleich, dass die unseren (d.h. die Bevölkerung) keine andere Kirche oder Versammlung besuchen als da, wo unsere reformierte christliche Religion ausgeübt und gelehrt wird.» Die Verfolgung traf auch Täufer von der Baaregg, namentlich Felix Urmy, der am 22. Dezember 1635 in Zürich mit anderen Täuferführern eingekerkert wurde und später ebenfalls ins Elsass auswanderte. Sein Sohn Gorius Urmy schloss sich 1647 den Täufern an und folgte seinem Vater, zusammen mit seiner Frau Margaretha Bär, nach Sundhausen im Elsass. Durch Felix Urmy kam vermutlich auch Heinrich Frick vom Buchhof in der Baaregg zum Täufertum. Er war

ein wohlhabender, junger Bauer, Fähnrich im Militär. Als Täufer verweigerte er den Militärdienst, kam dreimal in Gefangenschaft und emigrierte schliesslich ebenfalls ins Elsass nach Künheim. Sein Name taucht dort in einer Liste von Täufern vom 4. Februar 1660 auf. Was bewegt Don und Joanne Siegrist-Hess, immer wieder in die Schweiz zu reisen? Es ist die Suche nach ihren Wurzeln: nach den familiären, aber auch den religiösen Wurzeln: «Sowohl unsere familiäre Vergangenheit als auch unser täuferischer Glaube gehen auf die Schweiz zurück. Deshalb sind wir hier zu Besuch im Land unserer Vorfahren und bei unseren neuen Schweizer Freunden. Seit 2005 haben wir elf Mal die Schweiz besucht. Wir waren in vielen Schweizer Familien zu Besuch und wurden immer mit warmer Gastfreundschaft empfangen. Es ist als hätten wir lang verlorene Verwandte wiedergefunden.» Peter Dettwiler

Oft genanntes und doch meist unbekanntes Land «MännerSache» Knonau: eine aussergewöhnliche Reise nach Israel Als Männergruppe auf Reisen gehen? MännerSache Knonau macht es möglich. In Israel haben die Teilnehmer spannende Erfahrungen gesammelt. Es ist eines der in den Medien am häufigsten genannten Länder. Doch selten geht es um Ferien, fast immer um Politik, um Auseinandersetzungen. Israel ist jedoch ein vielseitiges Land, sowohl hinsichtlich Kultur als auch Natur und Religion. Die drei grossen Religionen Judentum, Islam und Christentum haben hier ihre Wurzeln. Der Reiseleiter von «MännerSache» vereinte alles in sich: Araber und Christ, kein Jude, aber doch ganz Israeli. Und er nutzte seine vielfältigen Erfahrungen, um den «Männersächlern« das Land, dessen Natur und Geschichte näherzubringen. Los ging es im grünen Norden, rund um Nazareth und den See Genezareth. Dort sahen die Reiseteilnehmer Papageien, Palmen, Oliven- und Bananenplantagen. Aufgrund der zu dieser Zeit ungewöhnlich starken Regenfälle mussten einige der geplanten Wanderungen ausfallen. Dafür lernte man jedoch etliches über die Geschichte Jesu und seiner Jünger, und an den beschriebenen Orten wurde Geschichte lebendig.

Weiter ging es in wärmere Gegenden in den Süden ans Tote Meer. Der hohe Salzgehalt weckte Neugier auf ein Bad im Meerwasser, zum Wohlfühlen war es jedoch noch zu kühl. Merkwürdig, wenn man ohne Zutun wie auf einer Luftmatratze auf dem Wasser treiben kann. Um auch die Wüste zu erleben, fuhr die Gruppe stundenlang durch den Negev, bis zum Ramon Krater: 45 km lang, durch Auswaschungen aus einem ursprünglichen Gebirge ent-

standen, ein Krater, aus dem ein Fluss herausfliesst, jedoch nicht klar ersichtlich ist, wo das Wasser herkommt. Auf einer Tour mit einem aus der Schweiz importierten gebrauchten Jeep lernten die Knonauer die an das trockene, bis zu 50° heisse Klima angepasste Pflanzenwelt kennen.

Palast von Herodes An einem anderen Tag erklomm die MännerSache-Gruppe das 300 Meter

hoch gelegene Felsplateau Masada. Herodes hatte hier einst eine überraschend grosse Palastanlage errichtet, von der grosse Teile noch erstaunlich gut erhalten sind. Einen Kontrast bot ein Zwischenstopp in einer Oase am Rand der Wüste, wo sich auf dem Weg zum Wasserfall am Ende des Tals neben vielen Vögeln auch Steinböcke und Wüstendachse beobachten liessen. Nach diesen eindrücklichen Naturschauspielen ging es ins geschichtsträchtige Jerusalem. Die Stadt beeindruckt mit Kirchen, Synagogen, Felsendom und Klagemauer, arabischem Viertel und Kreuzweg Christi sowie jüdischen Gräbern am Tempelberg – und einer Oase der Ruhe im österreichischen Hospiz bei frischem Apfelstrudel mit Rahm ... Vom Dach des Hospizes im Zentrum der Altstadt bot sich freie Sicht auf alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Faszinierend waren beispielsweise die ausdrucksstarken, farbig leuchtenden Chagall-Fenster der Synagoge des Hadassah-Spitals am Rande der Stadt. Ein Ausflug brachte die Reisegruppe in die in palästinensischem Gebiet liegende Geburtsstadt Jesu: Bethlehem. Hier finden sich jahrhundertealte Kirchen und Klöster von drei grossen Glaubensgemeinschaften eng beieinander.

Das Tote Meer und die Wüste Negev

Ausgelassene Stimmung in Tel Aviv

Das Land rund um den Jordan liegt extrem niedrig: es ist ein seltsames Gefühl, wenn man sich nach rund 150 Metern Aufstieg immer noch 50 Meter unter dem Meeresspiegel befindet.

Zum Abschluss der Reise ging es über die sehr schöne Altstadt Jaffas nach Tel Aviv. Am Hafen ein einzelner Standup-Paddler, im Hintergrund Tel Avivs beeindruckende Skyline. Motive, die

Die Reisegruppe von MännerSache vor der Knesset-Menora in Jerusalem. (Bild zvg.)

im Kontrast zu den geschichtsträchtigen Erlebnissen der letzten Tage standen. War es in Jerusalem vergleichsweise ruhig, liess sich hier in einem belebten Strassenlokal die ausgelassene Stimmung bestaunen, die sich am Abend unter anderem mit Strassenmusikanten am Rothschild-Boulevard sowie Bars und Restaurants mit viel besuchtem Strassenbetrieb fortsetzt. Im Zentrum der Stadt finden sich viele Bauhaus-Gebäude von nach dem Zweiten Weltkrieg aus Deutschland emigrierten Architekten. Das Denkmal des ermordeten früheren Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin ist sehr unscheinbar, die Knonauer fanden es erst nach einigem Suchen. Nach neun sehr ereignisreichen Tagen diente der letzte Morgen der Erholung am Strand. Die Badesaison beginnt erst im Mai, aber man wagte sich dennoch in die Fluten. Das Fazit zur Reise fällt positiv aus: viel über Israel, seine Natur und seine Geschichte gelernt, interessante Menschen getroffen und viel über dieses oft genannte und doch meist unbekannte Land erfahren. Auch wenn man einer Antwort oder einer Idee, wie eine baldige Lösung des Konfliktes zwischen den dort lebenden Völkern erreicht werden könnte, nicht nähergekommen ist, wird diese Reise trotz – oder gerade wegen dieser Spannungsfelder als eine der eindrücklichsten in Erinnerung bleiben. Die Männergruppe hatte es gut miteinander, es gab viel zu diskutieren und zu lachen. Die nächste MännerSache-Reise führt im Mai 2020 nach Armenien. Mirco Windisch


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 10. Mai Affoltern am Albis

18.00-22.00: «Girls Friday», Mädchenabend nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Heute mit Sonderprogramm: Polizei@GirlsFriday. Zwei Polizistinnen stehen für eine offene Fragerunde zur Verfügung. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: «Modus Quartet feat. Park Stickney». Brücke zwischen orientalischer Musik und Jazz . Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten

20.15: «Dissonanz der Liebe». Premiere Eigenproduktion der Jungen Ämtler Bühne. Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 19.15 Uhr. OnlineTickets www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierung zum Essen im Gasthaus zum weissen Rössli: 044 767 02 01. Theatersaal im «Rössli».

Rifferswil

18.00-19.00: Konzert Milou & Flint «Blau über Grün». Reservationen: www.selegermoor.ch. Park Seleger Moor.

Stallikon

20.00: Konzert mit dem Singer/Songwriter Nicolai Burchartz und seiner Hündin Frida. Türöffnung 18.30 Uhr, mit hausgemachten Wähen und Salaten vom Familienclub. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Wettswil

19.00-21.30: Comic-Workshop mit Diego Balli für Jugendliche ab 10 Jahren. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Samstag, 11. Mai Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 14.00-16.00: Marienkäferhaus selber bauen mittels eines vorgefertigten Sets unter fachkundiger Leitung. Kinder in Begleitung Erwachsener willkommen. Infos und Anmelden: Heide Keller, 044 776 61 71, Teilnehmerzahl beschränkt. Naturund Vogelschutzverein. Giessenstrasse 18.

