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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 035 I 172. Jahrgang I Freitag, 4. Mai 2018

In schlechtem Zustand

Aufbruchstimmung

Die Strasse zwischen Maschwanden und Obfelden wird für 3,26 Mio. Franken instandgesetzt. > Seite 3

Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden hat ihren Entwicklungsprozess offengelegt. > Seite 5

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Gemeinde-Duell Affoltern.bewegt: das Projektteam lädt die Bevölkerung zum Mitmachen ein. > Seite 7

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Neu Präsidentin Ades: Nach 20 Jahren gibt Initiantin Regula Ochsner die Geschäftsführung ab. > Seite 9

Sieben Eidgenossen steigen ins Sägemehl Armon Orlik und Samuel Giger am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Hausen am Start Beim Zürcher Kantonal-Schwingfest vom kommenden Sonntag liegen die Hoffnungen des organisierenden Schwingklubs am Albis bei Marco Nägeli. Die meistgenannten Favoriten auf den Tagessieg heissen Armon Orlik und Samuel Giger.

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Eröffnungs-Andrang Hornbach: Der befürchtete Verkehrkollaps in Affoltern ist ausgeblieben. > Seite 11

Saisonstart in Ämtler Badis Diesen Sonntag, 6. Mai, lanciert das Naturbad Maschwanden die Badisaison im Knonauer Amt. Am 10. Mai ist Saisonstart in der Badi Obfelden, zwei Tage später auch in Mettmenstetten, im «Stigeli» Affoltern und am Hedinger Weiher. In Obfelden übernehmen Roland Bulliard und Susanne Schneebeli wieder den Betrieb der Badi-Beiz. In Affoltern kommt ein neues System für die Eingangskontrolle zum Zug. Der Vorverkauf für Saisonkarten endet heute Freitag. ................................................... > Berichte auf den Seiten 3 und 5

................................................... von bruno auf der maur

Ämtler Podest

Nach mehrmonatigen Vorbereitungsarbeiten stehen die Organisatoren, der Turnverein Hausen und der Schwingklub am Albis, kurz vor dem Ziel. Für den grössten Anlass dieser Art im Kanton Zürich scheuten OK-Präsident Fredi Steinmann sowie Helferinnen und Helfer keinen Aufwand. Tribünen und Festzelt werden auf dem Festgelände aufgestellt. Rund 120 Kubikmeter Sägemehl für die fünf Wettkampfringe mit einem Durchmesser von zwölf Metern werden angeliefert. Am Sonntag werden dann auf dem Festplatz auf dem Flugplatz Hausen über 170 Schwinger für den Wettkampf erwartet. Neben den 90 Teilnehmern aus dem Kanton Zürich sind 87 Gästeschwinger aus der Nordwestschweiz (7), den Kantonen Appenzell (15 Teilnehmer), Graubünden (15), St. Gallen (30) und Thurgau (20) angemeldet.

Am Sihltaler Frühlingslauf haben drei Ämtlerinnen die Podestplätze im Overall-Klassement unter sich ausgemacht. Die Mettmenstetterin Susanne Rüegger siegte vor Triathletin Emma Pooley aus Hausen und der Rifferswilerin Jasmin Wärdell, Siegerin ihrer Altersklasse. ................................................... > Bericht auf Seite 18

Ämtler als Aussenseiter aber mit Kranzchancen Trotz einer grossen Mannschaft mit 17 Teilnehmern muss sich der Schwingklub am Albis mit der Aussenseiterrolle zufriedengeben. Durch die starke Konkurrenz dürften es die Ämtler

Die Topfavoriten: Armon Orlik und ...

... Samuel Giger. (Bilder Werner Schaerer)

Kranz-Anwärter: Marco Nägeli.

Schwinger schwer haben, eine Spitzenplatzierung zu erreichen. Für zwei bis drei Kränze könnte es aber durchaus reichen. Mit den gezeigten Leistungen in der noch jungen Saison deuteten die Ämtler ihr Potenzial an. Vor allem der 24-jährige Marco Nägeli machte mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam. Schon beim Niklausschwinget im Dezember brillierte Nägeli mit seinem ersten Schwingfestsieg. Vor zwei Wochen erkämpfte sich der Mettmenstetter einen Spitzenplatz als Gast beim Guggibadschwinget. Nägeli vermochte im letzten Jahr die Lücke zu den ganz Bösen zu verkleinern und holte sich erstmals den Teilverbandskranz am Nordostschweizer Schwingfest. Beim Heimauftritt in Hausen könnte Nägeli dem einen oder anderen Favoriten ein Bein stellen. Marco Nägeli ist nicht der einzige Anwärter auf einen Kranzgewinn. Sein älterer Bruder Roman Nägeli ist auf dem Papier der zweitbeste Ämtler. Nach 2013 und 2015 könnte der 30jährige Schreiner seinen dritten Kranz

erkämpfen. Die weiteren Teilnehmer des Schwingklubs am Albis haben noch keinen Kranz. Beste Chancen für eine Kranzpremiere haben Beat Reichmuth und Nik Junker, beide aus Mettmenstetten, sowie Matthias Furrer aus Islisberg. Insgesamt stellen die Einheimischen eine sehr junge Mannschaft. Einige der Ämtler Schwinger bestreiten am Sonntag gar ihren ersten Wettkampf bei den Aktivschwingern.

nahmekönner werden in Hausen nach 2015 (Orlik) und 2016 (Giger) ihren zweiten Zürcher Sieg anstreben. Der Festsieg wird wohl über einen der beiden Topfavoriten laufen. Zum engeren Favoritenkreis zählen aber auch die weiteren Eidgenossen mit dem Nordwestschweizer Bruno Gisler, dem Appenzeller Martin Hersche, dem Bündner Mike Peng, dem Thurgauer Tobias Krähenbühl und dem Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann. Ebenfalls um den Siegermuni «Juri» und die weiteren vier Lebendpreise werden der Vorjahressieger Samir Leuppi und der Schlussgangteilnehmer vom Thurgauer Kantonalen, Roman Schnurrenberger, vom Zürcher Verband kämpfen. Für eine spannende Ausgangslage ist gesorgt.

Giger und Orlik in der Favoritenrolle Das hochkarätige Teilnehmerfeld mit sieben Eidgenössischen Kranzschwingern wird vom Schlussgangteilnehmer des Eidgenössischen 2016 in Estavayer, Armon Orlik, angeführt. Der Bündner wird in Hausen das erste Kranzfest in dieser Saison bestreiten. Der Thurgauer Samuel Giger hat den ersten Kranzfestsieg schon im Trockenen. Der 20-jährige Spitzenschwinger gewann am letzten Sonntag das eigene Kantonale überlegen. Die beiden Aus-

Samstag, 5. Mai, Jubiläumsanlass 100 Jahre TV Hausen, ab 12 Uhr Unterhaltungsprogramm, 17.30 Uhr Spaghetti-Plausch, 20 Uhr Abendunterhaltung. www.tvhausen.ch. Sonntag, 6. Mai, Zürcher Kantonalschwingfest auf dem Flugplatz in Hausen a. Albis.

«Uns wurde noch nie etwas geschenkt»

1.-Mai-Feier im «Roots» in Affoltern Am vergangenen Dienstag zelebrierte die SP Bezirk Affoltern den Internationalen Tag der Arbeit. Im Zentrum stand die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern, als Rednerin war Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf eingeladen. In den vergangenen Jahren hatte die SP Bezirk Affoltern jeweils zur Teilnahme an den 1.-Mai-Veranstaltungen in Zürich aufgerufen. 2017 organisierte sie erstmals wieder eine eigene Feier in Affoltern. Diese scheint im Bezirk Anklang zu finden; das «Roots» war gut besucht, und als später die

Band «Ssassa» ihr Publikum mit Romamusik aus der Türkei und dem Balkan verzauberte, hielt einige Zuhörerinnen und Zuhören nichts mehr auf ihren Stühlen. Dieses Jahr widmeten die Gewerkschaften den Tag der Arbeit der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau. Diesem Motto schloss sich Hannah Pfalzgraf in ihrer Rede an. Sie kritisierte unter anderem, dass die Rechtsgleichheit zwischen den Geschlechtern in der Praxis kaum gelebt wird und Frauen für jeden Schritt in Richtung Gleichberechtigung aussergewöhnlich hart kämpfen müssen. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Auch der spielerische Teil kam am Güetli 50-Jahre-Jubiläum nicht zu kurz. Harassensteigen vor grossem Publikum. (Bild Corina Venzin)

Gemeinschaft gefeiert Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Güetli in Rossau hat am letzten Wochenende ihr 50-Jahre-Jubiläum gefeiert. Neben den obligaten Fest-

reden wurde den Besuchern auch viel Unterhaltsames geboten. ................................................... > Bericht auf Seite 15

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Ärztlicher Notfalldienst

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über Auffahrt 2018

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Mittwoch, 9. Mai 2018, 15.00 Uhr, bis Montag, 14. Mai 2018, 8.00 Uhr, geschlossen.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Für Notfälle (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer jeweils von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindeverwaltung Obfelden

Die Gemeindeverwaltung Donnerstag, 10. Mai 2018 und am Freitag, 11. Mai schlossen. Schalterschluss: 9. Mai 2018, 11.30 Uhr

bleibt am (Auffahrt), 2018, geMittwoch,

Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag von 8.00 bis 10.00 Uhr unter 079 527 10 11. Ab Montag, 14. Mai 2018 sind wir gerne wieder für Sie da. Ihre Gemeindeverwaltung

Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15

Öffnungszeiten Auffahrt und Pfingsten Für die zentrale Sammelstelle «ÖKIHOF» gelten vor Auffahrt und über Pfingsten folgende Annahmezeiten: • Mittwoch, 9. Mai 2018, 7.30 – 9.00 Uhr, 9.30 – 11.45 Uhr, 13.00 – 16.00 Uhr • Auffahrt, 10. Mai 2018 ganzer Tag geschlossen • Freitag, 11. Mai 2018 übliche Öffnungszeiten Pfingsten • Pfingstmontag, 21. Mai 2018 ganzer Tag geschlossen • Dienstag, 22. Mai 2018 übliche Öffnungszeiten Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage. Affoltern am Albis, 4. Mai 2018 Tiefbauabteilung

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Sonntag, 6. Mai, 9.00 – 11.30 Uhr - Obligatorische und freiwillige Übung - Mit Gewehrreinigung

Einladung zur Gemeindeversammlung Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zu den Gemeindeversammlungen von Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.00 Uhr, im Schachensaal Geschäfte A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.00 Uhr) – Jahresrechnung 2017. Abnahme – Sanierung/Umbau Pfarrhaus Hedingen, Bewilligung Projektierungskredit – Wahl der Mitglieder und des Präsidenten der Reformierten Rechnungsprüfungskommission (RPK) B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) – Jahresrechnung 2017. Genehmigung – Neubewertung des Verwaltungsvermögens – Abgabe des Grundstücks am Schachenweg an die Baugenossenschaft Süd Ost in Baurecht – Elektronische Publikationen. Genehmigung jährlich wiederkehrende Kosten – Beitritt zur gemeinsamen Anstalt ARA Reuss Obfelden. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung – Kompetenzdelegation Sozialdienst. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung Hinweise Die Akten können ab dem 22. Mai 2018 während der üblichen Öffnungszeiten im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten werden den Stimmberechtigten zwei Wochen vor der Versammlung zugestellt. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Hedingen, 04. Mai 2018 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

Sekundarschulgemeinde Bonstetten Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A. werden in die Aula des Sekundarschulhauses «Im Bruggen», Trakt B, Bonstetten, eingeladen am: Donnerstag, 7. Juni 2018, 20.15 Uhr zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Jahresrechnung 2017 2. Reorganisation Schulsozialarbeit – Leistungsvereinbarung mit AJB 3. Mietvertrag Holzschnitzelheizung und Energieliefervertrag mit Renercon BON AG 4. Informationen aus der Schule Die Anträge und die Akten sowie das Stimmregister liegen ab 22. Mai 2018 auf den Gemeindekanzleien der Kreisgemeinde während der Bürozeiten zur Einsicht auf.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 1. Juni 2018, 20.00 Uhr, in den kleinen Mühlesaal, Kappel am Albis, (im Anschluss an die Versammlungen der Oberstufenschulgemeinde – Beginn 19.30 Uhr) zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. Genehmigung Jahresrechnung 2017 2. Teilrevision der Bau- und Zonenordnung 3. Erteilung Gemeindebürgerrecht Batchev Philipp, Kappel am Albis. Der Beleuchtende Bericht mit den vollständigen Akten kann ab Freitag, 18. Mai 2018, auf der Homepage www.kappel-am-albis.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Kappel am Albis, 2. Mai 2018 Der Gemeinderat

Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann bei den Gemeinden und der Schulverwaltung bezogen werden oder wird auf Anfrage zugestellt. Zusätzlich stehen die Unterlagen auf www.sek-bonstetten.ch zum Download bereit. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gemeindegesetz sowie dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Anfragen nach § 17 des Gemeindegesetzes sind der Sekundarschulpflege spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung schriftlich einzureichen.

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur:

Bonstetten, 4. Mai 2018 Sekundarschulpflege Bonstetten

Kreisgemeindeversammlung vom Freitag, 1. Juni 2018, 19.30 Uhr im kleinen Mühlesaal in Kappel am Albis zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung des mittelfristigen Haushaltgleichgewichts 3. Genehmigung der Gebührenverordnung Die Anträge der Sekundarschulgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung ist auf der Homepage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Primarschulgemeinde Politische Gemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 5. Juni 2018, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1.9.2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung des Verzichtes auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung eines Baukredits über CHF 260 000 für Umbauten und Renovation des Kindergartens Bächler C. Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 2. Genehmigung einer Neubewertung des gesamten Verwaltungsvermögens (Restatement) auf den 1. Januar 2019 gemäss § 179 Abs. 1 lit. c GG 3. Genehmigung der Totalrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 4. Genehmigung der Totalrevision des Wasserversorgungs-Reglements und der Tarifordnung Apéro Im Anschluss an die Gemeindeversammlung lädt Sie der Gemeinderat zum Abschluss der Legislatur gerne zu einem Apéro ein. Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. Mai 2018 Die Gemeindevorsteherschaften


Bezirk Affoltern

Strassensanierung zwischen Obfelden und Maschwanden Die Kantonsstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden ist in einem schadhaften Zustand und muss instandgesetzt werden. Der Regierungsrat hat dazu eine Ausgabe von rund 3,26 Millionen Franken bewilligt. Auf der Kantonsstrasse zwischen Maschwanden und Obfelden wurden zwischen 1969 und 2000 etappenweise Instandsetzungsmassnahmen vorgenommen. Heute sind der Fahrbahnbelag und die Randabschlüsse in einem schlechten Zustand. Das Sanierungsprojekt des kantonalen Tiefbauamts sieht vor, auf der rund vier Kilometer langen Strecke die beiden obersten Belagsschichten abzufräsen und eine neue Binder- und Deckschicht einzubauen. Im Abschnitt zwischen Holzweid und Lunnern muss zusätzlich auch die Tragschicht ersetzt werden. Im Weiteren werden auch die Entwässerung instandgesetzt sowie die Armaturen der Schlammsammler, die Kontrollschächte und die Randabschlüsse ersetzt. Für dieses Instandsetzungsprojekt hat der Regierungsrat eine Ausgabe von 3,26 Millionen Franken bewilligt. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 2. Juli 2018, und dauern bis Anfang Oktober 2018. (pd.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Samstag, 5. Mai, feiert Agnes Aeschbach-Inglin in Affoltern den 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch

Freitag, 4. Mai 2018

Affoltern wird «Stadt am Albis» Das neue Logo ist bereits auf der «Stigeli»-Saisonkarte

Dieses Logo gilt für Affoltern per 1. Juli 2018. (Grafiken zvg.)

Mit neuem Stadtlogo und persönlichem Passbild: Fabrizio Meo, Leiter Affoltemer Immobilienabteilung, zeigt die neue «Stigeli»-Saisonkarte. (Bild Thomas Stöckli)

Das Logo der Primarschule mit Schriftzug in Rot ...

Mit dem Wechsel vom Dorf zur Stadt bekommt Affoltern per 1. Juli 2018 auch ein neues Logo. Es wirkt modern und dynamisch, zeigt das «Triple-A» – und ist bereits auf den neuen Saisonkarten fürs Schwimmbad Stigeli.

Ratings und drittens mit seinen Spitzen für die Albiskette. Je nach Verwendung wird das Logo mit einem roten Schriftzug für die Primarschule oder einem grünen fürs Haus zum Seewadel ergänzt.

................................................... von thomas stöckli Seit Mittwoch läuft im Schwimmbad Stigeli der Saisonkarten-Vorverkauf. Noch bis heute Freitag (14 bis 18 Uhr) gibt es die Abos zum um fünf Franken reduzierten Sonderpreis. Dafür müssen die künftigen Badigäste allerdings einige Minuten Wartezeit hinnehmen. Neu kommt ein Porträtfoto aufs Kärtchen. «Das erleichtert während der Saison die Kontrolle», führt Fabrizio

Meo, Leiter Immobilienabteilung, aus. Den Systemwechsel hat die Gemeinde beschlossen, weil die Firma, mit der man bis letztes Jahr für die Eintrittskontrolle zusammengearbeitet hat, Konkurs gegangen ist. So entschied sich die Gemeinde zu einem Schnitt und dem Wechsel auf ein neues, besseres System. Die Karten sind für diverse Jahre wiederverwertbar. Mit einem neuen Logo beschäftigt sich Affoltern schon seit Oktober 2017. Das erklärte Ziel: Etwas, das modern und dynamisch wirkt, aber auch leicht und zeitlos daherkommt. Neben Affoltern (am Albis) prägt der Claim «Stadt am Albis» künftig das Erscheinungsbild. Das in den Farben des Gemeindewappens gelb, grün und rot stylisierte AAA steht erstens für Affoltern am Albis, zweitens für «Triple-A», die Höchstwertung in Wirtschafts-

Gleis-Dumper kracht in Gleis-Bagger

Drei Verletzte bei Arbeitsunfall Baustelle Üetlibergbahn: Am späteren Montagabend, 30. April, ist in Ringlikon (Uitikon) ein Gleis-Dumper heftig gegen einen Gleis-Bagger geprallt. Dabei wurden drei Personen verletzt. Gegen 20.30 Uhr war ein 43-jähriger Arbeiter mit seinem Gleis-Dumper dabei, das Fahrzeug vom Schienenbetrieb auf Strassenbetrieb umzustellen (Ausgleisen). Aus noch ungeklärten Gründen rollte das Zehn-TonnenGefährt abwärts Richtung Baustellenbereich. Der Fahrer sowie sein 31-jähriger Begleiter konnten vom rollenden Dumper abspringen. Nach rund einem

Kilometer kollidierte die Arbeitsmaschine heftig mit einem Gleis-Bagger. Mit Rettungsfahrzeugen wurden die Verletzten, nebst dem Dumperfahrer (leicht verletzt) der 34-jährige Baggerführer (leicht bis mittelschwer verletzt) und sein 52-jähriger Mitfahrer (leicht verletzt) ins Spital gefahren. An den Fahrzeugen entstand zum Teil grosser Sachschaden. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die zuständige Staatsanwältin, Spezialisten der Gleisbaufirma, der Sihltal Zürich Üetliberg Bahn sowie ein Sachverständiger der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) und Bergungsspezialisten im Einsatz. (pd.)

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

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Der 10-Tonnen-Dumper (vorne) rollte unkontrolliert weg und krachte heftig in einem Gleis-Bagger. (Bild Kapo ZH)

Rückmeldungen durchwegs positiv Entwickelt hat der Gemeinderat das Logo gemeinsam mit der Primarschule und dem Haus zum Seewadel. Dazu wurden drei Offerten eingeholt und verschiedene Ideen ausgearbeitet. Durchgesetzt hat sich das neue Logo unter anderem auch gegen einen stilisierten Apfel. «Wir haben uns schnell gefunden», so Gemeindepräsident Clemens Grötsch zum Evaluationsprozess. Ein wichtiger Aspekt war, dass die verwendeten Schriften sowohl Windows- als auch Mac-kompatibel

... und in Grün das «Seewadel». sind, da die Schule mit Apple-Produkten arbeitet. Im Februar hat der Gemeinderat das neue Logo mit einer Gegenstimme gutgeheissen. Letzte Woche wurden die Mitarbeitenden auf der Gemeindeverwaltung orientiert. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen, so Gemeindeschreiber Stefan Trottmann. «Das Wappen haben wir nach wie vor», betont Grötsch, «einfach nicht mehr auf jedem Brief.» Abgesehen von den neuen StigeliSaisonkarten wird das neue Logo erst im Juli lanciert. Gleichzeitig ändern auch die E-Mail-Adressen der Mitarbeitenden. Neu heisst es «@stadtaffoltern.ch» statt «@affoltern-am-albis.ch». Die bisherigen Adressen laufen allerdings noch bis mindestens Ende Jahr weiter.

