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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 37 I 171. Jahrgang I Freitag, 12. Mai 2017

«No Littering»

«Obstgarten» blüht

Affoltern am Albis gehört zu den ersten Institutionen, die das Label erhalten. > Seite 3

Das Haus der Senevita in Affoltern feiert am Montag, 15. Mai, Geburtstag. > Seite 10

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Hornbach baut Heute Freitag ist Spatenstich in Affoltern, die Eröffnung soll im Frühling 2018 erfolgen. > Seite 11

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Fischernachwuchs Der Sportfischerverein am Türlersee lud in den Ferien zum Jungfischerkurs. > Seite 12

40 Prozent der Anlässe zu den Tagen der Sonne im Säuliamt Energieexperten aus Politik und Wirtschaft diskutierten im «LaMarotte»

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Letzte Ausstellung? Bilder von Charlotte Liedtke und Nadette Bamert Kissling in der Galerie Marlène. > Seite 13

Gemeinden zusammenführen In Affoltern und in Mettmenstetten entscheiden die Stimmbürger über eine Integration der Primarschulgemeinde in die politische Gemeinde. Finanzielle Vorteile sind kaum zu erwarten, wenn die Primarschulgemeinde und die politische Gemeinde zusammengeführt werden – insoweit sind sich die Beteiligten einig. Vorteile verspricht man sich in anderen Bereichen, etwa in der institutionalisierten Zusammenarbeit, vom Austausch und der damit verbundenen Transparenz. Dass eine Fusion neben gewissen Vorteilen auch Nachteile mit sich bringt, ist ebenso allen bewusst. Sowohl in Affoltern als auch in Mettmenstetten ist man allerdings überzeugt, dass die Vorteile überwiegen. (tst.) ................................................... > Bericht und Interview auf den Seiten 3 und 5 anzeigen

An den Tagen der Sonne standen auch nachhaltige Energieträger wie Holz im Fokus der Veranstaltungen. (Bild Salomon Schneider)

Die Podiumsdiskussion zum Energiegesetz ging brennenden Energiefragen kritisch auf den Grund. Seit 2004 organisiert die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie die Tage der Sonne. Unternehmer, Gemeinden, Standortförderung und

Privatpersonen organisieren noch bis zum 14. Mai zahlreiche Veranstaltungen zu verschiedensten Energiefragen. Rekordverdächtige 40 Prozent der gesamtschweizerischen Anlässe zu den Tagen der Sonne finden dabei im Knonauer Amt statt. Bei den Veranstaltungen standen die Fragen im Vordergrund, was im

Energiebereich im Knonauer Amt bereits bewegt worden ist, was bewegt werden kann oder welche Auswirkungen nationale und globale Entwicklungen im Energiesektor auf den Bezirk Affoltern haben? Am Mittwochabend diskutierten im Kellertheater LaMarotte vier Energieexperten über mögliche Auswir-

kungen des am 21. Mai zur Abstimmung stehenden Energiegesetzes. Sie waren sich einig, dass die Chancen der Vorlage im Vergleich zu den Risiken überwiegen, vieles jedoch von einer weitsichtigen Umsetzung abhängig sein wird. (sals) ................................................... > Berichte auf den Seiten 7 und 11

«Öffentliche Hand trägt Verantwortung für Nachhaltigkeit» Der neue Kindergarten Räsch in Obfelden wurde an der Einweihung prämiert An der Einweihungsfeier vom vergangenen Samstag prämierte Lignum Zürich – der Verband der Zürcher Holzproduzenten – den Kindergarten Räsch für seine 185 verbauten Kubikmeter Schweizer Holz. Das natürliche Material eignet sich besonders für kinderfreundliche Umgebungen.

Schülern und Lehrkräften ein grosses Kompliment machen, für die Geduld, die sie in den engen Platzverhältnissen an den Tag gelegt haben», erklärt Martin Birrer.

Öffentliche Hand hat Vorbildfunktion

................................................... von salomon schneider Kinder, Schulpflege, Architekt, Bauleiter und Lehrpersonal strahlten am vergangenen Samstag bei der Einweihung des Kindergartens Räsch um die Wette. Wie Zahnrädchen einer Schweizer Uhr habe alles ineinander gepasst, freute sich der Präsident der Kindergarten-Baukommission und Schulpfleger Martin Birrer: «Wir konnten den Bau in Rekordzeit bewerkstelligen – erst im September war Spatenstich und seit dem 2. Mai läuft der Schulbetrieb im Neubau. Dank hervorragenden Handwerkern und riesigem Einsatz aller, haben wir es zudem geschafft, im Rahmen des Budgets zu bleiben.»

Martin Birrer mit der Auszeichnung, die ihm von Hansbeat Reusser (rechts) überreicht wurde. (Bild Salomon Schneider) Einsprache der SVP verzögert Schulhausbau Nicht nur der Bau konnte dank der Elementbauweise aus Holz in Rekordzeit fertiggestellt werden, auch die Planungszeit von zwei Jahren ist für ein öffentliches Gebäude äusserst speditiv vor sich gegangen. Eine Einsprache gegen den Schulhausbau seitens

der SVP Obfelden führte jedoch zu einer Bauverzögerung von drei Monaten. Da der Bezirksrat die Einsprache vollumfänglich abgewiesen hatte, konnte der Schulhausbau im September beginnen. «Die Einsprache war ärgerlich. Wir hätten bereits über die Sommerferien mit dem Bau beginnen wollen und viel weniger lang zusammenrücken müssen. Ich muss jedoch

Kurz vor der Fertigstellung des Schulhauses ist der Verband Lignum Zürich auf die Primarschule Obfelden zugekommen und hat die Absicht geäussert, den Kindergarten Räsch auszuzeichnen. Hansbeat Reusser, der Präsident von Lignum Zürich: «Holz ist der ökologisch und raumklimatisch mit Abstand beste Rohstoff. Zudem ist er nachhaltig und die regionale Holzwirtschaft profitiert von Holzbauten. Die Schulpflege Obfelden hat sich für einen Vollholzbau entschieden, aus Holz, anstatt aus importiertem Stahlbeton.» Martin Birrer nahm den Ball auf und ergänzte: «Wir haben bereits im Pflichtenheft für den Bau festgelegt, dass es Schweizer Holz sein soll. Die öffentliche Hand hat auch eine Vorbildfunktion – gerade im Bereich Nachhaltigkeit.» ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 19. Juni 2017, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

Delegiertenversammlung vom 4. Mai 2017 Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: – Ersatzwahlen für die Betriebskommission 2014 bis 2018 – Stefan Gyseler, Mitglied – Heinz Spälti, Mitglied – Zustimmung zum Antrag Übernahme der Praxisräumlichkeiten OVA-Areal durch Dritte – Zustimmung zum Antrag Absichtserklärung Übernahme RD Affoltern durch RD Limmattal – Zustimmung zum Antrag zur Beendigung des Rechnungslaufes für Hebammenentschädigungen – Zustimmung zum Kreditantrag Radiologie Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung Rechnung 2016 2. HRM2 – Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Freitag, 2. Juni 2017, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. B) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Jahresrechnung 2016 2. HRM2 – Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen 3. SH Butzen – Gesamtsanierung Schulanlage – Projektierungskredit 4. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Freitag, 2. Juni 2017, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2016 2. Genehmigung Schliessung der Krippe und Aufhebung des jährlich wiederkehrenden Bruttokredits von Fr. 250 000.– 3. Genehmigung Siedlungsentwässerungsverordnung 4. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Freitag, 2. Juni 2017, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 12. Mai 2017 Der Gemeinderat

Papierund Kartonsammlung Am Samstag, 20. Mai 2017, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder in der Einfahrt. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Sportclub Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 467 45 72 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 12. Mai 2017 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Einbürgerung

Gemeinde Affoltern am Albis Einladung

Exkursion: Lebensräume im Siedlungsraum

an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den

Eine naturnah gestaltete Umgebung schafft Lebensräume, die Biodiversität fördern, vielfältige Ökosysteme schützen, Raum für Pflanzen und Tiere erhalten und damit auch Erholungsräume für den Menschen schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern und Hans Peter Hediger organisiert die Naturschutzkommission Affoltern am Albis eine Exkursion durch unsere Gemeinde. Unter Leitung des Ökologen Thomas Winter lernen Sie vielfältige und artenreiche Lebensräume für Pflanzen und Tiere kennen.

Gemeindeversammlungen Reformierte Kirchgemeinde vom Dienstag, 13. Juni 2017, 20.15 Uhr im Chilehuus, Oberdorfstrasse 1 und

Datum: Samstag, 20. Mai 2017 Zeit: 09.30 bis 12.00 Uhr Treffpunkt: vor dem Gemeindehaus, Marktplatz 2, Affoltern am Albis

Politische Gemeinde (Einheitsgemeinde) vom Donnerstag, 15. Juni 2017, 20.15 Uhr, im Schachensaal (Turnhalle Schachen)

Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Affoltern am Albis, 12. Mai 2017

Geschäfte Reformierte Kirchgemeinde (13. Juni 2017, Chilehuus) 1. Jahresrechnung 2016. Abnahme 2. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) Politische Gemeinde (15. Juni 2017, Schachensaal) 1. Jahresrechnung 2016. Abnahme 2. Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7. Abnahme Baurechnung 3. Dammsanierung Hedinger Weiher. Abnahme Bauabrechnung 4. Revision kommunale Richt- und Nutzungsplanung. Planungskredit 5. Privater Gestaltungsplan «Areal Ernst Schweizer AG, Metallbau». Festsetzung Hinweise Die Akten können im Internet unter www.hedingen.ch/ Gemeindeversammlung oder während den üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Hedingen, 12. Mai 2017

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden auf Montag, 12. Juni 2017, 20.15 Uhr, in den Singsaal des Schulhauses «Mettlen» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Politische Gemeinde

Dienstag, 13. Juni 2017, 19.30 Uhr, im Saal des Kirchgemeindehauses Traktanden 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 2. Genehmigung zur Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus)

1. Jahresrechnung 2016 2. Baukreditabrechnung über Teilsanierung Lehrschwimmbecken Schulanlage Wolfetsloh Die Anträge und Akten liegen ab 26. Mai 2017 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil am Albis, 12. Mai 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Alltagshilfe leisten und empfangen ohne dass Geld fliesst. give&get, das attraktive Zeittauschnetz und seine Regionalgruppe Ämtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Sind Sie auch dabei? Jetzt informieren und anmelden auf www.giveandget.ch

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge und Weisungen können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 2. Mai 2017 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen:

Bonstetten, 12. Mai 2017

– Herrmann-Grassel Sylvia, geb. 1963, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten

grosser InnenFlohmarkt in Uster/ZH,

Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Sonntag, 14. Mai

Mettmenstetten, 12. Mai 2017

ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Gemeinderat Mettmenstetten

Infos: Tel. 079 356 67 00

Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badesaison 2017 am Samstag, 20. Mai 2017, um 8.00 Uhr. Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit.

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

7 bis 16 Jahre bis 7 Jahre

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis

7 bis 16 Jahre

Fr. 45.– Fr. 25.–

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

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7 bis 16 Jahre

Punktekarte (12 Eintritte, Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche 7 bis 16 Jahre

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 13. Juni 2017, 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Hausen am Albis Traktanden: 1. Genehmigung Bauabrechnung Projekt «Sanierung Kirchturm» 2. Genehmigung Jahresrechnung 2016 3. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KirchGemeindePlus) 4. Informationen der Kirchenpflege (u. a. Bilddokumentation der Sanierung des Kirchturms) Nach der Versammlung wird ein Apéro offeriert. Unterlagen zu den Traktanden werden in der Gemeindeseite in der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 12. Mai 2017 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können auf der Gemeindeverwaltung und im Kirchensekretariat ab dem 15. Mai 2017 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref.ch/hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Todesfälle

Für die Saison 2017 gelten folgende Eintrittspreise: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

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B. Primarschulgemeinde

Gemeinde Obfelden Kirchgemeindeversammlung

Massagepraxis Alexia

1. Jahresrechnung 2016

Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

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Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saison- und Punktekarten: Fr. 5.– Bearbeitungsgebühr bei Verlust der Saison-/Punktekarte Fr. 10.– Wir laden Sie herzlich ein, unser frisch renoviertes Freibad am Tag der offenen Tür am Samstag, 10. Juni 2017, zu besuchen. Der Eintritt ist gratis und es wird pro Gast ein Gratisgetränk abgegeben. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Sie. Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden

Affoltern am Albis Am 5. Mai 2017 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Eva Rey geb. Baumann geb. 9. Januar 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Trauergottesdienst am Mittwoch, 17. Mai 2017 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltem am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 10. Mai 2017 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Ebell, Peter geb. 18. Februar 1936, von Deutschland, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon, Oberdorfstrasse 3. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis. Die Gemeindeverwaltung


Bezirk Affoltern

Erneut weniger Arbeitslose Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Affoltern nahm im April um 33 Personen ab, die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 2,8 Prozent. Die Aufhellung am Arbeitsmarkt ist grösstenteils auf saisonale Faktoren zurückzuführen. Im Kanton Zürich verzeichneten praktisch alle Wirtschaftszweige und Berufsgruppen rückläufige Arbeitslosenzahlen, am stärksten das Bau- und Gastgewerbe. Teilweise liege die Entspannung am Arbeitsmarkt auch an der verbesserten konjunkturellen Lage, heisst es beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit. (tst.)

wir gratulieren

Aus der Primarschule Affoltern am Albis Primarschulpflege und Gemeinderat von Affoltern empfehlen den Stimmberechtigten die Bildung einer Einheitsgemeinde. Am Sonntag, 21. Mai, wird an der Urne darüber abgestimmt. Die Hintergründe.

Friederike Fontana-Rusterholz darf morgen Samstag, 13. Mai, in Zwillikon den 90. Geburtstag feiern. Zu diesem besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 80. Geburtstag

Schulpflege wird Kommission

Morgen Samstag, 13. Mai, feiert Maya Weiersmüller-Schüpbach in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute, Gesundheit und viel Freude im neuen Lebensjahr. Am Sonntag, 14. Mai, dürfen wir in Obfelden Giuseppe Galietta-Iuliano zum 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Eine der wichtigsten Änderungen für die Primarschule ist, dass in der Einheitsgemeinde die Primarschule keine eigenständige Körperschaft mehr ist. Die Schulpflege wird stattdessen eine Kommission mit selbständiger Verwaltungsbefugnis. Ihre Kompetenzen sind auf die Aufgabenerfüllung gemäss Volksschulgesetz ausgerichtet. Auch

Heute Freitag, 12. Mai, feiern in Obfelden Frieda und Alfred Hug-Schäli die goldene Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Paar ein schönes Fest. In Affoltern feiern Waltraud Margarete und Jörg Huber-Gerlach heute Freitag, 12. Mai, das Fest der goldenen Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag

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Primarschulpflege befürwortet die Einheitsgemeinde

Sowohl Gemeinderat als auch Schulpflege befassen sich seit Längerem mit der Thematik «Einheitsgemeinde». Beide Gremien führten vorerst einzeln je einen Workshop unter Leitung eines externen Beraters dazu durch. Eine im August 2016 paritätisch zusammengesetzte Projektgruppe beider Behörden unter dem Vorsitz der Schulpräsidentin befasste sich schliesslich intensiv mit der künftigen Organisation und möglichen Vor- und Nachteilen. Ihre Aufgabe war es, Knackpunkte zu prüfen und Lösungswege aufzuzeigen. Im Fokus standen das Optimieren von Abläufen und Nutzen von Synergien. Gleichzeitig wurde eine neue Gemeindeordnung nach neuem Gemeindegesetz partnerschaftlich erarbeitet. «Die Anliegen der Schule wurden allesamt berücksichtigt und sind in die Gemeindeordnung eingeflossen», sagt die Präsidentin der Schulpflege, Claudia Spörri.

Zur goldenen Hochzeit

Freitag, 12. Mai 2017

Kein Alkohol, kein Lärm – wie man die Schulanlagen nutzen darf Sobald der Frühling einkehrt, werden die Aussenanlagen der Schulen und Kindergärten vermehrt genutzt. Dies führt manchmal zu Lärmklagen von Anwohnern. Die Primarschulpflege erinnert deshalb daran, dass die Ruhezeiten gemäss der Polizeiverordnung der Gemeinde Affoltern am Albis eingehalten werden müssen (im Internet einsehbar). Weiter gilt es zu beachten, dass die Geräte sorgfältig zu behandeln sind und die Benutzer keinen übermässigen Lärm verursachen dürfen. Auf sämtlichen Schularealen ist der Konsum alkoholischer Getränke verboten; die Benutzung der Anlagen wird kontrolliert. Die Schulpflege bittet, diese Regeln und Ruhezeiten einzuhalten und dankt für die Unterstützung. (cm)

gibt es beispielsweise keine direkte Urnenabstimmung mehr; die Schulpflege reicht ihre Anträge dem Stadtrat ein (Affoltern am Albis wird neu als «Stadt» bezeichnet). Die Schulpräsidentin oder der Schulpräsident wird Mitglied des Stadtrates, wo sie oder er die Schulanliegen vertritt. Beide Behörden erhoffen sich mit der Bildung der Einheitsgemeinde eine einfachere politische Führung und sehen Synergiepotenzial, insbesondere in den Bereichen Liegenschaften und Finanzen. Weiter erachten sie eine

Sobald der Frühling da ist, werden die Aussenanlagen der Schule (im Bild der Kindergarten Tägerstein) vermehrt genutzt. (Bild Claudia Merki)

Strukturbereinigung zum heutigen Zeitpunkt als ideal. Im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Jahr 2018 kann mit der neuen Organisationsform gestartet werden, ohne dass Zwischenlösungen nötig werden. Bei der Fusion von Primarschul- und politischer Gemeinde handelt es sich allerdings nicht um ein Spar-, sondern um ein Strukturbereinigungsprojekt. Denn es gibt schweizweit keine Studie, welche belegt, dass eine Gemeindefusion zu Kosteneinsparungen führt.

Sowohl für die Gemeinde als auch für die Primarschule kann eine Fusion gewisse Vor- und Nachteile mit sich bringen. «Die Primarschulpflege ist aber überzeugt, dass die Vorteile höher zu gewichten sind als gewisse Nachteile», erklärt Claudia Spörri. Die Details zur Bildung der Einheitsgemeinde sind in der an die Haushalte verschickten Broschüre zur Urnenabstimmung nachzulesen. Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern am Albis

Affoltern erhält neues Label gegen Littering Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Bericht aus dem Gemeinderat Affoltern Das No-Littering-Label kennzeichnet ab Mai 2017 Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Affoltern am Albis gehört zu den ersten, die das Label erhalten. Mit gezielten Massnahmen hält die Gemeinde die LitteringSituation unter Kontrolle. Durch den Einsatz des No-LitteringLabels zeigt sie nun auf öffentlichkeitswirksame Weise, dass Littering in ihrem Verantwortungsbereich nicht akzeptiert ist und verstärkt damit die Wirkung ihrer Massnahmen. Städte, Gemeinden und Schulen spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Littering. Sie tragen einen Grossteil der durch Littering verursachten Kosten und stehen in der Verantwortung, die Bevölkerung zu einem korrekten Umgang mit Abfall anzuhalten. Dabei leisten sehr viele von ihnen intensive Arbeit und setzen kreative Aktionen um. In der Öffentlichkeit wird ihr Engagement jedoch zu wenig wahrgenommen und gewürdigt. Die IG saubere Umwelt (IGSU) führt das No-Littering-Label ein, um Städte, Gemeinden und Schulen in ihrem Engagement zu bestätigen, sie zur Weiterführung zu motivieren und um ihre Leistungen publik zu machen. Das Label verhilft den Institutionen zudem zu einem klaren Positionsbezug und zu einem öffentlichen Bekenntnis gegen die Unsitte, Abfälle

Eine Raumpatin unterwegs in Zwillikon. (Bild zvg.) achtlos auf den Boden zu werfen oder liegen zu lassen.

schiedenen Massnahmen gegen Littering vor: So übernehmen beispielsweise Raumpaten das Säubern von bestimmten Gebieten und es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der SBB, um das Littering um den Bahnhof unter Kontrolle zu halten. Um dem Littering im Dorfkern entgegenzuwirken, hat die Gemeinde im diesem Jahr zusätzlich 17 Abfallhaie gekauft. Dass das Konzept Früchte trägt, belegt der Sauberkeitsindex der Gemeinde. Affoltern am Albis erfüllt die Anforderungen, die mit dem Erhalt des No-Littering-Labels verknüpft sind, und hat das erforderliche Leistungsversprechen für das aktuelle Kalenderjahr gegeben. Markus Gasser, Tiefbauvorstand von Affoltern am Albis freut sich darüber, das No-Littering-Label einsetzen zu dürfen: «Die LitteringProblematik beschäftigt uns schon seit langem intensiv und wir kämpfen mit aussergewöhnlichen Massnahmen dagegen an. Das Label bestätigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns, weiterhin alles für ein sauberes Affoltern am Albis zu tun.»

Massnahmen-Mix gegen Littering Die Gemeinde Affoltern am Albis gehört zu den ersten Trägern des neuen Labels. Sie ist täglich mit dem Thema Littering konfrontiert und hat mit mehreren Brennpunkten zu kämpfen: Vor allem in der Umgebung des Bahnhofs, bei Schulwegen und rund um die katholische Kirche wird viel gelittert. Deshalb geht die Gemeinde mit ver-

Das Label kennzeichnet und fördert engagierte Institutionen Alle Städte, Gemeinden und Schulen der Schweiz haben die Möglichkeit, das Label zu beantragen. Dazu muss sich die Institution zum Anforderungskatalog bekennen und ein ausreichendes Leistungsversprechen abgeben. Wird der Stadt, Gemeinde oder Schule

das Label zugesprochen, kann sie es während des entsprechenden Kalenderjahres kostenlos in der gesamten Kommunikation einsetzen und zeigt so auf öffentlichkeitswirksame Weise, dass Littering im Verantwortungsbereich ihrer Institution nicht akzeptiert ist. Damit verstärkt sie die Wirkung ihrer Anti-Littering-Massnahmen. (tro)

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Hausen am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 15. Juni 2017, 19.30 Uhr, Stampfisaal Knonau Traktanden: A. Politische Gemeinde Knonau 1. Jahresrechnung 2016; Genehmigung 2. Kreditabrechnung Sanierung Bahnhofweg; Genehmigung 3. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Saric Andja, serbische Staatsangehörige 4. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Meyer Heiko, Andrea, Paula und Nils, deutsche Staatsangehörige B. Reformierte Kirchgemeinde Knonau 1. Jahresrechnung 2016; Genehmigung 2. Abtretungsvertrag zur Übernahme des Pfarrhauses Knonau; Genehmigung 3. Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden 4. Aussprache über das kirchliche Leben mit Informationen Kirchgemeinde Die Anträge und Akten liegen ab 1. Juni 2017 in der Gemeindekanzlei während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. In elektronischer Form können auch sämtliche Akten über die Homepage www.knonau.ch bezogen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) verwiesen.