Hausen am Albis

09.00-16.00: «Atem trifft Klang» Power durch Atem und Kristallklang erfahren. Treffunkt bei www.eventundwerken.ch. Infos und Anmelden: www.frey-atem.ch oder 079 669 00 89. Türlersee.

Mettmenstetten

10.30: Bibliothek Mettmenstetten Samstag, 11. Mai 2019, 10.30 Uhr, Kinderanlass mit Rocky Rock. Der

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Mettmenstetter Autor Tom Künzler erzählt aus seinem Buch. Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt. 20.15: Junge Ämtler Bühne mit Eigenproduktion: «Dissonanz der Liebe». Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 19.15 Uhr. Online-Tickets: www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierung zum Essen im Restaurant: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Theatersaal).

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau - jeden Mann mit Jahresklassement. Infos bei Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 12. Mai Affoltern am Albis

10.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Muttertagsbrunch. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 10.30: Muttertagskonzert der Harmonie Affoltern am Albis. Hutkollekte, Märtkafi ab 10 Uhr offen. Kasinovordach. Marktplatz 1. 17.00: Klassik Jazz: «Händel in Harlem». Bar und Abendkasse ab 16 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten

17.00: Junge Ämtler Bühne mit Eigenproduktion: «Dissonanz der Liebe». Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 16 Uhr. Online-Tickets www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierungen zum Essen im Restaurant: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Theatersaal).

Dienstag, 14. Mai Hausen am Albis

20.15: Theater Cooltour spielt: «Absurda Comica oder Herr Peter Squenz». Regie Noëmi Franchini. Eintritt frei/Kollekte, keine Reservierung nötig. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

20.15: Junge Ämtler Bühne mit Eigenproduktion: «Dissonanz der Liebe». Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 19.15 Uhr. Online-Tickets www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierung zum Essen im Restaurant: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Theatersaal).

Mittwoch, 15. Mai

Freitag, 10. Mai 2019

Von Babys, Windeln und Störchen

19.39: Vernissage Ausstellung Seelensprache, Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller. Kunstforum Stallikon. Schulhaus Loomatt.

Kabarettist Gabriel Vetter in Obfelden In seinem Programm «Hobby – Stand Up» zerpflückt Kabarettist Gabriel Vetter den als Alltag getarnten Wahnsinn – virtuos, nonchalant und ohne sich selbst zu schonen. «Grosse Klappe, viel dahinter», lobte das Schweizer Fernsehen. Gemeint war Gabriel Vetter. Der 36-jährige, der einst als Slam Poet als Allerjüngster den Oscar der deutschsprachigen Kabarettisten gewann, den Salzburger Stier. (Bis ihn Hazel Brugger als noch jüngere ablöste.) Der Gabriel Vetter, der von sich behauptete, er leide unter Bühnen-Tourette. In seinem aktuellen Programm «Hobby – Stand Up» steht er, der gebürtige Schaffhauser, auf der Bühne und erzählt von seinem Baby. Seinem Kind, das mittlerweile nicht mehr liege, sondern durch die Wohnung stakse. Mit durchgestreckten Beinen, weil Babys noch keine Knie hätten. «Haben sie doch noch nicht? Ist ein Arzt im Publikum?» Und während Vetter junior also stakst, spricht sich Vetter Senior im Stakkato vom Wohnzimmer auf den Friedhof zum Storch auf dem

Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Zeitgeschichte: 100 Jahre Zürcher Stadtverkehr im Film. Einführung, Filmdokumente, Diskussion von Dr. Felix Aeppli, Historiker. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Mittlere Tageswanderung, Abstieg anspruchsvoll: Appenzell-GaisStoss-Altstätten, Ausstieg auf dem Stoos möglich. 16 km, 330 m Aufstieg, 690 m Abstieg. Marschzeit: ca. 4½ Std. Picknick. Auskunft/Anmeldung bis 12. Mai: Lorenz Curt, 044 764 07 22 oder lorenz.curt@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Top Secret - die Verschlüsselungsmaschine NEMA der Schweizer Armee» mit B. Schüle, Kurator Technologie und Brauchtum. Anmeldung erforderlich bis um 12 Uhr am Tag der Führung. Telefon: 044 762 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@snm.admin.ch.

Stallikon

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Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: Steinskulpturen von Benita Millius Lusti. Mo, 8-11.30/1618.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 811.30/14-16.30 Uhr. Bis 16. Mai.

Aeugstertal

Hat eine «grosse Klappe»: Kabarettist Gabriel Vetter. (Bild zvg.) Dach einer Abtreibungsklinik oder kurz: mitten durch den Wahnsinn, der sich Alltag nennt. Pausenlos. (pd.) Donnerstag, 16. Mai, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Beginn: 20 Uhr, Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 Franken, Legi: 25 Franken, Familien: 70 Franken. Weitere Informationen und Reservation über: www.kulturobfelden.ch

Mettmenstetten

20.15: Junge Ämtler Bühne mit Eigenproduktion: «Dissonanz der Liebe». Regie Claudia Odin Anderegg. Abendkasse und Theaterbar ab 19.15 Uhr. Online-Tickets www.aemtlerbuehne.ch. Tischreservierung zum Essen im Restaurant: 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Theatersaal).

Donnerstag, 16. Mai Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «The Message». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

08.32: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Muri AG-Buttwil-Bettwil-Seengen. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Farbe, Licht und Holzsprache» Maly Sauvain, Encaustic Painting, Rudolf Brenner, Holzskulpturen, Monika Imfeld, Nature and Composings. Fr 17-20, Sa 9-12 Uhr, So 11-14 Uhr. Bis 12. Mai.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Entfaltungen». Bilder von Verena Flückiger. Öffentliche Räume. Bis 12. Juni.

Mettmenstetten

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «In memory of Jorges - Fine Art of Jorges». Bilder von Georg Enz (1948-2017), Ottenbach. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30, jeden ersten Sa im Monat 14-17 Uhr. Bis 18. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Acryl-Kunst von Gaby Schönherr Müller. Kunstforum Stallikon.

Wettswil

Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1: «Expedition ins Geschichtenland». Wanderausstellung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien über Schweizer Kinder- und Jugendliteratur. Mo-Fr, 15-19, Sa, 10-14 Uhr. Bis 13. Mai.


Veranstaltungen

Vom Liebesnest zum Mordschauplatz Martin Walker liest aus «Menu surprise – Der elfte Fall für Bruno Chef de Police». Bestseller-Autor Martin Walker präsentiert am Montag, 20. Mai, um 19.30 Uhr bei Bücher Scheidegger seinen neuen Kriminalroman. Im Duo mit dem Schauspieler Samuel Vetsch liest er aus dem elften Fall von Commissaire Bruno aus dem Périgord. Beide sind nicht zum ersten Mal in Affoltern und werden darum mit Freuden wieder erwartet. Zum Inhalt des Buches: Bruno steht vor einer ungewohnten Herausforderung: Er soll in Pamelas Kochschule Feriengästen lokale Geheimrezepte beibringen. Die Messer sind gewetzt, die frischen Zutaten bereit, doch die prominenteste Kursteilnehmerin fehlt: die junge Frau eines britischen Geheimdienstoffiziers, die sich auf Empfehlung ihrer Familie im Périgord erholen wollte. Bruno spürt sie auf – in einem vermeintlichen Liebesnest, das jedoch bald zum Schauplatz eines Doppelmords wird. Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung «The Guardian». Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington. Seine «Bruno»Romane erscheinen in 15 Sprachen. Der Schauspieler Samuel Vetsch wurde 1985 geboren und wuchs in Buchs SG auf. Nach seiner Ausbildung zum Hotel- und Gastrofachmann absolvierte er von 2006 bis 2009 seine Schauspielausbildung an der EFAS in Zürich. Seither arbeitet er als Schauspieler und Produzent eigener Stücke und führt zusammen mit der Schauspielerin Patrizia Gasser die Firma Vetsch&Gasser. (pd.) Martin Walker: «Menu surprise – Der elfte Fall für

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Weltmusik mit dem Modus Quartet Featuring Park Stickney Der Kontrabassist Lorenz Beyeler und der Perkussionist Omri Hason bilden den Kern des Quartetts. Die syrisch-armenische Sängerin Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme eine Brücke zwischen Jazz und orientalischer Musik. Auf der aktuellen Tournee mit dabei ist der New Yorker Harfenist Park Stickney. Wie immer stellt Omri Hason den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und deren musikalische Verbindung ins Zentrum. «Facing East» zelebriert wunderbar farbenfrohe Klänge aus den vier verschiedenen Ländern und lässt sie hier zu einem beschwingten Weltmusik-Sound verschmelzen. Heute Freitag, 10. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Crossover/Klassik «Händel in Harlem» Diese imaginäre musikalische Reise in «terram incognitam» führt von Händels Trio-Sonaten in die Metropole Amerikas, nach Harlem. Wie zu Kolumbus’ Zeiten ist die Fahrt nicht ungefährlich und voller Abenteuer. Stefan Schulz, Bassposaunist der Berliner Philharmoniker, gehört weltweit zu den herausragendsten Blechbläsern. Adam Taubitz ist einer der bedeutendsten Jazzgeiger unserer Zeit. Der Saxofonist und Komponist Daniel Schnyder verbindet fernöstliche, arabische, afrikanische und amerikanische Musik mit europäischer Tradition.

