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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 37 I 169. Jahrgang I Dienstag, 10. Mai 2016

Lieferwagen bedrängt

Elektromobile testen

Fronarbeit statt Geldstrafe: Fehlbarer Lastwagenchauffeur aus Affoltern verurteilt. > Seite 3

Elektromobilitätstage am 10. und 11. Juni in Hedingen: neues Fahrgefühl. > Seite 3

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Ohne Kaninchen Wegen «Chinaseuche»: Nur Geflügel an der Kleintierschau in Ottenbach. > Seite 5

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Zu Ehren der Mütter Muttertagskonzert der Oberämtler Jodler in der katholischen Kirche in Hausen. > Seite 5

Ein Museum für die Aumüli?

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Einzigartig Mühlentag: Einmal mehr Einblick in das historische Kleinkraftwerk Ottenbach. > Seite 7

Damenriege Obfelden: Jubiläum am Muttertag gefeiert

Erhalt der Gebäudesubstanz der historischen Mühle: Das ist ein vordringliches Ziel der Stiftung Aumüli, die daran ist, ein Gesamtkonzept zu erstellen und in diesem Rahmen auch ein kleines Museum einrichten will. Hunderte erschienen in Reppischtal am Samstag zum Mühlentag.

Rund 500 Gäste strömten am Muttertag in die Mehrzweckhalle Zendenfrei, um im Rahmen eines Brunches das 100-Jahre-Jubiläum der Damenriege Obfelden zu feiern. Eine Turnshow sowie ein farbenprächtiger modischer Rückblick gehörten dazu. Die Damenriege Obfelden ist gut aufgestellt: «Wir haben viel Nachwuchs in unseren Riegen. Mit Muki- und Kitu-Turnen, Mädchenriege und Damenriege stehen jede Woche 150 Personen in der Turnhalle», sagte Präsidentin Susanne Boos im Interview.

................................................... von werner schneiter

................................................... > Bericht und Interview auf Seite 15

Gebäudesubstanz der historischen Mühle erhalten – Stiftung an Gesamtkonzept

«Brauchtum und Kultur, gelebtes Handwerk und Verbundenheit zur Heimat» – so lautete auch das Motto des diesjährigen Mühlentages. Hunderte kamen am Samstag, um zu sehen, wie altes Handwerk funktioniert. Zum ersten Mal in diesem Jahr dabei: ein Schindelmacher aus dem Wallis. In der Aumüli im Reppischtal gibt es ein Wasserrecht, ein Wasserrad, einen Mühlestuhl sowie eine Sägerei. Diese sind eingebettet in Scheune, Speicher und Schopf, die allesamt als Objekte von kantonaler Bedeutung eingetragen sind. Weil im idyllischen Reppischtal gelegen, gilt die 1328 erstmals erwähnte Mühle ausserdem als Bestandteil des Bundesinventars für Landschaften von nationaler Bedeutung. Daraus ergibt sich auch das Ziel von Stiftung und Verein Pro Aumüli: der Erhalt der Gebäudesubstanz. So wurden seit 1998 in Installationsleitungen, Keller, Mühle, Mühlenrad und Sägerei gesamthaft rund 1,2 Mio. Franken investiert. Das Geld stammt aus

Auf dem Weg ans Eidgenössische

Gebäudesubstanz in der Aumüli erhalten – das vordringliche Ziel von Stiftung und Verein Pro Aumüli, von links: Fredi Hofmann, Vereinspräsidentin Renate Wassmer und Stiftungspräsident Ferdinand Gramsamer. (Bild Werner Schneiter) Spenden von Vereinen, Institutionen, Privatpersonen und von Gemeinden.

Sanierung des Hauptgebäudes «Der Erhalt der Gebäudesubstanz ist dingend», halten Fredi Hofmann, «Mister Aumüli», Ferdinand Gramsamer, Stiftungspräsident, und Renate Wassmer, neue Vereinspräsidentin, übereinstimmend fest. So müssen beim Hauptgebäude Fassaden und

Fenster saniert werden. Die Stiftung beschäftigt sich auch mit der Frage, wie die Gebäude künftig genutzt werden sollen und erstellt dazu ein Gesamtkonzept – nicht zuletzt, um potenziellen Geldgebern etwas Konkretes vorlegen zu können. «Wir überlegen uns auch, ob wir in der Scheune ein kleines Museum einrichten sollen», sagt Ferdinand Gramsamer, auch darauf hinweisend, dass bei allen Fragen die kantonale Denkmalpflege in-

volviert ist, die auch einen Teil der Kosten übernimmt. Ferdinand Gramsamer schätzt den finanziellen Aufwand für die geplanten Massnahmen auf zirka 1,4 Mio. Franken. Nicht ausgeschlossen ist, dass in der Aumüli künftig wieder für vier Familien Wohnraum geschaffen wird – so, wie das früher der Fall gewesen ist. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 6

Mit seinem Kranzgewinn am Zürcher Kantonalschwingfest wahrt sich Marco Nägeli vom Schwingclub am Albis die Chance auf eine Teilnahme am diesjährigen Eidgenössischen Schwingfest. Der Maschwander klassierte sich in Watt bei Regensdorf auf Rang 7c. 150 Schwinger präsentierten sich 6500 Zuschauern. ................................................... > Bericht auf Seite 16 anzeigen

Künftig noch mehr Flexibilität beim Blitzen Die fixen Radarkästen im Säuliamt wurden durch semistationäre Messanlagen ersetzt Bereits im Sommer 2014 wurde der fixe Radarkasten im Weiler Schonau, Rifferswil, ausser Betrieb genommen. Diesen Frühling folgte der berühmte «Blitzkasten» in Hedingen, der über 21 Jahre im Einsatz stand. ................................................... von thomas stöckli Er war wahrscheinlich der berühmteste «Polizist» im Säuliamt, der Radarkasten unterhalb der Schulanlage Güpf an der Zürcherstrasse in Hedingen. Vor einigen Wochen wurde er allerdings in den Ruhestand versetzt – und nicht nur er: «Die fixen Radaranlagen der Kantonspolizei Zürich sind in die Jahre gekommen, defektanfällig und entsprechen in qualitativer Hinsicht den Anforderungen nicht mehr», verrät Kapo-Sprecherin Carmen Surber auf Anfrage des «Anzeigers». Bis auf wenige Ausnahmen wurden die fixen Messanlagen bereits im

Semistationäre Radaranlagen (wie hier in Obfelden) statt fixer Radarkästen – die neue Strategie der Kapo ist auch im Säuliamt sichtbar. (Bild Thomas Stöckli) ganzen Kanton ausser Betrieb genommen und die Radarkabinen abgebaut. Auch der fixe Radarkasten im Weiler Schonau, Rifferswil, war letzten Sommer davon betroffen.

Wirkung nimmt mit der Zeit ab Als Ersatz für die wegfallenden fixen Radaranlagen seien bereits 2015 vier semistationäre Geschwindigkeits-

messanlagen beschafft worden, so Carmen Surber weiter. Diese basieren auf Lasertechnologie und sind seit genau einem Jahr in Betrieb. Total stehen der Kantonspolizei Zürich damit zwölf semistationäre Anlagen zur Verfügung, welche bedarfsgerecht und flexibel eingesetzt werden können. Stolze 21 Jahre und vier Monate war der Hedinger «Blitzer» im Einsatz, immerhin gut fünf Jahre jener in Schonau. Wie viel Bussgeld die beiden «Blechpolizisten» in ihrer «Lebenszeit» eingebracht, haben, dazu wollte die Kapo Zürich keine Angaben machen. Im Verlaufe der Jahre habe die Wirkung der stationären Radaranlage allerdings grundsätzlich abgenommen. Welches sind denn nun künftig Schwerpunkt-Standorte für Geschwindigkeitskontrollen im Bezirk? «Die semistationären Radaranlagen werden bedarfsgerecht, wo sie der Verkehrssicherheit dienen, aufgestellt», so Carmen Surber.

200 19 9 771661 391004


Ordentliche Kirchgemeindeversammlung vom 12. Juni 2016

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 12. Juni 2016, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst, in den Saal des Kirchgemeindehauses zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden 1. Die reformierte Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der reformierten Kirche mit Fr. 700 330.20 Aufwand und Fr. 776 046.62 Ertrag in der laufenden Rechnung. Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von Fr. 435 418.69 aus. Durch die Zuführung des Ertragsüberschusses von Fr. 75 716.42 aus der laufenden Rechnung hat sich das Eigenkapital auf Fr. 305 397.94 erhöht. Im Rechnungsjahr 2015 wurden keine Investitionen getätigt. 2. Antrag der Kirchenpflege betreffend Teilrevision der Besoldungsordnung. 3. Information der Kirchenpflege zum Stand «Kirchgemeinde+» (möglicher Zusammenschluss von Kirchgemeinden). Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen in der Gemeindekanzlei und im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bonstetten, 3. Mai 2016 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E

Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Nach Ablauf der zweiten Frist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege liegen keine definitiven Wahlvorschläge vor. Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss §54 des Gesetzes über die politischen Rechte sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 5. Juni 2016 durchgeführt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 10. Mai 2016 Kirchenpflege Maschwanden

Todesfälle Hedingen In Affoltern am Albis ist am 1. Mai 2016 gestorben:

Widmer geb. Schüepp, Elisabeth geboren am 14. Mai 1933, von Hedingen ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Lettenackerweg 8. Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Abschiedsgottesdienst statt.

Obfelden

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung: Sonntag, 12. Juni 2016, im Anschluss an den 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrsaal, Rüteliweg 4, Mettmenstetten Geschäfte:

geb. 12. Dezember 1956, von Zürich ZH und Gossau ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Ottenbacherstrasse 42, Ehefrau des Kägi-Rusterholz Ernst. Urnenbeisetzung am Freitag, 13. Mai 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Die Unterlagen zu den Geschäften können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite der Kirchgemeinde aufgeschaltet.

Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 8. Mai 2016

Das Bestattungsamt kann während dieser Tage unter Telefon 079 724 66 08 erreicht werden. Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstwochenende. Ihre Gemeindeverwaltung

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung (Feldstich) mit SV Affoltern Mittwoch, den 11. Mai von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Feldschützenverein Wettswil 1. obligatorische Übung 300 m + 50 m Donnerstag, 12. Mai 18.00 bis 19.30 Uhr Achtung: Aufforderung, Dienst- und Schiessbüchlein oder Leistungsausweis mitbringen! Der Vorstand

Wir vermissen Dich: Ernst Kägi Maria Rusterholz-Schober Ernst Kägi senior Familie Hausin Familien Guler Familie Schober, Steiermark Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 13. Mai 2016, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Obfelden statt; anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Traueradresse: Ernst Kägi, Ottenbacherstrasse 42, 8912 Obfelden

«Wenn ein Lebenslicht erlöscht, leuchten die Erinnerungen wie die Sterne am Himmel.»

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserer Schwester, unserer Nachbarin und Freundin

Elisabeth Widmer-Schüepp 14. Mai 1933 – 1. Mai 2016

auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

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Tapfer hat sie ihre schwere Krankheit angenommen, nun wurde sie erlöst. Wir sind dankbar für die vielen fröhlichen Stunden, die wir mit Bethli verbringen durften und behalten sie in lieber Erinnerung. Wir danken allen, die der Verstorbenen in ihrem Leben Gutes getan haben.

Die Trauerfamilien

Hedingen, im Mai 2016

Auf Wunsch der Verstorbenen findet kein Abschiedsgottesdienst statt. Traueradresse: E. und B. Weber, Lettenackerstrasse 13, 8908 Hedingen

Gemeinde Hedingen Eröffnung der Badeanlage Hedinger Weiher Samstag, 14. Mai 2016 Die Badesaison startet am 14. Mai 2016. Die Garderobenschränke können am 14. Mai 2016 von 09.00 bis 12.00 Uhr bezogen werden. Der Weiher-Kiosk hat bei guter Witterung geöffnet. Für die Saison 2016 gelten die nachstehend aufgeführten Preise: Einzeleintritte Erwachsene Jugendliche Kinder

Leise bist Du gegangen. Dein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen. Ich bin sehr traurig und trotzdem dankbar, dass Erika ohne Schmerzen in meinen Armen einschlafen durfte.

Kaufe Autos

Die Friedhofvorsteherin

Samstag, 14. Mai 2016, bis und mit Montag, 16. Mai 2016.

12. Dezember 1956 – 1. Mai 2016

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen.

Öffnungszeiten über Pfingsten Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes bleiben über Pfingsten geschlossen von

Erika Kägi-Rusterholz

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 der Kirchgemeinde 3. Informationen der Kirchenpflege

Am 1. Mai 2016 ist in Zürich gestorben:

Kägi-Rusterholz, Erika

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meiner innig geliebten Ehefrau, unserer Tochter, Schwägerin, Cousine, Gotti und Tante

Jg. 2000 bis 2009 Jg. 2010 bis 2016

Fr. 6.– Fr. 3.– gratis

Gemeinde Obfelden Eröffnung der Badi Obfelden Das Freibad Obfelden öffnet seine Tore für die Badisaison 2016 am Samstag, 14. Mai 2016, um 8.00 Uhr. Die Saison- und Punktekarten können ab sofort bei der Gemeindekanzlei Obfelden bezogen werden. Bitte bringen Sie Ihre letztjährige Badikarte mit. Für die Saison 2016 gelten folgende Eintrittspreise: Einzeleintritte: Erwachsene Jugendliche Kinder

7 bis 16 Jahre bis 7 Jahre

Fr. 6.— Fr. 3.— gratis

Fr. 70.– Fr. 20.–

Saisonkarten: Einheimische Erwachsene Einheimische Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Fr. 45.— Fr. 25.—

Garderoben-Kasten Depot

Fr. 10.–

Familienermässigung Einheimische: Kostenlose Saisonkarten ab dem 3. Jugendlichen beim Bezug mindestens einer Erwachsenen-Saisonkarte

Miete pro Saison Grosser Kasten Kleiner Kasten

Fr. 20.– Fr. 15.–

Saisonkarten Einheimische Erwachsene*) Einheimische Kinder

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Kinder

Jg. 2000 bis 2009 resp. bis und mit vollendetem 9. Schuljahr Jg. 2000 bis 2009

Fr. 25.– gratis

*) Saisonkarten für Einwohnerinnen und Einwohner können ausschliesslich bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Beim Bezug von Karten in der Badeanlage muss der Tarif für auswärtige Personen entrichtet werden. Der Badebetrieb ist nur bei schönem Wetter betreut. Die Betreuung wird durch eine aufgezogene grüne Fahne signalisiert. Die Badeanlagebesucherinnen und -besucher werden gebeten, den Anweisungen des Badmeisters Folge zu leisten und die Badeordnung zu beachten. Das Hundeverbot ist einzuhalten. Bitte beachten Sie das Sonntagsund Feiertagsfahrverbot auf der Zufahrt zur Badeanlage während der Badesaison.