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 13. Juni 2017, 20.00 Uhr, Ort: Kirche Maschwanden Traktanden: Anträge der reformierten Kirchenpflege: 1. Antrag Genehmigung Jahresrechnung 2016 2. Antrag Genehmigung Kreditabrechnung für den Einbau einer Akustikanlage in der Kirche 3. Antrag zur Aufnahme von Verhandlungen für einen Zusammenschluss von Kirchgemeinden (KG+) im Bezirk Affoltern Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister der Kirchgemeinde Maschwanden liegen während den üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung ab Montag, 29. Mai 2017, in der Gemeinderatskanzlei zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz sowie den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der einladenden Behörde spätestens zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung. Im Auftrag der einladenden Behörde: Reformierte Kirchenpflege Maschwanden

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Donnerstag, 15. Juni 2017, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi, Knonau, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Rechnung 2016 2. Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2), Einführung, Neubewertung Verwaltungsvermögen per 1. Januar 2019, Verzicht 3. Schulanlage Wygarten, Schliessanlage, Kreditabrechnung 4. Schulanlage Wygarten, Erneuerung Lüftungssystem, Verpflichtungskredit Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 29. Mai 2017 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung. Mettmenstetten, 12. Mai 2017 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Hausen am Albis Gesuchsteller: Walter Streich, Vollenweid 17a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Krieger AG, Planung und Stalleinrichtung, Rütmattstr. 6, 6017 Ruswil Bauprojekt: Neubau Laufstall, Pferdeboxen und Werkstatt auf Kat.-Nr. 3228, bei Vollenweid 17a (LW)

Ich glaube, dass, wenn der Tod unsere Augen schliesst, wir in einem Licht stehen, von welchem das Sonnenlicht nur der Schatten ist. (Arthur Schopenhauer)

TO D E S A N Z E I G E Ein erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Grossmami, unserer Schwester und Freundin

Eva Rey 9. Januar 1940 – 5. Mai 2017

In liebevoller Erinnerung Dino Rey und Andrea Wyrsch mit Eric und Anja Tore Rey und Brigitte Grob mit Maxime und Finn Rosina und Willi Schneider Sonja und Roland Gantenbein

Hausen am Albis Gesuchsteller: Herbert Bussmann, Sagiweg 13b, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Parkplatzerweiterung auf Kat.-Nr. 2973, Sagiweg 13b (W/1.2)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Mario Baumann, Müseggweg 5, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Gartenumnutzung zu Parkplatz auf Kataster-Nr. 167, Müseggweg 5 (KI)

Der Gedenkgottesdienst findet am Mittwoch, 17. Mai 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Eva Rey. Traueradresse: Dino Rey, Im Weinberg 25, 8910 Affoltern

Hausen am Albis Gesuchsteller: Anton Pieter Duffhuis und Elisa Antonia van Marselis Hartsinck, Vollenweid 14, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: atb Architekten AG, Mettmenstetterstrasse 2, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Erstellung zweier Dachlukarnen und Innenausbau DG des best. Garagengebäudes auf Kat.-Nr. 2933, Vollenweid 14 (KW)

Hedingen

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Peter Ebell Orgelbauer 18. Februar 1936 – 10. Mai 2017

Gesuchsteller: Osmani Imran, Widenacherstrasse 12, 8908 Hedingen Projektverfasser: Architekturbüro Vesely, Soodstrasse 31a, 8134 Adliswil Bauprojekt: Erweiterung Garage und Ausbau Terrasse, Widenacherstr. 12, Kataster-Nr. 1539, Vers.-Nr. 797; Wohnzone W.5

Wir trauern und vermissen ihn.

Bauprojekte

Maschwanden

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Bauherrschaft: Katharina und Walter Brand, Hinterdorfstrasse 42, 8933 Maschwanden Projektverfasser/-in: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Remise mit Hofladen, PV-Anlage auf Dach, Hinterdorfstr. 42, Kat.-Nr. 770, Zone: Landwirtschaftszone. Haus Assek-Nr. 173 ist im kommunalen Inventar

Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis statt, mit anschliessender Abdankung in der Kirche Kappel am Albis.

Die Vorsteherschaften: Gemeinderat Reformierte Kirchenpflege

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Gesuchsteller: Daniela und Sandro Falkensammer, Ebertswilerstrasse 26, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Markus Falkensammer, Pilatusstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Abbruch der bestehenden Garage und Neubau eines Wohnund Garagenanbaus auf Kat.-Nr. 1202, Ebertswilerstrasse 26 (W/1.8)

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Renercon BON AG, Baaregg 33, 8934 Knonau Projektverfasser: Renercon Betriebs AG, Baaregg 33, 8934 Knonau Bauvorhaben: Anbau Abgasanlage an bestehende Schulhausfassade, 2. Ausschreibung infolge Standortverschiebung, Schachenstrasse 101, Kat.-Nr. 1397, Zone für öffentliche Bauten

Bonstetten Bauherrschaft: Koch André und Marianne, Chapfstrasse 12, 8906 Bonstetten Projektverfasser: G & M Wintergarten AG, Zürichstrasse 178, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Ersatz von Ziegelvordach durch neue Glasüberdachung, Chapfstrasse 16, Kat.-Nr. 2874, Zone Kernzone Dorf (KD)

Obfelden Gesuchsteller: Salt Mobile SA, Rue de Caudray 4, 1020 Renens, vertreten durch: Salt Mobile SA, Rocco Zaccone, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Neubau einer Mobilfunkantenne mit technischen Einrichtungen auf dem Dach des Gebäudes Vers.-Nr. 654, Kat.-Nr. 1906 an der Poststrasse 1 (Zone WG3)

Ingrid Ebell-Baumgärtel Matthias Ebell und Karin Brügger mit Kindern Martin Ebell und Yuka Onouma mit Kindern Susanne Bachmann-Ebell mit Kindern und Thomas Landolt Ute und Klaus Noack Hansjörg Ebell Verwandte und Freunde

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Childrens Hospitals Kantha Bopha mit dem Vermerk: Peter Ebell, IBAN: CH 60 0070 0111 3000 45814. Traueradresse: Ingrid Ebell, Oberdorfstrasse 3, 8926 Uerzlikon

DANK Die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserer lieben

Liselotte Kleiner-Vonmoos hat uns überwältigt – sie gibt uns Trost und Kraft, unseren Weg weiterzugehen. Wir danken von ganzem Herzen: für eine liebevolle Umarmung für tröstende Worte, gesprochen und geschrieben für einen Händedruck, auch wenn die Worte fehlten für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft für die grosszügigen Spenden Pfarrer Thomas Müller für die einfühlsame Begleitung und dem Onkologie-Team vom Spital Affoltern für die herzliche Betreuung.

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Mai 2017

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«Wir dürfen weiterhin auch nach aussen unterschiedliche Meinungen haben» Vorlage Einheitsgemeinde in Mettmenstetten: Für Gemeinderat und Schulpflege überwiegen die Vorteile Wird die Primarschulgemeinde mit der politischen Gemeinde vereint? Darüber stimmt Mettmenstetten an der Urne ab. Gemeindepräsident René Kälin und Primarschulpräsidentin Bea Gallati geben im Gespräch mit dem «Anzeiger» Hintergründe zu dieser Hochzeit. «Anzeiger»: Am 21. Mai stimmt Mettmenstetten über die neue Gemeindeordnung zur Einheitsgemeinde ab – es ist erstaunlich ruhig. Woran liegt das? Beatrix Gallati (BG): Das ist ein Thema, das abschreckt. Viele Leute haben Respekt vor politischen Vorlagen. Wenn sie sich einarbeiten würden, würden sie sehen: So komplex ist es gar nicht. René Kälin (RK): Dass die Leute abgeschreckt sind, würde ich nicht sagen, eher desinteressiert. Im Sinne von: wenn etwas funktioniert, kümmere ich mich nicht drum. In der Vernehmlassung haben sich von den vier Ortsparteien nur die SP und die RPK geäussert: konstruktiv wohlwollend bis kritisch. Das Desinteresse sehe ich auch als Beleg für ein Vertrauen, das wir uns verdient haben. Wir haben in zehn Projektsitzungen mit Primarschulpflege, politischer Gemeinde, RPK und einer externen Beratungsfirma sehr viel ausgearbeitet, das ist den Leuten bewusst. Der Anstoss zur Einheitsgemeinde kam 2014 aus der Interparteilichen Konferenz (IPK). Wie haben Sie die Projektierungsphase erlebt? BG: Die IPK verlangte Alternativen zur heutigen Gemeindeorganisation. Die Einheitsgemeinde ist nur ein Teil davon. RK: Nach dem Anstoss war es mir wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen. Das ist ein Kulturwandel. Es wird auf jeden Fall weitere Veränderungen geben. Das wollen wir in der Amtsperiode 2018 bis 2022 angehen. Wie waren die ersten Reaktionen auf die Idee einer Einheitsgemeinde? RK: Rote Köpfe, denn das hatten wir doch schon mal. Es war in dieser Situation wichtig, die Behörden zusammenzunehmen. In einem Workshop mit Vertretern der Sekundarund Primarschulgemeinde, der politischen Gemeinde, der RPK und der

Ortsparteien haben wir einen Auftrag abgeholt. BG: In meinem Verständnis war der Auftrag da, aber sehr offen. Am Workshop haben wir ihn definiert, präzisiert und etappiert. RK: Aus dem heraus folgte ein weiterer eintägiger Workshop. Dazu haben wir auch eine andere Gemeinde eingeladen, die den Schritt bereits gemacht hat. So erfuhren wir, was dort die Knacknüsse waren und wie es jetzt läuft. Die Definierung des Projektauftrags war dann ein langer Prozess. Wir sind sehr detailliert und fundiert herangegangen. Andere Gemeinden lassen es eher auf sie zukommen.

men kann. Ich denke zum Beispiel an die Jugendarbeit. Die ist eigentlich näher bei der Schule. BG: Ich sehe schon: Ein erster Punkt wird sein, aufzuzeigen, was die Primarschulpflege leistet, damit das nicht infrage gestellt wird.

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René Kälin: «Austausch fördert Qualität und Transparenz» ............................................................... BG: Wir sind es so seriös angegangen, wie ich es als Stimmbürgerin erwarten würde. Es geht darum, was man erreichen, was bewahren und was noch optimieren möchte. RK: In diesem Workshop haben wir auch erkannt, dass eine Einheitsgemeinde mit der Sek. (gemeinsam mit Maschwanden und Knonau, Anm. d. Red.) nicht einfach zu bewerkstelligen wäre. Es wurde uns abgeraten, die zusätzliche Komplexität noch reinzunehmen. BG: Der Synergienutzen zwischen den Schulgemeinden wäre natürlich grösser gewesen. Was versprechen Sie sich von der neuen Organisation? RK: Mettmenstetten hat sich einen Namen gemacht mit guter Qualität in verschiedenen Bereichen. Dazu gehört sicher auch die Schule. Es gibt überall Schnittstellen, zum Beispiel das Verkehrskonzept rund um die Schulanlage. Da ist Zusammenarbeit von grosser Bedeutung. Der Austausch fördert Qualität und Transparenz. Weshalb die Kosten für die Tagesstrukturen stärker steigen als die Einnahmen, das lässt sich künftig gemeinsam erörtern. Einen grossen Spareffekt wird es allerdings nicht geben. BG: Das ist ein interessantes Beispiel für eine zukünftige Zusammenarbeit. Die Tagesstrukturen liegen ganz klar in der Kompetenz der Schu-

René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten.

Bea Gallati, Primarschulpräsidentin Mettmenstetten. (Archivbilder)

le. Ich erwarte, dass der Gemeinderat aus Sicht Gesamtbudget auf diese Entwicklung hinweist und nach einer Optimierung verlangt. Die konkrete Umsetzung liegt dann bei der Schule. RK: Ein grosses Projekt ist die Schulraumentwicklung. Wir reden von 25 bis 30 Mio. Franken. Dabei geht es um die Gesamtinteressen der Gemeinde. Die Zusammenarbeit funktioniert schon jetzt sehr gut. Wird sie institutionalisiert, ist das Commitment noch grösser: Auch in einem Konkubinat kann man seinen Partner lieben, aber bei einer Heirat geht noch mehr ab. BG: Institutionalisiert gemeinsam Lösungen zu finden ist ein grosser Vorteil. In formalen Bereichen wird vieles einfacher, zum Beispiel beim Landabtausch. RK: Das gibt es dann nicht mehr.

gemeinde gefunden. Die Vorteile überwiegen, darum kann ich gut dahinterstehen.

Wo könnte es Konflikte geben? BG: : Viele Themen bleiben weiterhin in der Kompetenz der Schule. Wir haben das gut gehandhabt mit einem direkten Antragsrecht: Die Schulpflege stellt ihre Anträge immer direkt an die Gemeindeversammlung. Es geht nicht darum, dass wir unisono auftreten. Wir vertreten nach wie vor Interessen und dürfen auch nach aussen unterschiedliche Meinungen haben. Schulische Themen durchlaufen neu den gemeinsamen Budgetprozess. Das ist ein grosser Schritt für die Schule: Wir geben die Budgethoheit ab. Wir haben uns intensiv damit auseinandergesetzt und die bestmögliche Lösung für eine Schule in einer Einheits-

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Beatrix Gallati: «Die Vorteile überwiegen deutlich.» ............................................................... Wie wirkt sich die Einheitsgemeinde auf die Konstituierung von Schulpflege und Gemeinderat aus? BG: Das Volksschulgesetz gibt vor, dass wir weiterhin fünf SchulpflegeMitglieder brauchen. Voraussichtlich bleiben die Ressorts wie bisher, auch wenn ein Teil der Verantwortung zum Gemeinderat übergeht. RK: Ich stelle mir schon die Frage: was machen fünf Schulpfleger, wenn gewisse Aufgaben neu beim Gemeinderat liegen? Andere Kantone wie Solothurn schaffen es auch ohne Schulpflege – und dort sind die Kinder nicht dümmer. Damit will ich nicht sagen, dass es keine Schulpflege mehr geben soll, doch hätte ich mir auf Stufe Gemeindegesetz auch weniger als fünf vorstellen können. Der Gemeinderat wird aufgrund der Zusammenlegung ab 2018 reduziert auf sechs Gemeinderäte und den Bildungs-Gemeinderat (Präsidium der Primarschulpflege). Dazu müssen wir innerhalb des Gremiums die Aufgaben anders aufteilen. Dabei wird sicher auch ein Thema sein, welche Aufgaben die Primarschulpflege überneh-

Was sagen Sie, Frau Gallati, zum konkreten Vorschlag, die Jugend betreffend? BG: Das finde ich gut. Es gilt herauszufinden, wo man gegenseitig profitieren kann und die Themen sinnvoll zuzuteilen. RK: Jede Zusammenarbeit fordert eine tägliche Auseinandersetzung. Ich wünsche mir eine «learning Organisation», wir müssen nicht von Anfang an alles ausformuliert haben, aber erkennen, wenn etwas nicht funktioniert, und entsprechend Massnahmen ergreifen. BG: : Es braucht den Mix zwischen vereinbaren und vertrauen. Die Schule hat im ganzen Projekt auf mehr Abmachungen hingearbeitet, damit in wesentlichen Punkten keine Missverständnisse entstehen. Die Einheitsgemeinde startet mit der Behördenwahl 2018 richtig – bis wann soll sie vollständig umgesetzt sein? RK: Start ist per 1. 1. 2018, aber richtig los geht es mit dem Amtsantritt nach den Behördenwahlen im April. BG: Es braucht eine Amtsperiode bis die Prozesse laufen und man sich gefunden hat. RK: Ursprünglich dachte ich, bis man alles einmal gemacht hat, braucht es ein Jahr. Mittlerweile bin ich überzeugt: Es braucht eine Amtsperiode und man erlebt mit Sicherheit auch in der zweiten und dritten Amtsperiode noch Neues. Wollen Sie diesen Schritt mitmachen? BG: Meine Entscheidung steht noch nicht fest. Ich habe einerseits grossen Respekt vor der zukünftigen Belastung, aber ich bin andererseits auch gerne Teil dieser tollen Schule und möchte die begonnenen Projekte gerne fertig machen. RK: Ich werde mich nach heutigem Kenntnisstand wieder zur Verfügung stellen. Wir haben eine Schulraumentwicklung angestossen und ich würde gerne bei der Einweihung dabei sein. Interview: Thomas Stöckli

Reppischtalstrasse bei Türlen gesperrt Vom 16. bis 18. Mai wird der neue Deckbelag eingebaut Die Vollsperrung für den Einbau des Deckbelags im Hausemer Weiler Türlen dauert vom Dienstagmorgen, 16. Mai, bis Donnerstagmorgen, 18. Mai. Ende Mai 2016 waren die Strassenbauarbeiten auf dem Teilstück Riedmatt bis Türlen aufgenommen worden. Aufgrund zu tiefer Bodentemperaturen konnten diese Mitte September 2016 anzeige

nicht mit dem geplanten Einbau des Deckbelags abgeschlossen werden. Diese Belagsarbeiten werden nun nachgeholt. Dafür muss die Reppischtalstrasse im betroffenen Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung beginnt am Dienstag, 16. Mai, um 9 Uhr, und dauert bis Donnerstag, 18. Mai, 5 Uhr – sofern das Wetter mitspielt. Sollten die Witterungsverhältnisse ungünstig sein, so werden die Arbeiten und die

damit verbundene Vollsperrung verschoben auf Dienstag, 30. Mai, bis Donnerstag, 1. Juni.

Verkehr wird über Müliberg und Aeugst umgeleitet Für Fussgänger ist der Zugang zu den Liegenschaften jederzeit gewährleistet. Anwohnende, die während der Vollsperrung auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind, können diese auf dem

Campingareal parkieren. Die Zu- und Wegfahrt ist via Vollenweid gewährleistet. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs (inklusive öV) wird signalisiert und erfolgt über Aeugst und Müliberg. Die Postauto-Haltestellen «Türlersee» (Hausen) und «Landhus» (Aeugst) können während der Vollsperrung nicht bedient werden. Es gilt, die Fahrgastinformationen in den Bussen und an den Haltestellen zu beachten. (bd.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Mai 2017

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«Auch bei einem Nein zum Energiegesetz wird der Strom teurer» Hochkarätiges Expertenpodium zum Energiegesetz im «LaMarotte», im Rahmen der Tage der Sonne Im Rahmen der Tage der Sonne fanden im Knonauer Amt zahlreiche Veranstaltungen statt. Ein Expertenpodium diskutierte am Mittwochabend im Kulturkeller LaMarotte über das zur Abstimmung stehende Energiegesetz und die Zukunft der Schweizer Energie. ................................................... von salomon schneider Auf dem vom Ottenbacher Kommunikationsberater und Journalisten Bernhard Schneider moderierten Podium diskutierten der Affoltemer FDPNationalrat Hans Ulrich Bigler, der Geschäftsleiter der Hedinger Ernst Schweizer Metallbau AG Hans Ruedi Schweizer, der Hausemer Gemeindepräsident und Präsident der Standortförderung Stefan Gyseler und der Basel-Städter SP-Nationalrat Beat Jans, der auch als Verwaltungsrat bei den Industriellen Werken Basel (IWB) tätig ist. Bernhard Schneider: Welche Chancen und Risiken sehen Sie in der Energiestrategie 2050 des Bundes? Hans Ulrich Bigler: Neben der Landwirtschaft ist die Energiebranche eine der am stärksten subventionierten Branchen der Schweiz. Durch die Energiestrategie werden diese Zahlungen zeitlich begrenzt. Sie ist ein Weg aus dem Subventionsdschungel. Die Energiestrategie von Frau Leuthard setzt aber immer noch zu stark auf Subvention – anstatt auf Innovation und Investition. Hans Ruedi Schweizer: Das Energiegesetz ist kein Heilbringer. Die Energiestrategie 2050 beinhaltet aber zahlreiche positive Punkte. Der Verbrauch soll gesenkt werden, dank regulatorischen Leitplanken. Schlussendlich ist Energiesparen das Nachhaltigste, denn alle nicht verbrauchte Energie ist die sauberste. Zudem geht es auch um Energieeffizienz. Bernhard Schneider: Was kann der Bezirk Affoltern zur Energiewende beitragen? Stefan Gyseler: Das Knonauer Amt ist im Bereich Energie eine Leuchtturmregion. Bereits 2010 wurden klare Ziele gesetzt, im Bereich Energieproduktion, Energieeffizienz und Energiesparen. Diese Ziele wurden 2015 bereits erreicht. Wir haben unser Programm und werden unsere Ziele verfolgen, ob das Energiegesetz angenommen wird oder nicht. ...............................................................

«Fossile Energieträger werden immer teuerer» ............................................................... Bernhard Schneider: Was passiert, wenn das Energiegesetz nicht angenommen wird? Beat Jans: Weiter wie bisher geht es auf jeden Fall nicht, auch bei einem Nein des Souveräns. Die Zeiten ändern sich, fossile Energieträger werden weniger und Atomenergie wird unbezahlbar. Kein Elektrizitätswerk in der Schweiz kann sich noch neue Atomkraftwerke leisten. Ohne das Energiegesetz stehen wir irgendwann mit heruntergelassenen Hosen da, weil wir zwingend neue Energieträger brauchen, um genügend Strom zu produzieren. Bernhard Schneider: Die öffentliche Hand hat immer einen Vorbildcharakter. Wie probiert die Standortförderung Knonauer Amt die Gemeinden zu nachhaltigem Engagement zu bewegen?

Das Podium im Rahmen der Tage der Sonne (von links): SP-Nationalrat Beat Jans, der Präsident der Standortförderung Stefan Gyseler, Moderator Bernhard Schneider, der Geschäftsführer der Ernst Schweizer Metallbau AG Hans Ruedi Schweizer und der FDP Nationalrat Hans Ulrich Bigler. (Bild Salomon Schneider) Stefan Gyseler: Das Ziel der Standortförderung ist es, die Gemeinden zum Energiestadtlabel zu bewegen – etwa ein Drittel der Gemeinden hat das Label schon, weitere arbeiten daran. Denn damit wird das Umweltbewusstsein in den Exekutiven gefördert und auf erreichten Zielen kann man sich nicht ausruhen. Energiestadt ist ein lebendiges Label, ein ständiger Prozess. Bernhard Schneider: Wie sieht es auf der Unternehmerseite mit nachhaltiger Energie aus? Hans Ruedi Schweizer: Es gibt im Säuliamt zahlreiche Unternehmen die im Energiebereich etwas bewegen wollen – nicht zuletzt der «Anzeiger», der Energiethemen und insbesondere den Tagen der Sonne viel Platz einräumt. Auch andere Unternehmen wollen etwas bewegen oder haben bereits Schritte in die Wege geleitet. Hans Ulrich Bigler: Energieeffizienz ist gerade auch für Unternehmen ein grosser Gewinn. Schweizweit wurden schon hervorragende Resultate erzielt. Und ich spreche nicht nur von Grossunternehmen, sondern speziell auch von KMU. Das Gewerbe im Knonauer Amt macht beispielsweise im Energiebereich bereits sehr viel. Insbesondere Behörden sollten jedoch auch darauf achten, dass nicht nur gefördert wird, sondern auch keine Steine in den Weg gelegt werden, beispielsweise bei Bewilligungen von Fotovoltaikanlagen. Bernhard Schneider: Können die schweizweiten Ziele bis 2050 in der Region Knonauer Amt bereits bis 2025 umgesetzt werden, wie es Kantonsrat Olivier Hofmann vorschlägt, um damit dem regionalen Gewerbe Impulse für Innovationen zu geben? Hans Ruedi Schweizer: Wir haben in unserem Unternehmen vor 25 Jahren angefangen auf Energieeffizienz zu setzen. Wir haben heute doppelt so viele Mitarbeitende und brauchen noch gleich viel Energie. Es ist also sicher sehr viel möglich. Stefan Gyseler: Natürlich müssen wir ambitionierter sein als die Gesamtschweiz. Das Forum Energie und Umwelt der Standortförderung hat als Ziel 2035 definiert. Im Forum Energie und Umwelt sitzen Personen, die sehr viel Ahnung von Energiefragen haben. Als Leuchtturmregion können wir sicher auch Fördergelder des Bundesgelder ins Knonauer Amt holen.

Bernhard Schneider: Macht es Sinn, wenn eine Region sich als Leuchtturmregion positioniert? Beat Jans: Auf lange Sicht werden die Öl- und Gasimporte sinken. Wer zuerst investiert, wird deshalb auf lange Sicht gewinnen. Denn mit weniger fossilen Energielieferanten, werden diese auch teurer. In Deutschland hat die Energiewende extrem viel gekostet, trotzdem will Deutschland nicht mehr zurück. Im Energiesektor sind zahlreiche Stellen entstanden und der Technologiestandort wurde gestärkt. Deutschland ist nicht zuletzt dank der Energiewende Exportweltmeister geblieben. Zudem hat eine Demokratisierung in der Energiebranche stattgefunden. Zahlreiche deutsche Gemeinden sind energieautark und haben so ein grosses Stück Unabhängigkeit gewonnen. Man darf auch nicht vergessen, dass es in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Kriege um fossile Brennstoffe gab – gerade im arabischen Raum. Ohne Energiewende werden Kriege um fossile Energieträger noch zunehmen. ...............................................................