Einbrüche, Hundebisse und Nudisten Mit was sich die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen unter anderem beschäftigen musste. Unbekannte haben am 27. April auf der Baustelle eines Einfamilienhauses in Mettmenstetten Werkzeug und Maschinen von noch unbekanntem Wert gestohlen. Auch der Sachschaden ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Durch Aufwuchten eines Fensters wurde vom 27. auf den 28. April in ein Coiffeurgeschäft eingebrochen, ebenfalls in Mettmenstetten. Die Diebe entwendeten mehrere hundert Franken Bargeld und verursachten Schaden in der Höhe von rund 1000 Franken. Noch nicht bekannt sind Diebesgut und Sachschaden bei einem Einbruch vom 2. Mai in ein Baustellenmagazin in Mettmenstetten. In Affoltern hat ein von der Halterin nicht angeleinter Hund am 27. April einen Artgenossen angefallen und durch Bisse verletzt. Der Vierbeiner musste zum Tierarzt gebracht werden. In der Naturschutzzone beim Türlersee auf Aeugster Gemeindegebiet haben sich am 27. April verbotenerweise Nudisten aufgehalten – gemäss der Kapo-Sprecherin nicht zum ersten Mal. Es kommt zu einer Verzeigung. Auch Graffiti beschäftigten die Polizei, gleich zweimal in Wettswil: Im einen Fall haben offenkundige GCAnhänger vom 27. auf den 28. April eine Gebäudefassade mit Schriftzeichen überzogen und Schaden von etwa 1000 Franken hinterlassen. Im anderen Fall musste die Fassade eines Mehrfamilienhauses «dranglauben». Hier ist der Schaden unbekannt. In Hausen hat eine Gruppe Jugendlicher am Sonntagabend einen Mann tätlich angegriffen. Dieser

wusste sich zu wehren. Gemäss Kapo resultierten keine Verletzten. Auf der Autobahnraststätte in Affoltern wurde am 30. April um 16.30 Uhr ein Mann verhaftet, der sich illegal in der Schweiz aufhält. «Widerhandlung gegen das Ausländergesetz» heisst das in der Juristensprache. Zweimal rückte die Polizei wegen Lärmimmissionen aus: Am Freitag in Affoltern, wo Teilnehmende einer Geburtstagsparty gegen Mitternacht der Nachbarschaft den Schlaf raubten. In Obfelden war das am 2. Mai um 1 Uhr in der Früh bei der Sammelstelle Brunmatt der Fall. (-ter.) anzeige


Hausen am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Auffahrt – Öffnungszeiten Gemeindeversammlung Gemeindeverwaltung Die Stimmberechtigten der Gemeinde und Abfallsammelstelle Wettswil a.A. werden auf Montag, 11. Juni 2018, 20.15 Uhr, in den Verschiebung Mehrzwecksaal des Schulhauses Kehrichtabfuhr «Ägerten» zu einer GemeindeverDie Büros der Gemeindeverwaltung bleiben an Auffahrt am Mittwoch, 9. Mai, ab 15.00 Uhr, Donnerstag, 10. Mai, und Freitag, 11. Mai 2018, den ganzen Tag geschlossen. Wegen der Auffahrt findet die wöchentliche Kehrichtabfuhr am Freitag, 11. Mai statt (anstelle von Donnerstag). Öffnungszeiten Abfallsammelstelle: Mittwoch, 9. Mai: offen Freitag, 11. Mai: offen Samstag, 12. Mai: offen Bitte beachten Sie, dass die Abfallsammelstelle am Pfingstmontag, 21. Juni, geschlossen bleibt. Notfalldienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 80 76 Stallikon, 4. Mai 2018 Gemeinderat

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden auf Mittwoch, 6. Juni 2018, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden: 1. Antrag zur Genehmigung der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 2. Antrag zur Genehmigung des Anschlussvertrages an Dileca-Kehrichtsackgebührenmodell 3. Antrag zur Genehmigung des Vertrages mit Weiss Medien AG (Neuregelung amtliches Publikationsorgan/ elektronische Publikationsplattform Bezirk Affoltern) Kredit Fr. 11.– pro Einwohner/-in (jährlich wiederkehrend) 4. Antrag zur Genehmigung Kredit Fr. 240 000.– für die Sanierung der Sportanlage Moos, Wettswil (Kostenanteil Stallikon) 5. Antrag zur Genehmigung Erhöhung Stellenprozente Schulverwaltung und Schaffung einer Stelle für die Assistenz der Schulleitung 6. Antrag zur Genehmigung der Jahresrechnung 2017 nach HRM2 7. Umfrage und Verschiedenes Broschüren mit dem Beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 22. Mai 2018 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre spätestens ab 22. Mai 2018 auf der Webseite www.stallikon.ch/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste sind telefonisch, schriftlich oder per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei zu richten. Stallikon, 4. Mai 2018 Gemeinderat Stallikon

sammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

A. Primarschulgemeinde 1. Jahresrechnung 2017 2. Baukreditabrechnung Schulanlage Ägerten 3. Gebührenverordnung Primarschule Wettswil a.A. B. Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2017 2. Gebührenverordnung Politische Gemeinde Wettswil a.A. 3. Neuregelung amtliches Publikationsorgan «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern» (jährlich wiederkehrender Kredit Fr. 11.00 pro Einwohner) 4. Totalrevision Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 5. Neue Urnengemeinschafts-Grabstätte auf der Friedhofanlage «Heissächer» (Kredit Fr. 400 000.00) 6. Sanierung Naturrasen-Spielfeld 1 mit Kunstrasen auf der Sportanlage «Moos» (Kredit Fr. 420 000.00 für Kostenanteil Wettswil a.A. und Gewährung unverzinsliches Darlehen von Fr. 600 000.00 für die Kostenbeteiligung des FC Wettswil-Bonstetten, welches in 12 Jahrestranchen à Fr. 50 000.00 rückzahlbar ist) Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) wird zwei Wochen vor der Gemeindeversammlung allen Haushaltungen zugestellt (er steht auch unter www.wettswil.ch zum Download bereit). Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil a.A., 4. Mai 2018 Gemeinderat Wettswil a.A. Primarschulpflege Wettswil a.A.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ernst Beeler, Jonerstrasse 35, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung und Einbau Dachflächenfenster, Vers.-Nr. 2522, Kat.-Nr. 2793, Jonerstrasse 35, Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aufstellen von 4 SplitLuft-Wärmepumpen, Kat.-Nr. 4742, Sagistrasse 12, Gewerbezone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Zobrist + Räbsamen AG, Kernstrasse 12, 8004 Zürich Bauvorhaben: Innere Umbauten mit Einbau einer zusätzlichen Wohnung, Aussenwärmedämmung, Einbau Dachlukarne und Dachflächenfenstern, Balkonanbau, Vers.-Nr. 683, Kat.-Nr. 834, Mühlebergstrasse 5, Kernzone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Attilio D’Elia, Obfelderstrasse 33a, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erweiterung Parkplatzanlage (bereits erstellt), Kat.-Nr. 4424, Obfelderstrasse 33a, Industriezone

Bonstetten Bauherrschaft: Erzberger Roland und Nänni Martina, Chapfstrasse 24b, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Ausseneinrichter Jan Hauser AG, Hardturmstrasse 175, 8005 Zürich Bauvorhaben: Sichtschutzwand mit Holzstaketen (bereits erstellt), Chapfstrasse 24b, Kat.-Nr. 2893, Kernzone Dorf KD

Hausen am Albis Gesuchsteller: Reto Huber, Riedmatt 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen SZ Bauprojekt: Projektänderung Anbau Remise als Einstellplatz auf Kat.-Nr. 3229, Vers.-Nr. 2022, Riedmatt (Landwirtschaft)

Gesuchsteller: Ulrich und Rosa Maria Baumann, Bachstr. 5, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Anbau Vordach im Eingangsbereich auf Kat.-Nr. 9, Bachstrasse 5 (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 148, Schutzvertrag)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter Baumann, Albisstrasse 39, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Hühnerhaus mit Auslaufzaun, Kat.-Nr. 3431, Albisstrasse bei 39 (Kernzone KB)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Robert Schneebeli, Feldhof 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau offener Autounterstand, Kat.-Nr. 3233, Feldhof 1b (Landwirtschaftszone)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Benjamin + Jeannine Hotz, Dachlissen 5, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Werkstatt GmbH, Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Bauprojekt: Umbau best. Wohnhaus mit Einbau Dachwohnung, Aussenaufgang, Energiedach, Vers.-Nr. 761, Kat.Nr. 4193, Dachlissen 3 + 5, (Landwirtschaftszone) (Kommunales Schutzobjekt)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten, Schulhausstrasse 13, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ersatz Lüftung Turnhalle, Aufstellen 2 Monoblocks auf Flachdach Zwischentrakt Schulhaus Wygarten I, Vers.-Nr. 956, Kat.-Nr. 3207, Schulhausstrasse 19 (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Wohnund Siedlungsgenossenschaft Zürich, Dörflistrasse 50, 8050 Zürich Bauprojekt: Neubau Mehrfamilienhaus für Alterswohnungen mit Unterniveaugarage, Kat.-Nrn. 3158 und 4394, Erspachstrasse 16/18, (Zentrumszone Z)

Rifferswil Bauherrschaft: M. und R. Häfliger, Jonenbachstr. 15, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Meyer & Salamon AG, Jonenbachstr. 19, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Einbau Schleppgauben in Dachgeschoss des Geb. Vers.-Nr. 518, Grundst. Kat.-Nr. 1866, Jonenbachstr. 16, Kernzone

Rifferswil Bauherrschaft: D. und M. Walder, Ausserfeldstr. 7, 8911 Rifferswil Bauvorhaben: Erstellen einer Stützmauer (entlang Tränkegasse), Grundst. Kat.-Nr. 179, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Nicole und Roberto Cominotto, Massholderenstrasse 5, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Verlängerung Stützmauer, Massholderenstrasse 5, Kat.-Nr. 375, Zone W2/30

Wettswil Bauherrschaft: Daniel und Maria Ritscher, Im Cholächer 2, 8907 Wettswil a.A. Projektverfasser: Karl Steffen, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Beschattungsanlage beim Wohnhaus Vers.-Nr. 860 auf Kat.-Nr. 2353, Im Cholächer 2 (Wohnzone W2a)

Wettswil Bauherrschaft: Pascal Rosenberg, Stationsstrasse 66d, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Stützmauer beim Wohnhaus Vers.-Nr. 891 auf Kat.-Nr. 2448 an der Stationsstrasse 66d (Wohnzone W2b)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 25. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Lydia Erika Aebi geb. Wittwer geboren am 14. August 1923, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 19. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Susanne Strahm-Wydler, geboren am 1. Oktober 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier wird am Dienstag, 8. Mai 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH durchgeführt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 25. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hansruedi Kuhn geboren am 30. Januar 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 28. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Monica Arlette Schacher geb. Näf geboren am 11. April 1956, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Verabschiedung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 21. April 2018 ist in New York City, Manhattan, USA, gestorben:

Weber, Marcel geb. 29. April 1964, von Flums-Dorf SG und Hedingen ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Geissweidstrasse 2, Ehemann der Weber-Thalmann Margrit. Die Abdankungsfeier findet am 17. Mai 2018 in der reformierten Kirche in Hedingen um 14.00 Uhr statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am 11. April 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben

Fuhlrott, Volker Hartmut geboren am 28.08.1941, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen Zügnisstrasse 26b, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung erfolgte im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Stallikon Am Sonntag, 22. April 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hofmann, Margrit geboren am 10.11.1941, von Mörigen BE, wohnhaft gewesen Aumüli 24, 8143 Stallikon.

De Plättlileger

Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 16. Mai 2018, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Qualität aus Freude am Beruf

Bestattungsamt Stallikon

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2018

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Bald wird wieder im Freien geplanscht Am Donnerstag, 10. Mai, öffnet die Badi Obfelden ihre Türen In der Schwimmerbahn einen auf Michael Phelps machen, die Nachbarn beim «Bädele» beobachten oder endlich die neuen Muskeln der Öffentlichkeit präsentieren: Das alles ist ab dem 10. Mai wieder möglich. Dann startet die Badi-Saison. ................................................... von livia häberling Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung. Die Vorbereitungen für die neue Badisaison laufen allerdings schon seit den Ostern auf Hochtouren. Der Rasen musste gemäht und gedüngt werden, Garderoben und WCs brauchten eine Reinigung und die Wasserleitungen mussten kontrolliert werden. Anfangs Mai wurden die Bassins mit Wasser gefüllt, und bald werden auch die Liegestühle und Bänke auf dem Areal platziert. Über die Wintermonate 2016/2017 war das Schwimmbecken saniert und mit Chromstahl eingekleidet worden. Weil die Schweissnähte im Becken eine konstante Temperatur benötigen, wurde das Wasser diesen Winter zum ersten Mal nicht abgelassen. Nun, kurz vor dem Start in die Saison, wurde das Bassin nochmals geleert, damit die Überlaufrinnen vergrössert werden

Susanne Schneebeli und Roland Bulliard sind zurück. Neu führen sie die Badi-Beiz Obfelden als Pächter-Duo. konnten. So fliesst das Wasser schneller ab. Nach den letzten Reparaturarbeiten wurde es gereinigt und wieder mit Wasser gefüllt.

Der alte Pächter ist mit Verstärkung zurück Auch in der Badi-Beiz wird dem Saisonstart entgegengefiebert. Allerdings nicht vom letztjährigen Pächter, sondern von zwei altbekannten Gesichtern: Roland Bulliard hatte die Badi-Beiz von 2014 bis 2016 geführt,

Susanne Schneebeli war bei ihm angestellt. Nun kehren die beiden als neues Pächterteam in die Badi Obfelden zurück. Vieles war in der letzten Saison nicht optimal gelaufen und hatte nicht nur bei den Badegästen zu Verstimmungen geführt. Gemeinderätin Franziska Marty möchte sich dazu nicht äussern, sie freut sich auf den Neustart mit den beiden Pächtern: «Die Badi-Beiz soll über die Sommermonate wieder zum Treffpunkt im Grünen werden.» Früher war die Badi-Beiz auch bei Hand-

Bis Ende April war das Bassin noch ohne Wasser, am Beckenrand wurden die Überlaufrinnen vergrössert. (Bilder Livia Häberling) werkern aus der Region ein beliebter Ort für die Znüni-Pause. Das soll wieder so werden. «Für Morgengäste wird es ein Znüni-Angebot geben», erklären Bulliard und Schneebeli. Zwar ist die Menükarte noch nicht ganz ausgereift, das Tatar und ein täglich frisches Salatbuffet werde es aber auf jeden Fall wieder geben. Und weiter versprechen die beiden: «Am 10. Mai bieten wir einen «Eröffnungs-Hit» an.» Die Eintrittspreise für die Badi bleiben unverändert, neu kann beim Eingang und im Restaurant mit Karte

bezahlt werden. Wer nur die Badi-Beiz besucht, wird gratis eingelassen. Während der Saison haben Badi und Badi-Beiz täglich geöffnet. Auch bei Regen oder kühlen Temperaturen können Wetterresistente von 8 bis 10 Uhr und von 17 bis 19 Uhr ihre Bahnen ziehen. Die Beiz hat auch bei schlechtem Wetter abends länger geöffnet. Saisonstart Badi Obfelden, Donnerstag, 10. Mai. Saisonkarten sind auf der Gemeindeverwaltung Obfelden erhältlich. Wasser- und Lufttemperatur werden auf www.obfelden.ch täglich aktualisiert.

ämtler kantonsräte meinen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Über das Schlachten von Sparschweinen und heiligen Kühen Mit welcher Tatwaffe das Verbrechen ausgeführt wurde, interessierte die Eltern nur bedingt. Zumal das Sparschwein ja noch am Leben war. Aber toll fanden sie es trotzdem nicht, wenn ihre Kinder mit Pinzette, Post-it, Powerstrips oder Staubsauger am Eingang zum Schweinchentresor herumwerkelten. Denn das verstiess nun mal gegen die Grundidee dieses nützlichen Tieres , den Inhalt gegen Zweckentfremdungen zu schützen. Gewitzte Eltern versuchten dem Missbrauch bereits bei der Namensgebung einen Riegel vorzuschieben. Und genau das machte auch der Kanton Zürich, als er vor 30 Jahren auf Wunsch seiner Bevölkerung ein Sparschwein namens «Verkehrsfonds» ins Leben rief. Gefüttert wurde es jährlich per Gesetz mit 70 Millionen, um grössere Projekte für den öffentlichen Verkehr finanzieren können. Und dass diese Idee bestens funktioniert, beweisen das S-Bahnnetz, die Glattalbahn, das Tram Zürich-West oder als aktuellstes Beispiel die Limmattalbahn. Sie funktioniert auch, weil das VerkehrsfondsSparschwein offenbar zu jenen Versionen gehört, für die zur Entnahme namhafter Beträge ein Schlüssel nötig ist. Selbstverständlich ist dies nur erlaubt, wenn keine blödsinnigen, dem eigentlichen Zweck widersprechenden Wünsche erfüllt werden sollen. Ob einige Politiker elterliche Ratschläge plötzlich vergessen haben, weiss ich natürlich nicht. Aber ich weiss, anzeige

dass ein zerschlagenes Sparschwein nicht wieder zusammengeleimt werden kann. Daher finde ich es unverantwortlich, wenn die bürgerliche Mehrheit des Kantonsrats mit dem Hammer auf den «Verkehrsfonds» einschlagen will. Und das noch mit der «Argument», in der Kasse des Kantons Zürich herrsche gerade Ebbe. Ebbe bei Überschüssen von mehr als 300 Millionen in den vergangenen zwei Jahren? Zum Glück dürfen diese Sparschweinschlachter nicht ohne Bewilligung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zuschlagen. Denn ich bin zuversichtlich, dass die Bevölkerung des Kantons Zürich am 10. Juni mit «Nein!» antworten wird. Zumal sie den Trick der Befürworter durchschaut. In der Abstimmungsvorlage nämlich zu versprechen, man würde die jährlich fehlenden 50 Millionen später nachzahlen, ist reine Propaganda und keine reale Fütterung. Möglich, obwohl wenig wahrscheinlich, ist auch folgende Geschichte: Die bürgerliche Mehrheit im Zürcher Kantonsrat hat bei der Wahl des zu schlachtenden Sparschweins den Strassenbaufonds wie immer für eine heilige Kuh gehalten und ihn deshalb übersehen. Das ist nicht weiter schlimm, solange die Zürcher Bevölkerung die Übersicht behält und am 10. Juni Nein zum Zerhämmern des Verkehrsfonds und damit Ja zum öffentlichen Verkehr stimmt.

