Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 036 I 172. Jahrgang I Mittwoch, 9. Mai 2018

Neue Gesichter

Ertragsüberschuss

Gemeindeverwaltung Hedingen: Die Aufgaben werden umverteilt. > Seite 3

Mettmenstetten schliesst 2017 um fast 1,7 Mio. Franken besser ab als budgetiert. > Seite 5

-

«Providurium» ersetzen «Lottofieber» -

Am Donnerstag erfolgte der langersehnte Spatenstich für den Kindergarten Ebertswil. > Seite 5

Am kommenden Samstag feiert die Aemtler Bühne Premiere mit ihrer irischen Komödie. > Seite 13

6800 Schwingfreunde in Hausen Zürcher Kantonalschwingfest: Samuel Giger gewinnt, Marco Nägeli erkämpft einen Kranz

-

«Frühlingsmärt» In Mettmenstetten laden die Marktleute zum Begegnen, Staunen und Geniessen. > Seite 17

Topfitter Jubilar Bevor am letzten Sonntag in Hausen die Schwinger in den Sägemehl-Ring stiegen, feierte der Turnverein Hausen am Samstag sein 100-Jahre-Jubiläum auf demselben Areal. Nach einer Stafette am Nachmittag führte das Duo «Handundstand» mit Komik und Akrobatik charmant durch den Abend. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 11 anzeigen

FLASH ANGEBOTE !!! vom 8. Mai bis zum 4. Juni 2018

Imposante Kulisse auf dem Flugplatz in Hausen: 6800 Schwingfreunde verfolgten am Sonntag das Geschehen in den fünf Sägemehl-Kreisen. (Bild Thomas Stöckli)

Mit 6800 Festbesuchern wurden die Erwartungen der Organisatoren am Zürcher Kantonalen in Hausen übertroffen. Den Festsieg holte sich Samuel Giger. ................................................... von thomas stöckli Um 9.30 Uhr wurde es zum ersten Mal laut in der zu diesem Zeitpunkt noch spärlich besetzten Arena auf dem Flugplatz Hausen. Im ersten Gang tra-

fen die Mitfavoriten Samuel Giger und Bruno Gisler aufeinander. Erst musste sich Giger in extremis befreien, ehe er seinen erfahrenen Gegner doch noch bodigen konnte. Bis sich die beiden gut sieben Stunden später im Schlussgang noch einmal gegenüberstehen sollten, wurde dem Publikum einiges geboten. Als Favorit Armon Orlik im vierten Gang Ruedi Eugster auf den Rücken legte, jubelte ihm ein grosser Teil der mittlerweile 6800 anwesenden Schwingfreunde zu. Ein Gestellter bereits im ersten Gang hatte den Top-

favoriten allerdings die SchlussgangTeilnahme gekostet. Im sechsten Gang folgten sich die Plattwürfe dann fast im Sekundentakt. Im ausgeglichenen Schlussgang gelang es Samuel Giger, seinen Sieg vom Morgen gegen Bruno Gisler zu bestätigen. Er gewann nach rund fünfeinhalb von maximal zwölf Minuten mit Kurz. Zweiter wurde Armon Orlik. Für die Gastgeber holte sich Marco Nägeli einen Kranz. Mindestens ebenso beeindruckend wie die makellose Bilanz des Fest-

siegers war die Leistung des organisierenden Schwingklubs am Albis. Ihm ist es gelungen, ein Fest auf die Beine zu stellen, an das man sich im Säuliamt noch lange erinnern wird. Gewürdigt wurde das Engagement durch die Anwesenheit von Bundesrat Ueli Maurer, aber auch regionale Grössen aus Politik, Gewerbe und Sport liessen sich den gelungenen Anlass nicht entgehen. ................................................... > Weitere Berichte und Impressionen auf den Seiten 8 und 9

Tambrig: Sanierung und Stimmrechtsrekurs letzte Deponie-Etappe gegen Stadtratswahl Nach dem Abbruch des Bauernhofs, der Eliminierung von Altablagerungen und Klärschlamm verbleiben im 13,5 ha grossen Obfelder «Tambrig» von den im Richtplan enthaltenen 2,5 noch 1,5 Mio. Kubikmeter für das Deponieren von Reststoffen. Für die Errichtung der fünften (und letzten) Deponie-Etappe investiert die Betreiberfirma Spross Ga-La-Bau AG nochmals rund 40 Mio. Franken. Dabei wird nun am Westrand, Richtung Obfelden, die gesamte Parzelle genutzt. Bei einer Geländemodellierung und einer höheren Schütthöhe könnte das Gesamtvolumen von 2,5 auf 3 Mio. Kubikmeter erhöht werden. Das bedarf aber einer Richtplanänderung und erfordert das Einverständnis der Bevölkerung. Kann die von Spross angestrebte Richtplanänderung realisiert und das Gesamtvolumen erhöht werden, würde das Deponievolumen voraussichtlich bis in die Jahre 2050/55 reichen. Im Weiteren baut Spross die 300 000 Kubikmeter grosse Hausmüll-

Der Bezirksrat entscheidet nächste Woche Ist ein Mandat im Stadtrat mit einem Anstellungsverhältnis als Kindergärtnerin in der gleichen Gemeinde vereinbar? Damit muss sich nun der Bezirksrat auseinandersetzen. Der Entscheid soll nächste Woche fallen.

Auf der Hausmülldeponie gefunden: «Anzeiger» aus dem Jahr 1989. (-ter.) deponie zurück – auf freiwilliger Basis. Dabei wird zwischen 1986 und 1994 abgelagerter Kehricht ausgebaggert, verbrannt und kommt als Kehrichtschlacke zurück nach Obfelden. Bei fast der Hälfte der im «Tambrig» entsorgten Reststoffe – jährlich rund 100 000 Kubikmeter – handelt es sich um Kehrichtschlacke. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Mit 1155 Stimmen hat Affoltern Eliane Studer Kilchenmann neu in den Stadtrat gewählt. Die Bisherigen Hermann Brütsch (776 Stimmen) und Hans Finsler (724 Stimmen) hatten das Nachsehen. Gegen das Wahlergebnis hat Finsler allerdings fristgerecht Stimmrechtsrekurs eingelegt wegen Verletzung politischer Rechte. «Ämter und Anstellungen, die in einem unmittelbaren Anstellungsoder Aufsichtsverhältnis zueinander stehen, sind unvereinbar», heisst es im kantonalen Gesetz über die Politischen Rechte (§ 26). Doch ist das gege-

ben bei einer Stadträtin, die in der selben Gemeinde als Kindergärtnerin unterrichtet? Darüber muss nun der Bezirksrat befinden. Der Entscheid soll nächste Woche fallen, verrät Statthalter Claude Schmidt. So könnte bei einem abweisenden Entscheid Eliane Studer Kilchenmann ihr Amt termingerecht antreten, falls das Urteil nicht weitergezogen wird. Heisst der Bezirksrat den Rekurs gut, müsste die Wahl wohl wiederholt werden. Ein Nachrücken des ersten Überzähligen, Hermann Brütsch, wäre eher unwahrscheinlich. Aber festlegen will sich Statthalter Claude Schmidt noch nicht: «So einen Fall hatten wir noch nie.» Fest steht: Liegt bis zum Amtsantritt am 1. Juli noch kein rechtsgültiger Beschluss vor, muss sich der Stadtrat in unvollständiger Besetzung konstituieren – und vorübergehend mit einer Vakanz funktionieren. (tst.)

Bei Conforama Wallisellen und Schlieren gibt es grosse Rabatte auf eine breite Auswahl an Produkten. Und dazu auch noch jeden Tag eine unübertreffliche Aktion: -10 % auf Elektrohaushalt, -20 % auf Sofas und auf Schlafzimmer und noch -25 % auf die Deko sowie Kleinmöbel! (genaue Bedingungen siehe im Katalog). Conforama.ch


Kath. Kirchgemeinde Bonstetten

Ärztlicher Notfalldienst

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag, 4. Juni 2018, 20.15 Uhr, katholische Kirche St. Mauritius Bonstetten, EG Aula

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 3. Genehmigung der Bauabrechnung Glockenturm, Versetzen und Erhöhen 4. Wahl von fünf (5) Kirchenpflegemitgliedern für die Amtsdauer 2018 – 2022

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat am 2. Mai 2018 folgende Reglemente genehmigt und in Kraft gesetzt: – Organisations- und Geschäftsreglement – Personalvertretungsreglement Die Beschlüsse liegen während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 9. Mai 2018 Gemeinderat Affoltern am Albis

5. Wahl des Kirchenpflegepräsidenten für die Amtsdauer 2018 – 2022

Einladung zur Gemeindeversammlung

6. Wahl von fünf (5) RPK-Mitgliedern für die Amtsdauer 2018 – 2022

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am

8. Pfarrwohnung, Vertrag zwischen katholischer Kirchgemeinde Bonstetten Stallikon Wettswil und kath. Kirchenstiftung BonstettenWettswil

Dienstag, 12. Juni 2018, um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017. 2. Kreditbegehren von CHF 390 000.00 (exkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung der Wasserversorgung zur Sanierung der Trinkwasserleitung Bruggenmatt. 3. Genehmigung der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO). 4. Kreditbegehren von CHF 480 000.00 (inkl. 7.7 % MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung für die Sanierung des bestehenden NaturrasenSpielfeldes 1 mit Kunstrasen bei der Sportanlage Moos in Wettswil a.A.

Betreibungsamtliche Grundstücksteigerung Schuldner: Auer Thomas, geb. 15.06.1949, von Hallau SH, Zwillikerstrasse 58, 8908 Hedingen Datum und Zeit der Steigerung: 12.07.2018, 10.00 Uhr Steigerungslokal: Rigelhüsli, Dorfstrasse 34, 8906 Bonstetten Eingabefrist: Bis 30.05.2018 Auflage der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses: 15.06.2018 bis 25.06.2018 beim Betreibungsamt Bonstetten, während den Öffnungszeiten. Besichtigung: 24.05.2018, 14.30 bis 15.30 Uhr Grundstück: In der Gemeinde Hedingen, Grundbuch Blatt 2111, Liegenschaft, Kataster Nr. 404, Gäuderen: 4.5-Zimmer Einfamilienhaus mit Garage mit 70 m² Gebäudegrundfläche und 338 m² Grundstücksfläche, Zwillikerstrasse 58, 8908 Hedingen. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung: Fr. 600 000 Bemerkungen: Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 100 000.00 in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Bonstetten ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Im Weiteren wird auf die offiziellen Steigerungspublikationen im Schweizerischen Handelsamtsblatt und im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 11.05.2018 sowie auf die Steigerungsbedingungen verwiesen.

Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Dienstag, 22. Mai 2018, auf der Webseite www.bonstetten.ch (Politik & Verwaltung / Gemeindeversammlungen) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare kostenlos am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@ bonstetten.ch) gerichtet werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 9. Mai 2018 Gemeinderat Bonstetten

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 10. Juni 2018, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindesaal 1. Genehmigung der Rechnung 2017 2. Wahl der Rechnungsprüfungskommission sowie deren Präsidenten für die Amtsperiode 2018 bis 2022. Die Anträge und Akten liegen im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während der üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge und Weisungen können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

7. Wahl des RPK-Präsidenten für die Amtsdauer 2018 – 2022

Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung Berichte aus: A. Kirchenstiftung B. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten können 2 Wochen vor der Versammlung im Pfarreisekretariat 2. Stock der katholischen Kirche St. Mauritius während der Bürozeiten (8.00 bis 12.00), eingesehen werden, ebenfalls auch auf www.kath.ch/bonstetten

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis und des Betreibungsamtes (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind vor Auffahrt am Mittwoch, 9. Mai 2018, durchgehend von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Die Büros bleiben am Freitag, 11. Mai 2018, geschlossen.

Sonntag, 10. Juni 2018, 12.00 Uhr in der Reformierten Kirche Hausen am Albis

Bei Todesfällen gibt Tel. 044 764 80 20 (Telefonbeantworter) Auskunft über den Pikettdienst.

Apéro im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung.

Ab Montag, 14. Mai 2018, sind wir gerne wieder für Sie da.

Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Öffnungszeiten über Auffahrt

Mittwoch, 6. Juni 2018, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis,

Die Büros der Gemeindeverwaltung Hedingen haben über Auffahrt folgende Öffnungszeiten:

zur Behandlung der folgenden Anträge des Gemeinderates eingeladen:

Mittwoch, 9. Mai 2018, 8.00 bis 14.00 Uhr

1. Abnahme der Jahresrechnung 2017

Donnerstag, 10. Mai 2018 (Auffahrt), geschlossen

2. Projekt Rollsportanlage Jonentäli. Bewilligung eines Zusatzkredits von CHF 230 000.– 3. Erlass Gebührenverordnung Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss), ab Dienstag, 7. Mai 2018, zur Einsicht auf. Die Anträge sind auf der Website abrufbar: www.hausen.ch. Die Stimmberechtigten können die detaillierten Einladungsbroschüren bestellen, indem sie sich für den Versand bei der Gemeindekanzlei, Tel. 044 764 80 20, oder E-Mail: stefanie.oswald@hausen.zh.ch einmalig anmelden. Hausen am Albis, 30. April 2018 Gemeinderat Hausen am Albis

Traktanden 1. Genehmigung der Abrechnung Projekt «Revision und Instandstellung Orgel» 2. Genehmigung Jahresrechnung 2017 3. Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission inkl. Präsidium für die Amtsperiode 2018 – 2022 4. Informationen der Kirchenpflege (KirchgemeindePlus, Verabschiedung Behördenmitglieder) Nach der Versammlung laden wir alle Besucher zu einem kleinen Grillplausch ein. Detailliertere Unterlagen zu den Traktanden werden in der Gemeindeseite in der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 11. Mai 2018 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können im Kirchensekretariat ab dem 25. Mai 2018 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref.ch/hausen eingesehen werden. Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Freitag, 11. Mai 2018, geschlossen Für die Anmeldung von Todesfällen ist die Bossardt Bestattungen AG unter Telefon 044 710 99 70 zu erreichen. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Mittwoch, 9. Mai 2018, sowie am Samstag, 12. Mai 2018, wie gewohnt geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Urnengang vom 10. Juni 2018 Neben den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen findet folgende kommunale Abstimmung statt: • Neubau Doppelkindergarten, Genehmigung des Bauprojekts/Bewilligung eines Baukredits von Fr. 1 890 000.–

Die Gemeindeverwaltung Kappel am Albis bleibt am Donnerstag, 10. Mai 2018 (Auffahrt), und Freitag, 11. Mai 2018, geschlossen.

Bonstetten, 9. Mai 2018

Bonstetten, 9. Mai 2018

Das Bestattungsamt ist am Freitag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr über die Telefonnummer 077 213 65 05 erreichbar.

Betreibungsamt Bonstetten

Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Gemeindeverwaltung Kappel a. A.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 9. Mai 2018 Primarschulpflege Mettmenstetten


Bezirk Affoltern wir gratulieren

Mittwoch, 9. Mai 2018

Morgen Auffahrt, 10. Mai, feiern in Affoltern Gertrud und Hans Albert Aeberli-Baur die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich.

Neue Gesichter auf der Gemeindeverwaltung

Zur goldenen Hochzeit

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen

Zur diamantenen Hochzeit

Heute, 9. Mai, feiern Anna und Robert Kübler in Stallikon ihren 50. Hochzeitstag. Wir freuen uns mit den Jubilaren und wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Heute, 9. Mai, feiern in Affoltern Lina Fässler-Corbellini und am Sonntag, 13. Mai, Edith Vollenweider-Schönauer in Obfelden den 85. Geburtstag. Wir gratulieren beiden ganz herzlich und wünschen schöne Geburtstagsfeste.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Hans Rudolf Haegi am Samstag, 12. Mai, seinen 80. Geburtstag und am Sonntag, 13. Mai, wird Ernesta Basile-Picco 80 Jahre jung. Ebenfalls am Sonntag wird Astrid Rüttimann-Marti von Obfelden ihr 80. Wiegenfest begehen. Wir gratulieren allen Jubilaren herzlich zu diesem Festtag, wünschen ein frohes Feiern, Gesundheit und alles Gute.

in kürze Brand in Birmensdorf Durch ein Feuer wurde am späteren Montagnachmittag, 7. Mai, in Birmensdorf ein abgelegenes Einfamilienhaus mit angebauter Scheune vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden dürfte gegen eine Million Franken betragen. Im Einsatz stand auch die Feuerwehr Affoltern.

Im Zuge der Pensionierung von Samuel Büchi werden die Aufgaben in der Verwaltung neu organisiert und umverteilt. Mit Liz Suri konnte eine Mitarbeiterin Präsidiales gefunden werden, die ab 1. Juli 2018 die Leiterin Einwohnerdienste bei Abwesenheit vertritt und sich um die IT der Verwaltung kümmert. Zusätzlich kann Liz Suri die verschiedenen Bereiche kompetent administrativ unterstützen. Liz Suri arbeitete bereits temporär für Hedingen. Sie half vor allem bei der Umstellung auf das neue harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) mit und unterstützte den Bereich Sicherheit. Ab dem 1. August 2018 wird der 34-jährige Philipp Jost die Leitung der Steuern übernehmen. Doris Trachsel, seine Vorgängerin, nimmt eine neue Herausforderung in einer grösseren Gemeinde an. Philipp Jost bringt Verwaltungserfahrungen mit und arbeitete die letzten Jahre als Steuerkommissär beim Kanton Zürich. Der Gemeinderat heisst die beiden Mitarbeitenden herzlich willkommen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Revision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung ist auf Kurs Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom Juni 2017 einen Kredit von 210 000 Franken für die Revision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung ge-

die Holzflächen mit einer glatten und abwaschbaren Farbe gestrichen werden. Die Arbeiten werden bis zur Eröffnung der Badesaison beendet sein.

Ersatz Kommunalfahrzeug Philipp Jost übernimmt die Leitung der Steuern.

Liz Suri, neue Mitarbeiterin Präsidiales. (Bilder zvg.)

sprochen. In einer ersten Phase wurde zur Vorbereitung ein Projekthandbuch erarbeitet, welches als Grundlage für die Submission des Raumplaner-Auftrags diente. Der Gemeinderat hat nun in Phase II mit Suisseplan AG ein Planungsbüro bestimmt, welches die kommunale Richt- und Nutzungsplanung fachlich begleiten wird. In einem weiteren Schritt setzt der Gemeinderat eine Planungskommission ein. Es ist geplant, dass noch dieses Jahr eine Informationsveranstaltung stattfindet, an der detailliert der Stand der Arbeiten und die Möglichkeiten der Mitwirkung der Bevölkerung aufgezeigt werden.

Der Kiosk am Hedinger Weiher wird saniert Der Gemeinderat hat für die nötigsten Sanierungsmassnahmen des Kiosks am Hedinger Weiher einen Kredit von 12 000 Franken bewilligt. Hauptsächlich müssen die Elektroinstallationen dem Stand der Technik angepasst und

Der achtjährige Piaggio Porter wird durch einen Nissan Navara Acenta ersetzt. Einerseits konnte das alte Fahrzeug nur eingeschränkt benutzt werden, da es weder gelände- noch winterdiensttauglich war und andererseits wurde die Betriebsdauer erreicht. Der Gemeinderat löste den von der Gemeindeversammlung gesprochenen Kredit aus.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Elizaveta Schlegel, geb. 1983, Russland, und Joyce Baaba Brown-Cann, geb. 1963 von Ghana mit Sohn Charles Cann, geb. 2003, in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen. Ausserdem hat der Gemeinderat entschieden für den Druck des Gemeindebüchleins, welches im Zweijahresrhythmus durch den Gemeindeverein organisiert und produziert wird, einen Beitrag von 15 000 Franken in den Voranschlag 2019 zu nehmen und die vier in seiner Kompetenz liegenden Sonntagsverkaufstage festgelegt. (dk)

3

Deltasegler abgestürzt Am 5. Mai, kurz vor 17 Uhr, ist am Üetliberg ein Deltasegler wegen eines Flugfehlers verunglückt und hat sich Beinverletzungen zugezogen. Der 55jährige Mann musste ins Spital gebracht werden. In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr zweimal ausrücken. Am 6. Mai verursachte Glutasche, die in einem Kübel zum Auskühlen lagerte, einen Mottbrand bei einem kleinen Gartenhäuschen. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Schaden auf rund 1000 Franken. Noch nicht klar ist, weshalb in Affoltern am 6. Mai um 17.30 Uhr ein Gasgrill in Brand geriet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht. Von Sonntag auf Montag wurde in Affoltern in eine Bar eingebrochen. Zutritt verschafften sich die Unbekannten durch Aufwuchten einer Sitzplatztüre. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 5000 Franken. Bezüglich der Beute sind noch Ermittlungen der Kapo im Gang. Erneut trieben auch Vandalen ihr Unwesen. Bei der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden wurde zwischen 4. und 6. Mai die Scheibe der Haupteingangstüre beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Unbekannte haben am 5. Mai, 23.30 Uhr, an der Schachenstrasse in Hedingen einen Holzlamellenzaun beschädigt. Schaden: rund 350 Franken. Durch grossen Lärm haben Jugendliche am 6. Mai auf einem Spielplatz um Mitternacht die Nachbarschaft um den wohlverdienten Schlaf gebracht. Als die Polizei eintraf, waren diese jedoch verschwunden. Und in Stallikon musste ein Mann von der Polizei aufgeklärt werden, dass Rasenmähen am Sonntag nicht gestattet ist … (-ter.)

Schulhaus Ägerten stösst auf gute Resonanz Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Aus der Primarschulpflege Wettswil Seit gut einem Dreivierteljahr ist das Schulhaus Ägerten bezogen. Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler haben sich eingelebt. Wer durch den Schultrakt läuft, merkt, dass sie sich hier wohl fühlen. Der Hort erfreut sich grosser Nachfrage. Wer mittags einen Blick hinein wirft, trifft auf einen Haufen lebhafter Kinder, die erwartungsvoll auf ihr Mittagessen warten. Dasselbe Bild ergibt sich vor dem Mehrzwecksaal, der fast jeden Mittag für den Mittagstisch reserviert ist. Noch wird das Essen aus Bonstetten geliefert. Doch freut sich das Team der Tagesstrukturen, dass auf August 2018 eine eigene Köchin angestellt werden konnte. Ab neuem Schuljahr wird also das Essen in der neuen Gastroküche des Ägerten gekocht und von dort auch in den Hort Wolfetsloh transportiert. Auch die Bibliothek lebt nach dem Umzug in die neuen Räume sichtlich auf. Deutlich mehr Besucher können verzeichnet werden; die Bibliothek und das Foyer sind zu einem beliebten Treffpunkt geworden. Schülerinnen und Schüler nutzen die Nähe der Bibliothek, schauen nach der Schule vorbei, um Medien auszuleihen oder auch einfach um Zeit mit Freunden zu verbringen. Familien treffen sich und freuen sich über die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken. Auf gute Resonanz stösst auch der Mehrzwecksaal. Er konnte bereits mehrfach vermietet werden, sei dies für kulturelle Veranstaltungen oder private Anlässe. Die Primarschulpflege hat nun ein Merkblatt zur Benützung der Gastroküche verabschiedet, so dass diese ebenfalls gemietet und somit für alle Anlässe genutzt werden kann.

Positiver Jahresabschluss und positive Bauabrechnung Ägerten Rechtzeitig zur Schulgemeindeversammlung am 11. Juni liegt die Bauabrechnung fürs neue Schulhaus Ägerten vor. Die Primarschulpflege freut sich, dass die Gesamtausgaben um rund 350 000 Franken unter dem bewilligten Baukredit von 19 360 000 Franken liegen. Diverse Projektänderungen, wie die Aufstockbarkeit des Schulhaustrakts über die ganze Fläche, die LEDBeleuchtung oder die Theke im Foyer sind hier bereits eingerechnet. Ebenso positiv schliesst die Erfolgsrechnung 2017 der Primarschule ab. Dank höherer Steuereinnahmen konnte ein Ertragsüberschuss von rund 1.79 Mio. Franken statt des budgetierten Aufwandüberschusses von 529 600 Franken verzeichnet werden. Der Aufwand war nur rund 125 000 Franken höher als budgetiert, obwohl die Abschreibungen rund 365 000 Franken höher waren. Dies zeigt, dass das Budget dank Anstrengung aller Beteiligten sehr gut eingehalten, oft sogar nicht ausgeschöpft wurde. Auch der Jahresabschluss wird am 11. Juni an der Primarschulgemeindeversammlung den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Gemeinde Wettswil zur Genehmigung vorgelegt werden.

Sanierungen und bauliche Anpassungen an den älteren Schulhäusern Eine Kontrolle der älteren Schulhäuser Mettlen 1 und 2 sowie Wolfetsloh im Herbst 2017 hat ergeben, dass in diesen Gebäuden die Gänge und Plätze nicht im gleichen Ausmass wie im Ägerten durch die Schule genutzt werden dürfen. Während das Ägerten nach

den neusten Brandschutzvorschriften von 2017 gebaut wurde, und daher die Gänge ebenfalls für den Unterricht genutzt werden dürfen, unterlagen die älteren Schulhäuser alten Brandschutzvorgaben. Das Ressort Liegenschaften hat daher verschiedene Abklärungen vorgenommen, um mit möglichst kleinen baulichen Eingriffen auch in diesen Schulhäusern die Nutzung der Gänge weiterhin zu ermöglichen. Schwierig ist die Lage vor allem im Schulhaus Mettlen 2. Fraglich ist hier insbesondere, ob die für eine Nutzung der Gänge nötigen baulichen Massnahmen mit dem Denkmalschutz vereinbar sind. Die Abklärungen sind noch nicht abgeschlossen. Neben den aus brandschutztechnischen Gründen durchzuführenden Arbeiten gab die Schulpflege auch das Budget frei für die Sanierung der Flachdachpartien des Schulhauses Mettlen 2. Nach einer genauen Inspektion wurde hier erkannt, dass an verschiedenen Stellen grössere Beschädigungen, starke Alterungen und eine nicht mehr intakte Dachhauptisolation vorhanden sind. Zudem funktionieren die Entwässerungsdrainagen nicht mehr, so dass die Entwässerung der Dächer nur noch über die Überläufe stattfindet. Des Weiteren steht auch die Sanierung der Mädchentoilette im Sporttrakt Wolfetsloh an. Im Dezember 2017 entstand hier an den aus dem Jahr 1975 stammenden Wand- und Bodenplatten ein grösserer Schaden, so dass das WC seitdem geschlossen ist. Schliesslich gab die Schulpflege an ihrer Märzsitzung auch das Budget für den Ersatz des Bodenbelags im Lehrerzimmer und in den Musikzimmern im Wolfetsloh frei. Die Bodenbeläge in allen Klassenzimmern, im Singsaal, im

Foyer und in den Korridoren des Schulhauses Wolfetsloh wurden in den letzten Jahren gestaffelt ersetzt. Die Bereiche des Lehrerzimmers und der Musikzimmer wurden hingegen wegen anderer, dringlicherer Themen mehrmals aufgeschoben. Im Laufe des Frühlings wird auch das Geräteraumtor der Turnhalle Wolfetsloh ersetzt. Hier wurden sicherheitstechnische Mängel festgestellt, die durch den Torersatz behoben sein werden, sodass für die Nutzer kein Sicherheitsrisiko mehr bestehen wird. (lab) anzeige


Obfelden

www.atelier53.ch. Frage zu Job, Liebe etc.? Ich lege Ihnen seriös und ehrlich die Karten. Tel. 0901 091 091, Fr. 2.00 / Min.