«England setzt weiter auf Atomkraft und rechnet mit Kosten in Milliardenhöhe» ............................................................... Im Anschluss wurde das Podium für Fragen aus dem Publikum geöffnet und es entspann sich eine noch engagiertere Diskussion – die jederzeit fair blieb. Hans Wiesner: Welche Kosten werden in zehn Jahren für eine Kilowattstunde anfallen? Beat Jans: Das war einer der grossen Fehler der Energiestrategie 2050. Wir haben nicht ausgerechnet, was neue AKW kosten würden. Das heisst, es gibt keine genauen Zahlen für die Schweiz. Ein Blick über die Grenzen hinaus bietet sich deshalb an. England hat entschieden, weiter auf AKW zu setzen. Es hat sich aber kein Konzern dafür interessiert, neue AKW zu bauen, bis der Staat gefragt hat, was es kostet. England müsste 12 Rappen pro kWh für Strom aus neuen Atomkraftwerken rechnen, die Netzgebühren noch nicht einberechnet und der Staat müsste noch die Entsorgung in Milliardenhöhe übernehmen. Subventionierter Solarstrom kostet in der Schweiz 11 Rappen, ohne Netzgebühren. Import von günstigem Strom

wäre auch eine Möglichkeit. Aber, dafür müsste die gesamte Strominfrastruktur umgebaut werden und, wollen wir uns im Energiebereich wirklich noch stärker von ausländischer Energie abhängig machen? ...............................................................

«Der Schweizer Strommarkt muss liberalisiert werden» ............................................................... Hans Ulrich Bigler: Die Schweiz hat einen halb offenen Strommarkt. Als nächsten Schritt braucht es eine komplette Marktöffnung. Denn bisher wurden die Gewinne privatisiert, während die Konzerne die alten Kraftwerke nun dem Staat übergeben wollen. Beat Jans: Als Verwaltungsrat der IWB muss ich vehement widersprechen. Für die Industrie ist der Strommarkt bereits liberalisiert. Sie kann schon jetzt im Ausland günstigen Strom einkaufen. Wenn auch jeder Private noch im Ausland günstigen Strom kaufen kann, dann wird die Schweizer Energieindustrie eingehen – kurz bevor die Energiepreise wieder steigen. Unsere Infrastruktur und unsere Arbeitsplätze müssen geschützt werden. Hans Ruedi Schweizer: Natürlich ist Kohlestrom günstiger als saubere Wasserkraft. Die Kostenrechnung hilft bei teurerem Strom jenen, die Energie sparen wollen. Hans Ulrich Bigler: Ich bin einfach gegen Subventionen von Energie. Beat Jans: Weltweit werden fossile Energien fünfmal mehr staatlich subventioniert als nachhaltige Energien. Der Weltmarkt ist verzerrt. Wer sich einredet, dass wir als kleine Schweiz völlig autark agieren können, verkennt auch die einfachsten wirtschaftlichen Marktlogiken. Peter Ackermann: Das Problem bei der Liberalisierung des Strommarktes wäre, dass nicht nur Strom aus erneuerbaren Energien importiert werden dürfte. Würde der Import von nicht nachhaltigem Strom verboten, wäre ich sofort für eine Liberalisierung des Strommarkts. Beat Jans: Ich natürlich auch. Hans Ulrich Bigler: Ich weiss nicht, ob dann noch viel Strom in die Schweiz geliefert würde. Regula Ochsner: Sie sprechen vom freien Markt, wollen Sie, Herr Bigler, so ein System wie bei den Krankenkassen, wo ständig

jemand anruft, ob ich noch günstigeren Strom brauche? Ich muss zwischendrin auch noch arbeiten. Hans Ulrich Bigler: Die Wirtschaft wird gute, massgeschneiderte Lösungen bringen. Zudem bin auch ich der Meinung, dass es gewisse Regulierungen braucht. Martin Heusser: Was können Gemeinden genau machen, um nachhaltige Energien zu fördern? Charles Höhn, der ehemalige Standortförderer des Knonauer Amts meldete sich: Die Bezirksgemeinden haben einen Energieplan festgelegt, der vom Regierungsrat bewilligt ist. Er legt fest, welche Richtlinien für Gebäudesanierungen gelten sollen. Ölheizungen werden damit faktisch verhindert. Beat Jans: In Basel Stadt darf eine Ölheizung bauen, wer vorrechnen kann, dass die Ölheizung über die gesamte Lebensdauer gerechnet günstiger kommt. Das ist noch fast keinem gelungen. ...............................................................

«Die Schweizer Wirtschaft wird weiter prosperieren» ............................................................... Zum Abschluss stellte Bernhard Schneider allen dieselbe Frage: Was sind die nächsten Schritte, wenn das Energiegesetz angenommen werden sollte? Hans Ulrich Bigler: Die innovative Schweizer Wirtschaft wird bei einem Ja weiter prosperieren und auch die Versorgungssicherheit wird bestehen bleiben. Hans Ruedi Schweizer: Sagen Sie jedem, dass er Ja stimmen soll, dann kommt das Energiegesetz auch durch. Die Umsetzung wird ein komplexer Prozess. Wir von den Fach- und Unternehmerverbänden werden uns dafür einsetzen, dass das Energiegesetz für die Wirtschaft positiv umgesetzt wird. Stefan Gyseler: Das Knonauer Amt ist im Energiebereich bereits eine Leuchtturmregion. Das Energiegesetz würde die bisherigen Impulse einfach noch verstärken. Beat Jans: Technologien werden sich rasch entwickeln. Die Umsetzung muss vor allem offen für Innovationen bleiben. Im Abstimmungskampf wird immer übertrieben, aber diesmal noch viel mehr als sonst üblich: Die Behauptung, dass wir bei einem Ja kalt duschen müssen oder keine Bananen mehr importieren dürften, ist einfach lächerlich.


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Für die Bedürfnisse von Kindern konzipiert Beim Bau des neuen Vierfachkindergartens Räsch in Obfelden wurde Schweizer Holz verwendet Der Kindergarten Räsch wird die nächsten 50 bis 100 Jahre drei bis vier Kindergartenklassen Platz bieten. Seine innovative Bauweise ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und die Lage am Rande des Naherholungsgebiets abgestimmt. Das Raumangebot ist flexibel, das Dach für die Installation zukünftiger Technologien abnehmbar. ................................................... von salomon schneider Er sieht aus wie ein überproportionaler, einstöckiger Bau, der neue Kindergarten Räsch. Quadratisch, mit hohen Fenstern und grossem Vordach macht das Gebäude schnell auf sich aufmerksam. Melk Nigg, der Architekt des Schulhauses erklärt: «Meiner Ansicht nach ist es die Hauptaufgabe des Architekten zuzuhören und sich am Entstehungsort des Gebäudes umzusehen. In diesem Fall habe ich aber nicht nur die Bedürfnisse der Bauherrschaft abgeholt, sondern vor allem auch jene der Kleinkinder. Kinder brauchen Geborgenheit – sie wollen sich sicher fühlen. Deshalb habe ich beim Entwurf das grosse Dach konzipiert, mit dem grossen Vordach, das nicht nur Schutz vor Wind und Wetter bietet. Der zweite Stock bietet sich zudem als Rückzugsort an. Er ist weniger hoch, aber mit den Dachfenstern sehr hell.» Dass Melk Nigg sich primär an den Bedürfnissen der Kinder orientiert hat, zeigt sich beispielsweise an den Fenstern für den ersten Stock. Sie gehen nur gut einen Meter über den Etagenboden hinaus. Kinder können also ganz normal hinausschauen, während Erwachsene nur den Boden vor dem Schulhaus sehen. So war das alles umspannende, gerundete Dach möglich.

Der Holzbau des neuen Kindergartens Räsch in Obfelden, ein beeindruckendes und innovatives Bauwerk; vorne das «Bachbett». (Bilder Salomon Schneider) Holzbau im Grünen Dass es sich um einen Vollholzbau handelt, hat verschiedene Gründe. Für Melk Nigg als Architekten gab es keine Alternative zum Baumaterial Holz: «Ein Gebäude muss sich in seine Umgebung einpassen. Der Kindergarten Räsch liegt im Grünen, am lauschigen Lindenbach. An diesem Ort ein Betongebäude hinzustellen, hätte meiner Vorstellung vom Zusammenwirken zwischen Gebäude und Umgebung komplett widersprochen.

Zudem ist Holz ein weiches Material, das sich optimal für Kinder eignet. Natürlich sieht man beim Holz auch Spuren früherer Generationen. Und das soll auch so sein, denn ein Kindergarten ist ein Ort des Lebens.» Der Kindergarten werde zwischen 50 und 100 Jahren halten und sei so konzipiert, dass die Decken einfach abgenommen und zusätzliche Werk-, Strom- und andere Leitungen für zukünftige Technologien einfach eingezogen werden können. Melk Nigg war an der Eröffnung des Kindergartens

Die Spielgeräte wurden rege getestet, die Holzhocker zeigten sich als bequeme Sitzgelegenheit. anzeige

die Freude am Resultat anzusehen: «Ich bin extrem stolz, auf die Bauherrschaft, die Gemeinde und natürlich das Resultat, das nicht besser hätte sein können.»

Engagiertes Behördenmitglied Als Präsident der KindergartenBaukommision hat Martin Birrer den Schulhausbau vorbereitet und koordiniert. Dafür sprach ihm der Primarschulpflegepräsident Werni Kurt ein grosses Kompliment aus. «Martin

Birrers Kinder haben sicher ab und zu die Mutter am Sonntagmorgen gefragt, wer der fremde Mann am Frühstückstisch sei», meinte Werni Kurt scherzhaft und fügte an: «Martin hat nicht nur am Abend an zahlreichen Sitzungen teilgenommen, sondern auch tagsüber immer wieder Termine wahrgenommen. Ohne sein beispielloses Engagement hätte der Kindergarten Räsch weder so gut noch so schnell realisiert werden können.» Bleibt zu hoffen, dass die Knirpse ihre Kindergartenjahre hier geniessen.

Blick in den Mittelteil des ersten Stocks, von dem aus man peripher in die Chindsgiräume gelangt.


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Freitag, 12. Mai 2017

Nach drei Jahren nur noch 18 Betten frei Die Senevita Obstgarten feiert am Montag, 15. Mai, Geburtstag Am Montag jährt sich die Eröffnung der Senevita Obstgarten in Affoltern zum dritten Mal. Die Rückmeldungen zum Angebot sind sehr gut – insbesondere die Wohnungen haben offensichtlich einem Bedürfnis entsprochen. ................................................... von thomas stöckli «Die Rückmeldungen sind sehr positiv», darf Geschäftsführerin Andrea Wanner nach drei Jahren Senevita Obstgarten bilanzieren. Und die Zahlen geben ihr Recht: Die 48 Wohnungen sind bereits seit 2015 alle vermietet. «Das zeigt, wie betreutes Wohnen im regionalen Angebot gefehlt hat», so Andrea Wanner. Im Pflegezentrum waren Ende April 102 der insgesamt 120 Zimmer belegt. Von Anfang an dabei ist Heinrich Achermann. «Das Alleinsein ist mir verleidet», nennt der 90-Jährige seine damalige Motivation, das Einfamilienhaus in Obfelden gegen eine Zweizimmerwohnung mit Vorgarten im «Obstgarten» einzutauschen. Am neuen Zuhause schätzt Achermann die Dienstleistungen wie Reinigung und Abfallentsorgung, aber auch die Sicherheit, jederzeit um Hilfe läuten zu können.

«Engagiertester Pensionär im Haus»: Heinrich Achermann aus Obfelden. Mittags lässt er sich gerne bekochen, die frische Küche bietet Währschaftes, Vegetarisches und einen «Wochenhit», das Frühstück und Abendessen macht er sich allerdings selber. «Dann, wann ich will.» Der «engagierteste Pensionär im Haus», wie ihn Andrea Wanner bezeichnet, hat einen «Männerstamm» mit gegründet, an dem regelmässig über politische, historische und gesellschaftliche Themen diskutiert wird. Spannend sei insbesondere die Diskussion zum Thema «Schweiz im Zweiten

Weltkrieg» gewesen, so Achermann: «Dabei konnte jeder seine eigenen Erlebnisse beisteuern.»

Geburtstagsfeier mit Torte Die meisten der 154 «Obstgarten»Bewohner kommen aus Affoltern und Obfelden. Acht weitere Ämtler Gemeinden sind allerdings ebenso vertreten wie Stadtzürcher und Ausserkantonale. Die jüngste Bewohnerin ist 58 Jahr jung, die älteste wird 100 Jahre alt. Aussergewöhnlich ist, dass der

Andrea Wanner, Geschäftsführerin der Senevita Obstgarten. (Bilder zvg.) Altersschnitt im betreuten Wohnen mit 85 Jahren höher liegt als in der Pflege (81 Jahre). Im Juli führt der «Obstgarten» zudem das Angebot für Tagesaufenthalte ein, zur individuellen Entlastung für betreuende Angehörige. Weitere Pläne sind ein durch Künstlerin Claudia Ruiz gestalteter Rückzugs-Raum, in der Fachsprache «Snoezelen Raum» genannt, für die Wohngruppe Demenz, sowie erweiterte Trainingsgeräte im Fitnessraum, um die Gehsicherheit wiederzuerlangen.

Am Montag, 15. Mai, feiert die Senevita Obstgarten ihr dreijähriges Bestehen – wie es sich eingespielt hat mit einer riesigen Torte. Am 3. Juni steigt dann das grosse Obstgartenfest mit dem Motto «Humor und Lebensfreude». Auf dem Programm stehen auch Führungen durchs Haus. 115 Mitarbeitende (98 Vollzeitstellen) kümmern sich hier um das Wohl der Bewohner. Mit 11 Auszubildenden – weitere kommen im August dazu – sorgt der «Obstgarten» auch für Nachwuchs im Pflegebereich und in der Küche.

medien-tipp

«Appen und Zappen» «Zits» erscheint in Amerika als Zeitungsstrip und ist auch im deutschsprachigen Raum eine der erfolgreichsten TeenieComic-Reihen. ................................................... von sheila lanz, bibliothek obfelden Der 15-jährige Jeremy Schulze, die Hauptfigur, hat es nicht leicht. Seine Eltern wollen einfach nicht verstehen, dass das Dasein als Teenager mit sozialem Leben und Freundin unfassbar anstrengend ist. Da ist viel Schlaf absolut gerechtfertigt Sheila Lanz. und ausführliche (Bilder zvg.) Kommunikation mit den Eltern ein Ding der Unmöglichkeit. Wie der Titel «Appen und Zappen!» verrät, geht es in diesem ComicBand hauptsächlich um Multimedia. Als zum Beispiel der Sohn die Mutter fragt, ob sie ihm bei einem wichtigen Referat helfen könne, will die Mutter hoch erfreut wissen, ob sie Korrekturen, Recherche oder Ähnliches übernehmen dürfe. Aber Jeremy will nur das Wlan-Passwort geändert haben, damit er sich auf die Schularbeit konzentrieren kann und nicht in Versuchung gerät, sich von den sozialen Netzwerken ablenken zu lassen. Nach dem Schultag fragt die Mutter, wie Jeremys Tag gewesen sei. Seine Antwort: «Erfreulich. Tragisch. Intensiv. Todlangweilig. Es gab einen Sieg, eine Niederlage, Spannung, Pathos, Völlerei, Streit und Leidenschaft! Und das waren nur die SMS.»

TV-Zone elternfrei machen Auch für den Kampf um die TV-Fernbedienung gibt es laut Jeremy eine einfache Lösung: einfach die Batterien

herausnehmen, die Eltern versuchen lassen, den Sender zu wechseln bis sie entnervt etwas anderes machen, dann die elternfreie TV-Zone geniessen. Bei einem Strip sitzt Jeremy auf dem Sofa, den Laptop auf den Knien und surft im Web. Sein Handy klingelt, aber er geht nicht ran. Die Mutter fragt ihn, ob er den Anruf nicht entgegennehmen möchte, es könnte ja etwas Wichtiges sein. Völlig entgeistert schüttelt Jeremy den Kopf und meint: «Es kann nicht dringend sein, sonst wäre es eine Textnachricht.»

Gut aufgestellte Genossenschaft mit und für Senioren 22. GV der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern

Alltag mit Pubertierenden Eine Reihe von anderen Alltagssituationen zeigt, wie der Autor Jerry Scott und der Cartoonist Jim Borgman die so unterschiedlich gewichteten Prioritäten wie Zahnspangenproblemchen, Futtern, Schlafen, Schule u.ä. auf die Schippe nehmen. Auch Ordnung ist ein wichtiges Thema: Die Mutter schlägt einen Nagel in die Schranktür und hängt die sauberen Shirts auf. Sie informiert Jeremy darüber und er freut sich: «Cool, du hast meinen Schrank gefunden!» Teenagereltern erkennen sich und ihre Kinder in dem Comic wieder. Der Alltag mit Pubertierenden wird mit wunderbarem, zum Teil schwarzem Humor und genial gezeichneten Charakteren widergespiegelt.

«Zits - Appen und Zappen!» (ComicBand 14) von Jerry Scott und Jim Borgman. Lappan Verlag, Oldenburg 2016. ISBN 978-3-8303-8028-3.

Gut aufgestellt und neu organisiert (von links): Dominique Lipp, Heidi Rüesch, Urs Läderach, Ruth Ringger, Philippe Dietrich und Ernst Bründler. (Bild Martin Mullis)

Rund 100 Genossenschafter besuchten die 22. ordentliche Generalversammlung der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern am Albis (Bawa). Sämtliche Geschäfte wurden dank hervorragender Arbeit des Vorstandes in Rekordzeit abgewickelt und genehmigt. Das Durchschnittsalter der rund hundert Mitglieder der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern am Albis (Bawa), welche am Montagabend an der Generalversammlung teilnahmen, dürfte mit dem Begriff «60Plus» bezeichnet werden. Doch die älteren Herrschaften hatten keineswegs Mühe dem vorgegebenen Schnellzugstempo des Präsidenten Urs Läderach zu folgen. Neben den üblichen Traktandenpunkten wie Protokoll und Jahresbericht waren immerhin auch einige wichtige Entscheidungen zu fällen. Insbesondere informierte der Vorstand über eine geplante Neuorganisation der Genossenschaft. Infolge der in Kürze bevorstehenden Pensionierung

des Vorstandsmitgliedes Philippe Dietrich, wird dieser künftig die Aufgaben rund um die Liegenschaften übernehmen, welche bisher von der Intus AG wahrgenommen wurden.

Dabei erwähnte er lobend vor allem auch die geleisteten Dienste der Firma Intus AG. (mm)

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Sämtliche Geschäfte ohne Gegenstimme genehmigt Die Buchhaltungsarbeiten hingegen werden der Baugenossenschaft «Frohes Wohnen» in Zürich-Altstetten übertragen. Neu in den Vorstand wurde Heidi Rüesch als Beisitzerin gewählt. Sowohl die geplante Neuorganisation als auch alle übrigen Traktandenpunkte wurden von der Versammlung ohne Gegenstimmen genehmigt und mit Applaus bekräftigt. Der Vorstand wies zum Schluss der Generalversammlung die Versammlungsteilnehmer auf die neu konzipierte Homepage der Bawa hin mit der Aufforderung, diese gelegentlich einmal anzuklicken. Präsident Urs Läderach blieb lediglich noch der Dank für das Vertrauen aber auch für die tatkräftige Unterstützung aller Helferinnen und Helfer.


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Hornbach in Affoltern: heute Spatenstich Die Eröffnung ist für Frühling 2018 geplant – es entstehen 100 Arbeitsplätze Heute Freitag, 12. Mai, ist auf dem Hornbachareal in Affoltern Spatenstich. Die Filiale an der Obfelderstrasse wird rund 12 000 Quadratmeter Verkaufsfläche aufweisen. «Wir sind in den vergangenen Jahren erfolgreich organisch gewachsen. Im Zuge unserer Expansionsbemühungen hatten wir dabei stets auch den Bezirk Affoltern im Blick, da wir von dessen wirtschaftlicher Attraktivität überzeugt sind», sagte Landesgeschäftsführer Alessandro Pellegrini erfreut und ergänzte vorausblickend: Mit dem Spatenstich rücke der hochmoderne Bau- und Gartenmarkt samt befahrbarem Baustoff-Abhollager für die Heimwerker, Gartenfreunde und Profikunden der Region in greifbare Nähe.

Hornbach investiert 50 Mio. Franken «Neben dem attraktiven Einzugsgebiet unterstreicht vor allem die exzellente Lage des Grundstücks die Qualität dieses neuen Standorts», erklärte Christian Reiber, der bei Hornbach die Immobilienentwicklung in der Schweiz verantwortet. Er verwies dabei auf den direkten Anschluss an die Autobahn A4. Der künftige Markt sei dadurch auch für Kunden aus umliegenden Gemeinden schnell und komfortabel zu erreichen. Parkplätze werden im Untergeschoss des Marktes in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Nach Abschluss der Bau- und Einrichtungsphase soll der Markt im Frühling 2018

Auf dem 32 000-Quadratmeter-Grundstück beim Autobahnanschluss in Affoltern entsteht ein grosser Bau- und Gartenmarkt von Hornbach. (Bild Thomas Stöckli) eröffnet werden. Die Gesamtinvestition beträgt gut 50 Millionen Franken. Mit dem neuen Markt entstehen in Affoltern 100 Arbeitsplätze. Hornbach legt Wert auf eine kompetente Beratung und möchte qualifizierte Fachkräfte gewinnen, von ausgebildeten Handwerkern über Detailhandelsbis zu Logistikfachleuten. «In speziellen Qualifizierungsprogrammen wie Lieferanten- und Warenkundeschulungen sowie einer mehrwöchigen Standardeinarbeitungsphase

wird sich das Team in anderen Märkten auf die neuen Aufgaben vorbereiten und mit dem HornbachKonzept vertraut machen», informiert Matthäus Kubica, der seit 2008 für das Unternehmen arbeitet und die neue Filiale in Affoltern als Marktmanager führen wird. Die Stellen werden Schritt für Schritt ausgeschrieben. Die Zahl aller Hornbach-Mitarbeiter in der Schweiz wird im Zuge der Neueinstellungen erstmals die 1000er-Marke überschreiten.

Fachabteilungen unter einem Dach Das vor 140 Jahren im Südwesten Deutschlands gegründete Familienunternehmen Hornbach zählt zu den fünf grössten Baumarktbetreibern Europas und investiert traditionell viel in die Forschung und die Entwicklung neuer Konzepte. Der Markt in Affoltern wird alle Abteilungen und Services eines modernen HornbachMarktes erhalten. Dazu zählen auch ein Bad- und Küchencenter, ein

Siebter Standort in der Schweiz Hornbach ist ein unabhängiges, familiengeführtes und börsennotiertes Grossunternehmen, das im Geschäftsjahr 2016/2017 (Bilanzstichtag: 28. Februar) einen Umsatzanstieg (netto) um 4,9 Prozent auf über 3,9 Mrd. Euro verzeichnete. Verkaufskonzept und Sortiment sind ganz auf die Bedürfnisse von Projektkunden und Profis ausgerichtet. 1877 gegründet, kann Hornbach als einziges Unternehmen der Baumarktbranche auf eine sechs Generationen überdauernde Firmengeschichte zurückblicken. Derzeit betreibt der Konzern 156 Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern Europas, darunter sechs Standorte in der Schweiz (Littau, Etoy, Villeneuve, Biel, Galgenen und Riddes). Knapp 18 000 Mitarbeitende sind am Erfolg des Unternehmens beteiligt. (pd.)

modernes Leuchtenstudio, ein grosser Gartenmarkt, das Farben-KompetenzZentrum und ein Baustoff-Abhollager. Hier können Kunden mit dem Auto, Transporter oder Anhänger direkt ans Regal heranfahren, um sich schwere Baumaterialien aufladen zu lassen. Ein Grossteil des gut 120 000 Artikel umfassenden Sortiments wird direkt im Markt verfügbar sein. Alternativ können Artikel im Online-Shop bestellt und entweder nach Hause oder in den Markt geliefert werden. (pd.)