«Ich spüre Aufbruchstimmung»

Entwicklungsprozess in der reformierten Kirchgemeinde Obfelden Mit ihrer Teilnahme an der Expo in Obfelden hat die reformierte Kirchgemeinde ihren 2017 eingeleiteten Entwicklungsprozess erstmals einer breiten Öffentlichkeit offengelegt. «Ein frischer Wind weht», freut sich Projektleiter Christoph Kutassy. ................................................... von werner schneiter Keine Beteiligung am KGplus-Prozess auf Bezirksebene, wo Zusammenschlüsse von Kirchgemeinden angestrebt werden, stattdessen ein gemeindeeigener Entwicklungsprozess: Für diesen Weg hat sich die reformierte Kirchgemeindeversammlung in Obfelden vor fast einem Jahr entschieden. Diesem klaren Bekenntnis der Stimmberechtigten folgte die Bildung einer Projektgruppe «mir alli sind Chile», die am 27. Januar 2018 zu einer «Chilewerkstatt» einlud. Mehr als zwei Dutzend Interessierte brachten sich während fast eines ganzen Samstags mit Ideen, Wünschen und Vorstellungen ein – allesamt beseelt vom Ziel, der Kirchgemeinde neues Leben einzuhauchen, sie weiter zu öffnen – gerade auch für Jüngere. Was muss erneuert werden, was beibehalten? Und was soll neu aufgegleist werden? Den engagiert geführten, fruchtbaren Diskussionen zu diesen Fragen folgte die Bildung von diversen Arbeitsgruppen zu Themen wie «Neuzuzüger», «Chilefäscht», «Musik», «Kommunikation» sowie «Pfarrhaus und Pfarrgarten». Und dazu dann der Beschluss einer Teilnahme an der Obfelder Gewerbe-Expo vom 27. bis 29. April. Kerngruppe und Arbeitsgruppen machten sich an die Arbeit, entwarfen Pläne, entwickelten Ideen, sinnierten über Mögliches und Träume – und bündelten das für den Auftritt am Stand Nummer 16 an der Expo. «Nein, überrannt wurden wir nicht. Das habe ich auch nicht erwartet. Aber Besucherinnen und Besucher haben positiv wahrgenommen, dass in unserer

Rege Diskussionen am Expo-Stand der reformierten Kirchgemeinde in Obfelden, die ihren Entwicklungsprozess erstmals einer breiten Öffentlichkeit offenlegte. (Bild Werner Schneiter)

Kirchgemeinde etwas geschieht», sagt Kirchenpfleger und Liegenschaftenvorstand Christoph Kutassy, Leiter der Projektgruppe und als selbstständiger Architekt tätig. Positiv vermerkt er auch den Umstand, dass das Vorbereitungsteam zu einer verschworenen Crew zusammengewachsen ist, kritisch und respektvoll diskutiert hat – und das Bewusstsein entstanden ist, dass sich hier etwas realisieren lässt. Für den künftigen Entwicklungsprozess skizziert Christoph Kutassy verschiedene Handlungsstränge. Welche Instrumente/Werkzeuge werden benötigt, um den Prozess am Leben zu erhalten? Welche Organisationsformen dienen diesem Entwicklungsprozess? Und wie soll mit dem Themenbereich Religion/Glaube/Spiritualität umgegangen werden? Kutassy wünscht sich auch hier einen offenen und lustvollen Diskurs.

Offenes Pfarrhaus, offener Pfarrgarten Sichtbar wurde dieser Entwicklungsprozess insbesondere bei der Raumplanung: Beim Umbau des Pfarrhauses und dessen teilweisen öffentlichen Nutzung sowie bei der Umgestaltung

des Pfarrgartens, wo ein erster Plan vorliegt. Nun, der Pfarrgarten wird im Rahmen der Amtseinsetzung von Eva Eiderbrant, der an der Urne glänzend gewählten Pfarrerin, am Sonntag, 1. Juli 2018, zum Festplatz. Zu diesen am Expo-Stand hängenden Plänen konnten sich Interessierte mit eigenen Ideen und Wünschen einbringen. Solcherlei Pläne werden nun weiterentwickelt und später, in absehbarer Zeit, zu einem Projekt samt Kreditantrag zuhanden der Kirchgemeindeversammlung verabschiedet. Klar ist auch die Absicht der Kirchgemeinde, mit der Politischen Gemeinde in Sachen Nutzung des gesamten Geländes im Gespräch zu bleiben. Geduld ist hier angesagt, weil die Dorfstrasse im Rahmen der Umfahrung Ottenbach-Obfelden abklassiert werden soll und nachher neue Möglichkeiten vorhanden sind. Wohl erst nach 2020 … «Unser Entwicklungsprozess hat sehr gut begonnen. Wir hoffen, dass wir weitere Gemeindeglieder dafür gewinnen können. Die Chancen dazu sind gut, weil ich spüre, dass der Glaube an das Gelingen vorhanden ist. Und der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen», sagt Christoph Kutassy.


WI R DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserem lieben

Franz Hess-Stucki 4. Dezember 1934 – 1. April 2018

erfahren durften. Wir fühlen uns getragen von den lieben Worten, den schönen Blumengaben und Gesten von Verwandten, Freunden und Bekannten. Herzlich danken wir für die vielen Zuwendungen zu Gunsten der Spitex Oberamt. Dankeschön an alle, die mit uns in der Kirche und auf dem Friedhof Abschied genommen haben.

Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für Deine Lieben von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben sehr bescheiden, nur Deine Pflichten kanntest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh.

Noch bevor wir uns bei allen für die grosse Anteilnahme beim Abschied von Fredi Hofmann bedanken konnten, ist sie ihrem geliebten Ehemann nur 53 Tage später gefolgt ... Traurig und zugleich voller Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mumi, unserer Schwester, Gotti, Tante und Freundin

Margrit Hofmann-Brassel 10. November 1941 – 22. April 2018

In unserem Herzen wirst Du immer bei uns sein.

Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Franz verbringen durften.

In stiller Trauer: Renate Wassmer-Hofmann Thomas Wassmer und Bea Spiller Trudy Brassel, Ruth Rusch, Vreni Borter & Gust Brassel Walti Vetsch Vreni Fehr-Borter mit Familie Verwandte und Bekannte

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen wird er in unseren Herzen weiterleben. 8915 Hausen am Albis, im April 2018

Kurt, Martin und Matthias Hess mit Familien

WIR DANKEN VON HERZEN Für die grosse Anteilnahme beim Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Götti, Schwager und Onkel

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Der Abschieds-Gottesdienst findet am 16. Mai 2018 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man im Sinne von Margrit des Vereins Pro Aumüli, Stallikon, IBAN: CH59 0900 0000 8007 9412 7, Postkonto: 80-79412-7 Traueradresse: Renate Wassmer, Aumüli 24, 8143 Stallikon

Rolf Anton Kälin 15. September 1957 – 19. März 2018 Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort einen Platz gefunden, werde ich immer bei euch sein.

Wir sagen Danke für die Unterstützung, die vielen Karten und netten Worte, sowie für die grosszügigen Spenden zugunsten der Stiftung Theodora. Ein besonderer Dank geht an: – das Schulhaus Zwillikon – die Primarschule Affoltern am Albis – den Sportclub Zwillikon – den FC Affoltern am Albis

Antoine de Saint-Exupéry

Traurig aber in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von meinem Sohn, Bruder, Schwager, Götti, unserem Neffen und Cousin

Die unendlich grosse Anteilnahme hat uns tief berührt.

Die Trauerfamilie

Zwillikon, im Mai 2018

Thomas Frauchiger 14. April 1969 – 26. April 2018

Nach einem bewegten Leben ist er an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Wir vermissen dich Therese Frauchiger Daniela und Daniel Fässler-Frauchiger mit Ina Verwandte Offen dein Haus und offen dein Herz - offen fürs Leben für Liebe, für Glück und für Schmerz.

Dübendorf, 2. Mai 2018

Traurig und fassungslos nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Freundin

Marianne Huber-Bär 18. September 1934 – 28. April 2018

Durch einen tragischen Unfall wurdest Du dem Leben und uns ganz plötzlich entrissen. Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast, für Deine Liebe, Deine Sorgfalt und Deine Toleranz. Wir werden Dich nie vergessen. Dieter und Silvia Huber Dönni Anna Huber und Mario Weber mit Leonie und Melissa Marianne Huber Makkos Sona Makkos und Samuel Petty Linn Makkos und Norman Varga Meret Makkos Stefan Huber und Alen Hodzovic Ursula und Robert Illi-Günthard und Familie Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, 8. Mai, um 14.20 Uhr in der reformierten Kirche im Wil/Dübendorf statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Statt Blumen zu spenden bitten wir, die Organisation Surprise zu berücksichtigen. Spendenkonto: Postkonto 12-551455-3, IBAN CH11 0900 0000 1255 1455 3 Traueradresse: Familie Huber, Zürichstrasse 16, 8600 Dübendorf

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 18. Mai 2018, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Vogelwarte Sempach, 6204 Sempach, PK 60-2316-1, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1, Vermerk: Thomas Frauchiger. Traueradresse: Therese Frauchiger, Grundrebenstrasse 37, 8932 Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2018

Gleichheit herrscht nur auf dem Papier Die diesjährige 1.-Mai-Feier der SP Affoltern stand im Zeichen der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern Zum zweiten Mal nach 2017 fand die 1.-Mai-Feier der SP wieder in Affoltern statt. Gefeiert wurde im «Roots», als Gastrednerin war Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf geladen.

Fünf Fragen an Hannah Pfalzgraf Hannah Pfalzgraf, Sie vertreten den Bezirk Affoltern im Kantonsrat, sind jedoch Wochenaufenthalterin in Basel. Sind Sie nahe genug an der Säuliämtler Bevölkerung dran, um deren Anliegen zu kennen? Ja, ich denke schon. Ich pflege einen nahen Kontakt zu den Leuten im Amt. Manchmal erhalte ich E-Mails, in denen mir die Leute ihr Anliegen schildern. Zum Beispiel der Wunsch nach sicheren Velowegen.

................................................... von livia häberling «Lohngleichheit ist auch dein Bier!», war auf den Karton-Untersetzern zu lesen, die an jenem Dienstagabend auf dem «Roots»-Bartresen auflagen. Der Slogan gehörte zur Kampagne des Vpod, mit der zur Demo für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung aufgerufen wurde. Symbolisch jedoch passte das Sujet auch bestens zur 1.-Mai-Feier der SP Bezirk Affoltern: Man traf sich auf einen gemütlichen Drink, um sich über die ungemütlichen Themen der Gesellschaft zu unterhalten. Als Gastrednerin war die Mettmenstetter Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf geladen, sie referierte unter dem Slogan «Lohngleichheit. Punkt. Schluss!», der an jenem Tag landesweit skandiert wurde. Den Einstieg in ihre Ansprache machte sie mit einem Dank an ihr weibliches Umfeld: «Als Kind hatte ich grosses Glück, ich wuchs auf, umgeben von vielen feministischen Frauen (...), die machten, was sie wollten. Sie liessen sich nicht von gesellschaftlichen Druck oder den Erwartungen an sie beeinflussen.» «Wichtige Schritte in Richtung Gleichstellung», fuhr sie fort, «mussten hart erkämpft werden, und auch heute wird uns nichts geschenkt. Uns wurde noch nie irgendwas geschenkt.» Damit ging sie auf die Diskrepanz ein, die heute vielerorts noch zwischen Gesetz und Praxis existiert: «Mann und Frau sind gleichberechtigt (...) und haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Seit

Diskutieren, plaudern und nachdenken. Erst gab es Drinks, dann eine Spätzlipfanne – und zu guter Letzt Musik der Band «Ssassa». (Bilder Livia Häberling) 37 Jahren steht dieser Artikel so in der Bundesverfassung. Seit 37 Jahren warten wir jetzt darauf, dass die Lohngleichheit umgesetzt wird.» Natürlich habe es im Parlament die Vorlage zur Lohngleichheit gegeben. Diese sei zum einen vom Ständerat zurück in die Kommission geschickt worden. Zum anderen sei die Vorlage verwässert und lasch gewesen. Vielleicht hätte sie die Lohngleichheit weiter sichtbar gemacht, aber wohl kaum abgeschafft. Geschichte, hielt sie weiter fest, würde nach wie vor von Männern geschrieben – so zumindest suggerierten es die unzähligen Geschichtsbücher, in denen Frauen konsequent ignoriert würden. Das vermittle das Gefühl, dass Frauen nie etwas erreicht hätten. Und auch die Medien hätten ihren Anteil am verfälschten öffentlichen

Bild der Frau: «(...) Anstatt, dass sich die Medien mit dem Wissen oder den politischen Positionen von Frauen auseinandersetzen, reduzieren sie sie lieber auf ihr Aussehen, ihre Beziehungen oder ihre Feindschaften.» Dabei führte sie das Beispiel der 24jährigen Samira Marti an, die per Ende Jahr in den Nationalrat nachrückt: «Sie legte eine grandiose Politkarriere hin, sie hat fundierte Positionen, sie hat gute Meinungen. Und doch hat der ‹Blick› es geschafft, einen Artikel darüber zu schreiben, ob sie ihren Nasenring im Nationalrat anbehalten wird oder nicht.» Alle diese Beispiele seien «Symptome einer patriarchalen Gesellschaft», und die Lohndiskriminierung sei eines davon. «Kämpfen wir gemeinsam dafür, dass wir das bekommen, was uns zusteht», votierte sie zum Schluss.

Welche Themen liegen Ihnen für das Säuliamt besonders am Herzen? Ich möchte, dass der Bezirk Affoltern eine eigene Kantonsschule erhält. Ein weiter Schulweg ist nicht nur eine finanzielle Belastung, sondern auch eine persönliche der Schülerinnen und Schüler. Ich war selbst in Urdorf und habe das erlebt. Mit dem aktuellen Sparwahn wird dieses Vorhaben zwar schwierig, eine kleine Chance besteht allerdings noch, das Geschäft ist noch nicht durch den Rat. Heute haben Sie über Lohngleichheit referiert. Sie sind 21 Jahre alt und noch im Studium. Ramponiert es Ihre Glaubwürdigkeit, dass Sie selbst vom Problem gar nicht betroffen sind? Warum sollte es? Ja, ich bin tatsächlich noch nicht betroffen, aber später könnte ich es sein. Ich glaube nicht, dass ich selbst Opfer von Lohnungleichheit sein muss, um glaubwürdige Politik zu machen. Sind Männer die schlechteren Feministen, nur weil sie keine Frauen sind? Dieser Meinung bin ich nicht. Sie haben sich über die «Blick»-Berichte über Samira Marti geärgert, weil man

Hannah Pfalzgraf rückte Anfang 2018 als jüngste Zürcher Kantonsrätin aller Zeiten in den Kantonsrat nach. darin ihre optische Erscheinung ins Zentrum stellte statt ihrer politischen Arbeit. Sie selbst wurden von Juso und SP als die jüngste Kantonsrätin aller Zeiten beworben. Stört es Sie nicht, über Ihr Alter definiert zu werden? Natürlich. Allerdings ist es eine Tatsache, dass ich die Jüngste bin. Und sie stört mich nicht. Auch als junge Persönlichkeit kann ich kompetent, ja sogar kompetenter sein als ältere Kollegen. Natürlich muss ich mich behaupten, dennoch finde ich es wichtig, dass junge Leute sich politisch engagieren. Der Politbetrieb sollte ein Abbild der Gesellschaft sein, im Parlament ist er das momentan kaum. Wie haben Sie Ihre eigene Berichterstattung nach Ihrem Einzug in den Kantonsrat erlebt? Als sehr fair. Ich wurde noch nie in ein falsches Licht gerückt. Nur die Online-Kommentare bei den Zeitungen waren teilweise heftig. «Was macht so eine in diesem Alter im Parlament?», «die ist doch viel zu jung», hiess es da. (lhä)

Vielfältiges Programm zum Gemeinde-Duell Affoltern.bewegt – das Projektteam lädt die Bevölkerung zum Mitmachen ein Affoltern am Albis ist wieder am Gemeinde-Duell dabei und sammelt auch 2018 kräftig Bewegungsminuten. Vereine, Organisationen und Bevölkerung profitieren von einer Vielzahl an Angeboten, einem Start-Event in der Turnhalle Stigeli und einer Woche voller Möglichkeiten. Der Aufruf, Bewegungsangebote zu lancieren, ist auf grosse Resonanz gestossen. Seit Wochen ist das Projektteam, unter Federführung der Fachstelle Gesellschaft der Gemeinde Affol-

tern am Albis, gemeinsam mit lokalen Vereinen, Organisationen und Privaten an der Gestaltung des Programms. Die Organisatoren sind begeistert von der Vielfalt der Angebote und freuen sich auf die Veröffentlichung des Programms. Die Bevölkerung ist eingeladen, beim kostenlosen Bewegungsevent mitzumachen und im Rahmen des Gemeinde-Duells Bewegungsminuten für Affoltern zu sammeln.

Bewegungstag für die ganze Familie Das Projekt startet am Sonntag, 27. Mai, von 12 bis 16 Uhr mit einem

Start-Event in der Turnhalle Stigeli. Sportvereine und Organisationen machen ihre Angebote sicht- und erlebbar. Die Besuchenden können von Angebot zu Angebot schlendern, sich inspirieren lassen und auch gleich ausprobieren. Für alle ist am kostenlosen Anlass etwas dabei. Mitmachen ist erwünscht. Während der Bewegungswoche öffnen viele Organisationen und Vereine ihre Tore für die Bevölkerung. Auch Private haben in Eigeninitiative spannende Angebote kreiert. Täglich finden unterschiedliche, kostenlose Möglichkeiten für Bewegung statt. Dies bietet die Möglichkeit, in Programme und Angebote hineinzuschnuppern und Neues kennen zu lernen.

Individuelle Aktivitäten

Täglich finden unterschiedliche, kostenlose Möglichkeiten für Bewegung statt. (Bild zvg.)

Der Bevölkerung steht es auch offen, während der Bewegungswoche eigene Aktivitäten durchzuführen. Wer beispielsweise seine Familie, Kollegen oder Nachbarn zu einem gemeinsamen VitaParcours-Training

oder sonstigen Bewegungsaktivitäten motivieren möchte, darf dies gerne tun. Die geleisteten Minuten können dann gemäss Anleitung im Programmheft oder via Coop Gemeinde-DuellApp und der Self-Scanning-Station im Schaukasten der Gemeindeverwaltung am Marktplatz eingereicht werden. In den nächsten Tagen werden die Programme in alle Haushalte in Affoltern am Albis und Zwillikon verschickt. Zudem sind die Angebote auch auf www.coopgemeindeduell.ch aufgeschaltet. Ein Blick in das Programm lohnt sich auf alle Fälle. Eine ganze Woche lang finden in Affoltern am Albis von früh bis spät Aktivitäten für Anfänger und Fortgeschrittene, für Alte und Junge sowie für Kleine und Grosse statt. Das Organisationsteam freut sich über zahlreiche Teilnahmen und viele Bewegungsminuten. (tro)

Affoltern.bewegt Mit dem Projekt affoltern.bewegt nimmt die Gemeinde Affoltern am Albis am national ausgerichteten «Coop Gemeinde-Duell» von Schweiz.bewegt teil. Das Projekt steht für die Förderung von mehr Bewegung und Gesundheit in der Bevölkerung. Ziel dieses Projektes ist es, in den Gemeinden der Schweiz Bewegungsminuten zu sammeln und ein gemeindeübergreifendes Duell um Bewegungsminuten zu veranstalten. 2018 nehmen rund 160 Gemeinden aus der ganzen Schweiz teil. Weitere Infos und das Programm unter www.coopgemeindeduell.ch.

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5. Mai Internationaler Hebammentag ...weil das Leben einen guten Start braucht...

www.hebammenpikett.ch

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Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer, immer fehlen.

ABSCHIED In stiller Trauer und grosser Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Lydia Aebi-Wittwer 14. August 1923 – 25. April 2018

Du durftest nach einem langen, erfüllten Leben deine letzte Reise antreten. Wir lieben und vermissen dich. Margrit und Camille Allonas Marc Allonas und Anke Striet Yves Allonas und Désirée Habermacher Ursula Müller Nina und Pia Ruth und Henry Kuhn Alexandra Kuhn und Adi Mahler Olivia und Andreas Lütolf Die Urnenbeisetzung fand auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Margrit Allonas, Betpurstrasse 38, 8910 Affoltern am Albis

I DID IT MY WAY «Ich habe ein erfülltes Leben gelebt, ich habe so ziemlich jede Erfahrung gemacht, und mehr, viel mehr als das: ich hab’s auf meine Art getan.» Aus «My way» von Frank Sinatra, Marcels Lieblingslied

Unendlich traurig und schweren Herzens nehmen wir Abschied von einem einzigartigen und lieben Menschen. Auf einer seiner zahlreichen Reisen, hörte sein Herz in New York auf zu schlagen.