Auswärtige Erwachsene Auswärtige Jugendliche

7 bis 16 Jahre

Punktekarte 12 Eintritte (Gültigkeit 2 Jahre): Erwachsene Jugendliche 7 bis 16 Jahre Einmaliger Unkostenbeitrag beim Bezug einer wiederaufladbaren Chipkarte für Saisonund Punktekarten: Bearbeitungsgebühr bei Verlust der Saison-/Punktekarte

Fr. 70.— Fr. 35.— Fr. 60.— Fr. 30.—

Fr. 5.— Fr. 10.—

Der Gemeinderat und das Badi-Team wünschen für die kommende Saison viel Sonnenschein und Vergnügen. Gemeinderat Obfelden


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2016

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Lieferwagen bedrängt: Fronarbeit statt Geldstrafe Fehlbarer Lastwagenchauffeur aus Affoltern am Albis verurteilt Ein Lastwagenchauffeur aus Affoltern hat trotz eines entzogenen Führerausweises weitergearbeitet und auf der Autobahn bei Dietikon einen Lieferwagen über einen Kilometer weit massiv bedrängt. Dafür muss er jetzt 400 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. ................................................... von attila szenogrady Der heute 61-jährige Lastwagenchauffeur aus Affoltern hinterliess am letzten Mittwoch am Bezirksgericht Dietikon nicht den besten Eindruck. Erstens verpasste er zunächst den am

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Jutta Marga Myckert am kommenden Donnerstag, 12. Mai, ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Salvatore Scinta, Affoltern, kann heute Dienstag, 10. Mai, den 80. Geburtstag feiern. Rudolf Strüby feiert den 80. Geburtstag in Affoltern morgen Mittwoch, 11. Mai. Zum 80. Geburtstag dürfen wir auch Maria Karla Bommel-Wildung in Affoltern gratulieren. Sie feiert ihren «Runden» am Donnerstag, 12. Mai. Der Jubilarin und den Jubilaren gratulieren wir herzlich, wünschen ihnen ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Vormittag festgesetzten Prozesstermin und erschien erst am Nachmittag vor den Schranken. Zweitens zeigte er sich zwar grundsätzlich geständig, aber nur wenig einsichtig.

Führerausweis-Entzug ignoriert Zudem wogen die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis recht schwer. Laut Anklage wurde dem Schweizer Beschuldigten der Führerausweis bereits Ende Dezember 2015 nach anderen Verkehrsdelikten aus dem Bezirk Affoltern für unbestimmte Zeit entzogen. Was ihn offenbar nicht daran hinderte, normal weiterzuarbeiten. Was wiederum bedeutete, dass er sich mit einem LKW weiter über die

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Lieferwagen einen Kilometer weit massiv bedrängt Grund für den Polizeieinsatz war eine lebensgefährliche Fahrweise des langjährigen Berufschauffeurs. So heftete er sich auf dem Normalstreifen plötzlich an die Fersen eines Lieferwagens und bedrängte das vor ihm befindliche Fahrzeug massiv. Laut Anklage über einen Kilometer weit und mit

einem viel zu geringen Abstand. Die Anklagebehörde ging von einem hohen Risiko einer Kollision aus. «In der Folge hätte es zu schwerwiegenden Unfällen mit Schwerverletzten oder gar Toten kommen können», zeigte sich der zuständige Staatsanwalt überzeugt. Er verlangte wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln sowie Fahrens trotz Entzugs eine unbedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 80 Franken. Neben den 4000 Franken sollte der Rückfalltäter neu eine ehemals bedingt ausgesprochene Vorstrafe der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis von 20 Tagessätzen zu 90 Franken zusätzlich bezahlen. Wegen Verletzung der laufenden Probezeit. Hinzu kam noch die Auflage

der Verfahrenskosten von über 5100 Franken.

400 Stunden gemeinnützige Arbeit Das Gericht kam am Schluss zu Schuldsprüchen, verzichtete aber auf eine Geldstrafe. Es verpflichtete den Beschuldigten vielmehr zu 400 Stunden gemeinnütziger Arbeit. In welcher Form blieb noch unklar. Dies sei Sache des Justizvollzugs, erklärte der zuständige Dietiker Einzelrichter. Fest steht jedenfalls, dass dies nicht im angestammten Beruf des Lastwagenchauffeurs erfolgen kann. So wird er seinen Führerausweis wohl für längere Zeit nicht mehr zurückerhalten.

«Das neue Fahrgefühl lässt sich kaum beschreiben, aber erleben» Dritte Elektromobilitätstage am 10. und 11. Juni in Hedingen Am 10. und 11. Juni 2016 finden auf dem Areal der Ernst Schweizer AG in Hedingen die dritten Elektromobilitätstage Knonauer Amt statt. Letzte Woche stellte Projektleiter Olivier Hofmann die Details zum Anlass vor: Am Freitag findet eine Tagung statt, am Samstag hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, Elektro-Zwei-, -Drei- und -Vierräder zu testen. Die Tagung vom Freitag, 10. Juni, richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Gemeindeverwaltungen und Gewerbebetrieben sowie weitere an effizienten Fahrzeugen Interessierte. Am Vormittag stehen zwei- und dreirädrige Elektrofahrzeuge im Zentrum – das erfolgreiche Postfahrzeug von Kyburz, ein schneller Elektro-Polizeitöff, öffentliche und private Ladestationen sowie die Ergebnisse eines NewRide-Projektes zum Einsatz von Elektro-Zwei- und -Dreirädern in KMU. Am Nachmittag spricht Kantonsrat Olivier Hofmann über die Rolle der Elektrofahrzeuge für die Mobilität der Zukunft. Eine Marktübersicht vermittelt Einblicke in aktuelle Entwicklungstendenzen und ein Podium fokussiert auf die Erfahrungen heutiger Elektroauto-Fahrer.

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Schweizer Autobahnen bewegte. So auch am vergangenen 25. Januar, als er am späten Abend mit einem Lastwagen der Marke «Renault» bei Dietikon über die Autobahn A3 in Richtung Chur fuhr und prompt von der Polizei erwischt wurde.

Interesse an Elektromobilen steigt Dass Elektrofahrzeuge zunehmend auf Akzeptanz stossen, zeigt sich seit über zehn Jahren bei den E-Bikes und nun auch bei den Neuzulassungen von Elektroautos in der Schweiz. Diese haben sich im Jahr 2015 mit 3882 Neuzulassungen gegenüber 1948 im Jahr 2014 fast verdoppelt. Durchgesetzt ha-

Mitglieder der e-group Knonauer Amt an den letztjährigen Elektromobilitätstagen: Wer den Mut zu neuen Mobilitätslösungen hat, ist begeistert. (Bild Bernhard Schneider) ben sich Elektrofahrzeuge auch beim Zustelldienst der Post. Die fast geräuschlosen gelben Kyburz-Flitzer werden unter härtesten Einsatzbedingungen tagtäglich eingesetzt und sind aus unserem Strassenbild nicht mehr wegzudenken. Die Post spart dabei grosse Summen an Betriebskosten.

Neues Fahrgefühl erleben «Der Unterschied des Fahrgefühls, das ein Elektromobil verglichen mit einem konventionellen Fahrzeug vermittelt, ist frappant. Man kann das neue Fahrgefühl nur ungenügend beschreiben, man muss es erleben», stellt Olivier Hofmann, der Organisator des Anlasses, fest: «Elektrofahrzeuge bestechen mit einer enormen Beschleunigung, sind deutlich leiser und verursachen während des Betriebs lokal keine CO2-Emissionen.»

Am Samstag, 11. Juni, besteht wieder die Möglichkeit, verschiedene zwei, drei- und vierrädrige Elektrofahrzeuge selber auszuprobieren und dabei ein völlig neues Fahrgefühl zu erleben, vom E-Bike bis zum Tesla.

Elektrofahrzeuge für Betriebe Das Ziel des NewRide-Projektes «Elektrozweiräder in Unternehmen und Verwaltungsabteilungen bestand in der Motivation von Verantwortlichen in KMU und Gemeindeverwaltungen, die Herausforderung der leichten Elektrofahrzeuge anzunehmen. In Zusammenarbeit mit Energie Schweiz, Electrodrive und verschiedenen Städten wurden Testfahrzeuge zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt und deren Nutzung systematisch ausgewertet. Olivier Hofmann zeigt sich zuversichtlich, dass ein entsprechendes An-

Die wichtigsten Informationen zu den dritten Elektromobilitätstagen Kostenlose Probefahrten von zweibis vierrädrigen Elektrofahrzeugen: 11. Juni 2016 von 8 bis 16 Uhr, Areal der Ernst Schweizer AG, Metallbau, Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen, direkt beim S-Bahnhof Hedingen. Kostenloser Elektrotaxi-Zubringerdienst: Anmeldung zwischen 14. Mai und 8. Juni 2016 auf www. egroup-knonaueramt.ch Tagung: 10. Juni 2016 von 09.30 bis 15.45 Uhr. Vormittag: Einsatz von

Elektro-Zwei- und -Dreirädern in KMU und Verwaltungen. Nachmittag: Branchentreff Elektromobilität. Tagungsbeitrag: Halber Tag 120 Franken; ganzer Tag 180 Franken. Anmeldung: Kommunikation NewRide, c/o Schneider Communications AG, Postfach 77, 8913 Ottenbach 044 776 21 30, kommunikation@newride.ch. Detailangaben: www.energie-verstehen.ch/elektromobilitaetstage-2016.

gebot auch im Knonauer Amt auf ein positives Echo stossen würde. «Gerade im gewerblichen Bereich, bei der öffentlichen Hand und beim lokalen Gütertransport hat die Elektromobilität ein grosses Potenzial.» Alle Angaben zu den dritten Elektromobilitätstagen Knonauer Amt sind im Internet unter www.energie-verstehen.ch abrufbar. Anmeldungen für die beiden Tagungen sind ab sofort möglich. Erstmals kann auf die Informationen auch mit einem QR-Code zugegriffen werden. Dabei handelt es sich um eine Methode, um Informationen so aufzuschreiben, dass diese mit dem Handy besonders schnell gefunden werden können. (bs.) anzeige


Liegenschaften Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen Lachen ist Treibstoff für die Seele Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden

Wir danken allen herzlich für die grosse und liebevolle Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem Vater

Kari Beeler erfahren durften.

Die Trauerfamilie

Zwillikon, im Mai 2016

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. (Franz Kafka)

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. (Ernest Hemmingway)

TO D E S A N Z E I G E Schweren Herzens nehmen wir Abschied von

Paula Koller 31. August 1930 – 6. Mai 2016

Nach einem langen, erfüllten Leben ist unsere Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Gotte, Tante, Grosstante, und Freundin von den in den letzten Jahren aufgetretenen, zeitweise starken, tapfer ertragenen Schmerzen erlöst worden. In Trauer: Martin, Céline und Solène Koller Monica Frisella Koller Jörg und Waltraud Huber-Gerlach Matthias, Rahel und Philipp Huber Maria Bumann weitere Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung und Abdankung finden im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung «Schweizerische Schule für Blindenführhunde» in Allschwil (IBAN CH47 0900 0000 4000 1275 0). Traueradressen: Martin, Céline und Solène Koller, 23 rte des Chevaliers de Malte, 1228 Plan-les-Ouates Jörg und Waltraud Huber, Obere Bahnhofstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung

Einladung zu den am 8. Juni 2016 im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach (und Obfelden zu Geschäft A) werden auf

Gemeindeversammlungen

Mittwoch, 8. Juni 2016, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach,

20.00 Uhr Politische Gemeinde

zur Gemeindeversammlung eingeladen.

Geschäft

Ablauf

Aanschliessend (zirka 20.30 Uhr) Evang.-ref. Kirchgemeinde

19.30 Uhr Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

Jahresrechnung 2015 – Genehmigung

Geschäft

anschliessend politische Gemeinde Ottenbach

Jahresrechnung 2015 – Genehmigung

anschliessend Primarschulgemeinde Ottenbach anschliessend evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach

Danach informiert Hans Ulrich Meier, Präs. der evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil, über den Stand der Gespräche betreffend einem möglichen Zusammenschluss mit anderen evang.-ref. Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern.

Traktanden

Hinweise

A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Nutzungsvereinbarung für Mehrzweckhalle Zendenfrei (Turnhalle und Nebenräume inkl. Aussenanlagen) zwischen der politischen Gemeinde Obfelden und der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

Die Anträge und dazugehörigen Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab dem 25. Mai 2016 in der Gemeindeverwaltung Rifferswil eingesehen werden.

B. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Erteilung des Bürgerrechts an Dürr Ulrich Walter und Dürr geb. Ischtwan Birgit Christine, von Deutschland, Pilatusweg 9, 8913 Ottenbach 2. Erteilung des Bürgerrechts an Götz Ellen Annette, von Deutschland, Zwillikerstrasse 10, 8913 Ottenbach 3. Erteilung des Bürgerrechts an Fliescher geb. Hass Dirk und Fliescher Christina mit den Kindern Fliescher Paul Kekoa, Silas Thiemo und Lucie Lani, von Deutschland, Am Tobelbach 10, 8913 Ottenbach 4. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 5. Genehmigung Kreditabrechnungen Stilllegung und Anschluss an die ARA Kelleramt (Projektierungskredit und Ausführungskredit) 6. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Strassenentwässerung Isenbergstrasse und Aufrechterhaltung des Legats von Ernst Blaser 7. Genehmigung Baugebührenverordnung der Politischen Gemeinde Ottenbach 8. Genehmigung Wasserversorgungsverordnung der politischen Gemeinde Ottenbach

Verkäufe

Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Kalenderwoche 21 an den Gemeinderat oder an die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil

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C. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 D. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2015 Die Anträge und Akten liegen ab Mittwoch, 25. Mai 2016 in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Die Weisung ist ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Gemeinde Ottenbach (www.ottenbach.ch) aufgeschaltet oder kann bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden. Ottenbach, 10. Mai 2016 Die Gemeindevorsteherschaften

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2016

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Auch Geflügel lockte viele an die Reuss Ausstellung der Kleintierfreunde ohne Kaninchen, die wegen der «Chinaseuche» zu Hause bleiben mussten

Tauben – aufgereiht.