GUTACHTER KAUFT ZU FAIREN PREISEN

Pelzmode, Zinn, Bestecke, Klaviere, Geigen, Silber-/Goldschmuck, Münzen, Fotoapparate, antike Möbel, Orient-Teppiche, Nähmaschinen. Firma INVEST BRAUN, Tel. 076 685 91 88

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden auf Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Ablauf 19.30 Uhr

FeldschützenGesellschaft Zwillikon

Politische Gemeinde Ottenbach anschliessend Primarschulgemeinde Ottenbach anschliessend Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach

Freiwillige Übung mit SV Affoltern

Traktanden

Mittwoch, den 9. Mai, von 18.00 bis 20.00 Uhr

A. Politische Gemeinde Ottenbach

Schiessvereine

Der Vorstand

Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, den 10. Juni 2018, in der reformierten Kirche im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr Geschäfte: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2017 2. Abnahme Rechnung Aussenrenovation Kirche 3. Wahl von 5 Mitgliedern der Rechnungsprüfungskommission 4. Mitteilungen / Umfrage Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zum Apéro ein. Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 6 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 18. Mai 2018 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Freundlich lädt ein: Die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

1. Erteilung des Bürgerrechts an Thanopoulos, Nikolaos, geb. 21. November 1973, von Griechenland, Schulweg 14 in 8913 Ottenbach 2. Erteilung des Bürgerrechts an O’Neil Stephen Patrick, geb. 20. Juni 1957, und Lynn Glenys Eileen, geb. 18. Januar 1948, beide von Vereinigtes Königreich, Rebenstrasse 47, 8913 Ottenbach 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 4. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens (Restatement) per 1. Januar 2019 5. Genehmigung des Bruttokredites von Fr. 295 000.00 inkl. MwSt. für die Sanierung Kanalisation und neue Wasserleitung Rebenrain und Ersatz Wasserleitung Steinernstrasse 6. Genehmigung der Kreditabrechnung Untermättli für die Sanierung der Kanalisations- und Wasserleitung von Total Fr. 470 796.70 inkl. MwSt. 7. Genehmigung der Kreditabrechnung Schulrain für den Ersatz der Wasser- und Kanalisationsleitung sowie Strassensanierung im Abschnitt Isenbergstrasse bis Schulweg von Total Fr. 225 025.30 inkl. MwSt. 8. Erteilen der Verkaufsermächtigung für den Verkauf «Alte Mühle», Muristrasse 28, Kat.-Nr. 1574 und Zustimmung zum Verkauf an die Gessner Immobilien AG 9. Zustimmung zum amtlichen Publikationsorgan (Neuregelung) und Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredits von Fr. 11.00 pro Einwohner (zzgl. MwSt.) 10. Ablehnung des Gesuchs zur Übernahme der Privatstrasse «Am Tobelbach», Kat.Nr. 1326 durch die Gemeinde B. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung der Bauabrechnung zur Erweiterung der Hauswarträume im Erdgeschoss der Turnhalle 3. Genehmigung eines Planungskredits von Fr. 150 000.00 für die Erneuerung der Heizanlage 4. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens (Restatement) per 1. Januar 2019 C Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach

Öffnungszeiten über Auffahrt An Auffahrt am Donnerstag, 10. Mai 2018, sowie am Freitag, 11. Mai 2018, bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Anrufbeantworter eine Pikettnummer bekannt gegeben. Ottenbach, 9. Mai 2018 Gemeindeverwaltung Ottenbach

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Wahl von 4 Ergänzungsmitgliedern und des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission Die Anträge und Akten liegen ab Mittwoch, 23. Mai 2018, in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Die Weisung ist ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Gemeinde Ottenbach (www.ottenbach.ch) aufgeschaltet oder kann bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 52 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden. Anfragen im Sinne von § 17 des neuen Gemeindegesetzes (nGG) sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung der entsprechenden Behörde schriftlich einzureichen. Ottenbach, 9. Mai 2018 Die Gemeindevorsteherschaften

Einladung zu den am Mi., 6. Juni 2018, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden Gemeindeversammlungen

Bauprojekte

20.00 Uhr Politische Gemeinde Rifferswil 1. Jahresrechnung 2017, Genehmigung 2. Mittelfristiger Ausgleich (HRM2), Festlegung 3. Projektierung Erweiterungsbau Primarschule (inkl. Landerwerb), Sanierung und Umbau bestehende Schulgebäude, Abnahme Abrechnung 4. Neubau Primarschulhaus, Abnahme Bauabrechnung 5. Sportplatzerschliessung für Behinderte, Abnahme Bauabrechnung

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

21.00 Uhr (zirka) Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil 1. Jahresrechnung 2017, Genehmigung 2. Erschliessung von Kirche und Friedhof mit Lift (für Behinderte und Betagte), Abnahme Bauabrechnung Hinweise Die Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Gemeindeversammlungsgeschäften sowie das Stimmregister können ab Mitte Mai 2018 in der Gemeindekanzlei Rifferswil eingesehen werden. Die GV-Geschäfte sind auch auf www.rifferswil.ch unter Politik/Gemeindeversammlung oder Aktuelles/Anlässe zu finden (es wird keine GV-Broschüre mehr erstellt und versandt). Die Weisungen zhd. der GV werden den Stimmberechtigten auf Wunsch ausgedruckt und per A-Post zugestellt (Bestellung via E-Mail: gemeinde@rifferswil.ch oder telefonisch über die Nr. 044 764 11 50). Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Kalenderwoche 21 an den Gemeinderat Rifferswil oder an die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Rifferswil schriftlich einzureichen.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Gesuchsteller: Josef Scherer, Allmendstrasse Nr. 13, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Errichtung einer Wärmepumpenanlage, auf Grundstück Kat.-Nr. 1590, Allmendstrasse Nr. 13, 8914 Aeugst am Albis, Zone GP 6

Hausen am Albis Gesuchsteller: Grégory Reperant, Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: sanfte Fassadensanierung auf Kat.-Nr. 2828, Rifferswilerstrasse 5 (KI) (Gebäude Inventar-Nr. 65)

Gesuchsteller: Merkel Rudolf, Bergacherstrasse 17, 8912 Obfelden Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern a/A Baurechtliches Vorhaben: Einbau Dachaufbau, Anbau Vordach und überdachte Pergola am Wohnhaus Vers.-Nr. 566 auf Kat.-Nr. 2936 an der Bergacherstrasse 17 (Zone W2E)

Ottenbach Bauherrschaft: Zobrist + Räbsamen AG, Kernstrasse 12, 8004 Zürich Bauvorhaben: Einbau Treppenhaus, Dacherweiterung und Anbau Balkone, beim Wohnhaus Vers.-Nr. 184, im Inventar der schützenswerten Gebäude Inv-Blatt Nr. 50, Muristrasse 9, Kat.-Nr. 1603, Kernzone

Todesfälle Affoltern am Albis Am 25. April 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Bruno Hauser geboren am 16. April 1943, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Beisetzung am Montag, 14. Mai 2018, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Das Bestattungsamt

Obfelden Am 4. Mai 2018 ist in Zürich gestorben:

Baumann-Rüegg, Rosa Ida geb. 4. Januar 1931, von Wassen UR und Schwyz SZ, wohnhaft gewesen in Obfelden, Bodenackerstrasse 4; Witwe des Baumann-Rüegg Ernst.

Gemeindeverwaltung Rifferswil

Urnenbeisetzung am Mittwoch, 9. Mai 2018, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der kath. Kirche Obfelden.

Rifferswil, 9. Mai 2018

Die Friedhofvorsteherin

Im Auftrag der Behörden.


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 9. Mai 2018

5

Ausgezeichneter Rechnungsabschluss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Die Rechnung 2017 der Politischen Gemeinde Mettmenstetten weist einen Ertragsüberschuss von 1,799 Millionen Franken aus. Der gute Abschluss ist auf einige wenige begünstigende Faktoren, kombiniert mit einer hohen Ausgabendisziplin von Behörden und Verwaltung zurückzuführen. Die Laufende Rechnung schliesst mit einem Ertrag von 13,451 Millionen und einem Aufwand von 11,652 Mio. Franken ab. Damit fällt die Rechnung 2017, gemessen am Budget, um 1,668 Millionen Franken besser aus als erwartet. Alleine aus dem Bereich «Finanzen und Steuern» resultiert ein Mehrertrag in der Höhe von 1,425 Millionen Franken. Der gegenüber dem Budget geringere Gesamtaufwand liegt 0,608 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Damit lässt sich der gegenüber dem Budget 2017 höhere Ertragsüberschuss grösstenteils erklären. In der Investitionsrechnung resultieren bei Ausgaben von 2,993 Millionen Franken und Einnahmen von 0,732 Millionen Franken Nettoinvestitionen von 2,261 Millionen Franken. Geplant waren Nettoinvestitionen von

Neuer Aeugster Web-Auftritt Die Gemeinde Aeugst hat ihren Internetauftritt überarbeitet. Seit Ende April sind die Seiten aufgeschaltet. Sie sollen einen nochbesseren Überblick verschaffen und besonders benutzerfreundlich sein. Die Gemeinde Aeugst hat ihren Internet-Auftritt überarbeitet. Sowohl der Webauftritt der politischen Gemeinde als auch der Primarschulgemeinde erstrahlen in neuem und zeitgemässem Glanz. Beide Seiten sind nun PC-, Tablet- und Smartphone-kompatibel. Wer von der Gemeinde laufend informiert werden möchte, kann sich neu den Newsletter abonnieren. Auf der Seite der Primarschule sind Jokertage, Absenzmeldungen, oder Anmeldungen via Homepage möglich. Die drei Homepages von Schule, politischer Gemeinde und Kirche sind miteinander verknüpft und mit nur einem Klick erreichbar. (lhä) Einstieg politische Gemeinde: www.aeugst-albis.ch, Primarschule: www.schule-aeugst.ch.

in kürze Datenschutz-Lexikon für Schulen Die Digitalisierung stellt Lehrer und Schulleitungen vor immer neue Herausforderungen. Das Datenschutzlexikon Volksschule wurde deshalb nun überarbeitet und ergänzt. www.datenschutz.ch anzeige

3,822 Millionen Franken. Die Differenz ist auf Minder- bzw. verschobene Investitionen zurückzuführen. Durch den Ertragsüberschuss in der Laufenden Rechnung nimmt der Eigenkapitalbestand auf 34,2 Millionen Franken zu.

Gemeindeversammlung vom 28. Mai Neben der Genehmigung der Jahresrechnung 2017 werden der Stimmbürgerschaft folgende Traktanden zur Beschlussfassung unterbreitet: Auslagerung der offenen Jugendarbeit anstelle der bisherigen «Inhouse-Lösung» an den Verein Jugend- und Freizeit (FJV), Wohlen / Abschluss eines Vertrages betreffend die Herausgabe und Veröffentlichung von Informationen öffentlicher Organe zwischen der Weiss Medien AG, Affoltern am Albis und den Gemeinden des Bezirks Affoltern / Teilrevision der Bau- und Zonenordnung bzw. des Zonenplanes. Der Beleuchtende Bericht steht ab 14. Mai unter www.mettmenstetten.ch zur Verfügung. Und übrigens wird als Folge der per 1. Juli 2018 beschlossenen Bildung einer Einheitsgemeinde zwischen Primarschulgemeinde und Politischer Gemeinde letztmals eine «eigenständige»

Versammlung der Primarschulgemeinde stattfinden.

Strassen Aufgrund der Verordnung über das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister (VGWR) sowie der «Weisung zur Erfassung der Gebäude in der amtlichen Vermessung (AV) und im Gebäude- und Wohnungsregister (GWR)» hat das Ingenieurbüro gpw, Affoltern a. A. (Nachführungsstelle der amtlichen Vermessung) einen Plan mit den noch zu benennenden Strassen und den vorgesehenen Strassennamen für das ausserhalb der Bauzone liegende Gemeindegebiet erarbeitet – dieser ist vom Gemeinderat im zustimmenden Sinne festgesetzt worden. Der in einem Teilbereich der Friedhofstrasse bestehende, Trottoir und Fahrbahn trennende Grünstreifen, hat durch die dortige Bautätigkeit stark gelitten. Daher soll eine Sanierung nach Biodiversitätsgrundsätzen (Naturwiese) erfolgen. Zudem werden einem Wunsch der Anwohnerschaft entsprechend drei 1,2 m breite Übergänge (2 x Pflästerungen/1 x Blockstufe) realisiert. Dafür sind Ausgaben von insgesamt 15 000 Franken bewilligt worden.

Ferner hat der Gemeinderat ... • im Hinblick auf den Zusammenschluss von Primarschulgemeinde und Politischer Gemeinde zur Einheitsgemeinde die für das Personal geltende Prämienregelung aus den Zusatzversicherungen festgesetzt bzw. vereinheitlicht. • für die Bedürfnisse der Finanzverwaltung als Folge der Einführung Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 per 1. Januar 2019 die temporäre Anstellung einer Aushilfskraft für die Dauer von maximal acht Wochen bewilligt. • dem Rahmenvertrag (Definition Standarddienstleistungen) zwischen dem Sozialdienst Bezirk Affoltern und den Trägergemeinden zugestimmt. • für die Projektierung der Sanierung Dorfbach (Zusatzaufwand infolge Gewässerraumfestlegung bzw. /Anpassung Gefahrenkarte) einen Nachtragskredit von 12 600 bewilligt. • die Jahresrechnungen des Abwasserzweckverbandes Knonau (Aufwandüberschuss 547 778.28 Franken/Anteil Gemeinde Mettmenstetten 350 878.30 Franken) bzw. des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd (Aufwandüberschuss 488 486.10

Franken/Anteil Gemeinde Mettmenstetten Fr. 305 229.30) genehmigt. • den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2017 der Dileca gutgeheissen und dem Verwaltungsrat der Dileca dafür Entlastung erteilt. • für die Behebung der anlässlich einer Gefährdungsermittlung Spielplatzgeräte Schwimmbad festgestellten baulichen/sicherheitstechnischen Mängel die Instandstellung zu 15 000 Franken als gebundene Ausgabe veranlasst. • über das Naturschutzobjekt Wissenbachweiher zur Sicherstellung der Betreuung einen Pachtvertrag abgeschlossen. • für die Weiterführung des Vernetzungsprojekt, 3. Phase, die Überarbeitung gutgeheissen und dafür eine Ausgabe von 14 000 Franken bewilligt. • den mit dem Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG Peter Ott, Mettmenstetten, seit 2011 bestehenden Vertrag über die Baugesuchsprüfung/Baukontrolle mit einem Nachtrag ergänzt. • die Polizeibewilligung für die Jumpin freestyle-night, Samstag, 14. Juli 2018, erteilt. • Pero Cutkovic das Gastgewerbepatent auf dem Schwimmbadkiosk erteilt (Korrigenda zu letztem Bericht). (Ga.)

Das 50-jährige «Providurium» wird ersetzt Spatenstich zum neuen Doppelkindergarten in Ebertswil Am Donnerstagvormittag erfolgte der langersehnte Spatenstich für den neuen Kindergarten in Ebertswil. Er ersetzt ein 50-jähriges «Providurium» neben dem bestehenden Schulhaus und ist eine Folge des regen Bevölkerungszuwachses. ................................................... von martin platter Gutgelaunt begrüssten die Hausemer Gemeinderätin Beatrice Sommerauer Nägelin und Primarschulpräsident Hans Amberg die kleine Gruppe bestehend aus Planern, Bauleuten, Schulkindern und Zuschauern, die dem Spatenstich auf dem Baugrund beim bestehenden Schulhaus in Ebertswil beiwohnten. Bei Amberg schwang dabei auch etwas Wehmut mit. Unter seiner Ägide entstanden die Pläne zum Bauvorhaben. An den letzten Gemeindewahlen wurde er als Schulpräsident und Gemeinderat jedoch abgewählt. «Es ist, wie es ist», kommentierte er lakonisch das für ihn bittere Verdikt und trug den Apéro auf.

Im Sommer 2019 bezugsbereit Bei ihrer kurzen Ansprache zeichnete Sommerauer nochmals den Werdegang des Neubauvorhabens nach und bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr Mitwirken. Gleich neben dem denkmalgeschützten Schulhaus entsteht bis zum Bezug in einem Jahr

Beim Spatenstich von links: Tiefbauer Harry Knüsel mit Maschinist Paolo Silva, die Planer Jean Wolf und Jonas Rüegsegger, Gemeinderätin Beatrice Sommerauer Nägelin und Werner Peter. Vordere Reihe: Schulpflege-Präsident Hans Amberg, flankiert von Schulkindern. (Bild Martin Platter) ein neues, zweigeschossiges Gebäude, das aus zwei gleich grossen, leicht zueinander verschobenen Baukörperm mit ortsbildtypischem, grossflächigem Satteldach besteht. Es beinhaltet zwei grosszügige Kindergartenräume, ein Schulzimmer und verschiedene Nebenräume.

Zwischen dem Neubau und dem Schulhaus entsteht ein Vorplatz, der wie eine Brücke zwischen alt und neu wirken soll. Der grosszügige Überstand der Dachflächen überdacht einen Teil des Aussenplatzes und auch den Eingangsbereich. Im hinteren Teil des Grundstückes besteht weiterhin

ein grosser Pausenplatz zum Spielen. Ende November 2017 hat das Hausemer Stimmvolk mit Zweidrittelmehr an der Urne dem Drei-Millionen-Franken-Ersatzbau (inklusive «Ökopaket») zugestimmt, der ein 50-jähriges Provisorium ersetzt. Die Kinder werden sich freuen!


Wer im Herzen seiner Lieben weiterlebt, ist nicht tot, er ist nur fern.

WIR SAGEN DANKE

I pensieri a te ci renderanno sempre felici.

für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

WIR DANKEN HERZLICH GRAZIE DI CUORE

Albert Vollenweider

Für die zahlreiche Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Per la numerosa presenza e per aver onorato l´ultimo saluto al caro

erfahren durften. Wir danken für die vielen Karten, mitfühlenden Worte, Blumen, Spenden und die Gaben für späteren Grabschmuck. Herzlichen Dank allen, die Albert in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Rocco Molinaro

Hausen am Albis, im April 2018

14. März 1931 – 3. April 2018

Die Trauerfamilie

erfahren durften Die vielen tröstenden Worten, Beileidskarten und Blumen, jeder Händedruck, die herzlichen Umarmungen und die vielfältigen Zeichen der Verbundenheit haben uns sehr berührt und zugleich Kraft gegeben. Wir möchten allen herzlich für die Anteilnahme danken. Herzlichen Dank für die vielen Kranz- und Blumenspenden. Danke für die grosszügige Geldspende an die Lungenliga Baar Einen besonderen Dank auch an Herrn Pfarrer Angelo Saporiti für den einfühlsamen zweisprachigen Trauergottesdienst.

Per le parole confortanti, le carte di condoglianze e i fiori, ogni stretta di mano, i calorosi abbracci e i numerosi segni di connessione ci hanno toccato molto, e allo stesso tempo ci hanno dato forza. Rigraziamo tutti di Cuore. Grazie di Cuore per la numerosa donazione di ghirlande e fiori. Grazie per la generosa donazione alla Lega Polmonare di Baar. Un ringraziamento speciale anche a Don Angelo Saporiti per il servizio funebre bilingue. Im Mai 2018

Die Trauerfamilie

Maggio 2018

La famiglia in lutto

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

Wir haben die schmerzliche Pflicht mitzuteilen, dass

Margrit Hofmann-Brassel überraschend am 22. April 2018 im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Margrit Hofmann war immer für die Aumüli und die Bedürfnisse des Vereins Pro Aumüli, Stallikon, da. Sie war die stille Schafferin im Hintergrund, die dafür gesorgt hat, dass alles läuft. Allem voran hat sie unseren Bauerngarten wiederbelebt und ihn in ein Schmuckstück verwandelt. Auch wenn sie nun den Lebensgarten verlassen hat, so blüht sie doch in unseren Herzen weiter. Wir werden ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren und sprechen ihren Angehörigen herzlichste Anteilnahme aus. Der Verein Pro Aumüli, Stallikon Der Abschiedsgottesdienst findet am 16. Mai 2018 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt.

Feldschützenverein Kappel am Albis

Traueradresse: Renate Wassmer, Aumüli 24, 8143 Stallikon

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Schützen vom plötzlichen Hinschied unseres geschätzten Ehrenmitglieds

Hans Gallmann - Halder in Kenntnis zu setzen. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand Die Schützen treffen sich zur Urnenbeisetzung am Mittwoch, 9. Mai 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Kappel am Albis.

WIR DANKEN VON GANZEM HERZEN allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Elly Blatty-Buob 13. Juli 1938 – 14. April 2018

erfahren durften. Sie hat unser Leben bereichert und überall wunderbare Spuren hinterlassen. Danken möchten wir auch für all die schönen Blumen und grosszügigen Spenden an die Stiftung Lernwerkstatt Bickwil und die Spitex Obfelden. Besonders danken möchten wir Herrn Philipp Erne für die feierliche Abschiedszeremonie und der Panflötistin Susanne Schaad für die musikalische Umrahmung, Herrn Dr. Thomas Frösch für die einfühlsame Betreuung über all die Jahre und insbesondere in ihren letzten Tagen sowie dem Team der Klinik St. Anna, der Spitex Obfelden und der Onko Plus für ihre liebevolle Pflege. In unseren Herzen lebt sie weiter und bleibt unvergessen. Obfelden, im Mai 2018

Die Trauerfamilie

Frühlingsverkauf Gärtnerei Ruth und Peter Suter Grossholz 22 8932 Mettmenstetten Telefon 044 768 24 75


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 9. Mai 2018

Der Deponieraum in Obfelden reicht voraussichtlich bis 2050/55 Derzeit baut die Spross Ga-La-Bau AG im «Tambrig» die fünfte und letzte Deponie-Etappe

................................................... von werner schneiter

Guggi-Tipp Kübelpflanzen – der Traum von Süden

Josef Binzegger, Geschäftsführer des Bereichs Entsorgung bei Spross (rechts) und Umweltingenieur Martin Gasser am Rand eines imposanten Lochs: Auf der westlichen Seite, Richtung Obfelden, wird nun die gesamte Parzelle genutzt. (Bilder Werner Schneiter) Gestaltungsplanpflicht und Umweltverträglichkeitsprüfung.

Deponievolumen soll auf 3 Mio. Kubikmeter steigen Derzeit wird in der 13,5 Hektaren grossen Deponie die fünfte und letzte Etappe hergerichtet. Hierfür investiert Spross nochmals rund 40 Mio. Franken. Auf der westlichen Seite, in Richtung Obfelden, wird nun die gesamte Parzelle genutzt; das Bauernhaus musste schon vor einiger Zeit weichen. Nach der Schleifung des Bauern-

Zum ersten Mal erfolgt der Rückbau einer Hausmülldeponie auf freiwilliger Basis.

hofes wurden umliegende Altablagerungen aus den 70er-Jahren und auch der in den späten 80er-Jahren deponierte Klärschlamm ausgebaggert und entsorgt. Dieser Klärschlamm stammt aus der Stadtzürcher Werdhölzli-Anlage und wurde in den Jahren 2016/2017 in verschiedenen Verbrennungsanlagen thermisch verwertet. «Das war natürlich mit Geruchsemmissionen verbunden. Wir sind dankbar, dass wir auf eine verständnisvolle Nachbarschaft zählen dürfen», sagt Josef Binzegger, Geschäftsführer des Bereichs Entsorgung bei Spross. Damit verbleiben von den im Richtplan enthaltenen 2,5 Millionen noch 1,5 Millionen Kubikmeter für das Deponieren von Reststoffen. Die Nutzung der gesamten Parzelle, ohne den Bauernhof, erlaubt es den Planern, die ursprüngliche Geländemodellierung anzupassen. Konkret soll die maximale Schütthöhe von 40 Meter auf 45 Meter ansteigen, was zu einer Volumenzunahme von rund 0,5 Mio. Kubikmeter führt. Das bedeutet eine um fünf bis zehn Jahre längere Betriebsdauer – voraussichtlich bis in die Jahre 2050/55. Eine solche Erhöhung des Gesamtvolumens von 2,5 auf 3 Millionen Kubikmeter erfolgt erst nach bewilligtem Gesuch für eine Richtplanänderung und mit Einverständnis der Bevölkerung. Fast die Hälfte der angelieferten Stoffe – jährlich zirka 100 000 Tonnen – ist Kehrichtschlacke, Tendenz steigend. Deponiert werden ausserdem Material aus Altlastensanierungen, Kugelfangmaterial, Asche aus Holzfeuerungen sowie moderne, nicht verwertbare Verbundstoffe. «Es gibt klare Grenzwerte, die uns zeigen, was im Tambrig deponiert werden darf und

was nicht. Jede Liefer-Charge muss angemeldet und geprüft werden. Eine Triage erfolgt schon auf der Baustelle», so Josef Binzegger. Ein Ingenieurbüro ist mit Stichproben-Kontrollen beauftragt. Das Sickerwasser aus der Deponie wird in der deponieeigenen Sickerwasser-Reinigungsanlage vorbehandelt und fliesst dann in die Abwasserreinigungsanlage ARA Obfelden. Von der Gemeinde vorgegebene Grenzwerte werden eingehalten.

300 000 Tonnen Hausmüll in Schlacke umwandeln Neben dem Ausbau der fünften Etappe auf der Nordseite beschäftigt sich die Betreiberfirma auch mit dem Rückbau der ersten Deponie-Etappe auf der Südseite. Diese umfasst die Beseitigung von 300 000 Tonnen Hauskehricht, der in den Jahren 1986 bis 1994 abgelagert worden war. Bisher hat Spross rund die Hälfte davon zurückgebaut. Dieser Kehricht wird verbrannt und kommt als Kehrichtschlacke zurück nach Obfelden. «Zum ersten Mal erfolgt ein Rückbau einer Hausmülldeponie auf freiwilliger Basis. Leichter abgelagerter Müll mit einer langen Nachsorgedauer wird quasi 30 Jahre verspätet energetisch verwertet und das freigewordene Volumen mit schwerer Schlacke mit kurzer Nachsorgedauer verfüllt. Das ist ein Pilotprojekt. Wir haben dazu die nötige Zeit und die erforderliche Infrastruktur. Die dabei benötigten Gerätschaften sowie die erforderliche Entwässserungsmöglichkeit stehen uns im Tambrig zur Verfügung. Dazu kommt, dass wir für den Rückbau weniger als 5 % der gewonnenen Energie verbrauchen», hält Josef Binzegger fest.

So entsteht und endet Deponieraum Die Errichtung von neuem Deponieraum ist an viele Auflagen gebunden, die unter anderem dem Aspekt der Sicherheit Rechnung tragen. Voraussetzungen sind eine gute verkehrstechnische Anbindung und dass in unmittelbarer Umgebung keine Trinkwasserfassung vorhanden ist. Für Deponieraum ist ausserdem ein Richtplaneintrag und ein Vorfluter (Reuss) nötig. Eine Entwässerung im freien Gefälle ist eine der

anzeige

Wer erinnert sich nicht gerne an seine letzten Ferien in Italien, Grie­ chenland oder in der Provence? Die Zeit scheint stillzustehen, be­ törende Blumendüfte, wärmende Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher, vielleicht das Rauschen des Meeres, romantische Innenhöfe mit allerlei exotischen Pflanzengewächsen in schönen Pflanzkübeln… ein wohl­ tuender und erholsamer Moment im Alltags­Stress. Wie wäre es, dieses Ambiente vor der eigenen Haustüre zu geniessen? Mit wenigen Griffen lässt sich eine Terrasse, Lounge oder Balkon mit passenden Gefässen, Kübelpflan­ zen und einigen Accessoires in ein „südliches Wohnzimmer im Freien“ gestalten, dazu eine feine Grillade, eine Flasche Wein und gemütliches Zusammensein. Als Willkommens­ apéro eine hausgemachte Bowle mit eigenen Früchten und Kräutern frisch geerntet – ein wahrer Genuss. Folgend einige Klassiker unter den bekanntesten südlichen Kübelpflan­ zen:

Mit dem Ausbau einer fünften (und letzten) Etappe kann die Reststoffdeponie Tambrig in Obfelden voraussichtlich bis in die Jahre 2050/55 genutzt werden. Die Betreiberfirma Spross Ga-La-Bau AG realisiert mit dem Abbau von 300 000 Tonnen deponiertem Hausmüll auch ein Pionierprojekt.

