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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 036 I 173. Jahrgang I Dienstag, 7. Mai 2019

Lustigste Kantonsräte

Überraschend im Plus

Auf der «Heiterkeits-Rangliste» der Ratsherren ist ein Säuliämtler ganz weit vorne. > Seite 3

Die Rechnung 2018 der Politischen Gemeinde Affoltern schliesst mit einem Ertragsüberschuss. > Seite 3

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Edles Gemüse Die Saison für frische Grünspargeln aus der Region hat begonnen. > Seite 5

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Velo-Flohmarkt Der Elternrat der Primarschule Wettswil freut sich auf Verkäufer und Kaufinteressierte. > Seite 5

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Musikalische Reise Der Musikverein Maschwanden hat am Samstag über 200 Personen begeistert. > Seite 7

Wintereinbruch im Mai

Grosser Auftritt des MV Ottenbach

Weisse Landschaft am Sonntagmorgen in Hausen

Am Jahreskonzert wurde der Musikverein Ottenbach durch die Jumba verstärkt.

Winterliche Idylle – so präsentierte sich Hausen am Sonntagmorgen, eine weiss gezuckerte Frühlingslandschaft. (Bild Marianne Voss) Namen umso mehr alle Ehre zu machen. Wer an diesem Sonntag spazieren gehen wollte, musste – wohl mit gewissem Widerstreben – die Winterschuhe und die warme Jacke wieder aus dem Schrank hervorholen. (mvo)

Sonntagmorgen. Der Winter ist da. Die Dächer der Häuser im Hausemer Dorfteil Heisch sind weiss, der Wald am Albis verschneit. Ein schönes Bild. Aber irgendetwas stimmt nicht. Das Datum! Es ist nicht Ende Novem-

ber, sondern der 5. Mai. Und beim genauen Hinsehen stimmt noch anderes nicht: die belaubten Bäume und das Feld, auf dem das Getreide schon beachtlich hoch gewachsen ist. Doch der Schnee ist heute beharrlich und bleibt lange liegen. Nach dem

Mittag fallen sogar nochmals dichte Flocken aus den grauen Wolken. Erst am Nachmittag lassen einige wärmende Sonnenstrahlen den Schnee schmelzen. Die Eisheiligen sind eigentlich zu früh dran, doch sie scheinen ihrem

Maturarbeit für den Türlersee

Frostiger Badi-Start

Eine Seereinigung organisieren und durchführen – das hat sich die Obfelderin Nina Mattig als ihre Maturarbeit ausgewählt. Weiter will sie den Stellenwert des Erholungsraumes rund um den Türlersee analysieren.

Als erstes Freibad im Knonauer Amt feierte vergangenen Sonntag das Naturbad in Maschwanden Eröffnung. Trotz eisiger Kälte waren Kioskleiterin Susi Florida und ihr Team um zehn Uhr bereit. Und es kamen tatsächlich einige Gäste, allerdings nicht in Badehosen, sondern in warmen Jacken, einige sogar mit Wollmütze. Einzelne Mutige krempelten dann zumindest die Hosen hoch und nahmen lachend ein erfrischendes Fussbad. ................................................... > Bericht auf Seite 5

FC Wettswil-Bonstetten in Jubelstimmung

Die letzte Seereinigung mit Tauchern im Türlersee liegt mehr als 15 Jahre zurück. Zu lange, fand Nina Mattig. Im Rahmen ihrer Maturarbeit will sie deshalb helfen, den Seegrund im Nina Mattig setzt Bereich der Stege Badestellen sich für den Türler- und wieder einmal zu see ein. (Bild zvg.) reinigen und so einen Beitrag für das Naherholungsgebiet zu leisten. Das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich habe ihren entsprechenden Antrag bereits bewilligt. Neben Tauchern und Bootsführern benötigt die Obfelderin, die selber auch taucht, zahlreiche weitere Helfer, die bereit sind, sich am Samstag, 29. Juni, für einen halben Tag zu engagieren. Ergänzend will Nina Mattig den Stellenwert des Erholungsraumes rund um den Türlersee erheben und analysieren. Wer sich an der Umfrage beteiligen oder bei der Seereinigung mithelfen will, dürfe sich gerne bei ihr melden. (tst.) Weitere Infos: tuerlersee-reinigung.jimdosite.com.

Drei Runden vor Schluss auf Rang zwei Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) setzte seine Siegesserie fort und kanterte Mitaufstiegskandidat Red Star auswärts mit 5:1 nieder. Bereits nach zwölf Minuten 2:0 führend, begeisterte WB mit aggressivem Auftritt. Die Rotschwarzen steigerten sich in einen Torrausch und reüssierten in regelmässigen Abständen. Top-

skorer Lugo gelang mit dem 5:0 sein bereits 19. Saisontreffer. Trainer Oswald strahlte nach dem Spiel: «Wir waren extrem präsent und überraschten Red Star mit unserem Pressing.» Mit seiner besten Saisonleistung kletterte WB drei Runden vor Schluss wieder auf Rang zwei, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 17

Petra Klingler in Wujiang in den Top-Ten In Wujiang (CHN) wurden der vierte Boulder-Weltcup und der dritte Speed-Weltcup der Saison ausgetragen. Insgesamt nahmen an beiden Wettbewerben knapp 300 Athletinnen und Athleten aus 34 Ländern teil, darunter auch 2 Damen und 2 Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich startete Petra Klingler (Bonstetten) sowohl beim Bouldern als auch im Speed. Petra Klingler zeigte eine starke Leistung und qualifizierte sich als beste ihrer Gruppe problemlos für den Halbfinal. Dort erreichte sie Rang 10 und klassierte sich damit erneut in den Top Ten. ................................................... > Bericht auf Seite 16

Bereits in der 3. Minute bejubelt WB Marjanovics (ganz rechts) 1:0. (Bild Kaspar Köchli)

Noch selten war die Bühne im Gemeindesaal Ottenbach derart voll besetzt wie am letzten Samstagabend. Mit fast 50 Musikanten spielten die beiden Musikvereine zusammen und einzeln ein fantasievolles und unterhaltsames Programm. Mit grosser Spielfreude führten die Musiker beider Vereine ihre bestgelaunten Gäste auf eine musikalische Reise in den hohen Norden und wichen abwechselnd auch nach Süden aus. Der Gastauftritt der Jumba wie auch die Darbietungen des kleinen Musikvereins Ottenbach fand bei den Musikliebhabern im Saal grossen Anklang und Begeisterung. Der Besuch und das Spielen bei Musikvereinen in der Region ermöglicht den jungen Musikern der Jumba eine vereinfachte Suche beim Übertritt nach der Altersgrenze zu einem geeigneten örtlichen Musikverein. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen


Einladung zur 31. Delegiertenversammlung des SZV Albis

Für jene, die in Gott verbunden sind, gibt es keinen Abschied Papst Pius XIII

am Mittwoch, 22. Mai 2019, um 19.30 Uhr

Sehr traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Hansjörg, unserem Papi, Grosspapi, Urgrosspapi, Schwiegervater, Bruder und Schwager

MZG, Industriestrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Sicherheits-Zweckverband Albis, Bezirk Affoltern

Hansjörg Federer-Haug

Teilnehmende: – Delegierte der Verbandsgemeinden – Mitglieder der SIKO – RPK Hedingen – Kommandant und Kommandant Stv. ZSO Albis – Chef RFO Albis – Verbandssekretärin Traktanden: 1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Protokolls Nr. 30 vom 24. Oktober 2018 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 4. Info ZSO Albis 5. Info PSK Albis 6. Info RFO Albis 7. Verschiedenes Sicherheits-Zweckverband Albis Gabriela Bolleter

4. März 1932 – 1. Mai 2019

Todesfälle Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Schenken Sie eine Gesichts- und Fussmassage zum Muttertag. Ein willkommenes Geschenk für jede Frau. Infos bei Yvonne Glogg, Affoltern, 079 394 66 03, www.cranio-and-more.ch

Schnuppertag im Naturistenverein Samstag, 25. Mai 2019 Idyll. Gelände bei Aeugst a. A., angrenzend an Naturschutzgebiet, Schwimmbad, Clubhaus, Panoramablick, Bistro, Tischtennis, Pétanque, Grillplatz, Schach. Bekleidete Führungen 10.00 – 12.00, nachmittags ab 12.30 textilfrei. E-Mail: sbs@datazug.ch www.sonnenbad-schoenhalde.ch

Am 3. Mai 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Berta Ida Portmann, geb. Frei

Gemeindeversammlung

geboren am 18. Oktober 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A. werden in die Aula des Sekundarschulhauses «Im Bruggen», Trakt B, Bonstetten, eingeladen am:

Beisetzung am Dienstag, 14. Mai 2019, um 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Donnerstag, 6. Juni 2019 20.15 Uhr zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Frauentraum zum Muttertag

Obfelden, im Mai 2019

1. Genehmigung Jahresrechnung 2018 2. Genehmigung Abrechnung Verpflichtungskredit Lehrerzimmer Trakt B 3. Genehmigung «Gebührenverordnung Sportzentrum Schachen und Aussenanlagen» 4. Genehmigung «Gebührenverordnung Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil» 5. Genehmigung Projektkredit «Schulhausneubau» 6. Informationen aus der Schule Die Anträge und die Akten sowie das Stimmregister liegen ab 21. Mai 2019 auf den Gemeindekanzleien der Kreisgemeinde während der Bürozeiten zur Einsicht auf. Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann bei den Gemeinden und der Schulverwaltung bezogen werden oder wird auf Anfrage zugestellt. Zusätzlich stehen die Unterlagen auf www.sek-bonstetten.ch zum Download bereit. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz sowie dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes sind der Sekundarschulpflege spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung schriftlich einzureichen. Bonstetten, 7. Mai 2019 Sekundarschulpflege Bonstetten

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 2. Mai 2019 ist in Muri AG gestorben:

Baumann geb. Egger, Susanna,

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte er nach einem erfüllten Leben friedlich im Beisein seiner Familie einschlafen. Sein Leben war erfüllt von grosser Schaffenskraft und treuer Fürsorge für seine Familie. Wir vermissen Dich sehr! Die Liebe, Gedanken und Bilder an Dich bleiben für immer in unseren Herzen. Cécile Federer-Haug Barbara Rankwiler-Federer Sabrina und Damian Tomasi-Rankwiler mit Alia und Caio Corina Rankwiler und Demian Klee Lucia und André Blatty-Federer Cédric Blatty und Nicole Herb Raphael Blatty Priska und Peter Wyser-Federer Gina Maria Wyser Benedikt und Nadja Federer-Savioz Nina Federer Joel Federer Geschwister, Anverwandte und Freunde Erdbestattung auf dem Friedhof in Obfelden am Donnerstag, 9. Mai 2019, um 14.00 Uhr. Eucharistiefeier um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef in 8910 Affoltern a.A. Dreissigster am Sonntag, 9. Juni 2019, um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef in 8910 Affoltern a.A.

geb. 21. August 1935, von Horgen ZH und Gurtnellen UR, wohnhaft gewesen in Ebertswil.

Anstelle von Blumenspenden empfehlen wir Ihnen die Palliative Care Stiftung Villa Sonnenberg, 8910 Affoltern a.A., IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 / BIC POFICHBEXXX Vermerk: H.J. Federer.

Bestattung am Dienstag, 14. Mai 2019 um 10.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, anschliessend

Traueradresse: Cécile Federer-Haug, Ankenrain 8, 8912 Obfelden

Trauergottesdienst in der katholischen Kirche Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 1. Mai 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Gedanken, Augenblicke und Gefühle – Sie werden uns immer an dich erinnern.

Federer-Haug, Hans Jörg geb. 4. März 1932, von Obfelden ZH und Berneck SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Ankenrain 8; Ehemann der Federer-Haug, Cäcilia Maria. Erdbestattung am Donnerstag, 9. Mai 2019, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessende Eucharistiefeier in der kath. Kirche Affoltern am Albis. Die Friedhofvorsteherin

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Schwägerin, meiner langjährigen Freundin, von unserem «Tanti».

Elsa Trinkler 5. April 1935 – 4. Mai 2019

Els durfte kurz nach ihrem 84sten Geburtstag unerwartet aber friedlich einschlafen. Vielen Bewohnern vom Dorf wird sie als liebevolle, couragierte und humorvolle Person in Erinnerung bleiben. In stiller Trauer: Leni Trinkler-Böhler Heinz Trinkler und Fiorella Vedova mit Kindern und Enkelkindern Urs und Elsbeth Trinkler-Ott mit Kindern Rita und Hellmut Niederer-Trinkler Monika und Ueli Wolfer-Trinkler mit Kindern Gabriela und Martin Diethelm-Trinkler mit Kindern Alice Trinkler-Matter Madeleine Vogt-Rast mit Kindern Roland und Edith Trinkler-Baer mit Kindern Doris und Alfred Stutz-Trinkler mit Kindern und Enkelkindern Magdalena Sommerauer Wir nehmen Abschied am Gemeinschafts-Urnengrab am Donnerstag, 16. Mai 2019, um 13.30 Uhr, mit anschliessendem Trauergottesdienst um 14.00 Uhr, in der katholischen Kirche in Hausen am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man der Unterstützung des «Wohnhuus Meilihof» Ebertswil: Spendenkonto Postkonto 87-85201-8. Für all die vielen Dorfbewohner/-innen und Säuliämtler/-innen, die Els gut kannten, gilt diese Anzeige als Leidzirkular. Traueradresse: Leni Trinkler-Böhler, Im Bifang 26, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Mai 2019

Jahresrechnungen 2018 insgesamt leicht besser als budgetiert

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Säuliamt bringt Zürcher Parlament zum Lachen

Mitteilung aus dem Stadtrat Affoltern Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 376 346.32 ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 1 452 100 Franken. Dagegen resultiert bei der Primarschulgemeinde ein Aufwandüberschuss von Fr. 1 658 924.16, anstelle der budgetierten Fr. 1 426 860. Für 2018 bestehen für die Politische Gemeinde und die Primarschulgemeinde noch je separate Jahresrechnungen. Per 1. Januar 2019 werden die beiden Rechnungen zur Einheitsgemeinde vereint. Werden die beiden Ergebnisse gemeinsam betrachtet, beträgt der Verlust Fr. 1 282 577.84, was rund 6 Steuerprozenten entspricht. Die Laufende Rechnung der Politischen Gemeinde zeigt bei einem Aufwand von Fr. 78 720 412.78 und einem Ertrag von Fr. 79 096 759.10 einen Er-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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tragsüberschuss von Fr. 376 346.32. Der Voranschlag 2018 sah einen Aufwandüberschuss von Fr. 1 452 100.-vor. Die Investitionsrechnung ergibt Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von Fr. 3 252 103.21 und einen Wertzugang im Finanzvermögen von Fr. 101 098.25. Der Ertragsüberschuss von Fr. 376 346.32 wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Dieses beträgt neu Fr. 13 423 435.22. Die Verbesserung der Jahresrechnung 2018 ist insbesondere auf einen um Fr. 1 339 122.25 höheren Ertrag aus Grundstückgewinnsteuern zurückzuführen. Zudem sind in vielen Bereichen, dank grosser Budgetdisziplin, die geplanten Aufwendungen nicht voll ausgeschöpft worden und die Erträge fielen teils höher aus als budgetiert. Die Aufwendungen für Sozialhilfeempfänger liegen Fr. 660 658.60 tiefer als budgetiert. Dies ist eine direkte Folge der nachträglichen Rückerstattung des Kantons von Kinder- und

Ju-gendheimkosten in der Höhe von Fr. 1 106 387.80, welche nicht budgetiert war. Per Ende 2018 beträgt der Bestand an langfristigen Darlehen 76 Mio. Franken. Dies sind 20 Mio. Franken mehr als im Vorjahr. Im Hinblick auf den bevorstehenden Mittelbedarf aufgrund der hohen Investitionen sind bereits 2018 Darlehen mit langer Laufzeit zu günstigen Zinskonditionen aufgenommen worden.

Primarschulgemeinde Die Jahresrechnung 2018 der Primarschulgemeinde Affoltern schliesst bei einem Aufwand von Fr. 19 567 009.79 und einem Ertrag von Fr. 17 908 085.63 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 1 658 924.16 ab. Im Voranschlag 2018 war ein Aufwandüberschuss von Fr. 1 426 860.-- vorgesehen. Die Investitionsrechnung ergibt Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von Fr. 2 499 929.19. Der Aufwandüberschuss

von Fr. 1 658 924.16 wird dem Eigenkapital entnommen. Damit reduziert sich dieses auf Fr. 5 510 794.55. Der Hauptgrund für die Verschlechterung des Resultates bei der Primarschulgemeinde ist der um Fr. 504 740.42 höhere Personalaufwand. Im Gegenzug fielen um Fr. 342 565.88 tiefere Abschreibungen an.