Wegen eines heimtückischen Virus’ durften an der traditionellen Kleintierschau an der Reuss in Ottenbach keine Kaninchen ausgestellt werden. Publikum kam trotzdem. ................................................... von werner schneiter Die Kleintierschau des Vereins Kleintierfreunde Säuliamt, die traditionell an Auffahrt beim Pontonierhaus an der Reuss in Ottenbach stattfindet, ist ein Publikumsmagnet – ein Fixpunkt

Sundheimer – eine seltene Geflügelrasse, gezüchtet von Ueli Hug. (Bilder Werner Schneiter) im Kalender von Familien mit Kindern, die sich um die Gehege scharen und sich an den niedlichen Hüpfern erfreuen. Dieses Jahr allerdings standen nur Gehege mit Geflügel. Das kantonale Veterinäramt untersagte Kaninchen-Ausstellungen, weil die sogenannte «Chinaseuche» grassiert – ein Virus namens RHD V2 oder VHK 2 genannt. Und der ist hoch ansteckend. Er kann auch via Kleider übertragen werden, stellt aber für Geflügel keine Gefahr dar. Von diesem Virus befallen, verbluten Kaninchen innerlich. Und einen in der Schweiz zugelassenen Impfstoff gibt es noch nicht. Die Zahl

der Fälle ist nicht bekannt, aber nach den Worten von Züchter Ueli Hug hat der Virus in den Ställen der Kleintierfreunde Säuliamt bislang nicht Fuss gefasst. In Zug fand gleichentags eine Ausstellung mit Kaninchen statt. «Das wird halt kantonal geregelt», fügt Hug bei.

Seltene Rassen dabei Der Stimmung tat das Fehlen der Kaninchen an der Reuss keinen Abbruch. Das Publikum marschierte in einer grossen Zahl auf und erfreute sich nicht nur an der Idylle an der

Reuss. Familien scharten sich um die Geflügelgehege, wo man auch seltene Rassen bestaunen konnte – zum Beispiel die Sundheimer, eine Zweinutzen-Rasse, die Eier und gutes Fleisch liefern. Oder die noch selteneren Totenleger. Droht Gefahr, so machen diese keinen Lärm, sondern legen sich auf den Boden, stellen sich «tot» – deshalb der Name. Daneben gab es Pommernenten (ProSpecieRara), holländische Zwerghühner, Zwerg-Bantam und Tauben zu sehen. «Für viele ist unsere Ausstellung ein Muss. Wir könnten auch mit der Werbung zurückfahren – das Publi-

kum käme trotzdem», sagt Ueli Hug. Der Verein Kleintierfreunde Säuliamt zählt knapp 40 Mitglieder. Weniger als die Hälfte davon hält jedoch Geflügel oder Kaninchen. Der Rückgang jener, die sich Tiere als Hobby halten und züchten, hat Gründe. Wer sich damit befasst, muss ständig präsent sein. Tiere wollen gepflegt und gefüttert sein. Das erfordert Präsenzzeit und schränkt ein. Während der Abwesenheit, bei Ferien zum Beispiel, müssen die Zwei- und Vierbeiner gleichwohl versorgt werden. «Viele wollen das nicht mehr in Kauf nehmen», fügt Ueli Hug bei.

Jutzen und Jodeln zu Ehren der Mütter Muttertagskonzert der Oberämtler Jodler in der katholischen Kirche in Hausen Für ein einmaliges Muttertagskonzert haben sich die beiden Jodlerklubs im Oberamt, der Jodlerklub am Albis aus Hausen und die Aemtler Jodlerfründe aus Kappel zu einem gemeinsamen Auftritt zusammengeschlossen. Selbstverständlich durften bei diesen Darbietungen die Kinder nicht fehlen. ................................................... von martin mullis Nicht nur die grosse Anzahl der Jodlerinnen und Jodler liess die zahlreichen Besucher in der katholischen Kirche in Hausen staunen. Aussergewöhnlich war natürlich auch die Zusammensetzung der Auftretenden, haben sich doch die beiden Jodlerklubs aus dem Oberamt für einmal zusammengetan. Die Kirche war mit über 300 Besuchern sowie Jodlerinnen und Jodlern praktisch bis auf den letzten Platz besetzt. Die vielen Jungjodler und Jodlerspatzen trugen natürlich massgebend zu diesem einzigartigen Konzert am Muttertag bei. In seiner Begrüssung hiess Gastgeber Diakon Matthias Kühle-Lemanski die Besucher und Volksmusikanten herzlich willkommen. Er hielt fest, dass Juchzen und Jodeln in der zum Konzertlokal umfunktionierten Kirche ganz sicher viel zum Gotteslob beitrage. Selbstverständlich liessen es sich die beiden Präsidenten Kurt Bertschinger vom Jodlerklub am Albis und Franz Gräzer von den Aemtler Jodler-

Die beiden Oberämtler Jodlerklubs in der katholischen Kirche Hausen. (Bild Martin Mullis) fründe nicht nehmen, ihre Gäste persönlich und vor allem gemeinsam zu empfangen.

Ungewohnt lüpfige Orgelklänge Zur grossen Erheiterung der Besucher gelang die synchrone Begrüssung eher etwas suboptimal. Doch so war die fröhliche Stimmung im kirchlichen Raum fast greifbar, und der Reigen der vorgetragenen Lieder passte mehrheitlich zum Anlass «Muttertag». Jeder Klub für sich und immer wieder auch gemeinsam sangen sie Stücke mit den Titeln «Mis Müeti», «Es Gschänkli»

oder «Das cha nur Liebi si». Als ganz spezieller musikalischer Leckerbissen begeisterte aber auch die Organistin Andrea Kobi. Die von der Orgel begleiteten Jodellieder und vor allem auch die doch eher ungewohnt lüpfigen Orgelklänge erzeugten eine feierlichfröhliche Stimmung in der Kirche. Die beiden Solo-Jodlerinnen Vreni Eichmann und Heidi Roth, ebenfalls begleitet von der Orgel, boten mit ihrem Auftritt ein eigentliches Highlight. Auch das Trio Albisgruess mit Kontrabass und Handorgeln begleitete und bereicherte diverse Auftritte. Mit dem zweistündigen unterhaltsamen

Programm zeigten sich die Mitglieder der beiden Jodlerklubs von der allerbesten Seite. Vor allem die Schar der ganz jungen Musikanten, die Jodlerspatzen und die Jungjodler eroberten die Herzen der Besucher im Sturm.

Stürmischer Applaus für die Jodlerinnen und Jodler Kein Wunder, dass sie mit einem lang anhaltenden Applaus zu einer Zugabe aufgefordert wurden. Doch auch nach dem Schlussauftritt, liessen die Besucher die beiden Chöre nicht einfach so abtreten, mit einem stürmischen Ap-

plaus wurden auch sie zu einem weiteren Stück aufgefordert. Zum Abschied dankten die beiden Präsidenten Kurt Bertschinger und Franz Gräzer allen beteiligten Musikanten herzlich für ihren Einsatz und den Gästen für ihr Interesse an der Volksmusik. Einen ganz speziellen und herzlichen Dank erhielt auch die Virtuosin an der Orgel, Andrea Kobi. Sie erhielt nämlich zusammen mit einem Blumenstrauss links und rechts einen Kuss von den beiden Präsidenten. Den Strauss überreichte sie postwendend ihrer anwesenden Mutter.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. Mai 2016

Fernab von der digitalen Welt Hunderte bestaunten am Mühlentag in der Stalliker Aumüli altes Handwerk

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as Trio Albisgruess, Alphornklänge, der Sängerbund am Albis und vor allem: altes Handwerk. Das stösst auf grosses Interesse. Hunderte kamen am Samstag bei schönstem Wetter zum traditionellen Mühlentag in die Stalliker Aumüli. Sie verliessen für einmal die digitale Welt und tauchten ein in vergangene Zeiten, in denen sich das Handwerk auf goldenem Boden befand. Wo sonst gibt es Weberinnen an der Arbeit zu bestaunen oder «d’Wöschwiiber» aus dem Sihltal, die in ihren prächtigen Trachten vor dampfenden Kesseln standen und Wäsche an die Leinen hängten. Oder den Schindelmacher Josef Walther, der in der Aumüli zum ersten Mal zu sehen war. Die Geschicktheit der Klöpplerinnen, der Kunstschmied, die ratternde Mühle und das vibrierende Sägewerk bildeten weitere Attraktionen. Vom 90-köpfigen Verein Pro Aumüli, dem seit März Renate Wassmer vorsteht, waren am Samstag nicht weniger als 72 Freiwillige im Einsatz – in der Festwirtschaft, an Ständen, als Auskunftspersonen. Der Verein ist nicht nur zuständig für die Organisation des Mühlentages, sondern für den Unterhalt der grossen Grünflächen und für den Garten und bietet übers Jahr auch Führungen an. Und er holt jedes Jahr ein besonderes Handwerk ins Reppischtal, dieses Jahr einen Schindelmacher. «Hier jedes Jahr etwas Neues zu bieten wird immer schwieriger – uns gehen langsam die Ideen aus, zumal das Handwerk immer einen Bezug haben muss zur Aumüli», sagt Fredi Hofmann, den man als «Mister Aumüli» bezeichnen kann. Altershalber hat er sich – zusammen mit Ehefrau Margrit – inzwischen etwas zurückgezogen und ein Pflichtenheft erstellt, sozusagen einen Leitfaden für die Nachfolger. (-ter.)

Die Weberin am Webstuhl. (Bilder Werner Schneiter)

Schindelmacher Josef Walther an der Arbeit.

Im Sägereiwerk.

Jedes Jahr eine Attraktion: «D’Wöschwiiber» der Trachtengruppe Sihltal.

Mechanisches Arbeitsgerät aus vergangenen Zeiten: Nähmaschine Adler.

Sorgten für Alphornklänge: Sepp Felder (links) und Walter Ess.

Die hohe Kunst des Schmiedens.


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Dienstag, 10. Mai 2016

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Einzigartig dank mässig ergiebigem Standort Zum Schweizer Mühlentag gewährte einmal mehr auch das historische Kleinkraftwerk Ottenbach Einblicke Es ist eine Gruppe von Enthusiasten, die die historische Anlage im Auftrag des Kantons instandhält. Am Samstag lud der Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach in ihr immer noch funktionstüchtiges Kraftwerk. ................................................... von thomas stöckli «Mit einer Mühle hat das eigentlich gar nichts zu tun», verrät Hans Fässler vom Verein Historisches Kleinkraftwerk Ottenbach. Zumindest nicht mehr, denn der erste, der an dieser Stelle mit einem Kanal Reusswasser abzweigte und dessen Energie nutzte, war 1836 ein Müller. Über den durch Gottfried Keller unterzeichneten Wasserrechtsvertrag – der Dichter amtete von 1861 bis 1876 als Staatsschreiber – die Umstellung vom Wasserrad auf eine Turbine und die Elektrifizierung brachte Fässler den Interessierten die Geschichte der Anlage näher. Davon zu hören, ist das eine, aber mit eigenen Augen zu sehen und zu hören, wie das historische Kleinkraftwerk in Betrieb genommen wird, noch einmal etwas anderes. Für die Vorführung war Hubert Mächler verantwortlich. Über die neuste Errungenschaft des Museums – eine Kopfhörer-Anlage – orientierte Hans Fässler derweil über jeden einzelnen Schritt, bis die Drehzahl so reguliert ist, dass Strom ins Netz eingespeist werden könnte.

Hans Fässler (rechts) referiert vor der imposanten Schalttafel im Art-Déco-Stil. (Bild Thomas Stöckli)

Spuren des Bibers und Kritik an der Routenwahl «Es gibt weltweit kein Kraftwerk mit Maschinen von 1920, das noch läuft», betont Vereinspräsident Heinz Geiger. Diese Einzigartigkeit verdankt die Anlage ihrem eigentlich mässig günstigen Standort. Während besser gelegene Kraftwerke modernisiert und aufgerüstet wurden, scheinen sich diese Investitionen in Ottenbach nicht gelohnt zu haben. Fast zwei Kilometer lang ist der Kanal, der das Reuss-Wasser zum

Hubert Mächler hantiert am Regulator – dem Herzstück des Systems.

Heinz Geiger führt Interessierte dem Oberwasserkanal entlang zum Streichwehr.

Kraftwerk hin und wieder zurück in den Fluss leitet. Dem Oberwasserkanal entlang führte Heinz Geiger die Besu-

dern äusserte sich auch kritisch zur Routenwahl für die künftige Umfahrungsstrasse Ottenbach. So werde

cher hoch zum sanierten Streichwehr. Unterwegs machte er nicht nur auf die Spuren des Bibers aufmerksam, son-

durch die Nähe zur einstigen Seidenweberei Haas die historische Anlage beeinträchtigt.

«Drei Generationen arbeiteten im Stollen» Tag der offenen Tür im erst seit Kurzem wieder zugänglichen Kohlebergwerk Riedhof, im Aeugstertal Das 1947 geschlossene und verschlossene Kohlebergwerk Riedhof im Aeugstertal ist ein lebendiges Stück Schweizer Industriegeschichte. Dank des Vereins Bergwerk Riedhof bieten das Bergwerk sowie das Museum, spannende Einblicke in ein fast vergessenes Stück Geschichte. ................................................... von salomon schneider 2002 wurde der Verein Bergwerk Riedhof von zahlreichen Geschichts-, Bergbau- und Geologiebegeisterten gegründet. Rainer Kündig, der Geschäftsführer der Schweizerischen Geotechnischen Kommission, ist Gründungspräsident des Vereins: «Der Gründung voraus ging die Entdeckung eines Fuchsloches, hinter dem ein Seiteneingang zum Stollen gefunden wurde und eine Wechselausstellung im Affoltemer Dorfmuseum.» Dank einer Anschubfinanzierung durch die Gemeinde Aeugst und unzählige Stunden Freiwilligenarbeit konnte in der Zivilschutzanlage des Götschihofs, im Aeugstertal, direkt unterhalb des Kohlebergwerks das Riedhof-Museum aufgebaut werden.