Zeitgeschichte im Film: Als der Stossverkehr auf dem Bahnhofplatz Zürich noch locker war … (Bild zvg.) menten und ordnet sie in das Zeitgeschehen ein. Mittwoch, 15. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat für 20 Franken

Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern. Montag,

Sonntag, 12. Mai, Bar und Kasse ab 16 Uhr, Beginn

20. Mai, 19.30 Uhr, Eintritt: 35 Franken mit Apéro.

17 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

Podium: «100 Jahre Zürcher Stadtverkehr im Film» Vom Rösslitram zur Durchmesserlinie: In kaum einem anderen Gebiet verläuft die Entwicklung ähnlich rasant wie bei den Verkehrsmitteln. Sie prägen unseren Alltag und tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Wandel bei. Zahllose Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme zeugen von technischen Neuerungen und machen dabei auch die baulichen Veränderungen der Stadt sichtbar. Der Zürcher Historiker Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus Schweizer Filmdoku-

(Reservierung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit der Band «The Message» «The Message» zelebrieren den Sound der 60er-Jahre, als Jazz-Tunes noch die Spitzen der Hitparade erklommen. Ganz im Geist von Blue Note Records spielt das hochkarätige Quintett eigene Kompositionen mit harmonischem Anspruch und rhythmischem Schmäh. Der Bandname ist eine Hommage: Gekonnt werfen sie ausgewählte Standard-Arrangements von Art Blakey’s Jazz Messengers in den Mix. Tenorsax und Posaune bilden die smootheste Hornsection auf Erden, speziell mit dem herausragenden Herwig Gradischnig (Vienna Art Orchestra) und

Pubertät im Körper der Mädchen 22. Juni: Workshop für Mädchen in Stallikon Der Familienclub Stallikon hat im letzten Frühsommer erstmals die Zyklusshow nach Stallikon geholt und einer Gruppe von insgesamt 11 Stalliker Mädchen (Alter 10 bis 12 Jahre) einen Workshop angeboten. Dieser pädagogisch wertvolle Workshop baut Selbstsicherheit auf und Unsicherheit ab und gibt Antworten auf viele Fragen. Das Feedback von Seiten der Mädchen und Eltern war sehr positiv, so dass auch in diesem Jahr diese Möglichkeit für Mädchen aus der 5. und 6. Klasse wieder angeboten wird. Wiederum wird Claudia Ahrendt als Kursleiterin agieren, die mit ihrer Art und Erfahrung schnell das Vertrauen und Wohlwollen der Kinder im letzten Jahr gewonnen hat. Das MfMProjekt ist unabhängig von Kultur,

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Viel Musik aus aller Welt und eine Prise Zeitgeschichte

Bruno Chef de Police», Buchhandlung Scheidegger,

Autor Martin Walker. (Bild zvg.)

Freitag, 10. Mai 2019

Religion und Politik und besteht seit mehr als 10 Jahren in der Schweiz. «Liebevoll und im geschützten Rahmen lernen die Mädchen kennen und verstehen, was sich im Körper während der Pubertät verändert und warum Frauen einen Zyklus und die Menstruation haben. Eine Fülle von farbenfrohen Materialien und aktives Mitmachen ermöglichen das Lernen mit allen Sinnen. Spielerisch erleben sie, wie ein Kind entsteht, schlüpfen in die Rolle der Hormone und sehen, was diese im Körper immer wieder neu bewirken.» Am Freitag, 21. Juni, findet ein Infoabend statt, ab 19.30 Uhr im Singsaal der Schule Loomatt. Der Elternvortrag «Wenn Mädchen Frauen werden» bietet nebst Informationen

zum MfM-Projekt einen neuartigen Blick auf den weiblichen Zyklus sowie Tipps und Erfahrungen zum Thema der (ersten) Menstruation und der Pubertät. Der Workshop für Mädchen, findet am folgenden Samstag, 22. Juni von 9:30 bis 17 Uhr statt, ebenfalls im Singsaal der Schule Loomatt. Die Plätze sind begrenzt, Anmeldung an familienclubstallikon@gmail.com bis 31. Mai. Der Beitrag für Familienclub-Mitglieder beträgt 50 statt 100 Franken. Die Kosten der Veranstaltung trägt zu einem grossen Teil der Familienclub. (pd.) Interessante Links: www.mfm-projekt.ch, Youtube.com Suchbegriff: Wie war’s im MFMProjekt®, Webseite der Kursleiterin www.ahrendtzyklusshow.ch.

Mario Vavti (Toots Thielemans, Philip Harper). Die junge Rhythm Section mit Matyas Gayer und Matyas Hofecker tourt bereits fleissig mit Jazzgrössen aus Europa und Übersee. Der Bandleader Daniel «Booxy» Aebi hat in der Schweiz während 25 Jahren in der bekannten Funkband «Grand Mother’s Funck» seine Sporen abverdient. Seiner Liebe zum Jazz frönte er als jahrelanger Begleiter von Joe Haider und George Gruntz. Donnerstag, 16. Mai, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei / Kollekte, Nachtessen 18 Franken.

Klassik Das vierhändige Klavierspiel, einst Inbegriff häuslichen Musizierens, wird vom Klavierduo Tomas Bächli und Petra Ronner neu belebt. Der Schweizer Komponist Mischa Käser hat eigens für das Duo einen Zyklus von elf Bagatellen geschrieben. Auch an die Tradition, Opern und Orchester-

werke für vierhändiges Klavier zu arrangieren, wird angeknüpft. Erik Saties Uraufführung des Balletts «Parade» 1917 mit integrierten Alltagsgeräuschen wie Schreibmaschine und Autohupe war ein grosser Skandal. Saties vierhändige Version ist auf andere Weise radikal: maschinell abschnurrende Patterns werden unvermutet und scheinbar irrational durchbrochen. Dazu gibt Tomas Bächli eine Kurzlesung aus seinem Buch «Ich heisse Erik Satie wie alle anderen auch». Als Kontrast zum Skandalballett von Satie folgt der 2. Akt der Erfolgsoper «La Bohème» von Giacomo Puccini. Ohrwürmer ziehen durch die Markt- und Kaffeehausszenen im winterlichen Paris der Jahrhundertwende ... Schreien, Flirten, Streiten – alles in zwanzigfingerige Handarbeit übersetzt. (pz) Freitag, 17. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Kultur- und Begegnungsreise nach Tschechien Tschechien – ein Land in der Mitte Europas, aus dem viele Impulse für Politik und Gesellschaft ausgingen. Da es lange hinter dem Eisernen Vorhang lag, ist es vielen hier nicht gut bekannt. Das ref. Pfarramt Knonau und Wangen-Brüttisellen organisiert eine Begegnungsreise für alle Interessierten im Oktober. Route: Deggendorf – Passau – Budweis – Sobeslav – Krumau – Tabor – Prag – Karlsbad – Nürnberg. Der tschechische Theologe Richard Vlasak MA wird Land und Leute zeigen. Mit einem komfortablen Bus gehts nach Passau, dann per Schiff nach Budweis. Dort beschäftigen sich die Reiseteilnehmer mit der Geschichte des auf dem Konzil zu Konstanz verbrannten Johann

Hus. Von ihm gingen Impulse zu der böhmischen Reformation, zu den Hussiten und den Marxisten im 20. Jahrhundert aus. Ebenso erleben die Reisenden die Situation der Menschen heute in diesem aufstrebenden EU-Land. Natürlich kann auch das Essen und das Bier genossen sowie die Landschaft aufgesaugt werden. Unterkunft in ausgewählten Vier-Sterne-Hotels. Die Reise endet in der Metropole Prag, bevor dann die Rückreise über das historische Karlsbad via Bayern folgt. Datum 4. bis 13. Oktober, in Zusammenarbeit mit Twerenbold AG Baden, Anmeldeschluss Ende Juni 2019, nachher auf Anfrage. (pd) Flyer mit Programm zum Herunterladen auf der Homepage der reformierten Kirche Knonau oder erhältlich bei Thomas Maurer, Telefon 044 767 07 32 oder thomas.maurer@zh.ref.ch.