Herausfordernde Zukunft Die beiden Ergebnisse 2018 zeigen, dass es auch in Zukunft eine Herausforderung bleiben wird, den Finanzhaushalt stabil halten zu können. Mit der Gesamtsanierung des Schulhauses Butzen und dem Ersatzneubau des Hauses zum Seewadel stehen in den kommenden Jahren ausserordentlich hohe Investitionen an. Nebst den übrigen ordentlichen Investitionen soll zumindest ein Teil dieser ausserordentlichen Investitionen aus eigenen Mitteln finanziert werden können. (tro)

Jeder Quadratmeter zählt Biodiversität am Beispiel von Baaregg Am 11. Mai, von 10 bis 12 Uhr organisiert die LEK Kommission von Knonau einen Anlass zum Thema Biodiversität. Auf dem Hof von Jungbauer Markus Gut (Baaregg 32) spricht Daniel Winter über das Thema «Biodiversität am Beispiel von Baaregg», anschliessend werden konkrete Massnahmen besichtigt. Daniel Winter ist ein profunder Kenner unserer Landschaft. Er hat zahlreiche Vernetzungsprojekte im Bezirk Affoltern gestaltet und 2007 das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) von Knonau miterarbeitet. Dabei geht es darum, die Qualität und Attraktivität unseres Lebensraumes zu erhalten und aktiv zu fördern. Das Landschaftsentwicklungskonzept zeigt auf, wie wir unsere Landschaft nachhaltig und ökologisch nutzen, aber auch ästhetisch aufwerten können. Das LEK koordiniert die vielschichtigen Anforderungen und dient als Plattform, um Ideen für die Zukunft unserer Landschaft zu entwickeln. Bildet sie doch die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Leider ist diese Artenvielfalt in Gefahr. Hauptursache für das Verschwinden von Arten ist der Verlust von naturnahen Lebensräumen. Die Qualität der wertvollen Lebensräume nimmt laufend ab, oft sind nur noch isolierte Restflächen übrig. Viele Lebensräume gleichen sich immer mehr an (z.B. Wiesen). Die dicht besiedelte Schweiz steht im internationalen Vergleich besonders schlecht da. Etwa 40 Prozent aller hier natürlich vorkommenden Säugetier- und Vogelarten gelten als bedroht, bei den Reptilien sind es

Das Landschaftsentwicklungskonzept will die Qualität und Attraktivität unseres Lebensraumes – wie hier in Baaregg – erhalten und aktiv fördern. (Bild Markus Gut) sogar fast 80 Prozent. Und fast jede dritte Blütenpflanze steht mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Hauptgründe für den Biodiversitätsverlust sind die Zersiedelung, die intensive Nutzung von Böden und Gewässern, die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten sowie ein hoher Pestizid- und Düngereinsatz. Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens. Sie hat sich in Milliarden von Jahren entwickelt und umfasst alle Pflanzen- und Tierarten sowie Ökosysteme. Biodiversität ist für uns überlebenswichtig – denn sie sorgt für sauberes Wasser, Nahrung, Sauerstoff, medizinische Wirkstoffe und bietet uns wertvollen Erholungsraum. Unsere Bauern unternehmen schon viel, um die Biodiversität zu fördern. Aber der Siedlungsraum hat noch grosses Potenzial und jeder Quadratmeter zählt. Aus diesem Grund hat das Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine Aktion mit dem Namen «Mission B» lanciert, um die Bevölkerung zu motivieren, aktiv Biodiversitätsflächen anzulegen. Bei «Mission B» kann jede und jeder mitmachen. Familien, Einzelpersonen, Gemeinden, Firmen oder Schulen. Ganz egal ob im Garten, auf dem Flachdach oder vor dem Fenster. Es sollten allerdings einheimische Pflanzen sein, denn nur sie bieten unserer einheimischen Tierwelt optimalen Lebensraum und Nahrung (www.missionb.ch).

Zwischenstand Vernetzungsprojekt Knonau Die zweite Phase des Vernetzungsprojektes Knonau wurde 2015 gestartet und dauert bis 2022. Die Hälfte der Umsetzungsperiode ist erreicht und die Zwischenbilanz darf sich sehen lassen. Von 21 in Knonau ansässigen Landwirten beteiligen sich 17 aktiv am Vernetzungsprojekt. Dazu kommen drei Landwirte aus angrenzenden Kantonen. Mit 58 ha sind etwas über 15 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche als BFF ausgeschieden. Die Zielvorgabe für 2022 ist bereits erreicht. Davon gelten 49 ha als ökologisch wertvolle BFF. Hier liegt Knonau mit 12,5 % deutlich über dem Ziel von 7,5 %. Begleitet wird das Vernetzungsprojekt von der LEK Kommission, welche wie folgt zusammengesetzt ist: Ackerbaustellenleiter Ruedi Künzi kontrolliert die Vernetzungsflächen und die jeweiligen Vorgaben wie Schnittzeitpunkt, Altgrasstreifen etc. Markus Gut setzt sich für die Anliegen der Landwirtschaft ein. Die Bevölkerung wird durch Michel d’Hollosy und neu Lea van Wezemael vertreten. Fachlich wird die Kommission von Käthy Angele (Festland) beraten. Geleitet wird die LEK Kommission von Gemeinderat Nathanaël Wenger. Der Anlass vom 11. Mai ist für die Bevölkerung von Knonau, aber auch Besucher aus anderen Gemeinden sind willkommen. (wen)

Einer der lustigsten Kantonsräte: Daniel Sommer (EVP). (Bild Martin Mullis)

A

nlässlich der am Montag beginnenden neuen Legislatur im Kantonsrat erstellte eine grosse Zürcher Tageszeitung eine Heiterkeits-Rangliste der Ratsherren. Kaum zu glauben, aber offensichtlich wird im Rathaus an der Limmat viel gelacht. Und wohlgemerkt, wir sprechen hier von Heiterkeit und nicht von Lebensfreude oder gar Vergnügen. Und als überaus bemerkenswert muss auch die Tatsache erwähnt werden, dass an vierter Stelle der fröhlichen Rangliste ein Kantonsrat aus dem Säuliamt zu finden ist. Dem EVP-Kantonsrat Daniel Sommer gelang es doch tatsächlich, das Parlament in den letzten vier Jahren sage und schreibe 22 Mal zum Lachen zu bringen. So duellierte sich Sommer betreffend der Schwarzwildjagd mit Regierungsrat Kägi, angetan mit einem Jägerhut, mit einem Gedicht, welches sich sogar mehr oder weniger reimte. Damit er für sein Votum auch die notwendige Aufmerksamkeit erhielt, blies er zuvor sogar in ein Jagdhorn. Dass dem knochentrockenen Rat einige Lacher guttun, dürfte niemand bestreiten. In den Ratsprotokollen wird bei diesen lustigen Vorkommnissen jeweils in Klammern der Begriff (Heiterkeit) erwähnt. Bei der Lektüre über den Betrieb im Rathaus am Limmatufer könnte dem interessierten Bürger jedoch durchaus anstelle von Heiterkeit hie und da auch der Begriff Lächerlichkeit passender erscheinen. Klar, dass für so etwas niemals Räte aus dem Säuliamt verantwortlich wären. (mm)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Am Donnerstag, 9. Mai, feiern Gertrud und Hans Rudolf GehringSchmid in Affoltern ihre goldene Hochzeit. Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen Freude am Fest und noch viele schöne gemeinsame Erlebnisse.

Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 8. Mai, können wir einem Jubilaren gratulieren, der auf 80 Jahre Lebenszeit zurückblicken darf: Hans Rudolf Schenkel in Affoltern. Wir wünschen eine schöne Feier und ein gesundes neues Lebensjahrzehnt. anzeige


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Mai 2019

Ein edles Gemüse wächst auch im Säuliamt

Regierungsrat hat sich konstituiert Zur Eröffnung der Legislatur haben die Regierungs- und die Kantonsratsmitglieder im Kantonsratssaal gemeinsam ihr Amtsgelübde abgelegt. An seiner anschliessenden konstituierenden Sitzung wählte der Regierungsrat für das Amtsjahr 2019/2020 Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh zu seiner Präsidentin und Bildungsdirektorin Silvia Steiner zur Vizepräsidentin. Auch die übrigen bisherigen Regierungsmitglieder haben ihre angestammten Direktionen behalten: Direktion der Justiz und des Innern: Jacqueline Fehr; Sicherheitsdirektion: Mario Fehr; Finanzdirektion: Ernst Stocker. Die neu gewählte Regierungsrätin Natalie Rickli übernimmt die Gesundheitsdirektion, der neugewählte Regierungsrat Martin Neukom die Baudirektion. (tst.)

Die Saison für frische Grünspargeln aus der Region hat begonnen Nach dreijährigem Wachstum auf dem Acker des Bauernhofs Duperrex können gegenwärtig Grünspargeln geerntet werden. Das edle Gemüse wird in Läden und Restaurants der Region angeboten, sowie auf dem Hof Stöckweid direkt vermarktet. ................................................... von martin mullis In den frühen Morgenstunden herrscht seit einigen Tagen auf dem Acker des Bauernbetriebs Stöckweid der Familie Duperrex rege Betriebsamkeit. Zwischen Mettmenstetten und dem Aussenweiler Hinteruttenberg in Knonau hat die Spargelernte begonnen. Nach dreijähriger Wachstumszeit ist das überaus beliebte Gemüse «Asparagus» endlich erntebereit. Die Pflanzmethode der Grünspargeln im Juni 2016 war noch ziemlich neu. Sie hiess «Eisbärtopf» und gestaltete sich recht aufwändig. Beim neuartigen und maschinellen Pflanzverfahren wurde gleichzeitig unter den Setzlingen ein rund 20 Zentimeter langer Tropfschlauch verlegt. Dies ermöglichte eine gleichmässige und gute Wasserversorgung der Pflanzen. Das Verfahren hat sich insofern als ausserordentlich nützlich erwiesen, da sich

Velo-Flohmarkt: eine Premiere in Wettswil Ist das aktuelle Velo des Kindes zu klein geworden? Dann sucht man allenfalls einen neuen glücklichen Besitzer dafür oder braucht ein grösseres Modell. Für beide Fälle bietet sich in Wettswil die perfekte Gelegenheit: Der Elternrat der Primarschule organisiert zum ersten Mal einen Velo-Flohmarkt. Verkauft werden Velos, Trottinetts, Laufräder oder in anderen Worten: Alles was Räder hat, womit Kinder sich fortbewegen können. Eltern und/oder Kinder bringen ihre Velos und stellen sie zum Verkauf. Die Helfer stellen Etiketten zur Verfügung, damit man einen Richtpreis für den Verkauf des Velos draufschreiben kann. Natürlich dürfen Velos auch getauscht oder sogar verschenkt werden, die Preisgestaltung liegt ganz bei den Verkäufern. Velos, die nicht verkauft werden, müssen vom Besitzer wieder mitgenommen werden. Es ist keine Anmeldung nötig. Der organisierende Elternrat der Primarschule freut sich auf ganz viele Velos, Verkäufer und Kaufinteressierte. (pd.) Velo-Flohmarkt am Samstag, 11. Mai, von 10 bis

der letzte Sommer ja bekanntlich extrem trocken zeigte. Für die Spargelanbauer Duperrex von der Stöckweid war dieses Verfahren damals absolutes Neuland. Das neuartige und maschinelle Pflanzverfahren, und natürlich auch das Wagnis und die damit verbundenen Anstrengungen haben sich nun gelohnt. Nach einer ersten kleinen Probeernte im letzten Jahr konnte am Ostermontag mit der ersten grossen Ernte der Grünspargeln begonnen werden. Serge Duperrex rechnet mit einer Dauer von rund sechs Wochen, in denen bis drei Tonnen Spargeln geerntet werden können.

Insekten in Not

Erntehelfer gesucht Spargeln werden in der Schweiz vor allem im Weinland und im Seeland im grösseren Stil angebaut. Das beliebte und edle Gemüse mit dem lateinischen Namen «Asparagus» gilt als anspruchsvolle Pflanze und verlangt einen leichten, humushaltigen Sandboden und vor allem die richtige Bewässerung. Die Spargelpflanze kann bei richtiger Pflege bis zu zehn Jahren regelmässig geerntet werden. Danach wird eine Neupflanzung erforderlich. Die Grünspargel wird im neuen Hofladen auf der Stöckweid, sowie in einigen regionalen Geschäften vermarktet. Auch Restaurants im Säuli-

Spargelernte ist auch Handarbeit: Mit einem kleinen Erntetraktor werden die Spargeln am Morgen «gestochen». (Bild Martin Mullis) amt sind Bezüger der einheimischen Grünspargeln. Die Erntearbeiten, sowie die Sortierung und die Bereitstellung für die Kunden, ist jedoch ziemlich aufwändig. Die Familie Duperrex sucht deshalb noch Helferinnen und Helfer, welche in den Morgenstunden im

Stundenlohn die Spargeln ernten und verkaufsbereit herrichten. Eine ideale Abwechslung für frühaufstehende Rentner oder Hausfrauen, welche sich anstelle ihres morgendlichen Jogginglaufs mit Spargelernten fit halten möchten (Kontakt: Serge Duperrex, Tel. 079 741 23 78).

«Wir sind bereit»

Maschwanden: Eröffnung der Badisaison bei eisigen Temperaturen Die Kälte konnte am vergangenen Sonntag der Badieröffnung in Maschwanden nichts anhaben. Kioskleiterin Susi Florida und ihr Team waren um zehn Uhr bereit. Und es kamen auch wirklich einige Gäste, sogar der fast vollständige Gemeinderat.

Mindestens 163 Insektenarten gelten in der Schweiz als ausgestorben, 40 Prozent der Arten gelten als gefährdet. Pro Natura zeigt auf, was gegen diese dramatische Entwicklung zu tun ist. «Am Anfang wird auf einer ziemlich kleinen Insel, im südlichen Pazifik ein Käfer verschwinden» – was Franz Hohler schon 1973 in seinem «Weltuntergang» zu Papier brachte, ist heute mit Zahlen und Fakten belegt: Unsere Insekten sterben und damit verschwindet die Nahrungsgrundlage für Vögel, Frösche oder Fledermäuse. Aber auch für den Menschen ist das Verschwinden der Insekten fatal, da unsere Nahrungsmittelproduktion auf die Blütenbestäuber angewiesen ist. Schmetterlinge, Bienen und ihre Artgenossen verschwinden, weil natürliche Lebensräume fehlen. Felder und Obstbäume werden mit Pestiziden bespritzt; die Lichtverschmutzung schadet den nachtaktiven Insekten; die Verstädterung verschlingt wertvolles Kulturland. Mit der Kampagne «Gemeinsam gegen das Insektensterben!» will Pro Natura die Politik in die Pflicht nehmen. (pd.) anzeige

Spital

................................................... von marianne voss «Wir sind bereit», erklärte die Kioskleiterin Susi Florida gut gelaunt. «Jetzt kann es nur noch wärmer werden.» Einen so kalten Badi-Saisonstart hat sie noch nie erlebt. Wobei, 2017 habe es zwei Wochen vor der Eröffnung noch geschneit, erinnert sie sich. Es war wirklich alles bereit am vergangenen Sonntag: Die Truhe war gefüllt mit Glaces, die Säcke mit Chips lagen schön aufgereiht im Gestell. Ines Haubensack, stellvertretende Kioskleiterin, schob Nussgipfel in den Ofen, Werni Leibinger machte sich am Grill zu schaffen, und die Katze mit dem originellen Namen «Badi» sass erwartungsvoll auf der Bank und liess sich gerne streicheln. Um 10.30 Uhr kamen die ersten Gäste, darunter auch die meisten

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Die versteckten Zahlen 2018. Wir haben sie! Gute Stimmung bei der Saisoneröffnung der Badi. Vorne von links das BadiTeam mit Ines Haubensack, Susi Florida mit Katze Badi und Werni Leibinger umrahmt von Mitgliedern des Maschwander Gemeinderats. (Bilder Marianne Voss) Mitglieder des Gemeinderates. Die Begrüssungen waren herzlich, man kannte sich. In Maschwanden gehen viele zur Badieröffnung, unabhängig vom Wetter, einfach zum GrüeziSagen. Die Gäste am vergangenen Sonntag trugen warme Jacken, einige sogar eine Wollmütze. Der Lindenberg war weiss verschneit. Niemand dachte daran, die Badehosen anzuziehen, geschweige denn, ein Badetuch auf die durchnässte Wiese zu legen. Nur einzelne Mutige krempelten die Hosen

12 Uhr, Pausenplatz des Schulareals Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil.

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Mitglieder der Familie Neuweiler aus Maschwanden wagen sich als erste in Wasser – zumindest bis zu den Knien.

hoch und nahmen lachend ein erfrischendes Fussbad. Doch die meisten genossen lieber den heissen Kaffee.