Marcel Weber

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29. April 1964 – 21. April 2018

Für die gemeinsame Zeit danken wir dir, wir vermissen dich sehr und werden dich nie vergessen. Margrit Weber-Thalmann Nils Weber Emmi und Bruno Weber-Spillmann Ursi und Markus Castelberg-Weber mit Seraina und Gianna Verwandte, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen unterstütze man die Pfadfinder Säuliamt. IBAN: CH64 0070 0110 0036 0145 7, Postkonto: 80-151-4, zugunsten Pfadi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis. Traueradresse: Margrit Weber, Geissweidstrasse 2, 8912 Obfelden Emmi und Bruno Weber, Lettenackerstr. 13, 8908 Hedingen

Tag der offenen Tür Besichtigen Sa, 5. Mai 2018 Sie die Eigen11 bis 13 Uhr tums- und Kommen Sie vorbei! MietwohWir freuen uns nungen an der auf Sie. Oberdorfstrasse in Aeugst am Albis. Gerne erzählen wir Ihnen mehr über das moderne Neubauprojekt. Bezug nach Vereinbarung. Neugierig? T 044 388 58 94 www.beckenhof.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Mai 2018

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Ämtler Pionierin wird neue Präsidentin Ades: Jahresversammlung der Mitglieder in Bonstetten Auch 2017 konnte die Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse – Madagascar (Ades) erfolgreich gestalten: Erfreulicher Rechnungsabschluss und fast 1,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart. ................................................... von urs e. kneubühl Die jährliche Mitgliederversammlung der Ades, die auf der viertgrössten Insel der Welt energieeffiziente Kochgeräte herstellt und die Nutzung erneuerbarer Energien fördert und damit Klima, Biodiversität und Gesundheit schützen hilft, ist so aussergewöhnlich, wie der Verein selbst: Die familiäre Zusammenkunft strotzt vor Lebensfreude und Herzlichkeit; rhythmische Musik, grosse Dankbarkeit und Applaus gehören genauso dazu. Das war vergangenen Samstag im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten nicht anders. Zur Mitgliederversammlung waren über 50 Personen erschienen, nur gut die Hälfte davon Mitglieder, der Rest waren Ades-Freunde und – vor allem – Freiwillige, welche den Verein tatkräftig wie uneigennützig unterstützen.

2017 mit 37 872 Solarkochern fast 1,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart Die Versammlung stand einerseits ganz im Zeichen eines grösseren «Sesselrückens», andererseits auch – nomen est omen – vorbildlich unter dem Thema «Nachhaltigkeit» (wovon später noch die Rede sein wird). Präsident Ueli Borsari und Geschäftsleiterin Regula Ochsner – die Säuliämtlerin hat Ades 2001 gegründet – durften ein hoch erfreuliches Fa-

zit für das vergangene Geschäftsjahr ziehen. «Wir haben 2017 wiederum viel Gutes leisten können auf Madagaskar», eröffnete der Präsident seinen Jahresrückblick. Der Verkauf von Solar- und Parabolkochern sowie Energiesparöfen, die allesamt auf Madagaskar hergestellt werden, was höchst willkommene Arbeitsplätze schafft, konnte um 16 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig sind auch die eingegangenen Spenden markant angestiegen. Für Ueli Borsari ein deutlicher Beweis dafür, dass sowohl die Idee, als auch deren Umsetzung und der Leistungsausweis glaubwürdig sind und überzeugen. Die Quintessenz 2017 von Geschäftsführerin Regula Ochsner glänzte genauso: Es konnten mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, die Zusammenarbeit mit über 80 Organisationen vor Ort verläuft reibungslos und mit den 37 872 im letzten Jahr verkauften Solarkochern konnten 1 380 267 Tonnen CO2 eingespart werden.

«Madame Solaire»: Von der Geschäftsführerin zur Präsidentin Mit einem «Sesselrücken» im Vorstand, so Ueli Borsari, wolle man auch dafür sorgen, dass die Ades weiter so erfolgreich bleibe. Der langjährige Präsident hat sich entschlossen, ins zweite Glied zurückzutreten; an seine Stelle rückt Ades-Gründerin Regula Ochsner, welche ihr Amt als Geschäftsführerin an Rita Bachmann übergibt, während Alain Wasserfallen, anstelle von Kerstin Güthler, als Co-Landeskoordinator Madagaskar an die Seite von Dagobert Fröbel kommt. Mit warmem Applaus und bestärkenden Worten wurden die Neuen in der Ades-Familie willkommen geheissen. Anhaltenden Beifall, viel Lob und

Nach 20 Jahren als Geschäftsführerin tritt Ades-Initiantin Regula Ochsner die Nachfolge von Präsident Ueli Borsari an. Der Wechsel wurde am vergangenen Samstag in Bonstetten vollzogen. (Bild Urs E. Kneubühl) grossen Dank durften Ueli Borsari und Regula Ochsner entgegennehmen. Die Ämtler Pionierin und Ades-Initiantin für zwanzig Jahre erfolgreichen Wirkens als Geschäftsführerin, der scheidende Präsident für seine umsichtige und engagierte Arbeit an der Spitze des Vereins.

… und die Verpflegung kostenlos aus dem Container Der zweite Teil der Ades-Mitgliederversammlung stand genauso im Zeichen der Nachhaltigkeit, wie die Grundidee von Regula Ochsner und Ades: «Mit dem Einsatz von Solar- und Energiesparkochern lassen sich grosse Men-

gen Holz und Holzkohle einsparen, was Klima, Biodiversität sowie Gesundheit schützt und gleichzeitig Wege aus der Armut ermöglicht.» Der junge Referent Fabio Flick informierte zum Thema «Foodwaste», wobei er anmahnte, dass rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren gehe oder verschwendet werde. Das entspricht pro Jahr rund zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel oder der Ladung von rund 140 000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Nicht genug damit, Flick, der in einer WG wohnt, wo – dank Foodwaste – jeder pro Monat lediglich 25 Fran-

ken für Essen und Haushalt ausgibt, und einige Helfer haben die gesamte Verpflegung, die es zum AbschlussApéro der Ades-Versammlung gab, am vorangegangenen Abend aus Containern gefischt. Was in der Folge an Obst sowie Gemüse und weiterem Essbaren im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten angeboten werden konnte, das war nicht nur geniessbar, sondern rundum lecker. Ades, Im Grindel 6, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 466 60 50, Web: www.Adesolaire.org. Spendenkonto: IBAN CH94 8070 2000 0053 8973 4 Raiffeisenbank, 8917 Oberlunkhofen, zugunsten von Ades, 8932 Mettmenstetten.

Hebammen kämpfen für ihre Pikett-Entschädigung Bereits 500 Unterschriften gesammelt – Petition läuft bis Ende Jahr Für ihre Pikett-Leistung werden frei praktizierende Hebammen vielerorts durch die Gemeinden entschädigt. Im Knonauer Amt hat sich die Mehrheit der Gemeinden von dieser Praxis losgesagt. Die jungen Familien müssen die Kosten tragen. ................................................... von thomas stöckli Der Wert der Dienstleistung von Wochenbetthebammen ist unbestritten. Bei fast vier von zehn Frauen treten in den Wochen nach der Geburt gesundheitliche Probleme auf. Als erste Anlaufstelle muss die Hebamme kurzfristig und auch ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten auf Abruf verfügbar sein, und zwar für sieben Wochen, startend vielleicht drei Wochen vor oder auch zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin. Für diese Bereitschaft wurden die freiberuflichen Hebammen bis anhin durch die meisten Gemeinden entschädigt – mit 115 Franken pro Wöchnerin. Das ist nicht viel, wenn man die anzeige

Alternative bedenkt, nämlich dass die junge Mutter am Wochenende oder am Abend stattdessen in die Notaufnahme muss. «Der Pikettdienst ist wichtig für die Grundversorgung», findet Claudia Nussbaumer, Hebamme aus Mettmenstetten. Bei der Umverteilung der Spitalund Pflegefinanzierung zwischen dem Kanton Zürich und den Gemeinden sind die freiberuflichen Hebammen nun allerdings zwischen Stuhl und Bank gefallen. Dass sich dies im Knonauer Amt deutlicher als in anderen Regionen zeigt, hat einen einfachen Grund: Hier lief die Verrechnung früher übers Spital an die Gemeinden. Mit dem Ende dieser Praxis wurde die Pikettentschädigung in den Gemeinderäten traktandiert – und so grundsätzlich zum Thema. Die Folge: zehn Ämtler Gemeinden zahlen nicht (mehr). Das sei nicht Gemeindeaufgabe.

Seit über 20 Jahren keine Lohnanpassung Damit sie nicht einen essenziellen Bestandteil ihres bescheidenen Hono-

Ihre Pikett-Leistung soll durch die Gemeinden entschädigt werden, finden die frei praktizierenden Ämtler Hebammen, hier Miriam Bühlmann (links) und Claudia Nussbaumer. (Bild Thomas Stöckli) rars verlieren – die Tarife sind seit über 20 Jahren unverändert –, müssen die Hebammen ihr Pikett den jungen Familien in Rechnung stellen. «Für einige ist das viel Geld», weiss Miriam

Bühlmann, Hebamme aus Affoltern. Mit einer Unterschriftensammlung versuchen die Hebammen der Bezirke Affoltern und Dietikon deshalb, die Gemeinden für ihr Anliegen zu sensi-

bilisieren. Es geht um überschaubare Beträge. Für eine Kleingemeinde mit zehn Geburten sind es 1150 Franken im Jahr, im Bezirkshauptort mit rund 140 Geburten kämen 16 100 Franken zusammen. Mittel- bis langfristig könnte eine kantonale Lösung Abhilfe schaffen – doch das ist ein langwieriger Prozess, zumal die Hebammen in Zürich keine Lobby haben. Im Kanton Zug beispielsweise ist das Hebammen-Pikett gesetzlich verankert – und wird mit 400 Franken erst noch deutlich besser entschädigt. So versuchen die Ämtler Hebammen, ihrem Anliegen mit Unterschriften Gewicht zu verschaffen. Am letztjährigen Chlausmärt in Affoltern sind 350 zusammengekommen. Mittlerweile dürfte die 500er-Marke übertroffen sein. Bis Ende Jahr wollen die Hebammen ihre Petition bei den Gemeinden einreichen – in der Hoffnung auf Verständnis, Entgegenkommen und ein Zeichen der Wertschätzung für ihre wertvolle Arbeit. Weitere Infos zur Petition unter www.hebammenpikett.ch.


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Freitag, 4. Mai 2018

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Geduldet aber abgelehnt im gelobten Land «Angela und die Schweiz – eine vergessene Zeit» Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Italiener in die Schweiz. Sie wurden als Arbeitskräfte gebraucht, aber zugleich abgelehnt. In ihrem Buch «Angela und die Schweiz – eine vergessene Zeit» beschreibt Angela Höhn aus Bonstetten die Jahre ihrer Kindheit in Italien, ihre Einwanderung und ihr illegales Dasein im Zürcher Stadtkreis 4. ................................................... von marianne voss Es herrschte in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg grosse Armut. Viele Männer suchten in der relativ nahen und doch kulturell so fremden Schweiz Arbeit. Das Schweizer Volk war aber nicht vorbereitet auf diese erste Einwanderungswelle von Fremden in ihrem Land. Die Arbeitskräfte wurden zwar sehr gebraucht, doch man lehnte die Südländer ab und begegnete ihnen mit viel Vorbehalten. Man war der Meinung sie seien faul, dick, dreckig oder sie würden stehlen. «Es waren vorgefasste Meinungen, ohne Differenzierung, ohne kulturelle Hintergründe, ohne das Bedürfnis, mehr zu verstehen.», schreibt die Bonstetterin Angela Höhn dazu in ihrem Buch «Angela und die Schweiz – eine

vergessene Zeit». Die Einwanderung der Italiener und die fehlende Integration sind vergessene Kapitel der Schweizer Geschichte – aus einer Zeit, die noch gar nicht so lange zurückliegt. Für die Südländer war der Preis, in die Schweiz zu gehen, sehr hoch, der innere Verlust gross. Um wohlhabender zu werden, mussten sie viele Entbehrungen auf sich nehmen und ihre geliebten Dorfgemeinschaften, ihre fröhliche, warme Kultur verlassen. Der erste Teil des Buches ist diesem südlichen Leben gewidmet. Es war zwar geprägt von Angst, Armut und Tod, dennoch aber auch von tragfähigen Familien und ausgelassenen Festen, wo beim Tanz alle Probleme vergessen werden konnten. Im zweiten Teil berichtet Angela Höhn dann ihre Erlebnisse, als sie mit elf Jahren in die Schweiz kam. Der Vater, die Mutter und die Schwester lebten bereits seit einiger Zeit in Zürich. Und sie sollte nun auch ins gelobte Land auswandern. Die Zollkontrolle war sehr streng, und der Empfang in Zürich kalt. Die Familie konnte eine Wohnung im Kreis 4 beziehen, doch eigentlich hätte Angela gar nicht da sein dürfen. «Angela musste sich auf dem Taxiboden verstecken. Die Vermieterin sollte sie nicht sehen. Ein Anruf bei der Fremdenpolizei hätte für die Familie viele Fragen und Schwierigkeiten aus-

gelöst. Es war eine Vorsichtsmassnahme, die auch der Taxifahrer unterstützte.»

Geduldet aber illegal Die wöchentliche Dusche fand im Hallenbad statt. «Die Taschen mit der frischen Unterwäsche und sauberen Badetüchern wurden vorbereitet und die ganze Familie ging zu Fuss von der Feldstrasse bis zur Sihlporte für die wöchentliche Dusche im städtischen Hallenbad.» Angela hatte gestrickte Unterwäsche und auch eine gestrickte Badehose, die stark färbte. Dies erregte die Aufmerksamkeit der Aufseherinnen, die nicht mit Spott sparten. Zur Schule ging sie im Kreis 4, als erstes Ausländerkind, als «TschinggeKind». Die Lehrer waren überfordert, Deutschunterricht erhielt sie nicht. Die andern Kinder grenzten sie aus und lehnten sie ab. Das Leben im grauen Arbeiterquartier, wo niemand lachte oder sang war bedrückend. Die Familie litt auch unter den Problemen des Vaters, der vermehrt aggressiv wurde. Und sie stand unter dem Dauerstress, dass die Fremdenpolizei Angela definitiv ausweisen würde. Dies geschah jedoch trotz mehrfacher Drohungen nicht. Sie blieb, geduldet aber illegal. Und sie wurde stark und schaffte es, schliesslich einen Arbeitgeber von ihren

Die Autorin Angela Höhn vor ihrem Bild mit dem versunkenen italienischen Tanzpaar. (Bild Marianne Voss) Fähigkeiten zu überzeugen. Beim Beginn dieses hoffnungsvollen Lebensabschnittes ist das Buch zu Ende.

Der befürchtete Verkehrkollaps ist ausgeblieben

Hornbach-Eröffnung: Vor allem am Samstagmittag war der Verkehrsdienst gefordert

Angela Höhn: «Angela und die Schweiz – eine vergessene Zeit», Edition Lagarto, erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern am Albis.

Arbeitgebende müssen Stellen melden

Verkehrstechnisch am Limit, aber zum Kollaps ist es nicht gekommen – bei Hornbach ist man zufrieden mit dem Start in Affoltern. Den HandwerkerWettstreit gewann ein Knonauer.

Die Stellenmeldepflicht für Arbeitgebende wird ab 1. Juli umgesetzt; sie gilt für Berufsarten mit Arbeitslosenquote von acht Prozent oder höher.

Kommt es bereits am Eröffnungswochenende zum Chaos auf den Strassen von Affoltern? Das hat sich mancher gefragt vor dem Verkaufsstart im neuen Hornbach-Baumarkt. Mit einem Verkehrsdienst auf dem Parkplatz und auf der Zufahrt konnte das allerdings verhindert werden. Besonders gross war der Andrang am Samstagmittag. Dann reichten die 400 Parkplätze vorübergehend nicht mehr. Die Lichtsignalanlage auf der Autobahnbrücke musste für rund 20 Minuten ausgeschaltet und der Verkehr von Hand geregelt werden. Mit dem Start ist Hornbach zufrieden. Einige der Sondereinkäufe waren

Vor vier Jahren nahm das Schweizer Volk die Masseneinwanderungsinitiative an. Das Gesetz zur Umsetzung des neuen Verfassungsartikels wurde im vergangenen Jahr vom Parlament verabschiedet; die Umsetzung in den Kantonen erfolgt ab dem 1. Juli. Die Stellenmeldepflicht gilt für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von acht Prozent oder höher (ab 1. Januar 2020 fünf Prozent) – unter anderem Koch, Kurier und Kabarettist (Liste unter www.arbeit.swiss). Die entsprechenden Stellen unterliegen einem fünftägigen Publikationsverbot. Dies verschafft den RAV-Stellensuchenden einen zeitlichen Vorteil. (pd.)

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Verkehrsdienst-Einsatz am Samstagmittag am Hornbach-Kreisel in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) bereits nach einigen Stunden vergriffen. Doch nicht nur das: Da und dort sah man vollgepackte Einkaufswagen für persönliche Bauprojekte, so wie dies Albrecht Hornbach bei der Eröff-

nung gesagt hatte: «Wir wollen unseren Kunden helfen, ihre Projekte zu realisieren.» Gut besucht war der HandwerkerWettstreit «Held/Heldin von Affoltern».

Den Hauptpreis, einen orangefarbenen Haflinger, holte sich Marco Schindler aus Knonau. Dabei hatte er es als 15. nur knapp ins Finale vom Samstagnachmittag geschafft. (tst.)


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Ein Referat von Dr. Stefan Knoth Gesundheitswissenschaftler und Inhaber der Firma Curanovis Stefan Knoth arbeitet in der Gesundheits- und Versorgungsforschung, ist Projektleiter für System- und Organisationsentwicklung. Weitere Arbeitsfelder sind Strategieentwicklung, Aufbau von Angebotsstrategien, politische Beratung und Coaching.

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Jazzgrössen

Das Bergwerk Riedhof öffnet morgen Samstag seinen Stollen. > Seite 15

Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte stehen im Zeichen des Jazz. > Seite 17

Freitag, 4. Mai 2018

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Punkte gefragt Am Samstag wartet ein echter Krimi auf das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten. > Seite 19

Steinhauen an der Reuss

«Ich spekuliere mit Interessenten, nicht mit Liegenschaften»

Schon zum 12. Mal bietet Nicholas Micros, Bildhauer aus New York und wohnhaft in Ottenbach, die Sommerworkshops beim Pontonierclubhaus an der Reuss an.

Wer gewillt ist, seine Liegenschaft zu veräussern, kann sich an Auktionator Martin Göppert in Affoltern wenden. Der langjährige Kenner des Immobilienmarktes hat eine schweizweit einzigartige Verkaufsmethodik entwickelt, mit der ein höchstmöglicher Preis garantiert wird.

Sommerworkshops in Ottenbach

Neueinsteiger werden von Kursleiter Nick Micros professionell und einfühlsam in alle grundsätzlichen Techniken des Bearbeitens von Stein mit den verschiedenen Handwerkzeugen einge-

führt. Fortgeschrittene können frei an ihren Steinen arbeiten und werden in der Formfindung oder in technischen Fragen unterstützt. Der Alabaster, ein weicher Stein mit überraschenden Farbmaserungen, eignet sich hervorragend für eine erste Skulptur und das Erlernen der Steinbildhauertechniken. Aber auch Kalkstein, Marmor oder Sandstein warten auf kreatives Eingreifen von erfahrenen Steinbildhauerinnen und Steinbildhauern. Die Stimmung unter dem grossen Zeltdach des Pontonierclubhauses ist einmalig: Das ruhige Fliessen des Flusses, die rhythmischen Hammerschläge, der Austausch mit den Spaziergängern und den täglichen Reuss-Schwimmern, all das trägt dazu bei, dass diese Tage jedes Jahr zum wunderbaren Erlebnis werden. Kursdaten: 18. bis 22. Juni und 25. bis 29. Juni, jeweils 8.30 bis 17 Uhr. Kosten: 700 Franken für eine Woche, zuzüglich Kosten für Stein 50 bis 150 Franken, je nach Grösse. Es können auch beide Kurswochen belegt werden. Anmeldungen beschränkt auf sechs Kursteilnehmende pro Woche. Vernissage: Samstag, 30. Juni, 9 bis 12 Uhr,

Die Stimmung unter dem Zeltdach an der Reuss ist einmalig. (Bild zvg.)

Anmeldung für Kurse: Nicholas Micros Telefon: 079 207 61 57 oder E-Mail: nm@nicholasmicros.com. Weitere Informationen auf: www.stoneyard.ch.