«Die Technik geht in grossen Schritten vorwärts» Tage der Sonne stossen auf Interesse – Höhepunkt steht bevor «Gegen 800 Besucher haben wir an den Veranstaltungen letzte Woche zu den Tagen der Sonne Knonauer Amt gezählt», hält OK-Präsident Peter Ackermann fest, «für den Höhepunkt und Abschluss an diesem Wochenende erwarten wir nochmals viel Interesse.» ................................................... von bernhard schneider Geht man von den Besucherzahlen aus, war der Tag der offenen Tür bei Schweizer Metallbau in Hedingen der Spitzenreiter des letzten Wochenendes. Auf der Führung durch die Produktionsstätte der Sonnenkollektoren wurden die Prozessschritte für den Bau eines Kollektors vorgestellt. Das grosse Publikumsinteresse entspricht den enormen Fortschritten, die im Bereich der Umwelttechnologien in den letzten Jahren gemacht wurden – und in den nächsten Jahren weiter anstehen. Einen umfassenden Einblick in die neuen Technologien bot der Energietag Mettmenstetten-Knonau. Hier konnten Elektrozweiräder und -autos getestet werden. An der Ausstellung wurden Fotovoltaik- und Solarthermik-Systeme präsentiert und anhand des Fernwärmeverbundes Knonau die Möglichkeiten eines Wärmeverbundes mit regionalen Holzschnitzeln erklärt. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs liess sich ein interessiertes Publikum über die Möglichkeiten nachhaltiger Heizsysteme orientieren. Gemeinderat Martin Schnorf, Präsident der Energiekommission, erklärte, vor allem bei Neubauten seien Ölheizungen in der Energiestadt Mettmenstetten kaum mehr ein

Thema. Er stellte zudem das kommunale Mettmenstetter Förderprogramm vor, das die Gemeindeversammlung für dieses und die kommenden zwei Jahre genehmigt hat.

«Technische Lösungen müssen einfach sein» Eines der Beispiele energieeffizienter Bauten, die im Rahmen der Tage der Sonne präsentiert werden, ist das Mehrfamilienhaus der Wettswiler Baureal AG in Bonstetten. In diesem werden vier verschiedene Systeme kombiniert, um möglichst viel Energie aus der Umgebung zu beziehen. Inhaber Daniel Huber erläuterte den Neubau: Die nach Südosten ausgerichtete Dachfläche misst 150 Quadratmeter. Davon sind zwei Drittel mit thermischen Solarkollektoren ausgerüstet, ein Drittel mit Fotovoltaik. Ziel ist, über das ganze Jahr per Saldo keine Energie zu beziehen. Die thermischen Kollektoren heizen einen geschichteten Jenni Grossspeicher auf, der 30 Kubikmeter fasst. Mehrere Ventile sorgen dafür, dass das Wasser immer am richtigen Ort in den Speicher eingeführt und aus ihm abgezogen wird. «Thermische Energie ist effizienter als Fotovoltaik», erklärte Daniel Huber, «deshalb setzen wir hier den Schwerpunkt.» Eine Wärmepumpe mit zwei Erdsonden heizt das Gebäude, sobald das Warmwasser dazu nicht mehr ausreicht. Damit das Erdreich um die Sonden herum im Sommer regenerieren kann, wird es mit überschüssiger Wärme aus dem Warmwasserspeicher gewärmt, wann immer diese zur Verfügung steht. «Eine Alternative zur Wärmepumpe wäre eine Pellet-Heizung», hielt Daniel Huber fest, «die aber für die Bewohner aufwendiger im Unter-

Das Bild des Sonnenhauses in Bonstetten passt perfekt zu den Tagen der Sonne: Es kombiniert vier verschiedene Systeme, um über das Jahr hinweg per Saldo den ganzen Energiebedarf selbst decken zu können. (Bild Bernhard Schneider) halt ist und deshalb eher in Eigentums- als in Mietwohnungen eingesetzt wird.» Angesprochen auf die Kosten der Anlage antwortete er, die leicht höheren Investitionskosten würden für die Mieter mehr als aufgewogen, indem sie nichts für den Betrieb der Heizung zu bezahlen hätten. Den Besuchern der Anlage fiel auf, dass die Steuerung trotz deren Komplexität überraschend einfach ist. «Technische Lösungen müssen einfach sein, damit sie für jedermann eingesetzt werden können», begründet Daniel Huber.

Fortsetzung am Wochenende Bis morgen Samstag können bei Berger-Boiler-Service in Obfelden weiterhin verschiedene Systeme für die

Wärme- und Stromnutzung der Sonne begutachtet, bei Graf Automobile in Mettmenstetten Elektroautos getestet werden. Der «Weingarten» in Affoltern bietet regionale Sonnenküche an. Weiter auf dem Programm stehen der Sonne-Klima-Holzbau von Köfler Holzbau in Zwillikon, das Café Solaire in Affoltern, das unter anderem Informationen über die Energieberatung Knonauer Amt, Solarstrom aus der Region und Windenergie bietet. Erneut geöffnet ist auch die SolarWerkstatt AG in Affoltern. Heute Freitagabend zeigt Solarbonstetten im Gemeindesaal Bonstetten den Dokumentarfilm über diverse nachhaltige Projekte «Tomorrow – Demain» mit anschliessender Diskussion. Infos unter www.tagedersonne-knonaueramt.ch.

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Freitag, 12. Mai 2017

Fischernachwuchs übte am Türlersee Jungfischerkurs des Sportfischervereins Türlersee Zwanzig Jugendliche, zwei Mütter und ein Vater, begleitet von weiteren sechs Naturfreunden haben in den Frühjahrsferien am Jungfischerkurs des Sportfischervereins am Türlersee teilgenommen und wurden von Petrus belohnt, zumindest was das Wetter am Praxistag im sonst so launischen April anbelangt. Am Samstag, 22. April, traf eine erwartungsvolle Schar punkt 8 Uhr im Feuerwehrlokal Hausen ein. Während über vier Stunden folgten die Teilnehmenden des Jungfischerkurses den theoretischen Ausführungen von Rolf Schatz von der «IG Dä Neu Fischer» hoch konzentriert. Mit grossem Fachwissen, seinem ausgezeichneten Lehrmittel und den vielen Präparaten, darunter auch einen ein Meter langen Hecht, orientierte er die Jungfischer über Fischerei, Fang, Materialkunde, Angeltechnik und Köderkunde, in markanter – teils markiger – Sprache, aber stets jugendgerecht. Die Lerninhalte umfassten auch den Lebensraum Wasser, Gewässerkunde, Gewässerökologie mit Nutzungskonflikten wie Wasserkraftwerken, Revitalisierung, Restwassermengen, Kläranlagen, Siedlungsentwässerung und der Landwirtschaft mit Dünger und Pestiziden.

Rechtliches in der Fischerei René Hess, jahrzehntelanges Vorstandsmitglied und Pachtobmann, referierte sehr gekonnt, charmant, aber klar über geltende Gesetze und Verordnungen. Neben dem Freiangelrecht, welches in grösseren Zürcher

Referent Rolf Schatz orientierte über die Fischerei und zeigte beeindruckende Präparate. (Bilder zvg.) Seen das Fischen mit einer Angelrute mit einer Angel ohne Widerhaken und nur mit natürlichen Ködern wie zum Beispiel Würmern, Maden, Mais, aber nicht mit künstlichen Ködern erlaubt, gilt das Pachtrecht: Der Sportfischerverein Türlersee pachtet vom Kanton Zürich gegen einen ansehnlichen, jährlichen Pachtzins den Türlersee und gibt dementsprechend Jahres-, Monats- oder Tagespatente dafür aus. Kurt Spiess, Organisator dieses Jungfischerkurses, orientierte über den nächsten Tag, den Sonntag, mit der praktischen Ausbildung. Er legt Wert auf absolute Sicherheit, Rücksichtnahme, warme Bekleidung und Sauberkeit bis zum Entsorgen des letzten Silchrestchens oder Papierchens. Rolf Schatz, langjähriger Prüfungsexperte, nahm Anmeldungen für den Repetitionskurs und die SaNa-Prüfung,

welche Voraussetzung für längerfristige Patente in der Schweiz ist, entgegen. Die Kursteilnehmer hatten eine Woche Zeit, das über 130-seitige A4Lehrmittel zu studieren und sich mit dem Internet auf die Prüfung vorzubereiten. Ausser drei Teilnehmern, welche die Prüfung bereits früher bestanden hatten, melden sich alle dafür an.

Praktische Ausbildung Am folgenden Samstag trafen sich die Teilnehmenden bei sehr kaltem, aber wolkenlosen Wetter im Strandbad Türlersee. Antrittsverlesen, Leihrutenabgabe, Gruppeneinteilung mit Zeitplan für die vier Posten wurden – beinahe militärisch – schnell aber bestimmt durchgeführt. Die gute Stimmung der Teilnehmenden vom Vortag hielt den ganzen Tag an, denn Lernbegierde,

Gymnasiasten in der Probezeit stärken

Stolz, Anstand, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Achtung der Natur mit brütenden Wasservögeln standen jederzeit im Vordergrund. Nachdem am Samstagvormittag rund zwanzig Mitglieder des Sportfischervereins am Türlersee die Frühjahrsseeputzete geleistet hatten, stellten sich am Sonntag nochmals 16 Mitglieder ganztags für den Kurs zur Verfügung. An den Posten 2 und 3 im Strandbad wurden Zapfenmontagen und Zapfenfischen sowie Wurftechniken mit einem Wettbewerb im Zielwurf durchgeführt. Zu gewinnen gab es einen Restaurationsgutschein und zwei halbtägige Fischermöglichkeiten auf Booten. Um die Mittagszeit traf man sich vor der Vereinshütte. Vorerst erwärmte man sich um den heissen Grill, wo Ruedi Baer Kalbsbratwürste aufgelegt hatte.

Waidgerechte Verarbeitung Auf dem Posten 1 bei der Vereinshütte wurde gezeigt, wie gefangene Fische mit nassen Händen ohne Schmerzen waidgerecht durch einen gezielten Schlag auf den Kopf betäubt und durch Kiemenschnitt oder Ausnehmen der Innereien sofort getötet werden. Zugleich wurden die wichtigsten Knoten geübt und zum Spass konnten Jungfischer, welche noch Zeit hatten, saubere Krawattenknöpfe mit dem Windsorknoten üben. Am Posten 4 auf dem Steg beim Hexengraben übten sie die Montage für das Grundfischen und konnten darauf auch auf den ersten Biss warten. Eine Woche später stand die SaNa-Prüfung an. Alle 23 engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben glänzend bestanden. (pd.)

Biber als Verkehrsopfer in Ottenbach Passanten entdeckten totes Jungtier

Die Zürcher Bildungsdirektion ist der Frage nachgegangen, welche Faktoren fürs Bestehen der Probezeit an einem Gymnasium wichtig sind. Die Note der Aufnahmeprüfung für ein Gymnasium ist ein guter Anhaltspunkt dafür, ob eine Schülerin oder ein Schüler in der Probezeit erfolgreich ist. Dies zeigt eine Untersuchung des Instituts für Bildungsevaluation der Universität Zürich. Weniger aussagekräftig sind hingegen die Erfahrungsnoten. Keinen Einfluss auf das Bestehen der Probezeit hat die Klassengrösse. Zwischen den einzelnen Schulen bestehen grosse Unterschiede: So gibt es Gymnasien, an denen über doppelt so viele Jugendliche die Probezeit nicht bestehen als an anderen Schulen. Für Jugendliche im Kurzzeitgymnasium sei ein Austritt nach der Probezeit oft besonders schmerzhaft, erklärt Regierungsrätin Silvia Steiner. Sie können zwischen Stuhl und Bank fallen. «Ziel ist es, dass möglichst nur jene aufgenommen werden, die intakte Chancen haben, die Probezeit zu bestehen. Und diese Schülerinnen und Schüler wollen wir gut begleiten.» Wie eine solche Begleitung aussehen könnte, zeigen bereits umgesetzte Massnahmen an den Schulen: Verschiedene Gymnasien haben Aufgabenstunden und Coachings eingeführt, und die Zusammenarbeit mit der Volksschule verstärkt. In der Probezeit 2016/17 haben mehr Schülerinnen und Schüler die Probezeit bestanden. «Dies stimmt mich zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind», kommentiert die Bildungsdirektorin die neuen Zahlen. (pd.)

Auf dem Steg beim Hexengraben übten die Teilnehmenden die Montage für das Grundfischen.

In Ottenbach wurde ein Biber vermutlich von einem Auto angefahren. Der Lenker entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um das Tier zu kümmern.

Das Prachtstück des Tages: Arbeit am gedeckten Aussensitzplatz, der später mit gespendeten Gartenmöbeln richtig wohnlich gemacht wurde. (Bild zvg.)

«Gemeinsam ein Haus bauen»

Dass sich Biber in Ottenbach an der Reuss und am Fabrikkanal angesiedelt haben, zeigen einige unübersehbare Nagespuren an zum Teil grossen Bäumen. Die nachtaktiven und sehr scheuen Tiere sind jedoch nur äusserst

schwer zu beobachten. Ein Beweis für ihre Existenz lieferte kürzlich ein trauriger Vorfall. Unmittelbar neben der Fabrik Haas fanden Passanten auf der Kantonsstrasse einen toten Biber, welcher vermutlich das Opfer eines Zusammenstosses mit einem Auto war. Der Lenker hatte sich aber aus dem Staub gemacht. Die Kantonspolizei beauftragte Jäger Pierre Zinggeler, den Kadaver zu beseitigen. Jäger Zinggeler weiss, dass sich am Fabrikkanal und an der Reuss mindestens eine Biberfamilie angesiedelt hat. Beim Unfallopfer handelt es sich um ein Jungtier. (mm)

Rotarier im MNA-Zentrum Lilienberg anzeige

Am vergangenen Samstag gab es in der Anlage des MNA-Zentrums Lilienberg rege Tätigkeit zu beobachten. Rechtzeitig zur OutdoorJahreszeit wurde dort ein Aussenhaus gebaut, eine Abfallhalde mit Gemischtgut entsorgt und das Gartenareal verschönert. Das MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern beherbergt derzeit 99 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Seit anderthalb Jahren steht der Rotary Club Zürich City mit dem Lilienberg in Verbindung, hilft mit einem Hands-On-Tag oder punktuellen Aktivitäten. Im Gespräch über mögliche gemeinsame Projekte im Jahr 2017 entschied man sich für eine Aufwertung des Aussenbereiches. Dem Lilienberg komme viel Unterstützung durch Freiwillige und die

Affoltemer Bevölkerung zugute. Doch vom zwanzigköpfigen Aufgebot des Rotary Clubs Zürich City war Urs Kenny, Leiter des MNA-Zentrum Lilienberg, trotzdem überrascht. Die Jugendlichen halfen tatkräftig mit und waren nicht minder ausdauernd. Gemeinsam mit zwei Schreinern für die Fachanweisungen und den Betreuern vom Lilienberg verbrachten alle einen eindrücklichen, arbeitsamen Werktag. Nebst den geplanten Projekten wurden zusätzlich noch ein Holzunterstand gezimmert, die Feuerstelle verschönert und die grossen Mulden bis Oben mit Grünabfall gefüllt. Bei guter Stimmung und viel gegenseitiger Neugier sind die Tagesziele also weit übertroffen worden. Es entstand sichtbar und nachhaltig Gutes, ein tolles Erlebnis, und viel Motivation für weitere gemeinsame Projekte. (man)

Jungbiber als Verkehrsopfer. (Bild: Pierre Zinggeler)


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Werden – bleiben – aber auch beenden Galerie Marlène: Bilder von Charlotte Liedtke und Nadette Bamert Kissling Die Vernissage vom vergangenen Samstag in der Galerie von Marlène Hegetschweiler in Ottenbach stand im Zeichen von Erfüllung: Erfüllte Wünsche, realisierte Träume. Aber auch vom Loslassen, Loslassen mit dem guten Gefühl, viel Schönes geschaffen und erlebt zu haben. ................................................... von regula zellweger Nach 40 Jahren grossen Engagements für Kunst und Kultur will Marlène Hegetschweiler ihre Tätigkeit als Galeristin aufgeben. Nach 40 Jahren Kunstschaffen wird es nun die letzte grosse Ausstellung sein, in der Charlotte Liedtke selbst ihre Werke präsentiert. Sie ist 84 und aus gesundheitlichen Gründen fällt das Malen nicht mehr so leicht. Die Vernissage war ein festlicher Anlass, der das Werden, Bleiben und Vergehen in jedem Leben bewusst machte. Die ehemalige Nationalratspräsidentin und Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi-Obrist aus Mellingen begann ihre Einführungsrede mit einem Zitat von Franz Grillparzer: «Werde, was du noch nicht bist; bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.» Feinfühlig, wortgewandt und tiefsinnig würdigte sie sowohl das Schaffen der Künstlerinnen Charlotte Liedtke und Nadette Bamert Kissling als auch die Galerie-Tätigkeit von Marlène Hegetschweiler. Es war spürbar, dass sie sich intensiv mit den drei Persönlichkeiten auseinandergesetzt hatte und vermittelte ihre Gedanken respekt- und liebevoll den zahlreichen Vernissage-Besuchern.

Letzte Ausstellung? Sie zeigte auf, dass alle drei Frauen es mit grossem Einsatz und Ausdauer verstanden haben, ihre Träume zu verwirklichen, und damit vielen Menschen – und sich selbst – Freude zu bereiten. Die neuste und vielleicht letzte von Marlène Hegetschweiler

organisierte und kuratierte Ausstellung brachte noch einmal ihre wunderbaren Fähigkeiten zum Glänzen. Mit sicherem Gespür kombinierte und präsentierte sie 40 Jahre Künstler und ihre Werke in ihrer Galerie. Sie schaffte jeweils ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen Übereinstimmendem und Einzigartigem, auch Eigenwilligen. Dies zeigt sich eindrücklich an der Gestaltung der aktuellen Ausstellung. Beide Künstlerinnen zeigen Kraft, aber auch sensible Feinheit in ihren Werken. Ihre Nähe zur Natur ist spürbar. Sie verfügen beide über eine breite Palette von Ausdrucksformen. Und doch sind ihre Werke sehr unterschiedlich. Marlène Hegetschweiler hat es 40 Jahre lang geschafft, Künstlern eine ideale Bühne zu bieten, um sich zu präsentieren. Sie selbst bleibt lieber im Hintergrund, ist perfekte Gastgeberin. Publikum und Künstler fühlen sich wohl, und kaum jemand ahnt, wie viel Arbeit eine Galeristin in ihre Ausstellungen investiert. Dass Marlène Hegetschweiler und ihr Mann Rolf, der sie in ihren Aktivitäten als Galeristin unterstützt hat, in Zukunft noch andere Träume verwirklichen wollen, ist verständlich. Für das Kunstleben im Knonauer Amt aber ein herber Verlust.

Abstrahierten Landschaften und Skulpturen Gesundheitliche Probleme schränken die Malerin ein – aber mit starkem Willen hat Charlotte Liedtke in den letzten Monaten nochmals 40 Kleinkunstwerke geschaffen. Wie eine Art Tagebuch reihen sich die quadratischen Bilder in einem faszinierenden Band aneinander. Im grossen GalerieRaum im 1. Stock finden sich auch grossformatige Werke, einige älteren Datums. Charlotte Liedtke nennt denn diese Ausstellung eine Retroperspektive auf ihr Schaffen über mehrere Jahrzehnte. Ihre abstrahierten Landschaften sind eine Feuerwerk von Formen und Farben – oft verstärkt durch Schwarz. Die Künstlerin ist aber auch eine Meisterin der stillen Bilder, etwa

Powerfrauen (von links): Nadette Bamert Kissling, Charlotte Liedtke, Christine Egerszegi und Marlène Hegetschweiler. (rz) von ruhigen, beseelten Schneelandschaften. Ihr Bilder nehmen gefangen, man wird magisch in sie hineingezogen – jeder Betrachter auf seine eigene Art. Bildhauerin und Objektkünstlerin Nadette Bamert Kissling zeigt Bronzeobjekte aus Pflanzenelementen, die aus Suiseki-Steinen herauszuwachsen scheinen. Sui–seki bedeutet im Japanischen Wasser und Stein. In einer besonderen Reihe von Werken kreist die Künstlerin um das Buch. Ein weiteres Thema, das sie beschäftigt, ist die griechische Mythologie, die Archetypen widerspiegelt, die wir alle in uns tragen. Damit erklärt sich der persönliche Zugang zu den in einer Reihe angeordnet Plejaden. Sie sind die sieben

Töchter des Atlas und der Pleione. Eines Tages entflammte Orion in Liebe zu den Schwestern und begann sie zu verfolgen. Als Zeus dies nicht mehr mitansehen konnte, setzte er sie, in Tauben verwandelt, als Sternbilder an den Himmel, wo sie Orion noch heute verfolgt, aber nie mehr erreicht. Eine Metapher des menschlichen Lebens. Das Streben nach etwas bedeutet oft mehr als das Erreichen.

kum. Dieses spontane Geschenk von jungen Menschen an eine 84-jährige Frau widerspiegelt das Thema dieser beeindruckenden Ausstellung: «Werde, was du noch nicht bist; bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.» Ausstellung bis 18. Juni, Charlotte Liedtke (Malerei), Nadette Bamert Kissling (Skulpturen). Donnerstags und freitags 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags

Musikalisches Geschenk Ein musikalisches Geschenk, drei Lieder mit Gitarrebegleitung brachten die jungen Musiker Lynn und Björn Thorsteinsen ihrer Freundin Charlotte Liedtke – und dem Vernissage-Publi-

13 bis 17 Uhr, Auffahrt und Pfingsten: 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Apéros: Jeden Sonntag 13 bis 17 Uhr, Jubiläumsabend 40 Jahre kreatives Schaffen: 19. Mai, 19 Uhr. Finissage: Sonntag, 18. Juni, 13 bis 17 Uhr. Marlène Hegetschweiler, Lanzenstrasse 6, Ottenbach, Telefon 044 761 21 49, www.galeriemarlene.ch.

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Holz und Stoff in der Galerie Märtplatz Toni Lengen und Barbara T. Kämpfer zeigen Kunst aus Holz und Stoff Die aktuelle Ausstellung von Kultur Affoltern dauert noch bis zum 21. Mai. Gezeigt werden hölzerne Skulpturen von Toni Lengen und farbenfrohe Quilts von Barbara T. Kämpfer. ................................................... von andrea bolliger Wenn man derzeit durch die Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern schlendert, nimmt die feine Nase einen warmen Holzgeruch war. Aus Zeder, Pappel, Buche und weiteren Holzarten sind die Skulpturen von Toni Lengen gefertigt. Einige der Werke sind aus finnischer Fichte. Dort hat der Künstler mehrere Sommer verbracht und gearbeitet. Mit der Motorsäge schneidet er die Holzstücke in die richtige Form, je nach dem werden sie dann noch geschliffen, poliert oder mit Feuer geschwärzt. Manche Skulpturen sind filigran, andere massiger. Diese verführen einen fast dazu, sie berühren zu wollen, weil sie etwas Erdiges ausstrahlen. Den Umgang mit dem Material Holz lernte er an der Bildhauerschule Scuola di Scultura die Peccia im oberen Maggiatal. In seinem eigenen

Barbara T. Kämpfer und Toni Lengen zeigen Quilts und Holzskulpturen. (Bild Andrea Bolliger) Atelier gibt er Interessierten sein Wissen und Können in Kursen weiter. An den Wänden der Galerie ziehen Blickfänge aus Stoff das Auge des Besuchers in den Bann. Es sind Quilts von Barbara T. Kämpfer. Sie erlernte das Quilten während eines Amerikaaufenthaltes von 1982 bis 1985. In den 35 Jahren ihres Schaffens entwickelte sie sich immer weiter. Die Quilts beeindrucken nicht nur durch die ver-

schiedenen Techniken, Farben und Muster, sondern auch durch harmonische Farbverläufe. Stoffe in den passenden Farben zu finden sei aber schwierig, sagt die Künstlerin. Deshalb färbt sie die Stoffe mitunter selber. Die Quilts entstehen vorwiegend an einer Pinnwand, wo die Stoffstücke immer wieder neu arrangiert werden können, so lange bis für die Künstlerin ein befriedigendes Bild entsteht.