Nachdem der 2004 verstorbene Werner H. Spross das Areal Anfang der 1980er-Jahren erworben hatte, geriet der «Tambrig» in den Fokus der Öffentlichkeit – unter anderem wegen Geruchsemmissionen und Lastwagenverkehr. Mit dem Seilziehen auf dem politischen Parkett beschäftigte sich sogar das Bundesgericht. Die Deponie ist in den letzten Jahren aus den Schlagzeilen verschwunden – nicht zuletzt, weil die Betreiberfirma die vom Kanton verordneten, strengen Auflagen erfüllt und bisher über 45 Millionen Franken in den Deponiebetrieb investiert hat. Eine Aufsichtskommission, der Vertreter von Gemeinde, Kanton und Betreiberfirma angehören, wacht über die ordnungsgemässe Arbeit in der an der Umfahrung Obfelden-Maschwanden liegenden Deponie. Der vor rund zwei Monaten publizierte Gestaltungsplan zog keine Einwände nach sich. Auch die Gemeinde Obfelden hat diesen Gestaltungsplan gutgeheissen. Er wurde nötig, weil 1986 die Endlagerung von unverwertbaren Reststoffen aus heutiger Sicht nach altrechtlichen Auflagen bewilligt worden war, also noch ohne

7

Voraussetzungen, damit der Kanton bei erfolgter Auffüllung die Deponie übernimmt. Im Falle des «Tambrigs» dient dazu eine 680 Meter lange und 45 cm dicke Rohrleitung, welche letztes Jahr mit einer Richtbohrung unter dem Reussdamm hindurch erstellt wurde. Die 5. Deponie-Etappe des «Tambrigs» erfordert zudem den Bau eines zweiten Pumpschachts. Ist die Deponie aufgefüllt, muss rekultiviert werden. Während 15 Jahren

ist der Betreiber gemäss spezieller Verordnung für die Nachsorge verantwortlich, dann übernimmt der Kanton die Verantwortung. Er verlangt vom Betreiber dafür eine Abgabe in Millionenhöhe. Die neue Deponieetappe erfordert in baulicher Hinsicht enormen Aufwand. Die Deponiesohle muss mit acht Schichten Lehm, gesamthaft zwei Meter hoch, ausgestattet werden. Darüber erfolgt ein Bitumen-Belag mit

einem dazwischenliegenden Kontrollhorizont. Auf dieser Dichtung werden Sickerrohre mit durchlässigen Schichten erstellt (Geröll). Die Leitungen müssen zweimal pro Jahr gespült werden. Später, nachdem das Auffüllen beendet ist, folgt eine eineinhalb Meter dicke und mit Biotopen sowie landwirtschaftlich nutzbarem Kulturland bestückte Rekultivierungsschicht samt Fussweg über den Grat. (-ter.)

Die Zitrus­Arten sind der Inbegriff vom Süden, seien es Orangen, Zi­ tronen, Kumquat u.a. Die weissen Blüten verströmen einen herrlichen Duft, die Früchteernte erfreut jeden Pflanzenliebhaber. Der Oleander blüht in verschiedenen Farben, verlangt viel Wasser und Dünger, dafür blühwillig bis im Spät­ herbst. Die Drillingsblume, botanisch Bou­ gainvillea glabra, besticht durch ihre violetten, pink oder rötlichen Hoch­ blätter, die eigentlichen Blüten sind weisslich und klein. Der Hibiskus fasziniert immer wieder mit seinen grossen Blüten in leucht­ enden Farben in Rot, Orange, Rosa, Weiss und Gelb. Beinahe als Naturwunder gelten die Passionsblumen, die Blüten halten nur kurz, aber der starke Wuchs be­ währt sich als romantischer Kletterer. Unermüdlich blüht der Enzian­ strauch, bekannt bei uns unter dem Namen Solanum in den Farben Blau und seltener Weiss. Die Tessinerpalme ist in unseren Breitengraden die beliebteste Kü­ belpflanze, bewährt, robust und ge­ schützt meist winterhart. Es lassen sich noch weitere Pflanzen in die Gilde der mediterranen Kü­ belpflanzen einreihen wie Oliven, Lorbeeren, Agapanthus, Feigen, Abution, Strelizien, Duftgeranien, Fuchsien, Engelstrompeten und wei­ tere … Holen Sie sich „Feriengefühle“ für zuhause im Gartencenter Guggen­ bühl, das sonnigste Gartencenter im Säuliamt. Ihr Guggi­Team

Freitag, 11.05. & Samstag, 12.05.2018 Lange Verkaufsabende Freitag 22.06. Sommernachtsfest – Italienischer Abend


8

Bezirk Affoltern

Mittwoch, 9. Mai 2018

Ein Kranz für den Schwingklub am Albis in Ha Der Tagessieg am Zürcher Kantonalen ging an den Thurgauer Samuel Giger

Marco Nägeli (oben) holte den einzigen K

Im Schlussgang standen sich – wie schon im ersten Gang – Samuel Giger (links) und Bruno Gisler gegenüber. (Bilder Anja Bernhard/Thomas Stöckli)

Den Kranz nur knapp verpasst: Beat Reichmuth, Mettmenstetten.

Den Zuschauern wurde einiges an Spektakel geboten. Hier mit Michi Odermatt aus Hausen (unten).

Christian Schönenberger, oben, packt zu.

Überragender Festsieger: Samuel Giger.

Roman Nägeli (oben) gewann drei Gänge.

Die Speaker Martin Truninger (links) und Dani Krauer.

Auch musikalisch wurde viel geboten, von der Alphorngruppe Türlersee ...

... über den Jodlerklub am Albis ...

Turnerschwinger Janic

Grosses Staunen im Gabentempel.

... bis zum Musikverei


Bezirk Affoltern

ausen

Mittwoch, 9. Mai 2018

9

«Ein Ort, an dem man viele nette Leute treffen kann» Bundesrat Ueli Maurer am Zürcher Kantonalschwingfest in Hausen Am heimischen Schwingfest auf dem Flugplatz in Hausen am Albis konnten sich die Ämtler Schwinger einen Kranz sichern. Gelungen ist dies dem Obfelder Marco Nägeli. Die beiden Mettmenstetter Beat Reichmuth und Nik Junker haben das Ziel knapp verpasst. ............................................... von nico vollenweider

Kranz für den Schwingklub am Albis.

e.

c Amstutz gewann drei Gänge.

Bei wunderbarem Schwingwetter fand am letzten Sonntag, 6. Mai, das Zürcher Kantontalschwingfest in Hausen am Albis statt. Ein absolut gelungenes Fest wurde leider in sportlicher Hinsicht nicht ganz glücklich beendet: Der einzige Kranz für den Schwingklub am Albis ging an den Obfelder Marco Nägeli. Er startete mit zwei gestellten Gängen gegen Michael Ryner und Werner Schlegel in den Wettkampf. Nach den Enttäuschungen am Morgen hatte Nägeli nichts mehr zu verlieren und konnte die anschliessenden vier Gänge gegen den Nichtkranzer Dominik Brüllisauer und die drei Kranzer Patric Ueltschi, Stefan Bickel und Reto Koch alle gewinnen. Damit holte er den 6. Schlussrang. Für die weiteren Ämtler Schwinger reichte es leider nicht ganz für den Kranzgewinn. Besonders bitter ist dies für die Mettmenstetter Beat Reichmuth und Nik Junker. Sie verpassten den Kranz lediglich um einen Viertelpunkt, dies weil sich im 8. Rang zu viele Schwinger platziert hatten. Beide konnten sich vier Siege und zwei Niederlagen aufs Notenblatt schreiben lassen. Trotz dieser Enttäuschung dürfen die beiden stolz auf ihre Leistung sein. Den restlichen 13 Ämtler Schwingern reichte es deutlicher nicht zum Kranz. Den Festsieg konnte sich der Thurgauer Samuel Giger mit sechs gewonnenen Gängen sichern. Vor 6800 Zuschauern konnte er sich im Schlussgang gegen den Nordwestschweizer Gast Bruno Gisler nach 5:29 mit einem gewaltigen Kurz durchsetzen. Von den total 20 Kränzen konnten sich die Zürcher Schwinger deren sieben ergattern. Das beste Ergebnis erreichte dabei Beda Arztmann aus Ossingen auf dem dritten Schlussrang. Die gesamte Rangliste unter Schlussgang.ch.

Grosses Interesse am Schwingsport: Bundesrat Ueli Maurer (rechts) mit Kantonsrat Martin Haab und dessen Vater Alfred auf der Tribüne … .................................................. von werner schneiter

D

er Terminkalender eines Bundesrats ist randvoll. Finanzminister Ueli Maurer nahm sich aber den ganzen Tag Zeit für das Kantonalschwingfest auf dem Flugplatz in Hausen. «Das ist nötig, wenn man den Wettkampf richtig verfolgen will», sagte er und biss – umrahmt von Freunden – herzhaft in die Bratwurst. Für den SVP-Magistraten ist Schwingen eine gute Mischung aus Sport, Fest und Tradition. «Und ein Ort, an dem man viele nette Leute treffen kann», ergänzte er. Im Schwingsport kennt sich Ueli Maurer bestens aus, seit seiner Kindheit. «Mein Götti war eidgenössischer Kranzschwinger.» So blieb er ein ausgesprochener Fan und besucht auch als Bundesrat jährlich fünf Feste, deren Termine ja schon frühzeitig feststehen und auch für ein Mitglied der Landesregierung gut planbar sind. Maurer besucht aber auch andere Wettkämpfe, insbesondere im Winter. Auch Leichtathletik oder Tennis interessieren ihn. An Fussballspiele hingegen zieht es ihn mit Blick auf die Auswüchse nicht mehr so oft. «Ich habe keine Lust, mich anspucken zu lassen», sagt er dazu. Der Finanzminister ist im Alter von bald 68 Jahren immer noch aktiver Sportler und fühlt sich auf dem Bike wohl. Einmal im Jahr bestreitet er ein Militärradrennen.

… und im Festzelt mitten im Schwingervolk. Rechts Kantonsrat Olivier Hofmann, links Hans Amberg, Primarschulpräsident Hausen. (Bilder Werner Schneiter) Keine andere Sportart zeichne sich durch solche Fairness aus, hielt er an die Adresse der grossen Schwingergemeinde fest. Schwinger, Jodler, Alphornbläser – wunderbare Werte und ein Vermächtnis, dem man Sorge zu tragen habe und das gepflegt werden müsse, schloss der Bundesrat. Auch für OK-Präsident Fredi Steinmann ist das Kantonale ein Anlass, der verbindet – namentlich Schwinger und Turner, die am Samstagabend im Rahmen ihres Jubiläums «alles gegeben haben». Das OK und 500 Helferinnen und Helfer haben dem Oberamt ein schönes Fest beschert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt – zum dritten Mal nach 1977 und 1993. Man stelle sich vor: Über Mittag muss-

ten innert kürzester Zeit im grossen Festzelt gegen 2000 Personen verpflegt werden. Mit Fleischvogel, Kartoffelstock, Gemüse – und Dessert. Und beim vorangehenden Apéro für Ehrengäste wurde bereits nach zwei Schlucken aus dem Weissweinglas nachgeschenkt … Reich beschenkt wurden auch die Schwinger. Für jeden, der das Sägemehl betrat – erfolgreich oder nicht –, wartete ein Preis aus dem gigantischen Gabentempel, den viele Sponsoren möglich gemacht haben. Denen dankte Kantonalpräsident Daniel Bachmann im Besondern und machte auf das nächste Kantonale aufmerksam, welches am 12. Mai 2019 in Fehraltorf über die Bühne geht.

Fotosujet

OK-Präsident Fredi Steinmann, flankiert von den Ehrendamen.

in Hausen unter Rägle Brawand.

Die Hüpfburg wurde rege genutzt.

Inzwischen ist er vom Bratwurststand auf die Tribüne «Albis» zurückgekehrt und nimmt neben Kantonsrat Martin Haab und dessen Vater Alfred Platz, mischt sich aber in Pausen wieder unter das Schwingervolk – ohne Bodyguards, ohne Polizeibegleitung. Bei Schwingfesten ist das nicht nötig, aber gleichwohl einzigartig. In Deutschland etwa werden Minister streng beschützt. In Hausen wird er auf den von Renata Schönbächler vom «Adler» in Kappel gespendeten Holzbrunnen aufmerksam gemacht und findet Gefallen. «Dann machen wir zusammen auch gleich ein Foto», sagt er spontan zur Wirtin, deren Vater «Stanti» («Löwen»-Wirt in Jonen AG) 35 Kränze erschwungen hat. Natürlich dient Maurer auch danach andernorts als «Fotosujet» und hält im Rahmen des Festaktes eine kurze Ansprache. «Danke für das, was ihr hier geleistet habt», sagt er an die Adresse des von Fredi Steinmann geführten Organisationskomitees. Er betonte die Tradition des Schwingsportes, der moderner geworden und auf dieser Tradition gewachsen sei.

Stefan Gyseler (rechts), Gemeindepräsident von Hausen, mit Lebenspartnerin Nicole Bosch, und Weinhändler Ruedi Müller. (Bilder Thomas Stöckli)

Gabi Blickenstorfer, Feuerwehrkommandantin Hausen, mit Alfred Haab (Mitte), Ämtler Zivilschutz-Kommandant, und Rettungssanitäter Othmar Zimmermann.


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 9. Mai 2018

11

Eine grosse Geburtstagsparty für einen topfitten Jubilar 100 Jahre Turnverein Hausen am Albis Das Festfieber am vergangenen Wochenende in Hausen begann am Samstag mit der Jubiläumsfeier des Turnvereins. Trotz 100 Jahre ist der Verein weder alt noch müde. Im Gegenteil: An der originellen Stafette am Nachmittag und am abwechslungsreichen Abendprogramm präsentierte er sich frisch, aktiv und äusserst unternehmungslustig. ................................................... von marianne voss Zwei Feste auf demselben Areal am gleichen Wochenende, das war für die Organisatoren einerseits eine besondere Herausforderung, andererseits auch ein Vorteil, da die Infrastruktur doppelt genutzt werden konnte. Das 100Jahr-Jubiläum des Turnvereins Hausen am Albis war weit mehr als ein Vorprogramm des Schwingfestes am Folgetag. Am Samstag feierte das Dorf. Dies, obwohl viele, vor allem auch die meisten Mitglieder der Hausemer Vereine, am Sonntag als Helferinnen oder «Chrampfer» einen arbeitsreichen Tag vor sich hatten. Das Wetter spielte perfekt mit und lockte am Nachmittag fast 50 Teams auf die Stafette, die durch das ganze Dorf Hausen führte. An elf Posten, die von Vereinen betreut waren, mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Da waren Sportlichkeit, Geschicklichkeit oder auch Wissen gefordert. Ob Familien, Jugendliche oder auch Personen in reifem Alter, alle amüsierten sich und genossen den Nachmittag unterwegs in der Natur. Sieger wurde das Team «Los Türlos».

Das turnerische Feuerwerk der Mitglieder der Kunstturn-Nationalmannschaft löste Begeisterungsstürme aus. (Bilder Marianne Voss)

Protokolle studiert Am Abend füllte sich das riesige Festzelt auf dem Flugplatz bereits zum ersten Mal an diesem Wochenende. Lange Schlangen bildeten sich zuerst am Tisch, wo Europameister Pablo Brägger und seine Kollegen der Schweizer Kunstturn-Nationalmannschaft Autogramme gaben. Anschliessend standen die Gäste an, um sich am feinen Spaghetti-Buffet den Teller zu füllen. Das offizielle Jubiläumsprogramm eröffnete Vera Studer, die Präsidentin des Turnvereins. Sie habe selber nur etwa einen Viertel der 100 Jahre des Vereins miterlebt und sei daher in den Keller gestiegen, um alte Protokolle zu studieren. Dabei stiess sie auf Berichte aus der Zeit der Mobilmachung 1939, als die Turnhalle zeitweise als Kantonnement genutzt wurde, und die Mitglieder des Vereins jassen statt turnen gingen. Und sie fand Instruktionen aus dem Jahr 1945 für die Vereinsbekleidung der Damenriege: «Folgende Neuregelung wird getroffen: Gegen Bezahlung von zehn Franken erhält jede Turnerin Stoff zu einem Turnkleid, das dann ihr Eigentum bleibt.» Die Präsidentin erwähnte auch, dass seit dem letzten Jubiläum vor 25 Jahren ein bedeutender Meilenstein in der Vereinsgeschichte stattgefunden habe: «Im Jahr 2006 haben die Turnerinnen und Turner von Hausen beschlossen, den Turnverein und die Damenriege zusammenzulegen.» So eine Zusammenlegung töne jetzt einfach. «Das war es aber überhaupt nicht. Man hat damals heftig diskutiert.» Nicht verändert habe sich in den 100 Jahren jedoch, dass es immer noch Leute brauche, sie sich freiwillig in ihrer Freizeit für den Verein zur Verfügung stellen. «Nur schon für dieses Wochenende sind wieder

Sandro Morof (rechts) ehrt die Stafetten-Sieger «Los Türlos».

Die Aerobic-Frauen haben mit ihrer Darbietung beeindruckt.

Autogrammstunde: Vera Studer, Präsidentin des TV Hausen, mit Kunstturn-Europameister Pablo Brägger

Farbenfroher Auftritt der Jugi-Kinder. unzählige Stunden investiert worden», betonte sie.

Highlights zum Staunen Die folgende Abendunterhaltung bot unzählige Höhepunkte. Durch das Programm führte das Duo «Handundstand» mit gekonnter Akrobatik und viel Komik. Die farbenfrohen, fröhli-

chen Darbietungen der Jugi-Kinder nahmen die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Zeitreise von 1918 bis 2018 mit. Die Show der Team-Aerobic-Crew des Turnvereins beeindruckte durch ihre abwechslungsreiche, rassige aber auch anmutige Choreografie. Und die Gruppe «menGym Züri», welcher Männer im Alter von 40 bis ins Pensionsal-

ter angehören, unterhielt die Anwesenden mit einer ungewöhnlichen, mitreissenden Vorführung. Die grössten Höhepunkte waren die Auftritte der Mitglieder der Kunstturn-Nationalmannschaft, die mit ihrem turnerischen Feuerwerk am Boden oder am Barren das Publikum zum Staunen brachte und wahre Begeisterungsstürme auslöste.

Nach dem offiziellen Teil sorgte Entertainer Matty Valentino dafür, dass die Geburtstags-Partynacht noch lange weiter andauerte. Rückblickend auf das Fest fasste Präsidentin Vera Studer zusammen: «Es ist schön, dass so viele Leute gekommen sind, um mit dem Turnverein das 100-jährige Jubiläum zu feiern. Wir waren überwältigt!»


Bezirk Affoltern

Mittwoch, 9. Mai 2018

13

Eine Dorfgeschichte mit starken Figuren «Lottofieber» – intensives Probenwochenende der Aemtler Bühne Am kommenden Samstag feiert «Lottofieber», eine irische Komödie mit viel Musik, frei nach dem Film «Lang lebe Ned Devine», Premiere. Der «Anzeiger» besuchte das Probenwochenende der Aemtler Bühne eine Woche vor Spielbeginn. ................................................... von marlise santiago «Nadia, du übernimmst bitte den Text von Fredy», bestimmt Regisseurin Franca Basoli. Zwei Schauspieler fehlen bei der heutigen Probe. Nadia muss ihr Textbuch erst suchen, denn für ihren eigenen Part braucht sie es schon längst nicht mehr. Regisseurin Basoli ist sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge. Seit November laufen die Proben für «Lottofieber», eine irische Komödie mit Musik. Am meisten müsse noch an den Umbauten gefeilt werden, diese seien in diesem Stück eine Herausforderung, und gefeilt wird auch an der Technik, die ist heute zum ersten Mal mit im Spiel. In den letzten Tagen vor der Premiere geht es dann hauptsächlich noch um «Durchläufe, Durchläufe, Durchläufe». Alles klappt reibungslos, bis irgendwann dann doch der Wurm drin ist; der Text sitzt für ein paar Runden grad nicht mehr. Alle nehmen es gelassen, denn so etwas kommt vor. Für Regie, Bühnenbild und Kostüme werden bei der Aemtler Bühne konsequent professionelle Kunstschaffende unter Vertrag genommen. Dieses Jahr sind das nebst Regisseurin Franca Basoli, die Kostümbildnerin Esther Huss und der renommierte Bühnenbildner René Ander-Huber. Er hat eine irische Landschaft geschaffen, in der sich die Einwohner von Tullymore bewegen. Grosse Unruhe herrscht, denn jemand aus dem Dorf hat im Lotto 7 Millionen gewonnen. Wer ist der Glückspilz? «Lottofieber» ist eine charmante Komödie, die eine

Seit November laufen bei der Aemtler Bühne die Proben für «Lottofieber», eine irische Komödie mit Musik. (Bild Marlise Santiago) Dorfgeschichte mit starken Figuren erzählt. Sie basiert auf dem Plot des Films «Lang lebe Ned Devine».

«Tätätätätätätätäpum, ganz gradlinig, nicht episch» «Nochmal ein paar Tönlein Musik bitte», und weiter gehts mit den Proben: «Der Stuhl steht nicht am richtigen Ort», und «wenn das Telefon unter Strom steht, könnte man das nicht mit einem Geräusch untermalen?» Franca Basoli bespricht sich mit der

Technik. «Beim Tänzchen sieht es aus, als würdest du ihr das Handgelenk brechen.» Und die beiden Schauspieler üben die Drehung noch einmal im Detail. «Das Ganze noch etwas engagierter», ruft Basoli, oder «deine Kappe ist wunderschön, aber man sieht dein Gesicht nicht». Und: «Das muss so kommen; Tätätätätätätätäpum, ganz gradlinig, nicht episch», und unterstreicht ihre Anleitung mit einem Faustschlag. Irgendwann hat Nadia ihr Textbuch erneut verlegt und muss es suchen. Es scheint, als sei das Mädchen langsam

müde. Bei der «Pouletszene» wünscht sich Basoli mehr Hochstimmung, bei einer anderen mehr Energie, «mach es mit Ärger, mit Wut», und immer wieder zeigt sie vor, was sie meint. «Können wir schon im Dunkeln lachen?» fragt eine Schauspielerin. «Ja, man hört dich trotzdem.» Ein bisschen necken muss auch sein. Und dann gibts grad kurz nichts zu lachen, denn bei einem Umbau im Dunkeln ist einem Schauspieler die Fischerrute auf den Kopf gefallen und die Gitarre eines anderen umgefallen.

Aber bald schon sprüht das tolle Ensemble wieder nur so vor Spielfreude, und die Schreibende ertappt sich dabei, wie sie die Refrains der irischen Lieder mit Ohrwurmqualitäten gleich mitsummt, und die Proben dann ganz beschwingt verlässt. Premiere: 12. Mai, 20.15 Uhr. Weitere Daten: 16./17./18./23./25./26./29./31. Mai, 2./6./9. Juni jeweils 20.15 Uhr. 27. Mai/3. Juni jeweils 17 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Reservierung: aemtlerbuehne.ch. Abendkasse und Barbetrieb eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

«Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit» Holz- und Metallworkshop in der Stiftung zur Weid, Rossau Der Verein Freundeskreis führte am Wochenende zusammen mit der Stiftung zur Weid den traditionellen zweitägigen Holzund Metallworkshop durch. Die beiden Tage standen unter der Leitung von Holzbildhauer Geni Jans und dem Metallgestalter André Heer. ................................................... von marlise santiago Der Werkplatz war sauber gefegt, Vögel zwitscherten und alles wirkte still und idyllisch. Dann war plötzlich aus mit Ruhe; die Kettensäge jaulte und die Trennscheibe zischte sprühend Funken. Aber der Reihe nach: Nach der Begrüssung ging es an die Planung, was die Teilnehmenden aus Holz herstellen wollten. Eine Frau brachte das Bild eines Stuhls mit Frauenkörper als Lehne mit, eine andere projektierte eine Skulptur, bestehend aus einzelnen Teilen, einem Mann schwebte ein kubisches Objekt vor. Die gewünschte Form wurde von der Leitung mit der Kettensäge grob zugesägt, und die Teilnehmenden führten dann die Feinarbeit mit dem Stechbeutel weiter aus. In der Metallwerkstatt erklärte derweil André Heer die Werkzeuge. Mit der Trennscheibe beispielsweise können gerade Schnitte ausgeführt

Metallgestalter André Heer zeigt an der autogenen Schweissanlage, wie Metall mit wenig Aufwand biegbar wird.

(Bilder Marlise Santiago)

werden, mit der autogenen Schweissanlage wird u.a. Metall erhitzt, sodass es mit wenig Aufwand biegbar wird, und mit dem Plasma-Schneider kann aus Metallplatten jede beliebige Form ausgeschnitten werden. Für die meis-

ches oder rein Dekoratives in Angriff genommen. Am Sonntag gegen Abend dann freudige Gesichter, es wurde Werkzeug weggeräumt und der Platz gefegt, so dass nichts mehr erahnen

ten galt es zuerst, sich an Material und Werkzeuge anzunähern und auszuprobieren, was überhaupt möglich ist. Dann wurde in Kisten nach geeigneten Metallstücken gewühlt, der Fantasie freien Lauf gelassen und Nützli-

Holzworkshopleiter Geni Jans an der Motorsäge. liess, dass da während zweier Tage intensiv gewerkt, geschwitzt und vielleicht auch mal geflucht wurde, denn wie Karl Valentin so schön sagte: «Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.»


forum

Liegenschaften

Kartonentsorgung ist eine Zumutung

Verkäufe

Mario Reinigung GmbH Zu verkaufen in Affoltern am Albis

4½-Zimmer-Wohnung Verkaufspreis: Fr. 630 000.– Angehrn Immobilien GmbH 044 776 22 82 info@angehrnimmobilien.ch

– – – –

Kaufgesuche Zu kaufen gesucht

Unterhaltsreinigung Büro- und Fensterreinigung Entsorgungen und Räumungen Wohnungsreinigung mit Abgabegarantie zu vernünftigen Preisen

marioreinigung@hotmail.com Rufen Sie an: Telefon 079 389 61 46

3½ – 4½-Zimmer-Wohnung in Affoltern am Albis Kann auch sanierungsbedürftig sein.

Das Bild, das sich am Entsorgungstag vom 7. Mai bot. (Leserbild Daniel Schär)

Angebote unter Chiffre 5047 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Vermietungen

Büro-/Gewerbe

Grosse 4,5-Zimmer-Wohnung in Hausen am Albis per 1. Juli 2018 o.n.V. / Fr. 1820.– inkl. NK Kontakt: 079 719 14 42.