Ein Wohnkonzept, das mitwächst Am Dorfrand von Hausen ist ein Bauprojekt geplant, das Raum für Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen bieten soll. Im Zentrum stehen die Förderung der Gemeinschaft und die Lebensqualität. Am 12. Mai findet vor Ort eine Informationsveranstaltung statt. Die Lage ist ruhig, der Blick über die Wiesen und Felder bis zur Alpenkette frei. Hier, am Dorfrand von Heisch (Gemeinde Hausen), planen Pia und Thomas Föry auf ihrer Parzelle unter dem Motto «Ein Wohnkonzept, das mitwächst» ein Bauvorhaben besonderer Art. Im Zentrum ihrer Vision steht das Zusammenwohnen aller Generationen und somit auch die Förderung der Gemeinschaft. Durch flexible Raumangebote und Infrastrukturen sollen die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen gedeckt werden. Der dipl. Architekt ETH, Chaschper Gachnang, hat das Gebäude-Ensemble – ein bestehendes und ein neues Haus – harmonisch in die Landschaft eingebettet. Bis Ende 2019 anzeige

werden gesamthaft 23 Mietwohnungen entstehen, zudem Begegnungszonen, ein Grillplatz und ein Spielplatz. Bereits vor zwei Jahren stellten Thomas Föry und sein Team das Projekt den Anwohnenden und weiteren interessierten Personen vor. Inzwischen hat sich vieles konkretisiert, der Baustart ist nähergerückt. Daher sind alle am Projekt Interessierten zu einem weiteren Informationsanlass vor Ort eingeladen. (mvo) Informationsveranstaltung zum Projekt Seebrighof, Samstag, 12. Mai, 11 Uhr, Seebrigstrasse 1, Hausen. Eine Anmeldung ist erwünscht bis 2. Mai per Mail an info@seebrighof.ch. Weitere Informationen zum Projekt unter www.seebrighof.ch.

Bauprojekt in Heisch, am Rand des Dorfes Hausen am Albis. (Bild mvo)

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Martin Göppert ist der einzige Hausauktionator in der Schweiz

Auktionen bringt man eher mit Kunst, Schmuck und anderen Wertgegenständen in Verbindung. Sie liefern etwa dann Schlagzeilen, wenn bei Christie’s, dem bekanntesten Auktionshaus, ein teures Gemälde eines berühmten Malers unter den Hammer kommt. Auktionen für Liegenschaften – ein noch etwas ungewohnter Vorgang. Da ist eher die Rede von einer amtlichen Versteigerung, zum Beispiel, wenn ein Konkurs unvermeidlich ist. Martin Göppert, seit mehr als 20 Jahren unabhängiger Unternehmer, Wohnungs-, Häuser- und Grundstücksauktionator, hat seine eigene Methode entwickelt und verfeinert. Denn wer ein Haus auf einer Internetplattform oder in der gedruckten Presse anbietet, löst damit noch keine Nachfrage aus, sondern erzeugt bestenfalls Neugierde. «Das garantiert noch keinen Verkauf und stellt auch keine Auktion dar», sagt Martin Göppert. Von einer Auktion oder Versteigerung ist dann die Rede, wenn mindestens zwei Bieter vorhanden sind, die tatsächlich kaufen können oder wollen. Und hier kommt der Auktionator ins Spiel. Ein erstes Treffen mit der verkaufswilligen Person ist kostenlos und dient vorab dem Kennenlernen. Es geht dabei darum, herauszuspüren, anzeigen

Hausauktionator Martin Göppert an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) ob die Liegenschaft tatsächlich veräussert werden soll. «Es muss ein Verkaufsgrund vorliegen», sagt Göppert und fügt bei: «Für den Laien ist ein Hausverkauf nicht ganz einfach. Es ist besser, wenn das ein Profi besorgt, der das Beste herausholen kann. Ein Kardiologe legt ja auch nicht bei sich selber Hand an. Hausverkäufe sind nicht nur mit viel Geld verbunden, sondern auch mit Emotionen. Und die versuche ich, herauszuhalten.»

Mehrere Angebote präsentieren Nach dem Erstgespräch erfolgt der Entscheid, ob eine Zusammenarbeit zustande kommt. Bei Martin Göppert resultiert im Durchschnitt ein Auftrag nach zehn Gesprächen, was auf gründliche Vorabklärungen schliessen lässt. Diskretion, Vertrauen und Transparenz sind wichtige Grundpfeiler für eine Zusammenarbeit. Sind diese vorhanden, so geht Martin Göppert mit der Liegenschaft auf den Markt. Ein Einfamilienhaus verkauft sich nicht

auf die gleiche Weise wie eine Geschäftsliegenschaft, ein Schloss oder ein Hotel nicht wie ein Ferienchalet. Auf dem Markt anbieten heisst freilich noch nicht verkaufen. Der Auktionator prüft, ob der Bieter überhaupt kaufen will. Und auch kaufen kann. «Hier ist meine Erfahrung ein grosser Vorteil», sagt Martin Göppert, der seine Unabhängigkeit gegenüber Banken, Schätzern, Anwälten, Maklern, Notaren und Treuhändern hervorhebt. Und er betont auch: «Ich spekuliere mit Interessenten, nicht mit der zu verkaufenden Liegenschaft. Ich bin Auktionator, nicht Makler. Ein Makler ist zufrieden, wenn er einen Käufer hat – ein Auktionator, wenn er mehrere Angebote präsentieren kann.» Göppert, der auf Provisionsbasis agiert, garantiert der verkaufswilligen Person mindestens zwei seriöse Angebote von Kaufwilligen. Und den bestmöglichen Preis. Selbstverständlich kann sich der Verkäufer jederzeit von einem Verkauf zurückziehen, wofür dann allerdings Kosten anfallen. Martin Göppert, 54-jährig, hat seit Herbst 2017 ein Verkaufsbüro an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern. In den über 20 Jahren seiner Geschäftstätigkeit hat er über 100 persönlich geführte Immobilienverkäufe getätigt – auch jene seiner Eltern. Er ist schweizweit, aber auch im Ausland tätig und Gründer von «Hausauktionen.ch» – eine Marke, die zur «IM Immobilien und Marketing GmbH mit Sitz in Baar gehört, ebenfalls gegründet und im Besitz von Martin Göppert. (-ter.) Weitere Infos unter www.hausauktionen.ch, info@hausauktionen.ch oder Telefon 044 740 70 40.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Chilekaffee Donnerstag, 10. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Werktags: Tagezeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 6. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 9. Mai 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Auffahrt Donnerstag, 10. Mai 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Voranzeige: Samstag, 12. Mai bis Samstag, 19. Mai Täglich um 07.45 Uhr Buddhistische Meditationen mit Meditationslehrerin Amrit Wagner, eingebettet in die Tagzeitengebete Tagsüber im Chor der Klosterkirche wird ein Mandala von 2 buddhistischen Mönchen gestreut. Besucher sind eingeladen in der Stille und Beobachtung zu verweilen Voranzeige: Freitag, 18. Mai 20.00 «Einführung in die Tradition des Mandala» Vortrag von Martin Brauen, ehem. Leiter der Abt. Himalaya/Ferner Osten am Völkerkundemuseum Zürich und Chefkurator des Rubin Museum of Art in New York Voranzeige: Samstag, 19. Mai 10.00 Öffentliche Zeremonie zur Auflösung des Mandala

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Mai 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 06. Mai 10.00 Gottesdienst «Aufrichten» (Lukas 13, 10–17), Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 10. Mai, Auffahrt 8.15 Besammlung vor der Kirche für die Wanderung ins Jonental 8.45 Apéro in Zwillikon (Verzweigung Weidstrasse/ Sandacherstrasse) 9.30 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche (Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche statt. Tel. 044 761 56 50 gibt ab 7.00 Uhr Auskunft) 10.15 Taufgottesdienst vor der Jonentalkapelle Vikarin M. Hirt, getauft werden Elina Vaiana Baumann Malin Nina Woodtli Riccardo Lorenzo Mattiussi Freitag, 11. Mai 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst mit Taufe in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. Mai 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott, Tel. 044 761 34 90 Donnerstag, 10. Mai, Auffahrt 10.00 Regionalgottesdienst mit den Kirchgemeinden Ottenbach und Obfelden auf der Bickwiler Höhe. Pfarrerinnen Sonja Weisenhorn und Eva Eiderbrant. Bei Regen in der Kirche Ottenbach. Fahrdienst auf Anfrage bei Prisca Risold 043 333 92 67

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 6. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag, 8. Mai 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz mit Zithergruppe Mettmenstetten Orgel Marina Wehrli Donnerstag, 10. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst mit Buonamici Quartett www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Dienstag, 8. Mai Abflug der Gemeindereisegruppe nach Armenien Donnerstag, 10. Mai Auffahrt – Christi Himmelfahrt 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Sonntag, 13. Mai Sonntag Exaudi 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau, mit Pfr. Jakob Dubler Mittwoch, 16. Mai 12.00 Senioren-Essen im Giebel Donnerstag, 17. Mai 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Donnerstag, 10. Mai 10.00 Auffahrtsgottesdienst in Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 4. Mai 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli Sonntag, 6. Mai 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Taufe von Leyla Charlotte Roulet Stallikon. Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 5. Mai 044 700 25 69 Dienstag, 8. Mai 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 10. Mai 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Bettina Stephan Montag, 7. Mai 15.45 Minichile, Kirchgemeindehaus Dienstag, 8. Mai 11.30 Senioren-Mittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 10. Mai 10.00 Auffahrtsfeldgottesdienst Bickwiler Höhe gemeinsam mit Ottenbach, Pfrn. Eva Eiderbrant und Pfrn. Sonja Weisenhorn Musikverein Ottenbach. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach statt. Tel. Auskunft ab 7 Uhr Tel-Nr. 1600, Rubrik1

Freitag, 4. Mai 19.30 Herz-Jesu-Freitag Andacht und Stille Samstag, 5. Mai 17.00 Eucharistiefeier Montag, 7. Mai 19.00 Meditation in der reformierten Kirche Donnerstag, 10. Mai, Auffahrt 11.00 Wortgottesfeier mit Bläserensemble

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. Mai 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 10. Mai, Auffahrt 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchgemeinden Obfelden und Ottenbach auf der Bickwiler Höhe Musik: Musikverein Ottenbach Pfarrerin Sonja Weisenhorn und Pfarrerin Eva Eiderbrant Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. Wer nicht so weit laufen mag, der ist herzlich gebeten, den Fahrdienst mit Käthi Kurtz zu benutzen Tel. 044 761 23 47 Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Ottenbach statt Auskunft gibt Telefon 1600 Sonntag, 13. Mai, Muttertag 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Mai 9.30 Eucharistiefeier mit Pfarrer Angelo Saporiti Dreissigster von Rocco Molinaro

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 5. Mai 18.00 Santa Messa e Festa della mamma der MCLI Sonntag, 6. Mai 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi Donnerstag, 10. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier beim Schützenhaus Musik: AOBA Akkordeonorchester Bezirk Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Jürg Schaufelberger Kinderprogramm, Teenie-Godi Anschliessend Teilete Montag, 7. Mai 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 9. Mai 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Donnerstag, 10. Mai 11.00 Auffahrtstreffen Weidhof in Uerzlikon mit Grillieren und Gottesdienst Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. Mai 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann), Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 6. Mai 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Laetitia Fuhrer) KingsKids Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 6. Mai 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. Mai 10.30 Gottesdienst Kolosserbrief 4, 2–4 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 10. Mai 20.00 Auffahrtsgottesdienst www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Mai 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil, Kolosser 4,2 «Bliebed im Gebätt!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai Konfirmandenlager in Beatenberg BE Donnerstag, 10. Mai 9.30 Gottesdienst an Auffahrt in Kappel Pfr. Christof Menzi Und zirka 10.00 Uhr Gottesdienst in der Ölbergkappelle auf dem Gubel Pfrn. Irene Girardet Fischer Flötenensemble Fiori Musicali (9.30 Uhr: Treffpunkt bei der ref. Kirche Hausen zwecks Fahrgemeinschaften)

Der SUV einer neuen Generation.

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Mai 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Mai 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Donnerstag, 10. Mai Christi Himmelfahrt 10.00 Eucharistiefeier beim Schützenhaus Obfelden Musik: AOBA, Akkordeonorchester Bezirk Affoltern Freitag, 11. Mai 20.00 Taizé-Feier in der reformierten Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. Mai 10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 9. Mai 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 10. Mai 10.00 Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt

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Vermischtes

Freitag, 4. Mai 2018

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Vielseitiges Jubiläum im Rossauer Güetli Mit gegenseitiger Wertschätzung und sinnvoller Beschäftigung zum erfüllten Leben Königswetter hat am letzten Wochenende die 50-Jahre-Feier der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Güetli in Rossau begleitet. Verschiedene Festredner – unter ihnen auch Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin – sagten, wie sie das Güetli erleben.

zwischen der Gemeinde und dem Güetli», so Kälin. Als Geste der Anerkennung spende die Gemeinde tausend Franken für die internationale Zusammenarbeit mit der Mission am Nil. In sechs afrikanischen Ländern leisten Mitarbeitende des Güetli regelmässig Kurz- und Langzeiteinsätze.

Nachbarn, auf die man sich verlassen kann

................................................... von corina venzin und martin platter Es waren zwei wunderbare Tage, die die zahlreichen Besucherinnen und Besucher von nah und fern übers Wochenende mit dem Güetli-Bewohnerinnen und -Bewohnern erleben durften. Diese gaben einen Einblick in ihr Leben und Schaffen innerhalb der christlich geprägten Gemeinschaft, die 1968 in Rossau ihren Anfang nahm. Längst hat sich die Glaubensgemeinschaft zum offenen Haus entwickelt, in dem Menschen in allen Lebenssituationen willkommen sind. Jugendarbeit liegt den Güetli-Machern unter der Leitung von Emanuel Lippuner ganz besonders am Herzen. Jährlich organisiert die Jugendgruppe einen umfangreichen Benefiz-Flohmarkt. Der Erlös ging auch diesmal an das Jugend- und Familienzentrum in der Slowakei, das in Zusammenarbeit mit ehemaligen Mitarbeitenden der Lebensgemeinschaft geführt wird. Nach dem unterhaltsamen Programm-

Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin: «Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung prägen seit Jahrzehnten die Beziehung zwischen der Gemeinde und dem Güetli.» (Bild Corina Venzin) teil – für die jüngeren Besucher mit Spiel, Spass, Ponyreiten, Harassensteigen und Pfeilbogenschiessen, derweil sich die älteren Semester im Gartenkafi Frühlingsinspirationen holten – kamen am Samstagabend vor dem gesamten Publikum Mitarbeitende des Güetlis zu Wort. Sie erzählten, was für sie das Leben im Güetli wertvoll macht und wie sie in die Gemeinschaft gekommen sind. Nicht selten

war es die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Grosse Wertschätzung auch von ausserhalb Am Sonntag kamen, aufgelockert durch verschiedene musikalische Beiträge, die Gäste zu Wort. Hans-Peter Lang, Aargauer des Jahres 2012, referierte über soziale Diakonie am Bei-

Sieben zu Sieben

Offene Türen im Bergwerk Riedhof: am 5. Mai, von 12 bis 16 Uhr

spiel seiner Stiftung «Wendepunkt», einem Sozialunternehmen, das sich – wie auch das Güetli – für berufliche und soziale Integration einsetzt. Der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin betonte das gemeinsame Ziel innerhalb der gesamten Gemeinde, unterschiedliche Gruppen zu einer Gemeinschaft zu vereinen. «Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung prägen seit Jahrzehnten die Beziehung

Die kleine Wortspielerei im Titel fasst den ersten Samstag im April zusammen. Sieben Führer waren aufgeboten, um interessierten Besuchern die «Aeugster Kohle» vor Ort im Bergwerk Riedhof zu zeigen. Der erste strahlend schöne und warme Frühlingstag. Und alle zog es hinaus in die eigenen Gärten oder in die freie Natur. Dass man dies einem Eintauchen in den Berg in die absolute Dunkelheit zu einem schwarzen, kohligen Energierohstoff, dessen Blütezeit – mindestens im Säuliamt – längst vorbei ist, vorzog, ist verständlich. So kam es, dass an besagtem Samstag sieben Besucher anreisten, was also quasi auf eine 1:1-Betreuung hinauslief. Das brachte aber durchaus Positives für beide Seiten. Wir konnten uns viel Zeit nehmen und mussten bei den interessanten Gesprächen nicht dauernd auf die Uhr schauen. Warum heisst das Radonstübli (die kleine Stollenbeiz) eigentlich so? Wie riecht es, wenn ein klei-

nes Stückchen Kohle entzündet wird? Können im geheimnisvoll beleuchteten Grundwassersee zwischendurch auch ein paar Wasserwellen erzeugt werden und wie lange dauert es, bis die Oberfläche wieder die tolle Spiegelung der Decke zeigt? Kann man anstatt den Film im Museum zu schauen, vielleicht auch gleich mit den Hauptdarstellern in den Stollen? Hatten die damaligen Bergknappen auch ab und zu Durst? Ist das kreisrunde Loch in der Stollentüre tatsächlich für den Stollenfuchs? Auch Sieben zu Sieben führte zu einem hochspannenden Tag, mit vielen Highlights. Wie das Verhältnis am kommenden Samstag aussieht, das wissen nur die Stollengeister und diese wiederum werden von der heiligen Barbara im Gottert-Stollen gut in Schach gehalten. Eine gute Betreuung und Geschichten um das ehemalige Bergwerk Riedhof sind Besuchern garantiert. Zwei Argumente für einen Besuch seien hier mit

Augenzwinkern erwähnt. Sollte es heiss und sonnig sein, so ist es im Stollen kühl und schattig. Sollte es regnen, so ist es im Stollen trocken, denn in den alten Stollen haben die Besuchenden ein dichtes Sandsteindach über dem Kopf. Das dritte Argument ist vielleicht das beste: die nächste Gelegenheit das offene Museum und den offenen Stollen zu sehen, wird erst wieder im September sein. Offener Stollen 12 bis 16 Uhr. Treffpunkt für das Bergwerk-Museum für Interessierte ist am 5. Mai beim Blumenladen Götschihof (Stiftung Solvita, Aeugstertal). Dort werden die Besuchenden in Gruppen eingeteilt und zum Gottert-Stollen geführt. Im Bergwerk herrscht das ganze Jahr eine Temperatur von 11 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. Das Bergwerk-Team empfiehlt warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Als Kopfschutz werden Helme zur Verfügung gestellt. Rainer Kündig

Weitere Infos unter guetli-rossau.ch.

Erfolgreiches Vereinsjahr

3. GV des Vereins Aemtlerchorb Am Mittwoch, 11. April, fand im Mehrzweckraum der Gemeinde Aeugst die Generalversammlung des Vereins Aemtlerchorb statt.

Historische Aufnahme des Bergwerks Riedhof (ca. 1945) in der heutigen Landschaft. (Bildmontage Rainer Kündig)

Bauer Franz Stalder wiederum tankt während der Familienferien im Güetli neue Energie, derweil Nachbar Hansruedi Knecht die Lebensgemeinschaft im Alltag erlebt. Als Knechts Familie das Haus umbaute, durften seine ltern im Güetli wohnen. Beim Scheunenumbau lieh man ihm Maschinen und half aus. Sofort waren die Nachbarn auch zur Stelle und leisteten erste Hilfe, als er mit dem Traktor verunfallte. Die Ambulanz habe nicht schlecht gestaunt, als die Infusion bereits steckte, als sie am Unfallort eintraf. Viele Bewohnerinnen und Bewohner zeigten sich ob der Wertschätzung sichtlich berührt. Es scheinen aber weniger die Zeugnisse grosser Taten zu sein, die sie bewegten, sondern mehr die alltäglichen Situationen, die sie als Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam jeden Tag aufs Neue erleben dürfen.

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete die Präsidentin die diesjährige Generalversammlung. Der mit Fotos illustrierte Jahresbericht reflektierte die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Der Höhepunkt des vergangenen Vereinsjahres war sicher der Auftritt an der Zugermesse im vergangenen Herbst. Während zehn Tagen konnte sich der Aemtlerchorb mit zwei weiteren Gewerblern aus dem Amt im Türlersee-Kiosk des Gastkantons Zürich präsentieren. Nebst diversen Apéros, welche der Verein ausrichten und liefern durfte, reihten sich dazu auch über 60 Geschenkkörbe, gefüllt mit regionalen Produkten. Die Hofladentour mit dem Slowfood Convivium Albis und dem anschliessenden Essen aus Produkten der besuchten Höfe, war ebenfalls ein grosser Erfolg. Im Sommer lancierte der Verein seinen ersten Grillabend, was der Gemütlichkeit und Geselligkeit diente, welcher bis in die späten Abendstunden dauerte.