Dann werden die Stoffstücke zusammengenäht. Das eigentliche Quilten aber besteht aus dem musterhaften aber präzisen Absteppen der Oberseite sowie der Füllung der Rückseite. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Ausstellung bis Sonntag, 21. Mai, mittwochs, 14 bis 17 Uhr; freitags 17 bis 20 Uhr; samstags 9 bis 12 Uhr; sonntags 11 bis 14 Uhr.


Forum

Freitag, 12. Mai 2017

Mehr Staat, mehr Bürokratie, weniger Freiheit Noch mehr Staat, noch mehr Bürokratie und noch weniger Freiheit – das wäre das Resultat, sollten die Stimmbürger am 21. Mai Ja sagen zum revidierten Energiegesetz. Zugegeben, das läge im Trend der vergangenen Jahre. Der Trend geht zu immer mehr staatlicher Regulierung unseres Alltags. Die Produktion von Gesetzen in Bern hat mit 7000 Seiten jährlich neue Höchststände erreicht. Der Etatismus – das ist die Religion der Staatsgläubigen – blüht. Es ist höchste Zeit, dass wir uns darauf besinnen, was eigentlich die Quellen unseres Wohlstandes sind. Wir verdanken ihn der freien Marktwirtschaft und den vielen innovativen KMUs. Sieben von zehn Beschäftigten in der Schweizer Wirtschaft arbeiten bei einer KMU. Es sind aber genau die KMUs, die am meisten

Vertrauen haben Die CVP zu den Abstimmungsvorlagen vom 21. Mai. Eidgenössische Vorlage: Haben wir Vertrauen – auch das braucht es. Das Energiegesetz (EnG) ist so vielseitig, dass wir den Fachleuten trauen müssen. Einige positive Argumente: Energie sparen, Effizienz erhöhen, erneuerbare Energie fördern, Unterstützung für bestehende Wasserkraftwerke und den Netzzuschlag: ein Haushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen Stromverbrauch wird mit der Erhöhung des Netzzuschlages rund 40 Franken pro Jahr mehr bezahlen müssen als heute. Empfehlung: Ja.

Kantonale Vorlagen Die Umwandlung in eine AG ermöglicht es dem Kantonsspital Winterthur in vielen Bereichen flexibler und schneller zu handeln. Ja. «Gesetz über die integrierte Psychiatrie Winterthur-Züricher Unterland AG»: Wie beim Spital bleibt der Kanton während mindestens fünf Jahren Alleineigentümer der ipw: Ja. «Fremdsprachinitiative»: Es besteht kein Anlass, das heutige Sprachenkonzept zu ändern. Nein. CVP Bezirk Affoltern am Albis

unter dem Energiegesetz leiden müssten und nebst den Kleinverdienern auch die Kosten zu tragen hätten. Obwohl die Schweiz ein vorbildliches Land ist und in Sachen Energieverbrauch, Energieeffizienz und Umweltschutz einen Spitzenplatz einnimmt, will uns das Energiegesetz in ein unnötiges Mangelkorsett quetschen. Ungeachtet dessen, dass Energie im Überfluss vorhanden ist, sollen wir darauf verzichten und uns einschränken. Dass die SP dazu Ja sagt, wundert den Schreiber nicht. Dass aber die sogenannten Mitteparteien alle für dieses anti-freiheitliche Konstrukt eintreten, ist doch höchst bedenklich. Der Staat soll alles richten und regeln. In Ländern, welche dieser Philosophie huldigten, war der wirtschaftliche Niedergang nur eine Frage

der Zeit. Das jüngste Beispiel dafür ist Venezuela. Die Gründe, warum man am 21. Mai unbedingt Nein stimmen muss, hat Prof. Martin Janssen am Schluss seines Artikel, der am 6. Mai zum Thema Energiegesetz in der Aaargauer Zeitung erschien, kurz und brillant formuliert. Ich möchte Ihnen das nicht vorenthalten: «Die Energiestrategie verstösst gegen fast alle Prinzipien der Schweiz: Sie entmündigt den Bürger, sie fördert grosse Unternehmungen zulasten der kleinen, sie beschädigt die Autonomie der Kantone, sie verstärkt die Energieabhängigkeit der Schweiz, sie behindert die Energieforschung, sie verschandelt die Landschaft.» Othmar Zimmermann, Mettmenstetten

Zu heiss geduscht? Die EVP zu den Abstimmungsvorlagen vom 21. Mai. Wer sich die Argumente gegen die Energiestrategie 2050 zu Gemüte führt, muss damit rechnen, dass ihm ein kalter Schauer über den Rücken rieselt. Kritische Fragen sind durchaus erlaubt und sogar nötig. Brauchbare Antworten sind jedoch nur auf nachvollziehbaren Daten zu erhalten. Solche fehlen leider bei der Behauptung der angeblichen Mehrkosten von 3200 Franken für einen vierköpfigen Haushalt pro Jahr. Fakt ist zwar, dass sich die Kosten für Bau, Unterhalt und Betrieb der Schweizer Kraftwerke bis 2050 auf 193 Milliarden Franken summieren. Diese Kosten fallen aber auch bei einem Nein zur Energiestrategie an und taugen somit in keiner Weise als Ablehnungsargument. Wahr ist hingegen, dass bei einem Ja zur Energiestrategie der Netzzuschlag vorübergehend tatsächlich um 0,8 Rappen pro kWh erhöht wird. Das belastet jeden Haushalt pro Jahr um verkraftbare 40 Franken. Mit dem dadurch erzielten Mehrertrag kann unter anderem die einheimische Wasserkraft gestützt und vor allem in Fördermassnahmen für die energetische Gebäudesanierung investiert werden. Der Gebäude-

park der Schweiz verbraucht bekanntlich etwa die Hälfte unseres gesamten Energiebedarfs und ist alleine für rund vierzig Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich. Der Umbau unserer Energieversorgung benötigt zugegebenermassen viel Geld. Heute wird von diesem jedoch jährlich 10 Milliarden Franken für Importe von Erdöl, Benzin, Gas und Uran ausgegeben. Wenn diese Mittel in einheimische erneuerbare Energieerzeugung investiert werden, schaffen wir Wertschöpfung und somit Arbeitsplätze bei uns. Wer nicht zu heiss geduscht und seinen kühlen Sachverstand bewahrt hat, kann der Energiestrategie 2050 nur zustimmen. Weil das die Schweiz in eine umweltfreundliche, zukunftsgerichtete und unabhängige Energieversorgung führt, empfiehlt auch die EVP ein Ja zu dieser Vorlage.

Vier Mal Ja zu den weiteren Vorlagen Die EVP empfiehlt zudem, sowohl bei den Vorlagen des Kantons Zürich als auch jener des Bezirks Affoltern ebenfalls ein Ja einzulegen. EVP Bezirk Affoltern, Daniel Sommer Weitere Infos unter www.evp-bezirk-affoltern.ch.

Kalt duschen mit Olivier Hofmann Ja zum Energiegesetz für eine nachhaltige Zukunft, Kantonsratskolumne vom 31. März. Allein schon sich die Aussage eines Mitglieds der freisinnigen Partei, im Zusammenhang mit dem Energiegesetz anzuhören, ist wie kalt duschen. Die Partei die einmal erfolgreich mit dem Slogan, mehr Freiheit weniger Staat, aufgetreten ist, fordert nun ein unglaubliches Monster von staatlicher Lenkung und Reglementen.

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Zu den Abstimmungen vom 21. Mai werden in der Ausgabe vom 16. Mai letztmals Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen die Redaktion bis Freitag, 12. Mai, erreichen. (Red.)

Immerhin muss man Dr. Olivier Hofmann, FDP, zugestehen, er ist in seinen Aussagen ehrlich, er hält nichts von weniger Staat. Seine Aussage: Wenn halt die Liegenschaftsbesitzer nicht sanieren und die Verkehrsteilnehmer auch nicht spuren und ausstossarme Autos kaufen, muss der Staat, um die Ziele der Energiestrategie zu erreichen, eingreifen. Das beste Instrument dazu ist die Lenkungsabgabe. Das heisst höhere Preise für Heizöl oder gar ein Verbot von Ölheizungen,

Benzinpreis rauf und Stromlenkung im Haushalt mit Preisaufschlag. Also nichts anderes als den Beamtenstaat mit ansehnlich neuer Bürokratie ausbauen, Bürgerinnen und Bürger bevormunden und zulasten der Mieter und der KMU viel Geld umverteilen. Unser Bezirk soll in diesem Geiste Vorzeige Region werden. Also in Zukunft kalt duschen mit Dr. Olivier Hofmann. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern am Albis

Energiewende ohne Ende Die Sonne scheint doch gratis, also warum müssen Solaranlagen subventioniert werden ? Das Geld ist nötig für die Zeit ohne Sonnenschein. Oder nicht? Zuerst wurde Geld für das Anschieben der Solaranlagen verlangt. Da der Erfolg klein war, wurden nun Fördergelder benötig. Jetzt nennt man diese Geldvernichtung Lenkungsabgaben und somit haben wir eine neue Dauersubvention. Bis 2050 oder auf ewig? Für die Abstimmung würden mir die verschiedenen Kosten helfen. Die Netzzuschläge ersehe ich aus der Stromrechnung. Die 450 Mio. Franken für die Gebäudesanierungen kommen

von der CO2-Abgabe auf Brennstoffe. Bezahlt wird dies vom Volk, zusätzlich zu den 40 Franken Netzzuschlag. Enorme Kosten für die Stromnetze und das Projekt Smart Metering werden vermutlich erst nach der Abstimmung bekannt gegeben. Nur die Zähler zu ersetzen bringt doch nichts, es muss das Netz bewirtschaftet werden. Für ein intelligentes Lastmanagement ist doch die Netzgesellschaft und das Elcom zuständig. Darf man oder will man noch nichts veröffentlichen? Dieses Monster kostet zu viel Geld und garantiert nichts! Also Nein. Josef Oehri, Mettmenstetten

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Einheitsgemeinde in Affoltern: SP sagt Ja Weshalb eine Einheitsgemeinde zum heutigen Zeitpunkt? Per 1. Januar 2018 tritt das neue Gemeindegesetz in Kraft. Durch den notwendig gewordenen Anpassungsbedarf nutzten Primarschulpflege und Gemeinderat die Gelegenheit und haben anlässlich einer Behördenkonferenz entschieden, die Bildung einer Einheitsgemeinde zu prüfen. Neben den zwingenden Anpassungen an das übergeordnete Recht basiert die Gemeindeordnung der Einheitsgemeinde auf der bewährten Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde aus dem Jahr 2014. Zusätzlich eingefügt wurden die Bestimmungen in Zusammenhang mit der Einheitsgemeinde, womit die Schulpflege zur selbstständigen Kommission wird. Sie hat weiterhin direktes Antragsrecht an die Gemeindeversammlung und besteht wie bisher aus sieben Mitgliedern. Das Präsidium der Primarschulpflege nimmt Einsitz im neuen Stadtrat. Beide Behörden erhoffen sich mit der Bildung der Einheitsgemeinde eine einfachere politische Führung und sehen Synergiepotenzial, insbesondere in den Bereichen Liegenschaften und Finanzen, welches genutzt werden soll. Nach der Zustimmung des Souveräns zur neuen Gemeindeordnung verbleibt noch genügend Zeit, die Umsetzung gemeinsam zu planen, notwendige Revisionen bei den kommunalen Erlassen vorzunehmen und Organisationsstrukturen anzupassen.

Schulpflege bleibt als Kommission Die möglichen Chancen und Vorteile auf Anfrage der SP Ortsleitung: Obwohl die Schulpflege anfangs eher skeptisch einer Zusammenführung entgegenstand, unterstützt sie heute die Fusion. Die Verhandlungen mit dem GR sind äusserst produktiv verlaufen und die Anliegen der Schulpflege wurden gemeinsam in die GO inte-

griert. Wichtig ist, dass die Schulpflege als Kommission bestehen bleibt. Ihre Aufgaben – die Führung der Primarschule – bleiben die gleichen. Es ändert, dass über bestimmte Geschäfte des Stadtrates – unter Mitwirkung der Schulpflegpräsidentin, die neu auch Stadträtin ist – befunden wird. Es ist wichtig und grundsätzlich auch richtig, dass Synergien genutzt werden. Des Weiteren sind die Anstellungsbedingen der Gemeinde mit denen der Angestellten der Schule, die nicht pädagogisch Aufgaben erfüllen (also keine Lehrpersonen) zu vergleichen. Es war uns als Schule wichtig, dass die Angestellten nicht schlechter fahren durch die Fusion.

Kein Sparprojekt Bleiben noch die möglichen Risiken: Hier sind doch einige Punkte im Abstimmungsbüchlein zu lesen, die sicherlich in den kommenden Jahren sorgfältig beobachtet werden müssen. Überzeugt weisen wir auf die Aussage des Gemeinderates hin: «Bei der Fusion von Primarschulgemeinde und politischer Gemeinde handelt es sich nicht um ein Spar-, sondern um ein Strukturbereinigungsprojekt. Es gibt schweizweit keine Studie, welche belegt, dass eine Gemeindefusion zu Kosteneinsparungen führt.» Somit ist hoffentlich gewährleistet, dass die operative und professionelle Arbeit der Schulleitungen mit der grossen Unterstützung der strategisch arbeitenden Schulpflege, ihre Arbeit weiterhin zum Wohle der Schülerinnen und Schüler mit ihren kompetenten Lehrpersonen ausüben können. Wir empfehlen den Stimmberechtigten ein Ja in die Urne zu legen, für eine starke Schule in Affoltern am Albis. Felix Fürer, SP Affoltern am Albis

Sparpotenzial durch Synergien Die bevorstehende Abstimmung zur Bildung einer Einheitsgemeinde aus politischer Gemeinde und Primarschule in Affoltern am Albis ist der richtige Schritt in Richtung Vereinfachung von Strukturen, Abläufen und Prozessen. Daraus ergeben sich Einsparungspotenziale durch Synergien, welche mittelfristig zur finanziellen Entspannung der Gemeindelasten beitragen werden. Die Autonomie der Schule und des Schulbetriebes wird weiterhin in der Hand der Schulbehörde bleiben und

somit einen optimalen Schulbetrieb gewährleisten können. Die Schulbehörde kann sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Verwaltung auf das ihre. Machen wir den Schritt zur Einheitsgemeinde und folgen den anderen, dutzenden zürcherischen Gemeinden, welche diesen Schritt schon erfolgreich und nachhaltig vollzogen haben. Silvio Hasler, SVP, Affoltern am Albis

Energiestrategie 2050: «Was kümmert mich die Zukunft – ich lebe heute» Nur nichts ändern, immer weiter machen wie bisher – die Enkel sollen es dann selber richten. So lässt sich die Grundhaltung bzw. Argumentation der Gegner der Energiestrategie 2050 interpretieren. Sie zahlen gerne 10 bis 13 Milliarden Franken pro Jahr in unzuverlässige Länder für die 75 % der aus dem Ausland importierte Energie. Das sind dann 320 bis 416 Mrd. bis 2050. Aber sie stören sich an den vom Bundesrat bezifferten 200 Mrd. für den Umbau unserer Energieversorgung, mit dem die Zahlungen ins Ausland bis 2050 praktisch auf null runtergefahren werden können. Kommt dazu, dass die 200 Mrd. in der Schweiz investiert würden. Der Umbau unserer Energieversorgung auf einheimische, erneuerbare Energie ist gar nicht so absurd, wie es uns die Gegner weismachen wollen. Das Knonauer Amt deckt heute schon 13,7 % seines Energieverbrauchs für Strom und Wärme mit Erneuerbaren aus der Region. Zusammen mit dem

Wasserkraftstrom der EKZ ergibt das gegen 60 %.

Ohne Einbusse an Lebensqualität Zum Stromverbrauch: Trotz massiver Zunahme der Erdsondenheizungen im Säuliamt (mehr als 50 % seit 2010) sank der Pro-Kopf-Verbrauch beim Strom von 2009 bis 2015 um 19,3 %. Diese Entwicklung geschah ohne äusseren Zwang und ohne Einbusse an unserer Lebensqualität! Noch eine Bemerkung zur Aussage «im Winter, wenn Sonne und Wind keinen Strom liefern». Der Anteil der jährlichen Stromerzeugung im Winterhalbjahr beträgt für Wind 64 % und für Solarstrom 35 % (Elektrizitätsstatistik 2015 / «Elektrotechnik» 5/16). Ein Ja zur Energiestrategie ist erst ein kleiner, erster Schritt in eine sichere, nachhaltige Energiezukunft. Unseren Enkeln zuliebe. Charles Höhn, Bonstetten


Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

Andere Welt

Schweizer Lieder

Ämtlerin Barbara Roth hat sich in Äthiopien für ein Hilfsprojekt engagiert. > Seite 19

Der Gemischte Chor Affoltern hat Erinnerungen geweckt und Freude bereitet. > Seite 22

Gratis ins Kino mit der Mobiliar Affoltern Auch diesen Frühling organisiert die Mobiliar Affoltern am Albis ein KinoEvent im Sihlcity. Wer ist zwischen 16 und 18 Jahre alt und möchte Captain Jack Sparrow auf seiner Jagd nach dem «Dreizack des Poseidon» begleiten? First come, first serve: Über den Link mobiliar.ch/kinoaffoltern kann

man sich und eine Begleitperson gleich online anmelden. Ob es mit der Teilnahme klappt, erfahren die Angemeldeten bis spätestens am 17. Mai 2017 per E-Mail. (pd.) Mittwoch, 24. Mai, Arena Cinema – Sihlcity, Kalanderplatz 8, Zürich. Bei Fragen: laura.zueger@mobiliar.ch, Telefon 044 762 50 91.

Meditatives flüssiges Malen Malkurs in Mettmenstetten Mithilfe der Meditation tauchen die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in das Meer der fluktuierenden Farben ein. Eine solche Reise weckt Erinnerungen an eine urferne Vergangenheit des Seins. Der Malkurs findet am Samstag, 20. Mai, von 14.15 bis zirka 17.15 Uhr statt. Nur die Kunst hält dieses Erlebnis durch die sensible Formkraft der flüssigen Farbe in einem Gemälde für die Betrachtung fest. Die Maltechnik mit der flüssigen Farbe, sowie das Mysterium der Farben und ihre Wesensart werden im theoretischen Teil behandelt. Die zu Beginn geführte Meditation hilft, während des Malprozesses mit der Farbe zu kommunizieren, sodass sie die Seele spiegeln kann.

Urs Küng ist freischaffender Kunstmaler. Er entwickelte in den Achtzigerjahren die meditative flüssige Malerei. Die so entstandenen Bilder weisen auch immer sehr hohe Werte auf der Biometerskala nach A. Bovis auf und wirken dank ihrer positiven Schwingung harmonisierend auf ihre Umgebung. Seine Werke werden in Galerien im In- und Ausland ausgestellt. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin, Shiatsu- und Stimmgabeln-KlangTherapeutin und leitet MeditationsKurse und fortlaufende MeditationsGruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. (pd.) Samstag, 20. Mai, von 14.15 bis zirka 17.15 Uhr in Mettmenstetten. Auskunft und Anmeldung unter Telefon 044 767 15 34. Weitere Infos: www.urs-kueng-kunst.ch und www.heidi-bleiker.ch.

Körperhaare dauerhaft entfernen Neu bei EF-Beauty in Affoltern EF-Beauty in Affoltern bietet neu die dauerhafte Haarentfernung mit dem Diodenlaser an. Der Laser ist pures Licht, das Energie abgibt. Das Haar nimmt diese Energie auf und leitet sie bis zu den Haarwurzeln weiter, die für das Haarwachstum verantwortlich sind. Diese werden zerstört, so dass sie nicht wieder nachwachsen. In jeder Behandlung werden nur die aktiven, das heisst, die sich nicht im Ruhezustand befindenden Haarfollikel entfernt. In der Regel sind drei bis sechs Behandlungen ausreichend um 90 Prozent der Haare im Behandlungsbereich zu entfernen. anzeige

Vorher-nachher-Vergleich. (Bild zvg.) EF Beauty gewährt im Mai und Juni 20 Prozent Rabatt. (pd.) EF Beauty, Zürichstrasse 67, Affoltern. Weitere Infos und Anmeldung: www.ef-beauty.ch oder Telefon 079 727 86 56.

Freitag, 12. Mai 2017

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Sorge tragen Zimmermann und Architekt Mike Weber setzt auf nachhaltiges Bauen. > Seite 31

Abschied von Marisa Rota Nach 27 Jahren als Buchhändlerin bei Bücher Scheidegger Am 20. Mai heisst es bei Bücher Scheidegger Abschied nehmen von einer langjährigen Mitarbeiterin. Marisa Rota hat während 27 Jahren als Buchhändlerin bei Bücher Scheidegger gewirkt. Mit ihrer grossen Erfahrung und dem breitgefächerten Bücherwissen hat sie stets kompetent und persönlich beraten und viele langjährige Kundinnen und Kunden schätzten und schätzen die schönen Begegnungen mit ihr. In der Buchhandlung hat sie während all den Jahren einige Kolleginnen und Kollegen

Drei Mal Marisa Rota während 27 Jahren bei Bücher Scheidegger. (Bild zvg.)

begrüsst, mit ihnen zusammengearbeitet und sie wieder verabschiedet und so manche Veränderungen im Buchhandel erlebt. Als Buchhändlerin «alter Schule» ist sie ein wandelnder Buchkatalog und als Verkäuferin, wie auch als Kollegin von unschätzbarem Wert. In ihrem Team wird sie als feinfühlige, humorvolle und hilfsbereite Persönlichkeit gekannt und geliebt. Ende Mai wird Marisa Rota nun pensioniert und es heisst Abschied nehmen. Am Samstag, 20. Mai von 9 bis 16 Uhr, lädt Bücher Scheidegger herzlich ein mit Marisa Rota anzustossen und sich persönlich von ihr zu verabschieden. (pd.)

Ein erfolgreiches Jahr für die Pro Senectute Kanton Zürich

Brunch zum Muttertag

Die Dienstleistungen der grössten kantonalen Stiftung im Altersbereich sind gefragter denn je.

Seit Bestehen des Muttertags gehört die Ehrung der Frauen und Mütter an diesem besonderen Tag zum festen Programmteil der Sonntagsgottesdienste in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Wurden früher in Anlehnung an den ersten Muttertag in Amerika noch weisse Nelken verschenkt und passende Gedichte aufgesagt, so sind heute die Frauen ab 12 Jahren zu einem reichhaltigen Muttertagsbrunch ab 12 Uhr eingeladen an der Heumattstrasse 2, Bonstetten. Die Männer und Kinder stossen ab 12.30 Uhr dann ebenfalls dazu. Und selbstverständlich dreht sich auch der Gottesdienst ab 10.45 Uhr ums Frauentum: Anhand der beeindruckenden Geschichte von Esther soll dies unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet werden. Die Bevölkerung ist sowohl zum Gottesdienst als auch zum Brunch recht herzlich eingeladen.