FC WettswilHOPP Bonstetten Endspurt beginnt gegen Kosova Die Zahl «drei» geistert in verschiedenen Varianten durchs Wettswiler Moos. Denn, noch sind drei Spiele der «regular season» zu spielen und nebst dem wohl endgültigen Aufstiegsrundenteilnehmer Baden haben nur noch drei Teams Chancen auf den zweiten, ebenfalls aufstiegsrundenberechtigenden Platz. Kampf um Spitzenplätze ist entbrannt Stolz darf man im Säuliamt sein, dass der heimische FCWB neben Tuggen und Eschen/ Mauren der dritte dieser Vereine ist. Allerdings, im Lager der Rotschwarzen ist man noch nicht zufrieden. Man will nochmals alle, im bisherigen Saisonverlauf schon oft gezeigten Qualitätsmerkmale der Mannschaft, in die Waagschale werfen und sich so die Aufstiegsspiele erarbeiten. Auch wenn das Schlussprogramm gegen Kosova, Baden und St. Gallen happig ist glauben alle Akteure und der Staff an die Chance. Entsprechend fokussiert, konzentriert und mit grösstem Einsatz wird darum in den Trainings gearbeitet, sich gegenseitig gepusht und angetrieben. Erster harter Prüfstein ist nun am Samstag das Heimspiel gegen Kosova. Die Zürcher

FCWB 1 – FC Kosova

a . Lig

Samstag, 11. Mai 2019 1

16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

stellen wohl eine der talentiertesten Mannschaften der Gruppe 3. Unglaublich, wie Kosova auftrumpfen kann, mit welch spielerischer Leichtigkeit jeder Gegner in Schwierigkeiten gebracht werden kann und wieviel individuelle Klasse jeweils aufläuft. Teilweise zu undiszipliniert, oft zu verspielt und zu sehr vom Druck geplagt, hat man immer wieder unnötig Punkte liegengelassen. Unterschätzen darf WB den Gegner keinesfalls. Gerade in Spielen gegen die Topklubs will sich Kosova erst recht behaupten und zeigen, dass es selber über die Qualität verfügt, um oben zu stehen. WB wird sich darum auf eine schwierige Partie einstellen müssen. Geduld und taktische Reife sind gefragt Ruhig agieren, gut in der Defensive stehen und die kosovarische Spielmaschine nicht in Schwung kommen lassen. Diese Attribute sowie Frische und Mut, selbst Aktionen zu landen, jede sich bietende Gelegenheit für die Offensive zu packen und über die gesamte Dauer cool und überlegt zu bleiben, gehören ebenso dazu. Es braucht eine starke Kollektivleistung der Oswald-Elf, bei welcher der zuletzt gesperrte Mollet wieder mittun kann. Er sollte seinem Team die nötige Gelassenheit im Spiel geben können. Prickelnde Hochspannung auf dem Moos, deshalb sollte für jeden Ämtler Fussballfan der Besuch dieser Partie Pflicht sein. Anpfiff ist morgen Samstag um 16.00 Uhr. (AWy)

Lust wieder mal selbst zu kicken? Willkommen beim «Drü-Grümpi»! Am Wochenende vom 21. bis 23. Juni organisiert die dritte Aktivmannschaft zum zweiten Mal sein Grümpelturnier. Aufgefordert sind alle Plausch- und Hobbyfussballer, Jungs und Mädchen aus der ganzen Region und jeden Alters, daran teilzunehmen. Der Freitag gehört dem Gewerbe. In einer sportlichen und geselligen Atmosphäre können Firmen Mannschaften stellen und in einem fairen Rahmen sich mit andern

FC Schlieren 1 – FCWB 2

a

Sonntag, 12. Mai 2019 2. Lig 13.00 Uhr, Sportplatz Zelgli, Schlieren

messen. Um den Spassfaktor hochzuhalten, wird der Sieger nicht nur auf dem Fussballplatz sondern auch am «Töggeli-Kasten» ermittelt. Am Samstag und Sonntag stehen dann die «Pläuschler» und Kids im Mittelpunkt und werden bestimmt für spielerisch hochstehende und vor allem spassige Momente sorgen. Natürlich wird an allen drei Tagen eine gluschtige Festwirtschaft und abends eine Bar mit «a lot of fun and music» angeboten. Der organisierenden dritten Mannschaft wäre es zu gönnen, so wie im letzten Jahr wieder einen Saisonhöhepunkt zu setzen. Alle wichtigen Infos betreffend Programm und Anmeldung entnehmen Sie der WB-Web(AWy) site, www.fcwb.ch/veranstaltungen.

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Dieser Kopfball über Red-Star-Beeler hinweg bedeutete Lugos (Mitte) 19. Saisontreffer. (Bild Kaspar Köchli)

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Neuer Fussballplatz nimmt Formen an Förmlich zu spüren ist innerhalb des FCWB die Vorfreude auf den neuen Fussballplatz, das neue Hauptfeld im Moos. Bald ist es soweit und die Eröffnung wird mit einem tollen Fest für die ganze Bevölkerung der Region begangen. Man sollte sich deshalb schon jetzt das Wochenende vom 7./8. September vormerken und reservieren. Nebst der Platzeinweihung wird dann auch das 40-Jahr-Vereinsjubiläum gefeiert und nebst vielen anderen Höhepunkten trägt die erste Mannschaft des FCWB ein Spiel gegen das Superleague-Team des FC Zürich aus. Klar, dass dies niemand verpassen will – deshalb das Datum schon jetzt rot(schwarz) in der Agenda markieren. (AWy)

Die nächsten WB-Spiele Fr, 10.5.

Schwamendingen – Sen. 40+ 20.15 Uhr Pfäffikon ZH – Sen. 30+ 20.30 Uhr

Sa, 11.5. Jun. Cb – United Zürich Adliswil – Jun. Db Affoltern a/A – Jun. Ea Jun. Ca – Oetwil-Geroldswil Kosova – Jun. Ec Uitikon – Jun. Ee Jun. Dc – Wollishofen Industrie Turicum – Jun. Ed Wiedikon – Jun. Da FCWB 1 – Kosova

9.45 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 11.30 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 13.15 Uhr 13.30 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr

So, 12.5. Stäfa 3 – FCWB 4 Jun. Bb – Adliswil Red Star – Jun. Ba (CCJL) Schlieren 1 – FCWB 2 FCWB 3 – Red Star 4 Jun. A (CCJL) – Red Star

10.00 Uhr 11.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 15.00 Uhr

Alles über den FCWB auf: www.fcwb.ch


Veranstaltungen

Freitag, 10. Mai 2019

23

Virtuose Geigenklänge Am Sonntag, 19. Mai, um 17 Uhr findet in der reformierten Kirche in Aeugst ein besonderes Konzert statt: Der Geiger Sebastian Bohren spielt ein virtuoses Programm für Violine solo.

Wasserballett – auch ein Sport für Männer. (Bild zvg.)

Swimming with Men Wasserballett gilt nicht gerade als männlichste aller Körperertüchtigungen, aber in Oliver Parkers Film «Swimming with Men» findet ein Buchhalter in der Midlife-Crisis durchs Tanzen im Bassin tatsächlich neuen Lebensmut. Eric ist von seiner Buchhalterarbeit in einer Bank ganz furchtbar angeödet, er steckt in Routine fest. Seine Frau steigt als Lokalpolitikerin auf, der Teenager-Sohn entfremdet sich täglich mehr von ihm und überhaupt hat er die Freude am Leben ein wenig verloren. Weil er gerne schwimmen geht, trifft er im Schwimmbad auf eine Männer-Synchronschwimmgruppe. Unversehens wird er herzlich in ihre Amateurgruppe aufgenommen. Mithilfe der Bademeisterin trainieren

die Männer für die Amateur-Weltmeisterschaft. Und, während das Ballett in Badehosen tatsächlich immer besser wird, fasst sich die Truppe ein Ziel: die Qualifikation für die bald in Mailand stattfindende Meisterschaft im Synchronschwimmen. Eric findet auch neuen Mut, sein Leben nochmal auf den Kopf zu stellen und seiner Frau zu beweisen, dass weitaus mehr in ihm steckt, als sie für möglich hält. Eine Komödie mit allerlei skurrilen Momenten und viel britischem Humor: Einfach mal untertauchen – tut offensichtlich Wunder. (pd.) «Swimming with Men», Spielfilm von Oliver Parker mit Rob Brydon, Adeel Akhtar, Jim Carter u.a., Freitag, 17. Mai, 20.15 Uhr, Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern.

Kurzfilme von Kantischülern Wenn «Netz Natur» die neueste Folge in der Ikea dreht, im Oberfreiamt ein Flüchtling während des Zweiten Weltkrieges verraten oder die Sicht eines durch die Luft geworfenen Speers festgehalten wird – dann stehen Schüler und Schülerinnen der Kanti Wohlen hinter und vor der Kamera. Das Kino Mansarde in Muri zeigt über zehn Kurzfilme, die im letzten Jahr im Unterricht des Bildnerischen Gestaltens, der Filmwoche oder im Rahmen der Maturaarbeit realisiert worden sind. Stilistisch bewegen sich die Filme zwischen Dokumentation, Porträt, Bauernschwank, Roadmovie, Trickfilm, Experimentalfilm und Klamauk – abwechslungsreich, spannend, fantastisch und humorvoll. Gerade in der Filmwoche werden oft Filme von Schülern und Schülerinnen produziert, die sich auch in ihrer Freizeit intensiv mit diesem Medium befassen. Wenn Hobby und Schule verschmelzen, dann werden Filme mit viel Leidenschaft, hohem Engagement und einem immensen zeitlichen Einsatz realisiert. Es entstehen aber auch immer wieder Erstlingswerke, deren Qualität erstaunlich ist und aufhorchen lässt. Gerade die Filmwoche wird so oft zum Auslöser für zahlreiche weitere Filmproduktionen oder sie eb-

net den Weg, um ein Studium an einer Filmhochschule anzupacken.