Tage der Sonne und neue Herausforderung Im Rahmen der Aktionswoche «Tage der Sonne» wird der Aemtlerchorb am 26. Mai zusammen mit Adesolaire aus Mettmenstetten einen Infostand zwischen Oberdorfstrasse und Centralweg in Affoltern betreiben. Regionale Produkte werden auf einem Solar- oder einem energieeffizienten Oli-Kocher gekocht. An der Generalversammlung wurde als neues Konzept der Verkaufsladen des Vereins vorgestellt. Durch die GV wurde dieses Vorhaben einstimmig angenommen und der erworbene Türlersee-Kiosk aus der Zugermesse wird nun in einen Verkaufsladen umgebaut

und betrieben. Der neue Aemtlerchorb-Laden wird bei der Familie Frey in Affoltern einen Standort haben und frühestens im Frühsommer eröffnet werden. Der Eröffnungszeitpunkt wird publiziert werden. Im Schlusswort ruft die Präsidentin nochmals auf, dass die Ausschau und Rekrutierung neuer Mitglieder wichtig sei, damit das Sortiment des Vereins erweitert wird. Ziel und Zweck des Vereins ist es, ein breitgefächertes Angebot von regionalen Produkten aus dem ganzen Säuliamt zusammenzuführen und gemeinsam unter dem Namen Aemtlerchorb zu verkaufen. Ruth Bieri Nähere Infos unter www.aemtlerchorb.ch.

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16 agenda

Freitag, 4. Mai Affoltern am Albis

10.00-16.00: Graffiti-Kurstag im Rahmen der «Ferien(s)pass»Aktivitäten des Familienclubs. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: Klassik Jazz Avantgarde «Worlds Beyond». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 5. Mai Aeugstertal

12.00-16.00: Bergwerkmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Hausen am Albis

12.00: Grosse Jubiläumsfeier «100 Jahre Turnverein Hausen a.A.» mit Fun Parcours, Turnshow, Kunstturn-Nationalmannschaft mit Autogrammstunde, Akrobatik und Comedy mit Duo «Hand&Stand». Spaghetti-Plausch fürs ganze Dorf, ab 22 Uhr Party mit «Matty Valentino». Flugplatz.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 6. Mai Aeugstertal

19.00: Domino «Gypsy String Quartet und das andere Hackbrett». Essen um 18 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Hausen am Albis

06.30-17.30: 108. Zürcher Kantonal-Schwingfest. 6.30 Uhr Kassaöffnung und Betrieb Festwirtschaft, 8.30 Uhr Anschwingen, ca. 15 Uhr Festakt, ca. 16.30 Uhr Schlussgang, 17.30 Uhr Rangverkündigung und Kranzabgabe. Flugplatz.

Stallikon

17.00-21.45: DinnerKrimi: «Kill Me Tender» - der Elvis Krimi. Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr Info: www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg. anzeige

Veranstaltungen

Freitag, 4. Mai 2018

Lösungen bei Blasenschwäche

Bonstetten

Öffentlicher Vortrag von Dr. Daniel Ryser im Spital Affoltern Blasenschwäche ist ein sehr häufiges Leiden mit teilweise grossem Einfluss auf das Sozialverhalten der Frau. Dies muss nicht sein! In seinem Referat stellt Dr. Ryser, Chefarzt der Frauenklinik des Spitals Affoltern, die verschiedenen Ursachen und Therapiemöglichkeiten vor. Mit dem Altern unserer Gesellschaft und durch Schwangerschaften nehmen Beschwerden wie Blasenschwäche zu. Diese Beschwerden können das tägliche Leben beeinflussen und sogar bestimmen. «Die Betroffenen isolieren sich zum Teil sozial», erklärt Dr. Ryser und ergänzt: «Das muss nicht sein! Denn heute gibt es effiziente Behandlungsmöglichkeiten.» Mithilfe von modernen Untersuchungsmethoden kann die Ursache evaluiert werden und zielgerichtet therapiert werden. Beckenbodentraining, Blasentraining, lokale Crèmetherapie sind die Basistherapie. Ergänzt durch moderne Operationstechniken mittels Schlingeneinlage unter die Harnröhre (TVT) gibt es eine Erfolgsrate von 85 Prozent für die Behandlung von Belastungsinkontinenz (Urinverlust bei Anstrengung). «Durch individuelle Untersuchung und Beratung wird die richtige Therapie für betroffene Frauen gefunden» fügt Dr. Ryser an, der als

Daniel Ryser, Chefarzt der Frauenklinik des Spitals Affoltern. (Bild zvg.) Chefarzt der Frauenklinik mit der Thematik bestens betraut ist.

Fazit nach einem Jahr im Spital Affoltern Im Dezember 2016 hat Dr. med. Daniel Ryser die Leitung der Frauenklinik übernommen und für frischen Wind gesorgt. Es ist ihm gelungen, die spitalinterne Praxis neu aufzubauen. Ein Blick auf die Patientenzahlen zeigt: «Die Fallzahlen in der Gynäkologie konnten 2017 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden», freut sich Dr. Ryser. Neben dem üblichen Angebot wie Vorsorgeuntersuchung, Schwan-

gerschaftsbetreuung, Abklärung von Brustveränderung, Besprechung und Planung von operativen Eingriffen wird das Angebot um eine urogynäkologische Sprechstunde erweitert. Dank der Zusammenarbeit mit einem Zentrumsspital können nun auch komplexere urogynäkologische Operationen am Spital Affoltern durchgeführt werden. Die Urogynäkologie befasst sich mit Krankheitsbildern des weiblichen Genitaltraktes und deren Behandlung. Schwerpunkte in der Urogynäkologie sind dabei die Senkung der Genitalorgane (Gebärmutter, Harnblase, Darm), Urinverlust, Blasenschmerzen, Blaseninfektionen und viele weitere Beschwerden. Dr. Ryser legt Wert auf eine sorgfältige Untersuchung von Blasenschwäche und Senkungsbeschwerde. Sie ist seine Grundlage für eine wirksame Therapie und eine schnelle Linderung von Beschwerden. Seine Patientinnen empfängt der Chefarzt in seiner spitalinternen Praxis an der Sonnenbergstrasse 21 in Affoltern. (pd.) Vortrag von Dr. med. Daniel Ryser zum Thema «Lösungen bei Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden», Montag, 7. Mai, 19 Uhr, Mehrzweckraum, Haus Rigi, Spital Affoltern. Weitere Infos: Daniel Ryser, Chefarzt Frauenklinik des Spitals Affoltern, Praxis Telefon: 044 714 31 21, daniel.ryser @spitalaffoltern.ch.

Bunter Mix aus vielseitigen Melodien Am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr, findet in der Aula des Schulhauses Ennetgraben das Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern statt. Der Musikverein Harmonie Affoltern freut sich, zum Frühlingskonzert einzuladen. Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Martin Schiesser wurde ein interessantes und abwechslungsreiches Musikprogramm einstudiert. Der musikalische Abend der Harmonie Affoltern steht ganz im Zeichen

Montag, 7. Mai Affoltern am Albis

19.00: Öffentliches Referat: «Lösungen bei Blasenschwäche» mit Dr. Daniel Ryser, Chefarzt Frauenklinik. Mit anschliessendem Apéro. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 19.30-21.00: Referat zur Altersvorsorge in Affoltern im Jahr 2030 von Dr. Stefan Knoth, Inhaber der Firma Curanovis und Gesundheitswissenschaftler. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken,

des Frühlings. Der bunte Mix an vielseitigen Melodien dürfte die Zuhörerinnen und Zuhörer begeistern! Es hat für jeden Musikgeschmack etwas Passendes dabei. Nach dem Konzert besteht im Foyer der Aula im Schulhaus Ennetgraben die Gelegenheit, sich mit den Musikantinnen und Musikanten bei einem kleinen Umtrunk zu unterhalten und die Eindrücke des Konzertes nachklingen zu lassen. Das detaillierte Programm zum Frühlingskonzert, Informationen zu weiteren Auftritten und der «Noten-

sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 8. Mai Affoltern am Albis

09.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen anzeige

ständer», das Mitteilungsblatt, sind auf www.harmonie-affoltern.ch zu finden. Wer selber ein Instrument spielt, ist herzlich eingeladen, im Musikverein Harmonie Affoltern mitzuspielen. Die Proben finden jeweils am Dienstagabend statt. Weitere Informationen dazu sind auf der Homepage des Musikvereins Harmonie Affoltern zu finden. (pd.) Frühlingskonzert der Harmonie Affoltern, Freitag, 25. Mai, Aula Schulhaus Ennetgraben. Türöffnung: 19.30 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr.

mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

08.45: Leichte Wandergruppe: Wald ZH-Laupen-Hiltisberg-Mettlen-Rüti ZH . Wanderzeit ca. 2¾ Std. Auskunft und Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof.

Hausen am Albis

09.00-10.00: Everdance Frühling 2018: Grundtanzschritte zu Tänzen für Männer und Frauen ab 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Wettswil

20.00: Öffentlicher Vortrag zum Thema Demenz. Referent Dr. med. Patrick Holenstein, Oberarzt innere Medizin, Memory Clinic Waidspital. Eine Veranstaltung des Samaritervereins Bonstetten-Wettswil. Schulhaus Ägerten (Mehrzwecksaal). Dettenwilstrasse 1.

agenda-einträge Nächste Woche erscheint die Agenda bereits am Mittwoch, 9. Mai. Für Hinweise auf Veranstaltungen bis 17. Mai brauchen wir die Angaben bis spätestens Montag, 12 Uhr, senden an: agenda@affolteranzeiger.ch

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Verlängert bis 31. August.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «wort spur - Kalligrafische Reflexionen». Öffentlich zugängliche Räume (Café, Klosterkeller, Gänge). Bis 22. Mai.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Von Linien inspiriert» Bilder von Catherine Rüdisühli und Angelica Bär. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 19. Mai.


Veranstaltungen

Freitag, 4. Mai 2018

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Jazzgrössen geben sich die Klinke in die Hand Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Jazz-Extra 1: «Worlds Beyond» Die drei Musiker Daniel Schnyder (Saxofon), Stefan Schulz (Bassposaune) und Marcin Grochowina (Piano) sind international agierende Künstler. Der in New York City lebende Daniel Schnyder gehört zu den aktivsten und meistgespielten Komponisten seiner Generation. Der polnische Pianist Marcin Grochowina konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, USA, Kanada und China. Stefan Schulz schliesslich ist Mitglied der Berliner Philharmoniker und einer der allerbesten Bassposaunisten weltweit. In «Worlds Beyond» verbinden sich verschiedene musikalische Galaxien. Da ertönt sowohl Musik von Ellington, Gershwin, Cole Porter und Kurt Weill als auch neue Kammermusik von Daniel Schnyder. Heute Freitag, 4. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «Robi Weber Trio» Robi Weber feiert mit seiner Band seit Jahren grosse Erfolge und wurde 2009 mit dem Swiss Jazz Award ausgezeichnet. Das Trio – Robi Weber am Piano, Kalli Gerhards am Bass und der Drummer Curt Treier – spielt einen packenden, energiegeladenen Soul Jazz mit

Jazzgrössen spielen im «LaMarotte». Von links: der Pianist Hans Feigenwinter, der Trompeter Peter Schärli und der Gitarrist Juarez Moreira. (Bild zvg.) starken Elementen aus Blues, R’n’B und Gospel. Seit vielen Jahren steht dem Pianisten eine legendäre Rhythm Section zur Seite: Der weitherum gefragte Bassist Kalli Gerhards mit einem starken rhythmischen und harmonischen Feeling und Drummer Curt Treier, jahrelang als Rhythmusund Impulsgeber ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Radio- und TV-Big-Band. Zu hören sind bekannte Kompositionen grosser Jazzmusiker und auch Eigenkompositionen.

Energielieferantin im 19. Jahrhundert

Donnerstag, 10. Mai, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab

Improvisationen. Peter Schärli hat an Musik- und Theaterfestivals in Europa, Indien, der ehemaligen UdSSR sowie in diversen Ländern Afrikas und Südamerikas grosse Erfolge gefeiert. Der brasilianische Gitarrist Juarez Moreira füllt grosse Konzertsäle, in Brasilien ebenso wie im New Yorker Lincoln Center. hat mit zahlreichen bekannten Musikern und Formationen gearbeitet, unter anderem mit dem Orpheus Chamber Orchestra. Der Basler Pianist Hans Feigenwinter bringt sein grosses melodisches Ohr und seine brillante Spieltechnik in das Trio. Feigenwinters perlende Kaskaden zeugen von einer schier unerschöpflichen Imagination. Manfred Papst schreibt in der NZZ am Sonntag: «Die drei spielen eine sublim poetische, meist melancholisch grundierte Musik von enormer Innigkeit und Dichte. Musik ohne Schnörkel und Mätzchen, ganz bei sich und damit ganz bei uns.»

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen: 15 Franken.

Freitag, 11. Mai, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit

Jazz-Extra 2: Schärli – Moreira – Feigenwinter im Programm «Castelo» In mehr als 30 Jahren hat der Trompeter Peter Schärli seine Musik mit sicherem Gespür immer präziser auf den Punkt gebracht. Ihr sanfter, melancholischer Grundton verbindet sich mit kraftvollen Exploits und konzisen

KulturLegi 20 Franken.

Jazz-Extra 3 und 4: Zwei Konzerte mit Rossano Sportiello Von Ascona bis San Diego, von New York bis Edinburgh: Rossano Sportiello ist ein weltweit gefeierter StridePiano-Virtuose. Er begann sein Klavier-

Vom 12. bis 19. Mai in Kappel

Von Hausen am Albis kommt sie und nach Jonen fliesst sie in die Reuss und entschwindet über Aare und Rhein in Richtung Nordsee.

Ein Sandmandala, buddhistische Meditationen und ein Vortrag wird Interessierten die spirituelle Tradition des Buddhismus näherbringen.

Jone – die Kalte Der Name Jone ist keltischen Ursprungs und heisst die Kalte. Der über Jahrhunderte sich den Weg suchende Bach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Affoltern in sein Bett gezwängt. Meistens friedlich fliessend, manchmal als rauschender Bach oder bedrohliches Gewässer, durchquert die Jone das Dorf heute. Dass Überschwemmungen der Vergangenheit angehören, ist dank dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens erreicht worden, dem Staudamm von Affoltern. Vorher hatte der Bach

Plan Zwillikerweiher aus der Zeit vor 1900. (Bild zvg.) immer wieder Sorgen bereitet, wenn er im Dorf über die Ufer trat. Wasser als Lebensgrundlage für den den Menschen, das Vieh und die Landwirtschaft war Voraussetzung für die Entstehung von Siedlungen. So entwickelten sich entlang des Wasserlaufes immer neue Weiler.

Dorfrundgang Nach dem letztjährigen Erfolg lädt die Kommission Dorfgeschichte im Rahmen von affoltern.bewegt zu einem Dorfrundgang ein an Orte, die in der Gemeinde Geschichte geschrieben oder zu Geschichten Anlass gegeben haben. Häuser, Strassen und Plätze werden lebendig. Die Rundgänge finden an folgenden Terminen statt: Montag, 28. Mai, um 14 Uhr und um 17 Uhr, Samstag, 5. Juni, um 10 Uhr und um 14 Uhr. Treffpunkt jeweils in der Schalterhalle des Bahnhofs Affoltern. Dauer: ca. 90 Minuten. (UG)

Das Kappeler Programm in diesem Jahr steht unter dem Arbeitstitel «Fenster in andere spirituelle Traditionen». In der Zeit rund um das christliche Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, bietet es sich an, ein Fenster in eine spirituelle Tradition zu öffnen, in der der «Geist» ebenfalls eine wichtige Bedeutung hat: den Buddhismus. «Der Atem des Lebens» (Gen 2,7) wird allen Menschen geschenkt. Der Geist des Lebens verbindet die Menschen untereinander und wirkt als heilsame Kraft der Verständigung und Versöhnung. «In den buddhistischen Schriften wird unser Körper mit einem Gasthaus verglichen und unser Geist mit einem Gast, der darin verweilt», schreibt Geshe Kelsang Gyatso. Auch der Apostel Paulus braucht ein ähnliches Bild: «Wisst ihr nicht, dass Ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?» (1.Kor. 3,16) So wird vom Samstag, 12., bis Samstag, 19. Mai, ein Mandala im Chor der Klosterkirche entstehen. Ein Stuhlkreis wird die Besuchenden ein-

Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Der nächste Museumstag findet am Samstag, 5. Mai, statt. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Samstag, 12. Mai, 20.15 Uhr, und Sonntag, 13. Mai, 17 Uhr. Bar und Türöffnung je eine Stunde vor Beginn, Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen dringend empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Mandala im Chor der Klosterkirche

Die Jone – bedeutend für die Industrie

In Zwillikon trieb die Jone die erste Textilfabrik im Bezirk an, eine mechanisierte Weberei und Spinnerei. 1840 wurde die Anlage erweitert. Das Wasser der Jone trieb ein eisernes Wasserrad an für die Energiegewinnung. Die grossen Schwankungen des Wasserstandes führten zu unregelmässiger Energiezufuhr. Mit dem Bau des Wehrs, hinter dem sich die heute noch bestehenden Fabrikweiher bildeten (siehe Plan) begegneten die Besitzer diesem Problem. Dem Lauf der Jone können Museumsbesucher am Samstag anhand einer Zusammenstellung von Bildern folgen. Gezeigt werden nochmals die Bilder von Paul Gugerli, Jonen, und Herbert Gübeli vom Ortsmuseum. Und wer von der Bilderwanderung müde ist, dem wird gerne ein Kaffee serviert.

studium im Alter von neun Jahren unter der Leitung des italienischen Klassikers Carlo Villa und setzte seine Ausbildung am Konservatorium fort. Bereits mit sechzehn Jahren spielte er professionell in Jazzclubs in der Region Mailand. 1992 trat er einer der historischen Jazzformationen Europas bei, der «Milano Jazz Gang», die bis Ende 2000 in ganz Italien und Westeuropa tourte. Nun stellt der neapolitanische Jazzpianist, der seit zehn Jahren in New York lebt, sein Soloalbum vor, das sich stilmässig massgeblich von seinem bisherigen Schaffen unterscheidet. In einem breiten Spektrum an Klangfarben und Themen folgen Jazzstandards mit ausgiebigen Improvisationssequenzen auf die Arietta von Edward Grieg, die das Stück «Like Someone in Love» von Jimmy Van Heusen einleitet. Jazzige Versionen der Musik Schuberts, Liszts und Chopins mischen sich mit Elementen des Bebop und zeugen von einer enormen stilistischen Vielfalt dieses Pianisten. 2009 erhielt Rossano Sportiello den «Ascona Jazz Award». (pz.)

Ein ähnliches Mandala wie dieses entsteht in Kappel. (Bild zvg.)

laden, einen Moment in der Stille zu verweilen und die beiden buddhistischen Mönche, Khenpo Ngawang Jigme und Lama Ngawang Kunga Bista – beide aus dem Königreich Mustang in Nepal stammend – bei der Entstehung des Mandalas zu begleiten. Im tibetischen Buddhismus ist ein Mandala ein symbolisches und rituelles Diagramm des Makrokosmos, der sich wie ein Netzwerk auf den verschiedensten Ebenen und in unzähligen Formen manifestiert. Bei einem Sandmandala ist die Wiederauflösung nach seiner Vollendung von entscheidender Bedeutung. Die Vergänglichkeit des Lebens und das Loslassen der Anhaftung an seine Formen soll dabei symbolisch vollzogen werden. So wird am Samstag, 19. Mai, um 10 Uhr, in der Klosterkirche Kappel die Auflösung des Mandalas mit einer öffentlichen Zeremonie vollzogen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Eingebettet in die Kappeler Tradition der Tagzeitengebete wird die Meditationslehrerin Amrit Wagner in der Zeit vom 12. bis 19. Mai täglich um 7.45 Uhr eine buddhistische Meditation anleiten. Diese sind öffentlich und finden in der Klosterkirche statt. Zudem wird am Freitag, 18. Mai, um 20 Uhr ein Vortrag in die Tradition des Mandalas einführen. Als Referent konnte Martin Brauen, ehemaliger Leiter der Abteilung Himalaya/Ferner Osten am Völkerkundemuseum Zürich und Chefkurator des Rubin Museum of Art in New York, der über das Mandala mehrere Ausstellungen gemacht und Publikationen geschrieben hat, gewonnen werden.