Beliebtes Naturbad Die Badi Maschwanden ist ein Naturbad, wo kein Chlor oder andere Chemikalien eingesetzt werden. Das natürliche, gesunde, weiche Wasser werde von vielen sehr geschätzt, erklärte Susi Florida. «Wir haben daher nebst der Maschwander Bevölkerung auch Gäste aus der nahen und ferneren Umgebung.» Sie weist auch auf das beliebte Vollmondschwimmen hin, das am 18. Mai in dieser Saison zum ersten Mal stattfindet. «Dann haben wir bis 23 Uhr geöffnet.» Die Preise wurden gemäss Beschluss des Gemeinderates leicht angehoben. Der Einzeleintritt für eine erwachsene Person zum Beispiel kostet neu acht Franken. Das Naturbad Maschwanden hat als erste Badi im Bezirk die Saison eröffnet. Die anderen Badeanstalten starten am kommenden Sonntag, 12. Mai. Öffnungszeiten: 10 bis 20 Uhr (Grill bis 19 Uhr), Mitte Juni bis Mitte August 9 bis 21 Uhr (Grill bis 19.30 Uhr).

75 % der Pflegetage bringen einen Verlust von 3,9 Mio Fr.. Gewinne bringen die Akutgeriatrie, 1,7 Mio. oder Fr. 303.– pro Pflegetag. Und die Palliativstation, 1,4 Mio. Gewinn, Fr. 537.– pro Tag. Diese Gewinne müssen alle anderen Verluste decken. Können sie aber nicht. Wie soll das auch gehen bei max. 52 Akutpatienten und 6 teuren Chefärzten. Diese bringen wir nur weg, wenn wir uns als Aussenstation dem Triemli anschliessen. (Dadurch behält auch das Personal die relativ fairen Vertragsbedingungen, alles andere drückt das Personal noch mehr). Diese hohen Gewinne sind keine Meisterleistung, sondern eine hemmungslose Ausbeutung vom Gesundheitswesen und von uns allen, die immer mehr KrankenkassenPrämien zu bezahlen haben. Wir müssen mitreden können. Killen Sie den Zweckverband bitte nicht. Gehen Sie abstimmen und stimmen Sie bitte Nein. Wir bitten um Spenden für weitere Inserate. Senden Sie uns Ihre Mailadresse, dann erhalten Sie die nötigen Angaben: sonne7@gmx.ch. www.verein-zweckverband.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Mai 2019

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Musikanten aus drei Generationen Jahreskonzert des Musikvereins Ottenbach zusammen mit der Jumba Der Musikverein Ottenbach lud zum traditionellen Jahreskonzert der Jugendmusik des Bezirks Affoltern (Jumba) ein. Die knapp 50 Musikanten boten im Gemeindesaal Ottenbach eine hervorragende Musikaufführung. ................................................... von martin mullis Auf der Bühne im Gemeindesaal blieb mit den 46 Musikerinnen und Musikern kein Quadratmeter Platz mehr frei. Der Dirigent der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba), Gilbert Théraulaz, stand mit dem Rücken am äussersten Bühnenrand und es musste befürchtet werden, dass der kleinste Fehltritt einen Sturz von der Bühne verursachen würde. Doch er zeigte sich genau wie seine Musiker als fehlerlos. Einmal abgesehen vom perfekten musikalischen Können boten die

jungen Musikanten mit ihren knallroten Jacken und ihren rotgestreiften Hosen auch optisch einen überaus beeindruckenden Anblick. Bereits der erste Titel «The Lion King» wurde ihrem Können gerecht, sie spielten königlich. Nach dem gekonnt inszenierten Auftakt durfte der Präsident des Musikvereins Ottenbach, Jan Müller, nicht nur die Gäste im vollbesetzten Gemeindesaal herzlich willkommen heissen, sondern natürlich auch die jungen Jumba-Musikerinnen und Musiker. Diese führten die Zuhörer mit ihrem Programm auf eine Reise in den Norden. Mit ihren Musikstücken über schottische Clans und abenteuerliche Seefahrer loteten sie die Grenzen der Fantasie regelrecht aus. Beim Titel «How to Train Your Dragon» war mit nur wenig Vorstellungskraft das Schnauben und Brummen des feuerspeienden Drachens hörbar. Die anschliessenden ruhigeren musikali-

Die Dirigentin Steffi Rupp hat ihre Musiker im Griff: Begeisternder Auftritt des Musikvereins Ottenbach. (Bilder Martin Mullis) schen Elemente bewiesen dann aber, dass der Drachen trainiert oder sogar gezähmt war. So liessen sich die gutgelaunten Gäste im Saal beim rassigen Marsch «In the Navy» problemlos zum zweimaligen rhythmischen Klatschen verführen.

Spielfreude und ein perfekter Auftritt

Die Jumba zusammen mit dem Musikverein Ottenbach auf einer Bühne.

Offenes Singen im Bezirk Affoltern Kommenden Samstagmorgen findet in Hedingen die erste Einheit dieses ökumenischen Angebots statt. Auf dem Weg zum Zusammenschluss der Kirchgemeinden im Bezirk ist es auch ein Ziel, die Gemeindemitglieder der einzelnen Kirchgemeinden miteinander zu vernetzen und durch konkrete Angebote bezirksweit miteinander in Kontakt zu kommen. Das gemeinsame Singen ist dafür eine schöne Möglichkeit, nicht nur gemeindeübergreifend, sondern auch überkonfessionell: auch katholische Kirchgemeinden beteiligen sich an diesem Angebot. «Singen macht Spass, Singen tut gut, ja Singen macht munter und Singen macht Mut!» Unter diesem Motto findet am kommenden Samstag, 11. Mai, die erste Zusammenkunft für alle Singfreudigen des Bezirks unter der Leitung von Anette Bodenhöfer (Chorleiterin und Organistin) im reformierten Chilehuus in Hedingen statt. In jedem Gottesdienst ist Singen ein wichtiges Element: Gemeinsam werden die Singbücher rise up+ und das Kirchengesangbuch neu entdeckt und bekannte wie unbekannte Lieder zum Klingen gebracht. So wird ein Repertoire aufgebaut und in die Gemeinden weitergetragen. Die Pause bietet Gelegenheit, über Gemeinde- und Konfessionsgrenzen hinaus ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen. (pd.)

Die Ottenbacher Musikanten versuchten zusammen mit ihren Kollegen von der Jumba mit dem rassigen und schnellen Stück «Bella Ciao» die bestgelaunten Besucher in die Pause zu führen. Das Vorhaben glückte keineswegs, denn der langanhaltende Applaus verlangte selbstverständlich eine Zugabe. Nach der Pause bestritten die

Ottenbacher Musiker das Programm alleine. Sichtlich angesteckt von der Spielfreude der «Jumbaner» boten die Gastgeber einen perfekten Auftritt. Bei der musikalischen Leitung des Musikvereins Ottenbach teilten die zwei Dirigenten, nämlich Steffi Rupp und Sandro Haller, den Taktstock. Der zahlenmässig kleine Verein zeigte nicht nur viel Power, sondern überraschte auch mit einem ganz besonderen musikalischen Leckerbissen. So war in einem Stück ein Dudelsack, gekonnt gespielt von Patrik Bächli, zu hören. Mit charmanten Worten schlüpften die beiden jungen Musikanten Aline Rüegg und Janis Feuz in die Rolle von erfahrenen Moderatoren und stellten die Stücke sympathisch vor.

Durch die Welt der Musik gereist Begeisterndes Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden Man muss nicht weit gehen für beste Unterhaltung, wenn auf dem Boden des eigenen Dorfes Kreativität und musikalisches Können wachsen. So haben sich am Samstag über 200 Personen in der Mehrzweckhalle in Maschwanden eingefunden, um den Klängen ihres Musikvereins zu horchen. Die bezaubernde Jeanine Stehli führte charmant durch den Abend und der Präsident, Martin Zimmermann, bedankte sich in seiner Ansprache für die Unterstützung der Sponsoren, der

Gastmusiker und unterhielt das Publikum in gewohnter Manier durch eine Anekdote. Das Konzertprogramm bot eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt der Musik. Vom Marsch bis zur epischen Verarbeitung des Gletschersterbens, vom Computerspiel-Titelsong bis zum Liebeslied, von der Ode an unsere Hauptstadt bis zur Hymne über Zorro, von der klassischen Ballade bis zum grossen Hit war für jeden Geschmack etwas dabei. Die bunte, vielseitige Darbietung wurde zusätzlich bereichert durch den Einsatz verschiedener Solisten. So verzauberten Therese Salzmann und

Cornelia Fischer das Publikum im Stück «Perhaps Love» mit ihren samtenen Cornet-Klängen. Im Stück «Under the Boardwalk» lernte das Publikum durch das Solo von Rolf Fahrni das beindruckende Instrument, die Helikontuba kennen. Er wurde in diesem Klassiker von Daniel Nietlisbach am Cornet begleitet. Das Posaunentrio mit Markus Frei, Reto Hottiger und Matthias Salzmann spielten das Stück «I Will Follow Him» kraftvoll und voluminös. Alle Solisten konnten ihr Talent und ihre Klasse zeigen. Diese wurde unterstrichen, ja erst möglich, durch das eindrückliche Können des gesamten Orchesters und ihres enga-

bis 11.30 Uhr, reformiertes Chilehuus Hedingen. Weitere Termine: Samstag, 14. September, 14.30 bis 16.30 Uhr, katholisches Pfarreizentrum Mettmenreformiertes Chilehuus Affoltern.

gierten und kreativen Dirigenten Heinz Aeberhard. Das begeisterte Publikum bekam seine Zugaben. Mit «Let it Be» von den Beatles und mit Traufer verabschiedete sich der Musikverein. War es symbolisch gemeint? «Heitere Fahne, mis Herz ghört da hi!» Barbara Moergeli anzeige

Spital 3 x Nein Wenn Spitalpräsident Gyseler auftritt, kommt immer auch eine grosse Horde von Spitalangestellten, um ihm Beifall zu klatschen. Wissen die Leute, was sie tun? Bei einer AG sind sie privatrechtlich angestellt. Das bedeutet Leistungsabbau und fehlender Kündigungsschutz. Aus die Maus. Stimmen Sie Nein zur Auflösung des Zweckverbandes und ihre Stelle ist abgesicherter, als bei einer AG. Bekämpfen Sie die 43 von 85 Gemeinderäten die derzeit noch hinter vorgehaltener Hand gegen unser Spital sind und wertvolle Spitalhäuser abbrechen und Land verscherbeln wollen. Kritisieren Sie die 14 Delegierten, die am 29.11.18 gegen den Zweckverband gestimmt haben. Das sind unsere Gegner. Mit einem 3 x Nein sind Sie auf der sicheren Seite. Unser Spital wird zur autonomen Triemli-Filiale, das ist die letzte Chance. Dazu braucht es keine teure AG mit 2 teuren Verwaltungsräten.

Offenes Singen im Bezirk am Samstag, 11. Mai, 9.30

stetten; Samstag, 23. November, 9.30 bis 11.30 Uhr,

Jumba Präsident Peter Feuz dankte im Namen seiner jungen Musiker und Musikerinnen herzlich für die Möglichkeit, in diesem Rahmen aufzutreten. So finden die älteren unter ihnen eine gute Gelegenheit, allenfalls einen Verein für ihren weiteren musikalischen Lebensweg zu finden. Er hielt ausserdem fest, dass ein Hobby wie Musik, wo dies drei Generationen problemlos miteinander ausüben können, wohl ziemlich selten sei. Auch der Präsident des Musikvereins Ottenbach, Jan Müller, dankte der Jumba für die aussergewöhnliche und coole Zusammenarbeit. Der Jubel und der Applaus am Konzertende waren laut, begeistert und absolut verdient.

über 200 Personen lauschten in der Mehrzweckhalle in Maschwanden den Klängen ihres Musikvereins. (Grafik Cicero)

www.verein-zweckverband.ch


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Forum

Dienstag, 7. Mai 2019

Kari Burkard kandidiert

Spitalabstimmungen: Grünliberale empfehlen 3x Ja

Hausemer Tiefbaukommission.

Abstimmung vom 19. Mai.

«Halbe Sachen liegen mir nicht. Deshalb stelle ich mich der Wahl in die Hausemer Tiefbaukommission», sagt Kari Burkard. Der «Holzschnitzelkönig» von Hausen wirkt seit Jahr- Kari Burkard. (map.) zehnten in den verschiedensten Gremien mit, die sich mit Zonenplanung, Gesetzen, Bodenqualität, Melioration, Gewerbe und Umweltschutz beschäftigen. Der 57Jährige ist Präsident der Hausemer Flurgenossenschaft, Vorstandsmitglied des Waldverbands des Kantons Zürich, des Waldverbandes Albis und der kan-

tonalen Biber-Fachstelle. Vor 13 Jahren hat der Viehzüchter auf seinem Hof im Graben 1 gleich hinter dem Hausemer Restaurant Löwen einen Holzschnitzelheizungswärmeverbund initiiert und gebaut, den er seither mit Erfolg betreibt. Als Mitglied des Gewerbevereins Oberamt und der Jungunternehmer Säuliamt ist er auch in KMUKreisen bestens vernetzt. Der technisch bemerkenswerteste Wurf ist Burkard mit dem Bau seines preisgekrönten «Kari-Holzhäckslers» gelungen, der bis zu 1000 Kubikmeter Holzschnitzel pro Tag produzieren kann. Burkard sieht es als Notwendigkeit und seine Pflicht, sich dafür einzusetzen, dass Fehlplanungen, wie auf dem Postplatz oder mit den zahlreichen Verkehrsinseln, künftig vermieden werden können. (map.)

Für klare Verhältnisse und gesunde Finanzen Gemeinderatswahl in Ottenbach. Seit nunmehr vier Jahren hier wohnhaft, ist uns Ottenbach mit seinem charakteristischen Dorfzentrum sehr ans Herz gewachsen. Der Natur sehr verbunden, verbringen wir unsere Freizeit oft Yvonne Piguet. in der ländlichen Umgebung, sei es zum Wandern, Joggen, Fotografieren oder Velofahren. Als ausgewiesene Finanzfachfrau mit langjähriger Erfahrung würde ich gerne als Gemeinderätin im vakanten anzeige

Ressort Finanzen mein Wissen einsetzen. Meine Ziele sind ganz klar das Erreichte kontinuierlich und erfolgreich weiterzuführen, sowie gesunde Finanzen für Ottenbach. Es ist mir ein Anliegen, dass mit den Steuergeldern sorgsam und verantwortungsvoll umgegangen wird. Ich möchte hier auch ein ganz persönliches Dankeschön an all jene aussprechen, die mir schon letztes Jahr anlässlich der Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates ihr Vertrauen schenkten. Das gute Resultat von 2018 ist für mich ein Ansporn, mich erneut hochmotiviert zur Wahl zu stellen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Yvonne Piguet, parteilos

Das Thema bewegt die Gemüter: Die Veranstaltung der Grünliberalen in Ottenbach vom 30. April, an der Stephan Gyseler (Präsident der Betriebskommission und Gemeindepräsident von Hausen) und Bertram Thurnherr (ehem. Mitglied der Betriebskommission und ehem. Gemeindepräsident von Hedingen) als Referenten teilnahmen und sich einer intensiven Fragerunde stellten, war gut besucht. Die Grünliberalen empfehlen nach dieser Diskussion: Ja zur Auflösung des Zweckverbands. Der Zweckverband ist keine zeitgemässe Rechtsform, um ein Spital im Umfeld des Konkurrenzkampfes und des hohen

Spardrucks erfolgreich zu führen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Spital-Führungsgremium nicht mit Gemeinderäten, sondern mit Fachleuten besetzt sein sollte, um sachgerechte Entscheidungen fällen zu können. Ja zur IKA Langzeitpflege. Mit der Gründung der IKA wird eine handlungsfähige und effiziente Organisation für die Weiterführung der Langzeitpflege vorgeschlagen. Die Gemeinden, welche verantwortlich für die Finanzierung der Pflege ihrer Bewohner sind, können in der IKA ihre Anliegen aktiv einbringen. Die Grünliberalen setzen sich dafür ein, dass die Gemeinden auch weiterhin zentrale Aufgaben gemeinsam wahrnehmen.