Teile des Bergwerks stehen unter Wasser und sind nur mit dem Ruderboot erreichbar. Anderthalb Jahre für 20 Meter Stollen 2009 kam die Idee auf, den ehemaligen Zugangsstollen wieder freizuräumen, der 1947, nach Schliessung des Bergwerks, gesprengt worden war. «Mit Lawinensuchgeräten haben wir

die richtige Stelle ausgemacht und angefangen zu graben – von Hand. Nach alter Stollenbautradition haben wir immer einen Meter gegraben und dann abgestützt. Mit meinem Vater und meinem Sohn arbeiteten manchmal drei Generationen unserer Fami-

Der wieder ausgegrabene Eingang wurde so rekonstruiert, wie er auf Bildern aus den 1940er-Jahren ausgesehen hat. (Bilder Salomon Schneider) lie gemeinsam an der Freilegung des Stollens», erklärt Rainer Kündig. Es brauchte anderthalb Jahre, um den Stollen freizulegen. Heute sind wieder Schienen zum Zugang des Bergwerks verlegt und der Boden ist mit Schotter ausgekoffert. Rainer Kündig: «Auf An-

frage machen wir auch Kriechführungen, bis in die hinteren Regionen des Stollens. Zudem können im RadonStübli private und geschäftliche Anlässe durchgeführt werden.» Infos und Öffnungszeiten www.bergwerk-riedhof.ch.


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Forum

oberamtmann hirzel

Der Landwirtschaftsbetieb beim Kloster Kappel braucht dringend neuen 70-Kühe-Laufstall

Volksabstimmung Als Stimmberechtigte sind wir an der kommenden Abstimmung vom 5. Juni ordentlich gefordert. Nicht weniger als fünf anspruchsvolle eidgenössische und eine kantonale Vorlage stehen zur Entscheidung. Es ist nicht einfach, die Übersicht zu behalten. Da soll also einmal mehr das Asylgesetz revidiert werden. Es ändert aber offensichtlich nichts daran, dass sich die halbe Welt die Schweiz als lohnendes Reiseziel aussucht. Ob die vorgesehenen Gratisanwälte das ändern können? Immerhin wären dann die Scharen von Juristen beschäftigt, die uns sonst mit Paragrafenreiterei das Leben schwer machen. Bei der Milchkuh-Initiative geht es weder um Milch noch um Kühe, damit das klar ist. Da geht es um Verkehr, und da steckt immerhin die Hoffnung drin, dass wir aus dem Säuliamt schon in 10 und nicht erst In etwa 20 Jahren staufrei durch den Gubrist auf die andere Seite des Kantons fahren können. Dann haben wir noch die Initiative Pro Service Public. Tönt gut! Es stellt sich die Frage, ob dann das obligatorische Nümmerli ziehen am Postschalter ein Ende hat, weil alle verfügbaren Schalter offen sind, oder ob man noch länger anstehen muss. Es muss etwas faul sein an diesem Begehren. In Bern jedenfalls stimmte kein einziger Parlamentarier dafür, nicht einmal die Grünen. Heikel wird es dann mit der Frage der medizinisch unterstützten Fortpflanzung. Eine anspruchsvolle Gesetzgebung. Geht darum, den perfekten Menschen im Reagenzglas zu züchten oder einfach den Paaren mit Fortpflanzungsproblemen beizustehen? Eine ethisch anspruchsvolle Herausforderung für uns Stimmberechtigte. Besonders angetan bin ich von der Frage nach dem bedingungslosen Grundeinkommen für alle. Da soll also jede erwachsene Person im Monat vorbehaltlos 2500 Franken erhalten. Für Kinder sind 1000 Franken vorgesehen. Einmal grosszügig formuliert, wäre ein solches Grundeinkommen national isoliert schlicht unmöglich. Da wäre unser Land in Zukunft für die ganze Welt und nicht nur für die Hälfte, wie heute, attraktiver Wohnsitz. Die Initianten sagen auch, woher das Geld dafür kommen soll. Über den Konsum. Das heisst, so über den Daumen gerechnet, eine Mehrwertsteuer von etwa 50 Prozent. Was mich an dieser Volksinitiative noch mehr erschüttert ist die Tatsache, dass gut ausgebildete Bürger eine Initiative mit einem völlig realitätsfremdem Menschenbild lancieren und dafür mehr als 100 000 Unterschriften sammeln konnten. Damit würde der Staat dem Geist des Oberamtmanns, mit dem Ziel die Eigenständigkeit der Bürgerinnen und Bürger und nicht den Staat zu stärken, völlig zuwiderlaufen. Es ist zu hoffen, dass dem Anliegen an der Urne eine deutliche Antwort gegeben wird. An der Abstimmung teilnehmen heisst Verantwortung übernehmen. Damit kommt zum Ausdruck, dass man gewillt ist, zum Mitbestimmungsrecht Sorge zu tragen.

Dienstag, 10. Mai 2016

Schön dass der Verein Ja zum Kloster Kappel das anerkennt. Die Differenzen ergeben sich bei der Standortwahl. Der Vorstand des Vereins Kloster Kappel hat denn auch keine Mühe gescheut und in Absprache mit den zuständigen Instanzen des Kantons ein professionelles Gutachten durch die Walter Jucker AG erstellen lassen. Der Gutachter kommt nach Abwägen aller Vorund Nachteile zum eindeutigen Entscheid, der jetzt gewählte Standort sei der einzig Richtige. Es ist für Pächter und Eigentümer die wirtschaftlichste Lösung und entspricht auch dem ursprünglichen Neubau auf der westlichen Seite Richtung Uerzlikon. «Der richtige Standort», sagt Franz Leutert. (Bild Werner Schneiter) Geist von Kappel die Synergien von geistlichem Suchen das heisst die 13 Kirchgemeinden und Es wäre nun äusserst schade und un- eine Legitimation haben könnten, und bodenständigem Arbeiten so nahe die Kantonalkirche, nicht jedes Jahr begreiflich, wenn durch mutwilliges müssen sich sehr wohl überlegen, ob wie möglich beieinander zu halten. umfangreiche Defizitzahlungen zu Prozessieren mit ungewissem Aus- sie in dieser Sache nach ihren StatuDas Kloster Kappel war seit seiner leisten hätten. gang, die dringend nötige Modernisie- ten zuständig wären, um sich vor den Gründung durch alle Jahrhunderte Durch sparsames Haushalten, Ver- rung torpediert und Geldmittel ver- Karren eines unzufriedenen Landwirthindurch stets knapp bei Kasse. kauf von nicht benötigtem Bauland geudet würden. schaftsexperten spannen zu lassen. Ich wurde seinerzeit zum Präsi- und der Verpachtung ist es gelungen Der Verein Ja zum Kloster Kappel denten gewählt mit der Vorgabe, da- die Vereinskasse zu sanieren und den hat alleine keine Legitimation, Rekurs Franz Leutert, für zu sorgen, dass die Eigentümer, Betrieb schuldenfrei weiterzugeben. zu erheben. Organisationen, welche alt Präsident Kappelerhof, Obfelden

Das Parlament über die Baulandbesteuerung bei etwa 10 bis 20 Prozent der Bauern Mit dem Bundesgerichtsurteil im Jahr 2011 wurden insbesondere die Verkaufsgewinne auf Baulandreserven bei den Bauern wie bei den übrigen Selbstständigerwerbenden neu bundessteuer- und sozialversicherungspflichtig, wenn das Bauland vorher landwirtschaftlich genutzt wurde und damit zum Geschäftsvermögen gehörte. Hinzu kommt im Kanton Zürich eine Grundstückgewinnsteuer, die von den Verkäufern bezahlt werden muss und von den Gemeinden erhoben wird. Zudem haben die Stimmberech-

tigten der Schweiz vor ein paar wenigen Jahren dem neuen Raumplanungsgesetz zugestimmt, das bei Umzonungen in die Baulandreserven eine Mehrwertabgabe von mindestens 20 Prozent vorsieht. Jetzt ist es am Kanton Zürich, die bundesrechtlichen Vorgaben aus dem Raumplanungsgesetz umzusetzen. Wird künftig ein Baulandgrundstück verkauft, so muss im Kanton Zürich auch weiterhin die Grundstückgewinnsteuer abgerechnet werden. Es ist dabei aber vorgesehen, dass eine allfällige Mehrwertabgabe bei der Grund-

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Graureiher entdeckt Skulptur

Ihr Oberamtmann

Mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen, dazu auch solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. (Red.)

stückgewinnsteuer zwar als Kosten, nicht aber an die Grundstückgewinnsteuer voll angerechnet werden darf. Weil die Mehrwertabgabe nicht an die Grundstückgewinnsteuern voll angerechnet werden kann, dürfte die Gesamtbelastung im Zusammenhang mit einem Baulandverkauf mit der Einführung der Mehrwertabgabe zunehmen. Die gesamte steuer- und sozialversicherungsrechtliche Gesamtbelastung dürfte dann zirka 60 Prozent betragen. In diesem Zusammenhang hat das Bundesgericht in einem früheren Urteil entschieden, dass eine solche Ge-

Ein Graureiher entdeckt am Lindenbach in Obfelden eine Skulptur von Katrin Zuzáková. Die Skulptur ihrerseits beobachtet den Reiher beim Abflug. Die Künstlerin Katrin Zuzáková

lebt und arbeitet in Obfelden. Bilder und Skulpturen von ihr sind auch im Garten und im Bistro der Genossenschaft Lindenbach in Obfelden ausgestellt. Heiner Stolz

samtbelastung von 60 Prozent noch verfassungskonform sei. Man kann nun nach Bern schauen und gespannt sein, ob es nach Auffassung des National- und Ständerats sachliche Gründe gibt, die eine unterschiedliche Besteuerung der Bauern rechtfertigen, oder ob die Bauern wie die übrigen Selbstständigerwerbenden die Baulandverkäufe bei der direkten Bundessteuer weiterhin versteuern beziehungsweise AHV-Beiträge abliefern müssen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident der FDP Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Wirtewechsel

Rossini-Messe

Erja und Erwin Wüthrich übergeben ihr «Kafi-Mättmi» an Doris Madersbacher. > Seite 11

Der Kirchenchor Affoltern und der Ottenbacher Chor lancieren ein gemeinsames Projekt. > Seite 13

Dienstag, 10. Mai 2016

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Mit Spitzenathleten Am Sports-Group-Festival in Bonstetten sind über zwölf Sportarten vertreten. > Seite 17

Rad-Kultur- und Mountainbike-Reisen

Kleben was das Zeug hält

Bike Adventure Tours feiert 25-Jahre-Jubiläum

Bisher hat die Wettswiler Klebwerkstatt Inderkum AG nur für die Industrie und Gewerbebetriebe gearbeitet. Seit Anfang Mai hat das Geschäft an der Leimattenstrasse 6 in der Wettswiler Industrie seine Tore auch für Privatkundschaft geöffnet.

Manchmal entsteht aus einem privaten Abenteuer ein erfolgreiches Business – und ist gerade darum so erfolgreich, weil es aus der Leidenschaft entstand. Besagtes Abenteuer war eine einjährige Veloreise von der Schweiz nach Nepal. Chris Schnelli war vom Reisen in ferne Länder, zu fremden Kulturen und Menschen so begeistert, dass er kurz nach der Rückkehr von seiner Velo-Weltreise 1991 das Unternehmen Bike Adventure Tours gründete mit dem Ziel, weltweit Bike- und Veloreisen anzubieten. So exotisch wie die Destinationen, die bald im Programm sein sollten, war damals auch Bike Adventure Tours unter den Reiseanbietern. Die erste Gruppenreise mit Gästen führte bereits im Herbst 1991 nach Ägypten in die Sinai-Wüste. Es folgten Jordanien und Algerien, bald kam Asien mit Thailand, Burma, Borneo und Japan dazu, weitere Destinationen folgten. Wo man heute mit gefederten Bikes und GPS unterwegs ist und eine Reise trotzdem als recht abenteuerlich erlebt, reiste man damals mit der ersten Generation Mountainbikes und orientierte sich mit Karte und Kompass. «Es waren unvergessliche Erlebnisse», sagt Chris Schnelli, «sie haben die Gruppen enorm zusammengeschweisst. Es sind viele Freundschaften fürs Leben entstanden». Chris Schnelli behielt recht: Nicht nur ihn faszinierten Reisen mit dem Bike in exotische Länder. Die Klientel war vorhanden, die Nachfrage nach weiteren Destinationen wuchs. Vor zwanzig Jahren stieg Chris Schnellis Bruder Andi ins Geschäft ein, heute beschäftigt der Reiseanbieter mit Sitz in Affoltern am Albis über 50 Mitarbeitende, davon 45 Reiseleiterinnen und Reiseleiter. Alle teilen die Leidenschaft, mit dem Bike oder Velo weltweit unterwegs zu sein.

Jubiläumsparty «Around the World» am 11. Juni in Affoltern Heute stehen Reisen in 46 Ländern auf fünf Kontinenten zur Auswahl. Es handelt sich längst nicht mehr nur um klassische Touren mit dem Bike.

Die erste Gruppenreise führte 1991 nach Ägypten. (Bild zvg.) Gefragt sind auch Radkulturreisen, aktuell wächst das Angebot an Freerideund Singletrail-Touren in Madeira, Marokko, Kappadokien und Montenegro. Die Sinai-Tour, die am Anfang des Abenteuers stand, wurde 22 Jahre lang durchgeführt und dann wegen des Arabischen Frühlings aus dem Programm genommen. Englischsprachige Länder, in denen man relativ einfach auf eigene Faust reisen kann, sind weniger gefragt. Dafür sind Länder wie Kuba, Mauritius und Bali Dauerbrenner – und neue exotische Destinationen wie Uganda/Ruanda und Namibia haben das Potential dafür. Ausgeschöpft sind die Möglichkeiten noch lange nicht. Chris Schnelli träumt von Touren im Weltkulturerbe Kamtschatka im Osten Russlands. Doch jetzt geht es erstmal nach Island auf Erkundungsreise. Nun aber ist es an der Zeit zu feiern. Am 11. Juni steigt in Affoltern am Albis die grosse Jubiläumsparty «Around the World» mit vielen exotischen Attraktionen und einem grossen asiatischen Buffet. Die Jubiläumsreise, für die der Sinai nicht infrage kommt, führt in ein anderes Land, das von fantastischen Gesteinsformationen geprägt wird: in die Türkei nach Kappadokien. (pd.) Anmeldung und Infos zu Jubiläumsfeier und –reise: www.bike-adventure-tours.ch.

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Klebwerkstatt Inderkum AG neu auch für Privatpersonen offen

Beat Inderkum hat 18 Jahre lang für den Klebstoffhersteller Henkel-Loctite gearbeitet und dabei umfassendes Wissen zu Klebstoffen erworben. Als Leiter des Unternehmenszweigs Industrieklebstoffe Schweiz stellte er fest, dass unzählige verschiedene Klebstoffe für Industrie, Gewerbe und Privatpersonen zwar angeboten werden, das Know-how zum fachmännischen Kleben aber beschränkt ist. Professionelles Kleben als Dienstleistung stellt ein Nischenhandwerk dar, das in der Schweiz nur von einer Handvoll Unternehmen betrieben wird. «Ich entschied, mich selbstständig zu machen und gründete zusammen mit meiner Frau die Klebwerkstatt Inderkum AG. Da eine professionelle Unterstützung in Sachen Kleben seitens der Industrie ein Bedürfnis war, spezialisierte ich mich auf industrielle Aufträge», erzählt Beat Inderkum.