Klara Obermüller. (Bild zvg.)

Klara Obermüller liest in Hausen Am 7. Mai, um 14.30 Uhr, liest die bekannte Journalistin und Autorin Klara Obermüller in der Bibliothek Hausen aus ihrem Buch «Spurensuche». Mit dem Älterwerden taucht oft das Bedürfnis auf, auf sein Leben zurückzuschauen. So erging es Klara Obermüller, als sie sich beim Schreiben die Frage stellte, wie sie zu der Person wurde, die sie heute ist. Entstanden sind «zwölf einfühlsame und berührende Miniaturen, die man mit dem Kopf und mit dem Herzen liest – und die dazu anregen, selbst in die Vergangenheit einzutauchen und nach dem Kern des eigenen Wesens zu suchen». An der Lesung dürfen die Zuhörerinnen und Zuhörer teilhaben an dieser spannenden Entdeckungsreise und Spurensuche. Der Arbeitskreis Senioren Hausen am Albis und die Bibliothek Hausen am Albis laden herzlich dazu ein. (pd.) Ein Anlass in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Senioren Hausen und der Pro Senectute, Montag, 7. Mai, 14.30 Uhr, Bibliothek Hausen. Eintritt frei,

Weitere Infos unter Telefon: 044 764 87 84

Kollekte, Anmeldung empfehlenswert via Telefon

oder www.klosterkappel.ch.

044 764 21 73 oder an bibliothek@hausen.zh.ch.


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Sport

Freitag, 4. Mai 2018

Schaffen zwei Ämtler Triathlon-Profis die Qualifikation für Hawaii? Kurt Müller im Gespräch über den Saisonstart des Teams Koach und die weiteren Ziele Ende April begann die europäische Triathlon-Saison. Das Team Koach von Kurt Müller will die starke nationale und internationale Position, die es in den letzten drei Jahren erarbeitet hat, verteidigen und ausbauen. Die beiden Ämtler Triathlon-Profis, Philipp Koutny und Urs Müller, haben reale Chancen, sich für die WM auf Hawaii zu qualifizieren. Kurt Müller, wie ist die Saison 2018 für das Team Koach angelaufen? Kurt Müller: Grundsätzlich bin ich mit dem Start zufrieden. Insbesondere unsere Youngsters machen laufend Fortschritte: Raphael konnte sich für seine ersten internationalen Wettkämpfe qualifizieren, Manuel qualifizierte sich für das Tri Swiss Regio Kader. Bereits haben wir mehrere Qualifikationen für die Weltmeisterschaften auf Hawaii und für die Halbdistanz «70.3»-WM in Südafrika. Darunter ist auch der Bonstetter Olivier Herbelin, der am 1. September in Port Elisabeth auf der Startliste steht. Bei den Profis ist der Qualifikationsprozess komplexer: sie müssen einen Platz unter den 50 stärksten der Welt erobern, um starten zu können. Ein wichtiger Fixpunkt war diesbezüglich der Ironman Südafrika vom 15. April. Unser Aeugster Profi Philipp Koutny hat hier in einem Weltklassefeld als 9. viele Punkte für die Hawaii-Qualifikation gewonnen. Er lag nur drei Minuten hinter dem Fünftplatzierten, Ronnie Schiltknecht. Nun startet er an den Europameisterschaften über die halbe Distanz in Dänemark und über die Volldistanz in Frankfurt. Kontinentalmeisterschaften ergeben mehr Punkte, deshalb fiel meine taktische Wahl

Schweiz zu starten – da kann man genau so gut einen Ironman 70.3Wettkampf im Ausland wählen, der die Erkundung einer bisher unbekannten Gegend erlaubt. Hinzu kommt, dass Ironman eine Teamwertung eingeführt hat, die noch nicht perfekt ist, aber ausgebaut wird. Ich finde es gut, dass die Triathleten so motiviert werden, Punkte für ihr Team zu sammeln.

auf diese Wettkämpfe. Gelingen sie ihm gut, sollte er sich die Qualifikation für Hawaii sichern. Wie stehen die Chancen von Urs Müller, dem anderen Ämtler Triathlon-Profi des Teams Koach, auf eine WM-Qualifikation? Urs kämpfte mit Verletzungen, hatte vor Kurzem noch einen Infekt und wir hoffen nun, dass er übernächsten Sonntag in Aix-en-Provence starten kann. Falls er fit ist, besteht am 10. Juni bei den Asien-Pazifik-Meisterschaften im australischen Cairns die Chance, die fehlenden Punkte für Hawaii zu holen. Natürlich hätte ich ihn lieber in Rapperswil, wo wir am selben Tag mit einem Grossaufgebot präsent sein werden, aber als Coach muss ich auch taktisch für die Athleten denken. Als Coach begleiten Sie Ihre Athletinnen und Athleten häufig an Wettkämpfe. Wo sind Sie persönlich, wenn ein Profi wie Urs Müller einen wichtigen Wettkampf in Australien hat, während mehr als zwei Dutzend Amateure des Teams Koach in Rapperswil starten? Natürlich würde ich Urs gerne taktisch unterstützen. Aber der Ironman 70.3 in Rapperswil gehört, wie der Ironman in Zürich und der Zytturm Triathlon in Zug, zu unseren Heimspielen, bei denen ich nicht passen kann. Stichwort Ironman Zürich: Werden hier in diesem Jahr Coach-Profis starten? Auch diese Frage wird die Taktik entscheiden. Wenn Philipp und Urs noch einige Punkte für Hawaii benötigen, werden sie starten, andernfalls hat dann der Aufbau für die Weltmeisterschaften bereits begonnen, was bedeutet, dass sie darauf verzichten müssen.

Immer nah bei den Athleten: Kurt Müller – hier mit dem Bonstetter Olivier Herbelin – am Sihltaler Frühlingslauf vom 1. Mai. (Bild Bernhard Schneider) Wie lange muss ein Triathlon-Profi nach einem Ironman regenerieren, um wieder in der Lage zu sein, eine Spitzenleistung zu erbringen? Dies hängt vom Athleten ab, von der mentalen und körperlichen Fitness, aber auch vom Zeitpunkt in der Saison. Philipp beispielsweise hat jetzt zwei Wochen lang regeneriert, das heisst sehr wenig und für seine Verhältnisse locker trainiert. Diese Woche trainiert er bereits wieder 25 Stunden, da er ein Athlet ist, der rasch von Regeneration zu hoher Belastung umstellen kann. Zurück zu den Amateuren: Bisher sind drei für Hawaii qualifiziert. Kommen noch weitere hinzu? Auch wenn das Niveau in sämtlichen Altersgruppen ständig steigt, bin ich zuversichtlich. Natürlich hängt einiges von der Tagesform und der jeweiligen Konkurrenzsituation ab, doch zählt unser Team zahlreiche Athletinnen und Athleten mit HawaiiPotenzial, die in den kommenden vier Monaten an Qualifikationswettkämpfen starten.

Susanne Rüegger brilliert beim Sihltalerlauf

Welchen Stellenwert messen Sie der Weltmeisterschaft über die Halbdistanz bei? Dieser Wettkampf ist seit 2014 deutlich attraktiver geworden, seit er jedes Jahr auf einem anderen Kontinent stattfindet. Neben Olivier Herbelin startet hier auch unser Nachwuchsathlet Robin Hermann, der sich im letzten Herbst dafür qualifiziert hat, nun aber in der Rekrutenschule nur beschränkt trainieren konnte und daher seine Form von Grund auf neu aufbauen muss. Ich bin aber zuversichtlich, dass er dies rechtzeitig schafft, zumal ihn sein erster Start an einer Weltmeisterschaft stark motiviert. Bei den Schweizer Triathlon-Wettkämpfen wird keine Teammeisterschaft mehr durchgeführt. Wie wirkt sich dies aus? Ich bedaure diesen Entscheid von Swiss Triathlon sehr. Bisher konnte ich Koach-Athleten motivieren, nach Sion oder Lausanne zu reisen, um Punkte für das Team einzufahren. Wer nicht auf die nationale Jahreswertung setzt, wird sich kaum mehr ein Bein ausreissen, um am anderen Ende der

Welche strategischen Ziele verfolgen Sie für die Zukunft? Wir überlegen uns, wie wir unsere sportliche Basis ausweiten können und gleichzeitig, wie das Team unabhängiger von mir als Einzelperson wird. Gerade in unserem individualistischen Sport ist der Teamgedanke wichtig. In der Schweiz setzen viele Junge mehr auf das Geld als auf den Sport. Dabei wäre ein Miteinander wichtig: Wer neben der Ausbildung Sport betreibt, kann später entscheiden, ob er auf den Beruf oder – vorübergehend – auf den Sport setzt. Ein Abschluss der Ausbildung ist in beiden Fällen wichtig. Ich sehe es bei unseren Youngsters: Es gibt Lehrmeister, die gerne einem ambitionierten Sportler die Freiheiten geben, um Trainingslager zu besuchen und an Wettkämpfen teilnehmen, dafür auf exzessiven Ausgang verzichten und andere Jugendliche motivieren, sich zu bewegen. Was empfehlen Sie Kindern und Jugendlichen, um in den Sport einzusteigen? Ich empfehle, die Freude an der Bewegung vielfältig auszuüben, ohne sich zu früh festzulegen: In der Jugi, später in geführten Trainings beispielsweise im Turn-, Triathlon- oder Schwimmverein. Interview: Bernhard Schneider

Urs Huber gönnt sich eine Pause

Drei Ämtlerinnen auf dem Overall-Podest vom 1. Mai

Die EM zehrte an den Kraftreserven

Beim Sihltaler Frühlingslauf in Gattikon hat die Mettmenstetterin Susanne Rüegger die Triathletin Emma Pooley aus Hausen auf den zweiten Platz verwiesen. Die Rifferswilerin Jasmin Wärdell, Siegerin ihrer Altersklasse, komplettierte das Overall-Klassement.

Der Mettmenstetter Bikemarathon-Fahrer Urs Huber spürte in den letzten Renneinsätzen die Nachwehen der Cape-EpicStrapazen, die sich zuletzt in einem ungewohnten 19. Rang am Bike-Marathon in Riva del Garda niederschlugen.

den dritten Rang seiner Altersklasse erreichte. Für den fünften Säuliämtler Podestplatz sorgte Mathias Koethe, Rifferswil, der in 40:41 ebenfalls den dritten Platz seiner Altersklasse belegte. Seine Tochter Flurina war als Zweite ihrer Altersklasse gar noch besser klassiert als der Vater, Ehefrau Caroline Koethe wurde 5. in einem starken Feld. Einen weiteren Podestplatz bei den Schülern errang Jérôme Leutert aus Bonstetten, der Zweiter seiner Altersklasse wurde.

................................................... von bernhard schneider Der Sieg von Susanne Rüegger konnte nicht wirklich überraschen, hat sie doch zehn Tage zuvor bereits den Cityrun im Rahmen des Zürich Marathon dominiert. Erstaunlicher ist, dass sie diese Leistung mit lediglich drei bis vier Lauftrainings pro Woche erbringt, die sie seit dem Wiederaufbau nach einem Unfall mit Aquafit ergänzt. Beim flachen Cityrun benötigte die Bewegungswissenschafterin und Sportlehrerin ETH 36:30 für 10 Kilometer, auf der coupierten Strecke im Sihltal mit einer technisch anspruchsvollen Strecke abwärts und einem langen Aufstieg war sie mit einer Zeit von 37:47 umgerechnet noch schneller.

Zwei starke Rifferswiler Familien Emma Pooley, die amtierende Powerman-Weltmeisterin, bewies mit der

Die Resultate der Ämtler: Sihltalerlauf 10 km Frauen: Susanne Rüegger,

Susanne Rüegger ist der Konkurrenz enteilt und läuft allein dem Ziel entgegen. (Bild Bernhard Schneider)

Mettmenstetten, 37:47, 1. F30; Emma Pooley,

eindrücklichen Zeit von 38:20, dass sie nicht nur auf langen Strecken zuhause ist. Die overall drittplatzierte Jasmin Wärdell siegte in ihrer Altersklasse in 40:53 mit über drei Minuten Vorsprung auf die Konkurrentinnen. Damit führt sie die mit Abstand stärkste Familie beim Sihltalerlauf an: Hakan Wärdell lief in 39:16 auf den 7. Platz seiner Altersklasse, Hanna und Flurina standen bei den Schülerinnen in ihren Altersklasse beide zuoberst auf dem Podest. Schnellster Mann aus dem Bezirk Affoltern war Simon Rutherford aus Hausen, der mit einer Zeit von 38:03

9. F30; Ruth Schneebeli, Ottenbach, 54:14, 13. F50;

Hausen am Albis, 38:20, 2. F30; Jasmin Wärdell, Rifferswil, 40:53, 1. F40; Caroline Koethe, Rifferswil, 46:49, 5. F40; Andrea Müller, Stallikon, 53:38, Simone Rieder, Ottenbach, 1:03:10, 23. F30; Helen Marbot, Affoltern am Albis, 1:07:50, 28. F30; Irène Rölli, Mettmenstetten, 1:08:30, 32. F40. Männer: Simon Rutherford, Hausen am Albis, 38:03, 3. M30; Hakan Wärdell, Rifferswil, 39:16, 7. M40; Reto Caviezel, Affoltern am Albis, 39:45, 5. M30; Mathias Koethe, Rifferswil, 40:41, 3. M50; Olivier Herbelin, Bonstetten, 40:51, 6. M30; Christian Fässler, Aeugst am Albis, 41:03, 7. M30; Daniel Lenz, Hedingen, 46:33, 31. M40; Christoph Wolf, Wettswil, 48:27, 22. M30; Peter Brändli, Wettswil, 51:21, 33. M50; Christof Leutert, Bonstetten, 53:45, 43. M50; Andreas Buzzi, Stallikon, 54:03, 45. M50; Bernhard Möhrle, Hausen am Albis, 54:56, 25. M60.

Rang 19 ist nicht unbedingt die Region, in der Bikemarathonspezialist Urs Huber üblicherweise Rennen abzuschliessen pflegt. Doch der sieggewohnte Mettmenstetter büsste für die Strapazen, die er sich am afrikanischen Marathon-Etappenrennen Cape Epic zugemutet hatte. Danach wäre eigentlich eine Pause eingeplant gewesen, die er in diesem Jahr jedoch wegen der früheren Europameisterschaft um einen Monat aufschob. Mit dem fünften EM-Rang als Resultat, «allerdings auf der letzten Rille», wie Huber anmerkt. Am letzten Samstag am Bike-Marathon in Riva del Garda kam dann die Retourkutsche. «Während der ersten beiden Rennstunden konnte ich mit der sechsköpfigen Spitzengruppe mithalten. Erst in den steilsten Abschnitten eines langen Aufstieges musste ich die Gruppe ziehen lassen, fühlte mich innert kürzester Zeit kraftlos und nahm wenig später auch noch Schwindelgefühle wahr. Erst nach einer Flasche Cola am nächs-

Urs Huber gönnt sich eine Pause, um wieder zu Kräften zu kommen. (Archivbild Martin Platter)

ten Verpflegungsposten stabilisierte sich mein Zuckerspielgel wieder», erklärte Huber. Er vermutet als Grund für seine inkonstante Leistung die fehlende Pause. «Weil die Europameisterschaft in diesem Jahr bereits vier Wochen nach dem Cape Epic stattfand, versuchte ich meine Form zu konservieren. Das gelang mir nicht wie gewünscht, was mich vermuten lässt, dass ich die nun eingeplante Pause schon früher gebraucht hätte.» Am 19. Mai gehts nun weiter mit dem Marathon am Bike-Festival im deutschen Willingen. Martin Platter


Sport

Niederlage trotz guter Schlagleistung

In Liechtenstein sind Punkte gefragt

Nur ein Punkt für die Obfelder Hornusser

Am Samstag wartet ein echter Krimi auf das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten. Um 16 Uhr gastiert man im Eschen Park im liechtensteinischen Eschen/Mauren und trifft auf den dort ansässigen USV.

Am vergangenen Sonntag spielten die Hornusser von Obfelden auswärts gegen Zauggenried-Kernenried B.

Nicht allzu viele «good News» gibt es aus Sicht des FCWB betreffend die aktuelle Tabellensituation in der Erstligagruppe drei zu berichten. Auch nach dem sehr guten Spiel und dem Punktegewinn gegen Red Star bleibt es extrem eng. Hinter Winterthur (7. Rang und 27 Punkte) figurieren die Ämtler punktgleich mit Kosova und Seuzach (alle 26 Zähler) auf dem 10. Zwischenrang. Vier Vereine rangieren noch dahinter, Höngg und der samstägliche Gegner Eschen/Mauren mit 25 sowie Tuggen und Balzers mit jeweils 24 Zählern. Enorm viel Spannung für die nächsten Wochen ist also angesagt, für die Rotschwarzen gilt es daher, dranzubleiben und keinen Millimeter nachzulassen. Immerhin, Wettswil-Bonstetten reist mit einem Minipolster ins Fürstentum, mit einem Remis würde zumindest der Gegner aus Eschen/Mauren zurückgehalten. Klar, dass die Oswald-Elf aber mehr anstrebt und einen Vollerfolg, also alle drei Punkte, anvisieren wird. Gründe, diese Reise mit Zuversicht anzutreten, gibt es dabei einige. So hat man in den letzten vier Spielen nur ein Gegentor kassiert, gar schon seit fünf Spielen wurde man nicht mehr bezwungen und mit den bisher erreichten 15 Punkten in diesem Jahr hat man die drittbeste Bilanz aller 14 Mannschaften vorzuweisen. Das sind zwar bloss Zahlen aus der Statistik, aber doch sind sie Indiz dafür, dass die Form beim FCWB stimmt und der eingeschlagene Weg der richtige ist. Trotzdem, bei nur noch vier verbleibenden Spielen ist die Brisanz gegeben und ein Auswärtssieg am Samstag würde den Plänen der Ämtler natürlich perfekt entsprechen.

Capitano Studer muss ersetzt werden Aufgrund seiner vierten Gelben Karte, zuletzt gegen Red Star, wird beim FCWB der Abwehrchef und Captain Luca Studer fehlen. «Gelbsperren zu diesem Saisonzeitpunkt kommen vor, dies wird auch bei den Gegnern so sein. Zudem sind wir in der Breite gut

Am Samstag wartet in Liechtenstein der USV. (Bild zvg.) aufgestellt und ich bin felsenfest davon überzeugt, die richtige Alternative bereitzuhaben» kommentiert denn auch Assistenztrainer Morina diese Tatsache ohne Nervosität oder gar Bange. Tatsächlich, mit Yannick Waser oder Flavio Peter stehen Defensivspieler im Team, welche die Absenz Studers gut wettmachen können. Ebenfalls wichtig wird sein, dass das zuletzt so gut zusammengewachsene Kollektivspiel und -verhalten der ganzen Mannschaft ins Feld geführt werden und so ein Erfolg über optimales Zusammenstehen möglich wird. Trotz etwas längerer Anreise ist es der Mannschaft zu gönnen, wenn sie auch von vielen WB-Fans begleitet wird. Die Möglichkeit hierzu besteht unter anderem im Mannschaftsbus. Abfahrtszeiten und Details gibt Teammanager Marc Enskat gerne unter Telefon 079 291 73 62 bekannt. Andreas Wyniger Alle WB-Spiele vom Wochenende: Samstag, 10 Uhr: Red Star – Sen. 30+; 12 Uhr: Industrie Turicum – Jun. Ed; 14 Uhr: Dietikon – Jun. Ee; 16 Uhr: USV Eschen/Mauren – FCWB 1. Sonntag; 10.15 Uhr: FCWB 2 – Lachen/Altendorf, 12 Uhr: Dübendorf – Jun. A (CCJL); 12.15 Uhr: Uitikon – FCWB 3; 14 Uhr: Oberrieden – Jun. A+; 14.15Uhr: Jun. B (CCJL) – YF Juventus; 16.15 Uhr: Jun. Bb – Oerlikon/Polizei.