Blick hinter die Kulissen Die diesjährigen Maturarbeitsfilme könnten thematisch und stilistisch unterschiedlicher nicht sein: Thomas Güttinger sinniert mittels sphärischem Puppentrick dem Sinn des Lebens nach; Annouk Buess bringt die Erfahrungen ihres Austauschjahres in China sinnlich und immer bewegt auf die Leinwand; Kim Görner und Elena Gasser thematisieren die unterschiedlichen Traumarten mit viel Spielfreude und Philipp Erdmann überzeugt mit bildgewaltigen Aufnahmen aus Costa Rica und einem Sounddesign, das sich an professionell realisierten Filmen orientiert. Dazu gibt es zwei Einblicke in schon arriviertere Nachwuchstalente: Hannah Dobbertin zeigt ihren neuesten Film «Schalter» und Zoe Buess, bereits Studentin an der Hochschule für Gestaltung Luzern, Fachrichtung Video, verführt das Publikum auf eine fantastische, verzückte Alltagsreise mit «Little living». Die Schülerinnen und Schüler werden die Filme selber kurz vorstellen. Das Publikum darf aus den Arbeiten der KantischülerInnen per Voting einen Publikumsliebling erküren. (pd.) «Nachwuchskino» am Samstag, 11. Mai, ab 17 Uhr, Kino Mansarde, Muri, Seetalstrasse 6. Eintritt frei.

Fantastische und spannende Kurzfilmwerke zeigt das Kino Mansarde. (Bild zvg.)

Der 1987 geborene Sebastian Bohren gilt als der erfolgreichste Schweizer Geiger seiner Generation. Er spielt als Solist und Mitglied im Stradivari-Quartett weltweit über 90 Konzerte pro Jahr und hat für Sony Classical zahlreiche CD-Aufnahmen gemacht. Seine Karriere, die ihn mittlerweile als Solist zu führenden Schweizer Orchestern und Festivals und vermehrt auch ins Ausland führt, begann unter anderem vor über zehn Jahren mit selbst organisierten Konzerten in der reformierten Kirche in Aeugst am Albis. Zusammen mit dem dort tätigen Organisten Christian Stuckert spielte Sebastian Bohren während seiner Studienjahre unzählige Konzerte und legte so das Fundament für sein breites Konzertrepertoire.

Jährlich ein Auftritt in Aeugst Jedes Jahr kehrt der Geiger mindestens einmal nach Aeugst zurück, um in der Kirche zu spielen. Das Soloprogramm vom 19. Mai spannt einen Bogen zwischen Werken von Johann Sebastian Bach und dem belgischen Violinvirtuosen Eugene Ysaye. Sebastian Bohren wird mit kurzen Einführungen und Anekdoten die Stücke vorstellen und dem Publikum seinen persönlichen Zugang dazu vermitteln. Die beiden Solosonaten von Bach gehören zum Schönsten und Vollendetsten, das je für die Gei-

Virtuoser Violinist: Sebastian Bohren. (Bild zvg.) ge geschrieben wurde. Der belgische Geiger Eugene Ysaye hat die Tradition der Solosonate ins 20. Jahrhundert geführt und schreibt impressionistisch und ausdrucksstark für die

Geige. Auf die Zugaben darf man auch gespannt sein. (pd.) Violinkonzert am Sonntag, 19. Mai, 17 Uhr, ref. Kirche Aeugst.

Spektakuläres Orgelkonzert

Anna Buczek Merz in der Kirche St. Josef in Zürich Am Sonntag, 12. Mai, findet in der katholischen Kirche St. Josef in Zürich ein Orgelmarathon statt. Die Idee dazu hat die Bonstetter Musikerin, Anna Buczek Merz, entwickelt und realisiert. Mit diesem langen Konzert, das um 15 Uhr beginnt und um 19 Uhr abschliesst, wird das Jubiläum 50 Jahre Metzler Orgel in der St. Josef Kirche gefeiert. Ein sehr schönes Instrument, eines der besten in Zürich, wurde in den letzten Jahren wieder entdeckt, wozu die Aemtler Musikerin wesentlich beigetragen hat. Das Konzept dieses Orgelmarathons besteht darin, dass fünf Konzertorganisten, die verschiedene Nationen vertreten, und jetzt in der Schweiz leben und arbeiten, zusammen ein langes Konzert bestreiten. Die Anzahl 50 Jahre korrespondiert mit der Anzahl der Mitwirkenden (5). Jeder spielt ein Solorecital von 40 Minuten. Nach einer zehnminütigen Pause beginnt der Nächste.

Grossmünster und Christoph Maria Moosmann, Deutscher, ehemaliger Organist in Moutier. Zuletzt spielt die Bonstetterin Anna Buczek Merz, gebürtige Polin, die Organistin in der St. Josef Kirche ist.

Musik von Johann Sebastian Bach

Anna Buczek Merz. (Bild zvg.) Den Orgelmarathon eröffnet die Japanerin Kiyomi Higaki, die Organistin in der Zürcher Kirche Unterstrass ist. Danach spielen Martin Kovarik, ein Tscheche, Organist in Horgen, Andreas Jost, Schweizer, Organist im

Die Bedeutung der Insekten – Biodiversität in der Weid Insekten tun wir oft als lästige Biester ab. Dabei wissen wir sehr wenig über sie und ihre Funktion in der Natur. Sie sind nützlich und verdienen unseren Schutz. Vor diesem Hintergrund organisieren der Verein Freundeskreis und die Stiftung zur Weid eine öffentliche Führung mit der Insekten-Spezialistin Adrienne Frei, diplomierte Forstingenieurin ETH. Die Führung findet statt am Samstag, 18. Mai. Treffpunkt ist vor dem Weid-Kafi der Stiftung zur Weid in Rossau. Der erste Rundgang startet um 10 Uhr, der zweite um 13.30 Uhr. Adrienne Frei bringt den Teilnehmen-

den im Garten der Stiftung und auf dem Baumpfad bekannte und unbekannte Insektenarten näher und erzählt Wissenswertes über ihre Bedeutung für das Ökosystem. Verein und Stiftung offerieren um 12 Uhr in der Gartenwirtschaft des Weid-Kafis Suppe, Käse, Wurst und Brot.

Die Welt der Insekten Als Schlechtwetterprogramm entfallen bei Regen die Führungen und Adrienne Frei vermittelt im Weid-Saal interessante Einblicke in die Welt der Insekten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.)

Jedes Rezital wird vom Charakter und der musikalischen Faszination der Interpretin oder des Interpreten geprägt. Das gesamte Programm beinhaltet Musik vom Barock bis zur Moderne. Dabei wird auch ein grosser Orgelvirtuose des 20. Jahrhunderts, Anton Heiler, gefeiert, der vor 50 Jahren das Einweihungskonzert dieses Instruments gespielt hat. Die Musik von Johann Sebastian Bach bildet dabei einen Schwerpunkt, da jeder der Organisten seine Werke spielen wird. (pd.) Sonntag, 12. Mai, 15 Uhr. Kath. Kirche St. Josef, Röntgenstrasse 80, Zürich, Eintritt frei, Kollekte. Nach Abschluss gibt es einen Apéro für alle.

«More than Honey» Der oscarnominierte Schweizer Regisseur Markus Imhoof («Das Boot ist voll») präsentiert einen bahnbrechenden Film über das Leben der Bienen: «More than Honey». Spektakuläre Aufnahmen und brisante Erkenntnisse erschliesssen dem Kinopublikum eine Welt jenseits von Blüte und Honig. Imhoof reiste für seinen Film um die Welt, besuchte Imker in den Schweizer Bergen, interviewte Wissenschaftler, erzählt von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und zeigt beeindruckende und einzigartige Bilder von Bienen und ihrem Leben im Inneren eines Bienenstocks. (pd.) Freitag, 17. Mai, 20 Uhr, Türöffnung: 19:30 Uhr, Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. Eintritt: kostenlos (Kollekte zur Deckung der Unkosten).


FC Affoltern a. A.

FCA auswärts gegen den FC Oberrieden

Sieg der A-Juniorengegen den Tabellen-Ersten

Fussballclub Affoltern a. A. 3. Liga, Gruppe 1 (7. Mai) Spiele Pkt. 1.

FC Wollishofen 1

2.

FC Kilchberg-Rüschlikon 1 17

17

41

3. 4.

FC Wollerau 1 FC Oetwil-Geroldswil 1

35 29

16 16

43

5.

FC Wädenswil 2

17

27

6.

FC Affoltern a.A. 1

17

25

7.

FC Freienbach 2

16

21

8.

SC Siebnen 1

16

20

9.

FC Lachen/Altendorf 2

16

17

10. 11.

FC Buttikon 1 FC Hausen a.A. 1

15 15

11 10

12.