Ja zur Gemeinnützigen AG Spital Affoltern. Die von Bertram Thurnherr vorgebrachten Argumente für ein Nein konnten die Grünliberalen nicht überzeugen. In der Diskussion wurde klar, dass der Regierungsrat Leistungsaufträge für Akutgeriatrie und Palliativmedizin nur an eine Organisation erteilen kann, welche mit einem Akutspital verknüpft ist. Mit einem Nein zur gemeinnützigen Spital AG verliert der Bezirk nicht nur einen 24/7-Notfalldienst, sondern auch die beiden Medizinfelder, in denen das Spital Affoltern brilliert und weit über unsere Region hinaus als Vorbild gilt. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonaueramt

Die CVP empfiehlt 3x Ja zu den Spital-Vorlagen Von all den Argumenten pro/kontra Spital kann es einem sturm werden im Kopf. Kosten-Unsicherheit, Spitalplanung im Kanton, Privatisierung, öffentliche Aufgabe oder gerade nicht, Bezirks-Zuständigkeit, Arbeitsplätze, Gesundheits-Basisversorgung und so weiter … Wann gab es letztmals eine derart kontroverse Abstimmung im Säuliamt, wo einerseits ein erheblicher Teil der Gemeinde-Behörden lokale Interessen über regionale setzt und im Hinblick auf wohlkalkulierbare Budgets einen schnellen Schlussstrich zum Spital ziehen will und und anderseits Volk aus dem ganzen Bezirk in Scharen an Pro-Informationsveranstaltungen und und die grosse Demo fürs Spital strömt? Zudem empfehlen alle Bezirksparteien – ausser die FDP – das 3-fache Ja zum Spital. Da hat sich ein wahrer Krater geöffnet zwischen den

Meinungen derer «oben» und den Wünschen vieler Einwohner. Eigentlich ist es ganz einfach: Heute kann niemand sagen, wie das Spital/Pflegezentrum in 10 oder 20 Jahren aufgestellt ist oder sein könnte. Die Nein-Fraktion der Gemeinde-/ Stadt-Behörden setzt deshalb in finanzieller Verantwortung auf ein rasches Ende mit erst skizzierten Folgeangeboten. Die Spital-Befürworter um die aktuelle Spitalleitung ihrerseits bitten um die Zeit für eine saubere Analyse sinnvoller Weiterführung von Spitalund Pflegeleistungen im Bezirk, in Zusammenarbeit mit den benachbarten grösseren Spitälern. Geben wir uns die Zeit für diese Abklärung, dann wissen wir zu gegebener Zeit auf der Basis von Fakten, was vom heutigen Zentrums-Gesundheitsangebot weiter im Bezirk angeboten wird, abgestimmt mit dem Leis-

tungskatalog des Kantons. Deshalb ist es wichtig, dass am 19. Mai die erforderlichen Gemeindezustimmungen zur Gründung der Nachfolge-Organisationen erreicht werden: 3x Ja. Auf eidgenössischer Ebene lauten die Parolen der CVP Kanton Zürich: – Ja zur AHV-Steuervorlage (im Parolenspiegel 3. Mai stand fälschlicherweise Nein). Das entschärft den Ausgabenüberschuss der AHV für die nächsten Jahre und gibt den einheimischen Unternehmen faire Bedingungen nach der nötigen Anpassung der Steuerprivilegien für ausländische Firmen. – Ja zur Änderung der Waffenrichtlinie. Bei massvollem Erfassungsaufwand für privat gehaltene und für gehandelte Waffen wird die erfolgreiche Sicherheits-Zusammenarbeit in Europa mit den Schengen/DublinAbkommen weitergeführt. CVP Bezirk Affoltern


Forum

Dienstag, 7. Mai 2019

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Weitere Lesermeinungen zur Spital-Zukunft 3x Ja für Menschen Der Vorstand der SVP Bonstetten unterstützt die Parolen des Gemeinderates. Wir verzichten auf eine Auflistung von Argumenten «pro und contra», denn für uns ist entscheidend, dass hinter dieser Abstimmung Menschen stehen. Ein Nein hätte Konsequenzen für: - Menschen, die ihre berufliche Zukunft gefährdet sehen. Vermutlich werden sie eine neue Herausforderung finden, aber eher nicht in ihrer unmittelbaren Umgebung. - Menschen, die indirekt vom Spital leben. Es sind unzählige KMU, die täglich als Lieferanten des Spitals ihre Existenz sicherstellen können. - Menschen, die nicht wissen, wo sie in Zukunft gepflegt werden. Was passiert mit den 14 Bonstetterinnen und Bonstettern die momentan in Affoltern einen Pflegeplatz in Anspruch nehmen? Uns ist auch bewusst, dass egal wie die Abstimmung ausgeht, noch viele Fragen offen bleiben werden. Aber beruhigend ist die Tatsache, dass bis zum Entscheid des Regierungsrates über die Zukunft des Spitals Affoltern, keine finanzielle Belastung auf die Gemeinde Bonstetten zukommt. Am Infoanlass vom 17. April votierte der Präsident der RPK mit einem Nein zum Spital wie auch zur Langzeitpflege. Sowohl der Gemeindepräsident wie auch die Gesundheitsvorsteherin Arianne Moser verzichteten zu diesem Votum auf eine Replik. Im Gegenzug waren die Argumentationen von BK Präsident Stefan Gyseler und des Gemeinderates Bonstetten überzeugend. Wir empfehlen der Bevölkerung 3x Ja! SVP Bonstetten, der Vorstand .........................................................................

Das Spital Affoltern als Ganzes erhalten Im Spital Affoltern wird beispielhaft die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen gelebt. So haben etwa ältere Patienten, die nach einer Operation eigentlich die Pflege im Akutspital nicht mehr benötigen aber noch fachkundige Betreuung brauchen, oder die nach akuter Krankheit noch zu schwach sind, um nach Hause entlassen zu werden, die Möglichkeit, am Ort in ein massgeschneidertes Reha-Programm in der Akutgeriatrie aufgenommen zu werden, wo sie fit gemacht werden für die Rückkehr in die Selbständigkeit. So können eine Überweisung in eine entferntere Rehabilitationsklinik und höhere Kosten vermieden werden. Ruth und Ferdi Vock, Wettswil .........................................................................

Emotionen versus Finanzen Das Spital Affoltern ist mit sehr vielen Emotionen einhergehend. Fast jeder hat mal eine Erfahrung mit dem Spital gemacht und hängt deshalb an diesem Spital. Das ist verständlich und damit lassen sich auch viele Menschen mobilisieren. Emotionen bewegen. Leider haben Emotionen auch die Tendenz, Sachargumente ausser acht zu lassen. Eines der Hauptargumente, welche gegen eine Fortführung des Spitals in einer gemeinnützigen AG sprechen, ist die finanzielle Situation. Als Steuerzahlende sollte man auch das im Hinterkopf behalten, wenn es um den Entscheid Ja oder Nein zur Spital gAG geht. Es wird zwar argumentiert, dass es die Gemeinden und damit den Steuerzahlenden heute nichts kosten wird. Das könnte sogar auch in Zukunft so stimmen, so denn das Spital Affoltern auf die Spitalliste kommt und in der Lage ist, nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben. Gemäss neuester Antwort des Regie-

rungsrats auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat ist die Wahrscheinlichkeit für die Spitalliste aber klein bzw. das Spital Affoltern nicht versorgungsrelevant. Das würde dann wohl heissen, dass die zustimmenden Gemeinden bzw. deren Steuerzahlende für die finanziellen Risiken eines Spitals aufkommen müssten, sofern man den Betrieb weiterführen will. Ein heutiges Ja zur Spital gAG weckt Erwartungen. Diese müssten dann durch die Gemeinden berappt werden. Ein Spital zu betreiben ist aber nicht mehr Aufgabe einer Gemeinde. Das Argument des günstigsten Spitals im Kanton verfängt auch nicht. Das Spital ist nur so günstig, weil in den vergangenen Jahren die notwendigen Investitionen nicht getätigt wurden – und trotzdem kaum Gewinn macht. Die Kosten werden mit dem wohl zu bauenden Bettenhaus steigen. Deshalb und obwohl es im Moment vordergründig nicht um Geld geht, gilt es ein klares Nein zur Spital gAG einzulegen. Vilmar Krähenbühl, Hedingen .........................................................................

Mutter-Kind-Abteilung: ein schweizweites Vorzeigemodell So bezeichnete «Der Bund» 2013 die im Bezirksspital Affoltern bestehende Mutter-Kind-Abteilung. In den bisherigen Leserbriefen zur Zukunft des Spitals Affoltern wurde diese wichtige Abteilung höchstens am Rande erwähnt. Die Betreuung von Kleinkindern gilt mehrheitlich als vergnügliche, wenig herausfordernde Aufgabe. Eine Feldstudie der Uni Zürich von 1994, an der rund 700 Mütter mit Kindern bis zu drei Jahren teilnahmen, zeigte aber deutlich, wie verfehlt diese Vorstellung ist. 54,7 % der Mütter litten unter einer längeren Erschöpfungsphase, 16,4 % zeigten klare Symptome einer mittleren und 3,9 % einer schweren Depression. Nur eine dieser Mütter erhielt eine «angemessene» Behandlung: sie war drei Monate von den Kindern getrennt in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert. Auch ergab sich bei Müttern, die eine schwerere Erschöpfungsphase erlebt hatten, eine 10-fach höhere Trennungsrate. Diese Befunde beschleunigten 1995 die Eröffnung der «Casa Florina», der ersten MutterKind-Abteilung im Spital Uster. Statt isoliert in einer Psychiatrischen Klinik, in einem öffentlichen Spital zusammen mit dem Kind professionelle Hilfe zu erhalten – das war neu und dringend notwendig. Heute gibt es in der Deutschschweiz in den Kantonen ZH, BE, SO, GR, BS und BL je eine (!) Mutter-Kind-Abteilung, in denen 4 bis 10 Mütter mit ihrem Kind so lange betreut werden, bis sie sich ausreichend erholt haben. Als 2004 die «Casa Florina» geschlossen wurde, eröffnete das Spital Affoltern den gemeindenahen Psychiatriestützpunkt Knonauer Amt und anerbot, anstelle der «Casa Florina» im «Haus Lindenberg» eine Mutter-KindAbteilung einzurichten. Diese verfügt heute über neun Mutter-Kind-Zimmer. Ein breites Therapieangebot und gut ausgebildetes Personal ermöglichen, die Probleme professionell anzugehen. Zu erleben «nicht alleine zu sein», gestützt und verstanden zu werden, sich austauschen zu können, hilft neue Perspektiven und Kraft zu gewinnen. Obwohl heute Postpartale Depressionen und Erschöpfungsdepressionen nichts Unbekanntes mehr sind, zeigte eine 2014 durchgeführte Vergleichsuntersuchung nicht etwa eine Abnahme, sondern nochmals eine Zunahme, vor allem schwerere Depressionen haben sich zwischenzeitlich fast verdoppelt. Kosten für professionelle Hilfe dürfen kein Hindernis sein. Die Auswirkungen einer nicht oder zu spät behandelten Erschöpfungsdepression wiegen weit schwerer und die Folgekosten dürften bedeutend höher ausfallen.

Erhalten wir jungen Familien diese wichtige Anlaufstelle! Ich stimme deshalb am 19. Mai überzeugt 3x Ja. Dr. med. Ruth Tanner-Berger, Aeugst .........................................................................

Wo bleibt die Solidarität? Die Befürworter des Spitals fordern immer wieder mit Nachdruck die Solidarität unter den Gemeinden des Knonauer Amts ein. Ich schliesse daraus, dass der Solidaritätsgedanke der Vertreter dieser Forderung just an der Bezirksgrenze aufhört. Sie sind absolut nicht bereit über die Bezirks-, geschweige denn bis zur Kantons- oder sogar bis zur Schweizer Grenze oder punktuell noch über diese Grenze hinaus zu denken. Nein, das kommt nicht infrage, denn sie wollen weiterhin – koste es was es wolle – «oise Spital». Schade. Gerade hier wäre aufgrund des hoch komplexen Themas der Gesundheitspolitik ein grösseres Denken angezeigt. Ebenso wäre es wohl sinnvoller nach Gesamtlösungen für unser (kleines) Land zu suchen und sich dafür mit aller Kraft einzusetzen. Nur zur Erinnerung: Schweden hat weniger Spitäler als der Kanton Bern – und die Säuliämtler beklagen ein Distanzenproblem. Ich habe gelernt auf «MillimeterPapier» Skizzen anzufertigen. Aber für das oben erwähnte Verhalten wäre wohl sogar dieser Massstab zu gross gewählt. Ich schäme mich gerade etwas fremd für den «Homo sapiens Knonauerus». Peter Ehrler, Bonstetten .........................................................................

Verantwortung Letzthin las ich in einem Interview der Sonntagszeitung mit J. Schmidhuber: «Die Evolution des Menschen wird vom Fortschritt der Technik überholt; z.B. wie künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen revolutionieren wird.» Darüber, ob es gut oder richtig ist, dass die künstliche Intelligenz sich im bisherigen Mass entwickelt, kann diskutiert werden. Für mich stützt sich die Evolution des Menschen auf den richtigen Einsatz unserer Gaben «Herz und Verstand» und die Übernahme von Verantwortung. Bei den bevorstehenden Abstimmungen zum Spital Affoltern sind diese Gaben ebenso gefragt. Auch wenn nicht alles klar und bestimmt ist und die Abstimmungsunterlagen kompliziert sind, gilt es Verantwortung zu übernehmen, abzustimmen und beim Ausfüllen der Stimmzettel «Herz + Verstand» einzusetzen. Im Gedanken an «Evolution» ist es meines Erachtens einfach, richtig zu stimmen. Bei einem Ja-Nein-Nein ist ein «Ende mit Schrecken» programmiert. Bekannt ist die vorgegebene Liquidation des Zweckverbandes, der drohende Verlust von 720 Arbeitsplätzen, die Schliessung von Spital und Langzeitpflege, das Nichtvorhandensein von Auffangeinrichtungen für die Bewohner der Langzeitpflege, das Fehlen von medizinischen Nachfolgeorganisationen, das entstehende Problem mit der Notfallversorgung und der Verlust eines Alleinstellungsmerkmales unserer Region. Diese Entscheidung wäre ein massiver Evolutions-Rückschritt für das Knonauer Amt und die Stadt

Affoltern. Ein Ja-Ja-Ja hingegen gibt der Evolution eine Chance, nicht nur in der Anwendung der künstlichen Intelligenz. Das Gesundheitswesen benötigt Chancen für die Evolution, abgestützt auf vorhandene Strukturen und Ressourcen. Sicher ist es auch kostengünstiger, Veränderung und Entwicklung auf der Basis von bestehendem Guten voranzutreiben als auf einem Scherbenhaufen. Die Übernahme von Verantwortung ist nie befreit von Risiken und Unbekanntem, das gilt auch für die bevorstehende Abstimmung. Wenn Sie der Evolution im Gesundheitswesen im Knonauer Amt eine reelle und rasche Chance geben wollen, dann bitte ich Sie, stimmen Sie: 3x Ja – zum Spital! Daniel Eugster, Rifferswil, Mitglied der Betriebskommission .........................................................................

Abbau statt Aufbau, Rückschritt statt Fortschritt Mein Mann und ich wären den Herren Grötsch, Thurnherr und wie sie alle heissen so dankbar, wenn sie endlich aufhören würden, mit ihren Leserbriefen das Spital schlecht zu reden. Warum diese Herren sich mit solcher Vehemenz gegen die Weiterführung des Spitals Affoltern engagieren, hat sicher verschiedene, vernutlich auch persönliche Gründe. Zudem sind die Spitalabschiesser wahrscheinlich noch bei bester Gesundheit und nicht darauf angewiesen, das Spital bei einem akuten Notfall in Anspruch nehmen zu müssen. Das kann sich oft sehr schnell ändern. Mein Mann, 83, musste seit Mitte Dezember vier Mal nachts den Notfalldienst am Spital Affoltern in Anspruch nehmen. Zwei Mal wurde er operiert und verbrachte mehrere Tage im Spital. Wir können uns in jeder Beziehung nur lobend über das Spital äussern. Die ärztliche Versorgung wie auch die Pflege waren äusserst kompetent und stets freundlich. Dass die Hotellerie nicht dem Standard einer Hirslanden-Klinik entspricht, ist doch Nebensache. Das Essen war gut und gesund und die Bedienung sehr zuvorkommend. Dass Vier-Bett-Zimmer überholt sind, trifft sicher zu, doch das kann man ändern. Ich (80) war ausserordentlich dankbar, dass ich meinen Mann dank der Nähe jeden Tag besuchen konnte. Auch unsere Enkel sind im Spital Affoltern zur Welt gekommen; welch ein Glück für die Familie. Es gibt wahrlich keinen reellen Grund, das Spital zu eliminieren. Und nun ein paar Tipps an Herrn Grötsch und seine Stadtrats-Kollegen. Sie sind ja offensichtlich stolz, dass Affoltern nun eine Stadt ist. Doch eine Stadt sollte seinen Bewohnerinnen und Bewohnern auch etwas bieten, dies schon deshalb, um gute Steuerzahler anzuziehen. Unsere Region ist doch einzigartig, naturnah, gut erschlossen. Es gibt also zahlreiche Gründe, in unsere Gegend zu ziehen. Doch hat man auch Erwartungen. Das Spital, welches ja bereits vorhanden ist, gehört eindeutig dazu. Auch eine hervorragende Alterspflege erwarten heute die Menschen, die ja immer älter werden. Eine Kantonsschule wäre doch im Knonauer Amt dringend notwendig; wir haben uns gewundert, dass die Behörden von Affoltern sich beim Kanton nicht vehementer für ein Gymnasium eingesetzt haben. Statt

aufzubauen ist Affoltern daran abzubauen oder zu verhindern. Mein Mann und ich, ja unsere ganze Familie hofft, dass die Bevölkerung sich von den beiden Herren nicht beeinflussen lässt und deshalb mit Überzeugung am 19. Mai drei Mal Ja stimmen wird. Anna Lis Tschopp, Obfelden .........................................................................