Fast alles lässt sich kleben In der Industrie schnell etabliert, kamen immer mehr Anfragen von Gewerbebetrieben und Privatpersonen. «Wir haben uns so organisiert, dass wir auch in diesem Bereich Aufträge schnell und zuverlässig abwickeln können», erläutert Beat Inderkum und ergänzt: «Das erste Standbein unseres Unternehmens sind Klebearbeiten, das zweite individuelle Beratungen nach Bedürfnissen der Kundschaft.» Grundsätzlich lassen sich fast alle Materialien kleben – egal welche Oberflächenbeschaffenheit sie aufweisen. Das Kleben verschiedener, sehr unterschiedlicher Materialien, die anschliessende Festigkeit und das optische Ergebnis der Klebstellen erfordern jedoch Beat Inderkums gesamtes Know-how. «Privatkunden kommen mit Gegenständen zu mir, die entweder einen persönlichen, emotionalen Wert haben, für die es keine Ersatztei-

Beat Inderkum zeigt eine Laufschiene, die er für eine Spezialanfertigung auf eine mit Glasfasern verstärkte Kunststoffplatine kleben musste. (Bild sals) le mehr gibt oder die kostbar sind. Wer wirft schon einen schönen Glastisch oder ein Familienerbstück weg, wenn Reparieren möglich ist?», bringt es Beat Inderkum auf den Punkt. Bereits ab 30 Franken lassen sich kleinere Klebearbeiten in Auftrag geben.

Auch der Profi muss ausprobieren Bei grösseren Gegenständen besucht Beat Inderkum regelmässig die Kundschaft vor Ort. Dies ist auch bei der Zusammenarbeit mit Gewerblern der Fall. Küchenbauer, Metallbauer und Werkstätten sind manchmal vor Probleme gestellt, die sie nicht alleine lösen können. In vielen Fällen kann Beat Inderkum die fraglichen Teile direkt vor Ort kleben. «Wir können

Materialien so verkleben, dass sie anschliessend wieder perfekt und zur vollen Zufriedenheit funktionieren. Gerade bei Glasbruch kann die neuste Generation UV-Klebstoffe, bei fachgerechter Handhabung, richtige Wunder wirken», weiss Beat Inderkum. Oft geben Hersteller die Beschaffenheit ihrer Produkte nicht bekannt. In solchen Fällen muss auch Beat Inderkum testen. Mit der richtigen Vorbereitung und einem geeigneten Klebstoff findet er aber schlussendlich die beste Voraussetzung für eine dauerhafte Verbindung. (sals) Klebwerkstatt Inderkum AG, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil. Telefon 044 720 66 33, Mobil 079 700 66 33, Internet www.wirklebendas.ch.

Wohltuende Heilkräuter bei Frauen-Beschwerden Kraftvolle und mächtige Begleiterinnen: Kräuterkurs am 21. Mai, mit Ernestine Astecker Heilkräuter helfen bei verschiedenen Frauenbeschwerden wie Menstruationsschmerzen oder Wechseljahresproblemen und unterstützen vorbeugend auf einem ganzheitlichen und selbstbestimmten Weg.

schätzen immer mehr Frauen Heilkräuter als wertvolle Alternative zu chemischen Hormonen beim Auftreten unangenehmer Begleiterscheinungen in den Wechseljahren.

Seit Urzeiten werden Heilkräuter bei verschiedensten Beschwerden oder vorbeugend eingesetzt und bereits unsere Grossmütter wussten um deren vielfältige Wirkungen als heilsamer Tee, stärkende Tinktur, wohltuender Wickel oder lindernde Salbe. Heute

Bei starker Menstruationsblutung werden beispielsweise Schafgarbe und Hirtentäschel eingesetzt. Bei Menstruationsschmerzen helfen Gänsefingerkraut und Frauenmantel. Wie werden diese Kräuter eingesetzt und was ist dabei zu beachten? Welche Heilkräu-

Wirksame Hilfe bei Menstruations-Beschwerden

ter können bei Ausbleiben des Zyklus und bei Kinderwunsch eingesetzt werden? Welche Heilkräuter dürfen während der Schwangerschaft oder zur Geburtsvorbereitung eingesetzt werden? Und was ist bei der Einnahme zu beachten? Welche Heilkräuter werden bei Hitzewallungen, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden oder anderen lästigen Erscheinungen in den Wechseljahren eingesetzt? Was ist ein knochengesunder Tee und wie wird er zur Osteoporose-Prophylaxe eingesetzt? Wie werden Heilkräuter bei wiederkehrenden Blasenbeschwerden und Vaginalinfekten angewendet?

Antworten zu diesen Fragen, wertvolle Gesundheitstipps und Anregungen für die erfolgreiche Anwendung der Heilkräuter gibt der Kräuterkurs von Ernestine Astecker. Die Grenzen der Selbstbehandlung werden aufgezeigt.

Selber Kräuterprodukte herstellen Die Teilnehmenden lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen und Kräuter-Rezepturen zur Selbstanwendung kennen und stellen unter fachkundiger Anleitung der Kursleiterin verschiedene Kräuterprodukte selber

her. Die Kursleiterin Ernestine Astecker ist zertifizierte Homöopathin SHS und Apothekerin. Sie freut sich auf interessierte Teilnehme- Ernestine rinnen. (pd.) Astecker. (Bild zvg.) Der Kräuterkurs findet am Samstag, 21. Mai, von 10 bis 17 Uhr, im Gesundheitshaus zum Löwen in Jonen statt. Kurskosten 160 Franken inklusive Skript und selbsthergestellte Produkte. Infos und Anmeldung unter kontakt@eastecker.ch, 043 322 86 70, www.eastecker.ch.


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Dienstag, 10. Mai 2016

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Klassik trifft Swing, Tango, Klezmer und Canzoni italiane Konzert von «Don & Giovannis» in der Kirche Wettswil Die Musiker von «Don & Giovannis» erfreuen die Ohren der Musikliebhaber mit Klängen von romantisch-neapolitanischen Liedern, wie zu Enrico Carusos Zeiten, von swingenden Stücken à la Adriano Celentano, von euphorischen Tarantellas oder sehnsüchtigen Tangos. Das Projekt ist eine musikalische Hochzeit, die zwischen Tradition und Moderne schaukelt, aber mit einem witzigen und überraschenden Resultat endet. Ein Klangerlebnis, das völlig vertraut und angenehm wirkt und gleichzeitig originell ist. Nach Meinung der Musiker selbst, ist es ihre Nische, Opernarien bzw. klassische Stücke neu zu arrangieren und mit weltmusikalischen Stilen wie Swing, Tango, Klezmer, Balkanpop oder Canzoni Italiane zu verbinden. So ist es eine ihrer besonderen Stärken und Leidenschaften, klassische Melodien und Arien auf eine moderne Weise hörbar zu machen, dass sie einem breiten Publikum gefallen und nicht nur den ausgesprochenen Opernliebhabern. Der Sänger der Gruppe, Andreas Winkler, der in der Kirchgemeinde

Die «Don & Giovannis» um Sänger Andreas Winkler (Mitte) verbinden Klassisches mit Weltmusik. (Bild zvg.) Stallikon-Wettswil schon mehrmals aufgetreten ist, beschreibt diese neue Musik mit folgenden Worten: «Wir haben mit Mandoline, Akkordeon, Klarinette und Kontrabass eine Welt geschaffen, die nach Ferien, Fernweh, Meeresrauschen, Sand und Sonnen-

schirm klingt. Die Idee hinter unserem Konzept ist folgende: Wir wollen ohne Ehrfurcht, aber mit respektvoller Sensibilität die grossen Melodien des alten Europas transformieren und sie mit mediterraner Leichtigkeit verbinden.»

Auf eine Tenorstimme und vier Instrumente beschränkt «Wir machen uns die berühmtesten Opernmelodien zu eigen, indem wir sie in populäre, nostalgische Lieder verwandeln und uns dabei nur auf

meine Tenorstimme und unsere vier Instrumente beschränken», so Winkler weiter. «Arien von Verdi, Puccini, Bizet, Händel, Mozart oder Wagner treffen auf Tango, Swing, Flamenco, Klezmer- oder Balkanklänge und verschmelzen zu einem explosiven Klangmosaik, das gleichermassen vielschichtig und einzigartig klingt.» «Ich bin bei jedem Konzert immer wieder begeistert. Die Musik und das Live-Erlebnis sind einfach grossartig», erklärt ein bekennender Fan der «Don & Giovannis». An Weihnachten 2015 erschien nun das mit Spannung erwartete zweite Album mit herausragenden Gastkünstlern wie Nubya, Sandra Studer und dem sechsfachen TapDance-Weltmeister Daniel Borat. Mit diesem Projekt versetzen sich Andreas Winkler und seine Musiker zurück in die vordigitale Zeit, als jedes Instrument noch mit einer hohen Virtuosität live gespielt wurde und Musiker mit einer «Alles ist möglich»-Einstellung ans Werk gingen, ohne Gedanken an Radiotauglichkeit oder Marktkompatibilität zu verschwenden. (pd.) Don & Giovannis spielen am Freitagabend, 27. Mai, um 20 Uhr in der Kirche Wettswil. Türöffnung ist um 19.15 Uhr. An der Abendkasse gibt es Tickets zu 10 Franken.

Tanz aus Hawaii

Seit 37 Jahren für ihre Gäste da

Hula – Tanzform und Kultur kennenlernen

«Kafi-Mättmi»: Erja und Erwin Wüthrich hören auf

Ab 18. Mai gibt es erneut die Möglichkeit, in Affoltern Hula zu tanzen und diese wunderbare Tanzform und Kultur kennenzulernen.

Wo gibt es heute in der Region noch ein echtes Wirte-Ehepaar, wo er in der Küche Spezialitäten zubereitet und sie sich intensiv um die Gäste kümmert? Diese Betriebe sind an einer Hand abzuzählen. Nur noch bis zum 20. Mai ist dies auch im «Kafi-Mättmi» in Mettmenstetten der Fall.

Die Einen möchten etwas für ihre Gesundheit tun – die schwingenden Hüftbewegungen befreien und stärken Becken und Rücken. Die rhythmischen Fussbewegungen und Schritte bringen Balance, Kontakt zur Erde. Die erzählenden ausdrucksstarken Handbewegungen halten Hände geschmeidig. Alles zusammen fordert und fördert die Koordination – andere träumen von Hawaii oder weiteren Inseln, von Sonne, Meer, Palmen, sanften Winden. Hula bringt diese inneren Welten zum Blühen, für die Tanzenden wie auch für die Zuschauenden. Oder es ist einfach Interesse an der Kultur, an der Musik, die Freude etwas Neues zu lernen und vielleicht auch eine Leidenschaft zu entdecken, denn Hula ist weit mehr als eine reine Bewegungsform. Im Hula wird mit den Händen die Geschichte des Liedes erzählt – Geschichten über Land, Meer, Sonne, Familie, Götter, Königinnen und immer wieder über Liebe. Hula ist eine sinnliche Erfahrung, aber auch Ausdruck von Prosa und Poesie

und berührt alle Aspekte der Kultur Hawaiis. Im Einführungskurs werden die typischen Grundschritte, Hüft- und Handbewegungen und auch eine einfache Choreografie unterrichtet. Anschliessend können die Teilnehmenden die regelmässigen Übungsabende besuchen. Dieser ausdrucksstarke Tanz aus Hawaii hilft, kleine Inseln im Alltag zu schaffen. Bewegungsfreude, etwas Geduld und Neugier ermöglichen den Zugang, sodass die Reise von der Schweiz nach Hawaii und wieder zurück gelingt. Eltern sind herzlich eingeladen, auch ihre Kinder mitzubringen! Kursleiterin Manja Jansch (Kaimi Schweiz), ist langjährige Tänzerin und Schülerin der Hula-Meisterin Roselle Keliihonipua Bailey aus Maui, Hawaii, welche regelmässig in der Schweiz unterrichtet. Gerne werden auch private Auftritte organisiert. Im Rahmen von Pro Juventute Ferienplausch Affoltern oder auf Anfrage finden zudem Kinderkurse statt. (pd.) Einführungskurs: 18. Mai bis 13. Juli, 8 Mittwochabende von 19.15 bis 20.30 Uhr in den Räumen der Shindo Schule an der Zürichstrasse 49, Affoltern a.A. Anmelden und Infos: Manja Jansch 056 634 27 05, manja@kaimi.ch, www.kaimi.ch.

14 Jahren führten Erja und Erwin Wüthrich-Viinikka den Betrieb sehr erfolgreich. Jetzt beenden sie, altersbedingt, ihre Karriere als Wirtsleute. Und so mancher Gast wird besonders die «Finnischen-Abende» vermissen. Seit fast 50 Jahren arbeiten Erwin und Erja Wüthrich im Gastgewerbe und sind seit 1979 (also 37 Jahre)

Finnische Spezialität Finnische Spezialitäten gibt es sonst kaum in der Schweiz. Das «Kafi-Mättmi» war mit seinen «Finnischen Wochen» also einmalig. Für die Leser vom Affoltemer Anzeiger hat Erwin Wüthrich ein Rezept erstellt, dass die finnische Küche widerspiegelt. Wer dieses Rezept zu Hause zubereitet, kann so die finnische Küche selber erleben.

Rezept: Lachssuppe «Mättmi» 300 Gramm frische Lachswürfel 120 Gramm Kartoffelwürfel 1 Liter Wasser 4 Deziliter Milch 3 Deziliter Rahm Salz, Bouillon, Pfeffer von Mühle, frischer Dill, Maisstärke oder Roux Lachswürfel und Kartoffelwürfel kurz aufkochen und abkühlen, Wasser, Rahm und Milch aufkochen. würzen, auf gewünschte Dicke abbinden und Dill dazugeben. Portion Lachs- und Kartoffelwürfel in einer Tasse oder auf dem Teller geben und mit der Suppe auffüllen. Bei Fragen zum Rezept: Erwin Wüthrich,

Der ausdrucksstarke Tanz hilft, kleine Inseln im Alltag zu schaffen. (Bild zvg.)