FC Oberrieden 1

16

2

Stähli zeigte gegen Buttikon eine tolle Leistung und erzeilte zwei Tore. (Bild: zvg.)

Die nächste Partie bestreitet die erste Mannschaft des FC Affoltern am Albis am kommenden Sonntag auswärts gegen den FC Oberrieden. Nachdem am letzten Spieltag, unter misslichen Wetterbedingungen, gegen den FC Buttikon endlich der erste Sieg der laufenden Rückrunde erkämpft werden konnte, wird das Fanionteam die Fahrt an den Zürichsee mit neu gewonnenem Selbstvertrauen antreten können. Die Oberriedner spielen diese Saison leider eine miserable Meisterschaft und scheinen sich mit dem höchstwahrscheinlichen Abstieg bereits abgefunden zu haben. Nach 15 gespielten Partien wurden lediglich zwei Unentschieden als zählbare Resultate auf ihrer Punktestatistik verbucht. Zudem konnte die Fangemeinde der Seebuben während der

Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Oberrieden 1 – FC Affoltern am Albis

Rückrunde erst einen einzigen Torerfolg ihrer Mannschaft beklatschen. Trotzdem, solche statistischen Spielereien dürfen die Ämtler Elf am nächsten Sonntag auf keinen Fall dazu verleiten, überheblich aufzutreten. Aber mit einer leidenschaftlichen Einstellung auf dem Platz, gepaart mit konzentrierter, schnörkelloser Spielweise, sollte es der FCA-Truppe gelingen, den aktuellen Aufwärtstrend mit einem weiteren erfreulichen Resultat zu bestätigen. Der Trainerstab wird das Team entsprechend auf das Spiel einstellen und alles daran setzen, die positive Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben. Anpfiff ist am Sonntag, um 15.00 Uhr, Etzliberg – Hauptplatz Thalwil. Das Team bedankt sich bereits im Voraus für die lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fangemeinde. Hopp FCA! Roger Antenen

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Spielbeginn: Sonntag, 12. Mai 2019, 15.00 Uhr

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Ort: Etzliberg – Hauptplatz, Thalwil

In der Supporter-Vereinigung heissen wir als neues Mitglied herzlich willkommen:

Käslin Peter Kirchgasse 9 8907 Wettswil a.A. Telefon 078 815 64 73

Die kommenden Heimspiele Freitag, 10. Mai 2019 20.15 Uhr FCA 30+ – FC Einsiedeln Samstag, 11. Mai 2019 10.00 Uhr FCA Cb – FC Knonau-Mettmenstetten 10.00 Uhr FCA Db – FC Birmensdorf a 10.00 Uhr FCA Juniorinnen D – FC Adliswil 10.00 Uhr FCA Ea – FC Wettswil-Bonstetten a 14.00 Uhr FCA Da – FC Oberrieden a Sonntag, 12. Mai 2019 11.00 Uhr FCA 3 – FC Langnau a/A 1 11.00 Uhr FCA 2 – FC Urdorf 2 15.00 Uhr FCA A+ - FC Srbija ZH 15.00 Uhr FCA Ba – SC YF Juventus a

Die A-Junioren-Mannschaft des FC Affoltern hat am vergangenen eiskalten Sonntagnachmittag einen Auswärtssieg gegen den FC Kilchberg-Rüschlikon erzielt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer am Rand des Hochweid-Fussballplatzes konnten vom grossen Einsatz und kämpferischen Geist jedes FCA-Spielers sowie der beiden Trainer bis weit nach der 90. Minute überzeugt werden. Der FC Kilchberg-Rüschlikon ist als Tabellenerster äusserst selbstbewusst in den Match eingestiegen. Er hat von der ersten Sekunde an Druck auf die Gastmannschaft ausgeübt und aktiv nach Torchancen gesucht. Nichtsdestotrotz war der FCA sehr gut aufgestellt, konnte der Heimmannschaft mit Bravour entgegenwirken und kurz vor der Halbzeitpause das 0:1 dank Stürmer Cédric Maag erzielen. Nach der Pause erlangte die lokale Mannschaft den Ausgleich mit einem eher unglücklichen Penalty-Foul in der 53‘ Minute. Der FCA hatte die Zuversicht allerdings nicht verloren und trotz einer unglücklichen Spielerverletzung und folglich ohne Ersatzspieler sehr effizient weitergekämpft. In der 65. Minute konnte der Innenverteidiger Patrick Kündig mit einem sehr präzisen Schuss vom Elfmeterpunkt den Ball zum 1:2 ins gegnerische Netz versenken. Das FCA-Team konnte das wohlverdiente Resultat trotz intensiver Angriffswellen des Gegners bis zum Schluss verteidigen. In den letzten drei Runden der Meisterschaft haben die A-Junioren unter der fachlichen Leitung von Rolf Stähli und seinem Assistenten Souleymane Konate, welche viel Zeit und Energie zu Gunsten der Mannschaft einsetzen, ein Unentschieden und zwei Siege erreicht. Die junge Mannschaft befindet sich im Moment auf dem dritten Tabellenplatz. Die FCA A-Junioren haben sich zu einem gut eingespielten und äusserst motivierten Team zusammengeschweisst. Eine besondere Auszeichnung verdient der Captain Manuel Ballester, welcher als stabiler Innenverteidiger bekannt ist, aber aufgrund Torhüter-Ausfalls seit drei Runden die Goalie-Handschuhe vorübergehend übernommen und das FCA-Tor mit Bravour verteidigt hat. Die A-Junioren spielen in einer Kategorie zwischen den Junioren- und Aktivmannschaften des FC Affoltern. Die aktuelle A-Mannschaft zeigt, dass auch in dieser Einteilung positive Akzente gesetzt werden und sie den FC Affoltern ehrenvoll vertreten kann. Es ist zu hoffen, dass die vielseitigen Qualitäten der A-Junioren in Zukunft von einem grossen Interessenkreis geschätzt werden. Am Sonntag, 12. Mai 2019, 15.00 Uhr, im Moos gegen FC Srbija ZH ! Marco Vanetta

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Sport

Tennis ist leicht zu lernen Der Familienclub Affoltern hat in den Ferien über 60 verschiedene Kurse für die Daheimgebliebenen Kinder angeboten. Einer davon war in Zusammenarbeit mit dem Tennisclub Säuliamt und seiner Tennisschule. Oft hört man, dass Tennis schwer zu erlernen sei. Das Gegenteil haben die Kinder erfahren. Dank angepassten Bällen, Schlägern und Spielfeldern lernen die Kinder spielerisch und schnell. Täglich wurden neue Herausforderungen gemeistert. Die Kinder freuten sich über ihre Fortschritte, und einige waren am Ende der Woche sogar in der Lage bei einem «Roten Turnier» mitzumachen. Das ist eine

kindgerechte Turnierform von Swiss Tennis für 5 – 10-jährige Einsteiger. Es zählen nicht die Siege oder Niederlagen, sondern die gespielten Matches. Die Kinder waren begeistert und mit viel Eifer dabei. Am Freitag waren einige sogar traurig, dass diese gelungene Woche schon zu Ende ist. Wer am Tennisspielen interessiert ist, kann sich jederzeit bei der Tennisschule melden, oder als Schnuppermitglied dem Tennisclub Säuliamt beitreten. Eine Spezialität hat der Club noch auf Lager. Für nur 50 Franken (Passivmitgliedschaft) können Eltern mit ihren Kindern à discretion, also unbeschränkt auf den Plätzen des TC Säuliamt Tennis spielen. Das Kind muss natürlich Mitglied sein. Günstiger und cooler geht es nicht. (pd.)

Freitag, 10. Mai 2019

25

TC Säuliamt erfolgreich gestartet Die Interclub-Saison des Tennisclubs Säuliamt Affoltern ist erfolgreich gestartet. Die Herren 45+ gewinnen in der 3. Liga 6:1. Interclubgewohnte kennen das: Es ist Mai und mit Bangen checkt man stündlich den Wetterbericht auf aufkommende Tiefs und damit verbundenen Regen oder sogar Schnee. Partien müssen verschoben oder abgesagt werden – so auch zum Start am letzten Wochenende. Das Team der Senioren in der 3. Liga hatte die Spiele frühzeitig in die Halle verlegt und konnte einen souveränen 6:1-Sieg einfahren. Ziel ist der Aufstieg in die 2. Liga. Ein Grundstein dazu ist gelegt. Das Team aus Uetikon am See hatte keine Chance. Nur der taktische Schachzug, einen starken Spieler auf der letzten Position einzusetzen, verhalf ihm schliesslich zum einen Punkt.

Aufstieg in Reichweite Das Seniorenteam TC Säuliamt ist dieses Jahr mit dem Zuzug von Matthias Keller (R5) und dank intensivem Winter- und Italientraining insgesamt noch kompakter und stärker als letztes Jahr. Der Aufstieg dürfte in Reichweite sein. Marcel Bischoff

Das zum Saisonauftakt siegreiche Team Herren 45+ des TC Säuliamt: (von rechts nach links) Daniele Bonandi, Urs Bächtiger, Matthias Keller, Heinz Graf, Marcel Bischoff (Captain) und in der Mitte das Glücks-Säuli. (Bild zvg.) Restliche Resultate: Damen Aktive 1. Liga: Heimpar-

men Aktive 1.Liga gegen Girls RV Zürich Tennis.

tie verschoben auf Sonntag,19. Mai, 14 Uhr. Aktive

Sonntag, 12. Mai, 9 Uhr, Herren 35+ 2 Liga gegen

Herren 2 Liga: Partie verschoben auf Sonntag, 18.

den TC Lenggis.