Programmiertes Chaos Der Ausgang der Spitalabstimmung, egal welches Resultat, wird chaotisch sein. Verantwortlich dafür ist der Stadtrat von Affoltern hauptsächlich. Mit seinem Vorpreschen, man müsse das Spital abschaffen, weil es nicht rentiere, hat er gezeigt, was er will. Es ist das Gegenteil von dem, was die gesamte Bevölkerung hier will, so viel ist offensichtlich geworden seither. Es ist auch ein völlig absurder Gedanke, dass die Regierung Infrastruktur inklusive hunderte von Arbeitsplätzen ohne Gegenleistung «aus Kostengründen» abschaffen will. Ihre Aufgabe wäre, Arbeitsplätze und ein attraktives Leben zu schaffen. So ist klar, dass man gegen den Stadtrat abstimmen muss. Doch wie nun? Das Gegenteil von dem, was der Stadtrat vorschlägt, also Nein – Ja – Ja? Oder doch 3x Nein, wie ein chronischer Kämpfer verlangt? Ist 3x Ja wirklich gut für das Spital? Das Abstimmungsheft ist keine Hilfe, trotz Raster «Wenn – dann», denn das «dann» ist vollkommen unausgereift. Das wird eine komplett verwirrende Situation geben. Man denke: Der Abbruch des Spitals müsste innert weniger Monate beginnen – übrigens ein vom Stadtrat ohne Grund festgelegter Termin! Was der Stadtrat laut eigener Aussage will, ist, alle Gebäude «rückbauen» und das Land verkaufen. Also das Volksvermögen so schnell wie möglich loswerden – irgendjemand wird schon daran verdienen. Und das ersatzlos. Die angeblich geplante Permanence muss ja laut Präsident Grötsch praktisch nur am Wochenende offen sein, weil dann am meisten passiere. Genau wie die Leier «Ambulant vor Stationär» handelt es sich um das Wunschdenken von Privatisierern, welche natürlich mehr haben von Action und von Spitzenzeiten als von langwierigen und komplizierten Krankheiten – die Bedürfnisse der Patienten sind damit zuallerletzt bedacht. Neben dem Irrtum, die Leute im Bezirk würden auf ein Spital verzichten und freiwillig in andere Spitäler gehen, dem Irrtum, man könne tausend Stellen wegputzen und ein paar andere Berufsleute engagieren – und alles werde «billiger» – ist auch die lange gepflegte Schweizer Devise: «Abbrechen ist billiger als Renovieren», zu hinterfragen. Klar passt das der Bauwirtschaft, klar ist Abbrechen und Neubauen viel zu billig. Wo allmählich auch die letzten Mohikaner merken, dass Nachhaltigkeit eine Bedeutung hat, wollen wir nicht mehr immer alles zerstören, was wir haben, man kann es nämlich auch verbessern, aufbauen, erneuern. Und das sollten wir tun. Gern wüsste ich nun einmal von unvoreingenommener Seite – also nicht vom Stadtrat, der unsere Interessen verrät –, wie man nun abstimmen soll. Pia Holenstein, Affoltern a. A.

Im Parolenspiegel vom 3. Mai hat sich bei der CVP ein Fehler eingeschlichen. Hier nochmals korrekt. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Diplomierte Pflegefachfrau HF Fatma Karacay vom Haus zum Seewadel hat den Studienlehrgang zur diplomierten Pflegefachfrau HF mit Erfolg abgeschlossen. Seit 2013 ist Fatma Karacay im Haus zum Seewadel tätig. Zuerst absolvierte sie die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit (FaGe). Nach einigen Jahren Berufstätigkeit entschloss sie sich 2017, den Studienlehrgang Fatma Karacay, zur diplomierten diplomierte Pflegefachfrau HF Pflegefachfrau in Angriff zu neh- HF. (Bild zvg.) men. Nach bestandenem Aufnahmeverfahren startete sie mit dem verkürzten zweijährigen Studium am ZAG in Winterthur. Der Studienlehrgang ist aufgeteilt in zwei Blöcke, bestehend aus sechs Monaten Schule und sechs Monaten Praxis, die Fatma Karacay im Haus zum Seewadel absolvierte. Mit einer Diplomarbeit, einem Prüfungsgespräch und einer benoteten Qualifikation wird der Studienlehrgang abgeschlossen.

Berufsbild und Studium Die diplomierte Pflegefachfrau HF ist verantwortlich für die selbstständige Ausführung des pflegerischen Prozesses, der in folgende Phasen gegliedert ist: Anamnese, Diagnose, Erstellung eines Pflegeplans, Durchführung der Pflegemassnahmen, Evaluierung der Pflegeleistungen und Anpassungen der geplanten Pflege. Für Pflegefachpersonen bildet der Kontakt mit den Patienten und Bewohnern eine wichtige Grundlage des Arbeitsalltags. Gemeinsam mit ihnen und ihrem Umfeld wird das Pflegeprogramm organisiert und koordiniert. Die Pflegefachpersonen übernehmen Fach- und Führungsverantwortung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen. Darüber hinaus befassen sie sich mit Aufgaben, wie zum Beispiel Prävention, Qualitätssicherung sowie Förderung der fachlichen Kompetenz. Voraussetzungen für das Studium sind eine abgeschlossene Berufslehre EFZ oder Matura, eine bestandene Aufnahmeprüfung, Eignungspraktikum, ein positives Aufnahmegespräch und ein anerkannter Ausbildungsplatz. In der Regel dauert der Studienlehrgang zur diplomierten Pflegefachperson HF drei Jahre. Falls bereits eine Lehre als FaGe abgeschlossen wurde, kann das Studium auf zwei Jahre verkürzt werden. Für Quereinsteiger gibt es auch einen berufsbegleitenden Studienlehrgang, welcher vier Jahre dauert. Ab 2019 gilt im Kanton Zürich die Ausbildungsverpflichtung, das heisst jede Pflegeinstitution, Spitex, Rehabilitationsklinik, etc. ist verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz an Fachangestellten Gesundheit (FaGe), Assistent/-in Gesundheit und Soziales (AGS), auch diplomierte Pflegefachfrauen und -fachmänner HF auszubilden. Diese Massnahme soll dazu dienen, dem Mangel an Pflegefachkräften entgegenzuwirken. (pd.)

«FunPark 4 Kids»

Kraft der Musik

Am «Fäscht uf de Strass» Ende Mai in Affoltern wird auch für Junge einiges geboten. > Seite 12

Der Perkussionist Omri Hason im Interview vor seinem Auftritt im «LaMarotte». > Seite 13

Dienstag, 7. Mai 2019

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Ämtler Sieger Wie der FCWB haben auch der FC Affoltern und der FC Hausen gepunktet. > Seite 17

«Frohsinn»: Sich wohlfühlen und gut essen Der Landgasthof Frohsinn eingangs Hedingen beinhaltet alles, was ein Restaurant zum echten Gasthaus macht: Gute Küche – raffiniert und einfallsreich, währschaft wie fein –, lauschiger Biergarten, gemütliches Ambiente und echtes Gastgebertum. Initiativ und innovativ prägt Erol Ersan den Betrieb – und wie! Hier ist man gerne Gast – ohne Wenn und Aber! Der Landgasthof Frohsinn an der Zürcherstrasse 101 in Hedingen ist, seit Erol Ersan ihn im März wiedereröffnet hat, abermals ein echter Platz zum Verweilen, um sich wohlzufühlen und gut zu essen. Hier treffen sich im Biergarten unter lauschigen Bäumen und mit malerischem Umland Stammgäste auf einen gemütlichen Feierabendumtrunk, schätzen Handwerker wie Geschäftsleute das gute Mittagessen und erfreuen sich Gäste, die einen angenehmen und unbesorgten Abend geniessen wollen, an der zuvorkommenden Gastfreundschaft, einem feinen Nachtessen und an rustikaler Gemütlichkeit – draussen wie drinnen.

Seit März gilt: Gemütlichkeit, gute Weine, feine Küche, beste Freunde! Frisch und mit Herzlichkeit kommt alles daher, was vom Grill und aus der

spielen im «Frohsinn» unter Erol Ersan die Hauptrollen. Damit hat sich der Landgasthof in kurzer Zeit wiederum einen guten Namen geschaffen. So gehört der «Frohsinn» – nomen est omen – zweifelsohne zu jenen Stätten der menschlichen Begegnungen und der kulinarischen Freuden, die Seele haben. Mit viel Liebe zum Detail bietet Wirt Ersan, ausserdem Landwirt mit eidgenössischem Fachausweis und mit grosser Leidenschaft für authentische, feine Küche Klassisches wie Überraschendes, das gut bürgerlich Erol Ersan, Gastgeber und Koch des «Frohsinns», Hedingen, ist und vor allem Urbietet drinnen wie im Biergarten authentische, feine Küche, regionalen die gut bürgerlich ist und regionalen Ursprung hat. (Bild kb.) sprung hat. Ausschliesslich immer Küche kommt! Freundlichkeit und frisch – nach dem Motto beste Weine, Wohlbehagen, Geschmack und Ein- beste Küche, beste Freunde! Die regelfachheit, bei gleichzeitiger Raffinesse, mässig wechselnde Karte mit Klassi-

kern und saisonalen Schwerpunkten ist angenehm übersichtlich und selbstredend fehlt auch eine schöne Auswahl an guten Tropfen nicht.

Biergarten mit Feinem vom Grill Zurück zur idyllischen Gartenwirtschaft des «Frohsinns»: Sie lädt – so richtig Biergarten – ein, die Seele baumeln zu lassen. Erol Ersan, der gleichzeitig als Gastgeber und Koch amtet, steht gerne selbst am Herd und draussen am Grill. Feine Stücke vom Black Angus Rind, das Pastorenstück vom Kalb, genauso Lammrücken, Rindsfilet, aber auch Schweinskoteletts und Pouletbrust bereitet er lecker und saftig zu. Aber auch was aus der Pfanne kommt, hat Qualität und Geschmack, ebenfalls die hausgemachten Desserts und selbst die speziellen Kindergerichte gehören ohne Abstriche dazu. Ohne Zweifel, der «Frohsinn» Hedingen ist ein Kleinod mit viel Charme und Geborgenheit, ein Gasthaus mit Herz und Seele, bei welchem das gesamte gebotene Paket einen Aufenthalt auf alle Fälle lohnenswert macht! (kb.) Landgasthof Frohsinn, Zürcherstrasse 101, Hedingen, Telefon 043 545 64 24, info@frohed.ch, www.frohed.ch. Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 22.30 Uhr; Sonntag von 11 Uhr durchgehend bis 22 Uhr.

«Naturgarten trifft Wohlfühloase» (G)Artenvielfalt öffnet am 11. Mai ihre Tore – mit Ämtler Beteiligung Die Gärten sind bereit und Globi hat sich auch schon auf den Weg gemacht: Am Eröffnungswochenende vom 11. und 12. Mai zeigt die Ausstellung «(G)Artenvielfalt – ohne invasive Neophyten», welch einzigartiges Projekt auf der Allmend in Dietikon entstanden ist. Einer der elf Gartenräume ist ein gemeinsames Projekt von Gartencenter Guggenbühl aus Bonstetten und Lifestyle & More, Atelier für Garten- und Landschaftsdesign aus Stallikon. Ein Naturgarten bietet einen gestalteten

Lebensraum sowohl für die Benutzer als auch für Pflanzen und Tiere. Auch ohne invasive Pflanzen kann man einen Garten anlegen, worin sich der Mensch in seiner kostbaren Freizeit wohlfühlen und entspannen kann. Materialien wie Naturstein, sickerfähige Beläge und auch eine pflegeleichte Bepflanzung sind wichtige Bestandteile, so bieten Ritzen in der Natursteinmauer Platz für Pflanzen und Kleintiere. Raffinierte Raumaufteilungen, gute Strukturen und Höhenunterschiede erzeugen Ruhe und Harmonie. Verschiedene Farben, Düfte und Gaumengenüsse schaffen ganzjährig wechselnde Erlebnisse. Natur, Design und Äs-

Ein Naturgarten bietet einen gestalteten Lebensraum sowohl für die Benutzer als auch für Pflanzen und Tiere. (Bild zvg.)

thetik bilden eine Einheit. Ein Gartenparadies kann man auch auf kleinstem Raum anlegen. Es bringt Natur, Ruhe und Diversität und dem Menschen eine faszinierende Wohlfühloase. «Unser Ziel ist es, zu zeigen wie wunderbar eine Mischung aus Naturgarten und gestaltetem Lebensraum auch auf kleiner Fläche funktionieren kann. Mit einem gut durchdachten Einsatz von verschiedenen Pflanzen entsteht eine Win-win-Situation für Mensch und Natur.»

Verzicht auf invasive Neophyten Wenn am Samstagmorgen die Tore der (G)Artenvielfalt geöffnet werden, präsentieren sich elf verschiedene Gartenräume auf dem 2500 m² grossen Areal. Eines haben jedoch alle gemeinsam: sie verzichten auf invasive Neophyten, also gebietsfremde, schädliche Pflanzen. Am Eröffnungswochenende wartet ein buntes Programm auf die Besucher. Die Gartenbauer werden Auskunft geben und in ihren Gärten verschiedene Aktionen anbieten. Im Forum – einem überdachten Bereich innerhalb des Areals – gibt es an beiden Tagen ein Garten-Café und am Sonntagmorgen kann man sich zum Muttertags-Brunch anmelden. Höhepunkt am Sonntag: um 12 Uhr werden die beiden Gewinner eines PrivatEvents im Wert von 1500 Franken verlost. Gewinnen kann aber nur, wer anwesend ist und natürlich im Vorfeld die Fragen auf der Webseite richtig beantwortet hat. Auf die jüngsten Besucher wartet der Globi-Parcours.

Alle Altersklassen sensibilisieren Der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich hat auf Initiative des Awel des Kantons Zürich die Projektleitung und Organisation der Ausstellung übernommen. Die Gärten wurden von Unternehmen des Verbandes erstellt. Ziel der Ausstellung, welche bis November 2020 dauert, ist die Sensibilisierung aller Altersklassen für das Thema Biodiversität und Lebensraum. Das tut der Veranstalter aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern unterhaltsam, informativ und abgestimmt auf die unterschiedlichen Zielgruppen. Die Allerkleinsten forschen und lernen im Globi-Parcours: an zehn Stationen gilt es Aufgaben zu lösen, zu basteln, zu forschen und dabei spielerisch sehr viel Wissen über diese fremden Pflanzen zu erlangen. Schülerinnen und Schüler in der Berufswahlphase können sich im Garten der Lernenden informieren: ein eigenes Areal in der Ausstellung, das von Lernenden erstellt wird. Die jungen Leute stehen den Besuchern Red und Antwort zum Beruf, aber auch zu heimischen und fremden Pflanzen. An die Erwachsenen richten sich die Botschaften des Awel, Sektion Biosicherheit, die an jeder der elf Informationssäulen zu finden sind. Es wird jeweils eine Pflanze beschrieben, zum Teil auch gezeigt, und erklärt, welche Schäden sie anrichten kann. Die Ausstellung ist tagsüber begehbar, der Eintritt ist kostenlos. (pd.) Weitere Infos auf www.gartenvielfalt.org.