Tel. 079 654 88 50

Erja und Erwin Wüthrich gehen in den Ruhestand. (Bild zvg.) selbstständig. Start in die Selbstständigkeit war 1979 das Hotel Restaurant «Lindenhof» in Lindencham. Dann folgte das Restaurant «Rosengarten», ebenfalls in Lindencham, und 1996 die Führung des Restaurants «Villette» am Zugersee in Cham. Im April 2002 übernahmen Erja und Erwin dann das «Kafi-Mättmi» in Mettmenstetten.

Aufmerksam und gastfreundlich Die Wüthrichs pflegten eine ausgeprägte Kundenorientierung. Die Gäste wurden verwöhnt, nicht nur mit Spezialitäten, sondern mit Aufmerksamkeit und Gast-Freundlichkeit. Im KafiMättmi in Mettmenstetten erlebte der Gast immer wieder neue Ideen. Wichtigster gastronomischer Höhepunkt der Wüthrichs waren die «Finnischen Abende», die jedes Jahr vom Oktober bis Februar an Freitag- und Samstagabenden im «Kafi-Mättmi» stattfanden. Bei den letzten «Finnischen Abenden», vom 17. Oktober 2015 bis Ende Februar 2016, bewirteten sie über 1400 Gäste an 33 Abenden im «Kafi-Mättmi» Und sie alle werden diese Abende nie mehr vergessen Die Philosophie von Erja und Erwin kann kurz zusammengefasst werden: Natürlich, regionale und finnische Spezialitäten und die Gastfreundschaft. Zudem war die Dekoration einmalig und wurde jeweils der

Jahreszeit angepasst. Die speziellen Dekorationen zu den «Finnischen Abenden» hat Erja Wüthrich immer selber kreiert. Sie ist eine tolle Künstlerin in diesem Bereich, die den Gästen mehr Wohlempfinden und Zusatzerlebnisse verschaffte. Wieso kommt ein Wirt im Säuliamt auf Spezialitäten aus Finnland? Erwin Wüthrich ist nach seiner Kochlehre im Jahr 1969 in den Norden gezogen, zuerst nach Stockholm, dann in die Nähe von Kuusamo, Finnland, wo seine Frau Erja herkommt. Im grössten Hotel des Skigebietes Ruka war Erwin zwei Jahre Koch und aus jener Zeit stammt seine Liebe zur Finnischen Küche. Im Kafi-Mättmi gab es finnische Spezialitäten mit zartem Fleisch von Elch und Rentier, hausmariniertem Lachs, die Lachssuppe «Mättmi» oder den sagenhaften «Apfelschnee» nach altem lappländischen Rezept zubereitet.

Es geht weiter im «Kafi-Mättmi» Das Restaurant wird von Doris Madersbacher aus dem Freiamt im gleichen Stil weitergeführt und höchstwahrscheinlich gibt es wieder im Winter 2016/2017 «Finnische Abende», zu denen Erwin Wüthrich gerne zeitweise als Gastkoch kommt. Michael Hostmann


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Veranstaltungen

Dienstag, 10. Mai 2016

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Rossini-Messe als Chorprojekt Die Proben beginnen im Juni, Gastsängerinnen und -sänger sind willkommen Als Gemeinschaftsprojekt studiert der Kirchenchor Affoltern (Leitung: Rico Zela) zusammen mit dem Ottenbacher Chor (Leitung: Anette Bodenhöfer) die «Petite Messe Solenelle» von Rossini ein. Rossini ist ja vor allem für seine Opernkompositionen berühmt, z.B. Der Barbier von Sevilla, oder Wilhelm Tell. Er hat nur wenig Geistliches geschrieben, und das vor allem gegen Ende seines Lebens. Rossini kompo-

nierte diese 90-minütige Messe in nur 2 Monaten für die Einweihung einer Privatkapelle seines Freundes 1864 in Paris. In Kirchen durfte dieses Werk lange Zeit nicht aufgeführt werden, weil Rossini auf einen gemischten Chor mit Männern und Frauen bestand; erlaubt waren zu dieser Zeit in der katholischen Kirchenmusik nur Männer- und Knabenstimmen. Die «Petite Messe Solenelle» ist eine ebenso anspruchsvolle wie beliebte Messe für Chor, Solisten, Piano

concertante und Harmonium. Die Proben beginnen im Juni, die Aufführungen werden Anfang Februar in der reformierten Kirche in Affoltern und Ottenbach stattfinden. Für dieses grosse und schöne Werk sind alle Interessierten als Gastsängerinnen und vor allem Gastsänger eingeladen. Besonders willkommen sind Sängerinnen und Sänger, die dieses Werk schon einmal mit anderen Chören einstudiert haben. Die beiden Chöre proben jeweils an ihren Probe-

tagen: Der Kirchenchor donnerstags von 20 bis 22 Uhr im reformierten Chilehuus, der Ottenbacher Chor dienstags von 20 bis 21.45 Uhr im Singsaal der Primarschule Ottenbach. Immer wieder gibt es gemeinsame Proben und Probewochenenden. Interessierte wenden sich per Mail an die Dirigentin/den Dirigenten des Chors, bei dem sie mitproben wollen. Probenplan und Aufführungsdaten finden sich auf der Homepage der jeweiligen Chöre. (pd.)

Festliche Pfingstmesse mit dem Cäcilienverein Geistliche Musik: die Messe in C-Dur (KV 115 für Chor und Orgel) von Mozart Wurde diese Messe irrtümlich Wolfgang Amadeus zugeschrieben, stammt aber in Wirklichkeit von Leopold Mozart? Der Cäcilienverein führt an Pfingsten innerhalb der Festmesse ein Werk vor, dessen Schöpfer noch immer nicht gesichert nachgewiesen ist. Stammt sie vom berühmten Sohn oder doch vom Vater, die Messe in CDur? Die Musikforscher sind sich nicht einig. Denkbar wäre folgendes Szenario: Wolfgang Amadeus Mozart komponierte diese Messe in C-Dur 1773, also im Alter von 17 Jahren. Sie ist die einzige, die er nicht mit Orches-

ter, sondern mit einem Orgelcontinuo geschaffen hat. Er hatte in den drei Jahren zuvor mit seinem Vater drei Reisen nach Italien unternommen, war in Rom von Papst Klemens XIV zum Ritter vom Goldenen Sporn und in Bologna zum Mitglied der «Academia Filarmonica» ernannt worden und war seit 1772 besoldeter Konzertmeister am Hofe des Salzburger Erzbischofs Hieronymus. In dessen Diensten wird der Auftrag für die Komposition einer Messe erfolgt sein. Möglicherweise haben sowohl der Vater als auch der Sohn je selber eine Messe komponiert und einer von den Ideen des andern profitiert. 1773 waren sie noch nicht zerstritten.

Ob es ein kompositorischer Wettkampf war, um sich die Reisezeit zu verkürzen, der Vater dem Sohn einiges an musikalischen Themen vorgab, die er selbst schon einmal 1764 komponiert hatte, oder tatsächlich Vater Leopold als Schöpfer genannt werden sollte, wird wohl das Geheimnis der beiden bleiben. Leopolds Messe ist nur fragmentarisch vorhanden, sie umfasst die Sätze Kyrie, Gloria, Credo und Sanctus, das jedoch im 9. Takt abbricht.

Mozartsches Bravourstück Wie dem auch sei, das Werk, das der Cäcilienverein an Pfingsten aufführt, besticht durch seinen Melodienreich-

tum und seine schöne, gut nachvollziehbare Harmonisation. Sie ist flüssiger und ansprechender als die meisten geistlichen Chorstücke der damaligen Salzburger Vorbilder. Man spürt auch den Einfluss der lichten Feierlichkeit der spätbarocken Bologneser Meister. Prachtvolle polyfone Stellen, wie die Schlussfuge im «Gloria», wechseln mit sehr eindringlichen lyrischen Stellen, wie etwa im «Miserere» desselben Satzes. Zur Intensitätssteigerung verwendete der junge Komponist gewagte Vorhaltdissonanzen, die sich dann nach längerer Weiterentwicklung in wohlklingende Harmonien auflösen. Dadurch und durch teilweise konsequente polyfone Einsätze, durch beschwingte melodische Motive und energievolle Rhythmik, strahlt diese Messe eine positive Lebendigkeit aus, die dem festlichen Gedanken von Pfingsten entspricht. Wer sie letztlich geschrieben hat, erscheint beim Zuhören irgendwann zweitrangig, besticht sie doch durch Anmut, Einfachheit und schlichte Schönheit. (sci/ a. heer) Feierliche Pfingstmesse am Sonntag, 15. Mai, 10 Uhr, in der katholischen Kirche St. Josef, Seewadelstrasse

Wie immer an Pfingsten in légèrer Kleidung: der Cäcilienverein unter der Leitung von Alois Heer. (Bild zvg.)

Affoltern am Albis.

Grosses Pfingstkonzert in der Klosterkirche Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster mit Vokalsolisten in Kappel Am Pfingstsonntag, 15. Mai, konzertieren in der Reihe «Musik und Wort» des Klosters Kappel das Collegium Vocale und das Collegium Musicum Grossmünster zusammen mit Vokalsolisten. Es ist bereits eine schöne Tradition, dass am Pfingstsonntag die Chormitglieder und die Musikerinnen und Musiker des Grossmünsters einen Abstecher nach Kappel machen. Unter der Leitung von Kantor Daniel Schmid werden dieses Jahr Werke von Johann Sebastian Bach und Melchior Vulpius (um 1570–1615) aufgeführt. Mit den «Lutherischen Messen» knüpft Bach zum einen an die protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Zum an-

deren bringt der Name zum Ausdruck, dass Bach seine lateinischen Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipierte und für hohe kirchliche Feiertage komponierte. So liegt es nahe, dass in der Reihe «Musik und Wort zu Pfingsten» jeweils eine dieser Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny. Figuralmessen erklingt, dieses Jahr (Bild zvg.) die «Lutherische Messe A–Dur» BWV 234. Sie gibt den strukturellen Rahmen vor. So spannt

sich ein musikalisch-theologischer Bogen über die nachösterliche Zeit bis Pfingsten.

«Friede sei mit euch» Melchior Vulpius’ Evangelienmotette «Am Abend desselbigen Sabbats» entstand 1612. Der Text aus Johannes 20,19-21 wurde zu Bachs Zeiten als Evangelium zu Quasimodogeniti, dem ersten Sonntag nach Ostern, verlesen (Perikope) und wird im 6. Satz der Kantate «Halt im Gedächtnis Jesum Christ» (BWV 67) zitiert. Der unbekannte Textdichter der Kantate gedenkt der Auferstehung Christi, was Bach mit aufsteigenden Motiven aufnimmt. Im Folgenden wird immer deutlicher der ungläubige Thomas zum Symbol des von Zweifeln ange-

fochtenen Christen. Höhepunkt der Kantate ist der 6. Satz: Jesus tritt mit dem Grusswort «Friede sei mit euch», wie einst zu seinen Jüngern, so noch heute hilfreich zu seiner Gemeinde. Unterstützt wird das Collegium Vocale und das Collegium Musicum Grossmünster von den Solisten Judith Imhof (Sopran), Mirjam Blessing (Alt), Davide Fior (Tenor) und Yves Brühwiler (Bass). Wie immer bei «Musik und Wort» begleiten Texte die Musik, ausgewählt und gelesen diesmal von Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny. (pd.) «Musik und Wort» am Sonntag, 15. Mai, 17.15 Uhr in der Klosterkirche des Klosters Kappel am Albis. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infos: Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Am 11. Juni Thema: Greifvögel wie der Turmfalke. (Bild zvg.)

Fledermaus und Turmfalke Auch in diesem Frühling führt der Verein Naturnetz Unteramt (VNU) wieder zwei spannende Anlässe für Kinder von 6 bis 13 Jahren durch. Der erste Anlass vom Freitag, 20. Mai, ist ganz den Fledermäusen gewidmet. Eine lokale Fledermausschützerin zeigt den Kindern am Abend den besten Platz für Fledermaus-Beobachtungen. Sie finden heraus, wo die Tierchen wohnen und beobachten die Flugkünstler in der Abenddämmerung. Am zweiten Anlass am 11. Juni dreht sich dann alles um die Greifvögel. Die Teilnehmenden erfahren, was diese alles können und wie sie leben. Und dann sehen sie die Vögel aus nächster Nähe: Sie sind live dabei, wenn der Ornithologe Markus Furrer junge Turmfalken aus dem Nest nimmt und beringt. Für die Anlässe ist eine Anmeldung Pflicht. Es hat derzeit noch einige Plätze frei. Kleine Kinder können bei Bedarf von einem Elternteil begleitet werden. (pd.) Weitere Infos zum «Kinderclub» des VNU unter www.naturnetz-unteramt.ch oder bei Stefan Bachmann, Tel. 044 457 70 23 (tagsüber).

Streit unter Geschwistern «Info-Kafi im Familienzentrum Bezirk Affoltern zum Thema «Geschwister haben sich zum Streiten gern». Welche Familie mit mehreren Kindern kennt es nicht? Die Eifersucht auf das neugeborene Baby, Rivalität und Konkurrenz unter Geschwistern – ein Dauerbrenner. Die ständigen Streitereien sind anstrengend und Nerven aufreibend. Oft ist es kaum zu verstehen, dass Kinder in einem Moment einander verbal und tätlich plagen und dann plötzlich wieder ein Herz und eine Seele sind. Genau zu diesem Thema – «Geschwister haben sich zum Streiten gern» – findet am Dienstag, 24. Mai, von 14.15 bis 16 Uhr im Familienzentrum in Zusammenarbeit mit kjz Affoltern ein Vortrag statt. Die Leitung übernimmt Simone Gruen, Psychologin und Erziehungsberaterin im kjz Affoltern. Während der Veranstaltung wird für die Kinder der Teilnehmenden eine Kinderhüeti angeboten (5 Franken pro Kind/Stunde). Eltern, die an diesem Angebot Interesse haben und sich dafür anmelden möchten, erhalten Infos unter Tel. 044 760 21 13, via E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmeldeschluss ist Dienstag, 17. Mai. (KS)

in kürze

Ergänzung. Zum Beitrag «Zeit für Gartenbesuche» («Anzeiger» vom 29. April) bedarf es einer Ergänzung. Die darin erwähnte «Gärtnerei im Park» von Elisabeth Jacob und Fredy Ungricht heisst «Blattgrün – Gärtnerei im Park». www.gaertnerei-blattgruen.ch


veranstaltungen

Luftballone mit der Pfingstbotschaft aufsteigen lassen. (Bild zvg.)