Schön und ruhig gelegene

4,5-Zimmer-Wohnung in Bonstetten sucht Nachmieter per 1.7.2018. Ca. 100 m², 1. Stock. CHF 1890.– (inkl.). Anfragen: tobiaskohler@bluewin.ch

zu vermieten

Bäckerei-Konditorei Laden mit Produktion in 8907 Wettswil per 1. August 2018 Auskünfte unter Baeckerei_mieten@gmx.ch

Zu vermieten per Mitte Mai oder nach Absprache

3-Zimmer-Wohnung in Rifferswil inkl. Fr. 1070.–, inkl. Parkplatz vor dem Haus, eigener Eingang. Anfrage per Mail: onkilo@bluewin.ch

Die Kartonentsorgung in Bonstetten ist eine doppelte Zumutung: Der Einzelne muss seinen Karton viel zu lange zu Hause aufbewahren und die Öffentlichkeit wird periodisch mit Bergen von Karton auf dem Trottoir konfrontiert. Das war früher besser: Bis 2015 durfte auch Karton beim allwöchentlichen Öki-Mobil abgegeben werden. Als der Gemeinderat dies 2016 abschaffte, löste das eine Unterschriftensammlung aus: 465 Einwohner verlangten die Wiedereinführung der Karton- und Kunststoffentsorgung übers Öki-Mobil. Bezüglich Kunststoff wurde das Anliegen in der Gemeindeversammlung 2016 rege diskutiert und führte zu einer Kompromisslösung. Bezüglich Karton hingegen wurde die Diskussion mit dem Argument unterbunden, Abfallentsorgung falle nicht in die Kompetenz der Gemeindeversammlung. Das mag formaljuristisch stimmen, aber nimmt den deutlichen Willen der Bürger zu einer besseren Kartonentsorgung nicht ernst. Der Schreibende hat sich deshalb später erneut an den Gemeinderat gewendet, bislang mit wenig konkretem Erfolg. Konkret ist aber das desolate Bild, das sich an der zweimonatlichen

Kartonentsorgung jüngst ergeben hat: Bereits am Wochenende türmte sich ein Kartonberg auf; freudig kickten die Jugendlichen im Ausgang den Karton herum, und auch der Wind sorgte für eine Verteilung im weiteren Umkreis. Am Entsorgungstag kam der Abfuhrwagen erst um 19 Uhr und von den Angestellten war Unverständnis darüber zu hören, dass man heute schon zum dritten Mal eine Fahrt mache, um irgendwie die Kartonmenge von Bonstetten in einem Tag zu entsorgen; wörtlich: «Wir fragen uns, was sich der Gemeinderat mit einer zweimonatlichen Entsorgungskadenz überlegt.» Die Frage ist berechtigt: Der Gemeinderat war schon vor drei Jahren darauf hingewiesen worden, dass im Zeitalter des zunehmenden Onlinehandels die Kartonmenge zwangsläufig steigt. Dennoch schrieb er 2016 zuhanden der Gemeindeversammlung, er sehe kein öffentliches Interesse an einer Kadenzerhöhung – wohl getrieben von übermässigem Sparwillen. Mögen die Bilder der jüngsten Kartonentsorgung Anlass zu einer Neueinschätzung geben. Daniel Schär, Bonstetten

Zurück zu vernünftiger Reihenfolge Zu den Abfallsammeltouren in Bonstetten. Der Artikel im «KoBo», dem Organ der Gemeinde Bonstetten, über die Abfallentsorgung ist sehr dürftig. Die Gemeinde – oder die Gemeinden – scheinen mit dem neuen Abholunternehmen einen schlechten Vertrag abgeschlossen haben, wenn sie dem Unternehmen vollständige Freiheit über die Routenbestimmung gewährten. Früher wurde zuerst das Grüngut abgeholt. Da das Grünzeug ohnehin nur in den bekannten Behältern abgenommen wird, stellte das meiner Meinung nach nie ein Problem dar, und die Abholung konnte erfolgen, wann immer der Camion wollte. Bei den Säcken für die Hausabfälle ist das jedoch anders.

Es ist sinnvoll, diese nicht durch die Nacht vor den Häusern stehen zu lassen wegen den Füchsen, die bekanntlich nachtaktiv sind und sich so Nahrung suchen. Zerfetzte Müllsäcke waren das Resultat. Ich verstehe deshalb nicht, weshalb die Touren jetzt umgedreht wurden, nämlich zuerst die Säcke – sehr früh am Morgen – und später am Tag das Grüngut. Alle NichtFrühaufsteher wären dankbar, wenn die Gemeinde / die Gemeinden dahin wirken würden, dass die Abholtouren wieder die vernünftige Reihenfolge einhalten würden. Der im KoBo-Artikel erwähnte Ratschlag, einen grauen oder schwarzen Container anzuschaffen ist ... – soll ich «dumm» sagen? Adolf Bühler, Bonstetten

Beste Eindrücke vom Regionalspital Ich musste mich kürzlich im Spital Affoltern einem kleinen Eingriff unterziehen. Meine Eindrücke sind durchwegs positiv. Die Aufnahme erfolgte äusserst freundlich und die kleine Operation mit Teilnarkose durch Dr. Ziegler verlief perfekt. Ich fühlte mich wunderbar aufgehoben. Die glei-

chen Erfahrungen machte ich übrigens bereits in den Jahren 2001 und 2006. Auf diesem Weg möchte ich mich beim Spitalpersonal ganz herzlich bedanken und hoffe, dass unser Spital noch lange erhalten bleibt. Rudolf Ruch, Ottenbach


Forum

Mittwoch, 9. Mai 2018

15

ämtler kantonsräte meinen

Arianne Moser - offen und lösungsorientiert Zweiter Wahlgang für den Gemeinderat Bonstetten. Im Juni findet in Bonstetten der zweite Wahlgang für die fehlenden zwei Mitglieder des Gemeinderates Arianne Moser. statt. Die FDP freut sich, mit Arianne Moser eine äusserst kompetente und im Dorf bestens vernetzte Kandidatin präsentieren zu dürfen. Arianne Moser lebt seit über 25 Jahren mit ihrem Mann in Bonstetten. Ihre drei Kinder, welche alle im jungen Erwachsenenalter sind, sind im Dorf aufgewachsen. In dieser Zeit hat sich Arianne Moser im Dorf ein breites Netzwerk geschaffen und war im TSV und im Ski Club engagiert. Das Dorf ist ihr ans Herz gewachsen, deshalb hat sie mit anderen «Musig im Dorf» aus der Taufe gehoben.

Nach dem BWL-Studium war Arianne Moser im Produktmanagement von Unilever und Lindt&Sprüngli in leitender Position tätig. Heute ist sie mit ihrem Mann Andreas in der eigenen Unternehmensberatung unterwegs. Strategische Weitsicht fordern auch die Verwaltungsratsmandate in einigen KMUs, jedoch auch Sinn für pragmatische Lösungsansätze. Diese Kompetenzen aus dem Beruf und die enge Verbundenheit zum Dorf machen Arianne Moser zur idealen Kandidatin für den Gemeinderat. Sie wird dafür einstehen, dass sich das Gremium wieder auf die vorliegenden Geschäfte und die Zukunft fokussieren kann. Am 10. Juni ist jede Stimme wichtig, da das relative Mehr zählt. FDP Bonstetten

Hannah Pfalzgraf (SP, Mettmenstetten)

Vertreibt die Jugend nicht aus dem Säuliamt! Während meiner Zeit in der Oberstufe war ich so sportlich wie nie. Es lag aber nicht daran, dass mich Sport wahnsinnig interessiert hätte. Es lag daran, dass meine Schulfreundin aus Maschwanden kam. Jedes Mal, wenn ich sie besuchte, musste ich mich auf mein Fahrrad schwingen. Nach Maschwanden war der Weg noch komfortabel alles den Berg hinunter. Auf dem Rückweg hingegen wünschte ich mir jedes Mal, es würde doch einen Bus geben, der regelmässig zwischen Mettmenstetten und Maschwanden verkehrt. Und ich musste diesen Weg nicht jeden Tag und bei jedem Wetter zurücklegen. Denn einen Bus gibt es schon, doch der ist nicht auf die Unterrichtszeiten abgestimmt und fährt nur zu Stosszeiten.

Am 30. Mai um 20 Uhr stellt sich Arianne Moser mit Heinz Schlüchter und Erwin Leuenberger (Kandidat Gemeindepräsidium) im Rigelhüsli vor.

Das ist ein Problem, das in vielen ländlichen Regionen existiert. Denn es

werden zwar stetig Strecken des öffentlichen Verkehrs ausgebaut und neue Linien eröffnet. Doch diese Entwicklung findet den Weg kaum in die Randregionen. Während die Städte und die Agglomeration von kürzeren Wartezeiten und grösserer Liniendichte profitieren, werden im Säuliamt immer wieder Verbindungen abgebaut und vom Netz abgeschnitten. Gerade für junge Menschen bringt das Probleme mit sich. Oft besitzen sie noch keinen Führerschein oder können sich kein Auto leisten. Dazu kommt, dass sie meistens ins Gymnasium, zur Lehre oder in die Berufsschule nach Zürich müssen. Sie sind dazu gezwungen, einen langen Weg auf sich nehmen, da im Säuliamt leider die Einrichtungen dafür fehlen. Mit dem Abbau von Verbindungen schränkt sich also nicht nur ihre Mo-

bilität ein, durch die verlängerten Wegzeiten erhöht sich die Belastung zusätzlich. Und es macht das Säuliamt unattraktiv für sie. Es sind aber nicht nur die Jungen, viele Bewohnerinnen und Bewohner der ländlichen Regionen nutzen das ÖVNetz regelmässig. Weil sie nicht immer mit dem Auto überall hinfahren wollen, aus ökologischen Gründen oder weil sie gar kein Auto besitzen. Darum darf es nicht sein, dass gewisse Verbindungen eingestellt werden, weil sie nicht rentabel genug sind. Die Busse sind vielleicht nicht bei jeder Fahrt überfüllt. Doch das bedeutet nicht, dass sie nicht gebraucht werden. Darum ist es wichtig, gegen den stetigen Abbau oder die Einstellung von Linien zu kämpfen und sich für einen ausgebauten öffentlichen Verkehr einzusetzen – auch auf dem Land.

Jungfreisinnige kämpfen gegen digitale Abschottung

Stadtrat Gasser und das Wasser

Zum Geldspielgesetz, nationale Vorlage vom 10. Juni.

Der wiedergewählte Stadtrat Gasser wurde vor den Wahlen als Freund und Förderer der Vereine und der Freiwilligenarbeit angepriesen. Die Entgegnung auf einen Leserbrief von Kantonsrat Sommer wurde dem Verfasser leider vom «Anzeiger» kurz vor den Wahlen verweigert. Das negative Verhalten des Gemeinderates gegenüber den Vereinen ist bestens bekannt. Da gehört Herr Gasser dazu, das ist Realität, auch wenn er sich im Vorfeld der Wahlen zu distanzieren versuchte. Realität ist auch die Tatsache, dass unter Führung von Gasser die Genossenschafter der Wasserversorgungsgenossenschaft (WVA) enteignet werden sollen. Jeder Genossenschafter der WVA hatte bei seinem Beitritt eine Eintrittsgebühr zu entrichten, wofür ihm eine eingeschränkte Menge unentgeltlichen Wasserbezugs gewährt wurde. Das will nun der die Aufsicht ausübende Gemeinderat unter Führung von Gasser abschaffen. Es soll durch eine reduzierte Geldleistung ersetzt werden. Die Versammlung der Genossenschafter hat diesen sogenannten Kom-

Das Stimmvolk hat im Jahr 2012 dem Parlament den Auftrag erteilt, das Geldspielgesetz zu revidieren. Was darauf folgte, ist ein brandgefährliches Gesetz, welches am eigentlichen Ziel, dem verbesserten Spielerschutz und dem Schutz vor Wettkampfmanipulation, vorbeischiesst. Mit diesem Gesetz werden in der Schweiz zum ersten Mal überhaupt Netzsperren legitimiert. Wer in der Schweiz kein einheimisches Casino betreibt, darf auch als Online-Casinoanbieter nicht tätig sein. Dies stellt eine erhebliche Beschneidung der Offenheit des Internets dar. Die Jungfreisinnigen ermahnten die nationalen Politiker bereits früh in der Debatte und ergriffen nach Verabschiedung im Parlament gemeinsam mit anderen Jungparteien das Re-

ferendum. Dies ermöglicht uns, den Fehlentscheid zu korrigieren.

Integration wirkt gegen Illegalität Weshalb das notwendig ist: Netzsperren sind ein schwerer Eingriff in die Wirtschafts- und Informationsfreiheit der Schweiz. Sie schaffen Internetkriminalität, anstatt diese zu verhindern, und bevormunden die Bürgerinnen und Bürger. Diese Netzsperren sind erst der Anfang. Wie zahlreiche Gesetzgebungsprozesse bereits gezeigt haben, wird mit einem Präzedenzfall, wie er hier vorliegt, erst eine Grundlage geschaffen. Andere Branchen werden ebenfalls versuchen, sich mittels gesetzlichem Kartell gegenüber ausländischer Konkurrenz Privilegien zu schaffen. Ein Blick auf den europäischen Markt zeigt, dass ein Schwarzmarkt am besten eingedämmt wird, indem

er integriert wird. Beispiele wie Dänemark und Grossbritannien zeigen, dass die Integration von internationalen Online-Anbietern effektiv gegen Illegalität im Internet wirkt. Das Konzessionieren von ausländischen Online-Anbietern würde zudem zu Mehreinnahmen für AHV und IV führen. Netzsperren sind mit wenigen Klicks umgangen. Seit dem Aufflammen der Diskussion wurden bereits Anleitungen von Parlamentariern auf den Social-Media-Kanälen geteilt, welche zeigen, dass eine Umgehung in weniger als einer Minute möglich ist. Die Jungfreisinnigen stellen sich klar gegen digitalen Protektionismus und lehnen deshalb dieses gefährliche und wirkungslose Gesetz ab. Sagen auch Sie am 10. Juni Nein zum Geldspielgesetz. Alain Schwald, Wettswil, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zürich

Die Rente voraus- Das Ewige Licht im falschen Licht berechnen lassen Zum Schwelbrand von Das Ewige Licht war nicht Ursache Damit die Rente nicht gekürzt wird, «Anzeiger» vom 27. April. Leider wird immer wieder kommuniziert, dass nur bei fehlenden Jahren die max. Rente nicht erreicht wird. Richtig ist aber, dass die maximalen Jahre (Zur Zeit 44) nötig sind, aber auch die Lohnsumme; die sollte über 80 000 Franken betragen, damit die volle AHV-Rente bezahlt wird. Sonst wird gekürzt, auch bei Ehepaaren; ab IV oder ab AHV (beide) werden die Beitrags-Summen seit Heirat geteilt. Auch wenn die vollen Beitragsjahre bezahlt wurden, wird dann meistens die Rente doch gekürzt, da nach der Teilung kaum beide je auf über 80 000 Franken Beitragssumme kommen. Also lassen Sie sich besser die Rente vorausberechnen und seien Sie auch dann noch auf der Hut, da teilweise falsche Auskünfte kommen könnten. Lassen Sie sich diese besser schriftlich geben. Auch bei der IV, wenn beide Partner IV-berechtigt sind, werden zusätzliche Partnerabzüge getätigt! Bruno Pfister, Stallikon

Weihnachten 2017 in der katholischen Kirche Affoltern. Das Ewige Licht ist in Synagogen, orthodoxen und katholischen Kirchen ein immerwährendes Licht. Es dient als Symbol zur Erinnerung an die ständige Gegenwart Gottes, den Allerheiligsten. Der Brauch, am Tabernakel ein Ewiges Licht anzubringen, kam im 13. Jahrhundert, abgeleitet vom Brauch in den orthodoxen Kirchen des Orients nach Europa, dort war er bereits um das Jahr 400 herum üblich. Das Ewige Licht ist eine Leuchte, die immerwährend brennt und den Standort des Tabernakels anzeigt, in dem die konsekrierten Hostien aufbewahrt werden. Die Hauptfunktion des Ewigen Lichtes ist es, als Zeichen der Verehrung vor dem aufbewahrten Allerheiligsten zu brennen, wodurch die Gegenwart Christi angezeigt und geehrt wird. Am Gründonnerstag nach der Übertragung des Hostienkelchs an seinen provisorischen Aufbewahrungsort wird nach der Feier des letzten Abendmahls das Ewige Licht beim Tabernakel gelöscht und erst zum Gloria in der Osternacht wieder entzündet, da der Tabernakel zwischenzeitlich leer steht.

des Schwelbrandes von Weihnachten 2017 und des schweren Schadens in der St. Josefkirche in Affoltern, wie in Unkenntnis der Symbolik in verschiedenen Medien, auch im «Anzeiger» gemeldet und leider nicht richtiggestellt worden ist, sondern es war das Friedenslicht von Bethlehem, das in einer Laterne aufgestellt war. Das Friedenslicht aus Bethlehem ist seit 1986 eine Spendenaktion, in mehr als 30 europäischen Ländern zu einem neuen Weihnachtsbrauch geworden, wird mit Kerzen zu Adventsbeginn durch Freiwillige in die Kirchgemeinden und dann in die Häuser verteilt. In der Kirche St. Josef hängt das Ewige Licht an einer Betonsäule und kann nach menschlichem Ermessen kaum einen Brand verursachen. Es gibt keinen nachgewiesenen Kirchenbrand verursacht durch das Ewige Licht. Das Ewige Licht, in der Geschichte der St. Josefkirche von Affoltern, kann mit dieser Richtigstellung hoffentlich wieder seinem Zweck dienen und ohne Makel in der restaurierten Kirche im richtigen Licht leuchten. Kurt Meister, Obfelden

promiss, sein Machtgehabe nennt Gasser Kompromiss, abgelehnt und als Entgegenkommen einen kleineren unentgeltlichen Wasserbezug beschlossen. Man will weiterhin Wasser und nicht Geld, wie es seit Bestehen der WVA seit etwa 120 Jahren der Fall ist.

Den Schaden hat der Steuerzahler Dieser von den Genossenschaftern tatsächliche Kompromiss, ein reduzierter Wasserbezug, wird nun vom Gemeinderat auf dem Rechtsweg bekämpft. Ein Jurist wurde beauftragt für Tausende von Steuerfranken das Machtgehabe von Gasser durchzusetzen. Der Entscheid des Bezirksrates steht aus. Den Einwohnern von Affoltern bleibt ein weitherum günstiger Wasserbezug (m³ Fr. 1.00) dank einer auf Freiwilligkeit basierenden Wasserversorgung. Die Steuerzahler hingegen haben, ohne den geringsten Nutzen die Kosten einer völlig absurden, unnötigen und machtgetriebenen Enteignung zu bezahlen. Theo Fischer, Genossenschafter WVA, Affoltern

Der Vorverkauf sorgt für Ärger Affoltern wird «Stadt am Albis», im «Anzeiger» vom 4. Mai. Beim Lesen des Artikels am Freitagabend nach Rückkehr aus den Frühlingsferien stelle ich fest, dass vom Mittwoch bis am Freitag im Stigeli ein Saisonkarten-Vorverkauf stattfindet zu einem um fünf Franken reduzierten Preis. Alle, die die 2. Woche in den Ferien waren, gehen leer aus. Die Vorverkaufs Dauer von drei Nachmittagen ist auch super. Schluss am

Abend ist 18 Uhr, alle Berufstätigen, auch die Eltern von Schülern gehen leer aus. Schön wäre, wenn die Stadtverwaltung ein wenig kundenfreundlicher würde. Mein Vorschlag wäre: In der ersten Woche nach der Eröffnung inklusive Samstag und Sonntag erhält man den Bonus, oder man lässt ihn ganz weg, schont die Kasse und verärgert niemanden. Rolf Huber, Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll ein Thema aus der

Region aufgreifen, nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein und keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Samstag, 26. Mai 2018 Schnuppertag im Naturistenverein www.sonnenbad-schoenhalde.ch Idyll. Gelände, in Aeugst a.A., mit Schwimmbad, viel Grün und Natur, angrenzend an Naturschutzgebiet. Bekleidete Führungen 10 – 12’00, nachmittags ab 12’30 textilfrei. E-mail: sbs@datazug.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Party Rock

Doppelsieg

Die Band 7tCover bringt am 26. Mai die 70er-Jahre zurück nach Wettswil. > Seite 21

Der FSV Wettswil dominierte die Gruppen-Meisterschaften Gewehr 300 Meter im Bezirk. > Seite 27

Mittwoch, 9. Mai 2018

-

17

Einsatz auf der Erde Gedanken zu Auffahrt von Vikarin Monika Hirt, reformierte Kirche Affoltern. > Seite 31

Aus der Region mit Liebe gemacht Der Mättmi-Frühlingsmärt lädt am 12. Mai zum Probieren, Plaudern und Geniessen ein Nun schon zum fünften Mal findet am 12. Mai, von 10 bis 16 Uhr, auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten ein Handwerkermarkt statt. Pünktlich zum Muttertag laden die Marktleute ein zum Staunen, Probieren, Begegnen, Entdecken, Plaudern oder einfach zum Geniessen. Unter dem Motto «Handwerk und Köstlichkeiten» zeigen die Aussteller kreative, handgemachte und leckere Produkte aus der Region. Diesmal neu dabei ist Othmar Reichlin. Er erweckt das alte Handwerk der Lederbearbeitung und des Punzierens zu neuem Leben und verbindet es mit modernen Elementen. Erwarten kann man handgefertigte Gürtel und Schatullen aus Leder – aber auch einige sehr überraschende Arbeiten. Katharina Thierer bietet Märchenhaftes aus Filz. Ihre liebevoll gestalteten Handpuppen laden geradezu zum Geschichtenerzählen und Träumen ein. Mit Holzprodukten begeistern Daniela Abplanalp und Marco Jung. Von Drechselarbeiten, Holzschalen oder einfachen Schneidbrettchen bis hin zu fantasievollen Holzpuzzles zeigen sie eine vielfältige Palette ihrer

Arbeiten. Familie Widmer sorgt mit Schafwolle-Duvets aus eigener Herstellung im Sommer wie im Winter für den erholsamen Schlaf. Als Leckerbissen gibt es Schaf-Mostbröckli oder Buureschüblig. Einen bunten Frühlingsgarten in Form von handgesiedeten Seifen aus biologisch gewonnenen Pflanzenölen bietet Elke Häusler. Die vielfältigen Düfte und das einfallsreiche Design ihrer Seifen lassen keine Wünsche offen. Stickkreationen für Gross und Klein präsentiert Susana Kühne. Vom Babylätzchen bis hin zu Tischware zeigt sie, was alles mit Nadel und Faden möglich ist. Wiedererkennen werden fleissige Marktbesucher Rebekka Rossi. Ihre Naturheilprodukte, Salben oder Deos zeigen, wie Mutter Natur unseren Körper unterstützt und dazu gut duften lässt. Sonia Mösch bereichert den Märt mit neuen Stücken und Ideen aus ihrer Taschen- und Etuikollektion. Keramik bieten die drei Rossauerinnen Myrta Arnold, Sybill Jung und Ines Geyer an. Hier findet sich wieder Schönes für Tisch, Haus und Garten, neue Dekoideen oder Nützliches für den Haushalt. Besonders freuen dürfen sich die Besucher diesmal wieder auf die Köstlichkeiten, welche am Mättmi-Märt

Am Markt werden Düfte und Seifen angeboten, aber auch Handwerkskunst oder Fine Food. (Bild zvg.) angeboten werden. Fine Food für alle Sinne bietet Martina Murer. Sie zeigt eigene Kreationen an selbst gemachten Chutneys, Sirup, Kräutern und Honig. Auch der Hofladen vom Güetli wird seine breite Palette von Bioprodukten anbieten – auch hier gibt es einiges Neues zu entdecken. Marie

Melliger wird die KöstlichkeitenPalette mit feinen Konfitüren und Likören abrunden. Der Verein DrähSchiibe wird das Markterlebnis mit leckeren Kuchen und Kaffee unterstützen. Hier bleibt dann Zeit für einen Schwatz über das Neuste vom Dorf. Musikalisch wird der Frühlingsmärt

begleitet von Paul Miles. Die Marktleute freuen sich auf einen abwechslungsreichen Frühlingsmärt im Herzen von Mättmi. (pd.) Für Ideen, Anregungen oder zukünftige Marktfahrer bitte an Ines Geyer, OK Märt, Patronat DrähSchiibe, wenden: unter geyerines@gmx.de.

Die Bewerbung im Zeitalter 4.0

Seit einem Vierteljahrhundert «bloppt» das Bügel-Spez

Kurzseminare und Einzelberatungen

Jubiläum eines beliebten Biers der Brauerei Baar

Als Expertin für Bewerbungsprozesse hilft Bernadette Hölzl Menschen, im Bewerbungsverfahren für ihren Traumjob authentisch hervorzustechen. Nebst dem Kurzseminar «Erfolgreich bewerben» bietet sie auch Einzelberatungen an.

Seit mehr als 25 Jahren sorgt das Bügel-Spez bei Bierfreundinnen und -freunden für Genuss. Mit etwas Glück gibt es jetzt einen ganzen Jahresvorrat des beliebten Biers zu gewinnen.

Direkt, ehrlich und kompetent – so bringt sie sich auf jeder Ebene ein: Sei es bei der Unterstützung, wie ein Lebenslauf, ein Motivationsschreiben geschrieben wird oder wie ein Profil in den sozialen Medien aufgesetzt wird. Als Ehefrau und Vollzeit-Mutter von sechs Kindern hat sie, als ihre jüngsten Kinder (Zwillinge) zehn Jahre alt waren, den Entschluss gefasst, ins Berufsleben einzusteigen. Sie begann als Deutschlehrerin und Sozialarbeiterin. Das war eine anspruchsvolle Arbeit, und sie hätte es auch dabei belassen können. Doch sie wollte mehr, absolvierte eine Weiterbildung im Personalbereich und gründete 2001 ihre Firma Quovadis. Und so wurde aus Bernadette Hölzl ein Bewerbungscoach, der Bewerberinnen und Bewerber mit dem einzigen Kurzseminar in der Deutschschweiz und ihrer kompetenten Eins-zu-eins-Beratung motiviert und befähigt, wieder in ihre Laufbahn einzusteigen – oder eine neue zu starten. Sie kennt die Arbeitswelt und

Bernadette Hölzl. (Bild zvg.) weiss, wonach Firmen suchen – und sie ist vor allem leidenschaftlich dabei. Jeden Monat finden zwei Kurzseminare statt. Wahlweise am Donnerstagabend oder am Samstagmorgen. Jeweils drei Stunden für 150 Franken. In der Kleingruppe tauschen sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen um das Thema «bewerben» aus und erhalten nach dem Seminar eine Mappe mit allen relevanten Unterlagen, inklusive Vorlagen! (pd.) Leitung: Bernadette Hölzl, Quovadis GmbH, Knonau, Telefon 041 711 33 90, (20 Min. von Luzern und Zürich, nahe SBB-Station). Anmeldung: www.quovadis-beratung.ch/kurzseminar.

Für Bierfreunde ist es Musik in den Ohren: Der typische «Blopp» beim Öffnen des Bügel-Spez. Oft ist er der Startschuss in den gemütlichen Feierabend und der Soundtrack zum fröhlichen Beisammensein – und das seit 1992. Damals hat die Brauerei Baar zusammen mit anderen unabhängigen Schweizer Brauereien die charakteristische Bügelflasche lanciert und gemeinsam vermarktet – mit lokalem Premiumbier.

Baar bereits über fünf Millionen Flaschen abgefüllt. Dabei handelt es sich um Mehrwegflaschen, die gereinigt und wiederverwendet werden. So kann es durchaus sein, dass wir heute aus einer Flasche trinken, die bereits unser Vater oder unsere Mutter in den Händen hielt.

Einen Jahresvorrat an Premiumbier gewinnen Schon damals galt es, möglichst effektvoll zu «bloppen». Darum stellt auch heute noch die Kellnerin, der Kellner das Bügel-Spez meistens ungeöffnet auf den Tisch: Denn der «Blopp» in den Genuss gehört dem Gast – seit

über 25 Jahren. Mit etwas Glück können es Bierfreunde nun das ganze Jahr lang bloppen lassen – und das kostenlos. Die Brauerei Baar verlost einen Jahresvorrat Bügel-Spez an eine glückliche Gewinnerin oder einen glücklichen Gewinner. Einfach die Frage auf www.buegel-spez.ch richtig beantworten, und schon nimmt man an der grossen Verlosung teil. Viel Glück! (pd.) 1. Preis Jahresvorrat Bügel-Spez (1 Harass / Monat), 2. – 5. Preis je 1 Harass Bügel-Spez. Brauerei Baar AG, Langgasse 41/ Postfach 1223, 6341 Baar, Direkt: 041 766 48 60, Zentrale: 041 766 48 66, www.brauereibaar.ch, facebook.com/BrauereiBaar.