Kantonaler Gerätewettkampf An Auffahrt, am 10. Mai, stellt der TSV Bonstetten das Sportzentrum Schachen für über 250 Turner und Turnerinnen bereit. Für Teilnehmende und Helfer heisst es früh aufstehen an Auffahrt. Der Wettkampf startet um 8.30 Uhr mit der Kategorie eins und Kategorie drei. Die Helfer stehen bereits am Mittwochabend im Einsatz. Die ganze Fläche

Am 10. Mai findet in Bonstetten der Kantonale Gerätewettkampf statt. (Bild zvg.)

der Dreifachhalle wird für den Wettkampf genutzt und muss eingerichtet werden. Der TSV Bonstetten kann dabei auf die zahlreiche Unterstützung der Eltern sowie der Aktivturnerinnen zählen. Das Wettkampfprogramm umfasst die Kategorien eins bis sieben sowie Herren. Pro Kategorie treten jeweils zwischen 40 und 50 Turner an. Ab Kategorie sechs nimmt die Teilnehmerzahl markant ab und bei den Herren messen sich noch drei Teilnehmer an den Geräten. Der Gerätewechsel erfolgt in der Reihenfolge Sprung, Barren, Reck, Boden und Schaukelringe. Die erste Rangverkündigung der Kategorien K1 bis K4 findet um 12.30 Uhr statt. Um 13 Uhr startet K5 mit der grössten Teilnehmerzahl, gefolgt von K6, K7 und Herren um 15.15 Uhr. Die Rangverkündigung dieser Kategorien ist für 17.15 Uhr angesetzt. Während des ganzen Tages und in den Wettkampfpausen stellt der TSV Bonstetten eine Gastwirtschaft. Das Publikum kann sich mit Wurst und Pommes, aber auch mit feinen selbstgebackenen Kuchen in der Halle verpflegen. (pd.)

Mit wiederum 18 Mann und viel Selbstvertrauen, das sich Obfelden durch die zwei letzten Spiele angeeignet hatte, begannen die Teilnehmenden den Ernstkampf mit Abtun. Das Wetter war schön, fast wolkenlos, also ziemlich schwierig, den Hornuss frühzeitig zu erkennen. Obfelden löste seine Aufgabe ziemlich gut, genau gesagt bis zur Hälfte des ersten Durchganges. Dann musste sich Obfelden eine Nummer schreiben lassen; ärgerlich, denn die angestrebten vier Punkte waren unerreichbar. Es kam leider noch schlimmer: nochmals eine Nummer, und das kurz vor Schluss des ersten Wechsels. Zauggenried-Kernenried B zeigte eine mässige Schlagleistung. Nach dem Wechsel musste Obfelden zeigen, was in der Mannschaft steckte. Und wie: Alle Spieler zeigten eine sehr gute Schlagleistung. Nach dem ersten Durchgang lag Obfelden nach Punkten weit vor seinem Gegner, aber Zauggenried-Kernenried B hielt sein Ries sauber. Nach dem Wechsel war die Arbeit bei den Obfelder Hornussern wieder sehr effizient, aber es kam, wie schon im ersten Durchgang, in der Hälfte des zweiten Durchganges zu einer Nummer am gleichen Ort. Der Gegner zeigte beim Schlagen etwa die gleiche

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Liebe und andere Risiken Ob Single oder vergeben – mit steigenden Temperaturen erhält oft auch die Liebe neuen Aufschwung. Singles verlieben sich, Paare entscheiden sich für ein gemeinsames Heim und manche erleben im Alter einen «zweiten Frühling». Was es bei all diesen Frühlingsgefühlen zu beachten gilt, lesen Sie hier. So viel vorweg: Egal in welchem Beziehungsstadium Sie sich gerade befinden – geniessen Sie die Frühlingstage! Ob beim Kennenlernen, Zusammenziehen, im Konkubinat oder im Hinblick aufs Zusammenleben im Alter – wir haben Ihnen einige Punkte zusammengestellt, die es in Liebesfragen zu beachten gibt.

Geri Wisler beim Abschlag. (Bild zvg.) Leistung wie im ersten Durchgang. Nach dem Wechsel konnte sich auch Obfelden nicht mehr wesentlich steigern, sein Gegner hielt sein Ries bis am Schluss sauber. Somit gewann Zauggenried-Kernenried B das Spiel mit 0 Nummern und 649 geschlagenen Punkten gegen Obfelden mit 3 Nummern und 743 Punkten. Obfelden nahm dank der höheren Schlagleistung 1 Punkt mit nach Hause, sein Gegner bekam 4 Meisterschaftspunkte. Nach 3 Runden liegt Obfelden auf dem 5. Zwischenrang. Peter Frick Einzel erzielten sehr gute Leistungen: Reto Binggeli 72, Walti Müller 63, Hans Binggeli 61.

FC KMM sichert sich drei Punkte

Beim Tabellenschlusslicht SC Wipkingen Die 1. Mannschaft des FC Knonau-Mettmenstetten hat die Pflicht von drei Punkten am Sonntag gegen den Tabellenletzten SC Wipkingen ZH erfüllt. Es folgen die Match-Highlights.

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Stadt. In der 60. Minuten dann die grosse Aufregung beim FC KMM: Torwart B. Jaha sprintet aus seinem Kasten in Richtung Ball und prallt mit dem Wipkinger Stürmer zusammen. Erst zögert der Schiedsrichter, doch dann zückt er die Rote. Dem FC KMM fehlt nun der wichtige Rückhalt im Goal, der in den letzten Spielen entscheidend für die starke Teamleistung war. L. Sefedin übernimmt nun seinen Platz und macht seine Arbeit sauber und abgeklärt – und das, obwohl er kein Torwart ist. Es geht auf: Den Betrachtern am Spielfeldrand fällt fast nicht auf, dass den Ämtlern ein Mann auf dem Feld fehlt. Das Kollektiv stimmt, der offensive Fussball geht weiter und mündet gar in Chancen: K. Ismajlaj vergibt aus aussichtsreicher Position per Kopf. Die grösste Chance jedoch ereignet sich in der 85. Minute: Angriff über rechts und G. Ismajlaj schiebt flach in die Mitte, wo Kapitän M. Ismajlaj lauert und das Leder an den Querbalken hämmert. Mit diesem Highlight endet das Spiel und der FC KMM holt sich die wichtigen drei Pflichtpunkte. In der nächsten Runde gastiert der FC KMM beim viertplatzierten FC Affoltern a. A. zum Derby.

Bei wunderschönem und heissen Fussballwetter reisen die Ämtler zum SC Wpikingen ZH und sogleich erklingt der Anpfiff pünktlich um 14 Uhr. Doch die Gäste scheinen noch nicht wach zu sein: Die Uhr zeigt die vierte Spielminute, als eine Unachtsamkeit der gesamten FC KMM-Hintermannschaft samt Torwart zum frühen 1:0 für das Liga-Schlusslicht SC Wpikingen ZH führt. Das wirkt sogleich wie eine kalte Dusche und nun sind die Ämtler voll wach und ziehen ihr schnelles Spiel auf. Darauf folgen hochkarätige Chancen, die allesamt liegen bleiben: K. Ismajlaj, A. Mazza wie auch G. Ismajlaj scheitern trotz sauberem Auflaufen nacheinander. In der 18. Minute dann doch die Belohnung: Nach einem cleveren Spielzug durch den FC KMM und einem Chaos in der Abwehr vom Wipkingen erhöht FC KMM-Kapitän M. Ismajlaj zum 1:1. Der SC Wipkingen lässt sich weiter zurückdrängen und konzentriert sich auf enge Räume und die Verteidigung, Can Külahcigil was ihnen gut gelingt. Einige Chancen ohne Tore und dann die Pause. FC KMM: B. Jaha, F. Krasniqi, D. Lüscher, B. Gjoshi, Die zweite Hälfte beginnt, wie die F. Sula, G. Ismajlaj, A. Mazza, L. Sefedini, K. Ismajlaj, erste aufgehört hat. Die Gäste aus dem M. Ismajlaj, M. Gjini, B. Bolliger, M. Abdiaziz. Amt bestimmen das Spiel und die Stadtzürcher versuchen es mit Konter. In der 55. Minute dann die Führung: A. Mazza schiebt herrlich ins linke untere Eck – unhaltbar für den Torwart aus der Der FC KMM holte drei Punkte. (Bild zvg.)

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Wer schon einmal einen Viertausender bestiegen hat, der weiss, dass Vorbereitung alles ist. Grundkondition und Ausrüstung gilt es, lange vor dem Start bereitzustellen. Mögliche Widrigkeiten wie Sturm, Wind und Regen gilt es, mental vorzubereiten. Die Tagesverfassung ist nicht immer zu 100% zu kontrollieren, aber viel Schlaf und etwas Gesundes im Magen erhöhen die Bereitschaft. Die 1. Mannschaft hat sich in der Rückrunde eben einen solchen Viertausender vorgenommen – den Klassenerhalt. Die Vorbereitung war mit dem Trainingslager gelegt und die Ausrüstung mit punktuellen Ab- und Zugängen im Kader zusammengestellt. Mit der roten Laterne auf 450 m ü. M. vom Tal gestartet, hat die Truppe um Trainer Fillipovic im vergangenen Wochenende einen ersten Meilenstein überwunden und sich vom Tabellenende verabschiedet. Die ersten Etappen waren aber alles andere als reibungslos. Die Niederlage gegen Horgen fühlte sich an wie eine riesige Blase an der Fusssohle. Die unnötigen Remis gegen Srbija und Seefeld wirkten wie ein eingeklemmter Nerv am Rücken. Aber dennoch zeigten die FCA-Wanderer erfreuliche Qualitäten, die in der Vorrunde zum Teil schmerzlich vermisst wurden. Offensiv kommt deutlich mehr, das Zweikampfverhalten ist verbessert, mentale emotionale Ausraster und damit Strafpunkte wurden deutlich reduziert und nicht zuletzt deutet die Ämtler Elf eine verbesserte Moral an, werden doch Rückstände wieder wettgemacht. Das FCA-Fanionteam dürfte sich mittlerweile also wieder daran erinnern, wie dieses unbeschreibliche Gefühl der Gipfelbesteigung sich anfühlt. Auf dem bevorstehenden Weg stehen jedoch

noch etliche schmale Grade bevor, wo Mut und Kalkül gefragt sind. Diese Klippen gilt es zu überwinden. Denn: Was waren all die Strapazen und Rückschläge des ersten Drittels der Rückrunde sonst wert, wenn an den kommenden schwierigsten Stellen (sprich Partien) nicht auf die Zähne gebissen wird? Dem kommenden Gegner FC Lachen/ Altendorf erging es in der Rückrunde mit einer Niederlage, zwei Remis und zwei Siegen nur leicht besser als dem FCA. Wichtiger Unterschied aber: Die Märchler starteten ihre Rückrunden-Bergtour von

einem höher gelegenen Basislager aus als der FCA. Zudem zeigen die Lachner mittlerweile wieder gepflegten Fussball, unterstützt von den Stürmern Ziltener/Mattia, welche die gegnerische Verteidigung stets unter Druck setzen. Zuletzt buchte der FCLA einen souveränen Dreier gegen Männedorf, gegen die der FCA bekanntlich knapp und unnötig verloren hat. Mattia konnte zuletzt nach längerer Durststrecke wieder einmal einnetzen, was wohl weitere Kräfte freigesetzt hat. Wer sich erinnern mag: In der Vorrunde war der FCA dem damals Tabellenzweiten ebenbürtig gewesen. Nur wegen individueller Fehler und einer roten Karte geriet man in der Schlussphase des Spiels auf den Verlierer-Pfad. Dem FCA wird praktisch die gleiche Mannschaft wie im vergangenen Oktober gegenüberstehen. Der FCA sollte auch keine Absenzen zu beklagen haben, wenn Rama sich von seiner Muskelverhärtung erholen konnte. Jedem Säuliämtler Eisspieler dürfte unter der Woche klar sein, dass die Partie gegen die Elf aus Lachen eine Kletterpartie mit Überhang-Stellen sein wird. Also, auf zur nächsten Gipfelstürmung! Die Unterstützung am Spielfeldrand wird ebenso wichtig sein wie das Geschehen auf dem Platz. Michael Romer

63. FCA-Grümpelturnier vom 29./30. Juni 2018 Das beliebte FCA-Grümpi findet dieses Jahr Ende Juni auf der Sportanlage «Moos» in Affoltern a. A. statt. Fairer Sport, der Aufbau neuer und die Pflege bestehender freundschaftlicher Beziehungen stehen im Zentrum. Selbstverständlich kommt auch das Kulinarische nicht zu kurz. Jede und jeder Interessierte kann sich zur Teilnahme anmelden – sei es in der Kategorie Fussballer, Nichtfussballer, Damen, Mixed (Sie + Er-Teams) oder für die

Oldies (ab 30 Jahren mit Fussball und 3 Zusatzspielen). Am Freitagabend findet der Gewerbe-Cup statt. Die Anmeldeformulare können auf www.fcaffoltern.ch/Turniere online abgerufen werden. Weitere Formulare liegen auch bei Gubler Sport in Affoltern und im FCA-Clubhaus Mooshüsli auf. Für Fragen bitte bei Peter Käslin melden, Tel. 078 815 64 73. Anmeldeschluss: 1. Juni 2018.

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Spieleckdaten der 1. Mannschaft

FC Affoltern am Albis 1 – FC Lachen/Altendorf 1 Samstag, 5. Mai 2018, 17.00 Uhr Ort: Im Moos

2. Liga, Gruppe 1 (1. Mai) 1.

FC Adliswil 1

Spiele Pkt. 19 38

2. 3.

FC Red Star ZH 2 FC Stäfa 1

19 19

32 31

4. 5. 6. 7. 8.

FC Wädenswil 1 FC Lachen/Altendorf 1 FC Regensdorf 1 FC Männedorf 1 FC Urdorf 1

19 19 19 20 18

31 31 28 28 26

9. 10.

FC Horgen 1 FC Srbija ZH 1

19 19

25 23

11. 12.

FC Schlieren 1 FC Seefeld ZH 1

20 18

22 20

13. 14.

FC Affoltern a. A. 1 FC Küsnacht 1

19 19

16 15

Erster FCA Final-Cup für die G-, F- und E-Junioren vom 1. Juli 2018 Am Grümpelturnier-Wochenende, am Sonntag, organisiert der FC Affoltern a. A. zum Saisonabschluss 2018 zum ersten Mal ein Fussballturnier für G-, F- und E-Junioren! Weitere Informationen unter www.fcaffoltern.ch/Turniere.

Die kommenden Heimspiele Samstag, 5. Mai 2018 10:00 FCA Ed – FC Wollerau b 10:00 FCA Ea – FC Wollishofen b 10:00 FCA Cc – FC Industrie Turicum b 13:00 FCA Juniorinnen C – FC Wädenswil a 15:00 FCA Dc – FC Wiedikon ZH b 15:00 FCA Cb – FC Red Star ZH b Sonntag, 6. Mai 2018 11:00 FCA 2 – FC Knonau-Mettmenstetten 12:00 FCA De – FC Hakoah ZH 13:00 FCA Frauen – Team Pfäffikon/Fehraltorf 1 15:00 FCA 3 – FC Altstetten ZH 3 17:00 FCA A+ – FC Engstringen

Die 2. Mannschaft trifft dieses Wochenende auf den FC Knonau-Mettmenstetten.

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Freitag, 4. Mai 2018

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«Ich freue mich, dass ich hier arbeiten kann» Menschen im Säuliamt: Raymond Osei Wireko lebt seit 28 Jahren in der Schweiz Als junger Mann kam er in die Schweiz, weil er unter dem Militärregime in Ghana litt. Heute fühlt sich Raymond Osei Wireko hier zuhause. Er arbeitet seit elf Jahren im Spital Affoltern und kennt dort im Betrieb fast alle. Die Freizeit verbringt er gerne mit seinen Kindern oder er geht im Wald joggen.

ich Schriftdeutsch, und bei der Arbeit sprachen dann alle Dialekt.» Seine Muttersprache sei Twi Ashanti, er spreche aber auch gut Englisch. In der Schweiz habe er sich immer gut akzeptiert und integriert gefühlt. Die Leute hier seien nett, und er schätze die Sauberkeit in diesem Land. «Ich hatte nie Probleme wegen meiner Hautfarbe. Ich denke, es kommt diesbezüglich halt schon auch auf das eigene Verhalten an.» In der Freizeit geht Raymond gerne in den Wäldern um Affoltern joggen. Oder er hört ghanaische Musik. «Ich liebe die Highlife-Musik aus Ghana. So nennen wir diese Tanz- und Musikrichtung, wo Trommel, Gitarre und Gesang dazu gehören.» Wenn Raymond heute in den Ferien nach Ghana zu seiner Familie reist, braucht er ein Visum. «Ja, das ist etwas ungewohnt», meint er lachend. «Aber ich bin ja jetzt Schweizer Bürger. Ein Zurück gebe es für ihn nicht. «Ich fühle mich hier wohl, ich bin hier zuhause.» Und rückblickend auf die vergangenen Jahre sagt er: «Ich bin froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe und hierher gekommen bin.»

................................................... mit raymond osei wireko sprach marianne voss «Wir waren fünf Kinder in der Familie, mein Vater war Bauer», berichtet Raymond. «Ich ging oft auf den Markt, um seine Produkte zu verkaufen.» Als Einziger der Familie habe er beschlossen, in die Schweiz zu gehen. «Es waren damals schwierige Zeiten in Ghana.» Warum wählte er die Schweiz? «Wir lernten in der Schule viel über die Schweiz, vor allem auch, dass dies ein sicheres Land sei.» Vor 28 Jahren reiste er also als Asylbewerber in die Schweiz ein und wurde zuerst in Kreuzlingen untergebracht. «Es war alles gut organisiert. Ich traf in der Unterkunft viele andere Menschen aus verschiedenen Ländern mit ähnlichen Geschichten.» Nach einer Woche kam er nach Zürich und bald darauf nach Affoltern in das Zentrum Lilienberg. Bereits nach drei Monaten durfte Raymond arbeiten. «Ich arbeitete für die Firma Zingg in Hedingen bei der Abfallsammlung.» Und er ergänzt: «Ich war hinten auf dem Abfalltransporter und sammelte die Säcke vom Strassenrand ein.» Während zehn Jahren habe er diesen Job gemacht und auch in Hedingen gewohnt. «Und in dieser Zeit lernte ich

Raymond Osei Wireko holt in der Küche die Wagen mit dem Mittagessen und bringt sie in die Stationen. (Bild Marianne Voss) auch meine Frau kennen, eine Schweizerin aus dem Aargau. Wir heirateten und haben nun drei Kinder.» Die älteste Tochter ist bereits im Teenageralter und besucht das Gymnasium.

Tätigkeit im Spital Inzwischen lebt Raymond nicht mehr mit seiner Frau zusammen. «Wir pflegen aber einen guten Kontakt, nur schon wegen der Kinder», betont er. Die Kinder seien am Wochenende oft bei ihm, und dann unternehme er et-

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bauernregel «Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.»

was mit ihnen. «Der eine Sohn spielt Fussball. Da gehe ich gerne mit, und schaue bei seinem Match zu.» Seit elf Jahren ist Raymond im Spital Affoltern im Bereich Reinigung und Transport tätig. «Ich verteile die Wagen mit den Mahlzeiten in den Stationen und hole sie wieder in die Küche zurück», erklärt er. «Ich reinige aber auch die Treppen und mit der Maschine die Korridore.» Zudem sammelt er die Wäsche und den Abfall und bringt alles zu den dafür bestimmten Containern. Die Arbeit geanzeige

falle ihm sehr gut und er kenne die meisten im Betrieb. «Ich freue mich, dass ich hier arbeiten kann. Die andern Mitarbeitenden sind sympathisch und sehr freundlich.» Er sei jetzt 55 Jahre alt und hoffe, bis zur Pensionierung hier arbeiten zu können.

Visum für Ghana Raymond spricht recht gut Schriftdeutsch und versteht auch Dialekt. Er habe Deutschkurse besucht. «Doch das war etwas schwierig, denn dort lernte

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.


Veranstaltungen

So, 6. Mai 2018, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

DOMINO «Gypsy String Quartett» Sonntag, 6. Mai 2018 19.00 Uhr Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38 Samstag, 26. Mai 2018 Schnuppertag im Naturistenverein www.sonnenbad-schoenhalde.ch Idyll. Gelände, in Aeugst a.A., mit Schwimmbad, viel Grün und Natur, angrenzend an Naturschutzgebiet. Bekleidete Führungen 10 – 12’00, nachmittags ab 12’30 textilfrei. E-mail: sbs@datazug.ch

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)

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035 2018  

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