«Volksfest in Rot» Ökumenisches Pfingstfest in Mettmenstetten Als «Volksfest in Rot» ist es geplant, das Pfingstfest vom Sonntag, 15. Mai, ab 11 Uhr, im Rüteli, Mettmenstetten. Die Organisatoren freuen sich über Besucher, die etwas Rotes tragen. Unter der Leitung von Angela Bozzola wird ein Chor, bestehend aus Sängern und Sängerinnen des gemischten Chors Knonau, des ad-hoc-Chors Obfelden und dem katholischen Pfarreichor, den Anlass musikalisch begleiten. Auch das beliebte Aufsteigenlassen von Luftballons mit Pfingstgruss-

botschaften wird nicht fehlen. Nach dem feierlichen Familiengottesdienst im Freien sind alle eingeladen zu einem einfachen Mittagessen und gemütlichem Zusammensein. Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der katholischen Kirche und das Essen im Kirchgemeindesaal statt. (pd.) Ökumenisches Pfingstfest am Sonntag, 15. Mai, ab 11 Uhr, im Rüteli, Mettmenstetten. Es laden ein: Die katholische und die reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten-MaschwandenKnonau sowie Pfarrerin Claudia Mehl, Pfarrer Angelo Saporiti und Pfarrer Andreas Fritz.

Der Geschichtenkoffer kommt … Erzählreihe für Kinder in Stallikon Im Mai startet die Bibliothek Stallikon eine Geschichtenerzählreihe für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren. Die Bibliothekarin bringt in ihrem Koffer eine spannende Geschichte mit und nimmt die Kinder mit auf eine halbstündige Reise in eine andere Welt. Der erste Anlass findet am 18. Mai, 14.30 bis 15 Spannende Geschichten aus dem Koffer. (Bild zvg.) Uhr, in der Bibliothek statt. Der Eintritt ist frei, im An- Eltern und Bezugspersonen der Kinder schluss gibt es ein kleines Zvieri. sind herzlich willkommen. (pd.)

«Babys schlafen anders» Vortrag im Familienzentrum Affoltern Vortrag aus der Basic-BondingReihe am Mittwochabend, 18. Mai, im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Alle, deren Baby nachts so oft aufwacht, dass sie sich eine Veränderung herbeisehnen, sind willkommen, gemeinsam schlaffördernde und gleichzeitig bindungsstärkende Lösungsmöglichkeiten zu erproben. Häufig gestellten Fragen zum Thema «Schläft das Kind schon durch?» oder «Wie soll ich mein Kind zum Schlafen erziehen?» werden im Vortrag «Babys schlafen anders» auf der Basis von neurologischen Forschungsergebnissen beleuchtet. Es wird deutlich gemacht, dass Kinder anders schlafen als Erwachsene und es indivi-

duelle und gravierende Unterschiede gibt, wann ein «Durchschlafen» möglich wird. Dennoch brauchen auch Eltern genügend Schlaf, um den Alltag mit Kind, Haushalt und Beruf zu bewältigen. Der Vortrag aus der Basic-Bonding-Reihe findet am Mittwoch, 18. Mai, von 19.30 bis 21.30 Uhr im EB-Raum im Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürcherstrasse 136, statt. Ursi Staffiero und Sibylle Schellenberg (EEH Fachberaterinnen und Basic-Bonding-Gruppenleiterinnen) führen kompetent durch diesen informativen Abend. (ks) Weitere Infos beim Familienzentrum Bezirk Affoltern, Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrumbezirk-affoltern.ch.


Sport

Dienstag, 10. Mai 2016

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Eine sehr fitte 100-jährige Obfelderin Die Damenriege Obfelden feierte ihr Jubiläum mit einem grossen Brunch

Eine der ältesten Aufnahmen der Damenriege Obfelden aus dem Jahre 1917. (Bilder zvg.)

Am vergangenen Sonntag wurde in Obfelden das 100-Jahre-Jubiläum der Damenriege gefeiert. Zu diesem Anlass veranstaltete der Verein einen grossen Brunch. Festredner wie Gemeindepräsident und Vereinspräsidentin blickten zurück und voraus. Mit verschiedenen Showblöcken und Fotowänden war auch der Turnsport präsent. ................................................... von dominik stierli Pünktlich zur offiziellen Eröffnung um 9 Uhr strömte die Bevölkerung zur Mehrzweckhalle Zendenfrei. Der Jubiläumsanlass bot allen hungrigen Gästen ausgiebig Gelegenheit zu brunchen. Es fehlte weder an feinen Gipfeli, frischem Brot oder Fleischplatten, noch an Rösti, Speck und Spiegelei. Dank vier Buffets und zahlreichen Helfern kam es kaum zu Wartezeiten. Fast 500 Gäste genossen den Anlass an diesem sonnigen Muttertag. Sie wurden auch Zeuge einer Turn-Show mit Geräteturnen auf dem Airtrack, Aerobic aus Boswil, Stufenbarren der Damenriege Obfelden selbst und einer

rockigen Tanz-Einlage. Ein modischer Rückblick zeigte Kleidung bis weit in die 80er-Jahre zurück. Diese Farbenpracht sorgte für das eine oder andere Schmunzeln im Publikum.

Festreden und unterhaltsame Shows sorgen für Abwechslung Gemeindepräsident Thomas Ammann blickte in seiner Rede auf die Anfänge des Turnsports zurück und dankte für das grosse Engagement der Vereine im Dorf. Auch Vereinspräsidentin Susanne Boss blickte zurück und zitierte aus dem Jahrbuch von 1917. OK-Präsidentin Sandra Gut bedankte sich bei allen Gästen, Helfern und dem OK-Team, das bereits seit über einem Jahr für den Anlass im Einsatz war. Sie zeigte sich erfreut über den reibungslosen Ablauf der Feier. Abschliessend kamen die Gäste in den Genuss eines grossen Dessertbuffets. Mit Gesprächen über Vergangenes und Zukünftiges klang die Jubiläums-Feier aus. Die Damenriege Obfelden erfreut sich bester Gesundheit und geht mit Elan in die Zukunft. Weitere Fotos auf der Website der Damenriege

Eine rockige Tanzshow von Mitgliedern aus der Turnerfamilie sorgte beim Brunch für Unterhaltung.

Interview mit Susanne Boss, Präsidentin der Damenriege «Anzeiger»: Was bedeutet die Damenriege Obfelden für Sie persönlich? Susanne Boss: Bei mir hiess es früher, lerne entweder ein Instrument oder gehe in die Mädchenriege. So fand ich den Einstieg in den Turnsport und bin nun seit 20 Jahren in der Damenriege mit dabei. Speziell viel bedeuten mir auch der Zusammenhalt und die zahlreichen Freundschaften. Welche spannenden Ereignisse sind Ihnen aus der Vergangenheit bekannt? In den alten Protokollbüchern sieht man den Wandel über die 100 Jahre. Zur Gründung 1916 traten die Damen in Pumphosen, schwarzen Strümpfen und Bluse mit Matrosenkragen an. Spannend ist, dass man aber schon damals Anlässe wie beispielsweise ein Turner-Chränzli durchgeführt hat.

Welches sind die weiteren Höhepunkte in diesem Jahr? Als nächsten Wettkampf sind wir am Leuberg-Cup in Zuzwil und im Juni am Regionalturnfest in Wetzikon. Im November findet das nur alle zwei Jahre organisierte TurnerChränzli statt. Dort sieht man die ganze Turner-Familie von klein bis gross. Und wie immer gibt es eine Festwirtschaft, zwei Bars und eine grosse Tombola.

Susanne Boss bei der Festrede. (zvg.) Wo liegen die Stärken der Riege heute? Wir haben viel Nachwuchs in unseren Riegen. Mit Muki- und KinderTurnen, Mädchenriege und der Damenriege stehen jede Woche gegen 150 Personen in der Turnhalle. Wir sind eine gut funktionierende Gruppe, auch im Vorstand.

Was gilt es zu beachten, damit die Damenriege auch in den kommenden 100 Jahren erfolgreich bleibt? Grundsätzlich gilt es das Angebot zu erhalten. Wichtig sind genügend Leiter, von den Kleinsten bis nach oben. Denn von den Kleinsten her kommt der Nachwuchs für uns. Interview Dominik Stierli

Obfelden www.drobfelden.ch.

Schützenkönig gesucht Viele Podestplätze Endschiessen der Armbrustschützen am Auffahrtswochenende Der Nachwuchs des RRC Amt mit hervorragenden Resultaten

Armbrustschiessen erfordert höchste Konzentration. (Bild zvg.) Am Samstag, 14. Mai, ab 13 Uhr, findet beim Schulhaus Zwillikon das traditionelle Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon statt. Dies ist der krönende Abschluss für die Armbrustschützen, welche zwischen Ostern und Pfingsten jeden Sonntag die Schiesskurse besucht haben und es wird eine Schützenkönigin oder ein Schützenkönig erkoren. Im Anschluss

an das Programm der jungen Armbrustschützen hat auch die Bevölkerung die Möglichkeit, sich im «Apfelschiessen» mit der Armbrust zu messen oder es einmal auszuprobieren. Der Anlass ist öffentlich und eine kleine Festwirtschaft ist eingerichtet. Die Armbrustschützen Zwillikon freuen sich auf viele Besucher. Priska Gebhardt

Der RRC Amt darf auf ein gelungenes Rennwochenende zurückschauen. Den Auftakt machten Cedric Graf und Elia Felsberger. In der U11 Kategorie beim Kriterium in Diessenhofen belegten sie mit den Rängen 1 und 3 das Podest. Die Taktik von Cedric Graf, vom Start weg vorn zu fahren und so möglichst viele Fahrer abhängen zu können ging sehr gut auf. Nach drei von 10 Runden fuhren er und eine deutsche Rennfahrerin zu zweit an der Spitze und machten den Sieg unter sich aus. Elia Felsberger konnte sich sehr gut in der Verfolgergruppe halten und konnte im Sprint um den letzten Podestplatz alle anderen noch abhängen. Bei den U13 konnte Francesco Caruso mit dem siebten Rang ebenfalls in die Top Ten fahren.

Fehler der Jury sorgt für Diskussionen In der Kategorie U15 fuhr Jana Felsberger im verrücktesten Rennen des Tages mit. Dominik Weiss vom RV Sulz konnte das gesamte Feld überrunden, leider merkte dies die Jury nicht, wodurch es zu heftigen Diskussionen im Ziel kam. Das Feld selber teilte sich

in drei kleinere Felder auf, was die Übersicht über das Renngeschehen nicht verbesserte. Die Rangliste war bis zum Sonntagabend noch nicht definitiv publiziert worden. Am Sonntag fiel dann der Startschuss zur EKZ-Cup-Serie in Schwändi Glarus. Timo Müller vom RRC Amt zeigte gleich seine hervorragende Form, die er im Trainingslager verbessert hatte, mit einem 3. Rang in der Mega-Kategorie.

Bei grossen Feldern kommt es oft zu Stürzen Ebenfalls aufs Podest fuhren Shana Huber und Nils Graf, die bei der SoftKategorie jeweils den 2. Rang belegten. Cedric Graf konnte sich als Sieger in der Cross-Kategorie das erstmals das Leadertrikot des EKZ-Cups überziehen lassen. Neben den vier Podestplätzen gab es noch weitere vier Top-TenResultate, die sich der Nachwuchs vom RRC Amt erstrampelte. Diese Rangierungen dürfen sehr hoch gewertet werden, da bis zu 50 Kinder in den jeweiligen Kategorien starten, ist der Kampf um gute Resultate sehr

Bei «Kriterien» ist höchste Konzentration gefragt. (Bild zvg.) kompetitiv. Wenn jeweils so viele Kinder gleichzeitig starten sind Stürze nicht selten. Diesen auszuweichen und dann immer noch schnell sein, ist eine Kunst, die diese Kinder mit jedem Rennen lernen werden. (pd.)


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Sport

Dienstag, 10. Mai 2016

Marco Nägeli holt seinen 6. Kranz 106. Zürcher Kantonalschwingfest in Watt bei Regensdorf mit erfolgreichen Säuliämtler Schwingern

Der Säuliämtler Marco Nägeli gegen den Turnerschwinger und Eidgenossen Mike Peng im 1. Gang.

Bei 6500 Zuschauern und jeder Menge Sonnenschein konnte das 106. Zürcher Kantonalschwingfest in Watt bei Regensdorf durchgeführt werden. Über 150 Schwinger boten am vergangenem Sonntag spannende Zweikämpfe im Ring. Gleich für den ersten Gang wurde Marco Nägeli gegen den Eidgenossen Mike Peng aus Malix eingeteilt. Nägeli war für Peng ein Gegner, welchen er nicht bezwingen konnte, der Gang wurde gestellt. Im zweiten Gang gewann Marco Nägeli mit der vollen Punktzahl gegen Fabian Bollier, wie auch den dritten Gang gegen Roland Bucher. Im vierten Gang bezwang er auch noch seinen Gegner Daniel Wett-

stein. Nochmals einen Eidgenossen als Gegner wurde Nägeli im fünften Gang zugeteilt. Raphael Zwyssig aus Gais war stärker und konnte diesen Gang für sich entscheiden.

Im letzten Gang benötigte Marco Nägeli unbedingt einen Sieg Nun wurde unter den Schwingerfreunden gerechnet. Nägeli musste seinen letzten Gang gewinnen, damit es für den Kranz reichte. Sein Gegner, Christian Büchi, war dem Säuliämtler unterlegen und verlor. Und Nägeli gewann, jubelte und holte Eichenlaub. Abgeräumt haben die Zürcher Schwinger, insgesamt 12 Kränze konnten gewonnen werden. Darunter sind vier Neukranzer; Roman Bickel aus Hochfelden, Andreas Keller aus Pfäffi-

Matthias Furrer gegen Alexander Eichhorn im Gang. (Bilder Anja Bernhard)

kon ZH, Mathias Braun aus Wald ZH und Karim Leuppi aus Winterthur. Gesprächsstoff bietet aktuell der 18-jährige Thurgauer Samuel Giger. Er ist in Topform und überschlug im Schlussgang den Eidgenossen Daniel Bösch. Giger gewann gegen Bösch nach drei Minuten und 50 Sekunden mit Kurz. Anja Bernhard Auszug aus der Schlussrangliste: 1. 58.50 Samuel Giger, Ottoberg; 4a 57.50 Daniel Bösch, Zuzswil SG, 7c 56.75 Marco Nägeli, Maschwanden;14 55.00 Michi Odermatt, Hausen und Nik Junker, Mettmenstetten; 17e 54.25 Beat Reichmuth, Mettmenstetten; 18g 54.00 Matthias Furrer, Islisberg; 21 53.25 Daniel Meier, Mettmenstetten; 23 35.50 Roman Nägeli, Schönenberg ZH und Christian Schönenberger, Mettmenstetten

Marco Nägeli zeigt stolz seinen Kranz.