Ausgezeichnet mit dem Swiss Beer Award Die Baarer brauen für die spezielle Reliefflasche mit dem traditionellen Bügelverschluss ein spezielles Bier: Dank dem hohen Malzanteil ist es weniger bitter und besonders harmonisch im Geschmack. Damit mundet das Zuger Bügel-Spez auch Frauen und jungen Bierfreunden ganz besonders. Die Biersommeliers sind ebenso begeistert und haben das Bügel-Spez bei der Verleihung des ersten Swiss Beer Awards 2017 mit Gold ausgezeichnet. Die Idee des Bügel-Spez hat sich bewährt: bis heute wurden in

Das Bügel-Spez sorgt mit seinem «blopp» seit über 25 Jahren für Trinkfreuden. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 13. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller

Sonntag 13. Mai 10.00 Gottesdienst mit Taufen. Pfarrer Walter Hauser. Getauft werden Leandro und Livio Menzi, Kaltackerstrasse 2 Anschliessend Muttertagsständchen des Musikvereins und Apéro

Ref. Kirche Affoltern a. A. Donnerstag, 10. Mai Auffahrt 8.15 Besammlung vor der Kirche für die Wanderung ins Jonental 8.45 Apéro in Zwillikon (Verzweigung Weidstrasse/ Sandacherstrasse) 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche (Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche statt. Tel. 044 761 56 50 gibt ab 7.00 Uhr Auskunft) 10.15 Taufgottesdienst vor der Jonentalkapelle Vikarin M. Hirt, getauft werden Elina Vaiana Baumann, Malin Nina Woodtli, Riccardo Lorenzo Mattiussi Freitag, 11. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche Sonntag, 13. Mai 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob» Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller 11.00 Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 17. Mai 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Donnerstag, 10. Mai 10.00 «Blauer Gottesdienst» zur Auffahrt im Chilegarten Bonstetten mit Pfrn. S. Sauder & Judith Grundmann, Kirchenpflege. Sonntag, 13. Mai 10.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfrn. S. Sauder, Musik: Casey Crosby. Anschl. Apéro auf dem Chileplatz. Um 12 Uhr Muttertagsmenü serviert im KGH von Doris Utz für die, die sich angemeldet haben.

Ref. Kirche Hausen a. A. Donnerstag, 10. Mai 10.00 Gottesdienst zur Auffahrt in der Ölbergkapelle Gubel mit dem Flötenensemble «fiori musicali» und Pfarrerin Irene Girardet. Um 9.30 Uhr Treffpunkt bei der reformierten Kirche Hausen zur Bildung von Fahrgemeinschaften mit den vorhandenen Autos Freitag, 11. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche Sonntag, 13. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag in der reformierten Kirche mit dem Musikverein Harmonie Hausen Diakon Matthias KühleLemanski und Pfarrer Jürgen Schultz Montag, 14. Mai 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der reformierten Kirche Freitag, 18. Mai 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend bei sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Kappel a. A. Donnerstag, 10. Mai 9.30 Auffahrtsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Sonntag, 13. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Samstag, 12. Mai, bis Samstag, 19. Mai, täglich um 07.45 Uhr, Buddhistische Meditationen mit Meditationslehrerin Amrit Wagner, eingebettet in die Tagzeitengebete. Samstag, 12. Mai, bis Samstag, 19. Mai, wird tagsüber im Chor der Klosterkirche ein Mandala von zwei buddhistischen Mönchen gestreut. Besucher sind eingeladen in der Stille und Beobachtung zu verweilen. Sonntag, 13. Mai 9.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfr. Christoph Hürlimann Mittwoch, 16. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 17. Mai 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 17. Mai 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli & Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Freitag, 18. Mai 20.00 «Einführung in die Tradition des Mandala» Vortrag von Martin Brauen, ehem. Leiter der Abt. Himalaya/Ferner Osten am Völkerkundemuseum Zürich und Chefkurator des Rubin Museum of Art in New York Samstag, 19. Mai 10.00 öffentliche Zeremonie zur Auflösung des Mandala Voranzeige: Pfingstsonntag, 20. Mai, 17.15 Uhr, Musik und Wort in der Klosterkirche mit Collegium Vocale und Collegium Musicum Grossmünster unter der Leitung von Kantor D. Schmid – «Der Herr ist mein getreuer Hirt». Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei – Kollekte.

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 13. Mai Sonntag Exaudi 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Jakub Dubler Mitwoch, 16. Mai 12.00 Senioren-Essen im Giebel Donnerstag, 17. Mai 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 12. Mai 14.00 Hochzeit von Rebekka Studer und Nicu Tamas mit Pfr. Jaco Stadler Sonntag, 13. Mai 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Dubler Donnerstag, 17. Mai 20.00 Ökumenischer Gesprächsabend in Maschwanden «Ich bin dann mal weg. Was geschah eigentlich zwischen Ostern und Pfingsten?» mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. A. Saporiti

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 13. Mai 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel, Albert Bolliger Turmmuseum offen Dienstag, 15. Mai 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Freitag, 18. Mai Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Donnerstag, 10. Mai 10.00 Kirche Stallikon Auffahrtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler. Fahrdienst: Anmeldung bis 9. Mai 044 777 99 72 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Samstag, 12. Mai 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Stallikon Thema: Geschenk zum Muttertag basteln Sonntag, 13. Mai 10.00 Kirche Stallikon Familiengottesdienst zum Muttertag mit Taufe von Ben Kurt Engetschwiler Stallikon, Pfr. Otto Kuttler Musik: Susanne Puchegger (Gesang) und Florian Engelhardt (Orgel), anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 12. Mai 044 777 99 72 Montag, 14. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 16. Mai 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 17. Mai 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Ab 10.00 Uhr Seniorenausflug nach St. Gallen Anmeldung bis 15. Mai unter 044 700 20 44 Freitag, 18. Mai 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Donnerstag, 10. Mai, Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei beim Schützenhaus; Musik: AOBA Akkordeonorchester Bezirk Affoltern Sonntag, 13. Mai 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 18. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental (siehe unter Affoltern)

Donnerstag, 10. Mai, Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei beim Schützenhaus Obfelden; Musik: AOBA Akkordeonorchester Bezirk Affoltern Freitag, 11. Mai 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche Samstag, 12. Mai 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eröffnungsgottesdienst/ Eucharistie zur Bibelausstellung «Das Markus-Evangelium einmal anders», anschliessend Vernissage im Pfarreisaal Sonntag, 13. Mai 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa Freitag, 18. Mai 19.30 Maiandacht in der Kapelle Jonental mit Diakon Pedro Guerrero und Liturgiegruppe Obfelden; Musik: Beatrix Cahlik, Flöte; Besammlung für den Abmarsch: Affoltern, kath. Kirche: 18.00 Uhr; Hedingen, Bahnhof: 18.15 Uhr; Obfelden, kath. Kirche: 17.30 Uhr; Ottenbach, ref. Kirche: 18.15 Uhr. Zum anschliessenden Imbiss bei der Waldhütte sind alle Wallfahrenden herzlich eingeladen.

Ref. Kirche Obfelden Donnerstag, 10. Mai 10.00 Auffahrtsfeldgottesdienst Bickwiler Höhe gemeinsam mit Ottenbach, Pfrn. Eva Eiderbrant und Pfrn. Sonja Weisenhorn; Musikverein Ottenbach; bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der ref. Kirche Ottenbach statt: Tel. Auskunft ab 7 Uhr, Tel-Nr. 1600, Rubrik 1 Sonntag, 13. Mai 9.15 Kolibri, Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 13. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern a. A. mit Pfr. Thomas Müller Montag, 14. Mai 15.45 Minichile, Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 16. Mai 9.15 Fiire mit de Chliine, Ref. Kirche Donnerstag, 17. Mai 12.00 Club 4, Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 17. Mai 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei

Ref. Kirche Ottenbach Donnerstag, 10. Mai Auffahrt 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchgemeinden Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe. Musik: Musikverein Ottenbach. Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Pfarrerin Eva Eiderbrant. Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Wer nicht so weit laufen mag, der ist herzlich gebeten, den Fahrdienst mit Käthi Kurtz zu benutzen, Tel. 044 761 23 47 Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Ottenbach statt Auskunft gibt Telefon 1600 Sonntag, 13. Mai Muttertag 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai Konfirmandenlager in St. Beatenberg BE 9.30 Gottesdienst an Auffahrt in Kappel, Pfr. Christof Menzi und: zirka 10.00 Uhr Gottesdienst in der Ölbergkappelle auf dem Gubel, Pfrn. Irene Girardet Fischer, Flötenensemble Fiori Musicali (9:30 Uhr: Treffpunkt bei der ref. Kirche Hausen zwecks Fahrgemeinschaften) Sonntag, 13. Mai 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfr. Christof Hürlimann 11.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Muttertag in der reformierten Kirche Hausen Pfarrer Jürgen Schultz, Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Musikverein Harmonie Hausen

Donnerstag, 17. Mai 2018 BERGWANDERUNG Leymen (F) – Laufen Wanderzeit: 4 Std. 6.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 12. Mai 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 13. Mai 11.00 ökumenischer Gottesdienst in der ref. Kirche Montag, 14. Mai 19.00 Meditation in der ref. Kirche Donnerstag, 17. Mai 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 10. Mai – Auffahrt 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski und dem Bläserensemble aus Hausen Sonntag, 13. Mai – Muttertag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti und spezieller musikalischer Umrahmung, anschliessend Muttertags-Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 12. Mai 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 13. Mai 10.00 Gottesdienst in den Kleingruppen Montag, 14. Mai 12.00 Mittagstisch Dienstag, 15. Mai 19.30 MyFriends Inspirationsabend Mittwoch, 16. Mai 14.15 60plus Bibeltreff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag 13. Mai 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Chor; Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag 13. Mai 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) KingsKids Montag 14. Mai 15.30 KIDS-Treff Donnerstag 17. Mai 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 10. Mai 10.00 Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt Samstag, 12. Mai 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 13. Mai 10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit dem Trio Rymann zum Muttertag Montag, 14. Mai 19.30 Monatsandacht Dienstag, 15. Mai 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 16. Mai 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 17. Mai 19.00 Rosenkranz

Sonntag, 13. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Donnerstag, 10. Mai 20.00 Auffahrtsgottesdienst Sonntag, 13. Mai 10.30 Gottesdienst 3. Johannesbrief, 9–11 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 16. Mai 20.00 Frauenabend Philipperbrief 2, 12–18 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Mittwoch, 9. Mai 2018

19

Transalpes mit Carbon-Fully und zeitlosem Titan-Gravelbike Grosses Interesse an den Fahrrad- und E-Bike-Neuheiten der Bike Days in Solothurn E-Mountainbikes mit massig Federweg, voluminösen Reifen und formschön integrierten Antriebssystemen erfreuten sich an der grössten Schweizer Velomesse Bike Days regen Zuspruchs. Kleine Firmen wie Transalpes aus Zwillikon verzückten mit zeitgemässen Eigenentwicklungen.

Starke Säuliämtler im Proffix Swiss Bike Cup Zwei schwere Unfälle überschatteten die 10. Bike Days.

................................................... von martin platter Die Mechaniker an den Verleihstationen, die die Testbikes auf die interessierten Besucherinnen und Besucher der Bike Days abstimmten, hatten übers Wochenende alle Hände voll zu tun. Bedingt durch das schöne Wetter und stimuliert von der Innovationskraft der Fahrradbranche lösten die Bike Days ein gewaltiges Interesse an den vorgestellten Neuheiten aus. 25 000 Zuschauer lockte die Velomesse an. Davon wollten Hunderte die neuesten Errungenschaften der 120 Aussteller nicht bloss anschauen, sondern diese auch gleich auf den abwechslungsreichen Teststrecken und Trails in und um Solothurn testen. Besonders gefragt waren E-Mountainbikes in allen Farben und Formen, die inzwischen fast sämtliche namhaften Hersteller im Sortiment führen. Mit perfekt in den Rahmen integrierten Motoren und Batterien, welche die Boliden erst auf den zweiten Blick als E-Bikes erkennen lassen.

Interesse stiess Antriebshersteller Bosch, der erstmals auf einer Schweizer Messe sein neues E-Bike-ABS zeigte. Rekordhalter in Sachen Akkukapazität bleibt aber nach wie vor E-BikePionier Philippe Kohlbrenner. Der «Flyer»-Erfinder aus dem Emmental baut seit 2011 unter dem Namen SpeedPed seine eigenen E-Bikes – mit bis zu 1000 Watt Dauerleistung und 2600-Wattstunden-Akkus! «Damit sind Touren bis 500 Kilometer möglich», sagt Kohlbrenner. An den Bike Days hat der Tüftler einen Anhänger mit 230-Watt-Solarpanel präsentiert, den er für einen Weltenbummler entwickelt hat. «Damit wird das E-Bike zum Perpetum mobile», so Kohlbrenner.

Rasante Entwicklung

Individuelles, zeitloses Design

Auch bei den Strassen-E-Bikes vollziehen sich in technischer Hinsicht derzeit Quantensprünge. Auf besonderes

Bei den rein muskelgetriebenen Fahrrädern schreitet die Entwicklung ebenfalls rasant voran, wie eine Um-

Stefan Gruber präsentiert das erste Transalpes-Gravelbike T1, dessen Rahmen aus Titan besteht und individuell auf Kundenwunsch geschweisst wird. (Bild Martin Platter)

Auf die Zukunft ausgerichtet Die 126. Generalversammlung der WWZ AG war sehr gut besucht. Die 1373 Aktionärinnen und Aktionäre in der Bossard Arena vertraten 71,1 Prozent des Aktienkapitals. Die WWZ-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von 40,5 Millionen Franken, Alle Anträge des Verwaltungsrats wurden mit deutlichen Mehrheiten angenommen. In seiner Präsidialansprache ging WWZ-Verwaltungsratspräsident Heinz M. Buhofer auf die immer komplexeren politischen Rahmenbedingungen ein, innerhalb derer sich Energieversorgungsunternehmen bewähren müssen. Diese Zunahme laufe der Erreichung der wirklich wichtigen Ziele, nämlich der Versorgungssicherheit und den Klimazielen, entgegen – wie auch der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft. Unternehmertum und Innovationsgeist stehen in keinem Widerspruch zur Energiezukunft, werden aber von einer komplexer als nötig geratenen Energiestrategie beschnitten. «Ohne verlässliche Orientierungspunkte ist es zunehmend anspruchsvoll, unserer unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden», so Buhofer. «Zwar kann WWZ das CO2Problem nicht alleine lösen, sie kann aber mit zukunftsgerichteten Projekten einen starken Beitrag leisten und die Voraussetzungen schaffen für die nachhaltige, prosperierende Entwicklung des regionalen Lebens- und Wirtschaftsraums.» Nach einem überdurchschnittlich starken Vorjahr verzeichnete WWZ 2017 trotz Umsatzplus

einen guten, aber geringeren Konzerngewinn von 40,5 Mio. Franken (-9,6 Prozent). Tiefere Energiepreise und der Aufbau neuer Geschäftsfelder prägten das Geschäftsjahr.

Drei Verwaltungsräte wiedergewählt Die Generalversammlung genehmigte alle Anträge: Die drei Verwaltungsräte Frank Boller, Heinz M. Buhofer und Andreas Hotz wurden mit grossen Mehrheiten wiedergewählt und der Ausschüttung einer Dividende von 430 Franken pro Aktie wurde zugestimmt. Die Auszahlung erfolgt am 9. Mai 2018. «Wir sind gut ins laufende Geschäftsjahr gestartet», fasste WWZCEO Andreas Widmer das erste Quartal 2018 zusammen. «Witterungsbedingt lag die Nachfrage nach Strom, Gas und Wärme in den ersten vier Monaten jedoch unter dem Vorjahr. Die Nachfrage nach Telekommunikationsdiensten ist weiterhin gut, der starke Wettbewerb und eine gewisse Marktsättigung sind aber spürbar.» Das Gastreferat hielt Professor Reto Knutti, der die Gruppe für Klimaphysik am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich leitet. Reto Knutti war ein Hauptautor des Klimaberichts des Weltklimarats, der die Grundlage bildete für die internationalen Klimaverhandlungen. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er, wie die steigenden Emissionen von Treibhausgasen das globale Klima beeinflussen, und entwickelt Methoden, um, zukünftige Auswirkungen auf das Klima zu quantifizieren. (pd.) Die 127. Generalversammlung der WWZ findet am 2. Mai 2019 in der Bossard Arena statt.

schau am Stand von Stefan Gruber von Transalpes gezeigt hat. Der BikeEntwickler hat heuer mit dem Transalpes C1 nicht nur sein erstes CarbonFully auf den Markt gebracht. Mit dem T1 zeigt die Zwilliker Bike-Schmiede ihr erstes Gravelbike aus dem leichten, edlen und äusserst robusten Werkstoff Titan. Gravelbikes sind eine Untergruppe der Radquervelos. Das sind Rennräder, die auch querfeldein gefahren werden können. Gravelbikes bieten im Rahmen aber noch mehr Platz, damit auch Mountainbike-Bereifung gefahren werden kann. «Unser Produzent fertigt die Rahmen auf Kundenwunsch. So wird jedes Bike zum Unikat», schwärmt Gruber mit Verweis auf die wunderschön ebenmässigen Schweissnähte. Acht bis zehn Wochen dauere die Lieferfrist.

Die Bike Days in Solothurn sind eine Mischung aus Werkschau der Velobranche und den unterschiedlichsten Rennrad-, Freestyle- und Mountainbike-Wettkämpfen. Neben Olympiasieger Nino Schurter und Co. kämpfte sich am Samstag bei den Lizenzierten mit Jacqueline Schneebeli auch eine Säuliämtler Juniorin ganz zuoberst aufs Podest. Die erst 17-Jährige sicherte sich dank einem klug eingeteilten Rennen nicht nur den ersten Swiss-Bike-Cup-Triumph im neuen Jahr. Dank einem dritten und einem fünften Platz bei den ersten beiden Läufen in Schaan und am Monte Tamaro übernahm die Hauptikerin erstmals das Leadertrikot in der wichtigsten Schweizer Crosscountry-Rennserie. In den Kinderkategorien, die am Sonntag ausgetragen wurden, fuhren zudem RRC-Amt-Kidsbiker aufs Podium. Der Hausemer Jan Tillmann wurde Dritter der Kategorie Mega (Jg. 2004). Bei den Soft holte sich Lina Huber den zweiten Platz. Ihre ältere Schwester Shana wurde in der nächsthöheren Kategorie Cross Vierte. Überschattet wurden die Wettkämpfe von zwei schweren Unfällen. Am Freitagabend lief ein unachtsamer Zuschauer während des Rennens «Casing Cancellara» direkt vor das Rennrad eines mit grosser

Geschwindigkeit herannahenden Hobbyrennfahrers. Während der Unfallverursacher glimpflich davonkam, liegt der 16-jährige Radler noch immer im künstlichen Koma. Noch gravierender endete ein Sturz im Crosscountry-Funrennen am Samstagmittag. Ein 38-jähriger Romand fiel dabei so unglücklich, dass er am Sonntag im Spital seinen Verletzungen erlag. (map.) Infos: swissbikecup.ch.

Die Hauptikerin Jacqueline Schneebeli ist auf dem Weg zum Sieg in Solothurn und damit neue Leaderin im Proffix Swiss Bike Cup. (Bild map.)

Weitere Informationen: bikedays.ch, transalpes.com.

Drei Toplieferanten anwesend im Lärche-Märt Am Samstag, 12. Mai in Bonstetten Traditionell am MuttertagsSamstag besucht das Obersaxer Püraladali der Familie Janka seine Kundschaft im Knonauer Amt. Das bewährte Sortiment von feinstem Alpbündnerfleisch über chüschtige Nusstorten und vielem mehr wird ergänzt durch eine exquisite Käsedegustation und schöne Blumen- und DekoKreationen. Mit viel eigenem Obersaxer Berghonig und herrlicher Butter von der Alp Sez Ner werden diese Woche in Jankas Ofen in Obersaxen gluschtige grosse und kleine Bündner Nusstorten hergestellt. Daneben werden die allseits beliebten Fleischspezialitäten wie AlpBündnerfleisch und Coppa von Roman Janka in der eigenen Trocknungsanlage fachmännisch geräucht, getrocknet und gelagert. In der Räucherkammer werden beispielsweise die Rindfleischwürste und der Speck mit Tannenreisig und Wachholdersträusschen behandelt und bekommen damit eine wunderbare Note. Viele weitere Produkte aus der grossen Eigenproduktion des IP-Bauernbetriebes werden ebenfalls am Märt-Stand in der Gemüseabteilung des Feinkostladens für die Kundschaft bereitstehen. Ursula Galliker von Chäs & Co. Zürich berät den Lärche-Märt seit Jahren für das grosse und breite Rohmilchkä-

Blumenstand vom Blumen-Wunderland Stallikon vor dem Migros-Partner Laden «Lärche-Märt» im Bonstetter Schachenquartier. (Bild zvg.) se-Angebot. Gezeigt werden am Degustand «alte» und «erfrischend neue Käsespezialitäten» in Kombination mit feinen Fruchtnoten aus Küssnacht am Rigi. Die Firma Räber, vor allem bekannt für ihre Fruchtbrände, darf die Amselspitz-Fruchtaufstriche mit 70 Prozent Früchten und weniger Zucker wegen des besonders hohen Fruchtgehalts von Gesetzes wegen leider nicht mehr Konfitüre nennen. Und wieder wird der Blumenstand vom Stalliker Wunderland vor Ort sein. Conny Gmür, die Inhaberin und Blumencréateurin, wird vor dem Laden viele Muttertagssträusse und

Gestecke für den Verkauf präsentieren. Im Lärche-Märt, dem Migros-Partner-Detailshandelsgeschäft mit über 10 000 Produkten für den täglichen Bedarf, im Schachenquartier in Bonstetten, werden diese Spezialitäten am Samstag, 12. Mai, ab Ladenöffnung 8 Uhr bis Ladenschluss 16 Uhr durchgehend zur Degustation und zum Verkauf angeboten. (pd.) Schachenstrasse 115, Bonstetten. www.foodline.ch, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.15 Uhr und 14.15 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr durchgehend. Felix und Simone Müller mit Team freuen sich auf Ihren Einkauf.


gewerbe

Tibetisches Heilyoga und Hatha Yoga Im Weisbrod Areal in Hausen Nach dem Umbau des Langhauses im Weisbrod Areal in Hausen wird der Dachstock seit Anfang Mai mit neuen Angeboten belebt. Diana Bernarda und Antje Ahnert freuen sich, gemeinsam einen Raum in diesem ehrwürdigen und geschichtsträchtigen Haus zu beziehen. Der Raum heisst Geden, der tibetische Ausdruck für «heilsamer Ort», und soll eine Oase für alle werden, die sich eine Zeit der Bewegung und Ruhe und eine Zeit des Auftankens schenken wollen. Der wunderbar sanft renovierte, helle Dachraum bietet dafür die besten Voraussetzungen. Diana Bernarda bringt ihre sensitiven Fähigkeiten und ihr Wissen der tibetischen Bewegungslehre mit in ihre Kurse: Lu Jong, das Yoga tibetischer Mönche unterrichtet sie seit 2015 mit grosser Freude. Dabei mobilisieren im Atemrhythmus ausgeführte, fliessende Bewegungen die Energien im Körper, indem Blockaden sanft gelöst werden. Daraus resultieren körperliche Gesundheit, mentale Klarheit und Vitalität. Lu Jong kann auch sehr sanft auf einem Stuhl geübt werden. Diana ist ebenfalls in der Technik der tibetischen Energiemassage Kum Nye sowie im tibetischen Schwerttanz Tog Chöd ausgebildet. Ihre in verschiedenen Ausbildungen verfeinerten sensitiven Fähigkeiten stellt sie Interessierten in Coaching Sitzungen, dem Sensitiv Reading, zur Verfügung. Antje Ahnert gibt seit 2001 HathaYoga- und seit 2013 auch Lu-Jong-Lektionen. Nach einer Zeit des Unterrichtens ausserhalb von Hausen war es ihr grosser Wunsch, ihr Angebot wieder nach Hausen zu bringen. Regelmässiges Üben von Yoga und Lu Jong beeinflusst das Wohlbefinden positiv, fördert gleichermassen Kraft und Gleichgewicht, Stabilität und Flexibilität, sowohl auf der körperlichen wie auch

Diana Bernarda und Antje Ahnert bieten im Dachstock des Langhauses Yogastunden an. (Bild zvg.) auf der geistigen Ebene. Daraus resultieren Zufriedenheit, Freude, innere Stärke und ein hohes Mass an Entspannungsfähigkeit. Gute Ressourcen in einem zunehmend anspruchsvollen Alltag. Eine Teilnehmerin fasste die Wirkung einmal so zusammen: «Nach der Lektion hatte ich einige Tage das Gefühl, als würde jede Zelle meines Körpers lächeln.» Ein Schnuppern und ein Einstieg in die Lektionen von Diana Bernarda und Antje Ahnert ist nach Anmeldung jederzeit möglich. Beide freuen sich auf neue interessierte Teilnehmer. (pd.) www.diana-bernarda.ch, Telefon: 076 502 75 10, www.yogantje.ch, Telefon: 079 736 12 76.

Muttertags-Shooting im Fotobus Am 12. Mai im Emmen Center Am Samstag, 12. Mai, ist der Fotobus auf Tour im Emmen Center. Von 10 bis 15 Uhr können sich alle Mutter-KindPaare im nostalgischen Bus im Erdgeschoss kostenlos fotografieren lassen. Vorgängig schminkt das Team von «The Body Shop» die Kundinnen und lässt somit alle Teilnehmerinnen strahlen. Damit das Bild verschenkt werden kann, haben die Kinder in der Kinderwelt nebenan im Anschluss an das Shooting die Möglichkeit, das Foto mit einem schönen Rahmen auszustatten und zu dekorieren. So haben

alle Kinder das perfekte MuttertagsGeschenk bereit.

Grosser Wettbewerb Sämtliche Mutter-Kind-Paare nehmen automatisch am grossen MuttertagsWettbewerb teil. Alle Bilder werden am Montag, 14. Mai, auf der Emmen Center Facebook-Seite veröffentlicht. Bis 22. Mai kann dann kräftig abgestimmt werden, und die drei Bilder mit den meisten Likes gewinnen Emmen Center Geschenkgutscheine im Gesamtwert von 400 Franken. (pd.) Samstag, 12. Mai, 10 bis 15 Uhr, Emmencenter, 6020 Emmenbrücke.

Muttertagsbasteln im Zugerland Am Samstag, 12. Mai, lädt das Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen von 10 bis 16 Uhr zum Muttertagsbasteln ein. Selbst bemalt und dekoriert: Am Samstag, 12. Mai, können Kinder im Einkaufscenter Zugerland ein praktisches Notizbüchlein basteln. Zur Auswahl stehen viele bunte Materialien und Farben. Anschliessend wird ein schönes Foto, das von den Kindern vor

Ort gemacht wird, ins Deckblatt geklebt – es macht das Büchlein zu einem ganz persönlichen Muttertagsgeschenk. Das Muttertagsbasteln findet von 10 bis 16 Uhr auf der oberen Verkaufsebene statt. Zwischendurch gibt es Besuch von «Purzel», dem Maskottchen aus dem Kinderparadies Purzelbaum. Teilnahme am Event und Bastelmaterial sind kostenlos. (pd.) Weitere Informationen: www.ekz-zugerland.ch.


Vermischtes

Eine Überraschung in der Znünipause Urs Benz feiert 30-Jahre-Arbeitsjubiläum

Mittwoch, 9. Mai 2018

21

7tCover – Party Rock aus den 70er-Jahren Am Samstag, 26. Mai, im Wettswiler Mehrzwecksaal Ägerten Anfang März wurde das neue Angebot von kultur8907 lanciert. Nun findet am Samstag, 26. Mai, die nächste Veranstaltung statt. Die Band 7tCover ist ab 18 Uhr zu Gast in Wettswil.

Firmenjubilar Urs Benz, flankiert von Sohn Nevil und Arbeitgeber Moritz Häberling, sowie den Mitarbeitern Mario Schläpfer (hinten links) und Maik Götschi. (Bild Martin Platter)

Es war eine kleine, ergreifende Feier, die als Überraschung für Jubilar Urs Benz in der Znünipause bei Moritz Häberling in Uerzlikon stattgefunden hat. Es kommt ja auch nicht alle Tage vor, dass man die 30-jährige Firmentreue eines Mitarbeiters feiern kann. ................................................... von martin platter «Herzlichen Dank!», steht auf dem feierlich eingepackten Jubiläumsgeschenk für Urs Benz. Zwei Worte, deren Dimension sich erst erahnen lässt, wenn man die Lebens-, Wirkensund Leidensgeschichte des Jubilars kennt. Eine Geschichte, die wie viele andere begonnen hatte. Benz absolvierte Mitte der 1980er-Jahre eine Lehre als Metallbauschlosser in Dietikon. Dabei lernte er Moritz Häberling kennen, der im selben Betrieb als Mitarbeiter angestellt war. Wenig später machte sich Häberling selbstständig, eröffnete im Uerzliker Oberdorf seinen eigenen Kunstschmiedebetrieb. Das gefiel Benz, der damals noch in Zürich wohnte. Bei einem Besuch in Uerzlikon äusserte er den Wunsch, bei Häberling arbeiten zu dürfen. Am 2. Mai 1988 trat Benz die Stelle an und pendelte bis zu seinem Umzug nach Uerzlikon im Dezember 1990 täglich von Zürich ins Säuliamt.