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Veranstaltungen

Bücher im Gespräch

Muttertags-Konzert auf dem Märtplatz

Am Freitagabend, 17. Mai, lädt das Team der Bibliothek Wettswil zum Thema «Frühlingserwachen» ein. Eine breite Palette von Büchern zum Thema Frühling erwartet die Gäste an diesem Abend. Wer glaubt, dass es möglich ist, mit weniger als 10 Euro pro Tag um die Welt zu reisen? Wer hat gewusst, dass es auch Krimis zum Thema Frühling gibt? Auch die Liebe in allen Schattierungen kommt im Monat Mai nicht zu kurz. «Mein Lieblingsbuch verrate ich nicht, aber wer gerne liest, kommt sicher auf seine Kosten», meint Noëlle Schaffner. Der Frühlingsanlass wird begleitet von Anita Baur. Sie führt den Blumenladen «Blumen Kreativ» in Wettswil und wird passend zum Thema viel Wissenswertes und Spannendes zu Kräutern erzählen. Wo soll ich den Basilikum platzieren? Wann soll ich meine Kräuter zurückschneiden? Was hilft bei welchen Beschwerden und viele andere Fragen werden beantwortet oder erklärt. Auch dazu präsentiert die Bibliothek Wettswil passende Literatur: Kräuterbücher, Schmetterlingsgarten, Heilpflanzen, Bienen und Vögel ... Wer will, kann sich für den eigenen Garten oder Balkon inspirieren lassen. Als Vorprogramm für die Kleinen organisiert die Bibliothek Wettswil einen kunterbunten Basteltisch zum Thema Frühlingserwachen; Kinder ab dem Kindergarten dürfen sich zwischen 15 und 17 Uhr ohne Anmeldung in der Bibliothek einfinden. Sie werden von einer Bibliothekarin betreut und angeleitet. Die kleinen Kunstwerke möchte das Bibliotheksteam dann gerne für den Abend ausleihen und den Gästen präsentieren. (pd)

Dienstag, 7. Mai 2019

Die Harmonie Affoltern bei Kultur am Platz «Fäscht uf de Strass» Ende Mai in Affoltern Auch am diesjährigen «Fäscht uf de Strass» am 31. Mai und 1. Juni soll für alle Altersklassen etwas dabei sein. Für Familien mit Kindern und für Jugendliche soll deshalb wieder der schon vor zwei Jahren begeisternde «FunPark 4 Kids» ins Fest integriert werden. Micha Federle aus Hedingen und Roger Büchler aus Jonen, zwei junge Familienväter, sind die Initianten. In diesem Jahr wird der FunPark auf dem Merkurplatz, zwischen Fust und Fressnapf und mitten in der Festmeile, zu finden sein.

Die sichtbare Spielfreude der Harmonie Affoltern. (Bild zvg.)

Was wäre der Muttertag ohne die Harmonie Affoltern! Diesmal spielt sie in einem besonderen Rahmen. Kultur am Platz freut sich, die Musikerinnen und Musiker auf dem Märtplatz zu begrüssen. Die bekannte und in Affoltern fest verankerte Hamonie wurde im Herbst 1920 gegründet. Demnach wird sie nächstes Jahr hundert Jahre alt. Und so viel sei jetzt schon verraten, es ist für den Juni 2020 ein Jubiläumsfest geplant. Mit ihren 38 Musikerinnen und Musikern und dem aktuellen Dirigenten Martin Schiesser beteiligt sich die Harmonie aktiv am Dorfleben und pflegt guten Kontakt zu Jugendmusikvereinen und Musikschulen. Ihre ungebrochene Musizierfreude überträgt sich auf das Publikum, sei es an einem

Unterhaltungskonzert, am jährlichen Frühjahrskonzert oder auch im kleineren Rahmen wie zum Beispiel im Altersheim Seewadel, im Senevita oder in der Langzeitpflege Pilatus. Musiziert wird sehr vielfältig, neben Unterhaltungsmusik wird auch konzertant und mit anderen musikalischen Gruppen gespielt, unter anderem dieses Jahr im November mit dem Jodlerclub. Das Konzert ist natürlich vor allem den Müttern, Grossmüttern, Urgrossmüttern und auch den zukünftigen Müttern gewidmet. Aber selbstverständlich sind die ganzen Familien mitsamt Anhang willkommen. Das einstündige Programm bringt Unterhaltungsmusik, gespickt mit bekannten Melodien für Jung und Alt. (pd.) Sonntag, 12. Mai, Kasinovordach, Märtplatz Affoltern, Beginn 10.30 Uhr. Hutkollekte. Märtkafi ab 10 Uhr.

Aus der Region mit Liebe gemacht

Mättmi- Frühlingsmärt am 11. Mai in Mettmenstetten Unter dem Motto «Handwerk und Köstlichkeiten» zeigen die Aussteller am 11. Mai, von 10 bis 16 Uhr, auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten, kreative, handgemachte und leckere Produkte aus der Region. Pünktlich zum Muttertag laden die Marktleute ein zum Staunen, Probieren, Begegnen, Entdecken, Plaudern oder einfach zum Geniessen. Mit dabei ist diesmal Katharina Thierer. Sie bietet Märchenhaftes aus Filz. Ihre liebevoll gestalteten Handpuppen laden geradezu zum Geschichtenerzählen und Träumen ein. Das alte Handwerk der Lederbearbeitung und des Punzierens erweckt Othmar Reichlin zu neuem Leben und verbindet es mit mo-

«FunPark 4 Kids» geht in die zweite Runde

dernen Elementen. Erwarten kann man handgefertigte Gürtel und Schatullen aus Leder – aber auch einige sehr überraschende Arbeiten. Mit Holzprodukten begeistern Daniela Abplanalp und Marco Jung. Von einfachen Schneidbrettchen, über Drechselarbeiten, Holzschalen, Holzpuzzles bis hin zu fantasievollen Lampen zeigen sie eine vielfältige Palette ihrer Arbeiten. Familie Widmer sorgt mit Schafwoll-Duvets aus eigener Herstellung im Sommer wie Winter für den erholsamen Schlaf. Als Leckerbissen gibt es Schaf-Mostbröckli oder Buureschüblig. Einen bunten Frühlingsgarten in Form von handgesiedeten Seifen aus biologisch gewonnenen Pflanzenölen bietet Elke Häusler. Die vielfältigen Düfte und das einfallsreiche Design

ihrer Seifen lassen keine Wünsche offen. Stickkreationen für Gross und Klein präsentiert Susana Kühne. Vom Babylätzchen bis hin zu Tischwaren zeigt sie, was mit Nadel und Faden alles möglich ist. Dabei ist auch Brigitte Wigger, welche unter dem Thema «Allerlei Handgemachtes» ihre Produkte anbietet. Hier finden sich liebevoll gestaltete Artikel – vom Lavendelkissen und Schlüsselanhängern bis hin zu Etuis oder wunderschönen Grusskarten. Einzigartigen Silberschmuck zeigt Margrit Bayer. Ihre selbstentworfenen Kreationen lassen nicht nur Frauenherzen höherschlagen. Wiedererkennen werden fleissige Marktbesucher Rebekka Rossi. Ihre Naturheilprodukte, Salben oder Deos zeigen, wie Mutter Natur unseren Körper unterstützt und dazu gut duften lässt. Keramik bieten Sibyll Jung und Ines Geyer und Barbara Niklaus an. Hier findet sich wieder Schönes für Tisch, Haus und Garten, neue Dekoideen oder Nützliches für den Haushalt.

Feines zum Geniessen Besonders freuen dürfen sich die Besucher diesmal wieder auf die Köstlichkeiten, welche am Mättmi-Märt angeboten werden. Fine Food für alle Sinne bietet Martina Murer. Sie zeigt eigene Kreationen an selbstgemachten Chutneys, Sirup, Kräutern und Honig. Auch der Hofladen vom Güetli wird seine breite Palette von Bioprodukten anbieten – auch hier gibt es Neues zu entdecken. Der Verein DrähSchiibe wird das Markterlebnis mit leckeren Kuchen und Kaffee unterstützen. Hier bleibt dann Zeit für einen Schwatz. (pd.)

Am Mättmi-Frühlingsmärt sind viele selbstgemachte und leckere Produkte aus der Region zu finden. (Bild zvg.)

Kontakt: Ines Geyer, OK Märt, Patronat DrähSchiibe, geyerines@gmx.de.

Engagement für die Region Die beiden tatkräftigen Initianten hatten sich eher zufällig im beruflichen Umfeld kennen gelernt und stellten fest, dass es beiden wichtig ist, in der Region gezielt etwas für Kinder und Junge zu organisieren. Als eine der ersten Aktionen riefen sie den FunPark anlässlich des «Fäscht uf de Strass 2017» ins Leben, damals auf dem Marktplatz in Affoltern. Die erstmalige Auflage war ein voller Erfolg. «Uns geht es darum, die Kids zu bewegen und Emotionen zu wecken», sagt Federle. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten das kostenlose Angebot. «Neu haben wir jetzt sogar die Palette erweitert», erzählt er weiter. «Mit dem Park soll eine Begegnungszone für Familien geschaffen werden. Deshalb sind Kinder und Jugendliche mit ihren Freunden, Eltern, Grosseltern, Göttis und Gotten, Onkeln, Tanten und anderen Begleitpersonen eingeladen, den Park zu besuchen. Vorbeischauen und Spass haben, das ist das Ziel», schliesst Federle ab. Um all die spannenden und coolen Tools mieten zu können, sind Micha Federle und Roger Büchler auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Um die Kosten tief zu halten, haben sie sich entschieden, unentgeltlich zu arbeiten und im Weiteren alle Transporte selber zu übernehmen. Nur so können sie sicherstellen, mit möglichst geringen Mitteln einen Top-FunPark bieten zu können. «Wir machen das

Roger Büchler (l.) und Micha Federle bringen den «Funpark 4 Kids». (Bild zvg.) aus Überzeugung und Freude», stellen die beiden lächelnd fest. Natürlich freuen sie sich über jeden, der mit der gleichen Motivation mitmachen und auf irgendeine Art das Projekt fördern möchte.

Spiel, Spass und Kulinarik «Der Park entwickelt sich ständig weiter. Es ist gut möglich, dass sich einiges von heute bis zum Tag des Anlasses nochmals verändert», sagt Micha Federle. Roger Büchler führt weiter aus: «Der Pumptrack und die Laufradstrecke haben bereits 2017 für viel Freude gesorgt und bleiben ein Bestandteil. Neu wird es noch eine Möglichkeit geben, seine Kletter-Skills unter Beweis zu stellen.» Die Jugendarbeit Affoltern mit den Leitern David Oliveri und Karin Merian wird wieder mit diversen Aktivitäten und ihrem Jugendmobil vor Ort anzutreffen sein. Für Eltern, Begleiter und junggebliebene Geniesser werden verschiedene Köstlichkeiten und ausreichend Sitzmöglichkeiten angeboten. Auf dem 7,2 Meter langen Smoker werden die besten Spare-Ribs und Baked Potatoes zubereitet. Fred Frisch von «Fred’s BBQ Bulls» war bereits Schweizer BBQ-Meister und mit seinem Trailer an den Weltmeisterschaften in Marokko und an der BBQ-Europameisterschaft in Polen unterwegs. Feines Glace und frische Waffeln runden das Angebot ab. (sci)

Spannende Nachmittage

Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt «Tarnen und täuschen», «NaturOlympiade» und «Gift-Tiere und Gift-Pflanzen» – das sind die Themen im Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt.

Wettswil statt. Diesmal gibt es eine grosse Natur-Olympiade für die ganze Familie. Am lustigen und auch etwas sportlichen Nachmittag kann man seine Natur-Kenntnisse und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Schliesslich stehen am dritten Nachmittag, am 21. September (beim Tennisclub Wettswil ab 14.15 Uhr), die Gift-Tiere und Gift-Pflanzen im Vordergrund. In der Natur ist vieles giftig: die Beeren einiger Pflanzen, viele Pilze, Spinnen, Schlangen, Amphibien ... An diesem Nachmittag lässt sich viel darüber lernen, und man darf einige GiftTiere von ganz nah betrachten – und sogar eine (ungiftige) Schlange streicheln ...

Spannende Abenteuer in der Natur, lustige Spiele, Abenteuer – das und noch einiges mehr bietet der Kinderclub des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU) auch dieses Jahr. Eingeladen zu den drei Anlässen sind alle Kinder ab 6 Jahren bis ca. 13 Jahren, bei kleineren Kindern darf gerne auch ein Elternteil mitkommen. Ein Anlass richtet sich an die ganze Familie. Die Teilnahme ist kostenlos. Los geht es am Samstag, 18. Mai, um 14 Uhr beim Schützenhaus Bon- Infos unter www.naturnetz-unteramt.ch/kinderclub stetten. An diesem Nachmittag dreht oder bei Stefan Bachmann, Telefon 078 740 50 51. sich alles um das Thema «Tarnen und Platzzahl beschränkt; Anmeldung nötig bis am täuschen». Viele Tiere sind Meister des Mittwoch vor dem Anlass. Tarnens. Andere sind richtige TrickBetrüger: Sie «verkleiden» sich, bauen Fallen oder haben andere «Zaubertricks», um zu überleben. Der zweite Anlass findet am 22. Juni ab 14 Uhr beim Beerimoos in Feuersalamander. (Bild Tawnyowl / Pixabay)


Veranstaltungen

Dienstag, 7. Mai 2019

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«Zuerst die Musik, dann das Instrument» Der Perkussionist Omri Hason im Interview vor seinem Auftritt im «LaMarotte» Der Perkussionist Omri Hason kommt am 10. Mai mit dem Modus Quartet Feat. Park Stickney nach Affoltern. Er gibt über musikalische Mentalität und die Kraft der Musik Auskunft. «Anzeiger»: Sie sind in Israel geboren und leben seit 1986 in der Schweiz. Wie sehr überlagerte das Eidgenössische das musikalische Erbe Ihrer Kindheit? Omri Hason: Ich weiss nicht, ob es nur das Eidgenössische ist, was mich beeinflusst, denn ich höre sehr viele und unterschiedliche Musikkulturen. Schon als Kind im Kibbuz hörte ich Musik mit europäischen Elementen und auch in der israelischen Volksmusik finden wir viel Europäisches vor allem aus Osteuropa. Das Umfeld prägt einen mit und handkehrum besinnt man sich in anderen Regionen wieder auf seine eigenen Wurzeln. Also eine Gegenseitigkeit findet sicher statt. Ihre Wahl der Schlag- und Perkussionsinstrumente ist reichhaltig. Welche Voraussetzungen muss ein Instrument haben, damit Sie es in Ihr Sortiment für die Bühne aufnehmen? Es ist eher umgekehrt, zuerst kommt die Musik und dann die Frage, mit welchem Instrument lässt sich diese umsetzen. Natürlich habe ich

eine Palette von Instrumenten, die ich gerne habe, und daraus hole ich mir das Passende heraus. ...............................................................

«Viele Sachen sind lernbar und 90 Prozent hat mit Üben zu tun.» ............................................................... Der schweizerischen Mentalität sagt man nach, dass sie nicht gerade explosiv und spontan sei. Darf man an Ihren Konzerten mitwippen, wenn das ruhige Sitzen doch nicht klappen könnte? (lächelt) ... Man darf auch tanzen, ja auch einschlafen, alles ist erlaubt. Hauptsache ist, dass es die Musik nicht stört. Sie haben sich beim Trommler Djamchid Chemirani aus Iran weitergebildet und geben auch selber Workshops. Welche Grundtalente für Interessierte wären unabdingbar? Viele Sachen sind lernbar und 90 Prozent hat mit Üben zu tun, Wiederholung um Wiederholung. Bei grundsätzlichem koordinativem Talent, fällt es schon leichter, aber es kommt immer darauf an, wohin man will. Doch grundsätzlich kann jede und jeder hier was machen.

persönlich

Uns im Westen fasziniert die RhythmikKunst des Orients und des Arabischen Raums immer wieder aufs Neue. Woher könnte das kommen? Ich bin kein Psychologe, aber es liegt wohl in der Beziehung zwischen Vertrautheit und Fremdheit. Das Mysteriöse und Unbekannte, das uns anzieht, ist wohl individuell immer wieder anders.

Omri Hason

Wie sehen Sie das Potenzial des musikalischen Kulturaustausches für die Völkerverständigung? Ein Riesenpotenzial, natürlich kommt jede Musikerin und jeder Musiker von einem anderen Ort, aber das Zusammen- Melodiöse Perkussion: Omri Hason am Hang. (Bild zvg.) spiel, die Harmonisierung funktioniert wunderbar. Doch und die Bereitschaft, sich mit dem Anauch hier braucht es eine Offenheit deren auseinandersetzen zu wollen.