Drei Podestplätze an internationalem Turnier Die Karateschule Obfelden nahm mit neun Kämpfenden am Swiss Open Juniors teil Das grösste europäische Kinderund Juniorenturnier, das Swiss Open Juniors 2016 wurde zum elften Mal durch die Karateschule Stans organisiert. Am Turnier nahmen über 47 Karateschulen aus 15 Ländern, mit insgesamt 296 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern, teil. Die Karate Schule Obfelden, Shinkyokushin Dojo Obfelden, unter der Leitung von Andi und Yvonne Gabler, war mit neun Wettkämpferinnen und Wettkämpfern, sowie fünf Kampfrichtern vertreten. Am zahlreichsten vertreten waren die Länder aus dem Osten, wie Bulgarien, Israel, Iran und Litauen. Diese Nationen entsendeten auch ihre besten Wettkämpfer und belegten in allen Kategorien Podestplätze. Trotz dieser starken Konkurrenz erzielten die jungen Teilnehmer der

Bei den Junioren war die Konkurrenz für die Obfelder zu stark

Pokalgewinnerinnen (von links) Seline und Saskia Altherr, Emma Lippens. (zvg.) Karateschule Obfelden in ihren Kategorien gesamthaft drei Podestplätze. In der Disziplin Kata holte Saskia Altherr den zweiten Platz und ihre

Schwester Seline Altherr den dritten Rang im Kumite. Ebenfalls gelang dies Emma Lippens, welche den dritten Platz im Kumite erreichte.

Bei den Juniorinnen und Junioren war es sehr schwierig, ganz nach vorne zu kommen. Die Hoffnungen ruhten auf Nadja und Nina Plocher, welche trotz sehr guter Kampfsequenzen an den stärkeren Gegnerinnen scheiterten. Das Turnier war einmal mehr hervorragend organisiert und viele wertvolle Erfahrungen können mit nach Hause genommen werden. Auch die Kampfrichter Carla Gallati, Marcel Schumacher und Nicola Gabler erwiesen sich als kompetente Eckenrichter. Andi und Yvonne Gabler waren als Hauptkampfrichter und Kampffeldverantwortliche zuständig. (pd.) Die Karate Schule Shinkyokushin Dojo Obfelden betreibt Vollkontakt-Karate, trainiert wird jeden Dienstag und Donnerstag an der Bachstrasse 29 in Obfelden. Infos unter www.shinkyokushin-obfelden.ch

Vier Tore für ein Halleluja Chamba Yondhen von der zweiten Mannschaft des FC WettswilBonstetten konnte sich am Wochenende als VierfachTorschütze feiern lassen. Eine Westernparodie mit Bud Spencer und Terence Hill heisst «Vier Fäuste für ein Halleluja». Ebenfalls in einen Freudengesang durfte am Sonntag die zweite Mannschaft des FC WettswilBonstetten (3. Liga) einstimmen; sie gewann gegen Kilchberg-Rüschlikon II hoch mit 4:0. Ungewöhnlich dabei war nicht unbedingt das Resultat, sondern die Produktion der Treffer. Bis zur 52. Minute stand die Partie noch torlos, ehe WBs Chamba Yondhen innert einer guten halben Stunde viermal reüssierte. WB II festigte seinen zweiten Tabellenplatz hinter Horgen I – und hofft weiterhin auf Ausrutscher des Leaders. Allerdings sind die vier Verlustpunkte eine grosse Hypothek und der Direktkampf fand bereits statt (0:2-Niederlage). Kaspar Köchli


Sport

Dienstag, 10. Mai 2016

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Sportliche Vielfalt mit Spitzenathleten Am Sports-Group-Festival im Sportzentrum Schachen in Bonstetten sind über zwölf Sportarten vertreten Ein Wochenende lang sportliches Vergnügen: Am 14. und 15. Mai bringt der Verein Sports Group Besucher mit Profis diverser Sportarten in Kontakt. Ob traditionell oder exotisch, am Sports-Group-Festival können verschiedene, der breiten Bevölkerung vielleicht noch unbekannte, Sportarten kennen gelernt werden. Mit Stefan Burkhalter im Sägemehl um den «Kranz» schwingen oder sich mit Jacqueline Fuchs im Bankdrücken messen; im Boxring mit Mirko Kuhn die Finessen des Kampfsports erlernen oder das powervolle Streetworkout mit den Bardogs ZH ausprobieren. Den Besuchern wird eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, sich an neue Sportarten heranzuwagen.

zur sache Sports Group, Wettswil Die Sports Group wurde im Februar 2016 gegründet. Der Verein mit Sitz in Wettswil setzt jede Sportart in den Fokus. Von Akquisition der Sponsoren bis hin zur Nachwuchsförderung werden Athleten und Vereine unterstützt.

Vielseitiges Angebot Nebst Piloxing, Swissjump Power und Yoga wird von 8.50 bis 17.35 Uhr Tactical Workout und Zumba auf der Hauptbühne vorgezeigt. Die Besucher dürfen dort aktiv teilnehmen und werden von Profis geführt. In den weiteren zwei Hallen ist Stefan Burkhalter in seinem Sägemehlring anzutreffen. «Auf den ersten Anlass des Sports Group Festivals freue ich mich sehr. Ich bin gespannt, wie viele Besucher zu mir in den Ring steigen», so der eidgenössische Schwinger. Auch verschiedene Randsportarten wie Futsal, Bodybuilding und Luftakrobatik können an den Athletenständen ausprobiert werden. Im Outdoor-Bereich wird Cedric Hiltebrand mit Tipps und Tricks übers Motorradfahren zur Verfügung stehen. Ebenfalls wird der Stuntrider eine unterhaltsame Show abliefern.

Kinderbetreuung und Abendunterhaltung

Schwinger Stefan Burkhalter fordert im Sägemehlring.

Kinder werden von professionellen Kleinkinderzieherinnen betreut. Die Kinderkrippe Coccolino wird sich von 8 bis 18 Uhr kostenlos um den Nachwuchs kümmern. Ferner werden die Kinder mit diversen sportlichen Aktivitäten unterhalten. Mit Breakdance

for Kids oder dem Gumpischloss im Outdoor-Bereich wird es den Kindern nie langweilig. Nebst dem aktiven Bereich des Festivals werden dem Besucher auch diverse Shows geboten. Am Samstagabend liefern die Luftakrobatinnen

FC Affoltern setzt Siegeszug fort

Profi-Bodybuilderin: Jay Fuchs. (Bilder zvg.)

von Arsvolandi eine Performance ab. Ebenfalls wird Mirko Kuhn mit seinem Top-Team-Zürich einen ShowKampf austragen. Ferner werden die Bardogs sowie die Tanz-Fabrik den Zuschauern Unterhaltung bieten. Mit Koch Joel Kraaz ist für kulinarische

Höhenflüge gesorgt. Das ganze Wochenende lang verpflegen er und sein Team die Besucher. Mit Barbetrieb und DJ kann bis in die Nacht hinein gefeiert werden. Tickets unter www.sportsgroup.events.

Revierderby endet unentschieden Fussball 1. Liga: FC Dietikon – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (0:0)

2. Liga: FC Schlieren – FC Affoltern 1:4 (0:1) Die 1. Mannschaft des FCA hat sich beim FC Schlieren mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schliesslich klar mit 4:1 durchgesetzt. Dank stolzen 19 Punkten aus sieben Partien der Rückrunde liegt der FCA auf Tabellenplatz zwei – einen Punkt hinter Leader Blue Stars. Der FC Affoltern musste am letzten Samstag aus verschiedenen Gründen auf mehrere Spieler verzichten, auch Trainer Filipovic war abwesend. Kevin Aegerter kam zu seinem ersten Einsatz in der zweiten Liga und vertrat Stammtorhüter Steiner tadellos. In der ersten Halbzeit fand das Spielgeschehen vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen statt, Torszenen waren Mangelware. Nach einer Viertelstunde vergab C. Antenen alleine vor dem Schlieremer Torhüter die Führung und ein von Freund und Feind verpasster Eckball war die einzige gefährliche Situation vor dem Affoltemer Tor. Eher zufällig fiel in der Nachspielzeit die Führung für den FCA. Ein Flankenball von Stäger senkte sich hinter dem Torhüter ins Lattenkreuz.

Schlussphase vergaben die Säuliämtler teilweise noch fährlässig mehrere gute Torchancen, zum weiteren Ausbau der Führung.

Konstanz heisst auch, Ausfälle kompensieren zu können Es ist beachtlich, wie sich der FC Affoltern auch in immer wieder wechselnder Zusammensetzung durchsetzt. Die auf zwei Positionen veränderte Abwehr stand über das gesamte Spiel hinweg sicher, das neu formierte Mittelfeld konnte sich erst in der zweiten Hälfte durchsetzen. Auf das torgefährliche Sturmtrio war auch in dieser Partie einmal mehr Verlass. Co-Trainer Manuel Leite Correia: «In der ersten Halbzeit standen die Linien zu weit auseinander, in der zweiten Hälfte stimmte dann die Raumaufteilung und wir bekamen das Spielgeschehen in den Griff.» Walter Zech Sportplatz Zelgli, 140 Zuschauer.

Der FC Wettswil-Bonstetten trennt sich im Revierderby auf der Dornau vom FC Dietikon mit 1:1 unentschieden. Der Abstand auf die Abstiegsplätze bleibt aber drei Spielrunden vor Schluss bei nur drei Punkten.

Tore: 45.+2 Stäger 0:1, 48. Bilic 0:2, 62. C. Antenen 0:3, 74. 1:3, 78. A. Rako 1:4 FCA: Aegerter, Luchsinger, Sq. Bala, Scicchitano, S

................................................... von marc enskat

dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Entsprechend überraschend kam in der 57. Minute die Führung des Heimteams durch D’Angelo. Zuerst konnte ein Flankenball von der rechten Seite nicht verhindert werden und im Zentrum liess die Ämtler Verteidigung dem Angreifer für einmal zu viel Raum. Gegen die Direktabnahme hatte WB-Torhüter Bachmann keine Chance.

täger, Salis (S. Antenen), Konate, Mühlemann (Sb. Bala), C. Antenen, Bilic (Stähli), A. Rako.

Klare FCA-Dominanz in der zweiten Halbzeit In der 48. Minute lancierte Rako mit einem weiten Einwurf C. Antenen, der den Ball geschickt gegen zwei Verteidiger abdeckte; seinen Rückpass versenkte Bilic überlegt in die hohe Ecke. Bei diesem Spielstand mussten die Einheimischen nun vermehrt die Abwehr öffnen, was der Spielweise des FCA entgegenkam. Nach einer Stunde sorgte C. Antenen nach einem lehrbuchmässigen Doppelpass mit Bilic mit einem trockenen Schuss in die kurze Ecke für die Vorentscheidung. Das Schlieremer Gegentor in der 74. Minute konterte Rako nur vier Minuten später nach einem Alleingang mit dem vierten FCA-Treffer. In der

WBs Ausgleich: Schneebeli (im weissen Trikot) trifft mit seinem wuchtigen Schuss genau in die Ecke. (Bild Kaspar Köchli)

Torhüter Kevin Aegerter freut sich über den Sieg nach seinem ersten Zweitliga-Einsatz. (Bild zvg.)

FCWB-Trainer Dosch konnte gegen Dietikon wieder auf die länger verletzt gewesenen Bozhinov und Kalyon zurückgreifen. Seit fünf Partien sind die Ämtler ungeschlagen und diese Serie sollte auch in Dietikon nicht abreissen. In der ersten Halbzeit war beiden Mannschaften der Respekt vor einem Rückstand anzumerken, entsprechend vorsichtig ging man ans Werk. Keines der Teams konnte sich Vorteile erarbeiten. Die beste Möglichkeit seine Farben in Führung zu bringen, bot sich WB-Angreifer Machado nach 34 Minuten mittels eines Freistosses, welcher aber durch Dietikon-Keeper Gammel zur Ecke geklärt werden konnte. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Gegentor aus heiterem Himmel Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte zunächst keine Mannschaft

WB lässt sich nicht beirren Die Gäste liessen sich durch den Gegentreffer allerdings nicht beeindrucken. Nur drei Minuten nach dem Rückstand konnte der agile Schneebeli einen Abpraller aufnehmen, mit dem Ball in den 16er vorstossen und eiskalt in die weite Ecke verwandeln. Auch hier bot sich dem Torhüter keine Abwehrmöglichkeit. Gegen Ende des Spiels musste der FCWB einmal auch ein wenig Glück beanspruchen, als der Ball im Spielaufbau leichtfertig verloren ging, die Limmattaler blitzschnell umschalteten und der Abschluss von Dimita schlussendlich an der Querlatte landete. In der 81. Minute konnte WB-Torhüter Bachmann seine ausgezeichnete Form unter Beweis stellen, als er einen Abschluss mirakulös zur Ecke lenkte, welche dann nichts mehr einbrachte.

Für ein spannendes Saisonfinale ist gesorgt Schliesslich blieb es in einer ausgeglichenen Partie beim 1:1 Schlussresultat. Sowohl bei den Anhängern des FC Wettswil-Bonstetten als auch bei jenen des FC Dietikon war man der Meinung, dass das Schlussresultat die gezeigten Leistungen gerecht widerspiegelte. Welcher der beiden Mannschaften dieser eine Punkt mehr nützt, wird sich erst in den kommenden Partien herausstellen. Die Punkteabstände in der 1.-Liga-Gruppe 3 sind derart gering, dass sich bereits nach einem Spieltag die Klassierungen wieder verschieben können. Für ein spannendes Saisonfinale ist also gesorgt. Weiter geht die Punktejagd für den FCWB am kommenden Samstag, um 16 Uhr, im heimischen Moos, gegen den Nachwuchs der Grasshoppers Zürich. Matchtelegramm: Sportplatz Dornau, Dietikon, 400 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Bozhinov, Brahimi, Badalli, Goljica, Gouiffe à Goufan, Peter (81. Kalyon), Schneebeli (77. Dukhnich), Constancio, Bozic (55. A. Krasniqi), Machado. Weitere Resultate des FCWB: FCWB 2 – KilchbergRüschlikon 2 4:0, FCWB 3 – Hakoah 1 1:3, Jun. A (CCJL) – YF Juventus 1:3, Jun. B1 (CCJL) – United Zürich 1:5, Jun. Cb – Niederweningen 2:1, Senioren 30+ - Einsiedeln 4:2.


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037 2016  
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