Im vergangenen Jahr haben über 5000 Personen die kostenlose Sozialberatung in Anspruch genommen, rund 10 % mehr als im Vorjahr. 2016 hat Pro Senectute Kanton Zürich 1487 Personen mit der Individuellen Finanzhilfe unterstützt, eine Steigerung von 49 %. Insgesamt wurden über 2 Mio. Franken an finanziell notleidende ältere Menschen ausbezahlt. Bei den marktpreisfinanzierten Dienstleistungen, wo sich Pro Senectute als einer von vielen Anbietern im freien Markt bewegt, konnte der Umsatz um 6 % auf 10.7 Mio. Franken gesteigert werden, dies entspricht 34 % des operativen Ertrags. 37 % der Erträge stammen aus Leistungsbeiträgen des Bundes sowie aus Leistungsvereinanzeigen

barungen mit den Gemeinden und Städten im Kanton Zürich. 20 % stammen aus der Mittelbeschaffung in Form von Spenden und Legaten. Die finanzielle Situation ist weiterhin sehr solide. Auch die Freiwilligenarbeit entwickelte sich positiv. Die Anzahl der Freiwilligen und Ehrenamtlichen konnte erneut um 246 auf 3844 gesteigert werden. Glücklicherweise sind weiterhin viele Menschen bereit, sich nach der Pensionierung für ältere Menschen einzusetzen – ein Zeichen ungebrochen grosser Solidarität. Die ökonomischen, gesundheitlichen und sozialen Rahmenbedingungen und die Ansprüche der älteren Bevölkerung sind weiterhin im Wandel begriffen. Pro Senectute Kanton Zürich passt ihre Dienstleistungen darum laufend und proaktiv den aktuellen Bedürfnissen an und treibt sinnvolle Innovationen weiter voran. (pd.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 14. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Mittwoch, 17. Mai 14.30 Talertreff im Pegasus Donnerstag, 18. Mai 14.00 Generation 60+ und alle Interessierte: «Was blüht denn da?» Botanischer Streifzug in und um Aeugst (ca. 1½ Std.) mit Ueli Mauch (ehem. Pfarrer in Mettmenstetten) Treffpunkt: Chilestube Freitag, 19. Mai 12.00 Kolibri in der Chilestube

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 14. Mai 9.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 17. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 18. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli Voranzeige Freitag, 2. Juni, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 4. Juni, 16.00 Uhr «Auf dem Weg mit Bruder Klaus» Pilgerwanderung zu Pfingsten. Anmeldung und Information: www.klosterkappel.ch/de/ veranstaltungen/klostertage/ pfingsten/

Sonntag, 14. Mai 9.30 Familiengottesdienst zum Muttertag «Gschänk übercho und sii» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jungjodler & Jodlerspatze vo Huuse Anschliessend Apéro Montag, 15. Mai 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Knonau

Freitag, 12. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 14. Mai 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst «Was ist der Mensch?» (Psalm 8), Pfr. W. Schneebeli mit dem Kirchenchor Donnerstag, 18. Mai 18.00 Jugend-Gottesdienst

Sonntag, 14. Mai Sonntag Kantate 10.00 Gottesdienst mit Spitalpfarrerin Daniela Hess Spital Affoltern am Albis Mittwoch, 17. Mai 12.00 Seniorenessen im Giebel Donnerstag, 18. Mai 9.30 Fiire mit de Chline 19.30 MännerSache: Wir gehen in die Weinhandlung Eva Schiess mit Degustation «Frühlingsweine» Anmeldung erbeten Teilnehmerzahl begrenzt

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Maschwanden

Sonntag, 14. Mai 10.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfr. M. Ruff und Pfrn. S. Sauder in Bonstetten C. Crosby, Piano und R. Eschenmoser, Gesang Anschl. Apéro im KGH

Sonntag, 14. Mai 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfrn. D. Hess

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag in der katholischen Kirche Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Pfarrerin Irene Girardet und dem Musikverein Harmonie Hausen Montag, 15. Mai 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend Dienstag, 16. Mai 19.30 Elternabend in der Zwinglistube Infos zum Religionsunterricht von der minichile bis zur Konfirmation Freitag, 19. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube Anmeldung bis Mittwochabend bei: sonja_billeter@datazug.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Muttertagsständchen des Musikvereins Hedingen und Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 14. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 16. Mai 19.30 Elterninfoabend zum kirchlichen Unterricht Zwinglistube Hausen, mit Apéro Mittwoch, 17. Mai 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 12. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz in der Kirche Sonntag, 14. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 14. Mai 9.30 Gottesdienst zum Muttertag Pfrn. Inge Rother Erich Eder (Orgel) Taufe von Luana und Emilia Töchter von Franziska und Thomas Etter Donnerstag, 18. Mai 12.00 Club 4 Reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. Mai Muttertag 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Cathy und Walti Winkler Alphörner Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Voranzeige: Sonntag, 21. Mai 10.00 Familiengottesdienst mit Frühlingsfest und Taufe von Livio Meier Die Gottesdienstfeier ist Abschluss vom kirchlichen Unti vom Schuljahr 2016/17 Pfarrerin Elisabeth Armingeon Jren Omlin Veronica Nulty, Piano 11.00 bis 12 Uhr Zmittag mit Wurst und Vegispiessen Kinderprogramm mit dem Fiire-Team in der Kirche 12.00 bis 13 Uhr Katharina Thierer Puppenspielerin, in der Kirche 13.00 Ballonstart Anschliessend laden wir imGarten zu Kaffee und Kuchen ein www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 14. Mai 10.30 Ref. Kirche Bonstetten: Familien-Gottesdienst zum Muttertag mit Pfrn. Susanne Sauder und Pfr. Matthias Ruff Musik: Casey Crosby, Piano und Raffaela Eschenmoser Gesang. Anschliessend Apéro und Mittagessen Fahrdienst: Anmeldung bis 13. Mai, Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 17. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 18. Mai 9.00 Senioren Tagesausflug in den Kemmeriboden 9.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 19. Mai 11.45 Stalliker Senioren: Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 13. Mai 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier mit Priester Mathias Zihlmann Sonntag, 14. Mai 9.00 Eucharistiefeier mit Priester Mathias Zihlmann 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Mai 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 14. Mai 10.00 Eucharistiefeier zum Muttertag Dienstag, 16. Mai 19.30 Abendmesse Mittwoch, 17. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 18. Mai 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 13. Mai 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 14. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag Montag, 15. Mai 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 18. Mai 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 13. Mai 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Dreissigster: Klara Suter-Butscher Sonntag, 14. Mai 9.50 Einzug der Erstkommunikanten 10.00 Erstkommunion-Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und Frau B. Broch Mittwoch, 17. Mai 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der katholischen Kirche Mettmenstetten 14.00 HGU-Zentrumsbesuch Donnerstag, 18. Mai 9.30 Ökumenisches «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. Mai 9.30 Erstkommunionfeier 11.30 Erstkommunionfeier

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag 14. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Chor; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Freitag, 12. Mai 19.30 Feuerabend Sonntag, 14. Mai 10.00 Muttertags-Gottesdienst «Segen» Ueli Baltensperger Abschied S. und D. Stäuble Kinderprogramm Montag, 15. Mai 12.00 Mittagstisch Dienstag, 16. Mai 19.30 Gemeindeversammlung Mittwoch, 17. Mai 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Pfimi Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 14. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. Mai 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 17. Mai 20.00 Frauenabend Maleachi 2, 10–17 www.etg-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 12. Mai 19.30 Feuerabend am Hedinger Weiher – Männerabend (Infos: www.feuerabend.ch) Sonntag, 14. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt Martin Sigrist) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule 12.00 Muttertagsbrunch Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 12. Mai 2017

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Zeitsprung in eine andere Welt Hilfe zur Selbsthilfe in Äthiopien – ein Erfahrungsbericht von Barbara Roth Drei Wochen hat sich Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, für ein Hilfsprojekt in Äthiopien engagiert. Hier schildert sie ihre Erlebnisse und Eindrücke.

gesellen sich zwei Schiffscontainer, die mit Fenster und Türen ausgestattet wurden, diese bekommen jetzt einen neuen Anstrich. Ein rostiges Orange wird durch ein freundliches Graublau ersetzt. Jeder Eingang erhält seine eigene Farbe, wie auch das dazugehörige Fenster. Das von der Säuliämtlerin Edith Lippuner ins Leben gerufene Projekt soll später Frauen Unterkunft bieten, die unter anderem durch sexuelle Gewalt geschädigt wurden. Oft staune ich, wie die zierliche Frau, die über 75 Jahre alt ist, sich mit unvorstellbarer Ausdauer den zu bewältigenden Arbeiten stellt. Während sich die Frauen um das Farbkonzept der Container kümmern, wird auf der Farm, die nur 10 Minuten zu Fuss entfernt liegt, besprochen, welche Maschinen in welcher Reihenfolge repariert werden. Das Mittagessen nehmen wir jeweils alle gemeinsam ein und tauschen uns gleichzeitig über die noch zu erledigenden Arbeiten oder bevorstehenden Besuche aus.

................................................... von barbara roth Erst seit ich aus Äthiopien zurück bin, weiss ich, welchen Luxus es bedeutet, fliessendes Wasser, sanitäre Einrichtungen, Stromanschluss und freien Internetzugang zu haben. Zurück aus einer Zeitreise, die unglaubliche Eindrücke hinterlassen hat und zum Staunen und Nachdenken einlädt. Bei einem Hilfeprojekt selbst Hand anlegen zu können und gleichzeitig die Schönheit und Vielfalt von einem mir noch unbekannten Land zu erleben, war meine Idee, als ich den Flug nach Addis Abeba gebucht habe. Die Hauptstadt liegt mehr als 2000 Meter über Meer und erweckt den Eindruck, als wäre sie eine riesige Baustelle. Es scheint, als ob die ganze Bevölkerung der 3-Millionen-Stadt in Bewegung sei. Reges Treiben zwischen mehrstöckigen und traditionellen Häusern, zu Fuss, mit dem Auto oder Tuk Tuk oder sogar mit dem Zug, wenn es genügend Strom hat. Um die Wirtschaft anzukurbeln, wird von den Chinesen eine Eisenbahnstrecke finanziert und gebaut, die den Norden mit dem Süden verbinden soll.

Kühe und Esel, Ziegen und Kamele Unsere Fahrt von Addis in das 650 km entfernte Mehoni nehmen wir mit einem Kleinbus in Angriff. Geplante Reisezeit 12 Stunden, wenn alles gut läuft. Eine kurvenreiche Fahrt, bei der eine Passhöhe von 3230 m zu überwinden ist. Die grösste Schwierigkeit liegt nicht in der Berg- und Talfahrt, sondern an den vielen anderen Hindernissen, die zu bewältigen sind. Freilaufende Kühe, Esel und Ziegen sowie Kamele, die im Gänsemarsch die Strasse überqueren, in einer Gemütlichkeit, als gehörte der Tag alleine ihnen. Die unzähligen Lastwagen, die uns entgegenkommen, sind in einem jämmerlichen Zustand. Die spielenden neugierigen Kinder, die uns ständig

Produktion soll Kosten decken

Pause. Barbara Roth geniesst die kurze Zeit, um mit den Kindern ein paar schweizerdeutsche Wörter zu üben: «Sie plappern alles nach und mein Liebling Amina (sitzt auf ihrem Schoss) kann akzentfrei «lueg e mal» nachsprechen. (Bilder zvg.) «Chinies, Chinies» nachrufen, waren geradezu eine aufmunternde Abwechslung. Obwohl wir krampfhaft versucht haben zu erklären, dass wir keine Chinesen, sondern Schweizer sind. Wo liegt bloss die Schweiz, konnte ich auf den nachdenklichen Gesichtern lesen.

Im Gepäck: Ersatzteile für Maschinen, Geschenke und Lebensmittel Nach einer 16-stündigen Fahrt sind wir in Mehoni, das zum Tigray gehört, angekommen und werden von unserer sechsköpfigen, Schweizer Gastfamilie freundlich und von deren drei Hunden überschwänglich begrüsst.

Zuerst gilt es, sich im Hotel einzuquartieren, das nur ein paar Gehminuten durchs Dorf entfernt liegt. Ich bin mit zwei Koffern zu je 23 Kilo und Handgepäck gereist. Das meiste Gepäck sind Ersatzteile, für die Maschinen auf der Elim-Farm, Geschenke und Lebensmittel, die es hier nicht zu kaufen gibt. Die Unterkunft ist einfach und kostet umgerechnet 10 Franken pro Nacht. Das Zimmer sieht dann auch dementsprechend aus. Das Gebäude befindet sich noch im Rohbau und erst der unterste Stock ist bezugsbereit. Dass während unseres Aufenthaltes die Baustelle in Betrieb ist, stört mich nach ein paar Tagen nicht mehr. Da hat plötzlich anderes Priorität: Ob

es Strom hat, in der Dusche Wasser läuft und ob eventuell das Internet so freundlich wäre, sich auf meinem Handy mit dem entsprechenden Symbol bemerkbar zu machen. Was mich in der Schweiz ernsthaft stressen würde, erwies sich in Äthiopien als unglaubliche Erleichterung. Die Umstände verwandeln Hektik in Gelassenheit.

Eine Unterkunft für durch sexuelle Gewalt geschädigte Frauen Mein erster Einsatz gilt dem Frauenhaus. Das in Kukuftu aufgebaute Projekt gehört dem Verein Elim International an und ist 20 Autominuten entfernt. Zum angemieteten Lehmhaus

Mit uns geflogen sind ein Landmaschinen- und ein Lastwagenmechaniker, sowie einige Kilo Ersatzteile, die uns bei der Einreise einige Kontrollen beschert haben. Zur Bewirtschaftung der angedachten 8000 Moringa-Bäume auf de Elim-Farm ist es noch ein weiter Weg. Die Fundamente für die Werkhalle zur späteren Produktionsverarbeitung sind gelegt. Einige Container mit Werkzeug und Maschinen sind bereits auf dem Gelände geschickt platziert und mit einem Dach aus Blech so verbunden, dass es als Remise genutzt werden kann. Ziel ist, dass die untergebrachten Bewohner vom Frauenhaus später eine Arbeit auf der Farm bekommen und so in die Selbstständigkeit entlassen werden können. Der Erlös der Moringa-Produkte soll das Projekt in die Selbstfinanzierung führen. Zur Abwechslung besuchen wir eine nahegelegene Schule, die im letzten Jahr mit 80 neuen Schulbänken eingerichtet wurde. Zu diesem Zweck ist der Verein Elim International in der Schweiz gegründet worden, der mit dem Partner «Hope Community Services» (NGO) in Äthiopien die sozialen Aufgaben von Elim-Farms übernimmt. Ebenso wurde am Eingang der Farm ein 80 m tiefer Brunnen gebohrt, der sowohl die Einwohner im naheliegenden Dorf, als auch das Wasserreservoir der Farm versorgt – und gleichzeitig Annäherung und gegenseitiges Vertrauen schaffen soll.

Glänzende Kinderaugen

Zur Abwechslung werden mal Fingernägel anstelle der Container gestrichen.

Einblick in die Elim-Farm in Kukuftu. Das Material wartet auf freiwillige Helfer.

So beginnt jeder Tag um 6 Uhr morgens und endet um 21 Uhr nach dem Nachtessen mit einem Spaziergang von der Gastfamilie ins Hotel. Nach knapp drei Wochen ist mein Einsatz beendet und ich fliege zufrieden wieder nach Hause in eine andere Welt. In meinen Gedanken beschäftigt mich die Frage, wieso ich so ausgelassen war. Vielleicht war es die Freiheit, dass nicht mein Kleiderschrank bereits am Morgen über meinen Tag bestimmt, dass ich ohne Make-up das Haus verlassen kann, dass ich nicht planen muss, welche Sitzung wann abgehalten wird, dass ich sozusagen keine Verantwortung trage, nur über den Pinsel, der die Containerwand streicht. Oder vielleicht, dass glänzende Kinderaugen mich begrüssen, wenn ich zur Arbeit komme. Ist es das, was mein Herz höherschlagen lässt? Wer gerne das Projekt ELIM International finanziell unterstützen möchte oder sich für einen Hilfeeinsatz

Wasserstelle vor der Farm. Die jungen Mädchen schleppen 25-Liter-Kanister über unglaubliche Strecken auf ihren Rücken – mit einem Lachen im Gesicht.

Schulbesuch in Baage. Über 500 Schüler teilen sich dort sechs einfachste Klassenzimmer. Die 1. bis 3. Klasse geht am Morgen, 4. bis 6. am Nachmittag.

interessiert: info@eliminternational.ch, Postfinance: 61-888628-9, IBAN CH08 0900 0000 6188 8628 9.


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Veranstaltungen

Freitag, 12. Mai 2017

agenda

Freitag, 12. Mai Affoltern am Albis 13.00-18.30: Räumungsausverkauf von Bildern und Rahmen mit 5070%. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 18.00-22.00: «Girls Friday» for Girls only! ab der 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern am Albis. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Poetische Predigten «Heute Hui - Morgen Pfui» mit Vera Bauer als Sprecherin und Christoph $Greuter, Zupfinstrumente. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.00-18.00: Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf, Veranstalter Turnverein Mettmenstetten. Mit grosser Festwirtschaft. Sportzentrum Schachen.

10.45: Muttertagskonzert des Musikvereins Hedingen. Reformierte Kirche.

Obfelden 09.00-13.00: Muttertagsbrunch der Damenriege Obfelden mit feinem Gebäck, frischer Rösti, Spiegeleiern und Buffet aus selbstgemachten Desserts. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstr. 6.

Montag, 15. Mai Affoltern am Albis

Bonstetten 08.00-19.00: Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf, Veranstalter Turnverein Mettmenstetten. Mit grosser Festwirtschaft. Sportzentrum Schachen. 08.00-16.00: Frühlingsfest mit Festwirtschaft, Wettbewerb und Sandkasten für Kinder. Landi Bonstetten. Zenrum Burgwies. 17.00: Benefizkonert Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Violeta Ramos «New Tree». Kollekte zugunsten des Vereins «New Tree», der sich für Bauern in Burkina Faso und Benin einsetzt. Anschliessend afrikanischer Apéro. Schulhaus Bruggen (Aula).

Affoltern am Albis 18.00-18.30: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00: Publikumsvortrag «Knieund Hüftgelenk-Ersatz» Leichter leben mit neuen Gelenken. Apéro im Anschluss. Referat: Jean-Pierre Ziegler, Orthopäde. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock), Melchior-Hirzel-Weg 40.

Dienstag, 16. Mai

09.00-16.00: Frühlingsmärt mit Flohmi mit Würsten vom Grill und Kuchenbuffet. Caro's Stallkafi. Schützenhausstrasse.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Frühlings- und Handwerkermärt. Handwerk und Köstlichkeiten aus dem Amt. Gemeindeplatz.

Sonntag, 14. Mai Affoltern am Albis 10.30: Muttertagskonzert der Harmonie Affoltern zusammen mit der JUMBA mit Festwirtschaft. Marktplatz.

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Die Ämtler Künstler Violeta Ramos, Richard Schneider und Anna Buczek Merz spielen am Sonntag, 14. Mai, um 19.15 Uhr in der St. Josef Kirche in Zürich. Bunt wie ein Blumenstrauss und reich an stilistischen Kontrasten wird das Konzert sein. Violeta Ramos und Richard Schneider, beide als Lehrer mit der Musikschule in Affoltern verbunden und Anna Buczek Merz aus Bonstetten spielen zusammen sieben verschiedene Instrumente. Es sind diatonische und chromatische Paraguayische Harfe, klassische Gitarre, achtsaitige klassische Gitarre, Bandóneon, Virginal und Orgel. Im Zentrum stehen die Saiteninstrumente – Paraguayische Harfe und klassische Gitarre die am Anfang und am Schluss in Begleitung eines italienischen Virginals ebenfalls ein Saiteninstrument aus der Cembalo-Familie, ertönen werden. Dazwischen wird die schöne, grosse Orgel der St. Josef Kirche einige Farbtupfen zu diesem besonderen Klangstrauss beitragen. Sie wird andere Klangakzente setzen, wo Schweizer

Folklore zu hören sein wird und auch entfernte Echos der russischen Volksmusik erklingen. Alte Musik von Vivaldi, Bach und Pachelbel gibt dem musikalischen Blumenstrauss den schönen Rahmen und trägt zur stilistischen Vielfalt bei. Neben Klassik und Folklore werden auch moderne Klänge nicht fehlen. Das Duo Ramos-Schneider und Anna Buczek spannen einen musikalischen Bogen von Barockmusik über Jazz, Tango, südamerikanische Musik und vertrauten Melodien bis zu Eigenkompositionen. Violeta Ramos und Richard Schneider haben sich während des Studiums in Buenos Aires kennen gelernt und musizieren seit Jahren als Duo zusammen. In der Besetzung Paraguayische Harfe und achtsaitige klassische Gitarre und in einigen Stücken wahlweise Bandóneon verbinden die Musiker auf virtuose wie klangmalerisch subtile Weise Repertoires argentinisch-paraguayischer Herkunft mit modernen Eigenkompositionen. Bei dem vielseitigen und künstlerisch eigenständigen Programm schlagen

Violeta Ramos und Richard Schneider. (Bild zvg.)

nicht nur die Herzen von Liebhabern südamerikanischer Gitarrenmusik, folkloristisch-traditioneller Harfenmusik oder Tango Argentino höher. (pd.) Sonntag, 14. Mai, 19.15, Kirche St. Josef, Röntgenstrasse 80, Zürich. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte erhoben.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Wie funktioniert s’Natel? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen mit Natel. Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Zeitgeschichte: Schulszenen aus 75 Jahren Schweizer Film. Einführung, Filmdokumentation und Diskussion mit Historiker Dr. Felix Aeppli. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Ottenbach 09.00-09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten - gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Gemeindebibliothek Ottenbach. Affolternstrasse 5.

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 1 ½ bis 4 Jahren in Begleitung. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis

Mittwoch, 17. Mai Affoltern am Albis

Knonau

Konzert mit Ämtler Künstlern in Zürich

Hedingen

Samstag, 13. Mai 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 10.00: Dorfmuseum und affoltern.bewegt: Dorfrundgang – Affoltern entdecken – Geschichte und Geschichten, Dauer ca. 1 Std. Treffpunkt an der Schalterhalle. Bahnhof. 10.00-16.00: Räumungsausverkauf von Bildern und Rahmen mit 5070 %. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 14.00: Dorfmuseum und affoltern.bewegt: Dorfrundgang – Affoltern entdecken – Geschichte und Geschichten, Dauer ca. 1 Std. Treffpunkt an der Schalterhalle. Bahnhof.

Musikalischer Blumenstrauss zum Muttertag

09.00: Büchermorgen. Diskussionen über das Buch «Tauben fliegen auf» von Melinda Nadj Abondji. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Objektgeschichten - Was erzählen die kulturhistorischen Objekte der Sammlung über die Schweiz?». Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung. Telefonnummer: 058 480 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum

07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Mittlere Tageswanderung Wildhaus - Alt St. Johann - Stein SG - Nesslau. Marschzeit: ca. 4¼ Std. Auskunft/Anmeldung bis 14. Mai abends: Lorenz Curt 044 764 07 22 oder lorenz.curt@bluewin.ch. Provisorische Postautohaltestelle. Rifferswilerstrasse (Treffpunkt).

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Kappel am Albis

Hedingen

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

19.00-20.15: Bachata Tanzkurs. Ein Paartanz im 4/4-Takt aus der Dominikanischen Republik. www.kultur-kubus.ch. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Knonau 16.00-16.40: «Gschichte-Ziit» für Kinder ab 3 Jahren. Bibliothek. Oberdorfstrasse 2.

Donnerstag, 18. Mai

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 07.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Bauma – Lochbachtobel – Steg. Wanderzeit ca. 4 Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 15.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.30: Abendrennen des RRC Amt auf der GP-Osterhas-Rundstrecke mit kleiner Festwirtschaft. Industriegebiet. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Ottenbach 09.09: OTTENBACH60plus: Wanderung Erlenbacher Tobel – Egg. Dauer 3 Std. Essen aus dem Rucksack, Billette 9-Uhr-Pass selber besorgen. Anm.: Ursula Hug, 044 761 21 46, ursula.hug@swissonline.ch bis 17. Mai 13 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt). 20.00: «Viva Cuba» Multivision Fotoreportage mit Corrado Filipponi. Eine Veranstaltung des Vereins Kultur Ottenbach. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Stallikon 18.30: Vernissage «Kinder als grosse Künstler» im Kunstforum der Bibliothek. Viele Schulkinder zeigen ihre Bilder. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.


Veranstaltungen

Freitag, 12. Mai 2017

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Ein bunter Strauss an Veranstaltungen auf der Bühne Die nächsten 10 Tage im «Kellertheater LaMarotte» und haben ein grosses gemeinsames Ziel – als Kleinformation mit bestem Bigband-Jazz aus den 30ern zu begeistern.