Omri Hason ist 1962 in Israel geboren und aufgewachsen. Im Alter von 10 Jahren machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen auf dem Schlagzeug. Das war der Anfang seiner Leidenschaft für die Musik im Allgemeinen und deren Umsetzung auf verschiedenste Schlag- und Perkussionsinstrumente im Speziellen. Die frühen musikalischen Impulse empfing er aus seiner nahen Umgebung, und später spezialisierte er sich vorwiegend auf das Spiel der Zarb, der Darbuka und der Rahmentrommel. Seit 1986 lebt er in der Schweiz. Zusammen mit Lorenz Beyeler am Kontrabass bildet er den Kern des Quartetts. Die syrisch- armenische Sängerin Houry Dora Apartian baut mit ihrer Stimme Brücken zwischen Jazz und orientalischer Musik. Auf der aktuellen Tournee mit dabei ist der New Yorker Harfenist Park Stickney, zurzeit die unangefochtene Nr. 1 der Jazzharfe. (uha) Leider wird das von der Politik zu wenig genutzt, die ja eher alles auseinandertrennt. Interview Urs Heinz Aerni

Eigenes «Büechli» mit Mit leckeren Köstlichkeiten fantasievollen Gestalten in den Muttertag starten

Lesung und zeichnen mit Tom Künzler

Die Damenriege Obfelden lädt zum Brunch in die «Brunnmatt»

Am Samstagmorgen, 11. Mai, findet in der Bibliothek Mettmenstetten ein ganz besonderer Kinder-Anlass statt: Der Mettmenstetter Kinderbuchautor Tom Künzler erzählt aus seinem Kinderbuch «Rocky Rock sucht den Tag» und zeichnet mit den Kindern.

Am Sonntag, 12. Mai, organisiert die Damenriege Obfelden erneut den Muttertagsbrunch in den Saal Brunnmatt.

«Rucky Zucky Allerseits!» So begrüsst die kleine Rakete Rocky Rock die merkwürdigen, fremden Wesen, denen sie auf ihrer Suche nach dem Tag begegnet. Die Blubbidus, Schwippsis, Flupsis und weitere lustige Gestalten helfen Rocky Rock, den Tag zu suchen und werden zu Freunden. Am Samstag, 11. Mai, heisst es in der Bibliothek Mettmenstetten «Rucky Zucky Allerseits!» Der Autor und Künstler Tom Künzler wird seine Geschichte von Rocky Rock erzählen und zwischendurch mit den Kindern die fremden Wesen, die Rocky Rock auf ihrer Suche nach dem Tag trifft, zeichnen. Mit grossen, einfachen Strichen zeichnet er die fantasievollen Gestalten vor, so dass sie die Kinder nachzeichnen können, die ganz Kleinen vielleicht mit Unterstützung der Eltern. «Ich möchte den Kindern vermitteln, dass jeder und jede zeichnen kann und dass das Zeichnen unglaublichen Spass machen kann. Das Schöanzeige

Kinderbuchautor Tom Künzler. (Bild zvg.) ne am Zeichnen ist, dass man nichts falsch machen kann», beschreibt der Autor sein Workshop-Konzept. Am Ende hat jedes Kind sein eigenes Büechli zum nach Hause Nehmen und Weiterzeichnen oder Ausmalen. Brigitte Eugster Samstag, 11. Mai, 10.30 Uhr, Bibliothek Mettmenstetten (im Schulhaus Gramatt, Gebäude hinter Schulhausstrasse 8). Eintritt frei, Kinder (und Eltern) jeden Alters sind herzlich willkommen, auch aus den umliegenden Gemeinden.

Auch dieses Jahr lädt die Damenriege Obfelden zum Muttertagsbrunch ein. Wie gewohnt werden die Gäste mit feinem frischem Gebäck vom Pöschtli Beck, frischer Rösti, verschiedenen Müesli sowie diversen Eiervariationen, welche man seinen eigenen Wünschen entsprechend «kochen» darf, verwöhnt. Zur Nachspeise lockt das Dessertbuffet mit süssen Dessertvariationen. Wer den Sonntag mit diesen leckeren Köstlichkeiten starten will, sollte unbedingt am Muttertag zwischen 9 und 13 Uhr in die Brunnmatt in Obfelden vorbeischauen. Der Brunch inklusive Kaffee, Tee und Milch kostet pro Erwachsene 25 Franken. Für die

Ein reiches Büffet am Muttertagsbrunch in Obfelden. (Bild zvg.) kleinen Gäste steht eine «Spiel- und Bastelecke» zur Verfügung, welche von

einigen Mitglieder der Damenriege beaufsichtig wird. (NN)

Jungfischerkurs am Türlersee Entspannung und Erlebnisse am Wasser im Einklang mit der Natur, sei es einzeln oder in Geselligkeit unter Kameraden – das ist Fischen! Die Mitglieder des Sportfischervereins am Türlersee finden das toll. Diese Faszination möchten sie weitergeben, an der Jungfischerausbil-

dung 2019. Der Kurs richtet sich in erster Linie an Schüler und Schülerinnen ab 10 Jahren, aber auch weitere Einsteiger mit dem Ziel, Grundkenntnisse für ein waidgerechtes Fischen zu erlangen und die Prüfung für den SachkundeNachweis (SaNa) zu bestehen. Der SaNa-

Ausweis ist denn auch Voraussetzung zur Erlangung des Jugendpatents für den Türlersee und weitere Fischerpatente im In- und Ausland. (pd.) Infos und anmelden (bis 20. Mai) unter www.türlerseefischer.ch.


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Sport

Petra Klingler in den Top-Ten

Seit 25 Jahren der persönliche Tennisclub

In Wujiang (China) wurden der vierte Boulder-Weltcup und der dritte Speed-Weltcup der Saison ausgetragen. Insgesamt nahmen an beiden Wettbewerben knapp 300 Athletinnen und Athleten aus 34 Ländern teil, darunter zwei Damen und zwei Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich startete Petra Klingler (Bonstetten) sowohl beim Bouldern als auch im Speed. Ihr gelang in der Qualifikation erneut eine überzeugende Leistung. Sie toppte vier der fünf Boulderprobleme in nur fünf Versuchen und liess sich zudem alle fünf Zonengriffe gutschreiben. Damit gewann sie ihre Qualifikationsgruppe und führte gemeinsam mit Janja Garnbret (SLO) die Zwischenrangliste an. Im Halbfinal konnte Klingler die ersten drei Boulder nicht toppen. Immerhin konnte sie sich alle Zonen gutschreiben lassen. Doch Klingler gab nicht auf, kämpfte weiter und konnte schliesslich den vierten und letzten Boulder knacken. Auch wenn es diesmal nicht ganz für den Final reichte, kletterte Klingler auf den zehnten Schlussrang und erreichte damit erneut die Top Ten. Den Wettkampf gewann erneut Janja Garnbret (SLO), die damit den vierten Sieg in dieser Saison verbuchte. Als einzige Athletin konnte sie sowohl in der Qualifikation als auch im Halbfinal und im Final sämtliche Boulder toppen. Zweite wurde die Japanerin Akiyo Noguchi vor ihrer Teamkollegin Ai Mori. Bei den Herren gab es beim Bouldern einen japanischen Doppelsieg. Es gewann Tomoa Narasaki vor Kai Harada und Jakob Schubert (AUT). Bester Schweizer wurde Sascha Lehmann (Burgdorf ) auf Rang 35.

Dienstag, 7. Mai 2019

Der TC Säuliamt in Affoltern am Albis hat eine bewegte Geschichte Viele Tennisclubs der heutigen Zeit kämpfen mit Mitgliederschwund und Überalterung. Nicht so der Tennisclub Säuliamt. Er ist zwar nicht gross, aber sehr lebendig mit einem engagierten Kernteam und vielen Mitgliedern, die das Persönliche an diesem Club in Affoltern so lieben. 1987 fand die Gründungsversammlung statt. Das finale Projekt des Architekten, der auch die Leichtathletikanlage «Im Moos» bauen liess, beinhaltete vier Aussenplätze und das Clubhaus. Die Tragbarkeit wurde mit 135 Mitgliedern angegeben. Die Vorarbeiten inklusive Bewilligungen seitens Gemeindeversammlung und Regierungsrat brauchten viel Zeit. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,18 Mio. Franken. Da zu Anfang noch zu wenige Mitglieder Interesse bekundeten, brauchte es eine Investorengruppe, die 50 % stemmte. Schliesslich konnte der Spielbetrieb am 1. Juni 1994 aufgenommen werden. Dank 4500 Stunden Fronarbeit war dann ein nettes Clubhaus bereit und der wichtige Teamgeist geboren. Die nötige Mitgliederzahl wurde nie erreicht und die Stadt Affoltern konnte den TC Säuliamt nicht so unterstützen, wie es etwa der Club drei Gemeinden weiter nördlich beim Bau seiner Hallenplätze erlebte. Deshalb wurde 2003 eine Finanzsanierung mit Abschreibungen von 75 % nötig. Lukas Knabenhans schaffte es, den harten Schnitt ohne grosses Murren der Gläubiger durchzuführen und den

Die «Vielspieler» des TC Säuliamt in der Trainingswoche in Cervia mit dem ü50Team-Weltmeister Paolo Pambianco, Italien (stehend 3. von links). (Bild zvg.) TC während 20 Jahren sicher durch die wogenden Gewässer zu führen.

Club mit viel «Italianità» Seit 2013 ist Hans Heirich Meier Präsident und mit ihm sind vor allem Daniele Bonandi und Urs Bächtiger die aktivsten Arbeiter im Vorstand, die zusammen mit anderen frischen Kräften seit Kurzem das Schiff wieder auf Kurs brachten. Peter Zwicky hat eine regelrechte Juniorenbewegung aufgebaut und die Zusammenarbeit mit der «Tennisschule des TC Säuliamt», geleitet von Dor Arnold und Lara Hauser, dem Tennistrainer-Duo auf der Anlage, ist gut etabliert. Der Tennisclub Säuliamt verfügt personell und atmosphärisch über viel «Italianità». Besonders auch, weil es im Tennishüsli dank Mimmo und Daniele, den Geranten, an Wochenenden und

Events sehr feine Pizzas gibt – für viele Passanten ein Geheimtipp. Ja, auch Aussenstehende können sich im kleinen Restaurant mit schöner Terrasse am «rauschenden Bach» fein verköstigen lassen. Ebenfalls ist es Tradition, die Saison in Italien mit einer Trainingswoche einzuläuten. Seit Kurzem in Cervia, wo in einer riesigen Anlage sogar mehrere Trainer des Weltmeister-Teams 50+ aus Italien zur Verfügung stehen. Diesmal mit Teilnehmerrekord von 30 Spielerinnen und Spielern. Tennis ist nicht nur der Sport von Roger Federer, Stan Wawrinka und Belinda Bencic. Es ist ein idealer Lifetimesport, der die Kleinsten dank dem Spielerischen beglückt und die Schüler und Junioren Konzentration und Leistungsbewusstsein lehrt. Und Erwachsene können sich bis ins Seniorenalter verbessern oder sich einfach diesem

herausfordernden, ganzheitlichen Spiel erfreuen. Es gibt sogar 80-Jährige, die nicht genug bekommen. 2020 wird der Club wohl sogar eine 65+-Mannschaft an Turnieren anmelden. Dabei ist im TC Säuliamt das Familiäre und Generationale zentral. Man ist schliesslich kein Fitnesscenter, wo jeder sein Abo kauft, sondern ein Club mit Menschen, die Freude am Spiel haben und sich gleichzeitig auch gerne gesellig treffen. Sei es, um die Plätze im Frühjahr bereit zu machen, v.a. auch an den vielen Events und Spielturnieren. Und dank dem Sinn der Generationen geht die Luft nie aus: die Pensionierten regeln den Spielbetrieb der Junioren, die «Tennismoms» erhalten Elterntrainings und zirka 50 Spielende machen aktiv bei der Interclub-Meisterschaft von Swisstennis mit. Die Saison hat am 4. Mai begonnen und bis Mitte Juni lassen sich jedes Wochenende auf den Tennisplätzen spannende Matches erleben. Wer nun Lust bekommen hat, Tennis nicht nur am TV anzuschauen, sondern für sich zu entdecken oder als Paar oder als Familie – nichts wie hin! Tennis und Clubleute kann man auch am Samstag, 31. August, am «Tag der offenen Tür – Open-Courts für alle» kennen lernen. Wer als Mitglied sogar gleich einsteigen will, erhält einen 50Franken-Gutschein für Mimmos Pizzeria. Reinschnuppern, mitspielen und Clubspieler kennenlernen kann man auch sonst. Freitags von 18 bis 20 Uhr ist «Open-Game». Da oder bei der Pizza danach ... Marcel Bischoff, Vorstand TC Säuliamt

Im Speed geht es um Tausendstel Die Schweizer Teilnehmer konnten im Speed-Wettbewerb keine allzu grossen Akzente setzen. Petra Klingler speedete bei den Damen auf Rang 30, Sascha Lehmann auf Rang 48. Bei den Damen gewann Aleksandra Rudzinska vor Aries Susanti Rahayu (INA). Dritte wurde Anouck Jaubert (FRA), die im kleinen Final die Russin Anna Tsyganova um gerade mal 25 Tausendstel distanzieren konnte. Bei den Herren gewann Dimitrii Timofeev (RUS) vor Bassa Mawem (FRA) und Ludovico Fossali (ITA). Martin Rahn-Hirni

Einladung zum Orientierungslaufen Am Samstag, 11. Mai, führt die Orientierungslaufgruppe Säuliamt einen «OL für Alle» durch. Wie der Name sagt, sind alle Interessierten, Jüngere und Ältere, Einzelpersonen, Paare, Familien oder Gruppen zum Mitmachen eingeladen. Gelaufen wird auf vier verschiedenen Strecken, einer sowohl kurzen wie auch einfachen Bahn für die Einsteiger, einer mittellangen Bahn für Läufer mit wenig Erfahrung, einer mittelschweren Bahn für Läufer mit OL-Erfahrung sowie einer langen Bahn für die Anspruchsvollen. Dazu kommt der Walking-OL, den Severin Schmid seit Jahren mit Erfolg durchführt und in der letzten «Anzeiger»Ausgabe beschrieben hat, sowie der Schnürli-OL für die Kleinsten. Alle Läufe sind kostenlos, eine Spende für den Nachwuchs wird gerne entgegengenommen. Besammlungsort ist das Schützenhaus Bonstetten (oberhalb Garten-Center Guggenbühl), Parkplätze sind vor Ort vorhanden, das Schützenhaus ist zudem mit dem Postauto (ab Station Bonstetten-Wettswil bis Haltestelle Sunneberg) erreichbar. Die Anmeldung erfolgt vor Ort zwischen 12 und 14 Uhr (Walking-OL bis 13.30 Uhr). Nach dem Lauf steht eine Festwirtschaft mit Getränken und Kuchen zur Verfügung. Die OLG Säuliamt freut sich auf neue Gesichter sowie eine rege Teilnahme. (HZ)

Wettswil und Obfelden-Maschwanden siegten Gruppenmeisterschaft BSVA 300 Meter 2019 Dieses Jahr stammen die Siegergruppen beim Bezirks-Gruppenmeisterschaftsfinal wieder aus zwei verschiedenen Vereinen. Den Sieg bei den Armeewaffen sicherte sich der FSV Wettswil, wie schon 2018. Bei den Sportwaffen konnte der SV ObfeldenMaschwanden den Pokal gewinnen. Bei guten Bedingungen wurde der diesjährige Final der Gruppenmeisterschaft im Bezirk Affoltern auf den Schiessanlagen in Affoltern und Obfelden ausgetragen. Dieser Wettkampf erfolgte in zwei Durchläufen. Am Schluss wurden die beiden GruppenResultate zusammengezählt, was den definitiven Schlussrang ergab. Eine Gruppe besteht aus fünf Schützinnen bzw. Schützen. Jede Gruppe kann mit einem Nachwuchsschützen erweitert werden, womit dieser Gruppe ein Streichresultat zur Verfügung steht. Dass dann jeweils nicht das Resultat des Nachwuchsschützen als Streichresultat hinhalten muss, ist jedoch keine Seltenheit. Zudem ist dies eine gute Gelegenheit, den Nachwuchs im Wettkampf zu fördern und diesen in dem Verein zu integrieren. Beim Feld A der Sportwaffen waren genau ein Drittel Nachwuchsschützen am Start.

die zweite Runde starten. Denn ihr Vorsprung betrug 19 Punkte vor FSG Zwillikon1 und sogar 32 Punkte auf den drittplatzierten SV Affoltern. Ihre Lockerheit wurde beinahe bestraft, denn sie vermochten nicht mehr an ihre Resultate der ersten Runde anzuknüpfen und schossen 13 Zähler weniger. Die Verfolger konnten sich stark steigern, und der Nachwuchsschütze von SV Affoltern, Alex Forster konnte sich 138 Punkte schreiben lassen. Das beste Ergebnis dieser Runde schoss Urs Leuthold, Präsident des FSV Knonau, mit 139 Punkten. Da der Vorsprung des FSV Wettswil aus der ersten Runde zu gross war, konnte er sich den Titel des Bezirksmeisters 2019 wieder sichern. Bei den Sportschützen 300 m konnte sich jeder Teilnehmer auf einen Podestplatz freuen. Insgesamt nahmen drei Gruppen die Herausforderung des Wettkampfes an. Der Titel-

verteidiger FSV Wettswil startete verhalten in die erste Runde. So musste er den heimstarken SV Obfelden-Maschwanden mit 8 Punkten Vorsprung in die Pause ziehen lassen. Die FSG Zwillikon mit dem jüngsten Team am Start vermochte ein respektables Resultat zu erzielen, der Durchschnitt der Treffer lag über einer 9. Die erfahrenen Gegner lassen sich natürlich den Titel nicht einfach so wegschnappen. Die besten Einzelresultate der ersten Runde schossen mit je 192 Punkten: Dino Von Koerber FSV Wettswil, Martin Wetli SV Obfelden-Maschwanden.