Leben und Liebe im Säuliamt gefunden Benz lebte sich gut ein im Knonauer Amt. Es ging nicht lange und der damals begeisterte Laienschauspieler lernte auf der Aemtler Bühne seine künftige Frau Andrea kennen. Im Jahr 2000 hat das Paar geheiratet und eine Familie gegründet. «Ich hätte nie gedacht, dass ich als Stadtzürcher mal in Uerzlikon sesshaft werden würde»,

sagt Benz und schmunzelt. Kurz vor der Geburt des zweiten Kindes erhielt er 2006 jedoch eine medizinische Diagnose, die ihn fast aus der Bahn geworfen hätte: Friedreich-Ataxie, eine seltene, degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Der enorme Rückhalt aus der Familie und vom Arbeitgeber machte es aber möglich, dass Benz trotz zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen sein gewohntes Leben so gut es geht weiterführen kann. «Moritz sagte mir damals, du kannst bei uns bleiben, auch wenn wir dich mit dem Rollstuhl in die Werkstatt schieben müssen», erinnert sich Benz mit Dankbarkeit in der Stimme. In der Werkstatt habe er seinen Arbeitsbereich perfekt auf seine Bedürfnisse abgestimmt einrichten können. Anerkennend sagt Moritz Häberling: «Urs ist ein sehr wertvoller Mitarbeiter, eine Konstante in unserem Betrieb. Sein Fachwissen und sein Können schätzen wir sehr. Er behält stets die Ordnung und Übersicht, auch wenns drunter und drübergeht. Daran hat seine Einschränkung nichts geändert.»

Arbeit, um sich mit dem Schicksal zu arrangieren Aus dieser Wertschätzung, dem Gefühl des Gebrauchtwerdens und dem vielseitigen kreativen Gestalten mit verschiedenen Metallen schöpft Urs Benz Kraft, um sich mit dem Schicksal zu arrangieren. Rekonstruktionen, vorzugsweise barocken Ursprungs, gefallen ihm dabei besonders. «Oft arbeiten wir nur anhand von alten Fotos», erklärt der 51-Jährige. Reizvoll findet er auch Restaurationen, wo Altes durch Neues ergänzt wird und sich nach getaner Arbeit optisch kein Unterschied mehr feststellen lässt. Fast so, wie mit schwierigen Lebenssituationen, die mit Liebe, Können und Leidenschaft mustergültig gelöst werden.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Affoltern am Albis Katholische Kirche, Seewadelstrasse 13: Das Markus-Evangelium einmal anders: Gestaltet mit «Egli-Figuren» von Maria Strebel. Öffentliche Räume der Kirche St. Josef. Von 12. Mai bis 24. Juni täglich. Eintritt frei.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Im Chor der Klosterkirche wird von zwei buddhistischen Mönchen ein

Sand-Mandala gestreut. Besucher sind eingeladen, in der Stille und Beobachtung zu verweilen. Vom 12. bis 19. Mai.

Die Reaktionen auf das neue Angebot von kultur8907 waren durchwegs positiv und motivierend. Beim ersten Event hatte man sogar eine Warteliste und der Abend verlief perfekt. Die kulturbegeisterten Besucher kamen auf ihre Kosten. Bereits kurz nach der Türöffnung um 18 Uhr waren der Saal gefüllt und die Plätze bezogen. So startete man mit dem kulinarischen Programm der lokalen Partner (siehe Homepage) und die Teilnehmenden genossen die gesellschaftlichen Momente bis zum Showbeginn. Marc Haller alias Erwin aus der Schweiz bot dann während zweier Stunden eine tolle Show und hatte sehr viele Lacher und staunende Blicke auf seiner Seite. Die Vorpremiere mit seinem brandneuen Programm darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Nun steht der nächste Event auf dem Programm. Mit 7tCover ist es gelungen, eine Band zu buchen, welche dem Anspruch der Besucher

Die Band 7tCover ist am 26. Mai in Wettswil zu Gast. (Bild zvg.) gerecht werden soll. Nach einem feinen Dreigänger, mit mundenden Weinen und Getränken kann man sich musikalisch verzaubern und in die 70er-Jahre zurückversetzen lassen. Die Band ist bekannt dafür, dass auch tanzbegeisterte Besucher voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Schöne Autos und Motorräder, unter anderem aus den 70er-Jahren, werden zudem den Parkplatz zieren und so sind auch Benzingespräche möglich. Besucher dürfen also mit ihren «Perlen» vorfahren und diese sogleich ausstellen. Dies ist jedoch keine Bedingung, es sind stets alle

Samstag, 26. Mai, 18 Uhr, Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. Jetzt Tickets sichern! Zum Programm gehört auch ein unabhängiger Barbetrieb, welcher ab 22 Uhr öffentlich ist. Der Verein Kultur8907.ch lädt alle Interessierten ein, Teil der Kultur-Bar zu werden und unbeschwerte Stunden zu geniessen. Das Jahresprogramm verspricht einige Leckerbissen, der Verein kultur8907 freut sich auf tolle KulturStunden im Wettswiler Ägerten. Weitere Infos zu den Events etc.: www.kultur8907.ch.

Gemeinsam gegen Neophyten Aktionstag in Stallikon am Samstag, 16. Juni Im Frühjahr 2017 startete die kantonale Baudirektion das Pilotprojekt «Gemeinsam gegen Neophyten» im Reppischtal. Am Samstag, 16. Juni, findet in Stallikon ein Aktionstag statt. Der Gemeindeverein Stallikon und der Verein Naturnetz Unteramt unterstützen den Gemeinderat Stallikon im Rahmen der schweizweiten Aktionstage. Zusammen mit der Bevölkerung stellen sie sich im Sinne des kantonalen Pilotprojektes Reppischtal in den Dienst unserer reizvollen Landschaft. Der Bevölkerung soll mit Informationen und mit aktiver Handarbeit im Gelände, vor allem in den Naturschutzgebieten, das Problem und die Bedürfnisse nähergebracht werden.

Während 6000 Stunden Neophyten entfernt Im Frühjahr 2017 startete die kantonale Baudirektion das schweizweit einmalige Pilotprojekt «Gemeinsam gegen Neophyten» im Reppischtal. Ziel des Projektes ist es, durch konsequentes Entfernen der invasiven, gebietsfremden Pflanzen deren Ausbreitung

Im Reppischtal wachsen viele gebietsfremde Pflanzen, zum Beispiel das Henrys Geissblatt... nachhaltig zu stoppen. Zwischen Mai und November 2017 haben viele Freiwillige, Förster, Werk- und Unterhaltsdienste sowie Zivildienstleistende insgesamt rund 6000 Stunden lang Neophyten entfernt. Dank ihrem Einsatz ist das Pilotprojekt gut gestartet. Viele Pflanzenbestände der nicht-einheimischen, invasiven Arten konnten mit der nötigen Konsequenz entfernt werden. Gerade bei Arten, die rasch versamen, ist regelmässiges Eingreifen wichtig. Die kantonale Baudirektion hat mit Flyern

Täglich um 7.45 Uhr buddhistische Meditation mit Amrit Wagner, Meditationslehrerin, eingebettet in die Tagzeitengebete.

im Juni 2017 und im Januar 2018 die Bevölkerung über die ersten Teilerfolge und die Bewährung des organisatorisch eingeschlagenen Weges informiert. Der Gemeindeaktionstag vom 16. Juni soll dazu beitragen, die Bevölkerung zu sensibilisieren und zur Mitarbeit anzuhalten. Was sind Neophyten oder invasive Pflanzen? Wie kann ich sie erkennen? Wo trifft man sie und wie macht man deren Entfernung richtig? Und wie kann man sie nachhaltig entsorgen? Das alles sind die Themen am kommenden Gemeindeaktionstag, der von der zuständigen Fachstelle des Kantons und vom kommunalen Koordinator begleitet wird.

Im eigenen Garten aktiv werden

«wort spur - Kalligrafische Reflexionen». Öffentlich zugängliche Räume (Café, Klosterkeller, Gänge) Bis 22. Mai.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Von Linien inspiriert». Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.

Kulturbegeisterten herzlich willkommen. (pd.)

... oder der Kirschlorbeer. Durch konsequentes Entfernen soll deren Ausbreitung gestoppt werden. (Bild zvg.)

Als invasiv gelten der in vielen Gärten und auch im Wald anzutreffende, immergrüne Kirschlorbeer sowie Henrys Geissblatt. Beide Pflanzen sind auch im Frühsommer einfach erkennbar. Im Reppischtal werden diese Arten mit grossem Aufwand aus den Wäldern entfernt. Um ein erneutes Aufkommen zu verhindern, sind alle Gartenbesitzer aufgefordert, mindestens ihre Exemplare im Garten – oder wo immer man sie antrifft – zu entfernen, um dadurch eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. (Bi)


22

Veranstaltungen

Mittwoch, 9. Mai 2018

agenda

Mittwoch, 9. Mai

Im Herzen der Schweiz

Affoltern am Albis

Ämtler Wanderung an den Sempachersee

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Fix in the Mix ... Funky and groovy. Bar offen ab 17.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Donnerstag, 10. Mai Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Robi Weber Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.00-17.00: Kleintierschau mit Festwirtschaft und Kuchenbuffet. Eintritt frei. Pontonierhaus an der Reuss.

Freitag, 11. Mai Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Schärli-Moreira-Feigenwinter, Trompete, Gitarre, Piano. Brasilianisch-Schweizerische Töne. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 17.00-22.00: Lange Verkaufsabende mit kulinarischen Höhepunkten. Degustationen, Hüpfburg, Foodtrucks. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Samstag, 12. Mai Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische, persische und italienische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 11.00-13.00: Panini-Tauschbörse mit Paul Scherer.Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

anzeige

(F)-Laufen, Wanderzeit: 4 Std. Leitung/Anmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Hans Heierli, 044 761 71 43. Treffpunkt Bahnhof. 15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionabibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Jürg Metzger Jazz Trio Plus». Bar ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Die Tageswanderung führt über Wiesen, Felder und durch Wälder von Wolhusen bis nach Sursee am Sempachersee. Mit der Bahn geht es über Zug und Luzern nach Wolhusen und zum Dorf hinaus, wo es den ersten grösseren Höhenunterschied zu überwinden gibt. Über den Chräjebüelberg erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung. Von dort führt der Weg zum Soppensee, der auf einer schönen Anhöhe liegt und unter Naturschutz steht. Die Hälfte wird umwandert, dann geht es weiter durch das Dörfchen Buttisholz. Nach einem leichten Anstieg kann man nach Luternau den ersten Ausblick zum Sempachersee geniessen. Von dort gibt es nochmals eine grössere Steigung, bevor man über Gattwil, Tannefels, Sägersmatt und Neuhus, mit einer wunderbaren Aussicht auf den Sempachersee, nach

18.30: Vernissage: Das MarkusEvangelium einmal anders. Gestaltet mit «Egli-Figuren» von Maria Strebel. Begrüssung durch Diakon Pedro Guerrero, Einführung Maria Strebel, musikalische Begleitung K. Saltyov, Klavier, Apéro. Kath. Kirche. Seewadelstrasse 13. 20.15: «Solo Piano» mit Rossano Sportiello, dem Gewinner des Ascona-Jazz-Awards 2009. Türöffnung und Bar ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

Beim Abstieg nach Sursee mit einer wunderbaren Aussicht auf den Sempachersee. (Bild zvg.) Sursee hinunterwandert – die goldene Kleinstadt im Herzen der Schweiz. Dölf Gabriel, Wanderleiter

sames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance Frühling 2018: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Bonstetten

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+, Handy auf Reisen. Generationenübergreifendes Projekt der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach. Schüler bieten ihre Hilfe bei Problemen mit dem Handy. Eigenes Handy mitnehmen. Weitere Auskünfte: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

09.00-17.00: Historisches Kleinkraftwerk: Tag der offenen Tür. Führungen um 9.30, 11, 13.30, 15 Uhr. Geschichte und Technik erklären lassen, das tiefe Rumpeln der laufenden Turbinenanlage erleben. Info auf www. historisches.kleinkraftwerk.ottenbach.ch. Historisches Kleinkraftwerk (bei Haas Shopping).

Sonntag, 13. Mai Affoltern am Albis 10.00-16.00: Tavolata-Sonntagstreff 60+. Anmeldung bis Freitagabend bei Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen, sich unterhalten und spielen. Organisation OV Pro Senectute Affoltern. Familienzentrum. Zürichstr. 136. 17.00: «Solo Piano» mit Rossano Sportiello, Gewinner des AsconaJazz-Awards 2009. Türöffnung und Bar ab 16 Uhr.Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Dienstag, 15. Mai Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemein-

an miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72.

08.30-19.00: Lange Verkaufsabende mit kulinarischen Höhepunkten. Degustationen, Hüpfburg, Foodtrucks. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Ottenbach

Wanderung am 19. Mai, anmelden bis 15. Mai

Mittwoch, 16. Mai Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30: Öffentliche Führung: «Farbenfrohe Stoffe statt kratzender Wolle». Wie indische Baumwolle die Schweiz eroberte. Mit E. Kleine, Konservatorin-Restauratorin Textil. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr

anzeige

Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch.

am Tag der Führung. Telefon: 044 762 13 13, fuehrungen.sz@ nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Captain Fantastic», ein tragikomisches Roadmovie. USA 2016, 118 Min. E/d. Bar und Kasse ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis 07.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung mit Picknick, Wetzikon-DrumlinlandschaftWetzikon. 13,5 km. Marschzeit: ca. 3½ Std. Ab-/ Aufstieg je ca. 150 m. Auskunft/Anmeldung bis 13. Mai: Brigitt Maier, 044 764 21 41 oder brimaier@datazug.ch. Postplatz.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Wettswil 15.00-16.00: Panini-Tauschbörse. Bibliothek.

Donnerstag, 17. Mai Affoltern am Albis 06.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Leymen

07.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Boniswil-UnterkulmSchöftland. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Treffpunkt Bahnhof.

Hausen am Albis 20.30-21.45: Neuer Anfängerkurs Line Dance - Kurs für Jung und Alt, nicht nur für Countrymusik-Liebhaber. Gut für Gleichgewicht, geistige und körperliche Fitness, kein Partner nötig. Anmelden: 079 321 29 12 oder www. rockydochylinedancers.ch. Weisbrod Areal (Silatplus).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 20.00: Kultur Obfelden präsentiert: Knuth & Tucek, Kabarett und Satire mit dem Programm «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl». Türöffnung und Bar ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Ottenbach 08.59: OTTENBACH60plus Wanderung: Aemtlerweg 2 BonstettenMüliberg. Mittagessen aus dem Rucksack. Billette werden besorgt. Infos und Anmelden bis Mittwoch, 16. Mai, 12 Uhr: Elisabeth Zingg, 044 761 25 42 oder 079 695 00 28. Treffpunkt Postautohaltestelle.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Mittwoch, 9. Mai 2018

23

Wege für den Hinreissende Musik: solo, Attraktive Fuss- und Veloverkehr zu dritt oder zu fünft Öffentliche Veranstaltung von Pro Amt

Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «Robi Weber Trio» Das Trio bilden Robi Weber am Piano, Kalli Gerhards am Bass und der Drummer Curt Treier. Robi Weber feiert mit seiner Band seit Jahren grosse Erfolge und wurde 2009 mit dem Swiss Jazz Award ausgezeichnet. Das Trio spielt einen packenden, energiegeladenen Soul Jazz mit starken Elementen aus Blues, R’n’B und Gospel. Zu hören sind bekannte Kompositionen grosser Jazzmusiker und auch Eigenkompositionen.

New York lebt, sein Soloalbum vor, das sich stilmässig massgeblich von seinem bisherigen Schaffen unterscheidet. In einem breiten Spektrum an Klangfarben und Themen folgen Jazz-Standards mit ausgiebigen Improvisationssequenzen auf die Arietta von Edvard Grieg. Jazzige Versionen der Musik Schuberts, Liszts und Chopins mischen sich mit Elementen des Bebop und zeugen von einer enormen stilistischen Vielfalt dieses Pianisten. 2009 erhielt Rossano Sportiello den «Ascona Jazz Award». Samstag, 12. Mai, 20.15 Uhr, und Sonntag, 13. Mai,

Donnerstag, 10. Mai, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab

17 Uhr, Bar und Türöffnung je eine Stunde vor

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen:

Beginn, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20

15 Franken.

Franken.

Jazz-Extra Schärli – Moreira – Feigenwinter im Programm «Castelo»

Jazz am Donnerstag mit dem «Jürg Metzger Jazz Trio Plus»

Peter Schärli hat an Musik- und Theaterfestivals in Europa, Indien, der ehemaligen UdSSR sowie in diversen Ländern Afrikas und Südamerikas grosse Erfolge gefeiert. Der brasilianische Gitarrist Juarez Moreira füllt grosse Konzertsäle, in Brasilien ebenso wie im New Yorker Lincoln Center. Der Basler Pianist Hans Feigenwinter bringt seine brillante Spieltechnik in das Trio. Manfred Papst schreibt in der NZZ am Sonntag: «Die drei spielen eine sublim poetische, meist melancholisch grundierte Musik von enormer Innigkeit und Dichte.»

Das Trio bilden Jürg Metzger (Gitarre), Peter Livers (Bass) und Bruno Huwyler (Drums). Mitwirkend sind im LaMarotte Svend Capol (Trompete, Flügelhorn) und Arthur Ulrich (Saxofon). Diese Quintett-Formation bewegt sich im Mainstream Jazz und pflegt ein Repertoire von Swing bis Latin. Die fünf Musiker spielen seit vielen Jahren in den verschiedensten Formationen vom Trio bis zur Bigband und sind «gereifte» Vollblutmusiker, die mit grosser Spielfreude auf ihr Publikum zugehen. Keep swinging! Donnerstag, 17. MaiBar ab 18.30 Uhr / Musik ab

Freitag, 11. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen:

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit

15 Franken.

KulturLegi 20 Franken.

Jazz-Extra Zwei Konzerte mit Rossano Sportiello, Solo Piano im Programm «Pastel» Von Ascona bis San Diego, von New York bis Edinburgh: Rossano Sportiello ist ein weltweit gefeierter Stride Piano-Virtuose. In zwei LaMarotte-Konzerten stellt der neapolitanische Jazzpianist, der seit zehn Jahren in

«Pagare insieme» im Programm «Knapp neben dem Puls der Zeit» Marco und Marius (Tenor), Niklaus und Peter (Bariton), Dani (von Tenor bis Bass, Human Drums) Kaum zu glauben, aber es sind über 20 Jahre vergangen, seit die fünf Pagare-Jungs der A-cappella-Band ihrem Probekeller entstiegen, um die

Die A-capella-Band «Pagare insieme» erzählt dem Publikum neue und selbst gestrickte musikalische Geschichten aus ihrem Leben. (Bild zvg.) Herzen und Bühnen der Deutschschweiz zu erobern. Bis heute haben sie nicht verlernt, immer wieder knapp am Puls der Zeit vorbeizuschrammen. Trotzdem wagen sie erneut den Versuch, mit gesteigertem Tempo und einem eigenen Nachhaltigkeitslabel, den Zeitgeist zu treffen. Schnell wird klar, dass dies weder erreichbar noch erstrebenswert ist, denn nach dem Hype folgt meistens der Weg in die Vergessenheit. Oder erinnert sich noch jemand an Tamagochi oder die Musik von Piero Esteriore? Eben. Trotzdem setzen Pagare weiterhin auf das, was sie am besten können: Dem Publikum neue musikalische Geschichten aus ihrem Leben erzählen. Bald stellt sich heraus, dass sie, wenn auch nicht den Puls, doch wenigstens ab und zu den Nerv der Zeit treffen. Wer auf dieser Achterbahnfahrt voll von halsbrecherischen Modulationen, Improvisationen, Tanzeinlagen und Wortschwällen mit den fünf Energiebündeln mithalten will, dessen Puls wird an der Zeit vorbeirasen müssen. (pz) Freitag, 18. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Am Mittwoch, 16. Mai, um 20 Uhr, referiert Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, im «LaMarotte». Dabei geht es um Ideen und Verbesserungen für ein sicheres und attraktives Fusswegnetz in Affoltern. Ein sicheres und attraktives Fusswegnetz, gut gestaltete Plätze, direkte Verbindungen und geeignete Abstellanlagen für den Veloverkehr sind die Basis für eine hohe Standortqualität. Wie stellt sich Affoltern – neu zur Stadt avanciert – den Herausforderungen einer urbanen Mobilität? Je urbaner die Gemeinde, desto wichtiger ist die Mobilität zu Fuss oder mit dem Velo und desto wichtiger sind attraktive Räume für den Aufenthalt. Wo gibt es Handlungsbedarf, wo liegen die Chancen? Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, Verkehrsplaner und Geschäftsleiter von Fussverkehr Schweiz, nimmt die

Centralweg 10, Affoltern. Programm: 19.30 Uhr: Apéro, 20 Uhr: Referat von Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt, Verkehrsplaner, Geschäftsleiter Fussverkehr Schweiz; anschliessend: Diskussion.

Midnight Skyracer im Pöschtli Rifferswil Midnight Skyracer sind DIE Sensation aus Grossbritannien: Fünf der besten Musikerinnen der britischen Bluegrass-Szene kommen als erste rein weibliche Hardcore-Bluegrass Band am 18. Mai ins «Pöschtli» Rifferswil. Die Musikerinnen kennen sich aus nordirischen und englischen FolkBands und haben auf vielen Sessions ihre gemeinsame heimliche Liebe zum wilden Bluegrass entdeckt. Im Sturm eroberten sie im letzten Jahr die englische Festival-Szene. Ihren Auftritt beim ehrwürdigen Cambridge Folk Festival beschrieb die Kritik als «Highlight». Seit Kurzem ist auch ihre erste CD «Fire» erhältlich. Die Gäste dürfen sich freuen auf wilden Blue-

Gottesdienst zum Muttertag in Stallikon

Brunch der DR Obfelden in der Brunnmatt

Am Sonntag, 13. Mai, reformierte Kirche

Am Sonntag, 13. Mai, organisiert die Damenriege Obfelden den alljährlichen Muttertagsbrunch. Neu findet dieser in der Brunnmatt statt.

Am Muttertag, lädt die reformierte Kirche Stallikon Wettswil zu einem Familiengottesdienst mit Taufe in die Kirche Stallikon ein. Pfarrer Otto Kuttler gestaltet den Gottesdienst zusammen mit den Musikern Susanne Puchegger und Florian Engelhardt. Die österreichische Mezzosopranistin Susanne Puchegger wohnt in Basel. Sie lernte die internationalen Konzertbühnen bereits als Jugendliche durch den Linzer Mozartchor kennen. Zunächst absolvierte sie ein Konzertfachund Pädagogikstudium für Klavier an der Linzer Anton-Bruckner-Privatuniversität und am Mozarteum Salzburg, bevor sie sich intensiv dem Gesang zuwandte. Ihre Gesangsausbildung schloss sie mit dem Konzertdiplom an der Basler Musikhochschule ab. Susanne Puchegger konzertiert als Solistin im deutschsprachigen Raum, in den Niederlanden, Frankreich, Tschechien und den USA, unter anderen mit dem Barockorchester La Scintilla der Oper

Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, La Marotte,

Anglo-Irish girl power bluegrass

Muttertagsbrunch – neue Location Obfelden statt, sondern neu in der Brunnmatt in Obfelden. Trotz kleinerer Location werden die Gäste wie gewohnt mit feinem, frischem Gebäck vom Pöschtli Beck, frischer Rösti, div. Eiervariationen, verschiedenen Müesli Auch dieses Jahr lädt die Damenriege und einem selber gemachten DessertObfelden zum Muttertagsbrunch. buffet verwöhnt. Damit bietet sich die Gelegenheit, der Wer den Sonntag mit diesen leckeeigenen Mutter eine kleine Freude zu ren Köstlichkeiten starten will, darf bereiten und sie mit diversen Köstlich- gerne am Muttertag zwischen 9 bis 13 keiten zu verwöhnen. Der Brunch fin- Uhr in der Brunnmatt in Obfelden vordet nicht wie gewohnt im Singsaal in beikommen. Der ganze Brunch inklusive Kaffee, Tee und Milch kostet für Erwachsene nur 25 Franken pro Person. Für die Kleinen steht eine Spiel- und Bastelecke zur Verfügung, welche von einigen Mitgliedern der Damenriege beaufsichtigt wird. Die Damenriege hofft auf viele Besucher mit guEs gibt auch dieses Jahr ein reich bestücktes Buffet. tem Appetit. (pd.) (Bild zvg.)

Anwesenden mit auf einen virtuellen Spaziergang durch Affoltern. Er weist auf Netzlücken und Schwachstellen im Fuss- und Veloverkehrsnetz hin, formuliert Ideen für Verbesserungen, zeigt aber auch gut gelöste Situationen, welche als Vorbild dienen können. In der anschliessenden Diskussion sind die Teilnehmenden eingeladen, weitere Aspekte einzubringen, Ideen weiterzuentwickeln und Lösungsansätze zu skizzieren, welche in den kommenden Jahren an die Hand genommen werden könnten. Pro Amt wird diese dann in geeigneter Form der Stadt Affoltern übergeben. (pd.)

Zürich, Capriccio Basel und mit Bell’Arte Salzburg, dem Bach Ensemble Luzern, dem Berner Kammerchor und Cantus Zürich. Mit der Basler Lautenistin und Gitarristin Heike ter Stal gründete sie 2010 ein Duo, dessen Repertoire von der Renaissance bis in die Romantik reicht. Am Muttertag wird Susanne Puchegger zusammen mit dem Organisten Florian Engelhardt den Gottesdienst mit fröhlichen Liedern bereichern. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Anschliessend offeriert die Kirchgemeinde allen einen Apéro. (mvo)

Die fünfköpfige Band «Midnight Skyracer» kommt nach Rifferswil. (Bild zvg.) grass, mehrstimmigen Gesang und tolle Soli! (pd.) Freitag, 18. Mai, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Konzertbeginn 20.15 Uhr (Saalöffnung 19.30 Uhr), Eintritt 38 Franken (Tickets an der Abendkasse abholbar), Essen ab 17.30 Uhr möglich (30 Franken). Reservierung unter: crazyheart.production@gmx.ch.

Biketräff Hausen Ab Anfang Mai findet wie alle Jahre der beliebte Biketräff, organisiert vom Skiclub Hausen, statt. Der Treffpunkt ist jeweils mittwochs um 19 Uhr auf dem Parkplatz «Chratz» hinter der reformierten Kirche Hausen bzw. während der Sommerferien beim Restaurant Erpel in Türlen. Es ist eine gute Gelegenheit für Bike-Begeisterte, die schöne Umgebung von Hausen und das Knonauer Amt kennen zu lernen. Wer Lust hat in kleinen Gruppen zu trainieren und in der Natur unterwegs zu sein, ist am Biketräff richtig. (pd.) Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen auf www.skiclub-hausen.ch.

MuttertagsStändchen Des Musikvereins Hedingen

Die Sängerin Susanne Puchegger bereichert den Muttertagsgottesdienst mit fröhlichen Liedern. (Bild zvg.)

Traditionsgemäss führt der Musikverein Hedingen auch in diesem Jahr ein Muttertags-Ständchen durch. Es findet am Sonntag, 13. Mai, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr statt. Musiziert wird gleich beim Eingang zur Kirche Hedingen. Die Mitglieder des MVHs freuen sich auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer. (pd.)