«Heute Hui – morgen Pfui» Deftig barocke Lebenspredigten von Abraham a Sancta Clara Mit Vera Bauer (Sprecherin) und Christoph Greuter (Zupfinstrumente). Er war «der» katholische Hofprediger Wiens zur Barockzeit: Abraham a Santa Clara (1644-1709). Auf ihn hörten die Habsburger Herrscher ebenso wie das gemeine Volk. Scharfzüngig nahm er die Freuden, Schwächen und Eitelkeiten der Menschen aufs Korn. Mit den Zoten und Scherzen, den Übertreibungen und Lügengeschichten lockte Abraham a Sancta Clara seine Zuhörer in die Predigten und malte ein grelles Bild vom lebenshungrigen Treiben seiner Zeitgenossen: Essen und Trinken, Schurkereien, Liebesqualen, Ehegezänk, Krankheit und Tod sind Themen seiner drastischen Predigten. Mit Witz und Spielfreude präsentieren die Sprecherin Vera Bauer und der Multi-Instrumentalist Christoph Greuter einen Reigen dieser literarischen Fundstücke. Heute Freitag, 12. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/mit KulturLegi 20 Franken.

«Podium» – Schulszenen aus 75 Jahren Schweizer Film Einführung, Filmdokumente und Diskussion mit dem Historiker Dr. Felix Aeppli. Heitere Examensmomente im Dienste der geistigen Landesverteidi-

hat. Und man ist ein bisschen traurig, dass man aus dem fiktiven Ostnorwegen wieder in die Realität zurückkehren muss.» (Denise Marquard im Tages Anzeiger).

Donnerstag, 18. Mai, Bar ab 18.30 Uhr/Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15

Freitag, 19. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr.

Franken.

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/mit KulturLegi 20 Franken.

Theater – «Pferde stehlen»

«Pferde stehlen» mit Jaap Achterberg: Er entwickelt beim Erzählen einen so unwiderstehlichen Sog, dass man ihm an den Lippen hängt. (Bild zvg.) gung, der Jahresablauf in einer Gesamtschule, Beiträge gegen den Sputnik-Schock, von Selbstzweifeln geplagte Lehrpersonen oder eine Abschlussklasse, die ein Schulzimmer in ein Chaos verwandelt: Immer wieder haben hierzulande Filmschaffende Ausbildung und Unterricht thematisiert. Der Zürcher Historiker Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus Schweizer Filmdokumenten und ordnet sie ins Zeitgeschehen ein. Mittwoch, 17. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken/mit

KulturLegi 12 Franken. Essen ab 19 Uhr (Reservation erwünscht): Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat 15 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band ‹Chicago Swing Rats› Das sind Hansruedi Gattiker (Trompete und Flöte), Bruce Roberts (Klarinette, Saxofon und Stimme), Hans Meier (Posaune), Hans Krauer (Piano), Urs Rellstab (Gitarre), August Swerissen, (Bass) und René Grimm (Drums). Die «Chicago Swing Rats» sind sieben Freunde aus dem Raum Zürich

Jaap Achterberg im Erzähltheater nach einem Roman von Per Pettersen. Zusammen Pferde stehlen bedeutet, dass man sich blind vertrauen kann. Ein Mann erzählt, wie er als 15jähriger Junge in einer Waldhütte im hohen Norden mit seinem geliebten und bewunderten Vater einen unvergesslichen Sommer erlebt, wie ihm dort das Urvertrauen in seine Liebsten abhandenkommt, und wie er neues Vertrauen ins Leben findet. Es ist eine Geschichte übers Erwachsenwerden, über Liebe und Abschied, über unbändige Lebenslust. «Die mitreissende Geschichte entführt das Publikum auf eine Reise in die absolute Einsamkeit. Es ist November, kalt und dunkel. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, von schrecklichen Ereignissen, wie diese bis ins hohe Alter nachwirken und an die Oberfläche dringen. Achterberg entwickelt beim Erzählen einen so unwiderstehlichen Sog, dass man ihm an den Lippen hängt, und wie das Stück endet, fühlt man sich, wie wenn man ein sehr gutes Buch zu Ende gelesen

Familienprogramm «Emma und der Nordmann» Für Gross und Klein ab 5 Jahren. Spiel: Prisca Praxmarer und Vivianne Mösli. Emma ist wütend. Sie ist mit ihrer Mutter in eine neue Stadt umgezogen. Alles ist fremd, sie fühlt sich einsam, unverstanden und beschliesst wegzulaufen. Auch der Mann im Mond ist einsam. Nacht für Nacht beobachtet er das Treiben der Menschen, bei dem er gerne dabei wäre. Dank einer vorbei fliegenden Sternschnuppe landet er auf der Erde. Dort ist alles anders, als er es sich vorgestellt hat. Die Bevölkerung gerät in Panik und macht Jagd auf ihn, den Ausserirdischen. Zum Glück trifft er auf Emma. Gemeinsam beschliessen sie, den Gefahren zu trotzen: Es ist der Beginn einer Freundschaft und eines aufregenden Abenteuers! (pz) Sonntag, 21. Mai, WunderBar ab 15.30 Uhr. Beginn 16 Uhr. Erwachsene 15 Franken/Kinder und mit KulturLegi 10 Franken. Reservierung für alle Anlässe: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Adiemus – Songs of Sanctuary – ist das Lateinisch?

Mit dem reformierten Kirchenchor singen

Konzert in der reformierten Kirche in Bonstetten

Mitsing-Gottesdienst in Affoltern

Das «Changing Times women’s ensemble» singt am Freitag, 19. Mai, um 20 Uhr unter der Leitung von Casey J. Crosby in der reformierten Kirche Bonstetten. Begleitet werden sie von der Flötistin Nathalie Suter und dem Perkussionisten Guido Chrysostom.

Im Gottesdienst vom Sonntag, 21. Mai, 10 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern, wird der Kirchenchor Lieder aus dem Singbuch «Rise Up» und mehrstimmige Lieder, sowie den berühmten Bach-Choral «Jesus bleibet meine Freude» singen.

Nach intensiver Probenarbeit freut sich das «Changing Times women’s ensemble» auf die kommende Aufführung. Adiemus-Songs of Sanctuary ist ein Musikprojekt des walisischen Komponisten Karl Jenkins. 1944 in Wales geboren wurde er durch seine Mitgliedschaft in den Gruppen Soft Machine und Adiemus bekannt. Adiemus-Songs of Sanctuary ist ein junges Stück, es wurde 1995 komponiert. Speziell an diesem Werk ist, dass die Sprache, die dabei verwendet wird, eine Erfindung von Jenkins ist und aus erdachten Wörtern und Silben besteht. Somit wird die Sprache bedeutungslos, die Stimme tritt als £Instrument in den Vordergrund. Die

Das «Changing Times women’s ensemble» bei der Probe. (Bild zvg.) erfundenen Worte ähneln häufig lateinischen und afrikanischen Sprachen. Das Werk folgt zwar der Struktur von traditionellen klassischen Chorwerken, der vokale Klang erinnert jedoch mehr an einen Stil, den der Komponist als «ethnische» oder «Weltmusik» bezeichnet. Adiemus-Songs of Sanctuary könnte auch keltische Musik sein. Karl Jenkins lässt den Interpreten seines Werkes ausdrücklich die Freiheit die Stücke selber auszuschmücken, was auf den kreativen Chorleiter und herausragenden Pianisten

Casey J. Crosby zugeschnitten ist. Die Sängerinnen des «Changing Times women’s ensemble» freuen auf die wöchentlichen, lustvollen Proben. Zudem waren die Aufführungen, die sie in der Vergangenheit erlebt haben, nicht nur für die Zuhörenden bereichernde Höhepunkte. Man kann also gespannt sein auf das Konzert vom 19. Mai, um 20 Uhr in der Kirche Bonstetten. Das «Changing Times women’s ensemble» freut sich auf zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer. (pd.)

Seherlebnisse von Ösk Bucher

In seinen Bildern verwandelt Ösk Bucher alltägliche Beobachtungen in überraschend neue Seherlebnisse. Dabei kombiniert er verschiedene Einzelszenen zu komplexen Bildaussagen. Mit seiner Vorliebe für den Surrealismus erfindet er neue Welten. So ent-

stehen Zwischenbilder von Menschen, Situationen, Gefühlen und Kunstwelten. Die Vielschichtigkeit der Themen, sowie die Wucht der Farben seiner Bilder sind unübersehbar. Die Ausstellung im Kultur-Kubus Hedingen reflektiert sein Kunstschaffen über eine rund 35-jährige Zeitperiode. Ösk Bucher ist in Emmen geboren und Zeichenlehrer von Beruf. Bis im vergangenen Sommer unterrichtete er an den Kantonsschulen Zürich Oerlikon und Zürich Nord. Während seiner

Ausbildung zum Zeichenlehrer an der Schule für Gestaltung Luzern erhielt er 1975 und 1976 die Auszeichnung mit dem Bundesstipendium für freie Kunst. Ausgestellt hat der Künstler schon in Luzern, Bremgarten, Frauenfeld, Dietikon und Zürich und eben jetzt in Hedingen. (pd.) Ausstellung bis 25. Mai, samstags und sonntags sowie an Auffahrt jeweils von 11 bis 17 Uhr. Zwillikerstrasse 40, Hedingen.

Auskunft erteilt gerne Susanne Dietrich, Telefon 044 761 18 13. Weitere Infos: http://www.refkircheaffoltern.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Reise - innere Bilder». Werke von Nirmala Isler. Durch innere Bilder und Natur inspiriert, durch Malen die Schönheit des Lebens einfangen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 29. Mai.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Quilt-Art und Holzsach» Barbara T. Kämpfer, Quilt-Art, Toni Lengen, Skulpturen. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Künstler sind anwesend jeweils Mi und Do, 14-17 Uhr. Bis 21. Mai.

Hedingen Aeugstertal

Ausstellung im Kultur-Kubus in Hedingen Noch bis zum 25. Mai sind im Kultur-Kubus in Hedingen Bilder des Künstlers Ösk Bucher zu sehen. Diese entführen den Betrachter in neue Welten.

Für diesen Gottesdienst lädt der reformierte Kirchenchor Affoltern singfreudige Personen jeden Alters und jeder Stimmlage herzlich zum Mitsingen ein. Vorkenntnisse und sängerische Erfahrung sind nicht erforderlich. Für all diejenigen, die schon immer einmal singen wollten, sich

aber bis anhin nicht trauten, ist dies eine gute Gelegenheit, ohne Verpflichtung, hereinzuschauen und mitzumachen. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind zur Probe am Donnerstag 18. Mai, 19.45 Uhr im Ulmensaal des reformierten Kirchgemeindehauses in Affoltern herzlich willkommen. Die Vorprobe für den Gottesdienst am Sonntag 21. Mai beginnt um 8.45 Uhr. Der reformierte Kirchenchor Affoltern am Albis singt unter der Leitung von Rico Zela. Pfarrerin Bettina Bartels leitet den Mitsing-Gottesdienst. (pd.)

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kultur-Kubus, Zwillikerstrasse 40: Bilder von Ösk Bucher «Der trojanische Hase (und seine Gefährten)». Sa, So und Auffahrtsdonnerstag 11-17. Bis 25. Mai.

Ottenbach Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Schamanische Welten-Reise» Öl auf Grossleinwand von Barba Rähmi, Zürich. Öffnungszeiten nach Vereinbarung 079 821 13 61. Bis 20. Mai.

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Jubiläumsausstellung mit attraktiven Preisen, Charlotte Liedtke und Nadette Bamert Kissling, Bilder und Skulpturen. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Jeden Sonntag Apéro. Bis 18. Juni.


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Veranstaltungen

Freitag, 12. Mai 2017

Muttertags-Ständchen Ein unterschätztes Kulturgut Musikverein spielt vor der Kirche Hedingen Der Musikverein Hedingen spielt am Sonntag, 14. Mai, nach dem Gottesdienst beim Eingang der Kirche Hedingen. Traditionsgemäss führt der Musikverein Hedingen auch in diesem Jahr ein Muttertags-Ständchen durch. Dieses

findet am Sonntag, 14. Mai, im Anschluss an den Gottesdienst um zirka 10.45 Uhr statt. Musiziert wird gleich beim Eingang zur Kirche Hedingen bei Regen im Chilehuus. Die Mitglieder des Musikvereins Hedingen freuen sich auf viele begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer. (pd.)

Brooklyn – eine Liebe zwischen zwei Welten Film im Kinofoyer Lux, in Affoltern Kaum hat die junge Irin in New York etwas Fuss gefasst, zwingt eine Familientragödie sie zur Rückkehr nach Irland. Ist Auswandern wirklich die beste Idee? Und wohin zieht sie ihr Herz? Kinofoyer Lux zeigt den Film am Freitag, 19. Mai, 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben. Irland 1952: Auf Drängen ihrer älteren Schwester entschliesst sich die junge Eilis, in Amerika nach einer besseren Zukunft Ausschau zu halten. Ein Schritt, der nicht nur ihre Mutter bedrückt, sondern auch die Auswanderin vor grosse Herausforderungen stellt. Angekommen in Brooklyn, bewohnt Eilis ein möbliertes Zimmer in einer Pension. Bald findet sie auch eine Stelle als Verkäuferin. Die Wochentage sind von der Arbeit geprägt und ausgefüllt, aber in der freien Zeit wird Eilis von schlimmem Heimweh geplagt. Doch dann lernt sie bei einem Tanzabend einen jungen Mann kennen. Er möge halt irische Mädchen, deshalb gehe er zu irischen Tanzveranstaltungen, erklärt der italienischstämmige Tony, als er sie das erste Mal nach Hause bringt.

Spaghetti essen in Brooklyn Als wäre es nicht schon aufregend genug, zum ersten Mal zum Essen bei Tonys Familie eingeladen zu sein, muss sich Eilis noch einer zweiten Prüfung unterziehen: Spaghetti vor den Augen einer italienischen Grossfamilie zu essen, ohne sich zu bekleckern. Für die junge Irin keine kleine Herausforderung, hat sie Ähnliches zu Hause in Enniscorthy doch noch nie gegessen. Aber in den wenigen Monaten in New York hat Eilis etwas ge-

Ist er der richtige Mann am richtigen Ort? (Bild zvg.) lernt: Dass es wenig gibt, das man nicht mit etwas sorgsamer Vorbereitung meistern kann. Also lässt sie sich von den anderen jungen Frauen in der Pension unterweisen, wie man das fremdartige Gericht korrekt isst, verspritzt beim anschliessenden Essen mit den Fiorellos keinen Tropfen Sauce und hinterlässt überhaupt so einen guten Eindruck, dass man nach Ansicht von Herrn und Frau Fiorello eigentlich nahtlos zum Heiraten übergehen könnte. Doch dann erreichen Eilis die denkbar schlechtesten Nachrichten aus Irland. Eine Familientragödie zwingt sie, Brooklyn wieder zu verlassen und in ihre Heimat zurückzukehren. Bald merkt sie, dass sie nicht mehr weiss, mit welchem Mann sie zusammen sein möchte, in welche Welt sie gehört. (pk) Freitag, 19. Mai, 20.15 Uhr: «Brooklyn», Film von John Crowley, Kanada, Irland, Grossbritannien 2015, E/F/d, 111 Min. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J.: 7 Fr.). www.kinolux.ch.

«Radin!», «Moonlight» und «Neruda» im Kino Mansarde Muri Der Violinist François Gautier (Dany Boon) hat nichts zu verschenken – er ist einfach nur knausrig. Aus diesem Grund wird er hinter vorgehaltener Hand oft als «Radin!» – also Geizkragen – beschimpft. Das macht seinen Alltag extrem anstrengend und stellt sein Sozialleben auf die Zerreissprobe. Als er erfährt, dass er eine Tochter hat, bringt ihn das völlig aus der Fassung. Eine französische Komödie mit geglückten Gags und erfrischenden Darstellern. «Moonlight» erzählt die bewegende Geschichte des jungen Chiron in drei Kapiteln. Seine Kindheit ist geprägt von Drogen, Beschimpfungen und fehlender Zuneigung. In der Pubertät wird er noch immer schikaniert, doch er erlebt mit seinem Jugendfreund Kevin eine Intimität, die in seinem Leben sonst fehlt. Weil er sich seine Homosexualität und seine Gefühle nicht eingestehen will, gerät er auf kriminelle Abwege. Pablo «Neruda» (Luis Gnecco) ist ein kommunistischer Senator und berühmter Schriftsteller, der 1948 nach

Gemischter Chor hat Erinnerungen geweckt und Freude bereitet

Bewegend: «Moonlight». (Bild zvg.) heftiger Kritik am chilenischen Präsidenten in den Untergrund verschwinden muss. Fortan liefert er sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem ehrgeizigen Ermittler Óscar Peluchonneau (Gael Garcia Bernal), der ihn im Auftrag der Regierung zu Fall bringen soll. (jn) «Radin! Nichts zu verschenken» am 18. Mai um 18 Uhr und am 19. Mai um 20.30 Uhr (F/d, 89 Min, ab 10 J.). «Moonlight» am 18. Mai um 20.30 Uhr (E/d, 111 Min, ab 16 J.). «Neruda» am 19. Mai um 18 Uhr (Sp/d/f, 107 Min, ab 16 J.). Reservierungen sind im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21 möglich.

Der Gemischte Chor Affoltern hat mit Schweizer Liedgut Freude bereitet. (Bild zvg.)

Zahlreiche Zuhörende genossen am vergangenen Wochenende die Konzerte des Gemischten Chores von Affoltern in der Aula Ennetgraben und im Haus Senevita. Die Melodien kennen alle der älteren Generation und können sie mitsingen. Das weckt viele Erinnerungen und es tut einfach gut, wieder einmal laut mitzusingen. Diese Gelegenheit hatte das Publikum zweimal an diesen Konzerten – und es hat sie herzhaft genutzt. Zugegeben, die Texte sind manchmal sehr romantisiert, teils sind es banale Weisheiten, aber das schmälert die Lust nicht, gemeinsam mit andern diese Welt der Jugend wieder aufleben zu lassen. Kein Wunder, dass die Reaktionen nach den Konzerten so positiv und voller Freude ausfielen. Unter der kundigen Leitung der Dirigentin Angela Bozzola sangen die 33 Sängerinnen und Sänger wohlbekannte Volkslieder, unter vielen anzeige

anderen «S’isch mer alles ais Ding», «S’Träumli» oder «S’Ramseiers wei go grase», das ein eindrückliches Solo des alten Ramseiers (Hans Schlegel) enthielt. Leider traf der Text der begeistert beklatschten Zugabe «Nach em Räge schiint d’ Sunne» meteorologisch nicht zu, denn trübes Regenwetter herrschte an beiden Tagen. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Das Programm war äusserst abwechslungsreich gestaltet, zwischendurch zeigten die drei Musiker ihr Können: Michèle Weiss am Akkordeon, Hans Schläpfer am Kontrabass und Angela Bozzola am Klavier brachten die Zuhörenden mit der anspruchsvollen Schnellpolka «Achtung los», dem «Schweizergruss» oder dem «kreuzfidelen Sepp» ins Staunen. Anne-Marie Bischofberger führte launig und gewandt durchs Programm.

Interimsdirigentin Angela Bozzola verabschiedet – neue Ära Im Anschluss ans zweite Konzert verabschiedete sich der Chor mit grossem

Dank von Interimsdirigentin Angela Bozzola, die den Gemischten Chor Affoltern seit letztem Sommer geduldig, aber auch fordernd und mit viel Humor und Fachwissen geleitet hat. Unmittelbar nach diesem Konzert beginnt nun für den Gemischten Chor Affoltern eine neue Ära. Luigi Lore, in Affoltern wohnhaft, Berufsmusiker, Pianist und Chorleiter, übernimmt per sofort die Leitung des Chores. Der Chor ist gespannt, in welche musikalische Richtung er von ihm geführt wird. Es sind ja nicht nur Volkslieder, die viel Freude bereiten. Der Gemischte Chor hat ein breites Repertoire, vom Volkslied über kirchliche Gesänge zu Musical und Melodien aus Operetten und Opern. Wer dieses gute Gefühl des gemeinsamen Singens selbst erleben möchte – Singen ist für die Gesundheit sehr förderlich –: die Proben finden dienstags um 20 Uhr im Singsaal Butzen statt. (VK / GB) Weitere Infos und Kontakte (Co-Präsidenten Gerold Blaser oder Ernst Bründler) unter www.gcha.ch.


Sport

Freitag, 12. Mai 2017

Gruppenfinal der Bezirksschützen Gruppenmeister 2017 in Affoltern und Wettswil gekürt Am vergangenen Wochenende kämpften die Schützen im Bereich 300 m um den Titel Bezirksgruppenmeister 2017. Es nahmen in der Kategorie Ordonnanz D zwölf Gruppen teil und bei der Kategorie Sport A vier Gruppen. Eine Gruppe besteht aus je fünf Schützen und als Joker kann die Gruppe mit einem zusätzlichen Nachwuchsschützen aufgestockt werden und das schlechteste Resultat wird gestrichen. Von allen Teilnehmer starteten insgesamt elf Gruppen mit einem Joker. Die grössere Gruppierung am Nachwuchs zeigt auch bereits hier die Wirkung und wer weiss, nächstes Jahr starten vielleicht auch reine Nachwuchsgruppen. Der Final wurde auf zwei Schiessplätzen ausgetragen. Die Teilnehmer mit dem Sportgewehr, Feld A, trafen sich in Wettswil. Die Athleten schossen die erste Runde mit je zwanzig Schuss. Der FSV Knonau mit 902 Punkte startete schlecht und musste sich überraschend sogar hinter der neuen Gruppierung von der FSG Zwillikon mit 911 Punkten einreihen. Diese Gruppe bildete sich extra wegen der jungen sportlichen Schützen neu. Die Spitzenposition wurde hart umkämpft vom Titelverteidiger FSV ObfeldenMaschwanden gegen den FSV Wettswil. Doch dem FSV Wettswil gelang ein extrem guter Start, mit 961 Punkten. Somit musste sich der FSV Obfelden–Maschwanden mit 945 Punkten auf dem zweiten Zwischenplatz einreihen.

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Iwo Roszak erkämpfte sich Silber Judowettkampf in Bellinzona Iwo Roszak erkämpfte sich am Sonntag, 7. Mai, die silberne Medaille in der Kategorie Schüler A U15 -33 kg am internationalen Ranking 1000 Turnier von Bellinzona.

Die Sieger der Kategorie Sportgewehr Feld A aus Wettswil. (Bild zvg.) In der Kategorie D in Affoltern schossen die Athleten ein Programm von je 15 Schuss. Dort konnte sich der SV Affoltern 669 und 663 Punkten mit beiden Gruppen direkt an die Spitze setzen. Ottenbach 1 konnte sich den dritten Zwischenplatz sichern mit 648 Punkten. Nach einer kurzen Pause wurden die zweiten 15 Schuss geschossen. Affoltern 1 gelang wieder das beste Resultat mit 677 Punkten und somit wurden sie klar Bezirksmeister Kat. D 2017. In Wettswil startete der FSV Knonau zur Aufholjagd mit 19 Punkten mehr als in der Vorrunde. Mit dem letzten Schuss konnten sie das Schlusslicht an die FSG Zwillikon

übergeben, die nur zwei Zähler weniger schreiben konnten. Da kamen sicher die Nerven ins Spiel, bei den jüngeren Teilnehmern. An der Spitze blieb alles beim Alten. Der FSV Obfelden–Maschwanden konnte den Rückstand nicht wettmachen und erreichten 939 Punkte. Der FSV Wettswil konnte sich 950 Punkte schreiben lassen und wurde mit dem neuen Rekord von 1911 Punkten Bezirksmeister. (pd.) Kategorie Feld A: 1. Rang Wettswil 1911P. 2. Rang Obfelden-Maschwanden 1884P. 3.Rang Knonau 1823 P. 4. Rang Zwillikon 1821P. Kategorie D: 1. Rang Affoltern 1, 1346P. 2. Rang Affoltern 2, 1328P. 3. Rang Zwillikon 1, 1290P. Die gesamte Rangliste findet sich auf www.bsva.ch.