Mai. Herren 35+ 2 Liga: gewinnen auswärts gegen

Alle sind herzlich eingeladen, zuzuschauen auf der

Engematt 7:2. Herren 45+ 2 Liga: Heimpartie ver-

Tennisanlage im Moos in Affoltern. Falls jemand

schoben auf Sonntag, 19. Mai, 9.30 Uhr. Nächste

Hunger oder Durst hat, das Tennisbeizli ist offen. Di-

Heimspielrunde 11./12. Mai, Samstag, 11. Mai,

verse Pizzas (oder andere Gerichte auf der Karte) ha-

9 Uhr, Herren 45+ 3. Liga gegen Uitikon; 14 Uhr Da-

ben schon eine treue Stammkundschaft gefunden.

Mehr Bewegung und gesunde Ernährung im Schulalltag

Volle Konzentration beim Tennistraining. (Bild zvg.)

Hornusser Obfelden auf Siegeskurs Am vergangenen Sonntag spielte die Hornussergesellschaft Obfelden ihr 3. Meisterschaftsspiel. Gegner Zauggenried-Kernenried B musste als Gast die Arbeit im Ries aufnehmen. Bei äusserst schwierigen Wetterverhältnissen war es für beide Mannschaften nicht leicht, eine optimale Leistung abzurufen. Die Gastmannschaft musste sich gegen Ende des ersten Durchgangs ganze drei Nummern hintereinander schreiben lassen, was für die Moral ihres Spiels sicherlich nicht förderlich war. Obfelden kam mit den Wetterkapriolen besser zurecht und zeigte im ersten Durchgang eine tadellose Leistung beim Schlagen. Nach dem Wechsel konnte Zauggenried-Kernenried B beim Schlagen nicht an die Leistung der Obfelder anknüpfen. Aber auch die Heimmannschaft sollte nicht ohne Nummer bleiben, sie musste sich im ersten Durchgang eine Nummer

schreiben lassen. Im 2. Durchgang zeigte Obfelden beim Schlagen wiederholt eine sehr gute Leistung, ihr Gegner musste sich nochmals zwei Nummern schreiben lassen. Nach dem Wechsel war schon bald klar, dass ZauggenriedKernenried B nicht annähernd an die Schlagleistung der Obfelder herankommen würde. Aber auch Obfelden musste sich nochmals eine Nummer schreiben lassen Somit gewann Obfelden das Spiel mit zwei Nummern und 813 geschlagenen Punkten zu Zauggenried-Kernenried B mit fünf Nummern und 576 geschlagenen Punkten. Obfelden bekam zwei Punkte, ihr Gegner ging ohne Punkte nach Hause. Nach der 3. Runde belegen die Hornusser von Obfelden den 6. Zwischenrang. (PF) Einzel erzielten gute Leistungen: Walti Müller 71 Punkte, Hans Binggeli 63 Punkte, Reto Binggeli 62 Punkte.

Gorilla bringt das positive Lebensgefühl nach Hausen Gorilla besucht am Montag, 13. Mai, die Sekundarschule Hausen, um die Jugendlichen für Bewegung, gesunde Ernährung und einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern. Wenn Gorilla auf den Pausenplatz kommt, wird der Schulalltag auf den Kopf gestellt. Dann wird geskatet statt gerechnet, weicht der Pausenkiosk dem gesunden Müsli-Buffet und der Frontalunterricht verschiedenen Ateliers. Ein Blick in die Statistik zeigt die Notwendigkeit dieser Sensibilisierung. So bewegt sich nur ein Drittel der 11bis 15-Jährigen mindestens eine Stunde am Tag, 17.3 Prozent der Schweizer Schülerinnen und Schüler sind zudem übergewichtig. Weiter nutzen Herr und Frau Schweizer 3,3-mal mehr Umweltressourcen als global verfügbar sind.

Mehr Uga-Uga im Leben Was als Skateboard-Tour begann, hat sich in den letzten Jahren zu vielfältigen Workshops weiterentwickelt. Go-

rilla, das Gesundheitsförderungs- und Bildungsprogramm der Schtifti Foundation, umfasst inzwischen die Sportarten Skateboard, Longboard, Breakdance, Capoeira, Frisbee Ultimate, Parkour, Footbag und Bike. Doch der Kern blieb unverändert: Jugendlichen sollen Sportarten vermittelt werden, die praktisch immer und überall ohne grossen Kostenaufwand ausgeübt werden können; die Freestyle-Sportarten eben. Stets nach dem Motto: Für mehr Uga-Uga im Leben. Und das sieht dann etwa so aus: 8.30 Uhr, Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für eine Sportart. Bereits kurze Zeit später rollen, tanzen und rennen sie über den Pausenplatz und üben die ersten Basics in den jeweiligen Sportarten. Um 10 Uhr wird eine Znünipause eingelegt. Diese geniesst einen hohen Stellenwert, denn Bewegung geht mit einer guten Ernährung einher. Anhand der Ernährungspyramide werden den Jugendlichen die Grundzüge einer gesunden Ernährung erklärt. Ohne aber das Wort «gesund» zu benutzen: «Wir

möchten nicht predigen, sondern begeistern und aufzeigen, dass selber kochen ganz einfach ist und zu einem coolen Lifestyle dazugehört», meint Laura Koch, langjährige Gorilla-Instruktorin und ausgebildete Ernährungsberaterin. Das Müesli-Buffet ist äusserst reichhaltig und umfasst mit Hafer-Milch, Datteln und Tofu auch Produkte, die kaum auf dem täglichen Menüplan der Schülerinnen und Schülern stehen. Der Aufruf an die Schüler: Mindestens eine Zutat wählen, die sie noch nie probiert haben.

Selbstverantwortung stärken Nach einem zweiten Bewegungs-Block und einem leckeren Mittagsbuffet runden verschiedene Ateliers zu Themen wie Recycling, Food-Safe, Labels und Herkunft von Produkten oder Entspannung den Tag ab. Zum Abschluss werden noch High-Fives und ein Goodie Bag verteilt und dann rollt Gorilla wieder davon und dem Ziel, Jugendliche in ihrer Selbstverantwortung zu stärken, ein kleines bisschen näher. (pd.)

Das Pech ist aufgebraucht Schachclub Wettswil startete unglücklich in die Nationalliga-B-Saison Sehr stark errang Wettswil letztes Jahr in der zweithöchsten Schweizer Liga den dritten Schlussrang. Der Start in die neue Saison verlief durchzogen. ................................................... Von Kaspar Köchli Im Auftaktspiel zur diesjährigen Schweizer Meisterschaft gastierte Wettswil Mitte März in Zürich beim Schachclub Gligoric. Die Ämtler erspielten sich nach sieben Partien vier Punkte und benötigten zum Sieg in der achten und letzten Paarung noch mindestens einen halben Zähler. Das schien eine Formsache zu sein, da sich der letzte agierende Wettswiler nach subtilen Manövern in eine sehr gute

Position gebracht hatte. Nach über fünf Stunden kippte die Stellung urplötzlich zugunsten des Stadtzürchers und der SC Wettswil musste sich mit einem 4:4 bescheiden. Eine Woche, nachdem der Fussballclub Wettswil-Bonstetten zuhause gegen Mendrisio spielte (6. April), war auch dessen Schachverein zu Gast in Wettswil. Nicht auf dem Moos, sondern im Türmlihaus. Die Heimischen erwischten einen Glanztag und schickten die Tessiner mit einer kaum erwarteten 6:2-Kanterniederlage zurück ins Sottoceneri. Am vergangenen Sonntag genoss Wettswil in der dritten Runde abermals Heimrecht. Kräftemässig galt der Gastgeber gegen Aufsteiger «Réti» aus Zürich als klarer Favorit. Mit dreieinhalb Punkten bei noch einer ausste-

henden Partie (mit Gewinnstellung für Wettswil) schien die Ämtler Siegrechnung aufzugehen. Doch analog Runde eins griff der letzte spielende Wettswiler unglücklich fehl und die Partie war futsch. Wie gewonnen so zerronnen, statt dem 4.5:3.5-Sieg stand die ernüchternde 3.5:4.5-Niederlage fest. Beim anschliessenden Nachtessen wurde aber bereits wieder nach vorne geschaut und alle waren sich einig, dass das Pech für die laufende Meisterschaft aufgebraucht sei. Noch nicht aussagekräftig, liegt der Schachclub Wettswil nach drei von neun Runden an vierter Stelle.