Veranstaltungen

Mittwoch, 9. Mai 2018

Obfelder Hexen jagen mit dem iPhone

Einblick in die Technik

Donnerstag, 17. Mai, im Chilefeld Obfelden

Tag der offenen Tür im historischen Kleinkraftwerk Ottenbach

25

Schweizer Mühlentag am Samstag, 12. Mai.

Knuth und Tucek sind am 17. Mai im Chilefeld in Obfelden zu Gast. (Bild zvg.)

Die preisgekrönten Kabarettistinnen Knuth und Tucek graben in ihrem neuen Programm alte Hexengeschichten aus und suchen nach Sündenböcken von heute – hochmusikalisch, mit gepfefferter Sprache und: dem Spielort angepasst. Achtung Säuliamt, also! Sie gelten als die «Rockstars unter den Kabarettistinnen» – die Schauspielerin Nicole Knuth und Olga Tucek. Wobei Rockstar eher die Lautstärke trifft. Schrauben sie den Pegel hoch, dröhnen sie, sind wild, ungestüm, widerborstig. Genauso gut können sie aber leise, poetisch und verspielt sein, aber trotzdem eindringlich. Und was ihre Sprache und Lieder angeht, sie schiessen Worte wie Pfeile ins Publikum, satirisch giftig und immer treffend. Seit Jahren reitet das Duo auf einer Erfolgswelle – sie gewannen den Salzburger Stier, den Deutschen Kleinkunstpreis. In ihrem neuen Programm «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» besteigen sie nun den Besen. Eine Auftragsarbeit gab den Anlass. Für «Hexperimente – die Bühne im Avers» verarbeiteten sie das örtliche Hexenprotokoll. Aber die beiden wären nicht Knuth und Tucek, wenn sie Vergangenes nicht mit satirisch gewürztem

Heute anreichern würden. So lassen sie im Stück eine Studentin finstere Hexenvergangenheit suchen und Gegenwart finden. Das Besondere am Programm ist dabei: Knuth und Tucek passen es den lokalen Verhältnissen an. In Wädenswil ging das kürzlich so. Da wurde der Fall Elsbetha Schönenberger verhandelt. Einen Pakt mit dem Teufel soll die Schönenbergerin geschlossen und danach den Peter Leuthold vergiftet haben. So heisst es im Dokument von 1592 aus dem Zürcher Staatsarchiv. Nicole Knuth zitierte daraus. Olga Tucek untermalte mit Akkordeon, um dann die Studentin mit Smartphone in die Wädenswiler Gegenwart zu schicken. Dorthin, wo Bettwäsche nur mit den Daunen toter Tiere hergestellt werden. Wo Würste auf dem Gasgrill gebraten werden und Olivenöl aus dem Gaza aufs nachhaltige Saison-Gemüse geträufelt wird. In dieser Erbsli-Rüebli-Fraktion seien das einzig Rote die Geranien auf dem Balkon, sang dazu Tucek. Und Obfelden – welche ElsbethaSchönenberger-Geschichten verbergen sich hier? Und welche Marotten? (pd.) Knuth und Tucek – «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» - Donnerstag, 17. Mai, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung und Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 Franken, Legi: 25 Franken, Familien: 70 Franken; Tickets reservieren und weitere Infos unter www.kulturobfelden.ch.

Papa gegen den Rest der Welt «Captain Fantastic» im Kinofoyer Lux – Eine treffsichere Komödie um eine sympathische, wilde Aussenseiter-Familie. Mittwoch, 16. Mai, um 20.15 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Tief in den Wäldern Nordamerikas hat sich der linksintellektuelle Aussteiger Ben mit seiner Frau Leslie und seinen sechs Kindern ein Refugium geschaffen. Hier werden Geist und Körper gleichermassen trainiert, die Kinder lernen jagen, sie sprechen fliessend Esperanto und haben eine dezidierte Meinung zu politischen und kulturellen Themen. Die Familie lebt als Selbstversorger von allen äusseren Einflüssen abgeschottet. Doch als Leslie plötzlich stirbt, müssen Ben und die Kinder ihr Utopia verlassen, denn es gilt, die spiessige, christliche Beerdigung, auf die Leslies Eltern bestehen, zu verhindern. Und während die eigenwillige Truppe auf einem Roadtrip quer durchs Land zieht, muss sie immer wieder feststellen, wie sehr ihre Lebensweise mit der Aussenwelt kollidiert ... Vom unsäglichen Titel «Captain Fantastic» sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn Regisseur Matt Ross hat mit diesem Film ein tragikomisches Roadmovie mit liebenswerten Charakteren geschaffen. Mit dem Bus geht es quer durchs Land, die Protagonisten machen immer wieder deut-

Was hat die Lion Silk Company, New York, mit Ottenbach zu tun? Am 5. März 1887 erschien in der New York Times ein Artikel, mit etwa folgendem Inhalt: «Die Seidenweber beklagen sich, dass die Lion Silk Company, 518 West Thirty-fifth-street, Weber importieren und damit das Gesetz verletzen. Ein Mitglied der Company erklärte gestern, dass diese ein Ableger der Firma Bodmer & Hürlimann, Zürich, sei. Sie startete vor etwa einem Jahr, weil der Einfuhrzoll in verschiedenen Ländern die Fabrikation in der Schweiz beeinträchtigt, weshalb das Geschäft in dieses Land ausgeweitet wurde. Die Company konnte keine genügende Anzahl geschickter Hände finden und konnte es sich auch nicht leisten, zu warten, bis Schulabgänger hier das Handwerk lernen konnten. Deshalb wurden ausgebildete Weber aus der Schweiz hierhergebracht und die Kosten für die Überfahrt, die die Firma bevorschusste, wurden von ihrem Lohn abgezogen. Einige der Weber wurden unzufrieden mit ihrem Lohn und kündigten den Arbeitsvertrag und die Firma erneuerte nun die Verträge nach der Ankunft neuer Weber.» Doch nun der Reihe nach: Die Herren Bodmer und Hürlimann waren die Gründer der Mechanischen Seidenstoffweberei Zürich, mit Fabriken in Waiblingen (Deutschland), Fossano (Italien), New York, Richterswil, Ottenbach, Muri (AG) und später auch in Bäch. Der Standort Ottenbach dürfte der wichtigste gewesen sein. Die vorhandene Wasserkraft und billige Arbeitskräfte, die früher die Textilweberei in Heimarbeit ausübten, waren wichtige Kriterien für die Wahl der Örtlichkeit. Für die ausländischen Standorte waren jedoch andere Faktoren oft gewichtiger, so für die Wahl von New York die Nähe zum wichtigen nordamerikanischen Absatzmarkt und die Handelspolitik mit hohen Schutzzöllen, noch vor Donald Trumps Zeiten. Mit dieser Strategie waren Bodmer und Hürlimann nicht alleine, denn insbesondere das Textilunternehmen

Am Schweizer Mühlentag steht im Kleinkraftwerk Ottenbach die Technik im Vordergrund. (Bild zvg.) Schwarzenbach aus Thalwil, brachte es in den USA zu weltweiter Bedeutung. Zu den international auftretenden Seide verarbeitenden Betrieben im Säuliamt zählten auch Stehli in Obfelden, Weisbrod-Zürrer in Hausen und Näf in Affoltern und Hedingen. Das Familienunternehmen Näf stammte ursprünglich aus Kappel und spaltete sich dann in zwei Firmen auf. Die eine der beiden, nämlich die Seidenstoffwebereien vormals Gebrüder Näf AG, gründete dann im nordamerikanischen Seidenindustrie Center Paterson, New Jersey, unweit von New York eine Firma. Im Jahre 1886 vereinbarten sie mit Johann Arnold Walter Bodmer und Jakob Gottfried Hürlimann, eine gemeinsame Fabrik in New York unter dem schönen Namen Lion Silk Company zu betreiben. Ob der namensgebende Löwe ein geschickter Werbetrick war, um irreführend auf das französische Seidenzentrum Lyon hinzuweisen oder aber eher mit dem Zürcher Wappentier zu tun hatte? So abwegig dürfte dieser patriotische Gedanke nicht sein, denn aus der Heimat nahm an der Washington-Hundertjahrfeier in den USA 1889 auch eine Schweizer Gruppe am Festumzug teil. Ein Gustav Hürlimann leitet 1889 die Schweizer Abteilung des Schweizer Zuges. «Die Schweizer Gruppe gefiel sehr ... und viele Leute fanden, es sei die beste im ganzen Zuge gewesen ... Die Arbeiterinnen in Schweizertracht machten sich ganz gut.» Voran ritt Hürlimann als Ritter des 13. Jahrhunderts, dessen Gaul an

einer Kreuzung leider scheute und ihn abwarf.» Bei diesem Gustav Hürlimann handelte es sich um einen Neffen von Jakob Gottfried Hürlimann, der bei der Lion Silk Company zeitweise eine leitende Funktion hatte. Aus dem Familienzweig der Bodmer war Walter Bodmer-Hürlimann, ein Sohn von Johann Arnold Walter Bodmer, in Amerika tätig, bevor er ins Zürcherische Stammhaus berufen wurde. Der eingangs zitierte Artikel in der New York Times zeigt auf, wie auch die damaligen Fabrikherren bereits mit der Macht der amerikanischen Gewerkschaften rechnen mussten. Leider wissen wir sehr wenig darüber, was in den USA produziert wurde und kennen auch das weitere Schicksal der Lion Silk Company nicht. Am Schweizer Mühlentag steht beim historischen Kleinkraftwerk weniger die Fabrikgeschichte, als vielmehr die Technik im Vordergrund. Von der Wasserfassung beim Streichwehr in der Reuss bis zum Antrieb des Generators durch die Turbine werden alle für Wasserkraftwerke erforderlichen Anlageteile fachkundig erklärt und vorgeführt. Das Kleinkraftwerk dürfte eines der ältesten der Welt sein, das noch mit den originalen Maschinen aus dem Jahre 1920 Strom produzieren kann. (pd.) Infos: www.historisches.kleinkraftwerk.ottenbach.ch, 12. Mai von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen beginnen um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr. Eintritt frei. Muristrasse 33, Ottenbach (bei Haas-Shopping).

Handwerk aus vergangenen Zeiten Am 12. Mai ist wieder Mülitag Wie jedes Jahr am Samstag nach der Auffahrt, ist in der Aumüli wieder der traditionelle Mülitag angesagt.

Ben, Leslie und die Kinder sind eine sehr spezielle Familie. (Bild zvg.) lich, wie unhinterfragt manche gesellschaftlichen Mechanismen übernommen werden und dass bei genauerem Hinsehen nicht alles so «normal» ist, wie es scheint. Ross hält vor allem der hyperkapitalistischen Gesellschaft einen Spiegel vor, stellt aber zugleich die Frage, wie autark man wirklich von ihr leben kann und wie viel Egoismus darin steckt, ihr vollkommen den Rücken zuzukehren. Eine treffsichere Komödie um eine sympathische, wilde Aussenseiter-Bande, die mit clever-entlarvenden Dialogen und einem Händchen für schrägschöne Situationen überzeugen kann. Ein klassisches, aber charmantes Stück Underdog-Wohlfühlkino. (pk) Mittwoch, 16. Mai, 20.15 Uhr, «Captain Fantastic», Film von Matt Ross, USA 2016, 118 Minuten, E/d, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). www.kinolux.ch.

Auch dieses Jahr wartet der Verein Pro Aumüli mit diversen Attraktionen auf. So ist ein Glockenriemen-Sticker zu sehen, die Sägerei, eine über 80 Jahre alte, vollautomatische Schärfmaschine, ein Hufschmied beim Beschlagen der Pferde, Weberinnen am Webstuhl und natürlich die beliebten «Wöschwiiber», die waschen, wie zu Grossmutters Zeiten und vieles mehr. Zum ersten Mal darf der Verein die Musikgesellschaft Stallikon begrüssen; auch der Jodelchor am Albis und Alphornklänge sind wieder mit von der Partie. Wer noch kein Geschenk zum Muttertag hat (der Muttertag ist am Tag nach dem Mülitag), der wird sicher auch an den unzähligen Ständen fündig. Für das leibliche Wohl wird mit dem Grill, der Festwirtschaft und dem üppigen Kuchenbuffet ebenfalls gesorgt. Die Aumüli, Stallikon, ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Auch für Kinder ist der Mülitag jeweils ein ganz besonderes Vergnügen. (war)

Die Aumüli wird am Mülitag wieder zum Treffpunkt. (Bild zvg.)


Sport

Mittwoch, 9. Mai 2018

27

FSV Wettswil triumphiert doppelt

Obfelden zurück auf Siegesstrasse

Gruppen-Meisterschaften Gewehr 300 Meter im Bezirk Affoltern

Am letzten Sonntag spielte die HG Obfelden zuhause gegen Unterfrittenbach-Emmenmatt B.

Am Wochenende trafen sich in Wettswil und Affoltern die Sportund Ordonnanz-Schützen zum Duell. Die Bezirks-Gruppenmeisterschaften werden jeweils auf zwei Schiessständen durchgeführt. Im einen Stand treffen sich die Ordonnanz-Schützen, im anderen Stand die Sportschützen. Bei den Sportschützen starteten vier Standardgewehr-Gruppen. Erfreulich war, dass total sechs junge Nachwuchsschützen starteten. Allerdings konnte keine Gruppe einen Joker einziehen, da ja schon alle jungen Schützen die Löcher der Elitenschützen zu stopfen hatten. Thomas Leuenberger vom FSV Wettswil schoss in der ersten Runde 194 Punkte, gefolgt von Teamkollege Martin Landis mit 192 Punkten. Simon Gebhardt, der Nachwuchsschütze aus Zwillikon, erreichte 191 Punkte. In der Zwischenpause führte das Team Wettswil 1 mit 945 Punkten vor der FSG Zwillikon mit 915 Punkten und vor SV Obfelden-Maschwanden mit 913 Punkten. Leicht abgeschlagen an ihrem ersten Wettkampf war das junge Team Wettswil 2 mit 845 Punkten. Nach der Pause blieben die Bedingungen gleich. Thomas Leuenberger bestätigte seine Form und schoss

Hatte gut lachen: Das Gewinnerteam bei den Sportschützen des FSV Wettswil verwies die anderen Mannschaften auf die Ränge. (Bilder zvg.)

nochmals 194 Punkte nach. Dieter Rothacher aus dem gleichen Team zog mit 193 Punkten mit. Simon Gebhardt von der FSG Zwillikon konnte sich ebenfalls 193 Punkte schreiben lassen. Martin Landis wollte seine Teamgefährten nicht so alleine wegziehen lassen und doppelte nochmals 195 Punkte obendrauf. Und der junge Emilio Lilie de Leon mit 191 Punkten half dem FSV Obfelden-Maschwanden klar zur einer Steigerung. Somit stand die Gewinnergruppe fest. Die Gruppe 1 vom FSV Wettswil gewann den Wettkampf mit einem Total von 1903 Punkten. Den zweiten Rang erkämpfte sich das Team Obfelden Maschwanden mit 1830 Punkten. Den Dritten Rang belegte knapp dahinter der FSG Zwillikon mit 1824 Punkten. Auch sie durften zufrieden sein: Der FSV Wettswil, die Die NachwuchsSieger bei den Ordonnanz-Schützen.

gruppe vom FSV Wettswil verteidigte den vierten Rang mit 1698 Punkten.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Ordonnanz-Schützen Alle Jahre wieder! Am Samstag, 5. Mai, trafen sich 60 Schützinnen und Schützen in elf Fünfer- bzw. Sechsergruppen im Schützenhaus Zwillikermoos zur Gruppenmeisterschaft des Bezirks-Schützenvereins Affoltern zum Wettkampf mit den Armeewaffen. Besonders erfreulich war, dass die Feldschützengesellschaft Zwillikon eine reine Jungschützen-Gruppe stellte. Der Wettkampf wurde in zwei Durchgängen in der Wertung A10 ausgetragen. Dabei waren jeweils nach drei Probeschüssen zehn Schüsse, einzeln gezeigt, zu absolvieren. Schliesslich folgten noch fünf Schüsse, die am Schluss gezeigt wurden. Der ruppige Wind und das ständig wechselnde Licht erschwerten das Erreichen von Spitzenresultaten. Es gab manchen vom Winde verwehten Ausreisser zu verkraften. Das Tröstliche dabei war,

dass es alle in etwa gleich traf. Nach dem ersten Durchgang lagen der FSV Wettswil und der SV Affoltern 1 mit 657 Punkten gleichauf an der Spitze, gefolgt vom FSV Knonau mit 638 Punkten. In der zweiten Runde setzte sich dann der FSV Knonau mit 673 Punkten an die Spitze. Der FSV Wettswil folgte mit zehn Punkten weniger und der SV Affoltern 1 behauptete mit 658 Punkten den dritten Platz. Am Schluss war die Situation dann recht knapp: Der FSV Wettswil lag mit 1320 Punkten lediglich fünf Punkte vor dem SV Affoltern 1 und mit nur neun Punkten vor dem FSV Knonau. Der Vorsprung auf den vierten Platz mit 38 Punkten war dann aber deutlich.

Rückläufige Anmeldungen In den Pausen bis zur Rangverkündigung und auch noch danach wurde in der Schützenstube die Kameradschaft gepflegt. Dabei wurden auch die erzielten Resultate gewürdigt und intensiv über die schwierigen Bedingungen diskutiert. Somit ist einmal mehr ein spannender und unterhaltsamer Anlass Vergangenheit. Etwas nachdenklich stimmt der Umstand, dass erneut weniger Gruppen teilnahmen, einzelne Vereine blieben dem Anlass sogar ganz fern. Heinz Meili

Bei herrlichen äusseren Bedingungen konnten die Obfelder Hornusser das Spiel mit Schlagen beginnen. Und wie man begann! Die Mehrheit der Spieler konnte im ersten Durchgang eine sehr gute Schlagleistung vorweisen. Ihr Gegner von Emmenmatt zeigte dafür eine hervorragende Leistung im Ries – das Spiel versprach interessant zu werden. Nach dem Wechsel zeigte auch Obfelden eine gute Leistung im Ries, aber leider nur wieder bis zur Hälfte des ersten Durchgangs, sie mussten sich eine Nummer schreiben lassen. Emmenmatt kam nicht annähernd an die Schlagleistung der Heimmannschaft heran. Nach dem Wechsel ging es im gleichen Stil weiter, nur dass sich Emmenmatt ebenfalls eine Nummer schreiben lassen musste. Somit gewann Obfelden das Spiel mit 1 Nummer und 750 Punkten gegen Unterfrittenbach-Emmenmatt B mit 1 Nummer und 529 Punkten. Obfelden konnte sich zwei weitere Punkte auf ihrem Meisterschaftskonto gutschreiben lassen, ihr Gegner ging ohne Punkte nach Hause. Nach dem vierten Meisterschaftsspiel belegt Obfelden den guten 4. Rang. Peter Frick Mit 81 Punkten erzielte Reto Binggeli die Tageshöchstleistung, gefolgt von Wädi Müller mit 71

Gruppenrangliste:

Punkten und Peter Frick mit 66 Punkten.

FSV Wettswil, 1320 (657 / 663); SV Affoltern 1, 1315 (657 / 658); FSV Knonau, 1311 (638 / 673); SV Obfelden – Maschwanden, 1282 (636 / 646); FSV Ottenbach, 1271 (623 / 648); SG Aeugst, 1265 (623 / 642); SV Hedingen, 1261 (643 / 618); FSG Zwillikon 1, 1233 (617 / 616); SG Hausen, 1208 (610 / 598); FSG Zwillikon 2, 1158 (576 / 582); FSG Zwillikon 3, 1139 (577 / 562). Die besten Einzelresultate erzielten: Urs Leuthold, SV Knonau 141 Pte.; Jürg Pfister, SV Knonau 140 Pte.; Daniel Spahr, SG Aeugst 139 Pte.

Reto Binggeli. (Bild zvg.)

Warum nicht um den Aufstieg spielen? Siege und Niederlagen Geglückter Saisonstart des Schachclubs Wettswil

Start in den Interclub des TC Säuliamt

Ende März wurde zur Schweizer Meisterschaft 2018 gestartet – Wettswil überraschte in den Auftaktrunden in der Nationalliga B mit zwei Siegen.

Die Senioren in der 1. Liga verlieren 1:6, während die Senioren in der 3. Liga gegen Thalwil mit 5:2 gewinnen.

................................................... von kaspar köchli Dramatik herrschte vergangenes Jahr am Saisonende, als das abstiegsbedrohte Wettswil in der Nationalliga-B-Schlussrunde zwingend punkten musste. Den Ämtlern gelang dies nervenstark, und sie vermochten sich als kleinster Verein in der Gilde der 30 Schweizer Topmannschaften zu behaupten. Schlüssel des Erfolgs war der starke Zusammenhalt im Team. Nachdem sich Wettswil nun auf die neue Spielzeit mit Urs Rüetschi (ex Luzern) gar verstärken konnte, wurde als Ziel ausgegeben, sich im Mittelfeld zu etablieren. Möglichst rasch Zählbares zu holen lautete die Devise, um das Nervenkostüm nicht wie vor Jahresfrist zu strapazieren. Allerdings standen zu Beginn gleich drei Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm, als erstes jenes gegen den Aufstiegsaspiranten Solothurn. Trotz couragiertem Auftritt und zwei schönen Partiegewinnen durch Andreas Huss und Hanspeter Bieri resultierte eine 3:5-Niederlage.

Zwei souveräne Siege Mitte April gastierte Wettswil in Zürich, Nähe Klusplatz, der Gegner hiess Réti. Nachdem am Spitzenbrett

Andreas Huss hegt mit Wettswil hohe Ambitionen. (Bild zvg.) der heimische Spieler wegen Verspätung von über einer Stunde Forfait verlor, war der Weg der Ämtler schon ein bisschen vorgeebnet. Weitere drei Siege wurden verbucht und zwei Unentschieden nach Hause geschaukelt, Wettswil landete relativ unaufgeregt seinen ersten Saisonsieg. Bereits zwei Wochen später lud im Aargau die renommierte Schachgesellschaft Baden zum Kampf. Zwischenzeitlich 0:2 zurückliegend, drehte Wettswil auf und vermochte den Match nach zäher, über vierstündiger Dauer mit 5:3 für sich zu entscheiden. Die Freude bei den Ämtlern war riesig, es durfte ge-

feiert werden. Die Zwischentabelle nach drei (von neun) Runden sieht Wettswil auf dem 3. Rang. «Weshalb sollten wir mit unserem starken Team nicht um den Aufstieg in die Nationalliga A spielen?», fragte Andreas Huss, der alle seine drei Partien gewonnen hatte, euphorisch in die gesellige Runde. Wie es im Fussballjargon jeweils heisst, sollte der Ball jedoch flach gehalten werden – in diesem Fall wären das die Schachfiguren. «Wenn wir nochmals zweimal gewinnen, okay, dann schauen wir nach oben», wiegelte der jüngste und zugleich zweitstärkste Spieler, Philipp Aeschbach ab. Mitte Juni empfängt Wettswil im heimischen Türmlihaus den starken Kontrahenten Tribschen aus Luzern. Mit einem weiteren Vollerfolg würde sich der Schachclub Wettswil gegenüber seinen weiteren, folgenden Gegnern mächtig Respekt verschaffen. Und vor allem wäre es für das Nervenkostüm Balsam.

Resultate: 1. Runde, Solothurn – Wettswil 5:3: Hakimifard – Hug 1:0, Ovseyevych – Rüetschi 1:0,

Gegen den starken TC Uster (3 R4 Spieler) konnte nur André Meier (R5) sein Einzel gegen seinen R4-klassierten Gegner 6:2/6:1 gewinnen. Gregor Hauser (R5), als Nummer 1 gesetzt, verlor nach einem begeisternden, über zweistündigen Spiel, unglücklich 5:7 im dritten Satz gegen seinen R4Gegner. Bruno Schönbächler (R6) musste gegen den dritten R4-klassierten Gegner antreten und hatte wie Captain Ernst Widmer (R6) keine Chance, den Match zu gewinnen. Einzig Thomas Naef (R6) verlor knapp im ersten Satz (4:6). Danach lief es ihm aber überhaupt nicht mehr und er verlor den zweiten Satz klar. In den Doppeln kamen dann Jürg Schmidlin (R7) und Patrick Lerf (R7) als frische Kräfte zum Einsatz. Meier/Lerf als Doppel 1 gegen den stärksten R4-Gegner und einen sehr starken R6-Gegner verloren den ersten Satz knapp 4:6. Im zweiten Satz war allerdings nicht mehr viel

Habibi – Ph. Aeschbach remis, Schiendorfer – Huss 0:1, Schwägli – Christen remis, Flückiger – Kuhn 1:0, Fischer – Bieri 0:1, Krebs – Köchli 1:0.

auszurichten: Ein paar unnötige Fehler – und die «Big Points» waren verloren (1:6 im zweiten Satz). Schönbächler/Schmidlin versuchten gegen zwei R4-Spieler als Doppel 2 ihr Glück, blieben jedoch chancenlos. Nun muss die Mannschaft im nächsten Heimspiel am 12. Mai unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf den zweiten Gruppenrang zu haben. Zuschauer sind herzlich willkommen! Die 2. Mannschaft der Senioren ist mit 5:2 Siegen gegen Thalwil stark gestartet. Bemerkenswert ist insbesondere der Sieg des schon 73-jährigen Adrian Matt, der seinen 20 Jahre jüngeren Gegner in nur drei Sätzen niederrang. Überhaupt zeigte das Team eine starke mentale Leistung, gingen die Affoltemer doch bei drei von vier Matches über drei Sätze als Sieger vom Platz. Daniel Küpfer als TeamRookie und Heinz Graf nach verletzungsfreiem Wintertraining schafften es, zwei Siege je im Einzel und zusammen im Doppel aneinanderzureihen. Absteigen kann die 2. Mannschaft der Senioren in der 3. Liga nicht, aber vielleicht geht es ja wieder in die andere Richtung. Als Lift-Mannschaft würde es nicht erstaunen. Ein Anfang ist gemacht.

2. Runde, Réti Zürich – Wettswil 3:5:

André Meier und Marcel Bischoff

Kriste – Huss 0:1ff., Wüthrich – Ph. Aeschbach 0:1, Wyss – Rüetschi 0:1, Haas – Georges remis, Lou – Christen remis, Porras Campo – W. Aeschbach 0:1,

Restliche Resultate: Aktive Herren 2. Liga: Niederlage

Levrand – Bieri 1:0, Pfister – Heldner 1:0.

zuhause gegen den TC Thalwil, 1:8. Aktive Damen

3. Runde, Baden – Wettswil 3:5: Klundt – Rüetschi 1:0, Snuverink – Hug 1:0, Düssel – Ph. Aeschbach remis, Milosevic – Huss 0:1, Bouclainville – Georges remis, Suter – Kuhn 0:1, Valencak – Bieri 0:1, Wilhelm – Köchli 0:1.

2. Liga: Sieg auswärts gegen Hof Gattikon 4:2.

Unten (v. l.): Bruno Schönbächler, André Meier, Jürg Schmidlin, oben: Ernst Widmer, Patrick Lerf, Gregor Hauser, Thomas Naef. (Bild zvg.)

Nächste Heimspielrunde: 12. Mai, 13.30 Uhr, Senioren Herren 1. Liga gegen den TC Schützenwiese Winterthur, 13. Mai, 13.30 Uhr, Aktive Herren 2. Liga gegen den TC Rüti Zürich.


Sport

Mittwoch, 9. Mai 2018

Riesenschritt Richtung Ligaerhalt 1. Liga: USV Eschen/Mauren – FC Wettswil-Bonstetten 0:3 (0:2) In der viertletzten Meisterschaftsrunde trat WB in Eschen mutig auf und gewann das kapitale «Sechspunktespiel» dank optimaler Kollektivleistung.