Spannender Finish Nach der Stärkung in der Pause begann die Jagd nach den acht Punkten Vorsprung des SV Obfelden-Maschwanden. Der FSV Wettswil konnte sich um 17 Zähler steigern. Die Spannung stieg mit jedem geschossenen Resul-

tat. Der Schlussschütze vom SV Obfelden-Maschwanden, Sämi Schneebeli, wurde von einer grossen Schar beobachtet. Kann er mit seiner Routine dem Druck standhalten und den so nahen Sieg für seinen Verein buchen? Ja, der letzte Schuss traf und der neue Bezirks-Meister der Sportwaffen 2019 heisst SV Obfelden-Maschwanden mit Gion Kuster, Martin Wetli, Roger Zwicky, Sämi Schneebeli und Patrick Zimmermann. Das beste Resultat mit 193 Punkten in der zweiten Runde schoss der junge Schütze Simon Gebhardt von der FSG Zwillikon. Heinz Meili, Präsident BSVA Feld A: 1. Rang SV Obfelden – Maschwanden 1884 Punkte, 2. Rang FSV Wettswil 1877 Punkte, 3. Rang FSG Zwillikon 1831 Punkte. Feld Ordonnanz: 1. Rang FSV Wettswil 1333 Punkte, 2. Rang FSG Zwillikon1 1324 Punkte, 3. Rang SV Affoltern 1305 Punkte. Die gesamte Rangliste wird publiziert unter www.bsva.ch.

Fast zu locker Bei den Armeewaffen starteten neun Gruppen. Die Teilnehmer waren alle motiviert, ihr Bestes zu geben und den einen oder anderen Punkt für ihr Team schreiben zu können. In der ersten Runde konnten drei Schützen je 138 Punkte buchen, Hans Pfister SG Aeugst, Urs Kamm und Robert Graf vom FSV Wettswil. So konnte der FSV Wettswil mit 673 Punkten locker in

Siegerjubel beim FSV Wettswil...

...und ein zufriedener SV Obfelden-Maschwanden. (Bild: zvg)


Sport

Dienstag, 7. Mai 2019

FCWB gewinnt Tunnelderby klar Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Red Star – FC Wettswil-Bonstetten 1:5 (0:2) Ein souveräner Auftritt des Ämtler 1.-Liga-Teams wurde mit einem klaren Sieg belohnt. Hinter Leader Baden rückt der FC Wettswil-Bonstetten wieder auf den zweiten Rang vor.

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Wichtiger Sieg für den FC Hausen Das Fanionteam des FC Hausen hielt dem Druck stand und holte am Sonntag gegen den Tabellenletzten aus Oberrieden wichtige drei Punkte. Somit liegen die Hausemer nur noch einen Punkt hinter dem rettenden zehnten Platz.

Dass die Oswald-Elf sich im Mai noch im Kampf um die Aufstiegsspiele befindet, war das Minimalziel, welches für die Rückrunde definiert wurde. Nun war es also so weit. Nach Siegen gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel waren die Ämtler nun zu Gast bei Red Star, dem Fünftplatzierten. Eine Derby-Affiche, bei der beide Mannschaften noch Richtung Aufstiegsspiele schielen durften.

Weil das Jonentäli wegen der Wetterkapriolen übers Wochenende wieder einmal gesperrt war, erklärte sich der FC Uitikon kurzfristig bereit, dem FC Hausen Gastrecht zu gewähren. So fand das wichtige Heimspiel am letzten Sonntag auf dem Kunstrasen des FC Uitikon, rund 20 Kilometer entfernt vom heimischen Jonentäli, statt. Gast war der Tabellenletzte aus Oberrieden. Für die Hausemer war ein Sieg Pflicht, um näher an den rettenden zehnten Platz zu rücken.

Blitzstart der Gäste

Harziger Start

WB zeigte sich von Beginn weg sehr aggressiv und präsent in den Zweikämpfen. Schon nach wenigen Minuten zappelte der Ball im Netz von Red-Star-Hüter Beeler. Nach einem Zuckerpass von Miljkovic stand sein Landsmann Marjanovic alleine und schlenzte den Ball unhaltbar ins lange Eck zum 1:0. Trotz Führung liess die OswaldElf nicht nach. In der ersten halben Stunde landete jeder zweite Ball in den Reihen der Ämtler, die durchaus etwas damit anzufangen wussten. Balleroberung im Mittelfeld, Heini liess auf Schneebeli tropfen, welcher Lugo in die Tiefe lancierte, 2:0. WB spielte einfach und schnörkellos. Nur wenige Minuten später überbrückte Todzi das Mittelfeld, Lugo liess gekonnt abprallen und Schneebeli sah seinen Schlenzer von Torwart Beeler mirakulös um den Pfosten gelenkt. Die Stadtzürcher waren nur dank ihrem Schlussmann noch im Spiel. Tatsächlich wurden ihre Angriffe schwungvoller, doch den ersten Torabschluss konnte Red Star erst nach über einer halben Stunde Spielzeit verbuchen. Kurios war, dass aufgrund Hagels das Spiel für einige

Aus Sicht des FC Hausen begann der Match mit viel Pech. Schon nach wenigen Spielminuten musste Kevin Reichmuth nach einem Zweikampf verletzt ausgewechselt werden. Kurz darauf verletzte sich auch Torhüter Mischa Bircher. Er biss auf die Zähne und spielte bis zum Schluss durch. Nach einem Foul im Strafraum brachte Captain Dario Vollenweider das Heimteam in der 14. Minute vom Penaltypunkt aus in Führung. Danach liessen beide Teams einige gute Chancen aus. In der 27. Minute schossen die Gäste nach einem schnell vorgetragenen Angriff den Ausgleich. Kurz vor der Pause konnte Flurin Locher alleine auf das gegnerische Tor losziehen, scheiterte aber am hervorragend reagierenden Torhüter.

Auf der anderen Seite des Üetlibergs kanterte Wettswil-Bonstetten Red Star mit 5:1 nieder. (Bild Kaspar Köchli) Minuten unterbrochen wurde. Doch auch dies liess WB nicht aus der Ruhe bringen und man kontrollierte weiterhin unaufgeregt das Spiel.

Torrausch nach der Pause In der zweiten Halbzeit konnten die Zuschauer immer wieder das schnelle Umschaltspiel bestaunen. Red Star stellte sein System um und agierte nun mit einer Dreierkette. Am Spiel änderte sich aber kaum etwas. Die Stadtzürcher hatten zwar mehr Spielanteile, aber die Ämtler standen gut und dadurch ergaben sich immer wieder Torchancen. Nach einem schwach getretenen Freistoss der Gastgeber eroberte Mittelfeldpuncher Peter den Ball und schickte Lugo auf die Reise. Der Torjäger rannte seinem Bewacher davon und hatte dann keine Mühe, alleine vor dem Tor einzuschieben. Wenige Zeigerumdrehungen später setzte Schneebeli von der Strafraumkante zum Schuss an. Das

stramme Geschoss fand sich im Netz der Gastgeber wieder und der FCWB belohnte seinen starken Auftritt mit dem 4:0. Anscheinend hatte die Offensiv-Maschinerie der Ämtler an diesem Samstag ihren Torhunger noch nicht gestillt. Mit dem 5:0 schoss die Oswald-Elf ihr schönstes Tor an diesem Tag. Nach einem unwiderstehlichen Vorstoss des eingewechselten Dzelili über die linke Seite servierte dieser Lugo eine butterweiche Vorlage, welche der Torjäger zu seinem 19. Saisontor in die Maschen köpfte.

Der FCWB begeisterte das Publikum mit vielen Offensivaktionen, und man darf sich auf die restlichen drei Spiele freuen. Die Ämtler haben nun mit den Punkten 47 bis 49 den zweiten Tabellenplatz erklommen und befinden sich weiterhin auf Kurs Richtung Aufstiegsspiele. Am nächsten Samstag empfängt WB die spielstarken Akteure des FC Kosova, bevor es dann eine Woche darauf zum Spitzenkampf im schmucken Stadion Esp gegen Baden kommt. (LTh) Matchtelegramm: Sportplatz Allmend Brunau, Zürich, 150 Zuschauer. FCWB: Baumgartner; Rüegger, Todzi,

Spannendes Restprogramm In den letzten Minuten verhinderte Beeler eine höhere Niederlage und Red Star kam durch einen Corner in der Nachspielzeit zum Anschlusstreffer. Da war die Ämtler Defensive wohl schon in Gedanken beim Feiern und verwehrte damit Torwart Baumgartner einen Shutout.

Studer, Brüniger; Peter; Heini (82. Zoller), Schneebeli, Miljkovic (61. Dzelili), Marjanovic (47. Capone); Lugo (76. Gashi). Tore: 3. Marjanovic 0:1, 12. Lugo 0:2, 55. Lugo 0:3, 62. Schneebeli 0:4, 73. Lugo 0:5, 90.+2 Benziar 1:5. Weitere WB-Resultate: Stäfa – FCWB 2 0:3, OetwilGeroldswil – FCWB 3 0:4, FCWB 4 – Fällanden 3:1, Dübendorf – Jun. A (CCJL) 4:0, Jun. Ba (CCJL) – Glattbrugg 2:0, Blue Stars – Jun. Ca 1:4, Rapperswil-Jona – Sen. 40+ 1:0, Sen. 30+ – Herrliberg-Küsnacht 2:2

Knapper als es hätte sein müssen 3. Liga: FC Affoltern – FC Buttikon 4:3 (1:0) Bei kaltem und verregnetem Wetter empfing der FCA den FC Buttikon vergangenes Wochenende im Moos. Obwohl der FCA zweimal mit drei Toren vorne lag, musste man in den letzten Minuten dennoch zittern. Nach dem Spielanpfiff nahm der FCA sogleich das Spiel in die Hand. Man konnte zwar nicht grossartige Chancen herausspielen, dennoch hatte der FCA mehr Spielanteile. Häufig fehlte die Präzision bei langen Bällen oder der Ball wurde angenommen, anstatt ihn direkt weiterzuspielen. Wie gefährlich der FCA sein kann zeigte sich in der 20. Minute, ein langer Ball auf Arsic setzte diesen in Szene. Nachdem er in den Strafraum vordrang, konnte er auf Stähli den Ball quer spielen, woraufhin dieser den Ball zum 1:0 verwandelte. Der Rest der ersten Halbzeit verlief dann im gleichen Schema wie vor dem Treffer, mit keinen zwingenden Chancen und eher kontrolliertem Spiel.

Explosive zweite Halbzeit Die Gäste aus Buttikon zeigten nach der Halbzeit jedoch, dass sie unbedingt einen Punkt holen wollten. Sie kamen mit viel Einsatz und Tempo

Nach gewonnenem Zweikampf wird ein Konter gestartet. (Bild Patrick Hutzler) aus der Halbzeit und rissen das Spiel sogleich an sich. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in die Hälfte des FCA. Dies machte aber Konter möglich. In der 50. Minute konnte sich die Verteidigung des FCB nicht gut organisieren und liess Stähli aus 18 Metern abziehen. Der FCB-Goalie hätte diesen Ball problemlos fangen sollen, war aber wohl bereits mit den Gedanken beim Abspiel und liess den Ball ins Tor kullern. Nach der 2:0-Führung machte der FCB weiter das Spiel. Jedoch konnte man dem FCA in dieser Spielphase zu-

gutehalten, dass er seine Chancen zu nutzen wusste. Nach einem Eckball in der 60. Minute konnte der FCB nicht vollständig klären, weshalb Antenen 3 Meter vor dem Tor den Ball vor den Fuss bekam und diesen problemlos versenkte.

Offener Schlagabtausch Trotz Rückstand zeigten die Gäste noch mehr Einsatz. Nur zwei Minuten nach dem 3:0 nutzten sie einen Freistoss zum 3:1. Nach dem Freistoss ging kein FCA-Verteidiger in den Zwei-

kampf, weshalb der Ball per Kopf abgelegt werden konnte und anschliessend aus kurzer Distanz verwandelt wurde. Postwendend kam jedoch auch die Reaktion des FCA. V. Shala spielte Antenen an, welcher den Goalie umlaufen konnte und den Ball zum 4:1 versenkte. Das Spiel war jedoch lange noch nicht gelaufen. Es entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Der FCA spielte sich zwar noch einige Chancen heraus, die Chancenauswertung war aber nicht mehr die gleiche wie in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit. Der FCB kam noch bis ans 4:3 heran. Zuerst wurde ein Abstoss nicht geklärt, weshalb ein Buttikon-Stürmer allein auf Steiner zulaufen konnte und mit einem Lob das 4:2 erzielte. Zehn Minuten vor Schluss wurde dann ein Eckball nicht konsequent verteidigt, weshalb ein FCB-Spieler aus einem Meter Distanz den Ball versenken konnte. In der Schlussphase mussten die FCA-Fans dann noch um den Sieg zittern, jedoch konnte dieser über die 90 Minuten gebracht werden. Patrick Hutzler FCA: Steiner, E. Shala, Luchsinger, Stäger, Arsic, Steigmeier, Ramljak, V. Shala, Antenen, Stähli, Bilic Tore: 21. Stähli 1:0, 50. Stähli 2:0, 60. Antenen 3:0,

Rettende zweite Halbzeit Die zweite Halbzeit begann für die Hausemer ideal. Nach einer Flanke erzielte Benjamin Eisenegger per Kopf die erneute Führung. Es kam noch besser, denn in der 73. Minute liess das Heimteam bei einem Gegenstoss den Ball schnell laufen. Dieser gelangte mit einem Kopfball zu Flurin Locher, der sich – diesmal alleine vor dem Torhüter – die Chance nicht nehmen liess und zur Zweitore-Führung einschob. Danach verwalteten die Hausemer den Vorsprung – allerdings nicht ohne Schreckmomente: Oberrieden gelang kurz vor Schluss aus dem Nichts der zweite Treffer. Letztlich brachte das Hausemer Fanionteam den wichtigen Sieg aber über die Zeit. Bleibt zu hoffen, dass der erste Sieg in der Rückrunde wie ein Motivations-Booster wirkt. Noch ist der zehnte Platz nicht erreicht. (mab./map.)

Gelungener Saisonauftakt der Faustballer der 1. Liga Nach dem Abstieg der ersten und dem Aufstieg der zweiten Mannschaft von Affoltern in der vergangenen Saison spielen jetzt beide in der 1. Liga der Zone B Nordostschweiz. Affoltern 1 spielte in der ersten Partie gegen Oberwinterthur 2 und siegte nach einem harzigen Start 3:1. Im zweiten Spiel kam es dann bereits zur Begegnung zwischen den beiden Mannschaften aus Affoltern. Die hart umkämpfte Partie ging mit 3:0 an Affoltern 1. Affoltern 2 spielte dann die zweite Partie ebenfalls gegen Oberwinterthur und gewann diese 3:1. Ein gelungener Start. Weiter geht es bereits am nächsten Samstag, ab 10 Uhr in Jona. (pd.)

62. FCB 3:1, 64. Antenen 4:1, 78. FCB 4:2,

Resultate, Ranglisten und Termine

80. FCB 4:3

unter www.swissfaustball.ch.


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