– Rüetschi (2289) 1:0; Kügel (2266) – Ph. Aeschbach (2295) 0:1; Silber (2165) – Huss (2268) 1:0; Rasovic (2113) – Christen (2258) remis; Mikavica (2136) – Georges (2230) 0:1; Milovanovic (2012) – Bieri (2066) remis; Ristevski (1971) – Kuhn (2104) 0:1 2. Runde: Wettswil – Mendrisio 6:2 Hug (2332) – Mantovani (2320) remis; Rüetschi (2289) – Aranovitch (2357) remis; Ph. Aeschbach (2295) – Vezzosi (2312) 0:1; Huss (2268) – Patuzzo (2322) 1:0; Georges (2230) – Cacciola (2133) 1:0; Christen (2258) – Karl (2018) 1:0; Kuhn (2104) – Cavadini (1667) 1:0; Bieri (2066) – Saesseli (1918) 1:0. 3. Runde: Wettswil – Réti 3.5:4.5 Hug (2332) – Haas (2187) remis; Huss (2268) – Wüthrich (2155) remis; Ph. Aeschbach (2295) – Bühler (2226) 1:0; Christen (2258) – Lou (2071)

Resultate: Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B, 1. Runde: Gligoric – Wettswil 4:4 Pikula (2548 Elo) – Hug (2332) 1:0; Bussard (2254)

remis; Georges (2230) – Schmid (2054) 0:1; Kuhn

Wettswils Philipp Aeschbach gewann sehenswert. (Bild Kaspar Köchli)

(2104) – Levrand (2144) 0:1; Köchli (2072) – Mansoor (2149) 1:0; W. Aeschbach (2108) – Allard (2070) 0:1.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 10. Mai 2019

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«Der schönste Beruf der Welt» Bauern im Knonauer Amt – Serie (1) ................................................... von marianne von arx

Zora, 27. April.

Robin, 27. April.

Jonas Laurin, 2. Mai.

Markus und Anna Gerber arbeiten ohne Angestellte täglich auf ihrem Bauernhof in Hausen am Albis mit seinen Tieren, Pflanzen, Fruchtbäumen. Sie sind beide 59 Jahre alt, ihr Sohn und die beiden Töchter haben gute Ausbildungen, führen ihr eigenes Leben. Die kleinen Enkelinnen – die zweite wurde erst kürzlich geboren – erfreuen die Grosseltern, die begeistert von ihnen berichten, ausserordentlich. Die Ahnen von Markus Gerber sind aus dem Kanton Bern eingewandert, sein Vater hatte vier Söhne. Markus ist der zweitälteste und hat den Hof auf eigenen Wunsch übernommen. Wer vom Kloster Kappel aus Richtung Gemeindehaus Hausen am Albis fährt, sieht rechts von der Strasse seinen Bauernhof. Oft grasen Kühe davor. Diese Kühe haben Hörner, was auffällt. («Die sind viel schöner!», meinte neulich mein 8-jähriger Enkel, als wir im Kunsthaus in Zürich die vollendeten Werke klassischer Schweizer Maler, die oft gehörnte Kühe zeigen, bewunderten.)

Bei 500 Kälbergeburten dabei

Felix, 2. Mai. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Staunen Die Herkunft des Wortes staunen ist erstaunlich. Es wurde erst im 18. Jahrhundert aus dem Schweizerischen in die hochdeutsche Schriftsprache übernommen und bedeutet eigentlich starr sein oder sich widersetzen. Beides deutet nachweislich auf eine Verwandtschaft mit dem Wort stauen hin, was letztlich nicht verwunderlich ist. Wenn etwas wirklich ins Staunen versetzt, dann stockt der Atem und der Gesichtsausdruck erstarrt, insbesondere bei Kindern, die das Staunen noch nicht verlernt haben. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Die Gerbers besitzen 16 Kühe, Kälber, Rinder, 35 Hühner. Markus betont, dass es in Hausen nur noch an die 40 Bauernhöfe gebe – das Knonauer Amt war früher jedoch eine weitgehend bäuerliche Gegend. «Bauer ist der schönste Beruf der Welt», stellt er fest, «an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen.» In den letzten 30 Jahren etwa war er bei 500 Kälbergeburten dabei. Er verteidigt Natürliches wie das Belassen der Hörner. Auch Kühe ohne Hörner könnten verletzen. Es geht ihm und seiner Frau immer um das Tierwohl, obwohl Milchkühe die Kälber nicht bei sich haben. Er klärt auf: «Kühe, die gemolken werden, dürfen nach Vorschrift die Kälber nicht saugen lassen.» Es könne nicht Landwirtschaft betrieben werden, ohne Profit zu machen, dies sei eine Binsenwahrheit. Aber um Profit zu machen, das heisst, von der Landwirtschaft leben zu können, ist es wichtig, von Tieren und Pflanzen viel zu verstehen. Jede Kuh hat ihren eigenen Charakter, Kühe kennen sich untereinander, sie haben ihre Körpersprache. Der älteste Sohn der Gerbers zählt 34 Jahre und ist Polymechaniker. Die

wetter

Markus und Anna Gerber, Bauern in Hausen. (Bild zvg.) 32-jährige Tochter arbeitet mit ihrem Mann auf dem eigenen Bauernhof in Obfelden. Die Jüngste ist jetzt 28 Jahre alt, absolvierte ein Studium als Umweltingenieurin, befasst sich im Engadin mit Gewässern und macht jetzt noch eine Schreinerlehre, denn ihrer Ansicht nach sind Theorie und Praxis im Berufsleben untrennbar.

Herausforderndes Aufgabengebiet Sein damaliger Primarschullehrer Dieter Sturzenegger wollte seinerzeit, dass Markus Gerber das Gymnasium besuche, weil er ein so guter Schüler war. Gerber aber wollte Bauer werden und sah nicht ein, weshalb er den weiten Weg von Hausen nach Zürich und zurück täglich mit dem Postauto zurücklegen sollte. Für ihn steht fest, dass Schüler, die problemlos am Gymnasium lernen, auch gute Bauern sein können.

Die Arbeit soll Freude machen Es lauern auch Gefahren für die Bauern. Markus Gerber ist Befürworter der BUL, der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft. Betriebe mit Angestellten haben deren Vorschriften umzusetzen. Im Jahr 1997 wurden die Gerbers mit der Sicherheitsplakette der BUL ausgezeichnet. Und weil viele ihrer Kunden Kinder haben, investierten sie weiter in die Sicherheit auch für Kinder. Im 2006 konnten sie als erster Betrieb der Schweiz die Kindersicherheitsplakette der BUL entgegennehmen. Markus Gerbers Schlusswort: «Wir arbeiten zum Leben, nicht umgekehrt. Wir können unser Arbeitsumfeld nach Möglichkeit so gestalten, dass es uns Freude macht».

gedankensprünge

Baked Potatoes mit Speck-Sauerrahm-Cream

Waldweg

800 g Kartoffeln, mehlig 3 EL Olivenöl 360 g Sauerrahm 150 g Bratspeck 1 EL Kräuter, gehackt Salz, Pfeffer

Zubereitung

«Ehe nicht Pankratius, Servatius, Bonifaz und Sophie vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.

nutzen und optimieren. Dazu brauche es Sicherheit und Ordnung.

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen

bauernregel

Denn mit der Digitalisierung, Technisierung, der ganzen aufwendigen Herausforderung der Moderne werde dem selbstständigen Bauern viel abverlangt. Sein Tagesablauf ist strukturiert, muss es sein. Er steht um fünf Uhr morgens auf, ist dann zwei Stunden lang im Stall beschäftigt. Von 7 bis 8.30 Uhr frühstückt er mit seiner Frau, pausiert. Seine vielen Tätigkeiten haben sich auch nach dem Wetter zu richten, nach der Natur überhaupt. Bauern seien Tierpfleger, Melker, Maschinisten, Buchhalter mit viel Büroarbeit, Käufer, Verkäufer, Gärtner und noch einiges mehr. Die Gerbers verkaufen nicht zuletzt an die Bewohner von Hausen aus eigener Produktion Milch, Eier, Kartoffeln, Kalbfleisch, Obst aus Hochstammbäumen (gespritzt wird nicht), Süssmost, Urdinkel, Brennholz. Markus Gerber möchte die Möglichkeiten des Landwirts

Kartoffeln in eine Schüssel geben, mit Öl, Salz und Pfeffer vermischen, in Alufolie packen und auf dem Grill oder an der Glut weich grillieren. Sauerrahm in eine Schüssel geben. Specktranchen auf dem Grill knusprig braten, kurz abkühlen

kochend

lassen, zerbröseln, unter den Sauerrahm mischen. Kräuter dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, zu den Kartoffeln servieren. Zubereitung: 15 Min. + 1 Std. grillieren.

Verirrt im tiefen Schilderwald Erkenne ich schon ziemlich bald Das Schild zum Ausgang, – das wird schwer Find ich vermutlich niemals mehr Martin Gut

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

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Veranstaltungen

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Donnerstag, 16. Mai 2019, von 19.30 bis 21.00 Uhr

Mettmenstetten, Gemeindehaus – Giebelzimmer Info/Anmeldung unter www.gsundundzwaeg.ch Marianne Schumacher, Tel. 044 761 31 63

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