Starker WB-Start wird belohnt WB musste auf seinen gesperrten Captain Studer verzichten, für ihn stiess Peter wieder ins Team. Kampfbereit und bis in die Haarspitzen motiviert, gaben die Ämtler von Beginn weg den Rhythmus vor. Lugo prüfte schon früh die Wachsamkeit von Eschen-Keeper Antic, danach fiel Capones Schuss zu zaghaft aus. Später zirkelte Zoller nach einem überfallartigen Konter den Ball knapp am Pfosten vorbei und bei der vierten echten WB-Chance in der Startviertelstunde fand Capone in Antic seinen Meister. Kaum hatte Eschen durch Wolfinger seinen ersten Warnschuss abgegeben, lag es postwendend im Rückstand. Die Rotschwarzen führten den Gegenangriff blitzschnell aus, am Schluss bediente Zoller mit einem Zuckerpass Lugo und dieser vollstreckte

Start in die Interclub-Saison Am vergangenen Wochenende haben sechs Mannschaften des TC Hausen die Interclub-Saison in Angriff genommen. Bis auf eine Partie waren die Spiele äusserst ausgeglichen und wurden teils erst in den Champions Tiebreaks entschieden. Die auf diese Saison hin neu formierten Teams der Damen 30+ gegen Neubüel Wädenswil und die Senioren 55+ gegen Wald trennten sich je 3:3 Unentschieden. Die junge Herren-Aktivmannschaft und die Damen 40+ (beide 3. Liga) mussten sich ihren Gegnern knapp geschlagen geben

Erster Sieg in der 3. Liga für die Jungsenioren 35+ Die Jungsenioren 35+ um Captain Nico Kölliker feierten in der 3. Liga ihren ersten Sieg. Sie bezwangen den TC Sonnenberg in einer, bis zum letzten Ball spannenden Begegnung mit 5:4. Eine klare Angelegenheit war der 7:0-Sieg der 1. Liga Equipe 45+. Sämtliche Partien wurden hier klar dominiert und dem Aufsteiger aus Elgg wurde kein einziger Satz zugestanden. Der kulinarische Gaumenschmaus tröstete die Kempen aus Elgg über die heftige Niederlage hinweg. Nächstes Wochenende wird die zweite Runde ausgetragen. Die Spiele werden am Samstag ab 11 Uhr und am Sonntag ab 9 Uhr auf der schönen Anlage des TC Hausen ausgetragen. (DC)

Zwei Welten des Fussballs FCA – FC Lachen/Altendorf 1 1:1 (1:0) Am Samstag empfing das FCA«Eis» den Tabellenfünften aus Lachen und Altendorf. Man wollte den Trend aus den letzten Spielen fortsetzen, um die Lücke zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verkürzen.

................................................... von kaspar köchli Im Ländle trafen jene zwei Teams aufeinander, die in der Rückrunde bislang fast am meisten Punkte geholt hatten. Tatsächlich handelte es sich aber um ein hoch brisantes Abstiegsduell, bei dem sich der Sieger aus dem miefigen Tabellenkeller würde befreien können. Ausgangslage: Das siebtrangierte Winterthur war nur gerade drei Zähler vom Letzten (14. Balzers, 24 Punkte) getrennt, dazwischen lagen die Gegner vom vergangenen Samstag, WB (26 Punkte) und Eschen/ Mauren (25 Punkte). Mitte April sorgte Eschen für Schlagzeilen, als es beim Leader in Bellinzona einen 1:4-Rückstand sensationell zum 5:4-Sieg drehte. Seither ist der Glauben an den Ligaerhalt unerschütterlich.

29

Vor grosser Zuschauerkulisse trifft Lugo zum 1:0 für die Rotschwarzen. (Bild Kakö) abgeklärt (17. Minute). WB behielt die Oberhand, ehe nach einer halben Stunde der Gastgeber urplötzlich mittels Strafstoss die Ausgleichschance erhielt. Vorangegangen war ein heftiger Schubser von Todzi, dem ansonsten ein bärenstarkes Spiel gelang. Der gefoulte Torjäger Bärtsch liess sich auf dem Platz kurz pflegen, ehe er vom Elfmeterpunkt aus antreten wollte. Die Regel besagt aber, dass er nach der Pflege das Feld zu verlassen hat, und erst nach Wiederaufnahme des Spiels wieder hineinkommen darf. So musste ein anderer Liechtensteiner ran – und prompt scheiterte Pola am glänzend reagierenden WBSchlussmann Thaler. «Wenns um den Abstieg geht, darf man doch keine Penaltys verschiessen», klagten heimische Zuschauer. Für sie kam es noch schlimmer. Am Ende des schönsten Angriffs des Tages tänzelten sich Zoller, Lugo und Capone durch die Abwehrreihen und Letzterer traf überlegen zum 2:0 (43. Minute).

Kontertor als Vorentscheidung Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber bemüht, die Aufholjagd zu lancieren. Allerdings fehlte es oft an der Präzision vor dem Abschluss oder Thaler zeigte sich als souveräner Chef in sei-

nem Arbeitsgebiet, dem Strafraum. Plötzlich führte WB 3:0. Nach einem schnellen Konter und dem feinen Pass Peters in den freien Raum, spurtete Zoller aus schräger Position allein auf Antic zu, überwand diesen sicher und krönte seine Topleistung (58. Minute). Die Entscheidung war gefallen, obschon Eschen unbeirrt sein Glück weiterhin suchte und noch zu einer Handvoll halbkarätiger Gelegenheiten kam. WB verteidigte sich unspektakulär aber effizient und erhielt zum wiederholten Mal keinen Gegentreffer. «Das war ein brutal wichtiger Dreier, vielleicht der wichtigste; jetzt geht es uns allen besser» strahlte Teammanager Bobes Enskat nach der Partie. WB hat sich nun Luft verschaffen, es liegt achtrangiert vier Punkte über dem ominösen Strich. Bereits am nächsten Samstag könnte es mit einem Sieg zuhause gegen Seuzach seine Abstiegssorgen endgültig los sein. Darauf folgen noch die letzten Spiele gegen St. Gallen (a) und Bellinzona (h).

Die Konditionen am Samstag waren mit Sonnenschein und warmen Temperaturen optimal, um die Zeit auf dem Fussballplatz zu verbringen. Entsprechend gross war auch der Zuschauerandrang, der überdurchschnittlich hoch war. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo ins Spiel und versuchten sofort, das Spiel an sich zu reissen. Während die Gäste nach vorne zwar viel Tempo machten, konnten sie sich in den ersten Minuten jedoch nicht in der Verteidigung ordnen, sodass in der sechsten Minute ein Einwurf von Luchsinger nicht vollständig geklärt werden konnte und der Ball Bilic vor die Füsse fiel. Dieser wusste diese Gelegenheit zu nutzen und konnte nach einer kurzen Drehung den Ball im Netz versenken. Der FCA führte mit 1:0. Die Spielgeschwindigkeit blieb konstant hoch und es ergaben sich auf beiden Seiten hochkarätige Chancen, bei welchen sich beide Torhüter einige Male bewähren mussten. Zum Unmut der FCA-Spieler wurden sie zweimal bei sehr knappen Abseitsstellungen zurückgepfiffen, ansonsten wäre der

Stadion Eschen, ca. 350 Zuschauer; Eschen/Mauren – WB 0:3 (0:2).

Halbzeitstand wohl 2:0 gewesen. Doch die 1:0-Führung war auch ein Verdienst vom FCA-Goalie Vanetta, welcher sich bei einigen Chancen langmachen oder Bälle abfangen musste. In der ersten Halbzeit wurde attraktiver Fussball gespielt, wobei die einzige zwingende Chance auf beiden Seiten auch verwandelt wurde. So attraktiv der Fussball in der ersten Halbzeit war, so öde war er in der zweiten. Aufgrund des Mangels an Optionen fingen die Gäste aus Lachen/Altendorf an, konstant lange Bälle zu spielen und gemäss Luchsinger liess sich auch die FCA-Elf auf dieses Spiel ein, wodurch das Spiel nur aus langen Bällen und Befreiungsschlägen bestand. Leider spielte dies den Gästen in die Hände, sie erwiesen sich in dieser Taktik als kompetenter. Dadurch war die FCA-Elf unter Dauerdruck und konnte nie ein richtiges Spiel aufziehen. Die Chancen vereinzelten sich und beide Mannschaften kamen nur selten wirklich gefährlich vors Tor. Eine Eigenschaft an solch einem Ansturm ist, dass es irgendwann Unachtsamkeiten und Fehler gibt. So ging Luchsinger in der 83. Minute ungeschickt in einen Zweikampf im 16-Meter Raum, weshalb der Stürmer die Einladung dankend annahm und sich fallen liess. Es kam zum Penalty für die Gäste. Zum Leidwesen aller FCA-Fans wurde dieser auch noch zum 1:1 verwandelt. Der Ausgleich verlieh zwar dem «Eis» erneuten Elan, welcher jedoch zu spät kam, um noch etwas am Resultat zu ändern. Deshalb musste man sich mit einem Unentschieden zufriedengeben, welches aufgrund der schwachen Leistung in der zweiten Halbzeit nicht ganz unverdient ist.

Thaler; Todzi, Brüniger, Peter, Loosli; Dzelili, Miljovic

Patrick Hutzler

(67. Peduzzi), Schneebeli, Zoller (77. Allemann); Capone (88. Horak), Lugo. 17. Lugo 0:1, 43. Capone 0:2, 58. Zoller 0:3.

Tore: 6. Bilic; FCA: Vanetta; Steigmeier, Mühlemann, Luchsinger, Tustonja; Ismajlaj, Shala (84. Oetterli),

Medaillensegen für den Wsca

Zahlreiche Chancen konnten durch Nicola Vanetta entschärft werden. (Bild Patrick Hutzler)

vic); Stankovic.

Für den Wasser-Sport-Club-Albis (Wsca) gab es am vergangenen Samstag am Piranha-Cup in Bremgarten 18 Medaillen zu verbuchen.

Pontoniere starten in die neue Saison

Am Morgen starteten die Rennen der Jahrgänge 2002 bis 2005. Iloy Lamers aus Buttwil reichte es über die 100 Meter Rücken sowie die 100 Meter Lagen jeweils auf den 3. Rang. Leandra Dupont aus Bünzen freute sich über Bronze der 100 Meter Lagen. Nicht aufs Podest reichte es Yannic Petrovic aus Widen. Allerdings konnte er von den vier im Morgenprogramm anwesenden Wsca-Schwimmerinnen und -Schwimmern seine persönlichen Bestzeiten am meisten halten oder gar etwas unterbieten. Glücklich, nicht wie vor einigen Monaten an ihrem ersten Wettkampf disqualifiziert zu werden, war Merima Hafizovic aus Affoltern. Am Nachmittag massen sich die jüngeren Schwimmer der Jahrgänge 2006 bis 2009 und jünger. Das Wsca-

Team war mit sieben Schwimmern vertreten. Es war toll, eine Medaille nach der anderen gab es zu verbuchen. Julian Stöckli aus Aristau schwamm sich über die 50 Meter Delfin, Rücken, Brust und Freistil gleich viermal zu Gold! Den 3. Rang belegte er über die 100 Meter Lagen. Cédric Gurtner aus Jonen stand über 50 Meter Rücken und Freistil zuoberst auf dem Podest. Bronze gab es für ihn über die 100 Meter Lagen. Die 50 Meter Delfin und Rücken beendete Cora Bollier aus Hedingen auf dem 2. Rang. Für die 50 Meter Freistil reichte es ihr für Bronze. Der aus Bonstetten kommende Alessio Chechele stand über 50 Meter Rücken und Freistil mit Bronze auf dem Podest. Ebenfalls Bronze gab es für Lea Keller aus Muri über die 50 Meter Delfin und Brust. Leider musste sich Leonie Bollier aus Hedingen gleich zweimal mit dem 4. Rang begnügen – jedoch ist auch das eine tolle Leistung. Auch ohne Medaille musste sich Louisa Ackermann aus Hedingen zufriedengeben. Sie zeigte aber, dass ein Wettkampftag auch so mit einem Lächeln zu Ende gehen kann: Spass mit den Vereinskolleginnen und -kollegen ist auch eine Bereicherung! (spa)

Hintere Reihe (von links): Cora Bollier, Leonie Bollier, Lea Keller, Louisa Ackermann, vorne: Julian Stöckli, Alessio Chechele und Cédric Gurtner. (Bild zvg.)

Mehr Infos auf www.wsca.ch.

Ende März haben die Ottenbacher Pontoniere den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Das erste Wettfahren ist am 12. Mai, Saisonhöhepunkt das Eidgenössische vom 29. Juni bis 1. Juli in Bremgarten. Ende März ging es am Mittwochabend wieder los. Die Ottenbacher Pontoniere fanden sich an der Reuss ein, um die Boote und Weidlinge ins Wasser zu bringen. Seither sind sie drei- bis vier Mal wöchentlich im Training anzutreffen. Am 12. Mai findet dann bereits das erste Wettfahren statt, der AdlerCup in Aarau. Danach geht es Schlag auf Schlag in Richtung des diesjährigen Highlights, dem Eidgenössischen Wettfahren in Bremgarten vom 29. Juni bis 1. Juli. Vor allem das Sonntagstraining, welches um halb neun und damit für manche viel zu früh beginnt, ist dabei auch fleissig von Zuschauern besucht. Jemand ist aber trotz früher Morgenstunde fast immer anzutreffen; Edi Sidler. Als sehr zuverlässiger Vereinskamerad kann auch heute noch auf ihn gezählt werden. Er steht an den Wettkämpfen am Ufer und feuert jedes einzelne Vereinsmitglied an, gibt Tipps oder steht einmal jährlich selber im Boot, um sein Können auf dem Wasser zu zeigen. Wenn Not am Mann ist, springt er ausserdem als Kampfrichter ein. Und dies alles schon seit vielen Jahren. An der diesjährigen Delegiertenversammlung in Bremgar-

Stähli (57. Arsic), C. Antenen; M. Bilic (57. Markano-

ten durfte er dann ein besonderes Ereignis feiern. Edi wurde für seine 60 Aktivjahre im Pontoniersportverband geehrt. Während dieser Zeit war er 34 Jahre lang ein Vorstandsmitglied des Pfvo. Er führte jedes Amt, ausgenommen jenes des Präsidenten, aus. Teilweise hatte er sogar eine Doppelverantwortung, war Materialverwalter und Kassier zugleich. Edi schaut heute noch gerne zurück. Er erzählt von alten Zeiten, wie es Trainings gab, wo einige den Nachhauseweg nicht mehr fanden und im Vereinshaus verweilten bis sie am nächsten Morgen wieder zur nächsten Fahrübung antraten. Der Verein ist dankbar, solch treue Vereinsmitglieder zu haben und sagt: «Danke Edi!». (pd.)

Jubilar Edi Sidler (links) mit dem Präsidenten des Pontonierfahrvereins Ottenbach, Martin Guthauser. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Laien-Schauspieler Für die Besetzung der Theateraufführungen im November 2018 werden aufgestellte und humorvolle Darstellerinnen, Darsteller und Helfer jeden Alters gesucht. Haben Sie Lust und Freude bei einer witzigen Produktion dabei zu sein? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Theater 900 Mettmenstetten, Telefon 044 767 07 61 E-Mail: christian.kupferschmied@bluewin.ch

Stellenanzeiger ALBISBRUNN in Hausen am Albis ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. In unseren Produktions- und Ausbildungsbetrieben ermöglichen wir den Lernenden eine realitätsbezogene Ausbildung. Für unseren Albisbrunn Maschinenbau suchen wir per 1. Juni 2018 oder nach Vereinbarung einen qualifizierten, initiativen und selbstständig arbeitenden

Polymechaniker EFZ (w/m) 100 % Ihre Aufgaben: • Ausführen von Kundenaufträgen in den Bereichen CNC-gesteuerter Dreh-, Fräsund Bohrarbeiten • Selbstständiges Erledigen von Montage- und Reparaturarbeiten • Praktische Ausbildung von Lernenden als Poly- und Produktionsmechaniker • Anleitung von Schülerpraktika und Durchführung von Schnupperlehren Unsere Erwartungen: • Abgeschlossene Berufslehre als Polymechaniker EFZ • Mehrjährige Berufserfahrung in der Fertigung • Selbstständiges Erledigen von Montage- und Reparaturarbeiten • Interesse an der Zusammenarbeit mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen • Hohe Sozialkompetenz, teamfähig, belastbar, leistungsorientiert

Wir erweitern unser Team und suchen per sofort

Service- / Restaurationsfachfrau, 100 % und

Bar-Mitarbeiter, 50 - 100 % Haben Sie Erfahrung im Gastgewerbe oder eine Ausbildung als Restaurationsfachfrau oder Ähnliches? Dann melden Sie sich mit Lebenslauf unter info@loewen-hausen.ch Gasthof Löwen, Albisstrasse 2, 8915 Hausen a. A.

Wir bieten • eine interessante berufliche Herausforderung in einem nicht alltäglichen Umfeld • Weiterbildungsmöglichkeiten • zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung der Richtlinien des Kantons Zürich Für ergänzende Fachauskünfte stehen Ihnen Peter Rathgeb, Leiter Albisbrunn Maschinenbau oder Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung, Tel. 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Einrichtung finden Sie auf unserer Website: www.albisbrunn.ch Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

Schulen und Kurse Gerne Gitarre spielen? Erfolgreiche Methode eines 1A-Lehrers. Schnupperlektion Tel. 079 220 62 84


Extra herkömmliches

Himmel Die Bedeutung des gemeingermanischen Wortes Himmel ist umstritten. Das Herkunftswörterbuch vermutet eine um viele Ecken herum entfernte Verwandtschaft mit dem Wort Hemd im Sinne von verhüllen, verdecken. So hemdsärmlig diese Vermutung daherkommen mag, ausgerechnet die biblische Himmelfahrtserzählung weist in dieselbe Richtung: Der Himmel ist eine verhüllte Realität, ein unergründliches Geheimmnis. (ubo)

Mittwoch, 9. Mai 2018

Der Himmel steht offen Gedanken zu Auffahrt von Vikarin Monika Hirt

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

volg-rezept

Geschnetzeltes zum Muttertag Zutaten für 4 Personen 600 g Schweinshals ½ EL Bratbutter Salz, Pfeffer aus der Mühle Sauce: 200 g Kirschen entsteint 1 dl Portwein rot 80 g Mascarpone Zitronensaft

Zubereitung Fleisch zu Geschnetzeltem schneiden: Zuerst Tranchen schneiden, diese in Streifen und dann in kleine Stücke schneiden. In der sehr heissen Bratbutter portionenweise kurz und kräftig anbraten. Fleisch herausnehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und warm stellen. Für die Sauce Kirschen kurz darin dünsten. Mit Portwein ablöschen und würzen. Sauce zur Hälfte einkochen. Mascarpone dazugeben und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fleisch zugeben und sofort servieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Tipp: Dazu passen gebratene Maisschnitten und Saisongemüse. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Bevor es so weit ist, an den Himmel zu denken, ist Einsatz auf der Erde gefragt. (Bild zvg.)

M

it der Auffahrt – Christi Himmelfahrt – endet die Geschichte von Jesus mit uns Menschen auf der Erde. Jesus kehrt zurück zu seinem Vater in den Himmel. Als erhöhter Christus, so beschreiben es verschiedene Bibelstellen, sitzt er künftig zur Rechten Gottes und regiert von dort aus die Welt. Er befindet sich nun in einer anderen Sphäre, weit weg von unserem Leben hier auf der Erde – und doch ist er uns ganz nah. Es mag paradox klingen: Aber das Aufsteigen zu Gott geschieht, um den Menschen nahe zu sein. Jesus verlässt den Kreis seiner Anhängerschaft, um künftig gleichermassen für alle Menschen, die an ihn glauben, da zu sein. Vielleicht kann man es sich tatsächlich ganz bildlich vorstellen: Er steigt auf, um von da oben einen guten Überblick auf den gesamten Erdkreis zu haben.

Das Leben verläuft nicht immer reibungslos und glatt Aber wie kann Jesus Christus uns nahe sein, wenn er doch gleichzeitig so weit weg ist? Vielleicht indem wir ihn als «Beziehungsmanager» begreifen, der zwischen Mensch und Gott unterwegs ist und vermittelt: Von Mensch zu Gott und von Gott zu Mensch. Als irdischer Jesus hat er uns Gott als liebenden und treuen Gott offenbart. Er hat uns Menschen gelehrt und vorgelebt,

wie diese Liebe in unser eigenes Leben zu integrieren ist. Und umgekehrt erhält Gott mit Jesus Christus an seiner Seite ein «menschliches Gesicht». Eins, von dem wir durch die Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten immer wieder aufs Neue berührt und inspiriert werden. Jesus Christus ermöglicht es, dass sich Himmel und Erde berühren, dass die beiden Sphären durchlässig sind. Das tönt schön – aber was heisst das für uns Menschen? Interessiert uns der religiöse Himmel überhaupt noch? Brauchen wir eine Vorstellung vom Jenseits? Vom danach? Ja, das brauchen wir. Und das sage ich nicht nur als Vertreterin der Kirche, sondern aus einer grundlegenden existenziellen Überzeugung. Wir Menschen heute verfügen über viele Möglichkeiten und Errungenschaften, unsere Grenzen immer weiter auszuweiten. Und das propagierte Lebensgefühl, welches die ultimative Lebenserfüllung ins Zentrum stellt, animiert uns, das Leben hier auf Erden voll und ganz auszukosten. Wir alle wissen aber, das Leben verläuft nicht immer reibungslos und glatt. Krisen und vor allem der Tod führen einem die menschlichen Grenzen – vielleicht dann schockhaft – vor Augen. In solchen Situationen erwächst nicht selten das Bedürfnis nach etwas, was die eigene irdische Existenz übersteigt oder die Brüchigkeit des eigenen Lebens relativiert.

Befreit vom persönlichen Erfolgsdruck Und da kommt der Himmel heilsam ins Spiel: der christliche Auferstehungsglaube, dass unser Leben bei Gott im Himmel Erfüllung finden wird. Ich selber empfinde diese Vorstellung als ungemein entlastend. Sie hilft mir dabei, meine menschlichen Grenzen zu akzeptieren und es entlastet mich zu wissen, dass ich nicht alles im diesseitigen Leben «zu Ende bringen muss». Vielleicht denken Sie jetzt: Simple Vertröstung! Nein, das ist es nicht. Trost – ja, aber nicht Vertröstung. Weder die einseitige Fokussierung aufs Jenseits, noch die Absolutstellung des Diesseits sind hilfreich. Wir brauchen Himmel und Erde – zwei getrennte Sphären, die dennoch aufeinander bezogen sind. Jesus Christus’ «Reise» vom Himmel zur Erde und zurück macht uns das bewusst. Er schenkt uns die Hoffnung, dass unser Leben im Himmel bei Gott vollendet wird. Aber gleichzeitig vermittelt er durch sein eigenes Leben und Wirken: Liebe Menschen, bevor es so weit ist, an den Himmel zu denken, ist euer Einsatz auf der Erde gefragt. So lautet meine Botschaft für Auffahrt: Mit der Zuversicht, dass der Himmel offen steht, können wir uns befreit vom persönlichen Erfolgsdruck für das Gute in dieser Welt engagieren!

Frühlingsputz unerwünscht Wer beim Frühlingsputz aufs Fensterputzen verzichtet, hat eine gute Ausrede: Vögel erkennen dreckige Fenster eher als Hindernis und weichen der Gefahr rechtzeitig aus. Vögel nehmen durchsichtige oder stark spiegelnde Fenster nicht als Hindernis wahr. Deshalb kommt es regelmässig vor, dass sie in vollem Flug mit Glasscheiben kollidieren. Alleine in der Schweiz kommen so jedes Jahr hunderttausende Vögel ums Leben. Doch das muss nicht sein. Schon einfache Massnahen helfen, dieses Vogelschutzproblem abzuschwächen. Auf einer neuen Website zeigt die Vogelwarte Sempach, wie die Gefahr entschärft werden kann. Natürlich reicht es meist nicht, die Scheiben ungeputzt zu lassen, und das Anbringen von Markierungen ist notwendig. Klar abgegrenzte, stark kontrastierende Linien an transparenten Scheiben bewirken den effizientesten Kollisionsschutz. Greifvogelsilhouetten dagegen haben sich als weitgehend wirkungslos entpuppt. Gerade schwarze Aufkleber sind oft kaum sichtbar. Es gibt eine Vielzahl an ästhetisch ansprechenden und vogelfreundlichen Massnahmen an Glas. Die Vögel freuen sich, wenn weitere Lösungen umgesetzt werden – fantasievoll und ästhetisch! (pd.) Infos unter vogelglas.vogelwarte.ch.

Auftritt von Prix Walo-Gewinnerin Im Dezember 2017 hat die junge Sängerin Tamara Pérez aus Hedingen den kleinen Prix Walo in der Sparte Gesang gewonnen. Den Preis hat sie bereits entgegengenommen, am kommenden Sonntag, 13. Mai, wird sie nun zusammen mit den fünf weiteren Siegerinnen und Siegern des kleinen Prix Walo an der 44. Prix-Walo-Gala in Zürich Leutschenbach mit einem LiveAuftritt teilnehmen. (lhä) Die 44. Prix-Walo-Gala wird am Sonntag ab 20 Uhr live auf Star TV übertragen.

Im Spital Affoltern geboren

Monika Hirt, Vikarin, ref. Kirche Affoltern

wetter

Pro Juventute mit ausgeglichenem Jahresergebnis

bauernregel «Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.»

Die nationale Stiftung Pro Juventute hat ihre Erträge im vergangenen Jahr mit 19,3 Millionen Franken stabil gehalten und konnte im Jahr 2017 18,6 Millionen Franken für die Arbeit zugunsten von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Die Angebote von Pro Juventute werden zu über 85 % aus Spenden, Legaten, Partnerschaften und dem Verkauf von Briefmarken und Artikeln finanziert. Die nationale Arbeit der Stiftung Pro Juventute wird durch die Leistung der regionalen Pro Juventute Vereine ergänzt. Auf nationaler Stiftungs- und regionaler Vereinsebene wurden im Jahr 2017 insgesamt 36,6 Millionen Franken in die Kinder- und Jugendarbeit investiert. Im Geschäftsjahr 2017 umfasst die regionale Struktur 19 meist kantonale, rechtlich unabhängige Pro Juventute Vereine und eine kantonale Pro Juventute Stiftung (Kanton Genf), die teilweise in überregionalen Strukturen gruppiert sind.

Vielfältige Programme und Angebote Die Programme und Dienstleistungen von Pro Juventute verfolgen drei Ziele. Sie sind für Kinder und Jugendliche identitäts-, gemeinschafts- und chancenstiftend. Pro Juventute unterstützt Kinder, Jugendliche und ihr Umfeld zum Beispiel mit der niederschwelligen Anlaufstelle Beratung + Hilfe 147 oder der Eltern- und Jugendleiterberatung. Betreute Ferienprogramme während den Schulferien in vielen Regionen der Schweiz, das Engagement für mehr Frei- und Spielraum und das eigene Hotel Chesa Spuondas ermöglichen Kindern gemeinschaftliche Erlebnisse. Die Pro Juventute Elternbriefe begleiten Mütter und Väter vom 1. bis zum 6. Lebensjahr ihres Kindes. Von den Angeboten von Pro Juventute profitieren jährlich über 270 000 Kinder und Jugendliche sowie über 100 000 Eltern in der Schweiz. (pd.)

31

Drinor, 28. April.

Fionn, 30. April.

Aurel, 3. Mai.


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2018 Muttertagsfahrt ins Toggenburg inkl. Mittagessen Sonntag, 13. Mai 2018

Fr. 82.–

6. Gutmadinger Kramerfest (DE) Sonntag, 20. Mai 2018

Fr. 40.–

Schwarzsee – Fribourgerland Donnerstag, 7. Juni 2018

Fr. 40.–

Oberalp, Lukmanier und Gotthard – Pässefahrt Donnerstag, 5. Juli 2018

Fr. 40.–

Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018

Fr. 116.–

Ferienreisen 2018 Allgäu/ DZ/HP Fr. 745.– Deutsche Alpenstrasse 9. bis 13. Juli 2018 Pertisau/Achensee DZ/HP Fr. 765.– 17. bis 21. September 2018 SeefeldDZ/HP Fr. 620.– Bergweihnacht Kastelruther Spatzen 11. bis 14. Dezember 2018

www.aemtler-car.ch

036 2018  
036 2018