Das Turnier war wieder einmal sehr stark besetzt, da man sich Rankingpunkte für das U15-Ranking erkämpfen konnte. In der Kategorie von Iwo Roszak, waren mit Stevan Maitin die aktuelle Nr. 1 und Manuel Tischhauser die aktuelle Nr. 3 am Start. Gegen beide Gegner hat Iwo noch am letzten Ranking 1000 Turnier in St. Gallen klar verloren. Somit war das Ziel von Iwo nicht in erster Linie eine Medaille zu holen, sondern sich gegen einen der beiden Favoriten durchzusetzen. Diese Zeil gelang ihm auch dank einer taktischen Meisterleistung im Kampf gegen Manuel Tischhauser. Die Nummer 3 des schweizweiten Ranking konnte gegen Roszak seinen bevorzugten Griff nie durchsetzen, gekonnt hatte Iwo Roszak die Arme seines Gegners unter Kontrolle. Dadurch wurde dieser sichtlich nervös und wirkte oft planlos im Kampf. Dieser Kampf wurde dann auch erst im «Golden Score» in der Verlängerung entschieden, dort setzte sich Rosak mit einer Waza-ari Wertung durch. Dieser Sieg ermöglichte es ihm, auch um die Goldmedaille zu kämpfen. Der Sieger im Final hiess dann aber Stevan Maitin, welcher Iwo

Iwo Roszak mit der Silbermedaille in Bellinzona. (Bild zvg.) Roszak im Boden mit einer Festhaltetechnik bezwingen konnte. Aber auch in diesem Kampf konnte man die Fortschritte von Iwo Roszak klar erkennen. Dank dem erkämpften zweiten Rang steigt er nun im U15-Ranking auf die Position 5 auf und kann möglicherweise bald zum Spitzen-Trio aufschliessen. Die nächste Gelegenheit bietet das Rankingturnier in Spiez am 11. Juni. (pd.)

Affoltern I erspielte sich Der TV Mettmenstetten ist bereit die ersten Punkte für die 1600 Turnerinnen Feldmeisterschaft der Faustballer

Zürcher Kantonaler Gerätewettkampf in Bonstetten

Am Samstag, 6. Mai, begann die Feldmeisterschaft der Faustballer. Affoltern I eins holte sich die ersten Punkte. Die zweite Mannschaft verlor beide Partien der ersten Meisterschaftsrunde.

Am kommenden Wochenende empfängt der Turnverein Mettmenstetten im Sportzentrum Schachen in Bonstetten rund 1600 Turnerinnen zum Kantonalen Gerätewettkampf.

Am Samstag, 6. Mai, begann die Feldmeisterschaft der Faustballer. Affoltern I spielte in Oberwinterthur, in der Nationalliga B Ostgruppe, gegen den Absteiger aus der NLA Rickenbach-Wilen. Die Partie ging mit jeweils knappen Satzresultaten 0:3 (8:11/8:11/10:12) an den Gegner. Im zweiten Spiel traf man auf den Aufsteiger des Heimteams und konnte nach einem harten Kampf die Partie auch wieder äusserst knapp mit 3:2

für sich entscheiden (11:9/14:12/7:11/ 8:11/11:9). Somit resultieren aus der ersten Runde zwei Punkte für die erste Mannschaft. Anders erging es der zweiten Mannschaft in der 1. Liga Zone B Nordostschweiz. In Jona traf man auf Rüti I und Jona III. Beide Partien gingen mit 0:3 verloren, da man nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Am kommenden Samstag, 13. Mai, besteht im heimischen Moos die Gelegenheit, weitere Punkte zu holen. Affoltern II spielt ab 10 Uhr gegen Schaffhausen und Oberwinterthur. Affoltern I ab 14 Uhr gegen Jona II und Wigoltingen II. (pd.) Resultate und Ranglisten auf www.swissfaustball.ch.

Schlagstarker Gegner Obfelder Hornusser verloren Heimspiel Am vergangenen Sonntag spielten die Obfelder zu Hause gegen Kräiligen-Bätterkinden ihr drittes Meisterschaftsspiel. Entgegen den schlechten Wetterprognosen, konnte man das ganze Spiel ohne Regen durchführen. Als Heimmannschaft musste Obfelden mit Schlagen beginnen. Die Ämtler Hornusser zeigten eine konstant gute Leistung im ersten Durchgang, ihr Gegner im Ries aber auch, sie konnten alle Hornusse abfangen. Nach dem Wechsel ging Obfelden voller Elan an die Arbeit im Ries, die äusserlichen Voraussetzungen waren ideal, der Himmel war bedeckt, man konnte die Hornusse schon früh erkennen. Das Erkennen ist beim Hornussen leider nur die halbe Miete, das Abtun die andere. Obfelden musste sich im ersten Durchgang bereits eine Nummer

schreiben lassen, beim Schlagen lagen sie 25 Punkte vor ihrem Gegner. Nach dem Wechsel gab die Schlagleistung der HG Obfelden merklich ab, Kräiligen-Bätterkinden konnte ihr Ries sauber halten. Zu allem Übel steigerte sich der Gegner nach dem Wechsel beim Schlagen merklich und überschlug Obfelden noch auf der Ziellinie. Und als wenn das noch nicht genug gewesen wäre, musste sich Obfelden nochmals eine Nummer schreiben lassen. Somit verlor Obfelden das Spiel mit 2 Nummern und 736 geschlagenen Punkten zu Kräiligen-Bätterkinden mit 0 Nummern und 765 geschlagenen Punkten. Obfelden ging leer aus, der Gegner bekam 4 Punkte gutgeschrieben. (pf) Einzel erzielten gute Leistungen: Walti Müller 59 Punkte, Werner Binggeli 56 Punkte.

Das 12-köpfige Organisationskomitee mit den rund 250 Helfern ist nach vielen Stunden Vorbereitungszeit für diesen Grossanlass bereit. In den Kategorien K1, K2 und K3 werden jeweils über 300 Mädchen ihren Wettkampf aufnehmen – was selbst in der topmodernen Sporthalle Schachen eine organisatorische Herausforderung bedeutet. Neben dem organisierenden Verein, dem TV Mettmenstetten mit rund 40 Turnerinnen werden auch die Geräteriegen aus Obfelden, Hausen, Bonstetten und Birmensdorf am Start sein. Aufgrund der gezeigten Leistungen am kantonalen Frühlingswettkampf in Menzingen können die Zuschauer spannende und hochste-

Anna Fusinato ist eine der Mettmenstetter Hoffnungsträgerinnen für einen Spitzenplatz in Bonstetten. (Bild zvg.)

hende Wettkämpfe erwarten. Die turnerischen Leckerbissen in den Kategorien mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad in K6, K7 und KDamen finden am Sonntag ab 9.45 Uhr statt. Eine Topten-Klassierung wird in diesen gut besetzten Teilnehmerfeldern nicht einfach sein. Am ehesten könnten es die Turnerinnen Leonie Winkler, Hanna Prechtl, Anna Fusinato, Eileen Siegenthaler aus Mettmenstetten, Helena Sutz, Sinja Brotschi aus Obfelden und Angela Schillig aus Bonstetten schaffen. Geturnt wird an den Geräten Sprung, Reck, Boden und Schaukelringe. Neben turnerischen Vorführungen wird auch in der Festwirtschaft Hochbetrieb herrschen. Dazu sind mehr als zwei Hektoliter Softgetränke, 500 kg Pommes und 1500 Würste bestellt worden. Festwirt Dani Hürlimann weiss dank seiner Erfahrung als Wirt und im Catering, welche kulinarischen Köstlichkeiten die Turnerinnen und Besucher mögen. (ah)

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Verteidigt Petra Klingler den Titel? Morgen Samstag will Petra Klingler in der Boulderhalle B2 in Pratteln ihren Schweizer Meistertitel im Bouldern verteidigen. Am kommenden Samstag, 13. Mai, finden in der Boulderhalle B2 in Pratteln die Schweizer Boulder-Meisterschaften statt. Dieser Wettkampf wird zudem als Bächli Swiss Climbing Cup gewertet. Auf der Startliste sind bei der Elite und der Kategorie U18 aktuell 82 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich starten 10 Damen und 5 Herren, darunter auch Titelverteidigerin Petra Klingler (Bonstetten). (pd.)

Petra Klingler. (Archivbild)


Sport

Freitag, 12. Mai 2017

Bittere Niederlage für den SC Albis Smolball-Cup in der Schachenhalle Bonstetten Im zweiten Smolball-Cup musste sich der Titelverteidiger aus dem Säuliamt in einem hart umkämpften Finalspiel dem SC Zürich geschlagen geben und damit die erste Pleite in diesem Jahr hinnehmen.

gewohnt ist. Der SCA gewann in der Gruppenphase sämtliche Partien und liess im Halbfinal Taurus Zug keine Chance.

Der Cup im Smolball wurde letztes Jahr zum ersten Mal durchgeführt. Der Wettbewerb soll neben der offiziellen Meisterschaft auch anderen Teams die Möglichkeit bieten, sich mit den etablierten Mannschaften dieser Sportart zu messen. Dieser Herausforderung nahmen sich nun bei der zweiten Durchführung in Bonstetten gleich mehrere Teams an. Neben den bekannten Namen der Meisterschaftsteilnehmer Albis, Zürich und Zug, traten heuer auch Teams aus Uster, Winterthur, Baden und Bern am Cup 2017 an. Für eine gelungene Premiere auf der Smolball-Bühne sorgte der Berner SC. Mit einem mutigen und kämpferisch einwandfreien Auftreten sicherten sich die Hauptstädter gar einen Platz im Halbfinal, der dann allerdings gleichzeitig auch Endstation bedeutete, weil die Zürcher doch noch eine Klasse höher einzustufen sind. Für den Club aus dem Säuliamt lief bis dahin auch noch alles, wie man es vom Schweizer Meister der letzten Jahre

Topfavoriten im Final

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Siege im Military und Jump Green Ämtler Reiter am CC Zimbel in Baar Sabrina Obschlager siegte im Zimbel im Military. Im Jump Green belegten Nicole Bregenzer und Luc Kern gar die Ränge eins und zwei.

So kam es im Endspiel zum Duell, welches in den letzten Monaten immer wieder für Gesprächsstoff sorgte, weil sich Bittere Niederlage: Im Finalspiel des diesjährigen das Aufeinander- Smolball-Cups verlor der SC Albis (weisse Trikots) das Duell treffen der beiden gegen den SC Zürich. (Bild zvg.) Zürcher MannFür den SC Albis bedeutete dies schaften zu einer Begegnung mit Derby-Charakter entwickelt hatte. Darum die erste Niederlage seit langer Zeit, erstaunt es nicht, dass sich auch die- konnte der Ämtler Club doch zuletzt ser Final zu einer packenden und aus- dreimal hintereinander den Schweizer geglichenen Angelegenheit wurde, die Meister-Titel feiern. Die Chance in dieden Zuschauern einen würdigen Ab- ser Saison doch noch einen Titel zu verteidigen bleibt allerdings bestehen, schluss bot. Das Spiel war hart umkämpft, so denn die grosse Finalrunde der hart gar, dass der SCA gleich zwei ver- Schweizer Meisterschaft findet am 10. letzungsbedingte Ausfälle zu beklagen Juni in Kreuzlingen statt. Dort tritt der hatte. Am Ende hatte der SC Zürich SC Albis als Tabellenführer und als Fabeim 4:3-Sieg die Nase um ein ent- vorit an. Vorher geht es für den SCA scheidendes Tor vorne und konnte aber noch ins Trainingslager nach Tesich so verdient als Cupsieger 2017 fei- nero, um für die Titelverteidigung bestens gerüstet zu sein. Livio Fürer ern lassen.

l`Hôta alles. Mit null Fehlern und einer schnellen Zeit im Parcours, dann einer rassigen Runde im Gelände war der Doppelsieg perfekt. Knapp geschlagen blieb dem Teamkollegen Luc Kern mit Rabin der Ehrenplatz, auch er mit einem schnellen Nuller, aber ein paar Sekunden langsamer im Gelände. Besonders stolz auf ihre Schüler und Pferde ist Susanne Schelling, Reitlehrerin vom Birkenhof in Affoltern. (pd.)

Nach Sieg und vordersten Klassierungen an verschiedenen Dressurprüfungen gelang Sabrina Obschlager mit ihrem Pferd Kimi der erste Platz am CC B1 in Baar. Der zweite Rang in der Dressur legte den Grundstein für den späteren Erfolg. Im Springen und im Gelände blieben die beiden fehlerfrei, trotzt schwieriger Verhältnisse im Cross. Auf den guten 6. Rang ritt Monika Frei mit ihrer Stute Rosalie. Im Jump Green, einer Prüfung mit einem Parcours im Sand mit fallenden Stangen und einem Geländeteil, gaben Nicole Bregenzer und Vainqueur de Nicole Bregenzer auf Vainqueur de l’Hôta. (Bild Katia Stuppia)

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Extra

Freitag, 12. Mai 2017

menschen im säuliamt

zwischen-ruf

«Wir müssen Sorge tragen zu unserer Welt»

Wer wirklich wichtig ist

Mike Weber ist Zimmermann und Architekt. In Hedingen führt er sein Architekturbüro «Werkstatt», wo er sich auf nachhaltiges Bauen spezialisiert hat. ................................................... mit mike weber sprach marianne voss Die Büroräumlichkeiten von Mike Weber befinden sich im grossen Treibhaus in Hedingen, oberhalb des Blumenladens Florena. Die Atmosphäre im Architekturbüro «Werkstatt» ist locker. Keine Vorzimmerdame, kein Chefbüro, aber ein kleines, hübsches Besprechungszimmer und in den offenen, grossen Räumen mehrere Arbeitsplätze. Seit sieben Jahren habe er seine «Werkstatt» aufgebaut und seit zwei Jahren sei er in diesen Räumen, berichtet Mike Weber. Als Architekt wolle er gute Architektur, den Kundenwunsch und die Nachhaltigkeit miteinander verbinden. Das Engagement für erneuerbare Energie ist für ihn Herzenssache, das wird im Gespräch mehr als einmal spürbar. So betont er auch: «Nachhaltigkeit, sorgsame Nutzung von Energie, das ist auch meine innere Überzeugung.» Es sei wichtig, dass wir die Ressourcen verantwortungsvoll nutzen. «Wir müssen Sorge tragen zu unserer Welt. Das sind wir unsern Kindern schuldig.» Nebst Neubauten begleite er gerne Umbauten und Renovationen. «Bei denkmalgeschützten Bauten geht es oftmals um die Frage, was energetisch möglich ist. Das sind besondere Herausforderungen, die ich gerne annehme.» Sein Wissen, das er sich bei mehreren Weiterbildungen für nachhaltiges Bauen (Nachdiplomstudium MAS im nachhaltigen Bauen) erworben hat, ermöglicht ihm, auch die behördlichen Nachweise für Schall- und Wärmeschutz zu verfassen.

Musikalische Familie Mike Weber ist in Obfelden aufgewachsen und besuchte dort auch die Schulen. Schon als Kind spielte er Klarinette. «Wir sind eine musikalische Familie, alle lernten, ein Instrument zu spielen. Das war einfach klar.» Sehr jung war er schon Mitglied im Musik-

wetter

Mike Weber ist Spezialist für energetische und akustische Fragen sowie nachhaltiges Bauen. (Bild Marianne Voss) verein Obfelden, wo er auch noch Saxofon und Trompete spielte. «Lang war ich mit Abstand der Jüngste», erinnert er sich. Vor Jahren hat er seine Aktivmitgliedschaft aber aufgegeben. «Leider. Aus zeitlichen Gründen.» Nach dem zweiten Sekundarschuljahr wechselte Mike Weber nach Urdorf ins Gymnasium. «Doch bald merkte ich, dass dies nicht der richtige Weg ist für mich.» Er absolvierte eine Lehre als Hochbauzeichner und «da ich eben auch der Praktiker bin» später noch als Zimmermann. Nach Abschluss der zweiten Lehre reiste er acht Monate durch Amerika, Kanada und Neuseeland und konnte da und dort auch seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Er erinnert sich: «In Kanada zum Beispiel, habe ich mitgeholfen, bei minus zwanzig Grad Rundholz-Blockhäuser zu bauen.»

Zimmerei, bevor ich in einem Architekturbüro hier im Säuliamt eine Stelle annahm.» Bald folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. «Zuerst war ich alleine. Jetzt, hier in diesen Räumen, sind wir zu fünft, davon zwei Lehrlinge.» Die zwei Werdegänge – Architektur und Handwerker – kommen Mike Weber bei seiner Arbeit sehr zugute. «Ich konnte zwei Traumberufe miteinander verwirklichen und verbinden.» Somit habe er auf einer Baustelle nicht nur das Auge des Architekten, sondern verstehe auch die Seite der Handwerker. Was macht ihm an seinem Job besonders Spass? «Ich habe Freude an der Architektur, der Job ist extrem abwechslungsreich. Es geht um energetische Fragen, um Konstruktion, um Beratung und um den ganzen Ablauf von A bis Z.»

Zwei Traumberufe

Einsatz für Lernende

Nach der Reisezeit besuchte er in Biel die Holzfachschule und schloss als Techniker TS Holzbau ab. «Danach arbeitete ich in Stans in einer grossen

Das Privatleben ist natürlich auch ein Thema im Gespräch. «Meine Frau habe ich bereits während der Zimmermannslehre kennengelernt. Sie führte

schon damals hier den Blumenladen.» Wohnhaft ist die Familie Weber Hübscher mit ihren drei Kindern in Mettmenstetten in einem selber renovierten Haus natürlich gemäss Minergie-P-A-Standard. Mike Weber engagiert sich aktiv in der Feuerwehr, wo er Offizier ist. Ein anderes Engagement ist das Lehrstellenforum. «Es ist eine gute Sache, sich für die Lernenden einzusetzen.» Im Herbst finde in Bonstetten wieder eine Berufsmesse statt, und er helfe im OK bei der Organisation mit. Hobbys? «Kaum. Früher war ich in einer Guggenmusik und habe hier im Säuliamt Fastnachtsbälle organisiert.» Heute helfe er in der Freizeit eher einmal seiner Frau im Blumenladen. «Familie und Feuerwehr sind heute meine Hobbys, manchmal helfe ich noch in der Guggenmusik aus.» Was er sich aber wünscht: «Ich möchte wieder einmal eine längere Reise unternehmen.» Beim Reisen habe er immer viel gelernt. «Ich habe andere Kulturen kennen gelernt und gesehen, dass es auch möglich ist, mit viel weniger zu leben.»

Schweinskoteletten an Nektarinen-Marsala-Sauce

herkömmliches

Zutaten für 4 Personen

Das Wort Konkurrenz setzt sich zusammen aus lateinisch currere (= laufen, rennen) und der Vorsilbe con, die wie immer «zusammen» oder «mit» bedeutet. In diesem Fall aber nicht im Sinne von gemeinsam, sondern gegeneinander. Konkurrenten laufen miteinander um die Wette, was sich im menschlichen Zusammensein oft als eher kontraproduktiv als konstruktiv erweist und gelegentlich unbarmherzige Züge annimmt. (ubo)

Sauce: 40 g Butter, eiskalt 3 dl Bouillon 3 Gewürznelken 1 Zimtstange 3 Nektarinen 1,5 dl Marsala

Zubereitung

«Vor Pankraz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.»

Meine Tochter und ich sassen vor dem Fernseher und zappten. Bei einem Film blieben wir hängen. Es schien ein klassisches Stück zu sein und plötzlich, als ich den steinigen Acker sah, schrie ich: «Das ist ‹Romeo und Julia auf dem Dorfe›!» Isabelle: «Kenn ich nicht.» «Das ist von Gottfried Keller, eine Liebesgeschichte, bei der das Paar wie in Shakespeares Drama nicht zusammenkommen kann, weil ihre Eltern zerstritten sind.» «Aha.» «Mehr verrate ich nicht.» «Na ja.» Es war ein schöner Film, und ich hielt meistens den Mund. Aber dann, als Isabelle sagte: «Hoffentlich hauen die endlich ab von zuhause», da erklärte ich: «Es geht schlecht aus. Hab ich doch gesagt. Früher durfte man die Eltern nicht im Stich lassen, sonst hätte man sich versündigt.» «Gut, dass das heute nicht mehr so ist.» «Ja, und jetzt – siehst du das Boot? Da steigen sie gleich ein und finden einen rauschhaften Liebestod.» «Wie literarisch du dich plötzlich ausdrückst.» «Ob dus glaubst oder nicht: Ich hab darüber eine Facharbeit in der Schule geschrieben, und die Formulierung ‹rauschhafter Liebestod› ist mir geblieben. Ich such nachher die Arbeit.» Die Liebenden bestiegen nun also im Fernsehen das Boot. Es war eine sehr berührende Szene, und nachdem ich mir die Augen getrocknet hatte, suchte ich meine ein paar Seiten umfassende Abhandlung. «Hier – das Thema hiess: ‹Verkettung von Schuld, Liebe und Tod›, und jetzt les ich dir mal meinen genialen Satz vor, also: ‹Die Liebenden besteigen voll schmerzlicher Glückseligkeit ein mit Heu beladenes Schiff und finden einen rauschhaften Liebestod.› Wenn das nicht Literatur in höchster Vollendung ist! Da hab ich lange daran gefeilt.» (Jetzt, wo ich das niederschreibe, frage ich mich, wie das genau geht: Ein rauschhafter Liebestod.) Gottfried Keller war auch in der mündlichen Matur mein Thema. Die Prüfer fragten: «Welche weiblichen Personen waren für Gottfried Keller sehr wichtig?» Ich zählte seine Geliebten auf, alle. Dennoch waren die Prüfer nicht zufrieden. «Es fehlt eine.» Mir fiel keine mehr ein. Die Prüfer: «Es war seine Mutter.» Ich: «Seine Mutter war seine Geliebte?» «Nein, wir fragten nach weiblichen Personen, die für ihn wichtig gewesen sind.» Ich wollte Isabelle nun davon berichten, wie wichtig eine Mutter im Leben eines Menschen ist, nämlich genau so wichtig wie sämtliche Liebhaber, doch sie war bei «Dr. House» angelangt. Da konnte ich natürlich nicht stören. Ute Ruf

volg-rezept

4 Schweinskotelettes Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 EL Bratcreme

bauernregel

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Ofen auf 80° C vorheizen. Blech vorwärmen. Butter in Stückchen schneiden und sehr kalt stellen. Koteletten salzen und pfeffern und in der heissen Bratcreme beidseitig anbraten. Auf Blech legen und ca. 30 Min. niedergaren. Bratensatz mit Bouillon ablöschen. Nelken und Zimt beigeben und die Sauce auf 1 dl einkochen lassen.

Inzwischen Nektarinen entsteinen, in Schnitze schneiden und in der Sauce kurz köcheln lassen. Sauce in eine saubere Pfanne absieben, Nelken und Zimt entfernen und die Nektarinen im Ofen warmstellen. Marsala zur Sauce giessen und aufkochen. Hitze reduzieren und die Butter portionenweise dazurühren. Sauce nicht mehr kochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und Früchte dazugeben. Zu den Koteletten servieren. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Tipp: Dazu passen Ebly, Reis oder Dinkelteigwaren.

Konkurrenz

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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Veranstaltungen

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Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Jubiläums-Ausstellung 7. Mai bis 18. Juni 2017 mit attrakiven Preisen

Charlotte Liedtke Nadette Bamert Kissling Bilder und Skulpturen Apéros jeden Sonntag 13–17 Uhr Offen: Do + Fr, 14–18 Uhr, Sa + So 13–17 Uhr

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Muttertagsfahrt ins obere Emmental inkl. Mittagessen Sonntag, 14. Mai 2017

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Spargelessen Bohrerhof (D) Fr. 42.– Donnerstag, 1. Juni 2017 Furka-Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017

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www.aemtler-car.ch

037 2017  
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